Version 12.5.2018

 

Litera E

(Eichenbacher Mühle - Erbach)

 

 

 

Eichenbachermühle bei Neuhemsbach:

auch Pfeiffermühle genannt; zeitweise bestand neben der Mahlmühle auch eine Walkmühle.

 

- Mahlmühle:

westlich von Neuhemsbach an der Alsenz gelegen direkt am Eichenbacher Woog; gehört heute zu Sembach, früher zu Neuhemsbach; in der Feudalzeit ging die Grenze der Grafschaft Wartenberg und der Herrschaft Neuhemsbach durch den Hof des Mühlenanwesens; ur­sprünglich wurde das Wasserrad der Mühle vom Wasser des Eichenbacher Woogs, später von der Alsenz angetrieben 1. Die Eichenba­cher Mühle ist vermutlich der Überrest eines untergegangenen Dorfes, des in alten Urkunden ge­nannten „Ichenbach“ 2.

 

Die „Mühle zu Ichenbac“ wird erstmals am 18.5.1227 urkundlich erwähnt. In einem Vertrag mit dem Kloster Otterberg bestätigen Wer­ner I. gen. Kolb von Wartenberg und seine Ehefrau Sophia u.a., daß sie diese Mühle ihrem Schwiegersohn, Folmar von St. Alban, und ihrer Tochter Adelheid lastenfrei (pro libero) übertragen haben 3.

 

Eine Mühle ist in Eichenbach wird auch 1277 [Anm. d. Verf.: Datum und Übergabe fraglich] urkundlich genannt; sie stand im Eigen­tum des Klosters Otterberg, vorher des Conrad von Wartenberg 4. 1279 bekunden Konrad II. von Wartenberg und seine Ehefrau Agnes, daß sie ihr Hofgut in Gonbach (Ganenbach) an Markward und seine Ehefrau L[udgard] von Friesenheim übergeben haben. Der Hof ge­hörte zur Otterberger Grundherrschaft in Alsenbrück. Die lehensrechtlichen Lasten lösen die die Übergeber den Grafen Friedrich IV. und Emich V. von Leiningen gegenüber von ihren Gütern in Eichenbach mit 36 Mltr Spelz ab. Nur ihre Fischzucht und die Mühle bleiben aus­genommen 5, d.h. Mühle und Fischzucht bleiben auch weiterhin von den Leiningern rührendes Lehnsgut.

 

Bereits im Jahre 1285 wird dem Wartenberger Conrad Colbo von den Leininger Grafen zugestanden daß nach seinem Tod neben ande­ren Gütern auch der Weiher an der Eichenbach, die Wiese ohne Mühle, an seine Frau und Tochter über­tragen werden 6. 1492 gibt Hans von Flersheim als Erbe seiner Mutter Margarethe von Randeck dem Eichenbacher Müller aus “sei­nem Hemsbacher Bezirk” Gelände für Bau der Mühle ab 7. 1477 gehört die Mühle den Herren von Flersheim 8.

 

Am Am 14.7.1477 belehnt Pfalzgraf Philipp den Johann von Wartenberg u.a. mit Mühle und Wiese zu Eichenbach (Urkunde ist Kriegsverlust, aber im Aktenrepertorium des Gräflich Wartenbergischen Archivs genannt) 9.

 

Auch 1571 stand die Mühle den Grafen von War­tenberg zu 10.

 

1588 hatte der Herzog Johann I. von Zweibrücken als Rechtsnachfolger des aufgelösten Klosters Hornbach das Patronatsrecht an der Pfarrkirche und das Recht auf den ihr zustehenden Zehnten u.a. in Eichenbach (= Eichenbacher Mühle bei Sembach) und vertauschte noch 1588 den Zehnten an Friedrich von Flersheim 11.

 

In den kurpfälzischen Akten betreffend den Eichenbacher Woog und die Mühle befindet sich ein 1614 gefertigter „Extract Kolben von Wartenberg Lehen-Revers-Bericht de ao 1509“. Dort heißt es: „... die mühle und die wießen zur Ichenbach, undt ein waldt dabey gele­gen zu der linke henden; gtb solche Lehen, die dem wohlgeborenen Landgraf Hessen von Leiningen seel. ... worden von Johann von Schwartzenberg; gtb zum erst Ihr Theil ... zu Wartenberg; gtb. den Mühl wag halb … 12.

 

1626 ist Jörg Schmidt der Müller auf der Eichenbacher Mühle 13.

 

Die Mühle wurde im 30jährigen Krieg zerstört und wieder aufgebaut. Noch 1658 war die Mühle zerstört. Um 1658 war Hanß Conrad *Zimmer als Müller in Alsenbrück. Er bewarb sich 1658 um einen beschädigten Mühlstein von der zer­störten Eichenbacher Mühle, und wollte diesen als Schälstein nutzen wollte 14.

 

Am 27.6.1656 wird Christoph Barth, leyischer Keller in Schloß Hemsbach anläßlich der Erbbestandsverleihung der „Mühle an der Eichen­bach“ genannt 15.

 

Der Eichenbacher Woog hatte eine Fläche von 40 Morgen und einen hohen Fischbestand und eine nicht unerhebliche wirtschaftliche Be­deutung durch die Fangergebnisse beim Ab­fischen. Der Ertrag eines einzigen Jahres (1745) belief sich auf 15 Zentner und 8 Pfund Karp­fen, die Weißfische nicht mitgerechnet 16. Der Woog lag im Dreiländereck zwischen Kurpfalz, Wartenberg und Neuhemsbach und war nach dem 30jährigen Krieg zwi­schen Wartenberg und Neuhemsbach sehr umstritten; sodaß schließlich sogar mit militärischen Mitteln gedroht wurde 17; schließlich erhielt 1729 die Herrschaft Neuhemsbach den Woog von Kurpfalz zu Lehen, nicht aber die Eichenbacher Mühle, die dem Wartenber­ger zufiel 18. Der Eichenbacher Woog stand Neuhemsbach als kurpfälzisches Lehen zu. 1743 wurde dieses sog. Gnadenlehen einge­zogen, der Woog war nun kurpfälzisch 19.

 

In einem „Extract des Collectoris zu Lauttern ... in gefolg des [am] 10 Juny 1656 abgangenen Schreiben“ an die kurpfälzische Hofkam­mer vom 2.7.1656 heißt es: „Ist ein Woog die Eichebach genandt, zu welchem ein Stück Wäldtlein gehöret .., der verstorbene Junker Flörsheim von Wormbs hatt solches von Churpfaltz seinem gnädigsten Herren zu Lehen getragen, welches nunmehr wieder­umb zurück ... Herrschaft gefallen, ...stehet noch ein Mühl alda ...“ 20. Weiter heißt es: „... bey welchem nun eine Mühl stehet, wel­che Flers­heimer gebaut ..., muß aber ihnen ... nichts davon zu zahlen sein, dan die Gnd: Herrschaft den Wog gar öde und angerißen wiederumb ließen ...“ 21

 

Am 25.7.1656 wird erstellt ein „Instrumentum über ... [die] Possession der Mühlen, Hauß, Hofs, Ställ, Garten und Woogs an der Eichen­bach gelegen, Item des Berichts und aller dazu gehörigen Waltungen.“ 22. In einem Be­richt des Kellers Lorenz Müller an die kurfürstlic­he Hofkammer Mannheim vom 26.7.1656 heißt es u.a.: „Die Mühl darauf so 2 Gäng gehabt sambt einem Wohnhauß und Stall ..., ist sel­bige an Wasser undt Kampfrädern ... ganz verdorben, das Biedt ist auch et­licher masse verderbet, ist auf dem einen Gang noch ein Bo­denstein, so 10 Zoll dickh, der Laufer darbey so etwa 4 Zoll dickh ist ein groß Stückh abgeschlag und nicht mehr zu gebrauchen, ahm andere Gang sind beede Stein Boden und Laufer noch zur Noth zu einer Schalmühlen zu gebrauchen, alle Türen, Fenster und Öfen so­wohl in der Mühlen alß Wohnbau sind hinweg, auch daß Dach und eine Gibel ahn dem Wohnbau sehr beschä­digt, und viel Ziegel ge­stohlen ...“ 23. Wegen der er­forderlichen Reparatur der als baufällig bezeichneten Mühle und der hierfür auf­zuwendenden Kosten kommt es zu einem längeren Schriftverkehr zwischen den beteiligten kurpfälzischen Behörden (Landschreiber in Neustadt, Keller zu Lautern, Hofkammer Heidel­berg). Am 24.8.1657 berichtet der Landschreiber in Neustadt an die Hofkammer Heidelberg: „Die Mühl be­treffend, ist selbige auch so wohl ahn Gebaue alß dem lauffenden Geschirr und Mahlwerck ganz ruinieret undt nuhren noch ein ganz Stein, so zur Noth zu ge­brauchen, vorhanden, daß also wann der Damm und Ablaß am Wog nicht zuvor gemacht, sich schwerlich je­mand finden, so solche wieder aufzurichten sich underfangen würdt ...“ 24. Um den beschädigten Mühl­stein bewarb sich der Müller aus Alsenbrück, Hanß Conrad Zimmer, der diesen als Schälstein nutzen wollte 25.

 

In einem Aktenvermerk der kurpfälzischen Verwaltung von ca. 1658 (err.) heißt es über ein an Kurpfalz heimgefallenes Mannlehen: „Igelsbach: Das Gericht und Wags zu Igelsbach mit Ihren Zugehörungen alß von Leiningischer Mannschaft wegen herrührendt wird an­jezo der Eichenbacher Wag genant und bestehet in einer Mühl, 40 Morgen Acker. 15 Morg Wießen und 6 Morgen Waltung. Liegt ohnfern Eichenbach“ 26.

 

Der Name „Ichenbach“ (Eichenbach) erscheint auch in einem Lehensbrief des pfälzischen Kurfürsten von 1671, in welchem ein Warten­berger, nämlich Johann Casimir, nach dem Tode seines Bruders Theodor Kolb von Wartenberg, mit „der Mühle und der Wiese zu Ichen­bach und einem Wald darbey gelegen zur linken Hand“ beliehen wird 27.

 

In einer Bestandsaufnahme vom 1678 (err.), erstellt auf kurfürstliche Anordnung vom 22.11.1678 heißt es u.a.: „Wie Eichenbacher Wag angehend, so hat die Mühl daselbsten hiebevor 3 Mahlgängen gehabt, das Mauer Werck stehet noch, das Dach aber hat Stifts­schaffner Krämer ao. 1672 abnehmen laßen, der Wag so die Mühl getrieben, ist öd, der Dam durchbrochen, die Äcker undt Wießen verwüllert Undt Kann Unter 1000 fl alles nicht Wieder in bau gebracht werden, der Wag solte das angelegte Capital mit Interesse Wohl wieder be­zahlen, die Mühl aber, Weilen der Underthanen noch wenig, Undt andere mehr beßer gelegene Mühlen, deren sich dieselbe bedienen, daherumb freye, Kan noch Zur Zeit Kein großen Nutzen bringen.“ 28. Auch am 16.6.1687 heißt es: Zur Stund un­der Alsenborn liegt eine verfallene Mühl hart an einem Fischwog, der Eichenbacher Wog genant, welche under anderem die Herren von Flersheim von Euer Churfürstl Gnd. Zu Lehen getragen und nach Absterben des ... Johan Philipps von Flersheim ist solches alß apart von Churfürst Carl Ludwig ,,, eingezogen worden ...“ 29.

 

Am 11.5.1671 gibt Kurfürst Carl Ludwig von der Pfalz dem Johann Casimir Kolb von Wartenberg als Lehen u.a. „die Mühl undt die Wie­sen zu Ichenbach, undt Einen Waldt darbey gelegen, ... item Zum Ersten den Mühlwog halb ...“ 30. In der Folge versuchte Kur­pfalz ge­gen Protest des von Wartenberg das Lehen an Mühle und Eichenbacher Woog wieder einzuziehen 31. Hintergrund war, daß es nunmehr für die kurpfälzische Regierung von wirtschaftlichem Interesse war, die Mühle instandsetzen zu lassen und zu verpach­ten. Am 26.8.1687 teilt der Neu­stadter Keller der Kurfürstlichen Hofkammer mit, daß der Hans Velten Müller von St. Grethen aus dem Amt Neustadt sich bereit er­klärt hat, „die am Eichenbach Wog gelegene gantz ruinierte Mahlmühl“ wieder in Betrieb zu setzen, wenn ihm diese für 16-20 Jahre überlassen und eine Pachtzinsfreiheit für 6 Jahre gewährt werde 32. Wartenberg legte zum Beweis seiner von Kurpfalz nunmehr bestrittenen Rechtsposition mit Brief vom 16.5.1688 das kurpfälzischen Lehensschreiben vor 33. Die Auseinandersetzung über das war­tenbergische Lehen zog sich jahrzehntelang hin und bestand auch noch, als die Herrschaft Neu­hemsbach längst an die Grafen von Witt­genstein übergegangen war. In einem kurpfäl­zischen „Extractu Lauterer Ambts Protocolli, Actum Alßenborn den 23ten July 1717 ... ein Folge Hlb. Churfürstl: ... unterm 1ten fe­bruary dieses Jahrs erlaßenen ... Befehls die von Seithen der Hlb. Grafen von Witgenstrein alle­gierten pohsehsion mithin durch die gräfl: Wartenberg: angegebene Perturbation des Ei­chenbacher Waags halber ...“ wird über den be­stehenden Streit wegen Fehlens von Unterlagen durch Einvernahme von Zeugen ermit­telt 34. Von kurpfälzischer Seite war zeitweise als Basis von dortiger Rechtsposition die Auffassung vertreten worden, die Übergabe der Mühle nebst Zugehörungen sei unwirksam gewe­sen, weil ein Teil des zu Lehen gegebenen Besitzes (nämlich ein Teil des Eichen­bacher Woogs) dem Obersten von der Leyen gehört habe, und mithin nicht von Kurpfalz habe zu Lehen gegeben werden können 35.

 

1715 hatte der Müller Johann Jakob *Wohlgemuth die Eichenbacher Mühle wieder hergestellt; dieser ist Erbbestandsmüller auf der Ei­chenbacher Mühle 36. Der „Hans Jakob Wohlgemuth wird auch 1725 im Lagerbuch oder 'Renovations-Protokoll der Schultheiße­rei Sem­bach' als Eichenbacher Müller genannt 37.

 

Am 25.5.1735 verkauft Graf Johann Casimir von Wartenberg (1699-1772 38) dem kurpfälzischen Rat Hecht die Erbpacht (12 Mltr Korn, 12 fl) von der Eichenbacher Mühle für 600 fl auf Wiederkauf (die im Gräflich Wartenbergischen Archiv vorhanden gewesene Urkunde ist Kriegsverlust, wird aber im Aktenrepertorium des Gräflich Wartenbergischen Archivs genannt) 39. Am 2.9.1735 verkauft Graf Johann Casimir von Wartenberg dem kurpfälzischen Rat Hecht die Erbpächte von der Eichenbacher Mühle und von der Wartenberger Mühle für 1240 fl auf Wiederkauf (die im Gräflich Wartenbergischen Archiv vorhanden gewesene Urkunde ist Kriegsverlust, wird aber im Aktenrepertorium des Gräflich Wartenbergischen Archivs genannt) 40. Der Rückkauf erfolgte 1745 41.

 

Ursula Wohlgemut, die Tochter des Müllers Johann Jakob *Wohlgemuth, heiratete den Müller Johann Nikolaus *Kreh­biel 42, der ab 1740 Müller auf der Ei­chenbacher Mühle ist († 1748) 43.

 

1746 erfolgte die erneute Vergabe der Wartenbergischen Mühle auf dem Eichen­bach 44. Es folgte der Müller Heinrich *Würtz45. Dann war NN. Fallmann/Fellmann als Müller auf der Eichenba­cher Mühle. Hier­zu heißt es, daß ein Sohn aus der Ehe Krehbi­el-Wohlgemut eine geborene Fallmann heiratete.+++klären+++. Aus dieser Ehe Krehbi­el-Fallmann entsprang ein Sohn, „der selbst und insbesondere mit seinen Enkeln in den Rückstand kam und seine Heimat aufgeben muß­te“. Dessen Mutter, die genannte „Witwe Fallmann“ mußte die Mühle 1786 Schulden halber verkaufen, wozu der Erbzinsherr Graf Lud­wig von Wartenberg seine Genehmi­gung erteilte 46.

 

Es folgte Wittib Louise “Wernzin” [Anm.: Luise Barbara *Köhler, ∞ mit Philipp Jakob (1) *Wernz, Erbbestandsmüller auf der Kloster­mühle in Kleinschifferstadt, 1760 Erwerber der Steinmühle/Hermannsmühle in Grethen auf Abbruch und Erbauer der nahebei bachab­wärts errichteten Hermannsmühle oder neuen Untermühle in Bad Dürkheim; seit 1784 Pächter der Herzogmühle in Bad Dürk­heim-Grethen], welche die Mühle von der Witwe Fallmann für 5650 fl kaufte 47.

 

Bald danach, um die Wende zum 19. Jh.., stand die Mühle im Brennpunkt zweier Interessengemeinschaften: auf der einen die seit 1786 von dem Wartenberger Graf Ludwig als Erbbeständerin eingesetzte „Wernzin“ [Anm.: Luise Barbara *Köhler, ∞ mit Philipp Jakob *Wernz] und auf der anderen Seite die Brüder Heinrich und Friedrich *Würtz, die ebenfalls als Erbbeständer auf der Eichenba­cher Müh­le bezeichnet werden und zwar von 1804-1827. Friedrich Würtz heiratete am 15.4.1800 die Magdalena Krehbiel. Anderer­seits wird die Meinung vertreten, die beiden Brüder Würtz seien von der Eichenbacher Mühle vertrieben worden, die ein Werntz [Anm.: Johann Peter *Wernz 48] heimlich von den Fran­zosen von den Franzosen als Nationalgut gekauft habe 49. Richtig ist wohl, daß die Eichenbacher Mühle an die Familie Wernz fiel, nachdem Johann Peter *Wernz [Sohn der Wittib „Wernzin“ und des Philipp Jakob *Wernz] die Eichenbac­her Mühle von den Franzosen 1803 erwarb 50. Wernz war bereits zuvor auf der Eichenbacher Mühle, wo seine Kinder gebo­ren sind.

 

Zwischen 1787-1793 kam es zu Streitigkeiten zwischen der Betreiberin der oberliegenden Herzogmühle in Grethen, der Witwe des Phil­ipp Jakob Wernz, gegen den Müller auf der Obermühle Dürkheim, Kaspar Zumstein wegen der Höhe von dessen Wasserablaß 51.

 

1812 wurde die Mühle erneuert 52.

 

Seit 1810 war Johann Karl *Graf der Pächter († 6.12.1813 Eichenbacher Mühle), der 1811 als „Karl Philipp *Graf der Müller auf der Ei­chenbach“ im ref. Kirchenbuch Alsenborn erwähnt ist 53; ∞ mit Elisabetha Kohlberger (geb. 1781 in Duchroth; Tochter von Wil­helm Kohlberger und NN. Mühlberger); seine Witwe heiratet am 29.4.1816 in Sembach den Müller Jo­hann Jakob *Kreuter (zuvor Müller auf der Morbacher Mühle bei Erbesbüdesheim), der ab 1816 [Anm.: wohl ebenfalls als Pächter] der Müller auf der Eichenba­cher Mühle wird 54.

 

1828 heiratete der Müller Christian Wilhelm Pfeiffer aus Meisenheim die Erbtochter Margaretha Wernz; diese erhielt als Mitgift die auf 11000 Gulden veranschlagte Mühle 55. Der Sohn aus der Ehe Pfeiffer/Wernz, nämlich August Pfeiffer, verheiratete sich als neugebacke­ner Müller am 11.1.1868 auf der Neumühle bei Münchweiler/Alsenz mit der dort am 17.2.1845 geborenen Barbara Eichel­berger. Schon am 4.12.1877 starb diese und hinterließ die Töchter Elisabetha, Margaretha und Helene sowie die Söhne Christian und August (2) Pfeif­fer (geb. 22.8.1877). August (2) Pfeifer übernahm von seinem Vater die Mühle. Er heiratete Katharina Gimbel, geb. am 22.1.1886 auf der Lohnsfelder Mühle (Pulvermühle) 56.

 

Der Müller auf der Eichenbachermühle, Jacob *Kreuter, wird 1840 als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 57. ++++klären +: unklar ist, wieso gleichzeitig der Christian Wilhelm Pfeiffer als Müller auf der Eichenbacher Mühle genannt wird+++

 

Seit über hundert Jahren ist die Eichenbacher Mühle im Besitz der Familie Pfeifer. Das zur Mühle gehörige Hofgut ist verpachtet. Die Mühle selbst wird nicht mehr betrieben Hinter der Mühle lag einst der 80 Morgen große Eichenbacher Woog der sich bis ins Hems­bachtal erstreckte. Bei dem Woog stießen einst drei Herrschaftsgrenzen zusammen: Hemsbach, Wartenberg und Kurpfalz 58.

 

Müller auf der Eichenbacher Mühle waren:

- 1626 Jörg Schmidt

- 1715 Johann Jakob *Wohlgemuth vom Eichenbacher Hof

- 1740 Johann Nikolaus *Krehbiel († 1748; ∞ mit Ursula *Wohlgemuth, der Tochter des Johann Jakob Wohlgemuth)

- ab 1748 (?) Heinrich *Würtz

- 1760 Jacob Krehbiel

- Wittib Louise “Wernzin” aus Grethen bei Bad Dürkheim

- 1800 Friedrich Würtz

- 1803 Johann Peter *Wernz (ersteigert die Mühle als Eigentum von den Franzosen 59)

- ab 1810 Karl Philipp *Graf († Pächter)

 

- ab 1828 Christian Wilhelm Pfeiffer, ∞ mit Margaretha Wernz

- ab 1868 August (1) Pfeiffer, ∞ Barbara Eichelberger von der Neumühle Münchweiler/Alsenz

- ab 1886 (err) August (2) Pfeiffer, ∞ mit Katharina Gimbel von der Lohnfelder Mühle

 

Photo:

- Herzog: Sembach, S. 23 „Das Hauptgebäude der Pfeiffer Mühle [Eichenbacher Mühle]; links im Bild August Pfeiffer, 'der letzte männliche Aktive'

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 283

- Weidmann: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Bd. 3, S. 253

 

Karte:

- Busch, Egon: Streit um das Weiderecht im Baudweiler Hubbezirk; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009 Heft 4, S. 18 Herrschaft Neu­hemsbach um 1600 mit den allen vorhandenen Mühlen

- Busch, Egon: Baudweiler (Bautweiler); in: Busch: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, S. 20, 23

- LA Speyer Best. W2 Nr. 4: enthält u.a. Mühlen in Bereich Neuhemsbach, darunter die die Eichenbacher Mühle und die Neumühle bei Münchweiler

- LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 5-6: Planskizze von ca. 1611 der Eichenbacher Mühle und der daneben liegenden Grundstücke mit Zuordnung der Besitzverhältnisse und Herrschaftszugehörigkeiten

- LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 18r-19: Planskizze von 1656 der Eichenbacher Mühle und der daneben liegenden Grundstücke mit Zu­ordnung der Besitzverhältnisse und Herrschaftszugehörigkeiten

 

Literatur/Urkunden:

- Burgdörfer, Friedrich W.: Beiträge zur Burgdörfer'schen Familienkunde, Heft 1, München 1960 (auch zur Schloßmühle Neuhems­bach)

- Christmann, Ernst: Die Eichenbacher Mühle und das Münchweilerer Gerichtsbuch. [Sembach]. In: Pälzer Sunndag [Pfalz. Volksztg]. 1957, Nr. 41

- Fath., A.: „Nicht Dodardus oder Theodardus, sondern Bodardus“; in: Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte 1949, S. 256 (zur Eichenbacher Mühle bei Neuhemsbach)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1-3: „Grafen von Sayn-Wittgenstein Acten und Urkunden über das früher leiningische, postea pfälzi­sche Lehen des Eichenbacher Woogs, Mühle, Wald und Gericht bei Neuhemsbach“, 1611-1749

- LA Speyer Best. A Nr. 822 UNr. 1: Vergabe der Mühlrechte und Fischrechte am Eichenbacher Woog bei Sembach als kurpfälzisches Le­hen, 1670

- LA Speyer Best. A Nr. 822 UNr. 2: Vergabe der Mühlrechte und Fischrechte am Eichenbacher Woog bei Sembach als kurpfälzisches Le­hen, 1673-1749

- LA Speyer Best. A2 Nr. 822 UNr. 3: Verlehnung der Wartenbergischen Mühle auf dem Eichenbach bei Sembach, 1746

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1246 Pfälzische Besitzungen in fremden Orten, Sembach, Sachakte 822 3: Verlehnung der Wartenbergi­schen Mühle 1746

- LA Speyer Best. H5 Nr. 5498: Berechtigung der Eichenbacher Mühle bei Sembach, 1899-1902 (darin Plan)

- Rheinpfalz, Kirchheimbolanden, v. 3. 8. 1950 u. Rockenhausen v. 26. 7. 1950 : Die Mühle am Dreiländereck. Das Schicksal der Eichen­bacher Mühle.

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Eichenbacher Mühle im Alsenztal (Anm. bei Neuhemsbach). ein kleiner Beitrag zur Geschichte der Nord­pfalz; in: pfälzische Heimatblätter 1956, S. 88

- Weber, Friedrich W.: Die Eichenbacher Mühle im oberen Alsenztal. [Sembach]; in: Rheinpfalz, Rockenh. 11, Nr. 172 v. 28. 7. 1955

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Gonbacher verweigern den Zehnten (Anm.: zur Herrschaftsgeschichte von Gonbach und Neuhems­bach); in: Donnersbergjahrbuch 1978, S. 88

- Weber, Friedrich Wilhelm und Bechberger, Rudolf: Neuhemsbach in der Nordpfalz: ein Beitrag zur pfälz. Herrschaftsgeschichte. 2. Auf­lage Otterbach 1989

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis; in: "Die Rheinpfalz" / Pfälzische Volkszeitung. Nr. 104 vom 5.5.2000 (Eichenbacher Mühle bei Neu­hemsbach)

 

- Walkmühle bei der Eichenbacher Mühle:

zeitweise bestand bei der Mahlmühle am Eichenbacherwoog auch eine Walkmühle. In einer Stellungnahme der kurpfälzischen Verwal­tung in Kaiserslautern an die kurpfälzische Regierung vom 12.2.1729 zur Frage des Lehens am Eichenbacher Woog im Streit zwischen der Grafschaft Wartenberg und den Grafen von Sayn-Wittgenstein (Neuhemsbach) heißt es u.a: „Item die Mühle und Wieße zu Ichen­bach, samt einem Walck dabei zur Linken Hand gelegen ...“ 60.

 

 

 

 

 

Eichloch / Rheinhessen:

s. 1931 umbenannt in Rommersheim (heute OT von Wörrstadt), s. Rommersheim, heute OT von Wörrstadt

 

 

 

 

 

Einöd / Saarland:

heute Stadtteil von Homburg/Saar; früher pfalz-zweibrückisch; Einöd wird erstmals urkundlich in einem Vertrag vom 3.6.1290 zwi­schen dem Grafen von Walram aus Zweibrücken und Ludwig von Homburg erwähnt 61. Emich X. von Leiningen-Dagsburg-Falken­burg, Grün­der der Linie Leiningen-Dagsburg-Falkenburg, der Sohn des Grafen Emich IX. von Leiningen-Dagsburg (*Leinin­gen-Hartenburg) teilte nach langen Reibereien 1560 zu Hartenburg die Herr­schaft 62 mit seinem Bruder Johann Philipp I. von Leiningen-Dagsburg63. Er er­hielt hierbei Schloß und Amt Falkenburg nebst dessen 4 Dörfern, Eischweiler, Einöd, Herschberg, Werschhausen, Horsel, Mülhausen und Reinheim, 1/3 der Gemeinschaft zu Albisheim, Morschheim, Rittersheim und Orbis, Ruchheim, Assenheim, 1/2 der Gemeinschaft Haß­loch, Böhl und Iggelheim, ferner: Mühlheim, Colgenstein, Heidesheim, Kindenheim, Büdingen, das Wäld­chen am Donnersberg, Wallert­heim, Ilbersheim, Dolgesheim, Guntersblum, die Teile an Griesheim, und den Hof und die Güter in Wachenheim (Pfrimm ?).

 

In Einöd wohnten 163 12 Familien mit 73 Personen. 1760 wurde Einöd eigene Schultheißerei, welche die Orte Einöd, Bierbach, Ingwei­ler, die Höfe Nieder- und Obereschweiler, Audenkellerhof, Gutenbrunnen und Schwarzenacker umfaßte 64.

 

 

Mühlen:

- Altmühle Einöd:

Wüstung bei Einöd-Ingweiler; 1353 hatte Friedrich, Herrn zu Hohenburg (Homburg), bei dem Dorf Wenigen Werschweiler (jetzigen Au­denkellerhof bei Einöd) zwei Mühlen errichten lassen „die groß und kleine Altmüle“ 65; 1527 „uff der alten mühle in der ouwen" 66; 1596 „bei der alten Werßweiler Müellen“ 67. 1698 „die große Altmühle, die klein Altmühl“ 68; Flurnamen „An der Altmühl“; die beiden Mühlen sind eingegangen 69.

 

 

+++klären: es müßte nach der Altmühle doch auch eine Neumühle geben+++++

 

 

 

 

 

Einselthum:

VG Göllheim, Lk Donnersbergkreis, auf den nördlichen Anhöhen über dem Zellertal gelegen.

 

Wie alle Dörfer des Zellerthales eine alte Siedlungsstelle, wurde bereits 791 als Ansiltheim in einer Schenkung der Edelfrau Anshild an das Kloster Lorsch erstmals urkundlich erwähnt. Einselthum gehörte in der Frühzeit zum Wormsgau. Im Hochmittelalter waren hier das Kloster Münsterdreisen sowie die Domstifte von Worms und Speyer begütert. Seit dem ausgehenden 12. Jh. sind die Grafen von Leinin­gen als Ortsherren belegt. Mit „Didericus von Einsilinheim“ tritt 1208 erstmals das ortsansässige Rittergeschlecht in Er­scheinung, das 1549 ausstarb. Der letzte Ritter von Einselthum liegt in Gauersheim begraben. Aus dem Nachlaß des Landgrafen Hes­so von Leiningen fiel der Ort schließlich 1481 an Kurpfalz, deren Oberamt Alzey (Unteramt Dirmstein, ab 1705 Freinsheim) das Dorf zugeordnet war 70.

 

Mühlen:

am 04.01.1737 wird im lutherischen Kirchenbuch erwähnt die Taufe der Maria Margaretha Adam, T.d. Joh. Friedrich Adam, Häfner hier, u. Anna Maria geb. Mertz von der Mühle an der Pfrimm in Einselthum? +++klären+++ Paten sind Joh. Paul Pistor, des Raths u. Maurer­meister hier u. seine Frau Maria Margaretha, Catharina Justina Adam, Fr. d. Joh. Christoph Adam, Hofmann hier 71.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 944/7: „Acta betr: die Mühle zu Einselthum, 1747-1749, 1749-1751, 19.10.1769“ +++klären+++

 

 

- Ammels Mühle:

in der Zeller Kollektur Rechnung für Einselthum von 1762 wird die „Ammels Mühl“ erwähnt. Dort heißt es: „... prius Georg Butzer modo Christian Eymann von 2 Morgen Weingarthen bey der Ammels Mühl bey der Bach gelegen“ 72.

 

 

- Appelsheimer Mühle:

sie lag ca. 200 m unterhalb des Dorfes. Sie wurde durch dasselbe Quellwasser angetrieben das die oberhalb gelegene Mühle Erlen­bach antrieb. Im Urkataster 1843 heißt es: „bez. der Mühle Erlenbach: Diese Mühle wird lediglich durch das hinter (= oberhalb) der­selben entspringende Quellwasser, welches durch den Gemeindegraben mittels Röhren dahin geleitet wird, betrieben.“ 73.

 

 

- Mühle Erlenbach:

heute Hauptstraße 28 in Einselthum. Bis 1840 war Leonhard *Muth der Müller auf der Mühle in Einselthum. Er verkaufte diese 1843 für 1400 Gulden an Johann *Erlenbach. Ab 1843 betrieb Johann Erlenbach die Mühle, anscheinend hauptberuflich, denn er ist im Urkatas­ter ausdrücklich als „Müller“ bezeichnet. Im Urkataster 1843 heißt es: „Diese Mühle wird lediglich durch das hinter (= ober­halb) dersel­ben entspringende Quellwasser, welches durch den Gemeindegraben mittels Röhren dahin geleitet wird, betrieben.“ Schon 1845 ver­kaufte Erlenbach die Mühle an Philipp Fauerback. Der Besitz im damaligen Anwesen Wohnhaus Nr. 59 bestand aus Mahlmühle zu 1 Gang, Stall, Hofraum an der Hauptstraße. Nach dem Tod des Philipp Fauerback erhielt 1856 die Tochter Maria Fau­erback die Mühle. Sie war verheiratet mit Peter Anhäuser, der in der Folgezeit als Müller tätig war. Die Eheleute Saß erwarben 1907 das Anwesen von den Vor­besitzer, einer Familie Rupp 74.

 

 

- Wiesenmühle, Einselthumer Mühle; Labbacher Mühle:

an der Pfrimm gelegen, unterhalb des Dorfes im Tal, östlich von Albisheim. Die Wiesenmühle befindet sich um Fuße des Bergdorfes im Wiesengelände an der Pfrimm nahe Albisheim. Sie war Kameralbestandsmühle, und zahlte u.a. 15 1/2 Malter Korn an das Pfarr­amt von Wachenheim / Pfrimm lange vor 1607 75.

 

Die Mühle ist schon früh erwähnt und erscheint urkundlich bereits 1478 76. Die Ein­selthumer Mühle war Bannmühle 77.

 

Der Name 'Wiesenmühle' ist relativ jung. In einer schriftlichen Aufzeichnung des 15. Jh. wird sie als 'Mahlmühle auf der Pfrimm' und im Kaufvertrag der Anna Elisabeth *Heylmann geb. *Labach von 1720 als 'Einselthumer Mühle' bezeichnet. Im 18. Jh. hieß sie auch die 'Labbacher Mühle'. Der Name 'Wiesenmühle' scheint sich erst dann gebildet zu haben, als im Ort Einselthum zwei weitere Müh­len ent­standen. Im Einselthumer Weistum von 1478 ist eine Mühlenordnung enthalten78. Im Mittelalter war die Mühle laut dem Weistum den Herren v. d. Leyen zugehörig 79. Der Name Labach weist auf eine alte Familie aus Falkenstein 80.

 

Der Müller Peter *Heim wurde durch die Kriegswirren von der Einselthumer Mühle vertrieben; er bewarb sich 1674 bei der Landesherr­schaft, den Grafen von Nassau-Weilburg um die Erbpacht der Herrenmühle in Bischheim, wurde jedoch zurückgewiesen: Die Erbpacht er­hielt statt dessen Johannes *Schuler; für den von Schuler zu zahlenden Pachtzins verbürgte sich Magister Johann *Frech, Pfarrer und Kircheninspektor für Kirchheim/Stauf 81. Hintergrund ist die verwandtschaftliche Beziehung, da Frech mit Anna Katha­rina Schuler (Schwester des Johannes Schuler ?) verheiratet ist 82.

 

Anna Elisabeth *Labach, gestorben 1729 [Anm. d. Verf.: 8xUrgroßmutter von Eberhard Ref] war die Ehefrau des Albsheimer Pfortmül­lers Daniel *Heylmann; Kinder waren Christian Heilmann, Marie Margarethe Heilmann verh. Morgenthaler, Johann Frank Heil­mann 83 und Franz Heilmann. Anna Elisabeth Heylmann erwarb 1720 als hochbetagte Witwe die Wiesenmühle bei Einselthum. Der Kaufvertrag 84 wurde geschlossen zwischen Freifrau Anna Barbara, geborene und vermählte von *Bettendorf, Witwe und der Witwe Elisabetha Heylmann, geb. Labbachin. Gegenstand des Vertrags war die Einselthumer Mühle, beschrieben als 'so eine Bannmühle auf Einselthum und jährlich Korn Pfacht und Gefällekorn zu hießiger Kirche gibt'. Von der Lab­bachin heißt es im Kaufvertrag, sie bezie­hungsweise ihre Familie habe zuvor die Mühle innegehabt. Weiter wird im Vertrag erwähnt, daß die Wittib des Daniel Heylmann be­ziehungsweise die Er­ben die Mühle, die "so lange Jahre her im gänzlichen Ruin gelegen we­gen Kriegs", so bald als möglich wieder aufbauen müsse. Für den in der Vergangenheit nicht entrichteten Pachtzins wurde eine Ent­schädigung von 100 Gulden vereinbart, zahlbar an die Kollatur (Kirchenamt) von Wachenheim/Pfrimm 85. Hieraus folgt, daß die Familie die Mühle schon vorher gepachtet haben muß, oder daß sie als Teil des Kaufpreises auch rückständige Gefälle der Vorei­gentümer an die Kirche von Wachenheim zu übernehmen hatte. Aus dem Einselt­humer Weistum von 1484 ergibt sich, daß der Wa­chenheimer Pfarrer 151/2 Malter Korn aus der Einselthumer Mühle zu beanspru­chen hatte. Dieses Recht wird auch in einem Gefälle­verzeichnis des Pfarramts von Wachenheim aus dem Jahr 1608 aufgeführt, wonach dieses jährlich 151/2 Malter Korn aus der "Kame­ralbestandsmühle zu Einselthum" zu beanspru­chen hatte 86. Die Wiesenmühle wurde 1730, nach dem Tod von Anna Elisabeth Labach, von ihren Kindern an einen "Fremden" na­mens Schopp verkauf. Dieser kam wohl aus einem anderen Herrschaftsgebiet. Als Müllermeister Johann Mattheus Dhom von der Veräußerung hörte, machte er sein Interesse gel­tend. Der erste Kaufvertrag wurde daraufhin rückgängig gemacht und die Mühle an Dhom als "Inmärker veräußert 87.

 

Am 26. Thermidor d. 13. Jahr d. franz. Republik erschien vor dem Notariat Göllheim im Rahmen eines Grundstücksverkaufs der Müller in Einselthum Friedrich Schoepfer als einer der Vormünder der beiden minderjährigen Erben des verstorbenen Ackersmannes Georg Kinzer. In der notariellen Urkunde wird Friedrich Schoepfer als Vater des Ackermanns in Einselthum Friedrich Schoepfer jun. (∞ mit Katharina Kinzer) genannt 88

 

1864 wird Jakob Ermath, „Müller a. d. Wiesenmühle bei Einselthum“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 89. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird auf der Wiesenmühle Einselthum genannt der Handelsmüller Jacob Ermarth 90.

 

Die Mühle wurde 1966 stillgelegt, in den Gebäuden wird eine Schweinemästerei betrieben.

 

Die wohl noch aus der Zeit der 'Labbachin' stammende Scheune ist inzwischen (2005) teilweise verfallen bzw. baufällig.

 

Literatur/Urkunden

- "Die Rheinpfalz" / Donnersberger Rundschau. Mühlen im Zellertal: - 64 (2008), Nr. 260 vom 7.11. (Albisheimer Pfortmühle / gtr); 65 (2009), Nr. 8 vom 10.1. (Wiesenmühle, Einselthum / von Gabi Treiber); Nr. 36 vom 12.2. (Kleinmühle, Albisheim / von Gabi Trei­ber).

- Weber, Friedrich Wilhelm: In der Einselthumer Gemarkung: Die Wiesenmühle an der Pfrimm; in: Donnersberg-Jahrbuch 1986, S. 158

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Mühle Erlenbach in Einselthum; in:Nordpfälzer Geschichtsverein 1977, S. 23

 

 

 

 

 

Eisbach (Gewässer):

s. auch *Altbach, s. auch Worms

 

Der Eisbach, in der Region auch die Eis und am Unterlauf Altbach genannt, ist ein gut 38 Kilometer langer Bach und ein oro­graphisch linker bzw. westlicher Nebenfluss des Rheins in der nordöstlichen Pfalz und im Südosten von Rheinhessen. Der stärkste von sieben Quellbächen des Eisbachs entspringt am Nordhang der Hohen Bühl (443 m ü. NN, südlich der Autobahn in Richtung Kai­serslautern, nach der Ausfahrt Wattenheim) im nördlichen Pfälzerwald südwestlich der Gemeinde Ramsen in 384 m ü. NN. Der nach zwei Kilometern vereinigte Bach füllt den Stausee Eiswoog und nimmt dann beim Weiler Kleehof von rechts den 3,5 Kilometer lan­gen Bockbach auf. Hier ändert sich die zunächst nördliche Fließrichtung nach Nordosten, die nun bis zur Mündung beibehalten wird. Anschließend passiert der Eisbach Ramsen sowie die Kleinstadt Eisenberg. Unterhalb von Ebertsheim mündet von rechts der fünf Kilometer lange Seltenbach und wenige Meter abwärts von links der stärkste Zufluss, der zehn Kilometer lange Rodenbach. Beim Grünstadter Ortsteil Asselheim erreicht der Eisbach die Oberrheinische Tiefebene, deren Westteil er durchquert. Dabei durchfließt er zunächst die Ortsteile Albsheim, Mühlheim, Colgenstein, dann den Hauptort Obrigheim und schließlich den Weiler Neuoffstein. Dort nimmt er das bei der Zuckerrübenverarbeitung anfallende Wasser des Südzucker-Werks auf, pro Arbeitstag etwa 350 m³. Nach Que­rung der Grenze zu Rheinhessen folgt Offstein. Dann passiert der Eisbach die südwestlichen und südlichen Stadtteile der Nibelun­genstadt Worms, nämlich Heppenheim, Wiesoppen­heim, Horchheim, Weinsheim. Auf Höhe der Landesstraße 523 (Worms–Boben­heim-Roxheim) zweigt nach links der Mariamünsterbach ab, der ab dem Mittelalter die Gerber- und Färberviertel im Stadtkern von Worms versorgte und gegen Ende des 19. Jahrhunderts ver­rohrt wurde. Nun *Altbach genannt, durchfließt der Eisbach südlich des Wormser Stadtzentrums die Gemarkung Bürgerweide, ehe er an der Südspitze des Floßhafens auf 89 m ü. NN in den Oberrhein mün­det 91.

 

Mühlen:

für 1658 heißt es im Knochschen Repertorium: „Seeg Miller auf der Carlenbach beklagen sich über die viele Müller auf der Eiß, daß sie so viel ... Frohnden als letztere thun müssen“ 92.

 

Literatur/Urkunden:

- Blum, Karl: Eistal, Land der Mühlen und Eisenhämmer. In: Pälzer Feierowend. 8, 1956, Nr. 26.

- Sprißler, Joseph: Alte Mühlen im Leininger- und Eistal; in: Grünstadter Zeitung v. 20.1.1934

- Stadtarchiv Worms Best. 1 B Nr. 1685-1719: Eisbach und Eisbachmühlen (Findbücher)

 

 

 

 

 

Eisen (bei Nohfelden) / Saarland:

heute OT von Nohfelden; Eisen liegt an der Mündung des Eisbaches in den Söterbach und ist der höchstgelegenen Ortsteil der Gemein­de Nohfelden. Der Name geht auf die Erzfunde früherer Jahrhunderte zurück. Der Ort war zunächst von der hinteren Grafschaft Spon­heim verwaltet worden, wurde dann mit dem Aussterben der Grafen von Sponheim 1437 pfalz-zweibrückisch. Im 30jährigen Krieg zer­stört und vollständig entvölkert. 1650 wurde das Dorf wieder bewohnbar gemacht. 1704 gab es erst wieder zwei Höfe, den Schwarz-Pe­ter-Hof und den Sötern-Dagstuhlischen Hof 93.

 

Mühlen:

- Eisener Mühle:

in einer Aufstellung vom 26.10.1742, erstellt von NN. Mandt und an Amtskeller Ernst Franz *Hauth „remittirt“ sind folgende 4 Müh­len verzeichnet: „... Hiebey folgen 4 Reverse über die außgestellte Mühlenbestände von denen Beständern unterschrieben ad acta, nehml: ... Wilhelm Schmid, dermahlen zu Eißen , von der Wolfersweyler Mühle“. 94

 

Die Mühle war schon vor 1775 in Betrieb 95.

 

 

 

 

 

Eisenbach:

s. auch Niedereisenbach

 

heute OT vom Matzenbach, VG Glan-Münchweiler, Lk Kusel; am Glan gelegen; nördlich von Glan-Münchweiler; war pfalz-zwei­brückisch im Oberamt Lichtenberg

 

Mühle:

da der 'Eisenbach' oft synonym auch für 'Niedereisenbach' verwendet wurde (s. Eisenbacher Mahlmühle in Niedereisenbach) ist es pro­blematisch, die Müller der richtigen Mühle zuzuordnen

 

Am 19.10.1692 sind Abraham *Fell, Müller in Eisenbach und Eva NN, seine Ehefrau Paten bei der katholischen Taufe des Abraham Sen­senstein in Offenbach/Glan 96.

 

1728 beantragte der Müller in Eisenbach, Caspar *Schug in einer Eingabe an das Oberamt Lichtenberg die Erlaubnis zum Neubau ei­ner Mühle am Glan unterhalb von Hachenbach 97.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 873 3: „Die Feudalität der Eisenbacher Mühle (2 Conv.), 1773-1786“

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 645: Die Mühle zu Eisenbach, 1741-1790

 

 

 

 

 

Eisenberg:

s. auch *Stauf

 

VG Eisenberg, Lk Donnersbergkreis; seit um 1000 gehörte Eisenberg zur salischen Herrschaft Stauf, seit dem späteren 12. Jh. zum Be­sitz der Grafen von Eberstein und ab 1263 den Grafen von Zweibrücken. Diesen folgten 1378/88 die Grafen von Sponheim und 1393 die Grafen von Nassau-Saarbrücken. Ab 1574 gehörte deren Weilburger Linie die gesamte Herrschaft Kirchheim-Stauf; bis 1792 blieb Eisen­berg dann beim nassau-weilburgischen Amt Kirchheim(bolanden)/Stauf; im 30jährigen Krieg sank die Bevölkerung von ca. 240 (1604) auf ca. 90 (1650) ab 98.

 

Mühlen:

im 19. und noch im 20. Jh. trieb der Eisbach in Eisenberg 6 Mühlen verschiedener Betriebszweige an, zudem drei Hammerwerke und eine Eisenschmelz. Dazu kommen noch historische -mühlen, deren Namen zwar bekannt sind, aber oft nicht der genaue Standort 99.

 

Im Rahmen eines Teilungsvertrages betr. die Herrschaft Stauf v. 5.11.1305 werden als Bestandteil des Hauptortes Kerzenheim und den zugehörigen Rechten genannt „6 Malter Korn von einer Mühle im Dorf Ysenburch 100.

 

Am 6.3.1565 wurde die Mühle in Eisenberg, an Lorentz *Reiß († vor 6.3.1565 err.; Bruder des Notars und gräflichen Rats zu Saar­brücken, Philips Reiß von Eisenburgk/Eisenberg), verpachtet. Der Bäcker und Müller Lorentz Reiß war verh. mit Susanna Neunhel­ler aus Ladenburg; aus der Ehe stammen die Söhne Matthis und Philipp. Deren Vormünder beim frühen Tod des Vaters waren ihre Vettern Ha­man Schmeiß Kolb und Peter Bawer (Bauer). Die Mutter, Witwe Susanne Neunheller hatte nach dem Tod ihres Mannes in 2. Ehe den Müller zu Essingen, Leonhard Morgenröther geheiratet. Die in das Erbe der Söhne fallende Mühle in Eisenberg wurde am 6.3.1565 an Ulrich Eichen von Ebertsheim und dessen Frau Wandlen NN. Verpachtet. Der Besitz wurde (im Wege der Erbauseinan­dersetzung ?) ge­schätzt von Geigers Hansen, Schultheiß von Ramsen, dem Müller auf der Furthmühle Anthoni, Michael Schmidt von Kerzenheim und Ja­kob Müller zu Eisenberg 101. ++++klären : welche Mühle++++

 

Um 1680 wird Nicolaus *Siebert als Müller in Eisenberg erwähnt; er macht in Kaiserslautern eine Forderung gegen Hanß Jacob Gräffen­berger und Philipp Florquy geltend 102. ++++klären : welche Mühle++++

 

Am 28.2.1715 wurde der Hans Martin NN., Müller auf der Mahlmühle zu Eisenberg ++++klären : welche Mühle++++ im luth KB Wat­tenheim als Pate bei der Taufe der Dorothea Elisabetha Bogen (Tochter des Gerichtsmanns zu Wattenheim, Johann Ludwig Bo­gen und der Anna NN.) genannt 103.

 

Die Mühlen sind in den beiden nassau-weilburgischen Mühlenverzeichnissen von ca. 1730 und ca. 1772 aufgeführt 104.

 

1864 wird NN. Hahn, „Müller und Gutsbesitzer in Eisenberg“, als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 105. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird der Handelsmüller Jacob Hahn genannt 106.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr.1799/8: Eisenberger Mühlen, 1713-1718, 1743-1762, 1775

 

 

- Dorf- und Bannmühle (sog. Feuersteinsche Mühle):

heute Anwesen Mühlstraße 4-6

 

Eine Bannmühle ist urkundlich in Eisenberg bereits 1146 erwähnt 107. Diese älteste der Eisenberger Mühlen, die schon 1263 als zum großen Hofgut gehörig genannt wurde 108, war seit ihrer Errichtung im Besitz der jeweiligen Herrschaft von Stauf und lag am östlichen Ende des Dorfes. Noch heute steht der 1575 umgebaute, die Nord­westecke der einstigen Dorfmühle bildende schöne Fachwerkflügel­bau der Hofanlage (sog. Feuersteinsche Mühle), die durch das Mühlengäßchen mit der Wormserstraße verbunden ist 109 110.

 

1702-1725 werden urkundlich Nikolaus *Seibert und Christoph *Schindler auf der Dorfmühle Eisenberg und auf dem herrschaftlich nassau-weilburgischen Gut in Eisenberg erwähnt 111.

 

Es folgte der nassau-usingische Amtskeller zu Rosenthal Johann Martin Heitrich, der die Dorfmühle bis zu seinem Tod 1739 besaß. Nach seinem Tod versuchte sein Schwiegersohn Johann Peter *Fabricius die Mühle zu kaufen 112.

 

Als Erbbeständer der „Dorfmühle zu Eisenberg“ ist im nassau-weilburgischen Verzeichnis „Acta Commissionis die in Erbleyhe bege­bende herrschaftl: Höfe, Mühle und Güther im Amt Kirchheim“ vom 21.7.1755“ der Carl *Rudolph benannt 113. Auch 1762 ist dieser als Müller auf der Dorfmühle erwähnt 114 und erhielt in diesem Jahr einen Erbbestandsbrief 115..

 

Der Umbau wurde wohl 1757 von dem Erbbestandsmüller Karl Ludwig Rudolph durchgeführt 116, gewiß einem Enkel des Nicolaus II. Seibert und Urenkel des Mattheis *Seibert 117. Mattheis *Seibert und seine Ehefrau Elisabeth Meserig hatten die Mühle schon 1663 im Erbbestand 118. Sie ist den Mühlenverzeichnissen von 1730 bzw. 1772 aufge­führt 119 und wie folgt beschrieben: “ist die äl­teste Mühle in Eisenberg, zum freiadligen Großen Hofgut gehörig, Bannmühle für das Dorf. Eigentümer ist Johann Martin Heyterich. Sein Besitz wird ihm von den Grafen von Nassau-Weilburg (Amt Kirchheim/ Stauf) streitig gemacht. Gibt 8 Ma. Korn für den Was­serfall. 1755 ist Carl *Rudolph Erbbeständer” 120. Im Inneren des Gebäudes an einer Tür die In­schrift „CIR 1757“.Im Torbalken des ehemaligen Mühle befin­det sich die Inschrift „IM JAHR 1774 IST DIESES DORHAVS GEBA­VET WORDEN. CARL LVDWIG RVDOLPH VND DESSEN EHEFRAV MA­RIA MARGARETHA RVDOLPHIN 121.

 

1789 erfolgte die Erbbestandsvergabe der Dorfmühle in Eisenberg an den Sohn des Müllers Carl Ludwig *Rudolph, Joh. Martin *Rudolph 122.

 

Das denkmalgeschützte der ehemaligen Mühle wird wie folgt beschrieben: ehemalige Feuersteinsche Mühle, herrschaftliche Dorf­mühle; stattlicher barocker Winkelbau, reiches Zierfachwerk, wohl 1757, Brunnen; Toranlage bez. 1774, Wappenstein bez. 1714, ba­rocke Bruch­steinmauer 123.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 153

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 288

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 288: „Verpachtung der zum Heiderichschen Gut gehörigen Dorfmühle zu Eisenberg, 1755-1766“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/1: Erbbestands-Dorfmühle zu Eisenberg, 1715, 1740-1743, 1762-1784

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr. 1799/11: „Von Nikolaus Seibert und Christoph Schindler von der Dorfmüh­le und von herrschaftlichen Gut zu Eisenberg geforderte Freiheit von dem Römermonatsgeld-Fronden, 1702-1725

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr. 1799/1: Erbbestandsdorfmühle zu Eisenberg, 1715, 1740-1743, 1762-1784

 

 

- Grafsche Mühle:

s. Neumühle

 

 

- Hammer, alter:

lag im Bereich der heutigen Oerlikon-Werke, unterhalb der Eisengießerei Gienanthwerke. Der kleine Hammer wurde 1734 überflüs­sig und 1741 abgerissen, nachdem oberhalb der große Hammer errichtet wurde 124.

 

Vom 'alten Hammer' ist wenig bekannt. 1720 bezog das Dorf Eisenberg, wie sich aus einer erhaltenen Notiz ergibt, einen Grundzins von 27 Gulden für einige Wiesen, die „ehedem“ für die Neuanlage eines Hammers und eines Weihers abgegeben wurden. Hermann Graf hat im Kirchenbuch (Tauflisten von 1674 bis 1770) unter den eingetragenen Eltern und Paten mehrere Namen von Eisenberger Hammer­schmieden nachgewiesen, die im alten Hammer beschäftigt waren: Henrich Kraus und Konrad Seipel 1718, herrschaftlicher Hammer­schmied Johannes Bartholomy 1719, Johann Peter *Friedrich 1731 und als „Faktor auf dem Hammer“ Georg Matthey Neu­meyer 1731. Aus diesen Angaben geht hervor, daß es sich beim Alten Hammer nicht um ein Privatunternehmen handelt, sondern einen herrschaftli­chen , also staatlichen Betrieb, der von einem Geschäftsführer (Faktor) geleitet wurde 125.

 

An Stelle des 1741 abgerissenen alten Hammers entstand ein Mühlengroßbetrieb, die Neumühle 126.

 

 

- Hammerwerk, großes:

1734 gab Graf Karl August von Nassau-Weilburg, zu dessen Amt Kirchheim gehörte, die Anordnung, im Bereich der heutigen Eisengie­ßerei Gienanthwerke, ein großes Hammerwerk zu errichten. Der vorherige kleine Hammer [s. Alter Hammer], wenige hundert Meter un­terhalb des Neubaues gelegen, wurde überflüssig 127. 1770 erhielt der „Posthalter Didier zu Kayserslautern“ einen Erbbestands­brief über den Eisenhammer 128.

 

 

- Kleinhammer:

s. Nächstmühle

 

 

- Kurz’sche Privatmühle:

1755 durften in Eisenberg die “Weiber” nicht auf dem “Wasserbieth” bei der Kurz’schen Privatmühle waschen 129. ++prüfen++ sie ist möglicherweise identisch mit der Nächstmühle in Eisenberg, die im Erbbestand des Schultheißen Matheiß Kurz († 1733, Grab­stein auf dem Friedhof Eisenberg) war.

 

Zwischen 1816 und 1831 wird Georg Friedrich *Kurz als Müller in Eisenberg genannt. Er führt von 1816-1831 einen Prozeß gegen die Gemeinde Eisenberg wegen eines Mauereinsturzes 130.

 

1864 wird Jakob Kurz, „Müller in Eisenberg“, als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 131. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird der Handelsmüller Jacob Kurtz genannt 132.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/10: Kurz'sche Privatmühle zu Eisenberg, 1755-1759, 1770

 

 

- Nächstmühle:

sie stand oberhalb des Gienanth'schen Eisenwerks; auf der Flur „Mühlacker“ beim Kisselhof 133.

 

Neben der Dorf- oder Bannmühle ist sie der älteste Mahlbetrieb im Bereich Eisenberg; errichtet auf Ramser Gemarkung; schon 1282 ur­kundlich erwähnt. Der Name leitet sich von“nächst“ der Burg Stauf. Noch im 18. Jh. Bannmühle für Kerzenheim, Göllheim und Stauf 134. Schon 1490 erscheint als Angrenzer eines aufgeführten Grundstücks „Nehstenhen“ im Lagerbuch von Ramsen, also einen Heinrich oder Johannes Nechst. In der gleichen Quelle ist eine Wiese „vnder dem nechsten wöglein“ eingetragen.

 

Weber meint 135, die Nächstmühle sei laut Weistum (noch 1725) die Bannmühle für das gesamte Amt Stauf gewesen 136. Eine Bann­mühle ist urkundlich in Eisenberg bereits 1146 erwähnt 137. In den Mühlenverzeichnissen von 1730 bzw. 1772 ist dagegen die Feuer­steinsche Mühle aufgeführt 138 und und als Bannmühle zusammengefaßt wie folgt beschrieben 139: “ist die älteste Mühle in Eisen­berg, zum freiadligen Großen Hofgut gehörig, Bannmühle für das Dorf. Eigentümer ist Johann Martin Heyterich. Sein Besitz wird ihm von den Grafen von Nas­sau-Weilburg (Amt Kirchheim/ Stauf) streitig gemacht. Gibt 8 Ma. Korn für den Wasserfall. 1755 ist Carl *Rudolph Erbbe­ständer”.

 

1571 kam es zu Streitigkeiten zwischen dem Bischof von Worms und der Gemeinde Ramsen wegen der Einstellung von Zahlungen sei­tens der Gemeinde Ramsen in Höhe von einem Pfund Heller aus der Wiese bei der Nächstmühle an den Schultheiß von Hetten­heim 140.

 

1719 ist im Lagerbuch Ramsen eine Wiese „unterhalb der Nechstenmühle“ verzeichnet 141.

 

Der Burg Stauf nächstliegend“; ist Erbbestand des Schultheißen Matheiß Kurz († 1733, Grabstein auf dem Friedhof in Eisenberg. Er gibt für 2 Gänge 20 Ma. Erbpacht 142. Schließlich hat Gienanth die Mühle ge­kauft und die Wasserkraft für ein neues Blechwalzwerk genutzt. Der Eigentümer 1996 nennt seinen Betrieb „Hofgut Walzwerk, Rei­terhof“ 143.

 

1755 erhält Franz Flory einen Erbbestandsbrief über die Nächstmühle 144. 1767 ist Ullrich Flory der Erbbeständer auf der Nächstmühl 145. Als Erbbeständer der „Nächstmühle“ ist im nassau-weilburgischen Verzeichnis „Acta Commissionis die in Erbleyhe begebende herr­schaftl: Höfe, Mühle und Güther im Amt Kirchheim“ vom 21.7.1755“ der Frantz *Flory benannt 146. Die Mühle besteht 1755 aus 1 Wohn­haus, Scheuer mit Stallung; hat 2 Mahl- und 1 Schehl­gang 147.

 

Am 19.5.1759 starb Johann Wilhelm *Gehler (oder Gehter) Müllermeister in der Nächsten Mühl bei Dreisen [Anm.: wohl Nächst­mühle Eisenberg], 36 Jahre alt und wurde am 21.5.1759 begraben 148.

 

Johannes Leysi erhält am 2.6.1789 vom Fürsten Friedrich Wilhelm von Nassau einen Erbbestandsbrief über die Nächstmühle , um dort das Walzwerk „Kleinhammer“ zu errichten149.

 

1808 kaufte Ludwig von Gienanth von Peter Leisy die Nächstmühle in Eisenberg (das spätere Hofgut Norbert Bihlmeier) und rüstete sie unter Ausnützung der Wasserkraft um in ein Hammerwerk, dem 1831/32 ein Rundeisenwalzwerk angeschlossen wurde 150.

 

Schoch meint 151, die Mühle ist „oberhalb von Eisenberg im Eistale [ge­legen], 1752 als Mahlmühle erbaut, ging 1814 als solche ein. ... Statt des Namens 'Nächstmühle' ist seit 1814 'Walzwerk' gebräuch­lich“.

 

Literatur/Urkunden:

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Nächstmühle unterhalb vom Burgdorf Stauf; in: "Die Rheinpfalz", Ausgabe Eisenberg / Kirchheimbolan­den vom 27.1.1963 und 27.2.1963

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr. 1815/1: Nächstmühle bei Ramsen bzw. Eisenberg, 1725-1789

 

 

- Neumühle, Grafsche Mühle, Grafenmühle, Schultheißenmühle:

zu unterscheiden von der ebenfalls Neumühle genannten späteren Papiermühle in Eisenberg.

 

heute Anwesen Hermann Graf Straße 7, in Stadtmitte südlich des Rathauses am Eisbach gelegen 152; an dieser Stelle wurde 1698 von Johann Ja­kob Keller eine Lohmühle, 1711/12 eine Öl­mühle sowie 1714 eine Mahlmühle errichtet 153. Die Mühle wird als Neumühle, Grafsche Mühle, Grafenmühle oder Schultheißenmühle bezeichnet 154.

 

Möglicherweise durch den Sohn des Erbauers Johann Jakob Keller erfolgte 1722 die Erbauung des jetzigen Wohnhauses. Der Haustür­sturz ist bezeichnet “MGK 1783“. Ein geschnitzter Eckposten zeigt ein Wasserrad und Ornamente mit Inschrift „MDK / AE / LBK / ANNO 1722 / IHS AKVW“. Rechtwinklig angebaut der Mühlenteil unter Krüppelwalmdach; am Oberlichtkämpfer der Tür bezeichnet mit „17 JO­HANN GEORG KURTZ / Anna KLARA KURTZIN 80“ 155.

 

Um ca. 1730 stand die Mühle im Eigentum des Erbauers Matheiß Kurz, Schultheiß in Eisenberg. Er gab gab für den Wasserfall 6 Mltr Korn Wasserfallgeld. Erbnachfolger sind Johann Nicolaus Kurz 156 und dann der ab 1759 genannte Johann Georg Kurz 157.

 

Die Neumühle wies eine Hanfreibe auf, deren Technik im Bau- und Einrichtungsplan von 1742 enthalten ist 158.

 

Am 17.8.1881 wurde die Mühle zwangsversteigert. In der Versteigerungsannonce vom 3.8.1881 wurde die Mühle beschrieben: „... auf 14 Aren oder 41 Dec. Fläche gelegene Neumühle mit drei Mahlgängen, einem Schälgange und und allen Mühleneinrichtungs- und Müh­lenbetriebs-Gegenständen nebst einem Wohnhause, Scheuer, Stallungen, Waschküche ... Die bezeichnete Mühle ist an dem Eisbache, ¼ Stunde von zwei Eisenbahnstationen sehr schön gelegen und neu eingerichtet, besitzt bedeutende Wasserkraft auch in trockenen Jahren mit 12 Fuß Gefälle und hat eine sehr ausgedehnte Kundschaft.“ 159.

 

Der Betrieb der Mühle wurde 1900 eingestellt 160.

 

Das heutige, denkmalgeschützte Gebäude wird wie folgt beschrieben: reicher spätbarocker Fachwerkbau, teilweise massiv, bez. 1722 und 1783, Mühlenteil mit Krüppelwalmdach, bez. 1780, Scheune teilweise Fachwerk, mit Krüppelwalmdach 161.

 

 

- Neumühle (spätere Papiermühle):

zu unterscheiden von der Neumühle/Grafsche Mühle, dem heutigen Anwesen in der Hermann Graf Straße 7, südlich des Rathauses am Eisbach gelegen.

 

Die Neumühle spätere Papiermühle) entstand auf dem Gelände des bisherigen “Alten Hammers“ der 1741 nach dem Neubau des Großen Hammers, abgerissen worden war 162. Es entstand auf herrschaftliche Anordnung der Grafschaft Nassau-Weilburg ein regel­rechter Großbetrieb mit 6 Mühlrädern, bestehend aus Mahlmühle mit 2 Mahlgängen und 1 Schälgang, Ölmühle, Hanfreibe 163 und Walk­mühle. An das fünfte Wasserrad sollte eine Lohmühle und eine Schleifmühle angeschlossen werden. Ob die Lohmühle errichtet wurde ist unklar 164, die Schleifmühle wurde offensichtlich nicht errichtet wurden, weil davon in den überlieferten Akten nichts be­richtet wird. Zum Bau wurden 650 Bretter benötigt, die in des Schultheißen Sägmühl und in der des Lorenz Schumacher 165 geschnit­ten wur­den. Die Quadersteine sollten an der alten Staufer Burg geholt werden, 1800 Malter Kalk hatte der herrschaftliche Kalkofen in Kerzen­heim liefern. Die Mühlsteine kamen von Worms bzw. Flonheim. Die Steine der Ölmühle waren in Albisheim vorrätig. Die Maurerarbeiten übernahm Johannes Plantz aus Kerzenheim, die Schreinerarbeiten der Mühlarzt Balthasar Meyer aus Hettenheim. Da dieser Ort gräf­lich-leiningisch und damit Ausland war, liefen die Verhandlungen wegen dessen Einstellung über die Dienststellen der Grafschaft in Neulei­ningen. Au­ßerdem waren von den umliegenden Gemeinden Fronarbeiten zu leisten. 1744 waren die Arbeiten noch nicht fertiggestellt. Der Mühlarzt Balthasar Meyer weigerte sich weiterzumachen, weil das Baumaterial nicht termingerecht ab­geliefert wurde. Es mußte 1745 ein zusätzli­cher Mühlarzt hinzugezogen werden, nämlich Johann Henrich Schopp aus Wahlheim. Die Mühle wies von Anfang an Baumängel auf, lag zu tief und war Hochwasser gefährdet 166.

 

Der erste Pächter war Hans Georg Wolf aus Wattenheim. Dieser soll sich nach Weber als unfähig erwiesen haben, einen solch vielseiti­gen Betrieb zu leiten 167.

 

Johann Jacob von *Bohr erhielt am 22.11.1749 den Vorzug vor anderen Bewerbern um die Neumühle 168. 1750 ist Jacob Fonborn [Anm. d. Verf.: = Johann Jacob von *Bohr] als Müller auf der Neu­mühle in Eisenberg. In LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 2 heißt es: „Actum Kirchheim den 13ten Jan: 1750 erschien des Müllers von der neuen Mühle bey Eysenberg Jacob Fonborn Ehe Frau ... ihr Ehe­mann ist gedachte herrschaftliche Mühl in der Meinung daß selbige nebst dem Mühlwerk in behörigen Stand befunden worden in Be­stand genomen u. davon mehrentlich 4 fl Zinß zu geben ver­sprochen habe, da sich aber durch seinen Aufzug befunden, daß weder die Ohlig Mühle noch die Hanf-Reibe eingerichtet und nur im mindesten in brauchbarem Stande, sondern auch auß den einem Mahl­gang der Läufer gesprungen u. solchermaßen dieser Gang gleichfalls unbrauchbar und überhaupt selber in sehr schlechten Stand seye ...“ 169. Fonborn beantragt daher, die Pacht herabzusetzen. Fonborn beantragt daher, die Pacht herabzusetzen. Ein Aktenvermerk „Pro Me­moria“ 170 kommt zum Ergebnis, daß dem Müller von Bohr keine Zusagen über den Zustand und die Instandsetzung der „Öhl, Schneidt Mühl und Hanf Reibe“ gemacht worden waren, sondern „die Abrede ware nur, daß Er die Mühle im Stande, wie Er welche empfangen, erhalten .. solle“. Da von Bohr den Pachtzins schuldig geblieben ist, wurde der Pachtvertrag durch die nassau-weilburgi­sche Verwaltung aufge­hoben 171. Von Bohr wurde wegen der Pachtrückstände in Kirchheim(bolanden) in Arrest gesetzt 172 und wur­de von seinem Bru­der Johann Nikolaus (2) von *Bohr ausgelöst 173.

 

Für den 18.7.1750 wurde eine Versteigerung der Mühle anberaumt, es fand sich jedoch kein Pächter. Um das investierte Kapital wenigs­tens einigermaßen arbeiten zu lassen, stellt die nassau-weilburgische Verwaltung einen Mühlknecht ein, der in der Woche 3 Gul­den Lohn bekam und im Kundendienst gegen Zahlung eines Mahllohns (Moter) mahlen sollte. Er „ermolterte“ wöchentlich 2 Malter und 2 Firnsel Korn im Wert 8 Gulden 29 Albus. Auch die anderen Abteilungen des Betriebs suchte die Verwaltung mit angeworbe­nem Personal zu be­treiben. Ein Soldat namens Girß und der Ölschläger Eichelin wurden eingestellt. Der Eisenberger Schultheiß Phil­ipp Wagner sollte die wirtschaftliche Leitung übernehmen und die Oberaufsicht führen. Aus Altersgründen lehnte er ab. Fürst Carl August von Nassau-Weil­burg beauftragte nun einen Hauptmann Clein die Geschäftsführung zu übernehmen, verstand aber nichts von der Müllerei. Oberkel­ler Wild vom Amt Kirchheim klagte darüber bei der Hofkamer in Weilburg 174.

 

Erst 1753 erhielt Johann *Klein aus Freimersheim bei Alzey 175einen 6jährigen Temporalbestand über die Neumühle in Eisenberg. In der Akte LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 1 befindet sich folgender Aktenvermerk: „Aus diesem Umschlag wurde im Juni 1881 der 6jähri­ge Bestandsbrief für Johann Klein von Freimers­heim über die sogen. neue Mühle zu E. nebst 2 Morgen Wiesen gegen eine jährlichen Pacht von 200 fl. v. J. 1753 (beglau­bigte Ab­schrift auf Papier mit einem aufgedruckten Siegel) zur Einverleibung in die Urkundensamm­lung des k. ... ausgehoben.“ 176 Der Tempo­ralbestandsbrief wurde am 21.10.1753 erteilt 177.

 

Als Erbbeständer der „Neumühle“ ist im nassau-weilburgischen Verzeichnis „Acta Commissionis die in Erbleyhe begebende herr­schaftl: Höfe, Mühle und Güther im Amt Kirchheim“ vom 21.7.1755“ der Andreas *Wahn benannt 178.

 

Die Neumühle besteht 1755 aus 1 Wohnhaus und Stallung; hat 2 Mahl- und 1 Schehlgang, 1 Ölgang, 1 Schneidmühle, 1 Lo2hmühle und 1 Hanfreibe 179.

 

Noch 1755 heißt es in einem Aktenvermerk: „Ob die Versteigung der Eisenberger Neuen Mühle ratificiert werden können oder nicht?. Diese Mühle hat hiebevor bey der Selbst Benutzung von Gnädigste Herrschafft wenig eingebracht; dermahlen aber ist sie nebst 2 Morg: Wiesen verpacht vor jährlich 200 fl. ... Bey der Begebung in Erbbestand ist vor Weyher, Wiese und Mühle gebotten pro Canone 175 fl[,] an Erb Kauffschilling 875 fl 180. In dem beigefügten Versteigerungspro­tokoll „Actum Kirchheim den 8ten July 1755“ ergibt sich, daß bei der Versteigerung vier Gebote abgegeben wurden, die jeweils einen Kaufschilling für die Mühle von 825 fl umfaßten, jedoch in der Höhe der jährliche n Erbpacht differierten. Es boten Johannes Schepp [Anm. d. Verf.: von der Gutleutbacher Mühle in Kirchheimbolanden] 150 fl , Ruppert Groß 150 fl, Georg Weinschenk [Anm. d. Verf.: Müller auf der Weismühle Eisenberg] 160 fl und Matheis Wahn 170 bzw. 175 fl. Matheis Wahn unterzeichnete als Meistbietender mit Hand­zeichen, da er Analphabet war 181. Matheis Wahn hat in der Folge seinen Erbpachtvertrag nicht an­getreten. Zu ihm heißt es am 5.8.1755 in dem „Parallelismus De­rer im Amt Kirchheim in Erbbestand Versteigter Herrschaftl: Güther“: „Matthes Wahn ist nicht annehmlich und muß man sich nach einem andern Erbpächter umsehen“ 182.

 

1757 kam es durch Hochwasser zu erheblichen Schäden an der Mühle 183.

 

Johann Georg Weinschenk, der Erbbeständer der Weißmühle wird am 29.11.1760 als „Beständer der neuen Mühl bey Eisenberg“ be­zeichnet 184. Sein Erbbestandsbrief datiert von 1755 185. Er erhält wegen Hochwassers der Eisbach und hierdurch entstandenen Schä­den an der Mühle seitens der Herrschaft Nassau-Weilburg am 19.2.1761 einen Schadensersatz von 120 Gulden 186.

 

Die Neumühle, die an Stelle des „Alten Hammers“ errichtet worden war, lag unmittelbar oberhalb der Weißmühle am Eisbach. Die Neu­mühle wies erhebliche Baumängel auf, und war nur teilweise funktionsfähig, weshalb die bisherigen Pächter und Temporalbe­ständer der herrschaftlichen Neumühle mit ihrem Betrieb keinen Erfolg gehabt hatten. Weinschenk erhielt 1759 den Zuschlag in der Versteigerung der Neumühle für 220 Gulden. In seinem Erbpachtvertrag war der Mühlenbann aufgehoben, wodurch die Wirtschaft­lichkeit der Mühle, die schon in der Vergangenheit kaum eine Rendite abgeworfen hatte, noch weiter sank. Wahrscheinlich ieL dar­um, die unliebsame Kon­kurrenz auszuschalten.In der Neumühle forcierte er vor allem das Ölschlagen, hatte jedoch damit keinen Er­folg. Am 19.4.1760 beschä­digte ein Hochwasser das ganze Anwesen, besonders aber die Einrichtung. Die Wiederherstellung erfor­derte erheb­liche Investitionen von 445. Das ganze Anwesen wurde, um es aus dem Hinterwasser zu bringen, um 2 Schuh gehoben. Es zeigten sich nun die Folgen der mangelhaften Bauplanung bei der ursprünglichen Erstellung der Mühle. Im Herbst 1760 kam es er­neut zu einer Überschwemmung. Weinschenk verlor nun alles Interesse an einer Fortführung des Betriebs. In den Akten von 1760 heißt es, daß er jüngsthin auf dem Weiherdamm dem Kammersekretär den Vertrag aufgekündigt habe 187. Er erhält wegen Hochwas­sers der Eisbach und hierdurch ent­standenen Schäden an der Mühle seitens der Herrschaft Nassau-Weilburg am 19.2.1761 einen Schadensersatz von 120 Gulden 188.

 

Johannes *Bohlander erwarb 1762 als Erbbeständer die Neumühle in Eisenberg, die er zur *Papiermühle umbaute 189. Er erhielt 1762 einen Erbbestandsbrief über die Neumühle 190. Bei seinem Tod erhielt der Stiefsohn Georg Hen­rich *Friedrich die Papiermühle in Eisen­berg 191 [weiter s. *Papiermühle].

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 151

- Weber, Friedrich Wilhelm: Das Müllerhandwerk in der nordpfälzischen Familie Graf; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 69

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/2: Bau der Neu- bzw. Papiermühle in Eisenberg, 1733-1745

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/4: Begebung der bisher temporär verpachteten Neumühle zu Eisenberg, 1761-1762, 1783-1784, enthält u.a. Umwandlung der Neumühle in eine reine Papiermühle

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9: Eisenberg, Acta, Müllers v Bohren auf der Neumühle Temporale Verpachtung 1750-1759

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr. 1799/2: Bau der Neu- bzw. Papiermühle zu Eisenberg, 1733-1745

 

 

- Ölmühle:

auf das frühere Vorhandensein einer Ölmühle in Eisenberg weist die Bezeichnung „Oleygasse“ hin, die in Eisenberg für 1490 nachgewie­sen ist 192. 1604 ist die Olymühle bei der Olygassen genannt 193.

 

 

- Papiermühle:

Johannes *Bohlander, der Betreiber der Papiermühle Albisheim erwarb 1762 als Erbbeständer die Neumühle in Eisenberg, die er zur Pa­piermühle umbaute 194. Die Neumühle war in einem derartig schlechten Zustand und so herunter gewirtschaftet, daß Bohlander die Be­dingungen für eine Übernahme stellen konnte. Seine Konditionen, die er am 2.11.1761 schriftlich niederlegte, sicherten der neuen Pa­piermühle u.a. im Amt Kirchheim das Monopol. Nach Erfüllung dieser und weiterer Bedingungen versprach Bohlander 1000 Gul­den Erb­kaufschilling und ab 1762 einen Jahreszins von 115 Gulden. Der Erbpachtvertrag kam zustande, der Erbbestandsbrief wurde am 18.1.1762 ausgestellt 195.

 

Bohlander muß mithin sehr tüchtig gewesen sein; die Familie Bohlander/Friedrich hatte das Monopol der Papierfabrikation und dazu not­wendigen Lumpensammelns [Anm. d. Verf.: = Hadern als Grundstoff der Papierproduktion] im ganzen nassau-weilburgischen Amt Kirch­heim/ Stauf 196, Wasserzeichen war ein verschnörkeltes NW= Nas­sau-Weilburg 197. Sein Stiefsohn Georg Henrich * Friedrich (18.4.1737 in Albisheim - † 17.5.1816 in Eisenberg; ∞ am 18.12.1762 in Albisheim mit der Pfarrerstochter Christine Eleo­nore Rühl) übernahm nach dem Tod des Johannes Bohlander († 1783) die Papiermühle und erhielt durch Fürst Karl Christian von Nassau-Weilburg am 25.11.1783 einen Erbbestandsbrief 198.

 

Im Gienanth'schen Archiv im LA Speyer befinden sich Unterlagen über „Erbbestandsabgaben von der Eisenberger Papiermühle“ zwi­schen 1798-1809 199.

 

Von Georg Henrich Friedrich ging noch zu dessen Lebzeiten der die Papiermühle Eisenberg 1802 auf den Sohn Carl Theodor *Fried­rich (1765 in Eisenberg (?) - † 3.11.1811 in Eisenberg) über. Dieser war ab 1800 bis zu seinem Tod auch Maire von Eisenberg. Zu seinen Lebzeiten wurde die Papiermühle aus dem sog. Französischen Nationalgüterverkauf übernommen 200.

 

Carl Theodor Friedrich erstellte 1806 nach dem Tod seiner ersten Ehefrau und vor seiner Wiederverheiratung ein Nachlaßinventar in dem der Wert der Papiermühle mit 10774 fr. angegeben wurde 201.

 

Nach dem Tod des Carl Theodor *Friedrich ging die Papiermühle an den Sohn Johann Ludwig *Friedrich (geboren 1795 Eisenberg - † 27.3.1856) über. +++prüfen: dieser war 1811 noch minderjährig; wer führte bis zu seiner Volljährigkeit den Betrieb ? +++

 

Am 12.12.1811 berichtet der Eisenberger Bürgermeister, der Maire Holtzbacher an das Departement Donnersberg für das französi­sche Innenministerium. In diesem Schriftstück erscheint jetzt zum ersten Male amtlich statt „Neumühle“ die Bezeichnung „Eisenber­ger Pa­piermühle“. Die Mühle verfügt über 2 Wasserräder und hat eine Leistungsfähigkeit von ca. 1500 Ries jährlich. Hergestellt wer­den Schreibpapier (1 Ries zu 6 fr. 40 cts.), Papier zum Drucken (1 Ries zu 2 fr. 43 cts.), dann Konzeptpapier und Makulaturpapier. Nicht in der Produktion ist das feine ungerippte Velinpapier. Dagegen laufen Versuche, Karton herzustellen 202.

 

Nach dem Urkataster von 1828 gehört die Papiermühle dem „Fabrikanten“ Johann Ludwig *Friedrich. Dort sind die Liegenschaften der Papiermühle aufgezählt: Wohnhaus mit Papiermühle (Plan Nr. 366), Bleichlokale, Pferdestall, Bachhaus, Scheune mit Rindvieh­stallungen, Schuppen, Keller, Schneidemühle, Lumpenmagazin, Brunnen und Hofraum 203. Im Katasterplan 1841 ist die Papiermühle westlich des Ortes eingezeichnet 204. Johann Ludwig *Friedrich ließ 1844 eine Langsiebmaschine aufstellen, mit deren Hilfe, der zeitraubende Vor­gang des Handschöpfens und des Trocknens mechanisiert wurde. Nach seinem Tod 1856 übernahm der Sohn Carl Theodor Friedrich die Fabrik. Er beschäftigte 46 Arbeitskräfte und erzielte eine Produktion von ca. 40000 Ries Papier mit einem Wert von 90000 Gulden 205. Am 19.3.1860 kam es zu einer schweren Explosion im Betrieb. Nach dem Wiederaufbau wurde die Dampfmaschine von 16 Ps ersetzt durch drei Maschinen von zusammen 90 Prozent 206.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird als Eigentümer der Papierfabrikant Carl Theodor Friedrich genannt. Prokurist war damals Christian Gräßle 207.

 

1881 geriet das Unternehmen in Konkurs und wurde übernommen von Jakob Noethlichs, der Direktor der Papier- und Pappenfabrik Schwarzenacker, der Fa. Gebr. Adt, Ab 1887 führte sein Sohn Albert Noethlichs den Betrieb, der sich zur Spezialfabrik für Spulen- und Hülsenpapiere entwickelt. 1900 richtete ein Brand großen Schaden an, besonders im alten Teil der Fabrik und auf dem Trocken­boden. Beim Neubau wurde der lange, in Nord-Südrichtung längs der Weiherstaumauer sich erstreckende Fabrikraum aufgestockt. 1923 wäh­rend des passiven Widerstands gegen die französische Besetzung, wurde u.a. der Eisenbahnverkehr durch die Pfalz be­streikt und stillge­legt. Dadurch brach der Absatz der Papierfabrik völlig zusammen, so daß schließlich an eine Weiterführung der Fa­brik nicht mehr zu denken war. Die Erbengemeinschaft Noethlichs verkaufte ihre Anteile nach und nach an die Firmen Schiffer Kir­cher und Gebr. Gienanth Eisenberg. 1924 wurde die Produktion von Papier eingestellt 208.

 

Literatur/Urkunden:

- Hellriegel, Richard: Die Papiermühlen in Albisheim und Eisenberg. Besonderheiten beim Studium alter Akten entdeckt; in: "Die Rheinpfalz", Ausgabe Kirchheimbolanden, Nr. 187 vom 13.8.1956.

- LA Speyer Best. C38 Nr. 297: „Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Papiermühle zu Eisenberg an Georg Henrich Friederich, dann Karl Theodor Friederich“

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr. 1799/2: Bau der Neu- bzw. Papiermühle zu Eisenberg, 1733-1745

- LA Speyer Best. H 37 Nr. 3776: Brückenbau an dem Weiher der Papiermühle Johann Friedrich, 1821-1828.

- LA Speyer Best. H 37 Nr. 2889: Papierfabrik Nöthlich Sohn in Eisenberg, 1893-1900

- LA Speyer Best. T 89 Nr. 05.01 fasc. Nr. 182

- Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz: Findbuch des Bestandes Familien- und Werksarchiv Gebr. Gienanth-Eisenberg [= LA Speyer Best. T 89], bearbeitet von Paul Warmbrunn, Koblenz 2000, S. 104

- LA Speyer Best. T89: Erbbestandsvergabe von der Eisenberger Papiermühle und der Altenheldischen Wiese, 1789-1809

- Weber: Mühlen besonderer Art, S. 25, 39, 40

 

 

- Schiffersche Mühle:

der Alexander *Schiffer besaß eine Mühle in Eisenberg 209. Im Amts- und Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 12.9.1831 wird auf Ver­anlassung der Christina Best aus Lambsheim im Rahmen der Zwangsvollstreckung gegen deren Schuldner Adam Diemer aus Sausen­heim die Zwangsversteigerung in dessen ehemaligen Immobilienbesitz betrieben gegen die nunmehrigen Besitzer dieses Immobilienbe­sitzes, darunter den Müller in Eisenberg, Alexander Schiffer 210.

 

Der Müller in Eisenberg, Alexander Schiffer, wird 1840 als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 211.

 

1870 wurde die Mühle von der NN, Witwe Schiffer betrieben; die Mühle wird in einem Prozeßbericht über die Schwurgerichtsverhand­lung gegen den Müllerburschen Heinrich Bernhard wegen Einbruchdiebstahls genannt 212. ++++klären: welche Mühle++++

 

 

- Schleifmühle, alte „obwendig dem Steg“:

es gab in Eisenberg drei Schleifmühlen: die 1604 im Lagerbuch der Herrschaft Stauf erwähnte „alte abgegangene Schleifmühl ob­wendig dem Steg“, die neue Schleifmühle oberhalb des [damaligen] Dorfes und die Schleifmühle „unten an der Furt gelegen“ 213.

 

Zur Lage der ehemaligen Mühle schreibt Weber 214: „Der verdiente Chronist und Ehrenbürger der Stadt Eisenberg, Prof. Dr. Her­mann Graf, nimmt an, daß die Alte Schleifmühle dort stand, wo später die Papiermühle errichtet wurde. An dieser Stelle, die früher weit au­ßerhalb des Dorfes lag, war eine Furt im Eisbach als Teil einer Viehtrift, die zum Katzenberg führte. Die die Herden begleiten­den Hirten dürften wohl nicht durch das Wasser gewatet sein. Sie benützen einen Steg, um das andere Ufer zu erreichen. Stege waren außerhalb des Ortes nicht sehr häufig, so daß dieser Übergang in dem Lagerbuch gemeint sein dürfte.“

 

 

- Schleifmühle der Deutschherrenkommende Einsiedel:

diese Schleifmühle wäre entgegen Weber 215eine vierte Schleifmühle. Diese lag wohl unten im Dorf beim Hofgut der Deutschordens­kommende Einsiedel, also im Bereich der heutigen Tiefenthalerstraße. Demgegenüber lag die „alte Schleifmühle“ oberhalb des Dor­fes im Bereich der späteren Papiermühle und der heutigen Firma Oerlikon.

 

In den ersten Jahrzehnten des 13. Jh. hatte die Kommende Einsiedel des Deutschen Ordens aus dem Reichsbesitz in der Gemarkung Ei­senberg vom Hohenstaufenkaiser Friedrich II. ein Hofgut mit großen Ländereien erhalten. Auf Martini 1663 erhielten der Müller Mattheis Seibert [Anm. d. Verf.: s. Dorf- und Bannmühle] und seine Ehefrau Elisabeth Meserig den Deutschherrenhof in Erbbestand und gaben die Dorfmühle zum Pfand 216. Die alten Gebäude sind nicht mehr erhalten. Der Deutschherrenhof stand auf der Westseite der Tie­fenthalerstraße kurz vor der Bahnlinie. Hier steht heu­te noch ein Gebäude des Hofes aus der Zeit nach 1800 217. Einer Urkun­de von 1626 ist zu entnehmen, daß der Deutschherrenhof "durch das Kriegswesen in Abgang geraten ist". Als der Müller Seibert den Hof 1663 erhielt mußte er den unbewohnbaren Hof neu erbauen 218.

 

Diese Schleifmühle wird im Salbuch der Deutschordenskom­mende Einsiedel vom 1405 erwähnt. Dort heißt es in der Aufzählung der Gü­ter und Zinses der Kommende in Eisenberg: Auf dem „ein unnd zwantzigsten blatt des obgedachten buchs sind die zins, die wir han zu Eissen­berg eingetragen: ...des mulle stucks, seind vier morgen bey der Schleiffmullen [Bl. 68] die Schleiffmul gehört darzu ...[Bl. 69] ... an­derthalb Morgen bey der Schleiffmullen [Bl. 128] ... ein zweyteil bey der Schleiffmuln neben Herr Rudolff [Bl. 129] ...“ 219.

 

 

- Schleifmühle, neue:

es gab in Eisenberg drei Schleifmühlen: die 1604 im Lagerbuch der Herrschaft Stauf erwähnte „alte abgegangene Schleifmühl ob­wendig dem Steg“, die neue Schleifmühle oberhalb des [damaligen] Dorfes und die Schleifmühle „unten an der Furt gelegen“ 220.

 

 

- Schleifmühl untig an der Furt:

es gab in Eisenberg drei Schleifmühlen: die 1604 im Lagerbuch der Herrschaft Stauf erwähnte „alte abgegangene Schleifmühl ob­wendig dem Steg“, die neue Schleifmühle oberhalb des [damaligen] Dorfes und die Schleifmühle „unten an der Furt gelegen“ 221.

 

 

- Schneidmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/7: Schneidmühle zu Eisenberg, 1747

 

 

- Walkmühle:

eine historische Mühle, deren Standort nicht überliefert ist 222.

 

 

- Weißmühle:

bestand bereits 1508 223; unmittelbar unter der Neumühle gelegen 224, bzw. stand oberhalb des Ortes am Eisbach, unterhalb der Pa­piermühle (heute Oerlikon-Werk) 225.

 

Der Name Weißmühle stammt daher, weil sie mit Hilfe des Beutelkastens, der in dieser Zeit Eingang in die Mahlmühlen fand, auch ohne Verwendung von Handsieben Weißmehl herstellen konnte 226.

 

Um 1734 war Johann Martin *Rudolph „sogenannter Weiß=Müller bey Eysenberg wohnend und sein Weib Ana Dorothea Elisabetha, nata ...“ 227. Beide Eheleute sind am 3.9.1734 in Göllheim als Paten bei der Taufe der Anna Dorothea Elisabetha Baum vom 3.9.1734 228.

 

Als Erbbeständer der „Weißmühle zu Eisenberg“ ist im nassau-weilburgischen Verzeichnis „Acta Commissionis die in Erbleyhe be­gebende herrschaftl: Höfe, Mühle und Güther im Amt Kirchheim“ vom 21.7.1755“ der George *Weinschenk benannt 229. Dieser stellt 1759 ein Gesuch um Erlaubnis zur Aufnahme eines Kapitals auf die Mühle 230.

 

Die Weißmühle besteht 1755 aus einem Wohnhaus mit Scheuer und Stallung; hat 2 Mahl- und 1 Schehlgang 231. 1755 wird als Erbbe­ständer der Weißmühle der Müller Georg Weinschenk genannt 232. Weinschenk mußte zwischen 1759-1769 ein Darlehen aufnah­men, das über die Mühle abgesichert wurde 233, mE im Zusammenhang mit der Übernahme der Neumühle in Eisenberg.

 

Um 1775 verkauft der Müller auf der Weißmühle, Johann Georg *Weinschenk, die Mühle und beantragt bei der nassau-weilburgi­schen Verwaltung den Erlaß des „zehnten Pfennigs“ 234.

 

Frantz *Flory, der Erbbeständer der Nächstmühle in Eisenberg, übernahm auch die Weißmühle in Eisenberg 235. Er stellte 1776 bei der nassau-weilbur­gischen Verwaltung ein Gesuch um Erlaubnis zur Aufnahme eines Kapitals auf die Weißmühle in Eisenberg 236. 1780 ver­kaufte Franz Flory seine Mühle an Jakob *Flory, der daraufhin durch die Landesherrschaft Nassau-Weilburg einen Erbbe­standsbrief er­hielt 237.

 

1805 war „Chretien Goebel“ meunier patente demeurant à Ebertsheim“ [Anm.: „meunier patente = Gewerbsmüller]; der Müller Christia­n Goebels von der Bruchmühle in Quirnheim-Tal] der Vormund der minderjährigen Kinder des verstorbenen Müllers auf der Weißmühle Eisenberg, Jacques Flory 238 .

 

Die Weißmühle besteht nicht mehr, nur der Schlußstein eines Portals mit der Jahreszahl 1508, darüber Mühlrad und Brezel, ist erhal­ten geblieben 239.

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk,S. 81 (Mühlenzeichen am Türsturz der Weißmühle von 1508)

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 290: „Erbbestand der Weißmühle zu Eisenberg, 1755“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 291: „Gesuch des Joh. Georg Weinschenk, Erbbeständer der Weißmühle zu Eisenberg, um Erlaubnis zur Auf­nahme eines Kapitals auf die Mühle, 1759-1769“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 296: „Gesuch des Jakob Flory Erbbeständer der Weißmühle zu Eisenberg, um Erlaubnis zur Aufnahme ei­nes Kapitals auf seine Erbleihe, 1783“

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr. 1799/6: Erbbestands-Weißmühle zu Eisenberg, 1732-1783

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/6: Erbbestands-Weißmühle zu Eisenberg, 1732-1783

 

 

 

 

 

Eistal:

s. Eisbach

 

 

 

 

 

Eitzenbacher Mühle:

s. Etzenbacher Mühle

 

 

 

 

 

Eitzweiler / Saarland:

OT von Freisen, direkt östlich von Asweiler gelegen; das Dorf war zunächst in Besitz der Herren von Sötern. Später wurden die Besit­zungen an Pfalz-Zweibrücken abgetreten 240, und gehörte zum pfalz-zwei­brückischen Amt Nohfelden [auch als Wolfersweiler Ge­richt be­zeichnet]

 

Mühlen:

- Eitzweiler Mühle:

im Weistum des Wolfersweiler Gerichts von 1507 heißt es: „Die Hanbach innen bis gegen Leydesweyler in die alt Muhl“. 1600 be­steht der Hof nicht mehr: „Aus dem Klingelborn in die Hanbach, in die Freis beim gebranneten Hof Leidesweiler am Zusammenfluß beider, ab­wärts bis zu alten Mühle ..“ 241.

 

1735 besaß sie ein Wasserrad und einen Gang. Sie war eine Hausmühle und niemand zu ihr gebannt. Es gab später eine Altmühle (1745-1811) und ab 1745 eine Neumühle im Ort 242.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Eitzwei­ler Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Noh­felden gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Eitzweiler Mühl [hat] 1 Waßerrad wel­ches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 1 fl 13 bz an Geld, 1 Mltr 4 Faß Korn, 4 Faß Habern. Ist nur eine Hausmühl und nie­mand hierher gebannt.“ 243

 

 

 

 

 

Ellerstadt:

VG Wachenheim, Lk Bad Dürkheim; das Dorf war schon 1482 an die Herren von Flörsheim verlehnt. Nach dem Erlöschen dieses Ge­schlechts im Mannesstamm im 17. Jh. kam das Dorf im Erbwege an die Familien von Viermund, von Geiersberg sowie von War­tenberg.; diese waren bis 1684 jedoch in den alleinigen Besitz der Ellerstadter Ortsherrschaft gelangt, besonders durch die aktive Er­werbspolitik des Johann Casimir Kolb von Wartenberg (1673-1712). Um die Erhebung seiner weit verstreuten Besitzungen zur Reichsgrafschaft zu ermöglichen (1707 erreichte der 1699 zum Reichsgraf erhobene Kolb von Wartenberg dieses Ziel), mußte der Pfälzer Kurfürst den größ­ten Teil der Kolb'schen Besitzungen von der Lehensherrschaft freisprechen und ihnen so zu dem notwendi­gen Allodialcharakter verhel­fen. Damit steht Ellerstadt zunächst völlig außerhalb des kurpfälzischen Territorialinteresses. Das wirt­schaftlich und politisch äußerst la­bile Gebilde der Reichsgrafschaft Wartenberg wurde aber schon 1754 für 130000 fl an den Mark­grafen von Baden und Hochberg ver­pfändet. Diese badische Pfandschaft wurde 1761 durch die kurpfälzische abgelöst. Damit war das dorf Ellerstadt wieder Objekt des kur­pfälzischen Oberamtes Neustadt geworden. Der Kurpfälzer als Afterpfandherr der Reichs­grafschaft stieß auf den schärfsten Widerspruch des Wartenbergers und des kaiserlichen Hofrates. Schließlich wurde 1781der pfälzi­sche Pfandschaftskauf annulliert, das Dorf, das War­tenberg 1784 an Sickingen verkaufte, blieb als kurpfälzisches Ausdorf aber im Einflußbereich der Kurpfalz 244.

 

Literatur/Urkunden:

- Koch, Adolf: Weisthum und Gerichtsordnung der Gemeinde Ellerstadt vom Jahr 1555; in: Zeitschrift für Rechtsgeschichte (ZRG) GA 3, 1882, S. 102

 

Mühlen:

++++noch zu bearbeiten++++: auf grund der geographischen Lage auf der Anhöhe zwischen Isenachtal und Schwabenbach dürfte es an einem geeigneten Fließgewässer zum Betrieb einer Mühle gefehlt haben.

 

 

 

 

 

Ellweiler:

VG Birkenfeld, Lk Birkenfeld; nahe Nohfelden im Traunbachtal gelegen; 1200 als „Ellenwilre“ erstmals genannt; gehörte zunächst zu Trier, geriet dann allmählich in den Einflußbereich des Herzogs von Zweibrücken und wurde schließlich seit dem späten 15. Jh. zu des­sen Pflege Achtelsbach gerechnet 245; das Dorf war wie die anderen Dör­fer der Pflege Achtelsbach pfalz-zweibrückisch 246 und gehörte im 18. Jh. zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfelden.

 

Im Ort gibt es noch heute den Mühlweg, der westlich von der Hauptstraße entlang des Traunbach verläuft 247.

 

Mühlen:

- Achatschleifmühle:

im Traunbachtal bei Ellweiler gelegen 248.

 

Um die Mitte des 18. Jh. wurden im Zeitalter des Merkantilismus im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken große Anstrengungen unternom­men, eine staatliche Schmuckstein-Manufaktur aufzubauen, die die Macht und den Wohlstand des Landesherrn verstärken sollte. Die Grund­lage bildeten ieL. Die zahlreichen Fundorte von Achaten und ihnen verwandter Halbedelsteine im Raum Baumholder. Um Baumholder lag das weitaus bedeutendste Vorkommen im Gebiet des Herzogtums, zu dem aus vertraglichen Abmachungen zwischen den Landes­herrn die benachbarten Fundorte in der Wild- und Rheingrafschaft Grumbach und um 1785 die Achatschleifen „bei Ober­kirchen im Oberamt Schaumburg“ hinzukamen, deren Besitz der Herrschaft Oberstein schon längere Zeit vorher verloren gegangen war. Die Verar­beitung der Steine erfolgte zum größten Teil in herrschaftlichen Regie betrieben, vereinzelt auch in staatlich stark sub­ventionierten Schleifereien als Lohnwerkstätten. Alle Kosten und Gewinne wurden über die Fürstliche Rentkammer in Zweibrücken verrechnet. Die erste Achatschleiferei wurde auf herzogliche Anordnung im Schloßgarten der Residenzstadt Zweibrücken erbaut. Später traten noch Achatschleifen in (Anm.: Nieder-)Auerbach, Bliesberger Hof und in Mittelbach bei Hornbach hinzu. Weitere Achatschleifen waren in der Umgebung von Nohfelden im Nahetal und eine weitere bei Ellweiler gebaut worden, die am 15.8.1748 dem Herzog als betriebsfertig ge­meldet wurde 249.

 

Der Schleifer Prager und seine seine drei Söhne, begehrte Fachleute, wurden 1770 von Kurpfalz abgeworben für die neu zu errich­tende Achatschleife in Neustadt 250.

 

Im Jahresbericht der Ellweiler Schleife von 1777 ist überliefert, welche Endprodukte hergestellt wurden. Es wurden ausgeliefert: Ku­geln für Arm- und Halsketten, Anhänger für Urketten, Kabinettsteine, Hemden- und Rockknöpfe, Lichtersäulen, Spielmarken, Etuis, Uhrge­häuse und Dosen verschiedener Art. Auch Gebrauchsgegenstände wie Flintsteine für Gewehre, Glätt- und Poliersteine wurden angefer­tigt 251.

 

Am 1.7.1784 heiratet der Peter *Werry, herzoglicher Achatschleifer in Ellweiler (Sohn von Peter Werry, Schuhmachermeister aus St. Agran / Metz, ref. Religion) die Anna Elisabetha *Schöpfer (geb. 1724 – 24.4.1796 in Ellweiler im Alter von 72 Jahren; luth., Toch­ter Philipp Schöpfer und Anna Elisabeth Schug) 252.

 

1785 hieß der Achatschleifer im Ellweiler NN. Merker. Er hatte im Auftrag des pfalz-zweibrückischen Bergrates Jacobi aus Obermo­schel bis zu 400 Rohlinge zu Kabinettsstücken (= Ausstellungsstücken) zu schleifen 253.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer B2 Nr. 3768: „Das Achatwesen überhaupt und insb. die Einrichtung der Ellweiler Achatschleife und deren Begebung, 1787-1792“

- LHA Koblenz Best 393 Nr. 629: „Konzessionierung von Schleifen-, Mahl- und Sägemühlen in den Bürgermeistereien, 1790, 1820-1881

 

 

- Mahlmühle:

im Ort gibt es noch heute den Mühlweg, der westlich von der Hauptstraße entlang des Traunbach verläuft 254. Dies läßt auf das Vorhan­densein einer Mahlmühle schließen +++prüfen+++

 

Um 1584 war Hans *Stock der Müller in Ellweiler; am 22.2.1584 wird ein Kind des Müllers Hans Stock von Ellweiler getauft; Pate war Hans Fries, ein Gerber aus Nohfelden 255 Am 20.6.1586 ist im KB Achtelsbach eingetragen die Taufe der Barbel Stock, Tochter des Hans Stock, Müller zu Ellweiler 256.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Amtes Nohfelden von 1629 heißt es: „Zu Ellweiler, Wolffersweiller Schultheiße­rey, hat Johannes Einselger ++++prüfen++++ Gemeinsmann daselbsten eine Mühl mit einem Gang, diese von seinen Eltern ererbt, gibt vom Wassergang, vermög Erbbestendnuß da dato uff 8te Haupertstag 257 Anno 1530 so Peter von Möcheln damalß Landschrey­ber zu Lich­tenberg Henseln Frantzen zu Ellweiler ertheilt, wie ab der Abschrift ... zu sehen, 4 Faß Korn An die Kellerey Nofelden, hat keine ge­wisse Mähler, soll allein Vor seine Haußstaden mahlen Sintermahl die andere Nachbarn zu Ellweiler, zur Dambacher Bann Mühlen mit ihrem Mahlwerck geordnet worden, seitter anno 1622 da Johannes diese Mühl besser hinuff ge.... (?), gibt er Jährli­chen ein Kap­pen zu wei­term Zinß ....“ 258

 

Vor 1690 heiratet der Heinrich *Schwob, Müller zu Ellweiler, die Lisen Appel (geb. um 1666 – 23.11.1718 im Alter von 52 Jahren)259.

 

Vor 1690 heiratet der Johann Georg Wertenbach, Müller zu Ellweiler und die Christina NN.; aus der Ehe stammen die Töchter Katha­rina (∞ 6.5.1708 mit Paulus Mayer aus Rohrbach) und Anna Magdalena (geb. 24.6.1708) 260.

 

Um 1694 war Heinrich *Scheel der Müller in Ellweiler; Vater der Engel Katharina Scheel (geb. um 1694 in Ellweiler; ∞ 30.3.1717 mit Jo­hann Heinrich Wowedo aus Sienhachenbach 261.

 

Um 1704 war Heinrich *Scherer als Müller in Ellweiler; ∞ vor 1704 mit Sophia Maria Lisa Appel; aus de Ehe stammt der Sohn Jo­hann Ulrich Scherer (geb. 31.8.1704; zu dessen Paten gehört er Johann Gerhard Werkhäuser, Müller zu Nohfelden 262.

 

Am 1.12.1763 stirbt in Ellweiler im Alter von 46 Jahren der Johann Adam (1) *'Müller; Müller in Ellweiler (err.); ∞ I vor 1743 mit Maria Angelika NN. (geb. um 1722 – 20.12.1753 im Alter von 31 Jahren) 263. Nachfolger als Müller wird der Sohn Johann Adam (2) *Müller (geb. 21.12.1744 Ellweiler) 264.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Ellweiler Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfel­den gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Ellweiler Mühl [hat] 2 Waßer Räder welch zwey Gäng treiben; [zahlt an Pfacht] 8 bz an Geld, 2 Mltr Korn, 2 Mltr Habern; hat kein Banngäste, könne 50 Fam: jährl allhi­ro befördert werden.“ 265

 

 

- Mühle am Traunbach unten an Ellweiler, Pletschmühle auff der Traun unten an Ellweyler:

im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Amtes Nohfelden von 1629 heißt es: „Anthes Niclaus zu Ellweiler hat umb wei­land Han­sen von Francksen ++++prüfen++++ seligl. eine Mahlmühl mit 2 Gängen uff die Traunbach Unden ahn Ellweiler gelegen, erblichen Kaufft den Kauffbrieff aber darüber in einer Feuersbrunst verlohren. Alß nun nach absterben gedachts Hansen von Franeck­hen dessen Gefell sowohl Lehen: alß eygenthumliche zur Kellerey Nofelden eingezogen worden, seint die 4 Faß Korn Mühlen­pfacht, so er Müller darüber Hansen von Francksen ++++prüfen++++ entricht, zur Kellerey Nofelden benebes ... vom Wassergang ge­lieffert worden. Diese Mühl so Anthes Niclauß .... ++++prüfen++++ Jahrs Niclauß Hautten ++++prüfen++++ zu Ell­weiler vor 50 fl verkaufft, ist zimlich baufellig, der Jetzig Inhaber aber ist un.... ++++prüfen++++, solche wieder repariren und auß­bessern zu lassen, hat auch keine gewisse Mähler und soll keinem gebande Mähler, sondern allein vor seinen Hausstand mahlen.“. 266

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfelden ge­hörte, wie folgt beschrieben: „Die Pletschmühl auff der Traun unten an Ellweyler [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 1 Mltr Korn; hat die nehml ... und könnte jährl 40 Famil befördert wer­de.“ 267

 

 

- Neue Mahl- und Walkmühle:

1751 erhielt der Müller Hanß Nickel Senngler einen Erbbestandsbrief vom 20.6.1756 und die Erlaubnis eine Mahl-, Walk- und Öl­mühle auf die Traun unten an Ellweiler zu errichten. Bereits am 22.7.1751 wurde die Erlaubnis antragsgemäß dahin geändert, daß er berechtigt war, anstelle der Ölmühle eine Walkmühle zu errichten 268.

 

 

- Sägmühle:

in einer Aufstellung vom 26.10.1742, erstellt von NN. Mandt und an Amtskeller Ernst Franz *Hauth „remittirt“ sind folgende 4 Müh­len verzeichnet: „... Hiebey folgen 4 Reverse über die außgestellte Mühlenbestände von denen Beständern unterschrieben ad acta, nehml: ... von Michel *Lützenberger et Consorten von der Sägmühl unten an Ellweyler“. 269

 

 

 

 

 

Elmstein:

s. auch *Appenthal, *Geißkopferhof; *Helmbach, *Iggelbach, *Mückenwiese, Speyerbrunn

 

VG Lambrecht, Lk Bad Dürkheim; war ab dem Spätmittelalter kurpfälzisch. Der 'Elmstein', schon früh im pfalzgräflichen Besitz nachge­wiesen, entstand vermutlich zur Verwaltung und zum Schutz der umliegenden umfangreichen Waldungen; diese umfaßten noch 1786 etwa 5000 Hektar. Die Bedeutung des zur Burg gehörigen Waldbesitzes unterstreicht die 1253 belegte Gewährung des Waldrechts an das Kloster Otterbach. Die Burg sicherte gleichzeitig die Straßenverbindung von der Vorderpfalz nach Johanniskreuz. Es kann nur ver­mutet werden, daß der Elmstein ursprünglich als Reichsministerialenburg errichtet wurde. Die Herren von Elmstein hatten während des 13. Jh. das Amt eines pfalzgräflichen Schenken inne, waren also hochrangige Lehensleute der Pfalzgrafen.. Noch vor dem Aussterben der Herren von Elmstein im 14. Jh. kamen Teile der pfalzgräflichen Burg und der zugehörigen Waldungen als Pfandbesitz an die Grafen von Zweibrücken; ab 1291 war der Elmstein wieder im direkten Alleinbesitz der Pfalzgrafen. Schon 1419 befindet sich die Burg als pfalz­gräfliches Lehen in den Händen des Grafen Johannes von Sponheim und blieb dort bis zum Ausster­ben der Sponheimer 1437. Mit den Tod des Grafen Albrecht von Sponheim 1437 fiel die Burg an die Pfalzgrafen zurück. 270

 

Das Dorf wies nach Visitationsbericht des Bistums Speyer von 1718/1719 eine Bevölkerung von 3 katholischen und 11 nichtkatholi­schen Familien auf 271.

 

 

Mühlen:

 

Von 1702-1708 ist als Müller in Elmstein Johannes Valentin *Seeleuthner belegt, der 1709 in Spangenberg nachgewiesen ist 272. +++klären: welche Mühle+++

 

Im Elmsteiner Schatzungsregister von 1722 sind in Elmstein nur 2 Mühlen genannt: die Mahl- und Seegmühle „an der Porth“ (Eigentü­mer je zur Hälfte: der Forstknecht Lorentz Haag und Abraham Voltz) und die Schneidmühle (Eigentümer Jacob *Durahs 273) 274. Als ein­zige Mühle lag innerhalb der Mauern die Mahl- und Schneidemühle in Elmstein, auch Mühle „an der Porth“ genannt. Der dortige Mühlen­betrieb umfaßte später eine Mahlmühle und die Wappenschmiede, die nach 1822 geteilt wurden. Im Elmsteiner Schatzungsbuch (Lager­buch) von 1769 ist nur die Mühle „an der Poth“ genannt“.

 

Beim Elmsteiner Hof oberhalb von Elmstein am Speyerbach befand sich noch bis in die 1930er Jahre eine Holzschneidemühle. In ih­rer Reminiszenz baute eine Privatinitiative 1997 dort ein neues Wasserrad 275 +++klären: welche Mühle+++

 

Direkt unterhalb vom Möllbachweiher wird der Speyerbach geteilt. Während sich der Bach danach nach rechts von der Straße weg, ori­entiert, zieht ein von ihm abgeleiteter Mühlgraben bis zur Wappenschmiede 276.

 

Im Elmsteiner Tal gab es früher ein halbes Dutzend Sägewerke 277.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 950/12: Erbliche Verleihung eines Feldes bei der Bordmühle Elmstein, 1770 +++klären: welche Mühle+++

 

 

- Johann Josten Mahl- und Bordmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 950/14: „Acta betr: Joh: Josten Mahl- und Bordmühle, 1477-1745

 

 

- Lanz'sche Mühle:

s. Mahl- und Schneidmühle Elmstein

 

 

- Leichelsbacher Mühle:

oberhalb Elmstein gelegen; die Mühle ging 1856 ein 278.

 

 

- Mahl- und Sägemühle bei Elmstein in *Appenthal:

s. dort

 

 

- Mahl- und Schneidemühle in Elmstein, Mühle „an der Porth“ 279:

auch Lanz'sche Mühle genannt; die Mühle lag am Fuß des Schloßbergs im Oberdorf (= Westteil des Dorfes) „an der Porth“ 280, d.h. des Tores in der vom Schloß herabführenden Mauer, zwischen Speyerbach und Landstraße 281.

 

Auch als 2. Mahl- und Schneidmühle Elmstein bezeichnet 282 (was m.E. darauf zurückzuführen ist, daß der Erbbeständer Knapp eine weitere Mühle, allerdings in der Gemarkung von Elmstein betrieb).

 

Bei dieser Mühle „an der Porth“ handelt es sich wahrscheinlich um eine kombinierte Mühle, bestehend aus einem Mahlgang kombiniert mit einer Wappenschmiede, die um 1750 durch die heutige Wappen­schmiede ersetzt wurde 283.

 

Im Türkensteuerregister in der Fassung der Schatzung vom 17.3.1585 ist in Elmstein „Wendel Hertell der Müler 1280 fl“ erwähnt 284.

 

Zwischen 1608 - 1617 wird der Müller Jacob Wagner in Elmstein genannt. Ein Vermögen ist in der Schatzung von Elmstein 1585-1617 nicht angegeben 285; in der Elmsteiner Gefälle-Liste von 1673 anhand damals recherchierter Akten von 1608 mit Besitz, den später Pe­ter Moser übernahm ist folgendes erwähnt: „Abläßige Gülthen 7 fl 25 Crtz. 3 H. Peter Moser prius Jacob Wagner, uff Geor­gy von 150 fl ... ao 1608 verlegt 286.

 

Von 1705-1722 war Abraham *Voltz als Müller in Elmstein; ihm gehörte die Hälfte der Mahl- und Bordmühle Elmstein „an der Porth“, die andere Hälfte gehörte dem Lorenz Haag 287; beide zahlen dem Elmsteiner Almosen zusammen eine Zinsabgabe für eine „Wies an der Straß and­seit die Bach 5 fl Capital 15 Xer ad 1705 usque ad annum 1715; in der Elmsteiner Schatzung von 1722 mit einem Vermögen von 135 fl. aufgeführt 288. Auch 1721 wird Abraham Voltz urkundlich in Elmstein erwähnt im Zusammenhang mit einer Wiese „bei der Mahl- und Bortenmühle“ . 289

 

Abraham Voltz, wohl Sohn des Müllers auf der Hohenecker Mühle NN. Voltz und der „Elisabeth Voltzin, Müllerin von der Honne­cker Mühl“, war ab 1722 Müller auf der Hohenecker Mühle. Auf ihn folgte in Elmstein der Müller Johann Jakob *Knapp, der mit Anna Elisa­beth [Voltz] verheiratet war. Knapp ist erstmals 1729 in Elmstein erwähnt. Als Müller auf der Schneid- und Mahlmühle Elmstein nimmt er 1732 an Versteigerungen von Grundstücken in Elmstein teil 290. Knapp kaufte die Mühle in Elmstein 1734 von seinem Schwiegervater. 291

 

Die Mühle war kurpfälzisch im Oberamt Neustadt; die Mahlmühlen wurden 1738 vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenom­men; in diesem Verzeichnis ist die Mühle wie folgt beschrieben: “Noch zu Elmstein befindt sich eine Mahl undt Schleifmühl, hatt nur ein Wasser­rad, so daß wan er mahlen thut, so kann er nicht schneiden; ist eigenthümlich; gibt in hießige Kellerey jährlich 1 Malder 4 Sümmern Mühlpfacht, der jetzige Possessor Knapp hatt sie von seinem Schweger [Anm.: Schwiegervater] in Anno 1734 gekauft; Consens ist kei­ner vorhan­den“ 292. Weiter heißt es in der gleichen Akte 293: „In Elmsteiner Gemarkung hatt Johann Jacob Knapp eine eigenthümbl mühl mit einem Gang, Stehet die mehrste Zeit des Jahrs hindurch still, gibt Jährl in die Kellerey Neustadt 1 ½ Mltr Korn.“

 

Nach dem Tod des Johann Jakob *Knapp († 12.10.1744 in Elmstein im Alter von 48 Jahren, „von einem Segglotz (ß) [Anm.: = Säg-Klotz, gesägten Holzklotz] getötet] 294), heiratet dessen Witwe Anna Elisabeth Voltz am 16.7.1748 in Elmstein den Müller Johan­nes *Lantz. Aus der Ehe, der bei Eheschließung bereits 45 Jahren alten, Anna Elisabe­tha Voltz mit dem Johannes Lantz gingen keine Kinder hervor 295. Aus der 1. Ehe stammen jedoch 7 Kinder, darunter die Tochter Maria Elisabeth Knapp (∞ mit dem Müller und späteren Be­triebsnachfolger Johann Wilhelm *Dumler) 296.

 

Im Elmsteiner Schatzungsbuch (Lagerbuch) von 1769 ist als Eigentümerin der Mahl- und Bordmühle Elmstein genannt die „Jacob Knap­pen wittib“; zur Beschreibung der Mühle heißt es dort: „mit einem Gang, sambt oben liegendem Garthen, oben im Dorf beym Schloß­berg gelegen, beforcht Einseith Speyerbach, anderßeith die Landstraß, oben spitzt sich zu auf die Bach und Landstraß, unten auf den Möllbacherweg“ 297.

 

Am 21.9.1788 ist ledige, reformierte Wilhelm Lantz aus Waldfischbach bei der Taufe des Wilhelm Lantz, Sohn des Müllermeisters Johann Adam Lantz aus Elmstein und der luth. Barbara Hutmacher, in Elmstein als Pate im Kirchenbuch eingetragen 298.

 

Johann Adam *Lantz (geb. 2.8.1755 Waldfischbach bzw. Langmühle bei Pirmasens - † 26.1.1825 Elmstein im Alter von 70 Jahren, Sohn des Sägmüllers Abraham *Lantz aus Waldfischbach und der Eva Jung von der Hundsweiher Sägmühle), aus Waldfischbach 1787/88 zu­gezogen, ist ab 1788 Bürger in Elmstein. Er wird 1788 als Müller, 1792-1798 als Schmiedemeister, 1802-1823 als Müller, 1813-1819 als Bürgermeister von Elmstein benannt. Er hat die Mühle in Elmstein erworben und auch die Wappenschmiede gegrün­det 299.

 

Um 1802 ist Adam Lanz als Müller in Elmstein erwähnt 300. Lantz übergab 1811 die Wappenschmiede seinem Schwiegersohn [Jo­hann] Georg *Römer. Die Mahlmühle ging 1823 an den Sohn Andreas Lantz (1792-1851) über 301 (s. hierzu im weiteren die Schmalenberger­sche Mühle in der Möll­bachstraße).

 

Müller auf der Mahl- und Schneidemühle in Elmstein (Lanz'sche Mühle) waren:

- 1705-1722 Abraham Voltz und Lorenz Haag je zur Hälfte; Voltz scheidet 1722 aus und übergibt an seinen Schwiegersohn Johann Ja­kob *Knapp, der mit Anna Elisabeth Voltz verheiratet war

- 1722 bis 12.10.1744 Johann Jakob Knapp (er verunglückt am 12.10.1744 Elmstein im Alter von 48 Jahren); seine Witwe Anna Elisa­beth Voltz [?] am 16.7.1748 in Elmstein den Müller Johannes Lantz.

- 12.10.1744 bis Johannes Lantz ∞ mit Anna Elisabeth Voltz und Witwe des Müllers Johann Jakob Knapp; auf ihn folgt der Johann Wil­helm *Dumler, der mit Maria Elisabeth Knapp, der Tochter des Müllers Johann Jakob Knapp und der Anna Elisabeth Voltz ver­heiratet ist

- bis 1785 Johann Wilhelm Dumler

- ab ca. 1788 Johann Adam Lantz; er übergibt 1823 an seinen Sohn Andreas Lantz

- ab 1823 Andreas Lantz

 

 

- Mahl- und Bordmühle in der Möllbachstraße; Schmalenbergsche Mühle:

die Mühle entstand als eigenständiger Betrieb erst 1823; sie lag gegenüber der heutigen Wappenschmiede 302 und bildete ursprünglich mit dieser einen einheitlichen Mühlenbetrieb; die Mühle wurde um 1900 geschlossen; der damalige Besitzer Jakob Schmalen­berger [Anm. d. Verf.: es handelt sich richtigerweise um dessen Sohn Heinrich Reinhard *Schmalenberger] hatte die Mühle aufgegeben und sich 1901 die sog. Neue Sägemühle gebaut; er verkaufte die Gebäude in der Möllbachstraße an den ehemaligen Mül­ler und Gastwirt Karl Becker, der ein Elektrizitätswerk in den Gebäuden betrieb 303.

 

Johann Adam Lanz, der Ei­gentümer der Wappenschmiede Elmstein, betrieb bis zu seinem Tod 1822 auch die, durch ein gemeinsames Flutgerinne mit Betriebsw­asser versorgte, der Wappenschmiede gegenüberliegende Mahl- und Sägemühle. Nach seinem Tod wurde der Mühlenbetrieb geteilt 304. Während die Wappenschmiede an die Tochter Maria Barbara Lantz (∞ 26.2.1811 in Elmstein mit Johann Ge­org Römer) 305 und deren Ehemann ging, kam die Mahlmühle an Andreas Lanz, den Sohn des Johann Adam Lanz 306. Im Urkastaster von 1839 heißt es hierzu: der Müller Andreas Lanz „erhielt [die] Besitzung von seinen Eltern den Adam Lutzischen Eheleuten von Elm­stein nach Ehevertrag vom 12. September 1823 … übertragen“ 307.

 

Später war Karl *Häberle (2.1.1841 – 16.12.1892) Mühlenbesitzer in Elmstein auf der Lanz'schen Mühle; Sohn des Brauereibesit­zers, Holzhändlers und Gastwirts in Hochspeyer Daniel I. Häberle und (∞ 25.4.1823) der Elisabeth Lahm; Enkel von Johann Georg Häberle (1776-1858) vom Daubenborner Hof. ∞ 21.12.1867 mit Elise Barth (26.4.1849-7.7.1904); der Sohn Jakob Häberle wird am 7.11.1868 auf der Lanz'schen Mühle in Elmstein geboren 308.

 

Die Mühle wurde später, von dem aus Mölschbach stammenden Bäcker und Müller, Heinrich Reinhard *Schma­lenberger betrieben († 24.3.1901 Elm­stein) 309.

 

1887 übernahm Theobald I. Haag die benachbarte Wappenschmiede und baute 1895 die frühere Hanfreibe zur Sägemühle um 310, nachdem er zuvor einen Rechtsstreit über die Wassernutzung mit seinem Nachbarn Schmalenber­ger gewonnen hatte 311.

 

Nach dem Tod von Heinrich Reinhard *Schma­lenberger betrieben († 24.3.1901 Elm­stein) 312 ging die Mühle auf den Sohn (err.+++prü­fen+++) Jakob Schmalenberger über, der bereits 1901 in den Mühlengebäuden den Bau eines Elektrizitätswerks für Elmstein geplant hatte und hierzu 1901 Untersuchungen über die Energieausbeute des Speyerbachs in Auftrag. Ingenieur Degenhardt von der Elektrofir­ma Schuckert Nürnberg fand die 6-7 PS, die eine versuchsweise installierte Dynamomaschine aus der Wasserkraft lieferte, nicht ausrei­chend, woraufhin die Gemeinde Elmstein den Strom ab 1904 aus dem Elektrizitätswerk des Karl Becker (s. Mahl- und Sägemühle Ap­penthal) bezog 313.

 

Die Mühle in der Möllbachstraße wurde (Jakob Schmalenberger hatte bereits 1901 die „Neue Sägemühle“ in Elmstein erbaut) geschlos­sen und die Gebäude an den Karl Becker (ehemals Miteigentümer der Sägemühle in Appenthal) veräußert. Becker verlegte 1917 sein Elektrizitätswerk (bisher in der Gaststätte „Zur Burg“ in Elmstein betrieben) in die ehemalige Mahl- und Bordmühle in der Möllbachstraße und wechselte dort das Wasserrad gegen eine Turbine aus 314.

 

- Sägewerk Elmstein, Sägemühle Schmalenberger:

das Gebäude des ehemaligen Sägewerks ist das letzte Gebäude in Elmstein in Richtung Mückenwiese, am Nordwestende des Dorfes ge­legen, links der Straße, am Speyerbach. 1901 erbaut, von 1932 bis 1964 betrieben von der Firma Leidner, dann gepachtet vom Unter­nehmer Rigoll, Holz geschnitten bis 1971. Ein Mühlbach fließt durch das Gebäude. Die komplette Produktionsan­lage ist erhalten: Mühl­rad, Transmissionsriemen und Sägegatter 315.

 

Im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung der Sägmühle durch Heinrich Schmalenberger weist das Kgl. Bezirksamt Neustadt mit Schreiben vom 3.10.1899 das Bürgermeisteramt Elmstein an, eine „Bekanntmachung … sofort durch öffentlichen Anschlag und in der sonst hergebrachten Publikationsweise ferner durch sofortigen einmalige Einrückung in der in Elmstein am meisten gelesene Zeitung zur öffentlichen Kenntnis zu bringen. Zugleich ergeht der Auftrag, die Besitznachbarn des H. Schmalenberger und zwar 1) Andreas Speiger, 2) Theobald Haag, 3) Gottfried Asen, 4) Peter Münch und 5) Peter Wüst durch persönliche Zustellung zu benachrichtigen und vorzula­den ...“ 316.

 

Gemäß Mitteilung des kgl. Bezirksamts Neustadt an das Bürgermeisteramt Elmstein vom 12.12.1899 wurde dem „Mühlenbesitzer Hein­rich Schmalenberger in Elmstein“ die Erlaubnis „zur Errichtung einer Schneidemühle auf Grundstück Pl. 312“ erteilt 317.

 

Die sog. „Neue Sägemühle“ wurde 1901 von Jakob Schmalenberger (aus der Mahl- und Sägemühle in der Möllbachstraße) erbaut 318.

 

Nach dem Tod von Heinrich Reinhard *Schma­lenberger betrieben († 24.3.1901 Elm­stein) 319 ging die Mühle auf den Sohn über.

 

Jakob Schmalenberger veräußerte die Sägmühle 1919 an die Fa. Riel und Sohn aus Frankenthal (die auch das Sägewerk in Appenthal gekauft hatte). Riel & Sohn verkauften 1931 die Sägmühle an den Zimmerleute „Gebrüder Leidner“. Nach einer kurzen Verpachtung bis 1971 steht das Sägewerk seither still. Es ist (1904) im Besitz von Hedwig (T.v. Alfred Leidner) und Rudi Semmelsberger 320.

 

Photo:

- Dietrich: Waldbauern und andere Leute, S. 160: das restaurierte Wasserrad in der ehemaligen Sägemühle Leidner (heute Sem­melsberger)

- Dietrich: Waldbauern und andere Leute, S. 163: Kraftübertragung im Untergeschoß des ehemaligen Sägewerks Leitner (heute Eigentümer Semmelsberger)

 

Karte:

- LA Speyer Best. H5 Nr. 1779: „Errichtung eines Triebwerks am Speyerbach durch Hch. Schmalenberger von Elmstein“, darin „proj. Sä­gemühle“

 

 

- Schneidmühle Durahs:

im Elmsteiner Schatzungsregister von 1722 wird als Eigentümer der Schneidmühle genannt der Jacob Durahs „von Weyher“ 321.

 

 

- Schneid- und Sägmühle in Elmstein:

im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis von 1738 ist sie wie folgt beschrieben: „zu Elmstein befindt sich eine Schleif oder Seegmühl so der jetzige Schultheiß Johann Jacob Roth als dermahliger Poßsesser mit Consens churfürst: Hofcamer in Anno 1735 zu bauen an­gefangen undt dieß Jahr in völligen Standt gebracht hatt; auch den jährlichen Wasserfall der Recognition dieses Jahr daß erstmahl mit 5 fl an die Gefällverweserey Neustadt abgetragen; diese Mühl hatt nur ein Wasserrad.“ 322 An anderen Stelle heißt es in der gleichen Akte 323: „Der Schultheiß Rohd zu Elmstein hatt ebenfalß eine Bord od Schneidmühl mit Consens gdgstr Herrschaft in anno [Angabe fehlt] erbaut ...“.

 

1754 war der Johannes Joseph *Histing als Bordschnitter (angestellt ?) auf der Elmsteiner Sägemühle 324.

 

1858 war Karl *Lanz der Sägemüller auf der Elmsteiner Sägemühle; er macht am 4.4.1858 ein Gesuch um Erlaubnis zur Aufstellung ei­ner Circular-Säge (Kreissäge) in seiner Mahl- und Bordenmühle 325.

 

 

- Wappenschmiede:

heute Anwesen Möllbachstraße 5/7; liegt im Ort unterhalb des Burgfelsens am Speyerbach, am westlichen Dorfausgang. Sie ist die ein­zige durch Wasserkraft betriebene, noch mit vollständiger Einrichtung erhaltene alte Schmiede in der Pfalz. Herzstück der Anlage sind die gewaltigen Häm­mer von ei­nem Zentner bzw. 40 kg Gewicht. Die Mühle wird heute durch zwei Wasserräder angetrieben. Seit ca. 1920 wird hier Strom erzeugt, der in das Leitungsnetz eingespeist wird.

 

Bereits im 14. Jh. gab es innerhalb der Festungsmauern des Schloßbergs eine Wappenschmiede, die mit einem Mahlwerk kombiniert war und die um 1750 durch die heutige Wappen­schmiede ersetzt wurde 326.

 

Am 10.6.1780 erteilte der pfälzische Kurfürst Carl Theodor dem Förster und Schultheißen Friedrich Haag und Mitgewerken einen Erbbe­standsbrief, das im Grünberg bei Elmstein angelegte Eisenerzbergwerk und eine neu zu erbauende Schmelzhütte betreffend 327.

 

1792 erfolgt die erste Erwähnung der Wappenschmiede als Besitz von Johann Adam Lanz 328.

 

Die ehemalige Wappenschmiede war Ende des 18. Jh. zusammen mit der Mahl- und Sägemühle jenseits des Bachlaufs (Möllbach­straße 1/3) im Besitz von Johann Adam Lanz, der hier ein Hammerwerk errichtete. Nach Lanz' Tod 1822 und Erbteilung von dessen Schwieger­sohn Georg Römer übernommen 329.

 

Die Wappenhämmer, ursprünglich 5 an der Zahl, waren noch 1887 in einer einfachen Hütte untergebracht, wurden aber um 1900 mit ei­nem Wohnhaus überbaut. Die Errichtung eines Hammer lag nahe, als man in der Umgebung von Elmstein Eisenerz entdeckte und die­ses zu verhütten begann 330.

 

Am 8. Prairial des Jahres 11 [= 28.5.1803] verkaufte die Bürgerin Felizitas Haag (mit Adam Lanz als Beistand) und Mitgewerken den Bürgern Heinrich Gemeiner, Inhaber des Eisenberger Eisenhammers, und Heinrich Emert von Schönau das zu Elmstein stehende Schmelzgebäude nebst Kohlscheuer und das im Dorf noch vorrätig liegende Hammergeschirr um 1550 fl oder 3380 frs. Die Schmie­de war also zu dieser Zeit noch gar nicht betriebsfertig 331.

 

Die Mühle soll 1803 von dem Müllermeister und Schmiedemeister Johann Adam *Lantz († 1822) gegründet worden sein, der auch die die Mahlmühle besaß 332. Dessen Tochter Maria Barbara Lantz ∞ 26.2.1811 in Elmstein den Johann Georg Römer (∞ 26.2.1811 in Elm­stein mit Maria Barbara Lantz) 333. Dieser hat den Besitz von seiner verstorbenen ersten Ehefrau (Maria Barbara Lantz) im Erbgang er­worben, die ihrerseits die Wappenschmiede „von ihren Eltern den Adam Lantzischen Eheleuten durch Schenkung unter Lebenden über­tragen [erhielt] im Aufschlag zu 800 fl nach Akt vom 9. August 1812 334.

 

Johann Adam Lanz, der Eigentümer der Wappenschmiede Elmstein, betrieb bis zu seinem Tod 1822 auch die, durch ein gemeinsames Flutgerinne mit Betriebswasser versorgte, der Wappenschmiede gegenüberliegende Mahl- und Sägemühle. Nach seinem Tod wurde der Mühlenbetrieb geteilt 335. Während die Wappenschmiede an die Tochter Maria Barbara Lantz (∞ 26.2.1811 in Elmstein den Jo­hann Ge­org Römer) 336 und deren Ehemann ging, kam die Mahlmühle an Andreas Lanz, den Sohn des Johann Adam Lanz 337. Sie wurde später, von dem aus Mölschbach stammenden Bäcker und Müller, Heinrich Reinhard *Schmalenberger betrieben († 24.3.1901 Elmstein) 338.

 

Die Wappenschmiede blieb von 1822-1886 im Besitz der Familie Römer 339. 1822 übernahm Johann Georg Römer (∞ mit Maria Barbara Lantz, T.d. Wappenschmieds Johann Adam Lanz [† 1822]) nach dem Tod seines Schwiegervaters Lanz und der Teilung des Mühlenbe­triebs die Wappenschmiede 340. Auf diesen folgte der Sohn Johann Römer. Er stellte am 13.2.1844 bei der Regierung in Speyer das Ge­such, an das Wasserrad, das den vorhandenen Schleifstein betrieb, eine Hanfreibmühle anhängen zu dürfen, was ihm lt. Konzessionsur­kunde vom 15.7.1844 genehmigt wurde. In dieser Urkunde ist festgelegt, daß das 1. Rad die Wappenschmiede, das 2. Rad den Blase­balg und der 3. Wasserrad den Schleifstein und zusätzlich die Hanfreibmühle antrieb 341.

 

Der Letzte dieses Stammes, Johannes Römer, endete 1879 auf tragische Weise. Nach seinem Tod führten die Witwe und die Kinder einen Rechtsstreit (1884-1887) gegen die Regierung der Pfalz wegen Entschädigung für einen durch Flößerei verursachten Stillstand von Mühlentriebwerken, in dessen Verlauf vom OLG Zweibrücken ein Sachverständigengutachten eingeholt wurde 342. Es folgte im Be­sitz der Mühle die Familie Haag 343. Es kam 1886 zum Konkurs der Wappenschmiede; die­se ging an die Familie Haag über 344. 1887 übernahm Theobald I. Haag die Wappenschmiede und baute 1895 die frühere Hanfreibe zur Sägemühle um 345, nachdem er zuvor einen Rechtsstreit über die Wassernutzung mit seinem Nachbarn Schmalenber­ger (von der benachbarten Mahl- und Bordmühle in Möll­bachstraße) gewonnen hatte. Diese Sägemühle wurde über eine Transmission getrieben 346.

 

Um 1970 gab der letzte Schmied, Heinrich Haag, das Handwerk aus Altergründen auf. 347

 

Nach dem Tod Heinrich Haags (1901-1980) wurde die Schmiede zunächst mit großem örtlichem Engagement erhalten, jedoch konnte der voll­ständige Holzabbau durch Fäulnis an Wasserrad und Hammerschabotten nicht aufgehalten werden: Im Anschluss an den völli­gen be­trieblichen Stillstand, auch durch Verlust des Wasserrechts und den fortschreitenden jahrelangen Verfall der Anlage, gründete sich in 2012 ein gemeinnütziger Förderverein, der eine betriebsfähige Instandsetzung des Hammerwerks anstrebt 348.

 

Heute befindet sich hier das Wappenschmiede-Museum, das in den Sommermonaten, jeweils am ersten Sonntag, von 11 bis 17 Uhr ge­öffnet ist und in dieser Zeit regelmäßige Schmiedevorführungen bietet. Darüber hinaus können Sonderführungen gebucht werden 349.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, S. 289

- Elmsteiner Heimatschrift 2011, S.4: Henrich Haag (1901-1980) beim Schmieden am Schwanzhammerwerk

- Elmsteiner Heimatschrift 2011, S. 5: Der Schmied Daniel Haag auf dem großen Schleifstein, 1928

- Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede: „Daniel Haag an Schleifstein, um ca.1925“ und weitere alte Aufnahmen

- Thies, Katharina: „Die Elmsteiner Wappenschmiede stammt nicht aus der Römerzeit“; in: "Die Rheinpfalz" Ausgabe Neustadt Nr. 174 vom 31.7.1961

- Uhly, Erich: Anbau von Hanf und Flachs in der Gemeinde Elmstein; in: Elmsteiner Heimatschrift 2011, S. 20-22 (auch zur Wappen­schmiede Elmstein mit Hanfreibe)

- Weber: Mühlen besonderer Art, S. 302: „Wappenschmiede Elmstein. Willi Haag zeigt, wie früher das Schmieden vor sich ging“ (Aufnahme Weber 1980)

- Weber: Mühlen besonderer Art, S. 303: Schleifmühle bei der Wappenschmiede

 

Urkunden/Literatur:

- Mies, Katharina: Beim Wappenschmied in Pleisweiler und Elmstein; in: Unsere Heimat. Blätter für saarländisch-pfälzisches Volkstum

Nr. 4 (1938/39), S. 261/62

- Roth, Ernst: „Die alte Elmsteiner Wappenschmiede“; in: Talpost vom 7.8.1976

- Thies, Katharina: „Die Elmsteiner Wappenschmiede stammt nicht aus der Römerzeit“; in: Rheinpfalz, Ausgabe Neustadt/Bad Dürk­heim, Nr. 174 vom 31.7.1961

- Wendel, W.: Ein Handwerk mit eisernem Boden. Eine der ältesten Wappenschmieden der Pfalz steht in Elmstein; in: Pfälzer Feiero­wend (Beilage zur "Die Rheinpfalz") vom 29.4-5.5.1972

- Zwing, Luitpold: Die Elmsteiner Wappenschmiede im Werden und Vergehen der Zeit, Elmstein 1986, 16 S.; ebenso in: Talpost v. 17.7., 25.7. und 31.7.1986

 

 

 

 

 

Elmsteiner Tal:

 

Urkunden/Literatur:

- Dietrich, Hermann: Waldbauern und andere Leute (Wolfstein 2015) (S. 151-159 Mühlen im Elmsteiner Tal und im Hochspeyer Tal)

 

 

 

 

 

Elschbach, Schanzer/Scheidenberger Mühle:

s. Miesau, Schanzer/Scheidenberger Mühle

 

 

 

 

 

Elschbach:

heute Ortsteil von Bruchmühlbach-Miesau; VG Bruchmühlbach-Miesau, Lk Kaiserslautern; 1969 wurde die damals selbständige Gemein­de Elschbach nach Miesau eingemeindet; die Ortsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau wurde am 22.4.1972 aus den Dörfern Bruchmühlb­ach und Miesau gegründet.

 

Mühlen:

- Elschbacher Mühle:

am 6.9.1215 verleiht König Friedrich II. [Anm.: der spätere Kaiser Friedrich II. 1215-1250] dem Hospital der hl. Maria in Lautern („in burgo nostro apud Lutram“) u.a. einen Hof mit Mühle zu Elschbach (Heselsbach) 350.

 

Um 1748 war Johann Georg *Müller der Beständer der Elschbacher Mühle; er ist der Vater des Johann Jakob Müller, der am 4.6.1748 in Buntenbach die Katharina Elisabeth Moser, Tochter des verstorbenen Bürgers und Schlossers zu Ottweiler, Johann An­dreas Moser heira­tet351.

 

 

 

 

 

Elsheim / Rheinhessen:

s. Stadecken-Elsheim

 

 

 

 

 

Elzweiler:

VG Altenglan, Lk Kusel; auch „Eltzweiler“; in der Westpfalz; nordöstlich von Altenglan; direkt oberhalb von Welchweiler, im Eß­weiler Tal gelegen; war pfalz-zweibrückisch; sie ist die oberste Mühle der 4 Mühlen im Eßweiler Tal 352.

 

Mühlen:

- Elzweiler Mahl- und Pletschmühle, auch Welchweiler Mühle:

im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie wie folgt beschrieben: „Die Elzweiler Mahl- und Plet­schmühle ist von dem Dorfe Welchweiler eine Viertelstunde und von der Lorenzenmühle eine halbe Viertelstunde ent­fernt. Sie hat ein 18 Schuh hohes Wasserrad mit einem Mahlgang, muß aus Wassermangel oft stillstehen und lausen. Sie stand vor­dem unten an dem Dorf Elzweiler, 57 Ruthen von dem jetzigen Platz entfernt, auf der Welchweiler Seite und hieß deshalb auch Welchweiler Müh­le. Die Mühle ist in schlechtem Stand. Sie kann auch bei ausreichendem Wasser nicht mehr als 2 ½ Malter in 24 Stunden mahlen. Mi­chael Bo­ber ist der Erbbeständer; sein Erbbestandsbrief datiert vom 17.9.1738. Pacht: 1 Malter Korn und 4 Kap­pen oder 16 bz.“ 353

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt be­schrieben: „Die Eltzweiler Mahl oder Pletsch Mühl [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet, [zahlt an Pfacht] 1 fl 1 bz an Geld, 1 Mltr Korn[;] die Elzweiler aus 17 Famil: bestehend mahl ge­meinigl: allhier seynd aber so gebannt, könn bey gutem Waßer in 24 Stunden 2 ½ Malter gemahl werd.“ 354

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1378 2: „Welchweiler Mühle, 1605“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 991 6: „Eltzweiler Mühle, 1716-1776“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 992 1: „Die Elzweiler Pletschmühle, o. D.“

 

 

- Keisersmühle:

auf Wüstung bei Elzweiler; 1585/88 verläuft eine Grenze „der Elzweiler bach nach hinauf vf den Zapffen des Keysers wags ... So bleibet auch die Keysers Mühl hart zur rechten Hand liegen“ 355. Dies ist die einzige Nachricht über die Mühle 356.

 

 

 

 

 

Enkenbach:

s. auch OT Alsenborn

 

OT von Enkenbach-Alsenborn; VG Enkenbach-Alsenborn, Lk Kaiserslautern; gehörte bis 1798 zum sog kurpfälzischen Büttelamt, das die Dörfer Alsenborn, Enkenbach, Neukirchen, Baalborn, Erlenbach und Reichenbach umfaßte.

 

Mühlen:

der Name der beiden Eselsmühlen besagt, daß zur Verstärkung der schwachen Wasserkraft und wenn diese ganz ausfiel, Esel einge­setzt wurden, um das Werk in Gang zu halten. Daß Tiere in solcher Weise eingesetzt wurden, beweisen die bekannten bayerischen „Roßmüh­len“, und F. W. Weber führt 357 eine Eingabe des Enkenbacher Bürgers Erasmus Fisch vom 19.6.1770 an das Oberamt Lau­tern an: er wolle in seinem Haus eine Öl­mühle einrichten, die „durch Ochsen oder Pferde getrieben wird“ 358.

 

Auf die Obere Eselsmühle weisen die nördlich von Enkenbach liegenden Fluren „Auf die Mühlen“ und „Am Mühlweg“ hin. Der hier vom Dorf nach Norden führende Mühlweg endet bei der Oberen Eselsmühle 359

 

Auf beiden Eselsmühle wohnten immer wieder Personen, die keine Müller waren und auch nicht zur Familie des jeweiligen Mühlenbe­ständers gehörten 360.

 

- Bordenmühle:

der Müller Caspar Busch baute zusammen mit dem Müller auf der (oberen) Eselsmühle in Enkenbach Severin *Weckmann 1682 eine Bordenmühle an den Eichwoog im Alsenztal, auf der Höhe des Hahner Hofes, wo früher eine Schleifmühle stand 361. Sie wird unter dem Namen Bordmühle 1886 und 1916 genannt, wurde dann vom Verein für protestan­tische Liebeswerke der Pfalz erworben und in ihr Kin­der- und Altersheim bei Enkenbach einbezogen 362.

 

Bezüglich dieser Bordenmühle befindet sich in der Verwaltungsakte betr. die Salingsmühle in Kaiserslautern ein Schreiben des Enkenba­cher Klosterschaffners Langhans vom 8.2.1682: „Uff deroselben großgl. Genehmhaltungs-Befehl, vom 29te Novembr. des zurückgelegt­en 1681ten jahrs, habe dem Closter Hoffmann zu Enckenbach Caspar Busch zugesprochen, eine Seegmühl bey dem so ge­nannten Ei­chenwog uff seinen eigenen Kosten, /: Jedoch, daß mann ihme das nöthige Holtz zu folgen bzw. im Stifftswaldt abfolgen lasse :/ Zuer­bauen undt nicht allein mit ihme, sondern auf dem untern davon wohnendem sogenanten Eßels Müller Severin Weck­mann /: welcher mit dar­an anstehen will :/ accordiert, daß Sie järlich drey Gulden dreyßig Kreutzer Wasserfall Zins davon entrichten sollen und wollen“ 363.

 

Am 19.1.1683 wendet sich de Schaffner des Klosters Enkenbach erneut an die kurpfälzische Verwaltung Heidelberg: „Weillen der von Caspar Busch undt Severin Weckmann New erbauten Borthmühl, underm 28te April 1682 ergangene gnädl. Ratifications-befehl besaget, daß der Bestandsbrieff ehistens außgefertigt undt Hernach geschickt werden soll, bishero aber nichts erfolget /: Alß habe dessenthalben underthänige erinnerung thun undt anbey gehors. anfragen wollen, ob gemelte beständer Vor das 1682ste als erste Jahr, da die Mühl erbauet worden, den Wasserfall Zinß zu geben schuldig seyen ....“ 364. Die Hei­delberger Regierung antwortet am 8.2.1683 und teilt mit, daß der Wasserfallzins, da die Mühle erst 1682 erbaut und der Erdbe­standsbrief noch nicht erteilt worden ist, erstmals für das Jahr 1683 Zahlung leisten müßten 365.

 

 

- Eselsmühle, Obere:

besteht erst seit 1789, liegt nördlich von Enkenbach an der Alsenz; ursprünglich gab es nur eine Eselsmühle, die später so genannte Untere Eselsmühle; 1789 baute Michael Kolter, der Müller auf der (Unteren) Eselsmühle, eine weitere Mühle am Eichenbacher Weg, die Obere Eselsmühle; sie hatte eine Bordenmühle und Hanfreibe sowie eine Ölmühle 366; Michael Kolter hatte sich durch den Neu­bau fi­nanziell übernommen und mußte verkaufen; die Mühle übernahm Johann Philipp *Kremb von der Schleifmühle in Imsweiler um 1793 (err.; das fünfte Kind ist auf der Eselsmühle am 9.5.1793 geboren); dieser ist am 7.1.1826 auf der Oberen Eselsmühle ge­storben 367; das Gebäude existiert noch; es wurde in den 1950er Jahren aufgestockt; die Wasserbetriebsanlagen sind ver­schwunden; 1982 war Wer­ner Burgdörfer der Eigentümer 368.

 

1789 baute Johann Michael *Kolter, der Müller auf der (später so genannten Unteren) Eselsmühle, eine weitere Mühle am Eichenba­cher Weg, die Obere Eselsmühle in Enkenbach; sie hatte eine Bordenmühle und Hanfreibe sowie eine Ölmühle 369 und hat wohl aus finanzi­ellen Gründen ++++klären ++++ die Untere Eselsmühle an Johann *Kremp ver­kauft, der ab 1793 Müller auf der Unteren Eselsmühle war 370. Von Johannes *Kremb ging die Obere Eselsmühle 1807 auf den Schwiegersohn Johann Adam *Hemmer über 371. Der Türsturz über dem Stalleingang auf der Oberen Eselsmühle weist fol­gende Inschrift auf: „... 1814 ELISABETHA FRANCI­CA HEMER“ 372

 

Johannes *Berg (menn., 1.3.1789 - † 20.3.1866 Neumühle bei Münchweiler) ist Müller auf der Oberen (err.) Eselsmühle, ab 1814 auf der Neumühle bei Münchweiler; ∞ I am 15.4.1814 in Enkenbach mit Magdalena Krehbiel, der Witwe des Müllers Friedrich Würtz 373.

 

Am 9.4.1881 läßt Susanna Eyer, die Witwe des Müllers Johann *Armbrust u.a. versteigern: „Plan-Nr. 1204 (39 Dec.), 13 Ar 30 m² Fläche mit Wohnhaus, Mahlmühle, Sägemühle, Scheuer, Stall und Hof, die obere Eselsmühle genannt 374.

 

1917 wurde die Obere Eselsmühle von Heinrich *Burgdörfer gekauft und später aus- und umgebaut 375.

 

Beständer auf der Oberen Eselsmühle waren 376:

 

- 1788 Johann Michael Kolter

- 1793 Johann Philipp *Kremb

- 1807 Johann Adam Hemmer

- 1807 (?) Friedrich Würtz

 

weitere Müller auf der Oberen Eselsmühle sind: 1796 Konrad Paul, Hemmer (vor 1833), +++klären+++ Burgdörfer 377, Peter *Hem­mer (21.8.1803 Obere Eselmühle Enkenbach - ++++; Mahlmüller auf der Oberen Eselsmühle Enkenbach; Sohn des Müllers auf der Esels­mühle Enkenbach, Johann Adam *Hemmer und der Anna Elisabetha Kremb; Enkel des Johannes *Kremb und der Anna Elisabetha Kaufmann) 378.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2379/1 Karte Mehlingen vom 15.9.1829 mit Unterer Eselsmühle, Oberer Eselsmühle und Hetschmühle

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2379/2 Karte Mehlingen vom Februar 1941 Untere Eselsmühle, Obere Eselsmühle und Hetschmüh­le

- LA Speyer Best. W1 Karte 4912: Hetschmühle, untere und obere Eselsmühle, 1859

- LA Speyer Best. W1 Nr. 4914: Nivellement der Hetschmühle und oberen Eselsmühle, 1859

 

Literatur/Urkunden:

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis; in: "Die Rheinpfalz" / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 149 vom 30.6.2000 (Obere Eselsmühle bei En­kenbach)

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 240 +++klären ob untere oder obere E.++++

 

Obere Eselsmühle (Photo Dr. Hermann Müller, Heppenheim, 2011)

 

 

- Eselsmühle, Untere:

ist die ältere der beiden Eselsmühlen (die Obere Eselsmühle besteht erst seit 1789); liegt nördlich von Enkenbach an der Alsenz; ur­sprünglich gab es nur eine Eselsmühle, die wie die Klostermühle dem Kloster Enkenbach gehörte. 1604 erwähnt der kurpfälzische Forst­meister Philipp Velmann die Eselsmühle in der Grenzbeschreibung des ehemaligen Klosters Enkenbach „obwendig der Esels­mühl“ 379; Wil­helm Geißel, „dem vor alters gewesenen Eselsmüller“ 380, ist Müller auf der Unteren Eselsmühle, wobei „vor alters“ sich auf die Zeit vor dem 30jährigen Krieg bezieht 381; im 30jährigen Krieg wurde die Mühle zerstört und der Müller ermordet 382. Arnold *Weckmann war Müller auf der Eselsmühle 383; auf diesen folgt ab 1682-1715 sein Sohn als Müller auf der Eselsmühle, Se­verin *Weckmann 384.

 

1733 war Johann Peter *Zimmermann († beerd. 11.10.1743) Erbbeständer und Eselsmüller; in der Mühlenbeschreibung des kurpfälzi­schen Oberamts Lautern von 1739 ist die Mühle wie folgt beschrieben: “... des Johann Peter *Zimmermann ist Erbbestand von der Geist­lichen Güteradministration. Sie hat 2 Mahlgänge und 1 Schälgang und gibt 10 Ma Korn und 5 Ma Hafer in die Schaffnei Enken­bach” 385.

 

Nach dessen Tod ist um 1745 wird wieder ein Mitglied der Familie Weckmann, der Müller Johann Wilhelm *Weckmann auf der Un­teren Eselsmühle genannt 386. 1750 wird auch dessen Bruder Johann Hermann Weckmann, der Hetschmüller in Al­senborn, auch auf der Esel­mühle genannt 387. Am 9.12.1750 ist eine Erbteilung in das Alsenborn-Enkenbacher Gerichtsbuch eingetragen. Danach be­kam Johann Hermann *Weckmann die Esels­mühle in Enkenbach mit allem Zubehör, der Bruder Johann Wilhelm Weckmann aber die (obere) Hetschmühle in Alsenborn für 1500 Gulden 388.

 

1757 wird auch Johann Wilhelm Weckmann als Müller auf der Unteren Eselsmühle genannt 389; es folgt als Temporalbeständer 1770 Jo­hann Henrich (2) *Hollstein 390. Es folgte Johann Hermann Weckmanns Tochter, Anna Sybilla Weckmann (aus dessen 1. Ehe; geb. 6.2.1753 391; ∞ 1771 mit dem Bäckermeister in Alsenborn und späteren Müller auf der Eselsmühle in Enkenbach, Johann Peter *Speck 392). Diese war 1770 Erbbeständerin der Eselsmühle und zahlte an die GGA Heidelberg 14 Mltr Korn und 5 Mltr Hafer als Erbpacht 393. Sie bringt die Hetschmühle in die Ehe mit Johann Peter *Speck ein.

 

Der Bäckermeister und Ackerer in Alsenborn, Johann Peter Speck (∞ mit Anna Sybilla Weckmann, Kusine 1. Grades der Katharina Doro­thea Weckmann, verh. Kolter) ist bis 1779 Erbbeständer auf der Unteren Eselsmühle in Enkenbach, sowie 1778 auf der Eichels­mühle [Anm. d. Verf.: = Reicholdsmühle bei Eselsfürth 394]. Er verkauft die Eselsmühle am 24.2.1779 an Georg *Wernz, Bürger und Müller­meister zu „Bellem“, in den Vertrag ist aber eingetreten der Johann Michael *Kolter (∞ mit Katharina Dorothea Weckmann, Toch­ter des Müllers auf der Hetschmühle Alsenborn Johann Wilhelm *Weckmann und Eva Katharina *Hollstein; Kusine 1. Grades der Anna Sy­billa Weckmann, verh. Speck) aus Katzweiler 395.

 

1789 baute Johann Michael *Kolter, der Müller auf der (später so genannten Unteren) Eselsmühle, eine weitere Mühle am Eichenba­cher Weg, die Obere Eselsmühle in Enkenbach; sie hatte eine Bordenmühle und Hanfreibe sowie eine Ölmühle 396 und hat wohl aus finanzi­ellen Gründen ++++klären ++++ die Untere/Obere Eselsmühle an Johann *Kremp verkauft, der ab 1793 Müller auf der Unte­ren Esels­mühle war 397.

 

Heinrich *Würtz, der frühere Müller auf der Eichenbacher Mühle wird, nach seiner Vertreibung von dort nach 1810 (err. aus dem Ge­burtsdatum seiner Tochter Maria Würtz, geb. 12.2.1810 Eichenbacher Mühle 398) und vor 1813 (err. aus dem Geburtsdatum seiner Toch­ter Barbara Würtz, geb. 28.3.1813 Eselsmühle Enkenbach 399) Müller auf der Un­teren Eselsmühle in Enkenbach 400.

 

Peter *Beutler ist zwischen 1881 und 1892 als Müller auf der Beutlersmühle erwähnt (∞ mit Anna Zörcher vom Kahlbergerhof, † 5.9.1881 Eselsmühle; ∞ 14.3.1892 Eselsmühle mit Elisabetha Schnebele, † 14.3.1892 Eselsmühle) 401.

 

Um 1898 war Heinrich *Würtz der Müller auf der Unteren Eselsmühle in Enkenbach; dieser kaufte mit notariellem Kaufvertrag vom 7.10.1898 von den Erben des verstorbenen Müllers Johann Wittner die „Mahl-, Oel und ..mühle nebst Wohnhaus Scheuer,Schuppen, Hof und Stallung, nebst Inbegriff und Zubehörungen genannt die Papiermühle, gelegen im Thal ... nach Ebertsheim am Eisbach, im Banne von Quirnheim, Section Nr. 26 ..., begrenzt nach Süden den Holzweg, nach Westen einen Fahrweg, nach Norden den Eis­bach, nach Os­ten den hinter der Mühle gelegenen Garten ... 402.

 

Ebenfalls um 1898 wird Johann Berg als Müller auf der Unteren Eselsmühle in Enkenbach bezeichnet; er unterzeichnet als Bürge den notariellen Kaufvertrag, den der Müller auf der Unteren Eselsmühle in Enkenbach mit den Erben des Johann Wittmer über die Papier­mühle in Quirnheim Tal am 7.10.1898 schließt 403.

 

Die Untere Eselsmühle ist in den Gebäuden der Ev. Altersheims aufgegangen 404.

 

Beständer auf der Oberen Eselsmühle waren 405:

- vor 1618 Wilhelm Geißel

- Arnold Weckmann

- 1682/1715 Severin Weckmann

- 1730/41 Johann Peter Zimmermann

- 1750 – ca. 1770 Johann Hermann Weckmann, zugleich auch auf der (Oberen) Hetschmühle in Alsenborn; Vater der Anna Sybilla Weckmann (∞ 1771 mit dem Bäcker und anschließendem Müller auf der Hetschmühle, Johann Peter Speck

- 1757 Johann Wilhelm Weckmann (∞mit Eva Katharina *Hollstein; deren Tochter Katharina Dorothea Weckmann heiratete am 13.4.1773 in Katzweiler den Müller Johann Michael *Kolter)

- 1770 Johann Henrich (2) *Hollstein als Temporalbeständer

- 1770 Anna Sybilla Weckmann als Erbbeständerin, Tochter des Hetschmüllers Johann Hermann Weckmann; ∞ 1771 mit dem Bäcker­meister Johann Peter Speck

- 1771-1779 Johann Peter Speck, ∞ mit Anna Sybilla Weckmann, der Tochter des Hetschmüllers Johann Hermann Weckmann; Ver­kauf der Mühle an Johann Michael Kolter

- 1779-1807 Johann Michael Kolter; dessen Tochter

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2379/1 Karte Mehlingen vom 15.9.1829 mit Unterer Eselsmühle, Oberer Eselsmühle und Hetschmühle

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2379/2 Karte Mehlingen vom Februar 1941 mit Unterer Eselsmühle, Oberer Eselsmühle und Hetschmüh­le

- LA Speyer Best. W1 Karte 4912: Hetschmühle, untere und obere Eselsmühle, 1859

 

 

- Klostermühle:

sie gehörte dem Kloster Enkenbach; die Mühle stand an der Alsenz im Bereich der heutigen Eisengießerei Heger; sie gehörte dem Klos­ter Enkenbach, bestand auch noch weiter, als das Kloster 1564 aufgehoben wurde, ist dann noch 1604 bezeugt 406. Sie ist im 30jähri­gen Krieg untergegangen und wurde nicht wieder aufgebaut 407.

 

1564 ist Philipp Brem, Bürger und Stadtrat zu (Kaisers-)Lautern der gleichzeitig das Klosterhofgut in Bestand, als Be­ständer der Kloster­mühle genannt 408; in der Schat­zungsliste von 1611 ist aufgeführt “Der Closter Müller” ohne Familiennamen 409. In der Grenzbeschreib­ung von 1764/67 ist die Klostermühle zwar noch erwähnt, aber es heißt von ihr: „ Der Eichbaum und des Klosters Mühl sind aber jetzo nicht mehr 410. Auf die Mühle weisen heute noch die Flurnamen wie „Mühlberg“, „Mühlweg“, „Mühlfeld“.

 

 

- Ölmühle:

bis 1772 war Erasmus Fisch (16.1.1735 Neumühle - † beerd. 24.4.1772 Enkenbach 411) der Beständer und Müler auf der Ölmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 953/4: „Acta betr: die Oelmühle des Erasmus *Fisch, 1770-1774“

 

 

- Schleifmühle:

sie lag an der Alsenz nördlich von Enkenbach-Alsenborn, am Eichwoog zwischen Hahn 412 und dem Eichen­wäldchen; es war eine Schleifmühle ohne Hammerwerk 413; sie ist vor 1682 abge­gangen; an ihrer Stellen wurde 1682 die Bordenmühle errichtet 414.

 

 

 

 

 

Ensheim / Saarland:

südlich von St. Ingbert direkt südlich vom Flughafen Saarbrücken gelegen; gehörte früher der Abtei Wadgassen unter der Hoheit von Nassau-Saarbrücken. Ensheim stand zunächst der Abtei Glandern in Lothringen zu, welche diese Besitzung am 25.4.1264 an die Ab­tei Wadgassen verkaufte gegen eine jährliche Rente von 1200 francs, welche erst am 10.4.1538 abgelöst wurde. Nassau-Saarbrücken, re­giert von Graf Philipp III. (1574-1602), hatte keine Rechte in Ensheim, maßte sich aber solche in der Reformationszeit an und ver­drängte die Ansprüche der Abtei Wadgassen , die als schwächere Institution nachgeben mußte 415.

 

 

Mühlen:

Müller in Ensheim war Sebastian *Rauel, um 1625/26 Meier und Müller in Ensheim +++klären: welche Mühle+++; er kaufte von der Gemeinde Mimbach die Bannmühle auf der Blies für 1800 fl. Im Kaufbrief waren dem Müller Frondienst und Bauholz für den Müh­len- und Wasserbau ver­sprochen worden 416.

 

Literatur/Urkunden:

- Barth, Hermann Peter: Abteilich wadgassische Verhältnisse und Mühlen in der Meierei Ensheim. In: Heimatbuch d. Kreises St. Ing­bert 1954, S. 131-35

 

 

- Gassenmühle:

die Probstei der Abtei Wadgassen besaß auf dem Ensheimer Bann die Gassenmühle auf der ¼ Stunde südwärts vorbei fließenden Eschringer Bach und nächst dem Einfallen des Ensheimer Bächleins in dieselbe 417; 1768 als „Gaßer Mühl“ erwähnt 418; 1837 „Gas­sen-Mühle“ 419; 1916 und 1954 „Gassenmühle“ 420. Die Mühle liegt wohl 1 km südlich des Dorfs, also an keiner Gasse, sondern dürfte nach einem Besitzer namens Gaß benannt sein; auch kommt der Flurname in den nächstgelegenen Städten Saarbrücken und St. Ingbert vor. Bei der Mühle entwickelte sich eine Wohnsiedlung, ein südlicher Teil liegt jenseits des Baches auf Ormesheimer Gemar­kung 421.

 

Die Gassenmühle war Bannmühle; sie stand auf dem ehemaligen Biesen-Gut, das schon 1486 urkundlich erwähnt ist. Erster Pächter des Gutes und der Mühle war Theobald Jung. 1736 erbaute er ein eigenes Haus mit Scheune und Stall. 1739 wurde die Mühle an dem Matt­hias Adt, dem Schwiegersohn von Theobald Jung, vom Kloster Wadgassen in Erbbestand vergeben, der als erster in der Umge­bung Do­sen aus Holz herstellte. Die Dosen wurden auch Müllerdosen genannt. Er war somit Begründer der späteren Adt'schen Wer­ke in Ens­heim 422.

 

 

- Otterberger Mühle:

Mühle des Klosters Otterberg. Am 18.1.1452 nehmen Michel Müller und seine Gemahlin Else von Abt und Konvent des Klosters Otter­berg die Mühle, Garten und Wiesen in Ensheim samt vier Morgen Ackerland um 16 Malter Korns jährlichen Zinses in Bestand 423.

 

 

- Thalmühle:

zur Gemeinde gehörte neben der Gassenmühle auch die Thalmühle, ½ Stunde nordwestlich „an der preußischen Grenze gelegen“, frü­her der Kurpfalz gehörig 424.

 

 

 

 

 

Entersweiler Hof:

südöstlich von Kaiserslautern am Oberlauf der Lauter, unterhalb der Lauterquelle gelegen; gehörte zum kurpfälzischen Oberamt Kai­serslautern.

 

Der Entersweilerhof gehörte zum Stift Kaiserslautern und bestand aus zwei Hofhäusern nebst einer Bordmühle 425.

 

Mühlen:

- Entersweiler Mühle:

südöstlich von Kaiserslautern am Oberlauf der Lauter, unterhalb der Lauterquelle gelegen 426; die Mühle stellt des letzten Rest zur Wüs­tung gewordenen bereits 872 genannten Dorfes Nantharisweiler dar 427. Die Entersweiler Mühle gehörte zum kurpfälzischen Oberamt Kai­serslautern; uralte Mühle, erstmals 1222 urkundlich erwähnt in einer Schenkungsurkunde König Heinrich VII. an das Prämonstra­tenserkloster Kaiserslautern erwähnt; bestand um 1535 nicht mehr; die Neugründung erfolgte 1715; 1714 beantragte der Erbpächter des Entersweilerhofes, Johann Gideon '*Schaffner, bei der Geistlichen Güteradministration in Heidelberg, ihm den Auf­bau einer Säg- und Schneidmühle zu gestatten und ihm einen Erbpachtbrief zu erteilen. Schaffner war nicht nur Erbbeständer des En­tersweiler Ho­fes, son­dern zugleich als kurpfälzischer Klosterschaffner in Kaiserslautern für den gesamten ehemaligen Klosterbesitz des Stifts Kaiserslaut­ern verantwortlich. Aufgrund seiner hohen Stellung wurde er 1732 nach seinem Ableben in der Stiftskirche in Kai­serslautern beigesetzt. Ein von der Geistlichen Güteradministration beim Oberamt Kaiserslautern eingeholtes Gutachten unter­stützte das Vorha­ben, da es auch im kurpfälzischem Interesse lag, dort eine Sägemühle zu bauen, um das Holz aus dem Stiftswald besser verkaufen zu können. Deshalb wurde bereits am 28.5.1715 ein Erbbestandsbrief für Johann Gideon Schaffner erteilt. dieser ließ die Mühle bauen. Nach seinem Tod 1732 übernahm der Sohn Philipp Friedrich Schaffner das ganze Anwesen zu Entersweiler um 3000 Gulden, wie es zuvor mit der Mutter, den Geschwistern und Schwägern ausgemacht war. Die Mutter Magdalena Schaffnerin war je­doch offenbar weiterhin Erbbeständerin, wie sich aus ihrem Antrag auf Pachtnachlaß vom 6.6.1737 ergibt; diesen Antrag be­gründete sie damit, daß beim Durchzug der Französi­schen Truppen 1735 anläßlich der polnischen Erbfolgekrieges die Mühle völlig ausge­plündert worden war und sie einen Schaden von 500 Reichstalern erlitten hatte. Möglicherweise war der Erbbestandsbrief noch nicht umgeschrieben 428. So heißt es in dem Antrag, daß die Entersweiler Mühle „nicht allein völlig fouragieret, sondern gänzlich ausgeplündert“ worden war von Truppen der französischen Ar­mee unter Marschall de Coligny .429

 

1740 beantragte Philipp Friedrich Schaffner als neuer Inhaber bei der Geistlichen Güteradministration die Be­reitstellung von Bauholz für einen Mühlkanal. Wahrscheinlich baute er noch im diesem Jahr zur bisherigen Bordenmühle eine zusätz­liche Mahlmühle, die 1741 erst­malig in den Akten erscheint, und zwar in einem Anleihegesuchs wegen 1500 Gulden, die wohl für den Neubau verwendet werden soll­ten; Schaffner hat wohl die Mühle nicht selbst betrieben sondern verpachtet, wie sich aus einer Akten­notiz von 1745 er­gibt. In diesem Jahr übergab der Stiftsschaffner Gervinus den bisher herrenlosen Weiher oberhalb der Lauter­spring dem "alsdasigen Müller Jörg Beyer". Philipp Friedrich *Schaffner hatte sein Leben lang mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Von 1757 bis 1766 entrichtete er überhaupt keine Pachtzahlungen. Die Einstellung der Zahlungen wollte er als Druck­mittel in einem Prozeß ge­gen die Geistliche Güterver­waltung benutzen, in dem es um die seit den Zeiten des Obristforstmeisters v. Hacke verbotene Waldwei­de mit Schafen ging 430.

 

Hintergrund des Prozesses war folgendes: Durch die 1740 aus landesherrschaftlicher Macht erfolgte Aufhebung der im Erbbestands­brief zugesicherte Schafweideberechtigung im Stiftswald war eine ausreichende Düngung der armen Böden im Entersweiler Hof nicht mehr möglich. Auch andere Beschwerungen waren dem privilegierten Hof aufgebürdet worden, wogegen Schaffner einen 18 Jahre dauernden Prozeß mit der CGA mit dem Ziel einer Herabsetzung der übermäßig hohen Naturalpacht führte. Das wirtschaftliche Gewicht verlegte sich deshalb immer mehr auf die Entersweiler Mühle, die Schaffner 1740 auch zur Mahlmühle ausbaute. Sie wird als solche erstmals 1741 in den Akten der CGA erwähnt 431.

 

Am 3.10.1767 kommt zur Erhebung einer Klage der Erbbestandsmüller auf der Bordmühle Kaiserslautern Peter Henrich Pfaff, Adam Scherer und Consorten gegen den Lauterer Stiftsmüller Henrich Schmitt vor dem Oberamt Lautern wegen der durch diesen beabsich­tigten Errichtung einer Sägmühle auf der sog. Salingsmühle, anstelle der bisherigen Mahlmühle. Diese Klageschrift ist unter­zeichnet von Philipp Friedrich *Schaffner (Erbbeständer auf der Entersweiler Mühle), Henrich Foltz (Erbbeständer auf der Papiermühle Kai­serslautern), J. Adam Scherer, Friedrich Koch, Peter Henrich Pfaff und G. N. Pfaff 432. Die „Churfürstl: Pfaltz Hochlobl: Gemein­schaftl Geistliche Administration“ erteilte am 24.10.1768 die Erlaubnis zur Er­richtung der Sägmühle auf der Sallingmühle anstelle der bisherigen Mahlmühle 433. Die Er­teilung des „vigore contractus“ verzögerte sich aber, denn der Schaffner Bettinger wandte am 17.6.1786 erneut an die Verwaltung: „Schon vor geraumer Zeit habe ich gehorsamst berichtet, daaß der Salingsmüller Schmidt um die Anweißung derer vi­gore contractus ... gebeten habe. Vor wenigen Tagen fande er sich wieder bey mir ein ... da er nun bereits mit dem ZimmerMann den accord getrof­fen, und die Abänderung seiner Mühle keinen Verzug leyde, so wolle er Wiederholter um die Anweißung anstehen ...“ 434.

 

Der Prozeß war beim Tod des Philipp Friedrich *Schaffner am 16.1.1773 immer noch nicht beendet. Seine älteste Tochter Maria Magda­lene *Schaffner war seit 1765 mit Johannes *Becker vom Münchhof in Hochspeyer verheiratet; dieser übernahm von seinem Schwieger­vater die Entersweiler Mühle. Nach dem Beckers Tod 1789 übernahm die fleißige, sparsame und allseits angesehene Wit­we das ver­schuldete Gut. Nicht weniger als sieben Kinder hatte sie zu ernähren. Trotzdem gelang es ihr, den Besitz zu erhalten. Sie starb mit 62 Jahren am 17.1.1801. Der Sohn Philipp Friedrich *Becker übernahm Mühle und Hof; diesen Hof verkaufte er 1808 kurz nach dem Tod der Mutter an die Gebrüder Caspar und Hermann Bläse vom Daubenbornerhof bei Enkenbach, weil er an dessen Ren­tabilität Zweifel hegte und glaubte mit dem Mühlenbetrieb weiterzukommen; er starb jedoch bereits ein Jahr später im Alter 43 Jah­ren; sein Sohn NN. Becker war damals erst vier Jahre alt. Er übernahm 1825 die Mahlmühle, die Bordenmühle war bereits früher stillgelegt worden. Er un­ternahm große Anstrengungen, den Betrieb in die Höhe zu bringen; er löste 1832 die immer noch auf der Mühle lastende Korngülte mit 1100 Gulden ab, baute das Wohnhaus neu auf , errichtete eine Bäckerei und eine Brennerei. Der Bau der Ludwigsbahn 1846/47, die mit einem hohen Damm das Tal überquerte, führte durch den zur Mühle gehörenden Grundbesitz und durch trennte diesen, trennte die Mühle von ihrem Weiher und brachte einen Verlust von 1,75 ha Land. 1853 verkaufte Becker seinen Besitz und verließ die Heimat. Die neuen Besitzer waren Johann Seitz und Christian Jacobi 435.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird genannt der Handelsmüller Christian Julius Jacobi 436.

 

Die neuen Besitzer waren Johann Seitz und Christian Jacobi bauten die Mühle neu im rechten Winkel zum Wohnhaus und verkauften 1875. Ab 1875 betrieben die neuen Inhaber Diemer und May Mühle und Bäckerei weiter. 1886 vernichtete ein Brand das gesamte An­wesen. May hatte nicht mehr den Mut neu anzufangen und ließ das Anwesen versteigern. Die Stadt Kaiserslautern erwarb den Besitz für 14500 Mark um das recht zu sichern und verpachtete das Wohnhaus an die Bayerische Brauerei Kaiserslautern, die bis 1953 eine Gast­stätte mit wechselnden Wirten betrieb 437. 1954 wurde das Gebäude abgerissen 438.

 

Reihenfolge der Müller bzw. Erbbeständer:

- ab 1715/1732 Johann Gideon *Schaffner

- ab 1732 Philipp Friedrich Schaffner (bis 1740 war seine Mutter Magdalena Schaffnerin noch Erbbeständerin)

- ab 1765/1789 Johannes *Becker († 1789; ∞ mit Maria Magdalene *Schaffner)

- 1789/18.7.1801 Maria Magdalene *Schaffner († 18.7.1801)

- 1801/1809 Philipp Friedrich *Becker

- 1825/1853 NN. Becker

- 1853/1875 Johann Seitz und Christian Jacobi

- 1875 Diemer und May

 

Photo:

- Friedel, Heinz: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 88: En­tersweilermühle um 1900

 

Literatur/Urkunden:

- Albert, Wilhelm: “Die Reste der Siedlung Nanthariswilari”; Pfälzische Heimatblätter Jg. 11 Nr. 10

- Albert, Wilhelm: Die Reste der Siedlung Nanthariswilari: ein Beitrag zur Geschichte der Entersweiler Mühle bei Kaiserslautern. In: Pfäl­zische Heimatblätter. - 2 (1954), S. 76 f.

- LA Speyer Best. A14 Nr. 298/a: Bestand des Kaiserslauterer Stiftsgutes und der Mühle in Nentersweiler, enthält 10 Faszikel: 1678-1752, 1739-1761, 1740-1774, 1758-1773, 1759-1763, 1765-1777, 1774-1775, 1775-1786 und 1790-1791

- LA Speyer Best. A14 Nr. 298/b: Renovation über das Kaiserslauterer Stiftsgut in Nentersweiler, 1793

- LA Speyer Best. +++klären++Geistliche Güteradministration Nr. 298.5 fol. 146

- LA Speyer Best. Geistliche Güteradministration Nr. 298.5 fol. 166

- LA Speyer Best. A14 Sachakte 310 UNr. b/1: Plan über die Wooge („ohngefehrer entwurf samlicher woog“) von der Stadt bis zur Lauter mit Stadt- und Stiftsmühle, Papiermühle und Entersweilerhof mit dortiger Mühle und geplantem Verlauf des Mühlbachs von Renovator J. Etienne, 1780

- LA Speyer Best. H36 Nr. 345 (Landratsamt Kaiserslautern): Mühlenbetriebe: Entersweilermühle, Neumühle, Salingsmühle, Knochen­stampfmühle Stephany, 1831-1879

- Meyer, Louis: Als die Entersweiler Mühle noch stand; in: Rheinpfalz, Kaiserslautern 15, Nr. 188 v. 18.8.1959

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Entersweilermühle unterhalb Lauterspring; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 15-19

 

 

- Papiermühle Entersweilerhof:

+++klären+++

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Karte 4225/11: Schlagbaum Papiermühle Entersweilerhof und Mühle

 

 

- Walkmühle des Hanß Laux, Lauxenmühle:

am 24.7.1609 erteilt die Churfürstlich Geistliche Güterverwaltung Heidelberg dem Weißgerber und Bürger in Kaiserslautern, Hannß *Laux einen Erbbestandsbrief an einem Grundstück des Stifts Lautern, am „Steinwog beim Hoff Entersweiller gelegen“ nebst der Erlaub­nis dort eine Walkmühle zu errichten 439.

 

In dem Aktenkonvolut über die Salingsche Mühle in Kaiserslautern befindet sich folgender Aktenvermerk: „Der Erbbestands Brief de ao 1609 besagt nicht die Salinsche Mühl, als welche am Sauwoog gelegen. Sondern die Lauxen Mühl so ober dieser am Steinwoog gelegen war, aber vorlängstens nicht mehr vorhanden ist.“ 440. Dort ist weiter zur Verdeutli­chung der Unterscheidung notiert: „Endersweyler Hoff: Die Walkmühl am Steinwog“ und „Lauttern: Die Sallinische Mühl am Sauw­oog“.

 

Am 31.5.1698 schreibt der Lauterer Stiftsschaffner in einem Bericht über ausstehende Pachtzahlungen an die kurpfälzische Verwal­tung: „So hatt die Fraw *Frutzweillerin zu Neustatt alhiesigem Stifft wegen der uff ein halb stund von dieser Statt Lauttern stehen ge­habten Walckmühl ..., indem solche Mühl längst verfallen undt zu einem Steinhauß gemacht ... Nun habe ohnlängst dem bißheri­gen Stattschul­heißen zu Neustatt, Hl Frutzweillern solches alles nachmahls remonstriert, undt uf abstattung des Zinses getrieben, Der will sich aber zu nichts verstehen, ... Er werde durch Auffrichtung einer andern Mühl unterm davon, /: welches dann die längst von dem abgelebten Sal­lin uffgebaut 2 Mltr Pfacht Korn zinsende Mühl sein muß :/, die ihrigen in Abgang kommen, daß nicht der Mühe werth seye, das gerings­te davon zu verwenden“ 441 Das Schreiben ist bezeichnet als „Lauterer Stifftsschaffners Schaffner berichtes wen ei­ner abgebranntn Wal­ckmühl bey Lauttern, worden die Fritzweilerische zu Neu­statt“ 442.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 307b: Platz der Walkmühle/Lauxenmühle, 1609

 

 

 

 

 

Eppelsheim / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms; südöstlich von Alzey, nordöstlich von Flomborn gelegen.

 

Das Dorf wurde erstmals 782 als „Ebbelesheim“ im Lorscher Codes erwähnt. Über beträchtlichen Besitz am Ort, zuletzt unter der Vogtei der Bolander, verfügte wohl schon im 7./8. Jh. das Stift St. Salvator zu Metz, das ihn 1230 an das Wormser Domstift veräußer­te. Weiter­hin sind das Kloster Rupertsberg und der Deutsche Orden als Grundeigentümer bekannt. Das Dorf war der Burg Alzey dienstbar. Die Vogtei gehörte, unter pfalzgräflicher Hoheit, der Burgmannschaft. Bis ins späte 16. Jh. zog Kurpfalz die Vogtei an sich und Eppelsheim kam an das Oberamt Alzey. Unter dem hier begüterten Adel sind die Dalberger und die einheimischen Schaffrad her­vorzuheben 443.

 

Mühlen:

außerhalb des Dorfes lagen die Kirchmühle (1443 bezeugt) und die Hau- und Schleifmühle 444.

 

1742 wird als Müller in Eppelsheim genannt der Georg Leonhard Wacker 445.

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E10, 712: Mühle zu Eppelsheim, 1653-1794 +++klären: welche Mühler+++

 

 

- Haumühle, Hausmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E10, 3061: Erbleihe der Hau(s)mühle zu Eppelsheim, 1806, 1818, enthält u.a.: Christian Grathwohl (1796), Witwe des Christian Grathwohl (1818)

 

 

- Kirchmühle:

südöstlich außerhalb des Dorfes, ehemals am „Wormser Weg“ gelegen und einst vom Altbach gespeist. Ursprünglich der Eppelshei­mer Kirche gehörig 446.

 

Am 19.11.1328 bekundet Graf Wilhelm von Katzenelnbogen, daß er den Eberhard Vetzer von Geispitzheim mit einem Viertel der Kirch­mühle, an der der Edelknecht Johann Lempe zu Bechtolsheim Gemeinschaft hat, belehnt habe 447.

 

Die Mühle wurde 1433 an Cun Cleymann verpachtet und infolge der Reformation der Geistlichen Güterverwaltung Heidelberg zuget­eilt. 1760-1884 Erbbestand bzw. Eigentum der Familie Wink. Der Betrieb wurde 1928 eingestellt 448.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, S. 51: Kirchmühle, Gewölbestall

 

 

 

 

 

Eppenbrunn bei Pirmasens:

s. auch Eppenbrunner Mühle

 

VG Pirmasens-Land, Lk Südwestpfalz; Eppenbrunn wurde 1235 als Eppenburnen erwähnt, der Weiler Ransbrunnerhof schon 1155 als Ransbronnen. Beide gehörten damals zum Kloster Stürzelbronn und dann bis zum Aussterben der Linie im Jahr 1570 zu Zwei­brücken-Bitsch. Danach gelangten sie an Hanau-Lichtenberg und 1604 zu Hessen-Darmstadt 449.

 

Mühlen:

- Eppenbrunner Mühle:

Wüstung bei Eppenbrunn/Pirmasens; 1710 „der Stemper Weiher samt dem Mühlplatz“, 1711 „Stemper Weyher samt dem darzu gehöri­gen Platz bey Eppenbrunn, auff welchem for alten Zeiten eine Mühl gestanden“ 450; schon 1626 „die Mülen ahn dem Stempen Weyher“ und 1641 „die Müehl an dem Stemppen weyher“ 451. 1828 als „Eppen­bronnermühle“, 1837 als Eppenbrunner Mühle er­wähnt 452.

 

Die jüngere Mühle trug ihren Namen nach Dorf Eppenbrunn, die ältere nach dem „Stemper Weyher“ und dieser nach Baumstämmen, die zur Befestigung des Weiherdammes in den Boden eingetrieben waren, Stempfen genannt (von mhd. „stempfen“, schlagen, stamp­fen) 453.

 

Um 1762 war Johann Niclaus Laux der Müller auf der Eppenbrunner Mühle. Er beschwert sich 1762 über den von ihm zu zahlenden Kos­tenbeitrag zu der neuerbauten Brücke bei seiner Mühle 454.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2830: Beschwerde des Müllers zu Hilst wegen Beeinträchtigung durch die von dem Schultheißen Sebastian Kelsch (s. *Kölsch) von Imsbach zu Eppenbrunn erbaute Mühle, 1614

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2753: Reparatur der Brücke bei der Eppenbrunner Mühle, 1748, 1759-1786

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2180: Beschwerde des Eppenbrunner Müllers Johann Niclaus Laux we­gen dem Kostenbeitrag zu der neuerbauten Brücke bei seiner Mühle, 1762

 

 

- Stütenbacher Mühle:

Sägmühle beim Stiedersbacher Hof bei Eppenbrunn gelegen 455. Die Mühle lag oberhalb des Dorfes Eppenbrunn auf der Stiederbach 456.

 

1740 wurde dem Sägemüller Johann Jacob 457 *Kettenring an der Stieder­bach, im Eppenbrunner Forst, Land zum Bau einer Säge­mühle in Erbbestand gegeben 458.

 

Die Sägemühle ging 1894 ein 459.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1054: Dem Sägemüller Kettenring an der Stiederbach im Eppenbrunner Forst zu einer Sägemühle in Erbbe­stand gegebene Land, 1740

 

Urkunden/Literatur:

-LA Speyer Best. C20 Nr. 2740: Stiedersbacher Hof und Sägmühle bei Eppenbrunn, 1739-1788.

 

 

 

 

 

Erbach bei Homburg / Saar:

heute OT von Homburg/Saarland; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken.

 

Die Katholiken waren nach Homburg, die Lutheraner nach Waldmohr gepfarrt. Die Reformierten gehörten von 1700-1790 nach Ernst­weiler oder Limbach, ab 1790 bis 1950 nach Homburg 460.

 

 

Mühlen:

Die älteste Nachricht über Mühlen in Erbach stammt aus dem Jahr 1580. Um diese Zeit errichtete ein Müller namens Matzloff aus Be­belsheim in Erbach eine Pletschmühle 461.

 

- Erbacher Mahl- und Weihermühle:

die Mühle lag in Erbach, dem heutigen OT von Homburg/Saar; sie war nördlich von Erbach gelegen im Süden des heutigen Ortsteils Reiskirchen; dort befindet sich die Weiher-Straße, die zum ehemaligen Weiher führte; an diesem lag die Mühle, wie sich aus dem Müh­lenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 462 ergibt. Die Erbacher Mahl- und Weihermühle darf nicht verwech­selt werden mit der nördlich von Reiskirchen liegenden Reiskircher Mahlmühle. Die Er­bacher Mahl- und Weihermühle war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken.

 

Aus der Tatsache, daß die Mühle um 1595 und auch 1691 von der Rentkammer Zweibrücken verwaltet wurde, ergibt sich, daß die Müh­le zur Geistlichen Güterverwaltung im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken gehörte, und mithin ursprünglich aus Klosterbesitz oder Kirchenbe­sitz stammte. +++weiteres klären++++ Durch die Reformation war es zu einer Neuordnung des Kirchenvermögens im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken gekommen. Der Zweck und die Verwaltung wurden anders bestimmt. Direkte Folge der 1559 verfüg­ten Säkularisation über die noch bestehenden Klöster war die Übertragung des Kirchenvermögens auf die sog. Klosterschaffneien. Die Kircheneinkünfte wurden von den Kirchenschaffneien verwaltet. Insgesamt wurden es im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken vier solcher Schaffneien einge­richtet: in den Oberämtern Zweibrücken, Bergzabern, Meisenheim und Kusel (Lichtenberg). Die Rechen­kammer blieb oberste Aufsichts­behörde 463.

 

1595 bewarb sich Paulus *Vockenmüller aus Einöd um die Erbacher Mühle am „Herrenweiher“. Hierbei erklärte Vockenmüller der Zwei­brücker Rentkammer, daß sein Vater die Vockenmühle am Patersbach und auch die Altenwoogsmühle bei Vogelbach hergerich­tet habe. Die Zweibrücker Beamten hatten jedoch Bedenken gegen Vockenmüller, der „ein gar seltsamer Gast“ sei. Ein weiteres Be­denken resul­tierte aus der Tatsache, daß die Frau des Paulus Vockenmüller ihr Heimatdorf Einöd nicht verlassen wollte. Dennoch er­hielt Vockenmül­ler 1596 die Mühle im Erbbestand verliehen, ihm wurde ein Erbbestandsbrief erteilt. Bald hatte Vockenmüller jedoch wirtschaftliche Schwierigkeiten und suchte um Ermäßigung der Erbpacht nach. Hintergrund war die Tatsache, daß die Erbacher Müh­le keine Bannmüh­le war, und die Einwohner von Erbach nach Limbach gebannt waren464. Dieser Paulus Focken ist In der Unterta­nenliste des Oberamts Zweibrücken von 1609 auf der „Vocken Mühl“ genannt. Er war mit Elisabeth NN., verheiratet, aus der Ehe stammen 8 Kinder, darunter fünf Söhne und drei Töchter 465.

 

Nach den Verwüstungen des 30jährigen Krieges war die Mühle völlig verfallen und lange unbewohnt. Erst am 10.3.1691 schloß die Zweibrücker Rentkammer mit Johann Stoffel von Weiskirchen, im Amt Dachstuhl gelegen, einen Vertrag ab nach dem Stoffel den öden Mühlplatz und den eingerissenen Weiher herstellen will gegen Lieferung des Holzes, Befreiung von Angaben für 4 Freijahren, und all­mähliche Erhebung der Abgaben durch die Landesherrschaft. Ein weiterer Bewerber um die ehemalige Mühle war Bernhard Widemeyer aus Schiffweiler. Die Rentkammer hatte keine Klarheit über den Umfang des Mühlenbereichs: „In Erbach wohnen jetzt lauter welsche Leute die gegen die neuen Akkorde opponieren. Sie sind der Meinung, daß der ganze Bann ihnen gehört und der neue Müller sich des Platzes wegen mit ihnen vergleichen müsse“. Konflikte wollte die zweibrückische Landesherrschaft vermeiden, da das Land damals von Frankreich okkupiert war und der Intendant von Homburg eingreifen und das Land an sich ziehen könnte. Die Verhandlungen zwischen der Rentkammer und den Bewerbern zerschlugen sich daher. Dagegen bat 1693 der Franzose Gerhard du Brun, die Erbacher Mühle wie­der aufbauen zu dürfen. Die Mühlenanlagen scheinen in aller Eile errichtet worden zu sein, da schon 1697 der Erbacher Müller Muro einen Dammbruch am Weiher meldete 466.

 

Bis vor 1727 war der Conrad *Schmiedler der Müller auf der „Carbacher Mühle in Kleincarbach im Hartenburgischen“, d.h. in Großkarl­bach; dieser zog dann auf die Erbacher Mühle in Erbach und erhielt 1727 im Alter von 60 Jahren die pfalz-zweibrückische Bürgeraufnah­me 467.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 468wird sie zusammenfassend wie folgt beschrieben: “.. liegt unten an dem Damm des Erbacher Weihers, einen Büchsenschuß unterhalb Reißkir­chen, 1/4 Stunde von dem Dorf Erbach. ... Das Hochge­bau ist in schlechtem – hingegen das Mühlwesen und der Wasserbau in gantz gutem Stand und neu repariert, die Mühle hat zwey oberschl. Wasserräder, die 1 Mahl- und 1 Schälgang treiben, auf wel­chem zur Noth auch gemahlen werden kann. ... und kann die Mühle mit ei­nem Gang beständig gehen. ... Simon Jakob *Heyl ist der Erbbe­ständer und hat unterem 2ten May 1733 einen Erbbestand und unterm 15ten April 1738 einen Confirmations-Schein darüber er­halten; er gibt 6 Ma. Korn Saarbrücker Maßung als Pacht. Das Dorf Erbach soll in die Mühle gebannt werden.” 469.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Erbacher Mühl [hat 2 WaßerRäder welch ein Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt an Pacht] 6 Mltr Korn; vide vorstehend art: bez der Reißkircher Mühle“ 470. Auch im Verzeichnis der „Mühlen im Amt Homburg“ ist die Erbacher Mühle 1773-1790 genannt 471.

 

Am 24.3.1818 wird die Erbacher Mühle freiwillig versteigert. In der Versteigerungsankündigung vom 14.3.1818 heißt es: „Die Erba­cher Mühle mit Wohnhaus, Scheuer, Stallung, 2 Gärten, 17 Morgen Wiesen, und 12 Morgen Äcker um die Mühle herum gelegen, wird den 24sten März 1818 ... öffentlich an den Meistbiethenden versteigert werden. Diese Mühle, welche auch im trockensten Som­mer immer hinreichendes Wasser, wenigsten für einen Gang hat, liegt bey Erbach, ¾ Stunden von Homburg, 1 Stunde von Wald­mohr, an der Stra­ße nach Cusel, ist stark besucht, und es haften auf derselben außer den direkten Steuern keine weiteren Abgaben noch Lasten.“ 472.

 

1819 war Peter *Emerich als Müller auf der Erbacher Mühle; ∞ mit Margaretha Löffler († vor 1819). Er erscheint im Zusammen­hang mit der Versteigerung der Reiskircher Mahlmühle am 22.4.1819. Im „Intelligenzblatt des Rheinkreises“ Nr. 18 vom 5.3.1819 wird die Verstei­gerung der Mühle Reiskirchen für den 22.4.1819 annociert: Flur 93-98 in der Gemeinde Reiskirchen mit „Mühle, Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Hofgering, Wiese, Garten und Mühl-Damm“. Die Versteigerung erfolgt wegen einer Geldforderung auf Betreiben „von Herrn Carl Exter, wohnhaft in Zweibrücken, in seiner Eigenschaft als Rechner der der Reformierten geistlichen Güter-Verwaltung daselbst ge­gen Catharina Glaser, Witwe von Georg Löffler, gewesener Müller auf der Reiskircher Mühle, sie ge­genwärtig in Homburg wohnhaft, so­wohl in ihrem eigenen Namen wie auch als natürliche Vormünderin ihrer minderjährigen Kinder, Catharina, Louisa, Philippina, Charlotta, Christina und Mariana, und gegen Peter Emerich, Müller auf der Erbacher Mühle wohnhaft, Witwer seiner verlebten Ehefrau Margaretha Löffler, und gesetzlicher Vormund seiner mit derselben erzeugten minderjährigen Toch­ter Margaretha.“ 473.

 

Am 20.5.1831 wird „auf Ansuchen des Herrn Friedrich *Wagner, Müler auf der Ixheimer Mühle wohnhaft, handeln in eigenem Na­men und in dem der mit seiner verlebten Ehefrau Charlotte Seel erzeugten noch minderjährigen Kinder, Namens Wilhelm, Karl Julie und Ca­roline Wagner, 2) des Herrn Carl Seel, Königl. Revierförster in Högen wohnhaft, handelnd in seiner Eigenschaft als Neben­vormund die­ser minderjährigen Kinder, 3) der Friederika Wagner, Witwe des zu Landau verlebten Thierarztes Friedrich Göller. Und in Gemäßheit ei­nes homologationsurtheils des Königl. Bezirksgerichts Zweibrücken vom 18. April dieses Jahres ... wird zur öffentli­chen Versteigerung ... vorschreiten: 1) Die sogenannte Erbacher Mühle, bestehend in 2 Mahlgängen, einem Schälgang und ei­ner neu erbauten und gut einge­richteten Sägmühle, Scheuer, Stallung, Hofgering und geräumigen Wohnhaus für zwei Haushaltungen ..., die Mühle liegt in einem schö­nen Thale, eine Viertelstunde von Homburg“ 474.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 292/5-11: „Die Erbacher Mühle, 1773-1790“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 878: „Die Erbacher Erbbestandsmühle (4 Hefte), 2004“

 

 

 

1Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 8.

2Busch, u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, S. 15, 19, 26.

3 Dolch/Münch: Urkunden Zisterzienserkloster Otterberg, S. 101-102, Urk. Nr. 90

4Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 96.

5Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, S. 203 Nr. 348.

6Herzog: Sembach, S. 21.

7Weber: Neuhemsbach, S. 18; Häßel: Wüstung Bautweiler Teil 3 Eichenbacher Mühle; in: Busch: Untergegangene Dörfer u. Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, S. 26.

8Weidmann: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Bd. 3, S. 252.

9LA Speyer Best. Y4 Nr. 104, Urk. Nr. 20 v. 26.7.1477.

10Weidmann: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Bd. 3, S. 252.

11Fath: „Nicht Dodardus oder Theodardus, sondern Bodardus“; in: Ar­chiv für mittelrheinische Kirchengeschichte 1949, S. 256 m.w.N..

12LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 201.

13Weber: Neuhemsbach, S. 12.

14LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 fol. 83.

15Herzog. Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O, S. 13 Nr. 2041

16Weber: Neuhemsbach, S. 55.

17Weidmann: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Bd. 3 , S. 252; Weber: Neuhemsbach, S. 55.

18Weber: Neu­hemsbach, S. 56; dagegen gibt Weidmann: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Bd. 3, S. 252 das Datum mit 1739 an.

19Weber: Neuhemsbach, S. 32.

20LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 10.

21LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 12.

22LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 17r.

23LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 24r-25.

24LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 48.

25LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 fol. 83.

26LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 fol. 87.

27Herzog: Sembach, S. 21.

28LA Speyer Best. A2 Nr. 719/ Bl. 88.

29LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 90.

30LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 95, Copia.

31Relation [Rechtsgutachten] der Hofkammer vom 18.8.1687, LA Speyer Best A2 Nr. 719/1Bl. 98-99 und Aktenvermerk vom 19.10.1687, LA Speyer Best A2 Nr. 719/1 Bl. 101.

32LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 100.

33LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 106.

34LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 113-118.

35Relation [Rechtsgutachten] der Hofkammer vom 18.8.1687, LA Speyer Best A2 Nr. 719/1Bl. 98-99 und Aktenvermerk vom 19.10.1687, LA Speyer Best A2 Nr.719/1 Bl. 101 sowie Stellungnahme der kurpfälzischen Lehenskammer Heidelberg vom 9.10.1717, LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 128-130.

36 Krehbiel: From Troubled Times, S. 48.

37 Herzog: Sembach, S. 21.

38zu diesem s. Weber: Graf Ludwig, der letzte Kolb von Wartenberg, S. 18-19.

39LA Speyer Best. Y4 Nr. 104, Urk. Nr. 389 v. 25.5.1735.

40LA Speyer Best. Y4 Nr. 104, Urk. Nr. 391 v. 2.9.1735.

41 LA Speyer Best. Y4 Nr. 104, Urk. Nr. 404 v. 3.5.1745: Vergleich des Grafen Casimir von Wartrenberg mit den Hecht'schen Erben (kurpfälz. Kirchenratsvizedirektor

Johann Georg Hecht; die Hecht'schen Erben verzichten u.a. auf die Mühlenerbpacht von der Eichenbacher Mühle und Wartenberger Mühle gegen Zahlung von insge-­

samt 5600 fl. (Anm.: (die im Gräflich Wartenbergischen Archiv vorhanden gewesene Urkunde ist Kriegsverlust, wird aber im Aktenrepertorium des Gräflich War-­ tenbergischen Archivs genannt).

42 Krehbiel: From Troubled Times, S. 48.

43 Weidmann: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Bd. 3, S. 253; Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 8; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, , S. 283; Kreh-­

biel: From Troubled Times, S. 58.

44 LA Speyer Best. A2 Nr. 12.46 Pfälzische Besitzungen in frem­den Orten, Sachak­te 822/3

45Weidmann: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Bd. 3, S. 253; Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 8; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, , S. 283; Kreh­biel: From Troubled Times, S. 58.

46 Her­zog: Sembach, S. 21-22; Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 747 Nr. 7044.

47Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 8; Her­zog: Sembach, S. 22.

48Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 730 Nr. 6884.

49Herzog: Sembach, S. 22.

50Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 730 Nr. 6884.

51 LA Speyer Best. A2 Nr. 1096/4: Grethen: Witwe des Philipp Jakob Wernz gegen Kaspar Zumstein aus Dürkheim: Höhe des Wasserablasses, 1787-1793.

52Weber: Neuhemsbach, S. 55.

53ref. Kirchenbuch Alsenborn, Eintrag für Neuhemsbach, zitiert nach Weber: Neuhemsbach, S. 12; Auch Mitteilung von Uwe Ackermann bei http://www.geneanet.org, Abruf vom 15.7.2013.

54Mitteilung von Uwe Ackermann bei http://www.geneanet.org, Abruf vom 15.7.2013; Standesamtsakten Sembach.

55Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 8; Herzog: Sembach, S. 22.

56Herzog: Sembach, S. 22-23.

57Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz Nr. 9 vom 13.2.1840 außerordentliche Beilage S. 1.

58Häßel: Die Wüstung Bautweiler; in: Busch, u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, S. 26.

59Ruby: Verbandsgemeinde Enken­bach-Alsenborn, S. 25.

60LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 316.

61Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaf­ten, S. 114.

62Brinckmeier: Leiningen, Bd. I, S. 267.

63Brin­ckmeier: Leiningen, Bd. I, S. 267, 329 ff.

64Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, S. 114.

65Neubauer: Regesten d. Klosters Werschweiler, Speyer 1921, 1663.

66KSchA Zweibrücken IV 869.

67Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken, Werschweiler Schaffnei Rechnungen, Sch., Bl. 6.

68Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV 3710.

69Christmann: Siedlungsnamen II, S. 119.

70Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographischer Teil, S. 201.

71Gabel­mann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, S. 93.

72LA Speyer Best. A 15 Zeller Stifts Collecturrechung Nr. 160 Bl. 19.

73Weber: Die Mühle Erlenbach in Einselthum; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1977, S. 23.

74Weber: Die Mühle Erlenbach in Einselthum; in: Nordpfälzer Geschichts­verein 1977, S. 23.

75Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, S. 316.

76LA Speyer F4, Einselthum 1, fol. 10 [1478].

77Schmitt: Oberamt Alzey, S. 272; LA Speyer F4, Einselthum 1, fol. 10 [1478].

78Weber: In der Ein­selthumer Gemarkung: Die Wiesenmühle an der Pfrimm; in: Donnersberg-Jahrbuch 1986, S. 158.

79Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 291.

80Kilian: 850 Jahre Falkenstein [1985] mit Besprechung Kilian; in: Pfälz. Familienkunde 1986, S. 35.

81Weber: Die Herrenmühle in Bischheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1976, S. 43.

82Biundo: Pfarrerbuch, S. 124 Nr. 1411.

83erwähnt bei Weber: In der Einselthumer Gemarkung: Die Wiesenmühle an der Pfrimm; in: Donnersberg-Jahrbuch 1986, S. 159.

84LA Speyer, Bestand A2 Nr. 949 I/2b.

85Weber: In der Einselthumer Gemarkung: Die Wiesenmühle an der Pfrimm; in: Donnersberg-Jahrbuch 1986, S. 159.

86Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, S. 310, 316.

87Weber: In der Einselthumer Gemarkung: Die Wiesenmühle an der Pfrimm; in: Donnersberg-Jahrbuch 1986, S. 159.

88 LA Speyer Best. K 15 Kasten Nr. 3.

89Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 22.

90Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 15.

91 Wikipedia, Stichwort 'Eisbach (Rhein)', Abruf vom 6.9.2013.

92Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Amtmann Hartmanns Amts-Protokoll von Ao 1647 biß 1660, Nr. 979; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

93Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, S. 114.

94LA Speyer Best. B2 Nr. 292/2 fol. 15.

95Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, S. 114.

96Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, S. 376.

97LA Speyer Akte 927 Zweibrücken I Fol. 84; Mahler: Hachenbach, S. 81.

98Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 141/142.

99 Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 21.

100 Pöhlmann: Regesten der Grafen von Zweibrücken, S. 1544-155 Nr. 471.

101LA Saarbrücken, Best. 22 Nr. 2560; Kirchner: Müller zu Eisenberg. Ein Ge­legenheitsfund; in: Pfälzisch-rheinische Familienkunde, Bd. VIII, S. 372.

102Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, S. 116 Nr. 3363.

103Blum: Kirchenbuchregister Wattenheim, S. 11, Nr. 085.

104Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, S. 285; LA Speyer Nassau-Weilburg Akten Fasc. 382 und ebenda Best. C 38 Nr. 46, 47.

105Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbau­ernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 25.

106Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 16.

107 Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 38, 142; Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, S. 476; Polenz: Katalog der merowin-

gischen Funde in der Pfalz, S. 107.

108Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 152; Pöhlmann: Regesten der Grafen von Zweibrücken, S. 54 Nr. 168.

109Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 152.

110Anm.: Weber: Die Mühlen der Nord- und Westpfalz; in: pfälzische Heimatblätter 1962, S. 31 sieht demgegenüber in der Nächst­mühle die Bannmühle für das gesamte Amt Stauf.

111LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/11.

112Billig: Johann Peter Fabricius; in: PRFK 2001, S. 451; LA Speyer Best. CC38 Nr. 403a.

113LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 9r-19.

114LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 13r.

115LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 13r.

116Denkmaltopographie Donners­bergkreis, S. 152.

117Billig: Die Seibert und Heitrich im pfälzischen Eisenberg, Darmstadt 1980, S. 2 Anm. 4.

118Billig: Die Seibert und Heitrich im pfälzischen Eisenberg, Darmstadt 1980, S. 2.

119Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 287; LA Speyer Nassau-Weilburg Akten Fasc. 382; LA Speyer Best. C 38 Nr. 46, 47.

120LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 9r-19; zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 287.

121Denkmaltopo­graphie Donnersbergkreis, S. 152.

122LA Speyer Best. C38 Nr. 289: „Erbbestandsvergabe der zum Heiderichschen Gut gehörigen Dorfmühle zu Eisenberg an Joh. Martin Rudolph, 1789-1790“.

123 Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf .

124 Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 21-22.

125 Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 22.

126 Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 22-29.

127 Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 21-22.

128LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 13r.

129LA Speyer Best. 38 Nr. 403h; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 18.

130LA Speyer Best. U 321 [VK] Nr. 282.

131Landwirtschaft­liche Blätter: Amtsblatt der Kreisbau­ernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 25.

132Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 16.

133Weber: Die Mühlen der Nord- und Westpfalz; in: pfälzische Heimatblätter 1962, S. 31.

134Weber: Die Wüstungen im Raum Eisenberg. Abgegangene Mühlen; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen i. d.Nordpfalz, S. 269.

135Weber: Die Mühlen der Nord- und Westpfalz; in: pfälzische Heimatblätter 1962, S. 31.

136Weistum LA Speyer Nas­sau-Weilburg Nr. 421a.

137Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 38, 142.

138Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 287; LA Speyer Nassau-Weilburg Akten Fasc. 382 und ebenda bei Best. C 38 Nr. 46, 47.

139LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 9r-19; Weber: Mühlen und Müller­handwerk, S. 287.

140LA Speyer Best. C38 Nr. 1646.

141Christmann: Siedlungsnamen II, S. 397.

142Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 287.

143Weber: Die Wüstungen im Raum Eisenberg. Abgegangene Mühlen; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, S. 269.

144LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 13r.

145Gensi>Mennoniten im Amt Kirchheimbolanden (1767), s.a.O., S. 37.

146LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 9r-19; LA Speyer Best. C38 Nr. 45 fol. 59; LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 13r.

147LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 19r.

148ref. KB Dreisen; Mitteilung von Ewald Dittmar vom 10.2.2013.

149Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz: Findbuch des Bestandes Familien- und Werksarchiv Gebr. Gienanth-Eisenberg [= LA Speyer Best. T 89], bearbeitet von Paul Warmbrunn, Koblenz 2000, S. 73; LA Speyer Best. T 89 [Gienanth] Nr. 123.

150We­ber: 180 Jahre Eisenwerk Gienanth in Eisenberg; aus einem Kaufvertrag vom 24. September 1800; in: Nordpfäl­zer Geschichtsverein 1980, S. 49 ff.

151Schoch, W.: Allerhand aus dem Pfälzerland, S. 14.

152Photo bei Denkmal­topographie Donnersbergkreis, S. 151.

153Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 150.

154Weber: Das Müllerhandwerk in der nordpfälzischen Familie Graf; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 69.

155Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 150.

156Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 287.

157Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 287.

158Weber: Mühlen besonderer Art, S. 222; LA Speyer Best. C38 Nr. 403/6 I.

159Pfälzische Presse Nr. 180 vom 3.8.1881.

160Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 150.

161Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf .

162Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 22.

163Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 26; Weber: Mühlen besonderer Art S. 222; LA Speyer Best. C38 Nr. 403/6 I.

164unterschiedliche Angaben:Weber: Mühlen besonderer Art, S. 150-151 (wurde errichtet), bzw. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 23 (wurde nicht errichtet).

165Sägemühle des Lorenz Schuhmacher oberhalb Ramsen; Weber: Mühlen besonderer Art, S. 269.

166Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 22-24; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 57; LA Speyer Best. C28 Nr. 403 b/I.

167Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 24.

168LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 8, Aktenvermerk vom 22.11.1749.

169LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 2.

170LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 3.

171LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 12 Aktenvermerk vom 5.9.1750.

172LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 13, Aktenvermerk vom 12.9.1750.

173Kuby: Die nordpfälzische Familie von Bohr (Vonbohr); in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1969, S. 18; Graf: Eisenberg, S. 146 f.; Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 24.

174Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 24.

175nach LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 43 stammt er dagegen aus Kettenheim bei Alzey.

176LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 1.

177LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 77-79; Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 25-26.

178LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 9r-19.

179LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 19r.

180LA Speyer Best. C38 Nr. 46 fol. 23.

181LA Speyer Best. C38 Nr. 46 fol. 24-25.

182LA Speyer Best. C38 Nr. 46 fol. 69r.

183LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 81, Schadensbericht aufgrund einer Mitteilung des Hühnerfängers Heilmann, in Augenschein genommen und aufgestellt durch J. Daßdorf am 27.2.1757 [Anm.: = Amtskeller in Stauf Johann Frantz Daßdorf / Dahsdorff, der "reitende Förster" aus Stauf]

184LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 100.

185LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 13r.

186LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 98.

187 Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 26.

188 LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 98; Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 24.

189 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 27/28; LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol 13r.

190 LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 13r.

191Weber: Mühlen besonderer Art, S. 39.

192Weber: Historische Ölmühlen, S. 203; Weber: Mühlen besonderer Art, S. 359.

193Weber: Mühlen besonderer Art, S. 359.

194Weber: Mühlen besonderer Art, S. 27/28.

195Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 28.

196Weber: Mühlen besonderer Art, S. 24.

197Abb. bei Weber: Mühlen besonderer Art, S. 25.

198Graf / Dormann: Eisenberg, S. 162; LA Speyer Best. C38 Nr. 297: „Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Papiermühle zu Eisenberg an Georg Henrich Friederich, dann Karl Theodor Friederich; Weber: Mühlen besonderer Art, S. 28.

199LA Speyer Best. T 89 Nr. 05.01 fasc. Nr. 182; Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz: Findbuch des Bestandes Familien- und Werksarchiv Gebr. Gienanth Eisenberg [= LA Speyer Best. T 89], bearbeitet von Paul Warmbrunn, S. 104.

200 Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 28; Weber: Mühlen besonderer Art, S. 28.

201LA Speyer Best. K35 Kasten Nr. 4, Urk. v. 10.10.1806.

202Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 28.

203Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 29; Weber: Mühlen besonderer Art, S. 28-29.

204Katasteramt Bad Dürkheim, Katasterplan Eisenberg 1841, abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 141.

205Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 29.

206Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 29.

207Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 16.

208Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 30.

209LA Speyer Best. U 321 Nr. 1085, enthält: Revers für Alexander Schiffer über eine Mühle, Loos- und Teilungszettel für Alexander Schiffer, Heiratsvertrag des Alexander Schiffer, etc., 1804, 1818, 1841-1856, 1885, 1900.

210Amts- und Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 87 vom 12.9.1831, Beilage, S. 673.

211Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz Nr. 9 vom 13.2.1840 außerordentliche Beilage S. 8.

212Zweibrücker Wochenblatt Nr. 234 vom 27.9.1870.

213Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 21.

214Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 21.

215 Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 21.

216Billig: Die Seibert und Heitrich im pfälzischen Eisenberg, S. 2; LA Speyer Bestand D 51 Urk. 80 und D 52 Urk. Nr. 76 Bl. 52.

217Billig: Die Seibert und Heitrich im pfälzischen Eisenberg, S. 3 Anm. 8.

218Billig: Die Seibert und Heitrich im pfälzischen Eisenberg, S. 3 .

219Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, S. 129 Zeile 26, S. 131 Zeile 7f., zu Urkunde Nr. 85.

220 Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 21.

221 Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 21.

222 Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 21.

223Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 142.

224 Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, S. 26.

225Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 150.

226Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 81.

227luth KB Göllheim 1b(K2) Bl. 15, Taufeintrag der Anna Dorothea Elisabetha Baum vom 3.9.1734; Anm.: der Mädchenname der Ehefrau fehlt beim Eintrag im Kirchenbuch Göllheim.

228luth KB Göllheim 1b(K2) Bl. 15, Taufeintrag der Anna Dorothea Elisabetha Baum vom 3.9.1734; Anm.: der Mädchenname der Ehefrau fehlt beim Eintrag im Kirchenbuch Göllheim.

229LA Spey­er Best. C38 Nr. 53 Bl. 9r-19; LA Speyer Best. C38 Nr. 44, fol. 13r.

230LA Speyer Best. C38 Nr. 291: „Gesuch des Joh. Georg Weinschenk, Erbbeständer der Weißmühle zu Eisenberg, um Erlaubnis zur Auf­nahme eines Kapitals auf die Mühle, 1759-1769“.

231LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 19r.

232LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol 13r.

233LA Speyer Best. C38 Nr. 291: „Gesuch des Joh. Georg Weinschenk, Erbbeständer der Weißmühle zu Eisenberg, um Erlaubnis zur Aufnahme ei­nes Kapitals auf die Mühle, 1759-1769“.

234LA Speyer Best. C38 Nr. 292: „Er­laß des Zehnten Pfennigs wegen Veräußerung der Weißmühle zu Eisenberg durch Joh. Georg Weinschenk [2 Blatt], 1775“.

235LA Speyer Best. C38 Nr. 294: „Erbbestandsvergabe der Weißmühle zu Eisenberg an Franz Flory, 1778-1779“.

236LA Speyer Best. C38 Nr. 293: „Gesuch des Franz Flory um Erlaubnis zur Aufnahme eines Kapitals auf die Weißmühle in Eisenberg, 1776“.

237LA Speyer Best. C38 Nr. 295: „Gesuch des Franz Flory, Erbbeständer der Weißmühle zu Eisenberg um Genehmi­gung zur Veräußerung der Mühle; Erbbestandsvergabe der Mühle und der sog. Bockswiese an Jakob Flory, 1780-1789“.

238LA Speyer Best. K15/3 Notariatsakten Göllheim Nr. 807 vom 6. Messidor 1805: Verkauf von Möbeln durch die minderjährigen Kinder des verstorbenen Müllers von der Weißmühle Eisenberg Jacques Flory, diese vertreten durch ihren Vormund, den Müller Christian Goebel aus Ebertsheim.

239Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 150.

240Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 109.

241Staerk: Wüstungen des Saarlandes, S. 274; Mitteilung von Herrn Arno Ehrhardt.

242Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 110.

243LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 97r.

244Karst: Kurpfälzisches Oberamt Neustadt, S. 16 m.w.N..

245Denkmaltopographie Kreis Birkenfeld, S. 142.

246Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 8.

247Karte bei: Denkmal­topographie Kreis Birkenfeld, S. 143.

248Weber: Mühlen besonderer Art, S. 338.

249Reitenbach: „Achatschleifen und -Fundstätten im Herzogtum Pfalz-Zwei­brücken“; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 67.

250 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 339.

251 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 338.

252Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 274 Nr. 1444.

253 Weber: Mühlen besonderer Art, S. 338

254Karte bei: Denkmal­topographie Kreis Birkenfeld, S. 143.

255Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 75.

256Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 31.

257Anm.: Tag des hl. Hubertus, Bischof von Lüttich, 722-727; Hau­pertstag: örtlich unterschiedlich, idR jedoch der 3. November.

258Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

259Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, S. 256 Nr. 1353.

260Jung: Familienbuch Achtels­bach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 274 Nr. 1443.

261Jung: Familienbuch Achtelsbach, S. 276 Nr. 1457.

262Jung: Fami­lienbuch Achtelsbach, S. 222 Nr. 1166.

263Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 169 Nr. 898.

264Jung: Familienbuch Achtelsbach, S. 170 Nr. 900.

265LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 96r.

266Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

267LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 98.

268LA Speyer Best. A 292/1 Bl. 54r.

269LA Speyer Best. B2 Nr. 292/2 fol. 15.

270Karst: Kurpfälzisches Oberamt Neustadt, S. 13-14.

271Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, 2011, S. 279.

272Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 446.

273Anm.: eine Sägmühle des Schultheißen zu Weyer, Jacob Duras, befand sich auf der Helmbach.

274 LA Speyer Best. A2 Nr. 951/9 fol. 289, 291, 291r, 301r.

275Lehmann: Speyerbach, S. 10.

276Lehmann: Speyerbach, S. 11.

277 Rheinpfalz vom 27.3.2012: „Wirtschaftswandern. Ein Sägen im Elmsteiner Tal“.

278Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, S. 12.

279LA Speyer Best. A2 Nr. 951/9 fol. 291, 291 r.

280LA Speyer Best. A2 Nr. 951/9 fol. 291, 291 r.

281LA Speyer Best. F3 Nr. 55, fol. 4.

282Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, 251; LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 fol. 17.

283Lehmann: Speyerbach, S. 12.

284Jan: Türkensteuerregister, S. 143.

285LA Speyer Best. F3: 41-43; Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 472.

286Ullrich: Ein­wohner von Elmstein, S. 472; LA Speyer Best. A2 Nr. 950/2.

287LA Speyer Best. A2 Nr. 951/9 fol. 291, 291 r.

288Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 468 m.w.N.

289LA Speyer Best. Kurpfalz A Nr. 1181/6; Christ­mann: Siedlungsnamen II, S. 287.

290Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 235; LA Speyer Best. 950 Nr. 4.

291LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1: Mühlenprotokoll von 1738; Ullrich: Einwohner von Elmstein S. 235.

292LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 fol. 17; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 241;.

293LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 fol. 26.

294Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 265.

295Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 235.

296Ullrich: Ortsfremde im kath. KB Elmstein, PRFK 2010, S. 31; Ullrich: Einwohner Elmstein, S. 80; Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 235.

297LA Speyer Best. F3 Nr. 55, fol. 4.

298Ullrich: Ortsfremde im reformierten Kirchenbuch Elmstein 1724-1798; in: PRFK 2010, S. 141; Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 281.

299Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 281.

300Neumer: Bürgerbuch Verbandsgemeinde Hochspeyer, S. 129.

301Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 281.

302Lehmann: Speyerbach, S. 12.

303Heintz: Geschichte des Mahl- und Sä­gewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat, Nr. 11, Dezember 2004, S. 4.

304Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede, Abruf vom 25.7.2013.

305Ullrich: Einwoh­ner von Elmstein, S. 281, 394; ähnlich Weber: Mühlen besonderer Art, S. 303.

306Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede, Abruf vom 25.7.2013.

307LA Speyer Best. L56 Nr. 574 Bl. 220.

308Häberle: Daubenbornerhof, S. 132-133.

309Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 427.

310Uhly: Anbau von Hanf und Flachs in der Gemeinde Elmstein; in: Elmsteiner Heimatschrift 2011, S. 21.

311Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede, Abruf vom 25.7.2013

312Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 427.

313 Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat, Nr. 11, Dezember 2004, S. 4.

314 Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat, Nr. 11, Dezember 2004, S. 4.

315 Rheinpfalz vom 27.3.2012: „Wirtschaftswandern. Ein Sägen im Elmsteiner Tal“. Anm. dort wird fehlerhaft als Bauzeit das Jahr 1900 angegeben, was angesichts der

Baugenehmigung vom 12.12.1900 unzutreffend sein dürfte

316 Ortsarchiv Elmstein Best. GAE 161-11 Trift

317 Ortsarchiv Elmstein Best. GAE 161-11 Trift

318 Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat, Nr. 11, Dezember 2004, S. 4.

319 Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 427.

320 Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat, Nr. 11, Dezember 2004, S. 4.

321 LA Speyer Best. A2 Nr. 951/9 fol. 301r.

322 LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 fol. 16-16r.

323LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 fol. 26r.

324Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 202.

325LA Speyer Best. Q 22 Nr. 143-250: Akten des Triftamtes Neustadt; Weber: Mühlen besonderer Art, S. 249.

326Lehmann: Speyerbach, S. 12.

327Weber: Mühlen besonderer Art, S. 302; LA Speyer Best. G6 Nr. 388 fol. 26.

328Hinweistafel an der Wappenschmie­de Elmstein.

329 Denkmaltopographie, Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, S. 288

330Weber: Mühlen besonderer Art, S. 302.

331Weber: Mühlen besonderer Art, S. 303.

332Hinweis bei Ullrich: Einwohner von Elmstein S. 281.

333Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 281, 394; Weber: Mühlen besonderer Art, S. 303.

334LA Speyer Best. L56 Nr. 574 Bl. 226.

335Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede, Abruf vom 25.7.2013; Denkmaltopographie Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, S. 288.

336Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 281, 394; Weber: Mühlen besonderer Art, S. 303.

337Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmie­de, Abruf vom 25.7.2013.

338Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 427.

339Hinweistafel an der Wappenschmiede Elmstein.

340Ullrich: Einwohner von Elmstein, S. 281, 394; Weber: Mühlen besonderer Art, S. 303.

341 Uhly: Anbau von Hanf und Flachs in der Gemeinde Elmstein; in: Elmsteiner Heimatschrift 2011, S. 21.

342 LA Speyer Best. J1 Nr. 2882.

343We­ber: Mühlen besonderer Art, S. 303.

344Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede, Abruf vom 25.7.2013

345 Uhly: Anbau von Hanf und Flachs in der Gemeinde Elmstein; in: Elmsteiner Heimatschrift 2011, S. 21.

346Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede, Abruf vom 25.7.2013

347Hinweistafel an der Wappenschmiede Elmstein.

348Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede, Abruf vom 25.7.2013

349Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede, Abruf vom 25.7.2013

350 LA Speyer Best. A1 Nr. 428

351Schmidt: Familiennamen in der ehemaligen Gemeinschaft Buntenbach im 18. Jahrhundert, 1. Fortsetzung; in: PRFK 1977, S. 461.

352 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 163: Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746.

353 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 163-166; Auch Weber: Mühle und Müllerhandwerk, S. 218.

354 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 89.

355 LA Speyer, Zweibr. Dom.-Akte 90, Bl. 47.

356 Christmann: Siedlungsnamen II, S. 324.

357Weber: Aus Enkenbachs Vergangenheit, S. 154.

358Christmann: Siedlungsnamen II, S. 198.

359LA Speyer Best. W41 Nr. 2379/1 Karte Mehlin­gen vom 15.9.1829 mit Unterer Eselsmühle, Oberer Eselsmühle und Hetschmühle; LA Speyer Best. W41 Nr. 2379/2 Karte Mehlin­gen vom Februar 1941 mit Unterer Eselsmühle, Oberer Eselsmühle und Hetschmühle.

360Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, +++Zitat klären+++

361 Weber: Müh­len im Alsenztal, S. 6.

362Christmann: Siedlungsna­men II, ,S. 159.

363LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 19.

364LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 27.

365LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 28.

366Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 6.

367Dhom: Die Sippe Kremb-Kremp im pfälzischen Raum, 2. Auflage Ims­weiler 1975, S. 32.

368Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 6.

369Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 6.

370Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 21, 388 Nr. 3421.

371Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 21.

372Abbildung bei Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Al­senborn, S. 261.

373Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 92 Nr. 352.

374Pfälzische Presse vom 9.4.1881.

375Burgdörfer: Beiträge zur Burgdörfer'schen Familienkunde, Heft 1, München 1960, S. 16.

376Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 21.

377Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 6.

378Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 261 Nr. 2116 iVm S. 263 Nr. 2127.

379LA Speyer; Akten GGA, A. 362/1 S. 20; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 197; Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 6.

380Weber: Aus Enkenbachs Vergangenheit., ,S. 154.

381Christmann: Siedlungsnamen II, S. 197; Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 21.

382Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 181, Zitat ohne Quel­lenangabe; Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 6.

383Ruby: Verbandsge­meinde Enkenbach-Alsenborn, S. 714.

384Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 240; Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 714.

385LA Speyer Best. +++Zitat klären+++; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 240.

386Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 6; Weber: Die beiden Hetschenmühlen unterhalb Alsenborn; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 6, 1958, S. 22.

387Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 21.

388Weber: Die beiden Hetschenmühlen unterhalb Alsenborn; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 6, 1958, S. 22; Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 714

Nr. 6723.

389Ruby: Verbandsgemeinde Enken­bach-Alsenborn, S. 21.

390Weber: Mühlen im Alsenz­tal, S. 6; Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 302 Nr. 2564.

391luth. KB Kaiserslautern, Taufeintrag vom 6.2.1753.

392Ruby: Verbandsgemeinde Enken­bach-Alsenborn, S. 714 Nr. 6723 iVm S. 664 Nr. 6171.

393Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 664 Nr. 6171.

394 Friedel: Beiträge zur Ortskunde von Kaiserslautern, S. 11.

395Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 664 Nr. 6171.

396Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 6.

397Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 21, 388 Nr. 3421.

398Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 751 Nr. 7086 iVm. S. 405 Nr. 3599.

399Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 751 Nr. 7086.

400Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 21, 751 Nr. 7086.

401Ruby: Verbandsgemeinde En­kenbach-Alsenborn, S. 97 Nr. 403, 404.

402LA Speyer, Best. K 16 Kasten Nr. 274 Urk.-Nr. 354.

403LA Speyer, Best. K 16 Kasten Nr. 274 Urk.-Nr. 354.

404Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 6.

405Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 21.

406Christmann: Siedlungsnamen II, S. 333; LA Speyer, CGA Akten, A. 362/1 S. 20 +++Zitat prüfen+++

407Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 6; Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 21.

408Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, S. 20-21.

409Christmann: Dörferuntergang, S. 75.

410Christmann: Siedlungsnamen II, S. 333; Weber: Aus Enkenbachs Vergangenheit, S. 153.

411Angabe Uwe Ackermann bei geneanet, Abruf vom 30.4.2014; ref. KB Alsenborn.

412Anm. d. Verf.: Wald beim Hahnerhof.

413Weber: Mühlen besonderer Art, S. 330.

414Weber: Mühlen im Alsenztal, S. 6.

415Weber: Die Reformation und Gegenreformation in der Pfarreien Ensheim und Ommersheim, S. 21.

416LA Speyer Best E6 Nr. 2139: Prozeß des Müllers zu Mimbach Nickel Müller vor dem Reichskammergericht; dort befindet sich der Kaufbrief des Rauel.

417Frey: Beschreibung des Rheinkreises IV, S. 85-86.

418Archiv v.d. Leyen in Waal, Karte von 1768. +++Zitat prüfen+++

419Frey: Be­schreibung des Rheinkreises IV, S. 86.

420Christmann: Siedlungsnamen II, S. 223.

421Christmann: Siedlungsnamen II, S. 223.

422Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, S. 151.

423 LA Speyer Best. F7 Gatterer Apparat Nr. 1514.

424Frey: Beschreibung des Rheinkreises IV, S. 85-86.

425 Widder: Beschreibung Kurpfalz, zitiert bei Friedel: Beiträge zur Ortskunde von Kaiserslautern, S. 11.

426Albert: Die Reste der Siedlung Nanthariswilari: ein Beitrag zur Geschichte der Entersweiler Müh­le bei Kaiserslautern; in: Pfälzische Heimatblätter 1954, S. 76 f.; Weber: Die Entersweilermühle unter­halb Lauterspring; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 15-19.

427Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, S. 89.

428Albert: Die Reste der Siedlung Nanthariswilari: ein Beitrag zur Geschichte der Entersweiler Müh­le bei Kaiserslautern; in: Pfälzische Heimatblätter 1954, S. 76 f.; Weber: Die Entersweilermühle unter­halb Lauterspring; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 15-19.

429Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 184; LA Speyer Best. A14 Nr. 298/5 fol. 166; Weber: Mühlen der Stadt Kaiserslautern, S. 36.

430Albert: Die Reste der Siedlung Nanthariswilari: ein Beitrag zur Geschichte der Entersweiler Müh­le bei Kaiserslautern; in: Pfälzische Heimatblätter 1954, S. 76 f.; Weber: Die Entersweilermühle unter­halb Lauterspring; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 15-19.

431Albert: Die Reste der Siedlung Nanthariswilari: ein Beitrag zur Geschichte der Entersweiler Mühle bei Kaiserslautern; in: Pfälzische Heimatblätter 1954, S. 76 f.; Weber: Die Entersweilermühle unterhalb Lauterspring; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 15-19.

432LA Speyer Best. A14 Nr. 307e fol. 50-51r; LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 38: Aktenvermerk vom 30.8.1768 zum Gesuch des Henrich Schmitt zur Errichtung ei­ner Sägmühle.

433LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 39.

434LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 42.

435Christ­mann: Siedlungsnamen II, S. 192.

436Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 18.

437Weber: Die Enterswei­lermühle unterhalb Lauterspring; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 15-19.

438Christ­mann: Siedlungsnamen II, S. 192.

439LA Speyer Best. A 13 Nr. 178.

440LA Speyer Best. A14 Nr. 307 f, Bl. 1.

441LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 31-31r.

442LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 32r.

443Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, S. 104.

444Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, S. 51.

445luth. KB Alzey, Sterbeeintrag des Kindes Johann Georg Wacker vom 30.4.1742,http://www.ortsgemeinde-albig.de, Abruf vom 13.5.2014.

446Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, S. 116.

447 Hess. StA Darmstadt Best. B15 (Urkunden der Fam. Dalberg) Nr. 45.

448Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, S. 116.

449Wikipedia, Stich­wort 'Eppenbrunn', Abruf vom 6.9.2013.

450LA Speyer, Briefprotokolle 398, Flur 204 r und 221.

451Hess. Staatsarchiv Darmstadt, Hanau-Lichtenberg III 12 Bl. 15 r und III 13, Bl. 21; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 192.

452Christmann: Siedlungsnamen II, S. 192.

453Christmann: Siedlungsnamen II, S. 192.

454LA Speyer Best. 20 Nr. 2180.

455LA Speyer Best. C20 Nr. 2740: Stiedersbacher Hof und Sägmühle bei Eppenbrunn, 1739-1788.

456Frey: Beschreibung Rheinkreis, Bd. 4, S. 264.

457Angabe bei Gedbas http://gedbas.genealogy.net/person/show/1064110999, Abruf vom 19.12.2014.

458LA Speyer Best. W1 Nr. 1054: Dem Sägemüller Kettenring an der Stiederbach im Eppenbrunner Forst zu einer Sägemühle in Erbbestand gegebene Land, 1740.

459Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, S. 17; s. auch Häberle: Wüstungen, S. 201.

460Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, S. 124.

461Deutsches Rotes Kreuz, Ortsverein Erbach-Reiskirchen (Hrsg.): Die Geschichte von Erbach, Reiskirchen, Lappentascher Hof, 1974, S. 57; Stadtarchiv Homburg/Saar Arch.-Nr. 1638k, mitgeteilt von Frau Ilse Ringeisen.

462LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5.

463Stürmer: Mühlenrecht, S. 140-14.

464Deutsches Rotes Kreuz, Ortsverein Er­bach-Reiskirchen (Hrsg.): Die Geschichte von Erbach, Reiskirchen, Lappentascher Hof, 1974, S. 57; Stadtarchiv Homburg/Saar Arch.-Nr. 1638k, mitgeteilt von Frau Ilse Ringeisen.

465 Schmidt: Untertanenliste des Oberamts Zweibrücken Anno 1612; in: Anthes et. Al: Pfälzische Untertanenlisten, S. 59.

466Deutsches Rotes Kreuz, Ortsverein Er­bach-Reiskirchen (Hrsg.): Die Geschichte von Erbach, Reiskirchen, Lappentascher Hof, 1974, S. 57; Stadtarchiv Homburg/Saar Arch.-Nr. 1638k, mitgeteilt von Frau Ilse Ringeisen.

467Ernst: Bürgeraufnahmen und Manumission im Oberamt Zweibrücken, S. 22.

468LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 408-415.

469Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 203.

470LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 123.

471LA Speyer Best. B2 Sachakte 292 UNr. 5.

472Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 21 vom 14.3.1818, S. 136.

473Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 18 vom 5.3.1819, S. +++Zitat prüfen+++

474Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 47 vom 5.5.1831, S. 354-355.

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