Version 17.2.2018

 

Litera G

(Glan-Münchweiler - Großfischlingen)

 

 

 

Glan-Münchweiler:

VB Glan-Münchweiler, Lk Kusel; der Ort unterstand zusammen mit dem Münchweiler Tal ab 1486 bis 1789 den Grafen von der Leyen; die Mühle in Glan-Münchweiler war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Lichtenberg und war an die Grafen von der Leyen ver­pachtet.

 

Der OT Bettenhausen wurde nach Glan-Münchweiler eingemeindet 1.

 

Mühlen:

bereits im Weistum von Glanmünchweiler um 1330 wird eine Mühle erwähnt: „...cedunt nobis ....idem de molendino 15 sol. Treveren­ses, item molendinum dabit 8 maldra siliginis et 10 maldra avene ... . De predicto molendino domini Fabiani nullas expensas ha­bent, sed heredes edificabunt ...“ 2

 

Am 26.10.1713 ist Patin in der ref. Kirche zu Miesau bei der Taufe der Anna Catharina Barth, die Anna Hoffmann, Ehefrau des Müllers von Münchweiler 3.+++klären: welche Mühle+++

 

 

- Kammermühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. T3 Nr. 336: Weg zur Kammermühle, 1778

 

 

- Mahl- und Ohligmühle (Pfalz-Zweibrücken):

heute Anwesen Hauptstraße 2; das heutige stattliche, langgestreckte Mühlengebäude von 1815 wurde von Maurermeister Peter Bell aus Kusel für Ludwig Weber, Bannmüller und Bürgermeister von Glan-Münchweiler errichtet. Die heute stillgelegte, jedoch noch immer (Stand von 1999) betriebsbereite Mühle ist auf dem technischen Stand der 1970er Jahre mit liegender Wasserturbine 4.

 

Die Mühle war bereits im 16. Jh. umstritten und war u.a. Gegenstand eines Prozesses vor dem Reichskammergericht 1579-1590 wo der Kläger Johann Pfalzgraf bei Rhein und Herzog von Pfalz-Zweibrücken gegen Georg Hans Pfalzgraf bei Rhein und Herzog in Bayern u.a. wegen den Rechten an der Mühle in /Glan Klage erhoben hat 5. Der Prozeß betraf das gewaltsame Einreißen des Mühl­wehrs der kla­genden Mühle in in Münchweiler bei Bettenhausen auf dem Glan und Durchsuchung des Mühlengebäudes nach dem Pächter Hans (Mül­ler) von Matzenbach, die Drohung, ihn bei Auffindung mit dem Tod zu bestrafen. Außerdem Abnötigung eines halben Guldens Strafe von zwei Untertanen des Klägers (Johann von Pfalz-Zweibrücken), die sich nicht an der Zerstörung des Mühl­wehrs beteiligen wollten. Der Beklagte (Georg Hans Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Graf zu Veldenz-Lützelstein) rechtfertig­te sein Vorgehen damit, daß die Herren von der Leyen auf ihrer Seite des Glan gegenüber von Münchweiler eine neue Mühle gebaut hatten 6. Dabei errichteten sie auf der Seite des Beklagten ein Mühlwehr, nachdem sie dort vorher eine vom Beklagten neu gebaute Mühle abgerissen hatten. Dazu hatte ihnen der Beamte des Kläger auf Lichtenberg die Erlaubnis erteilt unter der Bedingung, eine Ab­gabe dorthin zu entrichten 7.

 

Um 1671 war Hans Jakob *Weiermüller der Müller in Glan-Münchweiler; Witwer; ∞ II am 16.11.1671 mit Margaretha NN. (stammt aus Schmittweiler, Kübelberger Gericht), der Witwe des Michel Ließ 8.

 

Die Mühle war an die Grafen von der Leyen in Erbbestand vergeben und von diesen um 1746 an den Afterpächter Bernhard *Jacobi verpachtet 9.

 

Um 1719 wurde die Mühle als „herrschaftliche Mühle“ der Grafen von der Leyen bezeichnet. Der von der leyensche Schultheiß Peter Lang ließ im Dezember 1719 auf Anweisung der katholischen leyischen Obrigkeit die Pfarrscheune des lutherischen Pfarramtes in Glan-Münchweiler mit Äxten aufbrechen und das aus dem Zehnten und den Pfarrgütern des lutherischen Geistlichen stammende Ge­treide auf die „herrschaftliche Mühle schütten“ 10.

 

Die zur Mühle gehörende Ölmühle wurde 1731 neu erbaut 11. Haupt-Erbbe­ständer ist der Graf von der Leyen, der Abgaben an der pfalz-zweibrückische Amt Lichtenberg zahlt 12. Afterbeständer ist Bernhard *Jakobi 13. 1745 wird als Müller verzeichnet der Bern­hard *Jacobi. Der verheiratete Bernhard Jacobi soll seine Dienstmagd Christina Mussie geschwängert haben und Vater der am 27.12.1745 geborenen und am 28.12.1745 in Glan-Münchweiler getauften Elisabeth Barbara Mussie sein 14.

 

Die Mühle ist im Mühlenbericht des Oberamts Lichtenberg von 1746 aufgenommen und wie folgt beschrieben: "Laut der Kellerey Rech­nungen den Herren Grafen von von der Leyen von gnädigster Herrschaft in Erbbestand gegeben worden. Die Mahl- und Ohlig­mühle liegt am Glan, der im Dorfbrunnen zu Höchen entspringt, durch Waldmohr den Altenwoog und den Scheidenburger Woog bei Bruch­mühlbach bzw. Miesau fließt und das Oberamt Zweibrücken berührt. Sie ist 1 Büchsenschuß vom Dorfe (Glan)- und ¼ Stunde von der Rehweiler Mühle entfernt. 3 unterschlächtige Wasserräder für Mahl- und Schälgänge, 1 Wasserrad für die 1731 neu erbaute Ölmühle. Von benachbarte kurpfälzischen und gräflich leyischen Untertanen muß­te der Müller Land für den Ablaßgraben kaufen. Hauptpächter ist der Graf von der Leyen, der nach Lichtenberg 1 ½ Malter Korn und dasselbe an Hafer liefert, von seinem Afterbe­ständer Bernhard *Ja­cobi aber 40 Ma. Korn Lauterer Maßung jährlich verlangt. Das ganze „Ämtgen“, also Nanzweiler, Dietschwei­ler, Grieß, Börschborn und Haschbach mit zusammen 151 Familien, ist in die Mühle gebannt. Als Molter nimmt der Müller 1 Sester oder 4 Firnsel vom Lauterer Mal­ter. Die Mühlsteine sind vom Vockenrech bei Paters­bach. Zur Mühle gehört eine Pletsch- oder Not­mühle, die mit aus einem beson­ders angelegten Weiher angetrieben wird. Sie gelangt zum Einsatz, wenn die Hauptmühle im Winter wegen Eisgangs und im Sommer wegen Wassermangel nicht mahlen kann.“ 15.

 

Dort heißt es weiter: „was die Ohligmühle anbeträfe, wäre bey der jetzig Zeiten wegen Mangel des Gesäms kein sonderlicher Ge­werb, und auch kein großer Verdienst, getrauet aber wann solches bey der Handt- und dieser Einrichtung 2 Malter Kohls in 24 Stund zu schlagen“ 16.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Münchweiler Mahl Ohlig und Noth Mühl hat 2 Mahlgang (und) 1 Mahl und Scheelgang, gibt jährl: an Pfacht 1 ½ Malter Korn, 1 ½ Malter Habern, (und weitere) 40 Malter Korn wird dem Hrn. Grafen von dem Erbbeständer gel. (Anm.: der Haupterbbeständer waren die Grafen von der Leyen); kan 16 Malter in 24 Stund (mahlen) und ist das ganze Münchweiler Amtes, als Munchweiler, Dietschweiler, Grieß, Berschborn (heute Börsborn) et Haspach (heute Haschbach, südlicher OT von Henschtal, VG Glan-Münchweiler) aus 154 Familien bestehend dahin gebannet.“ 17

 

1771 und auch 1791 ist Ludwig *Weber als Bannmüller in Glanmünchweiler; seine Tochter Maria Karolina Katharina Weber heiratet am 23.6.1791 in der luth. Kirche in Münchweiler/Glan den Konrad Krämer, den Sohn des † Schultheißen zu Alsenborn, Wilhelm Krämer 18.

 

1864 wird Ludwig Weber, „Müller und Oeconom in Glanmünchweiler“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz ge­nannt 19.

 

Als Karl Faber die die Erzweiler Mühle bei Baumholder (Trup­penübungsplatz Baumholder) 1939 verlassen mußte, ließ er sich in Glan-Münchweiler nieder und baute den Betrieb vor allem seit 1949 zu einem modernen Unternehmen aus 20.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Band Kusel, S. 69

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer: Best. B 2 Nr. A 294/7 B. 13r-16r

- LA Speyer Best. A2 Nr. 854: „Glanmünchweiler, Mühle; Acta in Sachen Pfalz-Lauterecken ./. Pfalz-Zweibrücken die Mühle zu Münchwei­ler bei Bettenhausen auf dem Glahn, auch darüber abgefaßtes Protokoll, aus dem zu ersehen ist, daß Zweybrücken das Wa­ßer abgraben weil der ganze Bach allein Zweibrücken gehört, 1579; Anm.: fehlt und war bei Prüfung dieses Faszikels im Januar 1884 nicht mehr vor­findlich“

- Wentz, Anni: Die Geschichte der Mühle zu Glan-Münchweiler; in: Westrich-Kalender. Kusel. 1985, S. 58-62

 

 

 

 

 

Glanodenbach:

s. Odenbach am Glan

 

 

 

 

 

Gleisweiler:

VG Edenkoben, Lk Südliche Weinstraße; gehörte seit 1587 zur Kurpfalz, Oberamt Germersheim 21.

 

1622 wurde das Oberamt Germersheim, zu dem das Dorf gehörte, von österreichisch-kaiserlichen Truppen erobert. Kaiser Ferdinand II. hatte das Oberamt Germersheim, eines aus den besten und vornehmsten Ämtern in der unteren Pfalz, Kurfürst Friedrich V. nach dessen Annahme der böhmischen Königskrone entzogen und das ehemalige 1330 an die Pfalzgrafen verpfändete Reichsgut seinem Bruder Leo­pold administrationsweise und 1628 nach dessen Heirat mit Claudia de' Medici zu Eigentum übertragen. 1631 verließen die österreichi­schen Beamten auf der Flucht vor den Schweden die Stadt Germersheim, kehrten aber nach der Rückeroberung durch die Kaiserlichen 1635 wieder zurück 22).

 

Reformierte Pfarrei um 1600, ab 1659 Pfarrort für das Siebeldinger Tal. 1732 de facto Filiale von Siebeldingen, 1749 von Godram­stein. Lutheraner und Katholiken nach Godramstein gepfarrt. KB ref. 1696 23.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 26 katholische Familien und 25 nichtkatholischen Familien auf 24.

 

Mühlen:

s. Heinrich Balthasar *Cator; Andreas *Steiner; Heinrich *Unger

 

 

- Kestenmühle im Hainbachtal:

südlich von Gleisweiler, am Eingang des Hainbachtals gelegen, heute Hainbachtal 1, 76835 Gleisweiler

 

1653 urkundlich erwähnt als „gegen der Kestenmühle“ 25.

 

Die Kestenmühle im Hainbachtal bei Gleisweiler wurde 1740 von Heinrich Balthasar *Cator errichtet 26. Auf diesen folgte der Mül­ler Jo­hann Balthasar *Steiner und dann um 1768 dessen Sohn Andreas *Steiner 27.

 

1755 heißt es: „Ein Mahl mühl im Thal gelegen und die Castanien Mühl genannt“ 28.

 

Im Mühlenverzeichnis des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 ist die Mühle wie folgt beschrieben: „Andreas Steiner hat von sei­nem verstorbenen Vater die sogenannte in Gleisweiler Gemarkung liegende Köstenmühle, so mit einem Waßer Rad sodann einem Mahl – und einem Schehlgang versehen, ererbet, gibt jährlichen in die Kellerey Germersheim 5 Malter Korn Waßer Fall Pfacht, so­dann 5 fl Gült in die Pfleg Eußerthal , nicht weniger 3x Collectur Zinnß.“ 29

 

Philipp Leonhard Unger kaufte 1818 die Kestenmühle bei Bad *Gleisweiler 30 und baute sie zur Papiermühle um [s. Papiermühle Unger].

 

 

- Papiermühle Unger:

südlich von Gleisweiler, am Eingang des Hainbachtals gelegen, heute Hainbachtal 1, 76835 Gleisweiler; ursprünglich *Kestenmühle im Hainbachtal.

 

1818 kaufte der aus Neustadt stammende Philipp Leonhard *Unger (geb. 1769 Neustadt/Hardt), ein gelernter Seifen­sieder, eine am Fuße des Ringelsberges gelegene Getreidemühle (s. Kestenmühle) und baute diese zu einer Papiermühle um 31, in der er neben einem kleinbäuerlichen Betrieb am 17.2.1818 Schreibpapier verschiedener Sorten herzustellen begann. Im folgenden Jahr wur­de auch die Her­stellung von Pappen aufgenommen 32.

 

An den Umbau erinnert noch die Inschrift im Türsturz über dem Eingang zum alten Fertigungsraum: „P.L.U. - 1820 – M.H.U.“ 33, näm­lich Philipp Leonhard *Unger und Magdalena H. Cordier 34.

 

Der Sohn und Betriebsnachfolger Heinrich Unger nahm 1827 einen Umbau an „Haupt und Gliedern“ vor und gab den Gebäuden das heutige Aussehen 35. „Das Wasser des Hainbachs war zwar für die Papierherstellung sehr geeignet, bot jedoch für Antrieb der einfa­chen Maschinen (Lochgeschirr und Holländer) wenig Energie. Unger kaufte deshalb auch die Wappenschmiede 36 (deren Verkauf die Besitzerin Witwe Bonnet, im Amts- und Intelligenzblatt am 23.11.1842 annoncierte 37), die etwa 300 Meter talaufwärts stand, und einen Geländestreifen von 900 Meter längs des Hainbachs. Das Bächlein hat auf dieser Strecke ein Gefälle von 35 Meter. Um dieses voll ausnützen zu können, wurden ca. 60 Meter unterhalb des Hammers, dann unmittelbar bei der Mühle und nochmals ca. 50 Meter unter­halb derselben je ein Wasserrad aufgestellt und dabei Produktionsstätten für die Ganz- und Halbzeug-Herstellung [s. Abschnitt Erläute­rungen] errichtet. Die Schöpfbütten wurden in der entsprechend umgerüsteten Mühle aufgestellt“ 38.

 

1858 wurde durch den Sohn und Betriebsnachfolger H[einrich] Unger eine Dampfmaschine und 1861 eine Papiermaschine aufgestellt 39.

 

Friedrich Heinrich Unger, der jüngste Sohn des Heinrich Unger ist Betreiber der Papiermühle Unger 40; er über­nahm zum 1.7.1865 von seinen Eltern die Papiermühle zum Preis von 22000 Gulden41 und rüstete diese zwischen 1858 und 1861 zu einer Papierfabrik um. Im ursprünglichen Büttenraum wurde eine Papiermaschine aufgestellt. Daneben wurde der Papiersaal mit einem Längs – und Querschnei­der eingerichtet, eine Packerei schloß sich an. In dem Gebäudetrakt links des Hofes wurde in der Mitte ein Dampfkessel montiert. Werk­statt und Pferdewagen befanden sich im gleichen Flügel. Hinter dem zweiten Tor rechts wurde in Erdgeschoß der Holländer aufgestellt, im Stockwerk darüber stand der Lumpenkocher. Die Inschrift über der Tür mit den Initialen F.H.U und A.M.U. zeigt an daß dieser Neu­bau 1884 fertiggestellt wurde 42.

 

In der Papierfabrik wurden zunächst Papiere verschiedener Art und unterschiedlicher Qualität, so auch Druckpapiere für den Cotta-Ver­lag hergestellt. Um die Jahrhundertwende zum 20. Jh. wurde der Betrieb nochmals umgerüstet in eine Filtermassefabrik. Aus dem Fa­serbrei wurden wurden jetzt Filtermasseplatten produziert, die vor allem in Brauereien benötigt wurden. Beliefert wurden z.B. Münche­ner Brauereien, Brauereien in den USA, auch Monninger in Karlsruhe 43.

 

1916 wurde der Betrieb infolge Rohstoffmangels geschlossen. 1920/22 machte die Erbengemeinschaft Unger nochmals den Versuch, die Produktion weiterzuführen. Ein Fachmann namens Ernst Unger (kein Verwandter der Familie) wurde engagiert. Neue Schwierigkeiten, bedingt durch die Inflation, zwangen 1922 zur endgültigen Stillegung der Fabrik 44.

 

1979 werden Dr. Heinz Hilz und Ehefrau als Eigentümer der ehemaligen Papiermühle genannt 45.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41Karte Nr. 2168/3: Klassifikationsplan Frankweiler, 1840

 

Photo:

- Weber: Mühlen besonderer Art, S. 77: Blick auf die Papiermühle/Papierfabrik Unger und das Hainbachtal

- Weber: Mühlen besonderer Art, S. 78: Heinrich Unger, geb. 1798

- Weber: Mühlen besonderer Art, S. 79: Teilansicht der ehemaligen Papiermühle Unger (Innenhof). Typisch das hohe Dach, des Gebäudes auf der Nordseite des Hofes, unter dem die Trockenräume untergebracht waren

- Weber: Mühlen besonderer Art, S. 80: Trog eines Holländers, gebauen aus einem Felsblock, im Hinterhof der ehemaligen Papiermühle Unger

- Weber: Mühle der besonderen Art, S. 81: Papierfabrik Unger bei Gleisweiler. Matrize für Einprägungen in die Filterpapierplatten

 

Literatur/Urkunden:

- Weber, Friedrich Wilhelm: Reminiszenzen an die Papiermühle Unger bei Gleisweiler; in: Heimatjahrbuch 1988 Landkreis Südliche Wein­straße, S. 154-159

- Weber: Mühle der besonderen Art, S. 76-82

 

 

- Wappenschmiede:

im Hainbachtal etwa 300 m oberhalb der Papiermühle Unger 46, unterhalb der „Walddusche“. An Stelle der Schmiede steht heute ein villenartiges Gebäude 47.

 

Im Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz vom 23.11.1842 annoncierte die Besitzerin Witwe Bonnet den Verkauf der Wappenschmiede 48: diese „besteht aus einem Wohnhause mit der Schmiede, Stallung, Schoppen, Hofgering, aus der Schleifmühle mit Hof, Baum- und Pflanzgarten, Wiese und Wasserbehälter, hat hinreichend Wasser auch zum Betriebe eines anderen Werkes“.

 

Der Betreiber der unterhalb gelegenen Papiermühle Unger, litt an Wassermangel. „Das Wasser des Hainbachs war zwar für die Pa­pierherstellung sehr geeignet, bot jedoch für Antrieb der einfa­chen Maschinen (Lochgeschirr und Holländer) wenig Energie. Unger kaufte deshalb auch die Wappenschmiede 49, die etwa 300 Meter talaufwärts stand, und einen Geländestreifen von 900 Meter längs des Hain­bachs. Das Bächlein hat auf dieser Strecke ein Gefälle von 35 Meter. Um dieses voll ausnützen zu können, wurden ca. 60 Meter unter­halb des Hammers, dann unmittelbar bei der Mühle und nochmals ca. 50 Meter unter­halb derselben je ein Wasserrad auf­gestellt und dabei Produktionsstätten für die Ganz- und Halbzeug-Herstellung [s. Abschnitt Erläute­rungen] errichtet. Die Schöpfbütten wurden in der entsprechend umgerüsteten Mühle aufgestellt“ 50.

 

 

 

 

 

Gleiszellen:

OT von Gleiszellen-Gleishorbach; VG Bad Bergzabern Lk Südliche Weinstraße; ursprünglich den Herren von Ochsenstein (später Graf­schaft Hanau-Lichtenberg) zustehend 51, dann war das Dorf war kurpfälzisch und gehörte zum Unteramt Landeck 52.

 

Mühlen:

es gab die Guhlmühle und die Sägmühle 53.

 

 

 

 

 

Godelhausen:

OT von *Theisbergstegen, VG Kusel, Lk Kusel

 

Am Glan, südlich von Altenglan, der ursprünglich östlich der Glan gelegene Deinsberge (oder Theisberg) wurde erstmals 982 ur­kundlich erwähnt. Am 10.7.1715 wurde der Ort mit mit dem Dorf Stegen vereinigt. Das südlich gelegene Dorf *Godelhausen gehört seit 1969 als Ortsteil zu Theisbergstegen. Der OT Theisbergstegen war kurpfälzisch, der OT Godelhausen war pfalz-zweibrückisch 54.

 

Mühlen:

- Godelhausener Mühle:

der Ort Godelhausen war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Lichtenberg.

 

Die Mühle zu Godelhausen hat eine weit zurück reichende Geschichte. Bereits in der Ersterwähnungsurkunde des Dorfes Godelhausen von 1364 wird auch die Godelhauser Mühle erwähnt. Neben den Mühlen zu Altenglan und Katzenbach wird dort genannt: „die Mule zu Godelsauwe“. Sie hatte an Abgaben an die Herrschaft zu entrichten 20 Mltr Korn und 20 Mltr Hafer 55.

 

Diese Mühle war später offenbar untergegangen, wie sich aus einer Prozeßakte von 1578 ergibt. Damals kam es zu einem Prozeß vor dem Reichskammergericht Speyer um Rechte im Remigiusland zwischen dem Fürsten von Pfalz-Veldenz und dem Herzog von Pfalz-Zweibrücken 56. In diesem Verfahren berichteten Zeugen: „Wahr, das zu Godelhausen [in den 1520er Jahren] khein Mahlmühl gewe­sen, sonder die Fleckenn unnd Dörffer daselbsten umbher, haben inn der Mühlenn zu Stegen, die ein gepannte Mühl, von Altter hero zu jeder Zeitt mahlen müßen; sollenn auch noch hinfürther anderstenn zu mahlenn bey Straff abgehalttenn und verpotten [sein], auch die neue Mühl, so zu Godelhausen gebauet, abgethan [abgerissen] … werden“. Zu diesem Abriß kam es nicht mehr 57.

 

Der Godelhauser Bürger Hans Kärcher hatte sie in den 1580er Jahren neu errichtet, wobei er den Herzögen einen Pachtzins von zwei Gulden und zwei Malter Korn zu zahlen hatte 58. Zink ging noch davon aus, daß Hans Kärcher aus Godelhausen in den 1580er Jahren diese Mühle ganz neu errichtet habe. Er konnte aber, wie inzwischen nachgewiesen ist, bereits auf eine weitaus ältere Mühle an dieser Stelle zurückgreifen. Er habe, schreibt Kärcher, 1580 die Erlaubnis erhalten, eine Walk- und Sägmühle „dieser mülen anzuhenken an dem new Welbaum, davon er järlich 3 Cappen [Kapaune]gibt“. Er habe es mit der Walkmühle versucht, allein „der hats zur Hälfft zerris­sen, daß er itzt gar ein new Geschleg machten müßt“. Kärcher fühlte sich gegenüber den anderen Müllern an Glan benachteiligt, da er nicht wie diese Fronfreiheit besaß. Als er um diese Erleichterung nachsuchte, wurde er abgewiesen mit der Bemerkung, daß zu seiner Mühle keine Banngäste gehörten und er als der vornehmste und reichste Mann des Oberamts Lichtenberg gelte, der außerdem ich eine zweite Mühle in Medard im amt Meisenheim gebaut habe 59.

 

1588 verläuft die Grenze der Godelhau­ser Gemarkung „vber der Godelhauser Mullen, die sonsten auch Hanß Karchers Muhl genannt wird“ 60.

 

Die Godelhauser Mühle stand immer im Schatten der Theisbergstegener Bann Mühle, weil die Bauern verpflichtet waren, zunächst die aufzusuchen und nur in Ausnahmefällen nach Godelhausen zu gehen. Dennoch konnte sich die Mühle überraschend lange halten. Im Jahre 1609 wohnte Debold Schloß mit seiner 9köpfigen Familie in der Godelhauser Mühle: er selbst, seine Ehefrau Agnes, die Söhne Jo­hannes und Nickel und die 5 Töchter Eva, Appel [= Appolonia], Barbel, Margaretha und Katharina 61.

 

Die Godelhauser Mühle hatte ursprünglich nur einen Gang, später kam noch eine zweiter dazu. In einem Verzeichnis von 1625 wird sie unter den Mühlen mit 2 Mahlgängen genannt. Im 30jährigen Krieg ging die Godelhauser Mühle unter. 1681 heißt es in einem Schreiben des pfalz-zweibrückischen Kellers Leyser in Lichtenberg, die „Mühl zu Godelhaußen“ habe ehedem „zur Kellerey zur Pfacht gebracht 3 Malter, 3 Faß Korn undt 3 Malter, 3 Faß Habern, ist aber, wie bekandt, lange Zeith hero verfallen und nicht in Gang geweßen“ 62. Nie­mand habe sich durch die Jahrzehnte hindurch um sie gekümmert, bis sich 1681 ein Bast (= Sebastian) Becker aus Fockenberg im Amt Lauterecken, ein Verwandter der Familie Kärcher, zum Wiederaufbau der Mühle bei der pfalz-zweibrückischen Verwaltung meldete. Er schreibt an den Fürsten: Es hatt meiner Haußfrauen Altvatter (= Großvater) selig Jonas Kärcher, vor langen Jahren eine Mühle zwischen Gottelhausen und Gimbspach auf Ewer fürstlichen Durchlaucht Jurisdiction liegend in Possession gehabt … . Ist aber von 40 Jahren hero durch das lange Kriegswesen ruinirt, verfallen und in keinem Gang gewesen. Wann nun ich willens bin, solche wiederumb aufzubauen und in ihren vorigen Stand zu bringen“. Becker erhielt „wegen vieler Bau- und Unncösten“ drei Freijahre und anschließend eine ermä­ßigte Pacht 63.

 

Am 5.8.1685 wird im luth KB Reichenbach als Pate genannt „Jacob Becker der Müller von Gödelhausen“ 64.

 

Im Jahr 1693 scheinen Daniel Botz aus Gimsbach und Johannes Schäffer als vermeintliche Erben des Müllers Kärcher dem Müller Sebas­tian Becker den Besitz an der Mühle streitig gemacht zu haben, zitierten ihn „vors Praesidial nach Saarlouis“ (die Pfalz gehörte damals für kurze Zeit zur französischen Saarprovinz) wo sie von ihm 130 Gulden Abstand forderten. Das aber, so schreibt Becker an die Herr­schaft, führte dazu, daß „ich in äußersten Ruin gesetzet und zu Liefferung des Pfachts itzt und fürterhin incapable gemacht würde 65. Es ist nicht überliefert, ob Becker dadurch veranlaßt wurde, die Mühle aufzugeben. Jedenfalls war er im Jahre 1702 in Limbach, von wo aus er Beschwerde wegen der Beschädigung seiner Mühle durch kurpfälzische Truppen erhob. Da die Mühle anscheinend leerstand, ris­sen die Soldaten den Steg über den Glan ab und machten sich daran, auch das Wehr niederzulegen 66.

 

Offensichtlich hat Becker die Mühle an Anton Heß aus Godelhausen verkauft, der seinerseits bereits 1705 seine Mühle für 920 Gulden an Hans Jakob Becker aus Neunkirchen am Potzberg verkaufte. Heß verwendete den erzielten Kaufpreis, um die ihm im Erbgang zugefalle­ne Limbacher Mühle zu übernehmen (und wohl die anderen Miterben auszuzahlen 67.

 

Johann Nickel *Becker behielt die Godelhauser Mühle nicht lange, sondern verkaufte diese bereits 1706 an Hans Nickel *Theobaldt 68 aus der „Albermühle“ (s. Niederalben) 69. Dieser erhielt am 22.3.1706 einen Erbbestandsbrief über die Godelhauser Mühle durch die pfalz-zweibrückische Regierung 70.

 

Auf Hans Nickel Theobald folgte der Sohn Abraham I. Theobaldt. Dieser suchte 1725 um die Genehmigung zur Errichtung eines Schäl­gangs nach, weil er sich auf das „Weißmahlen“ verlegen wollte, dieweil ihm der kurpfälzische Müller zu Theisbergstegen die Nahrung wegnehme [Anm.: die Godelhauser Mühle lag nahe der Grenze zwischen Pfalz-Zweibrücken und Kurpfalz] und er meist nur Fremde zu versorgen brauche. Der beantragte Schälgang wurde von der pfalz-zweibrückischen Regierung genehmigt. Wegen der „Grenz“-Probleme erhielt der Müller Abraham I. Theobaldt 1735 sogar Fronfreiheit 71.

 

Die Mühle in Godelhausen ist im Mühlenbericht des Oberamts Lichtenberg von 1746 aufgenommen und wie folgt beschrieben: „Die Go­delhauser Mahlmühle liegt ebenfalls am Glan zwischen den kurpfälzischen Mühlen zu Matzenbach und Theisbergstegen, nicht weit vom Dorfe Godelhausen. 3 unterschlächtige Wasserräder, daneben ein Aal­fang, Fischgerechtigkeit im Mühlteich. Wehr 200 Schritt oberhalb der Mühle. Erbbeständer ist Abraham *Theobaldt. Laut Erbbe­standsbrief vom 31. Januar 1739 entrichtet er als Pacht 2 fl (den fl zu 15 bz), 3 Ma. 3 Faß Korn und 4 Ma. Hafer und hat gemäß eines Rescripts vom 30.7.1735 das Recht, die Erbpacht ent­weder in bar oder in Naturalien zu bezahlen. In die Mühle gebannt sind Godel­hausen, Eisenbach und Etschbach mit zusammen 29 Familien. 1706 verkaufte der Vorbesitzer Johann Nickel *Becker an Nickel *Theobaldt, den Vater des derzeitigen Inhabers“ 72. 1748 wird dem Müller Abraham I. Theobaldt ein neuer Erbbestandsbrief ausgestellt, in dem auch die über dem Glan auf kurpfälzischer Seite liegenden Ländereien aufge­führt sind 73.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg von 1756 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Mühle beschrieben wie folgt: „2 Mahlgäng, 1 Mahl und Scheelgang, (gibt an Pfacht jährl:) 2 fl an Geldt, 3 Malter 3 Faß Korn, 4 Mal­ter Habern; die dabey liegende Orte seynd Godelhausen, Eisenbach, Etschberg, 29 Famillien seyend aber nicht dahin gebannet, ge­trauet sich aber 50 Mahlgäst ... zu können“ 74.

 

1778 übernahm der Sohn Abraham II Theobald, ∞ mit Anna Katharina Kirche, die „Goddelhauser Mahl Mühle“ als Erbe nach seinem Va­ter um rund 1050 Gulden. Ihm wird 1781 noch einmal seine Aalfanggerechtigkeit bestätigt: „daß ersagter Goddelhauser Müller, gestal­ten derselbe schon seit 40 und mehrern Jahren im ruhigem Besitz seines bey dessen Mühle am Glahn habenden Aalkobens sich befindet und in deßen Besitz fernerhin ruhig belassen werden soll“ 75.

 

1782 vertauschte Abraham II Theobald seine Godelhauser Mühle gegen die Friedelhauser Mühle von Daniel Köhler, wobei Köhler die hohe Summe von 1150 Gulden aufgab 76. Der Tausch wurde durch die pfalz-zweibrückische Regierung genehmigt und der Müllermeis­ter Daniel Köhler, verheiratet mit Anna Barbara Groß, erhielt am 28.11.1782 einen Erbbestandsbrief. Köhler erweiterte 1787 die Mühle um eine Ölmühle, was bei den Ölmüllern der Umgebung einen Sturm der Entrüstung hervorrief. Sie führten allerlei Gründe an, um die Herrschaft zur Ablehnung des Köhler'schen Gesuchs zu bestimmen. Diese machten allerdings wenig Eindruck, denn die pfalz-zweibrücki­sche Regierung stellte Köhler am 11.6.1787 einen Erbbestandsbrief über die Ölmühle aus gegen einen jährlichen Erbbe­standszins von 6 Gulden 77.

 

Im 19. Jh. war ein Karl Scheuermann der Müller auf der Godelhauser Mühle; er führte führte zusammen mit dem Rutsweiler Müller Ja­kob *Drees einen jahrelangen Streit gegen den Besitzer der Theisbergstegener Mühle, dem sie vorwarfen, durch Veränderung der Stau­wehrhöhe den Wasserabfluß zu ihrem Nachteil verändert zu haben 78. Es handelt sich wohl um den Müller Carl *Scheuermann. Am 3.5.1850 wurde im Intelligenzblatt des Rheinkreises ein Diebstahl zum Nachteil des Müllers Carl Scheuermann bekanntgegeben: „In der Nacht vom 16./17. April letzthin wurde auf der zur Gemeinde Goddelhausen gehörigen Mühle ein Diebstahl zum Nachtheile des Müllers Carl Scheuermann durch bis jetzt unbekannte Thäter 50 bis 60 große Käse und 26 Handkäse aus einem Keller mittelst Ge­brauch eines falschen Schlüssel entwendet. Wer über diesen Diebstahl ...“ 79. Am 27./28.9.1870 wurde Philippine Scheuermann, die Tochter des Müllers auf der Godelhauser Mühle, Karl Scheuermann, vor dem Schwurgericht für die Pfalz in Zweibrücken wegen Kindsmordes ange­klagt, wegen milderer Umstände nur zu Haftstrafe von 5 Jahren Zuchthaus verurteilt 80.

 

Erst im Jahre 1903 wurde die Mühle von der Stadt Kusel erworben und zu einem Wasserwerk ausgebaut. Heute beherbergt sie ein Restaurant mit dem Namen das „Alte Wasserwerk“ 81.

 

Karte:

- LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 26

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2199, Karte von 1845

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 908 3: „Mahl- und Ölmühle zu Godelhausen, o. D.“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 908 5: Aalfang an der Godelhauser Mühle, o. D.“

- Theiß, Volker: Von der alten Mühle über das Wasserwerk zum gastlichen Haus; in: 650 Jahre Godelhausen : [1364 - 2014] / [Hrsg.: Ortsgemeinde Theisbergstegen. Red.: Dieter Zenglein ... ]. - Theisbergstegen, 2014. - S. 68-75

- Zink, Albert: Zur Geschichte der Godelhauser Mühle; in. Die Abendstunde (Kuseler Ztg). 2. 1936. 55-56. - NSZ-Rheinfront. Hom­burg u. Kaiserslautern, v. 8. 10. 1937

- Zink, Albert: Zur Geschichte der Godelhauser Mühle; in: Die Abendstunde, Beilage zur Kuseler Zeitung 1936, S. 55-56

- Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen (Theisbergstegen 2014), S. 62-67

 

 

- Pletsch- und Notmühle Godelhausen:

Zur Godelhauser Mühle gehört eine 1680 erbaute Pletsch- oder Notmühle, unten am Dorf im Großen Brühl stehend. Angetrieben wird diese durch ein in der Leidstaler Hub entspringendes und aus dem Elmogbächlein abgeleitetes Wasser über ein oberschlächtiges Was­serrad. Neu­erdings wurde ein „Schleifstein“ für eine Wappenschmiede im Trillis angehängt.“ Der Müller Ohlinger beschwert sich zugleich 82 darüber, daß der obenliegende Matzenbacher Müller sein Wehr stark erhöht hat, worunter die Wasserkraft und die Antriebskapazität der Rehweiler Mühle leidet.

 

 

 

 

 

Godramstein:

heute OT von Landau; ursprünglich westlich von Landau gelegen; war zunächst Reichsland, zeitweise an die Grafen von Leiningen ver­pfändet, an deren Stelle ab dem 14. Jh. der Pfalzgraf bei Rhein bzw. ab 1410 die Kurpfalz trat. 83 Das Dorf gehörte zum Oberamt Ger­mersheim.

 

Reformierte Pfarrei seit 1549; wurde 1646 mit Siebeldingen und Birkweiler dem Pfarrer von Frankweiler übertragen; 1656 wieder selb­ständig. 1685-88 Pfarrei zusammen mit Siebeldingen, seit 1749 mit Gleisweiler. KB ref. 1637; KB luth. 1718 84. Das Dorf hatte 1718/1719 eine Bevölkerung von 30 katholische Familien und 70 nichtkatholischen Familien auf 85.

 

 

Mühlen:

 

Urkunden/Literatur:

- Kiefer, Fritz: Geschichte der Godramsteiner Mühlen. Wechselvolles Geschick des Hornbacher Klosterbesitzes im Queichtal; in: Rheinpfalz, Landau. 16, Nr. 184 v. 10.8. u. Nr. 185 v. 11.8. 1960

- Zentralarchiv d. ev. Kirche d. Pfalz, Speyer, Best. 076 Nr. 752: Mühlen zu Godramstein, 1568-1591

 

 

- Bruchahlmühle, Brückahlmühle, Brückelmühl:

die Gemarkung „in der Brückelmühl“ wird im Rahmen der französischen Nationalgüterveräußerung beim Verkauf einer Wiese ge­nannt 86. Die Bruchahlmühle wird im Eilboten Landau am 27.7.1833 erwähnt bei einer Grundstücksbeschreibung: „eine Wiese ... in der Bruch­ahlmühle, im Godramsteiner Banne gelegen ...“ 87.

 

Im Eilboten Landau vom 14.6.1856 wird eine Gras-Versteigerung von Wiesengras, aus Wiesen gelegen bei der „Brück-Ahlmühle, im Ban­ne von Godramstein“ annonciert 88.

 

 

- pfalz-zweibrückische Mahlmühle, ehemalige Hornbacher Klostermühle:

die Mühle gehörte zur pfalz-zweibrückischen Kellerei Godramstein.

 

Am 23.2.1289 beurkundet der kaiserliche Vogt im Speyergau Heinrich Bannacker, daß als er im Auftrag des Kaisers Rudolf [Anm.: von Habsburg] zu Godramstein eine Mühle bauen wollte, sich Abt und Konvent des Klosters Hornbach dagegen wehrten, und daß die zur Entscheidung darüber berufenen Schöffen zu Godramstein dem Kloster Hornbach allein das Recht, zu Godramstein eine Mühle zu bau­en, zuerkannten, da der Bann daselbst Hornbach zustehe 89.

 

Am 15.11.1429 verleiht das Kloster Hornbach seine Ölmühle zu Godramstein, neben der Mahlmühle gelegen den Eheleuten Heydolf, Oleier (Anm.: = Ölmüller) zu Landau und Else mit der Auflage, daß aus der Ölmühle keine Mahlmühle gemacht werden dürfe 90.

 

Am 15.1.1518 kommt es durch Vermittlung des kurpfälzischen Fauts zu Germersheim, Jakob von Fleckenstein 91, zu einer Einigung zwi­schen dem Kloster Hornbach und dem Dorf Godramstein einerseits und dem Müller Johannes von der Klostermühle zu Godram­stein an­dererseits dahingehend, daß der Klostermüller Johannes verpflichtet ist, alle Montag und Freitag im Dorfe die Frucht zu ho­len, sofort zu mahlen, „wirtschafts- und kaufmannsgut zu machen“, und die Gemeinde nicht weiter, als das Herkommen sei, mit „Eseln zu über­schlagen“ 92.

 

1530 ist Hans *Spiltzer der Müller und Gemeinsmann in Godramstein. Er übernimmt am 3.2.1530, zusammen mit drei anderen Ge­meinsleuten von Godramstein, vom Kloster Hornbach umfangreiches Ackerland in Godramstein gegen eine jährliche Erbgülte von vier Simmern halb Hafer und halb Korn 93.

 

Im Weistum von Godramstein 94 heißt es u.a. sinngemäß: Das Kloster Hornbach hatte in Godramstein eine Mahlmühle mit 3 Gän­gen, an der Queich liegend, woraus der Müller jährlich dem Kloster 1/8 Frucht als Pacht zu geben schuldig war 95.

 

Im sog. „Landauer Abschied“ zwischen Kurpfalz und Pfalz-Zweibrücken vom 1.9.1612 wurden die zwischen beiden Herrschaften bestehenden Streitigkeiten beigelegt, darunter auf Beschwerde von Pfalz-Zweibrücken die Godramsteiner Öl- und Mahlmühle“ 96.

 

Paulus Müller von Wiesbach ist zu Godramstein in der Mühle verheiratet (1651, 1656, 1658, 1659). 1656 an anderer Stelle noch ein ge­strichener Eintrag: Müller Paulusen Sohn von Wiesbach, zu Godramstein, namens Hanß Paulus, so mannbar und ledig ist (1656 gestri­chen). Er kehrte wohl nach Wiesbach zurück 97. 1730 ist der Müllermeister in Godramstein. Johann Georg Müller († 27.8.1731) refor­mierter Kirchenältester in Godramstein 98.

 

Am 30.9.1756 berichtet der Keller in Godramstein, Friedrich Christian Moser 99 an die pfalz-zweibrückische Regierung über die Mühle in Godramstein. Dort heißt es: „... und den Müller gesprochen, wohl er mich dahin versehen, daß er sothane Mühle seit 10 biß 11 Jahren in Erbbestand besäße, und darüber zwey Bestände erhalten, weilen in dem ersteren die Öhlmühle nicht begriffen gewe­sen. Besagte Mühle [sei] .... keine Bann Mühle sondern Vor allerley Mahlgäste deftiniret. Bestehet in zweyen Rädern, und das dritte Rad ist in der nehmlichen Mühl reine Zum Öhlschlagen angehenkt. Der Müller zahlt jährlich anpacht Zur hiesigen Kellerey an Geldt 10 fl undt 10 Mltr Korn, an Churpfaltz aber jährlich zur Beed 30 fl, wobey er Vorgibt, daß er Vom Vormahligen Directore Herren Regie­rungs Rath Sturtzen 100 Ihme die Versicherung erhalten, daß die Mühle schatzungs frey wäre, hätte aber dem ohngeachtet biß hiere an Churpfaltz Monatlich 2½ fl abgeben müßen und würde Zu einer gleichmäßigen Abgabe noch beständig angehalten.“ 101

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben: „Die daselbstige Pfaltz-Zwei­brückische auf der Queichbach liegende Erbbestandsmühl besitzt dermahlen der Erb­beständer Dominic *Winderoll, solche hat 3 Waßer Räder, durch welche 2 Mahl und ein Schehlgang, sodann die Ohlig Mühl wechsel weis getrieben werden, gibt ahn Churpfaltz nichts, wohl aber der Pfaltz-Zweybrückischen Kellerey zu Godramstein alljährlich 10 Malter Korn und 13 fl 45x Pfacht.“ 102

 

Zu Beginn des 19. Jh. hat der aus Muß stammende Matthäus Kinck sowohl die Ölmühle als auch die danebenliegende Mahlmühle erwor­ben und an Stelle der Mahlmühle die Kinck'sche Mühle errichtet 103.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1091/2: „Acta betr: die dortige Mahlmühle, 1553-1791“

 

 

- Kincki'sche Mühle, Kinck'sche Mühle:

heute Dorfgemeinschaftshaus Godramsteiner Hauptstraße 105.

 

Die Mühle wurde zu Beginn des 19. Jh. an Stelle der Godramsteiner Mahlmühle und der Ölmühle errichtet.

 

Zu Beginn des 19. Jh. hat der aus Mußbach stammende Matthäus Kinck (geb. 1774 - † 1845 sowohl die Ölmühle als auch die daneben­liegende Mahlmühle, wohl von einem NN. Martin, erworben und an an Stelle der Ölmühle die Kinck'sche Mühle errichtet 104. Sein Sohn Heinrich Kinck (geb. 1801 Mußbach - † 1833; ∞ 1831 mit NN.) hinterließ bei seinem frühen Tod 1833 den zweijährigen Sohn Heinrich Matheus Kinck (geb. 1832). Am 20.8.1838 ließ Mathäus Kinck als Großvater und Vormund des minderjährigen Hein­rich Kinck den Besitz im Grundsteuerkataster (Seite 53) eintragen: Plan Nr. 407, Wohnhaus, Mahlmühle zu 3 Gängen, dann über dem Bach die Öl­mühle mit der Hanfreibe. Über den Erwerbsgrund ist vermerkt: Im Jahre 1833 als einziger Erbe von Vater Heinrich Kinck ererbt 105.

 

Im „Landauer Eilboten“ wird die Verpachtung der „Godramsteiner Mühle sammt Wiesen und Ackerland. Am Dienstag, den 28. Juli 1835 werden von der dem minderjährigen Heinrich Kinck angehörigen, zu Godramstein gelegenen Mühle, folgende Theile auf 6 oder 8 Jahre vermiethet, nämlich: Eine Mahlmühle mit 3 Mahlgängen und einem Schälgang, nebst 3 Wohnzimmern, halbem Speicher, hal­ber Scheuer, Stallung, Gemeinschaft am Hof, Baum- und Pflanzgarten, sammt 6 Morgen bei dieser Mühle gelegenen Wiesen ...“ 106.

 

Im Eilboten Landau vom 20.6.1840 wird die Mühle durch den Notär Keller öffentlich verpachtet. In der Annonce heißt es: „ ... in der Kinck' schen Mühle zu Godramstein, wird die fragliche Mühle mit 3 Mahl- und 1 Schälgange, Oelmühle, Hanfreibe, Wohngebäude, Scheuer, Stallung, 2 Pflanzgärten und 6 Morgen Wiese, auf mehrere Jahre öffentlich verpachtet“ 107.

 

Nach dem Tod des Großvaters und Vormund Mathäus Kinck († 1845) wurde Georg Adam Schwaab aus Dammheim zum Vormund des Minderjährigen Heinrich Kinck berufen. Er erhielt für sein Mündel am 28.7.1846 die Erlaubnis unterhalb der Mahlmühle ein Schneidmüh­le zu errichten 108.

 

Im Landauer Eilboten 1846 befindet sich folgende Annonce: „Bei A. Lieberich zu Godramstein, auf der Kincki'schen Mühle ist die neuer­baute Schneidmühle, worauf Hölzer von jeder beliebigen Länge bis zu 26 Fuß geschnitten werden können, fortwährend im Gange. Auch werden verschiedene Sorten Hölzer ... verkauft“ 109.

 

Am 25.7.1846 wird die Vergebung von Arbeiten an einer Ablaßschleuse an der „Kinck'schen Mühle“ in Godramstein annonciert, nämlich die Zimmermanns- wie auch Steinhauerarbeiten für eine steinerne Schleuse110.

 

In einer Annonce im Landauer Eilboten vom 15.5.1850 111, aufgegeben von dem Vormund Schwaab aus Dammheim, heißt es: „Da der Pächter Lieberich der Godramsteiner Mühle eine Mühle für Eigenthum gekauft, so kann dieselbe wieder auf 3 Jahre in Pacht ge­geben werden. Sie besteht in 3 Mahlgängen, 1 Schälgang, 1 Hanfreibe, 1 Oelmühle, 1 Schneidmühle, 3 Obstgärten und ohngefähr 8 Morgen Wiese.“ Es dürfte sich bei dem „Pächter Lieberich“ um den Johann Adam *Lieberich handeln, der 1859 die Rollwagen-/Ka­bigmühle in Annweiler ersteigert hat, und der 1859 ein Wohnhaus in Godramstein versteigern ließ. Im Landauer Eilboten vom 25.6.1859 findet sich folgende Versteigerungsannonce: „Am Donnerstag, den 7. Juni ...zu Godramstein im Eichhorn, lassen Herr Jo­hann Adam Lieberich, Mül­ler auf der zur Gemeinde Annweiler gehörigen Kabigmühle, und dessen Kinder erster Ehe ... versteigern: ein Wohnhaus ... zu Godram­stein 112. Die Versteigerung war erfolglos und wurde am 27.10.1859 wiederholt 113.

 

Am 21.4.1853 ließ der Müller in Godramstein, Johannes *Jäger, eine Mobilienversteigerung durchführen 114.

 

Von 1854 liegt folgende Beschreibung des Betriebes vor: Es bestehen vier Mühlgerinne, drei treiben drei Mahlgänge und einen Schäl­gang. Die drei Gerinne sind in der Hinterflut vereint. Dort wird ein viertes Rad getrieben zum Betrieb einer einfachen Sägmüh­le. Das vierte Gerinne treibt ein Rad, welches mit der aus zwei Stempeln und einer Presse bestehenden Ölmühle sowie mit der Han­freibe in Ver­bindung steht. Am 15.7.1854 wird die Vergrößerung der bestehenden Anlage genehmigt 115.

 

1869 wurde der erste Dampfkessel in der Mühle in Betrieb genommen. Die Mühle war also modern und leistungsfähig eingerichtet, als im Zuge des Krieges 1870/71 große Heereslieferungen beauftragt wurden. Heinrich Matheus Kinck war ein tüchtiger Müller, Landwirt und Kaufmann. Er konnte seinen Betrieb zu einem bedeutenden Unternehmen ausbauen. Er war mit der Müllerstochter Maria Magdale­na geb. Aufschnaiter aus Otterberg verheiratet, mit der er vier Töchter hatte. Keine von diesen heiratete einen Müller. Kinck wandelte sein Unternehmen zum 1.1.1898 in eine Aktiengesellschaft um 116.

 

1935 wurde ein großes Getreidesilo errichtet und ein eigenes Bürogebäude gebaut. Durch Verbesserung der maschinellen Ausstattung wurde eine Tagesleistung von 80 Tonnen erreicht, womit die Mühle zur größten Binnenmühle der Pfalz wurde. Nach dem Zusammen­bruch zum Ende des 2. Weltkriegs drohte der Mühle das Ende. Die Einrichtung sollte demontiert und nach Frankreich abtrans­portiert wer­den. Die Durchführung des bereits erteilten Montagebefehls konnte verhindert werden. In der Mühlenkrise Ende der 1950er Jahre be­stand eine erhebliche Überkapazität, der durch subventionierte Betriebsstillegungen begegnet werden sollte. Diese er­heblichen Zu­wendungen veranlaßten die Aktionäre den Betrieb zum 31.1.1960 stillzulegen. Bei der Liquidation konnten die Aktio­näre, zu denen zu­letzt auch die Gemeinde Godramstein zählte, erhebliche Abfindungen kassieren 117.

 

Das Wohnhaus der Mühle, erbaut um 1780, wurde um 1960 abgerissen 118. Heute befindet sich in der Kinck'schen Mühle das Godram­steiner Dorfgemeinschaftshaus.

 

Photo:

- Arnold: Denkwürdiges aus Godramstein, S. 10 „Die Kinck'sche Mühle in ihrer Blütezeit um 1900“

- Arnold: Denkwürdiges aus Godramstein, S. 11 „Kinck'sche Mühle Wohnhaus des Müllers, daneben das Mühlenanwesen um 1936

- Arnold: Denkwürdiges aus Godramstein, S. 13 „Die Schließe an der Abzweigung des 'Teichs' von der Queich, Zustand 1990 und Zustand nach der Reparatur 2004“

- Arnold: Denkwürdiges aus Godramstein, S. 15 „Reste des Wasserhauses der Kinck'schen Mühle, Zustand 1993“

 

 

- Ölmühle Godramstein:

die Ölmühle war neben der Mahlmühle gelegen 119.

 

Am 15.11.1429 verleiht das Kloster Hornbach seine Ölmühle zu Godramstein, neben der Mahlmühle gelegen den Eheleuten Heydolf, Oleier (Anm.: = Ölmüller) zu Landau und Else mit der Auflage, daß aus der Ölmühle keine Mahlmühle gemacht werden dürfe 120. 1529 ist es dem Beständer der Ölmühle mit Unterstützung der Kurpfalz, trotz des Einspruchs des Hornbacher Abtes gelungen, i n der Ölmühle 2 Mahlgänge einzubauen 121. Am 11.5.1553 übermittelt der Sekretär des Klosters Hornbach, Sebastian Raminger, dem No­tar des Land­auer Gerichts, Paul Burg­meister, eine Protestation im Auftrag von Sebastian, Abt zu Longenfelden und Administrator zu Hornbach dage­gen, daß der Oley­müller Michel zu Godramstein die von ihm bestandene Kloster-Ölmühle eigenmächtig in eine Mahl­mühle umwandele und fordert das Gericht auf, diesen Bau zu hindern, was dieser auch tat 122.

 

Im Weistum von Godramstein 123 heißt es u.a. sinngemäß: Außerdem hat ein Untertan zu Godramstein, Melcher Müller genannt, eine Mahlmühle mit einem Gang, die zuvor eine Ölmühle gewesen ist, in Händen. Es ist diesem seinerzeit bewilligt worden, eine Mahl­mühle daraus zu machen: davon muß er jährlich dem Schulmeister zu Godramstein 1/8 und den Armen im Spital zu Germersheim 2/8 Korn rei­chen. Desgleichen hat das Kloster Hornbach auf dieser Mühle und einer hinten daran gelegenen Wiese 2 Pfund Pfennige zu erheben. 124

 

Im Vertrag zwischen Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz und Herzog Johann von Zweibrücken, ratifiziert am 1.9.1612/3.12.1616, dem sog Landauer Abschied, wurde u.a. auch eine Streitigkeit betreffend die Godramsteiner Öl- und Mahlmühle beigelegt 125. Die Ölmühle ist wahrscheinlich im 30jährigen Krieg zerstört worden, wurde aber nach dem Krieg als Loh- und Ölmühle wieder aufge­baut 126.

 

Im Lagerbuch von 1721 ist Georg Müller als Eigentümer der Ölmühle, der späteren Kinck'schen Mühle genannt 127. 1767 wird die Öhlmühle zu Godramstein der CGA Heidelberg urkundlich erwähnt 128. Zu Beginn des 19. Jh. hat der aus Muß stammende Matthäus Kinck sowohl die Ölmühle als auch die danebenliegende Mahlmühle erworben und an Stelle der Mahlmühle die Kinck'sche Mühle errich­tet 129. Die Ölmühle blieb dagegen bestehen und ist im Grundsteuerkataster zusammen mit der Kinck'schen Mühle eingetragen.

 

Am 20.8.1838 ließ Mathäus Kinck als Großvater und Vormund des minderjährigen Heinrich Kinck den Besitz im Grundsteuerkata­ster (Seite 53) eintragen: Plan Nr. 407, Wohnhaus, Mahlmühle zu 3 Gängen, dann über dem Bach die Ölmühle mit der Hanfreibe. Über den Erwerbsgrund ist vermerkt: Im Jahre 1833 als einziger Erbe von Vater Heinrich Kinck ererbt 130.

 

Von 1854 liegt folgende Beschreibung des Betriebes vor: Es bestehen vier Mühlgerinne, drei treiben drei Mahlgänge und einen Schäl­gang. Die drei Gerinne sind in der Hinterflut vereint. Dort wird ein viertes Rad getrieben zum Betrieb einer einfachen Sägmüh­le. Das vierte Gerinne treibt ein Rad, welches mit der aus zwei Stempeln und einer Presse bestehenden Ölmühle sowie mit der Han­freibe in Ver­bindung steht. Am 15.7.1854 wird die Vergrößerung der bestehenden Anlage genehmigt 131.

 

 

- Sägmühle:

s. Kinck'sche Mühle

 

 

 

 

 

Göcklingen:

VG Landau-Land, Lk Südliche Weinstraße; war kurpfälzisch, und gehörte zur Kellerey Landeck, Oberamt Germersheim 132.

 

Im 17. Jh. eigene reformierte Pfarrei (seit 1565) eingegangen. 1697 Übergabe der reformierten Kirche an die Katholiken (Rijswijker Klausel). Reformierte teils durch Ingenheim und Ilbesheim betreut. 1700-1729 durch Impflingen, dann durch Heuchelheim. KB ref. 1700 133.

 

 

Mühlen:

am 25.4.1443 verkauften die Vettern Hans und Swicker von Sickingen, beide Ritter, ihre Mühle zu Göcklingen an den Abt und den Kon­vent des Klosters Klingenmünster für 112 Pfund Heller 134.

 

ab 1753 wird der Müller Peter *Haffner im Kirchenbuch erwähnt +++klären, welche Mühle+++ 135

 

1756 wird Georg Heinrich *Förster als „Müller und Calvinista“ im katholischen Kirchenbuch erwähnt+++unklar, welche Mühle+++ 136.

 

1786 werden „außerhalb des Orts zwo Mahlmühlen“ urkundlich erwähnt 137.

 

vor 1822 der Müllermeister in Göcklingen Jakob Keller 138.+++klären, welche Mühle+++

 

1858 wird in einer Annonce im Eilboten Landau genannt der „Müller zu Göcklingen“, Louis Hafner 139.+++klären, welche Mühle+++

 

1862 verstarb in Göcklingen der Müller *Keller (∞ mit Eva Maria Eisenmayer, der Tochter des Kaufmanns Philipp Heinrich Eisen­mayer aus Haßloch) 140.

 

 

- Dorfmühle:

am 16.4.1501 komt es zu einem Vergleich zwischen Einwohnern von Klingenmünster sowie Nese Cleynschwes, Müllerswitwe auf der oberen Mühle in Göcklingen mit dem Custos des Michaelstiftes zu Klingenmünster wegen einer Wiese an der Geisersbach 141.

 

Müller auf der Mühle war bis 1732 der Johannes *Schaus; Schauß wird im Gefällebuch des Pfarramtes Göcklingen von 1723 (S. 135( genannt, der seine „Mahlmühl unten im dem Dorfe“ verpfändet hat 142. ∞ mit Margaretha NN.; aus der Ehe stammt der Sohn Johann Georg Schaus; der Müller Johannes Schaus stirbt am 5.6.1732 in Göcklingen „als Müller und Bürger in pago (= im Dorf, d.h. Als „Dorfmül­ler“). Seine Witwe Margaretha heiratet am 27.1.1733 in Göcklingen den Johann Georg Sendelbeck. Dieser wird als „Bürger und Mül­ler in pago (= im Dorf, d.h. er war ebenfalls Dorfmüller). Er heiratete als „juvenis“ (ledig) und molitor (Müller). Weiter wird er ge­nannt „bilhagensis“ (Mann aus Bilhagen in der Oberpfalz). Der Dorfmüller Johann Georg Sendelbeck und seine Ehefrau Margarethe, verwitwete Schaus hat­ten 2 Kinder, nämlich am 6.6.1733 eine Totgeburt (Vater: Dorfmüller) und am 26.6.1736 den Sohn Andreas Sendelbeck 143.

 

Der Sohn des Müllers Johannes Schaus und der Margarethe NN., Johann Georg Schaus, heiratet am 24.6.1744 in Göcklingen die aus Silz stammende Anna Barbara Götz. Aus der Ehe stammen die Kinder: 18.1.1747Johannes Schaus, 6.8.1748 Maria Elisabeth Schaus, 20.12.1752 Anna Katharina Schaus, 18.1.1755 Johann Ulrich Schaus, 13.7.1756 Valentin Schaus.

 

Ab 1765 trat der Müller Georg Schaus noch viermal als Taufpate in Göcklingen in Erscheinung letztmals 1768 als „Müller in Göck­lingen, das vierte Mal 1770 „als Müller in Maykammer). Demnach ist die Familie weggezogen nach Maikammer, der Name erscheint nicht mehr in den Taufbüchern in Göcklingen 144.

 

Im Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 ist die Müh­le nur kurz erwähnt: „Die Mühle entrichtet an die Kellerey Landeck 6 Malter Korn“; im übrigen wird auf den dem Mühlenproto­koll als An­lage Nr. 13 beigefügten Bericht der Kellerei Landeck verwiesen 145.

 

Literatur:

- Kleiner, Paul: Mühlen am Kaiserbach: Mühlengeklapper; in: "Die Rheinpfalz" / Pfälzer Tageblatt Nr. 164 vom 18.7., Beil. Marktplatz regio­nal (Dorfmühle Göcklingen)

 

 

- Erlenmühle:

sie entrichtet an die Kellerey Landeck ebenfalls 6 Malter Korn 146.

 

 

- Obermühle, Siegristmühle:

+++prüfen: ob identisch mit Obermühle bei Heuchelheim+++

 

Die Obermühle ist im Gefällrenovationsbuch von Göcklingen erwähnt; danach ist Bernhard *Holzinger der „Obermüller“; dieser war zu­nächst evangelisch; ∞ I mit NN; 1739 konvertiert er mit 2 Kindern zum katholische Glauben und ist im katholischen Kirchenbuch er­wähnt; ∞ II mit Katharina Hellmännin; aus der 2. Ehe stammen 4 Kinder. Der älteste Sohn aus 1. Ehe, Johann Adam Holzinger war spä­ter Bäcker in Göcklingen 147.

 

Die „Obermühl“ ist als Flurbezeichnung zu Göcklingen 1746 urkundlich erwähnt 148.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. Karte d. Gemarkungen Göcklingen und Heuchelheim bei Landau mit Ortslage Obermühle bei Heuchelheim, 1830, 1844, 1859-1869, 1907, 1939-1940

- LA Speyer Best.

- LA Speyer Best. W1 Nr. 7477: Forstrevier Silz: darin Göcklingen mit Obermühle, 1846

 

Literatur/Urkunden:

- Ballweber, Dieter: Lehrer, Bürgermeister und Handwerker in Göcklingen; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde Bd XVII Son­derdruck

- Kleiner, Paul: Die Obermühle oder Siegristmühle. - In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch. - 34 (2012), S. 22-23

- Kleiner, Paul: Mühlen am Kaiserbach: Mühlengeklapper; in: "Die Rheinpfalz" / Pfälzer Tageblatt Nr. 212 vom 12.9.2007, Beil. Marktplatz regional (Siegrist-Mühle bei Göcklingen)

 

 

 

 

 

Göllheim:

VG Göllheim, Lk Donnersbergkreis; gehörte zum nassau-weilburgischen Amt Kirchheim(bolanden).

 

Mühlen:

Die Mühle bei Göllheim wird bereits 1381 urkundlich erwähnt. Am 15.8.1381 gibt Graf Eberhard von Zweibrücken dem Ritter Heinrich Wolf von Spahnheim das ledige slet Burglehen, das zur Burg Stauf gehört hatte und vorher an den Edelknecht Johann von Ymesheim verliehen war, „zu sleter Mannschaft“. Das im Dorf und Gericht zu Gyllenheim (Göllheim) gelegene Lehen besteht u.a. aus einem halben Viernzel Kohn von Heinrich Snyder von einem Morgen Acker bei der Mühle 149.

 

im Weistum von Göllheim aus dem Jahr 1537 wurde der Betrieb der herrschaftlichen Mahlmühle genau geregelt. Diese Mühlenord­nung befindet sich in identischer Fassung auch im Weistum von 1683. Dort ist geregelt, daß der Müller als Mahllohn von einem Mal­ter (111,430 Liter) Korn nicht mehr als ein Vierling (6,964 Liter), also ein Sechzehntel einbehalten darf 150.

 

 

 

Goersdorf (Görsdorf) / Elsaß:

südlich von Lembach; ein altes Dorf, schon 695 erwähnt. Die Abtei Weißenburg hatte sehr bedeutenden Besitz in Görsdorf. Der Ort war später bischöflich-straßburgisches Lehen der Herren von Lichtenberg, kam 1480 an Bitsch-Zweibrücken, 1570 an Hanau-Lichtenberg und 1736 an Hessen-Darmstadt 151.

 

Mühlen:

- Altmühle:

 

 

- Karlsmühle:

 

 

 

 

 

Gössesheim:

Wüstung, westlich von Kindenheim, am Kinderbach gelegen. 1485 existierte eine politische Gemeinde Gössesheim nicht mehr und Kin­denheim hatte diese Funktion voll übernommen. Gössesheim war nur noch als Gemarkung und Reste der Kirche und des Fried­hofs vor­handen. Im Kindenheimer Weistum und Gerichtsbuch 152 ist das Gössesheimer Kirchenweistum erhalten 153. Der Kinderb­ach entsprang im Bereich der Gemarkung des heute verschwundenen Dorfes *Gössesh­eim und war dort zu einem Woog aufge­staut [Anm. d. Verf.: der Kinderbach ist in der Steuerliste von 1574 "bey dem Woggar­ten unter dem Straßen­rech" genannt, ferner in einer kurpfälzischen Güter­aufstellung von 1772 154]. Der Bach floß durch Kindenheim dann östlich durch die Kindenheimer Gemar­kung "Au" (!), durch den heute verschwundenen Bockenheimer Weiher und mündete früher in den Eisbach, nicht wie heute in die Pfrimm 155.

 

Mühlen:

im Weistum und Gerichtsbuch von Kindenheim (beinhaltend das Gericht der Dörfer Kindenheim und Gössesheim), ist u.a. der Mül­ler er­wähnt 156 ++klären: ob in Kindenheim oder Gössesheim+++

 

Literatur/Urkunden zu Mühlen:

- Tröscher, Angelika: Gab es Mühlen auf der Kindenheimer Kalksteinhöhe; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1978, S. 79 ff und 1979, S. 16 ff

 

 

 

 

 

Gommersheim:

VG Edenkoben, Lk Südliche Weinstraße; zwischen Geinsheim und Freisbach gelegen; im Mittelalter war Gommersheim ein Reichs­dorf und gehörte als Reichslehen zum Besitz der Reichsministerialen und Ritter von Ramberg und fil 1306 an die Ritter vom Stein. Nach dem Tod des Hans vom Stein ging dessen Besitz an die Herren von Steinkallenfels. 1576 verkauften Christoph und Hans Hugo von Steinkal­lenfels ihre Güter zu Gommersheim an Marquardt von Hattstein. Auf die Herren von Hattstein folgten die Freiherrn von Welden, die ihre Anteile An Gommersheim 1683 an Friedrich von Schomburg verkauften 157. Ab 1717 gehörte der Ort zur Grafschaft Degenfeld-Schom­burg.

 

Mühlen:

um 1756 war Johannes *Henrich († vor 1770) der Müller in Gommersheim; ∞ am 11.5.1756 in Geinsheim mit Magdalena NN. aus Geinsheim; Vater von Johannes (geb. 6.9.1757), Joseph (geb. 9.-3.1759) und Gertrud (geb. 30.3.1761); die Witwe Magdalena Hen­rich ist 1770 mit ihren drei Kindern ausgewandert 158.

 

 

 

 

 

Gonnesweiler / Saarland:

südlich von Nohfelden und Türkismühle gelegen; heute Ortsteil von Nohfelden. Das Dorf gehörte zum Hochgericht Neunkirchen, das mit den Dörfern Neunkirchen, Selbach und Gonnesweiler; 1756 gehört das Dorf „Gundesweiler“ zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfelden.

 

Das Hochgericht Neunkirchen mit den Dörfern Neunkirchen, Selbach und Gonnesweiler gehörte ursprünglich zu dem alten Besitz der Bi­schöfe von Verdun, den die Grafen von Veldenz zu Lehen trugen. Im Laufe der Entwicklung kamen auch die drei Dörfer in den Besitz der Obersteiner, den Erbauern der Burg und den Besitzern der Herrschaft Nohfelden. Die Urenkelin des Erbauers der Burg, Susel von Nohfelden, überließ 1345 eine Hälfte ihres Besitzes ihrem Stiefvater Wilhelm von Manderscheid und übergab die andere Hälfte dem Gra­fen von Veldenz. Die Manderscheider Hälfte kam um 1400 im Erbgang an die Herren von Ruppersberg, die sie je­doch 1476 dem Herzog von Pfalz-Zweibrücken verkauften. Da der Herzog von Pfalz-Zweibrücken bereits 1444 die Veldenzer Hälfte geerbt hatte, war nun die ganze Herrschaft Nohfelden und die Dörfer des Hochgerichtes Neunkirchen in pfalz-zweibrückischer Hand, zumal sich die Lehensabhän­gigkeit von Verdun im Laufe des 14.und 15. Jahrhunderts nach und nach gelöst hatte.

 

Während das Gebiet der Herrschaft bzw. des Amtes Nohfelden, und damit auch Gonnesweiler rechts der Nahe, unmittelbar von Vel­denz bzw. von Pfalz-Zweibrücken verwaltet wurde, war das Hochgericht Neunkirchen immer als "Afterlehen" im Besitz anderer nie­derer Adelsgeschlechter. Offenbar waren zunächst die Herren von Sötern (mit der Wolfsangel im Wappen) mit dem ganzen Hochge­richt be­lehnt, doch bereits um 1400 kam die Hälfte der drei Dörfer durch Heirat einer Angehörigen der Familie von Sötern mit Hein­rich von Gro­be (oder Grohe) in dessen Besitz. Der Grobesche Anteil ist häufig an weitere Familien übergegangen, so 1472 an die Herren von Burt­scheid, 1474 an die Herren von Neuerburg, 1483 an die Herren von Nickendich, 1533 an die Herren von Zandt von Merl, 1583 an die Herren Braun von Schmidtburg, 1641 an die Herren von Schellart und 1730 an die Herren de Lattre de Feignies. Florentius Josef de Lat­tre de Feignies erreichte 1746 seine Aufnahme in die Reichsritterschaft. Seine beiden Söhne konnten jedoch das Lehen wegen finanziel­ler Schwierigkeiten nicht halten, so dass Herzog Karl 11. August von Pfalz-Zweibrücken es im Jahre 1780 einzog und es an seine "maitresse en titre", die Freifrau Caroline Auguste von Esebeck, geb. Gayling von Altheim, gab. Die Sötern­sche Hälfte am Hochgericht kam 1696 im Erbgang - wie die Herrschaft Dagstuhl - an die Grafen von Öttingen-Baldern. Der Herzog von Pfalz-Zweibrücken zog je­doch 1778 gegen den Protest des Grafen auch diese Lehenshälfte ein und gab sie zwei Jahre später ebenfalls an die Freifrau von Ese­beck. Der zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfelden, Gericht bzw. Schultheißerei Wolfersweiler, gehörige Schwarzhof rechts der Nahe war im 18. Jahrhundert in den Besitz der Familie de Lattre de Feignies gekommen; danach er­warben ihn die Herren Hauth und von Schorrenberg. 1783 kaufte der Herzog von Pfalz-Zweibrücken den Hof, verkaufte ihn aber gleich mit allem Zubehör an die Freifrau von Esebeck weiter. Mit den Auswirkungen der Französischen Revolution um 1793 entfie­len alle adeligen Herrschaftsrechte auch in Gonnes­weiler.

 

Nach a.A. gehörte lediglich die Mühle (s. Schwarzhofmühle) und das Anwesen auf dem rechten Naheufer zum Ende des 18. Jh. zum Ge­richt Wolfersweiler 159, das zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg gehörte.

 

 

Mühlen:

- Gonnesweiler Mühle, Gundesweiler Mühl:

auch Gundersweiler Mühle; lediglich die Mühle (s. Schwarzhofmühle +++klären+++) und die Anwesen auf dem rechten Ufer der Nahe unterstanden dem Gericht pfalz-zweibrückischen Wolfersweiler (Oberamt Lichtenberg), während das Dorf zum Hochgericht Neunkirchen / Saar gehörte. 1735 hatte sie 2 Mahlgänge und einen Schälgang. Steinweiler und Deckenhardt waren u.a. zu dieser Mühle gebannt. „Freiwillige Mahlgäste“ kamen aus Wallhausen, Eckelhausen und Gonnesweiler 160.

 

In einer Aufstellung über die Mühlen bei Nohfelden vom 22.12.1744, erstellt von NN. Mandt und an Amtskeller Ernst Franz *Hauth „re­mittirt“ sind folgende 5 Mühlen verzeichnet: „... Hiebey folgen 5 Reversus über die außgestelte Mühlenbestände von denen Be­ständern unterschrieben befohlenermaßen ad acta zurück , nehml: ... 5. Jacob von Blon und Hanß Adam Schweig über die Mühle zu Gunderswei­ler vom 14. 8ber 1744“. 161

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfelden gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Gundesweiler Mühl [hat] 2 Waßerräder welche 2 Gäng u. einen Scheelgang treiben; [zahlt an Pfacht] 8 bz an Geld, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Habern; hat zu Banngästen, Steinberg und De­ckenhard, Wallhausen, Eckelhausen (?) u. Gundesweiler zum Theil zusammen ohne Gundesweiler aus 37 famil: bestehen.“ 162

 

 

- Schneydermühle:

s. Nohfelden

 

 

- Schwarzhofmühle:

sie lag auf dem rechten Ufer der Nahe im Bereich des heutigen landwirtschaftlichen Betriebes Schwarzhof. Lediglich die Mühle (s. Schwarzhofmühle +++klären+++) und die Anwesen auf dem rechten Ufer der Nahe unterstanden dem Gericht pfalz-zweibrückischen Wolfersweiler (Oberamt Lichtenberg), während das Dorf zum Hochgericht Neunkirchen / Saar gehörte. Die Schwarzhofmühle wurde in der 1. Hälfte des 17. Jh. erbaut und im 30jährigen Krieg zerstört. Erst nach 1700 wieder aufgebaut. Der Mühlenbetrieb wurde 1961 ein­gestellt 163. +++klären: im Mühlenverzeichnis Oberamt Lichten­berg nicht aufgeführt ?++++

 

 

Photo:

- Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, S. 424

 

 

 

 

 

Gräfenhausen:

seit 1979 Stadtteil von Annweiler, VG Annweiler, Lk Südliche Weinstraße; nördlich von Queichhambach am Hahnenbach gelegen; südlich von Eußerthal

 

1622 wurde das Oberamt Germersheim, zu dem das Dorf gehörte, von österreichisch-kaiserlichen Truppen erobert. Kaiser Ferdinand II. hatte das Oberamt Germersheim, eines aus den besten und vornehmsten Ämtern in der unteren Pfalz, Kurfürst Friedrich V. nach dessen Annahme der böhmischen Königskrone entzogen und das ehemalige 1330 an die Pfalzgrafen verpfändete Reichsgut seinem Bruder Leo­pold administrationsweise und 1628 nach dessen Heirat mit Claudia de' Medici zu Eigentum übertragen. 1631 verließen die österreichi­schen Beamten auf der Flucht vor den Schweden die Stadt Germersheim, kehrten aber nach der Rückeroberung durch die Kaiserlichen 1635 wieder zurück 164.

 

Mühlen:

die Mahlmühle und Waffenschmiede zu Gräfenhausen gehörte zum fürstbischöflich-speyerischen Amt Kirrweiler 165.

 

 

 

 

 

Gräfenstein, Amt:

das badische Amt Gräfenstein gehörte zur Markgrafschaft Baden

 

Es handelt sich um die Gegend bei der Burg Gräfenstein in der Südwestpfalz 166; bis 1560/70 kam es laufenden Besitzwechseln. Mit dem Aussterben der Sponheimer endete diese Periode mit der Übernahme der Herrschaft Gräfenstein als Teil der Hinteren Grafschaft Sponheim durch die Markgrafschaft Baden-Baden bzw. 1771-1793 Ba­den-Durlach 167.

 

Unterlagen über die Mühlen befinden sich im LA Speyer Best C Nr. 326-333

 

  1. Neumühle oder Apostelmühle zu Rodalben

  2. herrschaftliche Bannmühle zu Rodalben

  3. Mühle auf dem Scheidbach zwischen Gräfenstein und Lemberg

  4. die Theobald Würzische Mühle

  5. die J. G. Helferische Mühle

 

Auch die Karlsmühle in Leimen und die Mühle in Merzalben gehörten zum Amt Gräfenstein

 

Ebenso die *Stüterbacher Sägmühle +++Lage klären+++.

 

Literatur/Urkunden:

- Dotzauer, Winfried: Die westlichen Gebiete der Markgrafen von Baden von 1402 bis 1803; in: Landeskundliche Vierteljahresblätter 14 (1968), S. 31-54; Gräfensteiner Land 1237-1987. Mit der Geschichte von Rodalben, hrsg. von der Stadt Rodalben Pirmasens 1987

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 156: Erneuerung sämtlicher Erblehen im Amt, 1772-1774 ++++klären: ob Mühlen++++

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 217: Gesuch um Erbauung einer neuen Mahlmühle 1746 ++++klären: welche Mühle++++

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 330: Die an der zwischen der Herrschaft Gräfenstein und dem lichtenbergischen Amt Lemberg laufenden Scheidbach auf jenseitigem Territorium erbaute Mühle, 1754 ++++klären: welche Mühle++++

LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 332: Gesuch des Johann Helferich wegen Errichtung einer Loh­mühle ++++klären: welche Mühle++++

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 334: Die von S. Aner gebetene (aber abgeschlagene) Er­laubnis an seiner Öl- und Walkmühle einen Mahlgang bauen zu dürfen, 1759 ++++klären: welche Mühle++++ möglicherweise han­delt es sich um Sim. Auer vom Staffelhof westlich von Rodalben

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 335: Von Peter Hauck gebetene Erlaubnis zur Erbauung ei­ner Walk- und Lohmühle für seinen Tochtermann, 1766 ++++klären: welche Mühle++++

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 337: Dem Nagelschmied Kilp gestattete Wasserfall zu ei­nem Balgrad, 1767 ++++klären: welche Mühle++++

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 336: Gesuch des H. Georg Fuhrmann um Erlaubnis zur Errich­tung einer Sägmühle, 1775 ++++klären: welche Mühle++++

- Schworm, Willi: Vom Amt Gräfenstein zur Verbandsgemeinde Rodalben. Das Markgräfliche-Badische Amt Gräfenstein, seine Grenzen und historische Grenzsteine, und die pfälzische Verbandsgemeinde Rodalben 1971-1981. Rodalben 1981

 

 

 

 

 

Grethen:

heute Ortsteil von Bad Dürkheim; war kurpfälzisch, allerdings umgeben von leiningischem Gebiet

 

Mühlen:

1738 gab es in Grethen drei Mühlen, darunter die Herzogmühle, die 1747 von Kurpfalz als Eigentumsmühle gekauft wurde.

 

 

- Fleckische Mühle:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 37i: Fleckische Mühle in Grethen, 1716-1717

 

 

- Hermann'sche Mühle:

um 1760 von Philipp Jakob Werntz errichtet 168.

 

Von der Schaffnerei des Oberamts Neustadt hatte der damalige Müller in Klein-Schifferstadt, Philipp Jakob (1) *Werntz schon 1760 das Mahlrecht der Steinmühle erworben. Die Mühle war vielleicht Ölmühle. 1760 waren die Gebäude zerstört und die Mühle lag still. Wernz nutzte das Gefälle der Isenach und die Steine der Ruine und baute kaum 50 m bachabwärts eine neue 'Untermühle' 169.

 

Die Mühle wurde beim Ausbau der neuen B37 abgerissen 170.

 

 

- Herzogmühle bei Grethen oder erste Mühl, Woogmühle:

heute Anwesen Hermann-Schäfer-Str. 17; ursprünglich Woogmühle genannt 171 und bereits 1408 in einer Urkunde des Klosters Lim­burg erwähnt. Mit der Aufhebung des Klosters 1571 kam die Herzogmühle unter die Herrschaft des Pfalzgrafen Johann Casimir.

 

Nach J. Gg. Lehmanns „Geschichtl. Gemälde aus dem Rheinkreise Bayerns“ 172 hat „die Herzogs-Mühle bei Limburg ... ihren Na­men von ihrem Erbauer, dem Churverweser Johann Casimir“, der 1583-1592 Kurfürst von der Pfalz war 173.

 

Im Salbuch der Grafschaft Leiningen-Hardenburg von 1585, Abschnitt „Haußen und Greden“heißt es unter Frondienst: „Deßglei­chen ist auch Jerg Hammers Müell, welche Jetzo Herzogk Johann Casimir Pfalzgraff, … sich erkaufft hatt, zu fronen schuldig“ 174. Unter „Geldt Quelle zu Hausenn und Gredenn“ heißt es weiter: „1 Gld. gibt die Müell so Jerg Hammer besessen für daß Frongelt, hatt jetzo Limburg die Müell in Handen. Nota [:] Eß befindt sich ein Limburgischen Erbestandnuß Brieff …. inn der Cantzley Har­tenburg zu finden, Dz sol­che Müell Ihme [schuldig] mit Fronden ist Unndt Beth behaft ist.“ 175

 

1593 heißt es in der „Limpurger Mülenn Bauw Rechnung mein Johann Zahnen der Zeit Limpurgischen Schaffners zu Dürckheim, was ich beider Limpurgischen Mülen 176 halben verbauwt oder an Gelt, Korn, Weinn vnnd habern ausgegebenn“ 177.

 

Bis Juni 1599 war Balthasar Kintzelsheimer der „Limpurger Müller“; er schuldete gem. der Kornabrechnung vom Oktober 1600 dem Stift Limburg 225 Mltr 7 Sümmern 178 . Auf diesen folgte der Müller Jacob Verster 179. Am 30.10.1600 wurde im Zusammenhang mit dem Pächterwechsel das „Limpergisch Müehl Inventarium“ erstellt, das bereits am 4.8.1595 aufgenommen worden war. Dieses beinhaltet beide Limburgischen Mühlen, nämlich die Frohnmühle und die Herzogmühle in Grethen 180. Der Müller unterzeichnet dieses mit dem Na­men „Jacob Vesterman“ 181. Weiter heißt es“ Verricht ist diese … Inuentation ihn beisein des Edlen Thome Blarrer von Geyersberg 182 Vizedoms zue Neustatt und Administratoris des Stiffts Lindberg ... Vnd Jacob Steinfels[,] Gräflich leiningischen Fauts zu Dürkheim, sei­nes Vertrags des neuen Müllers wegen“ 183.

 

Bei Goswin Widder in seinem „Versuch einer vollständigen geogr.-hist. Beschreibung der kurfürstl. Pfalz“ von 1787 heißt es: „Zwi­schen Greden und Hau­sen hat Pfalzgraf Johann Kasimir einen großen Fischweyer […, nebst einer beträchtlichen Mahlmühle ange­legt, welche deswegen noch heutigen Tages die Herzogs-Mühle heiset. “ 184

 

Um 1640 war Hanß *Heilmann aus Kaiserslautern „derzeit Herzogmüller“ zu Dürkheim. Er besaß ein Haus im kurpfälzischen Kaiserslau­tern. Am 2.3.1640 schreibt Hans Adam v. „Cruel, daß er das Haus in Kaiserslautern, beim „Hohen Hauß“ des Hanß Heilmann, derzeit Herzogmüller zu Dürkheim verkauft habe 185. Auf ihn folgt als Müller und Betriebsnachfol­ger auf der Herzogmühle der Jo­hannes *Heil­mann (Heylmann 186.

 

Die Mühle kam 1736, nach verschiedenen Temporalverpachtungen, zusammen mit dem Herzogweiher im Erbbestand an den Frei­herrn von Halberg. Dieser baute die Herzogmühle gründlich um und gab ihr im wesentlichen die heutige Form. In den Balken des 1. Stocks sind die damals eingefügten Zeichen 17 FVH 36 immer noch zu lesen 187.

 

Im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Neustadt von 1738 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Zu St. Grethen befin­den sich 3 Mühlen, die erste ist die Herzog Mühl, dieselbe gehört ihro Excelenz Freyh: von Halberg, es ist ein Bestandsmüller darauf, hat 4 Gäng.“ 188

 

Mit dem steigenden Interesse der Kurpfalz am Salinenbetrieb wuchs auch das an der Herzogmühle. Die Kurpfalz erwarb die Mühle samt Wei­her 1747 für 13500 Gulden. Seit 1741 war die Herzogmühle der kurfürstlichen Salinenverwaltung in Dürkheim unterstellt, die den Mühlenweiher bei Bedarf zum Wasserantrieb der Gradierwerk-Pumpen der Dürkheimer Saline nutzte 189.

 

Bis 1784 war die Herzogmühle an den NN., Schwiegervater des Schultheißen Jakob Schultz verpachtet 190.

 

Philipp Jakob (1) *Wernz pachtete die Herzogmühle 1784 für seinen Sohn Johann Peter *Wernz 191. Die Herzogmühle, 1736 erbaut, ist nach einem Vorgängerbau Herzog Johann Casi­mirs aus der zweiten Hälfte des 16. Jh benannt. Pächter war ab 1784 Johann Peter *Wernz 192.

 

Es folgte Wittib Louise “Wernzin” [Anm.: Luise Barbara *Köhler, ∞ mit Philipp Jakob (1) *Wernz, Erbbestandsmüller auf der Kloster­mühle in Kleinschifferstadt, 1760 Erwerber der Steinmühle/Hermannsmühle in Grethen auf Abbruch und Erbauer der nahebei bachab­wärts errichteten Hermannsmühle oder neuen Untermühle in Bad Dürkheim; seit 1784 Pächter der Herzogmühle in Bad Dürk­heim-Grethen], welche 1786 die Mühle von der Witwe Fallmann für 5650 fl kaufte 193.

 

Im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung wurde die dem Kurfürst v.d.Pfalz zustehende Herzogmühle genannt 194.

 

Mit dem Schwiegersohn des verstorbenen Vorpächters, dem Schultheiß Jakob Schultz, der den Betrieb weiterführen wollte gab es zu­nächst jahrelangen Streit, der aber 1791 zu Gunsten des ältesten Sohnes Johann Peter Wernz (1760-1825) entschieden wurde 195.

 

1953/54 wurde die Mühle in Grethen stillgelegt, die zuletzt Heinrich Hermann Erben betrieben wurde 196.

 

Das Hauptgebäude mit Mansarddach der stattlichen Hofanlage enthält heute die Sammlungen des Pfalzmuseums für Naturkunde (Polli­chia-Museum). Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wird wie folgt beschrieben: repräsentativer Mansardwalmdachbau, bez. 1736, Erneuerung um 1860 197.

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 261, 262

 

Literatur/Urkunden:

- Buchert, Heinrich: Herzogmühle und Weiher – einst Klosterbesitz (Dürkheim Grethen): in: "Die Rheinpfalz", Ausgabe Neustadt/ Bad Dürkheim v. 10.1.1963

- LA Speyer Best. A13 Nr. 667: Stift Limburg, Herzogmühle Grethen 1735

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1095/1-3: „Acta betr: die Herzogsmühle, Teil I 1735-1791, Teil II 1778-1802, Teil III 1791-1793, Teil IV 1734-1748 mit einer Anzahl Urkunden, Erbbestandsbriefen und Kaufbriefen“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1096/4: „Acta in Sachen des Müllers Zumstein ./. Wernz wegen des Mühlenwassers, 1787-1778, 1787-1793, 1792-1793"

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1096/5: „Acta in Sachen des Müllers Wernz ./. den Müller Peter wg. Erhöhung des Ablaßes u. Waßerbret­tes“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1096/6: „Acta betr: die Mühlstreitigkeiten der Müller Lichty u. Wernz, 1784, 1791-1793“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1096/7: Acta betr: Zwistigkeiten zwischen den Stift Limburgischen Mühlen-Erbbeständern wegen des Waßerab­lasses, 1720-1722“

- LA Speyer Best. A14 Nr. 37a/1: Erbbestands-Herzogsmühle in Grethen, 1609-1748

- LA Speyer Best. A14 Nr. 37a/3: Erbbestands-Herzogsmühle in Grethen, 1724-1728

- LA Speyer Best. A14 Nr. 37a/2: Erbbestands-Herzogsmühle in Grethen, Austausch mit Oberkanzler Freiherr von Halberg, 1728-1743

- LA Speyer Best. A14 Nr. 37a/4: Erbbestands-Herzogsmühle in Grethen, 1724-1728

- LA Speyer Best. A14 Nr. 37d: Erbbestand der Limburger Mühlen in Grethen mit Garten und sonstigem Zubehör; enthält Bestandsbriefe, o.D. (unter Vormundschaft Herzog Johanns, 1610-1614) und 1727

- Merckel, Edith: Die Mühle der Mönche im Mahlwerk der Mächtigen : das ehrwürdige Gebäude am Rande des Herzogsweihers hat eine bewegte Geschichte ; vermutlich so alt wie das Kloster Limburg; in: "Die Rheinpfalz" / Bad Dürkheimer Zeitung. - 64 (2008), Nr. 22 vom 26.1., 2008. - Ill. - (Thema am Samstag: Die Herzogsmühle - seit 600 Jahren "aktenkundig")

- Schaefer, H.: „Der Herzogweiher und die Herzogsmühle bei Bad Dürkheim“; in: Dürkheimer Anzeiger 1922+++ergänzen+++

- Schaefer, H.: „Studie über die Geschichte des Herzogsweihers und der Herzogsmühle bei der Limburg“; in: Palatina 1927, S. 304 ff.

 

 

- Die 2. Mühl zu Grethen:

im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Neustadt von 1738 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Zu St. Grethen befin­den sich 3 Mühlen, die erste ist die Herzog Mühl ... Die 2te gehört dem Geörg Philipp Rheinhardt, hat 2 Gäng, hat aber vorhin nur ein Gang gehabt, gibt 16 Malter Korn Mühlpfacht in das Stift Limburg, es ist eine Ei­genthumbs Mühl.“ 198 An späterer Stelle heißt es : „Die zweyte Mühl besitzet Wilhelm Rheinbold, hats ererbt, und gibt Hl. Schafnern Widder zu Dürkheim Von zwey Gang 15 Mltr Korn und einen Gil­den.“ 199

 

1740 wird Georg Wilhelm Reinbold/Reinhold [?] als Müllermeister in St. Grethen im luth KB Hardenburg erwähnt; ∞ Catharina Er­nestine NN; Vater von Maria Carolina, geb. 17.1.1740, ~ dto. 200.

 

 

- Die 3. Mühl zu Grethen:

im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Neustadt von 1738 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Zu St. Grethen befin­den sich 3 Mühlen, die erste ist die Herzog Mühl ... Die 3te gehört dem Her­mann Meyer, hat nur einen Gang und gibt jährlich Mühl­pfacht in das Stift Limburg 6 Mltr. Korn, sonst eigen, es liegen diese drei Mühlen auf der Dürkheimer Bach.“ 201

 

 

- Obermühle:

die Mühle gehörte zum Kloster Limburg t +++ergänzen+++

 

im Salbuch der Grafschaft Leiningen-Hardenburg von 1586, Abschnitt „Haußen und Greden“heißt es: „Philips Korner der OberMül­ler ist schuldig zum Frondienst wegen seiner Mühlen jedes Jahrs Uff Hartenburg … Zehen Tag mit Wagen und Pferdt zu fronen“ 202. Unter „Geldt Quelle zu Hausenn und Gredenn“ heißt es weiter: „Xy Alb. Gibt Philips Körner der Obermüller von Dreyen Morgen Ackers, gele­gen zu Greden Zue der Obermühlen die Straß ober vndd unders daran hers.“ 203 Weiter wird genannt „Philips Kerner der Obermüller … uns Jacob sein Bruder ...“ 204.

 

 

- Sägemühle Becker:

1898 von Carl Becker auf den Grundmauern einer alten Mühle errichtet +++ergänzen+++

 

Literatur/Urkunden:

- Merckel, Edith: „Gattersäge wird erst mit Wasser angetrieben, dann mit Dampf: auf den Grundmauern einer alten Mühle errichtete Carl Becker 1898 eine Sägemühle“; in: "Die Rheinpfalz" / Bad Dürkheimer Zeitung. - 54 (1998), Nr. 74 vom 28.3., 1998. - Ill. - (Thema am Samstag: 100 Jahre Sägemühle Becker)

 

 

- Schleifmühle, später Ölmühle:

bereits in einer Limburger Urkunde von 1238 wird eine Schleifmühle genannt. Nach dieser Urkunde hatte Konrad von Durinkeym, der ohne Zustimmung des Klosters diese Mühle errichtet hatte, den Grund und Boden, worauf diese Mühle stand, dem Kloster zu ei­gen ge­geben und gleichzeitig die Mühle vom Kloster zu Lehen genommen 205.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A13 Nr. 664 und 665: Stift Limburg, Schleifmühle zu Grethen 1609

- LA Speyer Best. A14 Nr. 37d: Erbbestand der Schleifmühle, später Ölmühle, 1609 (fehlt im Bestand LA Speyer)

 

 

- Stein- und Zollmühle, Mühle am Zollstock:

die lag ungefähr 150 m unterhalb der Herzogmühle 206 und gehörte als ehemalige Mühle den „Hl. Schafnern zu Dürckheim 207.

 

Die Steinmühle wird bereits 1408 in einer Urkunde des Klosters Limburg genannt, als „Hensel Myler und seine Ehefrau von Abt Jo­hann Bock zu Limburg eben diese Mühle und die drei Wiesen zwischen der Woogmühle [= Herzogmühle] und der Steinmühle in Be­stand nah­men“. Die Steinmühle bildete nach dem Heimatdichter Hermann Schäfer meist einen Teil der Herzogmühle und wurde be­sonders später gleichzeitig mit dieser verpachtet 208.

 

Im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Neustadt von 1738 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „St. Grethen. Die Mühl ahm Zollstock besitzet Hermann Foggen[,] hat nur einen Gang und gibt Erbpfacht ahn Hl. Schaffnern zu Dürckheim Widder 6 Mltr Korn“. 209

 

Von der Schaffnerei des Oberamts Neustadt hatte der damalige Müller in Klein-Schifferstadt, Philipp Jakob (1) *Werntz schon 1760 das Mahlrecht der Steinmühle erworben. Die Mühle war vielleicht Ölmühle. 1760 waren die Gebäude zerstört und die Mühle lag still. Wernz nutzte das Gefälle der Isenach und die Steine der Ruine und baute kaum 50 m bachabwärts eine neue 'Untermühle' 210 [s. Hermann'­sche Mühle].

 

Literatur/Urkunden:

- Buchert, Heinrich: Die Stein- und Zollmühle in Grethen. Steinmühle Vorgängerin der Hermann'schen Mühle. [Dürkheim]. In: "Die Rheinpfalz", Ausgabe Neustadt/Dürkh. 19 (1963), Nr. 31 v. 6.2.1963 und vom 21.2.1963

- Buchert, Heinrich: Die frühere Zollmühle in Grethen; in: "Die Rheinpfalz", Ausgabe Neustadt / Bad Dürkheim vom 21.2.1963

 

 

- Untermühle des Klosters Limburg:

 

Urkunde/Literatur:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 37b: Kaufbrief über die untere Limburger Mühle, 1591 (fehlt im Bestand LA Speyer)

 

 

- Woogmühle:

s. Herzogmühle

 

 

 

 

 

Gries:

VG Schönenberg-Kübelberg, Lk Kusel; südlich von Börsborn gelegen, nördlich von Schönenberg-Kübelberg; gehörte zur Grafschaft von der Leyen, Amt Blieskastel

 

Mühlen:

- Lebecksmühle, auch: Wolfsmühle:

s. auch Börsborn

 

am Ohmbachsee nordöstlich von Schönenberg-Kübelberg gelegen; im südwestlichen Ortsteil von Börsborn, der Siedlung, befindet sich die Straße „Lebecksmühle“. Teilweise wird die Lebecksmühle auch der Nachbargemeinde Gries zugeordnet 211; die Mühle liegt zwar nahe von Börsborn, aber auf der Gemarkung von Gries 212.

 

Vor 1760 erscheint im Lagerbuch von Börsborn 213 unter Nr. 209 ein „Christian Lebeck“, dann 1762 zu Gries „Frantz Lebeck“, 1768 „Theobald Lebeck“ 214.

 

Die Mühle hieß bis Anfang des 19. Jh. „Wolfsmühle“. Der Name rührt von dem Grieser Zimmermann Andreas Wolf her, der von der für das Amt zuständigen Verwaltung in Blieskastel 1712 einen Erbbestandsbrief erhielt, verbunden mit der Auflage, „das in dem Thal zwi­schen genanntem Dorff Grieß und Birschborn ohnweit dem Hirschwältgen gelegenes, aber ganz verfallenes Mühlengebäude auf seine Kosten wieder aufzubauen“. Die Mühle war allerdings keine Bannmühle, vielmehr durfte Wolf erst dann mahlen, wenn „der Müller zu (s. Glan-Münchweiler) die Mahlgerste wegen großen Wassers nicht alle befördern kann“.Mit dem Ausbau ging es jedoch nicht wie geplant, denn noch 25 Jahre später, 1737 war die Mühle nicht hergerichtet. 1737 wurde in Koblenz, der Hauptresidenz des Grafen Caspar von der Leyen, ein Mühlenübertragsprotokoll zwischen Andreas Wolf und Franz *Lebeck (oder Lübeck, wie er manchmal benannt ist) abge­schlossen.Hieraus ergibt sich, daß Wolf sich auf die Bewirtschaftung der zugehörigen Felder beschränkt hatte. Denn dem neuen Erbbe­ständer Lebeck wurde auferlegt, die offensichtlich immer noch ruinösen Mühlengebäude „sambt dem stehenden und laufenden Mahlge­schirr binnen erster Jahreszeit in vollkommen brauchbarem Stand herzustellen.“ In diesem Doku­ment ist auch die Größe des zugehöri­gen Landbesitzes mit „26 Morgen, 8 Ruthen und 12 Schuhe Hornbacher Huben Länderey“ an­gegeben, was etwa 7 ha entspricht 215.

 

Andreas Wolf zog nach Steinbach am Donnersberg und wanderte dann nach Ungarn aus. Noch 1783 wohnten auf der Lebecksmühle Nachkommen der Familie Wolf. Nach deren Aussterben verschwand auch der Name Wolfsmühle, die Mühle wird seither Lebecks­mühle genannt. 1782 wurden einige Gebäude neu erbaut, wie ein Türsturz mit dieser Jahreszahl belegt. Nach dieser Zeit sind als Be­wohner die Familien Mersfelder und Eichner bekannt. 1847 brannte die Mühle teilweise ab. 1864 kamen Peter *Ulrich (geb. 7.1. 1835) und seine Frau Margaretha geb. Hertel, durch Kauf in den Besitz der Mühle. Beide stammen aus Jettenbach. 1886 wurde der Betrieb der Mühle endgültig eingestellt und die Gebäude dienten ab dann ausschließlich für die Landwirtschaft. 1913 wurden sie we­gen Baufälligkeit abge­rissen. Diese Gebäude standen an der Stelle des heutigen Teichs. 1828 entstanden am ehemaligen Mühlplatz 2 Fischweiher in einem um 1900 von Jakob Ulrich errichteten Neubau befand sich eine Gaststätte. Helmut Guth aus Brücken heiratete eine Tochter des Hauses 216. In den 1950/60er Jahre betrieb Helmut Guth das Gasthaus zur Lebecksmühle .

 

Die Lebecksmühle wird am 31.1.1834 in einer notariell beurkundeten Erklärung dreier Zeugen über die Kosten der Bachreinigung in Börsborn erwähnt, wobei ein Teil der Kosten vom Betreiber der Mühle zu tragen sind 217.

 

1828 erwähnt als „Lebecksmühle“, 1837 als „Lebeksmühle“, 1886 als „Lebeckmühle“, 1916 und 1963 als „Lebecksmühle“ 218.

 

 

 

 

 

Literatur/Urkunden:

- Gries, Ortsgemeinde (Hrsg.): „Gries, Pfalz: gestern und heute“ (Gries,Ortsgemeinde 2002), S. 43-46, Abschnitt: „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“

 

 

 

 

 

Grolsheim / Rheinhessen:

VG Sprendlingen-Gensingen, Lk Mainz-Bingen; in Rheinhessen an der unteren Nahe gelegen; gehörte zum kurpfälzischen Oberamt Stromberg 219.

 

Mühlen:

um 1766 war Christophel Schöppy als Müller in Grolsheim; seine Tochter Maria Barbara Schöppy ∞ am 8.4.1766 in Badenheim den dor­tigen Müller Johann Simon *Diehl 220.

 

- Mühle Bachschmidt (?):

+++ergänzen: Name klären+++; um 1722 bestand eine Mühle in Grolsheim; Müller war um 1722 Andreas Bachschmidt; dieser ist 1720 im Schatzungsregister des kurpfälzischen Oberamts Stromberg mit einem Ver­mögen von 165 fl aufgeführt 221.

 

 

- Katharinenmühle:

aufgrund Genehmigung vom 17.10.1864 als Mahlmühle durch Eduard Braden aus Büdesheim errichtet, der sie nach seiner Frau Kathari­na Stenger „Katharinenmühle“ nannte 222.

 

 

 

 

 

Großbundenbach:

s. auch Kleinbundenbach

 

VG Zweibrücken-Land; Lk Südwestpfalz; auf der Sickinger Höhe nördlich von Zweibrücken, in der Nähe der Grenze zum Saarland gele­gen. Die Orte Groß- und Kleinbundenbach, Mörsbach, der Neupelerhof bei Bechhofen und die Mühle am Altenwoog gehörten noch im 17. und 18. Jh. zur Gemeinschaft Buntenbach. In die Gemeinschaft Buntenbach teilten sich die Herren von Steincallenfels bzw. deren Nachfahren die Freiherren von Cathcart zu Carbiston und das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken 223.

 

Die Dörfer Klein- und Großbundenbach gehörte den Herren von Steinkallenfels von 1441-1674, dann den aus schottischem Adel stam­menden Freiherren Cathcart von Carbiston von 1674-1777; schließlich den Herzögen von Pfalz-Zweibrücken von 1777-1794 224.

 

Literatur/Urkunden:

- HSTA München: Kasten blau Nr. 385/12 Zweibrücker Kopialbuch

- LA Speyer Best. Zweibrücken I, A 910/7 fol. 129 ff.: Relat. Actis über die Beschaffenheit der Buntenbacher Gemeinden vom Archi­varius Aulenbach, den 27.3.1733 verfertigt. Mit 29 Belegen. Es ist neben dem großen Zweibrücker Kopialbuch über Verträge, Le­hens- und Re­versbriefe, die Gemeinschaft Buntenbach betreffend, von dem Schuldiener der evang.-luth. Gemeinde Zweibrücken Jo­hann Georg Belt­zer in wortgetreuer Abschrift aller erreichbaren älteren Urkunden und Verträge abgefaßt und im Hauptstaatsarchiv München im Kasten blau unter Nr. 385/12 aufbewahrt wird, die wichtigste Quelle 225.

- Schultz, Wilhelm Eugen: „Historisch-diplomatische Beschreibung der Herrschaft Buntenbach in Rheinbayern“; in: 'Der Bliesgau' 1838 S. 74-112 (mit ausführlichen Quellenstudien 226).

 

 

Mühlen:

- Ölmühle zu Bundenbach:

s. Kleinbundenbach

 

 

- Cathcartsche Öl- und Sägemühle:

um 1700 neu angelegt 227.

 

Um 1753 war Claudius *Buchmann als Knecht auf der Sägemühle zu Großbundenbach 228.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 915/4: Die neu angelegte Cathcartsche Öl- und Sägemühle zu Großbundenbach, o.D. (1700-1830)

 

 

- Schloßmühle:

es gab im „Schloß Großbundenbach“ 229 offensichtlich eine Mühle, denn dort wird dort der Johann Philipp *Mühlmichel, als „Müller z. Zt. im Schloß zu Großbundenbach“ erwähnt 230.

 

 

- Stampermühle:

s. Kleinbundenbach

 

 

 

 

 

Großfischlingen:

VG Edenkoben; Lk Südliche Weinstraße; südöstlich von Edenkoben gelegen; gehörte zum Hochstift Speyer, Amt Kirrweiler 231.

 

Der Bestand F14 des LA Speyer trägt die Bezeichnung „Ausfauteiakten Edenkoben“. Dies darf

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von ca. 40 katholische Familien auf 232.

 

 

Mühlen:

- Mahlmühle in Großfischlingen:

den Abschluß vom Oberdorf Großfischlingen bildet das Mühlenanwesen, ein dreiecksförmiger Hof mit ansehnlichen Ausmaßen. Ne­ben dem Bauernbetrieb war hier die Dorfmühle mit dem wassergetriebenen Mahlwerk. Um 1900 war der „Mühle Heinrich“ Müller auf der Dorfmühle. Hinter der Mühle ist heute noch die Ausbuchtung des Mühlenweihers zu erkennen 233.

 

Die Mühle lag oberhalb des Dorfes 234, heute Bauernhof Oberstraße 24, Großfischlingen.

 

Hanß Stephan Vattleb [Anm.: *Hartlieb], Müller aus Burrweiler erhält 1693 die Erlaubnis die Mühle in Großfischlingen wieder auf­zubauen und sie 8 Jahre lang abgabenfrei zu betreiben. Er ist ab 1715 Müller in Weyher 235. In einem Bericht der fürstbischöflichen Kanzlei vom 7.7.1787, die „Zwistigkeit zwischen der Gemeinde Edes­heim, dann dem Müller und der Gemeinde zu Großfischlingen wegen von ersterer öfters in Übermaaß ausgeübt werdenden Wiesen­wässerung betreffend“. Aus dem Bericht geht hervor, daß der Müller Hartlieb [Anm.: s.o. Hanß Stephan Vattleb] zu Kirrweiler mit Urkunde 13.8.1693 die „im vorigen Krieg ruinierte Mühle zu Großfischlingen“ gegen eine 8jährige Pacht- und Steuerfreiheit aufbau­en dürfe 236.

 

Um 1703 ist Johann Henrich *Zöller als „hiesiger Müller“ in Großfischlingen vermerkt 237; er könnte mE lediglich Mühlarbeiter oder Müll­ergeselle gewesen sein; die Temporal-Bestandszeit des Hanß Ste­phan Vattleb war abgelaufen; ob sie verlängert wurde, ist nicht ermit­telt; Hans Nicolaus Spieß hat die Mühle wohl nicht selbst betrie­ben, denn er ist nur als „Besitzer der Mühle“ aufgeführt.

 

Hans Nicolaus Spieß ( 20.4.1719), Gerichtsverwandter, 1718 Bürgermeister von Großfischlingen, war Besitzer der Mühle in Großfischlin­gen; ∞ mit Susanna Dyrri aus Kleinfischlingen; aus der Ehe sind 4 Kinder bekannt; der Sohn Johannes Michael Spis (~ 3.6.1712 – 15.10.1752) erbt die Mühle und stirbt 1752 unverheiratet. Die Tochter Maria Margretha Spieß (~ 15.3.1708 – 2.2.1767; ∞ I am 6.2.1725 mit Hans Jörg Schmidt; ∞ mit dem Müller Johannes Georg *Flory) 238 heiratet in 2. Ehe den Müller Johannes Georg *Flori und und übernimmt zusammen mit ihrem Mann nach dem Tod des Bruders die Mühle.

 

Müller auf der Mühle war Johannes Georg *Flori (*22.12.1707 in Harthausen - † 28.4.1790 in Großfischlingen; ∞ mit Maria Marga­retha Spieß), Müllermeister, wird 1725 als Bürger von Großfischlingen genannt, 1750: Schultheiß. Müller auf der Mühle ist auch sein früh ver­storbener Sohn Andreas *Flory (*nach 1738 in Großfischlingen - † Febr. 1770 in Großfischlingen; ∞ mit Maria Barbara Kühn) 239. Des­sen Sohn Leonhard Joseph Flory (geb. 1769 in Großfischlingen - † Ottersheim) heiratet Elisabeth Gardinger aus Ot­tersheim (Witwe von Andres Gutting, Bürgers in Ottersheim) und zieht wohl nach Ottersheim bei Landau, wo er auch gestorben ist. Leonhard Joseph Flory war ebenfalls Müller und könnte Müller in Ottersheim gewesen sein ++++prüfen+++ 240.

 

Die Mühle ist in einem Verzeichnis der im Hochstift Speyer, Schaffnerei Kirrweiler liegenden Mühlen vom 30.10.1768 aufgeführt und wie folgt beschrieben: „Zu Großfischlingen, die Mühl oberhalb des Dorfes, dem Geörg Flori zu gehörig, und giebt Mahlpfacht 6 Malter Korn.“ 241

 

Wegen fortwährender Streitigkeiten wegen Wiesenbewässerung aus dem Modenbach durch Anlieger in Edesheim und Eingriffen in das Wasserbetriebsrecht der Mühle Großfischlingen kam es 1786 zur Einführung einer Wasserordnung, wobei eine gleichlautende kurpfälzi­sche Regelung nun auch im hochstift-speyerischen Edesheim und Großfischlingen zur Anwendung kam. In einem Bericht der fürstbi­schöflichen Kanzlei vom 7.7.1787, die „Zwistigkeit zwischen der Gemeinde Edesheim, dann dem Müller und der Gemein­de zu Großfisch­lingen wegen von ersterer öfters in Übermaaß ausgeübt werdenden Wiesenwässerung betreffend“. Aus dem Bericht geht hervor, daß der Müller Hartlieb [Anm.: s.o. Hanß Stephan Vattleb] zu Kirrweiler mit Urkunde 13.8.1693 die „im vorigen Krieg ruinierte Mühle zu Großfischlingen“ gegen eine 8jährige Pacht- und Steuerfreiheit aufbauen dürfe 242.

 

Die Tochter von Johannes Georg Flory, Christina Flory (geb. 1738 Großfischlingen – 6.7.1796; Tochter des Müllers in Großfischlin­gen, Jo­hannes Georg *Flory und der Maria Margaretha Spieß 243) hei­ratet den Georg Schmidt aus Großfischlingen, der offensichtlich die Mühle von seinem Schwiegervater übernimmt. Die Tochter aus der Ehe des Georg Schmitt und der Maria Margaretha Spieß, die Anna Maria Schmitt († 22.3.1807) heiratet am 24.1.1797 den Müller in Großfischlingen und späteren Adjunkt, Johannes Hollried (Anm.: auch *Hol­lerith, Hollerieth) „der Junge“ 244. Auch dieser führt wohl die Mühle in Großfischlingen fort 245.

 

Auch im 19. Jh. setzten sich die Streitigkeiten wegen der Wiesenbewässerung fort. So kommt es zwischen 1828 und 1833 zu wieder­holten Beschwerden des Müllers Mathias *Hollerith aus Großfischlingen. Hollerith verweist darauf daß das Wässern der Wiesen zur Zeit der Getreideernte laut Wässerordnung untersagt sei. Er führt weiter aus, „daß durch die wässernden Bürger Edesheims die Dienstboten des Bittstellers bei dem Wasserholen (Umleitung des Wassers zur Mühle) durch Androhung grober Mißhandlungen, falls sie sich nicht entfernten, von ihren Diensten zurückgeschreckt werden“ und macht geltend, daß er seine alten Wasserrechte gericht­lich ver­folgen müsse, daß ihm dies ohne behördliche Unterstützung den wohlhabendsten Bürgern Edesheims gegenüber niht möglich sei, „denn gerade diese hemmen durch gedungene Wiesenwässerer, Leute der niedersten Klasse, die zu allem zu gebrauchen sind das Was­ser“ 246. 1846 beklagt sich die Witwe Hollerith [Anm.: Katharina Kunz] beim Landkommissariat über das übermäßige Wässern auf den Edesheimer Wiesen. Seit der eingetretenen Dürre werde ununterbrochen gewässert und dabei der Modenbach mit Schwellen aus Stei­nen, Brettern und Rasenstücken gestaut. Die allgemeine Brotnot werde durch den Mangel an Wasser zum Betrieb der Mühle noch ge­steigert 247.

 

Bei einer Ortsbesichtigung betr. die Stauhöhe der Dorfmühle in Edesheim wird im im „Protokoll über die Feststellung der zuständigen Wasserhöhe bei der Dorfmühle“ vom 29.6.1858 genannt, der NN. „Hollerith, Besitzer der unterhalb [Anm. der Dorfmühle] gelegenen Mühle“ 248.

 

Johannes Spiegel (24.2.1838 Großfischlingen - 27.8.1911 Großfischlingen) war Müller und Ökonom in Großfischlingen; Sohn des Bauern Franz Jakob Spiegel aus Großfischlingen und der Klara Wingerter; ∞ 7.7.1861 mit Elisabeth Wind aus Essingen; aus der Ehe gehen 13 Kinder hervor 249. Auch z. Zt. Des Müllers Spiegel setzten sich die Streitigkeiten wegen rechtswidriger Wiesenbewässerung fort. Auf sei­ne Beschwerden fordert das Bezirksamt die Gendarmeriesta­tion Edenkoben zu einem Bericht auf. Darin heißt es, ein Schutz gegen uner­laubtes Wiesenbewässern sei unmöglich, „.. denn die Wiesenflur ist groß und ganz frei so daß man in großer Ent­fernung schon gesehen werden kann“. Nachdem alle Beschwerden nicht fruchteten, griff der Müller Spiegel zur Selbsthilfe, indem er laut Feststellung des Edes­heimer Gemeinderats „den hiesigen Einwoh­nern bei der Vornahme der Bewässerung ihrer Wiesen an den hierfür festgesetzten Tagen und Stunde allerlei Schikanen zu machen suchte sogar die Kinder, welche von den Eltern zum Wässern geschickt werden, heimjagte“ 250.

 

Müller auf der Mühle waren:

- 1693 bis 1715 (err.) Hanß Stephan *Vattleb, Müller aus Burrweiler erhält 1693 die Erlaubnis die Mühle in Großfischlingen wieder aufzu­bauen und sie 8 Jahre lang abgabenfrei zu betreiben

- bis 20.4.1719 Hanß Nicolaus Spieß; der Sohn Johannes Michael Spis (~ 3.6.1712) erbt die Mühle und stirbt 1752 unverheiratet; sei­ne Tochter Maria Margaretha Spieß heiratet in 2. Ehe den Johannes Georg *Flory und und übernimmt zusammen mit ihrem Mann nach dem Tod des Bruders die Mühle

- bis 15.10.1752 Johannes Michael Spis; er stirbt 1750 unverheiratet; seine Schwester Maria Margaretha Spieß heiratet in 2. Ehe den Jo­hannes Georg *Flory und und übernimmt zusammen mit ihrem Mann nach dem Tod des Bruders die Mühle

- bis 28.4.1790 Johannes Georg Flori; seine Tochter Christina Flory heiratet den Müller Georg Schmidt

- ab 1790 (err.) Georg Schmidt, ∞ mit Christina Flory; seine Tochter Anna Maria Schmidt heiratet 1797 den Müller Johannes Holl­ried

- ab 1797 (?) Johannes Hollried; Vater von Mathäus „Mathes“ Hollerith

- ab +++ Mathäus „Mathes“ Hollerith

- um 1900 „Mühle“ Heinrich Müller

 

Photos:

- Habermann, Heinz: Großfischlingen, Bilder aus einer Dorfgemeinde, 1980, S. 70-71 (Mühlengebäude und Mühlweiher)

 

Literatur/Urkunden:

- Wittner Heinz R.: Familienregister von Großfischlingen: 1651 bis 1888 (1918); Großfischlingen 1994, S. 55

- Wittner, Heinz R.: Auswärtige im 1. katholischen Kirchenbuch von Großfischlingen; in: Pfälzisch-rheinische Familienkunde 1992, S. 461-467

- Wittner, Heinz R.: Auswärtige in den Ausfauteiakten von Großfischlingen; in: Pfälzisch-rheinische Familienkunde 1994, S. 6-12

- Wittner, Heinz R.: Auswärtige im 3. kath. Kirchenbuch von Großfischlingen; in: Pfälzisch-rheinische Familienkunde 1996, S. 367-371

 

 

1Dolch/Greule: Siedlungsnamensbuch, S. 59.

2abgedruckt bei Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, S. 214-216.

3Bauer: reformiertes Kirchenbuch Miesau, S. 77 Nr. 421b

4Denkmaltopographie, Band Kusel, S. 69/70.

5LA Speyer Best E 2 Reichskammergerichtsakten Nr. 28.

6Anm.: das heutige Glan-Münchweiler liegt auf der westlichen Seite des Glan, auf der Ostseite lag Bettenhausen.

7 LA Speyer Best. E Nr. 2251.

8Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 83 Nr. 2961.

9LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 14-16r; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 207.

10Lill: Uneheliche Geburten im ersten katholischen Taufbuch von Glan; in Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 2007, S. 198.

11Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 207.

12LA Speyer: Best. B 2 Nr. A 294/7 Bl. 13r: Mühlenrenovation im Oberamt Lichtenberg vom 8.7.1746.

13Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 207.

14Lill: Uneheliche Geburten im ersten katholischen Taufbuch von Glan; in Pfälzisch-Rhei­nische Familienkunde 2007, S. 197.

15LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 13r-16r; Auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 207.

16LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 16.

17LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 83.

18Nägle: Trauungen Ortsfremder und Zugezogener im lutherischen Kirchenbuch des „Münchweiler-Thales“ 1664-1800; in Pfälz. Fam. und Wappenkunde 1962, S. 254.

19Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 17.

20"Die Rheinpfalz" vom Samstag 25.8.1951: „Westpfälzische Mühlen stellen sich vor“.

21Steiner: Aargauer in der Pfalz, S. 397.

22Schwarz: Ehemals kurpfälzische, nunmehr österreichische Leibeigene im Oberamt Germersheim im Jahre 1630 [Teil 1]; in: PRFK 2011, S. 193.

23Steiner: Aargauer in der Pfalz, S. 397.

24Schnabel: Be­völkerungsangaben des Bistums Speyer, 2011, S. 269.

25Christmann: Siedlungsnamen II, S. 323; LA Speyer, Best. C47 Herr­schaft Scharfeneck Nr. 1a, nicht paginiert.

26Arnold: Land­schaft und Geschichte im Umkreis des Teufelsberges (Teil 2); in: Pfälzer Heimat 1980, S. S. 21; Anm.: die Angabe Armolds stimmt nicht, wie sich aus der urkundlichen Erwähnung von 1653 ergibt.

27Mitteilung 2011 von Herrn Bummel, PRFK Ludwigshafen.

28Christmann: Siedlungsnamen II, S. 323; LA Speyer, CGA, A Nr. 163, Gleisweiler Renovation +++Zitat prüfen+++

29LA Speyer Best A2 Nr. 122/7 Bl. 18b.

30Weber: Mühlen besonderer Art, 77; Arnold: Landschaft und Geschichte im Umkreis des Teufelsberges (Teil 2); in: Pfälzer Heimat 1980, S. 21, der als Käufer allerdings Heinrich Unger angibt

31 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 77; Weber: Reminiszenzen an die Papiermühle Unger bei Gleisweiler; in: Heimatjahrbuch Südliche Weinstraße 1988, S. 154-159; Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im Herzogtum Zweibrücken, S. 12.

32Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im Herzogtum Zweibrücken, S. 12.

33Weber: Mühlen besonderer Art, S. 77.

34Neumer: Bürgerbuch Verbandsge­meinde Hochspeyer, S. 179.

35Jaffé: Geschichte der Papiermüh­len im Herzogtum Zweibrücken, S. 23.

36Weber: Mühlen besonderer Art, S. 77.

37Mitteilung von Herrn Benno Münch vom 27.3.2015; Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz Nr. 118 vom 23.11.1842, Beilage.

38Weber: Mühlen besonderer Art, S. 77.

39Jaffé: Geschichte der Papiermüh­len im Herzogtum Zweibrücken, S. 23.

40Weber: Mühlen besonderer Art, S. 77, 79.

41Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im Herzogtum Zweibrücken, S. 12.

42Weber: Mühlen besonderer Art, S. 80.

43Weber: Mühlen besonderer Art, S. 80.

44 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 80; aA. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im Herzogtum Zweibrücken, S. 12, der angibt: Friedrich Hein­rich Unger führte die

kleine Papierfabrik bis zur ihrer Stillegung gegen Ende des 19. Jh. fort.

45Weber: Mühlen besonderer Art, S. 77.

46Weber: Mühlen besonderer Art, S. 77.

47Mitteilung von Herrn Benno Münch vom 27.3.2015.

48Mitteilung von Herrn Benno Münch vom 27.3.2015 unter Verweis auf Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz Nr. 118 vom 23.11.1842, Beilage.

49Weber: Mühlen besonderer Art, S. 77.

50Weber: Mühlen besonderer Art, S. 77.

51 LA Speyer Best. C20 Nr. 3443: Verzeichnis derjenigen Orte, welche ehedem der Herrschaft Ochsenstein gehörten, jetzt aber von den Grafen von Hanau nicht mehr besessen werden, 17. Jh.

52Frey: Beschreibung Rheinkreis, Bd. 1, S. 407-408.

53LA Speyer Best. W41 Nr. 2195/2: Klassifikationsplan Gleiszellen, o.D. (1820-1845).

54Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 208.

55Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 62.

56LA Speyer Best. E6 Nr. 2252; Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 62.

57LA Speyer Best. E6 Nr. 2252; Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 62.

58Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 62.

59Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 62; LA Speyer Best. B 2 Nr. 908/3 und 908/6.

60 Tilemann Stella: Geome­trische Beschreibung d. Oberamts Zweibrücken und d. Kellerei Kirkel; in Zweibrücken, zitiert nach Christmann: Siedlungsnamen II, S. 232.

61Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 62.

62Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 63; LA Speyer Best. B 2 Nr. 908/3 und 908/6

63Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 62; LA Speyer Best. B 2 Nr. 908/3 und 908/6.

64 luth KB Reichenbach1, Bl. 16, Taufeintrag der Anna Elisabetha Becker.

65Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 62; LA Speyer Best. B 2 Nr. 908/3 und 908/6.

66Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 63.

67Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 63.

68LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 22-27; Auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 208.

69Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 63.

70Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 63; LA Speyer Best. B 2 Nr. 908/3 und 908/6.

71Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 64.

72LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 22-27; Auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 208.

73Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 64.

74LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 83r.

75 Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 63; LA Speyer Best. B 2 Nr. 908/3 und 908/6.

76 Lanzer: Westricher Mühlen einst und jetzt; in: Westrich Kalender 1964, S. 23; Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godel-

hausen, S. 64; LA Speyer Best. B 2 Nr. 908/3 und 908/6.

77Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, S. 64-66; LA Speyer Best. B 2 Nr. 908/3 und 908/6.

78Emrich: 700 Jahre Rutsweiler, S. 58.

79Intelligenz­blatt des Rheinkreises vom 3.5.1850, S. 174.

80Pfälzer. Bote für das Glanthal Nr. 110 vom 30.9.1870; Zweibrücker Wochenblatt Nr. 236 vom 29.9.1870.

81Internetdatei Pfälzerwald-Verein Ortsgruppe Theisbergstegen-Godelhausen unter Bezugnahme auf „100 Jahre Gesangverein Godelhausen, Orts und Vereinschronik von Rainer Dick 1990“, http://www.pwv-theisbergstegen.de/herden-muehle.html, Abruf vom 2.10.2013.

82LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 18r.

83 Heß: Herrschaft und Rechtsleben bis zum ausgehenden Mittelalter; in:Godram­stein einst und jetzt, S. 36, 38

84Steiner: Aargauer in der Pfalz, S. 397.

85Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, 2011, S. 269.

86Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, ,S. 440 Nr. 12803; LA Speyer Best. G11 Nr. 113 , G7 Nr. 60.

87Eilbote Landau, Beilage vom 27.6.1833, Nr. 30, S. 120.

88Eilbote Landau Nr. 48 vom 14.6.1856, S. 283.

89 Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, S. 42 Nr. 138; Heß: Herrschaft und Rechtsleben bis zum ausgehenden Mittelalter; in:Godram­stein einst und jetzt, S. 39; Pöhlmann: Regesten der Grafen von Zweibrücken, S. 102 Nr. 316.

90Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, S. 101 Nr. 372.

91 zu diesem Alter: Aufstand der Bauern, S. 50 m.w.N., 106, 180; Schmidt: "Als man 74 zahlt, Hanss Hawenstein mich bawet hat". Die Geschichte eines Edenkobener Hauses und seiner Familie; in PRFK 2008/09, S. 505.

92Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, S. 164-165 Nr. Nr. 683.

93Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, S. 177, Nr. 757.

94 Anm.: das in einer Papierabschrift erhaltene Weistum von Godramstein, das sich im LA Speyer befindet, hat durch Kriegseinwirkungen dermaßen gelitten und

Löschwasser­schäden davongetragen, daß es praktisch nicht mehr genutzt werden kann. Es ist aber eine in den „Deutschen Rechtsquellen des Mittelalters“ verzeich-

nete Abschrift vorhanden, die nach dem Übergang des „Godramsteiner Thales“ an Kurpfalz, aber vor der Auflösung der Hornbacher Probstei, also vor 1556 angefer-

tigt worden sein muß ( Heß: Herrschaft und Rechtsleben bis zum ausgehenden Mittelalter; in:Godram­stein einst und jetzt, S. 43).

95 Heß: Herrschaft und Rechtsleben bis zum ausgehenden Mittelalter; in:Godram­stein einst und jetzt, S. 44.

96 LA Speyer Best. A1 Nr. 56: Landauer Abschied vom 1.9.1612.

97Gölzer: „Einheimische und abwesende Untertanen des Amtes Zweibrücken 1651-1659“; in: Pfälz.-Rhein. Familienkunde 1996, S. 433.

98 Kaul: Die Geschichte der evangelischen Kirchengemeinden; in:Godram­stein einst und jetzt, S. 151.

99zu ihm Stuck, Verwaltungspersonal, S. 100, 120.

100Anm.: pfalz-zweibrückischer Regierungsrat Karl Sturtz, 29.7.1704 – 19.12.1767; Stuck: Verwaltungspersonal, S. 62.

101LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 78-78r, 115r.

102LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7, Bl. 17.

103 Heß: Entwicklung des kirchlichen Lebens; in:Godram­stein einst und jetzt, S. 114.

104 Heß: Entwicklung d. kirchlichen Lebens; in:Godram­stein einst und jetzt, S. 114; Diehl: Industrie in Godramstein; in: Godram­stein einst und jetzt, S.191.

105Diehl: Industrie in Godramstein; in:Godram­stein einst und jetzt, S. 191.

106Eilbote Landau vom 18.7.1835, Nr. 29, S. 116.

107Eilbote Landau vom 20.6.1840, Nr. 25, S. 99.

108Diehl: Industrie in Godramstein; in:Godram­stein einst und jetzt, S. 191.

109Eilbote Landau vom 21.3.1846, S. 48 = LA Speyer Best. Y 20/41.

110Eilbote Landau vom 25.7.1846, S. 120 = LA Speyer Best. Y 20/41.

111Eilbote Landau vom 15.5.1850, Nr. 39, S. 290.

112Eilbote Landau vom 25.6.1859, S. 291 = LA Speyer Best. Y 20/41.

113Eilbote Landau vom 15.10.1859, S. 483 = LA Speyer Best. Y 20/41.

114Eilbote Landau vom 9.4.1853, S. 154 = LA Speyer Best. Y 20/41.

115Diehl: Industrie in Godramstein; in:Godram­stein einst und jetzt, S. 191.

116Diehl: Industrie in Godramstein; in:Godram­stein einst und jetzt, S. 191.

117Diehl: Industrie in Godramstein; in:Godram­stein einst und jetzt, S. 192.

118Arnold: Denkwürdiges aus Godramstein, S. 11.

119Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, S. 101 Nr. 372.

120Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, S. 101 Nr. 372.

121 Heß: Entwicklung des kirchlichen Lebens; in: Godram­stein einst und jetzt, S. 114

122Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, S. 207 Nr. 899.

123 Anm.: das in einer Papierabschrift erhaltene Weistum von Godramstein, das sich im LA Speyer befindet, hat durch Kriegseinwirkungen dermaßen gelitten und

Wasser­schäden davongetragen, daß es praktisch nicht mehr genutzt werden kann. Es aber eine in den „Deutschen Rechtsquellen des Mittelalters“ verzeichnete

Abschrift vorhanden, die nach dem Übergang des „Godramsteiner Thales“ an Kurpfalz, aber vor der Auflösung der Hornbacher Probstei, also vor 1556 angefertigt

worden sein muß ( Heß: Herrschaft und Rechtsleben bis zum ausgehenden Mittelalter; in: Godram­stein einst und jetzt, S. 43).

124Heß: Herrschaft und Rechtsleben bis zum ausgehenden Mittelalter; in: Godram­stein einst und jetzt, S. 44.

125 LA Speyer Best. A1 Kurpfalz Urkunden Nr. 02/56; Auch Glasschröder: Urkunden Kurpfalz, Bd. 1 (1892/94), Urk. Nr. 56.

126 Heß: Entwicklung des kirchlichen Lebens; in: Godram­stein einst und jetzt, S. 114.

127 Heß, Hans: Bevölkerungsverhältnisse vom 16. bis 18. Jahrhundert; in: Godram­stein einst und jetzt, S. 75.

128LA Speyer Best. A13 Nr. 640.

129 Heß: Entwicklung des kirchlichen Lebens; in: Godram­stein einst und jetzt, S. 114.

130Diehl: Industrie in Godramstein; in: Godram­stein einst und jetzt, S. 191.

131Diehl: Industrie in Godramstein; in: Godram­stein einst und jetzt, S. 191.

132LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; Weber: Müh­len und Müllerhandwerk, S. 257.

133Steiner: Aargauer in der Pfalz, S. 398.

134LA Speyer Best. D29 Nr. 94; Schirmer: Göcklingen, S. 156.

135Ballweber: Lehrer, Bürgermeister und Handwerker in Göcklingen; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde Bd XVII, S. 1.

136Ballweber: Lehrer, Bürgermeister und Handwerker in Göcklingen; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde Bd XVII, S. 2.

137Widder Beschreibung der kurfürstl. Pfalz, a.a.O, Bd. II, S. 492; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 194.

138ref. KB Heuchelheim bei Landau 2, Bl. 116.

139Eilbote Landau Nr. 6 vom 21.1.1858, S. 38

140Paul: „Lieber da bleiben als vort machen“. Philipp Heinrich Eisenmayer aus Haßloch. Auszüge aus seinen Briefen nach Amerika 1849-1863; in: PRFK 1999, Bd. 14 Heft 3, S. 254.

141LA Speyer Best. D29 Nr. 102; Schirmer: Göcklingen, S. 157.

142Ballweber: Lehrer, Bürgermeister und Handwerker in Göcklingen; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde Bd XVII, S. 1.

143Ballweber: Lehrer, Bürgermeister und Handwerker in Göcklingen; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde Bd XVII, S. 1.

144Ballweber: Lehrer, Bürgermeister und Handwerker in Göcklingen; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde Bd XVII, S. 1.

145LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; dort Anlage

Nr. 13: Bericht der Kellerei Landeck; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 257.

146LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; Weber:Mühlen und Müllerhandwerk, S. 257.

147Ballweber: Lehrer, Bürgermeister und Handwerker in Göcklingen; in: Pfälzisch-Rheinische Fa­milienkunde Bd XVII Sonderdruck.

148LA Speyer Best. A13 Nr. 659.

149Pöhlmann: Regesten der Grafen von Zweibrücken, S. 342, Urk. Nr. 1035.

150Warmbrunn: Un­ter der Herrschaft von Nassau-Weilburg 1574-1793; in: Scherer Karl: Göllheim, Bd. 1, Ortsgemeinde Göllheim 2006, S. 368-369.

151Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 1. Bd., S. 346.

152 Meyer: Kindenheim, S. 30-31; LA Speyer Best. F4 Kindenheim; Weizäcker: Pfälzische Weistümer, 2. Bd., S. 698.

153Meyer: Kindenheim, S. 31.

154Tröscher: Gab es Mühlen auf der Kindenheimer Kalksteinhöhe; in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1978, S. 83 Anm. 7.

155Tröscher: Gab es Mühlen auf der Kindenheimer Kalksteinhöhe; in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1978, S. 79 und S. 83 Anm. 5.

156 Meyer: Kindenheim, S. 31; LA Speyer Best. F4 Kindenheim; Weizäcker: Pfälzische Weistümer, 2. Bd., S. 698.

157Schaper: Gommersheim, S. 29-30.

158Kästel: Einwohner von Geinsheim, S. 38.

159Klauck: Lexikon saarländischer Orte S. 165.

160Klauck: Lexikon saarländi­scher Ortschaften, S. 165 iVm S. 497.

161LA Speyer Best. B2 Nr. 292/2 fol. 17.

162LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 96.

163Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, S. 424.

164Schwarz: Ehemals kurpfälzische, nunmehr österreichische Leibeigene im Oberamt Germersheim im Jahre 1630 [Teil 1]; in: PRFK 2011, S. 193, 201.

165Weber: Müh­le und Müllerhandwerk, S. 268.

166Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 284.

167Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon Bd. 2, S. 206.

168Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, 483.

169Reichardt: Familie Wernz, S. 4.

170Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, 483-484.

171Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, 482.

172Lehmann: „Geschichtl. Gemälde aus dem Rheinkreise Bayerns“, Bd. 2,S. 229.

173Christmann: Siedlungsnamen II, S. 274.

174 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/I fol. 27.

175 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/I fol. 29.

176Anm.: es handelt sich bei den beiden Limpurgischen Mühlen um die Fronmühle in Dürkheim und die Herzogmühle bei Grethen.

177LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 60.

178LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 70-70r.

179LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 71.

180LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 71-76.

181LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 76.

182Anm.: zu Thomas Blarer von Geyersberg s. Stuck: Verwaltungspersonal der Oberämter, S. 15.

183 LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 76.

184Widder: Beschreibung der Kurpfalz, Bd. 2, S. 318-319.

185Stadtarchiv Kaiserslautern, Ratsakten Bd. XIV Ratsprotokolle vom 6.12.1642-5.12.1644; Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, S. 52 Nr. 1002.

186Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 73 Nr. 2822.

187Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, 482.

188LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 18.

189Reichardt: Familie Wernz, S. 4.

190Reichardt: Familie Wernz, S. 4.

191Dautermann u.a.: Bad Dürk­heim. Chronik einer Salierstadt, S. 482.

192Böttcher: Die Familien­bande der pfälzischen Revolution; in: PRFK 1999, S. 277, 265.

193Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 8; Herzog: Sembach, S. 22; Reichardt: Wernz-Vorfahren, S. 4.

194Werner: Die Nationalgüter im Departement Donnersberg, Anlage IVb S. 61.

195Reichardt: Wernz-Vorfahren, S. 4.

196Becker: Das deut­sche Mühlensterben im 20. Jh, S. 97.

197 Verzeichnis der Kulturdenkmäler Landkreis Bad Dürkheim http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Bad_Dürkheim.pdf. Abruf vom 12.7.2014.

198LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 18.

199LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 35r.

200luth KB Hardenburg.

201LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 18-18r.

202 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/I fol. 27.

203 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/I fol. 30.

204 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/I fol. 103.

205Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, 483.

206Reichardt: Familie Wernz, S. 4.

207LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 35R: kurpfälzisches Mühlenverzeichnis von 1738) zur GGA Heidelberg.

208Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, 483.

209LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 35r.

210Reichardt: Familie Wernz, S. 4.

211Christmann: Siedlungsnamen II, S. 362.

212Gries Ortsgemeinde: „Gries, Pfalz: gestern und heute“, Abschnitt: „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“, S. 43.

213LA Speyer F2 Nr. 173 Lagerbuch Börsborn Nr. 209.

214Christmann: Siedlungsnamen II, S. 363.

215Gries Ortsgemeinde: „Gries, Pfalz: gestern und heute“, Abschnitt: „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“, S. 44.

216Gries Ortsgemeinde: „Gries, Pfalz: gestern und heute“, Abschnitt: „Es klappert die Mühle am rau­schenden Bach“, S. 45.

217LA Speyer Best. K26 Notariat Landstuhl Kasten Nr, 25, Urk. Nr. 62 vom 31.1.1834.

218Christmann: Siedlungsnamen II, S. 362.

219Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographischer Teil, S. 169.

220Fuchs: Copulation „Auswärtiger“ im Badenheimer Kirchenbuch; in: PRFK 1997, S. 651.

221Kilian: Schatzungsregister des kurpfälzischen Oberamtes Stromberg 1683 und 1722, S. 47.

222Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S.115.

223Schmidt: Fa­miliennamen in der ehemaligen Gemeinschaft Buntenbach im 18. Jh.; in: PRFK 1977, S. 419; Wittner: Schweizer (Einwanderer) in der Südwestpfalz,

S. 7; Bonkhoff: Grossbundenbach, Kleinbundenbach, Mörsbach, S. 9.

224Kuby: Pfarrerlisten kleinerer pfälzi­scher Herrschaften; Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 2001, S. 9.

225Bonkhoff: Grossbundenbach, Kleinbunden­bach, Mörsbach, S. 9.

226Bonkhoff: Grossbundenbach, Kleinbundenbach, Mörsbach, S. 11.

227LA Speyer Best. B2 Nr. 915/4: Die neu angelegte Cathcartsche Öl- und Sägemühle zu Großbundenbach, o.D. (1700-1830).

228Bohrer: Register ref. KB Großbundenbach 1715-1798, S. 11.

229Anm.: es handelt sich um die Burganlage, der heute weitgehend abgegangen Burg Bunden­bach; Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Burgenlexikon, Bd. 1, Stichwort Bundenbach.

230Schmidt: Fa­miliennamen in der ehemaligen Gemeinschaft Buntenbach im 18. Jahrhundert, 1. Fortsetzung; in: PRFK 1977, S. 460.

231LA Speyer Best. D2Nr. 125 ff +++Zitat prüfen+++; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.., S. 268.

232Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, 2011, S. 278.

233Habermann: Großfischlingen, Bilder aus einer Dorfgemeinde, 1980, S. 70-71.

234LA Speyer Best. D2 Nr. 151 Bl. 19.

235Wittner: Familienregister Großfischlin­gen, S. 145.

236Frey: Gemarkung Edesheim, S. 107; LA Speyer Best. U36 [Gemeindearchiv Edesheim] Nr. 388/422.

237Wittner: Familienregister Großfischlin­gen, S. 186.

238Wittner: Familienregister Großfischlingen, S. 147.

239Mitteilung von Frau Christa Miebach, Mülheim a.d. Ruhr vom 29.5.2010.

240Mitteilung von Frau Christa Miebach, Mülheim a.d. Ruhr vom 29.5.2010; Auch: Witt­ner: Familienregister Großfischlingen, S. 55.

241LA Speyer Best. D2 Nr. 151 Bl. 19.

242Frey: Gemarkung Edesheim, S. 107; LA Speyer Best. U36 [Gemeindearchiv Edesheim] Nr. 388/422.

243Wittner: Familienregister Großfischlingen, S. 55, 126.

244Mitteilung von Frau Christa Miebach, Mülheim a.d. Ruhr vom 29.5.2010.

245Wittner: Fami­lienregister Großfischlingen, S. 145.

246Frey: Gemarkung Edesheim, S. 108; LA Speyer Best. U36 [Gemeindearchiv Edesheim] Nr. 882/2030/2081/2392.

247Frey: Gemarkung Edesheim, S. 109.

248LA Speyer Best. H39 Nr. 2031, fol. 16r.

249Wittner: Familienregister Großfischlingen, S. 145.

250Frey: Gemarkung Edesheim, S. 110.

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