Version 2.1.2018

 

Litera O

Oberalben-Oberwiesen

 

 

 

Oberalben:

VG Kusel, Lk Kusel; direkt neben Dennweiler-Frohnbach, westlich von Kusel; am Oberalberbach gelegen.

 

Das Dorf war zunächst veldenzisch; im Erbgang ab 1444 pfalz-zweibrückisch. Im Oberamt Lichtenberg. 1409 vermählte sich der Sohn des Kurfürsten/König Ruprecht III. von der Pfalz und der Elisabeth von Hohenzollern, Pfalzgraf Stephan mit Anna von Vel­denz, dem einzigen Kind und damit Alleinerbin des Grafen Friedrich III. von Veldenz. Graf Friedrich III. von Veldenz verstarb 1444, die Grafschaft einschließlich Oberalben fiel an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, da inzwischen auch Pfalzgraf Stephan verstorben war, an dessen Sohn und Nachfolger Pfalzgraf Ludwig I. der Schwarze trat. Das Dorf gehörte zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg, Schultheißerei Ulmet 1.

 

Im 30jährigen Krieg wurde das Dorf zerstört. Nach dem Tod des schwedischen Königs Gustav Adolf 1632 und der Niederlage der Protestanten 1634 in der Schlacht von Nördlingen nahm der weitere Kriegsverlauf für die Protestantische eine ungünstige Wende. Die Kaiserlichen (die Katholiken) überrannten die pfälzischen Lande. Die Kroaten zogen durchs Glantal bis nach Kusel und steckten 1635 die Stadt in Brand. Auch die übrigen Dörfer sollen dabei in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Die Ortschaften wurden dem Erdboden gleichgemacht, die Häuser in Brand gesetzt, die Einwohner gequält und ermordet. Es gibt zwar keine direkten Beweise, in Oberalben zerstört wurde. In einem Bericht des Baumholderer Gerichts über die Verwüstungen im 30jährigen Krieg findet sich eine kurze Mitteilung Oberalben. Darin wird allerdings nur auf 2 Häuser eingegangen, die außerhalb des Dorfes bereits auf Baumholderer Gebiet standen. Dennoch kann davon ausgegangen werden, daß das ganze Darf zerstört wurde2 . 1750 wurde bis auf drei Häuser nahezu das ganze Dorf bei einem Brand zerstört 3.

 

Kirche:

Oberalben gehörte zur Pfarrei Ulmet (Flurskapelle); die dortigen Kirchenbücher (Taufbuch) sind ab 1639 erhalten.

 

Mühlen:

in der Flurnamenskarte 1847/48 4 ist nördlich des Dorfes eingetragen: „die alte Mühle, später Blasse Mühle“; nordwestlich des Dorfes befindet sich der Mühlweg und westlich anschließend der Mühlgraben; dort ist die Germannsmühle eingezeichnet.

 

Oberalben hatte zeitweise 2 Mühlen. Die ältere Mühle stand im Kuralbtal. Nachdem die Mühle unbrauchbar geworden war, wurde ein vorteilhafterer Standort gesucht und die neue Mühle dort gebaut, „wo heute das Zincksche Haus steht“ 5. Zwischenzeitlich trat ein zweiter Müller auf, der sich bei der ersten, alten Mühle erneut einen kleinen Mühlenbetrieb einrichtete 6.

 

Karte:

- Flurnamenskarte 1847/48 7

 

 

- alte Oberalber Mühle, Pletschmühle, Kuralbmühle:

Die alte Mühle stand am Eingang des Kuralbtals, ungefähr „zwei Büchsenschuß“ vom Dorf entfernt; in anderen Urkunden wird die Entfernung mit 130 m angegeben 8.

 

Oberalben hatte zeitweise 2 Mühlen. Die ältere Mühle stand im Kuralbtal. Nachdem die Mühle unbrauchbar geworden war, wurde ein vorteilhafterer Standort gesucht und die neue Mühle dort gebaut, „wo heute das Zincksche Haus steht“ 9. Zwischenzeitlich trat ein zweiter Müller auf, der sich bei der ersten, alten Mühle erneut einen kleinen Mühlenbetrieb einrichtete 10.

 

Im ältesten Taufbuch ab 1639 der Kirchengemeinde Ulmet, zu der Oberalben gehörte, befindet sich 1650 folgender Eintrag: „Hanns Philips: Hannß Peter *Lauers, Müllers uf der Alben und Elisabethen ehelicher Sohn ist getauft worden den 23. Januarii 11. Heidrun Werner, die Verfasserin der Oberalber Dorfgeschichte, rechnet ihn den Einwohnern von Oberalben zu 12, meint jedoch andererseits, die Entstehungszeit der ältesten Mühle in Oberalben sei das Jahr 1736 gewesen 13.

 

1725 beantragte ein Dietrich *Jung aus Erzweiler beim Oberamt Lichtenberg die Baugenehmigung zur Errichtung einer Hausmühle in Oberalben. Die Genehmigung wurde verweigert, weil der Bach zu klein sei und im Sommer die Gefahr der Austrocknung bestehe. Der nächste Antragsteller war der Gemeindsmann zu Oberalben, Johann Nickel *Mack. Ebenfalls beantragte der Zimmermann Jo­hann Jacob *Wolf aus Rehewiler (Rehweiler) für sich eine Baugenehmigung. Dieser gab eine genaue Begründung, weshalb der Müh­lenbau zu Oberalben gerechtfertigt sei: Die umliegenden Dörfer Oberalben, Dennweiler, Frohnbach, Körborn, Burg und Thallichten­berg wä­ren zwar zur herrschaftlichen Mühle nach Ruthweiler gebannt, hätten aber einen einstündigen, beschwerlichen Weg zur Bannmühle, der zudem mehrere Male am Tag abgefahren werden müßte. Der Wassermangel, unter dem auch die Bannmühle Ruthweiler zur Som­merszeit zu leiden hatte und die größere Bequemlichkeit für die Bewohner werden als weitere Gründe angege­ben. Der Mitbewerber Johann Nickel Mack beschwerte sich daraufhin bei der Landschreiberei. Der Schriftwechsel gelangte bis zur höchsten Instanz, der Herzogin Karolina von Zweibrücken. Der erste Bewerber, Johann Nickel Mack, ging als Sieger aus dem Streit hervor und erhielt 1736 die begehrte Baugenehmigung. Noch im selben Jahr baute er die Mühle als Pletschmühle und erhielt einen Erbbestand. Hierbei hat er sich finanziell übernommen. Der Bannzwang zur Ruthweiler Mühle war nicht aufgehoben; er durfte nur für sich selbst mahlen und für andere nur dann, wenn die Ruthweiler Mühle aus irgendeinem Grund die Mahlgäste nicht bedienen konnte. Die Pacht betrug (in heutiger Schreibweise): an Geld einen Gulden, 7 Batzen, 8 Pfennig in rheinischer Währung, dann an Korn 2 Malter, 2 Sester Lichtenberger Maßung und dörrer, marktreiner Frucht. Die Pacht war an Martini fällig; der Müller mußte sie persönlich zur Lichten­berger Landschreiberei und zur Kellerei bringen. Mack blieb nicht anderes übrig, als den Erbbestand an der Mühle zu verkaufen, was nicht einfach war. Nach längeren Verhandlungen konnte Mack die Mühle 1738 für 700 fl an Jacob *Becker aus Blaubach verkaufen, „weil dieser mehr als der Verkäufer im Vermögen habe“. Im Jahre 1745 verkaufte Becker die Mühle, „die nur aus einem überschläch­tigen Rad Bestand“, an den Rütschenmüller (Ritschmühle bei Kusel) Johann Nickel (1) *Barth, der 400 fl bezahlte 14.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lichtenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle wie folgt beschrieben: liegt an der 'Cour Alb' (Kuralb). „Ohngefähr 2 Büchsenschuß liegt diese Mühle unten an dem Dorf Oberalben. Es ist ein einfaches Hauß, welches in dem Bau nicht zum besten stehet, dann die Wassermauer große Noth leidet …. Sie hat ein 15 ½ Schuh hohes Wasserradt, welches einen Mahl und einen im Trillis laufenden Scheelgang treibet. .. Gibt jährlich 4 Malter 1 Faß halb Korn und halb Haber und dann 1 Thaler an Geldt. . Oberalben, Frohnbach und dann Weyler sind die nechste Örter, aber alle nach Ruthweyler gebannet. Johann Nickel *Barth hat diese Mühle von Jacob *Becker von Blaubach vor ohn­gefehr 2 Jahren erkauft, aber noch kein Erbbestandsbrief darüber in Händen.“ 15

 

1752 veräußerte Johann Nickel (1) *Barth die Mühle für 510 fl an seinen Sohn Johann Peter *Barth. Bereits ein Jahr später übernahm dessen Bruder, Johann Jakob Barth, die Mühle im Erbbestand für 510 fl. Johann Jakob *Barth war ebenfalls Müller, vorher in der Hottenmühle bei Sobernheim. 1758 erwarb Johannes *Schultheiß aus Oberalben die Mühle für 475 fl; dieser war seit 1754 mit Anna Katharina Barth, der Tochter des Nickel Barth verheiratet und wahrscheinlich der Schwager von Johann Peter Barth und Jakob Barth 16.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd. Nr. 35 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Oberalber Pletsch Mühl [hat] 1 Waßer Rad welches einen Mahl und einen im trilles lauffenden Scheelgang treibet; [zahlt an Pfacht] 4 Malter 1 Faß halb Korn et halb habern, 1 fl an Geldt. Ist keine Bann Mühl, und zieht ihre Nah­rung meistentheils von der Fronbach (? unleserlich), mit Gerst, Krieß und Habermehl bis auf Korn Mehl.“ 17

 

1761 bat Johannes Scholler um die herrschaftliche Erlaubnis, seine Pletschmühle, die sich in einem ruinösen Zustand befände, auf einen anderen Platz verlegen zu dürfen, der näher beim Dorf liege und deshalb bequemer zu erreichen sei. Er schrieb, das Mühlrad hätte schon zweimal angenommen werden müssen, die zu hohen fluten hätten die Mühle verdorben. Sogar ein Gutachter wurde be­stellt, dem der neue Standort der Mühle geeignet erschien. Wer Johannes *Scholler war, konnte bisher nicht festgestellt werden; auch ist nicht überliefert, ob es ihm gelang, die Mühle zu verlegen 18.

 

1766 beklagte sich der Müller Johannes *Barth, daß die Mahlgäste ausblieben und er wollte wissen, ob auch die Schützen und Hirten zur Ruthweiler Mühle gebannt seien, wie die anderen Einwohner von Oberalben. In dem Beschwerdebrief erwähnte er den Müller Johannes *Schultheiß, der sein Schwiegervater sei und von dem er die Mühle erworben hätte 19.

 

In den 1790er Jahren, während der Französischen Besatzung wird die Mühle in Oberalben in einer Bestandsaufnahme über die Müh­len erwähnt. Weitere Nachrichten sind nicht überliefert. 1820 wandert der Müller Stephan *Barth nach Ruschberg aus 20.

 

1852 suchte der Ackerer und Gutsbesitzer Jakob *Blaß, aus dem Distrikt Kallmeswieß, um Erlaubnis nach, an der alten Mühle eine Mahlmühle zu betreiben und die alte Mahlmühle wieder in Betrieb zu nehmen. Die Mühle hatte er schon länger ohne Erlaubnis be­trieben. Die Erlaubnis wird 1855 erteilt; Blaß gibt die Mühle jedoch bald wieder auf. 1861 will die zuständige Behörde Auskunft über den Müller und die Mühle. Jakob Blaß ist jedoch nicht mehr in Oberalben, das Wehr ist gänzlich entfernt, die Mühlenanlage nicht mehr in Betrieb. 1859 war Blaß nach Amerika aus­gewandert. Blaß ist der Vater des Pfarrers Jakob Blaß 21.

 

Karte:

- Werner: Dorfgeschichte Oberalben, S. 82, Flurkarte von 1847/48, darin nördlich des Dorfes die alte Mühle, später Blasse Mühle.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1181/6: „Pletschmühle zu Oberalben, 1753“

 

 

- Oberalber Mühle (auch Neue Mühle), Germanns Mühle:

am Stegbach nordwestlich von Oberalben gelegen; die Katasterkarte von 1847/48 zeigt erstmals 2 Mühle in Oberalben, die kleine Mühle im Kuralbtal (= Alte Oberalber Mühle) und die neue, bedeutendere Mühle am Stegbach. 1853 beschwert sich der Müller Peter *Braun über die Wiesenbesitzer aus Dennweiler-Frohnbach, die wegen Wiesenbewässerung dem Müller das Wasser für seine Mühle abzweigen. Es war ihm dadurch unmöglich, seine Mühle zu betreiben. Er weist daraufhin, daß er schon 29 Jahre die Mühle besitze; danach Bestand die Mühle schon 1824. Auch sein Nachfolger Jakob Müller beschwert sich 1859 über den Wasserentzug. Dessen Nachfolger ist sein Schwiegersohn Johann Peter *Germann (* 1830 Grünbach – 1908 Oberalben; ∞ 1856 mit Karolina Ruth Müller) 22.

 

Der Johann Peter *Germann ist der Sohn von Jakob Germann und der Luise Braun 23, so daß die Mühle wohl innerhalb der Familie Braun weitergegeben wurde.

 

Die Mühle brannte vor 1893 ab; 1893 wurde an der Stelle der Mühle das neue Wohnhaus Gehrmann errichtet 24.

 

Karte:

- Werner: Dorfgeschichte Oberalben, S. 82, Flurkarte von 1847/48, darin westlich des Dorfes die Germanns Mühle.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1181/5: „Mahlmühle zu Oberalben, 1725-1766“

- Werner, Heidrun: Dorfgeschichte von Oberalben, Kusel 1987

- Zink: Bestand schon früher eine Wasserleitung nach Burg Lichtenberg? Die Geschichte der Oberalber Mühle gibt Auskunft. [Ober­alben]; in: Kuseler Tageblatt 13, Nr. 70 v. 23. 3. 1961

 

 

 

 

 

Oberarnbach:

VG Landstuhl, Lk Kaiserslautern; südlich Landstuhl auf der südwestpfälzischen Hochebene, der Sickinger Höhe, im Arnbachtal gele­gen.

 

Als Dorf wird Oberarnbach erstmals in den geschichtlichen Aufzeichnungen im Jahre 1364 erwähnt und gehörte im 14. Jahrhundert zum Herrschaftsbereich der Grafen von Homburg. Im 16. Jahrhundert kam es zur Sickingischen Herrschaft Landstuhl, bei der es bis zur Französischen Revolution verblieb. Der Name des Ortes wird vom hier entspringenden Arnbach abgeleitet. Der Zusatz Ober- (am Oberlauf des Arnbachs) tritt erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts auf, zur Unterscheidung von Kirchenarnbach 25.

 

Urkunden/Literatur:

- Weis, Hermann: Oberarnbach. Beiträge zur Geschichte eines Dorfes im „Specktal“ auf der Sickinger Höhe. Oberarnbach 2001

 

 

Mühlen:

- Oberarnbacher Mühle:

um 1738 war Michael Härig auf der Oberarnbacher Mühle; seine Tochter Anna Barbara Härig (ca. 1738 – 16.1.1804 Höheinöd) hei­ratet den Johann Nicolaus Gerhard 26.

 

 

 

 

 

Oberaudorf/Bayern:

nahe Kiefersfelden

 

Mühlen:

In wenigen Fällen sind im Mühlenlexikon auch Mühlen außerhalb des „pfälzischen“ Bereichs erfaßt, insbesondere bei Zufallsfunden in pfälzischen Archiven, beispielsweise bei der Gfallermühle in Oberaudorf/Bayern.

 

- Gfallermühle:

die älteste Erwähnung der Gfallermühle in den Urkunden im LA Speyer stammt vom 15.5.1584. In dieser Urkunde die eine erbrecht­liche und eherechtliche Reglung zum Gegenstand hat, sind eine Reihe von Personen namentlich erwähnt, darunter Georg Wildgruber, Simon Widmann, Pieter Bloss, Sebastian Pürtl 27.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. V174 Nr. 10: Nachlaß Masson, beinhaltend Urkunden über die Gfallermühle Oberaudorf von 1584, 1711, 1720 und 1760

 

 

 

 

 

Oberauerbach:

Stadtteil der kreisfreien Stadt Zweibrücken; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken

 

Mühlen:

in einem Streit zwischen den Brüdern Eberhart und Walram von Zweibrücken kommt es am 23.10.1304 zu einer Einigung. Diese be­trifft u.a.: „Homines vero curie de Urbach ad molendinum de Mulenhuzen ...“. Es handelt sich entweder um Ober- oder Niederauer­bach bei Zweibrücken, oder vielleicht Urbach nicht weit von der Bach Schwalb, in dessen Nähe noch eine Mühle lag, die als 'Mühl­hausen' genannt sein könnte 28

 

Am 31.5.1465 wird der Müller „Niklas zu Auerbach“ in einer Urkunde des Klosters Werschweiler erwähnt. Abt Niklas von Werßwil­ler ist Mitteidinger zwischen dem Kloster Hornbach und dem Müller Niklas zu Auerbach 29.

 

Am 14.12.1792 verstirbt im Alter von 57 Jahren Henrich Peter *Becker; um 1765 Müller zu Oberauerbach erwähnt; ∞ mit Maria Eli­sabeth Theyson 30. ++klären: welche Mühle+++

 

Urkunden/Literatur:

- Pallasch, Waltraud: "... meinem Alt- und Großvattern Veioxen gnedig erlaubt worden, ein Mühl gen Oberauerbach zu bauen ..." : am Wasser zu Hause - die ersten Neumüller; in: Heimatkalender : d. Pirmasenser u. Zweibrücker Land 2001, S. 211-215 ++klären: wel­che Mühle+++

 

 

- Mahlmühle zu Oberauerbach:

am Martinstag 1563 erhält der Schultheiß auf dem Winterbacher Hof von Herzog Wolfgang von Zweibrücken (1526-1569) durch Erbbestandsbrief die Erlaubnis, eine Mahlmühle „oberhalb der OberAurbach, da die beide Wasser von Wintterbach und Battweiller zusammen Lauffen“ zu bauen 31.

 

Anna Catharina NN. (∞ mit Sebastian König, Pfarrer zu Lützelstein) erbt von ihrer Mutter weiland Hans Müllers Tochter 1/6 Erbteil an der Mühle zu Oberauerbach und verkauft diesen Anteil am 20.7.1668 32.

 

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Oberbacher Mahl Müller“ den ihm erteilten „Confirmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 33.

 

Um 1728 war Johann Friedrich *Becker der Müller in Oberauerbach; Vater der Maria Elisabeth Becker (∞ am 6.4.1728 mit Valentin Schäfer aus Herschberg 34), Vater des Müllers in Dellfeld Johann Friedrich (2) *Becker 35 und des Müllers auf der Mahlmühle Oberauerbach, Johann Henrich *Becker 36.

 

1745 war Heinrich Jakob *Becker Erbbeständer auf der Mahlmühle in Oberauerbach 37.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 38 wird die Mahlmühle zu Oberauerbach wie folgt beschrieben: “Die Mahlmühle zu Oberauerbach wird getrieben von der Auerbach (Wies­bach), je 1 Stunde von der Contwiger und Mörsbacher Mühle entfernt 2 unterschlächtige Wasserräder 1 Mahlgang und 1 Mahlgang mit Schälgang. Entrichtet jährlich 3 Ma. Korn und 3 Ma. Hafer und 1 fl für 4 Kappen. Hat keinen Bann. Heinrich Jakob *Becker ist seit 11 Jahren der Erbbeständer und legitimiert sich mit ei­nem Erbbestandsbrief vom 6ten May 1740 .... Der Erbbeständer findet sei­nen Verdienst sonderl: in hiesigem Dorf und Mehlhandel nicht weniger durch Ackerbau“ 39.

 

Die Tochter des Müllers Henrich (Heinrich) Jakob *Becker, die Maria Elisabeth Becker ∞ am 2.4.1750 in Niederauerbach dem Mül­ler Johann Nikolaus *Disqué aus Rinnthal 40. Dieser übernimmt wohl von seinem Schwie­gervater die Oberauerbacher Mühle, wäh­rend Henrich Jacob Becker aus Müllermeister und auch als Mühlknecht in Contwig erwähnt wird 41.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Oberauerba­cher Mühl [hat] 2 WaßerRäder welche 2 Mahl und einen [Eintrag fehlt; [zahlt an Pacht] 1 fl 1 bz an Geld, 3 Mltr Korn, 3 Mltr Ha­bern; hat keinen Bann, und könnte O.Auerbach aus 26 famil: bestehend allenfallß dahier ge­bannt, auch 40 famil: befördert werd.“ 42

 

Ab 1782 wird der Sohn aus der Ehe des Johann Nikolaus *Disqué und der Müllerstochter Maria Elisabeth Becker aus Oberauerbach (Tochter des Müllers in Oberauerbach und später in Contwig, Henrich Jakob *Becker), Georg Nikolaus *Disqué als Müller in Oberauerbach erwähnt 43. Um 1782 Müllermeister zu Oberauerbach; ∞ mit Carolina Weit­zel; mehrere Kinder aus der Ehe, geboren ab 1782 44.

 

Aus der Ehe stammt u.a. der Sohn und spätere Müller in Oberauerbach, Christian Gottfried *Disqué 45.

 

Um 1782 ist Georg Nickel *Disqué als Müller zu Oberauerbach benannt 46. Auf Georg Nikolaus Disqué folgt als Müller in Oberau­erbach der Sohn Christian Gottfried *Disqué als Mül­ler in Oberauerbach erwähnt 47. Christian Gottfried *Disqué war zunächst Müller und Ad­junkt in Oberauerbach, ab 1852 dann Nachtwächter in Contwig 48. ∞ mit Susanna Maria Schunck. Vaters des Müllers und Betriebsnachfolgers in Oberauerbach, Daniel Disqué

 

Müller auf der Mahlmühle waren:

- bis ca. 1750 err. Henrich Jakob *Becker; dessen Tochter Maria Elisabeth Becker ∞ 2.4.1750 den Müller Johann Nikolaus *Disqué aus Rinnthal

- ca. 1750 bis ca. 1782 Johann Nickolaus *Disqué aus Rinnthal; ∞ Maria Elisabeth Becker; auf diesen folgt der Sohn Georg Nickel Disqué

- ca. 1782 bis ca. 1807 Georg Nikolaus (Nickel) Disqué; ∞ mit Karolina Weitzel; Vater des Müllers Christian Gottfried Disqué

- ca. 1807 bis 1852 Christian Gottfried Disqué; ∞ Susanna Maria Schunck; Vater des Müllers Daniel Disqué

- ab 1852 bis +++ Daniel Disqué

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best B2 Nr. 1190/1: „Mühle zu Oberauerbach, 1563-1783“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1190/2: „Mahlmühle zu Oberauerbach, Erbbestandsbriefe, 1563-1783“

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über die Mühle in Oberauerbach

 

 

- Oberauerbacher Ohligmühle:

im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird die Oberauerbacher Ohligmühle zu Oberauerbach wie folgt beschrieben: “Liegt obiger Mahlmühl gegenüber und mit derselben in einem Waßerbau. Eine Stund von der Zweybrücker und so weit von der Winterbacher Ohlig-Mühl. Ist erst seit einem Jahr erbauet worden, wird durch ein unterschlechtiges Waßerrad getrieben und muß gewöhnl: wann solche gehet, die Mahlmühl wegen geringen Waßers still stehen. Zahlt jähr: und zwar auf Martini … 9 fl Erb­zinß. Seye versprochen worden zu Verbiedten, daß niemand außer Landtes neml: zu Winterbach sein Öhl schlagen laße. Heinrich Ja­cob Becker ist ebenfalls der Erbbeständer [Anm.: s. auch Oberauerbacher Mahlmühle] krafft un­term 11ten Sept: a.p. Erhaltenen Erb­bestands Briefes ...“. 49

 

 

 

 

 

Oberbexbach / Saarland:
s. auch *Niederbexbach

 

heute OT von Bexbach/Saar; im Norden der Stadt gelegen; war nassau-saarbrückisch ++++klären: die Mühle könnte jedoch pfalz-zweibrückisch gewesen sein, und ist möglicherweise deshalb in LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthalten++++

 

Das Dorf wurde im 30jährigen Krieg völlig zerstört. Eine Beschreibung des Oberamts Homburg vom 15.7.1634 zeigt, in welch schlechtem Zustand die Häuser schon damals waren, manche ganz verfallen, ein Teil schon unbewohnt. Der größte Teil der Bevölke­rung starb aber nach dem 15.7.1634 an der Pest, die in der Gegend bis Ende 1635 wütete 50.

 

Mühlen:

 

- Fulenbacher Mühle:

Fulenbach ist eine Wüstung im Saar-Pfalz-Kreis 51, dem späteren Fulenbacherhof, am heutigen Feilbach 52 gelegen. Der Feilbach ist ein 9,8 km langer linker Zufluß der Blies im östlichen Saarland bei Oberbexbach, Kleinottweiler und Jägersburg der in Altstadt in die Blies mündet.

 

Die Fulenbacher Mühle wird urkundlich bereits am 6.7.1317 genannt: „Anno 1317 Donatio Henrici de Tehtingen facta domus Theu­tonica in qua confert omne allodum quod habuit in Oberbexbach item curtem cum silvis nemoribus cum molendino in Fulenbach“ 53.

 

 

- Hochwiesmühle, auch Feylbachmühle bzw. Huttigsmühle:

1828 als „Hachwiesmühle“, 1837 als „Hubigs- oder Hochwiesmühle“ bezeichnet, 1916 ebenso 54; auch Huttigsmühle 55.

 

Die Mühle wurde zwischen 1710 und 1720 an der „Hochwiese“ errichtet. 1718 war Johann Georg Scheffer der Müller auf der Hoch­wiesmühle. Zweiweise wurde die Mühle auch Feylbachmühle genannt, ist aber mit dieser nicht identisch 56.

 

Bis ca. 1733 war Christian Erdle der Müller auf der Hochwiesmühle; sein Tochter Anna Catharina Erdle (ref.) ∞ I am 11.5.1733 luth. in Homburg den Johann Peter *Bischof (geb. ca. 1709; Sohn des Caspar Bischof und [∞ 2.2.1702 Obermiesau] der Anna Catharina Grick) 57.

 

Um 1870 war Balthasar Pirrung der Müller und Inhaber der Hochwiesmühle. Dieser annonciert im Zweibrücker Wochenblatt die Ver­pachtung der Mühle 58: „Unterzeichner beabsichtigt seine Mühle, bestehend aus 2 Mahlgängen und 1 Schälgang zu verpachten.“

 

1898 gelangte sie in den Besitz der Familie Bartels. Der Mühlenbetrieb wurde eingestellt. Ab 1911 führte Gustav Kraus hier eine Gastwirtschaft 59.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 593: Karte Gemarkung Oberbexbach von 1805, darin auch die Huttigsmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über einen Mühlenbau in Oberbexbach

 

 

 

 

 

Oberbronn/Elsaß:

südlich von Niederbronn les Bains in den Nordvogesen gelegen; gehörte bis 1570 zur Grafschaft Zweibrücken-Bitsch; fiel 1570 beim Aussterben der Grafen von Zweibrücken-Bitsch an die Grafen von Leiningen-Rixingen.

 

Mühlen:

- Ölmühle:

vor 1721 war Christian *Hauß († vor 1721 Oberbronn) Ölmüller in Oberbronn; sein Sohn, der Hufschmied Johann Wendell Hauß heiratet am 17.7.1721 luth in Albersweiler Anna (Marie) Margarethe Eichenberger, Witwe Weber; im Kirchenbuch ist Christian Hauß als bereits verstorben eingetragen 60.

 

 

 

 

 

Ober-Flörsheim / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms

 

Der Namenszusatz „heim“ und ein Gräberfeld weisen Ober-Flörsheim als fränkische Gründung aus. 768 wird ein „Fletersheim“ im Wormsgau im Lorscher Codex erwähnt, doch erst die Nennung von „Flarlesheim superiori“ 776 läßt sich eindeutig auf Ober-Flörs­heim beziehen. Um 1190 hatte Werner II. von Bolanden den „comitatus“ am Ort, später wurde an die Ritter von Flersheim verlehnt. Ab 1237 entstand hier eine Deutschordenskommende der Ballei Marburg, die zum bedeutendsten Grundherrn und infolge des Er­werbs der Rechte der Bolander 1280 zum Ortsherrn aufstieg. Von 1262 war hier das Kloster Otterberg begütert, daneben das Dom­stift und das Stift St. Paul zu Worms. Aufgrund der Schirmvogtei und weiterer Rechte erlangte Kurpfalz 1506 die Herrschaft über das Dorf, das fortan zum Oberamt Alzey gehörte 61.

 

1787 hatte Ober-Flörsheim 516 Einwohner und 102 Häuser. 1830 lag die Bevölkerungszahl bei 1061 Einwohner, darunter 81 Menno­niten, der Baubestand umfaßte 173 Häuser. Der vorläufige Höchststand der Einwohnerzahl war 1849 mit 1223 Personen erreicht, doch die Auswanderung nah Nordamerika führte bald zum Bevölkerungsrückgang. Für 1900 verzeichnet die Statistik 1013 Einwoh­ner und 220 Häuser 62.

 

 

Mühlen:

die Deutschordensherren besassen die Obere Mühle und die Untere Mühle außerhalb (1482 belegt), die über die Mühlgasse in Ver­längerung der Hauptstraße zu erreichen waren 63.

 

- Obere Mühle:

außerhalb des Ortes in der Gewanne gelegen, nordöstlich des Dorfes; die Deutschordensherren besassen die Obere Mühle; Hofanlage des 18./19. Jh.; dort befindet sich an der Scheune ein spätbarocker Wappenstein der Freiherrn von Hardenberg mit Deutschordens­kreuz, erwähnt in der Kommendebeschreibung von 1773 64.

 

 

- Untere Mühle:

die Deutschordensherren besassen die Untere Mühle außerhalb des Dorfes (1482 belegt), die über die Mühlgasse in Verlängerung der Hauptstraße zu erreichen war 65.

 

 

 

 

 

Oberhausen a.d. Appel:

s. Johann Georg *Gattung (zugleich auch in Münsterappel)

 

VG Alsenz-Obermoschel, Lk Donnersbergkreis; im mittleren Appeltal gelegen; in der Ortsmitte mündet der Gutenbach; das Dorf zählte zum Besitz, den König Arnulf 893 der Abtei St. Maximin vor Trier bestätigte, und wurde von deren Probstei Münsterappel verwaltet. Seit 1303 ist die Vogtei der Wildgrafen (seit 1409 Wild- und Raugrafen) verbürgt, die sie insbesondere nach der Einfüh­rung der Reformation um 1555 zur Landesherrschaft ausbauten. Mit der Übersiedlung der Wild- und Rheingrafen 1688 ins benach­barte Gaugrehweiler rückte Oberhausen schließlich ins Vorfeld der Residenz und verblieb bis 1789 bei der Rheingrafschaft der Gra­fen von Grumbach. Im 30jährigen Krieg in Mitleidenschaft gezogen, zählte das Dorf 1667 erst wieder 26 Einwohner. Der Wiederauf­bau nach dem pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-1697) setzte erst zu Beginn des 18. Jh. ein 66.

 

Mühlen:

- Mühle bei Oberhausen a.d. Appel:

bereits in der Lehensbeschreibung von ++++klären: vor 1419 ++++ wird die Mühle zu Oberhausen genannt 67. 1564 wird eine Mahlmühle in Oberhausen urkundlich in einer Flurbeschreibung erwähnt und zwar „... garten vff dem Deich hinder den heusern geu­or dem Mülen garten..“ 68. Der nächste urkundliche Hinweis stammt von 1667. Das im 30jährigen Krieg völlig entvölkerte Dorf war nun wieder bewohnt; es wird berichtet, daß „.... Oberhausen mit der Mühle auf der Ap­pel 26 Seelen zählte ..“ 69.

 

Johann Valentin *Betz aus Altenbamberg errichtete 1708 in Oberhausen / Appel eine neue Mühle; bei dem Bau hat er sich wohl fi­nanziell übernommen und mußte stark verschuldet 1723 aufgeben 70. Valentin Betz erbaute die Mühle 1708 auf einem Wiesenstück von St. Maximin zwischen Grehweiler und Oberhausen. 1722 wird er als Müllermeister bezeichnet. Für 2 Mahlgänge muß er 12 Mal­ter Korn als Mühlpacht bezahlen. In den 1720 Jahren verkaufte Betz an den Johann Nicolaus *Schneider ( 1730 Oberhausen/Appel). ∞ mit Maria Magdalena NN). Von diesem kam die Mühle an Forstmeister Johann Balthasar *Fabricius aus Kriegsfeld (wohl nach dem Tod des Müllers Schneider). Dieser verkaufte 1742 an den Schlossermeister Philipp Georg Kirchner aus Grehweiler. Zwei Jahre später kaufte Fabricius das Anwesen zurück. Nach seinem Tod veräußerten die Erben zu Kriegsfeld das Anwesen mit dem Mühlenbe­trieb an Johann Nickel Rauch für 2400 fl. Besitznachfolger durch Kauf von den Erben wurde 1749 Müllermeister Tempel aus Kriegs­feld, der den Betrieb noch 1758 in Händen hatte. Später ist eine Wittib des Johann Nicolaus Schneider aus Oberhausen als Inhaberin bezeichnet 71.

 

Um 1753 ist der Müller Georg Michael *Heydte auf der Oberhauser Mühle erwähnt. Michael Heydte und seine Ehefrau Anna Maria Catharina Dickes sind am 26.6.1753 Paten bei der Taufe des Johann Michael Haus aus Kalkofen: „Michael Heydte und Anna Maria Catharina aus der Oberhauser Mühle“ 72. Da Heydte bereits 1756 als Müller auf der Steckweiler Mühle erwähnt ist (Taufeintrag vom 24.10.1756 der Tochter Maria Elisabeth Heydte aus der Steckweiler Mühle getauft 73), dürfte er 1753 als angestellter Müller des Forstmeisters Fabricius auf der Oberhauser Mühle gewesen sein.

 

Ab 1779 ist der Johann Friedrich *Deubelt (auch Deubert, Daubert) der Müller auf der Appelmühle 74; dieser ist verheiratet mit der Müllerstochter aus Niederhausen / Appel, Maria Sophia Kloninger (Tochter des Müllers auf der Katzensteigermühle bei Neu-Bam­berg, Johann Philipp *Kloninger und Catharina Sybilla Kolb) 75.

 

Später folgt als Müller der aus Hahnmühle in Mannweiler-Cölln stammende Friedrich *Weinsheimer (1768 err. Mannweiler-Cölln, Hahnmühle - 9.11.1807 Oberhausen/Appel im Alter von nur 39 Jahren); er ist Sohn des Müllers auf der Hahnmühle Mannwei­ler-Cölln Johann Nikolaus *Weinsheimer und der Müllerstochter von der Hahnmühle Maria Catharina Dautermann 76. ∞ vor 1797 mit der Müllerstochter Maria Elisabeth *Dautermann (geb. 1.7.1777 Schniftenberger Mühle bei Niederwiesen; ~ 3.6.1777 Kriegsfeld; † 17.10.1857 Oberhausen/Appel im Alter von 80 Jahren und 4 Monaten, beerd. 20.10.1857 in Oberhausen/Appel) 77. Die Witwe Ma­ria Elisabeth Dautermann heiratet am 13.8.1809 den Johann Nicolaus Kallmer 78.

 

Im Übersichtsplan der französischen Vermessung 1807 ist die „Moulin“ eingezeichnet 79 und im Katasterplan 1841 ist die Gemar­kung „Muhlwiesen“ vorhanden 80. Die Mühle wurde im 20. Jh. abge­rissen 81.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best C 41 Nr. 47/3: „Die dasige Mühle, deren Bestand und Verkauf, 1708-1758“

- Schattauer: Die Mühle in Oberhausen; in: Oberhausen, Appel (1999), S. 15-32

- Schattauer: Die Mühle in Oberhausen/ Appel; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 2006, S. 8-17

 

 

 

 

 

Oberhausen bei Landau:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; zwischen Drusweiler und Barbelroth; gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken Amt Barbelroth im Oberamt Bergzabern 82.

 

Mühlen:

zum Ort gehörten die Öl- und Mahlmühlen 83.

 

Am 3.11.1733 ist im reformierten Kirchenbuch von Ingenheim die Heirat vermerkt des “Gebhardt Johann Godtfried Mahlmüller zu Oberhausen“ mit „Leonhardt Anna Margaretha Tochter des *Leonhardt Peter, Gerichtsmann und Müllermeister zu Klingen“ 84. +++klären, welche Mühle +++

 

Georg Simon *Metz († vor 1758) war Ölmüller in Oberhausen +++klären, welche Mühle +++; seine Tochter Elisabeth Margarethe Metz heiratete am 31.1.1758 in Rechenbach den Ölmüller Heinrich *Pastetenbeck 85.

 

Johann Albert *Köhler († 13.6.1843 Oberhausen) war Müller in Oberhausen +++klären, welche Mühle +++; ∞ mit Eva Margarethe Hofmann († 22.8.1795 Oberhausen); Vater der Elisabetha Köhler (1787 err. Oberhausen - † 17.10.1834 Winden; ∞ mit dem Ackers­mann Johannes Corneille) 86.

 

Am 27.2.1855 lassen die „Witwe und Erben des zu Oberhausen, Cantons Bergzabern, verlebten Müller Franz Jacob Sommer … der Erbvertheilung wegen … versteigern: Eine zu Oberhausen gelegene Mahl- und Oehlmühle mit Wohn- und Oekonomie-Gebäuden … Die Gebäude und Mühlwerke sind in bestem Zustand, und Letztere bei nach neuer Art eingerichtet.“ 87. +++klären, welche Mühle +++

 

- Obermühle:

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 88heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Bergzabern gehörte: „Die Oberhauser Obermühl at 2 Wasserrad für 1 Mahl- und 1 Schälgang. Gibt 10 Ma. Korn als Pacht 89.

 

 

- Untermühle:

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 90 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Bergzabern gehörte: „hat Einrichtung und Pacht wie Obermühle 91.

 

Um 1837 war Johann Junker der Müller auf der Untermühle bei Oberhausen nahe Landau. Diesem wurden am 3.3.1837 12 Gulden durch den bei ihm beschäftigen Knecht Johann Kindelberger, Tagelöhner aus Nothweiler, gestohlen. Kindelberger, der flüchtig war, konnte erst am 16.1.1838 in Landau verhaftet werden. Er wurde am 7.3.1838 durch das Assisengericht Landau zu 5 Jahren Zwangsarbeit verurteilt 92.

 

 

 

 

 

Oberhausen / Nahe:

VG Bad Münster am Stein-Ebernburg, Lk Bad Kreuznach, an der Nahe gelegen

 

Das Dorf gehörte zusammen mit Duchroth zu Veldenz/Pfalz-Zweibrücken, war jedoch immer verlehnt: 1150 an Blick von Lichten­berg; im Weistum von Duchroth-Oberhausen von 1517 werden für die Mühle Herzog Ludwig II. d.J. Graf zu Veldenz-Zweibrücken und Hans Blicken von Lichtenberg d.Ä. als Grundherr und Erblehensherr genannt; Reformation 1548/49, Konfession reformiert; 1650 waren die Herren von Günderode Grundherrn und Erblehensherrn, ab 1753 Kondominium zu je 1/2 von Pfalz-Zweibrücken und dem Freiherrn von Fürstenwärther, dem Erben der um 1750 im Mannesstamm erloschenen Herren von Günderod. Im sog. Kübelber­ger Austausch von 1779 mit Kurpfalz wurde die pfalz-zweibrückische Hälfte an Oberhausen/Nahe und Duchroth an Kurpfalz über­tragen 93; unterstand ab 1779 dem kurpfälzischen Amt Böckelheim.

 

Duchroth und Oberhausen hatten seit ihrem Bestehen eine gemeinsame Gemarkung 94.

 

Mühlen:

zwischen 1418 und 1430 ist die Mühle zu Oberhausen urkundlich erwähnt. 1418-1430 kommt es zur Beilegung der Irrung zwischen Pfalzgraf Stephan und Friedrich von Montfort wegen der Lehen. Die Lehensbeschreibung umfaßt drei Teile der Dörfer Duchroth und Oberhausen, den Hof Diemrodt, das Tal zu Montfort mit allem Zugehörde, Leuten und Gerichte, die Gülte mit dem Wald gen. „die Stroet“ und die Wälder Rodenberßhalde und Roderholtz ferner die Mühle zu Oberhausen ….. 95.

 

1609 wird in Duchroth-Oberhausen als Müller der Paul *Gerhardt benannt 96. Er war vermutlich Müller auf der Bannmühle in Ober­hausen/Nahe, in welche die Einwohner von Duchroth und Oberhausen gebannt waren.

 

Literatur/Urkunden:

- Herzog, August: Heimatbuch der Gemeinde Duchroth-Oberhausen. Posthum aus dem Nachlaß herausgegeben, Duchroth 1983, S. 292 ff.: „Von den elf Mühlen in der Gemarkung Duchroth-Oberhausen

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1334: enthält u.a. die Oberhäuser Mühle, 1617

 

 

- Bannmühle Oberhausen:

die Getreidemühle lag am gemeinsamen Mühlgraben mit der Mühle Bollenbach am Ortsausgang von Oberhausen, Hallgartner Stra­ße. Die Ölmühle Bollenbach liegt unmittelbar daneben. 1780 mit 2 Mahlgängen, 1800 mit 3 Mahlgängen und 1 Schälgang, 1860 mit Walzenstühlen, ursprünglich mit 3 Wasserrädern, Obergrabenlänge 450 m und Untergraben 300 m. Nach 1860 2 neue Holzräder und 1901 eisernes Zuppingerrad. Nach 1940 Einsatz von Elektromotoren 97.

 

Die erste Erwähnung der Mühle erfolgte im Weistum Duchroth-Oberhausen von 1517; dort werden für die Mühle Herzog Ludwig II. d.J. Graf zu Veldenz-Zweibrücken und Hans Blicken von Lichtenberg d.Ä. als Grundherrn und Erblehensherrn genannt. 1603 war Müller der Hans Schmidt; dieser zahle als Pacht 8 Malter Korn und 4 Gulden. 1628 wurde die Mühle durch Hochwasser zerstört; schlechte Ernten und die Soldateska des 30jährigen Kriegs richtete die Mühle so zu Grunde, daß sie 1635 völlig verfallen war. 1650 wird ein Hans Bernhard als Müller genannt. Er beklagte sich über die unzureichende Hilfe beim Wiederaufbau der Mühle. Erst 1656 war die Mühle wieder betriebsbereit. 1698 wird die Mühle durch ein Nahehochwasser wieder völlig zerstört, so daß der Müller Georg Joachim *Baumann den Mühlenzins nicht mehr bezahlen kann 98.

 

Um 1700 wird als Mühlknecht, dann als Müller in Oberhausen genannt der Hans Michael *Uhl (Sohn des d. † Schultheißen zu Lonsheim bei Alzey, Reinhard Uhl), der am 26.9.1688 in Oberhausen die Maria Margaretha Baumann (T. d. Müllers in Oberhausen Georg *Joachim Baumann) heiratet 99.

 

1702 übernahm dessen Stiefsohn Hans Georg (1) *Mühlberger, Sohn des Odernheimer Müllers Mathes *Mühlberger die Mahlmühle. Er baute ein zweites Wasserrad und einen zweiten Mahlgang ein. Seine Pacht betrug 1709 jährlich 6 Malter Korn 100.

 

Das Dorf Duchroth war zur Mühle in Oberhausen/Nahe gebannt 101. Im Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Oberamts Meisen­heim von 1743 102 über die Mühle in Oberhausen/Nahe heißt es: “...liegt an der Nahe, hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgänge. Gibt 16 Malter Korn und 4 fl Pacht. Erbbeständer ist Franz Philipp *Mühlberger. Sie ist Bannmühle für Duchroth und Oberhausen.” 103.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Meisenheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Oberhauser Mühl [hat] 2 Wa­ßerräder welche 2 Gäng treiben; [gibt] 4 fl an Geld, 6 Mltr Korn. Die Duchroder und Oberhauser aus 90 fam: bestehen soll hierher gebannt seyn, der Demerter Hoff [Anm.: Diem­rotherhof bei Duchroth] und einige von Hallgarth Mahl auch zu Zeith allhier.“ 104

 

Franz Philipp Mühlberger richtete neben der bestehenden Mahlmühle eine Ölmühle ein. 1769 ging die nunmehrige Doppelmühle an den Sohn Johann Georg *Mühlberger über, der seine 6 Geschwister mit 3500 Gulden auszahlen sollte 105. Am 8.10.1771 wurde für die Doppelmühle durch den Landesherrn Herzog Christian IV. von Pfalz-Zweibrücken ein Erbbestandsbrief ausgestellt, nach dem eine jährliche Erbpacht von 3 Gulden 11 Batzen zu zahlen war 106. Weil der Müller Johann Georg (2) *Mühlberger seine sechs Ge­schwister nicht auszahlen konnte, wurde die Mühle an den Schwager Wilhelm *Bollenbach, den Schultheiß von Duch­roth zum Preis von 4150 Gulden übergeben. Bollenbacher erhielt am 15.4.1776 einen Erbbestandsbrief 107. 1780 verkaufte Bollenbach die Mahl­mühle an Adam Mühlberger, die zugehörige Ölmühle behielt er selbst 108. l784 entstand durch Hochwasser und Eisgang ein Schaden von 339 Gulden und 30 Xer; zwei Jah­re mußte die Pacht ausgesetzt werden, erst 1786 war die Mühle wieder betriebsfähig. Ort Ober­hausen und Mahlmühle waren ab 1753 Kondominium zu je 1/2 von Pfalz-Zweibrücken und dem Freiherrn von Fürstenwärther, dem Erben der um 1750 im Mannesstamm erloschenen Herren von Günderod. Im sog. Kübelberger Austausch von 1779 mit Kurpfalz wurde die pfalz-zweibrückische Hälfte an Oberhausen/Nahe und Duchroth an Kurpfalz übertragen;unterstand ab 1779 dem kurpfälzi­schen Amt Böckelheim. Das Grundherren­recht stand nach wie vor gemeinsam Kurpfalz und den Freiherren Closen von Fürstenwär­ther zu. In der Französischen Revolution fielen zwar die Feudalrecht weg, da Freiherr Closen von Fürstenwärther jedoch in Französi­schen Diensten gestanden hatte, blieb er Rechtsinhaber an der Mühle, während Adam Mühlberger Erbbeständer blieb 109. 1847 war Adam Mühlberger in finanziellen Schwierigkeiten und verkaufte die Mahlmühle an den Wendel Matthiae, an den er dann Pacht von 8 Mal­ter Korn, 2 fl und ein Laudemium von 2% des Kaufpreises zahlen mußte. 1857 erwarb der Ackerer Heinrich Stein aus Feilbingert die Mahlmühle und löste sie aus dem Erbbestand der Familie Fürstenwärther-Clo­sen durch einen 17fachen Jahresbetrag der Pacht ab. Damit wurde er zum freien Eigentümer der Mahlmühle. Nach ihm haben seine beiden Söhne die Mühle renoviert und modernisiert, und mit 2 Walzenstühlen und 1 Schrotgang auf eine Tagesleistung von 3 Tonnen erweitert. 1933 entstanden bei einem Hochwasser große Schäden und minderte die Tagesleistung auf 1 Tonne. Zudem wurde durch das Kraftwerk Niederhausen/Nahe und den dort an­gelegten Stau der Nahe, der Mühlteich an der oberhalb Mühle Oberhauser Mühle eingeschlämmt, so daß 1940 der antrieb eingestellt werden mußte. In der Mühlenliste von 1947 wird die Mühle unter der Mitglieds­nummer 945 unter Gebr. Stein/Oberhausen mit einer Kapazität von 1t/24 Std. geführt. Am 18.10.1960 wurde das Mühlenrecht bei ei­ner Abfindung von 20130 DM im Zuge der Stille­gungsaktion aufgehoben 110.

 

Literatur/Urkunden:

- Drumm: Schon über 750 Jahre Grenzort. Aus d. Gesch. Oberhausens u. seiner Mühlen. In: Rheinpfalz, Zweibrücken, v. 13. 6. 1950.

- LA Speyer Best. A2 Nr. 882/1: „Acta betr: den Duchrother oder Oberhauser Mühlenwörth und deßen Begebung, 1754-1774“

- LA Speyer Best. A1 Nr. 638a: Erbbestandsbrief über die mit dem Herrn von Günderode gemeinschaftliche Mahl- und Ölmühle zu Oberhausen, Oberamt Meisenheim, für Georg Mühlberger nach Ableben seines Vaters Franz Philipp Mühlberger, vom 8.10.1771

 

 

- Ölmühle Bollenbach:

Franz Philipp Mühlberger richtete neben der bestehenden Mahlmühle eine Ölmühle ein. 1769 ging die nunmehrige Doppelmühle an den Sohn Johann Georg *Mühlberger über, der seine 6 Geschwister mit 3500 Gulden auszahlen sollte 111. Am 8.10.1771 wurde für die Doppelmühle durch den Landesherrn Herzog Christian IV. von Pfalz-Zweibrücken ein Erbbestandsbrief ausgestellt, nach dem eine jährliche Erbpacht von 3 Gulden 11 Batzen zu zahlen war. Weil der Müller Johann Georg Mühlberger sei­ne sechs Geschwister nicht auszahlen konnte, wurde die Mühle an den Schwager Wilhelm *Bollenbach (1), den Schultheiß von Duchroth zum Preis von 4150 Gulden übergeben. Bollenbach erhielt am 15.4.1776 einen Erbbestandsbrief. 1780 verkaufte Bollen­berger die Mahlmühle an Adam Mühlberger, die Ölmühle behielt er selbst 112. 1784 wurde die Ölmühle durch Hochwasser zerstört. Der Schaden wird mit 512 Gulden für In­ventar und Vorräte und auch 275 Gulden für Wohnhaus und Stallungen geschätzt. Der Erbpächter Wilhelm Bollenbach erhielt von seit 1778 zuständigen kurpfälzischen Regierung (im sog. Kübelberger Austausch von 1779 mit Kurpfalz wurde die pfalz-zweibrücki­sche Hälfte an Oberhausen/Nahe und Duchroth an Kurpfalz übertragen und gehörte nun zum kurpfälzischen Amt Böckel­heim) einen Pachtnachlaß, der ihn in die Lage versetzte, die Ölmühle Bollenbach wieder herzurichten. Er verunglückte aber am 7.3.1788 tödlich mit seinem Fuhrwerk. Vater des gleichnamigen Sohnes Wilhelm (2) *Bollenbach 113. Wilhelm *Bollenbach (2) erbte 1788 die Mühle von seinem Vater mit einem Schätzwert von 820 Gulden, 6 Batzen und 12 Pfennig. Der Erbbestandsbrief wurde am 10.10.1778 ausgestellt, der Anteil des Freiherrn von Clo­sen Fürstenwärther betrug an Martini 3 Gulden, 11 Batzen und 4 Pfennig jährlich. 1836 folgte sein Sohn Johann Georg *Bollenbach 114. Diesem folgte 1860 sein Sohn Wilhelm (3) Bollenbach, dieser baute nun zur Leistungssteigerung ein eisernes Wasserrad ein. Die Industrialisierung nach der Gründung des Deutschen Reiches 1871 än­derte die Voraussetzungen der Ölproduktion völlig. Durch die neuen hydraulichen Pressen und Extrakti­onsverfahren wurden die her­kömmlichen Kollergänge und Stempelpressen technisch überholt. Der letzte Müller aus der Familie, Ju­lius Bollenbach, überließ das Ölschlagen einem Gesellen und wechselte zu einer einträglicheren Tätigkeit beim Bau der Luitpold­brücke. 1889 wurde die Mühle geschlossen 115.

 

 

 

 

 

Oberhausen/Wallhalben:

OT von Wallhalben-Oberhausen, VG Wallhalben, Lk Südwestpfalz; liegt auf der Sickinger Höhe. Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Wallhalben und Oberhausen. Durch die rheinland-pfälzische Verwaltungsreform wurde am 1. April 1968 aus den Gemein­den Wall­halben und Oberhausen die neue Gemeinde Wallhalben-Oberhausen gebildet. Am 1. August 1972 wurde die neue Gemeinde in Wall­halben umbenannt.

 

Mühlen:

1726 wird im ref. KB Winterbach genannt: Conrad *Bock, Müller jetzt zu Oberhausen, ∞ Elisabetha, † 17.3.1726 in Oberhausen, Alter 45 J und 3 M. 116. +++klären: welche Mühle+++

 

 

- Mahlmühle zu Oberhausen; auch Katzenmühle oder Landgrafenmühle:

in einem Erbbestandsbrief vom 10.2.1582 heißt es, daß den zweibrückischen Untertanen Niclauß Theobalthen undt Jacoby von Wahl­halben, beide wohnhaft in Biedershausen, gestattet wurde, „diese Mahlmühl mit einem Gang, bei Oberhausen auf die Laubach, nach­folgender Gestalt betreiben und bauen mögen, welche wir ihnen auf erblich verlieh ha­ben … Erstlich sollen sie an obgemeltes Orth auf ihren eignen Costen, und gäntzlich ohne unser Hilf und Zuthun, ein Mühl mit ei­nem Gang betreiben undt bauen. …. Als Erbpacht war zu zahlen in die Landschreiberei und Kellerei Zweibrücken, fällig jährlich zu Martini ein Gulden Angeld, den Gulden zu 26 Al­bus gerechnet,vier Malter Korn, vier Kappen .....“ 117

 

„Die Katzenmühle wurde 1733 von dem Contwiger Gemeinsmann Hans Adam SCHEFFER auf dem alten Mühlenplatz zu bauen be­gonnen, … 1735 von dem Olsbrücker Müller Hans Georg *MÜLLER vollendet … Der Name Katzenmühle taucht erst 1790 auf 118. Dieser letzte Satz von Kampfmann bedarf der Berichtigung; näm­lich schon 1768 heißt es:„Wallhalber Grund samt der Katzenmühle“ 119.

 

Als 1733 zu Oberhausen die sogenannte Katzenmühle gebaut wurde, in der die Bewohner dieses Ortes mahlen ließen, entstand zwi­schen dem „Kneisper-Müller“ und den Bewohnern von Oberhausen ein Banalitätsstreit, der 1751 durch ein herzogliches Reskript fol­gendermaßen beigelegt wurde: „Die Untertanen in Oberhausen sind verbunden, nach wie vor den Sommer über in der Kneisper­mühle zu mahlen. Im Winter aber, und zwar in der Zeit von Martini bis Mitte März, wird es ihnen wegen der unpraktikablen Wege erlaubt, in der Oberhauser Mühle ihre Frucht zerkleinern zu lassen. Es wäre dann Sache, dass der Bannmüller die Früchte von Ober­hausen abholt und das Mahlgut den Untertanen vor die Häuser brächte, in welchem Falle sie in der Mühle mahlen sollten 120.

 

Schick 121 meint , der Name rühre daher, daß man auf der Mühle auffallend viele Katzen zur Mäuse- und Rattenbekämpfung gehalten habe 122.

 

1736 war Johann Ludwig *Steiner (auch Zumstein) aus Biedershausen als Müller auf der Katzenmühle 123.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 124 wird die Mühle zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “Die Mahlmühle zu Oberhausen wird von der Labach getrieben die 3 Quellbäche hat und unterhalb des Dorfes Oberhausen in die Wall­bach (Wallhalb) fließt liegt eine Stunde oberhalb der Kneuschweiler [s. *Kneispermühle] und eine Viertel­stunde unterhalb der sickingschen Knopper Mühle, ist erst vor 9 Jahren erbaut worden. 1 Mahl- und 1 Schälgang. Mühlgraben vor und hinter der Mühle von je 50 Ruthen. Die Pacht beträgt 5 Ma. Korn und 5 Ma. Hafer und wegen 14 Kappen 3 Gulden 11 bz.; hat keine Banngäste. Der dermalige Erbbeständer ist Georg Müller [Anm.: s. Hans Georg *Müller] 125.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 heißt es über die Mühle: „Die Oberhauser Mahl Mühl [hat] 2 WaßerRäder welche einen Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt an Pacht] 3 fl 11 bz an Geld, 5 Mltr Korn, 5 Mltr Habern. Ist keine Bann Mühl und mahlen die Leiningischen von Walben zu Zeiten allhier.“ 126

 

Zwischen 1767 und 1788 wird Johann Jakob *Zumstein (geb. 4.7.1744 Biedershausen 127, Sohn des Müllermeisters auf der Katzenmühle Johann Ludwig *Steiner und der Susana Margaretha *Kau 128) als Müllermeister auf der Katzenmühle zu Oberhausen/ Wallhalben genannt 129.

 

Zwischen 1768 und 1798 wird in Oberhausen der Christian *Lang als Müller und Gemeinsmann genannt. ∞ mit Anna Margaretha NN. († 21.6.1798 Oberhausen im Alter von 51 J. 10 M.); aus der Ehe stammen die Kinder Maria Susanna (geb. 21.3.1768 Oberhau­sen), Maria Elisabetha (geb. 18.5.1782 Oberhausen) und Maria Margaretha (geb. 29.6.1783 Oberhausen) 130.

 

1797 wird Johann Adam *Zumstein als Müller in Oberhausen genannt. ∞ 1795 in Winterbach 131 mit Maria Philippina 132 Weber (1779 Niederhausen - † 1799 Katzenmühle Oberhausen im Alter von 20 Jahren, Tochter des Müllers Heinrich Franz Weber von der Mühle in Niederhausen bei Zweibrücken und der Susanna Rixecker) 133; die Tochter aus der Ehe, Maria Elisabe­tha Zumstein, wird am 28.3.1797 in Wallhalben getauft 134.

 

Um 1833/36 war

 

Anfang des 19. Jh. befand sich die Mühle im Besitz der Familie ZUMSTEIN. 1850-1858 war Jakob KNECHT der Müller auf der Katzenmühle, dann wurde sie von NN. erworben, dem Großvater des Besitzers um 1966, Otto SIMBGEN. Dieser Müller NN. stammte aus Morlautern bei Kaiserslautern und hatte die Tochter des Müllers auf der Knopper Mühle geheiratet 135. Auf die­sen folgte der Sohn, Heinrich Simgen, „Müller, Bäcker und Bauer“, da die Mahlmühle allein für den Lebensunterhalt nicht mehr aus­reichte. Dessen Sohn, Otto Simgen, ∞ mit Elfriede NN., verkaufte das Mühlengut 1993 an die Gemeinde Wallhalben 136.

 

Von 1855 bis 1915 wurde neben der Mahlmühle auch noch eine Bäckerei betrieben. Nach dem 2. Weltkrieg stellte die Katzenmühle ihren Mahlbetrieb ein 137. 1993 wurde die ehemalige Mühle an die Ortsgemeinde Wallhalben verkauft. Das ehemalige Mühlengut ging anschließend an Thomas und Christine Venzke über und wurde nach Umbau und Renovierung 2007 zu einem Hotel-Restaurant mit dem Namen „Landgrafenmühle“ 138.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1261: „Neuer Lauf der Wallalber Grentzbach von 2.12.1772

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1192/6: „Mahlmühle zu Oberhausen bei Zweibrücken, 1733-1792“

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Mühle in Oberhausen

- Pfälzischer Merkur vom 31.7./1.8.2010: Mit Geschichte Tourismus ankurbeln. … Gemeinde plant Weiher an Landgrafenmühle

- Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 53-54

 

 

- Lohmühle des Conrad Wild:

diese wurde 1738 von dem Rotgerber Konrad Wild erbaut. Er stammte aus Hornbach und war 1737 nach Oberhausen gekommen, um dem Konkurrenzdruck in Hornbach auszuweichen 139.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammengefaßt wie folgt be­schrieben: “Liegt an einem Wässergen so aus etl: Brunnen oben an dem Dorf aus dasigem Thal herkommet, und in einem Wießengra­ben, sofort in die Walber Bach lauffet. Liegt mitten in dem Dorf Oberhausen. Ist seit etwann fünf Jahren erbauet und in gutem Stand, hat ein oberschlechtiges Wasserrad, welches drey Stempel treibet, gehet weder Winters noch Sommers, sondern nur im Herbst bey Regen Wetter, das Waßer wird durch einen Höltzernen Canndel auff das Rad geleitet …. Conrad Wild ist der Erbbeständer. Legiti­miert sich mit einem unterm 31ten Jan: erhaltenen Erbbestandsbrief ...“ 140

 

Der letzte Lohmüller und Gerber, Friedrich Ritter, verheiratet mit der Erbtochter Wild, erwarb 1821 die Wallhalber Mühle. Nach die­ser Zeit ging Lohmühle und Gerberei bald ein, nachdem sie zuletzt noch als Sägmühle Verwendung gefunden hatte 141.

 

Literatur/Urkunden

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1193/1: „Lohmühle des Conrad Wild zu Oberhausen bei Zweibrücken, 1739-1776“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1193/4: „Der zwischen dem Käufer und Oberhauser Müller ratione bannalitatis des Dorfes Oberhausen bei Zweibrücken zu dasiger Mühle abwaltenden Streitigkeiten, 1752“

- Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 60

 

 

 

 

 

Oberhochstadt:

OT von Hochstadt bei Landau, VG Offenbach an der Queich, Lk Südliche Weinstraße; nördlich von Zeiskam gelegen; war kurpfäl­zisch und gehörte zum Oberamt Germersheim; Reformierte Kirche war vor dem 30jährigen Krieg Filiale von Niederhochstadt. 1727 Bau einer Kirche. Lutheraner waren in Schwegenheim eingepfarrt. KB ref. 1722 142.

 

Das Dorf Niederhochstadt direkt östlich von Oberhochstadt gelegen) gehörte zunächst Johanniterorden. Das Ordenshaus des Johanni­terordens wurde 1185 von Kaiser Friedrich I. Barbarossa gegründet. Durch großzügige Schenkungen des Adels zählte die Deutschor­denskommende in ++++ergänzen++++ zu einer der reichsten im deutschen Reich. Johanniterdörfer waren Niederhochstadt, Oberlu­stadt Niederlustadt und Heimbach. Eingriffe erfolgten unter Kurfürst Friedrich III. (1559-1576), der als Landesherr sich berufen fühl­te, in den Ordensdörfern den neuen Glauben durchzusetzen und die Ausübung einer eigenen Gerichtsbarkeit zu unterbinden 143.

 

1622 wurde das Oberamt Germersheim, zu dem das Dorf gehörte, von österreichisch-kaiserlichen Truppen erobert. Kaiser Ferdinand II. hatte das Oberamt Germersheim, eines aus den besten und vornehmsten Ämtern in der unteren Pfalz, Kurfürst Friedrich V. nach dessen Annahme der böhmischen Königskrone entzogen und das ehemalige 1330 an die Pfalzgrafen verpfändete Reichsgut seinem Bruder Leopold administrationsweise und 1628 nach dessen Heirat mit Claudia de' Medici zu Eigentum übertragen. 1631 verließen die österreichischen Beamten auf der Flucht vor den Schweden die Stadt Germersheim, kehrten aber nach der Rückeroberung durch die Kaiserlichen 1635 wieder zurück 144.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 11 katholischen Familien, 4 gemischten und 20 und mehr reformierten Familien auf 145.

 

 

Mühlen:

- Fuchslochmühle:

auch Fuchsmühle; auf Oberhochstadt Gemarkung an der Queich südlich des Dorfes in Richtung Offenbach/Queich gelegen; die Fuchslochmühle liegt auf der Nordseite der Queich, direkt gegenüber auf der Südseite des Baches befindet auf Offenbacher Gemar­kung die Neumühle. Die Mühle wurde 1723 erbaut.

 

Dafür sprechen die Ausführungen von Christmann: „1786 spricht Widder von dem 'bei der Fuchsmühle aus der Queich abziehenden' Bach als dem 'Drus- oder Horbach', den man 'auch das Gnadenwasser nennet'. In der Abzweigungsstelle sitzt ein Stein und läßt nur soviel Wasser aus der Queich abfließen, als durch ein hinein gehauenes Loch zu strömen vermag. Das Loch heißt 'Fuchsloch'. 1428 habe der pfälzische Kurfürst genehmigt, an der angegebenen Stelle aus der Queich zu Gunsten von Zeiskam soviel Wasser abzulei­ten, als durch ein Fuchsloch gehe. Eine Sage schreibt einem Ritter von Zeis­kam diese Gnade zu. Da die der Fuchsmühle gegenüber auf der dem anderen Queichufer stehende Mühle in der Gemarkung von Ot­terbach Neumühle heißt, ist also die Fuchsmühle älter.“ 146

 

Der *Fuchsbach wird im Süden der Gemarkung Hochstadt nach Nordosten von der Queich abgeleitet. Nach der Passage von Zeis­kam wird ein Drittel der Wassermenge nach links als Hofgraben abgezweigt, zwei Drittel fließen als Druslach nach Osten. Diese ist im Süden von Lingenfeld auf etwa 100 m aufgestaut; mit dem Stauwasser wurde früher die Lochmühle betrieben. 1 km östlich mün­det die Druslach auf der Höhe der Rheininsel Grün in den Lingenfelder Altrhein, der ober- und unterhalb mit dem Rhein verbunden ist. Der 8 km lange Hofgraben erreicht nordöstlich von Zeiskam die Gemeinde Lustadt und fließt dann nördlich parallel zur Druslach durch Westheim und Lingenfeld. Dort mündet er 1 km nördlich der Druslach in dieselbe Altrheinschlinge wie diese. Lokal wurde der Fuchsbach auch „Gnadenwasser“ genannt. Der Legende nach überbrachte nämlich ein altes Mütterchen aus Zeiskam im Jahre 1428 dem Pfalzgrafen Ludwig III. als Geschenk einen Korb mit Karotten und durfte sich zum Dank eine „Gnade“ ausbitten. Das Mütter­chen soll für seinen Wohnort den Wunsch nach einer Bewässerungsöffnung von der Queich her „in der Größe eines Fuchsloches“ ge­äußert haben. Dieses Fuchsloch, in Stein gehauen und in das linke Queichufer eingesetzt, gab dem neuen Wasserlauf den Namen 147.

 

In einer Churpfalz-Akte von 1759 heißt es zur Wasserführung der Queich bei Offenbach und zur Ableitung des Fuchsbachs 148: „Von dieser Mühle [Anm.: Offenbacher Mahlmühlen] hinab 325 Ruthen befindet sich ein steinernes Währ, 20 Schuh weit, mit Zwey ein­friederey jedoch ohne Stellbretter, so die Gemeinde Oberhochstatt auf ihre Kosten und Gefahr in denen 20er Jahren erbauet. Hierüber bestehen Streitigkeiten, da die Hochstatter oft das Wasser abziehen und die unterhalb liegende Millerey manchesmal Klage führt, weil ihre Früchte auf der Mühl verderben und in Schaden gesetzt werden. Die Oberhochstatter behaupten sie hätten vom verstorbe­nen Offenbacher Schultheißen Knochel anno 1717 hierzu die Erlaubnis erhalten, jedoch ohne Zeugen und Gericht, so hätten sie 1723 ein Wehr von Holz in die Queich-Bach gesetzt. Nachdem aber dieses sogleich wiederumb bey Wäßerung der Wiesen Zugrund gegan­gen seye, so hatten sie Anno 1733 daß dermalige von Stein erbaut. Das Gericht und der Schultheiß stellen fest daß Oberhochstadt be­rechtigt sei hier ein Währ zu haben, da sie alljährlich in die Gefälle-Verweßerey 5 Gulden 3 Kreuzer zur Wäßerungszinz Bezahlen thäten. Dieselbe auch mehr als 30 Jahre zuvor, Ehe sie ein Wehr gehabt, alljährlich diesen Zins hätten abgeführet. Weiter Hätten sie dar gerne von der Erbauung dieses Währs abgestanden, wenn sie nicht von Herrschaftswegen mit Gewalt zu Abführung Ermahnten Waßerzinses Angehalten worden wären. Nach denen die Müllere von Churpfälzisch-Hochlöb. Herzogl. Cammer Eine nahe dabey ge­legene Mühl bei dem sogenannten Fuchsloch-Währ zu erbauen und nach diesem Contract gemeldete Müllere zu Ewigen Tagen sich obligiert haben, ohne Erregter Währ Zu erhalten und Zu erbauen. Von diesem Währ hinunter 6 Ruthen befinden sich die Churpf. Amtl. Conserbirte Zwey Mühlen, die Neu-Mühl genannt [Anm.: s. Offenbach/Queich], wovon die Eine Zwei mahl- und die andere 1 Öhlgang führet, selbige auch alljährlich zu Kellerey Germersheim 11/2 Malter Korn Wasserfallzinß abführe. 30 Ruthen von der Mühl rechterhand hinunter liegt ein Dol von Stein. Dem unterhalb wohnenden Mülleren, außer dem welcher sich niemahlen beschweret, 831 Schritt unterhalb des Währs, die Gemeinde durch eine Schwellung mit Holz die Dorfbach einleitet, die zur bewässerung des Brühls, zunächst längs denen Offenbacher Wiesen dann den Gemeinden Ottersheim und Knittelsheim daß nöthige Wasser in die Orthschafften Bey allen Falls Endstehender Feuersbrunst oder sonstige Notwendigkeit zufließen thut.“

 

Die komplizierte Wasserführung und die Rechte daran, waren bereits 1723 Gegenstand eines Vertrages; darin heißt es: „Die Gemein­den Ottersheim, Niederhochstadt und Zeiskam bauen und unterhalten das hölzerne Wehr, zwischen Offenbach und Oberhochstadt ge­legen und haben dadurch das Recht durch dieses Wehr Wasser auf ihre Gemarkung zu führen. Die Gemeinde Niederhochstadt um ihre Wiesen zu wässern 3 Tage i Jahr, als 2 Tage zum Heu und 1 Tag zum Ohmet, jeder vom Sonnenaufgang bis zu deren Niedergang …, gestalten dies Gemeinde vor diese Gerechtsame von ohndenklichen Jahren her Churpfalz jährlich 5fl 12s zu Zinß entrichtet“ 149.

 

An dem bereits genannten hölzernen Wehr, das Gegenstand des Wasserentnahmevertrages von 1723 war, lag auch das Fuchsloch und dort nahm der Fuchsbach seinen Anfang. 1723 wollten an dieser Stelle der Zimmermeister Martin Burgard und die Müllermeister Ja­cob und Johannes Reyland, mit Erlaubnis von Kurpfalz, zwei Mühlen am hölzernen Wehr errichten. Sie mußten nun mit Ottersheim, Zeiskam und Niederhochstadt einen Vertrag abschließen und darin deren Wasserrechte anerkennen. Kurpfalz erlaubte sodann an „ge­dachtes Wehr und über das Fuchsloch eine Mahl- Oehlig- und Hanf-Stampf-Mühle“ zu errichten. Über das Fuchsloch, auf Ober­hochstadter Seite, baute Jacob Reyland seine Mühle, die den Namen Fuchsmühle oder Neumühle bekam 150.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben: „In dasiger Gemarkung auf der Queich befindet sich die sogenannte Fuchslochmühle, welche Johann Georg *Wagner Bürger zu Lachen Oberamts Neustadt ver­mög sub. Nro. 19 hierbey kommenden Kaufbriefs vom 12ten Aug. 1764 erkauft [Anm. d. Verf.: der Kaufbrief ist nicht bei der Urkun­de vorhanden), sothane Mühle wurde in ao 1723 von Johann *Reiland erbauet, und muß nach Ausweis sub. Nro 20 anliegenden chur­fürstl: Hofcammer Consens vom 13ten 7bris(Anm.: 13. September, denn September war früher der 7. Monat des Jahres) d: a: ahn die Gefäll Verweserey annuatim 20 fl. Pro recognitione oder Waßerfall Zinß entrichten, gemelte Mühl ist mit 2 Waßer Rädter versehen, so 2 Mahl und 1 Schehlgang wechselweis treiben.“ 151

 

Am 5.8.1824 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die Zwangsversteigerung der Mühle angekündigt: „... auf Anstehen von Herrn Johann Nicolaus Bilabel, Oehlmüller und Handelsmann zu Edesheim …“ wird versteigert: „Die dem nachbenannten Schuldner … zugehörige … sogenannte Fuchsmühle, bestehend in einer Mahlmühle, Wohngebäude, Scheuer, Stallungen, Hof, Garten und Zuge­hör, auf2 Viertel 7 Ruthen Land, Section A. Nro. 257 bis 260auf den Queichwiesen des Oberhochstadter Banns gelegen … . Der Schuldner Philipp *Zummstein, Müller auf der zu veräussernden Mühle wohnend, und dessen Ehefrau Anna Elisabetha Hönsel ….“ 152.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 30.5.1826 die Verpachtung der Mühle annonciert: „Eine im Bann der Gemeinde Ober­hochstadt gelegene Mühle, die Fuchsmühle genannt, bestehend in zwey Mahlgängen und einem Schälgang … ist auf einen sechsjäh­rigen Bestand zu verlehnen“ 153.

 

Um 1838 war Philipp Stoessel [Stoehsel] der Müller auf der Fuchsmühle bei Oberhochstadt. Er wurde vom kgl. bayer. Zuchtpolizei­gericht Landau am 28.12.1838 freigesprochen vom Vorwurf der Zerstörung von Wasserdielen zum Nachteil der Gemeinde Oberhoch­stadt am 14.7.1838 154. Stoessel hatte am 14.7.1838 in einem Stauwehr an der Queich die Stellbretter („Waßerdielen“) entfernt. Das Gericht hatte in der Strafverhandlung gegen Stoehsel als Zeugen den Waldhüter in Oberhochstatt, Friedrich Stall, vernommen. In den Urteilsgründen heißt es: „In Erwägung daß der Beschuldigte behauptet, in Gefolge ihme zuste­hendem Rechte, die fraglichen Diehlen entfernt zu haben, da durch Anbringung derselben in dem Mühlbache ihm das Wasser zum Betrieb seines Werks zu einer Zeit entzo­gen worden sey, wo er das Waßer am nöthigsten bedürfthig gewesen seye, und ihm auch in dieser Zeit nicht haben werden dürfen. In Ansehung daß der Beschuldigte auch …. über das Anbringen der Diehlen sich sogleich bei der Administrations Behörde beschweret zu haben, daß aus diesem selben … kein Delikt darliegt, sondern nur Civil rechtliche Ver­hältnisse zu entscheiden sind.“ 155

 

Im Urkataster von Oberhochstadt von 1840 ist genannt: „Adam Heene, Fuchsmüller“ 156. Er verpachtete die Fuchsmühle an den Müller Martin Blenk für die Zeit bis 13.6.1849.

 

Am 18.2.1846 wird die „Fuchsmühle“ zur öffentlichen Wiederversteigerung gebracht. Diese wird am 22.1.1846 in einer Annonce wie folgt beschrieben: „... wird auf Betreiben von Adam Heene, Gutsbesitzer, in Germersheim wohnhaft, gegen Martin *Blenk, Müller auf der Fuchsmühle, Gemeinde Oberhochstadt wohn­haft und Consorten, die im Banne von Oberhochstadt, an dem Queichbache lie­gende Mühle, Fuchsmühle genannt, nebst Backhaus und Bäckerei …. in Gemäßheit eines Urtheils des königl. Bezirksgerichts Land­au vom 3. Dezember 1845, … für die Dauer der noch bis zum 13. Juni 1849 laufenden Pachtzeit zur Wiederverpachtung ...“ öffent­lich versteigert 157.

 

Die weiteren Besitzer auf der Fuchsmühle hießen Heisel, Huhn und schließlich wieder, wie der Erbauer, Reyland 158.

 

Karten:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 182/1 und Nr. 182/2: Alter und neuer Queichbachlauf zwischen dem Ottersheimer Wehr und der Fuchsmühle bzw. Oberhochstadt bzw. Ottersheim, 1771-1773

 

 

- Neumühle:

s. Offenbach bei Landau

 

 

 

 

 

Oberingelheim:

s. auch Ingelheim

 

an der *'Selz gelegen; 1939 wurden die bis dahin selbständigen Dörfer Ober-Ingelheim, Nieder-Ingelheim und Frei-Weinheim zur Stadt Ingelheim am Rhein zusammengelegt.Wahrscheinlich besaß die Abtei Hersfeld in Ober-Ingelheim schon seit ihrer Gründung 768 Grundbesitz, Zehntrecht und bis ins 13. Jh. das Patronatsrecht an der Pfarrkirche in Ober-Ingelheim. Unter den Hohenstaufen war den Dynasten von Bolanden die Vogtei über das „Ingelheimer Reich“ und die Zollstätte zu Ingelheim übertragen worden. Am 14.2.1378 vergab Kaiser Karl IV. das ganze Ingelheimer Reich mit der freien Stadt Oppenheim, Odernheim, Nierstein und Schwabs­burg an der Kurfürsten Ruprecht d. Ä. von der Pfalz. Das Ingelheimer Reich verblieb in der Folge bis zu französischen Revolution bei der Kurpfalz, Oberamt Oppenheim 159.

 

Mühlen:

in einem Bericht vom 22.12.1738 meldet das Oberamt Oppenheim der kurpfälzischen Regierung 6 Mühlen als zu Ober-Ingelheim auf der Selz befindlich, nämlich die Engelthaler Mühle (Ohrenbrücker Mühle), Eulenmühle, Leyenmühle, Griesmühle, Bassmannmühle, Stoppelbein'sche Mühle und die Wagner'sche Mühle 160.

 

Um 1657 wird Anton *Roß als Müllermeister in Oberingelheim erwähnt +++klären: welche Mühle++++ (∞ mit Elisabeth NN.; Vater des Anton Roß, ~ 20.3.1657) 161.

 

Um 1674 wird Hans Wendel *Rohr als Müller in Oberingelheim erwähnt +++klären: welche Mühle++++; (∞ mit Magdalena NN.; Vater des Johannes Rohr, geb. 1674) 162.

 

1743 ist Caspar Beck (aus Wohnsheim - † vor 1760 Oberingelheim) als „adliger Bestandsmüller“ in Oberingelheim ++++klären: wel­che Mühle++++; ∞ 1743 mit Catharina Rahm (geb. März 1723 Heiligenmoschel - † 25.12.1774 Oberingelheim; sie ∞ II Sept. 1760 mit Johann Philipp Gaul) 163.

 

Urkunden/Literatur:

- Busch, Hans: Ingelheimer Mühlen von 1880 bis 1980; Historischer Verein Ingelheim 1982 (Beiträge zur Ingelheimer Geschichte 33)

 

 

- Bassmannmühle, Stoppelbein'sche Mühle:

an der Altengasse in Oberingelheim am Altengasser Tor gelegen; 1672 errichtet von Johann Gottfried *Baßmann 164 Die Mühle lag am Ende der Altengasse, am Selzbach. Sie wurde vor 1600 errichtet [Anm.: nach Kilian, jedoch erst 1672], besitzt Fensterge­wände mit Ohren. Zwei Wellbäume waren bis 1900 noch sichtbar 165.

 

Bis vor 1729 war Hans Peter *Raumenheimer (Raubenheimer) als Müllermeister und “Herrn Baßmanns Müller“ in Oberingelheim (ab 1729 „freiherrl. Kötherscher Müller“) 166.

 

1738 ist die Bassmannmühle die Eigentumsmühle des (Johann) Carl *Heger 167.

 

1771 hieß sie Stoppelbeins-Mühle, im Besitz des Ratsmitglieds Andreas Stoppelbein 168.

 

 

- Bohlander Mühle:

s. Mühle am Markt

 

 

- Engelthaler Mühle, Ohrenbrücker Mühle, herrschaftliche Erbbestandsmühle, Freitagsmühle:

1401 erhält Contze Bruls Eidam und Male seine Ehefrau von der Äbtissin Grede von Selssen und dem Convent des Klosters Engel­thal die Mühle in Erbpacht 169.

 

1593 wurde Kloster Engelthal durch die Landesherrschaft Kurpfalz aufgehoben 170 und hierbei der Klosterbesitz in einem, nun verlo­renen Bestandsverzeichnis, erfaßt. Das Klostergut in Ober-Ingelheim bestand zuletzt noch aus 94 Morgen Äckern, 5 ½ Morgen Wie­sen, und der sog. Herrenmühle, die zwischen dem Conventsgebäude und den Tortür­men lag 171.

 

Erbbeständer waren bis 1671 Dietrich Freitag, Oberamtmann zu Oppenheim und dessen Nachkommen 172. Am 19.11.1671 übernahm der Müller Johann Niclaß Heger den Erbbestand 173. Johann Heger stammte aus Heidesheim; ∞ mit Cäcilia NN., diese heiratet nach dem Tod des Müllers um 1682 den Müller Hans Mathes *Schiffmann 174. Hans Mathes Schiffmann († 7.9.1728) führt nach seiner Heirat mit der Witwe Cäcilia Heger die Engelthaler Mühle.

 

Bereits 1666 wird Hans Georg *Schiffmann als Müller auf der Grießmühle und der Freytagsmühl genannt 175.

 

In der Ober-Ingelheimer Schatzungsrevision 1684 wird unter Nummer 77 ½ der Müller Hans Matthes Schiffmann genannt, mit ei­nem Vermögen an Gütern von 559 fl und Häuser von 67 fl, zus. 626 fl. Weiter heißt es dort: „Nota: gibt jährlich 70 Malter Korn zu Erbpfacht, jedes à 16 fl angeschlagen, thut 1120 fl. Weil nun die Beschwerung den Anschlag übertreffen, wird er nur vor seines Handwercks angelegt mit 150 fl.“ Er steht nach seinem Vermögen als einer der wohlhabendsten Bürger an 5. Stelle der Einwohner­schaft 176.

 

Andreas Heger, der Sohn des Johann Niclaß Heger und der Cäcilia NN., Ratsverwandter und Müller in der Herrenmühle heiratete am 10.11.1685 Anna Paulina Bartholomae, die Tochter des Müllers in der Obentrautsmühle zu Groß-Winternheim 177. Nachfolger des Müllers Hans Mathes Schiffmann († 7.9.1728) ist sein Stiefsohn Johann Andreas *Heger († 31.3.1734). Aus dessen Ehe mit Anna Pauline stammen 9 Kinder, darunter der Müller und Betriebsnachfolger Johann Karl *Heger (1729 Müllermeister, 1734 herrschaftli­cher Müller in Oberingelheim, 1749 Müller in Niederingelheim 178.

 

Bereits 1738 [Anm.: offenbar im Zusammenhang mit dem Wechsel des Johann Karl Heger auf die Mühle in Niederingelheim] wurde Johann Georg Wolf aus Essenheim Erbbeständer auf der Herrenmühle 179.

 

Im 18. Jh. arbeitete die sog. Herrenmühle mit 4 Mahlgängen und einem Ölgang 180.

 

In einem Bericht vom 22.12.1738 meldet das Oberamt Oppenheim der kurpfälzischen Regierung 6 Mühlen als zu Ober-Ingelheim auf der Selz befindlich, die darunter die herrschaftliche Erbbestandsmühle sog. Engelthaler Mühle, später als Ohrenbrücker Mühle bezeichnet 181.

 

Die Nachkommen des Johann Georg Wolf hatten die hatten die Mühle bis in die 1870 er Jahre inne 182. Der letzte Müller war Robert von Gilsa, der noch eine Senfmühle einrichtete. Die Mühle war noch bis 1904 in Betrieb und wurde dann abgebrochen 183.

 

Müller auf der herrschaftlichen Erbbestandsmühle waren:

- 1401Contze Bruls Eidam und Male seine Ehefrau

- vor 1672 - um 1682 Johannes Heger; dessen Witwe Cäcilia NN. heiratet um 1682 den Müller Hans Mathes Schiffmann

- um 1682 - 1728 (?) Hanß Mathes Schiffmann († 7.9.1728); auf diese folgt sein Stiefsohn Johann Andreas Heger

- 1728 - 31.3.1734 Johann Andreas Heger; auf diesen folgt sein Sohn Johann Karl Heger

- 1734 bis 1738 Johann Karl Heger

- 1738 Johann Georg Wolf

- anschließend bis in die 1870er Jahre dessen Nachkommen

- bis 1904 Robert von Gilsa

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Landesarchiv Darmstadt Best. E10, 740: Erbbestandsmühle gen. Engelthaler Mühle zu Ober-Ingelheim, 1745-1771

 

 

- Eulenmühle:

gehörte 1738 dem Freiherrn Ullner 184; die Mühle wird wird auch dem südlich von Oberingelheim gelegenen Dorf Großwinternheim zugerechnet; so heißt es beim Copulationseintrag des Müllers Franz *Ruffner [um 1709]: „Müller des Herrn v. Haxthausen Oberin­gelheim, Eulenmüller (b. Großwinternheim) 185.

 

Um 1709 war Franz *Ruffner der „Müller d. Herrn von Haxthausen Oberingelheim, Eulenmüller“ 186.

 

In einem Bericht vom 22.12.1738 meldet das Oberamt Oppenheim der kurpfälzischen Regierung 6 Mühlen als zu Ober-Ingelheim auf der Selz befindlich, darunter die dem Freiherrn Ullner gehörende Eulenmühle 187.

 

 

- Freytagsmühl:

s. Engelthaler Mühle

 

 

- Griesmühle:

um 1370 wurden die Ritter Bechtolf und Philipp, Herrn Philipps selgen Söhne, mit dem Hof auf dem Westerberg, sowie dem Wester- und Kehlwald von dem Grafen Heinrich II. von Spanheim-Dannenfels aus Bolandischer Erbschaft belehnt. Außerdem erhielt Ritter Philipp ein Drittel an der Griesmühle 188.

 

Die Griesmühle gehörte zeitweise dem Freiherrn von Horneck 189. Das aus Weinheim / Bergstraße stammende Geschlecht war im 15. Jh. nach Ober-Ingelheim gekommen. Die Familie besaß einen Hof in Stie­gelgasse 48, der von einem Keller verwaltet wurde 190.

 

1666 wird Hans Georg *Schiffmann als Müller auf der Grießmühle genannt 191.

 

Hans Peter (1) *Alt war Grießmüller; auf ihn folgt sein gleichnamiger Sohn Hans Peter (2) *Alt als Müller in der Griesmühle und in der „neuen Mühl (∞ 1668 mit Eva Gipper) 192.

 

1688 wird in der Griesmühle erwähnt der Johann Kaspar Müller (er wird 13.6.1688 als Pate bei der Taufe des Johann Kaspar Müller, des Sohnes des Johannes Müller und Maria Juliana NN., erwähnt als „in der Griesmühle“; † 7.11.1727; beim Sterbeeintrag fehlt jeder Bezug auf die Griesmühle) 193; er dürfte mE. nur abgestell­ter Müller bei der Müllerfamilie Alt gewesen sein.

 

Johann Eberhard *Appel († 14.6.1735) war Müller auf der Grießmühle 194. Seine Tochter Anna Catharina Appel heiratet wohl vor Okt. 1718 den Müller und späteren Betriebsnachfolger Andreas *Kippenber­ger 195.

 

In einem Bericht vom 22.12.1738 meldet das Oberamt Oppenheim der kurpfälzischen Regierung 6 Mühlen als zu Ober-Ingelheim auf der Selz befindlich, darunter die dem Freiherrn von Horneck gehörende Griesmühle 196.

 

1758 zahlt Andreas *Kippenberger, gewesener freiherrlich v. Horneckscher sogen. Grießmüller für sich und seine Frau Anna Cathari­na geb. Appel ein Einzugs- und Bürgergeld von 10 fl 197.

 

Aus der Ehe der Anna Katharina Appel und des Andreas Kippenberger stammen 9 Kinder, darunter der Sohn und Betriebsnachfolger Eberhard *Kippenberger 198. Auf diesen folgt der Sohn Jo­hannes (1) *Kippenberger 199.

 

 

- Leyenmühle, Layenmühle, Emmerichs Mühle:

die Layenmühle lag in der Stiegelgassse; sie wurde im 14. Jh., als Herrn Emmerichs Mühle genannt und war den Herren von Ocken­heim gen. Ingelheim gehörig; die Mühle war bolandisches Lehen 200. Die Layenmühle wird auch als Babosche Mühle genannt; und stand im 17. und 18. Jh. im Eigentum der Freiherrn von Babo 201.

 

Die Mühle gehörte später dem Freiherrn Nagell 202.

 

Vor 1665 verstirbt der Jacob Scheidner, gewesener Müller in der Leyenmühl; bei der Eheschließung des Johann Eberdt. Scheidner am 28.3.1665wird der Jakob. Scheidner (wohl beerd. 19.10.1661) erwähnt, „Jakob, der alte Laienmüller“ 203.

 

Müller auf der Leyenmühle war Hans Michel *Bartholomei (ca. 1601 - † 12.4.1670 Oberingelheim im Alter von 69 Jahren); Vater des Müllers auf der Leyenmühle Johann Mattheus Bartholome und wohl auch des Müllers auf der Leyenmühle Johann Wendel Bar­tholomei 204.

 

1738 war Johann Matheus *Raubenheimer als Müller auf der Leyenmühle 205.

 

In einem Bericht vom 22.12.1738 meldet das Oberamt Oppenheim der kurpfälzischen Regierung 6 Mühlen als zu Ober-Ingelheim auf der Selz befindlich, darunter die dem Freiherrn Nagell gehörende Leyenmühle 206.

 

Am 1.10.1743 stirbt der Johann Wilhelm Flock, Müller auf der Leyenmühle im Alter von 37 Jahren; ∞ mit Anna Maria NN. (viel­leicht geb. Sinz; ist als Witwe am 26.1.1744 Patin bei der Tochter von NN. Sinz, hochgräfl. Ingelh. Hofmann auf dem Westerhäuser Hof), aus der Ehe stammen 3 Töchter 207.

 

1746 ist Johann Andreas *Heger der Müllermeister auf der Leyenmühle 208.

 

1762 wird der Andreas *Baldner als „molitor d. Leyenmühle des Barons von Nagel“ erwähnt 209.

 

 

- Mühle am Markt, Bolander Mühle:

um 1250 war Heinrich, ein bolandischer Lehensmann, mit einem Hof und der Mühle am Markt in Oberingelheim belehnt. Diese wur­de in jener Zeit von den Quellen Marktbrunnens getrieben 210.

 

Die Mühle stand in der Nähe des Hofes „zum Baum“ „niddewendig des martes“ der 1381 im Besitz von Peter und Henne Wicker war. Die Mühle wurde bereits 1250 samt der Hofstatt an den oben genannten Heinrich, wohl dem gewesenen Schultheißen von 1243, verliehen. Die Mühle war keine Stampfmühle, sondern wurde durch den starken, damals offenen Wasserlauf aus dem Gebiet des Hersfelder Klosterhofes in der Kirchgasse oberschlächtig betrieben. Nach dem Durchfluß durch die Mahlmühle speiste dieser den Marktbrunnen 211.

 

 

- Mühle vor der Stiegel:

1435 erhalten Henne Molner und seine Gattin Lyse von Wilhelm von Ingelheim und Margaretha seiner Ehefrau die Mühle vor der Stiegel mit der Hofstatt 212.

 

In der heutigen Stiegelgasse Nr. 22 stand früher der Hof der Freiherrn Köth von Wanscheid 213. Diese dürften wohl auch Eigentümer der Mühle „vor der Stiegel“ gewesen sein (err.). Der Hans Peter *Raumen­heimer (Raubenheimer) war Müllermeister in Oberingel­heim und „Herrn Baßmanns Müller“ [s. Bassmannmühle an der Altengasse]; 1729 wird er als „freiherrl. Kötherscher Müller“bezeich­net 214.

 

Der Schlußstein am Haus Stiegelgasse 37/39 zeigt das Handwerkszeichen des Mühlarztes Heinrich Kloos mit der Jahreszahl 1768 215.

 

 

- Neue Mühle:

der Müller auf der Grießmühle Hans Peter (2) *Alt war auch Müller in der „neuen Mühl (∞ 1668 mit Eva Gipper) 216. 1692 heiratet der spätere Ratsschreiber in Oberingelheim Johann Jakob *Kolb; dieser stammt aus „der neuen“ (wohl Mühle) 217.

 

 

- Wagner'sche Mühle:

gehörte 1738 dem Matthias Raubenheimer, gegenüber der Bassmann'schen Mühle an der Altengasse 218.

 

∞ [Datum nicht überliefert] in Oberingelheim Johann Jakob von der Linden, Müller in des Keller Wagners Mühl und NN. 219.

 

 

 

 

 

Oberkirchen im Ostertal / Saarland:

liegt im Saarland südlich von Freisen; die ehemalige Herrschaft und Pfarrei Oberkirchen kamen 1261 zur Abtei Tholey und dann nach dem Blieskasteler Erbfolgestreit zum lothringischen Oberamt Schaumburg kam. Dagegen gehörte das obere Ostertal, seit frühe­ster Zeit zum veldenzischen Teilgebiet, dem Remigiusland, das den Landgerichtsbezirk Kusel bildete, und war dem pfalz-zwei­brückischen Oberamt Lichtenberg und seinem Unteramt Konken sowie der Schultheißerei Konken zugeteilt. Im Gegensatz dazu blieb das untere Ostertal mit Oberkirchen auch weiterhin lothringisch.

 

Mühlen:

in Oberkirchen wird der Müller Johann Bost (geb. um 1795 Oberkirchen; ∞ I vor 1820 mit Barbara Schneider [† 24.11.1846 Weiskir­chen); ∞ II kath. Am 14.1.1851 in Oberkirchen mit Margaretha Schad aus Oberkirchen) genannt +++klären: welche Mühle+++; aus der 1. Ehe stammt der Müller, Müllerknecht, Bahnwärter und Tagelöhner aus Winterbach/Pfalz, Johann Bost 220.

 

- Obermühle:

die Mühle war von ca.1770 bis um 1920 in Betrieb 221.

 

 

- Quackenmühle:

bei Oberkirchen gelegen 222.

 

Um 1858 war Jakob Becker Müller in der Quackenmühle zu Oberkirchen; er ist am 14.1.1824 in Oberkirchen geboren und heiratete vor 1831 in sein die Anna Maria Schuck von den Siener Höfen 223.

 

Im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ wird am 24.5.1867 der Verkauf der Mühle durch den Müller Jakob Becker annonciert: „Der Unterzeichnete beabsichtigt, seine Mühle (Quackenmühle), bestehend in zwei Mahl- und ei­nem Schälgang, Wohnhause, Scheuer …. zu verkaufen. Die Mühle liegt eine Meile von St. Wendel und Kusel entfernt …, dieselbe hat bei der größten Trockenheit für einen Gang Wasser sowie einen hohen Wasserfall 224.

 

 

- Rote Mühle:

die Mühle war von 1762 bis 1960 in Betrieb 225.

 

 

 

 

 

Oberlustadt:

OT von Lustadt, VG Lingenfeld, Lk Germersheim; westlich von Lingenfeld und von Westheim, östlich von Zeiskam gelegen; gehör­te zum Johanniter Haus Heimbach 226.

 

Mühlen:

- Lacher Mühle, Lachenmühle:

zum Dorf gehört die Lachen-Mühle über der Fuchsbach 227.

 

1785 kommt es zu einem Vergleich zwischen Kurpfalz, dem Johanniterkameralhaus Haimbach und den Ober-, Niederlustadt und Niederhochstadt, in dem u.a. geregelt werden Streitpunkte betr. die Lachenmühle 228.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 92 vom 7.12.1819 wird die Ver­steigerung eines Fischweihers bei der „Lacher Mühl“ in Ober­lustadt angekündigt.

 

Der Eigentümer der Lachenmühle, Franck, tauschte 1839 mit der Gemeinde Oberlustadt einen Weg gegen ein gleichwertiges Stück Land 229.

 

1858 wird Jakob Frank, Müller in Oberlustadt in einer Annonce im Eilboten Landau genannt 230. 1864 wird Philipp Jakob Frank, „Müller in Oberlustadt“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 231.

 

Die Lachenmühle an der Druslach im Bann von Oberlustadt wurde 1937 an den Müller Louis von der Holzmühle in Westheim ver­kauft, die Einrichtung ausgebaut und in die Holzmühle überführt 232.

 

 

- Ludwigsmühle:

heute Therapiezentrum und psychosomatische Fachklinik für Drogen- und Rauschmittelmißbrauch

 

Photo:

Ansichtskarte zwischen 1900-1920, Verlag Heinrich Ott, Ludwigsmühle; Quelle: LA Speyer Best. X3 Foto 1232

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H34 Nr. 476: Die Ludwigsmühle in Oberlustadt, 1825-1932, darin Pläne

- LA Speyer Best. H34 Nr. 1078: Chaussierung des Ludwigsmühlenwegs, 1860-1905

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 16

 

 

 

 

 

Obermoschel:

VG Alsenz-Obermoschel, Lk Donnersbergkreis; kleinste Stadt von Rheinland-Pfalz; Stadtrecht am 7.9.1349; unterhalb des Moschel­landsberg und der Burgruine Landsberg gelegen.

 

1130 übergab Graf Emich I. von der Schmidtburg seinem Sohn Graf Gerlach I. Von Veldenz die Burg Moschellandsburg und Dorf Obermoschel als Lehen des Wormser Bischofs. Nach dem Aussterben der Veldenzer fiel der 1349 zur Stadt erhobenen Flecken an Pfalz-Zweibrücken. Die Burg, später die Stadt, waren bis 1745 Sitz eines Unteramts im Oberamt Meisenheim. Im 30jährigen Krieg zogen wechselnde Besatzungen die Stadt stark in Mitleidenschaft. 1616-1681 war die Burg Sitz der pfalzgräflichen Nebenlinie von Landsberg. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde sie 1693 von französischen Truppen vollständig zerstört 233.

 

Schinderhannes wurde u.a. angeklagt wegen eines bewaffneten Bandendiebstahls begangen bei dem Juden Elias Joel in der Nacht vom 22.-23. Brumaire des Jahres 10 (13.-14.11.1801) 234.

 

Literatur/Urkunden:

- Beisiegel, Norbert: Sippenbuch der Stadt Obermoschel, Selbstverlag 2002

 

Mühlen:

im Kirchenvisitationsprotokoll von Moschel (= Obermoschel) aus dem Jahr 1585 wird der NN., Müller in Moschel († 2.8.1583 ∞ mit Engel NN.) aufgeführt 235. Im gleichen Visitationsprotokoll ist der Müller in Moschel, Henrich *Hertzog aufgeführt 236.

 

Bereits im Bederegister von 1593 heißt es in einer Flurbezeichnung in der 1. Gewanne: „Wiesen, ufm Mühlgraben ...“, bei der Ge­wanne 7 Gärten „uffm Mülndeich“, sowie bei Gewanne 17 Äcker „... uffm Müldeich“ 237.

 

Schon von Alters her bestand vor dem „Mühltor“in Obermoschel eine Mahlmühle, die an die herrschaftliche Kellerei jährlich 10 Malter als Wasserpacht zu liefern hatte. Der als letzter Besitzer genannte Heinrich Blees mußte den 30jährigen Krieg erleben, und 1676 berichtet man von der Mühle, sie sei „im Vorig langwierigen Krich gantz zu Grund gegangen“ 238.

 

Am ehemaligen Stadtgraben, den Moschel, Unkenbach und Sauerborngraben speisten, lagen mehrere Mühlen; auf diese weist auch das Mühltor im Süden des früheren Mauerrings 239.

 

um 1750 Johannes *Butzky als Müller in Obermoschel; ∞ 26.5.1750 in der kath. Kirche Schallodenbach mit Anna Maria Wendel, Tochter des Johann Vitus Wendel aus Heimkirchen 240.++++klären : welche Mühle++++

 

Um 1840 war Johann Georg *Anhäuser als Müller Obermoschel, geb. 25.3.1808 in Oberndorf/Alsenz - ++++, Sohn des Müllers in Oberndorf/Alsenz Georg *Anhäuser und der Elisabetha Horster; ∞ 6.8.1840 Obermoschel mit Susanna Müller (geb. 6.4.1814 Ober­moschel, Tochter des Metzgers und Adjunkt in Obermoschel Carl Müller und der Charlotta Christina Stolz) 241. ++++klären : welche Mühle++++

 

Nach einer 1866 vorgenommenen Bann- und Ortsbesichtigung gab wes in Obermoschel zwei Müller 242.

 

Literatur:

- Arnold, F. L.: Mühlen, Wassergräben und Bachläufe im alten Obermoschel. Ergänzung zum Aufsatz von H. H. Jacob (Nordpfälzer Geschichtsverein, Heft Nr. 4/1928); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1929, S. 1-3

 

 

 

- Bernsteinsche Mühle, auch Untermühle:

die Mühle lag zwischen Obermoschel und Niedermoschel, unterhalb des herrschaftlichen Gutes und der Wiesen 243. Der Name deutet auf den als das „Bernsteinsche Schloß“ bezeichneten ehemaligen Adelshof.

 

1676 erstmals urkundlich erwähnt. 1675 wurde die Mühle neu erbaut als Ersatz für die von „Alters her vor dem Mühltor ehemals be­stehende Mahlmühle, die im 'Vorig langwierigen Krich' (30jähriger Krieg) gantz zu Grund gegangen 244. Bauherr war der pfalz-zwei­brückische Obermarschall Freiherr Friedrich von Bernstein, der die Mühle unterhalb der pfalz-zweibrückischen „herrschaftlichen“ Wiesen im Obermoschler Brühl errichtete unterhalb von Obermoschel in Richtung auf Niedermoschel 245.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Meisenheim, Unteramt Landsberg von 1743-1756 wird246 die Mühle wie folgt beschrieben : „Die Bernstein'sche Mühl Obermoschel liegt am Moschelbach zwischen Ober- und Niedermoschel. Sie hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang. Pacht: 10 Ma. Korn. Kein Bann; Landwirtschaft dabei; Besitzer ist die Familie von Bernstein.“

 

Im Mühlenprotokoll vom 6.10.1756 heißt es: „Die sogenannte Bernsteiner Mühl zwi­schen Ober- und Niedermoschel hat jährlich Wa­ßer Pfacht geben 10 Malter Korn, welche aber gegen diejenige Malter, so Herr von Bernstein vor diesem zu Lehen bekommen, kompensiert werden. Die Mühle 2 Waßer Räder, welche 2 Mahl- und ein Scheelgang trei­ben.“ 247

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 248 wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrücki­schen Amt Landsberg gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Mühle zwischen Ober- und Nieder Moschel [hat] 2 Waßer Räder, welche 2 Mahl- und einen im Trilles lauffend Scheelg. Treib; [gibt] 10 Mltr Korn. Ist keine Bann Mühl und ziehet der Müller seine Nahrung von seinen Güthern.“

 

Die Freiherrn von Bernstein betrieben die Mühle selbst durch Untergebene bis 1757. In diesem Jahr verlieh die von Bernstein'sche Familie die Mühle an den Müller Adam Jutzi d.J. der aus der Betzenmühle/Obermühle in Obermoschel stammte; dieser erwarb die Mühle in öffentlicher Versteigerung als Erbpachtmühle für 655 fl Erbkaufschilling. Ein Erbbestandsbrief wurde ihm aber nicht ausge­stellt. Als ihm bzw. seinem Sohn und Nachfolger Hans Adam Jutzi, wegen Mangel eines Erbbestandsbriefs seine Mühle von der Herrschaft eingezogen werden sollte, wehrte er sich, auf die bezahlte Steigsumme pochend, und obsiegte. 1781 wurde ihm ein sol­cher ausgestellt 249.

 

Um 1844 war Adam Jutzi als Müller auf der Untermühle in Obermoschel; zu seiner Mühle gehörten Grundstücke von 7333m² 250.

 

Die Mühle blieb bis 1867 bzw. 1916 auf der Mühle. 1867 starb der letzte Jutzi ohne männliche Nachkommen. Seine Tochter Lisette Jutzi heiratete Ludwig Ginz aus Niedermoschel, der Mühle bis zu seinem Tod 1916 betrieb 251. 1918 erfolgte der Verkauf an den Fin­kenbacher Kaufmann Lieser, der die Gebäude 1920 abriß 252.

 

Photo:

- Jacob: Obermoschler Mühlen, Nordpfälzer Geschichtsverein, 1937, S. 67

- Nordpfälzer Geschichtsverein 1928, S. 1

- Schattauer: Untermühle oder „Bernstein'sche Mühle“, Obermoschel; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsied­lungen in der Nordpfalz, S. 116

 

Literatur/Urkunden:

- Jacob, L.: Altes und Neues von den Obermoscheler Mühlen; Nordpfälzer Geschichtsverein 1937, S. 30-32, 65-71, 76-80, 87-88

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia Nr. 219. Obermoschel. Mühlen: Bernsteinsche Mühle 1680-1787

- Schattauer: Untermühle oder „Bernstein'sche Mühle“, Obermoschel; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsied­lungen in der Nordpfalz, S. 116

 

 

- Betzenmühle:

um 1739 war Johannes *Betz der Müller in Obermoschel.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Meisenheim, Unteramt Landsberg von 1743-1756 253 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „die Mühle hat 3 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang; der Pächter zahlt 6 Malter Korn als Pacht. Johann Adam Jutzi ist 1756 Erbbe­ständer. Er mahlt viel für den Handel.“ 254

 

Im Mühlenprotokoll vom 6.10.1756 heißt es : „Die sog genanndte Betzen Mühl besitzt Adam Jutzy. Die Mühle hat drei Waßer Räder, welche 2 Mahl und 1 Scheelgang mit beede Gänge im Trilles treiben. Hat nur halb Wasser. Gibt jährlich Zinß daraus 2 fl. Ziehet sei­ne Nahrung von der Mahl- und Ohligmühl, Handel und 2 Morgen Landes“ 255.

 

Literatur/Urkunden:

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in alphabetischer Ordnung), Nr. 219. Obermoschel. Mühlen: Betzen-Mühle 1698-1779

Obermoschel:

 

- Erbbestandsmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia, Nr. 219. Obermoschel. Mühlen: Erbbestandsmühle 1766-1808

- LA Speyer Best. B2 Sachakte Nr. 1204 3: „Mahlmühle zu Obermoschel 1522-1622“ +++klären: welche Mühle++++

 

 

- Goldmühle:

1482 urkundlich erwähnt als „by der golt mulen“ 256. „Da wir später nichts mehr von einem solchen Namen erfahren, kann nicht ge­sagt werden, ob wir es mit Wü. (Wüstung) zu tun haben oder mit dem alten Namen der späteren Ober- oder Untermühle, auch nicht worauf das Beziehungswort be­ruht.“ 257.

 

 

- Obermühle:

um 1844 war Friedrich Jutzi als Müller auf der Obermühle 258. Vor 1900 - 1970 waren J. Jutzi/ Hans Schuster als Müller auf der Obermühle in Obermoschel. Zu seiner Mühle gehörten Grundstücke mit 49367 m² 259.

 

Literatur/Urkunden:

- Arnold, F. L.: Mühlen, Mühlgräben, Wasserleitung und Bachläufe im alten Obermoschel. Ergänzung zum Aufsatz "Obermühle in Obermoschel" von H. H. Jacob, in Nr. 4, 1928. In: Nordpfälz. Geschichtsverein. 1929. 1-3.

- Jacob, H. H.: "Obermühle in Obermoschel"; in: Nordpfälz. Geschichtsverein. Nr. 4, 1928, S. 30-32

 

 

- Pletschmühle vor dem oberen Tor, auch Pentschmühle:

urkundlich erwähnt zwischen 1728 und 1756. Im Jahr 1728 wurde die Mühle von Joh. Schnepp übernommen.Als Pacht mußte jähr­lich 1 ½ Malter Kohn an die Kellerei Landsberg abgeliefert werden. Im Jahr 1730 vom Keller (Amtmann) Strähl für 320 fl. gekauft 260.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Meisenheim, Unteramt Landsberg von 1743-1756 261 wird die Mühle wie folgt beschrieben 262: „Amtskeller Strähl hat sie 1730 um 320 fl an sich gebracht; Vorgänger 1728 Johannes Schepp.“

 

Im Mühlenprotokoll vom 6.10.1756 heißt es: „Die sogenannte Pletschmühl wel­che die Strählische Erben inne haben, seit vielen Jah­ren aber in gäntzlichem Verfall und Abgang gerathen, auch ohne große Kosten nicht mehr in Gang zu bringen ….; [gibt an Pacht] 1 Mltr, 4 Sm Korn.“ 263

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1204/2: „Die vor dem oberen Tor gelegene Pletschmühle zu Obermoschel, 1709-1757“

 

 

- Pochmühle:

In der Chronik von Obermoschel heißt es unter dem 17.6.1559: „Weiter haben die Verordnete zur Rechnung Jakob Schupp, Bürger zu Obermoschel, Weihermeister gehört. Der hast vorgegeben …., daß ein ...ziemlicher Weiher beständlich gemacht werden könne … und davor ein Pochwerk gesetzt werden“ könne. 1560 scheint das Pochwerk tatsächlich errichtet worden zu sein 264. Ca. 1565 ur­kundlich erwähnt; die Mühle stand „an der Straße nach Sitters, zu dem ehem. Pochwerk“, den „Bucherig“, lag also in der Nähe der Schafs­brücke. Die Stampfmühle erhielt ihr Triebwasser vom Moschelbach, der zwischen Obermoschel und Niedersitters zu einem Woog aufgestaut war. Von dort wurde das Wasser in einem Mühlgraben nach Obermoschel geleitet 265.

 

 

- Roßmühle auf der Moschellandsburg:

auf der Moschellandsburg bei Obermoschel befand sich eine pferdegetriebene Roßmühle 266. Der Müller Hermann von Moschel [Anm.: er stammt wohl aus Obermoschel] hat 1488 als Mühlarzt zwei Roßmühlen, eine zu Veldenz und eine zu Landsberg, neu er­richtet und eine zu Lichtenberg angefangen. Er verpflichte­te sich, diese drei Mühlen seiner Lebtag im besten Bau zu halten, wofür ihm der Mühlenpacht zu Moschel (nämlich 11 Mltr Korn jährlich), Beed- und Wachtfreiheit für seine jetzigen Güter versprochen wird 267.

 

 

- Schmelzmühle Obermoschel:

sie war eine Schmelzmühle zur Quecksilbergewinnung; urkundlich erwähnt zwischen 1482-1552. Im Jahr 1482 beschrieben als „von dem felde da die smeltzmule uff steht, ist vor eyn gart gewest“ 268. 1552 wird er­wähnt ein Garten „by der Schmeltzhuthern“ 269.

 

 

- Silbermühle Obermoschel:

im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll vom 6.10.1756 heißt es: „Die daselbige Silbers Mühle hat Conrad Christian Fuders im Bestandt, aber einen Lehn Müller darauf. Keine Bannmühle. Hat 2 Waßerräder welche 2 Mahl und 1 Scheelgang im Trilles treiben. Zieht übrigens Nahrung von seinen Güter und 40 fl Mühlzins, der Lehnmüller muß sich kümmerlich nähren“. 270

 

 

- Untermühle:

s. Bernsteinsche Mühle

 

 

 

 

 

Oberndorf / Alsenz:

VG Alsenz-Obermoschel, Lk Donnersbergkreis; an der Alsenz gelegen; erstmals 1128 urkundlich erwähnt. Die Raugrafen von Alten­baumburg verlehnten das Dorf im frühen 14. Jh. an die Herren von Randeck und jene von Waldeck. Schließlich verpfändet, ge­langte Oberndorf unter Raugraf Otto I. von Altenbaumburg (1400-1457) an Kurpfalz. 1458 verlieh Kurfürst Friedrich I. einen Teil des Oberndorfer Gerichtes an Konrad Marschall zu Waldeck, dessen Familie ihn bis zu ihrem Erlöschen um 1650 behielt. Die kurpfälzi­sche Herrschaft endete 1792 mit dem Vorrücken Französischer Revolutionstruppen. Ab 1797 französisch, erfolgte 1798 die Zuord­nung Oberndorfs zum Kanton Obermoschel 271.

 

Das pfalz-zweibrückische Amt Landsberg erhob nur den Wiesen- und Ackerzins, sowie die Leibbeeth von den zweibrückischen Un­tertanen 272.

 

Mühlen:

im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird Carl Hübsch als Handelsmüller in Oberndorf genannt 273.+++klären: welche Mühle+++

 

- Obere Mühle oder Felsenmühle, Selzenmühl:

heute Anwesen Wiesenstraße 1; auch Selzenmühl genannt 274.

 

In der Gemeindeordnung von 1584 genannt, Erbbeständer war Valtin *Hans war; Valtin Hans zahlte für die obere Mühle eine Erb­pacht an Friedrich von Flörsheim von 4 Ma. Korn. Die obere Mühle gehörte zu den Mühlen, über welche die Herrschaft zwischen Kurpfalz und Flörsheim geteilt war. Die Mühle war keine Bannmühle; der Name Felsenmühle stammt von dem Felsvorsprung an den sie angelehnt ist 275.

 

Um 1662 wird der Müller Wenz *Frölich und der 1672 genannte Hans Peter *Frölich genannt 276 +++prüfen: wohl Mannweiler+++

 

Um 1730 wohnte Mathias *Wagner auf der Felsenmühle; er beschäftigte Müllergehilfen; als solcher ist 1732 Chri­stoph Mühleisen genannt; die Müllerstochter NN. Wagner heiratete 1746 den Müller Peter *Lützenberger. 1752 wurde die Mühle versteigert und ging auf Johann Heinrich *Kuhn über. Sie muß damals ziemlich verwahrlost gewesen sein, da sich Kuhn genötigt sah, eine Neubau zu erstellen. Die Inschrift über der Haustür lautet: “H. J. Kuhn und Kath. Keller haben diese Mühle mit Gottes Hilfe ge­baut”. Bereits 1764 ging der Besitz auf Johann Adam *Schmahl über. Dieser ließ 1771 wie die Inschrift meldet, den großen gewölb­ten Keller anlegen. Etwas länger hielt sich Familie Anhäußer auf der Mühle. Gegen Ende des 18. Jh. wird Georg *Anhäußer als Erb­beständer der Reichersberger erwähnt. Karl Philipp *Anhäußer, sein Nachfolger, vergrößerte die Mühle durch verschiedene Anbauten und errichtete 1812 die Toreinfahrt, 1818 die Scheuer und 1844 die Gipsmühle, in der später ein Sägewerk betrieben wurde 277.

 

Eine Inschrift über dem Eingang zur ehemaligen Gipsmühle lautet: „GIBSMÜHL * – VON K. PH. AH.“ 278. Die Buchstaben bedeu­ten: Karl Philipp Anhäuser, der auch schon Jahre vor 1844 die Felsenmühle in Besitz hatte. Der Stern in der Mitte der Inschrift sym­bolisiert die Gipsrose, eine kombinierte Kristallisationsform des Minerals 279.

 

Anhäußers Sohn, Karl Philipp (2) Anhäußer wanderte mit seiner Frau nach Amerika aus, wo er 1852 starb. Seine Witwe Anna Maria NN., verh. Anhäußer kehrte nach seinem Tode in die Pfalz zurück und heiratet 1853 den Müller Georg *Graf. Dieser betrieb die Mühle weiter 280. Die Gipsmühle wurde bald stillgelegt und dafür eine Ölmühle betrieben, die 1862 in den Wasserbetriebsakten des Landratsamts Rockenhausen genannt ist 281. Auf Graf folgte dann um 1870 der Müller Lich­ty und 1879 der Müller Friedrich Spieß aus Schönborn, dessen Sohn NN. Spieß die Mühle um 1933 betreibt 282. 1950 kam es zur Ein­stellung des Betriebs 283.

 

Die Mühle lag zunächst außerhalb des Dorfes, dessen Bebauung im 19. Jh. an die Mühle heranwuchs. Ihren Namen führt die Felsen­mühle nach ehemals anstehenden Felsen am Berg westlich davon, wo das Gelände aber infolge des Bahnbaues verändert ist 284. Sie ist im Übersichtsplan der französischen Vermessung 1807 als „Moulin dit Sel­zenmühl“ eingezeichnet 285. Im Kata­sterplan 1841 er­scheint sie dagegen als „Felsenmühle“ 286. Die Brücke über die Alsenz trägt im südlichen Scheitelstein die Inschrift „CPAH 1830“ (= Carl Philipp Anhäuser, Müller der Felsenmühle) (287.

 

Ältester Bauteil der geschlossenen Hofanlage des 18./19. Jh. ist wohl das langgestreckte spätbarocke Wohnhaus zu zwei Geschossen unter Krüppelwalmdach, erbaut 1763 durch den Müller Philipp Heinrich Kuhn und Katharina Keller 288; die Angabe zu der nicht mehr vorhandenen Inschrift erscheint jedoch falsch; es dürfte sich bei „H. J. Kuhn (s.o.) um den Müller Johann Heinrich Kuhn und dessen Ehefrau Katharina Keller handeln, dessen Initialen auch auf dem Schlußstein auf der Rundbogentür zum Mahlkeller „IHHK 1752“ vorhanden sind. Der Eingang zu einem tonnengewölbten Keller im Bereich des Torbogens durch die westseitige Bruchstein­mauer weist die Initialen „(I) HA S 1771“ auf (= Johann Adam Schmahl). Die Scheune trägt auf dem Torbalken die Inschrift „18 CP AH 18“ (= Carl Philipp Anhäußer) 289.

 

Karte:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 121: Übersichtsplan der französischen Vermessung 1807, „Moulin dit Selzen­mühl“

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 125

- Weber: Mühlen besonderer Art, S. 344: Die Felsenmühle in Oberndorf. Am Giebel rechts der Eingang zu der 1844 eingerich­teten Gipsmühle.

- Weber: Mühlen besonderer Art, S. 345: Inschrift über dem Eingang zur ehemaligen Gipsmühle.

 

 

- Untere Mühle:

die Mühle lag nördlich des Dorfes links der Alsenz 290.

 

In der Gemeindeordnung von 1584 genannt, Erbbeständer war Deobald Gebel; er zahlte eine jährliche Erbpacht von 11 Ma Korn an Kellenbach’s Erben, eine in Meisenheim ansässige Adelsfamilie; die Mühle war keine Bannmühle. Die Untere Mühle besaß zwischen dem Bach und der Gemeinde 30 Morgen Äcker: Die untere Mühle kam zu Beginn des 18. Jh. in den Besitz der Familie Anhäußer. Jo­hann Friedrich *Anhäußer war der erste Müller dieses Namens auf der Unteren Mühle; er war seit ca. 1739 verheiratet mit Margare­the Simon aus Oberndorf; diese heiratete nach Anhäußers Tod 1755 in 2. Ehe den Müller Georg Philipp Matthias aus Meisenheim, der die Mühle von 1757-1777 betrieb. Dann ging die Mühle auf den Sohn Anhäußers, Johannes *Anhäußer, über. Ein Nachfolger war ab 1837 der Müller [Anm. Georg] *Anhäußer, der den Erbpachtzins von 8 Ma 6,5 Simmern an den Friedensrichter Joseph Schmidt aus Obermoschel zu zahlen hatte 291. Der Müller und Gutsbesitzer in Oberndorf, Georg Anhäuser, wird 1840 als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 292.

 

Später war die o.g. Rente an die Besitzer der Daubhausmühle zu zahlen. 1870 erbaute sich Hermann Anhäußer ein großes Wohnhaus mit geräumigem Hof vor an der Alsenzstraße. 1875 verkaufte der letzte Anhäuser die Mühle an Heinrich Karl *Ackva aus Kreuz­nach, von dem die Mühle 1891 an Georg Schumacher überging. Anhäußer wanderte bald nach Errichtung seines Neubaus nach Ame­rika aus, 1914 kehrte er nach Deutschland zurück und lebte von da an in Bergzabern. Seine Ehe war kinderlos, so daß der Stamm mit ihm ausstarb 293.

 

Sie ist im Übersichtsplan der französischen Vermessung 1807 lediglich als „Moulin“ ohne Angabe eines Namens eingezeichnet 294.

 

Die Untermühle wurde bis 1896/97 als Mahl- und Sägemühle betrieben. Die Mühle stand nach der Planskizze vom 24.10.1862 295 links des Mühlteichs und hatte 1862 drei Wasserräder mit einem Durchmesser von je 2,80 m. Die Länge des Mühlkanals oberhalb der Mühle wird mit 205 m angegeben, das Wehr mit einer Länge von 7 m. 1896/97 wurde der Mühlbetrieb auf­gegeben und am ehemali­gen Mühlplatz ein Elektrizitätswerk errichtet. Die Gebäude existieren nicht mehr, lediglich der Mühlteich ist noch vorhanden 296.

 

 

 

 

 

Oberotterbach:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; in der Südpfalz an der Weinstraße nördlich von Schweigen gelegen. Oberotterbach ge­hörte zur Oberen Gemeinschaft Guttenberg und war damit bis 1733 Kondominium zwischen Kurpfalz, Pfalz-Zweibrücken und Pfalz-Veldenz. Erst ab 1733 Alleinbesitz von Pfalz-Zweibrücken im Amt Guttenberg mit Sitz in Minfeld, ab 1768 Oberamt Guttenberg.

 

Die zur Herrschaft "Gemeinschaft Guttenberg" gehörigen Ortschaften teilten sich in die Obere und Untere Gemeinschaft. Die Obere Gemeinschaft umfaßte das untergegangene Dörfchen Guttenberg und die Dörfer Oberotterbach, Dörrenbach, Rechtenbach, Mundorf, Harwerden und . Zur Unteren Gemeinschaft gehörten Minfeld, Kandel, Höfen, Minderslachen, Freckenfeld, Vollmersweiler und Nie­derotterbach. Aufgrund des Austauschs der kurpfälzischen Ämter Selz und Hagenbach, die 1768 an Pfalz-Zweibrücken fielen, wurde das Amt Guttenberg in Minfeld zu einem pfalz-zweibrückischen Oberamt erhöht und demselben diese eingetauschten Ämter unterge­ordnet 297.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 30 katholischen, 1 gemischten und 85 nichtkatholischen Familien auf 298.

 

 

Mühlen:

zur Gemeinde zählen die westwärts auf der Otterbach gelegene Erzthal-Mühle zu 1/8 Std., die Brückel-Mühle zu 1/2 Std. Entfer­nung; desgleichen die Winzen-Mühle zu 1/2 Std. nordwärts am Fuß des Springberges auf der Winzer- oder Weinbach, welche weiter abwärts den Namen Kumbach führt und unterhalb dem Deutschhof in die Dürbach fällt 299, weiterhin die Brendelsmühle, Helden­mühle, Obermühle, Dammühle, Untermühle, Waldmühle 300.

 

In der Einwohnerliste von Oberotterbach aus dem Jahr 1686 ist aufgeführt: „Hans Wilhelm *Sonntag ist lutherisch, aber ein verdor­bener Müller, dem sein Mühl im Krieg verbrannt“ 301. +++klären: welche Mühle+++

 

Ab 1719 wird der aus Bobenhausen bei Hanau stammende Johannes Kaspar *Kühn als Müller in Oberotterbach erwähnt; ∞ I mit Ka­tharina Elisabetha Ribel († vor August 1729) aus „Obercum“ [= Obrigheim]; Vater von Franz Adam Kuhn (~ 1.4.1719); ∞ II 12.8.1729 in Oberotterbach mit der Witwe Elisabeth Rauch 302.++++klären: welche Mühle++++

 

Zwischen 1736 und 1746 wird Wilhelm *Örther als Müller in Oberotterbach erwähnt +++klären: welche Mühle+++; ∞ mit Barbara Ettel († 14.8.1746 Oberotterbach); beide Eheleute sind von der luth. Konfession [err.] zum Katholizismus konvertiert. Aus der stam­men 5 Kinder, die zwischen 1736 und 1744 in Oberotterbach geboren sind 303.

 

Am 18.4.1746 wird der Georg Reinhardt [s. Johann Georg (2) *Reinhardt], Müller in Oberotterbach, als Pate bei der Taufe der Ka­tharina Elisabeth Grentzer im kath. KB Oberotterbach erwähnt 304. Am 18.8.1760 werden die Eva Reinhardt und Johann Georg *Reinhardt, Müller in Oberotterbach, als Paten bei der Taufe Ka­tharina Gulde in Oberotterbach erwähnt 305.++++klären: welche Mühle++++

 

Um 1760 wird Heinrich Feis als Müller in Oberotterbach benannt; ∞ mit Katharina Schlägel 306.++++klären: welche Mühle++++

 

Am 29.1.1773 wird der Müller Friedrich *Hoffmann ++++klären: welche Mühle++++ als Pate in Oberotterbach bei der Taufe der Maria Agathe Kreutzer erwähnt 307.

 

Zwischen 1784 und 1797 Michael *Haßlauer als Müller in Oberotterbach genannt ++++klären: welche Mühle++++; ∞ am 9.8.1784 in Oberotterbach mit Eva Magdalena Reinhardt (geb. 20.8.1761 Oberotterbach), der Tochter des Müllers in Oberotterbach, Johann Georg (2) *Reinhardt und Eva geb. Vetter. Aus der Ehe stammen 7 Kinder, zwischen 1784 und 1797 in Oberotterbach geboren 308. Haßlauer war möglicherweise als Müller bei seinem Schwie­gervater Johann Georg *Reinhardt beschäftigt. Die Eheleute „mußten“ heiraten, denn das erste Kind aus der Ehe, Katharina Barbara Haßlauer wurde bereits am 11.12.1784, also knapp 3 Monate nach der Eheschließung.

 

Um 1794 und auch 1797 wird Georg *Bonewitz (geb. 1767 err) als Müller und Zimmermann in Otterbach benannt; ∞ mit Katharina Heinz (geb. 23.7.1772 Dörrenbach); aus der Ehe stammen die Söhne Franz (geb. 5.4.1794 Dörrenbach) und Jakob (geb. 27.1.1797 Dörrenbach) 309.++++klären: welche Mühle++++

 

Literatur/Urkunden:

- Fischer: Das Otterbachtal. Mühlen und Steinbrüche; in: Oberotterbach, hrsg. von d. Gemeinde Oberotterbach. [Autoren: Mar­tin Armgart ...]. - Oberotterbach, 1992. S. 299-304

- Lagerbuch Oberotterbach 1733, VG-Archiv Bad Bergzabern, Bestand Oberotterbach, Anderer Teil der General-Bann-Erneuerung des Dorfes Oberotterbach 1730/38)

- Riefer: Häuser und Hofstätten im Jahre 1733; in: Oberotterbach, hrsg. von d. Gemeinde Oberotterbach. [Autoren: Mar­tin Armgart ...]. Oberotterbach, 1992, S. 51 ff.

 

Karten:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2454/1

 

 

- Brendelsmühle, auch Brandelsmühle oder Erzentalermühle / Erzthalmühle, Erztalermühle:

im Tal westlich von Oberotterbach gegen Burg Guttenberg unterhalb der Brückelmühle liegt die Brendelsmühle 310. Zur Gemeinde Oberotterbach zählt die westwärts auf der Otterbach gelegene Erzthal-Mühle in einer Entfernung von 1/8 Std. 311. Die Brendelsmüh­le, auch Brandelsmühle oder Erzentaler­mühle genannt, liegt bachabwärts der Brückelmühle. Sie war eine Ölmühle. Der richtige Name der Mühle ist Brandelsmühle, d.h. die Mühle im Brand, wo der Wald abgebrannt wurde, um zu roden. Der Name Brendels­mühle stammt von der Familie Brendel, welche die Mühle seit 1763 bis ins 20. Jh. betrieb 312. Hans Georg Brendel aus dem Unter­dorf von Oberotterbach errichtete 1744 auf den Woogwiesen oberhalb der Schießmauer eine Ölmühle mit Zubehör. Vorn liegt der Herdweg und hinten die Woogwiesen. Gibt jährlich an die Herrschaft zu Wasserfall 3 fl 313.

 

Bei Hans Georg Brendel handelt es sich wohl um den Zimmermann Johann Georg Brendel, den Vater des gleichnamigen späteren Öl­müllers. Letzterer kann nicht gemeint sein, weil er zum Zeitpunkt der Errichtung der Mühle erst 13 Jahre alt war. Johann Georg *Brendel (geb. 5.7.1731 Oberotterbach), ein Sohn des Zimmermanns Johann Georg Brendel und der Maria Elisabetha Remmig,∞ mit Eleonore Schönlaub aus Dörrenbach, kommt 1763 als Ölmüller auf die Mühle. Seine Nachkommen saßen bis ins 20. Jh. als Mül­ler auf der Mühle. Der letzte Ölmüller war August Brendel. Aus dem Grundsteuerkataster von 1843 ergibt sich, daß die Mühle da­mals steuermäßig nach Rechtenbach gehörte, die Besitzer stammen aber aus Oberotterbach 314.

 

Schoch 315 meint, die „Erztalermühle, oberhalb Oberotterbach, ging 1834 ein“.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 4312 (Forstrevier-Karte Rechtenbach von 1855/56)

 

 

- Brückels-Mühle:

westwärts auf der Otterbach gelegene Brückels-Mühle zu 1/2 Std. Entfernung; 1836 urkundlich erwähnt 316; sie ist die am weitesten abgelegene Mühle im oberen Otterbachtal. Von ihr nichts mehr vorhan­den, außer einem auffallenden Erdhügel links vom Brückel­weg, ein teilweiser Verlauf des ehemaligen Mühlgrabens die ehemalige Einfahrt vom rechten Talweg aus. Dort liegen längs des Bachbetts noch ca. 6 m lange Sandsteine, über die man den Otterbach über­querte, um zur Mühle zu gelangen. Nach mündlicher Überlieferung aus Otterbach wurde gegen Ende des 19. Jh. das aus drei Gebäu­den bestehende Mühlenanwesen abgebrochen und das Wohnanwesen in Niederotterbach wieder aufgebaut. Im Stadtarchiv Bad Bergz­abern befindet sich eine Gebietskarte von 1844, auf der die Brückelmühle verzeichnet ist. Aus weiteren Unterlagen von 1844 ++Quelle fehlt; klären+++; 317 erfährt man mehr über die Mühle und die Müllersfami­lie. Es gab danach ein Wohnhaus mit Ölmühle, Stallungen, Schuppen und Hofraum. Damalige Besitzer waren Johann *Fried und Ka­tharina geb. Eppelsheimer. Aus dem Grundsteuerkataster von 1843 ergibt sich, daß die Mühle damals steuermäßig nach Rechtenbach gehörte, die Besitzer stammen aber aus Oberotterbach 318.

 

Karte:

- LA Speyer W 41 Nr. 1048: von ca. 1840

- LA Speyer Best. W1 Nr. 4312 (Forstrevier-Karte Rechtenbach von 1855/56)

 

Literatur/Urkunden:

- Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, S. 299-300

- Frey: Geschichte des Rheinkreises, Bd. I S. 448

- Schoch, W.: Allerhand aus dem Pfälzerland, S. 7

 

 

- Dammühle:

sie liegt am südlichen Dorfende von Oberotterbach unterhalb der Obermühle am Otterbach. Nach der Kriegszerstörung im 2. Welt­krieg wurden die letzten Baureste im Mai 1975 völlig abgetragen, nur ein Teil mit dem Keller blieb erhalten. An den Sandsteinge­wänden der westlichen Giebelseite oberhalb des Wasserbaues waren folgende Inschriften angebracht: Jahreszahl 1833, oben quer: P.F. 1826; linkes Fenster: quer, I.G.A. 1861. Letzte Besitzer waren die beiden Brüder Johann und Georg Metz 319.

 

 

- Heldenmühle:

liegt im Tal westlich von Oberotterbach gegen Burg Guttenberg unterhalb der Brendelsmühle. Als Gebäude fast unverändert, war sie bis 1939 eine Mahlmühle mit oberschlächtigem Wasserrad. einer der früheren Besitzer hatte den Namen Held, wovon die Bezeich­nung herrührt. Am Kellerbogen des Nebengebäudes findet sich die Jahreszahl 1792 und darüber die Buchstaben “IGH.EKS”. Wil­helm Schwerdtfeger mahlte noch bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges. Im Wiesengelände rechts der Einfahrt waren damals zwei Weiher angelegt, auf denen Eis gebrochen wurde, das Metzger und Wirte für ihre Kühlräume benötigten. Aus dem Grundsteuerkata­ster von 1843 ergibt sich, daß die Mühle damals steuermäßig nach Rechtenbach gehörte, die Besitzer stammen aber aus Oberotter­bach 320. Johann *Hildt, auf der Ohlich Mühle mit Gelände von 4 Morgen Wiesen, oben Martin Doll, unten Johann Adam Mattern, vorn der Herdweg, hinten der graben, zahlt 2 Gulden Mühlenzins 321. Von Johann Hildt stammt die Bezeichnung “Heldenmühl­e”.

 

Photo

- Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, S. 301

 

 

- Obermühle:

nur einen Steinwurf unterhalb der Heldenmühle lag die Obermühle, eine Mahlmühle, die wegen ihrer Lage zum Dorf auch Obermüh­le genannt wurde 322.

 

In der Aufstellung über die Mühlen in der Gemeinschaft Guttenberg „Spezifikation Bericht oder Beschaffenheit aller und Jeder müh­lenen in der Gemeinschaft Guttenberg“ von 1629 323 ist der +++++ Müller als nunmehriger Beständer der Heitmühle ++++klären: welche Mühle++++ zu S. Lamprecht erwähnt. Dort heißt es: „Obermühel zu Otterbach. Wegen dieser Obermühel, wann Von wem, welcher gestalten und mit was verwilligung dieselbe anfänglich gebauen, ist nicht nachzukommen auch keine Mühlenbrifer Deßwe­gen vorhanden, allein weiß man das bei manßgedenken [d.h. seit unvordenklicher Zeit] Und noch länger, in und allwegen die Jeter +++prüfen+++ zu Oberotter­bach dieselbe inngehabt, welche doch entlehen Von Matter Jebern [Anm.: im Lagerbuch von 1733 ist als Grund­stücks­nachbar der oberhalb gelegenen Ohlichmühle, der Joh. Adam Mattern aufgeführt] daselbsten ahn Anstatt Peilingern, Vndt Wilhelm Antresen, Vnd von ein gemelten beeden, ahn Barteln Dihlen Bürgeren Und Müllern zu Weißenburg, wie ahn seinen Tochtermann ….. ++++prüfen++++ Mülleren, ieziger Heit Müllern zu S. Lamprecht [Anm. s. Heidmühle Lambrecht] in Anno 1623 verkaufft worden, doch hatt ob­gemelter Matter Jeter ++++prüfen++++ uf 2 morgen wiesen die zu der Mühl gehörig gewesen für sich behalten, Von welchen er jahr­lich 4 Cappen uff beeder Hern Reebhoff zu Oberotterberg ausrichtet, Sonsten ist die Mihl noch in gu­tem Wesen, Und Bau bisher er­halten, die hatt zween Gang Vnd das Trilles, davon der Herrschaft Jährlich Elff Achtel Korn, zwölf Cappen … gereicht werden ….“. 324

 

Die Otterbacher Obermühle wird 1729 von Michael *Bacher, der 1747 stirbt, geführt. Michael Bacher ist im Lagerbuch von 1733 er­wähnt: „Mahlmühle mit einem Gang, die Obermühle genannt, 3 Morgen, oben der Mühlenwoog und Joh. Adam Mattern, unten Jos. Burckhardts Wittib und Niclaus Cuntz von Rechtenbach, vorn der Herdweg. Gibt jährlich 6 Malter Korn an die Herrschaft und zu Martinen Zins 3 Gulden und 6 Batzen 325. Sein Sohn Conrad *Bacher hat sie noch 1756 in Besitz. Von 1761 bis 1775 ist Johann *Oberthür der Müller auf der Obermühle. Ihm folgt sein Sohn Johann Martin *Oberthür bis 1787/ 1788 als Nachfolger. In den Ge­bäuden befindet sich [Anm.: 1992] das Weingut Hans Schäfer 326.

 

 

- Ölmühle:

s. auch Brendelmühle

 

 

- Ohlichmühle:

oben im Dorf Oberotterbach gelegen 327, unterhalb der Brendelsmüh­le 328.

 

Im Lagerbuch Oberotterbach von 1733 ist aufgeführt: „Joh. Hildt [Held], Ohlichmühle mit Gebäuden, 4 Morgen Wiesen, oben Mar­tin Doll, unten Joh. Adam Mattern, vorn der Herdweg und hinten der Wassergraben. Zahlt 2 Gulden Mühlenzins“ 329.

 

Zwischen 1771 und 1775 wird der Georg Adam *Juli als Ölmüller in Oberotterbach im kath. KB Oberotterbach erwähnt 330.

 

Im Eilboten Landau vom 4.7.1840 befindet sich folgende Annonce: „Georg Höld, Oelmüller, zu Oberotterbach wohnhaft, besitzt zu­sammen mit seinem Schwager, G. N. Weinmann daselbst, eine oberschlächtige Oelmühle mit einfacher Presse und Hanfreibe, oben im Dorfe Oberotterbach gelegen, deren Benutzung jedem von ihnen eine Woche um die andere zusteht; ferner ausschließlich allein: eine Wohnung neben der Oelmühle, Antheil Scheuer Stallung, Hof, Zubehörden, Brunnen- und sonstige Rechte, dan 6 Morgen For­len- und Kiefernwald, woraus der jährliche Holzbedarf ohne Nachtheil gefällt werden kann, 1 ½ Morgen Wiese und ebensoviel Bau­stück, alles bei der Oelmühle gelegen. Dieses Besitzthum wird unter billigen Zahlungsfristen aus der Hand verkauft und kann so­gleich bezogen werden“ 331.

 

 

- Untermühle, Dorfmühle, Gemeindemühle:

auch Dorfmühle oder ‘gemeine Mühle’ genannt; sie lag im Ort Otterbach 332.

 

In der Aufstellung über die Mühlen in der Gemeinschaft Guttenberg „Spezifikation Bericht oder Beschaffenheit aller und Jeder müh­lenen in der Gemeinschaft Guttenberg“ vom 8.2.1612 heißt es: „Der Gemeind Muhel zur Oberotterbach nächst ahn dem dorff gele­gen, ist in Anno 1596 Von der Gemeind mit bewilligung der Herrschaft ….mit einem gang …. gebauet worden, Von welchem sampt dem Drilles, sie Jährli­chen 4 Achtel Korn abgericht, … und sie ohngeacht auf ein gar geringes Waßer gehabt, als haben sie in Anno 1612 bey der Herr­schaft noch umb einen Gang angehalten, der ihne auch gnädigst verwilligt ...“ Weiter heißt es: „... es sind auch kei­ne verbante Mahl­gäst dabei, als das man jährlich der Baurens … verkündet, das sie daselbsten Und in der Obermühlen, Und nicht au­ßerhalb mahlen sollen.“ 333

 

Die Mahlmühle ist [Anm.: die Meinung von Fischer: Otterbachtal, S. 303 über die erstmalige Nennung ist unzutreffend] in ei­ner Landschreibereirechnung des Zweibrücker Amtes Guttenberg von 1751 (Zweibrücken Rechnung Nr. 2149) urkundlich nachweis­bar. Diese Mühle, an deren Erbauung wohl noch ein Eckposten mit der Jahreszahl 1751 erinnert, hat sehr oft den Besitzer gewechselt, da sie gegen eine große Zahl anderer Mühlen in Konkurrenz stand. Paul Schuster erwarb 1937, nachdem er sich als Müller seit 1918 auf der Wanderschaft befand, die ein Jahr zuvor von ihm gepachtete Mühle. Nur 2 Jahre konnte er die Mühle betreiben, dann mußte diese Grenzlandmühle, die sich in der sog. “Roten Zone” befand, 1939 aufgrund der Evakuierung der Bevölkerung, geschlossen wer­den. Der Müller Paul Schuster konnte 1946 zurückkehren und baute die demolierten Mahlgänge wieder auf. Nach Übergabe an sei­nen Sohn Ewald Schuster, ging die Mühle schließlich auf den Enkel über. Sie ist, nach Umstellung auf elektrischen Turbinenantrieb 1992 noch in Betrieb 334.

 

 

- Waldmühle:

von dieser Mühle, die angeblich ganz unten im Otterbacher Wiesenthal gestanden hatte, gibt es keine schriftlichen Quellen. In münd­lichen Überlieferungen Niederotterbacher Bürger wird ihre Existenz erwähnt; sie soll danach oberhalb des Kapsweyerer Weges über dem Otterbach, aber noch auf Oberotterbacher Gemarkung gelegen haben 335.

 

 

- Winzen-Mühle oder Springmühle, Springberg Mühle, Winzenthaler Mühle:

zu 1/2 Std. Entfernung vom Dorf, nordwärts am Fuß des Springberges auf der Winzer- oder Weinbach, welche weiter abwärts den Namen Kumbach führt und unterhalb dem Deutschhof in die Dürbach fällt 336; im alten Sprachgebrauch auch als Springmühle be­zeichnet. Vermutlich stammt diese Bezeichnung vom nahegelegen Spring­berg. Sie war eine Ölmühle, die mit ihrem Besitzer, Johann Ludwig *Lorch, 1743 genannt wird (+++Quelle klären+++). Oberhalb, am Berghang, ist heute noch der Mühlweiher zu sehen, von dem aus das oberschlächtige Mühlrad über eine Rinne angetrieben wurde 337.

 

Zwischen 1758 und 1762 wird Heinrich *Pfeifer als Müller in der Sprungmühle genannt Winzenthaler Mühle im kath. KB Oberotter­bach erwähnt 338.

 

Ab ca. 1770 [err.] war Johannes *Ruffra der Ölmüller auf der Springbergmühle 339.

 

Um 1774 wird Adam Ebert als Müller auf der Springmühle benannt; ∞ mit Anna Elisabetha Schmitt († 9.2.1774 Oberotterbach); Va­ter von Andreas Ebert (∞ 1779 in Oberotterbach mit Katharina Becht) 340.

 

Am 31.7.1848 wird im Wege der Erbauseinandersetzung nach dem verstorbenen Ölmüller Johann Ludwig Ruffra die Winzenmühle versteigert bestehend „in einer Oelmühle, die Winzenmühle genannt, zur Gemeinde Oberotterbach gehörend, nicht weit von der Landau-Weißenburger Straße gelegen ….“ 341.

 

Vor Kriegsende des 2. Weltkriegs diente sie als Unterkunft für Kriegsgefangene. Schon teilweise durch Beschuß beschädigt, wur­de sie durch Sprengung der dortigen Westwallanlagen fast zur Ruine und verfiel in der Folge nach und nach. Ihr letzter Besitzer, der noch eine kleine Landwirtschaft betrieb, war Ludwig Boßlet. Aber nur dessen Vater, Jakob Boßlet, schlug bis etwa 1930 noch Raps oder Bucheckern zu Öl. Heute sind nur noch verfallene Mauern unter dichtem Gestrüpp vorhanden 342.

 

Literatur/Urkunden:

- Fischer: Das Otterbachtal - Mühlen und Steinbrüche. - Ill., Kt. In: Oberotterbach <Pfalz> : Oberotterbach / hrsg. von d. Ge­meinde Oberotterbach. [Autoren: Martin Armgart ...]. - Oberotterbach, 1992. - S. 299-304

- Fischer: Die Winzenmühle zwischen Dörrenbach und Oberotterbach; in: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz, Bezirks­gruppe Bergzabern Nr. 3, 1980 (=LA Speyer F 644)

 

 

 

 

 

Oberreidenbach:

VG Herrstein, Lk Birkenfeld; nordwestlich von Lauterecken nahe Sienhachenbach gelegen; gehörte zu +++++klären+++

 

Mühlen:

- Oberreidenbacher Mühle:

um 1788 war Johann Diehl *Schäfer der Müller auf der Oberreidenbacher Mühle; ∞ mit Maria Elisabeth NN. 343.

 

 

 

 

 

Obersaulheim / Rheinhessen:

VG Wörrstadt, Lk Alzey-Worms; südlich von Nieder-Olm gelegen; war kurpfälzisch im Oberamt Alzey ++++klären++++

 

Mühlen:

- Oberste Mühle:

bereits 1401 ist die Oberste Mühle in Obersaulheim urkundlich erwähnt. Im ältesten Zinsbuch der Pfalzgrafen von 1401 heißt es: „Item her Johan Romelian von Covern und Heinrich Sure [Anm.: von Katzenelnbogen 344], syn swager hant [Anm.: zu Lehen erhal­ten] ….. Item anderhalb morge wyesen bij der obirsten mulen ….“ 345.

 

 

 

 

 

Obersimten:

VG Pirmasens-Land, Lk Südwestpfalz. Obersimten liegt westlich des Pfälzerwaldes zwischen Pirmasens im Nordosten und Vinnin­gen im Südwesten. Das frühere Dorf Niedersimten gehörte lange zu Obersimten und bildete mit diesem eine Gemeinde. Niedersim­ten wurde 1969 umgegliedert und ist seither Stadtteil von Pirmasens. Simten gehörte bis 1789 zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg.

 

Mühlen:

- Mühle zu Simten:

um 1777 war Georg *Erhard der Müller zu Simten, zuvor 1773 als Soldat verzeichnet; ∞ mit Katharina Greiner; Vater der Anna Ma­ria Erhard (geb. 9.11.1777 in Simten), des Georg Anton Erhard (geb. 25.5.1790 Simten), Johann Georg Erhard (geb. 26.10.1773 Sim­ten, Sohn des Soldaten Georg Erhard und der Katharina Greiner), des gleichnamigen Sohnes Johann Georg Erhard (geb. 27.2.1788 Simten), des Johannes Simten (geb. 13.8.1781 Simten), der Margarethe Erhard (geb. 28.3.1785 Simten), der gleichnamigen Margare­the Simten (geb. 11.6.1792 Simten), der Maria Katharina Simten (geb. 29.1.1780 Simten) 346.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3230: Mühle zu Simten, von 1563-1791

 

 

 

 

 

Oberseebach / Elsaß:

OT von Seebach bei Wissembourg, Dep. Bas-Rhin; gehörte zum Hochstift Speyer, Amt Lauterburg 347

 

Mühlen:

 

- Roßölmühle zu Seebach:

1728 gab es in Seebach eine Ölmühle, die als als Göpelwerk, d.h. als Roßölmühle betrieben wurde 348.

 

 

 

 

 

Oberstaufenbach:

VG Altenglan, Lk Kusel; im Tal des Reichenbachs gelegen; im Ortszentrum mündet der von Neunkirchen am Potzberg herunterkom­mende Limbach in den Reichenbach; das erstmals 1393 als „ober Stauffenbach“ beurkundete Dorf gehörte zum Reichsland um Kai­serslautern und wurde von der Schultheißerei Reichenbach aus verwaltet; der Ort war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Lauter­ecken, Schultheißerei Reichenbach.

 

Mühlen:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1537/6: Mühlen in Reichenbach und Oberstaufenbach, 1717, 1738-1745, 1760, 1770-1789

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1483/4: Erbbestandsmühlen zu Oberstaufenbach und Reichenbach, 1744

 

 

- Staufenbacher Mühle:

heute Anwesen Mühlwaldstraße 3 in Oberstaufenbach; die ehemalige Mühle lag außerhalb des Dorfes in Richtung auf Niederstaufen­bach an einem langen Mühlgraben, dessen Wasser in der Ortsmitte aus dem Reichenbach abgeleitet und parallel zur Hauptstraße zur Mühle geleitet wurde.wurde. Die Mühle wird erstmals 1571 urkundlich erwähnt, die Gebäude 1791 unter Verwendung von Steinma­terial aus der sog. Heidenburg neu errichtet 349.

 

Die Mühle wurde im Frühjahr 1739 von der herrschaftlichen Verwaltung erfaßt und im Mühlenbericht vom 11.5.1739 beschrieben wie folgt: „Gestehet Peter *Kübel von Stauffenbach frey willig … daß er einen Erb­bestands-Brieff zu producieren unvermögendt, hingegen aber …. auch, sonsten jedermänniglich wissendt, daß die innehabende Mühl, bey 100 Jahren her von Erben zu Erben geko­men …. gleichwie er nun ersagte Mühl gleichfalls von seinem Vather ererbet und in …. seiner übrigen Geschwister , alß mit welchen er sich pro data verstanden und den Mühl in toto pro 900 fl. übernomen ….“ 350

 

Die Mühle wurde während der kurfürstlichen Renovation der Mühlen von 1739 erneut von einer Kommission unter Leitung des Ramsteiner Schultheißen Georg Adam Euerling (Anm. Everling) am 18.9.1739 besichtigt und taxiert, der auch der Müller zu Diedel­kopf im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg, Johann Nickel *Pfeifer als Sachverständiger angehörte 351. Dort wird die Müh­le wie folgt beschrieben: „ …. sind wir zu der Pletsch-Mühl nach Oberstaufenbach ge­gangen und fanden, daß diese einen Mahlgang hat, auch aus dem gehabten Scheelgang noch ein Mahlgang gemacht worden, stun­den aber beyde wegen mangel des Waßers gantz ruhig und still, und solle nach dem allgemeinen Zeugnüß sehr wenig Zeit das Jahr durch zwey Gäng, vielmahl auch gar keiner gang­bar sein; hat das Jahr an Pacht zehn Mltr. Frucht, halb Korn und halb Haber Rö­migsberger (Anm. = Remigiusberg, Remigsberg) Ma­ßung, nebst 4 fl an Geld in die Kellerey Römigsberg zu leisten; finden also diese Mühl auch gar hoch beschwert und billiger, dersel­ben etwas abzunehmen, als noch mehr sie zu schatzen.“

 

Petter *Rübel war 1739 „Müller zu Staufenbach“. Er gehört zu den Unterzeichnern eines Memoriale vom 16.11.1739, das von allen 8 Müllern der Schultheißerei Reichenbach unterzeichnet und an das kurpfälzische Oberamt Lauterecken gerichtet ist; in dem Memoria­le beantragen die Müller, die vielfältigen und kostenträchtigen Untersuchungen der Mühlen (wohl im Zusammenhang mit dem Herr­schaftswechsel zur Kurpfalz 1733) in der Schultheißerei nunmehr zu beenden, nachdem schon 4 Untersuchungen erfolgt waren 352.

 

Die Mühle ist in der Renovation der Schultheißerei Reichenbach vom 17.9.1738 aufgeführt und wie folgt beschrieben: „Peter Rübel zu Stauffenbach eine Erbbestands mühl mit Einem Mahl gang, nebst Einem Schehlgang, welche derselbe vor 12 Jahren ohne ange­trag gebauet, gibt jährlich ahn Erb­pfacht in die Kellerey 5 Mltr Korn, und 5 Mltr Haber nebst 4 fl ahn geld[;] von welcher Zeith her ist nicht ausfündig zu machen, al­lermassen der Müller kein Erbbestand vorzeigen können.“ 353

 

In einer Mühlenrenovation des kurpfälzischen Oberamts Zweibrücken vom 3.6.1776 befindet sich eine Beschreibung der Mühle nebst einer Karte der Gebäude: „... daß 1mo dieße Mühl in einem Mahlgang und einem Scheelgang bestehe, welch Letzterer doch auch zum Mahlen dergestalten eingerichtet ist, daß wann darauf gemahlen nicht geschehlet und also auch im gegentheil wann darauf geschehlet nicht gemahlen werden kann, 2do das Lauffende Geschirr betrifft so seyend bey­de Wasser Rädter, Wellbäume und Kampf Rädter in gutem Standt, die Mühlsteine, Zahrung, Dromay, Vor und Ausraith Kästen, dann Sieber und Beuttel befinden sich ebenmä­ßig insgesamt gut. .... Jetziger Erbbeständer ist Johann Jakob *Rübell“ 354.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Kusel, S. 59

 

 

 

 

 

Obersteinbach / Elsaß:

Kanton Wissembourg im Naturpark Vogesen, im Steinbachtal, westlich von Lemberg, südlich von Ludwigswinkel gelegen; gehörte zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg

 

Obersteinbach wurde im 14. Jh. von den Herrn von Ochsenstein erworben und 1485 an Zweibrücken-Bitsch vererbt. 1606 mit dem hanau-lichtenbergischen Amt Lemberg vereinigt und 1793 samt den Schlössern Lützelhardt und Kleinarnsberg an Frankreich ange­schlossen, im Jahr 1814 im Pariser Frieden an Deutschland abgetreten, 1816 an Bayern und 1825 an Frankreich übergeben 355.

 

Mühlen:

1779 beantragt der Müller aus Obersteinbach, Johannes Kiefer „als Leibslediger“, bei der Verwaltung der Grafschaft Hanau-Lichten­berg, für 6 Jahre „nach Neunhofen im Dürckheimischen“, auf die Lehensmühle ziehen zu dürfen 356.

 

Um 1788 war Johannes Storlzen „der hießige Müller“ in Obersteinbach; ∞ mit Margaretha geb. Muhelm; Vater des am 10.1.1788 in Obersteinbach gebohrenen Sohnes Johann Christian 357. Der Kindsvater unterschreibt den Taufeintrag mit ev. KB mit „Stortz“. Um 1789 war Johann Sturz als Müller in Obersteinbach. Gegen ihn klagt 1789 der Pfarrer Längel zu Obersteinbach wegen Zahlung des Rückstandes aus dem verpachteten Zehentviertel 358.

 

Am 20.8.1855 wurden 2 Mühlen, in Obersteinbach gelegen und im Eigentum des Herrn Wantzel stehend, versteigert 359

 

 

- Obersteinbacher Dorfmühle:

Die Mühle war 1740 ++++weiter bie Dilli, S. 135+++

 

Im hanau-lichtenbergischen Mühlenverzeichnis vom 5.1.1772 heißt es hierzu: „Ist im Erbbestand, und die Besitzern dieser soll dem Tenor des Mühl [?] ist Margaretha darüber vorhandenen gebohrene Rathin, weyl. Mar.... , der Kellers gewesenen Mül- [Urkun­de durch Papierfraß zerstört] … hinterlassene Wittib ...“ 360.

 

 

- Schlicken Mühle, herrschaftliche Mühle:

Im hanau-lichtenbergischen Mühlenverzeichnis vom 5.1.1772 heißt es hierzu: „Der Schlicken, Mahl, Öhl und Säg Mühl bey Wald … unterhalb ... [Urkunde durch Papierfraß teilweise zerstört] 361.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 Nr. 2598 „Generalia über die den Müllers praetendierte Güter“, fol. 16

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 4451: Klage des Pfarrers Längel zu Obersteinbach gegen den Müller Jo­hann Sturz zu Obersteinbach wegen Zahlung des Rückstandes aus dem verpachteten Zehentviertel, 1789

 

 

 

 

 

Oberweiler im Tal (Eßweiler Tal):

VG Wolfstein, Lk Kusel; im Eßweiler Tal gelegen, nördlich von Eßweiler, knapp südlich von Hinzweiler; gehörte bis 1595 zur Wild- und Rheingrafschaft Amt Grumbach, von 1595-1755 zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, von 1755-1789 erneut zur Wild- und Rheingrafschaft.

 

Oberweiler wurde im Jahr 1290 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte zum Verwaltungskomplex Eßweiler Tal. Um 1300 wurde im Süden auf einem Ausläufer des Königsberges die Sprengelburg errichtet. Burgherren waren die Ritter von Mülenstein, Lehnsmänner der Wildgrafen 362. Den Rittern von Mülenstein gehörte auch der Hof Nei­deck, der um 1400 erstmals als hof zu Ny­deckin erwähnt wurde. Er soll im Bornberg zwischen Graulsdell und Zährenberg gelegen sein. 1595 war der Hof laut Johannes Hof­mann nicht mehr bewirtschaftet und zerfallen. In einer Karte von 1843 war Neideck als Kratzerhof (vielleicht nach den Grafen Kratz von Scharfenstein, Nachfolger der Mülensteiner bei der Verwaltung des Eßweiler Tales) eingetragen, nördlich davon eine Gewanne Hofstatt. Möglicherweise war dieses Hofgut burgähnlich befestigt 363. 1595 kam Oberweiler mit dem gesamten Eßweiler Tal zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. 1755 wechselte es wieder zu den Wildgrafen 364. Nachdem die Gegend von Napoleon erobert wurde, gehörte Oberweiler seit 1797 zu Frankreich, zum Départe­ment Mont Tonnère (Donnersberg), ab 1816 bis zum Ende des Ersten Welt­krieges zum Königreich Bayern, danach zum Freistaat Bayern 365.

 

Zwischen 1700-1789 wurde auf der Gemarkung Quecksilber abgebaut.

 

Mühlen:

gegen Ende des 16. Jh. gab es in Oberweiler im Tal zwei Mühlen, die Obermühle und die Niedermühle 366. Von den beiden seit dem 16. Jh nachgewiesenen Mühlen hat sich in der Mühlstraße 4-6 ein wohl noch aus dem 17. Jh. stammendes, 1867 umgebautes Müh­lengebäude erhalten 367.

 

Um 1705 wird Georg Peter *Scholl als Müller in Oberweiler genannt; dessen Tochter Maria Christina heiratet am 16.10.1705 in Hinzweiler den Hannes Jung aus Rothselberg 368.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5339: Mühlen (1578-1796), darunter die Mühle zu Odenbach. +++klären: welche Mühle+++

 

 

- Niedermühle:

„Die Niedermühle, so Anno 1588 neben die obgemelte (Anm.: die Obermühle) gebaut worden“ 369.

 

Zu dieser Mühle sind in einer Urkunde erstellt in „Zweybruck, den 27. Martii Anno 1596“ folgende Müller bzw. Besitzer aufgeführt 370:

- Abraham Wolschleger ist „leysch leibeigen“ (Anm.: d.h. Leibeigener der Grafen von der Leyen).

- Tobias Baum „ist auch leysch“

- Simons Georgen „ist auch ein Leyscher“

- Samuel Georgen „ist leysch“

- Velten Weber „ein Lautereckischer“

- Nicklas Bastinns Erben „... [sind] Lichtenbergisch“ (Anm.: pfalz-zweibrückisches Oberamt Lichtenberg)

 

Die Untermühle lag „nächst der Obermühle und wurde 1609 mit den übrigen Mühlen des Eßweiler Tales durch die pfalz-zweibrücki­sche Regierung „renoviert“. Sechs Bauern waren die Genossen: Johann Klein, Peter Velten, Peter Gerbacher, Peter Heinrich, Johann Dal und Hans 371.

 

Wahrscheinlich ist, daß daß das noch existierende Gebäude teilweise oder völlig renoviert worden ist, wie die Inschrift über dem Tür­sturz: „R.ST – 1808“ vermuten läßt 372.

 

 

- Obermühle:

die Obermühle wurde Anno 1506 durch Preiels Dhielen“ (= Dhiel *Preiel) zu Oberweiler gebaut 373. Er wird auch als der „Lauter­eckische Schultheiß“ bezeichnet 374.

 

Zu dieser Mühle sind in einer Urkunde erstellt in „Zweybruck, den 27. Martii Anno 1596“ folgende Müller bzw. Besitzer aufgeführt 375:

- Hans *Preiel „der Lautereckisch Schultheiß“

- Peter Heinrich „ist Leysserich

- Johann Doll „ist auch Leysserich“

- Meinhard Preiel „ist Lautereckisch“

- Jonas *Eckel „ist auch Lautereckisch“

- Hans Lap „ist Lichtenbergisch“

 

Die Mühle wurde 1609 mit den übrigen Mühlen des Eßweiler Tales durch die pfalz-zweibrückische Regierung „renoviert“. Die ge­genüber vom Dorf gelegene Mühle gehörte damals Meinhard Preuel, Peter Leibersweiler, Samuel Vetter, Debald Hamel und Hans Diel 376.

 

Am 21.1.1737 kommt es zu einem Vergleich zwischen Kurfürst Karl Philipp von der Pfalz und der Pfalzgräfin-Witwe Karoline geb. Gräfin zu Nassau-Saarbrücken als Vormünderin des Herzogs Christian III. von Zweibrücken betr. u.a. die von Pfalz-Zweibrücken erbaute Mühle am Lauterfluß zu Oberweiler 377.

 

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 378 ist sie wie folgt beschrieben: „Die Mühle liegt dem Dorf Oberweiler gleich gegenüber und (ist) von der nechst folgenden (Mühle) eine gute Viertelstunde entfernt. Hat nicht mehr alß ein oberschlechtiges 11 Schuh hohes Waßerradt und ein Mahlgang, kann aber wegen Wassermangel nicht beständig mahlen, auch weil die Bauern das Wasser zur Wiesenbewässerung ableiten. Von dem Ort, wo das Wasser aus dem Fluß abgeleitet ist bis zu seiner Clauß 300 Schritt,und von dieser bis zur Mühlen durch den Mühlgraben 450 Schritt. Die Pfacht bestehet in 1 fl und 3 Batz und 3 Cappen oder 4 Batz vor jeden, sodann 1 Malter Korn, erstere wird in die Land­schreiberey und letztere in die Kellerey nach Lichten­berg entrichtet. Johann Daniel Clemenz hat vor einem Jahr diese Mühle von Herich Theobaldt vor 700 fl abgekauft aber noch kei­nen Erbbestandsbrieff in Händen. Auch ihme Heinrich Theobalden den Kaufschilling noch nicht völlig entrichtet, deß wegen dieser seinen alten Bestandsbrieff von 1661 nebst zweyen Confirmationsschei­nen Nr. 21 et 38 noch in Händen und nicht heraus gegeben hat.“ 379.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 44 380 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehö­rende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Oberweiler Mühl [hat] 1 Waßerrad welches einen Mahlgang treibet; [zahlt an Pfacht] 2 fl an Geld, 1 Mltr Korn[;] die 32 Gemeins Leuth zu Oberweiler könn bequem auf dieser Mühlen befördert und alle 24 Stund 5 Malter all­hier gemahlen werden.“ Die Urkunde trägt seitlich den handschriftlichen Vermerk: „Ver­tauscht“ [Anm.: wohl infolge der Rückgabe des Eßweiler Tales an die Wildgrafen].

 

 

- Pletschmühle:

am 18ten Messidor des Jahres 12 der franz. Republik legt Reinhold Strack, Erbbestandsmüller in Oberweiler im Tal, der Verwaltung des Departments Monttonnere, eine Bestätigung des Bureau Lauterecken über die ordnungsgemäße Zahlung der Erbpacht vor. Zuvor war am 28ten Prairial des Jahres 11 durch den Präfekten des Département Mont-Tonnerre, die Aufforderung ergangen, die ordnungs­gemäße Zahlung der Erbpacht hinsichtlich der mit „Bleschmühle“ bezeichneten Mühle nachzuweisen 381.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C41 (Rheingrafschaft Akten) Nr. 48/4: Acta betr: die Pletschmühle, 1661-1751“

 

 

- Walkmühle:

das kleine „Walkmühlchen“ lag neben der Obermühle. Die Mühle wurde 1609 mit den übrigen Mühlen des Eßweiler Tales durch die pfalz-zweibrückische Regierung „renoviert“ und diente damals den Bauern, die dort ihr Tuch selbst walkten 382.

 

 

 

 

 

Oberweiler (Lauter)-Tiefenbach:

VG Wolfstein, LK Kusel; im Lautertal; Oberweiler wurde erstmals urkundlich 1290 erwähnt; zur Unterscheidung des nahegelegenen Oberweiler im Tal wurde es zeitweilig auch Unterweiler genannt. 1316 wurde Tiefenbach erstmals urk. erwähnt. 1387 kamen beide Orte zur Grafschaft Veldenz, ab 1694 zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken; im Rahmen des Selz- und Hagenbacher Austauschs ka­men beide Dörfchen als Teil der Schultheißerei Einöllen 1768 zur Kurpfalz 383; 1824 wurden Oberweiler und Tiefenbach zusammen­geschlossen.

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A1 (Kurpfalz) Nr. 70: Beilegung von Irrungen mit Pfalz-Zweibrücken, u.a. wegen des Dominiums über den Lauterfluß und den daran von Pfalz-Zweibrücken erbauten Mühlen zu Oberweiler und Roßbach, 21.1.1737

- LA Speyer Best. B2 (Herzogtum Zweibrücken) Nr. 330/10: „Differenzen mit Kurpfalz wegen der Lauter und der daran zu Roßbach erbauten Mühlen ...“, 1695-1736

 

 

- Kalkmühle:

s. Ölmühle

 

 

- Oberweiler Mühle:

heute Anwesen Hauptstraße 1-3 384.

 

Am 4.1.1707 wandte sich der aus Wolfstein stammende Michael Jakob an die pfalz-zweibrückische Verwaltung „wird … erinnerlich seyn, was gestalten ich einen Platz zu Oberweiler umb allda eine Mühle zu erbauen vorgenommen erkauft undt jährlich von selbi­ger16 Malter Früchte Lauterer Maßung zu geben … habe; darüber auch vor einem Jahr einen Bestandsbrief ausgehandigt ist …; so habe schon ein Vieles an der Mühle zu erbauen angefangen undt große Unkosten deßhalben annehmen [Lesart unsicher] müßen. Es Sommern aber anJetzo die auff der anderen Seiten des Waßers gelegene Churpfalzische Unterthanen und disputieren mir das bey der Mühle lauffende Waßer auch. Auch inhibieren Sie mir ferner dahir zu bauen[,] es seye denn daß ich mich mit ihnen abfinden und jahrlich vor den Waßerfall ein gewisses geben wollte. Die weilen nun die Churpfälzische eben so viel Pacht von mir praetendiren alß ich alhießiger meiner gnädigsten Herrschaft zu geben mich erboten habe“ 385. Er bittet deshalb die königlich schwedisch-zweibrücki­sche Verwaltung um Reduzierung der Pacht, da er nicht im Stande sei, an beide Herrschaften Zahlung in solcher Höhe zu leisten. Hintergrund des Vorgangs ist: Wegen den Mühlen an der Lauter kam es zu Streitigkeiten zwischen Kurpfalz und Pfalz-Zweibrücken. In einer Urkunde des kaiserli­chen Notars in Mainz NN. von Leiningen vom 22.4.1700 wird davon berichtet, daß dieser weisungsge­mäß Zeugen in Wolfstein in dieser Streitsache zu vernehmen habe 386. Diese Irrungen wurden endgültig erst durch den Mannheimer Vertrag vom 1737 beigelegt 387.

 

Der Müller auf der Oberweiler Mühle, Michel Jakob wird auch 1717 urkundlich genannt. Er beantragte 1717 ihm die rückständige Pacht zu stunden. Man werde ihn sonst „mit seinen 6 kleinen Kindern an den Bettelstab bringen“ 388.

 

In die alte Oberweiler Müllerfamilie Jacob heiratete ein Leppla aus Heiligenmoschel ein, dessen Nachkommen zu den Oberweilerer Erbbestandsmüllern der Mahl- und Ölmühle wurden 389. 1749 ererbte der Müller Peter Lebla von Oberweiler von seinem Schwager Leonhard Jakob 390.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Meisenheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Oberweiler Mühl [hat] 2 Wa­ßer Räder wechselweis zwey Mahl- und einen im Trilles gehend Scheelgang treiben; [gibt] 12 Mltr Korn, 1 Mltr Habern. … Hat mit dem in Vorstehender Mühl [Anm.: s. Roßba­cher Mühle] beschrieben gleich beschaffenheit“. 391

 

Der Müller auf der Oberweiler Mühle, Peter Lebla, befand sich 1761 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und beantragte Erbpacht­nachlaß, woraufhin das Oberamt Meisen­heim den Schultheißen von Einöllen beauftragte, das schatzbare Vermögen des Lebla zu er­mitteln 392. Dieser Peter Lepla machte 1761 Schadensersatzansprüche gegen den Holzfaktor Prag aus Odenbach / Glan geltend 393.

 

Müller auf der Mühle in Oberweiler war bis ca. 1820 der aus Eulenbis stammende Johann Adam Müller (1786-1839); dieser heiratete nach dem Tod seiner ersten Frau (sie war eine verwitwete Leppla) um ca. 1820 in zweiter Ehe die Witwe auf der Moormühle in Steinwenden-Weltersbach Anna Barbara Pletsch, verw. Kehrwald 394 und führte anschließend die Moormühle.

 

1841 verfügte die Oberweiler Mühle als einzige Mühle im Lautertal über 5 Mahlgänge und einen Schälgang 395, während sonst durchschnittlich fast dreigängige Mühlen vorhanden waren, litt jedoch wie viele andere Mühlen unter zu geringer Auslastung 396.

 

Die Trennung in eine Ölmühle und eine Mahlmühle erfolgte 1829 unter Johann Leppla und Jakob Leppla 397.

 

Auch im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 werden in Oberweiler-Tiefenbach die beiden Handelsmüller Jacob Leppla und Johann Leppla genannt 398.

 

Die Mahlmühle ist 1860 abgebrannt und wurde neu errichtet 399. Zu einem erneuten Brand und Wiederaufbau kam es 1871 400.

 

Das heutige ehem. Mühlenanwesen ist seit Mitte des 18. Jh. im Besitz der ursprünglich in Heiligenmoschel ansässigen Hugenottenfa­milie Le Plat [= Leppla] und setzt sich aus den Gebäuden der früheren Ölmühle (Nr. 1), der Getreidemühle (Nr. 3) und dem für einen Nachkom­men au der anderen Straßenseite errichteten Hof (Nr. 2) zusammen. Die Getreidemühle wurde 1809 von Peter Leppla er­richtet und besteht heute aus einem dreigeschossigen Mühlen- und Wohntrakt, der von zweigeschossigen Wirtschaftsgebäude zu einer imposan­ten Vierseitanlage ergänzt wird. Der dreigeschossige Hauptbau wird im Westen von der jenseits des Mühlkanals liegenden ehem. Öl­mühle flankiert. Jenseits der vor der Südseite vorbeiführenden Straße liegt das 1830 errichtet Querhaus für Johannes Leppla und sei­ne Ehefrau Elisabetha Gauch 401.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Bd. Kusel, S. 273

 

Literatur/Urkunden, allgemein:

- KSchA Zw. Rep II Pachtvertrag der Oberweiler Mahlmühle vom 2.10.1706

- LA Speyer Best. A1 (Kurpfalz) Nr. 70: Beilegung von Irrungen mit Pfalz-Zweibrücken, u.a. wegen des Dominiums über den Lauterfluß und den daran von Pfalz-Zweibrücken erbauten Mühlen zu Oberweiler und Roßbach, 21.1.1737

- LA Speyer Best. B2 (Herzogtum Zweibrücken) Nr. 330/10: „Differenzen mit Kurpfalz wegen der Lauter und der daran zu Roßbach erbauten Mühlen ...“, 1695-1736

- Paul: Zur Geschichte der Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, S. 70

- Paul: Familienbilder (Familie des Adam Jakob Leppla 1829-1876, Müller auf der Moormühle in Steinwenden; in PRFK 2008, S. 461

- Rosenberger, Rudi und Otto Weber: Über die Entstehung der Oberweiler Mühle / Rudi Rosenberger, Otto Weber, u.a.; in: Wolfstein: Wolfsteiner Heimatblatt 34 (1993), 9, S. 2-8

 

 

- Ölmühle:

Die Trennung in eine Ölmühle und eine Mahlmühle erfolgte 1829 unter Johann Leppla und Jakob Leppla 402. Die eigenständige Öl­mühle lag auf der linken Seite des Mühlteichs und umfaßte eine „Öehlmühle mit an­gebauter Hanfreibe“ 403. Die Hanfreibe wurde 1879, offensichtlich wegen mangelnder Rendite erwähnt und anschließend aufgegeben. 1879 wird zugleich zum ersten Mal eine Loh­mühle erwähnt 404.

 

 

- Ölmühle/Kalkmühle beim Reckweilerhof:

heute Anwesen Lauterstraße 2, Stadtteil Reckweilerhof, Stadt Wolfstein 405.

 

Jakob Leppla beantragte am 26.3.1852 die Genehmigung zum Bau einer Papierfabrik beim Reckweilerhof (500 m unterhalb von Oberweiler-Tiefenbach); kurz darauf beantragte der Peter *Burckhardt seinerseits die Erteilung der Genehmigung zum Bau einer „Mahl- und Schneidmühle an der Lauter“ bei dem „zur Gemeinde Wolfstein gehörigen Röckweilerhof“; es kam hiergegen zum Wi­derspruch umliegenden Müller, die auf die um 1850 bestehende Überkapazität und mangelnde Auslastung der bereits an der Lauter vorhandenen Mühlen hinwiesen 406. Die von Peter Burck­hardt beantragte Genehmigung wurde nach langem Verfahren und Ausein­andersetzungen mit dem Müller Jakob Leppla von Oberwei­ler-Tiefenbach am 22.7.1865 abgelehnt, wobei letzterer jedoch am 21.5.1870 eine Genehmigung zur Errichtung einer Papierfabrik er­hielt. Leppla begann bereits 1870 mit dem Bau der für den Betrieb einer Papierfabrik erforderlichen Wasserbauten, mußte diese aber infolge eines 1871 erlittenen Brandes auf der Oberweiler Mühle unterbrechen. Auch die bis zum Sommer 1872 wieder aufgenomme­nen Arbeiten erreichten bis zum Tod Lepplas lediglich einen teil­weisen Abschluß. Lepplas Witwe sah sich mangels Fachkenntnis au­ßer Stande eine solche Fabrik zu betreiben, weshalb sie und ihr Sohn August Leppla sich zum Betrieb einer Kalkmühle und Säge­mühle entschlossen nachdem das Triebwerk, eine Turbinenanlage 1875 fertiggestellt waren. Die definitive Konzession dieser Mühle scheint dennoch erst mit dem 2.1.1877 in Kraft getreten zu sein scheint 407.

 

Die Grundlage für die Kalkmühle bildeten die Kalkschichten der „Unteren Kuseler Gruppe“ (Unterrotliegendes). Charakteristisch für die sog. Altenglaner Schichten ist, daß sie speziell im unteren Bereich bis etwa 3 m mächtige Kalksteinbänke aufweisen, welche die Anlage von zahlreichen Kalksteinbergwerken im Mündungsbereich zwischen Glan und Lauter begünstigten 408.

 

 

- Papierfabrik:

Jakob Leppla beantragte am 26.3.1852 die Genehmigung zum Bau einer Papierfabrik beim Reckweilerhof (500 m unterhalb von Oberweiler-Tiefenbach); kurz darauf beantragte der Peter *Burckhardt seinerseits die Erteilung der Genehmigung zum Bau einer „Mahl- und Schneidmühle an der Lauter“ bei dem „zur Gemeinde Wolfstein gehörigen Röckweilerhof“; es kam hiergegen zum Wi­derspruch umliegenden Müller, die auf die um 1850 bestehende Überkapazität und mangelnde Auslastung der bereits an der Lauter vorhandenen Mühlen hinwiesen 409. Die von Peter Burck­hardt beantragte Genehmigung wurde nach langem Verfahren und Ausein­andersetzungen mit dem Müller Jakob Leppla von Oberwei­ler-Tiefenbach am 22.7.1865 abgelehnt, wobei letzterer jedoch am 21.5.1870 eine Genehmigung zur Errichtung einer Papierfabrik er­hielt. Leppla begann bereits1870 mit dem Bau der für den Betrieb einer Papierfabrik erforderlichen Wasserbauten, mußte diese aber infolge eines 1871 erlittenen Brandes auf der Oberweiler Mühle unterbrechen. Auch die bis zum Sommer 1872 wieder aufgenomme­nen Arbeiten erreichten bis zum Tod Lepplas lediglich einen teil­weisen Abschluß. Lepplas Witwe sah sich mangels Fachkenntnis au­ßer Stande eine solche Fabrik zu betreiben, weshalb sie und ihr Sohn August Leppla sich zum Betrieb einer Kalkmühle und Säge­mühle entschlossen nachdem das Triebwerk, eine Turbinenanlage 1875 fertiggestellt waren. Die definitive Konzession dieser Mühle scheint dennoch erst mit dem 2.1.1877 in Kraft getreten zu sein scheint 410.

 

 

- Tiefenbacher Mühle:

um 1755 war Johann Adam Korb der Müller auf der Tiefenbacher Mühle; seine Tochter Anna Elisabeth Korb ∞ am 15.7.1755 in Herrensulzbach den Müller (Johann) Peter Barthme (Bartholomä), Sohn des Müllers NN. Barthme (Bartholomä) aus Kleinig 411 [Anm: die Mühle zu Kleinig lag im Bernkasteler Kreis 412]. Aus der Ehe des Johann Peter Bartholomä und d. Anna Elisabetha Korb stammt die auf der Tiefenbacher Mühle geborene Maria Sophia Elisabeth Bartholomä (geb. 9.4.1756, ~ 13.4.1756) 413 und der Johann Abraham „Bartmann“ (Sohn des Johann Peter 'Bartmann' u. d. Anna Elisabeth, geb. 25.8.1757 Tiefenbacher Mühle, ~ 28.8.1757 Herrensulzbach) 414.

 

 

 

 

 

Oberwiesen:

VG Kirchheimbolanden, Lk Donnerbergkreis; nördlich von Kirchheimbolanden gelegen; erstmals 1325 als „Wissen versus Donners­berg“ urkundlich erwähnt; als Morschheimer Burglehen kam der ursprünglich bolandische Ort an die Herren von Morsheim (seit 1370 dokumentiert), denen um 1650-1717 die Freiherrn von Steinkallenfels folgten. 1288-1393 verfügten die Grafen von Sponheim-Dannenfels über die Landesherrschaft, dann die Fürsten Nassau-Saarbrücken (seit 1574 Weilburger Linie); gehörte zur Herrschaft Nassau-Weilburg, Amt Kirchheim-Stauf.

 

Mühlen:

für den Bestand der Mühlen liegen im Landesarchiv Speyer zwei Mühlenübersichten von ca. 1730 und ca. 1772 vor 415.

 

1721 ist als Müller in Oberwiesen erwähnt der Johann Henrich *Müller; am 20.5.1721 ist als Pate im lutherischen Kirchenbuch in Kirchheimbolanden erwähnt als „Joh. Henrich Müller, Müller zu Oberwiesen“ 416.

 

- Mühle zu Oberwiesen:

auch Dorfmühle ++++prüfen, ob identisch+++ Die Dorfmühle östlich des Baches ist seit ca. 1750 dokumentiert 417.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis wie folgt beschrieben 418: „ist Ei­gentum von Rudolf Kägy, hat 1 oberschlächtiges Wasserrad und 1 Mahlgang, gibt für den Wasserfall 4 Malter Korn und 1 Malter Ha­fer.“

 

 

- Eulersmühle:

+++klären:+++: ob identisch

 

1828 und 1837 als „Eulersmühle“ erwähnt 419. Nach Frey 420 hatte der Freiherr von Sturmfeder Teil an der Eulersmühle, und nach Fabricius 421 „veräußerte 1772 Franz von Sturmfeder seine Vogtei … zu Oberwiesen an den Fürsten von Nassau-Weilburg.“ Also be­stand die Mühle schon mindestens um diese Zeit. Beziehungswort ist der Familienname Euler, der auch heute noch in der Gegend vertreten ist 422. Die Mühle ist [Anm.: 1911] schon längst eingegangen 423.

 

 

- Schleifmühle:

bei Oberwiesen gelegen, ging in den 1850er Jahren ein 424.

 

 

1 Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, S. 35.

2 Werner: Dorfgeschichte, S. 37.

3 Werner: Dorfgeschichte, S. 38-39.

4 abgedruckt bei Werner: Dorfgeschichte, S. 82.

5 Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, S. 121.

6 Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, S. 121.

7 abgedruckt bei Werner: Dorfgeschichte, S. 82.

8 Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, S. 121.

9 Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, S. 121.

10 Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, S. 121.

11 zitiert bei Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, S. 38; Ulmeter Taufbuch von 1639, Bd, 1, Zentralarchiv der Evangelischen Kirche der Pfalz, Speyer.

12 Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, S. 38.

13 Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, S. 121.

14 Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, S. 121 ff.

15 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 153-155.

16 Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, S. 121 ff.

17 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 88r.

18 Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, S. 124.

19 Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, S. 124.

20 Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, S. 126.

21 Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, S. 128.

22 Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, S. 126.

23 Internetdatei familysearch.org, https://familysearch.org/pal:/MM9.1.1/J4Z7-RGS. Abruf vom 22.9.2014.

24 Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, S. 126.

25 www. Arnbachtal.de, Abruf vom 26.9.2014.

26 Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgal­ben, S. 122.

27 LA Speyer Best V174 Nr. 10.

28 Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, 1862, S. 60 mit Anm. 9 S. 62.

29 Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, S. 350, Nr. 949; Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, S. 116, Nr. 429.

30 Bohrer, u.a.: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, a.a.O.,S. 4/5).

31 Pallasch: „... meinem Alt- und Großvattern Veioxen gnedig erlaubet worden, eine Mühl gen Oberaurbach zu bauen ...“; in: Heimatkalender für das Pirmasenser

und Zweibrücker Land 2001, S. 211; LA Speyer Best. B2 Nr. 1190/2, Film A 444.

32 Stadtarchiv Zweibrücken: Landgerichtsbuch Zweibrücken, fol. 350r; Gölzer: Register zum Landgerichtsbuch Zweibrücken, S. 64.

33 LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

34 Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, S. 91.

35 mi.huebner@online.de, http://gedbas.genealogy.net/person/show/1140524302, Abruf vom 22.4.2014.

36 mi.huebner@online.de, http://gedbas.genealogy.net/person/show/1140524302, Abruf vom 27.9.2014.

37 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 200.

38 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 305-311.

39 auch Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, S. 200.

40 Disqué: Familie Disqué, S. 24.

41 Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, S. 49.

42 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 121.

43 Disqué: Familie Disqué, S. 24; Bohrer: Register reformiertes Kirchenbuch Rieschweiler, S. 19.

44 Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, S. 18; Disqué: Familie Disqué, S. 24; Bohrer: Register reformiertes Kirchenbuch Rieschweiler, S. 19.

45 Disqué: Familie Disqué, S. 24.

46 Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, a.a.O.,S. 18.

47 Disqué: Familie Disqué, S. 24.

48 Disqué: Familie Disqué, S. 25.

49 LA Speyer Best. 295/5 Bl. 311-315.

50 Müller: Mittel- und Oberbex­bach. Überlebende und erste Bewohner nach dem Dreissigjährigen Krieg; in: Saarländische Familienkunde 1968, S. 2 ff.

51 Eder-Stein/Klein (Hrsg.): Regesten zur Geschichte der Stadt Saarbrücken (bis 1545), Stichwort Fulenbach.

52 Spang: Die Gewässernamen des Saarlandes, Saarbrücken 1982, S. 188.

53 Landeshauptarchiv Koblenz Best. 54T Nr. 8.

54 Christmann: Siedlungsnamen II, S. 281.

55 LA Speyer Best. W1 Nr. 593: Karte Gemarkung Oberbexbach von 1805, darin auch die Huttigsmühle.

56 Klauck: Lexikon saar­ländischer Orte, S. 202.

57 Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, S. 16 Nr. 26.

58 Zweibrücker Wochenblatt Nr. 265 vom 2.11.1870.

59 Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 202.

60 Biundo: Annweiler Families Bd. 3, S. 10.

61 Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, S. 306.

62 Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, S. 307.

63 Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, S. 306.

64 Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, S. 306, 314.

65 Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, S. 306.

66 Denkmaltopographie Donnersberg­kreis, S. 98.

67 LA Speyer Best. B6, 191/2.

68 LA Speyer Rheingrafen Akten 38/2 Bl. 50; Schattauer: Die Mühle(n) in Oberhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2006, S. 8.

69 Schattauer: Die Mühle(n) in Oberhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2006, S. 8.

70 Schattauer: Die Mühle(n) in Oberhausen / Appel; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1/2006 S. 916 = Schattauer: Die Mühle in Oberhausen; in Oberhausen/Appel, S. 15-32.

71 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 302; LA Speyer Best. C 41 Nr. 47/3.

72 luth. KB Münsterappel; Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

73 Dhom: Dietz, Weinkauf, Anhäuser. Familiennamen aus d. Mühle zu Steckweiler; in: PRFK 1977, S. 448 ff..

74 Schattauer: Die Müh­le(n) in Oberhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2006, S. 13.

75 Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

76 Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar unter Bezugnahme auf Standesamtsbelege Münsterappel.

77 Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar unter Hin­weis auf Standesamtsbelege Niederhausen/Appel und luth KB Münsterappel.

78 Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar vom 2.2.2011.

79 LA Speyer W 1/548, abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 99.

80 Katasteramt Bad Dürkheim, abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 99.

81 Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 98.

82 Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 1, S. 436.

83 Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 1, S. 436.

84 Pe­termann: Kirchenbuch der reformierten Gemeinde Klingen, S. 37.

85 Weintraud: Die Ölmül­lerfamilie Pastetenbecker, S. 423.

86 Esser: Ortsfamilienbuch Winden, S. 71 Nr. 217.

87 Eilbote Landau vom 8.2.1855, S. 51 = LA Speyer Best. Y 20/41.

88 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 109.

89 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 233.

90 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 109r.

91 Weber: Müh­len und Müllerhandwerk, S. 234,

92 Eilbote Landau 1838, S. 40.

93 Kuby: Pfarrerlisten kleinerer pfälzischer Herrschaften; in: Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 2001, S. 79 ff.

94 Herzog: Heimatbuch Duchro­th-Oberhausen S. 60.

95 LA Speyer Best. B6 191/2; mit­geteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen.

96 Herzog: Die Einwohner von Duchro­th-Oberhausen; in: PRFK 1982, S. 111.

97 Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unte­ren Nahe, Bd. 2, S. 53.

98 Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 53; Herzog: Heimatbuch der Gemeinde Duchroth-Oberhausen, S. 300.

99 Anthes: Kasualien ref. Pfarrei und luth. Pfarrei Meisenheim, S. 1283 Nr. 5897.

100 Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 53; Herzog: Heimatbuch der Gemeinde Duchroth-Oberhausen, S. 300.

101 Herzog: Heimatbuch der Gemeinde Duchroth-Ober­hausen, S. 58.

102 LA Speyer Best. 2 Nr. A 192/1:1743-56.

103 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 228.

104 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 102.

105 Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unte­ren Nahe, Bd. 2, S. 53.

106 LA Speyer Best. A1 Nr. 638a: Erbbestandsbrief über die mit dem Herrn von Günderode gemeinschaftliche Mahl- und Ölmühle zu Oberhausen, Oberamt Meisen-­ heim, für Georg Mühlberger nach Ableben seines Vaters Franz Philipp Mühlberger, vom 8.10.1771; Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unte­ren Nahe,

Bd. 2, S. 53.

107 LA Speyer Best. A1 Nr. 638b: Erbbestandsbrief über die Mühle zu Oberhausen für Wilhelm Bollenbacher, Schultheiß zu Oberhausen der sie von sämtlichen übrigen Erben des Franz Mühlberger um 4150 fl gekauft hat; Glasschröder: Urkunden Kurpfalz, Bd. 1, Urk. Nr. 638b.

108 Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 53.

109 Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 53.

110 Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 53; Herzog: Heimatbuch der Gemeinde Duchroth-Oberhausen, S. 300.

111 Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 53.

112 Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 53.

113 Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 53.

114 Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 53.

115 Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 53.

116 Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, S. 18.

117 LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 7-8r.

118 Kampfmann: Heimatkunde des Bezirksamtes Zweibrücken, S. 198 und ihm folgend Juner: Mühlen im Wall­halbtal, S. 42; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 323.

119 LA Speyer, Zweibrücken I, A. Nr. 1307/3 +++Zitat prüfen+++; Christ­mann: Siedlungsnamen II, S. 323; Die Rheinpfalz vom 5.12.1978: Mühlen am Wanderweg:

Katzenmühle.

120 Kost­wald: Mühlen im Wallhalbtal, S. 38.

121 Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 54.

122 s. auch Juner: Mühlen im Wallhalbtal, S. 42.

123 Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, S. 125-126.

124 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 290-297.

125 Weber: Mühlen und Mül­lerhandwerk, S. 199.

126 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 121.

127 Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Wallhalben 1719-1798, S. 126.

128 Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Wallhalben 1719-1798, S. 125-126.

129 Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Wallhalben 1719-1798, S. 147.

130 Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, S. 80.

131 Mitteilung von Robert Morgenthal bei Geneanet, Abruf vom 9.10.2014; ref. KB Winterbach.

132 Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, S. 32, der allerdings den Familiennamen nicht nennt;

133 Mitteilung von Robert Morgenthal bei Geneanet, Abruf vom 9.10.2014; ref. KB Winterbach.

134 Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, S. 32.

135 Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 54.

136 Internet­seite „www-pfaelzer-mühlenland.de“, Abruf vom 14.1.2014.

137 Rheinpfalz vom 5.12.1978: Mühlen am Wanderweg: Katzenmühle; Juner: Mühlen im Wallhalbtal, S. 42.

138 Internetseite http://www.landgrafenmühle.de, Abruf vom 14.1.2014.

139 Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 60; Juner: Mühlen im Wallhalbtal,

S. 41.

140 LA Speyer Best B2 295/5 Bl. 287-290.

141 Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 60; Ju­ner: Mühlen im Wallhalbtal,

S. 42.

142 Steiner: Aargauer in der Pfalz, S. 400.

143 Schwarz: Ehemals kurpfälzische, nunmehr österreichische Leibeigene im Oberamt Germersheim im Jahr 1630 [Teil 1]; in: PRFK 2011, S. 195.

144 Schwarz: Ehemals kurpfälzische, nunmehr österreichische Leibeigene im Oberamt Germersheim im Jahr 1630 [Teil 1]; in: PRFK 2011, S. 193.

145 Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, 2011, S. 270.

146 Christmann: Siedlungsnamen II, S. 217.

147 Wikipedia, Stichwort 'Fuchsbach (Queich)', Abruf vom 14.1.2014.

148 Ortsgemeinde Offenbach: 1200 Jahre Offenbach, S. 237-238, leider ohne Fundstelle.

149 zitiert bei Pressler: Hochstadt S. 365.

150 Pressler: Hochstadt S. 368.

151 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7, Bl. 14 r

152 Intelligenzblatt des Rheinkreises, Nr. 225 vom 5.8.1824, S. 972.

153 Intelligenz-Blatt des Rheinkreis 1826, S. 260.

154 LA Speyer Best. J8 Nr. 182.

155 LA Speyer Best. J8 Nr. 182.

156 Pressler: Hochstadt S. 192.

157 Eilbote Landau vom 14.2.1846 Beilage Nr. 7 = LA Speyer Best. Y 20/41.

158 Pressler: Hochstadt, S. 368.

159 Kilian: Ingelheim am Rhein. Teil I: Die Familien in Ober-Ingelheim, Frankfurt 1961, S. 2-3.

160 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 7.

161 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 250 Nr. 1301.

162 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 250 Nr. 1294.

163 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 120 Nr. 129.

164 Kilian: Ingel­heim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 114.

165 Krä­mer: Ober-Ingelheim, S. 44.

166 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 246 Nr. 1262.

167 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, S. 7.

168 Krämer: Ober-Ingelheim, S. 44.

169 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 36.

170 Krämer: Ober-Ingelheim, S. 40.

171 Krämer: Ober-Ingelheim, S. 41.

172 Krämer: Ober-Ingel­heim, S. 42.

173 Krämer: Ober-Ingel­heim, S. 42.

174 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 193 Nr. 760 iVm. S. 264 Nr. 1414-1415.

175 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 264 Nr. 1413.

176 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 79.

177 Krämer: Ober-Ingelheim, S. 42.

178 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 193 Nr. 760, 762, 766.

179 Krämer: Ober-Ingelheim, S. 42.

180 Krämer: Ober-Ingelheim, S. 42.

181 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 7.

182 Krämer: Ober-Ingelheim, S. 42.

183 Krämer: Ober-Ingelheim, S. 42.

184 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 7.

185 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 253 Nr. 1319.

186 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 253 Nr. 1319.

187 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 7.

188 Krämer: Ober-Ingelheim, S. 30/31.

189 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 7.

190 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 8.

191 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 264 Nr. 1413.

192 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 109.

193 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 223 Nr. 1047, 1048.

194 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 110.

195 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 110.

196 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingel­heim, a.a.O. S. 7.

197 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 63.

198 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 139 Nr. 294, 295.

199 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 139 Nr. 295, 296.

200 Krämer: Ober-Ingelheim, S. 23.

201 Krämer: Ober-Ingel­heim, S. 24.

202 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 7.

203 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 263 Nr. 1407.

204 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 113.

205 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 246 Nr. 1263.

206 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 7.

207 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 175 Nr. 601.

208 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 194 Nr. 768.

209 Kilian: Ingelheim Teil I Oberin­gelheim, a.a.O. S. 112.

210 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 32.

211 Krämer: Ober-Ingelheim, S. 7.

212 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 37.

213 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingel­heim, a.a.O. S. 8.

214 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 246 Nr. 1262.

215 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, vor S. 67 Tafel VIII.

216 Kilian: In­gelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 109.

217 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 145 Nr. 348.

218 Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 8.

219 Kili­an: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 209 Nr. 926.

220 Groß: Familienbuch Winterbach, S. 211 Nr. 136.

221 Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, S. 338.

222 Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 42 vom 24.5.1867.

223 Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchen­bollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, S. 411.

224 Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzei­genblatt für den Bezirk Kusel Nr. 42 vom 24.5.1867.

225 Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, S. 338.

226 Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 1, S. 582.

227 Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 1, S.. 588.

228 LA Speyer Best. D57 Nr. 46.

229 LA Speyer Best. U 122 Karte Nr. 7.

230 Eilbote Landau Nr. 76 vom 25.9.1858, S. 489,

231 Land­wirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbau­ernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 10.

232 LA Speyer Best. H34 Nr. 2294.

233 Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 102.

234 Becker: Actenmäßige Geschichte der verschiedenen Räuberbanden an den beyden Ufern des Rheins, S. 56.

235 Fuchs/Schaaf: Aus dem Kirchenvisitationsprotokoll von Moschel aus dem Jahre 1585; in: PRFK 1974, S. 97.

236 Fuchs/Schaaf: Aus dem Kirchenvisitationsprotokoll von Moschel aus dem Jahre 1585; in: PRFK 1974, S. 93.

237 Wagner: Die Obermoscheler Bee­den; in: Schlundt: 650 Jahre Stadt Obermoschel 1349 – 1999, S. 66-67.

238 Jacob: Obermoschler Müh­len, a.a.O.; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, 1937, S. 65.

239 Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 102.

240 Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallo­denbach 1683-1798, S. 21.

241 Beisiegel: Sippen­buch der Stadt Obermoschel, S. 52 Nr. 31 iVm S. 157 Nr. 1480.

242 Schlundt: 650 Jahre Stadt Obermoschel, S. 282.

243 Schattauer: Untermühle oder „Bernstein'sche Mühle“, S. 116.

244 Schattauer: Unter­mühle oder „Bernstein'sche Mühle“, S. 116; Jacob: Obermoschler Mühlen, a.a.O.; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, 1937, S. 65.

245 Jacob: Obermoschler Mühlen, a.a.O.; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, 1937, S. 65-66.

246 LA Speyer Best. B2 Nr. 192/1, Bl. 104; zusammenfassend zitiert bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 229.

247 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 63r-64.

248 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 104.

249 Jacob: Obermoschler Mühlen, a.a.O.; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, 1937, S. 67.

250 Grundsteuer-Urkataster von um 1844, abgedruckt bei: Schlundt: 650 Jahre Stadt Obermoschel, S. 405.

251 Jacob: Obermoschler Mühlen, a.a.O.; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, 1937, S. 68; Schattauer: Untermühle oder „Bernstein'sche Mühle“ Obermoschel; in:

Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, S. 116.

252 Schattauer: Untermühle oder „Bernstein'sche Mühle“ Obermoschel; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, S.116.

253 LA Speyer Best. B2 Nr. 192/1.

254 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 228.

255 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 63r-64, 106.

256 LA Speyer, Zweibrücken II, A. Nr. 1494 Bl. 26r ++Zitat prüfen++; Christmann: Siedlungsna­men II, S. 233.

257 Christmann: Siedlungsnamen II, S. 233.

258 Schlundt: 650 Jahre Stadt Obermoschel, S. 405

259 Grundsteuer-Urkataster von um 1844, abgedruckt bei: Schlundt: 650 Jahre Stadt Obermoschel, S. 405.

260 Schattauer: Pentschmühle oder Pletschmühle, Obermoschel; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, S. 117.

261 LA Speyer Best. B2 Nr. 192/1.

262 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 228.

263 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 63-64, 106.

264 Arnold: Das Pochwerk zu Obermoschel anno 1559, genannt „Bucherig“; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1954, S. 68.

265 Schattauer: Pochmühle, Po­cherich, Obermoschel; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, S. 111/112; Arnold: Das Pochwerk

zu Obermoschel anno 1559, genannt „Bucherig“; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1954, S. 68.

266 Hinweis bei Schlundt: Licht und Schatten. Zum Verhältnis von Bergbau und Herrschaft in Pfalz-Zweibrücken; in: Konersmann/ Ammerich: Historische Regional-­ forschung im Aufbruch, S. 198.

267 Eid: Der Hof- und Staatsdienst im ehemaligen Her­zogtum Pfalz-Zweibrücken, S. 120.

268 Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O, S. 492.

269 auch Schattauer: Schmelzmühle Obermo­schel; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, S. 124.

270 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 63r-64.

271 Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O. S. 120.

272 Anthes: Die Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg im Jahre 1601; in: PRFK 1975, S. 245.

273 Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 29.

274 Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 121: Übersichts­plan der französischen Vermessung 1807, „Moulin dit Selzenmühl“.

275 Stock: Ortsgeschichte von Oberndorf (auch zu Mühlen); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1927, S. 21-22 und S. 87-88.

276 Stock: Ortsgeschichte von Oberndorf (auch zu Mühlen); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1927, S. 87; nach Ansicht von Stock (S. 87) ist nicht überliefert, um

welche Mühle es sich handelt. Dagegen nennt Stock (Stock: Mannweiler, Fortsetzung; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1924, S. 118): Wenz Frölich war 1646 wohl

der Müller auf der Obermühle.

277 Stock: Ortsgeschichte von Oberndorf (auch zu Mühlen); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1927, S. 21-22 und S. 87-88.

278 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 345 mit Photo.

279 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 345 mit Photo.

280 Stock: Ortsgeschichte von Oberndorf (auch zu Mühlen); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1927, S. 21-22 und S. 87-88.

281 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 344, 360.

282 Stock: Orts­geschichte von Oberndorf (auch zu Mühlen); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1927, S. 21-22 und S. 87-88.

283 Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 124.

284 Christmann: Siedlungsnamen II, S. 206.

285 LA Speyer W 1/808; abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 121.

286 Katasteramt Bad Dürkheim, Katasterplan von Oberndorf 1841, abge­druckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 121.

287 Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 124.

288 Denkmaltopographie Don­nersbergkreis, S. 124.

289 Denkmaltopographie Donners­bergkreis, S. 124.

290 Planskizze vom 24.10.1862, abgedruckt bei May: Wüstungen in und bei Oberndorf; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer u. Kleinsiedlungen i. d. Nordpfalz, S. 90.

291 Stock: Ortsgeschichte von Oberndorf (auch zu Mühlen); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1927, S. 21-22 und S. 87-88.

292 Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz Nr. 9 vom 13.2.1840 außerordentliche Beilage S. 9.

293 Stock: Ortsgeschichte von Oberndorf (auch zu Mühlen); in: Nordpfälzer Geschichts­verein 1927, S. 21-22 und S. 87-88.

294 LA Speyer W 1/808; abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 121.

295 Planskizze vom 24.10.1862, abgedruckt bei May: Wüstungen in und bei Oberndorf; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer u. Kleinsiedlungen i. d. Nordpfalz, S. 90.

296 May: Wüstungen in und bei Oberndorf; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, S. 92.

297 Frey: Beschreibung des bayrischen Rheinkreises, S. 442.

298 Schna­bel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, 2011, S. 273.

299 Frey: Geschichte des Rheinkreises, Bd. I S. 448.

300 Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, S. 299 ff.

301 Gensi>302 Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, S. 79.

303 Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, S. 106.

304 Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, S. 47.

305 Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, S. 48.

306 Drieß: kath. Familienregister Obe­rotterbach 1686-1799, S. 31.

307 Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, S. 77.

308 Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, S. 53.

309 Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, S. 17.

310 Schneider: Die evangelische Kirche in der ehemaligen Herrschaft Guttenberg, Kaiserslautern 1895, S. 4.

311 Frey: Geschichte des Rheinkrei­ses, Bd. I S. 448; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 196.

312 Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Ge­schichte eines südpfälzischen Dorfes, S. 301.

313 Riefer: Häuser und Hofstätten im Jahre 1733; in: Oberotterbach, S. 51 ff; Lagerbuch Oberotterbach 1733, VG-Archiv Bad Bergzabern, Bestand Oberotterbach,

Anderer Teil der General-Bann-Er­neuerung des Dorfes Oberotterbach 1730/38.

314 Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, S. 301.

315 Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, S. 7.

316 Frey: Geschichte des Rheinkreises, Bd. I S. 448.

317 Abbildung bei Fischer: Otterbachtal, S. 299.

318 Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, S. 299-300.

319 Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, S. 302.

320 Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, S. 301-302.

321 Riefer: Häuser und Hofstätten im Jahre 1733; in: Oberotterbach, S. 51 ff; Lagerbuch Oberotterbach 1733, VG-Archiv Bad Bergzabern, Bestand Oberotterbach,

Ande­rer Teil der General-Bann-Erneuerung des Dorfes Oberotterbach 1730/38.

322 Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzi­schen Dorfes, S. 302.

323 Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zwei­brücken IV. 1220, Bl. 37r.

324 Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zwei­brücken IV. 1220, Bl. 37r.

325 Riefer: Häuser und Hofstätten im Jahre 1733; in: Oberotterbach, S. 51 ff; Lager­buch Oberotterbach 1733/38, VG-Archiv Bad Bergzabern, Bestand Oberotterbach,

Anderer Teil der General-Bann-Erneuerung des Dorfes Oberotterbach 1730/38.

326 Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, S. 302.

327 Eilbote Landau vom 4.7.1840, Beilage zu Nr. 27.

328 Riefer: Häuser und Hofstätten im Jahre 1733; in: Oberotterbach, S. 51 ff; Lagerbuch Oberotterbach 1733, VG-Archiv Bad Bergzabern, Bestand Oberotterbach,

Anderer Teil der General-Bann-Erneuerung des Dorfes Oberotterbach 1730/38.

329 Riefer: Häuser und Hofstätten im Jahre 1733; in: Oberotterbach, S. 51 ff; Lagerbuch Oberotterbach 1733, VG-Archiv Bad Berg­zabern, Bestand Oberotterbach,

Anderer Teil der General-Bann-Erneuerung des Dorfes Oberotterbach 1730/38.

330 Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, S. 64.

331 Eilbote Landau vom 4.7.1840, Beilage zu Nr. 27.

332 Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Stein­brüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, S. 303.

333 Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220, Bl. 36-37, Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7.

334 Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südp­fälzischen Dorfes, S. 303.

335 Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Stein­brüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, S. 304.

336 Frey: Geschichte des Rheinkreises, Bd. I S. 448.

337 Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, S. 304.

338 Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, Nr. 619.

339 Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, S. 121.

340 Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, S. 29.

341 Eilbote Landau vom 15.7.1848, S. 398 = LA Speyer Best. Y 20/41.

342 Fischer: Das Otter­bachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, S. 304.

343 Anthes: Kasuali­en luth. Pfarrei Sien , S. 90.

344 Spieß: Das älteste Lehnsbuch der Pfalzgrafen bei Rhein vom Jahr 1401, S.135, Anm. zu Nr. 91.

345 Spieß: Das älteste Lehnsbuch der Pfalzgrafen bei Rhein vom Jahr 1401, S. 134 Nr. 91.

346 Helfrich/Braun: Register kath. Kir­chenbücher Vinningen 1770-1800, S. 21.

347 Hinweis bei Weber: Historische Ölmühlen, S. 208.

348 Weber: Historische Ölmühlen, S. 208; LA Speyer Best. D2 Nr. 126; auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 266.

349 Denkmaltopographie Kusel, S. 58.

350 LA Speyer Best. A2 Nr. 131/1 fol. 37/37r.

351 LA Speyer Best. A 2 fasc. 131/1, Bl. 15-17r.

352 LA Speyer Best. A2 Nr. 131/1 Bl.19-24.

353 Bericht des Amtskellers Schabrock vom 17.9.1738, LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/ fol. 27-30.

354 LA Speyer Best. 131/3 Bl. 34-36)

355 Lang: Vinningen, S. 128.

356 LA Speyer Best. C20 Nr. 3097.

357 ev. KB Obersteinbach vor 1793, Taufregister 1788-1848.

358 LA Speyer Best. C20 Nr. 4451.

359 Eilbote Landau vom 14.7.1855, S. 316, 358 = LA Speyer Best. Y 20/41.

360 LA Speyer Best. C20 Nr. 2598 „Generalia über die den Müllers praetendierte Güter“, fol. 52-52r.

361 LA Speyer Best. C20 Nr. 2598 „Generalia über die den Müllers praetendierte Güter“, fol. 16.

362 Hinkelmann: Die Ritter Mülenstein v. Grumbach (1318-1451) u. ihr Schloß Springe­burg (nach Erkenntnissen bis April 1978); in: Westrich Kalender 1979, S. 36-44.

363 Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Burgenlexikon, Bd. 3, Stichwort Mülenstein von Grumbach.

364 Denk­maltopographie: Band 16 Kreis Kusel, Stichwort Ober­weiler im Tal.

365 Internetdatei Wikipedia, Stichwort Oberweiler im Tal, http://de.wikipedia.org/wiki/Oberweiler_im_Tal, Abruf vom 11.2.2014.

366 Herzog: Alte Personennamen des Essweiler Tales; in: PRFK 1982, S. 70; Lanzer: Oberweiler im Tal besaß einst zwei Mühlen; in: Die Rheinpfalz Ausgabe Kusel, Nr.

90 vom 16.4.1962.

367 Denkmaltopographie Band Kusel, S. 268.

368 ref. KB Hinzweiler3, Bild 21, Heiratseintrag vom 16.10.1705.

369 Herzog: Alte Perso­nennamen des Essweiler Tales; in: PRFK 1982, S, 70; Kirchenschaffnei-Archiv Kusel: Unterlagen Offenbacher zur Offenbacher Mahl- und

Ohligmühle, S. 181.

370 Herzog: Alte Personennamen des Essweiler Tales; in: PRFK 1982, S, 70; Kirchenschaffnei-Archiv Kusel: Unterlagen Offenbacher zur Offen­bacher Mahl- und Ohligmühle, S. 181.

371 Die Rheinpfalz / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“

372 Lanzer: Westricher Mühlen einst und jetzt; in: Westrich Kalender 1964, S. 24.

373 Herzog: Alte Personenna­men des Essweiler Tales, PRFK 1982, S, 70; Kirchenschaffnei-Archiv Kusel: Unterlagen zur Offenbacher Mahl- und Ohligmühle, S. 181.

374 Lanzer: Westricher Mühlen einst und jetzt; in: Westrich Kalender 1964, S. 24.

375 Herzog: Alte Personennamen des Essweiler Tales, PRFK 1982, S, 70; Kirchenschaffnei-Archiv Kusel: Unterlagen zur Offenbacher Mahl- und Ohligmühle, S. 181.

376 Die Rheinpfalz / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“.

377 LA Speyer Best. A1 Nr. 70.

378 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 178-181r.

379 auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 220.

380 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 90.

381 LA Speyer Best. G6 Nr. 387 nicht foliert.

382 Die Rheinpfalz / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“

383 Denkmaltopographie Bd. Kusel, S. 270.

384 Denkmaltopographie Bd. Kusel, S. 272.

385 LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, Bl. 76-76r.

386 LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/4, fol. 2-8.

387 LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 23.

388 LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 121.

389 Gauch: Einöllen in der Rheinpfalz und seine ältesten Ge­schlechter; in: Der deutsche Roland. Mitteilungsblatt des Deutschen Roland Vereins für deutsch-völkische Sippenkunde zu Berlin, 18. Jg. 1930, S. 149.

390 LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 31-31r.

391 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 100; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 224.

392 LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 31-31r.

393 LA Speyer Best. A2 Nr. 1492/12: Peter Lepla, Müller zu Oberweiler gegen den Holzfaktor Prag aus Odenbach: Zugefügter Schaden, 1761.

394 Paul: Zur Geschichte der Moormühle; in: Welters­bach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, S. 70.

395 LA Speyer Ober­weiler-Tiefenbach Best. L 56, Nr. 848 S. 189.

396 Heil: Funktionaler Wandel; a.a.O, S. 33.

397 Heil: Funktionaler Wandel, S.51 iVm. Mitteilung von Herrn Roland Paul, Heimatstelle Kaiserslautern vom 2.11.1978; LA Speyer Best. L. 56 Nr. 848 S. 89.

398 Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 29.

399 Heil: Funktionaler Wandel, S. 40; LA Speyer Best. L 57 Nr. 1696, S. 168.

400 Heil: Funktionaler Wandel, S. 40, 55; LA Speyer Best. L 57 Nr. 1696, S. 168; Stadtarchiv Wolfstein Best. A Nr. VI, 3: Beschluß des Bezirksamts Kusel vom 10.9.1874.

401 Denkmaltopographie Bd. Kusel, S. 272.

402 Heil: Funktionaler Wandel, S.51 iVm Mitteilung von Herrn Roland Paul Heimatstelle Kaiserslautern vom 2.11.1978; LA Speyer Oberweiler-Tiefenbach

Best. L. 56 Nr. 848, S. 89.

403 Heil: Funktionaler Wandel, S. 52; LA Speyer Oberweiler-Tiefenbach Best. L 56 Nr. 848 S. 201.

404 Heil: Funktionaler Wandel, S. 52; LA Speyer, Best. L 57 Nr. 1696, S. 233; Stadtarchiv Wolfstein Best. A, Nr. VIII,b, 5: Aufstellung des Bürger­meisteramts Wolfstein

vom 30.7.1879.

405 Denkmaltopographie Bd. Kusel, S. 292.

406 Heil: Funktionaler Wandel, S. 36, 53-55; LA Speyer Best. H 38 Nr. 744: Schreiben Bür­germeisteramt Wolfstein an Landcommissariat Kusel vom 18.5.1852; Stadtarchiv Wolfstein Best. A Nr. VI, 3.

407 Heil: Funktionaler Wandel, S. 36, 53-55, m.w.N.

408 Dreyer: Die Geologie des Königsberges; in: Matzenbacher: Wolfstein. Kleine Stadt im Königsland, Teil II, S. 138, 148.

409 Heil: Funktionaler Wandel, S. 36, 53-55; LA Speyer Best. H 38 Nr. 744: Schreiben Bür­germeisteramt Wolfstein an Landcommissariat Kusel vom 18.5.1852; Stadtarchiv Wolfstein Best. A Nr. VI, 3.

410 Heil: Funktionaler Wandel, S. 36, 53-55, m.w.N..

411 Anthes: Kasualien der luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach, S. 20 Nr. 58 u. Nr. 60.

412 Rumpf, J. D. F.: Vollständiges topographisches Lexikon des preußischen Staates (Berlin 1824), Bd. 4, S. 113.

413 Anthes: Kasualien der luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach, S. 20 Nr. 60.

414 Anthes: Kasualien der luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach, S. 21 Nr. 61.

415 LA Speyer Nassau-Weilburg Akten Fasc. 382 und ebenda neu Best. C 68 Nr. 46; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 285.

416 Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, S. 61.

417 Denkmaltopo­graphie Donnersbergkreis, a.a.O, S. 376.

418 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 290.

419 Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, S. 91; Frey: Beschreibung des Rheinkreises III, S. 297.

420 Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 3, S. 297.

421 Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegebietes, S.418.

422 Christ­mann: Siedlungsnamen II, S. 201.

423 Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, S. 8; Anm.: Häberle: Wüstungen, S. 123 gibt d. Namen unter Bezugnahme auf Schoch mit „Entersmühle“ an.

424 Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, S. 16.

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