9.6.2018

 

Litera Z

 

 

Zeiskam:

VG Bellheim, Lk Germersheim; war kurpfälzisch und gehörte zur Fauthei Germersheim im Oberamt Germersheim 1.

 

Das Dorf hatte 1718/1719 eine Bevölkerung von 28 katholische Familien zusammen mit den Witwen, sowie 50 reformierte und lu­therische Familien 2.

 

Mühlen:

David *Geigenmüller, aus einer alten Müllerfamilie aus dem Vogtland stammend, war zeitweise Müller in Zeiskam, bevor er eine Mühle in Offenbach/Queich kaufte 3. ++++klären : welche Mühle++++

 

- die Mühle bei Zeiskam, Zeiskamer Mühle:

zur Gemeinde gehörte die 1/2 Stunde südwärts gelegene Mühle über der Fuchsbach 4; an der Queich gelegen; sie gehörte ursprüng­lich der Johanniter-Komturei Heimbach. Die Vorgängerin der jetzigen Mühle stand dort, wo sich Großgraben und Queich vereinigen, in der Gewanne „Altmühl“ 5. In der Karte der Zeiska­mer Gemarkung vom 4.7.1739 ist die Mühle außerhalb des Dorfes, an der Queich gelegen, eingezeichnet. Sie liegt direkt an der Stra­ße nach Bellheim an der Queichbrücke, während die übrigen Ländereien des Klosters Heimbach auf der anderen Seite des Dorfes Zeiskam gelegen sind 6.

 

Die an der Queich gelegene Mühle besteht noch heute, „ein großer Torbogen mit Wappen vor der Toreinfahrt … zeugt von der Zugehörigkeit“ 7.

 

Die Mühle wird bereits 1269 erwähnt; in diesem Jahr kaufte die Johanniterkommende Heimbach von Wolfgang, Ulrich und Heinrich Summer von Dahn die Bannmühle in Zeiskam 8.

 

1428 klagten die Zeiskamer Einwohner bei der kurpfälzischen Ortsherrschaft, die Kommende, die einen Gutteil der Gemarkung besitze, enthalte ihnen die für ihre Sonderkulturen („pflantzungren zwibel und kraut in garthen“) benötigten Wassermengen, worauf die Ableitung des sog. „Gnadenwassers“ oder „Fuchsbaches“ aus der Queich genehmigt wurde 9.

 

1635 – 1643 war Johann Henrich *Hermann der Müller auf der Zeiskamer Mühle 10. Von 1725 bis 1789 war die Mühle als Erbbe­stand im Besitz der Müllerfamilie Zoller 11. 1767 erhielt Peter Zoller die Mühle auf 6 Jahre in Temporal-Bestand 12.

 

Im Mühlenverzeichnis des kur­pfälzischen Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 ist die Mühle ebenfalls enthalten und wie folgt beschrieben: “Daselbsten außer dem Dorf an der Queich befindet sich eine Mühl mit 3 Wa­ßer Räder welche 3 Mahl und 1 Scheel­gang wechsel weis treiben, ist ein Eigenthumb von denen Hauß Closter Haimbach (Anm.: = Johanniter Kommende Haimbach, Hauß bei Weingarten), und wird dahin durch den dermaligen Temporal Beständer Peter *Zoller alljährlich 60 Malter Korn und 70 fl an Geldt pro Canone gelieferet, außer der gewöhnlichen Schatzung wird nirgends wohin einiger Wasserfall Zinß entrichtet” 13.

 

Laut Erblehensrevers vom 28.9.1789 kam die Mühle an den Müller Johann Georg Schramm [auch als Joh. Georg Schranck bezeichnet 14] aus Hockenheim gegen einen jährlichen Erblehenszins von 70 von Gulden und 60 Malter Früchten nebst Schweine­mast 15. Noch bei der Einigung mit der Kurpfalz 1785 war unter den strittigen Punkten u.a. die Bannmühle zu Zeiskam 16.

 

Am 5.1.1857 wurde das Mobiliarvermögen, die „Verlassenschaft“ der auf der Zeiskamer Mühle verstorbenen Eheleute Johann Lud­wig *Schrank und Eva Maria Schrank, Müllerehepaar auf der Zeiskamer Mühle, im Rahmen der Erbauseinandersetzung versteigert 17.

 

1864 wird Friedrich Schrank, „Müller in Zeiskam“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 18.

 

1908 kaufte sie der Heinrich Humbert für 24000 Goldmark 19. 1913 werden im Wasserbuch des Bezirksamt Germersheim als Eigentümer der Zeiskamer Kunstmühle genannt die Müller „Humbert und Sohn 20.

 

Die Mühle war noch 1974 in Be­trieb. Dieser wurde erst 1980 einge­stellt, als der Sohn von Humberts Enkelin Alwine Humbert, Ernst Küspert, die Mühle in das Hotel „Zeiskamer Mühle“ umwandelte 21.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 95/20

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer, Akten Bezirksamt Germersheim, Wasserbuch für Triebwerke, Band 1, S. 6-7

- Schnell, Edgar: Zeiskam in Vergangenheit und Gegenwart, Gemeinde Zeiskam 1999, S. 309-311

- Zeiskam, Gemeinde (Hrsg.): Zeiskam im Wandel der Zeiten. Fest- und Heimatbuch zur 1200 Jahrfeier im Mai 1974; Zeiskam 1974, S. 128

- o.A. Zeiskamer Müller - Diener zweier Herren : aus der wechselvollen Geschichte eines alten Mahlbetriebes; in: Rheinpfalz, Spey­er. - 7 (1951), Nr. 251, 1951

 

 

 

 

 

Zinckweiler Mühle:

bei Berglangenbach gelegen 22; die Mühle liegt an der „Unter” 23. Zwar gibt es ein Dorf Zinckweiler nicht mehr, aber den Zinck­weilerhof südlich von Baumholder. dieser ist im Internet als OT von Ruschberg bezeichnet, im Ortsfamilienbuch dagegen als OT von Berglangenbach; er liegt auf der Höhe zwischen beiden Orten; eine Mühle gibt es dort nicht.

 

Der Bach südlich des Zinkweiler Hofes heißt im Oberlauf Hirschbach, unterhalb von Fohren-Linden bis zur Einmündung in die Nahe bei Heimbach dagegen “Unnerbach” (Unter). Ca. 1,5 km südlich vom heutigen Zinkweiler Hofs befindet sich heute die Hoffmanns­mühle (s. *Herrenhauser Mühle).

 

Im ev. Kirchenbuch Baumholder ist der Müller Hans Simon *Hardt eingetragen, der Müller auf der „Unter“ war; diese wird 1718 als Zinckweiler Mühle bezeichnet 24. Auch um 1738 ist Simon *Harth/Hart Betreiber der Mühle 25 und noch 1743 26.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lichtenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle zusammenfassend wie folgt beschrieben 27: „Die Zinkweiler Mahl und Ohlig Mühle an der Under ….. Das Gebäud ist überhaupt in einem miserabeln und schlechten Stande. Das Mahlwerck bestehet aber an der Mahlmühlen in einem 10 ½ Schuh hohen und ober­schlechtigen Wasserradt und einem Mahlgang. …. Gibt …. von der Mahlmühlen ein Malter Korn und 1 Malter Habern in die Kelle­rey und 2 fl an Geldt in die Landschreiberey nach Lichtenberg. Von der Ohlig Mühl 2 Cappen oder 8 Batz …. Si­mon Harth besitzet die Mühle dermahlen hat aber keinen Erbbestandsbrief darüber in Händen. Ao 1722 den 30. aprillis Ihme ein Confirmationsschein darüber mitgetheilt worden. …. Die dabey stehende Ohlig Mühl [gibt] zwey Cappen oder 8 Batzen …. Diejeni­gen ….. hier auf dieser Ohlig Mühl geschlagen werden, bestehen in Erbs, Hanf, Nuß und Flachs Samen und letzterer ist am mehrsten im Gange. Denn das Faß gibt von demselbigen von 12 biß 15 Batzen, und auß dem selben werden 2 Maß Ohlig geschlagen ….“.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 64 28 wird die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Zinckweiler Mahl Mühl [hat] hat 1 Waßerrad, welches einen Mahl­gang treibet; [zahlt an Pfacht] 2 fl an Geld, 1 Mltr Korn, 1Mltr Habern. Ist keine Bann Mühl und muß sich von dem nächst dabey ge­legenen Ortschaften nehren; könn auch in 24 St: 3 M[alter] und mehr gemahl werd.“

 

Simon Hart (1690 – 12.5.1760) ist Müller in der Untermühle (Zinkweiler Mühle) zu Berglangenbach; ∞ vor 1723 die Anna Catharina Clemens (?) (1702 Baumholder – 11.6.1762 Zinkweiler Mühle). Aus der Ehe stammen die Töchter Maria Magdalena Simon (geb. 30.3.1723) und Elisabeth Margaretha Simon (geb. 1730; ∞ 17.5.1763 mit Johann Jakob Simon aus Fohren) 29.

 

Die Zinkweiler Mahl- und Ohligmühle hatte ein Wasserrad und einen Mahlgang. Sie ist keine Bannmühle und wurde damals von Si­mon Harth in Betrieb gehalten. In der dabei stehenden Ohligmühle wurden Raps, Hanf, Nüsse und meistens Flachs geschlagen für 12-15 Batzen pro Faß. Dieses ergab 2 Maß (a. 2 Liter) Ohlig 30. Die Mühle hatte ein Wasserrad und malte vor 1743 für die Dörfer Berschweiler, Fohren, Langenbach und Rohrbach, nach 1743 nur noch für Eckersweiler und Mettweiler 31. Die Zinkweiler Mahl- und Ohligmühle ist im Besitz von Simon Hart. Sie liegt an der „Under“ 32.

 

Ludwig *Hauch (1737 Untermühle Berglangenbach – 23.2.1813 Zinkweiler Mühle) war Müllermeister auf der Zinkweiler Mühle; Sohn des Gerichtsschöffen von der Untermühle Berglangenbach, Niclos Hauch; ∞ 26.4.1764 mit Anna Katharina Schmitt (20.9.1740 Heimbach – 5.4.1793; Tochter des Zensors in Heimbach, Heinrich Schmitt) 33. 1776 ist in der pfalz-zweibrückischen Huldigungsli­ste von Berglangenbach der „Ludwig Hauch der Miller“ erwähnt 34.

 

Am 20.11.1814 heiratet die Maria Elisabeth Kunz (Tochter des Müllers auf der Zinkweiler Mühle Johannes *Kunz) von der Zinkwei­ler Mühle den Johann Peter Hauch, den Sohn des Abraham Hauch und der Maria Margaretha Laub; Enkel des Gerichtsschöffen Nik­los Hauch aus Berglangenbach 35; er ist mE ein Neffe des Müllers auf der Zinkweiler Mühle, Ludwig *Hauch.

 

Am 20.8.1847 wird auf der Zinkweiler Mühle / Berglangenbach die Elisabeth Laub geboren, die Tochter von Johann Laub und der Karolina *Hauch aus der Zinkweiler Mühle 36.

 

Die Mühle ist im 19. Jh. spurlos untergegangen 37.

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1065: Rechtsstreit des Müllers zu Zinkweiler gegen die Gemeinde Ber­glangenbach wegen seiner Mühlengerechtigkeiten und einiger Ländereien, 1726-1791

 

 

 

 

 

Zinsweiler / Elsaß:

südwestlich von Niederbronn/Elsaß gelegen; wird schon zwischen 742 und 746 urkundlich erwähnt; die Abteil Weißenburg war da­mals daselbst begütert; 884 schenkte Kaiser Karl der Dicke der Abtei Andlau Besitzungen in Zinsweiler, 1178 war das Kloster Stür­zelbronn daselbst begütert. 1246 hatte die Deutschordenskomturei Dahn Besitzungen in Zinsweiler. Ursprünglich im Besitz der unter-elsässischen Landgrafen, die es 1332 an die Herren von Lichtenberg verkauften. Von diesen wurde das Dorf der Herrschaft Ober­bronn zugeteilt. Doch hatten auch die Ochsenstein Rechte und Güter in Zinsweiler, die sie 1452 den Lützelstein überließen, von die­sen jedoch schon 1456 an die Lichtenberg veräußert wurden. Mit der Herrschaft Oberbronn kam Zinsweiler 1480 an Bitsch-Zwei­brücken, 1551 an die Leininger 38.

 

Mühlen:

am 15.6.742 schenkt Herzog Liutfrid und Gemahlin Theutila dem Kloster Weißenburg eine Hube mit Mühle in Zinsweiler 39.

 

 

- Zinsweiler Mühle:

Bereits 1775 erwarb Joseph Dolt, der Zinsweiler Müller, die Offweiler Mühle für 3554 Gulden. Der Erbpächter stirbt bereits im fol­genden Jahr und die Erben lehnen die Erbschaft ab. Elias Moses „ein Schirmverwandter Jude allhier“ (aus Buchsweiler) hat eine For­derung von 1500 Gulden und die Mühle wird zu seinen Gunsten versteigert.. Da sich wenig Interessenten an der Versteigerung betei­ligen, ersteigert Moses das Gut für 3549 Gulden. Da es Juden aber untersagt war, Grundeigentum zu besitzen, und jeder Christ be­rechtigt ist, ihnen solches streitig zu machen, überläßt Moses die Mühle für 3728 dem Joseph Lohr aus Lichtenberg 40.

 

 

- Sägemühle Zinsweiler:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 532: Errichtung einer Sägemühle zu Zinsweiler/Elsass durch den Juden Moses Elias und Abdämmung der mit Leiningen-Westerburg gemeinschaftlichen Bärenthaler Grenzbach, 1764-1766

- LA Speyer Best. C20 Nr. 78: Die von dem Juden Moses Elias zu Zinsweiler zum Behuf seiner etablierten Sägemühle abgegebene Bärenthaler Bach als eine Grenzbach, 1764-1766

 

 

 

 

Zollbrucker Mühle / Elsaß:

s. Hoffen/Elsaß

 

 

 

 

 

Zotzenheim / Rheinhessen:

VG Sprendlingen-Gensingen; Lk Mainz Bingen:

 

Zotzenheim geht als Ort im Nahegau auf eine fränkische Gründung des 6/7. Jh. zurück. Die erste Erwähnung erfolgt 1133 in einer Mainzer Urkunde als „Zozenheim“. Ab 1354 erscheint die heutige Schreibweise. Das Mainzer Domkapitel, von 1133 an dokumen­tiert, sowie die Klöster Rupertsberg und Pfaffen-Schwabenheim verfügten hier über Grundbesitz. Das Dorf gehörte im Hochmittelal­ter den Grafen von Sponheim und gelangte bei der Erbteilung von 1232/35 an die Vordere Grafschaft Sponheim (Kreuznacher Linie). 1369-1523 war Zotzenheim an die Grafen von Falkenstein verpfändet. Nach mehreren Teilungen und Besitzwechseln in der ersten Hälfte des 15. Jh. war die Grafschaft zunächst Kondominium von Kurpfalz, Baden und Pfalz-Simmern, bis ab 1560 Kurpfalz und die Markgrafschaft Baden sich das Territorium im Verhältnis von 3/5 und 2/5 aufteilten. 1707 wurde Zotzenheim vollständig kurpfäl­zisch und zählte zum Amt Kreuznach 41.

 

Mühlen:

- Schleifmühle:

heute Anwesen Mühlgasse 39.

 

Ehemalige Bannmühle; die heutigen Gebäude sind im 18./19. Jh. entstanden; die Mühle liegt am rechten Ufer des Wiesbachs. 1686 kommt der Flurname „In der Schliffmühl“ vor. Das im Kern barocke geschlossene Gebäude ist seit 1787 dokumentiert. Der Haustür­sturz ist bez. mit „1816 WM“. An einem Radabweiser an der Hausecke befindet sich die Jahreszahl 1740. Der frühere Mühlgraben ist verfüllt 42.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Kreis Manz-Bingen, Bd. 18.1, S. 714

 

 

 

 

 

Züsch:

VG Hermeskeil, Lk Trier-Saarburg der Ort liegt südöstlich von Hermeskeil im Naturpark Saar-Hunsrück.

 

Züsch war wie die anderen Dörfer der Pflege Achtelsbach pfalz-zweibrückisch 43. Eine Pflege war früher ein Verwaltungsbezirk, der eine Anzahl von Ortschaften und Höfen umfaßte. An der Spitze stand der Gerichtsschultheiß. Die Pflege Achtelsbach umfaßte die Dörfer Achtelsbach, Rode, Burnen (Born), Traunen, Meckenbach, Dambach und Ellweiler sowie den im Hochwald bei Züsch gelege­ne Neuhof 44.

 

Mühlen:

Johann Theobald *Weber († 3.5.1760 Züsch) war Müller in Züsch 45.

 

 

 

 

 

Zweibrücken:

Residenzstadt der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken; die Mühlen gehören zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Zweibrücken

 

Die Residenzstadt zählte im Jahr 1598 ca. 1200 Einwohner, nach dem 30jährigen Krieg waren es noch 705 Personen. 1719 lebten 1690 Personen in der Stadt, 1739 waren es 4799 Bewohner, 1771 ca. 5000, 1775 5339, 1790 5650 und 1795 schon 5012 Personen 46.

 

 

Mühlen:

um 1566 war Hans Vitzthum als Müller in Zweibrücken; bei der Taufe seines Kindes am 8.9.1566 in Zweibrücken war der Kammer­rat Ludwig Dürr der Taufpate 47.

 

Müller in Zweibrücken war u.a. Hanns *Weiß, 1519 err. (möglicherweise wie sein Bruder geb. in Ips/Niederösterreich) - 8.9.1607 Zweibrücken; Müller in Zweibrücken (?); Sohn von Wolfgang Weiß (1472-1567 Petzenkirchen) und Apollonia N. (1485-1562); Bru­der des zweibrückischen Generalsuperintendenten Pantaleon Candidus (Weiß). Im reformierten Kirchenbuch der Stadt Zweibrücken befindet sich am 8.9.1607 folgender Eintrag: „Weiß Hanns, ein Müller, Herrn Pantaleonis Candidus Bruder, ein Mann von 88 Jah­ren“ 48. ++++klären: welche Mühle++++. Dieser Hanns Weiß ist möglicherweise identisch mit „Hanß, dem Müller“, der verschiedentlich im ref. KB Zweibrücken genannt ist; „Hanß der Müller“ läßt u.a. am 30.1.1592 in der ref. Kirche in Zweibrücken ein Kind taufen, dessen Patin Katherein Koch, Tochter des Landschreibers Henrich Koch, ist 49. „Hanß, der Müller“ läßt weiterhin am 11.3.1599 in Zweibrücken ein Kind taufen, dessen Patin die Eva, Ehefrau des Krämers Diether Krämer ist 50.

 

Um 1571 war ein Jacob Schroder [auch Schreder] ein Müller [in Zweibrücken ?]; Er ließ am 4.10.1571 in der ev. Kirche Zwei­brücken ein Kind taufen, dessen Pate der Johannes Kneupel, Sohn des Landschreibers Jacob Kneupel war 51. ++++klären: welche Mühle+++

 

Am 23.3.1578 wird Veltin „Hainsen“, Müller zu Zweibrücken ++++klären: welche Mühle++++ anläßlich der Taufe seines Kindes in der reformierten Kirche Zweibrücken genannt. Pate ist hiebei Hans Müller von der „Neumühl“ 52.

 

An einem nicht überlieferten Datum erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf einer nicht näher be­schriebenen Mühle in Zweibrücken. Eigentümer und Pächter sind nicht überliefert. Die Mühle wurde von dem Armeelieferanten Vandlerberghe zum Preis von 36100 fr erworben 53 ++++klären: welche Mühle++++.

 

Literatur/Urkunden zu den Mühlen im Herzogtum:

- Herzog: Die Mühlen im Herzogtum Zweibrücken in der Mitte des 18. Jh.; in: Pfälzische Heimatblätter 14 (1966), S. 3-5

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1424/7: „Das Mühlenwehr unterhalb der Stadtmühle zu Zweibrücken, 1759-1787“

 

 

- Achatschleifmühle:

Bereits 1605 ließ Herzog Johann von Zweibrücken die erste Achatschleife im Herzogtum in der Stadt Zweibrücken errichten. Sie dürfte im 30jährigen Krieg untergegangen sein 54. Sie lag im Schloßgarten der Residenzstadt Zweibrücken 55. +++Standort klären+++

 

Um die Mitte des 18. Jh. wurden im Zeitalter des Merkantilismus im Her­zogtum Pfalz-Zweibrücken große Anstrengungen unternom­men, eine staatliche Schmuckstein-Manufaktur aufzubauen, die die Macht und den Wohlstand des Landesherrn verstärken sollte. Die Grundlage bildeten ieL. Die zahlreichen Fundorte von Achaten und ihnen verwandter Halbedelsteine im Raum Baumholder. Um Baumholder lag das weitaus bedeutendste Vorkommen im Gebiet des Herzog­tums, zu dem aus vertraglichen Abmachungen zwischen den Landesherrn die benachbarten Fundorte in der Wild- und Rheingraf­schaft Grumbach und um 1785 die Achatschleifen „bei Oberkirchen im Oberamt Schaumburg“ hinzukamen, deren Besitz der Herr­schaft Oberstein schon längere Zeit vorher verloren gegangen war. Die Verarbeitung der Steine erfolgte zum größten Teil in herr­schaftlichen Regiebetrieben, vereinzelt auch in staatlich stark subventionierten Schleifereien als Lohnwerkstätten. Alle Kosten und Gewinne wurden über die Fürstliche Rentkammer in Zweibrücken verrechnet. Die erste Achatschleiferei wurde auf herzogliche An­ordnung im Schloßgarten der Residenzstadt Zweibrücken erbaut 56.

 

1690 ließ die herzogliche Regierung einen Achatschleifer namens Dreher von (Idar-)Oberstein kommen und eine neue Schleifmühle errichten. Drehers Sohn, der das Schleiferhandwerk erlernt hatte und die Achatmühle fortführte, war so liederlich, daß der Betrieb vorübergehend eingestellt werden mußte. Ein anderer Sohn des Altmeisters ermöglichte 1740 den Neubeginn57. Diese Mühle stand am Schwarzbach, ½ Stunde vor der Stadt, 2 Büchsenschuß oberhalb der Zweibrücker Hammerschmiede, 100 Schritt unterhalb der Pulvermühle, nach Contwig zu 58.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird die „Herrschaftl: Agath-Schleif“ zu­sammenfassend wie folgt beschrieben: „Diese Mühle liegt ebenfalls an hiesiger … Bach. Ist etwa eine Kleine Viertel-Stunde von hie­siger Statt etwa 100 Schritte unterhalb der Herrschaftl: Pulver-Mühl nach Contwig zu, und ohngefähr 2 Büchsenschuß oberhalb der hiesigen Hammer-Schmitt gelegen. Ist in gutem Stand was die Einrichtung des laufenden Geschirrs betr: [,] das Mühlengebäude selbsten aber nebst daran gebauten Wohnung und Stallung ist zwar nothdürftig repariert, indoch sonsten in baufälligem Zustand, die Mühle hat ein unterschlechtiges Waßerrad, an deßen Welle ein Kamrad ist, so 3 Schleif Steine treibet, welche über einem Well-Baum befestigt sind, am Ende dieses Well-Baums befindet sich ein hölzernes Rad an einer eisernen Stange, so nach Gefallen außgehoben werden kann, und zum Ausschneiden des Agats gebrauchet wird, über dem Wellbaum, woran die Steine befestigt sind, geht eine Schnur, welche die Polier-Scheib und den Polier Block treibet. Bein großem Gewäßer und Fluthen muß die Mühle stillstehen, weilen das Hinter Waßer über den Wellbaum zu weilen in die Mühle tritt, einfolgl: das Camrad in das Waßer setzet, und den Umlauf des Wa­ßer-Rades hindert, welches zuweilen des Jahrs geschiehet, bey herbem und dürrem Wetter muß diese Mühle gleichfalls zeithw: still­stehen, dieweilen die Einrichtung dergestalten gemacht worden, daß so bald hiesiger Statt-Müller alles Waßer benöthiget ist, kein Waßer so dann mehr durch die bey dießer Mühle befindliche befindl: Candel … laufet, infolgl: die Mühle zu- und das Schleifen muß eingestellet werden. …. Lieget neben der großen Schließen an der vollen Bach, aus welcher durch einen kurtzen Candel das Waßer vermittelst eines besonderen Schuß-Bretts auf das Waßerrad geleitet und durch den garthen Canal wiederum am End des Schloßgar­thens zur Haupt-Bach geführet wird. [...] Nach Ausweis der Acten ist dieße Mühl ehedem eine Loh- und Walck-Mühle gewesen, zu Königl: Schwedischer Regier: Zeit aber wurde dieselbe von dem Gouverneur Hl: Grafen von ++++ ao. Sechszehnhundert und etl: und neuntzig vermittelst eines von Oberstein gekommenen Agat-Schleifers nahmens Dreher zu einer Agath-Schleife eingerichtet, welche ehemals ao. 1605 an hiesig Schloß-Mühle durch Hertzog Johannes 1mum erbaut worden. Vor etwa 12 Jahren wurde das Agath-Schleifen wegen des gottlosen Lebens des damahligen Agath-Schleifers, so ein Sohn des zu erst hierher gekommenen und nach Fran­kenstein in das Caßeland gezogenen Agath-Schleifers dahier gewesen, eingestellet und die Mühle als eine Walck- und Lohe-Mühle Temporaliter Herrschafts wegen verlehent bis ao. 1740 bey Gelegenheit eines anderen Sohnes vorgedt: Drehers, selbige wiederum zu einer Agath-Schleif Herrschafts wegen aptiert … Gibt dermahlen keinen Zinß, indem alles was darauf verarbeitet wird, für gnädigste Herrschaft ist, von welcher auch ein von Oberstein gekommener Meister, nebst dem jungen Dreher besoldet, anbey zwey Jungen aus hiesigem Lande unterhalten und zu dießer Kunst angeführt werden. …. Werden allerhand Gattung Agath, Jaspis und andere kostbare Steine … verarbeitet, und die Arbeit zum Theil gnädigster Herrschaft geliefert, zum Theil verkaufet. … Gehört noch zur Zeit gnädig­ster Herrschaft ….“ 59.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Sachakte 526 UNr. 3: Die geplante Anlage einer Achatschleife im Oberamt Zweibrücken, bes. in der Stadt Zweibrücken, 1771-1777, darin 10 Pläne und Skizzen

- LA Speyer Best. B2 Sachakte 523 UNr. 5: Die Achatschleife zu Auerbach und im Schloßgarten, 1756-1761

- LA Speyer Best. B2 Sachakte 525 UNr. 2: Verpachtung der Achatschleife zu Zweibrücken, 1751-1757

 

 

- Hammerschmiede und Schleifmühle:

s. auch Waffenschmiede

 

Im Mühlenprotokoll des Oberamts Zweibrücken vom 6.1.1745 wird die Mühle zusammenfassend wie folgt beschrieben: „ Befindet sich an der hierdurch fließenden Schwartz- oder Erbach. … Lieget dem Fürstl: Schloß gegen über, etwan 2 Büchsenschuß oberhalb … [der] Ohligmühl. Ist dermahlen in einem Schlechten Zustand, weilen seit einem halben Jahr die Joseph Welckerischen Erben nicht darauf arbeiten laßen, hat sonsten zwey unterschlechtige Räder, davon das eine den Hammer, das andere aber die Schleif-Mühle trei­bet. … Liegt neben der großen Bach und werden die Räder durch einen Abfluß von selbigem getrieben .. Entrichtet jährlich 15 fl in hiesige Landschreiberey. .. Die Besitzer sind dermahlen die fünf Josef Welckerische Erben nemlich Theobald Welcker [,] Hanß Georg Zimmermann, Johannes Hergenreuter, Valentin Wolf, und Adolph Hubin, welche keinen auf ihre Persohnen eingerichteten Bestand haben, sondern sich mit dem auf Ihren Vatter- und rehspée Schwieger Vatter Joseph Welcker unterm 15ten April 1738 ausgefertigten Confirmations-Schein legitimieren, dgte: Erben haben die Schneid sammt Zugehör verkauffet …. Der Beständer hat bißhero außer der Frohnd-Freyheit nichts genoßen, praetendiert aber nach dem auf den ersten Besitzer Georg Wahn ausgefertigten Erbbestand, die Schatzungs-Freyheit, welche noch bißhero nicht gestattet worden. [...]“ 60.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Akte Nr. 1440/5: „Hammerschmiede Zweibrücken, 1701-1753

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1439/7: „Das Zunftbuch der Huf- und Waffenschmiede zu Zweibrücken, 1667-1792“

 

 

- Lohmühle Zweibrücken:

+++klären: ob identisch mit der Pabstischen Loh- und Walkmühle+++++

 

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 61 ist festgehalten, daß „der hießige Lohe Müller“ den ihm er­teilten „Confirmations-Schein“ noch nicht bei der Verwaltung abgeholt hat.

 

 

- Münzmühle:

Der Münzmüller Hans von Munzenheim wird zwischen 1598 und 1604 wiederholt als Pate im ev. KB Zweibrücken genannt; ∞ mit Anna NN. († 21.5.1604) 62. 1604 werden der Münzmüller Friedrich von Munzenheim und dessen Hausfrau Apollonia, die „Münz­müllerin“ als Patin im ev. KB Zweibrücken genannt 63.

 

 

- Neumühle:

am 23.3.1578 wird in der reformierten Kirche als Pate genannt der Hans Müller, „von der Neu Mühl“ sowie erneut am 1.2.1582 Hans Müller, „der Müller“ 64.

 

 

- Ohligmühle:

liegt an der Erbach, gleich oberhalb der Stadt- und Schloßmühle 65.

 

Um 1742 ist Conradt *Seebach als Ohligmüller in Zweibrücken benannt 66. Dieser ist wohl identisch mit Conradt Seebach, der die Erbauung einer Strumpfstricker Walkmühle in Zwei­brücken beabsichtigte 67. 1742 ist Balthasar *Seebach als „Ohligmacher“ in Zweibrücken be­nannt; er ist Zweibrücker Bürger 68.

 

Im Mühlenprotokoll über die Mühlen im Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 ist die „allhiesige Ohlig-Mühl“ zusammenfassend wie folgt beschrieben: „ … Ist gleich oben an hießiger Statt-Mühl , zwischen dieser und der allhiesigen Hammer-Schmitt gelegen. Ist in gantz gutem Standt und wird durch ein unterschlechtiges Waßer-Rad und dreyen Well-Bäumen getrieben, gehet in doppeltem Ge­schirr und hat vier Steine, desgleichen zwey Preßen, nicht weniger zwey Hirschen-Stämpel, kann bey kleinem Waßer gehen, bey großem aber muß selbige gleich hiesiger Statt-Mühle stillstehen … Liegt an der vollen Bach neben dem Ablaß Graben …. Anfäng­lich ist selbige nur Einfach gegangen, und hat nur zwey Stein und eine Preß gehabt, auch sonsten in schlechtem Stand sich befunden, der dermahlige Besitzer aber hat solche zum doppelten Geschirr und vier Steine desgleichen zweyen Preßen eingerichtet auch kurtz vorher ehe Er selbige in Erbbestand bekommen alß damahliger Lehens-Müller, die zwey Hirschen Stämpel angehänget, und nach Er­haltung in Erbbestand gäntzlich verbessert und eine Wohnung darauf gebauet … Wegen der Ohlig-Mühl werden zur hiesigen Land­schreiberey jährl: 80 fl … entrichtet. Ehedem ist dieße Mühl Herrschafts wegen um das dritte Theil Schlagerlohn verlehent worden, so daß gnädigste Herrschaft 2/3teil und der Lehens-Müller 1/3tel gezogen, dagegen gdgste Herrschaft alles was in der Mühl nöthig geweßen, stellen müßen. … Bey gutem Waßer können in 24 Stunden mit denen Vier Steinen 10 bis 12 Faß geschlagen werden. … Conrad Seebach ist der dermahlige und erste Erbbeständer, legitimiert sich mit dem auf ihn eingerichteten Erbbestand vom 3ten Juli 1716, genießet in allen Stücken völlige Freyheit“ 69.

 

Am 5.8.1791 beschwerte sich der Zweibrücker Stadtmüller Joseph Hauter beschwerte sich am 5.8.1791 bei der herzoglichen Verwal­tung wegen Behinderung des Mahlens auf seiner Mühle durch Wassermangel und verlangt, daß der Olichmüller Böhmer das Gips­mahlen einstellen solle, solange das Wasser klein sei. Der Ohlichmüller Böhmer sei vom Stadtrat entsprechend „insuniert“ worden. Dieser mahl aber nach wie und habe gesagt, daß er solches nicht unterlassen würde, wenn auch drei Könige ihm solchen befehlten, und daß er denjenigen in den Bach schmeißen würde, der sich unterstände, sein Wasser zu beschränken 70.

 

Am 15.10.1873 lassen die Erben des verstorbenen „Oel- und Gipsmühlenbesitzers Franz Schmidt“ die Mühle versteigern, nämlich: „Eine am Walle in der Stadt Zweibrücken gelegene Oel und Gypsmühle mit Nebengebäuden, Hof-, Garten- und Wiesencomplex. Die Mühle enthält außer den Wohnungsräumlichkeiten eine vollständige Oel- und Gypsmühlen-Einrichtung nach neuester Art con­struirt und besitzt eine bedeutende Wasserkraft“ und eine Gipsgrube in der Gemeinde Ormesheim. Die Mühle liegt in unmittelbarer Nähe des neuen Bahnhofs Zweibrücken 71.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1415/4: „Ölmühle zu Zweibrücken, 1707-1776“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1415/5: „Ölmühle zu Zweibrücken, 1781-1792“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1415/6: „Ölmühle zu Zweibrücken: Erbbestandsbriefe, 1740-1757“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1415/7: „Ölmühle zu Zweibrücken: Erbbestandsbriefe, 1707-1782“

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über die Ölmühle zu Zweibrücken

 

 

- Öl- und Gypsmühle Dätweiler (Detweiler):

sie lag in der Stadt Zweibrücken hinter dem Kloster und dem Kirchhof am Wall neben der Heckischen Lohmühle 72.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird im September 1826 die Zwangsversteigerung der Mühle angekündigt. [...] wird durch Witwe Esebeck, „Wittwe des verstorbenen Herrn Georg Marx Lilier, gewesener Rentner und Eigenthümer in Zweibrücken, sie Rentnerin, allda wohnhaft, handelnd sowohl in ihrem persönlichen Namen als auch in ihrer Eigenschaft als gesetzliche Vormünderin der mit ih­rem obgenannten Ehegatten erzeugten sämmtlich noch minderjährigen Kinder, Namens: Camil, Ida, Albert, Carl und Eduard Lilier“ …. sowohl gegen die Eheleute Joseph Dätweiler, Oehlmüller und Magdalena Hauther, beide wohnhaft in Zweibrücken, als Haupt­schuldner, als auch gegen 1) Magdalena Scherz, ohne Gewerb, Wittwe des zu Zweibrücken verstorbenen Müllermeisters Joseph Hauther, 2) Joseph Hauther, Mahlmüller, 3) Christian Hauther, 4)Johannes Hauther, beide Mahlmüller, 5) Michael Kegel, Säckler, und dessen Ehefrau Catharina Hauther, sämmtlich in Zweibrücken wohnhaft“ zur Versteigerung geschritten am 25.9.1826, nämlich: „ 1) Eine Oehl- und Gypsmühle in der Stadt Zweibrücken hinter dem Kloster und dem Kirchhofe am Wall gelegen, mit allen dazu ge­hörigen Gebäulichkeiten …., einseits die Heckische Lohmühle ….“ 73.

 

Die Detweiler'sche Mühle wird am 26.9.1830 im Intelligenzblatt des Rheinkreises im Rahmen einer Grundstücksversteigerung er­wähnt 74.

 

 

- Ölmühle auf dem Schönhof:

++klären, ob identisch mit der Ohligmühle Zweibrücken++++ Am 6.9.1819 wird im „Intelligenz-Blatt des Rheinkreises“ die Verstei­gerung des unter dem Namen Schönhof bekannten Immobilien zwangsversteigert, deren Eigentümer die Eheleute Christian Jacoby waren. Zu der Immobilie gehörte u.a. auch eine im Hintergebäude befindliche Oehlmühle. Der Schönhof lag etwa 150 Schritt außer­halb von Zweibrücken an „der großen Straße nach Homburg“ 75.

 

 

- Pabstische Walk- und Lohmühle:

etwa 2 Büchsenschuß unterhalb der Schloßmühle gelegen 76. Am 3.3.1745 erhielt der Weißgerber Hans Georg Papst einen Erbbe­standsbrief über die Waldmühle bzw. Loh- und Schleifmühle 77.

 

 

- Papiermühle:

Herzog Johann I. (1550-1604), an Wissenschaft und Technik interessiert, versuchte durch Förderung von Handwerk und Handel sein durch den Kriegszug seines Vaters Herzog Wolfgang nach Frankreich zur Unterstützung der Hugenotten verarmtes Land wirtschaft­lich wieder zu sanieren. So hatte er schon 1588 angesichts der hohen Papierpreise die Gründung einer Papiermühle in Zweibrücken angeregt. Die Mühle wurde von 1589-1591 vor den Toren der Stadt an einem vom Schwarzbach abgeleiteten Mühlgraben errichtet 78. Die Papiermühle in Zweibrücken war die erste Papiermühle im Herzogtum Zweibrücken und zugleich die erste ihrer Art im Ge­biet der Pfalz 79.

 

Am 13.3.1592 ließ „Hans der Papiermacher“ in Zweibrücken einen Sohn taufen 80 sowie am 13.3.1592 81.

 

Der erste Papiermüller auf der Mühle war der aus Epinal stammende, und dann in Straßburg arbeitende Josias Richel. Diesen ließ Herzog Johann I. von Straßburg nach Zweibrücken kommen und gab ihm 1593 (err.) die Mühle im Temporalbestand 82.

 

Nachdem Richel die Bernbacher Papiermühle in Annweiler übernommen hatte, wird auf der Zweibrücker Papiermühle der Papierma­cher Philipp David *Heß aus Zweibrücken tätig 83. Dieser „Papierer“ David Heß ließ am 13.6.1603 ein Kind taufen; Taufpatin war die NN. Alman, Ehefrau des herzoglichen Gärtners 84 und erneut am 23.9.1604 85.

 

Die Papiermühle scheint in den Wirren des 30jährigen Krieges und der nachfolgenden Kriege ist die Papiermühle Zweibrücken in gänzlichen Verfall geraten 86.

 

Um 1805 plante der NN. Winsweiler aus Zweibrücken den Bau einer Papiermühle an der Schwarzbach 87++++weiter++++

 

Literatur/Urkunden:

- Jaffé: Die Papiermühle Herzog Johannes I.; in: Pirmasenser Geschichtsblätter. - 8 (1933), S. 5-8

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über die Papiermühle in Zweibrücken

 

 

- Pulvermühle:

die herrschaftliche Pulvermühle Zweibrücken stand eine Viertelstunde von der Stadt entfernt, 100 Schritte oberhalb der Achatschleife am Erbach, volkstümlich Schwarzbach genannt. So steht es im amtlichen Mühlenprotokoll des Herzogtums Zweibrücken von 1745 88. Ein Mühlteich war nicht vorhanden. Das unterschlächtige Wasserrad stand unmittelbar im fließenden Wasser. Es trieb ein Stampfwerk mit 6 Stempeln. Die Pulvermühle war 1701 erbaut worden und konnte während des Jahres nur während zweier Monate im Jahr be­trieben, da sie ansonsten den Betrieb der unterhalb liegenden Schloßmühle behindert hätte. Der Pächter Antoine de *Fran­ce hatte jährlich 40 Gulden Wasserzins und Bestandsgeld zu zahlen. Sein Vertrag lief auf 6 Jahre. Dieser Hatte eine Monopol­stellung inne. Im ganzen Fürstentum durfte nur sein Pulver verkauft werden. Salpeter und Schwefel mußte er einführen. Seine Erzeugnisse durfte er auch im Ausland verkaufen. Er genoß Real- und Personalfreiheit, d.h. er war völlig steuerfrei. 30 Schritt von der Mühle ent­fernt stand das „grenir-Häußgen“ (zum Körnen des Pulvers), 70 Schritt entfernt ein Wohnhaus 89. Antoine de *France ist 1742 als Pulvermüller in Zweibrücken benannt; er ist kein Zweibrücker Bürger 90 und ist auch im Mühlenverzeichnis vom 6.1.1745 als Tem­poralbeständer benannt 91.

 

1765 war Georg *Neubert „Pulverfabrikant“ zu Zweibrücken 92. 1775 bewarb sich der Pulverfabrikant Neubert aus Zweibrücken um den Temporalbestand an der Pulvermühle in Lemberg 93.

 

Im 1791 war der NN. *Neubert als Pulvermüller auf der Pulvermühle Zweibrücken tätig. Am 5.8.1791 beschwert sich der Zwei­brücker Stadtmüller Joseph Hauter in einem Schreiben an die herzogliche Verwaltung über Einkommensverluste durch Behinderung des Mahlens wegen Wassermangels und verlangt, daß der Ohligmüller Böhmer das Gipsmahlen gänzlich einstellen solle, solange das Wasser klein sei 94. Er teilt mit, er habe auf Anweisung von Kammerrat Hautt auch das Loch in der Schließ, das den Wasserverlust verursache, nach Ankündigung durch den Pulvermüller Neubert zugestopft. Der Neubert habe dasselbe aber zweimal wieder aufge­macht 95.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1416 UNr. 1: „Pulvermühle zu Zweibrücken, 1633-1752“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1416 UNr. 2: „Pulvermühle zu Zweibrücken, 1752-1764“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1416 UNr. 3: „Pulvermühle zu Zweibrücken, 1764-1779“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1416 UNr. 4: „Pulvermühle zu Zweibrücken, 1780-1791“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1416 UNr. 5: „Pulvermühle zu Zweibrücken: Erbbestandsbriefe, 1757-1765“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1440 3: „Die Tuchbleiche des Kirchenschaffners Simon bei der Pulvermühle zu Zweibrücken, 1754-1755“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 3820: „Der dem Pulvermüller Neubert ausgelieferte Salpeter, 1776-1777“

 

 

- Schleifmühle:

s. auch Hammerschmiede

 

Am 8.12.1469 wird die Errichtung einer Schleifmühle in Zweibrücken beurkundet 96.

 

 

- Stadtmühle (Bannmühle), Schloßmühle:

im Mühlenverzeichnis des Oberamts Zweibrücken vom 6.1.1745 ist die Mühle als „allhier in Zweybrücken gelegene Stadt- und Schloß-Mühle“ bezeichnet 97.

 

Ursprünglich müssen es jedoch zwei Mühlen gewesen sein, da die Mühlenordnung von 10.5.1596 in Zi. 36 eine Regelung enthält, die das Verhältnis der Schloßmühle zur Stadtmühle (Bannmühle) betrifft 98.

 

Nach 1587 und vor 1596 errichtet; dies ergibt sich aus den Unterschieden der beiden pfalz-zweibrückischen Mühlenordnungen von 1587 und 1596; in der Mühlenordnung von 1596 ist in Zi. 36 eine ausdrückliche Regelung für die Schloßmühle enthalten, die in der Ordnung von 1587 noch fehlt 99. Die Schloßmühle stand direkt beim Schloß und ge­hörte den Herzögen von Zweibrücken; sie hatte 3 Mühlräder. Die pfalz-zweibrückische Mühlenordnung vom 10.5.1596 enthält in Zi. 36 eine Regelung, die das Verhältnis der Schloßmühle zur Stadtmühle (Bannmühle) betrifft 100: “Dennoch auch wir ein Mahlmüel allhier anrichten laßen, so wohl den Mahl­gesten zugelassen sein, wann in zu Zeiten die Frucht zu unserer Stattmüel überfüret und die Mahlgeste mit dem Mahlen nit befördert werden können, solche ihre Frucht in berührte unser Schloßmüelen zu tragen und dieselbe darinnen mahlen zu lassen. Doch soll sol­che Frucht von unserm Schloßmüller nicht angenom­men werden, es bringe Webern ihme dann ein jeder zuvorderst ein Zeichen von unsern Mühlschreiber, das solche Frucht gemoltert seie.”

 

Am 12.1.1587 ist Debolt *Rapp aus Saarbockenheim der Müller auf der Schloß- und Stadtmühle. Er hat die Wasserbauten von neu­em aus Stein gemacht, ebenso die Butten und das laufende Geschirr. Nun soll er die Gänge wieder einrichten und sich dabei nach der in der Mühle angeschlagenen Mühlordnung richten. 1 oder 2 Mühlknechte soll er haben, welche er verköstigt, die zweibrückische Hofkammer aber bezahlt. Die Schweine soll er durch sein Weib und die Jungen warten lassen. Er erhält 4 fl, für sein Weib 4 fl und einen Rock, als Kost für sich und seine Mahljungen 25 fl, 18 Mltr Korn, 1 Mltr Haber für Breimehl, 1 Mltr Gerste, 2 Faß Erbsen, 3 Faß Salz und 1 ½ Fuder Wein, Unschlitt und Brennholz nach Notdurft sowie die Erlaubnis, 2 Scheine mit denen des Hofs für sich zu züchten 101.

 

Um 1630 war Hans Braun der Stadtmüller in Zweibrücken. 1630 heiratet „Debold Neumüller“, Sohn des Müllers Veiox Neumüller von der Neumühle Oberauerbach in Zweibrücken Anna Appolonia, T. d. Stadtmüllers Hans Braun auf der Stadtmühle in Zweibrü­cken 102.

 

1630 war Stephan Schneider der Schloßmüller dessen Vorgänger war der „gewesene“ Schloßmüller Theobaldt Marx 103.

 

Georg *Müller aus Bockenheim ist um 1647 der Stadtmüller in Zweibrücken, ∞ 1647 104.

 

1692 verkaufte der Müller Friedrich *Trompeter seinen halben Anteil an der neuerbauten Stadtmühle an den Johann Georg Koch. Hiermit war die herrschaftliche Regierung nicht einverstanden, und erwarb diesen Anteil für sich selbst 105.

 

Am 14.4.1693 sprach das Zweibrücker Stadtgericht gegen den Stadtmüller eine Strafe von 10 Gulden wegen fahrlässiger Brandstif­tung aus: '[...]. desgleichen auch der Besitzer der Stattmühl mit dem gleichen Betrag, „weil in Januario (1693) unter wehrender Predigt ein Feuersbrunst ausgebrochen war“ 106.

 

Im Dezember 1698 wird der Stadtmüller zu Zweibrücken, Johann Balthasar *Weber, als Taufpate im ref. KB Lambsborn genannt 107.

 

Henrich Müller war Stadtmüller in Zweibrücken, ∞ 1710 108; Reinhard *Müller war um 1711 Stadtmüller in Zweibrücken, der Wit­wer heiratet in Zweibrücken am 9.6.1711 die Anna Margaretha Bratschi, Witwe aus Homburg 109. Sein Sohn Abraham Müller heira­tet am 16.06.1711 in Zweibrücken Anna Elisabetha Agne aus Lambsborn 110.

 

Im Mühlenprotokoll von 1745 ist die Mühle zusammenfassend wie folgt beschrieben: “liegt oben an der durch die Stadt fließende Er­bach, vulgo Schwarzbach genannt, neben dem fürstlichen Schloß. Gleich oben daran befindet sich die Ohligmühle und etwa zwei Büchsenschuß unterhalb die Pabstische Walk- und Lohmühle. Sie hat 6 Mahlgänge, 1 Schälgang und 1 Maltz- oder Schrotgang. Die Wasserräder stehen in der ‘vollen Bach’, d.h. ein längerer Mühlenteich ist nicht vorhanden. Bei Hochwasser und Eisgang muß der Betrieb, wie bei allen Mühlen an größeren Bächen, stillestehn. An Pacht ist jährlich an die Oberkellerei abzuführen: 290 Ma Korn, 20 Ma. Spelz. Die Mühle ist im Temporalbestand vergeben. Alle Einwohner der Stadt und der Vorstadt und die Dorfschaften Einöd, Ix­heim, Bubenhausen, Ernstweiler und Wattweiler sind in sie gebannt. Der dermalige Temporal-Beständer ist Valentin *Cron, welcher die Mühle vermög des in Handen Temporal-Bestandes vom 4. April 1737 vom 1. Mai erwähnten Jahrs, bis auf diese Zeit 1746, mit­hin neun Jahre zugenießen hat, genießt Fronfreiheit 111.

 

Die Stadtmühle war Bannmühle, es gab aber viele Ausnahmen von der Bannpflicht. So hatte man “nach der bisherigen Observanz” 112 im Herzogtum “alle herrschaftliche, geistliche, auch Zivil- und Forstbediente”, desgleichen unbegüterte “Schützen und Hirten” als freimahlige Personen angesehen. Da aber der Zwei­brücker Stadt- und Schloßmüller klagte, zu viele Personen würden sich als frei­mahlig betrachten und nicht in seiner Mühle mahlen, wurde in dem nachfolgendem Bestandsbrief die Freimähligkeit näher konkreti­siert und im Vergleich zur bisherige Observanz einge­schränkt: nur noch “sambtliche herrschaftliche Ministres, ingleichen die bey fürstlicher Regierung, Renthcammer, Oberforstambt, bey den Oberconsistorius, der Verwaltung und dem Oberambt stehenden Räthe, Secretariss und registratores” 113 werden als freimählig betrachtet 114.

 

Um 1751 waren Mathias *Kramer und NN. *Weinmüller die Beständer der Stadtmühle 115. Um die Mitte des 18. Jh. konnte die Zweibrücker Stadtmühle die Fruchtvorräte ihrer Mahlgäste nicht mehr bewältigen. Deshalb wur­de 1751 von der Regierung in Zwei­brücken oberhalb Ixheim, auf Hornbacher Klostergrund, ein Platz für die Errichtung einer Not­mühle ausersehen und versteigert. Die Zweibrücker Schloß- und Stadtmüller *Weinmüller und Mathias Kramer erstanden den Mühl­platz gemeinsam und erbauten, nach­dem ein Kanal gestochen war, eine so stattliche Mühle, daß beider Vermögen darin aufging 116.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „die Zweybrk Stadtmühl [hat] 8 WaßerRäder, welche 6 Mahl-, 1 Scheel- und einen Maltz- oder Scheel­gang treiben; [zahlt an Pacht] 290 Mltr Wei­zen, 20 Mltr Speltzen Korn, 4 Mltr Speltz; die hiesige Stadt, Niederauerbach, Einöth, Ix­heim, Bubenhausen, Ernstweiler u. Wattwei­ler seynd hierher gebannt.“ 117

 

Um 1780 war Balthasar *Cron (früher Müller auf der Klostermühle in Hornbach) als Müller auf der Stadtmühle; seine Witwe bean­tragte am 15.6.1781 aus dem “Pachtcontract”, der noch bis 1783 dauere, entlassen zu werden, da sie “als Frau einem solchen Betrieb nicht wie eine Mannsperson vorstehen könne” 118.

 

Nach Ablauf der Pachtzeit wurde die weitere Verpachtung öffentlich versteigert. Die Versteigerung erfolgte am 26.3.1787 und wurde durch den Rath und Oberkeller Christoph Ludwig Valerian Böttger 119 wie folgt annonciert: „Die Mühle besteht in 6 Mahlgängen und 2 Scheelgängen. Dazu sind gebannt die Stadt Zweibrücken, nebst den Dör­fer Ober- und Niederauerbach, Ernstweiler, Einöd, Wattweiler und Bubenhausen, das Dorf Ixheim, welches aber die Freiheit hat, ent­weder i dieser Stadt oder in der Ixheimer Mühle zu mahlen, auch werden Commisfrüchte (Getreide, das wegen Zollhinterziehung be­schlagnahmt wurde), ebenfalls darin gemahlen und hat der Müller ach Abzug Molter, Kleien und Flug von jedem Malter Korn, das im Durchschnitt 136-140 Pfund wiegt, 110 Pfund Mehl guter Qualität und 15 Pfund Kleien zu liefern. An Molter bekommt der Mül­ler von jeder gemahlen werdenden Frucht den 12. Teil. Werden sämtliche Reparationen an Gebäuden von gnädigster Herrschaft gelei­stet, auch eine Schleuse unten am Wehr gemacht. [...]. Nimmt der Bestand (die Verpachtung) den 1. Januar 1788 seinen Anfang und dauert 9 Jahre. ….“ 120.

 

1787 wird wegen der bevorstehenden Verpachtung der Stadtmühle ein Anschlag erstellt 121.

 

Um 1790 war NN. Hauther der Müller auf der Stadtmühle 122. Dieser Joseph Hauter beschwerte sich am 5.8.1791 bei der herzogli­chen Verwaltung wegen Behinderung des Mahlens auf seiner Mühle durch Wassermangel und verlangt, daß der Olichmüller Böhmer das Gipsmahlen einstellen solle, solange das Wasser klein sein 123.

 

Am 4.9.1812 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf von 2 [!] Mühlen in Zweibrücken, der Stadt­mühle und der Schloßmühle, „jede mit 4 Gängen“. Eigentümer war der Herzog von Pfalz-Zweibrücken. Pächter war Josef Hauter. Beide Mühlen wurden von dem Architekten Friedrich Krumm aus Zweibrücken für insgesamt 44900 fr erworben 124.

 

Bis 1870 waren die Eheleute und Müllersleute Heinrich *Brünisholz und Maria Elisabetha geb. Brünisholz [!] Eigentümer der Stadt­mühle. Sie lassen die Mühle am 28.7.1870 freiwillig versteigern. Hierzu heißt es im Zweibrücker Wochenblatt: „Versteigerung einer Mahl- und Oelmühle in der Stadt Zweibrücken. [...] werden auf Anstehen der daselbst wohnhaften Ehe- und Müllersleute Heinrich Brünisholz und Maria Elisabetha geb. Brünisholz .. wegen vorgerückten Al­ters [...] versteigert: Eine mitten in der Stadt Zweibrücken gelegene Mahlmühle, die sogenannte Stadtmühle, mit vier Mahlgängen, ei­nem Schäl- und einem Schrotgange, Getreideschälmaschi­ne und Putzwerk nebst Zubehör; sodann eine Oelmühle mit Doppelpresse, Schrotmühle [...] und ein zweistöckiges, an die Mühle an­gebautes Wohnhaus neben Karl Steiner [...]“ 125

 

Am 28.3.1878 wurde das Vermögen des Handelsmüllers auf der Schloßmühle, Jacob Brünesholz versteigert; zum „Gantvermögen“ (Versteigerungsmasse) gehörte die Schloßmühle; diese wird in der Versteigerungsankündigung im Grünstadter Anzeiger vom 2.3. 1878 wie folgt beschrieben 126 wie folgt beschrieben: „Plan-Nr. 22, 23 und 24, 16 Dec. Oder 5 Aren 45 Qm. Fläche, ein dreistöckiges zu Zweibrücken am Maximilians-Platze stehendes Wohnhaus mit frühe­rem Fabrik-, dann Wollspinnerei- und nun Mühlgebäude, mit Turbine und Transmissionen, 4 Mahl- und 1 Schälgange, 1 Putz- und 1 Grie­sputzmaschine, Walzschrotmühle und Sackzug; Alles neuester Construction und die Turbine erst seit 15. October 1877 eingerichtet [...]“.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 fol. 12-22 Mühlen im Oberamt Zweibrücken (Mühlenprotokoll erstellt 1744 von Rentkam­mersekretär Johann Friedrich Marx, vorgelegt am 6.1.1745)

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1417/1: Schloß- und Stadtmühle zu Zweibrücken, 1719-1737“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1417/2: „Schloß- und Stadtmühle zu Zweibrücken, 1736-1751“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1418/1: Schloß- und Stadtmühle zu Zweibrücken, 1750-1753

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1418/2: Schloß- und Stadtmühle zu Zweibrücken, 1752-1756“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1418/3: Schloß- und Stadtmühle zu Zweibrücken, 1757-1763

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1419/1: Schloß- und Stadtmühle zu Zweibrücken, 1699-1787“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1419/2: Schloß- und Stadtmühle zu Zweibrücken, 1773-1780“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1424/7: „Das Mühlenwehr unterhalb der Stadtmühle zu Zweibrücken, 1759-1787“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5323: „Die Zweibrücker Stadt- und Schloßmühle und deren Temporalbegebungen, 1781-1804“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5324: „Die Zweibrücker Stadt- und Schloßmühle und deren Temporalbegebungen, 1781-1804“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5325: „Die Zweibrücker Stadt- und Schloßmühle und deren Temporalbegebungen, 1781-1804“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5326: „Die Zweibrücker Stadt- und Schloßmühle und deren Temporalbegebungen, 1781-1804“

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über die Stadt- und Schloßmühle zu Zweibrücken

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 823: Anschlag der bevorstehenden Verpachtung der Stadtmühle Zwei­brücken, 1787

 

 

- Tabaksmühle:

s. auch Walk- und Tabaksmühle und neue Walk- und Tabaksmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1422 4: “Aufkündigung des Bestands der Tabaksmühle zu Zweibrücken durch den Beständer *Weiland, 1779-1786“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1422 5: „Erbauung einer neuen Tabaksmühle zu Zweibrücken, 1781-1789“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1422 6: „Erbbestand der Walk-, Loh- und Tabaksmühle zu Zweibrücken, 1783-1792“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1422 7: „Die neue Walk- und Tabaksmühle zu Zweibrücken, 1776-1792“

 

 

- Waffenschmiede:

s. auch Hammerschmiede

 

Am 27.9.1581 wird ein Kind des Michael [Herter ?] +++weiter+++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1439/7: „Das Zunftbuch der Huf- und Waffenschmiede zu Zweibrücken, 1667-1792“

 

 

Waldmühle:

s. Papstische Loh- und Walkmühle

 

 

- Walkmühle Seebach:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1440/7: „Die beabsichtigte Erbauung einer Strumpfstricker-Walke des C. Seebach zu Zweibrücken, Erbbe­standsplatz hierzu, 1722-1740“

 

 

- Walk- und Lohmühle:

im Mühlenprotokoll über die Mühlen im Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 ist die „allhiesige Walck- und Lohmühle zusammen­fassend wir folgt beschrieben: „[...] lieget auf den hiesigen Wahl hinter dem Stock-Haus, auf der Seite des unteren Thors etwa zwey Büchsenschuß unterhalb vorgenannter Statt-Mühl. [...] Das Werck wird durch zwey unterschlechtige Räder und zwar mittelst des einen die Walck- mittelst des anderen aber die Lohe-Mühl getrieben. […] Das Waßer so dieße Mühl treibet, wird mittelst einer Schwel unterhalb hiesiger Statt-Mühl und eines Canals von 100 Schuh langen den Statt-Graben von dem mittleren Thor geleitet, und etwan einen Flinten Schuß unter der Mühl durch einen apart gemachten Graben wieder in die ordentl: Bach geführt. [...]Ist ursprünglich nur mit einem Rad erbauet und durch dieses so wohl die Walck als Lohe-Mühl getrieben, nachgehends aber dem Beständer erlaubet wor­den, zu Vermeidung des Loh-Staubs, so denen zu walckenden Leder und Tuch schädlich gewesen, noch ein Zweytes Waßerrad [...] an­zuhängen [...]. Der Beständer hat anfänglich von dem einen Rad jährl: zu hiesiger Landschreiberey 10 fl entrichtet, nachgehends aber nach Aufrichtung des 2ten Rads noch 10 fl weiter über sich genommen. […] Der Besitzer ist Johann Georg Pabst, welcher die Mühl zu erst erbauet und über die erstere Einrichtung einen Erbbestand vom 8ten Januar 1739, wegen der Concession ein zweyteres Rad an­zuhängen, aber noch keine Versicherung in Handen hat [...]“ 127.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1415/3: „Walk- und Lohmühle zu Zweibrücken, 1739-1776

- LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 12-31: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745

 

 

- Walk- und Ölmühle:

diese Mühle, welche zunächst zu Hofdiensten bestimmt war, hat Herzog Wolfgang von Zweibrücken am 9.11.1550 den Wollenwe­bern von Zweibrücken gegen 11 fl in Erbpacht und nach ihrer Renovierung 1554 den dermaligen Erbpächtern mit einem Privileg transferiert 128.

 

 

- Walk-, Loh-, Öl- und Tabakmühle auf dem Wall:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1422/1: Die auf dem Wall gelegenen Walk-, Loh-, Öl- und Tabakmühle zu Zweibrücken, 1738-1759

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1422/2: Die auf dem Wall gelegenen Walk-, Loh-, Öl- und Tabakmühle zu Zweibrücken, 1769-1776

 

 

- Walkmühle hinter dem Wall des Georg Weyland:

nach 1758 erwähnt im Zusammenhang mit der neuerbauten Walkmühle Ixheim. Der Färber und Walker hinter dem Wall [Walkmühle Zweibrücken] Georg *Weyland gab sogar wollene Kundenware trotz eigener Walkmühle nach Ixheim in Arbeit 129.

 

 

- neue Walk- und Tabaksmühle zu Zweibrücken:

s. auch Tabaksmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1422 7: „Die neue Walk- und Tabaksmühle zu Zweibrücken, 1776-1792“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5319: „Errichtung einer Tabak- und Walkmühle auf dem Platz an der Zweibrücker Münze, die Begebung der Ixheimer Mühle und deren Verlegung nach Zweibrücken, 1789“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5320: „Errichtung einer Tabak- und Walkmühle auf dem Platz an der Zweibrücker Münze, die Begebung der Ixheimer Mühle und deren Verlegung nach Zweibrücken, 1789“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1 Frey: Be­schreibung des Rheinkreises, Bd. 1 S. 598.

2 Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, 2011, S. 269.

3 Mitteilung von Frau Margit Herzog vom 7.3.2012.

4 Frey: Be­schreibung des Rheinkreises, Bd. 1 S. 601; Christmann: Siedlungs­namen II, S. 574; LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Ger-

mersheim und Kandel von 1899.

5 Schnell: Zeiskam, S. 309.

6 LA Speyer Best. W 1 Nr. 95/20.

7 Kling: Zeiskam im Wandel der Zeiten, S. 128; Armgart / Schulz: Johanniterkommende Heimbach; in: Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Klosterlexikon, Bd. 2, S. 138

8 Armgart / Schulz: Johanniterkommende Heimbach; in: Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Klosterlexikon, Bd. 2, S. 138; Kling: Zeiskam im Wandel der Zeiten, S. 128.

9 Armgart / Schulz: Johanniterkommende Heimbach; in: Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Klosterlexikon, Bd. 2, S. 138; Kling: Zeiskam im Wandel der Zeiten, S. 36 f.

10 Mitteilung von Herrn Hermann Kabs, Nürn­berg vom 11.5.2010 und luth. KB Landau.

11 Schnell: Zeiskam, S. 309; Gemeinde Zeiskam: Zeiskam im Wandel der Zeiten, S. 128.

12 Armgart / Schulz: Johanniterkommende Heimbach; in: Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Klosterlexikon, Bd. 2, S. 138.

13 LA Speyer Best. A2 Nr. 122/7.

14 Vogel: Zeiskam, S. 150.

15 Gemeinde Zeiskam: Zeiskam im Wandel der Zeiten, S. 128.

16 Armgart / Schulz: Johanniterkommende Heimbach; in: Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Klosterlexikon, Bd. 2, S. 138; LA Speyer Best. D57, Nr. 44.

17 Eilbote Landau vom 24.12.1856, S. 628 = LA Speyer Best. Y 20/41; ebenso Nr. 1 vom 3.1.1857, S. 3.

18 Landwirt­schaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 10.

19 Schnell: Zeiskam, S. 309.

20 LA Speyer, Akten Bezirksamt Germersheim, Wasserbuch für Triebwerke, Band 1, S. 6-7.

21 Schnell: Zeiskam, S. 309.

22 Häberle: Wüstungen, S. 218.

23 Weber: Mühlen und Mül­lerhandwerk, S. 224.

24 Hinweis von Jung; in: Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch, S. 116 Nr. 615.

25 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 224; Hinkelmann: Berglangenbach, S. 94.

26 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 224.

27 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 246r-250, s. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 224.

28 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 93r.

29 Jung: Ortssippen­buch der Heide- und Unterberggemeinden, a.O., Bd. 1, S. 226 Nr. 878.

30 Hinkelmann: Berglangenbach, S. 94.

31 Hinkelmann: Berglangenbach, S. 94.

32 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 224.

33 Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Unterbergge­meinden, Bd. 1, S. 230 Nr. 896.

34 Schaaff: Untertanenlisten des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken aus den Huldigungsprotokollen des Jahres 1776, S. 154.

35 Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Unterberggemeinden, Bd. 1, S. 231 Nr. 900, S. 234 Nr. 910.

36 Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Unterberggemeinden, a.O., Bd. 1, S. 119 Nr. 389,

37 Hinkelmann: Berglangenbach, S. 95.

38 Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 2. Bd., S. 1243.

39 Glöckner/Doll: Traditiones Wizenburgensis. Die Urkunden des Klosters Weißenburg 661-864, S. 171 Nr. 2.

40 Zinck: Die Offweiler oder Dahner Mühle, S. 29.

41 Denkmaltopographie Kreis Manz-Bingen, Bd. 18.1, S. 710.

42 Denkmaltopographie Kreis Manz-Bingen, Bd. 18.1, S. 714

43 Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 8.

44 Jung: Familienbuch Achtels­bach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 8.

45 Mitteilung Horst Klein vom 15.5.2013.

46 Schmid: Bevölkerungsentwicklung, Wirtschafts- und Sozialstruktur der Städte Kusel, Meisenheim und Zweibrücken in der frühen Neuzeit; in: Konersmann/

Ammerich: Historische Regionalforschung im Aufbruch, S. 84-85 m.w.N.

47 Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, S. 26, 80.

48 Fuchs: Bemerkenswerte Einträge aus d. evangelisch-reformierten Kirchenbuch der Stadt Zweibrücken zwischen den Jahren 1607 und 1662; in: PRFK 1975, S. 155.

49 Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, S. 72.

50 Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, S. 78.

51 Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, S. 67, 80.

52 Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, S. 100.

53 Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, S. 481, lfd.-Nr. 13145; LA Speyer Best. G11 Nr. 125.

54 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 336.

55 Reitenbach: „Achatschleifen und -Fundstätten im Her­zogtum Pfalz-Zweibrücken“; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 67.

56 Reitenbach: „Achatschleifen und -Fundstätten im Her­zogtum Pfalz-Zweibrücken“; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 67.

57 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 336; LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 44-55: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745

58 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 336; LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 44-55: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745

59 LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 44-55: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745.

60 LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 39-44: Mühlenproto­koll vom 6.1.1745.

61 LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

62 Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, S. 104-105.

63 Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, S. 104.

64 Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, S. 100.

65 LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 13: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 189.

66 Einwohnerliste Zweibrücken 1742 abgedruckt bei: Müller: Zweibrücken. Geschichte eines städtischen Gemeinwesens, 2. Auflage 1948, S. 87 i.V.m. LA Speyer Repert. Zwei­brücken III Nr. 2648.

67 LA Speyer Best. B2 Nr. 1440/7: „Die beabsichtigte Erbauung einer Strumpfstricker-Walke des C. See­bach zu Zweibrücken, Erbbestandsplatz hierzu, 1722- 1740“.

68 Einwohnerliste Zweibrücken 1742 abgedruckt bei: Müller: Zweibrücken. Geschichte ei­nes städtischen Gemeinwesens, 2. Auflage 1948, S. 90 iVm LA Speyer Repert. Zweibrücken III Nr. 2648.

69 LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 12-31: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745.

70 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 342-343; LA Speyer Best. B2 Nr. 5339.

71 Grünstadter Anzeiger September 1873, Versteigerungsankündigung vom 7.9.1873.

72 Intelligenz­blatt des Rheinkreises 1826, S. 552.

73 Intelligenzblatt des Rheinkreises 1826, S. 552.

74 Beilage zum Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 111 vom 26.9.1830, Bl. 832.

75 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 73 vom 24.9.1819, S. 517 und Nr. 77 vom 8.10.1819, S. 539-540.

76 LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 13: Mühlenprotokoll vom 6.1.­1745; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 189.

77 befindet sich als Anl. in LA Speyer Best. Best. H46 Sachakte 126.

78 Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 9, 43-46; Weber: Mühlen besonderer Art, S. 84.

79 Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 9.

80 Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, S. 3, 11.

81 Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, S. 30, 42.

82 Jaffé: Ge­schichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 43.

83 Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 44.

84 Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, S. 2.

85 Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, S. 17, 92.

86 Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 44.

87 LA Speyer Best. G7 Karte 485 3f.22: Plan zu einer erbauenden Papiermühle durch Herrn Winsweiler von Zweibrücken an der Schwarzbach, 1805.

88 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 208; LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 55: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745.

89 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 209; LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 55-62: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745.

90 Einwohnerliste Zweibrücken 1742 abgedruckt bei: Müller: Zwei­brücken. Geschichte eines städtischen Gemeinwesens, 2. Auflage 1948, S. 87 iVm. LA Speyer Repert. Zweibrücken III Nr. 2648.

91 LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 60: Mühlenpro­tokoll vom 6.1.1745.

92 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 209.

93 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 211.

94 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 342-343.

95 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 343.

96 Pöhlmann: Regesten der Grafen von Zweibrücken, Nr. 257.

97 LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 13: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745.

98 LA Speyer Best B2 Nr. 292/3: das Mahlen der Früchte au­ßer Landes u. dem Banne, 1588-1596.

99 Stürmer: Mühlenrecht, S. 52.

100 zitiert bei Stürmer: Mühlenrecht, S. 47.

101 Eid: Hof- und Staatsdienst, S. 69.

102 Pallasch: „... meinem Alt- und Großvattern Veioxen gnedig erlaubet worden, eine Mühl gen Oberaurbach zu bauen ..]“; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2001, S. 213.

103 Schenkenberger: Besoldungsliste am Zweibrücker Hof im Jahre 1630; in: PRFK 1998, S. 66.

104 reformiertes. KB Zweibrücken; zitiert nach Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http//www-mueller-heppenheim-homepage.t-online.de/mue-vork.htm.

105 Müller: Zwei­brücken. Geschichte eines städtischen Gemeinwesens, 2. Auflage 1948, S. 31.

106 Müller: Zweibrücken. Geschichte eines städtischen Gemeinwesens, 2. Auflage 1948, S. 13.

107 ref. KB Lambsborn 1, Bl. 7.

108 reformiertes. KB Zweibrücken.

109 reformiertes. KB Zweibrücken; zitiert nach Internetdatei von Dr. Her­mann Müller/Heppenheim: www.mueller-heppenheim-home-page.t-online.de/mue-vork.htm.

110 Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http//www-mueller-heppenheim-homepage.t-online.de/mue-vork.htm.

111 LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 12-13; Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, S. 189.

112 LA Speyer B2 Nr. 2687; zitiert nach Stürmer: Mühlenrecht, S. 32.

113 LA Speyer B2 Nr. 2687.

114 zitiert nach Stürmer: Mühlenrecht, S. 32.

115 Stürmer: Mühlenrecht, S. 107.

116 KSchA Zw. Rep. IV, Nr. 2101, 2102; Stürmer: Mühlenrecht, S. 107.

117 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 116.

118 LA Speyer Best. B2 Nr. 5324; Stürmer: Mühlenrecht, S. 146.

119 zu ihm Stuck: Verwaltungspersonal, 205.

120 „Aus heimatlichen Gauen, Beil. z. Pfälzer Merkur vom 14.5.1929.

121 LA Speyer Best. C20 Nr. 723.

122 Stürmer: Mühlenrecht, S. 41.

123 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 342-343; LA Speyer Best. B2 Nr. 5339.

124 Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, S. 480-481, lfd.-Nr. 13144; LA Speyer Best. G11 Nr. 113 IV u. G7 Nr. 76.

125 Zweibrücker Wochenblatt Nr. 153 vom 3.7.1870.

126 Grünstadter Anzeiger Nr. 35 vom 2.3.1878.

127 LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 12-31: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745.

128 Eid: Hof- und Staatsdienst, S. 69-70.

129 Drumm: Die Walkmühle in Ixheim; in: Aus heimatlichen Gauen, Beilage z. Pfälzischen Merkur, Nr. 49 vom 10.12.1929.

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