Version 24.3.2016

 

 

 

Litera S

 

 

 

Saal bei St. Wendel / Saarland:

im Ostertal bei St. Wendel im Saarland gelegen; Lk St. Wendel; das Dorf gehörte zur Schultheißerei Konken im pfalz-zweibrücki­schen Oberamt Lichtenberg 1.

 

 

Mühlen:

- Saaler Mühle:

die Saaler Mühle wurde bereits 1474 erstmals in einem Erbbestand erwähnt. Sie war ursprünglich eine Hammerschmiede. Die Saaler Mühle lag unterhalb des Dorfes Saal an der Oster. 1645 gehörte sie den Erben Michel Müllers war aber damals noch „verfallen und abgegangen“. 1698 übernahm Hamann Closter den Aufbau der Mühle und erstellte beim Wiederaufbau eine Mahlmühle. 1737 hieß der Müller Mattheis Closter 2.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lichtenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle zusammenfassend wie folgt beschrieben 3: “liegt an der Oster, nechst unten an Saal, von obbeschriebener Marther [Mühle] wie auch einer undt daran stehenden …. Werschweiler Mühle eine halbe Stunde entfernt. …. An der Ausrüstung hat sie was besonde­res denn an dieser Mühle ein ober- und unterschlechtiges Rad befindl:; ersteres geht bei kleinem, letzteres bei großem Wasser. Der Müller kann zwar nicht auf beiden gleichzeitig mahlen, aber auf einem mahlen und dem anderen schehlen. …. Soll vor alten Zeiten einer Hammer- oder Kupferschmiede gewesen sein. Hamman *Closter hat anno 1698 beim Wiederaufbau eine Mahlmühle daraus ge­macht. Gibt jährlich in die Landschreiberey nach Lichtenberg zwey Gulden, und in die Kellerey daselbsten eine Malter Korn und ein Malter Habern, ist auch vermög dem Erbbestandsbrief dem Osterbrücker Müller an deßen Pacht zwey Malter Korn und ein Malter Habern beyzutragen schuldig, liefert solche auch vor besagten Miller nach Lichtenberg; …. genießet aber …. vermög dem alten Erb­bestandsbrief de Ao. 1698 vom 18ten Julii, deßgleichen auch laut einem Oberamts-Spruch vom 27ten Februar 1732 und sodann nach dem neuen Erbbestandsbrief de Ao. 1738 dargegen die Banngerechtigkeit von den oben daran liegenden Dorfe Saal, worinnen mit den Hirten 13 Familien sich befinden. …. Weilen er mit einem Gang in 24 Stunden 3, 4 biß 5 Malter mahlen kann, ist er der Meinung 30 Familien befördern zu können. ….. Mathias *Closter hat die Mühle jetzo allein in Genuß. Hat aber kei­nen anderen, alß auf seinen eigenen und Jakob Blum(en) Nahmen zusamen eingerichteten Erbbestandsbrief vom 30ten 8bris 1738 in Händen. Nach des Millern Aussage soll die Mühle nur allein vor die im Erbbestandsbrief de nominirte 600 fl. Von ihnen beyden er­kauft worden seyn ….“.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 59 4 wird die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Saaler Mühle [hat] 2 Waßer Räder 1 ober und ein unterschlächtiges, welches jedes 1 Gang treib; [zahlt an Pfacht] 2 fl an Geld, 3 Mltr Korn, 2 Mltr Habern; das Dorf Saal aus 13 Famil bestehend ist hier­her gebannt, u. Können 30 Famil: jährlich hierselbst befördert werd.“

 

Zwischen 1752 und 1763 wird Theobald Closter, Müller zu Saal in einer Streitsache mit Jacob Jung aus Albessen erwähnt 5.

 

Die Familie *Closter betrieb die Mühle bis 1784. 1787 befand sie sich im ruinösen Zustand. 1803 wurden die Gebäude erneuert 6.

 

Adam *Harth, Müller und Oeconom auf der Saaler Mühle ist 1840 als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 7.

 

Um 1865 war August *Hahn der Müller auf der Saaler Mühle. Dort kam es am 3.9.1865 während eines Manövers preußischer Trup­pen zu einem Zwischenfall. Ein preußischer Soldat forderte unter Gewaltandrohung die Herausgabe von Alkohol. Als Hahn unter Hinweis darauf, er betreibe eine Mühle und keine Gaststätte, die kam es zu Auseinandersetzungen und schließlich zu einem regel­rechten Sturm preußischer Soldaten auf die Mühle 8.

 

Im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ wird am 6.4.1866 folgende Annonce veröffentlicht: „Montag, 9. April … läßt Herr Hahn, Müller auf der Saaler Mühle bei Niederkirchen“ Holz versteigern 9.

 

1869 war August Hahn, „Müller auf der Saaler Mühle Gemeinde Niederkirchen [Anm. Niederkirchen im Ostertal] wohnhaft, als Ver­treter der Susanna Henkel aus Niederkirchen, an der Versteigerung des Steinkohlenbergwerks in Altenkirchen „Maximiliansgrube“ genannt, beteiligt 10.

 

1960 wurde die Mühle stillgelegt 11.

 

Photo:

- Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 386

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1291/4: „Saaler Mühle, 1624-1787“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1291/5: „Streitsache zwischen Theobald *Closters, Müller zu Saal ./. Jacob Jung zu Albessen, 1752-1763

 

 

- Ölmühle zwischen Saal und Wörschweiler:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1292/5: „Gesuch des Nik. Müller und Joh. Math. *Closter von Niederkirchen: Errichtung einer Ölmühle zwischen Saal und Wörschweiler, 1732“

 

 

 

 

 

Saalstadt:

VG Wallhalben, Lk Südwestpfalz; östlich von Wallhalben; auf der Sickinger Höhe gelegen

 

Der Ort wurde am 10. August 1411 als Salstat erstmals urkundlich erwähnt. Er gehörte lange zur Herrschaft der Leininger. Ende des 18. Jahrhunderts gelangte Saalstadt zum französischen Département Donnersberg. Ab 1816 gehörte es, wie die gesamte Pfalz, zum Königreich Bayern. 1882 hatte Saalstadt mit 383 Einwohnern die historisch bis heute höchste Bevölkerungszahl erreicht. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam der Ort zum neu gegründeten Bundesland Rheinland-Pfalz.

 

Mühlen:

- Erlenmühle, Erlenbacher Mühle:

die Mühle lag zwischen Wallhalben und Hettenhausen auf halber Strecke im Arnbachtal. Da die Gemarkung Saalstadt bis ins Tal reicht, gehört die Erlenmühle zur politischen Gemeinde Saalstadt 12.

 

1824, 1828, 1837 wird die Erlenmühle urkundlich erwähnt 13.

 

Die Anfänge der Erlenmühle liegen im Dunkeln. Erste Erwähnungen einer „Erlenbacher-Erbbestands-Mahlmühle“ stammen von 1652 und 1659, als Erlenmühle wird sie erstmals 1725 urkundlich erwähnt. Die Ursache ihrer Gründung dürfte gewesen sein, daß die am gleichen Mühlgraben gelegene viel ältere Wallhalber Mühle, eine leiningische Bannmühle, ihr Mahlgut nicht mehr bewältigen konnte 14.

 

Die Mühle gehörte als Eigenbesitz zur Grafschaft Leiningen, lag aber außerhalb der Leininger Kernlande im Gebiet der Herrschaft Sickingen-Landstuhl in der Schultheißerei Herschberg. Sie wird 1725-1740 als „Erlenbacher Erbbestands-Mahlmühle“ bezeichnet 15.

 

Am 9.3.1732 verstirbt die Barbara Maurer „von der Erlenmühle“ 16.

 

Um 1747 war Peter *Müller als Müller auf der Erlenmühle 17; °° mit Anna Maria NN. († 27.5.1751 51 Jahre alt) 18; seine Tochter Anna Maria Müller °° am 9.2.1747 in der reformierten Kir­che Wallhalben den Johann Adam Schäfer aus Biedershausen 19. Der Sohn aus der Ehe der Anna Maria Müller mit dem Johann Adam Schäfer, der gleichnamige Johann Adam *Schäfer ist um 1781 Erb­bestandsmüller auf der Erlenmühle 20.

 

Am 1.6.1748 ist Patin in der lutherischen Kirche in Buntenbach bei der Taufe des Balthasar Deckhaut u.a. die „Maria Katharina Mül­ler, Tochter des Müllers Johann Peter Müller, Erlenbachermühle 21.

 

Um 1774 22 und auch 1781 war Johann Adam *Schäfer der Erbbestandsmüller auf der Erlenmühle in Saalstadt 23. Er ist der Enkel des Peter Müller. Dessen Tochter Anna Maria Müller °° am 9.2.1747 in der reformierten Kir­che Wallhalben den Johann Adam Schäfer aus Biedershau­sen 24. Der Sohn aus der Ehe der Anna Maria Müller mit dem Johann Adam Schäfer, der gleichnamige Johann Adam *Schäfer ist um 1781 Erb­bestandsmüller auf der Erlenmühle 25.

 

Um 1791 war Jakob *Woll der Müller auf der Erlenmühle; seine Tochter Eva Woll °° am 25.1.1791 in Saalstadt den Witwer und Ge­meinsmann zu Herschberg, Christian Fischer 26.

 

Wilhelm *Ulrich war ab 1809 Besitzer der Mühle, sie wurde im 19. Jh. von einer Familie Kiefer betrieben, von der sie dann an die Fa­milie Woll vererbt wurde 27.

 

1833 war Johann Jacob *Ulrich als Müller auf der Erlenmühle; °° mit Margaretha Kiefer; Vater des Jacob Ulrich geb. 17.1.1833 Erlenmüh­le, ~ 20.1.1833 Saalstadt. Pate war der Theobald Ulrich, ehel. Sohn von Wilhelm *Ulrich auf der Erlenmühle 28. Am 26.7.1834 wurde die Tochter Elisabetha geboren und am 3.8.1834 in Saalstadt getauft 29. Johann Jacob Ulrich „Müller auf der Erlenmühle“ wird am 26.7.1835 als Pate in Saalstadt genannt 30. Wilhelm Ulrich, ein Sohn des Müllers Wilhelm Ulrich von der Erlenmühle, wird am 8.7.1838 in Wallhalben als Pate bei der Taufe Anna Maria Ulrich (Tochter des Ackerers Johann Theobald Ulrich aus Hettenhausen und der Katharina Michel) genannt 31.

 

Das Ehepaar Ulrich verkaufte 1854 die Erlenmühle an Michael Kiefer aus Hettenhausen und zog sich in das auf der anderen Straßenseite gelegene Wohnhaus zurück, Dieses Haus, später als Schaf- und Pferdestall genutzt, stand bis zum Neubau des Wasserhauses 1987. 1856 übernahm der Sohn des Käufers Michael Kiefer, Friedrich Kiefer (geb. 1827 in Het­tenhausen) die Mühle. Er wurde 1850 auf seinem Entlassungsschein aus der königlich bayrischen Armee als Deserteur bezeichnet. Dieser Fried­rich Kiefer rodete 4 ha Wald, machte sie urbar und wurde dafür vom bayrischen König Ludwig 1868 ausgezeichnet. 1872 stritt er sich dreimal vor Gericht mit 12 „Saalstadter Ackersleuten“, die ihm vorwarfen, die Abzweigung des Mühlengrabens nicht zu pflegen, weshalb ihre Wiesen durch Schlamm und Geröll gemindert seien. 1883 erweiterte Friedrich Kiefer Wohn- und Wirt­schaftsgebäude der Mühle. Sein Name und der seiner 1865 geehelichten Frau Luise prangen noch heute über der Eingangstür 32.

 

Neben einer Mahlmühle gab es auf der Erlenmühle spätestens ab 1865 auch noch eine Ölmühle, wie sich aus der „Gewerbs=Patent“-Urkunde vom 4.4.1865 des Bezirksamt Pirmasens, Gemeinde Saalstadt ergibt 33.

 

Am 11.3.1905 schloß der Mühlenbesitzer Friedrich (2) Kiefer (Sohn des verstorbenen Erlenmüllers Friedrich [1] Kiefer) mit dem umliegenden Gemeinden einen Wasserversorgungsvertrag durch den der Wasserversorgungsverband „Sickingerhöhgruppe“ gegrün­det werden konnte. Durch den Vertrag erhielt der Mühlenbesitzer als Inhaber des Wasserrechts pro gepumpten Kubikmeter Wasser 7 Pfennige, mußte jedoch als Gegenleistung die Kosten für Brenn-, Schmier- und Putzmaterial tragen. Auch die Reparaturkosten und Erneuerungen an Motor und Pumpe gehörten zu den Pflichten des Müllers. Dies war die Grundlage des heutigen Wasserwerks Erlen­mühle 34.

 

Das Pumpenhaus der neu geschaffenen Wasserversorgung wurde in der ehemaligen Ölmühle errichtet, während die im vorderen Be­reich zwischen Wohn- und Wirtschaftsgebäude gelegenen Mahlmühle bis in die 1930er Jahre weiterbetrieben wurde 35.

 

Das kinderlose Ehepaar Kiefer vermachte die Erlenmühle in den 1920er Jahren an das Ehepaar Adolf und Johanna Woll, geb. Kiefer. Bei Ausbruch des zweiten Weltkrieges mußte Johanna Woll die „vertraglichen Pflichten“ ihres an der Westfront eingesetzten Ehe­mannes erfüllen. Zu dieser Zeit 1939/40 waren 200 Soldaten auf der Erlenmühle untergebracht. Zwar wurde Adolf Woll aus dem Kriegseinsatz freigestellt, dafür der Sohn Fritz Woll 1942 einrücken. Er kehrte erst im Juni 1946 aus dem Krieg zurück. Er war mit Emma NN, verheiratet und lebte bis zu seinem Tod im Juni 1986 auf der Erlenmühle. Aus der Ehe stammt der gleichnamige Sohn Fritz Woll. 1987 wurde ein neues Wasserwerk auf der gegenüberliegende Straßenseite gebaut, womit der Vertrag von 1905 beendet war. Das ehemalige Wasserhaus ging wieder in den Besitz der Familie Woll über, wurde vollständig entkernt und zum Wohnhaus um­gebaut 36.

 

Photo:

- Hack, Willi: Die Erlenmühle bei Wallhalben hat Wassergeschichte geschrieben; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zwei­brücker Land 2001, S. 91

- Woll, Gerd: Die Erlenmühle; in: Gemeinde Saalstadt (Hrsg.): 1411-2011. 600 Jahre Saalstadt, Münchweiler 2011, S. 124

 

Literatur/Urkunden:

- Hack, Willi: Die Erlenmühle bei Wallhalben hat Wassergeschichte geschrieben; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zwei­brücker Land 2001, S. 90

- Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 55

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk a.a.O., S. 277

- Woll, Gerd: Die Erlenmühle; in: Gemeinde Saalstadt (Hrsg.): 1411-2011. 600 Jahre Saalstadt, Münchweiler 2011, S. 124-127

 

 

 

 

 

Salmbach/Elsaß:

direkt südlich der deutsch-französischen Grenze, westlich von Niederlauterbach und Scheibenhardt, auf der Südseite des Bienwaldes gelegen, gehörte zum Fürstbistum Speyer im Oberlauterburger Amt 37.

 

Salmbach wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 80 katholischen Familien auf 38.

 

Mühlen:

in der Huldigungsliste fürstbischöflich-speyerischer Untertanen von 1652 ist in Salmbach aufgeführt: „Hannß Peter, der Müller“ 39.

 

 

 

 

 

Salomonsmühle:

s. Münchweiler/Alsenz

 

 

 

 

 

Salzwoog:

OT von Lemberg, VG Pirmasens-Land, Lk Südwestpfalz; Salzwoog liegt etwa 4 km östlich von Lemberg an der Gemarkungsgrenze zur Stadt Dahn, im Wasgau.

 

Der Name deutet auf eine alte Salzstraße hin. Der See liegt mitten im Buntsandsteingebiet des Pfälzerwaldes, in dem als Konglome­ratgestein keine Salzvorkommen vorhanden sind. Diese Salzstraße führt vom lothringischen Salzgebiet her, von dem seit Urzeiten Salzstraßen ausgingen. Eine dieser Salzstraßen führte über Lemberg, bzw. das untergegangene Gutenbach, alsdann "de Gutenbach per totam plateam usque Salzbrügge", wie eine Urkunde vom 1150 berichtet. Diese Salzstraße gab der dann an Stelle einer älteren Furt errichteten Salzbrücke den Namen und veranlaßte die Umbenennung des Bachs, der bis dahin Luthera geheißen hatte, in Salz­bach. An diesem entstand ein Salzwoog genannter Fischweiher und an diesem Dorf Salzwoog. Nur die lothringische Salzstraße kann die aufgeführten Namen bewirkt haben, und sie ist die Fortsetzung bzw. eine Fortsetzung der aus römischer Zeit stammenden Stra­ßenzüge, die auch die Entstehung der Reichsfesten Trifels und Neukastel im 11. und 12. Jh, veranlaßten 40. 1170 wird die Salz­brücke erwähnt, die zugleich die Grenze zwischen der lothringischen Herrschaft Bitsch (später Amt Lemberg) und dem Bistum Spey­er bildete 41. 1196 wurde die Stelle als ‘Salzbruchen’ bezeichnet. Hier wurde im 18. Jh. ein Fischweiher angelegt. Die 1728 errichte­te Sägemühle übernahm dessen Namen, daraus ent­wickelte sich ein Wohnplatz 42. 1728/28 wurde durch die Brüder Balthasar und Jacob Kettenring aus Hermersberg im Salzbachtal ein Hof geschaffen und damit der Grundstock zum Wei­ler Salzwoog geschaffen Der Salzwoogerhof hatte 1741 fünf Häu­ser 43.

 

Es entwickelte sich hieraus im Laufe der Zeit der Ortsteil Salzwoog; dieser verfügte auch über eine Mahl- und Sägemühle, die 1782 von Hanß Adam *Seibert erbaut wurde 44.

 

Mühlen:

gem. einer Urkunde vom 13.7.1391 befand sich im Salzbachtal ein Mühlwoog, der wohl auf eine bereits damals vorhandene Mühle hinweist 45.

 

- Lohmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2940: Die auf dem Salzwoog erbaute und in Temporalbestand gege­bene Lohmühle bei Lemberg, 1737-1763

 

 

- Mahl- und Sägemühle auf dem Salzwoog, Salzwooger Sägemühle:

zeitweise auch Ölmühle

 

Die 1728 errichtete Sägemühle übernahm dessen Namen, daraus entwickelte sich ein Wohnplatz 46; dieser verfügte auch über eine Mahl- und Sägemühle, die 1782 von Hanß Adam *Seibert (auch Seubert) erbaut wurde 47.

 

1781/82 wird dem Erbbeständer Johannes Säubert auf dem Salzwoog die Erlaubnis erteilt, gegen Entrichtung eines jährlichen Erble­henszinses eine Ölmühle in der Gemeinde Lemberg zu erbauen 48. 1781-17821782 wird als Sägmüller, Ohligschläger und Taglöhner auf dem Salzwoog der Johann Elias Ka­fitz/Cafitz/Kaffitz im reformierten Kirchenbuch erwähnt, der 1.10.1782 die Maria Margarethe Stilgenbauer heiratet, die Stieftochter des Hans Adam Seubert 49.

 

1839 bestand die Mühle nur noch als Mahl- und Ölmühle, die Sägemühle bestand dagegen „schin lang nicht mehr“. 1838 wurde die ehemalige Sägemühle von Friedrich Hartmann und Cons. Aus Pirmasens in eine Tuchfabrik umgewandelt 50.

 

1845 kam die Mühle in den Besitz von Leonhard *Disqué aus Hinterweidenthal und ist seit dieser Zeit im Besitz der Familie Disqué. Ab 1925 wurde der Strom für Salzwoog von der Mühle erzeugt. 1947 wurde der Mahlbetrieb eingestellt, 1959 auch das Sägebetrieb. 51. Nach aA war letzter Betreiber der Karl Disque, der die Mühle 1953/54 stillgelegt hat 52.

 

Literatur/Urkunden:

- Jaffé: Die Salzwooger Säg-, Loh-, Öl- und Getreidemühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter. - 13 (1938), S. 29-31

- LA Speyer Best. C20 Nr. 2902: Erbauung eines Hofes und einer Sägemühle am Salzwoog bei Lemberg und deren Erbbestand, 1723-1744

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2941: Die dem Erbbeständer Johannes Säubert auf dem Salzwoog erteilte Erlaubnis, gegen Entrichtung eines jährlichen Erblehenszinses eine Ölmühle in der Gemeinde Lemberg zu erbauen, 1781-1782

 

 

- Sägemühle, alte:

Hans Berlinger (auch als Böringer bezeichnet) war ab ca. 1632 Müller auf der Langmühle Lemberg; zuvor war er Müller auf der Sä­gemühle am Salzwoog gewesen. 53. Aus seiner Zeit als Sägmüller auf dem Salzwoog bestanden Pachtrückstände. In einer „Acta“ von 1632 heißt es: „Hanß Böringer der Langmüller zu Lemberg betr: pto schuldiger Mühlgülten“ 54.

 

 

 

 

 

Sand:

OT von Schönenberg-Kübelberg, VG Schönenberg-Kübelberg, Lk Kusel; war kurpfälzisch im Oberamt Lautern; im 30jährigen Krieg aufgegeben; im Schatzungsbuch 1656 noch nicht aufgeführt, da ohne Einwohner; 1684 werden 4 Familien zur Schatzung herangezo­gen, was einer Einwohnerzahl von ca. 15 Personen entspricht 55. Im heutigen Orts­teil Sand in Schönenberg-Kübelberg im Ostteil des heutigen Dorfes gelegen, gibt noch heute den ‘Mühlweg’

 

 

Mühlen:

es gab in Sand neben der Hutschmühle/Hetschmühle noch einen weiteren Mühlplatz, der bisher noch nicht erforscht ist 56.

 

 

- Mühle zu Sand:

es gab in Sand neben der Hutschmühle/Hetschmühle noch einen weiteren Mühlplatz, der bisher noch nicht erforscht ist 57.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 129 3/6: „Mühle zu Sand bei Kübelberg, 1722-1728“

 

 

- Hutschmühle, auch Hitschenmühle, Hütschmühle, Hetschmühle:

bei Sand; 1592 urkundlich erwähnt „Johannes in der hautz Müllenn“ und im benachbarten Schönenberg wohnt „Hautzen Nickel“ 58; 160nn +++prüfen+++ (in jüngerer Abschrift) heißt es: „ein Mühl die Huntz Mühl genant, liegt bey Sand“, und „die zwey Hutzwält­ger und hutzwies“ zu Sand 59. 1778 „hutsch mühle“60; 1828-1886, 1916, 1937 „Hutschmühle“ 61.

 

Der Name der Mühle beruht auf dem Familiennamen des einstigen Besitzers Hautz und nach der Mühle erhielten die benachbarten Wiesen ihren Namen; aber aus altem Hautz macht der Volksmund „Hutsch“. Der Familienname Hautz beruht auf der ahd. Verkleine­rungsform Huguzo zur Kurzform Hugo von Vollnamen wir Hugubert usw. „Huntz Mühl“ von 1600 steht zwischen altem Hautzmühle und heutigem Hutzmühle, ist von jüngeren Abschreibern zurecht gedeutet und sollte eigentlich „Hutzmühle“ heißen 62.

 

Im Kübelberger Gerichtsbuch befindet sich ein Grundstückskauf vom 2.5.1659, der in der Güterbeschreibung einen Hinweis auf die Hutschmühle enthält. In Nr. 17 heißt es: „Clos Motz von Brücken, Elsa seine eheliche Hausfrau verkauffen Johannes von Sand, Margretha seiner Haußfraw ein Stück Wiß, in der Heifferts Wiß, beforcht unten an Hutschmüllers Wiß; ist eine Theilung mit Hutschmüllern ...“ 63.

 

Ein weiterer Hinweis befindet sich im Kübelberger Gerichtsbuch am 7.5.1661: „ … kauffen … ein Stück Wißin der Sander Hutschwisen ...“ 64. Am gleichen Gerichtstag wird verkauft „ … ein Wiß in der Milwiß zum Sand …“ 65 und ebenfalls heißt es im Kübelberger Gerichtsbuch am 26.5.1663 „.. kauffen .. 1 Stück Wiß in der Sander Hutschwisen ..“ 66. Am 18.5.1665 enthält ein wei­terer Kaufvertrag ebenfalls einen Hinwies auf die Mühle; dort heißt „... kaufen .. ein Stück Wiß zum Sand in der Mühlwiß ...“ 67.

 

Im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Lautern von 1739 ist die Mühle wie folgt beschrieben: „ist vor 7 Jahren neu er­baut worden. Michel Lieb hat sie vor 3 ½ Jahren von den Pirrmanns Erben erkauft. Gibt 2 Ma. Korn für den Wasserfall. Durch Müh­lensachverständige (Zunftmeister) unlängst auf 5 Malter Pacht taxiert.“ 68

 

Auf der „Hitschenmühle wurde vor 1786 eine neue Ölmühle errichtet 69.

 

Am 11.4.1823 lassen die minderjährigen Kinder des verstorbenen Müllers Johann *Schmitt die Mühle versteigern. In der Annonce im Intelligenzblatt heißt es 70: „ … wird auf der sogenannten Hutschmühle bey Sand zur definitiven Versteigerung dieser Mühle selbst und der dazugehörigen Ländereyen auf Sandergemarkung, den Johann Schmittischen minorennen Kindern daselbst zugehörig … geschritten werden.“

 

Um 1848 war Theobald Pfeiffer der Müller auf der Hutschmühle;

 

1864 wird Jakob Lellbach, „Müller und Oeconom auf der Hütschmühle, Gmde. Sand“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 71.

 

Karte:

- LA Speyer Best. WW1 Nr. 52: „General Carte über die Graenze zwischen dem Hoch Fürstl. Pfaltz Zweibrücker Gericht Kübelberg und dem Hoch Graeflich Leyschen Amt Münchweiler, aufgenommen im Jahr 1786“

 

Photo/Abbildung:

- Bauer, Philipp; Bauer, Stefan; Sellemols Bd. VI

- Sellemals, Bd. VI: Kunstmaler Alois Metzger Leben und Werk: Hutschmühle 1955, S. 84 72

 

Literatur/Urkunden zur Hutschmühle/Hitschenmühle:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1293 2: „Die auf der Hitschenmühle zu Sand neu erbaute Ölmühle, 1786-1792“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1293/6: „Mühle zu Sand bei Kübelberg, 1722-1728 (pfalz-zweibrückische Akten)

- Zenglein: „Zum Sande im Gericht Kübelberg“ – ein Beitrag zur Bevölkerungsentwicklung bis zur Französischen Revoluti­on, in: Bauer, Stefan; Zenglein, Dieter; „750 Jahre Sand, Beiträge zur Ortsgeschichte“, Schönenberg-Kübelberg 1989, S. 24-26 

 

 

 

 

 

Santbach (Sambach an der Lauter):

OT von Otterbach, VG Otterbach, Lk Kaiserslautern; auch Sambach; nördlich von Otterbach gelegen;

 

Mühlen:

 

- Bilensteiner Mühle:

um 1275 bestätigen der ältere und der jüngere Merbod von Bilenstein, daß sie keine Ansprüche auf den Eigenbesitz des Klosters Ot­terberg in ihrer Vogtei Sambach geltend machen. Die Herren von Bilenstein besitzen danach im Pfarrsprengel Sambach das Patro­natsrecht, den Pfarrhof sowie eine Mühle, und zwar unbeschadet der Otterberg Grundherrschaft 73.

 

 

- Klostermühle:

die Mühle wird 1225/26 erstmals in einer Einigung eines Streites zwischen dem Kloster Otterberg und Ritter Eberhard I. Radekopf von Lautern erwähnt. Hierin beenden Eberhard und seine Söhne den Streit um das Wasser, das aus einem Fischteich des Klosters ab­fließt (aqua ex stagno claustri emissa), sowie wegen des Wassers, das die Klostermühle in Sambach treibt 74. 1227 verzichtet Fried­rich von Abenheim in einer Urkunde 1227 auf sein Recht an der Mühle zu *Santbach (Sambach, eing. in Otterbach) z.G.. des Klo­sters Otterberg 75. Am 23.6.1229 bezeugen Bischof Heinrich (II.) und die Wormser Bürgerschaft, daß Emmerich von Worms gen. Zum Mulbaum und seine Ehefrau Antonia sich mit der Kirche in Otterberg wegen ihrer Erbansprüche auf die Mühle in Sambach ver­glichen und gegen Zahlung von u.a. 4 Pfund Wormser Münze auf ihre Ansprüche auf die Mühle verzichtet haben 76.

 

Die Klostermühle in Santbach wird auch 1252 urkundlich erwähnt; sie stand im Eigentum des Klosters Otterberg, vorher des Emer­cho dictus Moro 77.

 

Am 3.10.1275 versichern Arnold IV. von Lautern genannt von Montfort (de Lutra dictus de Montfort) und seine eheliche Hausfrau dem Kloster Otterberg das Recht der freien Weide des Klosterviehs in der Pfarrei Sambach und wollen dafür sorgen, daß die dortigen Dorfbewohner (villanis ibidem) sich nicht unterstehe, in ihrer eigenen Mühle zu mahlen oder das Wasser von der Klostermühle abzu­leiten, außer wenn es nach Ansicht der Dorfgemeinde für die Wiesen erforderlich ist 78.

 

Um 1275 bestätigen der ältere und der jüngere Merbod von Bilenstein, daß sie keine Ansprüche auf den Eigenbesitz des Klosters Ot­terberg in ihrer Vogtei Sambach geltend machen. Die Herren von Bilenstein besitzen danach im Pfarrsprengel Sambach das Patro­natsrecht, den Pfarrhof sowie eine Mühle, und zwar unbeschadet der Otterberg Grundherrschaft 79.

 

 

 

 

 

Sarnstall:

Stadtteil von Annweiler; Lk Südliche Weinstraße; westlich der Stadt im Annweiler Tal an der Queich gelegen.

 

- Papierfabrik Sarnstall:

diese wird teilweise auch als Papiermühle Rinnthal bezeichnet 80, lag aber auf der Gemarkung von Sarnstall 81.

 

Der am 20.12.1778 in Annweiler auf der Wachtelsmühle als Sohn eines Papiermachers geborene Johann Fr[anz] *Sauter, war von dem Plan, im Banne von Sarnstall eine neue Papiermühle zu errichten, abgekommen. Ein ihm gehöriges ein Morgen großes, zwi­schen dem Queichbach und dem Berg „Buchholz“ gelegenes Stück Ackerland hatte er deshalb dem Neustadter Bäckersohn und Pa­piermacher Jakob *Lorch zu Preis von 200 fl verkauft. Auf Sauters im Oktober 1810 an den Unterpräfekten des Arrondissements Zweibrücken gerichtetes Gesuch um Genehmigung des Baues einer Papiermühle am Buchholz, das bisher noch nicht beschieden war, bezog sich Jakob Lorch, als er mit Schreiben vom 18.2.1811 an die gleiche Behörde mit demselben Begehren herangetreten war. Auf eine diesbezügliche Rückfrage des französischen Unterpräfekten Bernard zu Zweibrücken erklärte der damalige Annweiler Bür­germeister Pasquay in seinem Schrei­ben vom 24.2.1811, daß sich der in Frage kommende Platz am „Buchholz“ zur Anlage einer Pa­piermühle eigne 82. Gegen den ge­planten Bau erhob der französische Generalinspektor für Wald und Wasser, Christ. Simulin von Annweiler nach einer Ortsbesichti­gung vom 5.3.1811 Bedenken, daß, wenn - wie beabsichtigt - der geplante Papiermühlenbau bis in die Mitte des Queichbachs gesetzt werde, zwischen dem Bachufer und dem steil aufsteigenden Berg Buchholz nur ein Raum von 20-35 m übrig bleibe. Somit sei zu be­fürchten, daß die bei einem eintretenden Gewitterregen von diesem Berg herabgeschwemmten Sandmassen die Queich so verschlam­men würden, daß dieselbe über die Ufer treten und großen Schaden anrichten dürfte. Zudem sei die Queich, entgegen der Behaup­tung des Annweiler Bürgermeisters, auch als wichtiger Floßbach zu betrachten. Auch der französi­sche Waldinspektor Kolb bestätigte in seinem dem Zweibrücker Unterpräfekten erstatteten Bericht vom 8.5.1811, man habe im lau­fenden Jahr auf der Queich etwa 18000 bis 20000 Ster Holz nach Landau geflößt. Dennoch schlage er vor, die Einwilligung zur Er­richtung einer Papiermühle zu ertei­len, daß der Eigentümer sich verpflichte, während der ganzen Zeit, in der Holzsteigerer ihr Holz auf der Queich flößten, die Papier­mühle still stehen zu lassen und außerdem für diese Zeit keine Entschädigung zu verlangen. Nach­dem noch der Zimmermeister Jakob Hierspiel bescheinigt hatte, daß der Wasserbau der zu errichtenden Papiermühle vier Meter breit und sechs Meter lang, der Leerschuß 2 Meter lichte Weite erhalten sollte und Lorch sich mit den übrigen Bedingungen einverstanden erklärt hatte, wurde die beantragte Genehmigung erteilt 83.

 

Im „Buchholz“ bei Sarnstall wurde daraufhin um 1811 von Jakob *Lorch aus Neustadt eine Papiermühle errichtet, die bis 1894 in Betrieb war. An ihrer Stelle steht heute die Kartonfabrik Buchmann 84. Dessen Vater, Philipp Jakob *Lorch (Bäckermeister in Neu­stadt) richtete 1810 an den Unterpräfekten des Arrondisse­ment Zweibrücken ein Gesuch um Genehmigung zur Errichtung ei­ner Pa­piermühle am Buchholz im Queichtal bei Sarnstall und be­gann nach antragsgemäßer Bescheidung 1811 mit dem Bau der Papiermühl­e 85.

 

Jakob *Lorch verstarb 1828, nachdem seine zweite Frau Karoline Katharina *Höpfner bereits 1827 verstorben war. Die Papier­mühle wurde darauf­hin an den aus Neustadt stammenden Papiermacher Johann Knauber verkauft 86. Lorch hatte aus der 1. Ehe mit der Pa­piermüllerstochter Maria Catharina *Schmidtberger (geb. 1787 Hardenburg – 17.6.1824 Sarnstall) fünf kleine Töchter; aus seiner 2. Ehe mit der Pfarrerstochter Karolina Katharina Höpfner (18.10.1803 Annweiler – 18.11.1827; Tochter des Pfarrers Jo­hann Philipp Höpf­ner und der Maria Theresia Stoffel 87) stammt der Sohn Jakob Daniel Lorch (18.10.1827 Annweiler – 13.9.1904 Zweibrücken 88). Es waren bei Lorchs Tod als Erben nur Kleinkinder vorhanden und somit keine Personen vorhanden, die die Papiermühle hätten fort­führen kommen.

 

Peter Grasmück war bei der Nachlaßinventarisierung nach dem Tod des Jakob Lorch als „Beyvormund“ des minderjährigen Sohnes Daniel Jakob Lorch bestellt und tätig 89.

 

Am 16.2.1829 erfolgte im Zuge der Nachlaßauseinandersetzung die Versteigerung der Papiermühle Sarnstall. Den Zuschlag erhielt der Schönfärber aus Neustadt, Jean [Johann] *Knauber, der die Papierfabrik für 17000 fl als Meistbietender ersteigerte, unter Bürg­schaft seines Schwagers, des Papierfabrikanten in Gleisweiler, Heinrich Unger 90.

 

 

Johann *Knauber, der mit Elisabetha *Unger von der Papiermühle Gleisweiler verheiratet war, starb bereits 1837 91. Der bereits be­nannte Peter Grasmück, der bereits bei der Nachlaßinventarisierung nach dem Tod des Jakob Lorch als „Beyvormund“ des minder­jährigen Sohnes Daniel Jakob Lorch bestellt und tätig gewesen war, hat in der Folge die Papiermühle erworben. Denn am 16.6.1836 sollte in Rinnthal freihändig versteigert werden: „... auf Anstehen von Peter *Graßmück, Gutsbesitzer in Birkweiler wohnhaft“, „eine dem Requirenten eigenthümlich zuständigen zu Rinthal an der Queichbach gelegenen Papiermühle mit sechs Lochgeschirren, 2 Büt­ten, ein Lumpenschneider, ein Holländer, einer chemischen Bleiche, Hängwerk zum Trocknen und allen zur Papierfabrikation erford­erlichen Geschirr, dann dem dazu gehörigen, neu und gut eingerichteten Wohnhaus ….“ 92.

 

Die Versteigerung unterblieb; vielmehr erfolgte am 8.7.1836 der freihändige Verkauf „durch Peter Grasmück von Birkweiler, an Jo­hannes Knauber von Annweiler, von einer Papiermühle nebst Zubehörden zu Rinnthal, pro 6000 fl“ 93.

 

Nach dem Tod des Papiermüllers Johannes *Knauber verpachtete dessen Witwe Elisabetha *Unger die Papiermühle Sarnstall von 1837-1843 an ihren Bruder Heinrich Unger von der Papiermühle Gleisweiler 94. +++klären : die Pachtdauer ist mit der Versteige­rung schwer in Einklang zu bringen++

 

Im „Eilboten Landau“ wird am 6.6.1840 die Versteigerung der Papiermühle Sarnstall für den 30.6.1840 annonciert: „ … läßt die Frau Elisabetha *Unger, Witwe des verlebten Johannes *Knauber, ihre zu Sarnstall bei Annweiler an der Queich gelegene Papiermühle mit zwei Bütten, Hollender, Stampfgeschirren, Lumpenschneider und überhaupt allen zur Papierfabrikation gehörigen Geräthschaften; dann denen dazu gehörigen Oeconomie-Gebäuden, schönem Pflanz- und Obstgarten … versteigern. Die Mühle und dazu gehörigen Gebäulichkeiten sind neu und solid gebaut, und die vorhandene Wasserkraft gestattet die Umwandlung zu jedem anderen Werke, falls man die darin sehr vorteilhafte Papierfabrikation nicht fort betreiben wollte. Durch die Vollendung der neuen Kunststraße von Land­au nach Zweibrücken ist dem Verkehr eine große Erleichterung geworden ...“ 95.

 

Elisabeth Unger verw. Knauber heiratet in 2. Ehe den aus Neustadt Stammenden Formenmacher Gabriel Fey, der nach Ablauf des Pachtvertrages die Papiermühle Sarnstall, der auch eine Mahlmühle angegliedert war, übernahm 96.

 

Im Revolutionsjahr 1848 schloß sich der Papiermüller Franz *Hauck aus Schwarzenacker den revolutionären Demokraten und Frei­schärlern an und wurde im Gefecht bei Rinnthal am 17.6.1849 verwundet. Um den preußische Truppen, die die Pfalz besetzt hatten, nicht in die Hände zu fallen, flüchtete er in die Sarnstaller Papiermühle, wurde versteckt gehalten und gesund gepflegt. Es entwickel­ten sich in dieser Zeit „zarte Bande“ mit Elisabeth Knauber, der Tochter des verstorbenen Papiermüllers Jakob Knauber und der Eli­sabetha Unger, der Stieftochter des Papiermüllers Gabriel Fey. 1850 übertrug Elisabeth Unger ihrer Tochter Elisabeth, nunmehr verh. Hauck und dem Schwiegersohn Franz *Hauck, die Papiermühle Sarnstall 97. Aus der Ehe stammt die Heimatschriftstellerin Lina *Hauck, die Autorin von „Die Mühle im Wasgau“ und „Von meiner Mühle“ 98.

 

Da keines der Kinder aus der Ehe des Franz Hauck und der Elisabeth Knauber die Papiermühle übernehmen wollte, wurde diese 1893 an Tschenschel & Schmitz verkauft, die eine Maschinenfabrik errichten wollten. Bereits 1894 brannten die Gebäude bis auf die Grundmauern nieder. Ing. Schmitz baute die Gebäude zwar wieder auf, doch wurde die Mühle 1897 an den Dampfsägewerksbesitzer Jakob Buchmann aus Rinnthal verkauft. Dieser hatte 1885 in Rinnthal ein Sägewerk gegründet, und begann nun mit dem Ausbau der Papiermühle Sarnstall zur Papierfabrik. Bereits 1911 war eine Rundsieb-Kartonmaschine in Betrieb gegangen. Unter dem Sohn und Nachfolger Julius Buchmann erfolgte ein weiterer Aufschwung und 1925 die Umwandlung der bisherigen Einzelfirma in eine GmbH 99.

 

Abbildung:

- Buchmann GmbH Geschäftsleitung: Papiermühle im Wasgau, Sarnstall 1961, S. 16: Wasserzeichen eines Aktenbogens nach 1829

- Buchmann GmbH Geschäftsleitung: Papiermühle im Wasgau, Sarnstall 1961, S. 17: Wasserzeichen „J Lorch“ eines 1829 beschrie­benen Velinpapierbogens

 

Literatur/Urkunden:

- Buchmann GmbH Geschäftsleitung: Papiermühle im Wasgau, Sarnstall 1961, ohne Seitenangabe

- Hauck, Lina: Die Mühle im Wasgau

- Pfälzer Tageblatt / R. - 66 (2010), Nr. 179 vom 5.8. (Obere Mühle in Rinnthal); Nr. 201 vom 31.8. (Mühlrad der Alten Stuhlfabrik); Nr. 279 vom 1.12. (Wappenschmiedmühle Queichhambach); 67 (2011); Nr. 21 vom 26.1. (Papiermühle in Sarnstall); Nr. 117 vom 20.5. (Kügler-Mühle in Siebeldingen); 68 (2012), Nr. 17 vom 20.1. (Queichmühle, Offenbach) = Teil 6. - 2011

- Jaffé: Die Sarnstaller Papiermühle und die Wasserzeichen der daselbst hergestellten Handpapiere; in: Pirmasenser Ge­schichtsblätter. - 8 (1933), S. 57-58, 61-62

- Kiefer, F.: Die Mühlen zu Rinnthal; in: Pfälzische Heimatblätter 8 (1960), S. 46-47 (auch zur Papiermühle Sarnstall)

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Papiermühle Sarnstall jetzt Kartonfabrik Buchmann GmbH Rinnthal; in Heimatjahrbuch Landkreis Südliche Weinstraße 1983, S. 112-115.

 

 

 

 

 

Sattelmühle:

OT von Esthal; VG Lambrecht, Lk Bad Dürkheim; westlich von Lambrecht unterhalb von Estthal im Speyerbachtal gelegen.

 

Mühlen:

 

Karten:

- LA Speyer Best. C26/628 („Situationsplan des Morschbacherhofs“ [Anm. nordöstlich von Estthal], mit Esthal, Sattelmühle und Sägmühle)

 

- Sägmühle:

oberhalb der Sattelmühle gelegen, im Speyerbachtal, brannte 1907 ab 100.

 

 

- Sattelmühle:

Anwesen Sattelmühle 4 a,b,c / Talstraße 136 101. 1828 „Hofsattelmühle“ 102; 1838 „Sattelmühle … welche durch ihren Namen selbst die Rit­ter-Freiheit beurkundet“ 103; 1886, 1916 und 1961 als erwähnt. Frey faßt den Namen in Bezug auf sein Beziehungswort auf, also als Sedelmühle „Herrenmühle“ und verweist darauf, daß die Mühle „dem Hause von Dalberg“ gehörte 104. Säg­mühle, ist als sol­che schon lange (Anm. vor 1911) eingegangen 105.

 

Der Unternehmer Saladin *Klein erwarb in den späten 1780er Jahren das Landhofgut „Sattelmühle“ bei Esthal, wo er eine Mahlmüh­le unterhielt 106.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird in Esthal, Sattel­mühle genannt die Firma „Klein, A., Sägemühlen u. Holzhandelsgeschäft. Eigenthümer August Klein“ 107.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. H41 Nr. 951 Bezirks- und Landratsamt Neustadt, Genehmigung, Errichtung und Erfassung von Mühlen-, Stau-, Triebwerks- und Wasserkraftanlagen an den verschiedenen Wasserläufen in den Einzelgemeinden, Bd. II Esthal - Sattelmühle

- LA Speyer Best. Q22 Triftamt Neustadt Nr. 143-250

 

 

 

 

 

Saulheim / Rheinhessen:

VG Wörrstadt, Lk Alzey-Worms; nördlich von Wörrstadt, nahe bei Udenheim; besteht aus den Ortsteilen Nieder- und Obersaulheim; die Gemeinde Saulheim wurde am 7.6.1969 aus den bis dahin selbständigen heutigen Ortsteilen gebildet.

 

Niedersaulheim war im Mittelalter im Besitz der Bolander. Im Besitzverzeichnis des Reichsministerialen Werner II. von Bolanden (1118-1198), das er 1198 kurz vor seiner Abreise in das Heilige Land (3. Kreuzzug) zusammenstellen ließ, werden nicht nur Güter in Nieder-Saulheim genannt, sondern auch eine Turmburg, die er vom Mainzer Erzbischof Werner II. zu Lehen trug. Dieses Lehen hatte der Bolander offensichtlich dem Arnold von Saulheim als Afterlehen überlassen. Im Jahre 1200 gehörte Nieder-Saulheim zu jenen Orten, die sich am Bau und der Unterhaltung der Mainzer Stadtmauer beteiligen mussten. Nieder-Saulheim war lange Zeit im Besitze von sieben Ganerben, stand aber unter pfälzischer Oberhoheit. Diese Ganerben waren die Freiherrn von Wallbrunn, von Langwerth, von Hund, von Horneck, von Dienheim, von Haxthausen und von Vorster, von denen jeder abwechselnd zwei Jahre das Hoheitsrecht ausübte 108.


Die Herren von Dienheim errichteten sich in Nieder-Saulheim ein kleines Schloss. Nach dem Orte nannte sich ein altes, bereits nach Anfang des 14. Jahrhunderts bekanntes, rheinländisches Adelsgeschlecht. Die Herren von Saulheim teilten sich in sechs Linien: Er­lenhaupt von Saulheim, Hund von Saulheim, Hirth von Saulheim, Kreis von Saulheim, Mohn von Saulheim und Salentin von Saul­heim. Drei rote Halbmonde in silbernem Felde bildeten das Wappen der Familie. Es ist dies zugleich das Ortswappen und als solches am Rathause angebracht. Ob die Familie das Wappen von dem Ort oder umgekehrt der Ort das Wappen von der Familie angenom­men hat, kann nicht mehr festgestellt werden. Im 18. Jahrhundert ist das Geschlecht erloschen. Nieder-Saulheim blieb im Besitze der Ganerben bis französische Revolutionstruppen Ende des 18. Jahrhunderts auch Saulheim besetzten und die politische Landkarte nachhaltig veränderten 109.

 

Mühlen:

 

 

- Dickmühle:

Im Verzeichnis der Ortschaften etc. im Großherzogtum Hessen vom September 1839 ist die Dickmühle in Niedersaulheim aufgeführt 110.

 

 

- Mühle Zweifelstein:

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E 14 G, 80/5: Hund v. Saulheim. Belehnung mit der Mühle Zweifelstein zu Saulheim u. a. Gütern, 1567-1627, 1684

 

 

 

 

 

Schafhausen / Rheinhessen:

OT von Alzey; Schafhausen ist der älteste OT der Stadt Alzey; Schafhausen liegt 3 km von der Stadt Alzey entfernt.

 

Mühlen:

- Atzelmühle:

s. Framersheim

 

 

- Fortmühle, Pfortmühle:

Lage prüfen: auch mitten in der Stadt Alzey wird eine Fortmühle genannt.

 

Die Mühle wird bereits 1341 in einer Schenkung an das Kloster Himmelgarten zu Alzey genannt. Danach erhielt das Kloster u.a. alle Vierteljahr ein Schwein, zu essen uf der Mule bi schafusen an der furte, der Portmühle bei Schafhausen 111.

 

Am 15.8.1720 wird als Patin in der luth. Kirche Alzey genannt die „Petronella, ledige Tochter von Heinrich Reiß, Pfortmüller bei Schafhausen“ 112. Dieser Johann Heinrich Reiß „Müller in der Fortmühle“ ist am 20.7.1721als Pate in der luth. Kirche in Alzey 113. Am 28.11.1723 wird in der luth. Kirche in Alzey getauft der Michael Reiß (geb. 23.11.1723), Sohn von „Heinrich Reiß, Müller in der Pfortmühle und Ehefrau Anna Magdalena“ 114.

 

Am 25.3.1734 stirbt [beerd.] in Schafhausen der Johann Heinrich Reiß in Alter von 58 Jahren, „Forthmüller bei Schafhausen“ 115. Am 6.4.1743 wird in Schafhausen beerdigt im Alter von 25 Jahren der Johann Peter Reuß, „nachgelassener eheleiblicher Sohn von weyl. Heinrich Reuß [Reiß], gewesener Fortmüller“ 116.

 

 

 

 

 

Schaidt:

Stadtteil von Wörth/Rhein, Lk Germersheim, am Westrand des Bienwaldes, am Otterbach gelegen; der Ort gehörte zum Hochstift Speyer, Amt Lauterburg. In der Schaidter Gemarkung lag die Oberfreckenfelder Mühle 117.

 

 

Mühlen:

- Schaidter Mühle, Scheidener Mühle, (auch Freckenfelder Mühle oder Herrenmühle):

s. auch Freckenfeld

 

westlich von Freckenfeld in Richtung auf Schaidt am Otterbach gelegen, an der heutigen Straße „Schaidter Mühle“.

 

Bereits im 13. Jh. und noch um die Mitte des 14. Jh. wird in Beurkundungen von bischöflichem Grundbesitz in Schaidt auch eine Mühle erwähnt, welche nach der Beschreibung zu schließen, in diesem Randgebiet der Schaidter Gemarkung gelegen haben muß: Getto meint 118, man könne mit ziemlicher Sicherheit sagen, daß es um die Schaid­ter Mühle handelte und daß diese Mühle in der zweiten Hälfte des 14. Jh. von bischöflichem in den Besitz des Deutschordens über­ging. Die Deutschherrenkommende Weißenburg verklagte am 20.10.1400 den damaligen Erbpächter der Mühle namens Hannemann Mül­ler wegen Nichtzahlung der Pacht, die da­mals jährlich 15 Achtel „ewigen Korngeldes …. und zween Cappen“ betrug. Das Müh­lenanwesen bestand in dieser Zeit aus der „Mule mit all ihrer Zugehörde“ die umfaßte „vier Morgen Ackers zwischen den zwee Bä­chen und stoßend uf die Mule und ein Mor­gen Wiesen und heißet der Mulemorgen … bei des von Wassensteins Lochel und stoßend uf die Otterbach und uf den Bewalt“. 119. Nachdem der Mül­ler Hannemann auch in der Folge die Erbpacht nicht entrichtete, wurde ihm durch die Kommende Weißenburg auf dem Schaidter Dorfgerichtstag am 12.1.1407 die Mühle entzogen und diese „dem erbarn Kneht Swiger (Schweickert)“, dem Müller von Freckenfeld und dessen Frau Katharine verliegen 120.

 

Die Mühle wird auch als „Mühle in Freckenfeld“ bezeichnet 121.

 

Am 20.10.1400 verklagen die Deutschherren von Weißenburg den Müller Hannemann von der Schaidter Mühle wegen Nichtzahlung des der Pachtsumme für das Mühlenanwesen, bestehend in „der Mule mit aller ihr Zugehörde die gelegen ist zu Freckenfelt und doch in Scheider Marcke“: 4 Morgen „Ackers … zwischen den zween Bächen und stoßend uf die Mule und ein Morgen Wiesen und heißet der Mulemorgen … bei des von Wahssensteins Lochel und stoßend die Otterbach und uf den Bewalt.“ Die Mühle „ist gelegen zu Freckenfelt und gehöret doch in die Scheider Margke.“ Die Pachtsumme Bestand in 15 Achtel „ewigen Korngeltes …. und zween Kappen.“ Wegen Nichtbezahlung des Pachtpreises übergeben die Besitzer diese Mühle an Swicker (Schweikert), den Müller zu Freckenfeld und dessen Ehefrau Katharinen unter den gleichen Bedingungen, wie sie Hannemann besessen 1744 122. Auch 1407 wird der Freckenfelder Müller Swiker urkundlich erwähnt im Zusammenhang mit der Vergebung der Schaidter Mühle an den Müller Klaus Huot [Anm.: auch Hud].

 

Nach diesem Vertrag, in dem auch angegeben ist, daß die Schaidter Mühle „zu Freckenfelt gelegen und gehöret doch in Scheyder Margke“, war die Mühle zunächst an den Müller Hannemann verleihen. Da derselbe aber das Lehenskorn nicht lieferte, zogen die Deutschherren ihr Besitztum auf dem Klageweg (vor dem Gericht zu Schaidt) wieder an sich und vergaben sie mit Genehmigung der Gerichtsherren an den Müller von der Freckenfelder Dorfmühle, „dem erbern (erbaren) Kneht Swiker und dessen Frau Katherine „und allen ihren Erben“, aber nicht um 16, wie später 1478 und 1696, sondern um 15 Achtel Korn und 2 Kappen 123. Swicker wollte aber die Mühle nicht für sich, denn er besaß bereits die Dorfmühle, sollten wollte sie an einen Afterpächter abtreten, an Claußen Huod, den Müller und dessen Ehe­frau Katherine, wozu Erlaubnis erteilt wurde 124.

 

Am 12.1.1407 wurde die Schaidter Mühle bei Freckenfeld an den Müller Klaus Hud und seine Ehefrau übertragen 125.

 

Am Mittwoch vor Margaretentag 1414 verklagte die Deutschherrenkommende Weißenburg auf dem Gerichtstag in Schaidt den Mül­ler Claus Huot, „von Mißbauens wegen, den er … begangen hätte“ an der Schaidter Mühle. Diese wurde ihm abgenommen und dem Müller Hans von Rotenburg und dessen Ehefrau Eilsen (Elsa) in Erbbestand gegeben. Die mit dem Besitzwechsel verbun­dene Ge­bühr betrug diesmal 18 ½ Pfennig 126. 1425 tauchen Claus Hartung von Minfeld und Hensel Müller („der alte“) von Freckenfeld als Inhaber des Mühlenanwe­sens auf; sie verkaufen am 22.8.1425 „die Herren Mülle zu Freckenfeld“ an Claus Ryesen von Edenkoben und dessen Ehefrau Margarethe 127.

 

Auch dieses Mal war die Verpachtung nicht von langer Dauer; denn schon 1426 wurde zwischen „Hans Thor, gewesener Bürger zue Ettlingen …. und Ottilia, seiner ehelichen Hausfraw“ einerseits und der Deutschordenskommende Weißenburg andererseits ein Ver­trag über des Ordens „aigenthümliche Mahlmühl mit zwayen gängen … samt deren zugehörungen, rechten vnd gerechtigkeiten“ ge­schlossen. Die Mahlmühle selbst und das Zubehör werden nunmehr genauer beschrieben. Dazu gehörten ein Haus mit einer Scheune, 4 Morgen Ackerland und 1 Morgen Wiesen 128.

 

Am 6.5.1478 wird die Mühle an den Müller Spier Hanß übertragen 129.

 

Um 1500 war eine Familie Zöller (Zoller, Zeller) Müller auf der Schaidter Mühle. Ein gewisser Marx Zeller, dann dessen Sohn Hans Zeller werden als Müller erwähnt. Die Erbpachtübernahmesumme betrug für die Familie Zöller 500 Gulden; diese hohe Summe war beim Tod des Hans Zeller noch nicht beglichen. Außerdem behauptete der Vertreter des Deutschordens, daß die Mühle ganz herunter gekommen sei. Als die Witwe des Hans Zöller um 1570 wieder heiratete, befand sich der neue Müller und Ehemann, Urban *Burg, in einer aussichtslosen finanziellen Lage. Er versuchte deshalb die Genehmigung des damaligen Deutschordenskomturs Konrad Knip­pig für einen Verkauf der Mühle zu erhalten, um seine Familie nicht ganz zu Grunde zu richten. Der Komtur verweigerte jedoch zu einem bereits abgeschlossenen Verkauf seine Zustimmung. Als dann der Müller Burg auch noch mit der jährlichen Erbpacht in Rück­stand geriet, versuchte der Komtur die Mühle einzuziehen. Es kam hierüber zu einem Gerichtstag auf dem Schaidter Rathaus, bei dem die Meinungen hart aufeinander prallten. Da das Dorfgericht einige Zeugen als befangen ansah, lehnte es eine Entscheidung ab und verwies es die Sache an die nächst höhere Instanz, den Oberhof in Lauterburg. Daraufhin griff der fürstbischöfliche Oberamt­mann des Hochstifts Speyer in Lauterburg, Riedesel, persönlich ein. Er schrieb auf Sonntag nach Judica 1570 an seinen „insbesonde­ren guten Freund“, den Komtur Knippig einen längeren Brief, in dem er die ungüstige Lage des Schaidter Müllers Burg eingehend schilderte und für denselben ein gutes Wort einlegte. Burg, der zugleich auch von 1561-1600 am damals benachbarten Schaidter Gut­leuthaus war, hatte offensichtlich einflußreiche Freunde gehabt haben, denn er und seine Frau blieben auf der Mühle. Anläßlich einer Bestandsaufnahme der Schaidter Güter des Deutschordens von 1587, erhielten Urban Burg und seine Ehefrau Margarethe am 25.4.1587 einen Erbbestandsbrief, der vom Schaidter Dorfgericht ausgestellt war 130. Urban Burg verkaufte die Mühle 1602 mit Ge­nehmigung des Deutschordens für 1000 Gulden an Veltin Gangwolff und dessen Ehefrau Barbara und kaufte sich anschließend ein Wohnhaus im Schaidter Unterdorf 131.

 

Am 24.6.1609 verkauften die Eheleute Gangwolff ihre Mühle für nunmehr 1500 Gulden an Christmann Morgenhinweg (auch Morn­hinweg und andere Schreibweisen) und dessen Ehefrau Margarethe, die beide Bürgen von Freckenfeld gewesen waren. Es kam wäh­rend seiner Bestandszeit zu Beeinträchtigungen der Wasserzufuhr 132.

 

Die nächste Nachricht von der Schaidter Mühle stammt von 1626. Am 6.5.1626 erhält der Müller Hannß Thor aus Ettlingen und des­sen Ehefrau Ottilie die Mühle 133. In der Erbbestandsurkunde wird die Mühle als „Mahlmühl mit zweien Gängen … oberhalb Freckenfeld samt deren Zugehörungen, in Schaidter Marckhung gelegen“ beschrieben. Vorgänger war der Müller Urban Burg 134.

 

Nach Mich. Mohrs „Ortsgeschichte von Schaidt“ ging die Schaidter Mühle nach dem 30jährigen Krieg an die Familie Eckert über 135.

 

Zeitweise war der Bäcker und von 1665-1667 Gastwirt in Freckenfeld, Niclaus *Much als Müller in der Scheidener Mühle 136.

 

Im „Archives Westercamp“ der Stadt Weißenburg befindet sich eine umfangreiche Aufstellung über die Einnahmen und Ausgaben der Deutschordenskommende Weißenburg von 1693. Dort wird u.a. berichtet, daß der Pächter der Mühle von Schaidt eine jährliche Pacht von 16 Mltr Korn zahlt 137.

 

1766 wurde die Mühlen mit zugehörigen Anlagen am Otterbach von Grund auf erneuert und modernisiert, wie ein Aufrißplan im LA Speyer zeigt 138.

 

1772 wurde ein Grenzstein zu Schaidt „unten an der Mühl mit Nro. 4 bezeichnet abgestoßen befunden“ und mußte ersetzt werden 139.

 

1797 wurde die Mühle in Altenstadt im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung an einen Müler aus Scheibenhardt veräu­ßert, da der frühere Beständer einen Kauf ablehnte 140.

 

Müller in Schaidt war Christian *Eckert († 28.5.1820) Müller auf der Oberfreckenfelder [!] Mühle [d.h. der Mühle oberhalb von Freckenfeld, der Schaidter Mühle], der mit Margaretha Mitternacht verheiratet war; er ist der Vater des Müllers Jakob *Eckert, der zum Zeitpunkt des Todes des Vaters erst 12 Jahre alt war; möglicherweise hat die Witwe Mitternacht die Mühle bis zur Volljährigkeit des Sohnes weiter betrieben +++prüfen++++ 141.

 

1844 heiratet der Mahlmüller aus Schaidt, Jakob *Eckert, in Minfeld die Salome Hock 142.

 

1864 wird Johann Eckard, „Müller in Schaidt“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 143.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

Abbildungen/Photos:

- Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., nach S. 180: „Aufrißplan der Mühle bei Freckenfeld am Otterbach“ von 1765 [Anm.: wie sich aus der Beschriftung ergibt handelt es sich um die Schaidter Mühle: „Batiment du Moulin de Scheid“]

- Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., S. 180: „Mühle Freckenfeld 1990“

 

Literatur/Urkunden:

- Getto, Erich: Die Eckert von der Schaidter Mühle und ihre Nachfahren. Aus der 300jährigen Geschichte eines südpfälzischen Mül­lersfamilie (Schaidt / München 1975)

- Getto, Erich: 600 Jahre Schaidter Mühle und 300 Jahre Schaidter Familie Eckert. Aus der Geschichte südpfälz. Müllersleute u. ihrer Nachkommen. Nach amtl. u. privaten Quellen. 2., erw. Aufl. - München : Schaidt, 1984. (Beiträge z. Geschichte d. Bienwalddorfes Schaidt. Lfg 4)

- Staatsarchiv Nürnberg: Sign. STAN Deutscher Orden, Meistertum Mergentheim Reg. 3160: Die zur D. O. Kommende (Kron-) Wei­ßenburg gehörige Mühle zu Schaidt, 1623-1700

- Staatsarchiv Nürnberg: Sign. STAN Deutscher Orden, Meistertum Mergentheim Reg. 3161: Die zur D. O. Kommende (Kron-) Wei­ßenburg gehörige Mühle zu Schaidt, 1570

- Staatsarchiv Nürnberg: Sign. STAN Deutscher Orden, Meistertum Mergentheim Reg. 3162: Die zur D. O. Kommende (Kron-) Wei­ßenburg gehörige Mühle zu Schaidt, 1587-1701

- Staatsarchiv Nürnberg: Sign. STAN Deutscher Orden, Meistertum Mergentheim Reg. 3163: Das den Erbbestandsmüller zu Schaidt durch das Amt Lauterburg abgeforderte Frongeld, 1770

 

 

- Sägemühle:

1855 war J. Eckert der Sägemüller auf der Mühle zu Schaidt; er besaß zugleich die Sägemühle in Vollmersweiler 144.

 

 

 

 

 

Schallodenbach:

VG Otterberg, Lk Kaiserslautern; die Herrschaft Schallodenbach geht auf Johann von Odenbach (1170-1204) zurück, die als Schalk-Odenbach 1202 begründet wurde. Zur Herrschaft gehörte ursprünglich auch die Oppensteiner Mühle. Im Gegensatz zur Oppensteiner Mühle, die dem Kloster Otterberg bereits 1270 geschenkt wurde, kam Schallodenbach im späten 14. Jh. zur Grafschaft Sickingen, wozu es auch z. Zt. des Franz von Sickingen (1481-1523) gehörte 145.

 

Kirchenbücher:

- Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, Homburg 1998

- Staatsarchiv Speyer; Bestand D 12 Hochstift Worms (Zweitschrift des Kirchenbuchs): Kirchenbuch von 1776, 1777, 1779, 1781 146

 

 

Mühlen:

am 21.1.1770 wird im kath. Kirchenbuch Schallodenbach erwähnt der Franz *Fronhofer († 21.1.1770 im Alter von 50 Jahren) er­wähnt; er stammt aus der „Mühle nahe Schallodenbach“ 147.

 

- Holborner Mühle:

s. *Holborner Mühle

 

Literatur/Urkunden:

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis, in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000 (Holborner Mühle bei Schallodenbach)

 

 

- Schloßmühle, Schallodenbacher Mühle:

vor 1685 war Hieronimus *Christmann († vor 1685) der Schloßmüller in Schallodenbach; °° mit Elisabetha Margaretha Zapp; seine Tochter Maria Elisabeth Christmann (geb. 30.9.1666 Schallodenbach) heiratet am 23.10.1685 den Schäfer in Schallodenbach, Hans Jacob Fuchs. Bei der Hochzeit wird sie bezeichnet als “Tochter des verlebten Hyroniemus Christmann, gewesenen Schloßmüllers zu Schallodenbach“ 148.

 

Seine Witwe Elisabeth Margaretha Zapp heiratet am 25.7.1680 in Heimkirchen den Johann *Heerbrandt, von Mar...bach, Franken, Hochstift Würzburg 149.

 

Am 21.2.1688 ist im deutsch-reformierten Kirchenbuch Otterberg als Patin bei der Taufe des Hans Daniel Hans aufgeführt „Elisabe­tha Margretha (Anm.: *Zapp), anitzo Müllerin zu Schallodenbach 150.

 

Ab 1704 wird Johann Wilhelm (1) *Pütz († 20.12.1742 Schallodenbach) erwähnt als Müller in Schallodenbach; °° I mit Eulalia NN.; °° II Anna Maria Weil aus „Hattemer“; aus beiden Ehen stammen 9 Kinder. Der Müller Johann Wilhelm (1) Pütz und seine beiden Ehefrauen werden wiederholt als Paten im katholischen Kirchenbuch Schallodenbach erwähnt 151. Auf ihn folgt (wohl ab 1742, err. aus dessen Eheschließung) der Sohn Johann Wilhelm (2) *Pütz.

 

Bis 1753 war Joseph *Broschart († 14.2.1753 in Schallodenbach im Alter von 61 Jahren) Müller und Hofmann in Schallodenbach 152; °° mit Ca­rolina Amalia NN. († vor 1752); Vater der Elisabetha Broschart (°° 14.2.1752 in Schallodenbach mit Johann Sebastian Kölmeyer (Sohn des Schultheißen Meinrad Kölmeyer und der verlebten M. Elisabetha NN. aus Glanodenbach) 153. Sein Sohn, der Hofmann und Müller in Schallodenbach, Johann Jakob *Broschart °° am 17.2.1749 mit Catharina Gertrud Roth, der Tochter des Hof­mannes auf dem Reckel­bacherhof, Jakob Roth und der Anna Elisabeth NN.. Trauzeugen waren Joseph Broschart und Jakob Roth „sponsi et sponsae patribus“ 154.

 

Johann Jakob *Broschart, der bei seiner Hochzeit 17.2.1749 noch zu Lebzeiten seines Vaters in Schallodenbach als „Müller und Hof­mann“ im Kirchenbuch erwähnt ist, war wohl nicht lange als Müller in Schallodenbach. Bei der Geburt seines Sohnes Johann Peter Broschart (geb. 1.3.1766) im Kirchenbuch Schallodenbach vermerkt: „Die Mutter hat allein auf dem Reckweilerhof gewohnt, der Va­ter ist seit langer Zeit abwesend und hat sie heimlich besucht 155.

 

Am 18.1.1756 wird in Schallodenbach als Pate bei der Taufe der Maria Barbara Pütz (Tochter von Johann Ägidius Pütz und °° 6.2.1754 Anna Maria NN., Enkelin des [Anm.: Müllers Joh.] Wilhelm Pütz und der Anna Maria [Anm.: geb. Weil] erwähnt der Mül­ler in Schallodenbach, Johann Jakob Lantzer 156.

 

Am 22.3.1765 wird im kath. Kirchenbuch Schallodenbach als Patin bei der Taufe Maria Elisabetha Fronhoffer (Tochter von Franz Fronhoffer, von der „Mühle nahe Schallodenbach)

 

Um 1770 ist Andreas Schorn als Müller in Schallodenbach; °° mit Catharina NN.; am 9.1.1770 heiratet der Sohn Ambros Schorn in der katholischen Kirche in Schallodenbach mit Elisabetha Franz, Tochter des Adam Franz und der Apollonia NN. aus Otterbach 157.

 

Zwischen 1775 und 1777 wird der Johann Adam *Debold erwähnt auf der „Schallodenbacher Mühle“ im katholischen Kirchenbuch Schallodenbach; °° Catharina Brinck; Vater der Maria Barbara Debold (geb. 19.2.1775 Schallodenbach - † 30.5.1777 ebd.) und Jo­hann Adam Debold (geb. 13.5.1777 Schallodenbach) 158.

 

 

 

 

 

 

Schauerberg:

VG Wallhalben; Lk Südwestpfalz; auf der Sickinger Höhe gelegen; gehörte zur sickingschen Herrschaft Landstuhl und war im Groß­gericht Landstuhl gelegen; von 1798-1814 gehörte das Dorf zum Kanton Waldfischbach, kam 1816 wir die Pfalz zum Königreich Bayern und war ab 1818 dem neugeschaffenen Verwaltungsbezirk des Landkommissariats Pirmasens zugeordnet.

 

Mühlen:

- Knochenstampfe:

auf einer Wüstung bei Schauerberg gelegen; 1918 in der topografischen Karte als „Knochenstampf“ eingetragen; dort befindet sich auch das Gebäude 159.

 

Die Mühle lag im oberen Schauerbachtal östlich des Dorfes Schauerbach. Lange Zeit diente sie dem auf der ganzen Sickinger Höhe bekannten „Hundsfritz“, der hier als Einsiedler hauste, als Unterkunft. Dieses Original stammte aus Saalstadt. Eine schwere Verbren­nung nach der Militärzeit entstellte ihn und machte ihn zum Sonderling zum „Hundsfritz“, indem er auf der Knochenstampfe im ent­legenen Schauerbachtal mit seinen Hunden hauste. Mit dem Hundehandel und dem Auskochen von Hundefett, das als Arznei und zum Einreiben verwendet wurde, verdiente er seinen bescheidenen Lebensunterhalt 160.

 

 

- Weihermühle bei Schauerberg:

die Mühle lag unterhalb eines Weihers, der vom Schauerbach( und der Odenbach gespeist wurde. Auf der Weihermühle konnte kein Müller reich werden. Namentlich bekannte Müller auf der Weihermühle waren: Georg Ballinger (1799), Philipp Christman (1800), Jakob Boßlet (1808-1816), Adam Goebels (1862), Adam Schneider (vor 1914) 161.

 

 

- Weißmühle bei Schauerberg:

sie lag am Weg von der sog. Schloßbrücke (an der Einmündung des Schauerbachs in die Wallalb) zur Weihermühle, an der Stelle, an der der Weg von der linken auf die rechte Bachseite wechselt. Diese Ölmühle wurde noch Anfang des 19. Jh. urkundlich erwähnt, wurde jedoch mangels Rentabilität aufgegeben. Der damalige Besitzer wanderte wie so viele andere nach Amerika aus. Die Mühlen­gebäude wurden als Steinbruch benutzt und nur noch Fundamentreste künden den ehemaligen Standort der Ölmühle. Eine nördlich davon gelegene Gewanne „Weißmühlen-Bann“ erinnert an die untergegangene Mühle. Besitzer waren: Heinrich Kettenring (7) (wäh­rend der Franzosenzeit), Philipp Christman (1807), Jacques Decker (1809-1810) und George Leubert (1814) 162.

 

 

Karten:

- LA Speyer Best. W1 Karte Nr. 4225 80 (1830-1840): Schauerberg: Weihermühle, Weißmühle und Knochenmühle

- LA Speyer Best. W41 Karte Nr. 2541 (Klassifikationsplan von 1845, 4 Bl.): darunter „Schauerberg mit Weihermühle“

 

 

 

 

 

Schauernheim:

s. auch Dannstadt

 

OT von von Dannstadt-Schauernheim; VG Dannstadt-Schauernheim, Lk Rhein-Pfalz-Kreis. In Schauernheim oblag die ortsherrliche Gewalt seit 1281 dem Kloster St. Lambrecht, das an übergeordneten Rechten noch die Kirchenherrschaft und den Zehnten für sich beanspruchte. Dieses Kloster besaß im Spätmittelalter einen ausgedehnten Grundbesitz in Schauernheim, das St. Lambrechter (Klo­ster-)Gut. Aus der seit dem 14. Jh. nachzuweisenden Schirmvogtei über das Kloster St. Lambrecht leiteten die Pfälzer Kurfürsten auf­grund ihrer politischen, wirtschaftlichen und militärischen Überlegenheit landesherrliche Rechte ab und setzten sie seit der Mitte des 14. Jh. durch. 1533 zog die Kurpfalz auch die Ortsherrschaft an sich und ebnete mit der Aufhebung des Klosters die herrschaftlichen Restbefugnisse ein. Das Dannstadter Hofgut (Münchgut) unterstand von nun an bis zum Ende des 18. Jh. als Pfründe der Universität Heidelberg, der es vom Kurfürsten als Pfründe übereignet wurde 163. Die Heidelberger Hochschule verpachtete dieses und andere Güter zunächst auf 10 Jahre an den Landesherrn; die­se Frist wurde immer wieder verlängert, bis 1700 der Universität die Aufhebung der Pacht gelang. Erst dann konnte die Heidelberger Hochschule ihre Güter in eigener Regie frei verwalten 164.

 

Beide damals selbständigen Dörfer waren seit 1533 kurpfälzisch und gehörten seit dem frühen 17. Jh. zur Oberschultheißerei Oggers­heim im Oberamt Neustadt.

 

Mühlen:

Mühlen bestanden im Spätalter und in der frühen Neuzeit sowohl im Ortsteil Dannstadt wie auch im Ortsteil Schauernheim.

 

Auf der Flurnamenskarte von Mutterstadt 165 befindet sich am Südrand von Schauernheim in Richtung auf Dannstadt der Flurname „Am Mühlbach“. Auf der Kataster-Uraufnahme Dannstadt IV, 5b von 1837 (Katasteramt Bad Dürkheim, abgedruckt bei Drechsel /Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., Bd. 1 S. 193) befindet sich südwestlich des Dorfes Dannstadt der Flurname „Gewan­ne lincks an Mühlweg“. Dort lag auch der Münchhof („Männichhof“) des Klosters St. Lambrecht 166.

 

Im Güterverzeichnis von 1297 des Klosters St. Lambrecht, das der größte Grundeigentümer in Schauernheim war, heißt es u.a.: „In Dannestat agri conventus sancti Lamperti: in superiore campo: … In eadem villa in inferiori campo: …. 1 iugerum apud Mulich …; 4 iugera apud Mulich“ (Anm.: = in demselben Dorf in der unteren Gemarkung, 1 Morgen bei der 'Mulich; 4 Morgen bei der Mulich') und in derselben Urkunde weiter unten: „.... dimidium (iugerum) apud Mulich; 5 iugera apud eundem ...“ (Anm.: „ein halber Morgen bei der Mulich; 5 Morgen bei der selben“) 167.

 

1399 wird ein Jeckel als Beständer der Mühle erwähnt 168. 1553 waren Hans und Nick Fauth die Lambrechter Hofleute 169.

 

Der Hof des St. Lambrechter Gutes in der heutigen Untergasse im OT Schauernheim ist bei einer Renovation im Jahre 1612 näher beschrieben worden und bestand neben der Mühle, aus einem alten Wohnhaus mit Ställen. Alles war baufällig 170. Die Mahlmühle war 1613 nicht mehr in Betrieb. Offensichtlich waren die sehr reparaturanfälligen Antriebs- und Mahlaggregate der Wassermühle ausge­fallen und nicht mehr instandgesetzt worden. In dem Bestandsbrief von 1613 wird nun in Aussicht gestellt, daß die Mühle wie­der hergerichtet werden solle. Einer der Beständer, Hans Best Renner, der im Hof selbst wohnte, sollte ohne Zutun der Pächterge­meinschaft die laufenden Reparaturkosten von Antriebs- und Mahlwerk übernehmen und dafür den Mahllohn erhalten 171. Die Mühle war wahrscheinlich aufgrund der klösterlichen Dorfherrschaft seit jeher als Bannmühle organisiert 172.

 

Am 2.2.1613 erhielten Anthonius und Anna Kenz sowie Hans und Elisabeth Ungefehr die Hälfte des Lambrechter Münchgutes als Temporalbeständer auf 15 Jahre zur Pacht. Die andere Hälfte war an Hans Best Renner, Endres Koob und Martin Seitz ausgegeben worden. 1626/27 stellte der Lambrechter Schaffner fest, daß alle Bauern, die 1613 das Gut auf 15 Jahre übernommen hatten, bis auf Martin Seitz gestorben seien. 1634 war alles zuschanden geworden 173.

 

Vor 1753 war Johannes *Harbauer der Müller in Schauernheim; seine Witwe lebte 1753 in ärmlichen Verhältnissen in Dannstadt 174.

 

1753 bestand die Mühle nicht mehr. Im Schauernheimer Kataster von 1753 175 ist unter Nr. 11 ein Eigentum des Johann Jacob *Börstler, gelegen im Unterdorf, gehörend zum Münchgut St. Lambrecht vermerkt, nämlich ein „Haus mit Scheune, Stallung und Garten nebst einer abgebranden alten Miehl“. Das Münchgut gehörte zum Besitz des ehemaligen Klosters St. Lambrecht, dessen Gü­ter seit der Reformation der Universität Heidelberg zustanden 176.

 

Johann Jakob *Drissler († 12.12.1813 Schauernheim) war als Müller in Dannstadt oder Schauernheim +++klären+++ 177. Anm.: Drissler dürfte mE als Müller in Schauernheim gewe­sen sein, wo er auch gestorben ist; in etwa zeitgleich wird in Dannstadt-Schau­ernheim als Müller der Johannes *Berlinger (18.2.1759 Oberlauchingen - 28.4.1827 Dannstadt) erwähnt, ohne daß eine zweifelsfreie örtliche Zuordnung bisher möglich war. Berlinger ist in Dannstadt gestorben und dürfte daher als Müller in Dannstadt gewesen sein. Der Schwiegervater des Müllers Drissler, der Müller Jo­hann Theodor Zech († 10.8.1794 Schauernheim) lebte dagegen in Schauern­heim und dürfte wohl dort auf der Mühle gewesen; dessen Witwe, Anna Katharina Fusser († 26.3.1806 Schauernheim) hat noch im Spätjahr 1794 den aus Trautstadt/Franken stammenden Mül­ler Caspar Schmidt geheiratet. Drissler heiratete ein halbes Jahr nach Tod der Anna Catharina Fusser die damals erst 16jährige Toch­ter aus der Ehe Zech/Fusser, Anna Maria Zech. Es ist daher anzunehmen, daß Drissler nach dem Tod seiner vorverstorbenen Schwie­germutter deren Mühle in Schauernheim übernommen hat ++++klären+++

 

Nach dem frühen Tod des Müllers Johann Jakob *Drissler († 12.12.1813 Schauernheim) heiratete dessen Witwe Anna Maria Zech, die drei kleine Kinder zu versorgen hatte, in 2. Ehe am 9.11.1814 den aus Studernheim stammenden Müller Johann Wilhelm *Zech 178.

 

Um 1822 ist Wilhelm *Mattern als Gastwirt und Müller in Schauernheim erwähnt 179.

 

Um 1841 wird der Gastwirt aus Schauernheim Johannes IV. *Wessa auch als Müller benannt 180.

 

Um 1845 war Philipp (2) *Magin (19.8.1818 Mutterstadt – 13.12.1898 Schauernheim) als Gärtner und Müller in Schauernheim. Er ist verheiratet mit Elisabeth Mattern (24.5.1823 Schauernheim – 28.2.1881 Schauernheim), der Tochter des Müllers und Gastwirts in Schauernheim, Wilhelm Mattern und Maria Eva Dell) 181.

 

Um 1882 war Dagobert (1) *Keck der Müller in Schauernheim 182.

 

Reihenfolge der Müller (Anm.: diese beruht auf Schlußfolgerungen nach den Lebensdaten der beteiligten Personen; +++prüfen: an
Hand der Katasterakten ++++):

- bis 10.8.1794 Johann Theodor *Zech († 10.8.1794; °° mit Anna Katharina Fusser; Eltern der Anna Maria *Zech)

- 22.11.1794 bis 26.3.1806 Caspar Schmidt (°° 22.11.1794 mit Anna Katharina Fusser; diese † 26.3.1806)

- bis 12.12.1813 Johann Jakob *Drissler († 12.12.1813; °° mit Anna Maria Zech)

- vom 9.11.1814 bis +++++ Johann Wilhelm Zech (°° 9.11.1814 mit Anna Maria Zech)

 

 

- Neumühle (?), Mechtersheimer'sche Mühle:

im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird 1830 die öffentliche freiwillige Verpachtung der Mühle für den 11.11.1830 annonciert 183: „Verpachtung einer Mühle. Auf den 11. November nächsthin … läßt Peter *Mechtersheimer zu Schauernheim …., seine in Schauern­heim gelegene neu erbaute Mühle mit einem Mahl- und Schälgang und einer Oelmühle, wobei eine angemessene Woh­nung sammt Hof, Scheuer, Stallung und Gärtchen sich befinden, und wozu auch 5 Morgen Ackerfeld, die größtenteils mit Spelz be­stellt sind …. auf 10 Jahre freiwillig öffentlich verpachten.“

 

 

 

 

 

Scheibenhardt:

VG Hagenbach Lk Germersheim; an der Grenz-Lauter gelegen, geteilt durch den Bach, der heute das deutsche Scheibenhardt und das unmittelbar gegenüber liegende französische Scheibenhard trennt; gehörte zum Hochstift Speyer, Oberamt Lauterburg 184. Be­reits um 1250 fiel der Ort durch Schenkungen an das Hochstift Speyer 185. Scheibenhardt und Scheibenhard bildeten ur­sprünglich eine Gemeinde, bis 1815 im Wiener Kongreß die Lauter als Grenze zwischen Deutschland und Frankreich festgelegt wur­de. Als 1871 das Elsass zum Deutschen Reich kam, blieben die beiden Gemeinden weiterhin getrennt 186.

 

Die Kirchenbücher befinden sich in den Archives Départementales Bas-Rhin in Straßburg und sind im Internet veröffentlicht 187. Das katholische Kirchenbuch für die Zeit von 1722 – 3.1.1744 mit 108 Seiten ist in schlechtem Zustand und nur teilweise lesbar.

 

 

Mühlen:

um 1791/93 war Andreas *Diessel als Müller in Scheibenhardt +++klären: welche Mühle++++; er ist zwischen 1791 und 1793 vor den französischen Truppen emigriert 188.

 

- Bienwaldmühle, ursprünglich Kaltenhauser Mahlmühle:

die Bienwaldmühle war, wie alle anderen im Bienwald gelegenen Mühlen, die den Holzreichtum des Bienwaldes verarbeiteten, eine Sägemühle 189, sowie Mahlmühle, Ölmühle mit Hanfreibe 190. Sie ist urkundlich erstmals 1152 erwähnt und war im Be­sitz der Abtei Weißenburg. Das bisherige klösterliche bzw. pröbstliche Territorium ging 1545 an das Hochstift Speyer und Kurpfalz als Kondomini­um über 191. Später gehörte Scheibenhardt allein dem Hoch­stift Speyer und war dem Amt Lauterburg zugeordnet 192.

 

1669 wird die Mühle in einem Erbbestandsbrief für den Müller Heinrich *Flicken erstmals urkundlich erwähnt. Auf diesen folgte 1698 Johann Michael *Hardt 193.

 

In einem späteren Erbbestandsbrief für die Bienwaldmühle heißt es zur Vorgeschichte der Mühle: „Nachdeme Christian Schmalz der vorhinige Erbbeständer der dem Fürstlichen Hochstift Speyer als Domino Directo eigentümlich zugehörigen sogenanten Böhnwald, vormals Kaltenhauser Mahlmühle, samt zugehörungen wie auch die dabei befindliche Oehl und Sägmühle dann Hanfreib, welch er­stere im Jahr 1715 …. dem Johann Michel Hardten“ ….Weiter heißt es dort: „Nachdeme die unserem Hochstift Speyer zugehörige sogenannte Böhnwalds Mühl samt Zugehör, allbereits im 1669ten Jahr an Müllermeistern Henrich Flicken erblich überlaßen: nachge­hends auch unterm5ten July 1698 … von erwehntem Henrich Flicken auf Hanß Michel Hardten ….transferiert wurde 194.

 

1734 lag die Bienwaldmühle im Verlauf der durch die Franzosen ab 1743 errichteten Befestigungen mit ihren Wassergräben und Erd­wällen, den „Queichlinien“ 195.

 

1741 brannte die Mühle ab und wurde noch im gleichen Jahr wieder aufgebaut 196.

 

In einem sog. „Titre de propriété“ über die „Moulin de Boehnwald“ vom 28.6.1786 197, aus­gestellt von der fürstbischöflich-speyeri­schen Verwaltung in Bruchsal, ist die Geschichte der Bienwaldmühle enthalten: „ ….Nachde­me Christian Schmalz der vorhinige Erbbeständer der dem Fürstlichen Hochstift Speyer als Domino Directo eigentüm­lich zugehöri­gen sogenannten Böhnwald, vormals Kaltenhauser Mahlmühle, samt zugehörungen wie auch die dabei befindliche Oehl und Säge­mühle dann Hanfreib, welche erstere im Jahr 1715 von dem damals regierenden gnädigsten Fürsten …. dem Johann Michel Hardten… vermög .. brieflichen Urkund: Wir Henrich Hartard, von Gottes Gnaden, Bischof zu Speyer … fügen hiermit zu wissen: Nachdeme die unserm Hochstift Speyer zuge­hörige sogenannte Böhnwalds Mühl, samt Zugehör, allbereits im 1669ten Jahr an Mül­lermeistern Henrich Flicken erblich überlaßen: nachgehends auch unterm 5ten July 1698 … solcher Erbbestand von erwehntem Hen­rich Flicken auf Hannß Michel Hardten und sei­ne Leibs Erben transferiret….. Durch dero Landschreiberey an Hannß Michel Hardt, Bürgern und Müllern zu Lauterburg, und seinen Sohn Michel Hardt …., die im Böhnwald gelegene Säg- und Oehl Mühl, so durch dieses Kriegswesen ruiniert und in Abgang gera­ten, … erbbestandsweis überlassen und verliehen worden, daß sie, Beständere, diese jetztgenannte Säge- und Oehlmühl im Böhnwald auf ihre eigene Kösten bauen ….“

 

Aus der Urkunde ergibt sich weiterhin, daß bei der Erbteilung nach dem Tod des Hannß Michel Hardt die Mühle auf dessen Sohn Christoph Hardt überging. Nach dessen Ableben fiel die Mühle an seine Witwe und anschließend nach deren Tod im Wege der Er­bauseinandersetzung unter den Kindern, ging die Mühle an die Christoph Hardtische Tochter Marie Theresie und ihren Ehemann Franz Anton Werner. Einige Jahre später übertrugen die Eheleute Werner die Mühle an die andere Tochter der Eheleute Christoph Hardt, Franziska Hardt und deren Ehemann Christian Schmalz. Letztere beantragten am 15.5.1779 die Zustimmung der fürstbischöf­lichen Verwaltung zum Verkauf der Mühle an den Müller aus Forstfeld/Elsaß stammenden Johan Edmund Schneider und dessen Ehe­frau Maria Richardin Münzinger; der Verkauf erfolgte nach Erteilung der Genehmigung am 11.6.1779, „daß von den genannten Ver­käufern nicht nur die Erbbestands Mahl Mühl bestehend in vier Mahlgängen um einen Schehlgang, sondern auch die erbbeständliche Scheid- Ohl- und Hanfreib Mühle … um die Summe von Eilf Tausend zwei und siebenzig Gulden Elsasser currenter Währung...“ 198

 

Um 1839 ist Herrn Ehrstein auf der Bienwaldmühle. Er annonciert im Eilboten Landau am 9.2.1839 die Verpachtung der Neumühle in Altenstadt: „Die Neumühle in Altenstadt bei Weißenburg, gegenwärtig durch Herrn Zimmermann betrieben, ist zu verlehnen. Sich an Herrn Ehrstein auf der Bienwaldmühle zu wenden.“ 199.

 

1864 wird Friedrich Ehrwald, „Müller a. d. Bienwaldmühle“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 200.

 

Im März 1927 übernahm die Familie Rieger den Mühlenbetrieb 201, die sie seither, nunmehr auch als Ausflugslokal bewirtschaftet. Ja­kob (1) Rieger war ab 1927 der Müller auf der Bienwaldmühle. Auf diesen folgte ab 1961 bis 1987 der Müllermeister Jakob Au­gust *Rieger (27.1.1922 Barthelsmühle/Kandel - † 8.7.2010 Bienwaldmühle 202). Be­triebsnachfolger ab 1987 ist Siegmund Rieger.

 

Die Mühle ist nach wie vor in Betrieb und wird vom Inhaber Siegmund Rieger betrieben. Moderne Getreidemühle, 15t/Tag, mit Was­serkraft 120 KW, alter Mühlenstandort aus dem 12. Jahrhundert, imposantes 6-stöckiges Mansardgebäude aus dem 18. Jahrhundert, denkmalgeschützt, 1942 nach Zerstörung wiedererrichtet, Verkauf von Mühlenprodukten und Naturkost im Mühlenladen.

 

Aus der Gegend um die Bienwaldmühle erfolgte im deutsch-französischen Krieg 1870 der Flankenstoß des XI. Armeekorps über die Lauter nach Schleithal in Richtung Weißenburg und auf den Gaisberg. 1940 lag hier die 246. ID vor dem Angriff am 15. Mai 1940 auf die Maginot-Linie.

 

Um den Bienwald und auch die Bienwaldmühle ranken sich alte Sagen und Wilderergeschichten. Kurz hinter der Bienwaldmühle Richtung Scheibenhardt steht 203 ein einsames Kreuz. Wie die meisten derartigen Kultmale weist auch das Kreuz bei der Bienwald­mühle auf eine besondere Begebenheit hin. Ein Bauer war seit dem frühen Morgen mit seinem pferdebe­spannten Langholzfuhrwerk durch den Bienwald unterwegs, um Holz zu schlagen. Er geriet tagsüber in ein furchtbares Unwetter. Als er den letzten Baumstamm ein auf das Fuhrwerk geladen hatte, fuhr ein greller Blitz nieder. Die Pferde scheuten, der Bauersmann konnte sich mit knapper Not vor den Rädern des Wagens retten. Der Wagen saß fest. Genau vor der Vorderachse saß ein “Stumpen” von erstaunlicher Größe. Was tun? Der Wagen war nicht weiterzubewegen, alle Versuche, das Hindernis zu beseitigen schlugen fehl. Die Blitze zuckten, der Don­ner grollte, der Regen fiel wie ein Wasserfall. In seiner Not machte der Bauer ein Gelübde, daß er drau­ßen auf der Straße ein Kreuz errichten würde, wenn er nur hier herauskäme. Und siehe da, die Pferde zogen an, der Wagen bewegte sich trotz des Baumstumpfes. So kam er heil nach Hause, und schon am nächsten Tag ging er an die Erfüllung seines Versprechens.

 

Müller auf der Bienwaldmühle waren 204:

- ab 1669 Heinrich *Flicken

- 1698 Hannß Michael (1) *Hardt und dessen Sohn Michel Hardt; nach dem Tod von Hannß Michael Hardt fiel die Mühle an dessen Nachkommen Christoph Hardt

- Christoph Hardt; nach dessen Ableben an die Witwe NN., verh. Hardt und nach deren Tod zunächst an die Tochter:

- Marie Theresie Hardt und deren Ehemann Franz Anton Werner; diese verkauften die Mühle an die andere Tochter des Christoph Hardt

- Franziska Hardt und deren Ehemann Christian Schmalz; diese verkauften am 11.6.1779 die Mühle an Johann Edmund Schneider

- ab 11.6.1779 Johann Edmund Schneider und dessen Ehefrau Maria Richardin Münzinger

- seit 1812 Familie Ehrstein

- 1821 Johann Michael Ehrstein

…....

- ab 1927 Jakob (1) Rieger

- ab 1961 bis 1987 der Müllermeister Jakob August *Rieger (27.1.1922 Barthelsmühle/Kandel - † 8.7.2010 Bienwaldmühle 205)

- ab 1987 Siegmund Rieger (°° Hanna Rieger geb. Brunck)

 

Photo:

- Kunstdenkmäler der Pfalz, Bd. V: Bezirksamt Germersheim, a.a.O., S. 30/31

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 267

- Ehrhard, Joseph: „Le moulin du „Biewalt“ dit „Bienwaldmühle“ ; l'Outre-Forêt 3 (1988), S. 28: Le moulin de Scheibenhardt sur la Lauter vers 1910, Postkarte vo 1910

 

Karten und Pläne:

- Stein, Günter: Festungen und befestigte Linien in der Pfalz und im nördlichen Baden, Teil II Pfälzer Heimat 1968, S. 127 ff, 131: „Verhack von der Bienwaldmühle bis St. Remy“, Kolorierte Federzeichnung von 1744, Bestand Historisches Museum der Pfalz

- LA Speyer Best. H34 Nr. 480: „Act des Kgl. Landcommissariats Germersheim. Veränderungen in dem Wasserbau der Holzmühle betreffend. Zustand der Mühle des Heinrich Breunig“, darin Montageplan zur Turbinenanlage der Bienwaldmühle von 7.2.1916

 

Literatur/Urkunden zur Bienwaldmühle:

- Bienwaldmühle: Erbbestandsbrief vom 28.6.1786, im Besitz von Jakob Rieger, Bienwaldmühle; maschinenschriftliche Abschrift durch Jacob Rieger= LA Speyer Best. X54/84

- Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. 2, S. 149

- Ehrhard, Joseph: „Le moulin du „Biewalt“ dit „Bienwaldmühle“ ; l'Outre-Forêt 3 (1988), S. 25-33

- LA Speyer Best. X 54 Nr. 84 Kopie Erbbestandsbrief Bischof Augusts von Speyer über die Bienwaldmühle von 1786 (Original im Besitz von Jak. Rieger, Bienwaldmühle). Müller auf der sog. Schmelzmühle in Scheibenhardt.

- o.A: „Die beiden Scheibenhard(ter)er Mühlen; in: Ortsgemeinde Scheibenhardt [Hrsg.]: 800 Jahre Scheibenhardt, 2006, S. 301-305

- Rieger, Siegmund: Die Bienwaldmühle in Scheibenhardt; in: Glück zu! / Dt. Ges. für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung, Landes­verb. Rheinland-Pfalz und Saarland e.V. - Altenkirchen, 2008. - S. 120-121

- Rieger, Siegmund: Geschichte der Bienwaldmühle; in: Ortsgemeinde Scheibenhardt [Hrsg.]: 800 Jahre Scheibenhardt, 2006, S. 306-308

- Stehle, Ludwig: Zwei historische Mühlen im Bereich der Verbandsgemeinde Hagenbach. Interessante Recherchen .... - o.O., 1982. - 9 gez. Bl. 4 (beinhaltend u.a. eine Liste der Pächter bzw. der Eigentümer der Mühle)

- Zimmermann, Raimund: Die Bienwaldmühle; in: Südliche Weinstraße Heimat-Jahrbuch 2012, S. 71-73

 

 

- Schmelzmühle, St. Georgs-Mühle, St. Görgenmühl:

die Mühle steht auf französischem Gebiet, 150 m südöstlich von Scheibenhardt an der Lauter. Unterhalb ihres Ablasses hat sich im Laufe der Zeit eine 20-30 m Durchmesser betragende Verbreiterung des Bachbettes ergeben.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis der zum Amt Lauterburg gehörenden Mühlen enthalten 206.

 

1684 hat der domkapitularische Schaffner in Lauterburg, Christoph Horrer, dort ein „Aisenbergwerg“ erbaut, wo am 7.9.1685 der Schmelzofen eingeweiht wurde. Die dort befindliche Hammerschmiede umfaßte 1701 eine „Wohnbehausung samt Stallung und Zu­behör, in welchem die benöthigten Türen und Fenster …. einen Kamin und zwei eiserne Öfen … eine Scheune und Stallung … eine Mahlmühle mit zwei Gang ... 207.

 

Die sog. Schmelzmühle wurde im 18. Jh. von dem Müller Andreas *Liebhart übernommen. Liebhart kam von der nahegelegenen Bienwaldmühle die damals von der Familie Hart betrieben wurde (mE. überholt und unzutreffend +++prüfen+++). Er baute die Schmelzmühle in eine Getreidemühle um. 1721 galt seine Mühle als eine der besten im Bistum Speyer 208.

 

Pächter der Mühle waren schon kurz nach 1700 ein Müller aus der Familie Liebhard, deren Angehörige die Mühle lange als Pächter und nach der französischen Revolution als Eigentümer betrieben. Zwischenzeitlich wird nur 1742 ein anderer Pächter genannt; am 5.3.1742 erhielt Georg Beck, Bürger und Mehlhändler aus Landau, die dem „Hochstift eigentümlich zugehörige Mehl-, Öl- und Sä­gemühle bei Scheibenhardt, nebst Lauterburg, sonst die St. Georgs-Mühle genannt“ auf 8 (?) Jahre in einem Temporalbestand gegen jährliche Pacht von 272 (!) Mltr. Korn. Dieser zeitlich befristete Pachtvertrag bestand jedoch nicht über die gesamte Laufzeit. Bereits am 7.10.1747 erhielt Andreas *Liebhard einen von der fürstlichen speyerischen Rechenkammer einen „Interims-Vertrag“ über die St. Georg-Mühle, der bis zum Abschluß eines Erbpachtvertrages gelten sollte 209.

 

Die Mühle wurde während des österreichischen Erbfolgekrieges (1740-1748) schwer beschädigt 210, da sie im Bereich der sog. Wei­ßenburger Linien lag 211. 1749 wurden weitere große Schä­den durch eine Feuersbrunst angerichtet. „Anwalt und Gericht zu Schei­benhard hochfürstlich Speyerer Bistums und Lauterburger Oberamts bescheinigen dem 'achtbaren Andreas Liebhard', Pächter der herrschaftlichen 'Schmelzermühle', daß eine entsetzliche Feu­ersbrunst seinen der Mahlmühle gegenüber jenseits der Lauter gelege­nen zweistöckigen Schneidemühlenbau und Ölmühlenbau samt Hanfreib, leider erbärmlich eingeäschert habe“. Damals 1749 wurden die links der Lauter gelegenen Mühlgebäude völlig zerstört und nie wieder aufgebaut 212.

 

Im Eilboten Landau vom 17.9.1857 annonciert der Müller zu Scheibenhardt, NN. Liebhardt den Verkauf mehrerer Fässer 213.

 

1820 bis 1890 erlebte die Getreide- und Ölmühle ihre wirtschaftliche beste Zeit. Der Besitzer über die Zeit der Jahrhundertwende zum 20. Jh. war ebenfalls ein Mitglied der Familie Liebhard. Nach dem 1. Weltkrieg ließ die Rentabilität der Mühle stark nach und wurde 1923 an den die „Féculerie de l'Est“ verkauft und zu einer Kartoffelmühle umgebaut. Diese wurde um 1960 stillgelegt 214.

 

Photo:

- o.A: „Die beiden Scheibenhard(ter)er Mühlen; in: Ortsgemeinde Scheibenhardt [Hrsg.]: 800 Jahre Scheibenhardt, 2006, S. 310 und S. 211

 

 

 

 

 

Schellweiler:

VG Kusel, Lk Kusel; in der Westpfalz, bei Konken, liegt direkt östlich der Autobahn

 

Mühlen:

- Schellweiler Mühle:

die Mühe war lange verfallen gewesen und wurde erst 1709 von Friedrich Heyl wieder aufgebaut 215.

 

In der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt: “Die Schellweiler Mühle liegt im Hiflersgrund, wird von 3 Brunnenbächlein gespeist; besteht in einem 12 Schuh hohen Wasserrad mit ei­nem Mahlgang;muß 1/3 des Jahres aus Wasser­mangel stillstehen. Pacht: 1 Ma. Korn und 1 Ma. Hafer. Erbbeständer ist Friedrich Heyl, hat die Mühle 1709 wieder neu aufgebaut. Hat nicht viel zu mahlern. Im Handel mit Kusel läßt sich ab und zu etwas verdienen. Dann kauft er Früchte auf und leiht sie in den „armen Zeiten“ den Leuten oder gibt sie faßweise weg, wodurch er auch etwas gewin­nen kann.“ 216.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 19 217 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehö­rende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Schellweiler Mühl [hat] 1 Waßerrad welches einen Mahlgang treibet, [gibt an Pfacht] 4 fl in Geldt, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Habern, könne alle 24 Stund 2 auch 2 ½ Mltr allda gemahlen werd. Und ist niemand dahin gebannt.“

 

Literatur/Urkunden:

- Zink: Aus der Geschichte der Mühlen in Konken, Schellweiler und Bledesbach; in: Kuseler Tageblatt 13, Nr. 18 v. 21. 1. 1961, 1961 (beruht lediglich auf der Zusammenfassung Sundahl`schen Mühlenprotokoll von 1746)

 

 

 

 

 

Schiersfeld:

VG Alsenz-Obermoschel, Lk Donnersbergkreis; im Nordpfälzer Bergland, nordöstlich befindet sich Sitters, östlich Mannwei­ler-Cölln und im Süden liegt Finkenbach-Gersweiler; in der Frühzeit zum Nahegau gehörig, wurde das Dorf erstmals 962 in einer Ur­kunde Kaiser Ottos I. d.Gr. Als Besitz der Trierer Abtei St. Maximin erwähnt. Vermutlich schon im 14. Jh. gehörte Schiersfeld den Wildgrafen (später Wild- und Rheingrafen), die einen Teil an die Ritter von Randeck veräußerten 218.

 

1601 war Schiersfeld Löwensteinisch. Das pfalz-zweibrückische Amt Landsberg-Obermoschel hatte nur das Ingericht inne, konnte also Boden-, Wiesen und Kappaunenzins erheben. Daneben gehörte dem Herzog von Zweibrücken die Jahresbeeth und die Frevelgel­der allein. Den kleinen Zehnt mußte er mit dem Pfarrer teilen, dem diese Hälfte als Jahresbesoldung zustand 219.

 

Eine Hälfte des Dorfes wurde 1664 an die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken, die andere 1679 an Kurpfalz verkauft. Bei diesem Kon­dominium blieb es bis zur Eroberung durch französische Truppen 1792 220.

 

Mühlen:

- Alte Mühle bei Schiersfeld:

lag auf einer Wüstung bei Schiersfeld; nur ein einziges Zeugnis liegt über die Mühle vor, vom Jahr 1482: „acker jnn der alten Müh­len“ 221.

 

 

- Bergmühle:

s. Finkenbach-Gersweiler; die Mühle gehörte zu Finkenbach-Gersweiler 222.

 

 

 

 

 

Schifferstadt:

verbandsfreie Stadt, Lk Rhein-Pfalz-Kreis

 

Über einen langen Zeitraum existierten nebeneinander die Gemeinden Klein-Schifferstadt (die heutige Langgasse im Nordwesten des Ortes) und Groß-Schifferstadt, die allerdings erst im 14. Jahrhundert namentlich unterschieden wurden. 1035 vergab Kaiser Konrad II. das Dorf Groß-Schifferstadt als Lehen an das Kloster Limburg, Klein-Schifferstadt verblieb dagegen im Besitz der Salier. 1065 wurde Schifferstadt zusammen mit der Abtei Limburg durch Kaiser Heinrich IV. an das Hochstift Speyer übergeben, in dessen Besitz es bis 1797 blieb. Klein-Schifferstadt wurde 1331 als Teil der Landvogtei Speyergau an die Pfalzgrafschaft bei Rhein (später Kur­pfalz) ver­pfändet, wo es bis 1708 verblieb. Dennoch wurde vom Kloster Limburg eine Mitherrschaft auf Klein-Schifferstadt ausge­übt, die auch nach der Aufhebung der Abtei Limburg und der Einführung des calvinistischen Glaubens im Jahre 1574 durch den Lim­burger Stiftsschaffner fortgeführt wurde. 1708 trat die Kurpfalz alle Rechte an Klein-Schifferstadt dem Hochstift Speyer ab, wodurch Groß- und Klein-Schifferstadt vereinigt wurden, ein Schritt, der wegen der engen Nachbarschaft der Orte nahelag. Klein-Schiffer­stadt wird umgangssprachlich als "Dörfel" bezeichnet 223.

 

Das gesamte Dorf Schifferstadt wies nach Visitationsbericht des Bistums Speyer von 1718/1719 eine Bevölkerung von über 600 ka­tholischen Kommuni­kanten, 1 Reformierten und 1 jüdische Familie auf 224. Eine Übersicht der gesamten Bevölkerungsentwicklung vom Beginn der Aufzeichnungen 868 bis 1797 bietet Benedom 225.

 

 

Mühlen:

am 21.1.1398 erteilt König Wenzel von Luxemburg (26.2.1631 Nürnberg - † 16.8.1419 Wenzelsburg Prag, „der Faule“, deutscher König 1376-1400, abgesetzt 1400) der Stadt Speyer ein Privileg u.a. über die Mühle bei Schifferstadt 226.

 

1826 war Caspar *Frisch als Müller in Schifferstadt 227.

 

1840 führt das Grundsteuerkataster einen Müller in Schifferstadt auf 228, 1877 werden in Schifferstadt zwei Müller genannt 229. Im „Adressbuch für die Rheinpfalz“ 1907-09 werden folgende Mühlen in Schifferstadt genannt: „Gamper, Wilhelm, Inhaber Gamper Wilh. & Strobel, Moritz. Firma gegr. 1889. Dampfmaschine – Lechner, Franz – Pfälzische Mühlenwerke A.G.“ 230.

 

- Klostermühle:

in Klein-Schifferstadt gelegen; sie lag im südwestlichen Teil des Ortes, dort wo wo der Rehbach heute die Bahnstrecke Ludwigsha­fen-Speyer kreuz231. Die Mühle gehörte bis zur Säkularisation des Klosters 1574 zum Klo­ster Limburg und fiel dann an Kurpfalz 232.

 

1584 ist im Türkensteuerregister der „Hanss Horangel der Müller“ als Müller in Kleinschifferstadt erwähnt 233.

 

Stephan Flockert war Molitor in Kleinschifferstadt; er ist der Vater des Müllers und Betriebsnachfolgers (err.) Johann Michael *Flockert 234.

 

Um 1702 war Johann Michel *Flockert der Erbbestandsmüller zu Schifferstadt; °° mit Anna Catharina Seel; Vater der Maria Elisabe­tha Flockert (°° 30.9.1721 mit dem Müller auf der Obermühle Neustadt, Johann Wendel *Sauter) 235.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Neustadt von 1738, vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenommen, ist die Mühle aufge­führt. Dort heißt es 236: „Die auf Churpfaltz Grund und Boden noch ahn Kleinschiffer­stadt liegende Mahlmühl wird von Churpfältzn Geistln Administration und dem Stift Limburg, alß ein Erbbestand von der Flockerti­schen Wittib und ihrem Sohn besehen, und also fortgeführt, gibt Jährl ins Stift Limburg 60 Mltr Korn Mühlpfacht.“

 

Bis 1740 war Johann Rupp († ca. 1740) der Müller auf der Klostermühle in Klein-Schifferstadt; °° mit Anna Maria NN.; seine Witwe heiratete 1740 den aus Gönnheim stammenden Müller Philipp Jacob (1) *Werntz, der die Mühle fortführte 237.

 

 

- Wappenschmiede:

zwischen 1852-1861 war Johann Adam Zimpelmann der Inhaber der Wappenschmiede 238.

 

 

 

 

 

Schifflick/Tschifflick bei Zweibrücken:

Tschifflick liegt am Ostrand von Zweibrücken. Der Polenkönig Stanislaus Leszinsky war mit dem Zweibrücker Herzog Karl und Schwedenkönig Karl XII. befreundet. Deshalb wählte er nach seiner Vertreibung aus Polen Zweibrücken zu seinem Wohnsitz. Da die Stadt Zweibrücken, die sich von den Zerstörungen des 17. Jahrhunderts erst langsam wieder erholte, keinen repräsentativen Wohnsitz für die polnische Königsfamilie im Exil aufweisen konnte, ließ sich Stanislaus Leszczynski ab 1715 vor den Toren der Stadt, am Ehrw­oog, in dem Wald Ehrbösch durch den schwedischen Architekten Sundahl einen Landsitz errichten. Den Namen Tschifflick (türk. Landhaus) hat Stanislaus aus seinem vorherigen Exilort, dem damals türkisch besetzten Fürstentum Moldau (heute Moldawien), mitgebracht. Planer der Anlage war der schwedische Baumeister Jonas Erikson Sundahl, die Forschung geht jedoch da­von aus, dass der König selbst viele eigene, z. T. auch exotische Ideen einbrachte. Tschifflick gilt als sein erstes wichtiges Baupro­jekt, ihm sollten in seiner Zeit als Herzog von Lothringen Viele weitere folgen. Architektur und Gartenanlage von Tschifflick waren in einer einzigartigen, einheitlichen Komposition zusammengefügt. Sie gelten als herausragendes Beispiel barocker Gartenarchitek­tur. Die Pavillons waren im Stil der polnischen Landgüter aus Holz. Das konkav geschwungene Dach des Hauptgebäudes weist Sta­nislaus Leszczynski als einen Wegbereiter der Chinabegeisterung im 18. Jahrhundert aus. Mit dem idealisierten fernen Osten wurden damals vor allem Glücksvorstellungen assoziiert. Die Terrassen-Anlage von Tschifflick eignete sich hervorragend zur Inszenierung einer barocken Festkultur. Der den Hauptterrassen gegenüberliegende „Trompetenhügel“ diente als Musikantentribüne. Als Stanis­laus Leszczynski 1719 Zweibrücken verließ, waren die Pläne noch nicht vollständig realisiert. Ihre Fertigstellung (1727/28) verdankt die Anlage Herzog Gustav Samuel Leopold, der hier ein Kurbad etablieren wollte, was aber nur kurzzeitig gelang. Herzog Christian IV. aktivierte die schon zerfallene Anlage, indem er sie in einen Landschaftsgarten verwandelte, der aber durchaus noch einige der äl­teren Stilelemente enthielt. Zu jener Zeit wurde die Anlage als Fasanerie genutzt, was zur heutigen Bezeichnung führte 239.

 

Die Gebäude von Tschifflick wurden 1794 von den Französischen Truppen endgültig zerstört, das Gelände im 19.Jahrhundert vom Gestüt genutzt. Im 20. Jahrhundert baute die Stadt am westlichen Abschluß der Anlage ein Ausflugslokal aus dem das heutige Ro­mantikhotel hervorgegangen ist. Die Stadt Zweibrücken plant zurzeit die grundlegende Sanierung der Gartenanlage von Tschifflick.

 

 

Mühlen:

- Achatschleifmühle:

hier war der Achatschleifer Johann Ulrich Amweg († 1762) tätig; geb. vermutlich 1709 in Niederbipp / Kanton Bern / Schweiz als Sohn des Oswald *Ambeg; lutherisch; °° 9.5.1741 in Homburg mit Anna Barbara Breunel (Brunel), der Tochter des Burkhard Breu­nel (Brunel) aus „Reudingen“, Berner Gebiets; er war vor seinem Tod „einige Zeit zu Auerbach in der Achatschleiferei beschäf­tigt“ 240.

 

Um die Mitte des 18. Jh. wurden im Zeitalter des Merkantilismus im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken große Anstrengungen unternom­men, eine staatliche Schmuckstein-Manufaktur aufzubauen, die die Macht und den Wohlstand des Landesherrn verstärken sollte. Die Grundlage bildeten ieL. Die zahlreichen Fundorte von Achaten und ihnen verwandter Halbedelsteine im Raum Baumholder. Um Baumholder lag das weitaus bedeutendste Vorkommen im Gebiet des Herzogtums, zu dem aus vertraglichen Abmachungen zwischen den Landesherrn die benachbarten Fundorte in der Wild- und Rheingrafschaft Grumbach und um 1785 die Achatschleifen „bei Ober­kirchen im Oberamt Schaumburg“ hinzukamen, deren Besitz der Herrschaft Oberstein schon längere Zeit vorher verloren gegangen war. Die Verarbeitung der Steine erfolgte zum größten Teil in herrschaftlichen Regie betrieben, vereinzelt auch in staatlich stark sub­ventionierten Schleifereien als Lohnwerkstätten. Alle Kosten und Gewinne wurden über die Fürstliche Rentkammer in Zweibrücken verrechnet. Die erste Achatschleiferei wurde auf herzogliche Anordnung im Schloßgarten der Residenzstadt Zweibrücken erbaut. Später traten noch Achatschleifen in (Anm.: Nieder-)Auerbach, Bliesberger Hof und in Mittelbach bei Hornbach hinzu. Weitere Achatschleifen waren in der Umgebung von Nohfelden im Nahetal und eine weitere bei Ellweiler gebaut worden, die am 15.8.1748 dem Herzog als betriebsfertig gemeldet wurde 241.

 

 

- Obere Schifflicker Weihermühle (am Extersweiher):

östlich von Zweibrücken, südlich von Niederauerbach, am Schwarzbach gelegen 242. Die Schifflicker Weihermühle sie lag bei Cont­wig zwischen der Alten Contwiger Mahlmühle und und Neuen Contwiger Mahlmühle eine Stunde unterhalb der Dellfelder Mühle 243 am sog. Schifflicker Exters Weiher; die Mühle war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Zweibrücken.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 244 ist sie wie folgt beschrieben: “Liegt an dem sog. Schiflicker Ex­ters-Weiher, welcher seinen Zufluß vom Schiflicker Brunnen hat. ½ Stunde von den Zweibrücker und den Contwiger Mühlen ent­fernt. Ist in gantz gutem Zustand und erst vor zweyen Jahren auf dem Grund aus repariert worden, hat ein oberschlächtiges Wasserr­ad, wodurch ein Mahl- und ein im Trilles angehengter Schelgang getrieben wird.­Kann bey großem Waßer beständig, bey kleinem wann der Weyher 24 bis 30 Stund geschwellet wird, etwann 5 biß 6 Stund … gehen, es seye denn, daß der Sommer allzu trocken ist …., das Waßer wird mittelst eines in dem Weyher-Damm liegenden Candels auf das Rad geleitet und bey dessen starcken Anwachs durch eine, auf der anderen Seithe des Weyhers befindl: und von gnädigster Herr­schaft unterhaltenen Schließe abgeführet. ... Andreas Samuel *Mahler ist der Erbbeständer .. krafft unterm 8ten Novembr: 1736 erhal­tenen Erbbestands Briefs. …. Hat keine Bannmähler, ernährt sich vom Mehlhandel, entrichtet 3 Ma. Pacht.“ 245.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Schifflicker Weyher Mühl [hat] 1 Waßerrad welches einen Mahl und im Trilles laufend Scheelgang treibet; [zahlt an Pacht] 3 Mltr Korn; hat der­mahlen keinen Bann, mithin seyend nicht Mahlgäst nicht zu bestimmen“ 246.

 

1761-1765 kam es zum Fiskalprozeß der Witwe Mahler von der Schifflicker Mühle wegen des Erbbestandes und Meliorationskosten 247.

 

Am 22.11.1763 heiratet die Juliana Dorothea NN, weil. Andreas Samuel *Mahler, gewesenen Erbbeständers auf der Schifflicker Oberen Mahlmühle hinterlassene Witwe den Hans Adam Pfeiffer, Sohn des verlebten Heinrich Pfeiffer, gewesenen Stadtmüllers in Zweibrücken 248.

 

1765-1768 führte der Müller Johann Adam Pfeiffer eine Beschwerde wegen der Schatzung der Mühle 249.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1421/1: „Die obere Schifflicker Mühle am Extersweiher, 1727-1760“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1421/2: „Die obere Schifflicker Mühle am Extersweiher, 1761-1776“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1421/3: „Die obere Schifflicker Mühle am Extersweiher, 1785-1790“

 

 

- Schifflicker oder Mahlmühle zu Zweibrücken, Neumühle:

die Mühle lag unterhalb von Schifflick am „Bachstaden“ 250.

 

In der Aufstellung über neu erbauten Mühlen im Oberamt Zweibrücken vom 25.9.1756, erstellt von dem Keller Böttger an die her­zogliche Regierung ist folgendes vermerkt: „Unterhalb Schifflick am Bachstaden hat Andreas [Samuel] *Mahler ao. 1753 eine neue Mühle, worüber ihme ein Erbbestandsbrief ertheilt worden, erbauet, welche 1 Wasser­rad hat, so 1 Mahl- und 1 Schehlgang treibet, gibt solche zu Pfacht 4 Mltr. Korn und 5. Mltr. Habern, ist niemand dahin gebannt, gibt der Müller zu vernehmen, daß er Frucht kau­fe, solche zu Mehl mahle, und dieses wieder verkaufe, und somit sich zu nähren suche, könnte er etwan jährl. 20 Mahlgäste beför­dern.“ 251

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Schifflicker Neue Mühl [hat] 1 Waßerrad, welches einen Mahl und einen Scheelgang treibt; [zahlt an Pacht] 4 Mltr Korn, 5 Mltr Haber. Ist nie­mand dahin gebannt und könnte Jährl 20 Mahlgäst befördert werden“ 252.

 

1761-1765 kam es zum Fiskalprozeß der Witwe Mahler von der Schifflicker Mühle wegen des Erbbestandes und Meliorationskosten 253. Die Witwe des Müllers Mahler, Juliana Dorothea NN., heiratete am 22.11.1763 den Müllers­sohn Johann Adam Pfeiffer, der aus der Stadtmühle Zweibrücken (Sohn des verlebten Stadtmüllers in Zweibrücken, Heinrich *Pfeif­fer) stammte 254.

 

1765-1768 führte der Müller Johann Adam Pfeiffer eine Beschwerde wegen der Schatzung der Mühle 255.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2419/1: Klassifikationsplan Niederauerbach, 1844 darin die Schifflicker Mühle

 

 

- Untere Schifflicker Mühle zu Zweibrücken:

+++ klären: identisch mit der Weihermühle oder der Schifflicker Mahlmühle, oder verschiedene Mühlen ?++++ 256

 

 

Literatur/Urkunden zu Schifflicker Mühlen, allgemein:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1415/8: „Untere Schifflickermühle zu Zweibrücken“, 1750-1771

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1420/1: „Schifflicker oder Mahlmühle zu Zweibrücken, 1727-1790“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1420/2: „Schifflicker oder Mahlmühle zu Zweibrücken: Erbbestand, 1736-1741“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1420/3: „Schifflicker oder Mahlmühle zu Zweibrücken: Beschwerde des Müllers Johann Adam Pfeiffer we­gen der Schatzung, 1765-1768“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1420/4: „Schifflicker oder Mahlmühle zu Zweibrücken: Fiskalprozeß der Witwe Mahler von der Schiffli­cker Mühle wegen des Erbbestandes und Meliorationskosten, 1761-1765“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1420/5: „Schifflicker oder Mahlmühle zu Zweibrücken: Prozeß der Rentkammer mit dem Erbbeständer der Mühle wegen Erhöhung des Wehrs und dadurch verursachten Schadens, 1770“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1420/6: „Schifflicker oder Mahlmühle zu Zweibrücken: Umwandlung der Mühle in ein Wirtshaus, 1770-1775“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1430 5: „Versteigerung von herrschaftlichen Gütern zu …, dann der Schifflicker Mühle ++++, 1783-1785

 

 

 

 

 

Schiffsmühlen, allgemein:

s. auch Ludwigshafen, Maximiliansau, Mundenheim, Speyer, Wörth

 

Der Vorteil dieser Schiffsmühlen war die große Verfügbarkeit während des Jahres, da sie, im Gegensatz zu den Bachmühlen, durch keinen Wassermangel behindert waren. Als Nachteil ist u.a. der Eisgang und die umständliche Zu- und Abfuhr des Mahlgutes zu nen­nen. Bei Treibeis wurden die Schiffsmühlen an Land gezogen oder an geschützte Stellen verlegt 257.

 

Schiffsmühlen gab es bereits sehr früh. In einer Kiesgrube südlich des rheinhessischen Dorfes Gimsheim wurden die Rest einer Schiffsmühle aus dem 8. Jh. (760) gefunden, die nach spätantiken Vorbild arbeitete 258.

 

Bei Rhein-Kilometer 11.250 stand eine Schiffsmühle. Sie versank am 3.1.1888 infolge Treibeises, wurde aber noch im gleichen Mo­nat von Schiffsbaumeister Wilhelm Hasselberger aus Speyer gehoben und wieder betriebsfähig gemacht. In der Folgezeit riß sie sich wiederholt infolge Treibeises und Sturms aus der Verankerung, sank mit starkem Leck im seichten Wasser, wurde aber wieder flott gestellt 259.

 

Bei Rhein-Kilometer 10.500 war eine weitere Schiffsmühle verankert. Diese wurde am 5.8.1898 bis Kilometer 10.810 infolge starker Strömung abgetrieben und zerschellte an einer Kiesbank. Ein Teil des Wracks wurde mit Hilfe des Dammeisters abgetragen, der Rest am 4.3. und 8.12.1899 von einem Kommando des 2. Pionierbataillons in Speyer gesprengt, um Gefahren für die Schiffahrt zu beseiti­gen 260.

 

Literatur/Urkunden:

- Hoffmann, Georg: Pfälzische Rheinschiffsgetreidemühlen; in: Pfälzer Museum, Pfälzer Heimatkunde 1923, S. 78/79

- Lehnet, Hans: Schiffsmühlen auf dem Rhein. - In: Beiträge zur Rheinkunde. - 51 (1999), S. 29-41

- Lüthje, Sven: Schiffmühlen - frühe Kraftwerke in fließender Welle; in: Von der cura aquarum bis zur EU-Wasserrahmenrichtlinie / hrsg. im Auftr. der DWhG von Christoph Ohlig. Norderstedt. (Schriften der Deutschen Wasserhistorischen Gesellschaft (DWhG) e.V.; 11,2). 2 (2007), S. 311-325

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 85-88

 

 

 

 

 

Schindhard:

VG Dahner Felsenland, Lk Südwestpfalz, nördlich von Busenberg in der Gemarkung Busenberg; der Ort war kurpfälzisch und war erneut ab 1712 an die Eckbrechte von Dürkheim verlehnt.

 

- Bärenbrunnermühle:

sie liegt oberhalb von Schindhard im Bärenbrunnertal, das von Schindhard zum Bärenbrunnerhof führt; am Bärenbach gelegen; die Wüstung Bärenbrunn und die nur über die von Schindhard kommende Straße erreichbar, gehören jedoch zur Ortsgemeinde Busen­berg.

 

Bärenbrunn war im 14. Jh. ein kleines Dorf am Eingang des Haberteiches in das Haupttal der Wieslauter, im 30jährigen Krieg völlig zerstört und war anschließend “leutlos”; das Dorf war Eigentum der Eckbrechte von Dürkheim; mit Erbbestandsbrief vom 12.7.1712 überließ Philipp Heinrich Eckebrecht von Dürkheim dem Bürger Nikolaus Lorch aus Bergzabern die Äcker, Wiesen und Wälder von Bärenbrunn gegen eine jährliche Erbpacht von 50 fl. Lorch legte den heutigen Bärenbrunnerhof und die Mühle an 261.

 

Im November wird die Anna Katharina Abt (~ Nov. 1711 „Mühle ober Schindhard“) geboren, die Tochter von Johann Wendel (Valentin ?) Abt und der Anna Barbara NN. Die weitere Tochter des Ehepaars ist die Maria (?) Barbara Abt (+ 22.4.1714 Bärenbrunn) 262.

 

Um 1733 war Leonhard Butehrle „Ein Müller auf der Mühle bey dem Bärenborner Hof“; er wird am 17.8.1733 als Pate im luth. KB Vorderweidenthal genannt 263; °° mit Maria Margaretha „Butehrlin“; diese wird am 7.10.1733 als Pate im luth. KB Vorderweidenthal genannt 264 und ebenso am 26.8.1730 265.

 

Vor 1738 heiratete der Conrad Weinmüller, Müller auf der Bärenbrunnermühle, die Maria Catharina Schmidt (Tochter des Küfermei­sters Johann Thomas Schmidt und der Maria Magdalena Würtenbecher). Die Eheleute Weinmüller/Schmidt wanderten im September 1738 nach Pennsylvania aus 266.

 

Nach Übergreifen der Französischen Revolution auf die Kurpfalz wurden die Güter Anfang des 19. Jh. enteignet und versteigert. Die Mühle kaufte der Müller Jean Gauter (s. Johann *Ganter) für 800 fl, den Hof ersteigerte der bisherige Pächter Friedrich Haage für 4000 fl.. Bald darauf gingen Hof und Mühle auf Jakob Rebholz aus Merzalben über. 1830 pachtete Johannes Guth den Hof; seit die­ser Zeit ist die Familie Guth, die später Eigentum erwarb, dort ansässig 267.

 

Die Mühle in der Versteigerung vom 30.9.1796, bei der sie durch Johann Ganter ersteigert wurde, wie folgt beschrieben: „nur ein Flügel, oft fehlt Wasser, kann nur in den günstigsten Jahreszeiten mahlen“ 268.

 

1828, 1837, 1886 und 1916 wird die „Bärenbrunner Mühle“ urkundlich erwähnt 269.

 

Bis 1955/56 war Hermann Guth Betreiber der Bärenbrunnermühle; diese wurde 1955/56 stillgelegt 270; heute (2013) wird dort eine Pilzfarm betrieben von Dr. Patrick.

 

Photo:

Photo: Eberhard Ref Juli 2013

 

 

 

 

 

Schleithal / Elsaß:

bei Wissembourg, Dep. Bas-Rhin; gehörte zum Hochstift Speyer, Amt St. Remig 271.

 

Mühlen:

 

- Roßölmühle zu Seebach:

1728 gab es in Schleithal eine Ölmühle, die als als Göpelwerk, d.h. als Roßölmühle betrieben wurde 272.

 

 

 

 

 

Schmalenberg:

VG Waldfischbach-Burgalben, Lk Südwestpfalz; südlich von Trippstadt im Pfälzerwald gelegen

 

Mühlen:

- Hirschalber Mühle:

im Mittelalter wurde die Mühle „Hunerscherra“ genannt 273 oder Hünerscheera 274; an der Hirschalb gelegen, vor de­ren Einmündung in die Moosalb. Die Mühle liegt mitten im Pfälzerwald zwischen Schmalenberg und Geiselberg.

 

Die heutige Mühle steht an der Stelle der einstigen Mühle des Klosters Hornbach in einem engen Tal mit mächtigen Felswänden. Sie heißt 1285 und 1285 „Hunerscherra“, 1320 „zu Hunerscherren“, 1345 „Hunerscharre“ 275.

 

Im März 1285 beurkunden Ludwig, Graf zu Hoenburg (comes Altimontis) und Margaretha, die Witwe seines Bruders Philipp den Verkauf ihrer im Banne von Fischbach gelegenen und Hunerscherra genannten Mühle und dabei gelegenen Weiher an das Kloster Hornbach zum Preis von 25 Pfund Metzer Pfennige. Sie versprechen zugleich, die unter ihrer Vogtei stehenden Leute in diese Mühle zu weisen und keine neue Mühle im Bann von Vispachen (= Waldfischbach[-Burgalben]) zu er bauen 276.

 

Am 29.3.1295 erklärt der Edelknecht Conrad von Hoenberg, Sohn des Philipp von Hoenberg und der Margaretha von Ochsenstein (Anm.:Neffe des oben genannten Ludwig Graf zu Hoenburg) vor dem Grafen Walram von Zweibrücken und vor Ludwig von Hoen­berg und vielen anderen, kein Recht an die von seinem Vater an das Kloster Hornbach verkaufte Mühle Hunerscherra zu Vissbach (d.h. Fischbach = Waldfischbach) zu haben 277.

 

Am 18.-20.5.1320 bekennt Wyrich von Wielenstein, daß er sich mit dem Kloster Hornbach wegen von seinem Vater Merbodo an das Kloster Hornbach verkauften Grundbesitzes, darunter der Weiher genannt Hunerscherren, verglichen habe 278.

 

Am 6.8.1345 in Speyer erklären die Edelknechte Johannes und Jakob von Flörsheim zugunsten des Klosters Hornbach den Verzicht u.a. auf die Mühle und auf den Weg zu Hunerscherre und auf die Mühle zu Huntsborn 279.

 

Phil. Vellmann nennt in seiner Beschreibung des Gerichts Fischbach, d.i. Waldfischbach im Jahr 1600 die Mühle „Hirscharrer Mühle“ und „Hirscharren Mühl“. 1828 „Hirschalbermühle“, 1837 „die neue Hirschalber Mühle“, 1886 und 1963 „Hirschalbermühle“ 280.

 

Die Mühle ist bereits 1285 genannt, als Graf Ludwig von Homburg und seine Schwägerin Margarethe ihre Besitzrechte an das Klo­ster Hornbach verkaufen 281.

 

Der ursprüngliche Name ist angepaßt an den Namen der Moosalb, in welche die Hirschalb mündet, der ehemaligen Burgalb, in wel­che die Moosalb mündet und der Rodalb, welche sich mit der Moosalb zum Schwarzbach vereinigt. Vorstufe für die Umbildung war „Hirscharrer Mihl“ des Volksmunds, das sich auch Forstmeister Vellmann zu eigen gemacht hatte. Der Name dürfte sich sprachlich-mundartliche Abschleifung aus ahd. Scerra, scera, mhd. Fels, Klippe herleiten, in der Bedeutung „Hühnerfels“ 282.

 

Forstmeister Vellmann nennt im Jahr 1600 diese Mühle in seiner Beforchung des ehemaligen Gerichts Waldfischbach nicht, trotzdem sagt er bei der Beschreibung des Tiefenthaler Bannes: „Item der Eullerbuel sind rothbüsch, hat in sich den halben Hirrscharren wog, darzu die halb hirscharren Mühl“ 283. Mit dem halben Woog und der halben Mühle ist der Grenzverlauf gemeint, der Woog und Müh­lengüter durchschneidet 284.

 

1722 wurde diese Mühle an der Stelle des „öden Mühlplatzes“ wieder aufgebaut 285.

 

Um 1725 ist Caspar *Lanz der Müller auf der Hirschalber Mühle; °° 15.2.1725 mit Maria Müllener aus Saanen / Schweiz; seine Tochter NN. † 27.8.1728 im Alter von 25 Wochen 286. Am 10.8.1752 stirbt auf der Hirschalber Mühle im Alter von ca. 56 Jah­ren der Müller Jacob Müllener, der aus Saanen/Schweiz stammt, °° mit Anna Elisabetha NN († 5.9.1752 Hirschalber Mühle) 287.

 

Um 1725 und 1727 wird auf der Hirschalber Mühle erwähnt der Peter Müller (vielleicht Müllener), °° mit Anna Maria NN.; Vater der Maria Elisabeth (~ 28.3.1725) und Maria (~ 9.9.1727). Zwischen 1731 und 1734 wird Melchior *Winterberge als Müller auf der Hirschalber Mühle erwähnt 288.

 

In der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 wird die Mühle bei Wald­fischbach zusammengefaßt wie folgt beschrie­ben: “die Mühle bei Waldfischbach des Heinrich *Stein ist Erbbestand von der CGA, Heidelberg, hat nur 1 Gang. Gibt seit 1729 an die Kollektur Lautern 3 Malter Korn als Pacht. Sie liegt im “Holzland” und heiß Hirschalber Mühle.” 289

 

Um 1739 ist Johann Heinrich (Henrich) *Stein der Müller auf der Hirschalber Mühle; in der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lau­tern von 1739 wird die Mühle bei Waldfischbach wie folgt beschrieben 290: “die Mühle bei Waldfischbach des Heinrich Stein ist Erb­bestand von der CGA, Heidelberg, hat nur 1 Gang. Gibt seit 1729 an die Kollektur Lautern 3 Malter Korn als Pacht. Sie liegt im “Holzland” und heißt Hirschalber Mühle” 291. Vater der Maria Catharina Stein (°° 2.7.1754 in der reformierten Kirche Waldfischbach mit dem aus Lambrecht stam­menden Johann Adam / Hanß Adam Mattil, Viehhändler und Gastwirt) und der Anna Elisabetha Stein (°° 1.2.1746 in der reformier­ten Kirche Waldfischbach mit dem Müller auf der Steinalber Mühle, Johannes Schaaf 292.

 

Zwischen 1739 und 1748 wird Christian *Forni, „Mennist“ und Müller auf der Hirschalber Mühle im Kirchenbuch erwähnt 293. Chri­stian Forni, Müller und Mennist (Mennonit) auf der Hirschalber Mühle wird 1742-1748 im Trippstadter Kirchenbuch erwähnt; °° mit Freni NN. († 19.1.1743) im alter von 27 oder 28 Jahren 294.

 

Um 1767 war Johann Nicolaus Grundtisch der Lehensmüller auf der Hirschalber Mühle;Sohn des Johann Adam Grundtisch, Einwoh­ner zu Pferbach; °° am 7.5.1767 in Schmalenberg mit Anna Catharina Schmalenberger 295.

 

1766 verstarb auf der Hirschalber Mühle der Mühlenbeständer Johann Peter Vogel 296.

 

1769 wird Heinrich Schaaf als Müller auf der Hirschalber Mühle genannt. Er beantragte bei dem kurpfälzischen Oberamt Kaiserslau­tern eine Reduzierung der Abgaben, weil er nur wenige Mahlkunden habe 297.

 

1771 wird die Mühle von Johannes Schaaf ersteigert 298.

 

1787 wird erneut Heinrich *Schaaf der Müller auf der Hirschalber Mühle genannt; °° mit Eva Katharina Koller († 20.7.1794 Tauben­born/Alsenborn); Vater der Maria Katharina Schaaf (31.12.1787 Hirschalber Mühle – 4.2.1844 Geiselberg; °° 26.12.1807 mit dem Ackerer und Gemeinderat in Geiselberg Johann Georg Buser 299.

 

Um 1794 war Michael *Schaaf der Müller auf der Hirschalber Mühle; °° mit Maria Catharina Ruby († 10.7.1817 Hirschalber Mühle; 300); Va­ter der Eva Schaaf (geb. 9.11.1794 Hirschalber Mühle – 13.9.1837 Heltersberg; °° 6.12.1814 mit dem Ackerer aus Helters­berg, Pe­ter Buser) 301. und des Ackerers Heinrich Schaaf (ca. 1801 Hirschalber Mühle) 302.

 

Um 1852 ist Jacob *Schaaf der Müller auf der Hirschalber Ölmühle; °° Maria Magdalena Rocke; die Tochter Magdalena Schaaf (geb. 22.3.1825 Hirschalber Ölmühle) heiratet am 14.7.1853 den Ackerer Carl Mang 303.

 

Karte:

- LA Speyer Best. A2 Karte Nr. 665 UNr. 1/f450: Tiefenthaler Hube mit Ortslage Geiselberger Mühle, (1736) 1782

 

Literatur:

- Faas, Dieter. - Hinweise auf die Hirschalbermühle bei Schmalenberg im 13. und 14. Jahrhundert : in von Harald Roth, Trippstadt, gesammelten Urkunden. - In: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt und vom Wilensteiner Land 2005, S. 3-4

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1628: Bitte der Bürger Nikolaus und Anton Klein um Gewährung des Ab­zuges auf die Hirschalber Mühle bei Fischbach [Anm.: = Waldfischbach]

- Neudecker, Karl Heinz: Die Hirschalbermühle – heute; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt und vom Wilensteiner Land 2005, S. 21-23

 

 

 

 

 

Schmittweiler:

OT von Schönenberg-Kübelberg, VG Schönenberg-Kübelberg, Lk Kusel; westlich von Schönenberg-Kübelberg gelegen; gehörte zur Schultheißerei und Gericht Kübelberg

 

Mühlen:

- Hansen Mühle:

1686 wird eine „Hansen Müehl“ im Kübelberger Gerichtsbuch erwähnt; bei Beurkundung eines Grundstückskaufvertrags am 10.12.1686 heißt es “.... eine Wieß, so mit einem Endt an Käuffern selbsten stöst, mit dem anderen Endt zwischen den Büschen außen gegen Hansen Müehl über ….“ 304. ++++weiteres ist noch zu klären++++

 

 

- Lohmühle:

kurz nach dem 30jährigen Krieg muß es eine Lohmühle bei Schmittweiler gegeben haben, wie sich aus einer Eintragung im Kübel­berger Gerichtsbuch erschließt. Vor dem Kübelberger Gericht wird am 18.5.1665 ein Kaufvertrag beurkundet über „.. ein Wiß zu Schmidtwiller in der Lohewisen ..“ 305. Die Gemarkung in den Lohwiesen deutet auf das Vorhandensein einer Lohmühle.

 

 

- Wornersmühle:

s. Kübelberg

 

 

 

 

 

Schneckenhausen:

VG Otterberg, Lk Kaiserslautern; nördlich von Otterberg, am Odenbach gelegen, der nahe Schneckenhausen entspringt; im Norden von Schneckenhausen verläuft die 'Mühlstraße' über den Odenbach.

 

Mühlen:

bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., ist eine Mühle zu Schneckenhausen nicht erwähnt

 

Die Mühle lag knapp östlich von Schneckenhausen in der Nähe des Horterhofes am Horterbach, der seinerseits bei Schneckenhau­sen in den dort entspringenden Odenbach fließt 306.

 

Um 1799 wird Sebastian *Boßong als Müllermeister in Schneckenhausen; Boßong ist am 25.10.1799 Pate in Schallodenbach bei der Taufe der Maria Anna Bischoff 307.

 

Um 1835 war Joseph *Bossung der Müller in Schneckenhausen; °° mit Christine Reiß; Vater der Elisabeth Bossung († 19.5.1835 Schneckenhausen im Alter von ca. 1 Jahr) 308.

 

 

 

 

 

Schönau:

VG Dahner Felsenland, Lk Südwestpfalz; nahe der französischen Grenze gelegen; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zur Vogtei Wegelnburg 309.

 

 

Mühlen:

eine Mühle in Schönau ist bereits im Gerichtsverfahren vor dem Reichskammergericht Speyer um 1616 erwähnt. Dieses Verfahren betraf die Appellation des Adam *Jäger, gräflich hanau-lichtenbergischer Rat und Amtmann zu Niederbronn und gewesener Bergver­walter zu Schönau vor dem RKG gegen Philipp und Hans Georg Schwartzerdt wegen Kautionszahlung, mit der Jäger die Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils des Pfalz-Zweibrückischen Hofgerichts Zweibrücken anstrebt. Die Parteien waren seit 1605 gemeinsa­me Eigentümer der von Adam Jäger errichteten Eisenhütte im Jägerthal unter dem Schloß Winstein in der Grafschaft Hanau-Lichten­berg. Die im Gesellschaftsvertrag von 1608 vereinbarte Erlegung von 1000 fl Kaution bleibt der Adam Jäger schuldig. Die Brüder Schwartzerdt beantragten daraufhin 1611 bei der herzoglichen Regierung in Zweibrücken einen Arrest in den Besitz des Adam Jäger, namentlich dessen im pfalz-zweibrückischen Amt Wegelnburg gelegene Mühlen, Weiher und Gärten zu Schönau und Bundenthal. Jä­ger erhob im erstinstanzlichen Verfahren Gegenforderungen über ausstehende Kapitalien von 1365 fl, jährliche Leibrenten von 350 fl, 50 fl aus einer Schuldverschreibung von 1609 und weitere 463 fl laut Schlußrechnung der Schaffnerei von 1609. Nach Verhän­gung des Arrests durch das Hofgericht forderten die Brüder Schwartzerdt neben 1000 fl Kaution weitere 743 fl. Kosten und Zinsen. Jäger beantragte im Verfahren vor dem Hofgericht, die gegnerische Prozeßkaution müsse neben Gerichtskosten seine Gegenforderun­gen abdecken. Der dritte Bruder Christoph Schwartzerdt solle als Mitunterzeichner des Vertrages und nunmehriger Hauptbetreiber der Eisenhütte in den Prozeß einbezogen werden. Er bestreitet zudem die Zuständigkeit des zweibrückischen Hofgerichts, da weder der Vertrag im Herzogtum Zweibrücken ausgestellt wurde, noch die Eisenhütte dort liege. Das Hofgericht läßt es bei ursprünglicher Prozeßkaution bewenden und verpflichtet Jäger zur Litiskontestation, wogegen dieser an das RKG (1616-1617) appelliert 310.

 

Die Zahl der Mühlen und deren Geschichte ist teilweise schwer nachzuvollziehen, u.a. bedingt durch die unterschiedlichen Benennungen derselben Mühlen und der Erbbeständer die oft die Mühlen durch en

 

 

- Eisenhammer:

die ehemalige Eisenhütte lag auf einer Wüstung bei Schönau/Pirmasens; sie war schon im 16. Jh. von Bedeutung. Die Eisenschmelze wurde 1592 durch Phil. Scheydt von Hagenau und Compagnie errichtet 311. 1685 gestattet man dem Georg Friedrich Lorch, Waffen­schmied zu Bergzabern, an Stelle des seit dem 30jährigen Krieg ruinierten Eisen­werks in Schönau ein Hammerwerk zu errichten 312.

 

1735 ge­nehmigte die herzogliche Regierung in Zweibrücken dem Michel *Pfeifer den Bau einer Waffenschmiede und einer Schleifmühle in Schönau in der herzoglichen Vogtei Wegelnburg gelegen. Vorgesehen waren zunächst 2 Wasserräder für Hammer und Blasebalg. Der Erbzins, erstmals fällig für 1735, betrug 12 fl 313. Pfeifer ist wohl bald nach der Inbetriebnahme verstorben, denn 1736 war Erbbe­ständerin auf der Schleifmühle die Witwe des Michael Pfeifer 314.

 

Das Werk wurde 1761 von den Herzögen von Pfalz-Zweibrücken neu gegründet 315.

 

1783 wird der Hammerschmied Nikolaus Rooser in Schönau genannt. Seine Tochter Catharina Barbara Rooser wird am 8.6.1783 konfirmiert, ebenso wie die Catharina Margaretha Aegerter, Tochter des Formers Jacob Aegerter aus Schönau. Am 12.4.1789 werden konfirmiert der Friedrich Caspar Aegerter, Sohn des Johann Jacob Aegerter, Former in Schönau und Anna Elisabeth Minch, Tochter des Großschmelzers beim Werk in Schönau, Andreas Minch 316.

 

Um 1828 wird mder Hammerschmied Christian Handschumacher in Schönau genannt (geb. 15.12.1803 Schönau; S. v. Friedrich Handschumacher und [°° 1.2.1803] Luise Sonntag; °° 8.6.1828 mit Dorothea Weber [geb. 4.1.1804 Schönau; T.v. Peter Weber und Sophia Schenk]); das Ehepaar wanderte nach 1834 (arg. ex Geburt des Sohnes Christian, geb. 17.9.1834 Schönau) in die USA aus 317.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 4223: Kopie des Schreibens eines angeblichen Kapuziner-Paters J. Fi­scher in Hagenau wegen Teufelsbeschwörungen einiger Leute „auf der Hütt“ und zweier Hammerschmieden in Schönau

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 6452: enthält Angaben über die Waffenschmiede in Hirschthal (1735) und die Hammerschmiede in Schönau (1696)

 

 

- Alte Schönauer Sägmühle:

die Mühle lag bis um ca. 1634 (err.) an den Dorfweiher in Schönau, dem herrschaftlichen Unteren Königsweiher, der von Saarbrunnen oberhalb Fischbach gespeist wird 318

 

Die Mühle bestand bereits um 1628, wie sich aus einem zur Errichtung der Gerhardschen Mahl- und Sägemühle zu Schönau gestellten Antrag vom 14.9.1688 ergibt. Dort heißt es u.a.: “... eine Seegmühlen alhero an den Dorfweyher, allwo für 60 Jahren auch eine gestanden, zu bawen ...“ 319. Die Mühle bestand noch 1634, wie sich aus einem Aktenvermerk des Vogts zu Schönau, D. Lorch vom 8.6.1730 ergibt. Darin heißt es u.a.: „... vom damahligen Burgvogt und Vogtey Ambts Verweser Johann Adam Falck von Falckenstein dießert wegen ertheiltes Attestat, bey diesem aber und zwar in der 1644ten Rechnung pag. 22 ex 57 die Vorherigen biß 1634 … vernehmen können, als daß Frantz *Gerhard, damahliger Vogt, den Zinß von der … Mühl jährl: vor sich entrichtet habe ...“ 320.

 

Am 1.11.1637 erscheint der Bergverwalter des Amts Wegelnburg in Schönau, Frantz Gerhard vor dem Vogt des Amts Wegelnburg und trägt folgendes vor: „... welcher Gestalt er sich, Ao: 1626 an Weiland Herrn Jacob Kochen seelig, geweßenen Vogten, dießes Wegelburgischen Ambts, hinterlassene Tochter, Ehliesen, verheürathet, und nach … abtheilung der Erbschaft mit seinen Schwägern, mit nahmen Philips, Wilhelm, Leonhard, und Hanß Philips Kochen, Gebrüdern, wegen der Mühlen zu Schönau, so in gemeinschaft verblieben, Irrung und mißverstand verhalten, also und dergestalt, daß die mühl fast gäntzl: in solcher gemeinschaft zu Grund gegangen wäre, … sich dahin verglichen, daß die Mühl unter Ihnen auff eine Seit gebracht würde, dazu sie sich dann sambtlich verstanden, … die gemeldte mühl …. obgedachten Herrn Berg Verwalter, Ihrem Schwager und Miterben, vor 400 fl, baar Geld käuflichen überlassen …“ 321.

 

Die Mühle bestand um 1688 nicht mehr, an ihrer Stelle ist 1688 die Gerhardt'sche Mahl- und Sägemühle neu erbaut worden.

 

 

- Gerhardsche Mahl- und Sägemühle zu Schönau:

nahe des herrschaftlichen Unteren Königsweiher, der von Saarbrunnen oberhalb Fischbach gespeist wird 322;

 

Am 14.9.1688 beantragte der Johann Balthasar Gerhardt, ihm den Bau einer neuen Sägemühle am Dorfweiher in Schönau mit einem Wasser­rad zu gestatten, an der Stelle wo vor 60 Jahren bereits eine Sägmühle gestanden hatte (s. Alte Schönauer Sägmühle) 323. Johann Balthasar Gerhard war pfalz-zweibrückischer Vogtei-Verweser des Wegelnburger Amts 324. Gerhard erhielt am 11.10.1688 die hoheitliche Geneh­mi­gung zum Bau der Sägmühle und einen Erbbestandsbrief hierüber 325. 1730 war der Vogt Johann Balthasar Gerhard verstorben; die Mühle hatte der Vogt D. Lorch von den Gerhardt'schen Erben zum Preis von 1000 fl übernommen 326. Bei dem Übernehmer handelt es sich um den pfalz-zweibrückischen Vogt zu Schönau, David *Lorch, der auch die Eisenwerke in Zinsweiler/Elsaß und Schönau betrieb 327. Im Kaufvertrag von 1730 wird die Mühle als „unterschlächtige Mahlmühle bezeichnet 328. Dem Käufer David Lorch wird 1731 der Erbbestandsbrief über die Mühle erteilt 329.

 

Wie sich aus einem Aktenvermerk vom 18.1.1735 erschließt wurde der Mühlenbetrieb geteilt in die Mahlmühle (Betreiber ist der Vogt David Lorch) und die Sägmühle. Bezüglich der Sägmühle heißt es in den Akten: „Seithero Hr. Vogt Gerhardts todt ist, hat Hr. Friedrich Lorch drey Theile von der besagten Seeg Mühlen von dreyen ihre Gerhardischen Erben erkaufet, das Vierte Theil daran aber hat Er von Dorothea, Hanß Georg Webers Wittib, als Miterbin annoch in Besitz, und noch nicht Verkaufft“ 330.

 

Die Sägmühle ist in der Folge wegen Ablassung des Weihers eingegangen 331, wegen der Mahlmühle s. Fortsetzung bei Schönauer Mahlmühle.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1312/1: Gerhardsche Mahl- und Sägemühle zu Schönau, 1767

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1312/2: Gerhardsche Mahl- und Sägemühle zu Schönau, 1768-1785

 

 

- Sägemühle zwischen Schönau und Hirschthal:

am 24.10.1760 beantragte Christian Falck die Genehmigung zur Errichtung einer Säge­mühle im Schönauer Forst, auf einer Fläche im Bereich der nunmehr abgelassenen und „zu Wiesen gemachten“ ehemaligen Königsweiher 332. Dieser Antrag wurde wohl nicht genehmigt oder der Mühlenbau unterblieb aus anderen Gründen. Denn am 29.12.1786 heißt es in einem Aktenvermerk der pfalz-zweibrückischern Verwaltung: „Und es hat auch schon vor ohngefähr 15 Jaren, der Förster Jäger in Annweiler, an dem nämlichen Ort, den Supplikant [Anm.: der Antragsteller Joseph Münch] meint, und welcher auf Frünsburger Bann [Anm. Frönsburg im Elsaß bei Niedersteinbach] lieget, eine Sägmühle anlegen wollen, und ist damalen schon deßhalben unterthänigst eingekommen. Worauf … dem gewesenen Baudirektor Hellermann, der Auftrag beschehen, einen Augenschein darüber einzunehmen. Dem ungeachtet ist diese Sache bishero liegen geblieben; vermutlich aus der Ursache, weilen die Bach an dem Orte, quae halb zweibrückisch, halb aber v. Sonbising ist, und das Herrn Ministers von Esbeck 333… Gütern unten daran stoßen“ 334.

 

Um 1786 gab es zwischen Schönau und Hirschthal keine Sägmühle, wie sich aus dem Antrag des Joseph Münch ergibt. Dieser schreibt am 16.11.1786 an die pfalz-zweibrückische Verwaltung: “In dem hiesigen Amt, worinnen sich doch viele herrschaftlich und gemeine Waldungen befinden, seye noch keine Sägmühle“ 335. Am 18.11.1786 beantragte auch der bisherige Sägmüller und Temporalbeständer auf der Rößelbrunner Sägmühle Martin Köhl bei der pfalz-zweibrückischen Verwaltung, ihm die Errichtung einer neuen Sägmühle zwischen Schönau und Hirschthal auf pfalz-zweibrückischen Gebiet zu erlauben. Köhl schreibt in seinem Gesuch: „Schon viele Jahre lang bin ich Beständer von Sägmühlen gewesen, und dermahlen stehe ich bei dem Eigenthümer der Rößelsbrunner Sägmühle … in Condition … Mein jeziger Accord gehet bald zu Ende ...“ 336.

 

Am 7.5.1787 wird dem Zimmermann zu Schönau, Joseph Münch, der Erbbestandsbrief für den Bau einer Sägmühle „zwischen Schönau und Hirschthal, unterhalb den Breiterischen an der Surrbach 337“ erteilt 338. Münch unterschreibt mit „Joseph Minnich“. Im wird auch erlaubt, eine Ölmühle mit dem Wasserrad der Sägmühle zu betreiben 339.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 362/3: Anlegung einer Sägemühle im Schönauer Forst, 1760-1774

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1312/3: „Sägemühle zwischen Schönau und Hirschthal, 1786-1787“, darin alter Mühlenriß

 

 

- Schleifmühle:

lag ebenfalls nahe des herrschaftlichen Unteren Königsweiher, der von Saarbrunnen oberhalb Fischbach gespeist wird 340. 1735 ge­nehmigte die herzogliche Regierung in Zweibrücken dem Michel *Pfeifer den Bau einer Waffenschmiede und einer Schleifmühle in Schönau in der herzoglichen Vogtei Wegelnburg gelegen. Vorgesehen waren zunächst 2 Wasserräder für Hammer und Blasebalg. Der Erbzins, erstmals fällig für 1735, betrug 12 fl 341. Pfeifer ist wohl bald nach der Inbetriebnahme verstorben, denn 1736 war Erbbe­ständerin auf der Schleifmühle die Witwe des Michael Pfeifer 342.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 6452: enthält Angaben über die Waffenschmiede in Hirschthal (1735) und die Hammerschmiede in Schönau (1696)

 

 

- Schönauer Mahlmühle:

steht am herrschaftlichen Unteren Königsweiher, der von Saarbrunnen oberhalb Fischbach gespeist wird 343.

 

Am 31.3.1614 „den Letzten Marty“ erhielt der damalige Vogt des Amtes Wegelnburg und Bergverwalter zu Schönau und spätere Landschreiber des pfalz-zweibrückischen Oberamts Meisenheim, Wilhelm Decker, einen Erbbestandsbrief über eine, auf seine Kosten neu zu errichtende Mahlmühle in Schönau mit einem Mahl- und einen Röllgang 344.

 

1632 ist Nicolaus Schrick der Müller zu Schönau; er hatte die Mühle „gebauen“ und zahlt an die Wegelnburger Vogtei eine Erbpacht von 1 Achtel Gültkorn 345.

 

1673 wird Nicolaus Hänchen als Müller in Schönau genannt 346. Ab 1687 und noch 1682 ist Friedrich *Brei­ner als Müller in Schönau 347.

 

1736 wird Balthasar *Voges als Müller auf der Dorfmühle in Schönau erwähnt; 1736 ist er als Erbbeständer erwähnt; er zieht später auf die Ziegelhütte nach Lemberg 348. Ihm wurde die Mühle durch Erbbestandsbrief vom 19.6.1736 übertragen 349.

 

Die Mühle ist im Bericht des Amtes Wegelnburg, erstellt durch den Beamten Lorch am 16.5.1744 350 aufgeführt. Die Mahlmühle hat laut Brief vom 19.6.1736 Balthasar Voges in Erbbestand. Er entrichtet jährlich 1 Malter Korn und 8 bz als Pacht in die Vogtei und mahlt für Schönau und Hirschthal mit ca. 40 Haushaltungen. Die Mühlsteine stammen von Wörth im Elsaß 351. Die Mühle ist keine Bannmühle.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 heißt es: „Die Schönauer Mühl [hat] 1 Waßerrad welches einen Gang und im Trilles gehend Scheelgang treibet; [zahlt an Pacht] 8 bz an Geld, 1 Mltr Korn; Schönau und Hirschthal mahlen gemei­nigl allhier seynd jedoch nicht gebannt; 44 famil ausmachend“ 352.

 

1791 wird Caspar Jacky als Müller zu Schönau genannt. Seine Tochter die 13jährige Maria Elisabeth Jacky wird an Ostern 1791 kon­firmiert, ebenso wie die 14jährige Maria Friederica Jacky, die Tochter von David Jacky vom Frönsburgerhof (Niedersteinbach/Elsaß) 353.

 

Um 1820 war Christian *Müller, der spätere Müller in Hirschthal, als Müller in Schönau 354. 1835 ist Johann Heinrich *Walther der Mahlmüller in Schönau 355.

 

 

 

 

 

Schönenberg-Kübelberg:

s. OT *Kübelberg, OT *Sand

 

VG Schönenberg-Kübelberg, Lk Kusel; in der Westpfalz gelegen, nördlich von Waldmohr; besteht aus den OT Kübelberg, Schönen­berg, Schmittweiler und Sand; war kurpfälzisch im Oberamt Kaiserslautern; kam 1779 durch Tauschvertrag von Kurpfalz an Pfalz-Zweibrücken 356.

 

 

Mühlen:

- Hetschmühle zu Sand:

s. Sand

 

 

- Klingenmühle; auch Kübelberger Mühle:

s. Kübelberg

 

 

- Klostermühle: +++prüfen+++

des Klosters Disibodenberg. Die größte und ertragreichste Mühle des Klosters Disibodenberg war wohl die erstmals 1112 357 als „zu erbauende Mühle“ (molendi­nam construendam) und im Odernheimer Weistum von 1360 als Bann- und Klostermühle genannte An­lage. Sie ist wahrscheinlich identisch mit jener Betriebsstätte, die sich 1215 im Besitz des Kaiserslauterer Prämonstratenserstifts be­fand 358. Am 6.9.1215 verleiht König Friedrich II. [Anm.: der spätere Kaiser Friedrich II. 1215-1250] dem Hospital der hl. Maria in Lautern („in burgo nostro apud Lutram“) u.a. eine Mühle zu Odernheim 359. Eine zweite Anlage, „des Klosters eigentliche Mühle“ stand am Südfuß des Disibodenberges. Diese Nieder- oder Klostermühle wird erstmals 1375 im Weistum des Dorfes Schönenberg er­wähnt. Große Schäden machten 1575/84 und erneut 1597 einen Neubau erforderlich 360.

 

 

- Schönenberger Mühle:

die Mühle ist bereits im Kübelberger Gerichtsweistum von 1600 erwähnt.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Kaiserslautern von 1739 361 ist die Mühle aufgeführt und wird zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “ist Eigentum von Peter *Kling, vom Großvater ererbt. 1 Mahlgang und 1 Bordenmühle. Gibt 3 Kap­pen für den Wasserfall in die Landschreiberei Lautern; bezieht sich wegen der Konzession auf das Kübelberger Gerichtsweistum von 1600.” 362.

 

1821 ist Ludwig *Bühles 363 bzw. Ludwig Bühler 364 der Müller auf der Schönenberger Mühle. Er annonciert am 30.3.1821 im Intel­ligenzblatt des Rheinkreises die freiwillige Versteigerung der Schönenberger Mühle. Diese wird in der Annonce wie folgt beschrie­ben 365: „ … in Schönenberg gelegene Mahlmühle mit zwey Gängen und einem Schälgang, mit geräumiger Wohnung, Hof, Scheuer, Stallung und einem im Hofgering befindlichen Keller­bau; sodann ein Grasgarten bey der Mühle, … nicht weniger auch ein Pflanz­garten … auf der anderen Seite des Mühlgrabens … . Der Mühle fehlt es nie an Wasser ...“.

 

1864 wird Johann Ziegler, „Müller und Oeconom in Schönenberg“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 366.

 

 

 

 

 

Schoenenbourg / Elsaß:

südlich von Weißenburg; das Dorf wurde urkundlich erstmals 1277 erwähnt und gehörte zu dem alten Gebiet der Abtei Weißenburg (Mundat Weißenburg), das mit derselben 1545 an das Bistum Speyer kam. Die Abtei war in Schoenenburg reich begütert. Von diesen Gütern hat sie im Laufe des 15. und 16. Jh. viel verkauft, vor allem an die Holzapfel von Herxheim, denen zuletzt das halbe Dorf ge­hörte. Diese Hälfte von Schoenenburg kaufte 1651 Pfalz-Zweibrücken von den Holzapfel und vereinigte sie mit dem pfalz-zwei­brückischen Amt Katharinenburg (gleichnamiges Schloß bei Birlenbach), später Amt Kleeburg; das Dorf war pfalz-zweibrückisch 367.

 

Mühlen:

- Schönenburger Mühle:

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Schö­nenburger Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Cleeburg gehörte, wie folgt beschrieben: „ [hat] 2 Waßerräder; [zahlt an Pfacht] 1 fl 1 bz an Geldt, 4 Mltr Korn: zur Helft hier­her.“ 368

 

Die Schönenburger Mühle soll nach aA erst 1760-70 [!] erbaut worden sein und wurde bis 1884 betrieben 369.

 

Karte:

- Franck: Les moulins du Winzenbach et l'aura des meuniers; in: l'Outre-Forêt Nr. 131 (III/2005), S. 57: Die Lage der Mühlen am Wintzenbach

 

 

 

 

 

Schopp:

VG Kaiserslautern-Süd, Lk Kaiserslautern; 12 km südwestlich von Kaiserslautern gelegen. Die Gemeinde wird 1345 erstmals ur­kundlich erwähnt. Im Mittelalter unterstand Schopp zusammen mit Waldfischbach, Geiselberg, Schmalenberg und Heltersberg als Teil des Holzlandes dem Kloster Hornbach. Mit der Säkularisierung des Klosters kamen die Orte an das Kurfürstentum Pfalz.

 

Mühlen:

- Heckosteiner Mühle:

auch „Harkosteinermühle“, in der Velmann'schen Beforchung von 1600 auch “Horkostener Mühle“ bzw. „Horkoster Mühl“, im 30­jährigen Krieg 1635 zusammen mit dem Dorf Schopp zerstört und nicht wieder aufgebaut; die Mühle lag an der Moosalb, südlich vom „alten Brunnen“ in der Gemarkung Schopp. Die Mühle lag links der Moosalb, unmittelbar an der Stelle, wo heute der Bach un­terhalb den „Brunnenwiesen“an den Bergrand herantritt und der ehemalige Kanal für die unweit jenseits des Baches gelegene Kno­chenstampfmühle begann 370.

 

Die Mühle ist urkundlich bereits 1284 zusammen mit dem Weiler Hockenstein und den Mühlen bei Hertingsweiler und Horbach ge­nannt. Am 1.12.1864 gab König Rudolf von Habsburg seine lehensherrliche Bestätigung zu einem Kaufvertrag zwischen Wirich von Dhaun und dem Zisterzienserkloster Otterberg. Wirich von Daun besaß einen jährlichen Zins von 13 Unzen Heller von seinem Allo­dialgut (=Eigenbesitz) zu Hockenstein, die dortige Mühle (= Heckosteiner Mühle), die Mühlen zu Hertlingsweiler und Horbach. Die Mühle ist also nach einer mittelalterlichen Siedlung „Hockenstein“ genannt. 1436 wird die Mühle erneut urkundlich erwähnt, als sie von Wirich von Daun auf Burg Wilenstein an den Gerhard aus Krickenbach in Erbbestand vergeben wurde. In der Beforchung durch Forstmeister Vellmann von 1600 wird sie als „Horkoster Mühle“ bezeichnet und bemerkt, daß sie auf dem Boden von Kurpfalz, also auf dem linken Ufer der Moosalb liege. Vellmann benennt 1600 den kurpfälzischen Leibeigenen Veltin Moz (= Motz) als Müller 371.

 

 

- Knochenmühle:

in Schopp bestand eine selbständige Knochenmühle 372. Die Mühle lag nahe der Heckosteiner Mühle, auf dem rechten Ufer der Moosalbe, gegenüber der der Stelle, wo heute der Bach unterhalb den „Brunnen­wiesen“an den Bergrand herantritt und der ehemalige Kanal für die unweit jenseits des Baches gelegene Knochenstampfmühle be­gann 373.

 

 

- Pulvermühle:

die Mühle lag südwestlich von Schopp an der Moosalb 374. 1863 wurde die Pulvermühle von der Firma Raab, Karch und Co. gegrün­det; sie war einer der Hauptlieferanten für gewerblichen Sprengstoff in Deutschland; die Produktionsstätte lag aus Sicherheitsgründen in einer schluchtartigen Verengung des Moosalbtales, etwa 1 km südwestlich des Ortes. Kernstück des Betriebes war das sog. Läufer­werk, die eigentliche Mühle, hier erfolgte die Zermalmung und Mischung der Rohmate­rialien 375.

 

Die Gründung der Pulvermühle 1863 erfolgte wohl wegen der Absatzmöglichkeiten im amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865); es soll nämlich in den Jahren 1863-1865 Schopper Pulver auch nach dem französischen Hafen Le Havre gefahren und hier nach Ameri­ka verschifft worden sein 376. Demgegenüber meint Heil 377: „Dennoch dürfte die eigentliche Pulverherstellung nicht vor 1864 be­gonnen haben, weil das Besichti­gungsprotokoll der Pulvermühle, das selbst jedoch nicht vorliegt, erst am 7. September 1864 abgefer­tigt wurde 378 nachdem, einer Nachricht vom Mai 1864 zufolge, noch die '2Stampfwerke' sowie 'ein Polir- und Körnwerk' bei dem 'circa 200 Meter langen Mühlcanal' anzubringen' waren“ 379.

 

1898 wurde das Unternehmen an die Gebrüder Martin verkauft, die auch in St. Ingbert eine Pulverfabrik betrieben 380.

 

Es ereigneten sich mehrere Explosionsunglücke, zuletzt am 14.2.1927, bei der es erneut einige Todesopfer gab. Danach wurde die Pul­verproduktion eingestellt, das Gelände diente nur noch als Lager für Pulver aus St. Ingbert. 1951 kaufte die Gemeinde Schopp das Areal 381.

 

Karte:

- Friedel: Schopp, a.a.O., S. 89

 

Photo:

- Weber: Mühlen der besonderen Ar, a.a.O., S. 212:Verwaltungsgebäude der Pulverfabrik Schopp

 

Literatur/Urkunden:

- Weidmann, Werner: Zur Geschichte der Schopper Pulverfabrik. - Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land, 1976, 79-83

 

 

- Sägemühle, auch Schoppermühle:

heute Anwesen Mühlstraße 1, Schopp, am westlichen Dorfrand gelegen; 1839 wird dem dem Bürgermeister und Handelsmann Jo­hann (1) *Jacob aus Schopp die Konzession zur Erbauung einer Mahl-, Säge- und Ölmühle an der floßbaren Moosalbe erteilt. Nach seinem Tod wird die Konzession dem Sohn gleichen Namens übertragen 382. Nach a.A. 383 wurde sie 1842 von Johannes Jacob er­baut. Dieser hatte den Grund und Boden teils von Jacob Linn, teils von seiner Mutter, des Johann Jacob Witwe Margaretha, erwor­ben. Das Mühlenanwesen bestand in einer Säge­mühle, einem Wohnhaus, einem Holzplatz und einem Pflanzgarten. 1871 war Daniel Ziegler der Besitzer dieser Mühle. Diese war bereits vor 1964 stillgelegt, 1964 befand sich in einem Teil der Gebäude eine Strickwa­renfabrik 384.

 

Eine dritte Ansicht zur Gründung der Mühle vertritt Gillen 385; er meint die Mühle sei 1842 von Johannes Jakob als Mahlmühle er­richtet worden.

 

Nur wenige Reste im heutigen Gebäude der Familie Hey erinnern noch an die ehemalige Mühle.

 

Literatur/Urkunden:

- Gillen, Mathias: „Es klappert die Mühle ...“; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Kaiserslautern vom 15.6.2011

 

 

- Schoppermühle:

s. Sägemühle

 

Literatur/Urkunden:

- Friedel, Heinz: Die Geschichte eines Dorfes im pfälzischen Holzland, Schopp 1964

 

 

 

 

 

Schrammenmühle St. Julian / bzw. Gumbsweiler:

s. Adam *Weber, Friedrich Wilhelm *Weber; Wilhelm *Weber

 

Die Schrammenmühle liegt glanaufwärts gegenüber von Eschenau, gehörte aber zur Gemeinde Gumbsweiler 386, 20 Minuten glan­aufwärts von Gumbsweiler auf der Südseite des Glan gegenüber Eschenau (heute Orts­teil von St. Julian) auf der Gemarkung von Gumbsweiler; auf der Schrammenmühle ist der bekannte pfälzische Mühlenforscher Friedrich Wilhelm Weber geboren.

 

Am 7.1.1687 erhielt Daniel Fell einen Erbbestandsbrief für die Schrammenmühle 387.

 

Vor 1703 ist der Müller auf der Schrammenmühle, Daniel Müller, verstorben. Dessen Tochter Anna Susana heiratete am 8.4.1703 in der ref. Kirche in Hinzweiler den aus Hachenbach stammenden Johann Jacob Faust 388.

 

Um 1708 war Johann Abraham Kappel der Müller auf der Schrammenmühle. Er kaufte am 6.9.1708 von den Eheleuten Jakob Berg aus Ronnenburg deren Landgut für 375 fl. 389. Die Eheleute Abraham Kappel und Maria NN. kaufen am 24.5.1709 von den Eheleu­ten Leonhart Zepp und Anna Margaretha NN. aus Friedelhausen deren Haus und weiteren Grundbesitz für 100 Reichsthaler 390.

 

Um die Schrammenmühle gab es Streit zwischen dem Freiherrn von Steinkallenfels und dem Herzog von Zweibrücken. Die Steinkal­lenfelser hatten die Herrschaft über das Dorf St. Julian, dazu Eschenau und Obereisesbach, als Rheingräflich-Grumbachisches Lehen inne. Die Grenze dieses Territoriums, einer Enklave im pfalz-zweibrückischen Gebiet, bildete der Glan. Nun gehörte aber zur Gemar­kung St. Julian noch ein Stück Landes rechts des Glan, über das Zweibrücken die Landeshoheit besaß. Gerade hier jedoch stand seit Jahrhunderten die Dorfmühle. 1728 genehmigte der Freiherr von Steinkallenfels, ohne hierzu berechtigt zu sein, daß neben der Mahl­mühle ein Gebäude errichtet werde, in dem ein Schälgang und eine Ölmühle untergebracht werden sollten. Hierzu war ein neues Wasserrad einschließlich Zulauf (“Gerinn”) erforderlich, was beides 1728 errichtet wurde, während die Ölmühle 1731 fertig gestellt war. Damals war Amtskeller Waltz aus Lauterecken Betreiber der Mühle. Sein Nachfolger war Johann Nickel, dann Henrich Müller, dessen Familie aus Annweiler stammte 391.

 

Der Freiherr von Steinkallenfels kassierte weiterhin die Abgaben. Ein halbes Jahrhundert nach Errichtung der Ölmühle und des Schälgangs kam ein cleverer Beamter der pfalz-zweibrückischen Verwaltung dahinter, das all das ohne die erforderliche Genehmigung des Herzogs von Pfalz-Zweibrücken gebaut worden war und vor allem die Gefälle der pfalz-zweibrückischen Herrschaft zustanden. Die pfalz-zweibrückische Regierung forderte deshalb 1770 von den Vormündern des geisteskranken Philipp Heinrich von Steinkallenfels aus dessen Vermögen die entgangenen Einnahmen zurück, woraus sich ein jahre­langer Rechtsstreit entwickelte. Mit Berufungsurteil vom 21.11.1778 wurde der Steinkallenfelser zur Zahlung verurteilt. Dieser je­doch bereits am 8.4.1778 verstorben. Das hierdurch erledigte Steinkallenfels’sche Lehen fiel an den Lehensherrn, den Rheingraf von Grumbach zurück. Der Universalerbe des Steinkallenfelsers war Baron von Hunolstein, Landjägermeister in Diensten des Herzogs von Pfalz-Zweibrücken; es kam infolge des Dienstverhältnisses schnell zu einer Regelung durch Vergleich 392.

 

Im Mühlenbericht den Carl Sundahl für das Oberamt Lichtenberg 1746 erstellte 393 heißt es zusammengefaßt u.a.: Die Schrammen­mühle liegt am Glan, in den bei Ratsweiler die Steinalb mündet. Letztere verursacht auch der Mühle großen Schaden, da der Bach bei Hochwasser viel Geröll mit sich führt. Gehört zur Gemeinde Gumbsweiler, 20 Mi­nuten oberhalb dieses Dorfes. Die Mühle hat einen Vorderteich von 300 Schritt und einen Hinterteich von 132 Schritt Länge. 2 unter­schlächtige Wasserräder, wovon das eine einen Mahlgang, das andere einen Mahl- mit Schälgang treibt. Beständer ist die Erbenge­meinschaft Nickel Haaß, Maria Catharina und Ma­ria Agnesia Haaßin wie auch Jakob Haaß, welche die Mühle von ihrem Vater Jacob *Haaß vor 7 oder 8 Jahren ererbet haben. Man zeigt einen Erbbestandsbrief vor, der am 7. Januar 1687 für Daniel Fell ausgestellt worden ist. Aber seit dieser Zeit ist die Mühle schon in 6. Hand. Als Pacht sind 3 Ma. Korn und 3 Ma. Hafer zu entrichten. Ein In­commodum (Beschwernis), das auf dieser Mühle ruht, sei, daß vermöge eines Vergleiches vom 12. September 1580 der Müller alle seine um die Mühle gelegenen Wiesen am Bartho­lomäustag gemäht haben muß, sonst die Dörfer Gumbsweiler und Eschenau in sel­bige zu fahren und abzuweiden Fug und Recht ha­ben sollen. Die Mühle hat keine Banngerechtigkeit, deshalb nicht viel zu mahlen. Der Mahlmühle gegenüber am gleichen Mühlteich steht eine Ohligmühle, gehört zu deren Erbbestand. In beiden Mühlen sitzt zur Zeit ein Lehensmüller.

 

1747-1748 kam es zu einer herrschaftlichen Untersuchung und Schriftwechsel wegen der Schwängerung der Maria Barbara Haas von der Schrammenmühle 394.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörige Mühle unter lfd. Nr. 9 wie folgt beschrieben 395: „ Die Schrammenmühle [hat] 2 Waßer Räder wovon das eine 1 Mahl und das andere 1 Mahl und Scheelgang treibet, [die Pfacht beträgt] 3 Malter Korn, 3 Malter Habern, 3 fl an Geld, ist kei­ne Bann Mühl, es trauet sich der Müller in 24 Stund 6 Mltr zu mahl, die Eschenauer und Niederalber mahl[en] zu Zeite[n] da.“

 

1794 kam es zu Problemen beim Getreideankauf. Als der Hofpächter Drees in Hachenbach im Februar 1794 an die Müller Adam We­ber und Peter Haas von der Schrammenmühle 30 Malter Korn verkaufte wurde der Abtransport verhindert. Am 18.3.1794 gelang es aber den Müllern Weber und Haas, ihre bereits vor Wochen gekaufte Frucht in Hirsau unbehelligt abzuholen 396.

 

Die Mahlmühle wurde 1798 von Peter Haas betrieben, die Ölmühle von Adam *Weber 397.

 

Bei dem Hochwasser 1799 erlitt die Mühle große Schäden; der Fluß Glan grub sich beim Hochwasser ein neues Bett 398.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird auf der Schrammenmühle genannt der Handelsmüller Franz Christian Wilhelm Groß 399.

 

Der Bau des 7 m hohen Eisenbahndammes 1902 behinderte den ungehinderten Wasser­abfluß bei Hochwasser noch mehr. Das führte zu schweren Überschwemmungen in den Jahren 1917, 1919 und 1921. Im letztgenann­ten Jahr 1921 wurde die Ölmühle Weber so schwer beschädigt daß sie abgerissen werden mußte 400.

 

Karte:

- LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 48: Die Schrammen Mahl et Ohlig Mühle

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2536/3: Klassifikationsplan Sankt Julian, o.D. (1820-1845), mit Ortslage Eschenau, Gumbsweiler und Schrammermühle

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2145: Klassifikationsplan Eschenau, o.D. (1820-1845), darin u.a. Rathsweilermühle, Schrammenmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 924 6: „Schrammenmühle zu Gumbsweiler, 1582-1767“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 924 7: „Die von dem Rheingrafen von Grumbach beabsichtigte Erbauung einer Mühle unterhalb der Schrammenmühle, 1738“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 924 8: „Schrammenmühle zu Gumbsweiler, 1582-1596“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 924 9: „Schrammenmühle zu Gumbsweiler: Erbbestand, 1771-1793“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 924 10: „Schrammenmühle zu Gumbsweiler, 1693-1793“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 924 11: „Schwängerung der Maria Barbara Haas von der Schrammenmühle, 1747-1748“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 924 12: „Judicialia, 18. Jh.“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 925/1: Schrammenmühle zu Gumbsweiler, o.D. (1700-1830), enthält Nachricht von der Mühle zu St. Julian

- Weber: Die historischen Mühlen in Gumbsweiler am Glan; in: Westricher Heimatbll. N. F. 6. 1975, S. 83-100

 

 

- Ölmühle auf der Schrammenmühle:

sie war die letzte handwerklich betriebene Ölmühle der Pfalz und war bis 1954 in Betrieb 401.

 

Die Mühle Bestand bereits vor 1746. Im Mühlenbericht den Carl Sundahl für das Oberamt Lichtenberg 1746 erstellte 402 heißt es u.a.: „Der Mahlmühle gegenüber am gleichen Mühlteich steht eine Ohligmühle, gehört zu deren Erbbestand. In beiden Mühlen sitzt zur Zeit ein Lehensmüller.“

 

Die Inhaber der Ohligmühle ist seit 1787 die Müllerfamilie Weber, aus Altenglan stammend 403. Die Ölmühle wurde 1789 von Adam *Weber betrieben 404. Adam Weber erhielt 1787 von Pfalz-Zweibrücken einen Erbbestandsbrief über die Ölmühle 405.

 

Der Bau des 7 m hohen Eisenbahndammes 1902 behinderte den ungehinderten Wasserabfluß bei Hochwasser noch mehr. Das führte zu schweren Überschwemmungen in den Jahren 1917, 1919 und 1921. Im letztgenannten Jahr 1921 wurde die Ölmühle Weber so schwer beschädigt daß sie abgerissen werden mußte 406.

 

Wilhelm Weber, der Vater des pfälzischen Mühlenforschers Friedrich Wilhelm *Weber, führte als letzter handwerklicher Ölmüller der Pfalz die Schrammenmühle bis 1932; er betrieb anschließend eine Ölmühle in Gumbsweiler/Glan 407.

 

Urkunden/Literatur:

- Weber, F. W.: „Die alte Mühle am Glan“; in: „Pfälzer Feierowend“, Beilage zu „Die Rheinpfalz“ Nr. 50/1951

 

 

 

 

 

Schrollbach:

OT von Niedermohr, VG Ramstein-Miesenbach, Lk Kaiserslautern; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Kaiserslautern.

 

Mühlen:

- Schrollbacher Mühle:

heute Katzenbacher Straße 4, Niedermohr-Schrollbach

 

Schrollbach kommt vom mittelhochdeutschen „Schrodelbach“, das heißt „am Bach, woselbst geschrotet (zerkleinert, gemahlen, zerstückelt) wird“. Erst durch Assimilation ist später Schrollbach aus Schrodelbach bzw. Schrotelbach geworden. Somit ist wahr­scheinlich, daß eine Schrotelbacher Mühle bereits bei der erstmaligen urkundlichen Nennung des Ortes 1419 existiert hat 408.

 

Die Schrollbacher Mühle scheint wohl schon 1517 bestanden zu haben. Zumindest trägt ein noch heute im ehemaligen Mühlradraum der heutigen [1995] Gerberei Göttel befindlicher Stein dieses Datum 409.

 

Bei Velmann410 heißt es im Jahr 1600, daß die Schrollbacher Mühle der Landschreiberei zu Kaiserslautern zinse, und zwar jährlich sechs Malter Korn 411. Um 1600 gab es nur sechs Häuser in Schrollbach, die Mühle inbegriffen: Dies waren die Familien Hermann, Jacob, Weiß, Hammes, Krieger und Thomas, insgesamt mit 28 Personen 412.

 

Im 30jährigen Krieg wurde die Getreide- und Ölmühle zerstört und wohl 1681 nach ihrem Wiederaufbau in Betrieb genommen. Dar­auf deutet einer der Steine mit eingemeißelten Jahreszahlen hin, die noch heute im ehemaligen Mühlengebäude vorhanden sind 413. Johannes Orsel, Einwohner und Bordenmüller aus Weilerbach, hatte bereits 1681 von dem Spesbacher Gastwirt Hanns Jörg Rech und dessen Schwestern Anna Catharina, Else und Anna Maria „den platz vor der Mahl Mühl zu Schrollbach in dem Gericht Ramstein ge­legen mit aller zugehör“ um den Betrag von 16 Gulden erworben und die jahrzehntelang verfallen gewesene Mühle wieder aufge­baut. Die Jahreszahl 1681 findet sich eingemeißelt auch in einem Sandstein im ehemaligen Mühlradraum der Gerberei Göttel 414. Die Mühle wird seit dem ausgehenden 17. Jh. von der Familie Urschel betrieben 415. Um 1684 ist Hanß Velten *Orsel [Anm.: Sohn des Mül­lers in Rodenbach, Johann Ursel] als Müller in Schrollbach; er wird 1684 ge­schatzt 416.

 

Am 1./11.11.1696 ist als Patin bei der Taufe der Müllerstochter Anna Magdalena Pfeifer, Tochter des Müllers in Miesau Jacob Pfeifer, die Anna Liesabetha, Ehefrau von Hanß Michael Schuhmacher, Schrollbach „auß der Mühl“ 417.

 

1718 wird im ref. KB Steinwenden erwähnt der Wendel *Orsel, „Schrollbacher Mühler“ 418.

 

In der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 419 wird die Mühle zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “ge­hört Mi­chael Ursel, vom Großvater geerbt, hat 2 Mahlgänge und gibt 4 Malter Korn und 2 Malter Hafer als Pacht.” 420.

 

Die Müllerstochter Jakobina Elisabetha Leiß (1802-1866) von der Matzenbacher Mühle hatte sich mit dem Müller Johann Jakob *Urschel von der Schrollbacher Mühle (heute Gerberei Göttel) verheiratet. Dieser errichtete 1835 das heute noch stehende und in den letzten Jahren von dem jetzigen Besitzer Klaus Dockendorf restaurierte Mühlengebäude in Matzenbach 421.

 

1823 erhielt Peter Urschel aus dem Erbe seiner Eltern Johannes und Philippina Urschel geb. Breith den Mühlenkomplex. 1832 erbau­te er neben der Getreidemühle eine Ölmühle, die er nach der 1840 erfolgten Übertragung der Mahlmühle an seinen Sohn Karl Ur­schel „um den Anschlag von 8000 Gulden schenkungsweise“ selbst weiterbetrieb. Peter Urschels Schwester hatte sich 1829 mit dem Sohn des Reichenbacher, später Steinwendener Pfarrers Jakob Gutheil, August Gutheil, verheiratet. Sie erhielt gem. Ehevertrag von ihren Eltern neben mehreren Grundstücken auf Schrollbacher Gemarkung das 1829 von Johannes und Philippina Urschel geb. Breith er­richtete Gebäude vor der Mühle, in der später die Gerberei August Gutheil eingerichtet wurde 422. Nach dem Urkataster der Ge­meinde Schrollbach von 1845 verfügte der Ölmüller Peter Urschel über den größten privaten Grundbesitz in der Gemeinde, gefolgt von seinem Schwager, dem Bürgermeister und Gerbereibesitzer August Gutheil 423.

 

Um 1880 ging die Mühle von der Familie Urschel in das Eigentum des aus Matzenbach stammenden Müllers Adolf *Leppla (1857-1908) über, der 1887 ein neues Wohnhaus neben der Mühle erbaute. Adolf Leppla und sein Sohn Carl Leppla betrieben die Mühle bis 1910. Nachdem es zu finanziellen Schwierigkeiten gekommen war, übernahm der Vorschußverein Glan-Münchweiler (die spätere Volksbank) die Mühle, der sie 1918 an den Bäcker Franz Willenbacher (1867-1934) veräußerte. Dieser betrieb die Mühle zehn Jahre lang und verkaufte sie 1928 an den aus Brücken stammenden Jakob Müller. Auch dieser konnte die Mühle nicht lange halten. Zudem zerstörte ein Brand einen Teil der Mühleneinrichtung, so daß das Anwesen erneut vom Vorschußverein übernommen werden mußte. 1832 kam die Schrollbacher Mühle schließlich in den Besitz des aus Bruchmühlbach stammenden Gerbers Richard Göttel (1900-1973), der zuvor die Gerberei seines in die USA ausgewanderten Vetters Jakob Göttel gepachtet hatte. Richard Göttel legte die Mühle still und richtete 1933 darin eine Lohngerberei ein 424. Im Jahr 2000 verkaufte Hans Göttel die Mühle an seinem früheren Mitarbeiter Lazlo Csendes und Ehefrau Erika 425.

 

Die ehemaligen Mühlengebäude stehen heute unter Denkmalschutz, bestehend aus Hakenhof, spätklassizistischem Wohnhaus und Mühlengebäude aus dem 19. Jh. 426. Das heute noch stehende Mühlengebäude wurde von dem jetzigen Besitzer Klaus Dockendorf restauriert 427.

 

Literatur/Urkunden:

- Klein, Monika: „Wasser als treibende Kraft. Seit fast 200 Jahren wird in der Schrollbacher Mühle gegerbt“; in „Die Rheinpfalz“ Nr. 153 vom 5.7.2013, Teil Immobilienmarkt S. 4

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis, in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 258 vom 7.11.2000 (Schrollbacher Mühle)

 

 

 

 

 

Schwabenbach:

der Schwabenbach ist ein knapp 18 km langes Gewässer dritter Ordnung in der Pfalz und entwässert indirekt in den Rhein. Er ent­springt im Pfälzerwald auf Bad Dürkheimer Gemarkung im Hammelstal unterhalb des 522 m hohen Becherskopfes. Seine beiden Quellarme fließen an der Becherbrücke zusammen. Der Schwabenbach folgt anschließend dem Poppental und fließt ostwärts teilwei­se verrohrt durch Wachenheim. In Friedelsheim ist der Bachlauf Namenspate der dortigen Schwabenbachhalle. In Gönnheim floss der Schwabenbach durch das heutige Naturdenkmal Kühweiher und sorgte für dessen Versorgung mit Frischwasser. Dies änderte sich durch die zunehmende Belastung des Schwabenbaches mit ungeklärten Abwässern, was zur Folge hatte, dass der Weiher dadurch und durch starken Laubeintrag mehr und mehr verlandete. Heute verläuft der Schwabenbach direkt südlich des Kühweihers durch eine Schwelle getrennt vorbei. Lediglich bei starkem Hochwasser entwässert der Bach noch heute teilweise in die Reste des Kühweihers. Östlich von Fußgönheim mündet der Bachlauf schließlich in den Floßbach, der wiederum zwischen Lambsheim und Eppstein in die Isenach mündet 428.

 

 

 

 

 

Schwabsburg / Rheinhessen:

OT von Nierstein, VG Nierstein-Oppenheim, Lk Alzey-Worms; der Ort erstreckt sich an dem zum Rhein hin fließenden Flügelsbach, der sich nach der Vereinigung mit dem Engelskläuergraben zu Füßen der beherrschenden Burgruine S-förmig windet 429.

 

Die Ersterwähnung der für den Schutz des Reichsguts um Nierstein zuständigen Burg „Swabesberg“ datiert 1357. Der heutige Orts­namen setzte sich erst in der Neuzeit durch. 1375 geriet Schwabsburg zusammen mit Nierstein, Dexheim und Oppenheim dauerhaft als Pfandschaft an Kurpfalz (Oberamt Oppenheim). Mit den beiden erstgenannten Dörfern bildete es eine Gemeinde in Bezug auf Gericht und Allmende („Kornsand“ rechts des Rheins). Bedeutende Grundbesitzer waren die Kartäuser zu Mainz, deren Liegenschaf­ten bald nach 1781 an die Freiherrn von Zedtwitz gelangten. Die Eingemeindung nach Nierstein erfolgte 1970 430.

 

30jähriger Krieg und die Pfalzzerstörung durch die Franzosen 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-1697) zogen Burg und Dorf in Mitleidenschaft. 1693 lag die Einwohnerzahl bei 155 Personen und blieb bis 1717 nahezu konstant. 1775 lebten hier 347 Personen bei einem Bautenstand von 83 Häusern, 1784 waren es bereits 442 Personen, 1815 zählte man 525 Einwohner , 1830 wohnten 770 Personen in 120 Häusern. Später stagnierte die Einwohnerzahl wegen Auswanderung nach Amerika. 1871 gab es 769 Einwohner, dann kam ein erneuter Anstieg: bis 1900 wurde der Stand von 981 Personen bei 202 Häusern erreicht 431.

 

 

Mühlen:

seit 1586 werden Mühlen am Ort genannt. Die älteste ist wohl jene des Mainzer Kartäuserklosters (Backhausstraße 15), dessen be­nachbarter Zehnthof 1680 vorkommt. 1748 wird die Froschmühle (Froschmühlweg 6) am Südostrand erwähnt. 1775 bestanden zwei Mahlmühlen 432.

 

 

- Froschmühle:

heute Froschmühlweg 6, ehemalige Froschmühle, 1770 am Ende einer von der Jahnstraße ausgehenden kurzen Stichgasse am südöst­lichen Ortsrand erbaut. 1748 zuerst erwähnt, bis 1886 in Betrieb. Der vom Flügelsbach gespeiste Mühlgraben ist heute verfüllt, an­stelle der ehemaligen zweiflügeligen Ökonomie stehen neue Wohngebäude. Bei dem Wohn- und Mühlengebäude der ehemaligen Mühle handelt es sich um einen eingeschossigen Barockbau mit Mansarddach. Im Kämpferbalken die Inschrift 17 CA ST 70 433.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 199

 

 

- Karthäuser Mühle:

Backhausstraße 15; sie ist ist wohl die älteste Mühle am Ort; Mühle des Mainzer Kartäuserklosters, dessen benachbarter Zehnthof 1680 vorkommt 434.

 

 

 

 

 

Schwabwiller / Elsaß:

OT von Betschdorf, Départment Bas-Rhin; heute Anwesen 48 rue du Moulin, Schwabwiller, 67660 Betschdorf; nördlich des Forêt du Hagenau gelegen, zwischen Betschdorf und Surbourg, ca. 8 km südlich von Soultz-sous-Forêts. Das Dorf gehört zur Grafschaft Ha­nau-Lichtenberg.

 

Mühlen:

am 25.5.1682 verstarb in Birlenbach der Hannß Jerg *Straub, „der alte Müller … von Schwaweyler“. Der Sterbeeintrag im Kirchen­buch Birlenbach lautet: „25. ejusdem [Anm.: Mai 1683] starb nach Empfahung des H. H. AbentMhl:, Hannß Jerg Straub, von Schwa­weyler, der Graffschaft Haunaw zugehörig, welcher den hernach folgend Tag, Christlich, allhir zu Keffenach ist begrab word. War der alte Müller ...“ 435.

 

Photo:

- Internetdatei www.tourisme-alsace.info: „Le Moulin de Schwabwiller“

 

 

 

 

 

Schwarzbach:

Der Schwarzbach ist ein etwa 50,5 km langer Fluss in Rheinland-Pfalz und im Saarland und ein linker Nebenfluss der Blies. Er ent­wässert mit seinen Nebenflüssen den gesamten westlichen Pfälzerwald und gehört neben Speyerbach, Queich und Lauter (Wieslau­ter) zu den vier großen Entwässerungssystemen dieses Mittelgebirges. Die beiden Quellbäche des Schwarzbachs, der auf den ersten 16 km seines Laufs auch Burgalb genannt wird, entspringen mitten im Pfälzerwald auf der Westseite der pfälzischen Hauptwasser­scheide südlich des Weilers Johanniskreuz in knapp 500 m Höhe. Die rechte Quelle liegt am Südhang des 528 m hohen Steinbergs, die linke 3 km entfernt südwestlich des 609 m hohen Eschkopfs. Der nach 4 km vereinigte Schwarzbach erreicht an Leimen vorbei das touristisch genutzte Schwarzbachtal. Dort nimmt er von rechts das Hundsbächel sowie das Dinkelsbächel und von links den Rau­schenbach auf, bevor er zum Clausensee aufgestaut wird. Dann fließt der Schwarzbach weiter nach Waldfischbach-Burgalben, wo von rechts die Moosalb mündet. Beim Weiler Biebermühle fließt von links die Rodalb in den Schwarzbach, bevor dieser seinen Weg nach Thaleischweiler-Fröschen findet. Unterhalb des Ortes mündet von rechts die Wallhalb. Über Rieschweiler-Mühlbach, Dellfeld und Contwig gelangt der Schwarzbach nach Zweibrücken, wo zunächst von rechts der Wiesbach und dann von links der Hornbach einmündet. Gleich nach dem Passieren der Grenze zum Saarland mündet der Schwarzbach bei Einöd von links in die Blies, einen Zu­fluss der Saar 436.

 

Der Schwarzbach konnte aufgrund seines vergleichsweise höheren Wasserstandes ganzjährig zur Holzflößerei genutzt werden 437.

 

Literatur/Urkunden:

- Fasco, Richard: Die Schicksale der Schwarzbach-Mühlen. [Titel wechselt.]. In: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe, Pirmasens v. 3.12., 12.12., 18.12., 20.12.1986

- Wilms, Rudolf: Flößereibetrieb im Westrich. Geschichtliche Betrachtung eines ausgestorbenen Gewerbes; in: Heimatkalender für Stadt und Landkreis Zweibrücken („Westrich-Kalender“) 1960, S. 121-125

 

 

 

 

 

Schwarzenacker / Saarland:

OT von Einöd, das wiederum Stadtteil der saarländischen Kreisstadt Homburg ist; südlich von Homburg an der Blies gelegen; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken, heute im Saarland gelegen

 

Mühlen:

- Mahl- und Bannmühle:

schon 1605 ließ die pfalz-zweibrückische Regierung eine Bannmühle errichten. Die Einwohner von Schwarzenacker, Ingweiler und Bierbach waren hierher gebannt 438.

 

Um 1695 war Hanß Michel *Werner der Müller in der Schwartzenacker Mühle 439.

 

Seit 1734 ist Andreas *Rüßy († vor 1744) Erbbeständer auf der Mühle; er hat einen “Confirmationsschein” des Oberamts Zwei­brücken vom 25.11.1734 über sein Bestandsrecht 440; dieser ist bestätigt im Mühlenprotokoll des Oberamts vom 16.12.1744 441. In diesem Protokoll heißt es über die Mühle in Schwarzenacker: “[...] liegt an dem Schwarzenacker Weiher, 1/4 Stunde von der Papier­mühle, ebensoweit von der Limbacher und der Zweibrücker Mahlmühle entfernt. Das Hochgebäu ist in mittelmäßigem Stand, das Mühlwesen aber hat einen Reparation nöthig, und bestehet die­ses aus 3 Wasserrädern welche 2 Mahlgänge und 1 Schälgang treiben Kann bey großem Waßer beständig gehen, bey kleinem aber und trockenem Wetter bey Tag, wann das Waßer nachts zugestellet wird, ein Gang beständig gehen. Erbbeständer sind Andreas Rüßy Erben, so sich mit einem von Fürstl: Geistl: Güther Verwaltung auf ihren Vatter eingerichteten Erbbestand-Brief vom 20ten July1720 und Confirmationsschein vom 25ten Novembr: 1734 legitimieren. Sie ent­richten in die Wörschweiler Klosterschaffnerei 14 Ma. Korn jährlich. Gebannt in die Mühle sind: Bierbach mit 45, Innweiler mit 14, Schwarzenacker mit 15, Wörschweiler mit Klosterberg mit 6 und der Gutenbrunner und Glashütter Hof mit 20 Haushaltungen. Die Mühle wird derzeit von den beiden ältesten Söhnen Rüßy be­trieben.” 442.

 

Am 3.5.1740 in der Kirche auf dem Gutenbrunnen heiratet die Gertrauda Russy, des verlebten Andreas Russy, gewesenen Beständers der Schwarzenacker Mühle hinterlassene Witwe, den Johann Peter *Schomar, Witwer auf dem Gutenbrunnen 443.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Schwarzen­acker Bann Mühl [hat] 3 Waßerräder welche 2 Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt an Pacht] 14 Mltr Korn; Bierbach, Guten­bronnen 100 fam: ausmachend soll hierher gebannt seyn. Können jedoch mehr nicht deren 50 famil: befördert werd.“ 444

 

Photo:

- Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 421

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1323 6: „Die neue Chausseebrücke zu Schwarzenacker unter der Mühle, 1760“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1322 2: „Den der Schwarzenacker Mühle neuerdings auferlegte Erbpacht, 1778-1780“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1322 3: „Die mit dem Mühlenweiher zu Schwarzenacker getroffenen neuen Einrichtungen, desfallsige Be­schwerden des Müllers, 1783-1787“

 

 

- Papiermühle Schwarzenacker, Wörschweiler Papiermühle:

an der Stelle der späteren Adtschen Papierfabrik gelegen 445. Es handelt sich bei der Mühle um die zunächst ab dem 16. Jh. als “Sä­gemühle Wörschweiler” urkundlich er­wähnt Mühle 446; auch als Papiermühle Wörschweiler bezeichnet 447. Diese Vorgängermühle war ab Mitte des 14. Jh. teils Mahlmühle, teils Sägemühle 448. Herzog Johannes I. von Zweibrücken verlieh am 27.7.1592 seine un­ten am Kloster Werßweiler gelegene Sägmühle an Leonhard Schreckelmann in einem Temporalbestand auf 16 Jahre. Schreckelmann war kein gelernter Sägmüller; aus einem Bericht des herzoglich Zweibrückischen Hof- und Jägermeisters Christoph von Bernstein vom 30.10. 1593 geht hervor, daß Schreckelmann seinen Kunden durch unfachmän­nische Arbeit großen Schaden zugefügt haben soll 449.

 

Die Papiermühle wurde 1701 von Zweibrücker Regierung errichtet, nachdem die beiden vorher im Herzogtum bestehenden Papiermüh­len in Annweiler und Zweibrücken eingegangen waren. Der erste Pächter hieß Blust, ihm gelang es jedoch nicht, das Unterneh­men wei­ter zu bringen,Von dessen Nachfolgern wurden in dieser, häufig von Überschwemmungen heimgesuchten, Papiermühle, ne­ben Akten-, Einwickel-, Frisier- und Toilettenpapier auch Druckpapiere und später Pappen hergestellt 450. Die Papiermühle Wör­schweiler war von 1701-1731 die einzige Papiermühle im Herzogtum Zweibrücken 451.

 

Das Druckpapier für die in Zweibrücken befindliche herzogliche Druckerei, in welcher der aus Schweinfurt stammende Georg *Ni­colai von 1705-1736 Besitzer war, wurde, wenn auch nicht ausschließlich aus der Wörschweiler Mühle bezogen vornehmlich aber für die Bekanntmachungen und Erlasse der Zweibrücker Regierung. Diese Druckerei ging später in den Besitz des Schwiegersohns des Nicolai namens Johann *Mengert über, der sie bis 1742 betrieb.

 

Johann Georg *Maurer (geb. um 1671 Nürnberg - † 24.10.1748 Annweiler), bis 1712 Papiermüller in Blieskastel, bewarb sich am 28.7. 1712 um die Pachtung der Papiermühle auf dem Schwarzenacker bei Wörschweiler, zu einem Temporal-Vertragsabschluß mit der herzoglichen Regierung in Zweibrücken kam es jedoch erst am 27.5.1718. Maurer kaufte Ostern 1731 die Wachtelsmühle bei, Annweiler, erhielt von der Zweibrücker Regierung die Erlaubnis zum Bau einer zweiten Papiermühle im Herzogtum und baute dar­aufhin 1731 die Wachtelsmühle zur Papiermühle um 452, als nunmehr zweite Papiermühle im Herzogtum Zweibrücken 453. Maurer erhielt sodann 1737 den Erbbestand für die Papiermühle Schwarzenacker.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “Liegt an der Blies ohnfern dem Schwarzenacker, eine halbe Viertel Stund von der Schwart­zenacker Mahlmühle und etwann ein und eine halbe Viertel Stund von der Leyischen Papiermühle zu Lautzkirchen. …. Ist in gantz gutem Stand und ao 1738 erst gantz neu wieder erbau­et worden, hat zwey unterschlechtige Waßerräder welche mittelst eines Hollän­dischen und …. Geschirrs sieben Stampf-Löcher trei­ben. Hat den Fischfang vom Waßerbau bis an die Schwartzenacker Brück zu ge­nießen. Muß bey großem Waßer zu Zeiten 2 bis 3 Monath still stehen und kan bey dem kleinen Waßer nur das halbe Geschirr in zu­weilen treiben, so daß im Jahr … diese Mühle ein Viertel Jahr still stehet. Die Mühle liegt hinter einem Wehr, welches ohngefähr 300 Schritt davon entfernet seyn dörffte, bis dahin vor das obere Waßer der Wa­ßergraben und vor das untere Waßer bis ahn gedachte Schwartzenacker Brück, etwas über 300 Gäng wo das Waßer in die Mutterbach lauffet, zu unterhalten ist. Hat sonsten ehe selbige in Erbbestand begeben und wieder neu erbauet worden[,] nur vier Stampf-Löcher gehabt. Entrichtet jährl: an Erbzinß in die Landschrei­berey Zweybrücken 100 fl, welcher Zinß auch in der [Anm.: vorherigen] Temporal Begebung bezahlet worden. Hat keinen Bann in­doch die Erlaubnus in denen Oberämter Zweybrücken, Lichtenberg und Meisenheim die Lumpen [Anm. s. *Hadern] cum exclusione aller anderen einzusammlen. Der Verdienst bestehet in Verkauffung allerhand Papiers so wohl inn als außerhalb Landes, wie dann gedcht: Herrschaft dieser Mühl Jährlichen ein merckliches an Papier abnimt. Johann Georg *Maurer ist der erste Erbbeständer dießer Mühl, und legitimiert sich sich mit einem unterm 27ten Sept: 1737 auf Ihn ausgefertigten Erbbestand-Brief … Der gnädigsten Herr­schaft ist der Beständer … schuldig, so Schreib- als Con­cept-Papier und zwar das erstere, so viel indemnach einzig und allein bey Fürstl: Hofhaltung, bey der Kuchen und Office, desglei­chen denen fürstl: Regierungs- und Cammer-Col­legiis und zum gestempelten Papier, gebraucht wird. … das Rieß [Anm.: ein Papier­maß] theurer nicht als vier Kopfstück [zu verkaufen] … es wäre dann, daß der Preiß durchgehend um ein merkl: steigen oder abfallen würde ...“ 454.

 

Am 17.4.1780 übernehmen die Brüder Johann Andreas *Maurer und Johann Jakob *Maurer die Papiermühle auf dem Schwarzen­acker nach dem Tod des Vaters Johann Georg (2) Maurer († 21.5.1778 Schwartzenacker 455. Nach dem Tod des Johann Jacob Maurer († 30.8.1782) verlangt dessen Witwe Marie Luisa Bellair die Fortfüh­rung des gemeinsamen Papiermühlenbetriebes 456.

 

Um 1781 ist [Johann] Andreas *Maurer als Papiermüller (?) auf der Papiermühle Schwarzenacker 457. Auf Johann Andreas Maurer († 1.1.1796 Schwartzen­acker) folgen die Söhne Georg Heinrich Ludwig *Maurer und Johann David *Maurer. Letzterer wird während der französischen Re­volution enteignet, muß einen 30jährigen Prozeß um seine Rechte führen, gewinnt den Prozeß, doch sein Ver­mögen ist ruiniert und er wandert 1842 mit seiner Familie nach Amerika aus 458.

 

1855 sind die Gebrüder Adt von Ensheim Eigentümer und Betreiber der Papiermühle Schwarzenacker. Bei diesen ist als Papierma­cher der Ferdinand Hauf beschäftigt. In einem Urteil des Assisengerichts der Pfalz in Zweibrücken vom 30.5.1855 heißt es: „Hauf, Ferdinand, 18 Jahre, Papiermacher, geboren und wohnhaft zu Schwarzenacker wurde für schuldig erklärt, am 4. Februar d.J. zum Nachtheile der Dosenfabrikanten Gebrüder Adt von Ensheim auf der denselben gehörigen Papiermühle am Schwarzenacker, wo er als ständiger Tagelöhner in Diensten stand, mittels gewaltsamen Einbrechens einer Zimmerthüre und eines Pultes, die Summe von wenigstens 50 fl. entwendet zu haben, und zur Strafe der Zwangsarbeiten in der Dauer von fünf Jahren …. verurtheilt.“ 459.

 

Literatur/Urkunden:

- Börst, Hans: Die Papiermacherfamilie Maurer in der Papiermühle auf dem Schwarzenacker zu Wörschweiler; in: Saarländische Fa­milienkunde 1969 S. 133

- LA Speyer Best. B Nr. 130 9: Erhöhung des Wehrs an der Papiermühle des Georg Maurer in Schwarzenacker, 1739-1742

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1321 1: „Schatzung und Frohnden des Papiermüllers zu Schwarzenacker, 1759-1788“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1321 3: „Papiermühle zu Schwarzenacker, 1709-1746“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1322 1: „Papiermühle zu Schwarzenacker, 1751-1792“

- o.A.: Familie Maurer und die Papiermühle Wörschweiler; in: Wörschweiler Kalender 2008, S. 1-4

 

 

 

 

 

Schwarzenborn:

s. Pfeffelbach: Schwarzenborner Mühle oben an Pfeffelbach

 

 

 

 

 

Schwarzerden / Saarland:

direkt an der saarländisch-pfälzischen Grenze südlich von Freisen und westlich von Pfeffelbach/Pfalz gelegen. 1367 als Lehen des Grafen Heinrich von Veldenz genannt. 1579 besassen die Vögte von Hunolstein und die Herren von der Leyen Güter im Ort 460. +++klären: pfalz-zweibrückisch ?++++

 

Literatur/Urkunden:

- Jung: Familienbuch der evangelischen Kirchengemeinden Burg Lichtenberg und Pfeffelbach, Teil I und II (Bonn 1995), um­faßt die Orte Burg Lichtenberg, Thallichtenberg Fronbacher Hof, Körborn, Ruthweiler, Breitester Hof, Bistart, Pfeffelbach, Reich­weiler, Schwarzerden

 

Mühlen:

- Schwarzerdener Mühle:

diese Mühle wurde 1595 von der Witwe Hoffmann errichtet und ging an ihre Söhne Johann und Michel über. Bis 1625 hatte sie dann der Müller Stoffel Eifler in Händen. 145/47 wieder genannt 461.

 

 

 

 

 

Schwedelbach:

VG Weilerbach, Lk Kaiserslautern; besteht heute aus den OT *Pörrbach und Schwedelbach; ca. 14 km nordwestlich von Kaiserslau­tern am Südrand des Nordpfälzer Berglandes; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Kaiserslautern

 

Mühlen:

- Mühle bei Schwedelbach:

Philipp Dinges aus Weilerbach baute 1734 die Mühle wieder auf 462; im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Kaiserslau­tern von 1739 463 ist die Mühle zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “wurde vor 4 Jahren von Philipp *Dinges in Be­trieb genom­men. Zunftmeister und Geschworene schätzen den Wert mit 500 fl und den Pacht auf 2 Malter 2 Firnsel Korn. Die Mühle hat 1 Mahl­gang.”464. ++++prüfen ob nicht Philipp Dinges nur in der Tafelmühle war ++++. Die Tochter des Philipp Dinges heiratete am 20.5.1738 in Steinwenden den Mühlarzt Johann Georg *Dietz 465.

 

In einer Karte von 1844 ist östlich des Dorfes der Mühlbach mit Stau sowie ein daran liegendes nicht be­zeichnetes Gebäude einge­zeichnet, bei dem es sich offensichtlich um die Mühle bei Schwedelbach handelt 466.

 

Karte:

- LA Speyer W 41 Nr. 2321 von 1844

 

 

- Tafelmühle oder Pletschmühle:

Im Kirchenbuch von Weilerbach befinden sich auch die Eintragungen für die Schwedelbacher Mühle als auch die Tafelmühle oder Pletschmühle in Schwedelbach. Die letztere Bezeichnung erhielt die Mühle nach dem 2. Besitzer, welcher die 1734 von Philipp Din­ges aus Weilerbach erbaute Mühle 1742 in seinen Besitz brachte. Der neue Besitzer war ein Johann Bartholomäus Taffel aus Gun­dersweiler 467.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1614/3: Pletschmühle von Philipp Dünges aus Weilerbach, 1741-1742, 1788-21792.

- Scheuermann, Gerold: Die Schwedelbacher Mühle; in: Kaiserslautern. Stadt u. Land 1981, S. 10-12

 

 

 

 

 

Schwegenheim:

VG Lingenfeld, Lk Germersheim; südlich von Speyer nördlich von Lingenfeld gelegen;war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Germersheim

 

Mühlen:

- Schwegenheimer Ölmühlen:

Die Mühlen sind im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Germersheim vom 6.4.1768 468 wie folgt beschrieben: „Daselbsten ist kein Wasserfluß, wohl aber 2 Ohlig Mühlen, von welchen jede mit einem Pferd ge­zogen wird, die eine davon besitzet Ludwig Frenden­weiler (?; ++++klä­ren+++) und die andere Johannes Lutz, beide Bürger zu gmd­ten: Schwegenheim, seyend von geringer Importanz thuen ihrem Vorgeben nach das niedrigste Ohlig vor auswärtige Unterthanen schlagen, haben von gnädigster Herrschaft keine Con­cession, seyend gleichwohlen künftig zu Clingenmünster, und müssen die Schatzung davon abführen.“

 

Um 1787 wird Paul Lutz als Ölmüller benannt (°° mit Hedwig Kessler; Vater von Josef Lutz, °° 22.5.1807 in Lingenfeld mit Kathari­na Barbara Durein) 469.

 

 

 

 

 

Schweighofen:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; gehörte zum Hochstift Speyer

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 35 katholischen und einer kalvinistischen Familien auf 470. Die Katholiken waren in der Pfarrei Altenstadt/Elsaß eingepfarrt, das dorti­ge Kirchenbuch befindet sich im Archives Départmentales Bas-Rhin Strasbourg 471.

 

Mühlen:

um 1793 ist Karl *Fritz als Müller in Schweighofen; °° mit Marie Welcker; Vater von Joseph Fritz, Georg Fritz und Regina Fritz; er ist am 26.12.1793 zwischen 1791 und 1793 vor den französischen Truppen emigriert 472.

 

- St. Remiger Mühle:

s. St. Remy (heute Ortsteil von Altenstadt/Elsaß)

 

gehört zur Gemeinde Schweighofen, an der Wieslauter gelegen 473:

 

 

 

 

 

Schweinschied:

VG Meisenheim, Lk Bad Kreuznach, im Nordpfälzer Bergland gelegen, westlich von Jeckenbach; heute zu Rheinhessen gehörig. Um 1390 erhielt bei einer Erbteilung Wildgraf Friedrich von Kyrburg das Dorf Schweinschied zugesprochen. Das Dorf, das damals aus 2 Teilen bestand, wechselte die politische Zugehörigkeit mehrmals zwischen den wildgräflichen und rheingräflichen Linien. Oft bildete der Bach die Grenze zwischen den territorialen Besitzungen. 1595 war das Dorf“Swinschit“ mit der südlichen Hälfte Lehen der Pfalzgrafen und Herzöge von Zweibrücken, der nördliche Teil dagegen Lehen der Kyrburger Wildgrafen. 1757 fiel auch die südliche, pfälzische Hälfte des Dorfes an die Wild- und Rheingrafen von Grumbach, die nach einem Erbvertrag von 1695 bereits den nördli­chen Teil besassen. 1816 ging Schweinschied an den Landgrafen Friedrich V. von Hessen-Homburg und 1866 nach dessen Tod an die Preußen.

 

Mühlen:

- Schweinschieder Mühle:

westlich des Dorfes gelegen, dort befindet sich heute die Straße „Alte Mühle“. Um 1769 war Heinrich *Langerbein Müller in der Mühle bei Schweinschied; °° vor 1769 Anna Klara Eckweiler aus Sien; Vater des Johann Nikolaus Langerbein (geb. 26.3.1769 in der Gänsmühle zu Martinstein, gelegen bei Monzingen/Nahe 474) und der Maria Katharina Langerbein (geb. 12.12.1773 in der Mühle bei Schweinschied) 475.

 

 

 

 

 

Schweisweiler:

VG Winnweiler, Lk Donnersbergkreis; westlich vom Donnersberg im Alsenztal zwischen Imsweiler und Winnweiler gelegen; 1233 kam das Dorf aus salischem Besitz an Philipp III. Von Bolanden und damit an die Herrschaft (seit 1398 Grafschaft) Falkenstein. Nach Aussterben der Falkensteiner ergriffen die Grafen von Virneburg 1418 von der Grafschaft Besitz, die 1456 Wirich VI. Von Daun-Oberstein erwarb 1458 wurde der Herzog von Lothringen Oberlehensherr, dem die Daun-Falkensteiner 1667 die Grafschaft verkaufen. 1736 gelangte das Dorf an Österreich (Oberamt Winnweiler) 476.

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C14 (Grafschaft Falkenstein) Nr. 257: Die Mühlen zu Schweißweiler, 1725-1767

 

 

- Dorfmühle:

1774 war die Mühle im Besitz von Aron Nizolla, der durch ein neues Wehr die Eisenhütte des Johann Gideon Gienanth in Hochstein schädigte 477; 1809 errichtete Ludwig Gienanth an­stelle der Dorfmühle ein Hammerwerk (heute Anwesen Ortsstraße 1) für die Hoch­steiner Eisenschmelz 478.

 

Das Gienanth'sche Archiv im Landesarchiv Speyer enthält Unterlagen über die Erwerbung und den Betrieb des Großhammers in Schweisweiler durch die Familie Gienanth 479, einschließlich des Plans für die Hammeranlage Schweisweiler angefertigt durch den Landmesser Zimmermann im Juni 1809.

 

 

 

 

 

Schweix:

VG Pirmasens-Land, Lk Südwest-Pfalz; südlich von Pirmasens, direkt an der deutsch-französischen Grenze gelegen.

 

Im frühen Mittelalter gehörte das Dorf zu Ober-Lothringen. Dann gelangte es 1297 durch Tausch zwischen Lothringen und Zwei­brücken in den Besitz des Grafen Eberhard von Zweibrücken, der sich von nun an Graf v. Zweibrücken-Bitsch nannte. Ab 1606 ge­hörte Schweix zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg und wechselte 1736 an Hessen-Darmstadt. 1793 wurde Schweix auf eigenen Wunsch Frankreich zugeschlagen (und wurde in den Wirren der französischen Revolution deshalb geschützt) und fiel 1816 an Bay­ern 480.

 

Die luth. Einwohner von Schweix sind von 1743-1760 im luth. KB Burgalben erfaßt 481.

 

Mühlen:

 

1835 wird Kaspar *Faber als Müller in Schweix genannt 482 +++klären: welche Mühle und Verwandtschaft zum Müller in Schweix, Joseph *Faber+++

Um 1845 wird Johann Wendelin *Jung als Müller, Bauer und Bäcker in Schweix genannt 483+++klären: welche Mühle+++

 

 

- Schweixer Mühle, Dammühle, Oberste Mühle:

die Mühle wurde 1715 errichtet 484; sie war ursprünglich eine Sägemühle und wurde um 1734 in eine Mahlmühle umgewandelt 485.

 

Der Friedrich Fleischmann von der Verwaltung in Obersteinbach teilte am 17.5.1715 der hanau-lichtenbergischen Regierung in Buchs­weiler folgendes mit: „Es hat Überbringer dieses Benedikt Meißler, welcher sich nunmahls alß ein Schirmbs [?] Verwandter 486 auf dem Imspacher Hoff 487 auffhält, bey mir vorgesprochen, und zu vernehmen gegeben, daß Er willens ist, eine Seeg-Mühl auff dem Hülßer Weyher-Damm aufzubauen ...“ 488.

 

Im Juni 1715 erteilte Graf Johann Reinhard von Hanau-Lichtenberg dem Benedikt Meißler (auch als Mistler benannt) einen Erbbe­standsbrief für die zu errichtende Mühle 489. Am Am 24.9.1725 teilte der Friedrich Fleischmann von der Verwaltung in Ober­steinbach der hanau-lichtenbergischen Regierung in Buchsweiler mit, daß Meißler, ein „80jähriger Mann, welcher weder Weib noch Kinder hat“, inzwischen kränklich sei und deshalb beabsichtige seine Sägmühle an den Philipp Felter, „seines Handwercks ein Zim­mermann“, zu verkaufen 490. Dieser Philipp Felter stammte aus Obersteinbach 491. Philipp Felter beabsichtigte zur Sägmühle eine Oligmühle zu erbauen, wozu aber die Verwaltung in Buchweiler ihre Zustimmung verweigerte 492. Felder betrieb die Mühle darauf­hin als Sägmühle weiter.

 

Philipp Földer, auch als Felder benannt, war vor 1734 verstorben. Seine Witwe Anna Eva (geb. Bauer 493) erhielt 1734 einen Erbbe­standsbrief für die Mühle 494. Die Witwe Felder ließ die ursprüngliche Sägemühle nach 1734 in eine Mahlmühle umwandeln 495. Anna Eva Witwe Felder heiratete in 2. Ehe den Müller Joachim Ziegler. Beiden wurde 1742 ein Erbbestandsbrief erteilt 496. 1745 ging die Mühle an Elisabeth Földer (Tochter von Philipp Felder und der Anna Eva Bauer) und deren Ehemann Claus Cöllsch (s. Claudius *Kölsch, 12.9.1722 - † 18.10.1810) über 497.

 

1744 erhob der Erbe des inzwischen verstorbenen Müllers Benedikt Meißler, „Ullrich Meißler der Alte zu Hülst“ Klage gegen die „Philipp Földerische Erben von der Schweixer Dam Mühl der Ursachen halber, daß sie ihm wegen der – vor vielen Jahren daselbst gestandenen und ihrem Vatter pro 170 fl verkaufften Seeg Mühl um deßweillen gegen 50 fl zurück behielten, weilen Sie vorgäbten, alß ob er zugleich Gut mit verkaufft“ 498. Ausgang der Angelegenheit ist aus den Verwaltungsakten nicht ersichtlich.

 

Claudius *Cölsch († 12.10.1810) als Müller zu Hilst klagte 1759 gegen die Gemeinde Schweix wegen Erschwerung des Schafweidegenusses 499.

 

Schon 1766 hielt sich der Müller Leopold *Rohr auf der Schweixer Mühle auf 500. Um 1768 war Leopold *Rohr als Lehensmüller auf der Schweixer Dammühle. Er stellte 1768 bei der hanau-lichtenbergischen Regie­rung den Antrag auf Genehmigung der Errich­tung einer Mahlmühle bei dem Dorf Kröppen bzw. an der sog. Rodelfahrt im Eppen­brunner Tal, Hilster Bannes [Anm. d. Verf.: s. Kröp­pen] 501. Dieser Müller mußte durch die lange Krankheit seiner Frau und großes Unglück mit seinem Viehbestand im Jahre 1774 die herrschaftlichen Abgaben als Unterpächter auf der Schweixermühle stunden lassen. Er war viermal verheiratet (oder hatte er einen gleichnamigen Sohn, der auch hier in der Gegend heiratete ?). Rohr weilte auf vielen Mühlen der Umgebung. In San Franzisco / Ka­lifornien soll er zu großem Reichtum gelangt sein 502.

 

Zwischen 1773 und 1793 stellten die Müller von der Hilster und Schweixer Mühle Gesuche um Gültnachlaß 503.

 

1777 erscheint das Ehepaar Christian Hermann und Maria Margarethe Schneider als Lehensmüller auf der Schweixer Mühle 504.

 

1781/82 war Leopold Rohr erneut als Lehensmüller auf der Schweixermühle, dem damals durch ein Unwetter der Wasserbau der Mühle zerstört wurde und dazu noch die gesamte Ernte durch Hagelschlag. Später erscheint er nicht mehr auf der Schweixermühle 505.

 

Nach 1782 wurde die Mühle erneut von Claudius Kölsch († 18.10.1810) und später von dessen Erben betrieben. Sie wechselte in der Folgezeit oft den Besitzer. 1834 kam es zu einem Brand in der Mühle 506.

 

Zwischen 1825 und 1830 wird auf der Schweixer Mühle genannt der Balthasar *Maus 507. Offenbar besteht zwischen den Familien Maus und Faber eine nahe Beziehung +++klären++, denn eine Katharina *Maus war mit dem Müller in Schweix, Kaspar *Faber verheiratet.

 

Um 1826 und noch 1848 (err.) war Joseph *Faber († 21.1.1848 Hilster Mühle im Alter von 56 J) der Müller auf der Hilster Mühle und wird zeitgleich auch auf der Schweixer Mühle genannt; °° mit Magdalena Kirsch; die zwischen 1826 und 1841 geborenen Kinder des Ehepaars wurden teils auf der Hilster Mühle, teils auf der Schweixer Mühle geboren . Ob dies auf einem Fehler bei der Führung des Kirchenbuchs beruht, oder ob Joseph Faber beide Mühlen betrieb ist unklar +++klären+++.

 

1849 wird der Jakob *Buchheit als Müller auf der Hilster Mühle genannt 508.

 

Am 18.11.1852 heiratet die Tochter des verstorbenen Müllers Joseph *Faber in Schweix den späteren (err.) Müller auf der Hilster Mühle, Peter *Krämer (aus Kleinsteinhausen, Sohn des des Bauern in Kleinsteinhausen Peter Krämer und der Katharina Portscheller). Der Sohn aus der Ehe, Peter Krämer (geb. 3.3.1854 - † 4.3.1854) wird auf der Hilster Mühle geboren 509.

 

Im „Wochenblatt für den Königlich-Bayerischen Gerichtsbezirk Zweibrücken“ Nr. 125 vom 18.10.1853 heißt es: „Mühlen-Verpach­tung. Die zwischen Kröppen und Schweix, im Canton Pirmasens gelegene Schweixer-Mühle, auch Dammühle oder oberste Mühle genannt, be­stehend in einer Mahlmühle mit zwei Mahlgängen und einem Schälgang oder sogenannten Triller, einer Oelmühle, einem zweistöckigen Wohnhause … ist zu verpachten. Liebhaber hierzu können sich …. an den Hospitalschaffner Stutz in Zweibrücken wenden.“

 

Nach dem Tod von Albert Schwartz im Jahre 1968 wurde hier die Sägemühle stillgelegt 510.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 Nr. 2822: Errichtung einer erbbestandlichen Sägemühle auf dem Hilster Weiherdamm im Schweixer Bann durch Benedikt Mistler sowie Verkauf der Mühle an Philipp Földer.

- LA Speyer Best. C20 Nr. 2823: Erbbestandsbriefe und Reverse über die Hilster Weiherdamm-Sägemühle oder Schweixer Damm-Mühle, die 1734 in eine Mahlmühle umgewandelt wurde. Enthält: Erbbestandsbriefe für Benedikt Meißler (Mistler) (1715), für Anna Eva, Witwe Philipp Felders (1734); für dieselbe und ihren jetzigen Ehemann Joachim Ziegler (1742), für Claus Cöllsch und seine Ehefrau Elisabetha geb. Földer (1745).

- LA Speyer Best. C20 Nr. 2825: Umwandlung der Hilster Sägemühle (auch Schweixer Mühle, oberste Hilster Mühle und Damm-Mühle genannt) in eine Mahlmühle, deren Abgaben und Freiheiten, 1734-1768“

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2827: Gültnachlaß- und Gültausstandsgesuche der Müller von der Hilster und Schweixer Mühle, 1773-1790

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2830: Beschwerde des Müllers zu Hilst wegen Beeinträchtigung durch die von dem Schultheißen Sebastian Kelsch von Imsbach zu Eppenbrunn erbaute Mühle (enthält auch: Konzept des Erbbestandsbrief­es von 1583 bzw. 1614), 1614

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2833: Gültnachlaß für Joachim Ziegler, Müller zu Hilst, wegen Still­stands seiner Mühle durch Verfertigung eines Floßgrabens

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2834: Das den beiden Schweixer Müllern zu einer Hofraithe für ihren Hirten abgeschätzte Wilderungsland bei der Hilster Mühle, 1749

- LA Speyer Best. C20 Nr. 3227: Bitte des Erbbestandsmüllers Claus Cölsch zu Schweix um Genehmigung zur Errichtung einer Öl- und Gipsmühle, 1789

 

 

- Hilstermühle, Unterste Mühle:

die Hilster Mühle liegt auf der Gemarkung der Gemeinde Schweix.

 

1659 war der Heinrich Zuber auf der Hilster Mühle 511.

 

1667 war die Mühle angebrannt. Der Müller Hans Vogel bat die die hanau-lichtenbergische Verwaltung um Zuweisung von Bauholz zur Wiederherstellung seiner abgebrannten Mühle sowie zeitweiliger Gültnachlaß 512. 1676 bat der nunmehr 80jährige Müller Hans Vogel aus Hilst um Übertragung des Erbbestands auf seinen Sohn Hans Georg Vogel 513.

 

Die Hälfte der Unteren Mahlmühle zu Hilst gehörte um 1715 dem Nikolaus Gerich [s. Niclaus *Gehrig] aus Hilst, den Eigentümer der anderen Hälfte der Mühle 514. Dessen Tochter Maria Catharina Gehrig war mit dem Müller Hanß Adam Lang verheiratet 515. Die­ser Hanß Adam *Lang wird noch 1732 als Müller auf der Hilster Mühle genannt 516. Lang ist 1732 verstorben. Seine Witwe Maria Catharina Gehrig hei­ratete in 2. Ehe am 14.4.1733 in Großfischlingen den Schultheiß Caspar Hennemann 517.

 

Zu den vorherigen Eigentumsverhältnissen an der Mühle wird Folgendes mitgeteilt: „Demnach bey erfolgter Verlaßenschafts-Separa­tion Weyl.: Hannß Adam Langen … daß dieses Mühlen-Gebäck [?], in einer alten 2stöckigten Behausung, einer Scheuer, auch zu ge­hörigen Stallungen und ohngefähr 14 Morgen ... Güthern, in Garthen, Wiesen und Äckern bestand, länger in Gemeinschaft bleiben mögen, Innmaßen der Verstorbene[,] ein Hanß Adam Lang nur ¼ Theil, Hannß Niclaus Röckel Bürger zu Hülß alß sein Hanß Adam Langen Respee Schwieger Vatter die übrigen Helfte an dieser Mühlen vor eigen gehabt“ 518.

 

Die Erbengemeinschaft nach dem Müller Hannß Adam Lang verkaufte 1732 die Hälfte der Mühle. Am 19.2.1732 teilt der Friedrich Fleischmann vom Amt Obersteinbach der hanau-lichtenbergischen Regierung in Buchsweiler durch „Unterdienstliches Memorial“ folgendes mit: „Es verkaufften Sebastian Lang[,] Bürger zu Vinningen und Niclaus Eckel[,] Bürger zu Trulben die Helfte der Ihnen angehörigen Mahl Mühl sambt Zugehör, Schweixer Banns, an Niclaus Beringer [?] Bürgern zu Hülst, dem die übrige Helfte vorhin gehörig, pro 500 fl ...“ 519.

 

1740 war Müller auf der Mühle der gleichnamige Hanß Adam Lang. 1740 kommt es zu einem Prozeß vor der hanau-lichtenbergi­schen Verwaltung in Pirmasens. Gegenstand des Verfahrens waren 9 Äcker bei der Mühle, die nach Ansicht des Klägers, Johann Nic­laus Gerig des Älteren aus Hilst, beim Verkauf der Mühle 1732 nicht mitverkauft worden seien. Die Klage richtete sich gegen Hanß Adam Lang, den „dasige[n] Müller alß Beklagten“ 520. Im Gerichtstermin vom 25.3.1740 waren beide Prozeßparteien erschienen, wie sich aus dem erhaltenen Gerichtsprotokoll ergibt. Der dem Gericht vorliegende Kaufbrief über die Mühle von 1732 wurde in Au­genschein genommen. Am Ende der Sitzung wurde „Erkandt: Wird der Kläger mit seiner Klage abgewiesen und in die Unkosten fäl­lig erklährt“ 521.

 

Zwischen 1773 und 1793 stellten die Müller von der Hilster und Schweixer Mühle Gesuche um Gültnachlaß 522.

 

1789 bittet der Erbbestandsmüller Claus Kölsch [= Claudius *Kölsch] zu Schweix um die Genehmigung zur Errichtung einer Öl- und Gipsmühle 523.

 

1793 wird Fried­rich Lang als Müller auf der Hilster Mühle im kath. KB Großsteinhausen genannt; °° mit Elisabeth Paquet; Vater der Catharina Lang (geb. 31.3.1793) 524.

 

Am 25.7.1797 stirbt auf der Hilster Mühle der Müller Georg Michael *Lang 525.

 

Um 1826 und noch 1848 (err.) war Joseph *Faber († 21.1.1848 Hilster Mühle im Alter von 56 J) der Müller auf der Hilster Mühle und wird zeitgleich auch auf der Schweixer Mühle genannt; °° mit Magdalena Kirsch; die zwischen 1826 und 1841 geborenen Kinder des Ehepaars wurden teils auf der Hilster Mühle, teils auf der Schweixer Mühle geboren . Ob dies auf einem Fehler bei der Führung des Kirchenbuchs beruht, oder ob Joseph Faber beide Mühlen betrieb ist unklar +++klären+++.

 

Die Hilstermühle wird auch durch den Inhaber Hans Würtz gewerblich genutzt. Sie ist deshalb noch voll funktionsfähig und verfügt über 1 Walzenstuhl, 1 Sodermühle, Ständesichter und wird durch eine Francis-Schachtturbine angetrieben 526. Zur Mühle schreibt der Landesverband Rheinland-Pfalz-Saarland e.V. der Deutschen Gesellschaft für Mühlengesellschaft und Mühlener­haltung DGM 2013 auf seiner Homepage 527:

 

Standort: 66957 Schweix

Kontaktperson: Hans Würtz, Tel. (06335) 272

Beschreibung: Wassermühle, voll funktionsfähig, da noch gewerblich genutzt. 1 Walzenstuhl, 1

Sodermühle, Ständersichter, Francis-Schachtturbine.

 

Karte:

- LA Speyer Best. C20 Karte Nr. 2826 fol. 8: „Die neue Schweixer Mühle beim Dorf Kröppen, 1.3.1769 (Bleistiftskizze)“

- LA Speyer Best. W1 Nr. 8421: Bachlauf (Trualbe) an der Hilster Mühle und Schweixer Mühle, ca. 1820

 

Literatur/Urkunden:

- Jaffé: Die Hilster Mühle; in: Pfälzer Heimat (Beil. z. Pirmasenser Zeitung). - 105, 1935, Nr 21.

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2829: Zuweisung von Bauholz an den Müller Hans Vogel zu Hilst zur Wiederherstellung seiner abgebrannten Mühle sowie zeitweiliger Gültnachlaß, 1667

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2824: Bitte des 80jährigen Müllers Hans Vogel aus Hilst um Übertragung des Erbbestands auf seinen Sohn Hans Georg, 1676

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2827: Gültnachlaß- und Gültausstandsgesuche der Müller von der Hilster und Schweixer Mühle, 1773-1790

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2830: Beschwerde des Müllers zu Hilst wegen Beeinträchtigung durch die von dem Schultheißen Sebastian Kelsch von Imsbach zu Eppenbrunn erbaute Mühle, 1614

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2831: Verkauf der Hälfte der unteren Mahlmühle zu Hilst an Niklaus Ge­rich zu Hilst, dem Besitzer der anderen Hälfte, 1715-1745; enthält auch den Streit zwischen Johann Nikolaus Gerich und Hans Adam Lang(en) beim Verkauf der Hilster Mühler

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2832: Ablehnung des Gesuch des Niklaus Gährig zu Hilst um die Geneh­migung zur Erbauung einer Mahlmühle auf seinem eigentümlichen Gut in der sogenannten Spick beim Steineren Kreuz im Imsba­cher Bann, 1742

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2834: Das den beiden Schweixer Müllern zu einer Hofraithe für ihren Hirten abgeschätzte Wilderungsland bei der Hilster Mühle, 1749

- Würz, Hans: Grenzlandschicksal einer westpfälzischen Mühle: die Hilstermühle in Schweix (Landkreis Südwestpfalz) / Hans Würz
In: Glück zu! / Dt. Ges. für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung, Landesverb. Rheinland-Pfalz und Saarland e.V. Altenkirchen, 2008,S. 124-126

 

 

- Neue Mühle an der Rodelfahrt im Eppenbrunner Tal:

s. Hilst

 

 

- Sägemühle auf dem Hilster Weiherdamm, Oberste Hilster (Mahl-)Mühle:

die Hilster Sägemühle wurde auch Schweixer Mühle, Oberste Hilster Mühle und Dammühle genannt; die Mühle wurde 1734 in eine Mahlmühle umgewandelt 528.

 

Um 1768 war Leopold *Rohr als Lehensmüller auf der Schweixer Dammühle. Er stellt 1768 bei der hanau-lichtenbergischen Regie­rung den Antrag auf Genehmigung der Errichtung einer Mahlmühle bei dem Dorf Kröppen bzw. an der sog. Rodelfahrt im Eppen­brunner Tal, Hilster Bannes 529.

 

Um 1788 komt es zu größeren Instandsetzungsmaßnahmen auf der Hilster oder Schweixer Dammühle, wozu von der Grafschaft Ha­nau-Lichtenberg dem Erbbestandsmüller Claude *Cölsch Bauholz gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt wurde 530.

 

Zwischen 1773 und 1793 stellten die Müller von der Hilster und Schweixer Mühle Gesuche um Gültnachlaß 531.

 

1789 bittet der Erbbestandsmüller Claus Kölsch [= Claudius *Kölsch] zu Schweix um die Genehmigung zur Errichtung einer Öl- und Gipsmühle 532.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2822: Errichtung einer erbbeständlichen Sägemühle auf dem Hilster Wei­herdamm im Schweixer Bann durch Benedikt Mistler sowie Verkauf der Mühle an Philipp Földer, 1715-1745

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2823: Erbbestandsbriefe und Reverse über die Hilster Weiherdamm-Sä­gemühle oder Schweixer Dammühle, die 1734 in eine Mahlmühle umgewandelt wurde, 1715-1745

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2825: Umwandlung der Hilster Sägemühle (auch Schweixer Mühle, Oberste Hilster Mühle und Damm-Mühle genannt) in eine Mahlmühle, deren Freiheiten und Abgaben, 1734-1768

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2827: Gültnachlaß- und Gültausstandsgesuche der Müller von der Hilster und Schweixer Mühle, 1773-1790

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2836: Das dem Erbbestandsmüller Claude Cölsch auf der Hilster oder Schweixer Dammühle zur Reparation seiner Mühlengebäude gegen Zahlung verabfolgte Bauholz, 1788-1789

 

 

 

 

 

Seebach, Bach / Rheinhessen:

der Seebach entspringt als artesische Quelle in Westhofen, fließt durch Osthofen und mündet nach rund neun Kilometern nördlich von Rheindürkheim, einem nördlichen Vorort von Worms, in den Oberrhein. In Westhofen mündet der Altbach, der bei Ober-Flörs­heim entspringt und durch Gundersheim und einen ehemaligen Stausee fließt, in den Seebach. Dieser trieb im Mittelalter zahlreiche Mühlen an, deren erste in Westhofen noch ein Mühlrad besitzt 533. Der Seebach ist einer der wasserreichsten Bäche in Rheinlan­d-Pfalz, die Seebachquelle in Westhofen hat einen Ausstoß von durchschnittlich 5000 Kubikmeter pro Stunde 534.

 

Der Seebach trieb früher eine Reihe von Mühlen: 9 Mühlen auf Westhofener Gemarkung, 3 in Mühlheim und 9 Mühlen in Osthofen. Von den Letzterem sind noch 6 Mühlen vorhanden 535.

 

Am Seebach entlang führt der Mühlenweg von Westhofen zum Rhein.

 

Urkunden/Literatur:

- Grünewald, Julius: Die Bachbarone des Kurfürsten im Alt- und Seebachtal; in: Heimatjahrbuch Landkreis Alzey-Worms 2014, S. 92-95.

- Kazenwadel, Brigitte: Wassermühlen im Wonnegau. Die Seebachmühlen im südlichen Rheinhessen. Westhofen, Mühlheim, Ostho­fen, Sandhof und Eich, Ingelheim 2003.

 

 

 

 

 

Selchenbach:

VG Kusel, Lk Kusel; im Ostertal, westlich von Konken, südlich von Herchweiler, nach der Grenze zum Saarland gelegen; am Sel­chenbach oder der Oster; das Dorf war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Lichtenberg.

 

Mühlen:

- Selgenbacher Mühle:

im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist „Selgenbacher Mühle“ wie folgt beschrieben 536: „.... Die Mühle liegt zwischen dem oberen und unteren Dorff Selgenbach. … Ist auch …. in Ansehung der Gebäude so wohl alß dem Mahl Werck in einem sehr elenden Stand; der Mahlgang wird durch ein ohn­gefehr 13 Schuh hohes Wasserradt getrieben, muß in Sommer und Winterzeiten wegen Mangel an Waßer lange stille halten, daß er nicht einmal ein halbes Jahr rechnen kann, in welchem sie beständig gehen könne. Der Waßer Teich ist 600 Schritt lang. … Sie gibt 2fl in die Landschreiberey und ein Malter Korn und ein Malter Habern in die Kellerey nach Lichtenberg …. Vor 3 Jahren ohngefehr habe er manchmal aber mit der größten Gefahr Früchte auß dem pfälzischen Dorf Fronhausen abgehohlet, getraue aber nicht mehr solches zu practizieren …. Jacob Theobald hat solche von Mathias Cuntzen Erben vor 110fl erkauft und auf seinen Nahmen einen Erbbestandbrief vom 26ten Mertz 1741 in Händen ….“.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 52 537 wird die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Selgenbacher Mühl [hat] 1 WaßerRad welches einen Mahlgang trei­bet; [zahlt an Pfacht] 2 fl an Geld, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Habern; alle Dörffer um diese Mühl seynd gebannt dahero sie auch in einem solchen schlechten Zustand ist.“

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1328/1: „Selchenbacher Mühle, 1561-1768“

 

 

- Ölmühle:

In einem, den Akten des Mühlenprotokolls des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 beigefügten, Schreiben vom 4.5.1792 heißt es: „Auch wegen einem an der Öhlmühl in dem Dorf Sel­chenbach, so dem Theobald Drumm zuständig und ehe­mals eine Mahlmühl gewesen vorzunehmenden Augenschein und Meßung einen vollständigen Extract ….“ 538

 

 

 

 

 

Selbach / Saarland:

heute OT von Nohfelden; nördlich von St. Wendel gelegen. Der Ort gehörte zum Hochgericht Neunkirchen und war mithin pfalz-zweibrückisch.

 

Das Hochgericht Neunkirchen mit den Dörfern Neunkirchen, Selbach und Gonnesweiler gehörte ursprünglich zu dem alten Besitz der Bischöfe von Verdun, den die Grafen von Veldenz zu Lehen trugen. Im Laufe der Entwicklung kamen auch die drei Dörfer in den Besitz der Obersteiner, den Erbauern der Burg und den Besitzern der Herrschaft Nohfelden. Die Urenkelin des Erbauers der Burg, Susel von Nohfelden, überließ 1345 eine Hälfte ihres Besitzes ihrem Stiefvater Wilhelm von Manderscheid und übergab die andere Hälfte dem Grafen von Veldenz. Die Manderscheider Hälfte kam um 1400 im Erbgang an die Herren von Ruppersberg, die sie je­doch 1476 dem Herzog von Pfalz-Zweibrücken verkauften. Da der Herzog von Pfalz-Zweibrücken bereits 1444 die Veldenzer Hälfte geerbt hatte, war nun die ganze Herrschaft Nohfelden und die Dörfer des Hochgerichtes Neunkirchen in pfalz-zweibrückischer Hand, zumal sich die Lehensabhängigkeit von Verdun im Laufe des 14. und 15. Jahrhunderts nach und nach gelöst hatte.

 

Während das Gebiet der Herrschaft bzw. des Amtes Nohfelden, und damit auch Gonnesweiler rechts der Nahe, unmittelbar von Vel­denz bzw. von Pfalz-Zweibrücken verwaltet wurde, war das Hochgericht Neunkirchen immer als "Afterlehen" im Besitz anderer nie­derer Adelsgeschlechter. Offenbar waren zunächst die Herren von Sötern (mit der Wolfsangel im Wappen) mit dem ganzen Hochge­richt belehnt, doch bereits um 1400 kam die Hälfte der drei Dörfer durch Heirat einer Angehörigen der Familie von Sötern mit Hein­rich von Grobe (oder Grohe) in dessen Besitz. Der Grobesche Anteil ist häufig an weitere Familien übergegangen, so 1472 an die Herren von Burtscheid, 1474 an die Herren von Neuerburg, 1483 an die Herren von Nickendich, 1533 an die Herren von Zandt von Merl, 1583 an die Herren Braun von Schmidtburg, 1641 an die Herren von Schellart und 1730 an die Herren de Lattre de Feignies. Florentius Josef de Lattre de Feignies erreichte 1746 seine Aufnahme in die Reichsritterschaft. Seine beiden Söhne konnten jedoch das Lehen wegen finanzieller Schwierigkeiten nicht halten, so dass Herzog Karl 11. August von Pfalz-Zweibrücken es im Jahre 1780 einzog und es an seine "maitresse en titre", die Freifrau Caroline Auguste von Esebeck, geb. Gayling von Altheim, gab. Die Sötern­sche Hälfte am Hochgericht kam 1696 im Erbgang - wie die Herrschaft Dagstuhl - an die Grafen von Öttingen-Baldern. Der Herzog von Pfalz-Zweibrücken zog jedoch 177 8 gegen den Protest des Grafen auch diese Lehenshälfte ein und gab sie zwei Jahre später ebenfalls an die Freifrau von Esebeck. Der zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfelden, Gericht bzw. Schultheißerei Wolfersweiler, gehörige Schwarzhof rechts der Nahe war im 18. Jahrhundert in den Besitz der Familie de Lattre de Feignies gekommen; danach er­warben ihn die Herren Hauth und von Schorrenberg. 1783 kaufte der Herzog von Pfalz-Zweibrücken den Hof, verkaufte ihn aber gleich mit allem Zubehör an die Freifrau von Esebeck weiter. Mit den Auswirkungen der Französischen Revolution um 1793 entfie­len alle adeligen Herrschaftsrechte auch in Gonnesweiler. +++ergänzen: Zitat+++

 

 

Mühlen:

- Mühle auff der Söllerbach ohnweit der Söller Brück:

im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 539 wird die Söllerba­cher Mühle, die zum pfalz-zweibrücki­schen Amt Nohfelden gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Mühle auff der Söllerbach, ohnweit der Söller Brück [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 1 Mltr Korn; ist keine Bann Mühl, muß seine Nah­rung von … Mühle ziehen, und könn­te jahrl 50 Mahl Gäst fördern.“

 

Auch heißt es an anderer Stelle in derselben Urkunde 540: „.... daß laut Erbbestand vom 29. April 1744 Jacob Knökis (?, kaum leser­lich) eine neue Mahl- und Öhlmühle auf den Soellerbach untern der Soellerbrücke …. erbaut“

 

 

- Selbacher Lohmühle:

schon im 17. Jh. hatte Sebastian Frey die Mühle. 1712 stellte der Herzog von Zweibrücken einen Erbbestandsbrief über die Lohmüh­le aus. Der Mühlenbetrieb wurde erst im 19. Jh. aufgegeben 541.

 

 

 

 

Seltz / Elsaß:

Kanton Seltz, Arrondissement Weißenburg, Département Bas-Rhins; an der Sauer gelegen, unweit von deren Einmündung in den Rhein, südlich von Lauterburg und Mothern; gehörte bis 1768 zur Kurpfalz Herrschaft Hagenbach; aufgrund des Austauschs der kur­pfälzischen Ämter Selz und Hagenbach, die 1768 an Pfalz-Zweibrücken fielen, wurde das Amt Guttenberg in Minfeld zu einem pfalz-zweibrückischen Oberamt erhöht und demselben diese eingetauschten Ämter untergeordnet 542; mithin seit 1768 pfalz-zwei­brückisch im Oberamt Guttenberg.

 

 

Mühlen:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über einen Mühlenbau in Selz +++klä­ren: welche Mühle+++

 

 

 

 

Selz (Fluß):

die 61 Kilometer lange Selz ist ein linker Nebenfluß des Rheins und eines der Hauptgewässer in  Rheinhessen. Mit einer Abflußspen­de von nur 2 l/s• km² gehört die im Windschatten des Nordpfälzer Berglandes fließende Selz zu den pro Einzugsgebiet wasserärmsten Flüssen Deutschlands. Die Selz entspringt in der Pfalz im Nordpfälzer am Rande der Ortschaft Orbis, wo ihre gefasste Quelle ausge­schildert ist und besichtigt werden kann. Etwa 30 km weit fließt die Selz in nordöstlicher Richtung. Dabei passiert sie nach drei Kilo­metern die Grenze zwischen der Nordpfalz und Rheinhessen und erreicht nach weiteren acht Kilometern die Kleinstadt Alzey. Dort durchquert sie zuerst einen Stausee, dann wird sie verrohrt und fließt unterirdisch durch die Stadt. Nach ungefähr der Hälfte ihres Laufweges durch das rheinhessische Hügelland knickt sie in Selzen fast rechtwinklig nach Nordwesten ab, um nach 63 km in Ingel­heim (Stadtteil Frei-Weinheim) in den Rhein zu münden. Der mittlere Abfluß beträgt 0,77 m³/s bei einer Schwankungsbreite von 0,3 bis 20 m³/s 543.

 

 

 

 

Selzen / Rheinhessen:

VG Nierstein-Oppenheim , Lk Mainz-Bingen, liegt gegenüber Hahnheim am rechten Ufer der Selz.

 

Fränkische Friedhöfe bestätigen die Ursprünge Selzens im 6./7. Jh., das zuerst 782 im Lorscher Codex als „Salsen in pago wormati­ense“ erscheint. Der Ortsname ist vorgermanisch und kommt vom Namen des Baches [= „Salzwasser“ ?]. Seine Lage markiert den Selz-Übergang eines alten Fernweges. Seit dem Hochmittelalter kommt das Wormser Hochstift als Grundherr und Vogteiinhaber, 1281 als Patronatsherr zu Selzen vor. 1294 erwarb es vormals leiningische Güter und Rechte hinzu. Um 1200 wird das Dorf in der Mainzer Mauerbauordnung, 1224 mit „Wernherus de Selsen“ lokaler Niederadel erwähnt. Bald gewann Kurpfalz an Einfluß: 1413 veräußerte Jeckel von Erlenhaupt drei Höhe in Selzen an Ludwig III. 1429 war der Ort kurpfälzisches „Ausdorf“. 1453 trat das Wormser Domstift bis auf den Grundbesitz die Hälfte seiner Rechte an Kurpfalz ab, die sich kurz nach 1500 die gesamte Ortsherr­schaft aneignete. Selzen kam zum Oberamt Alzey. Güter und der Zehnte verblieben dem Domstift. Auch waren Mainzer geistliche Institute hier begütert (Domstift, St. Petersstift, Kartause), im 18. Jh die Freiherrn von Dalberg und die von der Leyen 544.

 

 

Mühlen:

am 18.1.1809 teilt der Maire von Selzen, NN. Kissinger dem Maire des Kantons Oppenheim folgendes mit in „Beantwortung auf die von Herrn Prefekten unterm 12n dieses in betref der in diesseitiger Marie befindlichen Mahlmühlen“ 545. Es befinden sich in der Ma­rie Selzen zwei Mahlmühlen mit je 2 Mahlgängen „auf welchen beyden Meel gemahlen werden kann, nebst diesen aber befindet sich ein Schehlgang in jeder dieser Mühlen“ 546.

 

- Selzer Mühle:

Anwesen Gaustraße 69 547, ursprünglich weit außerhalb des Dorfes gelegen 548, an der Selz gelegen.

 

Die Selzer Mühle, ehemalige Ölmühle des 17.-19. Jh., entstand vermutlich in Anknüpfung an eine fränkische Hofstelle, weitab süd­lich des Dorfes in einer Talsenke unterhalb der hier nach Südwesten abknickenden Straße. Die „Selzer Mulen“ wird bereits 1330 als Besitz des Klosters Eberbach erwähnt, 1336 verpachtet. Als Müllerfamilien kommen vor: Anfang des 17. Jh. Trechsler, ab 1710 Baltz. Die Mühle wurde 1905 stillgelegt, die Mühlentechnik bereits 1920 entfernt 549.

 

Das Hauptgebäude spätklassizistischer Prägung trägt über dem Hauseingang eine Inschrifttafel: JAKOB BALTZ & SEINE EHE­FRAU KA= / THARINA ELISABETHA EINE GEBORNE / KISZINGER 1844 550.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 342, 343

 

 

 

 

 

Sembach:

VG Enkenbach-Alsenborn, Lk Kaiserslautern

 

Das Dorf gehörte bis zur französischen Revolution zur Grafschaft Wartenberg. Die Einwohner waren in die Eichenbacher Mühle ge­bannt +++prüfen+++, die seit 11.2.1671 als kurpfälzisches Lehen an die Grafschaft Wartenberg gelangt war.

 

Mühlen:

- Eichenbacher Mühle:

s. dort

 

Anm.: die westlich von Neuhemsbach an der Alsenz gelegene Mühle, direkt am Eichenbacher Woog; gehört heute zu Sembach, frü­her zu Neuhemsbach; in der Feudalzeit ging die Grenze der Grafschaft Wartenberg und der Herrschaft Neuhemsbach durch den Hof des Mühlenanwesens; ursprünglich wurde das Wasserrad der Mühle vom Wasser des Eichenbacher Woogs, später von der Alsenz an­getrieben 551.

 

 

- Nagelschmiede:

in den 1790er Jahren wird der Philipp Bach, wohnhaft auf der Nagelschmiede Sembach, luth. Religion im ev.-ref. KB Hinterweiden­thal erwähnt 552.

 

 

 

 

 

Siebeldingen:

VG Landau-Land, Lk Südliche Weinstraße; westlich von Landau an der Queich gelegen; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Germersheim

 

Mühlen:

in Siebeldingen gab es drei Mühlen, die Kindinger Mühle, die Obermühle und die Kanalmühle, während die gelegentlich als vierte Mühle genannte Kügler Mühle in Siebeldingen identisch ist mit der *Birkweiler Mühle oder Mühle „am Kolchenbach“ in Birkweiler.

 

Müller in Siebeldingen war Hans Wendell *Breiner (geb. vor 1635 Dambach-la-Ville / Elsaß [?] - † nach 1678 Siebeldingen) 553.+++klären: welche Mühle+++

 

In einer Annonce im Eilboten Landau vom 23.1.1858 wird der Jakob Kern als Müller in Siebeldingen genannt +++klären: welche Mühle+++ 554.

 

 

Literatur/Urkunden:

- Heupel, Carl: Historische Skizzen zu den Siebeldinger Mühlen; in: Ammerich, Hans (Hrsg.): Siebeldingen. Aus Geschichte und Ge­genwart eines südpfälzischen Weinortes, Landau 1999, S. 71-87

- LA Speyer Best. H29 (Bezirks- bzw. Landratsamt Landau) Nr. 1885: Mühlenakten Siebeldingen, 1818-1948

 

 

- Kanalmühle:

die Kanalmühle ist die jüngste der Siebeldinger Mühlen. Die Mühle lag am „Albersweilerer Kanal“ 555 zwischen der ersten und zweiten Kanalschleuse 556. Dieser diente zum Transport des Baumaterials zur Festung Landau in den Jahren 1687-1689. 1818 be­mühte sich J. G. Kehrt um die Genehmigung, eine Mahlmühle errichten zu können. 1848 wollten J. Junker und R. Weber eine Schneidmühle einrichten 557. 1859 wurde das Kanalgelände (Vauban-Kanal) um das ehemalige, aber baufällige Schleusenwärterhaus zur Erbauung eines Mühlwerks versteigert. Das Gelände wurde nach mehrmaligen Anläufen 1859 für 7862 fl von Josef Franz *Win­deroll ersteigert 558. Josef Franz Winderoll (1813-1892) hatte zugleich mit dem Zuschlag die Verpflichtung zum Bau der Kanalmühle übernommen. Diese wurde 1861 fertiggestellt 559.

 

Die Mühle wurde um 1955 geschlossen. Der letzte Müller war Friedrich Carl Winderoll ++++weiter+++++

 

1987 kaufte Günter Weber das ehemalige Mühlenanwesen und richtete die Gaststätte „Kanalmühle Siebeldingen“ ein, die er zusam­men mit seiner Frau Edith Weber betrieb. Die Gaststätte wurde im Juni 2013 geschlossen 560.

 

 

- Kindinger Mühle, Siebeldinger Doppelmühle, Siebeldinger Mahlmühle:

liegt auf der Wüstung Kindingen bei Siebeldingen 561. Das Kloster Hornbach er­warb im ehemaligen Kindingen Besitzungen, darun­ter die Kindinger Mühle. Die Kirche St. Jost in Dernbach hatte zudem noch Rech­te an der Kindinger Mühle bei Siebeldingen, die im Mittelalter 10 Malter Korns, später 1 ½ Malter an die Kirche zinste 562. Laut ei­ner Urkunde von 1213 verpfändete das Kloster Horn­bach, so die zitierte Ansicht von Grünenwald, diesen Besitz an das Kloster Eu­ßerthal 563. Richtigerweise gab das Kloster Eußerthal am 4.6.1213 eine vom Kloster Hornbach verpfändete Mühle, die mit jährlich 10 Mltr. zinste, an das Kloster Hornbach zurück 564. Bei Würdtwein heißt es: „Sciendum etiam quod prefati Abbas & fratres molendi­num quoddam ecclesie nostre pignori obligatum decem maldra annone solvens annuatim pro quatuor libris redemerunt nobis illud re­stituentes.“ 565

 

Auf der Wüstung Kindingen wird 1437 „die muilen zu Gintingen“, erwähnt. Heute besteht nur noch die Kindinger Mühle, während das Dorf verschwunden ist und seine Gemarkung der von Siebeldingen einverleibt ist 566.

 

Die Mühle gehörte teilweise den Fürsten von Löwenstein. Das Nachbardorf Albersweiler gehörte zu einem Teil der Herrschaft Lö­wenstein auf Scharfeneck, zusammen mit den Dörfern Dernbach und Ramberg. Diese Herrschaft wurde ab 1558 lutherisch. Pfarrsitz war Kanskirchen, später auch St. Johann genannt 567.

 

Am 20.6.1493 verkauft der kurpfälzische Landvogt im Unterelsaß und Großhofmeister Jakob von Fleckenstein zusammen mit seinen Brüdern an das Kloster Hornbach ihren Anteil an dem „im Sybeltinger Bann gelegenen Kyntinger Zehnten 568.

 

Als Kurfürst Friedrich III. 1560 die pfälzischen Kirchengüter säkularisierte brachten „die Grafen von Scharfeneck-Löwenstein die Dernbacher Hälfte der Kindinger Mühle wieder an sich, während die andere Hälfte der Geistlichen Güterverwaltung Heidelberg zu­fiel 569.

 

1578 wird in einer Urkunde Schaffnei Geilweiler der Müller Adam Oler ernannt, der als Müller „auf der Kindinger Mühle“ vor der Kirchengüter- und Gefälleverwaltung der unteren Kurpfalz einen Erbstreit auslöste, aus dem er zwei Morgen wiesen als Erbgut er­hielt, wie eine weitere Urkunde von 1597 belegt 570.

 

1684 war die Mühle verfallen und „nichts alß der öde Platz übrig“ 571; nunmehr erklärte sich in der Ratssitzung der Stadt Landau vom 20.11.1684 der „Bernhard Disqué der Müller zu Siebeldingen, die eine Kindinger Mühl, darvon nichts alß der öde Platz übrig, wiederum zu erbawen gewillet; wann aber der Hospitahl einen gewißen Bach- oder Waßerzins darauf zu erfordern, so vor vielen Jahren hero außständig gewesen, und in der Rechnung nachgeführt worden, alß hätte gedachter Müller sich bereits deßwegen angemeldet, und wäre des erbietens, künfftighin solche Zinß zu entrichten, jedoch also, daß Er die 4 Erster Jahr frey seye ...“ 572.

 

Um 1685 ist Johann Bernhard *Disqué als Müller auf der Kindinger Mühle in Siebeldingen. Er ist als Taufpate 1685 im Kirchenbuch erwähnt; er erscheint weiterhin in einer Gemeinderechnung in Siebeldingen 1717. Weiterhin ist bekannt, daß seine erste Ehefrau be­reits mit 32 Jahren, seine zweite mit 78 Jahren verstorben ist. Von ihm stammen die Müller Disqué in Rinnthal. Sein Sohn Sebastian Disqué heiratet in die bekannte Müllerfamilie Schaaf von der Geiselberger Mühle ein. Dessen Sohn Johann Ludwig Disqué begrün­dete die Dittelsheimer Müllertradition 573.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben: „Allda ist auf dem Queich­fluß eine eigenthümbliche Mühl welche sich mit einer Mauer separiert, an solcher hat Friedrich *Fluck 574 von ….., und Michel *Dis­qué jeder die Hälfte, selbige ist mit 2 Waßer Räder versehen, ersagten Fluck Antheil hat 2 Mahl und einen Schehlgang welche .... nur wechselweis gehen können, des Michel Dis­qué Mühl hingegen nur ein Mahl und 1 Schehlgang, geben zusammen alljährlich 13 Mal­ter Korn, und 3 Malter 3 Simerer Haabern Waßer Gült, woran der Fürst von Löwenstein 6 ½ Malter Korn und das Stift Landau 6 ½ Malter Korn und das Hospital Landau 3 Malter 3 Simeren Haberen ziehen thut; … Melter Fluck ist vigore sub Nr. 20 ½ beygebo­genen Kaufbriefs (Anm. die Urkunde ist nicht mehr vorhanden) anbey gehalten weilen er 2 Mahl Gäng hat, an obigem 13 Malter Korn zwey Drittel beyzutragen, das übrige eine Drittel aber nebst denen 3 Malter 3 Firnl: Haberen muß Michel Disqué lieferen, ohne die Schatzung ziehet Churpfaltz nichts.“ 575

 

Die Mühle stand im Erbbestand des Müllers Friedrich *Fluck und wurde von diesem an seinen Schwiegersohn Johannes Müller (°° mit Catharina Elisabetha Fluck) abgetreten.Am 16.6.1781 erteilte die fürstlich-löwensteinische Verwaltung die Genehmigung und er­teilt einen Erbbestandsbrief. Darin heißt es: „Demnach Friedrich Flug im oberen und unteren Theil der Kundinger Mühle unterhalb Siebeldingen churpfälzischen Oberamts Ger­mersheim und in dessen Bann auf der Queich gelegen, so von uns und dem Collegialstift Beatae Mariae Virginis ad Scalas zu Landa­u, als im Erbbestand ausfließt, mit Unserer und gedachten Stifts Verwilligung successive an sich gebracht und auf seinen Tochter­mann Johannes Müller abgetreten hat. Wie solche Mühle was Unsere Helfte betrifft, gedach­tem Johannes Müller, deßen Ehefrau und … Leibeserben in absteigender Linie , in einen wahren und rechten Erbbestand … gegeben. …. Erstlich gedachtem Johannes Müller und Catharina Elisabetha einer gebohrenen Flugin dessen Ehefrau ….“ 576.

 

In einem Artikel im Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 18.1.1823, der eine Auflistung über den ehemaligen Güterbesitz des Spi­tals Landau und Beschreibung von dessen Geschichte enthält, wird auch die Mühle in Siebeldingen als ehemaliger Besitz des Spitals erwähnt „die ober- und unterkundige Mühle genannt“ 577.

 

Am 6.5.1846 ließ der Kaufmann Koch aus Landau, „seine unterhalb Siebeldingen gelegene Mühle, die sogenannte 'Kindinger Mühle' zu Eigentum versteigern. Diese Mühle besteht in einem zweistöckigen Wohnhause, einer Mahlmühle mit drei, nach neuester Art ein­gerichteten Mahlgängen, einem Schäl- und einem Gypsgange, einer Bäckereieinrichtung …. Zugleich wird bemerkt, daß die hohe kgl. Regierung die Concession ertheilt hat, südlich am Queichbache eine Hanfreibe, Oehl-, Gyps- und Sägemühle, errichten zu dür­fen ….“

 

Literatur/Urkunden:

- Grünenwald, Lucas: Die Kindinger Mühle an der Queich; in: Heimatblatt der Pfälzer Zeitung und des Rheinischen Volksblattes, Speyer 1939 S. 1-2

- Heupel, Carl: Historische Skizzen zu den Siebeldinger Mühlen; in: Siebeldingen / hrsg. ... von Hans Ammerich. - Landau, 1999, S. 70-87

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1617/4: Siebeldinger Mahlmühle, 1725

 

 

- Kügler Mühle:

s. Obermühle oder Kolchenbacher Mühle in Birkweiler

 

Die heutige Kügler Mühle in Siebeldingen ist identisch mit der *Birkweiler Mühle oder Mühle „am Kolchenbach“ in Birkweiler (s. auch dort 578. Hintergrund ist die Trennung der Siedlung Kolchenbach von der Gemeinde Birkweiler und Eingemeindung in die Ge­meinde Siebeldingen zwischen 1826-1828 579.

 

Literatur/Urkunden:

- Hörle, Judith: Am rauschenden Bach: etliche Mühlen und Wehranlagen zieren den Verlauf der Queich .... - In: Die Rheinpfalz / Pfälzer Tageblatt / R. - 66 (2010), Nr. 179 vom 5.8. (Obere Mühle in Rinnthal); Nr. 201 vom 31.8. (Mühlrad der Alten Stuhlfabrik); Nr. 279 vom 1.12. (Wappenschmiedmühle Queichhambach); 67 (2011); Nr. 21 vom 26.1. (Papiermühle in Sarnstall); Nr. 117 vom 20.5. (Kügler-Mühle in Siebeldingen); 68 (2012), Nr. 17 vom 20.1. (Queichmühle, Offenbach) = Teil 6. - 2011

- LA Speyer Best. J24 Nr. 1910 (Handelsregisterakten): Handels- und Kundenmühle Kurt Kügler, Siebeldingen, 1953-1979

 

 

- Obermühle:

++++weiter++++

 

Müller auf der Obermühle Birkweiler Jakob *Winderoll (1739-1805) 580. In einer Annonce im Eilboten Landau vom 23.1.1858 wird der Franz Winderoll als Müller in Siebeldingen genannt 581. Der Müller in Siebeldingen, Philipp Winderoll bietet im Eilboten Landau Nr. 23 vom 20.3.1858 den Verkauf von Wiesenheu an 582.+++klären: Verwandtschaft und sitzen beide auf derselben Mühle?+++

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. Q22 (Triftanlagen) Nr. 230: Siebeldinger Obermühle, 1840-1861

 

 

 

 

 

Siebenbronnermühle:

auch Siebenbrunnermühle, Siebenbrucker Mühle

 

s. Drachenbronn/Elsaß

 

 

 

 

 

Sienhachenbach / Hunsrück:

VG Herrstein, Lk Birkenfeld; östlich des Truppenübungsplatzes Baumholder gelegen; nördlich des Dorfes liegt die *Antesmühle in Richtung auf Oberreidenbach; früher auch als Hachenbach (bei sein) bezeichnet. Zur Unterscheidung von Hachenbach/Glan (heute OT von Glanbrücken) im 17./18. Jh. als Sien-Hachenbach bezeichnet 583.

 

Mühlen:

um 1728 war Friedrich *Grahn (auch als Krahn bezeichnet) der Müller zu Hachenbach; seine Tochter Elisabeth Katharina Grahn °° am 20.4.1728 den Müller zu Otzweiler (nördlich von Sien) Johann Valentin *Conrad 584; die Tochter Anna Margaretha Krahn °° am 24.9.1720 den Müller auf der Anthes-Mühle in Sien-Hachenbach, Johann Wilhelm Horbach 585.

 

um 1748 war Johann Georg Knecht der Lohnmüller in (Sien-) Hachenbach; °°Anna Klara NN.; Vater von Johann Peter Knecht (geb. 12.3.1748 Sienhachenbach) 586.

 

Jakob *Schneider (1717 err. - 2.1.1776) war Müller auf der Hachenbacher Mühle (bei Sienhachenbach ?); seine Tochter Margaretha Elisabeth Schneider wird am 13.3.1740 auf der Hachenbacher Mühle getauft 587.

 

Zwischen 1752 und 1755 wird der Johann Jakob *Scholl als Müller auf der Hachenbacher Mühle erwähnt; °° Maria Elisabeth NN. 588.

 

um 1763 wird Leonhard *Bendinger als Müller zu Hachenbach im lutherischen Kirchenbuch sein erwähnt 589.

 

Im lutherischen Kirchenbuch um 1729 die „Untermühle zu Hachenbach“ erwähnt; Johann Matthias *Horbach, der „Müller in der Un­termühle zu Hachenbach“ ist 1729 „Müller in der Anthes-Mühle“ 590.

 

 

- Antesmühle; auch Antesthaler Mühle:

nördlich von Sienhachenbach gelegen 591

 

Bis 1674 war Matthias *Jung (um 1679 – 16.4.1764 im Alter von 85 Jahren) „ex mola Antesmuhl prope Oberreidenbach“ der Müller auf der Antesmühle bei Oberreidenbach (im Hunsrück östlich vom Truppenübungsplatz Baumholder) 592. °° Anna Elisabeth Bauer; Vater des Johann Adam Jung, geb. „in Mühle im Antestal bei Oberreidenbach vulgo Antons-Mühle“ 593.

 

Um 1712 wird auf der „Anthestaler Mühle“ die Eva Elisabeth Conrad geboren (um 1712 Anthestalermühle – 28.1.1782 im Alter von ca. 70 Jahren; °° um 1764 mit dem Witwer Johann Heinrich Stachler) 594.

 

Johann Matthias Horbach, der „Müller in der Untermühle zu Hachenbach“ ist 1729 „Müller in der Anthes-Mühle“ 595.

 

Zwischen 1749 und 1757 (err.) war Johann Adam Riegel der Müller auf der Anthesmühle bei (Sien-) Hachenbach; °° mit Anna Elisa­beth NN; aus der Ehe gehen 4 Kinder vor 596.

 

Um 1771 wird Jodocus Jung „ex Mühle bei Oberreidenbach“ (= Antesmühle nördlich von Sienhachenbach) am 3.7.1771als Pate bei der Taufe des Anna Maria Weis erwähnt, die auf der Antesmühle stattfand 597.
 

Zwischen 1777 und 1784 ist als Müller auf der Anthes-Mühle erwähnt der Friedrich *Horbach 598.

 

Um 1800 war Michael *Horbach der Müller auf der Antesmühle bei Sienhachenbach/Hunsrück 599; er wurde auf seiner Mühle am 10.1.1800 von der Schinderhannes-Bande (darunter Johann Philipp *Gilcher) überfallen 600. Einer der Anklagepunkte vor dem Ge­richt in Mainz lautete, Schinderhannes habe zur Nachtzeit im Jahr 7 der Französischen Republik versucht, die Esel des Müllers Hor­bach von der Antesmühle zu stehlen 601.

 

„Am 10.1.1800 nachts um halb elf hatte sich die Bande mit 24 Mann Zutritt zur Antesmühle verschafft. Sie hatten sich Essen zube­reiten lassen, den Müller Michel Horbach grausam verprügelt, um Geld von ihm zu erpressen, allerdings vergeblich, hatte Kleider ge­stohlen, in die Stubendecke geschossen und die Fenster eingeschlagen. Anschließend war die Bande ins Nachbardorf Otzweiler wei­tergezogen, hatte sich unter einem Vorwand Zutritt ins Haus des Landwirts Peter Riegel verschafft, um das bei ihm vermutete Geld zu rauben. Es fielen fünf Schüsse im Hausgang. Peter Riegel wurde erschossen, als er fliehen wollte, sein Schwiegersohn Conrad Bauer schwer verletzt.“

 

Im Originalverhörprotokoll des Schinderhannes vom 8. September 1802 in Mainz heißt es:

 

Richter: „Ihr sagtet in eurer Antwort auf die 271ste Frage, ihr wißtet nicht, das in der Mühle zu Schmitthachenbach gestohlen wor­den: Müßt ihr nicht gestehen, dass Gilcher auf besagter Mühle dem Peter Bart, Tochtermann des Michel Horbach Müller allda, sechs Bazen gestohlen hat und andere, Kleider, Strümpfe, Schuhe ? Daß sie gesagtem Horbach die Pistole auf die Brust setzten, um Geld von ihm zu erpressen und dass sie im Fortgehen die Fenster zerbrachen ?

 

Schinderhannes: „Ich weiß nichts von einem Diebstahl, ich erinnere mich aber dass Christoph Blum die Fenster zerbrochen hat.“

 

Um 1825 war Johann Christian *Weber (6.5.1799 Oberreidenbach – 12.2.1854 Antesthaler Mühle) Ackerer und Müller in der An­testhaler Mühle; Sohn Abraham Weber und Maria Angela Bonenberger; °° 6.4.1825 mit Anna Elisabeth Ostgen 602.

 

Um 1866 war H. Fuchs der Müller auf der Anthesmühle. Im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ wird am 12.9.1866 folgende Annonce veröffentlicht: „“Eine im Anthesthale, Bürgermeister Sien, gelegene Mahl- und Oel-Mühle nebst Ländereien ist aus freier Hand zu verkaufen“ 603.

 

Karte:

- Karte über das Königlich Preußische (vorher Landgräflich Heßische) Oberamt Meisenheim von 1867/68, abgedruckt bei Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2 S. 136)

 

 

- Sienhachenbacher Mühle, auch Hachenbacher Mühle oder Obermühle (?):

in der Karte des Preußischen Oberamtes Meisenheim von 1866/67 ist oberhalb der Antesmühle in Richtung des Dorfes Sienhachen­bach ein Mühlensymbol ohne Namen eingetragen. Es liegt in etwa bei dem Forsthaus Antestal am Hachenbach. Diese Mühle war die Sienhachenbacher Mühle. Dort war um 1700 Peter (1) Spielmann als Müller tätig. Um 1740 wurde dort sein Sohn Peter (2) Spiel­mann geboren, der 1764 in die Bärenbacher Mühle einheiratete 604.

 

Zwischen 1780 und 1791 wird Georg Philipp Speyer als „Müller in der Obermühle“ erwähnt; es dürfte sich um die oberhalb der An­thesmühle nördlich von Sienhachenbach gelegene Sienhachenbacher Mühle handeln; °°Maria Margarethe NN (1748 err. - 11.7.1791 Hachenbach); aus der Ehe stammen 605.

 

Georg *Stiebitz, Müller auf der Sienhachenbacher Mühle wird zwischen 1770 und 1780 im lutherischen Kirchenbuch erwähnt; °° Katharina Margaretha Bendinger; aus der Ehe gehen 7 Kinder hervor 606.

 

 

 

 

 

Silz:

VG Annweiler am Trifels, Lk Südliche Weinstraße; auch als ‘Sultz” oder „Sulz“ bezeichnet; das Dorf war kurpfälzisch und gehörte zur Kellerei Landeck im Oberamt Germersheim; im Gossersweiler Tal südöstlich von Gossersweiler-Stein gelegen.

 

Mühlen:

1827 wird der Spezereikrämer Christian *Ostertag als Müller in Silz genannt 607.

 

- Feuersteinmühle:

bei Silz gelegen, wurde 1906 abgebrochen 608.

 

 

- Mühle des Henrich Zeiß:

die Mühle wurde 1755 von dem aus Klingenmünster stammenden [err.] Sägmüller Henrich Zeis als Mahlmühle errichtet 609.

 

Die Mühle gehörte zur Kellerei Landeck im kurpfälzischen Oberamt Germersheim; sie wurde 1755 von Heinrich Zeiß neu erbaut und gehörte 1768 dem Müller Johannes *Meyer; die Mühle ist 1768 im Mühlenverzeichnis des Oberamts Germersheim und dem dort ab­schriftlich enthaltenen Mühlenbericht der Kellerey Landeck aufgeführt, als: “von der von Heinrich Zeiß ao 1755 zu Sultz neu erbau­ten und dermahlen von Jo­hannes Meyer eigenthümblich inhabender Mühl (Anm. die Kellerey Landeck zu zahlen) 4 Malter Korn” 610.

 

 

- von Helmstischen Mühle: +++Name klä­ren+++

die Mühle gehörte ebenfalls zur Kellerei Landeck im kurpfälzischen Oberamt Germersheim; 1768 gehörte die dem Licentiaten Schmitt aus Edesheim; die Mühle ist 1768 im Mühlenverzeichnis des Oberamts Germersheim und dem dort abschriftlich enthaltenen Mühlenbericht der Kellerey Landeck aufgeführt, als 611: “von der zu berührtem Sultz liegenden, dem Licentiaten Schmitt zu Edes­heim eigenthümblich zugehöri­gen +++Name klä­ren++++von Helmstischen 612 Mühl 5 Malter Korn.”

 

 

- Obermühle:

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 7477: Forstrevier Silz: Silz mit Obermühle und Untermühle, 1846

 

 

- Untermühle, untere Silzer Mühle:

um 1600 zum Zeitpunkt der Beforchung des Abtwaldes bei Silz durch den kurpfälzischen Forstmeister Philipp Velmann befand sich die Untere Mühle in Besitz des Fauthen von Landeck bzw. im Besitz von dessen Frau 613.

 

In der „Neue Speyerer Zeitung“ wird am 1.3.1822 der freiwillige Verkauf annonciert: „Eine zu Silz zwischen Klingenmünster und Annweiler gelegene Mühle [Anm. wohl die Untermühle], bestehend in Mahl- und Oehlmühle, Behausung, Schopp, Scheuer, Stal­lung, Garten … ist aus freier Hand zu verkaufen“ 614.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird für den 25.6.1827 die Zwangsversteigerung der Mahlmühle in Silz gegen Barbara Weeg­mann, „Witwe des verstorbenen Leiser gewesener Müller zu Sülz annociert“ 615.

 

Am 8.7.1859 kommt es zu einer „Wiederversteigerung“ der Untermühle in Silz. Die Mühle war von dem Schullehrer Franz Kilian Hoff­mann aus Hördt, dessen Ehefrau Barbara Blehl und dem Müller in Silz, Franz Peter Leingang ersteigert worden. Diese hatten den Kauf­preis nicht gezahlt, weshalb die Mühle durch die Eigentümer zu Lasten der früheren Ersteigerer erneut versteigert wurde. In der Verstei­gerungsankündigung vom 25.6.1959 wird die Untermühle wie folgt beschrieben: „... mit darauf gebautem neuem Wohn­hause mit Oel- und Mahlmühle, Backhaus ...., die Untermühle bei Silz genannt ...“ 616.

 

Die untere Silzer Mühle wurde in den 1850er Jahren vom Mutterhaus der armen Franziskanerinnen zu Pirmasens angekauft und zu einem Kloster umgestaltet, das mit 7 Schwestern besetzt wurde. Das Konventsgebäude wurde neu errichtet. Schon 1878 fand die Klosterfiliale ihre Auflösung 617.

 

 

 

 

 

Sintringen:

Lage unklar; im Saarland ? +++klären++++

 

Mühlen:

- Sintrynger Mühle:

in den Regesten des Klosters Werschweiler erwähnt. 1223 gibt Wilhelm Edler von Saarwerden „mit Zustimmung seiner Frau Jutde dem Kloster Werneswilre jährlich 2 Simmern Weizen von seiner Mühlen in Sintryngen.“ 618.

 

 

 

 

 

Sippersfeld:

s. auch *Pfrimmerhof

 

VG Winnweiler, Lk Donnersbergkreis; liegt am Übergang vom Pfälzer Wald zum Nordpfälzer Bergland

 

Mühlen:

++++bearbeiten++++

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr. 1817/3: Sippersfelder Mühlenbau, 1713-1714, 1780

 

- alter Mühlplatz:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 665: „Verbesserung und Benutzung des herrschaftlichen sog. Alten Mühlplatzes zu Sippersfeld, 1778-1790

- LA Speyer Best. C38 Nr. 666: „Niederschlagung des vom alten Mühlplatz zu Sippersfeld noch ausstehenden Zinses, 1778“

 

 

- Hetschmühle:

Anwesen Pfrimmerhof 3; heute Gasthaus; das unter Denkmalschutz stehende Anwesen wird wir folgt beschrieben: ehemalige Mühle, heute Gasthaus, Krüppelwalmdachbau, teilweise Fachwerk, bez. 1819 619.

 

 

 

 

 

Sitters:

VG Alsenz-Obermoschel, Lk Donnersbergkreis; südlich von Obermoschel; war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Meisenheim, Amt Landsberg 620.

 

Mühlen:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1334/5: Prozesse, Testamente, Debitsachen zu Sitters, o.D., 1700-1830 +++prüfen+++

 

 

- Dorfmühle:

heute Anwesen Mühlweg Nr. 4 621; die Mühle lag auf der Ostseite des Moschelbachs und war früher vom Dorf abgesetzt.

 

Bei der Mühle handelte es sich zunächst nicht um eine Bannmühle. Nach Angaben der pfalz-zweibrückischen Verwaltung handelte es sich nicht um eine Bannmühle, wie sich aus der Mühlenrenovation des Oberamts Meisenheim von 1749 ergibt 622. Dagegen behaup­tet der Müller Philipp Heinrich *Jut­zi in seiner Beschwerde über die Erbpacht mit Schreiben an die Kirchenschaffnei Meisenheim vom 9.3.1813: „[…] vor kurzem stell­te mir der ehemalige Besitzer der Sitterser Mühle, Conrad Jutzi ein Decret des Oberamts Mei­senheim vom 13. März 1780 zu, woraus Clar erwiesen wird, daß meine Mühle eine Bannmühle ist“ 623. Mithin wurde die Bannalität der Mühle erst am 13.3.1780 begründet.

 

Da im Dorf die Notwendigkeit bestand, eine Mühle zu errichten um die Bewohner, die zuvor in weit entfernten Bannmühle mahlen mußten und die Herrschaft sich Steuereinnahmen erhoffte, einigte man sich 1712 mit dem aus der Schweiz stammenden Müller Chri­stian Judci über den Bau der Mühle. Judci beantragte mit Antrag vom 26.1.1712 bei der königlich schwedischen Regierung in Zwei­brücken ihm den Bau zu gestatten. Den Bauplatz hatte er bereits für 45 fl gekauft; er versprach nach dreijähriger Steuerfreiheit einen Wasserfall-Pacht von 4 Mltr Korn zu zahlen. Judci war mit Anna Elisabeth NN, Witwe Johannes Gottschalck aus Ottersheim verhei­ratet. Diese hatte sich zuvor von der kurpfälzischen Leibeigenschaft freigekauft und beantragte am 21.1.1712, ihr den Zuzug nach Sitters zu gestatten. Die Regierung in Zweibrücken stimmte dem Antrag des Müllers Judci zu, wenn dieser sich verpflichte jähr­lich 5 Mltr Wasserfallzins zu zahlen. Dafür sollte ihm das erforderliche Bauholz für den Mühlenbau kostenlos zur Verfügung gestellt und ein Erbbestandsbrief erteilt werden. Judci war einverstanden und begann mit dem Bau der Mühle. Er hatte jedoch die Kosten für den Neubau unterschätzt und mußte sich einen Teilhaber suchen, den er in Johann Lorenz Enders aus Sitters fand. Er war in Schulden ge­raten und konnte auch die Pacht nicht aufbringen. Er gab die Mühle auf, zog nach Rhodt, wo er als Müllerbursche arbeitete; er stell­te am 7.1.1715 ein Gnadengesuch auf Erlaß der rückständigen Pacht. Die Mühle hatte er bereits 1714 am Johann Lorenz verkauft 624.

 

Dem Übernehmer Johann Lorenz Enders wurde durch die königliche Regierung am 19.1.1715 ein Erbbestandsbrief über die Mühle erteilt. Er betrieb die Mühle bis zu seinem Tod 1741. Aus der Ehe mit Anna Eva NN. gingen drei Söhne hervor, darunter der älteste Sohn Conrad Christian *Enders. Die Witwe Anna Eva NN. führte die Mühle bis 1754 (++++Datum prüfen+: der Sohn besaß nach LA Speyer Best. B2 Nr. 192/1 bereits 1749 einen Erbbestandsbrief++) weiter. In der Erbauseinandersetzung erhielt der älteste Sohn Con­rad Christian Enders die Mühle für 700 fl. und erhielt am 25.2.1754 einen Erbbestandsbrief 625.

 

1749 wird Conrad Christian *Enders als Müller in Sitters benannt. Im Mühlenbericht des Oberamts Meisenheim 1749 626 wird die Mühle wie folgt beschrieben 627: „Die Mühle in Sitters des Conrad Christian Enders hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schäl­gang. Kein Bann; gibt 5 Malter Korn als Pacht. Enders läßt die Mühle durch einen Lehensmüller betreiben.“

 

Conrad Christian Enders besaß die Mühle nur kurze Zeit. Durch einen Bericht des Amtskellers Becker zu Moschel erfahren wir un­term 11.10.1754: „Während der Zeit, daß der Müller Conrad Christian Enders zu Sitters auf den Erbbestandsbrief seiner Mühle ge­wartet, hat er dieselbe samt einer eigenthümlichen Scheuer und einem Wiesenstück an seinen Bruder Jakob Enders daselbst um 1000 fl, die Erbbestandsmühle aber allein um 700 fl verkauft.“ Dieser betrieb sie bis Anfang 1770er Jahre 628.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 629heißt es zu der Mühle: „Die Mühl zu Sitters [hat] 2 Waßer Räder, welche 2 Mahl und einem im Trilles laufenden Scheelg. treiben; [gibt] 5 Mltr Korn. Ist keine Bann Mühl, und muß der Müller seine Nahrung aus seinen Güthern meistentheils such.“ In der gleichen Urkunde heißt es weiter 630: „Sitters. Die daselbstige Mühle hat Conrad Christian Enders im Be­standt, aber einen Lohnmüller darauf“.

 

Jakob Enders betrieb die Mühle bis zu seinem Tod. 1771 ist die Witwe Anna Eva Enders Besitzerin der Mühle. Sie versuchte sich der Mühle zu entledigen, indem sie dieselbe 1771 an den Müllermeister Johann Reinhardt Kreckmann aus Münsterappel um 1000 fl und 25 fl Trinkgeld verkaufte. In seinem Kaufgenehmigungsgesuch vom 8.10.1711 an die pfalz-zweibrückische Regierung heißt es: „ […] weilen über die Zeit her die Mühle ihrem Witwenstand zur größten Last gelegen, und da auch von ihren drey Söhnen Keiner die Profeßion (weilen selbe wohl begüthert) gelernet, mithin Ver Käuferin zu befürchten habe, daß solche von jahr zu jahr schlechter und gäntzlich in Verfall kommen möchte, so habe sie sich zum Verkauf entschlossen.“ 631.

 

Der Verkauf scheiterte. Aus einem Schreiben der Anna Eva Enders an die pfalz-zweibrückische vom 15.1.1772 ergibt sich folgendes:

„Durchlauchtigster Hertzog. Gnädigster Fürst und Herr! Die Sitterser Mühle betreffent. Im Gefolg gndst. rescripti vom 8ten October a. p. (1771) solle unterthän. melden, daß ich den Käufer der Sitterser Mühle Joh. Kräckmann von Münster Appel im Rheingräflichen

verschiedentlich habe anher citiren lassen, um dieserthalben wegen des angelegten weitern (Mahl-) ganges des Pfachts halber mit demselben verabreden zu können; derselbe hat auch Von einer Zeit zur Andern zu kommen versprochen, allein er ist niemals erschie­nen, und wie ich sicher in erfahrung gebracht, so hat er ohnlängstens bey guten Freunden Vieles Gold angeborget, und ist in der nacht mit Weib und Kind und mit allem, was er hatte fort und durchgegangen, und hat durch diese Entfernung den Sitterser Mühlen Kauf ganz zernichtet. Welches umsomehr hier unterthänigst melden sollen, damit die Ausfertigung des Erbbestandsbriefes aufgeschoben bleiben möge. Die Sitterser Mühle ist bekanntlich eine der schlechtesten im Amt Landsberg. sie steht wegen Mangel Wassers die Meiste Zeit still und 6 Mltr 2 Faß 1 Sstr Korn muß jährlich davon geliefert werden...“ Obermoschel, den 5ten Januario 1772 gez. Süf­fert 632.

 

Da ein neuer Käufer sich nicht gefunden werden konnte, mußte sich die Witwe Anna Eva Enders entschließen, die Mühle wieder selbst zu betreiben. 1777 kaufte der Müller Georg Conrad *Jutzi, der aus der Obermoscheler Obermühle stammte, die Dorfmühle Sit­ters. Dieser hatte um 1774/75 die Mühle in Reipoltskirchen gekauft und war mit der NN. Scherer aus Nußbach verheiratet, einer Tochter des Gerichtsschöffen Scherer, eines gut situierten Mannes. Diese starb unter Hinterlassung von Kindern. Jutzi verehelichte sich wieder. 1777 gab er die Reipoltskircher Mühle auf und erwarb von der Witwe Anna Eva Enders deren Mühle in Sitters um 900 fl. Sein Erbbestandsbrief datiert vom 13.12.1777 633.

 

Jutzi verpachtete die Mühle, nachdem er diese einige Jahre selbst betrieben hatte, „an einen schlechten Mann von Hochstetten“, der den Pachtzins schuldig blieb. Jutzi übernahm deshalb 1783 seine Mühle wieder selbst. Vermögen besaß er nicht mehr, und das von seiner ersten Frau eingebrachte Geld war aufgebraucht. Im März 1787 war er an Mühlpacht 103 fl 5 batzen und 4 pf. schuldig gewor­den. Schon 1784 war der Versuch gemacht worden, die Mühle zwangsweise zu versteigern. Da aber nur 450 fl geboten wurden, er­hielt die Versteigerung nicht die Genehmigung. 1799 sollte dieselbe zur Deckung der Schulden abermals versteigert werden. da aber aus den gleichfalls versteigerten Mobilien so viel erlöst wurde, dass die Schulden gedeckt werden konnten, unterblieb die Veräuße­rung der Mühle. Jutzi konnte mit seinen Kindern auf seiner kleinen Mühle sein Auskommen nicht finden. Im Jahr 1804 finden wir ihn auf der Wolfsmühle bei Waldgrehweiler, nicht als Besitzer, sondern als Mühlknecht. Seine Schulden waren auf 178 fl angewach­sen. Trotzdem fand sich wieder ein Käufer, Philipp Heinrich *Jutzi, der ebenfalls aus der Obermoscheler Mühle stammte 634.

 

Philipp Heinrich Jutzi betrieb die Mühle betrieb die Mühle bis zu seinem Tod 1825 weiter. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger offen­sichtlich mit Erfolg, denn es trat kein Pachtrückstand auf.

 

Mit einem Schreiben vom 9.3.1813 beschwerte sich Jutzi bei der Kirchenschaffnei Meisenheim über die Mühlpacht für seinen Erbbe­stand. Dort heißt es: „An die Herrn Kirchenschaffnerei Verwalter in Meisenheim. Bisher mußte ich von meiner in Sitters gelegenen Mahlmühle alljährlich einen Pacht von fünf Malter Korn Kreuznacher Maaßung, woran mir jedoch ein Mltr für die Contribution ver­gütet wurde, auf den kellerey Speicher zu Obermoschel liefern, oder aber denselben nach dem Fruchtpreise an Geld bezahlen. Ich, als von Obermoschel gebürtig, war mit den Gerechtsamen meiner Mühle nicht genug bekannt, lieferte also alle Jahr den obenerwähnten Pacht; allein vor kurzem stellte mir der ehemalige Besitzer der Sitterser Mühle, Conrad Jutzi ein Decret des Oberamts Meisenheim vom 13. März 1780 zu, woraus Clar erwiesen wird, daß meine Mühle eine Bannmühle ist. Gleichwie nun alle und jede Bannalitäten mit den übrigen Feudal-Rechten gänzlich aufgehoben sind, so versteht es sich auch von selbsten, daß der Pacht, welcher wegen dem Bann gehoben werden mußte, cessiret. Indem ich Ihnen meine Herrn, eine Abschrift des erwähnten Oberamts Decrets hier anzufügen die Ehre habe, bitte ich Sie mich von fernerer Lieferung meines Mühlenpachts für die Zukunft loszusprechen, und für das verflossene mich wegen dem zur Ungebühr gelieferten zu entschädigen. Ich füge die fernere Bitte bey, mir Ihre Entschließung baldmöglichst und zwar schriftlich zukommen zu lassen, und habe die Ehre, mit aller Achtung zu seyn.“ 635. Der Antrag war letztendlich erfolgreich die Erbpacht wurde gestrichen.

 

Nach dem Tod des Müllers Philipp Heinrich Jutzi 1825 fiel die Mühle an den Müller Jakob *Dautermann und dessen Ehefrau Marga­retha Imschweiler. Dies ergibt sich aus der Versteigerungsankündigung von 1829, und die Versteigerung der Mühle nach deren Tod. Die Mühle wurde von Jakob Maurer ersteigert 636. ++++Übergang klären: Verkauf oder Versteigerung ?+++++ Die gegenteilige Auf­fassung 637, wonach der Jakob Maurer aus Löllbach die Mühle direkt von den Jutzi´schen Erben erworben hätte, ist angesichts des ein­deutigen Wortlauts der Versteigerungsannonce nicht zu halten.

 

Am 24.2.1829 wird die Versteigerung der Mühle im Intelligenzblatt des Rheinkreises angekündigt für den 20.3.1829. In der Annonce heißt es u.a.: „... auf Betreiben von 1. Jakob Dautermann, Müller zu Sitters wohnhaft, großjähriger Sohn der allda verlebten Eheleute Jakob Dautermann gewesener Müller, und Margaretha Imschweiler, und 2. von Nikolaus Gravius, Ackersmann auf dem Bremricher­hofe wohnhaft, Vormund von Katharina, Ludwig und Karolina Dautermann, minderjährige Kinder der verlebten Eheleute, welche Minderjährige sich zu Sitters aufhalten, und benannten Jakob Dautermann zum Nebenvormund haben …. versteigert werden, näm­lich: … eine Mühle mit Wohnhaus, Stallung, Scheuer, Garten und Ackerland, 16 Aren 13 Centiaren Oberfläche enthaltend, zu Sitters gelegen, abgeschätzt zu 800 fl ...“ 638.

 

Das jetzige Gebäude der ehemaligen Mühle ist ein langgestreckter eingeschossiger Putzbau von spätbarocken Formen und wurde 1829 von dem Müller Jakob Maurer errichtet 639.

 

Von den Jutzi´schen Erben erwarb die Mühle ein Jakob Maurer aus Löllbach. 1829 baute er das Wohnhaus um, dem folgte ein neuer Mühlenbau im Jahre 1842. Maurer starb 1869. Die Mühle ging an seinen Sohn Jakob über, der aber im gleichen Jahre seinem Vater in den Tod folgte. Ab 1869 wurde ein Pächter eingesetzt, „der aber bald durchging“. Anfang 1870 kaufte ein Julius Maurer aus Gins­weiler das Anwesen. Die Mühle scheint ihn nicht ernährt zu haben, denn 1882 wanderte er nach Amerika, aus nachdem er zuvor die Mühle nebst dem übrigen Anwesen an Friedrich Gabel abgetreten hatte. Gabel betrieb die mühle weiter bis zum jahr 1905, wo er den Schrotgang ausschaltete, den Mahlgang aber für seine Familie und nähere verwandte bis zum Ausbruch des Weltkrieges weiter be­trieb. Maurer selbst starb im Jahr 1921. Das Anwesen war anschließend im Besitz eines Schwiegersohns Wolf 640.

 

Das denkmalgeschützte Anwesen wird wie folgt beschrieben: Mühlweg 4, ehem. Dorfmühle, eingeschossiger Krüppelwalmdachbau, bez. 1829, Stall und Scheune 19. Jh. 641

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 132

 

Literatur/Urkunden:

- Intelligenzblatt des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 12, S. 170: Versteigerungsannonce vom 20.3.1829

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in alphabetischer Ordnung), Nr. 300. Sitters. Mühle 1712, 1792, 1772-1813

- Jacob, L.: Die Mühle in Sitters. Nach den Akten aus dem Kirchenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, Jg. 37, 1957, S. 159-61 und 173-76; Jg. 38, 1958, S. 201 f.,

- Weber, Friedrich W.: Die Mühle zu Sitters im Moschelbachtal; in: Pfälz. Volksztg. Nr. 183 v. 10. 8. 1957

 

 

- Ölmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Ölmühle in Sitters

 

 

 

 

 

Obernheim/Nahe, Bad Sobernheim:

VG Bad Sobernheim, Lk Bad Kreuznach;

 

Mühlen:

- Stadtmühle:

der Müller Johann Nikolaus *Ackva (Aqua) war 1652 Müller auf der Stadtmühle in Sobernheim 642.

 

 

 

 

 

Sörgenloch / Rheinhessen:

VG Nieder-Olm; Lk Mainz-Bingen; südlich von Nieder-Olm, nordöstlich von Undenheim gelegen. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Sörgenloch stammt aus dem Jahr 1190. Über die Frühgeschichte des Ortes ist recht wenig bekannt; im 12. Jh. gehörte der Ort zum Besitz der Dynasten von Thurn und kam wahrscheinlich von diesen an das Kloster St. Alban in Mainz, das im 13. Jahr­hundert wohl die Ortsherrschaft besaß. Im Mittelalter hieß der Ort 'Sulgeloch' oder Selgeloch. Das Stift St. Alban überließ die Vogtei des Ortes verschiedenen Adelsfamilien als Lehen, ab der ersten Hälfte des 15. Jh. den von Mauchenheim, genannt Bechtolsheim. Die Landeshoheit war bis Ende des 17. Jh. zwischen Kurmainz und der Oberrheinischen Ritterschaft umstritten 643. Von 1629 an ver­mochte Kurpfalz seine Rechte über Sörgenloch, seit­her in Beziehung zum Amt Ober-Olm, zur tatsächlichen Landesherrschaft auszu­bauen. 1742 übernahmen die Freiherrn von Kö­th-Wanscheid, schon als Udenheimer Ortsherrn mit Sörgenloch verbunden, nach 70 Jahre langem Erbstreit das St. Albaner Lehen 644.

 

Mühlen:

am 29.1.1268 verkauft der Ritter Johannes von Stein mit Frau Ude und der Werner genannt Driebitz von Schornheim mit Ehefrau Elisabeth und Wolpert, Bürger zu Mainz mit Ehefrau die Gesamthandseigentum stehende Mühle bei dem Dorf Sulgeloch an das Klo­ster Werschweiler 645. Am 29.5.1556 gibt das Kloster Werschweiler seine Klostermühle „zu Silgeloch uff der Sulsen“ um 20 Malter Korn an den Steffan Strintz und seine Frau Margreth 646.

 

Am 20.10.1732 kommt es zu einem Vergleich zwischen dem Müller A. Bayer zu Sörgenloch +++klären: welche Mühle ?+++ und dem Regierungsrat v. Vorster als Besitzer der v. brambachschen Mühle zu Udenheim wegen des Wasser- und Wehrrechts 647.

 

- Darmstadtmühle:

an der Selz gelegen; erstmals 1528 urkundlich genannt, früher zum Udenheimer Mönchshof des Klosters Werschweiler gehörig, wird dort als S. Pringer mühl“ bezeichnet 648.

 

In einem Mühlenverzeichnis des Schaffners des Klosters Werschweiler, Abraham Hymmel, vom 18.2.1629 an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken als Rechtsnachfolger des früheren Klosters Werschweiler heißt es: „Waß deß Klosters mahlmühl zu Söhlen loch uff dem Mainzer gau gelegen, anlangt, dieselbige hatt Anno 1588 dem Closter Werschweyler, ahn Erblichen Mühlenpfacht getragen, 20 malter Korn, Lauterer oder Mainzer massung, Der letzt beständer ist gewesen Steffan Fritz, wie in der 1588 JahrsNahrung folio 449 zu sehen. Erst gedachte Sölchenlocher Mühl ist Anno 1589 Juncker Bernhardten von Löwenstein, neben dem ganzen Hoff zu Uden­heim, Kaufflichen Übergeben worden ...“ 649.

 

 

 

 

 

Speyer:

freie Reichsstadt

 

Die Stadt liegt am Speyerbach, einem linken Nebenfluß des Rheins. In Hanhofen, an der sog. Hanhofer Scheid, wird aus teils histori­schen wasserwirtschaftlichen Gründen über einen Teil des Verlaufs der Woogbach abgespalten, der nach einer Strecke in Nonnenbach umbenannt wird. Kurz vor der Mündung in den Rhein vereinigt sich der Nonnenbach wieder mit dem Speyerbach, der im Speyerer Stadtgebiet Gießhübelbach genannt wird.

 

 

Mühlen:

Um 1080 nahm die Bevölkerung von Speyer aufgrund des Dombaues kräftig zu. Deshalb genügten die bisherigen Mühlen bei St. Ge­org nicht mehr; die Galkmühlen wurden angelegt. Bei entsprechender Absenkung der Bachsohle von der Mühlschwelle ab reichte die Stufe am Gießhübel sogar für zwei Mühlen aus 650.

 

Nachdem Kaiser Heinrich V. der Stadt Speyer 1111 die Selbstverwaltung verliehen hatte, konnte sich ein freier Handwerkerstand ent­wickeln. Zuvor unterstanden Bäcker und Müller den Ortsherren, dem Bischof, dem Domstift, den Stiften zu St. Guido, zu Allerheili­gen und zu St. German. Die Müller waren unfreie hörige „Herrenmüller“ 651. Nach 1111 kam es zu einer zweigleisigen Entwicklung: Die Herrenmüller verbleiben weiterhin im Zustand der Abhängigkeit. Daneben entstanden selbständige Mühlenbetriebe, die nur der Stadt gegenüber mit dem Mahlungsgeld als indirekter Steuer verpflichtet waren 652.

 

Mit einem Brief Kaisers Friedrich II. vom Januar 1242 653, in dem er den Speyerer Bürgern die Rückleitung des Rehbachwassers in den Speyerbach zusagt, falls sie ihm die Kosten für den Kauf des Bauplatzes und den Bau der “Rechmühl” erstatten, heißt es: “... aquam quae Spirbach dicitur deductam pro molendina apud Rech­holtz” 654. Die Stadt Speyer hatte laut kaiserlichem Pri­vileg das Recht den Bachlauf vom „Gescheid unterhalb Winzingen [s. *Winzinger Scheide] an bis zur Stadt Speyer zu regulieren 655.

 

Bis zum Ende des 13. Jh. gab es immer wieder Streit zwischen dem Bischof von Speyer und dem Stadtrat wegen der Abgaben der Mühlen. So ordnete Bischof Heinrich II. 1248 die Sperrung der Speyerer Mühlen an, falls dem Domkapitel nicht rechtzeitig die fälli­gen Abgaben entrichtet würden 656.

 

Schon im Mittelalter gab es in Speyer folgende Mühlen: die Dammühle (1272), die Mittelmühle (1291), die Georgenmühle, die Wei­denmühle, die Obermühle überm Hasenpfuhl (alle 1444). Die Heltzenmühle beim Spital (1343) war eine Schneidmühle, die Walk­mühle (1291) stand im Dienst der Tucher.. 1223 wird ein Galgmühle (galcmul) und 1276 eine Untere Galgmühle genannt. Beide wur­den im 30jährigen Krieg zerstört und hießen nah dem Wiederaufbau Obere und Untere Schießberger Mühle 657.

 

König Adolf von Nassau befielt am 13.9.1297 in Germersheim, eine auf sein Geheiß errichtete Mühle bei Speyer, zu deren Betrieb ein Teil des Speyerbachs abgeleitete worden war, niederzulegen und den Bach der Stadt wieder zurückzugeben 658. Am 23.5.1301 bestätigt König Albrecht I. von Habsburg die von Kaiser Friedrich II. verfügte Rückgabe des zu Betrieb einer kaiserlichen Mühle Mühle abgeleiteten Speyerbachs an die Stadt Speyer 659.

 

Am 29.7.1437 bestätigt König Sigmund das Privileg Kaiser Karls IV., wonach die Stadt Speyer am Rhein Mühlen bauen darf 660.

 

Die Lage der innerstädtischen Mühlen war zunächst naturräumlich bedingt (am Abfluß des Stadtbachs zum Speyerbach hin, später auch an diesem selbst). 1462 entstand ein größerer städtischer Mühlenkomplex vor dem Weidentor, für den der noch teilweise erhal­tenen Mühlkanal am „Rauschenden Wasser“ abgeleitet werden mußte 661. Die größeren Mühlen sind in KII/KIV vollständig erfaßt 662. Von den Galkmühlen, westlich der Stadt außerhalb der Mauern, vor dem Mühltor gelegen, floß der Gießhübelbach durch die Gilgenvorstadt zum Altpörtel. 1456 wurde hier die „Schiffsmühle bey dem Altburg-Thor“ (s. Schiffsmühle beim Altpörtel) im Abfluß des Bachs in den Stadtgraben errichtet. Vom Altpörtel aus fließt der Bach auf der nördlichen Seite der Maximilianstraße (früher war der Bach offen) bis zum „Alten Marktplatz“. Hier biegt er nach Norden um und fließt unter den östlichen Häusern der Salzgasse hindurch. Am Ende dieser Gasse stand die Stuhlbrüder- oder *St. Georgenmühle. Von dort fällt der Bach in die Niederung hinab. Am Ende der St. Georgengasse stand die Spital- oder Weidenmühle (ursprünglich Mittelmühle genannt). Gleich anschließend kam im 18. Jh eine städtische Ölmühle.

 

Am 26.6.1458 erteilt Kaiser Friedrich III. der Stadt Speyer ein Privileg über die Mühle auf dem Speyerbach 663.

 

Am 7.12.1500 heißt es Protokollbuch des Speyerer Domkapitals: „Da die Mühlen infolge des Frostes Wassermangel haben, wird auf Anzeige des Pfisters hin h. Niclaus Schwab beauftragt, für die Öffnung des Eises auf den Bächen zu sorgen, wozu die benachbarten Mühlen einen Kostenbeitrag zu leisten haben“ 664.

 

Das Protokollbuch des Domkapitels notiert am 3.11.1512: „Der Rat hat von dem Pfister des Domkapitels verlangt, die Bäche zu fegen von der Mühle des Domkapitels 665 bitz uf sant Georgen mule. Da dies dem alten Verzeichnis in des sabathals copyen buch widerspricht soll der sindicus mit dem Domherrn Libenstein beim Rat protestieren 666.

 

Die Wasserrechte und die Wasserführung sind in einem handlichen Bändchen im Stadtarchiv Speyer 667 zusammengefaßt 668. Dieses enthält Auszüge aus Urkunden der „Alten Bachlade“ und Beschlüsse für den städtischen Bachmann. „Anno 1532 haben die drei Stifft sich 1. über der Mettenheimerin Canal, 2. über den Einfluß aus der Bach in Wolff Schwaben Weiher, über der Galck­mühl ligendt, 3. über den Canal in Hannß Riesen Weiher, 4. über den Canal im Seidengarten und dann den Canal inns eins Raths Weiher beclagt, daß solche theils zu weit unnd nicht gelegt, wie von alters hero, unnd der Canal in eins Raths Weiher zu fern in die Bach ging [Anm. Das Mundrohr ragte zu weit in den Bach]. Mit dem Angebot des Rats, „daß solche Canal vornen mit eisernen Mundstücken solten ver­wahrt werden, damit diesleben künfftig niemandt zu Nachtheil geendert oder erweitert werden können“, ga­ben sich die Stifte nicht zufrieden. Über das amtliche Hin und Her sind „in folio beschrieben etliche Bögen, in der alten Bachladen.“ Die Abzapfungen unter­halb der Galckmühlen minderten den Stadtbach, der beim Georgen-Hospital die Obere Mühle der Stuhlbrüder und die Mittelmühle des St. Guidostifts trieb. Die Abzweigungen oberhalb der Galckmühlen entzogen außerdem noch diesen Mühlen des Allerheiligen­stifts und des Domstifts Wasser. Die Müller der drei Stifte achteten argwöhnisch auf ihr Wasserrecht.

 

Um 1820 gab es in Speyer 9 Mahlmühlen, von denen sich am Speyerbach sechs Mühlen auf der kurzen Strecke von etwas über 1 km drängten, mit den Schießberger Mühlen als Anfangspunkt und der Drekmühle als Endpunkt 669. Grund hierfür war die Einwohner­zahl und die hieraus resultieren­den guten Absatzmöglichkeiten. Speyer war 1825 mit 7625 Bewohnern die „volkreichste pfälzische Stadt“, die 1835 auf­grund ih­rer zentralen Funktionen „die 900er Grenze überschreiten konnte“ 670.

 

s. Müllermeister Johann Michael *Weber (verh. am 10.5.1768 in Rheingönheim mit Susanne Catharina Dorian)

 

Am 31.10.1334 wird in Speyer bei einer Gültverschreibung betreffend die Badstube „Zum Nußbaum“ der Müller Heinrich Zimmer­mann genannt. Das Haus des Müllers Heinrich Zimmermann und sein Garten, der vom alten Burgtor auf die äußere Vorstadtmauer zieht, lag hinterm Backhaus, vor dem alten Burgtor gegenüber der Badstube „Zum Nußbaum“ 671. +++klären+++

 

Um 1576 war Hanß *Weidnauer als Müller in Speyer 672. +++klären+++

 

Am 7.6.1605 wird im Kirchenbuch St. Georgen als Pate genannt der Martin Schmitt, Bürger und Müller 673. +++klä­ren, welche Mühle+++

 

1596 wird im Kirchenbuch St. Georgen als Patin benannt „Mullers Fr[aw] Apollonia Rudigerin 674 +++klären: welche Mühle? +++

 

Am 5.2.1650 wird in der St. Georg-Kirche in Speyer getauft die Catharina Ursula Wand, die Tochter von „Martin Wand[,] Bürger und Müller“ und der Anna Ursula. 675 +++klären: welche Mühle? +++

 

Am 14.2.1650 wird in der St. Georg-Kirche in Speyer getauft die Anna Barbara Haman, die Tochter von „Philipp Haman[,] Bürger und Müller“ und der Anna Margaretha NN. 676. Am 14.2.1652 wird in der St. Georg-Kirche getauft der Philipp Jost, Sohn von „Phil­ipps Haman[,] Müller [u.] Anna Margretha Voglerin 677 +++klären: welche Mühle? +++

 

Um 1698 war Andreas *Apfel als Müller, Wirt, Altbürger und Rat (1698) in Speyer +++klären+++ 678.

 

J. Friedrich *Hecker war nach 1698 als Müller in Speyer +++klären: wann und welche Mühle? +++ 679

 

Am 21.4.1705 heiratet in Speyer der „Johann Friedrich Hutz +++prüfen: Lesart unsicher+++ des Müller Handtwercks, weyl. Georg Friedrich Utz gewesenen Einwohners zu Leutzenborn in Franck. nachgelassener Sohn, u. Anna Maria, weyl. Michael zu Sehr in der Schweitz nachgel. Tochter, copul. d 21. April“ (vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 10d, ev. KB Speyer, Eheschließungen 1698-1770 Bl. 14).

 

In der „Neue Speyerer Zeitung“ wird für den 18.9.1826 die Versteigerung „auf mehrjährigen Bestand“ annonciert, die „an der Mittel­steg im grünen Viertel unter Nro. 109 in Speyer gelegen[en Mühle], mit 3 Gängen, als 2 Mahl- und 1 Schälgang …., sog. Ferstersche Mühle ...“ +++klä­ren, welche Mühle+++ 680.

 

Literatur/Urkunden:

- Haffner, F.: Die Bäcker- und Müllerzunft in Speyer; in: Pfälzische Heimatblätter 16 (1968), S. 47

- Müller, Karl Rudolf: Die Mauern der Freien Reichsstadt Speyer als Rahmen der Stadtgeschichte, Speyer 1994, zu Mühlen s. S. 81, 98, 109, 157, 215, 217, 219; ferner Mühlen bei St. Georg: S. 238

- Stadtarchiv Speyer Best. 001 A Nr. 353: Streitigkeiten mit den vier Stiftern wegen der Mühlen und Mühlpächtern, 1650-1699

- Stadtarchiv Speyer Best. 236 Nr. 755:Veränderung am Wasserbau und Räderwerk der Bachmühle 1820-1879 +++klä­ren, welche Mühle+++

- Stadtarchiv Speyer Best. 236 Nr. 275: Mühlenordnung von 1817

- Stadtarchiv Speyer Best. 236 Nr. 764: Mühlenordnung 1835-1853

 

 

Allerheiligenstifts-Mühle (Obere Galckmühle):

sie lag oberhalb der Unteren Galckmühle. Die Mühle ist identisch mit der Oberen Schießberger Mühle, deren Benennung als Schieß­berger Mühle aus der Zeit nach dem Wiederaufbau, der im 30jährigen Krieg zerstörten Galkmühle, stammt. Beide Namen, sowohl Galkmühle als auch Schießberger Mühle, wurden auch in der Folge nebeneinander verwendet.

 

Es handelt sich bei den Galckmühlen um zwei Mühlen am Gießhübelbach westlich von Speyer; die untere Galkmühle war im Besitz des Domkapitels, die obere Galkmühle im Besitz des Stiftes Allerheiligen zu Speyer. In der Karte 'Speyer im fünfzehnten Jahr­hundert' 681 ist die Galkmühle in einem Nebenausschnitt beim Schießplatz der Stadt Speyer ein­gezeichnet. Die beiden 'Galkmühlen am Gießhübelbach' bilden auch den westlichen Rand der Karte von 1525. Demnach befinden sich die Galkmühlen im heutigen Stadt­gebiet von Speyer, etwa gegenüber der Einmündung der Mühlturmstraße in die Schützenstra­ße. Christmann 682.

 

Die Mühle wurde 1241 erstmals urkundlich erwähnt 683.

 

Das Protokollbuch des Domkapitels Speyer (Eigentümer der unteren Galkmühle) notiert am 1.7.1501: „Valtin der Pfister klagt, daß Veit Schereckel der Mühle des Domkapitels das Wasser wegnehme. Beschluß, mit den herrn von allen hailigen darüber zu verhandeln. Deputiert der sabbathalmaister mit herrn Niclaus Schwaben“ 684. Wie sich heraus ergibt, gab es wohl Schwierigkeiten bei der Wasserführung der oberhalb der unteren Galkmühle gelegenen Allerheiligenstifts-Mühle (= Obere Galckmühle). Deren Müller Veit Schereckel hat wohl seinen Mühlenstau erhöht.

 

Die Verhandlungen des „sabbathalmaister Niclaus Schwaben“ mit dem Allerheiligenstift führten offenbar zu keinem Ergebnis. Denn am 21.7.1501: „Erenberg custos und Kranch berichten, daß der Bischof empfohlen habe, mit Veit Schereckeln wegen des Wasserflusses der Mühle des Domkapitels selbst zu verhandeln 685. Am 31.8.1501 heißt es weiter: „In Sachen den wasserflus meiner herrn mulen und Veit Schereckeln berurn wird Vinsterloh zu herrn Niclausen Schwaben dep[utiert], um in Gemeinschaft mit den herrn zu allen hailigen nach dem besten zu handeln 686.

 

Ab 1723 ist Andreas *Völcker als Müller auf der Oberen Galckmühle in Speyer. Er erhält am 28.8.1737 vom Allerheiligenstift Spey­er einen Erbbestandsbrief über die Obere Galckmühle687: „Wir Dechant und Capitul des Collegiat-Stifts der Allerheyligsten Dreyfal­tigkeit und zu allen Seyligen in Speyer, bekennen hiermit …. mit diesem brieff, …. zu einem wahre und rechte Erbbestand gegeben und verliehen habe, … dem Ehrsamen Andreas Völcker bürgern der freyen Reichsstatt Speyer, und Anna Elisabetha Seiner Eheliche Haußfraue .. und allen ihre rechtmäßige Erbe, Unser frey ledig und eigen ohnversetzt noch verpfändete an der Leimen Grube gelege­ne sogenannte [obere] Galck Mühle ….“.

 

Die Wasserrechte und die Wasserführung sind in einem handlichen Bändchen im Stadtarchiv Speyer 688 zusammengefaßt 689. Dieses enthält Auszüge aus Urkunden der „Alten Bachlade“ und Beschlüsse für den städtischen Bachmann. „Anno 1532 haben die drei Stifft sich 1. über der Mettenheimerin Canal, 2. über den Einfluß aus der Bach in Wolff Schwaben Weiher, über der Galckmühl ligendt, 3. über den Canal in Hannß Riesen Weiher, 4. über den Canal im Seidengarten und dann den Canal inns eins Raths Weiher beclagt, daß sol­che theils zu weit unnd nicht gelegt, wie von alters hero, unnd der Canal in eins Raths Weiher zu fern in die Bach ging [Anm. Das Mundrohr ragte zu weit in den Bach]. Mit dem Angebot des Rats, „daß solche Canal vornen mit eisernen Mundstücken solten ver­wahrt werden, damit diesleben künfftig niemandt zu Nachtheil geendert oder erweitert werden können“, gaben sich die Stifte nicht zufrieden. Über das amtliche Hin und Her sind „in folio beschrieben etliche Bögen, in der alten Bachladen.“ Die Abzapfungen unter­halb der Galckmühlen minderten den Stadtbach, der beim Georgen-Hospital die Obere Mühle der Stuhlbrüder und die Mittelmühle des St. Guidostifts trieb. Die Abzweigungen oberhalb der Galckmühlen entzogen außerdem noch diesen Mühlen des Allerheiligen­stifts und des Domstifts Wasser. Die Müller der drei Stifte achteten argwöhnisch auf ihr Wasserrecht.

 

Karte:

- Katasterplan von 1821 mit Einzeichnung der Wasserläufe um 1500 [Anm. durch Müller eingezeichnet]; in: Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 222

 

Urkunden/ Literatur:

- Stadtarchiv Speyer Best. 001 A Gruppe B2 I, Nr. 551/1: Obere und Untere Schießberger- oder Galckmühle, 1712-1774

- LA Speyer Best. E6 Nr. 2549, darin Erbleihebrief 1698, Bestandsbrief des Müllers Hans Philipp Dürolf 1661, Mühle betreffende Erbbestandsbriefe des Domstifts sowie des Stifts St. Guido und Allerheiligen von 1689 und 1723.

 

 

- Dieffenbacher'sche Mühle:

s. St. Georgen Mühle / Stuhlbrüdermühle

 

 

- Drekmühle, Trenckmühl:

sie lag kurz vor der Einmündung des Speyerbachs in den Rhein unterhalb der Mühle am Hasenpfuhl 690.

 

Am 15.10.1676 wird Hans Jacob Kober als „Müllermeister in der Trenckmühl“ im Kirchenbuch von St. Georgen in Speyer genannt anläßlich der Taufe seines Sohnes Johann Bartholomay 691. Eine weitere Nennung erfolgt am 10.11.1677. Die Eheleute „Hanß Jacob Kober Müllermeister [und] Anna Christina Bleylin geb. Langin“ lassen ihren Sohn 'Hans David Kober taufen 692. Am 22.2.1679 wird in der Kirche St. Georg getaut der Hans Heinrich Kober, der Sohn von „Hans Jacob Kober Georgen Müller und Anna Margaretha geb. Langin“ 693. Eine erneute Nennung erfolgt am 6.10.1680 mit der Taufe des Andreas Kober dem Sohn „von Hanß Jacob Kober Müllermeister [und] Anna Maria [!] 694.

 

1846 war Besitzer der Drekmühle der G. A. *Schlosser 695.

 

1857 betrieb Georg Förster eine Gipsmühle auf der „Dreckmühl“ 696.

 

1860 kam es zu Streitigkeiten, weil durch die kurze Distanz der Drekmühle zum Vorfluter und die Ausnutzung des Gefälles die „we­gen der Stauung durch den na­hen Rhein“ die Abflußverhältnisse zeitweise offenbar „sehr prekär“; denn eine höhere Wasserführung des Rheines verursachte zwangsläufig eine Abflußminderung des Speyerbachs, wodurch der Mühle Hinterwasser entstand. Nachdem es insbesondere 1856 zu Reibereien der benachbarten Müller auf dem Hasenpfuhl gekommen war 697, beklagte sich Georg Flory von der Hasenpfuhler Mühle rechts des Woogbaches 1863 schließlich über das Mahlen „bei kleinem Wasserstande, welcher so häufig“ stattfinde 698.

 

Georg *Feldner war um 1861 und noch 1875 Müller auf der Drekmühle. Er erhielt 1861 die Erlaubnis zum Betrieb einer Dampfma­schine zum Antrieb der Drekmühle 699. Feldner strebte auch die Vermehrung der 1856 für die Drekmühle genannten 2 Mahlgänge auf 4 Mahlgänge im Jahre 1878 an 700. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird in Speyer genannt die Firma „Feldner, Georg, Mehl- u. Fruchthandel und Handelsmüller. Eigenthümer: Georg Feldner“ 701.

 

 

- Galkmühle, obere:

s. Allerheiligenstifts-Mühle (= Obere Galckmühle).

 

 

- Galkmühle, untere:

s. auch Allerheiligenstifts-Mühle (= Obere Galckmühle).

 

Die untere Galkmühle lag vor dem Mühltor 702.

 

Der Name leitet sich ab von lat. „Galgo“ = Kreuz, erstmals im 13. Jh. urkundlich erwähnt, später obere und untere Schießberger Müh­le.

 

Die Mühle ist identisch mit der Unteren Schießberger Mühle, deren Benennung als Schießberger Mühle aus der Zeit nach dem Wie­deraufbau, der im 30jährigen Krieg zerstörten Galkmühle, stammt. Beide Namen, sowohl Galkmühle als auch Schießberger Mühle, wurden auch in der Folge nebeneinander verwendet.

 

Es handelt sich bei den Galkmühlen um zwei Mühlen am Gießhübelbach westlich von Speyer; die untere Galkmühle war im Besitz des Domkapi­tels, die obere Galkmühle im Besitz des Stiftes Allerheiligen zu Speyer. In der Karte 'Speyer im fünfzehnten Jahrhundert' in der An­lage von Berthold: Speyer (1880) ist die Galkmühle in einem Nebenausschnitt beim Schießplatz der Stadt Speyer eingezeichnet. Die beiden 'Galkmühlen am Gießhübelbach' bilden auch den westlichen Rand der Karte von 1525. Demnach befinden sich die Galkmüh­len im heutigen Stadtgebiet von Speyer, etwa gegenüber der Einmündung der Mühlturmstraße in die Schützenstraße 703.

 

Um 1080 nahm die Bevölkerung von Speyer aufgrund des Dombaus kräftig zu. Deshalb genügten die bisherigen Mühlen bei St. Ge­org nicht mehr; die Galkmühlen wurden angelegt. Bei entsprechender Absenkung der Bachsohle von der Mühlschwelle ab reichte die Stufe am Gießhübel sogar für zwei Mühlen aus 704.

 

Am 12.9.1276 ergeht die Entscheidung des Schiedsgerichts im dem Streit des Domkapitels mit dem Speyerer Bürger Elbwinus Niger wegen des vierten Teils der Unteren Galgmühle 705; am 13.9.1276 bescheinigt der Speyerer Bürger Elbwinus Niger, von dem Dom­kapitel 70 Pfund Heller für den vierten Teil der unteren Galgmühle erhalten zu haben 706. Am 19.4.1315 verpflichtet sich der Speye­rer Bürger Heinrich Heigerlin zur Zahlung eines jährlichen Zinses an Adelheid, die Witwe des Speyerer Bürger Gottschalk zum Bart. Dieser Zins ruht auf einem Haus mit Garten bei der Galkmühle vor Speyer („iuxta molen­dinum dictum Galcmul“) 707.

 

1421 werden die Galkmühlen urkundlich erwähnt 708; Besitzer: Domstift (untere Galkmühle) und Allerheiligenstift (obere Galkmüh­le, s. Allerheiligenstiftmühle).

 

1437 wird die Mühle bei einer Grundstücksbeschreibung im Zinsbuch des St. Georgenhospitals Speyer erwähnt: „item vier ß andert­halben pf von sechs morgen ackers bey der galckmulen ...“ 709.

 

Im ältesten Zinsbuch des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl von 1460 heißt es unter der Rubrik „Die zynß zu sant Georgen tag“ (Anm.: = 23. April): „Item XXX ß hlr von eym gartten by der Galcke mulen, und stosset off die bach und geet neben rume die strasse fure, die gein Dudenhoffen zu geht ..“ 710 und ebenso unter der Rubrik „Die zynß zu unser Frauwen tag, als sie ge­born wart“ 711: Item XXX ß hlr von eym gartten vor dem Muleturlin by der Galck mulen“ 712.

 

Die Mühle wurde am 5.7.1462 bei der sog. „Mainzer Bischofsfehde“ niedergebrannt. Ausgangspunkt der schweren kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Kurmainz und Kurpfalz, die den Kern der Mainzer Bischofsfehde bildeten, war die strittige Wahl Dieter von Isenburgs zum Erzbischof und Kurfürsten von Mainz. Der Papst erkannte die Wahl nicht an und setzte ihn bereits am 21.8.1461 ab und erhob Graf Adolf von Nassau zum Erzbischof von Mainz. Am 19.11.1461 ging Kurfürst +++++ Kaiser ++++Text überarbeiten++++belegte sie daraufhin mit der Reichsacht und erklärte ihnen am 23.12.1461 den Krieg. Der Papst schloß sich am am 8.1.1462 ab und verhängte den Kirchenbann. Der Papst forderte zeitgleich den Speyerer Bischof Johannes auf, sich offen gegen die beiden Kurfürsten zu stellen, der sich schließlich widerwillig am 13.4.1462 der Aufforderung unterwarf. Jetzt befand sich sich die freie Reichsstadt Speyer in schwieriger Lage, blieb aber im Ergebnis neutral. Daraufhin belegte Bischof Johannes von Speyer die freie Reichsstadt mit dem Kirchenbann, besetzte die Rheinüberfahrten Lußheim und Rheinhausen, sperrte Speyer von der Zufuhr mit Lebensmitteln ab , ließ Speyerer Bürger auf bischöflichem Gebiet verhaften und beschlagnahmte speyerische Waren. Speyer beant­wortete dies mit Gegenmaßnahmen. Speyerer Söldner plünderte bischöfliche Dörfer wie z.B. Waldsee. In der Schlacht von Secken­heim am 30.7.1462 siegte Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz über seine Gegner. Bischof Johannes mußte am 9.8.1462 Frieden schlie­ßen. In der Zweit zwischen dem kurpfälzischen Sieg und dem Friedensschluß bekam das bischöfliche Speyer die Nachwehen der Niederlage zu spüren. Kurpfälzische Truppen gingen bei Ketsch über den Rhein, belagerten das außerhalb der Stadtmauern gelegene bischöfliche St. Germansstift mit den Stiftswohnungen. Da die dort wohnenden Geistlichen nicht bereit waren, die geforderten Zah­lungen zu leisten, wurde am 5.7.1462 das St. Germansstift samt den zugehörigen Wohnungen und allen Gebäuden geplündert und niedergebrannt, ebenso die Galckmühle an der Leimengrube, die der Domgeistlichkeit gehörte.

 

Anschließend wurde die Galkmühle wieder aufgebaut, jedoch erneut 1554 zerstört (+++klären: aus welchen Gründen+++).

 

In den Protokollen des Domkapitels von 1500 bis 1517 wird ein Paulus Straub als Bürger und Müller genannt 713.

 

Am 7.12.1500 heißt es Protokollbuch des Speyerer Domkapitals: „Da die Mühlen infolge des Frostes Wassermangel haben, wird auf Anzeige des Pfisters hin h. Niclaus Schwab beauftragt, für die Öffnung des Eises auf den Bächen zu sorgen, wozu die benachbarten Mühlen einen Kostenbeitrag zu leisten haben“ 714.

 

Das Protokollbuch des Domkapitels notiert am 1.7.1501: „Valtin der Pfister klagt, daß Veit Schereckel der Mühle des Domkapitels das Wasser wegnehme. Beschluß, mit den herrn von allen hailigen darüber zu verhandeln. Deputiert der sabbathalmaister mit herrn Niclaus Schwaben“ 715. Wie sich heraus ergibt, gab es wohl Schwierigkeiten bei der Wasserführung der oberhalb der unteren Galkmühle gelegenen Allerheiligenstifts-Mühle (= Obere Galckmühle). Deren Müller Veit Schereckel hat wohl seinen Mühlenstau erhöht. Die Verhandlungen des „sabbathalmaister Niclaus Schwaben“ mit dem Allerheiligenstift führten offenbar zu keinem Ergebnis. Denn am 21.7.1501: „Erenberg custos und Kranch berichten, daß der Bischof empfohlen habe, mit Veit Schereckeln wegen des Wasserflusses der Mühle des Domkapitels selbst zu verhandeln 716. Am 31.8.1501 heißt es weiter: „In Sachen den wasserflus meiner herrn mulen und Veit Schereckeln berurn wird Vinsterloh zu herrn Niclausen Schwaben dep[utiert], um in Gemeinschaft mit den herrn zu allen hailigen nach dem besten zu handeln 717.

 

Am 23.7.1516 heißt es im Protokoll des Speyerer Domkapitels: „Die mule vor dem muthorlin schetzen zulassen und meinster Veltin dem angenommen pfister darzustellen sollen durch her Uriel Buschen sabathalmeinster die zwen muler zu Heinhofen und Dudenhofen von myner hern wegen gebeten werden und soll zu ime nemen her Hansen von Meckenheim und sein oberhern so er darby sein kann 718.

 

Am 10.6.1519 wird im Protokoll des Speyerer Domkapitels vom Brand der unteren Galkmühle berichtet: „Als myner herren mühe fur dem multhorlin gestern durch brandt schaden genommen, werden der Domherr Libenstain und der sabatalmeinster beauftragt, den Schaden zu besichtigen und festzustellen, ob eine Fahrlässigkeit des Pfisterknechts vorliegt oder ob der Band gelegt worden ist“ 719. Weiter heißt es dort unterm 18.6.1519: „Der Pfister soll für den Wiederaufbau der durch Säumnis des Knechts verbrannten Mühle 20 fl beisteuern und brieflich urkundt meynen herren übergeben, dar in er sich erken, das meyn herren uß gnaden und gunst eyn solliche cleyne summ gelts von im genommen und das er schuldig gewesen wer, den ganczen buwe wieder uff synem costen zu stellen“ 720.

 

Am 6.11.1525 heißt es im Protokoll des Speyerer Domkapitels: „Der sabatalmeinster erhält den Auftrag, die nötige Reparatur der Mühle dem meinster Bartel für 20 fl zu verdingen und zu veranlassen, daß gleichzeitig auch das Stift zu Allen hailigen seine Mühle 721 reparieren läßt. Im Einvernehmen mit dem dechant zu sant German soll er gegen die Zehntverweigerer zu Spier gemäß dem ergangenen Urteil vorgehen“ 722.

 

Im 30jäh­rigen Krieg diente sie auch als Pulvermühle; nach erneuten Wiederaufbau wurde die Galkmühle im 30jährigern Krieg zweimal zer­stört, 1687 wieder als Mahlmühle in Betrieb; 1712 wird erstmals die Ölmühle erwähnt sowie die Schneidmühle.

 

weiter s. Schießberger Mühle

 

Karte:

- LA Speyer Best. W2 Nr. 20: Beide Galkmühlen sind im „Speyerer Flurplan“ von 1573 mit je 2 Wasserrädern abgebildet. Dieser Plan diente der Verdeutlichung des Geländes westlich von Speyer im Prozeß von 1573 der Gemeinde Dudenhofen ./. Stadt Speyer vor dem Reichskammergericht wegen eines Weiderechts (LA Speyer Best. E6 Nr. 3125)

 

Literatur/Urkunden:

- Die Rheinpfalz vom 8.9.1955: „Von der Galgmühle zum Sägewerk Steiner“

- Neubert, Erich: Zwei alte Mühlen heute modernes Sägewerk. Am Speyerbach vor den Toren der Stadt. [Speyer, Sägewerk Steiner]; in: Rheinpfalz, Speyer. 16, Nr. 239 v. 13. 10. 1960., 1960

- Stadtarchiv Speyer Best. 001 A Nr. 364: Die Mühlen des Domstifts (Schießberger oder Galchmühle), 1602-1771 wewerwerwerwer

- Stadtarchiv Speyer Best. 001 A Gruppe B2 I, Nr. 551/1: Obere und Untere Schießberger- oder Galckmühle, 1712-1774

 

 

- Gipsmühlen:

1857 gab es in Speyer drei Gipsmühlen: die Spitalmühle des Franz Jung, die Hasenpfuhler Mühlen von Andreas und Heinrich Reh­berger und die Drekmühle des Georg Förster 723.

 

 

- Georgenmühle:

s. St. Georgenmühle

 

 

- Hasenpfuhl Mühle:

der Name Hasenpfuhl bezeichnet einen Altrheinarm, in den der Speyerbach mündet; er bezeichnete zunächst das durch den Speyer­bach geschaffene Sumpfland 724. 1300 überläßt der Speyerer Bürger Werner Seidenschwanz dem Speyerer Bürger Heilmann zu der Mühle eine Scheuer mit Garten, „sitos ultra lutum leporis inter domus Hildebrandi et dicti Retscheln de Enselnheim, retro domos ispius Wernheri cedentes versus vicum“ als Eigentum 725. Die Lage der Mühle „sitos ultra lutum leporis“ d.h. gelegen jenseits dem Schlamm der Hasen (=Hasenpfuhl) weist auf die heutige Straße „Am Hasenpfuhl“ hin, die sich nördlich des Domhügels am Nonnen­bach erstreckt. Die Mühle lag „ultra“ = jen­seits des Hasenpfuhls, d.h. auf dem anderen Ufer des Nonnenbachs.

 

1537 wird die Mühle über Hasenpfuhl als Ortslagebeschreibung im Zinsbuch des St. Georgenhospitals zu Speyer erwähnt: „Item …. von eynnem hausz uber hasenpful gegen der mulln uber gelegen ...“ 726.

 

Die Mühle lag am Salztor 727 an der nördlichen Stadtmauer am „Oberen Fischmarkt“; durch das Salztor führte der Zugang zur Vorstadt „überm Hasenpfuhl“. Das Salztor war durch den daneben liegenden Salzturm gesichert. Direkt neben dem Salztor lag das Lauertor 728.

 

Am 25.10.1647 wird in der St. Georgs-Kirche getauft der Hanß Adam, der Sohn des Martin Wand B. W: geweßenen Müller uber Ha­sen Pfuel 729.

 

Am 4.2.1648 wird im Kirchenbuch von St. Georgen in Speyer eingetragen die Taufe der Eva Catharina, der Tochter von „Hans Jörg *Eberth Müller über Hasenpfuel“ und der Eva Maria NN.. Patin ist „Hanß Jacob Weidenmüllers ihn der Neymühl sein Fr[au] 730. Ein weiterer Eintrag vom 16.6.1652 nennt die Taufe des Georg Wilhelm, Sohn des Spitalmüllers [!] Hanß Georg *Eberth und der Eva. NN. 731, also hatte Eberth 1652 die Hasenpfuhl Mühle bereits verlassen. Am 20.3.1665 wird im Kirchenbuch von St. Georgen 732 in Speyer genannt der „Müller über Hasenpfuhl“ Daniel *Ermendinger 733.

 

Im Speyerer Ratsprotokoll 1666 befindet sich folgender Eintrag: „H[err] B[urgermeiste]r Mühlberger gibt Bestandtbrief vber Johann Wendel Kellers vnd seiner Haußfrawen wegen der Mühl vber Hasenpfuhl beym Saltzthor. Aud[iantur] d[omi]ni syndici vnd ist H[err] Phil[ipp] Hellinger wie auch H[err] Zeßloff denen Mühlherrn zugeordnet“ 734.

 

Am 17.8.1667 notiert das Speyerer Ratsprotokoll: „H[err] König verlißt auffgesetzten Bestandtbriff und wegen der zweygängigen Mühl über Hasenpfuhl, zwischen der Elenden Herberg undt Jost Kohlhaßen getroffen. Ist ratificiert und gut gehaißen.“ 735

 

Am 1. Okt. 1667 heißt es im Speyerer Ratsprotokoll: „H[err] Hanns Georg Ritzhaub alß Elendtherberg Pflegere bringt ahn, daß das Rentthampt von der zweygängigen Mühl über Hasenpfuehl hiebevor jährlichen 4 f. zu Haußzinß von dem Beständer erhoben. Weilen nuhn aber e[in] e[hrsamer] Rath gedachte Mühlen über Hasenpfuehl wegen erhobenen Pfacht abgelößter Korngülten vom Weiden Stifft der Elenden Herberg eigenthumblich überlaßen, alß werden solche 4 f. Haußzünnß in des Rantthampts Manual außgeleschet werden müeßen, welches die Renttherrn ohne Raths Decret nicht thun wollen. Bittet also, ihnen solches zu befehlen und uff Abschlag der annoch schuldtigen Gelter der Elenden Herberg auß dem Bawampt 500 Braitt Tach folgen zu laßen.  Weilen die Mühl der Elen­den Herberg vor mo eigenthumblich überlaßen worden, alß sollen die verordnete H[erren] des Rentthampts besagte 4 f. Hauß­zünß in ihren Büchern durchstreichen und das Bawampt 500 Braitt Tach folgen laßen“ 736.

 

In der „Neue Speyerer Zeitung“ wurde für den 19.12.1823 die Versteigerung der Mühle annonciert: „... die zur Verlassenschaft von weiland Christina Mall, gewesene zweite Ehefrau des auch verlebten Andreas Rehberger, im Leben Müller zu Speyer … versteigert, als: 1) Eine zu Speyer über dem Hasenpfuhl gelegene Mahlmühle +++ weiter+++ 737.

 

Um 1856 war der Kaufmann Casimir Lichtenberger Eigentümer der Mühle am Hasenpfuhl; er ließ diese durch einen Lehensmüller, Karl Kleis betreiben 738.

 

Karte:

- LA Speyer Best. H45 Nr. 848: „Plan über das Gerinnenverhältnis der Mühlen von Witwe Rehberger und Andr. Müller so ueber Vera­enderungen, welche And Müller an seinem Waßerrade unbeschadet seiner Nachbarin Witwe Rehberger vornehmen kann“, 1848

- LA Speyer Best. H45 Nr. 848, Beil. zum Protokoll vom 19.6.1856 „Situations- und Nivellements-Plan für die Heubel'sche Mühle zu Speyer (darin auch die Mühle des Georg Flori)

 

Literatur/Urkunden:

- Stadtarchiv Speyer Best. 001 A Gruppe B2 I, Nr. 550/2: „Die beiden Hasenpfuhler Mühlen am Salzturm“, 1656-1778

 

 

- Hasenpfuhl, Neue Mühle:

die Mühle bestand seit Anfang 15. Jh. 739 und lag am Woogbach und war im 19. Jh. eine Doppelmühle, links und rechts vom Woog­bach gelegen.

 

Zwischen 1698 und 1720 wird Martin *Wetzel als Müller im Hasenpfuhl urkundlich erwähnt 740.

 

Mit dem Müller auf der unterhalb gelegenen Drekmühle kam es 1863 zu Streitigkeiten. Die Drekmühle lag kurz vor der Einmündung des Speyerbachs in den Rhein unterhalb der Mühle am Hasenpfuhl. 1860 kam es zu Streitigkeiten zwischen den Müllern, weil durch die kurze Distanz der Drekmühle zum Vorfluter und die Ausnutzung des Gefälles die „wegen der Stauung durch den nahen Rhein“ die Abflußverhältnisse zeitweise offenbar „sehr prekär“; denn eine höhere Wasserführung des Rheines verursachte zwangsläufig eine Abflußminderung des Speyerbachs, wodurch der Mühle Hinterwasser entstand. Nachdem es insbesondere 1856 zu Reibereien der be­nachbarten Müller auf dem Hasenpfuhl gekommen war 741, beklagte sich Georg Flory von der Hasenpfuhler Mühle rechts des Woog­baches 1863 schließlich über das Mahlen „bei kleinem Wasserstande, welcher so häufig“ statt­finde 742.

 

Um 1848 gehörte die Mühle auf der Nordseite des Woogbachs der Witwe Rehberger, die Mühle auf der Südseite des Woogbachs dem Andreas Müller 743. Der Andreas *Müller beantragte am 21.12.1848 ihm Reparaturen an seinem baufälligen Mühlrad zu genehmigen und legte hierzu ein wassertechnisches Sachverständigengutachten des NN. Riel vom 19.12.1848 vor 744. Das wasserrechtliche Ver­fahren zog sich jahrelang hin. Am 19.9.1856 kam es zu einer weiteren Ortsbesichtigung an der nunmehr Georg Flory gehörenden Mühl auf der Südseite des Woogbachs 745. Bei dieser Ortsbesichtigung waren alle, auch die weiteren Müller am Woogbach in Speyer anwesend, die evtl. die Änderungen am Wasserbau betroffen waren, nämlich: Georg Flory, Michael *Wambsganz, Adam Heubel, Karl Kleis für Casimir Lichtenberger.

 

Die Mühle auf der Nordseite blieb wohl im Besitz ser Familie Rehberger +++klären+++, denn 1857 wurden die Hasenpfuhler Müh­len (!) +++klären++++ von Andreas und Heinrich Rehberger auch (+++klären:+++) als Gipsmühlen betrieben 746.

 

1856 war die Mühle am Hasenpfuhl eine sog. Doppelmühle, die beiderseits des Baches bestand. So heißt es 1856, daß das erste Was­serrad der Mühle auf dem linken Ufer des Woogbaches „einen Mahlgang und einen Schälgang“ betreibe, wogegen das zweite ledig­lich „einen Mahlgang“ versorge. Der Müller Heubel wolle „dies abändern und durch das erste Rad zwei Mahlgänge und einen Schäl­gang in Bewegung setzen lassen, das zweite aber blos dann benutzen, wenn ihm dies möglich erschein[e]“, während auf der rechten Seite bei Georg *Flory „das einzige Mühlrad [für] 3 Mahlgänge u. 1 Schälgang“ zuständig sei 747. Trotzdem hatte gerade das Dop­peltriebwerk unter der schwa­chen Wasserkraft zu leiden, weshalb die Mühle links des Woogbaches ihr zweites Rad nur dann in Be­trieb nehmen konnte, wenn sich vom Wasserstande her die Möglichkeit dazu bot, worin die Ursache wiederholter Querelen der Nach­barmüller lag 748. Diese endeten erst mit der Vereinigung beider Mühlen am 29.4.1863 749.

 

Schließlich brannte 1877 die linksseitige Mühle nieder und wurde lediglich mit einem Wohngebäude neu erbaut. Dadurch erlangte die rechtsseitige Mühle das volle Wasserrecht 750.

 

Karte:

- LA Speyer Best. H45 Nr. 848: „Plan über das Gerinnenverhältnis der Mühlen von Witwe Rehberger und Andr. Müller so ueber Vera­enderungen, welche And Müller an seinem Waßerrade unbeschadet seiner Nachbarin Witwe Rehberger vornehmen kann“, 1848

- LA Speyer Best. H45 Nr. 848, Beil. zum Protokoll vom 19.6.1856 „Situations- und Nivellements-Plan für die Heubel'sche Mühle zu Speyer (darin auch die Mühle des Georg Flori)

 

Literatur/Urkunden:

- Stadtarchiv Speyer Best. 001 A Gruppe B2 I, Nr. 550/2: „Die beiden Hasenpfuhler Mühlen am Salzturm“, 1656-1778

- LA Speyer Best. H45 Nr. 848: Die Mühle der A. Heubel jetzt Flory Georg / ehem. Andr. Müller / am Woogbach in Speyer

 

 

- Hirsenmühle, Hirschenmühle:

die Mühle lag in der Salzgasse, wie sich aus einem Taufeintrag der St. Georgenkirche in Speyer eines namentlich Kindes am 13.10.1662 ergibt. Dabei wird als Patin genannt die „Maria Barbara, Hirschmüllers in der Saltzgaßen, Dochter“ 751. Die Salzgasse führt von der Hauptstraße (Maximilianstraße) / Münze nach Norden zur Johannesgasse. In diesen Bereich verläuft der Speyerbach (heute unterirdisch).

 

1658 wird als „Hirschenmüller“ genannt der Hanß Georg *Keller 752.

 

Am 14.5.1663 wird als Taufpatin genannt die NN. „Georg Kümmichs, Hirschenmüllers und Saltzmeßers Dochter“ 753.

 

Am 12.5.1664 wird in der St. Georgs-Kirche in Speyer getauft die Eva Maria, Tochter des Hirschenmüllers Hanß Jacob Leitz 754.

 

Nach 1711 kauft David *Göckler, wohnhaft in Freimersheim die Hirsenmühle in Speyer 755. 1718 wird der in Dudenhofen durchrei­sende Speyerer Hirsenmüller David Göckler durch die Verwaltung des Hochstifts Speyer arrestiert. U.a. deshalb kommt es zu einem Verfahren vor dem Reichskammergericht zwischen der Stadt Speyer gegen das Hochstift Speyer 756.

 

Zwischen 1720-1735 wird Johan Dietrich Wetzel als „Hirschenmüller“ in Speyer urkundlich genannt 757.

 

 

- Holzmühle:

urkundlich erwähnt 1334, zu erschließen schon für 1290, Besitzer wechseln, vorübergehend Georgenspital 758.

 

1437 wird eine Pachtzahlung für die Holzmühle m Zinsbuch des St. Georgenhospitals erwähnt: „Item acht malter korns den jungfrau­en zu sandt Claren von der holtzmule“ 759.

 

 

- Krappmühle:

am St. Guido- Stiftsplatz gelegen 760; eine Farbmühle, die den roten Farbstoff aus der Krapp-Pflanze verarbeitete. Diese gehörte vor 1806 dem Michael Freitag danach der Familie Lichtenberger. Für 1869 ist deren Besitzstand folgendermaßen ausgewiesen: am Gui­do-Stiftsplatz Krapp­mühlgebäude, Magazin, Krapp-Dörrhaus, Besitzer Karl Lichtenberger 761. Der Kaufmann Casimir *Lichten­berger hatte bereits von 1829 bis 1839 die Hasenpfuhler Mühle rechts des Woogbaches als Krappmühle eingesetzt 762. Nachdem es 1869 der BASF gelang die „rote Farbe = Alizarin künstlich herzustellen, verdrängte der künstliche Farbstoff bald die Naturfarbe, worauf de Produktion vom Tode des Karl Lichtenber­ger 1875 bis 1881 ruhte 763.

 

Die Kirche des St. Guidostifts und die daran anstoßende Dechantenwohnung wurden nach dem Untergang des Klosters in den Wirren der französischen Revolution 1794 bzw. dem Frieden von Lunéville 1801 als Krappmühle genutzt. Als 1839 ein Brand das Ganze vernichtet hatte, wurde aus den Steinen der Kirche ein 71 m langes und 15 m breites Gebäude errichtet, das zunächst auch als Krapp­dörre diente 764.

 

 

- Lohmühle in der Quotgasse:

die Quotgasse lag im Norden der Innenstadt von Speyer 765; es handelt sich wohl um die Loh­mühle nahe dem Lauersteg und der Salzturmbrücke; vor 1381 wurde nahe der Salzturmbrücke zur Bewässerung des neuen Grabens das Wehr am Lauersteg und 1407 der „Ablaß über Hasenpfuhl gebauet“ 766. Beiderseits der Steinbrücke von 1415 nutzten zwei Mühlen das neue Wehr. Die südliche, die Lohmühle der Rotgerber ist 1436 erwähnt 767. Im Zinsbuch des St. Georgenhospitals von 1537 ist die Lohmühle in der „quatgassen“ erwähnt: „Item zwey 1b hellern von eynem haus in der quatgassen gegen der lawmul über ...“ 768.

 

Im gleichen Zinsbuch von 1537 ist eine Zinsverpflichtung der Lauerzunft (Lohgerberzunft) und der „quatmulen“an das St. Georgen­hospital vermerkt: „Item funff gulden ewiger guldten fallen jehrlich annunctiacionis Marie uff der quatmulen und der lawer zunfft in­halt verschreibung der datum XIIICLXXXVI jar in vigilia nativitatis ….“ 769.

 

Karte:

- Katasterplan um 1820 abgedruckt bei Müller: Mauer der Stadt Speyer, a.a.O., S. 155 (hier ist nördlich des Baches eine Mühle mit 2 Mühlrädern eingezeichnet; die auf der Südseite gelegene Mühle verfügt über ein Mühlrad)

 

 

- Lohmühle neben Altpörtel:

die Lohmühle lag neben dem Altpörtel 770 und bestand bereits während des 18. Jh. 771. Im März 1820 bat Andreas Wolff, Bäckermeister zu Speyer, die „hinter“ dem Altpörtel, „auf dem durch die Stadt fließenden Canal … gelegene Lohmühle in eine Mahlmühle umändern laßen zu dürfen“. Wolff hatte die Lohmühle gekauft. Die Mahlmühle, die 1820 noch eingerichtet und 1821 genehmigt wurde, war im wesentlichen Handelsmühle und diente der dazu gehörigen Bäckerei 772. Am 31.5.1842 773 kaufte E. M. Cohn die Mühle und baute diese zu einer Furnierschneidma­schine um.

 

Literatur/Urkunden:

- Klotz, Fritz: Speyer. Kleine Stadtgeschichte, 1971 S. 70, beinhaltend auch Nachweise für die Existenz der Lohmühle im 18. Jh.

- Stadtarchiv Speyer Best 236, Nr. 281

- Stadtarchiv Speyer Best. 001 A Gruppe B2 I, Nr. 551/2: Lohmühle am Altpörtel, 1758-1759

 

 

- Mittelmühle:

s. Spitalmühle / Weidenmühle

 

 

- Mühle vor dem Fischertor:

das Fischertor lag in der südlichen St.-Marx-Vorstadt vor dem weißen Tor 774. Das Fischertor wird auch als Stephanstor bezeichnet; das Tor lag in der Fischervorstadt im Südosten von Speyer 775.

 

Die Mühle gehörte dem Domkapitels. Im Protokollbuch des Domkapitels heißt es am 21.8.1506: „Ist herrn Hans Meckenheymern sabathal meinster befolen worden, meyner herren mul fur dem fyscher portlin zudecken 776.

 

 

- Neumühle:

sie lag nördlich der heutigen Petschengasse, östlich vom heutigen Bahnhof 777. Dort wird 1462 als Turm über dem Durchlaß in der Vorstadtmauer des Mühlgrabens der Neumühle der „Bachriegel“, nahe dem Heiliggrabtor/Wormser Tor, angegeben 778. Er wird auch als „Oberer Bachriegel“ bezeichnet 779. Der Mühlgraben wurde in den 1950er Jahren trockengelegt und zugeschüttet 780.

 

Im Seelbuch der Stuhlbrüder heißt es im Zinsverzeichnis von 1465: „Item me XV malter korns gebent vnß der ratt zu Speyer vnd burgemster von der newen mullen wegen das wir eyn vorsygelten breffen haben“ 781.

 

Am 4.2.1648 wird im Kirchenbuch von St. Georgen in Speyer eingetragen die Taufe der Eva Catharina, der Tochter von „Hans Jörg Eberth Müller über Hasenpfuel“. Patin ist „Hanß Jacob Weidenmüllers ihn der Neymühl sein Fr[au] 782.

 

Im Ratsprotokoll vom 4.2.1667 wird Philipp Thyson als „Newmüller“ genannt 783.

 

Zwischen 1699 und 1715 wird als Neumüller der Georg Simon *Löw urkundlich erwähnt; sowie zwischen 1720 und 1735 als Neu­müller der Thomas *Gülich 784.

 

Trotz der bereits 1801 erfolgten Abschaffung des Bannrechts und des rechtlichen Rahmens für die Vergabe der Mühlen, blieben Re­likte auch nach 1816 erkennbar. Relikte der alten Ordnung werden z.B. durch die Nennung von „Erbpachtzahlungen“ der Speyerer Neumühle noch in 1839 erkennbar 785.

 

Zur Neumühle gehörte auch eine Ölmühle die bereits 1817 erwähnt ist 786. 1817 wies die Neumühle eine Hanfreibe auf, die nach 1840 nicht mehr erwähnt wird 787.

 

Diese Einrichtungen lagen gegenüber der Neumühle auf der linken Seite des Mühlkanals und gehörten in der ersten Hälfte des 19. Jh. dem Kaufmann Casimir *Lichtenberger, der von 1829 bis 1839 auch die Hasenpfuhler Mühle rechts des Woogbaches als Krappmüh­le einsetzte 788.

 

In der „Neue Speyerer Zeitung“ wird am 23.11.1833 die freihändige Versteigerung zum Zwecke der Nachlaßauseinandersetzung an­gekündigt: „Auf Anstehen von Adam Kegel, Ackersmann, auf der Rehhütte wohnend, und von Friedrich Wilhelm Villmann, Schiffer, in Speyer wohnhaft, ersterer als Vormund, zweiterer als Beyvormund handelnd von Adam Minck, minderjähriger auf dem Kohlhofe wohnender Sohn und Beneficiarerbe des in Speyer verlebten Müllers Johann Daniel Minck d. Jüng. …. zur Versteigerung geschritten, … als: 1) Von dem dominium utile eines Erbbestandsguts, wovon das dominium directum der Stadt Speyer zusteht, … nemlich: a) Section G Nro. 6, einer zu Speyer vor dem Wormser Thore gelegenen Mühle, die sogenannte Neumühle, mit drei Gängen, einem Schälgange, Schwingmühle, Saamenschrotmühle, Hanfreibe ...“ 789.

 

1835 wies die Neumühle 3 Mahlgänge auf, die 1856 auf 4 Mahlgänge aufgestockt waren 790.

 

Karte:

- Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O.

 

Literatur/Urkunden:

- Stadtarchiv Speyer Best. 001 A Gruppe B 2 I, Nr. 550/1: Die Neumühle und die gegenüberliegende Walkmühle; Streitigkeiten wegen des Wasserbaus an der Neumühle, 1704-1791

- Stadtarchiv Speyer Best. Nr. 236 Nr. 126: Erneuerung und Ablösung des Erbbestandes der Neumühle, darin Inventar von 1830

 

 

- Obere Mühle:

s. St. Georgenmühle

 

 

- Obermühle im Cämmerer:

Ober-, Mittel- und Unterkämmerer sind Flurbezeichnungen im Westen von Speyer in Richtung auf Dudenhofen 791. die Obermühle im Cämmerer wird 1661 urkundlich erwähnt. 1661 kauft der RKG-Prokurator Dr. Paulus Gambs einen Garten von etwa 5/4 Morgen mit etlichen Obstbäumen „bei der Obermühle im Cämmerer“, dessen Anlieger er ist, für 80 fl 792.

 

 

- Ölmühlen:

auf das Vorhandensein von einer oder mehrerer Ölmühlen weist die Bezeichnung der mehrfach belegten Oleiersgasse. „In viculo dic­to Oleiers gesselin … sita retro sanctum Bartholomeum (Pfarrkirche St. Bartholomäus) in platea dicta Huntgasse“ wird am 15.5.1331 ein Beginenhaus gestiftet. Anlieger ist der offenbar für die Gasse namensgebende Heinricus dictus Oleier 793. Schon 1331 gab es in Speyer den Beruf des Oleier. In der letztwilligen Verfügung des Magisters des Magisters Heinricus Marcius vom 15.3.1331 ist ein Anwesen genannt, gelegen neben dem Haus des Henrich, genannt Oleier „iuxta domum Heinrici dicti oleier“ 794. Erneut am 13.10.1341 wird in der Lagebeschreibung über einen Hausverkauf angegeben „... einsite an des Oleigers huse ..“ 795.

 

1412 wird dem Hensel Ken(n)el, einem Oleier, und seiner Ehefrau Else ein Bestandsbrief über die Grasnutzung an zwei Gräben vor dem Rheintor verliehen 796.

 

Der Ölbedarf der Stadt war groß. Es gab mehrere „Oleyhäuser“, darunter eines am Steinweg vor dem Rheintor 797 und eine „Oley­stampf“ in der Johannesgasse 798. 1514/53 gehörten die Oleyer der Salzgasserzunft an 799. 1428 gab es in Speyer ein Nuß- und Oleyamt 800. Der Oleystampf in der Johannesgasse 801 dürfte ein Göpelwerk gewesen sein. In der Johannesgasse gab es keinen Was­serlauf. Die „Oleystampf“, die damals Hans Oleyer betrieb, lag „an der Erdbrust (nördliche Verlängerung der Johannesgasse, heutige Armbruststraße 802), wo es ebenfalls keinen Bach oder Mühlgraben gab. Ein Göpelwerk muß auch das Oleyhaus am Steinweg vor dem Rheintor gewesen sein. Der Steinweg vor dem Rheintor 803zog sich außerhalb der Stadtbefestigung entlang des Stadtgrabens hin. Dieser Graben war zwar mit Wasser gefüllt, hatte aber nicht das Gefälle, um eine Mühle zu treiben 804.

 

Gleich anschließend an die Spital- oder Weidenmühle (ursprünglich Mittelmühle genannt) am Ende der St. Georgengasse gelegen stand im 18. Jh eine städtische Ölmühle 805.

 

Literatur:

- Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 370-374

 

 

- Papierfabrik:

im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird in Speyer genannt die Firma „Zimmermann, Eduard, Papierfabrik. Eigenthümer Karl Friedrich Eduard Zimmermann“ 806.

 

Der Papierfabrikant Eduard Zimmermann 1867 hatte zusammen mit anderen Speyerer Geschäftsleuten das Gelände der späteren Speyerer Baumwollspinnerei (heute Museumsdepot Friedrich Ebert Straße 2a in Speyer) mit dem Ziel gekauft, dort eine Baumwollspin­nerei zu erbauen 807.

 

 

- Pulvermühle, alte:

vor 1602 in Abgang geraten; die alte Pulvermühle lag vor dem Mühltor in Speyer 808. Die Pulvermühle war die älteste ihrer Art in der ganzen Pfalz 809.

 

 

- Pulvermühle (neue) oberhalb der Galkmühlen:

gebaut vor 1602; oberhalb der beiden Galkmühlen (Schießberger Mühlen) gelegen.

 

1601 wurde der Stadt Speyer mitgeteilt, daß der neue Pulvermacher (der Name ist nicht genannt) bei dem Büchsenberg (Anm.: = Schießberg, d.h. Schießplatz) einen Ort ausgesucht habe, um eine Pulvermühle zu bauen 810.

 

Wegen der Errichtung der Pulvermühle kam es zu einem Rechtsstreit vor dem Reichskammergericht Speyer von 1602-1613. Das Domstift und das Allerheiligenstift als Eigentümer der Galkmühlen klagten gegen die Stadt Speyer und Frobenius von Neuß, Bürger von Speyer, auf Beseitigung der Pulvermühle. Die Klä­ger behaupteten die Stadt habe mit der Errichtung der Pulvermühle gegen die Verträge mit der Geistlichkeit verstoßen, nämlich den Vertrag über die Bachfege von 1514 und die Bachnutzung geb. Privileg des Kaisers Sigismund für die Stifte St. Guido und Allerheili­gen zu Speyer von 1514. Die neue Mühle entziehe den beiden Galkmühlen das Wasser, von der Pulverherstellung gehe eine Gefähr­dung für das Mühlenpersonal aus. Die Beklagten bestreiten wegen der Entfer­nung eine Gefährdung. Der Neubau der Pulvermühle sei erforderlich geworden, weil die alte vor dem Mühltor in Abgang geraten war. Im übrigen habe die Stadt Speyer laut kaiserlichem Pri­vileg das Recht den Bachlauf vom „Gescheid unterhalb Winzingen [s. *Winzinger Scheide] an bis zur Stadt Speyer zu regulieren 811.

 

Bei einer Ortsbesichtigung habe man fest­gestellt, daß dies ohne Schaden für die Umgebung erfolgen könne. 1634 war die Pulver­mühle voll in Gang und arbeitete Tag und Nacht sowie an Sonn- und Feiertagen. Hierbei wird von der „neuerbauten und uffgerichte­ten“ Pulvermühle des Müllers und Ratsver­wandten Kohn am Schießberg berichtet 812.

 

1634 kam es zu einer Beschwerde der Pächter Schulter von der Obermühle und Schlumberger von der Pfistermühle gegen den Pul­vermüller und Ratsverwandten Hans David Kohn. Es heißt darin, dieser habe seinen Mühlgraben vertieft und erweitert, um sechs „Stämpf“ zusätzlich gebrauchen zu können. Durch diese unerlaubte Maßnahme nähme er ihnen die Hälfte ihrer Wasserkraft und füge ihnen erheblichen Schaden zu 813.

 

 

- Quodmühle:

der Gerber Johann Conrad *Hermanni kaufte u.a.die Quodmühle und eine Lohmühle, verkaufte beide aber wieder 814.

 

 

- Schießberger Mühle, obere:

hieß zunächst *Galkmühle

 

Die Mühle ist identisch mit der Oberen Galckmühle, deren Benennung als Schießberger Mühle aus der Zeit nach dem Wiederaufbau, der im 30jährigen Krieg zerstörten Galkmühle, stammt. Beide Namen, sowohl Galkmühle als auch Schießberger Mühle, wurden auch in der Folge nebeneinander verwendet.

 

Es handelt sich hierbei um zwei Mühlen am Gießhübelbach westlich von Speyer; die untere Galkmühle war im Besitz des Domkapi­tels, die obere Galkmühle im Besitz des Stiftes Allerheiligen zu Speyer. In der Karte 'Speyer im fünfzehnten Jahrhundert' in der An­lage von Berthold, Speyer (1880) ist die Galkmühle in einem Nebenausschnitt beim Schießplatz der Stadt Speyer eingezeichnet. Die beiden 'Galkmühlen am Gießhübelbach' bilden auch den westlichen Rand der Karte von 1525. Demnach befinden sich die Galkmüh­len im heutigen Stadtgebiet von Speyer, etwa gegenüber der Einmündung der Mühlturmstraße in die Schützenstraße 815. Christmann 816 bezeichnet sie als Wüstung bei Dudenhofen.

 

Die Mühle stand dem Allerheiligenstift zu; sie stand gleich oberhalb der unteren Schießberger Mühle und wurde 1241 und 1300 erst­mals urkundlich erwähnt; im 18. Jh. wurden beide Mühlen nach nach dem nahen „Schießberg“ (heute Schützenbuckel) die „Schieß­berger Mühlen“ genannt. Beide lagen westlich der heutigen „Schützenstraße“ am Speyerbach 817.

 

Beide Schießberger Mühlen sind im „Speyerer Flurplan“ von 1573 mit je 2 Wasserrädern abgebildet. Dieser Plan diente der Verdeut­lichung des Geländes westlich von Speyer im Prozeß von 1573 der Gemeinde Dudenhofen ./. Stadt Speyer vor dem Reichskammer­gericht wegen eines Weiderechts 818.

 

+++klären, welche der beiden Schießberger Mühlen+++: 1699 ist in Speyer der Christoph Völcker als Müller auf der Schießberger Mühle und Bürger erwähnt 819.

 

Um +++ Datum klä­ren+++ ist Johann Michael *Frey der Müller auf der Oberschießberger Mühle; von ihm sind Verkäufe dreier klei­ner Häuser in Speyer urkundlich belegt 820.

 

1835 wies die Obere Schießberger Mühle 3 Mahlgänge auf, die 1856 auf 4 Mahlgänge aufgestockt waren 821.

 

Um 1846 ist Jacob *Kunzer der Betreiber der Oberen Schießberger Mühle in Speyer. Er erhielt 1848 die Erlaubnis, das Gerinne an der Mühle zu ändern und ein neues Räderwerk einzurichten 822.

 

Jakob Kunzer erhielt laut Entschließung vom 7.11.1848 die Konzession, die Obere Schießberger Mühle u.a. „behufs Errichtung einer Sägemühle (teilweise) umbauen zu dürfen.“ Ungeachtet dieser Genehmigung (die wohl zeitlich befristet war) kam Kunzer „mit Ein­gabe vom 20ten April 1856 wiederholt bei dem königl. Landkommissariate dahier um Verleihung derselben Concession zur Errich­tung einer Sägemühle ein“ 823. Die Genehmigung wurde der Witwe des inzwischen verstorbenen Kunzer am 14.7.1856 erteilt 824. Diese Säge­mühle kam aber offenbar wegen des Todes des Müllers nicht zur Ausführung. Erst Jacob *Steiner, Müller von der Unteren Schießber­ger Mühle und schließlich „Rechtsnachfolger von Wittwe Kunzer“ realisierte „im Frühjahr 1870“ die Erbauung der geneh­migten Brettschneidemüh­le. Der Standort „beim Holzhofe Speyer“ hat sicherlich die Standortentscheidung beeinflußt, da das „Holz­flößen in dem Speierbache“ bis 1882 Gültigkeit besaß 825.

 

Im „Zweibrücker Wochenblatt“, No. 142 (Sonntag, 20. Juni); Zweibrücken 1869, S. [3] befindet sich folgende Annonce über die Ver­steigerung der Oberen Schießberger Mühle 826:

„Mühlen-Versteigerung.
Mittwoch, den 30. Juni 1869, Nachmittags 2 Uhr, zu Speier im Saale des deutschen Schulhauses, wird in Folge des Ablebens des Müllers Michael Wambsganz von Speier die zu dessen Verlassenschaft gehörige, zu Speier vor dem Landauer Thore, unmittelbar an der Eisenbahn von Speier nach Germersheim, an der Neustadter Straße am wasserreichen Speierbache gelegen, zur Hälfte aus einem Neubau bestehend und im besten baulichen Zustande befindliche Mühle mit Wohnhaus, großem Hofraum, Stallung, Obstgarten, Baumstück, die obere Schießberger Mühle mit 4 Mahlgängen, einem Schälgange und vollständiger Wasserkraft (15 – 16 Pferdekräf­te), die Grundfläche der Gebäude 23 Dezimalen, der Obstgarten und das Baumstück, beide unverbaut, 112 3/10 [od. 9/10?] Dez. Flä­che enthaltend, in gerichtlicher Form unter günstigen Bedingungen in Eigenthum versteigert. Hoseus, kgl. Notär.“

 

Abbildung:

- Doll, Anton L.: „Es ist Speier ein alte Stat“, a.a.O., S. 113 mit Bild 72 und Erläuterung S. 274 zu Nr. 4.1.18: Rötelzeichnung von Joh. Ruland vor 1787: Ansicht der Kreuzkapelle vor dem Landauer Tor, seitenverkehrt, mit Blick auf den Chor von SO. Rechts ange­setzter Turm der Stadtmauer (Turm zum Adler). Im Hintergrund die Schießberger Mühle

- LA Speyer Best. W2 Nr. 20: Beide Schießberger Mühle (Galkmühlen) sind im „Speyerer Flurplan“ von 1573 mit je 2 Wasserrädern abgebildet. Dieser Plan diente der Verdeutlichung des Geländes westlich von Speyer im Prozeß von 1573 der Gemeinde Duden­hofen ./. Stadt Speyer vor dem Reichskammergericht wegen eines Weiderechts (LA Speyer Best. E6 Nr. 3125)

 

Literatur/Urkunden:

- Stadtarchiv Speyer Best. 236 Nr. 679

- Stadtarchiv Speyer Best. Nr. 236 Nr. 771: Veränderungen auch der Oberschießberger Mühle zur Errichtung der Sägemühle durch Jacob Küntzer 1847-1852

 

 

- Schießberger Mühle, untere:

s. auch Allerheiligenstiftmühle; hieß zunächst Galkmühle, später auch Unterschießberger Mühle.

 

Die Mühle ist identisch mit der Unteren Galkmühle, deren Benennung als Schießberger Mühle aus der Zeit nach dem Wiederaufbau, der im 30jährigen Krieg zerstörten Galkmühle, stammt. Beide Namen, sowohl Galkmühle als auch Schießberger Mühle, wurden auch in der Folge nebeneinander verwendet.

 

Die Untere Galkmühle stand dem Domstift zu; diese domkapitularische Mühle wird 1276 erstmals urkundlich erwähnt; sie stand gleich unterhalb der oberen Schießberger Mühle und wurde 1241 und 1300 erstmals urkundlich erwähnt; im 18. Jh. wurden beide Mühlen nach nach dem nahen „Schießberg“ (heute Schützenbuckel) die „Schießberger Mühlen“ genannt. Beide lagen westlich der heutigen „Schützenstraße“ am Speyerbach 827.

 

Beide Schießberger Mühlen sind im „Speyerer Flurplan“ von 1573 mit je 2 Wasserrädern abgebildet. Dieser Plan diente der Verdeut­lichung des Geländes westlich von Speyer im Prozeß von 1573 der Gemeinde Dudenhofen ./. Stadt Speyer vor dem Reichskammer­gericht wegen eines Weiderechts 828.

 

Mahlberechtigt in der Stiftsmühle mahlen zu lassen waren nur geistliche Herren oder gefreite Leute. Diese benötigten dazu ein“Frei­zeichen“ des Stadtrats von Speyer. Nach dem Mahlen wurde dieses Zeichen als „Mahlungsgeld (Abgabe an den Rat) verrechnet.

 

+++klären, welche der beiden Schießberger Mühlen++++: 1699 ist in Speyer der Christoph *Völcker als Müller auf der Schießberger Mühle und Bürger erwähnt 829.

 

Erbbeständer bis 1735 war Jakob *Treitlinger; er wollte seinen Erbbestand an den Spitalmüller in Speyer, Johann Müller, abtreten, was jedoch am Widerspruch des Eigentümers der Mühle, dem Domkapitel Speyer scheiterte. Dies löste den bekannten Streit zwi­schen Domkapitel und Stadtrat aus 830. Das Domkapitel Speyer als Eigentümer gab seinerseits am 23.6.1735 die Mühle im Erbbe­stand an den hochfürstlich-speyeri­schen Kammerrat Jakob *Engelhard aus Philippsburg und dessen Frau Maria Barbara, womit der Stadtrat Speyer nicht einverstanden war. Als Engelhard die Mühle im Temporalbestand die Mühle an den Speyerer Bürger Lemmert verpachten wollte, wurde diesem vom Stadtrat verboten den Vertrag abzuschließen. Die Stadt Speyer bestand darauf, daß die Mühle erbbeständlich nur an einen Speyerer Bürger vergeben werden dürfe. Nachdem das Domkapitel durch Vorlage der Verträge zwischen Bistum und Stadt von 1467, 1608 und 1628 sowie der Rachtung von 1514 die Berechtigung seines Vorgehens nachweise konnte, lenkte der Stadtrat ein. Engel­hard betrieb seine Mühle durch den Mühlknecht Wilhelm Mutschler, verkaufte sie aber nach einigen Jahren weiter. Am 26.1.1742 zeigte der Andreas *Haffner dem Speyerer Rat an, daß er die untere Schießberger Mühle vor einiger Zeit käuflich erworben habe 831.

 

1751 ließen Andreas Müller „hießiger Bürger und Müller in der Schießberger Mühl und seine eheliche Haußfrau Barbara eine gebohrene Wolfin“ ihre Tochter Elisabeth am 15.3.1751 in der reformierten Kirche Speyer taufen 832. Andreas Müller „Müller in der Schießberger Mühl“ wird am 12.4.1752 im ref. KB Speyer genannt 833. Am 18.10.1752 lassen der Müllermeister Andreas Müller und seine ehl. Hausfrau Anna Barbara geb. Wolf ihren Sohn Jacob Müller taufen 834. Am 29.3.1754 wird getauft der Jacob Müller, Sohn des Andreas Müller „hießiger Bürger u. Müller in der unter Schießberger Mühl“ und der Barbara geb. Wolf 835, und am 11.4.1755 die Tochter Anna Barbara Elisabetha 836. Am 21.3.1756 wird getauft der Sohn Johann Müller 837. Der Müllermeister Andreas Mülle war am 11.12.1757 als Pate in Speyer bei der Taufe des Johann Andreas, dem Sohn des Mehlhändlers Georg Michael Sinn 838. Am 9.9.1761 wird der Sohn Valentin Müller als Pate in Speyer genannt 839.

 

Die Untere Schießberger Mühle wurde durch den Müller Jakob *Steiner abgebrochen und 1835 neu erbaut 840.

 

1835 reichte Heinrich *Mattil, der Müller auf der Stadtmühle in Neustadt, ein Gesuch „zwecks Erbauung eines Mühlwerkes unter­halb Speyerdorf an der sogenannten Waide“ ein 841. Dem Gesuch widersprach nur einen Monat später Jacob Steiner, Müller in Spey­er mit der Begrün­dung, daß besonders im Sommer, wo ohnehin „die Bach außerordentlich schwach“, d.h. „die Wassermasse kaum hinreichend“sei, um die Mühlen zu treiben, „die Beeinträchtigung der dermalen bestehenden Mühlwerke bei Genehmigung des Ge­suchs, „um so fühlbarer werden müßte“ 842.

 

Nachdem die Untere Schießberger Mühle „abgebrochen und im Jahr 1835 neu erbaut“ worden war 843, beantragte Jacob Steiner, eine „Erweiterung seiner bei dem k. Holzhofe dahier gelegene Mühle“ vornehmen zu dürfen. Er wollte seine bislang „aus zwei Mahlgän­gen und einem Schälgang bestehende Mühle“ so verändern, daß „dieselbe vier Mahlgänge und einen Schälgang bekomme“, wobei eine Zusammensetzung „theils nach amerikanischer, theils nach deutscher Art …die vortheil­hafteste Wirkung hervorbringen“ solle 844. Diese Einrichtung, die Steiner also be­reits 1 Jahr vor dem offiziellen Empfehlungsschreiben zur Einführung „amerikanischer Mühlen“ beantragte, spiegelt die frühzeitigen Bemühungen des Müllers wider, durch Innovation eine Kapazitätsverbesserung seiner Mühle zu erzielen 845.

 

Zwischen den Müllern auf den beiden Schießberger Mühlen kam es wiederholt zu Klagen über Einschränkungen und Schädigungen resultierend aus der Nutzung der beschränkten Wasserkraft des Speyerbach 846. Diesen wurde erst dann die Basis entzogen, als Jacob Steiner, Müller von der Unteren Schießberger Mühle und letzten Endes „Rechtsnachfolger von Wittwe Kunzer“, vormalige Müllerin auf der Oberen Schießberger Mühle, „im Frühjahr1870“ die Chance hatte, „beim Holzhofe Speyer eine „Brettschneidmühle“ zu er­richten 847. Die Ausführungen Zieglers die Schießberger Mühlanlage betreffend 848 „1860 (sei) der Mahlbetrieb eingestellt“ und di­rekt anschließend „ein Sägewerk“ unterhalten worden, bedürfen deshalb der Korrektur. Die Schneidmühle bestand nämlich nicht vor 1870 und die Schießberger Mühle trat z.B. 1875 unter der Rubrik „Etablissements, welche mit Dampfkraft oder sonstigen Motoren arbeiten“,, neben den „Kunstmühlen“ von Jean Dieffenbacher, Georg Feldner und Georg Flory (St. Georgenmüh­le, Drekmühle, Ha­senpfuhler Mühle), als „Schneid- und Kunstmühle von Jacob Steiner“ auf 849.

 

Bereits 1858 erhielt Jacob Steiner die Erlaubnis, die Mühle durch eine Dampfmaschine zu betreiben 850.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird in Speyer genannt die Firma „Steiner, Jacob jun., Handelsmüller. Eigenthümer: Jacob Steiner jun.“ 851.

 

 

Als Schießberger Mühle benannt wurde sie 1899 beim Mühlengroßbrand zerstört.

 

Literatur/Urkunden:

- Klotz, Fritz: Die ehemalige „untere Schießberger Mühle“ in Speyer. Ein Streitfall zwischen Domkapitel und dem Rat der Stadt Speyer 1735-1737; in: Pfälzer Heimat 1998, S. 78-83

- LA Speyer Best. D2 Nr. 674

- Stadtarchiv Speyer Best. Nr. 236 Nr. 691: Begradigung des Abschnitts Landauer Tor – Schießberger Mühle der Bezirksstraße Spey­er 1828-1830

- Stadtarchiv Speyer Best. Nr. 236 Nr. 760: Errichtung der Ufermauer zwischen Bärenbruch und Schießberger Mühle 1831-1852

 

 

- Schiffsmühlen:

die nach einem Privileg des Königs Carl IV. von 1349 besaß der Rat der Stadt Speyer da Recht „Mühle [zu] bauen und in den Rhein hencken lassen“ .852

 

 

- Schiffsmühle beim Altpörtel:

1456 erlaubte der Rat der Speyer dem Windenmacher Peter von Handschuhsheim, beim Altpörtel, am Ausfluß des Speyerbachs (Gießhübelbach) in den Graben, auf seine Kosten eine Schiffsmühle zu erbauen. Bedingung war, daß der Rat oder sie Spitalpfleger sie jederzeit um Her­stellungspreis kaufen durften 853. Da diese Mühle nicht im Rheinstrom, sondern in einem Bach stand, könnte es sich ihr um eine sog. Brückenschiffsmühle gehandelt haben 854.

 

 

- Schiffsmühle Andermann:

ab 1833 betrieb der Bäcker und Müller Lorenz *Andermann aus Speyer eine eigene Schiffsmühle in der Nähe der „Kranenwiese“. 1853 wurde diese rheinabwärts bei Mundenheim stationiert 855.

 

 

- Schiffsmühle Dieffenbacher:

diese Schiffsmühle wird im Zusammenhang mit dem Antrag des Georg Bernhard Steiner zur Errichtung einer Schiffsmühle an der Klippelau in Speyer erwähnt. Am 30.6.1847 beantragte der Georg Bernhard *Steiner bei der Wasserpolizei des Landescommissariats Speyer die Erteilung einer Concession zum Bau einer Rheinmühle an der Klippelaue 856. Es handelt sich bei sog. Rheinmühle um eine Schiffs­mühle mit 2 Mahlgängen. Die Mühle war in der „Klippelaue, oberhalb dem Badeschiff von Wilhelm Niemand, und zwar in der Nähe, worin solche der hiesige Bäckermeister Johann Baptist *Dieffenbacher seit kurzer Zeit stehen hat“ 857.

 

Der Vorname des Dieffenbacher ist möglicherweise im Antrag des Steiner vom 30.6.1847 falsch angegeben, denn in einer Stellung­nahme der Wasserpolizei Speyer vom 18.11.1847 heißt es: „ .... die Mühle [Anm.: die geplante Mühle des Steiner] muß der Rhein­mühle von Johann Michael Dieffenbacher und der Badeanstalt von Wilhelm Niemand …. aufgestellt werden“ 858.

 

 

- Schiffsmühle Lauterer und Rebmann:

die Mehlhändler Georg Friedrich Lauterer und Johann Georg Rebmann sowie deren Besitznachfolger betrieben von 1839 bis 1874 unterhalb und vorübergehend oberhalb von Speyer eine firmeneigene Schiffsmühle 859.

 

Literatur/Urkunden:

- Stadtarchiv Speyer Best. 236 Nr. 284: 1832-1847 Errichtung von Schiffsmühlen; Umbau einer Schiffsmühle in eine Furnierschnei­demaschine, Errichtung einer Dampfmühle

- Stadtarchiv Speyer Best. 236 Nr. 297: Konzession für die Errichtung einer Dampfmahl- und Sägemühle, Aufstellung Schiffsmühlen 1847-1872

- Stadtarchiv Speyer Best. 236 Nr. 786: Aufstellung einer Schiffsmühle 1833-1847

- Stadtarchiv Speyer Best. 236, Nr. 740: Konzession Rheinschiffsmühle von Johann Platzoder 1862

 

 

- Schiffsmühle Rheinmühle des Georg Steiner, später des Philipp Andermann:

am 30.6.1847 beantragte der Georg Bernhard Steiner bei der Wasserpolizei des Landescommissariats Speyer die Erteilung einer Con­cession zum Bau einer Rheinmühle an der Klippelaue 860.

 

Es handelt sich bei sog. Rheinmühle um eine Schiffsmühle mit 2 Mahlgängen. Die Mühle war in der „Klippelaue, oberhalb dem Ba­deschiff von Wilhelm Niemand, und zwar in der Nähe, worin solche der hiesige Bäckermeister Johann Baptist Dieffenbacher seit kurzer Zeit stehen hat“ 861. Der Vorname des Dieffenbacher ist möglicher­weise im Antrag des Steiner vom 30.6.1847 falsch angege­ben, denn in einer Stellungnahme der Wasserpolizei Speyer vom 18.11.1847 heißt es: „ .... die Mühle [Anm.: die geplante Mühle des Steiner] muß der Rheinmühle von Johann Michael *Dieffenba­cher und der Badeanstalt von Wilhelm Niemand …. aufgestellt wer­den“ 862.

 

Am 14.5.1853 beantragte der Johann Georg Steiner, seine Schiffsmühle in die Nähe von Ludwigshafen verlegen zu dürfen 863.

 

Literatur/Urkunden

- LA Speyer Best. H45 Nr. 564: „Rheinmühle des Georg Steiner bei Speyer, jetzt dem Philipp Andermann gehörig

 

 

- Schleifmühle:

der Stadtrat von Speyer erteilte 146++++ergänzen++++ dem Windenmacher Peter von Handschuhsheim die Baugenehmigung zum Bau der Mühle am Klüpfelgraben. Auch nach der Vertiefung des Tiergrabens (Postgrabens) im 15. Jh. lief das Wasser des Klüpfelgra­bens weiter zum Karmelitergraben hin ab, der ebenso ausgebaut worden war wie der Tiefgraben. Zum Aufstauen war wohl an der Klüpfeltorbrücke ein Wehr. Der Graben wies nur ein geringes Gefälle auf. Bei dem spärlichen Wasserstrom kann die Mühle nur ein oberschlächtiges Mühlrad besessen haben 864.

 

Die Baugenehmigung und die Mühle ist nur bei Lehmann 865 erwähnt. Seine Lesart „Schiffsmühle“ ist technisch abwegig; im unauf­findbaren Original dürfte es wohl „Schliffmühle“ geheißen haben 866.

 

 

- Schwarzmühle:

+++Lage klären und bearbeiten+++

 

Literatur/Urkunden:

- Stadtarchiv Speyer Best. 001 A Nr. 835e: „Die Schwarzmühle hinter dem Spital, insbesondere Claus von Rinkenberg Cession derselben an den Rat“, 1421

 

 

- Spitalmühle, Weidenmühle, ursprünglich Mittelmühle 867:

erwähnt bei Remling 868; weitere Belege bei Lucas 1218; Besitzer 1290 Gottschalck Scheffeleis Tochter, später zur Hälfte Guidostift, zur Hälfte wechselnder Besitz, zuletzt städtisch 869.

 

1233 wird die „Mittelmühle“ genannt, die am Speyerer Stadtbach lag 870. Im 19. Jh. floß der Gießhübel­bach als „Stadtbach“ in der Mühlturmstraße, im 18. Jh noch offen durch die Hauptstraße bis zu einem scharfen Knick am Beginn des Alten Marktplatzes. Beim kurzen Endlauf nach Norden fällt er ein zweites Mal, diesmal 8 m über die Niederterassenkante, ehe er sich beim Holzmarkt wieder mit dem Altbach vereinigt. Er trieb dort eine Mühle nach der anderen 871. Da es eine Mittelmühle gab, muß es in diesem Bereich auch eine *Obere Mühle und eine Untere Mühle gegeben haben 872.

 

Die Mittelmühle gehörte dem St. Guidostift 873.

 

Im Protokoll des Speyerer Domkapitels heißt es am 25.5.1517: „Die Herren zu sant Gwiden beklagen sich darüber daß der Rat oder Paulus Straub durch Ableitung der Bäche ihre Mühle schädige. Ist durch die 3 stieft den hern zu sant Wyden zuerkennen geben ...“ 874.

 

Erneut heißt es im Protokoll des Speyerer Domkapitels am 10.6.1517: „Dechan und capitel zu sant Widen führen erneut Klage, daß Paulus Straub[,] burger zu Spier allen sampstag zu nacht die Spier bach abschlage, wodurch ihre Mühlenpacht stark beeinträchtigt werde, und daß der Rat trotz mehrmaliger Beschwerde in dieser Sache nichts unternommen habe“ 875.

 

Im Protokoll des Speyerer Domkapitels heißt es am 11.6.1525: „Die Herren zu sant Wyden führen Klage darüber, daß ihre Mühle durch einen Mauerbau im spital am bach staden geschädigt worden ist und daß der Rat ihnen zumutet die Reparatur selbst vorzunehmen. Da die Sache baidersyts hinter die vier 876 kommen ist, wird geraten, vorläufig nichts weiter zu unternehmen“ 877.

 

Die Wasserrechte und die Wasserführung sind in einem handlichen Bändchen im Stadtarchiv Speyer 878 zusammengefaßt 879. Dieses enthält Auszüge aus Urkunden der „Alten Bachlade“ und Beschlüsse für den städtischen Bachmann. „Anno 1532 haben die drei Stifft sich 1. über der Mettenheimerin Canal, 2. über den Einfluß aus der Bach in Wolff Schwaben Weiher, über der Galckmühl ligendt, 3. über den Canal in Hannß Riesen Weiher, 4. über den Canal im Seidengarten und dann den Canal inns eins Raths Weiher beclagt, daß sol­che theils zu weit unnd nicht gelegt, wie von alters hero, unnd der Canal in eins Raths Weiher zu fern in die Bach ging [Anm. Das Mundrohr ragte zu weit in den Bach]. Mit dem Angebot des Rats, „daß solche Canal vornen mit eisernen Mundstücken solten ver­wahrt werden, damit diesleben künfftig niemandt zu Nachtheil geendert oder erweitert werden können“, gaben sich die Stifte nicht zufrieden. Über das amtliche Hin und Her sind „in folio beschrieben etliche Bögen, in der alten Bachladen.“ Die Abzapfungen unter­halb der Galckmühlen minderten den Stadtbach, der beim Georgen-Hospital die Obere Mühle der Stuhlbrüder und die Mittelmühle des St. Guidostifts trieb. Die Abzweigungen oberhalb der Galckmühlen entzogen außerdem noch diesen Mühlen des Allerheiligen­stifts und des Domstifts Wasser. Die Müller der drei Stifte achteten argwöhnisch auf ihr Wasserrecht. Um 1639 war Georg Brebitzer der Spitalmüller in Speyer. Dieser war 1639 neben der Stadt Speyer Mitbeklagter in einem Rechtsstreit vor dem Reichskammergericht Speyer wegen Mißachtung kaiserlicher Privilegien des Dominikanerinnenklosters St. Maria Magdale­na überm Hasenpfuhl Speyer. Kläger in diesem Verfahren war von Amts wegen der kaiserliche Fiskal in Speyer, Dr. Jakob Bender, die Klage richtete sich gegen Bürgermeister und Rat der Stadt Speyer, den Spitalmüller *Brebitzer und den Mehlwieger Hans Hektor Büchßenstein. Dem Kloster wurden trotz gewährter genereller Abgabenfreiheit und entgegen dem 1572 vom Bischof von Speyer ver­mittelten Vergleich vom mitbeklagten Müller Brebitzer unter Berufung auf Stadtratsbefehl Gelder für das Mahlen des Korn gefordert. Die Beklagten verteidigten sich damit, daß das Korn des Klosters seit alters her unentgeltlich gemahlen werde. Lediglich 10 Pfenni­ge pro Malter für das Wiegen auf öffentlicher Mehlwaage seien zu entrichten, so daß aus einer „Mucke ein Elephanten gebohren“ werde 880.

 

Am 19.6.1652 wird in der St. Georgs-Kirche getauft der Georg Wilhelm, der Sohn Spitalmüllers Hanß Georg *Eberth und der Eva NN. 881.

 

1665 war Hanns *Bauch der Spitalmüller; er wird am 7.5.1665 im Kirchenbuch von St. Georg in Speyer anläßlich der Taufe seiner Tochter Anna Maria genannt 882, sowie erneut am 1.3.1668 bei der Taufe seines Sohnes Johann Georg 883 und ebenfalls am 10.2.1671 bei der Taufe seiner Tochter Christina Margaretha 884.

 

Nach 1688 und bis 1704 war der aus Edenkoben stammende Lorenz *Walter († 1704 Speyer; Sohn des Schultheißen und Eichmüllers in Edenkoben Hans Philipp *Walter) Müller auf der Spitalmühle in Speyer 885 °° 4.8.1686 in Edenkoben mit der Maria Catharina Gleich, einer Tochter des speierischen Fauths zu Eden­koben, Geörg Gleich 886 und der Anna Catha­rina Geinßlinger 887.

 

Zwischen 1710 und 1730 wird Johann Conrad *Rupp als Hospitalmüller in Speyer urkundlich erwähnt 888. 1735 war Johann Müller der Spitalmüller; am 23.3.1735 versuchten der Müller auf der untere Schießberger Mühle, Jakob *Treitlinger und seine Frau ihre Mühle um 700 Gulden an den Spitalmüller Joh. Müller abzutreten. Dies löste den bekannten Streit zwischen Domkapitel und Stadtrat aus 889.

 

1751 hieß der Spitalmüller Joh. Friedrich Adolph 890; er stammte aus Winzingen. 1746 Bürgeraufnahme in Speyer. Er besaß 1746 ein Vermögen von 800 fl, die er von Winzingen nach Speyer mitbrachte 891. °° am 10.1.1747 in Speyer „hießiger Bürger und Müllermeister [Anm. keine Angabe zur Mühle] mit Jungfer Maria Philippina des ehrsamen Joh. Eckerts hießigen Bürgers u. Schneidermeisters Ehl. Tochter“ 892. Am 26.3.1751 ließen Friedrich Adolph, „hießiger Bürger und Spithalmüller u. seine Haußfrau Maria Philippina eine gebohrene Eckertin“ ihre Tochter Maria Eva in der reformierten Kirche in Speyer taufen 893. Am 25.2.1753 wird der Sohn Johann Jacob getauft 894.

 

Am 7.1.1755 heiraten in Speyer der Müllermeister Johann Bernhard Ginand (*Gienanth) (Sohn des † Waffenschmieds in Neustadt a.d. Hardt Johann Leonhard Ginand [*Gienanth]) und die Maria Philippina Eckert, Wwe. d. Spitalmüllers Johann Friedrich Adolph 895. Im ref. KB Speyer werden am 8.3.1756 als Paten genannt, „Joh. Bernard Giunand hießiger bürger und Müllermeister und Maria Friderica Philippina deßen ehl. Haußfrau einen gebohrene Eckertin“ 896. Am 26.1.1757 wird getauft deren Tochter Margaretha Louisa 897. Im Taufeintrag seines Sohnes Johann Michael Ginand wird der Joh. Bernhard Guinand als „hießiger Bürger und Spitalmüller bezeichnet 898. Paten waren der Speyerer Schneidermeister Johann Michael Katzengrau und dessen Ehefrau Anna Maria geb. Eckert 899. Am 19.3.1761 wurde geboren der Sohn Ludwig Wilhelm Adolph 900. Der Müllermeister Joh. Bernhard Guinand wird am 7.10.1762 in Speyer als Pate genannt 901.

 

Wassermangel führte auch in Speyer zu Streitigkeiten zwischen den Müllern. Den 1833 offenkundigen Streitigkeiten der Müller der nur in geringer Entfernung zueinander liegenden St. Georgen-Mühle und Spital-Mühle ist die Sorge um die Wasserkraft für ihre Wer­ke zu entnehmen 902.

 

Zur Spitalmühle gehörte auch eine Ölmühle die bereits 1817 erwähnt ist 903 und auch eine Gipsmühle 904.

 

Gegen Ende der 1830 Jahre erhielt die Spitalmühle eine Hanfreibe 905. Die Hanfreibe erregte den Unmut der Bevölkerung. Das „Rum­peln des Reibsteines“ sei so heftig, „daß sogar die Fenster zitterten und glirrten“, weshalb durch diese Erschütterung „wohl die sämmtlichen Gebäude“ in der Nachbarschaft „Noth leiden müßten“ 906. Ferner setzte der Müller „häufig auch zur Nachtzeit die Han­freibe in Thätigkeit“, worin da er „Licht“ benötige, eine „Feuergefahr für die angrenzenden Gebäulichkeiten“ liege 907.

 

1857 befand sich auf der Spitalmühle eine Gipsmühle des Franz Jung, 1869 des Georg Jung 908.

 

 

- St. Georgen-Mühle, Jorgenmühle, auch Stuhlbrüdermühle, auch Obere Mühle, Dieffenbachersche Mühle:

auch Stuhlbrüdermühle oder obere Mühle; Besitzer waren die Stuhlbrüder 909, 910.

 

Die Obere Mühle lag an der Ecke Salzgasse/Große Himmelsgasse 911. Sie wurde durch den Stadtbach getrieben 912. Im 19. Jh. floß der Gießhübelbach als „Stadtbach“ in der Mühlturmstraße, im 18. Jh noch offen durch die Hauptstraße bis zu einem scharfen Knick am Beginn des Alten Marktplatzes. Beim kurzen Endlauf nach Norden fällt er ein zweites Mal, diesmal 8 m über die Niederterassen­kante, ehe er sich beim Holzmarkt wieder mit dem Altbach vereinigt. Er trieb dort eine Mühle nach der anderen 913.

 

Es handelt sich bei der Oberen Mühle/Stuhlbrüdermühle um die Mühle, auf die sich um etwa 1250 das Zitat „de molendino sito iuxtra porta in vico salis“ bezieht. Mit „vicus salis“ ist eindeutig die Salzgasse gemeint 914.

 

Wann und wie die Mühle in den Besitz der Stuhlbrüder gelangte, ist nicht bekannt. Vermutlich wurde sie ihnen etwa um die Mitte des 13. Jh. von dem Speyerer Bischof Heinrich II. von Leiningen übertragen 915.

 

Im März 1264 haben die Stuhlbrüder im Einvernehmen mit ihrem damaligen Provisor, dem Domprobst Werner von Horneck, die Mühle an den Speyrer Bürger Rüdiger Moderer gegen einen jährlichen Zins von 2 Mltr Weizen oder 2 Mltr Mehl, 12 Mltr Weizen am Fest des hl. Martin [Festtag am 11.November] und 5 Schilling Speyerer Pfennigen, fällig am Fest des hl. Thomas (21. Dezember) verpachtet 916. Im August 1269 wurde die Mühle im Einvernehmen des Stuhlbrüderprovisors Werner von Horneck an den Speyerer Bürger Heinrich Riprech zu denselben Konditionen verpachtet 917.

 

Am 10.2.1274 wurde in einem Rechtsstreit um den Zehnten zu Mutterstadt zwischen den Stuhlbrüdern und einem gewissen Knolzo über den Zehnten des verstorbenen Albertus Barba zu Mutterstadt entschieden. Der Schiedsspruch sah eine Rückgabe des umstrittenen Zehnts an die Stuhlbrüder vor. Zum Ausgleich sollten Knolzo und seine Erben nach dem Tod des Speyerer Bürger Ulrich Klüpfel (Vlricus Clupphil) dessen Anteil an der Stuhlbrüdermühle zu den gleichen, mit Klüpfel vereinbarten Bedingungen, erhalten 918.

 

Bis zum Anfang des 15. Jh. liegen keine weiteren Nachrichten über die Stuhlbrüdermühle vor. Am 23.5.1410 beurkunden die geistlichen Richter des Speyerer Bischofs daß der Speyerer Bürger Hensel Engelmann den Stuhlbrüdern sein „zum Huetel“ genanntes Steinhaus an der Stuhlbrüdermühle für 30 Gulden verkauft hat 919.

 

Die Mühle ist auch im ältesten Zinsbuch des Klosters Maria Magdalena überm Hasenpfuhl von 1460 erwähnt. Dort heißt es unter Nr. 260: „Item XI ß III hlr von dem huß um Berman und von dem huß dar neben gein sant Jorgen muln [Anm. d. Verf.: = St. Geor­gen-Mühle] zu yn sant Johans gaßen ...“ 920. Ebenso heißt unter Nr. 282 des Zinsbuchs: „.... und daz huß dar neben gein sant Jorgen muln ...“ 921.

 

1465 hatte der Müller Heinz Wys die Stuhlbrüdermühle in Pacht ++++++

 

Im Seelbuch der Stuhlbrüder des Domstifts zu Speyer heißt 1469: „... hant die [Stuhl]bruder ir muelen by sant Iorgen uber gelegen die man nennent die stulbrudere muele Heinrichen von Wesingen 922 dem mueller zehen iare lang verluhen … [gegen] huendert vnd zehen malter korns, vnd die ubrigen funff malter korns geburt dem [stadt]rat ...“ 923.

 

1521 war Hans, der „Müller in der Jorgen müle“; er klagt am 17.10.1521 vor dem Domkapitel Speyer zusammen mit dem „Veltin kursner und Veltin goldschmidt“ gegen den Speyerer Domherr Pallaß wegen ausstehender Forderungen 924.

 

Die Stuhlbrüdermühle ist in einer Lagebeschreibung von 1537 betreffend eine Zinsverpflichtung an das St. Georgenhospital erwähnt. Im Zinsbuch des St. Georgenhospitals Speyer von 1537 heißt es: „Item VII ½ ß hellern thut II ß VIIII ½ pf ein halben hellern und Jo­hannis evangeliste auch so vil uff dem eckhaus an der saltzgassen gegen der stulbruder müln uber.“ 925.

 

Bis ca. 1651 war Hanß Georg Keller († vor 9.10.1651) der Müller auf der St. Georgen-Mühle. Am 9.10.1651 ist im ev. Kirchenbuch der St. Georg-Kirche eingetragen die Taufe des Johann Georg Keller, Sohn von „Hanß Georg Keller gewesener Müller in der St. Ge­orgen Mühle“ 926.

 

1664 war Andreas Läß [s. Andreas *Löser] der „Georgenmüller; sein Sohn Hanß Marten wird am 24.11.1664 in der St. Georgs-Kirche getauft 927. 1667 war Andreas Looß der „Müller bey St. Georg“. Er wird am 4.2.1667 wird im Kirchenbuch von St. Georgen in Speyer genannt anläß­lich der Taufe seiner Tochter Anna Margretha 928. 1671 war Andreas Löß der Müller auf der St. Georgen-Mühle; er wird am 4.1.1671 wird im Kirchenbuch von St. Georgen in Speyer genannt als „Georgenmüller“ anläßlich der Taufe seines Sohnes Philipps Caspar der „ist also bald wieder verschieden“ 929. Eine erneute Nennung erfolgt am am 22.1.1675 als „Andreas Lehes[,] Geörgsmüller“, zusam­men mit seiner Ehefrau Anna Margaretha NN. bei der Taufe der Tochter Maria Margaretha 930. Der „Görgen Müller“ Andreas Lehes wird am 19.10.1675 als Pate in der Kirche St. Georg genannt bei der Taufe des Andreas Pechman, dem Sohn des Kärchers Georg Christoff Pechman und Anna Maria geb. Winter 931. Ein weiterer Eintrag erfolgt am 30.7.1678; getauft wird in St. Georg in Speyer der Heinricus, der Sohn des „Andreas Lehes Georgen Müller und der Anna Margaretha geb. Schwartzin“ 932. Am 6.10.1680 ist „Andreas Loß, Müller zu St. Georg als Pate bei der Taufe des Andreas Kober, dem Sohn des Müllers auf der Drekmühle, Hanß Jacob Kober 933. Am 15.12.1680 wird getauft die Helena Barbara, Tochter von „Andreas Lehes Müllermeister bey St. Görgy [und] Anna Margarethe geb. Schwartzin“; Patin ist hierbei „Fr[aw] Helena Lehesin, Stieffschwester“ 934.

 

Neben der Stuhlbrüdermühle in der Salzgasse lag das Haus des Müllers Philipp *Kunzer. 1689 standen hier die Häuser von Michael Wachter und Joseph Perion. 1706 kaufte Kunzer von den Vormündern des verstorbenen Wachters den leeren, abgebrannten Haus­platz. 1707 kaufte er sich vom Hospital den anderen Hausplatz für 45 Gulden. Kun(t)zer wurde 1698 Bürgerin Speyer. Er heiratete als Georgenmüller und Witwer 1707 die Witwe des Gerbers Weltz 935.

 

In einem Prozeßverfahren vor dem Reichskammergericht von 1739-1743 936 klagte die „Gesamte Stuhlbruderschaft des hohen Dom­stifts zu Speyer“ auf Anfechtung eines Erbleihevertrags wegen Laesio enormis 937. Die Klage richtet sich gegen Johann Philipp Kuntzer, Müllermeister auf der auf der St. Georgenmühle.

 

1817 war auf der St. Georgenmühle eine Hirsenmühle vorhanden, die allerdings schon 1840 keine Erwähnung mehr fand 938.

 

In der „Neuen Speyerer Zeitung“ wird am 17.3.1829 die freihändige Versteigerung der St. Georgen-Mühle angekündigt: „... werden die Brüder Theophilus und Friedrich Heppenheimer, beyde Müller daselbst aus der Verlassenschaft ihres Vaters Ludwig Heppenhei­mer anerfallenen, hierunten beschriebenen Gebäulichkeiten … versteigert: 1) eine Mahlmühle (St. Georgen-Mühle genannt) mit zwey Mahlgängen, einem Schäl- und einem Hirsengang (Alles unter Dach) sammt laufenden Geschirr; sodann der darauf befindli­chen Wohnung …, gelegen in der Salzgasse der Stadt Speyer, begrenzt einseits Jacob Herolds Erben, anderseits die enge Straße, vor­nen die Salzgasse, hinten Jacob Groh. 2) Ein einstöckiges Wohnhaus, bestehend aus 2 Zimmern, einer Küche zur ebenen Erde … der vorbeschriebenen Mühle gegenüber gelegen, begrenzt einseits Lorenz Sinn's Wittib, andererseits die breite Straße, vornen die Salz­gasse, hinten Michael Müller ...“ 939.

 

Wassermangel führte auch in Speyer zu Streitigkeiten zwischen den Müllern. Den 1833 offenkundigen Streitigkeiten der Müller der nur in geringer Entfernung zueinander liegenden St. Georgen-Mühle und Spital-Mühle ist die Sorge um die Wasserkraft für ihre Wer­ke zu entnehmen 940.

 

Die Wasserrechte und die Wasserführung sind in einem handlichen Bändchen im Stadtarchiv Speyer 941 zusammengefaßt 942. Dieses enthält Auszüge aus Urkunden der „Alten Bachlade“ und Beschlüsse für den städtischen Bachmann. „Anno 1532 haben die drei Stifft

sich 1. über der Mettenheimerin Canal, 2. über den Einfluß aus der Bach in Wolff Schwaben Weiher, über der Galckmühl ligendt, 3. über den Canal in Hannß Riesen Weiher, 4. über den Canal im Seidengarten und dann den Canal inns eins Raths Weiher beclagt, daß sol­che theils zu weit unnd nicht gelegt, wie von alters hero, unnd der Canal in eins Raths Weiher zu fern in die Bach ging [Anm. Das Mundrohr ragte zu weit in den Bach]. Mit dem Angebot des Rats, „daß solche Canal vornen mit eisernen Mundstücken solten ver­wahrt werden, damit diesleben künfftig niemandt zu Nachtheil geendert oder erweitert werden können“, gaben sich die Stifte nicht zufrieden. Über das amtliche Hin und Her sind „in folio beschrieben etliche Bögen, in der alten Bachladen.“ Die Abzapfungen unter­halb der Galckmühlen minderten den Stadtbach, der beim Georgen-Hospital die Obere Mühle der Stuhlbrüder und die Mittelmühle des St. Guidostifts trieb. Die Abzweigungen oberhalb der Galckmühlen entzogen außerdem noch diesen Mühlen des Allerheiligen­stifts und des Domstifts Wasser. Die Müller der drei Stifte achteten argwöhnisch auf ihr Wasserrecht.

 

Am 7.5.1853 wird die St. Georgen-Mühle in Speyer durch den Müller Johann Heinrich Wolff freihändig versteigert: „Eine zu Speyer am Ecke der Salzgasse und der engen Straße, mitten in der Stadt gelegene Mahlmühle, die Sanct Georgen-Mühle genannt, mit 2 Was­serrädern, 2 Mahlgängen, einem Schälgange, einem Hirsengange, besonders eingerichtetem Malzschrotgange, sammt allem Geschir­re, nebst Wohnhaus, Hof und sonstigen Zubehörden, einen Komplex bildend. Die Mühle hat ein Hinterwasser, kann vorzugsweise als Handelsmühle zum Groß- und Einzelhandel benützt werden, und ist frei von allen Gülten.“ 943

 

1855 war Johann Michael *Dieffenbacher Müller auf der St. Georgen Mühle in Speyer. Er beantragte 1855, auf der St. Georgen-Mühle „statt der bis jetzt bestehenden zwei Mahlgänge …. deren vier“ anzulegen und den Schälgang im Zuge der Umrüstung zu ver­legen; „diese neue Construction“ sollte nämlich „den doppelten Ertrag wie bisher liefern“ 944.

 

1908 brannte sie als „Dieffenbachersche Mühle ab und wurde nicht wieder aufgebaut 945.

 

Literatur/Urkunden:

- Gütermann, Sven: Stuhlbrüder des Speyerer Domstifts, a.a.O., S. 172-187 Zi. 8.3 Die Stuhlbrüdermühle

- LA Speyer Best. E6 Nr. 2549, darin Erbleihebrief 1698, Bestandsbrief des Müllers Hans Philipp Dürolf 1661, Mühle betreffende Erbbestandsbriefe des Domstifts sowie des Stifts St. Guido und Allerheiligen von 1689 und 1723.

- Müller, Karl Rudolf: Die Mauern der Freien Reichsstadt Speyer als Rahmen der Stadtgeschichte, Speyer 1994 (zu den Mühlen bei St. Georg: S. 238)

- Stadtarchiv Speyer Best. 001 A Gruppe B2 I, Nr. 551/3: Georgenmühle, insb. unerlaubtes Wasserschwellen, 1790

- Stützel, Franz: Der Schreckensruf von Feuer und Flammen haushoch: die Dieffenbacher'sche Mühle ist verbrannt; in: Die Rhein­pfalz / Speyerer Rundschau. - 54 (1998), Nr. 224 vom 26.9.1998. - Ill. - (Thema am Samstag: der Großbrand in Speyer vor genau neunzig Jahren)

 

 

- Stadtmühle:

+++klären, ob identisch mit einer der anderen Mühlen++++

 

Die Stadtmühle wurde 1958 als letzte der zahlreichen Speyerer Mühlen, stillgelegt 946.

 

Literatur/Urkunden:

- „Die Rheinpfalz“ vom 20.11.1953: „Speyerer Stadtmühle und der Streit um die Küche“

- „Die Rheinpfalz“ vom 26.3.1953: „Auch heute noch klappert in Speyer die Stadtmühle Am Bach“

- „Die Rheinpfalz“ vom13.3.1969: „500 Jahre Stadtmühle. Die Anfänge der Neumühl.“

 

 

- Stuhlbrüdermühle:

s. St. Georgen-Mühle

 

 

- Trenckmühl:

s. Drekmühle

 

 

- Walkmühle:

sie lag gegenüber der Neumühle

 

Literatur/Urkunden:

- Stadtarchiv Speyer Best. 001 A Gruppe B 2 I, Nr. 550/1: Die Neumühle und die gegenüberliegende Walkmühle; Streitigkeiten wegen des Wasserbaus an der Neumühle, 1704-1791

 

 

- Waffenschmiede:

im ältesten Zinsbuch des Klosters St. Maria Magdalena überm Hasenpfuhl von 1460 heißt es: „Item V ß d git Hans Kyrßgart von si­nen husern an der Ertbrost (Anm.: die Gasse „in der Erdbrust“ entspricht der heutigen Armbruststraße, der nördlichen Fortsetzung der Johannesstraße [frühere Johannesgasse]) by dem waffenschmit uber in sant Johans gaßen …. 947. Es gab also in der Armbruststraße (auch als Altbach be­zeichnet), im Norden der Vorstadt Altspeyer, eine Waffenschmiede.

 

 

- Weidenmühle:

ca. 1462 entstand ein größerer städtischer Mühlenkomplex vor dem Weidentor, für den der noch teilweise erhaltenen Mühlkanal am „Rauschenden Wasser“ abgeleitet werden mußte948. Die größeren Mühlen sind in KII/KIV vollständig erfaßt 949.

 

Als der Stadtrat von Speyer vor dem Weidentor 1462 die neue Mühle bauen ließ, erhob die „Pfaffheit“ Einspruch. Es entstanden „Spänne und Irrungen“. Eine Absprache zu Worms wobei der pfalzgräfliche Hofmeister Dieter von Sickingen als Schlichter tätig war, brachte einen Vermittlungsvorschlag und führte 1463 zu einem Vertrag zwischen Bischof Johannes als dem Vertreter der Stifte und der Stadt Speyer. Der Stadt wurde das Recht zugestanden, die neue Mühle zu bauen und zu betreiben, allerdings mit mehren Ein­schränkungen. Die Weidenmühle durfte nur als Mahlmühle betrieben werden, die Kapazität war auf drei Wasserräder begrenzt 950.

 

 

- Windmühle:

1393 wurde in Speyer eine Windmühle erbaut. In der Speyerer Chronik des Christoph Lehmann (4. Auflage von 1711) heißt es: „Anno 1393: Die Windtmühl auffm Judenkirchoff erbawet“. Eine Notiz von 1425 besagt: „Der Mühlenberg mit der Windmühle, wel­che 1393 von einem Mainzer Meister um 113 fl erbaut wurde, erträgt nur 2 Pfd. Heller, da sie mit den Wassermühlen nicht concurrie­ren kann“ 951. Die Windmühle diente neben den beiden Roßmühlen lediglich als Notmühle in Kriegszeiten bei Belagerungen und war nicht gedacht, um den Wassermühlen Konkurrenz zu machen. Sie war auch nicht dauern in Betrieb und jährlich zweimal in Betrieb genommen und auf ihre Einsatzfähigkeit überprüft 952.

 

Urkunden/Literatur:

- Klotz, Fritz: Die Speyerer Windmühle von 1393; in: Pfälzer Heimat Nr. 4/1952, S. 107.

 

 

 

 

 

Speyerbach:

Obwohl nur als Gewässer III. Ordnung eingestuft, stellt der Speyerbach das größte Fließgewässer der Vorderpfalz dar. Von der Quelle bis zur Mündung ist er 60 km lang, sein Einzugsgebiet ist 596 km² groß. Die Wasserführung, gemessen am Pegel in Neustadt, schwankt gewöhnlich zwischen 1 und 5 m³/s. Bei extremen Wetterlagen mit starken Niederschlägen innerhalb kurzer Zeit kann die Wasserführung jedoch auch sehr viel höhere Werte erreichen. Der bisher gemessene Spitzenwert lag bei 19,5 m³/s am 25. Mai 1978.

 

Unterhalb von Winzingen an der „Winzinger Scheid“ erfolgt die Trennung (Bifurkation, von lat. furca = Gabel) des Speyerbachs in Speyerbach und Rehbach. Der nach der Winzinger Scheid niedrigere Wasserstand des Speyerbach bot allerdings schlechtere An­triebsverhältnisse für die Mühlen 953. An dieser Stelle, wo der Speyerbach und der Rehbach künstlich voneinander abgezweigt sind, unterhalb von Winzin­gen befindet sich eine Inschrift mit Begründung, warum der Kurfürst von der Pfalz und der Fürstbischof zu Speyer diese exakte Was­serverteilung 1565 vorgenommen haben:

 

„Hier stehen wir beide,

Chur und Fürsten,

Thun nach Wasser dürsten,

nicht nach unserem Mund,

Sondern daß beiderseits+

Unsere Müller mahlen kundt“ 954

 

Knapp oberhalb (ca. 40 m) der „Hanhöfer Scheid“ mündet der Altbach in den Speyerbach. Der Altbach kommt als Krebsbach von Maikammer und Kirrweiler und heißt ab Duttweiler und bei Geinsheim „Altbach“. Er ist zu unterscheiden von dem in Speyer eben­falls als „Altbach“ bezeichneten nördlichen Teil des Speyerbachs, der auch Woogbach heißt 955.

 

In Speyer, wo er in den Rhein mündet, wird aus teils historischen wasserwirtschaftlichen Gründen über einen Teil des Verlaufs der Woogbach abgespalten, der nach einer Strecke in Nonnenbach umbenannt wird. Kurz vor der Mündung in den Rhein vereinigt sich der Nonnenbach wieder mit dem Speyerbach, der im Speyerer Stadtgebiet Gießhübelbach genannt wird 956.

 

Bei der Bifurkation an der „Hanhöfer Scheid“ zweigt der weiter unterhalb als Gießhübelbach bezeichnete südliche Arm vom „natürli­chen“ Speyerbach ab. Zwei Drittel des Wassers bleiben als nördlicher Arm im alten Bett als „Altbach“, bei Altspeyer als „Esel“ oder Nonnenbach (Nonnen von St. Clara, 1299). Nach Bau des Mühlkanals für die Neumühle (1462) war der Altbach an der Dietbrücke zum Woog aufgestaut; seither heißt er auf Speyerer Gemarkung Woogbach; im 19. Jh. drang der neuere Name Woogbach bis an die Hanhöfer Scheide hoch. Der südliche Arm fließt in einem streckenweise künstlichen über dem Gelände gehaltenen Bett, mit Däm­men eingefaßt, auf den Gießhübel zu. Dabei überquert er natürliche Bachläufe, vor allem den Hainbach bei Dudenhofen. Auf Speye­rer Gemarkung ist der Bach dagegen fast ausnahmslos in das Gelände eingetieft und braucht nur am Egelsee für das Südufer einen Damm, ehe er beim Gießhübel auf die Niederterrasse herunterfällt. Der Geländesprung beträgt 10 m, wovon die beiden Galkmühlen (heute Sägmühle) knapp 3 m ausnutzten. Dieser südliche, künstliche Bacharm hat westlich des Hochuferrandes den Namen „Speyer­bach“. Im Staubereich der Mühlen und bis zum Eintritt in die ehemalige Stadtmauer am Mühltörlein heißt er Gießhübelbach. Von der Mühle ab ist er heute überdeckt. Im 19. Jh. floß er als „Stadtbach“ in der Mühlturmstraße, im 18. Jh noch offen durch die Hauptstraße bis zu einem scharfen Knick am Beginn des Alten Marktplatzes. Beim kurzen Endlauf nach Norden fällt er ein zweites Mal, diesmal 8 m über die Niederterrassenkante, ehe er sich beim Holzmarkt wieder mit dem Altbach vereinigt. Er trieb dort eine Mühle nach der anderen 957.

 

Auf der etwa 19,5 km langen Strecke von Lachen-Speyerdorf bis Speyer ist ein mittleres Gefälle von 1,49 m auf 1000 m Strecke vor­handen; die mittlere Abflußmenge beträgt ca. 1449 l/sec 958.

 

Eine weitere Benachteiligung der Müller gegenüber den Wiesenbesitzern der angrenzenden Wiesen beinhaltet die Konzession zum Betreiben von Mühlen am Speyerbach vom 17.10.1836, die für die am Speyerbach gelegenen Mahlmühlen „per Sekunde ein Wasser­quantum von 1175 Littres“ vorschreibt, das Übermaß aber der Wiesenbewässerung vorbehält 959.

 

Das Flößen von Holz auf dem Speyerbach wurde durch das Triftamt erst 1882 aufgehoben 960.

 

unklar ++++klären++++ ist die „Untere Mühle auf der Speyerbach“; 1243 verlieh Bischof Konrad von Speyer zwei Burglehen auf der Kestenburg an Ritter Arnold von Engaß und Ebelin von Deidesheim, kraft dessen jeder u.a. jährlich 20 Malter Furcht von der un­teren Mühle auf der Speyerbach zu genießen hatte 961.

 

Die vier alten Mahlmühle am Speyerbach, die schon vor 1840, vor den anschließenden Mühlenneugründungen bestanden, waren: Speyerdorfer Mühle, Fronmühle (s. Haßloch), Schloßmühle Hanhofen und Mühle in Dudenhofen (später: Grundhöfer'sche Mühle) 962.

 

Literatur/Urkunden:

- Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 56 m.w.N.

- Karch, Philipp: Mühle im Hochspeyertal; in: Pfälzer Heimat 1970, S. 90-92

- Lehmann, Gerald: Der Speyerbach – ein Pfälzer Kulturbach auf seinem Weg; Schriftenreihe Lambrechter Heimathefte, Heft 5, No­vember 2010

- Mohr, Frank: Die Mühlen am Speyerbach und am Woogbach zwischen Neustadt und Speyer; in: Staatl. Leibniz-Gymnasium Neu­stadt a. d. Weinstr. Jahresbericht 1975/ 76, S. 31-66

- Müller, Karl Rudolf: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 79-84

- Schimpf, Hans: Zur Entstehung unseres Baches, Teil 1: Entstehung; in: Dreijahresbericht des Nikolaus-v.-Weis-Gymnasiums, Spey­er 1966, S. 47 ff.

- Schimpf, Hans: Zur Entstehung unseres Baches, Teil 2: Seine Bedeutung für die vorgeschichtliche Besiedlung; in: Dreijahresbericht des Nikolaus-v.-Weis-Gymnasiums, Speyer 1972, S. 49 ff.

- Schimpf, Hans: Zur Entstehung unseres Baches, Teil 3: Die Römerzeit; in: Dreijahresbericht des Nikolaus-v.-Weis-Gymnasiums, Speyer 1974, S. 53

- Schimpf, Hans: Zur Entstehung unseres Baches, Teil 4: Wasserversorgung und Entsorgung im alten Speyer; in: Dreijahresbericht des Nikolaus-v.-Weis-Gymnasiums, Speyer 1978, S. 80 ff.

- Schimpf, Hans: Zur Entstehung unseres Baches, Teil 5: Die Rolle des Baches für die Stadtbefestigung von Speyer; in: Dreijahresbe­richt des Nikolaus-v.-Weis-Gymnasiums, Speyer 1983, S. 51

- Schmalenberg, Brigitte: Von den Römern aus dem Bett gejagt : Wehre, Triftanlagen, Mühlen, Sägewerke, Papierfabriken: Nur noch im Quellgebiet ist der Bach natürlich; in: Die Rheinpfalz / alle Regionalausg. - 61 (2005), Nr. 246 vom 22.10.2005, Beil. Zum Wo­chenende, 2005

 

 

 

 

 

Speyerbrunn:

Ortsteil von Elmstein, VG Lambrecht, LK Bad Dürkheim; die Waldarbeitersiedlung entstand um um 1775.

 

Das Dörfchen war lange zweiherrig der Teil im Norden und Osten gehörte zur Kurpfalz, der westliche Bereich als Teil der früheren „Frankenweide“ stand Pfalz-Zweibrücken und der Grafschaft Leiningen gemeinsam zu. Die Trennung wurde erst 1976 (!) aufgehoben. Zuvor gehörte der westliche Teil zu Wilgartswiesen, der östliche Teil zu Elmstein 963.

 

Mühlen:

- Speyerbrunner Mühle:

der herrschaftliche Mühlplatz lag mitten im Ort.

 

Karte:

- LA Speyer Best W1 Nr. 79/8, o.D. Etwa zw. 1780/98, darin „herrschaftlich mühl Platz“

 

 

- Eisenschmelze mit Mühle:

sie lag an der Landstraße zwischen Elmstein und Speyerbrunn an der Abzweigung zwischen der L499 (führt in westlicher Richtung nach Speyerbrunn) und der ins Legelbachtal führenden L504 stand die „Alte Schmelz“ bestehend aus einem Eisenschmelzofen und einer Mühle 964. Auf die Eisenschmelze weist der Ritterstein „Alte Schmelz“ hin 965.

 

Hier entstand um 1780 unter Kurfürst Karl Theodor eine Eisenschmelze am Schmelzweiher. Johann Friedrich Haag gründete im Elmsteiner Tal eine sog. Eisengewerkschaft [Anm.: diese erhielt u.a. 1782 eine Schürfberechtigung in der Südpfalz 966] und ließ den 1604 in Appenthal begonnenen und 1620 wieder eingestellten Erzbergbau 170 Jahre später wieder aufleben. Der starke Legelbach und die Nähe der Erzgruben im Rödertal, im Erlenbachtal (die Erzgruben lagen nordwestlich der Straße im Erlenbachtal K40 südwestlich von Speyerbrunn 967) und bei Appenthal machten den Platz an der Verkehrsstraße geeignet. Das gewonnene Roheisen wurde in Barren gegossen und abtransportiert. Die Verhüttung lohnte jedoch auf Dauer nicht, obwohl die Wappenschmiede in Elmstein Roheisen brauchte. Der Betrieb wurde um 1829 eingestellt. Schließlich kaufte der Staat 1855 die alte Schmelze auf und ließ das Anwesen abreißen. Die letzten Gebäudereste sind beim Bau der Legelbachstraße 1884 verschwunden 968.

 

 

- Sägmühle an der Einmündung zum Legelbachtal:

1830 wurde bei der Eisenschmelze an der Landstraße zwischen Elmstein und Mückenwiese an der Abzweigung zwischen der L499 (führt in westlicher Richtung nach Speyerbrunn) und der ins Legelbachtal führenden L504 eine Sägmühle erbaut und bis etwa 1855 betrieben. Die letzten Gebäudereste sind beim Bau der Legelbachstraße 1884 verschwunden 969.

 

Die Sägmühle wurde 1830 von Karl Philipp *Huber aus Lam­brecht errichtet 970, der auch im Grundsteuerkataster Elmstein von 1839 als Eigentümer von 2 Grundstücken genannt 971. Beim Bau der Legelbachstraße wurde die Mühle 1886 abgerissen 972.

 

 

 

 

Speyerdorf:

OT von Lachen-Speyerdorf, Stadtteil von Neustadt; das Dorf war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Neustadt.

 

Mühlen:

 

Das Kloster Weißenburg besaß „Ad Spirdorf“ 973 eine Mühle, die im Liber Possessionum Wizenburgensis von 1280 als Lehen Ottos von Kärnten genannt ist 974.

 

Im Türkensteuerregister des kurpfälzischen Oberamts Neustadt von 1584 ist genannt: „Hans Schwartz ein Müller vermag nichts“ 975. +++klären: welche Mühle+++

 

Um 1715 wird Johann Philipp Klein als Müller zu Speyerdorf genannt +++klären: welche Mühle+++; er wird am 4.5.1715 als Pate bei der Taufe des Johann Philipp Eigelberger, dem Sohn des Schmieds zu Lachen Johann Daniel Eigelberger und der Maria NN. ge­nannt 976.

 

Um 1792 ist Johann Nikolaus *Mattil als Bürger und Müllermeister in Speyerdorf erwähnt; °° mit Christina NN.; die Eheleute sind am 18.11.1792 in Elmstein Paten bei der Taufe des Johann Nikolaus Osterheldt, Sohn des kurpfälzischen Försters in Elmstein Kaspar Osterheldt und der Anna Maria NN. 977. +++klären: welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden:

- Sauer, Heinrich Maria: Speyerdorf und seine Mühle; in: Die Pfalz, des dt. Reiches Westmark. 1934, Nr 43., 1934

 

 

- Frohnmühle:

+++zusammenfassen mit Fronmühle Haßloch+++

 

Die Fronmühle ist mit der zu Haßloch gehörenden, am Speyerbach gelegenen Fronmühle (an der Straße zwischen Haßloch und Geinsheim) identisch 978. Die Fronmühle liegt am Speyerbach unterhalb der Speyerdorfer Mühle 979.

 

Die Frohnmühle ist eine sehr alte Mühle; bereits im Güterverzeichnis des Klosters Weißenburg von 980 erwähnt. Als 1331 die Land­vogtei im Speyergau an die Pfalzgrafen überging, erhoben diese die Speyerdorfer Mühle zur herrschaftlichen Bannmühle, in welche die Dörfer Speyerdorf, Lachen und Duttweiler gebannt waren. 1400 erhielt Arnold Slieder aus Lachen „die Mühle auf dem Spirer­bach zu Spiredorf“ von Pfalzgraf Ruprecht III. zu Lehen 980. Im 14. Jh. heißt es über einen Acker „neben der Oberwiesen zu fronmul“ 981.

 

Die Fronmühle ist die älteste Haßlocher Mühle; sie wurde schon 1255 im Güterverzeichnis des Klosters Weißenburg erwähnt. Sie war Bannmühle für die drei Dörfer Haßloch, Böhl und Iggelheim. Ab 1330 war sie im Besitz der Kurpfalz; ab 1379 waren die Grafen von Leiningen zur Hälfte beteiligt 982. 1371 wird sie als „Frohnmüh­le auf der Speierbach bei Haselach“ urkundlich erwähnt 983.

 

Am 16.12.1380 verleiht Pfalzgraf Ruprecht I. das Burglehen zu Germersheim, nach dem es durch den Tod von Smutzel von Altdorf vakant geworden war, Hertwig Eckebrecht von Dürkheim. Es bestand aus 30 Malter Korn von der Haßlocher Mühle 984. Am 25.9.1386 erhält der Ritter Johann Sleder (Schliederer von Lachen) das Germersheimer Burglehen, bestehend aus einer Gült von 15 Malter Korn von der Mühle in Haßloch und einem Haus in Germersheim, nachdem es durch den Tod des Vorbesitzers Jakob von Alt­dorf frei geworden war 985.

 

„Als die Bürger der Stadt Speier sich in die Fehde wieder Pfalzgraf Ruprecht den ältern einliesen, verursachten sie ihm auch zu La­chen, und an der Mühle zu Speierdorf großen Schaden“ 986.

 

Im Mühlenverzeichnis von 1738, aufgenommen vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp, ist sie wie folgt beschrieben: “Die Fronmühle auf der „alten Bach“ (=Speyerbach) ist in anno 1680 von churfürstl. hochlöbl. Hofkammer an den Marx *Wollenschneider in einen Erbbestand überlassen worden; gibt jährlich 60 Malter Korn Erbpfacht laudt dem neuen Erbbestandsbrief von Anno 1732 hießige Kellerey, hatt 3 Gäng, wie wohl vermög Erbbestandsbrief ihm 4 Gäng aufzubauen erlaubt sein, der jetzige Poßser ist Hans Jörg *Tie­rolf, Wasserfall nichts.” 987

 

Bei Goswin Widder in seinem „Versuch einer vollständigen geogr.-hist. Beschreibung der kurfürstl. Pfalz“ von 1787 heißt es: „In bei­den Dörfern [Anm. d. Verf: Lachen und Speyerdorf] waren im verwichenen Jahre 296 Familien, 1263 Seelen; 4 Kirchen, 5 Schulen, 216 Häuser, nebst 1 Mühle“ 988

 

Die Fronmühle verfügte 1834 über 3 Mahlgänge; sie sollte nach einem 1855 eingereichten Gesuch des Müllers Jacob Müller anstelle der bisherigen Betriebseinrichtung „eine andere zweckmäßigere“ erhalten, um mit anderen Mühlenbesitzern, die schon “gute Einrich­tungen“ besäßen, besser „konkuriren“ zu können. Deshalb beantragte Müller die Umänderung der Ausstattung, „drei Mahlgänge und ein Schälgang, sogenannter Esel“ in „nun sechs Mahlgänge und einen Schälgang“, die ebenfalls „mittelst drei Wasserräder aus einer gleichen Anzahl Gerinnen“ getrieben würden 989. Nachdem die Mitglieder des Geinsheimer Wiesenbewässerungsausschusses je­doch Einspruch gegen das Gesuch erhoben hatten 990, erhielt der Fronmüller erst im Sommer die Genehmigung, sein Mühlwerk umzubau­en und zu erneuern 991. Deshalb konnte der Umbau erst 1856 fertiggestellt werden 992. Offensichtlich war damit eine zumindest zeit­weise Überkapazität geschaffen worden, denn 1862 beantragte Jakob Müller zwei der Mählgänge sowie den Schälgang „zeiten­weise .. abwechselnd“ mit einer „Hanfreibe und einer Schneidmühle mit einem Schneidgan­ge“ betreiben zu wollen 993.

 

 

- Guttingsche Mühle zwischen Neustadt und Speyerdorf:

s. Neustadt

 

 

- Speyerdorfer Mühle, auch Trautz'sche Mühle:

lag am Ortseingang von Speyerdorf 994; die Mühle war von 980-1973 in Betrieb 995.

 

1539 ist Jakob Eychel Erbbestandsmüller zu Speyerdorf. 1603 wird von der kurfürstlichen Hofkammer die Mühle in Speyerdorf im Erbbestand an dessen gleichnamigen Sohn „unseren Untertanen zu Lachen Jakob Eychel und Barbara seiner ehelichen Hausfrau un­sere eigentümliche Mühl zu Speyerdorf an der Speyerbach sammt einer schönen Stallung mit einem Garten, Wieswachs und Acker­feld, so alles in einem Bezirk gelegen, zu einer ewigen Erbgült von 40 Malter Korn, Neustadter Maß und Kaufmannsgut“ zu Lehen gegeben. 1621 ist Eychels Wittib Barbara die Erbbeständerin, modo Georg Scheid. 1632 war Adam Steiner Erbbeständer und Müller auf der Mühle 996.

 

Am 9.8.1653 verleiht der pfälzische Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz dem Gerhard Friedrich Schliederer von Lachen er in der Gemarkung Haßlach und die Mühle zu Speyerdorf 997.

 

Der nächste urkundliche Eintrag stammt von 1683 als „Hans Michael Kantz, Müller zu Speyerdorf“ beerdigt worden ist. Erbbe­standsnachfolger wird Hans Klein und seine eheliche Hausfrau Anna Maria. 1694 wird seine 2. Eheschließung ins Kirchenbuch ein­getragen. Das Traubuch der reformierten Kirche in Lachen berichtet: „sind wegen der streifenden Husaren zu Neustadt getraut wor­den 998.

 

Am 10.2.1701 verleiht Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz dem Franz Anton Schliederer von Lachen genannte Wiesen, Wald­stücke und Äcker in der Haßlocher Gemarkung und die Mühle zu Speyerdorf 999, sowie nochmals am 30.4.1710 1000. Am 17.1.1720 verleiht in Heidelberg der Kurfürst Karl Philipp dem Franz Anton Schliederer von Lachen genannte Wiesen, Waldstücke und Äcker in der Haßlocher Gemarkung und die Mühle zu Speyerdorf 1001.

 

Am 17.1.1720 verleiht in Mannheim der Kurfürst Karl Philipp dem Johann Hugo Freiherrn von Waldecker als Vormund des Karl Friedrich und der Augusta Charlotta Schliederer von Lachen genannte Wiesen, Waldstücke und Äcker in der Haßlocher Gemarkung und die Mühle zu Speyerdorf 1002.

 

Im Mühlenverzeichnis von 1738, aufgenommen vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp, ist sie zusammengefaßt wie folgt beschrieben 1003: “ist 1603 von churfürstlicher Hof Cammer an den Jacob Eichel in Erbbestand überlassen worden, gibt jährlich 50 Ma Korn Erb­pacht in hießige Kellerey; hat 2 Mahlgäng, der Poßser welcher sie erst vor einem Jahr von seinen Schwiegereltern ererbt hat, ist Jo­hann Peter Groß undt weillen dem Beständer vermög Erbbestandsbrief erlaubt ist, 3 Gäng aufzurichten, so hat derselbe 1728 noch einen Gang zur Ohlig Mühl auf der ander Seith der Bach benembst einem aparte Wohnhaus neu aufgebaut, undt wahren auf dem zu der Mühl gehörig Erbbestand Platz, welche in der Thei­lung dem Johann Jakob *Schwenck als des obigen Possen seinen Schwager zu gefallen, geben kein Wasserfall(zins).” In der dersel­ben Akte heißt es an anderer Stelle 1004: „Die Speyerdorfer Erbbestands Mühl be­sitzen Jo­hann Peter Groß und Johann Jacob Schwenk ...“.

 

Am 12.2.1793 kommt es in Mannheim zu einem Vergleich zwischen dem Minister Grafen von Oberndorff und dem Freiherrn August von Schall wegen der Mühle zu Speyerdorf 1005.

 

Die Speyerdorfer Mühle wurde 1815 als „Mahlmühl mit 3 gäng“, einschließlich „doppelten Öhl werk“ beschrieben 1006.

 

Am 27.12.1817 wurde bei der Speyerdorfer Mühle eine tote, unbekannte Frau im Alter von ungefähr 30 Jahren gefunden, deren Iden­tität die Behörden durch eine Veröffentlichung im Intelligenzblatt zu klären suchten 1007.

 

In der zur Speyerdorfer Mühle gehörigen Ölmühle kam es 1819 zu einem Brand ohne daß „die anliegenden Gebäude: als Wohnung, Mahlmühl, Stallung und Schuppen .. den geringsten Schaden erlitten“ haben 1008. 1820 wurde die „abgebrannte Öhlmühl wieder zu bauen“ beantragt und durchgeführt 1009.

 

1845 beabsichtigte der damalige Müller auf der Speyerdorfer Mühle, Müller Caspar *Mattil, nachdem er die Ufer des Speyerbachs rektifiziert und das Bachbett ausgehoben hatte, „ein Wasserrad hinter die seinigen zu erbauen“, um somit die nun verbesserten, bisher schlechten, Antriebsbedingungen „zum Betriebe eines Mahlganges zu verwenden“ 1010. Hiergegen widersprach der Unterlieger Peter *Mechtersheimer 1011 sowie das Triftamt, welch letzteres nur zustimmen wollte, wenn Mattil „für sich und seine Rechtsnachfolger … [auf eine] eine Ent­schädigung für Stillstand während der Flößerei „ freiwillig verzichten würde 1012. Wahrscheinlich führte Mattil die Erweiterung 1848 durch, mit Sicherheit bestand sie jedoch 1864, als das 1.und 2 Wasserrad die Han­freibe und Ölmühle in Betrieb setzten, das 3., 4. und 5. Wasserrad zusammen „4“ Mahlgänge bewegten, hiermit die ältere Einrich­tung Einrichtung repräsentierten, und „das von den drei Mahlgängen u. Aus dem Leerlauf kommende Betriebswasser“ zur Versor­gung des 6. Wasserrads, das hinter den anderen Wasserrädern „im Freien“ hing, herangezogen wurde. Dieses Rad konnte man zum Betrieb eines Mahl- und Schälgangs benutzen 1013.

 

1874 beabsichtigten die Besitzer Sprenger und Trautz die Zahl der Wasserräder von 6 auf 3 zu verringern, „um den Nutzeffekt der vorhandenen Wasserkraft zu erhöhen“; das neue Mühl- und Wasserwerk sollte dabei um 2 neue Wasserräder zum Betriebe der Mahl­mühle und ein drittes Rad für die Ölmühle und Dreschmaschine erhalten 1014. Nach der Vollendung des neuen Werks im Juli 1874 trieb „das oberste linksseitige Mühlrad“ der Mahlmühle in geänderter Anordnung „2 Mahlgänge und einen Schälgang nebst einer Putzmaschine“, das 2. Rad setzte „3 Mahlgänge in Bewegung“ 1015.

 

Photo:

- Arbeitsgemeinschaft Ortschronik Lachen-Speyerdorf (Red.): Die beiden Speyerdorfer Mühlen; in: Lachen-Speyerdorf, Beiträge zur Ortsgeschichte (Neustadt 1994), S. 270-273

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 246, 247

 

 

- Neumühle oder Untere Mühle:

der Zimermann und Müller Johann Peter *Mechtersheimer (16.1.1786 Lachen - † 4.6.1861 Speyerdorf im Alter von 75 Jahren) war Müller auf der Neumühle in Speyerdorf 1016.

 

1835 reichte Heinrich *Mattil, der Müller auf der Stadtmühle in Neustadt, ein Gesuch „zwecks Erbauung eines Mühlwerkes unter­halb Speyerdorf an der sogenannten Waide“ ein 1017. Dem Gesuch widersprach nur einen Monat später Jacob *Steiner, Müller in Speyer mit der Begrün­dung, daß besonders im Sommer, wo ohnehin „die Bach außerordentlich schwach“, d.h. „die Wassermasse kaum hinreichend“ sei, um die Mühlen zu treiben, „die Beeinträchtigung der dermalen bestehenden Mühlwerke bei Genehmigung des Gesuchs, „um so fühl­barer werden müßte“ 1018. Dem Ge­such wurde 1838 zur Behebung des Mehlmangels angesichts der außeror­dentlich zunehmenden Population“ stattgegeben mit der Einschränkung, daß Mattil nur 3 anstelle der beantragten 5 Mahlgänge nur 3 Mahlgänge errichtet werden durften. Außerdem mußte Mattil auf eine Entschädigung für Stillstände wegen der Holzflößerei 1019. Mattil stellte die Mühle 1842 fertig und verkaufte sie kurz darauf am 29.11.1842 an Peter *Mechters­heimer 1020.

 

Peter Mechtersheimer, Müller und Gutsbesitzer, besaß in Lachen u.a. zwei Wohnhäuser, „welche er vor wenigen Jahren neu erbaut hat, mit geräumigem Hofe, Oeconomie-Gebäuden und einem besonderen Anbau, worin sich ein im vorigen Jahre [Anm. 1841] einge­richtetes, nach einer ganz neuen sehr vortheilhaften Weise durch Pferdekraft angetriebenes Mühlwerk, mit einem Mahl- und einen Schälgange, so wie eine Oehlmühle befindet“ 1021. Mechtersheimer kündigt im Neustadter Wochenblatt vom 23.9.1842 die freiwillige Versteigerung dieser Immobilien an 1022.

 

1845 sollten zwar „vier Mahlgänge und ein Schälgang .. von drei Wasserrädern in Bewegung gesetzt“ werden, doch besaß die Mühle nicht genügend Wasserkraft zum erforderlichen Antrieb 1023.

 

 

 

 

 

Spiegelbach:

am Ottersheimer Teilungswehr wird von der Queich das Wasser für den rechten Mündungsarm Spiegelbach abgezweigt, der nach Südosten über Bellheim und das nach Germersheim eingemeindete Sondernheim zum Rhein gelangt. Die Queich selbst wendet sich mehr nach Nordnordost und mündet im Norden der Stadt Germersheim auf 105 m Meereshöhe in den Rhein.

 

Der heutige Namen 'Spiegelbach', der ursprünglich nur den tief eingeschnittenen Lauf ganz im Osten der Queichabzweigung unter­halb der ehemaligen Burg Spiegelberg betraf, setzte sich amtlich und im Sprachgebrauch erst Ende der 1950er Jahre für das ganze am Ottersheimer Teilungswehr südlich von der Queich abzweigende Gewässer durch 1024.

 

Nach einem verheerenden Hochwasser im Jahre 1745 [Anm. d. Verf.: Datum zweifelhaft; nach a.A. erfolgte die Ableitung bereits we­sentlich früher; denn bereits Ende des 17. Jh. kam es zu einer Laufkorrektion des Spiegelbachs 1025], bei dem die alten Mühlen über­flutet wurden, entschloß man sich von der Queich eine Ableitung nach Bellheim zu führen, um die neu entstandenen Mühlen gleich­mäßig mit Wasser zu versorgen. Ab dem Teilungswehr an der Gemarkungsgrenze Ottersheim-Knittelsheim fließt der Spiegel­bach über 9,2 km, bis er in den Sondernheimer Altrhein mündet 1026.

 

Die Errichtung der Knittelsheimer Mühle hängt mit einer Laufkorrektion des *Spiegelbachs zusammen, die Ausgang des 17. Jh. sei­tens der kurpfälzi­schen Herrschaft zugunsten der Mühlen von Knittelsheim und Bellheim sowie der angrenzenden Wiesen erfolgte. Erst seit dieser Zeit fließt der Spiegelbach ab den Sandwiesen fast rechtwinklig auf die Knittelsheimer Mühle zu und ermöglichte so deren Anlage, die durch auffallende Hochdämmung der Ufer in diesem Anschnitt zusätzlich gefördert wurde. Vor dieser Änderung des Bachbetts als Mühlbach floß der Spiegelbach nach dem Ottersheimer Teilungswehr zunächst nach Osten weiter und zwar im Ver­lauf der heutigen Sollach. Der Bach diente dem Mitte des 16. Jh. im Bellheimer Wald entstandenen Schloß Friedrichsbühl, für dessen großen Wasserbedarf das Teilungswehr mit Abzweig von zwei Fünftel der Queichkapazität sehr wahrscheinlich angelegt wur­de. Nach der endgültigen Zerstörung des Schlosses am Ende des 30jährigen Krieges wurde das Wasser dann zu den Mühlen von Knit­telsheim und Bellheim umgeleitet. Der Mühlbach hieß auf Knittelsheimer Gemarkung anfangs noch Huck- oder Hubgraben, gele­gentlich auch Busch-, Bosch- oder Postgraben. 1027.

 

Karte:

- Heupel/Sinn: Knittelsheimer Mühle, a.a.O., Karte von 1759, S. 135: Abdruck der Karte LA Speyer Best. W1 Nr. 177.

- LA Speyer Best. W1 Nr. 177: „Plan oder Grundriß über den sogenanten Biges Graben von dem Ottersheimer Währ und der Herren­wiese in der Gemarkung Bellheim“ , o.D. (1759).

- LA Speyer Best. W1 Nr. 182/1: Alter und neuer Queichbachlauf zwischen dem Ottersheimer Wehr und der Fuchsmühle bzw. der Neumühle bei Oberhochstadt (= Hochstadt] bzw. Ottersheim, 1773.

- LA Speyer Best. W1 Nr. 182/2: Alter und neuer Queichbachlauf zwischen dem Ottersheimer Wehr und der Fuchsmühle bzw. der Neumühle bei Oberhochstadt (= Hochstadt] bzw. Ottersheim, 1771-1773.

 

Literatur:

- Schwab, Hermann Josef: Zur Bezeichnung der Fließgewässer in der Gemarkung Bellheim; in: Heinz, H. J. (Red.): Bellheimer Orts­geschichte(e), a.a.O., S. 829-844

 

 

 

 

 

Sponheim / Rheinhessen:

s. auch Burgsponheim;

 

Ortsgemeinde und gleichnamige frühere Grafschaft; VG Rüdesheim, Lk Bad Kreuznach

 

Die Grafschaft Sponheim (Spanheim) war früher eine Grafschaft zwischen Rhein, Nahe und Mosel. Der Stammvater des gräflichen Geschlechts ist vielleicht Eberhard, um 1044; sein Sohn Stephan gründete 1101 unweit seiner Burg die Abtei Sponheim auf dem Gauchsberg. Die Frühgeschichte des Geschlechtes ist jedoch nicht eindeutig erforscht.

 

Graf Gottfried III. († 1218) erwarb durch seine Gattin Adelheid von SaynAnrecht auf das Erbe der Grafen von Sayn, das 1247 zum Großteil an Sponheim fiel. Nach Gottfrieds Tod begründeten etwa zwischen 1223 und 1237 die Söhne Johann I. die Linie Sponheim-Starkenburg („Hintere Grafschaft Sponheim“), Simon I. Sponheim-Kreuznach („Vordere Grafschaft Sponheim“), wäh­rend Heinrich 1248 die Herrschaft Heinsberg, Blankenberg und Löwenberg erbte, deren Erben sich bald in die Zweige Spon­heim-Heinsberg bei Aachen und Sponheim-Löwenbergteilte. Gottfried I., ein Sohn Johanns I., ist der Stammvater der Grafen von Sayn-Wittgenstein.

 

Die Vordere Grafschaft Sponheim umfasste ab dem 13. Jahrhundert die Ämter Kreuznach, Kirchberg und Naumburg. Die Hintere Grafschaft Sponheim umfasste die Ämter Birkenfeld, Allenbach, Herrstein,Trarbach, Kastellaun und Winterburg.

 

Nach dem Aussterben der Kreuznacher Linie 1414 fielen 1417 ein Fünftel der Grafschaft an die Kurpfalz, vier Fünftel an die Star­kenburger Grafen. Als auch diese 1437 ausstarben, fielen ihre Besitzungen an Baden und Veldenz (später Pfalz-Simmern). Nach langwierigen Streitigkeiten mit der Pfalz wurde im Teilungsvertrag von 1707 Birkenfeld an Pfalz-Zweibrücken überwiesen, fiel je­doch 1776 an Baden zurück, während Kreuznach bei der Kurpfalz verblieb. 1801 kam die ganze Grafschaft an Frankreich, 1814 an Preußen, das 1817 einen Teil davon, das Fürstentum Birkenfeld, an Oldenburg abtrat 1028.

 

Mühlen:

- Braunsmühle:

sie lag auf der Gemarkung von Sponheim, südlich des Dorfes, östlich der Braunsmühle und der Ackermannsmühle 1029.

 

Die Braunsmühle war eine Getreidemühle, mit einem Mahlgang und einem Putzgang, angetrieben von einem oberschlächtigen Was­serrad. Die Wasserkraft stammte aus den vier Sponheimer Quellen bis 1889, mit einer Schüttung von 17,75 l/s und einer daraus stam­menden Leistung von 7 PS.

 

Die Geschichte der Mühle ist unklar. Einerseits soll die Mühle erst in der 2. Hälfte des 19. Jh., wahrscheinlich durch Realerbteilung nach Heirat einer Tochter des Sponheimer Müllers Ackva mit dem Müller Braun entstanden. Andererseits werden als Eigentümer der Braunsmühle seit 1705 verschiedenen Mitglieder der Familie Braun genannt. 1894 wurde der Mühlenbetrieb wegen Wassermangel eingestellt 1030.

 

1894 prozessierte der Müller NN. Braun gegen die Stadt Kreuznach wegen der Quellwasserfassung aus den Jahren nach 1894-1889 1031.

 

Johann Georg Braun °° am 3.2.1705 die Margaretha Spira 1032 (geb. 1680 Sponheim, Tochter von Andreas Spira und Anna Retz­ler1033). 1823 wird im Eigentümer-Verzeichnis von Sponheim genannt der Jacob Braun, dann Jakob Braun († 1921, °° mit Margarethe Böhmer [† ca. 1934]) 1034.

 

 

 

 

 

Sprendlingen:

VG Sprendlingen-Gensingen; Lk Mainz-Bingen; in Rheinhessen östlich von Bad Kreuznach gelegen; gehörte ab 877 aufgrund einer Schenkung von König Karl dem Kahlen dem Klosterstift der Hl. Gertrude zu Nivelle in Brabant; später dann zur Grafschaft Spon­heim; 1707 wurde Sprendlingen badischer Besitz und Sitz des markgräflich-badische Amt Sprendlingen.

 

Mühlen:

1601 wird eine Bannmühle mit 3 Gängen in Sprendlingen erwähnt, die eine Erbpachtzahlung von 40 Malter Korn und 4 Gulden Schweinegeld entrichten mußte 1035.

 

Um 1693 (err.) Hans Vigant der Müller zu Sprendlingen; °° am 15.1.1693 in Kusel mit Anna Barbara Bremm, der Tochter des Stadtmüllers in Johann Nickel Bremm 1036.

 

Müller in Sprendlingen war Johann Andreas Schiffmann (1674 - 3.3.1739); °° mit Maria Elisabeth Weil; aus der Ehe stammt die Tochter Anna Elisabeth Schiffmann 1037.

 

Es folgte als Müller in Sprendlingen der Schwiegersohn des Müllers Schiffmann, der aus Niederhausen an der Appel stammende Jo­hann Bernhard *Stoppelbein (ca. 1710 Niederhausen a. d. Appel - † nach 1740 Sprendlingen; °° ca. 1735 Anna Elisabeth Schiffmann [1718-1740] 1038).

 

Müller und Betriebsnachfolger in Sprendlingen war der Sohn Johann Andreas *Stoppelbein (1737 - † 1774; °° 1761 in Sprendlingen mit Anna Catharina Odernheim [1725-1786] 1039); Vater der Johanna Elisabeth Stoppelbein (geb. in Sprendlingen – 1805 Bacharach; °° Johann Martin Engelmann, Stärkefabrikant in Bacharach) 1040.

 

 

 

 

 

St. Alban:

VG Rockenhausen, Lk Donnersbergkreis; nördlich des Donnersberges, am Appelbach gelegen, nördlich von Gerbach; politische Zu­gehörigkeit klä­ren; die Mühlen sind teils falkensteinisch und teils pfalz-zweibrückisch 1041.

 

Mühlen:

Müller in St. Alban war Jakob *Würtz, der Vater des USA-Bildhauers Emil Heinrich Wuertz 1042. +++klären: welche Mühle+++. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird als Handelsmüller in St. Alban genannt der Jakob Würtz 1043.+++klären: welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden:

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in alphabetischer Ordnung), Nr. 4. Mühlen zu St. Alban 1755-1798

- LA Speyer Best. C14 (Grafschaft Falkenstein) Nr. 200: Das Pfalz-Zweibrücker Hofgut St. Alban [Anm. dazu gehört eine Mühle], 1735-1756

- LA Speyer Best. C14 (Grafschaft Falkenstein) Nr. 198: Der St. Albaner Erbbestandshof und die Mühle, (1686-) 1723-1724

- LA Speyer Best. C14 (Grafschaft Falkenstein) Nr. 199: Der St. Albaner Erbbestandshof und die Mühle, 1731-1747

- LA Speyer Best. C14 Nr. 203: Streitigkeiten wegen des Zahlungsrückstands des Müllers zu St. Alban, 1718-1785

 

 

- Ölmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Ölmühle in St. Alban

 

 

- St. Albaner Mühle, Obermühle:

am Appelbach in St. Alban gelegen; wurde 1719 von Andreas *Leydinger gebaut 1044.

 

Vor der Errichtung der Mühle stimmte am 12.4.1718 die Regierung der Grafschaft Falckenstein in Winnweiler folgender Regelung zu: „Die gräflich Falkensteinische Gemeinsherrschaft welche dem Andreas Leydinger zu S. Alban gestattet hatte, daselbst eine Pacht­mühle zu erbauen, und diese samt einigen Wiesen und Äckern in Erbbestand gegeben, tauscht, da die Eulingswiese (jetzt Mühlwiese), welche neben anderem verliehen und als Mühlplatz bestimmt war, zu klein ist, ein Stück Wiese von Johann Dietrich Steg, Schultheiß zu S. Alban gegen ein Ackerfeld ein“ 1045. Am 13.5.1718 erhalten Andreas *Leydinger und Ehefrau Anna Barbara we­gen 24 Morgen Ackerfeld am Horwald, der Elendwiese, Kellereiwiese, der Dornbach und des Rechts einen Erbbestandsmühle zu bauen samt Platz dazu, einen Erbbestandsbrief 1046.

 

1735 verkaufte der Forstmeister Johann Balthasar *Fabricius die Obermühle an Leopold *Rudolff, pfalz-zweibrückischen Müller auf „fremdem territorio“ (Falkenstein) 1047.

 

Im Mühlenprotokoll vom 6.10.1756 heißt es sinngemäß: Die Mühle hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang. Der Erbbe­ständer Leopold Rudolph (Anm.: s. Leopold *Rudolph) gibt 1756 als Pacht 8 Malter Korn 1048.

 

1786 wird Johann Jacob *Leidinger als Müllermeister auf der Obermühle in St. Alban genannt 1049.

 

Am 14.4.1881 läßt der Müller in St. Alban Friedrich *Maurer seine „zu St. Alban …. an der Appel gelegene Mühle mit 1 Schäl- und 2 Mahlgängen und den dazu gehörigen Oekonomiegebäuden, Garten-, Wiesen- und Ackerländereien, ungefähr 8 Tagwerk“ freihändig versteigern 1050. Es handelt sich um die Obermühle 1051.

 

 

- Untermühle:

um 1700 und noch 1705 war Müller auf der Untermühle St. Alban der Johann Martin *Dautermann; am 17.4.1705 stirbt auf der Unterm­ühle dessen 1. Ehefrau, Anna Catharina NN. Dautermann heiratet 1706 in 2. Ehe die Christina Löw; am 4.1.1722 wird in St. Al­ban der Sohn Johann Paul Dautermann geboren; Johann Martin Dautermann wechselt nach 1722 als Müller auf die Obermühle Mün­sterappel, wo er am 6.12.1736 bei einem Unglücksfall gestorben ist 1052.

 

Weitere Müller auf der Untermühle sind: Christoph *Leidinger (geb. 1698, gest. 1778); Johann Kilian *Leidinger (geb. ca. 1725, gest. 1783); Johann Martin Leidinger (geb. ca. 1736, gest. 1804) 1053. Chri­stoph Leidinger war verh. mit Maria Magdalena Dauter­mann 1054 +++klären+++: wohl Tochter des Müllers auf der Untermühle St. Alban, Johann Martin *Dautermann (Anm.: dieser ist nach 1722 als Mül­ler auf die Obermühle Mün­sterappel verzogen) und der Christina Löw.

 

Als Müller auf der Untermühle und Landwirt wird auch erwähnt der Sohn Johann Kilian Leidinger (geb. 10.06.1725 in St. Alban-Unterm­ühle - † 11.01.1783 in St. Alban im Alter von 57 Jahre und 7 Monate; beerd. 13.01.1783 in St. Alban 1055.

 

Müller auf der Untermühle ist zeitgleich dessen Bruder Christophel *Leidinger (geb. 13.03.1727 in St. Alban-Untermühle – 21.10.1794 St. Alban, Untermühle) 1056.

 

Müller und Bäckermeister auf der Untermühle ist zeitgleich auch der weitere Bruder Johann Martin *Leidinger 1057.

 

Nach 1770 – 21.5.1786 war Müller auf der Untermühle der Johann Georg *Schepp 1058.

 

Ab 1788 ist Johann Nicolaus *Deibert als Müller auf der Untermühle St. Alban. Er war wohl zunächst ab 1788 Müller auf der elterli­chen Mühle in Oberhausen/Appel und hat erst später die Untermühle St. Alban übernommen. Seine 1. Ehefrau, Maria Barbara Krebs, ist 1790 auf der Obermühle in Oberhausen/Appel verstorben; seine Tochter aus 2. Ehe, Maria Sophia Deubert ist 1793 in Oberhau­sen/Appel geboren und wurde 1807 in St. Alban konfirmiert; auch die Tochter Anna Margarethe Deubert ist am 12.7.1807 auf der Untermühle St. Alban geboren und dort am 15.1.1815 gestorben; die Untermühle St. Alban wurde scheinbar von Leidinger verkauft, Angehörige der Fa­milie Leidinger waren noch 1804 auf der Mühle; die Untermühle ist wohl erst nach 1804 an Deibert übergegangen +++klären: Quelle+++.

 

Am 3.12.1830 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die Zwangsversteigerung der Untermühle St. Alban für den 18.2.1831 annonc­iert 1059: „ … auf St. Albaner Bann gelegenen Immobilien gegen Anna Maria *Deubert, Wittwe erster Ehe von Johann Adam Sei­bert, ge­wesener Müller in der Untermühle bei St. Alban, jetzige Ehefrau von Wendel Morck, Müller, beide auf der besagten Mühle wohnhaft …... Die sogenannte Untermühle, bei St. Alban gelegen, bestehend aus einem zweistöckigen Wohnhause, mit Hofgering nebst allen anderen Zubehörungen ...“. Offenbar wurde das Zwangs­versteigerungsverfahren eingestellt, denn am 3.5.1831 wird „... zufolge gehörig regi­strierten, von dem Bezirksgerichte zu Kaiserslau­tern unterm zwölften April letzthin homologirten Familienraths­beschlusses vom 17. März 1831, und auf Anstehen von 1) Frau Ger­trude, geborene Burger, Witwe des auf der zur Gemeinde St. Al­ban gehörigen Hengstbacher Ziegelhütte verlebten Zieglers Christian Morck, sie dasselbe Gewerbe treibend und ebendaselbst wohn­haft, handeln sowohl in ihrem ei­genem Namen, als auch in ihrer Eigen­schaft als gesetzliche Vormünderin ihrer nachgenannten noch minderjährigen, von ihrem gedacht verlebten Ehemann mit ihr erzeug­ten Kinder, namentlich des Johannes Morck, Adam, Karl Lud­wig, Elisabetha, der Susanna, Maria Eva und des Martin Morck … 2) der Margaretha Morck, volljährig, ledig und ohne Gewerbe, 3) Joseph Morck, Dreher, volljährig, beide Letzte­re bei ihrer Mutter ...auf der Hengstbacher Ziegelhütte wohnhaft, 4) von Wendel Morck, Müller auf der Untermühle zu St. Alban wohn­haft …. Schul­dentilgungshalber zur öffentlichen Versteigerung ….[von mehre­ren landwirtschaftlichen Grundstücken] geschritten“ 1060.

Literatur/Urkunden:

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in alphabetischer Ordnung), Nr. 4. Mühlen zu St. Alban 1755-1798

 

 

 

 

 

St. Ingbert / Saarland:

s. auch einzelne Ortsteile: Hassel, Rohrbach/Saarland

 

Im Mittelalter als Lendelvingen oder Lendelfingen bezeichnet. Der Name der Stadt St. Ingbert geht auf den Heiligen Ingobertus zu­rück. Ingobertus oder Ingbert soll auf dem heutigen Stadtgebiet als Einsiedler gewirkt haben. Nach Vermutungen könnte es der Be­reich um den Heiligenbrunnen am Alten Friedhof gewesen sein. Bislang sind allerdings keinerlei Hinterlassenschaften wie zum Bei­spiel Reliquien oder ein Grab gefunden worden; auch historisch klar belegte Beweise für seine Tätigkeit in der Stadt existieren nicht. Bevor Ingobertus sich auf dem Gebiet des heutigen St. Ingbert niederließ, siedelte er in Trier zu Zeiten des Bischofs Magnerich in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts. Er kannte Wandalin („St. Wendel“), Disibod, Banto (fränkischer Feldherr) und Wulflaich (Säulen­heiliger aus dem 6. Jahrhundert) persönlich. Nach dem Wegzug Ingoberts benannte man vermutlich eine Kapelle nach dem Heiligen, der erst Jahrhunderte später dem ganzen Ort seinen Namen geliehen hat 1061.

 

888 wurde St. Ingbert erstmals als Lendelfingen urkundlich erwähnt – 300 Jahre, bevor überhaupt erst der Name St. Ingbert auftauch­te. Zuerst bezeichnete Lendelfingen („Lantolvinga“) ein Königsgut und einen bei einer Landnahme gegründeten Ort der Alemannen. Un­ter Lendelfingen verstand man einen mitten im Tal liegenden Ortsteil des Ortes. Erst später übertrug er sich auf den ganzen Ort. Zwar kam 300 Jahre später der Name St. Ingbert auf, Lendelfingen wurde jedoch gleichbedeutend mit dem neuen Namen noch sie­ben Jahr­hunderte weiter verwendet. Erst mit dem Dreißigjährigen Krieg gerät Lendelfingen in Vergessenheit – zusammen mit den Ursprüngen des Namens „St. Ingbert“. 1174 wurde zum ersten Mal der heutige Ortsname durch „St. Ingebrehtum“ wiedergegeben. 6 Jahre später wurde St. Ingbert als „St. Engilbertum“ urkundlich erwähnt 1062.

 

Im Jahre 960 fällt St. Ingbert zusammen mit dem Bliesgau an das Bistum Metz. Am 15. Juli 1339 kommt St. Ingbert mit Blieskastel zum Erzstift Trier. Kirchlich bleiben beide jedoch beim Bistum Metz. 1475 wird der St. Ingberter Bann (Herrschaftsgebiet) zum er­sten Mal be­stimmt. Im Jahr 1487 kommt Johann von der Leyen durch Heirat in den Besitz von einigen Rechten bezüglich St. Ingbert. Während der Pest-Zeit im 16. Jahrhundert gehörte der Ort zu Kurtrier. In den folgenden Jahrzehnten bis 1634 gehörte er als Pfandbe­sitz zu Nassau-Saarbrücken. 1634 wurde St. Ingbert zusammen mit Blieskastel wieder aus nassau-saarbrückische Herrschaft durch Kurtrier eingelöst. 1793 kam es zum Ende der Herrschaft der Grafen von der Leyen. Die Gräfin Marianne floh aus Blieskastel. Die Gemeinde erhielt darauf­hin die Rechte, die vorher den Grafen gehörten 1063.

 

Mühlen:

am 21.12.1329 verkauft Folzo und seine Frau Otilie, ihre Schwiegermutter Wendelmut von Lendelvinga, Parochianen von St. Ing­bert, der Kustorie von Abt und Konvent zu Werneswilre ihr Recht an der Mühle zu Lendelvingen ….“ 1064.

 

Im Bericht des kurtierischen Amtmanns Hans Sulger von 1553 heißt es: „Item von der Mühlen daselbst, so der von Helmstadt als mitbannherr mit meinem gnäd. Herrn hat trägt jahrs zu m. Gnädigst. Herrn theil Sarbrücker maß 8 Malter“ 1065.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 9.3.1819 wird die Versteigerung der Mahl- und Ölmühle St. Ingbert zur Aufhebung der dar­an bestehenden Erbengemeinschaft nach dem verstorbenen Müller Franz *Oberhaußen für den 29.3.1819 angekündigt: „ … wird die denen Erben des verstorbenen Franz Oberhaußen zugehörige zu St. Ingbert im königl. Baier. Rheinkreise, an der Hauptstraße zwi­schen Homburg und Saarbrücken … gelegene, zu al­len Jahreszeiten mit hinreichendem Wasser versehene, und im besten Stand be­findliche Mühle, bestehend in zwey Mahl- und einem Schälgang, einer Oelmühle mit zwey Pressen, sehr geräumigen Wohnung samt Scheuer, Stallung, Hofgering, dabei gelegenen Gar­ten- und Wiesengrund längs den Mühlkanal ….“ 1066.

 

 

 

 

 

St. Johann:

OT von Albersweiler; VG Annweiler am Trifels, Lk Südliche Weinstraße; zu St. Johann gehört auch der frühere Ort Kanskirchen

 

Mühlen:

1726 ist Kaspar Hochstätter der Müller zu Kanskirchen (vorher 1709 als Müller in Edesheim erwähnt) 1067.

 

Im „Eilboten Landau“ vom 11.5.1850 wurde die freihändige Veräußerung der Mühle in St. Johann annonciert: „Eine kleine Mühle, in der Gemeinde St. Johann gelegen, mit Mahl- Schälgang, nebst Oehlmühle, sowie den dabeiliegenden Stall, Schoppen, Kelterhaus, Garten, Wiese, nebst einem Stück Ackerland. Man wende sich an den Eigentümer Leonhard Schwab daselbst“ 1068.

 

Literatur/Urkunden:

- Übel, Rolf: Die Mühle zu St. Johann; in: Albersweiler - St. Johann: 1000 Jahre Albersweiler- St. Johann / [Hrsg.: Gemeinde Albers­weiler- St. Johann. Autoren: Hans Ammerich ... Schriftl.: Hans Bosch ...]. - Albersweiler-St. Johann, 1991. S. 114-115

 

 

 

 

 

St. Julian:

VG Lauterecken, Lk Kusel; Ort im Glantal; auf der orographisch linken (nördlichen) Seite des Glan gelegen; die politische Zugehö­rigkeit war mehrheitlich zwischen verschiedenen Grundherrn verteilt, jedoch stand der Besitz der Wild- und Rheingrafen im Vorder­grund. Lehensmänner der Rheingrafen von Grumbach in St. Julian waren die Herren von Steinkallenfels und damit Inhaber der Orts­herrschaft. Die Linie ist 1778 ausgestorben mit Philipp Heinrich Freiherr von Steinkallenfels. Der Glan bildete die Grenze zum süd­lich angrenzenden Herzogtum Pfalz-Zweibrücken.

 

Einführung der Reformation um 1540; Konfession lutherisch; Kirchenbücher ab 1634 1069.

 

Mühlen:

Die Freiherrn von Steinkallenfels hatten die Herrschaft über das Dorf St. Julian, dazu Eschenau und Obereisenbach, als rheingräflich-grumbachisches Lehen inne. Die Grenze dieses Territoriums, einer Enklave im pfalz-zweibrückischen Gebiet, bildete der Glan. Nun gehörte aber zur Gemarkung St. Julian noch ein Stück Landes rechts des Glan, über das Zweibrücken die Landeshoheit besaß. Die Mühle war mit dem zugehörigen Dorf St. Julian, das auf deren Benutzung angewiesen war, durch eine Brücke verbunden 1070.

 

Nicht weit entfernt, ebenfalls auf der orographisch rechten Seite (Südseite) des Glan stand seit Jahrhunderten die Dorfmühle oder Kolbenmühle oberhalb von Gumbsweiler.

 

Literatur/Urkunden:

- Weber, Friedrich W.: In zweier Herren Länder ... [St. Julian, Mühle]; in: Pälzer Sunndag [Pfalz. Volksztg]. 1963, Nr. 16, 1963

- Weber, Friedrich W.: Streit wegen einer Mühle am Glan. [St. Julian]; in: Pfälz. Heimatbll. 3, 1955; 63. [ = Pfälz. Volksztg. 164, Nr. 122 v. 27. 5. 1955]

 

 

- Alte Mühle:

die alte Mühle war südlich von St. Julian gelegen war 1071. Am 9.9.1426 bekennt Hugelin vome Steine, daß er von Johann, Wildgrafen zu Dune (Daun) und Kyrburg und Rheingrafen zum Stei­ne nachstehende Mannlehen von der Wildgrafschaft zu Kyrburg empfangen habe: […] 3. eine alte Mühle zu Sant Juliann mit den zu­gehörigen Äckern, wovon jährlich 6 Malter Korn an Johann vom Steine zu reichen sind [….] 1072.

 

 

- Bitschmühle:

1826 bezeugt der Grundsteuerkataster eine „Bitschmühle“; 1828 heißt sie „Bitschermühle“ 1073, 1837 „Bitscher Mühle“ 1074; der Name leitet sich nicht vom Personennamen „Bitsch“ 1075, sondern von „Bitz“, ahd. „biziune, bitze“ d.h. „umzäuntes Grundstück“ ab , das ist hier ein eingezäuntes Wiesengelände, das durch die Umzäunung aus der allgemeinen Mark als Herrenbesitz ausgeschieden war 1076.

 

 

- Lohmühle St. Julian:

sie liegt glanaufwärts oberhalb der Mahlmühle St. Julian; in der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 ist sie erwähnt und zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “Die St. Julianer Mühle liegt rechts des Glan zwi­schen Gumbsweiler und Hachenbach. Sie gehört, wie die Dörfer St. Julian und Eisenbach, dem Herrn von Steinkallenfels. ….Oben an dieser Mühle befinden sich auch neben dem Glan etliche Mühlen, nämlich eine Loh-, Walk- und Schleifmühle samt einem Gerb­haus, welche Friedrich Hübner und Georg Friedrich Krill von St. Julian zugehören 1077. Von diesen Mühlen ist nichts mehr erhalten 1078.

 

 

- St. Julianer Mahlmühle, Präsidentenmühle:

der Mühlenkomplex St Julian bestand zunächst aus der Mahlmühle auf der Südseite des Glan; später entstand daneben, ebenfalls auf der Südseite des Flusses die Ölmühle [s. Ölmühle Armbrust]; beide Mühlen waren zeitweise im Besitz des selben Betreibers.

 

Die St. Julianer Mahlmühle Mühle lag auf rechten, d.h. südlichen Seite des Glan, während der Ort auf der anderen nördlichen Seite des Glan gelegen ist. Die Mühle war deshalb pfalz-zweibrückisch, während der auf der Nordseite des Glan gelegene Ort St. Julian zur Rhein­grafschaft Grum­bach gehörte, und damit zur Schultheißerei St. Julian der Freiherrn von Steinkallenfels als Lehensnehmer der Rheingraf­schaft 1079. Die St. Julianer Mühle, erbaut Ende des 16. Jh., ersetzte eine ältere Mühle, die südlich von St. Julian gelegen war 1080.

 

Die Freiherrn von Steinkallenfels hatten die Herrschaft über das Dorf St. Julian, dazu Eschenau und Obereisenbach, als rheingräflich-grumbachisches Lehen inne. Die Grenze dieses Territoriums, einer Enklave im pfalz-zweibrückischen Gebiet, bildete der Glan. Nun ge­hörte aber zur Gemarkung St. Julian noch ein Stück Landes rechts des Glan, über das Zweibrücken die Landeshoheit besaß. Die dort ge­legene Mühle war mit dem zugehörigen Dorf St. Julian, das auf deren Benutzung angewiesen war, durch eine Brücke verbun­den 1081.

 

Die Mühle über der Brücke rechts des Glan wurde 1596 mit Genehmigung des Pfalzgrafen Johann von Pfalz-Zweibrücken gebaut 1082. Im pfalz-zweibrückischen Erbbestandsbrief vom 27.3.1596 1083 heißt es sinngemäß: „ ...dem hochgelehrten Rat und lieben Ge­treuen Baltha­sar Hofmann wird Ansuchen gnädiglich bewilligt, eine Mahlmühle mit 2 Gängen auf sein Eigengut am Glanstrom beim Dorf St. Julian, in unserem Amt Lichtenberg belegen, zu bauen.“ Er wird angewiesen, den Nachbarmühlen keinen Schaden durch Ab­werben von Mahlkun­den zuzufü­gen, ein Bannrecht wird ihm nicht eingeräumt. Dagegen erhält er die Erlaubnis ein „Oli Mühl“, d.h. eine Ölmühle zu errichten, „... weil es derenorts ziemlich viel Baumnüß wachsen hat.“ Offenbar waren Walnüsse im 16. Jh. die einzi­gen Ölfrüchte im Westrich, von Raps, Mohn oder Bucheckern wird in der Urkunde nicht berichtet. Die Ölmühle wurde allerdings erst über 100 Jahre später gebaut 1084.

 

Albrecht von *Güntheroth, 1601 – 1632 pfalz-zweibrückischer Amtmann im Oberamt Lichtenberg, kaufte 1604 zusammen mit Hans Born aus Ratsweiler die Mahlmühle St. Julian von dem pfalz-zweibrückischen Rat Balthasar Hofmann 1085; bereits 1607 verkauften diese die Mühle für 1540 Gulden an Melchior von Steinkallenfels und dessen Gemahlin Elisabeth von Steinkallenfels geb. von Eh­rentraut 1086. Dieser Melchior von Steinkallenfels war zugleich als Lehensnehmer der Rheingrafschaft Grumbach auch Inhaber der Ortsherr­schaft St. Julian. Hieraus entwickelten sich in der Folge rechtliche Streitigkeiten nach Errichtung der Ölmühle St. Julian [s. dort].

 

Im 30jährigen Krieg wurde die Mühle verlassen. 1646 berichtet eine Aktennotiz über den Zustand: „Der Bau steht noch einigerma­ßen, ist nicht bewohnt und wird nicht gebraucht. Das Wehr ist 'hinweggefahren'. Die Mühle hat 1 Gang und keine gebannten Mähler, gibt als Wasserzins 2 Malter Korn und 4 Malter Hafer 1087. Nach dem Niedergang im 30jährigen Krieg wurde die Mühle 1656 wieder instandge­setzt und später zwischen 1702 und 1728 die heutige Ölmühle hinzugefügt 1088.

 

Bis 1664 ließen die Steinkallenfelser die Mühle von Lohmüllern auf eigene Rechnung betreiben, dann erfolgte wieder die Vergabe in Erb­pacht. Erbbeständer waren nacheinander Johannes Hewelen (*Hebel) von Mühlbach, dann dessen Schwiegersohn Conrad *Frey 1089.

 

Es folgte der Müller Schäffer in St. Julian, der 5 Ma Frucht als Zins an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken entrichten mußte. 1685 stellt der Müller Johannes *Werle den Antrag, ihm einen Neubau der früheren Kolbenmühle/Dorfmühle in Gumbsweiler zu genehmi­gen, wel­che vor langer Zeit infolge eines Unglücksfalles durch einen Bergrutsch zerstört worden war. Als das Vorhaben be­kannt wur­de, erhob sich Widerspruch, und zwar zunächst von der Gemeinde St. Julian und dem Müller in St. Julian, *Schäffer, dann aber auch von dem Landesherrn für die Dörfer links des Glan (St. Julian, Eschenau und Obereisenbach), dem Freiherrn von Steinkal­lenfels. Pi­kanterweise stand der Inhaber der Schultheißerei St. Julian, Philipp Melchior von *Steinkallenfels zugleich in pfalz-zwei­brückischer Diensten im Rang als “Präsident”, weshalb seine Mühle in St. Julian auch “Präsidentenmühle” genannt wurde. Der Wi­derspruch blieb erfolglos und wurde zurückgewiesen 1090.

 

1691 wurde die Mühle an Peter *Knapp aus Offenbach vergeben, dem der Schultheiß Nickel Grill aus St. Julian, nach diesem Johann Heinrich *Knecht, und dann bis 1728 Sebastian *Schuch aus Ulmet nachfolgten. Schuch verkaufte die Mühle am 7.1.1728 an den Jo­hann Ludwig *Waltz aus Lauterecken. Zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses hatte die Mühle 2 Mahlgänge und 1 Schälgang für Speltz; Mahlmühle und Ölmühle waren noch nicht getrennt. Der Mühlenbann für St. Julian und Obereisenbach war ihr zugesprochen. Ludwig Waltz erhielt am 20.8.1728 einen Erbbestandsbrief ausgestellt 1091.

 

1743 war Waltz gestorben; Pfalz-Zweibrücken interessierte sich nunmehr für die Verhältnisse in St. Julian und schickte einen Beam­ten aus, um die Verhältnisse zu erkunden. Aus dessen Bericht ergibt sich, da die Mühle in gutem Zustand war. Das Anwesen, das vor­her sehr elend gewesen sei, bestehe jetzt aus fünf Gebäuden, nämlich der Mahlmühle nebst einem Anbau, der scheuer nebst einer Wohnung für den Ohligmüller, aus Speicher, Keller Stallungen. Letztere seien neu und mit Ziegeln gedeckt. 1745 kam ein neuer Erb­pächter, nämlich der aus Annweiler stammende Johann Nickel Müller 1092, der in der Bestandsaufnahme von 1746 (s. unten) als „Mil­ler“ angegeben ist.

 

In der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 wird sie zusammengefaßt wie folgt beschrieben 1093: “Die St. Julianer Mühle liegt rechts des Glan zwischen Gumbsweiler und Hachenbach. Sie gehört, wie die Dörfer St. Julian und Eisenbach, dem Herrn von Stein­kallenfels. 3 Wasserräder ” treiben 2 Mahlgänge und 1 Schälgang Gegenüber ist eine 'gute' Ohligmühle mit einem gesonderten Was­serrad. Erbbeständer ist Johann Nickel *Miller. Er gibt dem Herrn von Steinkallenfels 16 Ma Korn Meisenheimer Maßung und 2 fl für die Ölmühle als Pacht. Der Steinkallenfelser aber entrichtet wegen des Wasserfalls nach Lichtenberg jährlich 2 Ma. Korn und 3 Ma. Hafer; dagegen ihm der Landschreiber 6 fl 9 bz als Manngeld reichen muß. Oben an dieser Mühle befinden sich auch neben dem Glan etliche Mühlen, nämlich eine Loh-, Walk- und Schleifmühle samt einem Gerbhaus, welche Friedrich Hübner und Georg Fried­rich Krill von St. Julian zugehören“ 1094.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörige Mühle unter lfd. Nr. 11 wie folgt beschrieben: „ Die St. Julianer Mühl dem Hrn. v. Steincallenfels ge­hörig [hat] 2 Mahl und 1 Scheelgang welch durch 3 Waßer Räder getrieb werden, [gibt an Pacht] 16 Mltr Frucht. Der Herr von Steinc: aber entrichtet für den Waßerfall 2 Mltr Korn und 3 Mltr Habern dahingeg ihm von hießiger Herrschaft 6 fl. 9 bz. alß Mann­geld gereicht werden soll.“ 1095

 

Pfalz-Zweibrücken machte ab ca. 1743 nach dem Tod des Müllers Waltz Ansprüche an der Mahlmühle und Ölmühle geltend, die bei­de ohne eigene Zustimmung auf fremden pfalz-zweibrückischen Boden errichtet bzw. neu gebaut worden waren und verlangte von Freiherr Philipp Heinrich von Steinkallenfels rückwirkend Erbpacht. Dieser war geisteskrank und stand unter Vormundschaft des Ludwig von Bettendorf und des Wilhelm Geyling von Altheim. Das Prozeßverfahren zog sich jahrelang hin. Mit dem Tod des Frei­herrn von Steinkallenfels am 8.4.1778 starb zugleich die Linie aus; Universalerbe war Baron von Hunoldstein. Dieser stand als Land­jägermeister in pfalz-zweibrückischen Diensten, was eine Einigung sehr begünstigte. 1778 kam ein Vergleich zustande, nach dem für die Mahlmühle und die Ölmühle Wasserzins zu zahlen war 1096.

 

Ab 1767 war Johann Heinrich *Müller, der Sohn des vor 1767 verstorbenen Müllers und Erbbeständers Johann Nickel *Miller, der Müller auf der Mahl- und Ölmühle in St. Julian. Unter Johann Heinrich Müller wurde die Ölmühle von der Mahlmühle getrennt und als selbständiger Betrieb weitergeführt. In dem für ihn ausgestellten Erbbestandsbrief vom 30.1.1767 besteht die Verbindung beider Mühlen noch. Danach muß eine Erbteilung erfolgt sein, denn in einem Bericht des Schultheißen Gilcher, Horschbach, von 1778 ist von „dem Müller seiner Schwester aus der Ohligmühl“ die Rede 1097.

 

Auf Johann Heinrich Müller folgte als Betriebsnachfolger auf der Mahlmühle der Müller und Ackersmann Jakob I. Müller,; dieser hatte 1795 aus dem Nachlaß der Eltern Johann Heinrich Müller und Maria Margaretha Werner das Wohnhaus mit Mahlmühle geerbt und bewirtschaftete neben der Mühle noch 28 Morgen Feld. In einem 1820 neu erbauten Haus wohnte Nikolaus Eckel mit seiner Fa­milie. Dieser betrieb die Ölmühle, die nun um eine Mahlmühle erweitert war. Den Bauplatz hatte der von seinen Eltern Abraham Eckel und Dorothea geb. Werner 1807 geschenkt erhalten. Die Tochter des Nikolaus Eckel heiratete Daniel Armbrust. 1859 erbte das Ehepaar Armbrust auch die Ölmühle 1098.

 

In der ersten Hälfte des 19. Jh. bestand der inzwischen geteilte Mühlenkomplex aus der alten Getreidemühle, zu der 1834 noch ein zweites Anwesen hinzugekommen war, sowie der um einen Mahl- und Schälgang erweiterten Ölmühle (s. Mahl- und Ölmühle Arm­brust), die 1820 ein separates Wohnhaus mit Ökonomiegebäuden erhalten hatte. Beim Ausbau der Landstraße zwischen Gumbsweiler und Hachenbach sind die ehemals zur Ölmühle gehörenden Wohn- und Ökonomiegebäude abgerissen und der Mühlgraben verfüllt worden 1099.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W 41 Nr. 762

 

Photo:

- Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., 212

- Weber, Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 8: Mahl- und Ölmühle Armbrust

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C 41 (Rheingrafschaft Grumbach) Nr. 35/1: „Acta betr. die Mühle zu St. Julian: 1. 1596-1778; 2. 60 Prod. 1596-1783; 3. 4 Prod.; 4.: 11 Prod., 1770-1777. Wegen dieser Mühle siehe auch auch fasc. 1 §2 ½ Memorab.) des pfalz-zweibrückischen Archivs (= LA Speyer B2 Nr. 152/3)

- LA Speyer Best. B2 Nr. 152/3: „Acta betr. die Steinkallenfels'schen Besitzungen im Oberamt Lichtenberg insb. Eine strittige dieses Landes bei St. Julian am Glan“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 152/4: „Konfirmation des Erbbestands über die Mühle zu St. Julian, 1596, 1604, 1778/9, 1792

- LA Speyer Best. B1 Nr. 470/1: „Herzog Johann von Pfalz-Zweibrücken erlaubt seinem Rat Balthasar Hoffmann die Errichtung ei­ner Mahlmühle mit zwei Gängen auf seinem eigenen Gut am Glan bei St. Julian im Amt Lichtenberg. Da es zu dieser Mühle keine gebannten Mähler gibt, soll Hoffmann ab dem Jahr 1597 jährlich auf Martini in die herzogliche Kellerei Lichtenberg eine Pacht von zwei Malter Korn und drei Malter Hafer liefern. Außerdem bewilligt er dem Hoffmann auf dessen Ansuchen, daß er dort jederzeit eine zusätzliche Ölmühle errichten kann, da dort viele Baumnüsse wachsen, wobei der Pachtzins in diesem Fall nicht erhöht werden soll. Diese Befreiung gilt allerdings nur für Hoffmann selbst und seine ehelichen Erben. Datum: zu Zweybrücken den 27. monatstag Martii 1596.

- LA Speyer Best. B2 Nr. 472/2: „Herzog Johann von Pfalz-Zweibrücken bewilligt seinem Rat Balthasar Hoffmann auf dessen Ansu­chen, daß dieser seine Mahlmühle bei St. Julian am Glan, welche er im Jahr 1696 [! richtig 1596] dort erbaut und davon eine jährli­che Erbpacht von 2 Malter Korn und 3 Malter Hafer Kuseler Maß in die herzogliche Kellerei Lichtenberg geliefert hat, verkau­fen möge. Die bisher von dieser Mühle fällige Erbpacht soll dann jährlich aus den beständigen Fruchtgefällen Hofmanns zu Pfeffel­bach und Grügelborn [„Kriegelborn“] im Amt Lichtenberg auf den herzoglichen Speicher zu Lichtenberg geliefert werden. Datum: zu Zweybrückh den 26. Maii 1604“; Kopie aus dem stein-kallenfelsischen Archiv zu Meisenheim, beglaubigt 28.12.1769.

- Rohe Ralf: Die letzten einer alten Zunft: Dieter und Dirk Steinhauer betreiben die einzige aktive Mühle im Kreis; in: Die Rhein­pfalz / Westricher Rundschau. - 52 (1996), Nr. 35 vom 10.2., 1996. - Zahlr. Ill. - (Thema am Samstag: das Arbeiten am Tage, das Mahlen in der Nacht ...) [Beh. d. Gumbsweiler Mühle u. d. Öl- und Getreidemühle in St. Julian]

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Museumsmühle in St. Julian in St. Julian, Otterbach 1985

- Weber, Friedrich Wilhelm: In zweier Herren Länder ... [St. Julian, Mühle]; in: Pälzer Sunndag [Pfalz. Volksztg]. 1963, Nr. 16

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die historischen Mühlen in [Sankt Julian -] Gumbsweiler am Glan; in: Westricher Heimatblätter. - N. F. 6. 1975, S. 83-100

 

 

- Mahl- und Ölmühle Armbrust:

heute Anwesen Mühlstraße 8 1100. Sie lag neben der St. Julianer Mahlmühle auf der südlichen Seite des Glan.

 

Die Freiherrn von Steinkallenfels hatten die Herrschaft über das Dorf St. Julian, dazu Eschenau und Obereisenbach, als rheingräflich-grumbachisches Lehen inne. Die Grenze dieses Territoriums, einer Enklave im pfalz-zweibrückischen Gebiet, bildete der Glan. Nun gehörte aber zur Gemarkung St. Julian noch ein Stück Landes rechts des Glan, über das Zweibrücken die Landeshoheit besaß. Die dort gelegene Mühle war mit dem zugehörigen Dorf St. Julian, das auf deren Benutzung angewiesen war, durch eine Brücke verbun­den 1101. Die St. Julianer Mahlmühle wie auch die Ölmühle lagen auf rechten, d.h. südlichen Seite des Glan, während der Ort St. Juli­an auf der anderen nördlichen Seite des Glan gelegen ist. Die Mühlen lagen daher auf pfalz-zweibrückischem Gebiet, gleichzeitig je­doch auf der Gemarkung von St. Julian.

 

Der Mühlenkomplex St Julian bestand zunächst aus der Mahlmühle auf der Südseite des Glan; später entstand daneben, ebenfalls auf der Südseite des Flusses die Ölmühle [s. Ölmühle Armbrust]; beide Mühlen waren zeitweise im Besitz des selben Betreibers. Nach dem Niedergang im 30jährigen Krieg wurde die Mahlmühle St. Julian 1656 wieder instandgesetzt und später zwischen 1702 und 1728 die heutige Ölmühle hinzugefügt 1102, bzw. nach Weber erbaut 1731 1103.

 

Die Freiherrn von Steinkallenfels hatten 1728, ohne die hierzu erforderliche Genehmigung seitens der pfalz-zweibrückischen Regie­rung, auf dem südlich des Glan gelegenen Teil der St. Julianer Gemarkung, die Erlaubnis erteilt, neben der Mahlmühle/Dorfmühle St. Julian eine weitere Mühle, die Ölmühle, zu errichten 1104.

 

Hintergrund der später umstrittenen Frage der hierzu erforderlichen pfalz-zweibrückischen Genehmigung war, daß dem Balthasar Hoffmann, bei der Errichtung der der Mahlmühle St. Julian, seitens der Regierung in Zweibrücken auch erlaubt worden war, neben seiner Mahlmühle auch eine Ölmühle zu errichten. Diese Genehmigung galt allerdings nur für den pfalz-zweibrückischen Rat Baltha­sar Hoffmann und dessen direkte Erben 1105.

 

Diese fehlende Genehmigung fiel 1770 (!) der pfalz-zweibrückischen Regierung auf und die Verwaltung forderte nunmehr 1770 von dem Freiherrn Philipp Heinrich von Steinkallenfels, für die vergangenen Jahrzehnte Zins für den „Wasserfall“ der Mühle zu zahlen. Dieser Freiherr von Steinkallenfels war geisteskrank und stand unter Vormundschaft des Ludwig von Bettendorf und des Wilhelm Gayling von Altheim. Über die Forderung kam es nun zu einem Prozeßverfahren des herzoglichen Fiskus vor dem Zweibrücker Ge­richt, in dessen Verlauf ein Rechtsgutachten der Universität Tübingen eingeholt wurde. Nach dem die steincallenfelsische Vormund­schaft den Rechtsstreit in erster Instanz verloren hatte, ließ diese durch den beauftragten Anwalt Erden Berufung einlegen. Auch in zweiter Instanz wurde ein Rechtsgutachten eingeholt nunmehr bei der Juristenfakultät der Universität Göttingen. Im September 1778 wurde das Rechtsmittel der Steinkallenfelser verworfen und festgestellt, daß die Ölmühle nebst Schälgang ohne Erlaubnis des Grund­herrn angelegt wurde. Freiherr von Steinkallenfels wurde verurteilt, diese Genehmigung nachträglich einzuholen und den Wasserfall­zins für die vergangenen 40 Jahre nachzuentrichten 1106.

 

In der ersten Hälfte des 19. Jh. bestand der inzwischen geteilte Mühlenkomplex der St. Julianer Mahlmühle aus der alten Getreide­mühle, zu der 1834 noch ein zweites Anwesen hinzugekommen war, sowie der um einen Mahl- und Schälgang erweiterten Ölmüh­le (Mahl- und Ölmühle Armbrust), die 1820 ein separates Wohnhaus mit Ökonomiegebäuden erhalten hatte. Beim Ausbau der Landstra­ße zwischen Gumbsweiler und Hachenbach sind die ehemals zur Ölmühle gehörenden Wohn- und Ökonomiegebäude abge­rissen und der Mühlgraben verfüllt worden 1107.

 

Das Mühlengebäude selbst ist erhalten. In ihr befinden sich die einzige noch erhaltene Holzpresse mit Stempelwerk und Kollergang in der ganzen Pfalz und in einem Nebenraum ein alter Schälgang mit Windmühle zum Schälen von Getreide, vor allem Spelz, aus dem früher das Weißmehl gemacht wurde 1108.

 

Die heute als Museum weitergeführte ehem. Öl- und Getreidemühle stellt wegen ihres hohen Alters und der vollständigen Ausstat­tung ein hochrangiges Denkmal dar 1109. Die Einrichtung ist wie 1730: nur hölzerne Kammräder und Wellbäume, hölzerne Presse mit Stempeln, Kollergang, außerdem Mahlgang und Schälgang mit Windmühle. Die Mühle steht unter heute Denkmalschutz .1110

 

Photo:

- Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 382: Ölmühle Armbrust in St. Julian: Preßsatz der Stempelpresse

- Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 399: Blick in die Mühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 152/3: Die Steincallenfelsischen Besitzungen im Oberamt Lichtenberg, spez. Einen strittigen Distrikt Lan­des bei St. Julian am Glan; enthält: Verhandlungen wegen der bei St. Julian gelegenen Mühle und des Eigentums des Glans bei die­sem Dörfchen, o.D. (1700-1830)

- LA Speyer Best. B2 Nr. 298/1: Prozeß in Sachen des herzoglichen Fiskus gegen die Steincallenfelsische Vormundschaft 1111 wegen der bei St. Julian am Glan eigenmächtig angelegten Mühle, 1771-1793.

- Lanzer, Rudi: „Es soll wieder klappern, knarren und rumpeln: in St. Julian sind die Vorbereitungen angelaufen, um Mühlrad und Wellenbaum der Museumsmühle zu erneuern; Eigenleistung gefragt“; in: Die Rheinpfalz / Westricher Rundschau. Nr. 117 vom 20.5.2006 (Thema am Samstag: Die Ölmühle in St. Julian - ein Baudenkmal)

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Museumsmühle in St. Julian, Otterbach 1985

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Ölmühle Armbrust in St. Julian; in: Westrich Kalender 1974, S. 111

- Weber, Friedrich Wilhelm: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 398-401

 

 

- Walkmühle, Lohmühle, Schleifmühle:

in der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 heißt es: “Oben an dieser Mühlen befind sich noch neben dem Glan etliche Mühlen, alß eine Loh-, Walck- und Schleifmühle und Gerbhaus, welche Friedrich Hübner und Georg Friedrich Krill, beyde von St. Julian zugehö­rig ...“ 1112.

 

 

 

 

 

St. Martin:
VG Maikammer, Lk Südliche Weinstraße

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von ca. 80 katholischen und einer nichtkatholischen Familien auf 1113.

 

 

Mühlen:

 

- Bordmühle:

+++Lage klären+++

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2364: Ortslage Maikammer und Alsterweiler, St. Martin und Bordmühle

 

 

- Mühle St. Martin:

in einer Übersicht über die Dorfer des Oberamts Neustadt, „Ambt Neustadt cum indice: Extract aus den altig documenten gezog dz A[mbt] Neustatt betr:“, die auch Mühlen beinhaltet, heißt es 1114: „Der Bischoff von Speier schreibt ao 1596 an die Pfälz: Räth weg der Mühl zu St. Martin, dz craft Vergleichung solche und Kauffs: noch bestandsweis in frembde Händ komen soll.“

 

Am 24.3.1653 bekundet Bischof Lothar Friedrich von Speyer, daß er dem Wolf Hartmann Kämmerer von Worms gen. v. Dalberg und dessen Verwandten die Hälfte der Kropsburg und die Mühle zu St. Martin zu einem Mannlehen verliehen habe 1115.

 

 

- Mahlmühle:

am 3.7.1846 annonciert der Müller in St. Martin, Heinrich Gruber, seine Mahlmühle in St. Martin zur Verpachtung. Die Mühle ist in der Annonce wie folgt beschreiben 1116: „Der Un­terzeichner verpachtet seine in St. Martin stehende Mahlmühle, bestehend aus 2 Mahl- und 1 Schälgang nebst Gebäulichkeiten …. Das Ganze ist in sehr gutem Zustand und wird auf einen sechsjährigen Bestand ab­gegeben. “

 

Im Landauer Eilboten vom 12.1.1856 Nr. 4, S. 19 „lassen die zu St. Martin wohnhaften Eheleute Heinrich Gruber, Müller, und Anna Anna Maria Ottenat“ mehrere landwirtschaftliche Grundstücke versteigern 1117.

 

 

- Neumühle:

gelegen in der Einlaubgasse (Anm.: heutige Einlaubstraße) in St. Martin 1118.

 

Die Mühle ist in einem Verzeichnis der im Hochstift Speyer, Schaffnerei Kirrweiler liegenden Mühlen vom 30.10.1768 aufgeführt und wie folgt beschrieben 1119: „Zu St. Martin die Neu Mühl obig dem Dorff, dem Alexander Harter zu gehörig, und giebt Mühlpfacht 7 Malter Korn.“

 

Im „Landauer Eilboten“ vom 7.2.1839 wird für den 25.2.1839 die Versteigerung der Neumühle zur Auflösung der Erbengemeinschaft nach „allda verlebten Maria Magdalena, geborene Harter, gewesenen Ehefrau in erster Ehe von dem allda verlebten Müller Franz Jo­seph Schneider, und in zweiter Ehe von dem allda verlebten Müller Johann Matthäus *Pfaff … versteigert: Die zum Nachlaß der ge­nannten Maria Magdalena *Harter gehörige, an der Einlaubgasse zu St. Martin stehende Mahlmühle mit zwei Mahl- und einem Schälgange, die Neumühle genannt, sammt Wohngebäude, Hof, Keller, Kelterhaus mit Kelter, Schopp, Stallung, Pflanzgarten und um die Mühle herum gelegenen Wiesen und Wiesenstücken, nebst dem zur Mühle gehörigen Mühlgeschirr un sonstigen Dependenzi­en. Taxiert auf 6435 fl.“ 1120.

 

Am 10.6.1846 ließ der Müller aus St. Martin, Johann Mathäus *Pfaff die ihm gehörende Neumühle in St. Martin versteigern, beste­hend aus1121 „einer Mahlmühle mit zwei Mahl­gängen, einem Schälgange, einem Wohngebäude ...“.

 

Die freiwillige Versteigerung scheint nicht erfolgreich verlaufen zu sein, denn Pfaff blieb Eigentümer der Mühle in St. Martin. Diese wurde 1850 zwangsversteigert. Im Landauer „Eilboten“ vom 12.1.1850 wird für den 5.2.1850 die Zwangsversteigerung der Mühle angekündigt. Dort heißt es 1122: „.... werden auf Anstehen von Johann Mayer, Handelsmann, in Maikammer wohnhaft, als Cessionar von Philipp Pfaff und dessen Ehefrau Catharina Semmelbeck, Wingertsleuten in St. Martin …, die dessen Solidarschuldner Johann Mat­häus Pfaff und dessen Ehefrau Eva Barbara Scherr, beisammen in St. Martin wohnhaft, zugehörigen, unbeweglichen Güter, be­stehend in einem einstöckigen Wohnhaus mit Mahlmühle, Kelterhaus, Stallung und Hofraum nebst Keller darunter, gelegen zu Sankt Martin an der Einlaubsgasse … zur Zwangsversteigerung gebracht.“ Im Landauer Eilboten vom 30.1.1850 wird unterm 27.1.1850 mitgeteilt, daß die Mühle inzwischen abgebrannt ist, gleichwohl die für den 5.2.1850 angesetzte Zwangsversteigerung durchgeführt wird und der Versteigerer für die mit 4100 fl bewertete Mühle die Brandversicherungssumme erhält 1123.

 

 

- Papiermühle:

der Papiermüller auf der Obermühle in Mertesheim, Martin *Burckhardt, stellte beim Bischof von Speyer das Gesuch in Bruchsal oder einem anderen fürstbischöflichen Gebiet eine Papier­mühle errichten zu dürfen 1124. Burckhardt gab an, seine Papiermühle in Mertesheim verkaufen zu wollen und sich in „hochfürstlichen Landen“ niederzulassen. Er gab zur Begründung an: der der Wechsel seiner Ehefrau von der lutherischen zur katholischen Konfession werde ihm von der leiningisch-westerburgischen Landesregierung nicht gestattet. Er bat, eine, bei St. Martin gelegene Wappenschmiede kaufen und in eine Papiermühle umwandeln zu dürfen. Die Verhandlungen zogen sich hin. Noch 1766 ließ Burckhardt die Tochter Catharina Margarethe ins luth. KB Ebertsheim eintragen, dann 1769 die Tochter Anna Dorothea 1125.

 

Die sorgfältig geführten beiden Akten 1126 „Actorum betr: die von Gabriel Schmittberger Papiermacher von Türkheim und Martin Burckard von Mertesheim errichtet werden wollende Papiermühle, alda“ weisen jeweils ein mit „Designatio“ bezeichnetes Inhalts­verzeichnis auf, das eine Reihe von Verwaltungsvorgängen und mehrere Bewerber um die Papiermühlenkonzession enthält:

 

 

Bewerbung des Peter Mönnig und Consorten aus Stettfeld vom 23.3.1769

Bewerbung des Georg Schott, Papiermacher zu Schwappenhausen auf dem Hunsrück vom 22.4.1769

Pfarrer Rahe aus Grevenhausen verwendet sich namens („noe“ = nomine) des Peter *Streb, 22.5.1769

Verwaltungsschreiben an den Schaffner Obermann vom Speyerischen Oberamt zu Kirrweiler vom 22.5.1769

Eingabe des Mathes Kamp aus Kürthen vom 16.6.1769

Bericht des Schaffners Obermann aus Kirrweiler vom 23.6.1769

Verwaltungsschreiben an den Schaffner Obermann vom 20.7.1769

Eingabe des Peter Streb aus Grevenhausen vom 31.7.1769

Bericht Schaffner Obermann vom 5.9.1769

10. Lumpen Sammlerey Admodiations Contract vom 14.8.1769

Verwaltungs-Rescript an den Schaffner Obermann vom 7.9.1769

Schreiben des Peter Streb aus Grevenhausen vom 5.10.1769

Verwaltungs-Rescript an die Schaffnerei Kirrweiler vom 12.10.1769

Eingabe des Gabriel Schmittberger aus Hardenburg vom 6.9.1769

Schreiben des Peter Streb aus Grevenhausen vom 25.6.1770

Verwaltungs-Rescript an die Schaffnerey Kirrweiler vom 7.7.1770

Eingabe des Gabriel Schmittberger vom 22.9.1770

Schreiben der Stadt Speyer an die speyerische Verwaltung in Bruchsal vom 23.6.1770

Communicatum Camera ad reg: Spir: vom 26.6.1770

Verwaltungs-Rescript an die Schaffnerey Kirrweiler und Kellerei Madenburg

Schreiben des Martin Burckard vom 29.9.1770

Bericht der Oberamtsschaffnerei Kirrweiler vom 4.8.1770

dto., Bericht der Kellerei Madenburg vom 29.9.1770

Commun. Cameral ad Reg: Spir: vom 11.10.1770

Bericht Oberamt Kirrweiler vom 17.10.1770

Eingabe des Gabriel Schmittberger vom 21.10.1770

Bericht der Schaffnerei Kirrweiler vom 21.12.1770

Rescript an die Schaffnerei Kirrweiler vom 4.1.1771

Schreiben an den gräfl: Ingelheimischen Hofrath Hinckell vom 24.1.1771

Eingabe des Martin Burckhard vom 5.31771

Antwortschreiben an die speir. Kammer von Hofrath Hinckell aus Schweppenhausen vom 13.3.1771

Schreiben des Martin Burckard vom 22.3.1771

Schreiben Hofrath Hinckell vom 26.3.1771

Antwortschreiben an Hofrath Hinckell vom 27.3.1771

Eingabe des Martin Burckard vom 4.5.1771

Verwaltungs-Rescript an die Schaffnerei Kirrweiler vom 22.5.1771

Eingabe des Martin Burckhard vom 22.1.1772

Aktenabgabe mit Relation des Actuars Baader an die Speyerische Kanzlei vom 9.10.1772

Die Erlaubnis des Baues einer solchen Mühle wurde von der Verwaltung des Hochstifts Speyer grundsätzlich erteilt. Doch scheint es mit dem für den Betrieb der Papiermühle notwendigen Lumpensammelprivileg Schwierig­keiten gegeben zu haben. Mittlerweile hatte Burckhardt die bei St. Martin gelegene Wappenschmiede vom Voreigen­tümer Caspar Hochreiter um 1000 Gulden im Zwangsversteig­erungsverfahren am 11.10.1770 er­steigert und wollte hier die Papiermühle einrichten 1127. Doch vier Eingaben in den Jahren 1770 – 1772 um Bestätigung der Konzession blieben erfolglos. Am 21.2.1772 machte Burckhardt ein weiteres Gesuch, das ihm ein Advokat in Bruchsal aufgesetzt hatte 1128. Aus dem Antrag ergibt sich, daß Burckhardt bereits die Hälfte des Steigpreises für die Wappenschmiede gezahlt hatte. Er hatte der bischöflichen Rentkammer angeboten, für den Wasserfall jährlich 3 fl., für die Schat­zung 2 fl 40 Xer, für das Lumpensammelprivileg [s. Hadern als Rohstoff zur Papierherstellung] 40 fl. und für die Erlaubnis zum un­gehinderten Papierhandel 7 fl 30 Xer zu entrichten. Zugleich regte Burckhardt an, von dem Plan, dem Dürkheimer Papiermacher Ga­briel *Schmidtberger das Lumpensammelmonopol zu überlassen, Abstand zu nehmen, daß dieser Ausländer sei 1129.

 

Am 30.3.1772 wurde das Oberamt Kirrweiler angewiesen, dem Antragsteller Burckard die Genehmigung zum Bau der Papiermühle „auff die allda erkauffte Waffenschmitt“ zu erteilen 1130.

 

Die Verhandlungen führten wohl nicht zum Erfolg. 1780 befürwortete die kurpfälzischen Kom­merzialkommission in Frankenthal das Gesuch Burckhardts, in Kettenheim im kurpfälzischen Oberamt Alzey eine Papiermühle er­richten zu dürfen 1131. 1780 erhielt der Pa­piermüller in Mertesheim, Martin Burckhard von der in Frankenthal tagenden kurpfälzi­schen Kommerzialkom­mission die Genehmi­gung zur Errichtung einer Papiermühle in Kettenheim. Als Lumpensammelbezirk wurde ihm der Bereich der Ämter Simmern, Vel­denz, Kreuznach und Bacharach zugewiesen 1132.

 

Wenn tatsächlich eine Papiermühle eingerichtet worden sein sollte, so dürfte sie niht sehr lange in Betrieb gewesen sein. Im Urkata­ster von 1842 ist jedenfalls eine Papiermühle nicht genannt 1133.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. D2 Nr. 46/5: „Acta betr: Eine im Hochstift zu errichtende Papiermühlen und …. zu Weyher unter … oder St. Mar­tin, 1769-1772

 

 

- Walthers Mühle (nunmehr Mahlmühle Hauck):

im Kirchgäßchen (heutige Kirchstraße) in St. Martin gelegen.

 

Im Eilboten Landau vom 1.2.1840 wird die Versteigerung der Mühle am 21.2.1840 annonciert: „ … lassen die allda wohnenden Ehe­leute Andreas Hauck, ihre am Kirchgäßchen zu Sanct Martin stehende (nebst den nacherwähnten Zubehörgebäuden im vorigen Jahr neu auferbaute Mahlmühle, welche 5,65 [Anm.: wohl Druckfehler] Centimetres Wasserfall hat, vormals Walthers Mühle genannt, mit zwei Mahlgängen, einem Schälgang und Schwingmühle, samt Wohnhaus, Hof, Stallung, gewölbtem Keller, 8 Ares Wiese bei der Mühle, sammt Dependenzien und zugehörigem Mühlengeschirr, alles im besten Zustande befindlich … versteigern.“ 1134

 

 

- Waltersche Mühle, Weingartische Mühle:

im St. Martiner Tal gelegen 1135, d.h. westlich von St. Martin

 

Die Mühle ist in einem Verzeichnis der im Hochstift Speyer, Schaffnerei Kirrweiler liegenden Mühlen vom 30.10.1768 aufgeführt und wie folgt beschrieben 1136: „Zu St. Martin die sogenannte Weingartische Mühl, dem Franz Walther gehörig, und giebt Mühlpfacht 7 Mltr Korn.“

 

Im Eilboten Landau vom 23.11.1839 wird die Versteigerung von Holz annonciert. „Dieß Holz sitzt an fahrbaren Wegen unten am Schloßberge, nahe hinter dem Dorf St. Martin, der Walterschen Mühle gegenüber ...“ 1137.

 

Im Eilboten Landau vom 12.12.1840 wird die Versteigerung der Walterschen Mühle angekündigt: „ … läßt Philipp Peter Walther sei­ne im St. Martiner Thale gelegene Mahlmühle sammt allem Zugehör öffentlich an den Meistbietenden auf mehrjährige Zahlungster­mine versteigern. Diese Mühle besteht in einem Mahlgang, Schälgang und einer Schwingmühle nach französischer Art eingerichtet, hat ein Gefäll von 20 Schuh, und alle Baulichkeiten sind in bestem Zustande, so wie diese Mühle fortwährend auch hinlängliche Be­schäftigung von den Bewohnern der Umgegend sich zu erfreuen hat.“ 1138.

 

 

- Waffenschmiede:

heute Talstraße 60, Campingplatz Wappenschmiede, a. Kropsbach gelegen.

 

Gebaut wurde die Wappenschmiede 1722 von Johannes Steinmetz aus Weiskirchen, kurmainzisches Amt Königstein 1139, und zwar die Schmiede „hinter“ St. Martin auf einem der Gemeinde abgekauften Platz im Territorium des Hochstifts Speyer, die direkt dabei gelegene Schleifmühle (nördlich über den Hof) stand aber auf dem Gebiet der 5. Haingeraide. Wegen des Wasserzinses kam es zum Streit zwischen den beiden Grundherren. Steinmetz hatte wenig Erfolg mit seiner neuen Werkstatt. Er geriet in Armut, da die Kunden ausblieben. 1728 war er soweit, daß er kein Eisen mehr kaufen konnte. Doch hielt er sich bis in die 1750er Jahre über Wasser. 1756 erhielt er nachträglich seinen Konzessionsbrief vom Hochstift Speyer. Er sollte jährlich 3 fl. Wasserfallzins an die Schaffnei Kirrwei­ler zahlen 1140.

 

Nachfolger waren der Bäckermeister und St. Martiner Bürger Valentin Schneider und ab 1767 Caspar *Hochreither 1141. Letzterer hat­te die 'Waffenschmiede 1767 von dem Valentin Schneider für 1044 fl gekauft 1142. Die Waffenschmiede wurde am 11.10.1770 vom Voreigen­tümer Caspar Hochreiter im Zwangs­ver­stei­gerungsverfahren an den Papiermüller Martin *Burchard aus Mertesheim für 1000 versteigert, der dort eine Papiermühle errichten wollte (s. hierzu Papiermühle St. Martin) 1143. Hintergrund der Zwangsversteige­rung war, daß Hochreither den Kaufpreis der Waffenschmiede an den Verkäufer Schneider in Höhe von 124 fl nicht vollständig be­zahlt hatte und bei diesem und dem „Hoc­hfürstlichen Seminarium“ Schulden von 800 fl hatte. Das Hochfürstliche „Seminarium“ hat­te in Höhe von 800 fl eine Bürgschaft für den Kaufpreis übernommen 1144 .

 

Die Verhandlungen über den Bau einer Papiermühle im Gebäude der Waffenschmiede führten wohl nicht zum Erfolg. 1780 befür­wortete die kurpfälzischen Kom­merzialkommission in Frankenthal das Gesuch Burckhardts, in Kettenheim im kurpfälzischen Ober­amt Alzey eine Papiermühle er­richten zu dürfen 1145. 1780 erhielt der Pa­piermüller in Mertesheim, Martin Burckhard von der in Fran­kenthal tagenden kurpfälzi­schen Kommerzialkom­mission die Genehmi­gung zur Errichtung einer Papiermühle in Kettenheim. Als Lumpensammelbezirk wurde ihm der Bereich der Ämter Simmern, Vel­denz, Kreuznach und Bacharach zugewiesen 1146. Den Plan zur Errichtung einer Papiermühle auf dem Gelände der Waffenschmiede hat er aufgegeben.

 

Für die Franzosenzeit ist Johannes Rieth als als Wappenschmied zu St. Martin nachgewiesen. Dieser verkaufte am 21.6.1812 sein An­wesen an Johann Nikolaus Gienanth für 3600 frs 1147. Über dem Türsturz zum Hauseingang der Mühle befinden sich die Initialen „I. N. G. C. B. G. &816“ 1148. Die Inschrift verweist auf den Waffenschmied Johann Nikolaus Gienanth 1149. Johann Nikolaus Gien­anth überließ seinen Betrieb durch Schenkungsurkunde vom 15.7.1846 an Jakob (1) Gienanth 1150. Dessen Sohn Jakob (2) Gienanth erbte 1873 die väterliche Wappenschmiede 1151.

 

Photo:

 

Gasthaus u. Pension „Wappenschmiede“ an der Totenkopfstraße im St. Martiner Tal, um 1938, Verlag P. Platz, St. Martin

 

 

- Photodatei Mühlen im Archiv Eberhard Ref: Türsturz über dem Eingang zur ehemaligen Mühle (Photo 2014); Wappenschmiede Außenansicht (Photo 2014)

- Weber, Friedrich Wilhelm: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 311: Wappenschmiede St. Martin 1980. Im linken Gebäude war die Werkstatt mit Schleifmühle.

- Weber, Friedrich Wilhelm: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 312 Türsturz mit Inschrift am Wohnhaus der ehemaligen Waffenschmiede St. Martin: I.N.G. = Johann Nikolaus Gienanth

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 17313: Gemarkung St. Martin mit Waffenschmiede, 1822, 1859, 1899

 

 

- Weingartische Mühle:

s. Waltersche Mühle

 

 

 

 

 

St. Remy / Elsaß:

östlich von Altenstadt

 

 

Mühlen:

die Mühle gehörte zur Deutschordenskommende in Weißenburg.

 

Im 30jährigen Krieg wurde der Besitz im Winter 1621 von den Mansfelder Truppen stark in Mitleidenschaft gezogen. Wie es dort aussah, schildert ein unbekannter Kanoniker des Stifts Weißenburg: „Das schöne Probstische Haus St. Remigi wardt spolyrt, verwü­stett und verderbtt. Vom Keller biß an Gebel, da waren Thüren und Leden, das Eisenwerck, ales Schloß, Rigel und Blech abgerißen, die kupferne Kändel abgehaben … kein Scheiben blieb gantz umb deß Bley willen. Item die Klameren wurden im Mühlwerck gehau­en und alles nacher Weißenburg geführt und verhandelt …. Da blieb kein Mühleisen, kein Pfannen, der Brunnen im Hoff hatte keine Sicherheit, ja der Nagel in der Wandt mußte es entgelten. Bey höchster Kälte, da man zu den Fischweyern nit komen und aufziehen künte, so haben die Dämm herhalten müssen, so mit Bickhel und Riehrhauen durchgraben, da der weniger Theil an Fischen zu Nutz komen, der mehrteil aber verdorben ….“ 1152.

 

Mitte Juli 1622 erschien Obristleutnant von Claus von Linßthau, Regimentskommandeur des Kürassierregiments in der protestanti­schen Armee Ernst von Mansfelds, beim Komtur der Deutschordenskommende Weißenburg und verlangte 1000 Reichstaler, weil er für den Ausbau des teilzerstörten Schlosses St. Remig und der dazugehörenden Mühle diese Summe aufgewendet habe. Komtur von Flachslanden wies die Aufforderung zurück, da von Linßthau dieses Recht nicht zustehe 1153.

 

Am 8.5.1687 verstarb der Friedericus *Bötzer Molitor ad S. Remigius“ und wurde auf dem katholischen Friedhof in Altenstadt bei­gesetzt 1154.

 

In einer Aufstellung von 1732 1155 sind die Ko­sten für notwendige Reparatur und Bauten enthalten, darunter auch der Besitz der Deutschordenskommende in St. Remy. Dieser war durch den Bau der Weißenburger Linien 1156 und den „letzten“ Krieg stark in Mit­leidenschaft gezogen: „Alten: Vff das Hoffhaus, so im letzten Krieg theils ruiniert, theils zu linien [Anm.: Ausbau der Weißenburger Linie] eingeebnet worden, zu replacieren undt wird dieses costen: 1560 fl[;] jedoch dörffen die beständer zu disponiren sein mit der ao 1735 [?]verleihe, die erbauung dieses Hof­hauses gegen abzug zu übernehmen: Similiter wäre dieses mit der Mühl und dem Was­serbaw zu tentiren: 3000 fl.“.

 

Auch in der Cassini-Karte von 1750 ist in St. Remi eine Wassermühle eingezeichnet.

 

Am 25.12.1765 verstarb Martin *Semmüller im Alter von 48 Jahren, „sua professione molitor in loco St. Remy“ 1157.

 

Um 1836 ist Philippe *Graff der Müller auf der Mühle in St. Remy 1158, ebenso 1841 1159.

 

 

 

 

 

Stadecken-Elsheim:

Ortsteil von Stadecken-Elsheim; VG Nieder-Olm, Lk Mainz-Bingen; westlich von Nieder-Olm, 15 km südlich von Mainz gelegen; 1969 Vereinigung mit Elsheim; seit 1562 war Stadecken pfalz-zweibrückisch; in diesem Jahr kaufte Herzog Wolfgang von Zwei­brücken Amt, Schloß und Dorf Stadecken für 32000 Gulden. Die Pfalzgrafen ließen das nunmehr gebildete Amt, das Stadeck, Essen­heim und großem Besitz in der Gemarkung Elsheim umfaßte, von Schloß Stadeck aus verwalten. 1733 fiel das Amt Stadeck (Sta­decken und Essenheim) an Kurpfalz und kam zum Amt Oppenheim. Während der französischen Revolution gehörte Stadecken bis 1813 zum Departement Donnersberg und Kanton Nieder-Olm. 1816 fielen Amt und Dorf an das Großherzogtum Hessen.

 

Mühlen:

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E10, 741: kurpfälzische Mühle zum Stadecken, 1698-1720 +++klären: welche Mühle+++

- LA Speyer Best. B1 Nr. 507, Urkunde vom 1.1.1605: Herzog Johann von Pfalz-Zweibrücken verleiht seine Mahlmühle mit zwei Gängen im Flecken Stadecken an der Selz an seinen Untertanen Stephan Helmrich in Erbbestand. Die herzoglichen Untertanen zu Stadecken sind von alters her in diese Mühle gebannt und dürfen ihr Getreide nirgendwo anders mahlen lassen. Der Erbbeständer hat an den Keller zu Stadecken einen jährlichen Erbzins von 50 Malter Korn Mainzer Maß zu entrichten. +++klären: welche Mühle+++

 

 

- Elftausendmägdemühle:

in Elsheim gelegen, im Ingelheimer Grund 1160.

 

Im LA Speyer, Gemeindearchiv Elsheim 1161 befindet sich ein Auszug aus dem Gerichtsbuch der Gemeinde Els­heim von 1674 über die durch die Elftausendmägdemühle jährlich zu entrichtenden Abgaben an die Ortsarmen und die Untersuchun­gen wegen Verweigerung dieser Leistungen.

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E10, 734: Mühle zu Elsheim im Ingelheimer Grund bei der 11000-Jungfrauen-Pot, 1718-1797

 

 

- Wassermühle in Elsheim:

um 1868 war Georg Krug aus Elsheim der Müller auf der Mühle 1162.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. U278 Nr. 334 (Wassermühlen Bürgermeisterei Elsheim)

- LA Speyer Best. U278 Gemeindearchiv Elsheim Nr. 334: Aufsicht über den Bau, Betrieb und Umbau der Wehranlage der Mühle von Georg Krug aus Elsheim und der Mühle des Anton Schneider aus Bubenheim, 1868-1890

 

 

- Windmühle:

sie war die einzige Windmühle im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken 1163. In der Windmühle zu Stadecken, welche dem Fürsten gehört, wird am 2.5.1581 Hans Müller, zu Fliessden in der Herrschaft Bedbur gebürtig, angestellt. Er soll die Mühle wieder in Gang setzen und dazu, wenn es große Arbeit macht, von dem Keller zu Stadeck Leute und Geräthe be­kommen. Er hat 1/16 der Frucht als Molter zu geben und allwöchentlich Kerbhölzer über Mahl- und Molter an den Keller abzulie­fern, der sie von Monat zu Monat an die Re­chenkammer geben wird. Er erhält 15 Reichsthaler zu je 18 Batzen Dienstgeld, für Klei­dung und Schuhe 12 schlechte Reichsthaler zu je 15 Batzen, monatlich für Kost 4 schlechte Reichsthaler 1164.

 

 

 

 

 

Spangenberg / Elmsteiner Thal:

s. Erfenstein

 

 

 

 

 

Stampermühle:

s. Kleinbundenbach

 

 

 

 

 

Standenbühl:

VG Göllheim, Lk Donnersbergkreis der Name bedeutet "steiniger Hügel"; der Ort ist wohl als fränkische Gründung nach dem 8. Jh. entstanden und zählte anfangs zum Wormsgau, später zum Nahegau. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im 12. Jh. als "Bohe­le" in einer Urkunde König Konrads III. (um 1260 "Steinechdenbule"), die dem Kloster Münsterdreisen den Besitz der Ortsherrschaft bestätigte. Ein Anteil der Raugrafen von der Altenbaumburg fiel 1300 an Otto I. von Bolanden, 1321 durch Verpfändung mit einer nicht näher bestimmten "Burg" bei Standenbühl an Graf Philipp von Sponheim. Weiterhin ist von einer Abtretung der Herren von Hohenfels an die Pfalzgrafschaft 1355 die Rede (Vogtei?). Mit der Aufhebung des Klosters Münsterdreisen 1551 gelangte Standen­bühl an Kurpfalz. Das Dorf im Amt Bolanden war vermutlich 1611-1674 der Linie Pfalz-Simmern gehörig, um anschließend an Kur­pfalz zurückzufallen (Oberamt Alzey). Im 30jährigen Krieg wurde Standenbühl vermutlich in der Schlacht vom 24. Mai 1632 zwi­schen Schweden und Spaniern in Mitleidenschaft gezogen, da es auf der spanischen Rückzugslinie lag. Aus den Kriegseinwirkun­gen erklärt sich die geringe Einwohnerzahl von nur 7 Familien noch 1681. 1789 zählte man wieder 29 Wohnhäuser 1165.

 

Mühlen:

lt. Kirchenbuch Weitersweiler war 1738 ist ein Gerhard *Löffel, verheiratet mit Anna Maria, Müller in Standenbühl 1166. Gerhard *Löffel, der Müller aus Standenbühl ist möglicherweise identisch mit dem Müller Gerhard Löffel in Kettenheim, der als Witwer der am 3.5.1747 eine Anna Elisabeth NN. geheiratet hat und dessen Sohn 1752 der Adam Leffel 1752 geboren wurde. Dieser Adam Lef­fel zog später so gegen 1780 nach Volxheim gezogen ist wo die Familie Löffel heute noch wohnt 1167. ++++klären ++++

 

1851 wird Ludwig Fetzer, Müller in Standenbühl++++klären: welche Mühle ++++ als Pate im luth KB Kerzenheim erwähnt 1168.

 

 

- alte Lohmühle:

Wüstung bei Standenbühl. 1681/83 „Bey der alten Lohmühl“ 1169. Die verschwundene Mühle wurde wohl von der Pfrimm getrieben, war also vielleicht eine der beiden Mühlen, die Widder 1170 erwähnt: „Nächst dem Dorfe flieset die … Pfrimm vorbei, …. treibt zwo Mühlen.“ 1171.

 

 

- Dorfmühle:

++++prüfen ob identisch mit einer der anderen Mühlen+++

 

sie ist seit dem Mittelalter urkundlich belegt; jetzt Anwesen Rosenthaler Str. 4 1172; im Katasterplan von 1829 dort aufgeführt 1173.

 

 

- Lochmühle:

sie gehörte ursprünglich dem Kloster Münsterdreisen, dann den Herren von Geispitzheim, schließlich den Fürsten von Nassau-Weil­burg zu Kirchheimbolanden 1174.

 

Im Testament des Henrich von Geispitzheim vom 9.9.1596 wird u.a. Mühle ibn Standenbühl an seine Söhne aus erster Ehe, Wolf Michael und Georg von Geispitzheim vererbt 1175.

 

Von 1707 bis 1771 folgende Inhaber: Hollstein, Keller, Alles, Rinkhard, Scheu, Kühn. 1784 von dem ohne Nachkommen verstorbenen Valentin Becker der Herrschaft heimgefallen, wird versteigert um 1675 fl. Erbkaufschilling an Carl Friedrich *Scheu und Frau Susanna Margarethe geb. *Müller aus Otterberg; Pacht: 18 Ma. 3 Firnsel Korn und 20 fl. jährlich 1176.

 

 

 

Carl Friedrich *Scheu (1743 err. Standenbühl - 1.3.1803 Standenbühl) ersteigerte 1784 die von dem kinderlosen Valentin Becker an die Herr­schaft Nassau-Weilburg heimgefallene Lochmühle in Standenbühl 1177. Es folgt sein Sohn Johann Henrich (Heinrich Jakob) *Scheu (ca. 1780 Standenbühl – 21.2.1829 Standenbühl), um 1794 Müller in Standenbühl als Müllermeister genannt (wohl auf der Lochmühle [?] 1178.

 

1864 wird Jakob *Müller, „Müller und Oeconom in Standenbühl“, als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 1179. Er läßt am 15.2.1872 die Lochmühle nebst zugehöriger Felder versteigern. Die Versteigerung ist im Grünstadter Anzeiger Nr. 16 vom 7.2.1872 angekündigt wie folgt: „Wohnhaus mit Oekonomiegebäu­den, 1 Mahlmühle mit 1 Gang und 1 Schälgang, Hanfreibe und sonstigem Zubehör, 16 Fuß Wasserfall, an der Pfrimm, die sogenannte Lochmühle, bei Standenbühl an der Kaiserstraße und 10 Minuten von der Eisenbahn­station, auf 3 Tagwerk Fläche sowie 16 Tagwerk Äcker und Wiesen“. 1180

 

Karte:

- LA Speyer Best. F2 Sal- und Lagerbücher, Karte 155 fol. 25r: „Ansicht der Mühle zu Standenbühl“, gefertigt für die Erben des Frei­herrn Emich Casimir v. Geispitzheim durch Johannes Frantz, kurpfälzischer Feldmesser zu Offenheim

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 950: „Die zum Münsterer Gut gehörende Erbbestandsmühle zu Standenbühl, 1780-1791“

 

 

- Münsterer Mühle:

++++prüfen ob identisch mit einer der anderen Mühlen, insb. Lochmühle, die dem Kloster Münsterdreisen gehörte+++

 

1772 ist der Martin Ermmerth der Müller auf der Münsterer Mühl in Standenbühl 1181.

 

 

- Obermühle:

+++weiter bearbeiten+++ 1182.

 

 

- Walzhof bei Standenbühl:

westlich von Standenbühl an der Pfrimm gelegen; hier befand sich eine Mühle, die um 1830 von Jakob Ludwig *Bauer betrieben wurde 1183.

 

 

 

 

 

Staudernheim / Rheinhessen:

VG Bad Sobernheim, Lk Bad Kreuznach; an der Einmündung des Glan in die Nahe gelegen, ca. 2 km nördlich von Rehborn.

 

Der Ort gehörte zur Wild- und Rheingraf­schaft 1184.

 

Mühlen:

aus Staudernheim stammt der Müller in Berzweiler Johann Heinrich *Richtscheid.

 

 

- Klostermühle:

zwischen 900 und 1154 wurde die Mühle Staudernheim durch das Kloster Disibodenberg betrieben. 1112 schenkte Graf Meginhard von Sponheim die Mühle dem Kloster anläßlich der Aufnahme seiner Schwester Jutta von Sponheim in das Kloster. Sie wurde dort Äbtissin, ihre Nachfolgerin war die Hlg. Hildigardis von Bingen. 1154 wurde die Klostermühle an einen Franjo, Vogt zu Staudern­heim in Erbpacht gegeben. 1206 hatte Rheingraf Wolfram in Staudernheim 2 Mahlstätten. 1437 schrieb Henne von Randeck einen Lehensrevers an Johann von Sponheim über Staudernheim, in dem Mühlen und Backhäusern in Staudernheim erwähnt werden 1185. Im Weistum von 1514 stehen im Eigentum der Wild- und Rheingrafen „eine bandmylen und zwen bandbackhuser“ 1186. In der Tei­lungsurkunde der Wild- und Rheingrafschaft von 1515 ist u.a. Aufgeführt, daß die Mühle von Staudernheim eine Pacht erbringt von 1 Malter und 6 Sümmer (Simmern) 1187.

 

Vor 1722 war NN. Litzenberger der Müller in Staudernheim; Vater des Johann Nickel Litzenberger; letzterer zeugte mit der Anna Barbara Franck in Rehborn ein nichteheliches *illegitimes’ Kind, den am 3.2.1722 geborenen Johann Friedrich Franck 1188.

 

Die Steine der eingefallenen Klostermauer des Klosters Disibodenberg wurden 1763 an den Müller zu Staudernheim verkauft 1189. +++bearbeiten++

 

Literatur/Urkunden:

- Fabricius: Geschichtsatlas der Rheinprovinz, Erläuterungen, Bd. VI, „Die Herrschaften an der unteren Nahe“, Bonn 1914, S. 89 und 315

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand Odernheim (Disibodenberg): Nr. 12. Reverse über die Belehnung mit Höfen und Mühlen des Klosters Disibodenberg, Staudernheim 1657

- LA Speyer Best. B14 Nr. 63 (= früher KSchA Zw. Rep. IV Nr. 619): Überlassung der Steine von der eingefallenen Klostermauer an den Müller zu Staudernheim, 1763

- Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 43-46

 

 

 

 

 

Stauf:

Stadtteil von Eisenberg, VG Eisenberg, Lk Donnersbergkreis

 

Mühlen:

zur Burg Stauf lassen sich im Mittelalter zwei Burgmühlen nachweisen. Das Burgdorf Stauf liegt auf einer kegelförmigen Anhöhe, die Mühlen befanden „sub castro“, d.h. unterhalb der Burg im Eistal. Mit einem Kaufvertrag vom 3.2.1292 verkauften Graf Heinrich II. von Saarbrücken und seine Gemahlin Agnes die Burg Stauf und zwei dazugehörige Mühlen (duo molendina sub castro ipso). In einer Teilungsurkunde vom 5.11.1305 1190 sind erwähnt eine Mühle gelegen bei dem Dorf Eisenberg, eine Mühle zu Ramsen und As­selheim (?) und die Mühlen die da lie­gen unter der Burg. Der spätere Name der einen Staufer Mühle ist „Nächstmühle“ [s. Eisenberg, *Nächstmühle], was sich daraus her­leiten soll, daß sie „nächstens“ zur Burg lag 1191.

 

 

 

 

 

Steckweiler:

s. auch *Bayerfeld

 

OT von Bayerfeld-Steckweiler, VG Rockenhausen, Lk Donnersbergkreis; zusammen mit den Herzögen von Pfalz-Zweibrücken (2/3) waren die Falkensteiner (1/3) Herren im sog. Stolzenberger Tal (Herrschaftsbereich der ehemaligen Burg Stolzenberg im mittleren Alsenztal); als solche hatten sie Mitspracherecht bei der Vergabe der Mühlen in Bayerfeld-Cölln, Dielkirchen, Steckweiler, Steingru­ben und Mannweiler 1192; auf pfalz-zweibrückischer Seite gehörte die Mühle zum Oberamt Meisenheim, Amt Landsberg und ist des­halb im Bericht vom 5.5.1772, erstellt von der Rentkammer Zweibrücken, auf­geführt.

 

Mühlen:

- Steckweiler Mühle:

heute Talstraße 14/16 Bayerfeld-Steckweiler, OT Steckweiler

 

In der Untertanenliste der Grafschaft von Falkenstein von 1654 in Steckweiler der Müller Niclas Doll aufgeführt als „Landsperglich“ [Leibeigen ?]. Dort ist weiter erwähnt der „Johannes Ditz, des Müllers Dochtermann, so noch beim Müller ist, Landspergl. 1193.

 

Zur Mühle gehörte ein Pochwerk; auf dem Stolzenberger Hof befand sich im 16. Jh. eine eingerichtete Münze der Herzöge von Zweibrücken, auf welcher das bei Stahlberg gewonnene und im Pochwerk der Steckweilerer Mühle gewonnene Silber gemünzt wur­de.

 

Bis 1729 war Lazarus *Dietz († 19.4.1729) als Müller auf der Steckweiler Mühle 1194; ihm folgte als Müller sein Schwiegersohn Jo­hann Philipp *Amos (Ehe­schließung mit Margaretha Catharina Dietz, der Tochter des verstorbenen Müller Lazarus Dietz) ab 1735 nach. Der Übergang der Mühle erfolgte im Wege der Erbauseinandersetzung unter den Erben des Lazarus Dietz, wobei die Eheleute Amos/Dietz die Mühle nebst zugehörigen Ackerland und Wiesen gegen Zahlung von „1500 ad 350 fl übernahmen“ 1195.

 

Die Ansicht von Dhom 1196, die Mühle sei nach dem Tod des Lazarus Dietz von Andreas Weinkauf, Müller zu Steckweiler und seiner Frau Apollonia weiter­geführt worden, wobei letztere eine Tochter des Lazarus Dietz gewesen sein könnte, erscheint zumindest zwei­felhaft.

 

1734 wird Andreas *Weinkauf als Müller zu Steckweiler, im reformierten KB Dielkirchen erwähnt. Von diesem und seiner Ehefrau, Apollonia NN. ist ein Sohn Philipp Friedrich Weinkauf bekannt der am 5.4.1734 geboren wurde. Bei seiner Taufe waren als Paten u.a. anwesend: Friedrich Anhäußer, Müller zu Oberndorf und Anna Maria, des Friedrich Anhäuser eheliche Hausfrau 1197. Da der Müller Dietz bereits 1729 ge­storben war, die Mühle im Erbwege an dessen Schwiegersohn Johann Ludwig Bock aus Cölln und des­sen Ehefrau Anna Elisabeth Dietz überging, wurde die Mühle in Steckweiler möglicherweise verpachtet, bis 1735 die Erbauseinan­dersetzung nach Lazarus Dietz vollzogen war. Dann wäre Andreas Weinkauf als Temporalbeständer bzw. Pächter auf der Steckweiler Mühle gewesen ++++klä­ren++++.

 

1735, d.h. 6 Jahre nach dem Tod des Lazarus Dietz, verkaufen die Eheleute Johann Ludwig Bock und dessen Ehefrau Anna Elisabe­tha, beide zu Cölln, „ihre Mühle zu Steckweiler, welche sie von ihrem Vater seligen Lazarus Dietz ererbt haben, ihrem Schwager Philipp Amos und Frau Margaretha Catharina und zur Mühl samt dem dabey liegenden Häußgen, geforcht die Straß und den dabey liegenden verfallenen Hausplatz die sog. Werkstatt und Stallung, sambt Recht und Gerechtigkeit und der zugehörigen Mühlgütlein ….“ (letztere Grundstücke des „Mühlgütlein“ gehören wohl der Erbengemeinschaft nach Lazarus Dietz, bestehend aus der Ehefrau des Dietz, Anna Margaretha von Bisterschied, Johannes Bornspitz und Hausfrau Maria Catharina zu Unkenbach und Peter Lippert und dessen Ehefrau Anna Catharina zu Steckweiler), solches allen überlassen sämtliche Erben ihrem Schwager Philipp Amos für 1500 ad 350 fl.“ 1198.

 

Um 1740 ist Peter *Müller als Müller in Steckweiler. Am 27.1.1740 wurde auf der Steckweiler Mühle sein Sohn Johann Christian Andreas Müller getauft. Bei seiner reformierten Taufe waren als Paten anwesend u.a. Johann Christian *Kremb der Müller aus der Schleifmühle (= Imsweiler), seine Frau Anna Barbara sowie Johann Andreas Amos, des Müllers zu Gaugrehweiler lediger Sohn 1199. Der Sohn Johannes Müller kommt im März 1746 zur Welt. Die Tochter Katharina Elisabeth Müller wird 1752 geboren 1200.

 

Um 1746 war Johann Bernhard *Wagener als Müller auf der Mühle in Steckweiler; „am 2.1.1746 wurde dem Müller zu Steckweiler, Bernhard Wageners Sohn, eine Tochter geboren, die den Namen Maria Magdalena erhielt“ 1201.

 

Im Mühlenprotokoll vom 6.10.1756 heißt es 1202: „Steckweiler Mühl. Philipp Amos der Mühlbeständer; 3 Wasserräder, 2 Mahl-, 1 Scheelgang im Trill. Wegen vielfältigen Mangel des Waßers …. nit zu bannen. Der Müller zieht seine übrigen Nahrung vom Mehl­handel und Ackerbau. Die Wasserräder treiben die Mahl- und die Ohligmühle. Gibt jährlich 4 fl Zinß davon.“

 

1756 ist der Georg Michael *Heydte (auch: Heyden) als Müller auf der Steckweiler Mühle. Am 24.10.1756 wird die Tochter Maria Elisabeth Heydte aus der Steckweiler Mühle getauft 1203 Dieser war zuvor, wohl als angestellter Müller auf der Oberhauser Mühle. Michael Heydte ist vor 1759 verstorben, wie sich aus dem Taufeintrag der Maria Catharina Blanck vom 20.9.1759 ergibt. Bei dieser Taufe ist Patin die „Maria Catharina, des verstorbenen Müllers Michael von Kalkofen (!) hinterlassene Wittib 1204.

 

Es folgt (Anm.: der Übergang der Mühle ist noch zu +++klären+++) der Müller Philipp Friedrich Weinkauf (5.4.1734 Steckweiler Mühle - 10.12.1770 Steckweiler Mühle im Alter von 34 Jahren und 6 Wochen); er ist der Sohn des früheren Müllers auf der Steck­weiler Mühle, Andreas *Weinkauf und der Apollonia NN. 1205. Das immer noch stehende sehr repräsenta­tiv wirkende Gebäude wurde 1761 vom (Philipp) Friedrich *Weinkauf erbaut 1206. Das Gebäude, wohl 1920 umgebaut, weist am Zugang zum Obergeschoß die In­schrift 'Friedrich Weinkauff Maria Margarete Weinkauffin / 1761' auf 1207. Über der Eingangstür im Hof wurde ein schönes, wappen­ähnliches Handwerkszeichen abgebracht: in der Mitte ein Wasserrad, von flankierenden Löwen gehalten; darüber eine breite Stein­haue, bedeckt mit heraldischer Krone. Am oberen Rand der Steinplatte die Buchstaben F.-W K, was Friedrich Weinkauf bedeutet 1208.

 

Nach dem frühem Tod des Müllers Weinkauf († 10.12.1770) wurde die Mühle nun von Johann Urban *Weinkauf aus der Obermühle Mannweiler, dem Sohn des Obermüllers in Mannweiler Wenz *Weinkauf weitergeführt 1209. Er ist der Bruder des Müllers auf der Obermühle in Mannweiler, Ja­kob *Weinkauf.

 

Am Wohnhaus weiterhin auf der Nordseite des Hofs ein Eckquader mit Weinranke bezeichnet '1807 / HAH (=Anhäußer) / Katarina / AHI' 1210.

 

Die Steckweiler Mühle war eine der größten Mühlen im Alsenztal; sie wurde mit ihren fünf Walzenstühlen 1957 stillgelegt. Letzter Müller war Jakob Holler († 1964) 1211.

 

Das heutige, denkmalgeschützte spätbarocke Mühlenanlage, Mansarddachbau, bez. 1761 und 1920 (wohl Umbau), rückwärtig Back­steinbau, um 1900, Scheune und Ställe 19. Jh. 1212

 

Erbbeständer waren:

- bis 1735 Lazarus Dietz

. ab 1735 Johann Philipp Amos

- um 1761 Friedrich Weinkauf († 10.12.1770 Steckweiler Mühle im Alter von 34 Jahren und 6 Wochen)

- nach 10.12.1770 - ++++ Johann Urban Weinkauf (Sohn des Müllers auf der Obermühle Mannweiler, Wenz Weinkauf)

- bis 1957 Jakob Holler

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 395

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. S. 149 (Wappenstein von 1761 mit Inschrift „FKW“ = Friedrich Weinkauf), sowie S. 265

 

Literatur/Urkunden:

- Dhom: Dietz - Weinkauf - Anhäuser. Familiennamen aus d. Mühle zu Steckweiler. In: PRFK. Bd 8 = Jg 26. 1977, 448-50

- Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim: Archiv Evangelische Kirche im Rheinland, Archivstelle Boppard Best. 150-311, darin Unter­lagen über die Mühle in Steckweiler

- Schattauer,Willi: Die Steckweilerer und Steingrubener Mahlmühlen (1628 - 1802): Steckweiler Mühle; Verkauf der Steckweiler Mühle an Johann Philipp Amos 1735; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 2006, S. 14-16

 

 

- Ölmühle Steckweiler:

1735 übernahm der Müller Johann Philipp *Amos die Steckweilerer Mahlmühle aus der Erbengemeinschaft nach dem verstorbenen Müller Lazarus Dietz; er war verheiratet mit Margaretha Catharina Dietz, der Tochter des Lazarus Dietz 1213.

 

1741 befinden sich in den Steuerlisten der Landsberger Kellereirechnungen für den Bereich der „Stolzenberger Gemeinschaft“ und der zugehörigen Straf- und Frevelliste“ folgender Eintrag: „Wegen der durch den Müller Philipp Amoß zu Steckweiler neu zu erbau­enden Ohl Mühl“ 1214.

 

1756 wird in Steckweiler die Ölmühle des Philipp Amos erwähnt 1215.

 

 

 

 

 

Steeger Mühle, Stegener Mühle:

s. Asweiler/Saarland

 

 

 

 

 

Steinalb:

Bach östlich Baumholder; die Steinalb fließt in nord-südlicher Richtung aus dem heutigen Truppenübungsplatz Baumholder und mündet bei Rathsweiler nahe Ulmet in den Glan. Auf ihrem ganzen Lauf fließt die Steinalb im Grenzbereich zwischen der Pfalzgraf­schaft Zweibrücken und der Rheingrafschaft. Die Steinalb entspringt etwa 3,3km südwestlich von Kirchenbollenbach am Dreiherrn­stein auf einer Höhe von 567 m. Von hieraus fließt sie vorrangig nach Südosten. Dabei nimmt die Steinalb zahlreiche kurze Neben­flüsse auf. Nur im Unterlauf findet sich im Tal die Ortschaft Niederalben. Östlich von Rathsweiler mündet die Steinalb auf 189 m linksseitig in den Glan. Auf ihrem 13,1km langen Weg überwindet die Steinalb einen Höhenunterschied von 378 m, was einem mitt­leren Sohlgefälle von 28,9 ‰ entspricht. Dabei entwässert sie ein 90,659km² großes Einzugsgebiet über Glan, Nahe und Rhein zur Nordsee 1216.

 

Der Name 'Alb' stammt von keltisch ‘Alba’ = Fluß; Das Wort in in der Moselgegend zahlreich belegt, während in der Pfalz die Ge­wässerbezeichnung nur bei Kusel, Zweibrücken und Waldfischbach-Burgalben vorkommt. Die eindringenden Franken sind viel frü­her in die Gegend der unteren und mittleren Mosel und das Land um Trier eingewandert, wo sie zwischen den Keltoromanen neue Niederlassungen gründeten oder sich mit ihnen vermischten; sie konnten deshalb von den Keltoromanen die Bezeichnung ‘Alba’ übernehmen. Mit dem weiteren Vordringen der Franken nach Süden wurde auch das menschenleere Gebiet der Westpfalz im 7./8. Jh. neu besiedelt, wodurch der Gewässername ‘Alba’ in diesem Gebiet häufig auftaucht; z.B. *Kuralb, Trualb, Moosalbe, Steinalb 1217. Dagegen meint Schworm 1218, der Name stamme aus der Zeit der fränki­schen Landnahme; er sei alemannischen Ursprungs; nach dem fränkischen Sieg über die Alemannen hätten diese in abgelegenen Ge­bieten überlebt. Die Bezeichnung 'Alb' finde sich normalerweise im alemannischen Sprachraum.

 

An der Steinalb liegen 5 Mühlen, die Hasenmühle, Germannsmühle, Schmidtenmühle, Christoffelsmühle und die Ohligmühle nörd­lich von Rathsweiler. Dies hängt damit zusammen, daß der Bach, der in mehr als 500 m Höhe entspringt und nach 10 km bei 200 m Meereshöhe in den Glan mündet, ein starkes Gefälle aufweist 1219.

 

Karte:

- Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 4 ff

- Schworm Ernst: Die Steinalb; in Westrich Kalender 2009, S. 23

 

Literatur/Urkunden:

- Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992,S. 4-22

- Schworm,Ernst: Die Steinalb; in Westrich Kalender 2009, S. 23 ff

- Zink: Fünf Mühlen von geheimnisvollem Zauber mahlten in der Steinalb; in: Rheinpfalz. Kusel, Rockenh. 11, Nr. 302 v. 30.12.1955

 

 

 

 

 

Steinalben:

VG Waldfischbach-Burgalben, Lk Südwestpfalz; an der Mooslauter nördlich von Waldfischbach-Burgalben gelegen

 

Mühlen:

bei Weber, a.a.O., nicht aufgeführt

 

Im 13. Jh war das Dorf zur Mühle in Fischbach gebannt. Am 28.7.1272 bestätigen Graf Friedrich von Homburg, Vogt des Klosters Hornbach zu Vissbach (= Fischbach) und seine Söhne …., daß der Bann zu Vissbach dem Kloster Hornbach gehört und daß dieses das Recht besitzt, daselbst eine Mühle zu bauen, in welche die Leute zu Steinalben, Didenspach, Burgenhalben und Heildersberg ge­bannt sind, soweit sie nicht unter der Vogtei des Grafen stehen 1220.

 

- Geiselberger Mühle:

s. *Geiselberg; die Mühle liegt nördlich von Steinalben an der Mooslauter und befindet sich heute auf Steinalber Gemarkung

 

 

- Steinalber Mühle:

seit 1686 ist der Müller Hans Michel *'Schaaf (Geiselberger Mühle ??.??.1660 † Steinalber Mühle ??.??.1732) der Erbbeständer auf der Steinalber Mühle; er ist der Sohn des Müller auf der Geiselberger Mühle, Nikolaus *Schaaf und der Kunigunde NN.; jüngerer Bruder des Müllers auf der Geiselberger Mühle, Johann Hans Caspar *Schaaf; auf ihn folgt der Sohn Hans Caspar Schaaf 1221.

 

Im sickingischen Amtsrelationsbuch ist ohne Datum (wohl zwischen 1722 und 1737) erwähnt, daß die Steinalber Mühle eine Pacht (Wasserfallzins ?) von 1 fl 14 Kreuzer zahlt 1222.

 

Im Lagerbuch Burgalben von 1745 wird genannt „Caspar Schaaf qua Tutor, Müller von Steinalben“ 1223. Er ist Mitglied der Erbenge­meinschaft nach Heinrich Jochum neben Niclaus Jochum von Fischbach, der Noe der Ehefrau des Niclaus Oster aus Hermersberg und der Anna Maria, der Ehefrau des Johann Adam Weißmann aus Fischbach 1224.

 

1756 ist Johannes *Schaaf der Müller in Steinalben; dieser hatte am 1.2.1746 in Waldfischbach Anna Elisabetha Stein geheiratet, die Tochter des Müllers Henrich Stein aus Waldfischbach 1225.

 

Um 1760 wird Jacob *Stein als Müller auf der Steinalber Mühle erwähnt; er ist Vater der Elisabeth Stein (geb. ca. 1760 – 23.3.1813 Heltersberg; °° mit dem Drehermeister in Heltersberg, Carl Huber) 1226.

 

Um 1810 ist der Müller Adam *Jacob auf der Steinalber Mühle geboren; Müller Steinalber Mühle (?); °° mit Carolina Schneider; Va­ter von Reinhard Jacob (geb. 19.2.1841 Heltersberg) und 4 weitere Kinder 1227.

 

Um 1818 ist Johann *Herschler der Müller und zugleich Ackerer auf der Steinalber Mühle; °° mit Maria Zürch(l)er (Zerger) von der Steinalber Mühle; Vater der Maria Herschler (geb. 18.5.1818 Geiselberg; °° 12.4.1835 mit dem Ackerer aus Lohnsfeld Jacob *Fuchs 1228 und des Müllers in Burgalben und auf der Steinalber Mühle, Christian *Herschler 1229.

 

Die Steinalber Mühle verfügte über eine Ölmühle; dort ist Philipp *Baierle († 25.8.1826) als Ölschläger erwähnt 1230.

 

 

 

 

 

Steinbach am Donnersberg:

VG Winnweiler, Lk Donnersbergkreis; im Nordpfälzer Bergland, südlich des Donnersbergs gelegen; 1399-1663 befanden sich die Ritter von Oberstein (Gundheimer Linie) im Besitz Steinbachs, das nach deren Erlöschen die Leininger der Hardenburger und Fal­kenberger Linie sich teilten. Den Hardenburger Anteil erwarb zu einem Viertel durch Kauf und zu einem Viertel durch Pacht 1663 Freiherr Johann Christoph von Schellart. 1729 zog Leiningen-Hardenburg das verpachtete Viertel wieder ein. Das andere wurde an die Freiherrn von Sturmfeder verkauft, die es 1764 an die Fürsten von Nassau-Weilburg veräußerten 1231.

 

Mühlen:

vor dem 30jährigen Krieg gab es in Steinbach 3 Mühlen, die Eichmühle, die obere und die untere Mühle 1232.

 

Nach dem 30jährigen im Dorf gab es 2 Mühlen, die untere Mühle östlich vom Dorf am nördlichen Ufer des Steinbach und die obere Mühle im Süden des Dorfes auf dem südlichen Ufer des Steinbachs.

 

Lt. Kirchenbuch Weitersweiler war 1738 ein Johannes Brämer Müller in Steinbach. Seine Ehefrau war die Maria Christina 1233.

 

 

- Eichmühle:

sie bestand nur bis zum 30jährigen Krieg 1234 und wurde wohl im Gegensatz zu den anderen Müh­len nicht mehr aufgebaut.

 

Die Eichmühle ist in einer Grundstücksbezeichnung „vier Morgen Wiesen bei der Eichmühle“ erwähnt, im Rahmen eines Vermö­gensverzeichnisses über den Besitz der Junker von Oberstein-Gundheim, erstellt nach dem Aussterben der Herren von Oberstein in männlicher Linie 1663. Die Aufstellung erfolgte im Rahmen einer Auseinandersetzung zwischen den weiblichen Erben des letzten Obersteiners und den Grafen von Leiningen als Lehensherrn, die Steinbach an sich gezogen hatten, unter der Behauptung, das Dorf sei nie „Weiberlehen“ gewesen 1235.

 

Die Eichmühle wurde durch den Eichwoog getrieben 1236.

 

 

- Lohmühle:

auch in Steinbach bestand um 1669 eine Lohmühle. Diese ist im Genehmigungsschreiben der pfalzgräflich-sponheimischen Verwal­tung in Kreuznach vom 22.10.1669 betreffend die neu zu errichtende Lohmühle in Dreisen erwähnt. Die fürstliche pfalzgräflich- sponheimische Verwaltung in Kreuznach genehmigte das Vorhaben vom Schreiben vom 22.10.1669 1237.

 

 

- Obere Mühle:

im Süden des Dorfes auf dem südlichen Ufer des Steinbachs gelegen; Plan Nr. 796 a 1238.

 

Im Kellereibuch der Junker von Oberstein-Gundheim von 1611 [Anm. die obersteinischen Ritter waren Besitzer des Dorfs Steinbach von 1399-1663] ist 1239 ist Hanss Gross genannt. Dieser war Pächter der oberen Mühle und hatte im Dorf eine Gastwirtschaft. Dieser war zugleich auch Schaffner der Herren von Oberstein und erteilte mit dem Kellereibuch die ihm obliegende Abrechnung über Ein­nahmen und Ausgaben 1240. Dort heißt es u.a.: „3 Malter Korn Hanns Gross dem Schaffner selbsten järliches zur Mül Pacht von seiner Mül­len negst dem Dorffe gelegen.“ 1241.

 

In den Kriegen des 17. Jh. schweigen die Quellen. Erst 1718 wird wieder ein Müller in der oberen Mühle genannt. Es ist Andreas Kissinger aus der Grafschaft Wartenberg; °° 18.10.1718 in Steinbach mit Maria Katharina Bauer. Er war der erste Kissinger in Stein­bach. Ob von seinen Söhnen einer das Müllerhandwerk weiter betrieb, ist nicht bekannt 1242.

 

Erst 1750 wird wieder ein Müller auf der oberen Mühle genannt: Johann Adam (1) Bauer. Sein Nachfolger war der gleichnamige Jo­hann Adam (2) *Bauer (geb. 13.4.1745; °° am 21.4.1766 mit Maria Katharina Becker; Vater des Müllers auf der oberen Mühle in Steinbach, Johannes Bauer (°° mit Katharina Klein) 1243.

 

Im Häuserverzeichnis von Steinbach vom 15.8.1828 ist Johann (2) Bauer als Mahlmüller genannt 1244.

 

Der Müller Johann Heinrich *Bauer (geb. 23.5.1809 Steinbach – 19.10.1846 Obermühle Steinbach, Sohn des Ackerers Johann Jacob Bauer und der Barbara Schneider; Enkel der Anna Angelica Caspar und des Valentin Bauer, Urenkel des Zimmermeisters Johannes (2) Caspar und Anna Angelica Ackermann, 2xUrenkel des Müllers auf der Untermühle in Steinbach Johannes (1) Caspar und Anna Ottilia Merz und 3xUrenkel des Müllers auf der Untermühle in Steinbach) war Müller auf der Obermühle in Steinbach 1245. Er war in 1. Ehe seit 1832 verheiratet mit Katharina *Graf von der Bärenmühle bei Neuhemsbach. Diese starb bereits 1834. Bauer heiratete daraufhin Ende 1834 die Justina Berg aus Marnheim 1246. Aus seiner 2. Ehe stammt der Sohn und Betriebsnachfolger auf der Ober­mühle in Steinbach, Carl *Bauer 1247.

 

1842 vergrößerte der Müller Johann Heinrich *Bauer das Wohnhaus der Mühle durch einen Anbau, renovierte die Mühle und baute Scheuer und Stall neu. Der Sohn und Betriebsnachfolger Carl *Bauer baute 1867 für die dazugehörige Bäckerei einen Backofen 1248. Vater des Müllers und Betriebsnachfolgers Karl Friedrich (1) Bauer (geb. 11.7.1865 - † 20.1.1953; °° I am 15.7.1894 mit der Müllers­tochter Anna Schneider [† 1896] aus der unteren Mühle Steinbach; °° II am 11.7.1903 mit Katharina Friederike Bauer, Witwe des Georg Limbacher, † 17.1.1949) 1249. Von seinen Söhnen blieb Karl Friedrich (2) Bauer im Hause; °° 1928 mit Friederika Bauer. Er hat die Turbine herausgerissen und das Wasserrecht verkauft 1250.

 

Reihenfolge der Müller:

- 1611 Hanß Gross

- um 1750 Johann Adam (1) Bauer; Vater des Müllers und Betriebsnachfolgers Johann Adam (2) Bauer

- Johann Adam (2) Bauer; Vater des Müllers und Betriebsnachfolgers Johannes Bauer

- Johannes Bauer

- Johann (2) Bauer

- bis 19.10.1846 Johann Heinrich Bauer († 19.10.1846); Vater des Müllers und Betriebsnachfolgers Carl *Bauer

- ab 19.10.1846 Carl Bauer; Vater des Müllers und Betriebsnachfolgers Karl Friedrich (1) Bauer

- um 1894 Karl Friedrich (1) Bauer

 

Literatur/Urkunden zur Obermühle:

- März, Michael: Steinbach am Donnersberg, Steinbach 1990, S. 280-281

 

 

- Untermühle:

östlich vom Dorf am nördlichen Ufer des Steinbach gelegen;

 

Diese Mühle war schon vor 1300 im Besitz der Ritter von Hohenfels, die sie an die Obersteiner verkauften 1251.

 

Die Untermühle ist in einem Vermögensverzeichnis über den Besitz der Junker von Oberstein-Gundheim enthalten, erstellt nach dem Aussterben der Herren von Oberstein in männlicher Linie 1663, im Rahmen einer Auseinandersetzung zwischen den weiblichen Er­ben des letzten Obersteiners und den Grafen von Leiningen als Lehensherrn, die Steinbach an sich gezogen hatten, unter der Behaup­tung, das Dorf sei nie „Weiberlehen“ gewesen 1252.

 

Der erste namentlich bekannte Müller auf der Untermühle war Matthias *Caspar († 6.3.1744 im Alter von 85 Jahren) ; falkensteini­scher Leibeigener; Vater des Johannes (1) *Caspar 1253. Diesem folgte sein Sohn Johann Ulrich *Caspar († 1752) als Müller auf der Untermühle in Steinbach nach 1254. 1752 kam es wegen der Fräuleinsteuer zu Widerstand in Steinbach gegen die Grafen von Leinin­gen; diese Zwangsabgabe zogen seit 1704 aufgrund verwandtschaftlicher Beziehungen die Grafen von Leiningen-Heidesheim auch bei den falkensteinischen Untertanen ein. Die streitige Abgabe betraf die Hochzeit der Maria Christina Felicitas von Leiningen, der Tochter des Grafen Johann Carl August, mit dem Markgrafen von Baden-Durlach am 4.2.1711. Die Einwohner verweigerten die Steuerzahlung, unterstützt von den anderen Kondominiumsherren, den Freiherrn von Sturmfeder und dem falkensteinischen Oberamt Winnweiler; die Grafen von Leiningen schickten am daraufhin am 2.2.1752 Soldaten, mit dem Auftrag, anstelle der Steuer, das Vieh mitzunehmen. Bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen wurde Caspar erschossen 1255.

 

Die Witwe Caspar konnte die Mühle nicht halten und mußte verkaufen. Der 1729 geborene Johannes *Rupp, verheiratet mit Anna Angelika Ackermann, erwarb die Untermühle 1256. Sein Nachfolger war dessen Sohn, der gemeinschaftliche Untertan (von Nas­sau-Weilburg und der Grafschaft Leiningen-Hardenburg) Georg Philipp Rupp (geb. 17.12.1753 Steinbach) war schon wegen verdächti­gen Um­gangs mit der hiesigen Jakobina Hack beanstandet worden. Im Februar 1778 ließen sich die beiden endlich trauen, aber nicht in Steinbach, sondern in Rockenhausen, und zwar ohne Genehmigung der nas­sau-weilburgischen Behörden. Dafür sperrte ihn die Re­gierung von Nassau-Weilburg ein halbes Jahr ins Zuchthaus in Weilburg ohne Ein­verständnis der Grafen von Leiningen. Die lei­ningen-hardenburgische Regierung fragte daraufhin bei dem nassauischen Amt in Kirchheim(-bolanden) an, welches Verbrechen denn Rupp begangen habe. Dennoch zog sich die Freilassung Rupps in die Länge 1257. Der andere Sohn, Philipp Heinrich Rupp, (1756 - † 17.1.1828) übernahm die Mühle. Er war 2mal verheiratet: einmal mit Anna Katharina Klag, das andere Mal mit Maria Ja­kobina Schneider. Er überließ die Mühle seinem Sohn Friedrich Rupp (°° 23.6.1807 in Viernheim mit Cäcilia Schlosser) 1258. Im Häu­serverzeichnis von Steinbach vom 15.8.1828 ist dieser Friedrich Rupp als Mahlmüller ge­nannt 1259.

 

Friedrich Rupp († 9.7.1833) schenkte die untere Mühle am 29.4.1833 seinem Sohn Jakob Rupp († 22.1.1842; °° mit Margaretha Armknecht aus Marnheim). Im Frühjahr 1839 brannte die Mühle ab und wurde von Rupp im Herbst 1840 wieder aufgebaut. Rupp verkaufte das Mühlenanwesen bald darauf an Jakob (2) Schneider 1260.

 

Jakob (2) Schneider (geb. 25.4.1799; °° am 21.9.1817 mit Maria Jakobine *Breitenbruch aus Steinbach [geb. 23.11.1817]) übertrug die Mühle an seinen Sohn Valentin Schneider, der sich am 18.1.1855 mit Gertraude Ritzmann vom Kohlbeckerhof verheiratet. Von ihren 6 Kinder heirateten drei Töchter den aus Winnweiler stammenden Spengler Karl Eyrisch. Eine weitere Tochter, Anna Schneider heiratete am 15.7.1894 den Müller von der oberen Mühle in Steinbach, Karl Friedrich Bauer. Die untere Mühle ging später in den Besitz des ältesten Sohnes Philipp Schneider (°° am 4.7.1883 mit Gertraude Engelhardt) über, der das Bäckerhandwerk erlernt hatte. Der trockene Sommer 1911 brachte das Ende der Mühle 1261.

 

 

Literatur/Urkunden zur Untermühle:

- März, Michael: Steinbach am Donnersberg, Steinbach 1990, S. 282-283

 

 

 

 

 

Steinbach/Glan:

VG Glan-Münchweiler, Lk Kusel; nördlich von Schönenberg-Kübelberg gelegen. Steinbach am Glan wurde am 7.6.1969 aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Frutzweiler und Steinbach neu gebildet. Das Dorf Steinbach gehörte den Grafen von der Leyen 1262.

 

Mühlen:

- Neumühle:

s. Neumühle bei Brücken

 

Literatur:

- Henrich, Karl: Von der Mahlmühle zur Diamantschleiferei. Ein Beitrag zur Geschichte der Neumühle bei Brücken; in: Pfälzer Hei­mat 1975, S. 134-135

 

 

 

 

 

Steingruben:

heute OT von Dielkirchen, VG Rockenhausen, Lk Donnersbergkreis

 

zusammen mit den Herzögen von Pfalz-Zweibrücken (2/3) waren die Falkensteiner (1/3) Herren im sog. Stolzenberger Tal (Herr­schaftsbereich der ehemaligen Burg Stolzenberg im mittleren Alsenztal); als solche hatten sie Mitspracherecht bei der Vergabe der Mühlen in Bayerfeld-Cölln, Dielkirchen, Steckweiler, Steingruben und Mannweiler 1263; gehörte zum pfalz-zweibrückischen Amt Landsberg

 

Mühlen:

- Steingruber Dorfmühle/Mahlmühle/Hahnemühle (Wolfsmühle); auch Grafsche Mühle:

die Steingruber Mühle (heute Anwesen Alsenzstraße 10in Steingruben) liegt an der Alsenz; gehört zu 2/3 zum Pfalz-zweibrückischen Unteramt Landsberg und zu 1/3 zur Grafschaft Falkenstein 1264; die Mühle wurde erstmals 1524 als „Hahne Mühle“ urkundlich er­wähnt 1265. Weber 1266 merkt hierzu an: „Es ist aber möglich, daß dem Schreiber eine Verwechslung mit der Hahnmühle bei Mannwei­ler unterlaufen ist.“

 

Spätestens seit 1534 war die Dielkircher Mühle gemeinsam mit der Hahnmühle in Cölln zugleich Bannmühle für Dielkirchen und Steingruben. 1534 erteilte Pfalzgraf Ludwig von Veldenz dem Dielkirchener Müller Matzen Henn einen gemeinsamen Erbbestands­brief zusammen mit der Hahnenmühle bei Cölln (dortiger Müller ist “Hansen, der Hahnenmüller“) 1267. Dieser Erbbestandsbrief hat wegen der Festlegung der Banngerechtigkeit in Steingruben im18. Jh. Auswirkungen (s.u.).

 

Die Steingruber Mühle war in den Kriegswirren des 17. Jh. zerstört worden 1268 und wurde durch den Dielkirchener Müller und Schultheiß Balthasar Büh­ler auf einem eigenen Grundstück wieder auf gebaut.

 

Über den Wiederaufbau der Steingruber Mühle schreibt Bühler: „Was aber anlangt die Steingruber Mühle, habe ich dieselbe, damit ich meine Kinder in meiner gn. Herrschaft Landen erhalten möge, als habe dießelbe in dem Jahr 1707 auf meinem eigenthümlichen Platz, so ich dazu erkauft, mit Consens Ihro Kgl. Majestät in Schweden erbauet, und meinen Tochtermann in Possession gesetzt, und also privilegiret, daß derselbe jährlich 6 Mr. Korn Wasserfall gibt, davon gn. Herrschaft von Zweibrücken zwei Theile, gn. Herrschaft von Falkenstein das dritte Theil“ 1269.

 

Seine Tochter und Erbin, Maria Barbara Bühler 1270, war in 1. Ehe mit dem Müller Reinhardt Dautermann, in 2. Ehe mit dem Müller Christian (?) Bor­mann verheiratet; beide Ehen blieben kinderlos 1271.

 

Maria Barbara Bühler, vermachte daraufhin um 1730 die Steingruber Mühle dem Ehemann ihrer Nichte Maria Barbara geb. Müller, verh. Graf, dem Johann Nickel *Graf 1272. Seit 1736 war Joh. Nickel *Graf der Müller auf der Steingruber Mühle.

 

1738 machte aufgrund des alten Erbbestandsbriefs von 1534 machte nun der neue Müller in Dielkirchen NN. *Eckard (vermutlich Philipp Jacob *Eckhard) (er hatte die Mühle 1738 durch Tausch gegen seine Mühle in Ginsweiler erworben), Bannrechte auch in Steingruben geltend, wobei er durch die herzogliche Verwaltung unterstützt wurde 1273. Der Müller in Steingruben hatte zudem aus­wärtige Kunden und fuhr auch nach Bayerfeld, Ransweiler, Bisterschied, Waldgrehweiler und Finkenbach, um Frucht zum Mahlen zu holen 1274.

 

Graf-Steingruben wollte sich nun auf andere Weise helfen Er beantragte die Erlaubnis zum Bau einer Ölmühle in Steingruben. Wie­derum widersprach Eckhard-Dielkirchen. Die herzogliche Verwaltung erteilte Graf-Steingruben jedoch die Genehmigung mit der Be­gründung, man könne so aus dem „Ausland“ Geld herein bekommen (Anm.: die ca. 5 km östlich gelegene Raugrafschaft Gaugreh­weiler war nach damaligen Begriffen Ausland). Der Müller Eckhard-Dielkirchen scheint überhaupt ein streitsüchtiger Mann gewesen zu sein. Auch die Errichtung eines neuen Wehrs will er dem Steingrubener Müller untersagen lassen. Er behauptet, durch ein neues Wehrs in Steingruben würde die Alsenz höher aufgestaut, hierdurch bekäme er „Hinterwasser“ an seiner Alsenz aufwärts gelegenen Mühle. Es kommt zu Untersuchungen, ein großer Stab von Sachverständigen wird aufgeboten. Als solche erscheinen u.a. Joh. Gide­on Gienand von der Winnweiler Eisenhütte und der Steiger Günther vom Stahlberg. Zum Vermessen des Gefälles aber wird der Schulmeister von Gangloff zitiert. Der unerfreuliche jahrzehntelange Streit zwischen den beiden Müllern Johann Nickel Eckard und Johann Nickel Graf findet unter deren Söhnen Philipp Eckard und Gottfried Graf ein gutes Ende, indem deren Kinder Andreas Graf und Sophie Eckhard heiraten 1275.

 

Im Mühlenprotokoll vom 6.10.1756 heißt es 1276: „Steingruber Mühl hat Joh. Nic. Gräff und gibt ebenfalls hieher zu 2/3tel. Hat 2 Wa­ßerräder, die 2 Mahlgäng und 1 im Trilles laufenden Scheelgang treiben.“

 

Auf den Johann Nickel Graf († ca. 1772) folgte sein Sohn Gottfried *Graf 1277. Um 1772 war Gottfried Graff der Müller in Steingru­ben und zahlte Frohngeld zu 2/3 an die Rentkammer in Zweibrücken 1278.

 

Die Steingruber Mühle ist die Stamm-Mühle des in der Pfalz weit verzweigten Müllergeschlechts Graf 1279.

 

1792 kommt es wegen des Mühlenwehrs zu einer Streitigkeit zwischen dem [Anm.: unterliegenden] Müller Graf von Steingruben und dem Müller Eckhard zu Dielkirchen in der Herrschaft Stolzenberg 1280.

 

Erbbeständer waren:

- 1710 Balzahar Bühler

- 1727 dessen Schwiegersohn Reinhardt Dautermann

- ab 1736 dessen Schwiegersohn Johann Nickel Graf

- um 1772 dessen Sohn Gottfried Graf

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 405

- Weber: Müller und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 231 (Dorfmühle in Steingruben)

 

Literatur/Urkunden:

- Kirchenschaffnei Meisenheim Akten: Archiv Evangelische Kirche im Rheinland, Archivstelle Boppard Best. 150 Kirchenschaffnei­archiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand Moschel-Landsberg Nr. 11. Mühlen und Hofgüter, die im Erbbestand verliehen sind 1738-1743, darunter Mühle zu Steingruben 1707-1782

- Kirchenschaffnei Meisenheim Akten: Archiv Evangelische Kirche im Rheinland, Archivstelle Boppard Best. 150 Kirchenschaffnei­archiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in alphabetischer Ordnung), Nr. 311 Steingruben. Mahl­mühle (Wolfs­mühle) 1628-1802

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1341 2: „Grafsche Mahlmühle zu Steingruben, 1793“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1341 4: „Mühle zu Steingruben, 1756“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1341 5: „Mühle zu Steingruben, 1762-1764“

- LA Speyer Best. C14 (Grafschaft Falkenstein] Nr. 982: „Wehrstreitigkeit zwischen dem Müller Graf von Steingruben und dem Mül­ler Eckhard zu Dielkirchen in der Herrschaft Stolzenberg, 1792“

- Schattauer: Die Steckweilerer und Steingrubener Mahlmühlen (1682-1802); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 4/2006 S. 14-16

- Weber: Das Müllerhandwerk in der nordpfälzischen Familie Graf; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 67 ff.

 

 

- Ölmühle zu Steingruben:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1341/1: „Erbauung einer Ölmühle zu Steingruben, 1741-1791“

 

 

 

 

 

Steinhausen:

s. Kleinsteinhausen

 

 

 

 

 

Steinseltz / Elsaß:

südlich von Wissembourg gelegen; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Amt Cleeburg.

 

Das pfalz-zweibrückische Amt Kleeburg umfaßte 2 Unterämter: 1. Schloß Kleeburg mit Hofen (Hoffen), Hunspach, Ingolsheim, Rott und Steinselz; 2. Schloß Katharinenburg (1620 gegründet) mit Birlenbach (seit 1618), Bremmelbach und Keffenach (seit 1649) und einen Teil von Schönenburg (seit 1651). Dazu noch einen Teil von Langensulzbach. Ein Teil des Amtes (Kleeburg, Rott, Steinselz und Oberhoffen) gehörte ursprünglich zum Mundat der Abtei Weißenburg, kam jedoch früh in den Besitz von Kurpfalz (Kleeburg selbst erst 1350) und wurde mit einem anderen Teil (Hunspach, Hofen, welches gleichfalls ursprünglich weissenburgisch war, und In­golsheim) vereinigt, der schon im 14. Jh. zu Kurpfalz gehörte.Bedeutende Teile des Amtes, so Kleeburg, Hunspach, Steinselz, Rott, Ingolsheim, Oberhoffen und Hoffen waren im 14. und 15. Jh. als Unterlehen von Kurpfalz im Besitz der Puller von Hohenburg, ka­men jedoch vor und nach 1482 an Kurpfalz zurück. 1504 wurde der größte Teil des Amtes von Kaiser Maximilian I. Der Kurpfalz ab­erkannt und an Pfalz-Zweibrücken als Lehen übertragen, in dessen Besitz es fortan blieb.Mit Pfalzgraf Johann Casimir wurde am An­fang des 17. Jh. eine Linie Zweibrücken-Kleeburg gestiftet, deren Mitglieder zu Kleeburg residierten und die erst 1718 wieder mit der Hauptlinie vereinigt wurde. 1680 erfolgte die Reunion des Amtes mit Frankreich, die 1697 durch den Rijswijk Frieden bestätigt wurde. 1787 erkannte auch Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld die französische Gebietshoheit über diesen Gebietsteil an 1281. Der Bischof von Speyer besaß bis 1855 das Recht, zu Steinseltz den Schultheiß zu ernennen 1282.

 

 

Mühlen:

- Steinseltzer Mühle:

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 1283 wird die Stein­seltzer Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Cleeburg gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Steinfelser Mühl [hat] 2 WaßerRä­der welche zwey Gäng treiben; [zahlt an Pfacht] 3 fl 8 b an Geld, 3 Mltr Korn, 1 Mltr Speltz; hat die nehml: Beschaffenheit wie vor­stehende Mühl“ (Anm.: Retzmühl bei Rott: „ist keine Bannmühle und kann mahlen was sie will“).

 

Eine Mühle ist in Steinseltz noch 1865 erwähnt 1284.

 

 

 

 

 

Steinweiler:

VG Kandel, Lk Germersheim; war kurpfälzisch und gehörte zum kurpfälzischen Amt Billigheim im Oberamt Germersheim 1285. 1816 gehörte der Ort zum Kanton Kandel.

 

1718 lebten in Steinweiler 40 katholische Familie, 48 calvinistische und ca. 3 gemischte Familien 1286.

 

Mühlen:

zum Dorf gehören u.a. 1) die Dorfmühle, 2) die Ölmühle von Kögel, 3) die Mühle von Archenweiler über dem Erlenbach auf der Wüstung des im 30jährigen Krieg untergegangenen Dorfes Archenweyer 1287. Nach 1816 gehörte der Ort zum Kanton Kandel.

 

Um 1760 wird der Müller Johannes Heck im kath. KB Berg genannt (geb. um 1735; °° vor 1760 in Steinweiler mit Maria Agathe Harter) 1288. +++klären: welche Mühle+++

 

 

- Archeweyerer Mühle:

s. *Archeweyerer Mühle

 

 

- Dorfmühle / Mühle zu Steinweiler:

zum Dorf Steinweiler gehörte u.a. die Dorfmühle 1289; sie ist wohl iden­tisch +++prüfen+++ mit “Mühle zu Steinweiler” 1290. Im Mühlenverzeichnis für das kurpfäl­zische Oberamt Germersheim von 1768 1291 ist die “Mühle zu Steinweiler” wie folgt beschrieben : “Die Gemeinde Steinweiler hat eine eigenthümbliche Mühl allda, welche von Johan­nes *Fortmüller nach Ausweis sub Nr. 10 anliegenden Kaufbriefs in ao 1724 erkauft wurden, solche ist mit 3 Waßer Räder ver­sehen, so 2 Mahl und einen Schehlgang treiben, gibt außer der Schatzung nirgends wohin einigen Wasserfall Zinß.“

 

 

- Mühle des Lorentz Leichinger +++Schreibweise u. Name Name prüfen+++ (Lieginger):

im Mühlenverzeichnis für das kurpfälzische Oberamt Germersheim von 1768 1292 ist die Mühle des Lorentz Leichinger wie folgt be­schrieben : “Lorentz *Leichinger Untereinneh­mer zu gedtem (=gedachten) Steinweiler übergibt den sub Nr. 11(Anm.: ist in der Ur­kunde nicht erhalten) hierbey kommenden Kauf­brief, ob welchem zu ersehen ist, daß er freie daselbsten der mahlen eigenthümblich habend in 2 Waßer Räder bestehende Mühl, wel­che 2 Mahl und einen Schehlgang abwechselnd treibt, von denen *Mennwegischen ... Erben in ao 1745 vor frey ledig und eigen er­kauft, gibt gar keinen Wasserfall Zinß.”

 

Um 1785 war Georg *Liginger als Müller in Steinweiler; er wird, zusammen mit seiner Ehefrau am 27.6.1785 in Heuchelheim bei Land als Pate bei der Taufe der Anna Maria Koch erwähnt 1293.

 

1796 schloß der Müller Liginger aus Steinweiler einen Vertrag mit der Gemeinde Rohrbach (bei Landau) über die Nutzung des Mühl­grabens unterhalb von Rohrbach zur Bewässerung der kleinen dortigen Ölmühle ab 1294.

 

1864 wird Rudolph Liginger, „Müller in Steinweiler“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 1295.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1630 UNr. 10: Vereinbarung zwischen der Gemeinde Rohrbach und dem Müllermeister Lorenz Lieginger aus Steinweiler über das in Rohrbach herabziehende Wässerlein, 1748, 1777

 

 

- Rottmühle, Rottenmühle:

nordöstlich von Steinweiler am Klingbach gelegen.

 

Um 1836 war Jakob *Keyser der Müller auf der Rottenmühle bei Steinweiler; °° mit Anna Maria Hauck. Aus der Ehe stammt der Müller und Betriebsnachfolger auf der Rottmühle, Johannes *Keyser (geb. 13.5.1836 Steinweiler; °° 24.2.1870 in Erlenbach mit Ka­tharina Hecky [21.6.1842 Erlenbach - † 13.7.1880 Steinweiler]) 1296.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

 

 

 

 

Steinwenden:

VG Ramstein-Miesenbach; Lk Kaiserslautern; nördlich von Ramstein-Miesenbach gelegen; besteht seit der Verwaltungsreform 1969 aus den OT Weltersbach, Obermohr und Steinwenden 1297; Steinwenden war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Lautern.

 

Mühlen:

um 1756 wird Georg Nicol *Schuff als Müller in Steinwenden benannt 1298. ++++klären: welche Mühle++++

 

- Moormühle, auch Mohrmühle, Mohrenmühle:

liegt im OT Weltersbach, dort sind heute noch die Straße “Moormühle” vorhanden

 

Bis 1257 gehörte die Mühle zum Kloster Werschweiler. Bereits 1257 wird die „Mühle zu Moor“ urkundlich erwähnt. In einer Urkun­de des Klosters Werschweiler von 1257 heißt es: „Graf Friedrich von Homburg vertauscht seinen Zehnten zu Bliesbrücken um des Klosters Werschweiler Mühle zu Mohr und, wenn das Kloster von seinen Erben des Zehnten halben angefochten wird, mag es die Mühle wieder zu sich nehmen und außer dieser Mühle soll keine andere mehr dahin gebaut werden 1299

 

Um 1600 gehörte die Moormühle noch nicht zu Weltersbach. Sie lag im Steinwender Gericht auf Ramsteiner Gemarkung; sie kam erst um 1260 zur Gemarkung Weltersbach 1300. Von ihr heißt in der Beforchung des Forst­meisters Velmann von 1600: „Eine Mühl da­selbst auf der Moor gelegen, halb Nickel Glöckner, die andere Hälfte Stephan Witum (Stef­fens Witwe) und Lorenz Hansen Erben, giebt jährlich unserem gnädigsten Kurfürsten und Herrn: 4 Malter Korn, 2 Malter Haber und 6 Kappen 1301.

 

Im 30jährigen Krieg wurde das Gericht Steinwenden, zu dem u.a. die Dörfer Weltersbach und Steinwenden gehörten, völlig entvöl­kert. Erstmals im sog. Schatzungsbelegzettel von 1671 sind wieder Einwohner aufgeführt, darunter Joh. Jakob *Hauser der Müller zu Steinwenden 1302. Um 1660 hatten Johann Jakob Hauser und Conrad Schlosser die Moormühle wieder aufgebaut. In den 1680er Jah­ren gehörte sie Johann Schenkel. Er verkaufte sie schuldenhalber 1687 für 300 fl an Hans Peter *Frölich, der eine Brot­mühle dazu baute1303, und sie zehn Jahre später an Johann Balthasar Chollage [auch als Cholas bezeichnet] ver­äußerte 1304. Fröhlich übernahm ab 1690 die Mohrmühle Waldmohr 1305.

 

Zu Beginn des 18. Jh. werden Georg Friedrich Welcker aus Zweibrücken und nach ihm Johannes Müller als „Mohrenmüller zu Steynweiler“ erwähnt. Einige Jahre später gehörte die Mühle Jacob Schmitt, der sie 1719 versteigern ließ. Seitdem befindet sich die Moormühle im Familienbesitz, wenn sich auch die Besitzernamen durch Vererbung auf die Töchter mehrmals geändert hat 1306. Die Mühle wurde 1719 von Johann Adam Everling ersteigert, dem angesehenen und wohlhabenden Schultheiß des Gerichts Ramstein. Weder Johann Adam Everling noch sein Sohn und Nachfolger, der Schultheiß Johann Daniel Everling (1710-1779) betrieben die Mühle selbst, sondern ließen sie von Pächtern bewirtschaften 1307. Dies erklärt die Tatsache, daß immer wieder Namen von Müllern auf der Moormühle auftauchen, die nicht zur Familie gehörten.

 

Johannes *Müller († vor 1719 err.) war Müller auf der Moormühle in Steinwenden; seine Tochter Anna Maria Müller heiratet am 30.5.1719 in Steinwenden den Samuel Fries aus Steinwenden, Müllermeister auf der Moormühle bei Steinwenden (reformiertes Kir­chenbuch Steinwenden 1308. Die Mühle wurde schuldenhalber 1718 versteigert.

++++ nochmals prüfen: woher stammt der Hinweis auf die Versteigerung, da nicht in der Internetdatei von Müller erwähnt ?++++

 

In der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 1309 wird die Mohrmühle wie folgt beschrieben: “steht auf Eigentumsbo­den, schuldenhalber 1718 vom Oberamt öffentlich versteigert, gelangte an den Schulthei­ßen zu Ramstein *Ewerling um 1880 fl. Sie hat 2 Mahlgänge, angeschlossen eine Bordenmühle; soll vor mehr denn 100 Jahren er­baut worden sein; gibt 4 Malter Korn und 2 Malter Hafer als Pacht.” 1310.

 

1750 wird Peter Mußköpf /*Muskopf auf der Mohrmühle genannt (°° mit Anna Elisabeth Ackermann; diese † 31.10.1751 / 1.11.1751 im Alter von 42 J.) 1311. 1755 wird er Müller auf der Moormühle genannt 1312.

 

Johann Adam *Lang wird 1770 als Müller auf auf der Moormühle [Anm. 1755 als Mühlknecht in Steinwenden] genannt 1313.

 

1773 wird Reinhard *Reckmann als Müller und Afterbeständer auf der Moormühle genannt 1314.

 

Die beiden Söhne Johann Daniels Everling, Nikolaus und Johannes Everling, verkauften die Mühle 1781 mit mehreren Grundstücken auf Weltersbacher, Ramsteiner und Steinwendener Gemarkung für 5500 Gulden an ihren Schwager, den Metzger und Gastwirt Jo­hann Nikolaus Pletsch aus Landstuhl, der mit Maria Elisabeth Everling verheiratet war 1315. Im Übergabevertrag wird die „Maal- und Borthenmühl mit einem Maal- und Scheelgang“ als „ledig, frei und eigen“ beschrieben. Dennoch wurde das freie Eigentum 1788 von der kurpfälzischen Obrigkeit in Frage gestellt, die versuchte, Nikolaus Pletsch zur Annahme eines Erbbestandsbriefs zu zwingen. Pletsch ließ sich jedoch nicht einschüchtern und konnte bewei­sen, daß seine Vorgänger und er die Moormühle „von ewigen Zeiten her als ein ohnumschränktes privatives freies Eigenthum“ beses­sen haben 1316.

 

Pletschs Tochter Anna Maria Pletsch heiratete Balthasar Kehrwald vom Rodalberhof bei Lemberg. Ihm und seiner Frau übertrug Ni­kolaus Pletsch 1797 das Mühlen- und Hofgut mit Bordenmühle und Ziegelhütte. Kehrwald erneuerte die Mahl- und Sägemühle und baute eine Branntweinbrennerei. 1815 wurde er auch zum Bürgermeister von Steinwenden gewählt. Er starb aber bereits 1818. Seine Witwe verheiratete sich mit dem aus Eulenbis stammenden Johann Jakob Müller (1786-1839), der ebenfalls seit 2 Jahren verwitwet war und zuletzt die Mühle in Oberweiler a.d. Lauter betrieben hatte. Er brachte sein eigenes 2jährigen Söhnchen Carl Müller sowie seinen 12jährigen Stiefsohn Johann Georg Leppla mit auf die Moormühle und ließ beide den Müllerberuf lernen 1317. Adam Müller richtete in den 1820er Jahren neben der Mahl- und Sägemühle eine Ohligmühle ein, die er später seinem Sohn Carl Müller übergab. Nachdem der ursprünglich zur Mühlenübernahme vorgesehene Nikolaus Kehrwald, der älteste Sohn Balthasar Kehrwalds und der Anna Maria Pletsch, sich als Rotgerber in Kaiserslautern niedergelassen hatte, ging die Mahlmühle samt Sägewerk und landwirt­schaftlichem Be­trieb auf die Tochter Anna Maria Kehrwald über, die sich mit Johann Georg Leppla verheiratet hatte 1318.

 

Eigentümer der Moormühle war Johann Georg Leppla (1808-1863), Adam Jakob Leppla (1829-1876); der Halbbruder von Johann Georg Leppla, Carl Müller (s. Lohmühle), besaß die Öl- und Lohmühle, die kurz vor 1900 in den Besitz des Bäckermeisters Christian Schellhaas überging 1319. Auf Johann Georg *Leppla (1808-1863) folgte 1863 der Sohn Adam Jakob *Leppla (1829-1876). Nach des­sen frühem Tod im Alter von 47 Jahre übernahm seine Witwe, seine Cousine und Müllerstochter aus der Oberweiler-Tiefenbacher Mühle, Elisabetha *Leppla die Leitung des Mühlen- und Gutsbetriebes, bis wenige Jahre später der Sohn Georg *Leppla (1854-1887; °° mit der Bauerntochter Lisetta Rüb aus Hütschenhausen) die Nachfolge auf der Moormühle antrat. Nach dessen frühen Tod führte seine Mutter Elisabetha *Leppla erneut die Mühle 1320.

 

1899 heiratete die jüngste Tochter des Adam Jakob Leppla und der Elisabetha Leppla, Frieda Leppla, den im badischen Villingen ge­borenen und im Elternhaus seiner Mutter in Herbitzheim an der Blies aufgewachsenen Müllermeister Carl *Bader (1872-1951), 1900 übernahmen die Eheleute Carl Bader und Frieda Leppla die Moormühle 1321. Von den 27 Getreide- und 7 Schrotmühlen, die 1947 im Landkreis Kaiserslautern noch bestanden, war die Moormühle damals mit 8 Tonnen Tagesproduktion und einem Grundkontingent von 1301 Tonnen Roggen die zweitgrößte Mühle in Landkreis Kaisers­lautern und zählte zu den 16 leistungsstärksten Mühlen der ins­gesamt 228 zu jener Zeit in Pfalz betriebenen Mühlen. Die Moormühle wurde 1972 stillgelegt 1322.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. F6 Nr. 297 (luth. Kirchenbuch Steinwenden): enthält auch angaben zur Mohrenmühle

- Müller, Robert: Aus der westpfälzischen Chronik. Eine uralte Mühle erzählt (Mohrmühle in [Steinwenden-] Weltersbach); in: Westricher Anzeiger 1974. Nr. 45., 1974

- Paul: Die Moormühle: in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte (Steinwenden 2006), S. 68-77

- Paul: Familienbilder (Familie des Adam Jakob Leppla 1829-1876, Müller auf der Moormühle in Steinwenden; in Pfälzisch-Rheini­sche Familienkunde 2008, S. 461

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, 57 (2001), Nr. 33 vom 8.2.2001 (Moormühle bei Steinwenden)

 

 

- Lohmühle Steinwenden:

Christian *Lellbach (28.7.1758 Meisenheim - † 31.12.1823 Hütschenhausen) wird als Müller auf der Lohmühle Steinwenden ge­nannt 1323 +++ Weiteres klären +++

 

 

- Lohmühle und Ölmühle auf der Moormühle:

die Lohmühle lag im OT Weltersbach neben der Ölmühle der Moormühle 1324

 

Johann Adam Müller, der Stiefvater des späteren Moormüllers in Steinwenden, Johann Georg *Leppla, richtete in den 1820er Jahren neben der Mahl- und Sägemühle eine Ohligmühle und Lohmühle ein, die er später seinem Sohn Carl Müller übergab. Nachdem der ursprünglich zur Mühlenübernahme vorgesehene Nikolaus Kehrwald, der älteste Sohn Balthasar Kehrwalds und der Anna Maria Pletsch, sich als Rotgerber in Kaiserslautern niedergelassen hatte, ging die Mahlmühle samt Sägewerk und landwirtschaftlichem Be­trieb auf die Tochter Anna Maria Kehrwald über, die sich mit Johann Georg Leppla verheiratet hatte 1325. 1839 nach dem Tod des Jo­hann Adam Mül­ler ging die Lohmühle auf den Sohn Carl Müller (1818 - 15.1.1863 im Alter von 44 Jahren an Auszehrung 1326) über. Aus dessen Ehe mit Elisabetha Lellbach von der Schanzer Mühle (in Miesau) gingen 7 Söhne hervor 1327.

 

Nach Carl Müllers Tod führte der gerade erst 20jährige Sohn Adrian Müller die Ölmühle weiter, während dessen Bruder Franz Mül­ler auf der Mohrmühle eine Seifensiederei gründete 1328. Adrian Müller rich­tete 1866 neben der Ölmühle eine Lohmühle ein 1329. Ar­beit gaben zwei Gerbereien im Ort, die eine der Familie Urschel am Schwenderbach (bis ca. 1910), die andere die Breith am Mohr­bach, in die der vorgenannte Adrian Müller (°° 1665 mit Karolina Elisabetha Breith) einheiratete. Vorbesitzer der letzteren waren die Häberle vom Daubenbornerhof, ein Christian Weber und Ludwig Breith, der aus der Rehweiler Mühle stammte (°° mit Katharina Hä­berle; Vater der Karolina Elisabetha Breith und Schwiegervater des Adrian Müller). Ludwig Breith war auf der Rehweiler Mühle ge­boren, hatte die Katharina Häberle geheiratet und Gerbereibesitzer und Bürgermeister von Steinwenden). Öl- und Lohmühle florier­ten in den ersten Jahren sehr gut. Vermutlich wurde damals ein zweites Wasserrad angebaut. Doch in den 1880er Jahren geriet Adrian Müller in zunehmendem Maß in finanzielle Schwierigkeiten, deren Ursache – der Familienüberlieferung zufolge – wohl in der groß­zügigen Übernahme von Bürgschaften begründet war für die er hatte aufkommen müssen. 1890 meldete Adrian Müller Konkurs an, sein Besitz wurde versteigert. Bei der Versteigerung am 24.3.1890 erwarb Adrian Müllers Schwiegervater Lud­wig Breith für seinen Enkel, den Kaufmann Ludwig Müller, die Öl- und Lohmühle auf der Moormühle für 9050 Mark. Jedoch erhol­te sich der ange­schlagene Betrieb nicht mehr. Zudem brach am 13.3.1892 ein Brand aus, der einen Teil der Öl- und Lohmühle sowie das Dach und einen Teil der Wohnung vernichtete. Adrian Müller baute die Mühle wieder auf, jedoch verfügte diese nur noch über ein Wasserrad 1330.

 

Die Lohmühle ging 1903 durch Verkauf seitens der Familie Müller in den Besitz des Bäckermeisters Christian Schellhaas über 1331. Zunächst betrieb Schellhaas die Öl- und Lohmühle für einige Zeit weiter, veräußerte allerdings um 1908 seinen Anteil am Wasser­recht an den benachbarten Mühlenbesitzer Carl Bader von der Moor­mühle und richtete im Keller des an das Wohngebäude angebau­ten Hauses eine Backstube ein. Der Laden befand sich im Wohnhaus der ehemaligen Ölmühle 1332.

 

Um 1910 geriet der Betrieb in Zahlungsschwierigkeiten, er wurde von Ehrenspeck aus Kusel übernommen 1333, wonach Christian Schellhaas jun. 1930 den Bäckereibetrieb nach Steinwenden verlagerte, worauf Christian Schellhaas sen. († 1939 Landstuhl) seinen Besitz auf der Moormühle an seine Tochter Franziska Amalie Weis übergab, die das Gebäude der ehemaligen Ölmühle 1949 mit Wohnhaus und Nebengebäude für 12000 DM an Familie Bader verkaufte.

 

 

- Roggenmühle Steinwenden:

seit 1894

 

 

- Sägemühle, Scheuermannsmühle (später Sägewerk Wolf & Feil):

die auf der Gemarkung Steinwenden gelegene Sägemühle (später Sägewerk Wolf & Feil), von dem aus Spesbach stammenden Mül­ler Carl Scheuermann (1779-1845) erbaut. Dieser war mit Elisabetha Kleemann von der Mittleren Mühle im Nachbarort Kottwei­ler-Schwanden verheiratet 1334.

 

Von den neun Kindern des Ehepaars Scheuermann heiratete die Tochter Elisabetha Scheuermann (1817-1883) im Jahr 1840 den in Reichenbach geborenen Ludwig Eberhard Gutheil, Sohn des seit 1831 in Steinwenden amtierenden protestantischen Pfarrers Jakob Gutheil 1335. Ludwig Eberhard Gutheil hatte, wie seine Brüder August Heinrich Gutheil (später Gerbereibesitzer in Schrollbach) und Carl Theodor Gutheil (Gerbereibesitzer in Reichenbach), vermutlich bei Johannes Häberle den Beruf des Gerbers erlernt 1336. Vor der Eheschließung schlossen Ludwig Eberhard Gutheil und Elisa­betha Scheuermann einen notariellen Ehevertrag und erhielten zugleich von den Eltern der Braut als Schenkung unter Lebenden zum einen die „zweistöckige Mühle und Sägemühle mit einem Gang“ auf Steinwendener Gemarkung (später Sägewerk Wolf & Feil), zum anderen die „zweistöckige Mahl- und Ölmühle mit zwei Gängen“ in Kottweiler, zum Gesamtwert von 6000 Gulden 1337.

 

Nach dem Tod des Ludwig Eberhard Gutheil († 1872 Kottweiler) führte sein gleichnamiger Sohn Ludwig Eberhard Gutheil (1841-1900; °° 1870 mit Karolina Gehm aus Rothselberg) neben der Kottweiler Mühle auch die „Scheuermannsmühle“ weiter. 1338. Als Müller und Betriebsnachfolger auf beiden Mühlen führte nach dem Tod des Ludwig Eberhard Gutheil († 1900), dessen Sohn Ludwig Gutheil auch die Scheuermannsmühle fort. Er ge­riet jedoch bald in wirtschaftliche Schwierigkeiten, so daß die Mühlen 1913/14 ver­steigert werden mußten. Zu diesem Zeitpunkt war Ludwig Gutheil bereits verstorben. Seine Witwe Emma geb. Ehrenhardt wie auch ihre Schwiegermutter konnten noch Grundbesitz vor der Versteigerung verkaufen. Die einzige Tochter des Ludwig Gutheil und der Emma Ehrenhardt, Mally Gutheil, spätere verh. Bernhard, wanderte nach Schenectady im US-Bundesstaat New York aus 1339.

 

Der Landwirt Karl Wolf (1869-1946), dessen Vater Jakob Wolf in Kottweiler eine Rotgerberei betrieb und dessen Mutter Philippina Poth aus der Mittleren Mühle stammte, ersteigerte sowohl die Gutheil'sche Sägemühle auf Steinwendener Gemarkung als auch die Untere Mühle in Kottweiler. Während Wolf den Sägewerksbetrieb auf der sog. „Scheuermannsmühle“ (auch „Bordenmühlchen“) fortführte, wurde der Mahlbetrieb auf der Unteren Mühle in Kottweiler eingestellt 1340.

 

 

- Sultzbacher Mühle:

in der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 1341 wir die Sultzbacher Mühle wie folgt beschrieben: “gehört dem Theo­bald *Lang, hat einen Lehensmüller darin. Die Mühle hat 1 Mahlgang und gibt 2 Malter Korn und 1 Malter Hafer als Pacht. Soll dem Vernehmen nach eine Eigentumsmühle sein.” 1342.

 

 

 

 

 

Stelzenberg:

VG Kaiserslautern-Süd, Lk Kaiserslautern; südlich von Kaiserslautern, westlich von Trippstadt gelegen

 

Mühlen:

in Stelzenberg gab es die „Alte Schmelze“ 1343.

 

Bis vor 1569 war Hans *Lorch Müller († vor 15.7.1569) als Müller in Stelzenberg. Er ist der Stammahn des Müllergeschlechts Lorch 1344.

 

 

 

 

 

Stockweiler:

OT von Bayerfeld-Steckweiler, VG Rockenhausen, Lk Donnersbergkreis

 

Mühlen:

- Stockweiler Mühle:

 

Literatur/Urkunden:

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand Moschel-Landsberg Nr. 11. Mühlen und Hofgüter, die im Erbbestand verliehen sind 1738-1743, darunter Stockweilermühle 1555-1788, 1740-1806

 

 

 

 

 

Stolzenberger Tal:

das sog. Stolzenberger Tal war ein Herrschaftsgebiet zwischen Dielkirchen und Cölln (2/3 zweibrückisch und 1/3 falkensteinisch); zusammen mit den Herzögen von Pfalz-Zweibrücken (2/3) waren die Falkensteiner (1/3) Herren im sog. Stolzenberger Tal (Herr­schaftsbereich der ehemaligen Burg Stolzenberg im mittleren Alsenztal); als solche hatten sie Mitspracherecht bei der Vergabe der Mühlen in Bayerfeld-Cölln, Dielkirchen, Steckweiler, Steingruben und Mannweiler 1345.

 

Mühlen:

s. Hahn-Mühle, s. Wolfsmühle (s. Hans Peter *Loth)

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C14 (Grafschaft Falkenstein) Nr. 950: Streitigkeiten der Grafschaft Falkenstein mit Pfalz-Zweibrücken wegen der Herrschaft Stolzenberg, hier die Abführung eines Drittels des Bachgeldes in der Herrschaft Stolzenberg an Falkenstein, 1769

 

 

- Stolzenberger Gruben (Mühlsteinbruch):

in der Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg von 1601 befindet sich folgender Eintrag: „Griebel Georg, Schaff­ner zu Offenbach, 3 fl. für einen Mühlstein aus dem Stolzenberger Amt In der Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Lands­berg von 1601 befindet sich folgender Eintrag: „Hahnmüller Hans, Bayerfeld, 6 Pfg. (18 fl. 12 alb Sühnegeld. Hat Wentz Schlemmer erstochen. War deswegen längere Zeit außer Land. Wurde auf Ansuchen vom Herzog mit diesem Sühnegeld in zwei Zielen begna­digt)“ 1346. In der Kellereirechnung von 1601 befindet sich gleichfalls ein weiterer Eintrag: „Hintzler Johann, Keller zu Nohfelden, 3 fl. Für einen Mühlstein aus den Stolzenberger Gruben“ 1347.

 

 

 

 

 

Storrenmühle bei Freisen:

s. *Herrenhauser Mühle (auch als Finkenmühle bei Linden (auch als Hirsenmühle, Herrenhauser Mühle, Herrenhäuser Mühle, be­zeichnet) bei Fohren Linden

 

Anm.: die Bezeichnung der Herrenhauser Mühle als „Storrenmühle“ bei Weber 1348 ist m.E. eine Verwechslung mit der *Storrenmüh­le bei Freisen 1349 ++++prüfen+++.

 

Das nahe Freisen gelegene Dorf *Asweiler gehörte zum Amt Nohfelden im Herzogtum Zweibrücken ++++ prüfen, ob dies auch für die Storrenmühle gilt ++++. Asweiler wurde erstmals 1411 in einer Bürgschaftsurkunde erwähnt. Neben dem Namen Asweiler tauch­te auch die Schreibweise Answeiler auf. Bis 1789 gehörte das Dorf zum Herzogtum Zweibrücken, Amt Nohfelden. 1816 kam Aswei­ler zum Großherzogtum Oldenburg. Bei Asweiler lag auch die Wüstung Stegen [Anm.: s. Stegener Mühle] 1350.

 

Schon 1438 standen in Brinzweiler (Wüstung bei Freisen) mehrere Mühlen. Eine davon war die Storrenmühle (oder Steinmatzen­mühle), genannt nach Peter Storren, der um 1600 Besitzer dieser Mühle war. Während des 30jährigen Krieges war Niclas Gillen In­haber der Mühle. 1716 baute Fritz Maus ein neues Wehr. 1351. Ca. 300 m un­terhalb der Storrenmühle lag die 1938 abgerissene Wen­delsmühle bei Freisen, die bereits 1612 im Gerichtsbuch erwähnt ist 1352.

 

Henrich HOB und Hausfrau Maria Catharina verkaufen an Hans Adam *Keller und Hausfrau Engel ihr Mahlmill so sie von Fritz Maus im Tausch gehabt, nämlich die Storrenmühle genannt, gegen die Ellermühle zu Haupersweiler [Anm. s. *Ellernmühle], für 2050 Gulden 1353.

 

Zu Anfang des 18. Jh. brannte die Mühle ab 1354.

 

 

 

 

 

Stromberg:

VG Stromberg, Lk Bad Kreuznach; liegt am östlichen Rand des Soonwaldes, eines zirka 40 km² großen und bis zu 657m hohen Berg­zugs im Hunsrück, und südlich des Binger Waldes.Die Stadt Stromberg liegt als „Drei-Täler-Stadt“ am Zusammenfluß von Welschbach und Dörrebach (Lehnbach) mit dem Guldenbach. Der Guldenbach ist der stärkste der drei Bäche im Stadtgebiet. Der Guldenbach entspringt am Volkenbacher Weiher nördlich von Rheinböllen ca. 450 m über NN. Er hat ein starkes Gefälle aufgrund des großen Höhenunterschieds von der Quelle bis zur Einmündung in die Nahe. Der Welschbach entspringt in einem Wiesengebiet nahe dem Erbacher Kopf (470,5 m), der Dörrebach im Staatsforst Neupfalz nahe der Lehnmühle. Des Weiteren mündet in den Gul­denbach auch der winzige Schindelbach, der im Stromberger Stadtwald entspringt und durch die „Klamm“ fließt. Alle diese Bäche haben sich tief in das Gestein eingeschnitten und charakteristische enge Täler geschaffen. Auch innerhalb des Stadtgebietes sind die Höhenunterschiede recht hoch.

 

Mühlen:

aus Stromberg stammt die pfälzische Linie der Müllerfamilie Weinsheimer.

 

- Stromberger Mühle:

1419 kauften Ludwig III. Kurfürst und Rudolf von Zeissenkeim die Stromberger Mühle 1355. Bis vor 1732 war Müller in Stromberg der Johann Jacob Müller. Am 29.4.1732 heiraten in der reformierten Kirche in Albig der Johann Wendel Scherer und die Anna Catha­rina Müller „Tochter des verstorbenen Johann Jacob Müller, Müler zu Stromberg 1356.

 

 

 

 

 

Studernheim:

Stadtteil von Frankenthal, südlich von Frankenthal nördlich von Oggersheim gelegen; 1261 erstmals urkundlich erwähnt. Studern­heim war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Neustadt, die Vogtei und niedere Gerichtsbarkeit gehörte der Domprobstei Worms). 1556 wurde in der Kurpfalz eine Reformation durchgeführt, wonach die Untertanen die neue Lehre annahmen. Ein Feuer vernichtete am 17.8.1615 den ganzen Ort. 200 Bewohner zählte man zum Ausbruch des 30jährigen Krieges. Es wurden sämtliche Felder verwü­stet. Danach zählte man noch 80 Bewohner. Der Ort wurde ein zweites Mal im Pfälzer Erbfolgekrieg um 1688/89 niedergebrannt, so wie andere Dörfer der Umgebung. Alsbald versuchte man den Ort mit Wildfängen (Staatenlose und unehelich geborene, die nicht seßhaft waren) neu zu bevölkern. Neben den zwei Frankenthaler Klöstern haben auch zwei Stifte Güter in Studernheim. Der Ort war ein so genanntes Ausdorf des Pfälzer Kurfürsten, dessen Bewohner seine Leibeigenen waren. Er konnte seine Untertanen zu ver­schiedenen Diensten heranziehen. 1919 wurde der Ort nach Frankenthal eingemeindet.

 

Mühlen:

um 1833 war der Heinrich *Franger als Müller in Studernheim (err.)

 

- Postmühle, niedere und obere:

s. Frankenthal: Pfustmühle

 

 

 

 

 

Stundweiler/Elsaß:

nördlich vom Hagenauer Forst, bei Oberroedern gelegen; gehörte zum Hochstift Speyer, Amt Lauterburg.

 

Mühlen:

am 11.9.1741 heiraten in der katholischen Kirche in Stundweiler der Müller Johannes Valentin *Kuhnmünch und die Elisabetha Un­frid. Der Bräutigam ist der Sohn des verstorbenen Müllers Johannes Georg Kuhnmünch von der Haagen-Mühle „Parochia Cuprig­hausen Episcopati Herbipolensis“ 1357. Es handelt sich um das im Bistum Würzburg ( Herbipolensis) gelege­ne Kirchspiel Übrigshau­sen, heute Ortsteil von Untermünkheim, Lk Schwäbisch Hall. Zu Untermünkheim gehört auch der am Fluß Kocher gelegene Weiler Haagen, wo sich noch heute die Haagen Mühle befindet 1358.

 

- Mühle zu Stundweiler:

++++weiter++++

 

 

 

 

 

Stürzelbronn/Lothringen:

liegt am Mühlenbach im äußersten Nordosten Lothringens an der Grenze zur Pfalz und zum Elsaß. Es ist die östlichste Gemeinde des Bitscher Ländchens (Pays de Bitche) und von ganz Lothringen. Das Dorf ist entstanden an der alten Römerstraße von Weißenburg nach Bitche. Die 1135 von Herzog Simon I. von Lothringen gegründete Zisterzienserabtei ist der eigentliche Ursprung der Ortschaft 1359.

 

Mühlen:

- Mühle in Haspelschiedt:

zu Stürzelbronn gehört auch das nordwestlich gelegene Haspelschiedt. Dieses liegt unterhalb des Etang d'Haspelschiedt. 1724 war Wendel Schabronn der lützelbronn'sche Müller in Haspelschiedt. 1724 kam es zur Zollerhebung von eingeführtem Mehl zu Fisch­bach bei Dahn von Ludwig Schlick zu Fischbach bzw. dem stürzelbronn'schen Müller Wendel Schabronn 1360.

 

 

- Stürzelbronner Mühle:

Der Eilbote Landau berichtet am 28.12.1839 über die Sitzung des Spezialgerichts beim Appellationsgericht Zweibrücken vom 11.12.1839 und der Anklage gegen den Falschmünzer Johann *Wiedenkeller, 22 Jahre alt, geboren in Arbon/Kanton Thurgau/­Schweiz, wohnhaft in Stürzelbronn wegen Herstellung und Verbreitung falscher bayrischer Sechskreuzerstücke. Wiederkeller war in Fischbach bei Dahn wegen Betruges festgenommen worden, wo er diese gefälschten Münzen in Verkehr brachte. Wiederkeller hatte seit einigen Monaten die Mahlmühle in Stürzelbronn gepachtet, um dort eine Hanfspinnerei einzurichten. Der Friedensrichter in Bitsch fand in der Stürzelbronner Mühle bei einer Hausdurchsuchung eine große eiserne Presse und andere zum Prägen von Münzen notwendige Gegenstände. Wiedenkeller wurde zu lebenslänglicher Zwangsarbeit und zur Brandmarkung verurteilt 1361.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3734: Zollerhebung von eingeführtem Mehl zu Fischbach bei Dahn von Ludwig Schlick zu Fischbach bzw. dem stürzelbronn'schen Müller Wendel Schabronn zu Haspelschied, 1724

 

 

- Stürzelbronner Sägmühle:

1644 wurde auf der Stürzelbronner Sägmühle geboren der Johann Jacob Windsteiner (geb. 1644 Stürzelbronn, Stürzelbronner Sägmühle - † 1715 Fischbach bei Dahn; °° mit der Müllerstochter Maria Katharina Breiner von der Mühle in Dambach-la-Ville/Elsaß, der Tochter des Müllers in Dambach Hans Friedrich [2] *Breiner) 1362.

 

 

 

 

 

Stüterbacher Sägmühle:

in der Grafschaft Hanau-Lichtenberg bei Lemberg gelegen +++Lage klären+++. Eigentümer war um 1749 der Hauptmann *Kuntzen­bach, hanau-lichtenbergischer Offizier in Pirmasens 1363. Der Zimmermann Jakob Wingert aus Lemberg machte Forderung an die Witwe des Hauptmannes Kuntzenbach aus Pirmasens für Reparierung der Stüterbacher Sägmühle zwischen 1749-1758 geltend 1364.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. C20 Nr. 1490: Forderung des Zimmermannes Jakob Wingert aus Lemberg an die Witwe des Hauptmannes Kunt­zenbach aus Pirmasens für Reparierung der Stüterbacher Sägmühle, 1749-1758

 

 

 

1 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O.,S. 386.

2 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 386; vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 231r-234r.

3 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 231r-234r; vgl. We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 223.

4 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 92r.

5 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1291/5 „Streitsache zwischen Theobald Closters, Müller zu Saal ./. Jacob Jung zu Albessen, 1752-1763“.

6 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 386.

7 Vgl. Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz Nr. 9 vom 13.2.1840 außerordentliche Beilage S. 2.

8 Vgl. Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 72 vom 8.9.1865 und Nr. 96 vom 28.8.1870: „Besuch des Müllers August Hahn auf dem Schlachtfeld bei Saarbrücken“.

9 Vgl. Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 28 vom 6.4.1866.

10 Vgl. Zweibrücker Wochenblatt Nr. 259 vom 4.11.1869.

11 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 386.

12 Vgl. Woll: Die Erlenmühle, a.a.O., S. 124.

13 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., Anhang S. 78 und S. 138; vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 4, S. 294; vgl.

Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 194.

14 Vgl. Woll: Die Erlenmühle, a.a.O., S. 124; vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Hei­matkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 55.

15 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk a.a.O., S. 277.

16 Vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, a.a.O., a.a.O., S. 16.

17 Vgl. Kno>18 Vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, a.a.O., a.a.O., S. 17.

19 Vgl. Kno>20 Vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, a.a.O., a.a.O., S. 25.

21 Vgl. Schmidt: Familiennamen in der ehemaligen Gemein­schaft Buntenbach im 18. Jahrhundert; in: PRFK 1977, S. 419, 424.

22 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 110.

23 Vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, a.a.O., a.a.O., S. 25.

24 Vgl. Kno>25 Vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, a.a.O., a.a.O., S. 25.

26 Vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, a.a.O., a.a.O., S. 7.

27 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 55.

28 Vgl. ev. KB Wallhalben8, Bl. 3, Taufeintrag vom 20.1.1833.

29 Vgl. ev. KB Wallhalben8, Bl. 7, Taufeintrag vom 3.8.1834.

30 Vgl. ev. KB Wallhalben8, Bl. 11, Taufeintrag des Johann Theobald Ulrich vom 26.7.1835.

31 Vgl. ev. KB Wallhalben8, Bl. 20, Taufeintrag vom 8.7.1838.

32 Vgl. Woll: Die Erlenmühle, a.a.O., S. 125.

33 Vgl. Gewerbs=Patent-Urkunde vom 4.4.1865, abge­druckt bei Woll: Die Erlenmühle, a.a.O., S. 126.

34 Vgl. Hack: Die Erlenmühle bei Wallhalben hat Wassergeschichte geschrieben; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2001, S. 90; vgl. Woll:

Die Erlenmühle, a.a.O., S. 125.

35 Vgl. Woll: Die Erlenmühle, a.a.O., S. 125,

36 Vgl. Woll: Die Erlenmühle, a.a.O., S. 127.

37 Vgl. Schwarz: Die Huldigung bischöflich-speyerischer Untertanen des Amtes Lauterburg im Jahre 1652; in: PRFK 2004, S. 353.

38 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 271.

39 Vgl. Schwarz: Die Huldigung bischöflich-speyerischer Untertanen des Amtes Lauterburg im Jahre 1652; in: PRFK 2004, S. 358.

40 Vgl. Christmann: Tri­fels und Neukastel entstanden an ehemaligen Römerstraßen; in: Pfälzer Heimat 1960, S. 46.

41 Vgl. Guth: Lemberg, a.a.O., S. 371.

42 Vgl. Dolch/Greule, a.a.O., S. 410; vgl. Christmann: Siedlungsnamen I, a.a.O., S. 525.

43 Vgl. Ziegler: Alt-Lemberg, a.a.O., S. 167 mit Photo.

44 Vgl. Ziegler: Alt-Lemberg, a.a.O., S. 167.

45 Vgl. Guth: Lemberg, a.a.O., S. 371.

46 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 410.

47 Vgl. Ziegler: Alt-Lemberg, a.a.O., S. 167.

48 Vgl. LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2941: Die dem Erbbeständer Johannes Säubert auf dem Salzwoog erteilte Erlaubnis, gegen

Entrichtung eines jährlichen Erblehenszinses eine Ölmühle in der Gemeinde Lemberg zu erbauen, 1781-1782.

49 Vgl. Wittmer: Sippenbuch Pirmasens, a.a.O., S. 385.

50 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 254.

51 Vgl. Ziegler: Alt-Lemberg, a.a.O., S. 175 mit Photo.

52 Vgl. Becker: Das deut­sche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

53 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2926, fol. 50.

54 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2926, fol. 50.

55 Vgl. Christmann: Dörferuntergang, a.a.O., S. 118.

56 Hinweis von Herrn Markus Bauer vom 3.1.2014

57 Hinweis von Herrn Markus Bauer vom 3.1.2014

58 Vgl. LA Speyer, Schatzungsbuch 10, Bl. 17 u. 16r +++Zitat prüfen+++

59 Vgl. LA Speyer; Best. Zweibrücken I, A. Nr. 32, Bl. 37 u. 18; vgl. Christ­mann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 297.+++Zitat prüfen+++

60 Vgl. LA Speyer, Best. Zweibrücken II, A. Nr. 3104, S. 43 Karte.

61 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 297.

62 Vgl. Christ­mann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 297/98.

63 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 5r; zitiert nach Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 49.

64 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 6v; zitiert nach Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 50.

65 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 6v; zitiert nach Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 50.

66 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 13v; zitiert nach Zenglein/Bauer: Kübel­berger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 57.

67 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 14r; zitiert nach Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 58.

68 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29; zusammenfassend zitiert bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 239.

69 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1293 2: „Die auf der Hitschen­mühle zu Sand neu erbaute Ölmühle, 1786-1792“.

70 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 67 vom 8.3.1823, S. 314.

71 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 17.

72 Mitteilung von Dr. Hermann Müller, Heppenheim vom 26.1.2013.

73 Vgl. Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, a.a.O., S. 189, Nr. 307.

74 Vgl. Dolch/Münch: Urkunden des Zisterzienserklosters Otterberg , a.a.O., S. 99 Nr. 84.

75 Vgl. Otterberger Urkundenbuch 36 Nr. 46 abgedruckt bei Hahn, Mitt.Hist.Verein Bd. 22 S. 113/114; vgl. Dolch/Münch: Urkunden des Zisterzienserklosters

Otterberg , a.a.O., S. 101 Nr. 88.

76 Vgl. Dolch/Münch: Urkunden Zisterzienserkloster Otterberg, a.a.O., S. 104 Nr. 96.

77 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 96; vgl. Dolch/Münch: Urkunden des Zisterzienserklosters Otterberg , a.a.O., S. 133 Nr. 167.

78 Vgl. Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, a.a.O., S. 188/189, Nr. 306.

79 Vgl. Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, a.a.O., S. 189, Nr. 307.

80 Vgl. Eilbote Landau vom 30.4.1836, S. 71 = LA Speyer Best. Y 20/41.

81 Vgl. LA Speyer Best. K2 Kasten Nr. 11, Urk.-Nr. 35/1829 vom 16.2.1829.

82 Vgl. Buchmann GmbH Geschäfts­leitung: Papiermühle im Wasgau, Sarnstall 1961, S.11.

83 Vgl. Buchmann GmbH Geschäftsleitung: Papiermühle im Wasgau, Sarnstall 1961, S. 16.

84 Vgl. Jaffé: Papiermühle im Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 12.

85 Vgl. Buchmann GmbH Geschäftsleitung: Papiermühle im Wasgau, Sarnstall 1961, ohne Seitenangabe.

86 Vgl. Buchmann GmbH Geschäfts­leitung: Papiermühle im Wasgau, Sarnstall 1961, ohne Seitenangabe.

87 Vgl. Angabe von Horst Klein bei Internetdatei geneanet, http: http://gw.geneanet.org/horstklein_f?lang=de&v=SCHMIDTBERGER&m=N., Abruf vom 15.3.2013.

88 Vgl. Angabe von Horst Klein bei Internetdatei geneanet, http: http://gw.geneanet.org/horstklein_f?lang=de&v=SCHMIDTBERGER&m=N. , Abruf vom 15.3.2013.

89 Vgl. LA Speyer Best. K2 Kasten Nr. 10/1, Urk. Nr. 70/1826 vom 19./24.10.1826.

90 Vgl. LA Speyer Best. K2 Kasten-Nr. 11, Urk. Nr. 39/1829 vom 16.2.1829.

91 Vgl. Eilbote Landau vom 6.6.1840, Beilage zu Nr. 23.

92 Eilbote Landau vom 30.4.1836, S. 71 = LA Speyer Best. Y 20/41.

93 Vgl. LA Speyer K2 Kasten Nr.16, Urk. Nr. 385/1836; s. auch Repertorium Notar Bolza, LA Speyer Best. K1 Nr. 2006, 8.7.1836.

94 Vgl. Buchmann GmbH Geschäftsleitung: Papiermühle im Wasgau, Sarnstall 1961, ohne Seitenangabe.

95 Eilbote Landau vom 6.6.1840, Beilage zu Nr. 23.

96 Vgl. Buchmann GmbH Geschäfts­leitung: Papiermühle im Wasgau, Sarnstall 1961, ohne Seitenangabe.

97 Vgl. Buchmann GmbH Geschäftsleitung: Papiermühle im Wasgau, Sarnstall 1961, ohne Seitenangabe.

98 Vgl. Buchmann GmbH Geschäftsleitung: Papiermühle im Wasgau, Sarnstall 1961, ohne Seitenangabe.

99 Vgl. Buchmann GmbH Geschäftsleitung: Papiermühle im Wasgau, Sarnstall 1961, ohne Seitenangabe.

100 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, a.a.O., S. 15.

101 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Landkreis Bad Dürkheim http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Bad_Dürkheim.pdf.

102 Vgl. Kolb: Rheinbaiern, a.a.O., S. 127.

103 Vgl. Frey: Beschreibung d. Rheinkreises, a.a.O., Bd. 2, S. 546.

104 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 474.

105 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, a.a.O., S. 16.

106 Vgl. Lehmann: „Glühweinwanderung 2011 zum Forstgut „Sattelmühle“ - auf den Spuren von Saladin Klein; In­ternetdatei www.sauerbrunnen-lambrecht.de/ gluehwein/2011/2011.htm, Abruf vom 15.3.2013.

107 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 53.

108 Vgl. Internetdatei regionalgeschichte.net; Ab ruf vom 15.3.2013.

109 Vgl. Internetdatei regionalgeschichte.net; Ab ruf vom 15.3.2013.

110 Vgl. Rabenau: Verzeichnis Großherzogthum Hessen, a.a.O., Dickmühle.

111 Vgl. Schnabel: Alzey, Himmelgarten Zisterzienserinnenkloster; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, A-G, S. 134.

112 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 15.8.1720, vgl. http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/leben/kirchenbuecher.php?navid=27.

113 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 20.7.1721, vgl. http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/leben/kirchenbuecher.php?navid=27.

114 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 28.11.1723, vgl. http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/leben/kirchenbuecher.php?navid=27.

115 Vgl. luth. KB Alzey, Sterbeeintrag vom 25.3.1734, vgl. http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/leben/kirchenbuecher.php?navid=27.

116 Vgl. luth. KB Alzey, Sterbeeintrag vom 6.4.1743, vgl. http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/leben/kirchenbuecher.php?navid=27.

117 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 267.

118 Vgl. Getto: 600 Jahre Schaidter Mühle a.a.O., S. 5.

119 Vgl. Getto: 600 Jahre Schaidter Mühle a.a.O., S. 5-6, leider ohne Quellenangabe.

120 Vgl. Getto: 600 Jahre Schaidter Mühle a.a.O., S. 6.

121 Vgl. Fendler: Deutschordenskommende, a.a.O. S. 58.

122 Vgl. Walter: Bei­träge zur Geschichte der Dörfer Minfeld und Freckenfeld; Landau 1905, S. 98; vgl. HStA München Rheinpf. Urkunden 2157 u. 2158; vgl. Getto:

Die Eckert von der Schaidter Mühle und ihre Nachfahren, a.a.O., S. 6; vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., S. 58.

123 Vgl. Walter: Bei­träge zur Geschichte der Dörfer Minfeld und Freckenfeld; Landau 1905, S. 98.

124 Vgl. Walter: Beiträge zur Geschichte der Dörfer Minfeld und Freckenfeld; Land­au 1905, S. 98; vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O.,

S. 58-59.

125 Vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., S. 59; vgl. LA Speyer Best. D51/439.

126 Vgl. Walter: Beiträge zur Geschichte der Dörfer Minfeld und Freckenfeld; Landau 1905, S. 99.

127 Vgl. Getto: Die Eckert von der Schaidter Mühle und ihre Nachfahren, a.a.O., S. 7; vgl. Fendler: Deutschordenskommende Wei­ßenburg, a.a.O., S. 59; vgl. LA Speyer Best. D51 Nr. 441, Orig. Perg. 22.8.1425.

128 Vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., S. 59; vgl. LA Speyer Best. D51 Nr. 446, Orig. Perg. 6.5.1426.

129 Vgl. Walter: Beiträge zur Geschichte der Dörfer Minfeld und Freckenfeld; Landau 1905, S. 99; vgl. Getto: Die Eckert von der Schaidter Mühle und ihre Nachfahren, a.a.O., S. 7; vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., S. 60; vgl. LA Speyer Best. D51 Nr. 442, Orig. Perg. 6.5.1478.

130 Vgl. Getto: Die Eckert von der Schaidter Mühle und ihre Nachfahren, a.a.O., S. 8-9 .

131 Vgl. Getto: Die Eckert von der Schaidter Mühle und ihre Nachfahren, a.a.O., S. 10.

132 Vgl. Walter: Beiträge zur Geschichte der Dör­fer Minfeld und Freckenfeld; Landau 1905, S. 99.

133 Vgl. Walter: Beiträge zur Geschichte der Dörfer Minfeld und Freckenfeld; Landau 1905, S. 99.

134 Vgl. Walter: Beiträge zur Geschichte der Dör­fer Minfeld und Freckenfeld; Landau 1905, S. 99.

135 Vgl. Walter: Beiträge zur Geschichte der Dörfer Minfeld und Freckenfeld; Landau 1905, S. 100.

136 Vgl. Es­ser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 451 Nr. 2103.

137 Vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., S. 17e; vgl. Archives Municipales Musée Wis­sembourg, Best. AW Wb J 12 1167, S. 25-33.

138 Vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., S. 212; vgl. LA Speyer Karten und Pläne W1/1341.

139 Vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., S. 204-204; vgl. LA Speyer Best. D 53/44 u. D 53/45.

140 Vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., S. 229-230; vgl.- Martin: Nationalgüterveräußerung, a.a.O., S. 300; vgl. Deutschordenszentralarchiv Wien, Best. Ges 84/2 Bl. 121r.

141 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 50 Nr. 174.

142 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Min­feld, a.a.O., S. 50 Nr. 174.

143 Vgl. Landwirtschaftli­che Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 12.

144 Vgl. Eilbote Landau vom 13.10.1855, S. 459 = LA Speyer Best. Y 20/41.

145 Vgl. Weidmann: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Pfalz, a.a.O., Bd. III, S. 219.

146 Vgl. Rheinisch-Pfälzische Familienkunde 2003, S. 330.

147 Vgl. Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, a.a.O., S. 88.

148 Vgl. Schneider: Hirten im Gebiet der ehemals Sickingen'schen Herrschaft Schallodenbach und Umge­bung; in: PRFK 1982, S. 102.

149 Vgl. Herzog: Familienbuch von Heimkirchen, a.a.O., S. 10 Nr. 100.

150 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Ge­meinde Otterberg, a.a.O., S. 68 Nr. 596.

151 Vgl. Budell: Register zu den Kirchen­büchern der katholischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, a.a.O., S. 82 ff..

152 Vgl. Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, a.a.O., S. 76.

153 Vgl. Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, a.a.O., S. 108.

154 Vgl. Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, a.a.O., S. 175.

155 Vgl. Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, a.a.O., S. 175.

156 Vgl. Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, a.a.O., S. 134.

157 Vgl. Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, a.a.O., S. 154.

158 Vgl. Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallo­denbach 1683-1798, a.a.O., S. 80.

159 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 334.

160 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wal­lalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 57.

161 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbta­le eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 57.

162 Vgl. Schick: Ehe­mals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 57.

163 Vgl. Drechsel/Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., Bd. 1 S. 134, 138, 222.

164 Vgl. Drechsel/Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., Bd. 1, S. 222.

165 Vgl. Eyselein: Geschichte Mutterstadt, abgedruckt bei Dierck/Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, Bd. 2, a.a.O., S. 132.

166 Vgl. Dierck/Fouquet: Dannstadt und Schau­ernheim, Bd. I, a.a.O., Karte S. 35.

167 Vgl. Universitätsarchiv Heidelberg, IX, 4e, Nr. 284a, f. 50v-52r [Salbuch], abgedruckt bei Drechsel/Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., Bd. 1 S. 223.

168 Vgl. GLA Karlsruhe 67/449, f. 55r.

169 Vgl. Universitätsarchiv Heidelberg, IX, 4e, Nr. 285, f. 65v.

170 Vgl. Universitätsar­chiv Heidelberg, XII, N.S., Nr. 1215; vgl. Drechsel/Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., Bd. 1, S. 275.

171 Vgl. Ba>172 Vgl. Drechsel/Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., Bd. 1, S. 276.

173 Vgl. Drechsel/Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., Bd. 1, S. 276.

174 Vgl. Dierck/Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, Bd. 2, a.a.O., S. 65.

175 Vgl. LA Speyer Best. A16, A 120, abgedruckt bei Dierck/Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, Bd. 2, a.a.O., S. 255, 264, 266.

176 Vgl. Dierck/Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, Bd. 2, a.a.O., S. 27.

177 Vgl. Seelin­ger: Familien in Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., S. 162 Nr. 568.

178 Vgl. Seelinger: Familien in Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., S. 686 Nr. 2960.

179 Vgl. Seelinger: Familien in Dannstadt und Schau­ernheim, a.a.O., S. 451 Nr. 1861.

180 Vgl. Seelinger: Familien in Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., S. 669, Nr. 2882.

181 Vgl. Seelinger: Familien in Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., S. 444 Nr. 1829.

182 Vgl. Seelinger: Familien in Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., S. 372 Nr. 1499.

183 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 120 vom 27.10.1830, Beilage, S. 891; s. auch Neue Speyerer Zeitung Nr. 133 vom 4.11.1830.

184 Vgl. Frey: Beschreibung der Rheinpfalz, a.a.O., Bd. 1, S. 531.

185 Vgl. Ortsgemeinde Scheibenhardt [Hrsg.]: 800 Jahre Scheibenhardt, 2006, S. 31.

186 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stich­wort Scheibenhardt, http://de.wikipedia.org/wiki/Scheibenhardt, Abruf vom 16.3.2014.

187 Archives Départementales Bas-Rhin in Straßburg, http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/index.php, Scheibenhard.

188 Vgl. Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., S. 274.

189 Vgl. Alter: Aufstand der Bauern, a.a.O., S. 62/63.

190 Vgl. LA Speyer Best. X 54 Nr. 84: „Titre de propriété“ über die „Moulin de Boehnwald“ vom 28.6.1786.

191 Vgl. Alter: Aufstand der Bauern, a.a.O., S. 62/63.

192 Vgl. Weber, Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 267.

193 Vgl. o.A: „Die beiden Scheibenhard(ter)er Mühlen; in: Ortsgemeinde Scheibenhardt [Hrsg.]: 800 Jahre Scheibenhardt, a.a.O., S. 305.

194 Vgl. Erbbe­standsbrief vom 28.6.1786, im Besitz von Jakob Rieger, Bienwaldmühle; maschinenschriftliche Abschrift durch Jacob Rieger = LA Speyer Best. X54/84.

195 Vgl. hierzu Stein: Festungen und befestigte Linien in der Pfalz und im nördlichen Baden, Teil I Pfälzer Heimat 1968, S. 91 ff., Teil II Pfälzer Heimat 1968, S. 127 ff,

132; vgl. Übel: Befestigte Linien, a.a.O., S. 33.

196 Vgl. o.A: „Die beiden Scheibenhard(ter)er Mühlen; in: Ortsgemeinde Scheibenhardt [Hrsg.]: 800 Jahre Scheibenhardt, a.a.O., S. 302.

197 Kopie in LA Speyer Best. X 54 Nr. 84.

198 Kopie in LA Speyer Best. X 54 Nr. 84.

199 Eilbote Landau vom 9.2.1839, Nr. 6, S. 24.

200 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 12.

201 Vgl. o.A: „Die beiden Scheibenhard(ter)er Mühlen; in: Ortsgemein­de Scheibenhardt [Hrsg.]: 800 Jahre Scheibenhardt, a.a.O., S. 304.

202 Vgl. Todesanzeige vom 12.7.2010 in „Die Rheinpfalz“.

203 Vgl. Carl: Sagen, a.a.O. S. 30.

204 Vgl. auch: Kunstdenkmäler der Pfalz, Bd. V: Bezirksamt Germersheim, a.a.O., S. 30.

205 Vgl. Todesanzeige vom 12.7.2010 in „Die Rheinpfalz“.

206 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr.125 ff ; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 266-269.

207 Vgl. o.A: „Die beiden Scheibenhard(ter)er Mühlen; in: Ortsgemeinde Scheibenhardt [Hrsg.]: 800 Jah­re Scheibenhardt, a.a.O., S. 309.

208 Vgl. Ortsgemeinde Scheibenhardt [Hrsg.]: 800 Jahre Scheibenhardt, 2006, S. 34.

209 Vgl. o.A: „Die beiden Scheibenhard(ter)er Mühlen; in: Ortsgemeinde Scheibenhardt [Hrsg.]: 800 Jahre Scheibenhardt, a.a.O., S. 310.

210 Vgl. o.A: „Die beiden Scheiben­hard(ter)er Mühlen; in: Ortsgemeinde Scheibenhardt [Hrsg.]: 800 Jahre Scheibenhardt, a.a.O., S. 310.

211 Vgl. auch: Stein, Günter: Festungen und befestigte Linien in der Pfalz und im nördlichen Baden, in: Pfälzer Heimat 1968 Teil II, S. 127-133 (Anm.: zur Queichlinie, Weißenburger Linien, Speyerbach Linie).

212 Vgl. o.A: „Die beiden Scheibenhard(ter)er Mühlen; in: Ortsgemeinde Scheibenhardt [Hrsg.]: 800 Jahre Schei­benhardt, a.a.O., S. 310.

213 Vgl. Eilboten Landau vom 17.9.1857, Nr. 73 S. 467.

214 Vgl. o.A: „Die beiden Scheibenhard(ter)er Mühlen; in: Ortsgemeinde Scheibenhardt [Hrsg.]: 800 Jahre Scheibenhardt, a.a.O., S. 311.

215 Vgl. Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 79r-81.

216 Vgl. Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 79r-81; vgl. Weber: Mühlen und Mül­lerhandwerk, a.a.O., S. 213/214.

217 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 86.

218 Vgl. Denkmaltopographie Don­nersbergkreis, a.a.O., S. 126.

219 Vgl. Anthes: Die Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg im Jahre 1601; in: PRFK 1975, S. 245.

220 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 126.

221 Vgl. Landsberger Zinsbuch, LA Speyer Zweibrücken II A Nr. 1494; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 114.

222 Vgl. Hinweis von Herrn Torsten Schlemmer vom 22.4.2015.

223 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Schifferstadt http://de.wikipedia.org/wiki/Schifferstadt, Abruf vom 24.10.2013; vgl. Sturm: Schifferstadt, a.a.O., S. 28-30; vgl. Benedom: Familien in Schifferstadt, a.a.O., Bd. 1, S. XIV.

224 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 282.

225 Vgl. Benedom: Familien in Schifferstadt, a.a.O., Bd. 1, S. XXXV.

226 Vgl. LA Speyer Best. 001U, Urkundenbestand 1U Nr. 0099.

227 Vgl. Seelinger: Familien in Hochdorf und Assenheim, a.a.O., S. 153 Nr. 588.

228 Vgl. Schifferstadt: Geschichte und Geschichten, a.a.O., S. 407; vgl. LA Speyer Best. L55, Nr. 4654, 470.

229 Vgl. Schifferstadt: Geschichte und Geschichten, a.a.O., S. 407; vgl. Dochnahl: Gewerbe und Handelsadressbuch der Pfalz, a.a.O., S. 609-612.

230 Vgl. Schifferstadt: Geschichte und Geschichten, a.a.O., S. 411.

231 Vgl. Reichardt: Familie Wernz, a.a.O., S. 4.

232 Vgl. Wihr: Rehhütter Chronik, a.a.O., S. 15.

233 Vgl. Sturm: Schifferstadt, a.a.O., S. 27; vgl. Jan: Türkensteuerregister, a.a.O., S. 141; vgl. Benedom: Familien in Schifferstadt, a.a.O., Bd. 1, S. XLVIII.

234 Vgl. Benedom: Familien Schifferstadt, a.a.O., Bd. 1, S. 101 Nr. 0443.

235 Vgl. Benedom: Familien Schiffer­stadt, a.a.O., Bd. 1, S. 101 Nr. 0443; vgl. ref. KB Neustadt; vgl. Unterlagen Archiv PRFK Ludwigshafen, Best. XIV Schl 19.0, Sauter.

236 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 36-36r.

237 Vgl. Reichardt: Familie Wernz, a.a.O., S. 4 und Anhang S. 3.

238 Vgl. LA Speyer Best. H45 Nr. 180: Gemeindemühle (Wappenschmiede) zu Schifferstadt (derzeitiger Inhaber Joh. Ad. Zimpelmann), 1852-1861 mit Plan.

239 Vgl. Christ­mann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 82.

240 Vgl. Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung: Schweizer Einwanderer im Westrich 1650-1750, Zweibrücken 1995, S. 57.

241 Vgl. Reitenbach: „Achatschleifen und -Fundstätten im Herzogtum Pfalz-Zwei­brücken“; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 67.

242 Vgl. LA Speyer Steuerkarte Best. W 41 Nr. 42.

243 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5 Angabe zur Alten Contwiger Mahlmühle, zitiert bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 197.

244 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 273-279.

245 Vgl. auch Weber: Müh­len und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 198.

246 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 120r.

247 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1420/4.

248 Vgl. Bohrer: Copulations-Register zu den Evangel. Reform. Kirchenbüchern der Pfarrei Ernstweiler, a.a.O., S. 42.

249 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1420/3.

250 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 S. 44.

251 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 S. 44-45.

252 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 126.

253 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1420/4.

254 Vgl. Bohrer: Copulations-Register zu den Evangel. Reform. Kirchenbüchern der Pfarrei Ernstweiler, a.a.O., S. 42.

255 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1420/3.

256 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1415/8: „Untere Schifflickermühle zu Zweibrücken“, 1750-1771.

257 Vgl. Lehnet: Schiffsmühlen auf dem Rhein; in: Beträge zur Rheinkunde 1999, S. 30.

258 Vgl. Gallé: Kunstführer Rheinhessen, a.a.O., S. 159.

259 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 87.

260 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 87.

261 Vgl. Lehmann: Burgen und Bergschlösser im Speyergau, a.a.O., 1. Teil , S. 134.

262 Vgl. Helfrich u.a.: Familienregister zum kath. KB Dahn, a.a.O., S. 5.

263 Vgl. luth. KB Vorderweidenthal 1, S. 75.

264 Vgl. luth. KB Vorderweidenthal 1, S. 76.

265 Vgl. luth. KB Vorderweidenthal 1, S. 64.

266 Vgl. Wittmer/Rupp/Mock: Familienregister Ilbesheim bei Landau, a.a.O., S. 65.

267 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Bärenbrunnertal, http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4renbrunner_Tal, Abruf vom 2.9.2013.

268 Vgl. Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., Teil III: Verzeichnis der Nationalgüter, S. 49.

269 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 138 m.w.N., der die Mühle als „bei Busenberg“ gelegen, aufführt.

270 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

271 Hinweis bei Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 208.

272 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 208; vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 126; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 266.

273 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 40 Nr. 129.

274 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz 1788, a.a.O., Bd. 4, S. 260.

275 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Horn­bach, a.a.O., Nr. 129, 140, 199, 233.

276 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 40 Nr. 129.

277 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 42 Nr. 146.

278 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 57 Nr. 199.

279 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 66, Nr. 233.

280 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 279.

281 Vgl. Friedel: Schopp, a.a.O., S. 86; vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 129.

282 Vgl. Christmann, Siedlungsnamen I, a.a.O., S. 252-254; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 279).

283 Vgl. Friedel: Schopp, a.a.O., S. 86; vgl. Velmann: Beforchung des ehemaligen Gerichts Waldfischbach , a.a.O., S. ++++klären+++.

284 Vgl. Friedel: Schopp, a.a.O., S. 86.

285 Vgl. Friedel: Schopp, a.a.O., S. 86.

286 Vgl. Meyer: Register zum 2. ref. Kirchenbuch Waldfischbach [Holzland­kirchenbuch], a.a.O., S.27; vgl. Meyer: Ergänzungen und Berichtigungen zum

Buch von H. R. Wittner „Schweizer (Einwanderer) in der Südwestpfalz; in: PRFK 2007, S. 110.

287 Vgl. Meyer: Register zum 2. ref. Kirchenbuch Waldfischbach [Holzlandkirchenbuch], a.a.O., S.32.

288 Vgl. Meyer: Ergän­zungen und Berichtigungen zum Buch von H. R. Wittner „Schweizer (Einwanderer) in der Südwestpfalz; in: PRFK 2007, S. 114.

289 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29, zi­tiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 239:

290 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29.

291 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 239.

292 Vgl. Paul: Genealogischer Nachtrag zu dem Beitrag von Jürgen Vorderstemann: Ein Göttelbrief für Anna Maria Mathis [recte: Mattil] aus Waldfischbach 1756 [in: Pfäl­zer Heimat 2006, S. 73 mit Angabe „Johannes Scharf“]; in: Pfälzer Heimat 2007, S. 32.

293 Vgl. Meyer: Register zum 2. ref. Kirchenbuch Waldfischbach [Holzlandkirchenbuch], Zweibrücken 1986, S.11.

294 Vgl. Meyer: Ergänzungen und Berichtigungen zum Buch von H. R. Wittner „Schweizer (Einwanderer) in der Südwestpfalz; in: PRFK 2007, S. 109.

295 Vgl. Meyer: Register zum 3. ref. Kirchenbuch Waldfischbach [Holzlandkirchenbuch], Zweibrücken 1986, S. 29.

296 Vgl. Friedel: Schopp, a.a.O., S. 86.

297 Vgl. Friedel: Schopp, a.a.O., S. 86.

298 Vgl. Friedel: Schopp, a.a.O., S. 86; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 144/1 für die Zeit von 1683-1789: Mühlen der Gefällverweserei Lautern, Bl. +++klären++++.

299 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Wald­fischbach-Burgalben, a.a.O., S. 69.

300 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 343 Anm. zu Heinrich Schaaf.

301 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 71.

302 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgal­ben, a.a.O., S. 343.

303 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Ver­bandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 258.

304 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 24v; zitiert nach Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 66.

305 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 1r; zitiert nach Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichts­buch, a.a.O., S. 60.

306 Vgl. Dändliker: Weshalb so viele Wassermühlen in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kaiserslautern 1973, S. 38.

307 Vgl. Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, Homburg 1998, S. 68.

308 Vgl. Becher, Heinrich: Dorfsippenbuch Mehlbach; Goslar 1938, S. 35 Nr. 88.

309 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 234.

310 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 867; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 2, S. 739-740, Nr. 838.

311 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 188.

312 Vgl. Schultz: Schönau, a.a.O., S. 118.

313 Vgl. Weber: Mühlen besonde­rer Art, a.a.O., S. 326; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 293/1.

314 Vgl. Schultz: Schönau, a.a.O., S. 156.

315 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 188.

316 Vgl. Kuby: Auszüge aus dem reformierten Konfirmandenregister Rumbach 1781 ff.; in: PRFK 1981. S. 527-528.

317 Vgl. Kastens: Schoenau/Germany 1800-1850 Protestant Families, a.a.O., S. 42 Nr. HH-7.

318 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 234.

319 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. A 1312/1, fol. 3.

320 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. A 1312/1, fol. 14r.

321 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. A 1312/1, fol. 3233.

322 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 234.

323 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. A 1312/1, fol. 3; der vollständige Name des Gerhardt ergibt sich aus fol. 14.

324 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. A 1312/1, fol. 6.

325 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. A 1312/1, fol. 6-7.

326 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. A 1312/1, fol. 10-10r, 16.

327 Vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 105.

328 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. A 1312/1, fol. 23.

329 Vgl. LA Speyer Best.B2 Nr. A 1312/1 fol. 23: „Concept-Erbbestandsbrief über die Schönauer Mahlmühl und dem itzigen Vogt David Lorch daselbst“.

330 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. A 1312/1, fol. 28; insoweit unrichtig die Angabe bei Schultz: Schönau, a.a.O., S. 156.

331 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. A 1312/1, fol. 2

332 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 362/3, fol. 2

333 Anm.: = Johann Friedrich Ludwig Jordan Freiherr von Esebeck.

334 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1312/3, fol. 15.

335 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1312/3, fol. 11 und 11r.

336 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1312/3, fol. 11 und 11r.

337 Anm.: Surrbach oder Fischbach; vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., Bd. 2, S. 183.

338 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1312/3, fol. 18, 31-33.

339 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1312/3, fol. 31-33.

340 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 234.

341 Vgl. Weber: Mühlen besonde­rer Art, a.a.O., S. 326; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 293/1.

342 Vgl. Schultz: Schönau, a.a.O., S. 156.

343 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 234.

344 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. A 1312/1 fol. 30 Abschrift des Erbbestandsbriefs von 1614, gefertigt 31.8.1730.

345 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. A 1312/1 fol. 21 „Extract aus Wegelnburger Vogtey Rechnung de Ao 1632“, erstellt 1.9.1730.

346 Vgl. Schultz: Schönau, a.a.O., S. 119.

347 Vgl. Schultz: Schönau, a.a.O., S. 119.

348 Vgl. Schultz: Schönau, a.a.O., S. 123.

349 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 235.

350 Vgl. LA Speyer Best. B2, Nr. 145/4.

351 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 234-35.

352 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 114.

353 Vgl. Kuby: Auszüge aus dem reformierten Konfirmandenregister Rumbach 1781 ff.; in: PRFK 1981. S. 528.

354 Vgl. Phillips: Schönau Protestant Families, a.a.O., S. 86.

355 Vgl. Phillips: Schönau Protestant Families, a.a.O., S. 131.

356 Vgl. Klinck, Hermann: 1050 Jahre Kübelberg, a.a.O., S. 114.

357 Vgl. Beyer: Mittelrheinisches Urkundenbuch, a.a.O., Bd. 1, S. 486 Nr. 424; vgl. Keddigkeit / Fell / Untermann: Disibodenberg; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, A-G, S. 286.

358 Vgl. Keddigkeit / Fell / Untermann: Disibodenberg; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, A-G, S. 287.

359 Vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 428

360 Vgl. Keddigkeit / Fell / Untermann: Disibodenberg; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, A-G, S. 287.

361 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29.

362 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 239.

363 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 26 vom 30.3.1821; S. 134, 178.

364 Vgl. Intel­ligenzblatt des Rheinkreises Nr. 19 vom 6.3.1821; S. 135.

365 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 26 vom 30.3.1821; S. 134, 178.

366 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 17.

367 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, a.a.O., S. 1012-13.

368 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 112r.

369 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, a.a.O., S. 1013.

370 Vgl. Friedel: Schopp, a.a.O., S. 84.

371 Vgl. Friedel: Schopp, a.a.O., S. 17, 60, 82-84; Velmann: Beforchung (Waldbeschreibung) des ehemaligen Gerichts Wald­fischbach von Forstmeister Philipp Velmann

aus dem Jahre 1600, hrsg. und erläutert von Ernst Bilfinger; in: Pfälzerwald 1906 S. 48.

372 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 347.

373 Vgl. Friedel: Schopp, a.a.O., S. 84.

374 Vgl. Karte bei Friedel: Schopp, a.a.O.,S. 89.

375 Vgl. Weidmann: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Pfalz, a.a.O., Bd. III, S. 204-211; vgl. Weidmann: Die Schopper Pulvermühle. [Raab, Karcher & Co.];

in: Kaiserslautern, Stadt u. Land. 4, 1964, 5/6. S. 16-19; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 211-212; vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O.,S.108.

376 Vgl. Friedel: Schopp, a.a.O., S. 90, ohne Quellenangabe.

377 Heil: Funktio­naler Wandel, a.a.O., 108.

378 Vgl. Gemeindearchiv Schopp, Best. A Nr. VIII, 432: Pulverfabrik.

379 Vgl. Gemeindearchiv Schopp, Best A Nr. VIII, 432: Be­zirksamt Pirmasens an Bürgermeisteramt Schopp vom 3.5.1864.

380 Vgl. Weidmann: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Pfalz, a.a.O., Bd. III, S. 204-211; vgl. Weidmann: Die Schopper Pulvermühle. [Raab, Karcher & Co.];

in : Kaiserslautern, Stadt u. Land. 4, 1964, 5/6. S. 16-19; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 211-212; vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 108.

381 Vgl. Friedel: Schopp, a.a.O., S. 90-91; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 212.

382 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 256.

383 Vgl. Friedel: Schopp, a.a.O., S. 84.

384 Vgl. Friedel: Schopp, a.a.O., S. 84.

385 Vgl. Gillen: „Es klappert die Mühle ...“; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Kaiserslautern vom 15.6.2011.

386 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 47r: Mühlen­bericht des Carl Sundahl für das Oberamt Lichtenberg von 1746.

387 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 47r: Mühlenbericht des Carl Sundahl für das Oberamt Lichtenberg von 1746.

388 Vgl. ref. KB Hinzweiler3, Bild 20, Copulationseintrag vom 8.4.1703.

389 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 370 fol. 63-44.

390 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 370 fol. 64-65.

391 Vgl. Weber: Mühlen be­sonderer Art, a.a.O., S. 400.

392 Vgl. Weber: Mühlen be­sonderer Art, a.a.O., S. 400.

393 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 45-49r.

394 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 924/11: „Schwängerung der Maria Barbara Haas von der Schrammenmühle, 1747-1748“.

395 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 84r.

396 Vgl. Mahler: Hachen­bach am Glan, a.a.O., S. 40/41.

397 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 92.

398 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 93.

399 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 17.

400 Vgl. Weber: Mühlen und Müller­handwerk, a.a.O., S. 93.

401 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 191.

402 LA Spey­er Best B 2 Nr. A 294/7.

403 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 211.

404 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 92.

405 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 924/6 S. 37; abgedruckt bei Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 223-224.

406 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 93.

407 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 403.

408 Vgl. Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Schrollbacher Mühle; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 258 vom 7.11.2000.

409 Vgl. Paul: 575 Jahre Schrollbach, a.a.O., S. 19.

410 Vgl. Velmann: Die Wälder des Stifts zu Kaiserslautern im Jahre 1600; nach der Beforchung des kurfürstlichen Forstmeisters Philipp Velmann; eine forstlich-

geographisch-historische Schilderung (Speier 1913).

411 Vgl. Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Schrollbacher Mühle; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 258 vom 7.11.2000.

412 Vgl. Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Schrollbacher Mühle; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 258 vom 7.11.2000.

413 Vgl. Klein: „Wasser als treibende Kraft. Seit fast 200 Jahren wird in der Schrollbacher Mühle gegerbt“; in „Die Rheinpfalz“ Nr. 153 vom 5.7.2013, Teil Immobilienmarkt S. 4

414 Vgl. Paul: 575 Jahre Schrollbach, a.a.O., S. 22-23.

415 Vgl. Paul: 575 Jahre Schrollbach, a.a.O., S. 23.

416 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O., S. 124 Nr. 3455.

417 Vgl. Bauer: reformierten Kirchenbuch Miesau, a.a.O., S. 54.

418 Vgl. Herzog: ref. KB Steinwenden, a.a.O., S. 52 Nr. 169.

419 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29.

420 Vgl. We­ber: Mühle und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 238.

421 Vgl. H. Weis; Internet-Datei Matzenbach.de/gemeinde/historik/matz.htm, Stand November 2007.

422 Vgl. Paul: 575 Jahre Schrollbach, a.a.O., S. 24.

423 Vgl. Paul: 575 Jahre Schrollbach, a.a.O., S. 26.

424 Vgl. Paul: 575 Jahre Schrollbach, a.a.O., S. 28.

425 Vgl. Klein: „Wasser als treibende Kraft. Seit fast 200 Jahren wird in der Schrollbacher Mühle gegerbt“; in „Die Rheinpfalz“ Nr. 153 vom 5.7.2013, Teil Immobilienmarkt S. 4

426 Vgl. Internetdatei Liste der Kulturdenkmäler in Niedermohr, http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturdenkmäler_in_Niedermohr, Abruf vom 17.3.2014.

427 Vgl. H. Weis; Internet-Datei Matzenbach.de/gemeinde/historik/matz.htm, Stand November 2007.

428 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Schwabenbach, http://de.wikipedia.org/wiki/Schwabenbach, Abruf vom 14.3.2014.

429 Vgl. Denk­maltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 192.

430 Vgl.: Denkmaltopo­graphie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 192.

431 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 192-193.

432 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 192-193.

433 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 193, 198.

434 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 192.

435 Vgl. prot. KB Birlenbach, Archives Départmentales Bas-Rhin, Best.: 3 E 42/9, Bl. 242.

436 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Schwarzbach, http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzbach_%28Blies%29, Abruf vom 17.3.2014.

437 Vgl. Wilms: Flößereibetrieb im Westrich. Geschichtliche Betrachtung eines ausgestorbenen Gewerbes; in: Heimatkalender für Stadt und Landkreis Zwei­brücken

(„Westrich-Kalender“) 1960, S. 121-125.

438 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 421.

439 Vgl. Stadtarchiv Zweibrücken: Landgerichtsbuch Zweibrücken, fol. 459r; vgl. Gölzer: Register zum Landgerichtsbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 11, 136.

440 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 86.

441 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5.

442 LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 Bl. 481-488; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 205.

443 Vgl. Bohrer: Copulati­ons-Register zu den Evangel. Reform. Kirchenbüchern der Pfarrei Ernstweiler, a.a.O., S. 50.

444 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 124r.

445 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zwei­brücken, a.a.O., S. 56.

446 Vgl. Weber Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 260.

447 Vgl. Jaffé: Papier­mühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 9.

448 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 56.

449 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 56-57.

450 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehema­ligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 9; vgl. LA Speyer Abt. Zweibrücken Akt 132/22.

451 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 9.

452 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 9.

453 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 9; vgl. Börst: Die Papiermacherfamilie Maurer,, a.a.O., S. 133; vgl. Biundo/Heß:

Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 140.

454 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 469-481.

455 Vgl. Börst: Papiermacherfamilie Maurer, a.a.O., S. 135 Nr. 6.

456 Vgl. Börst: Papiermacherfamilie Maurer, a.a.O., S. 136 Nr. 7.

457 Vgl. Bohrer: Copulations-Register zu den Evangel. Reform. Kirchenbüchern der Pfarrei Ernstweiler, a.a.O., S. 7.

458 Vgl. Börst: Papiermacherfamilie Maurer, a.a.O., S. 137 Nr. 10.

459 Eilbote Landau, Nr. 45 vom 6.6.1855, S. 251.

460 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte a.a.O., S. 423.

461 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte a.a.O., S. 423:

462 Vgl. Seiter/Müller: Reformiertes Kirchen­buch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, a.a.O., S. 5.

463 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29.

464 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 239.

465 Vgl. luth KB Steinwenden, Copulationseintrag vom 20.5.1738.

466 Vgl. LA Speyer W 41 Nr. 2321.

467 Vgl. Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, a.a.O., S. 5.

468 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7, Bl. 15r.

469 Vgl. Hoffelder: Einwohner von Mechtersheim, a.a.O., Nr. 1167.

470 Vgl. Schnabel: Bevölke­rungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 272.

471 Vgl. Archives Départmentales Bas-Rhin Strasbourg, kath. KB Altenstadt.

472 Vgl. Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., S. 279.

473 Vgl. Eilbote Landau vom 6.6.1846 S. 91 = LA Speyer Best. Y 20/41.

474 Vgl. zur Gänsmühle: Spengel: Mühlen im Gebiet der unteren und mittleren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 24.

475 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 240.

476 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 517.

477 Vgl. Weber:Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 282 leider ohne Quellenangabe.

478 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S 517.

479 Vgl. Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz: Findbuch des Bestandes Familien- und Werksarchiv Gebr. Gienanth-Eisenberg [= LA Speyer Best. T 89], bearb. von Paul Warmbrunn, Koblenz 2000, S. 74; vgl. LA Speyer Best. T 89 [Gienanth] 03.07 Nr. 26.

480 Vgl. Rohr: Wanderung, a.a.O., S. 19.

481 Vgl. LA Speyer Best. F6 Bd. 1, S. 11.

482 Vgl. Kölsch: Familienregister zu den kath. KB der Pfarrei Schweix, a.a.O., S. 13 Nr. 78.

483 Vgl. Kölsch: Familienregister zu den kath. KB der Pfarrei Schweix, a.a.O., S. 22 Nr. 145.

484 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2823.

485 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2825: Umwandlung der Hilster Sägemühle (auch Schweixer Mühle, oberste Hilster Mühle und Damm-Mühle genannt) in eine Mahlmühle, deren Abgaben und Freiheiten, 1734-1768“.

486 Vgl. hierzu Grimm: Deutsches Wörterbuch, a.a.O., Bd. 15, S. 223.

487 Anm.: im Amt Lemberg gelegen, vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2822 fol. 15.

488 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2822 fol. 3-5.

489 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2823: Erbbestandsbriefe und Reverse über die Hilster Weiherdamm-Sägemühle oder Schweixer Damm-Mühle, darin Erbbestandsbrief für Benedikt Meißler (Mistler) von 1715; vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2822, fol. 7-10r.

490 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2822 fol. 22.

491 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2822 fol. 23.

492 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2822 fol. 23-23r; aA. Rohr: Wanderung, a.a.O., S. 35: Philipp Felten und Eva Bauer bauten 1723 eine Ölmühle an.

493 Vgl. Rohr: Wanderung, a.a.O., S. 35.

494 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2823: Erbbestandsbriefe und Reverse über die Hilster Weiherdamm-Sägemühle oder Schweixer Damm-Mühle, darin Erbbestandsbrief für Anna Eva, Witwe Philipp Felders von 1734.

495 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2825: Umwandlung der Hilster Sägemühle (auch Schweixer Mühle, oberste Hilster Mühle und Damm-Mühle genannt) in eine Mahlmühle, deren Abgaben und Freiheiten, 1734-1768“.

496 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2823: Erbbestandsbriefe und Reverse über die Hilster Weiherdamm-Sägemühle oder Schweixer Damm-Mühle, darin Erbbestandsbrief für Anna Eva, Witwe Philipp Felders und deren zweiten Ehemann Joachim Ziegler von 1742.

497 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2823: Erbbestandsbriefe und Reverse über die Hilster Weiherdamm-Sägemühle oder Schweixer Damm-Mühle, darin Erbbestandsbrief für Claus Cöllsch und seine Ehefrau Elisabeth geb. Földer von 1745.

498 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2822 fol. 24.

499 Vgl. LA Speyer Best C20 Nr. 2835.

500 Vgl. Rohr: Wanderung, a.a.O., S. 35-36.

501 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2826.

502 Vgl. Rohr: Wanderung, a.a.O., S. 35-36.

503 Vgl. LA Speyer Best C20 Nr. 2827.

504 Vgl. Rohr: Wanderung, a.a.O., S.36.

505 Vgl. Rohr: Wanderung, a.a.O., S.36.

506 Vgl. Rohr: Wanderung, a.a.O., S.36.

507 Vgl. Kölsch: Familienregister zu den kath. KB der Pfarrei Schweix, a.a.O., S. 38 Nr. 247.

508 Vgl. Kölsch: Familienregister zu den kath. KB der Pfarrei Schweix, a.a.O., S. 6 Nr. 38.

509 Vgl. Kölsch: Familienregister zu den kath. KB der Pfarrei Schweix, a.a.O., S. 31 Nr. 204.

510 Vgl. Rohr: Wanderung, a.a.O., S.36.

511 Vgl. Siegl: Ortssippenbuch Pirmasens I, a.a.O., S, 13.

512 Vgl. LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2829: Zuweisung von Bauholz an den Müller Hans Vogel zu Hilst zur Wiederherstellung seiner abgebrannten Mühle sowie zeitweiliger Gültnachlaß, 1667.

513 Vgl. LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2824: Bitte des 80jährigen Müllers Hans Vogel aus Hilst um Übertragung des Erbbestands auf seinen Sohn Hans Georg, 1676.

514 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 2831.

515 Vgl. Wittner: Familienregister Großfischlingen, a.a.O., S. 76.

516 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2831.

517 Vgl. Wittner: Familienregister Großfischlingen, a.a.O., S. 76.

518 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 2831, fol. 4.

519 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 2831, fol. 2.

520 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 2831, nicht fol.

521 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 2831, nicht fol.

522 Vgl. LA Speyer Best C20 Nr. 2827.

523 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3227.

524 Vgl. Rohr: kath. Kirchenbuch Großsteinhausen, a.a.O., S. 68.

525 Vgl. Kölsch: Ziviles Geburts-, Heirats- und Sterberegister der Gemeinde Schweix, a.a.O., 13.

526 Vgl. Internetdatei www.muehlen-dgm-ev.de; Mühlenstandorte in Rheinland-Pfalz und Saarland, Nr. 14 Hilstermühle in Schweix, Abruf vom 15.12.2013.

527 Vgl. Internetdatei www.muehlen-dgm-ev.de; Mühlenstandorte in Rheinland-Pfalz und Saarland, Nr. 14 Hilstermühle in Schweix, Abruf vom 15.12.2013.

528 Vgl. LA Speyer Best C20 Teil 1, Mühlenübersicht im Amt Lemberg; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 280.

529 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2826.

530 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2836.

531 Vgl. LA Speyer Best C20 Nr. 2827.

532 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3227.

533 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Seebach_(Rhein), Abruf vom 25.8.2013.

534 Vgl. Kazenwadel: Wassermühlen im Wonnegau, a.a.O., S. 9-10.

535 Vgl. http://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/westhofen/kulturdenkmaeler/muehlen.html, Abruf vom 25.8.2013.

536 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 206r-208r.

537 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 91r.

538 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 206r-208r.

539 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 98.

540 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 54r.

541 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 427.

542 Vgl. Frey: Beschreibung des bay­rischen Rheinkreises, a.a.O., +++klären: welcher Band+++, S. 442.

543 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Selz, http://de.wikipedia.org/wiki/Selzen, Abruf vom 17.3.2014.

544 Vgl. Denk­maltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 334.

545 Vgl. LA Speyer Best. U 298 Nr. 295 F.

546 Vgl. LA Speyer Best. U 298 Nr. 295 F.

547 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 334.

548 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 335.

549 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 342.

550 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 342.

551 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 8.

552 Vgl. Bohrer: Register ref. KB Hinterweidenthal, a.a.O., S. 2.

553 Mitteilung von Herrn Benedikt Schreiner bei Geneanet, Abruf vom 19.2.2015 unter Bezugnahme auf Kastens: Dahn Families, a.a.O., Nr. B7, B72.

554 Vgl. Eilbote Landau Nr. 23 vom 20.3.1858, S. 142,

555 Vgl. hierzu: Geiger: Der Albersweilerer Kanal bei Landau - eine historisch-geographische Betrachtung; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 143 ff.

556 Vgl. Decker: Die Winderoll-Müller; in: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 83.

557 Vgl. Internetdatei http://www.xn--kanalmhle-siebeldingen-xlc.de/wir/index.html , Abruf vom 8.12.2013.

558 Vgl. Decker: Die Winderoll-Müller; in: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 82.

559 Vgl. Internetdatei http://www.xn--kanalmhle-siebeldingen-xlc.de/wir/index.html, Abruf vom 8.12.2013; vgl. Decker: Die Winderoll-Müller; in: Südliche

Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 82-83.

560 Vgl. Internetdatei http://www.xn--kanalmhle-siebeldingen-xlc.de/wir/index.html, Abruf vom 8.12.2013.

561 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen I, a.a.O., S. 311.

562 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 12.12.2012; vgl. Heupel: Historische Skizzen zu den Siebeldinger Mühlen, a.a.O., S. 72.

563 Vgl. Grünenwald: Die Kindinger Mühle an der Queich; in: Heimatblatt der Pfäl­zer Zeitung und des Rheinischen Volksblattes, Speyer 1939 S. 1-2; ebenso unter Hinweis auf Grünenwald s. auch Heupel: Historische Skizzen zu den Siebeldinger Mühlen, a.a.O., S. 72.

564 Vgl. Neubauer: Regesten Kloster Hornbach, a.a.O., S. 20 Nr. 53 unter Bezugnahme auf Würdtwein: Subsidia Diplomatica, Tom. XII, Nr. XLVII, S. 136-137.

565 Würdtwein: Subsidia Diplomatica, Tom. XII, Nr. XLVII, S. 136-137.

566 Vgl. Christmann: Siedlungs­namen I, a.a.O., S. 311.

567 Vgl. Kuby:: Pfarrerlisten kleinerer pfälzischer Herrschaften; Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 2001, S. 79 ff.

568 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 140 Nr. Nr. 549.

569 Vgl. Heupel: Historische Skizzen zu den Siebeldinger Mühlen, a.a.O., S. 72.

570 Vgl. Heupel: Historische Skizzen zu den Siebeldinger Mühlen, a.a.O., S. 72.

571 Stadtarchiv Landau Best. 35/4410, Ratsprotokoll Landau vom 20.11.1684; Mitteilung von Herrn Dr. Michael Martin vom 20.11.2014.

572 Stadtarchiv Landau Best. 35/4410, Ratsprotokoll Landau vom 20.11.1684; Mitteilung von Herrn Dr. Michael Martin vom 20.11.2014.

573 Vgl. Heupel: Historische Skizzen zu den Siebeldinger Mühlen, a.a.O., S. 73.

574 Anm.: bei Weber, Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 256 als „Flück“ angegeben.

575 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7, Bl. 18.

576 LA Speyer Best. C46 Nr. 94: Fürstlich-löwensteinischer Erbbestandsbrief vom 16.6.1781.

577 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 18 vom 18.1.1823 S. 92.

578 Vgl. Heupel: Siebeldinger Mühlen, a.a.O., S. 76; auch zur Gemarkungsänderung von 1828.

579 Vgl. LA Speyer Best. H3 Nr. 7676/4: Trennung der Siedlung Kolchenbach von der Gemeinde Birkweiler und Eingemeindung nach Siebeldingen, 1826-1828.

580 Vgl. Decker: Die Winderoll-Müller. - In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 82.

581 Vgl. Eilbote Landau Nr. 7 vom 23.1.1858, S. 45,

582 Vgl. Eilbote Landau Nr. 23 vom 20.3.1858, S. 141.

583 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamenbuch, a.a.O., S. 182.

584 Vgl. Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , a.a.O., S. 25.

585 Vgl. Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , a.a.O., S. 52.

586 Vgl. Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , a.a.O., S. 63.

587 Vgl. Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , a.a.O., S. 96.

588 Vgl. Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , a.a.O., S. 99.

589 Vgl. Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , a.a.O., S. 18.

590 Vgl. Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , a.a.O., S. 51.

591 Vgl. Karte bei Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2 S. 136.

592 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 211.

593 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 212.

594 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 421.

595 Vgl. Anthes: Ka­sualien luth. Pfarrei Sien , a.a.O., S. 51.

596 Vgl. Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , a.a.O., S. 63.

597 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 451.

598 Vgl. Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , a.a.O., S. 52.

599 Vgl. Spengel: Mühlen im Ge­biet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 136.

600 Vgl. Hüttenberger: Das schwarze Schaf der Gilcher Familie. Endete der Stamm Gilcher-Weisweiler unter der Guillotine; in: PRFK 2003, S. 203.

601 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk a.a.O. S. 143.

602 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 448.

603 Vgl. Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 75 vom 19.9.1866.

604 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2 S. 136.

605 Vgl. Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , a.a.O., S. 103.

606 Vgl. Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien , a.a.O., S. 108.

607 Vgl. Esser: Ortsfamilienbuch Winden, a.a.O., S. 117 Nr. 446/7.

608 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 8.

609 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1271/9: „Klingenmünster: Erbauung einer Mahlmühle in Sulz durch den Sägmüller Henrich Zeis.

610 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom

6.4.1768, Bl. 11r; vgl. auch We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 257.

611 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigen­tumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom

6.4.1768, Bl. 11r; vgl. auch Weber: Mühlen und Mül­lerhandwerk, a.a.O., S. 257.

612 Anm.: bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 257 “von Helmstädtische Müh­le”.

613 Vgl. Leonhard, Alois P.: "Von Gemarkungen und Flurnamen des Wasgaudorfs Silz", erwähnt www.silz.de/geschichte, Abruf vom 16.2.2016.

614 Neue Speyerer Zeitung Nr. 30 vom 9.3.1822.

615 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 16.4.1827, Nr. 62, Beilage, S. 375.

616 Vgl. Eilbote Landau vom 25.6.1859, S. 302 = LA Speyer Best. Y 20/41.

617 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 68.

618 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 103 Nr. 55.

619 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf .

620 Vgl. Anthes: Die Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg im Jahre 1601; in: PRFK 1975, S. 245.

621 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 129.

622 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 192/1, zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 229.

623 zitiert bei Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach den Akten aus dem Kir­chenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, Jg. 37, 1957,

S. 159-61 und 173-76; Jg. 38, 1958, S. 201 f..

624 Vgl. Archiv der evangelischen Kirche im Rheinland (Archivstelle Boppart) Best. 5WV 022B Kirchenschaffnei Meisenheim; vgl. auch Internetdatei

www.muehle-sitters.de, Abruf vom 27.2.2014.

625 Vgl. Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach den Akten aus dem Kirchenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, Jg. 37, 1957, S. 159-61 und 173-76; Jg. 38, 1958, S. 201 f.

626 Vgl. LA Spey­er Best. B2 Nr. 192/1.

627 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 229.

628 Vgl. Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach den Akten aus dem Kirchenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, Jg. 37, 1957, S. 159-61 und 173-76; Jg. 38, 1958, S. 201 f.

629 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 105r.

630 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 63-64.

631 Vgl. Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach den Akten aus dem Kirchenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, Jg. 37, 1957, S. 159-61 und 173-76; Jg. 38, 1958, S. 201 f.

632 Vgl. Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach den Akten aus dem Kirchenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein, Jg. 37, 1957, S. 159-61 und 173-76; Jg. 38, 1958, S. 201 f..

633 Vgl. Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach den Akten aus dem Kirchenschaff­nei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, Jg. 37, 1957, S. 159-61 und 173-76; Jg. 38, 1958, S. 201 f..

634 Vgl. Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach den Akten aus dem Kirchenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, Jg. 37, 1957, S. 159-61 und 173-76; Jg. 38, 1958, S. 201 f.

635 Vgl. Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach den Akten aus dem Kirchenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, Jg. 37, 1957, S. 159-61 und 173-76; Jg. 38, 1958, S. 201 f.

636 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 12, S. 170 und Denkmaltopo­graphie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 132.

637 Vgl. In­ternetdatei http://www.ferienwohnung-sitters.de unter Bezugnahme auf Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach den Akten aus dem Kir­chenschaffnei-Archiv Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, Jg. 37, 1957, S. 159-61 und 173-76; Jg. 38, 1958, S. 201 f..

638 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 12, S. 170.

639 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 132.

640 Vgl. Internetdatei http://www.ferienwohnung-sitters.de unter Bezugnahme auf Jacob: Die Mühle in Sitters. Nach den Akten aus dem Kirchenschaff­nei-Archiv

Meisenheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, Jg. 37, 1957, S. 159-61 und 173-76; Jg. 38, 1958, S. 201 f.

641 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf .

642 Vgl. Anthes: Die Kasualien der re­formierten Pfarrei 1607-1798 und der lutherischen Pfarrei 1684-1798 zu Meisenheim am Glan, a.a.O., S. 430.

643 Vgl. Archiv für Hessi­sche Geschichte und Altertumskunde, Darmstadt 1835, S. 193.

644 Vgl. Denkmaltopographie Rheinland-Pfalz Bd. 18.2 Kreis Mainz-Bingen, a.a.O., S. 319.

645 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 168 Nr. 267-269; vgl. Litzenburger: Die Entstehung und Ausbreitung der Grundherrschaft Werschweiler; in: Archiv für mittelrhein. Kirchengeschichte, 1950, S. 122.

646 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 331; vgl. Kirchenschaffnei-Archiv Zweibrücken Rep. IV Nr. 3626 fol. 1; vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O.,

S. 405 Nr. 1152; vgl. Litzenburger: Die Entstehung und Ausbreitung der Grundherrschaft Werschweiler; in: Archiv für Mittelrhein. Kirchengeschichte, 1950, S. 165.

647 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F5 Nr. 140, S. 433: 1732 Oktober 20: Vergleich des Regierungsrats v. Vorster als Besitzer der v. brambachschen Mühle zu Udenheim mit dem Müller Ad. Bayer zu Sörgenloch wegen des Wasser- und Wehrrechts.

648 Vgl. Denkmaltopographie Rheinland-Pfalz Bd. 18.2 Kreis Mainz-Bingen, a.a.O., S. 319-320.

649 LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Kopie; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

650 Vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 217.

651 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 103.

652 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 104.

653 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 103; vgl. Hilgard: Urk. zur Geschichte der Stadt Speyer, Straßburg 1885, S. 52.

654 Anm.: es handelt sich um die Mühle in Rehhütte, zu deren Betrieb der Speyerbach zeitweise abgeleitet worden war (s. auch Winzinger Scheide).

655 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2533.

656 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 104; vgl. Hilgard: Urk. Zur Geschichte der Stadt Speyer, Straßburg 1885, S. 56..

657 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 104.

658 Vgl. LA Speyer Best. 001U, Urkundenbestand 1U Nr. 021.

659 Vgl. LA Speyer Best. 001U, Urkundenbestand 1U Nr. 0025.

660 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 001 U Nr. 0114.

661 Vgl. Engels: Zur Topographie der Stadt Speyer vor 1689; in: Eger: Geschichte der Stadt Speyer, Stuttgart 1989, Bd. 3, S. 526.

662 Vgl. Engels: Zur Topographie der Stadt Speyer vor 1689; in: Eger: Geschichte der Stadt Speyer, Stuttgart 1989, Bd. 3, S. S. 545 Anm. 216.

663 Vgl. LA Speyer Best. 001U, Urkundenbestand 1U Nr. 0123.

664 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 52.

665 Anm.: s. untere Galkmühle.

666 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 3664.

667 Vgl. Stadtarchiv Speyer Nr. 1 A 536a, f.31 v., 32r.

668 Vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 219 Anm. 56.

669 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 82; vgl. LA Speyer Best. 3 Nr. 275; vgl. LA Speyer Best. H3 Nr. 7738, 1.

670 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 82; vgl. Alter: Pfalzatlas, Textband H. 5, S. 165-192.

671 Vgl. LA Speyer Best. D25 Nr. 16; Mitteilung von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen-Oppau vom 5.12.5013.

672 Vgl. Görtz: Kallstadter Gerichtsprotokollbuch 1563-1740, a.a.O., S. 103.

673 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (101) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689

674 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (291) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 14.7.2014.

675 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (291) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 11.7.2014.

676 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (291) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 11.7.2014.

677 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (297) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 11.7.2014.

678 Vgl. Hartwich: Bevöl­kerungsstruktur und Wiederbesiedlung Speyers nach der Zerstörung von 1689, a.a.O., S. 22, 32, 48, 54, 68, 126.

679 Vgl. Hartwich: Die Wiederbesiedlung der Stadt Speyer 1698-1750, a.a.O., S. 132 iVm Schmitt/Böttcher: Register zur Diss. Hart­wich; PRFK 1999, S. 134.

680 Vgl. Neue Speyerer Zeitung Nr. 110 vom 14.9.1826.

681 Anlage zu Berthold, Speyer (1880). +++Zitat prüfen+++

682 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen a.a.O., Bd. II, S. 221; vgl. Armgart: Urkunden und Regesten des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in

Speyer, a.a.O., S. 106 Anm. Nr. 1 zu Urk. Nr. 93; vgl. Armgart: Zinsbücher des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 51

Anm. 129.

683 Vgl. Klotz/Rölle: Speyer kleine Stadtgeschichte, a.a.O., S. 70.

684 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 354.

685 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 394.

686 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 454.

687 Stadtarchiv Speyer Best. U1 Nr. 1037 Erbbestandsbrief vom 28.8.1737.

688 Vgl. AstSp, 1 A 536a, f.31 v., 32r.

689 Vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 219 Anm. 56.

690 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 82; vgl. LA Speyer Best. 3 Nr. 297: G. Flory am Bürgermeisteramt Speyer vom 7.3.1863.

691 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (373) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 11.7.2014.

692 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (380) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 11.7.2014.

693 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (387) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 11.7.2014.

694 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (394) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 11.7.2014.

695 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 87; vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 6 Nr. VIII, H 6e3: G. A. Schlosser an Landcommissariat Speyer vom 10.7.1846.

696 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 344; vgl. LA Speyer Best. H 45 Nr. 846.

697 Vgl. LA. Speyer, Best. H. 45 Nr. 848.

698 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 82; vgl. LA Speyer Best. 3 Nr. 297: G. Flory am Bürgermeisteramt Speyer vom 7.3.1863.

699 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 89.

700 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 85; vgl. Stadtar­chiv Speyer Best. 6, Nr. VIII, H 6e3: Conzessionsgesuch vom 23.12.1878.

701 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 71.

702 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 5283

703 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen a.a.O., Bd. II, S. 221; vgl. Armgart: Urkunden und Regesten des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 106 Anm. Nr. 1 zu Urk. Nr. 93; vgl. Armgart: Zinsbücher des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 51 Anm. 129.

704 Vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 217.

705 Vgl. Hilgard: Urkunden zur Geschichte der Stadt Speyer, a.a.O., S. 95, Nr. 130.

706 Vgl. Hilgard: Urkunden zur Geschichte der Stadt Speyer, a.a.O., S. 95-96, Nr. 131.

707 Vgl. Armgart: Urkunden und Regesten der Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 105 Nr. 93.

708 Vgl. HStA München Rheinpfalz Urkunden 1516 (1421), zitiert nach Engels: Zur Topographie der Stadt Speyer vor 1689; in: Eger: Geschichte der Stadt Speyer, a.a.O., Bd. 3, S. 545 Anm. 216.

709 Vgl. Weingart/Zimmermann: Zinsbuch von 1537 des St. Georgenhospi­tals Speyer, a.a.O., S. 152 Urk. Nr. 477.

710 Vgl. Armgart: Zinsbücher des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Ha­senpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 51 Nr. 129.

711 Anm.: = Mariä Geburt, 8. September.

712 Vgl. Armgart: Zinsbü­cher des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 66 Nr. 236.

713 Vgl. Schrecker: Die Wormser Familie Straub; in: PRFK 2001, S. 440; vgl. Krebs: Die Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Bd. 1..

714 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 52.

715 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 354.

716 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 394.

717 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 454.

718 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 4621.

719 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 5283.

720 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 5286.

721 Anm.: die neben der unteren Galkmühle des Domstifts gelegene obere Galkmühle (=Allerheiligenstiftmühle) des Allerheiligenstifts Speyer.

722 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 6559.

723 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 343-344; vgl. LA Speyer Best. H 45 Nr. 846.

724 Vgl. Armgart: Urkunden und Regesten der Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. XIII Anm. 8.

725 Vgl. Hilgard: Urkunden zur Geschichte der Stadt Speyer, a.a.O., S. 162, Nr. 206.

726 Vgl. Weingart/Zimmermann: Zinsbuch von 1537 des St. Geor­genhospitals Speyer, a.a.O., S. 85 Urk. Nr. 218.

727 Vgl. Stadtarchiv Speyer, Ratsprotokoll vom 26.2.1666; Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 8.7.2015.

728 Vgl. Doll, Anton L.: „Es ist Speier ein alte Stat“, a.a.O., S. 70 mit Abbildung des Salztores bei Doll, Anton L.: „Es ist Speier ein alte Stat“, a.a.O., S. 70: mit Bild zugeschrieben dem Mainzer Maler Christian Georg Schütz.

729 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (284) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689.

730 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (285) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 11.7.2014.

731 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (285) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 12.7.2014.

732 Anm.: Die Kirche St. Georg stand in der Johannesgasse, nördlich der Hauptstraße in der Altstadt von Speyer (vgl. Armgart: Zinsbücher des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 36 Anm. zu Nr. 22); die Kirche besteht nicht mehr, lediglich der Glockenturm ist als Läutturm noch vorhanden (auf der Nordseite der heutigen Johannesstraße). Die Kirche stand auf der Nordsei­te der Johannesgasse, der Turm steht an der Straße, während das Kirchenschiff sich nach Norden erstreckte. An dieses schloß sich der Kirchhof an, in dessen Nordteil die St. Valentinskapelle gebaut war. Das Verleihungsrecht der Pfarrpfründe besaß der Stadtrat von Speyer (als einzige Pfarrpfründe der Stadt) (vgl. Armgart: Zinsbücher des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O.,

S. 36 Anm. zu Nr. 22). Die St. Valentinskapelle wurde kurz vor 1307 in die Nordostecke des neuen Kirchhofs der Pfarrkirche St. Georg gebaut, war ur­sprünglich

mit kurzem Choranbau versehen und wurde in spät-gotischer Zeit nach Osten um einen größeren Chor verlängert; die Res­te dieses Chores zeigt sowohl Ruland wie Gayer. Die ganze Kapelle des Spätmittelalters war über 20 m lang. Vom verlängerten Chor führte eine Mauer zum Retscher, durch die ein Tor zum Kirchhof führte (vgl. Doll.: „Es ist Speier ein alte Stat“, a.a.O., S. 117/118 mit Bildern Nr. 74 und 75). Die St. Georgskirche ist nicht auf dem Plan der Klüpfelsau mit Ansicht von Speyer (von 1574 ?) links neben dem Dom dargestellt, wie vermutet worden ist (vgl. Doll, Anton L.: „Es ist Speier ein alte Stat“, a.a.O., S. 17 mit Abb. S. 19).

Abbildung:

- Doll, Anton L.: „Es ist Speier ein alte Stat“, a.a.O., S. 88 und Erläuterung S. 251: Sepia-Aquarell eines unbekannten Künstlers, ge­fertigt spätestens 1777: Blick vom Gelände des ehemaligen Johanniterhofes nach Südosten. Im Vordergrund rechts Ruine eines Trep­penturmes des Johanniterhofes. Am linken Bildrand der Turm der Johanniskirche, daneben die Helme der Osttürme des Domes der Läutturm der Georgskirche und davor der Dachreiter der Hl. Geistkirche

- Doll, Anton L.: „Es ist Speier ein alte Stat“, a.a.O., S. 97 Bild 61 und Erläuterung S. 298: Kupferstich von Joh. Ruhland von 1798: Blick in die Hauptstraße gegen das Altpörtel; rechts am Bildrad die Dreifaltigkeitskirche, daneben der Läutturm der früheren Georgs­kirche

 

Literatur:

- Müller: Kritische Bemerkungen zu Bildern aus dem alten Speyer. Folge IX: Die St.-Georgs-Kirche; in: Pfälzer Heimat 1966, S. 129-140

733 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 11.7.2014.

734 Vgl. Stadtarchiv Speyer, Ratsprotokoll vom 26.2.1666; Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 8.7.2015.

735 Vgl. Stadtarchiv Speyer, Ratsprotokoll vom 17.8.1667; Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 12.6.2014; vgl. Görtz: Speyerer Ratsprotokoll 1667,

a.a.O., S. 161 Nr. 455.

736 Stadtarchiv Speyer, Ratsprotokoll vom 1.10.1667; Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 18.8.2014; vgl. Görtz: Speyerer Ratsprotokoll 1667, a.a.O.,

S. 208 Nr. 558.

737 Vgl. Neue Speyerer Zeitung“ vom +++, Versteigerungsankündigung für den 19.12.1823. +++Zitat überarbeiten+++

738 Vgl. LA Speyer Best. H45 Nr. 848: „Protocoll über die Ortsbesichtigung der Georg Flory'schen Mühle in Spey­er behufs Errichtung eines Aichpfahles“.

739 Vgl. Engels: Zur Topographie der Stadt Speyer vor 1689; in: Eger: Geschichte der Stadt Speyer, a.a.O., Bd. 3, S. 545 Anm. 216.

740 Vgl. Hartwich: Bevölke­rungsstruktur und Wiederbesiedlung Speyers nach der Zerstörung von 1689, a.a.O, S. 132.

741 Vgl. LA. Speyer, Best. H. 45 Nr. 848.

742 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 82; vgl. LA Speyer Best. 3 Nr. 297: G. Flory am Bürgermeisteramt Speyer vom 7.3.1863.

743 Vgl. LA Speyer Best. H45 Nr. 848: „Plan über das Gerinnenverhältnis der Mühlen von Wittwe Rehberger und Andr. Müller so ueber Veraenderungen, welche

Andreas Müller an seinem Waßerrade unbeschadet seiner Nachbarin Witwe Rehberger vorneh­men kann“, 1848.

744 Vgl. LA Speyer Best. H45 Nr. 848.

745 Vgl. LA Speyer Best. H45 Nr. 848: „Protocoll über die Ortsbesichtigung der Georg Flory'schen Mühle in Speyer behufs Errichtung eines Aichpfah­les“.

746 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 343; vgl. LA Speyer Best. H 45 Nr. 846.

747 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 84; vgl. LA Speyer Best. H45, Nr. 848: Protocoll vom 10.9.1856.

748 Vgl. Heil: Funk­tionaler Wandel, a.a.O., S. 84; vgl. LA Speyer Best. H45 Nr. 848.

749 Vgl. LA Speyer Best. L57, Nr. 960, S. 2105; vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 84.

750 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 85; vgl. LA Speyer, Best H45 Nr. 848: undatier­ter Bericht über die Hasenpfuhler Mühlen.

751 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (351) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 12.7.2014.

752 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (351) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 12.7.2014.

753 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (351) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom

12.7.2014.

754 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (351) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom

12.7.2014.

755 Vgl. Hartwich: Bevölkerungsstruktur und Wiederbe­siedlung Speyers nach der Zerstörung von 1689, a.a.O, S. 46, 132.

756 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 18.

757 Vgl. Hartwich: Be­völkerungsstruktur und Wiederbesiedlung Speyers nach der Zerstörung von 1689, a.a.O., S. 132.

758 Vgl. Hilgard: Ur­kunden zur Geschichte der Stadt Speyer [Straßburg 1885], S. 431.

759 Vgl. Weingart/Zimmermann: Zinsbuch von 1537 des St. Georgenhospitals Speyer, a.a.O., S. 178 Urk. Nr. 567.

760 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 347.

761 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 347.

762 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 98 m.w.N.

763 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 99.

764 Vgl. Weber: Das Sankt Guidostift in Speyer. Festschrift zur Neunhundertjahrfeier der Gründung, a.a.O., S. 49.

765 Vgl. Eger: Speyer, a.a.O., Bd. 1, S. 572.

766 Vgl. Lehmann: Chronik der Freyen Reichs-Statt Speyr, 4. Auflage Frankfurt 1711, S. 775; vgl. Müller: Die Mauern der Freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 157.

767 Vgl. Müller: Die Mauern der Freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 157.

768 Vgl. Weingart/Zimmermann: Zinsbuch von 1537 des St. Georgenhospitals Speyer, a.a.O., S. 111 Urk. Nr. 311.

769 Vgl. Weingart/Zimmermann: Zinsbuch von 1537 des St. Georgenhospitals Speyer, a.a.O., S. 69 Urk. Nr. 170.

770 Vgl. Klotz/Rölle: Speyer kleine Stadtgeschichte, a.a.O., S. 70.

771 Vgl. Klotz: Speyer. Kleine Stadtgeschichte, a.a.O., S. 70.

772 Vgl. Heil: Funktionaler Wan­del, a.a.O., S. 93 m.w.N..

773 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 94; vgl. La Speyer Best. L57 Nr. 958/959 S. 1200/1655.

774 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., S. 216 Anm. 21.

775 Vgl. Doll: „Es ist Speier ein alte Stat“, a.a.O., S. 86 und Erläuterung S. 252.

776 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 2233.

777 Vgl. Karte bei: Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. +++klären+++

778 Vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 15 mit Abb. im Holzschnitt des Meisters IK von ca. 1540 und S. 242 mit Abb. 182:

„Speyerer Fähnrich vor dem Heiliggrabtor“, Holzschnitt des Meisters IK von 1545.

779 Vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 386.

780 Vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 367.

781 Vgl. Gütermann: Stuhlbrüder Seelbuch, a.a.O., S. 130 Nr. 581.

782 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (285) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 11.7.2014.

783 Vgl. Görtz: Speyerer Ratsprotokoll 1667, a.a.O., S. 161 N r. 455 und S. 173 Nr. 475.

784 Vgl. Hartwich: Bevölkerungsstruktur und Wiederbesiedlung Speyers nach der Zerstörung von 1689, a.a.O., S. 132.

785 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 25; vgl. LA Speyer Best. H 3 Nr. 7738, 14: Neumühle Speyer, Liquidation des Loskaufs von 1839; vgl. auch: LA

Speyer, Best. L 56, Nr. 475 S. 1877 f.

786 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 3 Nr. 274: Mühlenverzeichnis vom 20.12.1817; vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 95.

787 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 95; vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 3 Nr. 275: Mühlenverzeichnis vom 20.12.1817.

788 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 98 m.w.N.

789 Neue Speyerer Zeitung Beilage zu Nr. 245 vom 8.12.1833.

790 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 84.

791 Vgl. Armgart: Zins­bücher des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 47 Anm. 104.

792 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 1 B 14/1627-86 S. 361; vgl. Groh: Das Personal des Reichskammergerichts in Speyer (Besitzverhältnisse), a.a.O., S. 50.

793 Vgl. Armgart: Zinsbuch d. Klosters Maria Magdalena, a.a.O., S. 26 Anm. zu Nr. 17;

794 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 206; vgl. Stadtarchiv Speyer Best 1 A 845, fol. 42.

795 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 206; vgl. Hilgard: Urkunden zur Geschichte der Stadt Speyer, a.a.O., Nr. 407.

796 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 206; vgl. Hilgard: Urkunden zur Geschichte der Stadt Speyer, a.a.O., Nr. 400.

797 Anm. zur Lage: Steingasse (in der Fischervorstadt), heutige Steingasse; Gasse in der Fischervorstadt (Rheinburger Vorstadt) vor dem Rheintor im Südosten

Speyers, vom Germanstor au­ßen an der südöstlichen Innenstadtmauer bis zum Fischertor (vgl. Armgart: Zinsbücher des Klosters Sankt Maria Magdalena

überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 31 Anm. zu Nr. 35 mit S. 33 Anm. zu Nr. 1).

798 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 206.

799 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 207 unter Hinweis auf: Weiß, C.: Geschichte der Stadt Speyer, Speyer 1836, S. 59.

800 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 207; vgl. Stadtarchiv Speyer Best 1 A 845, fol. 30.

801 Anm.: heutige Johannesstraße; die Johannesgasse war die zentrale Gasse im Norden der Stadt, Fortsetzung der am Domplatz beginnenden Großen

Himmelsgasse nach Nordwesten; die Johannesgasse führte an der Pfarrkirche St. Johannes vorbei nach Norden, im Norden fortgesetzt durch die Breite Gasse /

An der Erdbrust (heute Armbruststraße) (vgl. Armgart: Zinsbücher des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 28 Anm. zu

Nr. 27).

802 Vgl. Armgart: Zinsbücher des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 28 Anm. zu Nr. 27.

803 Anm.: nicht zu verwechseln mit dem „Steinweg überm Hasenpfuhl“, der östlicher Parallelstraße zur Hasenpfuhler Straße; er führte von der Nikolausbrücke

zum Tränktor (vgl. dazu Engels: Topographie Speyer vor 1689; in: Eger: Geschichte Stadt Speyer, a.a.O., Bd. 3 S. 519, auch Anm. 182). Der Steinweg vor

dem Rheintor lag dagegen in der Rheinburger Vorstadt (Fischer Vorstadt) (vgl. Armgart: Zinsbücher des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl

in Speyer, a.a.O., S. 33 Anm. zu Nr. 1).

804 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 207.

805 Vgl. Klotz/Rölle: Speyer kleine Stadtgeschichte, a.a.O., S. 70.

806 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 74.

807 Vgl. http://rhein-neckar-industriekultur.de/objekte/ehemalige-baumwollspinnerei-%E2%80%93-heute-schulz-speyer-und-museumsdepot, Abruf vom 27.4.2015.

808 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2533.

809 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 198.

810 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 208; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 108.

811 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2533.

812 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 208; vgl. Stadtarchiv Speyer Best. I A Nr. 551.

813 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 198; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 108; vgl. Stadtarchiv Speyer Best. I A Nr. 51 vom 24.11.1634.

814 Vgl. Hartwich: Bevölkerungsstruktur und Wiederbesiedlung Speyers nach der Zerstörung von 1689; a.a.O., S. 132.

815 Vgl. Armgart: Urkunden und Regesten der Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 106 Anm. Nr. 1 zu Urk. Nr. 93.

816 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen a.a.O., Bd. II, S. 221.

817 Vgl. Klotz: Die ehemalige „un­tere Schießberger Mühle“ in Speyer. in: Pfälzer Heimat 1998, S. 78.

818 Vgl. Dolch/Stein:Es ist Speier eine alte Stadt, a.a.O., S. 200-21; vgl. LA Speyer Best. W2 Nr. 20.

819 Vgl. Hartwich: Bevölkerungsstruktur und Wiederbesiedlung Speyers nach der Zerstörung von 1689, a.a.O., S. 63, iVm Schmitt/Böttcher: Register zur Diss.

Hart­wich; in: PRFK 1999, S. 139 ff.

820 Vgl. Hartwich: Bevölkerungsstruktur und Wiederbesiedlung Speyers nach der Zerstörung von 1689; a.a.O., S. 132.

821 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 84.

822 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 87; vgl. LA Speyer Best. H 3 Nr. 7738, 6: Regierungsentschließung vom 7.11.1848; vgl. LA Speyer Best. Q22 Nr. 214.

823 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 96; vgl. LA Speyer Best H3 Nr. 7738,6: Bau-Inspection an Reg. d. Pf. Speyer vom 13.10.1856.

824 Vgl. Heil, a.a.O., S. 96; vgl. LA Speyer Best. H3 Nr. 7738, 6: Landcommissariat Speyer an Reg. d. Pf. Speyer vom 21.8.1856.

825 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 96; vgl. LA Speyer Best. H45 Nr. 4162: J. Steiner an den Stadtrat Speyer vom 18.6.1898; unrichtig insoweit Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 253, der die Sägemühle auf dem Holzhof mit der Mühle am Altpörtel verwechselt.

826 Zweibrücker Wochenblatt“, No. 142 (Sonntag, 20. Juni), Zweibrücken 1869, S. [3]; vgl. Mitteilung von Herrn Bernhard Welsch, Speyer.

827 Vgl. Klotz: Die ehemalige „untere Schießberger Mühle“ in Speyer. in: Pfälzer Heimat 1998, S. 78.

828 Vgl. Dolch/Stein:Es ist Speier eine alte Stadt, a.a.O., S. 200-21.

829 Vgl. Hartwich: Bevölkerungsstruktur und Wiederbesiedlung Speyers nach der Zerstörung von 1689, a.a.O., S. 63 iVm Schmitt/Böttcher: Register zur Diss.

Hart­wich; in: PRFK 1999, S. 139 ff.

830 Vgl. Klotz: Die ehemalige „untere Schießberger Mühle“ in Speyer. in: Pfälzer Heimat 1998, S. 78.

831 Vgl. Klotz: Die ehemalige „untere Schießberger Mühle“ in Speyer. in: Pfälzer Heimat 1998, S. 78-83.

832 Vgl. ref. KB Speyer Nr. 15 (1750-1798) Bl. 5.

833 Vgl. ref. KB Speyer Nr. 15 (1750-1798) Bl. 7, Taufeintrag d. Anna Barbara Winter v. 14.4.1752.

834 Vgl. ref. KB Speyer Nr. 15 (1750-1798) Bl. 7.

835 Vgl. ref. KB Speyer Nr. 15 (1750-1798) Bl. 9.

836 Vgl. ref. KB Speyer Nr. 15 (1750-1798) Bl. 10.

837 Vgl. ref. KB Speyer Nr. 15 (1750-1798) Bl. 11.

838 Vgl. ref. KB Speyer Nr. 15 (1750-1798) Bl. 13.

839 Vgl. ref. KB Speyer Nr. 15 (1750-1798) Bl. 18.

840 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 477, S. 2807; vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 83.

841 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel , a.a.O., S. 66; vgl. Archiv Kreisverwaltung Bad Dürk­heim Nr. 661-04-L, Untere Mühle oder Neumühle: H. Mattil an Reg. d.

Reg. d. Rheinkreises Speyer vom 18.12.1835; vgl. auch LA Speyer, Best. H 3, Nr. 7731, 2.

842 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 67; vgl. Archiv Kreisverwaltung Bad Dürkheim Nr. 661-04-L, Untere Mühle oder Neumühle: J. Stei­ner an

Bürgermeisteramt Lachen vom 1.5.1836; vgl. auch LA Speyer Best. H 3 Nr. 7731, 2.

843 Vgl. LA Speyer Best. L56, Nr. 477, S. 2807.

844 Vgl. LA Speyer, Best. H3, Nr. 7738, 3: J. Steiner an Reg. d. Rheinkr. Speyer, vom 18.4.1836; vgl. auch Stadtarchiv Speyer. Best. 6 Nr. VIII, H6e2; vgl. Heil:

Funk­tionaler Wandel, a.a.O., S. 83.

845 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 83.

846 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 85; vgl. LA Speyer Best. H3 Nr. 7738, 6 und LA Speyer Best. Q22 Nr. 214.

847 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 85; vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 6 Nr. VIII, H 6e2: Triftamt Neustadt an Bezirksamt Speyer vom 8.5. 1871; vgl.

LA Speyer Best. Q22 Nr. 214.

848 Vgl. Ziegler: Geschich­te eines Baches in der Speyerer Gewanne „Gießhübel“; in: Speyerer Tagespost vom 7.2.1979 S. 14 und Ziegler: Der Gießhübel­bach –

schon seit Jahrhunderten eine Sorgenquelle; in: Die Rheinpfalz, Ausgabe Speyer vom 16.2.1979.

849 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 85.

850 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 88.

851 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 73.

852 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 108; vgl. Stadtarchiv Speyer Best. I A Nr. 834.

853 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 86; vgl. LA Speyer Deposita B1. Best Nr. V3, Nachlaß Georg Berthold, S. 103; vgl. Klotz/Rölle: Speyer

kleine Stadtgeschichte, a.a.O., S. 70.

854 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 86.

855 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 87; vgl. Heil: Funktio­naler Wandel, a.a.O., S. 92.

856 Vgl. LA Speyer Best. H45 Nr. 564: „Rhein­mühle des Georg Steiner bei Speyer, jetzt dem Philipp Andermann gehörig.

857 Vgl. LA Speyer Best. H45 Nr. 564.

858 Vgl. LA Speyer Best. H45 Nr. 564.

859 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 87/88; vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 92; vgl. Stadtarchiv Speyer, Best. 3 Nr. 297: Lauterer und Rebmann an Landcom­missariat Speyer vom 18.11.1847.

860 Vgl. LA Speyer Best. H 45 Nr. 564: „Rheinmühle des Georg Steiner bei Spey­er, jetzt dem Philipp Andermann gehörig.

861 Vgl. LA Speyer Best. H 45 Nr. 564: Antrag vom 30.6.1847.

862 Vgl. LA Speyer Best. H 45 Nr. 564.

863 Vgl. LA Speyer Best. H 45 Nr. 564: Antrag vom 14.5.1853.

864 Vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 219 mit Anm. 54.

865 Vgl. Lehmann: Chronica der Freyen Reichs-Statt Speyr, 4. Aufl., Frankfurt 1711, S. 848.

866 Vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 219 Anm. 54.

867 Vgl. Klotz/Rölle: Speyer kleine Stadtgeschichte, a.a.O., S. 70.

868 Vgl. Remling: Urkundenbuch zur Geschichte der Bischöfe zu Speyer, a.a.O., Urk. Nr. 1782, 1785, 1837.

869 Vgl. Engels: Zur Topographie der Stadt Speyer vor 1689; in: Eger: Geschichte der Stadt Speyer, Köln 1989, Bd. 3, S. 545 Anm. 216.

870 Vgl. Zeuß: Die freie Reichsstadt Speyer vor ihrer Zer­störung, a.a.O., S. 18; vgl. Müller: Mauern der Stadt Speyer, a.a.O., S. 98 Anm. 103; vgl. Klotz/Rölle:

Speyer kleine Stadtgeschichte, a.a.O., S. 70.

871 Vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 81.

872 Vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 98 Anm. 103.

873 Vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 219 Anm. 56.

874 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 4816.

875 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 4831.

876 Anm.: die vier städtischen Richter.

877 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 6561.

878 Vgl. Stadtarchiv Speyer AstSp, 1 A 536a, f.31 v., 32r.

879 Vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 219 Anm. 56.

880 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 438; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 356, Nr. 438.

881 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (298) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom

11.7.2014.

882 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (338) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom

11.7.2014.

883 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (344) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom

11.7.2014.

884 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (351) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom

11.7.2014.

885 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappen­schmieden; a.a.O., S. 290.

886 Vgl. Kuby:: Ein handwerkliches Meisterstück von 1696 in Edenkoben; in Pfälzer Heimat 1976, S. 57-58; vgl. Billig: Geschichte des kurpfälzischen

Marktfleckens Edenkoben, a.a.O., S. 22 Zi. 28 iVm S. 38 Anm. 5.

887 Vgl. Billig: Geschichte des kurpfälzischen Marktfleckens Edenkoben, a.a.O., S. 22 Zi. 28 iVm S. 38 Anm. 5.

888 Vgl. Hartwich: Be­völkerungsstruktur und Wiederbesiedlung Speyers nach der Zerstörung von 1689, a.a.O., S. 132.

889 Vgl. Klotz: Die ehemalige „untere Schießberger Mühle“ in Speyer. in: Pfälzer Heimat 1998, S. 78.

890 Vgl. ref. KB Speyer Nr. 15 (1750-1798) Bl. 5.

891 Vgl. Hartwich: Die Wiederbesiedlung der Stadt Speyer 1698-1750, a.a.O., S. 92 iVm Schmitt/Böttcher: Register zur Diss. Hart­wich; PRFK 1999, S. 132.

892 Vgl. ref. KB Speyer14 Bl. 93, Copulationseintrag vom 10.1.1747.

893 Vgl. ref. KB Speyer Nr. 15 (1750-1798) Bl. 5.

894 Vgl. ref. KB Speyer Nr. 15 (1750-1798) Bl. 8.

895 Vgl. ref. KB Speyer Nr. 15 (1750-1798) Bl. 105.

896 Vgl. ref. KB Speyer 15, Bl. 11, Taufeintrag v. 8.3.1756.

897 Vgl. ref. KB Speyer 15, Bl. 13.

898 Vgl. ref. KB Speyer 15, Bl. 14, Taufeintrag v. 29.12.1758.

899 Vgl. ref. KB Speyer 15, Bl. 14, Taufeintrag v. 29.12.1758.

900 Vgl. ref. KB Speyer Nr. 15 (1750-1798) Bl. 17.

901 Vgl. ref. KB Speyer Nr. 15 (1750-1798) Bl. 19.

902 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 81; vgl. LA Speyer, Best. H 45 Nr. 849: Th. Heppenheimer an Reg. d. Rhein­kr. Speyer vom 22.7.1833.

903 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 3 Nr. 274: Mühlenverzeichnis vom 20.12.1817.

904 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 96.

905 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 95; vgl. LA Speyer Best H45 Nr. 849: Mitteilung Bürgermeisteramt Speyer vom 12.11.1860.

906 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 95; vgl. LA Speyer Best. H45 Nr. 849: Bericht über die Hanfreibmühle des Müllers Jung vom 10.11.1860.

907 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 95; vgl. LA Speyer Best H45 Nr. 849: Landrichter an Landcommissariat Speyer vom 11.11.1860.

908 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 343; vgl. LA Speyer Best. H 45 Nr. 846.

909 Vgl. Remling: Urkundenbuch zur Geschichte der Bischöfe zu Speyer, a.a.O., Nr. 334 [1264]; vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 219

Anm. 56.

910 Anm.: die Stuhlbrüder waren eine in salischer Zeit gegründete ordensähnliche Kommunität, die neben den Kaisergräbern in ihren Stühlen für Kaiser und Reich

beteten und im Dom ihren Küsterdienst versahen.

911 Vgl. Engels: Zur Topographie der Stadt Speyer vor 1689; in: Eger: Geschichte der Stadt Speyer, a.a.O., Bd. 3, S. 532, Anm. 63; vgl. Müller: Mauer der Stadt

Speyer, a.a.O., S. 109 Anm. 150.

912 Vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 98 Anm. 103, der im Bereich nahe der Mittelmühle eine obere Mühle vermutet.

913 Vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 81; vgl. Hartwich: Bevölkerungsstruktur und Wiederbesiedlung Speyers nach der Zerstörung von

1689, a.a.O., S. 56; vgl. Klotz/Rölle: Speyer kleine Stadtgeschichte, a.a.O., S. 70.

914 Vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 109 Anm. 150; vgl. Klotz/Rölle: Speyer kleine Stadtgeschichte, a.a.O., S. 70.

915 Vgl. Gütermann: Die Stuhlbrüder, a.a.O., S. 173.

916 Vgl. Gütermann: Die Stuhlbrüder, a.a.O., S. 173; vgl. Bistumsarchiv Speyer StuhlbrüderU Nr. 1 (Druck: Urkundenbuch Bischöfe Speyer I, Nr. 334, S. 299 f.).

917 Vgl. Gütermann: Die Stuhlbrüder, a.a.O., S. 173; vgl. Bistumsarchiv Speyer StuhlbrüderU Nr. 2.

918 Vgl. Gütermann: Die Stuhlbrüder, a.a.O., S. 173; vgl. GLA Karlsruhe KA Best. 42 Nr. 5434.

919 Vgl. Gütermann: Die Stuhlbrüder, a.a.O., S. 174; Bistumsarchiv Speyer StuhlbrüderU Nr. 17.

920 Vgl. Armgart: Zinsbücher des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl, a.a.O., S. 69 Nr. 260.

921 Vgl. Armgart: Zinsbücher des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl, a.a.O., S. 73 Nr. 282.

922 Anm.: von Gütermann: Stuhlbrüder-Seelbuch, a.a.O., S. 110 Anm. 313: Wössingen, heute Ortsteil von Walzbachtal, Lk Karlsruhe.

923 Vgl. Gütermann: Stuhlbrüder-Seelbuch, a.a.O., S. 110 Nr. 441.

924 Vgl. Krebs: Protokolle des Speyerer Domkapitels, a.a.O., Nr. 5727.

925 Vgl. Weingart/Zimmermann: Zinsbuch von 1537 des St. Georgenhospitals Speyer, a.a.O., S. 83 Urk. Nr. 212 und S. 109 Nr. 304.

926 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (296) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 11.7.2014.

927 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (351) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 12.7.2014.

928 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (342) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 11.7.2014.

929 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (351) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 11.7.2014.

930 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (362) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 11.7.2014.

931 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (367) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 11.7.2014.

932 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (384) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 11.7.2014.

933 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (384) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 11.7.2014.

934 Vgl. Stadtarchiv Speyer Best. 141 Nr. 02 (395) ev. Kirchenbuch St. Georgen, Speyer, Taufbuch 1593-1689; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Görtz vom 11.7.2014.

935 Vgl. Hartwich: Bevölkerungsstruktur und Wiederbe­siedlung Speyers nach der Zerstörung von 1689; a.a.O., S. 56, 138, 166.

936 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2549, darin Erbleihebrief 1698, Bestandsbrief des Müllers Hans Philipp Dürolf 1661, Mühle betreffende Erbbestandsbriefe des

Domstifts sowie des Stifts St. Guido und Allerheiligen von 1689 und 1723.

937 Anm.: Verbot der „enormen Verletzung“, heute sittenwidrige Schädigung oder Nichtigkeit infolge auffälligen Mißverhältnisses zwischen Leitung und

Gegenleistung, § 138 BGB. Die Laesio enormis ist ein Rechtsinstitut des römischen Rechts, das bereits in den Konstitutionen des Kaisers Diokletian 285/293

bekannt ist. Im Codex iuris Justitians von 534 konnte ein Grundstücksverkäufer, der nicht einmal die Hälfte des tatsächlichen Wertes erhalten hatte, einen Grundstückskaufvertrag wegen Laesio enormis anfechten und aufheben lassen oder die Differenz zum Gerechten Preis“ (iustum pretium) verlangen (vgl.

Internetdatei Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Laesio_enormis#cite_note-1 m.w.N., Abruf vom 26.10.2013.

938 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 96.

939 Vgl. Neue Speyerer Zeitung Nr. 43 vom 9.4.1829.

940 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 81; vgl. LA Speyer, Best. H 45 Nr. 849: Th. Heppenheimer an Reg. d. Rhein­kr. Speyer vom 22.7.1833.

941 Vgl. Stadtarchiv Speyer Nr. 1 A 536a, f.31 v., 32r.

942 Vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 219 Anm. 56.

943 Eilbo­te Landau vom 23.4.1853, S. 177 = LA Speyer Best. Y 20/41.

944 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 84; vgl. LA Speyer Best. H 45Nr. 850: J. M. Dieffenbacher an Landcommissariat Speyer vom 2.3.1855.

945 Vgl. Klotz/Rölle: Speyer kleine Stadtgeschichte, a.a.O., S. 70; vgl. Stützel: Der Schreckensruf von Feuer und Flammen haushoch: die Dieffenbacher'sche Mühle ist verbrannt; in: Die Rhein­pfalz / Speyerer Rundschau. - 54 (1998), Nr. 224 vom 26.9.1998.

946 Vgl. Klotz/Rölle: Speyer kleine Stadtgeschichte, a.a.O., S. 70.

947 Vgl. Armgart: Zinsbücher des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 42 Nr. 66.

948 Vgl. Engels: Zur Topographie der Stadt Speyer vor 1689; in: Eger: Geschichte der Stadt Speyer, a.a.O., Bd. 3, S. 526.

949 Vgl. Engels: Zur Topographie der Stadt Speyer vor 1689; in: Eger: Geschichte der Stadt Speyer, a.a.O., Bd. 3, S. 545 Anm. 216.

950 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 107-108; vgl. Stadtarchiv Speyer Best. I A Nr. 551.

951 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 89; vgl. LA Speyer Nachlaß Berthold HB 83 S. 103,

952 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 89 m.w.N.

953 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 56; vgl. Müller: Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 82.

954 Vgl. Grünenwald: Alte Inschriften Neustadt und Umgebung, a.a.O., S. 147; vgl. Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 251.

955 Vgl. .Müller: Die Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 82, 83 Anm. 30.

956 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 56 m.w.N.

957 Vgl. Müller: Die Die Die Mauern der freien Reichsstadt Speyer, a.a.O., S. 81.

958 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 56 m.w.N..

959 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 56; vgl. Archiv Kreisverwaltung Bad Dürkheim Nr. 661-04-H, Fronmühle Haßloch: Ausführungen des Landcommissariats Neustadt vom 2.12.1859.

960 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 57; vgl. LA Speyer Best. H 45 Nr. 4162.

961 Vgl. Lehmann: Burgen und Schlösser, a.a.O., Bd. II, S. 307.

962 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 59 Anm. 2.

963 Vgl. Kullmer/Uhly: Speyerbrunn, ein zweiherrig Dorf; in: Elmsteiner Heimatschrift Nr. 9, Dezember 2003, S. 12.

964 Weintz: Elmstein, a.a.O., S. 25.

965 Vgl. Eitelmann: Rittersteine, a.a.O., S. 81 Rittersteine Nr. 95, 96.

966 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 444: Schürfschein für die Elmsteiner Eisengewerkschaft auf alle Mineralien in der Godramsteiner, Siebeldinger, Gleisweiler, Frankweiler, Birkweiler und Böchinger Gemarkung, 1782.

967 Vgl. Eitelmann: Rittersteine, a.a.O., S. 80 Rittersteine Nr. 94.

968 Vgl. Eitelmann: Rittersteine, a.a.O., S. 81 Rittersteine Nr. 95, 96.

969 Vgl. Eitelmann: Rittersteine, a.a.O., S. 81 Rittersteine Nr. 95, 96.

970 Vgl. Lehmann: Speyerbach, a.a.O., S. 9.

971 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 574 Bl. 276.

972 Vgl. Lehmann: Speyerbach, a.a.O., S. 9.

973 Anm.: das Dorf Ungstein; es handelt sich m.E. um die Mühle in Pfeffingen.

974 Vgl. Dette: Liber Possessionum Wizenburgensis, a.a.O., S. 145.

975 Vgl. Jan: Türkensteuerregister, a.a.O., S. 77.

976 Vgl. luth KB Neustadt, Taufeintrag vom 7.4.1715; vgl. Mitteilung von Herrn Stefan Jamin vom 8.4.2014.

977 Vgl. Ullrich: Ortsfremde im reformierten Kirchenbuch Elmstein 1724-1798; in: PRFK 2010, S. 142.

978 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 59 Anm. 2.

979 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 62.

980 Vgl. Arbeitsgemeinschaft Ortschronik Lachen-Speyerdorf (Red.): Die bei­den Speyerdorfer Mühlen; in: Lachen-Speyerdorf, Beiträge zur Ortsgeschichte,

S. 270-273.

981 Vgl. Gemeindearchiv Lachen, Seelbuch, nicht foliert; zitiert nach Christmann: Sied­lungsnamen II, a.a.O., S. 216.

982 Vgl. Ruckdeschel: Die Haßlocher Mühlen, a.a.O., S. 31.

983 Vgl. Koch/Wille: Regesten der Pfalzgrafen a. Rh. I, Innsbruck 1894, S. 3972; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 216.

984 Vgl. Paetsch-Wollschläger: Die Ritter von Altdorf, a.a.O., S. 72.

985 Vgl. Paetsch-Wollschläger: Die Ritter von Altdorf, a.a.O., S. 73; vgl. Spiess: Lehensbuch, a.a.O., S. 128 Nr. 63.

986 Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 278.

987 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 4; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 246;.

988 Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 279.

989 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 62; vgl. Gemeindearchiv Haßloch Best. 1 A 2 Nr. IX, 5)3: Übersicht über die Mühlen, Gem. Haßloch, 1834; vgl.

Archiv Kreisverwaltung Bad Dürkheim Nr. 661-04-H, Fronmühle: J. Mül­ler an Landcommissariat Neustadt vom 13.5.1855.

990 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 62; vgl. Archiv Kreisverwaltung Bad Dürk­heim Nr. 661-04-H, Fronmühle: Tagfahrtsprotokoll vom 10.5.1855.

991 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 62; vgl. Archiv Kreisverwaltung Bad Dürkheim Nr. 661-04-H, Fronmühle: Beschluß des Landcommissariats

Neustadt vom 20.8.1855; vgl. auch LA Speyer Best. Q 22 Nr. 210 und Ge­meindearchiv Haßloch Best. 1 A 2, Nr. IX, 5)3.

992 Vgl. Heil: Funktiona­ler Wandel, a.a.O., S. 62; vgl. Archiv Kreisverwaltung Bad Dürkheim Nr. 661-04-H, Fronmühle: Bauvollendungsanzeige vom 13.3.1856.

993 Vgl. Archiv Kreisverwaltung Bad Dürkheim Nr. 661-04-H, Fronmühle: J. Müller an Landcommissariat Neu­stadt vom 22.5.1862 und Protocoll vom 7.9.1863.

994 Vgl. Habermehl: Mühlen um Neustadt, a.a.,O., S. 362.

995 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 246.

996 Vgl. Arbeitsgemeinschaft Ortschronik Lachen-Speyerdorf [Red.]: Die beiden Speyerdorfer Mühlen; in: Lachen-S­peyerdorf, Beiträge zur Ortsgeschichte,

a.a.O., S. 270-273.

997 Vgl. ZGO 62 NF XXIII, 1908, S. m30 Nr. 76; Oberndorffisches Archiv S. m19 – m45; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau vom 15.8.2013.

998 Vgl. Arbeitsgemeinschaft Ortschronik Lachen-Speyerdorf (Red.): Die beiden Speyerdorfer Mühlen; in: Lachen-Speyerdorf, Bei­träge zur Ortsgeschichte, a.a.O.,

S. 270-273.

999 Vgl. ZGO 62 NF XXIII, 1908, S. m30 Nr. 112; Obern­dorffisches Archiv S. m19 – m45; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau vom 15.8.2013.

1000 Vgl. ZGO 62 NF XXIII, 1908, S. m30/31 Nr. 116; Oberndorffisches Archiv S. m19 – m45; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau vom 15.8.2013.

1001 Vgl. ZGO 62 NF XXIII, 1908, S. m32 Nr. 128; Oberndorffisches Archiv S. m19 – m45; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigsha­fen-Oppau vom 15.8.2013.

1002 Vgl. ZGO 62 NF XXIII, 1908, S. m33 Nr. 139; Oberndorffisches Archiv S. m19 – m45; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau vom 15.8.2013.

1003 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 246; vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 4.

1004 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 33r.

1005 Vgl. ZGO 62 NF XXIII, 1908, S. m36 Nr. 171; Oberndorffisches Archiv S. m19 – m45; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau vom 15.8.2013.

1006 Vgl. Heil: Funk­tionaler Wandel, a.a.O., S. 60; Stadtarchiv Neustadt, Lachen-Speyerdorf: Unsignierte Liste pro 1815.

1007 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises, Nr. 1 vom 4.1.1818, S. 4.

1008 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 60; vgl. Stadtar­chiv Neustadt, Lachen-Speyerdorf [unverzeichneter Bestand]: Unsignierter Bericht an

Landcommissariat Neustadt vom 9..9.1819.

1009 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 61; vgl. Stadtarchiv Neustadt, Lachen-Speyerdorf [unverzeichneter Bestand]: Unsignierte Nachricht an

Landcommissariat Neustadt vom 19ten Xbri 1820.

1010 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel , a.a.O., S. 61; vgl. Stadtarchiv Neustadt, Lachen-Speyerdorf [unverzeichneter Bestand]: Speyerdorfer Mühle: C. Mattil an

Reg. d. Pfalz Speyer von 14.1.1845; vgl. auch LA Speyer, Best. H 3 Nr. 7731, 5.

1011 Vgl. Archiv Kreis­verwaltung Bad Dürkheim, Nr. 661-04-L, Speyerdorfer Mühle: P. Mechtersheimer an Landcommissariat Neustadt vom 10.5.1845.

1012 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel , a.a.O., S. 61; vgl. Archiv Kreisverwaltung Bad Dürkheim Nr. 661-04-L, Speyerdorfer Mühle: Triftamt Neustadt an

Landcommis­sariat Neustadt vom 1.3.1845.

1013 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 61/62.

1014 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 71 m.w.N.

1015 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 72/73.

1016 Vgl. Internetdatei Geneanet Mitteilung von Werner Krapp, Abruf vom 26.3.2014.

1017 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 66; vgl. Archiv Kreisverwaltung Bad Dürk­heim Nr. 661-04-L, Untere Mühle oder Neumühle: H. Mattil an Reg. d.

Reg. d. Rheinkreises Speyer vom 18.12.1835; vgl. auch LA Speyer, Best. H 3, Nr. 7731, 2.

1018 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 67; vgl. Archiv Kreisverwaltung Bad Dürkheim Nr. 661-04-L, Untere Mühle oder Neumühle: J.Steiner am

Bürgermei­steramt Lachen vom 15.1836; vgl. auch LA Speyer Best. H 3 Nr. 7731, 2.

1019 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 67; vgl. Archiv Kreis­verwaltung Bad Dürkheim Az.. 661-04-L, Untere Mühle oder Neumühle: Regierungsentschließung vom 28.9.14838; vgl. auch LA Spey­er, Best. Q 22, Nr. 209.

1020 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 67; vgl. Archiv Kreisverwaltung Bad Dürkheim Az.: 661-04-L, Untere Mühle oder Neu­mühle: Bauvollendungsanzeige vom 1.10.1842 und Erklärung des P. Mechtersheimer vom 13.4.1844; vgl. Finanzamt Neustadt, Um­schreibkataster Lachen, I. Band S. 255.

1021 Neustadter Wochenblatt Nr. 76 vom 23.9.1842, S. 304.

1022 Vgl. Neustadter Wochenblatt Nr. 76 vom 23.9.1842, S. 304.

1023 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 66; vgl. Archiv Kreisverwaltung Bad Dürkheim Nr. 661-04-L, Untere Mühle oder Neumühle: Bericht der kgl.

Bau-Inspection vom 5.3.1845.

1024 Vgl. Heupel/Sinn: Knittelsheimer Mühle, a.a.O., S. 134.

1025 Vgl. Heupel/Sinn: Knittelsheimer Mühle, a.a.O., Karte von 1759, S. 135.

1026 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Spiegelbach, http://de.wikipedia.org/wiki/Spiegelbach, Abruf vom 20.3.2014.

1027 Vgl. Heupel/Sinn: Knittelsheimer Mühle, a.a.O., S. 133-144 mit Karte von 1759, S. 135.

1028 Vgl. Internetdatei Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Sponheim, Abruf vom 8.9.2014.

1029 Vgl. Spengel: Die Mühlen von Sponheim und Burgsponheim, a.a.O., S. 3, 21 ff.

1030 Vgl. Spengel: Die Mühlen von Sponheim und Burgsponheim, a.a.O., S. 21.

1031 Vgl. Spengel: Die Mühlen von Sponheim und Burgsponheim, a.a.O., S. 21.

1032 Vgl. Spengel: Die Mühlen von Sponheim und Burgsponheim, a.a.O., S. 21; vgl. Angabe von Frau Andrea Seemann bei geneanet http://de.geneanet.org/ profil/ cleo1972/Alexandra-Seemann, Abruf vom 7.9.2014.

1033 Vgl. Angabe von Frau Andrea Seemann bei geneanet http://de.geneanet.org/profil/ cleo1972/Alexandra-Seemann, Abruf vom 7.9.2014.

1034 Vgl. Spengel: Die Mühlen von Sponheim und Burgsponheim, a.a.O., S. 21.

1035 Vgl. Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographischer Teil, a.a.O., S. 52.

1036 Vgl. Pfaff: Familien in Miesau, a.a.O., S. 105 Nr. 382.

1037 Mitteilung von Herrn Horst Klein vom 12.7.2014; vgl. Angabe von Herrn Horst Klein bei Internet-Genealogiedatenbank Geneanet, Abruf vom 20.7.2014.

1038 Mitteilung von Herrn Horst Klein vom 12.7.2014; vgl. Angabe von Herrn Horst Klein bei Geneanet Abruf vom 20.7.2014.

1039 Mitteilung von Herrn Horst Klein vom 12.7.2014.

1040 Vgl. o.A. „Die kurpfälzische Familie Engelmann“; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1952, S. 22.

1041 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 231, 281, 282.

1042 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 131.

1043 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 31.

1044 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 281; LA Speyer Best C 14 Nr. 68/8.

1045 Vgl. LA Speyer Best. C13 Nr. 55.

1046 Vgl. LA Speyer Best. C13 Nr. 56.

1047 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 281; vgl. LA Speyer Best C 14 Nr. 68/8.

1048 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 64r-65 und S. 105r; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 231.

1049 Vgl. Mitteilung von Eheleute Ewald Dittmar vom 5.8.2011 unter Hinweis auf: Bühler, Pfälzisch-Rheinische Familienkunde +++ Zitat prüfen+++; vgl. St. Alban und

Gerbach, Kirchenbuch luth..

1050 Vgl. Pfälzer Presse Nr. 85 vom 9.4.1881.

1051 Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar, Lud­wigshafen.

1052 Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar vom 4.8.2011; vgl. Kirchenbuch luth. Münsterappel.

1053 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 281.

1054 Vgl. Angabe bei Internetdatei familysearch.org.

1055 Vgl. Mitteilung von Eheleute Ewald Dittmar vom 5.8.2011 unter Hinweis auf: Bühler, Pfälzisch-Rheinische Familienkunde +++ Zitat prüfen+++; vgl. St. Alban und Gerbach, Kirchenbuch luth..

1056 Vgl. Mitteilung von Eheleute Ewald Dittmar vom 5.8.2011 unter Hinweis auf: Bühler, Pfälzisch-Rheinische Familienkunde +++ Zitat prüfen+++; vgl. St. Alban und

Gerbach, Kirchenbuch luth..

1057 Vgl. Mitteilung von Eheleute Ewald Dittmar vom 5.8.2011 unter Hinweis auf: Bühler, Pfälzisch-Rheinische Familienkunde +++ Zitat prüfen+++; vgl. St. Alban und

Gerbach, Kirchenbuch luth..

1058 Vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

1059 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 131 vom 5.12.1830, Bl. 971.

1060 Vgl. Intelli­genzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 47 vom 5.5.1831, S. 360.

1061 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort St. Ingbert, http://de.wikipedia.org/wiki/St._Ingbert, Abruf vom 20.3.2014.

1062 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort St. Ingbert, http://de.wikipedia.org/wiki/St._Ingbert, Abruf vom 20.3.2014.

1063 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort St. Ingbert, http://de.wikipedia.org/wiki/St._Ingbert, Abruf vom 20.3.2014.

1064 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 255 Nr. 591.

1065 Vgl. Krämer: Das Amt Blieskastel im Jahr 1553, a.a.O., S. 56.

1066 Intelli­genz-Blatt des Rheinkreises“ Ausgabe Nr. 19 vom 9.3.1819, Bl. 146.

1067 Vgl. Biundo: Annweiler Fa­milies a.a.O., Bd. 3, S. 20.

1068 Vgl. Eilbote Landau vom 11.5.1850, Nr. 38, S. 283.

1069 Vgl. Kuby: Pfarrerlisten kleine­rer pfälzischer Herrschaften; Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 2001, S. 97.

1070 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 300.

1071 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., 211.

1072 Vgl. Glasschröder: Urkunden Nr. 629; Vgl. auch Mahler: Hachenbach am Glan, a.a.O., S. 35.

1073 Vgl. Kolb: Geogr.-sta­tist. Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., S. 103.

1074 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 3.,S. 413.

1075 Anm.: diese Auffassung vertritt Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 16.

1076 Vgl. Christmann:Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 152.

1077 Vgl. Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 54; vgl. We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 211.

1078 Vgl. Weber: Mühlen der be­sonderen Art, a.a.O, S. 190.

1079 Vgl. Weber: Museumsmühle in St. Julian, a.a.O., S. 4; vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., 210.

1080 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., 211.

1081 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 300.

1082 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 470/1: „Herzog Johann von Pfalz-Zweibrücken erlaubt seinem Rat Balthasar Hoffmann die Errichtung einer Mahlmühle mit zwei Gängen auf seinem eigenen Gut am Glan bei St. Julian im Amt Lichtenberg. Da es zu dieser Mühle keine gebannten Mähler gibt, soll Hoffmann ab dem Jahr 1597 jährlich auf Martini in die herzogliche Kellerei Lichtenberg eine Pacht von zwei Malter Korn und drei Malter Hafer liefern. Außerdem bewilligt er dem Hoffmann auf dessen Ansuchen, daß er dort jederzeit eine zusätzliche Ölmühle errichten kann, da dort viele Baumnüsse wachsen, wobei der Pachtzins in diesem Fall nicht erhöht werden soll. Diese Befreiung gilt allerdings nur für Hoffmann selbst und seine ehelichen Erben. Datum: zu Zweybrücken den 27. monatstag Martii 1596“.

1083 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 152/4; vgl. vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 470/1: „Herzog Johann von Pfalz-Zweibrücken erlaubt seinem Rath Balthasar Hoffmann die Errichtung einer Mahlmühle mit zwei Gängen auf seinem eigenen Gut am Glan bei St. Julian“, 27.3.1596; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 300 nennt dagegen unrichtig als Datum der Erbauung das Jahr 1556. Danach wäre der Balthasar Hoffmann, der nach Weber 1604 das Eigentum an der Mühle erhielt,fast 50 Jahre lang Beständer der Mühle gewesen.Herzog Johann I. von Pfalz-Zweibrücken regierte zudem erst seit 1569 (vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 239) und hätte mithin die Erlaubnis 4 Jahre vor seiner Regierungsübernahme erteilt. Balthasar Hoffmann, geb. 7.3.1563 - † 11.10.1623, Sohn von Pfarrer Henrich Hoffmann, war von 1589-1613 zweibrückischer Kanzleirat und von 1610-1623 Kanzler (vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 31) und konnte mithin die Mühle nicht 1556 erbauen.

1084 Vgl. Weber: Museumsmühle in St. Julian, a.a.O., S. 6; vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 470/1: „Herzog Johann von Pfalz-Zweibrücken erlaubt seinem Rath Balthasar Hoffmann die Errichtung einer Mahlmühle mit zwei Gängen auf seinem eigenen Gut am Glan bei St. Julian“, 27.3.1596.

1085 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 472/2: „Herzog Johann von Pfalz-Zweibrücken bewilligt seinem Rat Balthasar Hoffmann auf dessen Ansuchen, daß dieser seine Mahlmühle bei St. Julian am Glan, welche er im Jahr 1696 [! richtig 1596] dort erbaut und davon eine jährliche Erbpacht von 2 Malter Korn und 3 Malter Hafer Kuseler Maß in die herzogliche Kellerei Lichtenberg geliefert hat, verkaufen möge. Die bisher von dieser Mühle fällige Erbpacht soll dann jährlich aus den

bestän­digen Fruchtgefällen Hofmanns zu Pfeffelbach und Grügelborn [„Kriegelborn“] im Amt Lichtenberg auf den herzoglichen Speicher zu Lichtenberg geliefert

werden. Da­tum: zu Zweybrückh den 26. Maii 1604“; Kopie aus dem stein-kallenfelsischen Archiv zu Meisenheim, beglaubigt 28.12.1769.

1086 Vgl. LA Speyer Best. C 41 Nr. 35/1; vgl. Weber: Die Museumsmühle in St. Julian, Otterbach 1985, S. 6; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 300.

1087 Vgl. LA Speyer, Best. C 41 Nr. 31/1; vgl. Weber: Museumsmühle in St. Julian, a.a.O., S. 6.

1088 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., 212.

1089 Vgl. Weber: Museumsmühle in St. Julian, a.a.O., S. 7.

1090 Vgl. Weber: Die historischen Mühlen in Gumbsweiler am Glan; in: Westricher Heimatbll. N. F. 6. 1975, Sonderdruck, S. 86/87.

1091 Vgl. Weber: Museumsmühle in St. Julian, a.a.O., S. 7.

1092 Vgl. Weber: Museumsmühle in St. Julian, a.a.O., S. 8.

1093 Vgl. Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 53-54.

1094 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 211.

1095 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 84r.

1096 Vgl. Weber: Museumsmühle in St. Julian, a.a.O., S. 8-10.

1097 Vgl. Weber: Museumsmühle in St. Julian, a.a.O., S. 8.

1098 Vgl. Weber: Museumsmühle in St. Julian, a.a.O., S. 11.

1099 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 212.

1100 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., 212.

1101 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 300.

1102 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., 212.

1103 Vgl. Weber: Historische Ölmühle, a.a.O., S. 199.

1104 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O. S. 400; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 152/3.

1105 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 470/1: „Herzog Johann von Pfalz-Zweibrücken erlaubt seinem Rat Balthasar Hoffmann die Errichtung einer Mahlmühle mit zwei Gängen auf seinem eigenen Gut am Glan bei St. Julian im Amt Lichtenberg. Da es zu dieser Mühle keine gebannten Mähler gibt, soll Hoffmann ab dem Jahr 1597 jährlich auf Martini in die herzogliche Kellerei Lichtenberg eine Pacht von zwei Malter Korn und drei Malter Hafer liefern. Außerdem bewilligt er dem Hoffmann auf dessen Ansuchen, daß er dort jederzeit eine zusätzliche Ölmühle errichten kann, da dort viele Baumnüsse wachsen, wobei der Pachtzins in diesem Fall nicht erhöht werden soll. Diese Befreiung gilt allerdings nur für Hoffmann selbst und seine ehelichen Erben. Datum: zu Zweybrücken den 27. monatstag Martii 1596“.

1106 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 400-401; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 298/1: Prozeß in Sachen des herzoglichen Fiskus gegen die Steincallen- felsische Vormundschaft wegen der bei St. Julian am Glan eigenmächtig angelegten Mühle, 1771-1793.

1107 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., 212.

1108 Vgl. Weber: Ölmühle Armbrust in St. Julian, a.a.O., S. 111.

1109 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 212.

1110 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O, S. 315; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 398.

1111 Anm.: der letzte der Freiherren von Steinkallenfels, Philipp Heinrich von Steinkallenfels († 8.4.1778) war geisteskrank und stand unter der Vormundschaft des Ludwig von Bettendorf und des Wilhelm Gayling von Altheim. Zu seinen Lebzeiten kam es zum Pr­ozeß mit Pfalz-Zweibrücken um die Ölmühle St. Julian (vgl. Weber, Geschichte der pfälz. Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 400).

1112 Vgl. Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 54.

1113 Vgl. Schnabel: Bevöl­kerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 276.

1114 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 177/1, Bl. 21.

1115 Mitteilung von Herrn Arno Ehrhardt; Vgl. Battenberg, Friedrich (1981-1987, Bearb.): Dalberger Urkunden: Regesten zu den Urkunden der Kämmerer von Worms gen. von Dalberg und der Freiherren von Dalberg, 1165-1843, Nr. 2585.

1116 Vgl. Eilbote Landau vom 11.7.1846 Beilage Nr. 28 = LA Speyer Best. Y 20/41.

1117 Vgl. Eilbote Landau vom 012.1.1856 Nr. 4, S. 19.

1118 Vgl. Eilbote vom 30.1.1850, S. 54.

1119 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 151 Bl. 20.

1120 Vgl. Eilbote Landau vom 16.2.1839, Nr. 7, S. 27; vgl. Neustadter Wochenblatt Nr. 12 vom 8.2.1839, S. 48.

1121 Vgl. Eilbote Landau vom 30.5.1846 Beilage Nr. 22 = LA Speyer Best. Y 20/41.

1122 Landauer „Eilboten“ vom 12.1.1850, Nr. 4, S. 61.

1123 Vgl. Eilbote vom 30.1.1850, Nr. 9, S. 54.

1124 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 76.

1125 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 39; vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 46/5 fol. 25; vgl. luth KB Ebertsheim.

1126 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 46/ vo1769-1772 bzw. 1769-1722

1127 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 46/5 fol. 19.

1128 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 76; vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 46/5 fol. 63-64.

1129 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 76; vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 46/5 fol. 63-64.

1130 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 46/ vo1769-1772, fol.17.

1131 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 15.

1132 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Her­zogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 14.

1133 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 76

1134 Eil­bote Landau vom 1.2.1840, Nr. 5, S. 19-20; s. auch Neustadter Wochenblatt Nr. 9 vom 31.1.1840, S. 36.

1135 Vgl. Eilbote Landau vom 12.12.1840, Beilage zu Nr. 50.

1136 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 151 Bl. 19.

1137 Vgl. Eilbote Landau vom 23..1839, Nr. 47, S. 188.

1138 Vgl. Eilbote Landau vom 12.12.1840, Beilage zu Nr. 50.

1139 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 310; vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 46/4.

1140 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 310-311.

1141 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 311; vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 46/5 fol. 19.

1142 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 46/5 fol. 20.

1143 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 46/5 fol. 19.

1144 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 46/5, Antrag des Caspar Hochreither auf Aussetzung der Zwangsversteigerung vom 13.10.1770.

1145 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 15.

1146 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Her­zogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 14.

1147 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 311 unter Hinweis auf LA Speyer Best. L56 / 776 S. 333 vom 17.5.1839, Pl.-Nr. 92 und 4909.

1148 Feststellung beim Besuch Eberhard Ref am 12.5.2014; Photo Archiv Ref.

1149 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 312 Photo.

1150 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 311; vgl. LA Speyer Best. L57 / 1474.

1151 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 311; vgl. LA Speyer Best. L57 / 1474.

1152 Vgl. Fendler: Deutschordenskommen­de Weißenburg a.a.O., S. 138 m.w.N.; vgl. Schaaf: Bausteine zu einer Ortsgeschichte; in: 600 Jahre Kapsweyer, a.a.O., S. 40.

1153 Vgl. Fendler: Deutschordenskommen­de Weißenburg a.a.O., S. 138 m.w.N.; vgl. Schaaf: Bausteine zu einer Ortsgeschichte; in: 600 Jahre Kapsweyer, a.a.O., S. 40.

1154 Vgl. kath. KB Altenstadt, Archives Départmentales Bas-Rhin, BMS, 1686-1723, 3 E 7/1.

1155 Vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weissenburg, a.a.O., S. 193-194; vgl. Staatsarchiv Ludwigsburg, Best. B 301 Bü 155: Aufstellung der vom Deutschen Orden zu unterhaltenden Pfarrhäuser der Kommende Speyer, 1732.

1156 Vgl. dazu Stein: Festungen und befestigte Linien in der Pfalz und im nördlichen Ba­den, Teil II Pfälzer Heimat 1968, S. 127 ff, 131: „Verhack von der Bienwald-

mühle bis St. Remy“, Kolorierte Federzeichnung von 1744, Bestand Historisches Museum der Pfalz.

1157 Vgl. kath. KB Al­tenstadt, Archives Départmentales Bas-Rhin, Altenstadt, S, 1755-1818, 3 E 7/9, Bl. 45.

1158 Vgl. Archives Départmentales Bas-Rhin Strasbourg, Listes nomi­natives, Altenstadt 1836, Nr. 7 M 228, Bl. 29.

1159 Vgl. Archives Départmentales Bas-Rhin Strasbourg, Listes nominatives, Altenstadt 1841, Nr. 7 M 228, Bl. 29.

1160 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E10, 734.

1161 Vgl. LA Speyer Best. U 278 Gemeindearchiv Elsheim, Nr. 275.

1162 Vgl. LA Speyer Best. U 278 Nr. 334: „Aufsicht über den Bau, Betrieb und Umbau der Wehranlage der Mühle von Georg Krug in Elsheim und der Mühle von Anton

Schneider aus Bubenheim, 1868-1890.

1163 Vgl. Eid: Hof- und Staatsdienst, a.a.O., S. 120.

1164 Vgl. Eid: Hof- und Staats­dienst, a.a.O., S. 121.

1165 Vgl. Denkmaltopo­graphie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 242-44; vgl. Kunstdenkmäler, Bd. 7, Bezirksamt Kirchheimbolanden, S. 300-302.

1166 Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar vom 21.2.2012.

1167 Vgl. email von Herrn Ralf Löffel vom 21.2.2012.

1168 Vgl. luth KB Kerzenheim, Taufeintrag bei der Taufe der Müllerstochter Christina Fetzer.

1169 Vgl. Gemeindearchiv Dreisen, Schatzungsrenovation; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 111.

1170 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 3, S. 260.

1171 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 111.

1172 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 242.

1173 Vgl. Katasteramt Bad Dürkheim: Katasterplan von 1829; abgedruckt bei: Denk­maltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 243.

1174 Vgl. LA Speyer Bestand C 35 Urk. Nr. 1892; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 292.

1175 Vgl. LHA Koblenz Best. 54G Nr. 87.

1176 Vgl. LA Speyer Bestand C 35 Urk. Nr. 1892; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 292.

1177 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 191, 292; vgl. LA Speyer Bestand C 35 Urk. Nr. 1892.53.

1178 Vgl. Gabel­mann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 295.

1179 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 25.

1180 Grünstadter Anzeiger Nr. 16 vom 7.2.1872.

1181 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 35r.

1182 Vgl. Frey: Beschreibung der Rheinpfalz, a.a.O., Bd. 3, S. 216.

1183 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 293.

1184 Vgl. auch Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 43.

1185 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 43.

1186 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 43; Grimm: Weistümer, a.a.O., Bd. 2 S. 36.

1187 Vgl. Spengel: Müh­len im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 43.

1188 Vgl. Anthes: Die Kasualien der reformierten Pfarrei Rehborn, a.a.O., S. 65.

1189 Vgl. LA Speyer Best. B14 Nr. 63.

1190 Vgl. Schreibmüller: Burg und Herrschaft Stauf, a.a.O., S. 23 der Urkundenbei­lage.

1191 Vgl. Weber: Die Mühlen der Nord- und Westpfalz; in: pfälzische Heimatblätter 1962, S. 31.

1192 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 282.

1193 Vgl. Neu­mer: Untertanenliste Falkenstein, Pfälz. Familien- und Wappenkunde Bd. VII 1970-1973, S. 151; vgl. LA Speyer Best. C13 Nr. 172.

1194 Vgl. Dhom: Dietz, Weinkauf, Anhäuser. Familiennamen aus der Mühle zu Steckweiler; in: PRFK 1977, S. 448.

1195 Vgl. Schattauer: Die Steckweilerer und Steingrubener Mahlmühlen (1682-1802); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 4/2006 S. 14-16.

1196 Vgl. Dhom: Dietz, Weinkauf, Anhäuser. Familiennamen aus der Mühle zu Steckweiler; in: PRFK 1977, S. 448.

1197 Vgl. Dhom: Dietz, Weinkauf, Anhäuser. Familiennamen aus der Mühle zu Steckweiler; in: PRFK 1977, S. 448.

1198 zitiert bei Schattauer: Die Steckweilerer und Steingrubener Mahlmühlen (1682-1802); in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 4/2006 S. 14.

1199 Vgl. re­formiertes Kirchenbuch von Dielkirchen; Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar; vgl. Dhom: Dietz, Weinkauf, Anhäuser. Familiennamen aus der Mühle zu Steckweiler; in: PRFK 1977, S. 448.

1200 Vgl. Dhom: Dietz, Weinkauf, Anhäuser. Familiennamen aus der Mühle zu Steckweiler; in: PRFK 1977, S. 448.

1201 Vgl. reformiertes KB Dielkirchen, zitiert bei Dhom: Dietz, Weinkauf, Anhäuser. Familiennamen aus d. Mühle zu Steckweiler; in: PRFK 1977, 448.

1202 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 63r-64 und S. 105.

1203 Vgl. Dhom: Dietz, Weinkauf, Anhäuser. Familiennamen aus der Mühle zu Steckweiler; in: PRFK 1977, S. 448.

1204 Vgl. luth. KB Münsterappel; vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

1205 Vgl. Dhom: Dietz, Weinkauf, Anhäuser. Familiennamen aus der Mühle zu Steckweiler; in: PRFK 1977, S. 449 unter Hinweis auf das ref. KB Dielkirchen.

1206 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 151.

1207 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 151.

1208 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 151.

1209 Vgl. Dhom: Dietz, Weinkauf, Anhäuser. Familiennamen aus der Mühle zu Steckweiler; in: PRFK 1977, S. 449.

1210 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 395.

1211 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 151, 257.

1212 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf .

1213 Vgl. Schattauer: Die Steckweilerer und Steingrubener Mahlmühlen (1682-1802); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 4/2006 S. 14-16.

1214 Vgl. Schattauer: Landsberger Kellereirechnungen [1585-1786] Frevel und Strafen; in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 2010 [Helft 3], S. 7; vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 1336.

1215 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 360.

1216 Vgl. Internet-Datei Wikipedia, http://http://de.wikipedia.org/wiki/Steinalp, Abruf vom 20.3.2014.

1217 Vgl. Christmann: Alba, Elbe, Elf und die pfälzischen "-alb"; in Pfälzer Heimat 1956, S. 43.

1218 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter, 1992, S. 5.

1219 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 5.

1220 Vgl. Neubauer: Regesten des ehemaligen Benedictiner-Klo­sters Hornbach, a.a.O., S. 34 Nr. 104.

1221 Vgl. In­ternetdatei Schaaf Homepage, http://www.schaafs.de/linie1j.htm, Abruf vom 20.3.2014.

1222 Vgl. HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von Sickingen: Sickingisches Amtsrelationsbuch Bd. I Nr. 5b S. 378 = Zusammenfassung PRFK Archiv Ludwigshafen Ordner Nr. XIV L 2.0 lfd. Abt. Nr. 11.

1223 Vgl. LA Speyer Best. F2 Nr. 8e, fol. 92r.

1224 Vgl. LA Speyer Best. F2 Nr. 8e, fol. 92r.

1225 Vgl. Paul: Genealogischer Nachtrag zu dem Beitrag von Jürgen Vor­derstemann: Ein Göttelbrief für Anna Maria Mathis [recte: Mattil] aus Waldfischbach 1756 [in:

Pfälzer Heimat 2006, S. 73 mit feh­lerhafter Angabe „Johannes Scharf“]; in: Pfälzer Heimat 2007, S. 32.

1226 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 176.

1227 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsge­meinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 69 iVm. S. 183.

1228 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 116.

1229 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Wald­fischbach-Burgalben, a.a.O., S. 167.

1230 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 21.

1231 Vgl. Denkmaltopographie Don­nersbergkreis, a.a.O., S. 528.

1232 Vgl. März: Steinbach, a.a.O., S. 280.

1233 Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

1234 Vgl. März: Steinbach, a.a.O., S. 280.

1235 Vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 1, S. 28.

1236 Vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 1, S. 48.

1237 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 169; vgl. LA Speyer Best. A 14Nr. 637 bb.

1238 Vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 2, S. 200.

1239 Vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 1, S. 15, 26.

1240 Vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 1, S. 15 ff., 26.

1241 Vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 1, S. 24.

1242 Vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 2, S. 200-201.

1243 Vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 2, S. 201.

1244 Vgl. Kirch: Steinbach am Don­nersberg, a.a.O., Bd. 2, S. 152.

1245 Vgl. Mittei­lung von Herrn Ewald Dittmar; vgl. Kirch: Steinbach, a.a.O., Bd. 2, S. 152.

1246 Vgl. Kirch: Steinbach am Donners­berg, a.a.O., Bd. 2, S. 201.

1247 Vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

1248 Vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 2, S. 201.

1249 Vgl. Kirch: Steinbach am Donners­berg, a.a.O., Bd. 2, S. 201.

1250 Vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 2, S. 201.

1251 Vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 2, S. 202.

1252 Vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 1, S. 28.

1253 Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar; vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 2, S. 202.

1254 Vgl. Mit­teilung von Herrn Ewald Dittmar; vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 2, S. 201; Anm.: Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 282

be­zeichnet ihn dagegen als Sohn des Müllers Mathias Caspar.

1255 Vgl. We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 130, der allerdings auf S. 282 als Datum „1742“ angibt; vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 1,

S. 92-93; vgl. März: Steinbach, a.a.O., S. 103; vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 2, S. 202.

1256 Vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 2, S. 202.

1257 Vgl. Ortsgemeinde Steinbach am Donnersberg [Hrsg.]: Steinbach am Donnersberg. Geschichtliches über Land und Leute, a.a.O., S. 354; vgl. Kirch: Steinbach am

Donnersberg, a.a.O., Bd. 1, S. 50.

1258 Vgl. Kirch: Steinbach am Don­nersberg, a.a.O., Bd. 2, S. 202.

1259 Vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 2, S. 152.

1260 Vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 2, S. 202.

1261 Vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 2, S. 203.

1262 Vgl. Henrich: Von der Mahlmühle zur Diamantschleiferei, a.a.O., S. 134.

1263 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 282.

1264 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 282.

1265 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 405; vgl. Weber: Das Müllerhandwerk in der nordpfälzischen Familie Graf; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein

1967, S. 68; vgl. LA Speyer Akten Zweibrücken I A 1341/5; vgl. KSchA Meisenheim III/1.

1266 Vgl. Weber: Das Müllerhandwerk in der nordpfälzischen Familie Graf; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 80 Anm. 1 unter Bezugnahme auf LA Speyer

Akten Zweibrücken I A 1341/5; vgl. KSchA Meisenheim III/1.

1267 Vgl. LA Speyer Akten Zwei­brücken I Nr. 849 fol. 54 ff; zitiert nach Graf, Hermann: Aus der Geschichte der „Bachgrafen“ des Alsenztales; in: Nordpfälzer Ge-­

schichtsverein 1953, 47, 52-53.

1268 Vgl. Weber: Müllerhandwerk in der nordpfälzischen Fa­milie Graf; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 68.

1269 Vgl. LA Speyer Best. Zweibrücken I, Nr. 1341/4, sinngemäß zitiert bei Weber: Müllerhandwerk in der nordpfälzischen Familie Graf; in: Nordpfälzer Geschichts­-

verein 1967, S. 68.

1270 Vgl. Weber: Müllerhandwerk in der nordpfälzischen Familie Graf; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 81.

1271 Vgl. Weber: Müllerhandwerk in der nordpfälzischen Familie Graf; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 68, 81.

1272 Vgl. Graf: Aus der Geschichte der „Bachgrafen“ des Alsenztales; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1953, 47; vgl. Weber: Müllerhandwerk in der nordpfälzi­schen

Familie Graf; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 68, 81.

1273 Vgl. Graf: Aus der Geschichte der „Bachgrafen“ des Alsenztales; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1953, 53-54.

1274 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. A 169/1; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 231.

1275 Vgl. Graf: Aus der Geschichte der „Bachgrafen“ des Alsenztales; in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1953, 54.

1276 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 64r-65 und S. 105r.

1277 Vgl. Graf: Aus der Geschichte der „Bachgra­fen“ des Alsenztales; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1953, 54.

1278 Vgl. Jacob: Die Wolfsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1933, S. 6.

1279 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 231.

1280 Vgl. LA Speyer Best. C14 Nr. 982.

1281 Vgl. Ministeri­um für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 1. Bd., Straßburg 1901/03, S. 519-520.

1282 Vgl. Ministeri­um für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 1. Bd., Straßburg 1901/03, S. 1054 ++ +Seitenzahl prüfen+++

1283 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 111.

1284 Vgl. Ristelhuber: Dictionnaire Topographique, Historique et Statistisque du Haut et du Bas-Rhin, Strasbourg 1865, Reprint Marseilles 1976, S. 497.

1285 Vgl. Frey: Beschreibung der Rheinpfalz, a.a.O., Bd. 1 S. 532; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 255.

1286 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsan­gaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 266.

1287 Vgl. Frey: Beschreibung der Rheinpfalz, a.a.O., Bd. 1 S. 534.

1288 Vgl. kath. KB Berg; vgl. Balzer u.a.: Ortsfamilienbuch Neuburg, a.a.O., S. 242 Nr. 1024.

1289 Vgl. Frey: Beschreibung der Rheinpfalz, a.a.O., Bd. 1 S. 534.

1290 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 255.

1291 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhält­nisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; vgl.

Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 255.

1292 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 255.

1293 Vgl. Petermann/Daum: Kirchenbuch Heuchelheim, a.a.O., Bd. 2, S. 31.

1294 Vgl. Hinweis bei LA Speyer Best. H 31 Nr. 292 fasc. 1026 vom 29.6.1855.

1295 Vgl. Landwirt­schaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbau­ernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 13.

1296 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Erlenbach, a.a.O., Nr. 534.

1297 Vgl. Debus: Verwaltungsreform und Wappenwesen; in: PRFK 1982, S. 119.

1298 Vgl. Herzog: ref. KB Steinwenden, a.a.O., S. 19 Nr. 308.

1299 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 141 Nr. 182.

1300 Vgl. Feth: Ramstein, a.a.O., S. 183.

1301 Vgl. Häberle: Das Reichsland bei Kaiserslautern, Kaiserslautern 1907, S. 92; zitiert nach: Weltersbach. Streif­züge durch die Ortsgeschichte, a.a.O., S. 12.

1302 Vgl. Abschrift des nicht erhaltenen Originals, gefertigt um 1800; abgedruckt in: Weltersbach. Streifzüge durch die Orts­geschichte, a.a.O., S. 19.

1303 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 174.

1304 Vgl. Paul: Die Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, a.a.O., S. 70.; vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 174: Ver­kauf an

Johann Balthasar Cholas erfolgte 1687.

1305 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 174.

1306 Vgl. Paul: Die Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, a.a.O., S. 70.

1307 Vgl. Paul: Die Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, a.a.O., S. 70.

1308 Vgl. Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim:http//www-mueller-heppenheim-homepage.t-onli­ne.de/mue-vork.htm.

1309 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29

1310 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 237.

1311 Vgl. Herzog: ref. KB Steinwenden, a.a.O., S. 60 Nr. 372.

1312 Vgl. Herzog: ref. KB Steinwenden, a.a.O., S. 62 Nr. 409.

1313 Vgl. ref. KB Steinwenden, Copulationseintrag seiner Tochter Maria Elisabetha Lang vom 25.2.1770; vgl. Herzog: ref. KB Steinwenden, a.a.O., S. 23 Nr. 382.

1314 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 79, Nr. 271.

1315 Vgl. Paul: Die Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, a.a.O., S. 70.

1316 Vgl. Paul: Die Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, a.a.O., S. 70.

1317 Vgl. Paul: Die Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, a.a.O., S. 70.

1318 Vgl. Paul: Die Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, a.a.O., S. 70.

1319 Vgl. Internetdatei http://www.Waltharis-Fest.de; Internetdatei http:// www. Gemeinde-Steinwenden.de/ Weltersbach. html, Abruf vom 12.2.2014.

1320 Vgl. Paul: Die Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, a.a.O., S. 72.

1321 Vgl. Paul: Familienbilder; in PRFK 2008,. S. 461; vgl. Paul: Die Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsge­schichte

a.a.O., , S. 72.

1322 Vgl. Paul: Die Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, a.a.O., S. 72.

1323 Vgl. Angabe von Horst Klein bei geneanet http://de.geneanet.org/, Abruf vom 21.3.2014.

1324 Vgl. Paul: Moormühle in Weltersbach; in: Inter­netdatei gemeinde-steinwenden.de, Abruf vom 21.3.2014.

1325 Vgl. Paul: Die Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, a.a.O., S. 70.

1326 Vgl. Paul: Moor­mühle in Weltersbach; in: Internetdatei gemeinde-steinwenden.de, Abruf vom 21.3.2014.

1327 Vgl. Paul: Die Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, a.a.O., S. 71.

1328 Vgl. Paul: Die Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Orts­geschichte, a.a.O., S. 71; vgl. Paul: Moormühle in Weltersbach; in: Inter­netdatei gemeinde-

steinwenden.de Abruf vom 21.3.2014.

1329 Vgl. Paul: Moormühle in Weltersbach; in: Internetdatei gemeinde-stein­wenden.de, Abruf vom 21.3.2014.

1330 Vgl. Paul: Moormühle in Weltersbach; in: Internetdatei gemeinde-steinwenden.de, Abruf vom 21.3.2014.

1331 Vgl. Paul: Die Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, a.a.O., S. 72; vgl. Paul: Moor­mühle in Weltersbach; in: Internetdatei gemeinde-

steinwenden.de, Abruf vom 21.3.2014.

1332 Vgl. Paul: Moormühle in Weltersbach; in: Internetdatei gemeinde-steinwenden.de, Abruf vom 21.3.2014.

1333 Vgl. Weber: Mühlen be­sonderer Art, a.a.O., S. 188; aA Paul: Die Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, a.a.O., S. 72; ebenso Paul:

Moormühle in Weltersbach; in: Internetdatei gemeinde-steinwenden.de, Abruf vom 21.3.2014.

1334 Vgl. Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 150.

1335 Vgl. Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 150; vgl. Genealogie Scheuermann [Stamm Spesbach-Steinwenden], zusammen-

gestellt von Roland Paul; vgl. Stammbaum Gutheil, erstellt von August Balz, Bad Dürkheim, 1938, +++Zitate prüfen+++

1336 Vgl. Paul: Von den Müh­len und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 150.

1337 Vgl. Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 150; vgl. LA Speyer Best K26 Kasten 231, Ehevertrag vom 18.7.1840.

1338 Vgl. Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 151.

1339 Vgl. Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 151.

1340 Vgl. Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 151.

1341 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29.

1342 zusammenfassend zitiert bei Weber: Mühlen und Müller­handwerk, a.a.O., S. 237.

1343 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 3, S.76.

1344 Vgl. Archiv PRFK Ludwigshafen, Unterlagen Lorch.

1345 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 282.

1346 Vgl. Anthes: Die Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg im Jahre 1601; in: PRFK 1975, S. 248.

1347 Vgl. Anthes: Die Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Lands­berg im Jahre 1601; in: PRFK 1975, S. 248.

1348 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224.

1349 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 445.

1350 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 32.

1351 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 445.

1352 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 489.

1353 Vgl. FGB 7.12.1723; Angabe bei www. alles/homepage_ahnen.

1354 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 445.

1355 Vgl. Vogel: Zeiskam, a.a.O., S. 47.

1356 Vgl. ref. KB Albig, http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/leben/kirchenbuecher.php?navid=27, Copulationseintrag vom 29.4.1732.

1357 Vgl. Mitteilung von Herrn Kurt Liebhard vom 13.12.2011; vgl. Archives Départementales du Bas-Rhin Strasbourg, Best. Stundweiler, M, 1714-1772, 3 E 484/7.

1358 Photo bei Internetdatei http://www.strassenkatalo­g.de/panoramio/haagen-muehle_am_kocher,26849504.html, Abruf vom 20.3.2014.

1359 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Sturzelbronn, http://de.wikipedia.org/wiki/Sturzelbronn, Abruf vom 21.3.2014.

1360 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3734.

1361 Vgl. Eilbote Landau vom 28.12.1839, Nr. 52, S. 207.

1362 Vgl. Mitteilung von Herrn Benedikt Schreiner bei Geneanet, Abruf vom 19.2.2015 unter Bezugnahme auf Kastens: Dahn Families, a.a.O., Nr. B61, W73.

1363 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1490: Forderung des Zimmermannes Jakob Wingert aus Lemberg an die Witwe des Hauptmannes Kuntzenbach aus Pirmasens für Reparierung der Stüterbacher Sägmühle, 1749-1758.

1364 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1490: Forderung des Zimmermannes Jakob Wingert aus Lemberg an die Witwe des Hauptmannes Kuntzenbach aus Pirmasens für

Reparierung der Stüterbacher Sägmühle, 1749-1758.

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