Version 2.1.2018

 

Litera S

(Schrammenmühle - Sörgenloch)

 

 

Schrammenmühle St. Julian / bzw. Gumbsweiler:

s. Adam *Weber, Friedrich Wilhelm *Weber; Wilhelm *Weber

 

Die Schrammenmühle liegt glanaufwärts gegenüber von Eschenau, gehörte aber zur Gemeinde Gumbsweiler 1, 20 Minuten glan­aufwärts von Gumbsweiler auf der Südseite des Glan gegenüber Eschenau (heute Orts­teil von St. Julian) auf der Gemarkung von Gumbsweiler; auf der Schrammenmühle ist der bekannte pfälzische Mühlenforscher Friedrich Wilhelm Weber geboren.

 

Am 7.1.1687 erhielt Daniel Fell einen Erbbestandsbrief für die Schrammenmühle 2.

 

Vor 1703 ist der Müller auf der Schrammenmühle, Daniel Müller, verstorben. Dessen Tochter Anna Susana heiratete am 8.4.1703 in der ref. Kirche in Hinzweiler den aus Hachenbach stammenden Johann Jacob Faust 3.

 

Um 1708 war Johann Abraham Kappel der Müller auf der Schrammenmühle. Er kaufte am 6.9.1708 von den Eheleuten Jakob Berg aus Ronnenburg deren Landgut für 375 fl. 4. Die Eheleute Abraham Kappel und Maria NN. kaufen am 24.5.1709 von den Eheleu­ten Leonhart Zepp und Anna Margaretha NN. aus Friedelhausen deren Haus und weiteren Grundbesitz für 100 Reichsthaler 5.

 

Um die Schrammenmühle gab es Streit zwischen dem Freiherrn von Steinkallenfels und dem Herzog von Zweibrücken. Die Steinkal­lenfelser hatten die Herrschaft über das Dorf St. Julian, dazu Eschenau und Obereisenbach, als Rheingräflich-Grumbachisches Lehen inne. Die Grenze dieses Territoriums, einer Enklave im pfalz-zweibrückischen Gebiet, bildete der Glan. Nun gehörte aber zur Gemar­kung St. Julian noch ein Stück Landes rechts des Glan, über das Zweibrücken die Landeshoheit besaß. Gerade hier jedoch stand seit Jahrhunderten die Dorfmühle. 1728 genehmigte der Freiherr von Steinkallenfels, ohne hierzu berechtigt zu sein, daß neben der Mahl­mühle ein Gebäude errichtet werde, in dem ein Schälgang und eine Ölmühle untergebracht werden sollten. Hierzu war ein neues Wasserrad einschließlich Zulauf (“Gerinn”) erforderlich, was beides 1728 errichtet wurde, während die Ölmühle 1731 fertig gestellt war. Damals war Amtskeller Waltz aus Lauterecken Betreiber der Mühle. Sein Nachfolger war Johann Nickel, dann Henrich Müller, dessen Familie aus Annweiler stammte 6.

 

Der Freiherr von Steinkallenfels kassierte weiterhin die Abgaben. Ein halbes Jahrhundert nach Errichtung der Ölmühle und des Schälgangs kam ein cleverer Beamter der pfalz-zweibrückischen Verwaltung dahinter, das all das ohne die erforderliche Genehmigung des Herzogs von Pfalz-Zweibrücken gebaut worden war und vor allem die Gefälle der pfalz-zweibrückischen Herrschaft zustanden. Die pfalz-zweibrückische Regierung forderte deshalb 1770 von den Vormündern des geisteskranken Philipp Heinrich von Steinkallenfels aus dessen Vermögen die entgangenen Einnahmen zurück, woraus sich ein jahre­langer Rechtsstreit entwickelte. Mit Berufungsurteil vom 21.11.1778 wurde der Steinkallenfelser zur Zahlung verurteilt. Dieser je­doch bereits am 8.4.1778 verstorben. Das hierdurch erledigte Steinkallenfels’sche Lehen fiel an den Lehensherrn, den Rheingraf von Grumbach zurück. Der Universalerbe des Steinkallenfelsers war Baron von Hunolstein, Landjägermeister in Diensten des Herzogs von Pfalz-Zweibrücken; es kam infolge des Dienstverhältnisses schnell zu einer Regelung durch Vergleich 7.

 

Im Mühlenbericht den Carl Sundahl für das Oberamt Lichtenberg 1746 erstellte 8 heißt es zusammengefaßt u.a.: Die Schrammen­mühle liegt am Glan, in den bei Ratsweiler die Steinalb mündet. Letztere verursacht auch der Mühle großen Schaden, da der Bach bei Hochwasser viel Geröll mit sich führt. Gehört zur Gemeinde Gumbsweiler, 20 Mi­nuten oberhalb dieses Dorfes. Die Mühle hat einen Vorderteich von 300 Schritt und einen Hinterteich von 132 Schritt Länge. 2 unter­schlächtige Wasserräder, wovon das eine einen Mahlgang, das andere einen Mahl- mit Schälgang treibt. Beständer ist die Erbenge­meinschaft Nickel Haaß, Maria Catharina und Ma­ria Agnesia Haaßin wie auch Jakob Haaß, welche die Mühle von ihrem Vater Jacob *Haaß vor 7 oder 8 Jahren ererbet haben. Man zeigt einen Erbbestandsbrief vor, der am 7. Januar 1687 für Daniel Fell ausgestellt worden ist. Aber seit dieser Zeit ist die Mühle schon in 6. Hand. Als Pacht sind 3 Ma. Korn und 3 Ma. Hafer zu entrichten. Ein In­commodum (Beschwernis), das auf dieser Mühle ruht, sei, daß vermöge eines Vergleiches vom 12. September 1580 der Müller alle seine um die Mühle gelegenen Wiesen am Bartho­lomäustag gemäht haben muß, sonst die Dörfer Gumbsweiler und Eschenau in sel­bige zu fahren und abzuweiden Fug und Recht ha­ben sollen. Die Mühle hat keine Banngerechtigkeit, deshalb nicht viel zu mahlen. Der Mahlmühle gegenüber am gleichen Mühlteich steht eine Ohligmühle, gehört zu deren Erbbestand. In beiden Mühlen sitzt zur Zeit ein Lehensmüller.

 

1747-1748 kam es zu einer herrschaftlichen Untersuchung und Schriftwechsel wegen der Schwängerung der Maria Barbara Haas von der Schrammenmühle 9.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörige Mühle unter lfd. Nr. 9 wie folgt beschrieben 10: „ Die Schrammenmühle [hat] 2 Waßer Räder wovon das eine 1 Mahl und das andere 1 Mahl und Scheelgang treibet, [die Pfacht beträgt] 3 Malter Korn, 3 Malter Habern, 3 fl an Geld, ist kei­ne Bann Mühl, es trauet sich der Müller in 24 Stund 6 Mltr zu mahl, die Eschenauer und Niederalber mahl[en] zu Zeite[n] da.“

 

1794 kam es zu Problemen beim Getreideankauf. Als der Hofpächter Drees in Hachenbach im Februar 1794 an die Müller Adam We­ber und Peter Haas von der Schrammenmühle 30 Malter Korn verkaufte wurde der Abtransport verhindert. Am 18.3.1794 gelang es aber den Müllern Weber und Haas, ihre bereits vor Wochen gekaufte Frucht in Hirsau unbehelligt abzuholen 11.

 

Die Mahlmühle wurde 1798 von Peter Haas betrieben, die Ölmühle von Adam *Weber 12.

 

Bei dem Hochwasser 1799 erlitt die Mühle große Schäden; der Fluß Glan grub sich beim Hochwasser ein neues Bett 13.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird auf der Schrammenmühle genannt der Handelsmüller Franz Christian Wilhelm Groß 14.

 

Der Bau des 7 m hohen Eisenbahndammes 1902 behinderte den ungehinderten Wasser­abfluß bei Hochwasser noch mehr. Das führte zu schweren Überschwemmungen in den Jahren 1917, 1919 und 1921. Im letztgenann­ten Jahr 1921 wurde die Ölmühle Weber so schwer beschädigt daß sie abgerissen werden mußte 15.

 

Karte:

- LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 48: Die Schrammen Mahl et Ohlig Mühle

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2536/3: Klassifikationsplan Sankt Julian, o.D. (1820-1845), mit Ortslage Eschenau, Gumbsweiler und Schrammermühle

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2145: Klassifikationsplan Eschenau, o.D. (1820-1845), darin u.a. Rathsweilermühle, Schrammenmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 924 6: „Schrammenmühle zu Gumbsweiler, 1582-1767“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 924 7: „Die von dem Rheingrafen von Grumbach beabsichtigte Erbauung einer Mühle unterhalb der Schrammenmühle, 1738“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 924 8: „Schrammenmühle zu Gumbsweiler, 1582-1596“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 924 9: „Schrammenmühle zu Gumbsweiler: Erbbestand, 1771-1793“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 924 10: „Schrammenmühle zu Gumbsweiler, 1693-1793“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 924 11: „Schwängerung der Maria Barbara Haas von der Schrammenmühle, 1747-1748“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 924 12: „Judicialia, 18. Jh.“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 925/1: Schrammenmühle zu Gumbsweiler, o.D. (1700-1830), enthält Nachricht von der Mühle zu St. Julian

- Weber: Die historischen Mühlen in Gumbsweiler am Glan; in: Westricher Heimatbll. N. F. 6. 1975, S. 83-100

 

 

- Ölmühle auf der Schrammenmühle:

sie war die letzte handwerklich betriebene Ölmühle der Pfalz und war bis 1954 in Betrieb 16.

 

Die Mühle Bestand bereits vor 1746. Im Mühlenbericht den Carl Sundahl für das Oberamt Lichtenberg 1746 erstellte 17 heißt es u.a.: „Der Mahlmühle gegenüber am gleichen Mühlteich steht eine Ohligmühle, gehört zu deren Erbbestand. In beiden Mühlen sitzt zur Zeit ein Lehensmüller.“

 

Die Inhaber der Ohligmühle ist seit 1787 die Müllerfamilie Weber, aus Altenglan stammend 18. Die Ölmühle wurde 1789 von Adam *Weber betrieben 19. Adam Weber erhielt 1787 von Pfalz-Zweibrücken einen Erbbestandsbrief über die Ölmühle 20.

 

Der Bau des 7 m hohen Eisenbahndammes 1902 behinderte den ungehinderten Wasserabfluß bei Hochwasser noch mehr. Das führte zu schweren Überschwemmungen in den Jahren 1917, 1919 und 1921. Im letztgenannten Jahr 1921 wurde die Ölmühle Weber so schwer beschädigt daß sie abgerissen werden mußte 21.

 

Wilhelm Weber, der Vater des pfälzischen Mühlenforschers Friedrich Wilhelm *Weber, führte als letzter handwerklicher Ölmüller der Pfalz die Schrammenmühle bis 1932; er betrieb anschließend eine Ölmühle in Gumbsweiler/Glan 22.

 

Urkunden/Literatur:

- Weber, F. W.: „Die alte Mühle am Glan“; in: „Pfälzer Feierowend“, Beilage zu Die Rheinpfalz Nr. 50/1951

 

 

 

 

 

Schrollbach:

OT von Niedermohr, VG Ramstein-Miesenbach, Lk Kaiserslautern; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Kaiserslautern.

 

Mühlen:

- Schrollbacher Mühle:

heute Katzenbacher Straße 4, Niedermohr-Schrollbach

 

Schrollbach kommt vom mittelhochdeutschen „Schrodelbach“, das heißt „am Bach, woselbst geschrotet (zerkleinert, gemahlen, zerstückelt) wird“. Erst durch Assimilation ist später Schrollbach aus Schrodelbach bzw. Schrotelbach geworden. Somit ist wahr­scheinlich, daß eine Schrotelbacher Mühle bereits bei der erstmaligen urkundlichen Nennung des Ortes 1419 existiert hat 23.

 

Die Schrollbacher Mühle scheint wohl schon 1517 bestanden zu haben. Zumindest trägt ein noch heute im ehemaligen Mühlradraum der heutigen [1995] Gerberei Göttel befindlicher Stein dieses Datum 24.

 

Bei Velmann25 heißt es im Jahr 1600, daß die Schrollbacher Mühle der Landschreiberei zu Kaiserslautern zinse, und zwar jährlich sechs Malter Korn 26. Um 1600 gab es nur sechs Häuser in Schrollbach, die Mühle inbegriffen: Dies waren die Familien Hermann, Jacob, Weiß, Hammes, Krieger und Thomas, insgesamt mit 28 Personen 27.

 

Im 30jährigen Krieg wurde die Getreide- und Ölmühle zerstört und wohl 1681 nach ihrem Wiederaufbau in Betrieb genommen. Dar­auf deutet einer der Steine mit eingemeißelten Jahreszahlen hin, die noch heute im ehemaligen Mühlengebäude vorhanden sind 28. Johannes Orsel, Einwohner und Bordenmüller aus Weilerbach, hatte bereits 1681 von dem Spesbacher Gastwirt Hanns Jörg Rech und dessen Schwestern Anna Catharina, Else und Anna Maria „den platz vor der Mahl Mühl zu Schrollbach in dem Gericht Ramstein ge­legen mit aller zugehör“ um den Betrag von 16 Gulden erworben und die jahrzehntelang verfallen gewesene Mühle wieder aufge­baut. Die Jahreszahl 1681 findet sich eingemeißelt auch in einem Sandstein im ehemaligen Mühlradraum der Gerberei Göttel 29. Die Mühle wird seit dem ausgehenden 17. Jh. von der Familie Urschel betrieben 30. Um 1684 ist Hanß Velten *Orsel [Anm.: Sohn des Mül­lers in Rodenbach, Johann Ursel] als Müller in Schrollbach; er wird 1684 ge­schatzt 31.

 

Am 1./11.11.1696 ist als Patin bei der Taufe der Müllerstochter Anna Magdalena Pfeifer, Tochter des Müllers in Miesau Jacob Pfeifer, die Anna Liesabetha, Ehefrau von Hanß Michael Schuhmacher, Schrollbach „auß der Mühl“ 32.

 

1718 wird im ref. KB Steinwenden erwähnt der Wendel *Orsel, „Schrollbacher Mühler“ 33.

 

In der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 34 wird die Mühle zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “ge­hört Mi­chael Ursel, vom Großvater geerbt, hat 2 Mahlgänge und gibt 4 Malter Korn und 2 Malter Hafer als Pacht.” 35.

 

Die Müllerstochter Jakobina Elisabetha Leiß (1802-1866) von der Matzenbacher Mühle hatte sich mit dem Müller Johann Jakob *Urschel von der Schrollbacher Mühle (heute Gerberei Göttel) verheiratet. Dieser errichtete 1835 das heute noch stehende und in den letzten Jahren von dem jetzigen Besitzer Klaus Dockendorf restaurierte Mühlengebäude in Matzenbach 36.

 

1823 erhielt Peter Urschel aus dem Erbe seiner Eltern Johannes und Philippina Urschel geb. Breith den Mühlenkomplex. 1832 erbau­te er neben der Getreidemühle eine Ölmühle, die er nach der 1840 erfolgten Übertragung der Mahlmühle an seinen Sohn Karl Ur­schel „um den Anschlag von 8000 Gulden schenkungsweise“ selbst weiterbetrieb. Peter Urschels Schwester hatte sich 1829 mit dem Sohn des Reichenbacher, später Steinwendener Pfarrers Jakob Gutheil, August Gutheil, verheiratet. Sie erhielt gem. Ehevertrag von ihren Eltern neben mehreren Grundstücken auf Schrollbacher Gemarkung das 1829 von Johannes und Philippina Urschel geb. Breith er­richtete Gebäude vor der Mühle, in der später die Gerberei August Gutheil eingerichtet wurde 37. Nach dem Urkataster der Ge­meinde Schrollbach von 1845 verfügte der Ölmüller Peter Urschel über den größten privaten Grundbesitz in der Gemeinde, gefolgt von seinem Schwager, dem Bürgermeister und Gerbereibesitzer August Gutheil 38.

 

Um 1880 ging die Mühle von der Familie Urschel in das Eigentum des aus Matzenbach stammenden Müllers Adolf *Leppla (1857-1908) über, der 1887 ein neues Wohnhaus neben der Mühle erbaute. Adolf Leppla und sein Sohn Carl Leppla betrieben die Mühle bis 1910. Nachdem es zu finanziellen Schwierigkeiten gekommen war, übernahm der Vorschußverein Glan-Münchweiler (die spätere Volksbank) die Mühle, der sie 1918 an den Bäcker Franz Willenbacher (1867-1934) veräußerte. Dieser betrieb die Mühle zehn Jahre lang und verkaufte sie 1928 an den aus Brücken stammenden Jakob Müller. Auch dieser konnte die Mühle nicht lange halten. Zudem zerstörte ein Brand einen Teil der Mühleneinrichtung, so daß das Anwesen erneut vom Vorschußverein übernommen werden mußte. 1832 kam die Schrollbacher Mühle schließlich in den Besitz des aus Bruchmühlbach stammenden Gerbers Richard Göttel (1900-1973), der zuvor die Gerberei seines in die USA ausgewanderten Vetters Jakob Göttel gepachtet hatte. Richard Göttel legte die Mühle still und richtete 1933 darin eine Lohngerberei ein 39. Im Jahr 2000 verkaufte Hans Göttel die Mühle an seinem früheren Mitarbeiter Lazlo Csendes und Ehefrau Erika 40.

 

Die ehemaligen Mühlengebäude stehen heute unter Denkmalschutz, bestehend aus Hakenhof, spätklassizistischem Wohnhaus und Mühlengebäude aus dem 19. Jh. 41. Das heute noch stehende Mühlengebäude wurde von dem jetzigen Besitzer Klaus Dockendorf restauriert 42.

 

Literatur/Urkunden:

- Klein, Monika: „Wasser als treibende Kraft. Seit fast 200 Jahren wird in der Schrollbacher Mühle gegerbt“; in Die Rheinpfalz Nr. 153 vom 5.7.2013, Teil Immobilienmarkt S. 4

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis, in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 258 vom 7.11.2000 (Schrollbacher Mühle)

 

 

 

 

 

Schwabenbach:

der Schwabenbach ist ein knapp 18 km langes Gewässer dritter Ordnung in der Pfalz und entwässert indirekt in den Rhein. Er ent­springt im Pfälzerwald auf Bad Dürkheimer Gemarkung im Hammelstal unterhalb des 522 m hohen Becherskopfes. Seine beiden Quellarme fließen an der Becherbrücke zusammen. Der Schwabenbach folgt anschließend dem Poppental und fließt ostwärts teilwei­se verrohrt durch Wachenheim. In Friedelsheim ist der Bachlauf Namenspate der dortigen Schwabenbachhalle. In Gönnheim floss der Schwabenbach durch das heutige Naturdenkmal Kühweiher und sorgte für dessen Versorgung mit Frischwasser. Dies änderte sich durch die zunehmende Belastung des Schwabenbaches mit ungeklärten Abwässern, was zur Folge hatte, dass der Weiher dadurch und durch starken Laubeintrag mehr und mehr verlandete. Heute verläuft der Schwabenbach direkt südlich des Kühweihers durch eine Schwelle getrennt vorbei. Lediglich bei starkem Hochwasser entwässert der Bach noch heute teilweise in die Reste des Kühweihers. Östlich von Fußgönheim mündet der Bachlauf schließlich in den Floßbach, der wiederum zwischen Lambsheim und Eppstein in die Isenach mündet 43.

 

 

 

 

 

Schwabsburg / Rheinhessen:

OT von Nierstein, VG Nierstein-Oppenheim, Lk Alzey-Worms; der Ort erstreckt sich an dem zum Rhein hin fließenden Flügelsbach, der sich nach der Vereinigung mit dem Engelskläuergraben zu Füßen der beherrschenden Burgruine S-förmig windet 44.

 

Die Ersterwähnung der für den Schutz des Reichsguts um Nierstein zuständigen Burg „Swabesberg“ datiert 1357. Der heutige Orts­namen setzte sich erst in der Neuzeit durch. 1375 geriet Schwabsburg zusammen mit Nierstein, Dexheim und Oppenheim dauerhaft als Pfandschaft an Kurpfalz (Oberamt Oppenheim). Mit den beiden erstgenannten Dörfern bildete es eine Gemeinde in Bezug auf Gericht und Allmende („Kornsand“ rechts des Rheins). Bedeutende Grundbesitzer waren die Kartäuser zu Mainz, deren Liegenschaf­ten bald nach 1781 an die Freiherrn von Zedtwitz gelangten. Die Eingemeindung nach Nierstein erfolgte 1970 45.

 

30jähriger Krieg und die Pfalzzerstörung durch die Franzosen 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-1697) zogen Burg und Dorf in Mitleidenschaft. 1693 lag die Einwohnerzahl bei 155 Personen und blieb bis 1717 nahezu konstant. 1775 lebten hier 347 Personen bei einem Bautenstand von 83 Häusern, 1784 waren es bereits 442 Personen, 1815 zählte man 525 Einwohner , 1830 wohnten 770 Personen in 120 Häusern. Später stagnierte die Einwohnerzahl wegen Auswanderung nach Amerika. 1871 gab es 769 Einwohner, dann kam ein erneuter Anstieg: bis 1900 wurde der Stand von 981 Personen bei 202 Häusern erreicht 46.

 

 

Mühlen:

seit 1586 werden Mühlen am Ort genannt. Die älteste ist wohl jene des Mainzer Kartäuserklosters (Backhausstraße 15), dessen be­nachbarter Zehnthof 1680 vorkommt. 1748 wird die Froschmühle (Froschmühlweg 6) am Südostrand erwähnt. 1775 bestanden zwei Mahlmühlen 47.

 

 

- Froschmühle:

heute Froschmühlweg 6, ehemalige Froschmühle, 1770 am Ende einer von der Jahnstraße ausgehenden kurzen Stichgasse am südöst­lichen Ortsrand erbaut. 1748 zuerst erwähnt, bis 1886 in Betrieb. Der vom Flügelsbach gespeiste Mühlgraben ist heute verfüllt, an­stelle der ehemaligen zweiflügeligen Ökonomie stehen neue Wohngebäude. Bei dem Wohn- und Mühlengebäude der ehemaligen Mühle handelt es sich um einen eingeschossigen Barockbau mit Mansarddach. Im Kämpferbalken die Inschrift 17 CA ST 70 48.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, S. 199

 

 

- Karthäuser Mühle:

Backhausstraße 15; sie ist ist wohl die älteste Mühle am Ort; Mühle des Mainzer Kartäuserklosters, dessen benachbarter Zehnthof 1680 vorkommt 49.

 

 

 

 

 

Schwabwiller / Elsaß:

OT von Betschdorf, Départment Bas-Rhin; heute Anwesen 48 rue du Moulin, Schwabwiller, 67660 Betschdorf; nördlich des Forêt du Hagenau gelegen, zwischen Betschdorf und Surbourg, ca. 8 km südlich von Soultz-sous-Forêts. Das Dorf gehört zur Grafschaft Ha­nau-Lichtenberg.

 

Mühlen:

am 25.5.1682 verstarb in Birlenbach der Hannß Jerg *Straub, „der alte Müller … von Schwaweyler“. Der Sterbeeintrag im Kirchen­buch Birlenbach lautet: „25. ejusdem [Anm.: Mai 1683] starb nach Empfahung des H. H. AbentMhl:, Hannß Jerg Straub, von Schwa­weyler, der Graffschaft Haunaw zugehörig, welcher den hernach folgend Tag, Christlich, allhir zu Keffenach ist begrab word. War der alte Müller ...“ 50.

 

Photo:

- Internetdatei www.tourisme-alsace.info: „Le Moulin de Schwabwiller“

 

 

 

 

 

Schwarzbach:

Der Schwarzbach ist ein etwa 50,5 km langer Fluss in Rheinland-Pfalz und im Saarland und ein linker Nebenfluss der Blies. Er ent­wässert mit seinen Nebenflüssen den gesamten westlichen Pfälzerwald und gehört neben Speyerbach, Queich und Lauter (Wieslau­ter) zu den vier großen Entwässerungssystemen dieses Mittelgebirges. Die beiden Quellbäche des Schwarzbachs, der auf den ersten 16 km seines Laufs auch Burgalb genannt wird, entspringen mitten im Pfälzerwald auf der Westseite der pfälzischen Hauptwasser­scheide südlich des Weilers Johanniskreuz in knapp 500 m Höhe. Die rechte Quelle liegt am Südhang des 528 m hohen Steinbergs, die linke 3 km entfernt südwestlich des 609 m hohen Eschkopfs. Der nach 4 km vereinigte Schwarzbach erreicht an Leimen vorbei das touristisch genutzte Schwarzbachtal. Dort nimmt er von rechts das Hundsbächel sowie das Dinkelsbächel und von links den Rau­schenbach auf, bevor er zum Clausensee aufgestaut wird. Dann fließt der Schwarzbach weiter nach Waldfischbach-Burgalben, wo von rechts die Moosalb mündet. Beim Weiler Biebermühle fließt von links die Rodalb in den Schwarzbach, bevor dieser seinen Weg nach Thaleischweiler-Fröschen findet. Unterhalb des Ortes mündet von rechts die Wallhalb. Über Rieschweiler-Mühlbach, Dellfeld und Contwig gelangt der Schwarzbach nach Zweibrücken, wo zunächst von rechts der Wiesbach und dann von links der Hornbach einmündet. Gleich nach dem Passieren der Grenze zum Saarland mündet der Schwarzbach bei Einöd von links in die Blies, einen Zu­fluss der Saar 51.

 

Der Schwarzbach konnte aufgrund seines vergleichsweise höheren Wasserstandes ganzjährig zur Holzflößerei genutzt werden 52.

 

Literatur/Urkunden:

- Fasco, Richard: Die Schicksale der Schwarzbach-Mühlen. [Titel wechselt.]. In: Die Rheinpfalz Ausgabe, Pirmasens v. 3.12., 12.12., 18.12., 20.12.1986

- Wilms, Rudolf: Flößereibetrieb im Westrich. Geschichtliche Betrachtung eines ausgestorbenen Gewerbes; in: Heimatkalender für Stadt und Landkreis Zweibrücken („Westrich-Kalender“) 1960, S. 121-125

 

 

 

 

 

Schwarzenacker / Saarland:

OT von Einöd, das wiederum Stadtteil der saarländischen Kreisstadt Homburg ist; südlich von Homburg an der Blies gelegen; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken, heute im Saarland gelegen

 

Mühlen:

- Mahl- und Bannmühle:

schon 1605 ließ die pfalz-zweibrückische Regierung eine Bannmühle errichten. Die Einwohner von Schwarzenacker, Ingweiler und Bierbach waren hierher gebannt 53.

 

Um 1695 war Hanß Michel *Werner der Müller in der Schwartzenacker Mühle 54.

 

Seit 1734 ist Andreas *Rüßy († vor 1744) Erbbeständer auf der Mühle; er hat einen “Confirmationsschein” des Oberamts Zwei­brücken vom 25.11.1734 über sein Bestandsrecht 55; dieser ist bestätigt im Mühlenprotokoll des Oberamts vom 16.12.1744 56. In diesem Protokoll heißt es über die Mühle in Schwarzenacker: “[...] liegt an dem Schwarzenacker Weiher, 1/4 Stunde von der Papier­mühle, ebensoweit von der Limbacher und der Zweibrücker Mahlmühle entfernt. Das Hochgebäu ist in mittelmäßigem Stand, das Mühlwesen aber hat einen Reparation nöthig, und bestehet die­ses aus 3 Wasserrädern welche 2 Mahlgänge und 1 Schälgang treiben Kann bey großem Waßer beständig gehen, bey kleinem aber und trockenem Wetter bey Tag, wann das Waßer nachts zugestellet wird, ein Gang beständig gehen. Erbbeständer sind Andreas Rüßy Erben, so sich mit einem von Fürstl: Geistl: Güther Verwaltung auf ihren Vatter eingerichteten Erbbestand-Brief vom 20ten July1720 und Confirmationsschein vom 25ten Novembr: 1734 legitimieren. Sie ent­richten in die Wörschweiler Klosterschaffnerei 14 Ma. Korn jährlich. Gebannt in die Mühle sind: Bierbach mit 45, Innweiler mit 14, Schwarzenacker mit 15, Wörschweiler mit Klosterberg mit 6 und der Gutenbrunner und Glashütter Hof mit 20 Haushaltungen. Die Mühle wird derzeit von den beiden ältesten Söhnen Rüßy be­trieben.” 57.

 

Am 3.5.1740 in der Kirche auf dem Gutenbrunnen heiratet die Gertrauda Russy, des verlebten Andreas Russy, gewesenen Beständers der Schwarzenacker Mühle hinterlassene Witwe, den Johann Peter *Schomar, Witwer auf dem Gutenbrunnen 58.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Schwarzen­acker Bann Mühl [hat] 3 Waßerräder welche 2 Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt an Pacht] 14 Mltr Korn; Bierbach, Guten­bronnen 100 fam: ausmachend soll hierher gebannt seyn. Können jedoch mehr nicht deren 50 famil: befördert werd.“ 59

 

Photo:

- Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, S. 421

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1323 6: „Die neue Chausseebrücke zu Schwarzenacker unter der Mühle, 1760“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1322 2: „Den der Schwarzenacker Mühle neuerdings auferlegte Erbpacht, 1778-1780“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1322 3: „Die mit dem Mühlenweiher zu Schwarzenacker getroffenen neuen Einrichtungen, desfallsige Be­schwerden des Müllers, 1783-1787“

 

 

- Papiermühle Schwarzenacker, Wörschweiler Papiermühle:

an der Stelle der späteren Adtschen Papierfabrik gelegen 60. Es handelt sich bei der Mühle um die zunächst ab dem 16. Jh. als “Sä­gemühle Wörschweiler” urkundlich er­wähnt Mühle 61; auch als Papiermühle Wörschweiler bezeichnet 62. Diese Vorgängermühle war ab Mitte des 14. Jh. teils Mahlmühle, teils Sägemühle 63. Herzog Johannes I. von Zweibrücken verlieh am 27.7.1592 seine un­ten am Kloster Werßweiler gelegene Sägmühle an Leonhard Schreckelmann in einem Temporalbestand auf 16 Jahre. Schreckelmann war kein gelernter Sägmüller; aus einem Bericht des herzoglich Zweibrückischen Hof- und Jägermeisters Christoph von Bernstein vom 30.10. 1593 geht hervor, daß Schreckelmann seinen Kunden durch unfachmän­nische Arbeit großen Schaden zugefügt haben soll 64.

 

Die Papiermühle wurde 1701 von Zweibrücker Regierung errichtet, nachdem die beiden vorher im Herzogtum bestehenden Papiermüh­len in Annweiler und Zweibrücken eingegangen waren. Der erste Pächter hieß Blust, ihm gelang es jedoch nicht, das Unterneh­men wei­ter zu bringen,Von dessen Nachfolgern wurden in dieser, häufig von Überschwemmungen heimgesuchten, Papiermühle, ne­ben Akten-, Einwickel-, Frisier- und Toilettenpapier auch Druckpapiere und später Pappen hergestellt 65. Die Papiermühle Wör­schweiler war von 1701-1731 die einzige Papiermühle im Herzogtum Zweibrücken 66.

 

Das Druckpapier für die in Zweibrücken befindliche herzogliche Druckerei, in welcher der aus Schweinfurt stammende Georg *Ni­colai von 1705-1736 Besitzer war, wurde, wenn auch nicht ausschließlich aus der Wörschweiler Mühle bezogen vornehmlich aber für die Bekanntmachungen und Erlasse der Zweibrücker Regierung. Diese Druckerei ging später in den Besitz des Schwiegersohns des Nicolai namens Johann *Mengert über, der sie bis 1742 betrieb.

 

Johann Georg *Maurer (geb. um 1671 Nürnberg - † 24.10.1748 Annweiler), bis 1712 Papiermüller in Blieskastel, bewarb sich am 28.7. 1712 um die Pachtung der Papiermühle auf dem Schwarzenacker bei Wörschweiler, zu einem Temporal-Vertragsabschluß mit der herzoglichen Regierung in Zweibrücken kam es jedoch erst am 27.5.1718. Maurer kaufte Ostern 1731 die Wachtelsmühle bei, Annweiler, erhielt von der Zweibrücker Regierung die Erlaubnis zum Bau einer zweiten Papiermühle im Herzogtum und baute dar­aufhin 1731 die Wachtelsmühle zur Papiermühle um 67, als nunmehr zweite Papiermühle im Herzogtum Zweibrücken 68. Maurer erhielt sodann 1737 den Erbbestand für die Papiermühle Schwarzenacker.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “Liegt an der Blies ohnfern dem Schwarzenacker, eine halbe Viertel Stund von der Schwart­zenacker Mahlmühle und etwann ein und eine halbe Viertel Stund von der Leyischen Papiermühle zu Lautzkirchen. …. Ist in gantz gutem Stand und ao 1738 erst gantz neu wieder erbau­et worden, hat zwey unterschlechtige Waßerräder welche mittelst eines Hollän­dischen und …. Geschirrs sieben Stampf-Löcher trei­ben. Hat den Fischfang vom Waßerbau bis an die Schwartzenacker Brück zu ge­nießen. Muß bey großem Waßer zu Zeiten 2 bis 3 Monath still stehen und kan bey dem kleinen Waßer nur das halbe Geschirr in zu­weilen treiben, so daß im Jahr … diese Mühle ein Viertel Jahr still stehet. Die Mühle liegt hinter einem Wehr, welches ohngefähr 300 Schritt davon entfernet seyn dörffte, bis dahin vor das obere Waßer der Wa­ßergraben und vor das untere Waßer bis ahn gedachte Schwartzenacker Brück, etwas über 300 Gäng wo das Waßer in die Mutterbach lauffet, zu unterhalten ist. Hat sonsten ehe selbige in Erbbestand begeben und wieder neu erbauet worden[,] nur vier Stampf-Löcher gehabt. Entrichtet jährl: an Erbzinß in die Landschrei­berey Zweybrücken 100 fl, welcher Zinß auch in der [Anm.: vorherigen] Temporal Begebung bezahlet worden. Hat keinen Bann in­doch die Erlaubnus in denen Oberämter Zweybrücken, Lichtenberg und Meisenheim die Lumpen [Anm. s. *Hadern] cum exclusione aller anderen einzusammlen. Der Verdienst bestehet in Verkauffung allerhand Papiers so wohl inn als außerhalb Landes, wie dann gedcht: Herrschaft dieser Mühl Jährlichen ein merckliches an Papier abnimt. Johann Georg *Maurer ist der erste Erbbeständer dießer Mühl, und legitimiert sich sich mit einem unterm 27ten Sept: 1737 auf Ihn ausgefertigten Erbbestand-Brief … Der gnädigsten Herr­schaft ist der Beständer … schuldig, so Schreib- als Con­cept-Papier und zwar das erstere, so viel indemnach einzig und allein bey Fürstl: Hofhaltung, bey der Kuchen und Office, desglei­chen denen fürstl: Regierungs- und Cammer-Col­legiis und zum gestempelten Papier, gebraucht wird. … das Rieß [Anm.: ein Papier­maß] theurer nicht als vier Kopfstück [zu verkaufen] … es wäre dann, daß der Preiß durchgehend um ein merkl: steigen oder abfallen würde ...“ 69.

 

Am 17.4.1780 übernehmen die Brüder Johann Andreas *Maurer und Johann Jakob *Maurer die Papiermühle auf dem Schwarzen­acker nach dem Tod des Vaters Johann Georg (2) Maurer († 21.5.1778 Schwartzenacker 70. Nach dem Tod des Johann Jacob Maurer († 30.8.1782) verlangt dessen Witwe Marie Luisa Bellair die Fortfüh­rung des gemeinsamen Papiermühlenbetriebes 71.

 

Um 1781 ist [Johann] Andreas *Maurer als Papiermüller (?) auf der Papiermühle Schwarzenacker 72. Auf Johann Andreas Maurer († 1.1.1796 Schwartzen­acker) folgen die Söhne Georg Heinrich Ludwig *Maurer und Johann David *Maurer. Letzterer wird während der französischen Re­volution enteignet, muß einen 30jährigen Prozeß um seine Rechte führen, gewinnt den Prozeß, doch sein Ver­mögen ist ruiniert und er wandert 1842 mit seiner Familie nach Amerika aus 73.

 

1855 sind die Gebrüder Adt von Ensheim Eigentümer und Betreiber der Papiermühle Schwarzenacker. Bei diesen ist als Papierma­cher der Ferdinand Hauf beschäftigt. In einem Urteil des Assisengerichts der Pfalz in Zweibrücken vom 30.5.1855 heißt es: „Hauf, Ferdinand, 18 Jahre, Papiermacher, geboren und wohnhaft zu Schwarzenacker wurde für schuldig erklärt, am 4. Februar d.J. zum Nachtheile der Dosenfabrikanten Gebrüder Adt von Ensheim auf der denselben gehörigen Papiermühle am Schwarzenacker, wo er als ständiger Tagelöhner in Diensten stand, mittels gewaltsamen Einbrechens einer Zimmerthüre und eines Pultes, die Summe von wenigstens 50 fl. entwendet zu haben, und zur Strafe der Zwangsarbeiten in der Dauer von fünf Jahren …. verurtheilt.“ 74.

 

Literatur/Urkunden:

- Börst, Hans: Die Papiermacherfamilie Maurer in der Papiermühle auf dem Schwarzenacker zu Wörschweiler; in: Saarländische Fa­milienkunde 1969 S. 133

- LA Speyer Best. B Nr. 130 9: Erhöhung des Wehrs an der Papiermühle des Georg Maurer in Schwarzenacker, 1739-1742

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1321 1: „Schatzung und Frohnden des Papiermüllers zu Schwarzenacker, 1759-1788“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1321 3: „Papiermühle zu Schwarzenacker, 1709-1746“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1322 1: „Papiermühle zu Schwarzenacker, 1751-1792“

- o.A.: Familie Maurer und die Papiermühle Wörschweiler; in: Wörschweiler Kalender 2008, S. 1-4

 

 

 

 

 

Schwarzenborn:

s. Pfeffelbach: Schwarzenborner Mühle oben an Pfeffelbach

 

 

 

 

 

Schwarzerden / Saarland:

direkt an der saarländisch-pfälzischen Grenze südlich von Freisen und westlich von Pfeffelbach/Pfalz gelegen. 1367 als Lehen des Grafen Heinrich von Veldenz genannt. 1579 besassen die Vögte von Hunolstein und die Herren von der Leyen Güter im Ort 75. +++klären: pfalz-zweibrückisch ?++++

 

Literatur/Urkunden:

- Jung: Familienbuch der evangelischen Kirchengemeinden Burg Lichtenberg und Pfeffelbach, Teil I und II (Bonn 1995), um­faßt die Orte Burg Lichtenberg, Thallichtenberg Fronbacher Hof, Körborn, Ruthweiler, Breitester Hof, Bistart, Pfeffelbach, Reich­weiler, Schwarzerden

 

Mühlen:

- Schwarzerdener Mühle:

diese Mühle wurde 1595 von der Witwe Hoffmann errichtet und ging an ihre Söhne Johann und Michel über. Bis 1625 hatte sie dann der Müller Stoffel Eifler in Händen. 145/47 wieder genannt 76.

 

 

 

 

 

Schwedelbach:

VG Weilerbach, Lk Kaiserslautern; besteht heute aus den OT *Pörrbach und Schwedelbach; ca. 14 km nordwestlich von Kaiserslau­tern am Südrand des Nordpfälzer Berglandes; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Kaiserslautern

 

Mühlen:

- Mühle bei Schwedelbach:

Philipp Dinges aus Weilerbach baute 1734 die Mühle wieder auf 77; im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Kaiserslau­tern von 1739 78 ist die Mühle zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “wurde vor 4 Jahren von Philipp *Dinges in Be­trieb genom­men. Zunftmeister und Geschworene schätzen den Wert mit 500 fl und den Pacht auf 2 Malter 2 Firnsel Korn. Die Mühle hat 1 Mahl­gang.”79. ++++prüfen ob nicht Philipp Dinges nur in der Tafelmühle war ++++. Die Tochter des Philipp Dinges heiratete am 20.5.1738 in Steinwenden den Mühlarzt Johann Georg *Dietz 80.

 

In einer Karte von 1844 ist östlich des Dorfes der Mühlbach mit Stau sowie ein daran liegendes nicht be­zeichnetes Gebäude einge­zeichnet, bei dem es sich offensichtlich um die Mühle bei Schwedelbach handelt 81.

 

Karte:

- LA Speyer W 41 Nr. 2321 von 1844

 

 

- Tafelmühle oder Pletschmühle:

Im Kirchenbuch von Weilerbach befinden sich auch die Eintragungen für die Schwedelbacher Mühle als auch die Tafelmühle oder Pletschmühle in Schwedelbach. Die letztere Bezeichnung erhielt die Mühle nach dem 2. Besitzer, welcher die 1734 von Philipp Din­ges aus Weilerbach erbaute Mühle 1742 in seinen Besitz brachte. Der neue Besitzer war ein Johann Bartholomäus Taffel aus Gun­dersweiler 82.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1614/3: Pletschmühle von Philipp Dünges aus Weilerbach, 1741-1742, 1788-21792.

- Scheuermann, Gerold: Die Schwedelbacher Mühle; in: Kaiserslautern. Stadt u. Land 1981, S. 10-12

 

 

 

 

 

Schwegenheim:

VG Lingenfeld, Lk Germersheim; südlich von Speyer nördlich von Lingenfeld gelegen;war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Germersheim

 

Mühlen:

- Schwegenheimer Ölmühlen:

Die Mühlen sind im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Germersheim vom 6.4.1768 83 wie folgt beschrieben: „Daselbsten ist kein Wasserfluß, wohl aber 2 Ohlig Mühlen, von welchen jede mit einem Pferd ge­zogen wird, die eine davon besitzet Ludwig Frenden­weiler (?; ++++klä­ren+++) und die andere Johannes Lutz, beide Bürger zu gmd­ten: Schwegenheim, seyend von geringer Importanz thuen ihrem Vorgeben nach das niedrigste Ohlig vor auswärtige Unterthanen schlagen, haben von gnädigster Herrschaft keine Con­cession, seyend gleichwohlen künftig zu Clingenmünster, und müssen die Schatzung davon abführen.“

 

Um 1787 wird Paul Lutz als Ölmüller benannt (∞ mit Hedwig Kessler; Vater von Josef Lutz, ∞ 22.5.1807 in Lingenfeld mit Kathari­na Barbara Durein) 84.

 

 

 

 

 

Schweighofen:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; gehörte zum Hochstift Speyer

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 35 katholischen und einer kalvinistischen Familien auf 85. Die Katholiken waren in der Pfarrei Altenstadt/Elsaß eingepfarrt, das dorti­ge Kirchenbuch befindet sich im Archives Départmentales Bas-Rhin Strasbourg 86.

 

Mühlen:

um 1793 ist Karl *Fritz als Müller in Schweighofen; ∞ mit Marie Welcker; Vater von Joseph Fritz, Georg Fritz und Regina Fritz; er ist am 26.12.1793 zwischen 1791 und 1793 vor den französischen Truppen emigriert 87.

 

- St. Remiger Mühle:

s. St. Remy (heute Ortsteil von Altenstadt/Elsaß)

 

gehört zur Gemeinde Schweighofen, an der Wieslauter gelegen 88:

 

 

 

 

 

Schweinschied:

VG Meisenheim, Lk Bad Kreuznach, im Nordpfälzer Bergland gelegen, westlich von Jeckenbach; heute zu Rheinhessen gehörig. Um 1390 erhielt bei einer Erbteilung Wildgraf Friedrich von Kyrburg das Dorf Schweinschied zugesprochen. Das Dorf, das damals aus 2 Teilen bestand, wechselte die politische Zugehörigkeit mehrmals zwischen den wildgräflichen und rheingräflichen Linien. Oft bildete der Bach die Grenze zwischen den territorialen Besitzungen. 1595 war das Dorf“Swinschit“ mit der südlichen Hälfte Lehen der Pfalzgrafen und Herzöge von Zweibrücken, der nördliche Teil dagegen Lehen der Kyrburger Wildgrafen. 1757 fiel auch die südliche, pfälzische Hälfte des Dorfes an die Wild- und Rheingrafen von Grumbach, die nach einem Erbvertrag von 1695 bereits den nördli­chen Teil besassen. 1816 ging Schweinschied an den Landgrafen Friedrich V. von Hessen-Homburg und 1866 nach dessen Tod an die Preußen.

 

Mühlen:

- Schweinschieder Mühle:

westlich des Dorfes gelegen, dort befindet sich heute die Straße „Alte Mühle“. Um 1769 war Heinrich *Langerbein Müller in der Mühle bei Schweinschied; ∞ vor 1769 Anna Klara Eckweiler aus Sien; Vater des Johann Nikolaus Langerbein (geb. 26.3.1769 in der Gänsmühle zu Martinstein, gelegen bei Monzingen/Nahe 89) und der Maria Katharina Langerbein (geb. 12.12.1773 in der Mühle bei Schweinschied) 90.

 

 

 

 

 

Schweisweiler:

VG Winnweiler, Lk Donnersbergkreis; westlich vom Donnersberg im Alsenztal zwischen Imsweiler und Winnweiler gelegen; 1233 kam das Dorf aus salischem Besitz an Philipp III. Von Bolanden und damit an die Herrschaft (seit 1398 Grafschaft) Falkenstein. Nach Aussterben der Falkensteiner ergriffen die Grafen von Virneburg 1418 von der Grafschaft Besitz, die 1456 Wirich VI. Von Daun-Oberstein erwarb 1458 wurde der Herzog von Lothringen Oberlehensherr, dem die Daun-Falkensteiner 1667 die Grafschaft verkaufen. 1736 gelangte das Dorf an Österreich (Oberamt Winnweiler) 91.

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C14 (Grafschaft Falkenstein) Nr. 257: Die Mühlen zu Schweißweiler, 1725-1767

 

 

- Dorfmühle:

1774 war die Mühle im Besitz von Aron Nizolla, der durch ein neues Wehr die Eisenhütte des Johann Gideon Gienanth in Hochstein schädigte 92; 1809 errichtete Ludwig Gienanth an­stelle der Dorfmühle ein Hammerwerk (heute Anwesen Ortsstraße 1) für die Hoch­steiner Eisenschmelz 93.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H43 Sachakte 1739: nicht mehr bestehende Wassertriebwerke, 1818-1819, 1840-1865, 1891-1902, 1937 enthält: Loh­mühle Rockenhausen, Dorf- oder Fleckenmühle Alsenz, Dietzmühle Gaugrehweiler, Rollauermühle Kallbach, Mahlmühle Bayerfeld, Hos­termühle Dielkirchen, Lohmühle Winnweiler, Mahlmühle Schweisweiler, Bergmühle Finken­bach-Gersweiler

 

 

- Schweisweiler Hammer:

1809 errichtete Ludwig Gienanth an­stelle der Dorfmühle ein Hammerwerk (heute Anwesen Ortsstraße 1) für die Hoch­steiner Eisenschmelz 94.

 

Das Gienanth'sche Archiv im Landesarchiv Speyer enthält Unterlagen über die Erwerbung und den Betrieb des Großhammers in Schweisweiler durch die Familie Gienanth 95, einschließlich des Plans für die Hammeranlage Schweisweiler angefertigt durch den Landmesser Zimmermann im Juni 1809.

 

 

 

 

 

Schweix:

VG Pirmasens-Land, Lk Südwest-Pfalz; südlich von Pirmasens, direkt an der deutsch-französischen Grenze gelegen.

 

Im frühen Mittelalter gehörte das Dorf zu Ober-Lothringen. Dann gelangte es 1297 durch Tausch zwischen Lothringen und Zwei­brücken in den Besitz des Grafen Eberhard von Zweibrücken, der sich von nun an Graf v. Zweibrücken-Bitsch nannte. Ab 1606 ge­hörte Schweix zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg und wechselte 1736 an Hessen-Darmstadt. 1793 wurde Schweix auf eigenen Wunsch Frankreich zugeschlagen (und wurde in den Wirren der französischen Revolution deshalb geschützt) und fiel 1816 an Bay­ern 96.

 

Die luth. Einwohner von Schweix sind von 1743-1760 im luth. KB Burgalben erfaßt 97.

 

Mühlen:

 

1835 wird Kaspar *Faber als Müller in Schweix genannt 98 +++klären: welche Mühle und Verwandtschaft zum Müller in Schweix, Joseph *Faber+++

Um 1845 wird Johann Wendelin *Jung als Müller, Bauer und Bäcker in Schweix genannt 99+++klären: welche Mühle+++

 

 

- Schweixer Mühle, Dammühle, Oberste Mühle:

die Mühle wurde 1715 errichtet 100; sie war ursprünglich eine Sägemühle und wurde um 1734 in eine Mahlmühle umgewandelt 101.

 

Der Friedrich Fleischmann von der Verwaltung in Obersteinbach teilte am 17.5.1715 der hanau-lichtenbergischen Regierung in Buchs­weiler folgendes mit: „Es hat Überbringer dieses Benedikt Meißler, welcher sich nunmahls alß ein Schirmbs [?] Verwandter 102 auf dem Imspacher Hoff 103 auffhält, bey mir vorgesprochen, und zu vernehmen gegeben, daß Er willens ist, eine Seeg-Mühl auff dem Hülßer Weyher-Damm aufzubauen ...“ 104.

 

Im Juni 1715 erteilte Graf Johann Reinhard von Hanau-Lichtenberg dem Benedikt Meißler (auch als Mistler benannt) einen Erbbe­standsbrief für die zu errichtende Mühle 105. Am Am 24.9.1725 teilte der Friedrich Fleischmann von der Verwaltung in Ober­steinbach der hanau-lichtenbergischen Regierung in Buchsweiler mit, daß Meißler, ein „80jähriger Mann, welcher weder Weib noch Kinder hat“, inzwischen kränklich sei und deshalb beabsichtige seine Sägmühle an den Philipp Felter, „seines Handwercks ein Zim­mermann“, zu verkaufen 106. Dieser Philipp Felter stammte aus Obersteinbach 107. Philipp Felter beabsichtigte zur Sägmühle eine Oligmühle zu erbauen, wozu aber die Verwaltung in Buchweiler ihre Zustimmung verweigerte 108. Felder betrieb die Mühle darauf­hin als Sägmühle weiter.

 

Philipp Földer, auch als Felder benannt, war vor 1734 verstorben. Seine Witwe Anna Eva (geb. Bauer 109) erhielt 1734 einen Erbbe­standsbrief für die Mühle 110. Die Witwe Felder ließ die ursprüngliche Sägemühle nach 1734 in eine Mahlmühle umwandeln 111. Anna Eva Witwe Felder heiratete in 2. Ehe den Müller Joachim Ziegler. Beiden wurde 1742 ein Erbbestandsbrief erteilt 112. 1745 ging die Mühle an Elisabeth Földer (Tochter von Philipp Felder und der Anna Eva Bauer) und deren Ehemann Claus Cöllsch (s. Claudius *Kölsch, 12.9.1722 - † 18.10.1810) über 113.

 

1744 erhob der Erbe des inzwischen verstorbenen Müllers Benedikt Meißler, „Ullrich Meißler der Alte zu Hülst“ Klage gegen die „Philipp Földerische Erben von der Schweixer Dam Mühl der Ursachen halber, daß sie ihm wegen der – vor vielen Jahren daselbst gestandenen und ihrem Vatter pro 170 fl verkaufften Seeg Mühl um deßweillen gegen 50 fl zurück behielten, weilen Sie vorgäbten, alß ob er zugleich Gut mit verkaufft“ 114. Ausgang der Angelegenheit ist aus den Verwaltungsakten nicht ersichtlich.

 

Claudius *Cölsch († 12.10.1810) als Müller zu Hilst klagte 1759 gegen die Gemeinde Schweix wegen Erschwerung des Schafweidegenusses 115.

 

Schon 1766 hielt sich der Müller Leopold *Rohr auf der Schweixer Mühle auf 116. Um 1768 war Leopold *Rohr als Lehensmüller auf der Schweixer Dammühle. Er stellte 1768 bei der hanau-lichtenbergischen Regie­rung den Antrag auf Genehmigung der Errich­tung einer Mahlmühle bei dem Dorf Kröppen bzw. an der sog. Rodelfahrt im Eppen­brunner Tal, Hilster Bannes [Anm. d. Verf.: s. Kröp­pen] 117. Dieser Müller mußte durch die lange Krankheit seiner Frau und großes Unglück mit seinem Viehbestand im Jahre 1774 die herrschaftlichen Abgaben als Unterpächter auf der Schweixermühle stunden lassen. Er war viermal verheiratet (oder hatte er einen gleichnamigen Sohn, der auch hier in der Gegend heiratete ?). Rohr weilte auf vielen Mühlen der Umgebung. In San Francisco / Ka­lifornien soll er zu großem Reichtum gelangt sein 118.

 

Zwischen 1773 und 1793 stellten die Müller von der Hilster und Schweixer Mühle Gesuche um Gültnachlaß 119.

 

1777 erscheint das Ehepaar Christian Hermann und Maria Margarethe Schneider als Lehensmüller auf der Schweixer Mühle 120.

 

1781/82 war Leopold Rohr erneut als Lehensmüller auf der Schweixermühle, dem damals durch ein Unwetter der Wasserbau der Mühle zerstört wurde und dazu noch die gesamte Ernte durch Hagelschlag. Später erscheint er nicht mehr auf der Schweixermühle 121.

 

Nach 1782 wurde die Mühle erneut von Claudius Kölsch († 18.10.1810) und später von dessen Erben betrieben. Sie wechselte in der Folgezeit oft den Besitzer. 1834 kam es zu einem Brand in der Mühle 122.

 

Zwischen 1825 und 1830 wird auf der Schweixer Mühle genannt der Balthasar *Maus 123. Offenbar besteht zwischen den Familien Maus und Faber eine nahe Beziehung +++klären++, denn eine Katharina *Maus war mit dem Müller in Schweix, Kaspar *Faber verheiratet.

 

Um 1826 und noch 1848 (err.) war Joseph *Faber († 21.1.1848 Hilster Mühle im Alter von 56 J) der Müller auf der Hilster Mühle und wird zeitgleich auch auf der Schweixer Mühle genannt; ∞ mit Magdalena Kirsch; die zwischen 1826 und 1841 geborenen Kinder des Ehepaars wurden teils auf der Hilster Mühle, teils auf der Schweixer Mühle geboren . Ob dies auf einem Fehler bei der Führung des Kirchenbuchs beruht, oder ob Joseph Faber beide Mühlen betrieb ist unklar +++klären+++.

 

1849 wird der Jakob *Buchheit als Müller auf der Hilster Mühle genannt 124.

 

Am 18.11.1852 heiratet die Tochter des verstorbenen Müllers Joseph *Faber in Schweix den späteren (err.) Müller auf der Hilster Mühle, Peter *Krämer (aus Kleinsteinhausen, Sohn des des Bauern in Kleinsteinhausen Peter Krämer und der Katharina Portscheller). Der Sohn aus der Ehe, Peter Krämer (geb. 3.3.1854 - † 4.3.1854) wird auf der Hilster Mühle geboren 125.

 

Im „Wochenblatt für den Königlich-Bayerischen Gerichtsbezirk Zweibrücken“ Nr. 125 vom 18.10.1853 heißt es: „Mühlen-Verpach­tung. Die zwischen Kröppen und Schweix, im Canton Pirmasens gelegene Schweixer-Mühle, auch Dammühle oder oberste Mühle genannt, be­stehend in einer Mahlmühle mit zwei Mahlgängen und einem Schälgang oder sogenannten Triller, einer Oelmühle, einem zweistöckigen Wohnhause … ist zu verpachten. Liebhaber hierzu können sich …. an den Hospitalschaffner Stutz in Zweibrücken wenden.“

 

Nach dem Tod von Albert Schwartz im Jahre 1968 wurde hier die Sägemühle stillgelegt 126.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 Nr. 2822: Errichtung einer erbbestandlichen Sägemühle auf dem Hilster Weiherdamm im Schweixer Bann durch Benedikt Mistler sowie Verkauf der Mühle an Philipp Földer.

- LA Speyer Best. C20 Nr. 2823: Erbbestandsbriefe und Reverse über die Hilster Weiherdamm-Sägemühle oder Schweixer Damm-Mühle, die 1734 in eine Mahlmühle umgewandelt wurde. Enthält: Erbbestandsbriefe für Benedikt Meißler (Mistler) (1715), für Anna Eva, Witwe Philipp Felders (1734); für dieselbe und ihren jetzigen Ehemann Joachim Ziegler (1742), für Claus Cöllsch und seine Ehefrau Elisabetha geb. Földer (1745).

- LA Speyer Best. C20 Nr. 2825: Umwandlung der Hilster Sägemühle (auch Schweixer Mühle, oberste Hilster Mühle und Damm-Mühle genannt) in eine Mahlmühle, deren Abgaben und Freiheiten, 1734-1768“

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2827: Gültnachlaß- und Gültausstandsgesuche der Müller von der Hilster und Schweixer Mühle, 1773-1790

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2830: Beschwerde des Müllers zu Hilst wegen Beeinträchtigung durch die von dem Schultheißen Sebastian Kelsch von Imsbach zu Eppenbrunn erbaute Mühle (enthält auch: Konzept des Erbbestandsbrief­es von 1583 bzw. 1614), 1614

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2833: Gültnachlaß für Joachim Ziegler, Müller zu Hilst, wegen Still­stands seiner Mühle durch Verfertigung eines Floßgrabens

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2834: Das den beiden Schweixer Müllern zu einer Hofraithe für ihren Hirten abgeschätzte Wilderungsland bei der Hilster Mühle, 1749

- LA Speyer Best. C20 Nr. 3227: Bitte des Erbbestandsmüllers Claus Cölsch zu Schweix um Genehmigung zur Errichtung einer Öl- und Gipsmühle, 1789

 

 

- Hilstermühle, Unterste Mühle:

die Hilster Mühle liegt auf der Gemarkung der Gemeinde Schweix.

 

1659 war der Heinrich Zuber auf der Hilster Mühle 127.

 

1667 war die Mühle angebrannt. Der Müller Hans Vogel bat die die hanau-lichtenbergische Verwaltung um Zuweisung von Bauholz zur Wiederherstellung seiner abgebrannten Mühle sowie zeitweiliger Gültnachlaß 128. 1676 bat der nunmehr 80jährige Müller Hans Vogel aus Hilst um Übertragung des Erbbestands auf seinen Sohn Hans Georg Vogel 129.

 

Die Hälfte der Unteren Mahlmühle zu Hilst gehörte um 1715 dem Nikolaus Gerich [s. Niclaus *Gehrig] aus Hilst, den Eigentümer der anderen Hälfte der Mühle 130. Dessen Tochter Maria Catharina Gehrig war mit dem Müller Hanß Adam Lang verheiratet 131. Die­ser Hanß Adam *Lang wird noch 1732 als Müller auf der Hilster Mühle genannt 132. Lang ist 1732 verstorben. Seine Witwe Maria Catharina Gehrig hei­ratete in 2. Ehe am 14.4.1733 in Großfischlingen den Schultheiß Caspar Hennemann 133.

 

Zu den vorherigen Eigentumsverhältnissen an der Mühle wird Folgendes mitgeteilt: „Demnach bey erfolgter Verlaßenschafts-Separa­tion Weyl.: Hannß Adam Langen … daß dieses Mühlen-Gebäck [?], in einer alten 2stöckigten Behausung, einer Scheuer, auch zu ge­hörigen Stallungen und ohngefähr 14 Morgen ... Güthern, in Garthen, Wiesen und Äckern bestand, länger in Gemeinschaft bleiben mögen, Innmaßen der Verstorbene[,] ein Hanß Adam Lang nur ¼ Theil, Hannß Niclaus Röckel Bürger zu Hülß alß sein Hanß Adam Langen Respee Schwieger Vatter die übrigen Helfte an dieser Mühlen vor eigen gehabt“ 134.

 

Die Erbengemeinschaft nach dem Müller Hannß Adam Lang verkaufte 1732 die Hälfte der Mühle. Am 19.2.1732 teilt der Friedrich Fleischmann vom Amt Obersteinbach der hanau-lichtenbergischen Regierung in Buchsweiler durch „Unterdienstliches Memorial“ folgendes mit: „Es verkaufften Sebastian Lang[,] Bürger zu Vinningen und Niclaus Eckel[,] Bürger zu Trulben die Helfte der Ihnen angehörigen Mahl Mühl sambt Zugehör, Schweixer Banns, an Niclaus Beringer [?] Bürgern zu Hülst, dem die übrige Helfte vorhin gehörig, pro 500 fl ...“ 135.

 

1740 war Müller auf der Mühle der gleichnamige Hanß Adam Lang. 1740 kommt es zu einem Prozeß vor der hanau-lichtenbergi­schen Verwaltung in Pirmasens. Gegenstand des Verfahrens waren 9 Äcker bei der Mühle, die nach Ansicht des Klägers, Johann Nic­laus Gerig des Älteren aus Hilst, beim Verkauf der Mühle 1732 nicht mitverkauft worden seien. Die Klage richtete sich gegen Hanß Adam Lang, den „dasige[n] Müller alß Beklagten“ 136. Im Gerichtstermin vom 25.3.1740 waren beide Prozeßparteien erschienen, wie sich aus dem erhaltenen Gerichtsprotokoll ergibt. Der dem Gericht vorliegende Kaufbrief über die Mühle von 1732 wurde in Au­genschein genommen. Am Ende der Sitzung wurde „Erkandt: Wird der Kläger mit seiner Klage abgewiesen und in die Unkosten fäl­lig erklährt“ 137.

 

Zwischen 1773 und 1793 stellten die Müller von der Hilster und Schweixer Mühle Gesuche um Gültnachlaß 138.

 

1789 bittet der Erbbestandsmüller Claus Kölsch [= Claudius *Kölsch] zu Schweix um die Genehmigung zur Errichtung einer Öl- und Gipsmühle 139.

 

1793 wird Fried­rich Lang als Müller auf der Hilster Mühle im kath. KB Großsteinhausen genannt; ∞ mit Elisabeth Paquet; Vater der Catharina Lang (geb. 31.3.1793) 140.

 

Am 25.7.1797 stirbt auf der Hilster Mühle der Müller Georg Michael *Lang 141.

 

Um 1826 und noch 1848 (err.) war Joseph *Faber († 21.1.1848 Hilster Mühle im Alter von 56 J) der Müller auf der Hilster Mühle und wird zeitgleich auch auf der Schweixer Mühle genannt; ∞ mit Magdalena Kirsch; die zwischen 1826 und 1841 geborenen Kinder des Ehepaars wurden teils auf der Hilster Mühle, teils auf der Schweixer Mühle geboren . Ob dies auf einem Fehler bei der Führung des Kirchenbuchs beruht, oder ob Joseph Faber beide Mühlen betrieb ist unklar +++klären+++.

 

Die Hilstermühle wird auch durch den Inhaber Hans Würtz gewerblich genutzt. Sie ist deshalb noch voll funktionsfähig und verfügt über 1 Walzenstuhl, 1 Sodermühle, Ständesichter und wird durch eine Francis-Schachtturbine angetrieben 142. Zur Mühle schreibt der Landesverband Rheinland-Pfalz-Saarland e.V. der Deutschen Gesellschaft für Mühlengesellschaft und Mühlener­haltung DGM 2013 auf seiner Homepage 143:

 

Standort: 66957 Schweix

Kontaktperson: Hans Würtz, Tel. (06335) 272

Beschreibung: Wassermühle, voll funktionsfähig, da noch gewerblich genutzt. 1 Walzenstuhl, 1

Sodermühle, Ständersichter, Francis-Schachtturbine.

 

Karte:

- LA Speyer Best. C20 Karte Nr. 2826 fol. 8: „Die neue Schweixer Mühle beim Dorf Kröppen, 1.3.1769 (Bleistiftskizze)“

- LA Speyer Best. W1 Nr. 8421: Bachlauf (Trualbe) an der Hilster Mühle und Schweixer Mühle, ca. 1820

 

Literatur/Urkunden:

- Jaffé: Die Hilster Mühle; in: Pfälzer Heimat (Beil. z. Pirmasenser Zeitung). - 105, 1935, Nr 21.

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2829: Zuweisung von Bauholz an den Müller Hans Vogel zu Hilst zur Wiederherstellung seiner abgebrannten Mühle sowie zeitweiliger Gültnachlaß, 1667

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2824: Bitte des 80jährigen Müllers Hans Vogel aus Hilst um Übertragung des Erbbestands auf seinen Sohn Hans Georg, 1676

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2827: Gültnachlaß- und Gültausstandsgesuche der Müller von der Hilster und Schweixer Mühle, 1773-1790

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2830: Beschwerde des Müllers zu Hilst wegen Beeinträchtigung durch die von dem Schultheißen Sebastian Kelsch von Imsbach zu Eppenbrunn erbaute Mühle, 1614

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2831: Verkauf der Hälfte der unteren Mahlmühle zu Hilst an Niklaus Ge­rich zu Hilst, dem Besitzer der anderen Hälfte, 1715-1745; enthält auch den Streit zwischen Johann Nikolaus Gerich und Hans Adam Lang(en) beim Verkauf der Hilster Mühler

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2832: Ablehnung des Gesuch des Niklaus Gährig zu Hilst um die Geneh­migung zur Erbauung einer Mahlmühle auf seinem eigentümlichen Gut in der sogenannten Spick beim Steineren Kreuz im Imsba­cher Bann, 1742

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2834: Das den beiden Schweixer Müllern zu einer Hofraithe für ihren Hirten abgeschätzte Wilderungsland bei der Hilster Mühle, 1749

- Würz, Hans: Grenzlandschicksal einer westpfälzischen Mühle: die Hilstermühle in Schweix (Landkreis Südwestpfalz) / Hans Würz
In: Glück zu! / Dt. Ges. für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung, Landesverb. Rheinland-Pfalz und Saarland e.V. Altenkirchen, 2008,S. 124-126

 

 

- Neue Mühle an der Rodelfahrt im Eppenbrunner Tal:

s. Hilst

 

 

- Sägemühle auf dem Hilster Weiherdamm, Oberste Hilster (Mahl-)Mühle:

die Hilster Sägemühle wurde auch Schweixer Mühle, Oberste Hilster Mühle und Dammühle genannt; die Mühle wurde 1734 in eine Mahlmühle umgewandelt 144.

 

Um 1768 war Leopold *Rohr als Lehensmüller auf der Schweixer Dammühle. Er stellt 1768 bei der hanau-lichtenbergischen Regie­rung den Antrag auf Genehmigung der Errichtung einer Mahlmühle bei dem Dorf Kröppen bzw. an der sog. Rodelfahrt im Eppen­brunner Tal, Hilster Bannes 145.

 

Um 1788 komt es zu größeren Instandsetzungsmaßnahmen auf der Hilster oder Schweixer Dammühle, wozu von der Grafschaft Ha­nau-Lichtenberg dem Erbbestandsmüller Claude *Cölsch Bauholz gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt wurde 146.

 

Zwischen 1773 und 1793 stellten die Müller von der Hilster und Schweixer Mühle Gesuche um Gültnachlaß 147.

 

1789 bittet der Erbbestandsmüller Claus Kölsch [= Claudius *Kölsch] zu Schweix um die Genehmigung zur Errichtung einer Öl- und Gipsmühle 148.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2822: Errichtung einer erbbeständlichen Sägemühle auf dem Hilster Wei­herdamm im Schweixer Bann durch Benedikt Mistler sowie Verkauf der Mühle an Philipp Földer, 1715-1745

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2823: Erbbestandsbriefe und Reverse über die Hilster Weiherdamm-Sä­gemühle oder Schweixer Dammühle, die 1734 in eine Mahlmühle umgewandelt wurde, 1715-1745

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2825: Umwandlung der Hilster Sägemühle (auch Schweixer Mühle, Oberste Hilster Mühle und Damm-Mühle genannt) in eine Mahlmühle, deren Freiheiten und Abgaben, 1734-1768

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2827: Gültnachlaß- und Gültausstandsgesuche der Müller von der Hilster und Schweixer Mühle, 1773-1790

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2836: Das dem Erbbestandsmüller Claude Cölsch auf der Hilster oder Schweixer Dammühle zur Reparation seiner Mühlengebäude gegen Zahlung verabfolgte Bauholz, 1788-1789

 

 

 

 

 

Seebach, Bach / Rheinhessen:

der Seebach entspringt als artesische Quelle in Westhofen, fließt durch Osthofen und mündet nach rund neun Kilometern nördlich von Rheindürkheim, einem nördlichen Vorort von Worms, in den Oberrhein. In Westhofen mündet der Altbach, der bei Ober-Flörs­heim entspringt und durch Gundersheim und einen ehemaligen Stausee fließt, in den Seebach. Dieser trieb im Mittelalter zahlreiche Mühlen an, deren erste in Westhofen noch ein Mühlrad besitzt 149. Der Seebach ist einer der wasserreichsten Bäche in Rheinlan­d-Pfalz, die Seebachquelle in Westhofen hat einen Ausstoß von durchschnittlich 5000 Kubikmeter pro Stunde 150.

 

Der Seebach trieb früher eine Reihe von Mühlen: 9 Mühlen auf Westhofener Gemarkung, 3 in Mühlheim und 9 Mühlen in Osthofen. Von den Letzterem sind noch 6 Mühlen vorhanden 151.

 

Am Seebach entlang führt der Mühlenweg von Westhofen zum Rhein.

 

Urkunden/Literatur:

- Grünewald, Julius: Die Bachbarone des Kurfürsten im Alt- und Seebachtal; in: Heimatjahrbuch Landkreis Alzey-Worms 2014, S. 92-95.

- Kazenwadel, Brigitte: Wassermühlen im Wonnegau. Die Seebachmühlen im südlichen Rheinhessen. Westhofen, Mühlheim, Ostho­fen, Sandhof und Eich, Ingelheim 2003.

 

 

 

 

 

Selchenbach:

VG Kusel, Lk Kusel; im Ostertal, westlich von Konken, südlich von Herchweiler, nach der Grenze zum Saarland gelegen; am Sel­chenbach oder der Oster; das Dorf war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Lichtenberg.

 

Mühlen:

- Selgenbacher Mühle:

im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist „Selgenbacher Mühle“ wie folgt beschrieben 152: „.... Die Mühle liegt zwischen dem oberen und unteren Dorff Selgenbach. … Ist auch …. in Ansehung der Gebäude so wohl alß dem Mahl Werck in einem sehr elenden Stand; der Mahlgang wird durch ein ohn­gefehr 13 Schuh hohes Wasserradt getrieben, muß in Sommer und Winterzeiten wegen Mangel an Waßer lange stille halten, daß er nicht einmal ein halbes Jahr rechnen kann, in welchem sie beständig gehen könne. Der Waßer Teich ist 600 Schritt lang. … Sie gibt 2fl in die Landschreiberey und ein Malter Korn und ein Malter Habern in die Kellerey nach Lichtenberg …. Vor 3 Jahren ohngefehr habe er manchmal aber mit der größten Gefahr Früchte auß dem pfälzischen Dorf Fronhausen abgehohlet, getraue aber nicht mehr solches zu practizieren …. Jacob Theobald hat solche von Mathias Cuntzen Erben vor 110fl erkauft und auf seinen Nahmen einen Erbbestandbrief vom 26ten Mertz 1741 in Händen ….“.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 52 153 wird die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Selgenbacher Mühl [hat] 1 WaßerRad welches einen Mahlgang trei­bet; [zahlt an Pfacht] 2 fl an Geld, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Habern; alle Dörffer um diese Mühl seynd gebannt dahero sie auch in einem solchen schlechten Zustand ist.“

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1328/1: „Selchenbacher Mühle, 1561-1768“

 

 

- Ölmühle:

In einem, den Akten des Mühlenprotokolls des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 beigefügten, Schreiben vom 4.5.1792 heißt es: „Auch wegen einem an der Öhlmühl in dem Dorf Sel­chenbach, so dem Theobald Drumm zuständig und ehe­mals eine Mahlmühl gewesen vorzunehmenden Augenschein und Meßung einen vollständigen Extract ….“ 154

 

 

 

 

 

Selbach / Saarland:

heute OT von Nohfelden; nördlich von St. Wendel gelegen. Der Ort gehörte zum Hochgericht Neunkirchen und war mithin pfalz-zweibrückisch.

 

Das Hochgericht Neunkirchen mit den Dörfern Neunkirchen, Selbach und Gonnesweiler gehörte ursprünglich zu dem alten Besitz der Bischöfe von Verdun, den die Grafen von Veldenz zu Lehen trugen. Im Laufe der Entwicklung kamen auch die drei Dörfer in den Besitz der Obersteiner, den Erbauern der Burg und den Besitzern der Herrschaft Nohfelden. Die Urenkelin des Erbauers der Burg, Susel von Nohfelden, überließ 1345 eine Hälfte ihres Besitzes ihrem Stiefvater Wilhelm von Manderscheid und übergab die andere Hälfte dem Grafen von Veldenz. Die Manderscheider Hälfte kam um 1400 im Erbgang an die Herren von Ruppersberg, die sie je­doch 1476 dem Herzog von Pfalz-Zweibrücken verkauften. Da der Herzog von Pfalz-Zweibrücken bereits 1444 die Veldenzer Hälfte geerbt hatte, war nun die ganze Herrschaft Nohfelden und die Dörfer des Hochgerichtes Neunkirchen in pfalz-zweibrückischer Hand, zumal sich die Lehensabhängigkeit von Verdun im Laufe des 14. und 15. Jahrhunderts nach und nach gelöst hatte.

 

Während das Gebiet der Herrschaft bzw. des Amtes Nohfelden, und damit auch Gonnesweiler rechts der Nahe, unmittelbar von Vel­denz bzw. von Pfalz-Zweibrücken verwaltet wurde, war das Hochgericht Neunkirchen immer als "Afterlehen" im Besitz anderer nie­derer Adelsgeschlechter. Offenbar waren zunächst die Herren von Sötern (mit der Wolfsangel im Wappen) mit dem ganzen Hochge­richt belehnt, doch bereits um 1400 kam die Hälfte der drei Dörfer durch Heirat einer Angehörigen der Familie von Sötern mit Hein­rich von Grobe (oder Grohe) in dessen Besitz. Der Grobesche Anteil ist häufig an weitere Familien übergegangen, so 1472 an die Herren von Burtscheid, 1474 an die Herren von Neuerburg, 1483 an die Herren von Nickendich, 1533 an die Herren von Zandt von Merl, 1583 an die Herren Braun von Schmidtburg, 1641 an die Herren von Schellart und 1730 an die Herren de Lattre de Feignies. Florentius Josef de Lattre de Feignies erreichte 1746 seine Aufnahme in die Reichsritterschaft. Seine beiden Söhne konnten jedoch das Lehen wegen finanzieller Schwierigkeiten nicht halten, so dass Herzog Karl 11. August von Pfalz-Zweibrücken es im Jahre 1780 einzog und es an seine "maitresse en titre", die Freifrau Caroline Auguste von Esebeck, geb. Gayling von Altheim, gab. Die Sötern­sche Hälfte am Hochgericht kam 1696 im Erbgang - wie die Herrschaft Dagstuhl - an die Grafen von Öttingen-Baldern. Der Herzog von Pfalz-Zweibrücken zog jedoch 177 8 gegen den Protest des Grafen auch diese Lehenshälfte ein und gab sie zwei Jahre später ebenfalls an die Freifrau von Esebeck. Der zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfelden, Gericht bzw. Schultheißerei Wolfersweiler, gehörige Schwarzhof rechts der Nahe war im 18. Jahrhundert in den Besitz der Familie de Lattre de Feignies gekommen; danach er­warben ihn die Herren Hauth und von Schorrenberg. 1783 kaufte der Herzog von Pfalz-Zweibrücken den Hof, verkaufte ihn aber gleich mit allem Zubehör an die Freifrau von Esebeck weiter. Mit den Auswirkungen der Französischen Revolution um 1793 entfie­len alle adeligen Herrschaftsrechte auch in Gonnesweiler. +++ergänzen: Zitat+++

 

 

Mühlen:

- Mühle auff der Söllerbach ohnweit der Söller Brück:

im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 155 wird die Söllerba­cher Mühle, die zum pfalz-zweibrücki­schen Amt Nohfelden gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Mühle auff der Söllerbach, ohnweit der Söller Brück [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 1 Mltr Korn; ist keine Bann Mühl, muß seine Nah­rung von … Mühle ziehen, und könn­te jahrl 50 Mahl Gäst fördern.“

 

Auch heißt es an anderer Stelle in derselben Urkunde 156: „.... daß laut Erbbestand vom 29. April 1744 Jacob Knökis (?, kaum leser­lich) eine neue Mahl- und Öhlmühle auf den Soellerbach untern der Soellerbrücke …. erbaut“

 

 

- Selbacher Lohmühle:

schon im 17. Jh. hatte Sebastian Frey die Mühle. 1712 stellte der Herzog von Zweibrücken einen Erbbestandsbrief über die Lohmüh­le aus. Der Mühlenbetrieb wurde erst im 19. Jh. aufgegeben 157.

 

 

 

 

 

Seltz / Elsaß:

Kanton Seltz, Arrondissement Weißenburg, Département Bas-Rhins; an der Sauer gelegen, unweit von deren Einmündung in den Rhein, südlich von Lauterburg und Mothern; gehörte bis 1768 zur Kurpfalz Herrschaft Hagenbach; aufgrund des Austauschs der kur­pfälzischen Ämter Selz und Hagenbach, die 1768 an Pfalz-Zweibrücken fielen, wurde das Amt Guttenberg in Minfeld zu einem pfalz-zweibrückischen Oberamt erhöht und demselben diese eingetauschten Ämter untergeordnet 158; mithin seit 1768 pfalz-zwei­brückisch im Oberamt Guttenberg.

 

 

Mühlen:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über einen Mühlenbau in Selz +++klä­ren: welche Mühle+++

 

 

 

 

Selz (Fluß):

die 61 Kilometer lange Selz ist ein linker Nebenfluß des Rheins und eines der Hauptgewässer in  Rheinhessen. Mit einer Abflußspen­de von nur 2 l/s• km² gehört die im Windschatten des Nordpfälzer Berglandes fließende Selz zu den pro Einzugsgebiet wasserärmsten Flüssen Deutschlands. Die Selz entspringt in der Pfalz im Nordpfälzer am Rande der Ortschaft Orbis, wo ihre gefasste Quelle ausge­schildert ist und besichtigt werden kann. Etwa 30 km weit fließt die Selz in nordöstlicher Richtung. Dabei passiert sie nach drei Kilo­metern die Grenze zwischen der Nordpfalz und Rheinhessen und erreicht nach weiteren acht Kilometern die Kleinstadt Alzey. Dort durchquert sie zuerst einen Stausee, dann wird sie verrohrt und fließt unterirdisch durch die Stadt. Nach ungefähr der Hälfte ihres Laufweges durch das rheinhessische Hügelland knickt sie in Selzen fast rechtwinklig nach Nordwesten ab, um nach 63 km in Ingel­heim (Stadtteil Frei-Weinheim) in den Rhein zu münden. Der mittlere Abfluß beträgt 0,77 m³/s bei einer Schwankungsbreite von 0,3 bis 20 m³/s 159.

 

 

 

 

Selzen / Rheinhessen:

VG Nierstein-Oppenheim , Lk Mainz-Bingen, liegt gegenüber Hahnheim am rechten Ufer der Selz.

 

Fränkische Friedhöfe bestätigen die Ursprünge Selzens im 6./7. Jh., das zuerst 782 im Lorscher Codex als „Salsen in pago wormati­ense“ erscheint. Der Ortsname ist vorgermanisch und kommt vom Namen des Baches [= „Salzwasser“ ?]. Seine Lage markiert den Selz-Übergang eines alten Fernweges. Seit dem Hochmittelalter kommt das Wormser Hochstift als Grundherr und Vogteiinhaber, 1281 als Patronatsherr zu Selzen vor. 1294 erwarb es vormals leiningische Güter und Rechte hinzu. Um 1200 wird das Dorf in der Mainzer Mauerbauordnung, 1224 mit „Wernherus de Selsen“ lokaler Niederadel erwähnt. Bald gewann Kurpfalz an Einfluß: 1413 veräußerte Jeckel von Erlenhaupt drei Höhe in Selzen an Ludwig III. 1429 war der Ort kurpfälzisches „Ausdorf“. 1453 trat das Wormser Domstift bis auf den Grundbesitz die Hälfte seiner Rechte an Kurpfalz ab, die sich kurz nach 1500 die gesamte Ortsherr­schaft aneignete. Selzen kam zum Oberamt Alzey. Güter und der Zehnte verblieben dem Domstift. Auch waren Mainzer geistliche Institute hier begütert (Domstift, St. Petersstift, Kartause), im 18. Jh die Freiherrn von Dalberg und die von der Leyen 160.

 

 

Mühlen:

am 18.1.1809 teilt der Maire von Selzen, NN. Kissinger dem Maire des Kantons Oppenheim folgendes mit in „Beantwortung auf die von Herrn Prefekten unterm 12n dieses in betref der in diesseitiger Marie befindlichen Mahlmühlen“ 161. Es befinden sich in der Ma­rie Selzen zwei Mahlmühlen mit je 2 Mahlgängen „auf welchen beyden Meel gemahlen werden kann, nebst diesen aber befindet sich ein Schehlgang in jeder dieser Mühlen“ 162.

 

- Selzer Mühle:

Anwesen Gaustraße 69 163, ursprünglich weit außerhalb des Dorfes gelegen 164, an der Selz gelegen.

 

Die Selzer Mühle, ehemalige Ölmühle des 17.-19. Jh., entstand vermutlich in Anknüpfung an eine fränkische Hofstelle, weitab süd­lich des Dorfes in einer Talsenke unterhalb der hier nach Südwesten abknickenden Straße. Die „Selzer Mulen“ wird bereits 1330 als Besitz des Klosters Eberbach erwähnt, 1336 verpachtet. Als Müllerfamilien kommen vor: Anfang des 17. Jh. Trechsler, ab 1710 Baltz. Die Mühle wurde 1905 stillgelegt, die Mühlentechnik bereits 1920 entfernt 165.

 

Das Hauptgebäude spätklassizistischer Prägung trägt über dem Hauseingang eine Inschrifttafel: JAKOB BALTZ & SEINE EHE­FRAU KA= / THARINA ELISABETHA EINE GEBORNE / KISZINGER 1844 166.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, S. 342, 343

 

 

 

 

 

Sembach:

VG Enkenbach-Alsenborn, Lk Kaiserslautern

 

Das Dorf gehörte bis zur französischen Revolution zur Grafschaft Wartenberg. Die Einwohner waren in die Eichenbacher Mühle ge­bannt +++prüfen+++, die seit 11.2.1671 als kurpfälzisches Lehen an die Grafschaft Wartenberg gelangt war.

 

Mühlen:

- Eichenbacher Mühle:

s. dort

 

Anm.: die westlich von Neuhemsbach an der Alsenz gelegene Mühle, direkt am Eichenbacher Woog; gehört heute zu Sembach, frü­her zu Neuhemsbach; in der Feudalzeit ging die Grenze der Grafschaft Wartenberg und der Herrschaft Neuhemsbach durch den Hof des Mühlenanwesens; ursprünglich wurde das Wasserrad der Mühle vom Wasser des Eichenbacher Woogs, später von der Alsenz an­getrieben 167.

 

 

- Nagelschmiede:

in den 1790er Jahren wird der Philipp Bach, wohnhaft auf der Nagelschmiede Sembach, luth. Religion im ev.-ref. KB Hinterweiden­thal erwähnt 168.

 

 

 

 

 

Siebeldingen:

VG Landau-Land, Lk Südliche Weinstraße; westlich von Landau an der Queich gelegen; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Germersheim

 

Mühlen:

in Siebeldingen gab es drei Mühlen, die Kindinger Mühle, die Obermühle und die Kanalmühle, während die gelegentlich als vierte Mühle genannte Kügler Mühle in Siebeldingen identisch ist mit der *Birkweiler Mühle oder Mühle „am Kolchenbach“ in Birkweiler.

 

Müller in Siebeldingen war Hans Wendell *Breiner (geb. vor 1635 Dambach-la-Ville / Elsaß [?] - † nach 1678 Siebeldingen) 169.+++klären: welche Mühle+++

 

In einer Annonce im Eilboten Landau vom 23.1.1858 wird der Jakob Kern als Müller in Siebeldingen genannt +++klären: welche Mühle+++ 170.

 

Literatur/Urkunden:

- Heupel, Carl: Historische Skizzen zu den Siebeldinger Mühlen; in: Ammerich, Hans (Hrsg.): Siebeldingen. Aus Geschichte und Ge­genwart eines südpfälzischen Weinortes, Landau 1999, S. 71-87

- LA Speyer Best. H29 (Bezirks- bzw. Landratsamt Landau) Nr. 1885: Mühlenakten Siebeldingen, 1818-1948

 

 

- Kanalmühle:

die Kanalmühle ist die jüngste der Siebeldinger Mühlen. Die Mühle lag am „Albersweilerer Kanal“ 171 zwischen der ersten und zweiten Kanalschleuse 172. Dieser diente zum Transport des Baumaterials zur Festung Landau in den Jahren 1687-1689. 1818 be­mühte sich J. G. Kehrt um die Genehmigung, eine Mahlmühle errichten zu können. 1848 wollten J. Junker und R. Weber eine Schneidmühle einrichten 173. 1859 wurde das Kanalgelände (Vauban-Kanal) um das ehemalige, aber baufällige Schleusenwärterhaus zur Erbauung eines Mühlwerks versteigert. Das Gelände wurde nach mehrmaligen Anläufen 1859 für 7862 fl von Josef Franz *Win­deroll ersteigert 174. Josef Franz Winderoll (1813-1892) hatte zugleich mit dem Zuschlag die Verpflichtung zum Bau der Kanalmühle übernommen. Diese wurde 1861 fertiggestellt 175.

 

Die Mühle wurde um 1955 geschlossen. Der letzte Müller war Friedrich Carl Winderoll ++++weiter+++++

 

1987 kaufte Günter Weber das ehemalige Mühlenanwesen und richtete die Gaststätte „Kanalmühle Siebeldingen“ ein, die er zusam­men mit seiner Frau Edith Weber betrieb. Die Gaststätte wurde im Juni 2013 geschlossen 176.

 

 

- Kindinger Mühle, Siebeldinger Doppelmühle, Siebeldinger Mahlmühle:

liegt auf der Wüstung Kindingen bei Siebeldingen 177. Das Kloster Hornbach er­warb im ehemaligen Kindingen Besitzungen, darun­ter die Kindinger Mühle. Die Kirche St. Jost in Dernbach hatte zudem noch Rech­te an der Kindinger Mühle bei Siebeldingen, die im Mittelalter 10 Malter Korns, später 1 ½ Malter an die Kirche zinste 178. Laut ei­ner Urkunde von 1213 verpfändete das Kloster Horn­bach, so die zitierte Ansicht von Grünenwald, diesen Besitz an das Kloster Eu­ßerthal 179. Richtigerweise gab das Kloster Eußerthal am 4.6.1213 eine vom Kloster Hornbach verpfändete Mühle, die mit jährlich 10 Mltr. zinste, an das Kloster Hornbach zurück 180. Bei Würdtwein heißt es: „Sciendum etiam quod prefati Abbas & fratres molendi­num quoddam ecclesie nostre pignori obligatum decem maldra annone solvens annuatim pro quatuor libris redemerunt nobis illud re­stituentes.“ 181

 

Auf der Wüstung Kindingen wird 1437 „die muilen zu Gintingen“, erwähnt. Heute besteht nur noch die Kindinger Mühle, während das Dorf verschwunden ist und seine Gemarkung der von Siebeldingen einverleibt ist 182.

 

Die Mühle gehörte teilweise den Fürsten von Löwenstein. Das Nachbardorf Albersweiler gehörte zu einem Teil der Herrschaft Lö­wenstein auf Scharfeneck, zusammen mit den Dörfern Dernbach und Ramberg. Diese Herrschaft wurde ab 1558 lutherisch. Pfarrsitz war Kanskirchen, später auch St. Johann genannt 183.

 

Am 20.6.1493 verkauft der kurpfälzische Landvogt im Unterelsaß und Großhofmeister Jakob von Fleckenstein zusammen mit seinen Brüdern an das Kloster Hornbach ihren Anteil an dem „im Sybeltinger Bann gelegenen Kyntinger Zehnten 184.

 

Als Kurfürst Friedrich III. 1560 die pfälzischen Kirchengüter säkularisierte brachten „die Grafen von Scharfeneck-Löwenstein die Dernbacher Hälfte der Kindinger Mühle wieder an sich, während die andere Hälfte der Geistlichen Güterverwaltung Heidelberg zu­fiel 185.

 

1578 wird in einer Urkunde Schaffnei Geilweiler der Müller Adam Oler ernannt, der als Müller „auf der Kindinger Mühle“ vor der Kirchengüter- und Gefälleverwaltung der unteren Kurpfalz einen Erbstreit auslöste, aus dem er zwei Morgen wiesen als Erbgut er­hielt, wie eine weitere Urkunde von 1597 belegt 186.

 

1684 war die Mühle verfallen und „nichts alß der öde Platz übrig“ 187; nunmehr erklärte sich in der Ratssitzung der Stadt Landau vom 20.11.1684 der „Bernhard Disqué der Müller zu Siebeldingen, die eine Kindinger Mühl, darvon nichts alß der öde Platz übrig, wiederum zu erbawen gewillet; wann aber der Hospitahl einen gewißen Bach- oder Waßerzins darauf zu erfordern, so vor vielen Jahren hero außständig gewesen, und in der Rechnung nachgeführt worden, alß hätte gedachter Müller sich bereits deßwegen angemeldet, und wäre des erbietens, künfftighin solche Zinß zu entrichten, jedoch also, daß Er die 4 Erster Jahr frey seye ...“ 188.

 

Um 1685 ist Johann Bernhard *Disqué als Müller auf der Kindinger Mühle in Siebeldingen. Er ist als Taufpate 1685 im Kirchenbuch erwähnt; er erscheint weiterhin in einer Gemeinderechnung in Siebeldingen 1717. Weiterhin ist bekannt, daß seine erste Ehefrau be­reits mit 32 Jahren, seine zweite mit 78 Jahren verstorben ist. Von ihm stammen die Müller Disqué in Rinnthal. Sein Sohn Sebastian Disqué heiratet in die bekannte Müllerfamilie Schaaf von der Geiselberger Mühle ein. Dessen Sohn Johann Ludwig Disqué begrün­dete die Dittelsheimer Müllertradition 189.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben: „Allda ist auf dem Queich­fluß eine eigenthümbliche Mühl welche sich mit einer Mauer separiert, an solcher hat Friedrich *Fluck 190 von ….., und Michel *Dis­qué jeder die Hälfte, selbige ist mit 2 Waßer Räder versehen, ersagten Fluck Antheil hat 2 Mahl und einen Schehlgang welche .... nur wechselweis gehen können, des Michel Dis­qué Mühl hingegen nur ein Mahl und 1 Schehlgang, geben zusammen alljährlich 13 Mal­ter Korn, und 3 Malter 3 Simerer Haabern Waßer Gült, woran der Fürst von Löwenstein 6 ½ Malter Korn und das Stift Landau 6 ½ Malter Korn und das Hospital Landau 3 Malter 3 Simeren Haberen ziehen thut; … Melter Fluck ist vigore sub Nr. 20 ½ beygebo­genen Kaufbriefs (Anm. die Urkunde ist nicht mehr vorhanden) anbey gehalten weilen er 2 Mahl Gäng hat, an obigem 13 Malter Korn zwey Drittel beyzutragen, das übrige eine Drittel aber nebst denen 3 Malter 3 Firnl: Haberen muß Michel Disqué lieferen, ohne die Schatzung ziehet Churpfaltz nichts.“ 191

 

Die Mühle stand im Erbbestand des Müllers Friedrich *Fluck und wurde von diesem an seinen Schwiegersohn Johannes Müller (∞ mit Catharina Elisabetha Fluck) abgetreten.Am 16.6.1781 erteilte die fürstlich-löwensteinische Verwaltung die Genehmigung und er­teilt einen Erbbestandsbrief. Darin heißt es: „Demnach Friedrich Flug im oberen und unteren Theil der Kundinger Mühle unterhalb Siebeldingen churpfälzischen Oberamts Ger­mersheim und in dessen Bann auf der Queich gelegen, so von uns und dem Collegialstift Beatae Mariae Virginis ad Scalas zu Landa­u, als im Erbbestand ausfließt, mit Unserer und gedachten Stifts Verwilligung successive an sich gebracht und auf seinen Tochter­mann Johannes Müller abgetreten hat. Wie solche Mühle was Unsere Helfte betrifft, gedach­tem Johannes Müller, deßen Ehefrau und … Leibeserben in absteigender Linie , in einen wahren und rechten Erbbestand … gegeben. …. Erstlich gedachtem Johannes Müller und Catharina Elisabetha einer gebohrenen Flugin dessen Ehefrau ….“ 192.

 

In einem Artikel im Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 18.1.1823, der eine Auflistung über den ehemaligen Güterbesitz des Spi­tals Landau und Beschreibung von dessen Geschichte enthält, wird auch die Mühle in Siebeldingen als ehemaliger Besitz des Spitals erwähnt „die ober- und unterkundige Mühle genannt“ 193.

 

Am 6.5.1846 ließ der Kaufmann Koch aus Landau, „seine unterhalb Siebeldingen gelegene Mühle, die sogenannte 'Kindinger Mühle' zu Eigentum versteigern. Diese Mühle besteht in einem zweistöckigen Wohnhause, einer Mahlmühle mit drei, nach neuester Art ein­gerichteten Mahlgängen, einem Schäl- und einem Gypsgange, einer Bäckereieinrichtung …. Zugleich wird bemerkt, daß die hohe kgl. Regierung die Concession ertheilt hat, südlich am Queichbache eine Hanfreibe, Oehl-, Gyps- und Sägemühle, errichten zu dür­fen ….“ 194.

 

Literatur/Urkunden:

- Grünenwald, Lucas: Die Kindinger Mühle an der Queich; in: Heimatblatt der Pfälzer Zeitung und des Rheinischen Volksblattes, Speyer 1939 S. 1-2

- Heupel, Carl: Historische Skizzen zu den Siebeldinger Mühlen; in: Siebeldingen / hrsg. ... von Hans Ammerich. - Landau, 1999, S. 70-87

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1617/4: Siebeldinger Mahlmühle, 1725

 

 

- Kügler Mühle:

s. Obermühle oder Kolchenbacher Mühle in Birkweiler

 

Die heutige Kügler Mühle in Siebeldingen ist identisch mit der *Birkweiler Mühle oder Mühle „am Kolchenbach“ in Birkweiler (s. auch dort 195. Hintergrund ist die Trennung der Siedlung Kolchenbach von der Gemeinde Birkweiler und Eingemeindung in die Ge­meinde Siebeldingen zwischen 1826-1828 196.

 

Literatur/Urkunden:

- Hörle, Judith: Am rauschenden Bach: etliche Mühlen und Wehranlagen zieren den Verlauf der Queich .... - In: Die Rheinpfalz / Pfälzer Tageblatt / R. - 66 (2010), Nr. 179 vom 5.8. (Obere Mühle in Rinnthal); Nr. 201 vom 31.8. (Mühlrad der Alten Stuhlfabrik); Nr. 279 vom 1.12. (Wappenschmiedmühle Queichhambach); 67 (2011); Nr. 21 vom 26.1. (Papiermühle in Sarnstall); Nr. 117 vom 20.5. (Kügler-Mühle in Siebeldingen); 68 (2012), Nr. 17 vom 20.1. (Queichmühle, Offenbach) = Teil 6. - 2011

- LA Speyer Best. J24 Nr. 1910 (Handelsregisterakten): Handels- und Kundenmühle Kurt Kügler, Siebeldingen, 1953-1979

 

 

- Obermühle:

++++weiter++++

 

Müller auf der Obermühle Birkweiler Jakob *Winderoll (1739-1805) 197. In einer Annonce im Eilboten Landau vom 23.1.1858 wird der Franz Winderoll als Müller in Siebeldingen genannt 198. Der Müller in Siebeldingen, Philipp Winderoll bietet im Eilboten Landau Nr. 23 vom 20.3.1858 den Verkauf von Wiesenheu an 199.+++klären: Verwandtschaft und sitzen beide auf derselben Mühle?+++

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. Q22 (Triftanlagen) Nr. 230: Siebeldinger Obermühle, 1840-1861

 

 

 

 

 

Siebenbronnermühle:

auch Siebenbrunnermühle, Siebenbrucker Mühle

 

s. Drachenbronn/Elsaß

 

 

 

 

 

Sienhachenbach / Hunsrück:

VG Herrstein, Lk Birkenfeld; östlich des Truppenübungsplatzes Baumholder gelegen; nördlich des Dorfes liegt die *Antesmühle in Richtung auf Oberreidenbach; früher auch als Hachenbach (bei sein) bezeichnet. Zur Unterscheidung von Hachenbach/Glan (heute OT von Glanbrücken) im 17./18. Jh. als Sien-Hachenbach bezeichnet 200.

 

Mühlen:

um 1728 war Friedrich *Grahn (auch als Krahn bezeichnet) der Müller zu Hachenbach; seine Tochter Elisabeth Katharina Grahn ∞ am 20.4.1728 den Müller zu Otzweiler (nördlich von Sien) Johann Valentin *Conrad 201; die Tochter Anna Margaretha Krahn ∞ am 24.9.1720 den Müller auf der Anthes-Mühle in Sien-Hachenbach, Johann Wilhelm Horbach 202.

 

um 1748 war Johann Georg Knecht der Lohnmüller in (Sien-) Hachenbach; ∞Anna Klara NN.; Vater von Johann Peter Knecht (geb. 12.3.1748 Sienhachenbach) 203.

 

Jakob *Schneider (1717 err. - 2.1.1776) war Müller auf der Hachenbacher Mühle (bei Sienhachenbach ?); seine Tochter Margaretha Elisabeth Schneider wird am 13.3.1740 auf der Hachenbacher Mühle getauft 204.

 

Zwischen 1752 und 1755 wird der Johann Jakob *Scholl als Müller auf der Hachenbacher Mühle erwähnt; ∞ Maria Elisabeth NN. 205.

 

um 1763 wird Leonhard *Bendinger als Müller zu Hachenbach im lutherischen Kirchenbuch sein erwähnt 206.

 

Im lutherischen Kirchenbuch um 1729 die „Untermühle zu Hachenbach“ erwähnt; Johann Matthias *Horbach, der „Müller in der Un­termühle zu Hachenbach“ ist 1729 „Müller in der Anthes-Mühle“ 207.

 

 

- Antesmühle; auch Antesthaler Mühle:

nördlich von Sienhachenbach gelegen 208

 

Bis 1674 war Matthias *Jung (um 1679 – 16.4.1764 im Alter von 85 Jahren) „ex mola Antesmuhl prope Oberreidenbach“ der Müller auf der Antesmühle bei Oberreidenbach (im Hunsrück östlich vom Truppenübungsplatz Baumholder) 209. ∞ Anna Elisabeth Bauer; Vater des Johann Adam Jung, geb. „in Mühle im Antestal bei Oberreidenbach vulgo Antons-Mühle“ 210.

 

Um 1712 wird auf der „Anthestaler Mühle“ die Eva Elisabeth Conrad geboren (um 1712 Anthestalermühle – 28.1.1782 im Alter von ca. 70 Jahren; ∞ um 1764 mit dem Witwer Johann Heinrich Stachler) 211.

 

Johann Matthias Horbach, der „Müller in der Untermühle zu Hachenbach“ ist 1729 „Müller in der Anthes-Mühle“ 212.

 

Zwischen 1749 und 1757 (err.) war Johann Adam Riegel der Müller auf der Anthesmühle bei (Sien-) Hachenbach; ∞ mit Anna Elisa­beth NN; aus der Ehe gehen 4 Kinder vor 213.

 

Um 1771 wird Jodocus Jung „ex Mühle bei Oberreidenbach“ (= Antesmühle nördlich von Sienhachenbach) am 3.7.1771als Pate bei der Taufe des Anna Maria Weis erwähnt, die auf der Antesmühle stattfand 214.
 

Zwischen 1777 und 1784 ist als Müller auf der Anthes-Mühle erwähnt der Friedrich *Horbach 215.

 

Um 1800 war Michael *Horbach der Müller auf der Antesmühle bei Sienhachenbach/Hunsrück 216; er wurde auf seiner Mühle am 10.1.1800 von der Schinderhannes-Bande (darunter Johann Philipp *Gilcher) überfallen 217. Einer der Anklagepunkte vor dem Ge­richt in Mainz lautete, Schinderhannes habe zur Nachtzeit im Jahr 7 der Französischen Republik versucht, die Esel des Müllers Hor­bach von der Antesmühle zu stehlen 218.

 

„Am 10.1.1800 nachts um halb elf hatte sich die Bande mit 24 Mann Zutritt zur Antesmühle verschafft. Sie hatten sich Essen zube­reiten lassen, den Müller Michel Horbach grausam verprügelt, um Geld von ihm zu erpressen, allerdings vergeblich, hatte Kleider ge­stohlen, in die Stubendecke geschossen und die Fenster eingeschlagen. Anschließend war die Bande ins Nachbardorf Otzweiler wei­tergezogen, hatte sich unter einem Vorwand Zutritt ins Haus des Landwirts Peter Riegel verschafft, um das bei ihm vermutete Geld zu rauben. Es fielen fünf Schüsse im Hausgang. Peter Riegel wurde erschossen, als er fliehen wollte, sein Schwiegersohn Conrad Bauer schwer verletzt.“

 

Im Originalverhörprotokoll des Schinderhannes vom 8. September 1802 in Mainz heißt es:

 

Richter: „Ihr sagtet in eurer Antwort auf die 271ste Frage, ihr wißtet nicht, das in der Mühle zu Schmitthachenbach gestohlen wor­den: Müßt ihr nicht gestehen, dass Gilcher auf besagter Mühle dem Peter Bart, Tochtermann des Michel Horbach Müller allda, sechs Bazen gestohlen hat und andere, Kleider, Strümpfe, Schuhe ? Daß sie gesagtem Horbach die Pistole auf die Brust setzten, um Geld von ihm zu erpressen und dass sie im Fortgehen die Fenster zerbrachen ?

 

Schinderhannes: „Ich weiß nichts von einem Diebstahl, ich erinnere mich aber dass Christoph Blum die Fenster zerbrochen hat.“

 

Um 1825 war Johann Christian *Weber (6.5.1799 Oberreidenbach – 12.2.1854 Antesthaler Mühle) Ackerer und Müller in der An­testhaler Mühle; Sohn Abraham Weber und Maria Angela Bonenberger; ∞ 6.4.1825 mit Anna Elisabeth Ostgen 219.

 

Um 1866 war H. Fuchs der Müller auf der Anthesmühle. Im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ wird am 12.9.1866 folgende Annonce veröffentlicht: „“Eine im Anthesthale, Bürgermeister Sien, gelegene Mahl- und Oel-Mühle nebst Ländereien ist aus freier Hand zu verkaufen“ 220.

 

Karte:

- Karte über das Königlich Preußische (vorher Landgräflich Heßische) Oberamt Meisenheim von 1867/68, abgedruckt bei Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2 S. 136)

 

 

- Sienhachenbacher Mühle, auch Hachenbacher Mühle oder Obermühle (?):

in der Karte des Preußischen Oberamtes Meisenheim von 1866/67 ist oberhalb der Antesmühle in Richtung des Dorfes Sienhachen­bach ein Mühlensymbol ohne Namen eingetragen. Es liegt in etwa bei dem Forsthaus Antestal am Hachenbach. Diese Mühle war die Sienhachenbacher Mühle. Dort war um 1700 Peter (1) Spielmann als Müller tätig. Um 1740 wurde dort sein Sohn Peter (2) Spiel­mann geboren, der 1764 in die Bärenbacher Mühle einheiratete 221.

 

Zwischen 1780 und 1791 wird Georg Philipp Speyer als „Müller in der Obermühle“ erwähnt; es dürfte sich um die oberhalb der An­thesmühle nördlich von Sienhachenbach gelegene Sienhachenbacher Mühle handeln; ∞Maria Margarethe NN (1748 err. - 11.7.1791 Hachenbach); aus der Ehe stammen 222.

 

Georg *Stiebitz, Müller auf der Sienhachenbacher Mühle wird zwischen 1770 und 1780 im lutherischen Kirchenbuch erwähnt; ∞ Katharina Margaretha Bendinger; aus der Ehe gehen 7 Kinder hervor 223.

 

 

 

 

 

Silz:

VG Annweiler am Trifels, Lk Südliche Weinstraße; auch als ‘Sultz” oder „Sulz“ bezeichnet; das Dorf war kurpfälzisch und gehörte zur Kellerei Landeck im Oberamt Germersheim; im Gossersweiler Tal südöstlich von Gossersweiler-Stein gelegen.

 

Mühlen:

1827 wird der Spezereikrämer Christian *Ostertag als Müller in Silz genannt 224.

 

- Feuersteinmühle:

bei Silz gelegen, wurde 1906 abgebrochen 225.

 

 

- Mühle des Henrich Zeiß:

die Mühle wurde 1755 von dem aus Klingenmünster stammenden [err.] Sägmüller Henrich Zeis als Mahlmühle errichtet 226.

 

Die Mühle gehörte zur Kellerei Landeck im kurpfälzischen Oberamt Germersheim; sie wurde 1755 von Heinrich Zeiß neu erbaut und gehörte 1768 dem Müller Johannes *Meyer; die Mühle ist 1768 im Mühlenverzeichnis des Oberamts Germersheim und dem dort ab­schriftlich enthaltenen Mühlenbericht der Kellerey Landeck aufgeführt, als: “von der von Heinrich Zeiß ao 1755 zu Sultz neu erbau­ten und dermahlen von Jo­hannes Meyer eigenthümblich inhabender Mühl (Anm. die Kellerey Landeck zu zahlen) 4 Malter Korn” 227.

 

 

- von Helmstischen Mühle: +++Name klä­ren+++

die Mühle gehörte ebenfalls zur Kellerei Landeck im kurpfälzischen Oberamt Germersheim; 1768 gehörte die dem Licentiaten Schmitt aus Edesheim; die Mühle ist 1768 im Mühlenverzeichnis des Oberamts Germersheim und dem dort abschriftlich enthaltenen Mühlenbericht der Kellerey Landeck aufgeführt, als 228: “von der zu berührtem Sultz liegenden, dem Licentiaten Schmitt zu Edes­heim eigenthümblich zugehöri­gen +++Name klä­ren++++von Helmstischen 229 Mühl 5 Malter Korn.”

 

 

- Obermühle:

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 7477: Forstrevier Silz: Silz mit Obermühle und Untermühle, 1846

 

 

- Untermühle, untere Silzer Mühle:

um 1600 zum Zeitpunkt der Beforchung des Abtwaldes bei Silz durch den kurpfälzischen Forstmeister Philipp Velmann befand sich die Untere Mühle in Besitz des Fauthen von Landeck bzw. im Besitz von dessen Frau 230.

 

In der „Neue Speyerer Zeitung“ wird am 1.3.1822 der freiwillige Verkauf annonciert: „Eine zu Silz zwischen Klingenmünster und Annweiler gelegene Mühle [Anm. wohl die Untermühle], bestehend in Mahl- und Oehlmühle, Behausung, Schopp, Scheuer, Stal­lung, Garten … ist aus freier Hand zu verkaufen“ 231.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird für den 25.6.1827 die Zwangsversteigerung der Mahlmühle in Silz gegen Barbara Weeg­mann, „Witwe des verstorbenen Leiser gewesener Müller zu Sülz annociert“ 232.

 

Am 8.7.1859 kommt es zu einer „Wiederversteigerung“ der Untermühle in Silz. Die Mühle war von dem Schullehrer Franz Kilian Hoff­mann aus Hördt, dessen Ehefrau Barbara Blehl und dem Müller in Silz, Franz Peter Leingang ersteigert worden. Diese hatten den Kauf­preis nicht gezahlt, weshalb die Mühle durch die Eigentümer zu Lasten der früheren Ersteigerer erneut versteigert wurde. In der Verstei­gerungsankündigung vom 25.6.1959 wird die Untermühle wie folgt beschrieben: „... mit darauf gebautem neuem Wohn­hause mit Oel- und Mahlmühle, Backhaus ...., die Untermühle bei Silz genannt ...“ 233.

 

Die untere Silzer Mühle wurde in den 1850er Jahren vom Mutterhaus der armen Franziskanerinnen zu Pirmasens angekauft und zu einem Kloster umgestaltet, das mit 7 Schwestern besetzt wurde. Das Konventsgebäude wurde neu errichtet. Schon 1878 fand die Klosterfiliale ihre Auflösung 234.

 

 

 

 

 

Sintringen:

Lage unklar; im Saarland ? +++klären++++

 

Mühlen:

- Sintrynger Mühle:

in den Regesten des Klosters Werschweiler erwähnt. 1223 gibt Wilhelm Edler von Saarwerden „mit Zustimmung seiner Frau Jutde dem Kloster Werneswilre jährlich 2 Simmern Weizen von seiner Mühlen in Sintryngen.“ 235.

 

 

 

 

 

Sippersfeld:

s. auch *Pfrimmerhof

 

VG Winnweiler, Lk Donnersbergkreis; liegt am Übergang vom Pfälzer Wald zum Nordpfälzer Bergland

 

Mühlen:

++++bearbeiten++++

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr. 1817/3: Sippersfelder Mühlenbau, 1713-1714, 1780

 

- alter Mühlplatz:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 665: „Verbesserung und Benutzung des herrschaftlichen sog. Alten Mühlplatzes zu Sippersfeld, 1778-1790

- LA Speyer Best. C38 Nr. 666: „Niederschlagung des vom alten Mühlplatz zu Sippersfeld noch ausstehenden Zinses, 1778“

 

 

- Hetschmühle:

Anwesen Pfrimmerhof 3; heute Gasthaus; das unter Denkmalschutz stehende Anwesen wird wir folgt beschrieben: ehemalige Mühle, heute Gasthaus, Krüppelwalmdachbau, teilweise Fachwerk, bez. 1819 236.

 

 

 

 

 

Sitters:

VG Alsenz-Obermoschel, Lk Donnersbergkreis; südlich von Obermoschel; war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Meisenheim, Amt Landsberg 237.

 

Mühlen:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1334/5: Prozesse, Testamente, Debitsachen zu Sitters, o.D., 1700-1830 +++prüfen+++

 

 

- Dorfmühle:

heute Anwesen Mühlweg Nr. 4 238; die Mühle lag auf der Ostseite des Moschelbachs und war früher vom Dorf abgesetzt.

 

Bei der Mühle handelte es sich zunächst nicht um eine Bannmühle. Nach Angaben der pfalz-zweibrückischen Verwaltung handelte es sich nicht um eine Bannmühle, wie sich aus der Mühlenrenovation des Oberamts Meisenheim von 1749 ergibt 239. Dagegen behaup­tet der Müller Philipp Heinrich *Jut­zi in seiner Beschwerde über die Erbpacht mit Schreiben an die Kirchenschaffnei Meisenheim vom 9.3.1813: „[…] vor kurzem stell­te mir der ehemalige Besitzer der Sitterser Mühle, Conrad Jutzi ein Decret des Oberamts Mei­senheim vom 13. März 1780 zu, woraus Clar erwiesen wird, daß meine Mühle eine Bannmühle ist“ 240. Mithin wurde die Bannalität der Mühle erst am 13.3.1780 begründet.

 

Da im Dorf die Notwendigkeit bestand, eine Mühle zu errichten um die Bewohner, die zuvor in weit entfernten Bannmühle mahlen mußten und die Herrschaft sich Steuereinnahmen erhoffte, einigte man sich 1712 mit dem aus der Schweiz stammenden Müller Chri­stian Judci über den Bau der Mühle. Judci beantragte mit Antrag vom 26.1.1712 bei der königlich schwedischen Regierung in Zwei­brücken ihm den Bau zu gestatten. Den Bauplatz hatte er bereits für 45 fl gekauft; er versprach nach dreijähriger Steuerfreiheit einen Wasserfall-Pacht von 4 Mltr Korn zu zahlen. Judci war mit Anna Elisabeth NN, Witwe Johannes Gottschalck aus Ottersheim verhei­ratet. Diese hatte sich zuvor von der kurpfälzischen Leibeigenschaft freigekauft und beantragte am 21.1.1712, ihr den Zuzug nach Sitters zu gestatten. Die Regierung in Zweibrücken stimmte dem Antrag des Müllers Judci zu, wenn dieser sich verpflichte jähr­lich 5 Mltr Wasserfallzins zu zahlen. Dafür sollte ihm das erforderliche Bauholz für den Mühlenbau kostenlos zur Verfügung gestellt und ein Erbbestandsbrief erteilt werden. Judci war einverstanden und begann mit dem Bau der Mühle. Er hatte jedoch die Kosten für den Neubau unterschätzt und mußte sich einen Teilhaber suchen, den er in Johann Lorenz Enders aus Sitters fand. Er war in Schulden ge­raten und konnte auch die Pacht nicht aufbringen. Er gab die Mühle auf, zog nach Rhodt, wo er als Müllerbursche arbeitete; er stell­te am 7.1.1715 ein Gnadengesuch auf Erlaß der rückständigen Pacht. Die Mühle hatte er bereits 1714 am Johann Lorenz verkauft 241.

 

Dem Übernehmer Johann Lorenz Enders wurde durch die königliche Regierung am 19.1.1715 ein Erbbestandsbrief über die Mühle erteilt. Er betrieb die Mühle bis zu seinem Tod 1741. Aus der Ehe mit Anna Eva NN. gingen drei Söhne hervor, darunter der älteste Sohn Conrad Christian *Enders. Die Witwe Anna Eva NN. führte die Mühle bis 1754 (++++Datum prüfen+: der Sohn besaß nach LA Speyer Best. B2 Nr. 192/1 bereits 1749 einen Erbbestandsbrief++) weiter. In der Erbauseinandersetzung erhielt der älteste Sohn Con­rad Christian Enders die Mühle für 700 fl. und erhielt am 25.2.1754 einen Erbbestandsbrief 242.

 

1749 wird Conrad Christian *Enders als Müller in Sitters benannt. Im Mühlenbericht des Oberamts Meisenheim 1749 243 wird die Mühle wie folgt beschrieben 244: „Die Mühle in Sitters des Conrad Christian Enders hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schäl­gang. Kein Bann; gibt 5 Malter Korn als Pacht. Enders läßt die Mühle durch einen Lehensmüller betreiben.“

 

Conrad Christian Enders besaß die Mühle nur kurze Zeit. Durch einen Bericht des Amtskellers Becker zu Moschel erfahren wir un­term 11.10.1754: „Während der Zeit, daß der Müller Conrad Christian Enders zu Sitters auf den Erbbestandsbrief seiner Mühle ge­wartet, hat er dieselbe samt einer eigenthümlichen Scheuer und einem Wiesenstück an seinen Bruder Jakob Enders daselbst um 1000 fl, die Erbbestandsmühle aber allein um 700 fl verkauft.“ Dieser betrieb sie bis Anfang 1770er Jahre 245.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 246heißt es zu der Mühle: „Die Mühl zu Sitters [hat] 2 Waßer Räder, welche 2 Mahl und einem im Trilles laufenden Scheelg. treiben; [gibt] 5 Mltr Korn. Ist keine Bann Mühl, und muß der Müller seine Nahrung aus seinen Güthern meistentheils such.“ In der gleichen Urkunde heißt es weiter 247: „Sitters. Die daselbstige Mühle hat Conrad Christian Enders im Be­standt, aber einen Lohnmüller darauf“.

 

Jakob Enders betrieb die Mühle bis zu seinem Tod. 1771 ist die Witwe Anna Eva Enders Besitzerin der Mühle. Sie versuchte sich der Mühle zu entledigen, indem sie dieselbe 1771 an den Müllermeister Johann Reinhardt Kreckmann aus Münsterappel um 1000 fl und 25 fl Trinkgeld verkaufte. In seinem Kaufgenehmigungsgesuch vom 8.10.1711 an die pfalz-zweibrückische Regierung heißt es: „ […] weilen über die Zeit her die Mühle ihrem Witwenstand zur größten Last gelegen, und da auch von ihren drey Söhnen Keiner die Profeßion (weilen selbe wohl begüthert) gelernet, mithin Ver Käuferin zu befürchten habe, daß solche von jahr zu jahr schlechter und gäntzlich in Verfall kommen möchte, so habe sie sich zum Verkauf entschlossen.“ 248.

 

Der Verkauf scheiterte. Aus einem Schreiben der Anna Eva Enders an die pfalz-zweibrückische vom 15.1.1772 ergibt sich folgendes:

„Durchlauchtigster Hertzog. Gnädigster Fürst und Herr! Die Sitterser Mühle betreffent. Im Gefolg gndst. rescripti vom 8ten October a. p. (1771) solle unterthän. melden, daß ich den Käufer der Sitterser Mühle Joh. Kräckmann von Münster Appel im Rheingräflichen

verschiedentlich habe anher citiren lassen, um dieserthalben wegen des angelegten weitern (Mahl-) ganges des Pfachts halber mit demselben verabreden zu können; derselbe hat auch Von einer Zeit zur Andern zu kommen versprochen, allein er ist niemals erschie­nen, und wie ich sicher in erfahrung gebracht, so hat er ohnlängstens bey guten Freunden Vieles Gold angeborget, und ist in der nacht mit Weib und Kind und mit allem, was er hatte fort und durchgegangen, und hat durch diese Entfernung den Sitterser Mühlen Kauf ganz zernichtet. Welches umsomehr hier unterthänigst melden sollen, damit die Ausfertigung des Erbbestandsbriefes aufgeschoben bleiben möge. Die Sitterser Mühle ist bekanntlich eine der schlechtesten im Amt Landsberg. sie steht wegen Mangel Wassers die Meiste Zeit still und 6 Mltr 2 Faß 1 Sstr Korn muß jährlich davon geliefert werden...“ Obermoschel, den 5ten Januario 1772 gez. Süf­fert 249.

 

Da ein neuer Käufer sich nicht gefunden werden konnte, mußte sich die Witwe Anna Eva Enders entschließen, die Mühle wieder selbst zu betreiben. 1777 kaufte der Müller Georg Conrad *Jutzi, der aus der Obermoscheler Obermühle stammte, die Dorfmühle Sit­ters. Dieser hatte um 1774/75 die Mühle in Reipoltskirchen gekauft und war mit der NN. Scherer aus Nußbach verheiratet, einer Tochter des Gerichtsschöffen Scherer, eines gut situierten Mannes. Diese starb unter Hinterlassung von Kindern. Jutzi verehelichte sich wieder. 1777 gab er die Reipoltskircher Mühle auf und erwarb von der Witwe Anna Eva Enders deren Mühle in Sitters um 900 fl. Sein Erbbestandsbrief datiert vom 13.12.1777 250.

 

Jutzi verpachtete die Mühle, nachdem er diese einige Jahre selbst betrieben hatte, „an einen schlechten Mann von Hochstetten“, der den Pachtzins schuldig blieb. Jutzi übernahm deshalb 1783 seine Mühle wieder selbst. Vermögen besaß er nicht mehr, und das von seiner ersten Frau eingebrachte Geld war aufgebraucht. Im März 1787 war er an Mühlpacht 103 fl 5 batzen und 4 pf. schuldig gewor­den. Schon 1784 war der Versuch gemacht worden, die Mühle zwangsweise zu versteigern. Da aber nur 450 fl geboten wurden, er­hielt die Versteigerung nicht die Genehmigung. 1799 sollte dieselbe zur Deckung der Schulden abermals versteigert werden. da aber aus den gleichfalls versteigerten Mobilien so viel erlöst wurde, dass die Schulden gedeckt werden konnten, unterblieb die Veräuße­rung der Mühle. Jutzi konnte mit seinen Kindern auf seiner kleinen Mühle sein Auskommen nicht finden. Im Jahr 1804 finden wir ihn auf der Wolfsmühle bei Waldgrehweiler, nicht als Besitzer, sondern als Mühlknecht. Seine Schulden waren auf 178 fl angewach­sen. Trotzdem fand sich wieder ein Käufer, Philipp Heinrich *Jutzi, der ebenfalls aus der Obermoscheler Mühle stammte 251.

 

Philipp Heinrich Jutzi betrieb die Mühle betrieb die Mühle bis zu seinem Tod 1825 weiter. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger offen­sichtlich mit Erfolg, denn es trat kein Pachtrückstand auf.

 

Mit einem Schreiben vom 9.3.1813 beschwerte sich Jutzi bei der Kirchenschaffnei Meisenheim über die Mühlpacht für seinen Erbbe­stand. Dort heißt es: „An die Herrn Kirchenschaffnerei Verwalter in Meisenheim. Bisher mußte ich von meiner in Sitters gelegenen Mahlmühle alljährlich einen Pacht von fünf Malter Korn Kreuznacher Maaßung, woran mir jedoch ein Mltr für die Contribution ver­gütet wurde, auf den kellerey Speicher zu Obermoschel liefern, oder aber denselben nach dem Fruchtpreise an Geld bezahlen. Ich, als von Obermoschel gebürtig, war mit den Gerechtsamen meiner Mühle nicht genug bekannt, lieferte also alle Jahr den obenerwähnten Pacht; allein vor kurzem stellte mir der ehemalige Besitzer der Sitterser Mühle, Conrad Jutzi ein Decret des Oberamts Meisenheim vom 13. März 1780 zu, woraus Clar erwiesen wird, daß meine Mühle eine Bannmühle ist. Gleichwie nun alle und jede Bannalitäten mit den übrigen Feudal-Rechten gänzlich aufgehoben sind, so versteht es sich auch von selbsten, daß der Pacht, welcher wegen dem Bann gehoben werden mußte, cessiret. Indem ich Ihnen meine Herrn, eine Abschrift des erwähnten Oberamts Decrets hier anzufügen die Ehre habe, bitte ich Sie mich von fernerer Lieferung meines Mühlenpachts für die Zukunft loszusprechen, und für das verflossene mich wegen dem zur Ungebühr gelieferten zu entschädigen. Ich füge die fernere Bitte bey, mir Ihre Entschließung baldmöglichst und zwar schriftlich zukommen zu lassen, und habe die Ehre, mit aller Achtung zu seyn.“ 252. Der Antrag war letztendlich erfolgreich die Erbpacht wurde gestrichen.

 

Nach dem Tod des Müllers Philipp Heinrich Jutzi 1825 fiel die Mühle an den Müller Jakob *Dautermann und dessen Ehefrau Marga­retha Imschweiler. Dies ergibt sich aus der Versteigerungsankündigung von 1829, und die Versteigerung der Mühle nach deren Tod. Die Mühle wurde von Jakob Maurer ersteigert 253. ++++Übergang klären: Verkauf oder Versteigerung ?+++++ Die gegenteilige Auf­fassung 254, wonach der Jakob Maurer aus Löllbach die Mühle direkt von den Jutzi´schen Erben erworben hätte, ist angesichts des ein­deutigen Wortlauts der Versteigerungsannonce nicht zu halten.

 

Am 24.2.1829 wird die Versteigerung der Mühle im Intelligenzblatt des Rheinkreises angekündigt für den 20.3.1829. In der Annonce heißt es u.a.: „... auf Betreiben von 1. Jakob Dautermann, Müller zu Sitters wohnhaft, großjähriger Sohn der allda verlebten Eheleute Jakob Dautermann gewesener Müller, und Margaretha Imschweiler, und 2. von Nikolaus Gravius, Ackersmann auf dem Bremricher­hofe wohnhaft, Vormund von Katharina, Ludwig und Karolina Dautermann, minderjährige Kinder der verlebten Eheleute, welche Minderjährige sich zu Sitters aufhalten, und benannten Jakob Dautermann zum Nebenvormund haben …. versteigert werden, näm­lich: … eine Mühle mit Wohnhaus, Stallung, Scheuer, Garten und Ackerland, 16 Aren 13 Centiaren Oberfläche enthaltend, zu Sitters gelegen, abgeschätzt zu 800 fl ...“ 255.

 

Das jetzige Gebäude der ehemaligen Mühle ist ein langgestreckter eingeschossiger Putzbau von spätbarocken Formen und wurde 1829 von dem Müller Jakob Maurer errichtet 256.

 

Von den Jutzi´schen Erben erwarb die Mühle ein Jakob Maurer aus Löllbach. 1829 baute er das Wohnhaus um, dem folgte ein neuer Mühlenbau im Jahre 1842. Maurer starb 1869. Die Mühle ging an seinen Sohn Jakob über, der aber im gleichen Jahre seinem Vater in den Tod folgte. Ab 1869 wurde ein Pächter eingesetzt, „der aber bald durchging“. Anfang 1870 kaufte ein Julius Maurer aus Gins­weiler das Anwesen. Die Mühle scheint ihn nicht ernährt zu haben, denn 1882 wanderte er nach Amerika, aus nachdem er zuvor die Mühle nebst dem übrigen Anwesen an Friedrich Gabel abgetreten hatte. Gabel betrieb die mühle weiter bis zum jahr 1905, wo er den Schrotgang ausschaltete, den Mahlgang aber für seine Familie und nähere verwandte bis zum Ausbruch des Weltkrieges weiter be­trieb. Maurer selbst starb im Jahr 1921. Das Anwesen war anschließend im Besitz eines Schwiegersohns Wolf 257.

 

Das denkmalgeschützte Anwesen wird wie folgt beschrieben: Mühlweg 4, ehem. Dorfmühle, eingeschossiger Krüppelwalmdachbau, bez. 1829, Stall und Scheune 19. Jh. 258

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 132

 

Literatur/Urkunden:

- Intelligenzblatt des Rheinkreises, Bd. 12, S. 170: Versteigerungsannonce vom 20.3.1829

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in alphabetischer Ordnung), Nr. 300. Sitters. Mühle 1712, 1792, 1772-1813

- Jacob, L.: Die Mühle in Sitters. Nach den Akten aus dem Kirchenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, Jg. 37, 1957, S. 159-61 und 173-76; Jg. 38, 1958, S. 201 f.,

- Weber, Friedrich W.: Die Mühle zu Sitters im Moschelbachtal; in: Pfälz. Volksztg. Nr. 183 v. 10. 8. 1957

 

 

- Ölmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Ölmühle in Sitters

 

 

 

 

 

Obernheim/Nahe, Bad Sobernheim:

VG Bad Sobernheim, Lk Bad Kreuznach;

 

Mühlen:

- Stadtmühle:

der Müller Johann Nikolaus *Ackva (Aqua) war 1652 Müller auf der Stadtmühle in Sobernheim 259.

 

 

 

 

 

Obernheim (-Kirchenarnbach):

s. auch *Kirchenarnbach, *Neumühle

 

OT von Obernheim-Kirchenarnbach; VG Thaleischweiler-Wallhalben; Lk Südwestpfalz; der Ort gehörte zur Grafschaft Sickingen; er liegt in einem Tal unterhalb der Sickinger Höher; Obernheim-Kirchenarnbach gliedert sich in die OT Obernheim, Kirchenarnbach und Neumühle.

 

Mühlen:

+++weiter+++

 

 

 

 

 

Sörgenloch / Rheinhessen:

VG Nieder-Olm; Lk Mainz-Bingen; südlich von Nieder-Olm, nordöstlich von Undenheim gelegen. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Sörgenloch stammt aus dem Jahr 1190. Über die Frühgeschichte des Ortes ist recht wenig bekannt; im 12. Jh. gehörte der Ort zum Besitz der Dynasten von Thurn und kam wahrscheinlich von diesen an das Kloster St. Alban in Mainz, das im 13. Jahr­hundert wohl die Ortsherrschaft besaß. Im Mittelalter hieß der Ort 'Sulgeloch' oder Selgeloch. Das Stift St. Alban überließ die Vogtei des Ortes verschiedenen Adelsfamilien als Lehen, ab der ersten Hälfte des 15. Jh. den von Mauchenheim, genannt Bechtolsheim. Die Landeshoheit war bis Ende des 17. Jh. zwischen Kurmainz und der Oberrheinischen Ritterschaft umstritten 260. Von 1629 an ver­mochte Kurpfalz seine Rechte über Sörgenloch, seit­her in Beziehung zum Amt Ober-Olm, zur tatsächlichen Landesherrschaft auszu­bauen. 1742 übernahmen die Freiherrn von Kö­th-Wanscheid, schon als Udenheimer Ortsherrn mit Sörgenloch verbunden, nach 70 Jahre langem Erbstreit das St. Albaner Lehen 261.

 

Mühlen:

am 29.1.1268 verkauft der Ritter Johannes von Stein mit Frau Ude und der Werner genannt Driebitz von Schornheim mit Ehefrau Elisabeth und Wolpert, Bürger zu Mainz mit Ehefrau die Gesamthandseigentum stehende Mühle bei dem Dorf Sulgeloch an das Klo­ster Werschweiler 262. Am 29.5.1556 gibt das Kloster Werschweiler seine Klostermühle „zu Silgeloch uff der Sulsen“ um 20 Malter Korn an den Steffan Strintz und seine Frau Margreth 263.

 

Am 20.10.1732 kommt es zu einem Vergleich zwischen dem Müller A. Bayer zu Sörgenloch +++klären: welche Mühle ?+++ und dem Regierungsrat v. Vorster als Besitzer der v. brambachschen Mühle zu Udenheim wegen des Wasser- und Wehrrechts 264.

 

- Darmstadtmühle, Wörschweiler Mühle:

an der Selz gelegen; erstmals 1528 urkundlich genannt, früher zum Udenheimer Mönchshof des Klosters Werschweiler gehörig, wird dort als S. Pringer mühl“ bezeichnet 265.

 

In einem Mühlenverzeichnis des Schaffners des Klosters Werschweiler, Abraham Hymmel, vom 18.2.1629 an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken als Rechtsnachfolger des früheren Klosters Werschweiler heißt es: „Waß deß Klosters mahlmühl zu Söhlen loch uff dem Mainzer gau gelegen, anlangt, dieselbige hatt Anno 1588 dem Closter Werschweyler, ahn Erblichen Mühlenpfacht getragen, 20 malter Korn, Lauterer oder Mainzer massung, Der letzt beständer ist gewesen Steffan Fritz, wie in der 1588 JahrsNahrung folio 449 zu sehen. Erst gedachte Sölchenlocher Mühl ist Anno 1589 Juncker Bernhardten von Löwenstein, neben dem ganzen Hoff zu Uden­heim, Kaufflichen Übergeben worden ...“ 266.

 

Urkunden/Literatur:

- Eigenmächtiger Verkauf der Mahlmühle des Klosters Wörschweiler zu Sörgenloch durch den Erbpächter an den Junker von Bechtolsheim; mehrmalige Ein- und Absetzung von Müllern durch denselben; rückständige Erbzinse und der dadurch mit veranlaßte Fruchtzezess des Klosterschaffners Herpfer, 1562-1588

 

 

 

1 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 47r: Mühlen­bericht des Carl Sundahl für das Oberamt Lichtenberg von 1746.

2 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 47r: Mühlenbericht des Carl Sundahl für das Oberamt Lichtenberg von 1746.

3 ref. KB Hinzweiler3, Bild 20, Copulationseintrag vom 8.4.1703.

4 LA Speyer Best. F5 Nr. 370 fol. 63-44.

5 LA Speyer Best. F5 Nr. 370 fol. 64-65.

6 Weber: Mühlen be­sonderer Art, S. 400.

7 Weber: Mühlen be­sonderer Art, S. 400.

8 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 45-49r.

9 LA Speyer Best. B2 Nr. 924/11: „Schwängerung der Maria Barbara Haas von der Schrammenmühle, 1747-1748“.

10 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 84r.

11 Mahler: Hachen­bach am Glan, S. 40/41.

12 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 92.

13 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 93.

14 Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 17.

15 Weber: Mühlen und Müller­handwerk, S. 93.

16 Weber: Historische Ölmühlen, S. 191.

17 LA Spey­er Best B 2 Nr. A 294/7.

18 Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, S. 211.

19 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 92.

20 LA Speyer Best. B2 Nr. 924/6 S. 37; abgedruckt bei Weber: Historische Ölmühlen, S. 223-224.

21 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 93.

22 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 403.

23 Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Schrollbacher Mühle; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 258 vom 7.11.2000.

24 Paul: 575 Jahre Schrollbach, S. 19.

25 Velmann: Die Wälder des Stifts zu Kaiserslautern im Jahre 1600; nach der Beforchung des kurfürstlichen Forstmeisters Philipp Velmann; eine forstlich-geogra- phisch-historische Schilderung (Speier 1913).

26 Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Schrollbacher Mühle; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 258 vom 7.11.2000.

27 Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Schrollbacher Mühle; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 258 vom 7.11.2000.

28 Klein: „Wasser als treibende Kraft. Seit fast 200 Jahren wird in der Schrollbacher Mühle gegerbt“; in Die Rheinpfalz Nr. 153 vom 5.7.2013, Teil Immobilienmarkt

S. 4

29 Paul: 575 Jahre Schrollbach, S. 22-23.

30 Paul: 575 Jahre Schrollbach, S. 23.

31 Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, S. 124 Nr. 3455.

32 Bauer: reformierten Kirchenbuch Miesau, S. 54.

33 Herzog: ref. KB Steinwenden, S. 52 Nr. 169.

34 LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29.

35 We­ber: Mühle und Müllerhandwerk, S. 238.

36 H. Weis; Internet-Datei Matzenbach.de/gemeinde/historik/matz.htm, Stand November 2007.

37 Paul: 575 Jahre Schrollbach, S. 24.

38 Paul: 575 Jahre Schrollbach, S. 26.

39 Paul: 575 Jahre Schrollbach, S. 28.

40 Klein: „Wasser als treibende Kraft. Seit fast 200 Jahren wird in der Schrollbacher Mühle gegerbt“; in Die Rheinpfalz Nr. 153 vom 5.7.2013, Teil Immobilienmarkt

S. 4

41 Internetdatei Liste der Kulturdenkmäler in Niedermohr, http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturdenkmäler_in_Niedermohr, Abruf vom 17.3.2014.

42 H. Weis; Internet-Datei Matzenbach.de/gemeinde/historik/matz.htm, Stand November 2007.

43 Internetdatei Wikipedia, Stichwort Schwabenbach, http://de.wikipedia.org/wiki/Schwabenbach, Abruf vom 14.3.2014.

44 Denk­maltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, S. 192.

45 Denkmaltopo­graphie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, S. 192.

46 Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, S. 192-193.

47 Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, S. 192-193.

48 Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, S. 193, 198.

49 Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, S. 192.

50 prot. KB Birlenbach, Archives Départmentales Bas-Rhin, Best.: 3 E 42/9, Bl. 242.

51 Internetdatei Wikipedia, Stichwort Schwarzbach, http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzbach_%28Blies%29, Abruf vom 17.3.2014.

52 Wilms: Flößereibetrieb im Westrich. Geschichtliche Betrachtung eines ausgestorbenen Gewerbes; in: Heimatkalender für Stadt und Landkreis Zwei­brücken

(„Westrich-Kalender“) 1960, S. 121-125.

53 Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, S. 421.

54 Stadtarchiv Zweibrücken: Landgerichtsbuch Zweibrücken, fol. 459r; Gölzer: Register zum Landgerichtsbuch Zweibrücken, S. 11, 136.

55 Stürmer: Mühlenrecht, S. 86.

56 LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5.

57 LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 Bl. 481-488; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 205.

58 Bohrer: Copulati­ons-Register zu den Evangel. Reform. Kirchenbüchern der Pfarrei Ernstweiler, S. 50.

59 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 124r.

60 Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zwei­brücken, S. 56.

61 Weber Mühlen besonderer Art, S. 260.

62 Jaffé: Papier­mühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 9.

63 Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 56.

64 Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 56-57.

65 Jaffé: Papiermühlen im ehema­ligen Herzogtum Zweibrücken, S. 9; LA Speyer Abt. Zweibrücken Akt 132/22.

66 Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 9.

67 Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 9.

68 Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 9; Börst: Die Papiermacherfamilie Maurer,, S. 133; Biundo/Heß: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt, S. 140.

69 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 469-481.

70 Börst: Papiermacherfamilie Maurer, S. 135 Nr. 6.

71 Börst: Papiermacherfamilie Maurer, S. 136 Nr. 7.

72 Bohrer: Copulations-Register zu den Evangel. Reform. Kirchenbüchern der Pfarrei Ernstweiler, S. 7.

73 Börst: Papiermacherfamilie Maurer, S. 137 Nr. 10.

74 Eilbote Landau, Nr. 45 vom 6.6.1855, S. 251.

75 Klauck: Lexikon saarländischer Orte S. 423.

76 Klauck: Lexikon saarländischer Orte S. 423:

77 Seiter/Müller: Reformiertes Kirchen­buch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, S. 5.

78 LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29.

79 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 239.

80 luth KB Steinwenden, Copulationseintrag vom 20.5.1738.

81 LA Speyer W 41 Nr. 2321.

82 Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, S. 5.

83 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7, Bl. 15r.

84 Hoffelder: Einwohner von Mechtersheim, Nr. 1167.

85 Schnabel: Bevölke­rungsangaben des Bistums Speyer, 2011, S. 272.

86 Archives Départmentales Bas-Rhin Strasbourg, kath. KB Altenstadt.

87 Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, S. 279.

88 Eilbote Landau vom 6.6.1846 S. 91 = LA Speyer Best. Y 20/41.

89 zur Gänsmühle: Spengel: Mühlen im Gebiet der unteren und mittleren Nahe, Bd. 2, S. 24.

90 Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, S. 240.

91 Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 517.

92 Weber:Mühlen und Müllerhandwerk, S. 282 leider ohne Quellenangabe.

93 Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S 517.

94 Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S 517.

95 Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz: Findbuch des Bestandes Familien- und Werksarchiv Gebr. Gienanth-Eisenberg [= LA Speyer Best. T 89], bearb. von Paul Warmbrunn, Koblenz 2000, S. 74; LA Speyer Best. T 89 [Gienanth] 03.07 Nr. 26.

96 Rohr: Wanderung, S. 19.

97 LA Speyer Best. F6 Bd. 1, S. 11.

98 Kölsch: Familienregister zu den kath. KB der Pfarrei Schweix, S. 13 Nr. 78.

99 Kölsch: Familienregister zu den kath. KB der Pfarrei Schweix, S. 22 Nr. 145.

100 LA Speyer Best. C20 Nr. 2823.

101 LA Speyer Best. C20 Nr. 2825: Umwandlung der Hilster Sägemühle (auch Schweixer Mühle, oberste Hilster Mühle und Damm-Mühle genannt) in eine Mahlmühle, deren Abgaben und Freiheiten, 1734-1768“.

102 hierzu Grimm: Deutsches Wörterbuch, Bd. 15, S. 223.

103 Anm.: im Amt Lemberg gelegen, LA Speyer Best. C20 Nr. 2822 fol. 15.

104 LA Speyer Best. C20 Nr. 2822 fol. 3-5.

105 LA Speyer Best. C20 Nr. 2823: Erbbestandsbriefe und Reverse über die Hilster Weiherdamm-Sägemühle oder Schweixer Damm-Mühle, darin Erbbestandsbrief für

Benedikt Meißler (Mistler) von 1715; LA Speyer Best. C20 Nr. 2822, fol. 7-10r.

106 LA Speyer Best. C20 Nr. 2822 fol. 22.

107 LA Speyer Best. C20 Nr. 2822 fol. 23.

108 LA Speyer Best. C20 Nr. 2822 fol. 23-23r; aA. Rohr: Wanderung, S. 35: Philipp Felten und Eva Bauer bauten 1723 eine Ölmühle an.

109 Rohr: Wanderung, S. 35.

110 LA Speyer Best. C20 Nr. 2823: Erbbestandsbriefe und Reverse über die Hilster Weiherdamm-Sägemühle oder Schweixer Damm-Mühle, darin Erbbestandsbrief für Anna Eva, Witwe Philipp Felders von 1734.

111 LA Speyer Best. C20 Nr. 2825: Umwandlung der Hilster Sägemühle (auch Schweixer Mühle, oberste Hilster Mühle und Damm-Mühle genannt) in eine Mahlmühle, deren Abgaben und Freiheiten, 1734-1768“.

112 LA Speyer Best. C20 Nr. 2823: Erbbestandsbriefe und Reverse über die Hilster Weiherdamm-Sägemühle oder Schweixer Damm-Mühle, darin Erbbestandsbrief für Anna Eva, Witwe Philipp Felders und deren zweiten Ehemann Joachim Ziegler von 1742.

113 LA Speyer Best. C20 Nr. 2823: Erbbestandsbriefe und Reverse über die Hilster Weiherdamm-Sägemühle oder Schweixer Damm-Mühle, darin Erbbestandsbrief für

Claus Cöllsch und seine Ehefrau Elisabeth geb. Földer von 1745.

114 LA Speyer Best. C20 Nr. 2822 fol. 24.

115 LA Speyer Best C20 Nr. 2835.

116 Rohr: Wanderung, S. 35-36.

117 LA Speyer Best. C20 Nr. 2826.

118 Rohr: Wanderung, S. 35-36.

119 LA Speyer Best C20 Nr. 2827.

120 Rohr: Wanderung, S.36.

121 Rohr: Wanderung, S.36.

122 Rohr: Wanderung, S.36.

123 Kölsch: Familienregister zu den kath. KB der Pfarrei Schweix, S. 38 Nr. 247.

124 Kölsch: Familienregister zu den kath. KB der Pfarrei Schweix, S. 6 Nr. 38.

125 Kölsch: Familienregister zu den kath. KB der Pfarrei Schweix, S. 31 Nr. 204.

126 Rohr: Wanderung, S.36.

127 Siegl: Ortssippenbuch Pirmasens I, S, 13.

128 LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2829: Zuweisung von Bauholz an den Müller Hans Vogel zu Hilst zur Wiederherstellung seiner abgebrann- ten Mühle sowie zeitweiliger Gültnachlaß, 1667.

129 LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2824: Bitte des 80jährigen Müllers Hans Vogel aus Hilst um Übertragung des Erbbestands auf seinen Sohn Hans Georg, 1676.

130 LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 2831.

131 Wittner: Familienregister Großfischlingen, S. 76.

132 LA Speyer Best. C20 Nr. 2831.

133 Wittner: Familienregister Großfischlingen, S. 76.

134 LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 2831, fol. 4.

135 LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 2831, fol. 2.

136 LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 2831, nicht fol.

137 LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 2831, nicht fol.

138 LA Speyer Best C20 Nr. 2827.

139 LA Speyer Best. C20 Nr. 3227.

140 Rohr: kath. Kirchenbuch Großsteinhausen, S. 68.

141 Kölsch: Ziviles Geburts-, Heirats- und Sterberegister der Gemeinde Schweix, 13.

142 Internetdatei www.muehlen-dgm-ev.de; Mühlenstandorte in Rheinland-Pfalz und Saarland, Nr. 14 Hilstermühle in Schweix, Abruf vom 15.12.2013.

143 Internetdatei www.muehlen-dgm-ev.de; Mühlenstandorte in Rheinland-Pfalz und Saarland, Nr. 14 Hilstermühle in Schweix, Abruf vom 15.12.2013.

144 LA Speyer Best C20 Teil 1, Mühlenübersicht im Amt Lemberg; Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, S. 280.

145 LA Speyer Best. C20 Nr. 2826.

146 LA Speyer Best. C20 Nr. 2836.

147 LA Speyer Best C20 Nr. 2827.

148 LA Speyer Best. C20 Nr. 3227.

149 Wikipedia, Stichwort 'Seebach (Rhein)', Abruf vom 25.8.2013.

150 Kazenwadel: Wassermühlen im Wonnegau, S. 9-10.

151 http://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/westhofen/kulturdenkmaeler/muehlen.html, Abruf vom 25.8.2013.

152 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 206r-208r.

153 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 91r.

154 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 206r-208r.

155 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 98.

156 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 54r.

157 Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, S. 427.

158 Frey: Beschreibung des bay­rischen Rheinkreises, +++klären: welcher Band+++, S. 442.

159 Wikipedia, Stichwort 'Selzen', Abruf vom 17.3.2014.

160 Denk­maltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, S. 334.

161 LA Speyer Best. U 298 Nr. 295 F.

162 LA Speyer Best. U 298 Nr. 295 F.

163 Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, S. 334.

164 Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, S. 335.

165 Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, S. 342.

166 Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, S. 342.

167 Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 8.

168 Bohrer: Register ref. KB Hinterweidenthal, S. 2.

169 Mitteilung von Herrn Benedikt Schreiner bei Geneanet, Abruf vom 19.2.2015 unter Bezugnahme auf Kastens: Dahn Families, Nr. B7, B72.

170 Eilbote Landau Nr. 23 vom 20.3.1858, S. 142,

171 Geiger: Der Albersweilerer Kanal bei Landau - eine historisch-geographische Betrachtung; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 143 ff.

172 Decker: Die Winderoll-Müller; in: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 83.

173 Internetdatei http://www.xn--kanalmhle-siebeldingen-xlc.de/wir/index.html , Abruf vom 8.12.2013.

174 Decker: Die Winderoll-Müller; in: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 82.

175 Internetdatei http://www.xn--kanalmhle-siebeldingen-xlc.de/wir/index.html, Abruf vom 8.12.2013; Decker: Die Winderoll-Müller; in: Südliche Weinstraße: Heimat- Jahrbuch 2012, S. 82-83.

176 Internetdatei http://www.xn--kanalmhle-siebeldingen-xlc.de/wir/index.html, Abruf vom 8.12.2013.

177 Christmann: Siedlungsnamen I, S. 311.

178 Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 12.12.2012; Heupel: Historische Skizzen zu den Siebeldinger Mühlen, S. 72.

179 Grünenwald: Die Kindinger Mühle an der Queich; in: Heimatblatt der Pfäl­zer Zeitung und des Rheinischen Volksblattes, Speyer 1939 S. 1-2; ebenso unter Hinweis auf Grünenwald s. auch Heupel: Historische Skizzen zu den Siebeldinger Mühlen, S. 72.

180 Neubauer: Regesten Kloster Hornbach, S. 20 Nr. 53 unter Bezugnahme auf Würdtwein: Subsidia Diplomatica, Tom. XII, Nr. XLVII, S. 136-137.

181 Würdtwein: Subsidia Diplomatica, Tom. XII, Nr. XLVII, S. 136-137.

182 Christmann: Siedlungs­namen I, S. 311.

183 Kuby:: Pfarrerlisten kleinerer pfälzischer Herrschaften; Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 2001, S. 79 ff.

184 Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, S. 140 Nr. Nr. 549.

185 Heupel: Historische Skizzen zu den Siebeldinger Mühlen, S. 72.

186 Heupel: Historische Skizzen zu den Siebeldinger Mühlen, S. 72.

187 Stadtarchiv Landau Best. 35/4410, Ratsprotokoll Landau vom 20.11.1684; Mitteilung von Herrn Dr. Michael Martin vom 20.11.2014.

188 Stadtarchiv Landau Best. 35/4410, Ratsprotokoll Landau vom 20.11.1684; Mitteilung von Herrn Dr. Michael Martin vom 20.11.2014.

189 Heupel: Historische Skizzen zu den Siebeldinger Mühlen, S. 73.

190 Anm.: bei Weber, Mühlen und Müllerhandwerk, S. 256 als „Flück“ angegeben.

191 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7, Bl. 18.

192 LA Speyer Best. C46 Nr. 94: Fürstlich-löwensteinischer Erbbestandsbrief vom 16.6.1781.

193 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 18 vom 18.1.1823 S. 92.

194 Eilbote Landau Beilage zu Nr. 19 vom 9.5.1846.

195 Heupel: Siebeldinger Mühlen, S. 76; auch zur Gemarkungsänderung von 1828.

196 LA Speyer Best. H3 Nr. 7676/4: Trennung der Siedlung Kolchenbach von der Gemeinde Birkweiler und Eingemeindung nach Siebeldingen, 1826-1828.

197 Decker: Die Winderoll-Müller. - In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 82.

198 Eilbote Landau Nr. 7 vom 23.1.1858, S. 45,

199 Eilbote Landau Nr. 23 vom 20.3.1858, S. 141.

200 Dolch/Greule: Siedlungsnamenbuch, S. 182.

201 Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , S. 25.

202 Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , S. 52.

203 Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , S. 63.

204 Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , S. 96.

205 Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , S. 99.

206 Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , S. 18.

207 Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , S. 51.

208 Karte bei Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2 S. 136.

209 Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, S. 211.

210 Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, S. 212.

211 Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, S. 421.

212 Anthes: Ka­sualien luth. Pfarrei Sien , S. 51.

213 Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , S. 63.

214 Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, S. 451.

215 Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , S. 52.

216 Spengel: Mühlen im Ge­biet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 136.

217 Hüttenberger: Das schwarze Schaf der Gilcher Familie. Endete der Stamm Gilcher-Weisweiler unter der Guillotine; in: PRFK 2003, S. 203.

218 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk a.a.O. S. 143.

219 Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, S. 448.

220 Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 75 vom 19.9.1866.

221 Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2 S. 136.

222 Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , S. 103.

223 Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , S. 108.

224 Esser: Ortsfamilienbuch Winden, S. 117 Nr. 446/7.

225 Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, S. 8.

226 LA Speyer Best. A2 Nr. 1271/9: „Klingenmünster: Erbauung einer Mahlmühle in Sulz durch den Sägmüller Henrich Zeis.

227 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768, Bl. 11r;

We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 257.

228 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768, Bl. 11r;

We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 257.

229 Anm.: bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 257 “von Helmstädtische Müh­le”.

230 Leonhard, Alois P.: "Von Gemarkungen und Flurnamen des Wasgaudorfs Silz", erwähnt www.silz.de/geschichte, Abruf vom 16.2.2016.

231 Neue Speyerer Zeitung Nr. 30 vom 9.3.1822.

232 Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 16.4.1827, Nr. 62, Beilage, S. 375.

233 Eilbote Landau vom 25.6.1859, S. 302 = LA Speyer Best. Y 20/41.

234 Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, S. 68.

235 Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, S. 103 Nr. 55.

236 Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf .

237 Anthes: Die Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg im Jahre 1601; in: PRFK 1975, S. 245.

238 Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 129.

239 LA Speyer Best. B2 Nr. 192/1, zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 229.

240 zitiert bei Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach d. Akten aus dem Kirchenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1957, S. 159-61, 173-76;

1958, S. 201.

241 Archiv der evangelischen Kirche im Rheinland (Archivstelle Boppart) Best. 5WV 022B Kirchenschaffnei Meisenheim; auch Internetdatei www.muehle-sitters.de,

Abruf vom 27.2.2014.

242 Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach d. Akten aus dem Kirchenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1957, S. 159-61, 173-76; 1958, S. 201.

243 LA Spey­er Best. B2 Nr. 192/1.

244 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 229.

245 Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach d. Akten aus dem Kirchenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1957, S. 159-61, 173-76; 1958, S. 201.

246 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 105r.

247 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 63-64.

248 Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach d. Akten aus dem Kirchenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1957, S. 159-61, 173-76; 1958, S. 201.

249 Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach d. Akten aus dem Kirchenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1957, S. 159-61, 173-76; 1958, S. 201.

250 Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach d. Akten aus dem Kirchenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1957, S. 159-61, 173-76; 1958, S. 201.

251 Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach d. Akten aus dem Kirchenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1957, S. 159-61, 173-76; 1958, S. 201.

252 Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach d. Akten aus dem Kirchenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1957, S. 159-61, 173-76; 1958, S. 201.

253 Intelligenzblatt des Rheinkreises, Bd. 12, S. 170 und Denkmaltopo­graphie Donnersbergkreis, S. 132.

254 In­ternetdatei http://www.ferienwohnung-sitters.de unter Bezugnahme auf Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach den Akten aus dem Kir­chenschaffnei-Archiv Meisen- heim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, Jg. 37, 1957, S. 159-61 und 173-76; Jg. 38, 1958, S. 201 f..

255 Intelligenzblatt des Rheinkreises, Bd. 12, S. 170.

256 Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 132.

257 Internetdatei http://www.ferienwohnung-sitters.de unter Bezugnahme auf Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach den Akten aus dem Kirchenschaff­nei-Archiv Meisen- heim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, Jg. 37, 1957, S. 159-61 und 173-76; Jg. 38, 1958, S. 201 f.

258 Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf .

259 Anthes: Die Kasualien der re­formierten Pfarrei 1607-1798 und der lutherischen Pfarrei 1684-1798 zu Meisenheim am Glan, S. 430.

260 Archiv für Hessi­sche Geschichte und Altertumskunde, Darmstadt 1835, S. 193.

261 Denkmaltopographie Rheinland-Pfalz Bd. 18.2 Kreis Mainz-Bingen, S. 319.

262 Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, S. 168 Nr. 267-269; Litzenburger: Die Entstehung und Ausbreitung der Grundherrschaft Werschweiler; in: Archiv für

mittelrhein. Kirchengeschichte, 1950, S. 122.

263 LA Speyer Best. B1 Nr. 331; Kirchenschaffnei-Archiv Zweibrücken Rep. IV Nr. 3626 fol. 1; Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, S. 405 Nr. 1152;

Litzenburger: Die Entstehung und Ausbreitung der Grundherrschaft Werschweiler; in: Archiv für Mittelrhein. Kirchengeschichte, 1950, S. 165.

264 Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. F5 Nr. 140, S. 433: 1732 Oktober 20: Vergleich des Regierungsrats v. Vorster als Besitzer der v. brambachschen Mühle zu Udenheim mit dem Müller Ad. Bayer zu Sörgenloch wegen des Wasser- und Wehrrechts.

265 Denkmaltopographie Rheinland-Pfalz Bd. 18.2 Kreis Mainz-Bingen, S. 319-320.

266 LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Kopie; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

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