Ludwigshafener (Unglücks-)Nachrichten oder zur verkehrspolitischen Katastrophe einer „Stadt in der Metropolitanregion“:

 

 

„Wer wenn ich schrie, hörte mich“ (Rainer Maria Rilke; Erste Duineser Elegie) aus der Politiker-Ordnungen ? Antwort: Niemand, denn was interessieren die Großkopferten die „kleinen Leute“.

 

 

Es ist ein Trauerspiel: seit heute, 22.8.2019 ist die Hochstraße Süd bis zur Rheinbrücke voll gesperrt. Ein Verkehrschaos droht. Die Politik(aster) empfehlen ein Ausweichen auf Regionalbahn und Tram. Die Regionalbahn ist zwar in den letzten Monaten besser geworden – so die Erfahrung des Autors (der privat keinen Pkw besitzt und sich ökologisch 'top' verhält und auf die öffentlichen Verkehrsmittel stützt).

 

Aber: was ist, wenn man beruflich auf einen Pkw angewiesen ist und die Brücken nach Mannheim queren muß ? Der Autor fährt gelegentlich, um die Rente aufzubessern, „Essen auf Rädern“ und muß morgens um 9:15 im Großmarkt Mannheim eintreffen und um 9:40 die Kisten mit Essen nach Ludwigshafen zurück transportieren. Deshalb spricht er aus eigener Erfahrung - und nicht wie die „Sesselfurzer“ im Rathaus und in der Stadtverwaltung „ex kathedra“.

 

 

Ausgenommen ist nach Meinung des Autors Frau Oberbürgermeisterin Steinruck, die sich intensiv um die Probleme der Stadt kümmert und das mit Erfolg: seit einigen Monaten werden wöchentlich die Straßen im Stadtteil Süd, im Bereich Saarlandstraße und Nebenstraßen (wo der Autor wohnt) gekehrt.

 

Aber leider wird gegen die (weit verbreiteten) illegalen Müllablagerungen im Stadtteil Süd nicht ausreichend vorgegangen (wo sind die angekündigten Müllkontrolleure ?). Hier herrscht erheblicher Besserungsbedarf: z.B. in der Richard-Dehmel-Straße 5 (Eigentümer: Deutsche Annington, jetzt Vonovia) oder Ecke Knollstraße/Saarlandstraße, oder an den Glascontainern Pestalozzistraße und Rottstraße. Wie es hier aussieht ist auf gut pfälzisch „zum Kotzen“ und die Ratten laufen auch tagsüber auf der Straße.

 

Aber es scheint von Frau OB Steinruck ein Anfang gemacht, der Hoffnung aufkeimen läßt. Und vielleicht bewirken diese Zeilen weitere Besserung, und die Damen und Herren der zuständigen (und verantwortlichen) Verwaltungsabteilungen werden aus ihrem (gut bezahlten) Tiefschlaf aufgeweckt.

 

 

Aber zum Verkehrskollaps: seit mindestens 10 !!! Jahren ist die desolate Situation der beiden Hochstraßen bekannt. Geschehen ist nichts: außer Laber, Laber, Laber … . Die Stadtratsfraktionen von CDU und SPD beraten und beraten und beraten und … . Da hatten wir eine hochbezahlte Oberbürgermeister Lohse (Verdienst ca. 9000 € Grundgehalt; dieses wurde nach Recherchen des Autors im Internet nicht veröffentlicht). 10 Jahre unter ihrer Verantwortung ist nichts geschehen – außer dem Anbringen von roten Fangnetzen gegen das Herunterfallen von Betonteilen. Eine Superleistung !!!

 

Frau Lohse hat es in ihrer „erfolgreichen“ Amtszeit geschafft, die Stadt Ludwigshafen schlicht und einfach herunter zu wirtschaften. Die „Welthauptstadt der Chemie“ als Bauruine. Bravo !!! Vielleicht sollten wir Bürger dafür sorgen, daß dieser „so erfolgreichen“ Politikerin die Pension entzogen wird. Die hieraus erzielten Einnahmen wären angesichts der durch Lohse und ihre „tolle“ große Koalition mit den ebenso unfähigen „Genossen“ von der SPD ein „Tropfen auf den heißen Stein“, aber immerhin ein Anfang.

 

Ausreden für diese stadtpolitische Katastrophe werden Lohse und die verantwortlichen Politikaster von der Union (Übel & Co. [Nomen est Omen]) oder Ramsauer & Co. sich sicher einfallen lassen: Merkel's unsägliche Einwanderungspolitik etc. (nach dem Stadtentwicklungsbericht Ludwigshafen liegt die Einwanderungsquote bei ca. 40 %, die Schulabbrecherqote bei knapp 15 %, ganz zu schweigen vom Sozialhilfehaushalt der Stadt). Eine „tolle Leistung“!

 

 

Und nun: wir kleinen Bürger baden dies nun aus und die Verantwortlichen der Vergangenheit genießen weiterhin ihre fetten Pensionen.

 

 

Ich wünsche Frau OB Steinruck viel Erfolg bei der Hochstraßensanierung und eine harte Hand gegen die Verantwortlichen aus Bauabteilung, Straßenverkehrsabteilung und vor allem gegenüber der vergangenen Stadtregierung. Drum merke: eine juristische Qualifikation wie bei Frau Lohse ist noch kein Garant für eine erfolgreiche Stadtpolitik.

 

 

Eberhard Ref

Assessor jur., Diplomkaufmann und Major d.R.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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