Version 4.1.2018

 

Litera K

(Käshofen - Kallbach)

 

 

Käshofen:

VG Zweibrücken.Land, Lk Südwestpfalz; bei Zweibrücken, direkt an der Grenze zum Saarland, Kondominium zwischen Pfalz-Zwei­brücken und Steinkallenfels 1.

 

Mühlen:

- Etzenbacher Mühle:

s. Wiesbach

 

 

 

 

 

Kaiserslautern:

s. auch *Erfenbach; s. auch *Hohenecken

 

Die Stadt wurde im 30jährigen Krieg ab Juni 1635 von kaiserlichen Truppen unter General Gallas belagert; am 17.6.1635 wurde die Stadt er­obert, geplündert und ein furchtbares Blutbad unter der Bevölkerung angerichtet; die wenigen, die ihr nacktes Leben retten konnten, fanden ringsum nur noch Stille und Tod vor. Zu Kriegsbeginn 1618 hatte die Stadt ca. 3200 Einwohner, nach dem Blutbad von 1635 nur noch rund 200 Einwohner, ein Bevölkerungsverlust von 15/16 2.

 

Um 1683 betrug die Einwohnerzahl ca. 750 Personen. Hierzu schreibt Heinrich Herzog 3: „Die am 3.10.1683 für Kaiserslautern erstellt­e Schatzungsliste enthält die Namen von 173 ortsan­sässigen Zivilisten sowie 24 Witwen und Waisen. Setzt man die von aus­wärts kom­menden Lehrlinge, Mägde und Knechte mit 20 an, so errechnet sich eine geschätzte Gesamteinwohnerzahl von etwa 750 Personen. Die von Prof. Christmann errechnete Zahl 900 dürfte den Realitäten nicht entsprechen.“

 

Johann Goswin Widder nennt in seiner „Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz“ von 1788 für das gesamte Oberamt Kaiserslautern insge­samt 3762 Familien mit 19572 Personen 4.

 

 

Mühlen, allgemein:

1389 gestattete der pfälzische Kurfürst Ruprecht I. dem Rath und der Bürgerschaft Kaiserslautern, das Bruch außerhalb der Stadtmau­ern, zwischen der Pforte und dem Barfüßerkloster gelegen und welches sich bis an des Pfarrklosters Wöge, Mühlwoog und Schnepfen­pflug geheißen, ebenfalls zu einem Woog anzulegen und dann an dem durchfließenden Wasser bei der Ringmauer, zur Be­festigung und größerer Sicherheit der Stadt eine Mühle zu erbauen 5.

 

Johann Goswin Widder nennt in seiner „Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz“ von 1788 in der Stadt Kaiserslautern sechs Mühlen 6. Die Lauter „treibt von ihrem Ursprunge bis zur Stadt die Entersweiler- die Salings- und Papiermühlen, in der Stadt selbst die Hospital- und die Schloßmühlen, und unterhalb derselben die städtische Ohlig- Neue- und die Kameral-Kaisermühlen. Darein fällt in die Stadt das Siegelbächlein, welches ebenfalls eine sogenann­te Stiftsmühle treibet“ 7.

 

Im Ratsprotokoll der Stadt Kaiserslautern von 1.7.1569 heißt es: „Veyox Becker sol zu bueß geben ii pfd. Heller, dieweil sich erfun­den, das er 2 malter frucht zu muelen gethan und das ungelt nit anschneiden8 lassen“ 9.

 

Am 16.4.1599 erhält der Müller Hanß Bernhard *Korb in Kaiserslautern die Bürgeraufnahme 10.++++klären : welche Mühle++++

 

Am 16.6.1599 ist im Bürgerbuch von Kaiserslautern genannt „Hieronymus Chun, Müller, Bürgersohn“ 11.++++klären : welche Mühle++++

 

Am 11.8.1599 ist im Bürgerbuch Kaiserslautern genannt der „Caspar Wehrwolff von Halttenbergensteten, Müller“ 12. ++++klären : welche Mühle++++

 

Am 28.11.1603 ist im Bürgerbuch Kaiserslautern genannt : „Peter Rossardt, Müller“ 13. ++++klären : welche Mühle++++

 

Der Müller Kilian Chun ist im Bürgerbuch Kaiserslautern am „eodem die et supra“, d.h. am selben Tag [der vorherige Eintrag im Bürger­buch datiert auf den 17.10.1605) und am nächsten Tag 14.++++klären : welche Mühle++++ Ab 1605 ist Kilian *Cuhn als Müller in Kaiserslautern; Bürgersohn aus Kaiserslautern; Bürgeraufnahme am 17.10.1605; 1611 ge­schatzt; will am 29.6.1620 seine Schuld an den Flersheimer Keller und Pfleger und leyischen Amtmann in Kaiserslautern, Peter Bruch bezahlen 15. ++++klären : welche Mühle++++

 

Am 25.2.1609 erhielt die Bürgeraufnahme in Kaiserslautern der „Philips *Sonnenborn, waffenschmidt, ist Burger worden den 25. Fe­bruary Anno 1609, Bürger Sohnn, hatt sein geliebt [Anm.: das Gelübde, den Bürgereid] gethann“ 16.++++klären : welche Mühle++++

 

Bis vor 1611 war Peter Müller als Mahlmüller in Kaiserslautern; sein Sohn, der Bäcker in Kaiserslautern, Matthes Müller, erhält am 13.6.1611 die Bürgeraufnahme, „Sohn des verlebten Peter Müller, gewesener Mahlmüller“ 17. ++++klären : welche Mühle++++

 

Ab 1611 bis zu seinem Tod 1627 ist Hieronymus Cuhn als Müller in Kaiserslautern 18. ++++klären : welche Mühle++++

 

Nickel Müller, von „Virth“ (Fürth) ist „Müller zu Mühlen“ (Mühlstraße) 19. ++++klären : Datum ?++++

 

Am 13.1.1618 wird der Müller Hans *Fromm als Salzmesser in Kaiserslautern durch den Schneider Hanß Bayer abgelöst 20.++++klären : welche Mühle++++

 

Am 4.4.1605 erhält Sebastian *Schneider von Werbeln bei Wadgassen in Kaiserslautern Bürgerrecht; er wird 1611 geschatzt; Schnei­der ist 1626 Bordmüller und verkauft einen Garten bei der Mühle; zahlt 1627 Zins und 1629 Gebühr und wird am 7.9.1633 wegen seines Bürgerrechts ermahnt 21. ++++klären : welche Mühle++++

 

Der Hanß Casimir (Caßel) Müller, ein Bürgersohn aus Kaiserslautern, Bäcker und Müller in Kaiserslautern, Bürgeraufnahme am 23.7.1597, wird am 31.7.1620 als „Müller zu Mühlen“ (Mühlstraße) und Bäcker in Kaiserslautern im Ratsprotokoll erwähnt; eben­falls am 2.11.1620 als Bäcker von Soldatenbrot 22.++++klären : welche Mühle++++

 

Am 4.12.1619 erhielt der Waffenschmied Hanß Scheidt (Scheydt) in Kaiserslautern Bürgerrecht; am 27.1.1620 macht Hanß Schätzel von Worms eine Forderung gegen Hanß Scheidt geltend. Scheidt klagt am 28.9.1633 gegen Philipp Culman in Sachen „Korb'sche Erbschaft“ 23 ++++klären : welche Mühle++++

 

Am 23.5.1620 wird im Kaiserslauterer Ratsprotokoll der Leonhardtt *Göpfhardt von „Wolltroff“ (Franken) genannt als „gewesener Müller zu Mühlen“ 24 ++++klären : welche Mühle++++

 

Am 13.2.1621 erhielt der Waffenschmied Hanß Georg *Rösch (Resch) in Kaiserslautern Bürgerrecht; er ist der Sohn des Georg Rösch, gewesener Bürger von Kaiserslautern 25.++++klären : welche Mühle+++

 

Im Kaiserslauterer Bürgerbuch heißt es am 2.1.1667: „Hans Jacob Stein, seines Handtwercks ein Müller undt Hindersaß allhie, von Freyendietz under der Graffschaft Naßaw in der Wetteraw, ist Burger worden und hatt Pflicht geleist ut moris Mittwochs den 2. Ja­nuarii“ 26. ++++klären : welche Mühle+++

 

Im Schatzungsprotokoll von 1684 heißt es: „6 fl jährlich Waßerfall, von der Gewesten Walck modo Borth Mühl, Hln: Johannes Braun vndt Hln: Marx Stephani Wittib zugehörig“ 27.++++klären : welche Mühle+++

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird in Kaiserslautern genannt der Müller Philipp Limbacher 28.+++klären : welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden:

- Friedel, Heinz: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemein­schaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 1 ff; abgedruckt auch bei Friedel: Beiträge zur Ortskunde von Kaiserslautern, S. 19 ff.

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F 21 B, 293/4: Brand der Mühle zu Lautern, 1852-1856, 1864 ++++klären : welche Mühle ? Möglicherweise spätere Kammgarnspinnerei+++

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F 21 B, 257/8: Verkauf der Mühle zu Lautern, 1882-1883 +++klären : welche Mühle ?+++

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F 21 B, 256/22: Verkauf der Mühle zu Lautern, 1863-1864, 1875, 1882-1884, darin auch Lageskizzen+++klären : welche Mühle ?+++

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F 21 B, 195/1: Verpachtung der Mühle zu Lautern, 1846-1862, 1875; enthält auch Schuldenwesen des Müllers Renkel und Flucht vor Maßnahmen

- Küchler, J.: Die Mühlen in Lautern; in: Pfälzische Geschichtsblätter 1907, S. 83-85

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Mühlen der Nord- und Westpfalz; in: pfälzische Heimatblätter 1962, S. 31-32 (beinhaltet auch Kaisers­lauterer Mühlen)

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Mühlen der Stadt Kaiserslautern und der näheren Umgebung (Veröffentlichungen der Arbeitsgemein­schaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz), Kaiserslautern/Rockenhausen 1967

- Weber, Friedrich W.: Weiher und Mühlen von Kaiserslautern; in: Rheinpfalz, Kaiserslautern Nr. 13 v. 16.1.1964

- Weber, Friedrich W.: Die historischen Mühlen innerhalb der Stadtmauern von Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 87-94

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Mühlen in und vor Kaiserslautern; in: Pälzer Sunndag [Pfälz. Volksztg]. 1964, Nr. 47.

 

 

- Blechhammer am Fischerrück:

Ende 1739 ersuchte der aus dem Leininger Tal bei Hardenburg stammende Waffenschmied [Johann] Valentin *Schwarz um Erlaubnis einen Waffenhammer am Fischerrückweiher bauen zu dürfen 29. Schwartz, der in Hardenburg Konkurs gemacht hatte, besaß Verbin­dungen nach Kaiserslautern, wo er hatte den Weiher am Fischereck in Kaiserslautern [= Weiherwoogs oder Fischrücker Wooges, des heutigen Blechhammerweihers 30] auf 12 Jahre gepachtet hatte 31.

 

Sein Sohn, der 1739 aus Frankreich zurückgekehrte Leutnant und Hirschwirt Georg Karl *Schwarz 32 errichtete 1740 am Damm des Langenwoog oder Fischerrücker Woog, des heutigen Blechhammerweihers, einen Wappenhammer 33.

 

Georg Karl Schwarz, war der Erbauer des „Kleinen Hammers“ in Hardenburg. Obwohl ihm unterm 21.12.1735 der Erbbestandsbrief für den Hammer ausgestellt wurde, verkaufte er das Hammerwerk 1739 an den Waffenschmied Johann Jakob *Coublier für2300 fl und zog dann nach Kaiserslautern, wo er 1740 einen Hammer am Langenwoog errichtete. 3000 fl in bar hatte er dazu mitgebracht. Bereits sein Vater hatte den Weiher am Fischereck in Kaiserslautern [= Weiherwoogs oder Fischrücker Wooges, des heutigen Blech­hammerweihers 34] auf 12 Jahre gepachtet 35.

 

1740 wurde das Werk am Langenwoog durch ein Unwetter vernichtet. Im April 1741 wurde der Damm wiederhergestellt, aber der Waf­fenhammer ging nun zunächst an den Unternehmer Perpenté aus Alzey über, welcher ihn dann 1745 an den Kaiserslauterer Post­halter Franz *Didier verkaufte 36.

 

Nach Franz Didiers Tod übernahm zunächst sein gleichnamiger Sohn sowohl den Eisenhammer am Fischerrück als auch die von sei­nem Vater zusätzlich erworbene Eisenschmelze in Eisenberg. Franz (2) Didier war aber den Anforderungen, welche die Geschäftslei­tung an ihn stellte, nicht gewachsen, sie wird als unordentlich bezeichnet und seine Haushaltung als verschwenderisch 37. Die Erbengemein­schaft Didier schlug daher als Nachfolger im Erbbestand den kurpfälzischen Hofgerichtsrat und fürstl. Bretzenheimischen Amtmann zu Zwingenberg, Johann Heinrich *Rügemer vor, der mit Luise *Didier verheiratet war. Dieser ersteigerte dann auch 1791 den Fischer­rücker Hammer. Am 18.7.1792 gestattete der Kaiserslauterer Stadtrat, daß Rügemer als „Übernehmer“ der Eisenberger Werke eine Zah­lung von 2000 fl an den Miterben von Franz Didier sen., Dr. Becker in Heidelberg, leisten könne. Wenige Tage später erlaubte der Stadt ebenfalls, daß an den Kaiserslauterer Deutschordensamtmann Abend, verehelicht mit Magdalena Didier, 1000 fl ausgezahlt werden kön­nen .38

 

1787 bezeichnet als „der Fischerrucker Eisen- und Waffenhammer“ 39.

 

Mit der Übernahme der Landesherrschaft durch die Franzosen wurde bald danach Rügemers Besitz als fürstliches Domänengut unter Sequester gestellt. So konnte der Blechhammer am Fischerrück kurz nach 1800 durch Ludwig Freiherr von Gienanth gekauft werden 40; Familie Gienanth, ließ nun in dem Werk Blech herstellen ließ. Das führte zum neuen Namen „Blechhammer“, wie man ihn 1828, 1837 usw. antrifft 41. 1828 verkaufte Gienanth den kurz zuvor stillgelegten Blechhammer für 3000 fl an Adrian *Pletsch, der hier dann eine Säge- und Ölmühle 42. Später wur­de daraus eine Gaststätte 43.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. T89 Nr. 784 III b: „Belege zur 'Geschichte der Familie Guinand von 1665-1950“, zusammengestellt von Curt von Gien­anth, darin Teil

- Zink, Theodor: Der Blechhammer etc.; in: Pfälzische Geschichtsblätter 1914, S. 4ff.

 

 

- Bordmühle:

s. auch Dammühle

s. auch Kaiserswoog-Dammühle

s. auch Bordmühle in Erfenbach

 

 

- Bordmühle „Mühle zur Mühlen“:

s. auch Komtureimühle

 

Es handelt sich bei dieser Bordmühle nicht um die Stiftssägemühle im Osten der Stadt, sondern um die städtische Sägemühle im Nord­westen der Stadt Kaiserslautern bei der Komtureimühle, zwischen Burgmühle und Neumühle gelegen 44.

 

1566 ist der Adam Bauer tot; seine Witwe Ursula ist Inhaberin der Sägemühle „zu muelen“ (Mühlstraße); sie soll jedes dritte Bord an den Amtmann liefern 45. Ursula Bauer beschwerte sich am 15.3.1566 über die Neuerung in den Abgaben für ihre „Sägemühle zur Müh­len beim Stadtrat 46.

 

Am 15.6.1566 meldet die Pächterin 47 dem Stadtrat Kaiserslautern, „wie daß der amptmann 48sich unterstundt, von wegen unsers gnedigsten herren von ir uff irer seegmulen daß dritte bort zu heben“, und bat um Hilfe gegen diese Neuerung 49.

 

1579 trägt der Rat der Stadt Kaiserslautern ihre Beschwerden dem Pfalzgrafen Johann Casimir, gegen vier Punkte der Resolution, die er bei seinem Regierungsantritt im Fürstentum Pfalz-Lautern erlassen. Unter Punkt 4 heißt es: Die Sägemühle zur Mühlen liegt zwar auf landesherrschaftlichem Grund, steht aber im Eigentum der Weberzunft Kaiserslautern 50. Daraufhin erläßt Pfalzgraf Johann Ca­simir eine erneuerte Resolution, in der es unter Punkt 6 heißt: von den in der Sägemühle zu Mühlen geschnittenen Borden ist jedes dritte ab­zuliefern, da die Mühle und der Mühlkanal auf landesherrlichem Grund und Boden liegen und das Holz zumeist aus dem Reichswald stammt 51. Am 23.6.1581 erläßt Pfalzgraf Johann Casimir dem Stadtrat die Abgabe des6. Bord für öffentliche Aufträge und im Stadt­wald ge­schlagenes Holz und erhebt die Abgabe nur noch von Privatleuten 52.

 

1593 ist. N. Kilian (Chilian) Müller „zu Mühlen“ (Mühlstraße) 53.

 

In der Beforchung durch den Forstmeister Velmann aus dem Jahr 1600 heißt es: „ ...alsdann … hinunter auf die [Lauter-] Strass ne­ben dem Neuwoog, diese Strass innen gegen die Mühl, zur Mühlen genannt, so dem Spital zuständig ..“ 54.

 

Bis 1615 ist Hieronymus *Cuhn (Kuhn) als Müller „zur Mühlen“; er wird am 10.1.1615 als gewesener Müller „zur Mühlen“ (s. Bordmühle „Mühle zur Mühlen“ Kaiserslautern) bezeichnet 55. Am 10.1. 1615 wird Leonhard *Göpfhardt (Goppfhard) aus „Wol­troff“/Franken 56 als Müller auf der Sägemühle zur Mühlen (Mühlstraße) und Nachfolger des Hieronymus Cuhn bezeichnet 57. Am 17.4.1624 wird „Nickel Müller von Virth“ als Müller auf der Bordmühle „Mühle zur Mühlen“ ins Bürger­buch Kaiserslautern einge­tragen, erhält das Bürgerrecht und leistet den Bürgereid 58.

 

1626 wird Sebastian *Schneider († 16./26.3.1647 Kaiserslautern 59) als Bordmüller „Zur Mühlen“ genannt; er stammt aus Werbeln bei Wadgassen und erhält am 4.4.1605 in Kaiserslautern Bürgerrecht; er wird 1611 geschatzt; Schneider ist 1626 Bordmüller und ver­kauft einen Garten bei der Mühle; zahlt 1627 Zins und 1629 Gebühr und wird am 7.9.1633 wegen seines Bürgerrechts ermahnt 60; ist Bord­schnitter „Zur Mühlen“ (Mühlgasse) in Kaiserslautern 61.

 

Der Major Christoph Cuntz verkauft am 26.11.1658 die Bordmühle „bei Mühlen vor der Fackelpforte“ (auf dem Gelände der ehem. Kammgarnspinnerei 62) an Johann Adam *Siegfried 63.

 

Am 27.4.1657 ist der aus Hohenecken stammende Zimmermann Conradt *Stadler als „Bordschnitter“ „bey Mühlen“ (Mühlstraße) in Kai­serslautern 64. Er erhält am 26.6.1671 im Einvernehmen mit dem Konsistorium 3 fl aus dem Almosenfonds, „weil er den durch Ver­wahrlosung geschehenen Brandschaden an der Bordmühle guten Teils wiederum ersetzen muß“ 65.

 

1664 ist Philipp *Voltz der Bordschnitter „zu Mühlen“ (Mühlstraße); er will sich ab 20.6.1664 für einige Zeit in Kaiserslautern auf­halten 66.

 

 

- Bordmühle auf dem Kaiserwoog (bzw. bei der Kaisersmühle), Kaiserswoog-Dammühle:

lag auf dem Damm bei der Kaisersmühle; am Zusammenfluß von Eselsbach und Lauer gelegen und an der Stelle der früheren *Schleif­mühle erbaut 67. Die Mühle lag auf der Gemarkung von Morlautern 68.

 

Im Gefällebuch des Stifts Lautern von 1565 heißt es: „... von der müelen bey dem Keyserswogk [Anm.: = Kaisersmühle] an der seg­müelen gelegen“ 69. Im Gefällebuch des Stifts Lautern von 1590 heißt es: „v fl. Görg der Borttenschnitter uff der Keisersmühlen“ 70.

 

NN. *Klinz war Bordmüller auf der Kaisersmühle; er ist der Vater des Theobald Klinz († vor 1683); Theobald Klinz hinterläßt bei seinem Tod minderjährige Kinder, als deren Vormund am 12.3.1683 der Johann Lettenbauer genannt wird 71.

 

Am 10.7.1688 Johann Niclaus Röseler (*Rösele), Bordmüller auf der Kaisersmühle in Kaiserslautern als Pate bei der Taufe der Maria Bar­bara Glentz (Tochter des Meisters und Bürger in Otterberg, Ludwig Glentz) erwähnt 72; dort heißt es der „Meister Johann Nic­laus *Rö­sele, Bordenmüller auf der Keysersmühl zu Lautern 73.

 

Die Dammühle wurde 1695 von dem Schmied Hanß Georg *Müller als Borden und Sägemühle erbaut 74.

 

1715 nennt das Kaiserslauterer Kirchenbuch als „Bortmüller bey der Kaysersmühl“ einen Hans Görg Lettenbauer. 1777 sitzt „Peter Hein­rich Pfaff auf des Kayserswoogs Damm Bortenmühl“ 75. Es gesellte sich später eine Ziegelei dazu. Zusammen mit dem zu Kaiserslau­tern gehörenden Engelshof bildet sie heute ein ansehnliches Dorf. Die ursprüngliche Mühle entstand am Damm des einstigen Kaisersw­oogs; daher der Name. Um 1955 wurde sie angerissen 76.

 

1738 war Johann Adam *Pfaff und Consorten die Müller und Erbbeständer auf der Dammühle bei Kaiserslautern 77. 1777 sitzt „Pe­ter Heinrich Pfaff auf des Kayserswoogs Damm Bortenmühl“ 78.

 

Der Müller auf der Schloßmühle Kaiserslautern, Johann Adam Pfaff, war auch Besitzer der Bordenmühle bei der Kaisermühle Kaiserslau­tern; am 10.7.1745 wird der Johann Wilhelm *Aumer als „gewesener Bordenmüller auf der Adam Pfaffischen Bordenmühle bei der Kai­sermühle“ genannt 79.

 

Um 1767 wird der Sohn des Johann Adam *Pfaff († 26.1.1750 Kaiserslautern), der Peter Heinrich *Pfaff als Müller und „Erbbestän­der der Bordmühl auf dem Damm bey der Kaysersmühl“ genannt 80 Kaiserslau­tern. Am 3.10.1767 kommt zur Erhebung einer Klage der Erbbestandsmüller auf der Bordmühle Kaiserslautern Peter Henrich Pfaff, Adam Scherer und Consorten gegen den Lauterer Stiftsmüller Johann Heinrich (2) *Schmitt vor dem Oberamt Lautern wegen der durch diesen be­absichtigten Errichtung einer Säg­mühle auf der sog. Salingsmühle, anstelle der bisherigen Mahlmühle. Diese Klageschrift ist unter­zeichnet von Philipp Friedrich Schaffner (Erbbe­ständer auf der Entersweiler Mühle), Henrich Foltz (Erbbeständer auf der Papiermüh­le Kai­serslautern), J. Adam Scherer, Friedrich Koch, Peter Hen­rich Pfaff und G. N. Pfaff81.

 

1771 (err.) brannte die Bordmühle auf dem Kaiserdamm ab. Am 18.11.1771 nahmen Peter Heinrich Pfaff und seine Frau ein Darlehen auf, um die abgebrannte Mühle wieder aufbauen zu können 82.

 

Nach dem Tod des Peter Henrich Pfaff († 5.9.1779 Dammühle Kaiserslautern) heiratet dessen Witwe Elisabetha Hoppe (um 1747 Theis­bergstegen - † 7.10.1815 Dammühle = Bordmühle auf dem Kaiserdamm) den Müllermeister Johann Philipp *Weigand 83, und bringt die Mühle in die Ehe ein. Dem Bordmüller [Johann] Philipp *Weigand wird 1788 eine Concession über die Bordmühle auf dem Kaisersw­oog, erteilt 84.

 

Bis 1836 war *Johann Pfaff († 24.10.1836 Kaiserslautern im Alter von 30 Jahren) der Müller auf der Dammühle Morlautern 85.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird genannt auf der Dammühle Morlautern genannt der Handelsmüller Peter Scheuer­mann 86.

 

Karte:

- Dolch, Martin: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskun­de. 1 (2001), S. 147: Kaiserswoog und Kaisersmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1232: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1607-1772“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1235: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1773-1775“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1236: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1774-1780“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1237: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1780-1794“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1238: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 5 Convolut de ao 1773-1778, 1769, 1675-1707 (1715), 1695-1723, 1758-1791, 1769 Renovation“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/7: „Acta betr: die dem Bordmüller Philipp Weigand ertheilte Concession über die Bordmühle auf dem Kai­serswoog, 1788“

 

 

- Bordmühle vor der Fackelpforte:

s. Komtureimühle

 

 

- Bordmühle des Kommandanten Moldecke:

1716 durch den Kaiserslauterer Kommandanten Moldecke errichtet; +++Lage und Weiteres klären+++

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/9: Errichtung einer Bordmühle durch Kommandant Moldecke, 1716

 

 

- Bordmühle des Prämonstratenserklosters, Mühle zur Warte:

s. auch Spitalmühle des Prämonstratenserklosters

 

Die zum Prämonstratenserkloster Kaiserslautern 87 gehörende Sägemühle lag im heutigen Volkspark 88. 1222 erstmals urkundlich er­wähnt als „Mühle zur Warte“ und 1364 vom Prämonstratenserkloster vermutlich als Sägemühle an Wienze Messerschmied ver­pachtet 89. Nach aA soll „Winze genant Meßirsmit von Lutern dem Probst Siegfried zu Lutern“ eine Mühle verkauft haben 90.

 

Am 22.6.1484 kommt es zu einem Vergleich zwischen dem Prämonstratenserkloster Kaiserslautern und Rat und Gemeinde Kaiserslau­tern, wegen des von der Sägemühle abfließenden Wassers dahingehend, daß die Stadt es künftig in ihren unterhalb der Sägemühle lie­genden Woog ableiten darf, jedoch, um Schaden für das Kloster zu vermeiden in einer etwa schuhbreiten Rinne 91.

 

Die Bordmühle des Prämonstratenserklosters [auch: Mühle zur Warte) brannte 1579 ab 92.

 

Die Mühlstatt wurde dann 1603 von der Geistlichen Güteradministration an den Stiftmüller Heinrich Mackh verliehen und dieser ver­pflichtet, eine Mahlmühle zu errichten. Mackh verkaufte bereits 1614 die Mühle an begüterten Stadtschreiber Johann Beyer [auch Bayer; späterer Ausfauth in Neustadt] 93.

 

Die Mühle wurde 1616 in eine *Papiermühle umgewandelt 94.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/10: Mahl- und Bordmühle der geistlichen Administration, Papiermühle

 

 

- Bordmühle des Stifts Kaiserslautern:

die Stiftssägemühle lag im Osten der Stadt Kaiserslautern 95 und gehörte wie die Stiftsmühle dem „Dechant und Capittel unser lie­ben Frauen und Sanct Martins Stift“ Kaiserslautern.

 

Im Gefällebuch des Stifts Lautern von 1565 wird genannt „Georg Haberkorn, des stifts segmüller“ 96. Dieser zahlt auch Pacht für einen Garten in der „Gaß umb die fleischschranne oder metzge herumb“ 97. Noch 1588 wird im Gültbuch des Stifts Kaiserslautern der Georg Haberkorn „des stifts segmüller“ genannt, der ein Haus „uff dem Graben“, d.i. In der heutigen Fackelstraße besitzt 98.

 

1720 wurde eine weitere Bordmühle des Stifts Kaiserslautern durch den Stiftsschaffner errichtet 99. +++Lage klären+++

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/11: Errichtung einer Bordmühle durch den Stiftsschaffner, 1720

 

 

- Bruchmühle:

die 1336 urkundlich genannte „Mühle oben an dem Bruche“ gehörte dem Prämonstratenserkloster 100.

 

 

- Burgmühle:

s. Schloßmühle

 

 

- Dammühle:

s. Bordmühle auf dem Kaiserwoog

 

 

- Entersweiler Mühle:

s. *Entersweiler Mühle

 

 

- Galappmühle:

s. Morlautern

 

 

- Hospitalmühle:

s. Spitalmühle

 

 

- Kaisersmühle:

s. auch *Dammühle auf dem Kaiserwoog; s. auch *Schleifmühle; s. auch *Mühle oberhalb des Kaiserswoogs; s. auch Pulvermühle

 

Die Kraft des hier auf 900 Meter Länge aufgestauten Kaiserwoogs lud zur Anlage einer Mühle ein. Am Kaiserswoog lagen im Laufe der Zeit mehrere Mühlen, deren Zweck wiederholt wechselte und die deshalb schwer auseinander­zuhalten sind.

 

Die ursprüngliche Mühle stand an der Lauter bzw. am Damm des historischen Kaiserswoog unterhalb der Stadt Kaiserslautern 101 am Fuße des Elbrichsberges, wo der von Morlautern kommende Weg über die Lauter führt 102; eine der ältesten Mühlen der Pfalz, hatte zeitweise 7 Wasserräder; die Mühle wurde 1912 stillgelegt 103. Es ist die spätere Kaisersmühle, die seit 1894 im Besitze der Stadt ist“; in ductu aquae fluvii qui dicitur des Keysers wagh in fundu proprietatus imperii 104. 1590 als „Keißersmühl“, 1600 als „Kaisers­mühl“, 1660 „unten am Kaiserswoog gelegen die Kaisersmühl genannt“ 105.

 

Die erste urkundlich genannte Kaisersmühle wurde bereits 1310 von dem Schmiedemeister Gottfried, Bürger in Lautern errichtet 106.

 

Da der Schmied Gottfried auch im Zusammenhang mit der Schneidmühle genannt wird, und die Kaisersmühle ebenfalls anfangs Schleif­mühle oder Wappenschmiede gewesen sein dürfte und erstmals 1548 als Mahlmühle bezeichnet wird 107, dürften im Laufe der Zeit un­terhalb des Kaiserswoogs zwei Mühlen gestanden haben: eine Schleifmühle und die später sogenannte Kaisersmühle.

 

1449 werden in Kaiserslautern genannt : „Burkartz Mühle am Keyserswoog“ 108 und „Thomann Smyts Mühle am Keyserswoog“ 109. Die nächste Nachricht von der Mühle am Kaiserswoog findet sich am 11.3.1449, als der Neustadter Bürger Albrecht Kesselring und seine Ehefrau Else alle in ihrem Besitz befindlichen Zinse von Gütern in und bei Lautern an Emmerich Schraß, den Deutschordens­komtur zum Einsiedel, verkaufen, darunter ein Zins von 15 Schilling Heller von Thoman Smyts mulen am Keyserswoge 110. Dessen aus Neustadt stammender Vater Albrecht Kesselring, in 2. Ehe mit Katharina Kelz aus Lautern verheiratet, hatte 1392 ein Burglehen zu Lautern erhal­ten 111. Wie sich aus dem Namen Thoman Smyts erschließt, dürfte die Mühle nach wie vor Waffenschmiede oder Schleifmühle gewesen sein. Dieselbe Urkunde von 1449 nennt noch eine weitere Mühle am Kaiserswoog: Burckartz mulen am Key­serswoge, naher Morlutern zu; der Zusatz verdeutlicht, daß sie nicht direkt am Kaiserswoog, sondern weiter östlich am Unterlauf des Eselsbachs lag und wohl iden­tisch ist mit der 1543 hier genannten Sägemühle und der seit 1695 hier bezeugten Dammühle112.

 

Zusätzlich zu dieser metallverarbeitenden Mühle auf Reichsland am Kaiserswoog, die von Anfang an in Privathand war und blieb, errichtet­e die Burgverwaltung auch eine Getreidemühle an diesem Woog, die als Burglehen vergeben wurde113. Um 1400 besaß Ecke von Lautern ein Burglehen, zu dem u.a. „ein mole by Luthern“, d.h. die oberhalb des Kaiserswoogs gelegene (Mahl-)Mühle gehörte 114. Als 1454, nach dem Tode seines Sohnes Simon von Lautern, Kune Eckebrecht von Dürkheim als Vormund von dessen unmündi­gen Kin­dern bestellt wurde, heißt es in dem Lehensbucheintrag „die mule oben an des Keysers wage“; die Mühle lag also oberhalb des Kaisersw­oog an der Lauter, somit etwa an derselben Stelle „obwendig dem Keiserswag gein der Steyngruben uber by dem Stege“, an der Pfalzgraf Philipp I. im Jahr 1485 der Stadt Lautern Reichsgrund zum Aufschütten eines Dammes und Anlage eines Fischweihers überließ, der ein­mal „der statt Steynwag“, später aber Neuwoog genannt wurde und an dem seit 1566 die Existenz der städtischen Neu­mühle nachge­wiesen ist 115.

 

Hanß Bauer († 1594) ist 1565 „von der Mühle am Kaiserswoog; er wird 1569 städtischer Steinsetzer, ebenso 1570 116.

 

Am 14.4.1563 bekunden Dekan und Kapitel des Unser Lieben Frauen- und Sankt Martinsstifts zu Kaiserslautern: Der verstorbene Niko­laus Kris hatte die von Jost Schlangeisen herrührende, unten am Kaiserswoog gegen die alte Sägmühle zu gelegene Schleif­mühle ge­kauft. Diese Schleifmühle wurde mit Bewilligung der Obrigkeit zu einer Mahlmühle umgerüstet und schuldet der Küsterei seitdem einen jährlichen Zins von 12 Albus Lauterer Währung. Charinus Erpf, Schwiegersohn des Nikolaus Kris und jetzi­ger Inhaber der Mühle, und seine Ehefrau Dorothea haben diesen Zins am 14.4.1563 gezahlt und die Mühle dadurch lastenfrei ge­macht. Die Ver­käufer quittieren den Empfang der Ablösesumme 117.

 

1565 werden im Gefällebuch des Stifts Lautern als Beständer der [Mahl ?]mühle am Kaiserwoog genannt der Martin Schlang [er dürfte ein Verwandter des früheren Eigentümers der Schleifmühle am Kaiserwoog, Jost Schlangeisen, sein] und der Hanß Bawer 118.

 

Am 13.5.1581 verkaufte Charinus Erpf, derzeit Bürger zu Saarbrücken, seine unten am Kaiserswoog gelegene Mahlmühle an Pfalz­graf Johann Casimir und quittierte den Empfang der Kaufsumme von 230 Gulden 119. Am 1.1.1585 ernannte Johann Casimir, Pfalz­graf und Administrator der Kurpfalz, den Hans Sprenger zum Lehensmüller seiner Kaisersmühle bei Lautern gegen ein Jahresgehalt von 44 Gul­den. Sprenger soll u.a. darauf achten, daß die Waffenschmiede oder andere, die die Schleifmühlen benützen, nicht das Wasser von den Aalkästen ableiten 120.

 

Der Bestandsvertrag der Kaisersmühle vom 25.12.1606 enthält als Anhang eine vollständige Mühlschatzung, in der alles Zubehör der vier Mahlgänge und des fünften, im Trilles laufenden Schälgangs, aufgeführt sind 121.

 

Ab 1617 wird der Hieronymus *Hammer von Grethen (heute OT von Bad Dürkheim) als Müller in der Kaisersmühle genannt 122. Er er­hält 1617 den Erbbestand an der Mühle 123. Am 28.4.1617 bestätigte der „Hieronimus Hammer von St. Gräden under dem Stifft Lim­purgks bei Dürckheim an der Hardt ge­legen“ daß die Churpfälzisch Geistliche Güteradministration Heidelberg ihn „zu einem Müller in ih­rer Churf: B. Mühl, underhalb Lauttern gelegen, die Keißsers mühl genannt, die nechst nacheinander volgenden zehen Jahren lang“ er­nannt und er einen Bestands­brief erhalten hat, bei einer jährlichen Pachtzahlung von 65 Malter Korn und einer Kauti­on von „Tausend Gülden“ 124. Am 23.5.1617 leistet Velten Voltz, Gemeinsmann und des Gerichts zu Friedelsheim die Bürg­schaft für das Halbteil der Kau­tion von 100fl, die Hieronimus Hammer für die Kaisersmühle zu leisten hat 125. Am 23.5.1617 bestätigen der Leonhardt Honnert und Hannß Voltz „Innwohner und Gemeinszleut zu Seepach“, daß der kurfürstliche Landschreiber in Kaiserslau­tern „des Ersamen Hierony­mum Hammers unseres lieben Schwagers, zu einem Müller in die Kaisers Mühles zu Lauttern uff und an­genommen“, und daß sie „das halbig Theil [der Kaution], nemlich fünff hundert Güld“ übernehmen“ 126.

 

Die Ehefrau Hammers Apollonia NN ist am 25.8.1622 in Zweibrücken Patin bei der Taufe der Apollonia Kolb 127.

 

Am 13.10.1632 heiratet der NN., Kaisersmüller 128.

 

Im 30jährigen Krieg brannte die Kaisersmühle und lag bis 1685 öde, dann errichteten sie drei Männer wieder neu: Schultheiß Peter Sal­lin, der Schultheiß zu Erlenbach Kaspar Becker und der Neumüller Theobald Pfaff 129.

 

1663 wird die Mühle unter dem Kaiserswoog zu Kaiserslautern in den Akten der Churfürstlichen Güterverwaltung Heidelberg (CGA) ur­kundlich erwähnt 130.

 

Theobald *Pfaff († vor 1693) wird als „Kaisermüller“ in Kaiserslautern genannt 131. Er ist auch ab 1676 als Müller auf der Neumühle Kai­serslautern angegeben 132. Seine Witwe Ottilia Wagner (aus 3. Ehe) heiratet den Müller Hanß Peter *Voltz; der Sohn des Theo­bald Pfaff, der Stiefsohn des Voltz, Abraham *Pfaff macht auf der Kaisermühle seine Müllerlehre.

 

Am 12.2.1703 wird Hanß Peter *Voltz, der Müller auf der Kaisermühle, als Pate bei der Taufe des Johann Peter Pfaffe, dem Sohn des Spitalmüllers in Kaiserslautern, Henrich Pfaff. Voltz ist seit 1708 verheiratet mit Ottilia Wagner, der Witwe des Theobald Pfaff (s. Debold *Pfaff) 133.

 

Am 2.2.1706 nimmt die Bäcker- und Müllerzunft Kaiserslautern den Abraham *Pfaff zum mitzünftigen Müller an 134. Auch 1712 ist Abra­ham Pfaff als Müller auf der Kaisersmühle in Kaiserslautern. Am 6.11.1712 ist im reformierten Kirchenbuch von Otterberg als Pate einge­tragen“Abraham Pfaff, Keysersmüller 135. Er ist der Sohn der Maria Ottilia [Pfaff geb. Wagner], die am 17.12.1712 als Pa­tin im refor­mierten Kirchenbuch im Otterberg erscheint, eingetragen als „Maria Ottilia Müllerin von der Keysersmühle 136.

 

1737 wird Jakob *Seufer “von der Kayßers Mühl” als Pate bei der Taufe des Johann Jacob Schärer am 14.2.1737 im reformierten Kir­chenbuch Weilerbach eingetragen 137.

 

Nach dem Tod des Abraham Pfaff [† vor 1734 138] heiratet die Witwe [Anna 139] Margretha Pfaff geb. Krämer 140, den Müller Jo­hann Georg *Fleck 141 und bringt die Kaisersmühle mit in die Ehe. 1738 wird [Johann] Georg *Fleck als Erbbeständer auf der Kai­sersmühle genannt 142; er be­schwert sich am 5.10.1742 zusammen mit Stiftsmüller in Kaiserslautern, Heinrich *Schmitt, bei dem Oberamt Lau­tern, über die Er­höhung des Wasserfalls bei der Schloßmühle Kaiserslau­tern. Er wird von 1735-1744 als Müller auf der Kaisersmühle ge­nannt 143.

 

Um 1740 war Jakob *Hach als Müller auf der Kaisersmühle 144 [als angestellter Müller; ∞ mit Maria Salome Fleck, der Tochter des Erb­bestandsmüllers Johann Georg Fleck 145].

 

1759 wird der Müller Nicolaus Pfaff als Erbbeständer der Kaisersmühle genannt 146. Er ist der Stiefsohn des Kaisersmüllers Johann Ge­org Fleck 147. Dann müßte er aber der Stiefsohn des Müllers Abraham Pfaff gewesen sein. Ein Sohn „Nikolaus“ ist bei Abraham Pfaff nicht genannt 148, vielmehr wird ein Müller in Kaiserslautern Georg Nikolaus Pfaff als Sohn des Müllers auf der Neumühle in Kaiserslau­tern, Martin Pfaff genannt 149. Nikolaus Pfaff, wirtschaftlich heruntergekommen, konnte die Pacht nicht mehr bezahlen. Nach seinem 1772 erfolgten od ließ die kurfürstliche Hofkammer nach Trockenlegung des Kaiserwooges die Kaisersmühle verstei­gern 150.

 

Bis 1775 war Georg Friedrich als Temporalbeständer auf der Mühle 151, auf ihn der aus Trippstadt stammende Adam Ebelshäuser 152, der 1779 Vater von Zwillingen wird. Ihm folgte 1788 Friedrich (1) Schalk, Sohn des Müllermeisters in Pfaffenhof/Mittelfranken, Martin Schalk. Friedrich Schalk war durch seine Schafherden, die er bis gegen Paris trieb und dort verkaufte, zu Geld gekommen und ward nun Pächter auf der Kaisersmühle 153. Sein ebenfalls auf der Kaisersmühle wohnender jüngerer Bruder, der Müllersbursche Martin Schalk verheiratete sich am 29.11.1792 mit Maria Elisabetha, der Tochter des Neumüllers [Georg] Konrad Pfaff 154. Friedrich Schalk hatte 3 Söhne. Der Sohn Christoph Schalk starb 1830 unverheiratet 155, der Sohn Friedrich (2) Schalk zog auf die Erzhütten, die Mühle fiel an den [Johann] Jakob *Schalk, der die Kaisersmühle übernahm und seinem Vater als Beständer der Kaisersmühle nachfolgte 156. Die Tochter Katharina Schalk († vor 1830) war mit dem Papiermüller Peter *Altherr verheiratet 157.

 

Am 16.12.1830 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die Versteigerung der Kaisersmühle am 27.12.1830 annonciert: „... wird auf Ansuchen von 1. Jakob *Schalk, 2. Friedrich *Schalk, beide Müller auf Kaisersmühle bei Kaiserslautern wohnhaft, handelnd in ih­rem per­sönlichen Namen, und ersterer noch in seiner Eigenschaft als Nebenvormund des nachbenannten minderjährigen Peter Alt­herr, und 3. von Peter *Altherr, Müller, wohnhaft auf der Papiermühle bei Kaiserslautern, in seiner Eigenschaft als Vormund seines mit seiner verleb­ten Ehefrau Katharina Schalk er­zeugten Sohnes Peter Altherr, der zu dem Nachlaß von Christoph Schalk gehörende, ein für sich beste­hendes Ganzes bildende Ant­heil der sogenannten Kaisersmühle, bestehend in einem zweistöckigen Wohnhause, Scheuer, Stallungen, Waschküche, einer Borden­mühle, Mahl- und Oelmühle, einem dabei gelegenen Garten ... öffentlich versteigert“ 158.

 

Die Tochter NN. des Johann Jakob *Schalk heiratete den Handelsmann Friedrich Peter Gerlach, den Sohn des prot. Dekans Gerlach aus Kaiserslautern 159. 1864 wird Friedrich [Peter] Gerlach, „Müller und Oeconom a. d. Kaisersmühle“ als Mitglied des landwirt­schaftliche Vereins der Pfalz, Kan­ton Kaiserslautern, genannt 160. Er ist der Erbauer des um 1860 errichteten Wohnhauses bei der Kaisersmühle 161. Dieser Friedrich Gerlach wird auch im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 als Handelsmüller genannt 162.

 

Zeitgleich 1864 wird [Johann] Jakob Schalk, „Müller und Oeconom a. d. Kaisersmühle“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz aufgeführt 163. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird genannt der Handelsmüller Johann Jakob Schalk 164.

 

Von dem Sohn der Eheleute Gerlach, Rudolf Gerlach, kaufte die Stadtverwaltung Kaiserslautern im Jahr 1900 165. Die Mühle wurde 1912 stillgelegt 166 und diente zuletzt als Obdachlosenunterkunft diente 167. 1956 wurden die Gebäude abgerissen 168.

 

Müller auf der Kaisersmühle sind:

- um 1565 bis 1594 Hanß Bauer († 1594)

- ab 1617 Hieronymus *Hammer von Grethen

- ++++

- bis 1683 Theobald Klinz († vor 1683)

- vor 1693 Theobald (Debolt) Pfaff († vor 1693; seine Witwe Ottilia Wagner (aus 3. Ehe) heiratet den Müller Hanß Peter Voltz; der Sohn des Theobald Pfaff, der Stiefsohn des Voltz, Abraham Pfaff macht auf

der Kaisermühle seine Müllerlehre

- von ca. 1693-ca. 1706 Hanß Peter Volz, ∞ mit der Witwe Ottilia Wagner verw. Pfaff

- ca. 1706 bis vor 1734 Abraham Pfaff († vor 1734; seine Witwe Anna Margretha Pfaff geb. Krämer heiratet in 2. Ehe

den Müller Johann Georg *Fleck 169 und bringt die Kaisersmühle mit in die Ehe.

- ca. 1734 – ca. 1759 Johann Georg Fleck; auf ihn folgt sein Stiefsohn

- 1759 bis 1772 Nicolaus Pfaff

 

Karte:

- Dolch, Martin: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskun­de. 1 (2001), S. 147: Kaiserswoog und Kaisersmühle

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1238. 2: „Plan über die Cammeral-Erbbestands-, sogenannte Kaysers-Mühl“. Aufgenommen 1769 von J. Eti­enne

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 236

- Weber: Die Mühlen der Stadt Kaiserslautern, S. 55

 

Literatur/Urkunden:

- Dolch, Martin: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern: Wasserwirtschaft der Burgvogtei vor dem 30-jährigen Krieg; in: Kai­serslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 145-164

- LA Speyer Best. A2 Nr. 63: „Kaisersmühle, Geradelegung der Lauter von der Kaisersmühle ab“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 300: „Kaisersmühle, Graben zur Flösserei“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1232/1-3: „Acta so in drey Convoluten :/ betreffend den Kaiserswoog“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1232: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1607-1772“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1234: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1607-1608, 1685-1772

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1235: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1773-1775“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1236: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1774-1780“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1237/1: Kaisersmühle und dabei liegende Sägmühle, 1786-1793

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1237/2: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1780-1794“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1238: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 5 Convolut de ao 1773-1778, 1769, 1675-1707 (1715), 1695-1723, 1758-1791, 1769 Renovation“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1238/1: Kaisersmühle und dabei liegende Sägmühle, 1773-1774, 1786-1788

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1238/2: Kaisersmühle und dabei liegende Sägmühle, 1769

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1238/3: Kaisersmühle und dabei liegende Sägmühle, 1675, 1686, 1706-1715

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1238/4: Kaisersmühle und dabei liegende Sägmühle, 1695-1700, 1723

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1238/5: Kaisersmühle und dabei liegende Sägmühle, 1757-1758, 1775-1777, 1787-1791

- LA Speyer Best. A13 Nr. 179: Erbbestandsverleihung 1617 der sog. Kaisermühle bei der Stadt Kaiserslautern

- LA Speyer Best. A13 Nr. 180: „Mühle unter dem Kaiserswoog zu Kaiserslautern, 1663“

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Kaiserwoogs-Dammühle unterhalb Lauterns (Kaiserslautern); in: Nordpfälzer Geschichtsverein, 47, 1967, 54-57

- Weber, Friedrich Wilhelm: Kaisermühle und Dammühle unterhalb der Stadt Lautern; in: Heimatkalender für die Stadt und den Land­kreis Kaiserslautern 1964, S. 157 und 158

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Kaisermühle unterhalb der Stadt Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1965, S. 87 ff

 

 

- Klostermühle:

s. Spitalmühle

 

 

- Knochenstampfmühle Stephany:

 

+++weiteres klären+++

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H36 Nr. 345 (Landratsamt Kaiserslautern): Mühlenbetriebe: Entersweilermühle, Neumühle, Salingsmühle, Knochen­stampfmühle Stephany, 1831-1879

 

 

- Komturei- und Ohligmühle; auch „Mühle zur Mühlen“ (Mühlstraße):

s. auch Bordmühle vor der Fackelpforte (Bordenmühle „bei Mühlen vor der Fackelpforte“)

 

Gelegen auf dem der Gelände der ehemaligen Kammgarnspin­nerei 170 , auf der Pfennbach 171 unterhalb der Walkmühle gelegen 172.

 

Die Mühle wurde wohl im 13. oder 14. Jh. von der Comthurei Einsiedel angelegt. Sie war zunächst Mahlmühle und wurde noch 1488 als Comthureimühle bezeichnet 173.

 

Erstmals am 5.11.1452 wird die Komtureimühle bei der Erbbestandsvergabe an den Müller Henne Lormann und dessen Ehefrau Kathari­na er­wähnt. In der Urkunde vom 5.11.1451 heißt es u.a.: ... vergeben ihre Kaiserslauterer „mule, ane eyn die nest unden an der Walck­mulen unden an der staid zu Lutern gelegen, an Henne Lormann von dem Banne“ (Anm. aus Bann südlich von Kaiserslautern) und des­sen Ehefrau Katherinen im Erbbestand 174.

 

Der Name „Mühlen zur Mühlen“ wird erneut im Verkaufsbrief des Deutschordenskomturs Johann von Hahn vom 2.1.1488 als Bezeich­nung für den außerhalb der Stadtgerech­tigkeit auf Reichsboden liegenden Mühlenkomplex verwendet 175. Die Mühle bestand zeitweise aus mehreren Betrieben, es werden eine Mahlmühle, eine Ölmühle und die Bordmühle („Mühle zur Mühlen“) erwähnt. Am 2.1.1488 176 bzw. am 25.4.1488 177 wird die der Deutschordenskommende Einsiedel gehörende Komtureimühle in Kaiserslau­tern an die Stadt Kai­serslautern verkauft 178. Die Überschrift über die Verkaufsurkunde lautet: „Kauff briff uber die malmule unden an der wober walck mule geleg“ 179, d.h an der Walkmühle der Weberzunft gele­gen. Als Gegenleistung des Kaufvertrages überträgt die Stadt Kaiserslautern an die Deutschordenskomturei Einsiedel einen „Ewig­zins von 18 Malter gutt luter durß korns ... “ Dafür über­eignet Einsiedel eine Mühle, „genant des comentersmule, uswindig Keysers Luthern zur mulen aller nehst unden an der weber walck mulen“ 180. Die unterschiedli­chen Vertragsdaten rühren daher, daß der von Bürgermeister, Rat und Gemeinde ausgestellte Gegenbrief vom 25.4.1488 datiert 181.

 

Die Deutschordenskommende Einsiedel verkauft am 12.1.1495 jährliche Ewigzinsen von 18 Malter Korn an den Kaiserslauterer Bür­ger Blesin Scherer. In der Urkunde heißt es: „Den Zins haben ihre vorfarn von burgermeistern und rate zu Luterenn von der male mulln, ge­nannt des comethers mule, gelegen inwendig der statt Lutern undenn an der Webern walckmull ...“ 182

 

Die Mühle wird auch später „des compthers mühl“ genannt. Am 17.9.1509 vergibt sie der Rat der Stadt Kaiserslautern an Anthis Muller von Franckfort, Bürger von Kaiserslautern und seine Ehefrau Christina von Otterbach in Erbbestand gegen einen jährlichen Zins von vier Gulden 183.

 

Später gab es als „Mühle zur Mühlen“ (Mühlstraße) eine Sägemühle/Bordmühle 184. Da zeitgleich eine Mahlmühle erwähnt wird, hat es sowohl eine Mahlmühle, als auch auch eine gesonderte Bordmühle gegeben [s. auch Bordmühle „Mühle zur Mühlen“].

 

1565 wird im Gültregister des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern der „Jost zur Müelen“; er wohnte auf einer Mühle am Platz der spä­teren Kammgarnspinnerei 185. Ebenfalls wird dort genannt Juncker Gerhardts „son zur Müelen“ 186 und weiter der Wolff Henne „zu Mü­len“ 187

 

1566 ist der Adam Bauer tot; seine Witwe Ursula ist Inhaberin der Sägemühle „zu muelen“ (Mühlstraße); sie soll jedes dritte Bord an den Amtmann liefern 188. Ursula Bauer beschwerte sich am 15.3.1566 über die Neuerung in den Abgaben für ihre „Sägemühle zur Müh­len beim Stadtrat 189.

 

Am 15.6.1569 heißt es im Kaiserslauterer Ratsprotokoll: „Muller zu Muelens falsch belangen. Uff beschehene furbitt ist der be­scheidt, dieweil die muel stilsteht und den beckeren ir guet nit kann gevolgt werden, soll er uff ein schriftlichen urfriden uber zwen tag erledigt und sein falsch bei leibstraff verpotten werden“ 190. Und am 20.12.1569 wird im Protokollbuch notiert: Muller pacht. Der alt muller uff der Newmulen pitt umb stilstandt seines ausstendigen pachts halber. Ist der beschaidt, er sol mit seinen burgen furkom­men, alsdan werde man sich zimlicher ziel mit inen gemeinlich ercleern“ 191. Am 14.5.1570 wird im Protokollbuch notiert: „Jörg, der Altmuler zu My­len gewesen gewessen, diewei[l] er mit erlaubnis der obrigkeit von der mulen abgezogen, ein andern in die statt ge­stel[t], sol er dem spittalmeister nach marzal, dieweil die mule etlich wuchen leher gestanden, ehe der new uffgezogen, entrichten mit korn, waß es ertra­ge, damit der spittelmeister den zins vor vol verrechnen kunde“ 192.

 

Hans Kesselmeier [Anm.: 1566 als der „alte Bürgermeister“ erwähnt 193] aber beklagte sich am 13.7.1569, daß ihm der Müller „zur Müh­len“ sein Mehl und seine Kleien verfälscht habe. Er sei mit dem Betrüger vor die Zunft gekommen. Dabei sei der Müller bestraft worden. In einer Berufungsverhandlung wurden die Bäcker als Zeugen vernommen. Sie bestätigten, daß der Müller die Kleie mit Spreu ver­mischt habe. Daraufhin erhielt der Beklagte 8 Tage Turmstrafe anstatt der vorher verhängten Geldbuße von 5 Pfund Heller Silber 194.

 

1579 mußte die Stadt jeweils das sechste Bord an die Herrschaft abliefern 195.

 

In der Beforchung [= Grenzbeschreibung] der Wälder des Stifts Kaiserslautern durch den Forstmeister Philipp Velmann vom Jahr 1600 heißt es: „... vom Stein Nr. 26 oben an der Steinkaut weiter durch die Steinkaut hinunter auf die Lauterstraße neben dem Neuwo­og; die­se Straßen herein gegen die Mühle, „zur Mühlen“ genannt, so dem Spital zuständig“ 196.

 

Bis 1615 ist Hieronymus *Cuhn (Kuhn) als Müller „zur Mühlen“; er wird am 10.1.1615 als gewesener Müller „zur Mühlen“ (s. Bordmühle „Mühle zur Mühlen“ Kaiserslautern) bezeichnet 197. Am 10.1. 1615 wird Leonhard *Göpfhardt (Goppfhard) aus „Wol­troff“/Franken 198 als Müller auf der Sägemühle zur Mühlen (Mühlstraße) und Nachfolger des Hieronymus Cuhn bezeichnet 199. Am 17.4.1624 wird „Nickel Müller von Virth“ als Müller auf der Bordmühle „Mühle zur Mühlen“ ins Bürger­buch Kaiserslautern einge­tragen 200.

 

1626 wird Sebastian *Schneider († 16./26.3.1647 Kaiserslautern201) als Bordmüller „Zur Mühlen“ genannt; er stammt aus Werbeln bei Wadgassen und erhält am 4.4.1605 in Kaiserslautern Bürgerrecht; er wird 1611 geschatzt; Schneider ist 1626 Bordmüller und ver­kauft einen Garten bei der Mühle; zahlt 1627 Zins und 1629 Gebühr und wird am 7.9.1633 wegen seines Bürgerrechts ermahnt 202; ist Bord­schnitter „Zur Mühlen“ (Mühlgasse) in Kaiserslautern 203.

 

Ob die Mühle wurde im 30jährigen Krieg zerstört wurde, ist nicht überliefert, jedenfalls war sie bald nach Kriegsende wieder in Be­trieb 204. Nach Ansicht von Friedel 205 wurde die Bordmühle im 30jährigen Krieg zerstört206 und soll erst 1697 von den Gebrüdern Rettig wie­der aufgebaut worden sein.

 

Als Erben „des gewesenen Majors zu Pferd unter dem Gräfl. Wittgensteinischen Regiment“ Christoph Cuntz verkauft dessen Tochter Bar­bara Cuntz mit Einverständnis ihrer Mutter am 26.11.1658 die Bordmühle „bei Mühlen vor der Fackelpforte“ (auf dem Gelände der ehem. Kammgarnspinnerei 207) an den Schultheiß Johann Adam *Siegfriedt 208.

 

Am 27.4.1657 ist der aus Hohenecken stammende Zimmermann Conradt *Stadler als „Bordschnitter“ „bey Mühlen“ (Mühlstraße) in Kai­serslautern 209. Er erhält am 26.6.1671 im Einvernehmen mit dem Konsistorium 3 fl aus dem Almosenfonds, „weil er den durch Ver­wahrlosung geschehenen Brandschaden an der Bordmühle guten Teils wiederum ersetzen muß“ 210.

 

1664 ist Philipp *Voltz der Bordschnitter „zu Mühlen“ (Mühlstraße; er will sich ab 20.6.1664 für einige Zeit in Kaiserslautern aufhal­ten 211.

 

Im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-1697) zerstört, wurde die Mühle 1697 von den Brüdern Rettig als Ohligmühle [s. auch Walk- und Öl­mühle des Bartholomäus Rettich] wieder errichtet und 1726 an Ludwig *Lang, nunmehr eine Ölmühle (= Ohligmühle) verkauft 212. Lud­wig Lang, der zuvor Müller in Miesau war, betrieb die Ölmühle bis zu seinem Tode († vor 1731). Seine Witwe Catharina Maria Morian heiratet in 2. Ehe den Müller Georg Konrad *Weigand.

 

Die Mühle ist in der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern für 1738 enthalten; Erbbeständer war damals Georg Conrad Way­gand [s. *Weigand] 213. Dort heißt es u.a., die Mühle habe 2 Mahl- und 1 Ohliggang; sie sei Erbbestandsmühle der Stadt Kaiserslau­tern, wel­che der Vorfahre des Weigand, Ludwig Lang, von dem verstorbenen Forstmeister Franz Daniel Rettig käuf­lich erworben habe. Der Erb­bestandsbrief sei 1726 ausgestellt worden. Er habe jährlich an die Stadt zu entrichten 12 Malter Korn und 30 Kreuzer Pacht 214.

 

Auch 1750 werden dort Georg Konrad *Weigand Müllermeister und seine zweite Ehefrau, Anna Sibylla [Brand], genannt. Ein 1748 an der Mühle an­gebrachter Wappenstein erinnert an diese Familie 215.

 

Ein ganzes Jahrhundert waren Angehörige der Familie Weygand Inhaber der sog. Ohligmühle. In der Aufnahme aller Mühlen im Ober­amt Lautern von 1770/72 ist Henrich Weygand als Erbbeständer genannt. Einrichtung und Pacht waren unverändert geblieben. Es heißt noch, die Mühle habe „hinlänglich“ Wasser und sei „mittelmäßig“ mit Mahlgästen versehen 216. Für das Jahr 1800 wird die Witwe des Heinrich Weygand, Elisabeth, als Besitzerin der Mühle aufgeführt. Sie selber oder ihre Erben veräußerten das Mühlenan­wesen 217.

 

Ab 1825 versuchte der Kaufmann Böcking (wohnte Lauterstraße 16, Kaiserslautern) hier einen Großbetrieb aufzuziehen. Eine Knochen­mühle mit Kollergang wurde der Mühle angegliedert. Er betrieb auch das Mahlen von Steinen und die Herstellung von Dünge­mitteln 218. Nach einem Brand erwarb 1857 der Jurist und Leiter des Pfälzischen Zentralgefängnisses, Franz Flamin Meuth als Initia­tor einer Aktien­gesellschaft für die Errichtung einer Kammgarnspinnerei die Böcking'sche Mühle 219.

 

Literatur/Urkunden:

- Weber, Friedrich Wilhelm: Komturei- oder Ohligmühle im Bereich der heutigen Kammgarnspinnerei Kaiserslautern; in Nordpfälzer Ge­schichtsverein. 47, 1967, 31-34

 

 

- Lampertsmühle:

s. *Lampertsmühle bei Kaiserslautern

 

 

- Lauwen Mühle, Lohmühle:

s. auch Salingsmühle

 

Oberhalb der „Salinische Mühl“ lag die „Lauwen Mühl“, deren Erbbestand von 1609 stammt und die nicht mit der Salinische Mühle ver­wechselt werden darf. Die Lauwen Mühle bestand im 18. Jh. schon lange nicht mehr 220. Dort heißt es: „der Erbbestands Brief de ao 1609 besagt nicht des Salinische Mühl, als welche am Sauwoog gelegen. Sondern die Lauwen Mühl so ober dießer am Bruchw­oog gele­gen war, aber vorlängstens nicht mehr vorhanden ist.“

 

In einem Schreiben des Stiftsschaffners vom 2.12.1680 wird um „Ratification“ des jährlichen Zinses von 40 fl gebeten: “Habe mei­nes ... Berichts vom 10. Marty jüngsthin, eine Lohmühle betr:, welche die Rodgerber unfern der so genannten Papiermühlen vor etli­chen Jah­ren erbauet, gehors. Erinnerung thun sollen, daß vermög Forstmeister mündlicher Aussag Antecehser Römer [Anm. gemeint ist der Amtsvorgänger und Stifftsschaffner Franz Conrad Römer 221], der mit gdachtn. Rodgerbern accordiert, daß sie jährlich 40 fl Wasserfall Zins dem Stifft Lauttern zahlen sollten“ 222.

 

Die Lohmühle war zunächst eine halbe Stunde vor der Stadt gelegen. Am 24.11.1683 beantragten die Rotgerber von Kaiserslautern, diese Lohmühle abbrechen und auf die andere Seite der Stadt verlegen zu dürfen. In einem Aktenvermerk der kurpfälzischen Verwal­tung vom 1.12.1683 heißt: „... daß ihr underm 24te Novembr.: wege einer ohngefehr eine halbe stundt von der Statt gelegen Loh­mühl, welche die Rodgerber daselbst, auß Mangel Waßers abbrechen undt uf die anderer seithen der Statt, alwo daß Wasser etwas stärcker, versezen wolle ...“ 223. Der „Verwaltungs Konsens“ zum geplanten Abbruch und zur Verlegung der Lohmühle wurde am 12.12.1683 er­teilt 224.

 

 

- Mühle oberhalb des Kaiserswoogs:

am 22.4.1454 belehnt Pfalzgraf Friedrich I. denn Kune Eckebrecht von Dürkheim als Träger der Kinder des verstorbenen Simon von Lau­tern (ein Enkel des Ecke von Lautern) mit dessen Burglehen zu Lautern, nämlich dem Büttelamt und der Mühle oben am Kaisersw­oog 225.

 

Die Mühle stand möglicherweise im Bereich der späteren Neumühle oberhalb des Kaiserswoogs und ist zu unterscheiden von der unter­halb des Kaiserswoogs gelegenen Kaisersmühle.

 

 

- Neumühle:

am Neuwoog gelegen 226; die Neumühle liegt an der Lauter oberhalb der Kaisersmühle, „eine halbe Stunde von der Stadt, welcher sie auch zuständig ist“ 227. Die Mühle stand früher in der Lauterstraße 98 in Kaiserslautern, nördlich von Westbahnhof Kaiserslautern 228. Die Neumühle wurde 1912 stillgelegt und 1986 abgebrochen 229. Heute befindet sich hier der „Neumühlepark“.

 

Die Mühle lag an der Lauter oberhalb des Kaiserswoogs 230.

 

Die Mühle wurde angetrieben vom Wasser eines Mühlteichs, der von der Komturei- oder Ohligmühle (spätere Kammgarnspinnerei, jetzt Kulturzentrum Kammgarn) kam und durch den Mittelbach verstärkt wurde, sowie durch die heute kanalisierte Lauter, deren Bachbett sich parallel zur Lauterstraße hinzog. Von den im Rechteck angelegten alten Gebäuden blieb nur eines der beiden ursprüng­lich zur Müh­le gehörenden Wohnhäuser 231. Dieser Mühlteich, der Neuwoog wurde angelegt aufgrund einer Genehmigung von Pfalzgraf Philipp I. vom 3.10.1485 232.

 

Im Jahre 1485 erteilte die kurfürstliche Verwaltung die Erlaubnis, das Bruchgelände oberhalb der Kaisermühle in einen Fischweiher um­zuwandeln, der den Namen „Neuwoog“ erhielt im Unterschied von dem etwas weiter lauterabwärts gelegenen Kaiserswoog 233. Um 1580 wurde hierauf Kosten der Stadt eine Bordmühle erbaut und im Erbbestand vergeben. 1611 war Heinrich Mockh der Müh­lenpächter 234. Etwas anders zeitlich eingeordnet bei Friedel 235: Nach 1559 als „Neue Mühle“, am „Neuwoog gelegen“, entstanden, war sie Säge­mühle und wird 1600 in Vellmanns Be­forchung er­wähnt. Zunächst war der Mühlenbetrieb ein Verlustgeschäft und kein Müller konn­te sein Auskommen finden 236.

 

1566 ist Petter „der Müller“ als Müller auf der Neumühle 237.

 

Bis 1569 war Martin Stultzfuteß als Müller auf der Neumühle 238. Er ist etliche Malter Pacht schuldig geblieben, wie sich aus dem Kai­serslauterer Ratsprotokoll vom 1.10.1569 ergibt. 239.

 

Am 20.9.9.1569 heißt es im Kaiserslauterer Ratsprotokoll: „Muller uff der Newmuelen. Velten Biechner ist heudt dato anstatt Martin Stultzfuteß zu einem muller uff die Newmul angenommen worden ...“ 240. Velten *Biechner der Neumüller in Kaiserslautern wird 1571 abgelöst 241.

 

1570 wurde die Mühle bereits als baufällig bezeichnet 242.

 

1611 ist der Müller auf der Mahlmühle [später Papiermühle] Heinrich *Mack, als Müller auf der Neumühle bei Kaiserslautern 243 und wird 1611 mit einem Vermögen von 400 fl geschatzt 244.

 

Um 1619 war Hanß *Wüllerich (Willrich) der Neumüller in Kaiserslautern. Er wird am 3.3.1619 und 1626-29 im Audienzprotokoll in Kai­serslautern genannt; am 30.3.1620 macht er eine Forderung gegen den Caßel Müller (= Hans Casimir *Müller; um 1620 Bä­cker und Müller in Kaiserslautern) geltend 245.

 

Am 9.6.1633 wird Johannes *Cuhn als Neumüller in Kaiserslautern bezeichnet 246.

 

Bei der Belagerung der Stadt 1635 durch die kaiserlichen Kroaten wurde die Mühle während des „Kroatensturms“ niedergebrannt. 1639 mit der Besetzung der Stadt durch Franzosen setzte der erste Wiederaufbau ein. Damals zog (Hanß) Konrad *Lettenbauer nach Kaisers­lautern und baute die Neumühle wieder auf 247.

 

Am 6./16.2.1644 klagt „Peter von Morlautern“ in Sachen Neumühle 248.

 

Im Kaiserslauterer Ratsprotokoll vom 12.9.1566 heißt es: Kornmeyster zeigten an, der Newmuller ließ seine gulten uffwachen und were bei ime kein bezahlung zu erlangen. Beggerten bescheidt, weß sich gegen ihme verhalten sollten … Ist inen der bescheidt wor­den, sie sollen leudt bestellen und die fruchten, so er eingefurtt, au[ß]tröschen lassen, das der statt davon ir ausstandt geliffert werde, und sol­len uff einen anderen muller bedacht sein“ 249. Am 21.11.1566 heißt es hierzu: „Petter der müller uff der Newmulen ist seiner aussten­digen gulten halb von der Mulen furgefordert worden und uff sein demutigs pitten um weittere dilation, auch furgewandte be­schwernus, zeit buß uff Weiennachten zugelassen ...“ 250.

 

1647 wurde die Neumühle dem Müller (Anm.: Hans) Konrad *Lettenbauer zunächst unentgeltlich überlassen 251. Um 1654 ist Hanß Conradt Lettenbauer der Müller in der „ne­wen Mühle“; seine Tochter Lisabeth Lettenbauer ist am 27.3.1654 in Enkenbach Patin bei der Taufe der Anna Maria Lisabeth Henn 252 [Anm.: ∞ err. mit Jo­hann Theobald *Klintz]). Am 17.3.1663 heißt es im Bürgerbuch Kaiserslau­tern: „Hans Debelt Klintz, des Neumüllers Tochterman und weilandt … Klintzen geweßenen Bortschnitters uff der Key­sersmühl ehelicher Sohn, ist burger worden und hatt Pflicht geleist wie bräuchlich“ 253.

 

1670 ist der aus dem Jülicher Land stammende Hans Peter *Loth der Müller (Anm.: wohl als Lehenspächter des Müllers Lettenbauer ?) auf der Neumühle. Bereits 1676 ist Debolt *Pfaff der Betreiber der Neumühle. Die Neumühle blieb in der Folge bis 1877 im Be­sitz der Müllerdynastie Pfaff 254, die 1601 aus Frohnhofen bei Kusel nach Kaiserslautern gekommen war 255. Pfaff war 1667 Stifts­müller in Kai­serslautern und wollte bereits am 13.8.1667 die Neumühle über­nehmen. Dies schei­terte. Pfaff wurde in der Folge Schloßmüller in Kai­serslautern und wird am 17.12.1672 als „jetziger Schloßmül­ler“ genannt. Er über­nimmt am 19.1.1674 auf zu­nächst 6 Jahre die Neumüh­le (als Nachfolger des Hans Peter Loth). 1691 ist Pfaff der Kaisermüller in Kaiserslautern 256.

 

Zuvor hatte Ullrich *Martten, ein Müller von Matteswill, Berner Gebiet, war am 10.1.1666 einige Zeit Beständer einer Mühle in „Billig­kamm“ (= Billigheim), nunmehr in der Bord- und Mahlmühle bei „Leiningen“, erklärt, er wolle die Neumühle bei Kaiserslau­tern überneh­men. Es kam am 11.1.1666 zum Vertragsschluß mit Martten über die Neumühle. Dieser kündigte bereits am 19.5.1666 den Vertrag, da er sich nicht halten könne 257.

 

Nach a.A. übernahm nach Lettenbauers Tod erst im Jahre 1676 Theobald (Debold) *Pfaff die Mühle. 258. Nun bleibt die Mühle im Besitz des Müllergeschlechts Pfaff, das 1601 aus Frohnhofen bei Kusel nach Kaiserslautern gekommen war 259.

 

Im Schatzungsprotokoll 1684 heißt es: „Item: Eine Mühl unten am Newwag gelegen“ 260.

 

1688 ist Hans Velten *Pfaff der Neumüller; seine Frau kommt mit einer Tochter nieder, die wegen der französischen Belagerung der Stadt Kaiserslautern auswärts getauft werden mußte. Die Taufe erfolgte am 26.9.1688 in Wörsbach durch den lutherischen Pfarrer von Heimkirchen 261. Hans Velten Pfaff wird am 9.4.1696 als Spitalmüller in Kaiserslautern genannt 262. Nach dem Tod des Müllers Theobald *Pfaff († 1693 oder vorher) übernimmt dessen Sohn Hans Martin *Pfaff als Be­triebsnachfolger und Müller (Temporalbe­ständer ?) die Neumühle. Dieser erneuert am 25.4.1696 den Bestand um drei Jahre 263.

 

Heinrich *Pfaff, der frühere Spitalmüller in Kaiserslautern, ist später (vor 18.3.1707) Müller auf der Neumühle. Am 28.5.1728 ver­leiht die Stadt ihm und seiner Frau Dorothea die Neumühle. Baut bei der Neumühle 1729 eine Schleifmühle, 1731 eine Walkmühle 264.

 

Sein Sohn Johann Adam (1) Pfaff 265 wird 1731, 1733 und auch 1738 als Müller und Erbbeständer auf der Neumühle in Kaiserslau­tern genannt 266. Seine Ehefrau Susanna Münch ist bereits am 13.10.1724 ist bei der Taufe der Johann Henrich Simchen (Eltern: Lud­wig Simchen und Philippina geb. Pfaffin aus Morlautern) in der deutsch-reformierten Kirche in Otterberg als Patin die „Susanna Pfaffin von der Neumühle bei Lautern“ 267.

 

Peter Henrich *Pfaff, der Sohn des Johann Adam (1) *Pfaff 268 ist um 1760 Müller auf der Neumühle in Kaiserslautern 269. Er er­scheint am 30.1.1760 als Gutachter in einer Bewertung der Mühle am Woogdamm in Rodenbach bei Kaiserslautern 270. Am 4.1.1753 besiegelt der Stadtrat Kaiserslautern den Übergang der Neumühle Kaiserslautern an Peter Heinrich Pfaff. Hat die Neumühle von seinen Geschwis­tern um 4000 fl gekauft. Am 27.10.1760 ist er seinen Geschwistern Konrad Georg *Pfaff und Margaretha noch 2300 fl schuldig. Beide verlangen ihr Geld. Peter Heinrich Pfaff will, deshalb eine Hypothek von 2000 fl auf seine Mühle aufneh­men. Geldgeberin ist die Witwe des Dr. Faber aus Mannheim. Der Stadtrat Kaiserslautern stimmt unter Bedingungen zu. Da das Geld nicht für die Befriedigung aller For­derungen reicht, fordern die Geschwister am 15.11.1760 ggfs. die Versteigerung der Mühle. Am 24.4.1764 verkauft Peter Heinrich die Neumühle an seinen Bruder Konrad Georg *Pfaff um 4000 fl. 271

 

Auf diesen folgte dessen Bruder Konrad Georg *'Pfaff († 8.4.1798 Neumühle Kaiserslautern). Dieser kaufte von seinem Bruder Peter Heinrich Pfaff um 4000 fl die städtische Erbbestandsmühle [Neumühle] und erhielt am 25.4.1764 den Erbbestandsbrief aus­gestellt .272

 

Im Bürgerrechtsregister von 1800 werden zwei Eigentümer der geteilten Neumühle genannt, nämlich Carl Pfaff(„meunier“ Mahl­müller) und Heinrich Pfaff („foulon“ = Sägmüller) 273.

 

Seine Witwe Catherine Doenges [Anm.: Elisabetha Katharina Dinges] und die übrigen Erben ließen zur Auflösung der Erbengemein­schaft eine öffentliche Versteigerung am 19.2.1818 durchführen. Im Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 8 vom 29.1.1818, S.35/36 wird die Versteigerung annonciert: „Ein Wohnhaus an der Straße nach Katzweiler und Otterbach gelegen, nebst der darunter befindli­chen, ehemaligen Leder- und Tuchwalkmühle, welche leicht zu einer Schneidemühle hergestellt werde kann, auch mit Scheuer, Stal­lung und Hofgering ...“ 274.

 

1829 finden wir Franz Pfaff, den Onkel des Fabrikanten Georg Michael Pfaff, als Sägemüller auf der Neumühle 275.

 

1834 waren die Gebäude veraltet und wurden von Carl Pfaff 1834 neu erbaut 276.

 

Am 3.11.1837 wird im Neustadter Wochenblatt die Versteigerung angekündigt: „.. läßt Hr. Valentin Karsch, Gutsbesitzer und Handels­mann zu Kaiserslautern wohnhaft, die hierunter beschriebenen, im Banne von Kaiserslautern gelegene Immobilie freiwillig an den Meist­bietenden … versteigern; als: die sogenannte Neumühle, bestehend 1) in einem Wohnhaus mit Scheuer, Stallung, Schopp und Hofge­ring, sammt einer dabei gelegenen Schneidmühle … . Diese mühle ist gelegen an dem Lauterbache, ¼ Stunde unterhalb der Stadt Kai­serslautern, unmittelbar an der daselbst vorbeiziehenden Lauterstraße in dem schönen Lauterthale ...“ 277.

 

Daraufhin kaufte Carl Pfaff die andere Hälfte der Mühle und vereinigte wieder die ganze Mühle in seiner Hand 278. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird genannt der Handelsmüller Carl Pfaff 279.

 

1877 brannte ein Teil der Mühle ab, der Besitz wurde versteigert und von Carl Müller erworben. Die Mühle mußte 1893 wegen des Ka­nalbaus in Kaiserslautern ihr Wasserrecht für 6000 Mark Ablösesumme der Stadt überlassen. Von der Familie Müller wurde die Mühle im Dampfbetrieb dann als Sägemühle nebst ei­nem Schälgang (Schrotmühle) betrieben 280. Die Neumühle wurde 1912 stillge­legt und 1986 abgebrochen 281.

 

Müller auf der Neumühle sind:

- 1566 Petter „der Müller“

- 1569 bis 1571 Velten *Biechner

- 1611 Heinrich Mack/Mockh

- um 1619 Hanß *Wüllerich (Willrich)

- 9.6.1633 Johannes *Cuhn

- 1635 Zerstörung der Neumühle im Kroatensturm

- 1639 Wiederaufbau der Neumühle durch (Hanß) Konrad *Lettenbauer

- 1670 Hans Peter Loth (Anm.: wohl als Lehenspächter des Müllers Lettenbauer ?)

- 19.1.1674 Debold (Theobald) Pfaff als 6jähriger Temporalbeständer

- 1688 bis 1693 (?) Hans Velten *Pfaff

- ab 1693 bis mindestens 1699 Hans Martin Pfaff (Sohn des Debold Pfaff)

- vor 18.3.1707 bis ca. 1731 Heinrich *Pfaff († um 1731); Vater des Müllers Johann Adam (1) Pfaff

- ab 1731 Johann Adam (1) Pfaff; Vater des Müllers Peter Heinrich Pfaff;

- um 1760 Peter Heinrich Pfaff; verkauft 1764 die Neumühle an seinen Bruder Konrad Georg Pfaff

- ab 25.4.1764 Konrad Georg Pfaff

 

Karte:

- Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 147.

 

Photo:

- Die Rheinpfalz Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10.1986: “Auf die Neumühle wartet die Abbruchfirma“

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Neumühle unterhalb der Stadt Kaiserslautern; in: Nordpf. Geschichtsverein. 47, 1967, S. 27: „Neu­mühle heute“ [Anm. 1967].

 

Literatur/Urkunden:

- Die Rheinpfalz Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10.1986:“Auf die Neumühle wartet die Abbruchfirma“

- Küchler, Julius: Die Neumühle (Anm.: in Kaiserslautern); in: Pfälzische Geschichtsblätter +++klären: Jahrgang++++, S. 190,

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1231/14: „Renovation der unter der Neumühle und Stadt Lauterer Grenzscheid, oberhalb dem Kaiserswoog lie­genden Wiesen, 1767“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1243/3: „Acta in Sachen des städt: Erbbeständers der Neumühle ./. die Stadt, 1788“

- LA Speyer Best. H36 Nr. 345 (Landratsamt Kaiserslautern): Mühlenbetriebe: Entersweilermühle, Neumühle, Salingsmühle, Knochen­stampfmühle Stephany, 1831-1879

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 235

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Neumühle unterhalb der Stadt Kaiserslautern; in: Nordpf. Geschichtsverein. 47, 1967, 27-30

 

 

- Ölmühle:

die Mühle lag auf dem Gelände der heutigen Kammgarnspinnerei 282.

 

Eine Ölmühle wird schon 1488 in Kaiserslautern erwähnt; sie lag auf nahe bei der Komtureimühle und der Walkmühle, auf der ande­ren Seite des Bachs. 1488 im Verkauf der Komtureimühle durch die Deutschordenskommende Einsiedel an die Stadt Kaiserslautern heißt es: Dabei war ein Haus, vorzeiten eine Mahlmühle; und jenseits der Bach: ein Anwesen (gehuß), vorzeiten eine Ölmühle 283.

 

Am 2.8.1488 wird die der Deutschordenskommende Einsiedel gehörende Komtureimühle in Kaiserslautern an die Stadt Kaiserslau­tern verkauft. Die Überschrift über die Verkaufsurkunde lautet: „Kauff briff uber die malmule unden an der wober walck mule geleg“ 284, d.h an der Walkmühle der Weberzunft gele­gen. Als Gegenleistung des Kaufvertrages überträgt die Stadt Kaiserslautern an die Deutschor­denskomturei Einsiedel einen „Ewig­zins von 18 Malter gutt luter durß korns ... “ Dafür übereignet die Deutschordenskom­mende Einsie­del eine 1) Mühle, „genant des co­mentersmule, uswindig Keysers Luthern zur mulen aller nehst unden an der weber walck mulen ... 5) eine oleymulen, die gheinu­ber jhensit der bach gelegen, mytt allen iren rechten, wasserfall, zugehördig und ge­rechtigkeytt ...“ 285.

 

Hanß Velten Pfeyffer aus Rodenbach bewarb sich 1697 als Käufer der zerstörten Mühle, schloß aber den Kaufvertrag nicht ab 286. Pfeyf­fer ist in der Schatzungsliste von Rodenbach 1683/84 aufgeführt und war der vermögendste Einwohner des Dorfes 287.

 

Abbildung:

- Friedel, Heinz: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 88: Blick von Westen auf die Stadt (um 1830), vorn die Ohligmühle..

- Friedel, Heinz: Kaiserslautern einst und jetzt, S. 202: Ohligmühle, nicht datiert

 

 

- Ölmühle des Bartholomäus Rettich:

s. Walk- und Ölmühle

 

 

- Papiermühle:

sie an der Stelle der ehemaligen Bordmühle des Prämonstratenserklosters (im heutigen Volkspark gelegen) entstanden, die 1616 in eine Papier­mühle umgewandelt wurde 288. Die Mühle lag am Papiermühlwoog 289.

 

Papier wurde darin nur im 17. Jh. und da auch nur zwei Jahrzehnte gemacht. Sonst war sie seit dem Mittelalter eine Mahl- und Säge­mühle, der zeitweise eine Ölmühle angeschlossen war 290.

 

Die Bordmühle des Prämonstratenserklosters [auch: Mühle zur Warte) brannte 1579 ab. Die Mühlstatt wurde dann 1603 von der Geistli­chen Güteradministration an den Stiftmüller Heinrich Mackh verliehen und dieser verpflichtet, eine Mahlmühle zu errichten. Der Stifts­müller in Kaiserslautern, Heinrich *Mack 291, erhielt am 26.1.1603 einen Erbbestandsbrief, auf dem Platz einer abgebrann­ten Mühle eine Mahlmühle [die spätere Papiermühle] zu errichten 292. Mackh verkaufte bereits 1614 die Mühle an begüterten Stadt­schreiber Johann Beyer [auch Bayer; späterer Ausfauth in Neustadt] 293. Mack beauftragte den Zimmermann Siegmundt Engelhardt, seinen „neuen Müh­lenbau“ entsprechend herzurichten 294, was dieser jedoch nicht zur Zufriedenheit seines Auftragsgebers erledigte 295. 1616 erhielt Beyer dann die Konzession, eine Papiermühle zu betreiben sowie die erforderliche Konzession zum Sammeln von Lumpen (Hadern). Der tech­nische Betrieb wurde von dem Papiermacher Hildebrandt geleitet 296.

 

Hierzu heißt es anläßlich der Erteilung einer späte­ren Erbbestandsbriefs am 8.11.1656 durch Kurfürst Ludwig von der Pfalz an Nickel Stephan: „... nach dem Unser Stifft Lau­tern einen MühlPlatz Vor der statt Lauttern Eigenthumlich liegen hat, so hir beuor eine Segmühl gewesen, hernach als sie abgebrandt der ledige Platz Henrich Mackh bürgern undt stifftsmüllern zu Lauttern, laut darob den 26. January Anno 1603 außgestelten Erbbestandsb­riefs der gestalt Erbbestandsweiße kaufflich über laßen, daß er wieder eine Mahl­mühle darauff bauen, undt zur Erb­pfacht .... fünff Malter Korn jährlich an Martini entrichten solte, der seiner daran habende Überbe­ßerung Ao 1614 an Johann Beyern Churfürstl. Pfaltz Stifftsschaffneren zu Lauttern anderweitlich Kauffweiße begeben, undt Ao 1616 hernach uf sonder bah­re Concessi­on eine Pa­piermühle darauß gemacht, selbige aber bey ver wichenem Krigsweßen in grundt Ruinie­ret worden, undt obge­dachten Jo­hann Beyers Erben ihre daran habende Überbeßerung Unserem itzigen Stiffts Müllern zu Lauttern Nickel Steffen ... kauf­weiße Über­laßen, undt derselbe beyten, daß wir darin gnds: wolten Consentirn, undt ihme einen Erbbestands­brieff außfertigen laßen Untert­hänigste ansu­chung gethan ...“ 297 Am 15.12.1631 wird dem Johann *Beyer die erbbeständliche Er­laubnis erteilt, „daß er aus seiner zu Lauter habender undt erbauter Mhalmühl eine Papier mhuelen anrichten“ zu können 298. Johann Beyer war von 1609-1613 Stadtschrei­ber in Kaiserslautern; wird 1611 geschatzt bei einem Vermögen von 1600 fl. Bür­geraufnahme in Kaiserslautern am 14.12.1605; hinter­legt am 29.7.1611 beim Stadtrat von Kaiserslautern ein verschlossenes Testam­ent für sich und seine Ehefrau Clara Wentz; ab 23.8.1613 Stiftsschaffner in Kaiserslautern; ab 2.5.1615 Ausfauth in Neustadt 299.

 

Am 16.12.1617 wohnt der wegen Konkurses aus der Kaiserslauterer Bürgerschaft ausgeschlossene ehemalige Metzger in Kaiserslau­tern, Conradt Amling († vor 7.5.1625) auf der Papiermühle 300.

 

Die Papiermühle war aber nur ca. 20 Jahre als solche in Betrieb und ging dann in Wir­ren des 30jähri­gen Krieges unter 301. Nach dem 30jährigen Krieg war sie Mahlmühle und Säge­mühle 302.

 

Zum Zustand der Papiermühle heißt es bereits in einem Aktenvermerk vom 20.3.1656: „Dieße Mühle ist erstlich eine Mahlmühle gewe­ßen, und hat in das Stifft Lautern Jährlich 5 mltr Korn geben, ist hernach zur Papiermühl gemacht worden, ietzund gantz ruiniert, undt wird berichtet daß Johann Beyers Wittib nach dem sie etwas in abgang kommen, dieselbe Vollends einreißen laßen, undt die ma­terialia verkaufft, weil sich nun deren bißher niemandt angenommen, hat Verwaltung Stiffts Schaffner zu Lautern anbefohlen, sich nach Läuten umzusehen, die sie auf ihre Kosten wiederumb in Bau bringen ...“ 303.

 

Ein solcher Interessent wird gefunden. Am 8.11.1656 erteilt der Kurfürst Ludwig von der Pfalz einen Erbbestandsbrief an Nickel *Ste­phan. Darin heißt es: „... nach dem Unser Stifft Lautern einen MühlPlatz Vor der statt Lauttern Eigenthumlich liegen hat, so hie beuor eine Segmühl gewesen, hernach als sie abgebrandt der ledige Platz Henrich Mackh bürgern undt stifftsmüllern zu Laut­tern, laut darob den 26. January Anno 1603 außgestelten Erbbestandsbriefs der gestalt Erbbestandsweiße kaufflich über laßen, daß er wie­der eine Mahl­mühle darauff bauen, undt zur Erbpfacht .... fünff Malter Korn jährlich an Martini entrichten solte, der seiner daran ha­bende Überbeße­rung Ao 1614 an Johann Beyern Churfürstl. Pfaltz Stifftsschaffneren zu Lauttern [= Johannes Bayer, s. *Beyer 304] anderweitlich Kauff­weiße begeben, undt Ao 1616 hernach uf sonder bahre Conces­sion eine Papiermühle darauß gemacht, selbige aber bey ver wichenem Kriegsweßen in grundt Ruinieret worden, undt obgedachten Johann Beyers Erben ihre daran habende Über­beßerung Unserem itzigen Stiffts Müllern zu Lauttern Nickel Steffen ... kaufweiße Über laßen, undt derselbe beyten, daß wir darin gnds: wolten Consentirn, undt ihme einen Erbbestandsbrieff außfertigen laßen Un­terthänigste ansuchung gethan ...“ 305

 

Diese Darstellung ist aber nicht vollständig und damit unkorrekt. Der Eigentumsübergang erfolgte nicht durch die Erben des Ratsschrei­bers Johann *Bayer an den Stiftsmüller Nickel Stephan. Vielmehr übergaben die Erben, die „beyerischen Kinder“ die Papier­mühle „vor der Statt“ zunächst am 30.6.1633 in einem vierjährigen Pachtvertrag zwischen „Johann Paul Flemischen itzigen Ratsschreib­ers Zu Pe­dersheim, und beyerischen Kindern“ 306. Die Pachtzeit lief von „Johannes Baptista dießes 1633 Jahrs [Anm.: = 24.6.1633] uff vier Jahr lang biß uff ermelte Zeit 1637 ...“ 307. Dann wurde die Mühle an Jo­hann Paul Flemming verkauft. Auch nach dessen Tod 1649 verblieb die Papiermühle bei dessen Witwe Anna NN., verh. Flemming, welche die Mühle zunächst mehrere Jahre weiterbetrieb und die „durch das leidige Kriegswesen totaliter Ruinierte Erbliche Papier­mühle“ erst am 16.8.1656 veräußerte 308.

 

Am 16.8.1656 verkauft Anna Flemichin (s. *Flemming) für sich und ihre Tochter die Papiermühle in Kaiserslautern an den Müller Nickel *Stephan 309. Anna Flemming war die Witwe des „spanischen Landschreibers“ in Kaiserslautern (Johann Paul Flemming, † 17.6.1649). Aus der Ehe stammt die Tochter Anna Margaretha Flemming 310.

 

Bis zu seinem Tod am 14.11.1678 war Nickel Steffan/*Stephan Papiermüller in Lautern. 1662 heiratet der spätere Schultheiß des Kübel­berger Gerichts, Jost *Wagner, die Anna Maria Steffan, Tochter des Papiermüllers Nickel Steffan/*Stephan 311. In einem Schrei­ben [der Stiftsschaff­nerei Kaiserslautern ?] vom 25.7.1679 an die Landschreiberei Kaiserslautern heißt es: „Demnach d Ambtsschrei­ber Zu Lau­tern anhe­ro berichtet, daß d Schultheiß zu Schönenberg Jost *Wagner neben seinem Schwager die Papiermühl zu gedcht. Lautern, wel­che Ihme Zum Halb Theil zustehe“ wird neu einrichten, „ darin aber noch anderthalb od Zwey Jahr Zeit [benötige] ... und dabey bedeut­e, daß gdgst Herrschafft Ihme im Nothfall mit einem Vorschuß an Geld und sonsten beförderlich seye ...“ 312.

 

Mit einer nicht datierten Supplik von 1679 [err.] wendet sich der Schultheiß des Kübelberger Gerichts, Jost Wagner, an die kurpfälzi­sche Verwaltung. Es sei ihm vor einigen Monaten angedeutet worden, daß Kurpfalz beabsichtige, im Oberamt Lautern eine Papier­mühle zu errichten. Wagner weist daraufhin, daß er „ahn der alten Papiermühl alhier“ zu einem Drittel [!] beteiligt war. Er könne die übrigen 2/3 erwerben und ein neues „Papierwerck“ errichten. Es bestünde jedoch ein „obstacular“ darin, daß unterhalb der Papier­mühle Lautern mit Genehmigung des gewesenen Stiftsschaffners Römer [Franz Conrad Römer, um 1627 - † 2.7.1705 Kaiserslautern im Alter von 78 Jah­ren; ab 1656 Collektor und Zahlmeister 313] eine Lohmühle errichtet worden war, deren Stauwehr die Wasserkraft der Papiermühle stark beeinträchtige. Wagner bittet deshalb darum, die Lohmühle zu entfernen. Er sei bereit, den bisher dort gezahl­ten Wasserfallzins zu übernehmen 314. Am 3.1.1680 erging daraufhin an den Landschreiber in Kaiserslautern der Befehl, die Angele­genheit zu prüfen und ausführlich zu berich­ten 315. Bereits am 8.1.1680 bestätigt der Landschreiber zu Lautern der kurfürstlichen Ver­waltung die Angaben des Jost Wagner zur Lohmühle und verweist ergänzend auf die Ausführungen zum erforderlichen Kapitalbe­darf von 400 fl bei Ausbau der Papiermühle gemäß dem Wagnerschen Schreiben vom 25.7.1679 316. Ergänzend teilt der Landschrei­ber am 2.12.1680 mit, daß der von der Lohmühle gezahlte Wasserzins sich auf jährlich 40 Xer be­läuft 317. Wagner hat offenbar das „Papierwerk“ erneuert. In den Folgejah­ren tat sich dar­über hinaus wenig, was wohl damit zusammenhängt, daß innerhalb der Erben­gemeinschaft nach Nickel Stephan, keine Einigung über die Übernahme der Papiermühle durch Jost Wagner erzielt worden war und insb. der Miterbe und Stiftsmüller in Kaisers­lautern, Hans Wendel Stephan hiermit nicht einverstanden war. Am 14.9.1684 ließ dar­aufhin das Oberamt Lautern dem Stiftmüller Ste­phan einen oberamtlichen Befehl zustellen. Darin heißt es: „Demnach der alhiesige Stiftsmül­ler Wendel Stephan deme underm 26 Aug. jüngsthin ahn ihn ergangenen Oberambtlichen Decret zu schuldiger Folge sich mit seinem Schwager Jost Wagnern Schultheißen des Kü­belberger Gerichts ratione seines ahn der gemeinschaftlichen Erbbestands sogenanten Papiermühl habenden 1/3 dato noch nicht vergli­chen, sondern dem in erml. Decret profigierten Termin vor vier Wochen also still­schweigend vorbey streichen laßen, gedch. Wagner aber uf endliche Außmahnung derselben ohnablässig sollicitiert, alß wur­de ihme Stephan durch zum endlichen Termin ... noch Dienstag alß 21. dieses hiermit angesetzt und mithin frey gestellet, ob er uf be­sagtem Tag bey Oberambt ... Wagner für seine 2/3 der ausgeleg­ten 900 fl entweder baar bezahlen , od aber ihme sein 1/3 umb 450 fl überla­ßen ...“ 318. Auch hierauf reagierte der Stiftsmüller Stephan nicht. Am 28.9.1684 erging daher eine weitere oberamtliche An­ordnung: „Dem alhiesigen Stiftsmüller wird hiermit endlich anbefohlen, daß er bey bei ahnbedrohter Straff nechste Dienstag 4 gbr bey Oberambt erscheine und die 900 fl vor die 2/3 Mühlen Schultheißen be­zahle, od aber sich von selbigem bezahlen lasse“ 319.

 

Nunmehr reagierte der Stadtmüller Johann Wendel Stephan endlich. Mit einem undatierten Schreiben wandte er sich an das Oberamt Lautern und führte aus: „... bekandt wie daß mein Vater seel: Niclaus Stephan die vor der Stadt Lautern gelegene Vnd in dem vorigen 30. Jährigen Krieg gantz ruinierte Papier Mühl vor 27 Jahren Erblich Bestandts Vnd auff den wüßten Platz eine Frucht vnd Mahl­mühl von grund auff erbauet hat. Nachdem nun derselbe vor 6 Jahren im Bett ent­schlafen Vnd 3 Kind hinterlaßen nemblich mich Vnd 2 Töchter, hab ich als der einzige Sohn davor gedacht, daß mir die Mühl in ei­nem billigen Preiß in der Erbtheilung überlaßen werden solte, es ha­ben aber meine beyde Schwäger Willem Breit [Anm.: Johann Wilhelm Breit, Metzger in Kaiserslautern; ∞ mit Maria Magdalena Stephan 320] und Jost Wagner Schultheiß zu Schenenberg hinderrücks meiner miteinander verhandelt, vnd dieser deß an­dern Antheil vor 450 fl an sich erkaufft haben also wir beyde bisher die Mühl in Gemeinschaft genutzt, nemblich ich 2 Woch nach­einander und dann Er 4 Wo­chen. Nach dem aber in dem letzten Krieg die Mühl verbrannt in Abgang gerath und baufällig wor­den, habe ich vor ohngefähr 2 Jahren bey hochlöbler: Verwaltung angehalten, daß die Mühl durch Auswärthige Leut möchte geschätzt wer­den, es ist auch solches durch den Stiftsschaffner befohlen worden, ich habe aber doch nit darzu gelangen können. Nunmehr will mich ermelter mein Schwager mit Gewalt gar daraus abtreiben und mir zwahrn vor meinen Antheil 450 fl geben oder aber mich zwingen, daß ich thue für sein en Abstand 900fl gleich bahr bezahlen solle.“ 321 Er teilt weiter mit, daß er mit 6 Kindern gesegnet sei, die von ihm betriebene Stiftsmühle wegen „kleinen Wassers“ wenig abwerfe und er deshalb den von Jost Wagner geforderten Be­trag nicht aufbringen könne. Er sei aber bereit seinen An­teil zu einem angemessenen Preis zu verkaufen, das Angebot Wagners, sei­nen – des Stephans Anteil – für 450 fl. zu übernehmen sei je­doch ungenügend.

 

Daraufhin forderte das Oberamt Lautern den zuständigen Stiftsschaffner auf, über die Angelegenheit zu berichten. In seinem Schrei­ben vom 17.10.1684 teilt dieser mit, daß es vor zwei Jahren zu einem Prozeß gekommen sei, den er – der Stiftsschaffner – auf Be­fehl der Verwaltung vom 28.9.1682 beim kurfürstlichen Oberamt Lautern „anhängig“ gemacht habe, ein schriftliches Urteil sei bisher nicht er­gangen, ihm sei aber von dem kurfürstlichen Landschreiber mündlich berichtet worden, daß Kurpfalz eine gemeinschaftliche Führung der Papiermühle ablehne und Johann Wendel Stephan seinen Anteil für 500 fl an Jost Wagner überlassen sollte. Dieser Preis erschien dem Johann Wendel Stephan jedoch zu gering. Stephan lehnte ab und wurde zusätzlich 10 fl Strafe belegt, weil er den Stifts­schaffner anläßlich dieser Mitteilung „mit unnützen und trutzigen Wortten“ beleidigt hatte 322. Nach weiteren Stellungnahmen von Joh. Wendel Stephan und der Verwaltung in Kaiserslautern wurde der Vorgang mit Schreiben vom 2.2.1685 durch das Oberamt Lau­tern der kurfürst­lichen Regierung in Heidelberg zur Entscheidung vorgelegt, weil der „Querulant“ Stephan trotz gerichtlicher Ent­scheidung des Oberamts nicht zur Einigung bereit sei, den von Jost Wagner bei dem Oberamt hinterlegten Geldbetrag anzunehmen 323. In einer von der Regie­rung in Hei­delberg angeforderten Bericht teilte das Oberamt Lautern am 6.11.1685 u.a. aus, „dahero die Sach vor das Oberambt Lau­tern zum Prozeß erwachsen, undt von Demselben contra den klagenden Hans Wendel Steffen gesprochen worden ...“ 324. Die kurpfälzi­sche Regierung befaßte sich in der Sitzung vom 17.10.1685 mit der Angelegenheit, an der teilnahmen Hofgerichtsrat Dr. jur. Gerhard Schreiber, der kurpfälzische Vizekanzler Friedrich Pastoir, Regierungsrat Johann Wilhelm Fuchs und Hofgerichtsrat Dr. jur. Christian Phil­ipp Brinck 325. Es wurde ein ausführlicher Bericht durch das Oberamt Lautern nach vorheriger Anhörung der beiden Miteigentümer Wag­ner und Stephan. Am 28.1.1686 erging durch die kurpfälzische Regierung der Befehl an das Oberamt Lautern, die Erbbestandsmühle durch Sachverständige bewerten zu lassen 326. Die Schätzung erfolgte u.a. durch den Müller Hanß Conrad *Lettenbauer [jun., Müller auf der Gallappmühle bei Morlautern] 327. Diese vom Oberamt Lautern veranlaßte Schat­zung ergab einen Wert der Mühle von 1416 fl. Dar­aufhin kam es zwischen den Miteigentümern in erneuter Besprechung vom 19.2.1686 vor dem Oberamt Lautern nunmehr zu einem Vergleich. Danach übernahm Johann Wendel Stephan den Anteil seines Schwagers Jost Wagner für 980 fl. Übernimmt, zahlbar in 2 Ra­ten zu je 600 fl inkl. Verzinsung 328. Wegen der Kosten des Verfahrens kam es in der Folge zwischen den Streithähnen zu weiterer Aus­einandersetzung 329.

 

Nickel Steffan hatte die Papiermühle als Sägemühle wieder aufgebaut, der Name „Papiermühle“ blieb aber, obwohl niemals mehr Pa­pier hergestellt wurde 330.

 

Am 14.3.1695 wird Antoni *Bonoll (Bonolth) als Papiermüller in Kaiserslautern und wird als solcher noch 1704 genannt 331.

 

1706 wird Nicklas *Stephan als Müller auf der Papiermühle benannt; seine Tochter Anna Magdalena Stephan wird am 17.8.1706 ge­tauft; Pate ist der Conrad Kuntz (Cuntz), der Sohn des Bürgers und Metzgers in Kaiserslautern, Conrad Kuntz 332.

 

Auf diesen folgte, gem. Erbbestand von 1708 333, als Betreiber der Papiermühle der Daniel *Stephan († um 1737) , Sohn des Bäckers und Stiftsmüllers in Kaiserslau­tern, Hans Wendel Stephan und der Magdalena NN. 334, Enkel des Papiermüllers in Kaiserslautern, Nikel *Stephan 335. ∞ 15.9.1705 in Kaiserslautern mit der Müllerstochter Anna Barbara Aumer, der Tochter des Müllers auf der Sa­lingsmühle Kaiserslautern, Johann Philipp Aumer 336. Aus der Ehe stammen die Kinder Daniel Stephan (~ kath. Kaiserslautern 25.9.1721), Maria Elisabetha Stephan (~ kath. 30.7.1718 Kaiserslautern), Johannes (~kath. 21.5.1724 Kaiserslautern) und Johann Henrich Stephan (∞ Maria Magdalena; sie heiratet als Wit­we am 9.6.1739 in Kaiserslautern den Jacob Schmitt, kath., von der Ga­lappmühle Kaiserslautern) 337.

 

Nach dem Tod des Daniel Stephan kommt es zwischen seinen Kindern 1737 zur erbrechtlichen Regelung. Am 30.7.1737 heißt es in einer notariellen Kaufurkunde: „ ... daß heut zu undgesetztem Dato zwischen des Papiermüllers Daniel Stephan hinterlaßenen Erben und Kin­dern, benamtlich Henrich Stephan, Matthes Stephan, Carl Kunz (?) und deßen Haußfrau Maria Elisabetha. Johannes Stephan und Anna Morgenthaler folgender Accord geschloße und getroffen worden; nemliches Verkauffen die Vier jüngere gemelte geschwi­ster ... dero äl­testem Bruder Henrich Stephan und Magdalenae seiner eheli­chen Haußfrauen ... nechst bey hießiger Statt gelegene so­genannte Papier­mühl ....“. 338

 

Die Papiermühle wurde 1737 in der Erbauseinandersetzung übernommen von dem ältesten Sohn des Daniel Stephan und der Anna Bar­bara Aumer, dem Müller Johann Henrich Stephan. Dieser war verheiratet mit der Maria Magdalena NN.. Er ist bald nach der Übernahme der sog. Papiermühle gestorben, denn bereits in der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern für 1738 aufgeführt; un­ter “Papiermüh­le als Mahlmühle”; Erbbe­ständer war Johann Henrich *Stephans Witwe 339. Die Witwe Maria Magdalena heiratet am 9.6.1739 in Kaisers­lautern den Stiftsmüller Jacob Schmitt, den Miterben der Gallapmühle in Morlautern 340.

 

1741 wird im Konvertitenregister der katholischen Pfarrei Kaiserslautern benannt, der „*Hurtig Johann Peter, Papiermühle Kaiserslau­tern“ 341, der jedoch wohl Mühlenarbeiter unter dem Müller Jacob Schmitt gewesen sein dürfte.

 

Am 27.1.1746 heißt es in einem Aktenvermerk, der Müller Jakob Schmitt beabsichtige ein Darlehen von 600 fl auf die Papiermühle auf­zunehmen, um seine Geschwister auszahlen 342 zu können 343. Dem Antrag wurde stattgegeben, bei einer Rückzahlungsfrist von drei Jahren. 1749 war Schmitt wohl nicht zur Rückzahlung in einer Summe in der Lage, weshalb Schmitt um eine weitere Rückzah­lungsfrist von erneut drei Jahren ersuchte 344.

 

Ab 1753 erscheint als Müller und Erbbeständer auf der Papiermühle der Müller Heinrich Voltz 345. Am 17.5.1753 berichtete der Stifts­schaffner Gervinus an die Geistliche Güteradministration, daß die Stadt Kaiserslautern die Allmende neu vermessen und sich danach ver­schiedene Wiesen und Weiher im Bereich der Papiermühle zum Nachteil des Papiermüllers angeeignet hatte 346.

 

Am 3.10.1767 kommt zur Erhebung einer Klage der Erbbestandsmüller auf der Bordmühle Kaiserslautern Peter Henrich Pfaff, Adam Scherer und Consorten gegen den Lauterer Stiftsmüller Henrich Schmitt vor dem Oberamt Lautern wegen der durch diesen beabsich­tigten Errichtung einer Sägmühle auf der sog. Salingsmühle, anstelle der bisherigen Mahlmühle. Diese Klageschrift ist unter­zeichnet von Philipp Friedrich Schaffner (Erbbeständer auf der Entersweiler Mühle), Henrich *Foltz [Anm. d. Verf.: Erbbeständer auf der Pa­piermühle Kai­serslautern], J. Adam Scherer, Friedrich Koch, Peter Henrich Pfaff und G. N. Pfaff 347.

 

1779 übernahm Jakob Westrich die Papiermühle. Er beabsichtigte den unterhalb der Mühle bachabwärts gelegenen Altenwoog trocken­zulegen; er erhoffte dich dadurch einen schnelleren Wasserabfluß und damit eine höhere Antriebskraft seiner Mühle 348.

 

Um 1785 und auch 1791 war Jacob *Westrich der Erbbeständer der zum Stift Lautern zählenden „sogenannten Papiermühle“ 349. Am 29.5.1785 erklärt sich der Erbbestandsmüller auf der Papiermühle Kaiserslautern, Jacob Westrich, bereit, mehrere Grundstücke neben der Papiermühle von der Stiftsschaffney Kaiserslautern zu übernehmen 350. Am darauf folgenden Tag, dem 30.5.1785 heißt es in ei­ner Mitteilung des Kaiserslauterer Stiftsschaffners Gervinus an die „Hoch Löblich Gemeinschaftliche Geistli­che Admi­nistration“ in Heidelberg: „Es hat Jacob Westrich, Erbbeständer der Von alhiesigem Stift relevanten sogenannten Papier­mühlen ohn­fern Lautern bey alhiesigem Stift die anzeige gethan, daß er Lusten hette das gleich untig deßen Mühlen gelegenen ..., die Bruch­wies ... und den Altenwoog ... erb­beständlich oder aber Temporaliter zu übernehmen ...“ 351.

 

Um 1830 war Peter *Altherr der Müller auf der Papiermühle Kaiserslautern. ∞ mit der verlebten Katharina Schalk († um/vor 1830) von der Kaisersmühle Kaiserslautern; Vater des minderjährigen Peter Altherr 352.

 

Photo:

- Friedel, Heinz: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt,

S. 95: Papier mit Wasserzeichen (Adler) aus der Kaiserslauterer Papiermühle.

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 236: „Die sogenannte Papiermühle in Kaiserslautern“

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 307 f, fol. 1-155: „Lauteren Papier Mühl Bestand

- LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, fol. 156: „ Lautern Papier Mühl bestand sach de de 1631 usque 1753“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/10: Mahl- und Bordmühle der geistlichen Administration, Papiermühle genannt

- Meyer, L.: Die ehemalige Papier- und Sägemühle in Lautern; in: Die Rheinpfalz Ausgabe Kaiserslautern vom 6.8.1962

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Papiermühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 61-67

 

 

- Pulvermühle:

unten am Kaiserswoog gelegen; entstand durch Umbau einer früheren Schleifmühle.

 

Über die ehemalige Schleifmühle am Kaiserswoog heißt es in einem Verzeichnis über die Einkünfte des Deutschordenshauses Einsie­del: Wasserfall unden am Kheiserswagk[,] ein schleifmihl gewesen[,] jetzt pfulffermullen“ 353. Als Betreiber (wohl als Temporalbe­ständer) werden genannt: 1565 der „bolffermacher zu Lautern“, 1583 und 1584 der Velten v. Lungenfeltt / Jörg Specht 354.

 

Am 2.12.1656 wird Hanß Nickel *Henn als Pulvermacher und Glöckner in Kaiserslautern genannt 355.

 

Zwischen 1789 und 1806 wird in Kaiserslautern als Pulvermüller genannt der Gustav Friedrich Heinrich *Jacob 356.

 

 

 

- Sägemühle:

s. Bordmühle

 

 

- Salingsmühle, Sallinische Mühle am Sauwoog:

s. auch Lauwen Mühle

 

Zur Lage: „oben an der Papiermühle“ gelegen 357. Als Goswin Widder 1788 in seiner Beschreibung des Kurpfalz von der Salings­mühle bei Kai­serslautern berichtete, lag diese noch ¾ Stunden ostwärts von Kaiserslautern, heute am östlichen Stadtrand, an der Enterswei­lerstraße 358. Oberhalb der „Salinische Mühl“ lag die „*Lauwen Mühl“, deren Erbbestand von 1609 stammt und die nicht mit der Salini­sche Mühle verwechselt werden darf. Die Lauwen Mühle be­stand im 18. Jh. schon lange nicht mehr 359.

 

Die Salingsmühle war eine Lohmühle 360; sie liegt eine ½ Stunde von Kai­serslautern entfernt 361; Johann Goswin Widder nennt in seiner „Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz“ von 1788 die Salingsmühle 362, „drei viertel Stunden ostwärts von Lautern, gehört der gemeinen Stadt, und bestehet in einer Mahl- und Schneidmühle“. Die Mühle wurde von dem Handelsmann Peter *Sallin (s. *Sa­ling) einem aus Frankreich (Sedan) vertriebenen Protestanten, um 1670 erbaut. Dieser war 1674 Bürgermeister von Kaiserslautern. Aus französisch „Sallin“ entstand die deutsche Benennung „Saling“. 1788 heißt es „Die Salingsmühle bestehet aus einer Mahl- und Schneidmühle; dann lediglich ihren Namen „Salingsmühle“ 1828, 1837, 1886, 1916 und 1941. 1892 bis 1904 war sie an die Land­wirte und Fuhr­werksbesitzer Hornef und Becker verpachtet. Um 1964 standen die Gebäude immer noch, waren aber abbruchreif 363.

 

Peter *Saling (Sallin) will am 2.8.1673 am Sauwoog eine neue Lohmühle errichten 364. Peter Sallin beantragt am 29.5.1673 die Geneh­migung zur Errichtung der Mühle: „Es hat das Stifft Lautern obig der Papiermühl einen Wog, der Sauwog genandt, an welchem ein Was­serbeth [Anm.: s. Bederich], dann dann ein ziemlicher Fall ist, bey welchem noch niemals etwaß gestanden, daran der Forst­meister Ret­tig [Anm.: Georg Daniel *Rettig 365] undt Peter Sallin bürger alhier willens eine Lohmühle zu bauen ...“ 366. Peter *Sa­ling (Sallin) will am 2.8.1673 am Sauwoog eine neue Lohmühle [s. Salingsmühle Kaiserslautern] errichten 367. Peter Sallin beantragt am 29.5.1673 die Ge­nehmigung zur Errichtung der Mühle: „Es hat das Stifft Lautern obig der Papiermühl einen Wog, der Sauwog genandt, an welchem ein Wasserbeth [Anm.: s. Bederich], dann dann ein ziemlicher Fall ist, bey welchem noch niemals etwaß ge­standen, daran der Forstmeister Rettig [Anm.: Georg Daniel Rettig 368] undt Peter Sallin bürger alhier willens eine Lohmühle zu bau­en ...“ 369. Am 27.1.1704 heißt es zu dem Vorhaben jedoch in einem Schreiben des Stiftsschaffners Franz Conrad Rö­mer an die kur­pfälzische Verwal­tung in Heidelberg: „... Nun haben die beyde wegen des bauens nicht einig werden können. ... Peter Salin aber hat mit dem bauen fort­gefahren. Nun hat er Sallin /: welcher mein Tochterman :/weilen er keines man betr. die Mühle, die vor der Statt ferne stehet, wegen der Lohe allein zu mah­len bekommen können, alßo ist Er anders Sinnes worden, zugleich auß der Loh­mühle auch eine Mahlmühle zu machen ...“ 370.

 

Forstmeister zu Lautern Rettig“ teilte nach dem Scheitern der Pläne zur gemeinsamen Errichtung einer Lohmühle zusammen mit Peter Sallin mit Schreiben vom 8.3.1675 der kurfürstlichen Verwaltung in Heidelberg „pflichtmäßig“ mit, daß sein früherer Ge­schäftspartner Sallin nicht nur eine Lohmühle errichtet, sondern: „weillen aber derselbe dato Deren Mahlgang in obgedachter Mihl gemacht, Und Zu Zeiten mit seinem Loh mahlet, Und dan for ders gesindt Frucht Zu Mahlen“ 371. Daraufhin leitete die kurpfälzische Verwaltung eine Un­tersuchung ein mit dem Ziel, eine Erhöhung des Wasserfall-Zinses für den zusätzlichen Mahlgang zu erreichen. Die Verwaltung beauf­tragt Forstmeister Rettig zusammen mit dem Otterburger Pfleger An­dreas Tolner, die Untersuchung durchzu­führen. Tolner schlug nun­mehr eine Anhebung des Wasserfallzinses auf 40 Kreuzer und 2 Mltr Korn jährlich vor. Hiergegen wehrte sich „Pierre Sallin“ mit Schrei­ben vom 13.6.1675 und verwies darauf, „daß diese Mühl nicht eine ständige Mahlmühl .... dann solche nur vor einem gang wasser hat. So kan ich mit warheit sagen, daß manchmalen in 2 mona­then nichts zu mahlen bekome, in deme Auch die Schloßmühl wieder aufge­bauth ...“ 372. Die Heidelberger Verwaltung leitete diese „Remonstration“ an den Otterberger Pfle­ger Tolner weiter. Dieser hielt mit Ak­tenvermerk vom 14.7.1675 eine Pacht in Höhe von 2 Mltr Korn und 1fl Geld für angemessen. Heidelberg stimmte dem Vorschlag zu, wies Tolner aber an, den Müller Sallin darauf hinzuweisen, daß er, falls erneut eine Bau resp. Erweiterung ohne behördliche Genehmi­gung durch ihn erfolge, dieser Bau abgerissen werden müsse 373.

 

Die Erteilung eines Erbbestandsbriefs an Salling verzögerte sich jedoch, nachdem verwaltungsintern Bedenken gegen Pachthöhe gel­tend gemacht wurden, insbesondere unter Bezugnahme auf die Pachthöhe der neu zu erbauenden Bordenmühle an den Eichwoog im Alsenz­tal nahe beim Hahner Hofes durch den Hofmann des Klosters Enkenbach, Caspar Busch und den Müller von der Oberen Eselsmühle En­kenbach, Severin *Weckmann 374. Bezüglich dieser Bordenmühle und deren Pachthöhe befindet sich in der Verwal­tungsakte betr. die Salingsmühle in Kaiserslautern ein Schreiben des Enkenbacher Kloster­schaffners Langhans vom 8.2.1682: „Uff deroselben großgl. Ge­nehmhaltungs-Befehl, vom 29te Novembr. des zurückgelegten 1681ten jahrs, habe dem Closter Hoffmann zu Enckenbach Caspar Busch zugesprochen, eine Seegmühl bey dem so genannten Ei­chenwog uff seinen eigenen Kosten, /: Jedoch, daß mann ihme das nöthige Holtz zu folgen bzw. im Stifftswaldt abfolgen lasse :/ Zu­erbauen undt nicht allein mit ihme, sondern auf dem untern davon wohnendem sogenanten Eßels Müller Severin Weckmann /: wel­cher mit daran anstehen will :/ accordiert, daß Sie jär­lich drey Gulden dreyßig Kreut­zer Wasserfall Zins davon entrichten sollen und wollen“ 375.

 

Peter Saling (Sallin) erhält am 28.4.1685 mit Genehmigung des Oberamts von den Vormündern der Wentzel'schen Kindern zu Otter­berg gegen Verpfändung seiner Loh- und Mahlmühle „oben ander Papiermühle“ mit aller Gerechtigkeit samt 12 Morgen Acker ein Darlehen von 300 fl 376.

 

Um 1705 war Johann Philipp *Aumer der Müller auf der Salingsmühle [Anm.: wohl nur Pächter]; ∞ mit NN. Lettenbauer; er ist der Schwiegersohn des Gallappmüllers Hans Conrad *Lettenbauer jun. 377.

 

Nach dem Tod des Peter Saling († 7.9.1708) ging die Mühle auf den Johann Nicolaus Sallin über, der sie 1731 an Mathias Rödt ver­kaufte 378. Der Verkauf des Erbbestands erfolgte ohne Ge­nehmigung der kurpfälzischen Regierung [Anm.: wohl um das sonst fällige Laudemi­um zu sparen]. Die Anschlagssumme für die Mühle betrug 13600 Gulden. Deshalb erließ die Geistliche Güteradministration am 4.12.1739 an den Stiftsschaffner in Kaiserslautern eine geharnischte Anweisung. Darin heißt es sinngemäß: Da nun solche „Sali­nische Mühle“ zu etlichen Malen gegen alle Verwar­nung ohne vorher eingeholte Erlaubnis und ohne Abführung des Laudemiums als Eigentum verkauft worden ist, ohne den Erbbestand zu beachten, ist sie heimgefallen. Das Oberamt Lautern hat den jetzigen Besitzer zur Räu­mung zu zwingen. Das Ergebnis dieses Ver­fahrens ist nicht überliefert 379.

 

Am 26.2.1767 klagt der Salingsmüller Philipp *Schmitting vor dem Stadtrat in Kaiserslautern gegen die Magdalena Albrecht, Witwe des Tagelöhners Johann Georg Albrecht „in Betreff des Bey ihm geweßenen und verstorbenen Joh. Georg Albrecht“ wegen Ersatz der Kosten für dessen Unterhalt und Begräbnis. Der Stadtrat gesteht ihm in seinem Urteil 15 fl zu. Soll diese von den 41 fl 31 kr abzie­hen, die der Witwe zustehen. Er soll den Rest binnen 8 Tagen zahlen 380.

 

Am 3.10.1767 kommt es zur Erhebung einer Klage der Erbbestandsmüller auf der Bordmühle Kaiserslautern Peter Henrich Pfaff, Adam Scherer und Consorten gegen den Lauterer Stiftsmüller [Johann] Henrich *Schmitt vor dem Oberamt Lautern wegen der durch diesen be­absichtigten Errichtung einer Sägmühle auf der sog. Salingsmühle, anstelle der bisherigen Mahlmühle. Diese Klageschrift ist unter­zeichnet von Philipp Friedrich Schaffner (Erbbeständer auf der Entersweiler Mühle), Henrich Foltz (Erbbeständer auf der Papiermüh­le Kai­serslautern), J. Adam Scherer, Friedrich Koch, Peter Henrich Pfaff und G. N. Pfaff 381.

 

Dieser Heinrich Schmitt besaß auch die Erbbestandsziegelhütte auf dem Tierhäuschen. Er wollte die Salingsmühle in eine Borden­mühle umbauen und erhielt hierzu auch die Genehmigung der Geistlichen Güterverwaltung Heidelberg. Hiergegen erhob die Stadt­verwaltung mehrmaligen scharfen Einspruch mit der Begründung, es gäbe bereits übergenug Sägemühlen in der Umgebung. Auch der kurpfälzische Landschreiber protestierte. Die Einsprüche wurden von der kurpfälzischen Regierung zurückgewiesen und Schmitt durfte bauen 382.

 

Am 15.9.1777 wird auf der Salingsmühle geboren der Georg Konrad Clemens, der Sohn des Bordenschnitters und Harzsieders Phil­ipp Clemens und der Anna Maria geb. Sundheimer 383.

 

1785 war Salingsmüller der Jacob *Schmitt. Er beantragte und erhielt zusammen mit „seiner ehelichen Hausfrau Margareta, einer ge­borenen Mathieu“ am 24.9.1785 von der „Kurpfalz Geistlichen Administration“ Heidelberg einen Erbbestandsbrief über „die zum Stift Lautern gehörige – bey Lautern gelegenen Weyer und Woogen, alß namentlich den alten Woog, die Erlen, die [..]eugwiese, den Con­vents- und Sau-Woog zu Wiesen aptieren zu laßen, welchem Vorhaben aber bislang hauptsächlicherseits im Weeg gestanden hat, daß die an dem Sau- und Papier-Woog gelegene Müller vor die Abgabe des zu Bewäßerung derer [Anm.: Urkunde beschädigt: Müh­len ?] er­forderlichen Waßers.... über[höhte ?] Forderungen angestellet, sondern auch darüber beschwehert haben daß ihnen auf die­sen Fall vie­les Wasser entginge, und daß sie, wann sie eine BachMühle erhielten, nicht mehr mit so vielen Gängen alß bishero mah­len kon­ten. Gleichwie aber durch eine desfals ernannte Commission, unter dem 10ten August dieses Jahres mit dem Salings-Müller Ja­cob Schmitt der Abschluß dahin genommen worden ist, daß dieser

a) den Zapfen am Sau-Woog, an welchem seine Mühle gelegen ist, ziehen

b) das Wasser seiner Mühle hinlängst in einem Graben oder Mühlbach zu führen, und diese auf eigene Kosten vom Anfang des Sau-W­oogs bis zu seiner Mühle stechen, hierzu aber

c) von dem Stift Lautern weiter nichts alß zehen creutzschnittige Eich-Stämme ohne Entgelt erhalten, und

d) den Sau-Woog, wie gedachter Jacob Schmitt solchen dermalen in Temporalbestand besitzt künftig gegen einen Stilo ferreo zu ... Erb­pfacht von zwanzig sechs Gulden erbbeständlich besitzen solle.

Welche commissarische Vereinbarung Mann auch auf erstatteten Vortrag anheute genehmigt hat ...“ 384.

 

1794 wird Johann Wilhelm Krauß als Salingsmüller genannt; dieser ∞am 16.5.1785 in Kaiserslautern mit Magdalena Franziska Schmidt. 1800 war die Witwe Margarethe Schmitt (geb. Mathiedu aus St. Nicolas bei Nancy) Eigentümer der Salingsmühle, 1812 die Tochter Mar­garethe Schmitt (∞ mit Johann Berner) 385.

 

Im „Eilboten Landauer“ vom 14.4.1838 wird die freihändige Versteigerung der Salingsmühle annonciert: „Montag, den 23. April 1838 ... läßt Frau Margaretha, geborene Schmitt, Müllerin auf der Salingsmühle, Gemeinde Kaiserslautern wohnhaft, Witwe von dem allda ver­lebten Müller Johannes *Berner ... versteigern, nämlich: Eine Mahlmühle, mit zwei Mahlgängen und einem Schälgan­ge, so wie das Wohngebäude alles unter einem Dache, eine dabei gelegene Schneidmühle, sammt Scheuer, Stallung, Schweinställen, neu aufgeführten Brennhause, sammt allen zum Branntweinbrennen erforderlichen Gerätschaften und sonstigen Oekonomiegebäuden fer­ner 20 Morgen Acker- und 12 Morgen Wiesenland, so wie ferner 2 Gärten: das ganze einen Complex bildend und die Salingsmüh­le genannt. Das Hauptgebäude ist zweistöckig, enthält im unteren Stocke zwei große Zimmer, eine geräumige Küche, und auf der an­deren Seite des Hausganges die Mühle mit einer Mühlstube und Spelzenbiethe, im oberen Stock vier Zimmer, eine Kammer und zwei Küchen; über die­sem Gebäude befinden sich drei geräumige Speicher. Die Gebäude sind sämmtlich in gutem Zustande und zum Theil neu aufgeführt. Diese Mühle liegt an der Lauter, eine halbe Stunde oberhalb der Stadt Kaiserslautern, ohnweit der Landstraße, und wird aus dem dabei befindlichen Weiher, durch welche die Lauter fließt, immer mit hinreichendem Wasser ...versehen, und eig­net sich, ihrer vortheilhaften Lage i der Nähe von Kaiserslautern, und des daselbst so bedeutenden Fruchtmarktes wegen, vorzüglich zum Betriebe des Mühlenge­schäftes und der Wirthschaft, welche auch seither mit dem besten Erfolge daselbst statt hatte.“ 386

 

1842 war NN. Enser der Mühlenbesitzer 387.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird auf der Salingsmühle genannt der Handelsmüller Karl Gerlach 388.

 

1870 war Friedrich Maaß der Mühlenbesitzer und 1881 Johann Körner. Nachdem 1889 die Lauterquelle gefaßt wor­den war, um die Trink­wasserversorgung der Stadt Kaiserslautern sicherzustellen, war das Ende der Mühle absehbar. 1891 erwarb die Stadtverwaltung von dem Fruchthändler Leopold Neuberger die Salingsmühle samt ihrem Wasserrecht für 60000 Reichsmark und legte das Mahlwerk still 389.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. Best. A14 Sachakte 307 UNr. f: Salingsmühle und deren Bestand 1609-1786

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/12: Errichtung einer Bordmühle, gelegen in der Nähe der Salingsmühle, durch Heinrich Schmitt, 1769-1771

- LA Speyer Best. H36 Nr. 345 (Landratsamt Kaiserslautern): Mühlenbetriebe: Entersweilermühle, Neumühle, Salingsmühle, Knochen­stampfmühle Stephany, 1831-1879

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Salingsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein. 47, 1967, 51-53 (zur Mühle der Familie Saling in Kaisers­lautern)

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 16

 

 

- Schleifmühle unterhalb des Kaiserswoogs:

s. auch Kaisersmühle

 

sie stand unterhalb des Kaiserwooges gegen die alte Sägemühle 390, ehemals am Zusammenfluß von Eselsbach und Lauer gelegen und an der Stelle der späteren Bordmühle am Kaiserdamm 391.

 

1310 gestattete Kaiser Heinrich VII. dem Schmiede Gottfried, am Abfluß des Kaiserswoogs auf Reiches Boden ... eine Mühle am Abfluß des Kaiserswoogs, am Fuße des Elbrichsbergs als erbliches Lehen, zu erbauen“ 392. Die Mühle lag auf Reichsgrund des deut­schen Rei­ches 393. Der Wasserzufluß der Mühle war 1310 mit einem jährlichen Zins von 1 Pfund Wachs (unius libre cere), 1449 mit einem Viertel Wachs für den St. Nikolaus-Altar in der Burgkapelle belastet 394.

 

Da der Schmied Gottfried auch im Zusammenhang mit der Kaisersmühle genannt wird (die ebenfalls anfangs Schleifmühle oder Wap­penschmiede gewesen sein dürfte und erstmals 1548 als Mahlmühle bezeichnet wird) 395, dürften im Laufe der Zeit unterhalb des Kai­serswoogs drei Mühlen gestanden haben: die Schleifmühle unterhalb des Kaiserswoog (später Mahlmühle), eine weitere Schleifmühle (später *Pulvermühle) und die später sogenannte Kaisersmühle.

 

Vor 1449 war die Mühle im Besitz von Leschen Dielmans, 1449 war die Mühle im Besitz von Thoman Smyt 396.

 

Am 17.12.1543 beurkundet der Landschreiber zu Kaiserslautern, Hans Heiles (Heilleß) als Vertreter des Schultheißen, als Urkundsbeam­ter den Verkauf der Schleifmühle durch die Eheleute Jost und Margare­the Schlangeisen an die Eheleute Nikolaus *Kris und Anna für 18 Gulden Lauterer Währung. Die Mühle lag unten am Kaiserswoog gegen die alte Sägmühle zu und war mit einem jährli­chen Zins an das Stift Kaiserslautern belastet 397.

 

Am 12.11.1548 verleiht das kurpfälzische Oberamt Lautern den Eheleuten Nikolaus *Kris (Niclass Krießen, † vor 1553), Ratsfreund zu Lautern und Anna einen Wasserfall unten am Kaiserswoog für eine Mahlmühle mit einem Mahlgang, wo sie bisher Schleifmühle besas­sen 398. Die Eheleute Kris veräußerten anschließend die Mahlmühle an die Eheleute Jakob Fischer aus Gau-Bickelheim und Margarete NN. 399 Die Eheleute Jakob Fischer beurkunden am 14.10.1555, daß sie die [nunmehr in eine Mahlmühle umgebaute ehe­malige Schleif­mühle unten am Kaiserswoog für 30 Jahre von dem verstorbenen Nikolaus Kris und seiner Ehefrau Anna, wohnhaft in Kaiserslautern, auf 30 Jahre gepachtet, jetzt aber, da sie aus persönlichen Gründen ihren Wohnsitz verändern wollen, sich mit Hie­ronymus Schneegans, dem Besitznachfolger des genannten Nikolaus Kreis ]Anm.: der ist der 2. Ehemann der Witwe Anna des Niko­laus Kris] [und dermaligen Verpächter], über die Aufrechnung von offenen Pachtzinsen und erzielter Verbesserung an der Mühle ge­einigt haben 400. Am 15.2.1557 wird beurkundet, daß Hieronymus Schneegans vom Spital Kaiserslautern einen Acker gekauft hat, neben der unten am Kaiserswoog ge­legenen Mahlmühle 401.

 

Am 14.4.1563 bekunden Dekan und Kapitel des Unser Lieben Frauen- und Sankt Martinsstifts zu Kaiserslautern: Der verstorbene Niko­laus Kris hatte die von Jost Schlangeisen herrührende, unten am Kaiserswoog gegen die alte Sägmühle zu gelegene Schleifmüh­le ge­kauft. Diese Schleifmühle wurde mit Bewilligung der Obrigkeit zu einer Mahlmühle umgerüstet und schuldet der Küsterei seit­dem einen jährlichen Zins von 12 Albus Lauterer Währung. Charinus Erpf, Schwiegersohn des Nikolaus Kris und jetziger Inhaber der Mühle, und seine Ehefrau Dorothea haben diesen Zins am 14.4.1563 gezahlt und die Mühle dadurch lastenfrei gemacht. Die Ver­käufer quittieren den Empfang der Ablösesumme 402.

 

Am 13.5.1581 verkaufte Charinus Erpf, derzeit Bürger zu Saarbrücken, seine unten am Kaiserswoog gelegene Mahlmühle an Pfalz­graf Johann Casimir und quittierte den Empfang der Kaufsumme von 230 Gulden 403.

 

In „Zinß- und Gefelbuch“ des Stifts Lautern von 1590 heißt es: „iii alb Jörg Behn, waffenschmitt, bodenzins von der schleiffmuhln unden bei der Keißersmuhln nehst bei der brücken am olcoben“ [= Ölkoben, Ölmühle] 404.

 

Bis 1663 war Georg *Böhm der Müller und Erbbeständer auf der Schleifmühle unter dem Kai­serswoog 405. Dieser Johann Georg Böhm war Bürger und Waffenschmied in Colmar; er ist der Schwager des Bürgers und Schneiders in Kaiserslautern, Andreas Carle. Johann Ge­org Böhm und Andreas Carle werden am 8.3.1659 in Kaiserslautern erwähnt wegen Schatzung der gemeinschaftlichen Be­hausung samt Schleifmühle 406. Ab 1663 gehörte die Schleifmühle dem Bürger und Waffenschmied zu Lautern Johannes *Reuter 407.

 

Am 17.2.1652 wurde dem Johannes *Reutter vom Stadtrat Kaiserslautern erlaubt, den Hausplatz des Sixt Petit zu kaufen und eine Schmiede darauf zu erbauen; er ist am 2.3.1652 als Sensenschmied erwähnt; führt am 31.7.1652 „ein unchristliches Leben“; am 22.1.1656 bei der Hochzeit seiner Tochter wird ihm der Vorwurf der „Übermäßigkeit“ gemacht; Johannes Reuter beantragt am 17.1.1657 neben der Neumühle eine Schleifmühle zu errichten. Hat am 2.2.1657 zusammen mit Hans Simon Rech die Behausung des Wilhelm Reiff in der Fackelgasse gekauft; am 31.3.1657 wird er als Waffenschmied genannt und soll für die Schleifmühle jähr­lich 2 fl entrichten 408.

 

Im „Erbbestandsrevers über die Schleif Mühl für Joh: Reuther ao 12te May 1663“ heißt es: „ ... daß Stifft Lauttern ... von Jörg Böhm, ge­wesenen Bürger und Waffenschmit in Lauttern von einer Schleifmühl undig dem Keysers­wogsdam am Rörichßwald gelegen, jähr­lich zwölf Creüzer BodenZinßes erhalten, welche Mühl durch daß langwürige Kriegswesen in Abgang und ruin gerathen, daß also eine Zeit­lang dahero nichts gefallen. Welche Schleifmühle ... [hat] erhalten, Meister Johannes Reüttern, Bürgern und Waffenschmitt in Lauttern seiner Hausfrauen und Erbe de novo wir darumb erblichen begeben worden, derge­stalt und also daß Erbbeständer solche Schleifmühl auf seine Costen ohne des Stiffts Zu'thun aufbauen und selbige in baulichem We­sen erhalten, ..., Solte Er aber die Mühl ander weitlich begeben oder verkauffen wölle, so soll er Zuvor bey einem ... Schaffner sich anmelden, damit daß Laudemium von dem erlösten Gelt dem Stifft erlegt würde. Von heut ab dieser Schleifmühl soll Erbbeständer dem Stift Lauttern iärlichen 4 fl Martini und solche ao. 1666 zum ersten Mahl zwölf Creüzer BodenZinß entrichten ...“ 409

 

Auf Johannes Reutter folgt als Waffenschmitt der Sohn Caspar *Reuter 410 und der Sohn Johann Reinhardt *Reutter 411.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A13 Nr. 180: „Erbbestandsrevers über die Schleif Mühl für Joh: Reuther ao 12te May 1663“

- Weber: Mühlen besonderer Art, S. 327

 

 

- Schloßmühle:

die Mühle lag unterhalb der einstigen Barbarossaburg 412, südlich des heutigen Rathauses 413; die Schloßmühle stand wenig südlich des heutigen Ratshauses am sog. Eisplätzchen, vor dem jetzt noch sichtbaren Rest der Stadt­mauer und wurde durch einen schmalen, durch Mauerwerk eingefaßten Mühlgraben von ca. 50 Schritt Länge mit der Lauter verbun­den, durch den ein Wasserrad angetrieben wurde, das im 17. Jh. innerhalb des Gebäudes stand und nicht freistehend war. Nach dem späteren Umbau durch Johann Adam Pfaff verfügte die Mühle über drei Wasserräder, die direkt in der Lauter standen, während der Mühlgraben nunmehr beseitigt war 414. In der Renovati­on von 4.7.1770 wird die Lage der Schloßmühle wie folgt beschrieben: „Die sogenannte Schloßmühl liegt einseits dem Herrschaftlichen Schloß, an­derseits der Oberamtmannswies, Vornen Statt alli­ment, Hinten die Stattmauer, Bestehend in Einer Mahl­mühl mit zweyen Gäng, so­dann einem Ohliggang, Scheuer, Stall, Hofgering, Gärten und dem Mühlen Bach ad ½ Morgen 20 ½ Ru­then ....“ 415

 

Im 13. Jh, wurde eine Mühle an der südlichen Burgmauer angebaut, die das Gefälle der Lauer zum antrieb nutzte. Für den Bau wurde der zuvor dort befindliche Weiher abgelassen und verlandete anschließend 416.

 

Die Schloßmühle, die zur Burg in Kaiserslautern gehörte wird auch 1314 urkundlich erwähnt. In diesem Jahr erhielt der Ritter auf Burg Kaiserslautern, Wilhelm von Acker, als sog. Burglehen 15 Malter Getreide aus der Burgmühle 417. Der Lehensnachfolger war Jakob v. Wachenheim, der 1317 von König Ludwig dem Bayern ein Le­hen von 20 Malter Korn aus der Burgmühle erhielt. 1441 wird die „Burg­mühle“ in einer Urkunde erwähnt, in der Ritter Peter von Intzeberg dem Heinrich von Limburg, Spitalmeister zu Kaisers­lautern, für ein Darlehen über 24 Gulden den Mühlenzins, nämlich 29 Malter Korngeldes verpfändet 418.

 

Am 6.2.1353 heißt es: „der mulen tuschen der bůrg und stad Lutern gelegen“ 419. Im ältesten Lehnsbuch der Pfalzgrafen von 1401 wird eine Mühle bei Lautern in einer Grundstücksbeschreibung erwähnt: Dort heißt es: „Item Ecke von Luthern hat empfangen zu burglehen zu Luthern...'ein mole by Luthern gelegen ...“ 420.

 

Am 17.6.1453 verleiht Pfalzgraf Friedrich I. dem Hans Horneck von Heppenheim diverse erbliche Lehen, darunter als Pfandherr ein Bur­glehen zu Lautern, bestehend u.a. einem Wiesenplatz zwischen der Burg und der Mühle 421. Am 22.3.1464 bestätigt Stefan von Einselt­hum, daß er von Herzog Friedrich verschiedene Burglehen zu Lautern empfangen hat, dar­unter „jährlich 20 Malter Korn auf der Burg­mühle zu Lautern“ 422. Am 14.11.1559 bestätigt Heinrich Hase von Laufen gegenüber Pfalzgraf Philipp II., den Empfang ei­nes pfalzgräf­lichen Lehens (welches ihm zusammen mit dem inzwischen verstorbenen Friedrich Stephan von Einselthum verliehen worden war), dar­unter ein erbliches Burglehen zu Lautern. Dessen bisherige Dotierung umfaßte u.a. 20 Malter Korn von der Burg­mühle zu Lautern, und war inzwischen insgesamt ersetzt worden war durch 32 Malter Korn von der Herrenwiese zu Bissersheim 423.

 

Um die Mitte des 16. Jh. besaß die in der Pfalz reich begüterte Familie von Flersheim ein „Burggeseß“, d.h. ein Haus in der Burg und die Burgmühle. In einer Eingabe vom 13.8.1566 behauptete Friedrich von Flersheim, daß die „Burckmühel“, so hiebevor Herr Hein­rich Has besessen und die er erblich an sich erkauft habe, durch die Erhöhung des Wasserbetts an der Spitalmühle großen Schaden er­litten habe. Er beantragte, daß diese Veränderung beseitigt werde 424. Durch Kaufvertrag vom 6.3.1585 erwarb Pfalzgraf und Fürst von Lau­tern, Johann Casimir, von Bechtold von Flersheim, dem Sohn des Friedrich von Flersheim, das „Burggeseß“ und die Burg­mühle für 7000 Gulden. Zusätzlich erhielten die Flersheimer eine ewige Gülte von 40 Mal­ter Korn auf die kurpfälzische Landschrei­berei Kaiserslautern 425. Diese Erbgülte wurde bei Herrschaftswechseln und Erbfällen wiederholt bestätigt, so 1652 von Pfalzgraf Ludwig Philipp an Franz von Flersheim und dessen Töchter, 1657 von Pfalzgräfin Maria Eleonore an die Erbtöchter von Flersheim und 1665 an die Brüder Kolb von Wartenberg 426.

 

In einem Plan aus dem Jahr 1607, der die Grundrisse der Burganlage Kaiserslautern zeigt, ist die „Moulin de Chateau“ dargestellt, gele­gen auf einer Lauterinsel und mit 2 Wasserrädern versehen 427.

 

Am 10.2.1632 heiratet der Schloßmüller NN. in Kaiserslautern 428.

 

1642 wird Hanß *Bös als Müller auf der Schloßmühle in Kaiserslautern genannt. Seine Schwester Eva Bös, Witwe des Cunrad Fux, wird am 12./22.9.1642 nunmehr als Ehefrau des Hanß Fuchs bezeichnet 429. Die Ehefrau des Müllers Bös, Juliane NN, wird am 16.9.1642 im Gerichtsprotokoll aufgeführt 430. Bös wird am 7./17.8.1647 vom Stadtrat aufgefordert, sich bis Michaelis zu äußern, ob er Bürger werden will; am 25.2.1651 wird er als Stiftsmüller bezeichnet 431.

 

Johannes *Walter, gewesener Schloßmüller, soll sich am 6.3.1652 innerhalb von 4 Wochen überlegen, ob er Bürger in Kaiserslautern werden will 432.

 

Angesichts der Bevölkerungsverluste des 30jährigen Krieges und weil weitere Mühlen in Kaiserslautern und Umgebung betrieben wur­den, verlor die Burgmühle immer mehr an Bedeutung. In einer Notiz des Landschreibers Kreywinkel von 1682 wird mitgeteilt, daß die Schloßmühle zum Mahlen ungeeignet war, weil sie „vor diesem nicht zum Mahlen, sondern allein zur Wasserkunst gebraucht worden“ 433.

 

1673 war die Mühle so sehr reparaturbedürftig, daß sie vollkommen neu errichtet werden mußte. Wegen der Bauanweisungen und der Kostenübernahme gab es Probleme 434. Das Fürsten­tum Pfalz-Simmern (Lautern) war in Auflösung begriffen. Die Pfalzgräfin Marie Eleo­nore von Simmern († 1675), Witwe des Pfalz­grafen Ludwig Philipp († 1655) verwaltete gem. dem Vergleich mit Kurpfalz vor dem Reichstagsausschuß vom 2.12.1653 das Für­stentum, das mit ihrem Tod mit den Ämtern Lautern und Kreuznach an Kurpfalz zurückfallen sollte. Deshalb fühlte sich schon jetzt der Kurfürst für die meisten zur Entscheidung anstehenden Fragen zuständig, zu­mal er für die Garnison und Festung Lautern auszu­kommen hatte. Der pfalz-simmerische Landschreiber Kreywinkel mußte deshalb Pläne für die Müh­lenreparatur an die kurpfälzische Regierung und den Festungskommandanten einreichen. Der kurpfälzische Bau­meister Reber ordnete zur Verärgerung des Land­schreibers Kreywinkel Änderungen an. Der ebenfalls kurpfälzische Stiftsschaffner Römer kümmerte sich um den Neubau. Am 10.7.1673 machte er einen Bericht an den kurpfälzischen Obristleutnant von Deyl. Darin heißt es, daß Kreywinkel den Bau bereits bis über die Fenster habe errichten lassen, weigere sich jedoch plötzlich, die Materialien herbeifahren zu lassen und Fronleute zu be­stellen, mit der Begründung, er habe den Bau nicht so in Auftrag gegeben, wie es die kur­fürstliche Verwaltung nunmehr angeordnet habe. Die Verhandlungen zogen sich zwei Jahre hin.Am 9./19.1.1676 richtete der Kom­mandant von Kaiserslautern einen Protest an den Kurfürsten und mahnte die dringende Fertigstellung der Schloßmühle an. Er wies daraufhin, daß aufgrund der Kriegszeiten (2. Holländischer Krieg 1672-1679) die Gefahr bestand, daß durch die vordringenden fran­zösischen Truppen die außerhalb der Stadt Kaiserslautern gelegenen Mühlen zerstört werden könnten, weshalb die Fertigstellung der innerhalb der Stadtmauern gelegenen Schloßmühle für die Versorgung der Bevölkerung dringend erforderlich sei 435.

 

Daraufhin wurden die Arbeiten sofort abgeleitet, die Mühle fertiggestellt und bereits zum 1.5.1676 an den Nikolaus Bauer aus Wachen­heim/Haardt im Temporalbestand verpachtet. Die Mühle verfügte damals lediglich über einen Mahlgang 436. Nach Ablauf von dessen Pachtzeit wurde der Temporalbestand erneut versteigert, wobei sich als Interessent le­diglich Johann Reinhard aus dem Amt Zwei­brücken meldete. Dieser zog, da sich die Pachtzinsverhandlungen hinzogen, sein Angebot zurück. In der Folge meldete sich als Interes­sent lediglich ein „abgedankter Musketier“ namens Conrad Stoltz aus Stuttgart. Dieser hatte in der Garnison Kaiserslautern gedient und war nach seiner Heirat mit einer Müllerstochter aus Otterberg aus dem Militärdienst ausgeschieden. Stolz erhielt einen zeitlich befriste­ten Pachtvertrag. Nach der französischen Besetzung von Kaiserslautern 1682 wur­de die Mühle geschlossen und die Gebäude zugemau­ert, da diese an der Stadtmauer lag und für die Franzosen die Gefahr bestand, daß Unbefugte sich über die Mühle Zugang zur Festung Kaiserslautern verschafften. Erst 5 Jahre später schien diese Gefahr gebannt und der französische Kommandant von Kaiserslautern ver­pachtete die völlig heruntergekommene Mühle an Nikolaus Pfaff für zu­nächst 15, dann 30 Malter Pacht jähr­lich 437.

 

Die Witwe dieses Nikolaus Pfaff, Appolonia Pfaff, berichtete in einem Bittgesuch von ca. 1710, man habe die Mühle ihrem Mann gleich­sam mit Gewalt aufgezwungen, was angesichts deren heruntergekommenem Zustand und dem völlig verwahrlosten Mahlwerk und der sehr hohen Pacht auch einleuchtet. Pfaff beantragte nach dem im Sommer 1699 erfolgten Abzug der Franzosen die Herabset­zung der Pacht auf 18 Malter, es kam jedoch zu keiner Einigung, da Landschreiber Jacobi 24 Mltr fordert. Im Dezember 1699 wurde die Mühle daraufhin öffentlich versteigert. Es erwarb sie der Bürger und Hofschmied Georg Müller um 22 Malter 438.

 

Die Bestandszeit des Müllers Nikolaus Pfaff erscheint trotz allem zweifelhaft. Denn im Bäckerzunftbuch von Kaiserslautern wird zwischen 2.3.1691 und 11.2.1712 der Johann Philipp *Aumer als „Schloßmüller“genannt. Dieser wird aber auch 1705 als Müller auf der Salings­mühle erwähnt 439.

 

Hanß Georg *Müller, Huf- und Waffenschmied aus Lindorf (heute Ortsteil von Kirchheim/Teck), dort geboren 3.3.1654, Bürgerauf­nahme in Kaiserslautern am 30.10.1677. 2 Ehefrauen und 9 Kinder in Kaiserslautern. Erbaut 1695 die Dammühle, steigert 1699 die Schloßmüh­le in Kaiserslautern für 3 Jahre 440. Der Steigerer Müller aber war nur ein Strohmann und gab den Betrieb an Pfaff weiter 441. [Anm.: die Ansicht Webers 442 ist zweifelhaft, da Pfaff 1700 als Müller in Otterberg genannt wird]. Allerdings wird Nikolaus Pfaff bereits 1703 in Kai­serslautern erneut als Schloßmüller genannt 443. Der Huf- und Waffenschmiedemeister und luth. Kirchen­vogt Hans Georg Müller wird 1701 als Pate bei der Taufe des Johann Andreas Meinshausen (geb. 5.6.1701 Kaiserslautern) im luth. KB Trippstadt genannt 444.

 

Am 28.9.1719 wird als Patin im reformierten Kirchenbuch Otterberg erwähnt, die „Maria, Friedrich Zöllers, Schloßmüllers zu Lau­tern Hausfrau“ 445. Der Familienname dieser Patin ist jedoch fehlerhaft überliefert. Es handelt sich um Maria Elisabetha Pfaff, die Ehefrau des Schloß­müllers Friedrich (1) *Ziegler, der bereits 1697 als Schloßmüller genannt wird 446, wohl Tochter des Schloßmüllers Nikolaus *Pfaff und der Appolonia NN. 447. Vater des Müllers auf der Schloßmühle und Betriebsnachfolger Friedrich (2) *Ziegler 448.

 

Während Nikolaus und Appolonia Pfaff die Schloßmühle noch bis 1710 auf dem Namen haben, erledigte Ziegler die praktischen Ar­beiten als Müller. Später geht der Betrieb [Anm.: wohl Temporalbestand] auf Ziegler über. Er muß seinen Besitz noch verschiedent­lich verteidi­gen, so in den Versteigerungen von 1717, 1724 und 1730 449. 1738 ist der Sohn Friedrich (2) Ziegler der Schloßmüller 450. Dieser mel­dete so­dann einen Schadensfall für die Mühle, wie aus einem Attest des Stadtschultheißen Bormann vom 16.2.1737 hervorgeht 451. Da­nach beantragte Ziegler, als der oberamtliche Gefäll­verweser rückständige Mühlenpacht von 43 Malter zwangs­weise betreiben wollte, die Forderung niederzuschlagen. Zur Begründung wies er darauf, daß 1734 und 1735 durch französische Truppen im Schloß ein Lazarett eingerichtet hatten und vor der Mühle die Toi­letten und sanitäre Anlage angelegt wurden. Dadurch konnte die Mühle nicht betrieben werden und der Müller mußte seinen Lebens­unterhalt auf ein er anderen Mühle als Mühlknecht verdienen 452. Aber der Krieg allein war nicht schuld an dem wirtschaftlichen Ruin der Familie Ziegler. Sowohl der Vater als auch die beiden Söhne waren, nach Ansicht des Landschreibers Heyler, Nichtsnutze und dem Trunke ergeben 453.

 

Die Mühle wurde deshalb am 5.2.1739 neu verpachtet. Es boten bei der vorherigen Versteigerung des Erbbestands u.a.: Johann Adam (1) Pfaff, Johann Thomas Dedreux, H. Tauber, Georg Fleck, Peter Pfaff, Christoph Schmitt, Christian Pfeffer und Johann Späth. Den Zu­schlag um 800 Gulden erhielt Johann Georg Mack. Darauf machte Johann Adam (1) *Pfaff ein Nachgebot um 25 fl und erklärte sich be­reit, alle Schulden zu bezahlen. Er erhielt daraufhin den Zuschlag und schon am 7.4.1739 wurde ihm der Erbbestandsbrief ausgestellt 454.

 

Johann Adam (1) *Pfaff baute die baufällige Mühle wieder auf. Die Mühle, die zunächst eine sog. Rollemühle 455 war (d.h. das Mühlrad befand sich mitten im Mühlengebäude), wurde umgebaut und das Mühlrad an die Außenseite des Gebäudes verlegt. Die Mühle wur­de um einen Schäfgang zum Malen von Dinkel erweitert und ein zweites Mühlrad zu dessen Antrieb eingebaut. Hierzu war eine hö­here Wasserkraft erforderlich, wozu Pfaff den Mühlenstau [den sog. Wasserfall]um 16 Zoll erhöhte. Diese Maßnahme rief einen Sturm der Entrüstung bei den oberhalb der Schloßmühle wohnenden Anliegern hervor. Diese behaupteten, durch den höheren Was­serstand hätten nun die „Patres Franziskaner“, sowie die Anwohner vom Kaufhaus bis zum „Goldenen Bock“ in Gärten, Kellern, Brunnen und Gerbhäu­sern großen Schaden. Der Stadtrat schaltete sich ein und machte eine Beschwerde an die kurpfälzische Regie­rung. Auch der Hospital­müller Georg *Fleck und der Stiftsmüller Henrich Schmitt opponierten. Es kam zu Sabotageakten durch die Stadtbevölkerung. Pfaff er­klärte sich „um des lieben Friedens willen“ 1745 bereit, das zweite Wasserrad abzureißen, wenn die Kur­pfalz auf die Erbpacht hierfür verzichtete. Die kurpfälzische Regierung war nicht bereit, auf die Pachteinnahmen zu verzichten und leitete eine Untersuchung ein. Die Regierung schickte einen Wasserbausachverständigen nach Kaiserslautern, um „die sämtlichen Wasserfälle der Müller an der Lauterbach zu Lautern abzuwiegen und zu visitieren; zu prüfen, wo die Klagen der Stadt und der Fran­ziskaner herrühren, ob sie auf die Erhöhung des Wasserbetts an der Schloßmühle zurückzuführen sind oder nicht.“ Das Ergebnis war für die Beschwerdeführer negativ. Eher sei der Spitalmüller an der Misere schuld. Er habe noch vor kurzem ein Brett auf sein Was­serbett gestellt, dadurch staue sich das Wasser bis in den Stadtweiher. Pfaff behielt also Recht, Gang und Mühlrad bleiben. 1760 ist sogar noch ein drittes Rad für die Ölmühle in Betrieb 456.

 

Die Schloßmühle ging später auf den Sohn, Johann Ludwig *Pfaff († 14.4.1755) über. Nach dessen Tod heiratete die Witwe Margare­ta Elisabetha Weber 457 den späteren Schloß­müller Henrich Späth 458, der die Mühle am 17. Oktober 1760 an Konrad Georg *Pfaff für 3000 fl verkaufte 459. Schon drei Jahre später verkaufte Pfaff die Schloßmühle an Peter Jakob Eckel aus Otterberg 460.

 

Von 1754 – 1700 +++prüfen+++ war Johannes Lenz (∞ mit Elisabetha Katharina NN.; Vater des Johann Nikolaus Lenz [~ luth. 1.4.1746 Kaiserslautern 461 ]) der Müller auf der Schloßmühle 462.

 

In einer Renovation von 4.7.1770 wird die Schloßmühle wie folgt beschrieben: „ Diese Schloßmühl ist sub. 7ten April 1739 an Adam Pfaff illimitieret begeben worden, von diesem ... solche dessen Sohn Ad: Pfaff, letzterer verstorben, dessen vidua eheligte sich mit Hen: Speth, wo solchem nach diese ... solche Mühl ad Decretum de 2te 7bris 1760 an Conrad Pfaff verkauffet, und davon 60 fl Laude­mium bezahlet. Gedachter Conrad Pfaff überließ solche abermahl ad Decretum de 18te Jenner 1764 an ... Jac: Eckel, und wurde das Laudemi­um mit 61 fl bezahlet. End­lich das ... Mühl lauth Erbbestandts Transfix de 12te April 1774 Maximilian *Winteroll übernom­men .... (Bl. 6, 6r). Die soge­nannte Schloßmühl liegt einseits dem Herrschaftlichen Schloß, anderseits der Oberamtmannswies, Vor­nen Statt alliment, Hinten die Statt­mauer, Bestehend in Einer Mahlmühl mit zweyen Gäng, sodann einem Ohliggang, Scheuer, Stall, Hofgering, Gärten und dem Müh­len Bach ad ½ Morgen 20 ½ Ruthen ....“ 463.

 

Eugen Reis weist demgegenüber auf folgendes hin. Der Sohn Johann Adam (2) des Schloßmüllers Johann Adam (1) *Pfaff und der Su­sanna Münch verstirbt bereits als 4jähriger im Kindesalter (17.12.1742 - † 23.8.1746) 464. Die in der Renovation vom 4.7.1770 ge­nannte „vidua“ [Anm.: Margareta Elisabetha Weber 465], die in 2. Ehe den Johann Heinrich Späth heiratet 466, war in erster Ehe mit dem Schloßmüller Johann Ludwig Pfaff († 14.4.1755) verheiratet, dem ältesten Sohn des Schloßmüllers Johann Adam (1) *Pfaff und der Su­sanna Münch 467.

 

Dieser in der Renovation von 4.7.1770 genannte Peter Jakob Eckel 468 hieß in Wahrheit Johann Peter Eckel 469. P. J. Eckel bat 1772 um Erlaubnis, eine Hanfreibe auf der Schloßmühle errichten zu dürfen 470. Auch Eckel war nur we­nige Jahre Schloßmüller, denn bereits 1775 wird in den Ratsprotokollen ein anderer Schloßmüller genannt 471.

 

1774 ersteigerte Maximilian *Winderoll für 3150 fl den Erbbestand der Schloßmühle 472. Er erhielt am 12.4.1774 einen Erbbestands­brief für die Mühle 473.

 

1821 war NN. Winterroll der Müller auf der Schloßmühle 474.

 

Die Mühle besteht seit langem nicht mehr. Nach einem Bericht in der Pfälzischen Volkszeitung vom 1.7.1959 wurde bei Aushubar­beiten für eine Wasserleitung bei der Barbarossaburg die östliche Front des Fundamentes der Schloßmühle freigelegt 475.

 

Karte:

- Armeebibliothek München: Le chateau de Kaysers Lautern, Handzeichnung von 1740, abdruckt in: Kaiserslautern Festschrift zum 675­jährigen Jubiläum der Stadterhebung, 1951 (zeigt die Verhältnisse der Schloßmühle vor dem Umbau von 1740 476)

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 34: Das Schloßmühlenge­lände nach einem Etienne-Plan von 1770 477

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 29, Schloßmühle 1821 nach ei­nem Plan von Etienne 478

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A1 Nr. 414: Emich von Layen, Oberst, und seine Frau Anna Elisabeth geb. von Flersheim treten an ihren Schwager Jo­hann Casimir Kolb von Wartenberg, pfalz-simmernschen Rat und Statthalter zu Kaiserslautern, und dessen Frau Maria Clara geb. von Flersheim aus der flersheimischen Erbschaft ab verschiedenen Vermögensgegenstände, darunter die Erbgült von 40 Mltr Korn auf der Mühle zu Lautern; Urk. v. 12.9.1659

- LA Speyer Best. A1 Nr. 418: Pfalzgräfin Maria Eleonora von Pfalz-Simmern belehnt die Brüder Kolb von Wartenberg mit der Erbgült von 40 Mltr Korn auf der Mühle zu Kaiserslautern, Urk. v. 11.4.1665 ( Abdruck bei Glasschröder: Rep. d. Urk. d. Kurpfalz, Bd. 1 [1892/94] Nr. 418)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/4: Kaiserslautern Schloßmühle, enthält u.a. Erbbestandsbriefe für Conrad Pfaff, Peter Jakob Eckel und Ma­ximilian Winterroll, 1760-1764, 1774

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/1-5: „Acta betr: die Schloßmühle zu Kaiserslautern a) 1749-1762, 1760-1792, 1789-1792 b) Erbbestands­briefe ao. 1760 u. 1764 c) Renovation nebst Plan ao. 1770

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 28-42

 

 

- Spitalmühle, Spittelmühle, Stadtmühle:

s. auch Bordmühle des Prämonstratenserklosters

 

am Stiftsplatz in Kaiserslautern gelegen 479, in der heutigen Spittelstraße. Die Lauter fließt heute tief unter der Spittelstraße, das Gelän­de wurde im 20. Jh. aufgeschüttet 480.

 

Neben der Burgmühle war die Spittelmühle die älteste Mühle von Kaiserslautern Zuerst dem von Kaiser Friedrich I. Barbarossa gestifte­ten Hospital Sankt Maria als Mahlmühle beigegeben, wurde sie noch im 12. Jh. zur Klostermühle der Prämonstratenser. Die Mühle lag am Ufer der Lauter und stieß mit dem Ostende an die danach errichtete Stadtmauer. Die Lauter und das Weiherwasser flos­sen in Kanä­len durch die Befestigungsanlage, für den Klostermüller gab es ein kleines Tor 481 im Mauerwerk, in dem er zum Müh­lenwoog, später Stadtw­oog 482, gelangte, um dort den Wasserstand 483 zu regulieren. 1360 bei der Trennung von Prämonstratenser­kloster und Spital dem letzteren zugewiesen 484. Ab 1360 hieß die Klostermühle nach ihrem mut­maßlichen Inhaber „Virlings­mühle“. Sie wurde in der Folge Eigentum des Lauterer Spitals und trug dann den Namen „Spitalmühle“, der zu „Spittel­mühle“ wurde. 1389 wurde der Stadt Kaiserslau­tern erlaubt, eine Walkmühle anzugliedern. 1559 wurde die Mühle durch Mathes Lawer und Hans Spital neu errich­tet 485, im 30jähri­gen Krieg stark beschädigt und wieder aufgebaut, gelangte 1774 vollends in städtischen Besitz und wurde deshalb „Stadtmüh­le“ ge­nannt. 486

 

Im Gefällebuch des Stifts Lautern von 1565 heißt es: „Item iiiį mlr. Korn gipt järlich Veltin, spittalmüeller, von etlichen des stiefts äckern“ 487.

 

Am 5./15.8.1642 gerät Hans Conradt *Lettenbauer als Spitalmüller mit Abraham Darr aus Otterberg in Streit. Darr wollte zunächst in der Spitalmühle dann in der „Klostermühle“ mahlen, es kam darüber mit Lettenbauer zur Auseinandersetzung 488.

 

1646 und noch 1649 wird Hans *Jung als Spitalmüller in Kaiserslautern genannt 489. Jung wird am am 29./19.11.1649 in einem Tausch mit Hanß Wolf *Compter genannt 490.

 

Am 12.7.1647 wird der Bürgermeister von Kaiserslautern, Hanß Wolff *Compter als „Spitalmüller“ in Kaiserslautern bezeichnet 491.

 

Hans Peter *Weber, Sohn des Hanß Jakob *Weber aus Oppenstein (Müller auf der Oppensteiner Mühle) und Bruder der Anna Margare­the *Weber (∞ mit dem Müller auf der Oppensteiner Mühle Hanß *Schönenberger) war bis 1652 Müller auf der Oppensteiner Mühle und wurde 1652 Spitalmüller in Kaiserslautern 492. Am 17.7.1652 heißt es im Kaiserslauterer Bürgerbuch: „Peter Weber, der Müller im Spital, von Oppenstein, ist bürger worden und hat Pflicht geleist ut moris“ 493.

 

Am 7.5.1653 erhält der nunmehrige Müller auf der Spitalmühle, Nicolaus Mosseler (Mußler) die Bürgeraufnahme in Kaiserslautern (geb. Oberstein, zeitweise Müller in Otterberg, ab 18.12.1655 Müller zu St. Lambrecht) 494. Bereits 1656 hat ein erneuter Wechsel auf der Spi­talmühle stattgefunden. Nunmehr Johann Rudolff der Spitalmüller. Zu diesem heißt es am 17.6.1656 im Kaiserslauterer Bürgerbuch: „Jo­hann Rudolff von Waltersbrick in Hessen, ietziger Spitalmüller, ist burger worden und hatt Pflicht geleist wie bräuch­lich“ 495.

 

1675 ersteigert der Theobald *Metzger († 21.5.1677 Kaiserslautern), Spitalpfleger in Kaiserslautern, die Hospitalmühle; er betreibt diese durch einen Unterpächter, den Johannes Müller 496.

 

Im Schatzungsbuch des Oberamts Lautern von 1684 heißt es: „Ein Mühl in hiesige Stadt beym Clostergarten an der Stadtmauer an Con­rad Lettenbawer auf 8 Jahr ad 34 M Korn verliehen“ 497.

 

Am 20.2.1685 wird Hanß Conrad Lettenbauer jun.- als Spitalmüller in Kaiserslautern genannt 498.

 

Am 9.4.1696 wird der bisherige Müller auf der Neumühle in Kaiserslautern, Hans Velten *Pfaff als Spitalmüller genannt 499. Sein Sohn Daniel Pfaff ist ebenfalls Hospitalmüller 500. +++prüfen+++: bei Reis, S.75 ist kein Sohn Daniel genannt+++

 

Ab 1700 ist Heinrich *Pfaff der Hospitalmüller in Kaiserslautern (er wird am 28.5.1728 als Neumüller genannt) 501.

 

Am 3.3.1707 wird als Pate bei der Taufe des Philipp Petrus Diehl im deutsch-reformierten Kirchenbuch in Otterberg der Philipp *Knierie­men von Lautern als Müller in der Spitalmühle erwähnt 502.

 

Zwischen 1722 und 1724 wird Johann Wilhelm *Aumer als Erbbestands-Hospitalmüller erwähnt. Am 18.12.1724 wird die Mühle seiner Schulden wegen versteigert. Johann Daniel *Pfaff ersteigert sie um 700 fl 503. Er verkauft die Spitalmühle an Balthasar Müller. Klagt am 4.2.1732 gegen diesen, da die Kaufsumme nicht gezahlt wurde 504. Auch 1728 war Johann Daniel *Pfaff Spitalmüller in Kaiserslautern; er ist 1728 im lutherischen Kirchenbuch von Münchweiler/­Al­senz erwähnt 505. 1738 ist Nicol *Niclas als Müller und Erbbeständer auf der Spitalmühle in Kaiserslautern 506.

 

Die „Spittelmühle“ war auch eine Weile im Erbbestand der Haschbacher Müllersfamilie Drees gewesen sein (s. auch Reis, Kaisers­lautern im 18. Jh.). Dies dürften Vorfahren/Verwandte des mit Kath. Maria Drees ∞ Jakob gewesen sein 507.

 

Mitte des 19. Jh. (err.) war Andreas *Müller der Spitalmüller in Kaiserslautern. ∞ mit der Müllerstochter NN. Krauß von der Reichholds­mühle. Er ist der Schwager des Müllers auf der Reichsholdsmühle Wilhelm Krauß 508 und ein Neffe des 1788 auf die Kaisers­mühle ge­kommenen Friedrich Schalk (1) 509. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird in Kaiserslautern genannt der Müller und Mehl­händler Andreas Müller 510.

 

Bereits 1813 hatte die Stadt Kaiserslautern, die seit 1774 Alleineigentümerin der Mühle war, das Anwesen gekauft. 1822 bestand es aus einer Mahlmühle mit 2 Gängen, Wohnung, Scheuer, Stallung, Schopp, Schweinestall und Hofraum. 1862 wurde das Wohnhaus zu einem Repräsentativbau umgestaltet und von der Stadt Kaiserslautern für Wohnungen angemietet. Die Müllerei war seit 1874 ein­gestellt, 1891 kaufte die Stadt das Anwesen und nutzte es als Stadthaus II, zuletzt als Museum und Landratsamt. 511

 

Mit dem Abriß der „Spittelmühle“, die nach einem Umbau (1935/36) das Theodor-Zink-Museum beherbergte, hat die Stadt am 19. April 1951 begonnen. Der letzte Besitzer der Spittelmühle, Andreas *Müller, baute das Stadttheater, das in der heutigen Karl-Marx-Straße stand. 512

 

Müller auf der Spitalmühle waren:

- 1642 Hans Conradt *Lettenbauer

- 1646/4649 Hans Jung

- 12.7.1647 der Bürgermeister von Kaiserslautern, Hanß Wolff *Compter wird als „Spitalmüller“ in Kaiserslautern genannt

- 1652 Hans Peter Weber (stammt aus der Oppensteiner Mühle)

- 7.5.1653 bis 18.12.1655 Nicolaus Mosseler (Mußler); er wechselt 1655 auf die Mühle in St. Lambrecht

- 27.3.1656 Hans Conradt *Lettenbauer wird erneut als Spitalmüller genannt

- 1675 Theobald *Metzger († 21.5.1677 Kaiserslautern), Spitalpfleger in Kaiserslautern ersteigert die

Hospitalmühle; er betreibt diese durch einen Unterpächter, den Johannes Müller

- 20.2.1685 Hanß Conrad Lettenbauer jun.- als Spitalmüller in Kaiserslautern genannt

- 9.4.1696 Hans Velten Pfaff, der bisherige Neumüller

- ab 1700 bis 1707 Heinrich Pfaff

- 1707 Philipp Knieriemen

- 1722 bis 1724 Johann Wilhelm *Aumer als Erbbestands-Hospitalmüller erwähnt. Am 18.12.1724 wird die Mühle seiner

Schulden wegen versteigert. Johann Daniel *Pfaff ersteigert sie um 700 fl

- 18.12.1724 Johann Daniel Pfaff; verkauft die Spitalmühle an Balthasar Müller. Klagt am 4.2.1732 gegen diesen, da

die Kaufsumme nicht gezahlt wurde

- vor 1732 Balthasar Müller

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 236

 

Literatur/Urkunden:

- Meyer, Louis: Vom mittelalterlichen Hospital zum Museum. Mußte Aufbauplanung weichen. Spittelmühle im Wandel der Zeiten.. - In: Rheinpfalz, Kaisersl. 18, Nr. 186 v. 13. 8. 1962

 

 

- Stadtmühle:

s. Spitalmühle

 

 

- Stiftsmühle:

s. Bordmühle des Stifts

 

1535 schlossen „Dechant und Capittel unser lieben Frauen und Sanct Martins Stift“ Kaiserslautern und die Stadt Kaiserslautern einen Vertrag „wegen der Mühlen und Bach“ 513. Am 7.6.1535 bekunden das Sankt Martinsstift und die Stadt Kaiserslautern eine Einigung in den Streitigkeiten bezüglich der Stiftsmühle. Umstritten war die Frage der Stiftsfreiheit und des Konkurrenzsschutzes der städti­schen Müller gegenüber dem Stiftsmüller, zu welchem Zweck die Stadt die Tätigkeit des Stiftsmüllers auf Stiftspersonen beschrän­ken und die gebührenpflichtige Benutzung der städtischen Mehlwaage obligatorisch machen, das Stift hingegen unter Berufung auf seine Privilegien und altes Herkommen keinen Mahl- oder Wiegezwang hinnehmen will. Das Stift machte weiterhin Schadenersatz­ansprüche am Kanal­bett wegen vorübergehender Stillegung der Stiftsmühle geltend 514.

 

1565 wird „Conrad, des stifts Müller“ im Gültregister des Prämonstratenserstifts genannt 515. Im Gefällebuch des Stifts Lautern heißt es 1565 an anderer Stelle: „Item xii mlr. Korn gipt järlich Conradt, des stifts müller, auß des stifts müelen“ 516. Im Gefällebuch des Stifts von 1590 heißt es: „xii mlr. Korn stiftsmuhl, so ietzo Henrich Mock in handen, olim Theobalt Muller“ 517.

 

Der Stiftsmüller in Kaiserslautern, Heinrich Mack 518, erhielt am 26.1.1603 einen Erbbestandsbrief, auf dem Platz einer abgebrann­ten Mühle [Anm.: der Bordmühle am Kaiserswoog] eine Mahlmühle [die spätere Papiermühle] zu errichten 519.

 

Der Müller Hieronymus Cuhn († 4.8.1627) dürfte Müller auf der Stiftsmühle gewesen sein, denn nach seinem Tod wird seine Witwe am am 2.9.1633 von Johann Caspar Haag, dem Stiftsschaffner verklagt 520.

 

Am 25.2.1651 wird der bisherige Schloßmüller in Kaiserslautern, Hanß *Bös, als Stiftsmüller bezeichnet 521.

 

Am 12.11.1657 erteilt die Churfürstliche Güteradministration Heidelberg dem Hanß Wendel *Stephan und seiner Hausfrawe Magdale­nen, Nicolay Stephans deß Papiermüllers Sohn [Anm.: s. Nickel *Stephan], einen Erbbestandsbrief über die Mühle, die „unser Stift zu Lautern [als] eine eigenthumbliche mühl daselbst hat, welche hiebevor umb eines Jahrs bestandt als zwölf Mltr Korn verliehen worden“ 522. Nach einem 10jährigen Temporalbestand erteilt Kurfürst Carl Ludwig am 12.11.1667 dem Hans Wendel *Stephan, dem Sohn des Papiermüllers in Kaiserslautern Nicolay Stephan, und seiner ehelichen Haus­frau Magdalena NN., die Stiftsmühle zu Kai­serslautern in ei­nem Erbbestand 523. Wendel Stephan ist im Schatzungsprotokoll Kaiserslautern von 1684 aufgeführt: „Die Stiffts­mühl ist Wendel Ste­phan umb einen gewiesen pfacht Erbl Verliehen, wie in seinem Nahrungs Zettul zu sehen“ 524.

 

Daniel Stephan († vor 1696 ? ++++klären ++++) wird 1683 als Mitglied der Bäckerzunft und Stiftsmüller in Kaiserslautern geschatzt bei einem Vermögen von 765 fl.; seine Witwe Magdalena NN. († 4.4.1705 Kaiserslautern) hatte sich nochmals mit Hanß Müller von „Wolffen“ verheiratet 525.

 

Joh. Peter *Müller ist 25.4.1696 Stiftsmüller, Sohn von Hans Wolff Müller (aus „Meißelsdorf“/Österreich, ist 24.02.1662 Taglöhner in KL, erst 16.01.1672 Bürgeraufnahme). 526

 

Hanss Wolff (Johannes) *Müller (ein Bruder des vorigen) ist am 25.4.1696 jetziger Stiftsmüller, „welcher vorhin die Bürgerschaft ge­habt, aber solche verzogen“, soll wieder Bürger werden 527; Sohn des Hanss Wolff Müller aus „Meißeldorf“/Österreich (am 24.2.1662 Tagelöh­ner in Kaiserslautern, Hintersasse in Kaiserslautern; Bür­geraufnahme 16.1.1672) und der NN. aus Landstuhl 528.

 

Nach 1704 wird Antoni *Bonoll (Bonolth) († 1.5.1713 Kaiserslautern) als Stiftsmüller genannt, der zuvor Papiermüller in Kaiserslaut­ern war. „... er beabsichtigt nach Altleiningen umzuziehen, um auf der dortigen „Borthmühle“ zu schneiden, da er von der Schwiegermutter von der hies. Mühle vertrieben wurde“ 529. ∞ Anna Catharina NN. (geb. Müller ?); die Ehefrau wird genannt. Vater der Anna Magdalena Bonoll (geb. 20.4.1704 Kaiserslau­tern; ∞ mit dem Schlossermeister Elias Birck) 530 und der Anna Ursula Bo­nolth (∞ mit dem Müller­meister und Betriebsnachfolger auf der Stiftsmühle, Johann Heinrich *Schmidt 531).

 

1738 ist [Johann] Heinrich (1) *Schmidt der Müller und Erbbeständer auf der Stiftsmühle in Kaiserslautern 532. Vater des Stiftsmül­lers Johann Heinrich (2) Schmidt.

 

Der „Stiftsmüller [Johann] Heinrich (2) Schmitt dahier zu Lautern“ beantragt am 7.3.1758 bei der Geistlichen Güteradmini­stration Hei­delberg die erbliche Begebung „der zu alldasigem Stift gehörigen so genannten Münchwies und Weyer“ etc. gegen Zah­lung von 300 fl Erbkauf und 12 fl jährl. Canonis“ 533. 1757 war Heinrich Schmitt auch Erbbeständer des Hofes 'Tierhäuschen' 534. Auch 1758 ist der Heinrich Schmitt als Müller und Erbbeständer auf der Stiftsmühle Kaiserslautern. Er ersteigerte am 25.2.1758 vom Stift Lau­ern die die­sem gehörende Münchweis und Weiher, sodann einen Schuppen, Wiese und einen weiteren Weiher gegen 300 fl Erbkauff und 120 fl „jährl: Canonis“, „damit er das Waßer desto besser zusammen packen, und ... auf seine Mühle bringen“ zu kön­nen 535. Heinrich Schmitt bat 1786 beim Stadtrat um Genehmigung, „seinem neuen Haus“ beim 'Tierhäuschen' einen Ziegelofen gegenüber stellen zu dürfen 536.

 

1792 ist Johann Wilhelm Krauß der Stiftsmüller 537. Er ist der Schwiegersohn des Stiftsmüllers Johann Heinrich Schmidt 538.

 

Müller auf der Stiftsmühle sind:

- 1603 Heinrich Mack

- bis 4.8.1627 Hieronymus Cuhn ( 4.8.1627)

- +++++

- 1651 der bisherige Schloßmüller in Kaiserslautern, Hanß *Bös, wird als Stiftsmüller bezeichnet

- ab 12.1.1657 Hanß Wendel *Stephan

- bis vor 1696 Daniel Stephan († vor 1696 ?); seine Witwe Magdalena NN. heiratet den Hanß Müller von „Wolffen“ ,

- 25.4.1696 Hanss Wolff (Johannes) *Müller; seine Tochter Anna Catharina (err) heiratet den Anton Bonoll

- nach 1704 Antoni *Bonoll (Bonolth) († 1.5.1713 Kaiserslautern); seine Tochter Anna Ursula Bonolth heiratet den

Müllermeister und späteren Stiftsmüller Johann Heinrich Schmidt

ab ca. 1713 Johann Heinrich (1) Schmidt († 21.7.1746); Vater des Johann Heinrich (2) Schmidt

ab 21.7.1746 – † nach 12.8.1770 Johann Heinrich (2) Schmidt († nach 12.8.1770); seine Tochter Magdalena Franziska Schmidt (~ 26.4.1763) heiratet am 16.5.1785 den Johann Wilhelm Krauß

- ++++

- ab 1786 (err.) Johann Wilhelm Krauß

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A 14 Nr. 307a: „Vertrag zwischen dem Stift und der Stadt wegen der Mühl von 1535. Copia vidimata vom 17.4. 1760“

- LA Speyer Best. A 14 Nr. 307e: „Acta betr die Stiftsmühle zu Kayserslautern“

 

 

- Trompelschmiede:

im Hagelgrund, Tal des Eselbachs für 1590 nachgewiesen. Das Wort „Trompel“ dürfte von mhd. Drummen, drommen herzuleiten sein. Das mhd. 'smide' bedeutet zunächst Metall (die Schmiede = smidewerc). Da 'drommen' (s. auch 'trommeln') hauen, schlagen, zer­schlagen beinhaltet, könnte es sich bei der Trompelschmiede um ein Pochwerk, vielleicht auch einen Hammer handeln 539.

 

 

- Virlingsmühle:

s. Spitalmühle

 

 

- Waffenschmiede:

s. auch Schleifmühle

s. auch Trompelschmiede

 

1588 wird im Gültregister des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern genannt der Waffenschmied Hans von Horbach; er besitzt ein Haus „vff dem Graben“, d.i. in der heutigen Fackelstraße 540.

 

Am 23.9.1609 erhält der aus Colmar/Elsaß stammende Waffenschmied Hanß Jacob *Brenneisen die Bürgeraufnahme in Kaiserslau­tern; er wird 1611 geschatzt bei einem Vermögen von 200 fl 541.

 

 

- Walkmühle, Weberwalkmühle:

die Weberwalkmühle lag im Bereich der heutigen Kammgarnspinnerei 542.

 

Schon 1451 wird die Walkmühle bei Lagebeschreibung in einem Erbbestandsbrief über die nahe gelegene Komtureimühle erwähnt. In der Urkunde vom 5.11.1451 heißt es u.a.: ... vergeben ihre Kaiserslauterer [Komtureimühle] „mule, ane eyn die nest unden an der Wal­ckmulen unden an der staid zu Lutern gelegen, an Henne Lormann von dem Banne“ (Anm. aus Bann südlich von Kaiserslautern) und dessen Ehefrau Katherinen im Erbbestand 543.

 

Auch 1488 wird die Walkmühle in Kaiserslautern erwähnt. Am 2.8.1488 wird anläßlich die der Deutschordenskommende Einsiedel gehö­rende Komtureimühle in Kaiserslautern verkauft. Die Überschrift über die Verkaufsurkunde lautet: „Kauff briff uber die malmu­le unden an der wober walck mule geleg“ 544, d.h. an der Walkmühle der Weberzunft gelegen. Als Gegenleistung des Kaufvertrages überträgt die Stadt Kaiserslautern an die Deutschordenskomturei Einsiedel einen „Ewigzins von 18 Malter gutt luter durß korns ... “ Dafür übereignet Einsiedel der eine Müh­le, „genant des comentersmule, uswindig Keysers Luthern zur mulen aller nehst unden an der weber walck mu­len“ 545.

 

Auch 1495 wird die der Weberzunft gehörende Walkmühle in der Stadt Kaiserslautern neben der Komtureimühle der Deutschordens­kommende Einsiedel erwähnt. Die Deutschordenskommende Einsiedel verkaufte am 12.1.1495 jährliche Ewigzinsen von 18 Malter Korn an den Kaiserslauterer Bürger Blesin Scherer. In der Urkunde heißt es: „Den Zins haben ihre vorfarn von burgermeistern und rate zu Lu­terenn von der male mulln, genannt des comethers mule, gelegen inwendig der statt Lutern undenn an der Webern walck­mull ...“ 546.

 

 

- Walkmühle des Hanß Laux, Lauxenmühle:

s. Entersweiler Hof

 

 

- Walk- und Ölmühle des Bartholomäus Rettich:

der Gerber Bartholomäus *Rettich (Rettig) erhält am 31.1.1696 einen Platz bei der Neumühle an der Lauter zur Errichtung einer Wal­k- und Ohligmühle gegen 10 fl und jährlich 45 Kreuzer Wasserfallzins 547.

 

 

- Walkmühle des Spitals Kaiserslautern:

sie lag bei der sog. Virlingsmühle, d.h. der Spitalmühle 548; am 8.6.1665 soll die hinter der Spitalmühle gelegene Walkmühle an den da­maligen Temporalbe­ständer der Spitalmühle, Johann *Ru­dolph (Rudolff) zusätzlich verliehen werden 549.

 

1684 wird im Schatzungsbuch Kaiserslautern eine Walkmühle erwähnt, die dem Hospital Kaiserslautern gehört: „Ein alte Walckmühl ne­ben obgemelter Spithal Mühl ist vngangbahr“ 550.

 

 

- Walkmühle bei der Neumühle:

1731 vom dem Neumüller Heinrich *Pfaff errichtet 551.

 

 

- Wartmühle, Mühle zur Warte:

s. *Bordmühle des Prämonstratenserklosters

 

 

- Waschmühle:

auch Wackenmühle 552; sie lag an der heutigen Wackenmühlstraße in Kaiserslautern. Die Mühle war eine Mineralmühle und wird auch als Zementmühle genannt 553

 

Die Mühle lag am Siegelbach, einem kleinen Seitenbach der Lauter, der längst in der Kanalisation der Stadt Kaiserslautern verschwun­den ist 554.

 

Besitzer war 1857, wie sich aus der Versteigerungsurkunde ergibt, H. Jacob. Im Versteigerungsprotokoll vom 24.5.1861 wird das Anwe­sen wie folgt beschrieben 555: Erdmühle, auch Stampfmühle genannt, mit Hof und Schuppen (Plan-Nr. 1654, 1643 und 1654 b ca. 5 De­zimale).

 

Wie sich aus einer Verkaufsurkunde von 1905 ergibt, gab es damals auf der Waschmühle eine Hanfreibe 556.

 

 

- Waschmühle:

s. Morlautern

 

 

 

 

 

Kaisersmühle bei Kaiserslautern:

s. Kaiserslautern

 

 

 

 

 

Kaisersmühle bei Morlautern:

s. Morlautern, Dammühle

 

 

 

 

 

Kaisersmühle am Kaiserbach bei Waldhambach:

s. Waldhambach

 

 

 

 

 

Kaisersmühle bei Wernersberg:

s. Wernersberg

 

 

 

 

Kallbach:

 

- Rollauermühle:

+++klären+++

 

Urkunden:

- LA Speyer Best. H43 Sachakte 1739: nicht mehr bestehende Wassertriebwerke, 1818-1819, 1840-1865, 1891-1902, 1937 enthält: Loh­mühle Rockenhausen, Dorf- oder Fleckenmühle Alsenz, Dietzmühle Gaugrehweiler, Rollauermühle Kallbach, Mahlmühle Bayerfeld, Hos­termühle Dielkirchen, Lohmühle Winnweiler. Mahlmühle Schweisweiler, Bergmühle Finken­bach-Gersweiler

 

 

 

1 Wittner: Schweizer (Einwanderer) in der Südwestpfalz, S. 7.

2 Christmann: Dörferuntergang, S. 7.

3 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bür­ger, Hintersassen ..., S. 6.

4 Widder: Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz, Bd. IV, S. 179.

5 Lehmann: Urkundliche Geschichte von Kaiserslautern, S. 53.

6 Widder: Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz, Bd. IV, S. 177.

7 Widder: Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz, Bd. IV, S. 195; Friedel: Beiträge zur Ortskunde Kaiserslautern, S. 10.

8 Anm.: Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, S. 91 Nr. 362: Eine vollzogene Leistung wird durch Einschnitte in Kerbhölzer bestätigt..

9 Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, S. 91 Nr. 362.

10 Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, S. 18.

11 Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Histori-­ schen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960,

12 Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, S. 19.

13 Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, S. 22.

14 Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, S. 23.

15 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 13 Nr. 129.

16 Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, S. 26.

17 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 32 Nr. 513; Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, S. 28.

18 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 13 Nr. 126.

19 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 32 Nr. 516.

20 Her­zog: Kaiserslautern 1550-1619, S. 20.

21 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S.39 Nr. 623.

22 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S.32 Nr. 510.

23 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S.37 Nr. 589 iVm Nr. 586.

24 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S.23 Nr. 339.

25 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S.35 Nr. 566; Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, S. 38.

26 Braun/Rink: Bürgerbuch Kaiserslautern, S. 62 Nr. 807.

27 LA Speyer Best. F3 Nr. 13 fol. 54r, Schatzungsprotokoll von 1684.

28 Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 20.

29 Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kai­serslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Histori-

­schen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

30 Christmann: Siedlungsnamen II, S. 154

31 Buchert: Unternehmer im Isenachtal, S. 39.

32 Anm.: Schwarz ist identisch mit dem „Hauptmann Schwarz“ der 1748 das Hammerwerk in Neuhemsbach-Heinzenthal errichtete.

33 Zink: Kaiserslautern in Vergangenheit und Gegen­wart. Kaiserslautern 1914, S. 362; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 154; Friedel: „Eine Wanderung zu den

Höfen und Mühle im Westen von Kai­serslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar

1960, S. 4.

34Christmann: Siedlungsnamen II, S. 154.

35Buchert: Unternehmer im Isen­achtal, S. 39.

36Buchert: Unternehmer im Isenachtal, S. 39; Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 106.

37Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 111 unter Bezugnahme auf Zink: Der Blechhammer

etc.; in: Pfälzische Geschichtsblätter 1914, S. 4ff.

38Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 111.

39Widder: Beschreibung der kurfürstl. Pfalz, Bd. 4, S. 198.

40Weber: Mühlen be­sonderer Art, S. 327-328; Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, S. 111.

41Christmann: Siedlungsnamen II, S. 154.

42Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, S. 111.

43Christmann: Siedlungsnamen II, S. 154; Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, S. 111.

44 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 391 Anm. 5 zu Nr. 478.

45Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, S. 19; Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, Teil II, S. 391, Nr. 1286 unter Bezugnahme auf Stadtarchiv Kaiserslautern Ratsprotokoll 1566 Bl. 6, 10.

46Stadtarchiv Kaiserslautern: Ratsprotokoll Kaiserslautern vom 17.6.1566.

47Anm.: es handelt sich um Ursula Bauer, Witwe des Sägmüllers Adam Bauer.

48Anm.: es handelt sich um den pfalzgräflichen Amtsmann des Fürstentums Lautern, der das Reichsland für Pfalzgraf Johann Casimir von der Pfalz verwaltete.

49 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 391 Anm. 5 zu Nr. 478 unter Hinweis auf: Stadtarchiv Kaiserslautern RP 1, Bl. 6.

50 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd III, S. 388 Nr. 476.

51 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 391 Nr. 478.

52 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 394 Anm. 2 zu Nr. 480 und Hinweis auf Stadtarchiv Kaiserslautern KB 11, Bl. 439-442 sowie LA Speyer F1

Nr. 23 S. 795-798 und LA Speyer Best. F1 Nr. 24, Bl. 329-330'.

53 Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, S. 44 Nr. 185.

54 Häberle: Wälder des Stiftes zu Kaiserslautern im Jahre 1600 nach der Beforchung des kurfürstlichen Forstmeisters Philipp Velmann, S. 21.

55 Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, Bd. 1, S. 53.

56 Herzog: Kaiserslautern, Bd. 2 Nr. 339.

57 Herzog: Kaiserslautern, Bd. 1, S. 83 Nr. 543.

58 Weber: Komturei- oder Ohligmühle, S. 31; Braun/Rink: Bürgerbuch Kaiserslautern, S. 40.

59 Stadtarchiv Kaiserslautern: Gerichtsprotokolle; Herzog: Kaiserslau­tern 1620-1650, S. 85, Nr. 1423.

60 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S.39 Nr. 623.

61 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 85, Nr. 1423.

62 Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 37 Nr. 2322.

63 Herzog: Kai­serslautern 1651-1680, S. 37 Nr. 2322 und S. 116 Nr. 3366.

64 Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 118 Nr. 3394.

65 Almosenrechnung Kaiserslautern; Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, S. 185 Nr. 3394.

66 Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 59 Nr. 2602.

67 Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 89.

68 Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 27.

69 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern von 1565 Bl. 36, Bd. III,S. 443; LA Speyer Best. A14, Nr. 272.

70 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern von 1590 Bl. 31, Bd. III, S. 488; LA Speyer Best. A14, Nr. 273.

71 Herzog: Kaiserslau­tern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 35 Nr. 4263.

72 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bür­ger, Hintersassen ..., S. 81 Nr. 4724.

73 Rink, Franz: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg 1650-1802, S. 69 Nr. 606.

74 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen …., S. 73 Nr. 4656.

75 LA Speyer, Briefprotokolle 182 Bl. 82. ++Zitat prüfen++

76 Christmann: Siedlungs­namen II, S. 174.

77 Weber: Müh­len und Müllerhandwerk, S. 235.

78 LA Spey­er, Briefprotokolle 182, B. 82 ++Zitat prüfen++; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 174.

79 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00099.0.00.

80 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00355.0.00; luth. KBKaiserslautern 2, fol. 9.

81 LA Speyer Best. A14 Nr. 307e fol. 50-51r.

82 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00355.0.00; Stadtarchiv Kaiserslautern Hospitalbelege HB71/163.

83 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00355.0.00 iVm. Nr. 04009.0.00.

84 LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/7: „Acta betr: die dem Bord­müller Philipp Weigand ertheilte Concession über die Bordmühle auf dem Kaiserswoog, 1788“.

85 Standesamt Kaiserslautern, Sterbeurkunde Nr. 202; Mitteilung von Herrn Stefan Jamin vom 16.5.2013.

86 Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 27.

87 Anm.: zum Prämonstratenserkloster Kaiserslauterns. Remling: Urkundliche Geschichte der ehemaligen Abteien und Klöster im jetzigen Rheinbaiern, a.a.O.,Bd. 2,

S. 93f; Friedel: Wanderung zu den Höfen und Mühlen östlich von Kaiserslautern, S. 25.

88 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 186 Anm.: 2 zu Nr. 200; Zink: Kaiserslautern, S. 351.

89 Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 89.

90 Friedel/Christmann: Kaiserslautern einst und jetzt, S. 346.

91 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 186, Nr. 200.

92 Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 94.

93 Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 94.

94 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 186 Anm.: 2 zu Nr. 200; Zink: Kaiserslautern, S. 351.

95 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 391 Anm. 5 zu Nr. 478 .

96 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern Bl. 24, Bd. III,S. 437; LA Speyer Best. A14, Nr. 272.

97 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern Bl. 52, Bd. III,S. 451; LA Speyer Best. A14, Nr. 272.

98 Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, Teil II, S. 379, Nr. 942 unter Hinweis auf das Gültbuch des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern von 1565, LA Speyer

Best. GGA, Nr. 272, Bl. 24r u. 5r.

99 LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/11: Errichtung einer Bordmühle durch den Stiftsschaffner, 1720.

100 Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 89.

101 Christmann: Siedlungsnamen II, S. 174.

102 Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 150; zur Lage der Mühle:Zink: Kaiserslautern in Vergangenheit und Gegenwart, S. 51.

103 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 236.

104 Zink: Kai­serslautern, a,a,O, S. 73 u. Zink, Theodor: Pfälzer Geschichtsblätter 1906, S. 67; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 316; Dolch/Münch: Urkunden-

buch Kaiserslautern, Bd. 2, S. 363 Nr. 414.

105 LA Speyer, Kurpfalz Akten A 1234, B. 21+++Zitat prüfen+++; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 316.

106 Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kai­serslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Histori-­ schen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 3 unter Hinweis auf Zink: Kaiserslautern, S. 344 ff; Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern;

in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 150; Dolch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. 1, S. 406 f., Nr. 578.

107 Anm.: Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 150 spricht von den „Mühlen am Kaiserswoog“.

108 Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, Teil II Sa. 358 Nr. 456.

109 Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, Teil II Sa. 358 Nr. 457.

110 Urkundenbuch Kaiserslautern II, S. 478-480, Nr. 641; Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische

Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 150.

111 Urkundenbuch Kaiserslautern II, S. 340, Nr. 375; Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische

Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 150.

112 Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 151.

113 Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 151.

114 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. 3, S. 85 Anm. 4 zu Nr. 36.

115 Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 151.

116 Herzog: Kai­serslautern 1550-1619, S. 19; Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, Teil II, S. 376, Nr. 858 unter Hinweis auf das Gültbuch des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern von 1565, LA Speyer Best. GGA, A. Nr. 272.

117 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Band III, S. 365 Nr. 441.

118 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern Bl. 35 Bd. III,S. 443; LA Speyer Best. A14, Nr. 272.

119 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Band III, S. 365 Nr. 441 Anm. 3; HStA München III, 38-5-173.6.

120 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Band III, S. 404 Nr. 491.

121 LA Speyer Best. A2 Nr. 1234; Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. 2, S. 342 Nr. 409.

122 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 25 Nr. 379.

123 LA Speyer Best. A13 Nr. 179.

124 LA Speyer Best. A 13 Nr. 179a und Nr. 179b.

125 LA Speyer Best. A13 Nr. 179b.

126 LA Speyer Best. A 143 Nr. 179c.

127 Herzog: Kaisers­lautern 1620-1650, S. 25 Nr. 379.

128 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 13 Nr. 137.

129 Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 3.

130 LA Speyer Best. A13 Nr. 180.

131 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 26 Nr. 4159.

132 Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2; Auch Die Rheinpfalz Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10. 1986: “Auf die Neumühle wartet die Abbruchfirma“.

133 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 53 Nr. 4445.

134 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische,S. 70,Nr. 00336.0.00.

135 Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg 1650-1802, S. 94 Nr. 852.

136 Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg 1650-1802, S. 95 Nr. 857.

137 Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, S. 13.

138 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, S. 70, Nr. 00366.01.01.

139 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, S. 261 Nr. 01587.0.0.

140 Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg 1650-1802, S. 151 Nr. 1381.

141 Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 3; LA Speyer Kurpfalz Fasc. 1239 III +++prüfen+++

142 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 235.

143 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, S. 261 Nr. 01587.0.0.

144 Schneider: Die Müllerfamilie Kolter aus der Schafmühle (Katzweiler); in: Pfälz. Familien- und Wappenkunde 1969, Bd. 6, Heft 12, S. 370.

145 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, S. 315 Nr. 01954.1.00 iVm. S. 261 Nr. 01587.1.01

146 Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

147 Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

148 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, S. 70, Nr. 00366.0.00.

149 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, S. 71, Nr. 00340.0.00.

150 Friedel, Heinz: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslau­tern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

151 Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

152 Weber: Mühlen der Stadt Kaiserslautern, S. 64; Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mittei­lungen der

Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

153 Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

154 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, S. 522, Nr. 03323.0.00; Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in:

Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

155 Anm.: das war Grund für die nachstehende Versteigerung.

156 Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des

Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

157 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 134 vom 16.12.1830, Beilage S. 992.

158 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 134 vom 16.12.1830, Beilage S. 992.

159 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, S. 522, Nr. 03323.0.00; Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von

Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

160 Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 18.

161 Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 3.

162 Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 18.

163 Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 19.

164 Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 21.

165 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, S. 522, Nr. 03323.0.00; Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von

Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

166 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 236.

167 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, S. 522, Nr. 03323.0.00; Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von

Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

168 „Die Freiheit“ vom 6.10.1956: „Schandfleck Kaisermühle wird abgerissen“.

169 Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des

Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 3; LA Speyer Kurpfalz Fasc. 1239 III +++prüfen+++

170 Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 37 Nr. 2322; Weber: Komtureimühle, S. 31; Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer

Indus­trie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 89.

171 Anm.: Pfennbach war der Name der Lauter im Bruchgelände im Westen der Stadt ( Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 253 Anm. 2 zu Nr. 295.

172 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 253 Nr. 295.

173 Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Histori-­ schen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

174 Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 183 Nr. 138; Stadtar­chiv Kaiserslautern, Urkundenrepertorium, Regesten von Dr. Pfeifer, Nr. 301;

Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 70.

175 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 199 Anm. 2 zu Nr. 221.

176 Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 225/26 Nr. 189.

177 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 198 Nr. 221.

178 Anm.:die beiden Briefe stellen das für den Vertragsschluß erforderliche Angebot im Verkaufsbrief vom 2.1.1488 und die Annahme vom 25.4.1488 dar.

179 Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 225/26 Nr. 189.

180 Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 222 Nr. 186.

181 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 199 Anm. 2 zu Nr. 221.

182 Armgart: Urkun­den Deutschordenskommende Einsiedel, S. 238 Nr. 205.

183 Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 224 Anm. zu Nr. 189; Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O.,Bd. III, S. 253 Nr. 295.

184 Friedel: „Eine Wanderung zu den Hö­fen und Mühle im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen

Ver­eins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2; Weber: Komturei- oder Ohligmühle, S. 31.

185 Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, Teil II, S. 379, Nr. 969 unter Hinweis auf das Gültbuch des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern von 1565, LA Speyer

Best. GGA, A Nr. 272, Bl. 35r. +++Zitat prüfen+++

186 Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, Teil II, S. 380, Nr. 971 unter Hinweis auf das Gültbuch des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern von 1565, LA Speyer

Best. GGA, A Nr. 272, Bl. 35r. +++Zitat prüfen+++

187 Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, Teil II, S. 386, Nr. 1149 unter Hinweis auf das Gültbuch des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern von 1565, LA

Speyer Best. GGA, A Nr. 272, Bl. 35r. +++Zitat prüfen+++

188 Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, S. 19.

189 Stadtarchiv Kaiserslautern: Ratsprotokoll Kaiserslautern vom 17.6.1566.

190 Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, S. 93 Nr. 372.

191 Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, S. 110 Nr. 468.

192 Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, S. 116 Nr. 507.

193 Herzog: Kaiserslautern, Bürger und an­dere Personen, Bd. 1, S. 43.

194 Weber: Komturei- oder Ohligmühle, S. 32.

195 Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Histori-­ schen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

196 Velmann: Die Wälder des Stiftes zu Kaiserslautern im Jahre 1600: nach d. Beforchung des kurfürstlichen Forstmeisters Philipp Velmann; eine forstlich-geographisch

historische Schilderung (Speier 1913(; Weber: Komturei- oder Ohligmühle, S. 32.

197 Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, Bd. 1, S. 53.

198 Herzog: Kaiserslautern, Bd. 2 Nr. 339.

199 Herzog: Kaiserslautern, Bd. 1, S. 83 Nr. 543.

200 Weber: Komturei- oder Ohligmühle, S. 31; Braun/Rink: Bürgerbuch Kaiserslautern, S. 40.

201 Stadtarchiv Kaiserslautern: Gerichtsprotokolle; Herzog: Kaiserslau­tern 1620-1650, S. 85, Nr. 1423.

202 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S.39 Nr. 623.

203 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 85, Nr. 1423.

204 Weber: Komturei- oder Ohligmühle, S. 33.

205 Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemein­schaft Kreis Kaiserslautern des Historischen

Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 1 ff; abgedruckt auch bei Friedel: Beiträge zur Ortskunde von Kaiserslautern, S. 20.

206 Anm.: die Zerstörung erfolge entgegen Friedel erst 1697 im pfälzischen Erbfolgekrieg Erbfolgekrieg.

207 Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 37 Nr. 2322.

208 Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 37 Nr. 2322 und S. 116 Nr. 3366; Weber: Komturei- oder Ohligmühle, S. 32.

209 Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 118 Nr. 3394.

210 Almosenrechnung Kaiserslautern; Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, S. 185 Nr. 3394.

211 Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 59 Nr. 2602.

212 Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Histori­schen

Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

213 LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 235; Weber: Kom­turei- oder Ohligmühle, S. 33.

214 Weber: Komturei- oder Ohligmühle, S. 33.

215 Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des

Histori­schen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

216 Weber: Komturei- oder Ohligmühle, S. 33; LA Speyer Best. A2 Nr. 144/1.

217 Weber: Komturei- oder Ohlig­mühle, S. 33; Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

218 Weber: Komturei- oder Ohligmühle, S. 33.

219 Weber: Komturei- oder Ohligmühle, S. 33.

220 Aktenvermerk LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 1.

221 Herzog: Bürger in Kaiserslautern 1651-1681, Nr. 318.

222 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, fol. 46.

223 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 30.

224 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 30r.

225 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. 3, S. 84 Nr. 36.

226 LA Speyer Best. F3 Nr. 13 fol. 50, Schatzungsprotokoll von 1684: „Item: Eine Mühl unten am Newwag gelegen“.

227 Widder: Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz 1788, Bd. IV, S. 199.

228 Weber: Neumühle, S. 27.

229 Die Rheinpfalz Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10.1986: “Auf die Neumühle wartet die Abbruchfirma“.

230 Zur Lage s. Karte bei Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch f. Pfälz. Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 147.

231 Weber: Neumühle, mit Photo S. 27.

232 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 191 Nr. 209; Zink: Kaiserslautern, S. 70f.

233 Weber: Neumühle, S. 27; Lehmann: Urkundliche Geschichte der Bezirkshauptstadt Kaiserslautern, S. 156.

234 Die Rheinpfalz Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10.1986: “Auf die Neumühle wartet die Abbruchfirma“.

235 Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kai­serslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Histori­schen

Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

236 Frie­del: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaisers­lautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

237 Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, S. 32; Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, Teil II, S. 389, Nr. 1242 unter Bezugnahme auf Stadtarchiv Kaiserslautern Ratsprotokoll 1566 Bl. 33.

238 Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, S. 98 Nr. 402.

239 Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, S. 100 Nr. 410.

240 Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, S. 98 Nr. 402.

241Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, S. 24; Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, Teil II, S. 395, Nr. 1397 unter Bezugnahme auf Stadtarchiv Kaiserslautern Ratsprotokoll 1569 S. 146.

242Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

243 Herzog: Bürger in Kaiserslautern 1550-1619, S. 203.

244 Herzog: Bürger in Kaiserslautern 1550-1619, S. 122 Nr. 679.

245 Audienzprotokoll in Kaiserslautern vom 3.3.1619 und 1626-29.

246 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 13 Nr. 127.

247 Die Rheinpfalz Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10.1986: “Auf die Neumühle wartet die Abbruchfirma“.

248 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 57 Nr. 1083.

249 Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, S. 36-37, Nr. 74.

250 Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, S. 45 Nr. 111.

251 Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaisers­lautern des Historischen

Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

252 Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, S. 15, Eintrag vom 27.3. 1654.

253 Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, S. 60.

254 Die Rheinpfalz Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10.1986: “Auf die Neumühle wartet die Ab­bruchfirma“.

255 Friedel:„Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaisers­lautern des Historischen

Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 20.

256 Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 29 Nr. 2234.

257 Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, S. 86 Nr. 2004.

258 Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen

Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2; Auch Die Rheinpfalz Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10.1986:“Auf die Neumühle wartet die Abbruchfirma“.

259 Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen

Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

260 LA Speyer Best. F3 Nr. 13 fol. 50, Schatzungsprotokoll von 1684.

261 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 7.

262 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 26 Nr. 4159.

263 Herzog: Kaiserslau­tern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 27 Nr. 4161.

264 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00341.0.00; Herzog: Kai­serslautern 1682-1705, S. 27 Nr. 4162.

265 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00341.1.01.

266 Weber: Mühlen und Müller­handwerk, S. 235.

267 Rink: Die Tauf­bücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, S. 128 Nr. 1185.

268 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00337.0.00.

269 Scheuermann: Rodenbach. Geschichte eines Dorfes, S. 189, der ihn als Johann Henrich Pfaff bezeichnet.

270 Scheuer­mann: Rodenbach. Geschichte eines Dorfes, S. 189.

271Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00355.0.00; Stadtarchiv Kaiserslautern Ratsprotokoll 60/51; Ratsprotokoll 60/57, Ratsprotokoll 64/20; Friedel: Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern, S. 20.

272 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00346.0.00; Stadtarchiv Kaiserslautern Ratsprotokolle 64/20.

273 Friedel: Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern, S. 20.

274 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 8 vom 29.1.1818, S.35/36.

275 Friedel: Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern, S. 20.

276 Die Rheinpfalz Kaiserslauterer Rund­schau vom 24.10.1986: “Auf die Neumühle wartet die Abbruchfirma“.

277 Neustadter Wochenblatt vom 3.11.1837, Nr. 44, S. 175-176.

278 Friedel: Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern, S. 20.

279 Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 21.

280 Die Rheinpfalz Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10.1986: “Auf die Neumühle war­tet die Abbruchfirma“.

281 Die Rheinpfalz Kaiserslauterer Rund­schau vom 24.10.1986: “Auf die Neumühle wartet die Abbruchfirma“.

282 Scheuermann: Rodenbach, S. 95

283 Weber: Komturei- oder Ohligmühle, S. 31.

284 Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 225/26 Nr. 189.

285 zitiert nach Armgart: Urkunden Deutschor­denskommende Einsiedel, S. 222 Nr. 186.

286 Scheuermann: Rodenbach,S. 95; Küchler: Chronik der Stadt Kaiserslautern aus den Jahren 1566-1798, Kaiserslautern 1905, S. 490.

287 Scheuermann: Rodenbach,S. 93-95.

288 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 186 Anm.: 2 zu Nr. 200; Zink: Kaiserslautern, S. 351

289 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 3.

290 Weber: Der Papiermüller Westrich wollte den Altenwoog trockenlegen; in: Pfälzer Sunndag (Pfälz. Volkszeitung) 1964 Nr. 8, S. 5.

291 Anm.. bei Herzog: Bürger in Kaiserslautern 1550-1619, Nr. 679 als Hein­rich Mock bezeichnet.

292 so erwähnt bei LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 7 mit weiterer beglaubigter Abschrift vom 8.7.1719 = LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 9-11.

293 Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 94;Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen

Herzogtum Zweibrücken, S. 9; Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, S. 236; LA Speyer Abt. Kurpfalz, Fasc. 1240/6.

294 Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 94.

295 Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 94, unter Bezugnahme auf S. 323,

Anm. 88; Stadtarchiv Kaiserslautern , Protokollbeilagen Nr. 5 sowie Akten II/582 (Abschrift des Erbbestandsbriefs der „Papiermühle“ von 1656).

296 Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 94.

297 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 6 mit weiterer beglaubigter Abschrift vom 8.7.1719 = LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 9-11.

298 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 21, 26-28r.

299 Herzog: Kaisers­lautern 1550-1619, S. 20; Auch LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 6.

300 Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, S. 14 Nr. 13.

301 Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 9; Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, S. 236; LA Speyer Abt. Kurpfalz, Fasc.

1240/6. +++Zitat prüfen+++

302 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 236.

303 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 31r.

304 Stuck: Personal der Oberämter, S. 71.

305 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 6 mit weiterer beglaubigter Abschrift vom 8.7.1719 = LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 9-11.

306 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 24.

307 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 24.

308 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 24.

309 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 14.

310 Herzog: Kaiserslauterern 1651-1681, S. 58 Nr. 2596.

311 reformiertes Kirchenbuch Obermiesau; zitiert nach Klinck: 1050 Jahre Kübelberg, S. 186.

312 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 41.

313 Stuck: Personal d. Oberämter, S. 71.

314 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 42-43.

315 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 43r.

316 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 44.

317 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 47.

318 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 41.

319 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 50.

320 Herzog: Einwohner Kaiserslautern 1651-1681, S. 22 Nr. 2164.

321 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 51-51r.

322 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 53-53r.

323 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 60-61r.

324 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 64-65.

325 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 68; zu den PersonenStuck: Personal der kurpfälzischen Zentralbehörden, a.a.O.

326 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 76.

327 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 89.

328 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 77-77r.

329 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 80 ff..

330 Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 96.

331 Her­zog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 21 Nr. 4081.

332 Herzog: Kaisers­lautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 38 Nr. 4297.

333 LA Speyer Best. A14 Nr. 307 h, Bl. 104.

334 Herzog: Kaiserslautern 1682-1707, S. 94 Nr. 4858; Herzog: Kai­serslautern 1651-1681, S. 121 Nr. 3424.

335 Herzog: Kaiserslau­tern 1651-1681, S. 121 Nr. 3421.

336 Herzog: Kaiserslautern 1682-1707, S. 94 Nr. 4859.

337 Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, S. 121 Nr. 3421.

338 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 12-12r.

339 LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 235.

340 Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, S. 121 Nr. 3421; Weber: Die Mühlen der Stadt Kaiserslautern, S. 45,

341 Friedel: Das Konvertitenregister der katholischen Pfarrei Kaiserslautern; in: PRFK 1975, S. 187.

342 Anm.: er ist Miterbe der Galappmühle Morlautern.

343 LA Speyer Best, A14 Nr. 307 h, Bl. 132.

344 LA Speyer Best, A14 Nr. 307 h, Bl. 145-146.

345 LA Speyer Best, A14 Nr. 307 h, Bl. 153.

346 Weber: Mühlen der Stadt Kaiserslautern, S. 45; LA Speyer Best. A14 Nr. 307h Bl. 147.

347 LA Speyer Best. A14 Nr. 307e fol. 50-51r.

348 Weber: Der Papiermüller Westrich wollte den Altenwoog trockenlegen; in: Pfälzer Sunndag (Pfälz. Volkszeitung) 1964 Nr. 8, S. 5.

349 LA Speyer Best. A14 Nr. 307 f, fol. 2; LA Speyer Best. A14 Nr. 307e, fol. 16; LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, fol. 2.

350 LA Speyer Best. A14 Nr. 307 h Bl. 16-19.

351 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Nr. 1, sowie S. 16-19r.

352 Beilage Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 134 vom 16.12.1830, S. 992: Versteigerungsannonce der Kaisersmühle zur Aufhebung einer Erbengemeinschaft.

353 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Band III, S. 368 Nr. 445; LA Speyer Best. D52 Nr. 109, Bl. 1-5.

354 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Band III, S. 368 Nr. 445; LA Speyer Best. D52 Nr. 109, Bl. 1-5.

355 Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 74 Nr. 2832.

356 Böttcher: Anmerkung zu Platz: Der Pfarrer Siebecker von Ilbesheim; in: PRFK 1997, S. 627-628.

357 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 82 Nr. 4733; LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 3.

358 Weber: Die Salingsmühle, in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 51; Friedel: Beiträge zur Ortsgeschichte von Kaiserslautern, S. 11.

359 Aktenvermerk LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 1.

360 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 174-175.

361 Eisenmann/Hohn: Topo-geographisch-statistisches Lexikon vom König­reich Bayern Bd. 2, Erlangen 1832, S. 518.

362 Widder: Beschreibung d. Kurpfalz, Bd. IV, S. 199.

363 Christmann: Siedlungsnamen II , S. 465.

364 Herzog. Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O, S. 104 Nr. 3221.

365 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 4.

366 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 3.

367 Herzog. Kaiserslaut­ern 1651-1681, a.a.O, S. 104 Nr. 3221.

368 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 4.

369 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 3.

370 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 4.

371 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 6.

372 LA Speyer Best A14 Nr. 307f Bl. 6-11.

373 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 13.

374 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 14-19; LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 19: Stellungsnahme des Stiftsschaffners des Klosters Enkenbach Langhans v. 8.2.1682.

375 LA Speyer Best. A14 Nr. 307uf, Bl. 19.

376 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 82 Nr. 4733.

377 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 16.

378 Weber: Die Salingsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 53.

379 Weber: Die Salingsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 53; LA Speyer Best. Kurpfalz Nr. 144.1. +++Zitat prüfen+++

380 Ratsprotokolle Kaiserslautern 1767 Nr. 25r; Reis: Kaisers­lautern im 18. Jh, Bd. I, S. 25 Nr. 00025.0.00.

381 LA Speyer Best. A14 Nr. 307e fol. 50-51r.

382 Weber: Die Salingsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 53.

383 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00845.0.00 iVm 00845.3.03.

384 LA Speyer Best. A 13 Nr. 181: Erbbestands-Revers vor Salings Müller Schmitt über den Sauwoog de ao 1785.

385 Weber: Die Salingsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 53.

386 Eilbote Landau vom 14.4.1838, Nr. 15, S. 58, Neustadter Wochenblatt Nr. 20 vom 20.4.1838, Beilage.

387 Weber: Die Salingsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 51, 53.

388 Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 18.

389 Weber: Die Salingsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 51, 53.

390 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Band III, S. 325 Nr. 384.

391 Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 89.

392 LA Speyer: Gatterer Apparat Nr. 337 = Dolch, Martin: Urkundenbuch der Stadt Kaiserslautern, Band 1, S. 406 Nr. 578; Auch Dolch/Münch:

Urkun­denbuch Kaiserslautern, Bd. 3, S. 85 Anm. 4 zu Nr. 36 und S. 325 Nr. 384 Anm. 1.

393 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd.1, S406f,Nr. 578.

394 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. 3, S. 85 Anm. 4 zu Nr. 36.

395 Anm.: Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 150 spricht von den „Mühlen am Kaiserswoog“.

396 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. 2 S. 478-480 Nr. 641; Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. 3, S. 85 Anm. 4 zu Nr. 36.

397 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Band III, S. 325 Nr. 384.

398 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Band III, S. 330 Nr. 395.

399 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Band III, S. 341 Nr. 409.

400 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Band III, S. 341 Nr. 409.

401 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Band III, S. 343-344 Nr. 412.

402 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Band III, S. 365 Nr. 441.

403 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Band III, S. 365 Nr. 441 Anm. 3; HStA München III, 38-5-173.6.

404 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Zinß- oder Gefelbuch des Stifts Lautern anno 1590 Bl. 5, Bd. III,S. 471; LA Speyer Best. A14, Nr. 273.

405 LA Speyer Best. A 13 Nr. 180; Weber: Mühlen besonderer Art, S. 327.

406 Herzog. Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O, S. 19 Nr. 2124.

407 LA Speyer Best. A13 Nr. 180; Weber: Mühlen besonderer Art, S. 327.

408 Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, S. 100 Nr. 3168.

409 LA Speyer Best. A13 Nr. 180.

410 Braun/Rink: Bürgerbuch Kaiserslautern, S. 61, Nr. 800.

411 Braun/Ring: Bürgerbuch Kaiserslautern, S. 66, Nr. 855.

412 Friedel/Christmann: Das Gewässersystem d. Lauter u. ihrer Zuflüsse im Bereich von Alt-Lautern; in: Christmann/Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, S. 9.

413 Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 89.

414 Weber: Schloßmühle in Kaiserslautern, S. 30.

415 LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/5 Bl. 8: „Beschreibung über die Schloßmühl da­hier“.

416 Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch f. Pfälzische Geschichte und Volkskunde 2001, S. 145; Dolch/Münch: Urkun- denbuch Kaiserslautern, Bd. I S. 398 Nr. 569a.

417 Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 28; Zink: Kaiserslautern in Vergangenheit und Gegenwart, S. 306.

418 Weber, Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 28; Zink: Kaiserslautern, S. 307.

419 Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für Pfälzische Geschichte und Volkskunde 2001, S. 145 Anm. 2; Dolch/ Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. 2, S. 46 Nr. 13.

420 Spieß: Das älteste Lehnsbuch der Pfalzgrafen bei Rhein vom Jahr 1401, S. 51 Nr. 233.

421 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. II, S. 80.

422 Dolch/Münch: Kaiserslautern, Nr. 91; Wahrheit: Die Burglehen zu Kaiserslautern, 1918, S. 53/123 mit falschem Datum, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard.

423 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Band III, S. 351 Nr. 429.

424 Weber: Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1966, S. 28 unter Bezugnahme auf die Ratsprotokolle der Stadt Kaiserslautern,

S. 16/17; Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, S. 31 Nr. 55.

425Weber: Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1966, S. 28.

426Weber: Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsver­ein 1966, S. 30; Urkundenrepertorium des Stadtarchivs Kaiserslautern Reg.-Nr. 518, 520, 5.

427Weber: Die Mühlen der Nord- und West­pfalz; in: pfälzische Heimatblätter 1962, S. 31.

428 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 38 Nr. 604.

429 Stadtarchiv Kaiserslautern: Ratsakten Nr.. XIII 5, Ver­hörprotokolle 12.12.1641-8.12.1642, Bl. 173 ff.; Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 55 Nr. 1058.

430 Stadtarchiv Kaiserslautern: Ratsakten Nr. XIV Ge­richtsprotokoll 16.9.1642-29.11.1649, Bl. 27 ff; Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 55 Nr. 1058.

431Stadtarchiv Kaiserslautern: Ratsakten Bd. XIV, Nr. 3 Ratsprotokolle 6.12.1644-28.12.1650; Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 55 Nr. 1058. Anm.: nach Weber: Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 32 lau­tet der Name des Müllers 'Ludwig Röß'.

432 Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, S. 126 Nr. 3474.

433 Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 30; LA Speyer Best. A2 Nr. 1240 1a fol. 83.

434 Weber: Schloßmühle, S. 32; LA Speyer Best. A2 Nr. 1240 fol. 11.

435 Weber: Schloßmühle, S. 33.

436 Weber: Schloß­mühle, S. 34.

437 Weber: Schloßmühle, S. 35-36.

438 Weber: Schloßmühle, S. 36.

439 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00097.0.00.

440 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 73 Nr. 4655.

441 Weber: Schloßmühle, S. 36.

442 Weber: Schloßmühle, S. 36.

443 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 126 ohne Quellenangabe.

444 Herzog, Heinrich: Kaiserslauterer in auswärtigen Kirchenbüchern; in: Pfälz.-Rhein. Familienkunde 1981, S. 536.

445 Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg 1650-1802, S. 111 Nr. 1030.

446 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hinter­sassen ..., S. 165 Nr. 4940.

447 Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 37.

448 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 165 Nr. 4940.

449 Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1966, S. 37.

450 LA Speyer Best. A2 Nr. 144 I; Weber: Schloßmühle, S. 37.

451 LA Speyer Best. A2 Nr. 1240 1a fol. 219; Weber: Schloßmühle, S. 37.

452 Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1966, S. 37.

453 Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1966, S. 37.7.

454 Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1966, S. 37.

455 LA Speyer Best. A2 Nr. 1240 / 1 a.

456 Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1966, S. 38-39; LA Speyer Best. A14 Nr. 307e, Bl. 44-44r.

457 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00347.1.00.

458 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 03751.0.00.

459 LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/5 Bl. 6, 8 vom 4.7.1770: „Beschreibung über die Schloßmühl dahier“; Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordp­fälzer

Geschichtsverein 1966, S. 39.

460 Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1966, S. 39.

461 luth. KB Nr. 1 Kaiserslautern, Bl. 59.

462 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh., Bd. 1 S. 392 Nr. 02457.0.00; luth. KB Nr. 1 Kaiserslautern, Bl. 59; Stadtarchiv Kaiserslautern, Bürgermeisterrechung 1574- 1770.

463 LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/5 Bl. 6, 8: „Be­schreibung über die Schloßmühl dahier“.

464 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00337.1.10.

465 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00347.1.00.

466 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 03751.0.00.

467 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00347.0.00 iVm 00337.1.01

468 Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1966, S. 39.

469 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 01412.0.00.

470 Steinebrei: Die Engel'sche oder Bachmühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1991, S. 93.

471 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 01412.0.00; Stadtarchiv Kaiserslautern Ratsprotokolle 75/180.

472 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 147; LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/2; Weber: Die Mühlen der Stadt Kaiserslautern, S. 10 ff.

473 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 147; LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/5 Bl. 6, 6r.

474 Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1966, S. 31.

475 Weber: Die Mühlen der Nord- und Westpfalz; in: pfälzische Heimatblätter 1962, S. 3.

476 Hinweis bei We­ber: Schloßmühle, S. 39.

477 LA Speyer Best. A2 Nr. 1240 1c fol. 8.

478 LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/5.

479 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 236.

480 Christmann: Die topographischen Veränderungen des Stadtboden; in: Christmann/Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, S. 6.

481 Anm.: die Mühlpforte wurde auch Spittelpforte genannt ( Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O. Bd. 3, S. 144 Anm. 1 zu Nr. 135).

482 Anm.: der Stadtwoog lag vor dem Gautor ( Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 134 Anm. 1 zu Nr. 118.

483 Anm.: der Abfluß aus dem Stadtwoog wird erstmals 1447 urkundlich genannt ( Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. II, S. 392 f, Nr. 475; Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 134 Anm. 1 zu Nr. 118; Christmann/Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, S. 467.

484 Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 89.

485 Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 89.

486 +++Quelle?+++

487 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern Bl. 64, Bd. III,S. 456; LA Speyer Best. A14, Nr. 272.

488 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, 62 Nr. 1156 und S. 73 Nr. 1305.

489 Stadtrechnung Kaiserslautern, zitiert bei Her­zog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 72 Nr. 1289.

490 Gerichtsprotokolle Kaiserslautern, zitiert bei Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 72 Nr. 1289.

491 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 59 Nr. 1103.

492 Schönenberger: Chronik der Schönenberger, S. 483.

493 Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, S. 53.

494 Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 91 Nr. 3061; Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, S. 53.

495 Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, S. 55.

496 Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, S. 89 Nr. 3041.

497 LA Speyer Best. F3 Nr. 13 fol. 54.

498 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 67 Nr. 4586.

499 Her­zog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 26 Nr. 4160.

500 Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 29 Nr. 2234.

501 Herzog: Kai­serslautern 1682-1705, S. 27 Nr. 4162; Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00341.0.00.

502 Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Ot­terberg, S. 85 Nr. 759.

503 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00098.0.00 undReis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00338.0.00.

504 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00338.0.00.

505 Müller: Familiennamen aus dem Trauregister von Münchweiler; in: Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes, S. 371.

506 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 235.

507 Hinweis von Herrn Al­bert Hirschfeld vom 15./16.2.2011.

508 Weber: Die Reichsholdsmühle am Eselsbach, S. 60.

509 Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen

Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

510 Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 20.

511 Meyer: Vom mittelalterlichen Hospital zum Museum. Mußte Aufbauplanung weichen. Spittelmühle im Wandel der Zeiten; in: Die Rheinpfalz, Ausg. Kaiserslautern

18, Nr. 186 v. 13. 8. 1962.

512 Meyer,: Vom mittelalterlichen Hospital zum Museum. Mußte Aufbauplanung weichen. Spittelmühle im Wandel der Zeiten; in: Die Rheinpfalz, Ausgabe Kaisers-

lautern 18, Nr. 186 v. 13. 8. 1962.

513 LA Speyer Best. A 14 Nr. 307a: „Vertrag zwischen dem Stift und der Stadt wegen der Mühl von 1535. Copia vidimata vom 17.4. 1760“.

514 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 308-309, Nr. 364.

515 Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, Teil II, S. 377, Nr. 890 unter Hinweis auf das Gültbuch des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern von 1565, VGL: LA Speyer Best. GGA, A. Nr. 252, Bl. 31r; Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern Bl. 31, Bd. III,S. 441;

LA Speyer Best. A14, Nr. 272.

516 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern Bl. 64, Bd. III,S. 456; LA Speyer Best. A14, Nr. 272.

517 Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern von 1590 Bl. 38, Bd. III, S. 491; LA Speyer Best. A14, Nr. 273.

518 Anm.: bei Herzog: Bürger in Kaiserslautern 1550-1619, Nr. 679 als Hein­rich Mock bezeichnet.

519 Anm.: so erwähnt bei LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 7 mit weiterer beglaubigter Abschrift vom 8.7.1719 = LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 9-11.

520 Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.Ob., S. 13 Nr. 126.

521 Stadtarchiv Kaiserslautern: Ratsakten Bd. XIV, Nr. 3 Ratsprotokolle 6.12.1644-28.12.1650; Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 55 Nr. 1058.

522 LA Speyer Best. A 14 Nr. 307e, Bl. 53, 53r; Auch LA Speyer Best. A14 Nr. 307 h Bl. 9-11.

523 LA Speyer Best. A14 Nr. 307e fol. 53-56r, Abschrift von 1737.

524 LA Speyer Best. F3 Nr. 13 fol: 48: Schatzungsprotokoll Kaiserslautern von 1684: „Die Stifftsmühl ist Wendel Stephan umb einen gewiesen pfacht Erbl Verlie­hen,

wie in seinem Nahrungs Zettul zu sehen“.

525 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 94 Nr. 4858.

526 Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http//www-mueller-heppen­heim-homepage.t-online.de/mue-vork.htm, Abruf vom 25.9.2009.

527 Herzog: Bürger in Kaiserslautern 1682-1705, S. 74, Nr. 4657.

528 Herzog: Bürger in Kaiserslautern 1651-1681, S. 92 Nr. 3067.

529 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 21.

530 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 21.

531 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 03439.0.00. iVm Nr. 00437.0.00

532 Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, S. 236; Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 03441.0.00

533 LA Speyer Best. A 14 Nr. 307e: „Acta betr die Stiftsmühle zu Kayserslautern“ fol. 3-7.

534 Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemein­schaft Kreis Kaiserslautern des Historischen

Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 1 ff; abgedruckt auch bei Friedel: Beiträge zur Ortskunde von Kaiserslautern, S. 19.

535 LA Speyer Best. A14 Nr. 307e, Bl. 3-7.

536 Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemein­schaft Kreis Kaiserslautern des Historischen

Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 1 ff; abgedruckt auch bei Friedel: Beiträge zur Ortskunde von Kaiserslautern, S. 19.

537 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 01049.0.00.

538 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 03441.0.00, 03441.1.26

539 Weber: Mühlen besonderer Art S. 327.

540 Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, Teil II, S. 379, Nr. 949 unter Hinweis auf das Gültbuch des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern von 1565, LA Speyer Best. GGA, A Nr. 272, Bl. 4r. +++Zitat prüfen+++

541 Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, S. 29.

542 Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 89.

543 Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 183 Nr. 138.

544 Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 225/26 Nr. 189.

545 Arm­gart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 222 Nr. 186; Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 199 Anm. 2

zu Nr. 221.

546 Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 238 Nr. 205.

547 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersas­sen ..., S. 78 Nr. 4697.

548 Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 89.

549 Herzog. Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O, S. 103, Nr. 3798.

550 LA Speyer F3 Nr. 13, fol. 54; Friedel/Christmann: Kaiserslautern einst und jetzt, S. 586.

551 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00341.0.00.

552 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 345.

553 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 345.

554 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 345

555 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 345; Stadtarchiv Kaiserslautern Best. B Akten Nr. 1226, 1802-1901.

556 Steinebrei: Die Engel'sche oder Bachmühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1991, S. 93.

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