Version 9.6.2018

 

Litera H

(Höchen - Hundsbach)

 

 

 

Höchen/Höcherberg:

Stadtteil der Stadt Bexbach/Saarland. Der Höcherberg liegt 5 km nördlich von Bexbach und 15 km nördlich der Stadt Homburg. Der Hö­henzug fällt nach Süden stark ab, nach Norden übertrifft er die Berge der Umgebung um etwa 150 Meter. Im 2 km entfernten Bexba­cher Stadtteil Höchen entspringt der Glan. Der Höhenzug nimmt den Norden der Stadt Bexbach sowie Teile der pfälzischen Verbandsge­meinde Waldmohr und Teile des Neunkircher Stadtteils Münchwies ein.

 

Der Ort erscheint erstmals 1262 als Winrich von Symen das halbe Dorf an das Kloster Wadgassen verkauft. Eine Kirche in Höchen (He­cke) wurde erstmals 1278 genannt und gehörte den Klöstern Wadgassen und Wörschweiler. 1558 kam Höchen ganz an das Her­zogtum Pfalz-Zweibrücken. Als die Pfalz 1816 bayrische wurde, gehörte Höchen zur Gemeinde Waldmohr. 1902 wurde der Ort selb­ständig 1.

 

Mühlen:

1304 wird eine Mühle des Klosters Werschweiler in Höchen erwähnt 2. Für den Weiher des Klosters Wadgassen zu Vogelbach gibt das Kloster Werschweiler 1304 seine Mühle zu „Hechen“ an das Kloster Wad­gassen 3.

 

Literatur/Urkunden:

- o. A.: Einst klapperten lustig die Räder ... Drei Mühlen in der Gemeinde Höcherberg u. ihre Geschichte; in: NSZ-Rheinfront, West­pfalz, v. 27. 4. 1940

 

 

 

 

 

Höheinöd:

VG Waldfischbach-Burgalben, Lk Südwestpfalz; westlich von Waldfischbach-Burgalben auf der Sickinger Höhe gelegen; am westli­chen Ortsrand verläuft der Mühlweg in westlicher Richtung

 

Mühlen:

Johann Peter Dreher (20.3.1736 Thaleischweiler – 18.3.1799 Höheinöd) ist Mühlarzt in Höheinöd; ∞ Anna Ottilia Haag (ca. 1741 – 14.1.1797 Höheinöd, Tochter des Bernhard Haag aus Höheinöd) 4.

 

 

- Klappermühle:

bei Höheinöd gelegen; die Mühle gehörte zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg; im 30 jährigen Krieg untergegangen 5; die Mühle wurde 1728 wieder aufgebaut 6.

 

 

- Knochenstampfe:

1839 erbaute Heinrich Hahn die Knochenstampfe in Höheinöd mit einem Mahlgang. Die kleine Mühle wurde durch einen geringen Mühl­graben getrieben, der nur bei Regen etwas leisten konnte. Auf Heinrich Hahn folgte der Sohn Richard Hahn. Die eigentliche Stampfe wurde 1912 abgerissen 7.

 

 

- Weihermühle:

s. Herschberg

 

 

 

 

 

Höheischweiler:

VG Thaleischweiler-Fröschen, Lk Südwestpfalz; das Dorf liegt auf der Sickinger Höhe, im Westen liegt Nünschweiler, im Nordosten der Ort Petersberg. Höheischweiler wurde 1385 von den Grafen von Zweibrücken an die Kurpfalz verkauft und gelangte bei der Landestei­lung 1444 an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, wo es bis zur Französischen Revolution verblieb.

 

Mühlen:

1748 wird Peter Scheck, als Müller auf der Höheischweiler Mühle genannt 8.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. C20 Nr. 1158: Beschwerde des Müllers Mattil zu Thaleischweiler gegen Jakob Neumüller, Zweibrücker Müller auf der Fauster Mühle, wegen Abholens von Mahlgut in Höheischweiler

 

 

 

 

 

Höningen:

OT von Altleiningen, Lk Bad Dürkheim, VG Hettenleidelheim; gehörte zur Grafschaft Leiningen-Westerburg.

 

Mühlen:

Im „Pfälzischen Klosterlexikon“ heißt es 9: „Neben der 1447 genannten Höninger Stiftsmühle besaß das Stift eine Ölmühle in Kleinkarl­bach. … Darüber hinaus befand sich sich unweit des Neuhofs eine weitere Mühlenanlage“. Hierzu wird Bezug genommen auf die Reges­ten des Klosters Höningen. In der diesbezüglichen Urkunde erstellt vor dem 25.1.1447 heißt es 10: „Die Bewohner des dem Stift Hönin­gen gehörigen Neuhofs hatten Weiderechte in den Wattenheimer und Ganerben-Waldungen und rodeten den Wald bis an den Kahlen­berg und bis an den Weiher und die Stiftsmühle“. Die hierin genannte Stiftsmühle liegt oberhalb (westlich) des Neu­hofs und ist identisch mit der Scheerwoogmühle (auch Schneewoogmühle) 11-

 

 

- Sägmühle hinter Höningen:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. D12 Nr. 113/2: Abschriften von Taufen, Heiraten und Sterbefällen aus Kirchenbüchern des Landkapitels Dirm­stein, 1789, darin Eintragung zur Sägemühle hinter Höningen

 

 

 

 

 

Hördt:

VG Rülzheim, Lk Germersheim. Das Dorf ist am Klingbach gelegen, und auf dem Hochufer des Rheins; es war kurpfälzisch und ge­hörte zum Oberamt Germersheim 12. 1718 lebten in Hördt 53 katholi­sche Familie, 2 reformierte Familien und einige konfessionell gemischte Familien 13.

 

1622 wurde das Oberamt Germersheim, zu dem das Dorf gehörte, von österreichisch-kaiserlichen Truppen erobert. Kaiser Ferdinand II. hatte das Oberamt Germersheim, eines aus den besten und vornehmsten Ämtern in der unteren Pfalz, Kurfürst Friedrich V. nach dessen Annahme der böhmischen Königskrone entzogen und das ehemalige 1330 an die Pfalzgrafen verpfändete Reichsgut seinem Bruder Leo­pold administrationsweise und 1628 nach dessen Heirat mit Claudia de' Medici zu Eigentum übertragen. 1631 verließen die österreichi­schen Beamten auf der Flucht vor den Schweden die Stadt Germersheim, kehrten aber nach der Rückeroberung durch die Kaiserlichen 1635 wieder zurück 14.

 

 

Mühlen:

in Westen von Hördt verläuft in Richtung Rülzheim die Straße „Mühlweg“;

 

Zur Gemeinde gehörte die Dorfmühle und die oberhalb gelegene Obermühle 15.

 

Mühlenbesitz (Molendinis) des Klosters Hördt schloß bereits die Pertinenzformel von 1103 ein. Das Kloster Hördt besaß Mühlen in Dammheim, Bellheim, Leimersheim, Hördt und erhielt Zins von der Mühle in Kandel. Den Betrieb der unteren und oberen Mühle in Hördt regelte eine Schlichtung mit dem benachbarten Rülzheim von 1261. Wohl nur die Stiftsmühle zwischen Hördt und Rülzheim wurde letztendlich in Eigenwirtschaft betrieben. Der Bestandsbrief von 1577 vermerkt, daß zu dieser Mühle von alters her die drei Klostergüter gebannt sind 16.

 

 

- Hofmänn'sche Mühle:

im Landauer „Eilboten“ vom 9.1.1836 befindet sich eine Mitteilung des Untersuchungsrichters in Germersheim: „Unterm 27. De­cember v. J. Wurde angeblich auf dem Wege zwischen Hördt und Rülzheim unweit der Hofmänn'schen Mühle, ein ganz neues Pflug­eisen (Pflug­seche) gefunden, welche sich bei k. Friedensgericht Germersheim in Verwahr befindet.“ 17

 

 

- Dorfmühle, Untermühle:

die Mühle wird bei Frey 18erwähnt; danach liegt die Dorfmühle unterhalb der Obermühle.

 

+++klären+++sie könnte identisch sein mit der „Mühle zu Hördt“

 

 

- Klostermühle:

südlich des Dorfes auf der Klingbach gelegen 19.

 

Das Augustinerchorherrenstift Hördt besaß eine Mühle, und da das Dorf den 30jährigen Krieg einigermaßen überstand, auch das Kloster nachher wieder existierte, dürfte wohl auch die Mühle noch oder wieder bestanden haben. 1748 werden urkundlich Äcker erwähnt, „so zur Clostermühl gehören“ 20 1836 wird die Ober- oder Dorfmühle erwähnt, 1886 die „Kloster- und Oelmühle, 1916 und 1963 die „Klos­termühle“ 21.

 

In dem Inventar des Hördter Klosterbesitzes von 1566 befindet sich ein „besiegelter Vertrag-Brieff … zwischen dem Closter Herdt und desselben Müller, In der Herdt Mule“ an einem, Und dem Schultheiß …. und Gemeinde zu Rülzem [Anm. d. Verf.: Rülzheim] andern theils“ vom „Montag po Cantate Ao 1544“. 22

 

1577 wird Melchior *Buch, Müller zu Germersheim, und sein Nachfolger Georg *Olblat 23 als Erbbeständer der Klostermühle zu Hördt erwähnt. In dieser Urkunde vom 1.9.1577 heißt es: „Ich Georg Olblat Innwohner undt Gemeins­man zü Hördt Germersheimer Ambts und Johanna sein eheliche Hausfrau... Ich Lorenz Müller derzeit Schaffner zu Hördt bekenne undt thue Kundt meninglich Vor mich und alle meine nachkomme ... das Closter Hördt ein Mahlmühlen ... zwischen Hördt und Rül­zem uf der Bach gelegen welche der ge­nannte Statt­müller zu Germersheim Melchior Buch seligen Leibgedings einst in Handen ge­habt undt nunmehr durch denselben Clo­ster mit aller Zu­gehörung vor ungefehr vier Jahren wiederumbs Eigenthumlich ... Undt seit­hero durch des Ehrsamen Georg Olbla­tes Innwohners und Müllers zu Hördt ...“ als Pächter betrieben worden ist. 24

 

1630 war Matthiß *Schulter der Müller in der Mühle des Klosters Hördt. Er war kurpfälzischer Leibeigener der Ausfautei Germers­heim und ∞ mit Margretha NN 25.

 

Bei der Klostermühle muß es sich um die der Churfürstlich-Geistlichen-Güteradministration (CGA) zustehende „Mühle zu Hördt“ handeln, die am 1.8.1702 erbbeständlich an den Müller Johannes *Boltz verliehen wurde 26. In die­sem erhaltenen Erbbestandsbrief heißt es: „Ich Johannes Boltz, bekenne hiermit, das der .... Churfürst ....Mir und Meiner Haußfrau ..., ein zu der Schaffnerey Hördt gehörige Mahl­mühl, sambt denen darzu gehörigen gebäuen, ... Wiesen, ... Acker, zu Hördt lie­gendt ... Erblich gnädigst Verliehen und darüber hiernach folgenden Erbbestandsbrieff ausfertigen lassen.“ „weiter heißt es: „ ... der Schaffne­rey Hördt zuständige Mahlmühl daselbsten sambt darzu gehörigen ... Wiesen, ... Ackers, welche bißhero in einem Tem­poral Bestandt verliehen gewesen, ... nach Vor­hergegangener ... Versteygung an Johann Boltzen seine Eheliche Haußfraw Anna Eva ... erblich verlie­hen. ... Sollen die Erbbeständer anstatt der sonst vor die Erbgerechtigkeit schultigen Kauffschillings, wegen der, bereits in dieser Mühlen angewendeten Reparations Costen ... auf Zweyhun­dert fünffzig acht Gulden 34 Kr belauffendt weder anje­zo oder ins künff­tig einige Praetension mehr machen, sondern auf die zu diser Mühl gehörige Platz am Hauß, Scheuer und Stallung .... auf eigene Co­sten, und ohne der Schaffnerey Hördt Zuthun /: Jedoch daß Ihnen auß denen Herrschaftl: Waldtungen, das benö­thigte Bawholz Umb­sonst undt ohne Entgelt hinzugefolgt werdte :/ der Gebühr nach über­bawen, Ja sogarr daselbige durch Feindt oder KriegsGewalt, oder durch sonstige Unglück abgebrannt werden sollte, gleichfalls vor ihre Eigene Costen wieder Von Neuem auffzubauen, undt dar­inn Erhalten ...“ Die ab Martini 1703 ge­schuldete Erbpacht betrug 50 Malter Korn. Bei der Unterschriftslei­stung wurde Anna Eva Boltz, „weilen Sie Geschrieben ohn erfah­rung“ durch den herrschaftlichen Schultheiß Johann Görg Boltz ver­treten.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

 

- Mühle zu Hördt:

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim 27 vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben: “In dasi­gem Dorf befindet sich eine Ohlig­mühl in welcher ein Mahl und Hirschengang (= Hirse 28) erfindlich, solche hat zwey Wa­ßer Rä­der, die Ei­gentümer davohn seynd Anton Herrmann und Joseph Hinkelbein, welche solche von ihren Eltern geerbt, gibt jähr­lich nebst der gewöhn­lichen Schatzung an Wasserfall Zinß gar nichts, dörfen aber vor fremde und inheimische Leuth nicht mahlen.”

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 59 vom 7.8.1819 wird unter dem 6.8.1819 die Versteigerung der Mühle für den 17.8.1819 ange­kündigt: „... zum Nachlasse von weiland Franz *Dolt, gewesener Müller in Hördt, gehörigen Mühle ... [angekündigt], als: Eine zweystö­ckige Mühle mit drey Mahlgängen, einem Schälgang und einer Oehlmühle, nebst den zugehörigen Oekonomiegebäuden ... Die Verstei­gerung geschiehet auf Betreiben von Catharina Jochim, Witwe von weiland Franz Dolt, gewesener Müller wohnhaft in Hördt, so­wohl in ihrem eigenen Namen, wegen der zwischen ihr und ihrem verlebten Ehemann bestandenen Gütergemeinschaft, als auch in der Eigen­schaft als natürliche Vormünderin der mit ihrem gedachten Ehemann erzeugten minderjährigen Kinder Eva Appolo­nia, Franz Anton und Johann Philipp Dolt ...“ 29.

 

 

- 2 Mühlen zu Hördt und Leimersheim:

sie sind im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 zusammenfassend wie folgt beschrieben: “... der von der Probstey Hördt ... sub Nr. 7 annec­tischen Berichts (Anm.: ist nicht mehr vorhanden) werden von deren Administrati­ons Erb­beständern der in Hördter Gemarkung und Leymersheimer Dorf liegenden beeden Mühlen die jährlich prastanda am emme­moriali tem­pore ahn die Probstey Hördt abge­führt; Erstere hat 3 Waßer Räder, welche 3 Mahl und einen Schehlgang treiben, die Ley­mersheimer Mühle hingegen ist mit 2 Waßer Räder versehen.” 30

 

 

- Ölmühle:

heute Anwesen Jakob-Baumann-Weg 5 in Hördt; denkmalgeschützt ; südlich des Dorfes gelegen auf der Klingbach 31.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

 

 

 

 

Höringen:

VG Winnweiler, Lk Donnersbergkreis; westlich von Winnweiler, am Höringer Bach gelegen

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best C14 (Grafschaft Falkenstein) Nr. 226: Erbbestandsmühle zu Höringen, 1743-1796, 1827

 

 

- Höringer Neumühle:

auf der Höringer Neumühle stirbt am +++klären: Todesdatum+++ die Maria Elisabeth Hach (geb. Juni 1799; Tochter des Ackerers Jo­hann Sebastian Hach und der Eva Katharina Weißmann; ∞ 26.3.1814 mit dem Ackerer Johann Adam Klein, später auf dem Wackenbor­ner Hof) 32.

 

In Höringen gibt es die Flurbezeichnung „Neumühlerschlag im Wald“ 33.

 

 

 

 

 

Hoffen / Elsaß:

Gemeinde im Kanton Soultz-sous-Forêts im Unterelsass (Département Bas-Rhin); südlich von Weißenburg gelegen; das Dorf war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Amt Kleeburg.

 

Das pfalz-zweibrückische Amt Kleeburg umfaßte 2 Unterämter: 1. Schloß Kleeburg mit Hofen (Hoffen), Hunspach, Ingolsheim, Rott und Steinselz; 2. Schloß Katharinenburg (1620 gegründet) mit Birlenbach (seit 1618),Bremmelbach und Keffenach (seit 1649) und einen Teil von Schönenburg (seit 1651). Dazu noch einen Teil von Langensulzbach. Ein Teil des Amtes (Kleeburg, Rott, Steinselz und Oberhofen) gehörte ursprünglich zum Mundat der Abtei Weißenburg, kam jedoch früh in den Besitz von Kurpfalz (Kleeburg selbst erst 1350) und wurde mit einem anderen Teil (Hunspach, Hofen, welches gleichfalls ursprünglich weissenburgisch war, und In­golsheim) vereinigt, der schon im 14. Jh. zu Kurpfalz gehörte.Bedeutende Teile des Amtes, so Kleeburg, Hunspach, Steinselz, Rott, Ingolsheim, Oberhoffen und Hoffen waren im 14. und 15. Jh. als Unterlehen von Kurpfalz im Besitz der Puller von Hohenburg, ka­men jedoch vor und nach 1482 an Kurpfalz zurück. 1504 wurde der größte Teil des Amtes von Kaiser Maximilian I. Der Kurpfalz ab­erkannt und an Pfalz-Zweibrücken als Lehen übertragen, in dessen Besitz es fortan blieb.Mit Pfalzgraf Johann Casimir wurde am An­fang des 17. Jh. eine Linie Zwei­brücken-Kleeburg gestiftet, deren Mitglieder zu Kleeburg residierten und die erst 1718 wieder mit der Hauptlinie vereinigt wurde. 1680 erfolgte die Reunion des Amtes mit Frankreich, die 1697 durch den Rijswijk Frieden bestätigt wurde. 1787 erkannte auch Pfalz-Zweibrücken-Bir­kenfeld die französische Gebietshoheit über diesen Gebietsteil an 34

 

Schon Anfang des 14. Jh. hatte das Stift Jung St. Peter zu Straßburg den Dinghof und bedeutende Rechte in Hoffen. Doch bereits 1354 hatten die Ochsenstein und die Fleckenstein Anteil am Dorf; sie hielten je ein Drittel der Gerichtsgefälle, das Stift Jung St. Peter das weitere Drittel. Lehensträger der Ochsenstein für deren Anteil wurden später die Puller von Hohenburg, die 1431 neben den Flecken­stein im Besitz erscheinen.1450 trat das Stift den beiden Mitinhabern, den Hohenburg und den Fleckenstein, seine Rechte im dorf ab, mit Ausnahme des Kirchensatzes der Pfarrkirche. Von den Hohenburg erhielt wahrscheinlich die Kurpfalz ihre späteren Rechte. Sicher ist, daß Hoffen gegen Ende des 15. Jh. im Besitz von Kurpfalz war. 1504 wurde es dem Kurfürsten durch Kaiser Ma­ximilian I. Genom­men und an Pfalz-Zweibrücken gegeben, wo es fortan blieb 35.

 

Das reformierte Kirchenbuch Hoffen (1729-1780 und 1780-1788) ist im Archives Départementales Bas-Rhin in Straßburg, im Inter­net veröffentlicht und abrufbar: http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/index.php. Das Taufregister bis 1728 ist im KB Hunspach und In­golsheim enthalten. Die Katholiken waren nach Schönenburg gepfarrt.

 

Im kath Kb. Schönenburg ist am 1768 als Müller in Hoffen aufgeführt der Joseph *Bonnewitz 36.

 

Literatur/Urkunden:

- Sipp, Ernst: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, 1702-1792, 1803-1807 (y compris Hoffen jusqu'en 1728), Haguenau: Familles d'Alsace du Nord Généalogie, 2009

 

 

Mühlen:

zum Dorf gehörten die Finkenmühle, Heckenmühle und die Sägmühle 37.

 

Am 3.9.1702 ist Pate in der reformierten Kirche zu Hunspach bei der Taufe des Johann Bernhard Weymert der Sebastian Bosteter, der Müller zu Hofen 38.

 

1733 und auch 1735 wird Andreas *Bostätter/Postetter als Bürger und Müller in Hoffen im Kirchenbuch von Hoffen erwähnt. Am 9.1.1733 ist Patin in der reformierten Kirche in Hoffen bei der Taufe der Magdalena Nieß, Tochter der Eheleute Hans Georg Nieß und Maria Barbara NN erwähnt, die „Marie Magdalena, Andreas Posteters, Br: [Bürger] und Müllers zu Hofen, ehel: Tochter“ 39. Am 13.1.1735 ist Pate in der reformierten Kirche in Hoffen bei der Taufe des Joh. Michael Roth, der „Johann Michael, Andreas Bostät­ters, ... Müllers fil:“ 40 Am 12.10.1737 ist erneut als Pate im reformierten Kirchenbuch von Hoffen eingetragen der „Joh. Michel, Andreas Po­stätters, Brs [Bürgers] Müllers fil:“ 41Am 16.6.1741 ist Pate in der reformierten Kirche in Hoffen bei der Taufe des Jo­hann Michael Wei­mer der „Joh. Michael, Andreas Postetter Bürger und Müller alhir, fil:“ 42

 

Am 12.10.1738 ist bei der Taufe des Johann Michael Jung in der reformierten Kirche in Hoffen als Pate im Kirchenbuch eingetragen der „Hans Georg Weber der Siebenbrucken Müller“ 43. Am 20.4.1741 ist bei der Taufe des Jo­hannes Jung in der reformierten Kirche in Hof­fen als Pate im Kirchenbuch eingetragen der „Johann Georg Weber der Siebenbrunner Müller“ 44.

 

Um 1747 ist Johann Michael *Bostätter (auch Postetter) der Müller in Hoffen / Elsaß; Sohn des Müllers in Hoffen, Andreas *Bostät­ter. Johann Michael Bostätter ist bereits zwischen 1735 und 1744 mehrfach als Sohn des Müllers Andreas Bostätter und Pate im re­formierten Kirchenbuch eingetragen. Er wird erstmals 1746 im reformierten Kirchenbuch von Hoffen als Müller in Hoffen erwähnt und hat wohl die Mühle von seinem Vater übernommen. Bruder der Marie Magdalena Bostätter. ∞ mit Maria Eva NN., diese ist am 5.1.1747 als Patin im reformierten Kirchenbuch von Hoffen eingetragen: „Maria Eva, Joh. Michel Postetter des Müllers uxor. 45 Sie ist erneut am 5.10.1748 Patin in Hoffen: „Maria Eva, Michel Postetter des Müllers, uxor“. 46

 

Um 1761 war Johann Georg *Behr der Müller in Hoffen: Im reformierten Kirchenbuch Hoffen befindet sich folgender Eintrag: „Auf Os­tern MDCCLXI sind nach vorher gegangener Unterweißung ad h. coenam (Abendmahl) zum erstenmal admittirt worden: Barbara, Joh. Georg Behr ... und Müller dahir, ehel. Tochter“.

 

 

- Barthel Nilsen Mühle unten an Hoffen:

Im Mühlenverzeichnis von 1756 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „ [hat] 2 Wa­ßerräder welche einen Mahl und Scheelgang trei­ben; [zahlt an Pfacht] 12 bz an Geld, 2 Mltr Korn; von einem Mahl und Scheelgang; die Mähl Gäst seyend meistens frembd U. die von Hof­fen“. 47

 

 

- Niehsen Matthehsen Mühl:

im pfalz-zweibrückischen „Verzeichnuß der Zum Ambt unndt Hauß Cleberg gehörigen Mühlen“ vom Januar 1629 heißt es: „Zu Unndt im obermelten Hoffen, haben Niesen Mattheisen Seeligen Erben die Mühl, Undt die hat Ihr Groß Vatter Niesen Mattheiß von Grundt Uff er­bauet, wann, auß weßen Bewilligung, waß er daraus gibt, unnd waß daß Under Pfandt, auch waß vor Gang die mühl hat, solches ist in obbei gefügter Bestandnuß mit Nro: 1 signirt. ... Unndt ist diese Mühl noch in gutem Bau, Doctor *Koch obgemelt [Anm. d. Verf.: s. Ausführungen zu Dr. Melchior *Koch, zur Wannershaußer Mühle in Hoffen und zur Brückmühl zwischen Hoffen und Hunspach] empfangt aber auch Jezo die Gült daran, Undt hat kein gebante Mahlgest.“.48

 

Im beigefügten Erbbestandsbrief vom 1.7.1571 heißt es:“Wir Johannes Von Gottes Gnaden Pfalzgraue bey Rhein, Herzog in Beyern, Graue zu Veldenz ....bekennen, daß wir ... auf Bitten Unseres angehörigen Unterthannen Niesen Matheißen zu Hoffen .... bewilligt ha­ben, ein Mahl­mühl mit einem Lauff, dabej auch ein Rath damit Spelz, gerst, Unnd ander Frucht Kollern oder phelen mag, bei Hof­fen auf sei­nen selber eigenen Lasten, ohne alles unser Zuthun zubawen, Bewilligen Ihme auch solches hiemit unnd inn Crafft diß Brieffs ... Vonn welcher Muelen Vor bemelter Niesen Mattheiß oder seine Erben, Jährlichs auff Martini Unserm Vogt zu Cleberg ... Zwey Ach­tel gut ... Korns Kauffmanns guth, Unndt dar Zu einen Cappen ... gereicht werden ....“. 49

 

 

- Bruchmühle, Bruckmühl:

s. Bruchmühle Hunspach

 

 

- Finkenmühle:

s. Waldmühle

 

 

- Heckenmühle:

im reformierten Kirchenbuch Hoffen als „Häckenmühle“ oder „Hackenmühle“ bezeichnet.

 

Am 21.10.1767 ist als Patin bei der Taufe der Maria Magdalena (Tochter des Leonhardt Weymer) in der reformierten Kirche in Hof­fen er­wähnt: „Magdalena, Georg Weber B. (= Bürger) zu Hoffen und Müllermeister auf der Häcken Mühl Ehefrau“ 50.

 

Johann Georg Weber ist zeitgleich als Müller auf der Sägmühle Hoffen erwähnt.

 

Am 17.7.1768 wird ein anderer Müller auf der Mühle genannt. Bei der Taufe des Michael Clauß in der reformierten Kirche in Hoffen wird als Pate genannt: „Georg *Ohleyer, Bürger und Müller auf der sogenannten Häckemühl“ 51. Seine Tochter Barbara Ohleyer wird am 21.7.1769 als Patin bei der Taufe der Barbara Jung im reformierten Kirchenbuch Hoffen/Elsaß erwähnt: „Barbara, Georg Ohleyer Müller auf der so genannten Häcken Mühl und Bürger zu Hoffen ehel: Tochter“ 17.7.1768 52.

 

Georg Ohleyer ist vor dem 15.10.1775 verstorben, denn bei der Taufe der Enkelin Anna Maria Ohleyer, der Tochter des Müllers und Be­triebsnachfolgers auf der Häckenmühle ist (als Patin eingetragen): Anna Maria, Georg Ohleyer geweßenen Bürger und Müllers auf der Hädenmühl nachgelaßener ehel. Tochter 53.

 

Ab ca. 1775 ist Jacob *Ohleyer als Müller auf der sog. Häckenmühle in Hoffen/Elsaß. Sohn des Müllers auf der Häckenmühle Georg *Ohleyer. Vater des nichtehelichen Kindes Jacob geb. am 7.?.1774 (Datum unleserlich); im reformierten Kirchenbuch Hoffen sind als El­tern eingetragen: „Jacob Ohleyer, Georg Ohleyer Bürger und Müller zu Hoffen ehel: Sohn und Eva“ 54. Jacob Ohleyer und Eva NN. ha­ben nach der Geburt des Sohnes geheiratet, und die Häckenmühle übernommen. Im re­formierten Kirchenbuch Hoffen ist am 15.10.1775 die Taufe der am 10.10.1775 geborenen Tochter Anna Maria eingetragen. Im re­formierten Kirchenbuch Hoffen sind als El­tern dieser Tochter eingetragen: „Jacob Ohleyer Bürger und Müller auf der Heckenmühl und Eva“ . 55

 

 

- Sägmühle:

1764/1768 wird Johann Georg Weber als Müller auf der Sägmühle in Hoffen angegeben.

 

1764 (genaues Datum ist im Kirchenbuch unleserlich) ist als Patin bei der Taufe der Maria Dorothea Nieß in der reformierten Kirche in Hoffen/ Elsaß erwähnt: Magdalena, Hanß Georgs Weber B: (Anm.: Bürger) und Sägmüller, Ehefrau“. 56

 

1768 wird Georg *Weber als „Bürger zu Hofen und Müller „auf der genannten Sägmühl“ im reformierten Kirchenbuch genannt. Dort heißt es: „Am 31. Augt sind Leonhardt, Michael Rott des ältern Bürgers und Wirth zu Hunspach (Anm.: östlich von Schoenenburg/ El­saß) ehel. Sohn mit Catharina Barbara, Georg Webers Bürgers zu Hofen und Müllernmeisters auf der genannten Sägmühl ehel Tochter, wie gewöhnl copuliert worden.“ 57

 

Am 30.6.1769 wird erstmals im reformierten Kirchenbuch Hoffen mit Johann Leonhardt *Rott ein anderer Müller auf der Sägmühle Hof­fen erwähnt. Bei der Taufe des Leonhardt Weymer, Sohn des Bäckermeisters Leonhardt Weymer und der Magdalena NN. am 30.6.1769 in der reformierten Kirche in Hoffen/Elsaß ist als Pate erwähnt: „Leonhardt Rott, Bürger alhier und Müller auf der soge­nannten Säg­mühl.“ 58

 

 

- Wald- oder Finkenmühle:

die Mühle soll älteren Ursprungs sein. 59

 

Im Mühlenverzeichnis von 1756 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Die Wald- oder Finkenmühl ohnweit Hoffen [hat] 3 Waßer Räder; [gibt ab Pfacht] 10 Mltr Korn, welche die Pfarrey Beinheim im Fleckenst:[ei­nischen]: ziehet.“ 60

 

 

- Zollbrucker Mühle / Elsaß:

nicht erwähnt in der Landesbeschreibung Elsaß-Lothringen, Teil III Ortsverzeichnis; war pfalz-zweibrückisch im Amt Klee­burg. Die Mühle lag in Hoffen / Elsaß, wie sich aus einer Kirchenbucheintragung ergibt. Am 11.10.1750 wird in der reformierten Kir­che von Hoffen/Elsaß getauft die Eva Margaretha Weber, Tochter des „Johann Georg *Weber, Bürger und Zollbrücker Müller, allhir und der Mag­dalena“. 61

 

Im Mühlenverzeichnis von 1756 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Die Zoll­brucker Mühl [hat] 3 Räder wovon das eine ein Walk und Ohlig Mühl treibt; [zahlt an Pfacht] 2 Mltr Korn, 1 fl 1 bz an Geld. Muß such meistentheils von denen Frembd ernehren.“ 62

 

 

 

 

 

Hofstätten:

OT von Wilgartswiesen, VG Hauenstein, Lk Südwestpfalz

 

Mühlen:

- Hofstettermühle:

unterhalb Hofstätten im Wellbachtal gelegen 63 beim heutigen [Anm. d. Verf.: im Jahr 1911] Hof Häusel gelegen; ging im 30jähri­gen Krieg ein. 64

 

 

 

 

 

Hohenecken:

Stadtteil von Kaiserslautern; südlich von Kaiserslautern im Reichsland gelegen, war kurpfälzisch

 

Mühlen:

- Espensteeger Mühle, Espensteigermühle, auch Bordmühle:

2 km südöstlich von Hohenecken gelegen; bei Espensteig gelegen; Espensteig ist ein kleiner Weiler auf Hohenecker Gemarkung, südöst­lich Kaiserslautern bei Dansenberg; hier befindet sich ein alter Backofen, der vor 1858 erbaut wurde65; hier am heutigen "Jagdhaus­weiher" wurde vor langer Zeit ein künstliches Dammbauwerk errichtet, um die Espensteiger Mühle betreiben zu können. Durch den Rückstau hat sich der Weiher mit seiner für den Naturschutz besonders wertvollen Verlandungszone entwickelt.

 

Zur Herrschaft des Ritters Siegfried von Hohenecken (Syfridus de Hoenechen) gehörten mit der erstmals 1212 erwähnten Burg Hohene­cken neben Hohenecken auch Erfenbach, Espensteig, Siegelbach und Stockweiler. Aus einer Lehnsurkunde Pfalzgrafs Ruprechts an den Ritter Reinhard von Hohenecken von 1401 gehen die Herren von Hohenecken als Besitzer Espensteigs hervor. Das Ortssiegel beinhaltete die Buchstabenfolge H. E. E. V. S. mit der Umschrift Gerichtssiegel über die hoheneckischen Dorfschaften und die Buchstab­en bezeich­neten die Orte Hohenecken, Espensteig, Erfenbach, Vrondau und Siegelbach. Die Hohenecker verkauften 1688 die Herrschaft an den Herzog von Lothringen, der sie dann 1733 mit einer anderen an die Kurpfalz tauschte. Mitte des 18. Jh. war Espen­steig ein "beträchtlic­hes kurpfälzisches Hofgut zu 6 Familien in 4 Häusern....Von der Hofkammer ehedem in Erbbestand verliehen, ward das ganze zuletzt durch den kurpfälzischen General Christoph Anton, Freiherr von Hautzenberg besessen". 66

 

1718 wird vom Oberamt Lautern der Erbbestandsbrief für die neu errichtete Sägmühle erteilt 67.

 

Johann Goswin Widder schreibt in seiner Beschreibung der Kurpfalz von 1788: „Espensteig, ein beträchtliches Hofgut, eine Stunde von Lautern sudostwärts gelegen, soll ehedessen ein Weiler oder Dörflein gewesen seyn ... Neben diesem Weiler fließt ein Bächlein vorbei, welches oberhalb im Thal entspringet, eine Mahl- Säg- und Oelmühle treibt ... und sich in die ... Dörnbach ergießt“. 68

 

Ca. 1799 wird der spätere Müller in Ramstein, Johann (2) *Kugler auf der Espensteigermühle geboren; er ist der Sohn des Ackerers auf der Espensteigermühle, Johann (1) Kugler und der Elisabeth Jung. 69

 

Im Eilboten des Rheinkreises die freiwillige Versteigerung der Espensteigermühle durch den Müller Johannes *Kugler und dessen Ehe­frau Karolina Feth für den 1.10.1830 annonciert. 70

 

Erneut am 2.10.1830 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die freiwillige Versteigerung der Espensteger Mühle für den 30.10.1830 annonciert: „... auf das freiwillige Anste­hen von Johannes Kugler, Müller auf obbesagter Mühle wohnhaft, wird demsel­ben angehörige Mühle, genannt Espenstegermühle bei Hohenecken im Trippstadterthale gelegen, samt Wohn- und Oeconomiegebäu­de, Mahlmühle mit einem Mahl- und einem Schälgang, Oel- und Schneidmühle, Scheine, Stallungen, Hofraithe und Garten, nebst dem dazu gehörigen Wie­sen- und Ackerland, Tagelöhners- und Hirtenhaus; das Ganze einen Flächeninhalt von 18 Hektaren, 31 Aren oder 57 Morgen 3 Viertel enthaltend , ... freiwillig, öffent­lich versteigert.“ 71

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 96 vom 15.10.1831 befindet die Versteigerungsannonce vom 11.10.1831 über die Espenstee­ger Mühle in Hohenecken: „Auf Betreiben des Herrn Heinrich Didier, Königlicher Poststatthalter in Landstuhl wohnhaft, ... wird zur Versteige­rung nachbeschriebener Immobilien geschritten ..., die dem genannten Herrn Didier durch seine Schuldner Heinrich Kugler, früher Mül­ler, jetzt ohne Gewerb wohnhaft zu Espensteeg, Gemeinde Hohenecken, Anna Maria Kugler, geborne Konrad, dessen Ehe­frau und Jo­hannes Kugler, Müller, wohnhaft zu Espensteeg und dessen Ehefrau Carolina Feth, laut Pfandbeschreibungsur­kunde auf­genommen durch genannten Notär Will am 16. Juli 1827, verhypothecirt wurden. ... Die zu versteigernden Immobilien sind folgende: ... Eine Mühle, die Espensteeger Mühle genannt, bestehend in einer Mahlmühle mit zwei Gängen, einer Oehlmühle und Sägmühle sammt Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Hofgering und dabei gelegenem Garten, zur Gemeinde Hohenecken gehörig ...“. 72

 

Die Mühle wurde von Karl Peter Burckhardt übernommen, der jedoch bereits 1835 verstorben ist. Im Neustadter Wochenblatt vom 30.1.1835 wird die Versteigerung der Mühle angekündigt: „... die an der Straße von Kaiserslautern nach Trippstadt gelegene, soge­nannte Espensteegermühle bestehend: in einer Mahlmühle mit zwei Gängen, einer Oelmühle, einer Schneidmühle, sammt Scheuer, Stal­lung … auf Anstehen der Wittib des daselbst verstorbenen Müllers Karl Peter Burckhardt …“ 73.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 966/1: Espensteiger Hofgüter Mahl- und Bordmühle, Bd. 1, 1741-1751

- LA Speyer Best. A2 Nr. 966/2: Espensteiger Hofgüter Mahl- und Bordmühle, Bd. 2, 1752-1786

- LA Speyer Best. A2 Nr. 966/4: Neu errichtete Sägmühle auf dem Espensteig, darin Erbbestandsbrief, 1718.

 

 

- Hohenecker Mühle:

½ Stunde südlich des Dorfes gelegen, südlich vom Gelterswoog, von dessen Wasser die Mühle getrieben wurde; 1656 erstmals urkund­lich erwähnt „Außgab Geltt ... Vor Arbeit Zur Mühlen und im hauß“, „Petter Voltz [Anm.: s. Peter *Voltz] außer der Müllen“ 74; weiterhin 1680 urkundlich erwähnt „bey der Mühl“ 75; 1680 urkundlich erwähnt als: „Der Gölters wog oben an der Mühl“ 76.

 

1688 wird im luth. KB Trippstadt als Patin genannt die „Maria Margaretha[,] Hanß Philipp Voltzen[,] Müllers zu Honecken“ 77.

 

Um 1716 ist Müller auf der Hohenecker Mühle der NN. Voltz und die „Elisabeth Voltzin, Müllerin von der Honnecker Mühl“; diese ist am 9.11.1716 im reformierten Kirchenbuch Otterberg als Patin eingetragen 78.

 

1721 wird Abraham Voltz urkundlich in Elmstein erwähnt im Zusammenhang mit einer Wiese „bei der Mahl- und Bortenmühle“ 79.

 

Abraham *Voltz [zuvor Müller auf der Mahlmühle Elmstein] ist ab 1722 und noch 1729 Müller auf der Hohenecker Mühle. Diese ist in der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 beschrieben wie folgt: “hat 1 Mahlgang, gibt 8 Malter Korn jährlich als Pacht. Erb­beständer ist laut Brief vom 5. Dezember 1722 Abraham Volz.”. 80:

 

Abraham Voltz dürfte des Sohn des Müllers auf der Hohenecker Mühle NN. Voltz und der „Elisabeth Voltzin, Müllerin von der Honnecker Mühl“ sein; diese ist am 9.11.1716 im reformierten Kirchenbuch Otterberg als Patin eingetragen 81.

 

Am 24.7.1729 wird als Pate bei der Taufe des Johann Heinrich Knapp im reformierten Kirchenbuch Elmstein aufgeführt „Johann Heinrich Foltz von der Hoheneckermühle“ 82.

 

Die Mühle in Hohenecken ist in der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 beschrieben wie folgt: “hat 1 Mahlgang, gibt 8 Malter Korn jährlich als Pacht. Erbbeständer ist laut Brief vom 5. Dezember 1722 Abraham *Volz.” 83.

 

1828 erwähnt als „Hoheneckerhof“, 1837 als „Mahl- und Sägmühl, ½ Stunde südlicher gelegen“, nämlich vom Dorf Hohenecken aus ge­rechnet 1886, 1916, 1959 und 1963 als „Hohenecker-Mühle“ erwähnt. Die Lage am großen Badeweiher Gelterswoog, entwickelte die dort bestehende Gaststätte schließlich zum Hotel 84. Die Mühle stellte den Betrieb im Jahr 1904 ein 85.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1181/6: Erbbestands- und Bordmühle Hohenecken, 1670-1671, 1722-1760, 1775-1792

 

 

- Walkmühle:

s. Walkmühle in Bann; am Gelterswoog bei Hohenecken gelegen; die Mühle stellte 1840 den Betrieb ein 86.

 

 

 

 

 

Holborner Mühle:

OT von Niederkirchen/Westpfalz, VG Otterberg, Lk Kaiserslautern; nördlich von Schallodenbach und Heimkirchen (OT von Nieder­kirchen) südlich 87, mE jedoch nördlich in der Schlucht) des heutigen Holbornerhof im Holbachtal; sie lag auf sickingschem Gebiet 88.

 

Die Mühle wird erstmals 1482 erwähnt 89.

 

Das Mühlengebäude der Holbornermühle wurde wahrscheinlich um 1686 errichtet, vermutlich anfangs als rein landwirtschaftlicher Be­trieb. Wann der Mühlenbetrieb aufgenommen wurde, ist nicht mehr genau feststellbar 90.

 

Wo sich das obere Holbachtal südlich des Holborner Hofs zur Schlucht verengt und starkes Gefälle aufweist, liegt die erstmals 1482 ur­kundlich erwähnte Mühle. Hier hatte sich der Holbach, vom Holbrunn kommend, bedingt durch die Verengung, ein tiefes Bett ge­graben, das ausreichendes Gefälle und damit kraft für eine Mühle besitzt. Die Mühle lag zunächst auf gräflich-sickingischem Gebiet im Dreieck zwischen dem pfalz-zweibrückischen Heiligenmoschel und den ebenfalls sickingschen Dörfern Schallodenbach und Heimkirchen. Die Mühle zählte bis zur Französischen Revolution zu den Bannmühlen der Sickinger in Landstuhl und auf der Ebern­burg.

 

Im pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die Mühle schwer beschädigt 91.

 

Um 1804 ging in Niederkirchen wolkenbruchartiger Regen nieder, der in Verbindung mit Hochwasser alle Brücken über den Oden­bach von Niederkirchen bis nach Odenbach zerstörte und auch Holbornermühle wegschwemmte und vernichtete 92. Die Mühle wur­de 1804 im Empirestil neu errichtet. Einer der ersten Besitzer war der am 14.1.1754 geborenen Johann *Pfleger, der die Mühle ver­mutlich bis Ja­nuar 1815, dem Tod seiner Frau Anna Braun, betrieb. Pfleger war es, der auf dem nahe gelegenen Hofgut mit Hack­früchten, Kleeanbau und Stallfütterung und damit intensiver Rinderzucht im Kerngebiet der Glan-Donnersberger Rasse, die eigentli­che landwirtschaftliche Moderne in der Westpfalz mit eingeleitet hat 93. Pfleger war in 2. Ehe mit der aus Roßbach stammenden Christine Scherer verheiratet. Pfleger starb am 4.1.1818. Seine Witwe ließ die Holbornermühle 1819 versteigern 94.

 

Im „Intelligenz-Blatt des Rheinkreises“ wird am 8.5.1819 die Versteigerung der Holborner Mühle im Wege der Erbauseinanderset­zung für den 28.5.1819 annonciert. Dort heißt es: „ ... auf Anstehen von Elisabetha Margaretha Pfleger, Wittib des verlebten Jacob *Zapp, Müller ... , von Christian Gauch, Ackersmann von Einöllen ... Vormund über Johann, Jacob, und Georg Leppla, Kinder er­ster Ehe der ver­storbenen Anna Gertrauda Pfleger, und des Peter Lepla, bey Lebzeiten Müller in Oberweiler, ... von Heinrich Lepla, ... Vormund von Ger­trauda Lepla, Kind zweiter Ehe der gedachten Anna Gertrauda Pfleger, erzeugt mit dem verstorbene Georg Lep­la, bey Lebzeiten Müller in Oberweiler; von Adam Müller, Müller von Oberweiler, natürlicher Vormund von Carl Müller, sein einzi­ges in der dritten Ehe mit genann­ter Anna Gertrauda Pfleger, erzeugte Kind“ wird der Nachlaß versteigert bestehend u.a. in „einem Wohnhause und Mahlmühle mit einem Schäl- und Mahlgang zwischen dem Hohlbornerhof und der Gemeinde Heimkirchen gelegen ... 95.

 

Im Versteigerungstermin vom 28.5.1819 einigten die Miterben sich auf die Versteigerungsbedingungen und setzten den Tag Fortset­zung der Versteigerung fest auf 15.6.1819 96. In der notari­ellen Urkunde über den Fortsetzungstermin von 15.6.1819 heißt es: „Auf Ansu­chen von Elisabetha Margaretha Pfleger, Wittib des verlebten Jakob Zapp, Müller, ohne Gewerbe und in Rei­poltskirchen, Kan­tons Lautere­cken, Land-Commissariats von Kusel wohnhaft, [und auf Ansuchen] von Christian Gauch, Ackers­mann von Einöllen, Kanton von Wolfstein, Land-Commissariats Kusel, Vormund über Johann-Jacob, und Georg Leppla, Kinder er­ster Ehe der verstorbe­nen Anna Ger­trauda Pfleger und der Peter Lepla, bei Lebzeiten Müller in Oberweiler begleitet von dem Neben­vormund dieser Min­derjährigen Namens Georg Drumm, Akersmann von gedachtem Einöllen, - [auf Ansuchen] von Heinrich Lepla, Akersmann von ge­dachtem Einöllen, Vormund über Gertrauda Lepla, Kind zweiter Ehe der gedachten Anna Gertrauda Pfleger, er­zeuget mit dem ver­storbenen Georg Leppla, bei Leb­zeiten Müller von Oberweiler, welches abermahl den genannten Georg Drumm zum Nebenvormund hat, - von Adam Müller, Müller von Oberweiler, natürlich Vormund von Karl Müller, Müller von Oberweiler, sein einziges in der dritten Ehe mit gedachter Gertrauda Pfleger erzeugte Kind, welches de nachbenannten Miterben Johannes Pfleger zum Nebenvor­mund hat -, von Johannes Pfleger, Akersmann und Adjunkt von dem Holbornerhof, Kantons Otterberg, - von Philipp Pfleger Akers­mann von genanntem Holbornerhof, von Peter Köhler, ... Wirth von Wolfstein Land-Commissariats Kußel, die Rechte seiner Ehefrau Margaretha Pfleger vertretend, von Philipp Karl, Förster von Reipoltskirchen, Kantons Lauterecken, die Rechte seiner Ehefrau Maria Magdalena Pfleger vertretend, und Franz Walter, Akersmann von Heimkirchen, Kantons Otterberg, die Rechte seiner Ehefrau Maria Katharina Pfleger vertretend – sämtliche als Erben ihrer verstorbenen Eltern, und respective Großeltern des Johannes Pfleger und Ka­tharina Drumm seiner Ehefrau, bei Lebzeiten Akersleute auf Holbornerhof, Kantons Otterberg, und auf Anstehen von Christina Scherer, Wittib zweiter Ehe mit dem verstorbenen Johannes Pfleger, sie auf der Mühle bei Holborn wohnhaft, in ihrer Ei­genschaft als gesetzliche Vormünderin von Elisabetha und Karolina Pfleger, Kinder und Miterben des Vermögens des benannten Jo­hannes Pfleger ... - und in Gefolge Urtheil des königlichen Bezirksgerichts von Kaiserslautern vom sechzehnten Februar jüngst ... zur Ver­steigerung geschritten: 1. einem Wohnhaus und Mahlmühle, mit einem Schähl- und Mahlgang, zwischen dem Hohlbornerhof, und der Gemeinde Heimkirchen gelegen ... bey der vorläufigen Versteigerung ist kein Gebot darauf ge­schehen“. 97

 

Heinrich Göddel hat die Mühle ersteigert, da er im Grundsteuerkataster 1819 als Eigentümer eingetragen ist. Bereits 1819 er­folgte eine erneuter Besitzwechsel und zwar wiederum an die Familie Pfleger. In deren Besitz blieb die Mühle nun bis Sommer 1919 98.

 

Über der Eingangstür ist die Inschrift H.B. 1806 A.C.A. erhalten 99.

 

Einen starken Aufschwung nahm der Betrieb unter dem tüchtigen Müllermeister Karl *Pfleger (1813 - 27.4.1867), der nicht nur die Müh­lenkapazität verdreifachte sondern auch den landwirtschaftlichen Betrieb modernisierte. Er machte sich einen Namen durch die Züch­tung von Kartoffelfäule-resistenten Kartoffelsorten. Er übertrug mit Urkunde vom 2.7.1866 die Mühle seiner Tochter Dorothea Pfleger 100, die mit Adam *Maue (Sohn von Christoph Maue und Katharina Pfleger) verheiratet war. Karl Pfleger, in dem Steigbrief als verlebter Müller der Holbornermühle genannt, verstarb am 27.4.1867. Seine Tochter Dorothea *Pfleger, die am 11.8.1876 verstarb, vermachte die Mühle am 10.8.1876, also einen Tag vor ihrem Tod, an ihren Ehemann Adam Maue 101 [Anm. d. Verf.: Weid­mann 102gibt den Vornamen fehlerhaft mit „Elisabeth“ an; es handelt sich jedoch um „Dorothea“ Pfleger 103].

 

Adam Maue († 1919) führte den Betrieb fort 104. Letzter Betreiber der Mühle war von 1919 bis 1939 Manfred Christmann vom Amoshof. Die Mühle wurde 1939 stillgelegt. Seither besteht nur noch die Land­wirtschaft auf dem Holbornerhof weiter 105.

 

Photo:

- Weidmann, Schul-, Medizin- und Wirtschaftsgeschichte, Bd. III, S. 212.

- Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle, in: "Die Rheinpfalz" / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000.

 

Literatur/Urkunden:

- Bäcker, Karl: „Die Holbornermühle“; in: Chronik Niederkirchen, Band 2: Ortsteile Heimkirchen, Morbach, Wörsbach, herausgege­ben von der Ortsgemeinde Niederkirchen 1995, S. 61-65

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis, in: "Die Rheinpfalz" / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000 (Holborner Mühle bei Schal­lodenbach)

- Weidmann, Werner. Zunächst im ländlichen Stil der Spätrenaissance : die Holborner Mühle: ein pfälzisches Prachtstück ; im pfälzi­schen Erbfolgekrieg schwer beschädigt ; heute lohnendes Ausflugsziel; in: Weidmann, Werner: Schul-, Wirtschafts- und Sozialge­schichte der Pfalz, Bd. 2, S. 212-214

 

 

 

 

 

Hollinger Mühle:

Wüstung bei Seelbach / St. Ingbert. 1421 (in jüngerer Abschrift) heißt es, die Gemarkungsgrenze gehe „bis an Holbinger Mühle“, wäh­rend eine zweite Handschrift „Hollinger mühle“ schreibt 106. 1556 heißt es „biß ahn Hollinger mohle“ 107.

 

 

 

 

 

Homburg / Saarland:

war pfalz-zweibrückisch und Sitz des Amtes Homburg im Oberamt Zweibrücken. 1755 kam Homburg durch einen Gebietstausch zwi­schen Wilhelm Heinrich von Saarbrücken und Christian V. von Pfalz-Zweibrücken an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken 108. Bei dem Tausch wurde u.a. gegen Alsenz an Nassau-Weilburg gegen Homburg vertauscht, nachdem Pfalz-Zweibrücken erst wenige Mo­nate zuvor das zum Alleinbesitz fehlende Drittel an Alsenz erworben hatte (sog. Homburger Austausch) 109. 1816 fiel die Stadt an das Königreich Bayern, wo sie bis 1918 blieb.

 

Mühlen:

am 1.11.1335 geben Friedrich und Conrad, Herren Hoimberg (= Homburg) ... [Anm.: dem Kloster Werschweiler] eine Gülte von 7 Mal­ter Roggen zu einer ewigen Seelenmesse ...; außer dieser Gülte sollen zu dieser Messe als Einkünfte noch gehören ... ein ... Wiesen­platz am Mühlsteg zu Hoimberg ...“ 110.

 

Am 13.3.1358 kommt es zwischen Graf Walrabe zu Zweibrücken und Graf Arnold zu Homberg zu einem Burgfrieden zu Homberg, „ane geit … bit zu Ulen mule 111.

 

Für das zum Oberamt Zweibrücken gehörende Amt Homburg liegt ein besonderer Mühlenbericht vor, verfaßt von einem Beamten Koch am 18.9.1756 112.

 

Nach einer weiteren Aufstellung gehörten zum Amt Homburg zwischen 1719-1792 folgende Mühlen 113:

 

  1. Beeder Mühle

  2. die 3. erbbeständliche Mühle, Leyßerische Mühle

  3. Limbacher Mühlenbann über Altstadt

  4. die verfallene Lohmühle beim Beeder Hof

  5. Buchholzer Mühle

  6. Erbbestandsmühle am Altenwoog

  7. Erbacher Mühle

  8. Mohrer Mühle (s. Waldmohr)

  9. Gipsmühlen

  10. abgelehnte Gesuche um Errichtung von Mühlen, 1779

 

 

Um 1652 war Michael *Will der Müller in Homburg 114 +++klären: welche Mühle ?++++

 

Um 1745/46 wird der Müller Christian Oertle in Homburg ? +++klären+++ 115.

 

Am 11.1.1820 läßt der Einnehmer in Kusel, Herr Pfender, seine bei der Stadt Homburg gelegene Mahl- und Gypsmühle versteigern 116. Erneut am 15.4.1826 heißt es in Intelligenzblatt des Rheinkreises: „Die ganz nahe bei der Stadt Homburg im Rheinkreise gelege­ne, dem ehemaligen Herrn Einnehmer Pfender zu Schö­nenberg, angehörige Mahl- und Gypsmühle, erstere bestehend aus 2 Mahlgän­gen und ei­nem Schälgang im Trilles, nebst dazu gehöri­gen Nebengebäuden, Scheuer, Stallungen, Keller, Gypsmagazin, Gärten und Wiesen ...“ 117. +++klären: welche Mühle ?++++

 

Der Müller in Homburg, Valentin Zimmer +++klären: welche Mühle ?++++, wird 1840 als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 118.

 

Literatur/Urkunden:

- Fischer, Karl: Homburger Mühlen : von Getreide-, Öl- und Lohmühlen. In: Saarbrücker Zeitung. - N.F. 7 (1951), Nr. 216; 222

- LA Speyer Best. B2 Nr. 976/8: „Die zu Homburg an der Stadt neu aufzubauende Mühle, 1731-1732“ +++klären: welche Mühle+++

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Mühle in Homburg +++klären: welche Mühle ?++++

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5334: „Homburger Mühlen, 1686-1711“

 

 

- Beedenmühle:

die Mühle stand im Eigentum des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken und bestand 1803 aus einer Mühle, 2 Gebäuderuinen nebst Wiese und Acker. Am 26.9.1803 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf der Mühle. Eigentümer war das Herzog­tum Pfalz-Zweibrücken.Pächter war NN. Trompeter. Käufer war Nikolaus Schwalbach aus Schwarzenacker, der Mühle für 6025 fr über­nahm 119. Der Käufer hat wohl den Kaufpreis nicht erbracht, denn bereits am 12.6.1804 erfolgte im Zuge eines „Wieder­angebots“ der erneute Verkauf der Mühle. Diese wurde zum Kaufpreis von nur noch 4000 fr. von Christian Trompeter aus Homburg gekauft 120.

 

 

- Entenmühle:

die Entenmühle lag auf der Erbach, ½ Std. südlich von Homburg 121. Sie ist im Mühlenbericht vom 18.9.1756 aufgeführt und zusam­mengefaßt wie folgt beschrieben: „Die Entenmühle hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgän­ge und 1 Schälgang; letzterer wird wechselweis mit einem der Mahlgänge betrieben. Kämpft - wie die Stadtmühle - um ihre Existenz, seit Altstadt abgetrennt. Keine Bannmühle. Gibt 12 Mltr 2 Faß 2 Sester Korn jährlich als Pacht. Ist keine Bannmühl, jedoch mahl die Hombg geml allhier.“ 122

 

Am 12.6.1818 wurde in Homburg die nachbeschriebene Erbbestandsmühle versteigert: „Eine überschlächtige Mühle mit 2 Mahl- und ein Schälgang, wobey ein Wohnhaus, Scheuer, Stall und Hofgering, welches zusammen mit Garten und Wiese, 3 Morgen 18 Ruthen enthalt; dann 93/4 Morgen Wiesen, und 41/2 Morgen Äcker, dabey gelegen, worauf ein jährlicher Erbbestands-Pacht von 16 Malter Malter Korn und 7 fl 30 kr Geld haftet, und unter dem Namen Endenmühle bey Homburg bekannt ist, abgeschätzt auf 3327 fl. Diese Immobilien gehören ungetheilt den Kindern von weyland Georg Noe, namentlich Michel, Anna Maria, Christina, Georg und Jacob Noe. Die Versteigerung ge­schieht auf Betreiben des grosjährigen Sohnes, Michel Noe, Vormund der minderjährigen ...“ 123.

 

Das Gebot bei der Versteigerung vom 12.6.1818 belief sich auf 8300 fl; dieses war wohl zu gering weshalb ein neuer Versteigerungster­min auf den 29.6.1818 anberaumt wurde 124. Auch diese Ver­steigerung schlägt wohl fehl. Erneut kommt es am 20.9.1819 zur freihändig­en Versteigerung der „Endenmühle“ bei Homburg. Im In­telligenzblatt des Rheinkreises vom 24.8.1819 wird in der Annonce die Versteigerung wie folgt angekündigt: „Der Eigenthümer der schönen und stark besuchten bey Homburg gelegenen En­denmühle ist ge­sonnen dieselbe ... freiwillig auf Eigenthum versteigern zu lassen: Diese Mühle hat 1 Schäl- und 2 Mahlgänge, nebst Wohn­haus, Scheu­er, Stallung und Hofgering ... . Die Gebäulichkeiten sind im besten Stande, auch Äcker und Wiese von ersten Qualität.“ 125

 

1824 und 1828 „Entenmühle“ 126.

 

Die Mühle wurde im 18. Jh. bei Homburg erbaut. Diese lag im Bereich der heutigen Tennisanlage. Sie besaß neben 2 Wasserrädern für die Mahlmühle auch 1 Wasserrad für die Ölmühle. Der Müller Schleppi war zu Beginn des 20. Jh. Müller auf dieser Mühle. Zu der Mühle gehörte der große Entenmühlweiher. Aber auch hier herrschte Wassermangel. Der Weiher trocknete mehr und mehr aus. Die Mühle ar­beitete noch in den 1960er Jahren, allerdings nicht mehr mit Wasserrädern sondern mit elektrischen Anlagen 127.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 64 vom 24.8.1819 wird unter dem 20.8.1819 die Versteigerung der Entenmühle für den 20.9.1819 angekündigt. Dort heißt es: „Der Eigenthümer der schönen und stark besuchten bey Homburg gelegenen Endenmühle ist ge­sonnen ... freiwillig auf Eigenthum zu versteigern zu lassen: Diese Mühle hat 1 Schäl = und 2 Mahlgänge, nebst Wohnhaus, Stal­lung und Hofgering, welches zusammen mit Garten und Wiese 3 Morgen 18 Ruthen enthält ...“ 128

 

Im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ wird für 14.1.1863 die Verpachtung der Mühle annon­ciert: „.. läßt Herr Rentner und Gutsbesitzer Zott daselbst seine nur wenige Minuten von Homburg entfernte Oel- und Mahlmühle, „die Enten­mühle“ genannt, auf 6 Jahre öffentlich zu verpachten. Das Anwesen besteht in einer Mahlmühle mit 2 Gängen, 1 Schäl­gange und einer doppelten Oelpresse“. 129

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 977 1: „Die Entenmühle zu Homburg, o. D.“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 977 2: „Transferierung der Erbleihe der Entenmühle zu Homburg, 1743-1749“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 977 3: „Transferierung der Erbleihe der Entenmühle zu Homburg, 1743-1785“

 

 

- Eulenmühle bei Homburg:

heute Wüstung bei Homburg/Saar. In der Beschreibung des Burgfriedens der Burg Homburg von 1358 heißt es:“... von dem nyder­sten wage bit zu Vlen mule, Von Vlen mulen bitz an holzbrücke“ 130. Von dieser ehemaligen „Eulenmühle“ ist nichts mehr bekannt, auch nicht der Grund des Namens. Da aber der Name so häufig vor­kommt, ist anzunehmen, daß in oder bei der Mühle auftretende Eulen den Namen verursachen“ 131.

 

 

- Heilsche Mühle:

+++klären: ist sie identisch mit einer der anderen Mühlen ? ++++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 978 2: „Abänderung des Heilschen Mühlgrabens zu Homburg, o. D.“

 

 

- Homburger Lohmühle:

s. Anm. bei Lohmühle

 

 

- Homburger Stadtmühle:

die große Homburger Stadtmühle lag in der Kaiser-Friedrich-Straße (auch Mühlenstraße genannt). Das Wasser floß von der Säge­mühle Kuntz durch den Mühlengraben unter der Stadtmühle hindurch zum Erbach zurück. Der Müller Leiser hatte sie 1734 neu er­richtet. Die Mühle litt damals schon an Wassermangel und war nur nach Regenperioden voll betriebsfähig. Die Mühle brannte im 20. Jh. ab 132.

 

Sie ist im Mühlenbericht vom 18.9.1756 aufgeführt und zusammenfassend wie folgt beschrieben: „Die Homburger Stadt-Mühl, wel­che 2 Waßer Räder unterschlächtig hat, so 2 Mahlgänge und 1 Scheelgang treiben, daß wann der Scheel­gang gehet, einer der Mahl­gänge still stehen muß; wie dann überhaupt nur bey Regenwätter und großen Gewässer nur mit 2 Gängen vordarinnen gemahlt wer­den kan, da sonsten bey trockener ordinairer Witterung kaum vor einen Gang Wasser genug vorhanden ist; und giebt diese Mühl jähr­lich 9 Malter Korn Zweybrc: Maasung Pacht, ist keine Bann-Mühle, sondern muß nunmehro, nachdem Alt­stadt zur Limbacher Seeg-Mühle genannet ist, allein in hiesiger Stadt suchen, worinnen die Mahlgäste so unterschieden seyend, daß einige des Jahrs nur 1 ½ biß 10. 12 Malter ...“. 133

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Homburger Mühl in Hombg geleg [hat] 2 Waßerräder welche 2 Mahl und einen im Trilles lauffend Scheelgang treib; [zahlt an Pacht] 9 Mltr Korn Zweibr Maaß“ 134.

 

weiter s. Ausführungen zur Entenmühle.

 

 

- Homburger Walzenmühle:

- s. Walzenmühle

 

 

- Kirberger Mühle:

liegt dicht unterhalb der Walkmühle; sie ist im Mühlenbericht vom 18.9.1756 auf­geführt und wie folgt beschrieben: „Die Kirberger Mühle hat 2 überschlechtige Waßer Räder, welche einen Mahl- und einen Scheel­gang treiben, jedoch ist letzterer so eingerichtet, daß er auch damit mahlen kan, oder ein Mahl- und ein Scheelgang zu gleich ist; bey­de Gänge können die meiste Zeit, und sonderlich wann es Re­genwetter ist, zugleich und miteinander gehen, und kan ihr auch von niemand das Wasser genommen werden; giebt jähr­lich 7 Malter Korn zweybr. Maaß Pacht; woran ihr die dicht darüber gebaute Wal­ck-Mühle, welche ein besonderes Wasser Rad hat, jährlich 1 Malter vergüthet, so daß er eigentlich nur 6 Mltr. Pacht giebt ... daß sie gleich allen andern Mühlen keine Bann-Gerechtig­keit habe, sondern ihre Nahrung im Dorf Kirberg und der Stadt Homburg ziehet und kan alle 24 Stunden 1 ½ Malter Frucht mahlen, sonsten seyend in dem Dorff Kirberg bey 60 Mahl-Gäste, welche diese Mühl meistens alle fördert.“ 135

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Kirberger Mühl [hat] 2 WaßerRäder wovon 2 Mahl und einen Scheelg treib; [zahlt an Pacht] 6 Mltr Korn Zweybr Maaßg; hat die nehml Be­wandtnuß wie bey vorstehend Mühl [Anm. d. Verf.: s. Beeder Mahlmühle]“. 136

 

 

- Leisermühle zu Homburg:

s. auch Müller Leiser, der Erbauer der Homburger Stadtmühle

 

Im Handbuch von Rheinbaiern von 1828 wird die Leisermühle als Mühle bei Homburg genannt 137, die unter den südlichen Stadt­mauern auf der Erbach gelegen ist 138.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 978 1: „Acta die Leysers Erbbestandsmühle in Homburg, Pars I u. II. 1731 – 1792. Die Abänderung des Leyi­schen Mühlengebäude bey Homburg, und deren Wiesen zugefügten Schaden. ... v. 1764 - 1775“

 

 

- Lohmühle:

s. Beeden: Lohmühle zwischen Schwarzenbach und Beeder Mahlmühle:

 

 

- Sägemühle Kuntz:

in der Mainzer Straße in Homburg lag um 1900 die Sägemühle Kuntz. Von der Mühle verlief der Mühlgraben direkt zur großen Müh­le. Das Sägewerk besteht heute nicht mehr 139.

 

 

- Walzenmühle:

die Homburger Walzenmühle lag in der Homburger Kaiserstraße. Sie war im Besitz der Firma Seligmann & Mayer. Die Mühle wurde bei einem Luftangriff 1944 völlig zerstört und nach dem Krieg nicht mehr aufgebaut 140.

 

 

 

 

 

Hoof / Saarland:

heute Stadtteil von St. Wendel; Ulrich vom Steine und seine Gemahlin Irmgard von Heinzenberg waren die ersten Grundherren. Ihr Be­sitz vererbte sich über die Töchter 1420 an die Herren Vogt von Hunolstein, die Herren Manderscheid und von Dhaun und Schwarzen­berg. Im 30jährigen Krieg und im pfälzischen Erbfolgekrieg wurde das Dorf 1677 von den Franzosen zerstört. Nach dem Wiederaufbau wurde der hunolsteinische Anteil des Dorfes 1723 an die Freiherren von Schorrenberg verkauft, die diesen an den Her­zöge von Pfalz-Zweibrücken abtraten.

 

 

Mühlen:

- Hoofer Mühle:

der erste Hinweis stammt aus 1550; 1609 wurde der Hoofer Müller Simon aufgeführt. Die Mühle lag nahe beim Ort. 1762 brannten die Gebäude völlig ab. 1784 wurde die Mühle wieder genant. Eigentümer war Johann Adam Balz. Die Mühle wurde 1950 stillgelegt 141.

 

 

- Pletschmühle bei Hoof:

im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lichtenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle zusammenfassend wie folgt beschrieben: „... Ist von Marth anderhalb Viertelstunden entfernt, sonsten dem Dorf Hof grad gegen über. Ist ein schlechtes und elendes Mühlgen. Hat ein 12 Schuh hohes Wasserradt welches einen Mahlgang trei­bet, ist auch nur eine Hausmühle gewesen ..., nunmehro auch vor andere mahlt. Besitzer sind Anna Maria, Culmans Wittib zu 1/2, Jo­hannes Müller, Nickel Millers Wittib, Velten Miller von Pfeffelbach, Hans Adam Miller und Elias Weyermiller zur anderen Hälfte. Es werden jährlich 18 bz Pacht entrichtet, wovon der Herr von Günderod auch etwas be­kommt“. 142

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 57 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Die Pletsch Mühl bey Hoffen [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 18 Batzen an Geld. Die Hoffer aus 15 Fa­milien beste­hend mahl gemeinigl: allhier.“ 143

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 963/5: „Die Hoofer Pletschmühle, 1745-1786“

 

 

 

 

 

Horbach:

VB Waldfischbach-Burgalben, Lk Südwestpfalz; an der Steinalb (= Queidersbach) gelegen; nördlich von Steinalben. Im Ort besteht die Straße „An der Horbacher Mühle“. Erstmals 1179 urkundlich erwähnt 144. Der Name bedeutet 'Sumpfbach', von ahd. Horo, mhd. Hor = Sumpfboden, Kot 145. Der Ort gehörte zur sickingischen Herrschaft Landstuhl 146.

 

Mühlen:

in dem Denombrement (= Landesbeschreibung der Herrschaft Landstuhl von 1681 heißt es: „Es ist auch hir eine Mühl und Weyerlein – privat Unterthanen zugehörig und ohnweit von diesem Dorff hat es einen großen Weyer so mit 1000 fl nicht zu reparieren der Schonau­er-Wog (Walzweiher) genant.“147.

 

- Horbacher Mühle

stand am Queidersbach (= Steinalb), unterhalb (südlich) des Dorfes Horbach 148.

 

Am 28.7.1347 verzichten Raugraf Georg und sein Sohn Wilhelm dem Friedrich Herrn zu Hoemburg gegenüber auf die von demsel­ben lehensrührigen Güter, welche zuvor die Herrn von Dunen als Inhaber der Feste Nannesteyn besaßen, darunter die Mühle zu Hor­bach 149.

 

Schon im 14. Jh. in Betrieb, wurde sie Ende des 17. Jh. wieder aufgebaut. Besitzer war der sickingische Amtmann Schwarz. Er gab sie an die Herrschaft ab. Am 5.7.1723 wurde die Mahl- und Ohligmühle, mit dem herrschaftlichen Wappen in 5 Schneeballen „markiert“, an Egidios Bouson verliehen, einem Gerichtsmann aus der sickingischen Herrschaft Schallodenbach, wohnhaft auf dem Schneckenhof 150. Der Erbkaufschilling betrug 1000 fl., der Pacht 40 fl und 16 Ma. Korn jährlich. Zur Mühle gehörten fast 100 Morgen Garten, Wiesen und Ackerland 151.

 

1741/53 war Jakob Michel Bossung [Anm. d. Verf.: wohl der Sohn des o.a. Bossung] Inhaber, in den 1760-1780er Jahren die aus Hor­bach stammen­de Familie Wagner 152.

 

Ab 1813 – 3.12.1828 war Daniel *Klein der Müller auf der Horbacher Mühle; nach seinem Tod hat wohl die Witwe (die Müllerstoch­ter Elisabeth *Wilhelm) die Mühle weitergeführt, bis sie der Sohn David Klein (geb. ca. 1811 Landstuhl; ∞ 22.4.1837 in Horbach mit Maria Margaretha Reichel) übernehmen konnte 153.

 

1828 erwähnt als „Horbacher Hof und Mühle“. 1837 als „Horbacher Hof, Horbacher Mühle“, 1886 und 1918 als „Horbacher Mühle“. 1963 „Horbachermühle“ 154; der ebenfalls mit der Mühle genannte Horba­cher Hof ist verschwunden, die Mühle besteht noch 155.

 

Die Anna Maria Klein heiratete den späteren Müller auf der Horbachermühle, Michael *Klug († err. 1870 Horbacher Mühle). Der Be­triebsnachfolger und Müller auf der Horbacher Mühle wird der Sohn Ludwig Klug. Am 17.10.1870 kommt es zu einer „Theilungsversteiger­ung“ von landwirtschaftliche Grundstücken in Horbach: „... lassen die Witwe, Kinder und Erben des auf der zur Ge­meinde Horbach ge­hörigen Horbachermühle verlebten Müller Michael Klug ... als: I. dessen Witwe Anna Maria Klein, ohne Gewer­be auf besagter Mühle wohnhaft, handeln a. in eigenem Namen, der zwi­schen ihr und dem Verlebten bestandenen Gütergemeinschaft wegen und als Rechtsin­haberin ihrer Tochter Maria Eva geb. Klug, Ehefrau von Karl Müller, Gerber, zu Landstuhl wohnhaft; b. Als Vormünderin ihres minderjäh­rigen Sohnes Adam Klug; ... III. Die übrigen volljährigen Kinder aus erwähnter Ehe, als 1) Jakob Klug, Landwirth. Auf dem Fröhnerhofe, Gemeinde Neukirchen wohnhaft; 2) Ludwig Klug, Müller auf besagter Mühle wohnhaft; 3) Elisa­betha Klug, ledig, ge­werbslos, daselbst wohnhaft ... der Abtheilung hal­ber öffentlich versteigern“. 156

 

 

- Schwanenmühle / Schwabenmühle bei Horbach:

stand an der Moosalb nördlich von Steinalben, oberhalb der Geiselberger Mühle; wurde 1755 von Heinrich *Klug gebaut. Dieser zahlte für die Konzession 100 fl und gab jährlich 4 Ma. Korn für den Wasserfall. Die Mühle war bis zu ihrer Stillegung 1889 im Be­sitz der Fami­lie Klug.157

 

In den Akten der französischen Nationalgüterverwaltung wird ein Grundstück „Bei der Schwabenmühle“ 158 genannt , richtigerweise müßte es jedoch heißen „Schwanenmühle“ 159.

 

Die Schwanenmühle wurde von Heinrich Klug erbaut. Heinrich *Klug wurde am 5.8.1715 geboren. Über seine Jugendjahre und sei­ne Lehrjahre wissen wir nichts. 1743 heiratete er die Horbacher Löwenwirtin Maria Eva Kessler, Witwe des Peter Klas (Glas). Am 04.12.1754 bekam er durch seinen Landesherrn Ferdinand von Sickingen - nachdem er nochmals schriftlich erinnerte - die Erlaubnis oberhalb der sogenannten und Kurpfalz gehörigen Geiselberger Mühle auf einem ihm eigenen Stück Land, eine Mahlmühle errichten zu dürfen. Es waren 50 Gulden für die Mühlpacht und 4 Malter Korn jährlich an die Herrschaft in Landstuhl zu entrichten. Mit die­sem Ent­schluss 1754 eine Mühle zu erbauen, legte Heinrich den Grundstein für eine lange Müllertradition in der Familie Klug, die am längsten auf der Klug'schen Mühle fortgeführt wird. Der 1744 geborene Sohn Johann Adam *Klug übernahm die Mühle nach dem Tod seines Va­ters († 18.2.1773). Von Reichsgraf Wilhelm von und zu Sickingen erhielt Adam am 26.4.1786 die Erlaubnis zur Mahlmühle um eine Bor­denmühle (Sägemühle) zu erweitern. Johann Adam Klug war zwei mal verheiratet. Aus erster Ehe mit mit Eva Vogt (17.2.1750 Wesel­berg – vor 1784 Schwanenmühle err.) ging die Tochter Katharina Klug hervor. Diese heiratete einen Mül­ler namens Adam Klug (wohl ein Verwandter) der 1799 nach dem Tod seines Schwiegervaters Adam Klug die Mühle übernahm. Er führte diese bis zum Jahre 1803. Aus der 2. Ehe des Johann Adam Klug mit Franziska Eva Reichmann stammt der Sohn Heinrich *Klug ( 22.10.1787 Schwanenmühle - 14.02.1850 Horbach, Müller und Bauer). Der noch minderjährige Heinrich (2) Klug übernahm 1803, unter der Vormundschaft seiner Mutter die Mühle. Er hatte an seinen Stiefschwager Adam Klug 5.200 Gulden zu zahlen 160. Heinrich (2) Klug war wohl ein ebenso tüch­tiger Mann wie der Mühlengründer. Unter ihm hatte die Schwanenmühle ihre Blütezeit. Zunächst vergrößerte er die Schwanenmühle, oder wie diese auch hieß: die Klug Mühle, um eine Ölmühle. Systematisch vergrößerte er diese um viele Ländereien (Äcker, Wiesen und Wald) bis diese 220 Tagwerk hatte 161. ∞ mit Elisabeth *Lindemer (ca. 1796 Bann – 22.5.1849 Schwanenmühle; Tochter von Franz Lin­demer und Elisabeth Rauch -?]). Aus der Ehe stammen 8 Kinder, darunter der Sohn und Betriebsnachfolger, Heinrich (3) *Klug 162. Am 1.1.1848 übernahm Heinrich (3) *Klug die Schwanen­mühle (∞ am 24.7.1847 mit Catharina Wagner), verunglückte jedoch bereits (bei einem Jagdunfall) am 18.10.1849 tödlich. 163

 

Dessen Witwe Catharina Wagner heiratete 1851 in 2. Ehe den Müller Nikolaus *Lenhard. Aus ihrer zweiten Ehe gingen 10 Kinder hervor. Zusammen mit diesen Kindern wuchs auch der Sohn "Heinrich" aus erster Ehe, auf. Er erlernte in Kaiserslautern das Müller­handwerk. Stiefvater Nikolaus Lenhard soll ein fleißiger und sparsamer Mann gewesen sein. Er erneuerte Mehl- und Sägemühle und fügte eine Schnapsbrennerei hinzu. Lenhard war auf der Mühle nur Pächter und es war ihm bewußt, dass nach seinem Tod, sein Stief­sohn Heinrich wieder die Schwanenmühle, das Erbe seiner Väter, übernehmen würde. Kurz vor seinem Tod 1877 übergab Lenhard an Heinrich Klug Mühle und Hofgut. Heinrich musste sich notariell verpflichten, in den kommenden 5 Jahren an die Familie Lenhard 68.571,40 Mark als Preis zu zahlen. Falls nicht, kam eine jährliche 5 %ige Verzinsung hinzu. Heinrich hatte die Mühle ohne flüssiges Kapital übernomen. Nach dem Tod des Nikolaus Lenhard zog sich die Witwe, mit ihren 10 Kindern, nach Schauerberg zurück, von wo Lenhard stammte. Man muss auch die Zeit berücksichtigen. Die Dampfmaschine war bereits erfunden, Großmühlen wurden ge­baut, 1848 wurde die Pfalz­bahn gebaut, die Zeiten für die Mühlen wurden härter und ein erstes Mühlensterben setzte ein. Heinrich war wohl unter diesen schlech­teren wirtschaftlichen Bedingungen nicht in der Lage, Erwartungen zu erfüllen, die in weit besseren Zeiten entstanden sind und damals festgeschrieben wurden. Da Heinrich Klug nicht in der Lage war, die Forderungen seiner Mutter und seiner Stiefgeschwister zu beglei­chen, kam es ab 1877 zu zahlreichen Erbschaftsprozessen. Dieser auf beiden Seiten erbittert ge­führte Streit endete erst am 6.5.1889, dem Tag, an welchem die Schwanenmühle zwangsversteigert wurde. Die Schulden des Hein­rich Klug beliefen sich inzwischen auf rd. 93.000 Mark. Die Schwanenmühle mit Gut wurde für 55.100 Mark von den Lederfabri­kanten Julius und Karl Riel aus Zweibrücken erstei­gert. Noch am gleichen Tag wurde die Schwanenmühle an die Firma Raab, Kar­cher und Comp., welche auch eine Pulverfabrik in Kaisers­lautern betrieben, weiterverkauft 164.

 

Anm.: um 1828 wird der Sägmüller Christoph Friedrich *Knöller erwähnt; er dürfte angestellter Sägmüller auf der zur Schwanen­mühle gehörenden Sägemühle gewesen sein.

 

 

Reihenfolge der Müller auf der Schwanenmühle:

- 1755/18.2.1773 Heinrich *Klug; auf diesen folgte der Sohn Johann Adam *Klug

- 18.2.1773/1.12.1799 Johann Adam *Klug; nach seinem Tod übernahm der Schwiegersohn aus 1. Ehe, Adam *Klug die Mühle

- 1.12.1799/1803 Adam *Klug; er verkaufte die Mühle 1803 an seinen noch minderjährigen Schwager (aus der 2. Ehe des Johann Adam Klug) Heinrich (2) *Klug für 5200 Gulden

- 1803/ 1.1.1848 Heinrich (2) *Klug; er übergab zum 1.1.1848 die Mühle an den Sohn Heinrich (3) Klug

- 1.1.1848/18.10.1849 Heinrich (3) *Klug; er verunglückte tödlich bei einem Jagdunfall; seine junge Witwe Catharina Wagner führte die Mühle fort und heiratete 1851 in 2. Ehe den Müller Nikolaus Lenhard

- 1849/1851 Catharina Wagner die Witwe des Heinrich (3) Klug

-1851/1877 Nikolaus Lenhard als Pächter

- 1877/6.5.1889 Heinrich (4) *Klug

 

 

 

 

 

Horchheim bei Worms:

Stadtteil von Worms; der Ort gehörte seit dem frühen Mittelalter dem Hochstift Worms, kam in den Lehensverband der Herrschaft Stauf, dem im 12. Jh. die Grafen von Eberstein vorstanden, ab 1215 die Grafen von Zweibrücken und ab 1378 die Grafen von Span­heim. 1393 kam die Herrschaft Stauf auf dem Erbwege an die Grafen von Nassau-Saarbrücken. Die Kurpfalz und Nassau-Weilburg, die im Laufe der Zeit auch Rechte erworben hatten, waren 1706 an einem Tauschvertrag beteiligt, der Horchheim wieder an das Hochstift Worms zurück­brachte 165.

 

Horchheim liegt ca. vier km südwestlich von Worms im Eisbachtal. Urkundlich wird der Ort erstmals 766 in einer Schenkungsurkunde im Lorscher Codex genannt. Der Name des Ortes leitet sich von dem Wort "horac" "sumpfig" ab. Das sumpfige, von Überschwemmungen des Eisbachs heimgesuchte Tal gab ihm den Namen. Horchheim gehörte seit dem frühen Mittelalter zum Hochstift Worms. Gemeinsam mit einigen umliegenden Ortschaften gehörten Horchheim und Weinsheim zur Herrschaft Stauf, die im 12. Jh. Grafen von Eberstein un­terstanden, ab 1215 die Grafen von Zweibrücken und ab 1378 durch den Kauf an die Grafen von Sponheim fiel. 1393 kam die Herr­schaft auf dem Erbwege an die Grafen von Nassau-Saarbrücken; Kurpfalz und Nassau-Weilburg, die im Laufe der Zeit ebenfalls Rechte in Horchheim erworben hatten, waren 1706 an einem Tauschvertrag beteiligt, mit dem der Ort wieder zum Hochstift kam (bis 1798). 1798 - 1814 französische Herrschaft, ab 1816 Großherzogtum bzw. Volksstaat Hessen; 1816 Kanton Pfeddersheim, 1835 Kreis Worms, 1848 Regierungsbezirk Mainz, 1850 Regierungsbezirk Worms, 1852 - 1942 Kreis Worms, Eingemeindung nach Worms zum 01.04.1942.


Die Gemeinden Horchheim und Weinsheim sind in ihrer Geschichte eng miteinander verbunden. Im Jahre 1715 erscheint Weinsheim zum erstenmal als selbständige Gemeinde mit eigenem Bürgermeister. Nach 1792 wurde Weinsheim von Wiesoppenheim aus verwaltet, während es kirchlich schon immer eine Filiale von Horchheim war. Aufgrund der engen Verbundenheit befinden sich Akten von Weins­heim auch im Bestand von Horchheim.


Von Mitte 16. bis Anfang 17. Jahrhundert war Horchheim überwiegend evangelisch, seit 1635 (bis heute überwiegend) wieder katholisch (Pfarrkirche Heilig-Kreuz, Patronat und Zehntrecht des Domstifts). Im Jahre 1496 lebten in Horchheim etwa 200 Einwohner. Die Bevöl­kerung wuchs bis 1900 auf ca. 1.800 Einwohner, davon 7 Juden, und betrug im Jahre 2002 4.475 Einwohner.

 

Erwähnenswert sind die Wohltätigkeitsstiftungen in Horchheim: die Elendenbruderschaft, das Hospital Neuhausen und die Ordensnie­derlassung der barmherzigen Schwestern.Die Elendenbruderschaft wurde 1448 errichtet. 1726 wurde aus Mitteln der Stiftung ein neuer Altar für die Kirche beschafft und ein Beitrag zur Anschaffung einer Orgel ausgewiesen. Die Gelder von den Zinsen dienten zur Erbau­ung und Erhaltung des Schulhauses und der Besoldung der Schullehrer, zur Versorgung der Ortsarmen und armen Durchreisenden und sowie zur Bezahlung des Schulgeldes für arme Kinder. 1824 wurde der Fonds durch die Provinzialregierung in Mainz der Verwaltungs­kommission des Hospitals Neuhausen unterstellt. 1825 wurde auf Antrag des Horchheimer Gemeinderats das sogenannte Bruderschafts­haus mit Garten versteigert. Der Erlös wurde zum Bau des neuen Schul- und Gemeindehauses verwendet.

 

 

Mühlen:

766 im Lorscher Codex erstmals urkundlich erwähnt: "im 14. Jahr der Regierung des glorreichen Königs Pippin schenkt Nitherus auf Gottes Eingebung dem Kloster Lorsch eine Manse Land in Horgiheim auf dem Fluß Isena (Eisbach), wo eine Mühle steht" 166. Die Lage dieser Mühle ist nicht feststellbar 167.

 

Am 18.1.1310 bekennen die Äbtissin Luggardis und der Konvent des Klosters Kirschgarten bei Worms, daß die Mühle in Oppenheim bei Horchheim (Horgeheim) dem Kloster Schönau gehöre, von dem sie dieselbe um 20 Mltr Korn jährlichen Zinses zu Lehen habe 168.

 

Am 4.7.1466 urkunden Schultheiß und Schöffen zu Horchheim („Horgheim“), daß Anna von Handschuhsheim als Äbtissin des Klosters Seebach , die Mühle des Klosters in Horchheim an Hanß Heddeßheimer um 8 Mltr Korn jährlichen Zinses auf 4 Jahre in Temporalbestand vergeben habe 169.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 914: „Die Mühle zu Horchheim und ihre Gülten an Worms und Nassau (2 Blatt), 1628“

 

Karte:

- Denkmaltopographie, Bd. 10: Worms, S. 235

 

 

- Obermühle, Oberdorfmühle:

in der ältesten Ortsansicht von Horchheim von 1710 (Gemarkungsplan des Geometers Georg Papst)ist die Obermühle abgebildet 170.

 

Am 11.9.1873 wurden nach dem Tod des Müllers Franz Carl Müller dessen hinterlassene Liegenschaften im Wege der Teilungsverstei­gerung veräußert, darunter die sog. Oberdorfmühle zu Horchheim. „Diese Mühle hat 4 Mahlgänge und 1 Schälgang neuester Constructi­on, 1 Oelmühle mit2 Paar Steinen und doppelten Pressen“ 171.

 

1874 stellte die Fa. Pfeifer & Diller, Besitzer der Obermühle Horchheim, einen Antrag um Erhöhung der Bergschwelle in ihrer Mühle; 1877 wurde ein Eichpfahl an der Mühle neu errichtet 172. Von 1875 – 1952 hatte die Zichorien-Kaffeesurrogat- und Kaffee-Essenz-Fabrik Pfeifer & Diller GmbH ihren Sitz auf dem Gelände der ehemaligen Horchheimer Obermühle. Die Fabrik wurde 1843 von Johann Valentin Jungbluth gegründet und befand sich zunächst in der Mariamünster-Mühle in der Speyerer Vorstadt in Worms und erwarben später, nach verschiedenen weiteren örtlichen Stationen 1874 die Obermühle in Horchheim 173.

 

 

- Untermühle:

heute Anwesen Horchheimer Bahnhofstraße 31; Großes, dreiseitiges Anwesen, geprägt vom 18./19. Jh., mit angrenzendem Garten. Umfriedet, teil­weise durch eine Mauer, mit einer rechteckigen, überdachten Toreinfahrt in den Wirtschaftshof, daneben Mannpforte in gleicher Höhe. Tor des 19. Jh., Wohnhaus des 18. Jh., in zeittypischen barocken Formen, zweigeschossiger, stattlicher Putzbau mit Krüppel­walmdach, gartenseitiger Anbau war die Mühle, Lager noch vorhanden, der Mühlbach abgegangen. Türsturz zum Anbau mit Inschrift „VALLENTIN WALTER RENOVIERT 1824“ und Mühlrad 174.

 

Karte:

- Denkmaltopographie, Bd. 10: Worms, S. 235

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Bd. 10: Worms, S. 239

 

 

 

 

 

Hornbach, Bach:

der Hornbach konnte aufgrund seines vergleichsweise höheren Wasserstandes ganzjährig zur Holzflößerei genutzt werden. 175

 

 

 

 

 

Hornbach, Stadt:

s. auch Althornbach

 

VG Zweibrücken-Land, Lk Südwestpfalz. Die Stadt [Anm.: Stadtrecht seit 1352] gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken; in Hornbach gab es Fürstlich Kastell'schen Besitz; u.a. war Tobias Reichard kastell'scher Oberjäger in Hornbach176 (Vater von Eleonora Reichard, verh. mit dem pfalz-zweibrückischen Geheimrat Johann Heinrich *Bachmann).

 

Mühlen:

im Dezember 1276 verspricht Graf Walram von Zweibrücken für sich um seine Erben, im Banne des Klosters Hornbach keine Bau­ten, Weiher oder Mühlen anzulegen 177.

 

Im 16. Jh. bestanden in Hornbach insgesamt 3 Mahlmühlen, nämlich Untere Stadtmühle (auch “Closter Ober Mühle” genannt), Obe­re Stadtmühle und die Lambertsmühle 178.

 

Von einer Mühle im Besitz der Stadt Hornbach finden sich Informationen nur in frühen Rechnungen der Stadt. Die Stadt verkaufte ihre Mühle im Jahr 1575 (oder zuvor) an Noe Müller und Haman Neuhart, wofür 110 Gulden an die Stadt gezahlt werden 179. Bereits 1582 erscheint die Mühle nur noch als Rubriktitel ohne Einnahmen 180, jedoch zahlt der StattMuller als freie Person 13 Albus „vor seine be­schweerung“ ebenso Lampert Muller 181. 1586 wurde die Lamperts- oder Nebenmühle nahe der Klostermühle an der Schwalb durch den Licentiaten und Kanzler Heinrich Schwebel zur Klosterschaffnei angekauft 182

 

Über die Rechtsstellung der Klostermühle kam es zu Differenzen zwischen der *Geistlichen Güterverwaltung Zweibrücken und der Rent­kammer Zweibrücken. Es kam zwischen den Verwaltungen zunehmend zu Differenzen. Hinsichtlich der Klostermühle Hornbach machte die Rentkammer Zweibrücken gegenüber der Geistlichen Güterverwaltung Zweibrücken in Ansehung des Banns deutlich, der ihr über die Hornbacher Klostermühle zustand, daß sie lediglich ein diesbezügliches Privileg erteilt bekommen habe 183. Demgegen­über berief sich die geistliche Güterverwaltung auf ein Weis­tum von 1558, wonach ihr das Recht zukommt, Mühlen anzulegen und zu verändern. Die Rentkammer hingegen stellte heraus, daß “auch keine einzige Mühlen im hießigen Herzogthum wird genennet werden können, welche ohne dergleichen fürstliche Landescon­cession wenigstens a Seculis, als wovon Acta noch vorhanden und sol­ches ausweisen, wäre er­bauet worden oder noch existire”. Wei­terhin führt sie aus, “daß von undencklichen Zeiten her das Recht Mühlen zu bauen inter Regalia referiret, mithin eine solche Mühle oder Mühlenconcession nicht als eigenes Dominium vel Juris pro­prium, sondern vielmehr zu allen und jeden Zeiten als ein Closter­privilegium angesehen und gehalten wurde.” 184. Letztlich kann sich die Güterverwaltung mit ihrer Ansicht nicht durchsetzen 185.

 

In der Hornbacher Bürgermeister-Rechnung 1648-1649 wird genannt „Holler der Müller“ 186. +++klären: welche Mühle ?++++

 

um 1738 war Frantz *Wingert Mühlarzt in Hornbach +++klären: welche Mühle ?++++ ; Vater der Maria Elisabeth Wingert (∞ II am 27.5.1738 Philipp Schämer aus Niederauerbach 187.

 

Zwischen 1734 und 1746 wird der Peter *Bubel als Müller in Hornbach genannt 188. +++klären: welche Mühle ?+++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5335: „Mühle zu Hornbach, 1726“ +++klären: welche Mühle ?++++

 

Literatur/Urkunden zu Mühlen, allgemein:

- Schneider, Arnold: Die Hornbacher Mühlen im 16. bis 18. Jahrhundert; in: Hornbach, die Geschichte einer Stadt / [Hrsg.: Förder­verein Kultur der Stadt Hornbach. Red. ...: Heinz-Walter Roth], Hornbach, [2002], S. 376-382

- Schneider, Arnold: Aus der wechselvollen Geschichte der Hornbacher Mühlen; in: Hornbach, die Geschichte einer Stadt [Hrsg.: Förder­verein Kultur der Stadt Hornbach. Red. ...: Heinz-Walter Roth], Hornbach 2002, S. 369-375

- Schneider, Arnold: Geschichte der Hornbacher Mühlen; in: "Die Rheinpfalz", Zweibrücken, Teil 1 am 9.8.1985, Teil 2 am 15.8.1985, Teil 3 am 16.8.1985

- Schneider, Arnold: Aus der wechselvollen Geschichte der Hornbacher Mühlen; in: Heimatkalender d. Pirmasenser u. Zweibrücker Land 1996, S. 214-218

 

 

- Cronsche Mühle:

s. Klostermühle (Bannmühle), Untere Stadtmühle, Obere Klostermühle sowie den Müller Johann Balthasar *Cron

 

 

- Goffingmühle:

s. Obere Stadtmühle

 

 

- Hornbacher Mahlmühle:

im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie wie folgt beschrieben: “Wird durch die Hornbach getrie­ben, liegt zu Hornbach gleich unterhalb dasiger Strohbrücke auf dem so­genannten Bremmengarten, einen starken Büchsenschuß von der Hornbacher Stadt- und Klostermühle entfernt. Ist in gutem Stand und erst ao. 1726 erbauet worden. 4 unterschlächtige Wasserrä­der treiben 3 Mahlgänge und 1 Schälgang. Bey großem Waßer muß die Mühle gleich still stehen, kann hingegen bey kleinem Waßer mit drey Gängen gehen. Lieget an der „vollen“ Bach und hat der Müller vor das obere Waßer eine Schließe samt einem gewölbten steiner­nen Bogen über die Straße, nebst einem Graben von ohngefähr 12 Ruthen lang, so wohl zu Flötzung Holländer Holtzes, alß Ableitung des Waßers, deßgleichen nebst gedt: Schließe noch ein Steineres Gewölb gleich einem Canal ebenfalls durch die Landstra­ße zur Ablei­tung des Waßers in der oben an der Mühle gelegenen Hoffwiese, nicht weniger ein Wehr von 5 Ruthen lang oberhalb der Mühle, damit das Waßer nicht in den Ablaßgraben fallen[,] zum unteren Wa­ßer hingegen weiter nichts zu unterhalten. Entrichtet jähr­lich 5 fl an die Landschreiberei Zweibrücken und 12 Ma. Korn Hornbacher Maßung an die Oberkellerei. Die Mühle hat keine ge­bannten Mähler profitiert aber von den Kunden der Klosterbannmühle wenn die­se nicht leistungsfähig ist. Bei Hochwasser lassen die Bewohner der Stadt im Loth­ringischen mahlen (zu Breidenbach, Eschweiler und St. Omersweiler). Die Mühle könnte 300 Haushal­tungen befördern, indoch wäre der Müller zufrieden, wenn er die Helft zu mah­len hätte. Der Erbbeständer ist (Johann) Henrich *We­ber der die Mühle 1726 aufgerichtet, und unterm 14.ten Jan: gedt: Jahrs einen Erbbestandsbrief, nicht weniger unterm 15ten april: 1738 einen Confirmations-Schein darüber erhalten hat. Er ist frei von Fron, Wa­chen und Einquartierungen“ 189.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Hornbacher Mühl [hat] 4 WaßerRäder welche 3 Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt] an Pacht 5 fl an Geld, 12 Mltr Korn; die Banngäst von der Hornbacher Closter Mühl 293 fam: ausmachend soll allhier mahl wann sie nicht befördert werden können. Und könnte wohl 300 famil: allhier befördert werde.“ 190

 

Im Hornbacher Häuserbuch von 1757 heißt es: „Zwischen der Schwemm an der Strohebrücke dem Allmendt Gäßel Nr. 175 dem Bremen Garten und der Hornbach, No: 162a Die Mahl Mühle ein 2 stöckichtes Hauß samt Scheuer, Stallung und Hofgering einseits die Horn­bach, anderseits das Allmend Gäßgen und erst und zweyd folgender zieht vornen auf die Stadt-Schwemm und hinten auf No: 166 und Bremen Garten, gibt von obbeschriebener Mahl Mühl zur Fürstl. Oberkellerey Zweybr. jährl. in Hornbacher Maaß 12 Mltr. Korn. Item von einer von seiten der Herrschaft gnädigist verwilligten Noth Mühle welche er im Hornbacher Stadtbann aufrichten darf jährl. 5 fl.“ Als frü­herer Eigentümer ist gestrichen der Henrich *Weber und als jetziger Eigentümer genannt: „modo Balthasar Cron modo Ludwig Cron p Erbschaft“ 191.

 

Nach dem wirtschaftlichen Ruin des Müllers auf der Hornbacher Mahlmühle, Johann Henrich *Weber und der Versteigerung der Mühle, ersteigerte der Müller auf der Klostermühle Hornbach, Johann Balthasar *Cron, die Hornbacher Mahlmühle; im “Pfalz-Zwei­brückischen Häuserbuch von 1757/58 der Stadt Hornbach” ist als Eigentümer der Hornbacher Mahlmühle benannt, der Müller Jo­hann Balthasar Cron [Anm. d. Verf.: von der Klostermühle in Hornbach] 192.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1116/3: „Hornbacher Mühle, 1724-1732“

 

 

- Klostermühle (Bannmühle), Untere Stadtmühle, Obere Klostermühle:

im 16. Jh. auch als 'Untere Stadtmühle' oder “Closter Ober Mühle bezeichnet 193.

 

Die Klostermühle wird bereits in einer Urkunde Januar 1269 genannt.Danach verkauft Heinrich von Dahn an Abt und Konvent des Klosters Hornbach das von diesem rührende Lehen, darunter die freie M<st eines Schweines in der Klostermühle 194.

 

Die Mühle lag vor dem Oberen Tor; „Sie wurde einst des Klosters Obermühle genannt, diente als Notmühle, wurde 1602 von Grund aus neu erbaut und ging 1635 in Flammen auf 195.

 

Im 16. Jh. bestanden in Hornbach insgesamt 3 Mahlmühlen, nämlich Untere Stadtmühle (auch “Closter Ober Mühle” genannt), Obe­re Stadtmühle und die Lambertsmühle 196.

 

Die Klostermühle wurde im 30jährigen Krieg beschädigt und ausweislich der “Hornbacher Kellerey Rechnung de anno 1632” im Jahre 1625 mit einem Kostenaufwand von 119 Gulden wieder repariert und 1631 dem Pächter Theobald *Kölsch übergeben. dieser entrichte­te 1632 nach demselben Aktenstück eine Pacht von 16 Ma Korn sowie 2 Mühlschweine im Wert von 16 Gulden 197.

 

Um 1686 war Niclaus *Faust der Klostermüller in Hornbach. Er bewarb sich am 24.10.1686 bei der Rentkammer in Zweibrücken um den Erbbestand an der seit 1635 in Trümmern liegenden Alten Hechtlochmühle in Rieschweiler und zeigt sich bereit, die Mühle wie­der aufzu­bauen. Die Gründe, aus denen er die Klostermühle in Hornbach verlassen wollte, sind nicht überliefert. Faust erhielt am 31.1.1687 den gewünschten „Erbbestandsbrief über die herrschaftliche eigenthümliche unter Rieschweiler gelegene Mahlmühle im Hechtloch“. Auch ob er mit Bau begonnen hat, ist nicht bekannt 198.

 

Um 1691 war Barthel Hofmann der Erbbestandsmüller auf der Unteren Stadtmühle 199.

 

Die Klostermühle gehörte zur Geistlichen Güteradministration Zweibrücken; im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 ist diesbezüglich vermerkt: “[...] Abgaben an Temporalpacht ins Kloster Hornbach ...” 200. Die Rentkammer Zweibrücken stellte gegenüber der Geistlichen Güterverwaltung Zweibrücken in Ansehung des Banns, der ihr über die Hornbacher Klostermühle zustand, klar, daß sie lediglich ein diesbezügliches Privileg erteilt bekommen habe 201.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammenfassend wie folgt beschrieben: “Wird durch die Schwolb angetrieben, die aus einem Weyher zwischen Bitsch und Lem­berg entspringet und etwan 200 Gäng unterhalb dieser Mühl in die Horn Claus.. getrieben.. Liegt in dem Thal Hornbach, etwan 2 Büch­senschuß von des (Johann) Henrich *Webers seiner vorbe­schriebenen Mühle (Anm.: s. Hornbacher Mahlmühle] und ein halb Viertel Stund von der Oberen Closter Mühle. Ist in einem guten Stand, was das Mühlwesen betr: [,] der Mühlenbau aber ist alt. Hat drey un­terschlechtige Wasserräder, davon eines einen Gang neml: zwey Mahl- und einen Scheel-Gang treibet. Bey großem Waßer muß die Mühle öfters stillstehen, bey kleinem hingegen kann selbige mehrentheils mit Zwey Gängen gehen. Die Mühle liegt an der vollen Bach mit gemauertem Bachstaden und großem Ablaß aus Hau- und Quaderstei­nen. Der Ablaßgraben ist “geblattet” und eben­falls von einer Mauer auf beiden Steinen eingefaßt. Steinerne Brücke zur Ein­fahrt in die Mühle, 300 Gäng oberhalb derselben ein Weiher. Ab­gaben an Temporalpacht ins Kloster Hornbach: 24 fl und 73 Ma. Korn Hornbacher Maßung. Gebannt in die Mühle sind: Hornbach, Mauschbach, Dietrichingen, Althornbach, Rimschweiler, Brenchelbach, Rieß­weiler, Lei­chelbingen, Bickenaschbach, Wahlerhof und Bickenaschbach jenseits der Bach, Kirchbach, Hecken­aschbach und Heidelbingen mit zu­sammen 193 Haushaltungen. Viele gebannte Mähler fahren in andere Mühlen. Der Beständer ge­nießt Fron- und Wachtfreiheit.” 202

 

In die Klostermühle war u.a. das Dorf Brenschelbach gebannt. Gegen das Bannrecht der Hornbacher Klostermühle wehrte sich die Ge­meinde und ließ andernorts (wohl auf der Brenchelbacher Mahlmühle) mahlen. Dagegen klagte der Hornbach Klostermüller Bal­thasar Cronen [s. Johann Balthasar *Cron] vor dem Oberamt Zweibrücken. Die Brenchelbacher Gemeinde versuchte, ihre Mahlfrei­heit mit einer Rechtsgewohnheit zu begründen, wobei sie aber den Beweis schuldig blieb. Das Oberamt stellte deshalb am 29.1.1750 fest, daß die Ge­meinde Brenschelbach “die Nicht-Bannalität” nicht beweisen kann. Der Klage des Müllers wurde im Bannalitätspro­zeß entsprochen. Auch im nachfolgenden Appellationsverfahren wurde die Klage der Gemeinde aufgrund der Beweislage abgewie­sen 203.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Hornbacher Closter und Bann Mühl [hat] 3 WaßerRäder welche 2 Mahl und 1 Scheelgang treiben.; [zahlt an Pacht] b24 fl 8 bz 8 d an Geld, 73 Mltr Korn; die Stadt Hornbach und das ganze Alt Hornbacher Hooff aus 293 famil: beste­hend seyend hierher gebannt.“ 204

 

Die Hornbacher Bürger waren gemäß Oberamtsbefehl des Oberamts Zweibrücken von 1755 in die Hornbacher Klostermühle oder die Obere Mahl- und Ohligmühle (Goffingmühle) gebannt. Die Hornbacher Bürger wehrten sich gegen den Oberamtsbefehl von 1755 “hin­gegen sie aber die Freyheit gehabt bei diesem und jenem mahlen zu dörfen”; sie baten den Herzog, “den oberamtlichen Be­fehl (zu) cassieren und bey der bisherigen Observantz (zu) belassen” 205.

 

Im Hornbacher Häuserbuch von 1757 heißt es: „Ein 2 stöckichte Erbbeständliche Closter Bann Mühl, samt Scheuer Stallung, Schweins­küche und Hofgering, einseits die Viehe Tränck oder Schwolbbach anderseits folgende und im Weyer zieht vornen auf die Mühl Gaß, und hinten langs auf die sogenannte Schwolbbach gibt davon ins Closter jährl. an Erbbestandszinß 7 fl. vor ein Milch­schwein 1 fl. 9 btz. Vor 6 ... und 40 Mltr. Korn, hält ....“ Als Eigentümer benannt sind „Balser Cron modo, Jacob Cron modo, Baltha­sar Cron p. Erbschaft 206.

 

Die von Heinrich Reidinger betriebene Mühle, welche sicherlich die Nachfolgerin der alten Klostermühle war, wurde am 1.9.1939 durch “Feindeinwirkung” zerstört 207 und dient nach erfolgtem Umbau nunmehr Wohn­zwecken 208.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 947 12: „Klage von Balthasar Cron, Erbbestandsmüller zu Hornbach gegen die Beständer des Wahler und Bi­ckenaschbacher Hofs zu Hengstbach wegen der Mahlpflicht der genannten Beständer, 1757-1759“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1135 3: „Frz. Schriftwechsel über die Abtei Hornbach; Revers des Barthel Baumann von Hornbach über die Ver­leihung des Erbbestands der Unter- und Stadtmühle zu Hornbach durch Pfalzgraf Ludwig Friedrich, 1691

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1116 2: „Streitigkeiten der Gemeinden Brenschelbach und Rieschweiler mit dem Müller Balthasar Cron zu Horn­bach, 1748-1756“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1117 1: „Differenzen des Fiskus zu Hornbach mit dem Kloster-Mühlenbeständer Weber, 1725-1759

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1117 2: „Versteigerung der Mühle zu Hornbach und der Güter des Heinrich Weber, 1719-1778“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1116 1: „Bannalitätsstreitigkeiten des Rinkweiler Hofbeständers mit dem Müller Balth. Cron als Erbbestän­der der Bannmühle zu Hornbach, 1762-1767“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1116 4: „Die beiden Kloster- und herrschaftlichen Mühlen zu Hornbach, deren Erweiterung und Bannalität, 1737-1760“

- Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach: eine familienkundliche Fundgrube (Zweibrücken: Zweibrücker Arbeitsgemein­schaft für Familienforschung, 1982)

- Schneider, Arnold: Aus der wechselvollen Geschichte der Hornbacher Mühlen; in: Hornbach, die Geschichte einer Stadt [Hrsg.: Förder­verein Kultur der Stadt Hornbach. Red. ...: Heinz-Walter Roth], Hornbach 2002, S. 374

- Stürmer: Mühlenrecht, S. 34/35, 121

 

 

- Lambertsmühle, Kleine Mühle:

im 16. Jh. bestanden in Hornbach insgesamt 3 Mahlmühlen, nämlich Untere Stadtmühle (auch “Closter Ober Mühle” genannt), Obe­re Stadtmühle und die Lambertsmühle 209.

 

1586 wurde die Lamperts- oder Nebenmühle nahe der Klostermühle an der Schwalb durch den Licentiaten und Kanzler Heinrich Schwe­bel zur Klosterschaffnei angekauft 210. In einer Urkunde vom 1.1.1587 bestätigt Herzog Johann von Pfalz-Zweibrücken, daß sein Kanzler Heinrich Schwebel seine Mühle zu Hornbach, die Kleine Mühl genannt, die zur Zeit dem Hornbacher Bürger Daniel Rothfuchs für einen jährlich Zins von 8 Malter Korn und ein Mühlschwein im Wert von 5 Gulden und 2 Hühnern in Erbleihe vergeben ist, dem Kloster Horn­bach zu Eigentum übergeben hat 211. Im einem Rück­vermerk auf der Urkunde vom 4.2.1771 heißt es, daß diese Gültverschreibung „durch eine mit den Herren St. Ingbrechtischen Erben, auff welche diese Gülte krafft bei dene Actis liegenden Cessionsschreiben ge­kommen, den 4. Feb. 1721 getroffenen Vergleich cas­siert“ worden ist 212.

 

Die Lambertsmühle geriet im 30jährigen Krieg in Abgang und wurde nicht wieder aufgebaut 213.

 

Urkunden/Literatur:

- Hoch, Gerhard: Der „Lambertsberg“ und die ehemalige „Lambertsmühle“ in Hornbach. In: Roth: Hornbach 2002, S. 383-391.

 

 

- Lohmühle des Andreas Wildt:

in der Hornbacher Bürgermeisterei-Rechnung 16662-1663 heißt es: „3 bz 12 d. Item den 10. Julii Andreas Wildten 7 Stück zu seiner Lohmühlen“ 214.

 

 

- Loh-Mühl außer der Stadt Hornbach:

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammen­fassend wie folgt beschrieben: “Liegt an vor­gedt: Schwolb etwan 20 Schritt oberhalb wo solche in die Horn fließet, gleich unten an der sogenannten Lauer-Brück. Ist in gutem Stand und treibet ein doppelt unterschlechtiges Waßerrad 4 Stämpel. Entrichtet jährl: 1 fl 7 bz 8 kr in das Kloster Hornbach. Wird nur von dem Be­ständer und deßen drey Söhnen zu Ihrem Handwerck gebrauchet. Der Erbbe­ständer ist Paulus *Müller, welcher sich mit einem auf Ihn unterm 3ten Decembr: 1714 eingerichteten Erbbestandsbrief legitimiert.“ 215

 

Im Hornbacher Häuserbuch von 1757 ist unter Nr. 205 aufgeführt: „Eine gemeinschaftl. Lohe Mühl, jenseits an der Schwolbbach, ein­seits der Weeg nach Hornbach, anderseits die vorerwehnte Schwolbbach, ziehet vornen und hinten auf Stadt Allmendt oder ge­dachten Weeg[,] ist dem Closter jährl. Waßerfallzinß schuldig 1 fl 7 bz 8 ch, hält Friedrich Mauß 1/7 [Anm.: der Miteigentümer ist gestrichen], Balser Müller Sen. Wittib 1/7 [Anm.: die Miteigentümerin ist gestrichen], Philipp Müller Sattler 1/7 [Anm.: der Mitei­gentümer ist gestri­chen], modo Samuel Müller sen. 3/14 [Anm.: der Miteigentümer ist gestrichen], Sara Margaretha Leinerin 1/28 [Anm.: die Miteigentü­merin ist gestrichen], Philipp Leiner jun. 1/28 [Anm.: der Miteigentümer ist gestrichen], Daniel Leiner 1/28 [Anm.: der Miteigentümer ist gestrichen], modo Paulus Müller Gerber ledig 3/14 [Anm.: der Miteigentümer ist gestrichen] Daniel Mauß senior Wittib 1/7 [Anm.: die Miteigentümerin ist gestrichen], Samuel Müller Gerber 5/ modo gantz Georg Wildt 216.

 

 

- Lohmühle am Bädergäßchen:

nach dem Hornbacher Häuserbuch von 1757 liegt die Mühle „zwischen der Schwolbbach, dem sogenannten Bader Gäßchen[,] der Lauer Gaß und demselben Tor, biß gegen die Brück außerhalb dem Thor über der Schwolb“ 217.

 

Im Hornbacher Häuserbuch von 1757 ist unter Nr. 206 aufgeführt: Eine 1 stöckichte gemeinschaftl Lohe Mühl, einseits das Bädergäß­chen, anderseits folgender, zieht vornen auch auf Bädergäßchen und hinten auf die sogenannte Schwolbbach[,] ist dem Closter jährl. 2 fl. Waßerfallzins schuldig,[,] Georg Wilden Wittib, Niklaus Wildt und Daniel Wildt [zu 1/3] [Anm. die Miteigentümer sind gestrichen], Bal­ser Wildt senior, Friedrich Gatz und Christian Riehm [zu 2/3] [Anm. die Miteigentümer sind gestrichen], Philipp Müller [zu 2/27] [Anm. der Miteigentümer ist gestrichen], Friedr. Michael Thäter [zu 2/27] [Anm.: der Miteigentümer ist gestrichen] modo Balthasar Wild [Anm. der Miteigentümer ist gestrichen], Balthasar Wild Sen: eben derselbe, Henrich C. wild Gerber“ 218. Am Rand ist vermerkt „modo Georg Theobald, Gottfried Maurer, Theobald Homberger [Anm.: Namen sind gestrichen] modo Closter Hornbach 2/3 219.

 

 

- Loh- und Walkmühle, Cronsche Mühle:

im Hornbacher Häuserbuch von 1757 heißt es unter Nr. 246a: „Ein öder Walck und Lohe Mühlenplatz einseits, anderseits und vornen die Mühlen Wieß zieht hinten auf den Ablaß, der Mahl Mühle gegenüber, gibt von diesem Platz jährl. Ins Closter 4 fl. Auf sein gezie­mendes Ansuchen aber wegen gedachter 4 fl. Zinß ist ihm den 25ten 8br 1751 von Hoch- fürstl: Geistl. Güter Verwaltung eine De­charge hier­über erteilt worden.“ Balser Cron modo Jacob Cron“ [s. Johann Balthasar *Cron] werden als Eigentümer genannt 220.

 

Der Müller auf der Hornbacher Klostermühle und auf der Hornbacher Mahlmühle, Johann Balthasar Cron war auch der Müller auf der Cronschen Walkmühle. Im Hornbacher Häuserbuch von 1757 heißt es unter Nr. 206: „Eine 1 stöckichte gemeinschaftl. Lohe Mühl, ein­seits das Bädergäßchen, anderseits folgender, zieht vornen auch aufs Bädergäßgen und Schwolbbach ist dem Closter jährl. 2 fl Waßer­fallzinß schuldig hält .... “ 221. Im Zusammenhang mit der neu errichteten Walkmühle in Ixheim und deren hohem Quali­täts- und Pro­duktionsstandard heißt es: Von Hornbach selbst kamen die Weißgerber, Wollenweber und Strumpfstricker, die dortige Cron­sche Mühle übergehend 222.

 

 

- Loh- und Walkmühle gegenüber der Oberen Stadtmühle bzw. Oberen Mahl- und Ohligmühle (Goffingmühle):

diese war 1709 von Gottfried *Goffing, dem späteren Müller auf der Oberen Mahl- und Ohligmühle (Goffingmühle) erbaut. Im Temporal­bestandsbrief an Goffing über die Mahlmühle vom 6.10.1709 heißt es: “[...] ihme alte Mahlmühle, die zu Hornbach vorm obe­ren Thor [...], gegen deren Platz über er jetzt eine Lohmühle endlich erbauet ... 223.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammen­fassend wie folgt beschrieben: “Wird ebenfalls durch die Schwolb getrieben und liegt mit voriger Mühl (Anm.: der Oberen Stadt­mühle bzw. Oberen Mahl- und Ohligmühle, auch Goffingmüh­le) in einem Waßer-Bau. Ist in gutem Stand, hat ein unterschlechtiges Waßerrad, welches neben der Walck 3 Loh-Stem­pel treibet, in­doch daß jene, wenn diese gehet, still stehen muß. Anfängl: ist es nur eine Loh-Mühl gewesen, hat aber 1713 von da­mahlig Königl: Schwedischer Renth-Cammer die Erlaubnuß erhalten, ohne weiteren Zinß eine Walck anzuhängen. Entrichtet jährl: 3 fl Erbzinß in das Closter Hornbach. Der Erbbeständer ist Gottfried Goffing, hat einen Erbbestand vom 22ten July 1713 und einen Con­firmations-Schein vom 23ten Sept: 1734.“ 224

 

Im Hornbacher Häuserbuch von 1757 heißt es unter Nr. 205: „Eine gemeinschaftl. Lohe Mühl, jenseits an der Schwolbbach, einseits der Weeg nach Hornbach, anderseits die vorerwähnte Schwolbbach, zieht vornen und hinten auf die Stadt Allmendt oder gedachten Weeg, ist dem Closter jährl. Waßerfallzins schuldig 1 fl 7 bzw. 8 ch., hält ...“ 225.

 

Im Hornbacher Häuserbuch von 1757 heißt es unter Nr. 206: „Eine 1 stöckichte gemeinschaftl. Lohe Mühl, einseits das Bädergäß­chen, anderseits folgender, zieht vornen auch aufs Bädergäßgen und Schwolbbach ist dem Closter jährl. 2 fl Waßerfallzinß schuldig hält .... “ 226.

 

 

- Lohmühle im Hornbacher Thal gegenüber der Klostermühle (ehemals Walkmühle):

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammen­fassend wie folgt beschrieben: “Liegt an der Schwoll, der Closter Mühl gegenüber und in dem nämlichen Waßer-Bau. Ist in sehr schlechtem Zustand, so viel das Gebäu betr:, hat sonsten ein unterschlechtiges Waßerrad mit vier Stämpel, und darf wochentlich ei­gentl: nach Umständen des Waßers um die vorheri­ge Bannmühle nicht zu verhindern, nur zwey Tage gehen, wird dermahlen gar nicht gebrauchet. Ist vor diesem eine Walck Mühl ge­weßen, nachgehends aber zur Lohmühl aptiert worden. Der Erbzins war anfänglich 6 fl jährlich, als aber nachhero die Beständer da­von mit dem jeweiligen Bannmüller wegen diesem entzogenen Waßer Verschiedentlich in Streit gekommen, so ist ersterem von Fürstl: Geistl: G: Ver­waltung erlaubet worden, gleich unterhalb obiger Mühle noch eine Loh-Mühlen mit einem doppelten Waßerrad und Vier Stämpeln zu er­bauen, wovon weiters nichts als die auf der alten gestandenen 6 fl entrichtet, vor einem Jahr aber die Sach dahin verglichen worden, daß von dießer neuen Loh-Mühl jährlich nur 2 fl Erbzinß bezahlet werden sollen dahingegen das Closter Hornbach, die alt Loh-Mühl, um selbige zu einem Notgang zu aptieren, wiederum nebst 4 fl von dem Erbzinß an sich gezogen. Die hießigen Gerbern nämlich Conrad und Barthel Hilden Erben sind die Erbbeständer ...“. 227

 

 

- Notmühle am Ringweiler Graben:

gehörte zur Hornbacher Mahlmühle. Im Hornbacher Häuserbuch von 1757 heißt es: „Item von einer von seiten der Herrschaft gnädi­gist verwilligten Noth Mühle welche er im Hornbacher Stadtbann aufrichten darf jährl. 5 fl.“ Als früherer Eigentümer ist gestrichen der Hen­rich Weber und als jetziger Eigentümer genannt: „modo Balthasar Cron modo Ludwig Cron p Erbschaft“ 228.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1118 3: „Erbauung einer Nothmühle zu Hornbach an dem Ringweiler Graben, 1735-1737

 

 

- Obere Stadtmühle, Obere Mahl- und Ohligmühle (Goffingmühle) (Bannmühle):

von einer Mühle im Besitz der Stadt Hornbach finden sich Informationen nur in frühen Rechnungen der Stadt. Die Stadt verkaufte ihre Mühle im Jahr 1575 (oder zuvor) an Noe Müller und Haman Neuhart, wofür 110 Gulden an die Stadt gezahlt werden 229. Bereits 1582 erscheint die Mühle nur noch als Rubriktitel ohne Einnahmen 230, jedoch zahlt der StattMuller als freie Person 13 Albus „vor sei­ne be­schweerung“ ebenso Lampert Muller 231.

 

Sie obere Stadtmühle war “lange Zeit ödt gelegen”; der Hornbacher Bürger und Rotgerber Gottfried *Goffing verpflichtete sich den Mühlen­platz mit einer Ohlig- und Mahlmühle auf seine Kosten aufzubauen 232; gehörte zur Geistlichen Güteradministration Zweibrücken.

 

Seit 1709 und noch 1744 war Gottfried *Goffing Temporalbeständer auf der oberen Mahl- und Ohligmühle in Hornbach; er hat diese in einem 12jährigen Bestand 233. Sein Temporalbestandsbrief wurde am 6.10.1709 ausgestellt 234.

 

Beim Regierungsantritt des Herzogs Gustav Samuel Leopold von Pfalz-Zweibrücken erhielt Goffing statt der üblichen Verlängerung sei­nes Temporalbestands um 10 Jahre zuerst lediglich einen 2jährigen und dann einen 6jährigen Temporalbestand. In seinem Beschwerde­brief vom 12.12.1725 (gegen den Neubau 1725 der Mahlmühle durch Johann Henrich *Weber) beschrieb dies Goffing mit folgenden Worten: “[...] daß die sogenannte Ober Mühl die lange Zeit verfallen gelegen in den theuren Jahren, als das Malter Korn zwölf Gulden gekostet, aus meinen Mittel aufgebauet und in Stand gebracht habe.”235.

 

Gegen die Erlaubnis zur Errichtung der neuen Mühle in Hornbach durch den Müller Johann Henrich *Weber wehrten sich der Müller auf der Oberen Mahl- und Ohligmühle (Goffingmühle) Gottfried *Goffing und die Geistliche Güterverwaltung Heidelberg. Zwischen Rentkam­mer und der Geistlichen Güterverwaltung kam es zum Streit wegen der deren Rechten aus dem Wasserfall und dem Bann. Goffing und die Geistliche Güterverwaltung versuchten gegen die herzogliche Genehmigung der Rentkammer ein Widerspruchsrecht zu begründen, wurden jedoch mit ihrer “vermeintlichen Prohibition” verworfen. Ein Widerspruchsrecht i.S. eines ius contradicendi gegen das Mühlenre­gal des Landesherrn Bestand nicht. Die Geistliche Güterverwaltung und der Müller Goffing wurden angewiesen, mit dem neuen Müller Weber zu “tractieren” und “das Projekt des Erbbestandes (sei) sowohl von Regimen als von Serenissimi Gu­stavo gnädigst approbiert worden” 236.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird die Mühle zusammenfassend wie folgt beschrieben: “wird durch die Schwolb getrieben, liegt eine halbe Viertelstunde oberhalb der Stadt und 1 Stunde von der Brenchelbacher Blumenauer Mühle ent­fernt. Sie hat einen Waßerbau von Holtz, hat 2 unterschlächtige Wasserräder für 1 Mahl- und 1 Schälgang, 1 Wasserrad für die Ölmühle. Kann sowohl bey großem als kleinem Waßer fast beständig gehen. Hat vor diesem nur ein Waßerrad nebst einem Mahl- und im Trillis lauffenden Scheelgang gehabt, vor ohngefähr 6 oder 8 Jahren aber ist zu Treibung des Scheel-Gangs derselben ein be­sonderes Waßer­rad angehänget worden. Entrichtet jährlich für die Mahlmühl 8 Ma. Korn und 1 fl für ein Mühlschwein in das Kloster Hornbach. Gottfried *Goffing hat die Mühle in Temporalbestand von 12 Jahren von der Fürstl. Geistlichen Verwaltung. Er handelt mit Mehl und mit den Er­zeugnissen der Ölmühle.” 237

 

Die Hornbacher Bürger waren gemäß Oberamtsbefehl des Oberamts Zweibrücken von 1755 in die Hornbacher Klostermühle oder die Obere Mahl- und Ohligmühle (Goffingmühle) gebannt. Die Hornbacher Bürger wehrten sich gegen den Oberamtsbefehl von 1755 “hin­gegen sie aber die Freyheit gehabt bei diesem und jenem mahlen zu dörfen”; sie baten den Herzog, “den oberamtlichen Be­fehl (zu) cassieren und bey der bisherigen Observantz (zu) belassen” 238.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „die Hornbacher obere Mahl und Ohlig Mühl [hat] 3 WaßerRäder, wovon 2 einen Mahl und Scheelgang, der 3. aber 1 Ohlig Mühl treibt; [zahlt an Pacht] 10 fl an Geld, 8 Mltr Korn; hat keine Banngäste und zu Zeiten ausländische Mäh­ler.“ 239

 

Die Müllerstochter Johannetta Magdalena Goffing war mit dem Müller Andreas *Aulenbacher verheiratet. Dieser hat die Mühle von sei­nem Schwiegervater übernommen, denn er frägt bei der Zweibrücker Rentkammer nach, ob der Temporalbestand “gegen Bezah­lung ei­nes billigen Erbkaufschillings” in einen Erbbestand umgewandelt werden könne 240. Der von ihm angebotene Preis wird aber von der Rentkammer nicht für akzeptabel gehalten, sodaß man versucht, die Mühle zu versteigern. Da die Versteigerungsgebote zu gering aus­gefallen sind, wird der Klosterschaffner angewiesen, Vorschläge zu machen, wie diese Mühle am besten wieder "tempora­liter" begeben werden könnte. Schließlich kommt man noch einmal aus Aulenbacher zurück und fragt an, ob er die Mühle nicht tem­poraliter haben wolle. Aulenba­cher will die Mühle jedoch im Erbbestand haben. Nach langen Ver­handlungen, in denen um die Höhe der Erbpacht wie auch des Erb­kaufschillings gefeilscht wurde, entschloß sich die Rentkammer, die Mühle dem Aulenbacher im Erb­bestand zu überlassen, wobei überhaupt kein Erbkaufschilling zu zahlen war. Als Grund für die Umwandlung wurde angeführt, daß die Mühle in Anbetracht des bisherigen hohen "Canone" von 30 Gulden und der Konkurrenz durch Johann Heinrich *Webers neu er­richtete Mühle (d.i. die Mahlmühl­e zu Hornbach, errichtet 1725 241) im Temporalbestand nicht mehr zu halten war 242. Der Erbbe­standsbrief wurde 1753 er­teilt und 1767 erneuert 243.

 

Müller und Betriebsnachfolger auf der Goffingmühle ist nach 1767 1763 (err.) der Sohn Johann Michael *Aulenbach(er) 244.

 

Vor 1801 war Georg *Klein als Mehlmüller auf der Goffingmühle 245.

 

Photo:

- Schneider: Aus der wechselvollen Geschichte der Hornbacher Mühlen, S. 375: Goffingsmühle 1995

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1116 4: „Die beiden Kloster- und herrschaftlichen Mühlen zu Hornbach, deren Erweiterung und Bannalität, 1737-1760“

 

 

- Öl- und Walkmühle an der Strohbrücke:

im Hornbacher Häuserbuch von 1757 heißt es: „Zwischen dem Canal und der Hornbach, der sogenannten Strohebrücke und dem zu­sammen Fluß beyder Bäche als der Canal und die Hornbach. Nr. 162 Eine 1 stöckichte Walk und Ohlig Mühle samt Hofgering und Gera­ten, einseits der Canal, anderseits die Hornbach, zieht vornen auf die Strohebrücke und hinten auf deßen beeder Zusammenfluß, von vorbeschriebener Mühle wird jährl. 15 fl ständigen Zinß zur fürstl. Oberkellerey Zweybr. bezahlet, und vom Garten jährl. ins Closter 1 bz 8 ch. ständiger Bodenzinß, hält modo Balthasar Cron modo Ludwig Cron 246.

 

 

 

- Stadtmühle, untere:

s. Klostermühle

 

Im 16. Jh. bestanden in Hornbach insgesamt 3 Mahlmühlen, nämlich Untere Stadtmühle (auch “Closter Ober Mühle” genannt), Obe­re Stadtmühle und die Lambertsmühle 247.

 

 

- Walkmühle:

s. Loh- und Walkmühle

 

 

- Walk- und Ohligmühle (gegenüber der Hornbacher Mahlmühle):

im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammenfassend wie folgt beschrieben: “Dem Erbbestän­der der Hornbacher Mahlmühle, (Johann) Heinrich *Weber ist vermög Erb­bestandes vom 15ten July 1737 erlaubet worden, seiner Mahlmühl gegenüber in dem neml: Waßer-Bau eine Walck- und Ohlig-Mühl, nicht weniger in Alt-Hornbach eine Mahl-Mühl von drey Mahl- und ei­nem Scheelgang aufzurichten und zwar dergestalten, daß er Von Martini 1739 wegen der Ohlig,Mühl zur Land­schreiberey 15 fl und we­gen der zu AltHornbach zu erbauenden Mahl-Mühl jährl: 16 Mltr Korn Zweybrücker Maaßung entrichten muß, und ist zu der Ohlig-Mühl der Waßerbau so wohl alß das Fundament des Ge­bäues fertig, die Erbauung der Mahl Mühl aber wird unter diesem Beständer so wohl wegen deßen dermahligen Geldmangel, alß weilen er solches für sein Hornbacher Mahlmühl nicht zuträglich findet, nicht zu Stand kom­men.“ 248

 

 

 

 

 

Horschbach:

VG Altenglan, Lk Kusel; zwischen Welchweiler und Glanbrücken gelegen, auf den Höhen südlich des Glan, westlich vom Eßweiler Tal. Das Dorf liegt am Horschbach; war pfalz-zweibrückisch

 

Mühlen:

- Horschbacher Mahl- und Pletschmühle:

die Horschbacher Mühle wurde 1609 mit den übrigen Mühlen des Eßweiler Tales durch die pfalz-zweibrückische Regierung „reno­viert“ und gehörte damals Jakob Diel, Peter Diel, Hans Berg und Gerhard NN. 249.

 

Die Mühle steht in dem Dorf Horschbach, liegt bachabwärts der Lorentzenmühle am Horschbach gelegen; im Mühlenprotokoll des pfalz-zwei­brückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie wie zusammengefaßt wie folgt beschrieben: „Die Mühle hat nur einen Mahl­gang mithin auch nur ein Waßerradt, welches 12 Schuh hoch und oberschlech­tig ist. Klagen ebenfalls über Mangel an Wa­ßer. Es ist ehe­dem nur eine Hauß und Bauren Mühle gewesen, siehet auch anjetzo sehr schlecht und baufällig auß und hat der Repa­rierung von Nö­then. Der Pacht besteht in 1 fl 3 Batzen und 3 Cappen oder 4 Batzen ... in die Landschreiberey, desgleichen 2 Malter Korn ... in die Kel­lerey. Die Mühle liegt ... fast mitten im Dorfe Horstbach, so auß 25 Fa­milien bestehet, und hat wegen ihrem schlechten Mahlwerck doch nicht viel zu mahlen. Ist auch das Dorf Horstbach zu befördern nicht im Stande, sondern die mehrste müßen auf die Gumschweiler und Eisenbacher Glahn Mühle fahren. Adam Miller, Nickel Ge­res, Simon Peter, Wilhelm Diel, Michael Werner und Philipp Diel sind die Erbbe­ständer und producieren einen neuen Erbbestands­brief vom 7. April 1741, haben auch einen alten vom Ao 1662 und zwey Confirmati­onsscheine von No. 21 et 38 in Händen“. 250

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 40 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Horstbacher Mahl und Pletsch Mühl [hat] 1Waßer­Rad, w43elches einen Mahlgang treibet, [zahlt an Pfacht] 2 fl an Geld, 2 Mltr Korn [;] das Dorff Horstbach mahlet allhiro bestehet aus 15 famil: kan aber von dieser Mühl nicht völ­lig be­fördert werden.“ 251

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 991 4: „Die Horschbacher Pletschmühle, o. D.“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 991 5: „Die Horschbacher Pletschmühle, o. D.“

 

 

- Lorentzenmühle:

die Mühle ist zwischen Elzweiler und Horschbach gelegen. Der Name der Mühle leitet sich her von dem Müller Hans Lorenzen, der 1595 als Müller in „Horstbach“ erwähnt wird 252.

 

Die sog. Lorenzenmühle in Elzweiler wurde 1609 mit den übrigen Mühlen des Eßweiler Tales durch die pfalz-zweibrückische Regie­rung „renoviert“ und gehörte damals Daniel Doll, Peter Werner (beide aus Horschbach), Hans Schu und dessen Sohn Johann Schu vom El­zweiler Hof 253.

 

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie zusammenfassend wie folgt beschrieben: „liegt zwischen Elzweiler und Horschbach. Hat ein 17 Schuh hohes Wasserradt und nur einen Mahlgang, worauf er manchmal scheh­len muß. Mühlgraben von 440 Schritt Länge, kann nicht klausen. Steht wegen Wassermangels oft still. Die Pacht beträgt 1 Ma. Korn“. 254 Der Name des Erbbeständers wird im Mühlenverzeichnis nicht genannt ++++klären+++, dagegen der Erbbestandsbrief vom 27.11.1738, der Vorläufer-Erbbe­standsbrief von 1707 und die Confirmationsscheine Nr. 21 et 38“.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 39 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Lorentzen Mühl zwischen Elzweyler und Horst­bach; [hat] 1 Waßerrad welches einen Gang trei­bet, [zahlt an Pfacht] 1 Mltr Korn [;] zwey Malter könn in 24 Std bey gutem Waßer gemahl werd, ist niemand hierher gebannt u. zie­het die Nah­rung aus dem nahe dabey gelegenen Orte wann sie da selbst nicht könn befördert werd.“ 255

 

1791 heißt es „bey Lorenze Mühl“ 256. Die Mühle ist 1800, 1837, 1886 und 1912/20 erwähnt. Dann erscheint der Name nicht mehr 257.

 

- Neumühle in der Mühlwiese zu Horschbach:

+++klären: ist sie identisch mit einer der anderen Mühlen ? ++++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 991 3: „Die neue Mühle in der Mühlwiese zu Horschbach, o. D.“

 

 

- Rapsmühle Schubert:

 

Literatur:

- Kexel, Roswitha: Schlechte Zeiten für Rapsmühlen : Volker und Inge Schubert aus Horschbach bangen um das Geschäft mit dem Biot­reibstoff - Pressen ins Ausland transportiert“; in: Rhein-Zeitung, Ausg. E. - 161 (2008), 36 vom 12.02., S. 24

 

 

- Walkmühle:

sie bestand bereits 1746 nicht mehr; im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 heißt es dazu: „Unterhalb dieser Horstbacher Mühlen ohngefehr in der Helfte gegen Hagenbach hat vor Zeiten eine Weißgerber Walckmühl gestanden, ist nun mehro aber gantz verfallen.“ 258

 

 

 

 

 

Hüffler:

nördlich von Glan-Münchweiler; VG Glan-Münchweiler, Lk Kusel; war pfalz-zweibrückisch

 

Mühlen:

- Lohmühle zu Hüffler:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 993 3: „Lohmühle zu Hüffler, o. D.“

 

 

 

 

 

Hundheim/Glan:

OT von Offenbach-Hundheim, VG Lauterecken, Lk Kusel

 

Hundheim war zunächst kurpfälzisch im Oberamt Lauterecken und wurde dann mit weiteren Dörfern im Eßweiler Tal mit Pfalz-Zwei­brücken vertauscht 259. Bereits zuvor gab es jedoch pfalz-zweibrückische Untertanen in Hundheim 260. Auch die Mühle in Hundheim wird bereits 1743 als pfalz-zweibrückisch genannt.

 

Mühlen:

- Hundheimer Mühle:

Gallus Hellriegel soll 1566 die Hundheimer Mühle erbaut haben. 1595 wird Jakob Hellriegel als Mühlenbesitzer in Hundheim ge­nannt 261.

 

Die Hundheimer Mühle wurde 1609 mit den übrigen Mühlen des Eßweiler Tales durch die pfalz-zweibrückische Regierung „reno­viert“. Sie gehörte damals Jakob Kußelmann 262.

 

Um 1692 war Peter *Stenzhorn der Müller in (Offenbach-)Hundheim; erwähnt am 19.11.1692 als Pate bei der Taufe der Anna Elisa­beth Weismüller in Offenbach/Glan 263.

 

1738 wird im ref. KB Hinzweiler genannt der Joseph *Waldmann, Müller zu Hundheim 264.

 

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist die „Hundheimer Mühle“ wie folgt beschrie­ben 265: „Solche habe in dem elendste Stande angetroffen, denn alles verfallen, und kein Waßerrad sich mehr vorfindet. Stehet auch schon ein gantzes Vier­tel Jahr still, hat sonsten vor einen Gang Wasser gnug. Nachdem auch im vorigen Jahr, daß starcke Regen Wet­ter dem ohne dem bey 1000 Schritt langen Graben neuen großen Schaden zu gefüget, hat solche bey 9 Wochen lang still stehen mü­ßen. Die stehet über­haupt an einem schlechten Ort und sie ohngefehr 530 Schritt ... oben stünde, würde sie Fall gnug und der Wasser­graben keine Noth haben.“ Weiter heißt es: wäre die Mühle in Gang und der Graben in Ordnung, könnte die Mühle „das Hundheimer Dorf auß 18 Fami­lien bestehend, befördern .. können.“ ... „Jakob Wolf von Rehweiler hat diese Mühle mit einem Baumstück an ei­nem ... Rech und der dabey gelegenen Wiese ... vor 505 fl erhalten und einem Erbbestandsbrief vom 6ten May 1744 in Händen, ver­mög welchem er eine Ohlig Mühle darin auf zu bauen berechtigt ... worden.“

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 47 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Hundheimer Mühl [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 2 fl an Geld, 2 Mltr Korn; das aus 18 famil: bestehend Dorff Hundheim kan hier im Mahlen besorgt werden.“ 266

 

 

- Lohmühle im Dorf:

im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie wie folgt beschrieben: „Mitten im Dorf Hund­heim hat Georg Rheinemer noch eine kleine Lohmühle, wovon er gnädigster Herrschaft jährlich 2 fl entrichtet, in dem übrigen komt sol­che mit denen bey Cusel beschrieben Lohmühlen überein. Hat nicht mehr als 2 Stempel und ein unterschlechtiges Radt.“ 267

 

 

 

 

 

Hunspach/Elsaß:

im nördlichen Elsaß/Frankreich südwestlich von Weißenburg gelegen. Das Dorf war ab 1504 pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Amt Kleeburg.

 

Das pfalz-zweibrückische Amt Kleeburg umfaßte 2 Unterämter: 1. Schloß Kleeburg mit Hofen (Hoffen), Hunspach, Ingolsheim, Rott und Steinselz; 2. Schloß Katharinenburg (1620 gegründet) mit Birlenbach (seit 1618), Bremmelbach und Keffenach (seit 1649) und einen Teil von Schönenburg (seit 1651). Dazu noch einen Teil von Langensulzbach. Ein Teil des Amtes (Kleeburg, Rott, Steinselz und Oberho­fen) gehörte ursprünglich zum Mundat der Abtei Weißenburg, kam jedoch früh in den Besitz von Kurpfalz (Kleeburg selbst erst 1350) und wurde mit einem anderen Teil (Hunspach, Hofen, welches gleichfalls ursprünglich weissenburgisch war, und In­golsheim) vereinigt, der schon im 14. Jh. zu Kurpfalz gehörte. Bedeutende Teile des Amtes, so Kleeburg, Hunspach, Steinselz, Rott, Ingolsheim, Oberhoffen und Hoffen waren im 14. und 15. Jh. als Unterlehen von Kurpfalz im Besitz der Puller von Hohenburg, ka­men jedoch vor und nach 1482 an Kurpfalz zurück. 1504 wurde der größte Teil des Amtes von Kaiser Maximilian I. der Kurpfalz ab­erkannt und an Pfalz-Zweibrücken als Lehen übertragen, in dessen Besitz es fortan blieb. Mit Pfalzgraf Johann Casimir wurde am Anfang des 17. Jh. eine Linie Zwei­brücken-Kleeburg gestiftet, deren Mitglieder zu Kleeburg residierten und die erst 1718 wieder mit der Hauptlinie vereinigt wurde. 1680 erfolgte die Reunion des Amtes Kleeburg mit Frankreich, die 1697 durch den Rijswijk Frieden bestätigt wurde. 1787 erkannte auch Pfalz-Zwei­brücken-Birkenfeld die französische Gebietshoheit über diesen Gebietsteil an 268.

 

Hunspach war ursprünglich Reichslehen im Besitz der Puller von Hohenburg. 1361 wurde es denselben von Kaiser Karl IV. Verlie­hen, 1401 von Kaiser Ruprecht bestätigt. Um diese Zeit verpfändeten es die Hohenburg an Kurpfalz. Diese zog 1447 Hunspach als zur hohen­burgischen Erbschaft gehörig ein. 1504 wurde jedoch der Ort von Kaiser Maximilian genommen und das Pfalz-Zwei­brücken gegeben, wo es bis zur französischen Revolution verblieb 269. Seit 1504 pfalz-zweibrückisch im Amt Cleeburg.

 

Das reformierte Kirchenbuch Hunspach (1681-1729, 1702-1807) ist im im Internet abrufbar: http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/index.­php. Das reformierte Kirchenbuch von Birlenbach enthält Eintragungen zu Hunspach für die Zeit von 1676-1680; für dieselbe Zeit ent­hält auch das reformierte Kirchenbuch von Rott Eintragungen für Hunspach. Die Hunspacher Katholiken sind in den katholi­schen Kir­chenbüchern von Keffenach und Schoenenburg eingetragen.

 

Literatur/Urkunden:

- Sipp, Ernst: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, 1702-1792, 1803-1807 (y compris Hoffen jusqu'en 1728), Haguenau: Familles d'Alsace du Nord Généalogie, 2009

 

 

Mühlen:

im reformierten Kirchenbuch Hunspach befindet sich unter dem 21.5.1720 der Eintrag über die Hochzeit des Hans Ulrich Horber, Müller ..., gebürtig zu ... im ...., jetztmaligen Wittwer mit Anna Elisabetha [,] .... Horbers gewesenen Gerichtsmanns zu Ingols­heim nachgelassene eheliche Tochter 270.

 

- Bruchmühle, Bruckmühle:

sie wird auch als „Bruchmühle zu Hoffen“ bezeichnet 271, bzw. im Kirchenbuch dem Dorf Hunspach zugeordnet 272.

 

Im pfalz-zweibrückischen „Verzeichnuß der Zum Ambt unndt Hauß Cleberg gehörigen Mühlen“ vom Januar 1629 heißt es: „Zu Hof­fen besitzt Hanß Nieß eine Mühl, die Bruckmühl genant, wegen deren Wasserfall sein Serenisimo Jährliches, Laut der 1627 Jahrs Rechnung fol: 145 neben 2 Cappen, 2 Achtel Korn an hero innes Schloß gelieffert werden, Empfang aber nun mehr wegen Herzogs Johann Casimi­ren Pfalzgrauen [Anm.: jüngster Bruder des Herzogs Johannes II. von Zweibrücken 273], p. Doctor Melchior Koch zu Weissenburg inn der Rechnung unndt Blatt obgemelt [Anm.: Jahresrechnung Amt Cleburg von 1627 274], referiert mann sich auf ein Erbbestandnuß, Anno 1581 Uf gericht, Aber es will sich bei der alherigen Registratur wie auch bei dem Jezigen Innhaber der Mühlen deßen wegen nichts finden, derowegen man auch von keinem Underpfandt weiß, Allein ist der Müller sonsten genug begütet, daß dieser 2 Achtel halb­en nichts zu verliehren, Unndt wendet obgemelter Hannß Neiß vor, er Und seine Erben, mögten ein Erbbestand­nuß gehabt haben, Sie ireren aber zu Einfall der Manßfeldischen Krieger ... umb all Ihre Brieff kommen. Diese Mühl hat, wie Schult­heiß zu Hoffen Hannß Lohr bericht, Jetziger Innhaber von Wiesen Michaels Geörgen seeligen auch zu Hoffen an sich geerbt, soll stets under der Wiesen Erb: Unndt Freundtschafft gewesen sein.. Ist Vor 6 Jahren durch daß Krieger Volck merklich verderbt worden, bin aber vor 2 Jahren also dar­an gewesen, daß sie wieder in gutem standt und Gang gerichtet. Die Mühl stet uf ein Büchsenschuß von Hoffen, Und in Hof­fer Ge­marckhung, die Scheuer aber darbei, stet auf Speyrisch: Obrigkeit, alß daß die Mark, Undt Bannstein Im Mühl Hoff stehen, hat 2 Mahl Gäng, Aber keine gebante Mahl Gest.“ 275.

 

Die Mühle lag außerhalb des Dorfes und wird als „Außenort“ des Dorfes bezeichnet 276. Das Dorf Hunspach liegt nördlich von Hof­fen in einer Entfernung von ca. 3 km. Da die Bruchmühle urkundlich sowohl Hunspach wie auch Hoffen zugeordnet wurde, dürfte sie zwischen beiden Dörfern gelegen haben, die lediglich ca. 3 km voneinander entfernt liegen. In der Karte von Cassini 277 von 1750 ist östlich von Hoffen am Bach, der von Hunspach herunterfließt, eine namentlich nicht bezeichnete Mühle eingezeichnet, bei der es sich mE um die Bruchmühle handeln dürfte.

 

Um 1702 ist Hans Jakob *Stral der Müller auf der Bruchmühle in Hunspach; er erscheint am 29.8.1702 im Taufregister des Kirchen­buchs Hunspach-Ingolsheim als Pate bei der Taufe des Johann Bernhard Roth 278.

 

Um 1715 ist Hans Jakob *Eprecht als Müller auf der Bruchmühle in Hunspach/Elsaß; ∞ mit Anna Catharina NN; am 26.2.1715 wird ge­tauft der Hans Martin Eprecht, „Sohn des Hans Jakob Eprecht, Müller auf der Bruchmühle und der Anna Catharina, beide wohn­haft in Hunspach auf der Bruchmühle“ 279. Am 16.2.1720 wird in Hunspach getauft die Anna Elisabeth Eprecht, Tochter des Hans Ja­kob Eprecht, Müller in Hunspach [Anm. d. Verf.: ab 1717 Müller auf der Neuen Mühle in Hunspach] und der Anna Katharina NN. 280.

 

Ab ca. 1717 wird als neuer Müller auf der Bruchmühle im Kirchenbuch erwähnt der Hans Jakob *Wasser. Am 9.9.1719 ist Patin bei der Taufe der Anna Barbara Stocki in Hunspach die Maria Barbara NN. aus Hunspach, Ehefrau des Hans Jakob *Wasser, Müller auf der Bruchmühle 281. Am 25.11.1721 wird in Hunspach getauft der Abraham Wasser, Sohn des Müllers auf der Bruchmühle Hunspach, Hans Jakob Wasser und der Barbara 282. Am 31.10.1728 verstarb „ein junges Kneblein von Hunschbach, nahmens ... und den ... begraben worden. V[ater] Jakob Waßer der Bruchmüller und Einwohner zu Hunschbach, M[utter] Maria Barbara 283.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 heißt es: „Die Bruchmühl zu Hoffen [hat] 2 Waßerräder welche 2 Gang treib; [zahlt an Pacht] 4 Mltr Korn; ist keine Bann Mühl und muß ihr Nah­rung aus den nächst dabey gelegenen Ortschaft zie­hen.“ 284

 

 

- Hunspacher Mühle:

die Mühle soll bereits Ende des 17. Jh. bestanden haben 285.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Hunds­bacher Mühle wie folgt beschrieben: „Die Hunspacher Mühl [hat] 3 Waßerräder welche 3 Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt an Pfacht] 1 fl 12 bz an Geld, 7 Mltr Korn; hat keinen Mangel an Mahlgäst so gar Frembd von Seebach und ander Orten mahl all­hier.“ 286

 

 

- Neue Mühle:

sie könnte identisch sein mit der Hunspacher Mühle; ab ca. 1717 ist Hans Jakob *Eprecht als Müller auf der „Neuen Mühl in Hunspach“ urkundlich erwähnt, er war zuvor Müller auf der Bruchmühle, auf der ab 1717 der Hans Jakob Wasser als Müller erwähnt wird 287. Am 16.2.1720 wird in Hunspach getauft die Anna Elisabeth Eprecht, Tochter des Hans Jakob Eprecht, Müller in Hunspach und der Anna Ka­tharina NN. 288.

 

 

- Roß Ohligmühl:

es handelt sich um eine durch Pferde angetriebene Ölmühle. Diese Mühle wird 1756 wie folgt beschrieben 289: „Die Roß Ohlig Mühl so Michael Klenn zu Hundsbach erbaut, und davon Vermög Erbbestand Vom 20. 7bris 1755 erlegt 5 fl. Dieses Werck wird mittelst ei­nes Pferdes mit 2 Steinen getrieben, und könnte alle 24 Stund 1 ½ Gesäms zu Ohl schlagen, wovon Ihme aber kaum ein 6ter Theil zuge­bracht wird, so theils von ein Theils Von ausländi­schen geschiehet.“

 

 

 

 

 

Hundsweiherer Sägmühle:

s. Waldfischbach-Burgalben

 

 

 

 

1Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 202.

2Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 96.

3 Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, S. 218/219 Nr. 460, 461; Litzenburger: Die Entstehung und Ausbreitung der Grundherrschaft Werschweiler; in: Ar- chiv für mittelrhein. Kirchengeschichte, 1950, S. 145.

4Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsge­meinde Waldfischbach-Burgalben, S. 85.

5Wikipedia, Stichwort 'Hermersberg', Abruf vom 24.9.2013.

6Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 280.

7Ortsgemeinde Höheinöd (Hrsg.'.): Höheinöd, S. 287 iVm Hahn: Das Leben und Wirken des Bauerngeschlechts Hahn, S. 20.

8Bohrer: Register ref. KB Nünschweiler, S. 54.

9Keddigkeit/Wenz/Untermann: Augustinerchorherrenstift Höningen; in: Pfälz. Klosterlexikon, Bd. 2, S. 206.

10Debus: Regesten des Augustinerchorherrenstift Höningen, Teil III, in: Mitteilungen d. Historischen Vereins der Pfalz 79, 1981, S. 153, Nr. 310

11 Noll: Höfe und Mühlen von Hertlingshausen; in: Hertlingshausen, S. 461.

12Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 1 S. 560.

13Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, 2011, S. 265.

14Schwarz: Ehemals kurpfälzische, nunmehr österreichische Leibeigene im Oberamt Germersheim im Jahre 1630 [Teil 1]; in: PRFK 2011, S. 193.

15Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 1 S. 570.

16Armgart/Werling: Augustinerchorherrenstift Hördt; in: Pfälz. Klosterlexikon, Bd. 2, S. 238.

17Landauer Eilbote vom 9.1.1836.

18 Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 1, S. 570.

19LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899.

20Christmann: Siedlungsnamen II, S. 333; LA Speyer, CGA Akten A. 558d, Nr. 171.

21Christmann: Siedlungs­namen II, S. 333.

22LA Speyer Best. F1 (Kopialbücher) Nr. 19a, fol. 39

23 Anm.: auch Öhlblatt:Schwarz: „Ein Erblehen für Bürger aus Germersheim“, S. 4; Hinkelbein: Hördter Dorfgeschichten, S. 287-294.

24LA Speyer Best. A 13 Nr. 738.

25Schwarz: Ehemals kurpfälzische, nunmehr österreichische Leibeigene im Oberamt Ger­mersheim im Jahre 1630 [Teil 1]; in: PRFK 2011, S. 198.

26LA Speyer Best. A13 Nr. 756.

27LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7, zitiert nach We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 253.

28Pfälz. Wörterbuch, Bd. 3 S. 1090.

29 Intelligenzblatt des Rheinkreises 1819, Nr. 59, S. 441.

30LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 253.

31LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899.

32Becher: Ortssippenbuch Mehlbach 1938, S. 97 Anm. zu Nr. 561.

33Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, S. 241, lfd.-Nr. 11182; LA Speyer Best. G11 Nr. 125.

34Ministeri­um für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, S. 519-520.

35Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichs­land Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 1. Bd., Straßburg 1901/03, S. 444.

36kath. KB Hoffen; Taufeintrag vom 2.3.1768.

37Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichs­land Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 1. Bd., Straßburg 1901/03, S. 444.

38Taufregister Kirchenbuch Hunspach, Eintrag vom 3.9.1702, Archives Départementales Bas-Rhin Kirchen­buch Hunspach, B, 1702-1729, 3 E 212/1, Bl. 4.

39reformiertes KB Hoffen/Elsaß, Taufeintrag vom 9.1.1733.

40reformiertes KB Hoffen/Elsaß, Taufeintrag vom 13.1.1735.

41reformiertes KB Hoffen/Elsaß, Taufeintrag von 10.12.1737.

42reformiertes KB Hoffen/Elsaß, Taufeintrag vom 16.6.1741.

43reformiertes KB Hoffen/Elsaß Taufeintrag vom 10.12.1738.

44reformiertes KB Hoffen/Elsaß, Taufeintrag vom 20.4.1741.

45reformiertes KB Hoffen/Elsaß, Taufeintrag vom 5.1.1747.

46reformiertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 5.10.1748.

47LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 113.

48Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Origi­nal Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220, Bl. 47r-48.

49Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zwei­brücken IV. 1220, Bl. 48-50.

50refor­miertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 21.10.1767.

51refor­miertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 17.7.1768.

52refor­miertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom21.7.1769.

53reformiertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 15.10.1775.

54reformiertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 1774.

55reformiertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 15.10.1775.

56reformiertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 1764.

57reformiertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 31.7.1768.

58reformiertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 30.6.1769.

59Landesbeschreibung Elsaß-Lothringen, Teil III Ortsverzeichnis, 1. Band, S. 290.

60LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 112.

61reformiertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 1.10.1750.

62LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 , Bl. 112.

63Häberle: Wüstungen, S. 148; Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, S. 10.

64Schoch: Allerhand aus dem Pfäl­zerland, S. 10.

65Fallot-Burghardt: Pfälzische Backöfen, S. 28.

66Wikipedia, Stichwort 'Espensteig', Abruf vom 3.10.2013.

67LA Speyer Best. A2 Nr. 966/4: Neu errichtete Sägmühle auf dem Espensteig, darin Erbbestandsbrief, 1718.

68Widder: Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz 1788, Bd. IV, S. 256.

69Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, S. 239.

70Beilage zum Eilboten Nr. 107 vom 15..9.1830, S. 794.

71Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 114 vom 6.10.1830, Beilage, , S. 850.

72Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 96 vom 15.10.1831.

73 Neustadter Wochenblatt Nr. 5 vom 30.1.1835, S. 18.

74LA Speyer: Kurpfalzrechnungen, Nr. 570a Bl. 17 +++Zitat prüfen+++; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 287.

75LA Speyer: CGA-Akten, A. 800 S. 603. +++Zitat prüfen+++

76LA Speyer, CGA-Akten, A. Nr. 800, S. 603+++Zitat prüfen+++; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 336.

77luth. KB Trippstadt 1, S. 6.

78Rink: Die Taufbücher der deutsch-refor­mierten Gemeinde Otterberg 1650-1802, S. 493 Nr. 835.

79LA Speyer Best. Kurpfalz A Nr. 1181/6 +++Zitat prüfen+++; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 287.

80LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29, zusammenfassend zitiert bei zitiert bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 327; Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 468.

81Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg 1650-1802, S. 10493 Nr. 835.

82Ullrich: Ortsfremde im reformierten Kirchenbuch Elmstein 1724-1798; in: PRFK 2010, S.136.

83LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29 zusammenfassend zitiert bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 327.

84Christmann: Siedlungsnamen II, S. 287.

85Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, S. 10.

86Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, S. 18; Häberle: Wüstungen, S. 207.

87Anm.: diese Ansicht vertritt Weidmann: Schul-, Medizin- und Wirtschaftsgeschich­te, Bd. III, S. S. 212.

88Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle, in: "Die Rheinpfalz" / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000.

89Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle, in: "Die Rheinpfalz" / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000.

90Bäcker: Chronik Niederkirchen, Bd. 2, S. 62; Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle, in: "Die Rheinpfalz" / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000.

91Weidmann: Schul-, Medizin- und Wirtschaftsgeschich­te, Bd. III, S. 212-213; Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle; in: "Die Rheinpfalz"/Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000.

92Bäcker: Chro­nik Niederkirchen, Bd. 2, S. 62.

93Weidmann: Schul-, Medizin- und Wirtschaftsgeschichte, Bd. III, S. 212-213; Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle; in: "Die Rheinpfalz"/Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000.

94Bäcker: Chro­nik Niederkirchen, Bd. 2, S. 63; Anm. d. Verf.: Hinweis wohl unzutreffend.

95Intelligenz-Blatt des Rheinkreises Nr. 35 vom 11.5.1819, S. 178/79 und 4.6.1819, S. 323/324.

96LA Speyer Best. K34 Kasten Nr. 7, Urk. Nr. 186 vom vom 28.5.1819.

97LA Speyer Best. K34 Kasten Nr. 7, Urk. Nr. 190 vom 15.6.1819.

98Weidmann: Schul-, Medizin- und Wirtschaftsgeschichte, Bd. III, S. 212-213; Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle; in: "Die Rheinpfalz"/ Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000.

99Bäcker: Chronik Niederkirchen, Bd. 2, S. 62.

100LA Speyer Best. K34 Kasten Nr. 54; Ehevertrag und Schenkung u.a. der Mahlmühle, Urk. 344 vom 2.7.1866; Anm. d. Verf.: die Datumsangabe bei Bäcker: Niederkirchen Bd. 2, S. 63: „3. Juli 1866“ ist unzutreffend.

101Bäcker: Chronik Niederkirchen, Bd. 2, S. 63.

102Weidmann: Schul-, Medizin- und Wirtschaftsgeschichte, Bd. III, S. 212-213; Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle; in: "Die Rheinpfalz"/ Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000.

103LA Speyer Best. K 34, Notariatsakten Otterberg, Kasten Nr. 62, Urk. Nr. 1213 vom 6.10.1877 betr. die Verlassenschaft von Dorothea Pfleger.

104Bäcker: Chronik Niederkirchen, Bd. 2, S. 63.

105Weidmann: Schul-, Medizin- und Wirtschaftsgeschichte, Bd. III, S. 212-213; Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle, in: "Die Rheinpfalz"/ Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000.

106Krämer, W.: Das Amt Blieskastel, Saarbrücken 1933, S. 75/76; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 289.

107Archiv der Fürsten v.d. Leyen in Waal, A. Nr. 2637 +++Zitat prüfen+++; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 289.

108 Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 206.

109Held: Kirchenschaffnei Meisenheim, S. 26; LA Speyer Best. X 62 Nr. 21.

110Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, S. 263 Nr. 619.

111Pöhlmann: Regesten der Grafen von Zweibrücken, S. 243, Urk. Nr. 745.

112LA Speyer Best B2 Nr. A292/1 fol. 40; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 205-206.

113LA Speyer Best. B2 Nr. 292/5: „Mühlen im Amt Homburg“.

114Gölzer: Register zum Landgerichtsbuch Zweibrücken, S. 137.

115LA Speyer Best. B2 Nr. 982/14: „Die Begebung der herrschaftlichen Hohenwiese zu Homburg in einen Erbbestand an Müller Christian Oertle, 1745-1746.

116Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 4 vom 15.1.1820, S. 28.

117Intelligenzblatt des Rheinkreises 1826, S. 128.+++Zitat prüfen+++

118Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz Nr. 9 vom 13.2.1840 außerordentliche Beilage S. 1.

119Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, Teil IV Donnersberg-Departement, Boppart, 1991, S. 445, lfd.-Nr. 12839; LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I u. G7 Nr. 61 II.

120Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, S. 445, lfd.-Nr. 12842; LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I u. Nr. 61 II.

121Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. IV, S.159.

122LA Speyer Best B2 Nr. A292/1 fol. 46r, 124r, zusammenfassend zitiert bei: Weber: Mühlen und Müller­handwerk, S. 205.

123Intelli­genzblatt des Rheinkreises, Nr. 43 vom 27.5.1818, S. 278.

124Intelligenzblatt des Rheinkreises, Nr. 48 vom 16.6.1818, S. 324.

125Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 64 vom 24.8.1819, S. 465.

126Kolb, Georg Friedrich: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, Anhang S. 40 und S. 58; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 192.

127Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 208.

128Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 64 vom 24.8.1819.

129Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 1 vom 2.1.1863.

130Lehmann: Burgen und Bergschlösser, Bd. V, S. 188.

131Christmann: Siedlungsnamen II, S. 201.

132Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 209.

133LA Speyer Best B2 Nr. A292/1 fol. 46-46r,Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 205.

134LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 125.

135LA Speyer Best B2 Nr. A292/1 fol. 47-47r.

136LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 125.

137Klauck: Lexikon saarländi­scher Orte, S. 268.

138Frey: Beschreibung des Rheinkrei­ses, Bd. IV, S.159.

139Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 208.

140Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 209.

141Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 210.

142LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 223r-225; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 223.

143LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 92r.

144Dolch/Greule: Siedlungsnamensbuch, S. 227.

145Christmann: Siedlungsnamen I, S. 269.

146Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 295; Müller/Petry: Denombrement der Herrschaft Landstuhl Anno 1681, PRFK 2003, S. 311 = HStA Wiesbaden Abt. 121

Nr. 7 von Sickingen.

147Müller/Petry: Denombrement der Herrschaft Landstuhl Anno 1681, Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 2003, S. 311 = HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von Sickingen.

148Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 295.

149Pöhlmann: Regesten der Grafen von Zweibrücken, S. 211, Urk. Nr. 647.

150Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 295; LA Speyer Best. C 50 Nr. 2.

151Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 295.

152Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 295.

153Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, S. 217.

154Christmann: Siedlungsnamen II, S. 292 m.w.N.

155Christmann: Siedlungsnamen II., S. 292.

156Zweibrücker Wochenblatt Nr. 260 vom 26.10.1870.

157Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 295.

158Werner: Die Nationalgüter im Departement Donnersberg, Anlage IV, S. 63; von unbekannter Hand handschriftlich auf „Schwanenmühle“ korrigiert.

159 Christmann: Siedlungsnamen, Bd. II, S. 498.

160Internetdatei: www. familieklugweselberg.de; Anm.: teilweise andere Angaben bei: Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsge­meinde Waldfischbach-Burgalben, S. 223.

161Internetdatei: www. familieklugweselber­g.de, Abruf vom 4.10.2013.

162Fremgen: Bürger- und Fa­milienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, S. 224.

163Internetdatei: www. familieklugweselberg.de , Abruf vom 3.9.2013; Fremgen: Bürger- u. Famili­enbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, S. 224.

164Internetdatei: www. familieklugweselberg.de , Abruf vom 3.9.2013.

165Denkmaltopographie, Bd. 10: Worms, S. 234.

166Weber: Müh­len und Müllerhandwerk, S. 53; Glöckner: Codex Laureshamensis, Urk, Nr. 900.

167Weber: Die ersten urkundlich nachweisbaren deutschen Wassermühlen westlich des Rheins; in: Pfälzer Heimat 1972, S. 101-103.

168LA Speyer Best. F7 Nr. 334.

169LA Speyer Best. F7 Nr. 1711.

170Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Bd.10 Stadt Worms, Worms 1992, S. 234.

171Versteigerungsankündigung durch den Notar Heimburg vom 26.7.1873, ++++weiter+++

172Stadtarchiv Worms Best. 042 Nr. 0539.

173Heuser: Heimatmuseum Worms-Horchheim, S. 26.

174Denkmaltopographie, Bd. 10: Worms, S. 238.

175Wilms: Flößereibetrieb im Westrich. Geschichtliche Betrachtung eines ausgestorbenen Gewerbes; in: Heimatkalender für Stadt und Landkreis Zweibrücken („Westrich-Kalender“) 1960, S. 121-125.

176Stuck: Ver­waltungspersonal im Herzogtum Zweibrücken; S. 10.

177Neubauer: Regesten des ehemaligen Benedictiner-Klosters Hornbach, S. 36 Nr. 113.

178Schneider: Aus der wechselvollen Geschichte, S. 369.

179Horn­bacher Rechnungsbuch 1575 fol 3, zitiert nach Besse u.a.: Bürgermeisterei-Rechnungen der Stadt Hornbach, S. XL.

180Hornbacher Rechnungsbuch 1582, fol. 7, zitiert nach Besse u.a.: Bürgermeister Rechnungen der Stadt Hornbach, S. XL.

181Hornbacher Rechnungsbuch 1582 vol. 16, zitiert nach Besse u.a.: Bürgermeisterei-Rechnun­gen der Stadt Hornbach, S. XL.

182Besse u.a.: Bürgermeisterei- Rechnungen der Stadt Hornbach, S. XL m.w.N.

183LA Speyer Best. B2 Nr. 1116/4; Stürmer: Mühlenrecht, S. 121.

184LA Speyer B2 Nr. 1116/4, zitiert nach Stürmer: Mühlenrecht, S. 143.

185Stürmer: Mühlenrecht, S. 143.

186Besser/Gölzer: Hornbacher Bürgermeisterei-Rechnungen, S. 65.

187Bohrer u.a.: Register zu dem reformierten Kirchenbuch der Pfarrei Contwig von 1698-1764.

188Bohrer u.a.:Register kath. KB Hornbach, S. 6.

189LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 153-161; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 192.

190LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 117r.

191Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft: Häuserbuch Hornbach, S. 61.

192Schneider: Die Hornbacher Mühlen, S. 381.

193Schneider: Aus der der wechselvollen Geschichte, S. 369.

194 Pöhlmann: Regesten der Grafen von Zweibrücken, S. 61 Nr. 193.

195Christmann: Siedlungsnamen II, S. 233; Kampfmann: Heimat­kunde des Bezirksamts Zweibrücken, Kaiserslautern 1912, S. 185.

196Schneider: Aus der der wechselvollen Geschichte, S. 369.

197Schneider: Aus der der wechselvollen Geschichte, S. 371.

198Müller,: „Die Rieschweiler Mühlen, S. 505.

199LA Speyer Best. B2 Nr. 1135/3: „Frz. Schriftwechsel über die Abtei Hornbach; Revers des Barthel Baumann von Hornbach über die Verleihung des Erbbe­stands der Unter- und Stadtmühle zu Hornbach durch Pfalzgraf Ludwig Friedrich, 1691“.

200LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5: zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 192.

201LA Speyer Best. B2 Nr. 1116/4; Stürmer: Mühlenrecht, S. 121.

202LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 163-171; Auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 192.

203Stürmer: Mühlenrecht, S. 34, 122; LA Speyer B2 Nr. 1116/2.

204LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 118.

205LA Speyer B2 Nr. 1116/4; Stürmer: Mühlenrecht, S. 34/35.

206Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung [Hrsg.]: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, S. 90.

207Becker: Das deutsche Mühlensterben, S. 91.

208Schneider: Aus der wechselvollen Geschichte der Hornbacher Mühlen, S. 374.

209Schneider: Aus der der wechselvollen Geschichte, S. 369.

210Besse u.a.: Bürgermeisterei- Rechnungen der Stadt Hornbach, S. XL m.w.N.

211LA Speyer Best. B1 Nr. 435.

212LA Speyer Best. B1 Nr. 435.

213Schneider: Aus der der wechselvollen Geschichte, S. 370.

214Besse/Gölzer: Hornbacher Bürgermeisterei-Rechnungen, S. 88.

215LA Speyer Best B2 295/5 Bl. 175-177.

216Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, S. 77.

217Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, S. 78.

218Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, S. 78.

219Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, S. 78.

220Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung [Hrsg.]: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, S. 90.

221Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung [Hrsg.]: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, S. 78.

222Drumm: Die Walkmühle in Ixheim; in: Aus heimatlichen Gauen, Beilage z. Pfälzischen Merkur, Nr. 49 vom 10.12.1929.

223KSchA Zw. Rep. II Nr. 323; zitiert nach Stür­mer: Mühlenrecht, S. 124.

224LA Speyer Best B2 295/5 Bl. 182-1847.

225Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienfors­chung [Hrsg.]: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, S. 77.

226Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienfors­chung [Hrsg.]: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, S. 78.

227LA Speyer Best B2 295/5 Bl. 171-175.

228Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienfors­chung [Hrsg.]: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, ,S. 61.

229Horn­bacher Rechnungsbuch 1575 fol 3, zitiert nach Besse u.a.: Bürgermeisterei-Rechnungen der Stadt Hornbach, S. XL.

230Hornbacher Rechnungsbuch 1582, fol. 7, zitiert nach Besse u.a.: Bürgermeisterei-Rechnungen der Stadt Hornbach, S. XL.

231Hornbacher Rechnungsbuch vol. 16, zitiert nach Besse u.a.: Bürgermeisterei- Rech­nungen der Stadt Hornbach, S. 24.

232KSchA Zw. Rep. II Nr. 323 Temporalbestandsbrief an Gottfried Goffing vom 6.10.1709; Stürmer: Mühlenrecht, S. 124; Schneider: Aus der der wechselvollen Geschichte, S. 371.

233Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 193; Stürmer: Mühlenrecht, S. 85, 125; LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 Mühlenprotokoll des Oberamts Zweibrücken von 1744.

234SchA Zw. Rep. II Nr. 323; Stürmer: Mühlenrecht, S. 124.

235zitiert nach Schneider: Aus der wechselvollen Geschichte, S. 371, leider ohne Quellenangabe.

236LA Speyer Best. B 2 Nr., 1116/4; Stürmer: Mühlenrecht, S. 116.

237LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 177-182; Auch Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, S. 193.

238LA Speyer B2 Nr. 1116/4; Stürmer: Mühlenrecht, S. 34/35.

239LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 118.

240Stür­mer: Mühlenrecht, S. 111; KSchA Zw. Rep. IV Nr. 1685.

241zu dieser s. Schneider: Hornbacher Mühlen, S. 4.

242KSchA Zw. Rep. IV, Nr. 328, 329, 330; Stürmer: Mühlenrecht, S. 111.

243KSchA Zw Rep. IV Nr. 1695; Stürmer: Mühlenrecht, S. 137.

244Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, S. 8 Nr. 34.

245Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, S. 139 Nr. 668.

246Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienfors­chung [Hrsg.]: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, Nr. 162.

247Schneider: Aus der der wechselvollen Geschichte, S. 369.

248LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 161-163.

249"Die Rheinpfalz" / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“

250LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 168-170.

251LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 89r.

252Mahler: Hachenbach am Glan, S. 53.

253"Die Rheinpfalz" / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“

254LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 167-168; zitiert nach Weber: Mühle und Müllerhandwerk, S. 218.

255LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 89r.

256LA Speyer, Akten Zweibrücken I, A. 990/I, Bl. 9, +++Zitat prüfen+++

257Christmann: Siedlungsnamen II, S. 372.

258LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 170.

259LA Speyer Best. B2 Nr. 6208: Die Vertauschung der Dorfschaften Hundheim, Oberaschbach, Nerzwei­ler und Hinzweiler im Eßweiler Tal, 1755-1776.

260LA Speyer, Best. B2 Nr. 889 3: „Spezifikation der Untertanen in der Schultheißerei Eßweiler Tal d. d. Hundheim“.

261Mitteilung von Harald Hellriegel vom 3.4.2013.

262"Die Rheinpfalz" / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“

263Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, S. 452.

264ref. KB Hinzweiler3, Bild 13, Taufeintrag vom 6.12.1738.

265LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 188r-191; Auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 220.

266LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 90r.

267LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 191.

268Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 1. Bd., S. 519-520.

269Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 1. Band, S. 472.

270Archives Départmentales Bas-Rhin: reformiertes Kirchenbuch Hunspach, MS, 1681-1729, 3 E 212/2, Bl.22.

271LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 113.

272 Sipp: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, S. 59.

273 Lehmann: Geschichte des Herzogtums Zweibrücken, S. 408.

274 Angaben zur Cleburger Schloßmühle.

275LA Speyer Best. X53 Nr. 7, Kopie; Original Kirchenschaffneiarchiv Zwei­brücken IV. 1220, Bl. 47r.

276Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, Teil 3, 1. Band, S. 472.

277Anm.: der französische Kartograph Jacques Cassini kar­tographierte unter Mithilfe seines Sohnes César François Cassini du Thury 1733/1734 Nordfrankreich; der Sohn nahm 1739/40 wei­tere sehr genaue Vermessungen vor, die Basis der ersten vollständigen Kartographierung Frankreichs waren, welche 1746/47 in 18 Blättern im Maßstab 1:870000 veröffentlicht wurden; Wikipedia, Stichwort 'César François Cassini du Thury', Abruf vom 21.7.2014; Karte Cassini bei Internetdateihttp://cassini.ehess.fr/cassini/fr/html/1_navigation.php, Abruf vom 21.7.2014.

278Sipp: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, S. 41.

279Sipp: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, S. 59.

280Sipp: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, S. 69.

281Sipp: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, S. 69.

282Sipp: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, S. 73.

283ref. KB Huns­pach, http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/index.php, S. 45.

284LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 119.

285Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, Teil 3, 1. Band, S. 472.

286LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 112.

287Sipp: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, S. 59, 63, 69.

288Sipp: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, S. 69.

289LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 72r: Bericht Amt Kleeburg vom 22.9.1756.

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