Version 18.2.2018

 

Litera Q

 

 

 

Queich, Fluß:

die Queich ist ein 51,57 km langer, linker bzw. westlicher Nebenfluss des Rheins, der im Wasgau, dem Südteil des Pfälzerwaldes, bei Hauenstein entspringt und im Stadtgebiet von Germersheim in den Rhein mündet. Sie gehört neben Speyerbach. Lauter und Schwarzbach zu den vier großen Entwässerungssystemen des Pfälzerwaldes.

 

Die Queichquelle liegt 3 km südlich der Gemeinde Hauenstein in knapp 400 m Höhe am Ostabhang des 463 m hohen Winterberges. Die Queich fließt zunächst als schmaler Bach durch das Stephanstal in nördlicher Richtung nach Hauenstein. Dort wendet sie sich nach Osten und bewegt sich in großen Bögen durch das nach ihr benannte Queichtal. Sie passiert dabei Wilgartswiesen und Rinnthal, wo sie von links ihren stärksten Zufluss, den 15 km langen Wellbach aufnimmt, sowie Sarnstall, Annweiler und Queichhambach. Dort mündet, ebenfalls von links, der zweitstärkste Zufluss, der von Euerbach und Dernbach gebildete Eisbach. Nach gut 20km öff­net sich in Albersweiler das Tal zur Rheinebene hin. In Siebeldingen unterquert die Queich die Deutsche Weinstraße, bei Godram­stein erreicht sie das Stadtgebiet von Landau. Dort ist sie größtenteils verrohrt und nur an einigen Stellen wenigstens kanalisiert wahrzunehmen. Im Vorort Queichheim verlässt die Queich Landau, nachdem sie etwa bei km30 in der offenen Ebene angekommen ist. Hier mündet der Birnbach von rechts in die Queich. Ihre nächsten Stationen sind Offenbach und Ottersheim, wo sie allerdings nur im Norden die Gemarkungen durchfließt, während die Siedlungsgebiete weiter südlich nicht berührt werden. Am Ottersheimer Tei­lungswehr wird der Queich das Wasser für den rechten Mündungsarm *Spiegelbach abgezweigt, der nach Südosten über Bellheim und das nach Germersheim eingemeindete Sondernheim zum Rhein gelangt. Die Queich selbst wendet sich mehr nach Nordnordost und mündet im Norden der Stadt Germersheim auf 105 m Höhe in den Rhein.

 

Die Nutzung der Wasserkraft der Queich für Mühlen ist uralt. Seit dem 13. Jh. wurde das Wasser zusätzlich für die Trift von Kurz­holz verwendet. Die Hauptzeit dieser Nutzung lag um die Mitte des 19. Jh.. Die Trift setzte allerdings voraus, dass zwecks Bereitstel­lung der Holztransporte und genügender Wasserführung die Queich zeitweise in Klausen oder Woogen aufgestaut wurde. In diesen Zeiträumen fehlte allen Mühlen, die unterhalb lagen, das nötige Wasser. Sobald dann das Holz freigegeben wurde, war zwar Wasser im Überfluß vorhanden, doch bewirkte dies oft Überschwemmungen der Mühlenzuläufe und, wenn sich Hölzer verkeilten, sogar Schäden. 1881 erreichten die Mühlenbetreiber schließlich, dass das Triften gänzlich eingestellt wurde. Seither diente das Wasser der Queich nur noch zum Betreiben von Mühlen, wenn man von der Sarnstaller Papierindustrie absieht, die das Wasser zur Papierherstel­lung benötigte und es entsprechend verschmutzt wieder ins Bachbett entließ.

 

Als im Pfälzischen Erbfolgekrieg der französische Marschall Vauban die Stadt Landau zur Festung ausbaute, ließ er zwischen 1688 und 1691 den Albersweiler Kanal errichten, eine 12km lange schiffbare Verbindung von Landau hinauf zum Steinbruch von Albers­weiler, die parallel zur Queich verlief und mit deren Wasser gespeist wurde. Von dieser ältesten künstlichen Wasserstraße Deutsch­lands sind noch Reste erhalten, so die Schleusen, mit denen das Bachwasser in den Kanal abgeleitet wurde.

 

Im Österreichischen Erbfolgekrieg der 1740er Jahre ordneten französische Truppen den Bau der Queichlinien zwischen Landau und dem Rhein bei Hördt als Befestigungslinie an. Noch heute findet man im Hördter Wald beim Spiegelbach eine erhaltene Schanze.

 

Neuere Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass der Unterlauf der Queich etwa auf der Höhe von Zeiskam irgendwann, wohl schon im Mittelalter, um etwa 2 km nach Norden verschoben wurde. Grund war offenbar, dass man die Mündung in den Rhein aus Gründen der Holztrift in die Stadt Germersheim verlegen wollte 1.

 

In einer Churpfalz-Akte von 1759 heißt es zur Wasserführung der Queich bei Offenbach und zur Ableitung des Fuchsbachs 2: „Von dieser Mühle [Anm.: Offenbacher Mahlmüh­len] hinab 325 Ruthen befindet sich ein steinernes Währ, 20 Schuh weit, mit Zwey ein­friederey jedoch ohne Stellbretter, so die Ge­meinde Oberhochstatt auf ihre Kosten und Gefahr in denen 20er Jahren erbauet. Hierüber bestehen Streitigkeiten, da die Hochstatter oft das Wasser abziehen und die unterhalb liegende Millerey manchesmal Klage führt, weil ihre Früchte auf der Mühl verderben und in Schaden gesetzt werden. Die Oberhochstatter behaupten sie hätten vom verstorbe­nen Offenbacher Schultheißen Knochel anno 1717 hierzu die Erlaubnis erhalten, jedoch ohne Zeugen und Gericht, so hätten sie 1723 ein Wehr von Holz in die Queich-Bach ge­setzt. Nachdem aber dieses sogleich wiederumb bey Wäßerung der Wiesen Zugrund gegan­gen seye, so hatten sie Anno 1733 daß der­malige von Stein erbaut. Das Gericht und der Schultheiß stellen fest daß Oberhochstadt be­rechtigt sei hier ein Währ zu haben, da sie alljährlich in die Gefälle-Verweßerey 5 Gulden 3 Kreuzer zur Wäßerungszinz Bezahlen thäten. Dieselbe auch mehr als 30 Jahre zu­vor, Ehe sie ein Wehr gehabt, alljährlich diesen Zins hätten abgeführet. Weiter Hätten sie dar gerne von der Erbauung dieses Währs abgestanden, wenn sie nicht von Herrschaftswegen mit Gewalt zu Abführung Ermahnten Waßerzinses Angehalten worden wären. Nach denen die Müllere von Churpfälzisch-Hochlöb. Herzogl. Cammer Eine nahe dabey ge­legene Mühl bei dem sogenannten Fuchs­loch-Währ zu erbauen und nach diesem Contract gemeldete Müllere zu Ewigen Tagen sich obligiert haben, ohne Erregter Währ Zu erhalten und Zu erbauen. Von diesem Währ hinunter 6 Ruthen befinden sich die Churpf. Amtl. Conserbirte Zwey Mühlen, die Neu-Mühl genannt [Anm.: s. Offenbach/Queich], wovon die Eine Zwei mahl- und die andere 1 Öhlgang führet, selbige auch alljährlich zu Kellerey Germersheim 11/2 Malter Korn Wasserfallzinß abführe. 30 Ruthen von der Mühl rechterhand hinunter liegt ein Dol von Stein. Dem unterhalb wohnenden Mülleren, außer dem welcher sich niemahlen beschweret, 831 Schritt unterhalb des Währs, die Ge­meinde durch eine Schwellung mit Holz die Dorfbach einleitet, die zur bewässerung des Brühls, zunächst längs denen Offenbacher Wiesen dann den Gemeinden Ottersheim und Knittelsheim daß nöthige Wasser in die Orthschafften Bey allen Falls Endstehender Feuersbrunst oder sonstige Notwendigkeit zufließen thut.“

 

Literatur/Urkunden:

- Baumann, Günter: Queichmühlen um 1840. - In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch. - 34 (2012), S. 76-80

- Hörle, Judith: Am rauschenden Bach : etliche Mühlen und Wehranlagen zieren den Verlauf der Queich [...]. - In: "Die Rheinpfalz" / Pfälzer Tageblatt / R. - 66 (2010), Nr. 179 vom 5.8. (Obere Mühle in Rinnthal); Nr. 201 vom 31.8. (Mühlrad der Alten Stuhlfabrik); Nr. 279 vom 1.12. (Wappenschmiedmühle Queichhambach); 67 (2011); Nr. 21 vom 26.1. (Papiermühle in Sarnstall); Nr. 117 vom 20.5. (Kügler-Mühle in Siebeldingen); 68 (2012), Nr. 17 vom 20.1. (Queichmühle, Offenbach) = Teil 6. - 2011

- Ortsgemeinde Offenbach (Hrsg.): 1200 Jahre Offenbach 784-1984. Heimatbuch (Offenbach 1984). Kapitel: „Die Queich und ihre Mühlen“, S. 237-248

- Wild, Rudolf: Wasserkraft an der Queich; in: Annweiler-Queichhambach: Queichhambach / Autoren und Mitarb.: Martin Armgart [...] ], Annweiler am Trifels, 2008, S. 101-105

 

 

 

 

 

Queichhambach:

Stadtteil von Annweiler, VG Annweiler, Lk Südliche Weinstraße; etwa 1 km nordöstlich der Kernstadt von Annweiler an der Queich gelegen.

 

Mühlen:

1296 verkaufte die Johanniterkommende Heimbach einen, durch Johannes von Metz gestifteten Zins von der Mühle in Queich­hambach 3.

 

1439 kauft Abt Nikolaus von Eußerthal für seinen Konvent eine Mahl- und Ölmühle zu Queichhambach 4. +++klären : welche Mühle+++

 

Am 21.1.1737 kommt es zu einem Vergleich zwischen Kurfürst Karl Philipp von der Pfalz und der Pfalzgräfin-Witwe Karoline geb. Gräfin zu Nassau-Saarbrücken als Vormünderin des Herzogs Christian III. von Zweibrücken betr. u.a. Eußerthal (Mühle zu Queichhambach) 5. +++klären : welche Mühle+++

 

1864 wird Conrad Steiner, „Müller und Gutsbesitzer in Queichhambach“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz ge­nannt 6. +++klären : welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1234 UNr. 1: Güterklassifikation zu Queichhambach, 1760 +++klären : welche Mühlen+++

- LA Speyer Best. A14 (CGA) Nr. 140 UNr. b: Mühle in Queichhambach, 1758-1762 +++klären : welche Mühle+++

- Wild, Rudolf: Wasserkraft an der Queich; in: Annweiler-Queichhambach: Queichhambach / Autoren und Mitarb.: Martin Armgart [...] ], Annweiler am Trifels, 2008, S. 101-105

 

 

- Hanenbacher Mühle:

s. Altdorf

 

 

- Neumühle:

am 1.10.1855 lassen die Eigentümer der zur Gemeinde Queichhambach gehörigen Neumühle, Georg Jacob *Spitzfadem und Ehefrau versteigern: „Ihre im Banne von Queichhambach an der Queich gelegene Mühle, bestehend in drei Mahl- und einem Schälgang, Schneidmühle, Wohn- und Oeconomiegebäuden [...]“ 7.

 

Offenbar ist die Versteigerung fehlgeschlagen, denn auch um 1859 war Georg Jacob Spitzfaden der Müller auf der Neumühle. Er ließ am 21.2.1859 Mobilien und Haushaltsgeräte versteigern 8.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2480/2: Queichhambach, darin u.a. Neumühle mit Grenzveränderung 1938

- LA Speyer Best. W1 Nr. 8494: Übersicht über den Lauf der Queich bis zur Neumühle Queichhambach, o.D. (1830-1860)

- LA Speyer Best. Q22 Karte 226 20: Steinerner Floßablaß der Queichhambacher Neumühle, 1860, Gebäudeplan

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. Q22 (Triftamt Neustadt) Nr. 226: Queichhambacher Neumühle, 1843-1861

 

 

- Ölmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1234/7: „Die Rollwagische Pletschmühle item die Ölmühle zu Queichhambach, 1709-1747“

 

 

- Untermühle, Mühle unterhalb von Hambach:

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Bergzabern gehörte: „die Mühl unterhalb Hambach [hat] 2 Waßerräder welche 2 Mahl und einen im Trilles laufend Scheelgang trei­ben; [zahlt an Pacht] 6 Mltr Korn; ist keine Bannmühl“. 9

 

 

- Wappenschmiede, Hammerschmiede:

vor und um 1774 (err.) ist Jakob *Holler Waffenschmied in Queichhambach; ∞ mit Elisabeth NN. (ref., † 18.8.1774 Queichhambach im Alter von 49 Jahren); aus der Ehe gehen 4 Kinder hervor, darunter der spätere Waffenschmied zu Söllingen/Baden Johann Hein­rich Holler (∞ II in Annweiler, ref. am 22.11.1771 mit Magdalene Coubtie, Witwe zu baden-durlachisch Söllingen des Johannes Coubtie) 10. Um 1796 ist Balthasar *Holler der Müller auf der Wappenschmiede in Queichhambach; ∞ mit Maria Magdalena Schei­bel (Schlickel ?); Vater des späteren Wappenschmieds in Waldfischbach, Leonhard *Holler 11.

 

Später war Michael Holler der Inhaber der Waffenschmiede 12.

 

Karte:

- LA Speyer Best. Q22 Karte Nr. 225 6: Floßschleuße Queichhambach (Wappenschmiede), 1822

 

Literatur/Urkunden:

- Hörle, Judith: Am rauschenden Bach: etliche Mühlen und Wehranlagen zieren den Verlauf der Queich [...]. - In: "Die Rheinpfalz" / Pfälzer Tageblatt / R. - 66 (2010), Nr. 179 vom 5.8. (Obere Mühle in Rinnthal); Nr. 201 vom 31.8. (Mühlrad der Alten Stuhlfabrik); Nr. 279 vom 1.12. (Wappenschmiedmühle Queichhambach); 67 (2011); Nr. 21 vom 26.1. (Papiermühle in Sarnstall); Nr. 117 vom 20.5. (Kügler-Mühle in Siebeldingen); 68 (2012), Nr. 17 vom 20.1. (Queichmühle, Offenbach) = Teil 6. - 2011

- LA Speyer Best. H3 Nr. 1575 III Wasserbau, Triftwesen und Mühlenkonzessionen an der Queich zwischen Annweiler und Albers­weiler, 1840-1921: enthält u.a. Waffenschmiede des Michael Holler in Queichhambach

- LA Speyer Best. H31 Nr. 433: Hammerschmiede Queichhambach, Akt Nr. 385, 1836-1858

 

 

 

 

 

Queichheim bei Landau:

seit 1.4.1937 ist die bis dahin selbständige Gemeinde Queichheim zusammen mit Mörlheim ein Stadtteil von Landau.

 

Mühlen:

die Queich bildete ab 1680 die Grenze zwischen dem kurpfälzischen Mörlheim und dem französisch gewordenen Landau und Queichheim.. Die Mörlheimer Mühle hieß damals „Deutsche Mühle“, die Mühle im nahegelegenen französischen Queichheim dage­gen „Französische Mühle“ 13.

 

Am 7.4.1275 gibt König Rudolf von Habsburg dem Ritter Johann von Metz zu Lehen den Hof bei der Kirche in Queichheim samt Mühle 14.

 

 

- Dammühle:

s. Landau

 

 

- Gipsmühle:

am 28.7.1837 läßt der Gastwirt Johann Conrad Trauth im Neustadter Wochenblatt die Versteigerung seiner Gastwirtschaft „Zum Ge­neral Melack in Queichheim nebst einer neuen Gips- und Cement-Mühle ankündigen 15.

 

 

- Hirsenmühle. Hirschmühle, Kleinmörlheimer Mühle:

sie lag außerhalb des Dorfes an der Queich, direkt gegenüber der Mörlheimer Mühle 16.

 

1388 war die spätere Hirschenmühle eine Öl- und Walkmühle. Die Mühle war bereits 1498 Gegenstand eines Verfahrens vor dem Reichskammergericht. Der Appellationskläger Hans von Stettenberg forderte vom Appellationsbeklagten und Kläger I. Instanz Hans Ferber aus Neustadt den Rückkauf eines Ewigzinses von 5 fl jährlich bei 100 fl. Hauptgeld. Die Vorfahren des Hans von Stettenberg und dessen Ehefrau Irmel von Wedelburg verkauften 1388 an die Vorfahren des Klägers, Hans Färber, Bürger zu Neustadt und dessen Ehefrau Ottilie ihre Dammühle [in Landau], die Walk- und Ölmühle in Queichheimer Gemarkung sowie die Helmstadter Mahlmühle mit zugehörigen Wiesen und einem Garten an der Landauer Ringmauer. Hans Ferber zahlte bar 100 fl und verpflichtete sich zu 5 fl. jährlichem Zins. Der Beklagte und Appellationskläger Hans von Stettenberg bot Rückkauf gegen einen Zins gleicher Höhe, der Appellationsbeklagte verweigerte die Rückgabe des Briefes 17.

 

Auf Queichheimer Gemarkung gelegen. 1585 bot Christoph von Flersheim der Stadt Landau u.a. die in Queichheim gelegene Hirsen­mühle zum Kauf an 18. Die Stadt Landau kaufte daraufhin 1586 die Mühle und den zugehörigen Hof für 1500 Gulden an 19. „Dann befand sich bei der Stadt (Landau) an der unteren Pforte… der im Jahre 1570 angelegte neue Woog, der große Woog auf dem Horst oder bei der Hirsenmühle, der kleine Woog … unter der Hirsenmühle[...]“ 20.

 

In einem Verfahren vor dem Reichskammergericht in Speyer von 1587 klagte Johann Christoph von Flersheim gegen 1. Johann Philipp und Johann von Helmstadt zu Neckarbischofsheim bzw. Hinsingen und 2. Eberhard Bischof von Speyer wegen des freien Eigentums an der Walk-, Öl- und Hirsenmühle auf Queichheimer Gemarkung. Die Mühle hatte ursprünglich dem Eckbrecht Groß, Amtmann zu Böchingen und seiner Ehefrau Anna gehört. Diese hatten die Mühle an die Gebrüder Philipp Jakob und Johann von Helmstadt verkauft. Nach Philipp Jakobs Tod ging sie an dessen Tochter Anna, Ehefrau des Tiburtius Bechtolf von Flersheim, der Mutter des klagenden Johann Christoph von Flersheim, über. Die Mühle wurde vom Pächter Nikolaus Schmidt, gen. Hirse Nickel, zur Mahlmühle umgewandelt. Die Beklagten sehen die Mühle ebenso wie die nahe dabei gelegene Dammühle als bischöflich-speyerisches Mannlehen an. Beide Mühlen waren vor 181 Jahren mit Zustimmung des Bischofs von Speyer als Lehensherr durch die Herren von Scharfeneck an Hans von Helmstadt, Amtmann in Lauterburg, auf Wiederkauf verkauft worden. Eckbrecht Groß und seine Vorfahren hatten nur ein Leiherecht von denen von Helmstadt, denen sie vier Gulden und einen Eimer Öl reichen mußten. Seit dem Tod der Herren von Scharfeneck sind die von Helmstadt vom Bischof mit den Mühlen als Mannlehen belehnt. Der Verkauf der streitigen Mühle durch Groß im Jahr 1530 sei ein richtiger „jüdischer“ Kauf, der die Rechte verletzt habe 21.

 

Am 23.7.1602 erhält der Müller Joachim Bertsch einen Erbbestandsbrief über die Hirschenmühle bei Queichheim 22.

 

1604 war Joachim Betsch der Hirschenmüller. Er wurde mit einem Vermögen von 200 fl geschatzt 23.

 

Die Queich bildete ab 1680 die Grenze zwischen dem kurpfälzischen Mörlheim und dem französisch gewordenen Landau und Queichheim. Die Mörlheimer Mühle hieß damals „Deutsche Mühle“, die Mühle im nahegelegenen französischen Queichheim dage­gen „Französische Mühle“ 24. 1786 schreibt Johann Goswin Widder in seiner „Geographische[n] Beschrei­bung der Kur-Pfalz: “Eine halbe viertel Stunde vom Ort [Anm.: Mörlheim] lauft die Queich vorbei, und treibt zwo Mahlmühlen, eine auf dem Französischen, die andere auf Kurpfälzischem Gebiete. Beide gehören zum Kloster“ [Anm.: Kloster Eußerthal] 25.

 

In einem kurpfälzischen Bericht vom 20.7.1718 betr. die Grenzstreitigkeiten mit der Stadt Landau, heißt es: „[ergibt sich] aus dem Erbbestands Revers über die Kleiner-Merlheimer Mühl, sonsten die Hirschenmühl genannt de ao 1602 lit. B ganz klar, daß solche Mühl in Ewer Churfürstl … Territorio gelegen [...]“ 26.

 

Um 1741 war Ludwig *Hüner der Müller zu Queichheim; er wird 1741 als luth. Pate erwähnt 27.

 

Vor 1749 war Heinrich Ludwig Hermann der Müller auf der „sogenannten Hirschenmühl“; dieser war verheiratet mit Margaretha Hartmann. Nach dem Tod des Müllers Heinrich Ludwig Hermann heiratete die Witwe Hartmann in 2. Ehe den Müller Anton Moritz Naaß, mit dem sie in der Stadtschreiberei Landau am 30.4.1749 einen Ehevertrag beurkundet 28.

 

Die Witwe Hartmann brachte die Hirschenmühle mit in die Ehe, diese wurde von ihrem 2. Ehemann, dem Müller Anton Moritz Naaß, einem Schultheißensohn aus Dambach, weiterbetrieben.

 

Am 16. 7bris 1760 wurde nach dem Tod des Bürgers und Müllers auf der Hirschenmühle in Landau Antoni Moritz *Naaß und seiner ebenfalls verstorbenen Ehefrau Margaretha Hartmann (in erster Ehe Witwe des Heinrich Ludwig Hermann) ein Inventarium über den Nachlaß erstellt 29. Aus der ersten Ehe der Witwe Hermann stammt der vorverstorbene Sohn Heinrich Ludwig (2) Hermann, der von seiner Mutter beerbt worden ist. Aus der Ehe mit dem Mül­ler Naaß stammen 4 minderjährige Kinder, nämlich Maria Francisca Naaß (geb. 1744 err.), Maria Agnes Naaß (geb. um 1749), Jo­hann Ber­nard Naaß (geb. ca. 1752) und Johann Christian Naaß (geb. ca. 1754). Die Eheleute Naaß hatten in der Stadtschreiberei Landau am 30.4.1749 einen Ehevertrag beurkundet 30.

 

In dem Inventar ist unter den von der Witwe Hartmann in die Ehe mit dem Müller Naaß eingebrachten Gütern auch die Hirschen­mühle aufgeführt und wie folgt beschrieben: „die sogenante Hirschenmühl, vor dem Deutschen Thor, neben der Daumühl (?) sambt ihren zweyen Gängen, zweyen Behausungen, zweyen Ställen, Gebäu, Gärthen und übrigem Zugehör, wie solches Alles in dem Erb­bestandsbrief, mit mehrerem zu ersehen und die Frau Wittib in Handen hat.“ 31.

 

Die Einrichtung der Mühle wurde vor Erstellung des Inventar in ein32er Expertise geschätzt, die von den sachverständigen Müllern Philipp Georg Bug (Müller auf der Stadtmühle in Landau) und Ludwig Hüner (Müller auf der Queichheimer Mühle) erstellt wurde 33.

 

1771 zahlen die beiden Beständer der Hirschenmühle, Ludwig Trapp und Georg Philipp Bachert, an die Mörlheimer Schaffnerei eine Erbpacht von 31 fl 17 xr .

 

Im Archiv „Service Historique de l'Armée de Terre, Archives du génie“ in Vincennes/Paris befindet sich das „mémoire des ouvrages de fortification [...] pendant l'année 1785“ in Landau (Akte Best. Xe 341 Génie) betr. die Mühlen in Landau. In der Akte ist 1788 der Johann Bernhard Naas ist als Pächter der Hirschmühle genannt 34.

 

Um 1793 war Mathäus * Thürwächter als Müller auf der Queichheimer Mühle in Queichheim 35.

 

In den 1860er Jahren sorgte die Konkurrenz mit der gegenüberliegenden, auf dem anderen Ufer der Queich gelegenen Mörlheimer Mühle dafür, daß es mit der Queichheimer Mühle bergab ging. Sie wurde schließlich in den Gründerjahren nach dem deutsch-franzö­sischen Krieg 1870/71 an das Firmenkonsortium Welok, Weck und Faselt verkauft, das auf dem Gelände der Queichheimer Mühle eine Glasfabrik für pharmazeutischen Bedarf und eine Emaillieranstalt für Straßenschilder und ähnliches einrichtete. Beide mußten kurz nach 1902 ihren Betrieb einstellen 36.

 

Karte:

- Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, S. 321, Nachzeichnung einer Karte von 1770; Karte von 1847

- LA Speyer Best. A14 Nr. 175 „Item Hirschen Mühl Erbbestandt Extract betr.“ 1718-1774 mit Karte, darin die Kleinmörlheimer Mühle, „die Hirschemühl genannt“ (Nr. 13) und die Großmörlheimer Mühle (Nr. 14).

 

 

- Queichheimer Mühle:

s. Hirschenmühle

 

 

- Walkmühle, Helmstadtische Mühle:

Am 2.12.1422 empfängt der Edelknecht Adam von Helmstadt durch Bischof Raben zu Speyer die Mahlmühle genannt die 'Thanmüh­le' und die Walkmühle und die Wiesen dabei „nydewendig“ Landau auf der Queich in Queichheimer Gemarkung gelegen, wie es sein Vater, Ritter Hans von Helmstadt, von ihm und dem Stiuft getragen hatte, zu Mannlehen 37. Am 8.11.1445 erhält der Edelknecht Jakob v. Helmstatt vom Bischof Reinhard von Speier die Mahlmühle, genannt die 'Thammühle', und die Walkmühle und die Wiesen zu Queichheim, wie sie sein Vater sel. vom Hochstift getragen zu Lehen 38. Am 22.7.1495 erhält Friedrich v. Helmstatt durch Bischof Ludwig von Speier die Mahlmühle, genannt die 'Thanmühle' für sich und seinen Vater Johann von Helmstatt', des Stifts Walkmühle und Wiesen dabei zu Queichheim, zu Lehen 39.

 

Die Mühle war 1498 Gegenstand eines Verfahrens vor dem Reichskammergericht. vor dem Reichskammergericht. Der Appellations­kläger Hans von Stettenberg forderte vom Appellationsbeklagten und Kläger I. Instanz Hans Ferber aus Neustadt den Rückkauf ei­nes Ewigzinses von 5 fl jährlich bei 100 fl. Hauptgeld. Die Vorfahren des Hans von Stettenberg und dessen Ehefrau Irmel von Wedel­burg verkauften 1388 an die Vorfahren des Klägers, Hans Färber, Bürger zu Neustadt und dessen Ehefrau Ottilie ihre Dammühle [in Landau], die Walk- und Ölmühle in Queichheimer Gemarkung sowie die Helmstadter Mahlmühle mit zugehörigen Wiesen und ei­nem Garten an der Landauer Ringmauer. Hans Ferber zahlte bar 100 fl und verpflichtete sich zu 5 fl. jährlichem Zins. Der Beklagte und Appellationskläger Hans von Stettenberg bot Rückkauf gegen einen Zins gleicher Höhe, der Appellationsbeklagte verweigerte die Rückgabe des Briefes 40.

 

Am 8.8.1505 erhält Johann v. Helmstatt durch Bischof Philipp von Speier die 'Thanmühle' nebst der Walkmühle und den Wiesen zu Queichheim 41. Auch in nachfolgenden Urkunden vom 31.3.1533 42, 19.1.1542 43, 13.5.1560 44, 15.9.1653 45, 22.5.1561 46 werden die Queichheimer Lehen bestätigt.

 

1604 kam es zum Rechtsstreit vor dem Reichskammergericht Wetzlar um die Walkmühle in der Gemarkung Queichheim. Nach An­sicht der Klägers Johann Weiprecht von Helmstadt war die Walkmühle bischöflich speyerisches Lehen, nach Ansicht der beklagten Stadt Landau und des ebenfalls Beklagten Dr. Johann Jakob Kremer war sie dagegen Eigentum und freies Allod 47.

 

Am 13.2.1796 bestätigt Pleickart Maximilian Augustin Graf v. Helmstatt daß ihm Bischof August von Speier (dessen Lehensbrief vom gleichen Tage inseriert ist) die Than- und Walkmühle in Queichheimer Gemarkung gelegen, verliehen hat 48.

 

 

 

 

 

Quirnbach:

VG Glan-Münchweiler, Lk Kusel, die heutige Ortsgemeinde besteht aus den Ortsteilen Quirnbach und Liebsthal; westlich von Glan-Münchweiler gelegen.

 

Quirnbach wurde im Jahr 1152 als Querenbach erstmals urkundlich erwähnt, Liebsthal wurde 1349 als Lybestatt erstmals genannt. Zunächst zur Grafschaft Veldenz zugehörig, gelangte Quirnbach 1444 an Pfalz-Zweibrücken. Im gleichen Jahr wurden erstmals die Quirnbacher Märkte erwähnt. Seit 1877 wurde ein reiner Pferdemarkt durchgeführt. Am 9. März 1975 wurde die Gemeinde Quirn­bach bei Kusel aus den aufgelösten Gemeinden Liebsthal und Quirnbach bei Kusel neu gebildet und am 1. Mai 1976 in Quirnbach/Pfalz umbenannt. Bei dem Ortsteil Liebsthal befand sich eine mittelalterliche Höhenburg, die Burg Liebsthal 49.

 

bei Glan gelegen; war zunächst veldenzisch; mit dem Aussterben der Veldenzer im Mannesstamm 1444 fiel der Ort über Anna von Veldenz, die mit Pfalzgraf Stephan von Pfalz-Zweibrücken verheiratet war, an die Pfalzgrafschaft, das spätere Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Das Dorf gehörte zum Oberamt Lichtenberg.

 

Der Ortsname leitet sich von ahd "quirn" = Mehlbereitung, mhd "kürn(e) ab; die ahd-Form "quirn" hat sich im mitteldeutschen Sprachraum, d.h. im rheinfränkischen, bis ins Mittelalter erhalten 50.

 

 

Mühlen:

- Mühle am Weiher unterhalb der Joppenmühle:

um 1646 soll, nach Angaben des Müllers von der Kreuzmühle gegenüber dem Beamten Sundahl vom Oberamt Lichtenberg bei der Aufnahme des Mühlenverzeichnisses von 1746, an einem Weiher unterhalb seiner Mühle, in Richtung Rehweiler, noch eine Mühle gestanden haben, deren Ruinen noch erkenntlich seien.“ 51.

 

Literatur/Urkunden:

- Zenglein: Die Quirnbacher Mühlen; in: Quirnbach, Beiträge zur Ortsgeschichte / hrsg. von der Ortsgemeinde Quirnbach. Bearb. von Roland Paul [...] unter Mitarb. von Hans Harth [...], Quirnbach, 2002, S. 64-72 (Joppenmühle u. Kreuzmühle)

 

 

- Joppenmühle:

lag außerhalb des Dorfes im Henschbachtal zwischen Quirnbach und Rehweiler, an der Grenze zum Amt ; erstmals 1572 urkundlich erwähnt; am 8.10.1572 erteilte der Landesherr Pfalzgraf Johann von Pfalz-Zweibrücken dem Müller Hiob Weber aus Quirnbach die Erlaubnis „eine Maal Mühl mit einem Lauff zwischen Quirnbach und Rehweiler ..“ zu errichten, ohne daß dadurch anderen Mühlen, insbesondere der Bannmühle zu Rehweiler „ein Abbruch getan“ werden; die Mühle hatte kein Bannrecht, die nah Rehweiler gebann­ten Bürger von Quirnbach durften in der Joppenmühle nicht mahlen. Die Mühle durfte nur ein oberschlächtiges Wasserrad auf­weisen und war somit lediglich eine kleine Pletschmühle. In der Beschreibung des Oberamts Lichtenberg von 1585 ist die an der Grenze zum Amt im Henschbachtal wie folgt verzeichnet: „Der Newe Wag in der Heinspach, ist 1530 Schuch lang oder 90 Rutten. Sein Damm ist 500 Schuch oder 33 Ruten und 5 Schuch lang. Diß ist ein herrlicher schöner Wag. In seinem Damm liegt ein Mahl­mühl und Walckmühl. Er gehöret Job Webern zu Quirnbach, die Landgreinitz gehet mitten hindurch.“ 52. 1609 klagt die Gemeinde Quirn­bach, Job Weber, der Besitzer der Quirnbacher Mühle, habe rechtswidrig, „dem gemeinen Nutz zum Nachtheil“ einen Weg durch die Wiesen „einzuhängen“ und „mit einer newen Claußen, so er seiner Müh­len zum Vorttheil machen laßen, verschlagen“. Auch lag er mit der Gemeinde im Streit wegen einiger Grenzsteine 53.

 

Die Mühle ist wohl untergegangen, denn 1631 erscheint im Bestandsverzeichnis der Schultheißerei Pfeffelbach die Peter Meyers Mühl zu Quirnbach 54.

 

Am 29.1.1711 erhält der Müller Conrad *Reichardt aus Schellweiler den Erbbestandsbrief über die Joppenmühle 55. Ein Aktenver­merk vom 20.5.1720 vermerkt: „Ist der Mühlplatz verkauft worden vor 25 fl“. Der zugehörige Aktenvermerk enthält die Mitteilung, „[...] daß die vor langen Jahren bei Quirnbach gele­gene und in Abgang geratenen so genante Jopp Mühl … von neuem aufzubauen (ist)“. Die Wiederaufbauverpflichtung ist im Erbbe­standsbrief ausdrücklich enthalten 56.

 

Die Mühle war auch 1746 nicht wieder aufgebaut. Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis von 1746 für das Oberamt Lichten­berg 57 ist bei Kreuzmühle ausgeführt: „Ob aber die vor 100 Jahren ohngefähr vergange­ne und zwischen Rehweiler und dieser Mühl (Anm.: gemeint die Kreuzmühle) an einem Weyer gestandenen Mühle, da von mann noch einige Rudera [Anm.: von lat. Ruder, rude­ris = Schutthaufen] siehet, eine andere Pacht auf sich gehabt, ist unbekannt.“

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best B 2 Nr. 1238/1: „Joppenmühle zu Quirnbach, 1710-1711“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1238/2

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1237/2: „Differenzen der Gemeinde Quirnbach mit Job Weber wegen des Weges durch eine Weiherwiese, 1610-1613“

- Zenglein: Die Quirnbacher Mühlen, S. 64-65

 

 

- Creutzmühle (Pletschmühle), Kreuzmühle:

am 27.2.1609 erhielten die aus Quirnbach stammenden Wolf Mayer und Hans Matzenbacher die Erlaubnis eine Pletschmühle zu er­richten. Am 18.3.1609 erhielten sie durch Pfalzgraf Johannes einen Erbbestandsbrief für die Mühle 58. 1631 in einer Bestandsliste der Mühlen in der Schultheißerei Pfeffelbach, Oberamt Lichtenberg ist die Mühle wie folgt beschrieben 59: „Quirnba­cher Creutz­mühl allßo genandt. Ist vor ungefehr 22 Jahren auß meines gnedigsten Herren Pfalzgrafen Johannßen Verwilligung durch Hanß Mat­zenbacher und Wolf Meyer daselbsten mit einem Gange an das Wäßerlein, die Hengstbach genandt, gebauet worden. Hette keine ge­bandte Mähler davor undt geben jährlichen ahn Pfacht zur Landtschreiberei und Kellerei Lichtenberg ahn Korn 2 Malter, ahn Geltt 2 Gulden. Seyen keine Underpfänder für dieselbe fürhanden, als die Mühl ahn sich selbsten, dann sie, itzige Inhabern, wehren noch die erste Bestender undt hetten bißher kein neues vortteilhafftig Mahlwerckh daran gemacht. Vielweniger dieselb (Mühl) an­dersweis ver­setzt oder verruckt, dann da sie anfengklich hin gebauet worden.“

 

Die nächste Nachricht über die Kreuzmühle stammt vom 25.6.1705. Damals erklärte Augustin Frosch „ein Ausländer aus Hessen bürtig“, der seit etlichen Jahren in „Draweyller Haaspach“ im Amt wohnte, er wole die „vor alters bei dem Dorf Quirnbach in der Schultheißerei Pfeffelbach gestandene Pletschmühle wieder aufbauen, „so vor langen Jahren abgangen“. Der Lichtenberger Amtskel­ler Leyser geht der Sache nach und erklärt, daß es sich dabei wohl um die alte Mühle des Hiob Weber handeln müsse, die einst zwi­schen Quirnbach und Rehweiler lag. Diese Mühle sei im 30jährigen Krieg „zu Grunde gerichtet und seitdem nicht wieder auffgebaut worden.“ Dem Müller Frosch wurde die Erlaubnis zum Wiederaufbau erteilt. Dieser erbaut jedoch die Mühle nicht, verlor sein weni­ges Vermögen zu Haschbach und ist „mit Weib und Kind außer Landes gewichen“. 1706 erklärt sich nun Hamann *Closter, Müller „zum Saal“ im Ostertal bereit, die Mühle wieder aufzubauen, wenn ihm zusätzlich die Errichtung eines Ohliggangs erlaubt werde und erhält am 22.3.1706 eine Erbbestandsbrief. Nachdem aber die königlich schwedische Hofkammer wegen des Ölmachens einen „aparten Zins“ verlangt, heißt es am 12.1.1707, „ist ihm solches beschwerlich vorkommen und (habe) den Lust zur Pletschmühle ver­loren“ 60.

 

Daraufhin erhält der Müller aus Quirnbach,Tobias Gödel, am 11.3.1710 einen Erbbestandsbrief. Gödel baut die Mühle wieder auf, und verkauft sie erst 1726 an Johann Peter Korb aus Rammelsbach verkauft. 1740 kauft Theobald Müller aus Quirnbach dem Peter Korb die Mühle für 412 Gulden ab; sein Erbbestandsbrief datiert vom 4.3.1741 61.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis von 1746 für das Oberamt Lichtenberg 62 wird sie als Pletschmühle bezeichnet und wie folgt beschrieben: „Die Kreuzmühle bei Quirnbach steht am Kreuzrech, woher sie den Namen hat, auf dem Ufer des Steinbachs, welcher beim leyi­schen Dorf Steinbach entspringt. Sie ist von ++++klären+++ und von Rehweiler jeweils ca. ½ Stunde entfernt. Wehr nahe dem Dorf Haschbach. Ist eine Pletschmühle mit 1 Wasserrad, steht viele Wochen im Jahr still. Theobald *Miller ist Erbbe­ständer, entrichtet lt. Brief vom 24. März 1741 als Pacht 2 Ma. Korn und 2 fl. 100 Jahre zuvor soll nach Angaben des Müllers an ei­nem Weiher unterhalb seiner Mühle, in Richtung Rehweiler, noch eine Mühle gestanden haben, deren Ruinen noch erkenntlich sei­en.“

 

Am 15.5.1755 teilt Heinrich Imbt vom Frutzweiler Hof mit, er habe von Theobald Müller von Quirnbach laut Kaufbrief vom 4.4.1755 „die sogenannte Creuz Mühl oder Quirnbacher Pletschmühle“ erkauft für 470 Gulden. Zwar stellt die Regierung in Zwei­brücken am 20.6.1755 einen Erbbestandsbrief aus, dennoch konnte die Übernahme nicht vollzogen werden, weil Imbt den Kaufpreis nicht zahlen konnte. Aber schon am 8.2.1758 wurde für Abraham (1) Fauß aus Eisenbach ein Erbbestandsbrief ausgestellt, der für für 400 Gulden die Mühle gekauft hatte. Fauß betrieb die Mühle bis zu seinem Tod 1769. Erbe und Betriebsnachfolger ist sein Sohn, Abraham (2) Fauß, dessen Erbbestandsbrief vom 3.6.1769 datiert.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken von 1756 63 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörige Mühle unter lfd. Nr. 14 wie folgt beschrieben: „ Die Creutz Mühl bey Quirnbach [hat 1 Wasserrad, welches einen Mahl und im trilles lauffend Scheelgang treibt; [zahlt an Pfacht] 2 fl an Geldt, 2 Mltr Korn; könne 20 biß 30 Mahlgäst befördert und auf sind 12 Malter gerechnet werden, ist aber keine Bann Mühl“.

 

1774 bei der +++++++weiter bei Zenglein noch zu bearbeiten++++

 

Im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ wird für 2.3.1868 die Versteigerung der Mühle annon­ciert: „[...]. lassen die Erben Peter Weingarth in Eigenthum versteigern: A) die Neu- oder Kreuzmühle bei Quirnbach bestehend aus: 29 Dez. Wohnhaus, Mahl- und Oelmühle, Scheuer, Stallung … Mühlteich und Mühlgraben [...]“ 64.

 

Die Mühle wird weiterhin von 1828-1941 erwähnt als „Kreuzmühle“ 65.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2484, Karte von 1844

 

Literatur/Urkunden:

- KSchA Zw. Rep II Pachtvertrag der Quirnbacher Pletschmühle vom 22.3.1706

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1238 2: „Kreuzmühle zu Quirnbach, 1793“

 

 

- Peter Meyers Mühl:

sie ist 1631 in einer Bestandsliste der Mühlen in der Schultheißerei Pfeffelbach, Oberamt Lichtenberg, wohl als Nachfolgerin der un­tergegangenen Joppenmühle enthalten und wie folgt beschrieben 66: „Peter Meyers Mühl zu Quirnbach, darvon Nickel Stauch zu Frutzwiller jährlichen zur Landtschreiberei und Kel­lerei Lichtenberg liefere ahn Geldt 1 Gulden 10 Batzen 8 Pfennige ist ganz abgan­gen und verfallen. Derowegen er umb Nachlaß deß Pfachts zu verschietlichen mahlen bei einem gnedigsten Herrn underthenigst an­gehalten, aber bishero kein Resolution darauf erfolgt.“

 

 

- Pletschmühle:

s. Kreuzmühle

 

 

 

 

 

Quirnheim:

VG Grünstadt-Land, Lk Bad Dürkheim; der Ort ist nach einer Mühle benannt 67; der Ortsname leitet sich von ahd "quirn" = Mehlbereitung, mhd "kürn(e) ab; die ahd-Form "quirn" hat sich im mitteldeutschen Sprachraum, d.h. im rheinfränkischen, bis ins Mittelalter erhalten 68. Kampfmann meint, der Quirn sei eine Roßmühle, d.h. als Nachfolger der Handmühle, eine größere, von einem Pferd angetriebene Mühle 69.

 

Wenn man der Interpretation des Namens, wie sie seit Christmanns Siedlungsnamensbuch folgt und den Ortsnamen auf eine Mühle zurückführt, wäre in dieser Mühle nicht unbedingt eine Wassermühle zu erwarten. Quirnheims Gemarkung weist zwar Fließgewässer mit einigem Gefälle auf, doch eine Wassermühle kann sich nur weit unterhalb des Quellhorizonts befunden haben, so daß eine Mühle an dem unterhalb von Quirnheim entspringenden Bach kaum mit der heutigen Siedlung zu verbinden wäre 70. Es wird sich daher um eine mit Tierkraft angetriebene Göpelmühle oder Roßmühle gehandelt haben.

 

 

 

 

 

Quirnheim-Tal:

OT von Quirnheim, VG Grünstadt-Land, Lk Bad Dürkheim, der aus wenigen Häusern bestehende Weiler ist am Eisbach gelegen, hart östlich von Ebertsheim

 

Mühlen:

1817 gab es westlich von Mertesheim folgende Mahlmühlen: a) Bruchmühle mit 2 Mahlgängen, b) Papiermühle mit 2 Mahlgängen 71.

 

 

- Bruchmühle:

liegt auf Quirnheimer Gemarkung, hart an der Gemarkungsgrenze zu Ebertsheim; deshalb gibt es auf Ebertsheimer Bann den Flurna­men „An der Bruchmühle“, der belegt ist am 22.5.1281 „in Bruchmulen“ 72; 1735 „Bruchmühl“ 73; in der Ebertsheimer Flurkarte von 1735 ist die „Bruchmühle“ am Eisbach, auf dem Quirnheimer Ufer, di­rekt gegenüber der Ebertshei­mer Gemarkung eingezeich­net 74; zu Quirnheim begegnet dann der Name 1828 75, 1836 76. Ihr Name besagt „Mühle am Bruch“; bruchiges Gelände zieht sich am die Mühle treibenden Eisbach hin 77.

 

Am 30.12.1601 wird die „Bruchmühlen unter Ebertsheim“ auf 6 Jahre im Temporalbestand vergeben 78.

 

1610 kommt es wegen der Bruchmühle zu einer „Klage Eberth: Müller Dautz [?]“ sowie „Bruchmühle Erbauung und Klage“ 79.

 

1610 heißt es im Knochschen Repertorium 80: „der beyden Müller zu Mertesheim und Ebertsheim Supplic, müßen nebst einem Schwein Jährl: 30 Mltr Mühlen Pfacht abstatten. Beschweren sich über die Bruchmühle, welche ihnen großen Abtrag thue und nur 12 Mltr entrichte, bitten letztern keine Bann Gäste aufzunehmen oder den Mühlen Pfacht zu verringern.“

 

Die Bruchmühle wurde im 30jährigen Krieg niedergebrannt und um 1637 durch den Müller NN. *Hupp wieder aufgebaut. In einem vom leiningischen Heimatforscher Johann Ludwig *Knoch (1712 St. Goar – 1808) erstellten Repertorium 81 heißt unter „VIII Ebertsheim“: „1637 Bruchmüllers zu Ebertsheim *Hupp durch den geschenkten Platz und Bauholz habe er die Bruchmühle wieder erbauet, habe aber dabey 300 fl Schulden gemacht, müßte daher die Mühl wieder Verkauffen, darüber ihm 50 fl für den Platz und Holz abgefordert worden; bittet, weilen er in der Grafschaft Verbliebe, um Erlaß derselben.“

 

Im Quirnheimer Beedbuch von 1657 82 +++Datum der Eintragung prüfen+++ ist kurz nach dem 30jährigen Krieg eine Mühle zu Quirnheim (mE dürfte es sich um die Bruchmühle handeln) aufgeführt. Danach 83 gibt der Müller Jo­hann Nicol *Werle eine „Mühl­pfacht“ von 12 Malter Korn.

 

Die Bruchmühle gehörte zum leiningischen Lehen der Ritter Mertz von Quirnheim. Quirin Mertz (später Ritter Mertz von Quirn­heim), der Rechte Dr., kurfürstlich mainzischer und fürstlich speyerischer Geheimer Rath und Kanzler erhielt 1671 von dem Grafen Ludwig Eberhard von Leiningen-Westerburg zu rechtem Mannlehen u.a. das „Dorff Quirnheimb sambt aller Ein- und Zubehör …., dem gantzen Zehndten im Bann und Gemarckung, Waydt, Schäfferey, Mühlen ….“ 84. Dieses Lehen wurde unter den beiderseitigen Nachfolgern am 2.11.1712 erneuert 85. Dessen Sohn Jo­hann Wilhelm von Mertz († 9.4.1718) hinterließ hohe Schulden. Zudem kam es zu Erbauseinandersetzungen, die erst durch Vertrag vom 29.10.1728, abgeschlossen vor der „Hochgräflich Leiningen Westerburg Vormundt Schafftl. Canzley“ beendet wurden. Der Wit­we und den Kindern aus 2. Ehe verblieben u.a.: „Der Mühlenpfacht von der sogenannten Bruchmühle, zusambt dem darauf hafften­den Frohn-Geldt, Frohndt-Korn und Frohndt-Habern“, während den Kindern erster Ehe u.a. verblieben: „Der Grundzins von der Pa­piermühle, jährlich in 50 Guldten bestehendt“ 86.

 

1707 war Hanß Nickel *Werle der Bruchmüller zu Quirnheim 87. 1707 war Mata: Krieger der Müller in Ebertsheim; gegen ihn war vor der leiningischen Regierung in Grünstadt 1707 durch den Müller auf der Bruchmühle in Quirnheim-Tal, Hanß Nickel *Werle, Klage erhoben worden 88. Hierin ist ausgeführt, daß dem „Antecessori“ (Anm.: = Vorgänger) des Müllers Krieger durch die leiningi­sche Regierung verboten worden war … (Anm.: der Gegenstand des Verbotes ist aus der Akte nicht ersichtlich).

 

1754 stirbt im Alter von 89 Jahren der Müller auf der Bruchmühle, Stephan Albert 89.

 

Im Beedbuch I von Ebertsheim ist 1773 als Grundstückseigentümer in Ebertsheim aufgeführt „Nicolaus *Werle, der Bruch Müller“ 90.

 

1773 wird weiterhin der Jacob *Hollstein als „von der Bruchmühle“ in Quirnheim im ältesten Beedbuch von Ebertsheim aufgeführt; er hat von der Gemeinde Ebertsheim ein Grundstück aus dem „Selbachischen Gut“ [Anm.: hat nichts mit Selbach bei Nohfelden zu tun, vielmehr wird in Ebertsheim der hier in den Eisbach mündende Seltenbach als „Selebach“ bezeichnet] in Ebertsheim ersteigert 91.

 

Am 4.10.1773 wird die Bruchmühle aufgeführt in einem Vergleich vor dem Reichskammergericht zwischen Leiningen Westerburg und den Brüdern Carl Heinrich und Carl Joseph Mertz von Quirnheim einerseits und dem regierenden Grafen Georg Carl Ludwig zu Leiningen-Westerburg. Danach treten die Mertz von Quirnheim u.a. die „Brugmüle mit 14 Malter Pfacht-Korn und 2 Malter Pfacht-Haber-Frohndgeld Schatzung Beet und sonstigen Gefällen“ an die Grafen von Leiningen-Westerburg ab 92.

 

Johann Adam *Steßinger verläßt nach 1775 die Kronenmühle Rodenbach und übernimmt die nahegelegene Bruchmühle in Quirn­heim-Tal, wo er am 25.3.1781 im reformierten Kirchenbuch Rodenbach erwähnt wird 93. Dort ist am 25.3.1781 als Pate bei der Tau­fe des Philipp Jacob Kern aufgeführt der „Philipp Jacob Stössinger, Joh: Adam Stössinger, Müllers auf der Bruchmühle ehel: Sohn“ 94. Er wird als Müller auf der Bruchmühle wieder­holt, 1777, 1784, 1788 und 1790 erwähnt 95.

 

1786 war Adam *Reißinger der Müller auf der Bruchmühle, 1811 war Adam Reissinger der Müller auf der Bruchmühle 96.

 

Am 20.12.1820 erscheinen vor dem Notar More „Hr Christian Goebels, Müller, wohnhaft auf der sogenannten Bruchmühle, im Ban­ne von Quirnheim, im Kanton Grünstadt, zum einen Theil, und Hr. Jacob Eichelberger, Müllerbursche, gebürtig in Sembach, im Kan­ton Münchweiler, bisher auf der Wanderschaft, dessen letzte Condition im Monsheim, im Kanton Pfeddersheim gewesen …. und sich gegenwärtig in Sembach aufhaltend“ und beurkunden über “die sogenannte Bruchmühle …, bestehend in einem Wohnhaus, Mahl­mühle mit einem Mahl- und einem Schälgang, mit allen zur Mühle gehörenden Geräthschaften“ welche durch Sachverständigengut­achten abgeschätzt werden sollen, „welche Partheien nachstehenden Pachtcontract über die nachbeschriebene Mühle und Feld Güter untereinander gemacht haben“ 97.

 

Am 28.2.1821 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die Versteigerung der Bruchmühle am 20.3.1821 angekündigt und die Bruchmühle dabei beschrieben 98: „ … wird in dem, in der Ge­markung von Quirnheim Kantons Grünstadt nahe bey Ebertsheim ge­legenen Wirthshause des Valentin Fries, zum Löwen, die in der Gemarkung des genannten Quirnheim nahe bey Ebertsheim gelegene sogenannte Bruchmühle bestehend aus einer Mahlmühle mit zwey Gängen und einem Schälgang, Scheuer, Stallung und Schuppen und …. Wohnung, dem auf der Mühle wohnenden Christian *Göbels und seinen sämmtlich grosjährigen Kindern erster Ehe zugehö­rig, freywillig …. versteigert.“

 

Am 21.9.1825 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die Zwangsversteigerung im Wege der Wiederversteigerung angekündigt: „[...] Auf Betreiben von Philipp Kurz, Partikular, in Eisenberg wohnhaft, als Cessionar von 1) Jacob Blüm, Ackersmann und dessen Ehefrau Maria Göbels, zu Obersülzen; 2) Johannes Buchholder und dessen Ehefrau Susanna Göbels vom Burghäuser Hof im Land­ratsamt Heidelberg; 3) Jacob Göbels von der Obermühle zu Haßloch, und 4) Johann Georg Stüwer und dessen Ehefrau Catharina Gö­bels von Quirnheim. Gegen Leonhard Göbels, Müller, auf der Brugmühle, Bürgermeisterey Quirnheim, wohnhaft, … wird zur Wie­derversteigerung geschritten werden, von nachbeschriebener Mühle .., welche besagter Leonhard Göbels, aus der Verlassenschafts­masse seines Vaters Christian Göbels von besagter Mühle ersteigert hat, als: 1) Eine Mahlmühle und Zugehör, mit einem Mahl- und einem Schälgang, nebst Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Hof …. Acker und Garten, genannt die Bruchmühle am Eisbach im Bann Quirnheim gelegen ….“ 99.

 

1841 (err.) kaufte der Rotgerber aus Bad Dürkheim Johann Jakob *Catoir die Bruchmühle 100; er ist im Urkataster von Quirnheim von 1837/1841 eingetragen mit „Wohnhaus, Mahlmühle mit 2 Mahl- und 1Schälgang, Lohmühle, Stall, 2 Scheuern, Schoppen, Schweineställe, Hof, Pflanzgarten,Acker und Wiese. Jakob Catoir, in Dürkheim wohnhaft, Besitzer (der Bruchmühle) hat die Oblie­genheit auf sich, im Eisbach (Plan-Nr. 541, 542, 506) zu putzen und dessen Ufer zu unterhalten.

 

1843 wird Jakob (1) Thomann als Müller auf der Bruchmühle genannt 101.

 

Zuletzt war Ewald *Mielke († um 1980) Müller auf der Bruchmühle.

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 272

 

Karte:

- LA Speyer W1/371, 3, 4: Flurkarte von Ebertsheim 1735, sie zeigt insgesamt 4 Mühlen: die beiden im Dorf Ebertsheim gelegenen Mühlen (ohne namentliche Benennung), die „Grum Mühl“ (Kronenmühle), die auch damals zu Rodenbach gehört und direkt an der Grenze zur Ebertsheimer Gemarkung lag, sowie die Bruchmühle

 

 

- Papiermühle am Eisbach, Würzmühle, später Stabel'sche Mühle:

sie liegt am Eisbach, westlich des Dorfes Mertesheim, direkt außerhalb der Mertesheimer Gemarkung in der Mertesheimer Flurkarte von 1735 eingezeichnet 102.

 

Die Papiermühle gehörte zum leiningischen Lehen der Ritter Mertz von Quirnheim. Quirin Mertz (später Ritter Mertz von Quirn­heim), der Rechte Dr., kurfürstlich mainzischer und fürstlich speyerischer Geheimer Rath und Kanzler erhielt 1671 von dem Grafen Ludwig Eberhard von Leiningen-Westerburg zu rechtem Mannlehen u.a. das „Dorff Quirnheimb sambt aller Ein- und Zubehör …., dem gantzen Zehndten im Bann und Gemarckung, Waydt, Schäfferey, Mühlen ….“ 103. Dieses Lehen wurde unter den beiderseitigen Nachfolgern am 2.11.1712 erneuert 104. Dessen Sohn Johann Wilhelm von Mertz († 9.4.1718) hinterließ hohe Schulden. Zudem kam es zu Erbauseinander­setzungen, die erst durch Vertrag vom 29.10.1728, abgeschlossen vor der „Hochgräflich Leiningen Westerburg Vormundt Schafftl. Canzley“ be­endet wurden. Der Witwe und den Kindern aus 2. Ehe verblieben u.a.: „Der Mühlenpfacht von der sogenannten Bruch­mühle, zu­sambt dem darauf hafftenden Frohn-Geldt, Frohndt-Korn und Frohndt-Habern“, während den Kindern erster Ehe u. Ver­blieben: „Der Grundzins von der Papiermühle, jährlich in 50 Guldten bestehendt“ 105.

 

Der erste namentlich bekannte Papiermüller war Johann Heinrich *Joan, bezeichnet als „Papiermüller in der Quirnheimer dito Müh­le“. Er und seine Ehefrau Anna Kunigunde NN ließen am 1.1.1745 in der lutherischen Kirche in Ebertsheim ihre Tochter Anna Doro­thea Joan taufen. Paten waren der Müller in Ebertsheim Johannes Weygand und „seine eheliche Hausfrau“ 106. 1746 hielt sich der Pa­piermühlarzt Christian Pfennig aus Politz in Brandenburg „seiner Arbeit wegen“ im Hause Joan auf und zwar mit Familie. Auf Fast­nacht 1746 wurde ihm eine Tochter geboren und auf den Namen Anna Rosina getauft 107.

 

Noch 1746 wechselte der Betreiber der Mühle. Der neue Inhaber war Johannes Bohlander. Weber äußert die Vermutung, dieser stam­me aus der Papiermüllerfamilie Bohlander aus Albisheim/Pfrimm. Die Ehefrau hatte den Vornamen Margaretha Catharina. Weber ist der Ansicht 108, der Familienname der Margarete Cath. sei nicht zu ermitteln. Es handelt sich [s. hierzu Weber, S. 30] um Margarete Katharina Haaß, verwitwete Friedrich, aus Albis­heim/Pfrimm von der dortigen Steinmühle, die 6xUrgroßmutter von Eberhard Ref.

 

Doch schon bald wechselte der Betreiber der Mühle. 1749 ist von der „ehemaligen Papiermühle“ die Rede. Hier wurde am 15.2.1749 dem „Müller“ Johann Friedrich Wiedlein (Wirtlein ?) und seiner Ehefrau Anna Catharina NN. eine Tochter Catharina Dorothea gebo­ren 109.

 

Bereits 1753 war Philipp Fett, Müllermeister, Beständer (Pächter) der Papiermühle. Er beschäftigte einen Ölschläger mit Namen Ja­kob Heyermann 110. Johann Philipp *Fett wurde 1761 vor dem Dorfgericht Quirn­heim beschuldigt, weil er Krebse im Mühlenbach gefangen hatte 111.

 

Mit dem Papiermacherhandwerk war es endgültig vorbei. Die Quirnheimer Papiermühle wird nur dem Namen nach als „Papiermüh­le“ bezeichnet, war jedoch Mahlmühle. 1773 war Johann Schwartz Müllermeister auf der „sogenannten Papiermühle“. Schon 1762 war Johann *Rödelberger „Beysaß und Mühlknecht“, auch Mühlarzt auf der „gewesenen“ Papiermühle 112.

 

Am 4.10.1773 wird die Papiermühle aufgeführt in einem Vorvertrag vor dem Reichskammergericht zwischen Leiningen Westerburg und den Brüdern Carl Heinrich und Carl Joseph Mertz von Quirnheim einerseits und dem regierenden Grafen Georg Carl Ludwig zu Leiningen-Westerburg. Danach treten die Mertz von Quirnheim u.a. ihre „sogenannte Papiermüle mit 50 Gulden Erbpfacht nebst 1 Ries feinem Papiers und 100 Ohligkuchen [...]“ an die Grafen von Leiningen-Westerburg ab 113.

 

1817 wies die Papiermühle Kögy auch eine Ölpresse auf 114.

 

1821 wird Jakob (1) *Koegy „weiland Müller auf der sogenannten Papiermühle“ in der nach seinem Tod erfolgten Erbauseinander­setzung unter seinen Kindern in einer notariellen Urkunde vom 3.8.1821 genannt. Betriebsnachfolger auf „der genannten Papiermüh­le“ ist der Sohn Jakob (2) Koegy 115.

 

Am 21.4.1826 wird im Intelligenz-Blatt des Rheinkreises die Zwangsversteigerung der Papiermühle annonciert: „In Gemäßheit eines Urtheils des Königl. Bezirksgerichts zu Frankenthal vom 6ten April 1826, und auf Betreiben des Johann Wittner, Rentner, zu Mann­heim wohnhaft …; Gegen seinen Schuldner Jacob Kögy, Müller, auf der im Bann von Quirnheim gelegenen Papiermühle wohnhaft .. wird … zur öffentlichen Zwangsversteigerung … geschritten werden, nämlich … 4) Nro. 265 … Eine Mahl-, Oehl- und Tabaksmüh­le nebst Wohnhaus, Scheuer, Schuppen, Hof und Stallung, genannt nach der Erklärung des Herrn Bürgermeisters die Papiermühle und gelegen im Thal von Asselheim nach Ebertsheim am Eisbach im Bann von Quirnheim, und begränzt nach Süden den Holzweg, nach Westen einen Fahrweg, nach Norden den Eisbach [...]“ 116.

 

Um 1841 war Heinrich *Würtz der „Müller auf der Papiermühle“ Quirnheim; er ist 1841 im Grundsteuerkataster Ebertsheim als Ei­gentümer mehrerer Äcker in der Gemarkung Ebertsheim eingetragen, darunter eines Ackers von 49 Rth ober der Papiermühle 117.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird in Quirnheim genannt die Firma „Würtz, Friedrich, Mahl- und Oelmüller. Eigenthümer: Friedrich Würtz“ 118.

 

Bis vor 1898 war der Rentner Johannes Wittner († vor 1898), zuletzt wohnhaft in Mannheim, der Eigentümer der Papiermühle am Eisbach. Mit notariellem Kaufvertrag vom 7.10.1898 kaufte der Müller Heinrich *Würtz von der Unteren Eselsmühle in Enkenbach von den Erben des verstorbenen Müllers Johann Wittner die „Mahl-, Oel und Tabaksmühle nebst Wohnhaus Scheuer,Schuppen, Hof und Stallung, nebst Inbegriff und Zubehörungen genannt die Papiermühle, gelegen im Thal … nach Ebertsheim am Eisbach, im Ban­ne von Quirnheim, Section Nr. 26 …., begrenzt nach Süden den Holzweg, nach Westen einen Fahrweg, nach Norden den Eisbach, nach Osten den hinter der Mühle gelegenen Garten …“ 119.

 

Um 1960 war die ehemalige Mühle ein landwirtschaftlicher Betrieb und gehörte einem Landwirt namens Stabel (daher Stabel'sche Mühle). Letzter Eigentümer war die Verbandsgemeinde Grünstadt Land, die in dem Anwesen eine Asylantenunterkunft unterhielt. Das herunter gekommene Anwesen wurde im Oktober 2010 abgerissen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1 Wikipedia, Stichwort 'Queich', Abruf vom 12.2.2014.

2 zitiert bei Offenbach: 1200 Jahre Offenbach, S. 237-238, leider ohne Fundstelle.

3 Armgart / Schulz: Johanniterkommende Heimbach; in: Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Klosterlexikon, Bd. 2, S. 138.

4 Remling: Abteien und Klöster, Bd. 1, S. 208.

5 LA Speyer Best. A1 Nr. 70.

6 Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbau­ernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S.4.

7 Eilbote Landau vom 22.9.1855, S. 428 u. S. 438 = LA Speyer Best. Y 20/41.

8 Landauer Eilbote vom 5.2.1859 Nr. 10, S. 55.

9 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 107r.

10 Biundo: Annweiler Families Bd. 3, S. 30.

11 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 256 iVm. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Wald­fischbach-Burgalben, S. 174.

12 LA Speyer Best. H3 Nr. 1575 III Wasserbau, Triftwesen und Mühlenkonzessionen an der Queich zwischen Annweiler und Albersweiler, 1840-1921: enthält u.a. die

Waffenschmiede des Michael Holler in Queichhambach.

13 Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle; in: 1200 Jahre Mörlheim, S. 319.

14 LA Speyer Best. F7 Nr. 162 und Nr. 163.

15 Neustadter Wochenblatt vom 28.7.1837, Nr. 30, S. 121-122.

16 Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, S. 321, Nachzeichnung einer Karte von 1770; Karte von 1847.

17 LA Speyer Best. E6 Nr.526, darin Kaufbrief von 1388 vor dem Dorfgericht Queichheim; Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, Bd. I,

S. 336.

18 Lehmann: Urkundliche Geschichte der ehemaligen freien Reichsstadt Landau, Neustadt 1853, S. 158.

19 Lehmann: Urkundliche Geschichte der ehemaligen freien Reichsstadt Landau, S. 159.

20 Lehmann: Urkundliche Geschichte der ehemaligen freien Reichsstadt Landau, S. 217.

21 LA Speyer Best. E6 Nr. 3010.

22 LA Speyer Best. A 14 Nr. 175, Bl. 16-20, Abschrift des Erbbestandsbriefs vom 23.7.1602.

23 LA Speyer Best. A14 Nr. 175 Bl. 9r.

24 Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle; in: 1200 Jahre Mörlheim, S. 319.

25 Widder: Beschreibung d. Kurpfalz, Bd. 2, S. 526.

26 LA Speyer Best. A14 Nr. 175 Bl. 2.

27 Biundo: Annweiler Families, Bd. 3, S. 39.

28 Anm.: dieser ist abschriftlich enthalten im Inventarium LA Speyer Best. F23 Nr. 19 Ausfautheiakten Landau Urk. 730.

29 LA Speyer Best. F23 Nr. 19 Ausfautheiakten Landau Urk. 730.

30 Anm.: dieser ist abschriftlich enthalten im Inventarium LA Speyer Best. F23 Nr. 19 Ausfautheiak­ten Landau Urk. 730.

31 LA Speyer Best. F23 Nr. 19 Ausfautheiakten Land­au Urk. 730.

32 LA Speyer Best. A14 Nr. 175 Bl. 12.

33 Anm.: diese ist enthalten im Inventarium LA Speyer Best. F23 Nr. 19 Ausfautheiakten Landau Urk. 730.

34 Mitteilung von Herrn Dr. Michael Martin vom 13.3.2012; Service Historique de l'Armée de Terre, Archives du génie“, Akte Best. Xe 341 Génie: „mémoire des

ouvrages de fortification [...] pendant l'année 1785“ in Landau.

35 Mitteilung von Herrn Stefan Jamin vom 13.9.2014.

36 Ehmer: Klosterhof in Mörlheim, S. 65.

37 LA Speyer Best. D1 Nr. 1029.

38 LA Speyer Best. D1 Nr. 1030.

39 LA Speyer Best. D1 Nr. 1034.

40 LA Speyer Best. E6 Nr.526, darin Kaufbrief von 1388 vor dem Dorfgericht Queichheim; Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten,

Bd. I, S. 336.

41 LA Speyer Best. D1 Nr. 1035.

42 LA Speyer Best. D1 Nr. 1037.

43 LA Speyer Best. D1 Nr. 1038.

44 LA Speyer Best. D1 Nr. 1039.

45 LA Speyer Best. D1 Nr. 1041.

46 LA Speyer Best. D1 Nr. 1040.

47 LA Speyer Best. E6 Nr. 3069; Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, Bd. I, S. 603.

48 LA Speyer Best. D1 Nr. 1043.

49 Wikipedia, Stichwort 'Quirnbach/Pfalz#, Abruf vom 12.2.2014.

50 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 13.

51 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7; zitiert nach Weber: Mühlen und Mül­lerhandwerk, a.a.O, S. 212.

52 Zenglein: Die Quirnba­cher Mühlen, S. 64.

53 LA Speyer Best B 2 Nr. 1238.1+2; LA Speyer Best. B2 Nr. 1237/2; Zenglein: Die Quirnbacher Mühlen, S. 64-65.

54 Zenglein: Die Quirnbacher Mühlen S. 67.

55 LA Speyer Best. B2 Nr. 1238/1; die Akte 1238/2 ist 2010 nicht mehr benutzbar.

56 LA Speyer Best. B 2 Nr. 1238/1.

57 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 66r.

58 Zenglein: Die Quirn­bacher Mühlen, S. 66.

59 LA Speyer Best. B 2 Nr. 320.4; Zenglein: Quirnbacher Mühlen, S. 67.

60 Zenglein: Quirnbacher Mühlen, S. 67.

61 Zenglein: Quirnbacher Mühlen, S. 69.

62 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 65; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O, S. 212.

63 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 85.

64 Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 14 vom 14.2.1868.

65 Christmann: Siedlungsnamen II, S. 348.

66 LA Speyer Best. B 2 Nr. 320/4; Zenglein: Quirnbacher Müh­len, S. 67.

67 Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen in der nördlichen Vorderpfalz, S. 209.

68 Weber: Mühlen und Mül­lerhandwerk, S. 13; Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen in der nördlichen Vorderpfalz, S. 209, 754.

69 Kampfmann: Zur Geschichte der Mühlen im Bezirksamt Zweibrücken; in: Westpfälzische Geschichtsblätter 1908, S. 17.

70 Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, S. 754.

71 LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 19r Akten des Bezirksamts Franken­thal betr. Getreidemühlen im Bezirk Frankenthal 1817.

72 Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, S. 206 Nr. 357.

73 LA Speyer, Karte W1/371, 3-5.

74 LA Speyer W1/371, 3-5.

75 Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, S. 51.

76 Frey: Beschreibung d. Rhein­kreises, Bd. 2, S. 383.

77 Christmann: Siedlungsnamen II, S. 167.

78 LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert.: Über Leiningen-Westerburg II: Grafschaft Altleiningen III. Grafschaft Neuleiningen, ferner: Protocolla iudicialia, ge-

meinschaftliche Orte, Grünstädter politica, verpfändete und versetzte Orte. 1759-1762“, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

79 Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs: Repertorium Realia.

80 LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Teil VII Mertesheim; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

81 LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert.: Über Leiningen-Westerburg II: Grafschaft Altleiningen III. Grafschaft Neuleiningen, ferner: Protocolla iudicialia, ge-

meinschaftliche Orte, Grünstädter politica, verpfändete und versetzte Orte. 1759-1762“, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

82 Kopie in den Reichskammergerichtsakten LA Speyer Best. E6 Nr. 2098.

83 Mündlicher Hinweis von Frau Marie-Luise Reuter vom 21.7.2014: Zwar wurde das Beedbuch 1657 begonnen, doch befinden sich darin auch nicht datierte Eintragun-

gen aus späterer Zeit; der Müller Johann Nickel Werle war damit nicht zwangsläufig bereits 1657 Müller auf der Bruchmühle +++prüfen+++

84 LA Speyer Best. F1, 47a, Kopialbuch Mertz von Quirnheim, 1627-1776.

85 LA Speyer Best. E6, Nr. 85; Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, Bd. 2, S. 1177 Nr. 1319.

86 LA Speyer Best. E6 Anl. Q4 zu Nr. 65; Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, Bd. 2, S. 1177-78, Nr. 1319.

87 LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I fol. 1.

88 LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I, fol.1.

89 Mitteilung von Frau Marie-Luise Reuter vom 4.1.2012; kath KB Boßweiler.

90 LA Speyer Best. L35 Nr. 5 Beedbuch Ebertsheim1773-1806, S. 307.

91 LA Speyer Best. L35 Nr. 5 Beedbuch Ebertsheim 1773-1806, S. 366.

92 LA Speyer Best E6 Nr. 85.

93 LA Speyer Best. F6 Nr. 285: Reformier­tes Kirchenbuch Rodenbach, Taufeintrag Nr. 42 vom 6.3.1781.

94 LA Speyer Best. F6 Nr. 285: Reformiertes Kirchenbuch Rodenbach, Taufeintrag Nr. 42 vom 26.3.1781.

95 Mitteilung von Frau Marie-Luise Reuter vom 4.1.2012.

96 Mittei­lung von Frau Marie-Luise Reuter.

97 LA Speyer Best. K16 Notariatsakten Grünstadt, Kasten Nr. 20 Urk. Nr. 699 vom 20.12.1820.

98 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 17 vom 28.2.1821, S. 128.

99 Intelligenz-Blatt des Rheinkreises, Nr. 231 vom 21.9.1825, S. 1036.

100 Mitteilung von Frau Marie Luise Reuter aus Quirnheim.

101 LA Speyer Best. K 16 Kasten 49, Urk, Nr. 1953 vom 23.11.1843.

102 LA Speyer W1/371, 3-5.

103 LA Speyer Best. F1, 49a, Kopialbuch Mertz von Quirnheim, 1627-1776.

104 LA Spey­er Best. E6 Nr.85.

105 LA Speyer Best. E6, 2507.

106 Weber: Mühlen be­sonderer Art, S. 40.

107 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 40; Landeskirchenarchiv Speyer lutherisches KB I Ebertsheim.

108 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 40 zur Papiermühle Quirnheim/Tal.

109 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 41.

110 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 41.

111 LA Speyer Best. F5, 672: Quirnheimer Amtsgerichtsprotocoll­i.

112 Weber: Mühlen beson­derer Art, S. 41.

113 LA Speyer Best E6 Nr. 85.

114 LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 4r; Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O. S. 200.

115 LA Speyer Best K16 Nr. 380/1821 Notariat Grünstadt.

116 Intelligenz-Blatt des Rheinkreises 1826, S. 74.

117 LA Speyer Best. L56, Nr. 154, Bl. 558-560: Grundsteuerkataster Ebertsheim von 1841.

118 Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 70.

119 LA Speyer, Best. K 16. 274 Nr. 354.

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