Version 29.10.2017

 

Pfälzisches Pfarrerlexikon

zusammengestellt von

Eberhard Ref

 

 

 

 

Vorbemerkung:

 

 

Das "Pfälzische Pfarrerbuch" (Georg Biundo: Die evangelischen Geistlichen der Pfalz seit der Reformation) ist seit langem vergrif­fen. Die vielfältigen Erg. u. Erweiterungen, vor allem verfaßt durch Alfred Hans Kuby, sind weit verstreut, an verschiedenen Orten veröf­fentlicht, u. nur mit er­heblichem Suchaufwand auffindbar.

 


 

Durch die im Jahr 2015 online im Internet zugängliche gewordene Kirchenbuchedition "Archion" eröffnen sich inzwischen weitere u. leichtere Recherche-Möglichkeiten zu den pfälzischen Pfarrern u. deren Familien.

 

 

Es erscheint daher angebracht, in einer Datenbank eine Sammlung der "Pfälzischen Pfarrer u. ihrer Familien" der interessierten Öf­fentlichkeit zugänglich zu machen.

 

 

Eine Anmerkung sei gemacht zur räumlich-geographischen Grundlage der nachstehenden Sammlung. Als Pfalz, zurückgehend auf das Territorium der Pfalzgrafen bei Rhein, wurden im Laufe der Geschichte unterschiedliche Gebiete bezeichnet 1. Die heutige Pfalz erhielt ihren Namen 1838 als romantisch-historisierende Bezeichnung für die zuvor als „Bayerischer Rheinkreis“ bezeichneten, 1816 an Bayern gefallenen linksrheinischen Gebiete“ 2.

 

Die Pfalz von heute als geogra­phischer Begriff deckt sich nicht mit den politischen Herrschaften im Bereich der historischen Pfalz, dem Flickenteppich vor 1797. Das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken griff im Westen u. Norden weit über die pfälzischen Grenzen von 1816 hinaus. Da Pfarrerfamilien, nach dem Motto „gleich u. gleich gesellt sich gern“, oft untereinander heirateten, u. die Fa­milien sich auch über die Grenzen einzelner Herrschaften ausbreiteten, soll der Bereich des ehemaligen Herzogtums Pfalz-Zwei­brücken vollständig einbezogen werden. Deshalb sind auch Ortschaften im heutigen Rheinhessen u. Saarland berücksichtigt. Die alte Kurpfalz ist nur linksrheinisch erfaßt, um nicht völlig den Rahmen der Darstellung zu sprengen. Ebenso sind nur die linksrheini­schen Gebiete des ehemaligen Fürstbistums Speyer berücksichtigt.

 

 

Bei der Schreibweise der Ortsnamen werden die Bezeichnungen verwendet, die während der Dienstzeit der jeweiligen Personen Gül­tigkeit hatten, so z.B. Kirchheim a.d. Eck anstelle von Kirchheim/Weinstraße.

 

Die Orthographie orientiert sich an den Regeln die vor der sog. Rechtschreibreform gültigen Regeln, da der Autor weder Zeit noch Lust jeden "Blödsinn" an sog. Neuerungen mitzumachen. 

 

 

Das Pfälzische Pfarrerlexikon ist eine genealogische Sammlung und stellt keine pfälzische Kirchengeschichte dar.

 

Die einzelnen Einträge sind wie folgt gegliedert:

a. Lebensdaten und verwandschaftliche Beziehungen

b.Ausbildung und berufliche Stationen

c. Eheschließung und Kinder

 

Die genealogische Datenbank befindet sich im im Aufbau u. wird Schritt um Schritt erweitert werden. Die Sammlung umfaßt derzeit ca. 570 Seiten.

 

 

Die in Klammern gesetzten Zahlen hinter dem jeweiligen Personennamen beziehen sich auf die Numerierung im Pfarrerbuch von Georg Biundo.

 

 

Die Sortierung erfolgt, entgegen Biundo nicht in zeitlicher Reihung, sondern der besseren Lesbarkeit halber in alphabetischer Rei­henfolge.

 

 

Hinweis zum Urheberrecht: Die Sammlung ist zur Benutzung freigegeben. Aus gegebenem Anlaß legt der Autor jedoch Wert darauf, daß bei Übernahme von Teilen der Sammlung, die Grußsätze ordnungsgemäßer Zitierweise beachtet werden. Dies bedingt, daß bei Verwendung der Texte, deren Herkunft u. die Autorenschaft des Verfassers zitiert wird. Der verdiente Pfalzforscher Ernst Christ­mann schrieb in diesem Zusammenhang: „Es ist in der Wissenschaft selbstverständliche Ehrlichkeit, daß man seine Quellen angibt“ 3.

 

 

 

Abkürzungsverzeichnis:

 

 

 

 

am angegebenen Ort

AJ Aufnahmejahr

Anm. Anmerkung

Bl. Bild-Angabe in nicht paginierten Kirchenbüchern bei Archion

ebd. ebenda

err. errechnet, erraten, vermutet

Ex. Examen

FLA Fürstl.-Leiningisches Archiv Amorbach

gef. gefallen

luth. lutherisch

kath. katholisch

KRat Kirchenrat

KonsR Konsistorialrat

LA Speyer Landesarchiv Speyer

LKPräs Lokal-Konsistorialpräsident

NN. nomen nescio = der Name ist unbekannt

n.p. nicht paginiert, ohne Seitenangabe

o.A. ohne Autorenangabe

OKons.-Rat Oberkonsistorialrat

OStudDir Oberstudiendirektor

OStudRat Oberstudienrat

Präz. Präzeptor, Lehrer

PRFK Pfälzische Rheinische Familienkunde

RE +++klären+++

ref. evangelisch reformiert

RGG s. Religion in Geschichte u. Gegenwart

RKG Reichskammergericht

s. siehe

Stip. Stipendiat

Sup. Superintendent

Verw. Verwalter

+ der Name ist im Stichwortverzeichnis (Personennamen) erfaßt

* vor Namen oder Orten bedeutet, daß der markierte Namen gesondert erfaßt ist

~ getauft

gestorben

verheiratet

I 1. Ehe

II 2. Ehe

 

 

 

Anm.: die Zahlenangaben hinter dem Namen beziehen sich auf die Numerierung im Pfarrerbuch von Georg Biundo

 

1 Tagungsband: Die Pfalz. Probleme einer Begriffsgeschichte vom Kaiserpalast auf dem Palatin bis zum heutigen Regierungsbezirk, hrsg. von Franz Staab

[Ver­öffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften 81], Speyer 1990.

2 Armgart: Pfarrerleben zwischen Altpreußen u. der Pfalz der pfälzischen Pfarrerbücher, S. 1.

3 Christmann, Ernst: „Im Namen verborgen“? … Eine Richtigstellung; in: Pfälzische Heimatblätter 1962, S. 13.

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