Version 12.5.2018

 

Litera B

(Baalborn - Bernsbach)

 

Baalborn:
OT von Mehlingen; VG Enkenbach-Alsenborn, Lk Kaiserslautern. Der Ortsname leitet sich ab „Baldenbornen“ 1.

 

Mühlen:

hart nördlich von Baalborn in Richtung auf Rohrbach befindet sich der Flurname „Mühlwiesen“ 2. Eine Mühle ist dort aber nicht einge­zeichnet. Der Ort Rohrbach liegt ca. 3 km nördlich von Baalborn, die dortige Rohrbacher Mühle liegt davon nördlich in Rich­tung Warten­berg.

 

In Rohrbach liegt die Mühle des Wilhelm Eicher. Der Flurname „Mühlwiesen“ in Baalborn deutet mE deshalb auf die Rohrbacher Mühle, zu welcher die Wasserleitung (gefaßter Bach) über Baalborner Gebiet zur Mühle des Wilhelm Eicher nach Rohrbach verlegt wurde 3.

 

 

 

 

 

Bad Bergzabern:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken Oberamt Bergzabern. Die Bevölkerung der Südpfalz hatte sich gerade etwas von den verheerenden Folgen des 30jährigen Krieges etwas erholt, da begann der Holländische Krieg (1672/79), in dessen Verlauf die Stadt Bergzabern am 20.2.1676 von Französischen Truppen ausgeplündert und in Brandt ge­steckt wur­de. Zwei Jahre Später, 1678, kam es zu einer erneuten Plünderung. Formell wurde der Krieg durch den Frieden von Nim­wegen 1679 be­endet, Frankreich war aber weiterhin berechtigt, seine Truppen durch die Südpfalz marschieren zu lassen. Auch be­gann Ludwig XIV mit seiner Reunionspolitik, die von Herzog Friedrich Ludwig von Pfalz-Zweibrücken abgelehnt wurde; dieser wurde daraufhin seines Landes für verlustig erklärt und sein Land, insbesondere das Oberamt Bergzabern von Französischen Truppen besetzt. Friedrich Ludwig von Pfalz-Zweibrücken starb am 1.4.1681 ohne erbberechtigte Nachkommen zu hinterlassen. Entspre­chend den wittelsbachischen Hausver­trägen und nach dem Testament des Herzogs Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken wurde daraufhin Karl IV. König von Schweden, aus der Seitenlinie Pfalz-Kleeburg, der alleinige Erbe. Dieser konnte sein Fürstentum nicht sofort in Besitz nehmen, da er ebenfalls den französi­schen Souveränitätsanspruch ablehnte. Pfalzgraf Christian II. von der Linie Zweibrücken-Birkenfeld nützte diese ungeklärte Situation aus und übernahm mit französischer Unterstützung die Administration des Fürstentums. Christian von Zweibrücken-Birkenfeld war französi­scher Brigadegeneral, hatte zu Versailles die besten Beziehungen und war auch bezüglich seiner im Elsaß gelegenen Besitzungen bereits Lehensnehmer der Französischen Krone geworden. Er wollte sich einen Überblick über den Zustand des Oberamts Bergzabern verschaf­fen und forderte daher den Amtmann Carl Philipp Schelm von Bergen auf, ihm Auskunft zu erteilen, die befehlsgemäß erging 4.

 

Pfarrei erst lutherisch, später reformiert, seit 1665 auch wieder lutherisch. Auf dem nahen Deutschhof und dem Kaplaneihof wohnen seit dem 18. Jh. Mennoniten. KB ref. 1616 (Lücken); KB luth. 1725.

 

Mühlen:

zur Stadt Bergzabern zählen die Schneid- und Ölmühle oder Wappenschmiede; ferner die Mahlmühle von Eckenhofer und die Mahl- und Wappenschmiede von Correll 5; diese sind im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Bergzabern unter ande­ren Na­men beschrieben 6.

 

1680 wird Peter *Reiland (der spätere Müller in Winden) als Müller in Bergzabern genannt 7. ++++klären: welche Mühle +++++

 

Die Mühlen wurden im 30jährigen Krieg zerstört 8.

 

1734 war Philipp Henrich *Ginant „ein Waffen-Schmid zu Bergzabern. Dieser wird am 8.1.1734 als Pate im luth KB Vorderweidenthal genannt 9.++++klären: welche Mühle +++++

 

1799 wird Johann Heinrich *Pistor als Müller in Bergzabern und Deserteur der französischen Armee erwähnt; er erscheint in einem Ver­zeichnis vom 12.2.1799 „Tableau des conscrits de la 1ère classe dont les parents ou tuteurs ne justifient pas la présence aux ar­mées de la République“ 10.

 

Um 1835 war Gottfried *Junker als Müller in Bergzabern; Bruder (?) des Christian *Junker, Müller in Albersweiler. Nach dem Tod des Müllers Christian *Junker wurde am 3..11.1835 dessen Mühle in Albersweiler zur Auflösung der bestehenden Erbengemeinschaft ver­steigert. Bei dieser Versteigerung war der Gottfried Junker, Müller, in Bergzabern wohnhaft, als Nebenvormund der Kinder betei­ligt 11.++++klären: welche Mühle+++++

 

Um 1848 war Theobald *Behret Öl- und Mahlmüller in Bergzabern ++++klären: welche Mühle+++++; gegen ihn wurden wegen Teil­nahme an der Demokratiebewegung 1848/49, hier: Teil­nahme „am bewaffneten Zug nach Steinfeld am 17.6.1749“ Ermittlungen einge­leitet 12.

 

 

- Augspurger Mühle:

sie liegt westlich von Bergzabern am Erlenbach; inzwischen hat die Bebauung die ehemalige Mühle eingeholt; heute Anwesen Kurtal­straße 87, Bad Bergzabern; in der ehemaligen Mühle befindet sich ein idyllisch gelegener Waldgasthof.

 

Ihre erste urkundliche Erwähnung fand die Augspurger Mühle im Jahre 1747 im Erbbestandsbrief von Pfalzgraf Christian. IV. von Zwei­brücken. Danach wurde die damalige Sägemühle von Johann *Benzinger (Zimmermann u. Sägwerker) an Matheis *Dietrich (Waffen­schmied) aus Niederotterbach verkauft. Dieser errichtete eine Wappenschmiede. Nach M. Dietrichs Tod übernahm sein Sohn Jakob *Dietrich die Augspurger Mühle. Als Jakob Dietrich emigrierte, wurde sein Eigentum 1794/95 von einem gewissen Johannes *Surerus ersteigert, der die Anlage um das Jahr 1814 vergrößerte 13.

 

Im „Eilboten Landau“ vom 28.8.1841 wird die Versteigerung der Sägemühle (im Banne von Bergzabern im Mühlenthale neben der Stra­ße von Bergzabern nach Zweibrücken gelegen mE. Augsburger Mühle) für den 7.10.1841 annonciert: „Johann Jakob Surerus, Müller auf der Sägmühle bei Bergzabern, ist gesonnen [...] seine Mühle mit allen Zubehörungen [...] im Eigenthum öffentlich verstei­gern zu lassen. Diese Mühle besteht in einer Sägmühle, einer Oelmühle mit doppelter Presse, einer Hammerschmiede mit drei Häm­mer und und vier Feuer, einer Wohnbehausung, Scheuer, Stallungen, einem neuangelegten, mit Zwergbäumen versehenen Pflanzgar­ten, Wiesen, Baum­stück und Fischteich, zusammen circa 7 Morgen haltend, ein Complex bildend und auf dem Banne von Bergz­abern im Mühlenthale ne­ben der Straße von Bergzabern nach Zweibrücken liegend. Der Wasserfall hat 16 Schuh und kann auf dem Eigenthume selbst bis zu 19 Schuh gesteigert werden. Die Sägmühle kann unausgesetzt beschäftigt werden.“ 14.

 

Im Jahre 1842 wurde das Anwesen an Lorenz *Hertle verkauft. Zu dieser Zeit gab es in der Augspurger Mühle drei Wasserräder. Da­mit wurde betrieben: eine Schneidmühle und Hammerschmiede, eine Ölmühle und eine Schleifmühle 15.

 

Im Oktober 1848 kam es zu Ermittlungen gegen Franz Hertle, Sägmüller in Bergzabern und „Revolutionär in Bergzabern“ „wegen ge­meinschaftlicher Zerstörung von Einfriedungen zum Nachteil des Buchdruckers Hügenell aus Bergzabern“ und „nächtlichen 'inju­riösen' Lärm am 1.10.1848“ 16. +++klären: ob Augspurgermühle +++ Der Müller Wilhelm Augsburger wurde wegen Teilnahme am „Steinfel­der Zug“ von 1849 angeklagt 17 +++klären: welche Mühle+++.

 

Nach Lorenz Hertle kam der Besitz in die Hände von Müller Johann, gen. Konrad *Augspurger (geb. 1819). Von ihm erhielt das An­wesen seinen heutigen Namen, "Aug­spurger Mühle". Nach Konrad Augspurgers Tod 1876 erwarb dessen Witwe Elisabeth Augspur­ger (geb. Hey) die Erlaubnis zum Be­trieb einer Wein- u. Bierwirtschaft. Im Jahr 1890 übernahm ihr Sohn Georg Johann *Augspurger den Besitz. Er wandelte die bisheri­ge Scheune des Anwesens in Gästezimmer um. Nach seinem Tod führte seine Witwe Charlotte Augspurger (geb. Schüler) den Be­trieb, bis sie 1919 verstarb. 1922 ging das gesamte Erbe an Adolf Wölfle (verh. mit E. Charlotte Augspurger) über. Die­ser vergrößerte das Anwesen weiter, unter anderem wurden die Mühlräder wegen der starken Erschütterungen aus dem Gebäude ent­fernt und eine große Sägewerkhalle errichtet. Nach dem Tod Adolf Wölfles 1977 führte dessen Sohn Rudolf mit seiner Familie den Be­trieb weiter. Im Jahr 1982 wurde dann das neue Gaststättengebäude an der Ostseite errichtet. 1993 übernahm Erich Wollenweber das Anwesen und führte für einige Jahre das Hotel-Restaurant mit über 20 Zimmern. Nach dessen Tod wurde der Betrieb stillgelegt, und in den fol­genden Jahren verkamen die leerstehenden Gebäude zusehends. Seit August 2003 ist nun die Aug­spurger Mühle im Besitz von Inge Schlinck (geb. Knorn). Nach intensiven Renovierungsmaßnahmen konnte im Frühjahr 2005 die Gaststätte wiedereröffnet werden. Neben mehreren Gästezimmern und einer Ferienwohnung im Mitteltrakt beherbergt die Mühle seit 2006 schließlich auch eine Pflege­stelle der Jugendhilfe Jona in Pirmasens 18.

Augsburger Mühle ca 1924, Verlag Carl Wellhausen, Frankfurt/Main (Archiv Ref)

 

Literatur/Urkunden:

- Brauner, August: Von der Schleif-Schneid-Ölmühle und der Hammerschmiede zum Gasthof "Augspurger Mühle". [Bad Bergz­abern.]. In: Bad Bergzabern. 1978, Nr. 8.

- LA Speyer Best. L12 Nr. 180 (Finanzamt Bergzabern), 1863-1864: enthält u.a. Gesuch des Müllers Conrad Augsburger von der Säg­mühle in Bergzabern um Abgabe eines Buchenstamms zur Herstellung eines neuen Wasserrades

- LA Speyer Best. B2 Nr. 731/3: „Die Sägemühle zu Bergzabern, 1750“

 

 

- Bergzaberner Mahlmühle:

nach Weber 19die erste Bergzaberner Mühle“.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Bergz­abern gehörte: „Die Bergzaberner Mahlmühl [hat] 1 Wasserrad für 1 Mahl- und Schälgang; [gibt an Pacht] 4 Ma. Korn und 4 Ma. Speltz; weil im ganzen Oberamt der Bann meistenteils aufgehoben ist, kann die Zahl der Mahlgäste nicht angegeben werden 20 .

 

 

- die zweite Bergzaberner Mühle:

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 21 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Bergzabern gehörte: „die 2. Bergzaberner Mühl [hat]hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang. Gibt 5 Ma. Korn und 5 Ma. Spelz sowie 1 fl 1 bz. and Geld 22.

 

 

- die dritte Bergzaberner Mühle:

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 23 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Bergzabern gehörte: „hat 1 Wasserrad für 1 Mahl- und Schälgang. Gibt 3 Ma. Korn und 2 Ma. Spelz als Pacht 24.

 

 

- die vierte Bergzaberner Mühle:

im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Bergz­abern gehörte: hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang. Gibt 6 Ma. Korn, 6 Ma. Spelz und 1 fl 3 bz als Pacht 25.

 

 

- die fünfte Bergzaberner Mühle:

s. Stadtmühle

 

 

- Knochenmühle:

im Kurtal von Bergzabern gelegen; die Mühle wurde 1888 abgebrochen 26.

 

Urkunden/Literatur:

- Jäger, F.: „Als sich im Bergzaberner Kurtal noch die Knochenmühle drehte; in: "Die Rheinpfalz" Ausgabe Bergzabern vom 20.3., 23.3 und 25.3.1954

 

 

- Lohmühle im Thal:

1731 heißt es von dem Ehepaar Heller „sich in der Lohmühl aufhaltend“, oder „sich in der welschen Gerben Bergzabern Lohmühle sich aufhaltend. Schon zuvor, 1719, saß auf der „welschen Lohmühle“ ein Mennonit und anschließend bis zu seinem Tod im Jahre 1754 im Alter von erst 38 Jahren der Johann Ludwig *Lorch, „Müller im Thal auf einer Lohmühle. In seinem Sterbeeintrag heißt es: „... da er nachts um 12 Uhr mit einem elenden blinden Pferd in großer Trunkenheit von hier [Anm.: Dörrenbach] abgefahren und al­les erinnern ohngeachtet, da er noch sogar zur Antwort gegeben, es habe ihn der Teufel noch nicht geholt, er werde ihn heunt auch nicht holen, in doppelter Blindheit den weg vor sich genommen, jämmerlich ums Leben, da er nicht weit von hier des andern mor­gens todt gefunden worden“ 27.

 

 

- Lohmühle, sog. Hemmetische Lohmühle zu Bergzabern:

im Bergzaberner Kurtal gelegen, die Mühle ging 1898 ein 28.

 

Um 1848 war Georg Mayer als Lohmüller in Bergzabern; gegen ihn wurden wegen Teilnahme an der Demokratiebewegung 1848/49, Er­mittlungen eingeleitet 29.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2025/3: Klassifikationsplan Bergzabern 1937, darin u.a. Lohmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 731 5: „Die sog. Hemmetische Lohmühle zu Bergzabern o.D.“

 

 

- Martelsmühle:

im Kurtal westlich von Bergzabern, auf der Südseite des Erlenbachs (ehemalige Gemarkung von Dörrenbach) gelegen; die Mühle ging 1898 ein 30.

 

1791 wird in Dörrenbach der Michael Martel als Mahlmüller erwähnt 31. 1828 als „Oehl-, Lohmühle, Martelsmühle“ erwähnt; 1836 als „Oel- und Lohmühle“, 1916 und 1886 als „Martelsmühle“. Die Mühle lag bis 1935 im Bann von Dörrenbach, kam mit Abtretung des süd­lichen Erlenbachufers an Bergzabern und trägt ihren Namen nach dem aus Weißenburg stammenden Müller Michael Bartel (!), der 1791 nach Dörrenbach einwanderte und 1814 in der Mühle starb. An der Stelle der Mühle steht heute die Villa Hatzenbühler 32.

 

Im Eilboten Landau vom 8.8.1840 wird die Versteigerung der Martelsmühle für den 21.8.1840 angekündigt: „ ... läßt der Müller Friedrich Müller von der Martelsmühle, im Mühlentale von Bergzabern gelegen, seine aus einem Mahl- und einem Schälgange beste­hende Mühle, die Martelsmühle genannt“ nebst 6 Morgen Wiesen und 3 Morgen Ackerland in der Nähe der Mühle gelegen freihän­dig versteigern 33.

 

 

- Oligmühle:

in der Untertanenliste des Amtes Bergzabern von 1612 ist in Bergzabern genannt: Caspar Carler, „der äußerste Müller von der Ohlig­mühl 1597“ 34

 

 

- Ölmühle vor dem Oberen Tor, Ölmühle Hier:

die Ölmühle lag vor dem Oberen Tor in der Vorstadt 35, an der Bezirksstraße nach Dahn 36.

 

Bis ca. 1762 war Gabriel Waldhartin der Besitzer der Ölmühle vor dem Oberen Tor. Dessen Tochter Rosina Katharina Waldhartin heirate­te am 27.7.1762 den Müllergesellen Johannes (2) *Pastetenbeck, der nun die Mühle übernahm 37.

 

Johannes (2) Pastetenbeck ging als 20jähriger Geselle auf Wanderschaft und fand Arbeit in Bergzabern auf der Ölmühle vor dem Obe­ren Tor, deren Besitzer Gabriel Waldhartin kurz zuvor gestorben war. ∞ am 27.7.1762 mit dessen Tochter, Rosina Katharina Waldhartin und erlangte das Bürgerrecht. Aus der Ehe Pastetenbeck/Waldhartin stammen 8 Kinder, darunter 5 Töchter die jedoch alle früh und un­verheiratet starben. Aus der Ehe stammen weiterhin 3 Söhne, Johannes (geb. 10.8.1764 Bergzabern), Heinrich Carl (geb. 8.6.1783 Berg­zabern) und Georg Michael (geb. 20.3.1786 Bergzabern) 38.

 

1773 beantragte der Müller *Pastetenbeck; er beantragte 1773 die Genehmigung zur Erweiterung seiner Ölmühle durch einen Mahl- und Schälgang 39. Da das Gesuch abschlägig beschieden wurde, beantragte er 1776 die freiwillige Versteigerung der Ölmühle durch den zuständigen Vogt 40. Vogt Sprenger zu Annweiler publizierte in Bergzabern am 20.6.1776, daß die in „hiesiger oberer Vorstadt ge­legene dem Johannes Pastetenbecker zugehörige erbbeständliche Ölmühle am Samstag, den 30. Juli nachmittags um 2 Uhr im Wirts­haus zum weißen Roß öffentlich versteigert wird“ 41.

 

Die Ölmühle kam nach mehreren Besitzwechseln in den Besitz der Familie Behret 42.

 

1846 läßt der Ölmüller zu Bergzabern, Johannes *Hier, „seine allda im Mühlenthale gelegene Oelmühle mit Oelmühlengerätschaften, Wohnhaus, Scheuer, Stallungen ...“ versteigern. In der Versteigerungsannonce vom 23.12.1845 heißt es weiter: „Die Oelmühle kann wegen ihres bedeutenden Wasserfalls und ihren Räumen leicht zu einer Mahlmühle mit zwei Mahlgängen und einen Schälgang umge­wandelt [...] werden.“ 43.

 

Am 6.6.1853 wird der Verkauf der Ölmühle in der Zeitung Eilbote Landau angeboten: „Die zu Bergzabern in der sogenannten Vorstadt an der Bezirksstraße nach Dahn gelegene ehemals Georg Hier'sche Oelmühle mit doppelter Presse, Mahlsteinen, zweistöcki­ger Wohnbe­hausung, Scheuer, Stallung ....“ 44.

 

Am 24.5.1855 ließ Johann *Lampert „seine zu Bergzabern im Thal gelegene, die ehemals Georg Hier'sche Oelmühle mit zwei Pres­sen, dazu gehörigen Oeconomiegebäuden ...“ versteigern 45.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 731 2: „Gesuch des Ölmüllers Pastetenbeck zu Bergzabern seiner Ölmühle einen Mahl- und Schälgang anhän­gen zu dürfen 1773“

 

 

- Ölmühle Hier:

s. Ölmühle vor dem Oberen Tor

 

 

- Pulvermühle:

in Bergzabern gab es eine Pulvermühle 46. Diese wurde 1561 zur Verwendung des Kalisalpeters bei Bergzabern errichtet und be­stand bis zum 30jährigen Krieg 47.

 

Um 1615 wurde der Pulvermacher Jacob Meyer aus Bergzabern in Landau als Dieb festgenommen. Jacob Meyer war aus Kirchheim a.d. Eck gebürtig. Der Stadtrat Landau beschloß am 21.4.1615 den Meyer an den Pranger stellen zu lassen und mit Ruten aus der Stadt Landau hinausstreichen zu lassen 48.

 

 

- Reinhardsmühle:

bei Bergzabern im Mühlenthal gelegen; +++klären; ist sie identisch mit einer der anderen Mühlen in Bergzabern ?+++

 

Um 1714 [err.] war Müller in Bergzabern, der Johannes Georg (1) *Reinhardt 49. Er ist der Vater des 1737 als Müller in Bergzabern ge­nannten Johann Georg (2) *Reinhardt, der später Müller in Oberotterbach ist.

 

Am 12.5.1737 sind Johann Georg (2) *Reinhardt, Müller in Bergzabern und seine Frau Maria Eva Gulde in Oberotterbach als Patin bei der Taufe der Maria Katharina Kegel, der Tochter des Einwohners in Oberotterbach, Johannes Adam Kegel und der Elisabetha Rausch 50. Dieser Johann Georg (2) *Reinhardt ist später Müller in Oberotterbach.

 

Am 14.4.1836 wird „lassen die Wittib und Erben des verlebten Müllers Johann Adam *Eckenhoffer von Bergzabern, ihre zu Bergz­abern im Mühlenthale gelegene, sogenannte Reinhardsmühle, mit einem Mahl- und einem Schälgange, nebst Hanfreibe, sammt Wohn- und Oeconomiegebäuden ...“ auf vier Jahre öffentlich verpachten 51.

 

Seit 1839 war Johann Georg Junker der Müller auf der Reinhardsmühle. Am Verhandlungstag vor dem Assisengericht der Pfalz in Zweibrücken am 18./19.8.1846 wurde der Müller Johann Georg Junker (geb. 1806 in Kapellen; ∞ mit Barbara Heintz aus Kapellen) angeklagt. Junker war trunksüchtig, seine Vermögensverhältnisse waren dadurch zerrüttet. Er war als gewalttätig bekannt und hatte wiederholt seinen Ehefrau und die Kinder angegriffen oder bedroht. Auch hatte er versucht, den Müller Augsburger, dem er seine Mühle zeigte, plötzlich in das 18 Fu0 tiefe Räderwerk zu stürzen, „welcher Todesgefahr derselbe nur durch eine schnelle Wendung des Körpers entging“. Am 1.5.1846 brachte Junker seine Ehefrau um. Er hatte am Morgen seinen Ehefrau beauftragt, in Bergzabern bei der Witwe Pfalzgraf „wegen einer aufgekündigten Kapitalschuld von 600 Gulden um Geduld anhalten und zugleich die Schwester des Angeklagten um Bürgschaft für eine andere dringende Schuld vom 372 Gulden“ anzusprechen. Barbara Heintz verh. Junker kehrte gegen 10 Uhr erfolglos und niedergeschlagen in die Mühle zurück. Es kam daraufhin zu einer Auseinandersetzung, bei der Junker seine Ehefrau mit einem Mess3er niedergestochen hatte.Er wurde deshalb vom Assisengericht zu lebenslanger Zwangsarbeit und zur Brandmarkung verurteilt 52.

 

 

- Sägemühle:

s. Augspurger Mühle

 

 

- Sägemühle:

1871 wird der Wagenschmied in Bergzabern, Carl *Juncker, als Sägemüller in Bergzabern benannt 53.

 

 

- Sägemühle Wirth:

1926 erwähnt, an der Straße Bergzabern-Dahn gelegen 54.

 

 

- Schleifmühle:

s. Waldmühle

 

 

- Schmackenmühle:

das Gelände, auf welchem die Mühle stand, ging von Dörrenbach an die Stadt Bergzabern über. Als es noch Dörrenbacher Gemar­kung war, stand schon 1584 hier die Schmackenmühle als Besitz des Bergzaberner Müllers Georg *Schmack und blieb im Schmack'­schen Be­sitz bis 1700, wird 1899 Sägewerk, 1904 ganz stillgelegt, 1932 von der Stadt Bergzabern abgerissen. An ihrer Stelle befin­det sich heute der Parkplatz am Ende des Kurparks. Der Name wird 1800 nicht mehr verstanden, daher mehrfach falsch angegeben: 1828 „Schnecken­mühle“, 1886 „Schnackenmühle“ 55.

 

Bei der Mühle scheint eine Art Gasthaus gestanden zu haben56, denn im kath. KB Oberotterbach und auch ev. KB Dörrenbach wur­den im 18. Jh. verschiedene Personen als „wohnhaft in der Schmackenmühle“ bezeichnet 57, ohne daß diese von Beruf 'Müller' ge­wesen wären oder ein nachweisbarer Zusammenhang mit der zeitgleich auf der Schmackenmühle ansässigen Müllerfamilien erkenn­bar ist.

 

In der Aufstellung über die Mühlen in der Gemeinschaft Guttenberg „Spezifikation Bericht oder Beschaffenheit aller und Jeder müh­lenen in der Gemeinschaft Guttenberg“ vom 8.2.1612 heißt es zur „Schmackenmühle Dörrenbach“: Zu wissen erstlich das die SchmackenMühl an Dürrenbacher Marckung einseits neben der Alten Bach anderseits neben den Dürrenbacher Wälden gelegen, Und zuvor eine Walk­mühl gewesen, mit vorwissen und erlaubnis beeder Fursten und Herrn Inhabern der Gemeinschaft Gutenberg in Anno 1584 laut hirun­den abeorierten [?] von Hern Sebastian Bußmann der Zeit Landschreybern von Ampts wegen deßhalben ertheil­ten Muhlbrieues zu einer Muhlen mit einem gang Von Georg *Schmacken, dem die Walckmühel vorhin zugehörig gewesen, uf sei­nen [...] erbauen, und zu bauen zugelaßen worden, dergestalten das er Schmack und seine Erben Und besitzer solche Mühl besitzen und eines ieden Jahrs [...] of Mart­inj für die Erbbeständnuß Vier Achtel Korn [...] guter dürrer Und schöner Frucht dazu wegen der Frondt Vier Gulden gut geltt, dsgdts: er deren alsdann befreiet, entrichten […] solle ...“ 58.

 

Im ältesten ev. KB von Dörrenbach befinden sich zwei Einträge, in denen der Familienname Schmack vorkommt: am 21.2.1710 starb Catharina Schmack, unbekannten alters; 1708 wird Johann Jacob *Berchtold „vulgo Schmack genannt“ erwähnt. Dieser Johann Ja­cob Berchtold wird 1691 als Loh- und Oelmüller zu Dörrenbach genannt; am 21.9.1691 starb seine 1. Ehefrau Anna Margaretha im Alter von 38 Jahren 5 Monaten 3 Tage. Auf der Schmackenmühle selbst saß zur gleichen Zeit Hans Velten *Berchtold als Mahlmül­ler, auch mit ei­ner Anna Margaretha verheiratet, vermutlich Jacobs Bruder 59.

 

Bis zu seinem Tod am 25.5.1730 im Alter von 66 Jahren war der Hans Velten *Berchtold als Müller auf Schmackenmühle; er ist der Va­ter der Anna Maria Berchtold, die am 31.8.1722 den Leinenweber Rudolph Heller aus „Erlesbach“ (Erlinsbach im Aargau/Schweiz oder Erlenbach im Simmental/Schweiz) heiratet 60. Um 1722 war Valentin Berchtoldt der Müller auf der Schmackenmühle bei Bergz­abern; lutherisch; seine Tochter, Anna Maria Berchtold, heiratet 1722 den aus Erlinsbach, Kanton Bern/Schweiz stammenden Weber, Rudolf Hil­ler, der auf der Schmackenmühle wohnt 61. Der Schmackenmüller Valentin Berchtold könnte ein Abkömmling der seit ca. 1660 in Her­gersweiler vertretenen, von Rued im Aargau stammenden Familie Berchtold/Bergthold gewesen sein 62. Die Bergthold in Hergersweiler waren allerdings reformiert 63

 

Er ist auch der Vater des Lorentz *Bergtholdt, der 1732/34 als Müller auf der Schmackenmühle erwähnt ist. 1732/34 hatte die Schma­ckenmühle 2 Gänge 64.

 

1719 lebte in der Schmackenmühle der Waffenschmied Hans Jacob *Muschler [Anm. d. Verf.: vermutlich müßte es richtiger heißen: Mutschler; s. die gleichnamigen Müller u.a. in Edenkoben] mit seiner Frau Barbara, denen am 8.9.1719 ein Sohn Johann Ulrich im Alter von 17 Tagen starb. 1724 war der Waffenschmied Jacob „Muschla“ Pate bei einem Kind des Schmackenmüllers Heller 65.

 

Andreas Geisler († 22.4.1749 Dörrenbach), Zimmermann in der Schmackenmühle, aus Salinburg stammende; ∞ mit Margaretha Scherb 66.

 

Um 1758 war Johann Georg Grab (Grub) Müller in der Schmackenmühle; ∞ mit Margaretha Seib (luth. Religion) 67.

 

Am 16.4.1775 stirbt in Klingenmünster der Johann Lorenz *Bergtold im Alter von 33 J, 3 M, 30 T, Müllermeister auf der Schmackenmüh­le 68.

 

Die Schmackenmühle wird 1899 Sägewerk, 1904 ganz stillgelegt, 1932 wurden die Gebäude der ehemaligen Schmackenmühle von der Stadt Bergzabern abgerissen 69. Ihre Stelle ist heute Parkplatz am Ende des Kurparks. Der Name wird 1800 nicht mehr verstan­den, da­her mehrfach falsch angegeben: 1828 „Schneckenmühle“, 1886 „Schnackenmühle“ 70.

 

Karte;

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2025/1

 

Literatur/Urkunden:

- Brauner, August: Die Schmackenmühle; in: Bad Bergzabern 1978 Nr. 9

- Kuby, Alfred H.: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 99-101

 

 

- Stadtmühle:

auch als „die fünfte Bergzaberner Mühle“ bezeichnet 71; von den 5 Bergzaberner Mühlen lag nur die Stadtmühle in der Stadt, alle an­deren oberhalb derselben im Tal des Erlenbachs 72.

 

In der Untertanenliste des Amtes Bergzabern von 1612 ist in Bergzabern genannt: Barthel Diel, „Müller in des Fürsten Stadtmühl“ 73.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Bergz­abern gehörte: „liegt in der Stadt; hat 3 Wasserräder für 3 Mahlgänge; die verhältnismäßig hohe Pacht beträgt 30 Ma. Korn und 12 fl 74 75.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5336: „Bestand der Stadtmühle zu Bergzabern, 1699-1769“

 

 

- Vorstadtmühle:

s. auch Ölmühle Hier, bzw. Ölmühle vor dem Oberen Tor

 

1635 hatte der Anschlußfähnrich Friedrich *Lorch die sog. Vorstadtmühle und die dabei gelegene Waffenschmitt in Erbbestand. Zum Be­trieb gehörte auch eine Mahl- und Sägemühle. Lorch machte eine Eingabe um Pachtnachlaß, da man ihm eine neue Waffenschmie­de „gleichsam vor die Stirn setzen wollte“ 76, d.h. u.a. „daß der neue Hammer unmittelbar oberhalb des Lorch'schen gebaut werden sollte 77; +++klären: welche der obigen Mühle ist mit ihr identisch++++

 

Für den Friedrich Lorch Waffenschmied zu Klingenmünster, wurde am 1.7.1696 ein Erbbestandsbrief ausgestellt, der gleichzeitig die Konzession für einen Neubau beinhaltete: es sollte errichtet werden: eine Waffenschmitthütte, eine Schleifmühle und eine Ohligmüh­le in der Vorstadt zu Bergzabern auf dem Platz, auf dem die alte zerfallene „Olimühl stehet“. Es sollte auch die Kelter zu der Ölmühle wieder instandgesetzt werden. Es dürfte sich bei dem Neubau um dieselbe Waffenschmiede handeln, die bereits oben benannt wurde; denn bei dieser Vorstadtmühle stand 1635 auch eine Ohligmühle, die in den Kriegswirren des Jahrhunderts wohl in Abgang gekom­men war 78.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 731/4: „Die Vorstadtmühle zu Bergzabern (2 Bde.), 1735-1768“

 

 

- Waldmühle:

in der Untertanenliste des Amtes Bergzabern von 1612 ist in Bergzabern genannt: Hans Haß, 1597 Besitzer der Schleifmühle“ 79.

 

Literatur/Urkunden:

- Brauner, August: Von der Schleifmühle zum Schwesternheim „Waldmühle“; in: Bad Bergzabern 1978, Nr. 5

- LA Speyer Best. H31 (Bezirksamt Bergzabern) Sachakte 192 Z 2290: Einebnung des Mühlgrabens Plan Nr. 3966 und Auffüllung mit Erdreich infolge der Auflassung der Triebwerke Reinhardsmühle (jetzt Kurhaus Pfälzer Wald) und Neumühle (jetzt Haushaltungsschule Waldmühle) mit Plänen, 1932-34

- Volz, Günther: Die Waldmühle in Bad Bergzabern : Sägemühle - Kurhaus - Haushaltungsschule. - In: Südliche Weinstraße: Hei­mat-Jahrbuch. - 34 (2012), S. 67-70

 

 

- Wappenschmiede:

sie lag neben der Vorstadtmühle in Bergzabern 80.

 

Vermutlich war bereits der Waffenschmitt Lorenz *Lorch (geb. ca. 1540 Stelzenberg - † vor 1612 ; Sohn des Müllers in Stelzenberg Hans *Lorch) als Wappenschmied in Bergzabern. Dessen Sohn Jost (Justus) *Lorch (ca. 1575 Bergzabern - † vor 1656) ist jedenfalls als Wap­penschmied in Bergzabern erfaßt 81.

 

1685 gestattet man dem Georg Friedrich *Lorch, Waffenschmied zu Bergzabern, an Stelle des seit dem 30jährigen Krieg ruinierten Ei­senwerks in Schönau ein Hammerwerk zu errichten 82.

 

Für den Friedrich Lorch Waffenschmied zu Klingenmünster, wurde am 1.7.1696 ein Erbbestandsbrief ausgestellt, der gleichzeitig die Konzession für einen Neubau beinhaltete: es sollte errichtet werden: eine Waffenschmitthütte, eine Schleifmühle und eine Ohligmüh­le in der Vorstadt zu Bergzabern auf dem Platz, auf dem die alte zerfallene „Olimühl stehet“. Es sollte auch die Kelter zu der Ölmühle wieder instandgesetzt werden. Es dürfte sich bei dem Neubau um dieselbe Waffenschmiede handeln, die bereits oben benannt wurde; denn bei dieser Vorstadtmühle stand 1635 auch eine Ohligmühle, die in den Kriegswirren des Jahrhunderts wohl in Abgang gekom­men war 83.

 

1733 überließ Nikolaus Friedrich Lorch seine Wappenschmiede bei der Vorstadtmühle in Bergzabern dem Friedrich *Lorch 84.

 

1836 war Nikolaus *Corell der Wappenschmied in Bergzabern; er wurde 1836 zum Geschworener am Assisengericht des Rheinkrei­ses in Zweibrücken gewählt, war jedoch ausreichend entschuldigt und wurde in der Sitzung vom 29.2.1836 daher nicht zum Ge­schworenen er­nannt 85.

 

Literatur/Urkunden:

- Brauner, August: Vom Mühlental zum Kurtal. Der Waffenschmied Friedrich Lorch. [Bad Bergzabern.]. In: Bad Bergzabern. 1978, Nr. 1/2.

 

 

 

 

 

Bad Dürkheim:

s. auch Grethen; s. auch Hardenburg

 

Bad Dürkheim ist Kur- und Kreisstadt in der Metropolitanregion Rhein-Neckar, Lk Bad Dürkheim; gehörte zur Grafschaft (später Fürsten­tum) Leiningen-Hardenburg. Seit 1563 luth. Pfarrei, seit 1726 auch reformierte Pfarrei. KB luth. 1645; KB ref. 1726.

 

Dürkheim hatte im 18. Jh. mit etwa 500 Familien in ca. 2600 Einwohner, die in 400 Häusern lebten 86.

 

Mühlen:

im Salbuch der Grafschaft Leiningen-Hardenburg von 1585, Abschnitt „Dürkheimer Martins Zins“ heißt es: „Dürkheimer Martins Zins gibt Conradt Hartman der Müller“ 87. An anderer Stelle heißt es: „8 Ohm gibt Martin Heintz vnnd Nickel Hans Müller zu Würl­heim [?] von ei­nem Morgen Wingerth ….. 88

 

Im Salbuch der Grafschaft Leiningen-Hardenburg von 1586 wird genannt: „y Cappen gibt Wenndell Volz der Müller“ Von anderer Hand ist [später ?] hinzugefügt: „modo Velten Volz“ 89. Um 1613 war Velten *Voltz Müller in Dürkheim +++welche Mühle+++; er nahm als Gast an der Hochzeit der Tochter des Schulthei­ßen Christoph Pflüger in Hochspeyer teil 90.

 

1654 ist Hans *Helman ein Müller in „Türckheim“; er ist am 25. des Brachmonats 1654 [Anm. d. Verf.: = 6.6.1654] in Otterberg Pate bei der Taufe des Hans Peter Rudolph, Sohn des Müllers in Otterberg Johan *Rudolph 91

 

Um 1840 war Jakob *Graf als Müller in Bad Dürkheim 1840 wurde gegen Graf ein Strafverfahren wegen Majestätsbeleidigung ge­führt 92. +++klären: welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden:

- Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, 478 ff.

- LA Speyer Best. A1 Nr. 53: Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz, Administrator des Stifts Limburg, und Graf Emich von Leiningen, treffen bezüglich der schwebenden Irrungen wegen des Stifts Limburg einen gütlichen Vergleich, u.a. wegen des Gerichts über die Mühlen (Nr. 10), vom 11.5.1593.

 

 

- Bordmühle Schön:

um 1836 durch den Holzhändler Jakob Schön in Bad Dürkheim errichtet 93.

 

Urkunden/Literatur:

-LA Speyer Best. H32 Nr. 239/2: Errichtung einer Bordmühle in Dürkheim durch den Holzhändler Jakob Schön, 1836-1859

 

 

- Cleophas Mühle:

sie dürfte am Anfang der heutigen Kurbrunnenstraße gelegen haben 94. Im Zuge des Ausbaues des Gradierwerks der Dürkheimer Sali­ne durch den kurpfälzischen Pächter, dem aus Sachsen stammenden Freiherr Johann Friedrich von Beust, wurde 1737 der Lauf der Isenach verlegt, weshalb die daran gelegenen 3 Mühlen, nämlich die Cleophas Mühle, die Fronmühle und die Pfef­finger Mühle einge­hen mußten 95. Die Cleophas Mühle bestand aber noch 1744. In diesem Jahr wurde zwischen von Beust und dem Grafen zu Hardenb­urg ein Vergleich wegen der Wasserleitung bei der Cleophas-Mühle abgeschlossen. 96

 

 

- Fronmühle:

unterhalb des Gradierwerks, früher dem Abt von Limburg zuständig, 1976 abgerissen 97; der Name leitet sich ab von mhd. 'vrô' = Herr bzw. das Adj. 'vrôn' = dem Herrn gehörig' 98.

 

Bereits im Dürkheimer „Weistum der drei ungebotenen Dinge“ (o.D., wohl jünger als das Dürkheimer Martinsweistum von 1404 99) heißt es unter Zi. 7: „Vnnd vber die mielnn hatt niemann zu richtenn dann ein apt allein“ 100.

 

Am 26.4.1305 erstmals urkundlich faßbar: „retro molendinum situm dictum Fronmule“ 101; die Fronmühle gehörte 1305 zur Zisterzi­enserabtei Otterberg 102.

 

Bei der Eroberung der Stadt Dürkheim durch Kurfürst Friedrich I. [„der böse Fritz“] im August 1471 ging der Fronhof des Klosters Lim­burg in Flammen auf. Ob damals auch die Mühle abbrannte, ist nicht überliefert. Jedenfalls bestand sie auch später, während der Fron­hof nicht wieder aufgebaut wurde 103. Die Frohnmühle zu Dürkheim ist in der Bachordnung der Isenach von 1479 aufgeführt 104. 1501 als „Frohnmühle“ urkundlich er­wähnt 105.

 

1593 heißt es in der „Limpurger Mülenn Bauw Rechnung mein Johann Zahnen der Zeit Limpurgischen Schaffners zu Dürckheim, was ich bei der Limpurgischen Mülen 106 halben verbauwt oder an Gelt, Korn, Weinn vnnd habern ausgegebenn“ 107.

 

Bis Juni 1599 war Balthasar Kintzelsheimer der „Limpurger Müller“; er schuldete gem. der Kornabrechnung vom Oktober 1600 dem Stift Limburg 225 Mltr 7 Sümmern 108 . Auf diesen folgte der Müller Jacob Verster 109. Am 30.10.1600 wurde im Zusammenhang mit dem Pächterwechsel das „Limpergisch Müehl Inventarium“ erstellt, das bereits am 4.8.1595 aufgenommen worden war. Dieses beinhaltet beide Limburgischen Mühlen, nämlich die Frohnmühle und die Herzogmühle in Grethen 110. Der Müller unterzeichnet dieses mit dem Namen „Jacob Vesterman“ 111. Weiter heißt es“ Verricht ist diese … Inuentation ihn beisein des Edlen Thome Blarrer von Geyersberg 112 Vizedoms zue Neustatt und Administratoris des Stiffts Lindberg ... Vnd Jacob Steinfels[,] Gräflich leiningischen Fauts zu Dürkheim, sei­nes Vertrags des neuen Müllers wegen“ 113.

 

Um 1611 ist Hanß *Müller der Müller auf der Frohnmühle; er wird im Kallstadter Gerichtsbuch in einem Testament der Eheleute Conradt Weintzen vom 27.11.1611 erwähnt; diese besaßen u.a.eine Wiese, das Sondergut der Ehefrau (sog. *Spindelgut) war, „be­forcht oben naher landt Hanß müller in der frohnmühlen ...“ 114.

 

1613 erhält die „Limpurgische Mühle“ einen neuen Wasserbau, einen neuen Pferdestall und ein neues Scheuerdach. In den Akten befin­det sich die detaillierte Abrechnung, die Geldausgaben von 1131 fl aufweist 115.

 

1615 wird als „Limpurgischer Mühler“ genannt der Erhardt Scheumer 116.

 

Um 1618/20 als „Fronmühle“ erwähnt 117. Während des 30jährigen Krieges geriet die Fronmühle in Verfall; erst 1665 wurde sie wie­der aufgebaut 118.

 

Das Datum des Wiederaufbaues ist unrichtig, denn am 23.2.1660 berichtet der kurfürstliche Stiftsschaffner zu Limburg, Johann Caspar Eisenschmied“ 119 über einen Streit und eine Klage „was von Hans Philipp Wüsten, Müllern in der fron mil alhier zue Derkheim“ zugetra­gen. Vorausgegangen war eine Klage des „Hanß Philips Wißner Churpfl: Erbbestandsmüller aus Dürkheim in daß Stifft Limburg gehörig“ 120 an der kurpfälzische Oberamt Neustadt vom 19.1.1660 über „die gräfl: Leiningischen Amptes wegen ihrer verschuldiger Weiß zu zu­gefügten“ Schäden 121: „ ... alß umb Martini abgewichenen 1659 igsten Jahrs, ich in dem WirthsHauß zu Dürkheim ½ Maß Wein getrun­cken, undt ohn die geringste Ungelegenheit gar nicht gedacht, ein zancksüchtiges Mänlein burger von berührtem Dürkheim[,] der Schweffel Stopfel genant, einen unnöthigen Streit mit Mir angefangen, nicht allein ohne eintzig gegebene Ursach meine 2 Ermel außem Hembdt hinweg gerissen, sondern auch mit seinem Weib, und 2 Söhnen mir in die Haar gefallen, undt mich uf den boden ...“ geworfen … Als der Müller Wißner anschließend nach Hause kam, erschien der gräfl. Leiningische Amtmann und der Secretarius, die „in die Chur­fürstl: Mühl eingefallen“ sind und dort 7 Mltr kurfürstliches Korn beschlagnahmten 122.

 

Als Mühle wurde sie bis zur Verlegung des Isenach 1737, im Zuge der Errichtung der Salinen, betrieben und stellte dann den Betrieb ein 123. Im Zuge des Ausbaues des Gradierwerks der Dürkheimer Saline durch den kurpfälzischen Pächter Frei­herrn von Beust, wurde 1737 der Lauf der Isenach verlegt, weshalb die daran gelegenen 3 Mühlen, nämlich die Cleophas Mühle, die Frohnmühle und die Pfeffinger Mühle eingehen mußten 124. Dann wurde das Gebäude, welche später der Saline gehörte für Wohn­zwecke verwendet 125.

 

1781 heißt es: „Wingerte ohngefähr unter der Fronmühl“ 126; 1836 „die ½ Stunde entlegene Frohn-Mühle, welche der Saline wegen versetzt werden mußte, [...] hat ihren Namen von dem früheren limburgischen Frohn- oder Freihofe, der ehedem in ihrer Nähe gele­gen war und worin die 3 ungebotenen Ding-Tage abgehalten worden sind [...] Ohnehin war der Abt zu Limburg nach dem Dürkhei­mer Weis­tume Herr über die Mühlen ...“ 127.

 

Die Mühle wird 1781 urkundlich erwähnt; 1836 „die ¼ Stunde entlegene Frohn-Mühle, welche der Saline wegen versetzt werden muß­te, [...] hat ihren Namen von dem früheren limburgischen Frohn- oder Freihofe, der ehedem in ihrer Nähe gelegen war ... 128.

 

1868 wurde die Fronmühle zusammen mit anderen Liegenschaften der damals königlich bayrischen Saline von der Stadt Dürkheim er­worben, die sie weiterhin bis 1976 für Wohnzwecke nützte. 1977 wurde an der Stelle des alten Fronmühlengebäudes durch die Ehe­leute Kraus ein stattlicher Hotel- und Gaststättenneubau errichtet 129.

 

 

- Habermühle, Hafermühle:

heute Anwesen Weinstraße Nord 21; wohl auch Holdermühle ++prüfen+++; die Habermühle lag, wie auch die danebenliegende Mittel­mühle und die nach Westen anschließende Obermühle, an der Straße nach Kaiserslautern, bei der scharfen Linkskurve gegenüber dem Weingut Bart, an der heutigen Straße „An den drei Mühlen“. Von alters her war die Isenachbach ab Grethen so kanalisiert, daß sie nicht unten im Tal sondern auf dem Abhang unterhalb der Kaiserslauterer Straße floß. Das führte bei der Straßenkehre zu ca. 4 m Gefäll­e ge­genüber dem ursprünglichen Bachbett und reichte aus, um nacheinander drei Mühlen zu betreiben 130. Die Isenach floß noch in den 1950er Jahren unter dem Anwesen hindurch, dann wurde sie unter die Straße verlegt 131.

 

Schon 1478 wurde die Mühle in einer Urkunde des Klosters Limburg als Kellereimühle des Klosters Limburg genannt, da Hans Becker von „Buhell“ [= Böhl ?] „die Kellereimühle zu Dorckheym, bei der Badstuben gelegen, mit allem Zubehör um 20 Malter jährliche Korn­gült“ in Bestand erhielt. Später, nach dem Lagerbuch von 1562, sind eine Zeitlang „die Jungen Herrn Graven zu Lei­ningen“ Besitzer der Mühle 132. Die Mühle wurde auch 1612 erwähnt 133.

 

1630-1661 (1662) kommt es zwischen der Klägerin Kunigunde geb. Kast, Ehefrau des Jakob Göbel aus Speyer gegen Johann Philipp Graf zu Leiningen-Hardenburg-Dagsburg in Vormund für die minderjährigen Erben des Grafen Johann Ludwig zu Leiningen-Heides­heim vor dem Reichskammergericht. Die Klägerin macht rückständige Gülten aus einer Verschreibung für den baden-durlachischen Kammer­rat Jakob Kast über 4500 fl. Kapital und 100 Mltr Getreide jährlich geltend, die zu entrichten waren aus Mühlen u.a. in Dürkheim. Zwi­schen 1612 und 1628 wurden statt der vereinbarten 1800 Malter nur 790 geliefert, so daß 1100 Malter ausstehen. Un­ter anderem wen­den in diesem Verfahren die Achter von Dürkheim ein, daß sich die Klägerin mit ihnen wegen der Habermühle in Dürkheim verglichen hatte 134.

 

Auch 1652 stand die Mühle im Eigentum der Grafen von Leiningen und wurde von ih­nen 1731 nach den Zerstörungen von 1689 neu aufgebaut 135.

 

1751 pachtete der bisherige Nagelschmied in Dürkheim, Johann Conrad *Zumstein, die Habermühle auf 10 Jahre, die er bis 1761 be­trieb 136.

 

Ab 1836 gehörte die Hafermühle dem Müller Jakob Graf, der bei den Ereignissen von 1848 eine Rolle spielte 137. Graf war bereits 1840 in Erscheinung getreten; in diesem Jahr wurde gegen Graf ein Strafverfahren wegen Majestätsbeleidigung geführt 138. Ab 1850 war Mo­ritz Maas der Eigentümer die Mühle; Maas ist auch 1859 als Müller auf der Hafermühle genannt, im Zusammenhang mit der Setzung ei­nes Eichpfahls bei der Mühle 139..

 

Die Hafermühle wurde 1862 von dem Müller Heinrich Becker um 25000 Gulden gekauft. Damals war sie sowohl Mahl- als auch Öl­mühle 140. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 genannt die Firma „Becker, H., Handelsmüllerei, Oelfabrikation und Spezereihandel. Eigenthümer: Heinrich Becker“ 141.

 

Um 1894 – inzwischen muß der Mühlenbetrieb eingestellt worden sein – kaufte die Stadt Dürkheim das Anwesen und veräu­ßerte dieses noch im gleichen Jahr an den Pflastermeister und Faselhalter Heinrich Faust 142.

 

Die unter Denkmalschutz stehende ehemalige Mühle wird wie folgt beschrieben: Weinstraße Nord 21, ehem. Mühle und Wohnhaus, spätbarocker Krüppelwalmdachbau über Gewölbekellern, bez. 1731 143.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C26 Nr. 51: „Die Habermühle 1612-1620“

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31 UNr. q: Limburger Mühlen in Dürkheim: Bestand d. Limburger Mühlen (Obermühle, Untermühle, Ölmühle, Schleifmühle, Habermühle, Lohmühle etc.)

 

 

- Holdermühle:

möglicherweise auch Habermühle +++prüfen+++ ; der Kaufvertrag über die Holdermühle in Dürkheim von 1620 befindet sich als An­lage in der Akte des Reichskammergerichtsverfahrens der Kunigunde Kast, Ehefrau des Jakob Göbel aus Speyer ./. Johann Philipp Graf zu Leiningen-Hardenburg-Dagsburg 144.

 

 

- Hermannsmühle, Kuhn'sche Mühle, neue Untermühle:

von der Schaffnerei des Oberamts Neustadt hatte der damalige Müller in Klein-Schifferstadt, Philipp Jakob (1) *Werntz schon 1760 das Mahlrecht der Steinmühle erworben. Die Mühle war vielleicht Ölmühle. 1760 waren die Gebäude zerstört und die Mühle lag still. Wernz nutzte das Gefälle der Isenach und die Steine der Ruine und baute kaum 50 m bachabwärts eine neue 'Untermühle'. Zu­nächst verpach­tete er die Mühle, später war sein jüngster Sohn, Georg Friedrich *Wernz (1779-1858) hier Müller 145.

 

 

- Limburger Erbbestandsmühle 1765:

s. Untermühle

 

 

- Limburger Klostermühlen:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31 UNr. q: Limburger Mühlen in Dürkheim: Bestand d. Limburger Mühlen (Obermühle, Untermühle, Ölmühle, Schleifmühle, Habermühle, Lohmühle etc.)

LA Speyer Best. A14 Nr. 31r: Anstellung eines besoldeten Müllers in der neugebauten, auf Stiftsrechnung betriebenen Mühle, 1590 +++klären+++

 

 

- Lohmühle:

im Lagerbuch von 1787 wird auch eine Lohmühle genannt, die aber schon damals nicht mehr bestanden hat und über die sonst nichts weiter bekannt ist. Sie dürfte in der Kurbrunnenstraße gelegen sein. Im Lagerbuch heißt es dazu: „Die Helfft an einem Hauß und Gar­ten, so ehemahlen die Loohmühl gewesen beym Herrschaftl: Garten, beforcht oben dem Land die Herrschaft ...“ 146. 147

 

 

- Lohmühle des Klosters Limburg:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31 UNr. q: Limburger Mühlen in Dürkheim: Bestand d. Limburger Mühlen (Obermühle, Untermühle, Ölmühle, Schleifmühle, Habermühle, Lohmühle etc.)

 

 

- Mittelmühle, mittlere Mühle, Lauf'sche Mühle:

die Mittelmühle lag, wie auch die darunterliegende Habermühle und die nach Westen anschließende Obermühle, an der Straße nach Kaiserslautern, bei der scharfen Linkskurve gegenüber dem Weingut Bart, an der heutigen Straße „An den drei Mühlen“ (Mühlgasse). Von alters her war der Isenachbach ab Grethen so kanalisiert, daß er nicht unten im Tal sondern auf dem Abhang unter­halb der Kaisers­lauterer Straße floß. Das führte bei der Straßenkehre zu ca. 4 m Gefälle gegenüber dem ursprünglichen Bachbett und reichte aus, um nachein­ander drei Mühlen zu betreiben 148.

 

Die mittlere Mühle wird 1415 in einer Urkunde des Klosters Limburg im Zusammenhang mit der untersten Mühle genannt 149.

 

Am 2.8.1590 wurde die Mittelmühle zur Pfründen-Anstalt des Dürkheimer Spitals um 1047 Gulden hinzugekauft 150. Über verschie­dene Besitzer gelangte die Mühle 1769 in das Eigentum von Philipp Lauf und blieb dann über 100 Jahre lang im Besitz der Familie 151.

 

Vor 1787 gehörte die Mittelmühle dem Müller Johann Lauff; nach dessen Tod betrieb seine Witwe die Mittelmühle weiter 152.

 

Im Dürkheimer Lagerbuch von 1787 wird die Mittelmühle bei der Beschreibung der Untermühle erwähnt: „[Untermühle] Hauß, Mühl, Scheuer, Stallung und Garten an den 3 Mühlen, beforcht nach Wald der Eingang zur Bach und Johann Lauffen Wittib, nach Rhein die Waldstraß ...“ [Anm. d. Verf.: Die mittlere Mühle war die Lauf'sche Mühle, die oberste war die Heussersche, später Mech­tersheimer'sche und zuletzt Zoller'sche Mühle] 153.

 

Der Mühlenbesitzer in Bad Dürkheim, Johann Wilhelm Lauf heiratet am 18.12.1827 die Müllerstochter Margarete Hammel aus Kirch­heim/Weinstraße (Tochter des Müllers Johann Sebastian Hammel und der Katharina Fitting) 154.

 

1859 wurde das Mühlwerk an der Mühle des Joh. Lauf in Dürkheim erneuert 155, 1889 wurde das Mühlwerk an der Mühle des Jo­hann Lauf in Dürkheim geändert 156.

 

1900 erwarb Friedrich (Fritz) *Weber die Mittelmühle, konnte sie jedoch nicht auf Dauer halten. Im Zwangsversteigerungsverfahren ge­gen Weber wurde die Stadt Bad Dürkheim 1906 Eigentümerin der Mühle 157.

 

Die Stadt Dürkheim erwarb mithin alle drei Mühlen „in der Kehre“ [d.h. die Obermühle, Mittelmühle und Untermühle] in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg. Durch den Abriß der drei Mühlen konnte die Kaiserslauterer Straße, die an dieser Stelle sehr eng war und schon damals ein Verkehrshindernis bildete, beträchtlich verbreitert werden. Lediglich ein Gebäudeteil der ehemaligen Zumstein'­schen Ölmühle [= Untermühle] ist erhalten geblieben 158.

 

Photo:

Lauf'sche Mühle um 1906 (Photo überlassen von Herrn Friedrich Weber am 10.11.2014)

 

 

- Obermühle:

Anwesen „An den Drei Mühlen Nr. 260“, heute Mühlgasse; die Obermühle lag, wie auch die darunterliegende Mittelmühle und die nach Osten an­schließende Habermühle, an der Straße nach Kaiserslautern, bei der scharfen Linkskurve gegenüber dem Weingut Bart, an der heuti­gen Straße „An den drei Mühlen“. Von alters her war der Isenachbach ab Grethen so kanalisiert, daß er nicht unten im Tal sondern auf dem Abhang unterhalb der Kaiserslauterer Straße floß. Das führte bei der Straßenkehre zu ca. 4 m Gefälle gegenüber dem ur­sprünglichen Bachbett und reichte aus, um nacheinander drei Mühlen zu betreiben 159.

 

Die oberste Mühle wird 1463 in einer Urkunde des Klosters Limburg genant. Hiernach gab das Kloster in diesem Jahr dem Hensel Mol­lern von Gauwersheim seine Mühle „zu oberste in der keren zu Durckeym gelegen“, um 10 Malter Kohn jährlich in Bestand. Das Lager­buch von 1562 [mit späteren Einträgen] nennt eine Anzahl von Besitzern, so Wendel Roedel, Hans Wolf Genßheimer, Hans Hailmann, Johann Daniel Brünner 160. 1751 wird Georg Fleck als Müller genannt, 1755 Conrad Tarters Wittib 161.

 

1761 pachtete der bisherige Müller auf der Habermühle Dürkheim, Johann Konrad *Zumstein, die Obermühle, die er 1770 an seinen Sohn Caspar Zumstein weitergab 162.

 

Im Dürkheimer Lagerbuch von 1787 wird die Obermühle bei der Beschreibung der Untermühle erwähnt: „[Untermühle] Hauß, Mühl, Scheuer, Stallung und Garten an den 3 Mühlen, beforcht nach Wald der Eingang zur Bach und Johann Lauffen Wittib, nach Rhein die Waldstraß ...“ [Die mittlere Mühle war die Lauf'sche Mühle, die oberste war die Heussersche, später Mechtersheimer'sche und zu­letzt Zoller'sche Mühle] 163.

 

Zwischen 1787-1793 kam es zu Streitigkeiten zwischen der Betreiberin der oberliegenden Herzogmühle in Grethen, der Witwe des Phil­ipp Jakob Wernz, gegen den Müller auf der Obermühle Dürkheim, Kaspar Zumstein wegen der Höhe von dessen Wasserablaß 164.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird genannt die Firma „Heusser, V. Wtb., Kunden- und Handelsmühle, Eigenthümer: Elisabethe Zumstein, Wittwe von Valentin Zumstein“ 165.

 

1896 erwarb die Müllerfamilie Peter Mechtersheimer die Obermühle, 1902 ging sie an die Eheleute Lorenz Zoller über, von denen die Stadt Bad Dürkheim im Jahre 1905 in der Zwangsversteigerung erwarb 166.

 

Die Stadt Dürkheim erwarb mithin alle drei Mühlen „in der Kehre“ [d.h. die Obermühle, Mittelmühle und Untermühle] in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg. Durch den Abriß der drei Mühlen konnte die Kaiserslauterer Straße, die an dieser Stelle sehr eng war und schon damals ein Verkehrshindernis bildete, beträchtlich verbreitert werden. Lediglich ein Gebäudeteil der ehemaligen Zumstein'­schen Ölmühle [= Untermühle] ist erhalten geblieben 167.

 

Photo:

- Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, 479: Die oberste der ehemaligen drei Mühlen, früher Heusser, dann Mechtersheimer.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31 UNr. q: Limburger Mühlen in Dürkheim: Bestand d. Limburger Mühlen (Obermühle, Untermühle, Ölmühle, Schleifmühle, Habermühle, Lohmühle etc.)

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31 UNr. t: Limburger Mühlen in Dürkheim; hier: Die in der Vorstadt gelegene Obermühle bei den drei Mühlen, 1758-1792

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31s: Streit des Untermüllers mit dem Obermüller wegen des Wasserfalls, 1711-1723

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31t: Die in der Vorstadt gelegene Obermühle bei den drei Mühlen, 1758-1792

 

 

- Ölmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31 UNr. q: Limburger Mühlen in Dürkheim: Bestand d. Limburger Mühlen (Obermühle, Untermühle, Ölmühle, Schleifmühle, Habermühle, Lohmühle etc.)

 

 

 

- Pfeffinger Mahlmühle:

s. Pfeffingen

 

 

- Postmühle:

im Frankenthaler Ratsprotokoll wird in der Sitzung vom 16.11.1664 protokolliert: „Jacob Christ batt vmb eine Quittung vber 6 Rth ... Daß Jacob Christ Müller zu Erpelsheim Ao 1661 wegen verweigerter Bezahlung, welche Meister Niclaus Pfeifer, Maurer dieser Stadt, we­gen Repa­rierung der Postmühle zu Dürkheim ahn der Hart am Schubbreth verdint gehabt, durch M … von Arrest dahin ge­bracht wor­den, daß ihme Maurer die ged[achte] Zahlung. Nemblich 6 Rthl., von ged[achtem] Hanß Jakob Christ gethan worden, vnd selbiges eini­gen deß hiesigen Stattraths kentlich seye, solches wirdt auf sein Hanß Jacob Christ begehren hiermit attestiert. Franken­thal den 16. 9bris 1664“ 168. +++klären: in Dürkheim wird ansonsten keine Postmühle genannt+++

 

 

- Sägemühle auf der Saline Philippshall:

um 1816 errichtet

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 618/7: Erbauung einer Sägemühle auf der Saline Philippshall bei Dürkheim, 1816

 

 

- Schleifmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31 UNr. q: Limburger Mühlen in Dürkheim: Bestand d. Limburger Mühlen (Obermühle, Untermühle, Ölmühle, Schleifmühle, Habermühle, Lohmühle etc.)

 

 

- Stampfmühle:

die Mühle lag unterhalb [err.] vom Halsberg [heute Halsbergstraße] in Bad Dürkheim 169. Die Mühle wird in einem Reichskammerge­richtsprozeß 1520-1524 erwähnt. Dieser betraf die Zufahrt zum Hinterwald bei Bad Dürkheim, in dem die Bürger von Lambsheim „aus Gnaden des Heiligen Kreuzes zu Limburg“ das Beholzugsrecht hatten. Die Holzfuhrwerke mußten von Alters her bei der Stampfmühle über den Halsberg fahren und durften nicht den Weg durch Dürkheim nehmen, was vom Kloster Limburg unter Bezug­nahme eine ent­sprechende Stelle in einem Weistumsrodel gefordert wurde. 170

 

 

- Steinmühle:

s. Grethen

 

 

- Untermühle:

heute Kaiserslauterer Straße 47 171 die Mühle ist sehr alt und wurde bereits 1415 in einer Ur­kunde des Klosters Limburg genannt 172; sie gehörte später der Geistlichen Güterverwaltung Heidelberg173. Nach der Urkunde von 1415 nahmen Hensel Meler und seine Ehe­frau Margarethe von Abt Johann Bock zu „Limburg“ die Mühle in Bestand, „die da gelegen ist zwischen der Steinbrucken und der myckelmy­le“ [= Mittelmühle]. Der erste Lagerbuch von 1562 [Eintragungen aber erst aus der Zeit um 1590/1600] verzeichnete den Velten Volz als Müller auf der unteren Mühle. Es folgt dann eine ganze Reihe +++ 174.

 

Zwischen 1711-1723 kam es zum Streit des Untermüllers mit dem Obermüller wegen des Wasserfalls175.

 

1770 kaufte der bisherige Müller auf der Obermühle Dürkheim, Johann Konrad *Zumstein, für sich und seinen Sohn Georg Franz *Zum­stein die Untermühle für 3900 fl. Die Untermühle war Getreidemühle, war aber nach Einbau einer Kollerwalze und mehrere Stampfen zur Ölmühle ergänzt worden 176. Verkäufer war der Müller Johann Philipp Peter 177.

 

Bei der Erbteilung 1776 nach dem Tod des Vaters Johann Conrad *Zumstein, wurden Georg Franz *Zumstein das Haus 257, die Unter­mühle und der Garten mit 11850 Franken angerechnet 178. Georg Franz Zumstein ( 16.8.1788) war verheiratet mit Helene Susan­ne Eli­sabeth Meyer (1754-1828), Bauerstochter aus Lambsheim, Tochter von Wilhelm Franz Meyer (um 1720 - † nach 1791) und der Susanna Kunz aus Lambsheim. Nach dem Tod ihres Mannes führte die tatkräftige Witwe die Mühle mit zugehöriger Landwirtschaft erfolgreich weiter 179.

 

Im Dürkheimer Lagerbuch von 1787 ist die Mühle wie folgt notiert: „Hauß, Mühl, Scheuer, Stallung und Garten an den 3 Mühlen, be­forcht nach Wald der Eingang zur Bach und Johann Lauffen Wittib, nach Rhein die Waldstraß ...“ [Die mittlere Mühle war die Lauf'sche Mühle, die oberste war die Heussersche, später Mechtersheimer'sche und zuletzt Zoller'sche Mühle] 180.

 

Ab 1810 [err.] übernahm der Sohn Johann Georg (1) *Zumstein (1781-1826; ∞ 1810 mit Maria Christina Catoir) die Untermühle 181. Dieser war in 1. Ehe mit Maria Christina Catoir (1789-1817; gestorben an Typhus), der Tochter des Rotgerbers aus Dürkheim, Jo­hann Heinrich *Catoir und der Anna Barbara Truschel verheiratet. Um die Mitgift seiner ersten Frau von 15000 Gulden sicher anzu­legen, bot er 1811 dem Departement Mont-Tonnère an, aus jetzigen Nationalgut, früherem Eigentum der Fürsten von Leiningen, im sog. Herr­schaftswäldchen 19 Hektar Feld- und Wiesengelände für 10800 Francs zu kaufen. In der Untermühle errichtete er 1816 den später als Büro genutzten Bau entlang der Kaiserslauterer Straße 182. Außerdem ersetzte er den alten Kollergang der Ölmühle durch 2 moderne Keilpressen 183.

 

Nach dem frühen Tod seiner 1. Frau heiratete Johann Georg (1) Zumstein 1819 seine jüngsten Schwägerin, Christine Philippine Ca­toir (1795-1880). Aus dieser Ehe stammt eine Tochter und der Sohn Johann Georg (2) *Zumstein 184. Nach dem frühen Tod des Mül­lers Jo­hann Georg Zumstein († 1826) führte seine Witwe Christine Philippine Catoir die Untermühle weiter und übergab diese 1844 an den Sohn Johann Georg (2) *Zumstein 185.

 

1847 kam es zu einer Erweiterung des Triebwerks der Mühle des Georg Zumstein 186.

 

Johann Georg (2) *Zumstein baute die Mahl- und die Ölmühle aus. Das Getreide bezog er teils aus der näheren Umgebung und aus der Alzeyer Gegend, teils aus dem Ausland. 1854 importierte er 51,3 to Rapssaat für die Ölmühle aus Holland, die per Schiff nach dem neu­gegründeten Ludwigshafen und von dort mit 24 Pferdefuhren nach Dürkheim transportiert wurden. 1856 bezog er 194 Sack Rapskohl aus Landstuhl, die mit der 1849 neu eröffneten Eisenbahn bis Frankenstein und von dort mit Pferdefuhren über die steile 'Steig' und das Isenachtal nach Dürkheim gefahren wurden, wo eine Eisenbahnstation erst ab 1865 bestand 187.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 genannt die Firma „Zum­stein, J. Gg., Oelfabrik, Brandwein-, Kalk-, und Ziegelbrennerei u. Weinhandlung. Eigenthümer: Johann Georg Zumstein“ 188.

 

Johann Georg (2) Zumstein starb im Alter von 64 Jahren am 23.8.1887. In der Sterbeurkunde wird sein Beruf mit Gutsbesitzer, Far­ben- und Ölfabrikant angegeben. Von ihm die Ölmühle auf der Untermühle eingerichtet und eine Fabrikation zur Farbenherstellung in der Weinstraße Nord gegründet. Er ist der Erbauer des schönen Gutshauses (1860) und des Weinkellers in der Hinterbergstraße, der als Fel­senkeller 100 m tief in den Kastanienberg hineingegraben wurde. Auch dies geschah um 1860, denn im „Dürkheimer Wo­chenblatt“ vom 29.4.1860 heißt es, daß „Letten vom Felsenkeller Hinterberg unentgeltlich abgefahren werden kann“ 189.

 

Der Sohn des Johann Georg (2) *Zumstein und der Catharina *Wernz, Johann Georg (3) Zumstein (6.9.1854 - † 6.11.1923) wurde Nachfolger auf der Untermühle 190.

 

1890 kam es zu Veränderungen an Wasserrad und Steuervorrichtung an der Mühle des Georg Zumstein in Bad Dürkheim 191.

 

Die Zumstein Mühle konnte 200-250 to Ölsaaten pro Jahr verarbeiten und erzeugte daraus 640 bis 800 Hektoliter Öl und 100-125 Ton­nen Ölkuchen. Ab 1870 machte sich die Konkurrenz der Großmühle am Rhein bemerkbar. 1907 legte die Familie Zumstein die Ölmühle still und verkaufte 1911 das Wassernutzungsrecht an die Stadt Dürkheim 192.

 

Der Sohn des Johann Georg (2) *Zumstein und der Catharina *Wernz, Johann Georg (3) Zumstein (6.9.1854 - † 6.11.1923) wurde Nachfolger auf der Untermühle. Die Mühle ließ er um 1910 abreißen und verkaufte die Abrißfläche die Stadt Dürkheim für 23000 Mark, die später dort ein Wohngebäude errichtete. Zumstein war in den Folgejahren nur noch Weingutsbesitzer 193.

 

Die Stadt Dürkheim erwarb mithin alle drei Mühlen „in der Kehre“ [d.h. die Obermühle, Mittelmühle und Untermühle] in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg. Durch den Abriß der drei Mühlen konnte die Kaiserslauterer Straße, die an dieser Stelle sehr eng war und schon damals ein Verkehrshindernis bildete, beträchtlich verbreitert werden. Lediglich ein Gebäudeteil der ehemaligen Zumstein'­schen Ölmühle [= Untermühle] ist erhalten geblieben 194.

 

Müller auf der Untermühle waren:

- bis 1770 Johann Philipp Peter; 1770 Verkauf an Johann Konrad Zumstein

- 1770 Johann Konrad *Zumstein; nach dessen Tod 1776 folgte der Sohn Georg Franz Zumstein

- 1776 Georg Franz Zumstein; nach dessen Tod 1788 führte dessen Witwe Helene Susanne Elisabeth Meyer die Mühle

- ab 1776 Helene Susanne Elisabeth Meyer Witwe Zumstein; ab 1810 folgte der Sohn Johann Georg (1) Zumstein

- ab 1810 Johann Georg (1) *Zumstein; nach dessen Tod 1826 führte dessen Witwe Christine Philippine Catoir die Mühle

- ab 1826 Christine Philippine Catoir, Witwe Zumstein; ab 1844 folgte der Sohn Johann Georg (2) Zumstein

- ab 1844 – 1887 Johann Georg (2) *Zumstein

- 1887 – 1913 Johann Georg (3) *Zumstein

 

Literatur:

- Feldmann, Georg: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“; in: Feldmann, Georg: Streif­züge durch die Dürkheimer Geschichte Band I, Bad Dürkheim 1995, S. 75 ff.; Aufsatz zuerst veröffentlicht in Bad Dürkheimer Woche Nr. 49/1990

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1096/7: Acta betr: Zwistigkeiten zwischen den Stift Limburgischen Mühlen-Erbbeständern wegen des Waßerab­lasses, 1720-1722“

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31 UNr. q: Limburger Mühlen in Dürkheim: Bestand d. Limburger Mühlen (Obermühle, Untermühle, Ölmühle, Schleifmühle, Habermühle, Lohmühle etc.)

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31s: Streit des Untermüllers mit dem Obermüller wegen des Wasserfalls, 1711-1723

 

 

 

 

 

Bad Kreuznach / Rheinhessen:

Große kreisangehörige Stadt, Kurstadt und Kreisstadt, LK Bad Kreuznach; Sitz der VG Bad Kreuznach, der sie aber nicht angehört; an der Nahe gelegen; Stadt seit 1240; gelegen am verkehrsgünstigen Schnittpunkt mehrerer Straßen; die Stadt wuchs im Mittelalter auf beiden Seiten der Nahe, und wurde zunächst durch die schon 1309 erwähnte Maltermühle, bald auch von der Stummelmühle ver­sorgt. Da deren Kapazität zur Versorgung der Bevölkerung nicht ausreichte, entstanden in Laufe der Zeit zusätzliche Notmühlen, auf der Pfingstweide. Bereits im 12. Jh. wird eine Walkmühle urkundlich erwähnt.

 

Am 30.8.1065 schenkte Kaiser Heinrich IV. dem Hochstift Speyer das Dorf Cruzenachen im Nahgowe in der Grafschaft des Emicho mit dem Lehen des Grafen Eberhard von Nellenburg und allen Zugehörungen: „villam unam Cruzenachen dictam in pago Nahgowe [...] cum [...] omnibus quoque appendiciis, hoc est [...] molendinis ...“ 195. 1241 verkaufte Bischof Konrad V. von Speyer den gesam­ten Besitz um Kreuznach an den Grafen Heinrich von Stein, über dessen Erbtochter der Besitz an die Grafen von Sponheim gebracht wurde 196.

 

Infolge der Teilung der Grafschaft Sponheim von 1232 wurde Kreuznach nachdem es 1241 sponheimisch geworden war, Sitz der Vorde­ren Grafschaft. Ab dem 15 Jh. gehörte die Vordere Grafschaft an Kurpfalz, zur Markgrafschaft Baden und dann Grafschaft Vel­denz 197. Ab 1708 gehörte Kreuznach vollständig zur Kurpfalz. Es entstanden neue Mühlen weil deren Ansiedlung durch die kurpfäl­zische Regie­rung nach der Stadtzerstörung von 1689 im Zuge der Wiederbesiedlung gefördert wurde.

 

 

Mühlen:

am 30.8.1065 schenkte Kaiser Heinrich IV. dem Hochstift Speyer das Dorf Cruzenachen im Nahgowe in der Grafschaft des Emicho mit dem Lehen des Grafen Eberhard von Nellenburg und allen Zugehörungen: „villam unam Cruzenachen dictam in pago Nahgowe [...] cum [...] omnibus quoque appendiciis, hoc est [...] molendinis ...“ 198. Die Stadt wuchs im Mittelalter auf beiden Seiten der Nahe, und wurde zunächst durch die schon 1309 erwähnte Maltermühle, bald auch von der Stummelmühle versorgt. Da deren Kapazität zur Versorgung der Bevölkerung nicht ausreichte, entstanden in Laufe der Zeit zusätzliche Notmühlen, auf der Pfingstweide. Bereits im 12. Jh. wird eine Walkmühle urkundlich erwähnt 199.

 

Um 1727 ist Johann Peter Stumpf als Müller in Kreuznach; Vater des Johann Philipp Stumpf (1727 err. - † 17.8.1742 Meisenheim) 200. +++klären: welche Mühle ?+++

Am 14.5.1795 heiraten in Meisenheim der Lohmüller aus Kreuznach +++klären: welche Mühle ?+++, Johann Zacharias Stumpf (S.d. Müllers in Kreuznach, Friedrich Stumpf +++klären: welche Mühle ?+++) und die Katharina Charlotta Henrietta Loth (geb. 22.7.1759 Meisenheim; T. d. Maurers u. Steinhauers Christian Bernhard Loth) 201.

 

Literatur:

- Spengel, Gerd: Um 1850 sollte auf der Roseninsel eine Mühle gebaut werden; in: Naheland-Kalender. - (1993), Seiten 194-196

- Spengel, Gerd: Mühlen um ihre Existenz gebracht : Auswirkungen der Quellwasserfassungen der Stadt Kreuznach 1890 in der Gemar­kung Sponheim; in: Bad Kreuznacher Heimatblätter. - 1992, S. [35]-36

 

 

Mühlen im Stadtbereich Bad Kreuznach am Ellerbach:

- Lohrermühle, nach 1880 am Gräfenbach

- Mühle Lichtenberger vormals Hippe'sche Mühle

- Alte Mühle Diehl

- Neue Mühle Diehl, später Buß'sche Mühle

- Lohmühlen im Gerberviertel

- Ölmühle im Gerberviertel

 

 

Mühlen bei den Salinen:

- Wackenmühle bei der Salinen

- Mühle am Oranienhof (Solepumpwerk)

 

 

Stadtmühlen:

- Lohmühle:

im Rentbuch der Stadt Kreuznach von 1476 heißt es: „10 Pfund Heller von der Lohmühle“ 202.

 

 

- Maltermühle, auch Stadtmühle:

sie war die älteste Mühle innerhalb der Stadtbefestigung und wurde schon 1309 urkundlich erwähnt. Sie lag auf dem linken Ufer des Mühlteichs an der heutigen Kirschsteinanlage. Sie war Getreidemühle der Sponheimer Grafen und erste Bannmühle von Kreuznach. Im Kreuznacher Stadtrecht aus der Mitte des 13. Jh. war festgelegt, daß der Stadtherr sein Bannrecht über Mühlen und Backöfen aus­üben konnte. Im Kreuznacher Weistum ist bestimmt, daß alle Kreuznacher Hausinsassen ohne Ausnahme in der Mühle mahlen lassen muß­ten. Der Müller durfte von 20 Maltern Mahlgut einen Mahllohn in Höhe von 1 Malter einbehalten 203. Im Rentbuch von 1476 ist in § 4 festgelegt, daß die Mühle an das Oberamt der vorderen Grafschaft Sponheim jährlich 30 Gulden zu entrichten hatte und zusätz­lich 1 Gulden 4 Albus für Wecke zu entrichten und zwar je 1 Weck für die Amtsleute, den Truchseß, den Landschreiber, den Schult­heiß, den Stadtschreiber und den Büttel. Außerdem waren dem Truchseß und dem Landschreiber je 2 Kälber und für 4 Schilling Wecke halb an Ostern und halb an Weihnachten zu geben. 1601 betrug die Abgabe der Bannmühle 300 (!) Malter Korn und 30 fl Schweinegeld 204.

 

Am 31.3.1614 wurde in einem Vormundschaftsverfahren der Stadtmüller Mattheiß *Lortz, ebenso am 17.8.1645 Melchior *Hofmann und am 15.6.1655/1657 Jakob Schön als Maltermüller. 1721 beklagte sich der Erbbestandsmüller Philipp *Orthenberger/Ottenberger, er wohne auf einer völlig mit Abgaben überlasteten Mühle +++Zitat+++.

 

Literatur/Urkunden:

- Spengel, Gerd: Mühlen im Bereich der mittleren und unteren Nahe, S. 76/77 +++prüfen: ob Bd. 1 oder 2+++

 

 

- Stummelmühle:

 

 

- Thress'sche Mühle:

bereits im 12. Jh. wird eine Walkmühle urkundlich erwähnt 205. Im Rentbuch der Stadt Kreuznach von 1476 heißt es: „15 Gulden von der Walkmühle“ 206.

 

Literatur/Urkunden:

- Spengel, Gerd: Kürzel für "Heinrich Carl Ackva": der Keilstein am Fenster des Nordflügels der Thress'schen Mühle. - In: Bad Kreuz­nacher Heimatblätter. - 2004, S. 29 [Anm. d. Verf.: Geschichte 1773-1851]

- Spengel, Gerd: Wasserkraftwerke - Nutzen oder Plage? : Ökologisch und ökonomisch vertretbare Lösung an der T[h]ress'schen Mühle in Bad Kreuznach; in: Bad Kreuznacher Heimatblätter. - (2006), Seiten 13-14

 

 

- Zichorienmühle:

 

 

Mühlen auf der Pfingstweide:

- Schneegansmühle oder Geyer'sche Mühle

- Perard'sche Mühle

- Mühle Stumpf

- Wachter'sche Mühle

- Rotlaymühle / Mühle Ackva

- Sandsteinmühle / Lindenmühle

 

 

 

 

 

Badenheim / Rheinhessen:

VG Sprendlingen-Gensingen, Lk Mainz-Bingen; zwischen Wöllstein und Pfaffen-Schwabenheim gelegen. Badenheim wird bereits im 8. Jahrhundert in Urkunden erwähnt. Innerhalb der Gemarkung lag das heute verschwundene Dorf Desenheim. "Dyesinheim" wird erst­mals im Jahr 1367 in einer Verpfändungsurkunde erwähnt. Damals verpfändete Raugraf Philipp II. von Neuenbaumburg das halbe Dorf an seinen Neffen Graf Walram von Sponheim. Wann das Dorf von seinen Bewohnern aufgegeben wurde, ist nicht be­kannt. Die Stelle, an der das Dorf stand, gehört heute zur Gemarkung Badenheim. Im Jahr 769 war das Kloster Lorsch im Ort begü­tert. Badenheim war im Mittelalter Besitz des Hauses Pfalz-Zweibrücken, das den Ort aber an die rheinische Ritterschaft verlehnt hatte. Im 17. Jahrhundert gehörte der Ort als Lehen dem Freiherrn Faust von Stromberg. Nach dem Aussterben dieser Familie fiel das Lehen an die Herren von Schönborn. Diese hielten den Ort bis zur französischen Besetzung Rheinhessens am Ende des 18. Jahr­hunderts 207.

 

Mühlen:

am 24.9.1379 bekannte Johann von Stromberg, das Dorf Badenheim mit Gericht, Mühlen, Zehnten und Kirchensatz vom Grafen Hein­rich von Veldenz für sich u.a. als Lehen empfangen zu haben 208. Am 23.3.1389 bekannt Johann (Fust ?) von Stromberg, von Grafen Fried­rich von u.a. das hohe und niedere Gericht in Badenheim nebst Backhaus, Mühle und Kirchensatz als Lehen empfangen zu ha­ben 209.

 

Nach dem 7.3.1433 bekannt Johann Fust zu Stromberg, vom Grafen Friedrich von Veldenz folgende Lehen erhalten zu haben: „Die Hälf­te des Dorfes Badenheim mit Gericht, Wasser, Weide und Fischerei, [...] die Mühle, 10 Malter Korn und den dazu gehörigen Wassergang ...“ 210.

 

Um 1722 war Johann Adam *Seiler als Müller in Badenheim 211.

 

Um 1751 war Johann Philipp *Diehl als Müller in Badenheim. Er ist der Sohn des Kilian Diehl. ∞∞ am 8.7.1751 in Badenheim mit Susanna Margaretha Emmerich (Tochter des Christian Emerich aus Biebelsheim) 212.

 

Am 8.4.1766 heiratet der Müller in Badenheim Johann Simon *Diehl (Sohn des Johannes Diehl) die Müllerstochter Maria Barbara Schöp­py (Tochter des Müllers in Grolsheim, Christophel Schöppy) 213.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. V 175 Nr. 31 Nachlaß Heinrich Maurer: Familiengeschichte Seyler, Badenheim; enthält: Heinrich J. Maurer: Schönborn-Zeiten in Badenheim. Die Machenschaften des Amtskellers der Maria Theresia Gräfin von Schönborn-Heusenstamm ge­borene Gräfin von Montfort-Tettnang jüngere Linie (Reinschrift); Die grenzenlose Wut des Müllers Johann Adam Seyler zu Baden­heim … Manu­skript 1. Rohfassung).

- LA Speyer Best. V 175 Nr. 29 Nachlaß Heinrich Maurer: Familiengeschichte Seyler, Badenheim; enthält v.a. Heinrich J. Maurer: Die grenzenlose Wut des Müllers Johann Adam Seyler zu Badenheim. Eine Geschichte von Widerstand, Gefangenschaft und Vertrei­bung 1731-1743.

- LA Speyer Best. V 175 Nr. 4: Nachlaß Heinrich Maurer: Müller Seyler zu Badenheim gegen den Schönbornschen Amtskeller zu Kirn, (1734-) 1991).

 

 

 

 

 

Bärenbach bei Idar-Oberstein:

VG Kirn-Land, Lk Bad Kreuznach; im Hunsrück östlich Idar-Oberstein und nördlich vom Truppenübungsplatz Baumholder. Die erste urkundliche Erwähnung von Bärenbach stammt aus dem Jahr 1103. In den Jahren 1234 bis 1437 war der Ort im Besitz der Grafen von Sponheim. In den folgenden Jahrhunderten wechselte der Besitz mehrfach zwischen den Markgrafen zu Baden, den Pfalzgrafen bei Rhein und den Grafen von Veldenz 214.

 

Mühlen:

 

- Obere Bärenbacher Mühle:

auch Spielmanns Mühle; vor 1764 wurde die Obere Mühle Bärenbach auch Horbachs Mühle genannt. An einem Kellergewölbe ist ein Türsturz mit „LMHB 1748“, vermutlich Michael Horbach. 1764 heiratete der auf der Sienhachenbacher Mühle um 1740 gebore­ne Peter (2) *Spielmann die Müllerstochter Margarethe Horbach. Aus der Ehe stammen 8 Kinder. Die Mühle hieß nun Spielmanns Mühle. Dessen Sohn Peter (3) *Spielmann (1765-1828) hatte 5 Kinder. Folgende weitere Müller sind bekannt: Johann Jakob Spiel­mann um 1772, Peter Spielmann IV (1800-1864), Peter Spielmann V (1839-1913). Die Produktionserhebung von 1910 nennt Julius Spielmann, der die Mühle im Haupterwerb betrieb. Die Stillegung ist 1943 erfolgt 215. Der Friedrich Spielmann aus Bärenbach heira­tete 1949 die Tochter des ver­storbenen Ölmüllers auf der Stadtmühle Lauterecken Peter Burckhardt und erhielt von seiner Schwieger­mutter die Stadtmühle in Lautere­cken übertragen 216.

 

Photo:

- Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2 S. 137

 

Literatur/Urkunden:

- Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2 S. 137

 

 

- Untere Bärenbacher Mühle Schloßmühle, Naumburger Mühle:

bei der Naumburg gelegen, die später auch als Sitz im „Naumburger Amt“ bezeichnet ist. Ihren Namen erhielt die Naumburg (=Neuen­burg) als Neugründung der über Kirn gelegenen Kyrburg oder der Feste Hachenfels. Die erste Erwähnung dürfte im Jahre 1146 gewes­en sein, als sich Raugraf Emicho „Graf von Nuenburc“ nannte. 50 Jahre später behauptete Werner von Bolanden, er sei von Her­zog Konrad mit Burg „Nuenburg iuxta Kirberg“ belehnt worden, was allerdings nur ein vorübergehendes Besitzverhältnis war. Im Jahre 1323 trug dann Raugraf Konrad V. von der Stolzenberger Linie die „Veste Nuenburg bei Kyr“ dem Erzbischof Balduin von Trier für 600 Pfund Heller zu Lehen auf. Raugraf Heinrich von der Altenbaumburger Linie bestimmte jedoch im Jahre 1325 testa­mentarisch zugunsten sei­ner Frau und seiner Kinder sowie zugunsten des Mannes seiner Stieftochter Graf Philipp von Sponheim-Bo­landen über sein Allod. Darun­ter er­schienen die Burg Nauwenborg, Becherbach, Merxheim, Solzbach, Lembach, Leybelbach sowie Dörfer und Gerichte. Da die Geld­verhältnisse der Raugrafen stets schlecht waren, veräußerten sie allmählich ihren Besitz. Raugraf Georg II. (von Stolzenberg) verpfän­dete im Jahre 1349 die halbe Burg Nunburg an Graf Walram von Sponheim. Raugraf Ruprecht IV. (von Altenbaumburg) tat es im Jahre 1362 ebenso mit den Ortschaften Becherbach, Limbach, Sulzbach und Hof Gauschisberg. Endgültig geschah die Abtretung dann im Jah­re 1381 durch Raugraf Heinrich V. dem Letzten der Linie Altenbaumburg an Graf Si­mon III. Von Sponheim. Danach war die Burg nur noch Verwaltungssitz, und das Amt Naumburg bildete ein Zubehör der vorderen Grafschaft Sponheim. Es umfasste die Gerichte Becher­bach, Bärenbach, Martin-Weierbach, Anteile an Oberreidenbach und Löllbach sowie Hintersassen in mehreren Ortschaften. Bei der Tei­lung 1707 wurde das Amt dem badischen Anteil zugewiesen. Im Jahre 1776 wurde der Amtssitz nach Herrstein verlegt. Die Franzosen zer­störten 1803 die Burg 217.

 

Die Bannmühle in Bärenbach bestand schon lange vor dem 30jährigen Krieg. In sie waren die Dörfer Bärenbach und Schmitthachen­bach gebannt. 1651/52 wurde ein neuer Erbpachtvertrag gemacht. Die Mühle gehörte zum Naumburger Besitz, zuständig war der Amt­mann Johann Wolf Zinngraf auf der Naumburg, der dafür sorgte, daß die Mühle nach der Zerstörung im Krieg wieder aufgebaut wurde 218. Der Käufer der Mühle, Johann Adam Horbach, mußte als Kaufpreis 74 Reichstaler aufbringen und die Kaufschuld mußte in 4 Raten bis 1659 bezahlt sein 219.

 

1726 wird in einer Akte die „Verwaltung der herrschaftlichen Erbbestandsmühle Naumburger (Bärenbacher) Schloßmühle“ oder „Untere Mühle Bärenbach“ behandelt 220. Diese ist dem Erbbeständer Jo­hann Morchen lt. Erbbestandsbrief vom 11.9.1754, ausge­stellt durch das Hochfürstl. Marggräfl. Oberamt 221. Es könnte sich bei ihm um Johann Adam Mörscher handeln, dessen Eheschlie­ßung im Novem­ber 1752 in Kirn mit Maria Katharina NN. im katholischen Kirchenbuch festgehalten ist. Als Wohnort ist vermerkt „in Naumburg/ Bären­bach“ 222.

 

Ab 1761 ist Christian *Schwarz der frühere Müller in Siesbach nun auf der Mühle bei Naumburg in Bärenbach (= Untere Mühle) 223; ∞ mit Maria Elisabeth NN.; Vater von Maria Elisabeth Schwarz (~ 1.8.1760), Johann Peter Schwarz ( ~ 20.10.1761), Johannes Schwarz (~ 12.10.1763), M. Dorothea Schwarz (~ 3.9.1765) 224.

 

1768 wurde in einer Akte von sehr vielen Schulden gesprochen. Die Mühle wurde daraufhin versteigert und kam am „22. Xbris 1770 an den Steigerer Fillmann aus Herrstein. Später muß sie Johann und Maria Elz gehört und danach eine Zeitlang „Elzmühle“ geheißen ha­ben. 1861 kaufte Johannes Barth die Mühle von diesem Johann Elz für 4800 Gulden (süddeutsche Währung), bzw. 2800 Thaler Preu­ßisch Courant. Auf ihn folgte sein Sohn Friedrich Barth, der in der Produktionserhebung von 1910 als Müller im Hauptberuf be­zeichnet wird. Für diesen wird auch die Wasserbuchakte A ½ von 1922 angelegt. Seine Nachfolger waren Hermann Barth, 1921, dann Paul Barth und Ehefrau Elsbeth Noll gemäß Wasserbuch A ¼ ab 1958. Die Mühle wurde 1970 still gelegt 225.

 

Literatur/Urkunden:

- Franzmann, R.: Bärenbach, eine Bannmühle soll neu entstehen; in: Nahetal 1992, S. 75 f

- LA Speyer Best. B2 Nr. 718/2: „Die Bannfreiheit des Dorfes Becherbach, 1720-1740“

- Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 139

 

 

 

 

 

Bärenbrunnermühle:

s. *Schindhardt

 

 

 

 

 

Baerenthal, Eisenhammer / Lothringen:

auf deutsch Bärental; südlich von Zweibrücken; in Lothringen gelegen, ist eine französische Gemeinde mit 741 Einwohnern (Stand 1. Ja­nuar 2009) im Département Moselle in der Region Lothringen. Sie gehört zum Arrondissement Sarreguemines und zum Kanton Bitche. Baerenthal und das benachbarte Philippsbourg sind die beiden einzigen Gemeinden im Département Moselle, die zum ale­mannischen Sprachraum zählen. Die Gemeinde Baerenthal an der Nördlichen Zinsel liegt in den Nordvogesen, eingebettet in eine Tallandschaft mit Bächen, Weihern und Wäldern. Die nahe der Grenze zur Pfalz gelegene Gemeinde ist 15 Kilometer von Bitche ent­fernt, der nächstgele­gene größere Ort ist Niederbronn-les-Bains 226.

 

Mühlen:

- Eisenhammer:

der Eisenhammer wurde um 1757 von Johann Karl *Alberti als Erbbeständer betrieben 227.

 

Um 1777/78 war der Blechschmied Christoph Ludwig Alberti auf dem Eisenhammer in Bärenthal. Er klagt 1777/78 gegen den Gerichts­schöffen Friedrich *Jaggi zu Philippsburg wegen Anspruchs des zum Waffenhammer gehörenden Geschirrs 228.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 4357: Klage des Blechschmieds Christoph Ludwig Alberti zu Bärenthal gegen den Gerichtsschöffen Friedrich Jaggi zu Philippsburg wegen Anspruchs des zum Waffenhammer gehörenden Geschirrs, 1776-1777

 

 

- Blechhammer:

++++klären : ob identisch mit dem Eisenhammer der Familie Alberti+++; um 1778 war der Kaufmann Johann Heinrich Kraft († 1778 durch Ertrinken), Bürger und Handelsmann zu Straßburg, Erbbeständer eines Blechhammers im Bärenthal 229.

 

Literatur(Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 4343: Tod des Kaufmanns Johann Heinrich Kraft, Bürger und Handels­mann zu Straßburg, Erbbeständer eines Blechhammers im Bärenthal durch Ertrinken

 

 

 

 

 

Bann:

VG Landstuhl, Lk Kaiserslautern; auf der Sickingerhöhe, südlich von Landstuhl, nördlich von Queidersbach gelegen; liegt an der Quei­dersbach (volkstümlich Steinalb genannt); lag in der Herrschaft Sickingen-Landstuhl.

 

Mühlen:

- Waldmühle, auch Walkmühle:

lag im Walkmühltal und wurde meist als Waldmühle bezeichnet 230; lag in dem nach der Mühle benannten Walkmühltal an einem Bach, der dem Gelterswoog zufließt die Mühle war im 15. Jh. zum Walken von Stoffen eingerichtet und wurde im 18. Jh. als Mahl­mühle umge­rüstet 231.

 

Im sickingischen Amtsrelationsbuch ist ohne Datum (wohl zwischen 1722 und 1737) erwähnt: „Waldtmühl, gibt de facto nichts, weil „solche noch nicht in Stand“ 232.

 

Besitzer der Mühle war 1730 Friedrich *Mittauer, 1732 Walter Keller 233.

 

1733 – 1739 lebte Johann Martin Miller († 1775 in Bann) mit seiner Familie auf der Mühle im Walkmühltal 234.

 

1736 oder 1746 +++klären++++ wohnte der Müller Theobald Weber mit seiner Frau in der „Waldmühl“. Das Ehepaar ist zwischen 1731-1744 in Bann erwähnt235.

 

Am 3.6.1754 ist im Kirchenbuch Bann die Eheschließung des Jakob (2) *Mori (Morion ?) vermerkt, dem Sohn des Jakob (1) *Mori aus der Walkmühle in Bann und der Anna Maria NN. 236.

 

Um 1747 ist Heinrich *Metschang (auch Metjean) als neuer Müller in der Mühle im Walkmühltal benannt. Sein Enkel Paul *Met­schang ertrank 1774 in seinem Mühlweiher beim Ausschöpfen von Schlamm. Dessen Witwe Anna Maria Strubel [aus Hohenecken ?] heiratete 1775 Nikolaus Brill aus „Pitlingen“. Das Ehepaar mit Kindern, insgesamt 7 Personen wanderte 1784 nach Galizien aus und wurde in Wis­nicz, Kreis Bochnia angesiedelt 237 238. Mit der Auswanderung der Familie Brill wurde die Mühle stillgelegt 239.

 

Die Walkmühle, oberhalb des Gelterswoogs im Walkmühltal gelegen, ging in den 1840er Jahren ein 240, nach aA bereits mit der Aus­wanderung der Brill 1775 241. Nur ein Paar behauene Sandsteine und Ziegelreste erinnern heute an die kleine Mühle 242.

 

 

 

 

 

Barbelroth:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; am Erlenbach gelegen; war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Bergzabern; Sitz des Unter­amts Barbelroth: Barbelroth, Dierbach, Hergersweiler, Kapellen-Drusweiler, Mühlhofen, Niederhorbach, Oberhausen, Winden. Das Dorf Barbelroth hatte 1609 noch 236 Einwohner, 1681 dagegen nur noch etwa 55 Einwohner; das gesamte Amt Barbelroth hatte 1681 insge­samt nur 540-550 Einwohner 243. Der Zustand des Unteramts Barbelroth wurde auf Anordnung des Herzogs Christian II. von Zwei­brücken-Birkenfeld an das Oberamt Bergzabern durch den Leiter des Unteramts Barbelroth, Amtsschultheiß Johann Jacob *Thyson am 4.7.1681 erstattet 244.

 

Pfarrei zuerst lutherisch, seit 1588/89 reformiert; Umfang: Bergzabern, Oberhausen, Dierbach, Deutschhof, Obermühle. 1632-1704 Zu­sammenlegung der Pfarreien Barbelroth, Mühlhofen, Winden - Hergersweiler mit Sitz des Pfarrers in Barbelroth. 1662-1699 Got­tesdienst in Dierbach, Lutheraner nach Bergzabern eingepfarrt. KB ref. 1596 (Lücken), Dierbach - Winden - Mühlhofen 1678 245.

 

Mühlen:

die alte Mühle in Barbelroth, die in einer Urkunde des 14. Jh. erwähnt wird, läßt sich nicht mehr lokalisieren 246. Im Bericht über den Zu­stand des Unteramts Barbelroth vom 4.7.1681 werden Mühlen nicht genannt; wahrscheinlich ließen die Bewohner ihr Getreide in der Untermühle in Oberhausen mahlen 247.

 

 

- Neumühle bei Barbelroth:

am 11.12.1835 bittet Georg Nagel aus Oberhausen um Erlaubnis, oberhalb des Dorfes Barbelroth eine Mühle bauen zu dürfen 248. Das Grundstück hatte er zuvor von Michael Fleckstein erworben; es kommt zu Einsprüchen von 9 Gemeinden, welche die Bewässe­rung ihrer Wiesen und Waldstücke am Erlenbach bedroht sahen. Dennoch konnte Nagel schließlich 1838 mit dem Bau beginnen. Nach Fertigstel­lung der Mühle wurde Beschwerde geführt, weil sich Nagel nicht an die wasserwirtschaftlichen Vorgaben hinsichtlich der Stauhöhe ge­halten und diese überschritten habe, wodurch die Wiesen sich in Sumpfflächen verwandelt hätten. Es kam zu einer Un­tersuchung durch das Wasserbauamt in Landau. Die Beschwerden erwiesen sich als unbegründet, allerdings mußte Nagel das Müh­lenwehr verändern 249. Es kam auch in der Folge zu wiederholten Beschwerden seitens der Gemeinde Barbelroth und der Wie­senanrainer und Wiesenstreitig­keiten. Dies hatte zur Folge, daß Nagel 1841 die Mühle an Johann *Becker (1828-1860) verkaufte, den Sohn des Hufschmiedes Valentin Becker aus Barbelroth. Becker erhielt noch im sel­ben Jahr die Erlaubnis zum Anbau eines zweiten Mühlrads und eines zweiten Mahl­gangs 250.

 

Mit Annonce vom 19.3.1848 bot Johannes Becker seine „ganz neu erbaute Mahlmühle, bestehend in zwei Mahlgängen, einem Schälgan­ge, Schwingmühle ...“ zum Kauf an 251.

 

1848 kaufte Valentin *Doll die Mühle. 1855 war dieser verstorben, die Mühle wurde von seiner Witwe betrieben. Auch in dieser Zeit kam es zu Auseinandersetzungen 252.

 

Margaretha *Gleich, die Witwe des Müllers Valentin *Doll ließ die Mühle am 30.5.1853 freihändig versteigern. In der Versteigerungsan­nonce vom 14.5.1853 heißt es : „ … läßt Frau Margaretha Gleich, Müllerin auf der bei Barbelroth gelegenen Neumühle und Wittwe des verlebten Müllers Valentin Doll .. versteigern: Die Neumühle bei Barbelroth mit 2 Mahlgängen, 1 Holländergang, Schwingmühle und ei­nem Schälgang ...“ Weiter heißt es dort: „Diese vor einigen Jahren erst neuerbaute Mühle, in einer bekanntlich fruchtbaren Gegend ge­legen, hat die gehörige Wasserkraft, große Kundschaft, und wird nur wegen des erfolgten Todes des Müllers Doll versteigert.“ 253

 

Die Versteigerung schlug wohl fehl, denn am 19.8.1856 lassen die unter Vormundschaft stehenden Kinder der verstorbenen Ehe- und Müllersleute Valentin Doll und Margaretha Gleich versteigern: „Die Neumühle bei Barbelroth mit 2 Mahlgängen, 1 Holländergang, Schwingmühle und Schälgang, mit Wohnhaus, Stallungen und Hofraum ...“. Dort heißt es weiter: „Die Mühle selbst nebst den übri­gen Gebäulichkeiten wurden erst vor einigen Jahren neu erbaut [...], hat die gehörige Wasserkraft und erfreute sich bisher einer sehr großen Kundschaft.“ 254

 

Auch Konrad Kopf, der in den 1850er Jahren die Mühle kaufte, hatte ständig Auseinandersetzungen mit seinen Nachbarn. 1861 war Mi­chael Maulbecker im Besitz der Mühle, der nach dem Tod seiner ersten Frau, die Margarethe Doll, verwitwete “Müllerin” heirate­te. 1877 geht die Mühle in den Besitz des Georg Jakob *Doll über, Maulbecker bleibt aber auf der Mühle wohnen. Die Mühle befin­det sich auch weiterhin im Besitz der Familie Doll 255. 1909 übernehmen die beiden Söhne Dolls, Ludwig Doll und August Doll die Mühle; sie betreiben “eine Kundenmüllerei, eine Mahlmühle mit 2 Gängen, ohne Gehilfen”. 1954 ist die “Müllerei” auf Auguste Doll übergegangen, 1961 war sie im Besitz des Müllermeisters Fritz Doll; 1961 erfolgte die Stillegung 256.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H31 Nr. 508: Mühle Becker in Barbelroth, Akt Nr. 547, 1835-1856.

 

 

 

 

 

Baumholder:

VG Baumholder, Lk Birkenfeld, im Westrich gelegen

 

Mühlen:

Eine Mühle oberhalb von Baumholder wird urkundlich bereits am 15.3.1609 genannt: an diesem Tag verleiht Herzog Johann von Pfalz-Zweibrücken seinem Schultheiß zu Baumholder, Wilhelm Eichhorn, in Erbbestand den Heimbach, wie dieser im gemeinen Bürgerwald, Heimbach genannt, entspringt, in den herzoglichen Weiher oberhalb der Mühle des Fleckens Baumholder und weiter aus dem Weiher herab durch die Pfarr- oder Schmalzwiese zu Naumanns Mühle fließt, wo dieser Bach nicht mehr Heimbach, sondern Schmalzbach ge­nannt wird, folgend von dieser Mühle an zwischen Jörg Höttenschmidts und Strummen Martins Mühlen auf Rusch­berg hinab ...“ 257. +++klären: welche Mühle+++

 

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 561: Zunftordnungen u.a. der Müller

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1060: Mühlen in der Schultheißerei Baumholder, Bd. 1, 1614-1621

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1060: Mühlen in der Schultheißerei Baumholder, Bd. 2, 1656-1761

 

 

- Brandmühle, auch Mühle vor Etschel:

sie gehörte zur Gemeinde Baumholder und mußte 1938 bei der Bildung des Truppenübungsplatzes Baumholder geräumt werden 258. Die Brandmühle lag im Tal der Totenalb östlich von Baumholder zwischen Guthausmühle/Neumannsmühle und Lockersmühle 259; erst­mals 1540 als „Mühle vor Etschel“ erwähnt; sie war die kleinste Mühle im Totenalbtal und wurde als eine Art Notmühle erbaut, für den Fall, daß man mit der Weihermühle in Baumholder nicht mahlen konnte. Sie lag an einem Seitenbach der Totenalb, nur etwa „eine halbe Viertelstunde“ unterhalb der Guthausmühle. Auch die Brandtmühle mußte in Dürrezeiten und auch bei strengem Winter wegen Wasser­mangel oder Eis oft stillstehen; sie hatte einen Bodenstein aus Medard und einen Läuferstein vom Vockenrech. Sie war eine Bannmühle, an der Mahlgäste aus Baumholder, Frohnhausen und Breunchenborn mahlen ließen. Die Bauern waren aber gleich­zeitig auch in die Mühle von Baumholder gebannt, und so hatte die Brandmühle vor allem dann genügend Mahlgäste, wenn die Müh­le in Baumholder überlastet war. Müller war Michael *Horbacher, der die Mühle von seinem Schwiegervater geerbt hatte. Die Fami­lie des Müllers Bestand aus 8 Personen. Die Mühle Bestand fort. Der letzte Betreiber war Wilhelm Scheidt, der mit seiner Familie 1938 nach Schwerin verzog 260.

 

Um 1683 war Johann Jakob *Bastian als Müller auf der Brandmühle; er ist Vater der Anna Katharina Bastian (∞ mit dem Müller auf der nahegelegenen Lockersmühle, Johannes *Göttgen) 261.

 

Um 1697 war Hans Jakob *Sebastian (geb. um 1670 in Ruthweiler – unbekannt), der Müller auf der Brandmühle; er ist der Sohn des Müllers in Ruthweiler und später auf der Beckersmühle in Baumholder, Melchior Sebastian (Hans Melchior *Bastian) und Bruder des Mül­lers auf der Beckersmühle in Ruschberg, Johann Nickel *Sebastian. ∞ am 12.2.1697 mit Maria Engel Jung aus Baumholder; aus der Ehe gingen 6 Töchter hervor, darunter Maria Eva Sebastian (∞ 14.1.1727 mit Johann Michael Horbach) 262.

 

Um 1706/07 war Otto Theis (Matthias) Horbach der Müller auf der Brandmühle; er ist der Vater des späteren Müllers Johann Micha­el Horbach; auf ihn folgte der Müller Johann Jakob *Sebastian, dessen Tochter den Müller Johann Michael Horbach am 14.1.1727 heiratet und die Brandtmühle in die Ehe einbrachte.

 

Die im LA Koblenz verzeichneten Akten über die Brandmühle sind verschwunden, weshalb man auf die wenigen Notizen angewie­sen ist, die der Heimatforscher Albert Zink gemacht hatte. Die Brandmühle hatte den 30jährigen Krieg relativ unbeschadet überstan­den und be­stand noch 1938 263. 1656 wird sie im Bericht des Schultheißen zu Baumholder Johannes Müller über die Lohmühle bei Baumholder er­wähnt. Um 1723 lebte Maria Eva Bastian auf der Brandmühle; sie ist am 26.8.1723 Patin bei der Taufe der Maria Ka­tharina Bussy in Ronnenberg 264.

 

Johann Michael *Horbach (28.11.1706 „in der Mühl vor Etschel“ (Brandmühle bei Baumholder) – 22.4.1784 im Alter von 77 Jahren und 7 Monaten) ist der Sohn des früheren Müllers auf der Brandmühle Otto Theis (Matthias) *Horbach und Maria Margaretha NN.; ∞ I 14.1.1727 mit der Müllerstochter Maria Eva *Sebastian († 3.2.1735 im Alter von 25 Jahren; Tochter des Müllers auf der Brandt­mühle Jo­hann Jakob *Sebastian) 265; die Ehefrau bringt die Brandmühle mit die Ehe, auf der allerdings bereits der Vater des Müllers Johann Mi­chael Hor­bach, der spätere Müller auf der Schmitt-Hachenbacher Mühle 266 zunächst um 1706 als Müller tätig war. Er ist auch um 1746 267 und noch 1764 Müller auf der Brandtmühle (auch Mühle bei Etschel genannt) bei Baumholder.

 

Die Mühle ist im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg von 1746 aufgeführt und wie folgt beschrieben: „ ... Ein oberschlechtiges Wasserradt treibet einen neuen Mahlgang worauf er auch zu weile schelen muß; ... will aber bey harten Wintern Zeiten wegen dem Eiß und weiler kein Waßer alßdann gewesen, 6 biß 7 Wochen still zu halten seyn genöthigt worden. Der Wassergra­ben oder Teich ist undt der Clauß bey 1000 Schritt lang ...Ist eine Bann Mühle und hat alß Bann Güter Baumholder, Aulen­bach, Fron­hausen, Barborn und Brenchelborn. Baumholder bestehet in 150 Familien, Aulenbach aus 18, Fronhausen aus 13 Familien, Barborn ist vergangen und Brencheborn besteht aus 2 Familien, insgesamt 183 Familien. Nachdem aber alle diese auch in die Baum­holder Mühle gebannt sind und die Freiheit haben in eine zu fahren .... wird wohl kaum die Hälfte dieser Sum gerechnet werden kön­nen. Bey genug­samen Waßer und wann die Früchte gut sind, bringet er mit dieser seiner Mühlen in 24 Stunden 4 Malter zu we­gen... Michael Horbacher hat die Mühl von seinem Schwiegervatter ererbt und darüber einen auf seinen Nahmen eingerichteten Erbbe­standsbrief vom 4.10.1738 nebst 2 Confirmationsscheinen ...“ 268.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 32 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Mühle vor Etschel oder die Brandmühle [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet worauf zu Zeiten gescheelet wird; [gibt an Pfacht] 3 fl an Geld, 3 Mltr Korn, 3 Mltr Habern. Ist eine Bann Mühl, und seynd die Baumholder, Aulenbacher, Fronhauser, Barborner und Brenchenborner, aus 183 Famil: bestehend, hieher gebannet.“ 269

 

Auf Johann Michael Horbach folgt der Sohn Johann Peter Horbach († 29.6.1784) 270; mit diesem zeitgleich war auch der jüngere Bru­der Johann Jakob *Horbach auf der Mühle tätig 271.

 

Photo:

- Gutsbezirk Baumholder (Hrsg.): Chronik des gemeindefreien Bezirks Gutsbezirk Baumholder, S. 253

 

 

- Guthausmühle (auch Neumühle oder auch Edingers Mühle oder Neumannsmühle) Mahl- und Ohligmühle, Naumanns Mühle:

sie lag unterhalb Baumholder und ist inzwischen das beliebtes Ausflugslokal 'Edingers Mühle' 272; am Guthausbach gelegen.

 

Am 15.3.1609 verleiht Herzog Johann von Pfalz-Zweibrücken seinem Schultheiß zu Baumholder, Wilhelm Eichhorn, in Erbbestand den Heimbach, wie dieser im gemeinen Bürgerwald, Heimbach genannt, entspringt, in den herzoglichen Weiher oberhalb der Mühle des Fleckens Baumholder und weiter aus dem Weiher herab durch die Pfarr- oder Schmalzwiese zu Naumanns Mühle fließt, wo dieser Bach nicht mehr Heimbach, sondern Schmalzbach ge­nannt wird, folgend von dieser Mühle an zwischen Jörg Höttenschmidts und Strummen Martins Mühlen auf Rusch­berg hinab ...“ 273.

 

1625 war Johannes *Funck zu Ruschberg Besitzer der "Neumühle", die 1716 als "Neumanns Mühle" (Besitzer: Martin Krieger) er­scheint 274.

 

Vor 1707 war NN. *Horbach der Müller auf der „Unter“, der „neuen Mühle“ (Eintrag im ev. Kirchenbuch Baumholder bei dem Geburt­seintrag seines Enkels geb. um 1707, dem Sohn des Müllers auf der Stegenmühle bei Asweiler, Johann Valentin *Horbach)

 

Um 1736 war Konrad *Schäfer der Müller auf der Neumanns-Mühle in Baumholder (auch Guthausmühle) Vater der Anna Elisabeth Schä­fer, die am 5.1.1736 den Müller auf der Brandmühle bei Baumholder, Johann Michael Horbach heiratet (275.

 

Sie ist im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll von 1746 wie folgt beschrieben 276: Von demjenigen, welches von obiger Loh­mühlen auff diese Mahl- und Ohligmühle fließet, kommen noch zwey Brunnenflüßgen als der Hanßel- und Süßweyerer Born, bei de­ren Einfluß dies Bächel insonderheit den Namen Albergleser Bächel bekommt, nach dem Waldt 'Albe gles' genannt. Der Flecken Baum­holder ist nicht mehr als eine Viertelstunde entfernt.“ Die Gebäude waren sehr baufällig. Ein 18 Schuh hohes Wasserrad trieb den Mahlgang in der Mahlmühle an. Der Müller Johann Theobald *Lang hatte die Mühle vier Jahre zuvor von Nickel *Calmer ge­kauft. Als Pacht mußten ein Malter Korn an die Landschreiberei entrichtet werden. Die Ohligmühle hatte ein eigenes Wasserrad, das vier Stempel antrieb. Zumeist wurden Flachssamen gepreßt. Für zwei Maß Öl verlangte der Müller 8-10 Kreuzer Schlagerlohn, wo­bei an einem Tag etwa 4 Maß Öl ge­schlagen werden konnten 277.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 30 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Neumanns oder Guthaus Mühl [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet; [gibt an Pacht] 6 fl an Geld, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Habern. Die Baumholder mahlen zu Zeiten wann sie bey ihren nicht befördert werden können allhier und kön­nen 20 bis 30 Familien hierselbst befördert werden.“ 278

 

Stürmische Zeiten hat die Guthausmühle erlebt: Von Amerikanern requiriert, von Franzosen zum Ausflugslokal "Moulin Rouge" re­noviert, davor von ehemaligen Kriegsgefangenen niedergebrannt 279.

 

 

- Lohmühle:

im Bericht des Schultheißen zu Baumholder Johann Müller von 1656 heißt es: „Zwischen Baumholder und der Brandmühle, wo man nach Mambächel zu geht, haben die Rotgerber Hans Biel, Johann und Nickel Hock eine Lohmühle gehabt, von der sie jährlich 1 Gul­den und 1 Batzen Zins gaben. Sie ist abgegangen.“ 280. Die Lohmühle lag nur ein kurzes Stück unterhalb des Pochwerks [Anm. d. Verf.: s. Mambächel] und gehörte dem Johann Nickel Haas aus Baumholder. Sie Bestand aus einem großen und mehreren kleinen Gebäuden. Zur Sommerszeit hatte sie oft kein Wasser und deshalb trug sich der Müller 1795 mit dem Gedanken, diese Lohmühle aufzugeben. An Pacht wurde jährlich ein Taler gezahlt. Durch ein 8 Schuh hohes Wasserrad wurden vier Stempel und zwei „Cumben“ gehoben. Eine Viertelstunde unterhalb liegt die Guthausmühle 281.

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 587: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 588: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 585: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 586: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

 

 

- Lohmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 587: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 588: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 585: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 586: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

 

 

- Walkmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 587: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 588: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 585: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 586: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

 

 

 

- Weyher Mühle:

1693 baute der Müller Johann Albert die Weihermühle, eine alte Bannmühle, wieder auf;von dort stammt der Müller Henrich Fischer, der 1714 die ehemalige Mühle in Mambächel zum Wiederaufbau übernahm 282; die Mühle liegt unterhalb des herrschaftlichen Wei­hers in Baumholder; sie hat zusammen mit der Brandmühle den Bann über Baumholder, Aulenbach, Frohnhausen, Barborn und Brenchelborn; der Müller Heinrich Heintz besitzt eine Erbbestandsbrief vom 4.11.1738 283. 1736 war Johann Heinrich *Heintz der Müller auf der Wei­hermühle in Baumholder; Sohn des Johann Adam Heintz, Gerichtsschultheiß in Baumholder; ∞ 15.11.1736 in der ev. Kirche in Baumhol­der mit Anna Maria Schuch aus Baumholder (geb. 27.8.1719 Baumholder – 7.6.1793, Tochter der Ludwig Schuch und der M. Engel Haas) 284. 1769 ist Johann Abraham Heintz der Müller auf der Weihermühle zu Baumholder; er ist der Sohn des Schneidermeisters und Kirchenältesten in Baumholder Johann Georg Heintz und der Anna Sara Heinz (er dürfte ein Groß­neffe seines Vorgängers auf der Mühle, Johann Heinrich Heintz sein +++noch prüfen+++) 285.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lichtenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle zusammenfassend wie folgt beschrieben: „Diese Mühl liegt hart unten an dem herrschaftl. Weyer zu Baumhol­der, bekomt auch einzig und allein das Waßer auß demselben .... Ein Büchsenschuß ohngefehr liegt diese Mühle unten an dem Flecken Baumholder, und eine Viertel Stunde oben an folgender Beckers Mühlen (Anm. s. Ruschberg). Die ist in einem ziemlichen Stande, so wohl ratione der Gebäuden als des Mahlwercks und hat zwey oberschlechtige Waßerrädter, welche 2 Mahl und einen im Trillis laufenden Schelgang treiben. Die Mühle stehet nach des Müllers Aussage, des Somers wegen Mangel des Waßers sehr langen still stehen und ver­sichert derselbe, daß er von Ostern biß Martini .. ein halbes Jahr habe still stehen müßen. ... Entrichtet jährlichen Pfacht in die Kellerey Lichtenberg 1 ½ Malter Habern wie auch 10 fl an Geldt vor ein Mühl Schwein ... Was den Pfacht in den vori­gen Zeiten anbetrifft, war selbiger anno 1716 in 15 Malter halb Korn und halb Habern aber nur in 5 fl vor ein Mühl Schwein bestan­den. Ao 1708 aber sind nur 10 Malter halb Korn und halb Habern samt den 5 fl vor ein Mühl Schwein entrichtet worden. Die Mühle ist ehedem auch nur in einem Tem­poral Bestand begeben und versteigert worden. Baumholder (darin 150), Auerbach (18), Frohnhau­sen (13), Barborn dermahlen keine, Brechenborn (2), Sumam 183 Familien sind sowohl auf diese alß vor beschriebene Brand Mühle vor Etzel gebannt. Vermög einem alten Extract auß dem Baumholder Gerichts Protocoll vom 29. Juni 1610 will der Müller die Bann­gerechtigkeit über die Dörfer Aulenbach, Frohnhausen, Barborn und Brencheborn allein undt Außschließung der Mühle vor Etschel praetendiren. Ruschberg ist nicht gebannt und bestehet auß 40 Familien, ließen Mehrentheils in der Beckers Mühle mahlen, denn die­selbe näher. ... Bey genugsamen Waßer mahlet er in 24 Stunden auf jedem Gang 3 Malter weilen er aber nicht beständig mahlen könnte, wäre Ihme ein gewisse Anzahl zu determinieren ohnmöglich durch Ablaßung des Waßers würde Ihme ein sonderlicher Scha­den zugefüget, dahero er wünschte, selbigen in einem Erb­bestand bekomen zu können. .... Heinrich Heintz ist der Erbbeständer und legitimiert sich mit einem auf seine ... eingerichteten Erbbe­standsbrief vom 4ten gbris 1738, und genießt vermög demselben nicht al­lein die Banngerechtigkeit, sondern hat auch das Recht, daß Ihme die Dorfschaften Aulenbach, Brencheborn und Frohnhausen, wie auch Barborn, bey Erbauung der Mühlen die nöthige Frohndien­ste zu leisten ... verbunden sind. ... Muß aber alle 15 Jahr einen neuen Bestandsbrief ... nebst dene 2 Confirmationsscheinen hat er noch zwey Bestandsbrieff einen vom 2ten Gbris 1716 und vom 2ten 7bris 1695 in Händen.“ 286

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 66 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Baumholder Weyher Mühl [hat] 2 Waßerräder welche zwey Mahl und einen im Trilles lauffend Scheelgang treiben; [zahlt an Pfacht] 10 fl an Geld, 7 ½ Mltr Korn, 7 ½ Mltr Habern. Baumholder, Aulen­bach, Fronhau­sen, Barborn und Brenchenborn aus 183 Familien bestehend seynd anhero gebannt.“ 287

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 582: Die Weihermühle bei Baumholder, insbesondere die Pflicht der Unterhal­tung der Brücke über dem Weiher, 1634-1790

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 583: Die Baumholderer Erbbestandsmühle und die Trockenlegung des Wei­hers, 1765-1766

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 584: Rechtsstreit des Johann Adam Heinze von der Weihermühle bei Baum­holder gegen das Oberforstamt zu Zweibrücken wegen der Unterhaltung des Weiherdammes, Kandels- und Raffbett, 1773-1777

 

 

 

 

 

Bayerfeld:

s. auch *Steckweiler

 

heute OT von Bayerfeld-Steckweiler; VG Rockenhausen, Lk Donnersbergkreis; nördlich von Rockenhausen; an der Alsenz gelegen;

 

Spätestens seit 1256 verfügten die Raugrafen über die Burg und das angrenzende Talstück (Stolzenberger Herrschaft, „Dielkircher“ Tal) mit Bayerfeld und Streckweiler als Reichslehen. Um die Mitte des 14. Jh. gelangte die Herrschaft an wechselnde Ganerben, dar­unter Lei­ninger, Bolander und die Kurfürsten von der Pfalz. 1367 besaß Graf Friedrich von Veldenz den dritten Teil, der 1444 pfalz-zweibrückisch wurde. 1401 erwarb Philipp von Daun ein weiteres Drittel, das Wirich VI. von Daun 1456 mit der Grafschaft Falken­stein vereinigte, die 1667 an Lothringen und 1736 an Österreich fiel. Seit 1514 teilte sich die Stolzenberger Herrschaft zu zwei Drit­teln in pfalz-zweibrücki­schen (darunter Bayerfeld und Steckweiler) und zu einem Drittel in falkensteinischem Besitz 288.

 

Seither waren zusammen mit den Herzögen von Pfalz-Zweibrücken (2/3) die Falkensteiner (1/3) Herren im sog. Stolzenberger Tal (Herr­schaftsbereich der ehemaligen Burg Stolzenberg im mittleren Alsenztal); als solche hatten sie Mitspracherecht bei der Vergabe der Müh­len in Bayerfeld-Cölln, Dielkirchen, Steckweiler, Steingruben und Mannweiler 289.

 

Mühlen:

nahe der alten Mühle oder die Mühle selbst, war eine Silber-Hütte für das Erz vom Roßwald und von Stahlberg. Zeitweise war die Münze der Pfalz-Zweibrücker Fürsten hier, die später nach Meisenheim übersiedelte (vor 1400 bis 1530) 290.

 

 

- Mahlmühle Bayerfeld:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 709/2: „Mühle zu Bayerfeld, 1668-1669“

- LA Speyer Best. H43 Sachakte 1739: nicht mehr bestehende Wassertriebwerke, 1818-1819, 1840-1865, 1891-1902, 1937 enthält: Loh­mühle Rockenhausen, Dorf- oder Fleckenmühle Alsenz, Dietzmühle Gaugrehweiler, Rollauermühle Kallbach, Mahlmühle Bayerfeld, Hos­termühle Dielkirchen, Lohmühle Winnweiler. Mahlmühle Schweisweiler, Bergmühle Finken­bach-Gersweiler

 

 

 

 

 

Bechenheim / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms

 

Der Ort wird erstmals 824 in einer Fuldaer Urkunde genannt. Auch Reichsgut und früher Besitz der Abtei St. Maximin vor Trier wer­den dort angenommen. Von der Vogtei über die St. Maximin'schen Güter rührt die Gerichtsbarkeit der Raugrafen über das Dorf, das 1325 an die Grafen von Sponheim-Dannenfels kam. Deren Erbe traten 1393 die Grafen von Nassau an, die 1579 den Ort an Kurpfalz gaben, der dann zum Unteramt Erbes-Büdesheim (Oberamt Alzey) gehörte. 1787 wird Bechenheim als Dorf von etwa 50 Häusern be­zeichnet. 1815 ist von 311 Einwohnern die Rede, 1830 werden 77 Häuser mit 430 Einwohnern gezählt 291.

 

Mühlen:

auf die Mühle deutet die Straße „Mühlweg“

 

++++weiter+++

 

 

 

 

 

Bechhofen:

VG Zweibrücken-Land; Lk Südwestpfalz; auf der Sickinger Höhe gelegen, südlich von Bruchmühlbach-Miesau

 

Mühlen:

- Krummühle:

1828 als „Krummühle“, 1837 als „Krum-Mühle“, 1841 als „Krummwoogsmühle“ bezeichnet, später wird sie nicht mehr erwähnt 292.

 

Die Mühle wird bereits 1574 erwähnt im Zusammenhang mit „das den Untertanen hiesigen Oberamts erlaubte Mahlen in der von Cothe­artischen sogen. Krummw­oogs-Mühle zu Bechhofen 293.

 

In der Untertanenliste des Oberamts Zweibrücken von 1609 ist in Bruchmühlbach ein Müller NN. genannt auf der „Mühle aufm Krum­men Wog“ 294.

 

Der Wiederaufbau der Mühle ist urkundlich ab 1749 dokumentiert 295. 1789 wurde die Mühle verkauft 296.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 433/7: Gemarkung Bechhofen im Kanton Homburg, enthält u.a. Krummühle, 1803.

- LA Speyer Best. W1 Nr. 433/8: Gemarkung Bechhofen im Kanton Homburg, enthält u.a. Krummühle, 1802.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 719/1: „Der Krummwoog und die daran gelegene Mühle zu Bechhofen, 1733-1771“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 719/2: „Der Krummwoog und die daran gelegene Mühle zu Bechhofen, 1590-1764“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 719/3: „Der Krummwoog und die daran gelegene Mühle zu Bechhofen, 1767-1768“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 719/4: „Der Krummwoog und die daran gelegene Mühle zu Bechhofen, 1789“, enthält den Verkauf der Mühle.

- LA Speyer Best. B2 Nr. 720/1: Lagerbuch der Gemeinde Bechhofen, 1762

- LA Speyer Best. B2 Nr. 720/5: „Der Wiederaufbau der Mühle von Bechhofen am Krummwoog, 1749-1762“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 720/6: „Das den Untertanen hiesigen Oberamts erlaubte Mahlen in der von Cotheartischen sogen. Krummw­oogs-Mühle zu Bechhofen und die Abschätzung des Etzenbacher Mühlenplatzes unweit Wiesbach, 1574-1789“

- LA Speyer Best. H5 Nr. 5475: Wasserleitungsrecht der auf dem Banne von Bechhofen gelegenen Krummwoogsmühle, 1906-1959

 

 

- Ölmühle Bechhofen:

die Ölmühle wird 1745 urkundlich erwähnt 297.

 

 

 

 

 

Bechtolsheim / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms; 10 km nordöstlich von Alzey am Fluß Selz gelegen; erstmals 767 urkundlich im Lorscher Codex er­wähnt anläßlich der Schenkung eines Weinbergs und einer Mühle an das Kloster Lorsch 298. Um 1190 war Werner II. von Bolanden mit der wildgräflichen Präfektur über den Ort belehnt. 1250 brandschatzte von hier aus König Wilhelm von Holland die Umgebung. 1253 er­hielt die bolandische Linie der Hohenfelser die Ortsherrschaft, von denen Philipp III. das Dorf 1270 zur Ganerbenschaft machte. Bis 1602 währte die Oberherrschaft der Hohenfels-Reipoltskirchener, denen wechselnde Adelsfamilien folgten. Vertreter der Ganerben wa­ren zunächst sechs Exponenten des Niederadels, u.a. die von Bechtoldsheim. 1603 nennt man die von Dalberg, Sturmfe­der, Obertraut, von der Leyen, Greiffenclau-Vollraths, Wallbrunn und Säckingen 299.

 

Mühlen:

Am 15. Juli 767 gibt Teutbert zur Rettung der Seele Giselberts an St. Nazarius (Klosterpatron) im Wormsgau in Bechtolfesheimer Mark neben anderen Ländereien ein Morgen mit einer Mühle 300.

 

Eine Spolie von 1610 befindet sich Anwesen Langgasse 61 in Bechtoldsheim. Es handelt sich um einen aus der Renaissance stammen­den Scheitelstein mit Wappenschild und Mühlrad bezeichnet „16 BSR 10“ 301.

 

Am 9.2.1743 heiratet in der lutherischen Kirche in Rückingen bei Hanau der Johann Philipp *Spengler, „Müller aus Bechtoldsheim“ die Elisabeth Katharina Ensinger aus „Ginsheim i. d. Kurpfalz“ 302.

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Marburg Best. 4c Hessen Darmstadt in 1407: „Was die Landgräfin von Darmstadt wegen der französischen Reunionen, so auf hessischem Eigentum und namentlich die Mühle zu Bechtolsheim extendiert werden wollen, communiziert und darauf geantwortet wurde“, 1687 +++klären: welche Mühle ?+++

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E 14 G, 152/5: v. Sturmfeder: Belehnung mit Mühle und Wießen außerhalb Bechtolsheim an der Kirche, 1535-1694 +++klären: welche Mühle ?+++

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. RKG, 112, Gef. 202 Nr. 1830 (I): v. Esch, Kaiserlicher Obrist, namens seiner mit einer geb. v. Friesenhausen erzeugten Kinder, Brüssel ./. Franz v. Sturmfeder Oppenwei­ler, Ganerbischer Amtmann zu Bechtolsheim und Oberrheinische Reichsritterschaft zu Mainz (Mand.): Störung des Klägers im Besitze der von seiner Mutter Maria Eva v. Friesenhausen, geb. v. Sturmfeder gehörigen Güter nebst Zubehörungen, namentlich der Mühle zu Bechtolsheim, 1720 ++klären: welche Mühle ?+++

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F2, 124/13: Ersuchen des kurpfälzischen Oberküchenmeisters [Georg] v. Sturmfeder zu München um eine Spezifikation seiner Hessen-darmstädtischen Lehen (Mühle zu Bechtolsheim, Hubhof zu Gommersheim)++klären: welche Mühle ?+++

- Zentralarchiv Speyer Best. 087.IV Urk. 3223: Eigen

 

 

- Bobenmühle, Babenmühle, Gabenmühle:

am 12.1.1288 bekundet König Rudolf, daß er die Gebrüder Johann und Peter von Bechtolsheim, beide Ritter, zu seinen und des Rei­ches Burgmannen zu Odernheim angenommen habe, mit dem Versprechen, ihnen 60 Mark Aachener Währung zu geben, für welche Summe er ihnen die bei Bechtolsheim gelegene Gabenmühle verschreibt 303. Im Dezember 1289 bekundet Graf Eberhard von Katze­nelnbogen, daß die Gebrüder Johann und Peter von Bechtolsheim die Summe von 56 Pfund Heller in die ihnen vom Reich als Pfand zustehende Ba­benmühle verkauft haben 304. Im Dezember 1289 bekundet Graf Eberhard von Katzenelnbogen, daß er aus den Berich­ten seiner hiermit Beauftragten, der Ritter Peter von Bechtolsheim, Sohn Baldemars, und Sigelohs von Bechtolsheim, erfahren habe, daß die Gebrüder Rit­ter Johann und Peter von Bechtolsheim für die Wiedererrichtung der Babenmühle, die sie vom Reich als Pfand tragen, 56 Pfund Heller aufgewendet haben, wie es des Königs und seinem Befehl entsprach, und verspricht, dieses Geld zusammen mit den ihnen durch Pfän­der sichergestellten 600 Mark Kölner Pfennige zu zahlen 305.

 

Am 14.9.1442 bekundet in Alzey Pfalzgraf Ludwig IV., daß er dem Ritter Philipp Vetzer von Geispitzheim u.a. eine Gült von 10 ½ Malter Korn zu Freimersheim verliehen habe, sowie wegen seiner Ehefrau Elise von Wachenheim eine Mühlstatt, gen. Babenmühle, bei Bechtolsheim als Odernheimer Burglehen 306. Eine weitere Belehnung und Bestätigung, auch wegen der Babenmühle erfolgt ur­kundlich am 2.3.1450 307.

 

Am 28.7.1489: Landgraf Wilhelm [III.] belehnt Eberhard Fetzer von Geispitzheim (Geyßspeißheym) mit Mühle und Wiese außerhalb Bechtolsheim an der Kirche sowie einem Hubhof im Nonnenhof zu Gommersheim, wie er sie zusammen mit seinem Vetter Werner Fet­zer von Geispitzheim vom Landgrafen Heinrich zu Lehen trug, als Mannlehen. „Dynstag nach sant Jacobs tag des heiligen apo­steln“ 308.

 

Am 10.11.1497 erteilt Landgraf Wilhelm wegen treuer Dienste aus besonderer Gnade dem Burkhard Sturmfeder eine Expektanz auf die Lehen des Eberhard Fetzer v. Geispitzheim, nämlich die Mühle und Wiesen außerhalb Bechtolsheim an der Kirche u.a. als Mannlehen 309.

 

Am 3.7.1522 bekundet Pfalzgraf Ludwig in einer in Heidelberg ausgestellten Urkunde , daß er nach dem Tode Eberhard Vetzers zu Gei­spitzheim dem Wolf Kämmerer von Worms gen. Von Dalberg wegen seiner Ehefrau Elisabeth Vetzer von Geispitzheim u.a. die von Else von Bechtolsheim herrührende Bobenmühle zu Bechtolsheim als Odernheimer Burglehen verliehen habe 310.

 

 

- Fetzermühle:

+++klären: identisch mit anderer Mühle ?: Babenmühle ?+++am 24.6.1403: Dietrich Kranich von Kirchheim und Johannes von Friesenheim gen. von Wachenheim erhalten von Graf Johann von Kat­zenelnbogen zwei Teile des Weinzehnten in der Bechtolsheimer Mark, zwei Teile des dortigen kleinen Zehnten mit Zubehör und 6 Malter Korngülte von der Fetzer-Mühle bei der Kirche zu Lehen 311.

 

 

- Kenmühle, Kernmühle:

am 29.11.1428 bekundet Pfalzgraf Ludwig III., daß er als derzeitiger Pfandherr dem Volkmar von Wachenheim, genannt Schotte, u.a. eine Mühlstatt bei Bechtolsheim, genannt die Kernmühle, verliehen habe 312.

 

Am 25.10.1437 urkundet in Oppenheim Pfalzgraf Otto von Mosbach als Vormund des Pfalzgrafen Ludwig IV., daß er dem Volkmar von Wachenheim gen. Schotte, u.a. eine Mühlstatt bei Bechtolsheim gen. die Kenmühle als Odernheimer Burglehen verliehen habe 313.

 

 

- v. Knebel'sche Mühle:

+++klären: identisch mit anderer Mühle !?+++

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Hauptstaatsarchiv Best. O 1 A, 27/12: Diebstahl auf der v. Knebel'schen Mühle zu Bechtolsheim durch Philipp Schantz, 1757

 

 

- Lempemühle:

am 21.8.1341 bekunden Ritter Eberhard Vetzer von Geispitzheim, sein Sohn Friedrich und Edelknecht Karl von Bechtolsheim, daß sie sich verglichen haben u.a. über die Lempemühle, Wiese und Hubhof zu Bechtolsheim 314. 1386 empfing der Heinrich Fetzer als Mannle­hen durch Graf Eberhard von Katzenelnbogen eine Mühle zu Bechtolsheim und einen Hubenhof daselbst 315.

 

 

- Lehrbachsche Mühle; Mühle von Sulzheim:

diese befand sich im Hausanwesen Sulzheimer Straße 39 316. Sulzheim wurde der südliche Ortsteil von Bechtolsheim genannt, eine Erinnerung daran, daß das Dorf Bechtolsheim ursprünglich aus zwei Dörfern bestand 317.

 

Das Bechtolsheimer Morgenbuch von 1725 nennt als Besitzer der Mühle von Sulzheim die Herren von Lehrbach; Vorbesitzer waren die Herren Friesenhausen 318.

 

 

- Mühle Hilsdorf:

das Bechtolsheimer Morgenbuch von 1725 nennt die Familie Johann Hilsdorf, die eine kleine Mühle betrieb; diese lag an der „Gemeine Bach“, die im Bereich der Hauptstraße i9n den Dorfgraben mündete 319.

 

 

- Mühle des Johanniterordens:

+++klären: identisch mit anderer Mühle !?+++

 

Am 24.8.1404 erteilen die Mainzer Johanniter einen Bestandsbrief über die Mühle zu Bechtoldsheim 320.

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E 5 B, 1922: Die der Johanniterkommende Mainz gehörige Mühle zu Bechtolsheim, 1404-1756

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. C2, 306/2: Renovation der dem Johanniterhaus zu Mainz zinspflichtigen Mühle nebst Zubehör zu Bechtolsheim durch Oberschultheiß Johann Jakob Zachari, 1733

 

 

- Pommermühle:

nordwestlich des Dorfes Weinolsheim gelegen an der Selz; die Mühle liegt auf Bechtolsheimer Gemarkung

 

Karte:

- Curschmann: Undenheim, Bd. 1, S. 14, dort mit Lit. b bezeichnet

 

 

- Schanzenmühle:

die Mühle liegt auf Bechtolsheimer Gemarkung

 

 

 

 

Beeden / Saarland:

bei Homburg/Saar; gehörte zu Nassau-Saarbrücken, ab 1755 war der Ort pfalz-zweibrückisch im Oberamt Homburg.

 

Mühlen:

bei Frey sind 1837 „die 2 Beeder Mühlen auf der Erbach“ aufgeführt 321.

 

- Beeder Mühle:

1554 wurde die Mühle von Tilemann Stella als „Segmöl“ bezeichnet. Sie lag am Beeder Woog und erhielt ihr Wasser vom Erbach. Nach 1700 zusammen mit Schwarzenbach im Kirchenbuch genannt. Diese Mühle konnte nur mahlen, wenn der Entenmüller (Anm.: Enten­mühle bei Homburg) das Stauwehr offen hielt 322.

 

Um 1721 war Daniel *Müller der Beständer auf der Beeder Mühle, Kinder sind: 1. Anna Margaretha, ∞ Homburg 07.12.1721 (luth. KB Homburg) mit Theobald *Hoffmann, Mühlarzt zu Waldmohr (S. v. Hans Valentin Hoffmann, Gerichtsmann zu Waldmohr), 2. Anna Catha­rina, ∞ Homburg 23.04.1726 (luth. KB Homburg) mit Matthias Baum 323. Dieser Theobald Hofmann erhält durch das pfalz-zweibrückis­che Oberamt Zweibrücken 1722 die Manumission und zahlt bei seinem Wegzug von Waldmohr auf die Beeder Mühle ein Aus­zugsgeld von von 4 fl. 324.

 

Im Mühlenverzeichnis des Amtes Homburg vom 18.9.1756 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Liegt an dem Bach, der durch Hom­burg fließt und bei Schwarzenacker in die Blies mündet. Sie hat 3 Wasser­räder für 2 Mahlgänge, 1 Schälgang und 1 Ohligmühle. Vor dem aus dem großen Beeder Weiher, jetzt abgetrocknet. Kein Bann. Pacht wie Entenmühle“ [Anm. d. Verf.: s. *Homburg] 325. Die Dörf­chen Beeden und Schwarzenbach lassen hier mahlen.“ 326.

 

Um 1787 war Balthasar *Trompeter der Müller und Erbbeständer auf der Beedener Mühle; er führte als Erbbeständer gegen den Fis­kus der Landesherrschaft Pfalz-Zweibrücken einen Prozeß wegen der Frohnfreiheit seiner Mühle 327. Er ist der Sohn des Georg Ja­kob Trom­peter († vor 1781), gewesenen Erbbeständers auf der Beeder Mühle 328.

 

Am 11.5.1789 heißt es zur Beeder Erbbestands Mühle: „Die in Frag stehender Mühle bestehet on einem neu erbauten 2stöckifgen Haus[,] Scheuer und Stallung, hat 2 unterschlechtige Mahlgänge und eine Ölmühl, dazu gehören 83/4 Morgen Gartten und Wiesen bey dem Hauß nebst 41/2 Morg. Ackerland … und ist alles bey der letzten Vererbung zu 2500 fl angeschlagen worden“. Die jährliche Erbpacht betrug 18 Mltr. Korn und 5 fl von der Ölmühle 329.

 

In einem Aktenvermerk v. 28.6.1789 wird berichtet, daß der Müller Balthasar Trompeter im März 1789 verstorben war und dessen einziges Kind Jakob „in abgewichener Nacht ebenfalls verstorben ist“. Weiter heißt es: „Da nun hierdurch der im 5ten Artikel des unterm 28. Febr. 1781 an den verstorbenen Balthasar Trompeter erteilten Erbbestandsbriefs bestimmte Fall eintritt, wonach der Erbbestand weilen der Erbbeständer ohne eheliche Leibeserben absteigender Linie gestorben“, der Erbbestand anheim fällt 330.

 

1821 war Christian *Trompeter als Müller auf der Beeder Mühle. Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 16.2.1821 die Beeder Mühle auf Betreiben des Eigentümers Christian Trompeter freihändig versteigert. In der Annonce heißt es u.a. : „ Dienstag, den 6ten März wird auf Verlangen des Herrn Christian Trompeter seine zur Gemeinde Beeden gehörige Mühle bestehend: in zwey oberschlächti­gen Mahlgängen, einem Schälgang, einem Trilles, einer Oehlmühle nebst Wohnung, Scheuer, Stallung, Hofgering … ver­steigert.“ 331

 

1864 wird Joseph Baumann, „Müller auf der Beeder-Mühle, Gemeinde Beeden“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz ge­nannt 332.

 

Literatur/Urkunden:

- KSchA Zw Rep IV Nr. 165 fasc. 4073: Akte betreffend die Beedermühle

- LA Speyer Best. B2 Nr. 292/5 alt. 1: „Die erbbeständliche Beeder Mühle 1741-1792“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 976 5: „Beeder Erbbestandsmühle, o.D.“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 976 6: „Beeder Erbbestandsmühle, 1685-1789“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 976 7: „Beeder Erbbestandsmühle, 1789-1792“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 976 9: „Prozeß des Erbbeständers der Beedener Mühle Balthasar Trompeter gegen den Fiskus wegen Frohnfrei­heit seiner Mühle, 1787-1788“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5333: „Beeder Erbbestandsmühle nächst Homburg, 1796-1798“

- Zentralarchiv Speyer Best. 087.IV Nr. 4073: Darlehen aus der luth. Konviktoristenkasse zur Bezahlung des Kaufschillings für die Beeder Mühle, 1787, 1804, 1813, 1818

 

 

- Lohmühle zwischen Schwarzenbach und Beeder Mahlmühle:

auch als „Homburger Lohmühle“ bezeichnet 333 Wüstung bei Homburg-Schwarzenbach; 1740/50 erscheinen Bewohner der „Loh­mühle“ im katholischen Kirchenbuch. In Flurplänen von 1811 und 1940 bezeichnet der Flurname „An der Lohmühle“ ein Wiesenge­lände. Die Mühle besteht nicht mehr 334.

 

1699 stand die erste Mühle „an dem Damm bei der langen Brücke“. Als die letzte in Erbach noch arbeitende Mühle abbrannte, mach­te der Homburger Amtmann den Vorschlag, eine „Ohlig-, Loh- und Schleifmühle“ auf nassauischem Boden zu errichten 335. 1740 genannt als „die verfallene Lohmühle beim Beeder Hof“ 336.

 

1741 wurde von der Herrschaft der Bau einer Mühle erlaubt. Die Homburger Lohgerber Osteimer, Serf und Gordner errichteten dann die neue Mühle an der Schwarzenbacher Straße 337.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 292/5-6: „Die verfallene Lohmühle beim Beeder Hof, 1740-1762“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1325 1: „Lohmühle zwischen Schwarzenbach und Beeder Mahlmühle, Erbbestandsbegebungen, 1762-1781“

 

 

 

 

 

Bedesbach am Glan:

VG Altenglan, Lk Kusel; im Kuseler Musikantenland; gegenüber von Patersbach auf dem Ostufer des Glan gelegen; gehörte zu­nächst zur Grafschaft Veldenz, dann zu Pfalz-Zweibrücken.

 

Mühlen:

- Bedesbacher Mühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 722/7: „Erweiterung der Klause bei der Bedesbacher Mühle zum Nachteile der Saline bei Diedelkopf, 1753-1766“ ++++klären: handelt es sich um eine eigenständige Mühle bei Bedesbach oder um die auf der anderen Glanseite gelege­ne Fo­ckenmühle bei Patersbach ?++++

 

 

 

 

 

Bellheim:

VG Bellheim, Lk Germersheim; war kurpfälzisch und gehörte zur Fauthei Germersheim im Oberamt Germersheim 338; Mühlen wa­ren die Fortmühle, Mittelmühle, Obermühle, Wappenschmiede auf der Spiegelbach 339; im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Ober­amts Ger­mersheim 340 vom 6.4.1768 sind folgende Mühlen aufgeführt: Mühle unterhalb Bellheim, Mühle des Nikolaus Entzin­ger und die Mühle oberhalb Bellheim.

 

Pfarrei ab 1556 luth., ab 1563 ref., 1706-1763 ref. Pfarrei mit Offenbach verbunden. Lutheraner nach Germersheim eingepfarrt. KB ref. 1706 341.

 

1577 lebten in Bellheim 147 Hausgenossen, 18 unter Vormundschaft stehende Minderjährige sowie ein Ausmärker, insgesamt ca. 700 Personen, wenn man von einem Faktor von 4,5 pro Haushalt ausgeht. Damit war Bellheim neben den Amtsstädten Germersheim und Selz der viertgrößte Ort (nach Schleithal) im Oberamt Germersheim 342. Das Dorf hatte 1718/1719 eine Bevölkerung von 120 katholi­sche Familien und 17 gemischten, insgesamt 137 Familien auf. In derselben Visitationsurkunde ist von anderer Hand eingefügt und die vorstehenden Angaben durchgestrichen: 42 kalvinistische, 1 lutherische und 8 gemischte Familien 343.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 122/1 Bellheimer Zinsbuch von 1455

- LA Speyer Best. A2 Nr. 122/2 Bellheimer Zinsbuch von 1480

- LA Speyer Best. A2 Nr. 122/3 Zinsbuch von 1494

 

 

Mühlen:

eine Mühle in Bellheim stiftete 1275 Hugo von Bellheim gen. Haven er dem Augustinerchorherrenstift Hördt 344.

 

Die meisten Mühlen in Bellheim sind erst jüngeren Datums. Nach Ausweis des Weistums bestand 1565 und noch später in Bellheim kei­ne Mühle, „sondern müssen sie zu Germersheim mahlen vermöge der Pfalz Ordnung“. Die älteste und lange Zeit einzige Mühle ist die „Mittelmühle“. Über die Zeit ihrer Erbauung fehlen nähere Nachrichten, 1726 urkundet Johannes Lederle, Mahlmüller auf der Bell­heimer Mühle, daß er diese Mühle vom Kurfürsten in einem Bestand erhalten habe, und für einen Mahl- und Schälgang an die Kelle­rei Germers­heim außer der bisherigen Mühlenpacht 5 Malter Korn zu liefern habe 345.

 

Bis 1725 war Johannes *Sprenger Müllermeister in Bellheim +++klären: welche Mühle+++. 1725 wurde Sprenger als neuer Bürger in Steinweiler vom dortigen Herrengericht aufgenommen 346.

 

Nach einem verheerenden Hochwasser im Jahre 1745, bei dem die alten Mühlen überflutet wurden, entschloß man sich von der Queich eine Ableitung nach Bellheim zu führen, um die neu entstandenen Mühlen gleichmäßig mit Wasser zu versorgen. Ab dem Teilungswehr an der Gemarkungsgrenze Ottersheim-Knittelsheim fließt der Spiegelbach über 9,2 km, bis er in den Sondernheimer Altrhein mündet 347.

 

Bis 1759 war Ullrich Dautzer als Müllermeister in Bellheim +++klären: welche Mühle+++; in diesem Jahr kommt es zu einer Vermögensübergabe 348.

 

Wegen der Wiesen kam es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen der kurfürstlichen Regierung mit Mühlenbesitzern wegen der Reiter- und Herrenwiesen 349. Ausweislich der „Kurfürstlichen Queichordnung“ vom 24.9.1785 hatte der Kurfürst kraft seiner Ho­heitsrechte das alleinige Verfügungsrecht über den Queichbach und den Postgraben. Daher nahm er das Wasser der Queich für die „Herren- und Reiterwiesen“ in Anspruch. Die Wiesen wurden 1811 als französisches Nationalgut an die Bellheimer Bürger­schaft für 120000 Francs versteigert. Nach dem Übergang der Wiesen in Privateigentum entstanden Streitigkeiten über das Wasser­recht zwischen den Wiesenbesitzern einerseits und den vier Mühlenbesitzern, die ebenfalls auf die Wasserbenutzung aus dem *Spie­gelbach bestanden. Der erste Prozeß wurde 1814 ausgetragen. Hiernach wurde den Wiesenbesitzern nicht dasselbe Recht eingeräumt, das dem Kurfürsten als Vorbesitzer zugestanden hatte. Im zweiten Rechtsstreit, der 1858 von den Wiesenbesitzern gegen die Müller geführt wurde, unter­lagen die Wiesenbesitzer, deren Wasserrecht eingeschränkt wurde 350.

 

Um 1818 wird Georg *Schroth als Müller in Bellheim erwähnt +++klären: welche Mühle+++; er wird 10.3.1818 im Intelligenz­blatt des Rheinkreises anläßlich der Versteigerung eines Hauses in Germersheim als Vormund der an der Versteigerung beteiligten Margare­tha Franzisca Isler bezeichnet 351.

 

1836 heißt es im Intelligenzblatt des Rheinkreises im Zusammenhang mit einer Grundstücksversteigerung in einer Lagebeschrei­bung: „gelegen bei der Mühle des Joseph Cramer“352. ++++klären: welche Mühle++++

 

Michael Anton *Kramer war um 1839 Müller in Bellheim +++klären: welche Mühle+++; ∞ mit Maria Josefa Lang; Vater des Müllers Josef Anton *Kramer 353.

 

Im Eilboten Landau vom Nr. 77 vom 1.10.1857 wird der Müller in Bellheim Heinrich *Breunig als Vormund genannt 354. +++klären: wel­che Mühle+++

 

Josef Anton *Kramer war Müller in Bellheim (6.11.1839 Bellheim - † 28.11.1897 Bellheim; kath.; Müller in Bellheim ++++klären: wel­che Mühle++++; Sohn des Müllers in Bellheim, Michael Anton *Kramer und der Maria Josefa Lang; ∞ 31.7.1866 in Mechters­heim mit Katharina Ullmer (geb. 21.11.1840 Mechtersheim) 355.

 

Karte:

- Landesamt für Vermessung Koblenz: „Originaloppositionsblatt 70 Bellheim“ von 1836; abgedruckt bei Kulturverein Bellheim (Hrsg.): Bellheim in Vergangenheit und Gegenwart, S. 63

- LA Speyer Best. W1 Karte 65: Gemarkung Bellheim mit Mühlen, 1787 (Kopie, Original von 1739)

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

Literatur/Urkunden:

- Bernzott, Adolf: Kurfürst prozessierte mit Mühlenbesitzern; in: "Die Rheinpfalz", Ausgabe Germersheim 11, Nr. 195 v. 24. 8. 1955.

- LA Speyer Best. A2 Nr. 853/4: „Acta betr: die Mahlmühle 1726 u. 1730“ +++klären: welche Mühle+++;

- Schwab, Hermann-Josef: Die Bellheimer Mühlen im 18. Jahrhundert. - In: Bewegte Zeiten / hrsg. von d. Gemeinde Bellheim. [Red.: Hans-Joachim Heinz. Autorenteam: Rainer Becki et. al.]. - Bellheim, 1999, S. 829-844

 

 

- Fortmühle:

die Fortmühle ist die östlichste der drei nördlich von Bellheim am Spiegelbach gelegenen Mühlen; westlich schließt sich die Mittel­mühle an 356. In Bellheim gibt es heute die Fortmühlstraße 357.

 

Die Mühle entstand nahe einer Furt, wo ein alter Weg von Bellheim nach Germersheim die Queich, welche die Mühle trieb, über­querte. „Fort-“ im Mühlennamen ist mundartliche Form für eine Furt 358. (+++prü­fen, ob nicht identisch mit der Mühle unterhalb Bellheim des Valentin Bißon)

 

1731 wird der Müllermeister Johannes Fortmüller in Bellheim genannt; 1735 kommt es zu Erstellung eines Inventars mit Teilung 359.

 

Müller auf der Fortmühle war Johann Michael *Bißon, ∞ mit Margarethe Steinhäusel; Vater des Müllers auf der Fortmühle und Betriebs­nachfolgers, Johann Ignatz *Bißon 360.

 

Die Fortmühle war früher eine Mahlmühle. 1844 wurde dem Fortmüller Johann Ignaz *Bisson die Erlaubnis erteilt, seinem Mühlen­werk einen Mehlgang und eine Ölmühle anzugliedern 361.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Landau) von 1864 wird in Bellheim genannt die Firma „Hader, Joseph. Oel- und Mahlmüller. Eigenthümer: Joseph Harder“ 362.

 

Später im Besitze von Karl Harder brannte die Mühle 1901 ab und wurde dann an einen gewissen Harst verkauft. dieser erbaute die Vil­la und wandelte die Mühle in eine Holzverwertungsfabrik um, in der Sä­gemehl zu Holzmehl gemahlen wurde. 1904 wurde dazu das Sä­gewerk errichtet. Um 1930 befand sich dort die Bürstenfabrik von Heinrich Hering 363.

 

Karte:

- Landesamt für Vermessung Koblenz: „Originaloppositionsblatt 70 Bellheim“ von 1836; abgedruckt bei Kulturverein Bellheim (Hrsg.): Bellheim in Vergangenheit und Gegenwart, S. 63

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

 

- Mittelmühle:

s. auch Ohligmühle bei der Mittelmühle

 

Die Mittelmühle lag nördlich des Dorfes am Spiegelbach, östlich schließt sich die Fortmühle, westlich die Obermühle 364.

 

Die älteste und lange Zeit einzige Mühle ist die „Mittelmühle“. Über die Zeit ihrer Erbauung fehlen nähere Nachrichten, 1726 urkun­det Johannes *Lederle, Mahlmüller auf der Bellheimer Mühle, daß er diese Mühle vom Kurfürsten in einem Bestand erhalten habe, und für einen Mahl- und Schälgang an die Kellerei Germersheim außer der bisherigen Mühlenpacht 5 Malter Korn zu liefern habe 365.

 

In dem als Anlage Nr. 5 zum Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim beigefügten Schreiben des Bellheimer Schultheiß vom 27.2.1753 über die im 2. Schlesischen Krieg durch französische Truppen 1745 verursachten Schäden an der Mühle er­gibt sich folgendes: „Daß hiesigen Bürgers und Müllermeisters Johannes Lederle in Anno 1745 durch Machung der Linien seinen Mühl völlig in daß Waßer gesetzet worden, dergestalten, daß gedachter Müller Lederle nicht allein aus des Mühl in das Dorf in ein Lehn Haus mit großen Kösten ziehen, sondern auch die Mühl abbrechen und auf einem anderen Platz stellen laßen, weillen dieselbe gar nicht mehr alda brauchbar gewesen, noch gemacht werden können, mithin dadurch in Ruin gebracht worden, weillen seinen er­steren Mühl 18 Schuch (Wasser)Fall gehabt und kein Hinterwasser ihme schaden können, anjetzo aber diese seine Mühl nun 11 Schuch Fall hat, also 7 Schuch Fall weniger hat, mithin leicht zu ist, was aber der Schaden gemeltem Lederle durch die Linien zuge­füget worden, seine jetzige Mühl bestendig durch das Hinderwaßer Schaden leydet ...“ 366

 

1828, 1836, 1886 und 1963 als „Mittelmühle“ erwähnt 367.

 

Aus dem Grundrißplan von 1937 ist ersichtlich, daß die Mittelmühle aus einer rechts des Spiegelbachs gelegenen Mahlmühle und ei­nem auf dem anderen Ufer gelegenen Sägewerk besteht 368. 1937 war die Mühle nur noch Sägewerk 369.

 

Plan:

- Kunstdenkmäler der Pfalz, Bd. V: Bezirksamt Germersheim, München 1937, S. 24 (Grundrißplan)

 

Zeichnungen:

- Kunstdenkmäler der Pfalz, Bd. V: Bezirksamt Germersheim, München 1937,S. 25 zeichnerische Gesamtansicht, S. 27 Wohnstube mit Alkoven, 2. Hälfte 18. Jh.

 

Photo:

- Kunstdenkmäler der Pfalz, Bd. V: Bezirksamt Germersheim, München 1937, S. 26: Mittelmühle, Hofansicht (am Nebengebäude rechts zum Trocknen aufgehängte Tabakblätter)

 

Karte:

- Landesamt für Vermessung Koblenz: „Originaloppositionsblatt 70 Bellheim“ von 1836; abgedruckt bei Kulturverein Bellheim (Hrsg.): Bellheim in Vergangenheit und Gegenwart, S. 63

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best H34 Sachakte 2290: Die Mittelmühle in Bellheim, 1832-1857

 

 

- Mühle unterhalb Bellheim:

sie ist wohl identisch mit der Fortmühle ++++klären ++++

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben. “Valentin *Bißon, Bürger daselbsten besitzet unterhalb dem Dorf eine eigenthümbliche Mahl Mühl mit 2Waßer Räder, so 2 Mahl und einen Schehlgang wechßel weis treiben, gibt jährlich in die Kellerey Germersheim 9 Malter Korn Wasserfall Zinß, solche ist Mühl , so viel ihm bekannt, er­bauet und sein des Bißons Ehefrau in der Erbschaft von ihrem verstorbenen Vater Ulrich *Dumbser zugetheilt und überlaßen worden.” 370

 

Im Anhang zum Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 befindet sich eine Urkunde vom 26.2.1753 über die Mühle und die im 2. Schlesischen Krieg 1745 durch französische Truppen zugefügte Schäden: „Daß dem Ulrich Dumbser Bürger und Müllermeister allhier seine Mahlmühl in anno 1745 als die französischen Linien gemacht, völlig unter Wasser gesetzt worden, derge­stalten, daß derselbe sich gezwungen gesehen, auß der Mühl in das Dorf in ein Zinshauß zu ziehen, und die Mühl mit betrübten Augen anzusehen, und zu verlassen mithin durch das langwiehrig gestaute Waßer diese seine Mühl nicht allein völlig mit sambt Geschirr rui­niert worden, daß alle Wendt eingefallen, sondern auch daß gedachter Ulrich Dumbser diese seine Mühl von neuem müssen machen und herstellen lassen, jedoch nicht mehr in den Stand bringen können, wie selbige davor gewesen, der Ursachen weillen diese Mühl bestendig durch das Hinterwasser großen Schaden , dann durch den großen Damm so die französische Völker untig der Mühlen ge­macht, und noch würklichen stehet, nur ein gleiner Bruch gefallen daß das Wasser nicht fortlaufen kann, sondern bis ahn die Mühlen hinauf schwellet, daß derselbe daß Jahr hindurch nicht mahlen kann, auf diese seine Mühl zu vor 8 ½Schuch Fall gehabt, anjetzo aber nur 7 Schuch hat, also 1 ½ Schuch Fall abgehet, mithin dieser Müller in großem Schaden gesetzet worden, indem demselben die gantze Waßer Mauer einfallen will, und also gezwungen dieselbe gantz neu machen zu laßen, wodurch er wiederum mit dem Mahlen lang still halten muß ....“ 371

 

 

- Obermühle:

die Mühle lag nördlich des Dorfes am Spiegelbach, östlich schließt sich die Mittelmühle an 372. Die Obermühle ist erst zu Beginn des 19. Jh. entstanden 373.

 

Karte:

- Landesamt für Vermessung Koblenz: „Originaloppositionsblatt 70 Bellheim“ von 1836; abgedruckt bei Kulturverein Bellheim (Hrsg.): Bellheim in Vergangenheit und Gegenwart, S. 63

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H34 Nr. 2289: Die Obermühle in Bellheim, 1847-1915, darin Pläne

 

 

- Ohligmühle bei der Mittelmühle:

s.auch Mittelmühle

 

Die Mittelmühle lag nördlich des Dorfes am Spiegelbach, östlich schließt sich die Fortmühle, westlich die Obermühle 374.

 

1730 verkauft die Witwe Margarethe Strack in Bellheim an Heinrich und Anna Eva Schweickert ihre in Bellheim gelegene Ohligmühle, „obig der Bach-Wiesenstraße gelegen, mit Scheune und Garten“ 375. Die Ohligmühle ist 1730 renoviert worden, wie ein Inschriftenstein an der Südseite des südli­chen Nebengebäudes zeigt 376.

 

Die Mühle war „obig der Bachwiesenstraße“ gelegen; am 20.6.1730 verkauft die Margarethe NN., die Witwe des Bürgers und Schä­fers in Bellheim, Johannes Strack, ihre in Bellheim gelegene Ohligmühle mit einem Mahlgang, mit Scheuer und Garten, an die Ehe­leute Hein­rich und Anna Eva Schweickert für 1000 fl. Ferner muß der Käufer jährlich 5 Ma Korn wegen des Mahlgangs an die Kelle­rei Germersheim und 10 fl für den Ölgang an die Gefällverweserei zahlen 377.

 

 

- Mühle des Nicolaus Entzinger:

In dem als Anlage Nr. 5 zum Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim beigefügten Schreiben des Bellheimer Schultheiß vom 27.2.1753 über die im 2. Schlesischen Krieg durch französische Truppen 1745 verursachten Schäden an der Mühle er­gibt sich folgendes: „Daß Nicolaus Entzinger seine von des Heinrich *Schweickert sehligen Erben erkaufte Ohlig und Mahlmühle in Anno 1745 durch Machung der frantzösische Linien völlig mit einem Wahl und Graben und aller Dergestalten vergraben und in daß Waßer ge­setzt worden, daß nicht allein gedachter Mühlen völlig ruiniert sondern auch die Mühl aufs neue herstellen müssen , daß also derselbe auf neun Schuch Waßerfall verlohren, vors zehn, vors 2ten ist oben und unter der Mühl ein Damm und alles so ver­stickelt und mit Fa­schinen vermacht, daß durch den gleinen Bruch durch beyden Dämmen daß Waßer nicht fort laufen kann, sondern so angestauet ist, daß das Waßer nicht auff beyden Seithen auslaufen, und bestendig vor und unter der Mühl lieget, daß dieser Müller nicht mahlen noch Ohlig schlagen kann, vors 3tn hat das geschwellte und gestaute Waßer dießem Müller vorm Jahr durchgebrochen und alles so ruiniert, daß er über 100 Reichsthaler Schaden gelitten ...“ 378

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben. “Nicolaus *Entzin­ger Bürger zu berührtem Bellheim hat nechstens dem Dorf allda eine Mahl und Ohligmühl mit 2 Waßer Räder, solche ist nebst letzterer mit 2 Mahl und einem Schehlgang versehen, wird aber der zweytere Mahlgang oder Schehlgang gebrauchet, so muß die Ohlig Mühl still stehen und vice versa wann die Ohlig Mühl gehet, so kann die Mahl oder Schehlmühlgang nicht benutzt werden, gibt jährlich 4 Mltr. Korn Wasserfall Zinß in die Kellerey und 7 fl in die dasige Gefäll Verweserey, sothane 379 Mühl wurde von dem nahmens Wentzel, so viel ihme bekannt, erbauet, übergibt des Endes, den darüber erhaltenen, und sub Nr. 5 hierbey kommenden Kaufbrief (Anm.: ist nicht mehr vorhanden).” 380

 

 

- Mühle oberhalb Bellheim:

nicht zu verwechseln mit der, erst im 19. Jh. entstandenen Obermühle.

 

Die „Mühle oberhalb Bellheim“ ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt be­schrieben. “Ein Stück oberhalb von gedachter Entzingerischen Mühl befindet sich noch eine Mahl- und Ohlig Mühl,, welche Johan­nes Hinkelbein ad­juncti Nr. 6 (Anm.: Urkunde ist nicht mehr vorhanden) von Georg Jacob Häußer erkauft und ferner gantz nei er­bauet. Bey solcher exis­tieren 3Räder, … welche 2 Mahl- und ein Schehlgang wechßel weis, sodann die Ohlig Mühl getrieben wer­den, gibt jährlich in die Kellerei Germersheim 12 Malter Korn und 7 fl 30 Xer von der Ohlig Mühl Wasserfall Zinß.” 381

 

 

- Mühle Lederle:

s. Mittelmühle

 

 

- Wappenschmiedmühle:

östlich von Bellheim auf der Spiegelbach gelegen, direkt an der Straße Rülzheim-Germersheim; auch als „Wappenschmiede auf der Spie­gelbach“ bezeichnet 382.

 

 

 

 

 

Berg:

VG Hagenbach, Lk Germersheim; in der Südostpfalz; an der Lauter gelegen; gehörte bis 1768 zur Kurpfalz Herrschaft Hagenbach; auf­grund des Austauschs der kurpfälzischen Ämter Selz und Hagenbach, die 1768 an Pfalz-Zweibrücken fielen, wurde das Amt Gut­tenberg in Minfeld zu einem pfalz-zweibrückischen Oberamt erhöht und demselben diese eingetauschten Ämter untergeordnet 383; mithin seit 1768 pfalz-zweibrückisch im Oberamt Guttenberg.

 

Mühlen:

- Mühle in Berg, Berizzi-Mühle:

ist ein zweigeschossiger Putzbau, erbaut um 1730 384.

 

Vor 1818 verstirbt der frühere Müller in Berg, Ferdinand *Harder; Vater der 1818 noch minderjährigen Kinder Ferdinand, Franz und Joseph Harder. Diese werden durch den Vormund Ferdinand Hoffmann, einen Müller aus Rülzheim vertreten. Dieser Vormund ließ eine zur Erbengemeinschaft gehörenden Forderung gegen den Schuldner Franz Joseph Weißenburger, Gastwirt „Zum schwarzen Rappen“ in Berg beitreiben und dessen Haus mit Gastwirtschaft in Berg zwangsversteigern 385.

 

Im Amtsblatt der Königl. Regierung des Rheinkreises Nr. IX vom 28.3.1818 befindet sich das amtliche Zeugnis über die Entlassung des Gutsbesitzers und Müllers in Berg, Gottfried Mühlenberg, um Entlassung als Konscribirter aus dem Militärdienst. Der Grund des Entlas­sungsgesuchs ist „Ansässigmachung durch Guts-Übernahme und Verheirathung mit einer einzigen Erbin. [Das Gut besteht] in einem halben Hof und einer dazu gehörigen Gutes [...] Die gehörige Besorgung sowohl des nicht unbedeutenden Guts als auch der Mühle macht die beständige Gegenwart bei den vorhandenen Verhältnisses durchaus nothwendig.“ Gottfried Mühlenberg beabsichti­ge die Eva Rosina Mayr zu heiraten. Hierzu heißt es weiter: „Die Aelteren der Eva Rosina Mayr sind beide gestorben, diese ist die einzige Tochter und das einzige Kind, welche als Besitzerin des Guts und der Mühle den Conscribirten heirathen will.“ Zu den Fami­lienverhältnissen des Gottfried Mühlenberg heißt es: „Zwei Brüder und eine Schwester: Jacob, 29 Jahre alt, ansäßig verheirathet; Wilhelm, 24 Jahre alt, Sol­dat im Artillerie-Regiment; Christina 22 Jahre alt.“ Zur Mühle: „Das Gut und die Mühl sind in sehr gutem Zustande; dermahlen haften 700 fl Schulden darauf, Mühlenberg bringt aber 1000 fl. baar in die Ehe, woraus also die Behauptung des Guts vollkommen hervorgeht, besonders da er als ein sehr geschickter Müler und sehr fleißiger Bauer bekannt ist. [...] Die Mutter der Eva Rosina Mayr ist gestorben 16. December 1808; der verwitwete Vater am 9. Mai 1812“ 386.

 

Am 20.6.1849 floh der pfälzische Freischärler Jakob Gilcher aus Kusel vor den bayrischen Truppen zunächst über die Rheinbrücke bei Wörth auf badisches Gebiet. Einige Tage später setzte er mit einem Nachen über den Rhein und gelangte auf pfälzischer Seite nach Berg, wo er, zusammen mit anderen Freischärlern und desertierten Soldaten, in einem Stall der dortigen Mühle Platz für die Nacht fand. Doch die Nachtruhe wurde schon bald durch bayerische Soldaten der Garnison Germersheim gestört, welche die Scheu­ne umstellten und alle darin befindliche verhafteten 387.

 

Im Landauer Eilboten vom Nr. 72 vom 20.10.1847 heißt es: „... zu Berg in der Mühle, lassen Herr Ludwig Anton Berizzi, Müller daselbst und dessen Kinder ihren sämtlichen Viehbestand, Oeconomiegeräthschaften und Hauseinrichtung … versteigern“ 388.

 

Am 20.8.1852 heißt es in der „Neue Speyerer Zeitung“: „Montag, den 23. August laufenden Jahres [...] wird der Untheilbarkeit we­gen die in dem Ort Berg an der Lauter nahe bei Lauterburg gelegene Berizzi'sche Mühle sammt allem Zugehör öffentlich versteigert. Diese Mühle besteht in einem großen zweistöckigen Wohnhause mit bedeutenden Speicherräumen, der Mühle mit fünf Mahlgängen, einem Schälgange, Oehl- und Gypsmühle, Hanfreibe, Wasch- und Backhaus [...] Die Mühle selbst ist mit keiner Gülte belastet. ...“ 389.

 

Um 1856 Konrad *Kleinlein der Müller in Berg (∞ mit Magdalena Rapp; Vater des Müllers in Hatzenbühl, Franz *Kleinlein) 390.

 

Der Müller auf der Mühle in Berg, Ferdinand *Berizzi († 1904) war verheiratet mit Emma Weigel (Tochter des Jakob Weigel und der The­rese Edehard), der Urenkelin des Müllers auf der Wandsheimer Mühle bei Rheinzabern, Johann Peter Brunner und der Maria Elisabeth Fleischbein aus Gleisweiler. Der älteste Sohn des Ehepaars Berizzi/Weigel, Ferdinand Gustav Berizzi erbte die Mühle in Berg, der jüngere Sohn Alfons Berizzi war Müller in Knittelsheim wanderte aber später nach Amerika aus 391.

 

Photo:

- Kunstdenkmäler der Pfalz, Bd. V: Bezirksamt Germersheim, S. 29

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 725/6: „Erbbestand der herrschaftlichen Bannmühle zu Berg, 1740-1752“

- Stehle, Ludwig: Berger Ortschronik, erschienen im Selbstverlag Berg 1980

- Stehle, Ludwig: Zwei historische Mühlen im Bereich der Verbandsgemeinde Hagenbach (Hagenbach, 1982) (zur Berizzi-Mühle in Berg und Bienmühle bei Scheibenhardt)

 

 

 

 

 

Berghausen:

OT von Römerberg; Lk Rhein-Pfalz-Kreis.

 

1470/75 wird Burg Marientraut in Hanhofen Verwaltungssitz des gleichnamigen hochstiftlichen Unteramtes unter dem Oberamt Lauter­burg. Neben Hanhofen gehörten u.a. auch Harthausen, Heiligenstein, Dudenhofen, Berghausen, Schifferstadt, Otterstadt (bis 1709 au­ßerdem Maudach und Mundenheim) sowie Waldsee zum Unteramt Marientraut 392.

 

Mühlen:

das Dorf war in die herrschaftliche Mühle in Dudenhofen (später Grundhöfer'sche Mühle) gebannt 393.

 

- Ölmühle Hammer:

1948 wurde in die Berghausen die Ölmühle des Rudolf Hammer betrieben 394.

 

 

 

 

 

Berghaselach (Wüstung):

ehemaliges Dorf auf dem 135 m hohen Palmberg zwischen Laumersheim und Weisenheim/Sand östlich der Walpurgiskapelle

 

Mühlen:

1141 bestätigte Bischof Burchard von Worms die Besitzungen des Klosters Nonnenmünster. In Haselach befindet sich demnach ein Hub­hof des Klosters mit anderthalb Höfen auf dem Salland. Zum weiteren Besitz gehört u.a. eine Mühle 395.

 

 

 

 

 

Berglangenbach:

VG Baumholder, Lk Birkenfeld; erstmals 1278 urkundlich erwähnt gehörte zur Grafschaft Veldenz und kam 1444 nach dem Ausster­ben der Veldenzer in männlicher Linie über Erbtochter Anna von Veldenz durch deren Eheschließung mit Pfalzgraf Stephan an das Haus Pfalz-Zweibrücken 396 und gehörte zum Oberamt Lichtenberg, Unteramt Baumholder 397. Im 30jährigen Krieg schwer in Mit­leidenschaft gezogen und schließlich unter Bernhard von Weimar auf dessen Rückzug zur Saar 1635 niedergebrannt. Nur ein einziger Einwohner Ni­ckel Welsch wird 1648 als Überlebender genannt 398. Das Dorf hatte 1675 erst 3 Haushaltungen 1688 6 Wohnstätten. Nach dem Sun­dahlschen Mühlenverzeichnis von 1744/45 hatte sich Zahl lediglich 6 auf 10 Haushaltungen in 60 Jahren erhöht. Eine wesentliche Zu­nahme der Bevölkerung erfolgte in der 2. Hälfte des 18. Jh.1780 wurden hier 14 Häuser mit 11 Schulkindern gezählt 10 Jahre später wohnten hier schon 30 Familien. 1815 betrug die Einwohnerzahl 163 399.

 

Jahrhundertelang hieß das Dorf nur 'Langenbach'. Um Verwechslungen mit dem 2. Langenbach im ehemaligen zweibrückischen Unter­amt Konken, ebenfalls im Oberamt Lichtenberg gelegen, zu vermeiden, ist man wohl nach dem 30jährigen Krieg auf die amtliche Be­zeichnung 'Berglangenbach' gekommen die erstmals in einer von Akte von 1757 nachweisbar ist 400.

 

 

Mühlen:

- Berglangenbacher Mühle (m.E. auch Untermühle):

sie lag eine halbe Stunde nördlich von Berglangenbach, oben an dem Dorf Heimbach 401; nicht zu verwechseln mit Langenbach oder Langenbacher Mühle.

 

Susanne Wirtz von der Berglangenbacher Mühle, Tochter von Peter Wirtz, heiratet am 23.9.1727 den Laurentius Kysseler/Keyseler 402.

 

1737 wird Ludwig Hauch [Anm. d. Verf.: der spätere Müllermeister auf der Zinkweiler Mühle] geboren: er ist der Sohn des Gerichts­schöffen zu Berglangenbach (Untermühle) 403.

 

1746 stand bei der Mahlmühle auch eine Ohligmühle. Die Mahlmühle bediente 20 Familien aus Heimbach und Langenbach. Abra­ham Kuntz hatte die Mühle für 450 Gulden und 3 Gulden Trinkgeld am 8.8.1745 von Nickel Calmern erworben. Die Mühle hatte nur ein Was­serrad. Die Mühle ist 19. Jh. spurlos untergegangen 404.

 

Nach dem pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis von 1746 für das Oberamt Lichtenberg 405 hatte die an der Unter gelegene Berglan­genbacher Mühle ein Wasserrad und war verpflichtet, für 20 Mahlgäste aus Heimbach und Berglangenbach zu mahlen. Sie war demzu­folge Bannmühle 406. In dieser Mühlenrenovation wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Die Berg-Langenbacher Mühle liegt ½ Stunde oberhalb Heimbach, ¼ Stunde seitwärts Langenbach. Erbbeständer ist Abraham Kuntz. Er hat die Mühle um 450 fl von Nickel Calmer gekauft“ 407.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 65 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Berg Langenbacher Mühl [hat] 1 Waßerrad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 2 fl 8 bz an Geld, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Habern. Heimbach und Langenbach liegen dieser Mühl am nächst und kön­nen 20 Familien jahrl: auff dieser Mühl befördert werden.“ 408

 

Um 1827 ist Heinrich *Schmidt der Müller auf der „Untermühle bei Berglangenbach 409.

 

 

- Hirschelmühle:

bei Berglangenbach gelegen

 

 

 

 

 

Bermersheim vor der Höhe / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms

 

Die Ortschaft war nach dem Zeugnis spätmerowingischer Gräber („Heyergewann“ am Ostrand des Dorfes) eine fränkische Grün­dung. 768 und 782 erscheint der Ort als „Bermarsheim“ im Lorscher Codex. 1154 ist hier bedeutender Grundbesitz des Mainzer Klo­sters St. Al­ban, 1158 des Klosters Rupertsberg bei Bingen mit 2 Höfen nachzuweisen. Letzteres etablierte sich bis ins 15. Jh. als loka­ler Gerichts­herr, in dessen Nachfolger 1641 das Kloster Eibingen trat. Daneben verfügte Kurpfalz über Bede und Fron 410.

 

Mühlen:

++++weiter++++

 

 

 

 

 

Bernsbach, Wüstung bei Annweiler:

die Wüstung lag östlich von Annweiler; an dem gleichnamigen Bach, der von links (d.h. nördlich) in die Queich mündet 411.

 

 

Mühlen:

1254 verkauften der Ritter Konrad von Scharfenberg, seine Mutter Demut und sein Bruder Berthold, der Domkantor von Speyer, dem Kloster Eußerthal eine Mühle in Bernsbach für 40 Pfund Speyerer Münze 412; nach aA erfolgte der Verkauf im Jahr 1335 413.

 

- Bernsbacher Ölmühle:

Johann Michael *Keyser von der Wachtelsmühle Annweiler hatte am 16.1.1698 die Chance, die vor dem Osttor der Stadt Annweiler am rechten Ufer der Queich gelegene sog. Bernsbacher Oelmühle, deren Besitzer Johann Jakob Seebach in Konkurs geraten war, in öffentli­cher Versteigerung käuflich zu erwerben 414.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 140c: Bernsbacher Ölmühle bei Annweiler, 1707-1723

 

 

- Bernsbacher Papiermühle:

die ehemals Freie Reichsstadt Annweiler gehörte ab 1410 zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Herzog Johann I. (1550-1604), an Wis­senschaft und Technik interessiert, versuchte durch Förderung von Handwerk und Handel sein durch den Kriegszug seines Vaters Her­zog Wolfgang nach Frankreich zur Unterstützung der Hugenotten verarmtes Land wirtschaftlich wieder zu sanieren.So hatte er schon 1588 die Gründung einer Papiermühle in Zweibrücken angeregt. Ein ähnliches Projekt unterstützte er auch in Annweiler, als 1596 Veltin *Reinwald vor dem Osttor der Stadt, unterhalb der Einmündung des Bernbachs in die Queich mit einer neuen Ölmühle auch eine Papier­mühle errichtete 415. Doch Reinwald übernahm sich mit den beiden Neubauten und mußte an den Papiermüller Josi­as *Richel verkau­fen. Der Kaufvertrag wurde am 21.5.1599 vor Schultheiß und Gericht in Queichhambach abgeschlossen 416.

 

Später erscheint erneut Reinwald als Besitzer der Papiermühle, der diese dann um 1599 (err.) an den Buchdrucker Bernhard *Albin in Speyer veräußerte. Nach dem Ablebens Albins verkauften die Vormünder von Albins minderjährigen Kinder den Betrieb mit der halben Ölmühle an die Brüder Jacob und Arnold Cömerling, Bürger zu Speyer 417.

 

1612 zahlte der Papiermachergeselle Martin *Dentzer an die Stadt Annweiler das Bürgeraufnahmegeld von 6 fl; er war offensichtlich zu dieser Zeit auf der Bernbacher Papiermühle tätig. Ein Vorfahre von ihm, Jakob Dentzer, wird schon 1562 als Stadtschultheiß in Annweiler und Keller zu Neukastell genannt. Martin Dentzer hat wohl um 1620 die Bernbacher Mühle käuflich erworben und wird 1622 als Eigentü­mer genannt 418.

 

Für 1617 ist ein Papiermacher mit Namen Fauth genannt. Dieser wurde von der Stadt Annweiler bestraft, weil er „nachts zur magt gan­gen“. Zu Beginn des 30jährigen Krieges war die Mühle noch in Betrieb. 1622 mußte das Werk wegen der Kriegswirren vorüber­gehend still gelegt werden 419.

 

Der Papiermüller Martin *Dentzer verstarb 1626 und hinterließ nur einen minderjährigen Sohn Hans Georg, der bei seiner 1648 erfolg­ten Eheschließung schon nicht mehr als Papiermacher erscheint und später als Holzflößer auftritt 420. Besitznachfolger noch vor 1632 wurde Georg Müller, der schon 1621 auf der Papiermühle tätig war. Dessen Sohn Soffel Müller hat ebenfalls das Papiermacher­handwerk erlernt. Wann er die Mühle von seinem Vater übernahm ist nicht mehr zu ermitteln. Georg Müller starb schon 1640 421. Auch andere Mitglieder der Familie waren von 1652 – 1657 in der Papiermühle tätig 422, und zwar 1652 Stephan Müller und dessen Sohn Christoph Müller, der sich 1657 verehelichte 423. Ein im Annweiler Contributionsregister enthaltener Vermerk vom 6.2.1656 besagt, daß der Papie­rer Stoffel Müller, offenbar ein Sohn des obengenannten, für Kontribution und Brandschatzung 47 Gulden ge­zahlt hatte. Die gleichzeitige in der Urkunde enthaltene Notiz besagt, daß dieser Stoffel Müller nicht mehr als Be­sitzer der Papier­mühle betrachtet wurde, denn es heißt dort: „Item haben die von Ettlingen die Jurisdictionalia von gedachter Mühl uns attribuiert in­dem sie schriftlicher Sachen wegen bey uns einkommen vnd von uns begehrt gedachte Mühl zu schützen“ 424.

 

1656 war die Familie Müller nicht mehr im Besitz der Bernsbacher Papiermühle, denn am 22.4.1656 verpachtete die Stadt Annweiler als Eigentümer das Anwesen kurzfristig auf ein Jahr. Offensichtlich war also der Papierer Stoffel Müller kurz vorher in Vermögens­verfall ge­raten. Schon unterm 6.2.1656 wird in einem Eintrag im Annweiler Ratsprotokollbuch ein Vergleich erwähnt mit der Witwe Stoffel Müllers namens Barbara, jetzt Jakob Faastens Ehefrau, wegen einer Schuld ihres verstorbenen Ehemanns über 60 Gulden daß sie nichts geerbt habe 425.

 

1653 heiratete der Hanß Jacob *Seebach, bezeichnet im reformierten Kirchenbuch Annweiler als Gerber, Zinser, Ratsherr, Wirt zum Kirchberg, Ohlig- und Papiermüller in Annweiler und Oberkonsistorialrat im Amt Neucastel die aus Neucastel stammende Anna Ma­ria Schmidt 426. ++++klären: welche Mühle++++

 

Zu Beginn des 17. Jh.- wird am Bernsbach, im Wingertstal eine Papier- und Ölmühle bezeugt, die zwar dem Queichhambacher Gerichtsbezirk zugehörte, jedoch auch von der Nachbarstadt Annweiler, als „in deren Bann liegend“ beansprucht wurde.

 

Karte:

- Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 49: Lageplan der Bernbacher Papiermühl vom Jahre 1699

 

Literatur/Urkunden:

- Jaffé, Albert: Die Bernsbacher Papiermühle auf der Queich vor dem Osttor der freien Reichsstadt Annweiler; in: In: Pirmasenser Ge­schichtsblätter. - 8 (1933), S. 9-12, 13-16, 17.

- LA Speyer Best. B2 Nr. 691/5: Papiermühle zu Annweiler. 1732-1753

 

 

- Mahlmühle:

1235 „molendinum nostrum in Bernesbach“ 427; 1235 verkauft der Ritter Conrad von Scharfenberg und seine Angehörigen („et mater mea Demut et fratres mei Bertholdus, cantor ecclesie spirensis, et Bertholdus iunior“) dem Kloster Eußerthal eine Mühle in Berns­bach 428. Am 18.6.1248 verkaufen Ritter Conrad von Scharfenberg und seine Angehörigen dem Kloster Eußerthal eine Mühle in Bernsbach 429.

 

 

- neue Ölmühle des Veltin Reinhard:

gegenüber der Papiermühle Bernsbach auf dem rechten Ufer der Queich gelegen.

 

1596 von Veltin *Reinwald anstelle der alten Ölmühle neu errichtet 430.

 

Um 1688 hieß der Besitzer der Ölmühle Joh. Jakob Seebach. In den Akten über dem Verkauf der Papiermühle Bernsbach war fälschli­cherweise angeben, daß diese im Queichhambacher Bann gelegen sei. Da dies seitens des Annweiler Stadtrats längere Zeit unbeanstan­det blieb, kam es wegen der länderrechtlichen Zugehörigkeit zu einem 25 Jahre dauernden Rechtsstreit zwischen der Stadt Ann­weiler ei­nerseits und andererseits dem damaligen Besitzer der Ölmühle Joh. Jakob Seebach bzw. Kurpfalz, welche Anstalten macht, das Ge­biet, auf dem die Ölmühle stand, als kurpfälzisches Eigentum zu erklären 431. Obwohl schon am 12.6.1708 trotz der Einsprü­che der See­bachischen Erben zugunsten der Stadt Annweiler durch das herzogliche Gericht in Zweibrücken entschieden worden war, wurde die An­gelegenheit auf Betreiben des kurpfälzischen Pflegers des Klosters Eußerthal von der kurpfälzisch-geistlichen Güterver­waltung Heidel­berg immer wieder bis fast gegen Ende des 18. Jh. aufgegriffen 432.

 

 

- Ölmühle, alte:

sie lag an der Stelle der 1595 errichteten neuen Ölmühle des Veltin Reinwald und der späteren Bernsbacher Papiermühle 433.

 

Diese alte Ölmühle bestand bereits vor 1565. Am 6.1.1565 verkaufte der Oswald Pantel ein Drittel dieser Ölmühle an Veit Erard und Hans Stilling als verordnete Vormünder der von Theobald Hartmann hinterlassenen Kinder zum Pries von 120 fl. 434.

 

Mit Kaufvertrag vom 26.1.1596 verkaufte der Annweiler Ratsverwandte und spätere Bürgermeister Veltin Ziegler dem Müller Veltin *Reinwald von Gossersweiler und Christine seiner Ehefrau das Halbscheid an der Ohligmühle an der Bernsbach für 160 fl. 435. Rein­wald ließ die Mühle abbrechen, um an deren Stelle eine Mahlmühle zu errichten. Sein entsprechendes Gesuch wurde jedoch mit Rücksicht auf den Betrieb der herrschaftlichen Mahlmühle in Annweiler, abgewiesen. Deshalb erbaute Reinwald an der Stelle der al­ten Ölmühle eine neue Ölmühle und dieser gegenüber, auf dem linken Ufer der Queich eine Papiermühle 436.

 

 

 

1Dolch/Greule: Siedlungsnamen, S. 48; Christmann: Siedlungsnamen, Bd. 1, S. 30.

2LA Speyer Best. W41 Nr. 2379/1 Karte Mehlingen vom 15.9.1829.

3LA Speyer Best. A2 Nr. 851/4: Verlegung einer Wasserleitung (gefaßter Bach) zur Mühle von Wilhelm Eicher in Rohrbach über Baalborner Gebiet, 1744-1748, 1768.

4Bayerisches HStA Kasten blau 390/3/II.

5Frey: Geschichte des Rheinkreises, Bd. 1, S. 390.

6LA Speyer B2 Nr. A 292 fol. 107 ff.; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 233.

7Esser: Ortsfamilienbuch Winden, S. 221, Nr. 954.

8Brauner,: "Die Vorstadt und die Mühlen wurden im Jahr 1635 durch die Soldaten ruiniert", In: Rheinpfalz, Landau v. 17.1.1978. [Bad Bergzabern.] .

9luth. KB Vorderweidenthal 1, S. 77.

10Archives Départementales du Bas-Rhin, Strasbourg, Nr. 1L 1418; zitiert bei Martin: Emigration, S. 306.

11Eilbote Landau vom 5.9.1835, Nr. 36, S. 141.

12LA Speyer Best. J1 Nr. 168: Der bewaffnete Zug nach Steinfeld am 17.6.1749.

13Brauner: „Von der Schleif-Schneid-Ölmühle und der Hammerschmiede zum Gasthof "Augspurger Mühle". [Bad Bergzabern.]. In: Bad Bergzabern. 1978, Nr. 8.

14Eilbote Landau vom 28.8.1841, Beilage zu Nr. 35.

15Brauner: „Von der Schleif-Schneid-Ölmühle und der Hammerschmiede zum Gasthof "Augspurger Mühle". [Bad Bergzabern.]. In: Bad Bergzabern. 1978, Nr. 8.

16LA Speyer Best. J1 Nr. 179: „Die Bewegung im Kanton Bergzabern, Urteilsauszüge und ältere Untersuchungsstücke Revolutionäre betreffend“, Bl. 510-542.

17Böttcher: Die Familien­bande der pfälzischen Revolution; in: PRFK 1999, S. 318.

18Brauner: „Von der Schleif-Schneid-Ölmühle und der Hammerschmiede zum Gasthof "Augspurger Mühle". [Bad Bergzabern.]. In: Bad Bergzabern. 1978, Nr. 8.

19Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 233.

20LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 108; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 233.

21LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 108r.

22Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 233.

23LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 108r.

24Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 234.

25LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 108r; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 234.

26Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, S. 12.

27Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 100; Prot Landeskirchenamt Speyer Abt. 57 Nr. 20.

28Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, S. 12.

29 LA Speyer Best. J 1 Nr. 161: Verhaftung des Landkommissärs Freiherr von Maillot in Bergzabern am 28.5.1849.

30Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, S. 13.

31Dörrenbach, Gemeinde [Hrsg.]: 1000 Jahre Dörrenbach, S. 457; LA Speyer Best.V23 Nr. 126 Nachlaß Vogelgesang.

32Christmann: Siedlungsnamen II, S. 379, mit schreibfehlerhafter Angabe des Namens Martel; s. Martelsmühle und nicht Bar­telsmühle.

33Eilbote Landau vom 8.8.1840, Nr. 32, S. 120.

34 Brauner: Untertanenlisten des Amtes Bergzabern 1612; in: Anthes et. al: Pfälzische Untertanenlisten, S. 36.

35Weintraud: Die Ölmül­lerfamilie Pastetenbecker, S. 424 Anm. 6.

36Eilbote Landau vom 9.7.1853, S. 299 = LA Speyer Best. Y 20/41.

37Weintraud: Die Ölmül­lerfamilie Pastetenbecker, S. 423.

38Weintraud: Die Ölmül­lerfamilie Pastetenbecker, S. 423.

39LA Speyer Best. B2 Nr. 731 2: „Gesuch des Ölmüllers Pastetenbeck zu Bergzabern seiner Ölmühle einen Mahl- und Schälgang anhängen zu dürfen 1773“.

40Weintraud: Die Ölmül­lerfamilie Pastetenbecker, S. 423.

41Weintraud: Die Ölmül­lerfamilie Pastetenbecker, S. 424 Anm. 6.

42Weintraud: Die Ölmül­lerfamilie Pastetenbecker, S. 423.

43Eilbote Landau vom 17.1.1846, S. 13 = LA Speyer Best. Y 20/41.

44Eilbote Landau vom 9.7.1853, S. 299 = LA Speyer Best. Y 20/41.

45Eilbote Landau vom 7.7.1855, S. 304 = LA Speyer Best. Y 20/41.

46Eid: Hof- und Staatsdienst, S. 120 Anm. 1.

47Eid: Hof- und Staatsdienst, S. 140.

48Henrich: Landauer Scharfrichter; in: Mittei­lungen des Hist. Vereins d. Pfalz 1980, S. 325; Stadtarchiv Landau B I Bd. 17 fol. 202.

49Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, S. 112.

50Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, S. 70.

51Eilbote Landau vom 19.3.1836, S. 47 = LA Speyer Best. Y 20/41.

52Eilbote Landau Nr. 35 vom 29.8.1846 S. 138 und Nr. 36 vom 5.9.1846, S. 141/142.

53Esser: Ortsfamilienbuch Winden, S. 139 Nr. 567.

54LA Speyer Best. H31 Nr. 151 Z 2290: Verbreiterung der Bezirksstraße Bergzabern-Dahn bei der Sägemühle Wirth in Bergzabern, hier: Geländeerwerb, 1926.

55Christmann: Siedlungsnamen II, S. 490.

56Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 100.

57Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, +++Zitat ergänzen: Seitenzahl+++; Kuby: Schmackenmühle, S. 100.

58Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220, Bl. 33-34r.

59Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 99.

60Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 100.

61Steiner: Aargauer in der Pfalz, S. 261.

62KB Rued, OS Münzesheim, ref. KB Winden.

63Steiner:Aargauer in der Pfalz, S. 261.

64Dörrenbach, Gemeinde [Hrsg.]: 1000 Jahre Dörrenbach [Dörrenbach 1992], S. 451; Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in:

PRFK 1982, S..100.

65Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 100.

66Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, S. 42.

67Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, S. 46.

68 Petermann: Klingenmünster Reformiertes Kirchenbuch, Teil: Verstorbene 1707-1793, S. 8.

69Christmann: Siedlungsnamen II, S. 490; Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 99.

70Christmann: Siedlungsnamen II, S. 490.

71Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 234.

72Weber: Mühlen besonderer Art, S. 323.

73 Brauner: Untertanenlisten des Amtes Bergzabern 1612; in: Anthes et. Al: Pfälzische Untertanenlisten, S. 36.

74 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 109.

75Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 234.

76Weber: Mühlen besonderer Art, S. 323-324; LA Speyer Best. B2 Nr. 731/4.

77Weber: Mühlen besonderer Art, S. 324.

78Weber: Mühlen besonderer Art, S. 324.

79 Brauner: Untertanenlisten des Amtes Bergzabern 1612; in: Anthes et. al: Pfälzische Untertanenlisten, S. 37.

80Schultz: Schönau, S. 118.

81Archiv PRFK Ludwigshafen, Unterlagen Lorch.

82Schultz: Schönau, S. 118.

83Weber: Mühlen besonderer Art, S. 324.

84Weber: Mühlen besonderer Art, S. 324; LA Speyer Best. B2 Nr. 293/2.

85Eilbote Landau vom 5.3.1836.

86Kell: Fürstentum Leiningen, S. 23;FLA A5/35/18; Kell: Hof und Kultur, S. 269

87 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/I fol. 75r.

88 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/I fol. 48r.

89 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/I fol. 106.

90Ludt: Hochspeyer, S. 71; LA Speyer Best. A2 / 1178/ 9 VII Bl. 2; Ref: Die Hinrichtung des Mörders Asmus Gottschalck aus Enken­bach anno 1613; PRFK 2013, S.61.

91Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, S. 16.

92LA Speyer Best. H1 Nr. 1090, fol. 41-49.

93 LA Speyer Best. H32 Nr. 239/2: Errichtung einer Bordmühle in Dürkheim durch den Holzhändler Jakob Schön, 1836-1859.

94Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 481

95Lehmann: Geschichtliche Gemälde aus dem Rheinkreise Bayerns. Zweites Heft: Das Dürkheimer Tal, Heidelberg 1834, S. 106.

96 Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 2, S. 414; Lehmann: Geschichtliche Gemälde aus dem Rheinkreise Bayerns, 2. Heft 'Dürkheimer Thal', S. 129.

97Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 277.

98Christmann: Siedlungsnamen II, S. 216.

99Weizsäcker: Pfälzische Weistümer, Bd. 1, S. 301 Anm. 1.

100Weizsäcker: Pfälzische Weistümer, Bd. 1, S. 299; Lehmann: Geschichtliche Gemälde aus dem Rheinkreise Bayerns, 2. Heft 'Dürkheimer Thal', S. 12-14.

101Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, 262 Nr. 506; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 216.

102Keddigkeit/Werling/Schulz/Lagemann: Zisterzienserabtei Otterberg; in: Klosterlexikon Bd. 3, S. 540.

103Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 481.

104 LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 2 (Copia Bachordnung über die Türkheimer Bach“ von 1479).

105Lehmann: Geschichtliche Gemälde aus den Rheinkreise Bayerns II, Heidelberg 1934, S. 47.

106Anm.: es handelt sich bei den beiden Limpurgischen Mühlen um die Fronmühle in Dürkheim und die Herzogmühle bei Grethen.

107LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 60.

108LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 70-70r.

109LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 71.

110LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 71-76.

111LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 76.

112Anm.: zu Thomas Blarer von Geyersberg; s. Stuck: Verwaltungspersonal der Oberämter, S. 15.

113LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 76.

114Görtz: Das Kallstadter Gerichtsprotokollbuch 1563-1740, S. 308.

115LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 77-87.

116LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 87.

117Christmann: Siedlungsnamen II, S. 216 m.w.N.

118Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 481.

119LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 154; nicht genannt bei Stuck: Verwaltungspersonal Oberämter, a..a.O.

120LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 153.

121LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 153r.

122LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 152-152r.

123Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 481.

124Lehmann: Geschichtliche Gemälde aus dem Rheinkreise Bayerns. Zweites Heft: Das Dürkheimer Tal, Heidelberg 1834, S. 106.

125Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 481.

126LA Speyer Leininger Lagerbuch 9, S. 16/17

127Frey: Beschreibung des Rheinkreises II, S. 415.

128Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. II, S. 415.

129Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 481.

130Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 355.

131Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 480.

132Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 480.

133 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 275 unter Berufung auf eine schriftliche Auskunft des FLA Amorbach.

134 LA Speyer Best. E6 Nr. 1837, darin Q3 Gültverschreibung von 1612.

135Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 353.

136Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 355.

137Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 480-481.

138LA Speyer Best. H1 Nr. 1090, fol. 41-49.

139LA Speyer Best. H32 Nr. 239/10: Eichpfahlsetzung an der Mühle des Moritz Maas in Dürkheim, 1859.

140Verzeichnis der Kulturdenkmäler Landkreis Bad Dürkheim http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Bad_Dürkheim.pdf, Abruf vom 30.6.2014.

141Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 51.

142Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 480-481.

143Verzeichnis der Kulturdenkmäler Landkreis Bad Dürkheim http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Bad_Dürkheim.pdf, Abruf vom 30.6.2014.

144 LA Speyer Best. E6 Nr. 1837, darin Q39 Kaufbrief über die Holdermühle in Dürkheim von 1620.

145Reichardt: Familie Wernz, S. 4.

146zitiert nach Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 481.

147Anm.: in westlichen Verlauf des Straßenzuges liegt die Gerbergasse, die auf die Gerberzunft in Bad Dürkheim hinweist. Die Rotgerber benötigten für ihr Handwerk Gerberlohe, die in der Lohmühle produziert worden sein dürfte.

148Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 355; Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 478.

149Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 478.

150Lehmann: Geschichtliche Gemälde aus dem Rheinkreise Bayerns. Zweites Heft: Das Dürkheimer Tal, S. 106; Dautermann u.a.: Bad Dürkheim, S. 478.

151Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 478.

152Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, S. 76.

153zitiert nach Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, S. 76.

154Keller: Heimatbuch Kirchheim, S. 311.

155 LA Speyer Best. H32 Nr. 239/8: Erneuerung des Mühlwerks des Müllers Joh. Lauf in Dürkheim, 1859.

156 LA Speyer Best. H32 Nr. 239/9: Änderung des Mühlwerks des Müllers Joh. Lauf in Dürkheim, 1889.

157Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 478.

158Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 480.

159Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 355; Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 478.

160Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 478.

161Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 478.

162Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 355.

163Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, S. 76.

164 LA Speyer Best. A2 Nr. 1096/4: Grethen: Witwe des Philipp Jakob Wernz gegen Kaspar Zumstein aus Dürkheim: Höhe des Wasserablasses, 1787-1793.

165Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 53.

166Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 478.

167Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, S. 480.

168 Görtz: Frankenthaler Ratsprotokolle 1664-1667, S. 15.

169 Anm.: die Mühle ist mE identisch mit der Untermühle Bad Dürkheim; die Halsbergstraße verläuft von der Sonnenwendstraße bergab in südwestlicher Richtung und mündet in die Vigilienstraße, die wiederum in die Kaiserslauterer Straße übergeht und nahe der alten „Kehre“ in die B37 mündet.

170 LA Speyer Best. E6 Nr. 3179.

171Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, S. 75.

172Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, S. 75; Dautermann u.a.: Bad Dürkheim, S. 478.

173Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 263.

174Dautermann u.a.: Bad Dürkheim, S. 478-480.

175Weber: Mühlen und Mül­lerhandwerk, S. 263; LA Speyer Best. A 14 Nr. 9 ff.; LA Speyer Best. A2 Nr. 1096/7: Acta betr: Zwistigkeiten zwischen den Stift Limburgischen Mühlen-Erbbeständern wegen des Waßerablasses, 1720-1722“.

176Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 355.

177Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, S. 76.

178Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 357.

179Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 357.

180Lagerbuch Dürkheim 1787 zitiert nach Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, S. 76.

181Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 357.

182Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 357.

183Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 358.

184Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 358.

185Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 358.

186LA Speyer Best. H32 Nr. 239/6.

187Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 358.

188Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 52.

189Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, S. 77.

190Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, S. 79.

191 LA Speyer Best. H32 Nr. 239/7.

192Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 359; nach Feldmann: Mahlmühle Zumstein, S. 77 erfolgte die Stillegung der Ölmühle erst 1913.

193Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, S. 79.

194 Dautermann u.a.: Bad Dürkheim, S. 480.

195Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographi­scher Teil, S. 6 m.w..N.

196Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographischer Teil, S. 9.

197Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographischer Teil, S. 2.

198Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographi­scher Teil, S. 6 m.w..N..

199Spengel: Mühlen im Bereich der mittleren und unteren Nahe, S. 76/77.

200Anthes: Kasualien ref. Pfarrei und luth. Pfarrei Meisenheim, S. 1270 Nr. 5794.

201 Anthes: Kasualien ref. Pfarrei und luth. Pfarrei Meisenheim, S. 1270 Nr. 5798.

202Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographischer Teil, S. 3.

203Spengel: Mühlen im Bereich der mittleren und unteren Nahe, +++prüfen: ob Bd. 1 oder 2+++ S. 76/77.

204Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographischer Teil, S. 3; Spengel: Mühlen im Bereich der mittleren und unteren Nahe, S. 76/77.

205Spengel: Mühlen im Bereich der mittleren und unteren Nahe, +++prüfen: ob Bd. 1 oder 2+++ S. 76/77.

206Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographischer Teil, S. 3.

207Internetseite http://www.badenheim.de/site/index.php?article_id=2; Abruf am 19.8.2013.

208Pöhlmann: Regesten der Lehensurkunden der Grafen von Veldenz, Nr. 712; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen-Oppau.

209Pöhlmann: Regesten der Lehensurkunden der Grafen von Veldenz, Nr. 713; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen-Oppau..

210Pöhlmann: Regesten der Lehensurkunden der Grafen von Veldenz, Nr. 720.

211Fuchs: Copulation „Auswärtiger“ im Badenheimer Kirchenbuch; in: PRFK 1997, S. 654.

212Fuchs: Copulation „Auswärtiger“ im Badenheimer Kirchenbuch; in: PRFK 1997, S. 651.

213Fuchs: Copulation „Auswärtiger“ im Badenheimer Kirchenbuch; in: PRFK 1997, S. 651.

214Wikipedia, Stichwort „Bärenbach', Abruf v. 30.12.2017.

215Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 137.

216Zink: Lauterecken, S. 361.

217Wikipedia, Stichwort 'Burg Naumburg/Bärenbach', Abruf am 19.8.2013.

218Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 139 unter Bezugnahme auf LHA Koblenz Ko. 33/508.

219Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 139.

220Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 139 unter Bezugnahme auf LHA Koblenz Best. 441 Nr. 17818 und Best. 33 Nr. 508.

221Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 139.

222Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Wei­erbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, S. 284 Nr. 1312.

223Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreiden­bach, Sien und Offenbach/Glan, S. 417.

224Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, S. 417; kath. Familienbuch Baumholder Nr. 593.

225Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, S. 139.

226Wikipedia, Stichwort 'Baerenthal', Abruf am 18.8.2013.

227Anthes: Die Kasualien der reformierten Pfarrei 1607-1798 und der Lutherischen Pfarrei 1684-1798 zu Meisenheim am Glan, S. 432.

228LA Speyer Best. C20 Nr. 4357.

229LA Speyer Best. C20 Nr. 4343.

230Lindemer: Einwanderung in die Herrschaft Sickingen, Amt Landstuhl, um 1700, Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1956, S. 84.

231Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 294/95 leider ohne Quellenangabe.

232HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von Sickingen: Sickingisches Amtsrelationsbuch Bd. I Nr. 5b S. 378 = Zusammenfassung PRFK Archiv Ludwigshafen Ordner Nr. XIV L 2.0 lfd. Abt. Nr. 11.

233Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 295, ohne Quellenangabe.

234Lindemer: Einwanderung in die Herrschaft Sickingen, Amt Landstuhl, um 1700; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1956, S. 84.

235Lindemer: Einwanderung in die Herrschaft Sickingen, Amt Landstuhl, um 1700; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1956, S. 89; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 295.

236Lindemer: Familienbuch Queidersbach, bei PRFK Ludwigshafen, III B 60-0 Loseblattsammlung, S 131.

237Lindemer: Einwanderung in die Herrschaft Sickingen, Amt Landstuhl, um 1700; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1956, S. 84.

238Anm.: nach Ansicht von Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 295 soll er nicht Enkel sondern der Sohn des Heinrich Metschang sein +++klären+++

239Lutz: „Die Walkmühle klappert nicht mehr“; in: "Die Rheinpfalz" vom 27.9.1986.

240Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, S. 18.

241Gillen: „Es klappert die Mühle ...“; in: "Die Rheinpfalz" Ausgabe Kaiserslautern vom 15.6.2011.

242Gillen: „Es klappert die Mühle ...“; in: "Die Rheinpfalz" Ausgabe Kaiserslautern vom 15.6.2011.

243Barbelroth. Stationen einer Ortsgeschichte, S. 39.

244Barbelroth. Stationen einer Ortsgeschichte, S. 39 unter Bezugnahme auf Bayerisches HStA Kasten blau 390/3/II.

245Steiner: Aargauer in der Pfalz, S. 395.

246Übel: Von Müllern und Wiesenwässerern; in: Barbelroth, S. 310.

247Barbelroth. Stationen einer Ortsgeschichte, S. 39 unter Bezugnahme auf Bayerisches HStA Kasten blau 390/3/II.

248Übel: Von Müllern und Wiesenwässerern; in: Barbelroth, S. 310 unter Bezugnahme auf LA Speyer H 31, 608.

249Übel: Von Müllern und Wiesenwässerern; in: Barbelroth, S. 310/311.

250LA Speyer Best. L 56, 608, pag. 513.

251Eilbote Landau vom 1.4.1848, S. 199 = LA Speyer Best. Y 20/41.

252Übel: Von Müllern und Wiesenwässerern; in: Barbelroth, S. 311.

253Eilbote Landau vom 23.4.1853, S. 211 = LA Speyer Best. Y 20/41.

254Eilbote Landau vom 9.8.1856, S. 383, 395 = LA Speyer Best. Y 20/41.

255Übel: Von Müllern und Wiesenwässerern; in: Barbelroth, S. 311.

256Ludowici: Handwerker und Gewerbetreibende in Barbelroth, Gemeinde Barbelroth 1994, S. 67-68.

257LA Speyer Best. B1 Nr. 515.

258Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, S. 7.

259Karte bei Hartmann: Ergänzung Gutsbezirk Baumholder, Anhang.

260Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 8.

261Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, S. 81; Jung: Familienbuch Baumholder, Teil II katholisches Kirchenbuch, S. 35.

262Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch, S. 274 Nr. 1479.

263Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, S. 73 unter Hinweis auf LA Koblenz Abt. 24 Nr. 578 und 582.

264Jung: Familienbuch Baumholder, Teil II katholisches Kirchenbuch, S. 19.

265Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch, S. 142 Nr. 757 iVm. S. 143 Nr. 759.

266Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch, S. 143 Nr. 759.

267LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg von 1746; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 217.

268LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl.143-146.

269LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 88.

270Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch, S. 143 Nr. 761.

271Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch, S. 143 Nr. 763.

272Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 5.

273LA Speyer Best. B1 Nr. 515.

274Hinweis bei Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch, S. 91.

275Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch, S. 143 Nr. 759.

276LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl 140-143.

277Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 8.

278LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 88.

279Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 5.

280Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I evangelisches Kirchenbuch, S. 21.

281Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 8.

282Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, S. 98.

283Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 224.

284Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch, S. 130 Nr. 690.

285Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch, S. 133 Nr. 704.

286LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 252r-256; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 224.

287LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 94.

288Denkmaltopographie Donnersbergkreis, S. 391.

289Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 282.

290Schmidt: Ehemalige Erzhütten und Pochwerke in der Nordpfalz; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, S. 298.

291Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, S. 63.

292Christmann: Siedlungsnamen II, S. 348.

293LA Speyer Best. B2 Nr. 720/6: „Das den Untertanen hiesigen Oberamts erlaubte Mahlen in der von Cotheartischen sogen. Krummw­oogs-Mühle zu Bechhofen und die Abschätzung des Etzenbacher Mühlenplatzes unweit Wiesbach, 1574-1789“ .

294 Schmidt: Untertanenliste des Oberamts Zweibrücken Anno 1612; in: Anthes et. Al: Pfälzische Untertanenlisten, S. 72.

295LA Speyer Best. B2 Nr. 720/5: „Der Wiederaufbau der Mühle von Bechhofen am Krummwoog, 1749-1762“.

296LA Speyer Best. B2 Nr. 719/4: „Der Krummwoog und die daran gelegene Mühle zu Bechhofen, 1789“, enthält den Verkauf der Mühle.

297LA Saarbrücken Best. Von der Leyen Amtsbuch vdL 2448: Procès verbal, den Weiher zu Bechhofen und die Abgabe des dasigen Ölmüllers betreffend, 1745

298Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, Bd. 1 S. 53; Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, S. 68; Glöckner: Codex Laureshamensis, S. 475, Urk. 1877: „ego Teutbertus Pro anima Giselberti dono … in uno iurnali molendinum ...“

299Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, S. 68.

300Weber: Geschichte der Mühlen, Bd. 1 S. 53; Glöckner: Codex Laureshamensis, S. 475, Urk. 1877: „ego Teutbertus Pro anima Giselberti dono … in uno iurnali molendinum ...“

301Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, S. 80 mit Photo S. 81.

302Bott: Trauungen auswärtiger Paare in Rückingen bei Hanau in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts; in: Archiv für Sippenforschung 1933, S. 86.

303 Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. B15 (Urkunden der Fam. von Dalberg) Urk, vom 1.12.1288.

304 Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. B15 (Urkunden der Fam. von Dalberg) Urk, vom Dez. 1289.

305 Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. B15 (Urkunden der Fam. von Dalberg) Urk, von Anfang Dez. 1289.

306Battenberg: Dalberger Urkunden: Regesten zu den Urkunden der Kämmerer von Worms gen. von Dalberg und der Freiherren von Dalberg, 1165-1843, Nr. 272.

307Battenberg: Dalberger Urkunden, Nr. 299.

308Hess. Staatsarchiv Darmstadt E 14 G, Nr. 2/1 fol. 137r.

309Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E 14 G in Nr. 2/1, S. 180r.

310Battenberg: Dalberger Urkunden: Regesten zu den Urkunden der Kämmerer von Worms, Nr. 834.

311Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Bd. 4, S. 2370, ähnlich S. 2383 vom 29.8.1403.

312 Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. B15 Nr. 181.

313Battenberg: Dalberger Urkunden: Regesten zu den Urkunden der Kämmerer von Worms gen. von Dalberg und der Freiherren von Dalberg, 1165-1843, Nr. 247; Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. B15 Nr. 204.

314Mötsch: Regesten der Grafen von Sponheim, Bd. IV, 4744, 26., 125; Hess. StA Darmstadt Best. B15 Nr. 56.

315Demandt: Katzenelnbogen, Bd. I Nr. 838; Hess. StA Darmstadt Best. B15 (Urkunden der Fam. Dalberg) Nr. 56.

316Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, S. 69.

317Oberle: Geschichte von Bechtolsheim, S. 62.

318Oberle: Geschichte von Bechtolsheim, S. 54.

319Oberle: Geschichte von Bechtolsheim, S. 65.

320Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. A2 Nr. 11/3.

321Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. IV, S. 163.

322Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, S. 48 iVm. S. 208.

323Internetdatei Dr. Hermann Mül­ler/Heppenheim: http//www-mueller-heppenheim-homepage.t-online.de/mue-vork.htm, Abruf vom 23.9.2013.

324Ernst: Bürgeraufnahmen und Manumission im Oberamt Zweibrücken, S. 45.

325LA Speyer Best B2 Nr. A292/1 fol. 46r-47, 125.

326Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 205-206.

327LA Speyer Best. B2 Nr. 976 UNr. 9: „Prozeß des Erbbeständers der Beedener Mühle Balthasar Trompeter gegen den Fiskus wegen Frohnfreiheit seiner Mühle, 1787-1788“.

328Bohrer: Copulations-Register zu den Evangel. Reform. Kirchenbüchern der Pfarrei Ernstweiler, S. 54.

329LA Speyer Best. A 976/7, fol. 4.

330LA Speyer Best. A976/7 fol. 6-7.

331Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 14 Beilage vom 16.2.1821, S. 100.

332Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 14.

333Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 208.

334Christmann: Siedlungsnamen II, S. 370.

335Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 208, 422.

336LA Speyer Best. B2 Nr. 292/5-6: „Die verfallene Lohmühle beim Beeder Hof, 1740-1762“.

337Klauck: Lexikon saarländischer Orte, S. 208, 422.

338Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. 1 S. 556.

339Frey: Beschreibung des Rheinkreise, Bd. 1 S. 557.

340LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 253.

341 Steiner: Aargauer in der Pfalz, S. 395.

342Kulturverein Bellheim (Hrsg.): Bellheim in Vergangenheit und Gegenwart, S. 85.

343Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, 2011, S. 270.

344 Armgart/Werling: Augustinerchorherrenstift Hördt; in: Pfälz. Klosterlexikon, Bd. 2, S. 238.

345Biundo: Bellheim im Wandel der Zeiten, Selbstverlag Bellheim 1930, S. 219.

346Hauck: Chronik von Steinweiler, S. 217.

347Wikipedia, Stichwort 'Spiegelbach', Abruf vom 18.10.2013.

348LA Speyer Best. F15 Sachakte 71: Ullrich Dautzer, Müllermeister, 1759 (enthält Vermögensübergabe)

349Bernzott: Kurfürst prozessierte mit Mühlenbesitzern; in: "Die Rheinpfalz", Ausgabe Germersheim 11, Nr. 195 v. 24. 8. 1955.

350Biehler, u.a.: Bellheim, S. 189.

351Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 20 vom 10.3.1818, S. 123.

352 Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 118 vom 22.11.1836, S. 946.

353Hoffelder: Einwohner von Mechtersheim, Nr. 1054.

354Eilbote Landau, Nr. 77 vom 1.10.1877, S. 499

355Hoffelder: Einwohner von Mechtersheim, Nr. 1054.

356LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899.

357Kulturverein Bellheim (Hrsg.): Bellheim in Vergangenheit und Gegenwart, Karten S. 66, 68.

358Christmann: Siedlungsnamen II, S. 211.

359LA Speyer Best. F15 Sachakte 120: Johannes Fortmüller, Müllermeister, 1735 (enthält Inventar Teilung)

360Wittner: Familienregister Großfischlingen, S. 15.

361Biundo: Bellheim im Wandel der Zeiten, S. 220; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 211.

362Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 83.

363Biundo: Bellheim im Wandel der Zeiten, S. 220; Christmann: Siedlungsnamen II, S. 211.

364LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899.

365Biundo: Bellheim im Wandel der Zeiten, Selbstverlag Bellheim 1930, S. 219.

366LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7.

367Christmann: Siedlungsnamen II, S. 385.

368Kunstdenkmäler der Pfalz, Bd. V: Bezirksamt Germersheim, S. 24, Grundrißplan.

369Kunstdenkmäler der Pfalz, Bd. V: Bezirksamt Germersheim, S. 27.

370LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7; Weber: Müh­len und Müllerhandwerk, S. 253.

371LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk,S. 185.

372LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899.

373Biundo: Bellheim im Wandel der Zeiten, Selbstverlag Bellheim 1930, S. 220.

374LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899.

375Kunstdenkmäler, Bd. V: Bezirksamt Germersheim, S. 27; Biundo: Bellheim, S. 219.

376Kunstdenkmäler der Pfalz, Bd. V: Bezirksamt Germersheim, S. 27.

377Biundo: Bellheim im Wandel der Zeiten, S. 219.

378LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 185.

379Anm.: so beschaffen;Pfälz. Wörterbuch, Stichwort 'sothane'

380LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 253.

381LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 253.

382Frey,: Beschreibung Rheinkreis, Bd. 1 S. 557.

383Frey: Beschreibung Rheinkreis, Bd. 1, S. 442.

384Kunstdenkmäler der Pfalz, Bd. V: Bezirksamt Germersheim, S. 29.

385Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 11 vom 6.2.1818, S. 53.

386 Amtsblatt der kgl. Regierung d. Rheinkreises Nr. IX vom 28.3.1818, S. 575.

387Hans: Die Revolution von 1848/49 im Landkommissariat Germersheim, S. 195 ff., 269; Gilcher: Meine Erlebnisse vom Jahre 1849; in: Pfälzische Geschichtsblätter, Nr. 1/1910, S. 1-16, hier S. 6f.

388Eilbote Landau, Nr. 72 vom 20.10.1847, S. 339-340.

389Neue Speyerer Zeitung, Nr. 190 vom 8.8.1852, S. 868.

390Weigel: Chronik der Hatzenbühler Familien, S. 342.

391Raimar: Das pfälzische Müllergeschlecht Brunner; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1952, S. 19.

392Lohrbächer: Terram in Heinhouen. 850 Jahre urkundliche Erwähnung der Gemeinde Hanhofen; in: Lohrbächer: Über Heiligenstein, Römerberg und die Pfalz, S. 23.

393Klotz: Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen, Gemeindeverwaltung Dudenhofen 1964, S. 141, m.w.N.; Kinscherff: Die wechselvolle Geschichte der Mühlen.Aufgezeichnet am Beispiel Dudenhofen; in: Heimatjahrbuch Landkreis Ludwigshafen 1985, S. 174-177.

394Weber: Historische Ölmühlen, S. 200.

395Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, S. 420.

396Hinkelmann: Berglangenbach, S. 10; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 224.

397Hinkelmann: Berglangenbach, S. 10.

398Hinkelmann: Berglangenbach, S. 12.

399Hinkelmann: Berglangenbach, S. 13.

400Hinkelmann: Berglangenbach, S. 7.

401Hinkelmann: Berglangenbach, S. 94.

402Jung: Familienbuch Baumholder, Teil II katholisches Kirchenbuch, S. 49.

403Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Unterberggemeinden, Bd. 1, S. 230 Nr. 896.

404Weigel: Chronik der Hatzenbühler Familien, S. 342.

405LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 250 - 252; Hinkelmann: Berglangenbach, S. 13.

406Hinkelmann: Berglangenbach, S. 13.

407Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 224.

408LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 93r.

409Jung: Familienbuch der katholi­schen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, S. 398.

410Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, S. 84.

411Frey: Beschreibung d. Rheinkreises, Bd. 1, S. 352.

412Happ: Stadtwerdung, S. 327; Hilgard, S. 54.

413Frey: Beschreibung d. Rheinkreises, Bd. 1, S. 352.

414Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 88.

415Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 9; Weber: Mühlen besond. Art, S. 84 mit Bezugnahme auf Pirmasenser Geschichtsblätter 1933, S. 72.

416Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 48; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 84.

417Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 84;Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 48.

418Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 50.

419Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 50.

420Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 50.

421Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 50.

422Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, S. 84.

423Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 50.

424Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 50.

425Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 50.

426Wittmer/Rupp/Mock: Familienregister Ilbesheim bei Landau, S. 67.

427Christmann: Siedlungsnamen, Bd. 1 S. 47.

428Hilgard: Urkunden zur Geschichte der Stadt Speyer, S. 46, Nr. 54.

429Hilgard: Urkunden zur Geschichte der Stadt Speyer, Nr. 73.

430Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 47.

431Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 48.

432Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 48.

433Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 47.

434Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 47.

435Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 47.

436Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, S. 47.

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