Version 17.2.2018

 

Litera K

(Kleinottweiler - Kusel)

 

 

Kleinottweiler / Saarland:

heute OT von Bexbach/Saarland; nördlich von Homburg gelegen in Richtung auf Bexbach. Kleinottweiler bildete im Mittelalter mit Hatt­weiler und dem Websweilerhof einen gemeinsamen Bann. 1705 heißt der Ort Odweilerhof, ab 1781 Kleinottweiler. 1635 wurde der Ort zerstört und erst um 1700 wieder besiedelt. 1974 wurde Kleinottweiler in die Stadt Bexbach eingegliedert 1. Das Dorf war pfalz-zwei­brückisch.

 

1609 werden in der Untertanenliste des Oberamtes Zweibrücken genannt: Leonhard *Müller, Molitor (Schwiegersohn von Franzen Els). 2

 

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Mühle in Kleinottweiler +++klären: welche Mühle+++

 

 

- Frantzenmühle:

sie lag im unteren Teil des Feilbachtales, am Ostufer des Frantzen- oder Herrenweihers. Erstmals wurde sie 1570 erwähnt. 1692 woll­te Pierre Wairie die Mühle wieder aufbauen. Der Mühlenplatz verfiel und wurde 1757/58 aufgelassen und in Wiesengrund umgewan­delt 3.

 

 

- Naumühle:

Wüstung bei Kleinottweiler; 1547 heißt es urkundlich „Naw Mühl“, „in der müllen“. Weitere Unterlagen sind nicht vorhanden 4.

 

 

 

 

 

Klingen:

OT von Heuchelheim-Klingen, VG Landau-Land, Lk Südliche Weinstraße; nahe Ingenheim-Billigheim südlich von Landau; gehörte zum kurpfälzischen Amt Billigheim 5 im Oberamt Germersheim 6.

 

1718 lebten in Klingen 11 katholische Familien sowie 20 reformierte und 3 lutherische Familien 7.

 

Mühlen:

es gibt die Mahlmühle, Ölmühle und Wappenschmiede, zum Dorf gehört die Dorfmühle 8.

 

Literatur/Urkunden:

- Petermann, Kurt und Rinck, Erwin: Die Mühle und Müller von Klingen; in: Heuchelheim-Klingen: Klingen, Pfalz / Hrsg.: Ortsge­meinde Heuchelheim-Klingen (Heuchelheim-Klingen, 1998), S. 346-349

- Rinck, Erwin: Schlußsteine und Initialen an den Häusern; in: Heuchelheim-Klingen: Klingen, Pfalz / Hrsg.: Ortsgemeinde Heuchel­heim-Klingen (Heuchelheim-Klingen, 1998), S. 128-135

 

 

- Mahlmühle:

heute Weingut „Alte Mühle“ in der Mühlbachstraße 3, 76381 Heuchelheim-Klingen 9

 

Die ehemalige Mühle, nunmehr Sitz des Weinguts Wagner, enthält an mehreren Bauteilen Hinweise ihre ihre frühere Funktion. An der Hoftorsäule findet sich das Mühlrad mit der Jahreszahl 1807 und dem Initialen IGM und MGM. Ein eingemauerter Stein im Hof weist auf die Jahreszahl 1806 GM und IGM hin [Anm. d. Verf. : es handelt sich mE um die Initialen von Georg Meyer bzw. Johann Georg Meyer]. Auf dem Torbogen zum Hauseingang ist die Jahreszahl 1829 mit dem Mühlenrad und den Initialen IGM und MM zu erken­nen. Auf einem weiteren Quaderstein unmittelbar beim Mühleneingang ist die Jahreszahl 1620 zu lesen 10.

 

Nicht weit davon, bei dem Anwesen Klingbachstraße 19, befindet sich an den Hoftorsäulen ebenfalls das Mühlenrad. Die linke Hoftor­säule trägt die Jahreszahl 1811 und die rechte Säule neben dem Mühlrad die Initialen GM und MM. Auf dem Schlußstein des Kellerein­gangs liest man die Jahreszahl 1814 und die Buchstaben GM 11. Erwin Rinck meint 12, hier habe ebenfalls eine Mühle bestan­den. Letz­teres dürfte mE unzutreffend sein, da dort kein Wasserlauf vorhanden war, sondern die Dorfmühle in Klingen etwas nörd­lich davon, an einem Mühlgraben des Klingbachs lag. Es dürften allerdings die Müllerfamilie Johann Georg Meyer als Er­bauer die­ses, nicht weit von der Mühle gelegenen, Anwesens in Betracht kommen.

 

Erstmals wird eine Mühle in Klingen 1614 in einem Verzeichnis über die Zahlung von Gefällen und Zinsen erwähnt 13.

 

Nach dem Tod des Müllers Hanß Velten Beringer heiratet dessen Witwe Veronica NN. am 30.7.1667 einen Johannes Ritz 14.

 

Eine im GLA Karlsruhe aufbewahrte Mühlenakte, betreffend die Wasserfall-Betriebsakten, beginnend im Jahr 1669 und endend 1789, enthält folgende Angaben“ „zu Klingen im Dorf zwischen der Straße und Bach ist eine Mühle mit einem Gang befindlich und wird vom Klingenmünsterer Bach getrieben und gehört dem Müller Jacob Stein“ [Anm. d. Verf.: Hanß Jacob *Steiner] 15.

 

Nach dem Tod des Hanß Jacob Steiner († 1698 , err.) kommt es zur Erbauseinandersetzung zwischen den beiden Kindern: „Es über­läßt Anna Barbara mit ihrem Ehemann Hanß Lumpert dem Bruder Hans Andreas Stein ihren halben Teil an solcher vorgedachter Mühle und wiesen, samt dem noch zu Leimersheim habenden Gut mit allem Zubehör, Recht und Gerechtigkeiten mit der Bedingung, daß Hanß An­dreas der Bruder seiner Schwester Anna Barbara herausgeben und bezahlen soll die Summe von 400 Gulden, guter ge­nehmer Land­währung, den Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzer gerechnet, nachfolgender Maßen zu bezahlen, als nämlich auf Os­tern des nächst­künftigen Jahres 1699. Erstmals 50 Gulden auf Ostern Anno 1700 und 50 Gulden hernach all Jahr bis zu deren gänzli­chen Bezahlung ohne Pension“ 16.

 

Hans Andreas Stein blieb jedoch nicht lange als Müller auf der Mühle in Klingen. Er starb bereits um 1701. Seine Witwe Anna Bar­bara NN. heiratete den Müller Peter *Leonhard. Peter Leonhard wird erstmals 1701 im Kirchenbuch von Mörzheim mit seiner Frau Anna Bar­bara als Müller von Klingen genannt 17.

 

Die Mahlmühle in Klingen war im 18. Jh. im Besitz der Müllerfamilie Leonhard 18.

 

Um 1703 ist Peter *Leonhardt der Müller in Klingen; ∞ mit Anna Barbara, Witwe des Hans Andreas Stein; beide sind am 11.11.1703 in Heuchelheim als Paten bei der Taufe des Johann Jacob Stock erwähnt 19. Um 1733 ist Peter Leonhardt der Müller in Klingen; sei­ne Tochter Anna Margaretha Leonhardt ist am 3.11.1733 im re­formierten Kirchenbuch Klingen als Patin erwähnt, als: „Tochter von Leon­hardt Peter Gerichtsmann und Müllermeister zu Klingen“ 20. Vater des Müllermeisters in Klingen, Hanß Adam *Leonhardt.

 

Hanß Adam *Leonhardt, der um 1729 als Müllermeister und Gerichtsmann in Klingen erwähnt ist, heiratet am 16.6.1729 in Klingen mit Anna Maria Kunz aus Wollmesheim, Tochter der Peter Kunz 21.

 

Am 9.10.1765 geht die Mühle von Hanß Adam Leonhard an seine 6 Kinder über 22. In der Erbteilung hat wohl der Sohn Adam Leon­hard die Mühle übernommen.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 23 wie folgt beschrieben: “Adam *Leonhard Bürger zu Clingen besitzet eine eigenthümbliche Mühl, so er von dessen Eltern ererbet, solche hat 2 Räder welche 2 Mahl- und einen Schehlgang wechßel weis treiben, gibt dem Stift Weißenburg alljährlich 7 Malter Korn Pfacht, Churpfaltz aber außer der gewöhnli­che Schatzung sonsten nichts.”

 

Später geht die Mühle von den Kindern des Hans Adam Leonhard ++++prüfen: oder von Adam Leonhard ?+++ an Johann Conrath Hibsch (Anm.: s. Johann Conrath *Hübsch) 24. ++++prüfen: Verkauf und/oder gescheiterte Erbauseinandersetzung ?+++

 

Am 12.2.1771 heiratet der Müllermeister in Klingen, Johann Konrad Hübsch die Maria Catharina Hummel aus Heuchelheim 25.

 

Der Müllermeister Johann Conrath Hübsch und seine Ehefrau Catharina verkaufen am 30.6.1774 die Mühle an den Müllermeister Con­rath Eberhard *Hübsch und dessen Ehefrau Catharina aus Handschuhsheim zum Preis von 4000 Gulden 26.

 

Bald jedoch heißt es in den Ausfautheiakten: „Die Brüder Eberhard und Friedrich Hübsch von Handschuhsheim bei Heidelberg ver­kaufen an den Müllermeister Johann Georg *Meyer von Bretten, jetzt Bürger von hier [Anm.: in Klingen bei Landau], und dessen Ehefrau ihren dahier gelegenen Mühlenplatz samt der darauf stehenden Mahlmühle mit 2 Mahl-, einem Scheelgang und Hanfreib, samt übrig darauf stehenden Gebäuden, den dazugehörigen Wiesen nebst 2 Pflanzgärten und übrigen Rechten und Gerechtigkeiten. Der Kaufpreis beträgt 2200 Gulden, wovon 550 gleich und der Rest jeweils zu Martini 1777, 1778 und 1779 zu zahlen sind“ 27.

 

Am 1.5.1788 sind Georg Mayer [Anm.: s. Johann Georg *Meyer] „Müllermeister dahier und Juliana“ als Paten in Klingen erwähnt 28.

 

Im Jahre 1819 gelangt die Mühle in den Besitz von Georg Meyer 29.

 

Im Grundsteuerkataster vom 1.2.1842 wird zu Besitznummer 89 „In der Mühlgasse“ aufgeführt: ein Wohnhaus, Mahlmühle auf drei Gängen, Schälmühle, Hanfreibe, Schweineställe, Scheuer mit Stall und Hofraum. Im Jahre 1854/1856 wurde eine Ölmühle dazu ge­baut. Die Mühle ging am 12.2.1859 vom Vater Georg Mayer I durch Schenkung an den Sohn Gottfried Mayer über 30.

 

Der Besitzer hat die Verbindlichkeit, den Klingerbach Pl. Nr. 2773 von dem Eichelgraben (Eichgraben) Pl. Nr. 2690 an bis an den Ablaß Pl. Nr. 626/2836 auf seine Kosten zu reinigen. Die aus dem erwähnten Klingerbach (Klingbach) bestehenden Wässerungsrech­te, wie sol­che bei dem Gemeindebesitz für die anliegenden Wiesen vorgetragen sind , werden insoweit als richtig zugestanden , als von Georgi [Anm. volkstümlich für den St. Georgstag, den 23. April] bis Bartholomäi [Anm. St. Bartholomäus-Tag, den 24. August] die Wässerung der Wiesen jeden Samstag von morgen 6 Uhr bis abends 6 Uhr, nicht aber an den anderen Tagen des Jahres erfolgen darf. Wenn von den Wiesenbesitzern ein Wässerungsrecht aus dem erwähnten Bache außer der angegebenen Zeit von Georgi bis Bar­tholomäi in An­spruch genomen werden will, so wird förmliche Protestation hingegen eingelegt und jeder desfallsige Anspruch zu­rückgewiesen“ 31.

 

Später kam die Mühle in den Besitz von Johannes Kuntz, der im Jahre 1888 eine Heimatgebühr an die Gemeinde entrichtete 32.

 

Im Jahre 1898 ging die Mühle in den Besitz von Pius Schneider aus Eberstadt über 33. Die Mühle des Pius Schneider brannte am 20.5.1912 bis auf die Grundmauern ab. Die Wirtschaftsge­bäude konnten gerettet werden 34. Beim Wiederaufbau der Mühle baute der Müller Pius Schneider 1913 eine Turbine ein. Zuvor hatte die Mühle, wie aus einem Bestand von 1857 ersichtlich, vier Wasserrä­der mit verschiedenen Einläufen sowie eine Hochwasser- und Abkehrschleuse 35.

 

Der Sohn Wilhelm Schneider war der letzte Müller in dieser Mühle 36. 1947 war Willy Schneider der Müller auf der Mühle in Klin­gen; die Leistung der kleinen Mahlmühle betrug 2 to/24 Std bei einer Antriebskraft von 8 PS über das Mühlrad oder 13 PS über Die­selmotor 37.

 

Das gesamte Klingbachtal stand am 8.3.1947 wegen der Schneeschmelze unter Wasser. In der Mühle mußte das Vieh aus den Ställen gerettet werden 38.

 

1947 war Willy Schneider der Müller auf der Mühle in Klingen; die Leistung der kleinen Mahlmühle betrug 2 to/24 Std bei einer Antriebs­kraft von 8 PS über das Mühlrad oder 13 PS über Dieselmotor 39. Wilhelm Schneider, der Sohn des Müllers Pius Schneider, war der letz­te Müller in dieser Mühle 40.

 

Karte:

- Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 349: „Der Klingbachverlauf mit der Mühle von Klingen von 1834“

 

Photo:

- Internetdatei www.weingutwagner-klingen.de: „Photo Hauptgebäude Weingut „Alte Mühle“

 

 

- Wappenschmiede mit Ölmühle, zuletzt Hammerschmiede Fehrenbach:

heute Anwesen Hammerschmiede 1, 76831 Heuchelheim-Klingen; die ehemalige Hammerschmiede liegt westlich des Dorfes, zwischen Klingenmünster und Heuchelheim-Klingen nahe der L493.

 

Das Mühlengebäude stammt aus dem 15. Jh. und ist auf Eichenpfählen gegründet. Seit dem Mittelalter wurden hier Geräte aus Eisen für die Bauern und umliegenden Burgen geschmiedet 41.

 

Um 1781 war Adam *Biedighöfer auf der Wappenschmiede in Klingen; ∞ mit Maria Catharina NN.; das Ehepaar „von der Wappen­schmied“ läßt am 26.4.1781 in Klingen die Tochter Catharina Margaretha Biedighöfer taufen 42.

 

1828 und 1836 als „Wappenschmiede“ erwähnt 43; vor 1842 Bestand der Besitz aus zwei Komplexen: eine Schleifmühle mit Öl­mühle nebst Wohnung und eine Mahlmühle nebst Wohnhaus, die beide derselben Müllerfamilie gehörten. Nach dem Urkataster wur­de 1842 wurden die beiden Betriebe geteilt, nachdem der frühere Besitzer Johann Jakob *Hauck († vor 1842) verstorben war. Dieser war verhei­ratet mit Anna Maria Ginandt, die ihm wohl auch die Mühle eingebracht haben dürfte. Dies erschließt sich daraus, daß sie auch noch An­teil an dem zweiten Anwesen hatte 44.

 

Besitzer der Wappenschmiede und der Ölmühle war 1842 Johann Heinrich Gienandt, Wappenschmied zu Edenkoben. Die Ölmühle mit einem Viertel Anteil am Ganzen hatte er am 18.8.1825 Georg Michel Gienandt um 500 fl ersteigert, den übrigen Besitz teils lt. Akt vom 9.3.1841 Samuel Blum und Bernhard Roos aus Ingenheim um 200 fl und teils lt. Notariellem Vertrag vom 5.5.1841 von den Erben der Witwe des Georg Theobald Gienandt um 3249 fl 54 xer gekauft. Der Erwerb der Wappenschmiede Klingen diente der Versorgung des Sohnes Johann Heinrich Gienandt jun. Das geht aus einem bald nach dem Kauf abgeschlossenen Ehevertrag der Eltern hervor 45.

 

Der neue Inhaber Johann Heinrich Gienandt jun. löste 1857 die Besitzrechte der Witwe Hauck geb. Gienandt und der 4 volljährigen Kin­der gegen Zahlung von 9000 fl ab. Er war ca. 30 Jahre Hammerschmied und betrieb auch die Ölmühle 46. Am 24.8.1874 verkauften die Witwe und die Kinder „des zu Klingen erlebten Johann Heinrich Gienandt“ das ganze Anwesen mit dem Werkstätten für 12860 fl. an den Wappenschmied Wilhelm Armendinger 47.

 

Nach dem 1. Weltkrieg stand de Betrieb jahrelang still. Der Hammerschmied Wilhelm Armendinger war gestorben, der Sohn gefallen. Die Witwe verpachtete dann an einen Wappenschmied namens Wolf und verkaufte 1931 an den Wappenschmied Otto Fehrenbach aus Seelbach im Litschental bei Lahr. In dessen Heimat besaß der ältere Bruder die väterliche Wappenschmiede, die noch erhalten ist und unter Denkmalschutz steht 48.

 

Dessen Sohn, Bernhard Fehrenbach erbte den Betrieb in Klingen, und schmiedete im Frühjahr Wingertshacken und im Herbst Äxte und Bauschlosserartikel 49. Auch 1963 als „Hammerschmiede Fehrenbach“ bezeichnet 50.

 

Die Hammerschmiede war bis 1990 in Betrieb und befindet sich noch heute im Besitz der Familie Fehrenbach 51.

 

Photo:

- Weber: Mühlen besonderer Art, S. 309: Hammerschmiede Otto Fehrenbach um1979 (das Photo zeigt die beiden Schmiedehäm­mer)

- Weber: Mühlen besonderer Art, S. 310: Hammerschmiede Otto Fehrenbach um1979 (das Photo zeigt den Schleifstein der Ham­merschmiede)

 

Urkunden/Literatur:

- Petermann, Kurt: Die Wappenschmiede in Klingen; in: Petermann/Rinck: Heuchelheim-Klingen, S. 342-345

 

 

 

 

 

Klingenmünster:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; gehörte zum kurpfälzischen Amt Landeck, Oberamt Germersheim 52; der westliche Orts­teil und die Dorfmitte sind kurpfälzisch, der östliche Teil gehört dem Hochstift Speyer 53;

 

1718 lebten in Klingenmünster ungefähr 30 katholische Familien sowie 40 nichtkatholische und 4 jüdische Familien 54.

 

Mühlen:

diese gehörten zum kurpfälzischen Amt Landeck, Oberamt Germersheim; zur Gemeinde Klingenmünster gehörten ... 3) die Waag­mühle, 4) eine Papiermühle, 5) die Thal- und Sägemühle, sämtlich 1/2 Stunde vom Ort gelegen 55.

 

1608 wird Bastian Kaim (Khaim) als Müller zu Klingenmünster in einer 'Giltverschreibung' erwähnt 56.

 

Um 1677 war der Müller Bernhardt *Eppel der Müller in Klingenmünster +++ klären welche Mühle+++

 

Um 1683 war Johannes *Kirchhoffer als Müller in Klingenmünster +++ klären welche Mühle+++ ; ∞ mit NN.; Vater der Juliana Kirch­hoffer; seine Tochter Tochter Juliana K. Ist am 17.3.1683 als Patin bei der Taufe der Maria Juliana Reylandt 57.

 

Benzinger, Johannes, um 1768 Müller zu Klingenmünster; +++ klären welche Mühle+++; sie entrichtet an die Kellerey Landeck 6 Mal­ter Korn 58+++klä­ren, welche Mühle; im Mühlenprotokoll nicht angegeben+++++

 

Um 1772 wird Johannes *Theboldt als Müller in Klingenmünster erwähnt 59.

.

Am 8.4.1877 stirbt in Klingenmünster der Müllermeister *Georg Peter *Groß 60. +++klären, welche Mühle+++

 

Um 1793 war Johann Christoph *Lorch ein Müllermeister in Klingenmünster +++klären, welche Mühle+++; ∞ mit Elisabeth NN.; beide sind am 7.4.1793 in Heuchelheim bei Landau als Paten bei der Taufe des Johann Christoph Lugenbiehl 61.

 

Am 25.2.1850 läßt Johann *Ruckstuhl seine Mühle bei Klingenmünster freihändig versteigern. In der Annonce im Landauer Eilboten vom 26.2.1850 heißt es: „ ... läßt Herr Johannes Ruckstuhl, Müller, bei Klingenmünster wohnhaft seine bei Klingenmünster gelegene Mühle, wie er voriges Jahr der aufgeregten Zeit wegen fruchtlos ver­suchte, ... zu versteigern, als er zu seiner Familie nach Nordame­rika auszu­wandern beabsichtigt. Diese Mühle hat einen Fall von sieb­zehn Fuß und besteht in einem allein stehenden Wohnhaus mit zwei Zimmern, einer Küche, großem Keller, in der Mühle mit zwei Mahlgängen, worunter ein sehr guter Holländergang ist, Schwingmühle, in einer allein stehenden Schälmühle, einer neu erbau­ten Sägmühle ...“. 62++++klären : welche Mühle++++

 

1859 war Wendel Keyser, Müller und Bürgermeister von Klingenmünster, +++klären, welche Mühle+++; Keyser wurde am 1.9.1859 als Geschworener vor dem Assisengericht eingesetzt. 1864 Wendel Kaiser wird, der Müller in Klingenmünster als Mitglied des landwirt­schaftlichen Vereins der Pfalz genannt 63.

 

 

- Bocksmühle:

bei Klingenmünster gelegen 64.

 

 

- Dorfmühle:

 

+++Namen prüfen+++; sie liegt mitten im Ort, im kurpfälzischen Ortsteil, direkt neben neuen kurpfälzischen Amtshaus 65.

 

 

- Hoffmann'sche Mühle:

1864 wird Michael Hoffmann, der Müller in Klingenmünster als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 66.

 

Am 12.1.1865 geriet der Müller Michael Hoffmann von der Hoffmann'schen Mühle in Klingenmünster mit 78000 fl. in Konkurs 67. Im Eil­boten Landau vom 20.4.1865 wird für den 21.4.1865 die Versteigerung von Heu und Stroh sowie von 1500 Liter Wein „zu Klingen­münster in der Hoffmann'schen Mühle, ... auf Betreiben von Jonathan Blum, Handelsmann, zu Ingenheim wohnhaft, als provisor­ischem Syndic der Fallitmasse des zu Klingenmünster wohnenden Müllers Michael Hoffmann“ annociert 68 +++klären, welche Mühle: ist diese mit einer der anderen Mühlen in Klingenmünster identisch+++

 

 

- Kaisersbacher Mühle, Kaisersmühle, Keysermühle:

s. auch *Waldhambach

 

Eine sehr alte Mühle, erstmals 1238 als „geiszersmühlen dicitur“ urkundlich erwähnt 69; 1238 schenkte Heinrich von Krops­burg die „Keyserbacher Mühle“ und seine Güter zu Klingenmünster dem Kloster, welche zuvor Heinrich von Heuchelheim innehatte 70.

 

1492 erscheinen „wiesen in der Geysersmühlen gelegen“ 71; 1836 „Die Mühle auf der Kaiserbach“ 72, 1886, 1916 und 1963 als „Kai­serbachermühle“. Der Name lei­te sich ab von mhd. Geizer = Ziegenhirte; nach dem an den steilen Hängen des Tales die Ziegen (Gei­ßen) weidenden Geißer erhielt der Bach den Namen „Geißersbach“, nach diesem die im Tal erbaute Mühle 73.

 

Nordöstlich von Klingenmünster am Kaisersbach; der Name stammt von der dortigen Kaisersmühle; er stammt nicht von deutschen Kai­sern; die Mühle hieß 1238 "Geisersmühle" 74, der Bach mithin "Geisersbach". Mhd. 'geizer' besagt 'Geisen- oder Zie­genhirte'; also er­hielt der Bach seinen Namen danach, daß an seinen Talwänden der Geißer seine Tiere weidete, und von Bach er­hielt die Mühle ihren Namen 75. 1238 verschrieben Heinrich von Kropfsberg und seine Gemahlin Jutta der Abtei Klingenmünster, ihre sämtlichen bei Münster gelege­nen und von dem Junker von Heinrich von Heuchelheim gekauften Güter nebst der 'Geysersmühle' 76.

 

Die Mühle stand im Eigenbesitz und war keine Erbbestandsmühle. Der Müller mußte deshalb nur Grundbesitzabgaben in Form der Was­serpacht zahlen 77.

 

Johannes *Hafner der Temporalbestandsmüller auf der herrschaftlichen Mahlmühle in Waldhambach erwarb 1758 die Kaisersbacher Mühle mittels öffentlicher Versteigerung, mußte aber bald feststellen, daß er nicht in der Lage war, beide Mühlen gleichzeitig zu betrei­ben, weshalb er die Waldhambacher Mühle „widerrechtlich“ an Martin Meyer in „After-Verlehnung“ weitergegeben hatte 78. Martin Mey­er erhielt nach Auslaufen des Haupt­pachtvertrags Hafners die Mühle im Temporalbestand 79.

 

Zwischen 1758 und 1779 wird Johann Georg Dumser als Müller auf der Kaisersmühle im katholischen Kirchenbuch in Göcklingen er­wähnt 80. +++klären: wie passt Dumser mit dem Eigentumsmüller Johannes Haffner zusammen++++

 

Johannes Hafner schien jedoch mit seiner Neuerwerbung, der Kaisersbacher Mühle, nicht aus gelastet und beantragte im Februar 1764erneut, die Waldhambacher Herrschaftliche Mahlmühle „auf einen künftig 12jährigen Bestand zu übernehmen, und statt der 20 Mltr jährl: 22 Mltr glate früchten z geben ...“ Da Martin Meyer seinen Bestand zunächst nicht aufgeben wollte, und der dem Amt Maden­burg vorstehende Amtskeller Klunckhardt angesichts der Haffnerschen Besitzkonzentration (Peter *Haffner, ein Bruder des Johann­es Haffner betrieb als „churpfälzische[r] Müller“ die „Erlenmühle bei Göcklingen“ wurde das Gesuch Haffners abgewiesen 81.

 

Nach Auslaufen des Pachtvertrages des Müllers Martin Meyer wurde der Temporalbestand versteigert. Am 21.1.1772 ersteigerte der Müller Joseph *Boltz aus Hördt den Temporalbestand an der fürstbischöflich-speyerischen Herrschaftlichen Mahlmühle in Waldham­bach, mit einer Pacht von 23 Malter Korn auf 6 Jahre Pachtdauer; damit setzte sich Boltz gegen seine Konkurrenten Johannes Stein aus Mai­kammer, Peter Laux Joseph Brauner aus Arzheim, Johannes Theboldt aus Klingenmünster und Conrad Eckenhofer [s. *Eck­hof] aus Bruchsal durch 82. Nachdem es Boltz jedoch nicht ge­lang, die erforderliche Kaution zu stellen, setzte sich Conrad Eck[en]hof[er] auf der erneuten Versteigerung nunmehr durch und er­hielt einen 6jährigen Temporalbestand bei einer jährlichen Pacht von 24 Malter Korn 83.

 

Eckhof war ab 1.4.1772 Temporalbeständer auf 6 Jahre auf der bischöflich-speyerischen herrschaftlichen Dorfmühle in Waldham­bach 84. Am 21.1.1772 unterlag Eckhof zunächst bei der Versteigerung des Temporalbestandes an der bischöflich-speyerischen herrschaftli­chen Dorfmühle in Waldhambach gegen den Hördter Müller Jo­seph *Boltz; nachdem es diesen jedoch nicht gelang, die erfor­derliche Kaution zu stellen, setzte sich Eckhof auf der erneuten Verstei­gerung nunmehr durch und erhielt ab 1.4.1772 einen 6jährigen Temporal­bestand bei einer jährlichen Pacht von 24 Malter Korn 85.

 

Um 1814 war der Peter *Haffner als Müller auf der Kaisersbacher Mühle. 1814 war er in Göcklingen Taufpate bei seinem Enkelkind Franz Peter Haffner, dem Sohn des Georg Conrad Haffner und der Maria Sommer: er ist hier im Kirchenbuch bezeichnet als: Bürger, Bauer und Müller von Kayserbach, von der Gemeinde Hambach (= Waldhambach) und der Pfarrei Eschbach und als Witwer“. 1819 wird er zum letzten Mal aus Taufpate genannt und als Müller des genannten Ortes (Göcklingen) bezeichnet. Er und seine Frau schei­nen in Eschbach beerdigt zu sein, da die Kaisermühle politisch zu Waldhambach und kirchlich zu Eschbach gehörte 86.

 

Mühlenwanderweg:

- Internetdatei: http://www.wanderkompass.de/wanderweg/sudliche-weinstrasse/landau-land-wanderroute-2.html: Bachlehrpfad am Kaiserbach von der Kaisermühle bis zur Pfalzgrafenmühle bei Billigheim

 

Photo:

- Müsel, Jürgen: Die Geschichte der Keysermühle von den Anfängen bis heute; Hotelrestaurant Stiftsgut Keysermühle Klingenmün­ster; Internetdatei http//: hotel-restaurant-stiftsgut-keysermuehle.de

 

Literatur/Urkunden:

- Beyer, Christian: „Bürgerstiftung und keysermühle in Klingenmünster: keiner darf verloren gehen – Integration in der Mühle; in: Der Südpfälzer (2012), S. 18-19

- Kleiner, Paul: Mühlen am Kaiserbach: Mühlengeklapper; in: "Die Rheinpfalz" / Pfälzer Tageblatt Nr. 170 vom 25.7.2007, Beil. Marktplatz regional (Kaiserbacher Mühle)

- Müsel, Jürgen: Die Geschichte der Keysermühle von den Anfängen bis heute; Hotelrestaurant Stiftsgut Keysermühle Klingenmün­ster; Internetdatei http//: hotel-restaurant-stiftsgut-keysermuehle.de

 

 

- Papiermühle:

1/2 Stunde vom Ort gelegen 87; sie liegt direkt unterhalb der Woog­mühle88.

 

Die Papiermühle entstand aus der Umwandlung der ehemaligen Waffenschmiede 89.

 

Literatur/Urkunden

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1271 ½ „Papiermühle bei Landeck“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1271/7: Aufrichtung und Verlehnung der Papiermühle, 1672.

 

 

- Sägemühle:

am 30.3.1740 stirbt in Klingenmünster die Anna Ursula verh. Baumann, Ehefrau des hiesigen Sägemüllers M. Baumann 90.

 

 

- Sägemühle im Finsterbachtal:

im Finsterbachtal westlich des Dorfes 91; die Thal- und Sägemühle ist 1/2 Stunde vom Ort gelegen 92.

 

Die Mühle ist 1768 im Mühlenverzeichnis des Oberamts Germersheim und dem dort abschriftlich enthaltenen Mühlenbericht der Kellerey Landeck aufgeführt, als: “Johannes *Diebold wegen der ao 1714 zu Klingenmünster durch Dietrich Hoffmann gegen jährli­che 20 fl er­richtete Seeg Mühl der mahlen seith 1762 den auf 10 fl molerierten Geld Zinß.” 93

 

Am 15.7.1796 starb auf der Finsterbacher Sägmühle Ludwig Kehl, Sägmüller allda, alt 35 J. 94.

 

Um 1855 ist Jacob *Sties der Müller auf der Sägemühle bei Klingenmünster 95.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1271/8: Klingenmünster, Sägmühle auf dem Mühlbach, 1725-1731, 1771-1783.

 

 

- Schleifmühle:

die „Schleifmühle bei Woogmühle“ gehörte der CGA Heidelberg; sie wird bereits in einer Gültverschreibung von 1602 genannt 96. Darin verschreibt der Schmied zu Klingenmünster, Georg Schubert, der Stiftsschaffnei Klingenmünster fünf Gulden jährlicher Gült auf seinen Gütern am Kreuzstein und auf seiner Schleifmühle, bei der Woogmühle gelegen, um 100 fl. 97.

 

Um 1672 war Michael *Altz um 1672; Betreiber der Schleifmühle bei Klingenmünster; Vetter des Johann Friedrich I *Lorch 98; sie liegt am Totenweg am westlichen Dorfrand 99. Dort befindet sich die Gemarkung „Schleifwiese“ 100.

 

Der kurpfälzische Mühlenbericht vom 6.4.1768 über den Zustand und die Eigentumsverhältnis­se sämtlicher Mühlen des Oberamts Ger­mersheim beschreibt die Mühle folgendermaßen: „Von der vormaligen Schleif modo Ohlig­mühl daselbst wird von der jetzigen Besitzerin Thomas *Bären Wittib die über hundert Jahr all schon zu Churpfalz vormahlig steyeri­sche Antheil respée1fl4 fl und 1 fl und 4 fl entrich­tete Recognition...in Einnahm gebracht.“ 101

 

 

- Stiftsmühle:

sie gehörte zur kurpfälzischen Geistlichen Güterverwaltung Heidelberg 102.

 

Bereits 1617 wird der Stiftsmüller zu Klingenmünster Sebastian *Isel in einer Urkunde der CGA Heidelberg über eine Gültverschrei­bung genannt 103.

 

In den Mauern des Stifts gelegen am Klingbach bei der Stiftskirche im östlichen Dorfteil, der zwar dem Hochstift Speyer gehörte 104; sie war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Germersheim, in Zuständigkeit der Geistlichen Güteradministration 105; sie gehörte von 1665-1789 zur Geistlichen Güteradministration Heidelberg 106; 1768 war Temporalbeständer der Müller Carl Wilhelm *Schmidt, der als Pacht für zwei Wasserräder 47 Ma. Korn gibt 107.

 

In diesem Mühlenprotokoll von 1768 ist die Mühle wie folgt beschrieben: “Zu den Clingenmünsterer Stiftes Mauren ist eine der chur­fürstlichen Administration zuständige eigenthümbliche Mühl, welche Carl Wilhelm Schmidt der mahlen temporaliter besitzet, solche hat 2 Waßer Räder, sodann 2 Mühl und 1 Schehlgang, gibt jährlich pro canone 47 Malter Korn dem Stift alda, und außer der Schatzung chur­fürstl: Hofcammer keinen Waßer Zinß, wie solches der von dem Stift Schafner Heuß erstattete sub Nr. 12 beygeboge­ne Bericht auswei­set 108.”

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A14 Sachakte 613: Bestand der Bann- und Mahlmühle (Stiftsmühle) des Stifts Klingenmünster in Klingenmünster, 1587-1789; enthält 3 Faszikel: 1665-1742, 1587-1782 und 1783-1789

 

 

- Waagmühle (Woogmühle):

1/2 Stunde vom Ort gelegen 109; liegt unterhalb der Sägemühle nicht weit vom Dorf 110; westlich von Klingenmünster gelegen 111.

 

Die Woogmühle gehörte zur CGA Heidelberg. Bereits 1601 wird die Flur „Wogmühlen“ in Klingenmünster erwähnt 112. 1608 wird der Müller NN. auf der Wogmühle genannt 113.

 

Im Mühlenprotokoll von 1768 ist ein Bericht der Amtskellerei Landeck eingefügt über den Zins für die Mühlen, darunter ist die Waag(Woog)Mühle aufgeführt; diese gibt seit 1760 nur noch 10 Malter Korn Wasserfallzins 114. Die ehemalige Mahlmühle stellte 1899 den Betrieb ein 115.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1270/6: Waagmühle Klingenmünster, 1656-1675, 1728-1731, 1750-1761.

 

 

- Waffenschmiede:

die Waffenschmiede lag am Klingbach „unter dem Haus Landeck allhier zu Klingenmünster. 1731 wurde diese betrieben von Franz Sie­gel. Der Erlös aus seinem Handwerk reicht nicht aus, um die Familie mit 5 „unerzogenen“ Kindern zu ernähren. Siegel war 19 Jahre lang mit dem Wasserfallzins in Rückstand 116. Die schlechte Geschäftslage wird wohl der Grund gewesen sein, daß diese Wap­penschmiede in eine Papiermühle umgewandelt wurde 117.

 

 

- Watmule:

diese wird 1261 urkundlich erwähnt. In den Regesten des Klosters Werschweiler befindet sich eine Urkunde vom 9.5.1261 folgenden In­halts: „Gertrudis von Glissentzellin [Anm.: = Gleiszellen] vermacht an Abt und Konvent zu Werneswilre, wo sie sich ihr Begräbnis er­wählt hat, ihr Haus und Hofstatt bei Clingenmonster nebst einer Wiese bei der watmule.“ 118.

 

 

 

 

 

Kloster Hane:

OT von Bolanden, VG Kirchheimbolanden, Lk Donnersbergkreis; ehemaliges Augustinerchorherrenstift, später Prämonstratenserin­nenstift bei Bolanden

 

Mühlen:

das Kloster Hane verfügte über einen umfangreichen, weit gestreuten Grundbesitz. Zum Kloster gehörten mehrere Mühlen. 1135 wer­den dem Stift Hane offenbar mehrere Mühlen („molendinis“) im Bereich Nirwenburg (Neubolanden ?) übereignet 119. 1284 wird eine Mühle im Bereich Marnheim erwähnt 120.

 

Urkunden/Literatur:

- Burkhart, Ulrich / Heberer, Pia: Hane, St. Maria; in: Keddigkeit, Jürgen / Untermann, Matthias / Ammerich, Hans / Heberer, Pia / Lage­mann, Charlotte (Hrsg.): Pfälzisches Kloster­lexikon. Handbuch der pfälzischen Klöster, Stifte und Kommenden, Band 2, H-L, Kaiserslau­tern 2014, S. 43-73

 

 

 

 

 

 

Klug'sche Mühle im Karlstal:

s. Trippstadt

 

 

 

 

 

Kneispermühle im Wallalbtal:

im Wallalbtal östlich von Maßweiler und Reifenberg gelegen; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken.

 

Kneysvilere, auch Kneysviler, Kneysweiler Mühle 121, Kneuschweiler Mahl- und Bannmühle 122, auch „Knuschweyler Müller“ 123 genannt; die Mühle war ehedem herrschaftliche Bannmühle für die Orte Maßweiler, Rei­fenberg, Schmitshausen und Oberhausen, die schon 1440 als Herrschaftsmühle genannt wurde. 1547 wird erwähnt: „Der Müellwaldt bei Kneuschweyler Müell“ 124.

 

Am 16.11.1545 verlieh Herzog Johann von Zweibrücken dem Henßlin aus Schmitthausen die Kneuschweiler Mahlmühle im Erbbe­stand als Bann­mühle für die Dörfer Maßweiler, Oberhausen, Reifenberg und Schmitshausen. Dieser übernimmt die Verpflichtung zum Wieder­aufbau der vor einiger Zeit abgebrannten Mühle 125.

 

1591 beantragte Jacob, des Theobaldts Tochtermann zu Biedershausen, eine neue Mühle zu Oberhausen bauen zu dürfen. Hiergegen machen mit Schreiben vom 29.11.1591 die „Kneuschweiler Mühlen des Alten Hensels von Schmidthausen Erben“ und „Niederhau­ßer Mühlen Adam Eichborns Erben von Salstadt“ Einwendungen geltend. Sie verweisen darauf, daß „vor 40 Jahren … die Kneischweiler und Niederhauser Mühl laut unserer bestandnuß erblichen verliehen worden“ und durch den Neubau einer Mühle in Oberhausen „die gebanten Mähler“ entzogen würden 126.

 

Im Dreißigjährigen Kriege untergegangen, wurde sie 1701 von Hanß Heinrich *Neeßmann aus Herschberg wieder aufgebaut. Neeß­mann erhielt 1702 die herrschaftliche Bannmühle in einem Temporalbestand auf 12 Jahre. Die ersten 4 Jahre waren pachtfrei, dafür mußte Neeßmann die Mühle auf eigene Kosten wieder aufbauen. Neeßmann hatte bereits vor Erhalt des Bestandsbriefs die Mühle wie­der aufgebaut, wie die Jahreszahl 1701 am Wohnhaus zeigt.

 

Am 23.2.1710 wird „Velten Näßmann auff der Kneusber Mühl“ als Pate bei der Taufe Anna Gertraud, der Tochter des Spenglers aus Wallhalben Hanß Peter Bach, im evang. KB Wallhalben genannt 127.

 

1712 veräußerte Hanß Heinrich Neeßmann die Kneispermühle für 500 Gulden an Nickel *Stephan aus Kaiserslautern. Dieser Nickel Ste­phan vertauschte noch im gleichen Jahr die Kneispermühle mit Friedrich *Neumüller aus Wörschbach. Dieser erhielt noch gleichen Jahr 1712 einen Erbbestandsbrief über die Kneispermühle 128.

 

Johann Friedrich *Neumüller verlieh einige Jahre nach dem Mühlenkauf von 1712 eine 'Halbscheid' dieser Mühle an seinen Schwager Ja­kob Güterle 129. 1720 erhält Hans Jakob Neumüller von der Kneispermühle vom pfalz-zweibrückischen Oberamt Zweibrücken die Aus­zugserlaubnis ins sickingische Hermersberg und gegen Zahlung von 4 fl die Manumission 130.

 

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Knuschweyler Müller“ den ihm erteilten „Confir­mations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 131.

 

1741 [Anm.: richtig wohl erst mit seiner Heirat 1744] erwarb Johann Jakob *Fischer aus Thaleischweiler das Mühlengut. Er ist der Stammvater der bis 1930 auf dem Mühlengut wohnenden Familie Fischer 132. ∞ 5.5.1744 mit Anna Ottilia *Neumüller, der Tochter des Kneispermüllers Johann Jacob Neumüller 133.

 

Als 1733 zu Oberhausen die sogenannte Katzenmühle gebaut wurde, in der die Bewohner dieses Ortes dort mahlen ließen, entstand zwischen dem „Kneisper-Müller“ und den Bewohnern von Oberhausen ein Banalitätsstreit, der 1751 durch ein herzogliches Reskript fol­gendermaßen beigelegt wurde: „Die Untertanen in Oberhausen sind verbunden, nach wie vor den Sommer über in der Kneisper­mühle zu mahlen. Im Winter aber, und zwar in der Zeit von Martini bis Mitte März, wird es ihnen wegen der unpraktikablen Wege erlaubt, in der Oberhauser Mühle ihre Frucht zerkleinern zu lassen. Es wäre dann Sache, dass der Bannmüller die Früchte von Ober­hausen abholt und das Mahlgut den Untertanen vor die Häuser brächte, in welchem Falle sie in der Mühle mahlen sollten 134.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie wie folgt beschrieben: “liegt an der Walber Bach (=Wallal­be), die unten an dem Dorf Oberhausen noch die Labacher Bach zu sich nimmt. Entfernung zur Neumühl (= Faustenmühle; auch Maßweiler Mahl- und Sägemühle bei Maßweiler) oberhalb und zur Ober­hauser Mühle unterhalb je 1 Stunde. dazwischen 3 leiningi­sche Mühlen, nämlich die Herschberger, Würschhäuser und die Walber Mühle. 2 unterschl. Wasserräder für ein 1 Mahl- und 1 Schäl­gang (auf wel­chem zur Not auch gemahlen werden kann). Etwa 100 Gäng überhalb der M. ein kleines Wehr mit Schließ. Die Dörfer Maßweiler, Reifen­berg, Schmitshausen und Oberhausen sind hierher gebannt. Die Erbbeständer Jakob *Neumüller und Jakob Fischer entrichten jährlich an Pacht: 5 Ma. Korn, 5 Ma. Hafer, 1 Mühl­schwein von 100 Pfund und 10 Kapaunen oder dafür 6 fl 10 bz.. Der Sohn des J. Fischer sitzt auf der Mühle. Der Molter wird ge­teilt.” 135

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Kneuschwei­ler Mahl und Bann Mühl [hat] 2 WaßerRäder welche einen Mahl und einen Scheel­gang treiben; [zahlt an Pacht] 6 fl 10 bz an Geld, 5 Mltr Korn, 5 Mltr Habern; die Maßweiler, Reiffenberg, Schmidshausen u. Ober­hausen ingl. Rischweyler wan dasige Mühl [nicht] fördern kann , Ins: aus 40 fam: bestehend, seyend hierher gebannt.“ 136

 

Johann Jakob *Neumüller wird als Beständer der Kneispermühle am 2.11.1767 bei der Hochzeit seiner Tochter Maria Ottilia Neu­müller mit dem Müller Johann Jakob *Zumstein genannt 137.

 

Aus der Kneispermühle stammt Maria Elisabeth Fischer (geb. 18.2.1784 Kneispermühle; Tochter des Theobald Fischer und der Marga­retha Wolf), ∞ 28.5.1805 in Horbach mit dem dem aus Göllheim stammenden Müller Christoph *Bohl 138.

 

Der Mühlenzwang wurde erst während der Französischen Revolution aufgehoben. Bei Errichtung der Wasserleitung Reifenberg, Schmits­hausen und Maßweiler kaufte die Wassergenossenschaft Schmitshausen die Mahlmühle, die zur Pumpstation umgebaut wur­de. unter Ausnutzung der kraft und des Mühlrades wird heute noch teilweise das Trinkwasser mittels einer Kolbenpumpe in die höher gelegenen Orte gefördert 139.

 

Am 14.9.1833 stirbt auf der Kneisper Mühle der Johann Adam *Fischer, Müller auf der Kneisper Mühle im Alter von 58 J und 7 M 140. Am 5.7.1835 wird der Adam *Fischer, „Müller von der Kneispermühle“ als Pate in Wallhalben genannt 141.

 

Um 1869 war NN. Fischer der Müller auf der Kneispermühle. Er befand sich gem. Kurliste vom 1.-10-9.1869 mit seiner Tochter zur Kur in Bad Gleisweiler142.

 

Von der Kneispermühle stammt Margaretha Weidler, verh. in Lemberg mit Heinrich Sommer. Die Eheleute Sommer bauten 1901 in Lem­berg das Haus am Zollwasem 143.

 

Die Gastwirtschaft, die landwirtschaftlichen Nebengebäude und der dazu gehörige Grundbesitz gingen 1930 an Georg Lenhard und sei­ne Ehefrau Frieda geb. Lindemer über. Bei einem 1946 verübten Raubüberfall fand der Georg Lenhard den Tod. 1953 übernahm die Fa­milie Schröter den Besitz, der dann von deren Tochter mit Ehemann und anschließend von deren Sohn Martin Brenner und sei­ner Frau geführt wurde 144.

 

Die Kneispermühle ist neben dem landwirtschaftlichen Betrieb wie eh und je ein beliebter Ausflugsort und mit ihren Fremdenzim­mern und einer guten Gastronomie ein ideales Standquartier für ausgedehnte Wanderungen.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1261: „Neuer Lauf der Wallalber Grentzbach von 2.12.1772

 

Photo:

- Juner, Klaus: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2003, S. 124 (Kneispermühle um 1970)

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 198

 

Literatur/Urkunden:

- Juner, Klaus: Zur Deutung des Namens „Kneispermühle“; in:Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2003, S. 124-126

- Kampfmann, Lorenz: Geschichte der Mühlen im Bezirksamt Zweibrücken, S. 17-18

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1087 5: „Kneuschweiler oder Kneispermühle zu Maßweiler, 1545-1751“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1087 8: „Kneuschweiler oder Kneispermühle zu Maßweiler: Rückständige Bautermine, 1737-1740“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1087 7: „Kneuschweiler oder Kneispermühle zu Maßweiler: Justizakten über die Mühle, 1744-1775“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1087 5: „Kneuschweiler oder Kneispermühle zu Maßweiler, 1761-1781“

- Schick, Ernst: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 56

 

 

 

 

 

Kneuschweiler Mahl- und Bannmühle:

s. *Kneispermühle

 

 

 

 

 

Knittelsheim:

VG Bellheim, Lk Germersheim; östlich von Landau bei Bellheim an der Queich gelegen; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Ger­mersheim 145; zum Dorf gehörte die Mühle zu Knittelsheim 146.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 31 katholischen und 7-8 nichtkatholischen Familien auf 147.

 

 

Mühlen:

- Knittelsheimer Mühle:

liegt am Zeiskamer Weg 148.

 

Ursprünglich war die Knittelsheimer Mühle als Getreidemühle mit Wasserantrieb Anfang 1700 erbaut worden. Zum Anwesen gehö­ren als "Vierkanthof" mehrere Wirtschaftsgebäude mit Viehställen, Scheunen, Wiesen und Wald. Doch schon sehr früh wurde sie zu einer Na­gelschmiede umfunktioniert, die ihre Kraft aus dem Spiegelbach erhält, der am Ottersheimer Teilungswehr von der Queich abgetrennt und später bei Germersheim in den Rhein mündet. Schon zu jener Zeit soll in der Mühle eine Schänke eingerichtet wor­den sein, damit die Kutscher und Arbeiter sich stärken konnten. 149

 

Die Errichtung der Mühle hängt mit einer Laufkorrektion des *Spiegelbachs zusammen, die Ausgang des 17. Jh. seitens der kurpfälzi­schen Herrschaft zugunsten der Mühlen von Knittelsheim und Bellheim sowie der angrenzenden Wiesen erfolgte. Erst seit dieser Zeit fließt der Spiegelbach ab den Sandwiesen fast rechtwinklig auf die Knittelsheimer Mühle zu und ermöglichte so deren Anlage, die durch auffallende Hochdämmung der Ufer in diesem Anschnitt zusätzlich gefördert wurde. Vor dieser Änderung des Bachbetts als Mühlbach floß der Spiegelbach nach dem Ottersheimer Teilungswehr zunächst nach Osten weiter und zwar im Verlauf der heutigen Sollach. Der Bach diente dem Mitte des 16. Jh. im Bellheimer Wald entstandenen Schloß Friedrichsbühl, für dessen großen Wasser­bedarf das Tei­lungswehr mit Abzweig von zwei Fünftel der Queichkapazität sehr wahrscheinlich angelegt wurde. Nach der endgülti­gen Zerstörung des Schlosses am Ende des 30jährigen Krieges wurde das Wasser dann zu den Mühlen von Knittelsheim und Bell­heim umgeleitet. Der Mühl­bach hieß auf Knittelsheimer Gemarkung anfangs noch Huck- oder Hubgraben, gelegentlich auch Busch-, Bosch- oder Postgraben. 150.

 

Die erste Erwähnung eines Müllers in Knittelsheim findet sich im katholischen Kirchenbuch von Bellheim im Jahr 1695, allerdings gibt es von dem dort genannten Johannes Conrad [auch Joos Conrady, ∞ 1695 in Bellheim mit Anna Margarethe NN. 151] keine wei­teren Nach­richten, es ist nicht einmal sicher, ob die Knittelsheimer Mühle schon bestanden hat und ob Conrad die Mühle betrieb. Gleiches gilt von dem 1735 in Knittelsheim verstor­benen Müller Johann Adam Christ, der aber als Müller der später Fortmühle ge­nannten Mühle in Bell­heim bekannt ist und mögli­cherweise nach 1726 nach Knittelsheim gezogen ist 152. 1739 findet sich im Flur­plan der Eintrag einer „muhl“ 153. Erst von dem 1755 verstorbenen Johann Georg Kramer wissen wir, dass er die Knittelsheimer Mühle als Müller betrieb. Sein gleich­namiger Sohn verkaufte die Mühle 1768 an Johann Ludwig *Disqué aus Rinn­thal, der aus einer namhaften hugenottischen Müllerdynas­tie stammte, die generationenlang eine Vielzahl von Mühlen in der Pfalz besaß und betrieb. Neben der allgemein bekannten Funktion als Getreidemühle wurden mit Wasserkraft noch Ölmühle, Hanfreibe, Knochenstampfe Hammer­schmiede und weitere mechanische Werke betrieben. 154 Der Kaufvertrag der „Kramerschen Erben“ mit Disque befindet sich in den Ortsakten 155.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 enthalten und wird wie folgt beschrie­ben: “Erschienen Johann Ludwig *Disqué, Bürger allda und gibt zu vernehmen wasmaßen er die daselbige Eigenthumbsmühle erst vor kurz­em von den Kramerischen Erben 156 erkauft hätte, solche seye mit 2 Waßer Räder versehen, welche 2 Mahl und 1 Scheel­gang wechßel weis trei­ben, gibt jährl: in die Kellerey Germersheim 14 Malter Korn Wasserfall Zinß.” 157

 

Im Knittelsheimer Gerichtsprotokoll vom 17.4.1769 heißt es: „folgende junge Bürger sind angenommen und verpflichtet worden: Ludwig Disqué (zahlt) für sich und seine Frau 10 Gulden“ 158. Im „Knittelsheimer Nah­rungsbuch“ von 1788, Teil I Zi. 8 steht: „Ver­zeichnis mein Johann Ludwig Disqué dahier dermalen Inhabenden schatzbaren Vermö­gens“, dann folgt die Aufzählung der Äcker und Wiesen. Unter „Häuser und Gebäu“ heißt es: „ein Mahlmühl samt Begriff gegen den Zeiskamer Weg etc.“ 159. Aus der Ehe des Johann Ludwig *Disqué und der Maria Barbara Vongerichten stammt der Sohn und Betriebsnachfolger, Johann Jakob *Disqué.

 

Dieser Johann Jakob *Disqué (5.1.1779 Knittelsheim, ~ 7.1.1779 - † 9.5.1826 Knittelsheim) heiratete in Knittelsheim am 23.8.1798 bzw. in Hockenheim/Baden 20.8.1798 die Müllerstochter von der Oberen Mühle in Hockenheim, Maria Eva Zahn (2.3.1777 Hocken­heim/Ba­den – 31.3.1861 Albersweiler; Tochter des Müllers in Hockenheim Peter *Zahn und der Maria Magdalena Schranck). Aus der Ehe stammt der Müller und Betriebsnachfolger Johann Ludwig *Disqué und der spätere Müller auf der Knittelsheimer Mühle, Johann Sieg­mund Disqué 160. Der älteste Sohn Johann Ludwig Disqué übernahm die Mühle als Betriebsnachfolger, verkaufte diese jedoch am 5.6.1839 an seinen Bruder Johann Sigmund Disqué 161.

 

Im Eilboten Landau vom 21.3.1840 bot „Siegmund Disque auf der Knittelsheimer Mühle“ weißen Neckargyps zum Verkauf an 162. Sig­mund Disque ist 1847 verstorben. Wegen Unteilbarkeit der Verlassenschaftsmasse kam es am 29.9.1847 zur „Licitation der Knittelshei­mer Mühle“ wie folgt: „Die im Banne von Knittelsheim an der Queich stehende Mahl-, Oel- und Gipsmühle mit Hanf-Reibe nebst Wohn- und Oeconomie-Gebäuden ...“. Weiter heißt es in der Versteigerungsankündigung: „Diese Mühle hat ein ganz neues konisches Werk, 3 Mahlgänge und einen Schälgang, eine doppelte Oelpresse und befindet sich in allen Theilen im besten Zustande“ 163.

 

In einer Annonce im Landauer Eilboten vom 13.4.1850 bietet der C. Raßenfoß „auf der Knittelsheimer Mühle“ den Verkauf gemahle­nem „Neckar-Gyps“ an 164.

 

Bis vor 1847 († um 1847) war Sigmund Disqué der Müller auf der Knittelsheimer Mühle; ∞ mit Maria Catharina Humbert; aus der Ehe stammen die minderjährigen Kinder Amalia Margaretha Disqué und Barbara Mathilde Disqué 165. Am 29.9.1847 wird die zur Verlassenschaftsmasse des in Knittelsheim verlebten Müllers Sigmund Disque gehörende Mühle versteigert, bestehend aus einer Mahlmühle mit Oel- und Gipsmühle und Hanfreibe. In der Annonce heißt es: „Die Mühle hat ein ganz neues konisches Werk, 3 Mahlgänge und einen Schälgang, eine doppelte Oelpresse ….“ 166.

 

Offenbar verlief die Versteigerung nicht erfolgreich und die Erbengemeinschaft nach Sigmund Disque bestand auch weiterhin. Im Eilboten Landau wird am 17.8.1850 eine Forderungszwangsversteigerung angekündigt: „ ... wird auf Betreiben des Wendel Ginand, Wappenschmied in Albers­weiler wohn­haft, in seiner Eigenschaft als Vormund über Amalia Margaretha Disque und Barbara Mathilde Disque, minderjäh­rige Kinder des auf der Knittelsheimer Mühle, Gemeinde Knittelsheim, verlebten Müllers und Gutsbesitzers Sigmund Disque und des­sen früher verstorbenen Ehefrau Maria Catharina Humbert ... zur gerichtlichen Zwangsversteigerung geschritten werden gegen Jo­seph Geiger, Ackersmann, in Hördt wohnhaft, als Schuldner des betreibenden Theils“ 167.

 

1855 ist L. Disque auf der Knittelsheimer Mühle. Er bietet in Annoncen im Landauer Eilboten am 21.4.1855 „Selbstgemahlenen Neckar-Gyps“ an 168 und am 7.8.1856 der „L. Disque auf der Knittelsheimer Mühle“ 169.

 

Als gegen 1940 die Schmiede aufgegeben wurde, war das Anwesen dem Verfall preisgegeben. Seit 1977 ist die Mühle in Familienbe­sitz und wurde liebevoll von Grund auf restauriert, umgebaut und der große Festsaal angebaut. Vor 1992 wurde die Wirtschaft von mehre­ren Pächtern, meist mit griechischer Küche, bewirtschaftet. Heute befindet sich in den Gebäuden das Hotel „Waldhaus Knit­telsheimer Mühle“, das sich im Besitz von Barbara und Johannes Müller befindet 170.

 

Photo:

- Heupel/Sinn: Knittelsheimer Mühle, S. 133.

 

Karte:

- Heupel/Sinn: Knittelsheimer Mühle, Karte von 1759, S. 135: Abdruck der Karte LA Speyer Best. W1 Nr. 177.

- LA Speyer Best. W1 Nr. 177: „Plan oder Grundriß über den sogenanten Biges Graben von dem Ottersheimer Währ und der Herrenwies­e in der Gemarkung Bellheim“ , o.D. (1759).

- LA Speyer Best. W1 Nr. 182/1: Alter und neuer Queichbachlauf zwischen dem Ottersheimer Wehr und der Fuchsmühle bzw. der Neu­mühle bei Oberhochstadt (= Hochstadt] bzw. Ottersheim, 1773.

- LA Speyer Best. W1 Nr. 182/2: Alter und neuer Queichbachlauf zwischen dem Ottersheimer Wehr und der Fuchsmühle bzw. der Neu­mühle bei Oberhochstadt (= Hochstadt] bzw. Ottersheim, 1771-1773.

- LA Speyer Best. W1 Nr. 17394: Gemarkung Knittelsheim und Bellheim mit Teilen der Ortslage Knittelsheim und Ortslage Knittelshei­mermühle, o.D. (1816-1950).

 

Literatur/Urkunden:

- Heupel, Carl und Sinn, Peter: Die Knittelsheimer Mühle; in: Gemeinde Knittelsheim (Hrsg.): 1200 Jahre Knittelsheim, Knittelsheim 2008, S. 133-146.

- LA Speyer Best. A2 Nr. 129/8: Renovation der zur Gefällverweserei Germersheim gehörenden Zinsen zu Dammheim, Oberhoch­stadt, Essingen und Knittelsheim, 1634 [Anm.: enthält nichts zu einer Mühle in Knittelsheim]

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1783: Strittige Öffnung am Ottersheimer Wehr zur Wässerung der Wiesen in Knittelsheim 1782-1783

- LA Speyer Best. F2 Nr. 260, 261, 262, 265, 266,: Beedbücher 1788

- LA Speyer Best. F3 Schatzungsbücher Nr. 152: Knittelsheim Bd. 1, 1789-1801

- LA Speyer Best. F3 Schatzungsbücher Nr. 153: Knittelsheim Bd. 2, 1789-1801

- LA Speyer Best. H34 Nr. 1899: Schankwirtschaft Knittelsheimer Mühle, 1919-1937

- LA Speyer Best. H34 Nr. 2296: Wässerordnungen, Wiesenwässerung und Wiesenwässerer in den Gemeinden Bellheim, Knittels­heim, Ottersheim und Zeiskam, 1796-1927

- LA Speyer Best. H34 Nr. 665: Der Dorfbach von Offenbach über Ottersheim bis Knittelsheim, auch Brühlgraben genannt, (1778) 1808-1876

- Schwab, Hermann Josef: Zur Bezeichnung der Fließgewässer in der Gemarkung Bellheim; in: Heinz, H. J. (Red.): Bellheimer Ortsge­schichte(e), S. 829-844

 

 

 

 

 

Knöringen:

VG Landau-Land, Lk Südliche Weinstraße

 

Mühlen:

Das Kloster Weißenburg besaß in „De Knoringen“ eine Mühle, die im Liber Possessionum Wizenburgensis von 1280 genannt ist 171.

 

 

 

 

 

Knopp-Labach:

VG Wallhalben, Lk Südwestpfalz; auf der Sickinger Höhe gelegen; war sickingisch und gehörte zur Sickingischen Herrschaft Land­stuhl

 

Mühlen:

Am 18.2.1762 wird im ref. KB Wallhalben genannt (anläßlich der Hochzeit seiner Tochter Maria Elisabeth Weber mit dem Müllerssohn auf der Wallhalber Mühle, Johann Valentin Schaaf, Sohn des Müllers Johann Nikolaus *Schaaf) der „gewesene Müller auf der Knöpper Mühle“ Johann Jakob Weber 172. +++klären: welche Mühle+++

 

 

- Knopper Mühle (früher Niederlabacher Mühle oder Untere Mühle):

die Niederlabacher Mühle lag auf der Wüstung *Niederlaubach südöstlich von Knopp-Labach OT Labach; nach Tilemann Stellas Kar­te von 1563 lag die Wüstung an Stelle der heutigen Knoppermühle 173. Die Mühle wurde von dem durch den Labach verstärkten Stuhlbach angetrieben 174.

 

Die Entstehung der Mühle liegt über 500 Jahre zurück. Nach dem Landstuhler Weistum von 175 gibt um 1500 „der Müller zu Niederla­bach jährlich zu Mühlenzins 4 Malter Korn und zu Fleischgeld 2 Pfund Heller“ 176.

 

Die Mühle war sickingisch; die Niederlabacher Mühle ist ca. zwischen 1620 und 1630 eingegangen, an ihrer Stelle wurde zwischen 1720 und 1730 die *Knopper Mühle errichtet (s. dort) 177. Um 1600 war hier nur noch eine Mühle, deren Inhaber jährlich 2 Taler Mühlzins an die Grafen von Sickingen zu entrichten hatte 178. Die Niederlaba­cher Mühle ist ca. zwischen 1620 und 1630 eingegan­gen; nach Ansicht von Weber soll die Mühle soll zwischen 1720 und 1730 die Knopper Mühle an ihrer Stelle wurde errichtet worden sein 179. Dies kann jedoch nicht stimmen, denn bereits 1685 schließt der Müller Wolf Hans Schäfer einen Pachtvertrag über die Mühle in Niederlabach 180. Hans Wolf Schäfer der „Labächer Müller“ ist 1709 als Pate in Wall­halben bei der Taufe des Johann Jacob Keffer aus Zeselberg 181. 1711 wird der Müller auf der Labacher Mühle, Hans Wolf Schäffer im ev. KB Wallhalben anläßlich der Taufe seiner Tochter Anna Elisabeth genannt 182.

 

Im sickingischen Amtsrelationsbuch ist ohne Datum (wohl zwischen 1722 und 1737) erwähnt, daß die Niederlabacher Mühle eine Pacht (Wasserfallzins ?) von 4 Malter zahlt 183.

 

1725 kommt es zu einem Vertrag zwischen dem bisherigen Müller Hans Wolf Schäfer und Hans Simon Höhe von Gerhardsbrunn wegen der Mühle 184. Nach dem Tod des Müllers Hans Wolf Schäffer wurde die Mühle 1727 durch die Verwaltung der Grafschaft Sickingen versteigert. Wegen der rechtswidrig und fehlerhaft erfolgten Versteigerung kommt es zu einem Prozeßverfahren vor dem Reichskammergericht 185. Der Müller Hans Wolf Schäfer war ehemaliger Beständer des Labacher Hofs und Ei­gentümer der Knopper Mühle; bei seinem Tod waren Schulden von 1000 Reichstha­lern vorhanden. Seine Witwe bot Be­zahlung an, den­noch wurde die Mühle versteigert. Die Versteigerung erfolgte unter Verletzung der üblichen Versteigerungsmodalitä­ten durch den sickingschen Beamten Schell und wurde dem Michael Trautmann, Erbbeständer des Hofs Ruhbank bei Pirmasens, an­geblich weit unter Wert für einen Preis zugeschlagen, der lediglich die Schulden deckte. Die Nichtigkeit der Versteigerung folgte nach Auffassung der kla­genden Schäferschen Erben insbesondere daraus, daß Personen, die laut Versteigerungsprotokoll anwesend waren, dennoch in erster Instanz unter Eid ausgesagt (1748) hatten, an der Versteigerung nicht teilgenommen zu haben. Im Verfahren vor dem RKG gab es auch Streit darüber, ob die Mühle freieigen war oder lediglich ein Erb­pachtrecht (Emphyteuse) daran Bestand. Nach Behauptung des Klägers Michael Trautmann 186 waren die Schulden Schäfers, der we­gen Falschmünzerei landflüchtig geworden sein soll, wesentlich höher als die behaupteten 1000 Gulden. Das erstinstanzliche Urteil des sickingischen Amtes Landstuhl 187 führt aus, daß die Versteigerung der Mühle rechtswidrig war, weil die Erbbestandsmühle als Eigentumsmühle versteigert wurde und dies zu ei­nem zu geringen Kaufpreis. Den klagenden Schäferschen Erben sei jedoch hierdurch kein Schaden entstanden, sondern dem Erbrechtsinhaber, der Herrschaft Sickingen. Deshalb wurde 1748 in 1. Instanz durch das Sickingensche Amt Landstuhl die Klage ab­gewiesen. Im Prozeß vor dem Reichs­kammergericht Wetzlar spielte der Jurisdiktionalkonflikt zwischen der Oberrheinischen Reichs­ritterschaft und der vorderösterrei­chischen Regierung in Freiburg/Breisgau eine Rolle, die für das Lehen Landstuhl das Appellations­recht beansprucht. Der Rechtsstreit war schließ­lich von 1764-1769 vor dem Reichskammergericht Wetzlar rechtshängig 188.

 

Die Mühle wird im pfalz-zweibrückischen (!) Mühlenprotokoll von 1744 als sickingisch (!) ausgewiesen und beschrieben 189 wie folgt: “steht unterhalb des Zusammenflusses von Labach und Stuhlbach, erbaut zwischen 1720 und 1730, an Stelle der ca. 100 Jahre zuvor eingegangenen Niederlabacher Mühle. Sie wird in dem pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll als sickingisch ausgewiesen; gibt 2 Taler Mühlenzins an die sick. Herrschaft. Müller auf der “Knöpfer Mühle”: Si­mon Höh († 1771)“, nach ihm sein Sohn Johann Adam Höh.”190. Wie sich aus der Reichskammergerichtsakte ergibt, war der Beklagte der Müller „Simon Hohe“, in den Schriftätzen auch teilweise als „Si­mon Hoehe“ bezeichnet 191.

 

Um 1780 war Adam Heintz auf der Knopper Mühle. Laut Amtsakten von Leiningen-Falkenburg von 1780 kaufte Adam Heintz aus der Knopper Mühle von dem Müllermeister Heinrich *Kettenring die sog. Konradsmühle in Herschberg für 2000 rheinische Gulden. [Anm.: im Volksmund wird deshalb die Konradsmühle auch "Hense-Miehl" (Heintzen-Mühle) genannt] 192.

 

Die Knopper Mühle war eine Mahl- und Ölmühle. Daneben befand sich in diesem Gebäude zugleich auch eine Bäckerei. Seit etwa 1918 ist die Knopper Mühle nicht mehr in Betrieb. Die Bäckerei wurde 1925 aufgegeben 193.

 

Reihenfolge der Müller:

- bis 24.2.1757 Hans Simon Höh, auf diesen folgt der Sohn Johann Simon Höh

- bis 6.3.1771 Johann Simon Höh; auf diesen folgt der Sohn Johann Adam Höh

- 6.3.1771/

 

Photo:

- Heimatkalender für die Stadt und den Landkreis Zweibrücken 1962 S. 56

 

Knopper Mühle, http://www.pfaelzer-muehlenland.de/typo3temp/pics/4d26bfe1aa.jpg

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best E6 Reichskammergerichtsprozeß 2436: enthält Versteigerung der Unteren oder Niederlabacher Mühle wegen Schulden des verstorbenen Hans Wolf Schäfer, 1764-1769

- Schick, Ernst: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 53

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 296

 

 

- Labacher Mühle, Oberste Mühle:

unmittelbar bei dem Ort Labach gelegen, 1737 „oberste Labacher Mühle“ genannt 194, bzw. an dem Zusammenfluß der jungen Labach mit dem Keilerbach, etwa 400 m unterhalb von Labach 195. Sie wur­de 1737 als „oberste labacher Mühle“ genannt, im Unterschied von der Niederlabacher, der späteren Knopper Mühle 196.

 

Bereits 1684 ist als Müller genannt der Hans Wolf *Schäffer 197; auf den Müller Hans Wolf Schäffer folgte der gleichnamige Sohn, dann Jo­hann *Ehrich und Martin Gutsehr (Schwiegersöhne ?) 198.

 

 

 

 

 

Köngernheim / Rheinhessen:

VG Nierstein-Oppenheim, Lk Mainz-Bingen; im Selztal gelegen

 

Das Dorf ging aus einer fränkischen Gründung des 6./7. Jh. im Wormsgau hervor, deren Ersterwähnung 782 im Lorscher Codex in der Form „Cuningesheimer marca“ erfolgt. Der Ortsname deutet auf ein Königsgut. Um 1190 hatte Werner II. von Bolanden das Dorf von den Wildgrafen zu Lehen. Im 13. Jh. wurden die Hohenfelser zu Ortsherren. 1257 erscheinen die „Ritter von Kungernheim“, 1332 die Randecker als Lehensträger der Grafen von Veldenz, die 1438 dem Hans von Wolfskehlen das Dorf samt Kirchensatz und Zehnten über­gaben. Nach Erlöschen der Randecker 15125 fiel das Lehen an die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken, die 1516 den Ritter Franz von Sickingen (Ebernburger Linie) belehnten. Aufgrund des Wildfangrechts gelang es Kurpfalz, erheblichen Einfluß zu gewin­nen. Seit 1768 verfügte der ab 1773 reichsgräfliche Zweig Sickingen-Hohenburg über den Ort 199.

 

Im 30jährigen Krieg war das Dorf teilweise menschenleer. 1666 zählte man 80 kurpfälzische Leibeigene, 1807 gab es 66 Häuser, 1815 lebten im Ort 353 Einwohner, 1830 bereits 451 Personen in 72 Häusern. 1900 ergab eine Zählung 537 Einwohner und 115 Häu­ser 200.

 

Mühlen:

1738 wurde die Mühle zu Köngernheim verpachtet 201. +++klären: welche Mühle?+++

 

 

- Obermühle:

1698 wird die „Obermühle“ am Südende des Dorfes (Bahnhofstraße 8) genannt 202.

 

 

- Untermühle:

1807 war NN. Best der Müller auf der Untermühle. Seine Wohnung befand sich 1807 im Anwesen Gaustraße 19 in Köngernheim 203.

 

 

 

 

Körborn:

VG Kusel, Lk Kusel

 

Literatur/Urkunden:

- Jung, Rudi: Familienbuch der evangelischen Kirchengemeinden Burg Lichtenberg und Pfeffelbach, Teil I und II (Bonn 1995), um­faßt die Orte Burg Lichtenberg, Thallichtenberg Fronbacher Hof, Körborn, Ruthweiler, Breitester Hof, Bistart, Pfeffelbach, Reich­weiler, Schwarzerden

 

 

 

 

 

Kollweiler:

VG Weilerbach, Lk Kaiserslautern; im Nordpfälzer Bergland zwischen Jettenbach und Reichenbach-Stegen gelegen; im Tal des Reichen­bach. Kollweiler war ursprünglich Bestandteil des Reichslandes um Kaiserslautern. Der deutsche Kaiser Ludwig der Bayer verpfänd­ete das Dorf um 1320 zusammen mit dem Amt Reichenbach an die Grafen von Veldenz. Mit deren Aussterben 1444 gelangte Kollweiler an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken.

 

Mühlen:

- Scheuermannsmühle 204:

1840 stirbt der Müller Carl *Scheuermann (∞ 29.10.1839 in Kollweiler mit Carolina Elisabeth Jenet [17.4.1826 Niedermohr - † 6.3.1840 Niedermohr]; Vater von Carl Scheuermann [geb. 2.3.1840 Niedermohr - † 25.3.1841 Niedermohr]) 205.

 

 

 

 

 

Konken:

s. auch Langenbach

 

VG Glan-Münchweiler, LK Kusel; besteht aus den OT Konken und Langenbach, war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Lich­tenberg.

 

Mühlen:

im Denombrement „des Amptes Lichtenberg und Nohfelden“ von 1704 ist in „Concken“ genannt „Simon Mäng[en] der Müller“ 206.

 

Literatur/Urkunden:

- Zink, Albert: Aus der Geschichte der Mühlen in Konken, Schellweiler und Bledesbach; in: Kuseler Tageblatt 13, Nr. 18 v. 21. 1. 1961, 1961 [Anm.: beruht lediglich auf der Zusammenfassung des Sundahlschen Mühlenprotokolls von 1746]

 

 

- Langenbacher Mühle:

s. OT Langenbach; dort *Langenbacher Mühle

 

 

- Haaßenmühle bei Konken (auch Hasenmühle):

liegt nahe beim nördlichen Ortsrand von Konken, nahe der Straße nach Ehweiler; in dem Gebäude befindet sich 2010 eine Hundepensi­on.

 

Die Konkener Mühle geht auf 1575 zurück. Am 19.7.1575 erhält Demel Hans aus Konken die Erlaubnis zur Errichtung einer mit ei­nem Gang ausgestatteten Mahlmühle auf seinem eigenen Gelände in der Lochweise zwischen Konken und Ehweiler. Die Mühle war keine Bannmühle. Für das Wasserrecht waren jährlich 2 Malter Frucht halb Korn und halb Hafer an die pfalz-zweibrückische Kelle­rei Lichten­berg zahlen. Im 30jährigen Krieg ging die Mühle unter. Als nach dem Krieg niemand aus der Familie der früheren Bestän­der aufgefun­den werden konnte, fiel die Mühle an die Herrschaft Pfalz-Zweibrücken. 1699 bat Johann von Blon, ehemals Bürger und Zimmermann aus Kusel, um Überlassung des mehr als 50 Jahre öd gelegenen Mühlplatzes, um darauf eine Pletschmühle zu erbauen 207.

 

1712 wird „Johann von *Blon, Zimmermann und Müller in der Hasen Mühl bey Konken“, 1717 „in der Hasen Mühl bey Conken“ urkund­lich erwähnt 208.

 

Wie lange die Mühle im Besitz dieses Müllers und seiner Nachkommen war, ist nicht bekannt. 1734 war Eigentümer der Johann Nicko­laus Schneider aus Konken. Dieser war in Schulden geraten und verkaufte 1734 die Mühle an den ehemaligen Müller aus Hinzweiler, Da­niel Müller für 450 fl. „Wegen der Zeitläufte“ gab Müller schon 1736 seinen Besitz, einschließlich eineinhalb Morgen Garten- und Wiesen­land, an Jakob *Schreiner aus Selchenbach weiter 209.

 

In der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt: “Die Haa­ßenmühle bei Konken liegt am Konker Bach, der in einem Weiher gestaut werden kann. Das Dorf Konken liegt eine ¼ Stunde entfernt, bis zur Schellweiler Mühle ist es ½ Stunde. 14 Schuh hohes Wasserrad mit einem Mahl und einem im Trillis laufenden Schälgang; kann in 24 Stunden 4 Malter, also in der Stunde 1 Faß mahlen. Damit kann die Mühle 30-40 Familien versorgen, ausrei­chende Wasserversor­gung voraus­gesetzt. Erbbeständer ist Johann Nicolaus *Clementz. Er hat einen Erbbestandsbrief vom 2. Februar 1741. Auf seinen Vor­fahren Ja­kob *Schreiner war ebenfalls ein Erbbestandsbrief ausgestellt, der vom 8.5.1737 datiert. Clementz kaufte die Mühle einschließ­lich der nicht in den Erbbestand fallenden Grundstücke für insgesamt 560 fl 210.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 18 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Haasen Mühl bey Concken [hat] 1 Waßerrad wel­ches einen Mahl und im Trilles lauffend Scheel­gang trei­bet, [gibt an Pfacht] 2 fl an Geldt, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Haber, könne jährlich 30 bis 40 famillien allda befördert werd und ist keine Bann Mühl.“ 211

 

Weil die Mühle dem Müller Clementz wenig eingebracht hatte und er seine Schulden loswerden wollte, verkaufte er die Mühle 1748 an Michael *Knobloch aus Ruthweiler und wanderte mit Frau und 4 Kindern nach Amerika aus. Der Müller Knobloch betrieb die Mühle nur wenige Jahre und verkaufte sie 1754 für 600 fl an Philipp Schneider. Von dann an blieb die Mühle trotz unerquicklicher Verhältnisse im Besitz der Familie Schneider. Nach dem Tod des Philipp Schneider wurde die Mühle von Johann Adam Schneider übernommen, der 1785 nach langer Krankheit 1785 an Engbrüstigkeit starb. Seine Frau Eva Barbara mit 5 kleinen Kindern fortge­führt. Bei einem Wolkenbruch wurden 1766 zur Zeit der Ernte der Mühlengraben und das Mühlengelände zugeflößt. Mit schwerer Mühe wurde von der Müllerin und ih­rer ältesten Tochter während des Sommers der Schaden beseitigt.. Die Mühle stand jedoch mo­natelang still und der Verdienst blieb aus. Mehrfach wurden die Pachtzinsen erlassen. Als 1791 noch das Wasserrad zu Bruch gegan­gen war, drängte die herrschaftliche Verwal­tung auf den Verkauf der Mühle. Ob das erfolgte ist nicht überliefert 212.

 

Die weitere Entwicklung ist zunächst ebenfalls nicht überliefert. Erst gegen Ende des 19. Jh. werden Adam Fauß VII., seine Tochter Ju­liane (verheiratete Braun) und deren Sohn Adam Braun als Besitzer und Bewohner der Mühle genannt. 1884 wurde die Hasenmüh­le für 8000 Mark von Jakob Sander für seine Tochter Katharina Sander ersteigert. Sie führte die Mühle mit ihrem Ehemann Julius Germann weiter. Nach der Scheidung der Ehe 1910 geriet die Mühle völlig außer Betrieb. Mit ihrem 2. Ehemann, Philipp Weiher­müller, wurde der Mühlenbetrieb dann wieder aufgenommen und bis 1918 die Mahlmühle weitergeführt. In der Folgezeit wurde in der Hasenmühle nur noch Schrot gemahlen, wobei ein Elektromotor als antrieb diente. In den 1950er Jahren endete mit der Betrieb endgültig 213.

 

Durch Umbaumaßnahmen und Renovierungsarbeiten ist nichts mehr von der ursprünglichen Funktion der Gebäude erkennbar. Die Ha­senmühle ist heute ein idyllische gelegenes Wohngebäude 214.

 

Photo:

- Häßel: Chronik der Gemeinde Konken, S. 259

 

Literatur/Urkunden:

- Häßel, Rudi: Chronik der Gemeinde Konken, Konken 1999, S. 259, 260

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1038 UNr. 3: „Die Konken- oder Hasenmühle, o. D.“

- Zink, Albert: Die Konkener Mühle; in: "Die Rheinpfalz" vom 12.6.1996, abgedruckt bei Häßel: Chronik der Gemeinde Konken,

S. 258

- Zink, Albert: Geschichte der Konkener Weiher und der Hasenmühle; in: "Die Rheinpfalz"“, Ausgabe Kusel vom 12.6., 13./14.6.1963

 

 

- Waldmohrer Mühle:

++++Lage klä­ren:, bei Weber, nicht erwähnt++++, vor Konken-Langenbach; hier wohnt Johann Nickel *Wagner; seine Toch­ter Maria Catharina Wagner ∞ 23.1.1731 mit Christian Eydam 215.

 

 

 

 

 

Konradsmühle:

s. Herschberg

 

 

 

 

 

Kottweiler-Schwanden:

VG Ramstein-Miesenbach, Lk Kaiserslautern; in der Westpfalz, nördlich von Landstuhl, an der Sulzbach gelegen; war kurpfälzisch und ist in der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 216 erfaßt.

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- Paul, Roland: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden; in: 650 Jahre Kottweiler-Schwanden / erstellt im Auf­trag d. Ortsgemeinde Kottweiler-Schwanden von Jakob Lill; Karl Urschel; Karl Krupp; Kottweiler-Schwanden, 1999, S. 150-163

 

 

- Mittlere Mühle, Stengelmühle, Munzinger Mühle, Kottweiler Mühle, Pothenmühle:

die Mittlere Mühle wird erstmals 1725 erwähnt und war bis 1983 in Betrieb. Sie wurde im 18. Jh. fast ausschließlich als Stengelmüh­le bezeichnet, während sie im 19. Jh. nach der Besitzerfamilie Poth als „Pothenmühle“ benannt wurde 217.

 

Im Sommer 1725 wandte sich der Schultheiß des Gerichts Steinwenden, Johann Peter *Feth an das kurpfälzischen Oberamt in Kaisers­lautern und wies in seinem Gesuch darauf hin, daß „zu Cottweiler ein vacanter Mühlenplatz gelegen, worauff ehedessen eine Mühle die Stengel Mühle genannt gestanden ... Das Gewässer, welches selbiges treibet“, sei sehr klein, „dergestalten daß solches in den gerings­ten trockenen Jahren außtrocknet, bey harten Winterszeiten aber zugefrieret, mithin die Mühle nothwendig still stehen muß“. Er bot dennoch, „denen Unterthanen zum besten dieses Mühlgen wieder herstellen“ zu wollen und beantragte die Genehmi­gung zum Wieder­aufbau 218. Feth erhielt die beantragte Genehmigung, kaufte das Grundstück. „Johann Peter Veith“ wurde unterm 12.10.1725 ein Erbbe­standsbrief ausgefertigt 219.

 

Die Mühle ist in der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 zusammenfassend beschrieben wie folgt: “hat des Schulthei­ßen zu Steinwenden Vater Johann Peter *Veith seit 1725 in Erbbestand. Die Mühle hat 1 Wasserrad und 1 Mahlgang und gibt 1 Malter Korn und 1 Malter Hafer als Pacht.” 220.

 

1792 war der Johannes *Braun als Lehnsmüller in Kottweiler 221.

 

1797 war Peter *Kleemann Müllermeister in Kottweiler; Vater der Cathrina Kleemann (∞ am 27.7.1797 mit Johann Nickel Nicolai, Sohn des Jacob *Nicolai, Müllermeister in Niedermohr) 222.

 

Um 1850 wurde die Mühle von Karl *Poth und Anna Maria Henn betrieben 223. Auch 1878 wird Karl Poth als Müller in Kottwei­ler-Schwanden genannt 224.

 

Seit 1886 ist die Mühle im Besitz der Familie Munzinger 225.

 

Um 1947 war Werner Munzinger der Müller auf der Munzinger Mühle in Kottweiler-Schwanden. Er ist der Sohn von Hermann Mun­zinger. Im Juli 1947 brannte die Mühle ab, das Wohnhaus konnte gerettet werden. Werner Munzinger baute die Mühle wieder auf. Er heiratete 1948 die Müllerstochter Gabriele Bindewald, Witwe Galle, von der Kupfermühle Bindewald in Bischheim 226.

 

Photo:

- Chronik der Pfälzer Munzinger, Nr. 45, Juni 2007, S. 62: Die Mühle in Kottweiler-Schwanden

 

 

- Untere Mühle, Mühle Gutheil:

liegt am südlichen Ortsausgang in Richtung Steinwenden auf der linken Seite; die Mühle, der spätere Bauernhof Seibert, wurde vermut­lich, wie auch die auf der Gemarkung Steinwenden gelegene Sägemühle (später Sägewerk Wolf & Feil), von dem aus Spesbach stam­menden Müller Carl Scheuermann (1779-1845) erbaut. Dieser war mit Elisabetha Kleemann verheiratet, der Tochter des Müller­meisters Johann Peter Kleemann, der die benachbarte Mittlere Mühle (später Munzinger Mühle) in Kottweiler-Schwanden betrieben hat 227. Scheuermann und seine Frau errichteten wohl zunächst nur eine Ölmühle, da Carl Scheuermann 1828 als „Ölmüller“ be­zeichnet wurde 228.

 

Von den neun Kindern des Ehepaars Scheuermann heiratete die Tochter Elisabetha Scheuermann (1817-1883) im Jahr 1840 den in Rei­chenbach geborenen Ludwig Eberhard Gutheil, Sohn des seit 1831 in Steinwenden amtierenden protestantischen Pfarrers Jakob Gutheil 229. Ludwig Eberhard Gutheil hatte, wie seine Brüder August Heinrich Gutheil (später Gerbereibesitzer in Schrollbach) und Carl Theodor Gutheil (Gerbereibesitzer in Reichenbach), vermutlich bei Johannes Häberle den Beruf des Gerbers erlernt 230. Vor der Eheschließung schlossen Ludwig Eberhard Gutheil und Elisa­betha Scheuermann einen notariellen Ehevertrag und erhielten zugleich von den Eltern der Braut als Schenkung unter Lebenden zum einen die „zweistöckige Mühle und Sägemühle mit einem Gang“ auf Steinwendener Gemarkung (später Sägewerk Wolf & Feil), zum anderen die „zweistöckige Mahl- und Ölmühle mit zwei Gängen“ in Kottweiler, zum Gesamtwert von 6000 Gulden 231.

 

Im Urkataster 1845 ist die Untere Mühle beschrieben wie folgt: „Wohnhaus mit Mühlwerk zu einem Mahl- und einem Schälgange, ferner Ölmühle, Scheuer und Stallung“. Zu dem Anwesen gehörte der Weg zur Mühle, der Mühlgraben mit dem Wasserbehälter „ober der Müh­le von Kottweiler herkommend“ und der Mühlgraben aus der Schwenderbach 232.

 

Nach dem Tod des Ludwig Eberhard Gutheil († 1872 Kottweiler) führte sein gleichnamiger Sohn Ludwig Eberhard Gutheil (1841-1900; ∞ 1870 mit Karolina Gehm aus Rothselberg) die Mühle weiter. 1895 errichtete er ohne behördliche Erlaubnis zwischen seiner und der Mittleren Mühle eine Stauanlage. Dagegen erhob der dortige Müller Munzinger Einspruch. Durch Vermittlung des Hombur­ger Bezirks­baumeisters Löhmer kam es einer Einigung zwischen beiden Müllern 233.

 

Als Müller und Betriebsnachfolger führte nach dem Tod des Ludwig Eberhard Gutheil ( 1900), dessen Sohn Ludwig Gutheil die Mühle fort. Dieser geriet jedoch bald in wirtschaftliche Schwierigkeiten, so daß die Mühle 1913/14 versteigert werden mußte. Zu diesem Zeit­punkt war Ludwig Gutheil bereits verstorben. Seine Witwe Emma geb. Ehrenhardt wie auch ihre Schwiegermutter konn­ten noch Grund­besitz vor der Versteigerung verkaufen. Die einzige Tochter des Ludwig Gutheil und der Emma Ehrenhardt, Mally Gutheil, spätere verh. Bernhard, wanderte nach Schenectady im US-Bundesstaat New York aus 234.

 

Der Landwirt Karl Wolf (1869-1946), dessen Vater Jakob Wolf in Kottweiler eine Rotgerberei betrieb und dessen Mutter Philippina Poth aus der Mittleren Mühle stammte, ersteigerte sowohl die Gutheil'sche Sägemühle auf Steinwendener Gemarkung als auch die Untere Mühle in Kottweiler. Während Wolf den Sägewerksbetrieb auf der sog. „Scheuermannsmühle“ (auch „Bordenmühlchen“) fortführte, wur­de der Mahlbetrieb auf der Unteren Mühle in Kottweiler eingestellt 235.

 

Photo:

- Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, S. 150: Die Mühle Gutheil um die Jahrhundertwende (Anm.: um 1900)

 

 

 

 

 

Krebsweiler:

Ortsteil von Heimweiler, VG Kirn-Land, Lk Bad Kreuznach; südwestlich von Kirn gelegen.

 

Urkundlich erscheinen beide Dörfer Krebsweiler und Heimberg im Jahr 1375 als "Krebeswilre" und "Heymberch". Beide Dörfer ge­hörten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Amt Naumburg. Beide Siedlungen bildeten ein besonderes "Ingericht" im "Gericht Becherbach". Dieser mittelalterliche Gerichts- und Verwaltungsbezirk, der mit dem Kirchspiel Becherbach identisch war, stand im hohen Mittelalter wohl zunächst unter raugräflicher Verwaltung, die ab dem 14. Jahrhundert an die Grafen von Sponheim-Kreuznach überging. Nach de­ren Aussterben kam Amt Naumburg unter kurpfälzisch-badische Verwaltung bis schließlich das Amt 1776 ganz an die Markgrafen von Baden fiel. Am mittelalterlichen "Ingericht" von Krebsweiler und Heimberg hatten im Spätmittelalter die Herren von Heinzenberg Rechts­anteile, die Tilmann von Heinzenberg 1375 an den Wildgrafen Otto von Kyrburg verkaufte. Wirtschaftlich tendierten die Einwohner von Heimberg und Krebsweiler nach Kirn, wo für die Beschickung des dortigen Marktes noch 1579 der sog. "Zollhafer" an die Herren von Steinkallenfels gezahlt wurde. Einer Beschreibung des Amtes Naumburg vom Jahr 1785 zufolge standen in Krebsweiler 30 Häuser, worin insgesamt 32 Familien wohnten. Die Häuser seien "klein und schlecht, obgleich der Ort wohlhabend" sei, heißt es in der Amtsbeschrei­bung. Krebsweiler war der Hauptweinort im Amt Naumburg, wo jährlich bis zu 40 Fu­der Wein (ca. 400 hl) geerntet wurden. Das schöns­te Haus, soll das "Barth'sche Haus" gewesen sein. Heimberg zählte lediglich 16 einstöckige Häuser mit ebenso vielen Familien. Der Großteil der Bevölkerung der beiden Zwillingsdörfer war evangelisch-reformiert 236.


Nach der französischen Besitzergreifung des linksrheinischen Gebietes und der sich anschließenden Gebiets- und Verwaltungsreform wurden Heimberg und Krebsweiler der Mairie Hundsbach zugeteilt. Nachdem dieser Gemeindeverband ab 1815 als "Oberschulthei­ßerei Hundsbach" weitergeführt wurde, wechselte der Amtssitz in den zwanziger Jahren des 19. Jhs wieder nach Becherbach, das von nun an den Amtsort der hessen-homburgischen Bürgermeisterei Becherbach im Oberamt Meisenheim bildete. Das Oberamt Meisen­heim kam 1866 an Preußen, das 1869 das Oberamt zu einem preußischen Landkreis erhob. Beim Amt Becherbach, das 1932 Be­standteil des Krei­ses Bad Kreuznach wurde, verblieben beide Ortsgemeinden bis zum Jahr 1940. Nach der Auflösung dieses Amtes kamen Heimberg und Krebsweiler zum Amt Kirn-Land, wo sie bis 1969 als selbständige Ortsgemeinden verblieben. Nach ihrem Zu­sammenschluß zur Ortsge­meinde Heimweiler ist diese Bestandteil der Verbandsgemeinde Kirn-Land 237.

 

 

Mühlen:

- Krebsweiler Mühle:

um 1798 war Peter *Litzenberger Müller auf der Krebsweiler Mühle. Dessen Sohn, Johann Nickel Litzenberger, heiratet am 18.2.1798 in Odenbach / Glan die Margarethe Litzenberger, Tochter des Müllers zu Odenbach Johannes Litzenberger 238 .

 

 

- Mittlere Mühle:

um 1800 war Peter *Horbach der Müller auf der mittleren Mühle in Krebsweiler 239.

 

 

 

 

 

Kreimbach-Kaulbach:

VG Wolfstein, Lk Kusel; im Nordpfälzer Bergland südöstlich des Königsbergs an der Lauter gelegen; nördlich von Kaiserslautern; Kreim­bach ist 1309 erstmals urkundlich erwähnt, Kaulbach erscheint urkundlich ab 1437; beide waren kurpfälzisch; seit 7.6.1969 sind die bei­den Ortsteile zur Gemeinde Kreimbach-Kaulbach vereinigt;

 

Kirchenbücher:

- katholisches K.: s. Wolfstein

- lutherisches K. s. Wolfstein-Roßbach

- reformiertes K.: s. Katzweiler, Rothselberg und Zweikirchen

 

Mühlen:

- Schmeißbachermühle:

im heutigen Kreimbach-Kaulbach; ursprünglich eine reine Mahlmühle, im 19. Jh. eine Doppelmühle, bestehend aus einer Ölmühle auf der rechten Seite der Lauter und eine größere Mahlmühle links des Flusses.

 

Die Mühle gehörte der Deutschordenskommende Einsiedel und wurde im Erbbestand vergeben 240. Eine Mühle am „Kaulbach“ wird 1281 in einem Vergleich mit Hohenecken erwähnt 241.

 

1627 wird in Kaiserslauterer Stadtrechnung der N. *Laux, Müller zu Schmeißbach (bei Wolfstein) erwähnt, der 1627 für ein Darle­hen von 50 fl Kapital keinen Zins entrichtet hat 242.

Am 21.1.1663 ist Hans (Johannes) *Jung als Müller zu Schmeißbach als Nachfolger von Müller Laux [Anm.: zuvor Spitalmüller in Kai­serslautern] 243.

 

Um 1671 war Johann Wilhelm *Jung als Müller auf der Schmeißbachermühle 244; in der 1. Hälfte des 18. Jh. war Wilhelm Scheidt der Müller (Vater von Nicklas *Scheidt); von der Mühle stammt der Müller Nicklas *Scheidt ∞ am 19.11.1765 Katzweiler mit der Müllers­tochter Susanna Margarethe *Kolter 245. In einer Urkunde der Deutschor­denskommende Einsiedel vom 5.4.1780 ++weiter++

 

In der Mühlenbeschreibung für das kurpfälzische Amt Wolfstein a.d. Waldlauter von 1738 ist die Schmeißbacher Mahlmühl zusammen­fassend wie folgt beschrieben: „Die Schmeißbacher Mahlmühl des Johann Wilhelm *Scheyd ist Erbbestandsmühle von der Herr­schaft Reipoltskirchen; im 5. Glied von den Eltern und Voreltern ererbt. 1 Mahl- und 1 Schälgang. Abgaben: 12 Malter Korn und 5 Cappen, an Kurpfalz nichts“ 246.

 

Um 1780 ist Johann Niklas *Scheidt als Müller auf der Schmeißbacher Mühle. Er erhält einen Erbbestandsbrief für die Mückenmüh­le bei Eulenbis. Am 9.4.1780 stellt sich Frantz Bosong als Bürge des Müllers Scheidt für die Übernahme der Mückenmühle zur Ver­fügung. „Nachdeme mir unterm heutigen dato auf mein unterthäniges Supplicieren die Deutsch-Ordens Mückenmühl zu Weilerbach mit denen darzu gehörigen Gütheren zu einem Erbbestand dergestalten in Gnaden zugesagt worden, daß ich den gnädig zu erhalten­den Erbbe­standts Brief dem Joann Nickel Scheidt Von der Schmesbacher Mühl bey Kaulbach nach Vorhere eingeholter gnädiger Ra­tifikation über­tragen könne, so stelle ich mich nicht allein als Bürgen und ...zahler der jährlich zu entrichtenden Erbbestandspfacht für jetzt und in Zu­kunft hiermit dar, sondern mache mich auch andurch anheischig, die Laudemialgebühren Von letzterem Steigschil­ling ad 2410 fl also gleich nemlich 2 fl von 100 fl an den Kommende Beamten zu Lautern abzuführen, und erbiete mich anbey, von denen an die Frau Re­gierungs Räthin von Hoffstadt zu zahlenden Steig-Geldern so viel einzubehalten, als die Laudemial-Gebühren Von denen 3633 fl 29 Xer, so gedachte Frau Regierungs Räthin zu zahlen schuldig ist, ertragen mögen, so geschehen Trier in der Land-Commende den 9ten April 1780“ gez. Frantz Boßong [beglaubigt]In fidem Tit: Weber Balley Secretarius 247.

 

Um 1845 war die Schmeißbacher Mühle eine sog. Doppelmühle. 1845 beantragte der Müller Heinrich Scheidt von der Mahlmühle die be­hördliche Genehmigung zur beabsichtigten „Erweiterung des Betriebs“. Erstens gehe es darum, dem „vermehrten Zuspruch“ seiner Mühle gerecht zu werden, er wolle aber auch „vorzüglich“ zweitens das ihm „concessionsgemäß zustehende Wasserrecht“ möglichst vollständig ausschöpfen, ein Vorhaben, das zwangsläufig die Opposition des benachbarten Ölmüllers heraufbeschwören mußte 248. Das Vorhaben wurde genehmigt, denn bereits 1846 verfügte das Mühlwerk der Schmeißbach Mahlmühle über „3 Mahl­gänge und 1 Schäl­gang“ 249. 1863 gehörten sogar „vier Mahlgänge und ein Schälgang“ zu diesem Anwesen 250.

 

Georg Adam Scheidt von der auf dem linken Lauterufer gelegenen Ölmühle entschloß sich ebenfalls in 1845 seine eigene Ölmühle um eine Mahlmühle zu erweitern. Er begründete die Notwendigkeit zur Erweiterung mit wirtschaftlichen Gründen. Da „in hiesiger Gegend zu wenig Oelgewächse gepflanzt“ würden, müsse zwangsläufig ein „Mangel an Umsatz des Oels“ auftreten, obwohl er ande­rerseits für das ganze Jahr seine „Gewerbesteuer“ zu zahlen habe. Ferner sei der „Petent ein Familienvater von 8 Kindern“, weshalb es ihm unter diesen Umständen schwer falle, „sich u. seine Familie zu ernähren.“ 251.

 

In der Nacht vom 25. auf den 26.7.1880 kam es in der Mühle des Heinrich Wilhelm Scheidt, Müller auf der Schmeißbacher Mühle links des Mühlteichs zu einem Brand, der in wenigen Stunden „die Mühle, Wohnhaus und Scheuer mit den darin befindlichen Vor­räthen an Frucht, Mehl, Heu und Stroh“ ziemlich zerstört hatte 252. Der Müller Scheidt beabsichtigte, zu Beginn 1881 sein „Getreide­mühlenwerk“, das bisher“durch drei... Wasserräder in Betrieb gesetzt“ worden war, „durch eine Turbine zu ersetzen. Dieser bereits im Juni 1881 reali­sierte Plan, zeigt neben dem Hinweis der Gendarmeriestation Wolfstein, der „Brandgeschädigte“ lebe in „sehr gu­ten Vermögensverhält­nissen“, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Mühle 253.

 

Um die Jahrhundertwende zum 20. Jh. geriet die Mühle in Konkurs 254

 

Beständer auf der Mühle waren:

- um 1671 Johann Wilhelm Jung

- 1. Hälfte 18. Jh. Wilhelm Scheidt

- um 1845 Heinrich Scheidt

 

Photo:

- Zeitbilder. Illustrierte Heimatbeilage der Pfälzischen Presse, Nr. 47 vom 19.11.1933

 

Literatur/Urkunden:

- Drumm, H.: Schmeißbacher Mühle und Familie Scheidt. In: Westricher Heimatbll. 3, 1939.45-48.

- LA Speyer Best. C23 Nr. 22/1-2: „Kaulbach. Acta betr: die Schmeißbacher Mühle zwischen Kaulbach und Rutzweiler. 1764-1775 und. 1785-1789“

 

 

- Ölmühle auf der Schmeißbachermühle:

die Schmeißbacher Mühle war um 1845 sog. Doppelmühle, d.h. es bestanden auf dem demselben Mühlengrundstück zwei voneinan­der unabhängige Mühlen, die Mahlmühle des Heinrich Scheidt und die Ölmühle des Georg Adam Scheidt.

 

Um 1845 beantragte der Müller Heinrich Scheidt die behördliche Genehmigung zur beabsichtigten „Erweiterung des Betriebs“. Er­stens gehe es darum, dem „vermehrten Zuspruch“ seiner Mühle gerecht zu werden, er wolle aber auch „vorzüglich“ zweitens das ihm „con­cessionsgemäß zustehende Wasserrecht“ möglichst vollständig ausschöpfen, ein Vorhaben, das zwangsläufig die Opposition des be­nachbarten Ölmüllers heraufbeschwören mußte 255.

 

 

 

 

 

Krickenbach:

VG Kaiserslautern-Süd; Lk Kaiserslautern; südlich von Kaiserslautern, westlich Schopp, am Krickenbach gelegen

 

Mühlen:

- Knochenstampfe:

ehemalige Knochenmühle, sie ist (1911) schon lange außer Betrieb 256.

 

 

 

 

 

Kriegsfeld:

VG Kirchheimbolanden, Lk Donnersbergkreis; fränkische Gründung des 7./8. Jh. im Nahegau, 900 findet es als „Criechesfeld“ in ei­ner Fuldaer Urkunde Erwähnung. Seit etwa 1100 gehörte das Dorf den Raugrafen, dann gelangte ein Teil von Dorf und Gericht1376 durch Verpfändung an die Grafen von Sponheim-Dannenfels, während die Pfalzgrafen hier schon Rechte besaßen. Der Sponheimer Anteil fiel 1393 an die Grafen von Nassau-Saarbrücken, 1574an Nassau-Weilburg. 1457 brachte Kurpfalz den verbliebenen raugräfli­chen Teil an sich und übernahm im Tausch 1579 auch den nassauischen Besitz. Kriegsfeld wurde dem Amt Erbes-Büdesheim im Oberamt Alzey un­terstellt und erhielt eine Zollstätte. Das Dorf blieb kurpfälzisch bis 1792 257.

 

1689 wurde Kriegsfeld von den Franzosen niedergebrannt; nur ein einziges Haus, dasjenige von Johannes Schneider, erbaut 1612, über­stand die Zerstörung durch die Franzosen 258.

 

Mühlen:

- Ölmühle:

sie stand am Südostrand des Dorfes, heute Ecke Weidgenweg / Oberwieserstraße; die Mühle wurde 1817 erbaut; die Ölproduktion wur­de bereits Anfang des 20. Jh. eingestellt, das Gebäude diente sodann bis 1939 als Tanzsaal und Weinkeller. Während des 2. Welt­krieges war es Kriegsgefangenenlager. 1944 war hier wegen der Fliegerangriffe der Kindergarten untergebracht. Dann war es Kino und Sänger­heim. 1980 wurde das Gebäude verkauft und ist heute privates Wohnhaus 259.

 

 

- Schniftenberger Mühle:

der kleine Weiler Schniftenbergerhof liegt am Wiesbach im Nordosten der Gemarkung Kriegsfeld an der Grenze mit Rheinhessen. Das Gebäude der Schniftenberger Mühle (heute Anwesen Schniftenbergerhof 2) ist der wohl älteste erhaltenen Mühlen-Baukomplex im Don­nersbergkreis 260.

 

Die erste urkundliche Erwähnung des Schniftenberger Hofes stammt von 1182. Das Jahr der Erbauung der Mühle ist unbekannt, sie wird jedoch schon im 13. Jh. urkundlich genannt. Teile der nord- und Westwand stammen aus der Renaissance, worauf die Gewände hinweisen. Das Haus und der Keller wurden vermutlich um 1580 erbaut. Im Baubestand ist sie die älteste erhaltenen Mühle der Nord­pfalz 261.

 

Schon vor 1464 im Besitz der Freiherren von Hunoltstein. Die Erbbeständer sind seit 1630 dokumentiert. Das ehemalige Mühlengebäud­e, ein Bruchsteinbau mit Giebelfachwerk weist pfostengeteilte Fenster mit Profilgewänden auf. Im Mahlkeller, zu dem eine Obergadentür führt, sind noch die Mahlsteine und andere Teile der technischen Einrichtung vorhanden. Das Wasserhaus ist verfallen. Die Scheune ist im Torbalken bezeichnet mit A 1866 D (= Andreas Dautermann) 262.

 

Bei Goswin Widder in seiner Beschreibung der Kurpfalz von 1787 heißt es: „Unterhalb des Dorfes entspringt die Kriegsbach, und im Wie­sengrunde das Wasenbächlein. Beide vereinigen sich mit der von Oberwiesen herkommenden Wiesbach, und treiben in der Ge­markung die sogenannte Schiffenberger Mühle.“ Weiter heißt es „Zweitens, Schiffenberg mit der oben bemerkten Mühle, drei viertel Stunden von Kriegsfeld. An diesem Hofe haben die Edeln von Morsheim einen Theil von Kurpfalz zu Lehen getragen, welcher im J. 1404 heimgefallen ist. Das übrige soll schon vorher an die Vögte von Hunoltstein verkauft worden seyn, welche auch den Hof und die Mühle noch wirklich im Besitze haben.“ 263

 

Um 1663 wird als Müller auf der Schniftenberger Mühle der Hanß Jacob *Kranzdorff genannt; er läßt am 1.3.1163 die Tochter Anna Elisabeth in der ref. Kirche in Kriegsfeld taufen 264.

 

Johann Gerhard *Seiler (1698 err. - † 6.9.1759 im Alter von 61 Jahren) ist der [vermeintlich] erste nachweisbare Erbbeständer auf der Schniftenberger Mühle 265; dieser wird wohl fehlerhaft auch als „Gerhard Seybert“ bezeichnet 266. ∞ mit NN († vor 1767); Vater der Maria Marga­rethe Seiler; ihre Mutter NN. ∞ II mit Heinrich Kremb von der Kolbenmühle in Katzenbach. Dieser wird 1761 und 1762 als Müller­meister zu Schniftenberg genannt. Kremb heiratet nach dem Tod seiner ersten Frau erneut am 6.9.1767 die Gertrud Dhom aus Kat­zenbach. Die 2. Ehe des Müllermeisters Kremb blieb wohl kinderlos. Die Mühle fiel deshalb die Tochter des Müllers Seilers und der NN., Maria Margarethe Seiler. Diese heiratete am 19.7.1768 in Kriegsfeld den aus der Hahnmühle in Cölln stammen­den Carl *Dauer­mann (Sohn des Hahnmül­lers in Cölln Henrich Dauermann); dieser heiratete auf die Schniftenberger Mühle ein. Aus der Ehe Dauter­mann/Seiler ging der Sohn und Müllermeister Nicolaus *Dautermann hervor, der die Mühle übernommen hat; er hei­ratet am 25.9.1797 die Justina Rick aus Offstein 267. Sein Sohn und Nachfolger ist der Müller Karl Dautermann. Dessen Besitz ist im Urkata­ster 1737 beschrieben. Das Anwesen hatte einen geschätzten Wert von 7000 Gulden, es umfaßte Wohn­haus mit Mühle, die zwei Mahlgänge hatte (unter einem Dach zusammen) sowie Stall, Schweineställe mit darüber befindlichen Woh­nung für Bedienstete, Scheine, Schopp und Hofraum 268.

 

Zwischen 1780-1790 wanderte der Adam Hartung, Müller aus Kriegsfeld, nach Kischker/Batschka aus 269.

 

Das unter Denkmalschutz stehende Anwesen wird wie folgt beschrieben: im Kern wohl um 1600; Wohnhaus teilweise Fachwerk, einge­schossiges ehemaliges Mühlengebäude, teilweise Fachwerk, teilweise technische Ausstattung erhalten, Scheune bez. 1866 270.

 

Abbildung:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 232, Zeichnung von Helmut Häßel

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 360

- Geschichts- und Heimatverein Kriegsfeld e.V.: Kriegsfeld. Bilder aus unserem Dorf, S. 39

 

Literatur/Urkunden:

- Dhom, Emil: Die Schniftenberger Mühle bei Kriegsfeld. In: Nordpfälzer Geschichtsverein. Beitr. z. Heimatgesch. 51. 1971, 41-44. Fuß­note: [Erg.:] Kuby, Alfred Hans: Die Schniftenberger Mühle und die "Dautermänner". - Nordpfälzer Geschichtsverein. Beitr. z. Heimat­gesch. 51. 1971, 64.

- Kuby, Alfred Hans: Die Schniftenberger Mühle und die "Dautermänner". - Nordpfälzer Geschichtsverein. Beitr. z. Heimatgesch. 51. 1971, 64

- Schmidt, Erich: Schniftenberger Hof und Mühle [bei Kriegsfeld; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 60-62

 

 

 

 

 

Kriegsheim:

heute OT von Monsheim, s. dort

 

 

 

 

 

Kröppen:

VG Pirmasens-Land; Lk Südwestpfalz; direkt an der deutsch-französischen Grenze gelegen; zunächst Grafschaft Zweibrücken-Bitsch; ab 1572 Grafschaft Hanau-Lichtenberg, dann Landgrafschaft Hessen Darmstadt bzw. Großherzogtum Hessen.

 

Mühlen:

- Mühle an der Rodelfahrt im Eppenbrunner Tal:

s. Hilst

 

 

 

 

Krottelbach:

VG Glan-Münchweiler, Lk Kusel; nördlich von Altenkirchen

 

Mühlen:

- Alte Mühle bei Krottelbach:

Wüstung bei Krottelbach; um 1600 Wiese „bei der Alten mühl“ 271. Alt ist wohl im Gegensatz zur Reismühle vorgesetzt, die schon im 15. Jh. bezeugt ist 272.

 

31.5.1574 erhielt der Krottelbacher Bauer Hannsmanns Claus von der pfalz-zweibrückischen Regierung die Erlaubnis, eine Mahlmühle mit einem Gang zu errichten, wofür er jährlich einen Erbbauzins von 1 Gulden 26 alb., 1 Mlt Korn und 1 Mltr Haber zu entrichten hat. Gleichzeitig erhielt er für sich und seine Erben einen Erbbestand über die Mühle. 1574 errichtete er am obersten Bruch die Mühle mit ei­nem oberschlächtigen Rad. Um das wenige Wasser zu nutzen, baute er ein Mühlwehr. Dieses hatte zur Folge, daß bei starken Regenfäl­len sich das Wasser staute, ins Dorf Krottelbach und in die Häuser der Bauern am Dorfweg lief. Die Anlieger am Dorfweg beschwerten sich nun bei der pfalz-zweibrückischen Regierung, worauf Hannsmanns Claus durch den Landschreiber den Befehl erhielt, das Wehr zu beseitigen. Nunmehr fehlte Hannsmanns Claus ausreichendes Wasser zum Betrieb der Mühle, weshalb er den Herzog bat, man möge ihm die Pacht abnehmen und erklärte, die Mühle abreißen zu wollen. Damit wurde er jedoch abgewiesen 273.

 

Bereits im Oktober 1586 stellte Hannsmanns Claus einen erneuten Antrag an den Herzog und bat, ihm die halbe Pacht zu erlassen. Im Gegenzug bot er an, das Wehr derart abzuändern, „daß das Wasser unten hinwegschießen kann und sich nimmermehr zurückstecken soll oder er will das Mühlgen ein wenig wegrücken, damit die Nachbarn unklagbar sein mögen“. Daraufhin verfügte der Herzog, er möge ein unterschlächtiges Rad errichten, die Pacht könne nicht nachgelassen werden. Dies erfolgt, allerdings fehlt erneut die erforderli­che Antriebskraft für die Mühle, weshalb 1558-88 wenig gemahlen konnte. 1588 bittet er deshalb erneut und wieder erfolglos um Reduz­ierung der Erbpacht. Darum bittet er 1588 um Erlaubnis, die kleine Mühle abbrechen zu dürfen, um diese „2 oder 3 Ackerlän­gen ...hinuntersetzen“ zu dürfen, was am 14.11.1588 nunmehr genehmigt wird 274.

 

Auch wurde dem Müller Hannsmann aufgegeben, einen neuen Mühlgraben zu bauen und sich mit den betroffenen Grundstückseigentü­mern über eine Entschädigung zu vergleichen. Nunmehr baute Hans Hannsmann zwischen Schloßweg und Straße Herschweiler-Ohmbach seine Mühle, die bis zum 30jährigen Krieg bestand. Noch 1609 sitzt ein Müller mit Namen Hansmann auf der Mühle. Diese ver­schwindet dann im 30jährigen Krieg. Auch eine Familie Hansmann wird nicht mehr erwähnt. Die Mühle wurde nicht mehr aufgebaut. 275.

 

Literatur/Urkunde:

- Vogelgesang, H.: Die Krottelbacher Mühle (1574); in: Heimatblatt für das Remigiusland 1926, Nr. 1.

 

 

- Mühle in Krottelbach, Krottelbacher Mühle:

Die Mühle wurde 1951/52 von dem Müller Ernst Becker stillgelegt 276.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1052 1: „Mühle zu Krottelbach, o. D.“, 1700-1830

 

 

- Reisweiler Mühle, Reismühle bei Krottelbach:

die Mühle wird 1485 erwähnt als bei Herschweiler-Pettersheim gelegen 277.

 

Die Mühle liegt zwischen Krottelbach und Ohmbach bzw. Herschweiler-Pettersheim auf der Wüstung des ehemaligen Dorfes Reis­weiler an der L 350; 1585/88 „Reisweiler Mühle genant“ 278; 1828 und 1837 „Reisweilerer Mühle“, aber irrtümlich zu Ohmbach statt zu Krottel­bach gerechnet 279; 1886 „Reißmühle“ 280; 1916, 1941, 191, 1963 „Reißmühle“. Es war die Mühle der Wüstung Reißwei­ler 281.

 

Am 8.7.1729 erhielt der Geheime Rat, Oberhof- und Jägermeister Johann Heinrich von Hoffmann u.a. die Reisweiler Mühle als Mannle­hen durch Herzog Gustav Samuel Leopold von Pfalz-Zweibrücken 282.

 

Vor 1746 war Johannes *Weyermiller der Erbbeständer und Müller auf der Reißweiler Bannmühle 283; auf diesen folgte sein Schwieger­sohn Johann Jacob *Theis († vor 1762) der „Müllermeister zu Reißweiler“; seine Tochter Maria Juliana Theis heiratet am 21.4.1762 ref. in Waldfischbach den Casimir Euler aus Wolfersweiler 284.

 

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist „die 1te Reissweiler Bannmühle“ wie folgt be­schrieben 285: „Die Reißweiler Bannmühle liegt am Langenbach, der durch verschiedene Seitenbäche, z.B. den Krottelbach ver­stärkt wurde. Das Schlöß­chen Pettersheim steht eine kleine Viertelstunde oberhalb der Mühle. Ohmbach ist ¼ Stunde entfernt. 2 Wasserräder, 20 und 14 Schuh hoch, treiben 2 Mahlgänge, auf deren einem auch geschält werden kann. Der Müller klagt in den hei­ßen Sommermo­naten über Wassermangel, gibt aber den Grundeigentümern und Bauern die Schuld, die ihre am Langenbach gelege­nen Wiesen bewäs­sern. Ein Mühlteich von 1300 Schritt Länge, das Wasser kann geklaust werden. Erbbeständer ist Johann Jakob Theis, er hat die Mühle von sei­nem Schwiegervater Johannes *'Weyermiller, der seinerseits einen Erbbestandsbrief vom 20.5.1718 erhalten hatte. Er gibt jähr­lich 13 Ma. Frucht, halb Korn, und halb Hafer, sowie 4 fl 5 bz als Pacht nach Lichtenberg. Krottelbach, Pettersheim, Wahnwegen, Frutz­weiler und Ohmbach mit zusammen 73 Familien sind in die Mühle gebannt. Am Krottelbach, bevor dieser in den Langenbach mündet, stand vordem eine weitere Mühle, wie die alte Klaus beweist.“

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 51 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Reißweiler Bann Mühl [hat] 2 Waßer Räder welche 2 Gäng treiben; [zahlt an Pfacht] 4 fl 5 bz an Geld, 6 ½ Mltr Korn, 6 ½ Mltr Habern; Grottelbach, Petersheim, Wanwegen, Fruthsweiler und Ohmbach, zu­sam: aus 73 famil: bestehend seynd hierhero gebannt.“ 286

 

Vor 1789 (err.) war Nickel Hollinger der Müller auf der Reisweiler Mühle 287

 

Um 1821 war Nickel *Hollinger der Müller auf der Reismühle. Er annoncierte im Intelligenzblatt des Rheinkreises am 13.6.1821 den frei­händigen Verkauf seiner Mühle: „Der Unterzeichnete ist gesonnen seine Mühle, die Reismühle genannt, gelegen in dem Bann der Ge­meinde Krottelbach ... bestehend in zwey Mahlgängen und einer Oelmühle ...“ 288.

 

Im Intelligenzblatt vom 1.2.1823 wird erneut die freiwillige Versteigerung der Reismühle durch den Eigentümer Nickel Hollinger annon­ciert. Dort heißt es: „Die dem unterzeichneten Nickel Hollin­ger von der Reismühle, Canton Cusel, zugehörige Mehl- und Oehl­mühle, mit drey Gängen und oberschlächtigen ; nebst Wohnhaus, Scheuer und Stallung ...“ 289.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 18274: Gemarkungen Krottelbach, mit Ortslage Bockshof und Reissmühle, o.D. 1800-1999

 

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1218 2: „Die Reißweiler Mühle zu Ohmbach, 1762“

- Pfaff, Thomas Martin:Familienbuch der ehedem reformierten Pfarrei Breitenbach, Pfalz : 1663-1798 ; [mit Höchen, Krottelbach und Oberohmbach nebst den zugehörigen Höfen und Mühlen] / [Thomas Martin Pfaff]. - [Dittweiler] : [Pfaff], 1999. - 341 S.

- Rheinpfalz. Kusel. Rockenhausen u. Zweibrücken, v. 20. 4. 1950., 1950: Mühle erinnert an ein verschwundenes Dorf. Geschichtli­ches um die"Reismühle" bei Ohmbach.

- Zenglein, Dieter: Die Reismühle bei Ohmbach: aus der Geschichte eines uralten Mühlenplatzes; in: Ohmbach: Ohmbach / von Mar­kus Bauer u. Dieter Zenglein. Unter Mitarb. von ... , Ohmbach, 2002. - S. 255-264

- Zenglein, Dieter und Wagner, Helmut: Die Ohmbacher Mühle; in: Ohmbach: Ohmbach / von Markus Bauer u. Dieter Zenglein. Un­ter Mitarb. von ..., Ohmbach, 2002, S. 245-254

- Zenglein, Dieter: Die Reismühle am Ohmbach - aus der Geschichte eines uralten Krottelbacher Mühlenplatzes. In: 650 Jahre Krottel­bach / hrsg. von der Ortsgemeinde. [Red.: Dieter Zenglein ...], Krottelbach, 2007. - S. 372-382

 

 

- Ohligmühle neben der Reissweiler Mühle:

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist „die 1te Reissweiler Bannmühle“ wie folgt be­schrieben: „... Der jährliche Pfacht welchen er wegen dieser Ohligmühlen in die Landschreiberey nach Lichtenberg leisten muß, bestehet in 5fl. ...Flachs und Hanfsamen sind das mehrste welches hiesiger Ge­gend geschlagen würde. Ersterer gibt durch die Bank 8 und letzte­rer 4 Schoppen Ohlig. ...“ 290

 

 

 

 

 

Kübelberg:

heute OT von Schönenberg-Kübelberg, VG Schönenberg-Kübelberg, Lk Kusel; in der Westpfalz gelegen, nördlich von Waldmohr; besteht aus den OT Kübelberg, Schönenberg und Sand; war kurpfälzisch im Oberamt Kaiserslautern; kam 1779 durch Tauschvertrag von Kur­pfalz an Pfalz-Zweibrücken 291.

 

In Kübelberg war der Sitz des Kübelberger Gerichts und der Schultheißerei Kübelberg; diese umfaßte 12 Dörfer: Obermiesau, Nieder­miesau, Sand, Schönenberg, Kübelberg, Schmittweiler, Brücken, Dittweiler, Niederohmbach, Altenkirchen und Frohnhofen. Aus der Zeit der Wiederbesiedlung im westlichen Reichsland um Kaiserslautern existieren in der Zeit von 1659-1748 keine Kirchenbü­cher 292.

 

Kübelberg lag an der Scheidenberger Reichsstraße, der bedeutenden überregionalen Straßenverbindung, die auf der Nordseite des Landstuhler Bruchs durch das Kübelberger Gericht führte. Diese Straße war Vorläufer der später südlich des Landstuhler Bruchs un­ter Kaiser Napoleon I.angelegten Kaiserstraße 293.

 

Im 30jährigen Krieg wurde das damalige Gericht Kübelberg stark zerstört, es überlebte nur etwa ein Siebtel der Bevölkerung. Im Frie­den von Osnabrück 1648 war der Herzog von Lothringen ausdrücklich ausgeschlossen. Deshalb hielten auch nach 1648 weiter­hin starke lothringische Truppenverbände die wichtigen Städte Homburg und Landstuhl besetzt und streiften plündernd im Land um­her. 1662 wur­de die Westpfalz von der Pest heimgesucht. 1668 folgte der kurze lothringische Krieg. Schließlich folgten ab 1674 die französischen Raubkriege des französischen Sonnenkönigs die besonders 1676/77 in der Westpfalz große Verwüstungen anrichteten. Unter diesen Umständen kam es in den Dörfern des Kübelberger Gerichts keine Entwicklung zum Positiven.Auch bei der kurpfälzi­schen Schatzung von 1684 gab es in Kübelberg und Elschbach noch immer keine Einwohner, in Schönenberg nur 1 Familie, die des Schultheißen Jost Wagner 294.

 

Im sog. Kübelberger Austausch von 1779 ging Kübelberg von Kurpfalz nunmehr an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken über 295.

 

Mühlen:

am 14.1.1782 beantragen eine Reihe von Einwohners des Gerichts Kübelberg die Erteilung der Erlaubnis, auf Mühlen außerhalb des Be­zirks des Gerichts Kübelberg mahlen zu dürfen, und die Bannpflicht aufzuheben. Als Begründung wurde angegeben, daß 1) im ganzen Kübelberger Gericht nicht mehr als drei „würkliche“ Mühlen vorhanden seien, 2) „sind es mehrenteils klein Waßers, die ime Somer aus­getrocknet sind, daß sie die Mühle nicht mehr treiben können, und bei der geringsten Kälte wieder zugefroren sind“ 296. Das Oberamt sandte das Gesuch an den Anwalts-Schultheiß Schuler „zum Bericht, wie viel Mühlen [sich] im Gerichtsbezirk Kübel­berg befinden, ob solche im Stand seinen, die Unterthanen mit dem nötigen Mehl zu versehen ...“ 297. Dieser teilte in seinem Bericht vom 26.3.1782 u.a. mit, daß „in dahiesigem gericht zwar 10 Mühlen befindtlich, nehmlichen, 1 zu Schaurberg, 1 zu Kübelberg, 1 zu Dittweiler, 2 zu Brücken, 1 zu Altenkirchen, 1 zu Sand, 2 zu Miesau, und die Scheidenberger Wogs Mühl, allein sambtlich Mühlen sind nicht im Stand die untert­hanen zu fourrieren ...“ 298. Daraufhin wurde durch die pfalz-zweibrückische Regierung dem Antrag stattgegeben.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1056 1: „Das Recht der Bewohner des Gerichts Kübelberg auf auswärtigen Mühlen zu mahlen, 1782-1783“

 

 

- Klingenmühle; auch Kübelberger Mühle:

am Klingbach (früher Wäschbach), westlich von Kübelberg zwischen Schmidtweiler und Kübelberg gelegen 299; die Klingenmühle ist die einzige Mühle im OT Kübelberg; sie wurde 1406 erstmals ur­kundlich erwähnt und wurde als Mühle „...auf der Kling“ be­zeichnet. In Vel­manns „Beforchung des Amtes Kübelberg“ von 1600 heißt es: „Eine Mühl zwischen Schmidtweiler und Kübelberg gelegen, die Worners­mühl [Anm. auch Wormser Mühl] genannt, jetzt Wiellerichs Hanßen Mühl von Heydelberg. Bis ins letzte Jahr­hundert hieß die Mühl dann „Klinkenmühl“. Erst 1886 als Klingenmüh­le bezeichnet 300.

 

1637 wurde die Mühle zerstört. Nach dem Wiederaufbau durch Christoffel Kling im Jahr 1684 blieb die Mühle über Generationen im Fa­milienbesitz.

 

Nach Familienforschungen von Apotheker K. A. Braun in Langa bei Frankfurt/Main war um 1680 ein Kling Müller auf der Mühle. Da sie aber schon 1406 „auf der Kling“ heißt, schließt Christmann 301: „... der die Mühle treibende Bach hieß an dieser Stelle Klinge, d.i. ahd. Klinga, mhd. Klinge, der Klingende, der Gebirgsbach. Es könnten also die ferneren Vorfahren des Müllers Kling ihren Fami­liennamen vom Bach und der Mühle erhalten haben.“

 

Bis 1712 war Christopher *Kling (1654 Ulmet – 5.7.1712 Kübelberger Mühle) Müller auf der Kübelberger Mühle; er ist der Sohn des Mül­lers auf der Vockenmühle in Patersbach/Glan, Georg Kling; Müller auf der Klingenmühle (Kübelberger Mühle) in Schönen­berg-Kübelberg; im reformierten Kirchenbuch von Obermiesau ist eingetragen: „Anno 1712 den 5. July ist Christopher Kling von Ulmeth Weyland Georg Klingen von Ulmeth Ehelicher Sohn im Hr. Entschlafen. Anno 1654 ist er von Georg Kling, Müller in der Vockenmühl, gezeuget und von der Mutter in diese Welt gebohren worden zu Ulmeth. ... Anno 1684 den 19 February ist er mit Mar­garetha Catharina Herrn Jost Wag­ners Eheleiblicher Tochter zu Kübelberg copuliert worden und hat während der Ehe mit ihr erzeu­get 9 Kinder davon noch 4 leben ...“ 302. Sein Schwiegervater war der Schultheiß des Kübelberger Gerichts Jost Wagner, dessen Mutter Anna Maria Stef­fan von der Papier­mühle in Lautern stammt 303.

 

Sein Sohn Johann Georg *Kling (auch Klinck) war Betriebsnachfolger auf der Kübelberger Mühle. Er ist als „Jörg Kling“ im Mühlenver­zeichnis von 1739 aufgeführt +++ klären++++.

 

Im Verzeichnis von 1772 über die „Geographische Situation des churfürstlichen Gerichts Kübelberg Oberamts Lautern heißt es u.a.: „... bey der Wornesmühl (Klingenmühl) geht eine schlechte holzene Brücke über dieses Bächlein (Klingbach, damals Wäschbach) 304.

 

1778 wird sie als eine Mahl- und Öhlmühle beschrieben 305.

 

Um 1790 war Johann Benedikt *Kling der Müllermeister in Schönenberg +++klären: ob auf der Klingenmühle+++; ∞ mit Maria Barba­ra Becker; die Tochter aus Ehe, Catharina Elisabetha Kling ∞ am 13.7.1790 in Obermiesau den Müllermeister Johann Daniel Buhles 306.

 

Der Umbau/Neubau der bestehenden Gebäude erfolgte 1840. Auf dem Türsturz steht jedoch 1850, was damit erklärt wird, daß diese Schaufassade erst nachträglich ergänzt wurde 307.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2072/2: Klassifikationsplan von Brücken/Pfalz, 1845, darin u.a. die Klingenmühle

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2070/1: Klassifikationsplan von Brücken/Pfalz, 1847, darin u.a. die Klingenmühle

 

Photo der Klingenmühle 2011 von Herrn Dr. Hermann Müller, Heppenheim

 

 

- Paulengrunder Mühle, auch Grundmühle:

s. Brücken/Pfalz

 

 

- Wornersmühle:

zwischen Kübelberg und Schmittweiler gelegen; 1600 heißt es: „Ein Mühl zwischen Schmidtweiler und Kübelberg gelegen, die Worners­mühl genannt, jetzt Wiellerichs Hanßen Mühl von Heydelberg“ 308. Es ist wohl „Werners Mühle“ gemeint, vielleicht die heutige Klingen­mühle 309.

 

 

 

 

 

Kupferthal:

VG Hettenleidelheim, Lk Bad Dürkheim, Tal bei Wattenheim, erstreckt sich in südöstlicher Richtung nach Altleiningen, wo der durch das Kupferthal fließende Rothbach in den Eckbach mündet; hier wurden schon im 15. Jh. Erze gefördert, besonders Kupfererze, und 1614 wurde den Grafen von Leiningen auch das Münzregal zugestanden 310.

 

 

Mühlen:

eine von Fr. W. Weber anhand von Material aus dem LA Speyer 311 erstellte Liste, umfaßt folgende Mühlen, darunter auch eine Reihe von Eigentumsmühlen außerhalb der Leiningischen Kernlan­de 312, in alphabetischer Reihenfolge:

 

 

- Hetschmühle:

die ehemalige Mühle und heutiges Gasthaus liegt an der L 520 südwestlich von Wattenheim in Richtung Carlsberg am Hetschmühlwei­her im Kupfertal.

 

1828 und 1836 „Hetsmühle“ 313; 1841 „Hetschmühle“ 314; später Gast­wirtschaft Brüderle 315.

. ∞ vor

Am 10./11.12.1806 wird nach dem Ableben des Johann Heinrich Christian Schreiner ein Inventar über den Nachlaß des Verstorbenen erstellt; Schreiner war Ackerer und wohnte auf der Hetschmühle. Zu seinem Nachlaß gehörte umfangreicher landwirtschaftlicher Grund­besitz, meist gelegen nahe der Hetschmühle, jedoch nicht die Mühle selbst. Schreiner wurde beerbt von der Witwe „Reine“ [= Regina] geb. Weyrich und drei minderjährigen Kindern 316.

 

Mit notariellem Pachtvertrag vom 10.5.1810 verpachtet der Müller zu Wattenheim, Jacob Weyrich seine Erbbestandsmühle, die Hetschmühle, an den aus Mörsbach stammenden Müller Müller Nicolaus *Doengel und dessen Ehefrau Catharina Galtin (sie unter­schreibt mit „Dengin“) auf die Dauer von 8 Jahren. Die Mühle besteht nach diesem Vertrag in einer Mahlmühle mit dem dazu gehöri­gen Geschirr, Wohnung (eine Stube, Kammer und Küche), Stall, Scheuer und Keller 317.

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 318 wird Jakob Weyrich als Eigentümer der Hetschmühle Wattenheim genannt. Die Mühle verfügt über einen Mahlgang, der von einem oberschlächtigen Mühlrad getrieben wird.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 16.1.1830 wird die Zwangsversteigerung der Hetschmühle annonciert: „Den 19. April nächst­hin. Auf Betreiben von Michel Riegler, Bürgermeister und Handelsmann in Wattenheim wohnhaft ... gegen seinen Schuldner Jakob Wey­rich, ohne Gewerb, dermalen auf der Hetschmühle im Bann von Wattenheim wohnhaft, und gegen Johannes *Bug, Müller und dessen Ehefrau Regina, geborene Schreiner, auf der genannten Hetschmühle wohnhaft; als drittere Besitzer der nachher beschrie­benen Güter, werden die nachher beschriebenen, den genannten drittern Besitzern zugehörigen, im Banne von von Wattenheim gele­genen Güter ... zwangsweise versteigert werden, nämlich ... Acker bei der Schwemmwoogsmühle ... [weiterhin] Eine Mühle, sammt Haus, Hof, Scheuer, Stall und Garten, genannt die Hetschmühle, mit einem Gang, zwischen dem Weg und den drittern Besit­zern. Das Ganze bildet ein Erb­bestandsgut, worauf eine Pacht haftet von neun Hectoliter 19 Liter Korn, Preis 800 fl ...“. 319

 

Die Gebäude wurden ca. 1952 von den Eheleuten Brüderle erworben (zuvor Landwirte in Ebertsheim als Pächter des Bauernhofs Schworm in der Ed.-Mann-Straße 320), die dort eine Gastwirtschaft betrieben; heute Waldgaststätte von Hermann Unverzagt.

 

Photo:

- Postkarte, EDV-Archiv Ref „Mühlen“

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. S. 274

 

 

- Pulvermühle:

die Pulvermühle lag bei der Burg Altleiningen im im Kupfertal 321 unter dem Altenwoog 322. 1627 erteilte die Grafschaft Leiningen dem aus Ottweiler stammenden Salpetermacher Helman Burckharts die Konzession zum Salpetergraben in der Grafschaft Leiningen, gegen Abgabe jedes 8. Zentners Salpeter. Auch war ihm verboten, eine Pulvermühle zu errichten 323. Es wurde ihm jedoch gestattet, „auf sei­ne Kosten die alte Pulvermühle unter dem Altenwoog … in besagter unserer Grafschaft Leiningen gelegen, wiederum auf­richten und bauen ...“ 324. Burckharts erhielt am 24.6.1627 einen Erbbestandsbrief über die alte Pulvermühle und das Salpeter­graben 325. Der Erb­bestand wurde am 5.5.1640 erneuert. Ohne ersichtlichen Zusammenhang ist am Schluß des Dokuments noch ein Bartho­lomäus Schram „auß dem Amt Breißig bürdig“ erwähnt 326.

 

1762 wurde der Erbbestand für das Salpetergraben in der Grafschaft Altleiningen-Westerburg an Johann Michael Vogt und Georg Körber aus Eisenberg verliehen. Für die Konzession mußten die beiden Pächter jährlich 20 fl zahlen 327.

 

 

- Rudolfsmühle im Kupfertal unterhalb der Burg Altleiningen:

s. Altleiningen

 

 

- Schwenkwoogsmühle, Schwemmwoogsmühle:

auch Schwemmbachsmühle 328; die Schwenkwoogs­mühle im Kupferthal gehörte dem Freiherrn von Blumenthal 329 [Anm. d. Verf. Frei­herrn von *Blumencron aus Wattenheim]; bei Hertlingshausen gelegen.

 

1775-1777 kam es zur Pfändung der Müllers der von Blumencronischen Schwemmwoogsmühle bei Wattenheim wegen Holzfrevels im Stumpfwald bei Ramsen 330.

 

Um 1807 war Hans *Weyrich als Müller auf der Schwemmbachmühle; seine Tochter Regina Weyrich hatte Müller Christian geheira­tet († vor 1807); diese beabsichtigte eine zweite Ehe mit Friedrich Diehl vom Seckenhäuserhof einzugehen und schloß am 4.3.1807 einen no­tariellen Ehevertrag 331.

 

Bis vor 1822 saß der Müller Johann Heinrich Christian *Schreiner auf der „Schwemmwoogsmühle“ im Kupfertal Gemarkung Wat­tenheim 332. Der Müller Johannes Büg (∞ mit der Müllers­tochter Regina geb. Schreiner) hat von seinem Schwiegervater, dem Müller Johann Heinrich Christian Schreiner die Schwenkwoogs­mühle übernommen 333.

 

Am 22.6.1822 lassen der Müller auf der Schwenkwoogsmühle „im Bann von Wattenheim“ Johannes Büg und dessen Ehefrau Regina geb. Schreiner durch den Notar Moré in Grünstadt freihändig Grundstücke versteigern 334.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1723: „Pfändung des Müllers der von Blumencronischen Schwemmwoogsmühle bei Wattenheim wegen Holz­frevels im Stumpfwald bei Ramsen, 1775-1777“

- LA Speyer Best K16 Nr. 289/1822 Notariat Grünstadt: Freihändige Versteigerung von Grundstücken durch den Müller auf der Schwenkw­oogsmühle „im Bann von Wattenheim“ Johannes Büg und dessen Ehefrau Regina geb. Schreiner

 

 

 

 

 

Kuralb:

Bach bei Baumholder; mundartlich 'Kaueralb'; heute wird lediglich der Bachlauf von oberhalb Dennweiler-Frohnbach bis zur Ein­mündung in die Totenalb nahe der Erzweilermühle als Kuralb bezeichnet; im Mittelalter dagegen der gesamte Bach bis zur Einmün­dung in die Steinalb oberhalb von Niederalben. Steinalb und Kuralb bildeten die Grenze des ehemaligen Remigiuslandes im Grenz­bereich zwischen der Pfalzgrafschaft Zweibrücken und der Rheingrafschaft. Im Grenzweistum von 1355 ist diese Grenze sehr genau beschrieben: „Zu Fronbach hebt man an daselbst von dem Born die Bach hinab von Alben, hart neben Ballens Hauß, dannen die Bach hinab die Kuralbe bis gegen Urtzweiler, davon forters bis an den gahawenen Stein, da die Steinalb in die Kuralb fleust, darnach die Steinalb herab bis ge­gen Nideralben, sten Gerichtsstein herab, bis in die Glan, welche Steine beiderseitig Hochgerichts Herren“ 335.

 

 

 

 

 

Kusel:

Kreisstadt des Lk Kusel und Verwaltungssitz der VG Kusel; am Kuselbach gelegen; die Ortschaft war schon im 6. Jh. als Königshof an der Kreuzung zweier ehemaligen Römerstraße vorhanden, in einem ansonsten seit der Römerzeit völlig menschenleeren Urwald 336.

 

Der Siedlungsname stammt vom heutigen Kuselbach, der ehemaligen Cosla, Cosella, was nach der Deutung der Keltologen kelti­schen Ursprungs ist 'eingezwängter Bach' besagen soll 337. In diesem Bereich Bestand also, wie die Namensübernahme zeigt, bei der fränki­schen Landnahme eine keltoromanische Restbevölkerung fort, während das umliegende Gebiet seit Ende des römischen Rei­ches völlig menschenleer war 338.

 

Kusel gehörte bis zur französischen Revolution zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, zunächst Oberamt Lichtenberg und wurde dann ab 1758 selbst Sitz des Oberamts., das von Burg Lichtenberg in die Stadt verlegt worden war.

 

Kusel wurde in den Jahren 1635, 1677 und 1794 niedergebrannt und litt zudem unter einer Überschwemmung von 1784 (339. Die Brandschatzung durch die Franzosen erfolgte am 26.7.1794 340. Wie Fries 341 berichtet, erfolgte die Brandschatzung wegen dort angeb­lich gefälschter *Assignaten aufgrund einer Ver­wechslung mit dem Dorf Kasel bei Trier 342.

 

Bevölkerungsentwicklung:

1480 zählte man in Kusel ca. 500 Einwohner, 1587etwa 870 und 1609 angeblich 668. 1635 und 1677 wurde die Stadt zerstört. Die Be­völkerung sank auf 305 Einwohner. Auch in Kusel dauerte es bis in die zweite Hälfte des 18. Jh., ehe der Vorkriegsstand wieder erreicht war. 1704 zählt man ca. 552 Einwohner, die auf 1103 in 1752 anstiegen; 1794 zählte man sogar 1468 Einwohner. Durch die dritte Nie­derbrennung der Stadt sank die Zahl zunächst, wuchs aber dann im 19. Jh. durch die Industrialisierung erheblich an 343.

 

 

Mühlen:

in Trockenzeiten des Hochsommers reichte oft das nicht aus, um alle Tuchmacher zufrieden zu stellen (+++prüfen: alle Mühlen?+++);

 

Um 1600 war Hans ein Müller zu Kusel; er ließ am 28.6.1600 in Zweibrücken ein Kind taufen, wobei Pantaleon Candidus der Pate war 344. Dieser Pate Candidus war 1571-1607 Generalsuperintendent des Herzogtums Zweibrücken 345und Pfarrer in Zweibrücken, was wohl Grund für die auswärtige Taufe war.

 

Literatur/Urkunden zu Kuseler Mühlen allgemein:

- Baum, Ludwig Heinrich: Die Kuseler Mühlen. In: Heimatbl. d. Remigiuslandes. 6, 1927, Nr. 5-9.

- LA Speyer Best. B2 Nr. 814 4: „Die Kuseler Mühlen Bannalität, 1749-1790“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 814 5: „Die Putzung des Kuseler Mühlengrabens, 1762“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 814 6: „Aufhebung des Kuseler Mühlenbannes, 1755-1766

 

 

- Lohmühle:

der zweitwichtigste Wirtschaftszweig in Kusel nach dem Tuchgewerbe (s. Anm. zu den Walkmühlen) war das Ledergewerbe mit (im Jahr 1794) 46 Haushalten, wobei hier im Bereich der Herstellung, bei den Rot- und Weißgerbern, die Vermögen deutlich größer wa­ren, als bei den zahlreichen verarbeitenden Handwerksbetrieben, wie Schuhmachern (25 Betriebe), Sattlern und Knopfmachern 346. Die zahlrei­chen Betrie­be benötigten zur Lederherstellung Gerberlohe, was die vorhandene Lohmühle erklärt.

 

Die Lohmühle lag unterhalb der Walkmühle; in der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt 347: „Diese be­kommt auch ein Theil von demjenigen Waßer, welches aus vorbeschriebener Walck Mühle fließet. Ein oberschlechtiges Wasserrad, welches 4 Stempel hebet, wovon aber die meiste Zeit nur zwey gehen können, so sehr das Waßer Ihnen von den Wollen Webern gela­ßen würde.... Haben gar keinen Graben und nichts alß nur den Kandel, wodurch das Wa­ßer auf Ihr Rad gebracht wird zu unter hal­ten. ..Die Beständer davon sind Abraham Beer, Anton Emrich und Philipp Keller und haben ein Bestand Brief vom 17. September 1738 ..“

 

1784/84 komt es zu einem Prozeß zwischen Philipp *Emmerich als Erbbeständer auf der Lohmühle gegen die Kuseler Wollenweber als Besitzer der Walkmühle 348.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 4: „Die Lohmühle zu Kusel, 1669-1785“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 5: „Die Lohmühle zu Kusel, 1738-1776“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 6: „Die Lohmühle zu Kusel, 1760“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 7: „Prozeß Philipp Emmerich als Erbbeständer auf der Lohmühle zu Kusel gegen die Wollenweber als Besit­zer der Walkmühle, 1784-1785“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 10: „Akten über den Erbbestand der Walkmühle, der Schleifmühle und der Lohmühle zu Kusel, 1656-1776“

 

 

- Lohmühle bei der Kuseler Stadtmühle:

sie kann nur dann betrieben werden, wenn die Kuseler Stadtmühle über ausreichendes Wasser verfügt 349. In der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt: „In dieser Lohmühlen finden sich 6 Stempel, je 3 in einer Cumb, worin und wodurch die Loh gestoßen wird. ... An dieser Mühlen ha­ben Christian et Valentin Emerich 5/6 et Henrich Linn 1/6, haben aber keinen Erbbestandsbrief darüber in Händen ...“ 350

 

 

- Lohmühle (alte) unterhalb der Stadtmühle:

sie liegt unterhalb der Lohmühle bei der Kuseler Stadtmühle. In der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Ober­amt Lichtenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt: “Unten an dieser beschriebenen Lohmühlen stehet eine alte aber gantz verfal­lende Mahl Lohmühle, welche ein oberschlächti­ges Wasserrad hatte ... Die gehört ebenfalls Christian et Valentin Emerich 5/6 et Hen­rich Linn et Isaac Emerich 1/6, haben aber kei­nen Erbbestand in Händen, und ob sie gleich keinen Nutzen von der selben ziehen, ent­richten sie doch jährlich in die Landschreibe­rey nach Lichtenberg 1 Reichsthaler Pfacht.“ 351

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 10: „Akten über den Erbbestand der Walkmühle, der Schleifmühle und der Lohmühle zu Kusel, 1656-1776“

 

 

- Mahlmühle:

die Mühle wurde wie alle Kuseler Mühlen im 30jährigen Krieg zerstört 352.

+++klären, ob identisch mit der Stadtmühle++++

 

 

- Kuseler Stadtmühle und Bannmühle:

um 1693 (err.) war Johann Nickel Bremm der Müller auf der Stadtmühle in Kusel; seine Tochter Anna Barbara ∞ am 15.1.1693 in Kusel den Müller zu Sprendlingen, Hans Vigant 353.

 

Bis 1705 war sodann Friedrich Trompeter der Müller auf der Kuseler Mühle. Er vertauschte diese 1705 mit dem aus Godelhausen stam­menden Anton Heß gegen ein Aufgeld von 400 Gulden und übernahm dessen Limbacher Mühle 354.

 

Friedrich Trompeter war zunächst Erbbeständer der halben Stadtmühle Zweibrücken gewesen, die er 1692 an den Johann Georg Koch verkaufte. Hiermit war die herrschaftliche Regierung nicht einverstanden, und erwarb diesen Anteil für sich selbst 355 (Anm.: auf der Stadtmühle Zweibrücken war später seit 1737 der Valentin Cron als Beständer tätig). Trompeter war anschließend Besitzer der Kuseler Mühle und ab 1705 nach dem Tausch mit Anton Heß der Erbbeständer auf der Limbacher Dorfmühle 356.

 

In der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt 357: “Die Kuseler Stadt- und Bannmühle hat ihr Wehr hart an Diedelkopf. Im Mühlgraben wird das Wasser zunächst zur Walk- und Loh­mühle und dann zur Stadtmühle geleitet. Letztere liegt unfern der Stadt bei den Gerbhäusern. 3 oberschlächtige Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schelgang. Erbbeständer ist Johann Nickel *Klink, hat einen Erbbestandsbrief vom 8. Dezember 1710 auf den Na­men Nickel *Grimm und einen vom 8. Juni 1739 auf seinen Namen. Als die Stadt Kusel die Mühle von 1662 bis 1695 innehatte, ent­richtete sie als Pacht 10 Ma. Korn, 10 Ma. Hafer und 6 fl 5 bz an Geld. Dann habe die Rentkammer den 'uralten' Pacht von 30 Ma. Gefordert. Daraufhin habe die Stadt die Mühle an den Müller Georg *Bauer verkauft. Seit der Zeit des Vorbesitzers *Fleck betrage die Pacht tatsächlich 30 Ma. Frucht und 14 fl für ein fet­tes Mühlschwein von 200 Pfund. In die Mühle gebannt sind Kusel, Diedel­kopf und Blaubach.“ 358.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 27 359 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehö­rende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Cußler Stadt und Bannmühl [hat] 3 Waßer Räder welche 2 Mahl und 1 Scheelgang treiben, [zahlt an Pfacht] 14 fl an Geld, 15 Mltr Korn, 15 Mltr Habern. Cußel, Didelkopf und Blau­bach seynd anhero gebannt das an halb un­bel...ßt.“

 

1776 ist in der pfalz-zweibrückischen Huldigungsliste von Kusel der Johann Nickel Klinck erwähnt; sein gleichnamiger Sohn Johann Ni­ckel Klinck, 29 Jahre alt, arbeitet „bei seinem Vater in der Mühle“ 360.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 814 1: „Stadtmühle zu Kusel, 1583-1752“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 814 2: „Stadtmühle zu Kusel, 1780-1781“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 814 3: „Stadtmühle zu Kusel, 1789-1792“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 814 7: „Die Kuseler Erbbestandsmühle, 1790-1791“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 829: „Prozeß der Stadt Kusel gegen den Stadtrat und den Stadtmüller Klink und Sohn, o.D.“

 

 

- Ritschmühle unten an Kusel:

s. *Ritschmühle

 

 

- Schleifmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 8: „Schleifmühle zu Kusel, 1764-1776“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 10: „Akten über den Erbbestand der Walkmühle, der Schleifmühle und der Lohmühle zu Kusel, 1656-1776“

 

 

- Walkmühlen, allgemeines:

bereits 1609 waren 26 Haushalte in der Tuchherstellung tätig 361. Der bedeutendste Wirtschaftszweig in Kusel war das Tuchgewerbe, das 1794 mit 77 Betrieben jeden vierten Haushalt der Stadt beschäf­tigte. 47 Handwerker arbeiteten in der Tuchproduktion, nament­lich Weber, aber auch Spinner, Scherer und Färber 362. Deren Tätigkeit erklärt auch das Vorhandensein der Walkmühlen nahe der Stadt.

 

1776 ist in der pfalz-zweibrückischen Huldigungsliste von Kusel der Jacob *Roper erwähnt, 61 Jahre alt und Walkmüller “in der Wollen­weber Walckmühl“ 363.

 

 

- Walkmühle, alte:

schon im 15. Jh. stand in Kusel bei der Mahlmühle eine Walkmühle, die an die pfalz-zweibrückische Amtskellerei Lichtenberg ihre Abga­ben zu entrichten hatte; die Mühle wurde wie alle Kuseler Mühlen im 30jährigen Krieg zerstört 364. In Trockenzeiten des Hoch­sommers reichte oft das Wasser des Kuselbachs nicht aus, um alle Tuchma­cher zufrie­den zustellen; deshalb hatten sich eine Anzahl von ihnen schon im 16. Jh. einen Ausweichbetrieb in Erdesbach am Glan er­stellt. Im Bedarfsfalle bedienten sich die Kuseler Strumpfweber und Wambsweber einer Fertigungsstätte in Altenglan [s. Altenglaner Walk­mühle] 365.

 

Die Mehlzubereitung wurde 1976 eingestellt 366.

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 216

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 7: „Prozeß Philipp Emmerich als Erbbeständer auf der Lohmühle zu Kusel gegen die Wollenweber als Besit­zer der Walkmühle, 1784-1785“ ++++klären: welche Walkmühle++++

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 9: „Streit der Beständer der Walkmühle zu Kusel mit dem Stadtrat zu Kusel wegen des Fußpfads am Müh­lengraben, 1785“ ++++klären: welche Walkmühle++++

 

 

- Walkmühle, neue:

zwischen Kusel und Diedelkopf gelegen; das Geschäft mit Webwaren hatte sich in Kusel so gut entwickelt, daß 1522 oberhalb der Stadt eine weitere Walkmühle errichtet wurde; eine Urkunde vom Bartholomäustag 1522, ausgestellt von Peter von Moschel, dem Landschrei­ber zu Lichtenberg gibt darüber Auskunft. Die Walkmühle war gebaut worden von einer Anzahl von Wollenwebern aus dem Flecken Ku­sel. Diese hatten einen Walkmeister aus ihren Reihen zu wählen, Verwaltung und Betrieb waren genossenschaftlich geregelt 367. Die Mühle wurde wie alle Kuseler Mühlen im 30jährigen Krieg zerstört. Der Wiederaufbau wurde 1656 begon­nen; der Bäcker und Bierma­cher Johann Hart und die Wollenweber Peter Gerlach und Martin Gerlach erklärten sich bereit, auch die Walk­mühle neu zu errichten; ihr war eine stets wachsende Bedeutung beschieden. 1741 wurde sie von 17 Teilhabern benutzt, die in einem diesbezüglichen Erbbestands­brief namentlich aufgeführt sind 368.

 

In einer Beschreibung aller im Oberamt Lichtenberg befindlichen Mühlen von 1745/46 ist für die Walkmühle zwischen Kusel und Diedel­kopf vermerkt 369: “Was die Erstere als die Walckmühle anbetrifft, so treibet deren Wasserrad, so sehr niedrig, durch die an dem Well­baum festgemachten Zapfen 4 Hämmer in Zweyen Cumben, worin das Tuch doch dergestalten gewalket wird, daß wenn ein Cumb ge­braucht der andere stillstehen muß.” Ein Cumb ist der Walktrog, in dem der Wollstoff geschichtet wurde, bevor die Hämmer ihre Arbeit begannen 370. 1831 handelte es sich bei der “Walkmühle” lediglich um eine Stampfe die einer Ohligmühle an­geschlossen war; die Ehe­leute Bitsch verkauften ihr Mühlenanwesen 1831 anläßlich ihrer Auswanderung in die USA an die Kuseler Wollenweber 371.

 

Die alte Mühle wurde in den 1930er Jahren abgerissen und die Walkmühle in eine Mahlmühle umgewandelt; letztere stellte 1976 ih­ren Betrieb ein 372.

 

Photo:

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 29)

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 10: „Akten über den Erbbestand der Walkmühle, der Schleifmühle und der Lohmühle zu Kusel, 1656-1776“

- Weber, Friedrich Wilhelm: Das Schicksal der Kuseler Walkmühle; in: Westricher Heimatblätter 19820, S. 117

 

 

- Walkmühle zwischen Ritschmühle und Rammelsbacher Mühle:

In einer Beschreibung aller im Oberamt Lichtenberg befindlichen Mühlen von 1745/46 ist für die Walkmühle zwischen Ritschmühle und Rammelsbacher Mühle vermerkt: “Die zwi­schen der Ritsch und nechst folgender Ramelsbacher Mühle, einiger Weiß Gärber zu Cuhsel. Die stehet an dem Mühl Graben worin das Waßer aus der Cuselbach geleitet und zur Ramelsbacher Mühle geführt wird. ... Bestehet in einem einfachen Hauß, hat 2 Cum­ben und in einem jeden zwey Stämpel und ein oberschlechtiges Waßerrad ... Wilhelm Hill und Peter Linn sind die dermahligen Erb­beständer und ihr letzter Erbbestandsbrief von dem 17ten 7bris ist auf ihren Namen ein­gerichtet … ++prüfen: die Angabe der Erbbeständer betrifft eher die andere Walkmühle in Rammelsbach, bei Schworm, sie keine Namen an­gegeben, sondern Walckmühle einiger Weißgerber ++++.“ 373

 

 

 

 

 

 

 

1Klauck: Le­xikon saarländischer Ort, S. 247.

2Homepage Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http://www.mueller-heppenheim-home-page.t-online.de/mue-vor­k.htm., Abruf vom 21.7.2014.

3Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 247.

4Christmann: Siedlungsnamen II, S. 399 m.w.N..

5Frey: Geschichte des Rheinkreises, Bd. 1, S. 414.

6LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germers­heim vom 6.4.1768.

7Schnabel: Bevölkerungsanga­ben des Bistums Speyer, 2011, S. 267.

8Frey: Geschichte des Rheinkreises, Bd. 1, S. 416.

9Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 348.

10Rinck: Schlußsteine und Initialen an den Häusern, S. 129.

11Rinck: Schlußsteine und Initialen an den Häusern, S. 130.

12Rinck: Schlußsteine und Initialen an den Häusern, S. 130.

13LA Speyer Best. ++++klären ++++; zitiert bei Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 346.

14ref. KB Bergzabern; Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 346.

15GLA Karlsruhe, Wasserfalls-Recontionen, Vol. I. fol. 66 ff; zitiert bei Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 346.

16LA Speyer Best. F11 Nr. 865 [Ausfautheiakten Klingen], zitiert nach Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 346.

17Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 347.

18Petermann: Kirchenbuch von Heuchel­heim, S. 3.

19Petermann: Kirchenbuch von Heuchelheim, S. 3.

20Petermann: Kirchenbuch der reformierten Gemeinde Klingen von 1714 – 1780, S. 37.

21Petermann: Kirchenbuch der reformierten Gemeinde Klingen von 1714 – 1780, S. 38.

22LA Speyer Best. F11 Nr. 865 [Ausfautheiak­ten Klingen], zitiert nach Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 347.

23LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; Weber:Mühlen und Müllerhandwerk, S. 255.

24LA Speyer Best. F11 Nr. 865 [Ausfautheiakten Klingen], zitiert nach Petermann/­Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 347.

25Petermann: Kirchenbuch der reformierten Gemeinde Klingen von 1714 – 1780, Nachtrag, S. 1.

26LA Speyer Best. F5 Nr. 137 und 137a; Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 347.

27LA Speyer Best. F5 Nr. 137 und 137a;Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 347.

28Petermann: Kirchenbuch der reformierten Gemeinde Klingen von 1714 – 1780,Teil 2, S. 13.

29Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 347.

30Petermann/­Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 347.

31LA Speyer Best. L56/640/41;Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 348.

32Pe­termann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 348.

33Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 348.

34Landauer Anzeiger vom 20.5.1912;Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 348.

35LA Speyer Best. H31 Nr. 180;Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 348.

36Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 348.

37Becker: Das deutsche Mühlenster­ben, S. 76.

38Ortsgemeinde Klingen [Hrsg.]: Klingen/Pfalz 1998, S. 68.

39Becker, M. F.: Das deutsche Mühlensterben, S. 76.

40Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 348.

41https://vhs-suew.de/Veranstaltung/titel-Die+historische+Hammerschmiede+im+Klingbachtal/cmx548ec2d394f9f.html, Abruf vom 14.5.2015.

42Petermann: Kirchenbuch der reformierten Gemeinde Klingen von 1714 – 1780,Teil 2, S. 2.

43Christmann: Siedlungsnamen II, S. 252.

44Weber: Mühlen besonderer Art, S. 308/309.

45Weber: Mühlen besonderer Art, S. 308-309; LA Speyer Best. L57, 1150, S. 376.

46Weber: Mühlen besonderer Art, S. 309.

47Weber: Mühlen besonderer Art, S. 309; LA Speyer Best. L57/1152.

48Weber: Mühlen besonderer Art, S. 309.

49Weber: Mühlen besonderer Art, S. 309.

50Christmann: Siedlungsnamen II, S. 252.

51https://vhs-suew.de/Veranstaltung/titel-Die+historische+Hammerschmiede+im+Klingbachtal/cmx548ec2d394f9f.html, Abruf vom 14.5.2015.

52Frey: Be­schreibung des Rheinkreises, Bd. 1 S. 426.

53Pfalzatlas, Bd. 3 Karte Nr. 83.

54Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, 2011, S. 267.

55Frey: Beschreibung des Rhein­kreises, Bd. 1 S. 426.

56LA Speyer Best. A13 Nr. 330.

57Esser: Ortsfa­milienbuch Winden, S. 2212 Nr. 965; Ref. KB Barbelroth 2/26.

58LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; Anm.: bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 257 nicht aufgeführt.

59Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, S. 233.

60Petermann: Klingenmünster Reformiertes Kirchenbuch, Teil: Verstorbene 1707-1793, S. 25.

61Petermann/Daum: Kirchenbuch Heuchelheim, ,Bd. 2, S. 43.

62Eilbote Landau vom 16.2.1850, Nr. 14, S. 91.

63Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage Nr. 2, S. 2.

64Häberle: Wüstungen, ,S. 100; Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, S. 6.

65Pfalz­atlas, Bd. 3 Karte Nr. 83.

66Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage Nr. 2, S. 2.

67Ortsgemeinde Heuchelheim-Klingen: Heuchelheim-Klingen, S. 46.

68Landauer Eilbote Nr. 30 vom 20.4.1865, S. 230.

69Pöhlmann: Regesten der Grafen von Zweibrücken, S. 340 Urk. Nr. 1031; Lehmann: Burgen und Schlösser II, S. 279; Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen,

S. 227.

70Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, S. 129, 346; Mitteilung von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigsha­fen-Oppau.

71LA Speyer, CGA-Akten, A., Nr. 603 Bl. 2.

72Frey: Geschichte des Rheinkreises I, S. 370.

73Christmann: Siedlungsnamen II, S. 315/316.

74Christmann: Flurnamen der Südpfalz als Geschichtsquelle, in: Pfälzer Hei­mat 1961, S. 123; Lehmann: Burgen II, S. 279.

75Christmann: Flurnamen der Südpfalz als Geschichtsquelle, in: Pfälzer Heimat 1961, S. 123.

76Lehmann, Burgen II 279 m.w.N..

77Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, S. 227.

78Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, S. 230; LA Speyer D2/116-3.

79Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, S. 230; LA Speyer D2/116-3.

80Ballweber: Lehrer, Bürgermeister und Handwerker in Göcklingen; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde Bd XVII, o. S..

81Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, S. 230; LA Speyer D2/116-2.

82Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, S. 232.

83Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, S. 234.

84Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, S. 234.

85Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, S. 234.

86Ballweber: Lehrer, Bürgermeister und Handwerker in Göcklingen; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde Bd XVII, o. S.

87Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 1 S. 426.

88Pfalzatlas, Bd. 1 Karte Nr. 83.

89Weber: Mühlen d. besonderen Art, S. 318.

90 Petermann: Klingenmünster Reformiertes Kirchenbuch, Teil: Verstorbene 1707-1793, S. 6.

91Pfalzatlas, Bd. 1 Karte Nr. 83.

92Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 1 S. 426.

93LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7, Bl. 11r; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 257.

94 luth. KB Luthersbrunn 4, S. 181.

95Eilbote Landau vom 25.10.1855, S. 473 = LA Speyer Best. Y 20/41.

96LA Speyer Best. A13 Nr. 309.

97LA Speyer Best. A13 Nr. 309.

98 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 82.

99Pfalzatlas Bd. 1 Karte Nr. 83.

100Karte bei: Kunstdenkmäler, Bd. Bergzabern, S. 273.

101LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7:.

102LA Speyer Best A 14 Nr. 9-834; Weber: Mühlen und des Müllerhandwerks, S. 262.

103LA Speyer Best. A13 Nr. 348.

104Pfalzatlas, Bd. 1 Karte Nr. 83.

105LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 265.

106LA Speyer Best A 14 Nr. 9-834; Weber: Mühlen und Müllerhandwerks, S. 262.

107LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Mühlenprotokoll von 1768; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 255.

108LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Mühlenprotokoll von 1768; Anm.: der erwähnte Bericht ist im Mühlenver­zeichnis nicht erhalten geblieben.

109Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 1 S. 426.

110Pfalzatlas, Bd. 1 Karte Nr. 83.

111Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, S. 18.

112LA Speyer Best. A13 Nr. 303.

113LA Speyer Best. A13 Nr. 330.

114LA Speyer Best A 2 Nr. 122 b: Proto­koll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 257.

115Schoch: Allerhand aus dem Pfäl­zer Land, S. 18; Häberle: Wüstungen, S. 206.

116 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 318 unter Hinweis auf LA Speyer Best. A2 Nr. 1272 1/21g; LA Speyer Best. A2 Nr. 1271/13: Wasserfallzins v. Franz Siegel, 1731.

117 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 318.

118Neubauer: Regesten des Klo­sters Werschweiler, S. 151 Nr. 214; Pöhlmann: Regesten der Grafen von Zweibrücken, S. 50 Nr. 156.

119Burkhart/Heberer: Kloster Hane; in: Pfälzisches Klosterlexikon, Bd. 2, S. 59; UBMZ Mainzer Urkundenbuch, Bd. 1, Nr. 602, S. 522 „Niu­wenburc“; in UBMZ wird die Ansicht vertreten, es handele sich hierbei um Neuburg/Rhein; dort hatte das Kloster Hane allerdings keinen Grundbesitz; Burkhart/He­berer: Kloster Hane; in: Pfälzisches Klosterlexikon, Bd. 2, S. 59 vermuten deshalb Neubolanden.

120Burkhart/Heberer: Kloster Hane; in: Pfälzisches Klosterlexikon, Bd. 2, S. 59; LA Speyer Best. F1, Nr. 18, fol. 27r; Remling: Abteien und Klöster, Bd. 2, Nr. 64, S.371.

121Juner: Zur Deutung des Namens „Kneispermühle“; in: Heimatkalen­der für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2003, S. 124; Kampfmann: Geschichte der Mühlen im Bezirksamt Zweibrücken, S. 17.

122Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 198.

123LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

124Kampfmann: Beiträge zur westpfälzischen Ortsgeschichte, S. 76; Christmann: Sied­lungsnamen II., s.s.O., S. 334; Kostwald: Mühlen im Wall­halbtal, S. 37.

125LA Speyer Best. B1 Nr. 278; Kampfmann: Geschichte der Mühlen im Bezirksamt Zweibrücken, S. 17.

126LA Speyer Best. B2 Nr. 1150/3, fol. 7-8.

127ev. KB Wallhalben 1, Bl. 8, Taufeintrag vom 23.2.1710.

128Kampfmann: Geschichte der Mühlen im Bezirksamt Zweibrücken, S. 18 unter Verweis auf Kreisarchiv Speyer: Zweibrücken I Nr. 1087. +++Zitat prüfen+++

129Kampfmann: Geschichte der Mühlen im Bezirksamt Zweibrücken, S. 18.

130Ernst: Bürgeraufnahmen und Manumission im Oberamt Zweibrücken, S. 49.

131LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

132Kostwald: Mühlen im Wallhalbtal, S. 37.

133Bohrer: Register reformiertes Kirchenbuch Rieschweiler, S. 45, 110.

134Kost­wald: Mühlen im Wallhalbtal, S. 38.

135LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 279-287; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 191.

136LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 120r.

137Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Rieschweiler 1683-1798, S. 185.

138Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, S. 46.

139Kostwald: Mühlen im Wallhalbtal, S. 38.

140Bohrer: Register reformiertes Kirchenbuch Rieschweiler, S. 43.

141ev. KB Wallhalben8, Bl. 10, Taufeintrag vom 5.7.1835.

142Zweibrücker Wochenblatt Nr. 216 vom 15.9.1869.

143Ziegler: Alt-Lemberg, S. 116 mit Photo.

144Kostwald: Mühlen im Wallhalbtal, S. 38.

145Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 1 S. 572.

146Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 1 S. 573

147Schnabel: Bevölke­rungsangaben des Bistums Speyer, 2011, S. 270.

148„Knittelsheimer Nahrungsbuch“ von 1788, Teil I Zi. 8, zitiert nach Disqué: Familie Disqué, S. 34.

149 Internetdatei http://www.knittelsheimer-muehle.de/, Abruf vom 10.1.2013.

150 Heupel/Sinn: Knittelsheimer Mühle, S. 133-144 mit Karte von 1759, S. 135.

151 Heupel/Sinn: Knittelsheimer Mühle, S. 134 unter Bezugnahme auf kath. KB Bellheim.

152 Internetdatei http://www.1200jahre-knittelsheim.de/muehle.htm, Vortrag gehalten von Hermann Josef Schwab.

153 Heupel/Sinn: Knittelsheimer Mühle, S. 134 .

154 Internetdatei http://www.1200jahre-knittelsheim.de/muehle.htm, Vortrag gehalten von Hermann Josef Schwab.

155 Heupel/Sinn: Knittelsheimer Mühle, S. 134 .

156Anm.: bei Weber, Mühlen und Müllerhandwerk, S. 254: “Krömerische Erben”.

157LA Speyer Best. A2 Nr. 122/7.

158Disqué: Familie Disqué, S. 34.

159Disqué: Familie Disqué, S. 34.

160Disqué: Familie Disqué, S. 53.

161Disqué: Familie Disqué, S. 53.

162Eilbote Landau vom 21.3.1840, Nr. 12 Beilage.

163 Einbote Landau Nr. 60 v. 8.9.1847, S. 284.

164Eilbote Landau vom 13.4.1850, Nr. 30, S. 225.

165Eilbote Landau vom 17.8.1850, Nr. 66, S. 487.

166 Eilbote Landau Nr. 60 v. 8.9.1847, S. 284.

167Eilbote Landau vom 17.8.1850, Nr. 66, S. 487.

168Eilbote Landau vom 21.4.1855, S. 178 = LA Speyer Best. Y 20/41.

169Eilbote Landau vom 7.8.1856 Nr. 63, S. 375.

170 Internetdatei http://www.knittelsheimer-muehle.de/, Abruf vom 10.1.2013.

171Dette: Liber Possessionum Wizenburgensis, S. 117.

172Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, S. 25.

173Dolch/Greule: Siedlungsnamen,S. 340; Häberle: Wüstungen, S. 174.

174Juner: Mühlen im Wallhalbtal, S. 43.

175LA Speyer Best. T3 Nr. 24 „Heint­z'scher Nachlaß“ Sachakte 448: Abschrift des Weistums.

176Juner: Mühlen im Wallhalbtal, S. 43.

177Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 296.

178Kampfmann: Heimatkunde des Bezirksamts Zweibrücken, S. 334; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 334.

179Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 296.

180LA Speyer Best. E6 Reichskammergerichtsprozeß Nr. 2436, darin Anlage Q53: Pachtvertrag des Wolf Hans Schäfer über die Mühle in Niederlabach 1685.

181ev. KB Wallhalben Bl. 8, Taufeintrag vom 28.11.1709.

182 luth KB Wallhalben1, Bl. 13, Taufeintrag vom 22.6.1711.

183 HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von Sickingen: Sickingisches Amtsrelationsbuch Bd. I Nr. 5b S. 429 = Zusammenfassung PRFK Archiv Ludwigshafen Ordner Nr. XIV L 2.0 lfd. Abt. Nr. 11.

184LA Speyer Best. E6 Reichskammergerichtsprozeß Nr. 2436, darin Anlage Q52: Mühle betr. Vertrag zwischen Wolf Hans Schäfer und Hans Simon Höhe von Gerhardsbrunn, 1725.

185LA Speyer Best E 6 Nr. 2436.

186Anm.: der Kläger Trautmann klagt „uxorio et cessionario nomine“ bzw. der Schäfer'schen Erben.

187LA Speyer Best. E 6 Nr. 2436 II Teil I Bl. 25: Kopie des nicht datierten Urteils.

188LA Speyer Best. E6 Nr. 2346; Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, Bd. 3, S. 1568-69 Nr.1760.

189LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5.

190Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 296.

191beispielsweise: LA Speyer Best. E 6 Nr. 2436 II Teil I Bl. 159.

192Wikipedia, Stichwort 'Herschberg', Abruf vom 14.10.2013.

193Juner: Mühlen im Wallhalbtal, S. 43.

194Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 297.

195Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 53.

196Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 297.

197Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 297; LA Speyer, Lagerbücher Nr. 60+++Zitat prüfen+++; Kampf­mann: Heimatkunde des Bezirksamts Zweibrücken, Kaiserslautern 1912.+++Zitat prüfen+++

198Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 297; LA Speyer, Lagerbücher Nr. 60+++Zitat prüfen+++; Kampf­mann: Heimatkunde des Bezirksamts Zweibrücken, Kaiserslautern 1912.+++Zitat prüfen+++

199Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, S. 109.

200Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, S. 110.

201Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E12, 196/10: Verpachtung der Mühle zu Köngernheim, 1738; Provenienzen: von Ketsch.

202Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, S. 110.

203Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, S. 111 mit Photo des Anwesens Gaustraße 19.

204 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 16.

205 Angabe von Jacques Michel bei Gedbas http://gedbas.genealogy.net/person/show/1062471551, Abruf vom 22.6.2014.

206 Bezirksgruppe Kusel der Pfälz.-Rhein. Familienkunde: Zustand Amt Lichtenberg, S. 80.

207 Zink: Die Konkener Mühle; in: "Die Rheinpfalz" vom 12.6.1996, abgedruckt bei Häßel: Chronik der Gemeinde Konken, ,S. 258.

208 LA Speyer, Briefprotokoll 370, S. 213 und 337+++Zitat prüfen+++; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 263.

209 Zink: Die Konkener Mühle; in: "Die Rheinpfalz" vom 12.6.1996, abgedruckt bei Häßel: Chronik der Gemeinde Konken, ,S. 258.

210LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7, Bl. 76r-79 Mühlenprotokoll Oberamt Lichtenberg von 8.7.1746; Auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 213.

211LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 86.

212Zink: Die Konkener Mühle; in: "Die Rheinpfalz" vom 12.6.1996, abgedruckt bei Häßel: Chronik der Gemeinde Konken, S. 259.

213Häßel: Chronik der Gemeinde Konken, S. 259.

214Häßel: Chronik der Gemeinde Konken, ,S. 260.

215Bohrer u.a.: Register zu dem reformierten Kirchenbuch der Pfarrei Contwig von 1698-1764, S. 107.

216LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29.

217Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, S. 152.

218Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, S. 152; LA Speyer Best. A2 Nr. 1277.

219Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, S. 152; LA Speyer Best. A1 Nr. 514: „Kurfürst Karl Philipp von der Pfalz übergibt dem Johann Peter Veith zu Kottweiler die dortige ehemalige Stengelmühle, welche in Abgang geraten war, und welche Veith auf eigene kosten wieder aufbauen ...“

220LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 327.

221Herzog: ref. KB Steinwenden, S. 30 Nr. 519.

222Herzog: ref. KB Steinwenden, S. 33 Nr. 575.

223Biundo: Pfälzisches Pfarrerbuch, S. 65 Anm. zu Nr. 721.

224Leonhardt: Dorfsippenbuch Sambach, S. 69.

225 Munzinger: „Kennt Ihr sie ?“ [Anm.: zu Gertrud Bindewald-Munzinger]; in: Chronik der Pfälzer Munzinger, Nr. 45, Juni 2007, S. 61-62.

226 Munzinger: „Kennt Ihr sie ?“ [Anm.: zu Gertrud Bindewald-Munzinger]; in: Chronik der Pfälzer Munzinger, Nr. 45, Juni 2007, S. 61.

227Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, S. 150.

228Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, S. 150; LA Speyer Best. K26 [Notariat Landstuhl], Akten 1828.

229Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, S. 150; Genealogie Scheuermann [Stamm Spesbach-Steinwenden], zusammengestellt von Roland Paul; Stammbaum Gutheil, erstellt von August Balz, Bad Dürkheim, 1938.

230Paul: Von den Müh­len und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, S. 150.

231Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, S. 150; LA Speyer Best K26 Kasten 231, Ehevertrag vom 18.7.1840.

232Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, S. 150; LA Speyer Best. L 56, Nr. 385, S. 101.

233Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, S. 151.

234Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, S. 151.

235Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, S. 151.

236Wikipedia, Stichwort 'Heimweiler', Abruf vom 14.10.2013.

237Wikipedia, Stichwort 'Heimweiler', Abruf vom 14.10.2013.

238 LA Speyer Best. F 6 Nr. 230 ref. KB Odenbach/Glan, n.p., Bild 101, Copulationseintrag v. 18.2.1798.

239Hüttenberger: Das schwarze Schaf der Gilcher Familie. Endete der Stamm Gilcher-Weisweiler unter der Guillotine ?; in: PRFK, Heft 4 /2003, S. 203; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 207, 220.

240LA Speyer Best. D51 Nr. 244.

241Armgart/Dickel: Deutschordenskommende Einsiedel; in: Klosterlexikon, Bd. 1, S. 351: „am Kaulbach (bei Kaiserslautern?), später nicht mehr erwähnt“.

242Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S.28 Nr. 443.

243Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 79 Nr. 2916.

244Schneider: Das Müllergeschlecht Schönenberger auf der Oppensteinermühle bei Olsbrücken; in: Pfälz. Familien- und Wappenkunde 1969, S. 185.

245Schneider: Die Müllerfamilie Kolter aus der Schafmühle (Katzweiler); in: Pfälz. Familien- und Wappenkunde 1969, Bd. 6, Heft 12, S. 370.

246LA Speyer Best. A 2 Nr. 172; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 244.

247LA Speyer Best. D51 Nr. 244.

248Heil: Funktionaler Wandel, S. 35; Archiv Kreisverwaltung Kusel, Nr. 661-04-K, Schmeißbacher Lohnweiler Mühle: Vernehmungsprotokoll der Müller Heinrich Scheidt und Georg Adam Scheidt vom 11.7.1845.

249Heil: Funktionaler Wandel, S. 35; LA Speyer Best. L 56 Nr. 834 S. 279.

250Heil: Funktionaler Wandel, S. 35; Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04 K, Schmeißbacher Mühle:Protokoll über die Setzung des Aichpfahls v. 7.10.1863, WWA Kaiserslautern, Triebwerksakten, Az.: 27.51.01 Schmeißbacher Mühle.

251Heil: Funktionaler Wandel, S.46; Ar­chiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-K, Schmeißbacher Mühle: G. A. Scheidt an Landcommissariat Kusel v. 2.7.1845.

252Heil: Funktionaler Wandel, S. 44; Archiv Kreisverwal­tung Kusel Az: 661-04-K, Schmeißbacher Mühle: Gendarmeriestation Wolfstein an Bezirksamt Kusel, v. 26.7.1880.

253Heil: Funktionaler Wandel, S. 44; Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 61-04-K, Schmeißbacher Mühle: H. W. Scheidt an Bezirksamt Kusel vom 20.1.1881 nebst Ver-

merk Bezirksamt Kusel vom 28.6.1881; Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-K, Schmeißbacher Mühle: Gendarmeriestation Wolfstein an Bezirksamt Kusel vom 26.7.1880.

254Heil: Funktionaler Wandel, S. 35.

255Heil: Funktionaler Wandel, S. 35; Archiv Kreisverwaltung Kusel, Nr. 661-04-K, Schmeißbacher Lohnweiler Mühle: Vernehmungsprotokoll der Müller Heinrich Scheidt und Georg Adam Scheidt vom 11.7.1845.

256Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, S. 12.

257Denkmaltopographie Donnersbergkreis S. 354.

258Geschichts- und Heimatverein Kriegsfeld e.V.: Kriegsfeld. Bilder aus unserem Dorf, S. 29 mit Photo.

259Geschichts- und Heimatverein Kriegsfeld e.V.: Kriegsfeld. Bilder aus unserem Dorf, S. 36 mit Photo.

260Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 358.

261Geschichts- und Heimatverein Kriegsfeld e.V.: Kriegsfeld. Bilder aus unserem Dorf, S. 39 mit Photo.

262Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 360.

263 Widder: Beschreibung der Kurpfalz, Bd. 3, S. 252-253.

264KB Kriegsfeld2 (ref), S. 12, Taufeintrag vom 1.3.1663.

265Kuby: Die Schniftenberger Mühle und die „Dautermänner“. Eine Ergänzung zu dem Beitrag von Emil Dhom in Nr. 2/1971, S. 64.

266Dhom: Die Schniftenberger Mühle bei Kriegsfeld. Dem Verfalle preisgegeben; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1971, S. 41.

267Dhom: Die Schniftenberger Mühle bei Kriegsfeld. Dem Verfalle preisge­geben; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1971, S. 41-44; Kuby: Die Schniftenberger Mühle und die „Dautermänner“. Eine Er­gänzung zu dem Beitrag von Emil Dhom in Nr. 2/1971, S. 64.

268Dhom: Die Schniftenberger Mühle bei Kriegsfeld. Dem Verfalle preisgege­ben; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1971, S. 43.

269 Schattauer: Appeltal, o. S.; Lorenz: Unvergessenes Kischker 1786-1944; 2. Auflage 1980, erschienen in der Reihe Donauschwäbische Beiträge Nr. 38.

270 Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf, Abruf vom 21.7.2014.

271LA Speyer, Zweibrücken II, A Nr. 321 Bl. 7.

272Christmann: Siedlungsnamen II, S. 112.

273Vogelgesang: Die Krottelbacher Mühle (1574); in: Heimatblatt für das Remigiusland 1926, Nr. 1.

274Vogelgesang: Die Krottelbacher Mühle (1574); in: Heimatblatt für das Remigiusland 1926, Nr. 1.

275Vogelgesang: Die Krottelbacher Mühle (1574); in: Heimatblatt für das Remigiusland 1926, Nr. 1.

276Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, S. 97.

277Häberle: Wüstungen, S. 183;Fabricius: Die Wüstungen des Pfalz-Zweibrückischen Amtes Lichtenberg; in: Pfälzische Heimatkunde 1911, S. 53.

278LA Speyer Zwbr. Dom.-Akte Nr. 90, S. 477.

279Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern. Zweibrücken 1828, S. 102; Frey: Beschreibung Rheinkreis, Bd. III, S. 427.

280Gilar­done: Handbuch d. Reg.-Bezirks Pfalz, Anhang I, Speyer1886, S. XXIII.

281Christmann: Siedlungsnamen II, S. 446.

282LA Speyer Best. B1 Nr. 576: Lehensbrief vom 8.7.1729.

283LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7.

284Meyer: Register zum 3. ref. Kirchenbuch Waldfischbach [Holzlandkirchenbuch], Zweibrücken 1986, S. 22.

285LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 198-205; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 221.

286LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 91r.

287LA Speyer Best. B2 (Herzogtum Zweibrücken) Nr. 1231/8: „Beschwerde des Reisweiler Erbbestandsmüllers Nickel Hollinger über die vom Burgvogt Etienne beim Pettersheimer Schloß angelegte Schleuse“, o..D. (1700-1830).

288Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 49 vom 13.6.1821, S. 348.

289Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 32 vom 1.2.1823, S. 160.

290LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 205-206r.

291Klinck: 1050 Jahre Kübelberg, S. 114.

292hierzu auch Zenglein/Bauer: Das Gerichtsbuch Kübelberg 1659-1748, Kübelberg 2009; LA Speyer Best. F 5 Nr. 187.

293Häberle: Scheidenberg, Scheidenberger Woog, Scheidenberger Straße. Ein Beitrag zur historischen Geographie der Westpfalz; in: Pfälzisches Museum 1914, S. 23-28; Häberle: Wüstungen, S. 192; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 479; Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon IV.1, S. 439 ff Artikel „Scheidenburg“.

294 Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, S. 10.

295Kuby: Pfarrerlisten kleinerer pfälzischer Herrschaften; Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 2001, S. 79 ff.

296LA Speyer Best. B2 Nr. 1056 1: „Das Recht der Bewohner des Gerichts Kübelberg auf auswärtigen Mühlen zu mahlen, 1782-1783“, Bl. 1-2.

297LA Speyer Best. B2 Nr. 1056 1, Bl. 3r.

298LA Speyer Best. B2 Nr. 1056 1, Bl. 9.

299Klinck: 1050 Jahre Kübelberg, S. 100.

300Klinck: 1050 Jahre Kübelberg 937-1987, hrsg. Ortsgemeinde Schönenberg-Kübelberg 1987, S. 21.

301Christmann: Siedlungsnamen II, S. 332.

302reformiertes Kirchenbuch Obermiesau; zitiert nach Klinck: 1050 Jahre Kübel­berg, S. 186.

303reformiertes Kirchenbuch Obermiesau; zitiert nach Klinck: 1050 Jahre Kübel­berg, S. 186.

304Klinck: 1050 Jahre Kübelberg, S. 100.

305Christmann: Siedlungsnamen II, S. 331; LA Speyer, Zwei­brücken I, A , Nr. 313. +++Zitat prüfen+++

306Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, S. 25 Nr. 57.

307Mitteilung von Herrn Dr. Hermann Müller, Heppenheim vom 8.9.2011.

308LA Speyer Best. A2/01 Nr. 32/1: Vellmanns Beforchung des Amtes Kübelberg von 1600, Bl. 39.

309Christmann: Siedlungsnamen II, S. 572.

310Christmann: Siedlungsnamen II, S. 351 m.w.N..

311LA Speyer Best C 26 ab Nr. 51 und Bezirksamt Frankenthal Nr. 173.

312Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 271 ff nach Wasserläufen.

313Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern. Zweibrücken 1828, S. 51; Frey: Be­schreibung des Rheinkreises, Bd. II, S. 387.

314LA Speyer Grundsteuerkataster II S. 751. +++Zitat prüfen+++

315Christmann: Siedlungsnamen II, S. 275/76.

316LA Speyer Best. K16 Kasten N-10, Urk. Nr. 622.

317LA Speyer Best. K16, 257 Notariatsakten Grünstadt Nr. 198.

318LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

319Intelli­genzblatt des Rheinkreises vom 16.1.1830, Nr. 5, Beilage, Bl. 34-35.

320Erinnerung von Eberhard Ref

321Weber: Mühlen besonderer Art, S. 198.

322Weber: Mühlen besonderer Art, S. 203.

323Weber: Mühlen besonderer Art, S. 202-203; LA Speyer Best. C28 Nr. A103.

324zitiert nach Weber: Mühlen besonderer Art, S. 203.

325Weber: Mühlen besonderer Art, S. 203.

326Weber: Mühlen besonderer Art, S. 203; LA Speyer Best. C28 Nr. A103.

327 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 204; LA Speyer Best. C29 Nr. 1.

328LA Speyer Best. K16 Kasten N-10, not. Urk. Nr. 107/1807 vom 4.3.1807.

329Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 273.

330LA Speyer Best. C38 Nr. 1723: „Pfändung des Müllers von Blumencronischen Schwemmwoogs­mühle bei Wattenheim wegen Holzfrevels im Stumpfwald bei Ramsen, 1775-1777“.

331LA Speyer, Best. K16 Kasten N-10, Urk. Nr. 107/1807 vom 4.3.1807.

332LA Speyer Best K16 Nr. 244/1822 Notariat Grünstadt von 27.5.1822.

333arg. ex LA Speyer Best K16 Nr. 244/1822 Notariat Grünstadt von 27.5.1822.

334LA Speyer Best K16 Nr. 289/1822 Nota­riat Grünstadt.

335LA Speyer Weistum Kusel II, 2, zitiert nach Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in:Westricher Heimatblätter 1992, S. 4.

336Christmann, Ernst: Alba, Elbe, Elf und die pfälzischen "-alb"; in Pfälzer Heimat 1956, S. 43.

337Christmann, Ernst: Alba, Elbe, Elf und die pfälzischen "-alb"; in Pfälzer Heimat 1956, S. 43 rechts Spalte.

338Christmann, Ernst: Alba, Elbe, Elf und die pfälzischen "-alb"; in Pfälzer Heimat 1956, S. 43 linke Spalte.

339Schmid: Bevölkerungsentwicklung, S. 91.

340hierzu Brief des Georg Philipp Baumann an seinen Schwager Fries; in: Fries: Zei­tenwende, S. 158-59; Hepp: Bericht über die Brandschatzung von Kusel durch die Franzosen 1794; in: Der Turm­hahn- Blätter vom künstlerischen Schaffen und Bauen in der Pfälzischen Landeskirche 1969, Heft 1/2, S. 14 f.

341Fries: Zeiten­wende, S. 219.

342Weber: „Wegen gefälschter Assignaten wurde 1794 Kusel nie­dergebrannt“; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1973, Der junge Geschichtsfreund, S. 1.

343Schmid: Bevölkerungsentwicklung, S. 90.

344 Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, S. 20.

345Rheinwald: Ein neu aufgefundener Einblatt­druck des Zweibrücker Buchdruckers Kaspar Wittel von 1599; in: Pfälzer Heimat 1977, S. 87; Biundo: Pfälzi­sches Pfarrerbuch, S. 63 Nr. 709.

346Schmid: Bevölkerungsentwicklung, S. 94.

347Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 111-112.

348LA Speyer Best. B2 Nr. 813 7.

349Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 118r.

350Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 118r-120r.

351Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 120r.

352Weber: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 31.

353Pfaff: Familien in Miesau, S. 105 Nr. 382..

354Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 63.

355Müller: Zweibrücken. Geschichte eines städtischen Gemein­wesens, S. 31.

356Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 63.

357Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 112r-118r.

358zitiert nach Weber: Mühlen und Mül­lerhandwerk, S. 216.

359LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 87r.

360Schaaff: Untertanenlisten des Herzogtums Pfalz-Zwei­brücken aus den Huldigungsprotokollen des Jahres 1776, S. 120.

361Schmid: Bevölkerungsentwicklung, S. 96.

362Schmid: Bevölkerungsentwicklung, S. 94.

363Schaaff: Untertanenlisten des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken aus den Huldigungsprotokollen des Jahres 1776, S. 123.

364Weber: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 31; LA Speyer Be­st. B2 Nr. 294.7 und 295.

365Weber: Tuchmacher, S. 31.

366Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 216.

367Weber: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimat­blätter 1986, S. 31.

368Weber: Tuchmacher, S. 31; Baum: Kuseler Mühlen; in: “Heimatblatt des Remigiuslandes” Nr. 6/1927; Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 108-110r.

369Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 108-110r.

370Weber: Tuchmacher und ihre Walkmühlen, S. 28.

371Weber: Tuchmacher und ihre Walkmühlen, S. 28.

372Weber: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 29.

373 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 125r-127r; Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 124..

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