Version 17.2.2018

 

Litera L

(Lachen-Speyerdorf - Leimersheim)

 

 

Lachen-Speyerdorf:

s. auch *Speyerdorf

 

Stadtteil von Neustadt; war kurpfälzisch, Oberamt Neustadt; zuerst lutherisch, dann reformierte Pfarrei (mit Speyerdorf). Lutheraner waren nach Neustadt eingepfarrt. KB ref. 1663 1.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 13 katholischen, 13 gemischten und ca. 70 nichtkatholischen Familien auf 2.

 

Mühlen:

- Frohnmühle:

s. Haßloch

 

liegt ca. 2 km unterhalb des Dorfes am Speyerbach, an der Straße von Haßloch nach Geinsheim

 

 

++++weiter+++

 

 

 

 

 

Ladenburg:

bei Heidelberg; es gab hier eine Mühle; um 1816 war Johannes *Lacher als Müller auf der dortigen Mühle; seine Tochter Anna Maria La­cher heiratete den Rheingönheimer Schneider Johann Georg Andreas 3.

 

- Rautenthaler Mühle:

im “Verordnungs- und Anzeigeblatt für die Kreise Bensheim und Heppenheim”, Nr. 28 vom 8. April 1857 heißt es: „Bei Conrad Hoe­fer in Ladenburg, in der Rautenthaler Mühle, ist der weiße gemahlene Gips ... zu haben“ 4.

 

 

 

 

 

Lambrecht:

VG Lambrecht, Lk Bad Dürkheim; war kurpfälzisch ++++klären : oder Kondominium zwischen Kurpfalz, Hochstift Speyer und Hirsch­horn++++; reformierte Pfarrei seit 1568; bis 1720 französisch-reformiert, dann deutsch-reformiert; KB ref. 1696 5.

 

Lambrecht wies 1718/1719 (ohne Grevenhausen) eine Bevölkerung von 14 katholischen und 60 nichtkatholischen Familien auf 6.

 

 

Mühlen:

die Mühlen in Lambrecht sind auf der informativen und reich bebilderten Internetseite von Gerald Lehmann aus Lindenberg be­schrieben 7.

 

1584 ist im Türkensteuerregister der „Hanß Wilhelm der Müller 1420 fl“ in Lambrecht erwähnt 8.

 

Auf dem von Mattheus Merian gefertigten Kupferstich von „S. Lambrecht“ aus dem Jahr 1655 (Serie Topographia Palatinus Rheni) sind vier Mühlen abgebildet, die entlang des Speyerbachs liegen und bei denen es sich (von links nach rechts) wohl um folgende Mühlen handeln könnte: Kuhbrücker Mühle, Obermühle oder Vorgängerin, alte Walkmühle an der Brücke und rechts eine nicht mehr identifizier­bare Mühle unterhalb der Stadt 9.

 

Der Schaffner von St. Lambrecht, Johann Georg Antz, berichtet: „Am 21. Januar 1650, wie es der trübselige Augenschein bezeugt, so­wohl Hofgüter als Mühlen sämtlich annoch öd und wüst liegen und die Beständer bei diesem Kriegswesen teils weggezogen und gestor­ben, der wenige Teil aber davon noch lebt.“ 10

 

Ab 18.12.1655 war Müller zu St. Lambrecht, Nicolaus *Mosseler (Mußler), er war zuvor Müller auf der Spitalmühle Kaiserslautern 11. +++klären: welche Mühle++++

 

Um 1737 war Johann Theobald *Speyerer der Müller in Lambrecht +++klären: welche Mühle+++; dessen Sohn Johann Adam Speyerer ∞ am 3.1.1737 in Meisenheim die Maria Katharina *Matthias, Wwe. des Stadtmüllers in Meisenheim Johann Michael *Pfaff 12.

 

Um 1750 war NN. *Mattil der Mahlmüller in Lambrecht 13.

 

1750 bis 1762 wehrte sich Grevenhausen [Anm. d. Verf.: damals selbständiges Dorf im Bistum Speyer] auch wegen einer an Kur­pfalz zu zahlenden Recognition für eine „auf diesseitigem Territorium bei Grevenhausen zum Nachteil des Hochstifts“ erbauten Mahlmühle und Wappenschmiede 14.+++klären: welche Mühle+++

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird in Lambrecht ge­nannt die Firma „Ohler, Hch., Oel- und Sägemühlgeschäft, Eigenthümer Heinrich Ohler“ 15.+++klären: welche Mühle+++

 

Abbildung:

- Kupferstich von Mattheus Merian 1655

 

Literatur zu Lambrechter Mühlen, allgemein:

- o.A.: „Als im (Lambrechter) Tal die Mühlen brannten“; in: "Die Rheinpfalz", Mittelhaardter Rundschau v. 3.8.1985

 

 

- Bordmühle, obere:

im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Neustadt vom 6.1.1683 heißt es: „Itzo eine New aufgerichtete Seegmühl negst St. Lambrecht“ 16.

 

Dinstdag, den 24. August 1705 um 12 Uhr mitdags ist leyder Gotter bhamrs alhir zu St. Lambrecht durch fahrlesichkeit deß bortmil­lers in der obere bortmil, der Daß sechmel 17 den ganßen sumer angezendt und brennen liß, und da Diesen Dag ein Wind sich erhob und wehte daß feyger in die bort mil, und die mil in einem augenblick in heller flam stunt, Daß kein mensch kunt erbey kommen. Der bort miller ist durch daß feyger herauß gesbrungen, daß seine Kleider an seinem Leib in heller flam brente, aber Die Frau mit 3 Kin­der, die sint darin verbrent“ … Die Funcken Von diesem feyger sint in dem orth errum gefarn. Daß die mall mil …. auf einmal die schindele in heller flam brenten, daß es fast nicht zu erleschen war; so ist doch Gott sey Danck weyder kein schaden geschegen ...“ 18 .

 

Literatur/Urkunden zur Bordmühle:

- Christmann, Ernst: Bordmühlenbrand in Lambrecht anno 1705 und pfälzische "Bord"; in: Pfälzer Heimat 1959, S. 133

 

 

- Bordmühle, untere:

die Existenz der unteren Bordmühle ergibt sich aus einer urkundlichen Nennung der oberen Bordmühle am „Dinstdag, den 24. Au­gust 1705 um 12 Uhr mitdags ist leyder Gotter bhamrs alhir zu St. Lambrecht durch fahrlesichkeit deß bortmillers in der obere bort­mil ...“ verbrannt 19.

 

 

- Heitmühle:

in der Aufstellung über die Mühlen in der Gemeinschaft Guttenberg „Spezifikation Bericht oder Beschaffenheit aller und Jeder müh­lenen in der Gemeinschaft Guttenberg“ von 1629 20 ist der +++++ Müller als nunmehriger Beständer der Heitmühle ++++klären: welche Mühle++++ zu S. Lamprecht erwähnt. Dort heißt es: „Obermühel zu Otterbach. Wegen dieser Obermühel, wann Von wem, welcher ge­stalten und mit was verwilligung dieselbe anfänglich gebauen, ist nicht nachzukommen auch keine Mühlenbrifer Deßwe­gen vorhanden, allein weiß man das bei manßgedenken [d.h. seit unvordenklicher Zeit] Und noch länger, in und allwegen die Jeter +++prüfen+++ zu Oberotter­bach dieselbe inngehabt, welche doch entlehen Von Matter Jebern [Anm.: im Lagerbuch von 1733 ist als Grundstücksnachbar der oberhalb gelegenen Ohlichmühle, der Joh. Adam Mattern aufgeführt] daselbsten ahn Anstatt Peilingern, Vndt Wilhelm Antresen, Vnd von ein gemelten beeden, ahn Barteln Dihlen Bürgeren Und Müllern zu Weißenburg, wie ahn seinen Tochtermann .... ++++prü­fen++++ Mülleren, ieziger Heit Müllern zu S. Lamprecht in Anno 1623 verkaufft worden, doch hatt obge­melter Matter Jeter ++++prü­fen++++ uf 2 morgen wiesen die zu der Mühl gehörig gewesen für sich behalten, Von welchen er jahr­lich 4 Cappen uff beeder Hern Reebhoff zu Oberotterberg ausrichtet, Sonsten ist die Mihl noch in gutem Wesen, Und Bau bisher er­halten, die hatt zween Gang Vnd das Trilles, davon der Herrschaft Jährlich Elff Achtel Korn, zwölf Cappen ... gereicht werden ...“.

 

 

- Klostermühle:

Mühle des Klosters St. Lambrecht in Lambrecht-Grevenhausen; im Anniversar des Klosters St. Lambrecht 21, erstellt zwischen 1250 und 1389 22wird folgende Stiftung für ein Jahrgedächtnis vermerkt 23: „Heinricus molendinarius dedit nobis 50 libras hallensium bonorum ..., cum quibus peragemus anniver­sarium suis.“ Heinricus molendinarius war wohl der Müller der Klostermühle in Lam­brecht-Grevenhausen 24. Sein Ableben ist ebenfalls im Seelbuch des Klosters verbunden mit einem Jahrgedächtnis vermerkt 25: „Obiit Heinri­cus Molendinarius frater noster fidelis. Item idem Heinricus emit erga nos 10 maldra siliginis perpetua super bonis no­stris in Ginnenheim ...“, er machte gleichzeitig weitere Schen­kungen in Dannstadt (Dandestat), Godramstein, Hagenbach und Hart. Er verfügte mithin wohl über einen weitgestreu­ten Besitz.

 

In einer Zusammenstellung aus Urkunden über die Dorfer des Oberamts „Ambt Neustadt cum indice: Extract aus den altig documen­ten gezog dz A[mbt] Neustatt betr:“ heißt zur Mühle in Lambrecht 26: „Ao 1601 bericht der Schaffner zu St. Lamprecht der Pfachts halb was der Mühlen daselbst, dz sich der Bischoff zu Speier nichts anmaßen, ob schon der Mühlenbau diesseits dz Bach … des Dorffs Greenhausen [Anm.: Grevenhausen] w. alß bischöflich Seith ufgeführt …, so ist dz ganze Dorff uf des Closters Grund und Boden erbaut …, dießfals dem Closter St. Lamprecht da nicht allein der Platz zu der Mühle u. Wassergräben selbsten …. da gleich die Mühl deß Bischoffs gantz eig ….“

 

 

- Kuhbrücker Mühle, Neue Mühle:

1866 und 1916, dann nicht mehr genannt. Sie ging wohl im wachsenden Städtchen Lambrecht auf. Der Berg dabei heißt „Kuhbrücker Berg“ 27. Die Mühle lag am westlichen Rand von Lambrecht, auf dem Gelände der späteren ehemaligen Firma Häussling 28.

 

Die neue Mühle [Kuhbrücker Mühle] in Lambrecht-Grevenhausen wurde Mühle wurde 1834 von Andreas Kölsch, vorher Eigentü­mer der Gutleutbacher Mühle in Kirchheimbolanden, errichtet 29. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Han­delsgerichts Frankenthal) von 1864 wird in Lambrecht genannt die Firma „Kölsch, H.; Sägmühlengeschäft, Eigenthümer Heinrich Kölsch“ 30.

 

1910 übernahm die Firma Jacob Häussling, Wattefabrik, das Gelän­de der ehemaligen Kuhbrücker Mühle 31.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H3 Nr. 7713: Beseitigung der Wasserführungsmängel und Wiederherstellung der sog. Kuhbrücke an der neuen Mühle des Andreas Kölsch (1834-1847).

 

 

- Kupferhammer:

ursprünglich „Dreiherrnschmiede“; der Name rührt daher, daß die Schmiede an der Grenze und dem Zusammenstoßen der drei Herr­schaftsgebiete der Kurpfalz, Hochstift Speyer und Hirschhorn gelegen war 32.

 

Nach 1695 kaufte Johann Nikolaus (1) *Gienanth [aus Neustadt von der Sägemühle Newhäusl stammend und 1695 nach Lambrecht ge­zogen] die Untermühle, die er zur Wappenschmiede umbaute, sowie die Dreiherrenschmiede, den späteren Kupferhammer 33.

 

Am 11.11.1773 erwarb der kaiserliche Reichsposthalter Didier [Anm.: Franz *Didier] den Eisenhammer, genannt Dreiherrnschmiede, mit allem Gelände für 2000 fl 34. Am 20.5.1780 erhob J. Ginandt einen Wi­derspruch gegen den Verkauf der Dreiherrnschmiede an Hofrat Babo 35.

 

Der Unternehmer Saladin *Klein erwarb am 15.31791, die damalige „Dreiherrenschmiede“ östlich St. Lambrecht. Den ursprüngli­chen Ei­senhammer rüstete er zum Kupferhammer und Sägewerk um 36.

 

Die Schmiede wurde 1791 zum Kupferhammer umgebaut. Der Eisenhammer stellte zu Beginn des 19. Jh. den Betrieb ein, nachdem er durch die Kontinentalsperre gegen Napoleon von der Erzzufuhr abgeschnitten wurde. Sie wurde zur Gerberei umgebaut und mußte we­gen der betriebsbedingten Bachverschmutzung Jahrzehnte später aufgegeben werden 37.

 

 

- Obermühle, Universitätsmühle:

heute Anwesen Mühlstraße 2; Vorgänger der Obermühle war wohl die alte Klostermühle. Wann diese errichtet wurde ist nicht be­kannt. Die Obermühle existierte schon um 1600 als größere Mühle aus mehreren Gebäuden bestehend. Ihr heutiges Gebäude (Mühl­straße 2) geht auf einen Umbau im Jahre 1798 zurück, wie im Stichbogenportal mit den seitlichen Kugelaufsätzen seines Kellerein­gangs doku­mentiert. Davor war die Bordmühle wohl durch eine Feuerbrunst zu Schaden gekommen. Weitere Gebäude bachaufwärts gehörten dazu, wie etwa Wirtschafts- und Betriebsgebäude.

 

Um 1690 war Caspar *Lantz der Inhaber der Obermühle in Lambrecht 38

 

Der Mennonit („Wiedertäufer“) Jacob *Steiner war bis 1725 Universitätserbbestandsmüller in Lambrecht. Er tauschte mit kurfürstli­cher Genehmigung im September 1725 die Mühle in Lambrecht gegen die Mahl- und Sägmühle Weidenthal mit dem dortigen Erbbestands­müller, Peter *Neuschwanger 39.

 

Zwischen 1750/67 betrug der Erbpachtzins der Obermühle 9 Mltr Korn 40.

 

wohl eine Mühle der CGA ++++prüfen++++

 

Ab 1734/35 war Johann Adam *Mattil der Müller auf der Obermühle Lambrecht; Sohn von Samuel Mattil und Eva Fischer. ∞ vor 1713 Anna Catharina Hensel, geb. am 15. Mai 1691 auf dem Hermersberg (Pfalz) geboren. Anna Catharina Hensel war die Tochter von Jo­hann Nickel Hensel und Anna Magdalena Hensel. Johann Nickel Hensel, Gemeinsmann zu Hermersberg (Pfalz) war der Sohn von Niko­laus Hensel und Anna Margaretha Hensel. Nikolaus Hensel wurde 1607 geboren und starb am 24. Apr. 1692 in Hermers­berg. Anna Mar­garetha wurde 1607 in? geboren und starb am 7. Nov. 1684 in Hermersberg. Johann Nickel Hensel wurde am 9. Sept. 1716 Erbbestän­der auf dem Stüterhof bei Trippstadt. Das Gut ging je zur Hälfte an Nickel Hensel und an Kaspar Burckhardt. Burck­hardts Anteil erbten am 27. Mai 1754 je zur Hälfte sein Sohn David Burckhardt und sein Tochtermann Jakob Asel. Nickel Hensels Hälfte ging zum Teil auf sei­nen Tochtermann Nickel Eberle über der 1739 auch den Anteil seines Schwagers und Miterben Johann Adam Mattil erwarb.41 Nach dem Verkauf seines Anteils am Stüterhof zog Jo­hann Adam (Hans Adam) Mattil mit seiner Familie nach Lambrecht (etwa im Jahre 1734/1735) und erwarb dort die Obermühle.  Jo­hann Adam Mattil betrieb die Obermühle wahr­scheinlich als Mahl-und Sägmühle. In ei­ner Liste der Familiennamen von Lambrecht aus dem Jahr 1750 wurde sein Beruf als Mahl­müller angegeben.

 

Saladin *Klein besaß neben dem Kupferhammer in Lambrecht weitere Mühlen und war [m.E. um 1790; err.] Besitzer der Obermühle in Lambrecht 42.

 

Die Obermühle gehörte um 1821 dem Müller Andreas Mattil, der 1821 das gegenüberliegende Gebäude Mühlstraße 4 erbaute 43.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, S. 337.

- http://geraldlehmann-lindenbergpfalz.de/st_tour.html: Kellerportal der ehemaligen Obermühle.

 

Karte:

- LA Speyer Best. Q22 (Triftanlagen) Karte 153: Floßschütze an der Lambrechter Obermühle, 1857 mit Gebäudeplan

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. Q22 (Triftanlagen) Nr. 153: Lambrechter Obermühle und Sägmühle, 1844-1880, enthält Pläne

 

 

- Öl- und Sägemühle Ohler:

stand neben der Obermühle; die Aichpfahlsetzung erfolgte am 13.8.1857 44. Sie lag bei der Obermühle, mit Wohnhaus, Schopf und Ho­fraum, hatte die Hausnummer 9 und 10 45. Die Mühle wurde um 1782 von Johann Henrich *Ohler und seiner Ehefrau Anna Ma­ria *Mattil (geb. 14.6.1756 Waldfischbach 46) betrieben.

 

 

- Papierfabrik Knöckel, Schmidt & Cie:

im Gebäude einen alten Tuchfabrik an der B39 zwischen Neustadt und Lambrecht (Gemarkung Lindenberg), am Speyerbach, gründete Kommerzienrat Theodor Knoeckel, Besitzer der Papierfabrik im Vorderen Schöntal in Neustadt (alte Fabrik), 1888 zusammen mit den Tuchfabrikanten Casimir Wagner aus Weidenthal, Albert und Karl Marx aus Lambrecht, eine neue Papierfabrik mit dem Firmennamen „Knoeckel & Comp.“. Der Firmenname wurde 1901 nach Eintritt des aus Mecklenburg stammenden Kaufmanns Schmidt in „Knoeckel, Schmidt & Co.“ umgewandelt. 1923 wurde sie in einen Aktiengesellschaft umgewandelt 47. Nach hohen Verlusten wurde das Unternehmen 1995 in eine GmbH umgewandelt, die 2006 in Insolvenz fiel.

 

 

- Sägemühle beim Kupferhammer:

der Unternehmer Saladin *Klein erwarb am 15.3.1791, die damalige „Dreiherrenschmiede“ östlich St. Lambrecht. Den ursprüngli­chen Ei­senhammer rüstete er zum Kupferhammer und Sägewerk um 48.

 

Am 9.1.1829 beantragte Johann Gottlieb *Klein vom Lambrechter Kupferhammer bei Königlichen Regierung des Rheinkreises die Ertei­lung der Genehmigung zur Aufstellung einer Fourniermaschine. Das Wasserrad soll nächst dem Kupferhammer in einen seit län­gerer Zeit bestehenden und aus dem Speyerbach gespeisten Ablaßgraben gestellt werden. Die Genehmigung wurde erteilt und die Anlage er­richtet. 1845 verlegte Johann Gottlieb Klein seine im Krankenthal an der Landstraße nach Grevenhausen konzessionierte Sägemühle nach seinem Kupferhammer und treibt diese mit dem Wasserrad des Hammers 49.

 

 

- Sattelmühle:

s. Ortsteil * Sattelmühle

 

 

- Untermühle oder Wappenschmiede:

heute Anwesen Fabrikstraße 7 50; sie wurde 1740 erbaut 51. Ursprünglich außerhalb der Ortslage auf einer Insel im Speyerbach gele­gen. Der zweigeschossige giebelständige Bau wurde anstelle einer älteren Mühlenanlage um 1730 durch den Müller Nikolaus Gyn­andt er­richtet und um eine Wappenschmiede erweitert 52.

 

Nach 1695 kaufte Johann Nikolaus (1) *Gienanth [aus Neustadt von der Sägemühle Newhäusl stammend und 1695 nach Lambrecht ge­zogen] die Untermühle, die er zur Wappenschmiede umbaute, sowie die Dreiherrenschmiede, den späteren Kupferhammer 53.

 

Am 22.9.1733 wurde bei der Teilung des Besitzes der Witwe Ginandt der Wert der „Unteren Mahlmühle“ auf 380 fl veranschlagt 54.

 

Zwischen 1750/67 betrug der Erbpachtzins der Untermühle 8 Mltr Korn 55.

 

Das infolge Aufschüttung heute unter das Straßenniveau abgesunkene Erdgeschoß in seiner vorderen Hälfte offen, unterquert vom lin­ken, im . Jh. längsseits überbauten Arm des Bachlaufs, zu dem ein Schützenwehr vermittelt. Obergeschoß in schlichtem Fachwerk mit verschindelter Giebelfront. Krüppelwalm-Mansarddach mit Schleppgauben. In den Wohnräumen des Obergeschosses Reste der wand­festen Ausstattung, vorwiegend des 19. Jh.; die Mühleneinrichtung ist verloren 56.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, S. 325

- http://geraldlehmann-lindenbergpfalz.de/st_tour.html: die „versunkene“ Untermühle in der Fabrikstraße

 

 

- Walkmühlen:

zeitweise waren in Lambrecht, bedingt durch das Aufblühen der Tuchindustrie fünf Walkmühlen in Betrieb, darunter die 1929 abgerisse­ne „Walkmühle an der Brücke“ 57.

 

 

- Walkmühle, alte:

auf der Nordseite der Brücke (heutige Friedrich Ebert Brücke) über den Speyerbach gelegen. Die Mühle ist auf dem Kupferstich von Mattheus Merian von 1655 abgebildet 58.

 

 

- Walkmühlengesellschaft:

im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge in das Gesellschaftsregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 genannt die „Walkmühlengesellschaft in Lambrecht. Inhaber: Friedrich Born, Andreas Botzong, Hartmann Botzong, Peter Ehrhard, Jacob Fuchs, Pe­ter Fuchs, Daniel Haas, Carl Hellmann, Jacob Kölsch, Hartmann Marx Wittwe, Jacob Marx, Joh. Jacob Marx, Michael Marx Wittwe, Jacob Metzger, Peter Ohler, Jacob Oehlert, Peter Oehlert sen., Johannes Raquet, Jeremias Sauerbrunn, Jacob Schlosser, Peter Strauch Wittwe, Casimir Wagner sen., Friedrich Waltzinger, Georg Weiland und Peter Wolff, sämmtlich in Lambrecht“ 59.

 

 

- Waffenschmiede:

der Johann Ludwig *Louis (geb. 1760 Neustadt - † 1837 Lambrecht) war Waffenschmied in Lambrecht und von 1813/14 Bürgermei­ster in Lambrecht; Sohn des Müllers auf der Würzmühle Neustadt, Johann Jacob *Louis und Clara Elisabeth Vörster; ∞ mit Ma­ria Sophia Wolff aus Lambrecht; Vater des Waffenschmieds und Betriebsnachfolger in Lambrecht, Johann Jacob Louis 60. Dieser Jo­hann Jacob *Louis (geb. 1787 Lambrecht – 1854 Neustadt) war Waffen­schmied in Lambrecht (∞ 1813 mit Kunigunde Elisabeth Schiffer (geb. 1794 Obrigheim). Aus der Ehe stammen 8 Söhne und 5 Töchter, da­von sterben 3 Söhne und eine Tochter im Kindesal­ter. Der Sohn Georg Heinrich (1) *Louis übernahm im Alter von 24 Jahren die Lam­brechter Wappenschmiede 61. Louis hatte die Wappenschmiede Lam­brecht er­folgreich betrieben; er konnte 1856 einen Betrag von 19470 Gulden als Ertrag seines 10jährigen Hammerschmiedege­schäfts auswei­sen. 1860 verkaufte er nach seiner Heirat mit der Müllerstochter Kätchen Breinig von der Holz­mühle bei Westheim, die Lam­brechter Wappenschmiede, und führte als Müller die Holzmühle bei Westheim fort 62.

 

 

 

 

 

Lambsheim:

verbandsfreie Gemeinde im Lk Rhein-Pfalz-Kreis; war kurpfälzisch; reformierte Pfarrei seit 1556, zu der 1668-1716 auch Weisen­heim am Sand gehört. Seit 1705 Kirche reformiert/katholisch Simultan; seit ca. 1700 auch lutherische Pfarrei. KB ref. 1696 63. Lambsheim liegt an der Isenach.

 

 

Mühlen:

Anm. aus Lambsheim stammte der Müller Johann Heinrich *Holstein +++klären++++

 

Die Nutzung der Isenach wurde in einer Mühlenordnung von 1429 geregelt, die auch 1723 noch Gültigkeit hatte 64.

 

- geplanter Mühlenbau des Hans Georg Ringelsbacher:

1723 beantragte Hans Georg *Ringelsbacher, Müller in Großkarlbach, bei der geistlichen Güteradministration in Heidelberg die Genehmi­gung, auf der Lambsheimer Bach eine Mühle errichten zu dürfen. Sein Antrag wurde abgewiesen, da nachteilige Folgen für die anderen Mühlen am Eckbach seitens der GGA befürchtet wurden 65.

 

 

- geplanter Mühlenbau des Franz Baud:

1733 erhielt der kurpfälzische Commissariats-Rath und Zahlmeister, Franz *Baud, auf seinen Antrag hin von der kurpfälzischen Hofkammer die Erlaubnis zur Errichtung einer Mühle auf Lambsheimer Gemarkung, zwischen der Lambsheimer Mühle und der Eyersheimer Mühle, bestehend aus einem Mahl- und einem Schälgang 66. Ob die Mühle erbaut wurde, ergibt sich aus den Akten nicht.

 

 

- Lambsheimer Mühle:

die Mühle zu „Lammesheim“ wird bereits in einer Urkunde um 1250 genannt, betr. die Vergabe von Lehen durch die Grafen von Zweibrücken. Dort heißt es unter Nr. 6: „Item Franko, herren Friederiches bruter des ritteres von Lammesheim … Item Friderich, Frideriches sun, die hant das gerechte und die mulen zu Lammesheim“ 67.

 

Die Mühle war vom 15.-18. Jh Eigentum der Kurpfalz. Betreuung und Verpachtung oblagen allerdings der Gemeinde Lambsheim, die erst 1712 durch das kurfürstliche Oberamt Neustadt von dieser Last befreit wurde 68.

 

Am 28.6.1479 an St. Peter und Paul wird die Bachordnung über die Dürkheimer Bach (= Isenach) zu Lambsheim vereinbart, „wie selbi­ge von altem Herkommen im Jahr 1479 ist erneuert worden“. Im Jahr 1479 „haben Theobald *Müller zu Lambsheim, Cuntz Schäf­fer in der oberen Postmühlen, Müller Henn der junge in der niedern Postmühle, Claus Müller zu Eyersheim, Hannß und Claus Müller in der ober und Niedern Erpolzheimer Mühlen und Claus Müller genannts Moutzon Becker zu Pfiffingen, in Gegenwart Jun­ker Erbrechts von Meckenheim dieser Zeits Schultheiß zu Lambsheim und Hansen Philipp Zollschreiber zu Oggersheim und Amt­mann zu Wachenheim, die­se Bachordnung wieder erneuert...“ 69.

 

In einer Übersicht über die Dörfer des Oberamts Neustadt, „Ambt Neustadt cum indice: Extract aus den altig documenten gezog dz A[mbt] Neustatt betr:“, die auch Mühlen beinhaltet, heißt es 70: „Ao 1547 seind von Lambßheim folgende Copien auß der Canzlej gmu­nicirt …. 3. Beständnuß der Mühle zu Lambßheim wie selbige erblich von Rath und Gemeind daselbst verliehen worden.“

 

1576-1584 wird als Müller genannt: „Katharinen Balthasar“ 71.

 

1584 ist Hans Stahl der Müller in Lambsheim 72; er stammte aus Burghaselbach und wird zwischen 1576-1584 als Müller in Lambs­heim genannt 73.

 

1585 ist Müller in Lambsheim der Kilian Grub 74; dieser stammte aus Freinsheim; ∞ kath 1585 mit Katharina NN. 75

 

1629-1634 war Friedrich Röder der Müller in Lambsheim; ; ∞ mit Anna Margaretha NN.; seine Witwe wird noch 1652 erwähnt 76.

 

1639-1662 war Hans Christmann Kullmann der Müller auf der Lambsheimer Mühle 77.

 

1664 wird als Müller der Anton Kraft, zwei Jahre später, 1666, der Johann Georg Michel genannt 78. Im Frankenthaler Ratsprotokoll heißt es am 19.3.1666: „Antoni Krafft, Muller zue Lambsheim. Andres Diederich Sohn Hans Jörg Dieterich. Muller von Carllebach, wirdt biß vor acht Dag ausgestellt“ 79.

 

1667 folgt Hans Valentin Mitringer, dann von 1668-1675 Johann Wilhelm Jung, 1676-1677 Johannes Schwab, 1677 Wilhelm Hein­rich Leiberg, zeitgleich 1677 Weigand Weber. Sebastian Mittelholtz war von 1678-1681 der Müller auf der Lambsheimer Mühle, 1682 wird Hans Peter Dipphard als Müller genannt. 1683-1689 folgt Nikolaus Netzler, 1697 Johannes Fischer 80 († vor 1717; ∞ vor 1698 mit Sara Kühlwein, der Tochter Lambsheimer Bürgers Hans Theobald Kühlwein und der Dorothea NN. 81).

 

Die Mühle wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch französische Truppen im Jahr 1694 niedergebrannt und abgerissen 82.

 

Am 1.2.1697 bestätigen Schultheiß und Rat der Stadt Lambsheim, „daß die alhißiger Statt gehörige Mühl durch den bißhero leider ver­derblichen Krieg, vndt Zersterung vor drey Jahren biß üff den Boden abgerißen vndt verderbt worden ist ...“ 83. Die Stadt war einer­seits, um ein Mahlen auf „fremdem“ Gebiet zu vermeiden, auf das Vorhandensein einer Mahlmühle angewiesen, andererseits „bey die­sen hoch betrüblichen Zeiten, die Statt vndt gantze Gemeind dermaßen Verdorben, daß Unß ohn Möglich .. solche Wiederumb zu erbau­en, die weilen aber anitzo sich ein ehrlicher Mann bey uns ahn gemeldet, auff obgemelten Platz eine Mühl auff daß Neue zu bauen …“ 84. Die Stadt beantragt deshalb bei der kurpfälzischen Verwaltung einen Pachtnachlaß für den künftigen Müller. Pfalzgraf Johann Wil­helm Kurfürst von der Pfalz erteilt daraufhin am 25.2.1697 dem Bürger und Bäcker aus Neustadt, Johann Peter Schneidter und dessen Ehefrau Anna Elisabetha einen Erbbestandsbrief der in einer beglaubigten Abschrift vom 28.1.1711 erhalten ist 85.

 

Nach dem Tod des Peter Schneider verkaufte dessen Witwe die Mühle zum Kaufpreis von 1700 Gulden an Lambsheimer Bürger Johan­nes Stehler 86. Dieser Johannes Stähler ist 1706 als Müller auf der Lambsheimer Mühle genannt 87. Dieser Johannes Stähler hat wohl den Kaufpreis nicht gezahlt, denn in einem Aktenvermerk der kurpfälzischen Hofkammer vom 18.3.1710 heißt es, daß „mit Unserer gnä­digster Verwilligung, Peter Schneiders Wittib die die herrschaftlr Erbbestands Mühl zu Lambßheim pro Achtzehnhundert Gulden [an] Dietrichen Roth käuflich überlaßen“ 88. Gleichzeitig ergeht die Anweisung, dem Dieterich Roth einen Erbbestandsbrief zu erteilen 89.

 

Dietrich Roth war von 1710-1720 als Müller auf der Lambsheimer Mühle. Roth ließ einen neuen Wasserbau und 1718 eine „Ohligmühl“ errichten 90. 1718 wird Johann Verdrieß als Müller genannt 91. Sein Nachfolger ist von 1720-1722 Georg Peter *Sanftleben 92 bzw. Senftleben, der am 14.10.1722 als Erbbeständer genannt wird 93. Bereits von 1724-1736 Johann Leonhard Grübel [wohl als Lehnsmül­ler] in Lambsheim genannt 94. Nach dem Ableben des Erbbestandsmüllers Sanftleben ergeht am 3.9.1727 von der kurpfälzischen Re­gierung in Mannheim an das Oberamt Neustadt die Anweisung zu berichten, „wieviel Erben der abgelebte Erbbestandt Müller zu Lambs­heim hinterlaßen habe“ 95. Daraufhin teilt das Oberamt am 2.10.1727 mit, daß „der lezt verstorbene Erbbestandt Müller zu Lambsheim Peter Sanftleben viele Kinder hinterlaßen“ hat 96. Im Lambsheimer Ratsprotokoll heißt es hierzu: „Verkauf der Sanftlebische Erben, Ca­tharina, ahn Hl Gabriel Hebestreitter zu Horchheim, Regina ahn Johann Georg Baudenmann, Beckeren und Wagner zu Nußloch, Anna Maria ahn Johann Jacob Süßen verheyrathet, Anna Margaretha von ungefehr13 und Maria Elisabetha ad 10 Jahr alt, Ihre, von Ihrem Vatter Peter Sanftleben herrührende Mahl- und Ohligmühl … ahn Adam Baudmann[,] Wagnern und Beckern alhier zu Lambsheim, und Anna Frankina [?] seiner Ehelichen Haußfrau“ für 2200 Gulden verkauft haben“ 97.

 

1728 wird dieser Adam Baumann als Müller auf der Lambsheimer Mühle genannt 98. In einer als „Copia“ in den Akten befindlichen Mit­teilung von Oberschultheiß, Bürgermeister und Rath der Stadt Lambsheim wird bestätigt, daß der „Ehrsame Adam Baumann, bürgerli­cher Einwohner und Müller“ in Lambsheim, der Erbbeständer der Lambsheimer Mühle, um Reduzierung der Erbpacht gebeten habe 99. Baumann begründete dies u.a. damit, daß durch das Hinterwasser der oberliegenden neuen Mühle bei Flomersheim, der Betrieb seiner Mühle beeinträchtigt sei 100.

 

Am 4.5.1734 ist bei der Versammlung des Bachgerichts erschienen der Müller in Lambsheim, Leonhard Griebel 101. Am 22.10.1734 heißt es in der Versammlung der Bachgenossenschaft der Isenach: „Leonhard Griebel Ihro Excell … Vertrags Müller ist unpäßlich­keits halber nicht erschienen“ 102.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Neustadt von 1738 aufgeführt und unter lfd. Nr. 51 wie folgt beschrie­ben: “Auf der Lambsh: Bach bei Lambsheim befindet sich eine Mühl mit 2 Mahl­gäng, dieselbe hatt Ihro Excelenz Herr Obrist Jägermeis­ter Freiherr von Haack hat sie von dem Müller Baumann [Anm.: „Nikolaus *Baumann“ 103] an sich erkauft; es sagt der darauf seiende Be­standsmüller, daß es eine Erbbestandsmühl ist, was sie aber für Pacht gibt, wüßte er nicht zu sagen“ 104. An späterer Stelle heißt es in der gleichen Akte: „Die Lambsheimer Mahlmühl hat abgelehnet Nicolaus Guth von Tit: Churpfaltz Geheimbden Rath und Oberjäger­meistern Freyherrn von Hack, hat drey Gäng, und gibt Jährl 4 Mltr Korn“ 105.

 

Bei der Bachversammlung vom 6.5.1738 ist u.a., anwesend aus Lambsheim der Müller Johann Jakob Fleischbach [? ] 106.

 

Christian *Reichard († 1744 Lambsheim; katholisch) 107 war bis 1743 Betreiber der Lambsheimer Mühle 108. Reichard war verhei­ratet mit mit Anna Maria Peltz; diese heiratete am 30.6.1744 in 2. Ehe in Lambsheim den Müller Johann Nikolaus *Gutjahr. Im Bür­gerbuch der Gemeinde Lambsheim (S. 147) ist die Eheschließung des Christian Reichard mit der Tochter des verstorbenen Bür­ger Peltz aufge­führt 109, also handelt es sich bei der Ehefrau um Anna Maria Peltz. Johann Niko­laus Gutjahr war von 1744-46 Betrei­ber der Lambshei­mer Mühle 110.+++prüfen+++ Der Müller aus Lambsheim Nicolaus Gutjahr wird bereits auf der Bachversammlung vom 14.5.5.1740 ge­nannt 111 und erneut am 25.9.1741: „von Lambshm: Niclas Gutjahr der Müller“ 112. Auf der Versammlung des Bachgerichts vom 26.4.1746 wird erwähnt, daß „der Müller Niclaus Gutjahr mit Todt abgegangen“ 113.

 

Auf der Versammlung des Bachgerichts am 25.8.1746 in Ungstein wird nunmehr als Müller in Freinsheim aufgeführt der Gabriel Mentz­ner 114. Dieser blieb nicht lange auf der Mühle, denn schon auf der Versammlung des Bachgerichts am 23.4.1750 wird als Mül­ler zu Lambsheim genannt der Hanß Georg Armbrust 115. 1758 ist der Müller Joh. A. Armbrust in Lambsheim als Trauzeuge bei Hei­rat der Eva Elisabeth Armbrust mit dem Franz Grimm (ex Rheingravia et loco Biberich oriundus) 116.

 

Am 22.4.1760 wird aufgeführt aus Lambsheim „Müllermstr. Armbrecht“ 117 auch am 22.9.1762 ist auf dem Gerichtstag des Bachge­richts genannt der „Müllermeister Armbrecht118; Johann und Georg Armbrust waren von 1758-1763 die Müller auf der Lambshei­mer Mühle 119; am 26.4.1763 wird auf der Versammlung des Bachgericht der Müllermeister Philipp Frantz Kuhlmann genannt 120. Dieser wird auch als Philipp Franz Kullmann bezeichnet 121.

 

Von 1766-1775 folgt Johann Spennkuch als Müller der Lambsheimer Mühle 122.

 

Am Gerichtstag vom 4.9.1776 war aus Lambsheim anwesend der Unterschultheiß Rothenbach sowie der Müllermeister Jacob Wohlge­muth 123.

 

1780 beschwert sich der Müller auf der Schrotmühle in Frankenthal Sebastian Schilling, „daß ihm das Wasser [Anm.: zu seiner Müh­le] gehemmt werde“. 124 Es kam zu einer Untersuchung, wobei festgestellt wurde, daß oberhalb von Frankenthal die Isenach geteilt wor­den war und hierdurch viel Wasser abgeleitet wurde 125. Hierüber heißt es in aktenmäßigen Stellungnahme vom 16.8.1781: „der dahie­sige Bestandts Müller Sebastian Schilling sowohl, als auch der Müller zu Lambsheim, haben die mehrmalige Anzeige bei uns gemacht, wie daß die von Dürkheim anhero ziehende Mühlbach gar öfters, und sonderbar in Sommer Tägen mit so wenig Wasser versehen, daß die Mühlen gar oft still stehen müssen, welches auch abseiten der Tuch, Zeug- und Strumpf Fabricanten große Klagen veranlaßt hat … [und] das Wasser unterweegs nicht so häufig verloren gehe.“ 126 Als Ursache wurde festgestellt, „auch weillen diese Bach sich in den neu angelegten [Anm.: Frankenthaler] Kanal ergießet „.127 In der Akte wird auch der Name des Lambsheimer Mül­lers als Jacob Wolge­muth genannt 128.

 

In einem Aktenvermerk vom 25.7.1781 heißt es: „... die Lamsheimer Mühl … welche Kurpfalz Hofkamer gehörig und der Erbbe­ständer ist dermalen der Oberjägermeister FrH [Anm.: Freiherr] von Hack Excellenz[,] der Temporal Beständer ist Jakob Wohlge­muth“ 129.

 

Im Mühlenverzeichnis der Mühlen im Kanton Frankenthal von 1817 ist die Mühle aufgeführt; sie gehörte vor 1797 zur Kurpfalz und wies 1817 drei Mahlgänge auf; als Eigentümer ist Georg *Reudelhuber aufgeführt 130; die Mühle liegt im Südteil des Ortes an der Isenach; sie wurde erstmals urkundlich 1741 in der "Bachordnung über die Dürk­heimer Bach zu Lambsheim" erwähnt. Georg und Elisabeth *Reu­delhuber haben die Mühle 1804 erworben. Sie blieb im Familienbe­sitz und -betrieb bis 1927; dann wurde die Mühle an Sebastian *Wie­demann verpachtet. 1988 wurde der Betrieb eingestellt; die Müh­le hatte bis 1931 zwei oberschlächtige hölzerne Wasserräder von 3,10 m Durchmesser; dann wurde ein Turbinenantrieb eingebaut; dies wurde für erforderlich gehalten, nachdem der strenge Winter 1929 für die Dauer von 3-4 Monaten das Mahlen einschränkte bzw. verhinderte, was zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führte 131.

 

Um 1814 wird Johann Jacob Balß als Müller und Mehlhändler in Lambsheim genannt (8.9.1785 Reinheim/Hessen - † 16.3.1853 Lambs­heim; ∞ I 17.12.1814 mit Katharina Elisabeth Joost (luth., 27.6.1789 - † 17.1.1833 Lambsheim) 132.

 

Photo:

- Rembe: Lambsheim, nach S. 28.

 

Karte:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 38 (die zur Kurpfalz gehörenden Mühlen an der Isenach unterhalb von Dürkheim bis Frankenthal).

 

Literatur/Urkunden

- Gemeindearchiv Lambsheim: Mühle 125 Jahre im Besitz der Familie Reudelhuber

- Klein, Günter: Die Lambsheimer Mühle und ihre Geschichte, Mannheim 2005

- Klein, Günter: Die Isenach. Ein Tagebuch in Wort und Bild über den Lambsheimer Mühlenbach. Lambsheim 2010

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3: Lamsheim Acta betr. die dortige Cameral-Erbbestandsmühle, 1697-1789

- Reudelhuber, Heinrich: Die Geschichte der Lambsheimer Mühle; In: Rheinpfalz, I Frankenthal. 12, Nr. 22 v. 26.1.1956

- Werle, Berthold: Die Mühle zu Lambsheim; in: Amtsblatt d. Gemeinde Lambsheim. 10.1976, Woche 51., 1976

 

 

- Mühle zwischen Lambsheim und Eyersheimer Mühle:

am 28.3.1733 erhält Franz *Baud, kurpfälzischer Commissariats-Rath und Zahlmeister, auf seinen Antrag hin von der kurpfälzischen Hofkammer die Erlaubnis zur Errichtung einer Mühle auf Lambsheimer Gemarkung, zwischen der Lambsheimer Mühle und der Eyershei­mer Mühle, bestehend aus einem Mahl- und einem Schälgang 133. Ob die Mühle erbaut wurde, ergibt sich aus den Akten nicht.

 

 

 

 

 

Lampertsmühle bei Kaiserslautern:

bei Erfenbach, OT von Kaiserslautern; liegt nördlich der Stadt am Westrand des Alsenztals; der Ort brannte bei der Schlacht von Morlau­tern (28.11.1793, dreitägig) ab.

 

1265 apud molendinum Lamperti 134; 1282 „in Lamprehtesmülen“; 1369 Lamprechts mole, 1438 „an Lamprechts Mülen“, 1544 „an Lamprechts Muelen“, 1560 „Simon von der Lamprechtsmühle“, 1574 „Lamprechts-Mühle“, 1656 „Lambertßmüllen“, 1712 gehört zum Gut Lampertsmühle „der Mühlenplatz solch gewesener Lampertsmühlen sambt Hofgering, worauf eine alte Zerfallene mauer“, 1712 „biß an den alten Mühlenplatz“. Die historischen Belege zeigen, daß die alte Mühle 1712 nicht mehr bestand, sondern dafür ein landwirt­schaftliches Gehöft, das nun auch vorübergehend Lambertsmühlerhof genant wird 135.

 

Am 31.1.1282 erklären Heinrich II. von Hohenecken und seine Ehefrau Margarete, daß sie 1279 ihren Hof in Mittelrohrbach und Zuge­hörungen für 100 Pfund Heller an das Kloster Otterberg verkauft haben. Da die Verkäufer diese Besitzungen vom deutschen Reich zu Lehen trugen, haben sie, um den Verkauf unanfechtbar zu machen, folgende Güter als Entschädigung angeboten: ihre Müh­le und den Gewinn daraus in Lampertsmühle und weitere Güter 136.

 

Am 14.10.1555 ist Simon Müller (Symon Muller) auf der Lampertsmühle (Lampersmueln) als Zeuge genannt beim Verkauf der Mühle am Kaiserswoog bei Kaiserslautern. Die Eheleute Jakob Fischer beurkunden am 14.10.1555, daß sie die [nunmehr in eine Mahlmühle umge­baute ehemalige Schleifmühle unten am Kaiserswoog für 30 Jahre von dem verstorbenen Nikolaus Kris und seiner Ehefrau Anna, wohn­haft in Kaiserslautern, auf 30 Jahre gepachtet, jetzt aber, da sie aus persönlichen Gründen ihren Wohnsitz verän­dern wollen, sich mit Hieronymus Schneegans, dem Besitznachfolger des genannten Nikolaus Kreis ]Anm.: der ist der 2. Ehemann der Witwe Anna des Niko­laus Kris] [und dermaligen Verpächter], über die Aufrechnung von offenen Pachtzinsen und erzielter Ver­besserung an der Mühle geei­nigt haben 137.

 

Im „Zinß- und Gefelbuch“ des Stifts Lautern von 1590 wird als Zinspflichtiger genannt „modo der Müller uff der Lampertsmuhlen Leon­hardt“ 138.

 

Um 1734 war Johann Valentin *Eck als Müller und Erbbeständer auf der Lampertsmühle; Sohn des Barthel Eck, Zensor auf der Lam­pertsmühle; ∞ I 13.2.1726 Alsenborn mit Anna Barbara Blesi (geb. 2.6.1706 Daubenbornerhof); ∞ II am 19.7.1734 mit Marie Susanne *Migeot 139; beide sind am 9.12.1738 Paten in Otterberg 140.

 

Johann Goswin Widder schreibt in seiner Beschreibung der Kurpfalz von 1788: „In der Erfelbacher Gemarkung, ostwärts an der Lau­ter, eine Viertelstunde vom Dorf, liegt die Lampertsmühle mit ihren zugehörigen Gütern, welche in 80 Morgen Aecker, und 6 Morgen Wiesen bestehen; ebenfalls ein Erbbestand der Kurfürstl. Hofkammer“ 141.

 

Am 5.8.1853 wird die Mühl-Einrichtung der Lampertsmühle veräußert, darunter 12 Mahlgänge nach eng.-amerik. Einrichtung 142.

 

Heute befindet sich hier eine große Spinnerei mit mehr als 250 Mitarbeitern.

 

Karte:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 283: „Carte über den Fluß Lautern“, 1791; betr. Begradigung der Lautern in den Gemarkungen Otterbach und Sambach. Dort ist auch die Lage der „Lamberts Mühle“ am alten und neuen Flußverlauf zu sehen

 

Literatur/Urkunden:

- Bold, Alfons: Die alte Lampertsmühle und das Mühlengut. In: Rheinpfalz, Rockenhausen. - 10 (1954), Nr. 208 auch in: Rheinpfalz, Kai­serslautern. - 10 (1954), Nr. 209

- Fendler, A.: Ein Erbbestandsbrief des Gutes Lampertsmühle aus dem Jahre 1787; in: Jahrbuch zur Geschichte von Stadt und Land­kreis Kaiserslautern, Bd. 10/11, Otterbach, Kaiserslautern, 1973, S. 147-152

- Weidmann, Werner: Über Mühlen, Eisenbahnen und Krieg im Lautertal; in: Stadt- und Landkurier 2000, 25, S. 6. (Lampertsmühle, Kai­serslautern)

 

 

 

 

 

Landau:

kreisfreie Stadt sowie Verwaltungssitz des Lk Südliche Weinstraße und der Verbandsgemeinde Landau-Land; mit Arzheim, Damm­heim, Godramstein, Mörlheim, Mörzheim, Nußdorf, Queichheim und Wollmesheim gehören zu Landau insgesamt acht eingemeinde­te Ortsteile. Queichheim und Mörlheim wurden 1937 eingemeindet, alle anderen Teilorte wurden im Zuge der rheinland-pfälzischen Verwaltungsre­form um 1972 der Stadt zugeschlagen.

 

Landau war freie Reichsstadt seit 1291. Luth. Reformation seit 1522. Freiwillig gewährte Mitbenutzung der Stiftskirche für die weni­gen Katholiken; seit 1685 erzwungenes Simultaneum. Nach dem 30jährigen Krieg gerät Landau unter französische Herrschaft, wel­che die Rekatholisierung fördert. KB luth. 1564 143.

 

Die örtliche Zuordnung der Mühlen in Landau ist problematisch, infolge der Zerstörungen in der Innenstadt durch einen Fliegeran­griff 1944. Das ehemalige Altstadtviertel wurde von der Königstraße, der Schützengasse, Kronstraße und der Gerbergasse einge­schlossen. Das Herzstück war die Bachgasse; von ihr blieb nach dem Bombenangriff nur ein kleines Stück; sie führte an der Queich entlang und mündete in die Krongasse ein 144. Die Stadtmühlgasse erlitt ein ähnli­ches Schicksal wie die Bachgasse; sie wurde im Zuge des Wieder­aufbaus der Marktstraße „amputiert“, d.h. ihr Zugang von der Marktgasse her wurde überbaut, so daß nur noch der hintere Teil von der Waffengasse her den Namen 'Stadtmühlgasse' trägt 145.

 

Mühlen:

bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk ist Landau, wie auch die freie Reichsstadt Speyer nicht berücksichtigt

 

Hans Philipp *Lippe (luth., † vor 26.9.1684) war Müller in Landau +++klären: welche Mühle+++; seine Tochter Anna Margaretha Lippe (luth., geb. 1662 Landau) heiratet am 29.4.1684 in Landau den Müller in Germersheim Friedrich *Hermann 146.

 

Um 1792 war Valentin *Schantzenbacher als Müller in Landau; er ist am 1792 vor den französischen Truppen emigriert 147. +++klä­ren: welche Mühle+++

 

Im Historischen Adreßbuch von Landau aus 1902 ist Anwesen Ostring 3 ein Louis G als Mühlenbesitzer aufgeführt. Im Adreßbuch 1892 gab es im Ostring erst die Hausnummer 14, was auch verständlich erscheint, da zu diesem Zeitpunkt im Zuge der Schleifung die Ring­straßen gebaut wurden 148. +++klären: welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden zu Mühlen, allgemein:

- LA Speyer Best B2 Nr. 292/1: „Verschiedene Mühl- u. Mehlwaag-Ordnung aus dem 16. Jahrhunderte, 1579-1614. Darin: Mühlenord­nungen des Landgrafen Wilhelm von Hessen, des Pfalzgrafen Reichard, von Weißenburg, vom Amt Nanstein, Landauer Mühlen­bestand, 2 Zweibrücker Ordnungen

- LA Speyer Best. B2 Nr. 696/4: „Streitigkeiten und Verträge zwischen Annweiler und Landau wegen des Holzflößens auf der Queich, 1713-1729“

 

 

- Dammühle bei Landau, auch Daumühle:

heute Wüstung bei Landau, in Richtung auf Dammheim gelegen; im September 1147 schenkt der Bischof von Speyer, Günther von Hen­neberg die Dammühle bei Landau dem Kloster Hördt 149. Die Dammühle bei Queichheim gehörte dem Kloster Hördt und wurde bereits 1147 dem Kloster gestiftet 150. Am 8.2.1272 überlassen Probst und Konvent von Hördt dem R. Johann von Metz die Dammühle für 1 Pfund Heller jährlichen Zins 151.

 

1305 heißt es in einer Urkunde: „versus patibulum et versus molendinum dictum Damheimer Mühle“ 152. Lehmann 153 schreibt hier­zu: „ [...] an der Queich (wo sich gegenwärtig die Daumühlschanze befindet) lag eine Mühle, bereits 1305 die Dammheimer mühle ge­nannt.“

 

1388 verkaufen die Vorfahren des Hans von Stettenberg und dessen Ehefrau Irmel von Wedel­burg an die Vorfahren des Hans Färber, Bürger zu Neustadt und dessen Ehefrau Ottilie ihre Dammühle [in Landau], die Walk- und Ölmühle in Queichheimer Gemarkung sowie die Helmstadter Mahlmühle mit zugehörigen Wiesen und ei­nem Garten an der Landauer Ringmauer. Hans Ferber zahlte bar 100 fl und verpflichtete sich zu 5 fl. jährlichem Zins. Der Beklagte und Appellationskläger Hans von Stettenberg bot Rückkauf gegen einen Zins gleicher Höhe, der Appellationsbeklagte verweigerte die Rückgabe des Briefes 154.

 

1390 „obwedig der Dam Mülen“. Die Zeit des Abgangs ist unbekannt. Der Name lebt im Namen einer dabei errichteten Schanze wei­ter: 1836 „Vor der Damm-Mühlschanze“ 155; sie ist auch in der Flutkarte von Nußdorf noch 184o eingezeichnet. Auch die heutige Damm-Mühl-Straße erinnert noch an die einstige Mühle. Nach ihrer Lage in Richtung auf Dorf Dammheim hin scheint sie den Na­men Dammhei­mer Mühle erhalten zu haben, der dann recht bald in Damm-Mühle verkürzt wurde, wie die obigen Formen von 1305 und 1390 zeigen 156.

 

Am 2.12.1422 empfängt der Edelknecht Adam von Helmstadt durch Bischof Raben zu Speyer die Mahlmühle genannt die 'Tham­mühle' und die Walkmühle und die Wiesen dabei „nydewendig“ Landau auf der Queich in Queichheimer Gemarkung gelegen, wie es sein Vater, Ritter Hans von Helmstadt, von ihm und dem Stiuft getragen hatte, zu Mannlehen 157. Am 8.11.1445 erhält der Edelknecht Jakob v. Helmstatt vom Bischof Reinhard von Speier die Mahlmühle, genannt die 'Thammühle', und die Walkmühle und die Wiesen zu Queichheim, wie sie sein Vater sel. vom Hochstift getragen zu Lehen 158. Am 22.7.1495 erhält Friedrich v. Helmstatt durch Bi­schof Ludwig von Speier die Mahlmühle, genannt die 'Thanmühle' für sich und seinen Vater Johann von Helmstatt', des Stifts Walk­mühle und Wiesen dabei zu Queichheim, zu Lehen 159.

 

Die Mühle war bereits 1498 Gegenstand eines Verfahrens vor dem Reichskammergericht. vor dem Reichskammergericht. Der Appel­lationskläger Hans von Stettenberg forderte vom Appellationsbeklagten und Kläger I. Instanz Hans Ferber aus Neustadt den Rück­kauf ei­nes Ewigzinses von 5 fl jährlich bei 100 fl. Hauptgeld. Die Vorfahren des Hans von Stettenberg und dessen Ehefrau Irmel von Wedelburg verkauften 1388 an die Vorfahren des Klägers, Hans Färber, Bürger zu Neustadt und dessen Ehefrau Ottilie ihre Dam­mühle [in Landau], die Walk- und Ölmühle in Queichheimer Gemarkung sowie die Helmstadter Mahlmühle mit zugehörigen Wiesen und einem Garten an der Landauer Ringmauer. Hans Ferber zahlte bar 100 fl und verpflichtete sich zu 5 fl. jährlichem Zins. Der Beklagte und Appellationsklä­ger Hans von Stettenberg bot Rückkauf gegen einen Zins gleicher Höhe, der Appellationsbeklagte verweigerte die Rückgabe des Briefes 160.

 

Am 8.8.1505 erhält Johann v. Helmstatt durch Bischof Philipp von Speier die 'Thanmühle' nebst der Walkmühle und den Wiesen zu Queichheim 161. Auch in nachfolgenden Urkunden vom 31.3.1533 162, 19.1.1542 163, 13.5.1560 164, 15.9.1653 165, 22.5.1561 166 werden die Queichheimer Lehen bestätigt.

 

In einem Verfahren vor dem Reichskammergericht in Speyer von 1587 klagte Johann Christoph von Flersheim gegen 1. Johann Philipp und Johann von Helmstadt zu Neckarbischofsheim bzw. Hinsingen und 2. Eberhard Bischof von Speyer wegen des freien Eigentums an der Walk-, Öl- und Hirsenmühle auf Queichheimer Gemarkung. Die Mühle hatte ursprünglich dem Eckbrecht Groß, Amtmann zu Böchingen und seiner Ehefrau Anna gehört. Diese hatten die Mühle an die Gebrüder Philipp Jakob und Johann von Helmstadt verkauft. Nach Philipp Jakobs Tod ging sie an dessen Tochter Anna, Ehefrau des Tiburtius Bechtolf von Flersheim, der Mutter des klagenden Johann Christoph von Flersheim, über. Die Mühle wurde vom Pächter Nikolaus Schmidt, gen. Hirse Nickel, zur Mahlmühle umgewandelt. Die Beklagten sehen die Mühle ebenso wie die nahe dabei gelegene Dammühle als bischöflich-speyerisches Mannlehen an. Beide Mühlen waren vor 181 Jahren mit Zustimmung des Bischofs von Speyer als Lehensherr durch die Herren von Scharfeneck an Hans von Helmstadt, Amtmann in Lauterburg, auf Wiederkauf verkauft worden. Eckbrecht Groß und seine Vorfahren hatten nur ein Leiherecht von denen von Helmstadt, denen sie vier Gulden und einen Eimer Öl reichen mußten. Seit dem Tod der Herren von Scharfeneck sind die von Helmstadt vom Bischof mit den Mühlen als Mannlehen belehnt. Der Verkauf der streitigen Mühle durch Groß im Jahr 1530 sei ein richtiger „jüdischer“ Kauf, der die Rechte verletzt habe 167.

 

Um 1699 war Hans Velten *Hochdörfer der Dammüller in Landau. Seine Ehefrau Anna Margaretha geb. Britz war am 10.6.1699 Taufpa­tin in Landau bei der am 8.6.1699 in Landau geborenen Britz (Tochter des Landauer Stadtmüllers Andreas *Britz und dessen zweiter Ehefrau Maria Magaretha Brück [Brick]) 168.

 

Am 13.2.1796 bestätigt Pleickart Maximilian Augustin Graf v. Helmstatt daß ihm Bischof August von Speier (dessen Lehensbrief vom gleichen Tage inseriert ist) die Than- und Walkmühle in Queichheimer Gemarkung gelegen, verliehen hat 169.

 

Bis ca. 1764 war Johann Adam *Naaß der Müllermeister auf der „sogenanten Daumühl bei Landau gelegen“. Nach seinem Tod wur­de ein Inventar über de Nachlaß erstellt 170. Die Einrichtung der Mühle wurde vor Erstellung des Inventars in einer Expertise ge­schätzt, die von den sachverständigen Müllern Christian Limbarth und Ludwig Hüner (Müller auf der Queichheimer Mühle) erstellt wurde 171.

 

Im Archiv „Service Historique de l'Armée de Terre, Archives du génie“ in Vincennes/Paris befindet sich das „mémoire des ouvrages de fortification ... pendant l'année 1785“ in Landau (Akte Best. Xe 341 Génie) betr. die Mühlen in Landau. Dieses enthält die Bitt­schrift von Franz Ignaz Schmaltz und Heinrich Weygand, Stadtmüller an den Kriegsminister Maréchal de Ségur: Während des Früh­lings, Sommers und Herbstes 1786 hat man zur Reinigung der Queich das Bachbett trockengelegt, deshalb waren die Müller arbeits­los vom 21.3.-1.11.1786. Der Hof hatte für die Jahre zuvor Entschädigungen bezahlt. Wegen der ständigen Versandung durch die Queich hatten die Franzosen vor, die Mühlen entlang der Queich abzureißen, wogegen der Magistrat und die Bürger der Stadt prote­stierten. Im Jahre 1787 stürzen die Fassaden von 4 Häusern auf der linken Seite der Queich unterhalb der Stadt- und der Neumühle ein. Zudem kam es zu stän­digen Überschwemmungen, unter denen die Stadt zu leiden hat. Im Dezember 1787 kommt ein sehr scharf gehaltener Brief aus dem Kriegsministerium, wonach de Kosten für weitere Umbauten und Reparaturen an der Queich von der Stadt oder der Provinz zu tragen sind, weil die beiden sich einem Abriß der beiden Mühlen widersetzen. In der Akte ist 1788 der Johann Valentin *Schantzenbach als Pächter der Dammühle erwähnt, die den Grafen von Helmstadt gehört und drei Gänge hat.. Johann Bernhard Naas ist als Pächter der Hirschmühle genannt 172.

 

Um 1792 ist Valentin Schantzenbacher als Müller in Landau; er ist am 1792 vor den französischen Truppen emigriert 173.

 

Um 1793 war Bernhard *Naas als Müller auf der Daumühle; er ersteigerte im Rahmen der „französischen Nationalgüterveräußerung“ am 23.5.1795 ein in Landau gelegenes, ehemals im Eigentum des „Kapitels von Landau“ stehendes Hausanwesen 174.

 

In diesem Inventar befindet sich auch eine „Beschreibung der Erbbestandsmühl Dammühl genant“: „Solche besteht in drey Mühlrä­der, vier Mahlgäng und Schälgang, einer Hanfreib und ein Öhlmühl, alles unter einem Bau“ 175.

 

1859 ist die Mühle aufgegeben und wird als „ehemalige Dammühle“ bezeichnet 176.

 

 

- Hammerschmiede:

in Landau gibt es die Straße „An der Hammerschmiede“, nördlich von Kanalweg gelegen.

 

Die Hammerschmiede war zeitweise auch Ölmühle. Im Landauer Eilboten Nr. 88 vom 6.11.1858 annonciert „Dr. Ludwig Bähr, Oelmüller auf der Hammerschmied, als Vormund der minorennen Octavia und Florentine Bähr“, die Verpachtung von verschiedenen Grundtücken 177.

 

 

- Hirsenmühle, Hirschenmühle:

s. Queichheim

 

 

- Kanalmühle:

um 1749 war Johann Christoph Scheuer der „Müller auf dem Canal“. Nach dem Ableben seiner Ehefrau wurde am 6.7.1749 ein“Inven­tarium“ über den Nachlaß der Verstorbenen aufgenommen: „so weyland Sophia Charlotta geborenen Wittlin im Leben Chri­stoph Scheu­ers Müller auf dem Canal dahier geveste Ehefrau“ 178.

 

 

- Kiehl'sche Mühle:

die Mühle lag in Landau im „grünen Viertel“ in der Stadtmühlgasse neben dem russischen Dampfbad 179.

 

Müller auf der Mühle war Friedrich Kiehl (∞ Sybille Weygandt, beide † 1856). Im Eilboten Landau Nr. 3 vom 10.1.1857 heißt es: „.. las­sen die Kinder und Erben der in Landau verstorbenen Ehegatten Herrn Friedrich Kiehl, gewesener Müller, und Frau Sibylle Weygandt“ verschiedene Äcker im Bann von Landau und Queichheim versteigern 180.

 

Im Eilboten Landau Nr. 16 vom 25.2.1858 wird die Kiehl'sche Mühle in einer polizeilichen Anordnung genannt: „Den hiesigen Anwohnern wird andurch zur Kenntniß mitgetheilt, daß das Einwerfen von Eis oder anderen Materialien in den Queichbach zwischen der Einlaß­schleuße und der Kiehl'schen Mühle verboten ist, wie der Artikel 81 des Lokalpolizei-Beschlusses bei Strafe verbietet, Gegenstände, wel­che den Lauf des Wassers hemmen können … in den Bach zu werfen“ 181.

 

 

- Lohmühle am Holzhof:

am 4.9.1848 wurde die Lohmühle am Holzhof, auf Landauer Gemarkung gelegen, bestehend aus Lohmühle mit Wohnhaus, dem Lohgra­ben versteigert 182.

 

Im „Eilboten Landau“ vom 31.8.1850 teilt der Holzhändler Weber unter dem Datum „Landau, den 30. August 1850“ folgendes mit: „Um mehreren Anfragen zu begegnen, zeige ich hiermit an, daß auf meiner neu errichteten Schneidmühle beim Holzhofe auch für Jeder­mann geschnitten wird ..“ 183.

 

 

- Lohmühle Zeppelinstraße:

heute Friesenstraße 1 184; auf die frühere Mühle deuten Straßennamen in der unmittel­baren Umgebung: Straße im Lohl, Löhlstraße, Am Lohgraben.

 

 

- Mühle im „Grünen Viertel:

+++klären: Lage unklar+++ Am 7.12.1848 wurde „auf Anstehen der Erben des in Landau verlebten Müllers, Hr. Martin Weygand er­babtheilungswegen ... versteigert: Eine Mahlmühle sammt Wohnhaus, Nebengebäude, Scheuer, Stallung, Keller, Hofraum und zu Landau gelegen neben Hessert und Knobloch. Das Mühlenwerk ist neu erbaut und im besten Zustand.“ 185. Am 25.4.1853 wurde in Landau die Zwangsverstei­gerung durchgeführt gegen die Witwe und Erben des Müllers Johann Martin *Weygand, darunter : „Ein Wohnhaus sammt Mahl- und Lohmühl ... zu Landau im grünen Viertel am Eingang der Queichbach gelegen“ 186.

 

 

- Neumühle, Thorsch-Mühle:

die Neumühle ist identisch mit der Thorsch-Mühle 187.

 

1656 wurde die Neumühle im Zusammenhang mit der Ausbesserung des Walles „und der Stadtmauer vom oberen Thore bis zur Neu­mühle […] tüchtig gearbeitet“ 188.

 

Die Mühle wird lage­mäßig zunächst in der Rosengasse verzeichnet. 1708 heißt es: in der „ Rosengassen gelegene Mühl, die Neu­mühle genannt“ 189; auf die Neumühle deutet noch heute die Neumühlgasse hin, die sich in Stadtmitte Landau nördlich der Queich im An­schluß an die Bachgasse in östlicher Richtung erstreckt.

 

Borg meint 190 m.E. unzutreffend: „... die Mühle von Thorsch, die man Stadtmühle nannte, obwohl sie an der Neumühlgasse (Haus Nr. 6) lag und obgleich es ... auch eine Stadtmühlgasse gab.“

 

Heute Anwesen Neumühlgasse 6, bei der Überführung der Weißquartierstraße. Der rustierte Einfahrtsbogen, dessen Scheitelstein ein Mühlrad zeigt, trägt die Jahreszahl 1759 191.

 

Auf die eine Mühle, die an dieser Stelle errichtet wurde, weist eine Inschrift mit der Jahreszahl 1587 hin. Sie wurde 1587 durch „Hanntz Glöckner“ erbaut. Die ursprüngliche Mühle wurde wohl 200 Jahre später abgerissen und auf dem Grundstück eine neue Mühle errichtet, auf die ein im hinteren Gebäude in die Wand eingelassener Sandstein hinweist, mit dem Text: „R 1587“. Auch diese Mühle wurde An­fang des 20. Jh abgerissen und 1901 neu aufgebaut 192.

 

Die Neumühle wird 1589 in den Quellen erstmals erwähnt. Unterm 18.11.1589 bewilligt der Rat der Stadt, daß in der städtischen neuen „Würtzmühl“ neben Gewürzen und Öl auch auf einem Mahlgang Korn gemahlen werden darf 193. In dem Protokolleintrag vom 21.11.1589 wird die Mühle als „neue Mühle“ bezeichnet und auf 6 Jahre gegen eine jährliche Gült von 50 fl vergeben 194. An­fangs wur­de die Mühle noch einige Male als „neue Würzmühle“ bezeichnet, aber bereit von 1590 an findet sich nur noch der Name „Neumühle“ 195 oder „Untere Mühle“ 196. Der Neubau der Mühle von 1587 war also namensstiftend.

 

Im Ratsprotokoll der Stadt Landau vom 22.11.1650 befindet sich der Eintrag: „Die Engelhartische Vormund, so bißhero die Zinnß von 600 fl auß der Neumühl erhaben, sollen selbige auß dem Salzhauß von denselben gefällen empfangen.“ Auf dem gleichen Proto­koll ist am Rande vermerkt: „Henrich Velten Engelhards Zinnß“ 197.

 

1680 wird Matthias Katzenberger erwähnt als Bürger und Müller auf der Neumühle in Landau; ∞ mit Anna Christina NN. 198. Am 29.12.1708 ist beurkundet: „Anna Christina weyl: Math. Katzenberger hin­terl. Wittib und Frantz Katzenberger der Becker versetzen die „ in der Rosengassen gelegene Mühl, die Neumühle genannt“ an den freiherrlich Layischen Amtmann zu Kirrweiler, Frantz Eme­rich Caspar Neander und dessen Ehefrau Maria Susanna Weberin, um 800 Gulden Bargeld an 199. Ob der Kaufvertrag vollzogen oder rückabgewi­ckelt wurde, ist bisher ungeklärt. Jedoch „versetzt“ am 16.7.1716 der „Frantz Katzenberger, ... Becker undt Anna Maria Schneeberg­erin uxor ...ihren Antheil an sogenante Neumühle gelegen in der Rosengaß, zwischen der Queich, vorm französ: Lazareth und Herren Mich: Stahlen ... um 1011 fl“ an Frantz Geller .. Stadtmüllern und Annam Barbaram Schaafen uxorem ...“ 200.

 

Bis 1777 war Andreas Schmaltz der Müller Beständer der Neumühle; dieser verkaufte am 18.4.1777 die Mühle mit Zustimmung der übri­gen Kinder an seinen Sohn, den Müller Frantz Ignatz *Schmaltz 201. Ab 1782 war der Müller Frantz Ignatz *Schmaltz, 1810 des­sen Schwiegersohn Johann Baptist *Lerch 202. Die Übergabe der Neumühle erfolgte gem. notariellen Vertrag vom 31.5.1808. Danach ver­kauften der Franz Ignaz *Schmaltz, Müller in Landau, und dessen Ehefrau Marie Johanette an Johann Baptist Lerch und dessen Ehefrau Marie Jacobea geb. Schmaltz die in der Rosengasse gelegene Neumühle für 34000 frs. 203.

 

Lerch wurde, wie sein Grabstein auf dem Friedhof in der Zweibrückerstraße Landau, ausweist, am 19.10.1813 „im Mühlwerk ent­seelt gefunden“ 204. 1821 ist Heinrich Mertz, der zweite Ehemann der Jacobäa Lerch geb. Schmaltz, Besitzer des Anwesens. 1831 geht die mit 4 Mahlgängen versehene Mühle an Johann Philipp Lerch, den Sohn aus der ersten Ehe der Jacobäa Schmaltz mit Johann Baptist Lerch über 205.

 

Im Archiv „Service Historique de l'Armée de Terre, Archives du génie“ in Vincennes/Paris befindet sich das „mémoire des ouvrages de fortification ... pendant l'année 1785“ in Landau (Akte Best. Xe 341 Génie) betr. die Neumühle und die Stadtmühle in Landau.. Dieses enthält die Bittschrift von Franz Ignaz *Schmaltz und Heinrich Weygand, Stadtmüller an den Kriegsminister Maréchal de Sé­gur: Wäh­rend des Frühlings, Sommers und Herbstes 1786 hat man zur Reinigung der Queich das Bachbett trockengelegt, deshalb waren die Mül­ler arbeitslos vom 21.3.-1.11.1786. Der Hof hatte für die Jahre zuvor Entschädigungen bezahlt. Schmaltz hat eine Mühle mit 5 Gängen, Weygand 6 Gänge. Schmaltz hat eine Frau, 6 Kinder und mehrere Diener, zahlt jährlich 250 Livres Steuer. Weygand hat 3 Kinder, seine Mühle hat einen canon von 40 Malter seigle [Anm.: Roggen], Abgaben jährlich etwa 600 Livres im März 1787 bekommt Schmaltz für 239 Tage 1254 und Weygand 1673 Livres. Wegen der ständigen Versandung durch die Queich hat­ten die Franzosen vor, die Mühlen ent­lang der Queich abzureißen, wogegen der Magistrat und die Bürger der Stadt protestierten. Im Jahre 1787 stürzen die Fassaden von 4 Häusern auf der linken Seite der Queich unterhalb der Stadt- und der Neumühle ein. Zudem kam es zu ständigen Überschwemmungen, unter denen die Stadt zu leiden hat. Im Dezember 1787 kommt ein sehr scharf gehaltener Brief aus dem Kriegsministerium, wonach de Kosten für weitere Umbauten und Reparaturen an der Queich von der Stadt oder der Provinz zu tragen sind, weil die beiden sich einem Abriß der beiden Mühlen widersetzen 206.

 

Am 31.5.1808 verkauft der Müller Frantz Ignatz *Schmaltz die Neumühle in Landau an den Schwiegersohn Johann Baptist Lerch und dessen Ehefrau Maria Jakobea Schmaltz 207.

 

Im Eilboten Landau vom 8.8.1840 befindet sich folgende Bekanntmachung: „Zur Wiedereinsandung der Fundament-Mauern der zwi­schen den Mühlen im Innern der Stadt Landau am Queichbach gelegenen Häuser ist für nöthig befunden worden, die Hauptschwelle der Neumühle um 12 Zoll zu erhöhen.“ 208.

 

Im Historischen Adreßbuch von Landau aus 1892 ist Philipp Lerch in der Neumühlgasse 6 als Mühlenbesitzer eingetragen. Im Adreßbuch von 1902 erscheint als Mühlenbesitzer im Anwesen Neumühlgasse 6 der Franz Lerch 209.

 

1962 kaufte die Stadt Landau die Thorsch'schen Mühle in der Neumühlgasse einschließlich der Wasserrechte. Zweck des Kaufs war es, die Stauanlage der Mühle in der Queich zu beseitigen, dadurch den Stau der Queich verschiedenen Bereiche der Innenstadt unter star­kem Wasserdruck der Queich zu leiden hatten 210.

 

Beständer der Mühle waren:

- um 1680 Matthias Katzenberger

- bis 18.4.1777 Andreas Schmaltz; Vater des Frantz Ignatz Schmaltz; er übergibt mit Vertrag vom 18.4.1777 die Neumühle in Landau an seinen Sohn

- ab 18.4.1777 Frantz Ignatz Schmaltz; seine Tochter Maria Jacobea Schmaltz ∞ mit dem Müller Johann Baptist Lerch; auf Ignatz Schmaltz folgt 1808 sein Schwiegersohn Johann Baptist Lerch

- ab 1808 Johann Baptist Lerch († vor 1821); ∞ mit Maria Jacobea Schmaltz, verh. *Lerch

- ab 1821 Heinrich Merz; dieser ist der 2. Ehemann der Jacobea Schmaltz, verw. Lerch

- ab 1831 Johann Philipp Lerch, der Sohn der Jacobäa Lerch und des Johann Baptist Lerch

- 1892 Philipp Lerch

- 1902 Franz Lerch

 

Photo:

- Borg: Frühe Liebe zu Landau, S. 84: „An der Queich zwischen Reduitstraße und Weißquartierstraße. Mitte halbrechts ehem. Thorschmühle“, nicht datiert

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. Q22 (Triftamt Neustadt) Nr. 235: Landauer Neumühle, 1866

 

 

- Pulvermühle:

gehört der Stadt Landau; sie bestand bereits 1542; in ihr ließ der Rat der Stadt Landau „für die Harnascher (= Harnisch-Macher) noch eine eigene Baliermühle einrichten“ 211. 1579 nahm die Stadt wegen der kriegerischen Zeiten einen Pulvermacher an, der eine Woh­nung im Dietmarsturm erhielt. Die Verfertigung des Pulvers wurde ihm zentnerweise bezahlt, unterschiedlich je nach der Art des Pul­vers. Von der Pulvermühle mußte er,wie sich aus einer Urkunde von 1583 ergibt, jährlich 4 Pfund Pfennige ent­richten 212.

 

 

. Schneidmühle am Holzhof:

s. Angaben bei Lohmühle am Holzhof

 

 

- Spitalmühle:

die Bezeichnung „Spitalmühle“ für die ehemals zum Landauer Spital gehörige Mühle kommt urkundlich gesichert erstmals im Jahr 1433 vor 213. Die Mühle als solche ist jedoch mindestens um 700 Jahre älter; sie ist namensgebend für das Dorf „Mulinhusen“ - Mühlhausen gewesen, das im Jahr 800 im Fuldaer Codex (Nr. 188) bezeugt wird und das in der Gegend des Löhl bis in das 15. Jh. hinein bestand. Die Mühle lag also in der ehemaligen Gemarkung des Dorfes Mühlhausen. 1412 kaufte die Stadt Landau 2/3 des Dorfes und der Gemar­kung Mühl­hausen und im Jahr 1432 noch das restliche Drittel. Das Dorf ging bald darauf ein, wie die benach­barten Dörfer Servelingen, Eutzin­gen und Oberbornheim. Die Gemarkungen dieser Dörfer fielen auch an Landau, die Dorfbewohner übersiedelten nach und nach in die durch Mauern geschützte Stadt. Das Landauer Spital wird erstmals 1294 urkundlich genannt, der Flurname „Mühlweg“ in der ehe­maligen Mühlhauser Gemarkung findet sich urkundlich erstmals 1312. Wann jedoch die Mühle in Besitz des Landauer Spitals übergegan­gen ist, läßt sich in den Quellen nicht feststellen. Vermutlich, d.h. mit größter Wahrscheinlich­keit gelangte die Mühle 1412 oder spätes­tens 1421, als die Stadt Landau das Dorf und die Gemarkung Mühlhausen erwarb, an das städtische Spital. Da das Land­auer Spital, wie die Stiftskirche und das damit verbundene Augustiner-Chorherren-Kloster eine Grün­dung des damaligen Landauer Stadtherrn Emich IV. von Leiningen, um 1280 entstanden ist, ist es jedenfalls nicht möglich, die Müh­le etwa schon vor 1280 mit dem Spital in Verbindung zu bringen. Auch gehörte Dorf und Mühle „Mühlhausen“ im 13. und 14, Jh. zum Hochstift Speyer 214.

 

Bis vor 1573 war Thomas *Storr († vor 1573) der Spitalmüller in Landau 215.

 

Am 20.2.1685 wird der Hanß Conrad Lettenbauer jun. als Spitalmüller in Kai­serslautern genannt 216. Im Schatzungsprotokoll 1685 heißt es: „Eine Mühl in hiesiger Statt beym Clostergarten an der Statt Mawer an Conrad Lettenbawer uf 8 Jahr ad 34 fl Korn verlie­hen“ 217.

 

Bis ca. 1749 war Andreas Lau der Spitalmüller in Landau, ∞ mit Maria Elisabeth Hartmann. Nach seinem Tod ließ die Witwe 1749 ein „Inventarium“ vor dem „Commisgreffe“ Busch im Rahmen der Erbteilung erstellen, daran beteiligt die aus der Ehe stam­menden Kinder namens Maria Elisabetha, Maria Regina und Anna Margaretha Lauin. Zum Nachlaß gehörte u.a. „Item den dritten Theil ahn einer Mühl und Hammerschmitt, … eine Mahlmühl benebsdt der Öhlmühl samt Recht und Gerechtigkeiten[,] die Hospital­mühl ge­nant ...“ 218.

 

Spitalmüller war zeitweise Matthäus *Britz, der Sohn des Landauer Stadtmüllers Andreas *Britz (geb. ca. 1643 – 14.09.1706) 219.

 

Um 1795 war Anton Bähr als Müller auf der Spitalmühle Landau; er ersteigerte im Rahmen der „französischen Nationalgüterveräu­ßerung“ am 23.5.1795 ein in Landau gelegenes, ehemals im Eigentum des Bistums Speyer stehendes Grundstück 220.

 

Am 8.2.1827 wird anläßlich der Nachlaßversteigerung der Stadtmühle Annweiler, als Nebenvormund der Kinder Breitling aus Ann­weiler, der Müller auf der Spitalmühle Landau, Andreas *Bähr, im Intelligenzblatt des Rheinkreises genannt 221.

 

Am 27.9.1825 heiratet in Landau der Müller Franz Anton Bähr, 24 Jahre alt, die Luise Barbara Schmadel, 21 Jahre alt und aus Land­au 222.

 

Im Landauer Eilboten vom 6.7.1839 teilt Andreas *Bähr, Müller auf der Spitalmühle bei Landau, mit, „daß er neben seiner Mahl- und zwei Oelmühlen nun auch eine Schneidmühle errichtet hat, wozu derselbe bereits die Genehmigung k. hoher Regierung der Pfalz erhal­ten hat. ... Sie schneidet augenblicklich 22 französische Schuh, und in Bälde wird sie es auf 36 Schuh bringen.“ 223.

 

Mit Annonce vom 11.4.1848 sucht die Spitalmühle für die Bordmühle einen Bordschnitter, zum sofortigen Arbeitsbeginn 224.

 

Durch Beschluß der königl.-bayr. Regierung vom 13.3.1859 wurde der Müller auf der Spitalmühle bei Landau, Paul Joseph *Braun, zum Polizeiadjunkten für die außerhalb der Festungsmauern von Landau gelegenen Stadtteile ernannt225.

 

1894 brannte die Spitalmühle ab 226.

 

Die Mühle muß aber wieder aufgebaut worden sein, denn sie wird um 1930 [err.] erwähnt; der damalige Besitzer hieß NN. Kreuzer 227.

 

 

- Stadtmühle:

+++prüfen: es gab 2 Landauer Stadtmühlen 228+++

 

in der Stadtmühlgasse gelegen, später Haus Stadtmühlgasse Nr. 3. Das Haustor trägt die Jahreszahl 1774 229.

 

Borg meint 230 [Anm. d. Verf.: m.E. unzutreffend]: „... die Mühle von Thorsch, die man Stadtmühle nannte, obwohl sie an der Neumühl­gasse (Haus Nr. 6) lag und obgleich es ... auch eine Stadtmühlgasse gab.“

 

Die Stadtmühlgasse erlitt ein ähnliches Schicksal wie die Bachgasse und wurde bei dem Fliegerangriff 1944 schwer getroffen; sie wurde im Zuge des Wiederaufbaus der Marktstraße „amputiert“, d.h. ihr Zugang von der Marktgasse her wurde überbaut, so daß nur noch der hintere Teil von der Waffengasse her den Namen 'Stadtmühlgasse' trägt. Den Namen gab dieser Gasse das alte Fachwerk­haus der ehe­maligen Stadtmühle, das Anfang der 1930er abbrannte. Zu diesem Zeitpunkt war die Stadtmühle nicht mehr in Betrieb. Auf dem Grund­stück wurde 1932 das neue Feuerwehrhaus errichtet 231.

 

Am 12.8.1584 verkaufen der Stadtmüller zu Landau, Adolf *Hardtweck und „Gertruda sein eheliche Hausfraw“ ein Gülte und einen Acker 232.

 

Seit der Errichtung der Neumühle oder Unteren Mühle aufgrund der Bewilligung von 1589, wurde für die ursprüngliche Mahlmühle und ältere Stadtmühle fortan nur noch die Bezeichnung „Alte Stadtmühle“ gebraucht 233. Andreas * Britz war an 1676 Stadtmüller in Landau (geb. ca. 1643 - 14.09.1706). Er wurde 1676 nach den Ratsprotokollen als Bürger aufgenommen und die Stadtmühle zur Pacht erhal­ten. Sein Sohn Matthäus Britz war zunächst Spitalmüller, nach dem Sterbeeintrag im luth. Kirchenbuch war er Stadtmül­ler 234. Dessen Sohn Johann Friedrich *Britz war dann ebenfalls wieder Stadtmüller in Landau 235.

 

Am 16.7.1716 kauft der Stadtmüller in Landau, Frantz Geller, die Neumühle in der Rosengasse in Landau. Der Kauf ist wie folgt beurkund­et: „...Frantz Ratzenberger, ... Becker undt Anna Maria Schneebergerin uxor ... [verkaufen]ihren Antheil an sogenante Neu­mühle ge­legen in der Rosengaß, zwischen der Queich, vom französ: Lazareth und Herren Mih: Stahlen des Raths ... um 1011 fl“ an Frantz Geller .. Stadtmüllern und Annam Barbaram Schaafen uxorem ...“ 236.

 

Um 1760 Philipp Georg Bug der Müller auf der Stadtmühle in Landau; er erstellte als Sachverständiger nach dem Tod des Müllers auf der Hirschenmühle in Landau, Anton Moritz Naaß am 29.9.1760 ein Gutachten über das Inventar der Hirschenmühle 237.

 

Um 1783 wurde beabsichtigt die beiden Landauer Stadtmühlen (!) an den dortigen Kanal zu verlegen 238.

 

Bei dem großen Eisgange im Februar 1784 litt die Stadt ... durch Überschwemmung bedeutenden Schaden, und da man die Mühlen als die Hauptveranlassung dieses unglücklichen Ereignisses betrachtete, so machte das Geniecorps den Vorschlag, die beiden Mühlen in der Stadt nebst der unterhalb derselben gelegenen herrschaftlichen Mühle abzubrechen [Anm.: die Neumühle] und hinwegzuschaf­fen ...“ 239. Hiergegen gab es einen abweichenden Vorschlag der angenommen wurde . „Demgemäß wurden nicht nur schützende Schleusen an­gelegt und die Queich mit Quadersteinen eingefaßt, sondern auch noch besonders künstliche Vorrichtungen zur Hebung der Mühlrä­der bei hohem Wasserstande und zur Abführung des angeschwemmten Sandes gemacht ...“ 240.

 

Im Archiv „Service Historique de l'Armée de Terre, Archives du génie“ in Vincennes/Paris befindet sich das „mémoire des ouvrages de fortification ... pendant l'année 1785“ in Landau (Akte Best. Xe 341 Génie) betr. die Neumühle und die Stadtmühle in Landau.. Dieses enthält die Bittschrift von Franz Ignaz *Schmaltz und Heinrich *Weygand, Stadtmüller an den Kriegsminister Maréchal de Ségur: Wäh­rend des Frühlings, Sommers und Herbstes 1786 hat man zur Reinigung der Queich das Bachbett trockengelegt, deshalb waren die Mül­ler arbeitslos vom 21.3.-1.11.1786. Der Hof hatte für die Jahre zuvor Entschädigungen bezahlt. Schmaltz hat eine Mühle mit 5 Gängen, Weygand 6 Gänge. Schmaltz hat eine Frau, 6 Kinder und mehrere Diener, zahlt jährlich 250 Livres Steuer. Weygand hat 3 Kinder, seine Mühle hat einen canon von 40 Malter seigle [Anm.: Roggen], Abgaben jährlich etwa 600 Livres im März 1787 bekommt Schmaltz für 239 Tage 1254 und Weygand 1673 Livres. Wegen der ständigen Versandung durch die Queich hat­ten die Franzosen vor, die Mühlen ent­lang der Queich abzureißen, wogegen der Magistrat und die Bürger der Stadt protestierten. Im Jahre 1787 stürzen die Fassaden von 4 Häusern auf der linken Seite der Queich unterhalb der Stadt- und der Neumühle ein. Zudem kam es zu ständigen Überschwemmungen, unter denen die Stadt zu leiden hat. Im Dezember 1787 kommt ein sehr scharf gehaltener Brief aus dem Kriegsministerium, wonach de Kosten für weitere Umbauten und Reparaturen an der Queich von der Stadt oder der Provinz zu tragen sind, weil die beiden sich einem Abriß der beiden Mühlen widersetzen 241.

 

Im Eilboten Landau teilt der Stadtmüller Wendelin Niederreuther mit: „Durch neue und beste Construierung meiner Mühle bin ich in Stand gesetzt, nicht nur alle Mehlsorten erster Qualität, sondern sie auch um den möglichst billigsten Preis zu liefern 242.

 

Im Historischen Adreßbuch von Landau aus 1892 ist Ludwig Geropp als Mühlenbesitzer der Stadtmühle eingetragen und betreibt dort mit einem Partner die „Handelsmühle Niederreuther & Geropp“. Im Adreßbuch von 1902 erscheint die Stadtmühlgasse nicht mehr 243.

 

Photo:

- Borg: Frühe Liebe, S. 34r: Landau, Partie an der Stadtmühle, nicht datiert

 

 

- Thorsch-Mühle:

s. Neumühle

 

 

- Untere Mühle:

s. Neumühle

 

 

- Würtzmühle:

s. Neumühle

 

Unterm 18.11.1589 bewilligt der Rat der Stadt, daß in der städtischen neuen „Würtzmühl“ neben Gewürzen und Öl auch auf einem Mahlgang Korn gemahlen werden darf 244. In dem Pro­tokolleintrag vom 21.11.1589 wird die Mühle als „neue Mühle“ bezeichnet und auf 6 Jahre gegen eine jährliche Gült von 50 fl verge­ben 245. Anfangs wurde die Mühle noch einige Male als „neue Würz­mühle“ bezeichnet, aber bereit von 1590 an findet sich nur noch der Name „Neumühle“ 246 oder „Untere Mühle“ 247.

 

 

 

 

 

Landstuhl:

VG Landstuhl, Lk Kaiserslautern; die Stadt grenzt im Norden an die Westpfälzische Moorniederung („Landstuhler Bruch“). Südlich und östlich liegt sie am Rande des Pfälzerwaldes. Wenige Kilometer westlich beginnt die Sickinger Höhe. Der Ort Landstuhl wurde Mitte des 12. Jahrhunderts Zentrum der gleichnamigen Herrschaft, die nach verschiedenen Inhabern Ende des 15. Jahrhunderts an die Herren von Sickingen kam. Das bekannteste Mitglied dieser Familie war Franz von Sickingen. Er musste sich nach seiner Niederlage beim Pfälzi­sches Ritteraufstand auf seine Burg Nanstein bei Landstuhl zurückziehen, wo er bei der Belagerung durch den Erzbischof von Trier, den Pfalzgrafen bei Rhein sowie den Landgrafen von Hessen beim Beschuss der Wehrbauten schwer verwundet wurde und am 7. Mai 1523 seinen Verletzungen erlag. Die Burg Nanstein wurde 1689 durch die Franzosen zerstört. Die Herrschaft fiel 1815 an das Königreich Bay­ern. Den Namensbestandteil „Sickingenstadt“ trägt die Stadt seit dem 14. Juli 1995.

 

Mühlen:

zur Stadt gehörten ursprünglich 3 Mühlen; die Untere Mühle stand innerhalb der Stadt; sie war zuerst Mahl-, später Ölmühle. Die beiden anderen, die Mittlere Mühle und die Obere Mühle, standen im He(i)mbachtal, in dem Einschnitt zwischen Herren- und Burg­berg einer­seits und dem Geis- und Kirchberg andererseits. Von der mittleren Mühle ist bekannt, daß die durch Johann Kneip um 1700 wieder auf­gebaut wurde. Es wurde ihm gestattet, eine Sägemühle anzuschließen 248. Über die Obere Mühle ist ein Erbbestandsbrief vom 28.7.1723 erhalten ge­blieben 249. Danach ist Erbbeständer für die außerhalb der Stadt gelegene Mühle der Schwanenwirt zu Kinds­bach Kilian Menges mit seiner Ehefrau Maria Magdalena. Er zahlt 300 fl bar und gibt jährlich 13 Ma. Korn als Pacht 250.

 

Im 30jährigen Krieg gingen die drei Landstuhler Mühlen unter. Erst um 1690 konnten die Freiherrn von Sickingen die Obere mühle wie­der aufbauen lassen. Zehn Jahre später waren auch die nahe dabei gelegene Mittlere Mühle und auch die in der Stadt befindliche Unte­re Mühle (heute Anwesen Geib) wieder errichtet 251.

 

Der Müller in Landstuhl, Johann Wolff *Schäfer wird am 27.7.1684 in Contwig als Pate genannt bei der Taufe der Tochter Anna Eli­sabetha Weber, der Tochter des Müllers Johann Balthasar *Weber 252 sowie am 22.3.1685 in Contwig bei der Taufe d. Johann Wolff Schäfer, S. des Försters in Contwig Cyriax Schäfer und der Anna Appolonia NN. 253.

 

Um 1750 wurde die Hochrad-Mühle als vierte herrschaftliche Landstuhler Mühle errichtet 254; es folgten die untere Felsenmühle (etwa 1775, Adam Weber) und die obere Felsenmühle (um 1825, Peter Weber) 255.

 

Um 1734 war der NN. Nicolaus als Müller in Landstuhl +++klären: welche Mühle+++; dessen Sohn J. Nicolaus ∞ am 4.5.1734 in Rei­chenbach die Anna Katharina Forbach aus Mühlbach/Glan 256.

 

 

- Felsenmühle, untere:

hier handelt es sich nicht um die Moordammühle, die auch einmal Felsenmühle hieß, sondern um die ehemalige Mühle am sog. Heim­bach südlich der Stadt in einem engen Tal:1886 „obere und hintere Felsenmühle“, 1916 „Felsenmühle, untere, 1963 „Felsen­mühle“ 257. „1892 wurde die obere Felsenmühle von der Stadt erworben, ... 1897 die Felsenmühle von Ludwig Pallmann“, d.i. die untere Felsen­mühle, damit sie im Interesse der Verbesserung der Wasserleitung still­gelegt werden konnten 258.

 

Der Name leitet sich ab von dem am Mühlplatz am Heimbach an stehenden Felsen 259.

 

Die untere Felsenmühle wurde etwa 1775 errichtet, der erste Betreiber war Adam Weber 260.

 

1865 wird als Mühlenbesitzer in Landstuhl der Kaufmann Pallmann genannt 261.

 

 

- Felsenmühle, obere:

die obere Felsenmühle wurde um 1825 durch Peter Weber errichtet 262.

 

 

- Hochrad-Mühle, Hochmühle:

die ursprüngliche Hochrad-Mühle wurde 1523 bei der Beschießung Landstuhls im Sickingschen Krieg gegen Franz von Sickingen zer­stört. Sie war eine der beiden ursprünglichen Mühlen, welche die Bevölkerung der Stadt mit Brotmehl versorgte 263.

 

Um 1750 wurde die Hochrad-Mühle als vierte herrschaftliche Landstuhler Mühle neu errichtet. Das Wasser wurde durch einen höl­zernen Kandel auf das oberschlächtige Wasserrad geleitet. 1807 kam die Hochrad-Mühle im Wege der französischen Nationalverstei­gerung „un­ter den Hammer“ und wurde von dem Müller Lambert Martin ersteigert. In den folgenden 90 Jahren wechselten die Besit­zer mehrfach. 1859 wurde durch einen Blitzschlag großer Schaden verursacht. Als die Stadt Landstuhl 1897 alle Mühlen und Müh­lenrechte am Heim­bach aufkaufte, stellte auch die Hochrad-Mühle den Betrieb ein 264.

 

Am 28.4.1807 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf der „Hochmühl“. Eigentümer war die Graf­schaft Sickingen. Pächter war Josef Pfeiffer. Käufer war Martin Lambert aus Landstuhl, der die Mühle zum Kaufpreis von 6200 fr über­nahm 265.

 

 

- Mittlere Mühle:

die Mittlere Mühle stand, wie die Obere Mühle, im He(i)mbachtal, in dem Einschnitt zwischen Herren- und Burgberg einerseits und dem Geis- und Kirchberg andererseits. Von der mittleren Mühle ist bekannt, daß die durch Johann Kneip um 1700 wieder aufgebaut wurde. Es wurde ihm gestattet, eine Sägemühle anzuschließen 266.

 

 

- Moordammühle; auch Felsenmühle:

sie liegt unmittelbar nördlich der Autobahn bei Landstuhl am Autobahnparkplatz Geisweisen, allerdings in der Gemarkung Ramstein 267. Die Mühle liegt im Kaisersgrund im Landstuhler Bruch und ist völ­lig aufgegeben 268.

 

Nicht zu verwechseln mit der Felsenmühle; auch die Moordammühle hieß einmal Felsenmühle 269. Sie ist bereits frühzeitig erwähnt. Im 15. Jh (jüngere Abschrift) geht die Gemarkungsgrenze „forth auf den Velsen ahn der Hill auf die Veldts Mühl am Mohrwaag, ste­het ein Stein auf dem Hochspiz 270 1710 heißt es zu einem Grenzumgang: „Der Anfang ist gemacht worden im Mohrwaag gegen dem Bruch ¼ stund von Landstuhl entlegen, aber vermög alten Weißthumbs eine Mühl die Feldtsmühl genandt ge­standen, alldorthen auf dem thamb an Hochspitz stehet ein Marchstein, so in der mitte Von einander gerissen und neu gesetzt werden solle 271. Das „Hill“ in der ersten Grenzbeschreibung ist mhd. Hülwe, hüll = Pfütze, Pfuhl, Sumpflache. „Veldts Mühl“ in der älteren und „Feldtsmühl“ in der jüngeren Grenzbeschreibung meinen „Felsmühl“, und die Mühle war auf einer aus dem Bruch aufragenden Felspalte erbaut. 1837 heißt sie „Fel­sen-, Kreuz- auch Moordamm-Mühle. Der heutige Name Moordamm-Mühle erklärt sich aus der Stellung der Mühle beim Damm des Moorwoogs, der in alten Urkunden auch als „Moorwaag“ bezeichnet ist. Er wurde zum Betrieb der Mühle aufge­staut. Bei der Mühle führt ein Weg über den Felsen und den Moorbach (Mohrbach) und damit über die Landstuhl-Ramsteiner Gemar­kungsgrenze und hier war ein Kruzifix aufgestellt; Daher stammt der weitere Name “Kreuzmühle“ 272.

 

Literatur/Urkunden:

- Hübler, A.: Das Schicksal der Moordamm-Mühle ist noch ungewiß; in: "Die Rheinpfalz" Ausgabe Kaiserslautern vom 11.1.1961

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis; in: "Die Rheinpfalz" / Pfälzische Volkszeitung. Nr. 62 vom 14.3.2000 (Moordamm-Mühle bei Land­stuhl)

 

 

- Obere Mühle:

heute Anwesen Mühlstraße 2; der erhaltene und unter Denkmalschutz stehende Krüppelwalmdachbau stammt aus dem ersten Viertel des 19. Jh. 273.

 

Über die Obere Mühle ist ein Erbbestandsbrief vom 28.7.1723 erhalten geblieben 274. Danach ist Erbbestän­der für die außerhalb der Stadt gelegene Mühle der Schwanenwirt zu Kindsbach Kilian Menges mit seiner Ehefrau Maria Magdalena. Er zahlte 300 fl bar als Kauf­preis und gibt jährlich 13 Ma. Korn als Pacht 275.

 

Um 1870 war die Mühle im Besitz des reichen Landstuhler Kaufmanns und Münchener Hofrats Joseph *Benzino. Er ließ das Anwe­sen zu einer Ölmühle umbauen, verpachtete sie auf 10 Jahre und verkaufte sie schließlich 1890 an den Kaufmann Heinrich Held. 1925 mußte der Betrieb eingestellt werden 276.

 

 

- Untere Mühle:

+++klären: ob identisch mit „unterer Felsenmühle+++.

 

Im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung wurde Untermühle für 4300 fr an Sr. Rebour aus Paris übertragen 277.

 

 

- Walkmühle:

1586 verkaufen Velten Bernhausen Sohn und seine Frau Kathrina ihre Walkmühle zu Landstuhl in der Heimbach 278. Nach Herzog 279 verkauft 1586 der luth. Pfarrer in Landstuhl, Anton Kallenfels, die Walkmühle an seinen Sohn Theobald Kallenfels. Pfarrer Kallenfels (∞ mit Marg. Bern, T. d. Hans Bern aus Landstuhl 280) hatte die Mühle (wohl) bei einem Gütervergleich 1581 mit seinem Schwager Hans Bern (Pfleger vom Kottenhaus in Landstuhl) erhalten 281.

 

1596 ist Theobald Kallenfels, Bürgermeister in Landstuhl, der Besitzer der Besitzer d. Walkmühle in der Heimbach 282. Kallenfels ist der Bruder d. luth. Pfarrers Jakob Kallenfels 283

 

1742 wird im Konvertitenregister der katholischen Pfarrei Kaiserslautern benannt, die „Weber Maria Magdalena, Walkmühle bei Land­stuhl“; diese war zuvor reformierten Glaubens gewesen 284.

 

 

Literatur/Urkunden zu Mühlen:

- Knocke, Theodor: Chronik der Stadt Landstuhl (Landstuhl 1975), S. 161-163

- Lindemer, O.: Mühlen in der Herrschaft Sickingen-Landstuhl; in: Pfälzische Heimatblätter 1957, S. 49-50

 

 

 

 

 

Landstuhl, Herrschaft:

 

 

Mühlen:

das Gebiet gehörte im Mittelalter zur Herrschaft Hohenburg. Durch Heirat der Tochter Margarete des Wirich Poller von Hohenburg kam die Gegend um Landstuhl mit der Burg Nanstein an Schweikhard von Sickingen und seine Familie, deren bekanntester Vertreter Franz von Sickingen war. Vor der Auflösung gehörten zur Herrschaft Landstuhl: das Großgericht mit den Orten Bann, Harsberg, Her­mersberg, Horbach, Kindsbach, Krickenbach, Linden, Queidersbach, Weselberg, Zeselberg und das Kleingericht mit den Orten Hauptstuhl, Lang­wieden, Martinshöhe, Gerhardsbrunn, Kirchenarnbach-Obernheim, Knopp, Oberarnbach, Mittelbrunn, Scharrhof und Schauerberg. Der Regierungssitz war Landstuhl. Die Bäche der Sickinger Höhe und des Landstuhler Bruchs trieben folgende Mühlen 285:

 

  1. Steinalber Mühle

  2. Bann Walk- und Mahlmühle

  3. Horbacher Mühle

  4. Schwanenmühle bei Horbach

  5. Lindener Mühle

  6. Hohenecker Mühle

  7. Geiselberger oder Hertersweiler Mühle

  8. Knopper Mühle

  9. Labacher Mühle

  10. Mittelbrunner Mühle

  11. Scharrmühle

  12. Neumühle am Arnbach zwischen Obernheim-Kirchenarnbach und Hettenhausen

  13. Belzmühle bei Bruchmühlbach

 

Literatur/Urkunden zu Mühlen:

- Lindemer, O.: Mühlen in der Herrschaft Sickingen-Landstuhl; in: Pfälzische Heimatblätter 1957, S. 49-50

- Müller, Hermann und Petry, Wendelin: Denombrement der Herrschaft Landstuhl Anno 1681, Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 2003, S. 309 = HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von Sickingen).

- Sprißler, Joseph: Alte Mühlen in und um Landstuhl; in: NSZ-Rheinfront, Kaiserslautern v. 14.4.1938

- Sprißler, Joseph: Mittelpunkte im Leben des Volkes. Alte Mühlen in Landstuhl erzählen; in: NSZ-Rheinfront, Kaiserslautern, v. 18., 20. u. 21. 2. 1939

 

 

 

 

 

 

Langenbach:

heute OT von Konken-Langenbach, VB Glan-Münchweiler, Lk Kusel; in der Nordwestpfalz an der Grenze zum Saarland südwestlich von Konken gelegen; dort gibt heute die Mühlstraße; nicht zu verwechseln mit Berglangenbach

 

Anm.: nicht zu verwechseln mit der Langenbacher Mühle im Weilburgischen bei Selters/Taunus (südlich von Weilmünster, die Langenba­cher Mühle liegt hart östlich vom Dorf Langenbach/Taunus im Talgrund an der L 3026).

 

Mühlen:

- Langenbachermühle:

hier war Franz Jungen als Müller ansässig; seine Witwe Anna Margaretha NN heiratete am 5.8.1727 den Peter Beford aus Nastätten 286.

 

Östlich von Langenbach Richtung Herschweiler gelegen; Langenbach war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Lichtenberg; im Mühlenproto­koll des Oberamts Lichtenberg von 8.7.1746 ist die Konken-Langenbacher Mühle wie folgt zusammenfassend beschrieben 287: “liegt am Langenbach, der sich bei Mie­sau in den Glan ergießt, zwischen Langenbach und Herschweiler. Vorderteich 660 bis zur Klause, von da nochmals 40 Schritt zur Mühle. 2 Wasserräder von 17 1/2 und 13 Schuh Höhe treiben 2 Mahlgänge. Langenbach, Kon­ken und Her­schweiler sind in die Müh­le gebannt. Erbbeständer ist Johann Abraham *Heyel. Er gibt 3 Ma Korn, 3 Ma. Hafer und 2 Gul­den als Pacht. Vorbesitzer war Jakob Mehl, der um 550 fl verkauft hat. Abraham Heyel hat einen auf seinen Namen lautenden Erbbe­standsbrief vom 12.5.1737 in Hän­den.” 288.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 48 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Concken-Langenbacher Mühl [hat] 2 Waßer Räder welche 2 Mahlgäng treiben; [zahlt an Pfacht] 2 fl in Geld, und alle 3. Jahr einen trockenen [?] Weinkaufs Guld, 3 Mltr Korn, 3 Mltr Habern; Langenbach, Concken und Herschweiler, aus 66 famil: bestehend, seynd hieher gebannt.“ 289

 

1886, 1916 und 1963 heißt es Langenbachermühle, 1837 heißt sie dagegen noch „Schloßmühle“, weil sie nahe beim Schloß Petters­heim steht 290.

 

1954/55 war Friedrich Zimmermann der Müller auf der Langenbacher Mühle; diese wurde 1954/55 stillgelegt 291.

 

 

 

 

 

Langmeil:

s. Alsenbrück-Langmeil

 

 

 

 

 

Langweiler bei Lauterecken:

VG Lauterecken, Lk Kusel; liegt am Jeckenbach in der Westpfalz zwischen dem Pfälzerwald und dem Hunsrück. 47,5 Prozent der Gemar­kungsfläche sind bewaldet. Im Norden befindet sich Sien, im Osten Merzweiler, im Süden Homberg und östlich liegt Unter­jeckenbach. Der Ort wurde im Jahr 1276 erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter hieß das Dorf "Landweiler", vermutlich nach einem Franken na­mens Lando. Im 16. Jahrhundert erfolgte die Umbenennung und Umdeutung in "Langweiler". Im 30jährigen Krieg wurde das Dorf von kroatischen Söldnern vollkommen zerstört und blieb 12 Jahre lang unbewohnt. Das Dorf gehörte den Wild- und Rheingrafen im Amt Grumbach. 292

 

Mühlen:

Langweiler besaß 4 Mühlen, die Öl-, Tiefenthaler-, Pulver- und die Eselsmühle 293.

 

Hans Dietz (∞ mit Barbara NN. [† beerd. 13.10.1629]) war Müller zu Langweiler 294.

 

 

Mühlen:

- Mühle bei Langweiler:

 

Literatur:

- LA Speyer Best. U 313 (Amt Grumbach) Nr. 112: Prozeß zwischen dem Müller Friedrich Maurer, Langweiler, und der Gemeinde Lang­weiler wegen Stauung des Mühlbaches und der dadurch entstandenen Behinderung des Mahlbetriebes, 1865-1883 (Gerichte: LG Saar­brücken, LOG Köln)

 

 

- Ölmühle Langweiler:

um 1760 war Philipp *Edinger der Müller auf der Langweiler Ölmühle 295.

 

Um 1787 war Johann Jakob *Fehres als Ölmüller auf der der Langweiler Ölmühle 296; er ist der Sohn des Heinrich Jakob *Fehres; ∞ 23.1.1787 in Herrensulzbach mit Maria Elisabeth Hübner (T.d. Johanns Hübner aus Langweiler); aus der Ehe stammen 6 zu Langweiler geborene Kinder 297.

 

 

- Sägemühle bei Langweiler:

schon vor 1600 stand am Ausgang des Grumbachtals eine wassergetriebene Sägemühle, die aber schon bald ihren Betrieb einstellte. Erst um 1760 wurde an der gleichen Stelle erneut eine Sägmühle erbaut, die bis zu ihrer Stillegung im Jahre 1930 mehrfach ihre Zweck­bestimmung geändert hat. Die Mühle wurde 1964/65 abgerissen298

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Best. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Sägemühle in Langweiler

- Internetdatei „Wolles-Web-Welt“: http://www.wolfgang-heep.de/_lmweb/langweiler_mühle.htm

 

 

 

Langweiler-Mühle / Saarland:

s. Bischmisheim

 

 

 

 

 

Langwieden:

VG Bruchmühlbach-Miesau, Lk Kaiserslautern; südlich von Bruchmühlbach-Miesau und nordöstlich von Martinshöhe gelegen, ge­hörte zur sickingschen Herrschaft Landstuhl 299.

 

Mühlen:

im äußersten Westen der Gemarkung Langwieden, direkt an der Gemarkungsgrenze zu Martinshöhe befindet sich die Flur „Mühlwie­se 300.

 

- Alte Mühle bei Langwieden:

Wüstung bei Zweibrücken; der Flurname „An der alten Mühle“ und 1740 verzeichnetes „Schlaif-Mühle“ 301 sprechen von einer unterge­gangenen Mühle. Sie ist auch in eine im 2. Weltkrieg in Verlust geratene Karte der Herrschaft Sickingen aus dem 18. Jh. einge­zeichnet gewesen. Von der Mühle, die einst Bannmühle war, erzählt der Volksmund, der Hahn in der Mühle habe gekräht: „Alleweil kummt Korn“, darauf der Hund kla­gend gebellt: „Wu? Wo?“ und nun das Mühlrad geknarrt: „Vun Langerte, vun Langerte“ (d.i. Langwieden) 302.

 

Im Grundstückskataster Langwieden ist am 24.9.1845 der Gutsbesitzer Daniel Müller vom Basterhof/Gemeinde Martinshöhe als Eigentü­mer einer Wiese in Langwieden, in der Flur „In den Mühlwiesen“ und eines Ackers in der Flur „An der alten Mühle“ eingetra­gen303.

 

In der Katasterlithographie der Steuergemeinde Langwieden (um 1840, err.) befindet sich in der Südwestecke der Gemarkung Langwie­den, unmittelbar an der Grenze zur Gemarkung von Martinshöhe, an der Straßenkreuzung zwischen der Straße von Martinshöhe und der Straße Langwieden-Bruchmühlbach die Gemarkung „An der alten Mühle“. Dort ist im Verlauf der Straße von Martinshöhe eine Brücke eingezeichnet, bei der es sich mE um die in LA Speyer Best. H3 Nr. 1276: „Acta Gemeinde Martinshöhe, Weg- und Brückenbau­ten, 1828-1831“ (Brücke über den Wolfsbach); darin Bl. 9: „Weeg von Martinshöhe nach der Wolfsmühle“ beschriebene Brücke handeln dürfte. Es handelt sich daher mE bei der „Alten Mühle“ um die Wolfsmühle ++++prüfen++++.

 

 

- Wolfsmühle:

lag an der Wolfsbach, nahe der Brücke über die Wolfsbach, am Weg von Martinshöhe nach der Wolfsmühle ++++prüfen: wohl auf Ge­markung von Langwieden, des Dorfes nordöstlich von Martinshöhe; dort vereinigen sich an der Gemarkungsgrenze zwei kleine Bäche, und dort könnte die Wolfsmühle gelegen haben ++++

 

Zwischen 1778 und 1790 wird Johannes Fremgen als Müller auf der Wolfsmühle genannt

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 714: Karte Steuergemeinde Katasterlithographie o..J. (um 1841, err)

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. H3 Nr. 1276: „Acta Gemeinde Martinshöhe, Weg- und Brückenbauten, 1828-1831“ (Brücke über den Wolfsbach); darin Bl. 9: „Weeg von Martinshöhe nach der Wolfsmühle“

 

 

 

 

 

Laubenheim:

VG Langenlonsheim, Lk Bad Kreuznach; in Rheinhessen, an der Nahe gelegen; gehörte zum kurpfälzischen Oberamt Stromberg.

 

Mühlen:

die Laubenheimermühle liegt nördlich des Ortes an der Nahe; die Gebäude, darunter das spätklassizistische Wohnhaus um 1850/60 ste­hen unter Denkmalschutz.

 

um 1683 war Heinrich *Schneider der Müller in Laubenheim; er ist 1683 im Schatzungsregister des kurpfälzischen Oberamts Strom­berg mit einem Vermögen von 125 fl aufgeführt 304.

 

Im Schatzungsregister von 1720 wird der Müller Anton Steig erwähnt, „hat nur eine schlechte Mahlmühle“; er wird mit einem Ver­mögen von 125 fl veranschlagt 305. Dort wird 1720 auch der Müller Andreas Berg erwähnt. „Hat erst kürzlich eine schlechte Mühl gekauft und wurde ihm die Mühlwache hinausgelöst 306.

 

Es gab in Laubenheim mehrere Mühlen. Eine alte Mühle, die näher zum Dorf hin gelegen war, wurde schon im frühen 18 Jh. durch Überschwemmung zerstört. In einer Karte von 1797 von Johann Heinrich Schmitt ist an Stelle der späteren Rumpf'schen Mühle eine„Walters Mühle“ eingetragen. Im Ortsverzeichnis von 1817 heißt die Laubenheimer Mühle „Jägers Mühle. In der Unteren Troll­mühle waren Anton Schmitt (1783-1866 und Frau Ehefrau Elisabeth Kruger. Weil ihnen das Wasser des Trollbachs nicht ausreichte kauften sie am 30.4.1827 die „Jägers Mühle“ von Johann Jäger, die fortan „Laubenheimer Mühle Schmitt“ genannt wurde 307.

 

 

 

 

 

Laumersheim:

VG Grünstadt-Land, Lk Bad Dürkheim; am Eckbach gelegen.

 

Laumersheim liegt im historischen Leiningerland in der Talaue des Eckbachs, der das Dorf von Südwesten nach Nordosten durch­fließt. Die Landschaft wird geprägt durch den hügeligen Übergangsbereich zwischen Mittelgebirge und Flachland; westlich erhebt sich die Haardt als Ostrand des Pfälzerwaldes, im Osten erstreckt sich die Oberrheinische Tiefebene. Die Hügelstruktur ist links des Eckbachs, nordwestlich von Laumersheim, besonders deutlich ausgeprägt. Dort liegt der Goldberg, eine 162 m hohe Erhebung, über welche die Wasserscheide zwischen den Einzugsgebieten des Eckbachs im Süden und seines linken Zuflusses Floßbach im Norden verläuft. Rechts des Eckbachs und südlich des Dorfes liegt mit dem 126 m hohen Palmberg ein wesentlich weniger markanter Hügel 308.

 

Als Liutmarsheim wurde der Ort gegen Ende des 8. Jahrhunderts erstmals erwähnt; dies spricht für einen fränkischen Gründer na­mens Liutmar oder Ludmar. Um 1155 kam das Dorf an die damals noch staufischen Pfalzgrafen, die es als Lehen an die Leininger gaben. Seit 1255 sind die Herren von Lumersheim bezeugt. Später hatten nacheinander die Herren von Randeck, die Löwensteiner, die Flersheimer, die Kurpfalz und – ab 1705 – das Fürstbistum Worms den Besitz inne. Im Jahre 1364 erhielt Laumersheim durch Kaiser Karl IV. die Stadtrechte, verlor sie aber bereits 1422 wieder. Bei der Erhebung zur Stadt wurde der Ort auch befestigt. Aller­dings sind die Mauern heute nicht mehr zu sehen, sie wurden 1525 im Bauernkrieg stark beschädigt und 1689 durch die Franzosen im Pfälzischen Erbfolge­krieg völlig zerstört. Nur noch Fragmente sind von einem Wasserschloss übrig, das Hans von Flersheim, Schwiegervater des Ritters Franz von Sickingen, 1492 erbaut hatte 309.

 

Literatur/Urkunden:

- Andermann, Kurt: Drei unbekannte Urkunden zur Geschichte der Familie von Flersheim; in: Pfälzer Heimat 1979, S. 16 (enthält Ver­kauf eines Gutes in Laumersheim mit genealogischen Angaben zu Grundeigentümern in Laumersheim)

- Jöckle, Clemens: Wallfahrtsstätten im Bistum Speyer, München / Zürich: Steiner & Schnell = Große Kunstführer Band Nr. 104, 1. Auf­lage 1983

- Kiefer, Heinrich: Die im Laumersheimer Pfarrbuch beschriebenen Rechtsverhältnisse zur Baulast der Laumersheimer Kirche im Jahr 1718 (auch zum kurmainzischen Rath Freiherr Franz Friedrich von Langen; zum Laumersheimer Schloß; zu Maßen, Maßeinhei­ten, Ge­wichten und Geld/Währung/Münzen im pfälzischen Raum); in: Pfälzer Heimat 2000, S. 53 ff.

- Kilian, Rolf: Untertanen-Listen des kurpfälzischen Oberamts Alzey vom Jahr 1698; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 1956, S. 57ff, 77ff;

 

Mühlen:

am 1.11.1366 bekennen der Edelknecht Friedrich von Venningen und seine Gattin Lucard, an Lumppen von Schornsheim 20 Malter jähr­licher Korngült zu schulden und verpfänden dafür ihre Mühle zu Laumersheim und den Hof genannt „Der Döcherlin Hofreyde“, der Döchterlin Wiesen und Weinberge zu Laumersheim 310.

 

1510 schließt das Kloster Werschweiler über seine Güter in Laumersheim einen Erbbestandsvertrag ab mit „Barbeln Hans Jack, Mül­lers Sohn zu Laumersheim und Ottilia, Eheleute“ 311.

 

1817 gab es in Laumersheim folgende Mahlmühlen: a) Weidenmühle mit 2 Mahlgängen, b) Hormunys [?] Mühle mit 2 Mahlgängen 312.

 

 

- Dorf- und Weidenmühle:

sie gehörte zur Grafschaft Leiningen, und war dem Bistum Worms zuständig313.

 

1747 ergeht ein von langenscher Erbbestandsbrief über die Weidenmühle bei Laumersheim 314.

 

1777 war die Weidenmühle als „erloschenes Lehen“ dem deutschen Kaiser zugefallen 315. Am 11.12.1777 verkaufen Anton von Orb, Französischer Husarenrittmeister unter dem Regiment Esterhasi und seine Frau Charlotta von Orb, geborene von Langen, Eigentü­mer des ehemalig Frh. von Langischen Rittergutes zu Laumersheim 1 Stück Feld zu einem an die dortige, dem Kaiser als erloschenes Lehen heimgefallene Weidenmühle führende Wege, an die zur Grafschaft Falkenstein angeordne­te Administration um 150 fl. 316.

 

Am 25.3.1806 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung die Veräußerung der Mühle mit 2 Gängen in Laumers­heim. Eigentümer waren Graf von Falkenstein, Erben. Pächter war NN. Berthold. Der „Meunier“ Tobias Berthold aus Laumersheim kaufte die Mühle für 11500 fr 317. Offenbar zahlte Berthold den Kaufpreis nicht, denn am 22.12.1806 erfolgte erneut der Verkauf der Mühle. Käufer war nunmehr Friedrich Dupré aus Laumersheim, „ministre du culte hélvetique“ [= ref. Pfarrer in Laumersheim Fried­rich Jakob *Dupré). Der Kauf­preis betrug 14800 fr. 318.

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 319 wird Philipp Worf als Eigentümer der Dorfmühle Laumersheim genant. Die Mühle verfügt über zwei Mahlgänge, die von einem unterschlächtigen Mühlrad angetrieben werden.

 

1817 bestehen zwei getrennte Mühlen: die Dorfmühle und die Weidenmühle +++prüfen: wie was das vorher ?+++. In einem Verzeich­nis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 320 wird Heinrich Steinbrunn als Eigentümer der Weiden­mühle Lau­mersheim genannt. Die Mühle verfügt über zwei Mahlgänge, die von einem unterschlächtigen Mühlrad angetrieben wer­den.

 

 

- Erbbestandsmühle, Freinsheimer Mühle:

sie gehörte 1681/82 zur Geistlichen Güterverwaltung Heidelberg (CGA) 321, Kollektur Freinsheim, woher der Name Freinsheimer Mühle herrührt 322.

 

1721 wird in einer Akte der CGA Heidelberg erwähnt eine Gültverschreibung an einem Haus in der Mühlgasse in Leimersheim (Anm.: = Laumersheim; s. LA Speyer Repertorium A13 Stichwort Leimersheim, conf. Laumersheim) 323 und 1771 Hof und Scheuer in der Mühl­gasse 324.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 264i: Bestand der Freinsheimer Erbbestandsmühle in Laumersheim, 1681-1682

 

 

- Hornungsmühle:

im 18. Jh. gehörte die Hornungsmühle den Freiherrn von Langen. Am 4.10.1751 ergeht durch die Freiherrn von Langen ein Erbbestandsbrief über die Hornungsmühle zu Laumersheim 325.

 

Im Frankenthaler Wochenblatt vom 27.12.1828 heißt es: „Wieder-Versteigerung. Vermög Stipulation welche in einem vor dem unter­zeichneten Notär am 28ten August 1827 aufgenommen Steigprotokoll enthalten ist und auf Anstehen von Joseph Kaufmann[,] Handels­mann zu Freinsheim wohnhaft, als angewiesener Gläubiger, wird die nach dem erregten Protokoll durch Jacob *Grünig von Lau­tersheim ersteigte daselbst gelegene sogenannten Hornungs-Mühle, bestehend in einem Wohngebäude, Scheuer, Stallung, Kelterhaus, Thorhaus, Hofgering, und sonstige Appartinentien; sodann eine Mahlmühle mit zwei Gängen wovon der eine zum Schälen eingerich­tet ist, nebst den dazu gehörigen Mühlgeräthschaften; ferner: 48 Aren Garten- Wiesen- und Baumfeld bei der Mühle gelegen; und endlich 52 Aren Wiesen daselbst in der Hogel, wegen nicht geleisteter Zahlung ... öffentlich wieder anderweit auf Eigenthum verstei­gert.“ 326

 

 

 

 

 

Lauter, Gewässer:

die Lauter, in Unterscheidung zur südpfälzischen Wieslauter auch als Waldlauter bezeichnet, ist ein 39,4 km langer, orografisch rech­ter Nebenfluß des Glan. Die Lauter entspringt im Pfälzerwald, durchfließt die Kaiserslauterer Senke und strebt dann dem Glan durch das Nordpfälzer Bergland zu. Das mittlere Gefälle der Lauter auf der ca. 24,5 km langen Strecke zwischen Katzweiler und Lauter­ecken be­trägt 2,1 m auf 1000 m, wobei eine mittlere Abflußmenge von 1808 l/sec vorhanden ist. Die Werte zeigen eindeutig bessere Antriebsbe­dingungen als am Speyerbach oder Woogbach 327.

 

Wegen den Mühlen an der Lauter kam es zu Streitigkeiten zwischen Kurpfalz und Pfalz-Zweibrüchen. In einer Urkunde des kaiserli­chen Notars in Mainz NN. von Leiningen vom 22.4.1700 wird davon berichtet, daß dieser weisungsgemäß Zeugen in Wolfstein in dieser Streit­sache zu vernehmen habe. 328. Diese Irrungen wurden durch den Mannheimer Vertrag vom 1737 beigelegt 329.

 

Die Wasserverhältnisse der Lauter wurden, im Gegensatz zum Speyerbach und Woogbach, von den meisten Müllern im 19. und 20. Jh. als „günstig“ bezeichnet 330.

 

An der Lauter lagen im Abschnitt von Katzweiler bis Lauterecken im frühen 19. Jh. bis 1840 12 reine Mahlmühle mit ca. 33 Mahl­gängen (ohne Schälgänge): Schafmühle Katzweiler, Oppensteiner Mühle (Olsbrücken), Neumühle (rechts des Mühlkanals in Ols­brücken), Neu­mühle (links des Mühlkanals), Schmeißbachermühle, Roßbacher Mühle, Wolfsteiner Mühle, Oberweiler Mühle, Hein­zenhauser Mühle, Lohnweiler Mühle, Rheingrafenmühle Lauterecken, Stadtmühle Lauterecken 331. Die Kapazität der Lautermühlen wurde nur unwesent­lich gesteigert und lag um 1860 bei ca. 38 Mahlgängen 332.

 

Literatur/Urkunden:

- Archiv Kreisverwaltung Kusel, Nr. 661-04: Mühlen und Stauanlagen, Lauter

- o.A.: „Das Mühlenrad am Bach sich dreht …: die Mühlen des Lautertals haben meinst eine vielhundertjährige Geschichte; in: Pfäl­zische Volkszeitung Nr. 161 vom 14.7.1950

- Schneider, Hermann: Vom Floßwesen auf der Waldlauter. Kurpfälzische Hofkammer vergab die Wasserbauten an den Mühlen in: Rhein­pfalz, Kusel, Rockenhausen Nr. 86 v. 11.4.1960

- Sprißler, Joseph: Alte Mühlen im Lautertal; in: Zeitbilder : illustrierte Heimatbeilage der pfälzischen Presse. - 37 (1933), S. 186-188

- Sprißler, Joseph: Alte Mühlen im Lautertal; in: Heimat-Chronik (Beil. zu: Gemeinde-Anzeiger für die Nord- u. Westpfalz). - 3 (1953), S. 41-42, 45-46

- Wasserwirtschaftsamt Kaiserslautern: Triebwerksakten Lauter

 

 

 

 

 

Lauterburg, Amt:

Stadt und Amt im Hochstift Speyer, heute im Elsaß

 

Mühlen im Amt Lauterburg:

zum Amt Lauterburg gehörten folgende Mühlen 333:

 

  1. Erbbestandsmühle in Herxheim bei Landau

  2. Neumühle in Herxheim

  3. Roßölmühle des A. Christoph in Herxheim

  4. Erbbestandsmühle in Lauterburg

  5. Lauterburger Mahl-, Öl-, Hanfreib- und Stampfmühle

  6. Obermühle in Rheinzabern

  7. Wangenheimer Erbbestandsmühle in Rheinzabern

  8. Obermühle in Rülzheim

  9. Roßölmühle in Rülzheim

  10. Bienwaldmühle an der Lauter „in der Mundat“

  11. Mahl-, Öl- und Sägemühle, die sog. St. Görgenmühle oder Schmelmühle in Scheibenhardt

  12. Oberfreckenfelder Mühle in Schaidter Gemarkung

  13. Mühle zu Siegen

  14. Mühle zu Stundweiler

 

 

 

 

 

Lauterburg, Stadt (Lauterbourg) / Elsaß:

Stadt und Amt im Hochstift Speyer, heute im Elsaß; Sitz des Amtes Lauterburg im Hochstift Speyer.

 

Die Stadt Lauterburg wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 180 katholischen und 5 jüdischen Familien auf 334.

 

 

Mühlen:

in Lauterburg wohnte zeitweise der Müller Ludwig Michael *Mack (∞ 31.10.1836 in Minfeld mit Klara Therese Ubhaus) 335. ++++klä­ren: welche Mühle++++

 

Friedrich *Liebtag (29.10.1870 Hördt – 3.6.1949 Germersheim) war Müller in Lauterbourg/Elsaß und Besitzer der Mühle 336.++++klä­ren: welche Mühle++++

 

Literatur:

- Liebtag, R.: A propos du moulin de Lauterburg; in: l'Outre-Forêt Nr. 113, S. 45-46

- Schunder, J.-P.: Le Moulin de Lauterbourg; in: l'Outre-Forêt Nr. 111, S. 45-50

 

 

- Lauterburger Mahl-, Öl-, Hanfreib und Stampfmühle: 337

 

 

- Herrschaftliche Erbbestandsmühle: 338

in einem Rechtsstreit vor dem Reichskammergericht 1613-1615 klagt der Bischof Philipp Christoph von Speyer gegen gegen Pfalz­graf Johann von der Pfalz als Verwalter der Kurpfalz u.a. wegen Behinderung des Zuflusses der Lauterburger Mühle 339.

 

Karte:

- LA Speyer Best. D2 Karte Nr. 95 16/f31: Plan und Grundriß über die Lauterburger Erbbestandsmühle vom 15.7.1776

 

 

 

 

 

Lauterecken, Amt:

Burg und Herrschaft Lauterecken stammen aus dem Besitz der Grafen von Veldenz, kamen durch Heirat 1444 an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. 1409 vermählte sich der Sohn des Kurfürsten/König Ruprecht III. von der Pfalz und der Elisabeth von Hohenzol­lern, Pfalz­graf Stephan mit Anna von Veldenz, dem einzigen Kind und damit Alleinerbin des Grafen Friedrich III. von Veldenz. Graf Friedrich III. von Veldenz, der letzte Veldenzer im männlichen Stamm, verstarb 1444 ohne Nachkommen. Damit fiel die Grafschaft Veldenz an den Sohn der Agnes von Veldenz († ∞ mit † Pfalzgraf Stephan), Pfalzgraf Ludwig I. den Schwarzen. Die Herrschaft Lau­terecken war von 1543-1694 ein selbständiges Fürstentum Pfalz-Veldenz und wurden nach langem Erbstreit 1733 der Kurpfalz ein­verleibt.

 

Lauterecken war Hauptort des pfalz-zweibrückischen Amtes Lauterecken; um 1542 Bestand das Amt aus dem Orten Wiesweiler, Ber­schweiler, Lohnweiler, Heinzenhausen und Lauterecken; in diesen Dörfern lebten 1542 zusammen 24 Wollenweber und 1571 noch 8 Lei­neweber; das Amt Lauterecken war ähnlich wie Kusel ein historisches Tuchmacherzentrum, in dem weit über den Bedarf der ört­lichen Bevölkerung hinaus auch für den Handel produziert wurde; die dortigen Weber mußten zwei Walkmühlen bauen, die genossenschaftli­che betrieben wurden, eine am Glan und eine an der Lauter; zur Regelung des Betriebsablaufs gaben sich die Teilhaber eine Hand­werksordnung, in der die Rechte und Pflichten der Benutzer der Mühlen festgeschrieben waren 340.

 

Alle herrschaftlichen Erbbestandsmühlen sind im Renovationsprotokoll von 1776 aufgeführt, das von Hofgerichtsrat und Amtskeller Leh­ne aufgestellt wurde 341.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 131 1: „Unterhaltung der Mühlen im Oberamt Lauterecken, 1739-1787“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 131 2: „Renovation der Erbbestandsmühlen im Oberamt Lauterecken, 1744“

- LA Speyer Best A 2 Nr. 131 3: „Renovation über die herrschaftlichen Mühlen im Oberamt Lauterecken, 1776, Bd. 1“

- LA Speyer Best A 2 Nr. 131 4: „Renovation über die herrschaftlichen Mühlen im Oberamt Lauterecken, 1776, Bd. 2“

 

 

 

 

 

Lauterecken, Stadt:

VG Lauterecken, Lk Kusel; im Nordpfälzer Bergland an der Mündung der Lauter in den Glan gelegen.

 

Burg und Amt Lauterecken stammen aus dem Besitz der Grafen von Veldenz, kamen durch Heirat 1444 an das Herzogtum Zwei­brücken. 1409 hatte sich der Sohn des Kurfürsten/König Ruprecht III. von der Pfalz und der Elisabeth von Hohenzollern, Pfalzgraf Stephan mit Anna von Veldenz vermählt, dem einzigen Kind und damit Alleinerbin des Grafen Friedrich III. von Veldenz. Graf Friedrich III. von Vel­denz verstarb 1444, Lauterecken fiel, da inzwischen auch Pfalzgraf Stephan verstorben war, an dessen Sohn und Nachfolger Pfalzgraf Ludwig I. der Schwarzen. Von 1543-1695 gehörte Lauterecken zum selbständigen Fürstentum Pfalz-Veldenz; dieses wurde nach langem Erbstreit 1733 der Kurpfalz einverleibt, wodurch auch Lauterecken kurpfälzisch wurde. Von 1733 – 1797 war Lauterecken Sitz eines kur­pfälzischen Oberamtes, in seinem Bereich lagen 20 Mühlen 342.

 

 

Mühlen:

alle herrschaftlichen Erbbestandsmühlen sind im Renovationsprotokoll von 1776 aufgeführt, das von Hofgerichtsrat und Amtskeller Leh­ne aufgestellt wurde 343.

 

unklar ist bisher der 1692 im katholischen Kirchenbuch erwähnte Müller J. Georg *Lauer; seine Ehefrau „Anna Maria Lauerin, coni­ux J. Georgy Lauer, molitory ibidem“, war am 16.1.1692 in Lauterecken Patin bei der Taufe der Anna Maria Gabel, der Tochter des Johannis Daniel Gabel. 344

 

unklar ist bisher auch der am 10.10,1694 im katholischen Kirchenbuch Offenbach am Glan als Pate bei der Taufe des Johann Georg Ga­bel erwähnt „Müller in Lauterecken, Johann Georg *Bauer“ 345. +++klären: handelt es sich bei dem Müller Johann Georg Bauer / J. Ge­org Lauer um dieselbe Person, die nur schreibfehlerhaft verzeichnet ist ?++++

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird in Lauterecken genannt der Handelsmüller Heinrich Horbach 346.+++klären: wel­che Mühle+++

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird in Lauterecken genannt der Handelsmüller Johann Schlemmer 347.+++klären: welche Mühle+++

 

 

- Bordmühle:

sie lag im Südteil der Stadt Lauterecken 348 1783 war Johann Braun, der sich als Bürger in in Lauterecken niedergelassen hatte, die Er­richtung einer Walk- und Borden­mühle erlaubt worden. Sein Antrag, dort auch eine Mahlmühle zu errichten, wurden wegen Ein­spruchs der anderen Müller abgelehnt. Der Nachfolger des Braun war Peter Fickeis, der die Bordenmühle am 27.5.1816 um 2100 Gulden an Christian *Groß verkaufte. ne­ben der Bordenmühle gab es ab 1826 eine Mahlmühle 349.

 

Christmann meint dagegen 350: „Erste Nennung 1837 als ´Sägemühle`; 1886 und 1916 ´Bordmühle`“ 351.

 

1835 beantragte Christian *Groß, die Genehmigung zur Erweiterung seiner Mühle, „bestehend in einer Schneid- Öl und Hanfreib­mühle“ um einen Mahlgang, um durch diesen“ausgedehnten Mühlenbau“ die Möglichkeit zu erhalten, „seine zahlreiche Familie bes­ser als bisher ernähren zu können“, müsse doch „sein jeziges Mühlwesen eine geraume Zeit des Jahres aus Mangel an Arbeit ganz stille stehen“ 352. Die Genehmigung wurde trotz Einspruchs des Eig­ners der oberhalb an der Lauter in Lohnweiler gelegenen Mühle, Jacob *Spielmann, er­teilt. Die Mahlmühle wurde 1836 vollendet 353.

 

Die Opposition gegen die Erweiterung ist nachvollziehbar, da beide Mühlen nur ca. 600 m voneinander entfernt lagen und die Spal­tung der Wasserkraft in 26/36 für den Müller Spielmann und 10/36 für den Müller Groß betrug 354.

 

Erste Nennung als „Sägemühle“ 1837 355.

 

Im März 1851, als Johann *Brosius Besitzer der Mühle war, brannten das Wohnhaus, die Ölmühle und die Hanfreibe ab. Ein Neubau er­folgte wohl zunächst nicht.

 

1863 erhielt Brosius die Konzession für den Betrieb einer Säge- und Ölmühle “in seinem neuen Bau bei seinem Anwesen”. Sein Nachfol­ger war später Moritz Brosius. Etwa 30 Meter davon entfernt, errichtete Rudolf Brosius 1877 eine Säge- und und Lohmühle, die er noch 1881 betrieb 356; 1886 und1916 Nennung als Bordmühle 357.

 

1874 wurde die Bordmühle in zwei Besitzeinheiten geteilt, wobei die bestehende (später als Bordmühle I bezeichnet)als reine Mahl­mühle weiterarbeitete 358, dagegen 30 m oberhalb eine „Säge- und Lohmühle“ (später als Bord­mühle II bezeichnet) erbaut werden soll­te 359. Die Mahlmühle mußte schon bald eingestellt werden 360, die Mühle wurde als Bordmühle I weiterbetrieben.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2142/1: Lauterecken und Bordmühle, o.D. (1820-1845)

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1354/1: Walk- und Bordmühle Lauterecken, 1781-1788

 

 

- Lohmühle:

s. Bordmühle

 

 

- Loh- und Schleifmühle:

eine 1745 von Johann Zinßmeister aus Reichenbach beantragte Genehmigung zum Bau einer Loh- und Schleifmühle zwischen Lohnwei­ler und Lauterecken wurde erteilt und in Erbbestand gegeben. Ob das Vorhaben realisiert wurde, ist nicht überliefert 361.

 

 

- Mahlmühle (Bordmühle I):

ab 1826, sie lag im Südteil der Stadt Lauterecken und entstand als Teil der dortigen Bordenmühle. 1783 war Johann Braun, der sich als Bürger in in Lauterecken niedergelassen hatte, die Errichtung einer Walk- und Bordenmühle erlaubt worden. Sein Antrag, dort auch eine Mahlmühle zu errichten, wurden wegen Einspruchs der anderen Müller abgelehnt. Der Nachfolger des Braun war Peter Fickeis, der die Bordenmühle am 27.5.1816 um 2100 Gulden an Christian *Groß verkaufte; neben der Bordenmühle gab es ab 1826 eine Mahlmühle 362. Bereits 1783 war dem Johann Braun, der sich als Bürger in in Lauter­ecken niedergelassen hatte, die Errichtung einer Walk- und Bor­denmühle erlaubt worden. Sein Antrag, dort auch eine Mahlmühle zu errichten, wurden wegen Einspruchs der anderen Müller abge­lehnt. Der Nachfolger des Braun war Peter Fickeis, der die Bordenmüh­le am 27.5.1816 um 2100 Gulden an Christian *Groß verkaufte. Neben der Bordenmühle gab es ab 1826 eine Mahlmühle 363.

 

1835 beantragte Christian Groß, die Genehmigung zur Erweiterung seiner Mühle, bestehend in einer Schneid- Öl und Hanfreibmühle und einen Mahlgang, um durch diesen“ausgedehnten Mühlenbach“ die Möglichkeit zu erhalten, „seine zahlreiche Familie besser als bis­her ernähren zu können“, müssen doch „sein jeziges Mühlwesen eine geraume Zeit des Jahres aus Mangel an Arbeit ganz stille stehen“ 364. Die Genehmigung wurde trotz Einspruchs des Eigners der oberhalb an der Lauter in Lohnweiler gelegenen Mühle, Jacob *Spiel­mann, erteilt. Die Mahlmühle wurde 1836 vollendet 365.

 

Die Opposition gegen die Erweiterung ist nachvollziehbar, da beide Mühlen nur ca. 600 m voneinander entfernt lagen und die Spal­tung der Wasserkraft in 26/36 für den Müller Spielmann und 10/36 für den Müller Groß betrug 366.

 

1874 wurde die Bordmühle in zwei Besitzeinheiten geteilt, wobei die bestehende (später als Bordmühle I bezeichnet)als reine Mahl­mühle weiterarbeitete 367, dagegen 30 m oberhalb eine „Säge- und Lohmühle“ (später als Bord­mühle II bezeichnet) erbaut werden soll­te 368. Die Mahlmühle mußte schon bald eingestellt werden 369, die Mühle wurde als Bordmühle I weiterbetrieben.

 

 

- Ölmühle:

Teil der Stadtmühle, rechts des Mühlkanals gelegen

 

Die zur Stadtmühle gehörende Ohligmühle ist im Renovationsprotokoll von 23.5.1776 beschrieben: „Die Ohlig Mühl bestehet im im Lau­fenden Geschirr von einem Waßer und Kampf Radt, Ohlig Steinen und Grest, alles in gutem Standt, auf welcher noch eine beson­dere Wohnung von zweyen Stuben, einer Cammer und Kuch, nebst einem Speicher, so vor etlichen Jahren gantz neu erbauet wor­den.“ 370

 

Von 1843 bis 1949 war die Stadtmühle eine sog. Doppelmühle, bestehend aus einer Mahlmühle und einer davon getrennten Ölmühle.

 

Es erfolgte 1843 die Trennung der Mahlmühle und der Ölmühle. Am 13.6.1843 ersteigerte Heinrich Horbach von den Erben des Johan­nes Horbach (+++klären: dieser wäre dann 50 Jahre Müller auf der Mühle gewesen, oder ist ein gleichnamiger Sohn?+++) die Mahl­mühle der Stadtmühle, bestehend aus einer Mahlmühle mit 3 Mahlgängen, Wohnhaus, Stall, Scheuer, Hofraum, Pflanzgarten und Ein­fahrt durch den Hof der Ölmühle. Bei der gleichen Versteigerung erwarb der Müller Valentin *Brosius die zur Stadtmühle ge­hörende Öl­mühle mit Wohnhaus, Scheuer, Stall und Hof für 7275 Gulden. Die Ölmühle kam 1866 (+++klären: warum?) in den Be­sitz des Peter Burckhardt vom Reckweilerhof, dem 1882 sein Sohn Peter Burkhardt nachfolgte 371.

 

Die Lauterecker Stadtmühle rechts des Mühlkanals (Ölmühle) repräsentierte erst nach der Trennung von 1843 ein unabhängiges Werk, das Valentin *Brosius zunächst als Ölmühle weiterführte 372. Für das Jahr 1859 wird die Brosius'sche Mühle dann allerdings mit einem Wasserrad beschrieben, das „eine Oelmühle, einen Mahlgang u.einen Schälgang“ treibe 373.

 

 

- Rheingrafenmühle:

in Oberlauterecken gelegen; die Mühle lag zwar im kurpfälzischen Gebiet, gehörte dennoch den Wild- und Rheingrafen von Grum­bach 374; dies hatte zeitweise Streitigkeiten wegen der Jurisdiktion zur Folge.

 

Die Wild- und Rheingrafen hatten auf heute pfälzischem Gebiet zwei Herrschaftsbereiche, den einen mit der Residenz Grumbach bei Lauterecken am Glan, den anderen mit der Residenz Gaugrehweiler im Appeltal (vordem Rheingrafenstein bei Bad Münster am Stein). In der unmittelbaren Umgebung des Verwaltungssitzes Grumbach liegen die Dörfer Herrensulzbach, Homberg, Kirrweiler, Schönborn, Deimberg, Buborn und Hausweiler. In diesen Orten gab es keinen Bachlauf, der das ganze Jahr über hätte eine Mühle treiben können. Deshalb sicherten sich die Rheingrafen wohl noch in mittelalterlicher Zeit das Recht für eine Mühle an der Lauter „obwendig des Fle­ckens Lauterecken“, der späteren Rheingrafenmühle 375. Ihre Geschichte läßt sich anhand der Urkunden im LA Speyer fast lückenlos ab 1551 zurückver­folgen 376.

 

Heute Anwesen Rheingrafenstraße 1. Bereits im 15. Jh. besaßen die Wild- und Rheingrafen auf der Gemarkung von Lauterecken eine ih­nen gehörende Getreidemühle. Sie war den Einwohnern des Amtes Grumbach zum Mahlen zugewiesen, weil sich dort kein Was­serlauf befand, der das ganze Jahr über eine größere Mühle mit Wasser versorgen konnte. 1808 baute der Müller und spätere Maire von Lau­terecken (1808-1813) Johannes Brosius das bereits um 1738 schon einmal veränderte Gebäude der Mühle noch einmal um. Die Mühle wurde 1957 stillgelegt 377.

 

Nach einem Eintrag im Kopialbuch der Rheingrafen von Salm-Kyrburg 378 war die Mühle 1526 abgebrochen neu erbaut worden. 1551 erinnerte der Rheingraf an sein Eigentumsrecht mit der Feststellung, daß die ge­nannte Mühle er “uff dem Wasser der Lauter, obwendig des Fleckens gelegen”, so wie seine Vorfahren besitze 379.

 

Um 1613 war Hermann Seyfried von „Wannfried an der Weed“ der „Rheingauische Müller zue Oberlauterecken“; dessen Tochter Margreth wurde am 13.6.1613 in Lauterecken getauft 380. Zuvor in 1611 wird dieser als „Hermann Seibert“ im luth. KB Lauterecken benannt, beim Sterbeeintrag seiner Tochter NN. († 29.9.1611) 381. Am 22.8.1613 „ist dem Rheingrauen Müller Hermann Seyfried ein Sohn gestorben, Thomas genannt“ 382.

 

Johann Friedrich *Heil († 1691 Lauterecken im Alter von 59 Jahren) war Müller auf der Rheingrafenmühle in Lauterecken 383.

 

1699 ist der Hanß Adam NN. ++++klären ++++ der Müller auf der rheingräflichen Mühle in Lauterecken; er ist am 11.8.1699 in Heim­kirchen als Pate bei der Taufe des Hanß Adam Reißel (Reiß), dem Sohn des Peter Reiß von Dörrmoschel und der Anna Elisa­beth Kilian, verw. Christmann 384

 

Am 16.7.1710 erteilt der Johannes Möhn aus Niederalben ein Schuldanerkenntnis über 150 Gulden, welches ihm der Johann Nickel Bier, Bürger und Bäcker zu Baumholder gewährt hat. Das Darlehen steht wohl im Zusammenhang mit dem Kauf der Rheingrafenmühle in Baumholder, die der der Schwiegersohn des Möhn, Matheiß Müller gekauft hat, denn der Kauf der Mühle wird im Kontracten-Protokoll des Oberamts Lichtenberg bei der Protokollierung des Darlehens ausdrücklich genannt. Die Mühle dient neben anderen Güter als Unter­pfand für das Darlehen 385. Dieser Müller in Lauterecken, Matheiß Müller, ist wohl der Ehemann der Anna Margaretha Witwe Müller, die bis 17378 nach dem Tod ihres Mannes die Beständerin der Mühle war.

 

Bis ca. 1737 war die Witwe Anna Margaretha Müller Beständerin auf der Rheingrafenmühle. Diese war ihrem verstorbenen Mann nach­gefolgt. dieser war 1733 mit dem Stadtmüller in Lauterecken in Streit geraten, wegen Erweiterung der Rheingrafenmühle. Die Rheingra­fenmühle besaß 2 Mahlgänge und einen Triller. Der Rheingrafenmüller hatte seine Mahlmühle mit einem zusätzlichen Öl­gang erweitern wollen. da der Stadtmüller an seiner Mahlmühle selbst eine Ölmühle besaß und in der Nähe von Lauterecken noch weitere Ölmühlen vorhanden waren, widersetzte er sich der Erweiterung der Rheingrafenmühle. Kurz vor seinem Tod, etwa 1738, hatte der Rheingrafen­müller seine Mühle umgebaut und sie mit einem dritten Mahlgang versehen. Damit war er leistungsfähiger ge­worden, so daß der Stadt­müller befürchtete, Kunden an ihn zu verlieren. Die darüber entstandenen Streitigkeiten hatte die Witwe Anna Margaretha Müller nach dem Tod ihres Mannes auszufechten. Ihr Gegner, der Stadtmüller, wandte sich an den Landesherrn, die Kurpfalz; diese verurteilte die Müllerin, den dritten Mahlgang abzubauen oder für das recht eine Gebühr von jährlich 1 Gulden zu entrichten 386.

 

1738/1740 ist Johann Theobald *Lützenburger (auch Litzenberger, † 2.10.1739) Müller auf der rheingräflichen Mühle in Oberlauter­ecken 387.

 

1803 war Johann(es) *Brosius (um 1765 Ebernburger Mühle - 19.5.1838 Lauterecken; Sohn des Ebernburger Müllers Johann Georg *Brosius) Eigentümer der Rheingrafenmühle in Lauterecken, und war vom 20.1.1808 bis 1813 Maire von Lauterecken 388; er starb im Alter von 73 Jahren am 19.5.1838 in Lauter­ecken 389.

 

+++klären+++: möglicherweise hat bereits Johann Georg *Brosius die Rheingrafenmühle erworben

 

Um 1855 waren Valentin Brosius und/oder Johann Brosius die Müller in Lauterecken +++klären: beide auf derselben Mühle? ++. Zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Mühlen durch starke Konkurrenz nach Aufhebung des Mühlbanns und des Mahlmono­pols schlossen die Mahlmüller an der Lauter am 24.3.1855 einen Monopolvertrag, mit dem Ziel, durch Ankauf von Uferland und Wasserrech­ten den Bau neuer Mahlmühlen zu verhindern. Hierbei handelte es sich um Jakob *Metfelder in Offenbach, Philipp *Gros zu Wies- bzw. Berschweiler, Valentin und Johann *Brosius in Lauterecken, Jakob *Spielmann in Lohnweiler und Nikolaus *Schlem­mer in Heinzenhau­sen 390.

 

1957/58 war die Fa. Sondermann die Eigentümerin der Rheingrafenmühle; diese wurde 1.7.1957 von Bernhardt Sondermann, dem Sohn des Müllers Hertwig Sondermann stillgelegt 391.

 

Die Müller auf der Rheingrafenmühle waren: 392

- 1558 Hans Otzweiler

- 1609 Johannes Kneusel

- bis 29.11.1611 Hermann Seibert († 29.11.1611)

- 1613 Hermann Hans Seyfriedt aus Wanfried über Eschwege

- 1616 Caspar Conrad

- 1625 Hans Mosel

- 1628 Johann Mußler, auch Mißler

- 1634 Johann Caroli Ruprecht

- 1645 Hanß Michael Scheel

- 1647-6.2.1659 Mathes Haag († 6.2.1659)

- 1647/49 Abraham Wild

- 1671 Hans Peter Pfaff

- 1680 Nickel Heil, Schultheiß und Müller

- 1691 Johann Friedrich Heil († 1691 im Alter von 59 Jahren)

- 1712/15 Matthias Müller

- 1720 Johann Stein

- ab ca. 1733 bis ca. 1737 war die Witwe Anna Margaretha Müller Beständerin auf der Rheingrafenmühle. Diese war ihrem verstor­benen Mann nachgefolgt

- 1737/2.10.1739 Johann Theobald *Lützenburger (auch Litzenberger, † 2.10.1739)

- 1739/5.12.1745 Philipp Jakob Müller († 5.12.1745 im Alter von 44 Jahren), der Sohn des Stadtmüllers in Lauterecken Peter Müller

- 1754, 1771 Peter Fickeisen

 

Photo:

- Denkmaltopographie Kusel, S. 183

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C41 (Rheingrafschaft Akten) Nr. 52/1: “Lauterecken: Die rheingräfliche Erbbestandsmühle daselbst, 1551-1792“

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Rheingrafenmühle in Lauterecken; in: Westrich Kalender 1980, S. 132

 

 

- Stadtmühle:

urkundlich werden zwischen 1580-1592 werden urkundlich “Mühlen in Lauterecken” genannt, die von der veldenzischen Herrschaft im Erbbestand gegen einen Erbpachtzins von 18 Gulden und 40 Ma Hafer verliehen waren. Es handelt sich hierbei zweifellos um die mit ei­ner Ölmühle verbundene Stadtmühle, die eine Bannmühle war und deren Bannbezirk die Bewohner von Lauterecken, Lohnwei­ler und Heinzenhausen gebannt waren 393.

 

Lückenlose Ergebnisse für die Geschichte der Stadtmühle liegen nicht vor. Am 18.8.1597 starb der Müller Wenzelaus Müller an der Pest. 1632 wird Johann Müller als Pächter der Stadtmühle urkundlich benannt; 1637 erscheint der Müller Abraham Wild. Nach ihm kam die Stadtmühle ca. 100 Jahre lang an in die Hände der Müllerfamilie Heil, die auf zahlreichen Mühlen im Glangebiet saß (auch Heyel, Heyl oder Heul).

 

Stammvater dieser Müllerdynastie scheint der Müller in Lauterecken Hans Heul gewesen zu sein, ∞ am 23.9.1638 mit Sara Poth aus Mühlbach/Glan 394. Ihm folgten nach Nikolaus Heul (erstmals genannt 1651) und Philipp Heyl, dem die Mühle um 100 Reichstaler oder 150 Gulden verliehen worden war 395.

 

Nach Ende des Kurpfälzisch-Lothringischen Krieges (1663-1668) wurde der Odenbacher Müller +++klären: Peter Petry ?+++ von der Gemeinde angeklagt, weil seine „Maßung“ nicht stimme. Er wehrt sich in einem ausführlichen Schreiben nach Zweibrücken ge­gen die­sen Vorwurf 396. Darin steht sinngemäß: Niemand habe wegen der Kriegsgefahr zu Odenbach wohnen können. Da sei ihm die Fürstliche Mühle in Lauterecken angetragen worden, die er auch genomen habe. Dort sei er aber in die „Lothringische Plünderung“ geraten, die 4 Tage dauerte, wobei ihm ein Sohn erschossen und sein Leib arg „ramponiert“ worden sei 397.

 

Um 1677 erscheint als Müller in Lauterecken der Hans Nickel *Heyel, Sohn des Friedrich Heyel; er ist 1677 Pate bei der Taufe der Maria Margaretha Engel in Medard 398.

 

Philipp Heyls Nachfolger war um 1690 sein Sohn Peter *Heyl 399, der am 31.7.1720 im Alter von 67 Jahren starb. Dann übernahm sein Schwiegersohn Johann Peter Müller die Mühle und nach dessen Tod (10.3.1731) Johann Heinrich Schmidt aus Matzenbach ge­gen einen Kaufpreis von 3000 Gulden. Da die Mühle jedoch baufällig war und Schmidt das Geld für einen Neubau nicht besaß, ver­kaufte er die Mühle 1741 für 2510 Gulden an Heinrich *Drees vom “Schulzenhof” (Sultz­hof). Auch dieser konnte sich nicht lange auf der Mühle hal­ten und verkaufte sie noch im gleichen Jahr an Johann Lazarus Weinkauf aus Mannweiler. dieser entschloß sich zu einem Neubau, über­nahm sich jedoch finanziell und mußte die Stadtmühle bereits 1749 für 4400 Gulden an Johann Conrad (1) *Hor­bach aus Krebsweiler verkaufen 400. Nach diesem über­nahm 1756 sein gleichnamiger Sohn Johann Conrad (2) *Horbach die Stadt­mühle

 

Die Stadtmühle ist im Renovationsprotokoll von 23.5.1776 beschrieben, das von Hofgerichtsrat und Amtskeller Lehne aufgestellt wurde 401: “So viel das Mühl Weßen undt Lauffende Geschirr selbsten betrifft, bestehet die Mühl aus zweyen Mahl-gängen, und ei­nem Scheel­gang, welch Letzterer dergestalten eingerichtet, und mit einem besonderer Wasser Radt versehen ist,daß, wann auf dem Scheelgang nicht gescheelet wird, derselbe zum Mahlen gebraucht werden könne, wo im ge­gentheil bey dem scheelen nicht gemahlet werden kann, und bey dem ersten Mahlgang ist ein gut neu Wasser und Kampf Radt, Dro­may, Zahnung, Boden und Läufer Stein, forth was darzu er­forderlich, weiter bey dem zweyten Mahlgang befindet sich ebenfalls ein gut Wasser und Kampf Radt, und all üb­rig übrig erforderliches wie bey dem ersten, nicht weniger bey dem dritten Mahl und zugleich Scheelgang befindet sich ebenfalls all obig beschriebenes in gu­tem Stadt; was hingegen das übrige zu dem Mahl Weeßen, als Aus­raith und Vorkästen, Beutel, Sieber und sonstiges betrifft, stehet sol­ches alles in recht gutem und brauchbaren Standt. So viel nun die Mühl an sich selbsten belanget bestehet dieselbe aus einem zweystö­ckigten Wohnhauß, in welchem in dem unteren Stock eine Wohn­stube, Cammer und Kuch, dann einem daran gebauten Balken Keller und Spreu-Cammer, in dem oberen ein großes Zimmer dann ein kleines Stübgen, und zwey Camme­ren, über dießen aber ein durchge­hender Speicher, alles in gutem baumäßigem Standt. Die Mahl und Ohligmühl samt dem Gebäu und darzu gehörigen Pfaltz und Graß­garten, auf der gegenüber Stallungen enthält ... ein Viertel = 29 Ruthen“.

 

Die zur Stadtmühle gehörende Ohligmühle ist ebenfalls im Renovationsprotokoll von 23.5.1776 beschrieben 402: „Die Ohlig Mühl beste­het im im Laufenden Geschirr von einem Waßer und Kampf Radt, Ohlig Steinen und Grest, alles in gutem Standt, auf welcher noch eine besondere Wohnung von zweyen Stuben, einer Cammer und Kuch, nebst einem Spei­cher, so vor etlichen Jahren gantz neu erbauet wor­den.“

 

In dem gleichen Renovationsprotokoll heißt es weiter403: „Diesem Erbbestandt kommt ver­mög dem unterm 12ten Marty 1763 ad perpe­tuas Generationes ausgefertigten Erbbestands Brieff die Banngerechtigkeit in dahiesiger Stadt Lauterecken zu ...“Der Erbbe­ständer Con­rad *Horbach gibt jährlich 20. Ma Korn in den hiesigen herrschaftlichen Speicher und 1 fl 30Xer für den Fischfang. Bannmühle für Lau­terecken, Lohnweiler und Heinzenhausen”.

 

Johann Conrad (2) *Horbach war bis zu seinem Tod 1787 Stadtmüller; ihm folgte sein Sohn Johannes Horbach gegen Zahlung von 5000 Gulden im Wege der Erbauseinandersetzung mit seinen Geschwistern; er geriet wegen fortgesetzten Verstößen der gebannten Mahlgäs­te gegen die Bannpflicht in finanzielle Schwierigkeiten und wollte 1791 die Mühle verpachten, wozu es nicht gekommen ist; auf ihn folg­te (+++klären Gründe: Verpachtung?++++) 1802 Joseph Fickeisen 404.

 

Von 1843 bis 1949 war die Stadtmühle eine sog. Doppelmühle, bestehend aus einer Mahlmühle und einer davon getrennten Ölmühle.

 

Es erfolgte 1843 die Trennung der Mahlmühle und der Ölmühle. Am 13.6.1843 ersteigerte Heinrich Horbach von den Erben des Johan­nes Horbach (++++ klären: dieser wäre dann 50 Jahre Müller auf der Mühle gewesen, oder ist ein gleichnamiger Sohn?+++) die Müh­le, bestehend aus einer Mahlmühle mit 3 Mahlgängen, Wohnhaus, Stall, Scheuer, Hofraum, Pflanzgarten und Einfahrt durch den Hof der Öl­mühle 405. Noch im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird genannt der Handelsmüller Heinrich Horbach 406.

 

Bei der Versteigerung vom 13.6.1843 erwarb der Müller Valentin *Brosius die zur Stadtmühle gehörende Ölmühle mit Wohnhaus, Scheuer, Stall und Hof für 7275 Gulden. Die Ölmühle kam 1866 (+++klären: warum?) in den Besitz des Peter Burckhardt vom Reckwei­lerhof, dem 1882 sein Sohn Peter Burkhardt nachfolgte 407.

 

Nach Valentin *Brosius 408 war in der Mühle (+++klären: Mahlmühle oder Ölmühle ?) der Müller Adam *Brügel tätig. Seine Nachfolger waren die Lauterecker Bürger Ludwig Bambauer und Adolf Kennel, die in der Mühle eine Stuhlmacherei betrieben. Von ihnen erwarb Pe­ter Burckhardt, der Besit­zer der Ölmühle, auch die Mahlmühle, so daß beide Betriebe wieder vereinigt waren. Nach Burckhardts Tod 1933 führte dessen Wit­we die Mühle weiter, bis sie 1949 von ihrem Schwiegersohn Friedrich Spielmann aus Bärenbach übernommen wurde. Er stellte am 31.7.1966 den Mühlen­betrieb ein 409.

 

Nach dem Neubau der oberhalb an der Lauter liegenden Lohnweiler Mühle kam es zu Kontroversen zwischen dem Müller auf der Lautere­cker Stadtmühle, Adam Brügel und dem Lohnweiler Müller bezüglich der Breite des Gerinnes an der Lohnweiler Mühle. 1878 er­gab sich für den Lauterecker Stadtmüller links des Mühlteichs die Notwendigkeit, „die Mühle nunmehr mit zwei Wasserrä­dern zu betrei­ben und zwar in der Art, daß die Gerinne I und II in ein Gerinn mit einem Rad umgewandelt und das im Gerinn III lau­fende Rad etwas mehr nach vorn gegen das Vorgestell“ zu verlegen 410. Der Umbau und die Erstellung einer wirkungsvolleren An­lage scheint bereits im Sommer 1878 fertiggestellt worden zu sein 411.

 

Reihenfolge der Müller auf der Stadtmühle:

- 1597 Wenzelaus *Müller († 15.8.1597)

- 1632 Johann Müller

- 1637 Abraham Wild

- 1638 Hans *Heul

- 1651 Nikolaus *Heul

- bis um 1690 Philipp Heyl; ihm war die Mühle um 100 Reichstaler oder 150 Gulden verliehen worden; Vater des Müllers Peter Heyl

- ++++ Friedrich Heyel (err.) Vater des Hans Nickel Heyel

- um 1677 Hans Nickel Heyel (Sohn des Friedrich Heyel); +++klären: er könnte identisch sein mit dem Nikolaus Heul+++

- um 1690/31.7.1720 Peter Heyl; er übernahm nach dem Tod seines Vaters Philipp Heyl († um 1690) die Stadtmühle; Vater der NN, ∞ mit Johann Peter Müller

- 31.7.1720/10.3.1731 Johann Peter Müller († 10.3.1731); ∞ mit NN Heyl, der Tochter des Müllers Peter Heyl; er übernahm nach dem Tod seines Schwiegervaters († 31.7.1720) die Stadtmühle

- 10.3.1731/1741 Johann Heinrich Schmidt aus Matzenbach übernahm gegen einen Kaufpreis von 3000 Gulden die Stadtmühle von der Erbengemeinschaft nach Johann Peter Müller; er hatte sich jedoch wegen eines Instandhaltungsrückstaus finanziell übernommen und mußte 1741 an Heinrich *Drees vom “Schulzenhof” (Sultzhof) verkaufen

- 1741 Heinrich *Drees; er kaufte die Mühle 1741 von Johann Heinrich Schmidt; Drees konnte sich nicht lange auf der Mühle halten und verkaufte sie noch im gleichen Jahr an Johann Lazarus Weinkauf aus Mannweiler.

- 1741-1749 Johann Lazarus Weinkauf; er kaufte 1741 die Mühle von Heinrich Drees; Weinkauf entschloß sich zu einem Neubau, über­nahm sich jedoch finanziell und mußte die Stadtmühle bereits 1749 für 4400 Gulden an Johann Conrad (1) *Horbach aus Krebs­weiler verkaufen

- 1749/56 Johann Conrad (1) Horbach; Vater des Müllers Johann Conrad (2) *Horbach

- 1756/87 Johann Conrad (2) *Horbach; er übernahm 1756 die Mühle von seinem Vater; † 1787 Lauterecken; ihm folgte sein Sohn Jo­hannes *Horbach

- 1787/1802 Johannes Horbach

- 1802/++++ Joseph Fickeisen

- 1843 Heinrich Horbach

- um 1878 Adam *Brügel

 

Trotz der bereits 1801 erfolgten Abschaffung des Bannrechts und des rechtlichen Rahmens für die Vergabe der Mühlen, blieben Re­likte auch nach 1816 erkennbar. Relikte der alten Ordnung werden z.B. durch die Nennung von „Erbpachtzahlungen“ der Stadtmühle Lautere­cken noch in 1843 erkennbar 412.

 

 

- Walkmühlen:

es gab in Lauterecken 2 Walkmühlen, je eine am Glan und eine an der Lauter, die 1542 für die Wollenweber in Lauterecken, Berschwei­ler, Heinzenhausen und Lohnweiler errichtet wurden 413.

 

Lauterecken war Hauptort des pfalz-zweibrückischen Amtes Lauterecken; um 1542 Bestand das Amt aus dem Orten Wiesweiler,Ber­schweiler, Lohnweiler, Heinzenhausen und Lauterecken; in diesen Dörfern lebten 1542 zusammen 24 Wollenweber und 1571 noch 8 Lei­neweber; das Amt Lauterecken war ähnlich wie Kusel ein historisches Tuchmacherzentrum, in dem weit über den Bedarf der ört­lichen Bevölkerung hinaus auch für den Handel produziert wurde; die dortigen Weber mußten zwei Walkmühlen bauen, die genossenschaftli­che betrieben wurden, eine am Glan und eine an der Lauter; zur Regelung des Betriebsablaufs gaben sich die Teilhaber eine Hand­werksordnung, in der die Rechte und Pflichten der Benutzer der Mühlen festgeschrieben waren 414.

 

 

- Walk- und Bordenmühle:

s. Bordmühle

 

 

 

 

 

Lautsweiler Mühle:

1398 und 1438 wird die „Lautswiler Möhl“ bzw. die Mühle „uf Lutzwiler, gelegen uf der Blies“ erwähnt. Sie war im Besitz des Gra­fen Jo­hann Ludwig von Nassau-Saarbrücken 415

 

1603 als in der Westpfalz gelegen genannt 416. Die Mühle lag auf der Wüstung des Dorfes Lauxweiler (bei Oberauerbach, nahe Zwei­brücken) 417.

 

 

 

 

 

Lautzkirchen / Saarland:

OT von Blieskastel; nördlich von Blieskastel und Webenheim, ca. 5 km westlich von Zweibrücken, an der Blies gelegen; gehörte ab 1660 bis 1798 zur Grafschaft von der Leyen.

 

 

Mühlen:

der Müller aus Lautzkirchen, Daniel *Zimmer war nach 1830 wegen „revolutionärer“ demokratischer Umtriebe beschuldigt und Gegen­stand einer Untersuchung 418.

 

- Breiter Mühle:

im Ortsteil Lautzkirchen der Stadt Blieskastel gelegen; 1886 als „Breiter Hof und Mühle“ sowie 1916 als „Breiterhof und Breiter­mühle“ erwähnt 419. Besitzer im 19. Jh. war Valentin Höh 420.

 

1865 wird der Valentin Höh als Gutsbesitzer und Müller auf der Breiter Mühle genannt 421.

 

1870 war Jakob *Höh der Müller auf der Breiter Mühle. Dieser veröffentlicht am 26.9.1870 im Zweibrücker Wochenblatt folgende An­nonce: „Der Müller Jakob Höh von der Breitermühle, Gemeinde Lautz­kirchen hat gelegentlich der Vorspannsfahrten eine Ver­wechslung seines zweispännigen Wagens erfahren und einen großen Kasten­wagen erhalten ..“ 422

 

Um 1905 war Georg Schneider der Betreiber der Breitermühle. Dieser legt bei der Kreisverwaltung St. Ingbert Einspruch gegen die Was­serentnahme aus dem Würzbach durch die Bewässerungsanlage Dr. Mayer ein 423.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Saarland Best. vdL 2005 U: von Braubacher Pachtbrief über die Mühle zu Würzbach an Hans Müller zu Lautzkirchen, 1542

- LA Saarbrücken Best. LRA.IGB (Landratsamt St. Ingbert) Nr. 5513: Wasserentnahme aus den Würzbach (Bewässerungsanlage Dr. Mayer): Einspruch des Georg Schneider (Mühlenbetreiber Breitermühle“, 1905-1907

 

 

- Mühle Lautzkirchen, Holbachmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Saarbrücken Best. vdL Nr. 2034 U: „Erbbestand der Lautzkircher Mühle“, 1564

- LA Saarbrücken Best. vdL 1880 U: „Von Eltzsches Lehen: Revers über die Mühle zu Lautzkirchen“, 1598

- LA Saarbrücken Best. LRA.IGB (Landratsamt St. Ingbert): Lautzkircher Mühle, 1824-1927, einschließlich Lagepläne und Zeitungsaus­schnitte

 

 

- Öl- und Sägemühle Lautzkirchen:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Saarbrücken Best. E Amtsbuch E50: Akten betr. den Erbbestand der Öl- und Sägemühle zu Lautzkirchen, 1709-1822

 

 

- Papiermühle Lautzkirchen, Rabenmühle:

am Papierweiher“ gelegen; an diesem wurde 1694/95 von drei Gesellschaftern (dem Homburger Pfarrer Karl Desiderius Royer, dem Zweibrücker Stadtschultheiß Hermann Grosche und dem Blieskasteler Amtmann Simon Rosinus 424) erbaut, deren Anteile dann sämtlich an die Grafen von der Leyen übergingen. Später Öl-, Loh- und Gipsmühle. Die benachbarte pfalz-zweibrückische Papier­mühle in Schwar­zenacker liegt „etwann eine halbe Viertel Stund von der Layischen Papiermühle zu Lautzkirchen“ entfernt 425.

 

Der Neckname „Lumpensammler“ für die Lautzkircher Einwohner rührt noch aus der Zeit der Papiermühle, als aus Papier aus Lum­pen (Hadern) hergestellt wurde.

 

Freiherr Carl Kaspar von der Leyen verpachtete die Papiermühle mit Temporalbestandsvertrag vom 22.7.1700 auf die Dauer von 3 Jah­ren dem Meister Sebald *Singeisen von Straßburg für jährlich 100 Reichsthaler 426.

 

Am 30.1.1731 heiratet in Lautzkirchen Leonhard *Eberhardt, „ein Lumpensammler auf der Rabenmühl zu Lautzkirchen bey Bliesca­stell“ [Anm.: wohl Papiermüller mit der Konzession zum Sammeln von Lumpen d.h. Hadern, einem Grundstoff zur Produkti­on von Schreibpa­pier] die Anna Maria Hoffmannin aus Weltersbach 427.

 

Im Januar 1734 wird Baltzer *Rödelberger als herrschaftlicher Papiermüller zu Lautzkirchen genannt 428.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 zur Pa­pierfabrik Schwarzenacker wird auch die Papiermühle Lautzkir­chen erwähnt: “[Die Papiermühle Schwarzenacker] liegt an der Blies ohnfern dem Schwarzenacker, eine halbe Viertel Stund von der Schwartzenacker Mahlmühle und etwann ein und eine halbe Viertel Stund von der Leyischen Papiermühle zu Lautzkirchen. ... „ 429

 

Nach einem zu Waal aufbewahrten Repertorienbuch [Anm. Archiv von der Leyen,] sucht Johannes *Rödelberger 1758 um Verlänge­rung seines Papiermühlenbestandes nach. Nach der französischen Revolution verkaufte der letzte Regent der Herrschaft von der Leyen, Graf Philipp v.d. Leyen, am 3.12.1804 die Lautzkircher Papiermühle dem Sohn des vorgenannten Beständers, Johann Adam *Rödelberger samt einer beim Weiher gelegenen Öl- und Walkmühle zum Preis von 6000 fl 430.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 408: Karte der Gemarkung Lautzkirchen, darin Mühle und Papeterie, 1805

- LA Speyer Best. W1 Nr. 4225/22: Rheinkreis komplett, darin u.a. Papiermühle Neuhäusel, o. D. (1830-1840) [Anm.: Lautzkirchen liegt direkt südlich von Kirkel-Neuhäusel]

 

Literatur/Urkunden:

- LA Saarbrücken: Best.: vdL 751 1/2n „Papiermühlen Akkord 1701“

- LA Saarbrücken: Best.: vdL 2600 „Verkauf der Lautzkircher Papiermühle, 1804“

- LA Saarbrücken: vdL 2353: „Karl Kaspar, Freiherr von der Leyen, akquiriert einen 3ten Anteil an der Papiermühle zu Lautzkirchen, 1698“

- LA Saarbrücken: Best. vdL. 2356 (bei vdL 2353 ?): „Royer verkauft seinen Anteil an der Lautzkircher Papiermühle an Freiherrn Karl Kaspar von der Leyen, 1700“

- LA Saarbrücken Best. vdL 2600: Verkauf der Lautzkirchen Papiermühle, 1804

- LA Saarbrücken Best. LRA.IGB (Landratsamt St. Ingbert) Nr. 5571: „Dammbrücke bei der Papiermühle Lautzkirchen. Streit zwischen der Papiermühle Redelberger ./. Gemeinde Lautzkirchen wegen Unterhalt Weiherdamm u. Dammbrücke. Pflichten der Papiermühle. Rechnungen, Reparaturen und Neubau. Pfändung von Vieh des Müllers Redelberger“, Dez. 1821 – Dez. 1857

- LA Saarbrücken Best. vdL 2600: Verkauf der Lautzkirchener Papiermühle, 1804

- Hößle, Friedrich von: Zwei Nachträge zur bayerischen Papiergeschichte (Papiermühle Lautzkirchen); in: Der Papier-Fabrikant 1927, S. 751-753

- Krämer, Wolfgang: Zur ältesten Geschichte der Lautzkirchener Papiermühle; in: Saarbrücker Landeszeitung 1927

- Krämer, Wolfgang: „Zur Geschichte der Lautzkircher Papiermühle“; in: Beilage „Vorgeschichte der Landschaft“ Nr.8 und 10U/­1952 zur „Saarbrücker Zeitung

 

 

- Rabenmühle:

s. Papiermühle

 

 

 

 

 

Lebach / Saarland:

die erste urkundliche Erwähnung datiert um 950 und stammt aus dem Wallfahrtsregister des Klosters Mettlach. Die Stadt bildete eine reichsunmittelbare Vierherrschaft, an welcher der Kurfürst von Trier, die Herren von Hagen und die Herren von Braubach zu 2/7 und die Abtei Fraulautern zu 1/7 beteiligt waren. Der Anteil der Herren von Braubach ging 1614 an die Herzöge von Lothringen über. Die Stadt­teile Aschbach, Dörsdorf, Graubach, Steinbach und Thalexweiler gehörten zum Amt Schaumburg und kamen im Zuge einer Gebietsre­form 1787 aus lothringischem Besitz in den von Pfalz-Zweibrücken 431.

 

Mühlen:

- Homesmühle:

in Lebach/Saarland, Ortsteil Thalexweiler; seit dem 17. Jh. gehörte der Wohnplatz Homesmühle zu Thalexweiler. Die Mühle war bis zur französischen Revolution Bannmühle der Abtei Tholey. 1704 wurde die Mühle von dem Müller Carl Stich aus Frankfurt neu auf­gebaut. Nach der französischen Revolution verlor die Mühle an Bedeutung. Später wurde sie in eine Ölmühle umgewandelt und ar­beitete bis zur Mitte des20. Jh. 432.

 

Photo:

- Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 209

 

 

- Jean Claude Mühle:

1843 bestand hier eine Mühle 433.

 

 

- Kirchenmühle:

1709 kam die Mühle in Erbbestand der Familie Mathes Weber. Später hatte die Familie Johäntgen die Mühle 200 Jahre in Besitz, die hier auch eine Gerberei betrieb. 1912 ging der gesamte Mühlenbesitz in die Hände der Familie Bay-Veiten über 434.

 

Photo:

- Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 241

 

 

 

 

 

Leichelbingen:

jetzt Monbijou bei Dietrichingen, Lk Südwestpfalz; bereits 888 als Lantolvinga urkundlich erwähnt 435; 1258, 1311 als Leichelbingen ge­nannt 436.

 

Das heutige Hofgut Monbijou befindet sich an der Stelle des früheren Weilers Leichelbingen, der als Leichelvinga 1258 erstmals er­wähnt wurde und zu Pfalz-Zweibrücken gehörte. Es liegt auf der Gemarkung von Dietrichingen am Zweibrücker Flugplatz. 1782 schenkte Her­zog Karl II. August seinem Kammerherrn von Kreuzer Leichelbingen und die umliegenden Besitzungen. Von Kreuzer setzte die Güter in Stand und ließ ein Jagdschloss mit Gärten und Weinbergen errichten. Bei einer Jagd 1785 war der Herzog von dem Anwesen so begeis­tert, dass er die Güter zurück haben wollte. Er entschädigte von Kreuzer jedoch mit dem Mölschbacher Hof bei Wattweiler und 16.000 fl für die Inneneinrichtung. Durch Erlass bereits im selben Jahr wurde Leichelbingen in Monbijou umbe­nannt. In den folgenden Jahren hielt sich der Herzog sehr oft hier auf. Die umfangreichen Gartenanlagen wurden maßgeblich durch den Gartenarchitekten von Sckell gestaltet, der auch bei Schloss Karlsberg tätig war. Beim Einmarsch der französischen Revolutions­truppen ins Herzogtum im Jahr 1793 richteten diese auf Monbijou das Generalsquartier ein. Die Anlagen wurden erheblich in Mitlei­denschaft gezogen, Monbijou war fortan wieder ein Hofgut. 1805 veräußerte die Witwe des Herzogs die Güter mit einer Fläche von ca. 2,12 km² an einen Kammerdirektor Böh­mer aus Frankfurt am Main. Von dem Jagdschloss war bis 1972 vor allem die Orangerie noch gut erhalten. Durch ein Feuer ist sie seit­dem Ruine und dem Zerfall preisgegeben 437.

 

 

Mühlen:

- Klostermühle:

im September 1258 wird eine Mühle in 'Gemunde an der Drualb' urkundlich erwähnt. Graf Heinrich von Zweibrücken, der unter Wider­spruch des Klosters Hornbach in dem unteren Teil des Dorfes Gemunde an der Drualb eine Mühle bauen wollte, verspricht, da Bann, Fischteich und Grund und Boden daselbst dem Kloster gehören, zur Beilegung des Streites von gedachter Mühle jährlich ein Malter Ge­treide oder Kerne oder Spelz zu entrichten, in Zukunft keinen Bau oder Mühle im Banne des Klosters zu dessen Nachteil zu errichten und die in die Klostermühle zu Leichelbingen gebannten Leute nicht in seine Mühle zu ziehen 438.

 

Bereits vor 1782 kann eine Klostermühle in Leichelbingen nicht mehr bestanden haben, denn die Einwohner waren in die Kloster­mühle Hornbach gebannt. Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 heißt es zur Klostermühle +++klären: in Leichel­bingen oder Hornbach?: “wird durch die Schwolb angetrieben, die aus ei­nem Weiher zwischen Bitsch und Lemberg ent­springt. Liegt in dem Tal Hornbach, etwa 2 Büchsenschuß von der Oberen Kloster­mühle entfernt. 3 Wasserräder treiben 3 Gänge. Die Mühle liegt an der “volen” Bach mit gemauertem Bachstaden und großem Ablaß aus Hau- und Quadersteinen. Der Ablaßgraben ist “geblattet” und eben­falls von einer Mauer auf beiden Steinen eingefaßt. Steinerne Brücke zur Einfahrt in die Mühle, 300 Gäng ober­halb derselben ein Weiher. Abgaben an Temporalpacht ins Kloster Hornbach: 24 fl und 73 Ma. Korn Hornbacher Maßung. Gebannt in die Mühle sind: Hornbach, Mauschbach, Dietrichingen, Althornbach, Rimschwei­ler, Brenchelbach, Rießweiler, Leichelbingen, Bickenaschbach, Wahlerhof und Bi­ckenaschbach jenseits der Bach, Kirchbach, He­ckenaschbach und Heidelbingen mit zusammen 193 Haushaltungen. Viele gebannte Mäh­ler fahren in andere Mühlen. Der Beständer genießt Fron- und Wachtfreiheit.” 439.

 

 

 

 

 

Leimen:

VG Rodalben, Lk Südwestpfalz, in der Südwestpfalz, im Gräfensteiner Land im Pfälzerwald, nordöstlich von Merzalben gelegen. Gehörte zum Amt *Gräfenstein der Markgrafschaft Baden.

 

Mühlen:

 

Urkunden(Literatur:

- LA Speyer Best. F2 Nr. 242: Sal- und Lagerbuch des Amtes Gräfenstein, 1698, 1777 (darin Leimen) +++durchsehen+++

- LA Speyer Best. F2 Nr. 33b: Sal- und Lagerbuch des Amtes Gräfenstein (1698) 1777 (darin Leimen) +++durchsehen+++

 

 

- Neue Mühle zu Leimen (nur geplant):

1746 stellte der Lehensmüller zu Münchweiler, Johann Schuler, beim badischen Amt Gräfenstein in Leimen den Antrag, ihm den Bau ei­ner Mahlmühle „Bey dem Rauschenbronnen“ Leimen zu gestatten. Hiergegen beschwerte sich der Müller in Merzalben, der ge­schäftliche Einbußen befürchtete und durch eine hohe Mühlenpfacht für seine Mühle beschwert war. Daraufhin lehnte das Amt Grä­fenstein den An­trag des Müllers Johann Schuler ab 440.

 

 

- Karlsmühle:

Wüstung bei Leimen; schon 1544 wird urkundlich erwähnt „den großen Mulberg“, so daß auf eine westlich dieses Berges bestandene Mühle geschlossen werden muß und die dürfte auch dem hier verlaufenden „Mühlgraben“ den Namen gegeben haben. 1828 und 1837 erwähnt als „Karlsmühle“. Die topographische Karte von 1919 verzeichnet zwar an der Vereinigung des Mühlgrabens mit dem Schwam­borner Tal „An der Karlsmühle“, nicht aber die Mühle selbst 441.

 

Um 1780 war Franz Jacob *Jäger aus Leimen der Müller auf der Karlsmühle; ∞ mit Katharina Elisabeth Helfrich 442.

 

Bis 1788 wurden die Einwohner von Leimen über die Merzalber Mühle versorgt. 1788 wurde die alte Merzalber Mühle, deren Abriß schon länger beschlossene Sache war, auf Abbruch verkauft an den Merzalber Schuhmachermeister Jost Härig, nachdem sich bei einer Versteigerung zunächst kein Liebhaber gefunden hatte. Das Mühlengeschirr erwarb der Kaufmann Josef Genne aus Rodalben 443. Damit endete der Mühlenbetrieb in Merzalben; er wurde fortgesetzt auf der neuerbauten Karlsmühle zwischen Leimen und Merzal­ben. Die alte Mühle wurde abgerissen und die beiden Weiher mit der Erdmassen der Dämme verfüllt. Das Oberforstamt ließ 40 Mor­gen Wiesen anle­gen, die verpachtet wurden 444.

 

Zwei Jahre vor dem Abbruch der alten Merzalber Mühle hatte Oberforstamtmann von Geußau gemäß dem Decret der badischen Regie­rung vom 23.3.1786 mit dem Bau einer neuen Mühle begonnen. Errichtet wurde die Mühle an der Stelle, an der der kleine Scham­borner Bach in den Großen Schamborner Bach mündet.. Das benötigte Wiesengelände kaufte man von den Leimener Bürgern Anton Geib und Jacob Balther Anstett. Die neue Mühle nannte man zu ehren des Markgrafen Karl Friedrich von Baden „Carls Mühle“.Al­lerdings fand man zunächst keinen Erbbestandsmüller oder Temporalbeständer und mußte daher die Mühle durch die Verwaltung selbst betreiben.Man stellte hierzu den Leimener Bürger Johannes Jacob Jäger zu einem Wochenlohn von 2 fl an. Erst am 18.7.1788 übernahm der Müller­meister Johannes Weinmann, der zuvor die alte Merzalber Mühle gepachtet hatte, die neuerbaute Karlsmühle als Erbbeständer. Im Erb­bestandsvertrag verpflichtete sich sich der neue Müller zur Zahlung eines Erbbestandszinses von 100 Gulden jährlich 445.

 

Der Betrieb der Karlsmühle erfuhr immer wieder Rückschläge. Bereits am 23.11.1787 brach der Damm am „Apfelbaumen Teuch“ bei schnellem Abgang des Schneewassers und erneut am 6.5.1789 bei einem schweren Wolkenbruch. Am 19.6.1787 mußte der Müller­meister Weinmann die Herrschaft um Erlaß von Erbpachtrückständen bitten, weil er „wegen dem harten Winter und tiefen Schnee über ein ganzes Quartal gleich denen meisten Müllern hiesigen Gegend gänzlich nicht mahlen können“ 446.

 

Am 30.10.1811 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf der Karlsmühle in Leimen. Eigentümer war der Landgraf von Hessen-Darmstadt. Pächterin war Katharina Weinmann. Die Mühle wurde von Heinrich Ferdinand Schwarz aus Mainz für 5000 fr gekauft 447. Offenbar wurde der Kaufpreis nicht gezahlt, denn am 29.4.1813 erfolgte die erneute Veräußerung der Mühle auf­grund „Wie­derangebots“. Käufer war jetzt der Kaufmann Abraham Leo Schlesinger aus Mainz 448. Erneut erfolgte of­fenbar eine Kauf­preiszahlung nicht. Bei einem erneuten Verkaufstermin [Anm.:Datum nicht überliefert] wurde die Mühle für 4140 fr von dem Armeeliefe­ranten Vandlerberghe ge­kauft 449.

 

Auf Johannes Weinmann folgte sein Sohn Jakob Weinmann; dieser verkaufte den Betrieb 1817 an dem Müller Jakob Theobald. Der neue Eigentümer betrieb die Mühle bis August 1839. Mit seiner Ehefrau Karolina NN. hatte er 6 Kinder. Der Sohn Christian Wein­mann († 26.8.1864) übernahm im August 1839 die Mühle gegen Zahlung von 4000 fl an seinen Vater und seine Geschwister. Nach seinem Tod verkaufte seine Witwe Katharina NN. die Mühle für 7200 an den bayrischen Staat. Auf Weisung der Forstverwaltung wurden die Gebäu­de abgebrochen und das Gelände aufgeforstet 450. Die Mühle ging 1864 ein 451.

 

Karten:

- LA Speyer Best. L30 (Finanzamt Pirmasens) Karte 89/1 u. 89/2: Das Gebäude der Karlsmühle zwischen Leimen und Merzalben, 1872

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 219: Herstellung einer Mauer an dem Ablaßgraben bei der Carlsmühle, 1789

- Ritter v.: Pf. Heimatkunde 1910, S. 85

- Neuberger, Stephan: Die alte Merzalber Mühle und die Karlsmühle; in: Ortsgemeinde Merzalben (Hrsg.): 750 Jahre Gräfensteiner Land 1237-1987 und die Geschichte von Merzalben, Pirmasens 1987, S. 223-230; erneut abgedruckt bei Ortsgemeinde Leimen (Hrsg.): 850 Jahre Leimen (Leimen 2002), S. 57-59

 

 

- Sägemühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 218: Von M. Feig gebetene Erlaubnis zur Erbauung einer neuen Sägmühle in der Gemarkung von Leimen, 1769

 

 

- Wappenschmiede:

 

Literatur/Urkunden:

- Zink, Theodor: Wappenschmiede bei Leimen; in: Pfälzisches Museum – Pfälzische Heimatkunde 1926, S. 30

 

 

 

 

 

Leimersheim:

VG Rülzheim, Lk Germersheim; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Germersheim; innerhalb des Ortes vereinigen sich der Erlen­bach und der Otterbach zum Michelsbach, der bei Hördt in den Rhein mündet.

 

1718 lebten in Leimersheim 18 nichtkatholische (calvinistische) Familien und 3 jüdische Familien 452. 1747 hatte das Dorf insgesamt 715 Einwohner, davon 674 Katholiken, 17 Calvini­sten, 3 Lutheraner und 21 Juden 453.

 

Mühlen:

am 22.1.1650 bittet Hans Rettich von Leimen bei der kurpfälzischen Regierung um Überlassung einer Wassermühle im „Laymer­stehn“ 454. +++klären : ob Leimersheim+++

 

 

- Mühle zu Leimersheim, Klostermühle, Stiftmühle:

am 2.5.1270 in Lauterburg verkauft Heinrich Bischof zu Speyer, Probst, Dechant und Domkapitel zu Speyer als Erbherren ... der Probstei Herd (Hördt) zur einen und Diether von Wachenheim ... zur anderen Hälfte Schloß und Dorf Leimersheim samt den Mühle daselbst ... um 445 Mark Silber ...; diese Güter trugen Otto, Graf von Eberstein und Simon, Graf von Zweibrücken, von dem Stift zu Lehen ... 455.

 

Am 12.10.1315 stimmen die Kinder von Fleckenstein dem Vertrag zwischen dem Kloster Hördt und Diether von Wachenheim über das Schloß Leimersheim, das Patronatsrecht und die Mühle zu Leimersheim ... zu 456.

 

Im Juni 1566 wird die Leimersheimer Mühle im Rahmen einer Bestandsaufnahme erwähnt. Stadtschreiber und Notar von Germers­heim erstellte im Auftrag des Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz ein Verzeichnis der Güter des Klosters Hördt, in dem dem die Mühle auf­geführt ist. Dort heißt es: „Die Mühle zu Leimersheim trägt jährlich 3 Pfund Pfennig und 3 Kappen Bodenzinß und sonst nichts mehr, da die Mühle ihm [dem Müller] erblich verliehen“ 457.

 

1712 versuchte die Fürstbischöflich-Speyerische Regierung oberhalb der Bannmühle Leimersheim eine weitere Mahlmühle zu er­richten. Auf Einspruch der kurpfälzischen Regierung durfte die Mühle nicht errichtet werden 458.

 

Ab ca. 1720 war die Mühle fortwährend als Erbbestandsmühle im Besitz der Familie Emmerling. Diese stammte aus Unterfranken. 1734 wurde der spätere Besitzer, Johann Adam Emmerling in der Mühle zu Leimersheim geboren 459.

 

1728 unternahm das Fürstbistum Speyer einen erneuten Versuch zur Erbauung einer konkurrierenden Mühle oberhalb der Leimershei­mer Mühle. Der Klosterschaffner des ehemaligen Klosters Hördt wehrte sich nach Kräften, da ein Neubau zu Nachteilen für die Kloster­mühle führen würde. 1741 ging die Speyerische Regierung erneut ans Werk. Wiederum erhob der Klosterschaffner Einspruch, den das Fürstbistum Speyer jedoch nicht beachtete. Der Klosterschaffner erhob durch die Instanzen Klage gegen den Neubau, die er­folglos blieb 460.

 

Im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim werden „2 Mühlen zu Hördt und Leimersheim“ 461 vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben: “2 Mühlen zu Hördt und Leimersheim ... der von der Probstey Hördt ... sub Nr. 7 annectischen Berichts wer­den von deren Administrations Erb­beständern der in Hördter Gemarkung und Leymersheimer Dorf liegenden beeden Mühlen die jährlich prastan­da am Emmemoriali tempore ahn die Probstey Hördt abgeführt; Erstere hat 3 Räder, welche 3 Mahl und einen Schehlgang treiben, die Leymersheimer Mühle hingegen ist mit 2 Waßer Räder versehen.”

 

1772 hatte Emmerling an der Mühle einen neuen Mahl- und Schälgang eingerichtet, so daß „die meisten Untertanen von Leimers­heim und Pfortz nun dort mahlen ließen“. Auch der Ölmüller von Hördt schloß sich dem Vorgehen des Leimersheimer Müllers an und die Hördter ließen nun bei ihm mahlen. Daraufhin wurden die Untertanen und die betreffenden Müller mit schweren Strafen be­lastet 462.

 

Am 18.3.1830 bittet der damalige Müller Emmerling in einer Eingabe, man möge die Brücke über den Erlenbach, die damals neu ge­baut wurde, eine andere Richtung zu geben und eine Verbindungsmauer zur Mühle auf seine Kosten zu errichten. Die Eingabe wurde geneh­migt und der Bau entsprechend durchgeführt 463.

 

1898 wurde die Mühle erneuert. Der Müller Emmerling ließ neben anderen Verbesserungen auch ein „Lanzlokomobil“ [ab etwa 1810 zu­nächst in England, dann auf dem Kontinent als fahrbare Dampfmaschinenanlage, bei denen im Unterschied zur Lokomotive die Kolben­dampfmaschinen auf dem Dampfkessel angeordnet waren] einbauen. Durch die Umstellung der Mühle auf Dampfmaschinen­antrieb war diese nunmehr von der Wasserkraft unabhängig geworden 464.

 

Müller in Leimersheim im 20. Jh waren NN. Emmerling und später dessen Sohn Emil Emmerling 465.

 

Photo:

- Leimersheim einst und jetzt, Horb am Neckar 1986, S. 31: „Mühlendurchlaß“

- Leimersheim einst und jetzt, Horb am Neckar 1986, S. 31: „Erlenbach, Blick von der Mühlbrücke“

 

Literatur/Urkunden :

- Hodapp: Leimersheim, S. 270-272

- LA Speyer Best. H 34 Nr. 436: Emmerling'sche Mühle, 1855-1928

- LA Speyer Best. J 74, Nr. 1225 Emmerling'sche Mühle (Sperrzeitverkürzung beantragen)

 

 

 

 

1 Steiner: Aargauer in der Pfalz, S. 399.

2 Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, 2011, S. 278.

3 Poller: Rheingönheimer Bürgerbuch, Bd. 2, S. 2.

4 Mitteilung von Dr. Hermann Müller,Heppenheim vom 16.1.2013.

5 Steiner: Aargauer in der Pfalz, S. 399.

6 Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, 2011, S. 278

7Internetdatei http://geraldlehmann-lindenbergpfalz.de/muehlen.html, Abruf vom 29.5.2013.

8Sturm: Schifferstadt, S. 27; Jan: Türkensteuerregister, S. 145.

9Internetdatei http://geraldlehmann-lindenbergpfalz.de/muehlen.html, Abruf vom 29.5.2013.

10 Ehrmanntraut / Martin: Protokollbuch der französisch-reformierten Gemeinde Frankenthal, S. 255.

11Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 91 Nr. 3061.

12Anthes: Kasualien ref. Pfarrei und luth. Pfarrei Meisenheim, S. 1248 Nr. 5616.

13LA Speyer, Universität Heidelberg a.81; notiert bei PRFK Ludwigsha­fen XVII Lam: Familiennamen von anno 1750.

14 Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, S. 16; LA Speyer D. 2/36. +++Zitat prüfen+++

15Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 52.

16Anm.: in LA Speyer Best. A2 177/1 befindet sich in Abschrift ein Verzeichnis u.a. der Mühlen im Oberamt Neustadt vom 8.1.1683.

17 Anm.: Sägemehl

18LA Speyer Best.F5 Nr. 279, S. 62; Christmann: Bordmühlenbrand in Lambrecht, S. 133.

19LA Speyer Best.F5 Nr. 279, S. 62; Christmann: Bordmühlenbrand in Lambrecht, S. 133.

20Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zwei­brücken IV. 1220, Bl. 37r.

21Universitätsbiblio­thek Heidelberg, Nachlaß Lehmann Nr. 345; Universitätsarchiv Heidelberg, XI, 4h Nr. 48; veröffentlicht bei Fouquet: Seelbuch des Dominikanerinnenklosters St. Lambrecht, Speyer 1990.

22Fouquet: Seelbuch des Dominikane­rinnenklosters St. Lambrecht, S. XXXIII.

23Fouquet: Seelbuch des Dominikanerinnenklosters St. Lambrecht, S. 15 Nr. 79.

24Fouquet: Seelbuch des Dominikanerinnenklosters St. Lambrecht, S. 104 Anm. 79; Conrad: Die Ge­schichte des Dominikanerinnenklosters in Lam­brecht bis zur Reformation anhand der Quellen untersucht, S. 97.

25Fouquet: Seelbuch des Dominikanerinnenklosters St. Lambrecht, S. 42 Nr. 278.

26LA Speyer Best. A2 Nr. 177/1: „Ambt Neustadt cum indice: Extract aus den altig documenten gezog dz A[mbt] Neustatt betr:“ Bl.: 15r-16.

27Christmann: Siedlungsnamen II, S. 349.

28Internetdatei http://geraldlehmann-lindenbergpfalz.de/muehlen.html, Abruf vom 25.8.2013.

29LA Speyer Best. H3 Nr. 7713: Beseitigung der Wasserführungsmängel und Wiederherstellung der sog. Kuhbrücke an der neuen Mühle des Andreas Kölsch (1834-1847).

30Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 62.

31Internetdatei http://geraldlehmann-lindenbergpfalz.de/muehlen.html, Abruf vom 25.8.2013.

32Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, S. 349.

33Gienanth: Geschichte der Familie Guinand, S. 8.

34Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, S. 389.

35Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, S. 390.

36Lehmann: Glühweinwanderung - auf den Spuren von Saladin Klein,

37Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, S. 349.

38Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 279.

39Stuckert: Weidenthal, S. 226.

40Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, S. 14; Merkel: Wirtschaftsgeschichte der Universität Heidelberg, S. 57.

41PRFK Archiv Ludwigshafen, Unterlagen Mattil bei PRFK Ludwigshafen.

42Lehmann: Glühweinwanderung - auf den Spuren von Saladin Klein,

43 Denkmaltopographie, Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, S. 336.

44Weber: Mühlen besonderer Art, S. 250.

45Weber: Die Tuch­macher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 27-

46Paul: Genealogi­scher Nachtrag zu dem Beitrag von Jürgen Vorderstemann: Ein Göttelbrief für Anna Maria Mathis [recte: Mattil] aus Waldfischbach 1756 [in: Pfälzer Heimat 2006, S. 73]; in: Pfälzer Heimat 2007, S. 32.

47Weber: Mühlen besonderer Art, S. 67.

48Lehmann: Glühweinwanderung - auf den Spuren von Saladin Klein; Internetdatei www.­sauerbrunnen-lambrecht.de/gluehwein/2011/2011.htm.

49Weber: Mühlen besonderer Art, S. 250/51.

50 Denkmaltopographie, Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, S. 324.

51Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, S. 349.

52 Denkmaltopographie, Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, S. 324

53Gienanth: Geschichte der Familie Guinand, S. 8.

54Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, S. 389.

55Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, S. 14; Merkel: Wirt­schaftsgeschichte der Universität Heidelberg, 1973, S. 57.

56 Denkmaltopographie, Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, S. 32

57Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, S. 349.

58http://geraldlehmann-lindenbergpfalz.de/muehlen.html, Abruf vom 25.8.2013.

59Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 48.

60Louis: Ge­schichte der Holzmühle, S. 15.

61Louis: Geschichte der Holzmühle, S. 15.

62Louis: Geschichte der Holzmühle, S. 15.

63Steiner: Aargauer in der Pfalz, S. 399.

64Frankenthaler Altertumsverein XVI. Jg. 1908, S. 31 f = LA Speyer Best. A1 Nr. 1435 Urk. vom 28.6.1479, begl. Abschrift vom 27.5.1739; Anm.: die alte Bachordnung von 1439 wird auch in LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/4 Bl. 3 im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung einer weiteren Mahlmühle in Lambsheim erwähnt.

65 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/4 Bl. 1-16.

66LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/5.

67Pöhlmann: Regesten der Grafen von Zweibrücken, S. 37 Nr. 114.

68Rembe: Lambsheim, S. 9.

69LA Speyer Best. A14 Nr. 9: Original der Bachordnung vom 28.6.1479; Frankenthaler Altertumsverein XVI. Jg. 1908, S. 31 f = LA Speyer Best. A1 Nr. 1435 Urk.

vom 28.6.1479, begl. Abschrift vom 27.5.1739; Anm.: die alte Bachordnung von 1439 wird auch in LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/4 Bl. 3 im Zusam­menhang mit der

geplanten Errichtung einer weiteren Mahlmühle in Lambsheim erwähnt.

70LA Speyer Best. A2 Nr. 177/1, Bl. 25r.

71Rembe Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, S. 5.

72Rembe: Lambsheim, S. 9.

73Rembe: Lambsheim, S. 55.

74Rembe: Lambsheim, S. 9.

75Rembe: Lambsheim, S.39.

76Rembe: Lambsheim, S. 50; Rembe: Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, S. 5, 15.

77Rembe: Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, S. 5.

78Rembe: Lambsheim, S. 9.

79 Görtz: Frankenthaler Ratsprotokoll 1664-1667, S. 132.

80Rembe: Lambsheim, S. 9.

81Rembe Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, S. 45.

82 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 1, 7.

83 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 1.

84 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 1.

85 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 3-5r.

86 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 7.

87Rembe: Lambsheim, S. 9.

88 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 13.

89 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 13.

90Rembe: Lambsheim, S. 9.

91Rembe: Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, S. 5.

92Rembe: Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, S. 5.

93LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 17.

94Rembe: Lambsheim, S. 9. Anm.: dieser heiratete am 8.5.1724 die Müllerswitwe Anna Katharina NN, Witwe des Müllers Georg Peter Sanftleben, die die Mühle mit in die Ehe brachte (Rembe: Lambsheim, S. 115 Nr. 637).

95 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 29.

96 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 31.

97 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 35-36; Extractus aus dem Lambsheimer Ratsprotokoll.

98Rembe: Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, S. 5.

99 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 43.

100 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 47-47r.

101 LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 19.

102LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 17r.

103Angabe bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 252.

104LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 35R; Auch: Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 252.

105LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol 18r.

106 LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 30.

107 Rembe: Fehlende Namen der Frauen in den Lambsheimer Kir­chenbüchern; in: PRFK 1974, S. 43.

108 Klein, Günter: Die Lambsheimer Mühle, ohne Seitennumerierung; Rembe: Lambsheim, S. 9.

109Rembe: Fehlende Namen der Frauen in den Lambsheimer Kirchenbüchern; in: PRFK 1974, S. 43.

110Klein: Die Lambsheimer Mühle, ohne Paginierung

111LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 36.

112LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 40.

113LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 48.

114LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 50r.

115LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 62.

116Rembe: Lambsheim, S. 60; Rembe: Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, S. 60 iVm S. 114.

117LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 104r.

118LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 112.

119Rembe: Lambsheim, S. 9.

120LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 115r, 117r..

121Rembe: Lambsheim, S. 9.

122Rembe: Lambsheim, S. 9.

123LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 145.

124 LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 8.

125 LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 11-11r.

126 LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 18.

127 LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 18.

128 LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 24.

129 LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 24.

130LA Speyer Nr. 173 Akten Bezirksamt Franken­thal +++Zitat prüfen+++

131Klein: Die Lambsheimer Mühle, S. 1 ff.

132Rembe: Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, S. 83.

133LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/5.

134Christmann: Siedlungsnamen II, S. 354.

135Christmann: Siedlungsnamen II, S. 354.

136Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, S. 208 Nr. 364.

137 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Band III, S. 341 Nr. 409.

138 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Zinß- oder Gefelbuch des Stifts Lautern anno 1590 Bl. 23, Bd. III,S. 483; LA Speyer Best. 14, Nr. 273.

139Herzog: Franz.-reformiertes Kirchenbuch Otterberg, Heiratsregister 1679-1793, Nr. 160.

140Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg 1650-1802, S. 195 Nr. 1773.

141Widder: Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz 1788, Bd. IV, S. 258.

142Eilbote Landau vom 28.7.1853 S. 323 = LA Speyer Best. Y 20/41.

143Steiner: Aargauer in der Pfalz, S. 399.

144Borg: Frühe Liebe zu Landau, ,S. 55, 58.

145Borg: Frühe Liebe zu Landau, S. 59.

146Mitteilung von Herrn Hermann Kabs/Nürnberg vom 15.5.2010;Petermann-Register Stadtarchiv Landau; Lutherisches Kirchenbuch Landau.

147Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, S. 250.

148Hinweis von Frau Christine Thelen vom 25.9.2012.

149Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, S. 61; Universitätsarchiv Heidelberg IX 4e Nr. 172 [Kopialbuch], S. 24r.

150Armgart/Werling: Augustinerchorherrenstift Hördt; in: Pfälz. Klosterlexikon, Bd. 2, S. 238.

151Hilgard: Urkunden zur Geschichte der Stadt Speyer, Nr. 120.

152Landauer Museum, Jg. 1905 Nr. 2 S. 4; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 174.

153 Lehmann: Urkundliche Geschichte von Landau, S. 34

154LA Speyer Best. E6 Nr.526, darin Kaufbrief von 1388 vor dem Dorfgericht Queichheim; Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten,

Bd. I, S. 336.

155Urkataster Landau Bd. 1, S. 132.

156Christmann: Siedlungsnamen II, S., 174.

157LA Speyer Best. D1 Nr. 1029.

158LA Speyer Best. D1 Nr. 1030.

159LA Speyer Best. D1 Nr. 1034.

160LA Speyer Best. E6 Nr.526, darin Kaufbrief von 1388 vor dem Dorfgericht Queichheim; Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammer­gerichtsakten, Bd. I, S. 336.

161LA Speyer Best. D1 Nr. 1035.

162 LA Speyer Best. D1 Nr. 1037.

163LA Speyer Best. D1 Nr. 1038.

164LA Speyer Best. D1 Nr. 1039.

165LA Speyer Best. D1 Nr. 1041.

166LA Speyer Best. D1 Nr. 1040.

167LA Speyer Best. E6 Nr. 3010.

168luth KB Landau, Stadtarchiv Landau C271; Mitteilung Hermann Kabs vom 26.5.2013.

169LA Speyer Best. D1 Nr. 1043.

170LA Speyer, Best. F23 Nr. 22 Ausfautheiakten Landau Nr. 826.

171Anm.: diese ist enthalten im Inventarium LA Speyer Best. F23 Nr. 22 Ausfautheiakten Landau Urk. 826,

172Mitteilung von Herrn Dr. Michael Martin vom 13.3.2012; Service Historique de l'Armée de Terre, Archives du génie“, Akte Best. Xe 341 Génie: „mémoire des ouvrages de fortification ... pendant l'année 1785“ in Landau.

173Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, S. 250.

174Martin: Emi­gration und Nationalgüterveräußerung, Teil III: Verzeichnis der Nationalgüter, S. 179.

175LA Speyer, Best. F23 Nr. 22 Aus­fautheiakten Landau Nr. 826.

176Annonce des Schuhmachers Carl Baudoin, in:Eilbote Landau vom 19.3.1859, S. 136 = LA Speyer Best. Y 20/41.

177Eilbote Landau Nr. 88 vom 6.11.1858, S. 560.

178 LA Speyer Best. 'F23 Nr. 14, Ausfautheiakten Landau Nr. 498/1749.

179Eilbote Landau Nr. 88 vom 31.10.1856, S. 528: Hinweis in einer Versteigerungsannonce betr. Dampfbad.

180Eilbote Landau Nr. 3 vom 10.1.1857, S. 14 und Nr. 103 vom 24.12.1856, S. 628.

181Eilbote Landau Nr. 16 vom 25.2.1858, S. 95.

182Eilbote Landau vom 30.8.1848, S. 470 = LA Speyer Best. Y 20/41.

183Eilbote Landau vom 31.8.1850, Nr. 70, S. 525.

184Borg: Frühe Liebe zu Landau, S. 8

185Eilbote Landau vom 4.11.1848, S. 589 und vom 18.11.1848 S. 618 = LA Speyer Best. Y 20/41.

186Eilbote Landau vom 9.4.1853, S. 154 = LA Speyer Best. Y 20/41.

187Hinweis von Frau Christine Thelen vom 25.9.2012.

188 Lehmann: Urkundliche Geschichte von Landau, S. 189

189LA Speyer Briefprotokolle, Best. F 5 Nr. 686 fol. 370r.

190Borg: Frühe Liebe zu Landau, S. 83.

191Kunstdenkmäler, Bd. II Landau, S. 92.

192Borg: Frühe Liebe zu Landau, S. 83-84.

193Stadtarchiv Landau, Ratsprotokoll 1585/90, fol. 249 f, 250, 2436 und 2636.

194Stadtarchiv Landau, Ratsprotokoll 1585/90, fol. 263.

195Stadtarchiv Landau, Ratsprotokoll 1590/94 Bl. 86, 89.

196Stadtarchiv Landau, Best. S 2-308 Neumühle, Mitteilung vom 3.5.1962.

197Stadtarchiv Landau, Ratsprotokoll Landau Bd. 24 fol. 209; ab­schriftlich Stadtarchiv Landau Best. S 2-308 Neumühle.

198LA Speyer: Briefprotokolle Best. F5 Nr. 682 fol. 67r-68.

199LA Speyer Briefprotokolle, Best. F 5 Nr. 686 fol. 370r.

200LA Speyer Best. F5 Nr. 687 Bl. 679.

201LA Speyer, Best. F 23 Nr. 30, Inventar vom 24.4.1782.

202Stadtarchiv Landau, Best. S 2-308 Neumühle, Mitteilung vom 3.5.1962.

203LA Speyer, Best K 25, Kasten Nr. 72, Urk. Nr. 326 vom 31.5.1808.

204Mitteilung von Frau Christine Thelen vom 5.10.2012.

205Stadtarchiv Landau, Best. S 2-308 Neumühle, Mittei­lung vom 3.5.1962.

206Mitteilung von Herrn Dr. Michael Martin vom 13.3.2012.

207LA Speyer Best. K 25 Nr. 72 Urk. Nr. 326 [ Briefprotokolle Landau].

208Eilbote Landau vom 8.8.1840, Nr. 32, S. 127.

209Hinweis von Frau Christine Thelen vom 25.9.2012.

210"Die Rheinpfalz", Pfälzer Tageblatt vom 18.7.1962.

211Lehmann: Urkundliche Geschichte der Stadt Landau, S. 136.

212Lehmann: Urkundliche Geschichte der Stadt Landau, S. 156.

213Stadtarchiv Landau A A 93; Schreiben Stadtarchiv Landau vom 10.2.1971 Best S 2-308 Spitalmühle.

214Schrei­ben Stadtarchiv Landau vom 10.2.1971 Best S 2-308 Spitalmühle.

215LA Speyer Best. E6 Reichskammergerichtsprozeß 313.

216Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen …., S. 67 Nr. 4586.

217LA Speyer Best. F3 Nr. 13 fol. 54, Schatzungsprotokoll von 1684.

218LA Speyer Best. F23 Nr. 14, Ausfautheiakten Landau Nr. 491/1749.

219Mit­teilung von Herrn Hermann Kabs, Nürnberg vom 11.5.2010.

220Martin: Emi­gration, Teil III: Verzeichnis der Nationalgüter, S. 177.

221Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 8.2.1827, Nr. 25, Beilage, S. 133.

222Landauer Wochenblatt Nr. 24 vom 7.10.1825, S. 162.

223Eilbote vom 6.7.1839, Nr. 27, S. 108.

224Eilbote Landau vom 11.3.1848, S. 146 = LA Speyer Best. Y 20/41.

225Eilbote Landau vom 17.3.1859, S. 124 = LA Speyer Best. Y 20/41.

226"Die Rheinpfalz", nicht datiert, in: Stadtarchiv Landau Best. S 2 308.

227Borg: Frühe Liebe zu Landau, S. 83.

228LA Speyer Best. B2 Nr. 62 1: „Die beabsichtigte Versetzung der beiden Landauer Stadtmühlen an den dortigen Kanal und den dadurch den herrschaftlichen Mühlen zu Albersweiler zugehenden Nachteil, 1783-1787“

229Kunstdenkmäler, Bd. II Landau, S. 92.

230Borg: Frühe Liebe zu Landau, S. 83.

231Borg: Frühe Liebe zu Landau, S. 59.

232LA Speyer Best. A13 Nr. 843.

233Stadtarchiv Landau, Best. S 2-308 Neu­mühle, Mitteilung vom 3.5.1962.

234luth. KB Stadtarchiv Landau K45, H38; Mitteilung von Herrn Hermann Kabs, Nürnberg vom 11.5.2010.

235Mitteilung von Herrn Hermann Kabs, Nürnberg vom 11.5.2010.

236LA Speyer Best. F5 Nr. 687 Bl. 679.

237Anm.: dieses ist enthalten im Inventarium LA Speyer Best. F23 Nr. 19 Ausfautheiakten Landau Urk. 730.

238LA Speyer Best. B2 Nr. 62 1: „Die beabsichtigte Versetzung der beiden Landauer Stadtmühlen an den dortigen Kanal und den dadurch den herrschaftlichen Mühlen zu Albersweiler zugehenden Nachteil, 1783-1787“

239Lehmann: Urkundliche Geschichte der ehemaligen freien Reichsstadt Landau, Neustadt 1853, S. 277.

240Lehmann: Urkundliche Geschichte der ehemaligen freien Reichsstadt Landau, Neustadt 1853, S. 277.

241Mitteilung von Herrn Dr. Michael Martin vom 13.3.2012.

242Eilbote Landau Nr. 20 vom 8.3.1856, S. 112.

243Hinweis von Frau Christine Thelen vom 25.9.2012.

244Stadtarchiv Landau, Ratsprotokoll 1585/90, fol. 249 f, 250, 2436 und 2636.

245Stadtarchiv Landau, Ratsprotokoll 1585/90, fol. 263.

246Stadtarchiv Landau, Ratsprotokoll 1590/94 Bl. 86, 89.

247Stadtarchiv Landau, Best. S 2-308 Neumühle, Mitteilung vom 3.5.1962.

248Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 299;Juner: Mühlen im Wallhalbtal, S. 45-46.

249LA Best. C 50 Nr. 2. +++Zitat prüfen+++

250Weber: Mühle und Müllerhandwerk, S. 299.

251Juner: Mühlen im Wallhalbtal, S. 45-46.

252ref. KB Rieschweiler, S. 6, Bild 8, Taufeintrag v. 27.7.1684.

253ref. KB Rieschweiler, S. 7, Bild 8, Taufeintrag v. 22.3.1685.

254Juner: Mühlen im Wallhalbtal, S. 45.

255Juner: Mühlen im Wallhalbtal, S. 46.

256Urschel: Trauungen Ortsfremder im kath. KB Reichenbach; in: PRFK1982, S. 91.

257Christmann: Siedlungsnamen II, S. 206.

258Dahl: Landstuhl, seine Vergangenheit und Gegenwart, S. 68.

259Christmann: Siedlungsnamen II, S. 206.

260Juner: Mühlen im Wallhalbtal, S. 46.

261Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreis­bauernkammer Pfalz 1865, S. 304.

262Juner: Mühlen im Wallhalbtal, S. 46.

263Juner: Müh­len im Wallhalbtal, S. 45

264Juner: Mühlen im Wallhalbtal, S. 45.

265Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, S. 451, lfd.-Nr. 12889; LA Speyer Best. G11 Nr. 113 IV u. G7 Nr. 64.

266Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 299.

267Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, Bd. III, S. 101 mit Karte.

268Christmann: Siedlungsnamen II, S. 48.

269Christmann: Siedlungsnamen II, S. 206.

270LA Speyer: Sickinger Amtsrelationsbuch, S. 1602 ++Zitat klären++; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 388.

271LA Speyer: Sickinger Amtsrelationsbuch, S. 1603/04.++Zitat klären++

272Christmann: Siedlungsnamen II, S. 388-389.

273Wikipedia, Stichwort 'Liste der Kulturdenkmäler in Landstuhl', Abruf vom 16.10.2013.

274LA Best. C 50 Nr. 2.

275Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 299;Ju­ner: Mühlen im Wallhalbtal, S. 46.

276Juner: Mühlen im Wallhalbtal, S. 46.

277Werner: Die Nationalgüter im Departement Donnersberg, Anlage IV, S. 43.

278Sickinger Ge­richtsbuch ++Zitat klären++

279Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, S. 40 Nr. 160.

280Biundo: Pfarrerbuch, S. 221 Nr. 2534.

281 Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, S. 40 Nr. 160.

282Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, S. 40 Nr. 160.

283Biundo: Pfarrerbuch, S. 221 Nr. 2535; Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, S. 40 Nr. 160.

284Friedel: Das Konvertitenregister der katholischen Pfarrei Kaiserslautern; in: PRFK 1975, S. 188.

285Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 293 ff.

286Jung: Familienbuch Baumholder, Teil 2 Katholisches Kirchenbuch, S. 6.

287LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 191r-194; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 220/21.

288LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7; Auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 220/21.

289LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 91.

290Christmann: Siedlungsnamen II, S. 355.

291Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, S. 97.

292Wikipedia, Stichwort 'Langweiler (bei Lauterecken)', Abruf vom 16.10.2013.

293Karsch: Geschichte des Amtes Grumbach, S. 51.

294Anthes: Kasualien d. Luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach 1627-1798, S. 56 Nr. 339.

295Anthes: Kasualien d. Luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach 1627-1798, S. 60 Nr. 365.

296 Anthes: Kasualien d. Luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach 1627-1798, S. 69 Nr. 439.

297Anthes: Kasualien d. Luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach 1627-1798, S. 69 Nr. 439.

298aus Heep,: Bischmisheimer Mühlen; in: http://www.wolfgang-heep.de/_lmweb/langweiler_mühle.htm, Abruf vom 21.8.2013.

299Müller/Petry: Denombrement der Herrschaft Landstuhl Anno 1681, Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 2003, S. 315 = HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 Sickingen.

300LA Speyer Best. W41 Nr. 2071 Karte Steuergemeinde Langwieden vom 29.5.1846.

301Lagerbuch im Ge­meinde-Archiv Langwieden++Zitat prüfen++; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 112.

302Christmann: Sied­lungsnamen II, S. 112.

303LA Speyer Best. L56 Nr. 533 Bl. 540.

304Kilian: Schatzungsregister des kurpfälzischen Oberamtes Stromberg, S. 14.

305Kilian: Schatzungsregister des kurpfälzischen Oberamtes Stromberg, S. 45.

306Kilian: Schatzungsregister des kurpfälzischen Oberamtes Stromberg, S. 45.

307auch zur weiteren Entwicklung und auch zur Rumpf'schen Mühle: Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, S. 119-126.

308Wikipedia, Stichwort 'Laumersheim', Abruf vom 15.10.2013.

309Wikipedia, Stichwort 'Laumersheim', Abruf vom 15.10.2013.

310Copia saec. XVII; ZGO 62 NF XXIII, 1908, S. m19 Nr. 6 [Oberndorf­fisches Archiv S.m19-m45 mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Oppau vom 15.8.2013.

311Neubauer Regesten des Klosters Werschweiler, S. 378, Nr. 1510.

312LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 18r Akten des Bezirksamts Frankenthal betr. Getreidemühlen im Bezirk Frankenthal 1817.

313Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 275.

314Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F2 Nr. 141, S. 21: 1747 27: v. langenscher Pachtbrief über die Weidenmühle bei Laumersheim.

315LA Speyer Best. C13 Nr. 115.

316LA Speyer Best. C13 Nr. 115.

317Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, S. 327, lfd.-Nr. 11879; LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I u. G7 Nr. 64.

318Schieder,: Säkularisation und Mediatisierung, S. 327, lfd.-Nr. 11882; LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I u. G7 Nr. 64.

319LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

320LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

321Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 264.

322LA Speyer Best. A14 Nr. 264i: Bestand der Freinsheimer Erbbestandsmühle in Laumersheim, 1681-1682

323LA Speyer Best. A13 Nr. 853.

324LA Speyer Best. A13 Nr. 855.

325Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F2 Nr. 141, S. 326: 1751 Oktober 4: v. Langen, Erbbestandsbrief über die Hornungsmühle zu Laumersheim.

326Frankenthaler Wochenblatt Nr. 52 vom 27.12.1828, S. 205.

327Heil: Funktionaler Wandel, S. 27.

328 LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/4, fol. 2-8.

329 LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 23.

330Heil: Funktionaler Wandel, S. 27.

331Heil: Funktionaler Wandel, S. 31.

332Heil: Funktionaler Wandel, S. 32.

333LA Speyer Best. D2 Nr.125 ff.; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 266-269.

334Schnabel: Bevölke­rungsangaben des Bistums Speyer, 2011, S. 271.

335Es­ser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, S. 414 Nr. 1909.

336Mit­teilung von Herrn Dr. Werner Esser vom 15.12.2009.

337Weber:Mühlen und Müllerhandwerk, S. 267.

338Weber: Mühlen und Müllerhandwerk S. 266.

339LA Speyer Best. E6 Reichskammergerichtsprozeß 3311, 1613-1615.

340Weber: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 31.

341LA Speyer Best A 2 Nr. 131.

342LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 83-94r.

343LA Speyer Best A 2 Nr. 131.

344Quelle: katholisches Kirchenbuch Lauterecken. +++klären++++

345Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchen­bollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, S. 137.

346Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 26.

347Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 26.

348LA Speyer Kurpfalz Nr. 1354 ++Zitat prüfen++; Stadtarchiv Lauterecken Best. Nr. A 160 und Urkataster 1845.

349Zink: Lauterecken, S. 362/63.

350Christmann: Siedlungsnamen II, S. 160.

351Frey: Beschreibung Rheinkreis, Bd. III, S. 452.

352Heil: Funktionaler Wandel, S. 44/45; Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-L, Stadtmühle Lauter­ecken: Schreiben Christian Groß an Reg. d. Rheinkreises Speyer vom 5.12.1835.

353Heil: Funktionaler Wandel, S. 45; LA Speyer: Lauterecken Best. L 56 Nr. 838, S. 111 f.

354Heil: Funktionaler Wandel, S. 45; Archiv Kreisverwaltung Kusel, Nr. 661-04-L, Bordmühle Lauterecken: Regierungsentschließung d. Reg. d. Rhein­kreises Speyer vom 16.8.1836; Auch LA Speyer Best. U 174 Nr. A 172.

355Frey: Beschreibung des Rheinkreises III, S. 452; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 160.

356Zink: Lauterecken, S. 362/63.

357Christmann: Sied­lungsnamen II, S. 16O m.w.N.

358Heil: Funktionaler Wandel, S. 45 unter Hinweis auf Privatunterlagen d. Fam. H. Christmann, Bordmühle II, Lautere­cken: Schenkungs- und Theilungsact v. 7.11.1874.

359Heil: Funktionaler Wandel, S. 45Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-L, Bord­mühle Lauterecken: Technisches Gutachten vom 10.3.1875.

360Heil: Funk­tionaler Wandel, S. 45.

361Zink: Lauterecken, S. 363.

362Zink: Lauterecken, S. 362/63.

363Zink: Lauterecken, S. 362/63.

364Heil: Funktionaler Wandel, S. 44/45; Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-L, Stadtmühle Lauterecken: Schreiben Christian Groß an Reg. d. Rheinkreises Speyer vom 5.12.1835.

365Heil: Funktionaler Wandel, S. 45; LA Speyer: Lauterecken Best. L 56 Nr. 838, S. 111 f.

366Heil: Funktionaler Wandel, S. 45; Archiv Kreisverwaltung Kusel, Nr. 661-04-L, Bordmühle Lauterecken: Regierungsentschließung d. Reg. d.

Rhein­kreises Speyer vom 16.8.1836; Auch LA Speyer Best. U 174 Nr. A 172.

367Heil: Funktionaler Wandel, S. 45 unter Bezugnahme auf Privatunterlagen der Fam. H. Christmann, Bordmühle II, Lautere­cken: Schenkungs- und Theilungsact vom7.11.1874.

368Heil: Funktionaler Wandel, S. 45; Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-L, Bord­mühle Lauterecken: Technisches Gutachten vom 10.3.1875.

369Heil: Funk­tionaler Wandel, S. 45.

370LA Speyer Best A 2 Nr. 131/3 Bl. 4.

371Zink: Lauterecken, S. 361.

372Heil: Funktionaler Wandel, S. 46; WWA Kaiserslautern, Triebwerksakten, Az: 27.56.01., Stadtmühle Lauterecken: Teilungsprotokoll vom 13.6.1843 und LA Speyer, Best. L 56 Nr. 837 S. 152.

373Heil: Funktionaler Wandel, S. 46; Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-L, Stadtmühle Lauterecken: Protocoll über die Aichpfahlsetzung vom 9.6.1859; WWA Kaiserslautern, Triebwerksakten, Az: 27.56.01, Stadtmühle Lauterecken.

374Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 300.

375Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 299; Zink: Lauterecken, S. 361.

376LA Speyer Best C 41 Nr. 52/1.

377Denkmaltopographie Kusel, S. 182.

378Salmsches Archiv Anholt in Westfalen, Nr. 6.

379Zink: Lauter­ecken, S. 361; LA Speyer Kurpfalz Nr. 1354. ++Zitat prüfen++

380luth. KB Lauterecken 2, Bl. 32, Bild 37.

381luth. KB Lauterecken 2, Bl. 66, Bild 71.

382luth. KB Lauterecken 2, Bl. 69, Bild 74.

383email Heidi Lange vom 14.3.2013 unter Hinweis auf Zink: Lauterecken, S. 362.

384Herzog: Familienbuch von Heimkirchen, S. 39 Nr. 54; Luth KB Heimkirchen.

385LA Speyer Best. F5 Nr. 370, fol.98-98r.

386Zink: Lauterecken, S. 361/62.

387Feil-Krampe: Familienbuch reformierten Pfarrei Medard, S. 213.

388Henrich: Die Ebernburger Mühle im Alsenztal, in: Pfälzer Heimat 1977, S. 61.

389Zink: Lauterecken, S. 362.

390Weber: Kreuscher und Spielmann. Familien vom Bachadel an der Lauter; in: Pälzer Sunndag, Nr. 34 vom 19.8.1956; S. 3; Heil: Funktionaler Wandel, S. 37.

391Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, S. 98; Zink: Lauterecken, S. 362.

392Zink: Lauterecken, S. 362.

393Zink: Lauterecken, S. 359.

394Zink: Lauterecken, S. 359.

395Zink: Lauterecken, S. 359.

396LA Speyer Best. B2 Nr. 1213/4 fol. 18.

397Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 183.

398Feil-Krampe: Familienbuch reformierten Pfarrei Medard, S. 87.

399LA Speyer 1352, 1353 +++Zitat prüfen+++

400Zink: Lauterecken, S. 360.

401LA Speyer Best A 2 Nr. 131/3 Bl. 4.

402LA Speyer Best A 2 Nr. 131/3 Bl. 4.

403LA Speyer Best A 2 Nr. 131/3 Bl. 4; Auch Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, S. 258.

404Zink: Lauterecken, S. 360.

405Zink: Lauterecken, S. 361.

406Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 26.

407Zink: Lauterecken, S. 361.

408Anm.: die Angabe bei Zink, S. 361 kann nicht stimmen, da Brosius die Ölmühle ersteigert hat.

409Zink: Lauterecken, S. 361.

410Heil: Funktionaler Wandel, S. 42; Archiv Kreisver­waltung Kusel Nr. 661-04-L, Stadtmühle Lauterecken: A. Brügel an Bezirksamt Kusel vom 27.3.1878; WWA Kaiserslautern, Trieb­werksakten Az: 27.56.01 Stadtmühle Lauterecken.

411Heil: Funktionaler Wandel, S. 42; Archiv Kreisverwaltung Kusel, Nr. 661-04-L, Stadtmühle Lauterecken: Bürgermeisteramt Lauterecken an Bezirksamt Kusel vom 10.7.1878.

412Heil: Funktionaler Wandel, S. 25; WWA Kaiserslautern, Triebwerksakten, Az.: 27.56.01. Stadtmühle Lauterecken: Teilungsprotokoll vom 13.6.1843; LA Speyer Best. L 56, Nr. 837, S. 531.

413Zink: Lauterecken, S. 362.

414Weber: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 31.

415Staerk: Die Wüstungen des Saarlandes, S. 277.

416Häberle: Wüstungen, S. 157.

417zur Wüstung Lauxweiler: Christmann: Siedlungsnamen, Bd. II. S. 362.

418Süss: Die Pfälzer im „Schwarzen Buch“. Ein personengeschichtlicher Beitrag zur Geschichte des Hambacher Festes, S. 176.

419Christmann: Siedlungsnamen II, S. 164.

420Klauck: Lexikon, S. 153.

421Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1865, S. 135.

422Zweibrücker Wochenblatt Nr. 233 vom 26.9.1870.

423LA Saarbrücken Best. LRA.IGB (Landratsamt St. Ingbert) Nr. 5513: Wasserentnahme aus den Würzbach (Bewässerungsanlage Dr. Mayer): Einspruch des Georg Schneider, Mühlenbetreiber Breitermühle“), 1905-1907.

424Jaffé: Geschichte der Papier­mühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 10.

425LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 215-219: Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745.

426Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehe­maligen Herzogtum Zweibrücken, S.11; LA Speyer ++++klären ++++, Temporalbestandsvertrag vom 22.7.1700.

427Nägle: Trauungen Ortsfremder und Zugezogener im lutheri­schen Kirchenbuch des „Münchweiler-Thales“ 1664-1800; in Pfälz. Fam. und Wappenkunde 1962, S. 221.

428Jaffé: Geschichte der Pa­piermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S.11.

429LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 469-481.

430Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S.11.

431Hauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 266-267.

432Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 209.

433Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 229.

434Klauck: Lexi­kon saarländischer Orte, S. 241.

435Häberle: Wüstungen, S. 156.

436Christmann: Siedlungsnamen I, S. 349.

437Schneider: Schlösser und Landsitze der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken in den Oberämtern Zweibrücken und Homburg im 18. Jahrhundert, Abschnitt 12, S. 349–361: Schloß und Gärten Mon Bijou.

438Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, S. 30 Nr. 87.

439LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5, zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 192.

440LA Speyer Best. C5 Nr. 217: Antrag des Müllers Johann Schuler, 217846.

441Christmann: Siedlungsnamen II, S. 321.

442Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, S. 185.

443LA Speyer Best. C 5 Nr. 216 Bl.. 49 ff; Neuberger: Die alte Merzalber Mühle, S. 227.

444Neuberger: Die alte Merzalber Mühle und die Karlsmühle S. 227.

445LA Speyer Best. C 5 Nr. 216 Bl. 66-68, abgedruckt bei Neuberger, S. 227-228.

446LA Speyer Best. C 5 Nr. 216 Bl. 76 ff; Neuberger, S. 228.

447Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, S. 476, lfd.-Nr. 13102 u. 13103; LA Speyer Best. G11 Nr. 113 V und G7 Nr. 64.

448Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, S. 476 Nr. 13103; LA Speyer Best. G11 Nr. 113 V und G7 Nr. 64.

449Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, S. 476 Nr. 13108; LA Speyer Best. G11 Nr. 125.

450Neuberger: Die alte Merzalber Mühle und die Karlsmühle S. 229-230.

451Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, S. 11.

452Schnabel: Bevölkerungsan­gaben des Bistums Speyer, 2011, S. 265.

453Leimersheim einst und jetzt, Horb am Neckar 1986, S. 9.

454Wollmershäuser: Protokolle des kurpfälzischen Regierungsrats, S. 466; GLA Karlsruhe Best. 61/8822-9473.

455Remling: Abteien und Klöster, Bd. II, S. 28; Pöhlmann/Doll: Regesten der Grafen von Zweibrücken, Nr. 205; Biundo: Regesten der ehem. Augustinerpropstei Hördt, S. 34.

456Biundo: Regesten der ehem. Augustin­erpropstei Hördt, S. 75.

457LA Speyer, Best. F1 Nr. 19a fol. 137; Hodapp: Leimersheim, S. 271.

458Hodapp: Leimersheim, S. 271.

459Hodapp: Leimersheim, S. 271.

460Hodapp: Leimersheim, S. 271.

461LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 253.

462Hodapp: Leimersheim, S. 271-72.

463Hodapp: Leimersheim, S. 272.

464Hodapp: Leimersheim, S. 272.

465mündliche Mitteilung von Herrn Helmut Herzog, Osnabrück/Limburgerhof.

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