Version 17.2.2018

 

Litera E

(Erbacher Tal – Eyersheimer Mühle)

 

 

Erbacher Tal:

s. Heppenheim/Bergstraße

 

 

 

 

 

Erbes-Büdesheim / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms; westlich von Alzey gelegen

 

Die Stelle, an der heute Erbes-Büdesheim gelegen ist, schon lange Zeiten hindurch - wahrscheinlich mit Unterbrechungen - besiedelt. Zum ersten Mal wurde das Dorf am 2. bis 4. Januar 767 urkundlich erwähnt und seine damalige Michaels-Kirche erstmals zwischen 767 und 768. Der erste namentlich bekannte Einwohner war ein gewisser Egilolf, der zu dem genannten Datum dem gegenüber Worms auf der anderen Rheinseite gelegenen Kloster Lorsch 10 Joch Ackerland verkaufte und dafür ein Pferd erhielt. Der getreuen und genauen Notierung dieses Verkaufs durch die Mönche verdankt Erbes-Büdesheim, ähnlich wie fast alle Dörfer Rheinhessens, seine erste Erwäh­nung. Erbes-Büdesheim gehörte als Dorf insgesamt ursprünglich um 1275 zur Grafschaft Leiningen, ab 1350 zu der Vorderen und Hinte­ren Grafschaft Sponheim, deren Hauptbesitz im Hunsrück lag, und nach deren Aussterben 1437 zu deren Erben: zur Grafschaft Pfalz-Simmern, zur Markgrafschaft Baden und zur Kurpfalz. Von 1559–1598 und von 1611–1673 zählte es zum Her­zogtum Pfalz-Simmern, ei­ner kleinen Nebenlinie der Kurpfalz mit Regierungssitz in Simmern, und ab 1673 ganz zur Kurpfalz 1. Der Ort kam bis 1537 ganz an Kurpfalz, nur 1559-1598 und 1611-1673 zählte er zum Herzogtum Pfalz-Simmern (Amt Bolanden), dann wurde er Sitz eines Unteramtes, ab 1706 im Oberamt Alzey 2.

 

Mühlen:

1373 belehnte Wildgraf Otto den Dietrich von Morsheim mit einem burgerlichen Hause und der Mühle zu Erbesbüdesheim 3.

 

in einer Urkunde vom 14.11.1460 des Klosters Schwabenheim über den Verkauf von dessen Eigenhof zu Erbesbüdesheim und den zuge­hörigen Grundbesitz an Heinrich von Morsheim und Mechthild Bettendorf heißt es u.a.: „It(em) ein zweiteil uff der mul(e)n ge­vor dem widdame zu Eich ...“ 4.

 

- Aulheimer Mühle:

ca. 18 Minuten (zu Fuß) nördlich von Erbes-Büdesheim in Richtung Flonheim; an Stelle der Wüstung Aulenheim (auch Ulenheim, Uln­heim) 5.

 

Im Verzeichnis der Ortschaften etc. im Großherzogtum Hessen vom September 1839 sind die „Aulheimer Mühlen“ mit 17 Einwoh­nern aufgeführt 6.

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. S3 Nr. Nachweis: Erbes-Büdesheim; enthält Aulheimer Mühle, Riedertal und Riedmühle (Erbes-Büdesheim)

 

 

- Morbacher Mühle:

bei Erbesbüdesheim gelegen; bis 1816 war Johann Jakob Kreuter der Müller auf der Morbacher Mühle (er heiratet am 29.4.1816 in Sembach die Elisabeth Kohlberger, Witwe des Müllers Johann Carl (Karl Philipp) Graf von der Eichenbacher Mühle bei Neuhems­bach und übernimmt anschließend die Eichenbacher Mühle) 7.

 

 

- Neumühle:

um 1810 war die Neumühle eine Mahlmühle „mit vier Gängen, nebst einem Schälgange, Oelschlag und Hanfbreche“.Sie stand im Eigen­tum des Domstifts Mainz. Pächter war damals Jakob Bittong aus Mainz. Am 25.1.1810 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüter­veräußerung die Veräußerung der Mühle. Sie wurde erworben von Julien Noiré aus Mainz zum Kaufpreis von 38100 fr. 8

 

 

- Niedermühle:

um 1702 war Melchior *Götz der Müller auf der Niedermühle in Erbesbüdesheim; Vater des Henrich Götz aus Albisheim; im katho­lischen KB Kirchheim ist am 14.7.1702 die Heirat des Henrich Götz „von Albisheim“, „Sohn des Melchior Götz. Müller auf der Nie­dermühle in Er­besbiedesheim, mit Maria Barbara Scherer, Tochter des Joe Scherer von Albisheim“ eingetragen 9. Am 17.4.1711 sind in der kath. Kir­che in Kirchheim (-bolanden) als Paten bei der Taufe des Philipp Henrich Not­hoff anwesend, der Philipp Henrich Götz und seine Frau Barbara 10.

 

 

- Riedmühle, Riedermühle:

im Riedertal am Moosbach zwischen Erbes-Büdesheim und Wendelsheim gelegen; die ehemalige Mühle ist heute eine Ruine 11.

 

Die Riedmühle liegt auf der Wüstung des ehemaligen Dorfes Riede 12. Die Mühle wird erstmals 1418 erwähnt 13. Das nächste Mal wird die Riedmühle 1611 urkundlich genannt in einer Grenzbeschreibung „gegen die Riedt-Mühle“ 14, und erneut 1632: sie gibt 18 Mltr Korn jährlich 15.

 

1652 wird „Hanß Henrich der Schreiner und Rietmüller“ 16. Die nächste Nennung stammt von 1673, wo im Taufregister der reformierten Gemeinde Erbes-Büdesheim genannt wird;: „Rauff Müller des Sebastians des Rietmüllers“ 17. 1675 heißt es im ref. KB Erbes-Büdesheim: „Gertraut Des rietmüller Hanß philipsen Hausfraw“ 18. 1675 lautet der Eintrag: „Melchers Gotzen Müller in der riedtmühlen“ 19, und am 4.1.1677 heißt es von der „rüdt Mühl“ 20.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1762: „Die Gideon Gienand zur Suche nach Eisenerz in Erbesbüdesheimer- und Nacker Gemarkung zugewiesenen Felder“; Situationsplan mit Ortslage Riedermühle, 1784

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. S3 Nr. Nachweis: Erbes-Büdesheim; enthält Aulheimer Mühle, Riedertal und Riedmühle (Erbes-Büdesheim)

 

 

 

 

 

Erdesbach / Glan:

VG Altenglan, Lk Kusel; nördlich von Altenglan am Glan gelegen; das Dorf war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Lichten­berg.

 

 

Mühlen:

- Erdesbacher Mahlmühle:

Auf Anordnung des Herzogs von Zweibrücken erstellte Carl Sundahl 1746 ein Mühlenprotokoll, indem er über die Erdesbacher Mahlmüh­le folgendes berichtete: „Die Erdesbacher Mahlmühle liegt am Glan, von der Patersbacher Vockenmühle und Ulmeter Müh­le je ¼ Stunde entfernt. 2 unterschlächtige Wasserräder, 1 Aalkorb. Der Beständer ist Friedrich *Kling, hat die Mühle nach dem Tod seines Vater Hein­rich *Kling übernommen gegen Zahlung von 600 fl an die Erben­gemeinschaft. Erbbestandsbrief vom 30. März 1741. Er entrichtet als Pacht jährlich: 3 Ma. Korn und 3 Ma. Hafer Lichtenberger Ma­ßung; an Geld 4 fl und für 2 Pfund Heller (alter Währung) 1 fl 2 bz und für 2 Kapaunen 8 bz. Keine Banngerechtigkeit. Der Müller behauptet, es wäre größerer Umsatz in der Mühle, wenn sich die Familien nicht mit den 'vielen Grundbirnen sowie auch anderen Früchten als Wicken und Haber behelfeten.'“ Der Was­serfall ist 3 Schuh hoch, bei Hochwasser und bei Zufrieren des Glan entstehen lange Stillstandszeiten“. 21

 

Die 1746 erstmals bezeugte Mühle kam in der 2. Hälfte des 18. Jh. an Peter Drumm, dessen Familie sie bis 1972 halten konnte. Die ehemalige Mühle ist das heutige Anwesen Mühlweg Nr. 10. 1850 baute Friedrich Drumm IV. (wohl ein Großneffe des im Türsturz des ge­genüber liegenden Anwesens Nr. 10 genannten Friedrich Drumm) der Mühle gegenüber eine Ölmühle, 1860 folgte daneben eine neue Getreidemühle. Damit gab es für kurze Zeit 3 Mühlen, bis die alte Mühle 1894 abgerissen wurde und an ihrer Stelle das heute noch vor­handene Wohnhaus errichtet wurde. Die inzwischen ganz als Wohnhaus umgebaute neuere Mühle ist ein zweigeschos­siger Putzbau mit Krüppelwalmdach. Sie besteht aus der in den Neubau integrierten älteren Ölmühle, einer Überbauung des Mühl­grabens, der neuen Ge­treidemühle (aufgestockt 1952) und einem Wohntrakt 22.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken unter lfd.-Nr. 7 von 1756 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörige Mühle unter Nr. 7 wie folgt beschrieben: „die Ertesbacher Mühl (hat) 2 Waßer Räder, wovon eines ein Mahl das andere aber eine Mahl und Scheelgang treibet; (zahlt jährlich an Pfacht) 5 fl 10 bz an Geldt, 3 Mltr Korn (und) 3 Mltr Haber, ... 30-40 Familien jährl: befördern zu können, ist aber niemand dahin gebannet.“ 23

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird der Handelsmüller Friedrich Drumm genannt 24.

 

Karte:

- LA Speyer Best. A 294/7 Bl. 39r

 

Photo:

- Denkmaltopographie Kusel, S, 49

- "Die Rheinpfalz" vom 28.5.1966: Die stillgelegte Mühle bei Erdesbach am Glan

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A 294/7 Bl. 37r-40

 

 

- Walkmühle:

in Trockenzeiten des Hochsommers reichte oft das Wasser des Kuselbachs in Kusel nicht aus, um alle Tuchmacher zufrieden zustel­len; deshalb hatten sich eine Anzahl von ihnen schon im 16. Jh. einen Ausweichbetrieb in Erdesbach am Glan erstellt. Im Bedarfsfal­le be­dienten sich die Kuseler Strumpfweber und Wambsweber einer Fertigungsstätte in Altenglan 25. Bereits 1535 hatten die Kuseler Wol­lenweber Hans Maurer, Peter Flesch, Bertholdt Weber, Clesgin Bügel, Hans Jung und Hans der Rat von Pfalzgraf Ru­precht durch den Landschreiber Johann Weidenkopf einen Erbbestandsbrief zum Bau einer Walkmühle in Erdesbach erhalten, die vorher Bremen Hen in Betrieb hatte 26.

 

Urkunden/Literatur:

- Cappel, Michael: „Dorf mit Mühlengeschichte: Edesbach/Glan“; in: Rheinpfalz Ausgabe Kusel vom 17.4.1986 (betr. Walkmühle bei Er­desbach)

 

 

 

 

 

Erfenbach:

heute Stadtteil von Kaiserslautern, war kurpfälzisch

 

Mühlen:

 

- Bordmühle:

am 18.10.1739 wird der frühere Schloßmüller in Kaiserslautern, Johann Wilhelm *Aumer, als Borthenmüller“ zu Erfenbach genannt 27.

 

 

- Mühle auf dem Triesch:

1718 Bezeichnet als Mahlmühle auf dem „Herrschaftlichen Triesch“ Hinterbusch). Erbbeständer war 1718 der Johann Heinrich Zim­mer 28.

 

In einem Aktenvermerk heißt es: '„Carlswoog“ nebst Hühnerbusch, woran die unten ahn dem Damm vorhandene Mahl- und Schneid­mühl sich befindet'. Der Standort dieser Mühle muß demnach in der Nähe vom Hinderbusch gewesen sein, der nach dem 30jährigen Krieg vielfach als 'Willering' (Wildnis) bezeichnet wurde 29.

 

Nach dem Protokoll über die Liquidation des Rustikalbesitzes (der Dominikal- und Zehent-Renten) ist als Eigentümer des Hauses Nr. 18 ½ genannt der Müller Konrad Schwem jr. 30. Die Schwehm gehören zu den ältesten Familien in Erfenbach, die schon im 30jähri­gen Krieg vorkommen 31.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 962/10: „Erbbestandsbrief über die Mühle auf dem Triesch, 1718“

 

 

 

 

 

Erfenstein:

OT von Esthal, VG Lambrecht, Lk Bad Dürkheim; im Elmsteiner Tal am Speyerbach gelegen; in unmittelbarer Nähe liegen die Bur­gen Breitenstein und Spangenberg.

 

Mühlen:

- Bordmühle bei Spangenberg, Spangenberger Sägemühle:

unterhalb der Burgruine Spangenberg im Höllischtal, im Banne von Esthal gelegen 32.

 

1698 sind Peter Baumgarten und Hans Peter Botz Erbbeständer auf der Spangenberger Sägemühle, 1743 ist Erbbeständer der Nico­laus Daubner. Die Sägmühle ist 1818 im Mitbesitz von Andreas Koelsch aus Gräfenhausen [OT von Lambrecht] 33.

 

Von 1702-1708 ist als Müller in Elmstein Johannes Valentin *Seeleuthner belegt, der 1709 in Spangenberg nachgewiesen ist 34.

 

1711 Claudius *Baude (Beude) 1711 der Sägmüller in Spangenberg (später Bordmüller in Hardenburg und im Weitersbrunnertal) 35.

 

1725 wird die Spangenberger Mühle, eine Bordmühle, erwähnt 36.

 

Die Gemeinde Hambach verlangt indebite [zu Unrecht] auf der Schneidemühle in Spangenberg 2 fl Bodenzins. Er soll vorläufig si­stiert [eingestellt] werden,13.8.1792. Die Rechte gehören der Herrschaft 37. Hintergrund war, daß die Burg Spangenberg zum Ham­bach ge­hörte 38.

 

Von 1832-34 war Johann Friedrich *Zimmermann als Sägmüller auf der Spangenberger Mühle 39.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2337/6: Klassifikationsplan Lachen, o.D. (1820-1845), darin u.a. die Ruine Spangerberger Sägmühle

- LA Speyer Best. W1 Nr. 6613, darin u.a. die Helmbacher und die Spangenberger Sägmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1095/5: „Bordmühle bei Spangenberg, 1772“

 

 

 

 

 

Erfweiler-Ehlingen / Saarland:

OT der Gemeinde Mandelbachtal; ca. 5 km westlich von Breitfurt gelegen, ca. 6 km nordwestlich von Herbitzheim; beide ursprüng­lich getrennten Dörfer kamen zwischen 1655 und 1663 zur Grafschaft von der Leyen; ab 1816 zum bayrischen Rheinkreis.

 

Mühlen:

- Ehlinger Mahlmühle:

bis ca. 1821 war Johannes *Kempf († ca. 1821) der Müller auf der Ehlinger Mahlmühle. Nach seinem Tod lassen die Witwe und die übri­gen Erben die Mühle am 30.4.1821 freiwillig versteigern. Im Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 17.4.1821 wird die Versteige­rung der Mühle angekündigt und die Mühle wie folgt beschrieben : „ ... sammt denen dazu gehörigen Ländereyen (die Ehlinger Müh­le genannt) ... Eine auf'm Ehlinger und Erfweiler Bann gele­gene Mahlmühle mit zwey Gang, zwey geräumige Wohnungen, eine im unteren und eine im oberen Stock nebst Scheuer, Stallung und Schwein-Ställe, sammt Hofgering ...“ 40

 

Urkunden/Literatur:

- LA Saarbrücken Best. vdL Nr. 2225: „Schriften und Pachtbrief der Erbpachtmühle zu Ehlingen bei Erfweiler nebst Zession der Mühle an Karl Kaspar von der Leyen, Kurfürst von Trier“, 1661

 

 

 

 

Erlenbach (Gewässer):

der Erlenbach ist ein gut 9 km langer Wasserlauf im südpfälzischen Wasgau (Rheinland-Pfalz) und ein linker Zufluss der Lauter, die hier, an ihrem Oberlauf, noch Wieslauter genannt wird. Der Erlenbach hat eine Haupt- und eine etwas schwächere Nebenquelle, die nur we­nige hundert Meter voneinander entfernt an der Ostflanke des 445 m hohen Löffelsberges zutage treten. Dieser gehört zum Wasgau, der den Südteil des Pfälzerwaldes und den sich anschließenden Nordteil der Vogesen umfasst. Anfangs nach Osten fließend, wobei der Hauptbach das Wohngebiet von Oberschlettenbach berührt, treffen sich die beiden Quellbäche nach 2 km; dabei mündet der schwäche­re Bach von rechts in den stärkeren. Der vereinigte Erlenbach wendet sich nach Süden und passiert die Gemeinden Vor­derweidenthal und Erlenbach. In Niederschlettenbach mündet er von links in die Wieslauter. Zuflüsse sind: Wüstenborn (rechts), Kleisterbach (rechts), 1,4 km, Zimbach (rechts) und Eisenbach (rechts), 1,4 km 41.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H34 Sachakte 467 Mühlen am Erlenbach im Banne von Kandel: Barthelsmühle, Herrenmühle, Leistenmühle, 1818-1937, darin Pläne

 

 

 

 

Erlenbach bei Dahn: **

VG Dahner Felsenland, Lk Südwestpfalz; östlich von Busenberg; 760 wurde der Bach Erlenbach erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort selbst wird erst 1348 genannt. Von 1500 bis 1650 gehörte er zur Kurpfalz.

 

Mühlen:

- Berwartsteiner Mühle:

Burg Berwartstein hat eine bewegte Geschichte. 1152 wurde sie von König (und späterem Kaiser) Friedrich I. Barbarossa als Reichsle­hen an die Bischöfe von Speyer gegeben; in der Folge tauchen Speyerer Ministerialen als Burgherren auf. 1276 übergaben Walter von Berwartstein und seine Frau Ottilie einen Hof vor dem Berwartstein an Pfalzgraf Ludwig II., erhielten diesen aber wieder zu Ei­gentum zurück. Zu Beginn des 14. Jh. wurde die bisher ungestörte Besitznachfolge der Herren von Berwartstein in Bedrängnis, zu­nächst im Feldzug der Reichsstädte Straßburg und Hagenau gegen die Herren von Berwartstein. 1343 versetzte Anselm von Berwart­stein Burg Berwartstein und das Dorf an Ulrich von Weingarten. 1347 verkauften die Herren von Weingarten die Burg an das Kloster Weißenburg. 1471 nahmen die Eckbrechte von Dürckheim den Berwartstein im Handstreich, wofür sie mit der Reichsacht belegt wurden. Mit der Öff­nung und Einräumung der Burg für Pfalzgraf Friedrich I. durch die Dürckheimer wurden die Ansprüche des Klo­sters Weißenburg umgan­gen. Kurfürst Philipp I. der Aufrichtige verkaufte die Burg 1485 an den kurpfälzischen Marschall Hans von Trotha (Hans Trapp). Versuche des Klosters Weißenburg, sein Eigentum zurückzuerhalten, schlugen fehl. 1544/49 gelangte die Burg über familiäre Bande an die Familie von Fleckenstein 42.

 

Am 15.12.1543 bekannt Christoph von Dratt als Sohn des Ritters Hans von Dratt, daß er verschiedene frühere Mannlehen seines Vaters von Kurpfalz erhalten hat, darunter Schloß Berwartstein, den Viehhof unter Berwartstein, die Mahlmühle, den Grienwoog an der Mühle am Fuße des Berwartstein 43. Am 16.10.1592 gibt Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz dem Philipp von Fleckenstein (d. Ä. als Tochter­mann des ohne männliche Erben verstorbenen Christoph von Dratt) die von Letzterem laut Vertrag von 1543 innegehabten Lehen, dar­unter Burg Berwartstein, den Viehhof unter Berwartstein und die Mahlmühle 44. Am 28.1.1612 gibt Pfalzgraf Johann als Administrator der Kurpfalz dem Philipp von Fleckenstein (als Tochtermann des Christoph von Dratt) neben Schloß Berwartstein u.a. den Viehhof unter Burg Berwartstein und die [zugehörige] Mahlmühle mit dem Grienwoog 45.

 

Nach dem Aussterben der Herren von Fleckenstein kam der Berwartstein durch Verleihung seitens Kaiser Ferdinands III. an den Frei­herrn Gerhard von Waldenburg 46.

 

Am 18.1.1721 belehnte Kurfürst Karl Philipp III. von der Pfalz den Geheimen Rat, Hofkammerpräsidenten Wolff Eberhard Kämmerer von Worms und Freiherrn von Dalberg als Kurator Carl Lothars Freiherrn von Waldenburg gen. Schenkherr als Leib-Mannlehen u.a. mit der Mahlmühle unten an Schloß „Berbenstein“ . 47

 

Bei den Freiherrn von Waldenburg verblieb Burg Berwartstein bis zum Tode des letzten Frei­herrn am 25.6.1793 verblieb 48.

 

Dessen Witwe übertrug die Burg zunächst an Kurpfalz, widerrief dies unter französischer Herrschaft je­doch und verkaufte sie erneut, diesmal an den Mannheimer Rat Franz Dahm, den späteren Bürgermeister von Erlenbach 49.

 

1828 nennt man den zur Burg Berwartstein zugehörigen Hof: „Am Fuße des Berwartstein befinden sich der Hof und die Mühle glei­chen Namens, welche zur Gemeinde Erlenbach zählen 50.

 

Literatur/Urkunden:

- Kampfmann, Lorenz: Vom Bärbelsteiner (Berwartsteiner Hof); in: Pirmasenser Geschichtsblätter 13 (1938), S. 25-28, 31-32

- Kuhn, Werner: Der Bärbelsteiner Hof und die Wiedertäufer: ein fast vergessenes Stück Erlenbacher Geschichte; in: Heimatkalender Zweibrücker und Pirmasenser Land 2002, S. 229-240

- Schoch, W.: Allerhand aus dem Pfälzerland, S. 6

 

 

 

 

 

Erlenbach bei Kandel: ** ++

VG Kandel, Lk Germersheim; in der Südpfalz südlich von Landau: gelegen; war kurpfälzisch und gehörte zum kurpfälzischen Amt Billig­heim 51; nahebei liegt die Barthelsmühle (s. *Kandel) 52; am Erlenbach gelegen.

 

Das Erlenbachtal wies drei Mühlen, Barthelsmühle [s. Kandel], Herrenmühle [s. Minderslachen] und Leistenmühle [nordöstliche von Kandel, s. dort], auf, die sämtlich am Erlenbacher Gemarkung lagen 53.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 10 katholische und zwei mennonitische Familien auf 54.

 

Literatur/Urkunden:

- Esser, Werner u. Keppel, Ute: Ortsfamilienbuch Erlenbach bei Kandel. Die Familien aus Erlenbach vom Beginn der Aufzeichnun­gen bis 1900, Erlenbach 2010

 

Mühlen:

Ab 1795 (err.) war Johann Georg *Dörner als Müller in Erlenbach 55.

 

Um 1805/1810 wird Friedrich *Hördt in Kandel als Müllermeister erwähnt 56. ++++klären: welche Mühle++++

 

Um 1892 ist Heinrich Büttner (geb. um 1870; ∞ um 1890 mit Katharina Rupertus [geb. 11.7.1863 Erlenbach, Tochter des Tagners in Er­lenbach Wilhelm Rupertus und Eva Katharina Hoffmann]); aus der Ehe stammt der Sohn Gottfried Büttner (13.9.1892 Erlenbach - † 7.5.1907 als Müller in Erlenbach 57.

 

 

 

 

 

Erlenbrunn:

seit 1969 Stadtteil von Pirmasens, südlich von Pirmasens gelegen, gehörte zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg

 

Mühlen:

- Rehmühle:

s. Winzeln

 

 

 

 

 

Ernstweiler:

OT von Zweibrücken, im Norden von Zweibrücken gelegen; 982 erstmals urkundlich erwähnt 58. Im späten Mittelalter hatte das Kloster Wörschweiler in Erstweiler Grundbesitz und besaß den Zehnten. Wie die übrigen Wörschweiler Besitzungen in der Zwei­brücker Gegend kam Ernstweiler nach langen Auseinandersetzungen mit den Klo­stervögten, den Grafen von Saarwerden, und deren Erben, den Grafen von Nassau-Saarbrücken, unter die Landeshoheit der Her­zöge von Pfalz-Zweibrücken und gehörte dann zur Schultheißerei Ixheim. 1926 wurde Ernstweiler in die Stadt Zweibrücken einge­meindet 59.

 

Im Ernstweiler Tal wurden in der Zeit der schwedischen Regierung (1689-1719) die Ernstweiler Höfe vom Registrator Schorr errich­tet 60.

 

Mühlen:

- Glasur- und Schleifmühle im Ernstweiler Tal:

1749 erhielt der Fayencemacher Erasmus Müller einen Bestandsbrief über eine Glasur- und Schleifmühle im Ernstweiler Tal 61.

 

 

 

 

 

Erpolzheim:

VG Freinsheim, Lk Bad Dürkheim; in Erpolzheim hatte das Kloster *Limburg einen Hof. Graf Friedrich IV. von Leiningen ver­spricht am 24.8.1249 dem Kloster Limburg, diesen seine Höfe "in districtu meo in Agirsheim und Erpilsheim ... sitas" frei von allen Abgaben, Vogtei­rechten und jedweden Diensten zurückzugeben 62. Das Kloster Hö­ningen hatte Güter in Erpolzheim, die Papst In­nozenz IV. 1245 dem Kloster bestätigt hat 63. Im Hesso'schen Besitzverzeichnis von 1467 war das Hof­gut Erpolzheim als Eigengut der Grafen von Leiningen bezeichnet 64. Das Dorf gehörte zur Grafschaft Leiningen-Hardenburg (die ab 1560 lutherisch war); die Kurpfalz hatte das Pfarrbeset­zungsrecht; es war deshalb über­wiegend reformiert; die ca. 1/4 lutherischen Einwohner wurden von Ungstein aus versorgt; eine lutheri­sche Pfarrei wurde erst 1772 eingerichtet 65.

 

In Erpolzheim bestand eine reformierte Pfarrei seit 1566 mit Pfeffingen und Ungstein (um 1600), seit Mitte 17. Jh. bis 1701 auch Dackenheim. KB ref. 1644 66.

 

Mühlen:

s. auch Johann *Ummel, Philipp Jakob (2) *Wernz

 

In Erpolzheim liegen ehemaliges Gräberfeld der Merowingerzeit, von diesem unterhalb gelegen die Kirche und die Dorfmühle eng zu­sammen. In diesem Bereich kann daher auch die merowingische Hofstelle der Gründungszeit des Dorfes gesucht werden und hier be­fand sich sicher auch der Salhof des Klosters Weißenburg. Die historisch faßbaren Nachfolger des Weißenburger Hofes und jenes Besit­zes, den Konrad der Rote 946 vom Bistum Speyer eintauschte, sind der Leininger Hof, das Limburger Hofgut und die Dorfmühle, die sich zu beiden Seiten der Isenach befanden 67.

 

Am 10.5.1339 schenken Ritter Johann, genannt von Meckenheim und seine Frau Euphemia bestimmen eine jährliche Gült von 30 Malter Korn und ½ Fuder Wein zahlbar u.a. von ihren Wiesen bei der Mühle zu Erpolzheim zur Dotation einer ewigen Messe auf dem St. Niko­lausaltar in der Pfarre Dorickheym 68.

 

1513 erwarben die Mühle in Erpolzheim Junker Philipp von Sultzbach und seine Frau Magdalena von Affenstein. Sie verkauften sie aber schon wieder 1531 an Velten Endres von Kallstadt für nur 242 Gulden 69.

 

Im Salbuch der Grafschaft Leiningen-Hardenburg von 1586 heißt es: „1 Guldt gibt ein jeder Müller zu Erpolzheim für die Mastung so von ihme kein Schwein gelegt wirt“ 70.

 

 

- Erpolzheimer Obermühle:

s. Freinsheim

 

 

- Wernzsche Mühle, Untermühle, Niedermühle:

lag südlich des Ortskern von Erpolzheim an der Isenach. Die Anlage, zu der auch ein Garten und großer Park gehörte, war völlig in sich geschlossen, und nach außen von einer 2 m hohen Mauer umgeben. Die starken Abweichungen bei First und Traufhöhen ließen auf eine unterschiedliche Entstehungszeit der Gebäude schließen. Wie man dem bekrönten Wappen mit den Buchstaben HVMV und der Jahres­zahl 1762 am Sturz über der Haustür des Wohnhauses schließen kann, entstand dieser auf der Westseite des Hofes gelegene Bau im 18. Jh.. Gleichzeitig mit dem Wohnhaus entstand im Süden des Hofes die eigentliche Mühle. Die anderen Bauten des Müh­lenkomplexes ersetzten nach der Mitte des 19. Jh. Vorgängerbauten. Bauherr war Theobald Wernz, der die Mühle 1830 von seinen Eltern geschenkt bekam und 1832 auch das sich östlich anschließende Grundstück erwerben konnte. 1852 entstand auf der Ostseite des Hofes der Stall- und Scheunenbau. Trotz der nach jahrelangem Rechtsstreit schließlich 1985 rechtskräftig gewordener Unter­schutzstellung durch das Denkmalamt könnte die Mühle nicht erhalten werden und mußte schließlich wegen Baufälligkeit 1994 ab­gerissen werden 71.

 

Am 13.3.946 erhält Chuonradus, Sohn des Grafen Wernhar, aus dem Besitz des Domes St. Maria zu Speyer zur Nutzung auf Lebenszeit drei Hufen und eine Mühle „in villa Erfoltesheim“ 72. Die zum merowingischen Gräberfeld in Erpolzheim gehörende Siedlung hat sich unterhalb in Richtung Isenach befunden. Die Wernz'sche Mühle, die sich an dieser Stelle befunden hat, könnte auf eine dort befindliche merowingische Hofstelle zurückgehen. Dies könnte die Mühle gewesen sein, die Konrad der Rote 946 erwerben konnte 73.

 

Am 28.6.1479 an St. Peter und Paul wird die Bachordnung über die Dürkheimer Bach (= Isenach) zu Lambsheim vereinbart, „wie selbi­ge von altem Herkommen im Jahr 1479 ist erneuert worden“. Im Jahr 1479 „haben Theobald *Müller zu Lambsheim, Cuntz Schäf­fer in der oberen Postmühlen, Müller Henn der junge in der niedern Postmühle, Claus Müller zu Eyersheim, Hannß und Claus *Mül­ler in der ober und Niedern Erpolzheimer Mühlen und Claus Müller genannts Moutzon Becker zu Pfiffingen, in Gegenwart Jun­ker Erbrechts von Meckenheim dieser Zeits Schultheiß zu Lambsheim und Hansen Philipp Zollschreiber zu Oggersheim und Amt­mann zu Wachenheim, die­se Bachordnung wieder erneuert...“ 74.

 

Dieser Junker Eckbrecht von Meckenheim, 1479 Schultheiß von Lambsheim, war 1479/80 Besitzer der [Anm. späteren] Wernzmühle in Erpolzheim 75.

 

Am 2.1.1501 beurkundet Emich Graf zu Leiningen, daß er Snyders Peter und dessen Ehefrau Dorothee zu Erpolzheim seine dortige Müh­le in Erbbestand verliehen hat, wofür sie jährlich 28 Mltr Roggen Wormser Maß auf den gräflichen Keller nach Hardenburg liefern und jährlich ein Schwein 17 Wochenlang für den Grafen mästen soll. Die Beständer sollen auch den Bauern zu Erpolzheim und „Rich­heym“ ihr Korn und Mehl holen und bringen und ihnen auf der Waage mahlen. Streitigkeiten zwischen dem Müller und den Bauern we­gen des Mahlens sollen durch den Schultheiß des jeweiligen Ortes entschieden werden. Alle Einwohner zu Erpolzheim und „Richheym“ sollen nur bei diesem Müller mahlen lassen und nicht anderswo 76.

 

Im Salbuch der Grafschaft Leiningen-Hardenburg von 1586 heißt es: „xxviy Malter Korn, 1 gld. für die Mastung oder ein Schwein … gibt jezo Johann Riescher vonn der Mahlmühlen gelegen zu Erpolzheim …. item ein halben Morgen bey der OberMühlen ...“ 77.

 

Im Frankenthaler Ratsprotokoll wird in der Sitzung vom 16.11.1664 protokolliert: „Jacob Christ batt vmb eine Quittung vber 6 Rth ... Daß Jacob Christ Müller zu Erpelsheim Ao 1661 wegen verweigerter Bezahlung, welche Meister Niclaus Pfeifer, Maurer dieser Stadt, we­gen Repa­rierung der Postmühle zu Dürkheim ahn der Hart am Schubreth verdint gehabt, durch M … von Arrest dahin ge­bracht worden, daß ihme Maurer die ged[achte] Zahlung. Nemblich 6 Rthl., von ged[achtem] Hanß Jakob Christ gethan worden, vnd selbiges einigen deß hiesigen Stattraths kenlich seye, solches wirdt auf sein Hanß Jacob Christ begehren hiermit attestiert. Franken­thal den 16. 9bris 1664“ 78.

 

Am 6.5.1734 heißt es in der Versammlung der Bachgenossenschaft Isenach: für „Erbelsheim erscheinet Johannes Ummel abwesend [der] Hr. Schultz“ 79. Auch in den Folgejahren bis zum Bachgerichtstag am 30.4.1766 wird als Müllermeister in Erpolzheim genannt der Johannes Ummel 80.

 

Im Reichskammergerichtsprozeß des Friedrich Ludwig von Reineck ./. Friedrich Magnus Graf zu Leiningen-Dagsburg, 1750-1751 war auch „die Erbbestandsmühle in Erpolzheim“ Prozeßgegenstand. Im Verfahren wehrte sich der Kläger gegen die Erhebung einer Nach­steuer („Nachschoß“) vom 10% bzw. 5%, insg. 348 fl. vom Kauf eines Sechstels des Gießenbierschen freiadeligen und damit steuerfrei­en Gutes in Herxheim sowie der Erbbestandsmühle in Erpolzheim. Dieser Gutsanteil war dem Kläger von dem in Schulden geratenen Jo­hann Karl Merck, Förster in Annweiler, und Ehefrau Anna Caritas, geb. Zecher, für 2500 fl. verkauft worden 81.

 

Die Bezeichnung auf dem oben genannten Schlußstein HVMV 82 bezieht sich auf den Mül­ler Johann Ummel hindeuten (HV = HU, Hans = Johann Ummel). Johann Ummel war der Schwiegersohn des *Balthasar Hafen (aus Frankenstein); dieser erstei­gerte für Jo­hann Um­mel 1769 die Bannmühle in Hardenburg; Ummel zog (offen­sichtlich wegen Verschuldung) nach Erpolzheim, wo er 1772 und 1779 ge­nannt wird 83. Allerdings wird Johannes Ummel auf den Bachgerichtstagen von 84 bis zum 30.4.1766 als Müllermeister in Erpolzheim genannt 85. Auf dem Gerichtstag am 30.10.1766 wird erstmals der Müllermeister Henrich Ummel aufgeführt 86. Aber bereits auf dem Gerichtstag vom 28.4.1768 erscheint wieder der Müllermeister Johannes Ummel 87, ebenso auf dem folgenden Gerichtstagen am 3.10.1768 88. Am 10.5.1769 dagegen wird der Müllermeister Henrich Ummel aufgeführt 89, ebenso am 14.5.1772 90, sowie am 2.5.1774 91.

 

1781 heißt es in einer Aktennotiz über die an der Isenach unterhalb von Dürkheim gelegenen kurpfälzischen Mühlen: „Zu Erpolz­heim befindt sich die 4te Mühl … welche ein Erbbestand von Herrn Reineck und die dermalige Erbbeständerin ist die Ulmische Wit­tib [Anm.: möglicherweise die Witwe des Johann Ummel]“ 92. Dagegen heißt es in der gleichen Akte an anderer Stelle: „... ist die Erpolzheimer dem Hrn von Reineck gehörige Mühl welche an die Ulmische Mah[unleserlich] Temporaliter verliehen“ 93.

 

Am 28.7.1785 ist auf der Sitzung des Bachgerichts anwesend der Müllermeister aus Erpolzheim Johannes Werner 94.

 

Philipp Jakob (2) Werntz kaufte 1789 die Untermühle Erpolzheim für 12400 fl, starb jedoch schon 1799 nach halbjähriger Auszeh­rung/Lungenschwindsucht 95. Müller auf der Erpolzheimer Mühle war Philipp Jakob (2) *Wernz, der Sohn des Müllers Philipp Ja­kob (1) *Wernz (6.1.1717 Gönn­heim - 3.4.1785 Grethen), des Erbbestandsmüllers auf der Klostermühle in Kleinschifferstadt, späte­ren Erbauers der Untermühle in Bad Dürkheim-Grethen, auch Pächters der Herzogmühle in Grethen und zeitweise Müller auf der Ei­chenbachermühle bei Neuhems­bach 96. Philipp Jakob (2) Wernz ist der Bruder des Müllers auf der Herzogmüh­le in Bad-Dürkheim-Grethen (heute Pfalz­museum), Johann Peter Wernz.

 

Karte:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 38 (die zur Kurpfalz gehörenden Mühlen an der Isenach unterhalb von Dürkheim bis Frankenthal).

- LA Speyer Best. W1 Karte 17038: Gemarkungen Erpolzheim und Freinsheim mit Ortslage Erpolzheimer Mühle, 1857, 1872-1881, 1913

 

Photo:

- Baer, Claudia: Die sogenannte Wernzsche Mühle in Erpolzheim, der langsame Verlust eines Kulturdenkmals; in: Denkmalpflege in Rheinland-Pfalz. 47/51 (1992/1996), S. 137-140 (Photos 1994 vor dem Abriß)

 

Literatur/Urkunden:

- Baer, Claudia: Die sogenannte Wernzsche Mühle in Erpolzheim, der langsame Verlust eines Kulturdenkmals; in: Denkmalpflege in Rheinland-Pfalz. 47/51 (1992/1996), S. 137-140.

- Brückner, Elfriede: Die Mühle ist gestorben. Erinnerungen an eine lange Tradition in Erpolzheim; in: Heimat-Jahrbuch Landkreis Bad Dürkheim 1988, S. 208

- "Die Rheinpfalz" Dürkheimer Ausgabe Nr. 61 vom 13.6.1958: „Eine Freinsheimer Mühle in Erpolzheim“

- LA Speyer Best. C26 Nr. 84: Bestand herrschaftlicher Güter in Erpolzheim, 1682-1745

- LA Speyer Best. C26 Nr. 85: Bestand herrschaftlicher Güter in Erpolzheim (1519) 1738-1793

- LA Speyer Best. H41 Nr. 949: Genehmigung, Errichtung, Erweiterung und Erfassung von Mühlen-, Stau-, Triebswerks- und Wasser­kraftanlagen an den verschiedenen Wasserläufen den Einzelgemeinden; darin: Erpolzheim, Wühle Wernz und Obermühle, 1835-1958

- Storzum, Manfred: „Familie Wernz - eine Müller-Dynastie in der Untermühle Erpolzheim, im Volksmund Wernz-Mühle genannt“: in: Er­polzheim : (fast) alles über Erpolzheim / [textliche Bearb.: Emil Hettich ... ]. - Erpolzheim. Bd. 1 (2011), S. 372-382

- Storzum, Manfred: Die beiden ehemaligen Mühlen in Erpolzheim“; in: Erpolzheim : (fast) alles über Erpolzheim / [textliche Bearb.: Emil Hettich ... ]. - Erpolzheim. Bd. 1 (2011), S. 363-371

- Weber, Friedrich Wilhelm:Die beiden Mahlmühlen in Erpolzheim: sie sind die ältesten Handwerksbetriebe des Landkreises Bad Dürk­heim; in Heimat-Jahrbuch Landkreis Bad Dürkheim 1985, S. 165-169

 

 

 

 

 

Erzweiler bei Baumholder:

Wüstung am südlichen Rand des Truppenübungsplatzes Baumholder, unmittelbar an der L 169, die als einzige öffentliche Straße über den Truppenübungsplatz führt und Niederalben mit Baumholder verbindet; zwischen Baumholder und Niederalben; im Südteil des heuti­gen Truppenübungsplatzes Baumholder gelegen 97; war pfalz-zweibrückisch.

 

Mühlen:

- Mühle auf der Erzweilerbach:

lag bei Haupterzweiler, eine untergegangene Siedlung östlich von Erzweiler; 1610 wird eine Mühle auf der Erzweiler Bach erwähnt, die von Hans Born aus Ratsweiler und Seimet Doll aus Erzweiler betrieben wurde 98.

 

 

- Erzweilermühle oder Wattweilermühle:

sie liegt an der Totenalb 1/4 Stunde oberhalb Erzweiler; sie gehörte zur Gemeinde Erzweiler und mußte 1938 bei der Bildung des Trup­penübungsplatzes Baumholder geräumt werden 99. Nur eine Pletsch- und Mahlmühle war die Erzweilermühle, die auch 'Mühle im Gärt­chen' genannt 100.

 

Am 11.11.1589 erhielten die drei Müller Simon Doll, Johann Dromm, beide aus Erzweiler und Hansen Born von Rathsweiler die Er­laubnis in Erzweiler eine Mühle zu errichten 101.

 

Später gehörte sie Müller Dietz, nach dessen Tod die Mühle an dessen Tochter, verh. mit dem Müller Abraham Kühnen überging; beide sind im 30jährigen Krieg verschollen; noch 1694 war die Mühle verfallen und ohne Müller. Am 4.3.1703 wurde die Mühle an Andreas Wetzer aus Pfeffelbach übertragen, einem ehemaligen Soldaten, mit der Verpflichtung zum Wiederaufbau. dieser erfolgte nicht, denn am 7.1.1707 meldete sich Johann Emmerich *Scholl zu Mühlen bei Naß aus dem Weilburgischen, zum Wiederaufbau der Mühle. dieser war zuvor 5 Jahre Knecht auf einer Mühle gewesen und verfügte über gewisse Erfahrungen im Mühlenbetrieb; ihm ge­lang der Wieder­aufbau 102; er wird auch als Johann Henrich *Scholler bezeichnet 103. 1710 erhielt Scholl einen Erbbestandsbrief. Am 18.7.1743 bean­tragte Scholl die Übergabe der Mühle an seinen Tochtermann Johann Peter *Henn zu genehmigen; er hatte inzwi­schen die Mühle um einen Triller zum Betrieb einer Ölmühle angebaut.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lichtenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle „als Pletsch- und Mahlmühle“ beschrieben, deren Ein­richtung sich von den anderen Mühlen im Totenalbtal un­terschied. „Ein zwanzig Schuh hohen Wasserrad treibet vermittelst zweier Trillis zugleich einen Mahl-Scheelgang, welcher letzte­rer auch gar leicht zu einem Mahlgang aptieret werden kann.“. Die Mühle liegt nicht direkt an der Totenalb, sondern an einem 100 Schritt langen Mühlgraben, als „Wasserteich“ bezeichnet. Die Steine kamen aus Medard und aus Odenbach. Als Pacht an das Her­zogtum Zweibrücken mußten drei Malter Getreide, halb Korn halb Hafer, gezahlt werden. „Johann Henrich Scholler, alß der erste Erbbeständer, hat solche sei­nem Tochterman den 28ten Junii 1713 pro 190 fl ange­schlagen übergeben, und darüber keinen Erbbestand alß vom 23ten May 1710 nebst zweyen Confirmationsscheinen von 1721 et 38 in Händen, mithin noch keine auf seinen Tochterman Johan Peter Hön erhalten.“ 104

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 34 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Wattweiler Mahl und Pletsch Mühl im Garth gen[a]nt [hat] 1 Waßer Rad, welches mitteils 2 trilles zugleich einen Mahl und Scheelgang treibet; [zahlt an Pfacht 2 Mltr Korn, 2 Mltr Habern, 1 fl an Geldt; das Dorf Ertzweyler aus 16 Haus Gesäsen [?] bestehend mahlet gemeinig allhier, seynd aber nicht daher gebannet, ist ohnehin auch keine Bann Mühl.“ 105

 

1776 ist in der pfalz-zweibrückischen Huldigungsliste von Aulenbach der „Jost Göttgen, 26 Jahre alt, Mühlknecht zu Erzweiler“ er­wähnt 106.

 

1779 übernahm Henn’s (*Hön !) Schwiegersohn Carl Jakob *Kreuscher die Mühle: dieser verstarb kurz darauf, denn am 12.7.1782 wur­de die Mühle versteigert und ging auf Philipp Sieber über. Dieser hatte die Mühle nicht lange in Besitz, denn schon 1788 erstei­gerte Ni­ckel *Jentes vom Eschelbacher Hof die Mühle 107.

 

Später waren Eigentümer die Eheleute Karl Faber (er stammte aus der Weihermühle in Baumholder) und Katharina Haas; diesen folgte der Sohn Karl Faber verh. mit Dorothea Weiß nach; letzte Betreiber der Mühle war deren Sohn Karl Faber verh. mit Frieda Gilcher, die am 26.3.1939 mit ihren beiden Töchtern Gertrud und Ida Faber nach Glan-Münchweiler verzogen; dort hatten sie die ehemals dem Gra­fen von der Leyen gehörende “Bannmühle” gekauft 108.

 

Photo:

- Gutsbezirk Baumholder (Hrsg.): Chronik des gemeindefreien Bezirks Gutsbezirk Baumholder, S. 152

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1370 1: „Wattweiler Mühle bei Erzweiler, 1767“

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 649: Die Wattweiler Mühle bei Erzweiler, Bd. 1, 1589-1759

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 649: Die Wattweiler Mühle bei Erzweiler, Bd. 2, 1761-1788

 

 

 

 

 

Eschbach bei Landau:

VG Landau-Land, Lk Südliche Weinstraße

 

Mühlen:

s. *Kaisersmühle bei Waldhambach; am Klingbach südlich von Eschbach; sie gehörte politisch zu Waldhambach und kirchlich zu Esch­bach

 

 

 

 

 

Eschersweiler Mühle / Lothringen:

s. Volmunster / Lorraine

 

 

 

 

 

Eselsfürth:

heute OT von Kaiserslautern; östlich von Kaiserslautern am Eselsbach gelegen;

 

 

Mühlen:

die Eselsfürth war ein beträchtliches Hofgut samt einer Mahl- und Bordmühle, die durchfließende Eselsbach trennt die beiden Hof­häuser, wovon das eine samt der den Mühlen der Stadt Kaiserslautern, das andere Hofhaus aber dem Stift Kaiserslautern gehörte 109.

 

Am 2.12.1766 erhält der Kaiserslauterer Ratsbürgermeister Nikolaus *Berg († Januar 1770) das städtische Gut auf der Eselsfürth samt den drei dortigen Mühlen in Temporalbestand. Er vereinbart mit David Wendel, daß dieser das Gut als Afterbeständer bewirt­schaftet. Am 1.8.1769 verleiht er die Mühlen auf der Eselsfürth an Heinrich Brand aus Neidenfels 110.

 

Johann Goswin Widder schreibt in seiner Beschreibung der Kurpfalz von 1787: „Die Eselsfürth, ein beträchtliches Hofgut samt einer Mahl- und Bordmühle, drei viertel Stunde von Kaiserslautern nordostwärts gelegen. Die durchfließende Eselsbach scheidet die bei­den Hofhäuser, wovon das eine samt der Mühle der gemeinen Stadt, das andere aber dem Stift Lautern gehöret“ 111.

 

 

- Eselsfürther Mühle:

es handelt sich um die Mühle des Hospitals Kaiserslautern.

 

Im Schatzungsbuch von 1684 heißt es bei den Gütern des Hospitals Kaiserslautern: „Die Eichels Mühl obig dem Eselsfurth Waag sampt einem Weyherlein 2 Morgen ohngefehr, ist beedes öed undt mit Hecken verwachsen“ 112.

 

1738 gehörte die Mühle dem Landschreiber Johann Heinrich *Heyler 113.

 

Heinrich *Krauß, der Müller auf der Reichholdsmühle kaufte 1773 die Mühle auf der Eselsfürth 114; erst am 7.11.1774 wird ein neu­er Erb­bestandsbrief ausgestellt, da die Stadt Kaiserslautern die Mühle auf der Eselsfürth inzwischen an das Hospital Kaiserslautern abgetre­ten hat 115, im Tausch gegen die Stadtmühle 116. In der Nacht vom 28./29.1.1775 brennt die Mühle bis auf die Grundmauern ab 117 und Krauß verliert seinen Besitz. Er ist nicht einmal in der Lage Brot zu kaufen. Das Hospital Kaiserslautern erläßt ihm den Pachtzins und leiht ihm 10 Mltr. Korn kostenfrei bis Martini 1775 118.

 

1780 Hofgut mit Mahl- und Bordmühle 119.

 

1794 zieht der Bordschnitter Franz Joseph *Bopp mit Familie auf die Eselsfürth 120.

 

1864 wird Georg Kraus „Müller von Eselsfürth in Kaiserslautern“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 121. Dieser Georg Krauß wird auch Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 als Handelsmüller in Eselsfürth genannt 122.

 

 

- Sägemühle:

1696 machte Jacob Leymeister dem Stadtrat von Kaiserslautern den Vorschlag, eine Sägemühle auf der Eselsfürth zu errichten. Im Ratsprotokoll vom 31.1.1696 heißt es sinngemäß: Herr Jacob Leymeister macht dem Stadtrat den Vorschlag, daß, wenn man dem Da­niel Vogt einen Platz einen Platz an dem Eselsfürther Weiher soviel als zu einer Bord- oder Sägemühle vonnöten – verhandeln wolle, die Stadt einen Vorteil daraus ziehen könne. Dieser Daniel Vogt erbiete sich, für den Platz 20 Reichstaler und für das Wasserrecht jährlich 3 Gulden zu bezahlen. Der Stadtrat stimmte dem zu gegen Zahlung von 36 Gulden für den Platz und einen jährlichen Wass­erzins von 4 Gulden 123. Die Verkauf erfolgte laut dem zugehörigen Versicherungsschein, der dem Ratsprotokoll vom 31.1.1696 bei­gefügt ist, an den Jacob Leymeister, Ratsmitglied in Kaiserslautern, und Helena, dessen ehliche Hausfrau sowie an den Bürger in Kaiserslautern Daniel Vogt und dessen Ehefrau Anna Margaretha 124. In einem Nachtrag vom 17. Februar zum Stadtratsprotokoll heißt es sinngemäß: Joachim Heieck läßt beurkunden, daß er ein Drittel dieser Mühle habe bauen helfen und deshalb nützen und ge­nießen wolle, veraktet am 14.7.1698 von Stadtschreiber Schmeding 125.

 

Am 31.1.1696 erwerben der Sattler in Kaiserslautern, Johann Jacob Leimeister und Daniel Vogt einen Bauplatz zur Errichtung einer Sä­gemühle am Eselsfürthweiher 126.

 

Literatur/Urkunden:

- Weber, Friedrich W.: Drei Mühlen auf der Eselsfürth. Daneben Schmiede, Bierbrauerei und Branntweinbrennerei. [Kaiserslautern]; in: Pälzer Feierowend. - 17 (1965), Nr. 36., 1965

- Weber, Friedrich W.: Drei Mühlen auf der Eselsfürth; in: Nordpfälzer Geschichtsverein. 45, 1965, S. 66-72

 

 

 

 

 

Espensteigermühle:

s. Hohenecken

 

 

 

 

 

Essenheim / Rheinhessen:

VG Nieder-Olm, Lk Mainz-Bingen; der Weinort Essenheim liegt in Rheinhessen südlich von Mainz; das dorf gehörte bis 1733 zum Herzog­tum Pfalz-Zweibrücken (Amt Stadecken), dann kurpfälzisch im Oberamt Oppenheim.

 

Essenheim wird urkundlich erstmals im Jahre 1140 erwähnt. Die Gründung des Dorfes erfolgte allerdings erheblich früher. Der Ortsna­me mit der -heim-Endung spricht für eine Entstehung im Zuge der fränkischen Landnahme im 6.Jahrhundert. Auch verschiedene Boden­funde weisen in diese Zeit. Spuren menschlicher Besiedlung sind jedoch schon viel früher festzustellen. Die ältesten Funde in der Essen­heimer Gemarkung stammen aus der sogenannten Glockenbecherkultur (ca. 2300 bis 1800 v. Chr.). Später lebten Kelten und Römer in die­ser Gegend. In Mainz befand sich ein großes römisches Legionslager und in den umliegenden Gemarkungen sind Überreste zahlrei­cher römischer Villen gefunden worden. Auch auf Essenheimer Gebiet scheinen zumindest zwei römische Höfe bestanden zu haben. Nach dem endgültigen Untergang des römischen Reiches am Rhein um 407 n. Chr. zogen sich die Überlebenden in die befestigten Städ­te zu­rück, die Villen auf dem Lande wurden aufgegeben. Das brachliegende Land wurde von germanischen Siedlern in Besitz genom­men. In Rheinhessen waren dies zuerst die Alamannen, die nach ihrer Niederlage 496/497 den Franken König Chlodwigs weichen muß­ten. Chlodwig und seine Nachfolger besiedelten das eroberte Land planmäßig und errichteten eine Verwaltungsstruktur mit Gauen, an deren Spitze ein vom König eingesetzter Graf stand. Essenheim gehörte in dieser Zeit zum Wormsgau.

 

Durch Schenkungen der Könige gelangten große Teile des Landes in Besitz von Kirchen, Klöstern und Adligen. In Essenheim waren vor allem die Klöster Tholey an der Saar und St. Maximin bei Trier sowie der Mainzer Erzbischof begütert. Dem Kloster Tholey gehörte die dem heiligen Mauritius geweihte Kirche und der Zehnt. Die Mainzer Güter kamen nach und nach an verschiedene Mainzer Stifte und Klöster und an das Zisterzienser-Kloster Eberbach im Rheingau. Da die kirchlichen Grundbesitzer ihre Gerichtsbarkeit nicht selbst aus­üben konnten, belehnten sie Adlige oder Ministerialen (unfreie Bedienstete) mit der Vogtei (bewaffneter Schutz und Blutgerichtsbarkeit) über ihre Güter. Die Vogtei über den Essenheimer Besitz des Mainzer Erzbischofs übten die Herren von Bolanden aus. Diese waren ein Ministerialengeschlecht aus der Pfalz, das in der Zeit der staufischen Kaiser  zu großer Macht gelangte.

 

Die bolandische Vogtei kam durch Heirat einer Erbtochter an die Grafen von Sponheim, später an die Grafen von Veldenz, die auch die Vogtei über die Tholey'schen Güter in Essenheim hatten. Nach dem Tod Friedrichs, des  letzten Grafen aus diesem Hause, 1444 erbte sie sein Schwiegersohn Pfalzgraf Stephan. Bei der Teilung des Pfalzgrafschaft unter dessen vier Söhnen fiel die Grafschaft Veldenz mit Essenheim an Ludwig, den späteren Herzog von Pfalz-Zweibrücken. Essenheim blieb dann bis 1733 beim Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und gehörte zum Oberamt Meisenheim. Die beiden benachbarten Dörfer Stadecken und Essenheim bildeten das räumlich weit entfernt vom Rest des Herzogtums gelegene Amt Stadecken, wo der vom Herzog eingesetzte Amtmann residierte. Auch die Essenheimer hatten unter Kriegen und Seuchen zu leiden. Insbesondere im Dreißigjährigen Krieg waren die Bedrückungen durch Einquartierungen von Sol­daten, Plünderungen und Brandschatzungen schlimm. 1645 überfielen marodierende Soldaten das Dorf und erstürmten die Kirchhof, wo die Bevölkerung Schutz gesucht hatte. Bald nach Ende des Krieges fielen einer Pestepidemie zahlreiche Menschen zum Opfer. Kaum dreißig Jahre später wurden im Pfälzischen Erbfolgekrieg viele Essenheimer Gebäude zerstört.

 

1733 trat der Herzog von Pfalz-Zweibrücken nach wiederholten Streitigkeiten Stadecken und Essenheim an Kurpfalz ab. Die beiden Dör­fer kamen zum kurpfälzischen Amt Oppenheim. Im 18. Jahrhundert stieg die Bevölkerungszahl stark an, die wirtschaftlichen Verhältnis­se konnten damit aber nicht Schritt halten. Zusammen mit der Unzufriedenheit über die politische Unfreiheit trieb dies viele Menschen zur Auswanderung. Die französische Revolution 1789 führte zu grundlegenden Veränderungen der Verhältnisse vor allem in den links­rheinischen deutschen Gebieten. Ende 1792 besetzten französische Truppen Mainz. Anhänger der Revolution gründeten die Mainzer Re­publik und warben in den umliegenden Dörfern für Freiheit und Gleichheit. Zwar konnten preußische Truppen schon im Frühjahr 1793 Mainz und Rheinhessen zurückerobern, doch im Frieden von Campo Formio 1797 bekam Frankreich endgültig die linksrheinischen Ge­biete zugesprochen“ 127.

 

Mühlen:

- Neumühle:

südlich von Essenheim an der Selz gelegen.

 

Photo:

- LA Speyer Best. X3 Foto 2206: Neumühle, Inschriftstein (2005)

- LA Speyer Best. X3 Foto 2207, 2208: Neumühle o.D. (20. Jh.)

 

 

 

 

 

Essingen:

VG Offenbach/Queich, Lk Südliche Weinstraße; nördlich von Landau gelegen; das heutige Dorf entstand aus dem Zusammenschluß der früher selbständigen Dörfer Oberessingen und Niederessingen.

 

Vom 1585 bis 1793 gelangte das damalige Ober- und Niederessingen unter die Herrschaft der Freiherren von Dalberg 128. Am 11.10.1585 verkaufte der kinderlose Witwer Johann Christoph von Rosenberg das Dorf Essingen mit seinem gesamten Besitz an den Bruder seines Schwagers Friedrich von Dalberg, den Erzbischof von Mainz, Wolfgang von Dalberg. 129

 

Im wirtschaft­lichen Niedergang des 19. Jahrhunderts wanderten viele Essinger in die Vereinigten Staaten von Amerika aus. John George Nicolay, Sohn Essingens, wurde Privatsekretär von Präsident Abraham Lincoln 130.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 202 katholischen Personen sowie 230 Lutheraner, 29 Kalvinisten, 7 Mennoniten (Ana­baptisten = Wiedertäufer) und 44 Juden auf 131.

 

 

Mühlen:

am Südwestrand des Dorfes befindet sich die heutige Mühlstraße.

 

In einer Tauschurkunde zwischen Bischof Gottfried von Speyer und Rudolf von Leimersheim 132 ist bestätigt, daß ab Gründonners­tag 957 der bisherige Besitz Rudolfs von Leimers­heim, nämlich eineinhalb dienstbare Huben, zwei Morgen Weinberge und eine Mühle in Es­singen in den Besitz des Bischofs von Speyer übergeht 133.

 

Um 1565 war Leonhard Morgenröther als Müller in Essingen. Er heiratete die aus Ladenburg stammende Susanna Neunheller, die Witwe des Eisenberger Müllers Lorentz *Reiß. Am 6.3.1565 wurde die Mühle in Eisenberg, an Lorentz *Reiß († vor 6.3.1565 err.; Bruder des Notars und gräflichen Rats zu Saarbrücken, Philips Reiß von Eisenburgk/Eisenberg), verpachtet. Der Bäcker und Müller Lorentz Reiß war verh. mit Susanna Neunheller aus Ladenburg; aus der Ehe stammen die Söhne Matthis und Philipp. Deren Vormün­der beim frühen Tod des Vaters waren ihre Vettern Haman Schmeiß Kolb und Peter Bawer (Bauer). Die Mutter, Witwe Susanne Neunheller hatte nach dem Tod ihres Mannes in 2. Ehe den Müller zu Essingen, Leonhard *Morgenröther geheiratet. Die in das Erbe der Söhne fallende Mühle in Ei­senberg wurde am 6.3.1565 an Ulrich Eichen von Ebertsheim und dessen Frau Wandlen NN. verpach­tet. Der Besitz wurde (im Wege der Erbauseinandersetzung ?) geschätzt von Geigers Hansen, Schultheiß von Ramsen, dem Müller auf der Furthmühle Anthoni, Michael Schmidt von Kerzenheim und Jakob Müller zu Eisenberg 134.

 

Johannes *Baßler, Müller und Ackersmann [Anm.: Müller in Germersheim] war Eigentümer eines unbebauten Grundstücks in Es­singen bei Landau, Plan-Nr. 107, 30, 93 ar 135.

 

Literatur/Urkunden:

- Schweikart, Wilfried: Die ehemaligen Mühlen in Essingen. - In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch. - 34 (2012), S. 43-47

 

 

- Niederessinger Mühle:

wohl am Südostrand des Dorfes, am Hainbach gelegen.

 

Von der Niederessinger Mühle ist nur der Standort bekannt, wo die Kirchstraße (Meesegaß) den Hainbach kreuzt, denn dort mündet der in Urkunden erwähnte Mühlweg [Anm.: nicht zu verwechseln mit der heutigen Mühlstraße in Oberessingen], von Westen kom­mend, in die Kirchstraße. Möglicherweise befand sich die ehemalige Mühle im Haus Kirchstraße 8, das an der Südseite des Hain­bachs auf schwe­ren Sandsteinquadern gebaut ist, und eine heute zugemauerte Tür zur Bachseite hin aufweist 136.

 

Photo:

- Schweickart: Essingen, S. 442: „Ehemalige Mühle, zuletzt Schlosserei Herbott“ und „An der Hainbachseite der Mühle, noch sichtbar der jetzt zugemauerte Ausgang zum Wasserrad“

 

 

- Dorfmühle, Oberessinger Mühle:

am Mühlbach gelegen, der an der Gemarkungsgrenze zu Knöringen beginnt 137.

 

Der Mennonit Peter Nafziger, der aus einer in Essingen seit 1709 ansässigen Mennonitenfamilie stammte, erhielt per Erbbestandsver­trag vom 20.3.1771 die herrschaftliche Erlaubnis des Dorfherren, Gottlieb Amand Kämmerer von Worms Freiherr von Dalberg, eine Mühle auf dem sog. „Gänsantrich“ zu erbauen138.

 

1793 emigrierte aus Essingen auf der Flucht vor den Franzosen der Müller Anton *Wetzel 139; dieser war 1752 geboren und wird nach seiner Rückkehr in der Essinger Bürgerliste von 1806 aufgeführt 140. Auf ihn folgte sein Sohn, Konrad Wetzel. Vermutlich wa­ren bei­de nur Pächter der Mennonitenfamilien Nafziger, Güngerich und Wagler 141.

 

Der nächste bekannte Eigentümer und Dorfmüller ist Christian *Wagler († 17.7.1818 err.), auf den der Sohn und Betriebsnachfolger Pe­ter *Wagler folgt 142. Christian Wagler, verh. mit Jakobina Günge­rich, war vor 1818 im Teilbesitz der Dorfmühle Essingen, die er an sei­nen Sohn Peter Wagler vererbte. Dieser konnte erst 1829 den größten Teil der Öl- und Mahlmühle von Georg Philipp Böttler kaufen und die 63 Jahre alte Mühle 1834 neu bauen. Der Dorfmüller Peter Wagler hatte 1838 neben der Mühle auch noch einen der größten land­wirtschaftlichen Betriebe in Essingen 143.

 

Im Grundsteuer-Kataster von 1838 ist als Eigentümer der Dorfmühle, Plan-Nr. 1881, Haus Nr. 198 genannt der Peter *Wagler, 17.7.1818 Mühle und Ölmühle (südlich des Hainbachs) geerbt vom Vater Christian Wagler, das meiste aber 21.4.1829 durch Kauf von Georg Philipp Böttler für 1500 fl; 1834 alles Neubau. Der Mühlbach beginnt an der Gemarkungsgrenze zu Knöringen bei Plan-Nr. 2009 und ist Eigen­tum des Müllers als Teil der Mühle 144.

 

Im „Eilboten Landau“ vom 17.4.1839 bietet Peter Wagler, Gutsbesitzer in Essingen seine Mühle in Essingen zum Verkauf an: „... die­selbe hat einen Mahl-und Schälgang, wobei sich die neu erbaute Oelmühle befindet, die in Ermanglung von hinreichendem Wasser mit einem Pferde betrieben werden kann; nebst Wohnung, Scheuer, Stall und einen großen Speicher. Dabei befinden sich zwölf Mor­gen Ackerland, ein Morgen Wiese und ein Viertel Morgen großer Garten...“ 145.

 

Nach dem Tod des Peter Wagler betrieb dessen Witwe Anna Peterschmitt verh. Wagler die Dorfmühle weiter. Zwischen ihr und der Ge­meinde Essingen begann am 3.1.1844 der sog. Essinger Wasserstreit, der die unberechtigte Wasserentnahme durch die Wiesenan­lieger aus dem sog. Oberbach bzw. „Taupertswiesengräblein“ zum Gegenstand hatte. Der Erbbestandsvertrag vom 20.3.­1771 beinhal­tete in Zi. 8 eine detaillierte Regelung zur Wasserentnahme aus dem sog. Oberbach durch die Angrenzer. In einer anderen Urkunde vom 3.3.1771 „soll aber de sogenannten Taupertswiesengräblein das ganze Jahr das Wasser nicht entzogen werden“. Gegen beiden Reglungen wurde nach Ansicht der Witwe Wagler fortwährend verstoßen. Im Rahmen des Prozesses von 1844 protokollierte der Es­singer Gemeinderat, daß der damalige Müller Wetzel [Anm. Anton Wetzel] in den 1790er Jahren eine Wiese requiriert und darauf einen Graben angelegt hat­te, der das Wasser vom Taupertswiesengraben zu seinem Mühlwiesengraben leitete. Die Gemeinde ver­langte nun von der Witwe Wagler die Beseitigung dieses Grabens 146.

 

Die Mühle war bis 1865 in Betrieb und wurde um 1890 abgerissen 147.

 

 

 

 

 

Eßweiler:

s. auch Eßweiler Tal

 

VG Wolfstein, Lk Kusel; Hauptort des Eßweiler Tales

 

Angaben zu den Einwohnern des Eßweiler Tales enthalten die Kirchenbücher zwischen 1637 und 1649, die Alfred Hans Kuby ausgewer­tet hat 148. Die nächste davor liegende Bestandsaufnahme enthält das „Kirchenvisitationsprotokoll des Oberamts Lichtenberg von 1609“ 149. Dann folgen die „Personennamen des Eßweiler Tales von 1548“, umfassend die Orte Eßweiler, Oberweiler und Hin­zweiler 150. Zwi­schen diesen Angaben und dem Kirchenvisitationsprotokoll klafft eine Lücke von rund 60 Jahren, die allerdings teilweise durch ein im LHA Koblenz vorhandenes Verzeichnis der Lichtenbergischen und Closterschen (Kloster Offenbach am Glan) Leibeigenen der sog. Hund­heimer Pflege von 1581 151 überbrückt werden kann 152.

 

Mühlen:

1609 wurde auf Anweisung der pfalz-zweibrückischen Regierung eine Erfassung sämtlicher Mühlen im Eßweiler Tal durch den Amt­mann Albert von Gunterrode und den Landschreiber Johann Wernigk vorgenommen. Aus dem Bericht geht hervor, daß die elf Müh­len des Eß­weiler Tales, mit Ausnahme von zweien Mühlen sämtlich Bauernmühlen waren, also im Besitz mehrerer Hausgenossen waren und nur für den eigenen Bedarf mahlen durften. Als Mühlen werden 1609 genannt: Eßweiler Mühle, Obermühle zu Oberweiler im Tal, das Walk­mülchen zu Oberweiler im Tal, Untermühle zu Oberweiler im Tal, Hinzweiler Mühle, Kodenmühle bei Hinzweiler und Nerzweiler (s. Kot­tenmühle Hinzweiler), Hundheimer Mühle, Nerzweiler Mühle, Horschbacher Mühle, Lorenzmühle zu Elzwei­ler und die Hachenbacher Mühle 153.

 

1746 behauptet der Müller auf Klostermühle in Offenbach/Glan, Michael *Pfeiffer, das ganze Eßweiler Tal mit mehreren Ortschaften sei in seine Klostermühle gebannt. Sundahl, der Verfasser des Mühlenberichts des Oberamts Lichtenberg bezweifelte dies 154.

 

+++klären: 1756 wurde die Errichtung einer neuen Bannmühle beabsichtigt 155; um welche Mühle handelt es sich ? ++++

 

Literatur/Urkunden zur Bannmühle des Eßweiler Tales:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 886/11: „Die neu zu erbauende Bannmühle im Eßweiler Tal, 1756-1773“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 889 2: „Zunftwesen zu Eßweiler, auch Müller betr.“

- "Die Rheinpfalz" / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“

- Zink, Albert: Die Mühlen im Eßweiler Tal; in: Heimatblatt für das Remigiusland 1926, Nr. 9 und 10

 

 

- Eßweiler Dorfmühle:

heute Anwesen Mühlgasse 5 156. Sie wird Dorfmühle genannt, zur Unterscheidung von der Mühle am Jettenbach oberhalb von Eß­weiler 157; um 1746 war Theobald *Gilcher Müller und Erbbeständer der Eßweiler Dorfmühle 158.

 

1548 ist im Einwohnerverzeichnis von Eßweiler der „Anthes der Müller“ aufgeführt 159.

 

Die Mühle wurde 1609 mit den übrigen Mühlen des Eßweiler Tales durch die pfalz-zweibrückische Regierung „renoviert“. Die nahe oben am Dorf gelegene Mühle gehörte damals fünf Genossen: Hans Staub, Jakob Dietz, Sebastian Diel, Hans Diel und Hans Vetter 160.

 

Die Mühle wurde im 30jährigen Krieg zerstört. 1662 erhielten die Eßweiler Einwohner Johannes Dietz, Jacob Dietz, Johannes Jä­ckell, Ja­cob Riehl (?), Daniel Reinheimer, Nickell Reiß, Peter Hübell und der aus Bosenbach stammende Hanß Schmidt die pfalz-zweibrückische Genehmigung, „diese Mahl Mühl zu Eßweiler mit einem Gang, welche bey diesem leidig Kriegswesen in abgang kommen ... von neuem aufzubauen, auch daß dieselbe erblichen verliehen ...“ 161.

 

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie wie folgt beschrieben: „... hat Wasser von Gettenbach und von einem Bächlein, das von Rothselberg her kommt. Sie liegt mitten im Dorf. 2 Wasserräder von 13 und 11 Schuh Höhe treiben 1 Mahlgang und 1 Schälgang. Trotz Klause steht die Mühle ¼ Jahr still. Erbbeständer ist Theobald *Gilcher. Er hat 2 Kon­firmationsscheine und einen Erbbestandsbrief von 1662. Er gibt an Pacht 2 Ma. Korn und 4 fl an Geld.“ 162

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 43 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Ehsweiler Dorff Mühl [hat] 2 Waßer Räder welche einen Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt an Pfacht]4 fl an Geld, 2 Mltr Korn[.] Ist keine Bann Mühl, und mahlen jedoch die Ehsweiler welche aus 40 famil: besteh all­hier.“ 163

 

Am 4.5.1825 wird zwangsversteigert die dem Schuldner Adam *Weber, Müller in Eßweiler, gehörige „im Dorf Eßweiler gelegene Mahlmühle, mit zweistöckiger Wohnung, Scheuer, Stallung, Hofgering und Garten, Section B, Numero 66, 67 und 68 ...“ 164.

 

Das heutige Mühlengebäude wurde 1870 durch den Müller Karl Jakob Jung errichtet und besteht aus einem Wohn- und Mühlenge­bäude, das von Stallungen und einem Schuppen flankiert wird.. Die Mühle wurde bis 1986 betrieben. Ihre vollständig erhaltene Aus­stattung be­findet sich auf dem technischen Stand der 1920/30er Jahre mit einer aus den 1950er Jahren stammenden Turbine, die wie früher das Mühlrad, im Haus untergebracht ist. Direkt hinter dem Haus schloß einst der Mühlteich an, dessen Wasser durch den Hof zum Jetten­bach abgeleitet wurde 165.

 

Um 1978 war Hugo Jung der Müller auf der Dorfmühle Eßweiler 166.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Bd. Kusel, S. 255

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 219

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 886/6: „Die Dorfmühle zu Eßweiler 1662-1763“

 

 

- Mühle oben an Eßweiler, Obermühle:

die Mühle ist in der Gemarkung „in den Auwiesen“ gelegen und wohl mit der „Neumühle in der Aue“ identisch 167.

 

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie wie folgt beschrieben: „... wird gespeist vom Getten­bach und anderen Quellbächlein, 1 Büchsenschuß von Eßweiler und der dortigen Mühle entfernt. Eine Klause vor der Mühle, ohne sie können man Sommers überhaupt nicht mahlen, 1 Wasserrad, 1 Mahlgang. Am geringen Pacht von 10 Faß Korn er­kennt man, wie unbedeutend diese Mühle war. Der Erbbeständer heißt Leonhard Hoffmann; er hat die Mühle vor 18++++ergänzen++++ erkauft. Mühlsteine aus einem alten Bruch beim Ort bzw. vom Reckweiler Hof.“ 168

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 42 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Mühle oben an Ehsweiler [hat] 1 Waßer Rad wel­ches einen Mahlgang treibet, [zahlt an Pfacht] 1 Mltr 2 Faß Korn[;] zu dieser Mühlen ist niemand gebannet und muß aus denen nahe dabey gelegenen Ortschaften ihre Nahrung zie­hen, bey gutem Waßer können in 24 Stund 3 Mltr gemahl werden.“ 169

 

Um 1780 ist Michael *Weber „Müller in der Mühle bei Eßweiler“; ∞ vor 1780 in Offenbach mit Katharina Dressing; Vater der Anna Ka­tharina Weber (~ 12.10.1779) 170.

 

 

- Neumühle in der Aue:

sie ist wohl identisch mit der Obermühle, die in der Gemarkung „in den Auwiesen“ lag 171.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 886/7: „Die in der Aue gelegene Neumühle zu Eßweiler, 1662-1782“

 

 

- Trautmannsmühle:

zwischen Eßweiler und Rothselberg am Steinbach gelegen; im 16. Jh. verschwunden

 

1514 geht die Grenze „von der Steinbach herab bis in Trudmans moylen“ 172.

 

 

 

 

 

Eßweiler Tal:

s. auch Eßweiler, Hinzweiler, Oberweiler

 

Mühlen:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 293/6: Die Pletsch- und Walkmühlen im Eßweiler Tal, 1606-1609

- LA Speyer Best. B2 Nr. 296: Die Mühlen im Oberamt Lichtenberg, 1634-1792, enthält: Designation sämtlicher zur Landschreiberei und Kellerei Lichtenberg zinsbaren Mühlen, darunter auch im Eßweiler Tal

- LA Speyer Best. B2 Nr. 886/11: „Die neu zu erbauende Bannmühle im Eßweiler Tal, 1756-1773“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 889/2: „Zunftwesen zu Eßweiler, auch Müller betr.“

- LA Speyer Best. F2 Nr. 146: Renten, Zinsen und Gerechtigkeiten der Herren bzw. Grafen Cratz von Scharfenstein im Eßweiler Thal so­wie in verschiedenen Orten am Glan, 1563, 1599-1601 (Abschrift von 1660) sowie 1745-1759, darunter Zinslisten von Hinzweiler

- LA Speyer Best F3 Nr. 146: Sal- und Lagerbuch für das Eßweiler Tal +++prüfen+++

- Zink, Albert: Die Mühlen im Eßweiler Tal; in: Heimatblatt des Remigiuslandes 1926, N.r 9 und 10

 

 

 

 

 

Esthal:

VG Lambrecht, Lk Bad Dürkheim. Die Gemeinde liegt auf einem Plateau im Pfälzerwald ober halb des Speyerbachs. Zur Ortsge­meinde Esthal gehören die Ortsteile Esthal, Breitenstein, Erfenstein und *Sattelmühle.

 

Mühlen:

- Spangenberger Sägemühle:

s. *Erfenstein

 

 

- Sägemühle am Völkel, Klein'sche Sägemühle:

in der Gemarkung von Esthal gelegen; sie wird auch Klein'sche Sägemühle genannt 173.

 

Der Lambrechter Unternehmer Saladin *Klein erwarb in den späten 1780er Jahren das Landhofgut „Sattelmühle“ bei Esthal, wo er eine Mahlmühle unterhielt. Ab 1791 Besitzer der Dreiherrenschmiede östlich von Lambrecht, die er zum Kupferhammer und Säge­mühle um­baute; Besitzer der Obermühle in Lambrecht, der Mühle an der alten Kreuzbrücke vor Frankeneck, und der Sägemühle am Völkel bei Es­thal 174.

 

Die Sägemühle am Völkel ist auch am 3. Pluviose 13 [1804] im Besitz von Saladin Klein, 1857 von Saladin Jakob und August Klein 175.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 ist in Esthal genannt die Firma „Klein, S. J., Mühlengeschäft. Eigenthümer Saladin Jacob Klein“ 176.

 

 

 

 

 

Etschberg:

VG Kusel, Lk Kusel; im Kuseler Musikantenland an einer Abdachung des Odersberg gelegen; westlich von Theisbergstegen; ost­wärts fließt der Glan; war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Lichtenberg.

 

Mühlen:

- Etschberger Mühle:

1621 stellt der Etschberger Müller Johann *Schuhmacher beim Oberamt in Lichtenberg den Antrag, seine Mühle nach Rammelsbach verlegen zu dürfen 177. Der Antrag stieß auf grundsätzliche Befürwortung; nachdem die Müller in Kusel wegen der Konkurrenz Be­denken äußerten ordnete die Regierung in Zweibrücken 1621 weitere Ermittlungen durch das zuständige Oberamt auf Burg Lichten­berg an, wies jedoch vorab daraufhin, daß eine Konkurrenzlage nicht bestehen dürfte, da die Kuseler Mühlen gebannt seien, was bei der geplan­ten Mühle Schuhmachers nicht der Fall sei 178; Schworm nimmt an, daß die Mühle tatsächlich nach Rammelsbach verlegt worden sei, aber während des 30jährigen Krieges zerstört worden sei; vermutlich wurde im Zuge der Neubesiedlung von Rammels­bach schon bald wieder eine Mühle erbaut 179.

 

 

 

 

 

Etzenbacher Mühle:

s. Wiesbach

 

 

 

 

 

Eulenbis:

VG Weilerbach, Lk Kaiserslautern, nördlich von Weilerbach gelegen; war bis 1789 kurpfälzisch im Oberamt Lautern.

 

Mühlen:

das Dorf hat im Pfeifertal zwei Annexen, die Mückenmühle im Pfeiferthal und die Untere Pfeifermühle. Die Obere/Oberste Pfeifer­mühle dagegen gehörte zu Weilerbach.

 

- Bordenmühle im Pfeiferthal:

im Pfeiferthal bei Eulenbis; im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Kaiserslautern von 1739 ist sie wie folgt erwähnt: “hat 1710, den 19. März, Anton Lacoste [Anm.: s. Antoine *La Coste] von Abraham Jöckl zur Hälfte angekauft um 168 fl. Derzeit hat sie des Lacoste Tochtermann Schultheiß Feith [Anm.: s. Johann Peter *Feth] von Steinwenden, bringt 1 Ma. Korn jhrl.” 180.

 

Am 26.3.1748 wurde auf dem Friedhof der reformierten Kirche der Müller Johann Adam *Weber beerdigt; das Kirchenbuch enthält fol­gende Angaben: “Weber, Johann Adam, 50 Jahre, gew. Borden- und Pfeifermüller im Pfeiferthal” 181 und am Sonntag nach dem 15.11.1740 in Weilerbach der Taufe der NN. Steck 182.

 

 

- Mückenmühle, Komtureimühle:

auch Mühle zu Mückenhausen; zwischen Weilerbach und Hirschhorn, im Tal der Mooslauter 183; heute Mückenmühle 1, Pfeifertal, 67685 Eulenbis, nunmehr Bisonzucht de Graaf; liegt im sog. Pfeiferthal (Mooslautertal) nördlich von Rodenbach und östlich von Eu­lenbis, an der L 356, unterhalb der Einmündung des Rischbach in den von Rodenbach kommen­den Bruchbach (weiter unterhalb als Moosalbe be­nannt); oberhalb der Unteren Pfeifermühle.

 

Die Mückenmühle liegt 600 m unterhalb des Zusammenfluß der beiden Quellbäche, etwa in der Mitte zwischen der Oberen und Un­teren Pfeifermühle. Sie gehört zur Gemeinde Eulenbis 184.

 

Die Mühle gehörte im Mittelalter der Deutschordenskomturei Einsiedel (Einsiedlerhof bei Kaiserslautern) 185, am Mückenhauser Bach. Die Mückenmühle wird in den vorhandenen Urkunden der Deutschordenskommende Einsiedel durchweg aus „Mühle unter­halb von Wei­lerbach“ bezeichnet, auf der Wüstung Mühlhausen gelegen. 1562 heißt es „zu Mickenhausen“; 1585 „Es hatt das hauß Einsedell allda ... ein Mall mulh liegen ge­nant muckenhauser Muhl; 1590 wird erwähnt „Andreas Schroeder genant muckenmoeller“; 1592 „Endreß Müler zu Mückenhaußen“ 186. Der Name Fritzen­mühle leitet sich wohl von dem Müller Fritzen Hanß ab, der am 23.4.1537 einen Erbbestand an der Mühle durch die Deutschordens­kommende Einsiedel erhalten hat.

 

Es handelt sich mE bei diesem Mühlplatz um den urkundlich genannten „Mühlenplatz untig Rodenbach“.

 

Die Mückenmühle wird erstmals urkundlich 1465 erwähnt 187. In der Urkunde vom 31.1.1465 vergibt die Deutschordenskommende Ein­siedel „ihre Mühle zu Mollehusen mit der Wiese, die man nennet die Eselswiese obenig dan der molen, und eyn garten nyedewen­dig an der molen, wie die moller bijß here gehabt han, an Connradt Beckernn und dessen Ehefrau Margrettenn in Erbbestand“. Die Erbbestän­der liefern dafür 10 Malter Korn und zwei Cappen. Sie haben die Mühle „in gudem uffrichtigem buwe“ zu halten, „sei es buwe des hu­ses, an gudem molnsteyn, an waßerganck im waßer und uberm waser, an allem lauffeme geschirre“, wie auch „den wegk zu der molen“. Sie dürfen Mühle oder Zubehör nicht ohne Zustimmung Einsiedels weitergeben. Die Rückseite der Urkunde der Deutschordens­komturei Einsiedel enthält folgende Aufschrift: „Andreffen die mule zu Wilerbach genant Mulnhusen, dem huß Ein­siddell zustendig .- Commenda Meynsiedell. Ein mühlen beständnuß vom jahr 1465, die mühle zu Grollnhausen betrefendt, so jahrl: zehen malter gethan“. Das Beiblatt von 1450 zur Urkunde von 1465 enthält auf der Rückseite den Vermerk: „Die mull zu Wyllerbach ferluung wie folgt – de anno 1425“ 188.

 

1525 vergibt die Deutschordenskommende Einsiedel ihre „Mühlen zu Weilerbach“ 189.

 

Am 11.11.1526 erfolgt die Rechnungslegung der Deutschordenskommende Einsiedel für das Wirtschaftsjahr 1525/26. Darin ist u.a. un­ter Nr. 26 (Naturaleinnahmen) aufgeführt: „10 Malter von der mulen zu Wylerbach“, sowie erneut unter Nr. 35 (Einnahmen an ha­beren von den hoeff guetheren) „10 Malter von der mulen zu Wylerbach“ 190.

 

Am 11.11.1528 erfolgt die Rechnungslegung der Deutschordenskommende Einsiedel für das Wirtschaftsjahr 1527/28. Darin ist unter Nr. 31 aufgeführt: „ ... 10 Malter von der mulen zu Wyllerbach“ 191.

 

Am 23.4.1537 vergibt die Deutschordenskommende Einsiedel „die müll, unten am dorff Weilerbach an Fritzen Hanß, Fritz schnei­ders sohne zu Weilerbach, in Erbbestand (zu einem rechten erb lehen), wie es sein Vater etlich jahr unter handen gehabt hat. Jährliche Lie­ferung von 10 Malter Korn und zwei cappen an sanct Martins Tag ...“ 192.

 

1561 vergibt die Deutschordenskommende Einsiedel ihre „mallmulle zu Weillerbach, unnwendig dem dorff genant zu Mullhausen“ im Erbbestand an „Geuttelts Hanßen von Reißpach [Anm.: wohl Reuschbach, 15 km nordwestlich von Einsiedel, heute OT von Nie­dermohr] und dessen Ehefrau Elsen“ im Erbbestand. „Die Mühle hatte weilant her Ruprecht von Schwartzenburg selig, etwan co­menthur zu Einsi­dell, erblich umb gepurlichen zins vergeben; aus bewegenden Ursachen erfolgt eine neue Vergabe“ 193.

 

1562 heißt es „zu Mickenhausen“; 1585 „Es hatt das hauß Einsedell allda ... ein Mall mulh liegen ge­nant muckenhauser Muhl; 1590 wird erwähnt „Andreas Schroeder genant muckenmoeller“; 1592 „Endreß Müler zu Mückenhaußen“ 194.

 

Bereits um 1600 wird in der Bannbe­schreibung Vellmanns die „Verbrannte Mühle“ und der „Mühlenplatz undig Rodenbach“ er­wähnt. G. Scheuermann 195 "sieht in dem „Mühlenplatz undig Rodenbach“ die sog. Fritzenmühle. Da in dem Bestandsbrief dieser Name nicht auf­taucht, ver­mutet Fendler eine Verwechslung Scheuermanns 196.

 

In der Beforchung von 1600, welche der kur­pfälzische Forstmeister Velmann in den Reichswaldgemeinden durchgeführt hat, heißt es für das Dorf Eulenbis: “Der Mückenhauser Bach, fängt an bei der Mückenmühle, läuft in die Lauter. Ist Pfalz allein von gemehlter Mühle an bis an die große Steinfurth, ist aber verliehen, giebt Krebs und allerhand Fisch. Die Schwedelbach entspringt im Schwedel­bacher Dorf­brunn, läuft in die Mückenhäuser Bach bei des Commenthurs Brühl” 197. Bei der Aufzählung der Mühlen im Weilerba­cher Gericht nennt Forstmeister Vellmann im Jahr 1600 auch die „Mockenmühle in Eilenbisser Gemarkung gelegen, ist halb des Stadtschreibers zu Lutern und entricht der Ratsschreiber zu Lautern und Andreas Schröter in die Pflege Otterberg 2 Gulden 4 Heller“ .198

 

In der Schatzungsliste von 1601 ist “Enderis Schröter und sein Hausfrau Margareth” aufgeführt; dieser Andreas Schröder „aus der Mühl zu Mückenhausen“ wird auch im Otterberger Zinsbuch von 1631 außerhalb Otterbergs in Weilerbach genannt 199; sie haben zwei Söhne 23jährigen Hans und den einjährigen Johannes 200. Schröder ist auch in der Beforchung durch den Forstmeister Velmann im Jahr 1600 als Mül­ler auf der Mückenmühle erwähnt ist 201, jedoch nicht mehr in der Schatzungsliste von 1611 202. “Commenthurs Brühl” ist ein Gelände der Deutschordenskommende der Komturei Einsiedel. Aus dem Rechnungsbuch der Komturei Einsiedel ergibt sich die Nachfol­ge auf den Müller Hans Grambh. Im 30jährigen Krieg wurde die Mühle zerstört und war noch 1684, als in Eulenbis 2 Familie lebten, ver­fallen und unbewohnt. Im Okto­ber 1698 vergab der Deutschorden die Mühlplatz an Hans *Schaus und dessen Ehefrau Elisabeth aus Er­zenhausen mit einer Wieder­aufbauverpflichtung; zum Wiederaufbau kam es jedoch nicht 203.

 

1707 verlieh der Komtur Steinkallenfels der Commende zu Einsiedel gehörenden alten „Mühlplatz undig Rodenbach sambt dem da­selbst gelegenen Hofgut etc. an Christian Lenpart (Leibbart ?, Liebhard 204) von Dantz aus Tirol [= Vandans, Montafon / Österreich 205] und Anna Elisabetha dessen eheliche Hausfrau. Statt eines Erbkaufschillings auf den verfallenen Mühlplatz mußten sie ein Hof­haus samt Ne­bengebäuden auf ihre Kosten bauen 206.

 

Die Mückenmühle wird auch in anderem Zusammenhang in Rodenbach genannt. Das Hofgut in Rodenbach wird zusammen mit dem halben Bühl in Weilerbach 1709 an Heinrich Mück und seine Frau Susanne ver­liehen. In einem Schreiben des Deutschordensverwal­ters Schmedding von 1709 wird auch von der Erbverleihung des verfallenen Mückenmühlplatzes und des anliegenden sog. Appen­berges an Wilhelm und Anna Margaretha Scherer berichtet 207.

 

1710 wurde die Mühle deshalb erneut ver­geben; Erbbeständer ist nun­mehr Georg Peter *Scholl und Ehefrau Anna Eva NN.; diese schafften den Wiederaufbau 208 und erhielten einen Erbbestandsbrief 209.

 

1711 trug sich die Komturei Einsiedel mit der Absicht, die Mückenmühle als eigene [weitere[ Mühle zu erbauen. Gegen diesen beab­sichtigten Konkurrenzbetrieb führte der Müller auf der Unteren Pfeifermühle, Johann Niclas Jung, Beschwerde, weil schon zwei Mühlen oberhalb und unterhalb vorhanden waren. Landschreiber Heyler vom Oberamt unterstützte die Beschwerde. Dieser wurde statt­gegeben und der Mühlenneubau unterblieb 210.

 

Deren Sohn David *Scholl verkauft 1733 den Erbbestand an den Müller Valentin *Jung von der Oberpfeifermühle. In der Urkunde der Deutschordenskommen­de Einsiedel vom 1.12.1733 heißt es: Der Landkomtur Johann Philipp von und zum Steincallenfels geneh­migt aufgrund eines Berich­tes der „verwalthers Jacobi Diel“, daß der bisherige Erbbeständer David Scholl sein Erbbestandsrecht nebst Über­besserung an der auf Mückenhauser Bann gelegenen Mühle an den kurpfälzischen „gemeinsmann und Oberpfeifermüller zu Weilerbach Valentin Jung“ gegen 700 Gulden verkauft. Er vergibt die Mühle samt dem angrenzenden Ackerfeld am Oppenberg an Valentin Jung un des­sen Ehefrau Maria Elisabetha im Erbbestand 211.

 

1739 wird Anna Sara *Jung von der Mückenmühle im Kirchenbuch von Weilerbach als Patin erwähnt 212, die Ehefrau des Müllers Johann Adam *Jung. 1744 und 1747 ist im Kirchenbuch der Peter *Jung von der Mückenmühle aufgeführt, der auch Pate bei dem Müller Mühl­berger von der Mückenmühle ist, und umgekehrt 213; 1747 erscheint im Kirchenbuch als “Mückenmüller der Müller Philipp *Mühlberger 214; zwischen Familie Mühlberger und Familie Peter Jung muß eine enge Bin­dung bestanden haben. In den Mühlengefällakten des Ober­amts von 1769 findet man sie verzeichnet 215.

 

Am 6.3.1742 vergibt der Landkomtur Johann Philipp von und zum Steincallenfels für die Deutschordenskommende Einsiedel die auf Mückenhauser Bann gelegene Mühle nach „absterben“ des bisherigen Erbbeständers Valentin Jung im Jahr 1741 dessen ältestem Sohn Johann Adam *Jung, dem das Erbbestandsrecht bei der Erbteilung zugefallen war, und dessen Ehefrau Anna Sara. Inbegriffen ist das angrenzende Ackerfeld, genannt der Oppenberg. Weiter heißt es: Bedingungen wie am 20.12.1710 216.

 

Der Müller Johann Adam Jung ist wohl bereits 1744 verstorben. Das Sterbedatum errechnet sich aus der Angabe im Kirchenbuch. 1744 und 1747 ist im Kirchenbuch der Peter *Jung von der Mückenmühle aufgeführt, der auch Pate bei dem Müller Mühlberger von der Mückenmühle ist, und umgekehrt 217.

 

Der Müller Peter *Jung hat den Erbpachtzins nicht gezahlt, denn in einer Urkunde der Deutschordenskommende Einsiedel vom 9.4.1750 wird er als „der flüchtige Peter Jung“ bezeichnet, der „zuvor“ die Mückenmühle besessenen hatte 218. Bereits am 27.5.1749 / 4.6.1749 heißt es: Nicol und Peter Diehl von Eulenbiß sowie Anna Elisabetha, Ehefrau des abgewichenen Peter Jungen, unter Beistand ihres Bru­der Peter Diehl von Stock­born,verkaufen zum Besten ihres“enkels und pflegkind Johann Adam Jung“ und der zweiten Frau und des Er­ben Johann Philipp, da­mit der Zins und „die bißhero aufgelaffene herrschaftliche schuldigkeiten nicht weiter anwachßen“, das Erbbe­standsrecht an der des „Teutsch ordens commend Einsiedel erbbeständlich relevierende Mückenmühl sambt appertinentien, wozu auch die kelter gehörig, ... „an Peter Weis, gemeindsmann zu Hitschenhausen“ gegen 1200 Gulden sowie 7 Gulden 30 Kreuzer „tranckgeld und vier Malter Korn an aufgelaufener bestands schuldigkeit.“ Der Käufer wird auch den „inspec­torem Pollich und die Stephanische Kin­der zu Lau­tern ratione ihrer fordersambst befriedigen 219.

 

In einer weiteren Urkunde vom 7.4.1750 heißt es dazu: 'Der Landkomtur Philipp von und zu Steinkallenfels vergibt die „aufm Mücken­hauser Bann unter Willerbach gelegene Mühle, wie sie zuvor der flüchtige Peter Jung besessen hat, an Peter Weis, gemeins­mann zu Hit­schenhausen“, in Erbbestand 220.

 

In einer Urkunde vom 23.5.1758 heißt es: „Lotharius freyherr von Zievel, des hohen Teutschen ordens rotter, landcommenthur der bal­ley Lothringen“ ..., vergibt die „auf Eulenbisser bann im Weilerbacher Gericht gelegene mühle die Mückenhäuser modo die Mückenmühl genant“, dem Verwalter der Kommende, Jacobo Diel und dessen Ehefrau Anastasiae in Erbbestand. Diel hatte das Erb­bestandsrecht des bisherigen Beständer Peter Weis für 872 Gulden 4 Kreuzer sowie Bezahlung von 103 Gulden an den „Peter Jungi­schen creditorn inspek­torn Polch zu Lautern“ erworben. Durch die beiden oberhalb und unterhalb der angelegten „Pfältzischen müh­len mit hemm bzw. schwel­lung des hinterwasser“ war „grosser nachtheil“ entstanden, zumal hatte sein „antecessor das wadrecht auf der Eulenbisser gemarckung verlohren“gehen lassen. Zum Bestand gehören die „baufällige mahlmühl, scheuer und stallung“ sowie die „zugehörigen feldereye, der Oppenberg“ genannt und die angrenzenden Wiesen 221.

 

Am 14.1.1771 verkaufen „Jacobus Diel, oberamtbts advocatus“ zu Kaiserslautern und seine Ehefrau Anastasia, vorbehaltlich der Zustim­mung des Komturs ihr Erbbestandsrecht an der zur Kommende Einsiedel gehörigen Mückenmühle an Theobald Schack für 5372 Gulden 222.

 

Am 26.5.1775 ergeben sich aus einer Urkunde der Deutschordenskommende Einsiedel neue Erbbestandsverhältnisse. Dort heißt es: Na­mens des kurpfälzischen „geheimbden rath und vice kantzleren herrn von Susmann“ wird die erbbeständliche Mückenmühl an Jo­hannes *Andler „bürgerlichem einwohnern zu Catzweiler“, in Temporalbestand für 12 Jahre verliehen. Der Erbbeständer hat an die Deutschor­denskommende die von Herrn von Susmann zu zahlende Erbpacht zu übernehmen und an Herrn von Susmann selbst 170 Gulden zu zahlen. Unterpfand ist das zu Katzweiler befindliche Vermögen von Johannes Andler, seiner Frau Susanna geborene Latt­ner und ihres verheirateten Sohnes Johann Henrich Andler 223.

 

Am 5.7.1775 heißt es in einer weiteren Urkunde der Deutschordenskommende Einsiedel: Der kurpfälzische Geheime Rat und Vize­kanzler von Susmann genehmigt für sich und namens seiner „Hoffstadtischen enkel“ den am 26.5.1776 vereinbarten Temporalbe­stand über die Mückenmühle unter Weilerbach 224.

 

In einer Urkunde vom 5.4.1780 heißt es: Frantz Bosong verpflichtet sich gegenüber der Kommende Einsiedel als Bürge und Haupt­zahler der Pacht, die jährlich von der „Teutsch ordens Mückenmühl zu Weilerbach mit denen darzugehörigen gütheren zu einem erb­bestand“ zu zahlen ist. Ihm war der Erbbestand zugesagt worden unter Einräumung, daß er den zu erhaltenden Erbbestandsbrief auf Johann Ni­ckel Scheidt von der Schweinsbacher Mühle bei Kaulbach (mE. Schmeißbacher Mühle bei Kaulbach) nach eingeholter Ra­tifizierung über­tragen kann. Bosong verpflichtet sich, das Laudemium von dem letzten Steigschilling an den Kommendebeamten zu Lautern zu entrich­ten und von den an Frau Regierungsrat von Hoffstatt zu zahlenden Steiggeldern so viel einzubehalten, wie die von dieser zu zahlende Laudemialgebühr von den 3653 Gulden 29 Kreuzer beträgt 225. Es dürfte sich entgegen der Angaben bei Armgart um die „Schmeißba­cher Mühle“ bei Kaulbach und den dortigen Müller Nicklas *Scheidt (Sohn des Müllers Wilhelm Scheidt und der Anna Magdalena Heyn) handeln.

 

1780 übernimmt Johann Niklas *Scheidt, bisher Müller auf der Schmeißbacher Mühle, die Mückenmühle; ihm wird ein Erbbestands­brief für die Mückenmühle bei Eulenbis zugesagt. Am 9.4.1780 stellt sich Frantz Bosong als Bürge des Müllers Scheidt für die Über­nahme der Mückenmühle zur Verfügung: „Nachdeme mir unterm heutigen dato auf mein unterthäniges Supplicieren die Deutsch-Or­dens Mücken­mühl zu Weilerbach mit denen darzu gehörigen Gütheren zu einem Erbbestand dergestalten in Gnaden zugesagt wor­den, daß ich den gnädig zu erhaltenden Erbbestandts Brief dem Joann Nickel Scheidt Von der Schmesbacher Mühl bey Kaulbach nach Vorhere eingehol­ter gnädiger Ratifikation übertragen könne, so stelle ich mich nicht allein als Bürgen und ...zahler der jährlich zu entrichtenden Erbbe­standspfacht für jetzt und in Zukunft hiermit dar, sondern mache mich auch andurch anheischig, die Laudemi­algebühren Von letzterem Steigschilling ad 2410 fl also gleich nemlich 2 fl von 100 fl an den Kommende Beamten zu Lautern abzu­führen, und erbiete mich anbey, von denen an die Frau Regierungs Räthin von Hoffstadt zu zahlenden Steig-Geldern so viel einzube­halten, als die Laudemial-Gebühren Von denen 3653 fl 29 Xer, so gedachte Frau Regierungs Räthin zu zahlen schuldig ist, ertragen mögen, so geschehen Trier in der Land-Commende den 9ten April 1780“ gez. Frantz Boßong [beglaubigt] In fidem Tit: Weber Balley Secretarius 226.

 

Der letzte erhaltene Erbbestandsbrief vom 3.3.1782 nennt als Erbbeständer den Franz Bossong, der die Mühle für 2410 Gulden erstei­gert hatte. Dieser bat, die Mühle an Henrich Kraus käuflich überlassen zu dürfen 227.

 

1785 war Philipp Egli Beständer auf der Mückenmühle und entrichtete 8 Ma Korn und 2 Kapaunen an der Komturei und 2 fl 1 Xer 1 1/2 Heller Erbzins an die Geistliche Güteradministration Otterberg. die Mühle verfügte über 1 Mahlgang und 1 Schälgang,; wenig Mahlkun­den; aus Wassermangel wenig Kapazität 228.

 

1837 heißt es in der „Beschreibung des Rheinkreises 229: „Die Gemeinde [Eulenbis] umschließt die 1) Mücken-Mühle über der Moorlau­ter, welche der Comthurei Einsiedel gehörte; 2) die untere Pfeiffermühle eben daselbst und weiter unten in östlicher Nähe gelegen.“

 

Im 19. Jh. im Besitz der Familie Henn (Zweig der Katzweilerer Linie Henn) 230. 1798/99 ist Johannes Henn der Müller in Eulenbis 231. In der Franzosenzeit kaufte Johann Jakob Henn aus Katzweiler die Mückenmühle für seinen Sohn Johann Wilhelm Henn 232. Das jetzige Mühlengebäude ist laut Inschrift über der Haustür von den Eheleuten Johann Wilhelm Henn und Anna Maria Jung 1811er­baut worden 233.

 

Im Einwohnerverzeichnis von 1836 ist der Müller Johannes Henn auf der Mückenmühle verzeichnet sowie der Müller Adam Henn als “Unbehauster” (Sohn des Johannes Henn ?) 234. In der Steuerliste von 1876 ist Johannes Henn jr. aufgeführt.

 

Die weiteren drei Mühlenbesitzer waren August Henn († 1888), Johann I. Henn († 1915), Johann II. Henn (1852-1928) 235.

 

Die Mückenmühle wurde bis in die 1960er Jahre von Au­gust Henn als Getreidemühle betrie­ben; dort befindet sich heute eine be­kannte Bisonzucht.

 

Beständer/Besitzer der Mückenmühle waren:

- 1561 Hans Gentteld

- 1590 Andreas *Schröder (noch 1600, † vor 1618)

- nach 1600 Hans Grambh

- im 30jährigen Krieg zerstört

- um 1698 Hans *Schaus, Wiederaufbauverpflichtung nicht erfüllt

- 1710 Georg Peter *Scholl

- 1733 David Scholl verkauft die Mühle

- ab 1733 bis 1741 Valentin *Jung († 1741); bei der Erbteilung geht die Mühle auf den ältesten Sohn Johann Adam Jung über

- 1742 Johann Adam *Jung und Philipp Mühlberger

- bis 27.5.1749 Peter Jung; er hat den Erbpachtzins für die Mückenmühle nicht gezahlt und ist flüchtig; die Mückenmühle wird des­halb am 27.5.1749 an den Müller Peter Weis verkauft

- 27.5.1749 bis 23.5.1758 Peter Weis; am 23.5.1758 verkauft er die Mühle an den Verwalter der Deutschordenskommende Einsiedel, Ja­cobus Diehl und dessen Ehefrau Anastasia NN.

- 23.5.1758 bis 14.1.1771 Jacobus Diel, Verwalter der Deutschordenskommende Einsiedel als Erbbeständer; er dürfte die Mühle in Tem­poralbestand weiter verpachtet haben; die Eheleute Diehl verkaufen die Mückenmühle am 14.1.1771 an Theobald Schack für 5372 Gul­den

- 14.1.1771 - ++++ Theobald Schack

- bereits um 26.5.1775 ist Erbpächter der kurpfälzische Geheime Rat und Vizekanzler von Susmann; dieser verpachtet die Mühle im Temporalbestand an den Müller Johannes Andler aus Katzweiler

- ab 5.4.1780 Frantz Bosong

- um 1785 Philipp Egli

- +++++

- um 1836 Johannes Henn und Adam Henn

- ++++

- 1954/55 August Henn

 

Literatur/Urkunden/Urkunden:

- LA Speyer Best D52 Nr. 3: Rechnungsbuch der Deutschordenskomturei Einsiedel ab 1585, auch beinhaltend Angaben zur Mückenmühl­e bei Eulenbis

- LA Speyer Best F3 Nr. 10: 1592 wird in der Schatzungsliste von Eulenbis von 1592 mit Angaben zum “Endreaß Muler zu Muckenhau­sen” (Andreas *Schröder), betreffend die Mückenmühle bei Eulenbis

- LA Speyer Best D51 Regesten Nr. 249: Erbbestandsbrief von 1710 der Deutschordenskommende Einsiedel an den Müller Georg Peter Scholl über die Mückenmühle bei Eulenbis

- LA Speyer Best D51 Regesten Nr. 250: Verkauf des Erbbestandsrecht an der Mückenmühle bei Eulenbis durch den Müller David *Scholl an den Valentin Jung aus Weilerbach

- LA Speyer Best. A2 Nr. 967/1: „Acta betr: die untere Pfeiffersmühle und in specie Streitigkeiten mit der Mückenmühle wegen Er­höhung des Stauwehrs, 1790“

- Scheuermann, Gerold: Eulenbis, S. 187-192

- Weidmann, Werner: Von der Mahlmühle zur Bisonzucht-Station : die Mückenmühle bei Eulenbis erzählt eine bewegte Geschichte; in: Weidmann, Werner: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Pfalz. - 3 (2002). S. 234-236

 

 

- Untere Pfeifermühle:

östlich von Eulenbis, nördlich von Rodenbach gelegen, am Bruchbach (dem früheren Rodenbach 236) südlich der Einmündung des von Eulenbis herunterkommenden Rischbach 237, bachabwärts unterhalb von Mückenmühle und Mückenhof/Fritzenmühle (s. Roden­bach) 238; dreieinhalb Kilometer nordöstlich von Weilerbach, an der Straße nach Hirschhorn 239.

 

1837 heißt es in der „Beschreibung des Rheinkreises 240: „Die Gemeinde [Eulenbis] umschließt die 1) Mücken-Mühle über der Moorlau­ter, welche der Comthurei Einsiedel gehörte; 2) die untere Pfeiffermühle eben daselbst und weiter unten in östlicher Nähe gelegen.“

 

Auf der Unteren/Untersten Pfeifermühle gibt es heute vier Wohnhäuser, ein Gasthaus, ein Hotel und ein Sägewerk. Zur Entstehung der Ansiedlung gibt es in der Ortschronik Eulenbis eine ausführliche Beschreibung. Die Mühle war zunächst Walkmühle.

 

Vor dem 30jährigen Krieg wurde die spätere Untere Pfeifermühle als Walkmühle betrieben und gehörte Peter (dem) Wüllenweber als kurpfälzischem Erbbeständer 241.

 

Der Be­sitzer der “Pfeifermühle”, heute “Obere Pfeifermühle” bei Weilerbach, Daniel *Jung, stellte 1685 ein Gesuch an die kurfürstli­che Hofkammer, an der Mooslauter eine weitere Mühle zu errichten. Er begründete das Gesuch damit, dass an seiner jetzigen Mühle ständi­ger Wassermangel herrsche. Sein Antrag lief darauf hinaus eine Bannmühle für die Orte Weilerbach, Rodenbach, Erzenhausen, Eulenbis, Schwedelbach und Pörrbach einzurichten. Die Behörde erlaubte ihm die Einrichtung der Mahlmühle, lehnte aber das Gesuch nach einer Bannmühle ab. Bereits im Jahre 1693 verkaufte Daniel Jung die Mühle weiter an Johann Niclas Müller. Die schriftliche Bestä­tigung des Verkaufs zog sich bis zum Jahre 1700 hin, weil Unstimmigkeiten über den “eigentümlichen Platz” der Mühle auf­tauchten. Die Nachfor­schungen ergaben, dass nach 1600 eine Walkmühle von Peter Willenbacher von Willer­bach betrieben wurde. Daniel Jung hatte das Land von den Erben gekauft und 1686 die Mühle gebaut. Daniel Jung hatte das Land von den Erben gekauft und 1686 die Mühle ge­baut 242. Erst am 23.6.1700 erhielten Daniel Jung und seine Ehefrau Maria einen Erbbestandsbrief 243.

 

Der neue Besitzer Johann Niclas *Müller geb. 23.7.1669 in Erzenhausen – 30.12.1732 in Neustadt/Weinstraße) bemühte sich in den Fol­gejahren ebenfalls vergeblich um die Anerkennung als Bannmühle. Er war ein Pionier der technischen Weiterentwicklung von Mühlen und führte bedeutende Neuerungen in seiner Mühle ein. Am 23.9.1719 brannte die Mühle ab und zwei Jahre später wurden auch die Nebengebäude ein Raub der Flammen. In beiden Fällen wurde Brandstiftung ver­mutet 244.

 

1724 war das Anwesen durch Johann Nikolaus Müller wieder instand gesetzt, nachdem die Reichswaldgenossenschaft kostenfrei das er­forderliche Bauholz zur Verfügung gestellt hatte 245.

 

Über die folgenden Jahre ist bekannt, dass 1751 246 der lutherische Pfarrer von Steinwenden [es dürfte sich um den luth. Pfar­rer Jo­hann Karl Kraischer/*Kreischer handeln] die Mühle ersteigerte; er verkaufte sie jedoch noch im selben Jahr an Jo­hann Nicol Jung 247, nach a.A. wurde die Mühle lediglich an Jo­hann Nicol Jung verpachtet 248. Dieser bittet 1752 die Gefällverweserei ihm die Abgaben zu er­lassen, weil die Mühle baufällig war, was durch ein Attest des Weilerbacher Gerichts bestätigt wird 249. In den folgen­den Jahren muß der Müller Hermann Holl­stein die Unterste Pfeifermühle innegehabt haben. Dessen Witwe Christina Walther, die ur­sprünglich vom Holbor­nerhof stammt, hei­ratete 24.7.1764 in 2. Ehe den Müller Johann Daniel *Knapp von der Mahl- und Schleif­mühle Elmstein 250.

 

Im reformierten Kirchenbuch von Weilerbach ist vermerkt: “Hollstein, Christina, Wwe. d. Hermann H. von der untersten Pfeifermüh­le 251. 1782 wird [Johann] Daniel *Knapp als Besitzer der Mühle genannt.

 

Johann Daniel *Knapp, zunächst Müller auf der Mahl- und Schleifmühle Elmstein, dann Müller auf der Unteren Pfeifermühle Eulen­bis; Sohn des Müllers auf der Elmsteiner Mahl- und Sägmühle, Johann Jakob *Knapp und der Anna Elisabetha Voltz [?], wohl Enkel des Mül­lers auf der Mahl- und Sägemühle Elmstein und späteren Müller auf der Hohenecker Mühle in Hohenecken, Abraham *Voltz.; ∞ am 24.7.1764 in Weilerbach mit Christina Walter vom Holborner Hof 252, der Witwe des Müllers auf der Unteren Pfeifer­mühle in Eulenbis, Hermann Hollstein 253. Johann Daniel Knapp ist 1764-1789 als Müller auf der Un­teren Pfeifermühle in Eulenbis be­kundet 254.

 

1789 ist sein Schwiegersohn Heinrich *Groß der Besitzer der Mühle. Dieser stammte aus einer weit verbreiteten Müllerfamilie im Lauter­tal 255 und hatte am 29.6.1787 die Anna Maria Knapp von der Un­teren Pfeifermühle geheiratet 256. Er verstarb 1808 im Alter von 48 Jahren 257. 1809 besitzt die Witwe von Heinrich Groß, Anna Maria Knapp Witwe Groß, die Mühle. 1818 entstand auf der lin­ken Seite der Moos­lauter als Nebenbetrieb der Groß'schen Mahlmühle eine Ölmühle. Die Witwe Groß regelte im Teilungsakt von 25.11.1818 den Be­sitz. Der Sohn Ja­kob *Groß und dessen Schwager, der aus Weilerbach stammende Adam Riebel waren gemeinsam Besitzer der Mahl­mühle, Adam Riebel war zusätzlich Besit­zer der kleinen Ölmühle links der Lauter 258. Um kommenden Erbstrei­tigkeiten vorzubeugen, hatte Anna Maria Knapp Witwe Groß in dem Teilungsakt vom 25.11.1818 die Bedingung eingefügt: „Es darf von den Kindern nichts ver­ändert werden.Wenn die beiden aber eine Bordmühle den gegenwärtigen Werk beifügen wollen, dann soll das auf gemeinschaftliche Kosten geschehen“. Dennoch kam es 1841 zwischen beiden Familien zu starken Verstimmungen, als sich Riebel entschloß, noch eine Mahlmühle neben seiner Ölmühle links der Lauter zu errichten. Dagegen wehrte sich Groß erfolgreich unter Hinweis auf die Anordnun­gen im Teilungsakt. Das Landkommissariat lehnte den Antrag auf Neunau ab 259.

 

1864 wird Adam Henn aus Weilerbach Be­sitzer der Ölmühle. Johannes Gehm II von der “Oberen Pfeifermühle” 260, heiratete die Tochter des Jakob Groß und übernahm einige Jahre später die Mahlmühle. Der letzte Müller, Johannes Gehm III stellte im Jahre 1910 den Müh­lenbetrieb ein. Er beantragte eine Konzession zum Betreiben einer Ausflugsgaststätte, die 1926 von der Gemeindeverwalt­ung Eulenbis erteilt wurde. Die Ölmühle übernahm nach dem Krieg 1870/71 der Sohn von Adam Henn, Johann Wil­helm Henn. 1874 baute er ein Sä­gewerk an. 1882 wurde Adolf Henn geboren, der den Betrieb 1911 übernahm. Es begann ein konti­nuierlicher Auf­schwung des Sägewer­kes. 1953 wurde die Ölmühle stillgelegt; das Sägewerk besteht immer noch 261.

 

Beständer/Betreiber der Unteren Pfeifermühle waren:

- 1686 Errichtung der Mühle durch Daniel Jung

- 1693 Verkauf an Johann Niclas Müller

- 1719 Brand der Mühle und Neuaufbau

- noch um 1742 Johann Nickel Müller

- 1751 Pfarrer von Steinwenden Beständer der Mühle; verpachtet an Johann Nicol Jung

- 1782 Daniel Knapp

- 1789 Heinrich Groß

- 1809 Witwe Groß

- 1818 Errichtung einer Ölmühle und Teilung durch Witwe Groß

- 1818 Jakob Groß ist Müller auf der Mahlmühle

- 1818 Schwager Riebel ist Müller auf der Ölmühle

- 1864 Adam Henn aus Weilerbach Besitzer der Ölmühle

- 1870/71 Johann Wilhelm Henn, der Sohn von Adam Henn, übernimmt die Mühle

- 1874 Bau des Sägewerks bei der Ölmühle durch Johann Wilhelm Henn

- 1878 Jakob II Groß ist Müller auf der Unteren Pfeifermühle 262

- 1878 Johannes Henn ist Müller auf der Ölmühle (gem. Steuerliste 1878)

- Johannes Gehm II von der “Oberen Pfeifermühle”, heiratete die Tochter des Jakob Groß und übernahm einige Jahre später die Mahl­mühle

- 1910 Johannes Gehm III stellte den Mühlenbetrieb ein und betreibt eine Ausflugsgaststätte

- 1911 Adolf Henn, der Sohn des Johann Wilhelm Henn übernimmt die Ölmühle und die Sägemühle

- 1953 Stillegung der Ölmühle

 

Literatur/Urkunden/Urkunden:

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best A2 Nr. 1662/5: Obere und untere Pfeifermühle, 1685, 1711-1725, 1752-1761, 1789-1800.

- LA Speyer Best. A2 Nr. 967/1: „Acta betr: die untere Pfeiffersmühle und in specie Streitigkeiten mit der Mückenmühle wegen Er­höhung des Stauwehrs, 1790“; Anm.: „Wegen dieser Mühle und deren Conceßion, vide die Akten über die obere Pfeiffersmühle zu Weilerbach“

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis, in: "Die Rheinpfalz" / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 235 vom 10.10.2000 (Untere Pfeifermühle bei Weilerbach)

- Weidmann, Werner: Wo "gottlose Buben" einst die Brandfackel anlegten: untere Pfeifermühle war zuerst eine Walkmühle ; bewegte Geschichte beginnt noch vor dem Dreißigjährigen Krieg; in: Weidmann, Werner: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Pfalz. 2002. S. 231-233

 

 

 

 

 

Eußerthal:

VG Annweiler, Lk Südliche Weinstraße; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Neustadt; die Güter des ehemaligen Klosters Eußer­thal dagegen zur CGA Heidelberg

 

1622 wurde das Oberamt Germersheim, zu dem das Dorf gehörte, von österreichisch-kaiserlichen Truppen erobert. Kaiser Ferdinand II. hatte das Oberamt Germersheim, eines aus den besten und vornehmsten Ämtern in der unteren Pfalz, Kurfürst Friedrich V. nach dessen Annahme der böhmischen Königskrone entzogen und das ehemalige 1330 an die Pfalzgrafen verpfändete Reichsgut seinem Bruder Leo­pold administrationsweise und 1628 nach dessen Heirat mit Claudia de' Medici zu Eigentum übertragen. 1631 verließen die österreichi­schen Beamten auf der Flucht vor den Schweden die Stadt Germersheim, kehrten aber nach der Rückeroberung durch die Kaiserlichen 1635 wieder zurück 263.

 

Mühlen:

am 4.6.1213 übergeben Wolfram, Abt von Weißenburg und Hornbach, und sein Konvent, dem Kloster Eußerthal einige Zehnten .... Zu­gleich gibt Eußerthal eine von Hornbach verpfändete und jährlich 10 Mltr. zinsende Mühle gegen 4 fl zurück 264, der Erzbischof Sifrid von Mainz stimmt die­sem Vertrag und einem weiteren Vertrag von 1182 mit Urkunde vom 10.7.1237 zu 265. +++klären: welche Mühle+++

 

Vor 1711 war Hans Jacob *Graff der Müller in Eußerthal († vor 1711); seine Witwe Elisabeth Becker geb. Graf (Tochter des Konrad Graf aus Gräfenhausen (?) heiratet am 29.11.1711 reformiert den Hans Georg Hauck, Kirchenältester in Gräfenhausen (27.12.1657 Gräfen­hausen – 14.3.1717). +++klären: welche Mühle+++

 

Vor 1748 war Müller in Eußerthal der Jakob Becker († vor 1749; ∞ mit Veronika NN.; Vater des Müller/Schöffen in Lug, Franz Ludwig *Becker 266).

 

Zwischen 1779 und 1793 wird im ref. KB Siebeldingen der Johannes (1) *Ganther als Müller zu Eußerthal genannt 267. +++klären: wel­che Mühle+++

 

Um 1827 war Johannes *Juncker Müller zu Eußerthal; ∞ prot. Queichhambach 17.4.1827 mit der Müllerstochter Margarethe Em­merling (Tochter des Müllers zu Eußerthal Valentin Emmerling und Margarethe Becker) 268. +++klären: welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden:

- Gierl, Sepp: Vorgänger des St. Paulus-Stiftes. Mühlen des Klosters Eußerthal in der Nähe von Landau; in: Rheinpfalz, Landau. 15, Nr. 29 v. 5. 2. 1959 (Anm.: Mörlheim).

- Scherer Wolfgang W.: Untersuchungen zur Personen- und Besitzgeschichte des Zisterzienserklosters Eußerthal (Speyer: Archiv des Bis­tums Speyer, 1983

 

 

- Schneid- und Mahlmühle, Eußerthaler Mühle, Klostermühle:

eine Klostermühle ist in Eußerthal erstmals kurz nach der Klosteraufhebung belegt: in einer Rechnung 1580 und Bestandsvergabe 1612 eine Ölmühle (Mahlmühle) innerhalb der Ringmauern und eine Lohmühle mit Gerberhaus. Eine Sägmühle wurde 1671 errichtet 269. Erbbestand von 1594-1791; gehörte der kurpfälzisch Geistlichen Güteradministration Heidelberg 270.

 

1612 erfolgte die Bestandsverleihung der Mahlmühle Eußerthal durch Geistliche Güteradministration 271.

 

Die Mühle war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Neustadt; im Mühlenverzeichnis von 1738, aufgenommen vom kurpfälzi­schen Hörfauth Philipp, ist sie wie folgt beschrieben 272: “hat 2 Wasserräder, 1 zum Mahlen und 1 zum Bordschneiden. Beständer ist Georg *Leibhahn, gibt 254 1/2 Ma Korn und 45 fl als Pacht.”

 

Im Mühlenverzeichnis des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 ist die Mühle wie folgt beschrieben: „Georg *Liebhaber Temporal Be­ständer von der zu Eußerthal liegenden churfürstlichen Administrations eigenthümblich zugehörigen Mühl laßet sich verneh­men,daß solch 2 Waßer Räder haben thut; wovon eines zum Mahlen und Schehlen, das andere aber zum Bordschneiden ge­braucht wird; Gibt jährlich zur Receptur Eußerthal pro canone 25 ½ Malter Korn und 45 fl an Geldt, son­sten aber keinen Waßer Pfacht.“ 273

 

Am 21.1.1773 verleiht die Geistliche Güteradministration die zur Pflege Eußerthal gehörige Schäl-, Mahl- und Schneidmühle daselbst um 175 fl. jährliche Kanon auf 12 Jahre dem Franz Leibhahn 274.

 

Am 18.2.1805 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf der Sägmühle wie auch der Mahlmühle Eu­ßerthal. Eigentümer war die Heidelberger Administration. Pächter war Heinrich Ambros aus Ramberg. Käufer war Michael Seiter aus Ram­berg, der beide Mühle für insgesamt 3725 fr. erwarb 275. Offenbar wurde der Kaufpreis nicht gezahlt, denn am 25.2.1806 erfolg­te im Zuge eines „Wieder-Angebots“ die erneute Veräußerung beider Mühlen. Käufer waren nunmehr der Négociant Friedrich Sche­rer aus Edesheim, und Va­lentin *Emmerling aus Leimersheim zum Kaufpreis von 6525 fr. 276.

 

1935 heißt es: „Haus Nr. 43. Ehemalige Klostermühle, jetzt Sägewerk. An der Ostseite eingemauert zwei Knospenkapitelle aus der Klos­terkirche, um 1250; an der Südseite Rokokokartusche von 1770 mit dem Klosterwappen (Abtsstab), ehemals Bogenstein“ 277.

 

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 160i: Bestand der Schneid- und Mahlmühle in Eußerthal, 1594-1791

- LA Speyer Best. A13 Nr. 486: Bestandsverleihung Mahlmühle Eußerthal, 1612

- LA Speyer Best. A13 Nr. 488: „Mühlenverleihung zu Eußerthal 1773“

 

 

- Sägmühle:

gehörte der GGA Heidelberg.

 

Am 18.2.1805 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf der Sägmühle wie auch der Mahlmühle Eußer­thal. Eigentümer war die Heidelberger Administration. Pächter war Heinrich Ambros aus Ramberg. Käufer war Michael Seiter aus Ram­berg, der beide Mühle für insgesamt 3725 fr. erwarb 278. Offenbar wurde der Kaufpreis nicht gezahlt, denn am 25.2.1806 erfolg­te im Zuge eines „Wieder-Angebots“ die erneute Veräußerung beider Mühlen. Käufer waren nunmehr der Négotiant Friedrich Sche­rer aus Edesheim, und Va­lentin *Emmerling aus Leimersheim zum Kaufpreis von 6525 fr. 279.

 

 

 

 

 

Eyersheimer Mühle:

Wüstung bei Weisenheim / Sand, VG Freinsheim, Lk Bad Dürkheim; früher auch als Aigersheim, Egersheim, Ergersheim, Ygersheim be­zeichnet, jetzt Eyersheimerhof bei Weisenheim/Sand 280. Es handelt sich um eine uralte Siedlungsstätte, die bereits im Neolithikum be­siedelt war 281.

 

Mühlen:

- Eyersheimer Mühle:

vom ehemaligen Dorf Eyersheim ist nur noch ehemalige Mühle erhalten. Sie befindet sich etwa 500 Meter westlich der Straße von Ei­senheim/Sand nach Maxdorf im Winkel zwischen dem Schlittgraben und dessen Einmündung in die Isenach. Der Eyersheimer Hof an der Straße hat nichts mit dem ehemaligen dorf oder der Mühle zu tun 282.

 

1244 beurkunden Philipp von Hohenfels und seine Ehefrau Elisabeth, daß Merboth, Ritter von Dirmstein, und dessen Kinder von ih­nen acht Malter Korn geliehen habe, die das Dorf und die Mühle zu Eigersheim jedes Jahr abliefern. Mit Erlaubnis des Lehensherrn Philipp von Hohenfels übertrugen darauf Merboth und seine Erben die acht Malter Korn dem Kloster (Enkenbach) als Lehen 283.

 

Die Mühle war an der Isenach gelegen; die Mühle gehörte der CGA Heidelberg 284.

 

Am 28.6.1479 an St. Peter und Paul wird die Bachordnung über die Dürkheimer Bach (= Isenach) zu Lambsheim vereinbart, „wie selbi­ge von altem Herkommen im Jahr 1479 ist erneuert worden“. Im Jahr 1479 „haben Theobald *Müller zu Lambsheim, Cuntz Schäffer in der oberen Postmühlen, Müller Henn der junge in der niedern Postmühle, Claus *Müller zu Eyersheim, Hannß und Claus Müller in der ober und Niedern Erpolzheimer Mühlen und Claus Müller genannts Moutzon Becker zu Pfiffingen, in Gegenwart Jun­ker Erbrechts von Meckenheim dieser Zeits Schultheiß zu Lambsheim und Hansen Philipp Zollschreiber zu Oggersheim und Amt­mann zu Wachenheim, die­se Bachordnung wieder erneuert...“ 285.

 

In einer Grenzbegehung vom 26.4.1486 wird die Eigersheimer Mühle genannt 286.

 

1547 wird Hans Ruff, der Müller zu Aigersheim, im Stadtzinsbuch von Lambsheim genannt; er besitzt zwei Häuser in Lambsheim; 1576 und 1584 wird er im Protokollbuch von Lambsheim genannt 287.

 

In einer Übersicht über die Dorfer des Oberamts Neustadt, „Ambt Neustadt cum indice: Extract aus den altig documenten gezog dz A[mbt] Neustatt betr:“, die auch Mühlen beinhaltet, heißt es 288: „Mühlbau uf der Dürckheimer Bach. Anno 1595 bericht dz A[Ambt] Neustatt warumb von Weißheimers [Anm.: Weisenheim am Sand] in ihrem vorhabenden neuen Mühlenbau uf d Dürkheimer Bach in Ei­gerßheimer Gemarckung hette [?] beede Gemeind Lambßheim und Weißheim mit ihrem Viehtrieb, Wasser und Wald laut angezo­gener Verträg, gemein, so were auch ein alte Beforchung (ist in copie hierbei de Ao 1479), wie es nemlich mit der Türkheimer Bach von Dürk­heim als bis in den Rhein, da sie sich endet, gehalten werden solle, ufgerichtet vnd ao 1479 durch Hft [Herrschaft ?] erneu­ert worden, Wasser durch nicht allein die gantze Bach biß uf etliche gewisse Mühlen ausgetheilt vnd den [?] Mühlen ein gewisser District an solche Bach zugeeignet, … auch vom A[mbt] Neustatt und z Statt Lambsheim die Handhab solch Ordnung übergeben und zugestellt worden.“

 

Neubauer 289 führt 1494 als Flurnamen in „Aigersheimer Marke“ u.a. die Flur „ob der Mühle“ auf.

 

Um 1712 war Johann Georg Otto der Müllermeister auf der „Erschheimer Mühl bey Weisenheim“ (∞ mit Maria Sophia NN.; beide sind am 13.3.1712 in Ruchheim als Paten in Ruchheim bei der der Taufe Maria Sophia Schlag 290.

 

Am 24.10.1733 wird in der Versammlung der Bachgenossenschaft der Isenach genannt „der Müller von Eygersheim Georg Otto Cumann“ 291. Am 6.5.1734 heißt es in der Versammlung der Bachgenossenschaft Isenach: von „Eigersheim erscheinet Her Schultz Mez­ger nebst jenem Müller Georg Cullmann“ 292. Auf der Versammlung vom 4.5.1735 heißt es: „Georg Kulmann laßet sich exculpi­ern weilen er kein Mühlknecht hatt“ 293. Bei der Versammlung des Bachgerichts vom 25.9.1741 ist erschienen „Georg Otto Kull­mann d. Müller 294.

 

Auf dem Gerichtstag des Bachgerichts vom 23.5.1746 beschweren sich der Müller zu Erpolzheim Johannes Ummel und der Müller zu Freinsheim Johannes Schmitt über den Müller zu Eygersheim Ludwig Schwartz 295. Als Müller in Eigersheim ist auf dem Ge­richtstag vom 22.9.1762 genannt der „Müllermeister Kuhlmann“ 296, sowie am 26.4.1763 der Müllermeister Jakob Kuhlmann 297. Auf dem Gerichtstag am 19.9.1763 heißt es: „Noe [=nomine] der Ludwig Schwartzen Witt. Jacob Kuhlmann“ 298, auch als Kullmann bezeichnet 299. Auf dem Bachgerichtstag vom 1.6.1773 ist in Eyersheim aufgeführt als neuer Müller der Müllermeister Johann Koob 300. Auf dem Gerichtstag vom 4.9.1776 kommt es zu einer Beschwerde gegen „Valentin Koob et Consorten“. Auf einem Randver­merk heißt es hierzu: „Henrich Koobs Wittib Erbs, Phi: Binkkhart, Sebastian Kuhns et Consort Wilhelm Weinheimer“ 301.

 

1781 heißt es in einer Aktennotiz über die an der Isenach unterhalb von Dürkheim gelegenen kurpfälzischen Mühlen: „Die in Ei­chersheimer Gemarkung befindliche so genannte Eichersheimer Mühl welches die 5te Mühl [an der Isenach unterhalb von Dürkheim] ist und in Weisenheimer Gerichtsbarkeit gelegen, die Mühl gehört eigenthümlich zur Gemeind Weisenheim[,] der Temporalbestän­der ist Georg Werls“ 302. Auf dem Bachgerichtstag am 9.9.1782 ließ sich der Eyersheimer Müllermeister Werns entschuldigen „wegen seiner tödlich krank darnieder liegenden Frau“ 303. Am 28.7.1785 ist auf der Sitzung des Bachgerichts anwesend der Müllermeister aus Eyersheim Ger­hard Werns 304.

 

1813 wurde die Eyersheimer Mühle im Wege der Nationalgüterveräußerung für 33000 Franken an Peter Reudelhuber verkauft 305.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird auf der „Eiershei­mermühle“ genannt die Firma „Reudelhuber, Gg., Handelsmüller, Eigenthümer Georg Reudelhuber“ 306.

 

Karte:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 38 (die zur Kurpfalz gehörenden Mühlen an der Isenach unterhalb von Dürkheim bis Frankenthal).

 

Literatur/Urkunden:

- Weber, Friedrich W.: Die Rechte des Klosters Enkenbach in Eygersheim. [Weisenheim am Sand, Eyersheimer Mühle u. Eyershei­mer Hof]; in: Nordpfälzer Geschichtsverein. 37, 1957, S. 162-64., 1957 [Vergl. auch Pälzer Sunndag Pfälz. Volksztg. 1957, Nr. 44.]

- Weber Friedrich W.: Das Eyersheimer Mühlenrad (Sage); in: Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 164

 

 

 

 

 

 

 

1Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographischer Teil, S. 203.

2Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, S. 117.

3 Widder: Beschreibung der Kurpfalz, Bd. 3, S. 241-242.

4Müller: Kopialbuch Morschheim, S. 76.

5Wagner: Wüstungen im Grossherzogtum Hessen, Bd. 3, S. 1.

6Rabenau: Verzeichnis Großherzogthum Hessen, Stichwort Aulheimer Mühlen.

7Mitteilung von Uwe Ackermann bei geneanet, http://www.geneanet.org, Abruf vom 15.8.2013.

8Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, S. 29, lfd.-Nr. 9389; LA Speyer Best. G11, Nr. 113 VI.

9kath. KB Kirch­heim [-bolanden], Eintrag vom 17.2.1702; mitgeteilt bei Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden,

10kath. KB Kirchheim [-bolanden], Eintrag vom 17.4.1711; mit­geteilt bei Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden,

11Hinweis von Frau Melanie Quiring vom 14.1.2016.

12Zur Lage des ehemaligen Dorfes Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, S. 125-126.

13 Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, S. 131; Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E12 Nr. 235/4, S. 33v.

14 Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, S. 131;Fabricius: Herrschaften im unteren Nahegebiet, S. 376.

15 Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, S. 131; Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E12 Nr. 235/4, S. 121v.

16 Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, S. 131;Verbandsgemeinde-Verwaltungsarchiv Wörrstadt RKBW 1, S. 2.

17 Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, S. 131;Verbandsgemeinde-Verwaltungsarchiv Wörrstadt RKBW 1, S. 35.

18 Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, S. 131;Verbandsgemeinde-Verwaltungsarchiv Wörrstadt RKBW 1, S. 37.

19 Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, S. 131;Verbandsgemeinde-Verwaltungsarchiv Wörrstadt RKBW 1, S. 42.

20 Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, S. 131; Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E 12, Nr. 235/4, S. 135v.

21 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 37r-40; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 209.

22Denkmaltopographie Kusel, S, 49/50.

23LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 84.

24Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 16.

25Weber: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 31.

26LA Speyer Best B2 Nr. A 294/1; Weber: Mühlen besonderer Art, S. 119.

27Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00097.0.00.

28 Mahler: Erfenbach einst und jetzt, S. 130; LA Speyer Akten Kurpfalz Best. 962/7, 962/9; LA Speyer Best. A2 Nr. 962/10: Erbbestandsbrief für die Erbbestandsmühle

auf dem Triesch, 1718.

29Mahler: Erfenbach einst und jetzt, S. 130; LA Speyer Akten Kurpfalz Best. 962/7, 962/9.

30Mahler: Erfenbach einst und jetzt, S. 134.

31Mahler: Erfenbach einst und jetzt, S. 134.

32Weber: Mühlen besonderer Art, S. 250.

33Weber: Mühlen besonderer Art, S. 250.

34Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 446.

35Neumer: Bürgerbuch Verbandsgemeinde Hochspeyer, S. 59 Nr. 109.

36Karch: Mühlen im Hochspeyerbachtal, S. 90.

37Abel: Hambach, S. 88.

38Abel: Hambach, S. 138.

39Ullrich: Einwohner von Elm­stein, S. 505.

40Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 31 vom 17.4.1821, S. 217.

41Wikipedia, Stichwort 'Erlenbach bei Dahn', Dahn, Abruf vom 6.9.2013.

42Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, Bd. 1, S. 255-261.

43LA Speyer Best. A1 Nr. 279.

44LA Speyer Best. A1 Nr. 280.

45LA Speyer Best. A1 Nr. 282.

46Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, Bd. 1, S. 255-261

47 LA Speyer Best. C2 Nr. 25.

48Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, Bd. 1, S. 255-261.

49Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, Bd. 1, S. 255-261.

50Frey: Beschreibung d. Rheinkreises, Bd. IV, S. 241; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 146.

51Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 1 S. 499.

52Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 1 S. 500.

53Runck: Erlenbach, S. 12.

54Schnabel: Bevölkerungs­angaben des Bistums Speyer, 2011, S. 277.

55Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Erlenbach, S. 76 Nr. 219.

56Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Erlenbach, Nr. 429.

57Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Erlenbach, Nr. 186 iVm. Nr. 1008.

58Christmann: Siedlungsnamen, Bd. 1, S. 138.

59Kunstdenkmäler Stadt und Landkreis Zweibrücken, S. 355-56.

60Christmann: Siedlungsnamen, Bd. 2, S. 195.

61LA Speyer Best. E6 Nr. 317 Anlage Q30; Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, Bd. 1, S. 95 Nr. 125.

62Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen im Wormsgau; Sonderdruck aus Mitt. Hist.71. Band, Speyer 1974, S. 175, 176.

63Naumann: Die Anfänge des Stifts Höningen; Mitt. Hist 1972, S. 120 u. 122;Toussaint: Territorium Grafen von Leiningen, S. 176.

64Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen, S. 170.

65 Kuby: Pfarrerlisten der Leiningen-Hardenburgischen Pfarreien in der Rheinpfalz; Bl. f. pfälz. Kir­chengeschichte und religiöse Volkskunde 1998, S. 132; Denkmal- topographie Kreis Bad Dürkheim, S. 65.

66Steiner, Peter: Aargauer in der Pfalz, S. 397.

67Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen in der nördlichen Vorderpfalz, S. 299-300.

68Glasschröder: Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte, Nr. 87.

69Merk: Erpolzheim, S. 87.

70 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/1 fol. 217r.

71Baer: Die sogenannte Wernzsche Mühle in Erpolzheim, der langsame Verlust eines Kulturdenkmals; in: Denkmalpflege in Rheinland-Pfalz. 47/51 (1992/1996),

S. 137-140; "Die Rheinpfalz" vom 7.3.1983: „Alte Mühle ist nicht klapprig. Projekte in Erpolzheim ... unter Schutz gestellt“.

72Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, S. 488.

73Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, S. 489; Polenz: Katalog der merowingischen Funde in der Pfalz, S. 115.

74LA Speyer Best. A14 Nr. 9: Original der Bachordnung vom 28.6.1479; Frankenthaler Altertumsverein XVI. Jg. 1908, S. 31 f = LA Speyer Best. A1 Nr. 1435 Urk. vom 28.6.1479, begl. Abschrift vom 27.5.1739; Anm.: die alte Bachordnung von 1439 wird auch in LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/4 Bl. 3 im Zusam­menhang mit der geplanten Errichtung einer weiteren Mahlmühle in Lambsheim erwähnt.

75Rembe: Lambsheim, S. 47 unter Verweis auf Merk: Heimatbuch Erpolzheim.

76LA Speyer Best. F9 (Urk. aus dem Germanischen Nationalmuseum) Nr. 74.

77LA Speyer Best. F2 Nr. 61/1 fol. 221.

78 Görtz: Frankenthaler Ratsprotokolle, S. 15.

79LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 16, 19r.

80LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 129.

81 LA Speyer Best. E Nr. 2349.

82Baer: Die sog: Wernzsche Mühle in Erpolz­heim, der langsame Verlust eines Kulturdenkmals; in: Denkmalpflege in Rheinland-Pfalz. Bd. 47/(1992/1996), S. 137.

83Buchert: Die Unternehmer im Isenachtal und Umgebung im 18. Jh.; in: Pfälz. Fam.- u. Wappenkunde, 1952, S. 38.

84LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 16, 19r.

85LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 129.

86LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 131.

87LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 134r.

88LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 136.

89LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 137r.

90LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 140r.

91LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 143.

92 LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 34.

93 LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 36.

94LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 157.

95Reichardt: Familie Wernz, Anhang S. 4.

96Wihr: Rehhütter Chronik, S. 182.

97Karte bei Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumhol­der, Anhang.

98Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch, S. 39.

99Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, S. 7.

100Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 9.

101LHA Koblenz, Bestand 24, Nr. 1062; mitgeteilt von Herrn Norbert Schmidt, Kemp­ten am 13.2.2012.

102Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, S. 86; LHA Koblenz, Bestand 24, Nr. 1062; mitgeteilt von Herrn Norbert Schmidt,Kempten am 13.2.2012.

103Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 217.

104LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 150-153.

105LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 88r.

106Schaaff: Untertanenlisten des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken aus den Huldigungsprotokollen des Jahres 1776, S. 151.

107Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch, S. 146 Nr. 778; Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, S. 86-88; Gutsbezirk Baumholder [Hrsg.]: Chronik des gemeindefreien Bezirks Gutsbezirk Baumholder, S. 147/48.

108 Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baum­holder, S. 86-88; Gutsbezirk Baumholder [Hrsg.]: Chronik des gemeindefreien Gutsbezirk Baumholder,

S. 147/48.

109 Friedel: Beiträge zur Ortskunde von Kaiserslautern, S. 11.

110 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00266.0.00.

111 Widder: Be­schreibung der Kurfürstlichen Pfalz 1788, Bd. IV, S. 196.

112 LA Speyer Best. F3 Nr. 13 fol. 54.

113 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 237.

114 Reis: Kaiserslautern, S. 173 Nr. 01040.0.00; Stadtarchiv Kaiserslautern Bürgermeisterrechung 1773 Kaiserslautern.

115 Reis: Kaiserslautern, S. 173 Nr. 01040.0.00; Stadtarchiv Kaiserslautern Ratsprotokolle Kaiserslautern Nr.74/243.

116 Weber: Mühlen der Stadt Kaiserslautern, S. 84.

117 email Stadtarchiv Kaiserslautern vom 7.7.2014 an den Autor. Die Ansicht es sei zum Brand der Reichholdsmühle gekommen ist danach falsch; Stadtarchiv Kaiserslau- tern Best. AB 49/005: Antrag des Müllers Krauß auf Erlaß des Pachtzinses.

118 Reis: Kaiserslautern, S. 173 Nr. 01040.0.00; Hospitalbelege Kaiserslautern Nr. 74/310 f.

119 Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 24.

120 Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. Bd. 1 Einheimische, Nr. 00442.0.00.

121 Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 19.

122 Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 20.

123 Weber: Mühlen der Stadt Kaiserslautern, S. 78; LA Speyer Best. Kurpfalz Nr. 1243 b: Extract der Stadt Lautern Protocolli.

124 Weber: Mühlen der Stadt Kaiserslautern, S. 79; LA Speyer Best. Kurpfalz Nr. 1243 b: Extract der Stadt Lautern Protocolli.

125 Weber: Mühlen der Stadt Kaiserslautern, S. 80.

126 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., S. 66 Nr. 4576.

127 aus: http://www.ev-kirchengemeinde-essenheim.de/ortsgeschichte.htm

128 Schweickart: Essingen. Jahresringe eines Dorfes, Kapitel 7: Unter der Herrschaft der Freiherren von Dalberg, S. 165-318.

129 Schweickart: Essingen. Jahresringe eines Dorfes, S. 122.

130Wikipedia, Stichwort 'Essingen/Pfalz', Abruf vom 7.9.2013.

131Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, 2011, S. 275.

132GLA Karlsruhe Nr. 67/448; abge­druckt bei Schweikart: Essingen, S. 61.

133Schweikart: Essingen, S. 60.

134LA Saarbrücken, Best. 22 Nr. 2560; Kirchner: Müller zu Eisenberg. Ein Gelegenheitsfund; in: Pfälzisch-rheinische Familienkunde, Bd. VIII, S. 372.

135Angabe im Urkataster Essingen von 1838, Plan-Nr. 1107, abgedruckt bei Schwei­kart: Essingen, S. 494.

136Schweikart: Die ehemaligen Mühlen in Essingen; in: Heimatjahrbuch Landkreis Südliche Weinstraße 2012, S. 47; Schweikart: Essingen, Bil­der S. 442.

137Angabe im Urkataster Essingen von 1838, Plan-Nr. 1881.

138LA Speyer Best. U43, Nr. 6; Erbbestandsvertrag abgedruckt bei Schweikart: Die ehemaligen Mühlen in Essingen; in: Heimatjahrbuch Landkreis Südliche Weinstraße 2012, S. 44-46.

139Schweickart: Essingen, S. 358; Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, S. 206.

140Schweickart: Essingen, S. 413.

141Schweikart: Mühlen in Essingen, Heimatjahrbuch Südliche Weinstraße 2012, S. 46.

142Angabe im Urkataster Essingen von 1838, Plan-Nr. 1881.

143Schweikart: Mühlen in Essingen, Heimatjahrbuch Südliche Weinstraße 2012, S. 46.

144Angabe im Urkataster Essingen von 1838, Plan-Nr. 1881; Schweikart: Essingen, S. 484.

145Eilbote Landau vom 27.4.1839, Nr. 17, S. 68.

146LA Speyer Best. U43 Nr. 144; Schweikart: Die ehemaligen Mühlen in Essingen; in: Heimatjahrbuch Landkreis Südliche Weinstraße 2012, S. 43-47; Schweikart: Essingen, S. 547-553.

147Schweikart: Essingen, S. 484 Anm. zu Plan-Nr. 1881.

148Kuby: Die Bevölkerung des Eßweiler Tals zwischen 1637 und 1649; in: PRFK 1990, Bd. 12, Heft 1.

149Jung: Kirchenvisitationsprotokoll des Oberamtes Lichtenberg 1609.

150Herzog/Pfleger: Alte Personennamen des Essweiler Tales; in: PRFK 1982, S. 69-71.

151LHA Koblenz Best. 24 Nr. 644: Hontheymer Pflege 1581.

152s. hierzu Distler: Einwohner des Essweiler Tales; in: PRFK 1995, S. 291-296.

153"Die Rheinpfalz" / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“

154LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 212.

155LA Speyer Best. B2 Nr. 886/11.

156Denkmaltopographie Bd. Kusel, S. 255.

157Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 219.

158Weber, Mühlen und Müllerhandwerk, S. 219.

159Herzog: Alte Personennamen des Essweiler Tales; in: PRFK 1982, S, 69; Zink: Häuser- und Einwohnerverzeichnis aus dem Eßweiler Tal von 1548; in: Heimatblätter für den Bezirk Kusel, Kusel 1933, S. 61.

160"Die Rheinpfalz" / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“

161LA Speyer Best. B2 Nr. 886/6 Bl. 3.

162LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 176-178; Weber: Mühle und Müllerhandwerk, S. 219.

163LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 90.

164Intelligenzblatt d. Rheinkreises, Bd. 8, 1825, S. 524, Bekanntmachung v. 7.5.1825.

165Denkmaltopographie Bd. Kusel, S. 254.

166Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 219.

167Hinweis von Herrn Alfred Paquet vom 21.12.2014.

168LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 173-175r; Weber: Mühle und Müllerhandwerk, S. 219.

169LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 90.

170Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mit­telreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, S. 446.

171Hinweis von Herrn Alfred Paquet vom 21.12.2014.

172Trierer Archiv, Jg. 1911, Ergänzungsheft XII, S. 80; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 531.

173Weber: Mühlen besonderer Art, S. 250.

174Lehmann: „Glühweinwanderung 2011 zum Forstgut „Sattelmühle“ - auf den Spuren von Saladin Klein; In­ternetdatei www.Sauerbrunnen.lambrecht.de/gluehwein/ 2011/2011.htm, Abruf vom 15.3.2013.

175 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 250.

176Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 53.

177Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 120.

178LA Speyer B2 1241/5; Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 120.

179Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 121.

180We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 265.

181Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, S. 21.

182Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, S. 243. +++Seitenzahl prüfen+++

183Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 240.

184Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 201.

185Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 240; Armgart / Diener: Deutschordenskommende Einsiedel; in: Pfälzisches Klosterlexikon, Bd. 1, S. 352.

186Christmann: Siedlungsnamen I, S. 398.

187Scheuermann: Eulenbis, S. 42.

188Armgart: Urkunden Deutschordenskom­mende Einsiedel, S. 202-203 Urk. Nr. 165; LA Speyer Best D 51/233, Orig. Urk. Pergament 31.1.1465; Fendler: Deutsch-

ordenskommende Einsiedel, S. 41; Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Bd. III, S. 122 Nr. 96; Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 201.

189Armgart: Urkunden Deutschordenskom­mende Einsiedel, S. 274 Nr. 254; LA Speyer Best. D52 Nr. 2.

190Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsie­del, S. 279 Zeilen 8, 29 zu Urkunde Nr. 257.

191Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 295 Zeile 5 zu Nr. 271.

192Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsie­del, S. 319 Nr. 300.

193Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 330 Nr. 319; LA Speyer Best D51 Nr. 234,Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 202.

194Christmann: Siedlungsnamen I, S. 398; Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 202.

195Scheuermann: Rodenbach, S. 218.

196Fendler: Geschichte der Deutschordenskommende Einsiedel bei Lautern, S. 130 Anm. 23.

197Scheuermann: Eulenbis, S. 35.

198 Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 202.

199Steinebrei: Otterberger Zinsbuch 1631, in: Pfälz.-Rheinische Familienkunde 1980, S. 468

200Christmann: Dörferuntergang, S. 29, 30.

201Scheuermann: Eulenbis, S. 35.

202Christmann: Dörferuntergang, S. 30.

203Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 202.

204Hinweis von Herrn Kurt Liebhard vom 5.1.2014.

205Liebhard: Liebhard und andere Schreibweisen, S. 12.

206Fendler: Geschichte der Deutschordenskommende Einsiedel bei Lautern, S. 130.

207Fendler: Ge­schichte der Deutschordenskommende Einsiedel bei Lautern, S. 130.

208Scheuermann: Eulenbis, S. 188; LA Speyer Best C51 Regesten 249 +++prüfen: fehlerhaft Hinweis von Herrn Kurt Liebhard, wohl Best. D51++

209Mitteilung von Herrn Kurt Liebhard vom 27.3.2014; LA Speyer Best. D51 Nr. 236.

210Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 209 m.w.N.

211Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 427 Urk. Nr. 512.

212Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, S. 21.

213Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, S. 40, 41.

214Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, S. 41.

215Weber: Mühlen und Mül­lerhandwerk, S. 240.

216Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 438 Urk. Nr. 532.

217Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, S. 40, 41.

218Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 447 Urk. Nr. 552.

219Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 445 Urk. Nr. 547.

220Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 447 Urk. Nr. 552.

221Armgart: Urkunden Deutschordenskom­mende Einsiedel, S. 459 Urk. Nr. 573.

222Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 469 Urk. Nr. 594.

223Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 474 Urk. Nr. 603.

224Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 475 Urk. Nr. 604.

225Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 480 Nr. 613.

226LA Speyer Best. D51 Nr. 244; Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 480 Nr. 613.

227 Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 203.

228Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 240.

229 Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 3, S. 52; Hinweis von Herrn Kurt Liebhardt vom 5.1.2014.

230Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 240.

231Einwohnerverzeichnis Eulenbis 1798/99, abgedruckt bei Scheuermann: Eulenbis, S. 76.

232Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 204.

233Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 204;Velmann, Philipp: Die Wälder des Stifts zu Kaiserslautern im Jahre 1600; nach der Beforchung des kurfürstlichen Forstmeisters Philipp Velmann; eine forstlich-geographisch-historische Schilderung (Speier 1913).

234Einwohnerverzeichnis Eulenbis 1836, abgedruckt bei Scheuermann: Eulenbis, S. 88.

235Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 204.

236 Widder: Beschreibung der Kurpfalz, Bd. 4, S. 287.

237 Anm.: ab der Einmündung wird der Bruchbach nunmehr Mooslauter genannt

238Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 204.

239Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 207.

240 Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 3, S. 52; Hinweis von Herrn Kurt Liebhardt vom 5.1.2014.

241Weidmann: Mühlen im Kreis. Untere Pfeifermühle; in: "Die Rheinpfalz" / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 235 vom 10.10.2000

242Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 209-210.

243Weidmann: Mühlen im Kreis. Untere Pfeifermühle; in: "Die Rheinpfalz" / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 235 vom 10.10.2000

244Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 209-210.

245Weidmann: Mühlen im Kreis. Untere Pfeifermühle; in: "Die Rheinpfalz" / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 235 vom 10.10.2000

246Anm.: bei Weidmann: Mühlen im Kreis. Untere Pfeifermühle; in: "Die Rheinpfalz" / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 235 vom 10.10.2000 heißt es dagegen: „nach zwi­schen­zeitlichem Besitz durch den lutherischen Pfarrer von Steinwenden, Johann Heinrich Wilhelm Leonhard (1724-1785), kam die Mühle im Jahr 1750 in den

Erbbestand des Müllermeisters Johann Nikolaus Jung“.

247Blauth: Weilerbach, S. 211 ohne namentliche Benennung.

248Scheuermann: Eulenbis, S. 196.

249Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 211.

250Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 235.

251Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, S. 207.

252Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 235.

253Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, S. 207.

254Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 235; Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 211.

255Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 211.

256luth. KB Steinwenden, Copulationseintrag vom 29.6.1787.

257Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 211.

258Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 211.

259Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 211.

260Anm.: bei Weilerbach gelegen.

261 Internetseite Gemeinde Eulenbis http://www.eulenbis.de/texte/seite.php?id=39402, Abruf vom 2.10.2013; Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, S. 211-212.

262 Steuerliste 1878 ++++ Zitat klären+++

263Schwarz: Ehemals kurpfälzische, nunmehr österreichische Leibeigene im Oberamt Germersheim im Jahre 1630 [Teil 1]; in: PRFK 2011, S. 193.

264 Neubauer: Regesten des ehemaligen Benedictiner-Klosters Hornbach, S. 20 Nr. 53.

265Neubauer: Regesten des ehemali­gen Benedictiner-Klosters Hornbach, S. 24 Nr. 71.

266Helfrich/Braun: Familienregister kath. KB Hauenstein, S. 7.

267Cullmann: ref. KB Siebeldingen, Nr. 906;PRFK-Homepage: Gedcom-Datenbank.

268Biundo: Annweiler Families Bd. 3, S. 45.

269Armgart/Feldhaus: Zisterzienserabtei Eußerthal; in: Keddigkeit u.a. (Hrsg.): Klosterlexikon, Bd. I, S. 428.

270Weber: Mühlen und Müller­handwerk, S. 264.

271LA Speyer Best. A13 Nr. 486.

272 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 257; LA Speyer Best A2 Nr. 179/1.

273LA Speyer Best A2 Nr. 122/7 Bl. 19.

274LA Speyer Best. A13 Nr. 488, darin Originalrevers mit der Unterschrift

275Schieder,: Säkularisation und Mediatisierung, S. 437, lfd.-Nr. 12780; LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I und G/ Nr. 58.

276Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, S. 438 Nr. 12783; L:A Speyer Best. G11 Nr. 113 I und G7 Nr. 60.

277Kunstdenkmäler, Bd. IV. Bezirksamt Bergzabern, S. 208.

278Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, ,S. 437, lfd.-Nr. 12780; LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I und G/ Nr. 58.

279Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, ,S. 438 Nr. 12783; L:A Speyer Best. G11 Nr. 113 I und G7 Nr. 60.

280Häberle: Wüstungen, S. 120.

281Bantelmann: Die neolithischen Funde von der Eyersheimer Mühle in der Pfalz. Prähist. Zeitschrift 59, 1984, S. 16-36; Damminger: Wassermühlen im frühmittelalterlichen Süddeutschland, S. 221.

282Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, S. 489.

283Haffner: Kloster und Klosterkirche Enkenbach, S. 55 f; LA Speyer Best. F1 Nr. 6a, S. 114.

284 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 264.

285 Frankenthaler Altertumsverein XVI. Jg. 1908, S. 31 f = LA Spey­er Best. A1 Nr. 1435 Urk. vom 28.6.1479, begl. Abschrift vom 27.5.1739.

286 LHA Koblenz Best. 700,219 (Familien von Koppenstein und von Hacke ) Nr. 111.

287 Rembe: Lambsheim, S. 51.

288 LA Speyer Best. A2 Nr. 177/1, Bl. 21.

289 Neubauer: Regsten Werschweiler, S. 372 Nr. 1033 Anm. 1

290 ref. KB Ludwigshafen-Ruchheim 3, S. 16, Taufeintrag vom 13.3.1712.

291 LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 12, 30.

292 LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 16.

293 LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 19.

294LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 40.

295 LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 49.

296 LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 112.

297LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 115r.

298LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 117; dto. fol. 122r.

299LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 129.

300LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 142R, 143.

301LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 147r.

302 LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 34.

303LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 154r.

304LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 156r.

305Rembe: Lambsheim S. 3.

306 Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 75.

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