Rhein-Neckar-Verkehr und Deutsche Bahn

Wer wenn ich schriee hörte mich .... (Rainer Maria Rilke, Duineser Elegien)

 

oder Ärger über die Unfähigkeit von RNV und Deutsche Bahn.

 

 

Der Umgang der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH mit ihren Kunden ist bekanntlich unerträglich, da nutzten auch die immer wieder vorgenommenen Kunden-Befragungen über die "Zufriedenheit" nichts.

 

 

Vielleicht hilft ja mein öffentlicher Protest um Verbesserungen zu erreichen. Aber "wer wenn ich schriee hörte mich" dürfte auch bei der RNV gelten. Ich werde wohl keine Antwort auf meine Beschwerde erhalten.

 

 

Ein Brief an die RNV vom 30.10.2019

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

als ich 30.10.2019 am Bahnhof Limburgerhof ankam, wo bei den derzeitigen Temperaturen noch nicht einmal ein beheizter Aufenthaltsraum vorhanden ist, zeigte die Anzeigetafel eine Verspätung von ca. 10 Minuten an. Darüber rege ich mich als leidgeprüfter RVN-Kunde inzwischen nicht mehr auf.

 

Aber gegen 21:30 meldete sich Ihre Sprecherin und teilte lakonisch (ohne weitere Begründung mit): „Zug fällt aus“.

 

Toll. Gerade war der Bus nach Lu'hafen am Bahnhof weggefahren.

 

Eine „hervorragende“ Leistung. Eine telefonische Kontaktaufnahme mit Ihrem Unternehmen war „natürlich“ nicht möglich.

 

Die Anzeigetafel zeigte aber zeitgleich immer noch die verspätete Ankunft der S3. Überraschender kam der „ausgefallene“ Zug dann doch.

 

Im Zug fand ich eine Telefonnummer zur Kontaktaufnahme. Es meldete sich eine Dame aus Berlin !!!, die sich naturgemäß nicht in der Lage sah, zu der grob fehlerhaften Ansage Stellung zu nehmen.

 

 

Und all dies, nachdem ich gerade der Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Frau Steinruck meine Freude über die Verbesserungen der RNV mitgeteilt hatte.

 

Für eine Fehlleistungen Ihrer Mitarbeiter kann ich ja noch Verständnis aufbringen, denn Irre sind menschlich. Aber vor 14 Tagen geschah mir ähnliches. Tatort Bahnhof Ludwigshafen Mitte. Am Dienstag 15.10.2019 wollte ich mit dem Zug von Gleis 2 gegen 17:50 nach Worms fahren. Die Anzeigetafel kündigte eine Verspätung an. Solche Unpünktlichkeiten bin ich leider gewohnt. Plötzlich änderte sich die Anzeigetafel. Es wurde nun ein Zug nach Mannheim um 18:15 angezeigt. Aber oh Wunder: Gleichzeitig wird mein Zug auf Gleis 1 annonciert. Also rennt der vollbesetzte Perron die Rolltreppe auf Gleis 2 herunter und Richtung Gleis 1 die dortige Rolltreppe hinauf. Eile war geboten: denn auf der Rheinbrücke war bereits die einfahrende S-Bahn zu sehen. Nur: die fuhr auf Gleis 2 ein.

 

Also kehrt und zurück. Ihr Zugführer wollte dennoch abfahren. Zum Glück haben Mitreisende das Schließen der Zugtüren verhindert, so daß wir noch einsteigen konnte. Naßgeschwitzt und außer Atem. Aber immerhin.

 

 

Die Nicht-Leistung Ihrer verantwortlichen Mitarbeiter ist „grandios“ und Ihnen allen sicherlich völlig egal.

 

Was interessieren Kunden die RNV, denn Kunden sind für Sie ja nur zahlendes „Stückgut“.

 

Aber: als ich mein „Ticket über 60“ erstmals 2009 kaufte, kostete Ihre „Leistung“ knapp 29 €, heute immerhin 45 €, also eine Steigerung von 55% in 10 Jahren. Und dies alles nur, um Ihre regelmäßigen Gehaltserhöhungen zu finanzieren.

 

Ich gehe davon aus, daß Sie mir nicht antworten werden, da Ihnen Kundenbeschwerden ohnehin gleichgültig sind. Ich habe deshalb mein Schreiben auf meiner gut besuchten homepage „eberhard-ref.net“ veröffentlicht.

 

Als früherer Bundeswehroffizier und langjähriger Anwalt hätte ich mir die verantwortlichen Mitarbeiter „zur Brust genommen“, um solche ärgerlichen Fehler abzustellen. Aber leider gelten bei Ihrem „Sauhaufen“ bei Beschwerden die „3f“: formlos, fristlos, fruchtlos“.

 

Mir der Ihnen gebührenden Hochachtung

 

Eberhard Ref

 

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