Version 2.1.2018

 

Litera W

(Wörrstadt - Wüstmühle)

 

 

Wörrstadt / Rheinhessen:

VG Wörrstadt, Lk Alzey-Worms; Herren in Wörrstadt im Mittelalter waren der Nahegaugraf Emich V., VI., Eberhart Vetzer von Gey­spessheim, die Freiherren von Sturmfeder. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Wörrstadt von den Spaniern unter dem Marquis Spi­nola, dann von den Schweden unter dem schwedischen Oberbefehlshaber Otto Ludwig, der bereits Land in Wörrstadt  besaß, besetzt. Ihm gelang es, Wörrstadt zu "erobern". Die Franzosen hielten sich um 1685 in Wörrstadt auf. Das Schlößchen von Wörrstadt baute sich die Prinzessin von Leiningen-Hachenburg, Frau des Rheingrafen Carl Ludwigs 1

 

Zu Wörrstadt gehört heute der Ortsteil Rommersheim (früher Eichloch).

 

Mühlen:

- Altenmünstermühle, Klostermühle:

Mühle des Klosters Altmünster in Mainz. Eine Mühle zu Wörrstadt ist bereits 1193 erwähnt. Am 3.12.1193 übereignet die Äbtissin Sophia von Altmünster in Mainz dem Augustinerchorherrenstift Flonheim eine zum Klosterhof in Rommersheim gehörige und an Flonheim zu Erbrecht verliehene Hufe, wofür Flonheim den Gütervogt Wolfram von Rheingrafenstein, der den Zins dieser Hufe bis­her als Vogteiabgabe bezog, mit einer Mühle in Wörrstadt abfand 2.

 

Im Februar 1258 beurkunden Äbtissin Isingardis und der Konvent des Klosters von Altmünster in Mainz (sancte Mariae veteris mo­nasterii) einen Vergleich mit dem Kloster Sion [Anm.: ehemaliges Kloster der Zisterzienserinnen auf der linken Seite der Selz im Tal zwischen Morschheim und Mauchenheim/ Rheinhessen 3] nach langem Streit eine Vergleich in der Angelegenheit Heinricus' von Werstadt, Knechts (servus) von Altmünster. Danach fallen dem Kloster Altmünster der Hof (curia) und die Mühle in Werstadt an das Kloster Altmünster 4.

 

1273 verkaufen die Brüder Emercho und Wolframus, Herren von Lewenstein, mit Zustimmung ihrer Ehefrauen Landradis und De­mudis, ihre Vogtei zu Rumersheim 5 mit allen Gütern und Rechten, die sie von Äbtissin und Konvent des Zisterzienserinnenklo­sters Altmünster in Mainz zu Lehen hatten zu ewigem Besitz 6. Am 23.9.1359 bekennt Emeriche Lymelzun von Le­wenstein gegen­über dem Kloster Altmünster, kein Recht an dem Hof zu Rumersheim (Anm.: Rommershemer Mühle) zu haben 7. Am 30.11.1363 be­kennt Ritter Emmerich Lymelozun von Lewenstein gegenüber Äbtissin und Konvent des Klosters Altmünsters, daß er vom Kloster Altmünster in Wörrstadt zu Lehen erhalten habe u.a. ½ Morgen „bi Speddels mole“ (Spitalsmühle) 8. Am 17.1.1368 läßt „Herr Klae, Schaffner und Amtmann des Frauenklosters Altmünster zu Mentze gerichtlich feststellen, daß der nunmehr verstorbene Heyne Dudemann dem Kloster für 9 Pfd Heller einen ewigen Gang und Fluß des Mühlbachs und des Wassers zu der Klostermühle durch seinen (Dudemanns) Garten eingeräumt hat 9.

 

Um 1400 wird an XVI Kal. das Jahrgedächtnis des Johannes Rustenberg von Saulheim (Sawilheym), ferner des Herrn Heinrich Kes­sler, Ritters, seines Bruders und seiner Frau Getze von Wachenheim, seiner Schwester und ihrer Eltern gefeiert, die den Brüder des Klosters St. Jacob sieben Malter Korn in dem Dorf Wörrstadt (Wirstat), die von einer Mühle anfallen, vermachten 10. Am 2.12.1402 beurkundet der Edel­knecht Johann von Löwenstein, daß er zu Ehren seines Vaters Eberhard von Löwenstein selig, seiner Mutter Agnes und aller ihrer Vorfahren Seelenheil zu Ehre Gottes und seiner Mutter St. Maria zu einem Seelgerät St. Antonius zu Alzey zwei Malter ewige Korn­gülte von seinem Teil der Mühle zu Wörrstadt, den seine Eltern und er frei eigen besessen, vermacht 11.

 

1461 kam es zu einer Rachtung (Einigung) der Brüder Hermann und Johann Stomp, Gebrüder von Waldeck, mit den Wild- und Rheingrafen. Letztere hatten das dem Degenhardt Stomp, dem Vater der Brüder gegebene Lehen, als verjährt, versäumt und heimge­fallen eingezogen, weil die Brüder Stomp nach dem Tod ihres Vaters das Lehen nicht rechtzeitig in Anspruch genommen hatten. In der Einigung stand Wildgraf Johann den Brüdern Stomp als Lehen u.a. zu: in Wyrstat im Dorf und auf den Huben 2 ml Weizen und 20 ß Mainzer Pfennige, 1 Morgen Wingert oben an Locherhusen, Ungeld daselbst, „des Ringgraven stein“ daselbst, eyne Mühlenstatt [wo?] ….“ 12.

 

1466 wird ein Revers erteilt über eine „bestandene Mühle, hauß, hoff und Scheuer, halb zu Werstatt unden an der battstuben gelegen“ 13.

 

Im Verzeichnis der Ortschaften etc. im Großherzogtum Hessen vom September 1839 ist die Altenmünstermühle aufgeführt 14.

 

 

- Spitalsmühle:

am 30.11.1363 bekennt Ritter Emmerich Lymelozun von Lewenstein gegenüber Äbtissin und Konvent des Klosters Altmünsters, daß er vom Kloster Altmünster in Wörrstadt zu Lehen erhalten habe u.a. ½ Morgen „bi Speddels mole“ (Spitalsmühle) 15.

 

 

- Weidenmühle:

am 14.11.1474 nehmen Kuncz Fluck und seine Ehefrau Eisgin vom Prior Johannes und dem Konvent des Klosters St. Jacob auf dem Donnersberg die Mühle „oben an der weyden zu Wörrstadt“ in Erbbestand 16.

 

Der Müller auf der Weidenmühle war um +++klä­ren++++ Anton Petri/Petry, der als kurpfälzischer Rheinmüller bezeichnet wird 17.

 

 

 

 

 

Wörsbach:

OT von Niederkirchen bei Kaiserslautern; VG Otterberg, Lk Kaiserslautern

 

Mühlen:

- Rauschermühle, Neuhofmühle:

im Odenbachtal gelegen 18; die Mühle liegt südlich von Niederkirchen in Richtung auf Wörsbach, kurz vor der Kreuzung zwischen der L 382 (die weiter in Richtung Schallodenbach verläuft) und der K28. Die Mühle gehörte nicht zum Dorf Morbach sondern zum Dorf Wörsbach.

 

Die Mühle wurde aus dem sog. Mühlteich gespeist, der sich im Wiesengelände des Neuhöfertals von dem Odenbach trennt 19.

 

Anläßlich der französischen Nationalgüterveräußerung wird die Mühle als „Neuhofmühl“ bezeichnet. Am 25.6.1807 wird in Wörs­bach eine Wiese veräußert, bez. als Rauschmühlwiese „près le moulin dit Neuhofmühl“ 20, ebenso am 24.5.1809 die „Rauschmühl­wies, neben der Mühle gen. Neu­hofmühl 21.

 

Das alte Wohnhaus stand an dem Platz, auf dem später die heutige Siedlungen errichtet wurden. Das neue Wohnhaus wurde 1878 ge­baut, das alte 1880 abgerissen 22.

 

Am 26.1.1706 heiratet die Witwe Anna Maria Funck von der „Rauschen Mühle“ in Schallodenbach den Heinrich Lamour 23

 

Im Kirchenbuch I von Heimkirchen ist im Jahre 1710 ein Christian Schmidt als Müller von der Rauschermühle genannt. Dort ist wei­ter vermerkt, daß er von Jettenbach zugezogen ist, wahrscheinlich hat er eingeheiratet 24.

 

Nach 1725 verkaufte Johann Adam *Rauschmeyer die Bügenmühle in Niederkirchen bei Otterberg an Heinrich *Zapp vom Holbor­nerhof und übernahm die Rauschermühle bei Wörsbach 25. Rauschmeyer hatte anscheinend die Mühle nur kurze Zeit inne, denn be­reits um das Jahr 1728 ist ein Johann Benedikt als Müller von der Rauschmühle genannt 26.

 

Am 24.5.1730 wird im kath. Kirchenbuch Schallodenbach bei der Taufe des Johannes Gassenmeyer als Pate erwähnt der Johannes Reyland, verheirateter Sohn des Johannes Reyland von der Rauschermühle 27.

 

1734 wird der Nikolaus Althomus als Hirte auf der Rauschermühle erwähnt 28.

 

1744 ist der Wentz Dauner als Viehhirte auf der Rauschermühle (Sohn des Friedrich Dauner, Krugkrämer u.d. Maria Margaretha NN; † 8.4.1744 Rauschermühle an Fleckfieber, als eine Viehhüterin) 29.

 

Vor 1755 war Caspar *Klein († vor 1755) der Beständer der Rauschermühle; seine Tochter Maria Catharina Klein ∞ am 22.4.1755 in Heimkirchen den Peter Burgardt aus Wörsbach [Anm.: OT von Niederkirchen] 30.

 

Zwischen 1756 und 1759 wird der Peter *Culmann als Schweinehirt auf der Rauschermühle im Kirchenbuch erwähnt; dort werden seine Söhne Johann Jakob Culmann (~ 20.5.1756 Rauschermühle) und Michael Culmann (~29.12.1758 Rauschermühle) geboren. Sein am 9.2.1750 in Wörsbach geborener Sohn Johann Valentin Culmann wohnt 1774 auf der Rauschermühle 31. Vater auch des Va­lentin Culmann (geb. 9.2.1751 auf der Rauschermühle - † 11.10.1830; ∞ in Heimkirchen am 24.5.1774 mit Anna Cath. Sche­rer, Wit­we Jacob Christmann) 32.

 

Am 11.5.1762 wird in der kath. Kirche in Schallodenbach als Pate bei der Taufe des Johann Michael Clemens (Sohn des Johann Mi­chael Clemens und der Maria Catharina NN.) erwähnt der „Clemens, Johann Michael, Rauschermühl“ 33.

 

Um 1762 werden die Eheleute Michael *Bossong (Bohsung) und Ehefrau Maria Elisabetha NN. auf der Rauschermühle erwähnt. De­ren Sohn Johann Georg Bossong heiratet am 31.10.1762 in der kath. Kirche Schallodenbach die Anna Maria Bischoff (Tochter von Johann Jakob Bischoff und Maria Apollonia NN. aus Schallodenbach) 34.

 

Am 11.6.1771 heiratet in Niederkirchen die Maria Margaretha Bohlander, Tochter des Jacob Bohlander von der Rauschermühle den Christoph Graf aus Höringen 35. Im Kirchenbuch I von Heimkirchen ist für das Jahr 1775 ein Christoph Graß als Müller genannt. Er war mit einer Margarethe Baptist, wahrscheinlich vom Neuhof ver­heiratet. Den Eheleuten starb am 4.3.1775 ein Sohn namens Jo­hann Jacob. Die Eigentumsverhältnissen des Christoph Graß wurden durch das Renovationsregister [Güterbeschreibung] der Ge­meinde Wörsbach von 1779 bestätigt 36. Auch im Renovationsregister von 1819 ist Graß noch als Eigentümer registriert 37.

 

1821 übernahm Philipp Jacob Stetzenbach die Rauschermühle. Er ist in der Steuerliste 1821/22 und 1837 als Eigentümer geführt 38. Becker 39 vertritt die Ansicht, der Stetzenbach sei um 1886 in die USA ausgewandert, seine Ehefrau, eine geb. Gödtel, ging wieder in ihren Geburtsort nach Kottweiler-Schwanden zurück; am Datum der Auswanderung bestehen jedoch m.E. Bedenken, da diese mehr als 75 Jahre nach dem Mühlenerwerb erfolgt wäre.

 

Peter (1) Maue vom Amoshof hat mit seiner Ehefrau Anna Maria Schmidt wohl um 1887 den landwirtschaftlichen Betrieb und auch die Mühle erworben. Die Gebäulichkeiten der Mühle waren durch eine Furt mit dem von Niederkirchen nach Wörsbach führenden Weg verbunden. Wegen des Baues einer Brücke über den Bach gab es 1887/1889 Streitigkeiten mit der Gemeinde 40. Peter (1) Maue verstarb 1917 auf dem Bitscheiderhof, Gemeinde Hausweiler / Saar­land, wohin er nach dem Tod seiner Ehefrau († 3.4.1910) verzo­gen ist. Der Sohn, Peter (2) Maue (geb. 20.9.1873 Amoshof - † 22.5.1919 an dem Huftritt eines Pferdes in den Unterleib, ∞ mit Phil­ippine Schmitt [28.6.1878 Holbornerhof – 15.4.1968, Tochter des Wilhelm Schmitt und der Dorothea geb. Maue, verw. Leppla]) übernahm nicht nur den landwirtschaftlichen Betrieb, sondern auch die Mühle 41.

 

Peter (3) Maue (geb. 5.2.1906, Sohn des Peter (2) Maue und der Philippine Schmitt) heiratete in die Familie Gillmann vom Hahnba­cherhof und zog dorthin. Die nachfolgenden Besitzer auf der Rauschermühle waren die Eheleute Ernst Köhler (geb. 28.6.1899 Hund­heim - † 11.11.1986) und Helene geb. Maue (geb. 27.6.1902 – 14.11.1991). Die nachfolgenden Eigentümer sind der aus Böhl (Iggel­heim) stammende Werner Müller und seine Ehefrau Anita Köhler 42.

 

Die Rauschermühle war noch bis nach Ende des ersten Weltkriegs in Betrieb 43, bzw. der Mühlenbetrieb wurde 1936 eingestellt 44.

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 242

 

Literatur/Urkunden:

- Bäcker, Karl: „Die Rauschermühle“; in: Chronik Niederkirchen, Band 2: Ortsteile Heimkirchen, Morbach, Wörsbach, herausgege­ben von der Ortsgemeinde Niederkirchen 1995, S. 323-325

 

 

 

 

 

Wörschhauser Mühle:

s. Würschhauser Mühle in Wallhalben

 

 

 

 

 

Wörschweiler, Kloster:

Dorf und Kloster im Bliesgau: Das Kloster wurde ursprünglich als Benediktinerkloster in der 1. Hälfte des 12.Jh. gegründet und von den Mönchen des Klosters *Hornbach besiedelt. Die Lage auf dem vorspringenden Berg über dem Bliestal war charakteristisch für den Orden, der es stets anstrebte, die Klöster auf Bergkuppen zu bauen. Die Niederlassung scheint nicht recht geblüht zu haben, denn schon 1171 wurde das Kloster in eine Zisterzienserabtei umgewandelt und mit Mönchen des Klosters Weilerbettnach besetzt. Durch Beurkundungen über Grundstücksverkäufe bzw. Schenkungen (von 1250) erfahren wir auch über die Krankenstuben der Brüder und die dem Kloster angeschlossenen Schwestern des Klosters Hane bei Marnheim 45. Das Kloster bestand bis 1558, danach verfiel die Anlage.

 

Das Kloster hatte reichen Grundbesitz, darunter den reichbegüterten Klosterhof in *Colgenstein mit der dazugehörigen Schloßmühle (Schiffermühle, auch Schloßmühle) in Obrigheim 46, in Weisen­heim am Sand 47.

 

Karte:

- Rothenberger u.a.: Pfälzische Geschichte Bd. 1, S. 101

 

Literatur/Urkunden:

- Gebhard, Alfons: Das Bruderschaftsbuch des Zisterzienserklosters Wörschweiler: (15.-16. Jh). Speyer Pilger Verlag 1992 (13.990)

- Klewitz, Martin: Kunst im Bliesgau (zu: Wörschweiler, Blieskastel), in: Pfälzer Heimat 1966, S. 126

- Litzenburger, Ludwig: Die Entstehung und Ausbreitung der Grundherrschaft Werschweiler; in: Archiv für mittelrhein. Kirchenge­schichte, 1950, S. 88-129 und 1951, S. 145-186

- Litzenburger, Ludwig: Die Abtei Werschweiler und die Herrschaft Sickingen; in Pfälzer Heimat 1956, S. 105

- Merk, Ernst: Wisa und Wizzenheim, Weisenheim am Sand und Weisenheim am Berg; in: Pfälzer Heimat 1959, S. 85

- Neubauer, Andreas: Der Besitz des Klosters Werschweiler in Colgenstein; in: Leininger Geschichtsblätter 1908, S. 39

- Neubauer, Andreas: Regesten des Klosters Werschweiler (Speyer 1921)

- Schmoll gen. Eisenwerth, J. A.: Zum derzeitigen Stand der Untersuchungen und Grabungen an der Ruine des ehemaligen Klosters Werschweiler; in: Monatshefte für evangelische Kirchengeschichte des Rheinlandes 1956, S. 65-70

 

 

 

 

 

Wörschweiler/Saar:

Stadtteil von Homburg, Lk Saar-Pfalz-Kreis; entstand um 1700 nahe dem ehemaligen Kloster Wörschweiler/Werschweiler; der Klo­sterbesitz fiel nach der Auflösung des Klosters während der Reformation an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken.

 

Mühlen:

bereits 1131 wird bei Wörschweiler der „Mulenbach“ urkundlich erwähnt. 1131 heißt es in der Gründungsurkunde des Klosters Wer­schweiler: „Graf Friedrich von Saarwerden … gründen auf Eigenbesitz …. auf dem Berge Werneswilre ein Kloster, …. und begaben es …. mit ihren Allodien, Leuten und Zubehör zu Werneswilre … und mit ihrem Zehnten von der 'hohlen Straße (Anm.: „a cavea pla­tea“ = Hochstraße) Volkardeskirchen an bis zu Mulenbach“ 48. Der „Mulenbach“ ist auch in einer Urkunde des Grafen Friedrich von Hoemberg (gefertigt zwischen 1190-1197) erwähnt, daß dem Kloster zu Werschweiler die Nutzung der gräflichen Wälder „von der Blies an bis gen Mulenbach“ zusteht 49.

 

 

- Niedermühle, Unterste Mühle:

Am 7.5.1293 bekennt Graf Ludwig von Hoemberg, daß wegen Streitigkeiten, die „zwischen dem Wooge des Klosters Wernsswiler und dem Dorf Wernsswiler liegende Güter“ betreffen, es zu einer vergleichsweisen Regelung dergestalt gekommen ist, daß die Grundstücke „von dem äußersten Ort der niedersten Mühle an bis an das Kreuz auf dem Felsen derselben Mühle gegenüber“ Eigen­tum des Klosters sind. „Der Boden zwischen der vorgenannten Mühle und dem Dorfe soll gemein sein dem Kloster und den Dorfleu­ten zu einer Weide ...“ 50.

 

Am 30.10.1353 bekennt Friederich, Her zu Hoemburg (= Homburg/Saarland) …, die Zweiung zwischen im und dem Abt und Kon­vent zu Wernerswiler wegen der 2 Mühlen zwischen dem Dorfe Wenigen Wernswilr und dem Wag obenwendig des Dorfes - das Klo­ster behauptete, die Mühle stehe auf seinem rechtlichen Eigentum und die niederste (Anm.: = Niedermühle) stehe auf seinem All­mend; das Graf hingegen erklärte, er sei sich keines Unrechts bewußt, …. sei dahin geschlichtet worden: 1) Der Graf gibt dem Klo­ster die vorgenannten 2 Mühlen und die Rame, die dazwischen steht, mit Begriff und Zugehör und alle die moller und welker, die zu diesen Mühlen gehören, so daß alle seine Untertanen zu Wenigen Wernßwiler, Onewiler und die Leute zu Eynheide daselbst mahlen und walken müssen ….“ 51.

 

 

- Ölmühle zwischen Saal und Wörschweiler:

s. Ölmühle Saal

 

 

- Papiermühle Wörschweiler:

s. Schwarzenacker

 

 

- Wörschweiler Mühle:

1204 erstmals genannt; sie stand am Klosterberg 52. 1353 überläßt Graf Friedrich von Homburg dem Kloster Werschweiler eine Mahl- und Walkmühle, die er am Fuß des Klosterberges auf klösterlichem Boden widerrechtlich gebaut hatte 53.

 

1204 schenkte Graf Friedrich von Homburg dem Kloster Werschweiler die Mühle zu Werschweiler und das ganze Feld zwischen den zwei Bergen auf beiden Seiten des Flusses oder des Bächleins 54. Durch die Carta Caritatis von 1119 war (dem Kloster) der Besitz einer Mühle untersagt. Dieses Verbot wurde 1157 mit der Einschränkung erneuert, daß der Besitz von Mühlen, die ausschließlich den Eigenbedürfnissen dienen, erlaubt ist“ 55.

 

Der „Mulenbach“ ist auch in der Bestätigung des Grafen Friedrich von Homburg vom 12.7.1219 enthalten, in der dieser dem Kloster Werschweiler u.a. den „Mitgebrauch durch alle seine Gewälde von der Blies an bis gegen Mulenbach“ überträgt, die auch der Vater des Grafen dem Kloster eingeräumt hatte 56. In der glei­chen Urkunde bestätigt Graf Friedrich zu Hoemberg dem Kloster Werschwei­ler alle Schenkungen, die sein Vater Friedrich dem Klo­ster gemacht hat, darunter unter Nr. 5 die Mühle zu Werschweiler 57.

 

Am 30.10.1353 bekennt Friederich, Herr zu Hoemburg (= Homburg/Saarland) …, die Zweiung zwischen im und dem Abt und Kon­vent zu Wernerswiler wegen der 2 Mühlen zwischen dem Dorfe Wenigen Wernswilr und dem Wag obenwendig des Dorfes - das Klo­ster behauptete, die Mühle stehe auf seinem rechtlichen Eigentum und die niederste (Anm.: = Niedermühle) stehe auf seinem All­mend; das Graf hingegen erklärte, er sei sich keines Unrechts bewußt, …. sei dahin geschlichtet worden: 1) Der Graf gibt dem Klo­ster die vorgenannten 2 Mühlen und die Rame, die dazwischen steht, mit Begriff und Zugehör und alle die moller und welker, die zu diesen Mühlen gehören, so daß alle seine Untertanen zu Wenigen Wernßwiler, Onewiler und die Leute zu Eynheide daselbst mahlen und walken müssen …. 5). Der Graf verspricht zum Schaden des Klosters keine Mühle mehr zu errichten auf der Blies oder auf dem Wasser, das von dem gen. Wage fließt, oder anderswo “ 58.

 

1578 und 1587 wird der NN., Müller zu Wörschweiler genannt, dessen Ehefrau Agnes am 20.8.1578 und am 5.3.1587 als Patin in der reformierten Kirche in Zweibrücken genannt ist 59. Agnes „Müllerin zu Wörschweiler“ wird auch am 21.6.1590 und am 4.7.1591 als Patin genannt 60.

 

In einem Mühlenverzeichnis des Schaffners des Klosters Werschweiler, Abraham Hymmel, vom 18.2.1629 an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken als Rechtsnachfolger des früheren Klosters Werschweiler heißt es: „Werschweyler Mahlmühl. Diese Mühl liegt ahn dem Werßweyler Weyher, under dem Kloster berge, Uff Nassauischer Obrigkeit, hatt Zwehe mahlgänge, welche Mann Müllern, Sechs Jahr lange vor Undt Umb 22 malter Korn, Sarbruckher maß, Jährlichs darauß zu geben, Verliehen gewesen, Undt hatt die be­ständnuß Anno 1623 ihr Endtschafft erreicht. Anno 1624 Ist gedachte Werßweyler mahlmühl, Görg Saammüllern Uff Sechs Jahr lan­ge Verliehen, Undt der pfacht Umb 4 malter Korn erhöht worden. …..Undt ist genanter Görg Saamüller von den Von den Verschiene­nen [?] 1626, 27 Undt 1628 Jahren, ahn seinen Pfacht ….. schuldig verplieben 41 malter 5 Faß 1 Vierling Korns, Sarbrückher mas­sung. ---- Ahn mahlgästen seindt Zu solcher mühlen gebannt, die Underthanen im Dorff Birnbach, Undt im Hoff Werßweyler, deß­gleichen auch die Undthanen deß Dorffs Dhunweyler [?].“ 61. Weiter führt der Bericht als Grund für die schlechte wirtschaftliche Lage der Mühle an, daß die Mahlgäste „wesentlich ihr broth bey den Beckhern kauffen muss“ 62.

 

1657 neu errichtet von Alexander Leiner aus Hornbach. Die Mühle war eine Säge- und Schneidmühle 63. Die Schenkungsurkunde von 1204 lautet: „Graf Dietrich von Hoenburg schenkt dem Kloster Wer­schweiler die Mühle zu Werschweiler und das ganze ebene Feld zwischen den zwei bergen auf beiden Seiten des Flusses ….“ 64

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 65 ist sie bereits als Papiermühle Schwarzenacker eingetragen. Vordem war sie eine Sägemühle, die schon für das 16. Jh. urkundlich nachzuweisen ist. Am 15.7.1592 übergibt Herzog Johann I. von Pfalz-Zweibrücken dem Leonhard Schreckelmann seine unten am Kloster gelegene Sä­gemühle unter folgenden Bedingungen: Schreckelmann soll die Mühle auf 16 Jahre nutzen, nießen und gebrauchen, auf seine Kosten das laufende Geschirr so, wie er es übernommen hat, erhalten. Der graben aber und das Wehr und alles andere, was zum Schnittwerk gehörig, soll ihm gestellt werden und solle er dieses in der Zeit seiner Pacht gebührend handhaben. Wenn das Wehr durch Hochwas­ser zerstört werde, sollen ihm je­desmal 7 Handfröner 2 Tage lang bestellt werden. Wenn Holz zu herrschaftlichen Bauten zu schnei­den nötig sei, soll er für jeden Schuh nicht mehr als 1 Heller Lohn in Anrechnung bringen. Die Mühle solle im Hinblick auf kommen­de Verbesserungen (Reparatu­ren)( geschätzt werden. Dem Keller zu Kirkel Jacobi sind jährlich 12 fl als Pachtzins abzuliefern. Im Falle eines Pachtrückstandes solle die Herrschaft das Recht haben, sich an den Gütern des Beständers in Ernstweiler und anderswo schadlos zu halten. Schreckel­mann ist kein gelernter Bordmüller. Durch unfachmännische Arbeit verärgert er die Kundschaft. Das Geschäft geht nicht voran. Auch die 1595 konzessionierte Ölmühle bringt keinen wirtschaftlichen Fortschritt, 1598 wird ihm der Be­stand aufgekündigt. Nachfolger ist Hans, Müller und Einwohner zu Ottweiler 66.

 

Literatur/Urkunden:

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 348 fasc. 3672-3673

- LA Saarbrücken Best. Nassau-Saarbrücken II Nr. 3011: Die Werschweiler Mühle, 1725-1787

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1382/7: „Die dem Kloster Wörschweiler zustehende Mühle zu Wörschweiler, 1723-1767“

- LA Speyer Best. X 53 lfd. Nr. 7: „Erbbeständnisbeschreibung der Hofgüter und Mühlen im Fürstentum Zweibrücken 1629 (Amt Nohfelden, Gemeinschaft Guttenberg, Schaffnei Wörschweiler, Kloster Disibodenberg) = Original Kirchenschaffneiarchiv Zwei­brücken IV. 1220

 

 

 

 

 

Wörth:

verbandsfreie Stadt im Lk Germersheim; in der Südostpfalz am Zusammenfluß von Wiebelbach und der Horschbach gelegen 67; der Ort war bis 1769 kurpfälzisch, ab 1769 pfalz-zweibrückisch; gehörte zum Amt *Hagenbach; das Amt Hagenbach kam 1769 im Tauschwege von Kurpfalz an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Das Amt Hagenbach unterstand seit 1684 Französischer Souveräni­tät. Im Amt Hagenbach waren zwei reformierte Pfarreien, Wörth und Neu­burg, und eine katholische in Hagenbach. Zur reformierten Pfarrei Wörth gehörten noch die Orte Pfortz (heute Maximiliansau) und Hagenbach 68

 

Mühlen:

„ober der Füllenbrücke bezeichnet der Mühlrain am Hochufer des Rheins die Stelle, wo früher eine Mühle gestanden haben soll“ 69.

 

 

- Mühle im Oberdorf:

auch Wittwermühle oder Wittmermühle; nach dem Tod des Müllers Christian *Wittwer auch Wittmer genannt, wurde die Mühle am 19.10.1848 versteigert: „Ein zu Wörth im Oberdorf gelegenes Wohnhaus und Mühlwerk mit einem Mahlgange, Stallungen, Hof und Garten ...“ 70

 

 

- Schiffsmühle:

am 18.8.1848 wurde die Rheinschiffsmühle mit 3 Mahl- und 1 Schälgang aus dem Nachlaß des verlebten Gutsbesitzers Hartmann vom landwirtschaftlich zugehörigen Gut Ludwigsaue versteigert 71.

 

Die Schiffsmühle war bis 1898 in Betrieb und war unterhalb der Maxauer Schiffsbrücke (in der Nähe des Hafens bzw. des Wörther Altrheins) verankert. Inhaber waren (nacheinander): Ministerialrevisor Clausing aus Karlsruhe, Ludwig Hartmann aus Maximiliansau († 1848 err.), Georg Wolf aus Speyer, Ludwig Ehli aus Edesheim, Ackersmann Michael Börckel aus Wörth (gekauft 1868 um 8000 fl), Rentnerin Katz aus Gernsbach / Baden mit den Pächtern Hermann Weigand und Peter Rostock auf Gut Ludwigsau und zuletzt seit 1890 der Gutsbesitzer Georg Zeller auf der Ludwigsau 72.

 

 

 

 

 

Woerth / Elsaß:

Stadt im Nordelsaß im Département Bas-Rhin, im Tal der Sauer gelegen; gehörte zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg

 

Mühlen:

Heinrich IV. von Hanau Lichtenberg verschrieb 1364 seiner Gattin Adelheim von Veldenz neben andern auch die Mühle zu Werd 73.

 

Im ev. KB Wörth wird am 27.11.1694 genannt der Johann Henrici Mercker, „Molitoris hs loci“; dessen Sohn Joh. …. Mercker, Pistor ∞ am 27.11.1694 in Wörth mit der „Anna Dorothea, Matthei Meischlers (?) Textoris et Incolae olim Wörthea relicta filia“ 74.

 

 

- Stadtmühle:

um 1738 war Johann Jacob Embser der Müller auf der Stadtmühle in Wörth; ∞ mit Eva Maria Embserin, die 1738 als Patin im ref. KB Woerth genannt ist: als „des alhiesigen Müllers allhier Ehfrau als Göthin“ 75.

 

Der Müller auf Stadtmühle Woerth/Elsaß, Johann Jacob Emser st am 29.4.1749 im ref. KB Bergzabern benannt bei der Hochzeit seiner Tochter Maria Ester Emser in Bergzabern 76.

 

 

 

 

 

Wolfersweiler / Saarland:

heute Ortsteil von Nohfelden, im Saarland; zwischen Freisen und Nohfelden gelegen, hart an der heutigen Grenze zu Rheinlan­d-Pfalz; früher ab 1327-1444 gehörte der Ort den Grafen von Veldenz; und fiel 1444 im Erbgang zu Pfalz-Zweibrücken. Das Dorf war Sitz des Gerichts Wolfersweiler, zu dem u.a.die *Gonnesweiler Mühle gehörte.

 

 

Mühlen:

- Dorfmühle Wolfersweiler, Fries-Mühle:

heute St. Wendeler Straße Nr. 10, Haus „Mellersch“ 77.

 

Die Mühle bestand bereits 1587. Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Amtes Nohfelden von 1629 heißt es: „Zu Wolf­ferßweiler hat er [Anm.: der „Fürst“ von Pfalz-Zweibrücken] eine Mühl mit einem Gang welche Anno 1587 des 11 Novembris mit … Consens, weiland Serenissimi Herrn Vatters hochlöblicher Gedechtnuß, Vermög Erbbestandnuß Brieff, mit …. Hans *Müllern da­selbsten erblichen verliehen worden, dessen Wittib Müller Maria und ihre Kinder solche noch Bestand haben ….“ 78.

 

In dieser Akte befindet sich eine Kopie eines Erbbestandsbriefs von Martini, dem 11.11.1587. Dort heißt es: „Wir, Johannes von Got­tes Gnaden Pfaltzgrauen bey Rhein …. thun Kund offenbar mit dem Brieff, daß wir ….. Unserem angehörigen Underthanen, Hanß Müller zu Wolfstein .. unsere Mahlmühl bey dem Dorff Wolffersweiller erblich ….. verliehen haben“ 79.

 

Im Denombrement „des Amptes Lichtenberg und Nohfelden“ von 1704 ist in Wolfersweiler genannt „Johannes Stautt der Müller al­hier“ 80.

 

In einer Aufstellung über die Mühlen in Nohfelden vom 26.10.1742, erstellt von NN. Mandt und an Amtskeller Ernst Franz *Hauth „remittirt“ sind folgende 4 Mühlen verzeichnet 81: „... Hiebey folgen 4 Reverse über die außgestellte Mühlenbestände von denen Be­ständern unterschrieben ad acta, nehml: … Wilhelm Schmid, dermahlen zu Eißen, von der Wolfersweyler Mühle“.

 

In einer weiteren Aufstellung vom 22.12.1744, erstellt von NN. Mandt und an Amtskeller Ernst Franz *Hauth „remittirt“ heißt es 82: „... Hiebey folgen 5 Reversus über die außgestelte Mühlenbestände von denen Bestän­dern unterschrieben befohlenermaßen ad acta zurück , nehml: …. 3. Michel Küntzer, über die Mühle zu Wolfersweyl: vom 24. Juny 1744“.

 

Bei der hierin genannten „Mühle zu Wolfersweyl:“ handelt es sich um die Dorfmühle, da die in der gleichen Aufstellung der Jonas Straus als Beständer der „Laurenty Mühle bey Wolfersweyler“ genannt ist 83.

 

Nach unzutreffender Ansicht von Klauck war die Mühle dagegen erst seit ca. 1745 in Betrieb84.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 85 wird die Dorfmüh­le Wolfersweiler, die zum pfalz-zwei­brückischen Amt Nohfelden gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Wolfersweiler Dorfs Mühl [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 7 fl 6 bz Geld, worunter jedoch 14 bz ... trocken Wein Kauff begriff, welche nur alle 3. Jahr gegeben werd, 1 Mltr 6 Faß Korn, 1 Mltr 6Faß Haber; die Wolfersweiler aus 37 Famil bestehend,, sollen zu dieser und vorbeschriebener Laurenzi Mühl (Anm.: s. u.) geb. werd.“

 

Karte:

- Wolfersweiler Dorfkarte, gezeichnet um 1775 von Renovator Peter Elias Röhm, abgedruckt bei: Verein 850 Jahre Wolfersweiler e.V. (Hrsg.): „850 Jahre Wolfersweiler 1156-2006. Eine kleine Dorfgeschichte“, Wolfersweiler 2005, S. 251; Anm.: die Mühle ist dort unter lfd. Nr. 10 „Die Mihle“ vermerkt 86.

 

 

- Laurentiusmühle, Lorenzenmühle:

heute St. Wendeler Straße Nr. 2 87.

 

Im Volksmund auch „Lorenze-Mühl“ genannt. Der hl. Laurentius hat der 1722 erbauten Mühle am Freisbach seinen Namen gegeben. Erbaut hatte sie Jacob Theobald mit drei oberschlächtigen Rädern. Später wurde die Mühle eine Bannmühle für Eitzweiler und As­weiler 88.

 

Um 1711 war Jacob *Theobald der Müller auf der Traun, später Müller in der Lorenzen Mühle in Wolfersweiler; ∞ mit Anna Marga­retha NN. Am 29.10.1724/10.11.1724 kam es zu einer Brandkatastrophe auf der Lorenzenmühle; hierbei verbrannten die Ehefrau Anna Margaretha verh. Theobald († 10.11.1724 verbrannt), und die Söhne (Johann Franz Theobald (~ 26.10.1725 – 6.11.1724 ver­brannt) und Johann Mattheis Theobald (3.10.1723 – 29.10.1724) 89.

 

Der Müller Wilhelm *Germann, der Vater des Müllers Anton *Germann von der Wolfsmühle/Catharinenmühle/Germannsmühle bei Grünbach, war Laurentiusmüller in Wolfersweiler; auch der Johann Heinrich *Binckle († vor 1734) war Müller auf der Laurentius­mühle; seine Witwe Anna Magdalena Britsch heiratete am 2.11.1734 den Anton *Germann (den Sohn des Müllers Wilhelm Ger­mann) 90.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 91 wird die Laurenti­usmühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfelden gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Laurenty Mühl [hat] 3 Waßer Räder und des Scheelgangs; [zahlt an Pfacht] 8 bz an Geld, 5 Mltr Korn, 5 Mltr Habern; die ehemalige Verwaltungs Leibeigen zu Eitzweiler und Ausweiler (Anm.: s. Asweiler) seyend hierher gebannt, u. könn jahrl 36 bis 40 Familien befördert werd.“

 

Um 1775 floß der Freisbach in einem Zick-Zack-Verlauf, erreichte die Laurentiusmühle in einem geringen Abstand und nahm dort den Auslauf des Mühlenteichs auf. Das Wasser schaffte sich durch Rückstau eine tiefe Stelle hinter dem Mühlrad, so daß der Abfluß dieses Hinterwassers den Antrieb der Mühle beeinträchtigte. Der Müller beantragte daher eine Änderung des Mühlteichs vornehmen zu dürfen. Hierzu kam es jedoch nicht 92.

 

Die Mühle war bis 1968 in Betrieb 93.

 

Literatur/Urkunden:

- Reitenbach, Albert: Beschreibung der Laurentius-Mühle in Wolfersweiler vom Jahre 1744; in: Heimatbuch d. Kr. St. Wendel. 8, 1959/60 (1960). S. 51-53.

 

 

- Lohmühle Wolfersweiler:

die Lohmühle war bis 1968 in Betrieb 94.

 

 

- Ölmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Ölmühle in Wolfersweiler

 

 

 

 

 

Wollmesheim:

Stadtteil von Landau; südwestlich von Landau gelegen; das Dorf gehörte zunächst Abtei Weißenburg; dann bis 1709 Kondominium zwischen Kurpfalz und Hochstift Speyer.

 

Mühlen:

um 1743 ist Bartholomäus Bezer der Müller in Wollmesheim; sein Sohn Georg Bezer ist am 26.2.1743 in Oberotterbach als Pate bei der Taufe Johannes Georg Kunle 95.

 

 

 

 

 

Wolmünster / Lothringen:

s. Volmunster

 

 

 

 

 

Wolfsmühle / Germannsmühle / Catharinenmühle bei Grünbach:

s. Grünbach

 

 

 

 

 

Wolfsmühle bei Waldgrehweiler bzw. Bisterschied:

s. Waldgrehweiler

 

 

 

 

 

Wolfstein:

VG Wolfstein, Lk Kusel; an der Lauter; war kurpfälzisch und Sitz des kurpfälzischen Amtes Wolfstein; für das kurpfälzische Amt Wolfstein gibt es eine Übersicht über den Bestand an Mühlen aus dem Jahr 1738, angefertigt von Amtskeller Gervinus 96, mit fol­genden Mühlen: Schmeißbacher Mahlmühle, Wolfsteiner Mühle, Mühle in Olsbrücken, Mühle in Katz­weiler 97.

 

Mühlen:

s. auch Werth (Mühle und evtl. Wüstung)

 

um 1656 war Johannes *Heil als Müller in Wolfstein 98 ++++klären : welche Mühle++++

 

um 27.8.1660 ist Hans Nickel *Jung als Müller in Wolfstein; sein Bruder, nun in Frankelbach wohnend, hat bei einem Mühlarzt in der Mühle zu Dürkheim gearbeitet 99. ++++klären : welche Mühle++++

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 172: „Generalakten über die Mühlen im Amt Wolf­stein, 1738-1771“ (mit folgenden Mühlen: Schmeißbacher Mahlmühle, Wolfsteiner Mühle, Mühle in Olsbrücken, Mühle in Katz­weiler).

- LA Speyer Best. F3 Nr. 13: Schatzungsprotokoll Oberamt Lautern 1683/1684, darin Unteramt Wolfstein (Bl. 217-224), Flecken Wolfstein (Bl. 226-234 und Bl. 245-257).

 

 

- Achatschleife Wolfstein:

die Kurpfalz, die mit ihren Ämtern Lauterecken und Rockenhausen (Odernheim seit 1768 kurpfälzisch) an die bekannten Achatfund­gebiete heranreichte, interessierte sich in der 2. Hälfte des 18. Jh. für das Graben und Schleifen von Halbedelsteinen. Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz wünschte vor allem „Kabinettstücke“ für sein von C. Collini geleitetes Naturalienkabinett in Mannheim 100. Er versuchte, auch mit dubiosen Mitteln, den Meister der Ellweiler Schleife für sich zu gewinnen und Pachtverträge für Zweibrücker Achatgruben zu erschleichen 101. Als diese Bemühungen fehlschlugen, beauftragte der Kurfürst 1768 seinen Keller in Wolfstein Hey­ler, bei Lauterecken, Wolfstein, Rockenhausen und in der Gegend von Alzey nach Chaten schürfen zu lassen. Christian Köhler und Peter Pfeiffer, zwei bergkundigen Männern aus der Gegend von Wolfstein aus der Gegend von Wolfstein, wurde die Leitung übertra­gen. Fündig wurde man bei Reichenbach und Fockenberg am Potzberg. Den ursprünglichen Plan, bei Wolfstein eine Achatschleif­mühle zu errichten, hatte man aufgegeben 102. Gebaut wurde aber 1770 die Achatmühle bei Neustadt 103.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 522/6: „Die von Kurpfalz anzulegende Achatschleife zu Wolfstein und der dazu benötigte Achatschleifer von Ellweiler“, 1766

- LA Speyer Best. A2 Nr. 545/1: Achatgewinnung und –schleife in Wolfstein, 1764/1765

 

 

- Kalkmühle:

s. Säge- und Kalkmühle

 

 

- Papiermühle beim Reckweilerhof (in Planung):

s. Oberweiler-Tiefenbach

 

 

- Ölmühle:

der Wolfsteiner Ölmüller, Jakob *Martin II, riß, nach der Übernahme des elterlichen Besitzes im Jahre 1863, seine durch Schenkung erhaltene Ölmühle ab und baute sie noch 1864 im vergrößerten Stil wieder auf 104.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird als Oelmüller in Wolfstein genannt der Jacob Martin 105.

 

Doch lautet die Beschreibung der Mühle bereits 1879 bereits „Oel- und Lohmühle, sowie Hanfreibe“, die mit dieser erweiterten Einrichtung „Kohleoele, Eichenloh und Hanf“ produ­zierte bzw. aufbereitete 106.

 

 

- Roßbacher Mühle:

s. *Roßbach

 

 

- Sägemühle und Kalkmühle beim Reckweilerhof:

s. Oberweiler-Tiefenbach

 

 

- Selbachmühle:

war um 1927 Erholungsheim

 

Photo:

- Schick/Kirch: Wolfstein, S. 7

 

 

- Stadtmühle, Wolfsteiner Mühle

s. Müllermeister Georg *Groß

 

heute Anwesen „Am Ring 24 107. 1438 erstmals als Getreide- und Ölmühle ge­nannt, wurde die Mühle 1888, das zugehörige Wohn­haus 1909 neu erbaut. Die auf der anderen Seite des Mühlgrabens gelegene Öl­mühle stellte 1944 den Betrieb ein, die Getreidemühle wurde 1960 stillgelegt, lediglich die 1903 aufgenommene Elektrizitätsgewin­nung wurde fortgeführt 108.

 

Zwischen 1755 und 1793 wird Jakob Köhler als Erbbestandsmüller in Wolfstein genannt 109.

 

LA Speyer Best. A2 Nr. 1700/5: Kameral-Mühlen-Erbbeständer Philipp Groß und Jakob Koehler gegen die Bürgschaft von Wolf­stein: Mühle und Mühlenteich, 1671, 1716-1717, 1749, 1769, 1790-1792 (109 Bl.) +++bearbeiten+++

 

1848 kam es zu einem Gerichtsverfahren zwischen dem Müller auf der Stadtmühle und dem Eigentümer der gegenüberliegenden Gerberei, Heinrich Braun. Im Verlauf dieses Prozesses kam es zu zwei Ortsbesichtigungen am 7.1.1848 und 8.8.1848, bei denen eine genaue Beschreibung des Mühlengrabens und der anliegenden Gebäude gekommen ist 110.

 

Anm.: die Stadtmühle und die gegenüberliegende Mühle gehörten 1848 demselben Müller 111.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird in Wolfstein die Handelsmühle „Peter Gros, Wittwe“ genannt, Inhaberin Caroline Braun Witwe von Peter Braun 112.

 

Um 1961 befand sich im Gebäude das „Hotel Pension Stadtmühle“, später Eigentum des CJD.

 

Abbildung:

- Matzenbacher u.a.: Wolfstein, S. 119

 

Photo:

- Denkmaltopographie Bd. Kusel, S. 285 (Mühlgraben)

- Denkmaltopographie Bd. Kusel, S. 291 (Anwesen am Ring 24, ehemalige Mühle)

- Schick/Kirch: Wolfstein, S. 50

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1263/16: „Johann Jakob Koehler, Müller in Wolfstein gegen Wilhelm Scheid, Müller in Kaulbach wegen Schadenersatz“, 1750

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1700/1: Wolfstein Erbbestandsmühle, 1644-1720 (344 Bl.)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1700/2: Erbbestandsmühle Wolfstein, Bd. 2, 1730-1743 (200 Bl.)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1700/3: Erbbestandsmühle Wolfstein, Bd. 3, 1743-1745 (225 Bl.)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1700/4: Mahl- und Ölmühle Wolfstein, 1651, 1671, 1717-1722, 1735, 1747-1754, 1769 (81 Bl.)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1700/5: Kameral-Mühlen-Erbbeständer Philipp Groß und Jakob Koehler gegen die Bürgschaft von Wolf­stein: Mühle und Mühlenteich, 1671, 1716-1717, 1749, 1769, 1790-1792 (109 Bl.)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1701/1: Erbbestandsmühle Wolfstein, Bd. 4, 1744-1750 (300 Bl.)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1701/2: Erbbestandsmühle Wolfstein, Bd. 5, 1751-1754 (304 Bl.)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1701/3: „Streitigkeiten zwischen dem Erbbestandsmüller Jakob Köhler und dem gräflich Hillesheimer Mül­ler zu Schmesbach“ [Anm.: wohl Schmeißbacher Mühle]

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1702/1: Erbbestandsmühle Wolfstein, Bd. 6, 1688-1690, 1715, 1738-1754, 1777, 1787 (285 Bl.)

- Rohe, Ralf: Elektrisches Licht für Wolfstein. Die Stadtmühle liefert schon 1903 Energie; in: Westrich Kalender 2009, S. 73-78 (mit Veröffentlichung der Beschreibung des Mühlgrabens von 1848)

- Die Rheinpfalz vom Samstag 25.8.1951: „Westpfälzische Mühlen stellen sich vor“

 

 

- Wolfsteiner Mühle:

s. Stadtmühle

 

Literatur/Urkunden:

- Braun, Ludwig: Die Wolfsteiner Mühle. - In: Wolfstein (Pfalz); Wolfsteiner Heimatblatt, 42 (2001), 1, S. 2-7 (1641-1719); 2, S. 9-14 (1722-1746); 3, S. 1-5 (1746-1764); 4, S. 4-7 (1764-1788); 43 (2002), 2, S. 2-5 (1788-1793); 3, S. 5-8 (1793-1865) 113

- Rohe, Ralf: Elektrisches Licht für Wolfstein. Die Stadtmühle liefert schon 1903 Energie; in: Westrich Kalender 2009, S. 73-78 (mit Veröffentlichung der Beschreibung des Mühlgrabens von 1848)

- Rosenberger, Rudi und Schick, Norbert: Eine Selbsterzählung der alten Laterne; in: Wolfstein /Pfalz: Wolfsteiner Heimatblatt. - 41 (2000), 4, S. 4-8. (Geschichte der Ölmühle in Wolfstein)

- Rosenberger, Rudi und Schick, Norbert: Die "Mühlenbauten an der Selbach, auf der Banngrenze zwischen Wolfstein und Rutswei­ler" / von Rudi Rosenberger und Norbert Schick; in: Wolfstein; Wolfsteiner Heimatblatt.43/44 (2002/2003), '02, 5/1, S. 4-6,

 

 

 

 

 

Wonsheim / Rheinhessen:

VG Wöllstein, Lk Alzey-Worms; südlich von Wöllstein gelegen; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Alzey

 

Mühlen:

- Wonsheimer Mühle:

auf Bitten der Gemeinde erklärte der Burggraf von Alzey in Jahr 1600 eine Mühle, welche die Gemeinde vor 2 Jahren gekauft hatte, zur Bannmühle. Dies sollte jedoch nur solange gelten, wie die Mühle der Gemeinde gehört 114.

 

 

Am 11.4.1765 verkaufte +++klären: Vorname+++ Schmahl die Weidenmühle bei Neu-Bamberg/Rheinhessen an den aus Freimersheim stammenden Johannes Michel. Am 5.3.1771 bescheinigten die Freiherrn von Hunolstein, daß die Weydenmühle nicht der churmainzischen Jurisdiktion un­terstand und daher ins Pfälzische mahlen konnte. Im August 1771 wurde die Mahlerlaubnis auch „in das Ort Wonsheim“ erteilt. Am 11.7.1786 erhielt der Müller Peter Michel einen Erbbestandsbrief sowie am 28.12.1792 eine Quittung über die Erbpachtzahlung 115.

 

 

 

 

 

Woogbach:

eine Abspaltung vom Speyerbach. In Hanhofen, an der sog. Hanhofer Scheid, wird aus teils historischen wasserwirtschaftlichen Gründen über einen Teil des Verlaufs vom Speyerbach der Woogbach abgespalten, der nach einer Strecke in Nonnenbach umbenannt wird. Kurz vor der Mündung in den Rhein vereinigt sich der Nonnenbach wieder mit dem Speyerbach, der im Speyerer Stadtgebiet Gießhübelbach genannt wird. Damit hatten die unterhalb der Wasserscheide gelegenen Mühlen schlechtere Wasserverhältnisse.

 

Literatur/Urkunden:

- Mohr Frank: Die Mühlen am Speyerbach und am Woogbach zwischen Neustadt und Speyer; in: Staatl. Leibniz-Gymnasium Neu­stadt a. d. Weinstr. Jahresbericht 1975/ 76, S. 31-66

 

 

 

 

 

Worms:

freie Reichsstadt

 

Mühlen:

Zur Allmende in Worms gehörten u.a. die Gewässer. Bei Worms flossen der Eisbach und die Pfrimm in den Rhein. Der katholischen Kirche ist die Anlage der ersten Kanäle zu verdanken. So wurde vom Eisbach ein Kanal abgeleitet, der beim Kloster Kirschgarten vorbei, durch die Vorstadt St. Michael, hinter dem Spital zum heiligen Geist bei der St. Leonhartspforte, durch die Lauergasse, hinter der Münze und neben der St. Pauls floß. Der ursprüngliche Lauf des Eisbaches, welcher südlich von der Stadt in den Gießen mündete, hieß Altbach 116.

 

Am 3.10.1002 schenkt König Heinrich II. der Kirche zu Worms alles, was sein Vetter Herzog Otto daselbst besessen und dem König übertragen hat, darunter auch „molendinis“ 117.

 

Am 26.6.1016 („1016, iii kalendas Julii“) beurkundet Bischof Burkhard von Worms 118, daß er mittels seiner Güter und Geld das Haus des Herzogs Otto zurückgekauft, der Kirche St. Paul übergeben und dort 20 Kanoniker eingesetzt hat, welchen er als Pfründe zur Er­gänzung ihrer Nahrung (ad suplementum albi panis“) zwei Mühlen am Eisbach (Ysana), die eine innerhalb, die andere außerhalb der Stadtmauer, gegeben hat, eine dritte in der Mitte (in medio [= Mittelmühle 119]) dem Kloster Nonnenmünster (sancte Marie abbatiae monialium). Das Wasser und das dortige Ufer hat er der Kontrolle (potestam) der Kanoniker von St. Paul unterstellt. 120.

 

1198/1217 beurkundet Lupold Bischof von Worms, daß das Kloster Nonnenmünster in Worms den dritten Teil des Eisbachs erwor­ben hat 121. Dieser berichtet auch von mehreren Mühlen an einem Mühlgraben, der bei St. Michael vom Eisbach abgeleitet (s.o.) an Marienmünster vorbeifließt 122.

 

1226 verleihen die Konvente des Stifts St. Paul, des Stifts St. Martin und des Klosters Nonnenmünster dem Heinrich ihre Mühlen („molendina“) bei St. Michael 123.

 

1237 urkundet Landolf Bischof von Worms, daß Konrad von Heuchelheim und sein Bruder Dimar den Kanonikern zu St. Andreas die Rente eines Talents auf eine Mühle bei St. Michael verkauft haben 124.

 

Aus dem 1254 liegt ein Pachtvertrag zwischen dem Stift St. Paulus und einem dem Pächter Heinrich der direkt beim Stift gelegenen Mühle (quicquid iuris in molendino nostro iuxta ecclesiam nostram sito) vor 125. Hierin verleiht das Stift St. Paul seine Mühle bei der Kirche St. Paul, wel­che früher Konrad der Müller, seine Frau Lucardis und sein Sohn Gernod innegehabt haben, dem Heinrich Sohn der Lucardis 126. In dieser Urkunde vereinbaren Dekan und Kapitel des Klosters mit dem Sohn des bisherigen 'molendinarius' diesel­ben Rech­te und Abgabenpflichten auf Lebenszeit (ad omnes conditiones ad iura et pensiones), wie sie mit dem Vorgänger bestanden haben. Die wöchentliche Getreideabgabe betrug 2 Malter; zu mahlen ist zudem der für das tägliche Brot der Stiftsbrüder benötigte Weizen. Falls es zu einem Brand kommen sollte, der von außen auf die Mühle übergreift, obliegt dem Stift die Verpflichtung zur Re­paratur auf eigenen Kosten, ausgenommen der Teil mit den Rädern und dem Mühlwerk selbst. Sollte der Brand dagegen in der Mühle aus­brechen, obliegt die Reparatur allein dem Müller 127. In einer Vereinbarung zwischen dem Paulusstift, dem Schultheiß der unter städtischer Vogtei ste­henden Frauenzisterze Nonnenmünster H. Cypur und dem neuen Pächter der Mühle beim St. Paulusstift, Hein­rich (hier genannt als molendinarius dominorum sancti Pauli) kommt es zu Regelungen zur Beilegung eines Streites zwischen den 'domini' von St. Paul, den Frauenklöstern Nonnenmünster und Kirschgarten sowie den, zu diesem Zeitpunkt bereits verbandsmäßig organisierten Müllern. Der Konflikt bezog sich auf Rechte und Gewohnheiten der Mühlen (super iuribus et consuetudinis molendari­um) und enthält eine Regelung zur Streitschlichtung. Im Falle von Schäden an den Wasser- bzw. Stauwehren (retentacula acque), die vor allem durch Überschwem­mungen auftreten können, soll jede Mühle im Schadensfall auf Anordnung des Obermeisters der Müller einen oder mehrere Dienstleute zur oberen Mühle des Paulusstifts entsenden. Verstöße sollten mit Strafe belegt werden. Die Organi­sation der Müller soll offenkundig in zunftmäßiger Form erfolgen 128.

 

1261 kommt es zu einem Vergleich über eine Wasserrechtsstreitigkeit in der Stadt Worms. Hier waren Häuser am Ufer des durch die Stadt fließenden Bachs („Super ripam rivi, qui ipsam perfluit civitatem“) gebaut worden, wodurch sowohl die regelmäßig notwendi­ge Bachreinigung als auch die Nutzung der Mühlen des Paulusstifts beeinträchtigt wurden. Ein von Seiten des Stifts und der Stadt mit je zwei Mitgliedern besetztes Gremium von Schiedslauten („prudentum virorum consilio“) hat daraufhin verbindlich festgelegt, daß die am Ufer erbauten Häuser wieder entfernt werden müßten. Außerdem sei ein Mindestabstand künftig einzuhalten. Weiterhin wurden die An­lieger unter Androhung einer Geldbuße verpflichtet, die bei der Reinigung des Gewässers anfallenden Erdmengen, also den entfernten Schlamm, zu beseitigen. Die Urkunde belegt das außerordentlich hohe Interesse des Paulusstifts an der freien Nutzung des Baches im Stadtgebiet im Dienste seiner Mühlen 129.

 

Am 18.5.1306 verlor der Wormser Müller, Heinricus Longus molendarius Wormaciensis, wegen unterlassener Zinsleistungen sein erbli­ches Recht („ius suum hereditarium“) an der dem Paulusstift gehörenden Mühle („quod habuit in molendina ecclesie sancti Pauli Wor­maciensis 130.

 

Heinrich Smersnider, Wormser Bürger und seine Frau Else, schenken am 23.10.1327 gegen Einräumung eines lebenslangen Nieß­brauchs dem Wormser Spital ihren Grundbesitz vor dem Neutor in Worms, darunter “ein vierteil vier morgen [wingartes], die da lie­gent hinter der muollen uf der bach“ 131.

 

Am 30.1.1370 heißt es in einem Kaufvertrag zur Lagebeschreibung des verkauften Grundstücks: „ist in der Kemmerer gassen gein den nuwen scharren über gelegen, eynsite neben dem huse hern Werher Winter und ander site neben der alten mulen 132.

 

Am 19.5.1402 wird der Müller Hans Weppeler in Worms urkundlich erwähnt. Der Offizial des Probstes von St. Paul beurkundet, daß Hans Weppeler, „in Müller“, und seine Ehefrau Jutta für 30 Pfund Heller 30 Schilling Heller an das Stift St. Paul verkaufen und als Unter­pfand die Verbesserung ihrer Mühle und ihr Haus hinter der Mühle neben Rodemüller und dem Werkhaus von St. Paul geben 133.

 

Am 4.7.1404 wird urkundlich erwähnt „Klaus gen. Ulrich, ein Ölmüller und Efr. Dine, Bürger zu Worms“ 134.

 

Im Worms gab es um 1442 die Mühlengesellschaft. Am „1442, off Frietag nach unseres Herrn Epiphaniam“ [Anm.: = 12.1.1442] wird im Domstift Worms folgender Vertrag beurkundet: „Nikolaus Burgmann, Kustos, läßt durch Bischof Friedrich von Worms, durch den Dekan des Domstifts und den Bürgermeister der Stadt Worms bezeugen, daß die Müller Johann Wittmann gen. Rotmüller, Fritz Walt von Richenberg, Johann Engelmann, Jost Imigotz, der Walker, Johann von Silheim, der Walker, Nikolaus von Gerau im Vogtland (Fautland), Spruweheim Kistenscheddel von Bensheim, Johann von Kronenberg und Peter Karlebecher, zu dieser Zeit Mei­ster der Gesellschaft und Mühle im Wormser Burgbann auf der Eisbach für 9 Malter Korngült jährlich von ihm mit Wissen des Bi­schofs 7 Morgen Acker mit der Hofstatt, wo die Hußmühle steht, in Erbpacht nehmen und zwar 5 Morgen zwischen der Bach und dem Weg neben Johann Multhuß. Auch wird Vorsorge getroffen, daß nichts geändert und alles in der Gesellschaft behalten wird, und es wird gelobt, niemanden ohne Eid in die Gesellschaft aufzunehmen.“ 135.

 

Am 12.6.1444 bekundet der Offizial des Stifts St. Paul, daß sich die Meister der Weberzunft und die Meister, Müller und Weber an der Eisbach wegen der Streitigkeiten um das Bachrecht einigen 136.

 

Bischof Reinhard von Worms bekundet am 29.1.1467 die Schlichtung eines Streits zwischen dem Stift St. Paul und dem Konvent von Nonnenmünster über die Kosten, die entstehen durch die Auflage, die Eisbach neu zu wiegen [?]. St. Paul muß laut Entscheid des Bischofs an den Konvent und die Müller 24 Gulden zahlen, 3 Gulden und 6 Weißpfennige sollen die Müller erhalten, die vermes­sen haben 137.

 

Am 17.2.1469 bekunden Bürgermeister und Stadtrat von Worms, daß sie auf Bitten von Nikolaus Burmann, Kanoniker an St. Paul, und von dem Müller Heinrich Nagel, Meister unter den Müllern, eine Rachtung vorlegen. Als Zeugen werden benannt Klaus Schlu­sing, Anthis Gotz, Kunz Müller, Nikolaus Melsheimer, Bruder Thiele in der Rheinmühle, Peter zum Hohen Baum [Anm.: Mühle zum Hohen Baum], die vorzeiten auch Müller in Worms waren 138.

 

Am 21.6.1469 bekunden Dekan und das Kapitel von St. Paul eine ausführliche Rachtung zur Schlichtung von Streitigkeiten zwischen den Müllern und Müllermeistern unter Berufung auf ältere Ordnungen, Bücher und Urkunden 139 sowie am gleichen Tag einen Ver­trag zwi­schen den Müllern, den Webern und den Klostermüllern wegen des entstandenen Streits 140.

 

Das weltliche Gericht der Stadt Worms bekundet am 30.4.1481, daß Valentin von Isenburg, der Müller und Efr. Katharina an das Stift St. Andreas für 10 Pfund Heller eine jährliche Gült von …. Schilling Heller verkaufen und als Unterpfand ein Haus und einen Hof bei St. Michael neben Steffan Voltz und Peter Butschbach und ½ Morgen Acker im Handal geben 141.

 

Am 26.4.1482 wird in einer Lagebeschreibung betreffend den Verkauf eines Ackers durch Kunz den Bäcker aus der Wollgasse, als Unterpfand ein Acker gegeben der liegt „im Handal neben Steffan Voltz und Heinz Nagel dem Müller“ 142.

 

Am 18.8.1501 werden in Worms als Müller einer Mühle des St. Paulusstifts Jakob Holt und seine Ehefrau Katharina erwähnt 143.

 

1521 kommt es zum Konflikt zwischen der Stadt Worms und dem St. Paulusstift über die von der Stadt gewünschte Errichtung einer Pulvermühle. Dies wird vom Stift, das die Oberhoheit über die Mühlen in Worms und das Wasserrecht beansprucht, abgelehnt. Das­selbe gilt auch für eine Auseinandersetzung über Maßnahmen an der Rheinmühle. Es kommt zur Einberufung eines Schiedsgremi­ums, bestehend aus dem Trierer Erzbischof und dem Herzog von Sachsen, das der Stadt Recht gibt 144.

 

Der Müllermeister Martenstein aus Worms wird am 25.7.1855 in einer Verwal­tungs­akte der Bürgermeisterei Osthofen als Mitglied der Mühlen-Commission für den Seebach genannt 145. +++klären: welche Mühle+++

 

Literatur, Urkunden zu Wormser Mühlen, allgemein:

- Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. C 1 A Nr. 163: Kopialbücher des St. Paulusstift Worms, darin zahlreiche Mühlenrechte aus dem Mittelalter 146

- Stadtarchiv Worms Best.

 

 

- Alte Mühle:

lag in der Kämmerergasse. Am 5.3.1490 bekundet das weltliche Gericht der Stadt Worms, daß Johann von Dorrenbach, Christian Metz­lers Tochtermann, mit Einverständnis von St. Martin bei einem Neubau nahe der Alten Mühle in der Kämmerergasse, zwei Balken in der Mauer des Hofs zur Halben in dem Johann Bersig, Kanoniker am Stift St. Martin wohnt, verankert zu haben, was zu keinem Rechtsanspruch führe 147.

 

 

- Domherrenmühle, Herrenmühle:

gehörte dem Domstift Worms. Die Domherrenmühle lag an der Pfrimm, unterhalb der Engelmannsmühle.

 

Am 5.4.1391 wird das Weistum über die Rechte des Stiftes Neuhausen an dem Bach Pfrimm errichtet. Hierzu kam es zu einer Zu­sammenkunft der durch das Weistum betroffenen Personen, darunter „dominus Johannes de Cellis magister structure fluvii dy Pryme ac ...viri Adolff de Oppenheim magister molitorum ac scultetus dicti fluvii, Jacobus de Horgheim in molendini Hocheim, Hertel moli­tor in molendino dominorum Wormaciensis, Heilchin in Froschmolen in Pfeffelnkeim, Hen der Zeiszolffen son in molendino Engel­manni, Ecke in molendino monialium de Libenawe et Philippus in molendino dominorum Schonawensium, scabini dicti fluvii ...“ 148 [Herr Johannes von Zell der Verantwortliche für den Zustand des Flusses Pfrimm, der Herr Adolph von Oppenheim der Verantwortli­che für die Mühlen und Schultheiß des genannten Flusses, Jacob von Horchheim von der Hochheimer Mühle, Hertel der Müller auf der Herrenmühle Worms, Heilchin von der Froschmühle in Pfiffligheim, Hen der Sohn der Zeiszolffen von der Engelmann Mühle [in Hochheim], Ecke von der Mönchsmühle in Liebenau [Liebenauer Mühle in Hochheim] und Philippus von der Herrenmühle des Klo­sters Schönau, Ratsherren des Flusses ….].

 

Die Herrenmühle wird in Ortsbeschreibung am 17.12.1419 erwähnt. Am 17.12.1419 bekundet der Offizial des Probstes von St. Paul zu Worms, daß vor ihm im Gericht die Hebel, Witwe des Heinz Engelmann, Bürgerin zu Worms, dem Henne Osthufer und dessen Ehefrau Getze gegen einen jährlichen Zins von 28 Malter Korn Wormser Maßes, eine Mühle zwischen der Herrenmühle und der Klo­stermühle Liebenau [Anm. s. Hochheim] in Erbbestand gegeben haben 149.

 

Die Domherrenmühle wird auch in Ortsbeschreibung am 29.4.1469 erwähnt. Am 29.4.1469 bekundet Nicklaus Mergentheimer, Rats­herr zu Worms, Schultheiß der Dörfer Hochheim und Pfiffligheim, daß vor ihm und den Hübnern im Gericht, der Henn Reder von Pfeddersheim und dessen Ehefrau Else vom Ritter Wolf Kämmerer von Dalberg die Mühle zwischen der Domherrenmühle und der Liebenauer Mühle bei Worms [s. Hochheim] gegen einen jährlichen Zins von 48 Malter Korn Wormser Maß in Erbbestand genom­men haben 150.

 

 

- Dörnersmühle:

hinter dem Stift St. Paul gelegen 151. +++Lage klären; klären ob identisch mit der Dornenmühle+++

 

Die Bezeichnung Dörnersmühle ist abgeleitet vom Familiennamen des Müllers Hans Dörner; dieser wird auch als Müller hinter St. Paul bezeichnet und läßt 1610-1619 vier Kinder in Worms taufen 152.

 

 

- Dornenmühle:

in der Fischmarktgasse in Worms. Die Mühle gehörte dem Kloster Mariamünster in Worms.

 

Am 26.11.1806 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf der „Dornen-Mühl“ mit 2 Gängen in Worms. Eigentümer war das Kloster Mariamünster in Worms. Pächter war Christoph Reitz. Cornelius Heyl aus Worms kaufte die Mühle für 18100 fr 153.

 

 

- Engelmanns Mühle:

an der Pfrimm; sie ist die oberste der Wormser Mühlen und lag unterhalb der Liebenauer Mühle [s. Hochheim] und oberhalb der Domherrenmühle. Die Lage der Mühle ergibt sich aus einer Urkunde vom 22.7.1452. Darin heißt es: Johann Bohel, Ratsherr zu Worms und Schultheiß der Dörfer Hochheim und Pfiffligheim bekundet, daß vor ihm und den Hübnern im Gericht Ort, Engelmann, Bürger zu Worms, und dessen Ehefrau Katharina dem Hermann Hauwenkern und dem Peter Rode, Vikarien des Domstifts Worms als Beneficiare des St. Annenaltars für 100 Goldgulden Wormser Währung eine jährliche Gülte von 5 Gulden aus der Engelmannsmühle zwischen der Domherren und der Liebenauer Klostermühle zu Worms verkauft haben 154.

 

Am 5.4.1391 wird das Weistum über die Rechte des Stiftes Neuhausen an dem Bach Pfrimm errichtet. Hierzu kam es zu einer Zu­sammenkunft der durch das Weistum betroffenen Personen, darunter „dominus Johannes de Cellis magister structure fluvii dy Pryme ac ...viri Adolff de Oppenheim magister molitorum ac scultetus dicti fluvii, Jacobus de Horgheim in molendini Hocheim, Hertel moli­tor in molendino dominorum Wormaciensis, Heilchin in Froschmolen in Pfeffelnkeim, Hen der Zeiszolffen son in molendino Engel­manni, Ecke in molendino monialium de Libenawe et Philippus in molendino dominorum Schonawensium, scabini dicti fluvii ...“ 155 [Herr Johannes von Zell der Verantwortliche für den Zustand des Flusses Pfrimm, der Herr Adolph von Oppenheim der Verantwortli­che für die Mühlen und Schultheiß des genannten Flusses, Jacob von Horchheim von der Hochheimer Mühle, Hertel der Müller auf der [Dom]Herrenmühle Worms, Heilchin von der Froschmühle in Pfiffligheim, Hen der Sohn der Zeiszolffen von der Engelmann Mühle [in Hochheim], Ecke von der Mönchsmühle in Liebenau [Liebenauer Mühle in Hochheim] und Philippus von der Herrenmüh­le des Klosters Schönau, Ratsherren des Flusses ….]. Nach dieser Urkunde war also Hen, Sohn der Zeiszolffen, als Müller auf der Engelmannsmühle.

 

Am 2.4.1413 wird in einer Urkunde des Hochstifts Worms u.a. als Müllermeister benannt der Anthis Meyer in der Engelmanns Müh­le 156.

 

Am 18.12.1416 bestätigt Peter Kolb, Ratsherr zu Worms, Schultheiß der Dörfer Hochheim und Pfiffligheim, daß vor ihm der Hübner [= Hüfner, d..h. Freier Eigentümer eines Hufengutes 157] Henn *Osthofer und dessen Ehefrau Getze dem Hans Kämmerer, Burggraf zu Starkenburg, für eine (ungenannten) Summe Geldes, die Engelmanns Mühle bei der Liebenauer Mühle zu Worms verkauft zu ha­ben 158.

 

Am 17.12.1419 bekundet der Offizial des Probstes von St. Paul zu Worms, daß vor ihm im Gericht die Hebel, Witwe des Heinz En­gelmann, Bürgerin zu Worms, dem Henne Osthufer und dessen Ehefrau Getze gegen einen jährlichen Zins von 28 Malter Korn Wormser Maßes, eine Mühle [Anm.: Engelmannsmühle] zwischen der [Anm.: Dom]Herrenmühle und der Klostermühle Liebenau ([Anm. s. Hochheim]in Erbbestand gegeben haben 159.

 

In einer Urkunde vom 22.7.1452 heißt es: Johann Bohel, Ratsherr zu Worms und Schultheiß der Dörfer Hochheim und Pfiffligheim bekundet, daß vor ihm und den Hübnern im Gericht Ort, Engelmann, Bürger zu Worms, und dessen Ehefrau Katharina dem Hermann Hauwenkern und dem Peter Rode, Vikarien des Domstifts Worms als Beneficiare des St. Annenaltars für 100 Goldgulden Wormser Währung eine jährliche Gülte von 5 Gulden aus der Engelmannsmühle zwischen der Domherren und der Liebenauer Klostermühle zu Worms verkauft haben 160.

 

 

- Feitelsche Mühle:

die Mühle lag am Paulusplatz 161 (beim Stift St. Paul) ++++prüfen: wohl identisch mit der Obermühle+++

 

Die Mühle wurde 1907/08 von der Stadt Worms aufgekauft 162.

 

Photo:

- Stadtarchiv Worms, Fotoabt. - Füller / 02212: Blick auf Toreinfahrt und Gebäude der Feitelschen Mühle, Photo von August und Curt Füller, um 1910

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. XV.05a (Erwerb und Verkauf) Nr. 02423, Feitelsche Mühle am Paulusplatz, Erwerbung durch die Stadt, 1881-1919

- Stadtarchiv Worms Best. 005a Nr. 2147: u.a. Feitelsche Mühle (Erwerb durch die Stadt), 1900-1901

- Stadtarchiv Worms Best. 015 (Lebensmittelamt) Nr. 131: Kleieauslieferung u.a. der Feitels's (1922-1923)

- Stadtarchiv Worms Best. 018 Nr. 135 und Nr. 137, darin u.a. Feitelsche Kunstmühle (1907/1908 aufgekauft)

 

 

- Hanf-, Stampf- und Reibmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. 001B Nr. 1777 Bistum Worms, Bd. LVIII (Findbuch): Streitigkeiten betr. die Hanf-, Stampf- und Reibmühle, 1785

 

 

- Hefft'sche Kunstmühle AG:

Das Hafengebiet in Worms war bereits Ende des 19. Jh. neu angelegt worden, um konkurrenzfähig zu den aufstrebenden Städten Mannheim und Ludwigshafen sein zu können. Vor allem im Norden der Stadt, etwa im heutigen Industriegebiet Nord, entwickelte sich ein Mühlenufer. Zu der bereits bestehenden Nibelungenmühle Baruch und Schönfeld gesellten sich 1906/07 die Hefft'sche Kunstmühle AG und die Ludwigsmühle Matthäi und Weil 163.

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. XV.05m (Gemeindevermögen Hafen) Nr. 02477: Gebühren der Hafenbahn, Hefft'sche Kunstmühle AG, 1911-1923

 

 

- Kirschgartnermühle; Mühle des Klosters Kirschgarten:

das Kloster Kirschgarten lag südwestlich vor dem Speyerer Tor der Stadt Worms in der Vorstadt St. Michael.

 

1226/36 erfolgte im südwestlichen Vorstadtgebiet die Gründung der Zisterzienserinnenabtei Kirschgarten, die 1443 in ein reguliertes Au­gustiner-Chorherrenstift umgewandelt wurde (Weißenberger, Geschichte, hier S. 10-37 Regesten zur Klostergeschichte); die Konvents­gebäude wurden im Verlauf des Bauernkrieges 1525 völlig zerstört, nach Klein-Frankenthal verlegt und das Kloster 1564 von Kurfürst Friedrich III. aufgehoben.

 

1237 wurde eine Mühle zwischen dem Dorf St. Michael und dem Kloster Kirschgarten genannt 164. Diese wurde durch Konrad von Heuchelheim und dessen Bruder Dimar den Kanonikern zu St. Andreas eine Leibrente von einem Talent auf eine Mühle bei St. Michael verkauft 165.

 

In einer Vereinbarung von 1254 zwischen dem Paulusstift, dem Schultheiß der unter städtischer Vogtei ste­henden Frauenzisterze Non­nen­münster H. Cypur und dem neuen Pächter der Mühle beim St. Paulusstift, Hein­rich (hier genannt als molendinarius dominorum sancti Pauli) kommt es zu Regelungen zur Beilegung eines Streites zwischen den 'domini' von St. Paul, den Frauenklöstern Nonnenmünster und Kirschgarten sowie den, zu diesem Zeitpunkt bereits verbandsmäßig organisierten Müllern. Der Konflikt bezog sich auf Rechte und Gewohnheiten der Mühlen (super iuribus et consuetudinis molendari­um) und enthält eine Regelung zur Streitschlichtung. Im Falle von Schäden an den Wasser- bzw. Stauwehren (retentacula acque), die vor allem durch Überschwemmungen auftreten können, soll jede Mühle im Schadensfall auf Anordnung des Obermeisters der Müller einen oder mehrere Dienstleute zur oberen Mühle des Paulusstifts entsenden. Verstöße sollten mit Strafe belegt werden. Die Organi­sation der Müller soll offenkundig in zunftmäßiger Form erfolgen 166.

 

Durch die retrospektiven Aussagen des Chronisten Johannes Heydekyn, der als Angehöriger der den Zisterzienserinnen in Kirschgarten nachfolgenden Windesheimer Chorherren das Ende des Klosters Kirschgarten beschrieb, wird deutlich, daß in Kirschgarten bis ca. 1430 (bzw. nach einer anderen Aussage innerhalb der Chronik: bis 1441) Zisterzienserinnen lebten, die dann durch die Pest hinweggerafft worden seien, worauf das leerstehende Kloster nur von einem Pförtner mit Frau und Kindern bewacht worden sei. Der Wormser Bischof habe die noch vorhandenen Güter einem Priester übergeben, der nach eigenem Belieben daraus einiges veräußerte. Die meisten beweglichen und unbeweglichen Güter sowie sogar die Weinberge am Kloster und die Klostermühle seien durch die letzten Nonnen verkauft und verpfändet worden 167.

 

Es ist offenbar zum Rückkauf der Klostergüter gekommen, denn nach der Neubesiedlung des Klosters durch die Windesheimer Chorherren (1443) verpflichtete sich das Kloster mit Vertrag vom 7.3.1460 gegenüber der Stadt Worms u.a. den Klosterhof und die Mühle des Klosters nicht zum Nachteil der Stadt Worms zu veräußern 168.

 

Am 8.3.1460 erließ die Stadt Worms dem Kloster Kirschgarten verschiedene Abgaben, darunter das Ungeld auf die bei der Klostermühle gehaltenen Schweine 169.

 

Am 1.5.1490 bitten das Kloster Kirschgarten, die Meister der Weberzunft, Heinrich von Leiningen, Müllermeister in der Lochmühle, und Leonhard, Müller in der alten Walkmühle zu St. Michael, das Stift St. Paul, daß das Stift als Bachherr den Müllern einen Zulauf für ihre Mühlen durch Wegnahme des obersten Brettes bei der Lochmühle ermöglicht, nachdem die Bach wegen eines Baues im Stadtgraben bei der Speyrer Pforte, durch St. Paul abgelassen worden ist. Entstehenden Schaden an dem Bau durch überlaufendes Wasser wollen die Bittsteller tragen 170.

 

Karte:

- Stadtarchiv Worms Best. 103 Nr. 1: Kopialbuch des Klosters Kirschgarten mit Kirschgartnermühle, (1265-)1775-1776; Auszüge aus Urkunden und Akten des Klosters bzw. der vorstädtischen Mühle Kirschgarten (ab 1255), vor allem Mühlenbuch 1755-1771 mit Lageplan (kolorierter Augenscheinsplan) der Mühle von 1755

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. E10, 714: Erbbestand des Freiherrn von Wrede über die Kirschgartenmühle bei Worms, 1756-1769

- Stadtarchiv Worms Best. 001B Nr. 1875: Findbuch d. Regulierten Chorherrenstifts Kirschgarten, Bd. V: Prozeßakten betr. die Mühle des Klosters, 1547-1790

- Stadtarchiv Worms Best. 001B Nr. 1876: Findbuch d. Regulierten Chorherrenstifts Kirschgarten, Bd. VI: Prozeßakten betr. die Mühle des Klosters, ca. 1550-1790

- Stadtarchiv Worms Best. 005 Nr. 2155 (Findbuch) 1803-1839, enthält u.a. Rheinmühle und Kirschgartenmühle

- Stadtarchiv Worms Best. 001B Nr. 1877: Reguliertes Chorherrenstift Kirschgarten, Zinsbuch 1444-1484 und Rechnungsbuch 1460-1504

- Stadtarchiv Worms Best. 047 (Gemeindearchiv Wiesoppenheim) Nr. 0324 (Findbuch), 1822-1845, 1863; Enthält u.a.: Revision der Mühlen, 1845; Protest der Grundbesitzer wegen einer Dohle (s. Mai 1845); Vorstellung des Mühlenbesitzers Pilgrim u. Konsorten zu Worms wegen Aufplanung des Wassers durch höhere Schussbretter an der Kirschgarten- u. Walkmühle (darin: Abschrift von der Ab­schrift betr. Untersuchung des Kirschgarten-Gravaminum des St. Paulstifts zu Worms wegen des Mühlenbestandes, 1845); Setzung von Pfählen an den Mühlen, 1863

- Stadtarchiv Worms Best. 103 Nr. 1: Kopialbuch des Klosters Kirschgarten mit Kirschgartnermühle, (1265-)1775-1776; Auszüge aus Urkunden und Akten des Klosters bzw. der vorstädtischen Mühle Kirschgarten (ab 1255), vor allem Mühlenbuch 1755-1771 mit Lageplan (kolorierter Augenscheinsplan) der Mühle von 1755

- Stadtarchiv Worms Best. XV.05a Nr. 02155, Erneuerung der Titel über Grundrenten, Erbbestände etc. (1803-1839), enthält u.a.

Rheinmühle, Kirschgartenmühle

- Stadtarchiv Worms Best. Z 29: Pörtelgerichtsangelegenheiten, 1761-1769; enthält u.a. Protokolle betr. Kirchgartenmühle

- Stadtarchiv Worms Best. 200 Nr. 007: Kirschgartner Chronik übersetzt von Georg Richard Roeß, s. Nachlass Roeß StadtA Worms Abt.170/6; Kirschgartner Chronik (Handschrift 16. Jh. und spätere Abschriften s. auch StadtA Worms Abt. 1 -3); Kirschgartner Chronik, aufgeschrieben von einem Mönch des Klosters Kirschgarten, dem Johann Maximilian zum Jungen "communicatum" durch Johann Jakob Lasser, bischöfl. Wormser Rat, aus dieser Abschrift, die in der Frankfurter Senatsbibliothek aufbewahrt wird, wurde vorliegende Abschrift durch den Schreiber des Zacharias Conrad von Uffenbach im Jahr 1716 im Auftrag des Wormser Stättmeisters [Johann Franz] Knode gefertigt

 

 

- Lochmühle:

die Lochmühle lag im Mittelalter im südlichen Wormser Vorstadtgebiet unmittelbar am Eisbach unweit der Pfarrkirche St. Mi­chael und befand sich noch nach der Mitte des 15. Jh. im Besitz des St. Paulusstifts Worms 171. Die Lochmühle wird erstmals in einer 1139 ausgestellten Urkunde Bischof Buggos, in welcher er die Einkünfte des Wormser St. Paulusstifts beschrieb, ge­nannt. Die Brüder Bruno, Gerbodo und Werner werden hierin als Schenkgeber des Stifts genannt. Diese schenkten die von ihnen mit eigenen Geldmit­teln gekaufte Lochmühle dem St. Paulusstift. Der genannte Gerbodo ist 1127 als bischöflicher Zöllner bezeugt 172. Die Mühle läßt sich im direkten städtischen Umfeld lokalisieren und wird als „molendinum illud quod vulgariter dicitur Lochemulen cum locis adiacentibus“ bezeichnet 173.

 

1226 verleihen die Konvente des Stifts St. Paul, des Stifts St. Martin und des Klosters Nonnenmünster dem Heinrich ihre Mühlen bei St. Michael 174. 1250 heißt in einem Schiedsspruch es im Rechtsstreit der Kapitel St. Paul, St. Mar­tin und des Klosters Nonnenmünster über eine Hofstatt zur örtlichen Si­tuation, daß diese Hofstatt“ prope sanctum Michaelem inter duo molendina“ gelegen sei 175.

 

Am 7.8.1342 wird bestätigt, daß Margareta die Witwe des „Kobelonis dicti Crucker“ verkauft hat an das Stift St. Andreas in Worms ihre Güter außerhalb der Stadtmauern bei St. Michael, die einstmals ihrem Vater Nicolai gehört haben und hinter der Mühle Loch­mühle „molendinum Lochmuli“ gelegen waren 176.

 

Am 19.7.1432 bekundet der Offizial des Stifts St. Paul, daß Kobel Wolff von Freimersheim und Ehefrau Anna, ferner Johann Rußel und Ehefrau Grete, Bürger in Worms, von den Stiften St. Paul und St. Martin und dem Konvent des Klosters Nonnenmünster für 21 Malter Korngült, 7 davon jedem Verpächter, eine Mühle bei St. Michael, genannt die Lochmühle, in Erbpacht nehmen 177.

 

Am 19.6.1434 bekundet der Offizial des Stifts St. Paul, daß Richard, der Müller, bei St. Michael und Efr. Katharina vom St. Andreas­stift einen Flecken bei St. Michael gelegen und auf das Kirchenhaus stoßend für 3 Schilling Heller Wormser Währung in Erbpacht nehmen 178.

 

Die Lochmühle wird erneut 1460 urkundlich genannt. Der Offizial des Domstifts vidimiert am 9.6.1460 die inserierte Urkunde des weltlichen Gerichts der Stadt Worms vom 16.9.1435, laut der Kobel Wolff von Friesenheim, Sohn Henrich Wolffs, Johann Rußel und Ehefrau Grete für 30 römische Gulden und 1 Ort an Andreas Müller und Ehefrau Margarethe die Lochmühle beim Kirschgarten an der Bach mit laufendem Geschirr und Zubehör, den Weiher hinter der Mühle und einen Stall am Bach und einen an der Mühle ver­kaufen und von der Mühle einen jährlichen Zins in Höhe von 7 Malter Korn an St. Paul, 7 an St. Martin und 7 an das Kloster Nonnen­münster zahlen 179.

 

Am 30.1.1467 bekundet Bischof Reinhard von Worms die Schlichtung eines Streits zwischen Dekan und Kapitel von St. Paul und Stefan Voltz dem Müller, wegen der Kosten für die Baumaßnahmen am Deich bei der Lochmühle. Das Stift wird als befreit von Ver­pflichtungen erklärt 180.

 

Erneut tritt die Lochmühle am 12.5.1467 urkundlich in Erscheinung. An diesem Tage bekunden Bürgermeister und Rat der Stadt Worms die Schlichtung des Streits zwischen dem Stift St. Paul und dem Konvent des Klosters Nonnenmünster wegen der Senkung des Bachbetts bei der Lochmühle „und erkennen zu Recht: derwile das Brette da di Locher insteen und die Locher durch Eichung der Bach gesengt“ 181.

 

Aus einem Vergleich vom 6.9.1481 ergibt sich, daß die Wormser Bürgerschaft u.a. die Pforte in der Stadtmauer, die zu den Mühlen des Klosters Nonnenmünster führte, zugemauert hatte 182. In einem Verfahren vor dem Hofgericht 1485/1486 wurde u.a. dem Kloster Nonnenmünster vorgeworfen, daß die Nonnen eine Leiter über die Stadtmauer gelegt hatten, um die vor der Stadt gelegenen Mühlen des Klosters erreichen zu können 183. Am 12.11.1488 ordnete das Hofgericht an, die Pforte in der Stadtmauer sollte nur dem Schaffner wegen der Mühlen des Klosters Nonnenmünster offenstehen 184.

 

Am 1.5.1490 bitten das Kloster Kirschgarten, die Meister der Weberzunft, Heinrich von Leiningen, Müllermeister in der Lochmühle, und Leonhard, Müller in der alten Walkmühle zu St. Michael, das Stift St. Paul, daß das Stift als Bachherr den Müllern einen Zulauf für ihre Mühlen durch Wegnahme des obersten Brettes bei der Lochmühle ermöglicht, nachdem die Bach wegen eines Baues im Stadtgraben bei der Speyrer Pforte, durch St. Paul abgelassen worden ist. Entstehenden Schaden an dem Bau durch überlaufendes Wasser wollen die Bittsteller tragen 185.

 

 

- Ludwigsmühle Matthäi und Weil:

Das Hafengebiet in Worms war bereits Ende des 19. Jh. neu angelegt worden, um konkurrenzfähig zu den aufstrebenden Städten Mannheim und Ludwigshafen sein zu können. Vor allem im Norden der Stadt, etwa im heutigen Industriegebiet Nord, entwickelte sich ein Mühlenufer. Zu der bereits bestehenden Nibelungenmühle Baruch und Schönfeld gesellten sich 1906/07 die Hefft'sche Kunstmühle AG und die Ludwigsmühle Matthäi und Weil 186.

 

Um 1900 beschäftigte die Kunstmühle 'Ludwigsmühle' rund 200 Arbeiter und nahm aufgrund ihres hohen Umsatzes eine bedeutende Position in der Wirtschaft der Stadt ein 187.

 

Photo:

- Koch: Worms vor 100 Jahren, S. 32

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. XV.05m (Gemeindevermögen Hafen) Nr. 02483: Werftgebühr Matthiä&Weil Ludwigsmühle, 1905-1911

 

 

- Marienmünster Klostermühle:

Mühle des Klosters Maria Münster in Worms. Das Mariamünsterkloster lag vor dem Speyerer Tor, südlich der Speyererstraße 188. 1198/1217 beurkundet Lupold Bischof von Worms, daß das Kloster Nonnenmünster in Worms den dritten Teil des Eisbachs erwor­ben hat 189. Dieser berichtet auch von mehreren Mühlen an einem Mühlgraben, der bei St. Michael vom Eisbach abgeleitet (s.o.) an Marienmünster vorbeifließt 190.

 

Das Kloster Mariamünster wurde erstmals in einer Schenkungsurkunde von 1016 genannt. Bei der gleichzeitigen Schenkung einer Mühle an das Kloster 191 dürfte es sich um eine Fälschung handeln 192.

 

Bei St. Michael besaß 1226 das Kloster Mariamünster eine Mühle 193.

 

Am 10.4.1806 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung die Veräußerung der Mühle mit 2 Gängen. Eigentümer war das Kloster Maria Münster in Worms. Pächter war Johann Schwalbach. Es fand sich an diesem Termin jedoch kein Käufer 194. Daraufhin erfolgte ein erneuter Anlauf zum Verkauf am 25.9.1806. Die Mühle wurde von Josef Reichert aus Frankenthal (?) zum Kaufpreis von 9100 fr. gekauft 195.

 

Der Käufer hat wohl den Kaufpreis nicht erbracht, denn bereits am 8.9.1807 erfolgte im Zuge eines „Wiederangebots“ der erneute Verkauf der Mühle. Diese wurde zum Kaufpreis von nur noch 7200 fr. von Karl Ludwig Merkel aus Worms gekauft 196.

 

Die Zichorien-Kaffeesurrogat- und Kaffee-Essenz-Fabrik Pfeifer & Diller GmbH wurde 1843 von Johann Valentin Jungbluth gegründet und befand sich zunächst in der Mariamünster-Mühle in der Speyerer Vorstadt in Worms und erwarb später, nach verschiedenen weiteren örtlichen Stationen 1874 die Obermühle in Horchheim 197.

 

 

- Mittelmühle:

gehörte dem Kloster Nonnenmünster; sie Mühle lag am Eisbach, unterhalb der Obermühle des Stifts St. Paul.

 

Am 26.6.1016 („1016, iii kalendas Julii“) beurkundet Bischof Burkhard von Worms 198, daß er mittels seiner Güter und Geld das Haus des Herzogs Otto zurückgekauft, der Kirche St. Paul übergeben und dort 20 Kanoniker eingesetzt hat, welchen er als Pfründe zur Er­gänzung ihrer Nahrung (ad suplementum albi panis“) zwei Mühlen am Eisbach (Ysana), die eine innerhalb, die andere außerhalb der Stadtmauer, gegeben hat, eine dritte in der Mitte (in medio [= Mittelmühle 199]) dem Kloster Nonnenmünster (sancte Marie abbatiae monialium). Das Wasser und das dortige Ufer hat er der Kontrolle (potestam) der Kanoniker von St. Paul unterstellt. 200.

 

Am 14.10.1356 wird in einem Erbbestandsbrief, ausgestellt vom Domprobst von Worms, bestätigt, daß Herteln Brune von Speyer und Gertrud seine Ehefrau, beide Bürger von Worms, geerbt haben die Mühle, „die gelegin ist in der stad zu Wormszen nydewendig an sante Pauwels mulen“ [= unterhalb der Obermühle des Stifts St. Paul ], deren Erbherren sind der Konvent des Frauenklosters Non­nenmünster bei Worms 201.

 

Am 24.6.1466 bekundet Bischof Reinhard von Worms, die Schlichtung eines Streites zwischen dem Stift St. Paul und dem Kloster Nonnenmünster um das Wiegen der Bach (Eisbach) 202. Am 18.8.1466 bezeugen zu notarieller Urkunde mehrere Kanoniker des Stifts St. Paul und zugleich Domherren unter Vorlage dieser obengenannten Urkunde des Bischofs Reinhard von Worms vom 24.6.1466, daß das Stift St. Paul und das Kloster Nonnenmünster für das Wiegen der Eisbach zu sorgen haben. Hierzu sollen fünf un­abhängige sachverständige Männer die Bach „zwischen dem Stein hinter dem Spi­tal und den Pfählen bei der Lochmühle und von den Pfählen bis zur Lochmühle wiegen“ 203. Am 12.5.1467 bekunden Bürgermeister und Rat der Stadt Worms die Schlichtung eines Streits zwischen Stift St. Paul und dem Kloster Nonnenmünster wegen der Senkung des Bachbetts bei der Lochmühle: „und erkennen zu Recht: derwile das Brette da die Locher insteen und die Locher durch die Eichung der Bach gesengt sind worden, so soll das Flut­brett auch daroff gesengt werden“ 204.

 

Aus einem Vergleich vom 6.9.1481 ergibt sich, daß die Wormser Bürgerschaft u.a. die Pforte in der Stadtmauer, die zu den Mühlen des Klosters Nonnenmünster führte, zugemauert hatte 205. In einem Verfahren vor dem Hofgericht 1485/1486 wurde u.a. dem Kloster Nonnenmünster vorgeworfen, daß die Nonnen eine Leiter über die Stadtmauer gelegt hatten, um die vor der Stadt gelegenen Mühlen des Klosters erreichen zu können 206. Am 12.11.1488 ordnete das Hofgericht an, die Pforte in der Stadtmauer sollte nur dem Schaffner wegen der Mühlen des Klosters Nonnenmünster offenstehen 207.

 

Am 8.3.1496 bekundet das weltliche Gericht der Stadt Worms, daß Jakob Hilt und Efr. Katharina, Müller in der Mittelmühle, durch Urkunde beweisen, daß vor Jahren Klaus Engelmor, Bäcker und Efr. Margaretha, dem Stift St. Paul …. verpfändet haben, anstelle des Backhauses zum Roß, und daß sie statt der Wiesen ein eigenes Haus vor der Andreaspforte, Garten und Stall vor der Mittelmühle … verpfänden 208.

 

Am 15.6.1727 genehmigen Dekan und Kapitel des Stifts St. Paul zu Worms, daß Herr Anton Heyderich [s. *Heitrich] gräfl. Keller zu Eisenberg mit ihrem Konsens die abgebrannte Mittelmühle in Erbbestand 1701 wieder aufgebaut und dem Müllermeister Frantz Meyer erblich übertragen hat, der diese auf seine Kosten zu bauen übernimmt für jährlich 29 Malter Korn, alle Fronfasten Quartalsweise fällig und 11 Reichstaler 16 Kreuzer 2 Pfennig Grundzins am 1.X.(Remigii) dem Stift zu zahlen, mit der Verpflichtung nach altem Herkommen den Bach zu fegen und zu bauen, dem Stift getreu zu sein, auf Ladung beim Kapitel zu erscheinen, jährlich am 23.IV.(Georgii) fünf Unzen Heller zum Bau des Bachschiffes dem Stift abzutragen, den Wasserlauf unverändert zu halten 209.

 

 

- Mühle Baruch und Schönfeld:

s. Nibelungenmühle

 

 

- Mühle zum Hohen Baum:

am 2.4.1413 wird urkundlich der „Heil Hitzplatz in der Mühle zum Hohen Baum“ erwähnt 210.

 

Am 17.2.1469 bekunden Bürgermeister und Stadtrat von Worms, daß sie auf Bitten von Nikolaus Burmann, Kanoniker an St. Paul, und von dem Müller Heinrich Nagel, Meister unter den Müllern, eine Rachtung vorlegen. Als Zeugen werden benannt Klaus Schlu­sing, Anthis Gotz, Kunz Müller, Nikolaus Jmelsheimer, Bruder Thiele in der Rheinmühle, Peter zum Hohen Baum [Anm.: Mühle zum Hohen Baum], die vorzeiten auch Müller in Worms waren 211.

 

Am 19.10.1485 bekunden Bürgermeister und Rat der Stadt Worms, daß sie dem Kapitel von St. Paul erlauben, das Gäßchen zwischen ihrem Stall an der oberen Mühle beim Stift und der Scheune des Klaus Müle hinter dem Haus zum Diemerstein zu verbauen und zu benutzen und bestimmen, den Allmendzins in Höhe von 8 Schilling Heller auf die Scheune des Klaus Müller zu setzen und ihm un­gehinderten Zugang zur Mittelmühle zu gestatten 212.

 

 

- Mühle Landsberg:

++++weiteres klären++++

 

 

- Mühle des St. Martinsstifts:

1198/1217 beurkundet Lupold Bischof von Worms, daß das Kloster Nonnenmünster in Worms den dritten Teil des Eisbachs erwor­ben hat 213. Dieser berichtet auch von mehreren Mühlen an einem Mühlgraben, der bei St. Michael vom Eisbach abgeleitet (s.o.) an Marienmünster vorbeifließt 214.

 

1226 verleihen die Konvente des Stifts St. Paul, des Stifts St. Martin und des Klosters Nonnenmünster dem Heinrich ihre Mühlen bei St. Michael 215. 1250 heißt in einem Schiedsspruch es im Rechtsstreit der Kapitel St. Paul, St. Mar­tin und des Klosters Nonnenmünster über eine Hofstatt zur örtlichen Si­tuation, daß diese Hofstatt“ prope sanctum Michaelem inter duo molendina“ gelegen sei 216.

 

 

- Neumühle:

++++weiteres klären++++

 

1726 war auf der Neumühle der Johann Georg Pflaum 217.

 

1818 war Christoph Wilfert der Erbbeständer der neuen Mühle bei Worms 218.

 

 

- Nibelungenmühle Baruch und Schönfeld:

jetzt Hafenstraße 8; der zweiteilige unter Denkmalschutz stehende Gebäudekomplex des ehemaligen Mühlenbetriebes Baruch und Schönfeld aus den 1920er Jahren besteht aus einem langgestreckten Hauptbau teilweise Beton mit Jugendstil Motiven, Lagersilo mit korbbogigem Dach 219.

 

Das Hafengebiet in Worms war bereits Ende des 19. Jh. neu angelegt worden, um konkurrenzfähig zu den aufstrebenden Städten Mannheim und Ludwigshafen sein zu können. Vor allem im Norden der Stadt, etwa im heutigen Industriegebiet Nord, entwickelte sich ein Mühlenufer. Zu der bereits bestehenden Nibelungenmühle Baruch und Schönfeld gesellten sich 1906/07 die Hefft'sche Kunstmühle AG und die Ludwigsmühle Matthäi und Weil 220.

 

Am 12.7.1912 brach in der Kunstmühle der Firma Baruch und Schönfeld bricht ein furchtbarer Brand aus. Die Mühle brennt bis auf die Umfassungsmauern nieder 221.

 

1871 erfolgte die Eintragung der Firma Baruch und Schönfeld in das Handelsregister. Moses Baruch und Hermann Schönfeld übernah­men damit die frühere Firma ihres Schwiegervaters Seligmann Gatzert, der im gleichen Jahr verstorben war. 1863 wurde die Firma Gat­zert im Brandkataster (Stadtarchiv Worms Abt.5. Nr.8003) und in den Akten der Polizeidirektion (Stadtarchiv Worms Abt. 13 Nr.1480) zum ersten Mal erwähnt. Herrmann Schönfeld gehörte zu den Mitinhabern dieser Firma. Ansässig war das Unternehmen bis 1893 im Liebenauerfeld. Ab 1895 wurde die Handelsmühle in der Hafenstraße zusätzlich in Betrieb genommen. Am 12. Juli 1912 zerstörte ein Brand die Mühle vollständig, die 1913 aber wieder aufgebaut wurde (Stadtarchiv Worms Abt.204 Nr.57/5).

 

Albert Baruch war der älteste Sohn von Kommerzienrat Moritz (Moses) Baruch (23.1.1839- 9.7.1925) und Emilie geb. Gatzert (25.3.1846 - 21.3.1901). Moritz (Moses) Baruch, der aus Ober-Bieber, Kreis Neuwied, stammte, hatte in jungen Jahren in der Dampfmühle Sieg­mund Gatzert, Worms, Liebenauerfeld 7, gearbeitet. Am 11.10.1865 heiratete er die Tochter seines Chefs, Emilie Lisette Gatzert. Deren jüngere Schwester, Barbara Gatzert, (1848-1917) heiratete Hermann Schönfeld (1843 - 1915). Beide Schwiegersöhne übernahmen die Firma und führten sie weiter unter dem Namen "Baruch & Schönfeld, Dampf und Kunstmüllerei", zuerst noch Liebenauerfeld 7, später Hafenstraße 8. Sie gehörte zu den drei größten Mühlen in Worms und spielte im Wirtschaftsleben unserer Stadt eine wichtige Rolle. Auch die Familie Baruch genoss hohes Ansehen, ihr Senior Moritz Baruch wurde Kommerzienrat, war außerdem u.a. Handelsrichter, von 1896 - 1912 Präsident, ab 1924 Ehrenpräsident der Industrie- und Handelskammer, Worms. Bis zu seinem Tod 1925 lebte er in der Moltkean­lage 8.

 

Nachdem sich der Vater Moritz Baruch und sein Schwager Hermann Schönfeld 1904 zur Ruhe gesetzt hatten, führten drei seiner Söhne Albert, Rudolf und Otto Baruch den Mühlenbetrieb gemeinsam weiter. Nach Rudolfs Tod 1932 blieben Albert und Otto für die Geschäfts­leitung verantwortlich. Um 1936/37 mussten die Baruchs ihre "Nibelungenmühle" verkaufen, unter dem neuen nichtjüdischen Besitzer behielt sie aber weiter diesen Namen. (Die "Nibelungenmühle" besteht nicht mehr, an ihrer Stelle befindet sich jetzt die "deuka", Deut­sche Kraftfutter GmbH.). 1950 war sie für kurze Zeit noch einmal in den Familienbesitz Baruch zurückgeführt worden.

 

Am 25.3.1938 gingen die Eheleute Albert und Adele Baruch nach Frankfurt/Main, Beethovenstraße 15, von dort später in die USA. Albert Baruch ist dort gestorben. Seine Witwe, Adele Baruch, kam am 15.1.1954 nach Worms zurück, Donnersbergerstraße 28, zusammen mit Tochter und Schwiegersohn Zimmern. Am 16.9.1955 ging sie erneut nach New York, weiteres ist nicht bekannt 222.

 

Photo:

- Stadtarchiv Worms: Nibelungenmühle Baruch und Schönfeld, Photos

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Abt. 180/5: Nibelungenmühle Baruch und Schönfeld, insgesamt 219 Akten

- Stadtarchiv Worms Best. XV.05m (Gemeindevermögen Hafen) Nr. 02477: Gebühren der Hafenbahn, Nibelungenmühle Baruch & Schönfeld, 1901-1916, 1921

 

 

- Niedermühle:

gelegen außerhalb der Stadtmauern bei der Kirche St. Michael.

 

Erstmals urkundlich erwähnt am 2.10.1302 als Lagebeschreibung eines Gültverkaufs, bezeichnet als „inferioris molendini ad sanc­tum Michahelem extra muros Worms“ 223, und nochmals a, 10.8.1350 als „extra muros civitatis Worm. apud sanctum Michahelem si­tis … ex opposito molendini inferioris“ 224. Am 21.8.1351 heißt es in einem Vergleich zwischen dem St. Andreasstift und Hennel Ro­dermel über die Rechte an der Walkmühle zu St. Michael: „Und Hennel Rodermel und sin sune ….g[e]lobten … den herren zu sancte Andree …. noch machen ader lazen wasser uf yrme garthen gelegen gein der nydern mulen uber zu sancte Michel ...“ 225. Die Nie­dermühle wird erneut in einer Lagebeschreibung am 11.3.1360 erwähnt mit „apud sanctum Michahelem sitis …. ex opposito molen­dina inferiori ...“ 226. Erneut heißt es am 16.4.1372 „.... dez garten genant wingart uf der bach by der nydern mulen by sant Michel gelegen uszwendig der stat zu Wormez ...“ 227.

 

 

- Obermühle:

gehört dem Stift St. Paul und lag beim Stift St. Paul 228. Die Mühle lag am Eisbach, der nahe am Stiftsbereich vorbeifloss 229.

 

Am 26.6.1016 („1016, iii kalendas Julii“) beurkundet Bischof Burkhard von Worms, daß er mittels seiner Güter und Geld das Haus des Herzogs Otto zurückgekauft, der Kirche St. Paul übergeben und dort 20 Kanoniker eingesetzt hat, welchen er als Pfründe zur Er­gänzung ihrer Nahrung (ad suplementum albi panis“) zwei Mühlen am Eisbach (Ysana), die eine innerhalb, die andere außerhalb der Stadtmauer, gegeben hat, eine dritte in der Mitte (in medio [= Mittelmühle 230]) dem Kloster Nonnenmünster (sancte Marie abbatiae monialium). Das Wasser und das dortige Ufer hat er der Kontrolle (potestam) der Kanoniker von St. Paul unterstellt. 231.

 

Auch eine zweite, heute im Hess. Landesarchiv Darmstadt 232 verwahrte Urkunde 233 von ca. 1140, beinhaltet die ältere Übertragung von Wasser- und Mühlenrechten am Eisbach. Hintergrund sind erneut wasserrechtlicher Streitigkeiten um Mühlenrechte im Bereich des St. Paulusstifts. Übertragen wurde angeblich der Eisbach mit zwei Mühlen, davon eine im Stadtgebiet gelegen. Bereits zu dem auf das Stift übergegangenen Besitzkomplex der Salier (gem. der Schenkung König Heinrich II. Vom 3.10.1002) 234 gehörten u.a. „molendinis“ und Wasserläufe, eine Mühle gelegen „infra muros civitatis“. Uferbereich und Wasserlauf gingen dabei in die 'potestas' der Kanoniker von St. Paulus über. Das Stift hat um 1200 zusammen mit St. Martin über zwei Drittel des Stadtbaches verfügt. Die Frage der Sicherung der Bach- und Mühlenrechte im Stadtgebiet blieb für St. Paulus bis in die Neuzeit hinein von besonderem ökonomischen Interesse, floß der Bach doch direkt am Stiftsbezirk vorbei bzw. durch diesen hindurch, um unweit davon an der Stadtmauer in den Woog einzu­münd­en 235.

 

Am 18.3.1442 bekundet der Offizial des Stifts St. Paul, daß Konrad Ruthard von Schrießheim, der Müller, und Efr. Else vom Stift St. Paul für einen jährlichen Zins von 40 Malter Weizen die Mühle hinter dem Stift St. Paul, die man die „obirst müle“ nennt, und ein ge­genüberliegendes und dem Stift gehörendes Haus in Erbpacht nehmen und sich verpflichten, Mühle und Bach in Ordnung zu halten 236.

 

Am 19.10.1485 bekunden Bürgermeister und Rat der Stadt Worms, daß sie dem Kapitel von St. Paul erlauben, das Gäßchen zwischen ihrem Stall an der oberen Mühle beim Stift und der Scheune des Klaus Müle hinter dem Haus zum Diemerstein zu verbauen und zu benutzen und bestimmen, den Allmendzins in Höhe von 8 Schilling Heller auf die Scheune des Klaus Müller zu setzen und ihm un­gehinderten Zugang zur Mittelmühle zu gestatten 237.

 

1726 war Michel Hertzog der Obermüller 238.

 

 

- Pulvermühle:

bei St. Michael gelegen 239; erbaut um 1521 240.

 

1521 kommt es zum Konflikt zwischen der Stadt Worms und dem St. Paulusstift über die von der Stadt gewünschte Errichtung einer Pulvermühle. Dies wird vom Stift, das die Oberhoheit über die Mühlen in Worms und das Wasserrecht beansprucht, abgelehnt. Das­selbe gilt auch für eine Auseinandersetzung über Maßnahmen an der Rheinmühle. Es kommt zur Einberufung eines Schiedsgremi­ums, bestehend aus dem Trierer Erzbischof und dem Herzog von Sachsen, das der Stadt Recht gibt 241.

 

Am 15.7.1573 verleiht die Stadt Worms den Meistern des Wollenweber-Handwerks die Pulvermühle bei St. Michael 242.

 

 

- Quatmühle:

am 15.9.1321 verkaufen der Schuhmacher Hannemann genannt Bucging seine Ehefrau Mechthild und deren Schwester Katharine, sämtlich Bürger von Worms, dem Magister Heinrich von Erbach, Kanoniker in Worms, ihre Güter mit Namen „molendino dicto Quatmuol“ und die Wiese an der Mühle 243.

 

Am Samstag nach Laetare, dem 9.3.1353 verkaufen Bernoldi pistoris [= Bäcker] und Agnes die Ehefrau von Henlinus oleatoris ein Haus bei der Mühle genannt Quatmühle 244.

 

Am 5.6.1429 bekundet der Offizial des Stifts St. Paul, daß Konrad *Ruthard von Schrießheim, der Müller, und Efr. Else einen Fle­cken auf der Bach bei der Quatmühle zwischen Wenzel Schlossers Haus, dem Pfarrhof von St. Ruprecht und dm Wege für 8 Schilling Heller von St. Martin in Erbpacht nehmen 245.

 

 

- Rheinmühle:

Anfang des 14. Jh. ließ der Stadtrat Worms die Rheinmühle errichten, wogegen das St. Paulsstift Klage erhob, weil durch die Schwellung des Bachwassers die unteren Räder der St. Paulsmühle gehemmt würden, in Wahrheit aber, weil das Stift sein Mühlrecht möglichst ausnutzen wollte. Die Schiedsrichter des Streits, nämlich die Kurfürsten von Trier und Sachsen, hatten aber in ihrer Zusatzerklärung zur Rachtung von 1521 nichts gegen diese städtische Mühle einzuwenden 246.

 

1469 war „Bruder Thiele in der Rheinmühle“ der dortige Müller 247.

 

Am 17.2.1469 bekunden Bürgermeister und Stadtrat von Worms, daß sie auf Bitten von Nikolaus Burmann, Kanoniker an St. Paul, und von dem Müller Heinrich Nagel, Meister unter den Müllern, eine Rachtung vorlegen. Als Zeugen werden benannt Klaus Schlu­sing, Anthis Gotz, Kunz Müller, Nikolaus Jmelsheimer, Bruder Thiele in der Rheinmühle, Peter zum Hohen Baum [Anm.: Mühle zum Hohen Baum], die vorzeiten auch Müller in Worms waren 248.

 

1521 kommt es zum Konflikt zwischen der Stadt Worms und dem St. Paulusstift über die von der Stadt gewünschte Errichtung einer Pulvermühle. Dies wird vom Stift, das die Oberhoheit über die Mühlen in Worms und das Wasserrecht beansprucht, abgelehnt. Das­selbe gilt auch für eine Auseinandersetzung über Maßnahmen an der Rheinmühle. Es kommt zur Einberufung eines Schiedsgremi­ums, beste­hend aus dem Trierer Erzbischof und dem Herzog von Sachsen, das der Stadt Recht gibt 249.

 

Um 1661 ist Georg *Straub der Rheinmüller in Worms 250.

 

Um 1675 wird Joh. Bartholomäus *Straub als Müller auf der Rheinmühle genannt; 1681 wird er als Dörnersmüller genannt 251.

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. 005 Nr. 2155 (Findbuch) 1803-1839, enthält u.a. Rheinmühle und Kirschgartenmühle

- Stadtarchiv Worms Best. XV.05a Nr. 02155, Erneuerung der Titel über Grundrenten, Erbbestände etc. (1803-1839), enthält u.a. Rheinmühle, Kirschgartenmühle

- Stadtarchiv Worms Best. XV.05f Nr. 02158, Allmenden und Stadtmauer, enthält u.a. Erbpacht der Rheinmühle, 1826

 

 

- Roemersteiner Mühle, Roemsteiner Mühle, Römigsteiner Mühl, Untere Walkmühle:

+++überarbeiten: +ist die untere Walkmühle identisch mit der Roemsteiner Mühle ?+++

 

ursprünglich lag die untere Walkmühle lag bei der Kirche St. Michael außerhalb von Worms; später nach der Stadterweiterung gelegen in der Vorstadt unweit der St. Michaels-Pfarrkirche, zwischen der Lochmühle und dem Speyrer Tor.

 

Am 23.5.1323 heißt es in der Lagebeschreibung bei dem Verkauf eines Ackers gelegen „ultra ripam inter molendinum dictum Wal­cmuole“ 252.

 

1342 bekundet der Offizial des Domprobstes in Worms, daß M., Witwe des K. Crueker einen Zins an das St. Andreasstift verkauft habe, lastend auf Gütern in der … villa St. Michaelis vor Worms: Haus und Garten hinder der …. mühle und Recht an der Walkmüh­le 253. Die Walkmühle wird auch in Urkunden vom 12.5.1350 und 18.12.1372 des Klosters St. Paul im Worms erwähnt 254.

 

Am 12.5.1350 verkaufen Godelmann Welcker und seine Ehefrau Greda, beide Bürger von Worms, an das St. Paulusstift eine jährli­che immerwährende Gülte, den Teil eines Hauses bei St. Michael sowie das Recht, das sie an der „molendino vulgariter Walkmule“ haben 255.

 

Am 21.8.1351 vergleichen sich das St. Andreasstift zu Worms und Hennel Rodermel genannt Zimmermann samt, [wohnhaft] von St. Michael über ihre Rechte an der Walkmühle zu St. Michael 256.

 

Die niedere oder untere Walkmühle wird urkundlich am 15.6.1401 in einem Kaufvertrag über den Kauf eines Hauses in Worms, gele­gen „bei St. Michael gegenüber der unteren niederen Walkmühle“ 257.

 

Am 12.4.1429 verleiht das Domstift der Weberzunft die Walkmühle bei St. Michael 258.

 

Am 1.5.1490 bitten das Kloster Kirschgarten, die Meister der Weberzunft, Heinrich von Leiningen, Müllermeister in der Lochmühle, und Leonhard, Müller in der alten Walkmühle zu St. Michael, das Stift St. Paul, daß das Stift als Bachherr den Müllern einen Zulauf für ihre Mühlen durch Wegnahme des obersten Brettes bei der Lochmühle ermöglicht, nachdem die Bach wegen eines Baues im Stadtgraben bei der Speyrer Pforte, durch St. Paul abgelassen worden ist. Entstehenden Schaden an dem Bau durch überlaufendes Wasser wollen die Bittsteller tragen 259.

 

Am 23.4.1729 beurkunden Dekan, Senior und Kapitel des Stifts St. Paul zu Worms, Äbtissin, Priorin und Konvent des Klosters Nonnen­münster (Mariaemünster) in der Vorstadt daselbst, daß Johann Christoph Siegelsthiel, Müllermeister daselbst und Anna Margaretha sei­ne Hausfrau die 1717 kraft eines vom dortigen Ordinariat bestätigten Bestandbriefs in Erbbestand genommene "frey geistliche kleine Walckmühl, vulgo sogenannte Römigsteiner Mühl" in der Vorstadt unweit St. Michaels-Pfarrkirche zwischen der Lochmühle und dem Speyrer Tor gelegen, mit sämtlichen Rechten an Johann Simon von der Linden Müllermeister daselbst und dessen Ehefrau Maria Christi­na verkauft für 1700 Gulden bar und Johann Simon von der Linden und seine Frau diese Roemigsteiner Mühle mit Zubehör in Erb­bestand nehmen, die Kaufsumme bis zum 24.VI. (Tag sancti Johannis Baptistae) erlegen, Mühle und Mühlwerk auf ihre Kosten und Ge­fahr in Bau bringen und erhalten, ab 24.VI.1729 (Johannis Baptistae) jährlich dem Stift 12 1/2 Malter Korn, dem Kloster ebensoviel auf ihre Speicher oder einen andern Ort zu Worms liefern sollen und falls dies drei Jahre versäumt wird der Erbbestand verfallen soll. Die Beständer sollen bei Kriegs- und Friedenszeit, bei jeder Kontribution, Steuer, Beschwerden von Freund und Feind ohne Zutun der Verlei­her haften. Falls sie Bürger werden zu Worms, dadurch der Mühle Freiheit nicht mindern lassen, nach Absterben des Beständers den Bestand erneuern und bei Verkauf das landsgewöhnliche Laudemium zwei Gulden von 100 Gulden Kaufgeld abtragen 260.

 

Am 18.11.1768 vidimiert der Wormser Notar Raymund Weis auf Bitten von Johann Leonhard Krauser den Kaufbrief über die Roemstei­ner Mühle vom 23.4.1729. In der Urkunde vom 23.4.1729 heißt es: Nachdem der Erbbeständer Johan Simon von der Linden vor Jahr und Tag von Worms nach Heidelberg seinen Wohnsitz verlegt, dort die Posthalterei angenommen und Kloster Nonnenmünster und dem Stift St. Paulus gebeten hatte, die in Erbbestand habende "Roemsteiner Mühle" mit allem Zubehör unter alten Bedingungen dem Johann Peter Bohrer Müller und seiner Frau Maria Catharina Meyer(in) zu verkaufen, ist genehmigt worden, dass Johann Peter Bohrer Kaufschil­ling und Laudemium zahlen soll, jedoch nach dessen Tod, da die Witwe noch einen Rest und aufgeschwollene Pacht zu bezahlen hatte, dieser vom Kapitel zu St. Paul und Kloster Nonnenmünster (Mariamünster) gestattet worden, die Roemersteiner Mühle an Meister Jo­hann Michael Walter von Wörrstadt und seine Ehefrau Johanna Maria nunmehr Johann Leonhard Crauser, deren Ehemann und deren Er­ben für 1450 Gulden zu 60 Kreuzer und 102 Gulden Laudemium als Erbbestand zu verkaufen 261.

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. 001A Nr. I – 0392: Vor dem Bürgermeister und Rat der Stadt Worms verleiht das Domstift der Weberzunft die Walkmühle bei St. Michael, 12.4.1429

- Stadtarchiv Worms Best. 1 A II Nr. 261a vom 23.4.1729

- Stadtarchiv Worms Best. 1 A II Nr. 261, vom 20.12.1749 mit notarieller Bestätigung vom 18.11.1768

 

 

- Rumpemühle:

am Eisbach gelegen; gehörte dem Domstift Worms; die Mühle besaß 1806 zwei Gänge; benannt nach dem Pächter Johann Rump.

 

Am 26.11.1806 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf der „Rumpemühl“ mit 2 Gängen in Worms. Eigentümer war das Domstift Worms. Pächter war Johann Rump. Der Arzt Karl Strack aus Mainz kaufte die Mühle für 10100 fr 262.

 

 

- Schleifmühle:

am 21.12.1460 bekundet der Ritter Adam Kämmerer von Dalberg, daß er vom Stift Neuhausen für 5 rheinische Gulden dessen Fischwasser in der Pfrimm von der Schleifmühle bis zum Rhein pachtet 263.

 

 

- Telnersmühle:

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1726 war auf der Telnersmühle der Johannes Siegelstiell 264.

 

 

- Untermühle:

s. Niedermühle

 

 

- Walkmühlen in Worms, allgemein:

in Worms bezeugt schon das Vorkommen einer Wollgasse die Existenz von Wollwebern. Später scheint sich dieses Gewerbe in der St. Michaelsvorstadt angesiedelt zu haben. Dort befand sich die Walkmühle, die schon 1237 erwähnt wird 265. Sie war ein Lehen des Domstifts, das dieselbe am 12.4.1429 vor dem Rat von Worms den Zunftmeistern der Weberzunft zu einem rechten Erblehen um den ewigen Zins von 24 Mltr Korn und neun Pfund, zehn Unzen und sieben junge Heller Wormser Währung verlieh, ferner müssen die Zunftmeister dem Herren zu St. Andreas jährlich 20 Schillinge Wormser Pfennige bezahlen 266, denn dieses Stift besaß einen Anteil an der Walkmühle 267. Später muß eine zweite Walkmühle in dieser Vorstadt gebaut worden sein, denn in einer Urkunde vom 1.5.1490 über das Wasserrecht ist von der alten Walkmühle zu St. Michael die Rede 268.

 

 

- Walkmühle:

am Eisbach gelegen +++weiteres klären+++

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer +++klären ob Stadtarchiv Worms+++ Best. 001B Nr. 1694: Eisbach und Eisbachmühlen, Walkmühle, 1690-1795

 

 

- Walkmühle:

am 27.10.1314 verkauft der Kleriker Hennelius genant Deyler der Witwe Katharina Zodeln u.a. „unius diei“ auf seinem Teil der „mo­lendino Walcmolen“ 269.

 

 

- Walkmühle, kleine:

die Kleine Walkmühle lag zwischen der Lochmühle bei St. Michael (der lochmulen by sant Micheln) zu Worms (Wormsze) und der Speyerer Pforte (Spirer porten) 270.

 

Am 30.1.1443 bekundet der Offizial des Hofes zu Worms (Womsze) bekundet, dass vor seinem Gericht (als wir in dem cruczgang zu Wormsze zu geriect saszen) im Domkreuzgang Henn Ort und Huse seine Frau die Mühle zwischen der Lochmühle bei St. Michael (der lochmulen by sant Micheln) zu Worms (Wormsze) und der Speyerer Pforte (Spirer porten) gelegen, genannt die kleine Walk­mühle (clein walckmule), mit allem Zubehör von Dekan und Kapitel des Stiftes St. Paul zu Worms (Wormsze) und den geistlichen Frauen, der Äbtissin und dem Konvent des Klosters zu Nonnenmünster (Nonnenmonster), ZIsterzienser-(graes)Ordens, in Erbbe­stand nehmen, wie Herr Jo­hann Criege von Gabsheim (Geispiszhem) Domherr und Kanoniker und Amtmann zu St. Paul, wegen De­kan, Kapitel, Äbtissin und Kon­vent es ihnen für jährlich ewigen Zins von 24 Malter Korngülte, alle Fronfasten 6 Malter Korn verlie­hen, die sie spätestens einen Monat später zu geben geloben. Die Beständer sollen 20 Goldgulden in den beiden nächsten Jahren am Haus verbauen, 10 bis zum nächsten 24.06 (sant Johannstag des heiligen deiffers) und 10 im Jahre danach und Mühle und Haus in gutem Bau halten, bessern und nicht är­gern. Sie setzen als Unterpfand: 1 Morgen Wingarts "Im Handal" neben Hunffrits Henchin, anderseits sie selbst, gibt jährlich "den Bar­fuszen" zu Worms (Wormsze; Franziskaner) 11 Schilling Heller Zins, das bei versäumter Zahlung oder falls sie die Mühle nicht in Bau und Besserung hielten oder die 20 Gulden nicht verbauten, verfallen soll mit Mühle und aller Besserung und Zubehört und aufgeholt werden kann von Dekan und Kapitel zu St. Paul und Äbtissin und Konvent zu Non­nenmünster (Nonnenmonster) ohne Gericht und Ge­richtsklage, als hätten diese es erklagt und gewonnen 1 Tag und 6 Wochen und seien diese mit Schöffenurteil des Gerichts zu Worms (Wormsze) darein gesetzt und hätten es Jahr und Tag innegehabt. Dagegen soll die Beständer keine Freiheit, Bürgerschaft oder Gnade von Päpsten, Kaisern, Königen, Fürsten, Herren oder Städten oder Gewohn­heiten und Herkommen schirmen, bei Verkauf der Besserung sollen sie diese vorher Dekan und Kapitel zu St. Paul zu Worms (Wormsze) anbieten und vor andern gönnen 271.

 

Aus einem Vergleich vom 6.9.1481 ergibt sich, daß die Wormser Bürgerschaft u.a. die Pforte in der Stadtmauer, die zu den Mühlen des Klosters Nonnenmünster führte, zugemauert hatte 272. In einem Verfahren vor dem Hofgericht 1485/1486 wurde u.a. dem Kloster Nonnenmünster vorgeworfen, daß die Nonnen eine Leiter über die Stadtmauer gelegt hatten, um die vor der Stadt gelegenen Mühlen des Klosters erreichen zu können 273. Am 12.11.1488 ordnete das Hofgericht an, die Pforte in der Stadtmauer sollte nur dem Schaffner wegen der Mühlen des Klosters Nonnenmünster offenstehen 274.

 

 

- Walkmühle, untere:

s. Roemersteiner Mühle, Roemsteiner Mühle, Römigsteiner Mühl

 

 

- Wiesenmühle:

sie wird im Juni 1234 im Testament des Kantors Gerlacus einem Kanoniker in Worms, erwähnt: „... I [iugera] iuxta ripam versus Wi­senmulen ...“ 275.

 

 

 

 

 

Würschhauser Mühle:

s. Wallhalben

 

 

 

 

 

Würzweiler:

VG Rockenhausen, Lk Donnersbergkreis; am Appelbach im Nordpfälzer Bergland gelegen, nordwestlich des Donnersbergs.

 

Das Dorf gehörte zur Bürgermeisterei Marienthal 276.

 

Mühlen:

in Würzweiler gibt es den Flurnamen „In den Müllerswiesen“ 277.

 

Um 1726 war Franz *Bühler der Müller in Würzweiler; er heiratet am 3.12.1726 in Imsbach die Maria Apollonia Wahl von Kahlen­berg (Niederwiesen) 278.

 

Vor 1735 war in Würzweiler eine neue Mühle erbaut worden, weshalb sich 1735 der Müller Johannes Biebinger von der nahegelege­nen Rußmühle bei der kurpfälzischen Verwaltung in Rockenhausen über zu wenig Mahlgäste beklagte, was auch darauf zurückzufüh­ren sei, daß in letzter Zeit in Marienthal und in Würzweiler neue Mühlen erbaut worden seien 279.

 

 

 

 

 

Wüstmühle bei Wilgartswiesen:

Wüstung bei Wilgartswiesen; Mitte des 15. Jh. geht die Gemarkungsgrenze im Nordwesten „bisz in die Wiesemiel, die Wiesemiel uf bisz uf die Kaltenbach 280. 1538 zieht die Gren­ze „herab bitz vff die bach genant die Wustmull“ 281. 1591 heißt es „die Kaltenbach hinauff biß an die wustmül“, 1603 „biß an die Klostermühl, genannt Wüstmüel“, 1759 „Wüst mühl Dell“, dann nicht mehr genannt 282.

 

Die Wüstmühle war Mahl- und Sägemühle und lag eine ¾ Stunde nördlich des Hermersbergerhofes; die Mühle ging 1845 ein 283, nördlich vom Her­mersbergerhof im Kaltenbachtal, jetzt (Anm.: 1922) Pumpwerk für den Hermersbergerhof 284. An der Stelle der ehemaligen Mühle befindet sich heute ein Ritterstein 285.

 

Um 1773/1785 war der Kaspar *Deny (geb. 1719 [err.] Hermersberger Hof - † 8.10.1802 Hauenstein im Alter von 83 J 286) der Müller auf der Wüstmühle 287.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 4225/17: Wüstmühle, Hermersbergerhof (XXV St. 823), o.D. 1830-1840

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Sachakte 1392 Nr. 4: Erbbestandsbriefe, dasige Mahl- und Schneidemühle, 1765-1782

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1 Klug: Wörrstadt. Die Geschichte ei­ner kleinen Stadt, Wörrstadt 1972, S. +++Zitat ergänzen+++

2 Acht: Mainzer Urkundenbuch 2, Nr. 584; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard Ludwigshafen.

3 Karmann: Sion. Das verschwundene Kloster bei Mauchenheim, in: Pfälzer Heimat 1972, S.109.

4 Baur: Hessische Urkunden aus dem großherzoglich hess. Haus- und Staatsarchiv. Bd 5, Darmstadt, 1846-1873, Stadt Mainz Regesten, nach S. 31; mitgeteilt von

Herrn Arno Ehrhard vom 12.4.2012; Rödel: Regesten zur Geschichte des Zisterzienserinnenklosters Sion; in: Alzeyer Geschichtsblätter 1990, S. 8.

5 Hinweis von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen: Rommersheimer Mühle.

6 Dertsch: Die Urkunden des Stadtarchivs Mainz: Regesten, Nr. 202.

7 Dertsch: Die Urkunden des Stadtarchivs Mainz; Beiträge zur Geschichte von Mainz Nr. 20, Nr. 1642.

8 Urkundensammlung Kremer J. Im St. A Wiesbaden, Wörrstadt Urkunde 21 S. 212-13; Mitteilung von Herr Arno Ehrhard vom 12.4.2012.

9 Regesten Wörrstadt Urkunde 22, S. 213; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard.

10 aus einem Seel­buch des Klosters St. Jacob auf dem Donnersberg; Wörrstadt Urkunde 54 S. 221; Quelle: Urkundensammlung Kremer J. Im St. A Wiesbaden; Mitteilung von Herr Arno Ehrhard vom 3.11.2011.

11 Staatsarchiv Darmstadt, Urkunde Rheinhessen Wörrstadt; Wörrstadt Urkunde Nr. 31 S. 215, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard vom 12.4.2012 = Hess. Staatsarchiv

Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 246/24.

12 Fabricius: Ein Mannbuch der Wild- und Rheingrafschaft aus dem fünfzehnten Jahrhundert; in: Hessische Geschichte und Altertumskunde, NF 4. Band, Darmstadt

1907; Mitteilung von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen-Oppau vom 3.11.2011.

13 Registratur des Klosters Altenmünster über dessen Besitzungen; Staatsarchiv Wiesbaden, Wörrstadt Urkunde 25 S. 213; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard.

14 Ra­benau: Verzeichnis Großherzogthum Hessen, Altenmünstermühle.

15 Urkundensammlung Kremer J. Im St. A Wiesbaden, Wörrstadt Urkunde 21 S. 212-13; Mitteilung von Herr Arno Ehrhard, Ludwigshafen-Oppau vom 12.4.2012.

16 LA Speyer Best. Kloster St. Jacob auf dem Donners­berg; Wörrstadt Urkunde 55 S. 221, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen.

17 Mitteilung von Frau Ilse Ringeisen, Viernheim.

18 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 242.

19 Bäcker: Chronik Niederkirchen, Bd. 2, S. 325.

20 Schieder: Säkularisation, S. 207, lfd.-Nr. 10889; LA Speyer Best.G11 Nr. 113 III, G7 Nr. 75.

21 Schieder: Säkularisation, S. 207-208, lfd.-Nr. 10898; LA Speyer Best.G11 Nr. 113 III, G7 Nr. 75.

22 Bäcker: Chronik Niederkirchen, Bd. 2, S. 323.

23 Bu­dell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, Homburg 1998, S. 111.

24 Bäcker: Chronik Niederkirchen, Bd. 2, S. 323.

25 Knecht: Bellenmühle, S. 93 der allerdings meint, die Rauscher­mühle sei wohl nach dem Rauschmeyer benannt.

26 Bäcker: Chronik Niederkirchen, Bd. 2, S. 323.

27 Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katho­lischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, Homburg 1998, S. 91.

28 Schneider: Hirten im Gebiet der ehemals Sickingen'schen Herrschaft Schallodenbach und Umgebung; in: PRFK 1982, S. 101.

29 Schneider: Hirten im Gebiet der ehemals Sickingen'­schen Herrschaft Schallodenbach und Umgebung; in: PRFK 1982, S. 102

30 Herzog: Familienbuch von Heimkirchen, S. 5 Nr. 31.

31 Schneider: Hirten im Gebiet der ehemals Sickingen'schen Herrschaft Schallodenbach und Umgebung; in: PRFK 1982, S. 101.

32 Uhrig: Die Familien Berz- und Hefersweilers, Internetdatei, S. 89; Herzog: Fami­lienbuch von Heimkirchen, S. 6 Nr. 52.

33 Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, Homburg 1998, S. 79.

34 Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholi­schen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, Homburg 1998, S. 73.

35 Herzog: Familienbuch von Heimkirchen, S. 9 Nr. 91.

36 Bäcker: Chronik Niederkir­chen, Bd. 2, S. 323.

37 Bäcker: Chronik Niederkirchen, Bd. 2, S. 323-324.

38 Bäcker: Chronik Niederkirchen, Bd. 2, S. 324.

39 Bäcker: Chronik Niederkirchen, Bd. 2, S. 324.

40 Bäcker: Chronik Niederkirchen, Bd. 2, S. 324.

41 Bäcker: Chronik Niederkirchen, Bd. 2, S. 324.

42 Bäcker: Chronik Niederkirchen, Bd. 2, S. 325.

43 Dändliker: Weshalb so viele Wassermüh­len in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kaiserslautern 1973, S. 38.

44 Bäcker: Chronik Niederkirchen, Bd. 2, S. 325.

45 Weidmann, Schul-, Medizin- und Wirtschaftsges­chichte, Bd. II, S. 14.

46 Weber: Einkehr in der Schiffermühle in Obrigheim; Häuserkomplex wie eine Schloßanlage des 18. Jahrhunderts; in: Heimatjahrbuch Landkreis Bad Dürkheim 1984, S. 133.

47 Merk: Wisa und Wizzenheim, Weisenheim am Sand und Weisenheim am Berg; in: Pfälzer Heimat 1959, S. 85.

48 Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, S. 86 Nr. 1.

49 Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, S. 91 Nr. 14.

50 Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, S. 197 Nr. 382; LA Speyer Best. D 35 S.8: Re­pertorium Werschweiler, erstellt 1893 durch Kreisarchivar Dr. Joh.

Mayerhofer an Hand der beiden Kopialbücher des Klosters Wer­schweiler, die Kriegsverlust sind.

51 Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, S. 286 Nr. 715.

52 Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, S. 93 Nr. 19.

53 Remling: Abteien und Klöster, Bd. I, S. 244; Litzenburger: Die Ent­stehung und Ausbreitung der Grundherrschaft Werschweiler; in: Archiv für mittelrhein. Kirchen- geschichte, 1950, S. 106.

54 LA Speyer Best. F1 Nr. 114 a: Urkunden Werschweiler IV, Re­pertorium über des Klosters Werschweiler Originalia, durch Niclaussen Feilsperger, Rechenschreiber in

Zweibrücken, registriert 1588, Bl. 10 = Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, S. 93 Nr. 19.

55 Litzenburger: Die Entstehung und Ausbreitung der Grund­herrschaft Werschweiler; in: Archiv für mittelrhein. Kirchengeschichte, 1950, S. 93 unter Hinweis auf M.

H. Arbois de Jubainville: Études sur l'état in­terieur des Abbayes Cisterciennes et principalement de Clairvaux aux XIIe et au XIIIe, Paris 1858, S. 277, 279.

56 Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, S. 98 Nr. 36.

57 LA Speyer Best. D35 S.6: Repertorium Werschweiler, erstellt 1893 durch Kreisarchivar Dr. Joh. Mayerhofer an Hand beiden Kopialbücher des Klosters Wersch-­

weiler, die Kriegsverlust sind.

58 Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, S. 286, Nr. 715; LA Speyer Best. F1 Nr. 114 a: Urkunden Werschweiler IV, Repertorium über des Klosters

Werschweiler Originalia, durch Nicl­aussen Feilsperger, Rechenschreiber in Zweibrücken, registriert 1588, Bl. 10-11; LA Speyer Best. D 35 S. 11: Repertorium

Wer­schweiler, erstellt 1893 durch Kreisarchivar Dr. Joh. Mayerhofer an Hand der beiden Kopialbücher des Klosters Werschweiler, die Kriegsverlust sind.

59 Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, S. 100.

60 Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, S. 101.

61 Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

62 Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

63 Klauck: Lexikon saarlän­discher Orte, S. 496.

64 Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, S. 93 Nr. 19.

65 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5.

66 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 260/261.

67 Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 1 S. 537.

68 Baumgart: Die Amtszeit des reformierten Pfarrers Philipp Jacob Roemmich in Wörth und seine Versetzung nach Gangloff im Jahr 1790; in: Blätter für Pfälzische

Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 1983, S. 52 ff.

69 Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 1 S. 538.

70 Eilbote Landau vom 4.10.1848, S. 533 = LA Speyer Best. Y 20/41.

71 Eilbote Landau vom 29.7.1848, S. 423 = LA Speyer Best. Y 20/41.

72 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 87.

73 Lehmann: Urkundliche Geschichte d. Grafschaft Hanau-Lichtenberg, S. 192.

74 ev. Woerth/Elsaß, 1694-1736, 3E550/2, Bild 3.

75 ev. KB Wörth/Elsaß, 1736-1778, 3E550/3 Bild4.

76 Mitteilung Dr. Werner Esser vom 17.1.2016; ref. KB Bergzabern, Copulationseintrag vom 29.4.1749.

77 Schweig: Hausnamen in Wolfersweiler; in: 850 Jahre Wolfersweiler, S. 268.

78 Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

79 Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

80 Bezirksgruppe Kusel der PRFK: Zustand Amt Lichtenberg, S. 103.

81 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/2 fol. 15.

82 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/2 fol. 17.

83 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/2 fol. 17.

84 Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 460.

85 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 97.

86 Verein 850 Jahre Wolfersweiler e.V. (Hrsg.): „850 Jahre Wolfersweiler 1156-2006. Eine kleine Dorfgeschichte, S. 250:

87 Schweig: Hausnamen in Wolfersweiler“; in: 850 Jahre Wolfersweiler, S. 267.

88 Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 497-498.

89 Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 260 Nr. 1370.

90 Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch, S. 94.

91 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 97.

92 Pontius: Regulierung des Freisbaches; in: Verein 850 Jahre Wolfersweiler e.V.: 850 Jahre Wolfersweiler, Wolfersweiler 2005, S. 401, leider ohne Quellenangabe.

93 Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 498.

94 Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 498.

95 Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, S. 79.

96 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 243/44; LA Speyer Best. A2 Nr. 172: „Generalakten über die Mühlen im Amt Wolf­stein, 1738-1771“.

97 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 244.

98 Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 73 Nr. 2817.

99 Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 79 Nr. 2913.

100 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 339.

101 Zink: Pfälzische Achate für das Mannheimer Naturalienkabinett; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 12, S. 77.

102 LA Speyer Best. B2 Nr. 522/6: „Die von Kurpfalz anzulegende Achatschleife zu Wolfstein und der dazu benötigte Achatschleifer von Ellweiler“, 1766; LA Speyer

Best. A2 Nr. 545/1: Achatgewinnung und –schleife in Wolfstein, 1764/1765; Weber: Mühlen besonderer Art, S. 339.

103 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 339.

104 Heil: Funktionaler Wandel, S. 53; LA Speyer Wolfstein, Best. L 57 Nr. 1769 S. 1072.

105 Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 33.

106 Heil: Funktionaler Wandel, S. 53; Stadtarchiv Wolfstein, Best. A, Nr. VIII, 55: Aufstellung des Bürgermeisteramts Wolfstein vom 30.7.1879.

107 Denkmaltopographie Bd. Kusel, S. 291.

108 Denkmaltopographie Bd. Kusel, S. 290.

109 LA Speyer Best. A2 Nr. 1701/3: Streitigkeiten zwischen dem Erbbestandsmüller Jakob Köhler und dem gräflich Hillesheimer Müller zu Schmesbach.

110 Beschreibung des Mühlengrabens bei Rohe: Elektrisches Licht für Wolfstein. Die Stadtmühle liefert schon 1903 Energie; in: Westrich Kalender 2009, S. 75-78.

111 Rohe: Elektrisches Licht für Wolfstein. Die Stadtmühle liefert schon 1903 Energie; in: Westrich Kalender 2009, S. 75, hier: Protokoll der Ortsbesichti­gungen

von 1848.

112 Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 33.

113 Archiv pfälz.-rheinische Familienkunde Ludwigshafen Nr. I W 23.

114 Schmitt: Oberamt Alzey, S. 232 Anm. 48; Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. C3 Nr. 122/2 fol. 11 [1600].

115 Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 217.

116 Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, S.77-78;: Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. 1, S 83 Nr. 104; Gensi>1952, S. 54

117 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. 1 S. 30; Monumenta Germaniae Historica Diplomata (die Urkunden der deutschen Könige und Kaiser), Bd. 3: Die Urkunden

Heinrichs II und Arduins, hg. v. Harry Breslau u.a., S. 20 S. 23 f.

118 Anm.: es handelt sich bei dieser Urkunde, welche die Stiftung des St. Paulus-Stifts mit ihrer Besitzausstattung verbindet, nach einhelliger Forschungsansicht um eine Fälschung aus der Mitte des 12 Jh. (hierzu Bönnen: Zur Geschichte des Paulusstifts, S. 36-37).

119 Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, S.78.

120 Hess. Landesarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 255/7; Happ: Stadtwerdung, S. 76.

121 Boos: Urkundenbuch Worms, S. Bd. I S. 83 Nr. 104.

122 Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, S.77-78;: Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. 1, S 83 Nr. 104; Gensi>1952, S. 54

123 Boos: Urkundenbuch Worms, S. Bd. I S. 104 Nr. 139.

124 Boos: Urkundenbuch Worms, S. Bd. I S. 132 Nr. 187.

125 hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelal­ter um 1350, S. 62; Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. I Nr. 271, S. 168 f.

126 Boos: Urkunden Worms, Bd. 1 S. 168; Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, Bd. 1, 1897, S. 251; Happ: Stadtwerdung am Niederrhein: die Führungs- gruppen von Speyer, Worms und Koblenz bis zum Ende des 13. Jh., S. 309.

127 hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, S. 63-64; Boos: UB I Nr. 294, S. 197 f.

128 hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, S. 64-65.

129 hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, S. 62; Boos: UB I Nr. 301, S. 202 f.

130 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II, S. 25 Nr. 35; Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, S. 66 Anm. 103.

131 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II, S. 154 Nr. 219.

132 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II, S. 426 Nr. 662.

133 Hess. Landesarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 255/989; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 7 Nr. 25.

134 Hess. Landesarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Worms Prov. Domstift vom 4.7.1404; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 21 Nr. 71.

135 Hess. Landesarchiv Darmstadt HStAD, Best. A2 Nr. 255/1358; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 126 Nr. 428.

136 Hess Staatsarchiv Darmstadt Best. C1, 161 Bl. 224;Schwan: Re­pertorien Wormser Urkunden, S. 135 Nr. 459.

137 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. A2 Worms Prov. St. Paul; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 192 Nr. 668.

138 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. A2 Worms St. Paul vom 17.2.1469; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 196 Nr. 685 und 686.

139 Hess. Landesarchiv Darmstadt A2 Worms Prov. St. Paul; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 199 Nr. 694.

140 Hess. Landesarchiv Darmstadt A2 Worms Prov. St. Paul; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 199 Nr. 696.

141 Hess. Landesarchiv Darmstadt A2 Worms C 1, 146, III, Bl. 4; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 217 Nr. 754.

142 Hess. Landesarchiv Darmstadt A2 Worms Prov. St. Andreas; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 220 Nr. 761.

143 Schwan: Wormser Urkunden Nr. 928; Schalk: Personalliste des Stifts St. Paulus zu Worms, S. 250; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 269 Nr. 928.

144 hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, S. 66 Anm. 103 m.w.N.

145 LA Speyer Best. N-258 3OG D-10 nicht foliert.

146 hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, S. 33 Anm. 9.

147 Schwan: Wormser Urkunden Nr. 842, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen-Oppau vom 5.12.2013 und 12.6.2014.

148 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II S. 625-626 Nr. 957.

149 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. B15 Dalberger Ur­kunden Nr. 165; Hess Staatsarchiv Darmstadt O1 B Nr. Bl. 36-37 u. Bl. 38-39.

150 Hess. Staatsarchiv Best. B15 Dalberger Urkunden Nr. 349.

151 Schrecker: Die Wormser Familie Straub; in: PRFK 2001, S. 446 Anm. 4.

152 Schrecker: Die Wormser Familie Straub; in: PRFK 2001, S. 446 Anm. 4; Stadtarchiv Worms, luth. Taufbuch., Abt. 108, Nr. 1.

153 Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, S. 430, lfd.-Nr. 12719; LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I.

154 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. B15 Dalberger Urkunden Nr. 255; Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. O 1 B Nr. 3 Bl. 40v-41v.

155 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II S. 625-626 Nr. 957; Fabry: Cyriakusstift Neuhausen, S. 173.

156 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. A2 Worms Prov. Hochstift vom 2.4.1413; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 46 Nr. 153.

157 Grimm: Wörterbuch, Bd. 10 Sp. 1870.

158 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. B15 Dalberger Urkunden Nr. 179; Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. O 1 B Nr. 3 Bl. 37v-38.

159 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. B15 Dalberger Urkunden Nr. 165.

160 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. B15 Dalberger Urkunden Nr. 255; Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. O 1 B Nr. 3 Bl. 40v-41v.

161 Stadtarchiv Worms Best. XV.05a Nr. 02423.

162 Stadtarchiv Worms Best. XV.05a Nr. 02423; Stadtarchiv Worms Best. 018 Nr. 135, darin u.a. Feitelsche Kunstmühle (1907/1908 aufgekauft)

163 Koch: Worms vor 100 Jahren, S. 32.

164 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. 1, S. 132 Nr. 187; Gensi href="#sdfootnote165anc">165 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. 1, S. 132 Nr. 187.

166 hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, S. 64-65.

167 Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, S. 220; Boos: Städtekultur, Bd. 3, S. 47 u. 79; Lehmann: Klöster, S. 404; Weißenberger: Kirschgarten, S. 25, n. 133 u.

S. 27, n. 148.

168 Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, S. 248; Stadtarchiv Worms Best. 1 A I 448a; Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. C 1 A Nr. 158 fol. 2r-v; Regest bei

Weißenberger: Kloster Kirschgarten, S. 27 f n. 153.

169 Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, S. 248-249 n. 893.

170 Schwan: Wormser Urkunden, N. 846; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen-Oppau am 12.6.2014; Stadtarchiv Worms Best. 1 A I -587.

171 Bönnen: Geschichte Paulusstift; in: Bornhorst: St. Paulus Worms, S. 43 Anm. 37; Schwan: Wormser Urkunden, S. 192 f Nr. 670, 672-674.

172 Bönnen: Geschichte Paulusstift, S. 42-43.

173 Bönnen: Geschichte St. Paulusstift; in: Bornhorst: St. Paulus Worms, S. 43 Anm. 37.

174 Boos: Urkundenbuch Worms, S. Bd. I S. 104 Nr. 139; Gensi>175 Boos: Urkundenbuch Worms, S. Bd. I S. 154 Nr. 227.

176 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II, S. 228-229 Nr. 320.

177 Schwan: Wormser Urkunden, N. 334; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen-Oppau am 12.6.2014.

178 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. A2 Worms Nr. 356; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 105 Nr. 356.

179 Schwan: Wormser Urkunden, N. 620; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen-Oppau am 12.6.2014.

180 Schwan: Repertorium Wormser Urkunden, Nr. 669, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard am 5.12.2013.

181 Schwan: Wormser Urkunden, N. 672; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen-Oppau am 12.6.2014.

182 Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, S. 391; Stadtarchiv Worms: Registratur Nonnenmünster, S. 4f. u. 27.; Stadtarchiv Worms Best. 1 B n. 1614.

183 Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, S. 391; Stadtarchiv Worms: Best. 1 B n. 1887, fol. 5r.

184 Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, S. 393 Anm. 1479; Stadtarchiv Worms: Best. 1 B n. 1887.

185 Schwan: Wormser Urkunden, N. 846; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen-Oppau am 12.6.2014.

186 Koch: Worms vor 100 Jahren, S. 32.

187 Koch: Worms vor 100 Jahren, S. 32.

188 Kunstdenkmäler Rheinhessen: Kreis Worms, S. 276.

189 Boos: Urkundenbuch Worms, S. Bd. I S. 83 Nr. 104.

190 Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, S.77-78;: Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. 1, S. 83 Nr. 104; Gensi>1952, S. 54.

191 Boos: Wormser Urkunden, Bd. 1, S. 35 n. 44.

192 Hinweis bei Kemper: Klosterreformen, S. 359 Anm. 1344.

193 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. 1, S. 104 Nr. 139; Gensi>194 Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, S. 427, lfd.-Nr. 12696; LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I

195 Schie­der: Säkularisation und Mediatisierung, S. 429, lfd.-Nr. 12710; LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I.

196 Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, S. 431, lfd.-Nr. 12727; LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I.

197 Heuser: Heimatmuseum Worms-Horchheim, S. 26.

198 Anm.: es handelt sich bei dieser Urkunde, welche die Stiftung des St. Paulus-Stifts mit ihrer Besitzausstattung verbindet, nach einhelliger Forschungsansicht um eine Fälschung aus der Mitte des 12 Jh. [hierzu Bönnen: Zur Geschichte des Paulusstifts, S. 36-37).

199 Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, S.78.

200 Hess. Landesarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 255/7; Happ: Stadtwerdung, S. 76.

201 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II, S. 332-333 Nr. 503.

202 Schwan: Repertorium Wormser Urkunden, S. 190, Nr. 659, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard am 5.12.2013; zu den Streitigkeiten auch: Kemper: Klosterreformen,

S. 389 Anm. 1457.

203 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. A2 Worms C1, 161 Bl. 227; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 190 Nr. 663.

204 Schwan: Repertorium Wormser Urkunden, Nr. 672, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard am 5.12.2013.

205 Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, S. 391; Stadtarchiv Worms: Registratur Nonnenmünster, S. 4f. u. 27.; Stadtarchiv Worms Best. 1 B n. 1614.

206 Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, S. 391; Stadtarchiv Worms: Best. 1 B n. 1887, fol. 5r.

207 Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, S. 393 Anm. 1479; Stadtarchiv Worms: Best. 1 B n. 1887.

208 Hess. Landesarchiv Darmstadt HStAD Best. A C1, 161, Bl. 218; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 258 Nr. 890.

209 Stadtarchiv Worms, Best. 1 II A Nr. 228, Urkunde vom 15.6.1727.

210 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. A2 Worms Prov. Hochstift vom 2.4.1413; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 46 Nr. 153.

211 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. A2 Worms St. Paul vom 17.2.1469; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 196 Nr. 685 und 686.

212 Schwan: Wormser Urkunden, N.r 794 und Nr. 795, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard am 5.12.2013.

213 Boos: Urkundenbuch Worms, S. Bd. I S. 83 Nr. 104.

214 Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, S.77-78;: Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. 1, S 83 Nr. 104; Gensi>1952, S. 54

215 Boos: Urkundenbuch Worms, S. Bd. I S. 104 Nr. 139; Gensi>216 Boos: Urkundenbuch Worms, S. Bd. I S. 154 Nr. 227.

217 Heinzelmann: Die Pfarrkinder von St. Paulus in Worms 1726; in: PRFK 1981, S. 587.

218 Stadtarchiv Worms Best. 159 Nr. 0051: Einnahme-Belege zur Herzoglich von Dalbergischen Verwaltungs-Rechnung vom Jahr 1818 (Nr. 1 - Nr. 23).

219 Verzeichnis der Kulturdenkmäler der Stadt Worms, http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Worms.pdf, Abruf vom 8.1.2016.

220 Koch: Worms vor 100 Jahren, S. 32.

221 http://www.worms.de/de/kultur/stadtgeschichte/liste/20-Jh.php, Abruf vom 8.1.2016; Stadtarchiv Worms Abt.204 Nr.57/5.

222 http://www.wormserjuden.de/Biographien/Baruch-I.html, Abruf vom 8.1.2016.

223 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II S. 8,3 Nr. 12.

224 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II S. 283 Nr. 418.

225 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II S. 298 Nr. 432.

226 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II S. 359 Nr. 549.

227 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II S. 438 Nr. 680.

228 Schwan: Wormser Urkunden, N.r 794, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard am 5.12.2013.

229 Bönnen: Geschichte des St. Paulusstift; in: Bornhorst: St. Paulus Worms, S. 37; Gensi href="#sdfootnote230anc">230 Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, S.78.

231 Hess. Landesarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 255/7; Happ: Stadtwerdung, S. 76.

232 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. A 2 Nr. 255/7; Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. 1, S. 35 Nr. 44.

233 Anm.: diese ist ebenfalls nach übereinstimmender Forschungsansicht als Fälschung des 12. Jh. identifiziert [Bönnen: Geschichte St. Paulusstift; in: Bornhorst:

St. Paulus Worms, S. 38 iVm. S. 36-37].

234 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. 1 S. 30; Monumenta Germaniae Historica Diplomata (die Urkunden der deutschen Könige und Kaiser), Bd. 3: Die Urkunden

Heinrichs II und Arduins, hg. v. Harry Breslau u.a., S. 20 S. 23 f.

235 Bönnen: Geschichte St. Paulusstift; in: Bornhorst: St. Paulus Worms, S. 38 iVm. S. 38.

236 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. A2 Worms Nr. 431; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 127 Nr. 341.

237 Schwan: Wormser Urkunden, N.r 793, 794 und Nr. 795, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard am 5.12.2013 und 12.6.2014.

238 Heinzelmann: Die Pfarrkinder von St. Paulus in Worms 1726; in: PRFK 1981, S. 587.

239 Stadtarchiv Worms Best. 1 A I Nr. I – 0818.

240 hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, S. 66 Anm. 103 m.w.N..

241 hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, S. 66 Anm. 103 m.w.N..

242 Stadtarchiv Worms Best. 1 A I Nr. I – 0818 und I-0819.

243 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II, S. 118 Nr. 168.

244 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II, S. 310 Nr. 456.

245 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. A2 Worms Nr. 309; Schwan: Repertorien Worm­ser Urkunden, S. 92 Nr. 309.

246 Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, S. 81.

247 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. A2 Worms St. Paul vom 17.2.1469; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 196 Nr. 685.

248 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. A2 Worms St. Paul vom 17.2.1469; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, S. 196 Nr. 685 und 686.

249 hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, S. 66 Anm. 103 m.w.N.

250 Schrecker: Die Wormser Familie Straub; in: PRFK 2001, S. 446 Anm. 7.

251 Schrecker: Die Wormser Familie Straub; in: PRFK 2001, S. 440.

252 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II, S. 145 Nr. 202.

253 Hess. Landesarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 255/453.

254 Hess. Landesarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 255/524-525.

255 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II, S. 279-280 Nr. 412.

256 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II, S. 297-298 Nr. 432.

257 Hess. Landesarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 255/970; Schwan: Wormser Urkunden, Nr. 6).

258 Stadtarchiv Worms Best. 001A Nr. I – 0392.

259 Schwan: Wormser Urkunden, N. 846; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen-Oppau am 12.6.2014.

260 Stadtarchiv Worms Best. 1 A II Nr. 261a vom 23.4.1729.

261 Stadtarchiv Worms Best. 1AII Nr. 261.

262 Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, S. 430, lfd.-Nr. 12718; LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I.

263 Schwan: Wormser Urkunden, N. 624; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen-Oppau am 12.6.2014.

264 Heinzelmann: Die Pfarrkinder von St. Paulus in Worms 1726; in: PRFK 1981, S. 587.

265 Boos: Geschichte d. rheinischen Städtekultur, S.89; Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. I, S. 132: „“in molendina Fullorum“ = Mühle der Walker.

266 Stadtarchiv Worms, Urk. Nr. 392; Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, S.89.

267 Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, S.89; Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II., S. 297 ff Nr. 432.

268 Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, S.89; Stadtarchiv Worms, Urk. Nr. 587.

269 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II, S. 56 Nr. 89.

270 Stadtarchiv Worms Best. Abt. 1 A II Nr. 63.

271 Stadtarchiv Worms Best. Abt. 1 A II Nr. 63.

272 Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, S. 391; Stadtarchiv Worms: Registratur Nonnenmünster, S. 4f. u. 27.; Stadtarchiv Worms Best. 1 B n. 1614.

273 Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, S. 391; Stadtarchiv Worms: Best. 1 B n. 1887, fol. 5r.

274 Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, S. 393 Anm. 1479; Stadtarchiv Worms: Best. 1 B n. 1887.

275 Boos: Urkundenbuch Worms, Bd. II S. 724 Nr. 126.

276 Schattauer: Das Appeltal, o. S.

277 Schattauer: Das Appeltal, o. S.

278 Karmann: Trauungen Auswärtiger im 1. Katholischen Kirchenbuch Imsweiler 1700-1765; in: PRFK Bd. 9, S. 202.

279 Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 317.

280 Christmann: Siedlungsnamen II, S. 574.

281 StA Annweiler, Grenzbeschreibung von 1538, erwähnt bei Christmann: Siedlungsnamen II, S. 574.

282 Christmann, Siedlungsnamen II, S. 574.

283 Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, S. 19; Frey: Beschreibung d. Rheinkreises, Bd. 1, S. 377.

284 Häberle: Wüstungen, S. 216.

285 Eitelmann: Rittersteine im Pfälzer Wald, S. 55 Ritterstein Nr. 59.

286 Helfrich/Reiser: Familienregister kath. KB Hauenstein 1800-1875, S. 22 Nr. 123.

287 Helfrich/Braun: Familienregister kath. KB Hauenstein 1721-1801, S. 15.

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