Version 24.3.2016

 

 

Litera W

 

 

 

 

 

 

Wachenheim / Pfrimm:

VG Monsheim, Lk Alzey.Worms, an der Pfrimm gelegen. Wachenheim ist erstmals 765 bei einer Schenkung an das Kloster Lorsch urkundlich erwähnt. Den Wormsgau, ursprünglich königliches Land, verwalteten die in Worms wohnenden rheinfränkischen Herzö­ge. Diese schützen auch die alten Verkehrswege von Bingen nach Dürkheim und von Worms nach Trier, welche sich in der Nähe von Wachenheim kreuzten und dort durch eine Burg gesichert wurden. Die Befugnisse der salischen Kaiser übernahmen im 11. Jh. die Kurfürsten von der Pfalz, die den Grafen von Leiningen das Gebiet zu Lehen gaben.Von ihrer Stammburg Altleiningen aus übten die Leininger ihre Herrschaft über Jahrhunderte aus; sie durften für jeden durch ihr Gebiet fahrenden beladenen Wagen zwei Schillinge Abgabe für Geleitschutz erheben. 1617 heiratete Graf Johann Casimir von Leiningen die Tochter Martha des Grafen Wolfgang II. von Hohenlohe, die ein beträchtliches Vermögen mit in die Ehe brachte. Als Gegenleistung sicherte Graf Casimir seiner Frau vertrag­liche eine Versorgung auch im Falle seines Todes zu, indem er ihr die vier leiningischen Dörfer Monsheim, Wachenheim/Pfrimm, Ebertsheim und Lautersheim mit allen obrigkeitlichen Rechten verpfändete. Im Pestjahr 1635 starb Graf Casimir kinderlos, weshalb sein Bruder Philipp II. von Leiningen-Rixingen und dann dessen Sohn Ludwig Eberhard die Grafschaft erbten. Diese erkannten die Ansprüche von Casimirs Witwe nicht an. Martha kehrte heim zu ihrem Bruder Graf Kraft von Hohenlohe-Neuenstein, der sie beim Kampf um ihre Rechte vor dem Reichskammergericht unterstützte. Die Entscheidung verzögerte sich zunächst wegen des 30jährigen Krieges. Erst 1676 bestätigte der "Oberrheinische Reichskreis" Hohenlohes Anspruch auf die vier leiningischen Dörfer. Der Streit zwischen den beiden Grafschaften dauerte aber noch bis 1730 1.

 

Mühlen:

in Wachenheim gab es es in unterschiedlicher Benennung 3 Mühlen: östlich des Dorfs lag als unterste Mühle die Neumühle, bachauf­wärts folgte die Lohmühle gelegen an der Straßenbrücke nach Mölsheim; es folgte bachaufwärts die am Nordrand der Ortsmitte gele­gene Schloßmühle 2. Zusätzlich lag im Westen der Gemarkung die Mühle Gramm, die teilweise der Gemeinde Harxheim zugerech­net wurde.

 

Karte:

- Verbandsgemeinde Monsheim (Hrsg.): Wachenheim / Zellertal, historische Gebäude (Faltblatt mit Karte)

 

Literatur:

- Würth, Karl: Der Pfrimmbach - seine Brücken und Mühlen im Räume von Wachenheim; in: Heimat-Jahrbuch Alzey-Worms. 14. 1974, S. 501-503

 

 

- Grammen Mühle:

westlich von Wachenheim an der Gemarkungsgrenze nach Harxheim gelegen.

 

Sie stand im Eigentum des Friedrich Gramm [s. auch Zellerthaler Mühle in Harxheim; s. Friedrich *Gramb], 1756-59 Beständer des Hofguts in Wachenheim/Pfrimm; zugleich Mühlbeständer der Zellerthaler Mühle in Harxheim 3.

 

Die Gramm Mühle stand entgegen den Angaben von Würth nicht auf Harxheimer Gemarkung, sondern auf der Gemarkung von Wa­chenheim/Pfrimm. Sie stand im Eigentum des Friedrich Gramm (s. auch Zellerthaler Mühle in Harxheim; s. Friedrich *Gramb). Im Zellerthaler Renovationsprotokoll der Universität Heidelberg von 1761 heißt es in der Rubrik „Acker und Wiesenfeld, lincker Hand dem Holzweg, aus Grammenmühl“ unter lfd. Nr. 952/954: „Friedrich Gramen Wittib ihr Mühl ….“ 4.

 

 

- Layische Mühle:

s. Schloßmühle

 

 

- Lohmühle, Schleifmühle, Mahlmühle in der Untergasse, Unterste Mühle, Dörrzapfische Mühle:

diese Mühle in der [früheren] Untergasse [Anm.: heute auf der Ostseite der Brücke an der Johannes-Würth-Straße über Pfrimm an der K1 nach Möls­heim]; wegen der „Schleifgärten“ dort auch die „Schleifmühle“ und wegen ihrer zeitweisen Bestimmung „Loh­mühle“ genannt; die Mühle war anfangs auch ein Eigentum der Adelsfamilie von Wachenheim, später eine Herrschaftsmühle, bis sie ebenfalls in bürgerli­chen Besitz überging. Das Wohnhaus der früheren Mühle trägt Spuren hohen Alters an sich. Verschiedene nach der Straße gehende Fensterrah­men mit schönen Sandsteinprofilen, sowohl im Unter- wie im Obergeschoß sowie eine im 20. Jh. zuge­mauerte spitzbogige gotische Pforte zwischen Haus und großem Hoftor weisen auf das Mittelalter hin. Diese Pforte trägt oben die Zeichen der Lohgerber und die Jahreszahl 1496. Beides wurde 1926 durch Kinderhände beschädigt 5.

 

1429 hat sie der Müller Cunz und seine Frau Agnes mit den „Weidengärten“ von Else Junker Dietzens selig Witwe, und dessen Söh­nen, den Junkern Hans Philipp und Dietz von Wachenheim für 10 Mltr für „gutes dörres Korn“ auf ihr Haus zu Wachenheim an Ma­riä Himmelfahrt und 10 Malter an Mariä Geburt zu liefern sowie 6 Kappaunen. Um 1443 wurde die Mühle von Hans und Dietz von Wachenheim als Lehen vergeben 6. 1443 heißt es im Knochschen Repertorium 7: „Copia Erbbeständnuß über die Unterste Mühle Von Hanß Dietz von Wachenheim.“

 

Im Knochschen Repertorium ist vermerkt „1538 Schreiben an Dr. Hoffmann, wegen einem RechtsHandel über die unterste Mühle mit Melchior von Mörlheim“ 8.

 

Ein Reichskammergerichtsprozeß von 1538-1543 zwischen Johann Melchior von Morschheim Kuno Graf von Leiningen-Westerburg betraf u.a. die Verletzung einer Korngülte in Wachenheim a.d. Pfrimm. Der Vater des Kläger, Johann von Morschheim hatte vor 28 Jahren [Anm. d. Verf.: wohl 1510] eine auf der Obermühle und der Untermühle oder Ruppmüllers Mühle ruhende Korngülte erwor­ben. Infolge Zahlungssäumnis des Ruppmüllers klagt Johann Melchior von Morschheim vor Schultheiß und Ortsgericht Wachen­heim. Er vergleicht sich dort mit dem anwesenden neuleiningischen Amtmann [Anm.: der Grafschaft Leiningen-Westerburg] Ambro­sius von Wachenheim und dem leiningischen Sekretär Peter Stumpf. Anschließend belegt die beklagte Grafschaft Leiningen-Wester­burg die streitige Gülte mit Arrest, da die beiden Mühlen in Wachenheim zum leiningisch-westerburgischen Lehensgut gehörten und die Gülte deshalb ungültig sei 9.

 

1733 hat Johannes Niklas die Mühle in Pacht; er „zinst der herrschaftlichen Rentmeisterei 4 Kappaunen, 7 Albus und 4 Kreuzer und zahlt an Mühlpacht der Herrschaft 6 Malter Korn nach Grünstadt“ 10.

 

Die Lohmühle wurde später in eine Mahlmühle umgewandelt. Diese hatte um 1740 der aus Mannheim stammende Johann Konrad *Dörrzapf im Genuß. Er verhandelt 1742 mit dem Besitzer des Unterschlosses wegen „Abwendung des Flutwassers aus der Mühle auf dem Territorio des unteren Schlosses, wo es das Durchgangsrecht hat.“ 11. Um 1750 überträgt er als Pfarrer zu Meisenheim am Glan seine Mühle an den Johannes *Wohlgemut aus Albisheim in Erbbestand. Johannes Wohlgemuth war Mennonit und wohnte, wie auch sein Sohn und Besitznachfolger (Johann) Peter *Wohlgemuth nicht in Wachenheim. Die Mühle wurde durch Pächter betrieben 12. Pächter waren u.a.: Um 1750 war Johann Nikolaus *Bauschert († 1759) Pächter der Lohmühle in Wachenheim / Pfrimm 13 und um 1759 Pächter der Neumühle in Wachenheim / Pfrimm 14; verh. mit Susanna Görlipp, die den anschließenden Beständer der Neu­mühle, Johannes *Licht im Jahr 1760 heiratete 15. 1757 war Johann Frieß als Pächter auf der Mühle, 1758 Joh. Georg Hedrich, 1760-68 Michael *Geißler, der eine Tochter des Johann Nikolaus Bauschert geheiratet hatte. Als Geißler die Mühle verließ mußte er ein Darlehen über 150 Gulden bei der Universität Heidelberg aufnehmen. Um 1777 übernahm der Bäckermeister in Wachenheim, Jo­hann Philipp Schmitt die Mühle als Pächter 16.

 

Vom Eigentümer Peter Wohlgemuth ging das Eigentum an der Mühle auf Martin Krehbiel über der aber später „schuldenhalber“ ver­kauften mußte. Um 1830 ist Peter Bock der Eigentümer der Mühle 17. 1830 beschädigte ein Hochwasser der Pfrimm die Brücke über den Mühlbach der Lohmühle derart, daß diese nicht mehr befahren werden konnte und 1836 völlig einstürzte 18. Von Peter Bock ging die Mühle um 1856 auf dessen Sohn Valentin Bock über. Um 1872 betrieben die Brüder Abraham und Moses Goldschmitt das Geschäft, die 1877 einen Pächter Adam Sohnle darauf setzten, welcher darin bis 1888 neben der Müllerei auch Bäckerei betrieb und reichlich Kunden fand. Sodann kaufte Philipp Fauth das Anwesen. Am 16.3.1894 brannte das Mühlwerk völlig aus, nur das Wohnhaus wurde verschont. Nachdem ein Rohbau für die Aufnahme des neuen Werkes errichtet war, gingen dem Bauherrn die Mit­tel aus und 1898 wurde das Anwesen zwangsversteigert. Der Küfer Heinrich Lösch († 1922) ersteigerte das Grundstück, betrieb aber keine Mühle mehr. Nach seinem Tod ging die ehemalige Mühle auf den Sohn Heinrich (2) Lösch über 19.

 

Die direkt westlich der Mühle 1854(55 erbaute massive Brücke übe die Pfrimm wurde Mitte März 1945 von deutschen Pionieren ge­sprengt 20.

 

Photo:

- Verbandsgemeinde Monsheim (Hrsg.): Wachenheim / Zellertal, historische Gebäude (Faltblatt mit Karte) und Photo Nr. 2

 

 

- Neumühle, Klose'sche Mühle, Lichten Mühl:

die Neumühle ist die jüngste der ehemals drei Wachenheimer Mühlen 21. Die Mühle lag ca. 500 Meter östlich des Ortes an der Pfrimm südlich der Gemarkung „Am Heldenberg“. Die Mühle muß, wie der Name zeigt, später als die beiden anderen Wachenhei­mer Mühlen erbaut worden sein. Der Türsturz des Wasserhauses zeigt die Jah­reszahl 1720, am Türbogen des inneren, hinter dem er­sten gegen den Heldenberg erbauten Kellers, befindet sich die unleserliche Jah­reszahl „1.35“ und die Buchstaben „R.v.B.“ Entste­hungszeit und erste Erbauer sind nicht bekannt 22.

 

1574 heißt es in leiningen-westerburgischen Akten von Monsheim „1574 Klage der Beständer des Klosters Werde [?] [in Monsheim] seiner Wissen, daß Hans Martin von Wachenheim hinter seinem Hauß eine Mühle errichten lassen, wordurch ihnen an der Wissen großer Eintrag geschehe“ 23.

 

Um 1759 war Johann Nikolaus *Bauschert († 1759) Pächter der Neumühle in Wachenheim / Pfrimm 24, verh. mit Susanna Görlipp, die nach dem Tod ihres ersten Ehegatten Bauschert den anschließenden Bestän­der der Neumühle, Johannes *Licht im Jahr 1760 hei­ratete 25. Johannes Licht [auch Jakob Licht] war 1761 Müller in Wachenheim/Pfrimm. Im Zellerthaler Renovationsprotokoll der Universität Heidelberg von 1761 heißt es in der Rubrik „Ackerland untig und obig der Lichten Mühl“ unter lfd. Nr. 1349/1350: „Ja­cob Licht, seine Mühl sambt dem darzu gehörig Wiesen und Garthenfeld ...“ 26.

 

Nach dessen Tod (ca. † 2.7.1763) über nahm der bisherige Müllerbursche Johann Peter *Selzner († 4.10.1767) die Neumühle. Selz­ner, der aus Rothenburg/Tauber stammte, kam als Müllerbursche auf der Wanderschaft auf die Neumühle in Albisheim; °° 1763 in Albisheim die NN. Bauschert, die Tochter des verlebten Müllers Johann Nikolaus *Bauschert, die bei ihrem 1763 verlebten Stiefva­ter Johannes Licht und ihrer Mutter Susanna Görlipp (Witwe des Johann Nikolaus Bauschert) auf der Neumühle lebte. Selzner über­nahm die Mühle nunmehr selbst, nach dem der Stiefvater seiner Frau, der Müller Johannes Licht bereits am 2.7.1763 gestorben war und seine Schwiegermutter (Witwe Bauscht, Witwe Licht) nunmehr 1764 in dritter Ehe den Joh. Jakob Weiß aus Albsheim/Eis [Ob­righeim-Albsheim] heiratete 27.

 

Nach dem Tod des Johann Peter Selzner wurde 1767 der Johann Heinrich *Schüttler der Neumüller und Betriebsnachfolger in Wa­chenheim 28. Schüttler übernahm nach dem Tod des bisherigen Neumüllers, Johann Peter *Selzner (4.10.1767) die Neumühle in Wa­chenheim. Wie lange er dort als Müller blieb, ist unbekannt. Ab 1783 ist Martin *Brennemann der Müller auf der Neumühle erwähnt 29.

 

1834/35 betrieb Peter Maurer die Mühle. 1851 ersucht der Neumüller Ernst um die bessere Herstellung des „Neuenwegs“. 1857 kommt Philipp Kraus aus Albisheim auf die Neumühle und führt die Wiederherstellung des Mühlwehrs durch neue Eichpfähle durch. Kraus stirbt am 4.9.1858. Am 31.10.1861 brennt seiner Witwe die Mühle ab. Später verkauft sie diese nach dem Wiederaufbau an Christian Käge. Dieser aber „machte die Bach hinunter“ und wanderte nach Amerika aus.Nach ihm ist ein Müller namens Schweitzer auf der Mühle. Von 1886-92 besitzt sie Johannes Hahn aus Albisheim († 21.12.1894), 1892-98 Peter Mack, ein Müllerssohn aus der Nähe von Heidelberg, dann wird sie für 5000 Mark bei der Versteigerung dem David Baaden zugeschlagen. Dieser aber ging als Müller nach Hofheim im Ried, nachdem er vorher seinen hiesigen Besitz am 15.11.1904 an Julius Klose aus Tenschel im Kreis Lieg­nitz und seiner Frau Christina Best aus Armsheim, verkauft hatte 30.

 

Ab 1904 konnte die Mühle sowohl mit Wasserkraft als auch mit Strom betrieben werden. Der Mühlenbetrieb wurde in den 1960er Jahren eingestellt 31.

 

Photo:

- Verbandsgemeinde Monsheim (Hrsg.): Wachenheim / Zellertal, historische Gebäude (Faltblatt mit Karte) und Photo Nr. 1

- Würth: Wachenheim, a.a.O., S. 162

 

 

- Schloßmühle, Bannmühle, Layische Mühle, Rodensteinische Mühle, Obermühle:

die Schloßmühle wird schon 1383 urkundlich erwähnt: „Hans und Dietz von Wachenheim bekenne, daß wir geluen haben Cleßgen Müller und seiner ehelichen Hausfrau einen Flecken niederwendig des Dorfes zwischen der Abwehr und dem Graben an der Brücken. Er soll eine Mühle bauen und einen Graben schroten durch die Allmend und geben 5 Mltr. Korn und dazu der Gemeind 1 Mltr. wegen Grabens und soll eine Bannmühle sein 32.

 

Im Gemein­de-Weistum von 144 ++prüfen++ heißt es von der Mühle, daß „reich und arm, Pfaffen und Layen darin mahle sollen“ 33.

 

Ein Reichskammergerichtsprozeß von 1538-1543 zwischen Johann Melchior von Morschheim Kuno Graf von Leiningen-Westerburg betraf u.a. die Verletzung einer Korngülte in Wachenheim a.d. Pfrimm. Der Vater des Kläger, Johann von Morschheim hatte vor 28 Jahren [Anm. d. Verf.: wohl 1510] eine auf der Obermühle und der Untermühle oder Ruppmüllers Mühle ruhende Korngülte erwor­ben. Infolge Zahlungssäumnis des Ruppmüllers klagt Johann Melchior von Morschheim vor Schultheiß und Ortsgericht Wachen­heim. Er vergleicht sich dort mit dem anwesenden neuleiningischen Amtmann [Anm.: der Grafschaft Leiningen-Westerburg] Ambro­sius von Wachenheim und dem leiningischen Sekretär Peter Stumpf. Anschließend belegt die beklagte Grafschaft Leiningen-Wester­burg die streitige Gülte mit Arrest, da die beiden Mühlen in Wachenheim zum leiningisch-westerburgischen Lehensgut gehörten und die Gülte deshalb ungültig sei. 34

 

Die Mühle hat 1586 der Junker von der Leyen für 1000 Gulden Hauptgeld von Val. Melzheimer sel. Erben erb­lich wieder erkauft 35. Auch die Einwohner von Mölsheim hatten die Erlaubnis auf der Schloßmühle mahlen zu lassen. Das Mahlgut wurde über den von Mölsheim steil nach unten führenden „Eselspfad“ zur Schloßmühle transportiert 36.

 

1594 heißt es im Knoch'schen Repertorium 37: „1594 Bericht Martin Weidmans wegen der Layischen Mühle zu Wachenheim, wel­che der Graf­schaft alle Frohn und Dienstbarkeit leisten müßte.“

 

1598 ergeht ein „Bestandnuß Revers eines Müllers über die adliche Mühle zu Wachenheim Juncker Dietzen v. Wachenh angehörig“ 38.

 

Von 1598 und 1606 kommt es zu einem Gerichtsverfahren vor dem Reichskammergericht 39 betr. die Frondienstpflicht der Mühle und Rückgabe gepfändeten Geldes zwischen dem Kläger Johann Andreas von der Leyen und Graf Ludwig von Leiningen-Wester­burg. Der Kläger kaufte zusammen mit seinem inzwischen verstorbenen Bruder Philipp Erwein von der Leyen die Obere Mühle in der Ge­markung Wachenheim unter der Ortsherrschaft der Grafschaft Leiningen-Westerburg. Im Kaufbrief war Frondienstfreiheit zu­gesagt, wie es auch ein Bestandsbrief der Herren von Wachenheim von 1429 ausweist. Als die Brüder von der Leyen ihre Mühle nicht mehr von einem Ortsansässigen verwalten lassen, sondern dem im Wachenheimer Schloß wohnenden Diener und Keller Jakob Bitsch ver­leihen, fordert der Vater des Beklagten, Graf Philipp von diesem Frondienst. Als Jakob Bitsch der Vorladung in das Wa­chenheimer Rathaus nicht nachkommt, wird er aus der Mühle in die Oberhoheit des Beklagten gelockt, gefangen genommen und nach Altleinin­gen geführt. Aus der dortigen Haft kommt er nach Zahlung von Abtrag und Zehrung frei. Die Grafen von Leinin­gen-Westerburg dro­hen, der Mühle das Wasser abzugraben und das Mahlwerk niederzulegen. Ober- und Niedermüller unterstehen Gebot und Verbot der Ortsherrschaft und sind frondienstpflichtig. Dieses bestätigen bereits früher in einem anderen Rechtsstreit zwischen Johann Melchior von Morschheim und den Grafen von Leiningen-Westerburg gemachte Zeugenaussagen, u.a. der Niedermüllerin, des amtierenden und des ehemaligen Schultheißen. Gleiches wurde auch in einem 1538 von Kurpfalz vermittelten Vergleich verein­bart. Die Familien von Wachenheim und von Randeck hatten Dorf und Besitz in Wachenheim als leiningisches Lehen inne, haben dieses jedoch den Leininger Grafen restituiert. Ein ihnen wegen verschiedenen Lehenbesserungen eingeräumtes Rückkaufsrecht kann nur von Stamm­verwandten, nicht aber vom Kläger von der Leyen in Anspruch genommen werden.

 

1611 war die Obermühle Gegenstand eines weiteren Rechtsstreits vor dem Reichskammergericht. Dort klagten Andreas Schlatt, des Rats zu Worms und Lic. Johann Jakob Buntz, RGK-Advokat und Syndikus zu Worms, im eigenem Namen und als Ehevögte sowie als Vormünder der Anna Katharina, Tochter erster Ehe des Bernhard Christoph Schlatt, Altschultheiß zu Worms und die Anna Maria Witwe des gen. Schultheißen Schlatt, für sich und ihre beiden Kinder aus letzter Ehe gegen Johann Philipp von Schmidtberg zu Al­sterweiler. Gegenstand des Gerichtsverfahrens war ein 6jähriger Rückstand an Zinsen aus einer Gültverschreibung über 1000 fl. Ka­pital, die Philipp Erwein von der Leyen zu Wachenheim an der Pfrimm 1587 für Bernhard Schlatt von Worms ausgestellt hatte. Der jährliche Zins betrug 35 fl. und 15 Mltr Korn. Als Sicherheit war die Obermühle zu Wachenheim an der Pfrimm verpfändet worden 40.

 

Hans von Rodenstein kaufte 1612 den Grundbesitz des Hans Wolf von der *Leyen in Wachenheim / Pfrimm 41. 1616 heißt es im Knoch'schen Repertorium 42: „Suppl. der Gemeinde Berichts wie ein Ausgezogener [Anm.: ausgewanderter Einwohner] mit dem Von Rodenstein 22 Morgen Feld vertauschet; Rodenstein habe erklärt, alle herrschaftl: Onera davon zu entrichten ….“. Weiter heißt es dort: „1618 Schultheißen Bericht, wegen des ungehorsamen Rodensteinischen Müllers, wel­che die angesetzte Straff nicht erlegen wollte. D. 12. Aug.“

 

Jacob *Bähr war 1663 von Herrn von Schmidtburg als Pächter der Schloßmühle von Wachenheim / Pfrimm bestellt. Ihm pfändete der Schultheiß sein Pferd, weil er "die Seegräber" [Anm.: Seegräber sind diejenigen, die berufsmäßig Mühlgräben ausheben oder In­standhalten 43] nicht bezahlte. Auch hatte er das Wehr über Gebühr über 3 Schuh hoch erhöht. Bähr verließ die Schloßmühle und da ihm seine Güter mit Arrest belegt sind und ihm die leiningische Regierung durch den Schultheißen das Vieh versteigern läßt, nimmt sich der kurpfälzische Amtmann in Dirmstein seiner an, droht mit Repressalien und verlangt "Restitution". Im Zusammenhang damit kündigt der Eigentümer der Schloßmühle Herr von Schmidtburg [Anm.: nach 1668 war Johann Christoph von Schmidtburg der Be­sitzer des Unterschlosses in Wachenheim / Pfrimm 44] der Gemeinde Wachenheim das sog. "Brokat'sche Kapital" von 800 Gul­den 45. Im Knoch'schen Repertorium heißt es weiter: „Von Schmidtburg entschuldiget den angefangenen Wehrbau, will den Weeg erhö­hen las­sen, daß solcher keinen Schaden erleydet.“ Die Auseinandersetzungen zogen sich länger hin. 1668 heißt es im Knoch'schen Repertorium: „ Müller machte Weege durch die Güther“...., der Müller wolte für den Pfarrer den halben Heu Zehnten nicht liegen lassen“. 1668 heißt es Weiter: „Pfälzischer Beamter nimt sich des abziehenden Schmitbergischen Müllers an, daß ihm seine Güther mit Arrest belegt werden wegen Schatzung u. Strafe der Fischerey halber. Dat. Dirmstein 5 Sept.“. Kurpfalz betont ausweislich des Knoch'schen Repertoriums 1668, „des Müllers Güther seyen adlich und der Gräflich: Jurisdiktion mit nichten unterworfen, das Fo­rum des Müllers seye bey Pfaltz zu suchen, als eines dermahligen Unterthans. Dat. 17. Sept.“ Dadurch hat sich Leiningen-Westerburg am Vorgehen gegen den Müller Bähr nicht stoppen lassen. 1668 heißt es weiter: „ Protocoll über den Schmidtburgischen Müller ge­halten. - Die Herrschaft habe dem Von Schmidtburg das Fischen niehmahlen gestanden. - Die Mühlen seyen 1574 an die Edelleute von den Müllern verkaufft worden. Dat. 20. Sept.“ 46.

 

Um 1761 war die Erbengemeinschaft nach Abraham *Holl Erbbeständer der Bannmühle. Im Zellerthaler Renovationsprotokoll der Universität Heidelberg von 1761 heißt es in der Rubrik „die Bannmühl sambt obig derselbe, zwischen der Premm undt der Königs Straeß gelegene Güther-Stücker“ unter lfd. Nr. 1337: „Abraham Holl Erben, Ihr auf der Prem gelegene Bann Mühl ...“ 47.

 

Um 1750-1762 war Johann Nikolaus *Bardon der Mühlenpächter, auf ihm folgte von 1765-1774 Konrad Rennert, 1781-1791 Konrad *Deibel († 19.11.1796) aus Rüssingen, 1797-1806 David Wilhelm Würth, 1806-1815 Konrad Fink und von 1816-1827 Christian En­gel. Letzterer verstand nicht zu wirtschaften und erlebte auch schlechte Zeiten; schließlich wurde ihm die Frucht auf dem Halm ge­pfändet und der Pachtvertrag mit der Besitzerin gerichtlich aufgelöst 48

 

Der Steeg'sche Gutspächter 1842-50 Andreas Matty war auch auf der Mühle. Unter dem folgenden Inhaber und Eigentümer Heinrich Heinemann (Vater des Pfarrers in Wachenheim Heinemann) brannte die Mühle am 8.11.1851 ab, ward aber durch seinen Besitznach­folger Georg Keller und dessen Ehefrau Margarethe Biedert aus Nieder-Flörsheim wieder aufgebaut. Georg Keller verkaufte die Mühle 1856 für 27500 Gulden an Johann Geil aus Nieder-Flörsheim, dessen Frau ebenfalls eine geb. Biedert war. Unter seinem Sohn Johannes Geil und dessen Frau Christine Dinger brannte die Mühle nochmals am 3.7.1885 ab, und wurde als Dampfkraft getriebene Mühle wieder aufgebaut, rentierte sich aber angesichts der Konkurrenz der inzwischen entstandenen Großmühlen am Rhein und der neuen Eisenbahnverbindungen nicht mehr. Als Geil 1900 gestorben war, ersteigerte Philipp Rauschkolb die Mühle samt dem zugehö­rigen Felde, verkaufte das Gebäude jedoch anschließend an an Karl Fink für 18000 Mark. Die Mühle wurde stillgelegt 49.

 

Photo:

- Verbandsgemeinde Monsheim (Hrsg.): Wachenheim / Zellertal, historische Gebäude (Faltblatt mit Karte) mit Photo Nr. 7

 

 

- Unterste Mühle:

s. Lohmühle, Schleifmühle, Mahlmühle in der Untergasse

 

 

 

 

 

Wachenheim/Weinstraße:

VG Wachenheim, Lk Bad Dürkheim; an der Weinstraße südlich von Bad Dürkheim; lag in der Grafschaft Leiningen-Hartenburg, spä­ter Fürstentum Leiningen.

 

Im LA Speyer 50 befindet sich das Stadtarchiv Wachenheim, umfassend zahlreiche Morgenbü­cher, Schatzungsregister, und Kataster: nämlich Morgenbuch 1579 und 1666 (Beschreibung aller Güter, Behaußungen nach Wohn­vierteln), Ruthenbuch von 1721 (mit Na­mensverzeichnis), Feld-Flurbuch 1783 (2 Bände), Verzeichnis der Grundzinsen und Erbzin­sen 1823, Schatzungsregister und Nah­rungszettel von 1663, 1685, 1718, 1722, 1749 einschließlich Schatzungsprotokollen 1765-1772, Nahrungszettel 1765, Ab- und Zu­gangsprotokollen 1722-1764, 1778-1798, 1728 (8 Bde.), Güterwechselprotokolle: Kaufproto­kolle 1862-1723, Kauf- und Tauschpro­tokolle 1763-1798, Versteigerungsprotokolle 1766-1818 und Versteigerungsakten 1712-1797 (8 Mappen), Grundsteuerkataster ab 1808, Looch-Buch der Gemarkung 1705, 1711, 1723.

 

Das Dorf wies nach Visitationsbericht des Bistums Speyer von 1718/1719 eine Bevölkerung von ganz wenigen katholischen, ca. 100 nichtkatholische, 6 jüdische und 4-5 mennonitische Familien auf 51.

 

 

Mühlen:

In einer Übersicht über die Dorfer des Oberamts Neustadt, „Ambt Neustadt cum indice: Extract aus den altig documenten gezog dz A[mbt] Neustatt betr:“, die auch Mühlen beinhaltet, heißt es 52: „Wachenheimer Weistum wegen der muln … allda. 1440“

 

Im Salbuch der Grafschaft Leiningen-Hardenburg von 1585, Abschnitt „Dürkheimer Weingülten“ heißt es: „Dürkheim Wein Gülten gibt Endreß der Müller zu Wachenheim von einem Wingerth im Schenkenbühel ...“ 53. +++klären: welche Mühle+++

 

der frühere Winzer aus Mußbach, Philipp *Mallrich, °° Maria Elisabetha Enzenbühler; war später Müller in Wachenheim +++klären: welche Mühle+++ 54.

 

+++prüfen+++ Zuordnung der Mühlen

 

im Leiningischen lagen folgende Mühlen 55:

- Mühle am Wachenheimer Bach

- Mühle am Bach aus dem Poppenthal

 

zum kurpfälzischen Oberamt Neustadt gehörten folgende Mühlen 56:

- Burgmühle

- zweite Mühle zu Wachenheim

- dritte Mühle zu Wachenheim

 

Bei Goswin Widder in seinem „Versuch einer vollständigen geogr.-hist. Beschreibung der kurfürstl. Pfalz“ von 1787 heißt es: „In der Stadt, […] sind im J. 1785 gezählet worden: 321 Familien, 1308 Seelen; 3 Kirchen, 1 Kapelle, 3 Schulen, 6 adeliche und 268 burger­liche Häuser, nebst 3 Mühlen.“ 57

 

 

- Burgmühle:

war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Neustadt 58; sie lag unterhalb der Wachtenburg am Burgtalbach.

 

Die Burgmühle ist die älteste Mühle in Wachenheim; schon 1324 wird sie genannt. Damals gab König Johann von Böhmen, der im Besitz der Burg war, die Mühle dem Jacob von Waggenheim als Witwensitz für dessen Frau 59.

 

Am 21.7.1479 verlieh Kurfürst Philipp von der Pfalz den Mühlenstadel der zerstörten Burgmühle an Lorenz Becker, der dort eine neue Mahlmühle, Wohnung und Stallung erbaute. Als Erbpacht mußte er jährlich 200 Malter Korn liefern und dem kurpfälzischen Zöllner zu Oggersheim ein Pfund Pfennige entrichten 60.

 

1505 war die Mühle im Besitz der Stadt, die sie dem Müller Hinichen auf 4 Jahre verpachtete, wofür dieser jährlich 15 Mltr Korn und 16 Pfund Pfennige zu entrichten hatte 61.

 

Im 16.Jh. hatten die Erbbeständer der Burgmühle eine Pacht von jährlich 9 Malter Korn für die Mühle an die kurpfälzische Amtskel­lerei Neustadt zu liefern, die Stadt Wachenheim erhielt für die zugehörigen Äcker und Wiesen 6 Malter 62.

 

Im Türkensteuerregister des Oberamts Neustadt von 1584 ist aufgeführt: „Endres der Burgmüller vermag uf 410 fl“ 63.

 

Im 17. Jh. befand sich die Burgmühle wieder im Besitz der Kurfürsten von der Pfalz, die sie wieder anderweitig vergaben. In einer Urkunde vom 16.3.1672 heißt es: „Eine Mahlmühle mit einem Gang vor der Burg daselbsten, die Burgmühle genannt, so Nikolaus Bauer zuständig, und ist ein Erbbestand zur Rechenkammer gehörig“ 64. Nach diesem erhielt sie der Müller Joh. Buschbach 65.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Neustadt vom 6.1.1683 heißt es: „Ein Mühl zu Wachenheim vor der Burg so aber nicht im Gang“ 66.

 

1689 zerstörten die Franzosen unter General Mélac bei ihrem Rückzug die Wachtenburg, die Stadt Wachenheim und auch die Burg­mühle. Später verkaufte ihr damaliger Besitzer diese „alt, zerfallene Mühl“ um 100 Gulden an den nach Wachenheim eingewanderten Michael *Niedhammer und dessen Ehefrau Maria Magdalena. Fast 100 Jahre blieb die Mühle im Besitz dieser bekannten Wachenhei­mer Familie. 1887 übernahm sie Friedrich Stetter aus Memmingen, dessen Nachkomme sie 1957 stillegte. Beim späteren Ausbau der Waldstraße wurde das Mühlengebäude abgerissen. In den Nebengebäuden wird ein Gasthaus betrieben 67.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Neustadt von 1738, vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenommen, ist sie unter lfd. Nr. 47 wie folgt beschrieben: “Zu Wachenheim vor der Burg befindt sich eine Mühl mit einem überschlechtigen Gang oder Wasserradt, so des jetzigen Possessor sein seliger Vatter in Anno 1699 von dem Johannes Buschbach vermög Kaufbrief von dasigem Stadtrath mit Consens des verstorbenen Keller Kleinmann an sich erkauft hatt. Es ist ein Erbbestandsmühl, gibt jährlich in die Kellerei Neu­stadt 9 Malter Korn Erbpacht. Bestandt Brief ist keiner vorhanden der jetzige Possessor ist Hans Adam *Nitthammer“ 68.

 

Im Neustadter Wochenblatt vom 17.9.1839 wird die Versteigerung der Burgmühle annonciert: „... lassen die Witwe und Erben des in Wachenheim ohne Nachkommenschaft verstorbenen Müllers Adam Stüber, die zu seinem Nachlaß gehörige, zu Wachenheim stehen­de Mahlmühle mit zwei Mahlgängen und einem Schälgang, genannt die Burg- oder Schloßmühle … zu Eigenthum versteigern“ 69.

 

Photo:

- Oberste-Lehn, Gert: Rauschende Bäche, klappernde Mühlen: Geschichte der Wachenheimer Mühlen; Heimatjahrbuch des Land­kreises Bad Dürkheim 2003, S. 169

 

 

- Mittelhofer Mühle, auch Lindenmühle:

die Lindenmühle, wie sie allgemein genannt wurde, nutzte das Wasser des Poppentalbaches, hier Wiesenbach. Sie lag nördlich der Stadt, außerhalb der Stadtmauern vor der Holtzpforte (Dürkheimer Tor). Der Name Mittelhofer Mühle stammt von der Wüstung des untergegangenen Dorfes Mittelhofen, gelegen zwischen Wachenheim und Bad Dürkheim. Urkundlich erwähnt wurde die Mühle be­reits 1504. In dieser Urkunde ist festgehalten, Hans *Karthen, Müller zu Mittelhofen, habe der Pfründe Sankt Katharinen in der Pfarrkirche eine jährliche Gülte von 2 Gulden verschrieben 70. In der Folge ging die Mühle 1579 in den Besitz des Junkers Burghart von Angeloch über. Dann gehörte sie zum Stein­hauser'schen Hof, der heutigen Sektkellerei Schloß Wachenheim. Während des 30jäh­rigen Krieges wurde die Mühle zerstört und war noch 1682 Ruine. 1706 war die Mühle wieder in Betrieb, als Erbbestandsmüller ist Johannes Schwartz urkundlich genannt.. 1709 kam es zu einem Verbrechen. Ein junger Mitarbeiter von Schwarz, der Müller Simon Mayer und seine Frau wurden bei einem Raub­überfall ermordet. Nach dem Tod des Müllers Schwarz konnte seine Witwe den Besitz nicht halten und wurde wegen rückständiger Pacht von der Mühle vertrieben 71.

 

In der Mühle, die im 18. Jh. unter dem Namen Lindenmühle erscheint, wurde am 6.7.1709 der Müller Simon Mayer mit seiner Haus­frau ermordet 72.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Neustadt von 1738, vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenommen, befinden sich zur Lindenmühle in Wachenheim (bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 251 als „2. Mühle zu Wachenheim“ bezeichnet) unter lfd. Nr. 47 folgende Angaben 73: „Noch zu Wachenheim befindt sich noch ein Mühl mit einem überschlächtigen Rath; dieselbe hat Tit: Herr Regierungs Rath Suhsmann in Anno 1735 von denen Lompischen an sich er­steigt; ist ein Erbbestandsmühl so deß Jo­hannes Schwarzen Wittib vorhin in einem Erbbestand gehabt hatt und auch noch; gibt jähr­lich 18 Malter Korn Erbpacht an gedachten H. Regierungs Rath und gndst. Herrschaft nichts maßen dieselbe in seinen Eigentumsgü­tern liegen thutt.“ An anderer Stelle in dersel­ben Akte heißt es 74: „Johannes Schwartzen Wittib besitzt die vor der Stadt gelegene Mühl mit einem Gang erbbeständl ….“.

 

1743 verpachtet der Geheime Rat von Sußmann, dem der Steinhauser'sche Hof gehört, die Mühle an Peter Aumeyer. Nach dessen Tod heiratet die Witwe einen Nikolaus *Flick, der zuvor die Haidmühle in Mußbach betrieben hatte. Im Erbbestandsbrief sind die Pachtzahlungen geregelt: „An den Freiherrn von Sußmann 20 Malter Korn und Weiden (Anm.: Ruten zum Anbinden von Weinreben) für 16 Morgen Wingert; ahn die Stadt 1 Gulden 7 Albus, 6 Pfennige Bachgeld und als Beth 4 Albus Geld und 2 Viertel Wein.“ Das Recht auf Krebse, Grundeln und Fischfang aus den Mühlgewässern hatte sich der Freiherr Sußmann vorbehalten 75.

 

Nach einem Zwischenspiel von Elias Schmitt, der 1786 starb, kaufte Johann Georg Sorg den Erbbestand von dessen Witwe für 6300 Gulden. Die Mühle umfaßte einen Mahlgang mit Schälgang sowie eine Ölmühle. Nach der französischen Revolution wurde die Müh­le enteignet und als französisches Nationalgut versteigert. Danach hatte sie eine ganze Reihe von Besitzern. Unter anderem gehörte sie ab 1881 Johann Ludwig Wolf von der Stadtmühle.Von ihm übernahm 1893 Johann Zimmermann die Mühle; diese wurde 1910 stillgelegt. Zur Erinnerung an die Mühle steht heute ein Brunnen aus Sandstein. Das Wasser symbolisiert den heute im Stadtgebiet völlig verrohrten Poppeltalbach 76.

 

 

- Monzmühle:

1504 urkundlich erwähnt; sie ist möglicherweise identisch mit der Münzmühle 77.

 

 

- Münzmühle:

die vierte Wachenheimer Mühle lag in einiger Entfernung vor den Toren der Stadt im Nordosten in der Nähe des Osthofes, einer heu­te verschwundenen Niederungsburg, auch genannt Hollerburg. Sie lag im Neubaugebiet „Auf der Höhe“ gegenüber dem Gasthaus an der Alten Straße der Fortsetzung des Römerwegs. Die Münzmühle nutzte ebenfalls der Wasser des Poppeltalbachs der auch Alten­bach heißt. Die Münzmühle ist möglicherweise identisch mit der 1504 urkundlich erwähnten „Monzmühle“. Um 1530 stand die Münzmühle als Seebacher Gütlein im Besitz des Klosters Seebach. Das Wachenheimer Morgenbuch von 1579 eine Art Kataster, be­schreibt die Münzmühle folgendermaßen: „Die Minzmühle, auf Seebach gehörig, mit ihren Gärten, Wiesen und Äckern, zinst dem Kloster Seebach 12 Malter Korn und dann zu Bachgeld 3 Pfund Heller.“ 78.

 

Im Türkensteuerregister des Oberamts Neustadt von 1584 ist aufgeführt: „Stoffel der Müller in der Müntzmühl, 130 fl“ 79.

 

Mit der Aufhebung des Klosters Seebach kam die Mühle 1591 an die CGA Heidelberg, die sie weiter verpachtete. In Besitz hatte sie nach 1600 der Stadtschreiber und spätere Unterschultheiß Bernhard Bürklin. Das Morgenbuch von 1666 nennt die Münzmühle nicht mehr, diese scheint im 30jährigen Krieg untergegangen zu sein. Eine Aufstellung kurpfälzischer Mühlen 80 führt in Wachenheim ne­ben den drei anderen Mühlen auch auf: „Ein öder Mühlplatz undig der Stadt auf Friedels­heim zu gelegen, vor diesem Münzmühl ge­nannt, zu Schönfeld gehörig ...“ Das Kloster Schönfeld der Benediktinerinnen in Dürk­heim ehe­dem an der Saline gelegen, besaß Lie­genschaften auch in Wachenheim. Diese Reste der verfallenen Gebäude standen noch 1785 in den Wiesen, auch um 1900 waren noch Spuren vorhanden 81.

 

 

- Stadtmühle, auch Weißenburger Mühle:

sie lag wie die Burgmühle am Burgtalbach. Die Mühle lag innerhalb der Stadtmauern und gehörte dem Kloster Weißenburg. Der Name Mühlgasse, benannt nach der Stadtmühle, wird erstmals 1416 urkundlich erwähnt 82 Heinrich Steinhäuser von Neydenfels zu Rechenberg und seine Voreltern hatten die Mühle vom Kloster Weißenburg als rechtem Mannlehen. Später kam sie über Ulrich von Steinhauser und dessen Tochter Agnes durch Heirat an Burkardt von Angelloch, der sie 1575 (?) an Conrad Kolb von Wartenberg verkaufte 83.

 

Die Kolbe von Wartenberg, das alte Wachenheimer Adelsgeschlecht, hatten die Mühle von 1583 bis 1792 als Lehen des Klosters Weißenburg (und damit der CGA Heidelberg inne). Der Antrieb erfolgte durch ein oberschlächtiges Mühlrad; das Wasser das Burg­talbachs floß in einem 6 Schuh über dem Stadtgraben gelegenen Kanal durch eine Öffnung in der Stadtmauer auf das Mühlrad.diese Öffnung ist noch heute vorhanden 84.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Neustadt von 1738, vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenommen, befinden sich zur Stadtmühle in Wachenheim 85 un­ter lfd. Nr. 49 folgende Angaben: „Noch befindt sich hier eine Mühl so den Herren Graf von Colb als eigen zugehört, welche sie dem Daniel Finger in einen Erbbestand gegen 8 Malter Korn in dessen als Colbischen Hof zu Bische­ren +++prüfen++++ überlassen hat, so dann 1 fl 40 Xer der Statt Bach Zins, gnädiger Herrschaft nichts; diese Mühl hat auch nur ein überschlächtig Wasserrad“ 86.

 

Ab 1780 kleidete ein kleiner Erddamm den Mühlkanal ein. Nach der französischen Revolution wurde die Mühle französischer Natio­nalgut. Adam Risser ersteigerte die Mühle 1802. Bei einer Zwangsversteigerung 1827 fiel sie an Johann Ludwig Wolf; der Betrieb wurde 1890 eingestellt 87.

 

Es war der Bevölkerung verboten, das Wasser im Burgtalbach aufzustauen um Gießwasser zu gewinnen und damit Tuch auf den Wie­sen beim Burgtalbach an der Mühle zu bleichen. Das hätte den Antrieb der Mühle durch Verringerung der ohnehin schwachen Was­serkraft (oberschlächtiges Mühlrad) gestört. Dadurch wären der Stadt Einnahmen entgangen. Deshalb wurde das Bleichen als Aus­gleich für die Bürger, an anderer Stelle gefördert 88.

 

Literatur/Urkunden:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E 14 G, 163/7: v. Wartenberg: Belehnung mit der Mühle zu Wachenheim, 1785-1791

- Oberste-Lehn, Gert: Rauschende Bäche, klappernde Mühlen : Geschichte der Wachenheimer Mühlen; Heimatjahrbuch des Land­kreises Bad Dürkheim 2003, S. 169-173

- Stadtarchiv Wachenheim: Renovation des Herrn Kolb Freiherr von Wartenberg zu Wachenheim habende Mahlmühle von 1688

 

 

 

 

 

Wadgassen, Kloster:

Wadgassen ist eine Gemeinde im Landkreis Saarlouis, rund 15 km westlich von Saarbrücken gelegen. Das Kloster hatte umfangrei­chen Grundbesitz, auch im pfälzischen Bereich.

 

Das Benediktiner-Kloster Herbodesheim (beim heutigen Herbitzheim nahe Saargemünd), das schon bald nach seiner Gründung in ein Frauenkloster umgewandelt wurde, verpachtete aus nicht bekannten Gründen noch vor 1152 einen Teil seines nördlich der Waldmark Hornbach gelegenen Besitzes an das Prämonstratenser-Kloster Wadgassen 89. Das Kloster hatte Besitz in Kindenheim und Bocken­heim. Gräfin Alberat von Leiningen, die Toch­ter des Grafen Emich III. von Leiningen (1144-89) hatte als Teil ihrer Aussteuer das Pa­tronat der Kirche St. Martin in Kleinbocken­heim und der Kapelle in Kindenheim erhalten; beide Rechte überließ sie 1196 dem Klo­ster Wadgassen .90

 

Mühlen:

die Mühle in Burgalben gehörte dem Kloster Wadgassen zusammen mit dem dortigen Herrenhof, wie sich aus einer Urkunde von 1216 ergibt 91.

 

Um 1686 war der aus Umhausen im Ötztal stammende Tiroler Einwanderer Oswald *Finck als Müller auf der Mühle im Kloster Wadgassen 92.

 

Literatur/Urkunden:

- Burg, Josef: Regesten der Prämonstratenser-Abtei Wadgassen bis zum Jahr 1571 (Saarbrücken 1980)

- Kaul, Theodor: Burgalben und die Abtei Wadgassen; in: Blätter zur pfälzischen Kirchengeschichte 19 (28) (1952), S. 111

- Tritz, Michael: Geschichte der Abtei Wadgassen (Saarbrücken 1901, Nachdruck 1978)

 

 

 

 

 

Wahlheim / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms; in Rheinhessen, südwestlich von Alzey zwischen Kettenheim und Freimersheim gelegen; am Aufspringbach gelegen; das Dorf Wahlheim im Kettenheimer Grund, einst Walaheim geheißen, gehörte zur Burg Alzey. Im Jahre 1400 kaufte der Pfalzgraf Ruprecht III. von dem Burgmann Heinrich Bock von Lonsheim zwei Teile an Dorf und Gemarkung. Seit 1633 gehörte der Ort zur Kurpfalz. In der Gemarkung befand sich auch ein Gut des Klosters Waida bei Dautenheim. Der zwanzigröh­rige Brunnen („Brückenbrunnen“ genannt), der einst zwischen beiden Ortsteilen stand, wurde entfernt 93.

 

Das Dorf ist wohl fränkische Gründung, wie der Namenssuffix „heim“ zeigt. Sichere urkundliche Erwähnungen lassen sich aber erst spät nachweisen. So erhielt Henne Schaffrad von Eppelsheim 1398 vom Pfalzgrafen Ackerland als Mannlehen. Daneben verfügte das Kloster Weidas über Güter. Wahlheim unterstand der Burg zu Alzey und zählte außerdem zur Alzeyer Forstschaft. Als Gerichtsherr ist Kurpfalz 1494 bezeugt, die 1579 auch die Rechte der Grafen von Nassau übernahm. Folglich wurde das Dorf zum Oberamt Alzey gerechnet 94.

 

1787 galt Wahlheim als „geringes Dorf von 33 Häusern“. 1815 verzeichnet die Statistik 276 Einwohner, deren Zahl bis 1830 auf 357 anwuchs, die nunmehr in 55 Häusern lebten. 1900 belief sich die Einwohnerzahl auf 378 Personen bei 79 bewohnten Häusern 95.

 

 

Mühlen:

früher gab es in Wahlheim fünf Mühlen, von denen keine mehr betrieben wird. In der Bachniederung zwischen de beiden Ortsteilen entstanden spätestens bis ins 18. Jh., erschlossen durch die Mühlstraße, Ohligmühle (Nr. 3), Seilermühle (Nr. 29/31) und Schleifmüh­le (Nr. 45. Westlich außerhalb liegen Kellermühle (Obergasse 125/129) und Sandmühle 96.

 

In der Rechtsverordnung der Kreisverwaltung Alzey-Worms vom 30.1.2003 zur Unterschutzstellung der Schleifmühle Wahlheim heißt es zur Mühlentradition in Wahlheim: „Wahlheim - auf beide Hänge des „Weidasser Baches“ verteilt - war ein mühlenreicher Ort. Auf halbem Weg nach Freimersheim liegt die „Sandmühle“, danach am westlichen Ortsrand die „Kellermühle“, in der Ortsmitte, Mühlstraße/Keller­acker 3, steht die ehem. „Sandmann’sche Ölmühle“ („Oligmühle“), hinter der am östlichen Ortsrand gelegenen, vor wenigen Jahren abgerissenen „Seiler Mühle“ folgte nur etwa einhundert Meter bachab als letzte des Orts die „Schleifmühle“ - bis auf erstere alle südseitig des Baches und des etwas höher angelegten Mühlbachs bzw. –grabens („Neubach“), durch den sie betrieben wurden. Im 18. und 19. Jahrhundert hieß der Bach „die Aufspringer Bach“, später z.T. auch „Aufspringbach“, wie er im Quellbereich südwestlich von Freimersheim bis östlich des Orts noch genannt wird. In der Wahlheimer Gemarkung führt er die Bezeichnung „Alt­bach“. Der Bach betrieb bis zur Mündung in die Selz, hinter Framersheim, ehemals über ein Dutzend Mühlen. Die Müllerfamilien waren bis ins 20. Jahrhundert ein sehr angesehener Stand. Im 19. Jahrhundert stand das Gewerbe der Bachmühlen in hoher Blüte. Bis zum 18. Jahrhundert gehörten die Mühlen oft zu adligen oder kirchlichen Gütern – die „Schleifmühle“ ursprünglich vermutlich zu dem Kloster Weidaß bei Dautenheim, das jedoch schon 1552 zerstört wurde. Auch von der damaligen Mühlenanlage besteht nichts mehr.“ 97

 

Am 17.7.1786 stirbt auf der Atzelmühle der Müller aus Wahlheim +++klären: war er nach dem Tod seiner 1. Frau später Müller auf der Atzelmühle ?+++, Johann Friedrich Zahn (luth.; 5.1.1725 Idstein - † 17.7.1786 Atzelmühle; °° I 8.6.1751 in Oberflörsheim mit Anna Elisabetha Walther [luth.; geb. Oberflörsheim - † 28.1.1775 Wahlheim]; °° II 11.9.1777 in Alzey mit Christina Elisabetha Spieß [19.6.1728 Hamm - † 6.6.1795 Köngernheim) war Müllermeister in Wahlheim bei Alzey +++klären: welche Mühle+++ 98.

 

Müller in Wahlheim war Johannes *Maurer (1748 err. Wahlheim – 20.4.1807 Wahlheim) +++klären: welche Mühle+++; °° 1785 (?) mit Catharina Bonnert; Vater der Anna Elisabetha Maurer, die am 26.12.1809 den Müller aus Marnheim, Heinrich *Knauf heiratet 99; aus Wahlheim stammt der 1755 auf der auf der Gutleutbacher Mühle in Kirchheimbolanden erwähnte Müller Johann Hen­rich/Heinrich *Schepp/Schöpp 100.

 

Um 1719 wird Simon Lucius als Bürger in Wahlheim und als „Müller unter Dautenheim“ genannt +++klären: welche Mühle+++. Seine Ehefrau Anna Elisabetha NN. ist am 6.8.1719 als Patin bei der Taufe der Anna Elisabetha Hederich, der Tochter des Müllers auf der Pancratz'schen Mühle in Wahlheim 101.

 

 

- Dorfmühle, Ohligmühle:

heute Anwesen Mühlstraße 3; ein zweiteiliger spätbarocker Krüppelwalmbau des 18./19 Jh. In der Hofwand befinden sich zwei be­nachbarte Oberlichtportale, das linke des älteren Wohnteils im Sturz bez. 17 H.W.S.M. 91, das rechte des Mühlenteils 18 W.S.M. 23 102.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 328, 329

 

 

- Kellermühle, Pancratz'sche Mühle:

heute Anwesen Obergasse 125/129; Vierflügelanlage, 18./20. Jh., barocker Mansardwalmbau aus der Mitte des 18. Jh. (ehemals bez. 1762 ?). Im Westteil befand sich früher das Mühlrad. Der Türsturz im Wirtschaftsteil ist bez. 18 RENOVIRT VON JOH. MAUER 83. Die Bruchsteinscheune im Norden, 1995 bez. 17 ERBAUT VON JOH. MICH. MAUER 62 103.

 

Um 1713 war Johann Jacob Hederich, der Müller auf der Kellermühle. Am 9.7.1713 wird in Alzey getauft der Johann Georg Hede­rich, Sohn des Müllers in der Kellermühle Johann Jacob Hederich und der Sara NN; Patin ist hierbei die „Barbara. Ledige Tochter von Hanß Peter Zahn, Würtzmüller“ 104. Am 8.2.1715 wird in der luth. Kirche in Alzey getauft der Anthon Hederich, Sohn des Mül­lers auf der Kellermühle in Wahlheim, Johann Jacob Hederich 105. Aus der Ehe des Johann Jakob Hederich und der Sara NN. stammt auch der Sohn Johann Philipp Hederich (geb. 14.5.1717 Wahlheim, ~ 18.5.1717) 106. Am 12.12.1717 war die Sara NN., verh. Hede­rich als Patin bei der Taufe der Sara Lucius aus Wahlheim 107.

 

Am 20.10.1717 wird getauft der Johann Carl Gabriel Stein, Sohn des Johannes Stein „Müller der Frau Pancratz und der Ehefrau Ma­ria Sybilla. Pate war der Johann Carl Pancratz „ledigen Standes“ 108. Am 6.8.1719 wird getauft die Anna Elisabeth Hederich (geb. 31.7.1719 Wahlheim), Tochter des Johann Jacob Hederich, „Müller in der Pancratz'schen Mühle“ und der Sara NN. Patin ist die Anna Elisabetha Lucius, die Ehefrau des Müllers auf der Mühle „unter Dautenheim“, Simon Lucius 109. Am 6.8.1721wird getauft der Jo­hann Jacob Hederich (geb. 1.8.1721 Wahlheim), Sohn von „Johann Jacob Hederich, Müller in der Mühle von Frau Pancratz und Ehe­frau Sara“ 110.

 

Am 14.8.1738 wird beerdigt der fünfjährige Matthias Ottmann, Sohn des Johannes Ottmann, „Müller auf der Pancratzischen Mühle“ 111.

 

Plan:

- Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 329: Lageplan der Kellermühle von 1883

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 328, 329

 

 

- Sandmühle, Sandmann'sche Mühle:

in der ehemaligen Sandmühle werden die alten Gebäude heute als Weingaststätte genutzt. Hier früher wirklich Sand gemahlen, Sand aus einer Grube hier, der fein gemahlen als Unterlage für Holzfußböden diente.

 

Johannes Steinbach (ref.; °° mit NN.) war Müller auf der Sandmühle 112. Um 1690 war Jacob Steinbach der Müller auf der Sandmühle bei Wahlheim (ref.; °° vor 1690 mit Maria Marg. NN.) 113.

 

Um 1715 hieß der Müller auf der Sandmühle Johannes Anthoni; seine Ehefrau Eva war am 27.3.1715 Patin bei der Taufe in Alzey der am 24.3.1715 in Heimersheim geborenen Eva Straup (Tochter des Zimmermanns Caspar Straup und der Anna Catharina NN.): „Eva, Ehefrau von Johannes Anthoni, Müller in der Sandmühle“ 114.

 

 

- Schleifmühle:

heute Anwesen Mühlstraße 45; ehemalige Schleifmühle, 19. Jh., am nordöstlichen Dorfrand südlich des Altbachs, früher außerhalb, am Ende eines Zuweges gelegen. Bereits Ende des 18. Jh. gab es dort weine Mühle. 2003-2005 umfassend modernisiert und umge­baut. Im Winkel zwischen Stall und Wohnhaus befindet sich ein Oberlichtportal bez. 18 I.H.L. 17 [= Johann Heinrich Linck]. Am Rundboden zum Kellereingang in der Scheune Inschriftstein bez. 18 H(einrich) Linck II 55 115. Das Gemeinschafts-Grabmal des Heinrich II. Linck († 1894) und seiner Ehefrau ist auf dem Friedhof erhalten, ebenso das Grabmal des Heinrich III. Linck († 1919) von der Schleifmühle 116.

 

In der Rechtsverordnung der Kreisverwaltung Alzey-Worms vom 30.1.2003 zur Unterschutzstellung der Schleifmühle Wahlheim heißt es: „Die heutige Mühlenanlage liegt „außerhalb“, in einem malerischen Wiesengrund mit großem Baumbestand und bildet aus unterschiedlichen Baukörpern einen weitgehend geschlossenen Vierseithof um einen trapezförmigen Innenhof, nach Westen nahezu rechtwinklig, und weist die Baudaten 1817 und 1855 auf. Sie war bis vor etwa 10 Jahren kontinuierlich in Besitz der Familie Linck (auch „Link“), die hier schon seit etwa 1720 nachweisbar ist. Namentlich sind bezüglich des Baubestands zu nennen: Heinrich I. (nach differierenden Altersangaben zwischen 1784/85 (?) -1793 geboren, am 8.02.1862 gestorben) , Heinrich II. (geb. 3.08.1823, gest. 8.01.1894), der 1848 die Tochter des Müllers Peter Wick heiratete, Barbara Linck (geb. 6.12.1829, gest. 16.12.1870), und der Ökonomierat Heinrich III. (geb.30.01 1853, gest. 14.09.1919) , mit seiner Ehefrau Philippina, geb. Glöckner - alle evangelisch bzw. lutherisch. Erst mit seinem Sohn Friedrich Karl Linck (geb. 5.06.1888, gest. 25.12.1950 in Alzey) endete die „Ära `Heinrich´“. Der letzte Eigentümer war Erich Linck (geb. 7.06.1920, gest. 18.03.1994 in Worms)“ 117.

 

Am 25.4.1738 wird in Wahlheim beerdigt die einjährige Maria Agnesia Beuschel, Tochter von Melchior Beuschel, Müller auf der Schleifmühle 118.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 329

 

 

- Waasenmühle:

kurpfälzische Erbbestandsmühle; die Mühle wurde in Erbpacht vergeben; Erbpächter waren u.a. Klaus Müller (Erbpacht 1605), Bartel Müller (Erbpacht 1619), Peter Reinig und Hans Schmidt (1606), Benedikt Mühlfeld (1726) und Peter Mühlfeld (1747) 119.

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Hauptstaatsarchiv Best. P1, 997: Plan der kurpfälzischen Erbbestandsmühle genannt Waasenmühle zu Wahlheim, Juni 1742

- Hess. Hauptstaatsarchiv Best. E10, 1807: Erbleihe der Waasen-Mühle zu Wahlen durch die kurpfälzische Hofkammer, 1605-1619, 1696-1792 (Anm. nach der Beschreibung der Akte im Internet-Repertorium im Hess. Hauptstaatsarchiv soll die Mühle in Wahlen-Kirdorf/Vogelsbergkreis liegen; diese Angabe ist falsch, denn Kirdorf gehörte seit 1450 dem Landgrafen von Hessen und war nie kurpfäl­zisch); darin: Klaus Müller (Erbpacht 1605), Bartel Müller (Erbpacht 1619), Peter Reinig und Hans Schmidt (1606), Benedikt Mühlfeld (1726) und Peter Mühlfeld (1747)

 

 

 

 

Waldfischbach:

s. auch OT *Burgalben

 

heute Ortsteil von Waldfischbach-Burgalben; VG Waldfischbach-Burgalben, Lk Südwestpfalz; am Zusammenfluß von Schwarzbach und Moosalbe gelegen; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Lautern; die Grenze zwischen dem südlich gelegenen Burgalben und dem nördlichen, an der Moosalbe gelegenen Waldfischbach, bildete lange Zeit der Schwarzbach. Burgalben wurde 1615 an die Herrschaft Hanau-Lichtenberg verkauft. Waldfischbach, das Jahrhunderte zum Kloster Hornbach gehört hatte, wurde lange als Abt-Fischbach be­zeichnet 120.

 

Das Kloster Hornbach hatte für seinen Grundbesitz in Waldfischbach die Grafen von Homburg als Kastenvögte bestellt. Als diese um 1440 ausstarben, wollte das Kloster die Herzöge von Zweibrücken als Vögte im Gericht Zweibrücken annehmen. Aber die Kurfür­sten von der Pfalz verlangten und erhielten die Vogtei, die sie durch das Oberamt Lautern ausüben ließen. Kurpfalz verlangte immer mehr Rechte, besonders als sich das Kloster 1558 auflöste und die Ausübung der Rechte auf die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken überging. Im Landauer Vertrag von 1612 kam eine vorläufige Einigung zustande. So kam es, daß die Kurpfalz inmitten ihres Gebiets Hoheitsrechte der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken akzeptieren mußte 121. Mit­hin war Waldfischbach kurpfälzisch im Oberamt Lau­tern, aber Pfalz-Zweibrücken besaß als Nachfolger des aufgehobenen Klosters Hornbach Rechte im Dorf, wie dies ausführlich im Weistum von 1617 dargestellt ist 122. Dort heißt es: 1. Ist zu wissen, daß die Churpfältzische alß Inhabere des Ambts Lautern in sol­cher Pfleg Fischbach ...Chur- und Landsfürst seye...“ 123

 

Mühlen:

- Hornbacher Klostermühle, später auch Thomas Mühle:

sie wird auch als „Hornbacher Klostermühle zu Fischbach“ bezeichnet 124.

 

Die Mühle lag an der Moosalbe zunächst nördlich des Ortsteils Waldfischbach, dann nach dem Anwachsen des Orts und dem Heran­nahen der Bebauung am nordwestlichen Ortsrand, an der Stelle des späteren Sägewerks Jentzer 125 und heutigen Holzhandlung Jent­zer, Hauptstraße 92.

 

Am 28.7.1272 bestätigen Graf Friedrich von Homburg, Vogt des Klosters Hornbach zu Vissbach (= Fischbach) und seine Söhne …., daß der Bann zu Vissbach dem Kloster Hornbach gehört und daß dieses das Recht besitzt, daselbst eine Mühle zu bauen, in welche die Leute zu Steinalben, Didenspach, Burgenhalben und Heildersberg gebannt sind, soweit sie nicht unter der Vogtei des Grafen ste­hen 126.

 

Auch im Weistum von Fischbach vom 9.6.1369 ist die Hornbacher Klostermühle erwähnt. Dort heißt es: „... dass die vorgenannten scheffen deilent und gedeilent hant dem apt zu Horn­bach den vorgeschriben bann und mann, viesch und gegechs … item bann mule zu machen und bannwin zu legen, auch insoll nie­mant wasser swellen und mulen machen one eines apts willen zu Hornbach. Item wer in des apts bann zu Vispach gesessen ist, der soll maln zu des apts mule ...“. 127

 

Das Kloster Hornbach hatte für seinen Grundbesitz in Waldfischbach die Grafen von Homburg als Kastenvögte bestellt. Als diese um 1440 ausstarben, wollte das Kloster die Herzöge von Zweibrücken als Vögte im Gericht Zweibrücken annehmen. Aber die Kurfür­sten von der Pfalz verlangten und erhielten die Vogtei, die sie durch das Oberamt Lautern ausüben ließen. Kurpfalz verlangte immer mehr Rechte, besonders als sich das Kloster 1558 auflöste und die Ausübung der Rechte auf die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken überging. Im Landauer Vertrag von 1612 kam eine vorläufige Einigung zustande. So kam es, daß die Kurpfalz inmitten ihres Gebiets Hoheitsrechte der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken akzeptieren mußte 128.

 

In der Velmann'schen Beforchung von 1600 heißt es 129: „... halten wir uns gegen Mitternacht (Anm.: d.h. nach Norden) in das Fisch­bacher Tal (Fischbach = früherer Name der Moosalb in deren Unterlauf bis zur Einmündung in den Schwarzbach zwischen Burgal­ben und Waldfischbach) in der Fischbach, wel­che das rechte Gescheid zwischen Hanau und Pfalz hinauf gegen Berg bis an des Klo­sters Hornbacher Mühl, da einer Seiten auf der Fischbacher Bann der Galgenberg, zur linken Hand aber der Beneberg, Hanauisch Ja­gen, liegt die Mühl oberhalb dem Dorf Fisch­bach (Anm. der heutige Ortsteil Waldfischbach).“

 

Im Weistum der „Pflege Fischbach“ von 1617 ist geregelt, daß die Hornbacher Klostermühle dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken zu­stand. Dort heißt es u.a.: „ 3. Ueber das hat auch Pfaltz-Zweybrücken im Nahmen besagtes Closters ein Bannmühl zu Fischbach, dar­innen bei Straf 10 b Pfennig die vier Dörfer oder Weiler Fischbach, Steinalben, Diedesbach und Burgalben zu fahren und zu mah­len gebandt ...“ 130. Erst durch den Selz-Hagenbacher Austausch von 1768 erhielt Kurpfalz die Hornbacher Klostermühle mit allen Rech­ten einer Bannmühle 131.

 

Im 30jährigen Krieg wurde Dorf und Mühle niedergebrannt. In einem Bericht von 1721 heißt es über des Kloster Hornbachs Bann­mühle: „Dieße Mühle haben die Spanier mit dem Dorff anno 1622 anzünden lassen; man hatt zwar anno 1623 solche wieder erbauet , durch den Krieg aber wider müßen in Abgang kommen lassen.“ 132. Noch 1657 war das Dorf ein Trümmerhaufen und unbewohnbar, auch 1673 heißt es, das Dorf ist immer noch eine Wildnis 133. Vor dem großen Krieg lebten im Fischbacher Gericht 665 Personen, dage­gen 1656 nur insgesamt 60 bis 70 Bewohner 134.

 

Die Mühle hieß eine Zeitlang auch Thomasmühle, so 1741 und 1760; 1762 erscheint sie sehr deutlich als „Thomas- oder Hornbach Clostermühl“ 135. Der Name leitet sich ab von einem Beständer namens Thomas Keller, der zwischen 1587 und 1684 gelebt haben muß 136.

 

Johann Goswin Widder schreibt in seiner Beschreibung der Kurpfalz von 1788: „Durch dasselbe [Anm.: Das Dorf Wald- oder Abt­fischbach] lauft die … Fischbach, welche eine beträchtliche Mahlmühle treibet, die vorhin der Abtei Hornbach zuständig gewesen, durch den Austausch vom J. 1768 aber von Pfalz-Zweibrücken an Kurpfalz angetreten worden ist.“ 137.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1118/1: „Die Hornbacher Klostermühle zu Fischbach und deren Bannalität, 1750-1760“

 

 

- Hundsweiherer Sägmühle:

liegt im Schwarzbachtal östlich von Waldfischbach, nördlich des Schwarzbachs; 1828-1963 als „Hundsweiherer Sägmühl“ genannt; die Mühle ist sehr alt; 1771 urkundlich erwähnt als „obere Sägmühle an der Schwarzbach“. Der namensgebende „Hundsweiher“ ist der 1589 genannte „Hundtswogk“, den 1600 auch Philipp Velmann in seiner „Fischbacher Gerichtsbeforchung“ aufführt. Sein Bezie­hungswort erhielt der Name vom Hundsborn, wie die Nennung von 1434 dartut 138.

 

Am 6.8.1345 in Speyer erklären die Edelknechte Johannes und Jakob von Flörsheim zugunsten des Klosters Hornbach den Verzicht u.a. auf die Mühle und auf den Weg zu Hunerscherre und auf die Mühle zu Huntsborn 139.

 

Um 1778 war Abraham *Lantz der Sägmüller auf der Hundsweiher Sägmühle bei Waldfischbach-Burgalben; °° mit Maria Eva Jung; Vater der Barbara Lantz (23.10.1778 Waldfischbach – 23.9.1822 Waldfischbach; °° mit dem Schuhflicker Ludwig Herrlich aus Wald­fischbach) 140 und des Ackerers und Sägmüllers auf der Hundsweiher Sägmühle, Johann Heinrich *Lantz .

 

Johann Heinrich *Lantz (ca. 1757 Elmstein (?) - 4.3.1834 Hundsweiher Sägmühle); Sohn des Sägmüllers Abraham Lantz und Maria Eva Jung; Bruder der Barbara Lantz; Ackerer und Sägmüller auf der Hundsweiher Sägmühle; °° I mit Catharina Münch (ca.1759 Elmstein – 24.1.1822 Hundsweiher Sägmühle; Tochter des Bäckers in Elmstein Friedrich Münch und der Christina Schmalenberger); aus der Ehe stammen die Söhne Heinrich Lantz (geb. 13.8.1799 Heltersberg) und Peter Adam Lantz (geb. 20.6.1803 Hundsweiher Sägmühle) und die Tochter Christina Elisabetha Lanz (geb. 20.4.1790, ~24.4.1790) 141.

 

°° II 20.12.1827 mit Maria Eva Seebach (26.8.1773 Heltersberg - 13.5.1831 Heltersberg; Tochter von Georg Nicol See­bach und Catharina Koller; Witwe von Johann Adam Hensel aus Heltersberg) 142.

 

Sein Nachfolger auf der Hundsweiher Sägmühle ist der Sohn Heinrich *Lantz 143 und der mit der Tochter Anna Maria *Lantz verhei­ratete Schwiegersohn Joseph *Heumann. Heinrich Lantz war verheiratet mit Margaretha Schmalenberger. Nach seinem Tod am 11.5.1827 heiratet seine Witwe den Franz Schmalenberger aus der Hundsweiher Sägmühle 144.

 

Um 1824 war Josef *Heumann der Sägmüller auf der Hundsweiherer Sägmühle bei Waldfischbach-Burgalben; °° mit Anna Maria Lantz; Vater der Maria Elisabeth Heumann (geb. 1.3.1824 Hundsweiherer Sägmühle; °° 14.9.1843 mit dem Ackerer Adam Christ­mann aus der Hundsweiherer Sägemühle 145.

 

 

- Muntzinger-Mühle:

s. Burgalben

 

Literatur/Urkunden:

- Jackson-Noll, Christel: Die Munzinger Mühle; in: Burgalben / [Hrsg.: Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben. Schrift- u. Red. Leitung: Günther K. Cappel ...]. Waldfischbach-Burgalben, 2002, S. 444-446

 

 

- Oberste Sägemühle, Obere Sägemühle:

++++klären: Lage unklar++++; in Waldfischbach (?) err.; sie wird am 20.7.1787 anläßlich der lutherischen Taufe des Johann Nickel Haasmann als „oberste Sägmühl“ ohne weitere Ortsangabe erwähnt, dem Sohn von Peter Haasmann „aus dem Zweibrückischen“ und der Maria Catharina Albert 146. Weiterhin wird im reformierten Kirchenbuch Waldfischbach erwähnt der Johann Wilhelm Heller († 12.9.1785 Waldfischbach) als „Feldschütz, Tagelöhner a. d. oberen Sägemühle“ 147.

 

 

- Sägemühle im Abtfischbacher Forst:

um 1757 erbaut; +++klären: identisch mit einer anderen Sägmühle+++

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 331/6: Erbauung einer Sägemühle im Abtfischbacher Forst, 1757-1761

 

 

- Schultheißenmühle, alte:

s. *Geiselberger Mühle

 

es gab wohl in Waldfischbach eine Schultheißenmühle +++prüfen+++

 

Im Gerichtsbuch von Burgalben befindet sich am 29.5.1581 eine Grundstücksbeschreibung betreffend ein Grundstück in Waldfisch­bach: „“... Sein fünf Stück zu Fischbach … 1 ob Schultheissen-Mühl ...“ 148.

 

 

- Waldfischbacher Sägemühle:

1823 ist Leonhard *Holler (ca. 1796 Queichhambach – 23.8.1833) von Queichhambach der Besitzer. Er sucht nach, die Bordmühle in eine Wappenschmiede umwandeln zu dürfen. Laut Intelligenzblatt Nr. 256 von 1824 wird die Konzession erteilt 149. 1838 ist der Han­delsmann Johann Pletsch neuer Eigentümer. Er will wieder eine Schneidmühle, verbunden mit einer Mahlmühle einrichten 150.

 

 

- Wappenschmiede Waldfischbach:

s. auch Waldfischbacher Sägemühle

 

Leonhard *Holler (ca. 1796 Queichhambach – 23.8.1833) von Queichhambach ist1823 der Besitzer der Waldfischbacher Sägemühle. Er sucht nach, die Bordmühle in eine Wappenschmiede umwandeln zu dürfen. Laut Intelligenzblatt Nr. 256 von 1824 wird die Kon­zession erteilt 151. 1838 ist der Handelsmann Johann Pletsch neuer Eigentümer. Er will wieder eine Schneidmühle, verbunden mit ei­ner Mahlmühle einrichten 152.

 

Um 1833 ist Heinrich Küchler Waffenschmied und Werkmeister auf der Wappenschmiede Waldfischbach 153.

 

 

 

 

 

Waldhouse / Lothringen:

im Department Moselle in den Nordvogesen im äußersten Norden Lothringens südlich der Grenze zur Pfalz gelegen. Der Ort gehörte von Anfang an zu Zweibrücken-Bitsch. Die Annexe Dorst wurde Anfang des 18. Jh. von Mennoniten gegründet, die die Herrschaft Zweibrücken-Bitsch in der Schweiz angeworben hatte.

 

 

Mühlen:

Die Trualb treibt folgende Mühlen: Trulber, Schweixer, Hilster Mühle, Walschbronner Mühle, Waldhauser, Dorster Mühle (in Wald­house/Lothringen), Riedelberger, Steinhauser, Kirschbacher und Hornbacher Mühle 154.

 

 

- Dorster Mühle:

im Ortsteil Dorst von Waldhouse / Lothringen 155an der Trualb gelegen; um 1798 wird Andreas Grackenberger (geb. um 1770) auf der Dorster Mühle genannt; Sohn v. Michael Grackenberger und der Anna Elisabeth Donser auf der Dorster Mühle; °° 30.1.1798 mit Anna Maria Leichtel (Tochter v. Nicolaus Leichtel und der Anna Maria Ohliger in Walschbronn) 156.

 

Barbara Grackenberger, eine Tochter des Michael Grackenberger und der Anna Maria Donser von der Dorster Mühle, heiratet am 10.1.1798 den Mathias Simon (geb. um 1775, 1801 auf der Dorster Mühle genannt, Sohn von Jacob Simon und der Magdalena Steckel vom Einöderwiesenhof) 157.

 

Eva Grackenberger, eine weitere Tochter des Michael Grackenberger und der Anna Maria Donser von der Dorster Mühle, heiratet am 8.1.1799 auf dem Einöderwiesenhof den Johann Nicolaus Simon (geb. um 1778, Sohn von Jacob Simon und der Magdalena Steckel vom Einöderwiesenhof 158.

 

 

- Waldhauser Mühle:

+++weiter+++

 

 

 

 

 

Waldgrehweiler:

VG Alsenz-Obermoschel, Lk Donnersbergkreis; in der Ortsmitte mündet der Ransenbach in den Moschelbach; 1236 als Besitz der Grafen von Veldenz benannt, fiel das Dorf nach deren Aussterben 1444 an Pfalz-Zweibrücken und gehörte zum Amt Landsberg 159. 1601 war das Dorf nach wie vor pfalz-zweibrückisch, gehörte allerdings zum Oberamt Meisenheim. Dem pfalz-zweibrückischen Amt Landsberg-Obermoschel) stand nur 2/3 der Jahresbeeth zu, 1/3 gehörte Ge­org Langwerth von Simmern 160. Über Hofgüter am Ort verfügten die Randecker (1408-1515), Steinkallenfelser (1515/80-1778) und Freiherr Gayling Altheim von Bettendorf (1778-1792). Den Zehnten erhielten 1492-1730 die von Langwerth-Simmern 161.

 

 

Mühlen:

- Dorfmühle:

die Dorfmühle (Mühlstraße 7) geht im Ursprung zumindest auf die zweite Hälfte des 16. Jh. zurück 162.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll vom 6.10.1756 heißt es 163: „Mühlbeständer Michel Limbacher gibt jährlich 1 ½ Mltr: Korn und 1 ½ Mltr: Habern, ….. Hrn von Langwerth 1/3 Mltr und hierher ad 2/3 Mltr. Hat 1 Waßerrad mit einem Gang. Schehlt mit dem Mahlgang. Hat nur ½ Jahr Waßer und ist dahero nicht bannen. Zieht seine Nahrung von der Mühl, Handel und sehr wenige Güther und etlich 20 Morgen schatzbare Güther.“

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Landsberg gehörte, wie folgt beschrieben 164: „Die Grehweiler Mühl [hat] 1 Waßer Rad welches einen Mahlgang treibt; [gibt] 1 Mltr Korn, 1 Mltr Habern; vide diesen art. bey vorstehender Mühl [s. Ausführungen „bei der Mühle zwischen Ober- und Niedermoschel“ zu Ober­moschel). In der Urkunde heißt es weiter 165: „Mühlbeständer Michel Limbacher gibt jährl…..“

 

Um 1765 war Ludwig *Ambs Müller in (Wald-)Grehweiler +++klären, welche Mühle++++; °° mit Elisabeth NN.; bei der Taufe der Anna Elisabetha Müller aus St. Alban am 8.12.1765 in St. Alban waren als Paten anwesend „Ludwig Ambs Müller zu Grehweiller u. Elisabetha seine Ehefrau“ 166; 1772 war Michel Limbacher Erbbe­standsmüller in Waldgrehweiler auf der Dorfmühle 167.

 

Literatur/Urkunden:

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in alphabetischer Ordnung), Nr. 334.

 

 

- Wolfsmühle:

südlich von Waldgrehweiler in Richtung Bisterschied; liegt im Finkenthal zwischen Bisterschied und Waldgrehweiler (auf der Ge­markung Waldgrehweiler, heute OT Waldgrehweiler); pfalz-zweibrückische Erbbestandsmühle.

 

Die Mühle wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1684 zerstört; ab 1680 war der Erbbeständer der Müller Hans *Böhmer; dieser war nicht imstande, die zerstörte Mühle wieder aufzubauen 168.

 

Im Bestand der Kirchenschaffnei Meisenheim 169 wird die bei Bisterschied im Amt Landsberg gelegene sog. Wolfsmühle 1688-1776, bezeichnet als: „Acta die bey Bister­schied imm Amt Landsberg gelegene so genante Wolffsmüehl betr.“). Die ältesten Urkunden stammen von 1688 und handeln vom Wiederaufbau der damals völlig verfallenen Mühle. Der Erbbeständer Hans Böhmer bzw. des­sen Erben waren anscheinend dort nicht mehr ansässig, den der damalige Amtskeller Carl Straehl zu Obermoschel-Landsberg berich­tet, daß er bei Abhör seiner Kellereirechnung über das Jahr 1684 von der Fürstlich pfalz-zweibrückischen Rentkammer in Meisen­heim den Befehl erhielt, „die vor diesem (früher) bey Bisterschied gestandene, durch das vorige Kriegswesen aber in völligen ruin gekommene also genante Wolfsmühle wiederumb anzubringen.“ 170.

 

Johannes *Speicher aus Obermoschel, der sich auf dem Newen Bau (Neubau) auf hielt, hatte sich um einen Erbbestandsbrief an der pfalz-zweibrückischen Wolfsmühle bei Waldgrehweiler beworben; zuvor hatte sich bereits der Müller aus dem Stolzenberger Tal, Hans Peter *Loth um den Erbbestand an der pfalz-zweibrückischen Wolfsmühle bei beworben; Loth wie auch Speicher boten an, die Mühle auf eigene Kosten wieder aufzubauen gegen Erbpachtnachlaß; das Gesuch des Hanß Peter Loth wurde angenommen, der Erb­bestandsbrief ausgefertigt und Loth begann mit dem Aufbau. Loth soll jedoch überraschend im Dezember 1688 gestorben sein; seine Witwe NN. Loth führte den Bau fort und erhielt an seiner Stelle den Erbpachtbrief; sie führte die Mühle bis ins hohe Alter 171.

 

Bei der Todesmeldung handelt es sich jedoch um einen Irrtum 172: „Im Dezember 1688 war bei der Rentkammer in Meisenheim die Nachricht ein­gegangen, daß der Wolfsmüller Loth gestorben sei. Am 16. Dezember 1688 wurde daher Amtskeller Straehl angewie­sen, mit der Wit­we des Loth wegen der Übergabe an einen neuen Beständer und wegen der Abfindung der Familie für die bisher auf­gewendeten Bau­kosten zu verhandeln. Der Mühlenbau dürfe nicht ins Stocken kommen. Wolle die Familie Loth aber auf der Mühle bleiben, so müsse der Keller versuchen, den (neuen) Erbbestandsbrief „ehestens auslösen“ zu lassen, damit der diesjährige Pacht wie der der früheren Jahre, zu dessen Entrichtung sich Loth ja verpflichtet hatte, in seine neue Rechnung aufgenommen werden könne. Dieser neue Erb­bestandsbrief für die Witwe war schon ausgefertigt; die Kammertaxe sollte 6 Gulden betragen. Straehl antwortete darauf am 28. De­zember 1688, daß hier ein Irrtum vorliege. Loth lebe noch und sei 'mit dem Bawwesen continuiret'. Es müsse sich bei der Todesmel­dung um die Gauchsmühle handeln [Anm.: in Alsenz, das 1688 zu 2/3 pfalz-zweibrückisch war]. Er, Straehl, habe mit der Witwe (!) des dortigen Bewerbers geredet; diese getraue sich nicht, den Aufbau der Mühle fortzuführen.“

 

Bei dem Heiratseintrag seiner Tochter Anna Ottilia Loth im luth KB Ransweiler vom 7.3.1699 wird der Müller Hanß Peter Loth aus­drücklich als „Müller auf der Wolfsmühle“ bezeichnet und nicht etwa als „gewesener Müller“ 173.

 

Die Witwe NN. Loth trat sie ihre Ansprüche aus dem Erbpachtvertrag an ihren Schwiegersohn Johann Jakob von *Bohr (°° 7.3.1699 in Ransweiler mit Anna Ottilia Loth) ab; dazwischen um 1709 war Johannes *Riegel “Müllern zu Waldkrähweiler” 174; scheinbar wurde es verabsäumt, eine Umschreibung des Erbpachtbriefs zu veranlassen, denn ein entsprechender Antrag wurde erst 1740 ge­stellt; bevor die Regierung noch tätig werden konnte, verstarb von Bohr, der Erbpachtvertrag wurde deshalb schließlich am 23.2. 1750 auf dessen Sohn Johann Nikolaus von *Bohr ausgestellt 175.

 

1720 wird der Hanß Peter *Loth als Müllermeister in Waldgrehweiler [Anm.: wohl auf der Wolfsmühle] erwähnt; Vater des Johann Henrich Loth (°° 15.10.1720 in Ebertsheim mit Elisabetha Catharina Hammer, geb. 24.10.1700, Tochter des Gemeindsmanns in Ebertsheim Hanß Jacob Hammer und der Susanna Magdalena NN.) 176.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll vom 6.10.1756 heißt es 177: „Der Wolfsmül­ler daselbst, Joh: Nic: v. Bohr gibt gnädig Ho­her Herrschaft allein [Anm.:während der Dorfmüller auch an andere Berechtigte Zah­lungen zu leisten hatte]. Hat 1 Waßerrad mit ei­nem Mahlgang. Schält mit dem Mahlgang.“

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 178 wird die Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Lands­berg gehörte, erwähnt. Dort heißt es außerdem: „Die Bisterschieder WolffMühl [hat] 1 Waßer Rath, welches ein Gang treibt; [gibt] 1 Mltr Korn, 1 Mltr Habern; Similiter wie bey Vorstehnd Mühl [Anm.: s. Ausführungen zur Dorfmühle Waldgrehweiler].

 

Reihenfolge der Müller:

- 1688 Hans Peter Loth

- ab 1688 Witwe NN. Loth

- um 1709 Johannes *Riegel

- 1720 Hanß Peter Loth

- bis März 1740 Johann Jakob von Bohr († 10.3.1741)

- ab März 1740 Johann Nikolaus (1) von Bohr

- ab 1771 Johann Nikolaus (2) von Bohr

- ab ca. 1800 Johann Gustav Lutz

- ab ca. 1820 Nikolaus Schlemmer

- ab 1863 Jakob Schlemmer

- ab 1892 Karl (1) Gillmann (°° Friederike Schlemmer)

- ab 1920 Karl (2) Gillmann

 

Literatur/Urkunden zur Wolfsmühle:

- Christmann, Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 571

- Conrad, Heinrich: Der Wiederaufbau der Wolfsmühle im Jahre 1688; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1955, S. 6-9

- Jacob, L.: Die Wolfsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1932, S. 87-88, 92-96; 1933, S. 4-8

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Archiv Evangelische Kirche im Rheinland, Archivstelle Boppard Best. 150 Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in alphabetischer Ordnung), Nr. 334. Waldgrehweiler. Mahlmühle 1580-1781 (Wolfsmühle)

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand Moschel-Landsberg Nr. 11. Mühlen und Hofgüter, die im Erbbestand verliehen sind 1738-1743, darunter Wolfsmühle Waldgrehweiler 1740-1800

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Archiv Evangelische Kirche im Rheinland, Archivstelle Boppard Best. 150 Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in alphabetischer Ordnung), Nr. 29. Die bei Bisterschied im Amt Landsberg gelegene sog. Wolfsmühle 1688-1776 (Anm. sie liegt auf der Gemarkung Waldgrehweiler). Der Aktenband ist bezeichnet als: „Acta die bey Bisterschied imm Amt Landsberg gelegene so genante Wolffsmüehl betr.“

 

 

 

 

 

Waldhambach:

VG Annweiler am Trifels, Lk Südliche Weinstraße; westlich von Klingenmünster; war bischöflich-speyerisch und gehörte zum Amt Madenburg 179

 

Mühlen:

die Mühlen in Waldhambach sind enthalten in den Akten des Landesarchivs Speyer 180.

 

Literatur/Urkunden:

- Ehrgott, Harald: Waldhambach und seine Mühlen im 18. Jahrhundert. - Ill. In: Waldhambach: 650 Jahre Waldhambach / hrsg. von der Ortsgemeinde Waldhambach. Waldhambach, 1997. S. 226-244

- Übel, Rolf: Die Mühlen im 19. Jahrhundert; in: Waldhambach: 650 Jahre Waldhambach / hrsg. von der Ortsgemeinde Waldham­bach. Waldhambach, 1997, S. 245-247

 

 

- Dorfmühle; Waldhambacher Mahlmühle; Herrschaftliche Mahlmühle zu Waldhambach; Johannes Hafner'sche Mühle:

die Mühle war Bannmühle der Dörfer Waldhambach und Waldrohrbach 181; der älteste erhaltene Bestandsbrief der Dorfmühle im Temporalbestand datiert vom 23.3.1717 und nennt als alten und neuen Müller Andres *Neysen, dem die „Mahlmühl zu waldtham­bach“ in einen 10jährigen Bestand verliehen wurde. Neysen beabsichtigte bereits 1724 von der Mühle vorzeitig abzugehen, ange­sichts der Baufälligkeit des Mühlengebäudes und der Untätigkeit des Hoch­stifts. Er hatte den Amtsverwalter Dolhofer bereits 1722 auf den schlechten baulichen Zustand der Mühle hingewiesen; im März 1724 war ihm „die Kuch“ eingestürzt und Neysen befürchte­te, daß „Es ihm seine frau od[er] Kinder verschlagt“ 182. Neysen ist dennoch geblieben und die Pacht wurde 1726/27 er­neut verlän­gert, denn im Mai 1730 meldet der Sohn Johannes Neys(en) den Tod seines Vaters und bat um Übertragung der Mühle im Erbbe­stand. 1739 wird Hanß Georg Neiß(en) in den Akten des Hochstifts als „Erbbeständlicher Müller zu Waldthambach“ geführt. Den­noch kam es wohl nicht zu der beantragten Vergabe, sondern beim Temporalbestand, denn am 5.3.1742 wurde die Mühle schließ­lich an den Müllermeister Dieterich *Frantz aus Bruchsal im Temporalbestand auf 8½ Jahre vergeben. Hanß Georg Neiß(en) erhob Klage gegen das Hochstift Speyer wegen einer Entschädigung für gemachte Aufwendungen vor dem Gericht in Kolmar 183, wobei ausge­führt wurde, „daß man von seiten Camerae keinen an­stand finde, die jenige meliorations kösten, so dieselbe an die herrschaftl[ich]e mahlmühle erweißlich angewendet nach Vorhero je­doch ….. pflichtmaßiger abschätzung refundir[en] zu laßen ...“ 184. Er nahm schließlich die Klage zurück, nachdem man sich im Frühjahr 1743 über die Höhe der nicht unbeträchtlichen Entschädigung von „408 Gulden 20 Kreutzer Reichs valor“ geeinigt hatte 185 .

 

Die Regierungs- und Verwaltungszentrale des Hochstifts Speyer in Bruchsal, erteilte aus fiskalischen Gründen Anfragen um eine Übertragung der Mühle im Erbbestand stets eine Absage; die Mühle wurde nur im Temporalbestand vergeben 186. Der Vertreter des Hochstifts im Amt Madenburg, Klunckhardt formulierte dies so: Ein Erbbestand der Mühle sei dem Interesse Speyers abträglich, denn „generaliter“ sei „jeder temporal bestand dem herrschaft­l[ich]en cameral interesse fürträglicher“ 187.

 

Mitte der 1740er Jahre mußten das Mühlengebäude und die Stallungen, die „so sehr ruinös“ waren, daß man „darinn kaum mehr wohnen bleiben und sein Vieh darinn halten könne“ … vollständig repariert werden“, wobei die Kosten gemäß einem Kostenvoran­schlag vom Juni 1746 für die zur Reparatur notwendigen Baumaterialien auf 198 Gulden und 44 Kreutzer beziffert wurden 188.

 

Ab 5.3.1742 wurde die herrschaftliche Mühle des Hochstifts Speyer in Waldhambach schließlich an den Müllermeister Dieterich *Frantz aus Bruchsal im Temporalbestand auf 8½ Jahre vergeben. Ob er seinen Bestand ab 1.7.1742 persönlich angetreten hat, ist aus den Akten nicht ersichtlich, jedoch steht zu vermuten, daß er die Mühle zu Waldhambach von Anfang im sog. Afterbestand weiter verpachtet hat und bis 1750 als „Hauptbeständer“ fungierte. So beschwerte sich am 14.12.1746 ein Jacob *Buckel „gegen die dortige Undtheren, d[aß] sie das bann Recht nicht beobachteten 189. Im September 1750 wird als Afterbeständer ein Johann Ludwig Schultz, dessen Bitte um Pachtreduzierung ebenso abgeschlagen wurde wie sein Vorschlag, die „schuldig 21 Mltr Pacht Früchten“ als „Natu­ralia Einlieferung“ zu gestatten. Der Haupt­pächter, der für die Rückstände des Afterpächters haftete, verlor daraufhin das Interesse an der Mühle. Sie wurde am 16.10.1750 dem Ignatius Finckel aus Bruchsal in 6jährigem Temporalbestand beginnend mit 1.1.1751 über­geben. Da Finckel zwar noch den Bruchsa­ler Handelsbürger Franz Ludwig Dopf für die Stellung der Kaution von 400 Gulden gewin­nen konnte, aber selbst nicht in der Lage war, das „Lauffende Geschirr“ vom vorherigen Besitzer auszulösen, wurde der Temporalbe­standsvertrag aufgelöst. An Finckels Stel­le trat der Waldhambacher Johannes *Haffner 190.

 

Dem Gesuch Hafners vom 10.6.1755 um Verlängerung des Temporalbestandes wurde rasch entsprochen, hatte der „Supplicierende“ doch „sein jährliche Pacht á 18 Mltr Korn, quartaliter ordentlich zeithero entrichtet“; Hafner wurde am 6.8.1755 die Mühle auf weite­re 12 Jahre übergeben zu einer von ihm angebotenen jährlichen Pacht von 20 Mltr Korn 191. Hafner erwarb 1758 die Kaisersbacher Mühle mittels öffentlicher Versteigerung, mußte aber bald feststellen, daß er nicht in der Lage war, beide Mühlen gleichzeitig zu be­treiben, weshalb er die Waldhambacher Mühle „widerrechtlich“ an (Johann) Martin Meyer/*Mayer in „After-Verlehnung“ weitergegeben hatte 192. Nachdem der Temporalbestandsvertrag des Johannes Haffner 1760 auslief, erhielt Mayer seinerseits einen Temporalbestandsvertrag 193.

 

1762 wies der Temporalbeständer Martin Mayer erstmals daraufhin, daß der Wasserbau der Dorfmühle „neu verfertigt“ werden müßte: Er werde „bey kommender Sommerß Zeit, wo das Wasser bey dießer Mühl gewöhnlich alßo gering werde“, sowie „bey jetztmahligem untauglichen wasserbau“ unmöglich „etwas mahlen … können“. Trotz der Überzeugung des speyerischen Amtes von der Notwendigkeit der Arbeiten, dauerte es bis ins Frühjahr 1764, bis sie durchgeführt worden waren 194.

 

Johannes Haffner von der Kaysersbacher Mühle schien mit seiner Mühle nicht ausgelastet zu sein, oder er wollte sich ungeliebte Konkurrenz vom Hals schaffen. Im Februar 1764 beantragte er bei der fürstbischöflich-speyerischen Verwaltung in Bruchsal, die Dorfmühle „auf einen künftig 12jährigen Bestand zu übernehmen, und statt der 20 Mltr jährl[ich] 22 Mltr glate früchten zu geben ...“ 195. Der Antrag wurde abgewiesen zumal der Temporalbeständer Martin Mayer nicht auf sein Bestandsrecht verzichten wollte 196.

 

Als Mayer im November 1765 unter Hinweis auf sein Alter sowie die Tatsache, daß sein Sohn (s. Johannes *Meyer) eine eigene Mühle in Silz gekauft hatte, um vorzeitigen Abgang aus dem Temporalbestand bat, wurde bei der Neuvergabe nicht etwa auf Johannes Haffner zurückgegriffen, sondern schließlich der von Meyer als Interessent genannte Müller Christoph *Grötz aus Germersheim eingesetzt 197.

 

Am 30.12.1765 ersteigerte Grötz die bischöflich-speyerische herr­schaftliche Dorfmühle in Waldhambach als Temporalbeständer auf 6 Jahre bei einer jährlichen Pacht von 25 Malter, 2 Simmer und 2 Immel Korn. Seinen Bestand trat er am 1.4.1766 an, doch erwies er sich seiner Aufgabe auf Dauer nicht gewachsen, so daß er in den Akten des Hochstifts als „unnutzlicher Beständer“ geführt wurde, der die Mühle „nur durch mehr-biethen, ohne reflexion“ er­steigert hatte. Bis 1769 hatte Grötz mit dem Mühlenbestand wohl keine allzu großen Probleme. Erst im Februar 1769 beantragte er bei der fürstbischöflichen Verwaltung einen Pachtnachlaß wegen des „erschröckliche[n] Hagel[s]“ des vorangegangenen Jahres. Dem Ge­such wurde stattgegeben und die Pacht auf 20 Malter reduziert. Er kam jedoch auf weiterhin mit der Pachtzahlung in Rückstand und stellte im Juli und August 1770 erneut 2 Nachlaßgesuche an die Verwaltung in Bruchsal, u.a. wegen Bannbruchs der in die Müh­le ge­bannten Einwohner von Waldhambach. Die Gesuche wurden abschlägig beschieden, jedoch darauf hingewiesen, daß „er gegen dieje­nigen, welche das Bannrecht nicht observiret, bey dem amt Magdenburg klagbar einkommen“ und auf Schadensersatz klagen könne. Nach einem erneuten Beschwerdebrief des Müllers Grötz über die „bis 18 Burger worunter der Anwald selbsten ist“, die „in anderen Mühlen ihre früchten mahlen“, sah sich die fürstbischöfliche Verwaltung in Bruchsal veranlaßt, zwar nicht einem Nachlaß der noch ausstehenden Pacht von 38 Malter und 7 Simmern Korn (~ 3400 kg) zuzustimmen, jedoch ihre Ableistung „theils in natura, theils mit Geld“ zu gewähren. Darüber hinaus wurde die Madenburger Amtskellerei angewiesen, das Bannrecht zu schützen und die „überwie­sene frevlern“ zur Wiedergutmachung „des dem Müller zugefügten Schadens“ zu veranlassen. Diese waren in mehreren von Grötz vorgelegten Listen aufgeführt. Doch trotz der im Januar 1771 erfolgten Aufforderung durch das Amt Madenburg, dem Müller „den Erlittenen Schaden zu ersetzen“, weigerten sich diese und wandten sich an den Vertreter des Hochstifts in Lauterburg 198.

 

Grötz muß da­durch endgültig das Interesse an der Mühle verloren haben, denn wohl schon im Februar 1771 ist ein Josef Müller „auf 1 Jahr und 2 Monath in dessen bestand eingetretten, hat die schuldige Pacht bezahlt, die Mühl wiederum in guten stand gestellet ..“ 199.

 

Am 21.2.1795 erwarb der Müller Paul Hafner die ehemals fürstbischöflich-speyerische Mühle in Waldhambach im Wege französischen Natio­nalgüterveräußerung 200.

 

Der Müller Johannes *Hafner († ca. 1846 Waldhambach) war Müller auf der Johannes Hafner'schen Mühle in Waldhambach. °° mit Apollonia Schwarzmüller; Vater des Müllers Joseph Hafner und des 1826 noch minderjährigen Sohnes Johannes Hafner. Die Johan­nes Hafner'sche Mühle wird im Wege der Erbauseinandersetzung am 28.9.1846 versteigert und ist in der Versteigerungsanzeige vom 12..9.1846 wie folgt beschrieben: „Ein zu Waldhambach gelegenes Wohnhaus mit Mahlmühle, ein Mahl- und ein Schälgang ..“ 201.

 

Am 11.2.1856 läßt der Müller in Waldhambach Jacob *Haffner „wegen Wohnsitzveränderung, seine zu Waldhambach gelegene Müh­le mit Wohnung, 2 Mahlgängen, Schälgang, Schwingmühle, Hanfreibe ….“ versteigern. Die Mühle ist ergänzend in der Versteige­rungsannonce wie folgt beschrieben: „Das Werk selbst ist neu eingerichtet, hat hinlänglich Wasser, 18´ Gefäll, und kann dieses ohne weitere Schwierigkeiten noch um 2´ vermehrt werden“ 202. Die Versteigerung blieb wohl erfolglos, denn im Eilboten Landau vom 24.7.1858 befindet sich eine gleichlautende Annonce 203.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer, Best D2/116: Archivs Parzelle Hochstifts Speyer, Sect. Cameralia Amts Magdenburg, Acta Waldhambach, die herr­schaftliche Mahlmühle betreffend

 

 

- Kaisersbacher Mühle:

Mahl und Ölmühle, zwischen Eschbach und Waldhambach gelegen.

 

Eine uralte Mühle, erstmals 1238 als „Geysersmühle“ urkundlich genannt 204. 1492 werden „wiesen in der Geysersmühlen gelegen“ urkundlich genannt 205. Der Name stammt nicht von 'Kaiser', sondern von mhd. 'geizer' d.h. Ziegenhirte, Geißenhirte 206.

 

Die Mahl- und Ölmühle zwischen Eschbach und Waldhambach soll [Anm.: neu]1732 erbaut werden; die Mühle gehörte zum Hochstift Speyer 207. Am 18.8.1732 hatte die Gemeinde Eschbach, die wie Waldhambach und Rohrbach zum Amt Madenburg des Hochstifts Speyer zählte, sich an die bischöfliche Regie­rung gewandt und die Bitte des Waldhambacher Müllers Hans Georg *Neiß, eine Mühle auf der Kaiserbach zu errichten, unterstützt, da man seyendt unseren früchten in Churpfältzi[schen] Mühlen mahlen zu laßen“ 208. In der Stellungnahme des Madenburger Amtsverwalters Gotting vom 27.5.1732 findet sich neben dem Be­richt über den Plan des Mül­lers, eine Mahlmühle zu errichten, auch eine Skizze 209.

 

Auch wenn die Akten von der Absicht berichten, eine Mühle auf „Eigentumbliches guth zwischen Waldhambach und Eschbach“ zu bauen schweigen sie sie doch über den weiteren Verlauf dieses Projekts. Ob die Erlaubnis zur Errichtung der Mühle noch erteilt wur­de und ob die im Juni 1758 von Johannes *Haffner erworbene „Kaysersbacher Mahl- und Ohl-Mühl“ mit der 1732 projektierten Müh­le identisch ist, muß nach dem derzeitigen Erkenntnisstand offenbleiben, es spricht jedoch vieles dafür 210. Dagegen könnte aller­dings die von Frey als „Mühle auf der Kaiserbach“ identifizierte Mühle sprechen, die Würdtwein in seinem „Monasticon Palatinum“ nennt: 1326 sei sie „durch die Lutgarde Walheimer dem Kloster Eußerthal mit einer Korngülte von 20 M[a]lt[e]r mittels Testaments pflichtig geworden“. Sie wäre damit wesentlich älter. Allerdings steht bei Würdtwein nicht „Kaiserbach“, sondern „Hanenbach“ („.. XX maltra siliginis pensionis perpetue sitis super molendinum in Hanenbach“) 211. Ob und inwieweit Teile der im 13. Jh. genannten Mühle noch standen, läßt sich nicht fest­stellen. Allerdings muß es sich, wenn es sich tatsächlich um einen Neubau handelte, um eine Wiedererrichtung der alten Mühle han­deln. In jedem Fall wird 1758 ein Johann Georg *Dumser als Müller genannt, so daß der Neu­bau oder großzügige Umbau nur zwi­schen 1732 und1748 erfolgt sein kann 212.

 

Am 11.2.1850 °° in Waldhambach der Heinrich *Öttinger und die Müllerstochter Magdalena Hafner († 8.11.1858 Waldhambach im Alter von 29 Jahren), der Tochter des verstorbenen Müllers Johann Georg *Hafner von der Kaisersbacher Mühle und der Maria Anna Müller 213.

 

Johannes Hafner von der Dorfmühle Waldhambach erwarb 1758 die Kaisersbacher Mühle mittels öffentlicher Versteigerung, mußte aber bald feststellen, daß er nicht in der Lage war, beide Mühlen gleichzeitig zu be­treiben, weshalb er die Waldhambacher Dorfmühle „wider­rechtlich“ an (Johann) Martin Meyer/*Mayer in „After-Verlehnung“ weitergegeben hatte 214. Nachdem der Temporalbestandsvertrag des Johannes Haffner über die Dorfmühle Waldhambach 1760 auslief, erhielt Mayer seinerseits einen Temporalbestandsvertrag 215.

 

 

 

 

 

Waldlaubersheim / Rheinhessen:

gehörte zum Fürstentum Nassau-Weilburg. Das Dorf wurde von Graf Ludwig von Nassau Saarbrücken 1615, 1617 und 1625 an die Grafen von Degenfeld-Schönburg verkauft und nach 1729 vom Fürstentum Nassau-Weilburg zurück erworben 216.

 

Mühlen:

- Gräflich Degenfeldische Mühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 21B (Fürstentum Nassau-Weilburg) Nr. 41: Die Wiedereinlösung des Ortes Waldlaubersheim, besondern die gräflich degenfeldische Mühle

 

 

 

 

 

Waldlauter:

die Lauter wird in Unterscheidung zur südpfälzischen Wieslauter auch als Waldlauter bezeichnet.

 

 

 

 

 

Waldmohr:

VG Waldmohr, Lk Kusel; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken

 

Mühlen:

- Mohrmühle; auch Motschmühle, Untere Dorfmühle, Untermühle, Weihermühle; Klostermühle:

auch Wald-Mohrer Mühle; der Name der Mühle 'Mohrmühle' leitet sich ab vom alten Namen des Glanflusses. Die Mühle liegt am Oberlauf des Glan, der aber ursprünglich Môraha, dann abgeschwächt Môre und Mohr hieß 217, wovon der Dorfname Waldmohr stammt. Deshalb hieß die Mühle um 1769 „Wald-Mohrer Mühl“ 218. Der Name 'Motschmühle' bezieht sich auf die Müllerfamilie Motsch.

 

Die Mühle liegt östlich des Dorfes Waldmohr am Glan, unterhalb des noch heute vorhandenen Mühl-Weihers; die dortigen heutigen Straßennamen lauten „Am Mühlweiher“, „Im Mühlfeld“ und „Mohrmühle“. In einer Karte von 1769 219 ist die „Barbara Furth“ über den Glan entlang des damals nach Norden führenden Weges eingezeichnet, in dessen Zuge die heutige L355 verläuft, die hart südlich der Mohrmühle den Glan überquert, etwa 1 km östlich von der Waldmohrer Ortsmit­te gelegen 220. 1540 tritt die Gemeinde Waldmohr als „Beständer“ der „mul am barten wag“, bzw. 1564 in der Karte von Tile­mann Stella als „mühle an der bartporter Furt“ 221.

 

Die älteste urkundliche Erwähnung der „Mühle zu Mohr“ stammt vom 12.4.1257. In diesem Jahr vertauscht Graf Friedrich von Homburg seinen Zehnten zu Bliesbrücken um des Klosters Werschweiler Mühle zu Mohr [„mul zu more“] und, wenn das Kloster von seinen Erben des Zehnten halben angefochten wird, mag es die Mühle wieder an sich nehmen und außer dieser Mühle soll keine andere mehr dahin gebaut werden 222.

 

Vorher war die Mühle im Besitz des Klosters Werschweiler 223. 1358 und 1387 wird die Mohrmühle wiederum im Rahmen von Be­sitzwechseln mal nach Zweibrücken, mal nach Lichtenberg genannt 224. Graf Arnold von Homburg verpfändete 1358 Dorf und Ge­richt 'more' an die Grafen Hein­rich und Wilhelm von Veldenz, welche die Verpfändung ausdrücklich in ihrer Teilung der Grafschaft Veldenz von 1387 erwähnen. Somit kam die Mühle unter die Oberhoheit der Veldenzer, welche das St. Remigiusland (um die Burg Lichtenberg) zu Lehen hatten 225.

 

Am 21.6.1424 tauscht Philipp Graf von Nassau-Saarbrücken mit Graf Friedrich von Veldenz seinen Teil des Wooges zu More und die halbe Mühle daselbst gegen den Woog zu Kirrberg. Am 16.5.1426 beurkunden die beiden Burggrafen zu Homburg und zu Ottweiler beider Rechte an Grundzinsen zu More, ferner den halben Wag und die Mühle daselbst 226.

 

In der Folgezeit fehlen bis 1540 Urkunden über die Mühle, jedoch geht aus den Lichtenberger Landschreibereirechnungen ihr Weiter­bestand hervor. In der Rechnung von 1436 heißt es: item viy [= 7) fl. von der mul zu more. 1466 ist zum erstenmal der Name eines Beständers angegeben: „item viy fl. von der mul zu more von rupprechten, vier golt [d.h. 4 Gulden davon müssen in Gold bezahlt werden]. Derselbe Eintrag erscheint in der 1480er Rechnung. In diesem Jahr ist auch von der Erlös der Fischerei im Mühlenwoog ge­sondert aufgeführt, woraus hervorgeht, daß der Woog nicht zum Bestand der Mühle gehörte 227. 1490 ist wieder ein Beständer ge­nannt: „... ist also verluehen [verliehen] Ludt des büchs. 1515 hatte der Beständer gewechselt: „item die mul zu more hat kryes hanß“. Von 1520 an muß als Pacht ein oder zwei „Mühl­schweine“ geliefert werden, bzw. deren Gegenwert in Geld: „item 7 fl an Gelt vor zwey Schwein der müler zu more geliefert“ 228.

 

1540 tritt die Gemeinde Waldmohr als „Beständer“ der „mul am barten weg“ (Anm.: in der Karte von 1769 als „Barbara-Weg“ be­zeichnet) auf; die Jahrespacht betrug 2 Mühlschweine oder 7 fl. 229. 1564 zeich­net der Geograph Tilemann Stella die Mühle in die Karten des Herzogtums Zweibrücken ein und bezeichnet sie als „mühle an der bartporter Furt“. Dabei wird auch ein „nauer wag“, ein neuer kleiner Weiher, heute Motschweiher, genannt. 1610 ist die Gemeinde immer noch Inhaber der Mühle, 1631 wohl das Amt Kir­kel. 1687 sucht der Herzog von Zweibrücken einen neuen Müller für die Mühle. Dabei stellt sich heraus, daß die Gemeinde Wald­mohr die Mühle für 100 Gulden an den Schultheißen von Schönenberg ver­pfändet hatte 230.

 

Vor und während des 30jährigen Krieges lebte in Waldmohr eine Familie Wazaker, Wadsacker oder Wadsecker. Schon vor 1610 war Friedrich Wadsacker, der Sohn eines gleichnamigen Müllers und dessen Ehefrau Aurelia von Kleeburg im Elsaß [Anm.: war damals pfalz-zweibrückisch] nach Waldmohr zugewandert, wo bereits ein Stiefonkel als Seelsorger und ein anderer Onkel als Schulmeister lebten. Friedrich Wadzacker heiratete die Waldmohrer Pfarrerstochter Maria Brinkmann [Tochter des Pfarrers Johann Nikolaus Brin­ckmann, † 5.9.1622 Waldmohr 231]. Friedrich Wadzacker starb 1645. Sein Sohn Nicklas Weizsäcker (!) zog ins Hohenloher Land und übernahm in der Nähe von Neuenstein die Ziegelmühle. Er ist der Stammvater der Fa­milie Weizsäcker, zu welcher der frühere Bun­despräsident Richard Carl von Weizsäcker und sein Bruder, der Physiker und Philosoph Carl Friedrich von Weizsäcker gehören 232.

 

Als 1687 das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken in einer öffentlichen Ausschreibung Interessenten suchte, die den Wiederausbau der Mühle übernehmen wollten, meldete sich der Sägemüller Benedikt Laveau (*Lavo) 233 als Interessent des Wiederaufbaues. Er ver­langte das Bauholz unentgeltlich aus den herrschaftlichen Waldungen, 10 Freijahre und eine Weise, für wel­che er 1½ fl jährlich Pacht geben will. Nach Ablauf der 10 Freijahre bot er eine jährliche Pacht von 7½ fl. an. Auch bat er um Erlaub­nis eine Sägemühle dazu er­richten zu dürfen. Gervinus, der damalige Amtmann zu Lichten schreibt über die Mühle: „diese mühle, so weit er weiß, ist der ge­meinde Waldmohr gehörig, die sie an des Schönebergers Voreltern um 100 fl. versetzt, gaben jähr­lich 5 fl Pacht und ein fettes Schwein … der weyer aber gehöre wohl der Herrschafft.“ In einem anderen Schreiben des Lichtenberger Ober­amtes heißt es: bei Waldmohr sei ein alter verwüsteter Weiher von 45 Morgen, zur Kellerei Lichtenberg gehörig, vordem wäre eine Mühle dabei gewe­sen, welche die Waldmohrer Gemeinde an den Schöneberger Schultheiß versetzt hatte. Es sollte also dem Schö­nenberger Schultheiß anbefohlen werden, die Mühle wieder aufzubauen und sich zu erklären, ob er oder die Herrschaft den Wei­her wieder herrichte. Der Interessent Laveau wurde mit seinem Ansuchen daraufhin an den (Kübelberg-)Schönenberger Schultheißen verwiesen. Anscheinend kam aber keine Einigung zustande, denn Laveau verzichtete auf seine Absicht und baute in den nächsten Jahren die Oberschernauer Mühle 234.

 

1696 wird in Waldmohr Hans Jacob Müller (s. Johann Jakob *Müller), ein Müller, in Waldmohr genannt 235.

 

Auf eine erneute Ausschreibung meldete sich Hans Peter *Frölich aus Steinweyler, Lauterer Amts (Steinwenden), der auch den Wei­her wieder herrichten will. Dieser Fröhlich besaß bereits eine Mühle, die Mohrmühle in Steinwenden, die er 1687 an Balthasar Cho­las verkaufte 236. Es kam zu weiteren Verhandlungen wegen des herrschaftlichen Weihers oberhalb der Mühle, dessen Damm zerstört war, wobei die Wiederherstellung 200 Reichsthaler [Anm.: ein Reichstaler = 2 Gulden] kosten sollte. Man bot Frölich an, ihm 12 Freijahre zu gewähren, wenn er den Weiher wieder herrichte und mit Fischen be­setze, während er für den Wiederaufbau der Mühle vier Freijahre erhalten sollte. Zuvor fragte das Oberamt nochmals bei der Ge­meinde Waldmohr an, ob diese die Mühle gegen Wieder­aufbauverpflichtung zurück haben wollte. Als die Gemeinde sich nicht mel­dete und auch eine gesetzte Nachfrist verstrich, erhielt Frölich am 20.10.1696 den Erbbestandsbrief für die Mühle 237. Fröhlich baute die Mühle wieder auf, putzte den zugewachsenen Wei­her und reparierte den Wei­herdamm. Zu seinen 2 Mahlgängen errichtete Frölich in den nächsten Jahren noch einen „ohlichgang“, also eine Ölmühle. Deswegen zeigte ihn 1698 der Waldmohrer Schultheiß an und fragte bei der herzoglichen Verwaltung in Zwei­brücken an, ob man dem Müller dafür nicht jährlich 3 fl extra verlangen könnte. Das pfalz-zweibrückische Oberamt Lichtenberg stimmte dem Ansinnen zu und ver­fügte, daß auch diese Pacht an Lichtenberg zu zahlen sei. Mit dieser Anzeige begannen dauernde Auseinandersetzungen zwischen Mühle und Gemeinde. Letztere betrachtete den Müller als Eindringling, als einen, der sich zu viele Rechte anmaße und sich um Auf­gaben der Gemeinde, deren Bürger er war, nach Ansicht des Dorfes nicht kümmere 238.

 

1700 erscheint als neuer Beständer der Hans Michel *Dingeß (auch Dinies und Dinges geschrieben). Er beschwert sich beim Ober­amt, daß der Waldmohrer Schultheiß und Schaffner ihn obwohl er keine eigenen Güter habe, in allen Geld- und anderen „beschweh­rungen“ gleich den Höchsten versteuere, wie solche, die ein eigenes Haus, Güter und 10 Wagen Heuwachs haben. Er habe dagegen nur vier Wagen Heu von der herrschaftlichen wiese und nur zwei Ochsen, die er brauche, um sein Holz zu fahren und zur Erhaltung des Weihers und der Mühle. Er sei doch, wie alle Müller, frohnfrei. Der Schultheiß dagegen behauptete, daß der Müller so stehe wie die reichsten seiner Bürger, zudem habe er eine Mahl- und eine Ölmühle. Auch hätte er seinen Schwager bei sich, habe Mühlvieh und gute Nahrung, baue wildes Land und zwar soviel, als er das ganze Jahr braucht. Der Müller verwahrte sich dagegen; er trug vor, sein Schwager sei bei ihm, weil er von seiner Mühle vertrieben worden sei (sic: es handelt sich also um Hans Peter Fröhlich), er zahle für alles seinen Erbzins, es sei deshalb Unrecht, ihn zusätzlich wie die Wohlhabenden mit Abgaben für Haus und Hof zu belegen. Das Oberamt gab ihm recht und wies den Schultheißen an, den Müller nicht über Gebühr zu belasten und nicht nach den Maßstäben der Gemeinde Waldmohr zu messen 239.

 

Auch der Andreas *Dinges erscheint in dieser Zeit als Beständer der Mohrmühle. Seine Tochter [Anm.: = Magdalena Dinges] heira­tet Hans Jakob *Müller, der nach dem Tod seines Schwiegervater die Mohrmühle übernimmt. Müller schreibt 1709 an das Oberamt, daß er vor 8 Jahren nach dem Tode seines Schwiegervaters, gewesenen Beständers der Waldmohrer Mühle, bei dem er gewesen, Haushalt und Mühlwerk übernommen habe. Er teilt mit, daß er die Mühle von seinen drei „Geschwägern“ übernommen, denen er je­weils 100 Reichsthaler habe zahlen müssen. Der Schultheiß stellt ihm ein Attest aus, da die Auszahlung an die drei Schwäger Michel Dünges, Hans Michel Neufeind und Leonhard Nicolay erfolgt war. Daraufhin wird für Hans Jakob Müller am 24.10.1710 von der kö­niglich schwedischen Regierung in Zweibrücken ein Erbbestandsbrief ausgestellt 240.

 

1708 „Johannes Jacobus Müller in der „Mormühle“; °° mit Magdalena NN. [Anm.: Magdalena Dinges, die Tochter des Mohrmüllers Andreas *Dinges 241]; seine Tochter Catharina Müller wird am 26.08.1708 getauft 242. Am 20.4.1712 vor dem Kübelberger Gericht verkauften die Brüder Ohrfey „ahn Hanß Jacob Müller, Mag­dalena seine eheliche Haußfrauen, Müller uf der Mohrmühlen, königlich schwedischer Herrschaft“ eine Wiese auf der Kübelberger Gemarkung „unten an der Barbern Furth“ zum Preis von 15 Gulden ... 243. Die Gemeinde lag mit dem Mohrmüller ständig im Streit; deshalb wollte man ihm eine Konkurrenz schaffen und im Dorf selbst eine Mühle bauen. Die Frage war allerdings nicht leicht zu lösen, da der Glan ober­halb von Waldmohr wenig Wasser führte. Da erbot sich 1715 ein gewisser Jakob Lahn ...., auf einem geeigneten Platz in den Lohwie­sen am Glan eine sog. Pletschmühle zu bauen. Da die Kraft zum Treiben eines unterschlächtigen Rades zu gering war, wollte Lehn das Wasser in einem “Tümpel” sammeln und dann mit­tels einer hölzernen Rinne von oben auf das Rad leiten 244.

 

1719 wird eine Maria Margarethe NN. geb. Hoffmann „uf der Waldtmohrer Mühlen“ im Kübelberger Gerichtsbuch genannt. Sie ist die Tochter des Michel Hoffmann und der Christina NN und Schwester des Hanß Georg Hoffmann. Sie kauft von ihrer Mutter Chri­stina NN. am 22.3.1719 „ein Stück Wieß in der auen genandt, unter gedachter Mühlen gelegen, auf Churpfaltz Grund und Boden ..“ 245.

 

Aus der Ehe des Müllers Johann Jacob *Müller mit Magdalena Dinges stammen (err.; ++++prüfen++++) die Töchter Susanne (°° mit dem Müller und Betriebsnachfolger Johann *Jäger) und Maria Magdalena (°° mit dem Müller auf der Ölmühle bei der Mohrmühle, Joseph Jung).

 

Es gab immer wieder Streitigkeiten um die Mühle, auch bei Teilungen. Auch wollten die Müller von der Gemeinde vom Frondienst befreit sein. Ruhe kehrte erst ein, als der Zweibrücker Geometer Sundahl 1730 die Mühle neu vermaß. Danach ist Johann *Jäger als Müller und Erbbeständer der Mühle samt neuer Ölmühle 246. Anläßlich der Neuvermessung wird mitgeteilt, daß Johann Jä­ger, der jetzige Müller, die Mühle in der Erbteilung erhalten und den „cohorentibus“ [Miterben] 320 fl ausbezahlt hatte 247.

 

Josef Jung, der Schwager des Mohrmüllers Johann Jäger der die Ölmühle bei der Mohrmühle erbte, erhielt für diese einen eigenen Erbbestandsbrief. Er konnte aber diesen Besitz nicht halten. Schon 1741 verkauften die Eheleute Josef Jung und Maria Magdalena die Ölmühle an ihren Schwager, den Mohrmüller Johann Jäger, sodaß in der Folgezeit Mohrmühle und Ölmühle wieder vereinigt wa­ren. Beide erhielten 1741 einen eigenen Erbbestandsbrief für die Ölmühle 248.

 

Jäger galt als raffgierig, selbst seine Kinder schrieben an die herzogliche Regierung in Zweibrücken von ihrem „raffgierigen Vater“ 249.

 

Im Mühlenprotokoll des Oberamts Zweibrücken, erstellt 1744 und vorgelegt am 6.1.1745 250 ist folgendes vermerkt: “Liegt eine Stund oberhalb der Altenwooger- und eine halbe Stund von der Waldmohrer Ober Mühle entfernt, nahe von dem Waldmohrer Wey­her, durch dessen Ablauf sie getrieben wird und lauffet das Waßer in den Alten Woog. Ist in gutem Stand, hat zwey Mahlgänge auf deren einen auch gescheelet werden kann und wird zugleich durch ein besonderes oberschlechtiges Wasserrad getrieben. Hat kein Fi­schereirecht, 80 Schritt Graben bis zum Weiher zu unterhalten. Johannes Jäger be­zahlt als Erbbeständer 15 fl Erbzins, worin das Mühlschwein enthalten ist, zur Landschreiberei Lichtenberg, dagegen 2 fl Wiesenzins nach Zweibrücken, indoch giebt der alte Erb­bestandt vom 24ten Jan: 1710 hierin keine deutl: Erläuterung. Keine Banngerechtigkeit, die von Waldmohr, von Dunzweiler und Hanßweiler mahlen hier. Johannes Jäger ist der Erbbeständer[,] legitimiert sich mit einem Confirmations-Schein vom 15ten April 1738[,] hat aber noch keinen auf Ihn eingerichteten Erbbestand, ohngeachtet derselbe die Müh­le bereits 21 Jahr besitzet. ” 251.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 252 wird die Mühle beschrieben: „Die Waldmoh­rer Unter oder Weyher Mühl [hat] 2 Waßer Räder welche einen Mahl und einen Scheel­gang treiben; [zahlt an Pacht] 15 fl an Geld, 2 fl weiter; die Waldmohrer aus 66 fam: ingleichem die Jägersburg und Dunzweiler mahl gemeingl allhier.“

 

1760 stirbt der Müller Johann Jäger und vorläufig behält seine Witwe die Mühle. Doch bittet der Sohn Peter Jäger um Erteilung eines Erbbestandsbriefs und will die Mühle übernehmen. Da seine drei Geschwister abgefunden werden müssen, findet eine „aestimation“ [Abschätzung] statt. Diese wird vorgenommen von dem Müller Johann Weber vom Altenwoog [s. Johann Johannes *Weber], dem Zimmermeister Franz Kuhntz und dem Maurer Peter Eßlinger, beide von Waldmohr. Die Schätzung umfaßte u.a.: „Eine zur Fürstli­chen renthkammer gehörende Erbbestands Mahl Mühle mit 2 Gängen nebst einer darbei befindlichen Ölmühle, nicht weniger eine daran gebaute neue Scheuer sambt stallung, mit dem zugehörigen getrieb und gebäu, die Waldmohrer untere Mühle genannt, ligt ein­seits der Lichtenberger Straße, und anderseits dem Erbbestand ...“. Die Schätzung der Mühle einschließlich des zugehörigen Grund­besitzes belief sich auf insgesamt 3590 fl. Nach dem Tod der Mutter wurden die Güter dem Miterben Peter *Jäger überlassen für 3000 fl. 253.

 

1768-1786 kam es zu „Bedrückungen“ des Müllers Jäger aus Waldmohr durch kurpfälzische Beamte 254.

 

Die Mühle ist auf der Karte der französischen Ortsaufnahme von 1806 nicht mehr eingezeichnet 255.

 

Aus den ev. Kirchenbüchern Waldmohr ergibt sich daß 1819 der Johann Nickel *Seyler aus Saal als Lehensmüller auf der Mohrmüh­le war 256. 1821 war Valentin *Eisenbeis von der Websweiler Mühle [Anm.: heute Homburg OT Websweiler nahe Jägersburg, gehör­te seit 1548 zu Nassau-Saarbrücken] der Beständer der Mohrmühle. Dieser dürfte die Ablösung der Erbpacht vorgenommen haben, wie aus einer durch das Homburger Rentamt eingetragenen Bemerkung zu entneh­men ist. Die Mohrmühle war nicht zum französi­schen Nationalgut erklärt worden, sondern die Pacht wurde durch den damaligen Be­sitzer in den Jahren 1823 und 1824 in zwei Ter­minen abgelöst 257.

 

1835 war Johannes Klein als Müller auf der Mohrmühle 258.

 

Zwischen 1839 und 1841 wurde im Zuge des Gemeindeweges von Kübelberg zur Motschmühle [Anm.: bezeichnet als „Mühle zu Kübelberg] eine neue Brücke errichtet, nachdem die alte Brücke baufällig geworden war. Bei Beschlußfassung im Gemeinderat am 11.4.1839 war der anwesende Mühleneigentümer Paul *Reuber [Anm.: er unterschreibt mit „Raiber“] bereit, von den Kosten 15 fl zu übernehmen, da die Gemeinde keine Mittel hat 259.

 

Laut Akt von 1844 hat der Metzger Johann Niergard aus Schönenberg die Mühle von dem Miteigentümer und Müller Jakob Broschar aus Kübelberg um 5500 fl ersteigert 260.

 

Nach dem Waldmohrer Urkataster von 1845 besteht die Mühle aus einer Mahlmühle mit 2 Mahlgängen, einer Ölmühle mit einem Mahlgang, Scheuer, Stall, Nebengebäuden und Hofraum 261.

 

Am 23.10.1853 ging die Mühle von Niergard durch Zwangsversteigerung für 7030 fl an den Müller Jakob Bach über. Er vergrößerte den zugehörigen Grundbesitz auf knapp 20 Tagwerk. Auch Bach behielt die Mühle nicht lange. Er und seine Frau, eine geborene Schneider, verkauften die Mühle nebst weiterem Grundbesitz mit notariellem Akt vom 20.9.1864 für 11000 fl an den aus Schmittwei­ler stammenden Müller Josef Heß und dessen Ehefrau Maria Elisabeth geb. Hanauer 262.

 

Dann kam die Zeit der Familie Motsch. Bernhard Motsch aus Wiesbach heiratete die Tochter des Müllers Josef Heß, und übernahm 1887 die Mühle von seinen Schwiegereltern. Aus der Ehe Motsch/Heß gingen 9 Söhne und 2 Töchter hervor. Der Sohn Otto Motsch übernahm 1932 die nunmehrige Motschmühle. Er baute einen Damm, um den trocken liegenden Mühlenweiher erneut aufzustauen und errichtete unterhalb davon ein Turbinenhaus zur Stromerzeugung. Im Winter 1948/49 kam es nach einem Wolkenbruch zu einem Dammbruch, der schwere Schäden verursachte. Für eine Reparatur fehlte das Geld und die Mühle wurde endgültig 1953 stillgelegt. Als neue Erwerbsquelle hatte Motsch bereits 1949 die Gastwirtschaft Motsch mit berühmten Biergarten eröffnet 263.

 

An die Lage der alten Mühle, deren Gebäude abgerissen wurden, erinnert heute nur noch der Motschweiher mit einem als Ausflugs­ziel dienenden gastronomischen Betrieb. In den 60er Jahren dieses Jahrhunderts zerfiel das Gebäude der 1715 erbauten Waldmohrer Mühle immer mehr und wurde schließlich abgerissen. Nur noch die Gemarkungsnamen (in den Mühlwiesen, auf dem Mühlfeld) erin­nern an die eigentliche Waldmohrer Mühle 264.

 

Karte:

- Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 171

- LA Speyer Best. A2 Nr. 2142: Waldmohrer Mühle; Grenzstreitigkeiten zwischen Pfalz-Zweibrücken und Kurpfalz Karte vom 30.6.1769

- LA Speyer Best. WW1 Nr. 1270: „Geometrische Aufnahme über die Hoheitslinie zwischen dem Churpfaelzischen Oberamt Lautern und dem Herzoglich Pfalzzweibrückischen Oberamt Zweibrücken, aufgenommen Juni 1774

 

Photo:

- Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 171: der Mühlweiher (um 1959), die Mühle von Südosten (um 1959).

- Morgenstern: Waldmohr, a.a.O., S. 52: Mohrmühle

- Morgenstein: Waldmohr, a.a.O., S. 53: Wohnplatz Mohrmühle, Mohrmühlweiher

- Morgenstern: Waldmohr, a.a.O., S. 54: Insel im Mohrmühlweiher

 

Literatur/Urkunden:

- Bold, Alfons: Geschichte der Mohrmühle, Speyer 1951

- Bröhmer, Benno: 750 Jahre Mohrmühle Waldmohr; in: Westrich Kalender 2009, S. 241-243

- Kiefer, Karl: Die Mohrmühle bei Waldmohr, Teil IV; in Westrich Kalender 1972, S. 133-136

- LA Speyer Best. B2 Sachakte Nr. 1356 „Mahlmühle zu Waldmohr, 1540“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1356 2: „Erbbestand der Waldmohrer Weihermühle, 1687-1776“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1357 4: „Vakanzien und vakante Wiesen an der unteren Weihermühle zu Waldmohr, 1762-1769“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1356 5: „Bedrückungen des Müllers Jäger aus Waldmohr durch kurpfälzische Beamte, 1768-1786“

- Morgenstern, Erich: Waldmohr einst und jetzt (Ortsgemeinde Waldmohr [Hrsg.], Waldmohr 1999), S. 52-57

- Müller, Robert: Aus der westpfälzischen Chronik. Eine uralte Mühle erzählt [Motschmühle bei Waldmohr.]; in: Westricher Anzei­ger. 1973, Nr. 4; Mohrmühle in [Steinwenden-] Weltersbach. - Ebda. 1974. Nr. 45., 1974

- o.A.: Eine uralte Mühle am Oberlauf des Glans: geschichtlicher Aufriß der Waldmohrer Motschmühle. In: Rheinpfalz, Kusel. - 7 (1951), Nr. 177

 

 

- Obermühle, Dorfmühle:

da die Gemeinde Waldmohr mit dem Müller von der Mohrmühle ständig im Streit lag, wollte man diesem Konkurrenz schaffen und im Dorf selbst eine Mühle bauen. Problematisch waren jedoch deren Antrieb, da der Glan oberhalb von Waldmohr nur wenig Wasser führte. 1715 erbot sich Jakob Lehn, Lehensmüller der Pfeddersheimer Mühle, Oberamt Lichtenberg [Anm.: es handelt sich nicht um Worms-Pfeddersheim, sondern um Pettersheim bei Kusel, südlicher OT von Herschweiler-Pettersheim], auf einem geeigneten Platz, welcher dem Peter Blum [s. Peter *Blumm] aus Waldmohr gehörte und in den Lohwiesen am Glan lag, eine Pletschmühle zu errich­ten. Da die Wasserkraft zum Treiben eines unterschlächtigen Mühlrades zu gering war, schlug Lehn vor, das Wasser in einem Mühl­teich zu sammeln und mittels einer hölzernen Rinne auf das Rad zu leiten. Blum, der über seine Frau über größeres Vermögen ver­fügte, entschloß sich, die Mühle selbst zu bauen und erhielt nach längerer Verhandlung mit der pfalz-zweibrückischen Regierung, wobei insb. die Erbpachthöhe umstritten war, am 28.5.1715 die behördliche Erlaubnis zum Mühlenbau 265.

 

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Waldtmohrer Ober Dorfmüller“ den ihm er­teilten „Confirmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 266.

 

Peter Blumm behielt die Mühle bis zu seinem Tod 1742, dann übernahm sein Sohn Jakob *Blumm den gesamten Besitz für 1800 Gulden (die Mühle allein 1200 fl.), umfassend Wohnhaus mit Mühle, Nebengebäuden und Garten. Jakob Blum erhielt erst am 17.7.1757, also 15 Jahre nach dem Tod seines Vaters den Erbbestandsbrief über die Mühle 267.

 

Im Mühlenprotokoll des Oberamts Zweibrücken, erstellt 1744 und vorgelegt am 6.1.1745 268 ist zusammengefaßt folgendes ver­merkt: “liegt an dem Wasser, das 1 Stunde von hier zu Höchen entspringt, in den Waldmohrer Weiher und den Altenwoog läuft und unterhalb der Altenwooger Mühle den Namen Glan bekommt. Ist ½ Stunde von Waldmohrer und ebensoweit von der Hanßweiler Weihermühle entfernt, einen Flintenschuß oberhalb des Dorfes Waldmohr. 1 oberschlächtiges Wasserrad, welches 1 Mahlgang mit ei­nem im Trilles angehängten Schälgang treibt. Zu Herbst und Frühlingszeiten kann die Mühle gehen, muß hingegen Winters öfters still stehen und im Sommer das Waßer etwas Clausen. Etwann 500 Gäng oberhalb der Mühle ist ein kleines Wehr, wodurch das Wa­ßer oben herüber auf den Candel geleitet wird, …. das untere Waßer lauffet gleich unter dem Mühlgraben in die alte Bach. …. Der Erbbeständer Jakob *Blumm zahlt jährlich 8 fl Erbzins in die Landschreiberei Zweibrücken. Ja­cob Blumm ist seit zwey Jahren der Erbbeständer, welcher die Mühle von seinem Vatter ererbt und noch keinen Erbbestand auf seine Persohn erhalten hat … .” 269.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 270 wird die Mühle beschrieben: „Die Waldmoh­rer OberMühl [hat] 1 Waßer Rad welches einen Mahl und im Trilles laufenden Scheelg. Treibet; [zahlt an Pacht] 8 fl an Geld; hat kei­nen anderen Mähler als die Waldmohrer.“

 

Die Mühle befand sich von nun an ständig im Besitz der Familie Blum. Sie litt im Sommer unter Wassermangel, zudem war der Kun­denkreis klein, weil es sich nicht um eine Bannmühle handelte. 1903 legte der letzte Besitzer, der Bürgermeister Karl Blum, die Müh­le still. An Stelle der Mahlmühle errichtete er eine Schneidmühle (Sägewerk), die sein Schwiegersohn, Hugo Schmidt, bis 1919 be­trieb. Sie ging dann in den Besitz des Schreiners Joseph Weimerich über der 1920 noch einmal ein neues Mahlwerk einbauen ließ. Da sich der Mühlenbetrieb nicht rentierte, verkaufte er 1926 Mahlrecht und Mühleneinrichtung an die Mohrmühle, betrieb jedoch das Sägewerk weiter und richtete eine Schreinerei ein. Der Betrieb dürfte sich nicht rentiert haben, denn Weimerich verkaufte sie 1938 an den Gemeindeinspektor Mohrbacher. 1959 befanden sich die alten Mühlengebäude im Besitz der Familie Klink, die sie als Scheune benutzten. Der Mühlgraben wurde bei den Westwallbauten zum größten Teil zugeschüttet 271.

 

Karte:

- Denkmal Topographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 24 (französische Ortsaufnahme von 1806 = LA Speyer Best. W1 Nr. 599)

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1356/1: „Ober- oder Dorfmühle zu Waldmohr und ihr Erbbestand, 1701-1783“

 

 

- Ohligmühle Waldmohr:

Josef Jung, der Schwager des Mohrmüllers Johann Jäger, der die Ölmühle bei der Mohrmühle erbte, erhielt für diese einen eigenen Erbbestandsbrief. Er konnte aber diesen Besitz nicht halten. Schon 1741 verkauften die Eheleute Josef Jung und Maria Magdalena die Ölmühle an ihren Schwager, den Mohrmüller Johann Jäger, sodaß in der Folgezeit Mohrmühle und Ölmühle wieder vereinigt wa­ren. Beide erhielten 1741 einen eigenen Erbbestandsbrief für die Ölmühle 272.

 

Diese Ölmühle wurde 1742 ganz neu erbaut; eine Ölmühle bestand bereits vorher, was sich daraus ergibt, daß die Mühlsteine der Mühle vor dem Neubau bereits vorhanden waren und beim Neubau wieder verwendet wurden 273.

 

Im Mühlenprotokoll des Oberamts Zweibrücken, erstellt 1744 und vorgelegt am 6.1.1745 ist folgendes vermerkt: „Liegt voriger Mahlmühl gegenüber [Anm.: s. Mohrmühle; auch Motschmühle, Untere Dorfmühle, Unter­mühle, Weihermühle, Klostermühle) und mit derselben in einem Waßerbau, eine Stund von der Altenwooger Ohligmühle). Ist vor zwey Jahren gantz neu erbauet worden, folgl: in gantz gutem Stand, hat ein besonderes oberschlechtiges Wasserrad, welches mit de­nen bey voriger Mühl erwehnten beyden in einem Waßerbau ist, und bey dem gewöhnl: Waßer, wann eine gehet, die andere still ste­hen muß, bey Regenwetter und großem Waßer hingegen können zwey Gänge gehen. ….. Zahlt jähr: 3 fl zur Landschreiberey Lich­tenberg …. Der Verdienst bestehet blos in Schlagung des Gesämes so von denen benachbarten Dorfschaften in die Mühle gebracht wird. Johannes Jäger ist [Anm.: auch Erbbe­ständer der Unter- oder Weihermühle in Waldmohr] seit 3 Jahren der Erbbeständer dießer Ohlig-Mühlen, welcher sich mit dem auf Ihn unterm 1ten Aprilis 1741 gnädig ertheilten Erbbestand legitimieret.“ 274

 

 

 

 

 

Walkmühlen, allgemein:

derartige Walkmühlen gab es in vielen Dörfern, u.a. in Edesbach, Frankenthal, Kusel (alte Walkmühle, neue Walkmühle), Lambrecht, Lauterecken, Otterberg

 

Literatur/Urkunden:

- Weber: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 27

 

 

 

 

 

Walldorf:

Stadt im Süden des Rhein-Neckar-Kreises

 

Mühlen:

- Dornmühle:

nicht zu verwechseln mit der Dornmühle bei Fränkisch-Crumbach 275.

 

Von der Dornmühle in stammt die Magdalena *Daubmann (*13.1.1762 Dornmühle; Tochter von Peter *Daubmann und Anna Katha­rina *Kärcher); sie heiratet am 1.2.1780 in Maudach den Ackerer und Schultheiß von Maudach Franz Josef Anton Fassott 276.

 

 

 

 

 

Wallhalb, Bach:

rechter Nebenzufluß zum Schwarzbach; die Wallhalb mündet südwestlich von Maßweiler in den Schwarzbach; kurz vor der Einmün­dung liegt die Rosselmühle (bei Maßweiler).

 

Im Wallhalbtal einschließlich der Seitentäler gab es 18 Mühlen 277. Es handelt sich um folgende Mühlen:

- Mittelbrunner Mühle

- Scharrmühle

- Labacher Mühlen

- Knopper Mühle

- Katzenmühle

- Neumühle

- Hettenhauser Mühle

- Erlenmühle

- Wallhalber Mühle

- Wirschhauser Mühle

- Konradsmühle

- Kneispermühle

- Rosselmühle

- Knochenstampfe bei Schauerberg

- Weihermühle bei Schauerberg

- Weißmühle bei Schauerberg

- Faustermühle

- Lohmühle Oberhausen

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 62: Rosselmühle an der Wallhalb:

 

Literatur/Urkunden:

- Bott, Roland: Mühlenweg durch das Wallhalbtal feiert 20jähriges Bestehen. - Ill. In: Heimatkalender : d. Pirmasenser u. Zwei­brücker Land. - 1999, S. 142-144

- Büffel, Thomas: Rückgrat und Hauptschlagader: mit dem Mühlenwanderweg will Wallhalben Touristen anlocken. - Ill., Kt. - (Ge­sichter der Pfalz: Wallhalben - die kleinste Hauptstadt des Landes) In: Die Rheinpfalz / alle Regionalausg. - 61 (2005), Nr. 151 vom 2.7.2005, Beil. Zum Wochenende

- Clemens, Christian: „Auf den Spuren der Mühlen im Wallhalbtal: ... „es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ … 18 Mühlrä­der sollen einst den Bachlauf gesäumt haben; in: Rheinpfalz (alle Regionalausgaben) vom 27.2.2014

- Hack, Willi: Wanderspaß: Der Mühlenweg durchs Wallhalbtal: 25-jähriges Jubiläum feiert die Wanderroute im Mühlental. - In: Hei­matkalender : d. Pirmasenser u. Zweibrücker Land. - 2004, S. 216-218

- Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 49-60

 

 

 

 

 

Wallhalben:

VG Wallhalben, Lk Südwestpfalz; ca. 2 km nördlich von Schmitshausen, nordwestlich von Zweibrücken gelegen auf der Sickinger Höhe.

 

Ab ca. 1350 waren die Grafen von Leiningen Landesherren in Wallhalben +++klären+++

 

Mühlen:

Peter Müller war Müller in Wallhalben, Kinder: 1. Sebastian, x 10.04.1729; 2. Eva Catharina, x 22.04.1731 278. +++klären: welche Mühle?+++

 

Um 1742 Michel Gelbach war Müller in Wallhalben +++klären: welche Mühle?+++; °° mit Susanna NN.; Vater der Maria Elisabetha Gelbach (geb. Juli 1742 Wallhalben) und des Johann Nickel Gelbach (geb. 12.2.1744 Wallhalben) 279.

 

Am 19.1.1762 in Wallhalben heiratet der Müller aus Nattheim im Württembergischen, Martin Hafner, die Anna Catharina Hammel (Tochter des Küfermeister in Wallhalben Jacob Hammel [10.9.1778 im Alter von 79 Jahren] und der Anna Magdalena NN. [4.10.1767 Wallhalben im Alter von 70 Jahren] 280) 281. +++klären: welche Mühle?+++

 

- Landgrafenmühle:

s. OT Oberhausen

 

 

- Wallhalber (Erbbestands-)Mühle:

die Mühle liegt fast am Ende des 2 km langen Mühlbachs, der etwa 300m oberhalb der Erlenmühle (s. Saalstadt) beginnt und unter­halb von Wallhalben in die Wallalb einmündet. Mühle und Mühlteich verdanken ihre Entstehung den Grafen von Leiningen, die die­ser Mühle, als einer Art Bannmühle, eine verpflichtende Benützung durch die Bauern des exterritorialen Leininger Gebiets auferleg­ten 282. 1765 stand die Mühle im Gemeinschaftseigentum der Grafschaft Leiningen-Heidesheim und der Grafschaft Leiningen-Har­denburg 283.

 

Die Wallhalber Erbbestandsmühle stand im Erbbestandsrecht des Müllers Caspar Schaff. Dieser hatte die Mühle 1739 käuflich er­worben und einen leiningischen Erbbestandsbrief erhalten. Er ist der Vater des Müllers und Betriebsnachfolgers, Jacob *Schaaf 284.

 

Bis zu seinem Tod am 25.3.1765 in Wallhalben war der Johann Nikolaus *Schaaf der Erbbestandsmüller in Wallhalben .

 

Die Wallhalber Erbbestandsmühle wurde 1765 von Carl Friedrich Wilhelm Graf u Leiningen dem Sohn des Caspar Schaaf, Jacob Schaaf verliehen 285. Die Erbpacht betrug 4 Ma Korn 2 Kapaunen und die Verpflichtung einen herrschaftlichen Jagdhund zu pflegen 286. 1783 kam (Johann) Mi­chael *Schaaf auf die Mühle 287, der Sohn des verlebten Erbbestandsmüllers auf der Wallhalber Mühle, Jo­hann Nikolaus Schaaf († 25.3.1765 Wallhalben) 288.

 

Bis 1821 war Jacob *Stein als Müller auf der Wallhalber Mühle. Er annonciert am 18.5.1821 im Intelligenzblatt des Rheinkreises die freihändige Versteigerung für den 1.7.1821. In der Annonce wird die Mühle wie folgt beschrieben: „ .. im Dorf Wahlalben stehende eigenthümliche Mahlmühle, bestehend in einem so­liden wohlgebauten zweystöckigen Wohnhaus einer Mahlmühle mit einem Mahl­gange und einem Schälgange unter einem Dach, nebst Scheuer, Stallung und noch einem einstöckigen Wohnhaus, dann 5 Morgen Wiesen an der Mühle und 15 Morgen Ackerland nicht weit von der Mühle ..“. 289

 

1821 wurde die Mühle von dem Lohmüller und Gerber Friedrich *Ritter, aus der Lohmühle Oberhausen bei Zweibrücken, käuflich erworben 290.

 

1838 kam es zu einem Einbruchsdiebstahl in Mühle des Theobald *Ritter zu Wallhalben, wobei durch den 22 Jahre alten Jakob Müller, gebo­ren zu Herrschberg, zuletzt Dienstknecht in Oberhausen, nach Aufbrechen eines Wandschränkchens 6 fl. 41 kr. gestohlen wurden. Der Täter Müller wurde deshalb vom Assisengericht am 19.3.1838 zur 5 Jahren Zwangsarbeit verurteilt 291.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1261: „Neuer Lauf der Wallalber Grentzbach“ von 2.12.1772

 

 

- Würschhäuser Mühle, Würschhauser Mühle, auch Wörschhauser Mühle bzw. „Wörscher Mühle“:

gehört heute zu Schmittshausen 292, bzw. zu Herschberg 293. Die Mühle liegt auf der Wüstung des Dorfes Wershausen (294.

 

Etwa 600 m südöstlich von Wallhalben, zwischen Wallhalben und Herschberg gelegen 295; nicht weit oberhalb der Konradsmühle/­Heinzenmühle in Herrschberg; die Mühle gehörte zur Grafschaft Leiningen, und lag au­ßerhalb der leiningischen Kernlande 296.

 

Die Mühle lag in der Wüstung Werschhausen, der Stelle untergegangenen Dorfes Werschhausen. Die Wüstung Werschhausen, ein 1293 und 1560 urkundlich erwähnter Ort, soll nach Biundo schon vor 1600 untergegangen sein, während er nach Gümbel erst im 30­jährigen Krieg zerstört wurde. Die Gemarkung dieses untergegangenen Dorfes lag zwischen dem Almersbacher Hang (Straße Wall­halben – Saalstadt) und dem Meilbächeltal 297. Dagegen meint Juner 298 Dorf und Mühle seien im 30jährgen Krieg vernichtet wor­den.

 

Die Mühle wurde im Jahre 1725 durch Peter *Scheffe, Schultheiß von Herschberg und Werschhausen, wieder aufgebaut. Besitzer wur­de dessen Schwiegersohn Peter *Angne (um 1700 in Lambsborn - um 1766 Würschhausermühle), dessen Nachkommen bis zum Jah­re 1842 Müller dieser Mühle waren. Angne war wahrscheinlich Schweizer Einwanderer, der zu einer Hugenottenfamilie gehörte und nach dem Dreißigjährigen Krieg in das entvölkerte Gebiet kam. Er hatte sich 1726 mit Maria Margaretha, der Tochter des Schult­heißen Peter Scheffe, verheiratet. Die Mühle war vier Generationen im Besitz der Familie Angne. Aus der Ehe des Peter Agne und der Maria Margaretha Scheffe stammt der Sohn, Müller und Betriebsnachfolger auf der Würschhauser Mühle, Johann Peter *Agne. Die Witwe des Peter Angne, Philippine Drumm, heiratete in zweiter Ehe den Müller zu Rieschweiler, Adam Bayer. Deren Sohn starb 1885. Dann war die Mühle 10 Jahre an Albert Lenhard von Schauerberg verpachtet. Der neue Besitzer Karl Ludwig Ziegler aus Schönenberg heiratete 1895 Bertha Bayer und hinterließ die Söhne Ludwig und Hermann 299.

 

Am 1.6.1748 ist Pate in der lutherischen Kirche in Buntenbach bei der Taufe des Balthasar Deckhaut u.a. der „Johann Adam *Anger, Sohn des Müllers Peter *Anger, Wörschermühle (!) bei Herschberg 300.

 

Um 1765 war Johann Peter *Agne Müller und Erbbeständer auf der Wörschhauser Mühle im Gräflich leiningisch Heidesheimischen Gebiet; °° am 16.7.1765 in Niederauerbach mit Anna Elisabeth Bock aus Niederauerbach 301.

 

Von der Würschhauser Mühle stammt die Elisabeth *Angner (Angene, Agne, geb. ca. 1805), °° mit dem Ackerer Heinz Adam Heinz aus Höheischweiler; auf der Würschhauser Mühle bei ihren Eltern ist am 28.9.1835 der Sohn Adam (2) Heinz geboren302.

 

Um 1837 war Peter Agne der Müller auf der Würschhausermühle bei Herschberg (°° mit Philippine NN; diese wird am 25.1.1837 als Patin in Saalstadt genannt) 303.

 

Die Mühle war 1978 noch in Betrieb; Besitzer war damals Helmut Ziegler 304.

 

Nach dem Wiederaufbau der Mühle im Jahre 1725 wurde Getreide gemahlen und Öl geschlagen. Das jetzige Wohnhaus erbaute Karl Ludwig Ziegler 1906 am Platze des alten Wohnhauses. Anstelle der eingegangenen Ölmühle wurde 1896 ein Sägewerk eingerichtet und mit Dampfkraft betrieben. 1949 wurde das Sägewerk auf die andere Straßenseite zum dortigen Wohnhaus Ziegler verlagert.

1924 erfolgte der Umbau und die Modernisierung der Getreidemühle. Die uralten Mühlsteine und Wasserräder mussten Wasserturbi­nen und Walzenstühlen weichen. 1959 wurde ein Lager mit eingebautem Getreidesilo erstellt, weitere drei Metallsilos und eine Trocknungsanlage entstanden, so dass der Großteil der Ernte aller umliegenden landwirtschaftlichen Betriebe aufgenommen werden kann. Die Getreidemühle wurde seit 1934 von Ludwig Ziegler (nachgewiesene Müllerfamilie bis 1603) geführt und ging 1970 an Sohn Helmut über. Der ein oder andere erinnert sich noch an den „guten Müller von der Würschhauser Mühle“, der in den leidvollen Nachkriegszeiten manchem Hungernden mit einigen Schaufeln Mehl aus der Not half 305.

 

Müller auf der Würschhauser Mühle waren:

- ab 1725 Peter Scheffe; Schultheiß von Herschberg und Werschhausen, er baute die Mühle wieder auf; seine Tochter Maria Margare­tha Scheffe °° um 1726 den anschließenden Müller Peter Agne

- ab 1725 err. / 1766 Peter Agne († 1766), °° mit Maria Margarethe Scheffe; der Sohn Johann Peter Agne übernimmt die Mühle

- 1766/1779 Johann Peter Agne († 1779); seine Witwe Anna Elisabeth Bock heiratet in 2. Ehe den Peter Vogel, Müller auf der nahe­gelegenen Otterbacher Weihermühle bei Herschberg; der Sohn aus der Ehe mit Johann Peter Agne, Philipp Peter Agne (geb. 15.6.1773) übernimmt nach seiner Volljährigkeit (err.) die Mühle

- ca. 1788 err. / 1841 Philipp Peter Agne († 28.10.1841); übernimmt nach dem Tod des Vaters und seiner Volljährigkeit (err. 1788) die Mühle; °° mit Anna Maria Muntzinger; aus der Ehe stammt u.a. der Sohn und Müller Peter Agne. Dieser verstirbt († 6.4.1841) noch vor seinem Vater; die Witwe des Peter Angne, Philippine Drumm, heiratete in zweiter Ehe am 16.2.1842 den Müller zu Rieschweiler, Adam Bayer, der die Mühle weiter betreibt (err.).

- 16.2.1842 / ++++ Philippine Drumm und Adam Bayer ++++klä­ren

 

Photo:

- Schick: Die Würschhauser Mühle; in: Heimatkalender Stadt- und Landkreis Zweibrücken 1968, S. 51

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk a.a.O., S. 193

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1307/6: „Differenzen der Gemeinden Schmitshausen, Oberhausen mit dem Müller zu Wallhalben wegen seines zu hoch gelegten Wehrs 1735“

- Schick, Ernst: Die Würschhauser Mühle; in: Heimatkalender Stadt- und Landkreis Zweibrücken 1968, S. 49-53

 

 

 

 

 

Walschbronn / Lothringen:

westlich von Köppen/Südwestpfalz nahe der deutsch-französischen Grenze in Lothringen gelegen.

 

Nach nach der Gründung des Klosters Hornbach durch den heiligen Pirminius im Jahre 742, wurde auch das Gebiet um Walschbronn von dort aus urbanisiert. Eine erste konkrete Erwähnung des Dorfes erfolgte im Jahr 1080 noch unter dem Namen Galesburas (Gales = Gallert, Buras = „Brunnen“), was als Hinweis auf die petroleumhaltigen Quellen gilt. Bereits 1170 wurde allerdings schon Wals­burn geschrieben. Nach Rohr soll dies Waldbrunnen heißen, nach anderer Ansicht ist es vom germanischen Vornamen Walo abzulei­ten. Wie der ganze heutige Kanton Volmunster gehörte Walschbronn im Mittelalter zu Zweibrücken-Bitsch. Graf Friedrich vermachte den Grundbesitz und die Kirchenrechte jedoch im Jahr 1196 an die neugegründete Abtei Sturzelbronn. Um 1490 errichtete Graf Si­mon Wecker IV. von Zweibrücken-Bitsch in Walschbronn ein Jagdschloss, heute „Weckerburg“ genannt. Als nach seinem Tod 1534 das Gebiet um Lemberg abgetrennt wurde, gab sein Sohn Simon Wecker V. das Gebäude auf und so verfiel es im Laufe der Zeit. Im 15. und 16. Jahrhundert muss die Heilquelle bereits einen weiten Ruf genossen haben, denn die deutschen Kaiser Friedrich III. und Karl V. waren Förderer des Bades. Der Badebetrieb war eine bedeutende Einnahmequelle für das Haus Zweibrücken-Bitsch, bevor die Quelle in den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges versiegte. Nach den Schrecken dieses Krieges waren in dem vorher über vierhundert Häuser zählenden Dorf nur noch 11 Einwohner verblieben. Herzog Leopold Josef von Lothringen ordnete 1713 den Wie­deraufbau der Bäder und die Errichtung von Häusern im Baustil des Wasgau an. 1756 veranlaßte Stanislaus Leszczynski noch einmal eine Renovierung, doch schon zehn Jahre später versiegte der Brunnen endgültig. Mit der Grenzlage, in die Walschbronn im 18. Jahr­hundert zunehmend geriet, verlor der einst ansehnliche Ort mehr und mehr an Bedeutung. Von fast 1.000 Einwohnern an der Wende zum 19. Jahrhundert ist die Bevölkerungszahl bis heute auf noch gut die Hälfte zurückgegangen 306.

 

Mühlen:

- Walschbronner Mühle:

Die Trualb treibt folgende Mühlen: Trulber, Schweixer, Hilster Mühle, Walschbronner Mühle, Waldhauser, Dorster Mühle (in Wald­house/Lothringen) , Riedelberger, Steinhauser, Kirschbacher und Hornbacher Mühle 307.

 

1772 klagte die Müllerzunft des Amtes Lemberg gegen den Hofmann des Stausteiner Hofes (nahe Kröppen) wegen Mahlens in der Walschbronner Mühle 308.

 

 

 

 

 

Walshausen:

s. auch *Dusenbrücken

 

VG Zweibrücken-Land, Lk Südwestpfalz; östlich vom Flughafen Zweibrücken gelegen; im Zweibrücker Hügelland, an der Felsalb gelegen

 

Mühle:

- Walshauser Bannmühle:

die Mühle lag an der Felsalbe, die zwischen Dusenbrücken und Walshausen durch den Blümelbach verstärkt wurde 309.

 

Erstmals erwähnt wird 1443 ein Müller zu „Walphausen“ während der Regierungszeit von Herzog Stephan von Zweibrücken er­wähnt. Die Walshauser Mühle wird dagegen nicht im Teilungsvertrag der Zweibrücker Grafen von 1295 erwähnt und ist daher wohl zwischen 1295 und 1443 errichtet worden 310. Die ersten Müllersleute, die nament­lich in Walshausen erwähnt wurden, waren Velten Müller und seine Ehefrau Else aus Langenbach bei Kusel im Herzogtum Pfalz-Zwei­brücken. Sie erhielten 1557 die Walshausermühle im Erbbestand. 1586 kam die alte Müllerin ins Spital nach Zweibrücken. Der Sohn aus der Ehe, Nickel Müller, baute 1614 die bau­fällig gewordene Mühle wieder auf. Zeitgleich war 1609 ein Ludwig *Spree, Ehemann von Agnes, der Pistor [Anm.: Müller] in Walshausen. Die Beziehungen zur Müllerfamilie Nickel Müller ist nicht bekannt 311.

 

1645 wird die Walshauser Mühle wieder erwähnt. Am 12.3.1645 312 verkauften Samuel Stock, Gemeindsmann zu Ilvers­heim und Margaretha seine Ehefrau, ihre ererbte Mahlmühle zu Walshausen an Michael *Will, Müller zu Homburg und Agnes seine Hausfrau. Agnes war die Witwe eines Müllers Sprau [Anm.: Rohr 313 meint, es habe sich bei diesem um Ludwig Spree gehandelt, der 1609 als Müller auf der Walshauser Mühle saß und mit einer Agnes verheiratet war. Diese Annahme kann ange­sichts des Zeitabstands nicht zutreffen]. Der Müller Michael Will und die Agnes, Witwe Sprau bauten die Walshauser Mühle wieder notdürftig auf. 1652 ver­kaufte der Müller Will die Walshauser Mühle an seinen Stiefsohn Hans *Sprauen und dessen Ehefrau Marga­rethe NN. Von ihnen sind drei Kinder bekannt: Hans Nickel Sprau (geb. 1651 in Walshausen), Hans Adam *Sprau (geb. 20.3.1653 Walshausen; er über­nahm später die Walshauser Mühle) und Agnes (°° 1690 mit dem Witwer Heinrich Gabelin, einem Schweizer, aus Dorst unweit Rie­delberg in Lothringen) 314.

 

1653 wird als Müller in Walshausen der Marcell Weber († vor 1653), anläßlich der Hochzeit seines Sohnes, des Müllers in Contwig Hans Nickel *Weber genannt 315.

 

Nach dem Tod des Hans Sprau († 1653) heiratete seine Witwe Margarethe NN. 316, die drei kleine Kinder zu versorgen hatte, am 25.10.1653 den Müllerssohn Philipp Hültz, Sohn des Peter Hültz, Müller in Saarbrücken. Dieser Hültz wurde auch Hölzel genannt 317.

 

Auch der Müller Hültz hatte wenig Glück auf der Walshauser Mühle. Infolge der Kriegszeiten mit dem wiederholten Durchzug frem­der Heere und Einquartierungen in der Zeit zwischen 1665 und 1675 wurde er so arm, daß er selbst als Müller kein Brot hatte und es in Otterberg kaufen mußte. Als 1675 die Franzosen die Mühle abbrannten war er völlig ruiniert. Als Erbpächter mußte er die jährli­chen Abgaben leisten, auch wenn er keine Einnahmen hatte. Philipp Hültz übergab nun die Reste der Mühle seinem Stiefsohn Johann Adam (1) *Sprau, der in Bottenbach mit Anna Apollonia Hüther verheiratet war. Hans Adam *Sprau baute die Walshauser Mühle 1685 wieder auf. Der Aufbau muß so armselig wie die damalige Zeit gewesen sein, denn das einstöckige Fachwerk-Wohnhaus und der Mühlenbau waren mit Stroh gedeckt. Hans Adam Sprau hatte seinen Wohnsitz von Bottenbach nach der Walshauser Mühle verlegt, wo er am 8.12.1724 verstorben ist 318.

 

Johann Adam *Sprau übernahm von seinem Vater die Walshausermühle und ist 1736 im Alter von ca. 32 Jahren gestorben. Seine Witwe Anna Margaretha Sprau, geb. *Buchheit, führte den Mühlenbetrieb fort und verstarb 1775. 1754 übergab sie die Mühle an ih­ren Sohn, der wieder Hans Adam (2) Sprau hieß. Er mußte laut Erbbestandsbrief jährlich 10 Gulden , 13 bz und 12 Mltr Frucht zah­len, außerdem mußte er zwei herrschaftliche Hunde aufziehen 319.

 

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Waltzhauser“ [erg. Müller] den ihm erteilten „Confirmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 320.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 321 wird sie zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “Wird durch die Walshauser Bach (Anm.: Felsalb) getrieben, liegt eine starke halbe Stunde oberhalb der Kirschbacher Mühle und 1/4 Stunde un­terhalb der Windsberger Mühle. 2 unterschl. Wasserräder, davon das eine in gu­tem und das andere in gantz schlechten Stand ist. Das eine treibet einen Mahlgang und das andere einen Mahlgang mit im Trillis lau­fenden Schälgang treibt. Die Mühle muß bey großem Waßer zu Zeiten 2, 6, 8 Tage still stehen, bey kleinem Waßer aber hat sie auch starken Mangel und muß öfters um drey bis vier Stund mit einem Gang zu können, das Wasser 2 Stund klausen. Liegt in der vollen Bach. Die Dörfer Walshausen, Nünschweiler und Botten­bach sowie Windsberg sind in die Mühle gebannt. Ist in Temporal Bestand auf 18 Jahre anfangend von ao: 1737 und sich mit dem 1754 endigend, begeben. Die derzeitige Temporalbeständerin ist Hans Adam Prauen (s. Hans Adam [1] *Sprau) hinterlassene Wittib, hat einen auf sie eingerichteten Temporal-Bestand vom 16ten Octobr: 1737 in Händen. Der dermalige Pacht beläuft sich auf 6 Ma. Korn und 6 Ma. Hafer nebst 10 fl 13 bz. in Geld für 7 Kapaunen und 1 Mühl­schwein.” 322.

 

Der Sohn aus der Ehe des Johann Adam (1) *Sprau und der Anna Margaretha *Buchheit, verh. Sprau, der wieder Hans Adam (2) *Sprau hieß, übernahm 1754 übernahm von seiner Mutter die Walshauser Mühle. Er mußte laut Erbbestandsbrief jährlich 10 Gulden , 13 bz und 12 Mltr Frucht zahlen, außerdem mußte er zwei herrschaftliche Hunde aufziehen 323.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 324 wird die Mühle beschrieben: „die Walßhauser Bann Mühl [hat] 2 WaßerRäder welche 2 Mahl und einen im Trilles lauffend Scheel­gang treiben; [zahlt an Pfacht] 10 fl 12 bz an Geld, 6 Mltr Korn, 6 Mltr Habern; Walßhausen, Nünschweiler, Bottenbach und Winds­berg aus 118 famil: bestehend seyend hierher gebannt.“

 

1756 hatte die Mühle 118 Familien als Mahlgäste. Es waren zwei Wasserräder mit zwei Mahlgängen und ein Schälgang vorhanden. Da die Wasserkraft nicht mehr ausreichte, mußten ab 1755 die Nünschweiler und Windsberger Mahlkunden in der in Dusenbrücken von Mathias Müller neu errichteten Mühle mahlen lassen. Ab 1760 waren die Bottenbacher vom Mühlenzwang befreit. Deshalb wur­de dem Walshauser Müller die Erbpacht etwas ermäßigt. 1765 wird der Mennonit Christian Becker als Lehensmüller oder Untermül­ler auf der Mühle genannt 325.

 

1788 übergab Hans Adam (2) Sprau die Walshauser Mühle an seinen Sohn, Heinrich *Sprau 326.

 

Während der französischen Revolutionszeit hatten die Müller auf der Walshauser Mühle schwer zu leiden. So hat am 25.2.1794 ein französischer Soldat auf der Müller Sprau geschossen und ihn an der Brust schwer verwundet, weil Sprau ihm das verlangte Geld nicht geben wollte 327.

 

Um 1864 war Jakob Esch der Müller der Müller auf der Walshauser Mühle 328.

 

Die ehemals bedeutende Walshauser Mühle wurde 1938 beim Bau des Westwalls abgerissen 329.

 

Es gab auch hier an der durch den Blümelbach verstärkten Felsalbe Probleme beim Holzflößen. „Die dortige Mühle war damals im Besitz von Hans Adam *Sprau und hätte eigentlich den Namen Sprau-Mühle tragen müssen, da sie schon über 200 Jahre von Na­mensträgern Sprau betrieben wurde“ 330. Die Mühle war auch für die Flößerei eingerichtet; an ihrer Talseite befand eine Schräge aus Steinen, auf der das überschüssige Wasser abwärts in den tiefer liegenden Mühlenbach floß. Beim Flößen wurde die Schleuse an der Schräge links neben der Mühle geöffnet und das gesamte Wasser und mitgeführte Holz stürzte auf dieser Rutsche, die sich außerhalb der Mühle befand, in den tiefer gelegenen Bach 331.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1361/3: „Mühle zu Walshausen, 1557-1737“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1361/4 „Mühle zu Walshausen, 1754-1759“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1361/4 „Mühle zu Walshausen, 1760-1792“

- Rohr, T.: Die Walshauser Mühle und die Müllerfamilie Sprau; in: Heimatkalender f. d. Pirmasenser und Zweibrücker Land, 1982, S. 168-172

 

 

 

 

 

Walsheim bei Landau:

VG Landau-Land, Lk Südliche Weinstraße; nördlich von Landau gelegen; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Neustadt. 1785 lebten in Walsheim 86 Familien mit 288 Angehörigen, im Jahr 1802 waren es schon 395 und 1836 627 Einwohner 332.

 

Das Dorf 'Walzheim' wies 1718/1719 eine Bevölkerung von mehr als 50 katholischen Familien auf 333.

 

 

Mühlen:

der Müller in Walsheim, Johann *Baßler ++++klären: welche Mühle++++, ist 1840 als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 334.

 

 

- Mühle neben der Obermühle:

die Mühle lag „gleich oben“ der Obermühle, d.h. westlich der Obermühle bachaufwärts am Hainbach. Die Gebäude sind heute ver­schwunden.

 

Bezüglich der Benennung der Mühlen in Walsheim geht es in den Akten durcheinander, insbesondere wird die Obermühle mit der„Mühle neben der Obermühle“ verwechselt. So heißt es einmal, der Johannes Lemühl/Johannes Leinmill habe die „Mühle neben Obermühle“ von dem Johannes Schmittknecht erkauft335, während er an anderer Stelle die Obermühle selbst von Schmittknecht/­Schneidknecht erworben habe 336.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Neustadt von 1738, vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenommen, ist sie wie folgt be­schrieben 337: “Ferner hat obiger Poßsesser [Anm.: der Müller auf der Obermühle Johannes *Lemühl] noch eine Mühl gleich oben der obigen Mühl [Anm.: der „sogenante Obermühle zu Waltzheim“], welche er von dem Jo­hannes *Schmittknecht in Anno 1737 er­kauft, der Schmittknecht hat solche in Anno 1731 aufgebaut, diese Mühl ist eigen außer daß 90fl Capital in die Collektur Neustadt darauf haften thun; Mühlbrief noch Consens ist nicht vorhanden, Waßerfall gibt sie nach deß Müller seiner Aussag auch nicht.“

 

In der selben Akte heißt es später 338: “In Waltzheimer Gemark hatt Johannes Leinmill die eine Flinten Schuß oberm Dorf liegende Obermühl Vor zwey Jahren ahn sich erkaufft, diese Mühl ist Viele Jahr ohngebaut da gele­gen, biß in ao 1732 Johann Henrich Schneidknecht solche erbawet Von welchem der jetzige Pohsehsor solche erkaufft. Die hiesig Collectur hat hierauß ein Capital Von 90 fl, hatt einen Mahl- und Schehl: Gang, wann einer gehet, stehet der ander still. Der jetzige Pohsehsor gibt an, alß wan Er von alten Leuthen gehört hätte, daß solche Mühl ehezumahlen ein Edelmann gehabt und daher frey ge­wesen wäre.“

 

 

- Obermühle:

Die Obermühle liegt ca. 150 m westlich des Dorfes am Hainbach am Dorfrand, heute Anwesen Obermühle 1, Walsheim, heute Sitz des Reitvereins Obermühle e.V.

 

Bereits 1616 wird ein Grundstück in Walsheim lagemäßig als „bei der Obermühlen“ bezeichnet 339.

 

Bezüglich der Benennung der Mühlen in Walsheim geht es in den Akten durcheinander, insbesondere wird die Obermühle mit der „Mühle neben der Obermühle“ verwechselt. So heißt es einmal, der Johannes Lemühl/Johannes Leinmill habe die „Mühle neben Obermühle“ von dem Johannes Schmittknecht erkauft 340, während er an anderer Stelle die Obermühle selbst von Schmittknecht/­Schneidknecht erworben habe 341.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Neustadt von 1738, vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenommen, ist sie wie folgt be­schrieben: “die sog. Obermühl zu Walzheim ist in Anno 1725 von dem Hanß Geörg *Hils­bach an den Joh. *Lemühl als ein Eigent­humbliche laudt Kauf Brief verkauft worden, der jetzige Poßser ist Johannes Lemühl, ein Sohn von obigem Lemühl; Hatt nur einen Gang gibt jährlich 5 Mltr Korn Waßerfall in die Kellerey Neustadt.“ In der selben Akte heißt es später 342: “In Waltzheimer Gemark hatt Johannes Leinmill die eine Flinten Schuß oberm Dorf liegende Obermühl Vor zwey Jah­ren ahn sich erkaufft, diese Mühl ist Viele Jahr ohngebaut da gelegen, biß in ao 1732 Johann Henrich Schneidknecht solche erbawet Von welchem der jetzige Pohsehsor solche erkaufft. Die hiesig Collectur hat hierauß ein Capital Von 90 fl, hatt einen Mahl- und Schehl: Gang, wann einer gehet, stehet der an­der still. Der jetzige Pohsehsor gibt an, alß wan Er von alten Leuthen gehört hätte, daß solche Mühl ehezumahlen ein Edelmann ge­habt und daher frey gewesen wäre.“ 343

 

Am 4.7.1797 verstarb in Walsheim bei Landau der Müllermeister in Walsheim Johann Georg Lemile im Alter von 28 J 6 M „an den Folgen vieler Geschwüren, die eine langwierige und ekelhafte Krankheit, und endlich eine Auszehrung verursachten“ 344. Der verstorbene Johann Georg Lemile wurde im ref. KB Walsheim b. Landau anläßlich des Todes seines Sohnes Johann Jakob Lemile († 10.5.1801 Walsheim) als „verstorbener Obermüller“ bezeichnet 345.

 

1805 wird im ref. KB Walsheim genannt der Obermüller Conrad Steiner 346.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 17375: Gemarkung und Ortslage Walsheim mit Ortslage Obermühle, 1822-1830, 1859, 1891

 

 

- Dorfmühle:

mE identisch mit der „Mühle neben der Obermühl“

 

Die Dorfmühle ist im Mühlenverzeichnis von 1738 nicht aufgeführt; in diesem Verzeichnis werden in Walsheim lediglich die Ober­mühle und die „Mühle neben der Obermühle erwähnt 347. In der gleichen Akte werden jedoch später drei Mühlen in Walsheim er­wähnt, darunter die Dorfmühle. Dort heißt es 348: „Die Waltzheimer Dorfmühl hatt hieobiger Joh. Leinmiel [s. Obermühle], deßen Vatter es von Ludwig Müller erkauft, hat einen Mahl- und Schehlgang, wann einer gehet muß der ander still stehen.“

 

1790 wird als Dorfmüller im ref. KB Walsheim b. Landau als „Dorfmüller“ genannt der Müller Johannes *Lemile 349; er verstarb am 16.2.1795 im Alter von 28 J. 350.

 

Am 1.7.1836 lassen die Erben des in Walsheim gestorbenen Müllers, Johannes *Lemile, wegen Unteilbarkeit, öffentlich verstei­gern 351: „Eine Mahlmühle, bestehend aus einem Mahl- und einem Schälgange, nebst dabei liegendem Ueberbau …, das Ganze die Dorf­mühle genannt, und gelegen am westlichen Ende von Walsheim ...“. Offenbar konnte die Mühle nicht versteigert werden, weshalb am 26.7.1836 eine neue Versteigerung stattfand 352.

 

Am 10.3.1855 biete Konrad Heinrich Hessert, Lehrer in Böchingen, die Verpachtung seiner Mühle an. Diese ist in der Verpachtungs­annonce vom 9.2.1855 wie folgt beschrieben 353: „Ein Wohnhaus mit Mahlmühle sammt Scheuer, Stallung, Kelterhaus, Hofraum, Pflanz- und Baumgarten, Baumfeld, Acker- und Wiesen­land, gelegen oberhalb Walsheim auf einer Fläche von einem Tagwerk 87 De­zimalen.“

 

Im Eilboten Landau vom Nr. 20 vom 8.3.1856 teilt der Dorfmüller und Bäcker in Walsheim, Johannes Lehmann, mit, daß er neben der Dorfmühle eine Bäckerei eingerichtet hat 354.

 

Am 1.2.1859 läßt der Müller Johannes *Lehmann, wohnhaft zu Heuchelheim (bei Landau ?) „seine zu Walsheim im Dorfe gelegene Mühle, die sogenannte „Dorfmühle“, bestehend aus einem Wohnhause, einer Mühle mit zwei Mahlgängen und einem Schälgange ...“ versteigern 355.

 

 

 

 

 

Walsheim / Saarland:

heute 66453 Gersheim-Walsheim; liegt südwestlich von Zweibrücken nahe der französischen Grenze, nicht weit von Herbitzheim; war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Zweibrücken

 

Mühlen:

- Klostermühle, Walsheimer Mühle; Verwaltungsmühle zu Walsheim:

die Mühle bestand bereits 1559. In einem Mühlenverzeichnis des Schaffners des Klosters Werschweiler, Abraham Hymmel, vom 18.2.1629 an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken als Rechtsnachfolger des früheren Klosters Werschweiler heißt es: „Anno 1559 hatt der Durchlauchtige Hochgeborn Fürst und Herr, Herzog Wolffgang Pfalzgraue hochlöblichen gedechtnuß, die Mühl zu Walsheim, Erblichen vor Undt Umb 12 vfl Jährlichen Zinßes, Nickel Müllern verliehen. Welcher Erbzinß noch heutigen Tages erhoben Undt Zum Closter Hornbach gelieffert wurdt ….“ 356.

 

Ein Erbbestandsbrief datiert von 1588 357.+++prüfen+++

 

Ausgangs des Mittelalters befanden sich in Walsheim zwei Mühlen, die im Besitz des Klosters Wörschweiler waren. Während des 30jährigen Krieges wurden die Mühlen zerstört. 1691 baute Hans Heinrich Wilpert aus Obergailbach die am Ortseingang gelegene Mühle wieder auf. 1729 hieß der Müller Georg Weis +++Name prüfen++++. Schon 1756 zogen seine Gläubiger die Mühle ein

358.

 

Nach der Zerstörung im 30jährigen Krieg wurde die Mühle 1691 von Hans Heinrich *Wilperth aus Obergailbach/Lothringen wieder errichtet 359.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 360 wird die „Verwaltungsmühle zu Walsheim“ wie folgt beschrie­ben: “Wird durch die Walßheimer oder sogenannte Hetschenbach ge­trieben, die bei Görsheim in die Blies fällt. Lieget etwan bey zwey Büchsenschuß von dem Dorf Walßheim und eine halbe Stund von denen Herbitzheimer Mahl Mühlen entfernt. Das gantze Mühlwerck ist neu repariert und in gutem, das gebäu aber in mittelmäßi­gem Stand. Hat 2 oberschlächtige Wasserräder, 2 Mahlgänge, 1 im Trillis laufenden Schälgang. Gemeinigl: ist nur vor ein Rad Waßer da, kann aber Sommers- und Winters beständig gehen, hat ein kleines Wehr mittels deßen durch ein Graben das Waßer oben heraus gelie­fert wird. Zu dem oberen Waßer muß der Müller einen Wa­ßer Graben, von etwan 200 Ruthen lang, und zu dem unteren Waßer einen von etwan 6 Ruthen unterhalten. Er liefert jährlich 4 Zwei­brücker Ma. Spelz oder Weizenkorn in die Schaffnerei des Klosters Wör­schweiler. Der Müller gibt vor, daß das Dorf Walßheim worinnen dermahlen 42 und mit Zweyen Lotharing: daselbst wohnenden Un­terthanen 44 Haußhaltungen sind, zu dießer Mühl geban­net seyn, wovon aber niemand nichts wißen will, auch der Bestand davon nichts meldet. Der Müller declariert wie Er nur vor ein halb Jahr zu mahlen habe, und entgingen ihme viele Mahlgäste wegen denen benachbarten Leyischen (Anm.: bereits das benachbarte Gersheim lag in der Grafschaft von der Leyen), sonderlich der eine ¼ Stund davon gelegenen Görßheimer Mühl. Erbbeständer ist Georg *Wieß; legitimiert sich mit einem auf seine Persohn von fürstl: Geistl: G: Verwaltung (Anm.: pfalz-zweibrückische Geistliche Güterverwaltung) eingerichteten Erbbestandt vom 14.3.1729, hat aber seinem Tochtermann Friedrich Hoffmann in die Mühle gesetzt.

 

Nach 1749 err. kommt es zum Tausch der Mühle durch die “Amtmann Atzenheimsche Wittwe” gegen die Bickenaschbacher Mühle 361; es handelt bei der der Veräußererin um Dorothea *Heiler, die Witwe des Amtmanns Heinrich Lud­wig Atzenheim († 19.4.1749 Zweibrücken) 362.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 363 wird die Mühle beschrieben: „Die Waltzhei­mer Mühl [hat] 2 Waßerräder welche zwey Mahl und einen im Trilles laufenden Scheel­gang treiben; [zahlt an Pacht] 4 Mltr Speltzen oder Weitzen Kernen; das Dorf Waltzheim aus 44 Haushaltung bestehend soll hierher gebannt seyn.“

 

1838 übernahm Christian Hüther das Anwesen. Die Mühle hatte zwei Mahlgänge und einen Schälgang. 1940 befand sich die Mühle im Besitz von Ludwig Menzner. 1940/41 wurden einzelnen Gebäudeteile abgerissen 364.

 

 

- Obermühle:

diese lag im Dorf Walsheim und gehörte um 1859 dem Müller aus Heuchelheim Johannes Lehmann.

 

Dieser ließ die Mühle am 1.2.1859 versteigern. Hierzu heißt es im Eilboten Landau: „Am 1. Februar 1859 … läßt Herr Johannes Lehmann, Müller, zu Heuchelheim wohnhaft … versteigern: seine zu Walsheim im Dorfe gelegene Mühle, die sogenannte „Dorfmühle“, bestehend aus einem Wohnhause, einer Mühle mit zwei Mahlgängen und einem Schälgange, einem Nebengebäude mit Bäckereieinrichtung ...“ 365.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2: 1364/4: „Mahl- und Ölmühle zu Walsheim (Erbbestandsbriefe), 1588-1738

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Mühle zu Walsheim

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1656 UNr. 13: Walsheim Obermühle, 1715, 1736, 1768-1773

 

 

 

 

 

Walzmühle Ludwigshafen:

in Ludwigshafen; die Entwicklung einer neuen Mahltechnik mit Hilfe geriffelter Porzellan- oder Hartguß-Metallwalzen begann um 1830. Einen Walzenstuhl mit Porzellanwalzen baute Friedrich Wegmann 1873 und ließ ihn für Österreich-Ungarn 1876 patentieren. 1885 wurde in Ludwigshafen eine Walzenmühle errichtet, deren Kapazität zunächst 300 Sack Getreide täglich, um 1914 bereits mehr als 7000 Sack, d.h. ca. 14000 Zentner täglich betrug 366. Seit Ende des 19. Jh. änderte sich die technische Ausstattung der Mühlen; anstelle der Mühlsteine wurden nun in sog. Mahlstühlen geriffelte oder glatte Metallwalzen eingesetzt, die durch Gewicht oder Fe­derkraft gegeneinander gedrückt, das Malen durchführten 367. Damit begann die Zeit der industriellen Großmühlen, die den Niederg­ang der dörflichen Kleinmühlen bedeutete.

 

Die Lage am Rhein mit den niedrigeren Schiffstransportkosten und zum Getreidebörse in Mannheim bewogen 1885 die Firma Kauf­mann, Strauß u. Co.eine neue Kunstmühle zu errichten, die als unmittelbare Vorgängerin der im Jahre 1894 gegründeten „Ludwigs­hafener Walzmühle A.G.“ eine Tageskapazität von 500 Doppelzentner erbrachte, die 1895 auf 1200-1500 Doppelzentner anwuchs 368.

 

Die Walzmühle war die größte Mühle in Deutschland, ihre Vermahlung betrug 1905 täglich 4000 Doppelzentner 369.

 

In der Nacht vom 12. auf den 13.12.1905 wurde die Walzmühle Ludwigshafen bei einem Großbrand vernichtet. Das Amts- und Ver­ordnungsblatt für den Kreis Heppenheim berichtete übe das Unglück: „Das Feuer brach Nachts 12 Uhr im nördlichen Flügel wohl in­folge einer Mehlstaubexplosion aus und binnen einer halben Stunde stand das mächtige siebenstöckige Gebäude nebst den großen Si­lospeichern in ihrer ungeheuren Ausdehnung in einem Flammenmeer. Unter den in dem Etablissement befindlichen Müllern brach eine große Panik aus. Einer stürzte sich vom sechsten Stockwerk auf die Straße und wurde mit zerschmettertem Kopfe aufgefunden. Einer brach ein Bein. Von der großen Mühle stehen nur noch die Mauern. Der Schaden beläuft sich zwei bis drei Millionen Mark. Der Warenschaden allein wird auf eine Million geschätzt“ 370. In einem Nachtrag vom 15.12.1905 heißt es ergänzend: „... ist noch nachzutragen, daß der gerettete neue Silo Getreide im Werte von 1 100000 Mark enthält, während im alten Silo für 600000 Mark Ge­treide aufgespeichert waren. Vom letzteren dürfte ein beträchtlicher Teil gerettet sein. Nur die oberste Schicht ist brandgeschädigt, und da der Silo luftdicht abgesperrt war, so haben, wie eine Probe ergab, die unteren Schichten nicht gelitten. Die Graupenmühle wird in einigen Tagen wieder betriebsfähig sein“ 371.

 

Literatur:

- Seubert, F.: Geschichte der Ludwigshafener Walzenmühle im Rahmen der gleichzeitigen Entwickelung des pfälzischen Mühlengewerbes; in: Heimatblätter für Ludwigshafen am Rhein und Umgebung 1915, Nr. 15-20

 

 

 

 

 

Wanzenheimer Mühle:

s. Rheinzabern

 

 

 

 

 

Wartenberg-Rohrbach:

s. auch OT Rohrbach

 

VG Winnweiler, Lk Donnersbergkreis, liegt im Lohnsbachtal, einem Nebental des Alsenztales im Nordpfälzer Bergland, südlich des Donnersberges; war Sitz der Grafschaft Wartenberg-Rohrbach.

 

Die Stammburg der Kolbe von Wartenberg (Ritter, Freiherrn, ab 1699 Grafen), stand auf einem kegelförmigen Berg, der sich an der Kaiserstraße oberhalb des Dörfchens Wartenberg erhebt; die Burg wurde 1522 so gründlich zerstört und von den Dorfbewohnern als Steinbruch demontiert, daß kaum ein Mauerrest erhalten blieb. Am 13.12.1522 wurde die Burg vom kurpfälzischen Hauptmann Wil­helm von Habern in einer Fehde gegen Franz v. Sickingen erstürmt und niedergebrannt; sie wurde nicht wieder aufgebaut.

 

Die Burg, die schon im 12. Jh. stand, war im Lehensbesitz (als kaiserliches Lehen) einer einzigen Familie, der Kolbe von *Warten­berg (Wappen: silberner Schild, roter Querbalken, darüber zwei, darunter eine rote Kugel; in der Helmzier ein kolbenschwingender Mann, daher der Name Kolbe von Wartenberg). Wartenberg, man spricht von einer alten und einer neuen Burg, war zeitweise auch Ganerbenschloß, d. h. Sitz mehrerer "Burgmänner". Von ihr sollen auch "räuberische Uberfälle" ausgegangen sein.

 

Die Wartenberger hatten als Erben der Flersheimer ein Wohnhaus in Kaiserslautern, in der Kolbenstraße, das noch steht. Familienan­gehörige wohnten schon vor 1500 in Wachenheim a. d. Weinstraße. Ihr Haus (heute Bürklin-Wolf) gehörte zum Burglehen der Wach­tenburg. In der nachmittelalterlichen Zeit gelangten zwei Johann Casimir Kolb von Wartenberg zu Ruhm und Ansehen. Der ältere von ihnen lebte zur Zeit des 30jährigen Krieges (zeitweise als Flüchtling in Metz). Er war ein treuer Vasall und Helfer des Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz, des sog. Winterkönigs.

 

Der jüngere Johann Casimir brachte es bis zum brandenburg/preußischen Erstminister und Generalpostmeister (daher später das Post­horn im Wappenquerbalken). Mit Hilfe des Königs Friedrich I. von Preußen gelang ihm die Erhebung in den Grafenstand (1699) und die Zusammenfassung der Einzelgüter zur Grafschaft (1707) mit der Residenz in Mettenheim bei Worms. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts verpfändet, in der Franzosenzeit aufgelöst. Zur Grafschaft und auch schon zum alten Lehen gehörten eine Anzahl nordp­fälzischer Dörfer 372.

 

Die Herrschaft war in der Nordpfalz begütert. Ihr Reichtum stammte aus dem zeitweisen Besitz der Bergwerke in *Imsbach. Die Herrschaft verwaltete seit 1702 die Kastenvogtei des Klosters Marienthal. Berühmt sind die Juwelen der Reichsgräfin von Warten­berg, die auch in den Briefen der Liselotte von der Pfalz erwähnt werden. Die Reichsgräfin Katharina von Wartenberg († 1734 in Den Haag) war bürgerlicher Herkunft, geboren als Kathrina Rickert (Rückert) in Mettenheim / Rheinhessen (Mettenheim gehörte bis zur franz. Revolution zur Grafschaft Wartenberg) als Tochter des Gastwirts Rickert (Rückert) aus Emmerich / Rhein; Witwe des Kam­merdieners Biedekamp, dann Gemahlin des Grafen Johann Kasimir Kolb von *Wartenberg († 2.7.1712); auf dessen Betreiben als Freiin von Aschbach (heute: Aschbacherhof bei Kaiserslautern) in den Adelsstand erhoben; dieser war erster Minister und Oberst­kämmerer des Königs Friedrich I. von Preußen. Wartenberg wurde am 20..12.1710 auf Betreiben der Adelspartei und des preuß. Kronprinzen in Ungnade entlassen, mußte Berlin verlassen und seinen Aufenthalt mit Familie in Frankfurt / Main nehmen 373. Deren Vermögen - wegen Ausreisesteuer - wurde von dem Frankfurter Juwelier Johann Chri­stian Riese am 7.9.1712 im Auftrag des preußi­schen Fiskus geschätzt. Sie besaß ein hohes Vermögen und berühmte Juwelen. Liselot­te von der Pfalz schreibt in einem Brief 18.7.1715, daß sich die 41jährige Witwe nach dem Tod ihres Mannes "mit einem Minkwitz, ei­nem Sachsen" verlobt habe, der mit ih­ren Juwelen durchgegangen sei. Ihr Schwiegersohn Ernst Graf von Schlieben (verheiratet mit einer Tochter aus 1. Ehe führte wegen Verschwendung einen Entmündigungsprozeß gegen seine Schwiegermutter. 374

 

Karte:

- Busch, Egon: Streit um das Weiderecht im Baudweiler Hubbezirk; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009 Heft 4; in: Bibliothek Ref, Archiv 3 Kleine Beiträge Nr. 121, S. 18 Herrschaft Neuhemsbach um 1600 mit den allen vorhandenen Mühlen

 

Literatur:

- Busch, Egon: Streit um das Weiderecht im Baudweiler Hubbezirk; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009 Heft 4; in: Bibliothek Ref, Archiv 3 Kleine Beiträge Nr. 121 (Reichskammergerichtsprozeß zwischen Grafen von Flersheim (Herrschaft Neuhemsbach) und den Herren von Wartenberg

- LA Speyer, Best E6 Nr. 533: Reichskammergerichtsprozeß zwischen Grafen von Flersheim (Herrschaft Neuhemsbach) und den Herren von Wartenberg

- Weber: Graf Ludwig der letzte Kolb von Wartenberg (Otterberg, Arbogast 1988)

 

 

Mühlen:

- Wartenberger Mühle:

heute Anwesen Schloßberg 16 375; am Burgberg in Wartenberg (heute Wartenberg-Rohrbach) am Lohnsbach gelegen; im Nordteil des heutigen Dorfes

 

Die Wartenberger Mühle gehörte 1626 als Allodialbesitz zur Herrschaft Neuhemsbach 376; die Mühle wurde von Michel Krauß er­baut 377; sie stand später im Eigentum der Grafen von War­tenberg.

 

Um 1655 war Hanß *Holzschärrer der Müller in Wartenberg; °° mit Christina NN; seine Frau ist am 19.2.1655 in Otterberg Patin bei der Taufe des Hanß Nickell Riedt, dem Sohn des Hanß Riedt aus Wartenberg 378.

 

Graf Casimir von Wartenberg verkaufte 1735 die Einkünfte der Mühle an den kurpfälzischen Rat Hecht; der Rückkauf erfolgte 1745; 1754 nahm Graf Casimir von Wartenberg vom Markgrafen von Baden eine Anleihe von 130000 fl auf und verpfändete dafür u.a. die Wartenberger Mühle 379. Vor 1730 war Johannes *Ummel der Erbbestands­müller auf der Mühle; nach dem Tod des Müllers Ummel heiratete dessen Witwe († vor 1730) den Müller Heinrich *Krehbiel; sie brachte die Mühle in die Ehe; Heinrich Krehbiel heiratete nach dem Tod seiner ersten Frau die Gertraude *Lichti; auf dem Türsturz der ehemaligen Mühle stehen die Buchstaben H.K.B. und G.L., dazwischen ein Mühlrad mit der Jahreszahl 1730; sie bedeuten Hein­rich Krehbiel und Gertraude Lichti 380.

 

Auf Heinrich Krehbiel folgte der Sohn Christian (1) *Krehbiel (err.), der die Dorothea *Krehbiel vom Pfrimmerhof heiratete (Tochter des Jost Krehbiel und der Anna Krehbiel vom Weierhof) 381; Nachfolger war der Sohn Christian (2) Krehbiel (err) 382.

 

Auf einem anderen Türsturz der Mühle stehen die Buchstaben J.H.K.B. und M.W., dazwischen die Jahreszahl 1838. Die Buchstaben­bedeuten ”Johannes Heinrich Krehbiel” und “Maria Würtz”383.

 

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wird wie folgt beschrieben:im Mittelalter gegründete ehemalige Mühle, landschaftstypi­scher großflächiger Dreiseithof, im wesentlichen 1830 er Jahre 384.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird als Handelsmüller in Wartenberg-Rohrbach genannt der Heinrich Krehbiel 385.

 

Reihenfolge der Müller:

- vor 1730 NN. Ummel

- bis 1730 Witwe Ummel († 1730), die den Müller Heinrich Krehbiel heiratet

- Heinrich Krehbiel (°° I Witwe Ummel; °° II Gertraude Lichti)

- Christian (1) Krehbiel (°° Dorothea Krehbiel vom Pfrimmerhof, der Tochter von Jakob Krehbiel und Anna Krehbiel vom Weierhof)

- ++++klä­ren:fraglich: Prüfen: er ist möglicherweise Landwirt auf dem Pfrimmerhof+++ Christian (2) Krehbiel (°° mit Dorothea (3) Krehbiel vom Pfrimmerhof, der Tochter von Michael Krehbiel und Dorothea (2) Krehbiel vom Weierhof)

- 1838 Johannes Heinrich Krehbiel (°° Maria Würtz)

 

Karte:

- Busch, Egon: Streit um das Weiderecht im Baudweiler Hubbezirk; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009 Heft 4, S. 18 Herrschaft Neuhemsbach um 1600 mit den allen vorhandenen Mühlen

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 303

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. C56 (Herrschaft Wartenberg, Akten): 35 Akten, darin Verträge und Wartenberger Güter in der Pfalz +++durchsehen+++

- Steinbrecher, Jutta: „Der Griff nach dem Stern: Wartenberger Mühle: Das Auge isst mit“; in: Lautern live. - 10 (2001), Juni, Seiten 12-15 (Anm. zum Restaurant Wartenberger Mühle“(

 

 

 

 

 

Wattenheim:

s. auch *Kupferthal

 

VG Hettenleidelheim, Lk Bad Dürkheim; im Mittelalter gehörte das Dorf den Grafen von Leiningen; es wurde 1695 an die Freiherrn von Blumencron verkauft.

 

Mühlen:

mehrere Mühlen liegen im Kupferthal. Im Urkataster 1837 ist hart südöstlich des Dorfes der Flurname „Mühlhof“ eingetragen 386.

 

1817 werden in Wattenheim folgende Mahlmühlen genannt: a) Schwenkwoogsmühle [Anm. s. Kupferthal] mit 1 Mahlgang, b) eine neu angelegte Mühle ohne Namen mit einem Gang 387.

 

- Hammermühle, Schmelzmühle:

1828 und 1836 als „Wappenhammer“, 1841 als „Eisenhammer (Schmelzmühle) im Grundsteuerkataster vermerkt. 1886 und 1916 als „Hammermühle“, 1963 als „Hammermühle“ (Gaststätte) erwähnt. Der Hammer bestand wohl schon im 18. Jh. 388.

 

Die Hammermühle, bei Wattenheim gelegen, war später Mahlmühle, die auch 1895 den Betrieb eingestellt hat 389.

 

 

- Hetschmühle:

s. *Kupferthal

 

 

 

 

 

Wattweilermühle:

s. Erzweiler bei Baumholder

 

 

 

 

 

Websweiler / Saarland:

Stadtteil von Homburg/Saar; OT Websweiler nahe Jägersburg, gehörte seit 1548 zu Nassau-Saarbrücken

 

Mühlen:

- Websweiler Mühle:

1821 war Valentin *Eisenbeis von der Websweiler Mühle [Anm.: heute Homburg OT Websweiler nahe Jägersburg, gehörte seit 1548 zu Nassau-Saarbrücken] der Beständer der Mohrmühle. Dieser dürfte die Ablösung der Erbpacht vorgenommen haben, wie aus einer durch das Homburger Rentamt eingetragenen Bemerkung zu entnehmen ist. Die Mohrmühle war nicht zum französischen National­gut erklärt worden, sondern die Pacht wurde durch den damaligen Besitzer in den Jahren 1823 und 1824 in zwei Terminen abgelöst 390.

 

 

 

 

 

Wecklingen:

Ortsteil von Ballweiler, das wiederum zu Blieskastel gehört; der Ort liegt im Bliesgau im Süden des Saarlandes, ca. 4 km südwestlich von Blieskastel.

 

Im 16. Jahrhundert wurde Wecklingen Stammsitz einer Linie der Herren von Eltz, die sich hier einen repräsentativen Schloßbau er­richteten. Anschließend kam der Besitz 1659 in den Besitz der Grafen von der Leyen. Nach 1816 gehörte.

 

Mühlen:

- Wecklinger Mühle:

im Intelligenzblatt des Rheinkreises wurde 22.12.1827 die Veräußerung der Mahl- und Oehlmühle annonciert: „Die im Kanton Blies­kastel gelegene Wecklinger Mühle, bestehend aus einer Mahl- und Oehlmühle, einem zweistöckigen Wohnhause mit Scheuer, Stal­lung und Hof, sodann aus 785 Aren 47 Centiaren oder 31 Morgen Wiesen und aus 1268 Aren 59 Centiaren oder 50 Morgen Acker­land soll bis den 25ten Februar nächsthin, .... durch den Eigenthümer Herrn Franz Martin Groh, mittelst öffentlicher Versteigerung ….. in mehrjähriger Pacht gegeben ..“ oder falls kein Pachtinteressent vorhanden ist, verkauft/versteigert werden 391.

 

Um 1866 war Friedrich Schwarz der Müller in Wecklingen (°° mit Elisabeth Berner; Vater v. Pfarrer Wilhelm Schwarz) 392.

 

 

 

 

 

Wegelnburg, Amt:

das Amt Wegelnburg kam 1417 von der Kurpfalz (ursprünglich Reichspfandschaft, aber wie Eigengut behandelt) an Pfalz-Zwei­brücken 393. Durch den 1452 erfolgten Kauf des angrenzenden Hofbezirks Schönau (der auch Hirschthal und den Zehntbezirk St. Ul­rich bei Fischbach einschloß) von dem elsässischen Kloster St. Walburg, wurde der Herr­schaftsbezirk um die Wegelnburg beträcht­lich erweitert 394. Das Amt Wegelnburg umfaßte in der Folge die Dörfer Nothweiler und Rumbach, den Zukauf Schönau mit Hirschtal, der Müh­le auf der Lauter bei Bundenthal, sowie einen Teil des sonst zur Herrschaft Hohenburg gehörenden Dorfes Win­gen. Hinzu kamen noch alte, aus der Reichspfandschaft stammenden Königsrechte in den angrenzenden Gebieten der Ritter von Dahn (Bruchweiler, Fischbach), im Schlettenbacher Tal der Weißenburger Mundat (Bobenthal, Finsternheim), heute ein Ortsteil von Bundenthal, sowie in den Herr­schaften Hohenburg (Wingen, Clingen) und Fleckenstein (Lembach) 395.

 

Das Amt Wegelnburg im Waldgebiet der Südpfalz hatte nur 2 Mahlmühlen, die zum Herzogtum Zweibrücken gehörten. Der Mühlen­bericht an das Oberamt wurde von dem Beamten Lorch am 16.5.1744 erstellt 396.

 

Schönau, Schönauer Mühle

Bundenthal, Falkenmühle bei Bundenthal

 

Literatur:

- Kampfmann, L.: Das Wegelnburger Amt; in: Pirmasenser , Jg. 12, Bl. 3 1937

- LA Speyer Best B2 Nr. 145/4: Mühlenbericht an das Oberamt Zweibrücken vom 16.5.1744

- LA Speyer Best. B2 Nr. 144/1: Zinsbuch

- Schulz, Wolfgang: „Das Zinsbuch gein Wegelnburg“. Eine spätmittelalterliche Bestandsaufnahme herrschaftlicher Gerechtsamen im pfalz-zweibrückischen Amt Wegelnburg; in: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz, 110. Band, Speyer 2012, S. 35 ff

 

 

 

 

 

Weidenthal:

VG Lambrecht, Lk Bad Dürkheim; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Neustadt.

 

Das Dorf wies nach Visitationsbericht des Bistums Speyer von 1718/1719 eine Bevölkerung von 15 katholischen, 15 reformierten Familien und 3 Wiedertäufer-Familien (Mennoniten) auf 397.

 

 

Mühlen:

die ausgedehnten Wälder rund um Weidenthal und die vorhandene Wasserkraft des Hochspeyerbachs und seiner Nebenbäche hatten schon früh den Bau von Sägemühlen zur Folge.

 

In der katholischen Kirchenrechnung Freinsheim 1752/53 findet sich pag. 2 unter der Rubrik Einnahm Geld von Vermächtnußen und Schanckungen: „... it[em] besag Extractus voriger Rechnung von dem Bordtmüller zu Waydenthal  4 fl.“ 398. +++klären: welche Mühle+++


Um 1767 war Konrad *Eitelmann auf der Bordmühle bei Weidenthal +++klären: welche Mühle+++; °° mit Katharina NN; Vater der Anna Margaretha Eitelmann (geb. 6.7.1767, ~ 8.7.1767 Weidenthal) 399.

 

Literatur:

- Stuckert, Heinrich: Weidenthal. Die Geschichte eines Walddorfes (Ortsgemeinde Weidenthal/Pfalz (Hrsg.), Weidenthal 1960); Kapi­tel 5: Handwerk, Gewerbe, Industrie und Wirtschaft (Mühlen), S. 225-232

 

 

- Mahl- und Sägemühle zu Weidenthal:

die Bannmühle in Weidenthal ist bereits 1448 im Weistum von Weidenthal erwähnt: „Weiszet die ganz gemein ein Bannmühel, und ein bannbackhaus mit deren Freiheit ausz gnaden des heiligen creuzes Limburg“ 400. Es handelt sich mithin um eine Mühle, der Asyl­recht zukam 401.

 

Es ist dies dieselbe Mühle, die im Morgenbuch von 1705 als „Churpfältzische Cameral- Erbbestands- Mahl- und Segmühl an der Kürchmauer“ bezeichnet wird, nämlich die bis 1901 als Mahlmühle betriebene, spätere mechanische Werkstätte Ed. Laubscher, Hauptstraße 118 402.

 

Die Mühle war Eigentum der kurpfälzischen Hofkammer und wurde in Erbpacht vergeben. 1584/85 wird Konrad *Heep als Müller genannt 403. 1584 ist im Türkensteuerregister der „Conrad Heep der Müller, 406 fl“ erwähnt 404.

 

Nachdem die Mühle im 30jährigen Krieg durch Brand „verunglücket“ war, baute sie der Müller Johannes *Hildner aus Neidenfels mit 20 Kiefern-, 50 Eichenstämmen und 30 Stämmen für Latten, die ihm zur Verfügung gestellt wurden, zunächst als reine Bordmüh­le wieder auf. Wenig später, vielleicht 1689 wurde sie von feindlichen Truppen niedergerissen, von genanntem Hildner aber als Mahl- und Säge­mühle erneut aufgebaut. Dieser zweite namentlich bekannte Erbbestandsmüller genoß Zehntfreiheit; er zahlte jährlich 5 Malter Korn an die kurpfälzische Burgvogtei Wachenheim. Er wohnte in einem nicht zur Mühle gehörenden Haus an der Stelle des späteren Wohnhau­ses Hauptstraße 120. Als er 1714 starb und von seinem sechs Kindern keines die Mühle übernehmen konnte, ging der Erbbestand 1716 für 500 Gulden käuflich über an Peter Neuschwanger, der jährlich eine Erbpacht von 5 Mltr Korn für die Mahl­mühle, 3 fl für die Sägmüh­le, 4 fl für die Fronfreiheit und 10 Kreuzer Bodenzins. Neuschwanger tauschte seinerseits mit kurfürstli­cher Genehmigung im September 1725 mit dem Universitätserbbestandsmüller und Wiedertäufer Jakob *Steiner von Lambrecht; die­ser hatte 2 Gulden einmalige „herr­schaftliche Tax“ an das „Taxamt“ und im übrigen dieselbe Pacht zu zahlen wie sein Vorgänger 405.

 

1725 hat sie Peter Neuschwander an Jacob *Steiner als Erbbestandsmühle mit Konsens der kurfürstlichen Verwaltung im Tausch über­lassen. Gibt in die Burgvogtei Friedelsheim 5 Ma Korn als Erbpacht, 4 fl. Frongeld, 10 Xer Bodenzins, dazu 3 fl zins für die Säge­mühle 406.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Neustadt von 1738 aufgeführt und wie folgt beschrieben: “Zu Weidenthal befindt sich eine Mahl undt Seegmühl dieselbe hat der Peter Neuschwäger in Anno 1725 an den Jacob *Steiner als dies­mahligen Possessor als eine Erbbestandsmühl mit Consens Churfürstl: Hofcamer käuflich überlassen; gibt in die Burgvogtei Frie­delsheim 5 Malter Korn Erbpacht 4 fl Frohngeldt, 10x Bodenzins, sodann wegen der Seegmühl 3 fl Wasserfallzins.“ 407

 

1746 verkaufte Jacob *Steiner sein Erbpachtrecht an der aus „einem mahl und Schehlgang“ bestehenden Mühle für 700 Gulden an den Müller Jacob Eberhard *Wegerle aus Frankenstein. Die kurpfälzische Regierung genehmigte den Kauf am 30.3.1746 408 und er­teilt diesem 1759 einen Erbbestandsbrief 409. Wegerle baute sich eine Wohnstube, Scheuer und Stallung an die Mühle an 410. Wegerle starb schon 1759. Nachfolger wurde sein Schwiegersohn, der Müllermeister Joseph Heinrich *Ackermann. Auf dessen Ansu­chen wurde im April 1775 die Mühle von dem vereidigten Feldmesser des Oberamts Neustadt Franz Roos unter Zugrundelegung des Morgenbuchs von 1705 neu vermessen und gegen die benachbarten Grundstücke ausgesteint. Die Mühle verfügte über zwei Wasser­räder, von dene das obere die Mahlmühle, das untere die Sägmühle antrieb 411. Sein Schwiegersohn Johann Nikolaus *Schmitt über­nahm als Nachfolger die Mühle und erweiterte diese 1787 durch verschiedene Anbauten 412. Unter der Franzosenherrschaft wurde er der rechtmäßige Eigentümer (Nationalgüter­veräußerung ?) der Mühle und hatte diese bis 1836 inne 413.

 

Bei Goswin Widder in seinem „Versuch einer vollständigen geogr.-hist. Beschreibung der kurfürstl. Pfalz“ von 1787 heißt es: „Durch [Weidenthal] fliest die von Frankenstein kommende Hochspeier, welche in dem Dorf eine Mahl- und Sägemühle, und ausserhalb demselben eine andere Bordmühle triebt“ 414.

 

Ab 1836 bis etwa 1857 war Mathäus *Leonhardt als Müller auf der Mahl- und Sägmühle in Weidenthal. Er baute noch vor 1838 statt der Sägmühle eine Ölmühle ein. 1850 erwarb er das zwischen der Mühle und Hauptstraße stehende, im Volksmund als Kaserne be­zeichnete Wohnhaus des Fuhrmanns Daniel Ackermann jun. 415.

 

Von etwa 1857 bis 1879 gehörte die Mühle dem Franz Wieser, in dessen Besitz sie 1872 vollständig niederbrannte und in Sandstein (vorher Fachwerkbau) neu errichtet wurde 416.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird in Weidenthal genannt die Firma „Wieser, F, Mühlengeschäft, Eigenthümer: Franz Wieser“ 417.

 

Danach hatte sie 1879-1881 Georg Göswein; letzter Müller war Heinrich Gehm, der auf dem Holzplatz westlich davon ein Wohnhaus errichtete. Nach seinem Tod 1901 führte die Witwe den Mühlenbetrieb nicht mehr weiter, sondern lediglich die dabei befindliche Bäckerei. Sie verkaufte 1911 das ganze Anwesen an den Schlossermeister Laubscher, der in der Folge eine Schlosserei und mechanische Werkstatt darin betrieb. Dessen Sohn und Nachfolger ersetzte 1952 das alte Wasserrad durch eine Turbine 418.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1661/6: Mahl- und Sägmühle Weidenthal 1724-1726, 1746, 1777-1787; enthält: Sägmühle von Melchior Ackermann, Mühlentausch zwischen Peter Neuschwanger und Jakob Steiner; Übertragung des Erbbestandsrechts an der herrschaftli­chen Mühle an Jakob Eberhard Wegele.

- LA Speyer Best. 1661/7: Renovation der Mahl- und Sägmühle, 1775

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1661/8: Erbbestandsbrief für Jakob Eberhard Wegerle, 1746

 

 

- Leiningische Erbbestandsmühle 1742:

gehört den Grafen von Leiningen, liegt außerhalb der Leininger Kernlande; Erbbestandsmühle 1742; am Hochspeyerbach gelegen 419; über sie liegt nicht ausgewertetes Material im FLA Amorbach 420 ++++klären : bei Stuckert: Weidenthal nicht erwähnt++++

 

Es dürfte sich um die Mühle handeln, die 1402 Gegenstand einer Schenkung des Grafen Emich VI. von Leiningen an den St. Niko­lausaltar der Burgkapelle auf Burg Lindelbrunn [die Burg Lindelbrunn war leiningisches Reichslehen] war 421.

 

 

- Lohmühle, Papiermühle Unger:

am 13.7.1776 kaufte der Weidenthaler Pfarrer Christian Luck von dem alten Schultheißen das Gelände der früheren Tuchfabrik Sau­erbrunn und der gegenüberliegenden Wohnhäuser für seinen Verwandten, den Bürger und Rotgerber Georg Adam Luck. Dieser er­richtete dort eine Lohmühle, nachdem er am 4.7.1777 von der kurpfälzischen Regierung die Erlaubnis hierzu erhalten hatte. Die Loh­mühle bestand nicht lange. Am 14.6.1786 ging die Lohmühle von Georg Luck Witwe durch öffentliche Versteigerung für 101 Gulden an den Bürgermeister Elias Frey, der in der Folge noch eine Ölmühle darin einrichtete.. Die Ölmühle wurde am in den ersten Fe­bruartagen 1794 von französischen Truppe aufgebrochen und der Vorräte beraubt. 1800 fügte der Elias Frey noch einen Getreide­mahlgang hinzu, nicht ohne Widerspruch einiger Bürger und insbesondere des Müllers Joh. Nik. *Schmitt. Dieser beanspruchte als Inhaber der alten Bannmühle wie bisher das Alleinrecht zum Mahlen des Getreides in Weidenthal. Deshalb wurde er bei der Kantons­regierung in Neustadt vorstellig, allerdings ohne Erfolg. 1815 richtete der Sohn und Erbe des Elias Frey, Johann Josef Frey, außer­dem eine Sägemühle darin ein. 1825-1839 betrieb Philipp *Unger aus Neustadt die vorherige Mahl-, Öl- und Sägemühle als Papierfa­brik mit einer Leimsiederei, die zeitweise einen üblen Geruch verbreitete 422.

 

Im Neustadter Wochenblatt vom 2.7.1839 wird die Versteigerung der Papiermühle annonciert: „... läßt Herr Philipp Unter von da, sei­ne daselbst gelegene, in dem besten Zustande sich befindliche Papiermühle mit großem Wohn- und Fabrikgebäude, einigen besonde­ren Wohnungen für Arbeiter, Magazinen … wozu die vollständige zur Papierfabrikation gehörige Einrichtung mit abgegeben wird, auf Eigenthum versteigern ...“ 423.

 

1839 wurde das Anwesen von Casimir Wagner aus Lam­brecht gekauft, der dort eine Tuchfabrik einrichtete 424.

 

 

- Papiermühle / Sägmühle Rußhütte, Reitschbacher Haus, Retschbacher Haus:

die Mühle lag unterhalb des Dorfes Weidenthal an der Landstraße in Richtung Neidenfels; heute ist die Mühle zerstört; Eigentümer ist (1960) Julius Glatz aus Neidenfels 425, (wohl Papierfabrik Julius Glatz GmbH Neidenfels).

 

Die Mühle wird erstmals 1747 als Sägmühle erwähnt, die der damalige kurpfälzische Forstmeister (Georg) Franz *Glöckle in Wei­denthal, 1765 sein Sohn, der Forstmeister Johann Peter Glöckle aus Neidenfels in Besitz hatte. 1792 wohnte in diesem erstmals als „Rußhütte“ bezeichneten „Reitschbacher Haus“ die Familie des Konrad Schwindinger, 1802 die des Stefan Werle, 1808 außerdem dessen Schwiegersohn, der „garde des forêts“ Georg Grambitter. 1822 ging die Rußhütte aus dem Besitz der Witwe Elisabeth Werle über am Erhard Goßler „den Alten“ (s. Johann Erhard [1] *Goßler). Dieser errichtete 1832 neben dem älteren, längs der heutigen Bundesstraße stehenden Häuschen noch das über den Mühlgraben reichende große Gebäude, in dem er eine Papier und Bordmühle errichtete 426.

 

1857 kam das ganze Anwesen durch Testament an Johann Jakob *Goßler in Frankeneck, 1868 an Erhard Goßler (s. Johann Erhard [2] *Goßler), der 1882 den rückwärtigen Teil des großen Gebäudes erneuerte. Etwa seit 1885 waren in der Rußhütte nur noch die Maschinen der von der Goßler'schen Papierfabrik in Frankeneck benötigten Lumpen [Hadern] untergebracht, nebst 2 oder 3 Arbeiter­wohnungen. Während des 1. Weltkrieges ging das ganze Anwesen über an die Papierfabrik Julius Glatz in Neidenfels, die es in den folgenden Jahre in Arbeiterwohnungen umwandeln ließ. Bei Bombenangriffen von Januar bis März 1945 wurden die Gebäude so schwer beschädigt, daß sie im Sommer 1945 wegen Einsturzgefahr abgetragen werden mußten 427.

 

 

- Papierfabrik Unger:

s. Lohmühle

 

 

- Sägmühle/Bordmühle „an der Pfingstweid“; Bordmühle Karcher und Dick, auch Alte Sägmühle, bzw. „Koppenhöfers Mihl“:

die Bordmühle auf der Pfingstweide ist eine sehr alte Mühle. Sie wird schon 1588 in der Beschreibung des Limburger Waldes als „alte Segmühl“ bezeichnet 428. In den Kriegen des 17 Jh. ging sie anscheinend zu­grunde 429.

 

Der Schultheiß und Müller in Weidenthal, Johannes *Hildner, baute die in den Kriegen des 17. Jh. untergegangene Sägmühle auf der Pfingstweide in Weidenthal zusammen mit seinen Schwiegersöhnen Melchior *Ackermann und Philipp *Wentzel um 1705 wieder auf; die Mühle stand in der Folge im Eigentum zu je einem Drittel. Nach einem Brand wurde die Mühle um 1715 von den drei Besit­zern neu aufgebaut 430.

 

Ackermann war später nicht mehr an der Bordmühle auf der Pfingstweide beteiligt. Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kurpfäl­zischen Oberamts Neustadt von 1738 aufgeführt und unter lfd. Nr. 53 wie folgt beschrieben 431: “Noch zu Weidenthal befindt sich eine Seegmühl mit einem Wasserradt auf der sog. Pfingstweid; ist in anno 1705 mit Consens Churfürstl: Hofcamer durch den Philipp *Wentzel als den jetzigen Possessor neu aufgebaut worden; gibt jährlich 3 fl Wasserfallzins in die Burgvogtei Friedelsheim; ist ei­gen.“

 

1775 heißt es: „Eine bordmühl an der Pfinstweydt gelegen“ 432; 1828, 1836 und 1886 „Bordmühle“ 433; mundartlich be­zeichnet als „Koppenhöfers Mihl“. Die älteste Nennung gibt die Lage des Sägewerkes genauer an, nämlich bei der “Pfingstweide“ 434.

 

1765 und 1775 hatte die Mühle 5 Eigentümer, nämlich Daniel Ackermann zu 5/18, Johann Adam *Ackermann zu 3/18, Konrad Wenzel zu 6/18, Philipp Hofman und Johannes Stutz je 2/18, alle in Weidenthal wohnhaft 435.

 

Am 5.9.1821 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises zur Auflösung der Erbengemeinschaft nach den verstorbenen Eheleuten Ste­phan *Werle und Magdalena Bast versteigert „Ein in der Gemarkung von Weidenthal liegendes Wohnhaus, die alte Bordmühle, auch Reitspacher Haus genannt ...“ 436.

 

Bei der Vermessung der Weidenthaler Gemarkung 1838, bei welcher das Anwesen der Bordmühle an der Pfingstweid aus Wohnhaus, Sägmühl, Scheune, Stall und Hof bestand, teilten sich sogar 9 Personen das Eigentum: Küfermeister Friedrich Burckhardt, Acker­mann Math. Haffen und Ackermann Heinrich Jörgens alle drei in Weidenthal, Revierförster Johann Mathäus Haffen (*Hafen), Bür­germeister Math. Kurz, Posthalter Carl Adolph (2) *Ritter und Gastwirt Paul Kölsch, alle in Frankenstein, ferner Müllermeister Peter *Eymann aus Diemerstein und Gastwirt Peter Lahm aus Hochspeyer 437.

 

1842 ging die Mühle in den Besitz von Karcher und Weber in Kaiserslautern über, aus denen später die Firma Karcher und Raquet, dann Karcher & Co. und zuletzt Karcher und Dick entstand. Als deren Vertreter wohnte anfänglich (schon 1846) der Bordschnitter Jakob Schmitt in dem zur Mühle gehörigen Wohnhaus, 1868-1887 dessen Sohn Heinrich Schmitt, dann Mathäus Koppenhöfer und 1930-1950 dessen Sohn Philipp Koppenhöfer. 1950 ließ der Inhaber Peter Dick die Mühle wegen Baufälligkeit abreißen und auf den­selben Grundmauern neu aufbauen 438.

 

 

- Sägemühle auf der Oberwiese:

nur kurzen Bestand hatte die Mühle auf der sog. Oberwiese unterhalb der Dünnbrücke links des Baches, an der Stelle des heutigen Bahndammes. Sie wurde im Winter 1723/24 von Johann Jakob Hildner, Nikolaus Hildner und Johann Melchior Ackermann errichtet. Schon während des Baues kam es zu Streitigkeiten mit den angrenzenden und unterliegenden Wiesenbesitzern. Diese wurden erst be­reinigt, als die kurpfälzische Regierung mit dem Verbot des Weiterbaues drohte 439.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Neustadt von 1738 aufgeführt und unter lfd. Nr. 54 wie folgt be­schrieben 440: “Ferner ist noch eine Seegmühl dahier auf der Ober Wieß oben der Dennbrück, dieselbe hat der Joh. Melcher Acker­mann et Consort Anno 1727 neu aufge­baut; ist eine Eigenthum Mühl, hat ein Wasserrad, gibt jährlich in die Burgvogtei Friedelsheim vermög mir vorgezeigt Consens 3 fl Wasserfallzins, der jetzig Possessor ist wie oben gemeldt Johann Melcher Ackermann et Con­sort.“ Abweichend heiß es in der glei­chen Akte 441: „So haben auch Niclas Hiltner et Consorten eine eigene Schneidmühlen, geben hirvon Waßerfall Zinß Jährl 3 fl in die BurgVogtey Friedelsheim.“

 

1747 teilten sich der Forstmeister (Georg) Frantz *Glöckle, und die beiden Weidenthaler Bürger Jakob Laubscher und Johann Mel­chior *Ackermann den Besitz der Sägemühle auf der Oberwiese in Weidenthal zu je einem Drittel. Im Frühjahr 1747 brachen zwi­schen ihnen und dem Schultheiß Johann Haffen wegen einer neu eingerichteten Schütze (des sog. „Herrenschutzes“) zur Bewässe­rung der unterhalb gelegenen Herrenwiese Streitigkeiten aus; in deren Verlauf wurde auch der seit 1738 auf der Mühle beschäftigte Bordschnitter Christian Bilder vom Oberamt als Zeuge vernommen. Die Streitigkeiten endeten mit dem Sieg des Schultheißen und dem Abbruch der Mühle 442.

 

 

- Alte Sägemühle:

s. Bordmühle an der Pfingstweid

 

 

- Sägemühle Friederich:

1847 wurde die später als Pferdestall benutzte Sägemühle beim Wohnhaus Hauptstraße 236 (Frieda Laubscher Witwe) durch Jakob Friederich erbaut. 1887 ging sie an den Schlosser Friedrich Rupprecht und den Schreiner Math. Leonhardt gemeinsam, 1891 nach de­ren Entzweiung an Friedrich Rupprecht allein über. 1895 wurde sie samt Wohnhaus Eigentum des Kaufmanns Friedrich Rothenbüh­ler aus Neunkirchen, der sie wenig später stillegte443.

 

 

- Sägewerk Bläsi:

stellte 2014 seinen Betrieb ein 444.

 

 

- 8 weitere Sägemühlen:

es gab in Weidenthal sechs weitere Sägemühlen 445 und 2 weitere ältere Sägemühlen 446.

 

 

- Unterste Mühle, Schmitt'sche Mahlmühle:

1830 erbaute Daniel *Schmitt, ein Sohn des Müllers auf der Mahl- und Sägmühle Weidenthal, Johann Nikolaus *Schmitt, das heutige Wohnhaus Hauptstraße 212 und betrieb in der folge in dessen Kellerräumen eine Mahlmühle, in dem hinteren Anbau über dem Bach zudem eine Sägmühle 447.

 

Die Schmitt'sche Mühle wird im Neustadter Wochenblatt am 2.7.1839 in einer Lagebeschreibung anläßlich der Versteigerung der Pa­piermühle Weidenthal, genannt 448.

 

Nachfolger des Daniel Schmitt in der Untersten Mühle wurden 1863 der Müller Franz Krauß, 1870 Christian Kaiser, 1873 der Holz­händler Jakob Renth und sein Schwager August Pfleger. Letzter vergrößerte den Betrieb durch Errichtung eines ein­stöckigen Fabrik­geländes längs der Straße (das war später das Erdgeschoß eines 1959 niedergebrannten Mietwohnblocks). Als Pfle­ger im August 1897 durch versehentliches aussteigen aus dem Zug an der Steinbacher Brücke einen tragischen Tod erlitt, kam der Be­trieb an Lud­wig Cromer, sodann durch Kauf 1902 an den Holzfabrikanten Friedrich Storck, dessen Teilhaber und Mitarbeiter an­fangs sein Schwager Johannes Mallrich, von 1920 an sein Schwiegersohn August Gutheil war. Storck stellte Buchenstäbe für Spa­zierstöcke und Regenschirme her 449.

 

 

 

 

 

Weierhof:

heute OT von Bolanden (s dort)

 

 

 

 

 

Weilerbach:

VG Weilerbach, Lk Kaiserslautern; 11 km nordwestlich Kaiserslautern gelegen; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Kaisers­lautern; Hauptort des "Weilerbacher Gerichts" mit den Dörfern Weilerbach, Rodenbach, Erzenhausen, Eulenbis, Pörrbach und Schwedelbach 450. Weilerbach hatte 1592 245 Einwohner, 1601 226 Einwohner und 1611 230 Einwohner 451.

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- Blauth, Reinhard: Reichswalddorf Weilerbach einschließlich der Geschichte von 3 Höfen und 3 Mühlen. Ein Dorf- u. Heimatbuch. - Weilerbach: Gemeindeverwaltung, 1964, S. 179-212

- Scheuermann, Gerold: Mühlen im ehemaligen Weilerbacher Gericht; in: Heimatkalender für Stadt u. Landkr. Kaiserslautern. 1980, S. 78-86

 

 

- Mühle der Deutschordenskommende Einsiedel:

s. Mückenmühle bei Eulenbis (Wüstung Mühlhausen)

 

 

- Oberste Pfeifermühle, obere Pfeifermühle, auch erste Pfeifermühle:

von den drei verschiedenen Mühlen im sog. Pfeifertal gehört die Obere Pfeifermühle zur Gemeinde Weilerbach. Sie liegt in nordöst­licher Richtung, eine Viertelstunde unterhalb von Weilerbach. Die Namensgeber, die Pfeifer“ werden schon 1562 zweimal als An­grenzer von Grundstücken in der Gegend der Mückenmühle genannt 452.

 

In der Schatzungsliste für Weilerbach von 1611 ist der Müller Adam *Pfeiffer, genannt Pfeiffermüller aufgeführt 453; die Oberste Pfeifermühle lag im Gegensatz zur unteren Pfeifermühle (die zu Eulenbis gehörte) in Weilerbach 454.

 

Erstmals ist die „Pfeiffer Mühl“ schon 1585 bezeugt 455. Die nächste Nachricht aus der Zeit vor dem 30jährigen Krieg findet sich in der Grenzbeschreibung des kurpfälzischen Forstmeisters Velmann von 1601. Bei der Aufzählung der fünf Mühlen im Weilerbacher Gericht nennt er als erste 456:

 

„Eine Mühle unten am Weilerbach in derselben Gemarkung gelegen, die Pfeifermühle genannt, ist Goedel Schenkels, Jakob Wüllen­weber, Neu Nickels zu Weilerbach und Debolts Pfeiffers zu Erzenhausen, gibt jährlich der Landschreiberei 2 Malter Hafer und 4 Kappen“.

 

Wahrscheinlich wurde die Mühle im 30jährigen Krieg zerstört. Erst 1685 erfolgt die nächste urkundliche Erwähnung. Daniel Jung ist der neue Pfeifermüller. Er wendet sich sich an das Oberamt Lautern wegen Erbauung einer „Mahlmühl uff der Mooslauter“ 457. Vor etlichen Jahren, so schreibt er, habe er die Pfeifermühle erkauft und verbessert, aber aus Wassermangel bei diesen trockenen Jahren nicht viel mahlen können. Deswegen habe er einen anderen Platz „uff der Mooslauter“, unten an seiner Mühle ausgewählt, „allwo noch niemals eine Mühl gestanden“ 458. Aus den Akten ergibt sich der weitere Verlauf nicht 459.

 

Um 1727 war Joh. Niclaus Müller der Müller auf der Pfeifermühle bei Weilerbach; sein Sohn Johannes Müller °° am 17.6.1727 in Heimkirchen die Anna Catharina Pfleger, Tochter des Nicol Pfleger von Holborn 460.

 

1733 war Hermann *Jung der Müller auf der Obersten Pfeifermühle 461. Ihm folgte sein Sohn Johann Adam Jung (~ 1733, noch als Müller 1798 bei der Hochzeit seiner Tochter erwähnt).

 

In der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 462 wird die Mühle wie folgt beschrieben: “ist Johann Nikolaus Müllers Ei­gentum und hat 2 Gänge. Gibt für den Wasserfall 7 Malter Korn.” 463.

 

Am 1.11.1761 wird die Oberste Pfeifer Mühle bei einer Temporalbestandsvergabe mehrerer Grundstücke durch die Deutschordens­kommende Einsiedel erwähnt: „ … die halbe brühl wieß zu Weilerbach über der Bach gegen der Oberpfeiferen mühlen zu …“ 464.

 

1789 kann Johann Gehm mit seiner Mühle nicht mahlen. Ein Attest des Schultheißen von Weilerbach bestätigt, daß der Wasserkanal gäntzlich gänzlich zusammengebrochen ist und daher die Mühle stillstehen muß. Ein Eichenstamm der Länge von 35 Schuh und ei­ner Breite von 16 bis 18 Zoll ist erforderlich. Am 1.12.1792 wendet sich Johann Gehm wegen der Erweiterung seiner Mahlmühle mit einer persönlichen Bittschrift ein den Kurfürsten: „Durchlauchtigster Churfürst! Gnädigster Herr! Ich besitze nahe bei Weilerbach eine kleine Eigentumsmühle die obere Pfeifermühle genannt, welche nur einen einzigen Mahlgang hat. Für das Wasserrecht habe ich bisher 2 Malter Habern und 1 fl. 4 Kreuzer von Geld jährlich entrichtet. Ich bitte Ew. Durchlaucht um Genehmigung zur Errichtung eines zweiten Mahlganges und erbiete mich ½ Malter Haber mehr zu zahlen“. In der Antwort der kurpfälzischen Regierung in Mann­heim heiß es: „Zuerst müssen die Untertanen und die angrenzenden Müller gehört werden“ 465.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best A2 Nr. 1662/5: Obere und untere Pfeifermühle, 1685, 1711-1725, 1752-1761, 1789-1800.

- LA Speyer Best. H3 Nr. 12521: Verunreinigung des Mühlbachs der oberen Pfeifermühle bei Weilerbach, 1932-1937

 

 

- zweite Weilerbacher Mühle:

in der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 466 wird die zweite Weilerba­cher Mühle wie folgt beschrieben: “ist Ei­gentum von Velten Jungs Wittib. 1 Mahl- und 1 Schälgang. Gibt für den Wasserfall 2 Malter Korn und 4 Kappen.” 467.

 

 

 

 

 

Weinheim bei Alzey:

Stadtteil von Alzey; 1972 eingemeindet; liegt westlich von Alzey; war seit der Eroberung durch Kurfürst Friedrich III. 1470 kurpfäl­zisch im Oberamt Alzey 468; bezeichnet auch als Wihinheim, Winheim, Wigenheim, Wyenheim, Wynheim 469.

 

Mühlen:

eine Mühle ist bereits 1422 urkundlich erwähnt. Am 23.4.1422 bestellt Heinrich Werrich von Wienheim mit Einwilligung seines Bru­ders Clais Werrich und dessen Frau Margarete ein Seelgerät, übergibt des zwecks dem Prior und Convent brudern sant Paulus des er­sten Einsiedels sant Augustins Orden uf dem donrsperg eine Ewiggült von einem Malter Korn fällig uff der male mühlen oben an wy­genheim gelegen und sichert die Stiftung mit der Mahlmühle selbst als Unterpfand 470.

 

Bei Goswin Widder im „Versuch einer vollständigen geographisch-historischen Beschreibung der Kurpfalz“ heißt es 1767: Durch das Dorf lauft die zu Offenheim entspringende Steinbach, treibt die sogenannten Würz- und Obermühlen und ergieset sich in die eine hal­be viertel Stunde davon fliesende Selse, welche die Kameral neue und die Knebelische Poppenmühlen treibt“. Die Kameralmühle „trugen die Ritter von Handschuchsheim nebst 8 Malter Korn Gült auf Kernhards Acker, wie der Lehensbrief vom J. 1582 besaget, zu Lehen, und wurde hernach eingezogen.“ 471

 

 

- Puppenmühle, Knebelische Poppenmühle:

bei Goswin Widder im „Versuch einer vollständigen geographisch-historischen Beschreibung der Kurpfalz“ heißt es 1767: Durch das Dorf lauft die zu Offenheim entspringende Steinbach, treibt die sogenannten Würz- und Obermühlen und ergieset sich in die eine hal­be viertel Stunde davon fliesende Selse, welche die Kameral neue und die Knebelische Poppenmühlen treibt“

 

Vor 1729 war Mathias Müller der Puppenmüller bei Weinheim; am 2.5.1729 stirbt in Weinheim im alter von 62 J. die Maria Elisabeth Müller, „nachgelassene Witwe von Mathias Müller, Puppenmüller bei Weinheim“ 472.

 

 

- Würtzmühle:

um 1701 war Hanß Peter Zahn der Würtzmüller; seine Ehefrau Anna Margaretha NN, war am 26.12.1701 Patin bei der Taufe der Anna Margaretha Weber, der Tochter des Philipp Weber des Müller auf der Fortmühle Alzey 473. Am 9.7.1713 wird in Alzey getauft der Johann Georg Hederich, Sohn des Müllers in der Kellermühle in Wahlheim, Johann Jacob Hederich und der Sara NN; Patin ist hierbei die „Barbara. Ledige Tochter von Hanß Peter Zahn, Würtzmüller“ 474.

 

 

 

 

 

Weisenheim am Sand:

VG Freinsheim, Lk Bad Dürkheim; am Fuchsbach gelegen, der in Frankenthal in die Isenach mündet

 

Mühlen:

1791 ist in der kurpfälzischen statistischen Erhebung wird in Weisenheim eine Mühle aufgeführt, die Johann Goswin Widder in sei­nem 1787 in Frankfurt und Leipzig erschienenen „Versuch einer vollständigen Geographisch-Historischen Beschreibung der Kur­fürstlichen Pfalz am Rheine“ nicht erwähnt hat 475.

 

Die Mühle gehörte der Gemeinde Weisenheim und wurde aufgrund des Decrets vom 20.3.1813 veräußert: „Eine Mühle und 1 Hect. 25 Ares Land und Wiese“. Der Käufer war Peter *Reudelhuber aus Weisenheim/Sand 476.

 

 

 

 

 

Weißenburg, Wissembourg / Elsaß:

in den Weißenburger Artikeln vom 13.6.1525 477 sind vier Mühlen aufgeführt: Obermühle, Pfistermühle, Brudermühle u Wormühle 478.

 

Die katholischen Kirchenbücher von Weißenburg sind im Archiv Départmentales du Bas-Rhin in Straßburg vorhanden und im Inter­net veröffentlicht 479.

 

Urkunden/Literatur:

- Lerch, D.: La collection des Göttelbriefe du Musée et des Archives de Wissembourg; in: l'Outre-Forêt 1986, Nr. 54, S. 14-20

 

 

Mühlen:

in einer Aufstellung über die Mühlen in der Gemeinschaft Guttenberg „Spezifikation Bericht oder Beschaffenheit aller und Jeder mühlenen in der Gemeinschaft Guttenberg“ von 1629 480 ist der Bürger und Müller zu Weißenburg, Barthel Diel erwähnt ++++klä­ren: welche Mühle++++. Dort heißt es: „Obermühel zu Otterbach. Wegen dieser Obermühel, wann Von wem, welcher gestalten und mit was verwilligung die­selbe anfänglich gebauen, ist nicht nachzukommen auch keine Mühlenbrifer Deßwegen vorhanden, allein weiß man das bei manßge­denken [d.h. seit unvordenklicher Zeit] Und noch länger, in und allwegen die Jeter +++prüfen+++ zu Obe­rotterbach dieselbe innge­habt, wel­che doch entlehen Von Matter Jebern [Anm.: im Lagerbuch von 1733 ist als Grund­stücksnachbar der oberhalb gelegenen Ohlichmüh­le, der Joh. Adam Mattern aufgeführt] daselbsten ahn Anstatt Peilingern, Vndt Wilhelm Antresen, Vnd von ein gemelten beeden, ahn Barteln Dihlen Bürgeren Und Müllern zu Weißenburg, wie ahn seinen Tochtermann ….. ++++prüfen++++ Mülleren, ie­ziger Heit Müllern ++++klären: welche Mühle++++ zu S. Lamprecht in Anno 1623 verkaufft worden, doch hatt obgemelter Matter Jeter++++prüfen++++ uf 2 morgen wiesen die zu der Mühl gehörig gewesen für sich behalten, Von wel­chen er jahrlich 4 Cappen uff beeder Hern Reebhoff zu Oberotterberg ausrichtet, Sonsten ist die Mihl noch in gutem Wesen, Und Bau bisher erhalten, die hatt zween Gang Vnd das Trilles, davon der Herrschaft Jährlich Elff Achtel Korn, zwölf Cappen … gereicht werden ….“.

 

In der Topographia Alsatiae von Matthäus Merian 1647 befindet sich ein Stich von Weißenburg. Auf diesem ist am Ostrand der Stadt Weißenburg eine Wassermühle mit 2 Wasserrädern abgebildet ++++klären : welche Mühle++++

 

Im Holländischen Krieg (1672-1679) wurden 1676 alle drei Weißenburger Mühlen zerstört. Die Kämpfe konzentrierten sich1676 um die Festung Philippsburg, die schließlich anfang 1676 in die Hand der Kaiserlichen fiel. Daraufhin war auch das Elsaß vom Ein­marsch bedroht. Da die damalige Kriegsführung dem Prinzip der „verbrannten Erde“ folgte, um den gegnerischen Truppen die Ver­sorgungsbasis im Lande zu entziehen, wurde im Januar 1677 auch Weißenburg angegriffen,wobei die „Mordbrenner die Statt, auch etliche Gebäu im Stifft in brandt gestecket, da denn alle drey Mühlen …. gäntzlich in Aschen gelegt ...“ 481.

 

Um 1721 war Johann Jacob Bausch als Müller in Weißenburg ++++klären : welche Mühle++++; Bausch ist am 4.11.1721 Trauzeuge in Altenstadt bei der Hochzeit Philipp Lyna und der Elisabetha Tretsch 482. Bausch, der „Molitor ex Cron Weißenburg“ ist weiter am 27.4.1722 als Trauzeuge in Altenstadt bei der Hochzeit Georg Schenck und der Marianna Dehorn 483.

 

In der Cassini-Karte von 1750 sind ostwärts von Weißenburg in Richtung auf Altenstadt zwei Wassermühlen eingezeichnet, sowie in der Stadt Weißenburg eine weitere Wassermühle nahe der östlichen Stadtmauer.

 

Um 1790 war Georg *Zoen als Müller in Weißenburg ++++klären : welche Mühle++++ 484.

 

Im Landauer Wochenblatt wird die am 9.5.1826 erfolgte Hochzeit von „Friedrich Jakob Gnahn, alt 27 Jahr, Müller, von Weissenburg, mit Margaretha Rosina Clauß, alt 25 Jahr“ aus Landau bekanntgegeben 485.

 

Im Landauer Eilboten vom 2.9.1837 wird durch den Huissier (Anm.: Gerichtsvollzieher) Hornus aus Weißenburg für den 17.9.1837 die Versteigerung einer „auf der Lauter gelegene[n] Mühle mit zwei Mahlgängen, einem Schälgang nebst Zubehör“ angekündigt486. ++++klären : welche Mühle++++

 

Urkunden/Literatur:

- Weigel, Bernard: Le Flottage à buches perdues sur la Lauter aux XVIIIe et XIXe Siècles; in: l'Outre-Forêt 1987, Nr. 57, S. 44-45

 

 

- Brudermühle:

im Süden von Weißenburg gelegen, nahe der Stadtmauer 487.

 

Photo:

- Weigel, Bernard: Le Flottage à buches perdues sur la Lauter aux XVIIIe et XIXe Siècles; in: l'Outre-Forêt 1987, Nr. 57, S. 47: la Brudermühle vers 1920

- Schweer: Weißenburg. Eine Stadtgeographie a.a.O., S. 49: „Stadtmauer an der Brudermühle“

 

 

- Lohmühle:

 

 

- Obermühle:

sie ist bereits in den Weißenburger Artikeln vom 13.6.1525 488 erwähnt;.

 

Am 1.10.1846 wird im Wege der freiwilligen Versteigerung die Obermühle bei Weißenburg versteigert, bestehend aus einer Mahl­mühle mit 4 Gängen und 1 Schälgang, einer Ölmühle mit 2 Paar Steinen und vier Pressen, einer neuen mechanischen Sägmühle und einer mechanischen Lohmühle 489.

 

Am 7.7.1856 wird die „im Banne von Weißenburg, nahe bei der Stadt, vor dem Bitscher Thore gelegenen Obermühle“ versteigert. Die ist in der Versteigerungsannonce wie folgt beschrieben: „...dieselbe besteht in einer Mahlmühle mit vier Gängen und einem Schälgang, fer­ner Wohnhaus, Oehlmühle, …. Lohmühle mit einem Gang und Sägmühle ….“. „Diese Liegenschaft rühret her aus der Hinterlassenschaft der Dame Friederike Henriette Boell, Witwe des Herrn Johann Heinrich Boell, im Leben gewesener Handels­mann, in Weißenburg“ 490.

 

Noch 1964 war die Obermühle, nunmehr als Sägemühle in Betrieb 491.

 

Photo:

- Weigel, Bernard: Le Flottage à buches perdues sur la Lauter aux XVIIIe et XIXe Siècles; in: l'Outre-Forêt 1987, Nr. 57, S. 45: Obermühle um 1900

- Schweer: Weißenburg a.a.O., S. 111 „Obermühle. Alte Sägemühle westlich vor der Stadt“

 

 

- Ölmühle:

+++klären; ob nur Ölmühle ?++++

 

Um 1760 wird der Ölmüller Wilhelm Bitterle genannt; °° 1760 mit Eva Margaretha *Pastetenbeck (Tochter des späteren Müllers in Rechtenbach, Johannes (1) Pastetenbeck und der Anna Katharina Aeschenbrenner; Schwester der Ölmüller in Bergzabern Heinrich und Johannes *Pastetenbeck) 492.

 

 

- Pfistermühle, Pfüstermühle:

in der Nähe des Münsters, an der Lauter, gelegen, blaues Quartier Nr. 96 493. Die Pfistermühle wird erstmals 1471 urkundlich er­wähnt.

 

Die alte Pfistermühle lag an der Lauter zwischen der Stadt und dem Bruch 494, d.h. an der Grenze zur westlichen Vorstadt „Bruch“ 495.

 

Im „Eilboten“ Landau vom vom 23.2.1839 wird die Versteigerung der Pfistermühle zur Auflösung der Erbengemeinschaft nach dem verstorbenen Müller, Michael Graff, angekündigt: „wird durch Notär Karth … auf Ansuchen der Erben von Herrn Michael Graff, im Leben gewesener Müller in Weißenburg … [versteigert], … und unter andern Einer Mühle, Pfistermühle genannt, an der Lauter gele­gen, mit 3 Gängen, nebst Wohnhause, mit Keller, Stallungen, Schoppe, Rechten und Gerechtigkeiten; alles in Weißenburg gelegen, blaues Quartier Nro. 96, Section A Nro. 203, enthaltend im Flächenmaße 6 Aren 30 Centiaren, und abgeschätzt zu 38,000 Franken“ 496.

 

 

- Wormühle:

+++ergänzen+++

 

 

 

 

 

Weitersweiler:

VG Göllheim, Lk Donnersbergkreis; am Häferbach gelegen. Weitersweiler gehörte ursprünglich zur Herrschaft Bolanden, den Zehn­ten besaß das nahe gelegene Kloster Münsterdreisen. 1376/80 kam Weitersweiler südlich des Baches aus dem Nachlaß der Bolander an Kurfürst Ruprecht I. von der Pfalz, während die Wambold von Umstadt in Hessen als Herren der "Herrschaft Weitersweiler" (nördlich des Bachlaufs ) auftraten, die sie später als Lehen von Pfalz-Simmern hatten. Der südliche Anteil ging 1410 an Pfalz-Sim­mern über. 1706 wurde das Amt Bolanden mit Weitersweiler im Tausch den Grafen von Nassau-Weilburg abgetreten 497.

 

Dem ehemaligen kurpfälzischen Amt Bolanden gehörten um 1698 zum kurpfälzischen Oberamt Alzey als Waldfauthei die Orte Börr­stadt, Steinbach und Weitersweiler an 498.

 

Weitersweiler war während des Dreißigjährigen Krieges lange Zeit verödet, dann bildete der ehemalige Zehnthof des ehemaligen, im 16. Jh. säkularisierten Klosters Münsterdreisen den Ortskern.

 

Es besteht eine Liste des kurpfälzischen Oberamts Alzey vom 1.3.1698 über die Untertanen in Weitersweiler. Die Liste enthält auch Bürger, die nicht kurpfälzische Untertanen waren. Hierzu gehört auch Velten *Dörr. Er ist aufgeführt als Lutheraner und Untertan der nicht kurpfälzischen Fauthei 499.

 

Das ehemalige Hofgut des Klosters Hane, der „Klosterhof“oder „Zehnthof“ nördlich vom Häferbach gelegen, gehörte nach der Re­formation der CGA Heidelberg; er lag westlich der Bartholomäus-Kapelle (dem Überrest der mittelalterlichen Pfarrkirche) 500.

 

Literatur/Urkunden:

- Kilian: Untertanen-Liste des kurpfälzischen Oberamts Alzey vom Jahre 1698; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde, Bd. II, 1956, S. 13 (kurpfälzische Untertanen und einige nicht-kurpfälzische Untertanen von Weitersweiler)

- Kilian: Untertanen-Liste des kurpfälzischen Oberamts Alzey vom Jahre 1698, Fortsetzung; in: Pfälzische Familien- und Wappenk­unde, Bd. II, Heft 6/1956, S. 83 (kurpfälzische Untertanen und einige nicht-kurpfälzische Untertanen von Weitersweiler)

- Kukatzki, Bernhard, Der jüdische Begräbnisplatz in Weitersweiler. Friedhof für die Dörfer Weitersweiler und Dreisen. Herausgege­ben von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Pfalz. Landau 1995

- Kukatzki, Bernhard, Jüdische Kultuseinrichtungen in der Verbandsgemeinde Göllheim. Synagogen, Friedhöfe, Ritualbäder in Albis­heim, Biedesheim, Bubenheim, Göllheim und Weitersweiler. In: Sachor 8 (1998) 1 (= Heft 15), S.31-37

- Kukatzki, Bernhard" ...die Gräber, die auf dem Berg waren... '. Der jüdische Friedhof in Weitersweiler. In: Donnersberg-Jahrbuch 1996, S.76-80

 

 

Mühlen:

1731 ist im kath. Kirchenbuch Weitersweiler die Eheschließung des Müllers in Weitersweiler, Johann Eberhard *Bach mit der aus Dreisen stammenden Susanna Laufer beurkundet 501.

 

 

 

 

 

Welchweiler Mühle:

s. *Elzweiler

 

 

 

 

 

Welgesheim / Rheinhessen:

VG Sprendlingen-Gensingen Lk Mainz-Bingen; in Rheinhessen an der unteren Nahe gelegen; gehörte zum kurpfälzischen Oberamt Stromberg.

 

Das Dorf ist eine fränkische Gründung im Nahegau des 6./. Jh. und wird im Lorscher Codex 770 als „Wellingensheim“ erwähnt. Ca. 1190 verfügte Werner II. von Bolanden über die Ortsherrschaft, die um 1260 den Herren von Hohenfels gehörte. 1382 gelangte Wel­gesheim an Kurpfalz und damit als „Gauort“ an das Oberamt Stromberg. Als Zehntherren traten im 14.-16. Jh. die Freiherrn von der Leyen auf. Das Dorf blieb bis zur französischen Revolution kurpfälzisch 502.

 

1589 gab es am Ort 50 Herdstätten, was auf eine Einwohnerzahl von ca. 250 Personen schließen läßt. 30jähriger Krieg, Pestepidemie (1666) und Pfälzischer Erbfolgekrieg führten zu Bevölkerungsverlust. 1787 hatte Welgesheim 205 Einwohner und 41 Häuser. 1830 war die Einwohnerzahl auf 285 Personen bei 47 Wohnhäusern angewachsen 503.

 

Mühlen:

- Dorfmühle:

heute Anwesen Mühlgasse 4. die ehemalige Dorfmühle ist 1787 erwähnt. In der Ortsrandlage in der Wiesbachsenke gelegen. Der Türsturz des barocken Wohnbaues mit Krüppelwalmdach zeigt die Jahreszahl 1833 mit den Initialen „I Sch“ 504.

 

Müller war um 1722 Peter Scherfius; dieser ist 1722 im Schatzungsregister des kurpfäl­zischen Oberamts Stromberg mit einem Ver­mögen von 270 fl aufgeführt 505.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Kreis Manz-Bingen, Bd. 18.1, a.a.O., S. 705

 

 

 

 

Wellbach:

der Wellbach ist ein 15 Kilometer langer Bach im Pfälzerwald. Er entspringt beim Eschkopf und fließt in Richtung Süden. Dabei pas­siert er den östlichen Ortsrand von Hofstätten (Pfalz), einem Ortsteil von Wilgartswiesen. Nachdem er die Bundesstraße 10 unter­quert hat, mündet er in die Queich, deren stärkster Nebenfluss er gleichzeitig ist 506.

 

Bis ca. 1887 als Triftbach benutzt 507.

 

Urkunden/Literatur:

- Albrecht, Karl-Heinz: Die Holzflößerei auf der Queich und dem Wellbach und ihr Ende vor 100 Jahren; in: Heimatjahrbuch 1982 Landkreis Südliche Weinstraße, S. 111

 

 

 

 

 

Weltersbach:

OT von *Steinwenden;

 

 

 

 

 

Wendelsheim / Rheinhessen:

VG Wöllstein, Lk Alzey-Worms; westlich von Alzey gelegen; Urkundlich erwähnt wurde Wendelsheim (Wenilsheim) erstmals 766 im Lorscher Codex (andere Quellen berufen sich auf eine Schenkungsurkunde für das Kloster Fulda von 841). Keltische Funde bele­gen aber schon Siedlungen in vorgeschichtlicher Zeit. Wie bei allen Orten mit der Endung "-heim" dürfte es sich um eine fränkische Siedlung handeln. Wendelsheim gehörte wohl zu den ältesten Besitzungen der Wildgrafen. Es wird vermutet, dass es zu dem Amtsgut gehörte, mit dem die Emichonen als Untergrafen der Salier ausgestattet worden waren. Seit 1370 bestanden nachweislich grundherr­liche Rechte des Pfalzgrafen Ruprecht I. an Wendelsheim. Um 1380 wurde der Ort an Pfalzgraf Ruprecht den Jungen und von 1438 bis 1452 an Pfalzgraf Ludwig IV. verpfändet. 1398 und 1409 ist Wendelsheim ein pfalzgräfliches Lehen des Rheingrafen Johann von Dhaun zu Rheingrafenstein. Mittelalterliche Quellen bezeichnen den Grafen von Dhaun als obersten Vogt und rechtmäßigen Ge­richtsherren des Dorfes und der Gemarkung Wendelsheim. Von 1475 bis zur französischen Revolution steht Wendelsheim unter der Herrschaft der Grafen von Salm (Rheingrafen). In der Folge des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 kam Wendelsheim 1815 zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt 508.

 

Mühlen:

1262 verkaufen die Kanoniker zu Ratingershausen den Frauen vom Paradiese bei Sion [Anm.: Nonnenkloster Sion bei Mauchen­heim] eine Mühle zu Wendelsheim 509. 1271 übertragen Priorin und Kon­vent des Nonnenklosters Mauchenheim dem Ritter Peregrin von Alzey, gen. Schartat und seiner Ehefrau Mechthild um 16 Mark Köl­ner Pfennige, die sie ihm schulden, … und eine bei Wendels­heim gelegene Mühle 510.

 

Um 1780 war Christian *Eicher als Müller auf der Wendelsheimer Mühle +++klären: welche Mühle+++; Sohn des Ackermanns Peter Eicher aus Duchroth und der NN.; Peter Eicher (geb. um 1735 – 20.9.1780) war in 2. Ehe mit Barbara Fritz, verw. Eicher, verheiratet; Stiefbruder des Johann Eicher 511.

 

 

- Bannmühle, Eichenmühle:

nordwestlich vom Ortsrand Wendelsheim in Richtung Uffhofen gelegen; erstmals urkundlich im Wendelsheimer Weistum von 1515 erwähnt; die Mühle wurde wegen des beschränkten Wasseraufkommens mit oberschlächtigem Wasserrad betrieben 512.

 

Im Verzeichnis der Ortschaften etc. im Großherzogtum Hessen vom September 1839 ist die Bannmühle (Eichenmühle) mit 9 Ein­wohnern aufgeführt 513.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 66/8: Bergwerkskarte zum Bergwerk Burckhardsstollen im Eichenwald der Gemeinde Erbes-Büdesheim in der Gemarkung Wendelsheim, darin u.a. Ortslage Wendelsheim mit Bannmühle und Rübenmühle, 1776

 

 

- Hasselmühle:

südlich von Wendelsheim am Wiesbach gelegen. Die Hasselmühle wird erstmals schriftlich in einem Schenkungsakt von 1596 als Haselmöl, und genannt Finkenmühle und Riedmühle in einer Flurkarte von 1707 nachgewiesen 514.

 

Die Mühle ist sagenumrankt. Die Sage vom Hasselmüller hat ihren Schauplatz in der spätgotischen Ruine der Beller Kirche beim na­hen Eckelsheim, die wohl im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Die Sage erzählt, in der Kirchenruine sei es nicht geheuer, weil dort ein kopfloser Geist umgehe. Das sei der Hasselmüller von der gleichnamigen Mühle am Wiesbach bei Wendelsheim. Er habe einmal einen Prozess um einen Acker gegen einen Bauern verloren. Wie es der Teufel wolle, seien die beiden Kontrahenten beim nächsten Abendmahl in der Beller Kirche hintereinander zu stehen gekommen. Dabei habe der Bauer dem Müller voller Häme ins Ohr geflü­stert: »Der Agger is jetzert all moi!« (Der Acker gehört jetzt ganz und gar mir!). Darauf habe den Müller eine unbändige Wut gepackt und er habe den Bauer mit dem Altarkreuz erschlagen. Dafür sei er geköpft worden. Und weil er keine Ruhe im Grab finde, gehe er jetzt als kopfloser Geist in der entweihten Kirchenruine um. Hintergrund dieser Sage ist, dass es zwischen Müllern und Bauern im­mer wieder zu Rechtskonflikten kam, insbesondere wegen des Mahlzwangs aufgrund des Bannrechts und der hierdurch ausgelösten Kosten, dessen Mißachtung zudem mit Strafe bedroht war.

 

Auf der Mühle saßen mehrere Generationen von Müllern aus der Familie Lahr. Der erste namentlich bekannte „Hasselmüller“ war Johann Adam (1) Lahr (geb. 4.9.1741 Wendelsheim; luth.; Sohn von Adam Valentin Lahr und Anna Pries; °° 13.7.1762 in Wendels­heim mit Christine Hahn). Dessen Nachfolger war der Sohn Johann Adam (2) Lahr (geb. 28.5.1784 Wendelsheim; °° 1804 in Wen­delsheim mit Anna Jung). Der Sohn aus der Ehe, Philipp Heinrich (2) Lahr (8.9.1805 Hasselmühle Wendelsheim – 7.5.1858 Wen­delsheim), „Müller in Wendelsheim“ heiratete am 13.4.1830 in Wendelsheim Louise Henriette Hepp (4.2.1808 – 10.8.1859 Wendels­heim). Die Tochter des Müllers Philipp Heinrich (2) Lahr und der Louise Henriette Hepp (15.6.1843 Hasselmühle Wendelsheim – 21.9.1903 Alzey) heiratete am 7.7.1868 in Alzey Heinrich Hofmann 515.

 

Die ehemalige Mühle wurde 2009 vor dem Amtsgericht Alzey zwangsversteigert.

 

 

- Mosbacher Mühle:

die Mosbacher Mühle ist 1729 urkundlich belegt 516.

 

 

- Neumühle, später Klee's Mühlchen:

die Neue Mühle, später Klee's Mühlchen genannt, wurde erst 1840 erbaut 517.

 

 

- Ölmühle Lahr:

die Ölmühle am Ortsrand von Oberwendelsheim, die über einen Mühlgraben das Wasser vom Finkenbach erhielt, wurde ebenfalls 1840 erstellt 518.

 

Literatur/Urkunden:

- Schwind, Jakob: Die Ölmühle Lahr. - In: Wendelsheim <Alzey>: Wendelsheim - Ein Dorf mit Geschichte. - 2010, S. 11-13

 

 

- Rübenmühle:

die Rübenmühle ist eine alte Mühle und wird bereits um 1550 urkundlich erwähnt. Im [vernichteten 519] Archiv der Grafen von War­tenberg befanden sich mehrere, um 1550 ausgestellte Quittungen, in denen Conrad Kolb von Wartenberg den Empfang von Einkünf­ten von der Rübenmühle zu Wendelsheim bestätigt 520.

 

Um 1843 war Heinrich Mauer der Müller auf der Rübenmühle in Wendelsheim; er beantragte den Loskauf der auf der Rübenmühle haftenden Erbpacht zugunsten des Philipp Zoppi aus Alzey 521.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 66/8: Bergwerkskarte zum Bergwerk Burckhardsstollen im Eichenwald der Gemeinde Erbes-Büdesheim in der Gemarkung Wendelsheim, darin u.a. Ortslage Wendelsheim mit Bannmühle und Rübenmühle, 1776

 

 

- Stubenmühle:

diese Mühle gehört 1509 dem Johann von Lewenstein, der sie in diesem Jahr dem Jakob Ruben aus Wendelsheim im Erbbestand ver­lieh. Um 1627 war Philipp August von Eltz aus Koblenz, kurtrierischer Amtmann zu Bernkastel, der Inhaber eines freiadligen Besit­zes in Wendelsheim. Das Dorf gehörte damals Johann IX. Wildgraf zu Dhaun und Kyrburg, Rheingraf zum Stein, der auch die Orts­herrschaft innehatte. Die Ortsherrschaft ließ aus dem Hofgut und der Mühle zu Wendelsheim, die beide Philipp August von Eltz ge­hörten, insgesamt 20 ½ Malter Korn pfänden und auf Burg Rheingrafenstein bringen. Hiergegen klagte Johann von Lewenstein 1627-1637 vor dem Reichskammergericht Speyer. Er berief sich auf seine Reichsunmittelbarkeit und das hierdurch gegebene Pfändungs­verbot außerhalb von Malefizsachen. Der beklagte Wild- und Rheingraf verwies auf die bestehende Abgabenpflicht, insbesondere der „Pacht von Wasserfall“ für die klägerische Stubenmühle. Zudem wurde die Mühle stark erweitert gegenüber dem nur mit einem Schopf arbeitenden Mahlgang, den 1509 Johann von Lewenstein dem Jakob Ruben im Erbbestand verlieh. Beklagter erhält bis 1729 durch das RKG Fristverlängerungen für seinen Sachvortrag. 1630 verstirbt der Beklagte Wild- und Rheingraf; seitdem ersucht der klägerische Prokurator vor dem RKG vergeblich um citatio ad reassumendum [Anm. d. Verf.: der Antrag auf Erlaß einer citatio ad re­assumendum mußte nach 6 Gerichtstagen [Audienzen] erneuert werden, damit der Vorsitzende ihn dann bescheiden konnten; 522] 523.

 

 

- Weißensteiner Mühle:

südwestlich von Wendelsheim im Wald zwischen Mörsfeld und Niederwiesen gelegen; südöstlich von Mörsfeld. Eine sehr alte Mühle war die Weißensteiner Mühle. Sie war im 14. Jh. Bannmühle der Herren von Randeck, deren Schloss sich oberhalb der Mühle be­fand. Die Mühle wurde anfangs des 20. Jh. aufgegeben und an ihrer Stelle das Forsthaus Weißenstein gebaut 524. Die Burg, nach der die Mühle benannt ist, gehörte zunächst den Rittern von Wei­ßenstein, einer Seitenlinie der Herren von Randeck. Johann von Weißen­stein ist 1331 benannt und 10 Jahre später Margarethe Winter von Alzey, die Witwe des Johannes von Randeck, genannt von Weißen­stein mit ihrem Sohn Gottfried 525.

 

Zwischen Niederwiesen und Mörsfeld am Kriegsbach (Anm. früher dicht an der hessischen Grenze, aber noch zu Rheinbayern gehö­rig 526; d.h. auf Gemarkung von Mörsfeld) die Weißensteiner Mühle und dieser Mühle nordöstlich der Schloßberg, auf dessen Höhe die Reste der Burg Weißenstein liegen 527.

 

Jakob *Stoffel (geb. um 1735; °° um 1758 in Mörsfeld mit Maria Elisabetha Berg) war Müller auf der Weißensteiner Mühle. Dort sind zwischen 1761 und 1.8.1770 seine Kinder geboren 528.

 

Johannes *Lang (geb. um 1745; °° um 1770 mit Margaretha Hubel, Vater der Anna Elisabetha Lang [geb. 12.9.1773 Weißensteiner Mühle]) war Müller auf der Weißensteiner Mühle 529.

 

Am 6.2.1792 verkauft der Peter Kloß aus Mörsfeld 30 Ruthen Wiesen „...obig der Weißensteiner Mühl“ 530.

 

Jakob *Euler (geb. um 1779, °° Mörsfeld um 1807 mit Anna Elisabetha Wolf) war Müller auf der Weißensteiner Mühle. Die drei Kinder aus der Ehe sind zwischen 1808 und 1810 auf der Weißensteiner Mühle geboren 531.

 

Der Mühlarzt Martin *Huppert (luth., geb. um 1779 Niederwiesen - † 24.7.1838 Weißensteiner Mühle) war Müller auf der Weißen­steiner Mühle und wird zwischen 1815 und 1838 auf der Weißensteiner Mühle im Kirchenbuch Mörsfeld / Standesamtsunterlagen Mörsfeld genannt 532. Sein Sohn Johann Christian *Huppert war zeitweise Müller auf der Weißensteiner Mühle, später Tagelöhner 533.

 

Christian (1) *Vogt war wohl zunächst Landwirt auf dem Daimbacher Hof und hat die Weißensteiner Mühle erst später [Anm. wohl ab 1838] übernommen (err. aus dem Geburtsort der Kinder und aus dem Sterbedatum des Müllers und Betriebsvorgängers auf der Weißensteiner Mühle Martin Huppert [† 24.7.1838 Weißensteiner Mühle]). Auf ihn folgt der Sohn Christian (2) *Vogt als Müller auf der Weißensteiner Mühle 534

 

Karte:

- Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, a.a.O., Bd. IV.2, S. 290

 

Urkunden/Literatur:

- Schütz, Hartmut: Mörsfeld: das Familienbuch von Mörsfeld, Daimbacher Hof und Weissensteiner Mühle 1650 bis 1930 (Mörsfeld 2010)

 

 

 

 

 

Wernersberg:

VB Annweiler Lk Südliche Weinstraße; gehörte ab 1657 bis 1792 den Grafen von der Leyen 535:

 

Mühlen:

um 1840 ist Johann Philipp *Hüner der Müller in Wernersberg 536.

 

- Kaisersmühle, Wernersberger Mühle:

1828 als „leyensche Mahlmühle“, 1836 „die von Layensche Mahlmühle“, 1886, 1916 und 1963 „Kaisersmühle“ erwähnt 537.

 

Um 1850 war Johann Nikolaus *Keyser (°° mit Friederika Pasquay) der Müller auf der Wernersberger Mühle. Die Ehefrau erhob ge­gen Johann Nicolaus Keyser Klage auf Gütertrennung. Im Eilboten Landau vom 27.4.1850 wird hierzu folgendes veröffentlicht: „ In Gemäßheit gehörig registrierter Ordonnanz des königlichen Bezirksgerichtspräsidenten zu Landau vom dritten April 1850 hat Friede­rika, geborne Pasquay ohne Gewerbe, auf der Wernersberger Mühle, zur Gemeinde Wernersberg gehörig, wohnhaft, Ehefrau von Jo­hann Nicolaus Keyser, Müller, daselbst wohnhaft, …. gegen ihren Ehemann an dem kgl. Bezirksgerichte zu Landau Klage auf Güter­trennung erhoben ...“ 538.

 

 

- Knochenmühle:

bei Wernersberg; 1963 als „Knochenmühle“ erwähnt 539.

 

 

 

 

 

Werschweiler, Kloster:

s. Wörschweiler

 

 

 

 

 

Werth:

zweifelhafte Wüstung bei Wolfstein; 1436 urkundlich erwähnt als Mühle „zu Werde“ (Kellerei Wolfstein 540); 1437/38 Mühle „zu Werde“ (im Gericht Wolfstein 541); 1441 erwarb Kurpfalz vom Schultheiß zu Wolfstein „die Mühle zu Werth im Dorfe“ 542.

 

Vermutlich handelt es sich nur um einen Flurnamen in einem Dorf an der Lauter, wo eine Mühle stand 543.

 

 

 

 

 

Westheim:

VG Lingenfeld, Lk Germersheim; westlich von Germersheim; an der Horbach gelegen; gehörte zum kurpfälzischen Oberamt Neu­stadt 544.

 

Das Dorf hatte 1718/1719 eine Bevölkerung von 26 katholischen Einwohner auf 545. Bei Goswin Widder in seinem „Versuch einer vollständigen geogr.-hist. Beschreibung der kurfürstl. Pfalz“ von 1787 heißt es: „Nach dem Verzeichnisse vom J. 1785 hat dieses Dorf in 97 Familien, 379 Seelen bestanden. An Gebäuden waren 1 Kirche, 2 Schulen, 85 Häuser, nebst 1 Mühle“ 546.

 

 

Mühlen:

- Holtzmühle:

zur Gemeinde gehörte die Holtzmühle 547; die noch vorhandene Mühle liegt ein gutes Stück südlich von Westheim, westlich von Germersheim im Wald und wird auch in Germersheim erwähnt, gehört jedoch zu Westheim.

 

Die alte Mühle liegt rund 3 km südlich des Dorfs im Holz, d.i. im Wald 548.

 

Die Mühle ist sowohl im Mühlenverzeichnis des Oberamts Neustadt von 1738 549 als auch im Mühlenverzeichnis des Oberamts Ger­mersheim von 1768 550 beschrieben. Westheim gehörte zum kurpfälzischen Oberamt Neustadt 551.

 

Im 16. Jh. erwähnt als „oben an der Holzmühlen gelegen“ 552.

 

„Am 6. aprilis 1481 erteilte Philipp Pfalzgraf bey Rheyn zu Heidelberg die Konzession zur Errichtung einer Mahl- und Ohligmühle und gab diese, schon damals Holtzmühle genannte Gründung, den Herren von Weingarten zu Lehen. Nach der mittelalterlichen Be­zeichnung Holz für Wald bedeutet der Name soviel wie Waldmühle. Irgendeine Holzverarbeitung wurde hier niemals betrieben, ob­wohl die Mühle rings vom Walde umgeben ist“ 553. 1553 wird die Holzmühle durch die Herren von Weingarten verpfändet an das Kloster Haimbach nach der Auslösung kommt es 1581 zu einer erneuten Verpfändung an die Landschadt von Steinach. Nach dem Aussterben der Herren von Weingarten 1656 hat Kurpfalz deren Besitzungen eingezogen und diese 1683 den Grafen von Schomberg als Lehen vergeben 554.

 

Der erste bekannte Müller auf der Holzmühle ist Bastian Wildt, der im Türkensteuerregister vom 8.1.1585 in Westheim aufgeführt ist 555. Dort heißt es: „Bastian Wildt der Holtzmüller, hat nichts alß sein Handtwerck“ 556.

 

Nach den Kriegen des 17. Jh. erhoben Anfang des 18. Jh. drei Herrschaften Ansprüche auf die Holzmühle: der Johanniter-Orden zu Haimbach, das Jesuiten-Kollegium zu Speyer als Rechtsnachfolger der Landschadt von Steinach und die Herren von Schomburg aus Frankfurt/Main. Nach jahrelangem Streit fiel die Holzmühle jedoch an Kurpfalz, bzw. deren Gemeinde Westheim 557.

 

Im spanischen Erbfolgekrieg wurde die Holzmühle 1706 niedergebrannt. Der damals als Erbbeständer neu eingesetzte Müller Hans Georg *Stadeler (1) erhielt die Mühle im Erbbestand mit der Verpflichtung, diese auf seine Kosten wieder aufzubauen 558. Auf ihn folgte sein Sohn Hans Georg Stadeler (2); aus dessen Ehe mit Anna Maria Hellmann stammt die Tochter Noe bzw. Maria Barbara Stadler, die 1762 den aus einer angesehenen Bauernfamilie stammenden Müllermeister Georg Adam Breinig heiratete 559.

 

In einem Prozeß vor dem Reichskammergericht von 1600-1617 spielte die Holzmühle bei Westheim eine Rolle. In diesem Verfahren machte der Meister der Johanniter, Johann Philipp Lesch von Mühlheim, Forderungen der Johanniterkommende Heimbach gegen die Vormünder der minderjährigen Kinder des verstorbenen Hans Heinrich von Weingarten geltend. Als keine Zahlung erfolgte beantrag­te der Kläger Lesch von Mühlheim die „Immission“ u.a. in die als Spezialunterpfand verschrieben Holzmühle bei Westheim 560.

 

Die Mühle ist im Mühlenprotokoll des kurpfälzischen Oberamts Neustadt vom 1738 561 wie folgt beschrieben: “Zu Westheim befin­det sich ein Mühle die Holzmühl genannt, ist von dem Malteser Orden in Anno 1706 an Hanß Georg *Stadeler in einen Erbbestand überlassen worden, undt weillen es nur alte zerfallene Mühl wahr, so hatt der Beständer in 5 Jahren 90 fl Erbkauf Schilling in den Hof, das Closter Hambach (m.E. = Hainbach) genannt zahlen müßen, undt so fort alle Jahr in genannten Hof 27 fl Erbzins, wovon wie der Müller sagen thut, 3 fl Wasserfall von dasigem Ambtmann jährlich in die Gefällverwe­serey zahlt worden. Diese Mühl hat al­zeit 3 Gäng gehabt undt auch noch ferner muß dieser Müller denen Beambten in dem Hof ein Atz-Imbs: halten oder mit Geldt bezah­len. Der jetzige Poßser ist Geörg Stadeler, ein Sohn von obigem Hanß Geörg Stadeler.“

 

Im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 562 ist die Mühle ebenfalls enthalten und wie folgt beschrieben: “Die oberhalb dem herrschaftlichen Wehr stehende, in Westheimer Gemarkung gelegene sogenannte Holtzmühle, so der nahmens Breinig uxorio Noê von deren Vatter Hanß Geörg Stadler (s. Hans Georg *Stadeler II) ererbt, ist mit 3 Waßer Räder verse­hen durch welche 3 Mahl und ein Scheelgang wechsel weis getrieben werden, gibt ahn Chur­pfaltz keinen Wasserpfacht, sondern muß solcher ahn das Hauß Closter Hambach (= Johanniter Kommende Hainbach, Haus bei Weingarten) entrichten.”

 

Noch bei der Einigung mit der Kurpfalz 1785 war unter den strittigen Punkten u.a. die Holzmühle in Westheim 563.

 

Georg Adam *Breinig kaufte 1787 von der Gemeinde Westheim 8 Morgen Grundstücke bei der Holzmühle im Erbbestand. Sein Sohn und Nachfolger Philipp Adam *Breinig (17.2.1764 - 17.5.1813 im Alter von 49 Jahren) errichtete 1803 ein neues Mühlengebäude. Nach seinem Tod 1813 führte seine Witwe Katharina Doll die Mühle fort; diese führte ein hartes Regiment; um 1829 übernahm der Sohn Georg Heinrich Breinig die Mühle; °° mit Barbara Däuwel aus Niederlustadt; beide betrieben Landwirtschaft, Viehzucht, Mahl­mühle und Hammerschmiede von 1830 bis 1856 mit wirtschaftlichem Erfolg 564. Von den Kindern der Eheleute Breinig/Däuwel überlebte nur die Tochter Rosa, die nach dem Tode ihrer Schwester Mina ihren Schwager Karl Silbernagel heiratete sowie die Tochter Käthchen Breinig, °° 23.2.1856 mit dem Müller Georg Heinrich Louis 565.

 

Anläßlich des Wiederaufbaues der abgebrannten Holzmühle im Jahre 1934 wurde auch der Wasserbau erneuert, die Turbinenkammer erweitert und zu der alten Francisturbine eine neue Francisturbine der Firma Voith, Heidenheim eingebaut. Die alte Turbine mit 900 lt/sec maximaler Schluckfähigkeit dient der Ausnützung der normalen und stärkeren Mittelwassermenge, während die neue Turbine mit 500 lt/sec maximaler Schluckfähigkeit die niederen Wassermengen ausgenutzt werden sollen 566.

 

Müller auf der Holtzmühle waren:

- 1585 Bastian Wildt

- ab 1706 Hans Georg *Stadeler (1)

- um 1738-17.5.1750 Hans Georg *Stadeler (2) († 17.5.1750); °° mit Anna Maria Hellmann; seine Tochter Maria Barbara (auch Noe) *Stadeler °° 1762 mit Georg Adam Breinig

- 1750-1762 die Witwe Anna Maria Hellmann, verh. Stadeler (err.; unsicher, bisher keine Quellen); 1762 folgt der Schwiegersohn Georg Adam Breinig

- ab 1762 Georg Adam *Breinig; °° mit Maria Barbara (auch Noe) Stadeler; Vater des Müllers Philipp Adam Breinig

- um ca. 1803 Philipp Adam Breinig († 17.5.1813); °° mit Katharina Doll (geb. 15.7.1775 – 25.5.1850) aus Bellheim

- ab 17.5.1813- ca. 1829 die Witwe Katharina Doll; Mutter des Georg Heinrich Breinig

- ab ca. 1830 Georg Heinrich Breinig; °° 1829 mit Barbara Däuwel aus Niederlustadt

 

Photo:

 

Foto o.J. Verlag Friedrich Rummel, Germersheim

 

Karten und Pläne:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

- LA Speyer Best. H34 Nr. 480: „Act des Kgl. Landcommissariats Germersheim. Veränderungen in dem Wasserbau der Holzmühle betreffend. Zustand der Mühle des Heinrich Breunig“ mit mehreren Bauplänen, Grundrißplan, Querschnittzeichnung, Situationsplan, Plan zur Erweiterung der Turbinenkammer vom 29.3.1934, Statische Berechnung zur Turbinenkammer vom 7.4.1934

- LA Speyer Best. H34 Nr. 480: Akten des Bezirksamts Germersheim betr. Triebwerksanlage der Holzmühle an der Queich in West­heim; hier: wasserpolizeiliche Genehmigung der neuen Triebwerksanlage, darin auch Lageplan vom 24.4.1936

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. H34 Nr. 480: „Act des Kgl. Landcommissariats Germersheim. Veränderungen in dem Wasserbau der Holzmühle betreffend. Zustand der Mühle des Heinrich Breunig“

- Louis, Georg Heinrich: Geschichte der Holzmühle, Westheim 1982

- Stahler, Anja: „Getreidesilo und Buddhas im Verkauf: Westheim: Stillgelegte Mühle wird zum Kulturraum … (Im Blickpunkt: Holzmühle Westheim: Eine Müllerdynastie auf neuen Wegen); in: „Die Rheinpfalz“ vom 30.8.2003

 

 

 

 

 

Westhofen:

VG Westhofen, Lk Alzey-Worms; am Seebach gelegen; ab dem 17. Jh. gehörte Westhofen zur Kurpfalz

 

Die Ortshoheit besaß zunächst die Benediktinerabtei Weißenburg im Elsaß, die den Ort den Herren von Hohenfels, den Winter von Alzey und den Herren von Bolanden zu Lehen gab. Die Vogtei war im 13. Jh. in den Händen der Grafen von Leiningen. Die Wild- und Raugrafen erhielten 1324 von König Ludwig IV. das Recht, hier einen Wochenmarkt abzuhalten. Die Oberhoheit über Westhofen teilten sich in der Folge das gräfliche Haus Nassau und die Freiherrn von Hohenfels-Reipoltskirchen. Im Vertrag mit Kurpfalz von 1574 unterstellte sich Claudia, die Tochter Johanns II. von Hohenfels-Reipoltskirchen, die mit dem Grafen Lothar von Öttingen ver­heiratet war, mit ihrer Morgengabe, den Besitzungen in Westhofen, dem Schutz und der Oberhoheit der Kurpfalz. 1579 traten die Brüder Philipp und Albrecht von Nassau, deren Familie knapp 200 Jahre zu den Ganerben in Westhofen gehört hatte, ihren Anteil am Ort an Kurpfalz ab 567. 1412, 1579 und 1615 sammelte Kurpfalz die ver­schiedenen Westhofener Lehen ein und blieb von nun an Ortsherr bis zur französischen Revolution 568. Im 30jährigen Krieg wurde der Ort niedergebrannt und völlig entvölkert 569.

 

Mühlen:

im 16. Jh. gab in Westhofen und der zugehörigen Gemarkung insgesamt 9 Mühlen, darunter Getreide-, Öl- und Walkmühlen, die vom Altbach oder vom Seebach angetrieben wurden 570.

 

Am 30.5.1433 „ledigt“ Nikolaus, Faut und Herr zu Hunoltstein („Honelstein“) namens seines Bruders selig, Eberhard von Hohenfels, Herr zu Reipoltskirchen („Rypelskirchen“), auf Geheiß des Raugrafen Otto, Herrn zu Alten- und Neu-Bamberg („Baumburg“), Gra­fen zu Salm, die Mühle zu Westhofen vor der Verpfändung an Abt und Konvent des Klosters Otterberg 571. ++++klären: welche Mühle++++

 

Im Jahr 1633 waren der Erbbeständer der Gemeindemühle ++++klären: welche Mühle++++ Peter Klein wie auch sein Bruder Georg Konrad Klein, gewesener Wirt „Zum weißen Roß“ in der Kellergasse verstorben. Als Erbe erscheint Peter Klein „unmündiges Kind“ 572.

 

In der Westhofener Einwohnerliste vom 10.2.1698 und in dem Häuserverzeichnis von 1704 ist der Reformierte, Kirchen- und Ge­meindevorsteher Hans Jakob May als Müller in der Gemeindemühle ++++klären: welche Mühle++++ aufgeführt. May besaß ein Haus auf der Mittleren Blenz, das er seinem Sohn Barthel vererbte 573.

 

1742 wird erstmals die Müllerzunft in Westhofen erwähnt. Dem Westhofener Zunftbezirk gehörten alle Meister zu Osthofen, Westho­fen, Gundersheim, Flomborn, Oberflörsheim, Alsheim, Eich, Gimbsheim, Hamm, Hochheim, Pfiffligheim, Leiselheim, Mörstadt, Dalsheim, Niederflörsheim, Hangen-Weisheim, Dittelsheim und Dorn-Dürkheim an 574.

 

1787 schreibt Widder im dritten Band seiner Beschreibung der Kurpfalz: „Durch den Flecken fließet die von Flonborn und Oberflörs­heim kommende Altbach, die ausserhalb die Kaisers-Baadmühle, in dem Orte aber die die Bauerische und die Saalmühlen trei­bet. In dem Flecken entspringt die Seebach, treibt eine Sägmühle, und vereinigt sich sodann mit jener, mit welcher sie noch fünf an­dere Mühlen treibet“ 575.

 

Um 1777 war der aus Flomborn gebürtige Philipp Fitting der Gemeindemüller ++++klären: welche Mühle++++ in Westhofen 576.

 

Um 1800 wurden die Müller von der französischen Verwaltung neben anderen Bürgern zu Arbeiten, insbesondere Fuhrdiensten her­angezogen. Den Müllern fielen diese Fuhrdienste besonders schwer. Sie mußten nicht allein für das Militär mahlen, sondern das dazu bestimmte Getreide auch in den weit entfernten Magazinen abholen und das Mehl wieder zurückbringen. Die ihnen zugesicherte Ver­gütung wurde nur selten ausgezahlt, ja sie waren sogar gezwungen gewesen, einen Teil der Steuer für das Jahr 8 des franz. Revoluti­onskalenders im voraus zu entrichten. Unter dem ehemaligen Zunftmeister Heinrich *Keller aus der Kaisersbadmühle traten daher die Müller der in ihrer rechtlichen Funktion aufgelösten Müllerzunft von Osthofen und Westhofen zusammen und machten eine eine Eingabe an die Regierung, in der sie aufgrund ihrer vielseitigen Verpflichtungen zusätzliche Fuhrdienste als unzumutbar zurückwie­sen. Die Müller erreichten damit, daß sie mit zwei Pferden von der Frond befreit wurden. Sofern sie jedoch über weitere Gespanne verfügten so sollten diese „zum Fuhrdienst herangezogen werden, wenn die Reihe daran käme.“ 577.

 

 

- Bergmühle, Moltersmühle:

heute Anwesen Seegasse7 578; die Mühle liegt im Ort südwestlich des Schlosses, am Altbach 579. Die Bergmühle ist aus dem ehema­ligen „Hof zu Westhofen“ hervorgegangen, der 1380 dem Wormser Stift St. Paul geschenkt wurde 580.

 

1476 erhielt Peter *Kopf, der Erbbeständer auf der Saalmühle, eine zweite Mühle, nämlich die Bergmühle, die den Klöstern Schönau und Otterberg zuständig war. Als jährliche Erbpacht mußten 16 Mltr Korn geliefert werden, davon 12 nach Schönau und die restli­chen 4 Malter nach Münch-Bischheim, der Gefällverweserei des Klosters Otterberg 581.

 

Das Gebäude ist ein barocker Bruchsteinbau mit Mansarddach, im Kern aus dem 18. Jh. 582. Um 1974 war Ph. Willi Schmitt der Ei­gentümer der ehemaligen Bergmühle 583.

 

1648 war Hans Jakob Bernspieß der Müller in der Bergmühle Westhofen 584.

 

1735 war Erbbeständer der Bergmühle der Müller Johannes Papst. Er bat anläßlich der Belastungen durch die französischen Truppen [Anm.: französische Garnison in Westhofen während des Polnischen Erbfolgekrieges] um Pachtnachlaß. Beispielsweise floß während der 16 Tage, an denen sogar eine ganze französische Armee, die sog. „fliegende Armee“ des Generalleutnants Graf Belle-Isle, in den Bächen kein Wasser mehr, sodaß das Mahlen eingestellt werden mußte 585.

 

Um 1798 war Johannes Molter der Müller auf der Bergmühle, die deshalb auch als Moltersmühle bezeichnet wurde 586.

 

 

- Dreihornmühle, Universitätsmühle:

die aus Westhofen stammende Elisabeth (Trapp ?) heiratete 1623 den Andreas Dedelaw aus Rostock, der als Fähnrich unter „Walt­manns Haufen“ in Westhofen stationiert gewesen war. Elisabeth Trapp hatte noch Besitzansprüche an der Dreihornmühle, die sich auf 300 Gulden beliefen. „Monsieur Dedelaw“, ihr Gatte, klagte deswegen beim Oberamt (Anm.: gemeint ist der von der spanischen Regierung 1621 eingesetzte Oberamtsverweser und Landschreiber Wilhelm Ferdinand von Eiffler], das ihm die Mühle als Unter­pfand und Sicherheit zusprach 587.

 

Auch auf der Dreihornmühle hatten sich, wie auf der Hausmühle nach Ende des 30jährigen Krieges Holländer aus Amsterdam eta­bliert, nämlich Johann von Großbeck, der hier eine Branntweinbrennerei betrieb 588.

 

In der Westhofener Einwohnerliste vom 10.2.1698 ist der Lutheraner Hans Jörg Leykauf als Müller in der Dreihornmühle aufgeführt 589.

 

Bis 1760 war Wilhelm Weber der Müller auf der Dreihornmühle. 1762 verklagte er den Chirurgus David Becker, der neben seiner Tätigkeit als Bader auch Tordienst am Wormser Tor in Westhofen versah, auf Schadensersatz und erhielt 50 Reichstaler zugesprochen „wegen getanen üblen Kur und daher veranlaßter Lähmung“ 590.

 

Um 1798 war Johann Jakob König der Müller auf der Dreihorn- oder Universitätsmühle 591.

 

Im Verzeichnis der Ortschaften etc. im Großherzogtum Hessen vom September 1839 ist die „Dreihornsmühle“ in Westhofen aufge­führt 592.

 

In einer am 26.9.1889 in der Bürgermeisterei Osthofen unterzeichneten Urkunde trafen die Eigentümer der auf der Seebach gelegenen Mühlen eine Vereinbarung über das Aufstauen des Seebach-Wassers, um durch das Aufstauen verursachte Nachteile für den Mühlenbetrieb zu vermeiden 593. Beteiligt war u.a. Jacob Bayer, Besitzer der Dreihornmühle in Westhofen.

 

 

- Getreidemühle Westhofen:

In einer am 26.9.1889 in der Bürgermeisterei Osthofen unterzeichneten Urkunde trafen die Eigentümer der auf der Seebach gelegenen Mühlen eine Vereinbarung über das Aufstauen des Seebach-Wassers, um durch das Aufstauen verursachte Nachteile für den Mühlenbetrieb zu vermeiden 594. Beteiligt war u.a. Wilhelm Grün, Besitzer der Getreidemühle Westhofen.

 

 

- Hausmühle:

die Mühle lag um 1600 im Südosten des Ortes, südlich der Daubhauspforte, am Seebach unmittelbar vor dem Südosttor 595.

 

Nach 1624 war Michel Büdinger der Müller auf der Hausmühle; er war verheiratet mit Anna Maria Schmidt (°° I mit Peter Becker, † um 1621; °° II mit dem Müller Michel Büdinger; °° III 16.6.1632 mit Pfarrer Martin Staupis) der Tochter der Katharina Bopp († 1622 in Worms, wohin sie nach der Brandschatzung von Westhofen geflohen war) und dem Gutsbesitzer auf der Oberen Blenz, der damaligen Mühlgasse, Jörg Schmidt († 1601) 596.

 

1623 heiratete der Gerichtsschreiber des Westhofener Gerichts Peter Beck [Anm.: sein Grabstein befindet sich an der Liebfrauenkir­che] die Barbara Rickweiler, Tochter des vermögenden Daniel *Rickweiler in der Hausmühle 597. Peter Beck ist der Vater des Ge­richtsschreibers in Westhofen, Johann Daniel Beck, der mit Anna Maria Faßben­der, der Tochter des gewesenen spanischen Fauthen Marx Faßbender, verheiratet war 598.

 

Die Mühle war 1621 zerstört worden; sie wurde 1624 von „sämtlichen Rickweilerschen Erben“ verkauft. Zu diesen gehörte auch der Gerichtsschreiber Beck. Käufer war der Westhofener Bürger und Müller Michel Büdinger. Das Mühlwerk war zwar demoliert, das kostbare Eisenwerk jedoch in Worms in Sicherheit gebracht und aufbewahrt worden 599.

 

Um 1628 standen dem Grafen von Manderscheid die Einkünfte der vier, aus dem ehemaligen reipoltskirchischen Besitz stammenden, Mühlen zu: der Saalmühle, Seemühle. Hausmühle, und Trappenmühle 600.

 

Im 30jährigen Krieg war die Familie Wasmuth Müller auf der Hausmühle in Westhofen; Familie Wasmuth ist im 30jährigen Krieg verschollen. So begannen 1650 die aus Amsterdam stammenden Peter de Prüne und Jan Sorten, auf der Hausmühle eine Branntwein­brennerei zu betreiben. 1683 gaben jedoch, infolge der erneuten kriegerischen Zeiten, die Brennerei auf und verkauften das Anwesen als Mühle 601.

 

Die Grafen Alexius (Axel) und Gustav Adolf Löwenhaupt sowie Graf Hermann Franz von Manderscheid und dessen Schwester Ma­ria Elisabeth, die mit Graf Axel Löwenhaupt verheiratet war, besaßen nach dem 30jährigen Krieg in Westhofen u.a. die Seemühle, die Saalmühle, die Hausmühle, Schaben- oder Trappenmühle 602.

 

Graf Axel von Löwenhaupt war stark verschuldet. Das Westhofener Ortsgericht hatte deshalb im Jahr 1660 einen langwierigen Pro­zeß zu bearbeiten der im „Roten Buch“ der Gemeinde protokolliert ist. Darin heißt es nach mehreren Verhandlungen abschließend: „Herr Axel von Löwenhaupt, Graf von Falkenstein und Herr zu Reipoltskirchen schuldet an Georg Daniel Jordis in Frankfurt am Main 2200 Gulden. Die Gerichte zu Westhofen legen daher seine Pächte, welche er von der Seemühle hat wie auch die von der Haus­mühle in Beschlag ...“ 603.

 

1704 wird der aus Tiefenthal stammende Nikel Kolb als Mühlknecht der Gerichtsschreiberfamilie Beck auf deren Hausmühle in Westhofen. Kolb ehelichte später die Erbin Celi-Elisabeth Beck 604.

 

1710 betrug die jährliche Erbpacht der Hausmühle 30 Mltr Korn, die an die sog. Reipoltskirchische Kellerei, die damals gemein­schaftlich die Grafen von Löwenhaupt und die Reichsgrafen von Hillesheim besaßen, zu zahlen war 605.

 

In einer am 26.9.1889 in der Bürgermeisterei Osthofen unterzeichneten Urkunde trafen die Eigentümer der auf der Seebach gelegenen Mühlen eine Vereinbarung über das Aufstauen des Seebach-Wassers, um durch das Aufstauen verursachte Nachteile für den Mühlenbetrieb zu vermeiden 606. Beteiligt war u.a. Johann Orb II, der Besitzer der Hausmühle.

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. 159 Nr. 045: Hauptbuch aller Einnahmen und Ausgaben an Naturalien von den Gefällen und Revenuen des Privat-Eigentums des Herzogs von Dalberg. Herrnsheim 1813, geführt durch Franz Baumann; darin u.a. Einnahmen von der Hausmühle

 

 

- Kaiserbadmühle, Stefansmühle:

kurpfälzische Erbbestandsmühle 607; die Mühle lag um 1600 westlich von Westhofen am Altbach 608. Um 1974 als das „Wechsler­sche Anwesen“ bezeichnet 609. Die in den Jahren vor 2012 restaurierte Kaiserbad­mühle liegt malerisch, inmitten von Weinbergen am Ortsrand von Westhofen 610.

 

In einer Anmerkung zur Kaisers-Baadmühle meint Widder: „Dieses scheint die Mühle zu seyn welche Pfalzgr. Rudolph I bereits im J. 1298 von dem Kollegiatstift zu St. German in Speier um 140 Pfund Häller erkaufet hat.“ 611

 

Um 1610 wurde die Mühle nach ihrem Besitzer Stefan *am Thor „Stefansmühle“ genannt 612.

 

In der Sitzung des Ortsgerichts vom 29.4.1631 wurde erwähnt, „daß der Knecht in Stephans Mühle tödlich auf Ostersonntag geschos­sen worden und nachmals auf nächsten Donnerstag gestorben.“ 613.

 

In der Westhofener Einwohnerliste vom 10.2.1698 ist der reformierte Wilhelm von Brecht als Gerichtsverwandter und Erbbeständer der Kaisersbadmühle (Ohligmühle) aufgeführt 614.

 

1744 waren Paul Balz und dessen Ehefrau Margaretha NN. Als Müller in der Kaiserbadmühle; das Ehepaar war reformiert und hatte drei Kinder; Paul Balz stammte aus Gau-Odernheim 615.

 

In der Kollekturrechnung des Stifts Zell von 1760 werden die Einnahmen aus der Erbpacht der Erbbestandsmühle Westhofen wie folgt verzeichnet: „Philipp Lorentz Groos daselbsten hat übernohmen und jährlich geliefert statt des vorigen Erbbeständers Jacob Wilhelm Webers den pro sto 1759 rückständigen Erbpacht von daseits an sich erkauften Erbbestands Mühl … 20 Mltr“ 616.

 

1796 war Erbbeständer und Müller der Heinrich *Keller und Georg Betzen Witwe, die beide auch die Neumühle besaßen 617.

 

Die Kaiserbadmühle wurde in den Jahren vor 2012 liebevoll restauriert. In den verschiedenen Gebäuden befinden sich eine Galerie eine Vinothek sowie eine Ferienwohnung. Im zugehörigen Terrassenhaus finden unterschiedliche kulturelle Veranstaltungen statt 618.

 

Abbildung:

- Kaiserbadmühle um 1610: Gemälde von Ph. Helderhoff, Bayrische Staatsgemäldesammlung München, abgedruckt bei Grüne­wald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 57 mit Erläuterung S. 58).

 

Photo:

- Internetdatei www://kaiserbadgalerie.com

 

 

- Münchmühle:

s. Saalmühle

 

 

- Neumühle:

besaß ein kurpfälzisches Wasserrecht zum Mühlenbetrieb, war jedoch freies Eigentum; die Mühle gehörte um 1721 des Georg Betzen Witwe 619.

 

 

- Saalmühle, Münchmühle:

heute Anwesen Kellergasse 3; im Hof befindet sich ein Fachwerkbau von 1744 620. Die Mühle lag um 1600 im Ort südlich des Schlosses, am Altbach 621.

 

1476 wird die „Münchmühle“, später auch die „Mühle am Saal“ genannt, erstmals urkundlich erwähnt. Sie wurde von Johann I. von Hohenfels, Herr zu Reipoltskirchen, am Sonntag nach Laurenzitag 1476 an Peter *Kopf von Undenheim im Erbbestand verliehen. Die Mühle stand damals ungebaut, und es wurde dem neuen Erbbeständer die Auflage gemacht, die Mühle wieder aufzubauen. Holz und Mühlenzubehör wurden ihm dazu gestellt und die Mühlpacht auf drei Jahre erlassen 622.

 

Um 1628 standen dem Grafen von Manderscheid die Einkünfte der vier, aus dem ehemaligen reipoltskirchischen Besitz stammenden, Mühlen zu: der Saalmühle, Seemühle. Hausmühle, und Trappenmühle 623.

 

1629 war Laurenz Schäffer der Saalmüller 624.

 

1633 war Theowald Fischer der Saalmüller. Auf dem Dorfgerichtstag vom 9.1.1633 wurde „vorgebracht, daß Hans Jakob Kleinmann nachmittags vor seiner Hausfrauen Türen des Saalmüllers Theowald Fischer Dienstknecht angegriffen, welcher Kleinmanns Acker­jungen hat schlagen wollen wegen der Magd.“ 625.

 

Die Grafen Alexius (Axel) und Gustav Adolf Löwenhaupt sowie Graf Hermann Franz von Manderscheid und dessen Schwester Ma­ria Elisabeth, die mit Graf Axel Löwenhaupt verheiratet war, besaßen nach dem 30jährigen Krieg in Westhofen u.a. die Seemühle, die Saalmühle, die Hausmühle, Schaben- oder Trappenmühle 626.

 

Vor 1700 war Peter Keller als Müller auf der Saalmühle in Westhofen. Er tauschte diese Mühle mit dem Hans Jakob *Steinmüller, der zuvor Müller in Offstein gewesen war 627.

 

1700 war Johann Jakob *Steinmüller der Saalmüller in Westhofen. Von ihm rührt der Mühlstein mit der Jahreszahl 1700, der sich im Park befindet. Auch 1704 war Steinmüller als Müller in Westhofen. Sein Zunftwappen mit der Jahreszahl 1704 befindet sich heute über einer Gartentür am Fronbrunnenfloß 628.

 

1710 betrug die jährliche Erbpacht der Saalmühle 6 Mltr Korn, die an die sog. Reipoltskirchische Kellerei, die damals gemeinschaft­lich die Grafen von Löwenhaupt und die Reichsgrafen von Hillesheim besaßen, zu zahlen war 629.

 

1744 übernahm der reformierte Philipp Bernhard Kaiper die Saalmühle in Erbbestand; °° mit NN; das Ehepaar hatte fünf Kinder 630.

 

In einer am 26.9.1889 in der Bürgermeisterei Osthofen unterzeichneten Urkunde trafen die Eigentümer der auf der Seebach gelegenen Mühlen eine Vereinbarung über das Aufstauen des Seebach-Wassers, um durch das Aufstauen verursachte Nachteile für den Mühlenbetrieb zu vermeiden 631. Beteiligt war u.a. Friedrich Muth, Besitzer der Neumühle im Banne von Westhofen.

 

 

- Schabenmühle:

s. Trappenmühle

 

 

- Seemühle:

im Ort nahe der südlichen Mauer am Seebach gelegen 632; mit einem noch heute intakten Wasserrad. Das Wohnhaus ist im Kern spät­mittelalterlich. Die Mühle gehörte im 13. Jh. den Herren von Bolanden und danach den Herren von Hohenfels-Reipoltskirchen 633.

 

1283 wird Dietrich von Hohenfels als Eigentümer einer Mühle (Seemühle) und anderer Besitzungen in Westhofen genannt 634.

 

Um 1628 standen dem Grafen von Manderscheid die Einkünfte der vier, aus dem ehemaligen reipoltskirchischen Besitz stammenden, Mühlen zu: der Saalmühle, Seemühle. Hausmühle, und Trappenmühle 635.

 

1629 war Paul Trapp der Seemüller 636.

 

Die Grafen Alexius (Axel) und Gustav Adolf Löwenhaupt sowie Graf Hermann Franz von Manderscheid und dessen Schwester Ma­ria Elisabeth, die mit Graf Axel Löwenhaupt verheiratet war, besaßen nach dem 30jährigen Krieg in Westhofen u.a. die Seemühle, die Saalmühle, die Hausmühle, Schaben- oder Trappenmühle 637.

 

Graf Axel von Löwenhaupt war stark verschuldet. Das Westhofener Ortsgericht hatte deshalb im Jahr 1660 einen langwierigen Pro­zeß zu bearbeiten der im „Roten Buch“ der Gemeinde protokolliert ist. Darin heißt es nach mehreren Verhandlungen abschließend: „Herr Axel von Löwenhaupt, Graf von Falkenstein und Herr zu Reipoltskirchen schuldet an Georg Daniel Jordis in Frankfurt am Main 2200 Gulden. Die Gerichte zu Westhofen legen daher seine Pächte, welche er von der Seemühle hat wie auch die von der Haus­mühle in Beschlag ...“ 638.

 

Um 1663 war Valentin Jäger der Inhaber der Seemühle; Jäger wurde 1663 auch kurpfälzischer Zollbereiter und Oberfauth 639. In der Westhofener Einwohnerliste vom 10.2.1698 ist sein Sohn, der Oberfauth Ro­bert (Rupert) *Jäger, aufgeführt. Jäger besaß das Haus Nr. 6 am Markt, den untern Teil des Hauses Nr. in der Wormsergasse; außer­dem war er Erbbeständer der Seemühle und Inhaber von Feldern des Deutsch-Ritterordens auf der Mittleren Blenz, das er seinem Sohn Barthel vererbte 640. Jäger war seit 1671 als Nachfol­ger seines Vaters kurpfälzischer Oberfauth. Rupert Jäger war mit Apolonia Layer, der Tochter des Gerichtsverwandten Hans Peter Layer verheiratet. Deren Mutter war in 2. Ehe mit seinem Vater Valentin Jäger verheiratet gewesen 641.

 

1744 war Johann Jakob Keller (°° mit NN., 2 Kinder) der Erbbeständer der Seemühle 642.

 

1710 betrug die jährliche Erbpacht der Seemühle 26 Mltr Korn, die an die sog. Reipoltskirchische Kellerei, die damals gemeinschaftl­ich die Grafen von Löwenhaupt und die Reichsgrafen von Hillesheim besaßen, zu zahlen war 643.

 

In einer am 26.9.1889 in der Bürgermeisterei Osthofen unterzeichneten Urkunde trafen die Eigentümer der auf der Seebach gelegenen Mühlen eine Vereinbarung über das Aufstauen des Seebach-Wassers, um durch das Aufstauen verursachte Nachteile für den Mühlenbetrieb zu vermeiden 644. Beteiligt war u.a. Jakob Keller IV, Besitzer der Seemühle in Westhofen.

 

Photo:

- Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 154

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. 159 Nr. 045: Hauptbuch aller Einnahmen und Ausgaben an Naturalien von den Gefällen und Revenuen des Privat-Eigentums des Herzogs von Dalberg. Herrnsheim 1813, geführt durch Franz Baumann; darin u.a. Einnahmen von der Seemühle

 

 

- Trappenmühle, Schabenmühle:

ostwärts der Stadtmauer außerhalb der Stadt nahe der Daubhauspforte am Seebach gelegen 645.

 

1625 war Hans Caspar Juckvil als Müller auf der Trappenmühle. In der Sitzung des Westhofener Dorfgerichts vom 29.6.1625 klagte der Gerichtsverwandte Michael Kandel, dieweil er sich den „unbilligen Schmähworten“ des Müllers Hans Caspar Juckvil in der Trappenmühle hatte aussetzen müssen. „Weilen aber solche von Juckwillen aus Trunkenheit und nicht aus Vorsatz ausgesprochen, er auch solche verbale iniuria nachmahlen nicht mehr angeboten so ist solche Sache ohne Abbruch und Nachteil jemandes Ehre kompo­niert und geschlichtet worden“ 646.

 

Um 1628 standen dem Grafen von Manderscheid die Einkünfte der vier, aus dem ehemaligen reipoltskirchischen Besitz stammenden, Mühlen zu: der Saalmühle, Seemühle. Hausmühle, und Trappenmühle 647.

 

1744 hatte der reformierte Hermann Fehlinger die halbe Schabenmühle im Erbbestand; die zweite Hälfte besaß Wilhelm von Gorcum 648.

 

In der Trappenmühle, die im 30jährigen Krieg frei geworden war, betrieben ab 1650 Jan und Peter von Gorcum eine Ölmühle, jedoch ohne großen Erfolg. Als ihre Verschuldung ständig wuchs und die beiden Brüder 1659 vor die Schranken des Ortsgerichts gefordert wurden, erschien nur Jan von Gorcum, der erklärte, „sein Bruder Peter habe die meisten Schulden aufgenommen“ und sei im übrigen „eben nach Ostindien verreist.“ 649.

 

Die Grafen Alexius (Axel) und Gustav Adolf Löwenhaupt sowie Graf Hermann Franz von Manderscheid und dessen Schwester Ma­ria Elisabeth, die mit Graf Axel Löwenhaupt verheiratet war, besaßen nach dem 30jährigen Krieg in Westhofen u.a. die Seemühle, die Saalmühle, die Hausmühle, Schaben- oder Trappenmühle 650.

 

1672 erhielt der Müller auf der Schabenmühle, Johann von Gorkum die Genehmigung, bei seiner Mühle einen Fischteich anzulegen 651.

 

Im Häuserverzeichnis von 1704 ist Heinrich von Gorcum (°° mit NN., 2 Kinder) als Müller auf der Schaben- oder Trappenmühle auf­geführt 652.

 

1710 betrug die jährliche Erbpacht der Schabenmühle 31 Mltr Korn, die an die sog. Reipoltskirchische Kellerei, die damals gemein­schaftlich die Grafen von Löwenhaupt und die Reichsgrafen von Hillesheim besaßen, zu zahlen war 653.

 

In einer am 26.9.1889 in der Bürgermeisterei Osthofen unterzeichneten Urkunde trafen die Eigentümer der auf der Seebach gelegenen Mühlen eine Vereinbarung über das Aufstauen des Seebach-Wassers, um durch das Aufstauen verursachte Nachteile für den Mühlenbetrieb zu vermeiden 654. Beteiligt war u.a. Franz Müller, Besitzer der Schabenmühle.

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. 159 Nr. 045: Hauptbuch aller Einnahmen und Ausgaben an Naturalien von den Gefällen und Revenuen des Privat-Eigentums des Herzogs von Dalberg. Herrnsheim 1813, geführt durch Franz Baumann; darin u.a. Einnahmen von der Schaben­mühle

 

 

 

 

 

Weyher bei Landau:

VB Edenkoben; Lk Südliche Weinstraße; nördlich von Landau. Westlich von Edesheim im Modenbachtal gelegen.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von ca. 70 katholischen Familien auf 655.

 

Mühlen:

am 20.7.1444 bekundet Georg Herr von Ochsenstein, daß er dem Hans von Helmstatt, dem Sohn des verstorbenen Reinhard, Amt­mann zu Lauterburg, für einen Betrag von 200 Gulden seinen Anteil an den Dörfern und Gerichten Hainfeld und einem Viertel an Modenbach sowie an der Mühle und der Scheuer daselbst, auf Wiederkauf verkauft habe 656.

 

1721 ist Stephan *Hartlieb aus Großfischlingen der Müller in Weyher +++klä­ren: welche Mühle++++ 657. Er ist wohl identisch mit Hanß Stephan Vattleb, Müller aus Burrweiler; dieser erhält 1693 die Erlaub­nis die Mühle in Großfischlingen wieder aufzubauen und sie 8 Jahre lang abgabenfrei zu betreiben. Er ist ab 1715 Müller in Weyher 658.

 

 

- Buschmühle:

die Mühle liegt im Modenbachtal nahe am Wald, und dieser ist mit „Busch-“ gemeint; er war zur Zeit der Benennung ein Buschwald 659; von einer Mühle hören wir schon seit dem 16. Jh.; 1583 „zu Modenbach bey der Müell“ 660; Anfang 16. Jh. „von dem alttenfor­ster wege hinussen büs zu dem buschbilde“ und „am Mülenwege 661. Auch das genannte „Buschbild“ (ein Bild­stock) stand an dem „Busch“. Ab 1828 lautet der Mühlenname „Buschmühle“ 662.

 

Am 27.10.1846 läßt der Müller Georg *Kleinmann versteigern: „Eine Mahlmühle, die Buschmühle genannt, gelegen im Banne von Weyher, sammt Garten, Stallungen, Bäckerei, Keller und Zugehör. Die Gebäulichkeiten sind vor 10 Jahren neu erbaut worden … 663.

 

 

- Weyherer Mühle:

am 20./21.8.1840 wurde der Ölschläger Valentin Siener aus Weyher vor dem Assisengericht der Pfalz wegen Raubes zu Lasten des Bürstenhändlers Andreas Werle angeklagt. Der Räuber Siener begab sich nach der Tat in Richtung auf die Weyherer Mühle 664.

 

 

 

 

 

Wiesbach:

VG Zweibrücken-Land, Lk Südwestpfalz; nordöstlich von Zweibrücken auf der Sickinger Höhe gelegen, östlich von Käshofen; Wies­bach liegt in einer Senke der Sickinger Höhe am Zusammenfluß mehrerer Bäche zum *Wiesbach. Die umgebenden, teils schluchtar­tigen Täler sind bewaldet, während die Höhen von Ackerland bedeckt sind.

 

Der Ort wurde erstmals im Jahre 1269 als Reichsdorf Wisebach urkundlich erwähnt. 1297 wird eine Burg erwähnt. Der Ort gehörte bis 1589 zu Landstuhl, wurde 1589 von Sickingen eingetauscht und kam zusammen mit Krähenberg und Rosenkopf durch Tausch an Pfalz-Zweibrücken. Das Dorf gehörte dann zur Schultheißerei Schmitshausen.

 

Mühlen:

in einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Morsbacher Müller“ den ihm erteilten „Con­firmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 665. +++klä­ren: welche Mühle ?++++

 

 

- Etzenbacher Mühle; Neumühle, untere Wiesbacher Mühle:

auch als Eitzenbacher Mühle oder Enzenbacher Mühle bezeichnet; südlich des Dorfes Wiesbach, oberhalb der Stampermühle (s. *Großbundenbach) gelegen.

 

Die jetzige Mühle liegt auf dem Bann von Käshofen; die im 30jährigen Krieg zerstörte und völlig abgegangene alte Etzenbacher Mühle lag dagegen auf Wiesbacher Bann, also bis 1589 auf sickingschem Gebiet 666.

 

In Wiesbach waren ursprünglich zu unterscheiden: Die Wiesbacher Mühle wurde auch die Obere Mühle oder Altmühle genannt, im Gegensatz zur Etzenbacher Mühle, die früher als sie noch auf ihrem ehemaligen Platz stand, die untere Wiesbacher Mühle hieß 667.

 

Der Flurname Etzenbach ist schon 1621 als „Etzenbach“ 668 bezeugt und hat neben sich den Flurnamen Etzenberg. Beziehungswort ist entweder mhd. „etze = Viehweide oder das Verbum mhd. Etzen = weiden 669.

 

1634 und 1635 zahlten Vollmar und Müller Hanß von der untersten Mühle zu Wiesbach im Etzenbach zahlen 2 Malter Korn Lauterer Maßung für die Etzenbacher Mühle an Pfalz-Zweibrücken 670. Um 1636 war ein Müller Namens „Müllerhansen“ der Beständer auf der Etzenbacher Mühle. In einem Auszug aus dem Bundenbacher Gerichtsbuch von 1636 (vorgelegt vom Freiherr von Cathcart als Anlage zu einem Schreiben an die pfalz-zweibrückische Regierung vom 7.11.1746) heißt es: „Ester, müllerhansen seel. Hinterlassene Wittib hat dem wohledlen gestrengen Friedrich von Stein-Callenfelß, fürstl. Pfalzzweybr. Jägermeister erblich verkauf, ihr Teil, näm­lich den 5. Mühl ...“ 671.

 

Die Mühle wurde im 30jährigen Krieg zerstört, was sich aus den Gefälleakten erschließt: „Der Pacht von der Mühle auf der Etzenbach ist anno 1635 annoch entrichtet worden, aber 1648 nicht mehr“ 672.

 

Die Mühle wurde zwischen 1745-1747 neu errichtet 673. Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken, erstellt 1744 von Rent­kammersekretär Johann Friedrich Marx und vorgelegt am 6.1.1745, wird bei der Beschreibung der Stampermühle erwähnt: „... 200 Meter unterhalb 674 noch ein alter Mühlenplatz an der Eitzenbach, in dem Eitzenbacher Distrikt Käshofer Banns. Die vormaligen Buntenbacher Besitzer sollen solchen Platz in Kriegszeiten um etwas Eßbares von der Eigentümerin, deren Mann in den Kriegs­troublen erschlagen worden, an sich gebracht. Die Wiesbacher wünschen den Wiederaufbau dieser alten Mühle.” 675.

 

Hans Adam Müller, Gemeindsmann von Krähenberg, stellte am 15.9.1745 ein Gesuch, auf einem ihm gehörigen Platz eine Mühle mit einem Gang errichten zu dürfen, da in Wiesbach nur eine Mühle 676 mit einem Gang vorhanden ist, wodurch die Untertanen zu Wiesbach, Krähenberg und Rosenkopf „ohnmöglich der Gebühr nach“ besorgt werden können 677. Durch die pfalz-zweibrückische Regierung wurde eine Untersuchung über die Notwendigkeit und Machbarkeit des Projekts durchgeführt und der Mühlarzt Jacob Mayer beauftragt. In dessen Bericht heißt es: „Daß das Wasser zu der Stamper Mühle 678 auf herrschaftl. Zweibr. Territorio zu der Niederhauser Mühl aber auf Buntenbacher territorio ge­fangen; der Fall von der zu erbauenden Mühl muß von unten aus genommen und kann nicht mehr als 4 Schuh werden; die Pacht kann nicht höher als 9 Faß sein; die obere 679 und die untere 680 Mühl sind oberschlächtig; die Untermühl 681 hat vormals aus einem Teich gemahlen, so itzo Wiesen sind; man könnte zwar diesen das Wasser abgraben; gäbe aber Händel; das Plätzgen heißt auf der Et­zenbacher Mühl; die neue Mühl wird also unterschlächtig und gibt ein geringes Werk“ 682.

 

Der benachbarte Müller auf der Wiesbacher Mühle unternahm nunmehr Schritte um die befürchtete Konkurrenz auszuschalten. Die Rentkammer berichtete am 9.7.1746 an die pfalz-zweibrückische Regierung: Der dermalige Besitzer und Erbbeständer der Wies­bacher Mühle [Johann] Peter *Müller bietet sich an, falls dem Mühlenbau des Hans Adam Müller nicht entsprochen werde eine höhe­re Abgabe zu leisten 683.

 

Daraufhin wurde der Antragssteller Hans Adam Müller vor das Oberamt Zweibrücken geladen, wo er mitteilte, ihm wäre inzwischen die Lust am Bau vergangen, weil er so viele Gänge und Mühe vergebens gehabt habe. Auch wolle der Obermüller 684 seine Schwester heiraten 685 und er wolle ihm nicht zum Schaden bauen 686. Das Oberamt Zweibrücken schlug daraufhin vor, der Antragsteller Hans Adam Müller solle gemeinsam mit seinem künftigen Schwager Johann Peter Müller gemeinsam die Mühle bauen 687. Der genannte Obermüller Jo­hann Peter *Müller war allerdings bereits am 11.8.1746 gestorben 688.

 

Die pfalz-zweibrückische Regierung hatte jedoch eine Interesse daran, daß die Etzenbacher Mühle wieder aufgebaut werde und ord­nete die Versteigerung des alten Mühlenplatzes auf der Etzenbach an 689.

 

Die Müller'schen Erben, die offensichtlich den Bau der konkurrierenden neuen Mühle verhindern wollten, machen daraufhin am 14.10.1746 durch Philipp Adam *Weber 690 bei der pfalz-zweibrückischen Regierung eine Gesuch: „ … Ich und mein vor etlichen Wochen verstorbener Schwager (Peter Müller) haben dem Rentk.-Sekr. Marx die Vorstellung gemacht, daß man die Mühle, von der morgen der Platz versteigert werden soll, errichtet wird, die alte (obere) Mühle völlig zu Grunde gehen und aus der neuen auch nicht viel werde; daß für einen, geschweige für zwei, nicht genug zu mahlen ist. Mit Bestürzung vernehmen wir, daß die Regierung auf dem Vorhaben bestehe; da mit den Erben noch keine Regelung ergangen ist, bitten wir um Verschiebung der Versteigerung“ 691. Am 19.11.1746 macht der Erbbeständer und Müller auf der Wiesbacher Mahlmühle, Johann Nickel *Ullrich, nochmals Bedenken gegen die Errichtung der Etzenbacher Mühle geltend 692.

 

Die Versteigerung fand statt. Den Zuschlag erhielt aufgrund Meistgebotes der Müller Hans Adam Müller jun. aus Krähenberg. Darauf verlangt die Rentkammer von der pfalz-zweibrückischen Regierung die Ratifikation zum Zuschlag. Diese wird von Herzog Christian von Pfalz-Zweibrücken persönlich erteilt. Dieser macht jedoch in einem Aktenvermerk seine Kritik an der Vorgehensweise der Rent­kammer deutlich: „... jedoch hätte fürstl: Renth Cammer zuvor mit frstl: Regierung darüber zu kommunizieren, weilen Uns die Nach­richt zugekommen, daß ab seiten unseren Oberstallmeisters von Plücksburg 693 neoria nomine Vorstellung geschehen“ 694. In seinem Gesuch, dessen Vorkorrespondenz von der Rentkammer nicht berücksichtigt worden war, wies von von Plücksburg, der über seine Ehefrau an der Herrschaft derer von Cathcart zu Carbiston beteiligt war, auf folgendes hin: „Nachdem mein Vorfahr (Freiherr von Cathcart) nicht nur die Bach, die die Mühle treiben soll, sondern auch die ged. Etzenbacher Mühl erb- und eigentümlich erkauft, laut anliegenden Extracten von 1636 aus dem Bundenbacher Gerichtsbuch und vermög des Vergleichs von 1606 mit dem hiesigen fürstl: Haus ..“ 695. Die Rentkammer hält dagegen und weist daraufhin, daß die Steinkallenfelser und deren Nachfolger die Freiherrn von Cathcart seit 1648 keine Pacht gezahlt haben und ist nur bereit, gegen Nachzahlung der jährlichen Pacht von 9 Faß korn für die vergangenen 100 Jahre (!) den Mühlenplatz an den Freiherrn von Cathcart zu übertragen, ansonsten bleibe es bei dem Zuschlag an Hans Adam Müller 696.

 

Die Angelegenheit zog sich in der Folge jahrelang hin. Wiederholt kam es zu Anträgen, auf anderen Grundstücken eine Mühle errich­ten zu können. Im Januar 1653 machte Peter Becker aus Krähenberg eine Eingabe an den Herzig; er wolle auf einem Wiesenstück oberhalb der Stamper Mühle eine Mahlmühle mit einem Gang errichten. Die Rentkammer unternahm hierzu eine Ortsbesichtigung, an der u.a. der Müllermeister [Christoph] *Weinmüller von der Ixheimer Mühle teilnahm. Der Platz für den beabsichtigten Neubau wurde als ungeeignet beurteilt 697. Am 12.4.1753 machte Hans Adam Denny das Angebot, bei Zahlung von 4 Mltr Erbpachtzins auf ei­gene Kosten eine eine Mühle unterhalb von Wiesbach zu bauen. 698.

 

Es kommt schließlich nach Zurückweisung der von Cathcart'schen Ansprüche 699 und am 23.6.1753 zu einer erneuten Versteigerung des Mühlplatzes der ehemaligen Etzenbacher Mühle. Den Zuschlag erhielt nunmehr der Müller und Erbbeständer der Kneisper Müh­le bei Reiffenberg, Jacob *Fischer, der seinen Anteil sogleich an einen Adam Denny cedierte. Letzterer bittet deshalb, den Erbbe­standsbrief auf ihn auszustellen. Hierzu teilt die Rentkammer mit, daß die Cession keinesfalls genehmigt werde, da Denny nicht die geringste Sicherheit zu bieten hat 700. Es folgt eine weitere Eingabe des Obermüllers Johann Nickel Ullrich vom 9.8.1753. Dieser weist daraufhin, daß „der Platz nicht weit unter meiner Mühle, diese nun zu meinem Nachteil gebaut wird, da der Platz gar keinen Wasserfall hat, somit wird der jetzige Beständer den Wasserfall par force zu bewerkstelligen suchen und es wird das Hinterwasser un­ter meine Räder getrieben“. Ullrich ersucht um Besichtigung der Verhältnisse 701. Inzwischen hatte der Herzog Christian von Zwei­brücken am 11.7.1753 die Versteigerung der Etzenbacher Mühlplatzes an den Jacob Fischer, nicht aber die Cession an Denny ratifi­ziert 702. Aufgrund der Eingabe des Obermüllers Johann Nickel Ullrich, macht nunmehr auch der Ersteigerer Fischer eine Eingabe, um den Angriff des Ullrich zu entkräften. Fischer weist in zwei Schreiben vom 15.79.1753 auf folgendes hin: „Habe in Erfahrung gebracht, daß die Wiesbacher Mühle, ehedem nur 7 Fuß Fall gehabt, ebensoviel die Etzenbacher. Nach dem Verfall letzterer aber die Wiesbacher Mühle stark verändert wurde. Ihr Fall auf 12 Schuh gemacht sei; so sei leicht zu ersehen, daß das Wasser der Wiesbacher Mühle unter die Räder getrieben würde“. Auch Fischer beantragt eine Besichtigung der Verhältnisse 703.

 

Nunmehr werden dem Kammerrath Faudel die Akten übersandt mit dem Auftrag unter Hinzuziehung von Experten zusammen mit den Parteien eine Besichtigung vorzunehmen. Hierzu wird der Blieskasteler Müller Hintzberger als Sachverständiger hinzugezogen. Kammerrath Faudel berichtet anschließend am 23.11.1753 an die Regierung: Eine Veränderung der Wasserverhältnisse wie von Fi­scher behauptet, hat sich nicht gefunden 704. Daraufhin zieht Fischer am 10.12.1753 sein Gesuch zum Neubau der Etzenbacher Müh­le zurück 705.

 

Nunmehr erhält der Wiesbacher Obermüller Johann Nickel Ullrich das Grundstück und die Genehmigung zum Bau der Mühle. Er be­gann mit dem Neubau. Aber erneut gibt es es Probleme, da nunmehr die Gemeinde Käshofen, auf deren Bann die Mühle liegt, am 15.5.1754 Bedenken anmeldet und mit dem Neubau nicht einverstanden ist. Diese werden zurückgewiesen und die Mühle wird von Ullrich erbaut 706.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 707 wird die Mühle beschrieben: „Die Wiesba­cher Neue Mühl welche auff dem Alt Mühlenplatz in der Etzenbach gebaut worden [hat] 2 WaßerRäder, welche einen Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt an Pacht] 6 Mltr Korn; ist keine Bann Mühle und ziehet ihre Nahrung aus denen dabey gelegenen nicht gebannten Orthschaften.“

 

In der Aufstellung vom 25.9.1756, erstellt von dem Keller Böttger an die herzogliche Regierung ist folgendes vermerkt 708: „Zu Wießbach hat Nickel Ulrich den alten Mühlenplatz in der Ezenbach ao. 1754 in Erbbestand übernomen,und bereits eine Mühle dahin gebauet, welche 2 Wasserräder hat so einen Mahl und 1 Schehlgang treiben, aber weil das Wasser zu schwach, nicht miteinander zu­gleich gehen können. An Pacht 6 Malter Korn gibt, eine Noth Mühle und zu gedachten Ul­richs ohnweit davon stehenden alten Mühle zugehörig ist, zu welcher letztern aber und folglich auch zu dieser neuen. Keine gewieße Dörfer gebannet, adahero sie von nächstge­legenen Zweibrück: Orthen, welche im Land mahlen dörfen wo es ihnen gefällig, ihre Nahrung ziehet. Gibt der Müller zu verneh­men, daß, weilen ein Mahlgast viel der ander wenig mahle, er den Überschlag nicht zu ma­chen vermöge, wie viel Mahlgäste er in dieser neuen Mühle jährl: befördern könne, wohl aber könne seyn, daß er, einen Tag in den anderen gerechnet, nur 6 Faß schwehren Frucht mahlen könne, weilen im Somer das Wasser zu schwach werde.“

 

1758 entschließt sich Johann Nickel Ullrich die Mühle zu veräußern. Er verkaufte die Etzenbacher Mühle Mühle an seinen Schwie­gersohn Johann Peter Blinn. In einem Gesuch an die pfalz-zweibrückische Regierung schildert dieser, er habe die Etzenbacher Mühle um 1500 fl gekauft und wolle auch die Wiesbacher Mahlmühle für 2000 fl übernehmen. Blinn wird antragsgemäß ein Erbbestands­brief ausgestellt. Blinn ist aber noch noch nicht volljährig und ist erst 22 Jahre alt +++klären+++. Sein Vormund Hanß Adam Vollmar aus Käshofen klagt gegen Ullrich, da er mit Abmachungen seines Mündels nicht einverstanden ist. Nach Schätzung der Waisenschreiberei ist die Wiesbacher Mühle nicht mehr als 1800 fl wert. Der Erbbestandsbrief über die alte Wiesbacher Mühle soll zurückgezogen werden und dem Blinn ein neuer über die Etzenbacher Mühle ausgestellt werden 709.

 

Es folgt der Müller und Erbbeständer auf der Etzenbacher Mühle der Johann Peter *Blinn (29.11.1737 Krähenberg - † 1767 Etzenba­cher Mühle bei Wiesbach; °° 1758 in Krähenberg mit Maria Catharina Ulrich, der Tochter des Müllers in Wiesbach, Johann Nickel *Ullrich 710), der in den pfalz-zweibrückischen Akten im Jahr 1766 genannt ist 711. Dieser Johann Peter Blinn (29.11.1737 Krähen­berg - † 1767 Etzenbacher Mühle im Alter von 30 Jahren; Sohn von Johann Theobald Blinn und Anna Apollonia Müller; °° 1758 in Krähenberg mit Maria Magdalena Ulrich) verstirbt bereits 1767 im Alter von nur 30 Jahren. Seine Witwe Maria Magdalena Ulrich († 1778 Etzenbacher Mühle) heiratet am 19.7.1768 in Wiesbach den Johann Jacob Zumstein (1742 Biedershausen - † 1783 Et­zenbacher Mühle) 712.

 

Die Witwe Blinn, verh. Zumstein führt die Mühle fort und erhält am 10.8.1767 einen Erbbestandsbrief 713. Im März 1768 wendet sich die Witwe Blinn an die pfalz-zweibrückische Regierung. Sie bittet um Ratifizierung eines Vergleichs, den sie mit ihren Kindern aus erster Ehe wege deren Erbansprüche, u.a. an der Mühle, geschlossen hatte 714.

 

Die Mühle scheint sich für die Witwe Blinn nicht rentiert zu haben. Im November 1770 stellt die Witwe Maria Magdalena Blinn einen An­trag auf Reduzierung der Erbpacht. Sie trägt vor, die Mühle läge auf Käsborner Bann die Käshofer seien aber zur Niederhauser Mühle gebannt, sie habe daher nur Kundschaft aus den drei kleinen Orten Wiesbach, Krähenberg und Rosenkopf, die aber nicht gebannt seien, außerdem sei noch die Wiesbacher Mühle da. Die Rentkammer wies das Gesuch ab und wies u.a. daraufhin, daß der erste Ehemann Pe­ter Blinn die Wiesbacher Mühle nach seiner Eheschließung mit der Witwe Blinn hätte behalten können, weshalb die jetzige Konkurrenz selbst verschuldet sei 715.

 

1776 ist in der pfalz-zweibrückischen Huldigungsliste von Käshofen der Christian *Müller von der Etzenbacher Mühle erwähnt 716.

 

Im Jahr 1778 ist die Beständerin Maria Magdalena Zumstein (Witwe Blinn) gestorben. Aus einem Protokoll der Rentkammer Zweibrücken ergibt sich, daß ihr Vermögen in Konkurs gefallen ist. Die Mühle wurde versteigert, den Zuschlag erhielt der Müller Jacob Grosclos von der Reißweiler Mühle um 1260 fl. Die Versteigerung war im ganzen Herzogtum Pfalz-Zweibrücken bekanntgemacht worden. Das Mindestgebot betrug zunächst 1600 fl. Da nicht geboten worden war, hatte die Regierung das Mindestgebot auf 1000 fl. herabgesetzt. Nunmehr meldete sich der Witwer Johann Jakob Zumstein. Da eine Ratifizierung noch nicht erfolgt sei, wolle er die Mühle für 1600 fl. übernehmen. Er bot als Bürgen seinen Bruder Adam Zumstein an. Die von Oberamt Zweibrücken eingeleiteten Ermittlungen zur finanziellen Leistungsfähigkeit der Brüder Zumstein ergaben Zweifel an deren Bonität. Der Bürge Adam Zumstein wurde daraufhin abgelehnt. Der Ersteigerer Grosclos erhielt nun vorerst die Mühle 717.

 

Im September September 1778 suchte er um einen neuen Erbbestandsbrief nach; sein Bürge war Jacob Leiner von Wiesbach ++++weiter S. 300+++

 

1784 wird der Gemeinsmann zu Biedershausen, Johann Jacob *Zumstein als „gewesener Mühlenbeständer auf der Etzenbacher Müh­le“ genannt 718.

 

Am 24.4.1814 verstirbt auf der Etzenbacher Mühle die Anna Catharina Blinn (geb. 1764 Etzenbacher Mühle). Sie ist die Tochter des Etzenbacher Müllers Johann Peter Blinn und der Maria Magdalena Ulrich. Anna Catharina Blinn war mit Christian Stucke verheiratet 719.

 

1828 erwähnt als „Etzenbachermühle“ 720, 1837 als Etzenbacher Mühle 721 dann bis 1963 als „Etzenbachermühle“ 722.

 

Der „Eilbote Landau“ berichtet am 21.7.1838 über ein Unglück an der Etzenbachermühle: „Am 29. v. M. [Anm.: 26.9.1838] zog ein Verderben drohendes Gewitter über Wiesbach und die Umgegend, und entlud sich hier in Regenströmen. Ehe noch die Wasser an­drangen, gab der Müller Jacob *Woll von der Etzenbacher Mühle seinem Sohne Jacob und seinem Dienstknechte Jacob Hemmer den Auftrag, die oberhalb der Mühle befindliche Schleuße aufzuziehen, um dem Wasser ungehinderten Abfluß zu verschaffen. Kaum be­fanden sich Woll und Hemer bei der Schleuße, so wurden sie schon von anströmenden Fluten überfallen. Obgleich sie nun mit beiden Armen die Seitenpfosten der Schleuße umschlangen, so wurden sie doch endlich durch die Gewalt des Elements entkräftet, hierin ih­ren Tod gefunden haben, hätte sie nicht die muthvolle Entschlossenheit des Hufschmieds Paul Vollmar II. und des Tagners Franz Martin, beide von Wiesbach, gerettet ….“ 723.

 

Heute befindet hier das Reitsportzentrum Landgasthof Evers und Jann GmbH auf der Etzenbacher Mühle 724.

 

Karte:

- LA Speyer Best. B2 Karte 1405 Karte 1407 UNr. 7/f.54f: Pläne der zur Etzenbacher Mühle gehörenden Erbbestandsgüter und Wie­sen auf dem Etzenbacher Bann

- LA Speyer Best. W41 Nr. 682: Katasterlithographie o.D., darin u.a. Etzenbacher Mühle

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2209 Klassifikationsplan Großbundenbach 1845, darin auch die Etzenbachermühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 720 6: „Das den Untertanen hiesigen Oberamts erlaubte Mahlen in der von Cotheartischen sogen. Krummw­oogs-Mühle zu Bechhofen und die Abschätzung des Etzenbacher Mühlenplatzes unweit Wiesbach, 1574-1789“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1016 4: „Das dem Peter Blinn auf der Etzenbacher Mühle zu Käshofen erbbeständlich übergebene Gütchen, 1782-1785“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1405 2: „Enzenbacher Mühlplatz zu Wiesbach, 1746-1753“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1405 3: „Enzenbacher Mühle zu Wiesbach, o.D. (1673-2004)“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1405 4: „Enzenbacher Mühle zu Wiesbach: Wiedererrichtung der Mühle, 1745-1767“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1405 5: „Enzenbacher Mühle zu Wiesbach, 1768-1789“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1405 6: „Enzenbacher Mühle zu Wiesbach: Erbbestandsbriefe, 1754-1776“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1405 7: „Enzenbacher Mühle zu Wiesbach: Erbbestandsbriefe, 1753-1791“

- LA Speyer Best. H46 Nr. 920: Betrieb der Etzenbacher Mühle, 1886-1921.

 

 

- Wiesbacher Mühle , Obere Mühle, Altmühle:

sie lag 200 m oberhalb der Etzenbacher Mühle in Richtung auf Wiesbach; am Wiesbach gelegen.

 

Die Wiesbacher Mühle wurde auch die Obere Mühle oder Altmühle genannt, im Gegensatz zur Etzenbacher Mühle, die früher als sie noch auf ihrem ehemaligen Platz stand, die untere Wiesbacher Mühle hieß 725.

 

Um 1673 machte Theobald *Müller an den Landesfürsten ein Gesuch: „Es ist die Mahlmühl zu Wießbach in den vorgeweßenen vr­derblichen Kriegswesen eingeäschert worden Undt gääntzlich ruiniert word 726. Undt bin Ich Vorhabens off solchen öden mir eigent­hümlich zugehörigen platz wiederumb eine Mahlmühl von neven vffzubauen, welches ein zimliches kosten wirdt, in dem auch der Mühlgraben 200 Ruthen lang wiedervffgegraben vndt außgeführt sein muß. Zu dem Mühlenbau würdt ahn bauholtz 100 stämm er­fordert, vndt bin Ich mit geringen mitteln versehen. …“ 727. Die pfalz-zweibrückische Regierung beauftragte das Amt über des Sup­plikanten Angelegenhei­ten zu berichten. Das Amt berichtete am 27.3.1673: „Supplikant, so ein Wießbacher Kindt vndt wohselbsten er nun ein jahr oder acht wiederwohnt, ist schon eines zimblichen alters vndt etwan nicht mehr weit von 70 Jahren, hat aber ahn er­wachsenen Kindern zimblich Hilfe, suchet sich zimblich zu ernehren, vorab mit der S. v. Schweinezucht, womit wie es scheinet, er einen pfennig vor sich gebracht, welchen er zu wiederaufbauung der intermelten Mühl an zuwenden etwa bedacht sein mag ….“ 728.

 

Die Mühle wurde von Theobald Müller wieder aufgebaut. Nach seinem Tod ging die Mühle erblich auf seine Söhne über. Die Söhne Jakob Müller und Hanß Conrad Müller verkauften ihre Anteile an ihren Bruder Johann (Hanß) Reinhard *Müller 729. Johann Rein­hardt *Müller hatte die Mühle von 1685-1717 in Besitz und Betrieb gehabt. Nachdem dieser nach Mimbach verzogen war, hat sein Sohn Abraham *Müller die Mühle am 30.3.1717 käuflich erworben gegen Zahlung von 900 fl 730.

 

Um 1694 war Johann Reinhardt *Müller, Mahlmüller zu Wiesbach, S. v. Theobald Müller; er war Taufpate ("Hanß Reinhard Müller, Müller zu Wiesbach") am 12.04.1694 bei Hanß Reinhard Keller in Lambsborn 731; °° 17.11.1681 in Wiesbach 732 mit Anna Apollonia Knap, Tochter von Caspar Knap, GM zu Quirnen im Lichtenberger Amt. Sie ist am 03.02.1691 Taufpatin bei Anna Margaritha Voll­mahr in Käshofen 733; Kinder, geboren in Wiesbach 734: 1. Johann Henrich, x 24.05.1691 (~ 29.05.1691 im ref. KB Waldmohr); 2. Johann Adam, x 21.01.1693 (ref. KB Waldmohr); 3. Hans Wendel (Hanß Wendell), x 05.04.1695 (ref. KB Waldmohr); Taufpatin: Maria Elisabetha, Hausfrau von Jacob Müller auf dem Krähenberg. 4. Maria Catharina, x 30.06.1698 735, 5. Eva Catharina, x 16.04.1700 736, sowie der Müller und Betriebsnachfolgers auf der Oberen Mühle zu Wiesbach, Johann Abraham *Müller 737.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken, erstellt 1744 von Rentkammersekretär Johann Friedrich Marx und vorgelegt am 6.1.1745 738, befinden sich bei der Beschrei­bung der Stampermühle auch Ausführungen zu einer Mühle in Wiesbach 739; der Akten­vermerk im Mühlenprotokoll lautet 740: “wird getrieben von einem Wässerlein, das von den beiden Wiesba­cher Brunnen kommt. Liegt nächst unten an dem Dorf Wiesbach. 2 oberschl. Wasserräder, welche 1 Mahl- und 1 Schälgang betrei­ben. Mühlgraben ober­halb und unterhalb der Mühle. Pacht 9 Faß Korn und 8 bz Kappengeld. Hat keinen Bann. Die Erbbeständer sind Pe­ter *Müller und dessen Schwager Nickel Ulbrich zu Niedermohr im kurpfälzischen; vordem als Wiesbach und die Mühle noch sickin­gisch, Abraham *Müller“. Um 1744 war [Johann] Peter *Müller als Lehensmüller auf der Wiesbacher Mühle, er war lutherisch und verheiratet mit der Katholikin Anna Maria Lanz, 1743 wurde der Sohn Johann Peter Müller geboren, der 1744 gestorben ist 741.

 

Im Zusammenhang mit einem Gesuch vom 15.9.1745 zum Wiederaufbau der im 30jährigen Krieg zerstörten Etzenbachermühle wird zur Antragsbegründung darauf hingewiesen, daß in Wiesbach nur eine Mühle mit einem Gang vorhanden ist, wodurch die Untertanen zu Wiesbach, Krähenberg und Rosenkopf „ohnmöglich der Gebühr nach“ besorgt werden können 742.

 

Johann Abraham *Müller war Erbmüller zu Wiesbach [Anm.: auf der Mahlmühle unterhalb von Wiesbach], * 1685 (err) - 22.09.1737 Wiesbach im Alter von 52 Jahren,°° Anna Elisabetha NN. (* 1686 (err) - 24.03.1746 Wiesbach [KB Lambsborn]); Kinder: 9 Kinder ab 1712 im ref. KB Lambsborn. Kinder: 1. Johann Nickel (* Wiesbach 28.03.1712 - Wiesbach 06.10.1723); 2. Anna Eva (* Wiesbach 12.11.1713 - Wiesbach 12.03.1716); 3. Anna Margaretha Müller (* Wiesbach 07.10.1715, °° Wiesbach 10.11.1733 [ref. KB Lambs­born] mit Philipp Adam *Weber (Müller zu Niederhausen, Sohn von Jakob Weber, Müller und Gemeinsmann zu Contwig); 4. Maria Catharina (* Wiesbach 07.10.1717); 5. Eva Susanna (* Wiesbach 12.10.1719, °° Vogelbach 08.01.1737 [ref. KB Lambsborn] mit Jo­hann Michel Monzinger (Müller zu Wiesbach und ab 1742 in Rosenkopf, Sohn von Johann Philipp Monzinger, Kirchenältester zu Bruchmühl­bach); 6. Eva Elisabetha (*Wiesbach 28.10.1721 - Wiesbach 07.05.1723); 7. Maria Elisabetha (* Wiesbach 16.08.1723); 8. Elisabe­tha Maria (Wiesbach 22.12.1727 - Wiesbach 14.10.1728); 9. Johann Peter Müller (Müller zu Wiesbach, Wiesbach 09.12.1725 - Wies­bach 11.08.1746, 21 J. alt [ref. KB Lambsborn], °° Winterbach 28.06.1746 [ref. KB Winterbach] mit Anna Marga­retha Hofmann (* Niederhausen 23.12.1725, Tochter von Jacob Hofmann, Gemeinsmann und Müller zu Niederhausen [* ca. 1680 err - 02.08.1744]; sie heiratete in 2. Ehe am 26.03.1748 in Winterbach Johann Nickel Theisson, Bürger und Bäcker in Winterbach) 743.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 744wird die Mahlmühle unterhalb Wiesbach wie folgt beschrieben: “Die Mahlmühle unterhalb Wiesbach wird durch ein Bächlein so von de­nen Wiesbacher Brunnen herkommt und noch an der Mühle etwas weniges Waßer von Roosen Köpfgen [Rosenkopf] zu sich nimmt, ge­trieben …. Liegt nechst unten an dem Dorf Wiesbach eine Stund von der Mörschbacher und so weit von der Oberhauser Mühl, die Bontenbacher Stamper Mühl ist nur eine Viertel Stund von dieser Mühle entfernt. Befindet sich überhaupt in gutem Stand, hat zwey oberschlächtige Wasserräder, davon eines einen Mahl- und das andere einen Scheehlgang treibet, von welchen jedoch gemeiniglich das eine wann das andere gehet, wegen geringen Waßer still stehen muß[,] wie dann so wohl Sommers als Winters, es seye dann daß wegen Wetter einfallet, nur ein Rad indoch dieses beständig gehen kann. Der Müller muß so wohl das obere alß auch untere Waßer den Mühlgraben bey 150 Ruthen lang unterhalten und zum öf­teren selbigen ausputzen. Gantz vor Alters sollen die Räder etwas klei­ner geweßen seyn. Der jährlichen Pfacht ist 9 Faß Korn und 8 bz Kappengeld ….. Hat keinen Bann. Die genannte Wiesbach worun­ter Krehenberg und Rooßen Köpfgen [Rosenkopf] begriffen ist noch nicht gebannt, und hat in allem 54 Haußhaltungen, wovon Wieß­bach in Specie in dieser Mühl die Rooßen Köpfger Gemeinig­lich hier und auf dem Alten Woog, hingegen Krehenberg meistentheils zu Oberhausen auch öfters in der Bontenbacher Stamper-Mühl mahlen, könnten sämtl: wann die Mühle Waßer genug hätte in dieser Wiesbacher am bequemsten mahlen ….Die Erbbeständer sind Peter *Müller und dessen Schwager Johann Nickel Ulbrich zu Nieder­mohr im Churpfälzischen und ist ersterer auf der Wanderschaft und unter einem Vormund, haben noch keinen Erbbestand, mit dessen Verfertigung … so lang Abstand genommen werden sollen, bis des weilen Abraham Müllers gewesenen Erbbeständer dießer Mühle hinterlaßene Pupillen, so Sie noch dermahlen gemeinschaftl: be­sessen, selbige unter sich verloost, wie denn über dieße Mühle, wei­len selbige von Rheinhard von Sickingen, gleich wie alle Rechten und Gefällen zu Wiesbach, Grehenborn und Felßbach, ertauscht und von denen vorigen Innhaberen alß ein Eigenthum beseßen, noch kein Erbbestand ausgefertigt worden, jedoch hat gdchter Abra­ham Müller unterm 15ten April 1738 einen Confirmations-Schein erhal­ten. …. Sonsten befindet sich etwann 200 Gäng unter dießer Mühl noch ein alter Mühlenplatz, von der Eitzenbach genannt in dem Eitzenbacher District“ 745.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 746 wird die Mühle beschrieben: „Die Mühl un­terhalb Wießbach [hat] 2 WaßerRäder welche ein Mahl und ein Scheelg: treiben; [zahlt an Pacht] 8 bz an Geld, 9 Faß Korn; hat kein Bann, Wiesbach, Reifenberg und Rosenkopf aus 54 famil: bestehend mahl gemeinigl all­hier.“

 

Literatur/Urkunden:

- o.A.: Die Wiesbacher Mühle. (E. J.). In: Aus heimatl. Gauen. 10. 1934. Nr 14 u. 15.

 

 

 

 

 

Wiesbachtal:

der Wiesbach ist ein, vom Dorstelbrunnen aus gerechnet, etwa 17 km langer Zufluss des Schwarzbach. Der Wiesbach entwässert mit seinen Nebenbächen den Westen der Sickinger Höhe. Er entsteht aus mehreren Quellbächen, hauptsächlich aus dem Felsbach, der im Dorstelbrunnen entspringt und über die Pletschmühle in einem waldreichen Tal nach Süden fließt und dem westlich davon parallel verlaufenden Nepbach, der das streckenweise schluchtartige Lamachtal durchzieht. Diese Bäche vereinigen sich bei dem Ort *Wies­bach zum gleichnamigen Bach, der weiter in südliche Richtung fließt. Auf der Strecke nach Winterbach ist das Wiesbachtal von Vie­len Weihern durchzogen und bietet ein idyllisches Bild. Am Weg liegen die Etzenbachermühle und die Stampermühle. Vor Winter­bach, wo von links der gleichnamige Bach hinzukommt, biegt der Wiesbach nach Westen ab und durchfließt am Ortsteil Niederhau­sen vorbei ein stark in Verbuschung und Bruchbewaldung übergehendes Wiesental. Ab Oberauerbach heißt der Bach auch Auerbach, welche Bezeichnung nach der Landaufnahme von Tilemann Stella des Herzogtums Zweibrücken aus dem Jahr 1564 ursprünglich ein bei Reifenberg entspringender und über Battweiler nach Oberauerbach fließender und dort von links in den Wiesbach einmündender Bach trug, der heute Ohmbach genannt wird. Der Wiesbach wurde damals also offenbar als Nebenbach dieses Baches gesehen. Bei Niederauerbach mündet der Wiesbach in den Schwarzbach, nachdem er kurz zuvor noch von rechts den Heilbach aufgenommen hat. Das obere Wiesbachtal zwischen Martinshöhe und Winterbach ist mit seinen Nebentälern von zahlreichen Wander- und Reitwegen durchzogen 747.

 

Literatur:

- Jotter, Eugen: Die Mühlen des Wiesbachtales; in: Aus heimatlichen Gauen (Beil. zu Pfälzischer Merkur / Ausgabe Pfalz-Saar), 1934, Nr. 19-22, 24-34

- Jotter, Eugen: “Die Mühlen des Wiesbachtales”; in: Aus heimatlichen Gauen 1934 Nr. 14 und Nr. 15; abgedruckt bei: Bernhard H. Bonkhoff: “Großbundenbach – Kleinbundenbach – Mörsbach”, Großbundenbach 2007, S. 607-669

 

 

 

 

 

Wieselbach:

bei Baumholder; an der Steinalb gelegen; heute auf dem Truppenübungsplatz Baumholder. Wieselbach war ein Dorf des Hochge­richts auf der Heide und gehörte somit zum Herrschaftsbereich der Wild- und Rheingrafen 748.

 

Mühlen:

- Hasemühle oder Hahnschemühle, Hans'sche Mühle:

auch Hasenmühle oder Hahnenmühle; sie gehörte zur Gemeinde Wieselbach und mußte 1938 bei der Bildung des Truppenübungs­platzes Baumholder geräumt werden 749. Die Mühle gehörte nicht zum Herzogtum Zweibrücken, sondern im Gebiet der Wild- und Rheingrafen; sie ist deshalb auch nicht im sog. Sundahl'schen Mühlenverzeichnis für das Oberamt Lichtenberg enthalten. Sundahl er­wähnt lediglich, daß oberhalb der Germann­mühle noch eine Salmische oder rheingräfliche Mühle liege. Bei diese kann es sich nur um die Hasenmühle handeln, die mithin be­reits 1745 bestand 750.

 

Am nächsten zur Quelle der Steinalp gelegen war die sog. Hasemühle, die auf Landkarten auch als Hans'sche Mühle bezeichnet wird 751, etwa 2 km unterhalb der ehemaligen Dörfer Wieselbach und Ehlenbach 752. Bachabwärts folgt die Germannsmühle, bereits auf pfalz-zwei­brückischen Gebiet liegend 753.

 

Von der Hasemühle waren keine Unterlagen oder Urkunden zu ermitteln, die Aufschluß über deren geschichtliche Vergangenheit ge­ben könnten. Sie lag im Norden des Steinalptals am Fuße des Eiderbergs, an der Einmündung des Kreuzbachs in die Steinalp 754.

 

Um 1762 war Johann Peter *Conrad Müller “auf der Wiselbacher Mühl” in Wieselbach bei Baumholder; er ist 24.1.1762 Pate bei der Taufe der Maria Barbara Elisabeth Bollenbacher, Tochter des Georg Bollenbacher wohnhaft auf der Katharinenmühle bei Grünbach 755.

 

1923/1924 brannte das zur Mühle gehörende Wohnhaus ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Der ehemalige Schweinestall wurde Ende der 1920er Jahre zum Wohnhaus umgebaut. Letzter Eigentümer der Mühle waren Peter Hahn und seine Ehefrau geb. Bier. Sie hatten drei Töchter, die auswärts verheiratet waren. Die alt gewordenen Eheleute Hahn verzogen zu ihrer ältesten Tochter nach Saar­brücken und verkauften ihr Anwesen 1931 an Karl Reinhard aus Ilgesheim, ein Witwer, der im gleichen Jahr mit seinen Söhnen ein­zog. Er ist der letzte private Eigentümer der Mühle vor deren Einbeziehung in den Truppenübungsplatz Baumholder 756.

 

Photo:

- Gutsbezirk Baumholder (Hrsg.): Chronik des gemeindefreien Bezirks Gutsbezirk Baumholder, a.a.O., S. 275

- Hartmann, Alfons: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder mit den Chroniken der ehemaligen Einzelgehöfte und Mühlen, a.a.O., S. 107, 108

- Schworm Erst: Die Steinalb; in Westrich Kalender 2009, S. 25 (Photo der Steinalb mit Ruine der Hasenmühle)

 

Literatur/Urkunden:

- Hartmann, Alfons: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder mit den Chroniken der ehemaligen Einzelgehöfte und Mühlen, a.a.O., S. 107-109

LA Speyer Best. B2 Nr. 138: „Schatzungsfreiheit von einer im Grimbacher Bann gelegen zur freiherrl. Salmischen Erbbestandsmühle in der Steinalb gehörigen Wiese, 1767-1786“

- Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 6

 

 

 

 

 

Wies-Oppenheim:

seit 1969 Stadtteil von Worms; an der Pfrimm gegenüber von Hochheim gelegen 757. Das Dorf gehörte, wie auch die benachbarten Dörfer Hoch­heim, Pfiffligheim, Leiselheim und Horchheim, ursprünglich zur alten Herrschaft Stauf, fiel dann an die Grafen von Zwei­brücken und ging von diesen 1378 durch Kauf an den Grafen Heinrich II von Sponheim über. Durch Erbgang fielen die Dörfer 1393 an den Grafen Philipp von Nassau-Saarbrücken. Doch wurden sie von den Inhabern der ehemaligen Herrschaft Stauf nur in Ge­meinschaft mit dem Domstift Worms als dessen Lehen besessen. Im Anfang des 18. Jh. fiel die Hälfte des Dorfes durch Tausch von Kur­pfalz an das Domstift Worms, welches so in den ganzen Besitz des Dorfes kam 758.

 

Mühlen:

1712 war Franciscus Reipel der Müller in Wiesoppenheim; Reipel und seine Ehefrau Anna Cunigunda sind am 13.12.1712 als Paten in Heuchelheim bei Frankenthal bei der Taufe des Franciscus Knirsch, des Sohnes von Jacob Knirsch [Lesart unsicher] und dessen Ehefrau Anna Maria 759.

 

am 6.7.1807 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung die Veräußerung der Mühle in Wies-Oppenheim als Teil des Karmelitergutes. Eigentümer war das Karmeliterkloster Worms. Pächter war Matthias Wickenhaeuser aus Wies-Oppenheim. Die­ser kaufte die Mühle für 19200 fr 760.

 

 

 

 

 

Wiesweiler /Glan:

s. auch Berschweiler bei Lauterecken

 

VG Lauterecken, Lk Kusel; zwischen Offenbach-Hundheim und Lauterecken am Glan gelegen.

 

Der Ort entwickelte sich aus den beiden ursprünglich selbständigen Dörfern Berschweiler, östlich des Glans gelegen, und Wiesweiler, auf der Westseite. Sie wurden 1336 als Winsewilre und 1364 als Bernswilre erstmals urkundlich erwähnt. Während Wiesweiler Teil der Grafschaft Veldenz war, gehörte Berschweiler zu den Rheingrafen. Im 15. Jahrhundert wurden die Dörfer vereinigt. 1558 kauft Ludwig Pfalzgraf von Pfalz-Veldenz den Ort. 1816 kam der Ort zum Fürstentum Lichtenberg, einer neugeschaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld beziehungsweise ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Mit diesem fiel er 1834 an Preußen, das aus diesem Gebiet den Landkreis Sankt Wendel schuf. Nach der Abtrennung des Hauptteils an das neugeschaf­fene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis St. Wendel-Baumholder, zu dem der Ort bis 1937 gehörte, als er in den Landkreis Bir­kenfeld eingegliedert wurde. 1969 wurde er in den Landkreis Kusel umgegliedert 761.

 

Mühlen:

- Wiesweiler Mühle:

im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis vom 8.7.1746 wird die Wiesweiler Mühle erwähnt 762: „Die Mahl- und Ohligmühle zu Offenbach ist die letzte Mühle im Oberamt Lichtenberg. Glanabwärts folgen die im (kur-)pfälzischen Amt Lauterecken (einst auch pfalz-zweibrückisch) und die Mühlen im zweibrückischen Oberamt Meisenheim. Die Offenbacher Mühle liegt dem Flecken Offen­bach gerade gegenüber auf der zweibrückischen Seite des Glanflusses, ¼ Stunde unterhalb der noch zu beschreibenden Hundheimer Mühle. Bis zur Wiesweiler Mühle ist es ½ Stunde“.

 

Urkunden/Literatur:

- LHA Koblenz Best. 23 (Grafschaft/Fürstentum Veldenz) Nr. 1050: Die herrschaftliche Mühle zu Wiesweiler und Berschweiler, 1568-1777

 

 

 

 

 

Wilgartswiesen:

VG Hauenstein, Lk Südwestpfalz; an der Queich gelegen.

 

1313 erhielten die Grafen von Leiningen die Falkenburg verpfändet; 1378 löste Pfalzgraf Ruprecht die Pfandschaft ein und erwarb die Burgen Guttenberg und Falkenburg für 40000 Goldgulden. Bereits am 11.1.1379 übertrug er die Hälfte der Guttenberg und der Falkenburg dem Grafen Emich V. von Leiningen als Afterlehen. Die andere Hälfte der Falkenburg kam 1399 von den Rittern von Sickingen wieder an Kurpfalz. Herzog Stephan von Pfalz-Zweibrücken erbte 1410 diese Hälfte und vererbte sie 1444 seinem Sohn Herzog Ludwig von Veldenz-Zweibrücken. Seit dem 15. Jh. waren Burg und Pflege Falkenburg im Kondominium zwischen der Grafschaft Leiningen und dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, wo sie bis zur französischen Revolution blieben.

 

 

Mühlen:

in der Ingelheimer Schenkung vom 16.4./22.5.828 vermacht die Gräfin Wiligart aus dem fränkischen Herrschergeschlecht der Widonen dem Kloster Hornbach den Pirminsbezirk, darunter den Hof Wiligartswiesa, einschließlich Kirchen und Mühlen 763.

 

1807 besaßen die Müller Jakob Fayock und Conrad Broedel Mühlen in Wilgartswiesen 764. +++klären: welche Mühlen+++

 

1853 werden in Wilgartswiesen vier Mühlen genannt 765. +++weiter++++

 

 

- Wilgartswieser Mühle, Maußhardt'sche Mühle, Falkenburgmühle:

die dritte der Wilgartswiesener Mühlen stand unmittelbar am westlichen Rand des Ortsmittelpunktes an der alten B10 und wurde mit Wasser gespeist, das aus dem Mühlbach der Queich dem Wasserrad zugeführt wurde 766.

 

1637/38 war Georg *Sammüller (Saumüller) als Müller in Wilgartswiesen 767. Im pfalz-zweibrückischen für das Herzogtum Zwei­brücken von 1743 wird die Mühle wie folgt beschrieben: “[...] hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang, ist Bannmühle für die Untertanen der Gemeinschaft Falkenburg. Pacht 16 Ma. Korn und 8 fl 6 bz., aber nur 1/4 nach Zweibrücken” 768

 

Im Mühlenverzeichnis pfalz-zweibrückischen Vogtei Falkenburg vom 20.9.1756 heißt es: „Ist eine Mühle zu Rinthal in der Gemein­schaft Falckenburg, gehöhrt dem Erbbeständer Sebastian Disquet. Diese hat zwey Räder, welche treiben zwey Mahlgänge und einen Scheelgang im Trilles. Gibt jährl: 12 Mltr Pfacht, wovon die Herrschaft Zweybrücken .... die Helfte ziehet. Zu dieser Mühlen Ist nie­mand gebannet, weilen aber die Mühle zu Willgartwiesen alß wohin die Unterthanen des Gemeinschafts Amts Falckenburg gebannet sindt, dem neml Müller gehörig, so mahlen von gnd. Unterthanen nach Ihrer Convenientz in dieser Mühlen, wer da will. Ziehet seine übrige Nahrung von besitzenden Güthern und Viehe Zucht, und weilen ein guter Müller so komen auch fremde dahin zu mahlen. Die Beförderung der Mahlgäste komt auff die Qualitat der Frucht an, wann dieße dörre und gut, so kan in Zeith 24 Stunden vier Malter mit einem Gang befördern“ 769

 

Georg Nicklaus Disqué war ein Sohn des 1760 verstorbenen Müllers Sebastian *Disqué, der drei Erbbestandsmühlen zu Wilgartswie­sen, Rinnthal und Hinterweidenthal besaß und drei Söhne hinterlassen hat, von denen dem ältesten Sohne Johann Niklaus, der sich bei seinem Schwiegervater in der Stadtmühle zu Zweibrücken aufhält, die Mühle zu Wilgartswiesen und die Mühle zu Rinnthal dem anderen Sohn Görg Niklaus Disquet und die zu Hinterweidenthal dem dritten Sohn Peter Disquet zugefallen“ 770.

 

Auch der weitere Sohn des Sebastian Disqué und der Anna Barbara Schaaf, der Johann Jacob *Disqué, Müller in Rinnthal, wird 1755 als Müller in Wilgartswiesen genannt 771.

 

Nach 1763 war zeitweise der aus Edesheim stammende Johann *Schmidtknecht als Müller auf der Mühle in Wilgartswiesen 772.

 

Bis ca. 1790 war der Müller NN. Stephan, Witwer der Elisabetha Disque Betreiber der Mühle zu Wilgartswiesen. Er beantragt 1790­bei der Regierung der Grafschaft Hanau-Lichtenberg die Erlaubnis zum Verkauf seiner Mühle zu Wilgartswiesen und der dortigen Güter, da er inzwischen die Eichelsbacher Mühle [Anm.: bei Gersbach nahe Pirmasens] erworben hatte 773.

 

In der Zusammenstellung des Rentamts Annweiler vom 8.8.1828 über die „Liquidation für Mühlenstillstand während des Flößereibe­triebs 1827/28“ 774 ist die „Wilgartswieser Mahl- und Schneitmühle“ mit dem Besitzer Christoph *Maushard aufgeführt, der eine Ent­schädigung von 11 fl 12 kr quittiert.

 

1856 stellte der Müller auf der Falkenburgmühle, Jakob Maußhardt, ein Gesuch um Erlaubnis zur Verlegung seines Mühlenkanals und Erneuerung seines Triebwerkes, Setzung eines neuen Aichpfahls und Wiederherstellung der Stauanlage der Falkenburger Mühle 775.

 

In der Zählung der Haushaltungen von Wilgartswiesen von 1935 ist der Müller Karl I. *Maußhardt als Eigentümer des Anwesens Hauptstraße 127 benannt 776. 1947 war Karl *Mausshardt der Müller auf der Wilgartswieser Mahlmühle; die kleine Mühle hatte eine Leistung von 0,5 to/24 Std. und wurde über ein Wasserrad angetrieben; weitere Antriebsmöglichkeiten durch Maschinen sind nicht vorhanden 777.

 

Photo:

- Ortsgemeinde: Wilgartswiesen, a.a.O., S. 614: Die Maußhardt'sche Mühle um das Jahr 1900

 

Literatur/Urkunden:

- Albrecht, Karl-Heinz: Die Mühlen in Wilgartswiesen; in: Ortsgemeinde: Wilgartswiesen (Hrsg.): Chronik der Gemeinde Wilgarts­wiesen, a.a.O., S. 612-614

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1392/7: „Mühle zu Wilgartswiesen, 1710-1792“

- LA Speyer Best C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3495: Genehmigung für den Müller Stephan, Witwer von Elisabetha Dis­que, zur Veräußerung seiner Mühle zu Wilgartswiesen und seiner dortigen Güter und Anlegung des Vermögens seiner drei Kinder auf der von ihm erworbenen Eichelsbacher Mühle, 1790

- LA Speyer Best. H31 Nr. 177 Z 2290: Gesuch des Jakob Maußhardt, Mahl-, Öl- und Sägemühle, die sog. Falkenburgmühle in Wil­gartswiesen, um Erlaubnis zur Verlegung seines Mühlenkanals und Erneuerung seines Triebwerkes, Setzung eines neuen Aichpfahls, Wiederherstellung der Stauanlage sowie Instandhaltung bzw. Reinigung des Mühlgrabens der Falkenburger Mühle, 1856-1938

 

 

- Zweite Falkenburger Mühle:

diese stand südöstlich des Schloßberges; Reste dieser Mühle wurden bei verschiedenen Umbauten im 20. Jh. in die Neubauten mit einbezogen. Die Mühle stand unmittelbar neben der Einmündung der Kreisstraße in Richtung Hauenstein, unweit der alten B10. Der Bau dieser Mühle, die mit Wasser aus der Queich gespeist wurde, kann mit der Errichtung des Gutshofes Neufalkenburg in Verbin­dung gebracht werden. Es kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob diese Mühle die Nachfolgerin der Falkenburger Sägemühle war, oder als Getreidemühle betrieben wurde. Diese zweite Falkenburger Mühle wurde schon lange vor dem 1. Weltkrieg aufgege­ben. Nach dem 2. Weltkrieg erwarb das ev. Hilfswerk das Gelände und richtete dort ein Müttergenesungswerk ein 778.

 

 

- Falkenburger Sägemühle zu Wilgartswiesen:

sie war die älteste Mühle in Wilgartswiesen und lag weit westlich des heutigen Ortskerns. Die Mühle ist heute völlig verschwunden. Ihr Standort war am südwestlichen Fuß des Schloßberges auf einem Gelände, das in den letzten 150 Jahren vollkommen umgestaltet worden ist. Die Flurnamen „Sägemühler Weiher“ und „Sägemühler Kehr“ erinnern an diesen Standort. Während der spätmittelalterli­chen Holztrift und der Holzflößerei während der bayerischen Zeit befand sich dort die „Falkenburger Klause“ und ein großer Holz­lagerplatz. Die Falkenburger Klause war die größte Stauanlage zur Holzflößerei im pfälzischen Triftgebiet und wurde durch das Was­ser der oberen Queich und der Kohlwoogquelle gespeist. Bei dieser großen Klause stand die Falkenburger Sägemühle, die mit einem Mühlrad versehen war. Durch den Bahnlinienbau 1873/74 wurde das Gelände durch den hohen Bahndamm völlig umgestaltet. Der Ausbau der ehemaligen Reichsstraße in Richtung Pirmasens (heute alte B10) zwischen den Weltkriegen führte zu einer weiteren landwirtschaftlichen Veränderung. Bei diesem Straßenausbau stieß man auf alte Gewölbe, die mit der ehemaligen Sägemühle in Ver­bindung gebracht wurden. Zu dieser Zeit waren die Gebäude der alten Mühle längst zerfallen und verschwunden 779.

 

Am 14.4.1752 stimmte der pfalz-zweibrückische Amtmann von Steinkallenfels der Errichtung der Falkenburger Sägemühle zu, nach­dem bereits vor einiger Zeit die Genehmigung der Mitherrschaft Leiningen erteilt worden war 780. Die Sägemühle sollte im Tempo­ralbestand vergeben werden 781. Am 20.5.1752 wird in einem pfalz-zweibrückischen Aktenvermerk, daß die „von der Mittherrschaft Leiningen ohnfern dem Schloß Falkenburg erbauten Seegmühle“ das Oberforstamt aufgefordert, das Jahr der Erbauung der Mühle zur Registratur zu melden. Darauf hin wird am 5.8.1752 die Kopie eines Vermerks der pfalz-zweibrückischen Rentkammer vom 22.8.1748 zu dem Akten gereicht, betreffend die Begebung der „hiesigen Seegmühl … auf einen 6jährigen Bestand“ 782. Zum Zeit­punkt der Erstellung dieses Vermerks war die Mühle noch nicht errichtet.

 

Es gab wegen des Pachtzinses Irrungen zwischen der Grafschaft Leiningen und dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Als der pfalz-zweibrückische Vogt zu Annweiler, Lienur, aufgrund eines Rescripts seines Amtsvorgängers vom 6.6.1758 in Erfahrung gebracht hat­te, daß Leiningen-Guntersblum-Heidesheim unter Verstoß gegen den Kondominiumsvertrag die gesamte Pacht der Mühle eingezo­gen, einbehalten und nicht hälftig geteilt hatte, gab Lienur dem Mühlenpächter die Anweisung, künftig die Hälfte der Pachtsumme direkt an Pfalz-Zweibrücken zu bezahlen 783. Damit war die Auseinandersetzung aber nicht beendet. Nachdem Zahlung nicht erfolg­te, suchte der pfalz-zweibrückische Beamte den Müller auf der Falkenburger Sägemühle auf. Dieser erklärte, nicht zur Zahlung ver­pflichtet zu sein, da er nur gegen Lohn als Bordschnitter auf der Mühle arbeite und nicht Mühlenbeständer sei. Die Mühle sei viel­mehr von dem leiningischen Beamten zu Falkenburg in Bestand genommen worden. Die pfalz-zweibrückische Verwaltung hatte die­sen, nicht namentlich genannten leiningischen Beamten vergeblich zur Zahlung des hälftigen Pachtzinses aufgefordert 784. Daraufhin ordnete die pfalz-zweibrückische Regierung an, notfalls im Wege der Exekution, die in der Mühle befindlichen Gerätschaften zu be­schlagnahmen 785. Im Zuge der weiteren Auseinandersetzung erhob die Grafschaft Leiningen-Guntersblum-Heidesheim Klage vor dem Reichshofrat, woraufhin die Akten von der pfalz-zweibrückischen Verwaltung am 19.10.1773 an die Rentkammer Zweibrücken abgegeben wurden 786. 1773 regte daraufhin das pfalz-zweibrückische Oberforstamt an, ggfls. oberhalb der eigenmächtig von Leinin­gen in Besitz genommenen Sägmühle eine weitere Sägmühle zu erbauen 787. Oberförster Fabrici­us wies nach entsprechender Anfra­ge des Oberforstamts daraufhin, daß der Boden an dem einzig in Betracht kommenden Platz im Harbachertal, „wo die Mautzen-Steig herunter komt“, sehr brüchig sei und die dortige Erbauung einer Sägmühle “zwar nicht zum sonderlichen Nutzen, insonderheitlich aber zur Retorsion und der Falkenburger Seeg Mühle zu Schaden zu ruinieren wohlgelegen“ 788. In der Folge erbot sich Jacob Esch­mann von Rinnthal, die Mühle zu pachten 789. Die Kosten für den Neubau wurden mit 681 fl 4 kr ermittelt 790. Der weiter Ver­lauf der Angelegenheit ist aus den Akten nicht ersichtlich,

 

Karte:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1391/10, Bl. 21: Plan vom Dezember 1770 über den geplanten Neubau einer Seemühle oberhalb der Fal­kenburger Seegmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1391/9: „Falkenburger Sägemühle zu Wilgartswiesen, 1752-1766“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1391/10: „Falkenburger Sägemühle zu Wilgartswiesen, 1773-1774“

 

 

- Vierte Mühle in Wilgartswiesen:

über die vierte Mühle in Wilgartswiesen ist am wenigsten bekannt; sie soll sich im Anwesen Zinkgraf an der Hauptstraße befunden haben. Diese Mühle muß schon während der 2. Hälfte des 19. Jh. aufgegeben worden sein 791.

 

 

- Wüstmühle:

s. *Wüstmühle bei Wilgartswiesen

 

 

 

 

 

Winden:

VG Kandel, Lk Germersheim; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum zweibrückischen Amt Barbelroth 792.

 

Mühlen:

- Mühle auf der Erlenbach:

zum Dorf gehörte die Mühle auf der Erlenbach 793. In der Übersichtskarte von Kandel aus dem Jahr 1899 794 ist bei Winden nur eine Mühle, die Windener Mühle, westlich des Dorfes am Erlenbach gelegen, eingezeichnet.

 

Unterlagen über den Bau und die Geschichte der Mühle am Erlenbach in Winden finden sich nur spärlich. Erstmals wird sie in der Zeit des 30jährigen Krieges genannt 795.

 

1627 wird Hans *Carler als Müller in Winden genannt: Er verliert sich in den Schrecknissen des 30jährigen Krieges 796. 1669 wird Paul *Reiland (geb. um 1640; ref.) als Müller in Winden genannt 797. Dessen Sohn Peter *Reiland +++weiter+++

 

1692 wird der frühere Müller in Bergzabern Peter *Reyland († 1717 Winden) als Müller in Winden genannt; möglicherweise Vater des Müllers in Winden, Peter *Reiland 798.

 

1708 ist der Peter *Reiland als Müller in Winden; °° 1708 in Kandel mit Anna Eva *Guttenbacher, der Tochter des Anwaltsschulthei­ßen in Kandel Sigismund *Guttenbacher (Schwester der Anna Maria *Guttenbacher, °° 29.4.1698 in Kandel mit dem Müller auf der Wanzheimer Mühl in Rheinzabern, Johann Peter *Brunner 799.

 

Auch 1760 ist Peter Reyland Müller auf der Windener Mühle. Er war es vermutlich, der die heutigen baulichen Änderungen schuf, denn ein Stein im Bogen zur Kellertür zeigt die Jahreszahl 1756 und das Wasserrecht zum Stau vor der Mühle besteht seit 1770 800. Aus einer Beschwerde des Georg Michael Roth auf der Barthelsmühle bei Kan­del über das widerrechtliche Schwellen des Mühlbachs zum Betrieb der Mühle geht das Wasserrecht der Windener Mühle hervor 801.

 

1774 wird Johannes *Egendoerfer als Müller in Winden genannt; °° mit der Müllerstochter Maria Elisabetha Reiland (~7.3.1729 Winden), Tochter des Müllers in Winden Peter *Reiland 802. Die Eheleute Egendoerfer werden mehrfach als Paten benannt, so z.B. bei der Taufe der Maria Elisabetha Piccot am 11.5.1777 und bei Johann Martin Piccot am 17.10.1779, Kinder des Müllers auf der Herrenmühle bei Minderslachen und Nachkommen des Josef Pico della Mirandola aus Fancigny, Obersavoyen, der als Kaufmann nach Kandel kam. Offensichtlich muß jedoch bereits vor­her Verwandtschaft zur Familie Piccot bestanden haben, denn 1777 wird auch Conrad Auerbacher, verheiratet mit Maria Elisabetha Piccot als Müller in Winden genannt.

 

Johannes Egendoerfer ist identisch mit Johann *Eckendörfer, der um 1793 als Müller in Winden genannt wird und am 24.12.1793 vor den französischen Truppen geflohen ist 803. Egendoerfer stirbt 1790 [?] kinderlos 804.

 

Erben der Eheleute Egendoerfer sind die Schwester der Maria Elisabetha Reiland verh. Egendoerfer und deren Kinder 805.

 

Die Familie Eckendörfer war die Familie mit dem nachweislich größten Grundbesitz in Winden z. Zt. der französischen Revolution. Wie bei Flüchtlingen üblich wurde auch die Windener Mühle mit dem zugehörigen Grundbesitz nach der Flucht Egendoerffers als französisches Nationalgut eingezogen, in verschiedene Lose aufgeteilt und für 1389 Gulden an Frédéric Martin aus Straßburg verstei­gert 806. Frédéric Martin teilt die Immobilien auf und verkauft sie an 10 Windener Interessenten, darunter Caspar Rebold 807. Der 1759 in Winden geborene Caspar *Rehbold war Müller in Winden, wohnhaft 1795 außer dem Dorf; °° um 1795 mit Catharina Jutzi (geb. 1766 err., Winden) 808. Am 3. Messidor Jahr IV (= 21.6.1796) sind als Paten im Kirchenbuch von Winden vermerkt: „Rebold Caspar und Catharina Müllersleute zu Winden“ 809; sie erscheinen erneut am 29. Floreal Jahr VI (= 18.5.1798) in Winden als Paten bei der Taufe des Caspar Hoff 810.

 

Ab 1805 – 1838 war Christoph *Volck († 2.4.1838) als Müller in Winden 811; 1838 wird er als Spezereikrämer in Winden genannt 812. °° um 1800 mit Maria Elisabetha Müller; aus der Ehe stammen 9 Kinder, von denen die ersten drei noch in Rohrbach geboren sind, der Sohn Peter Voltz (geb. 19.2.1808) und die nachfolgenden Kinder wurden sämtlich in Winden geboren 813.

 

Der Müller und Gutsbesitzer in Winden, Ludwig *Schneider wird 1835 als Eigentümer der Mühle genannt; er wandert mit seiner Fa­milie im April 1847 nach Straßburg / Elsaß aus 814. Er hat die Mühle von seinem Schwiegervater Peter Mink übernommen. Schneider hatte wiederholt mit der Gemeinde Winden Streitigkeiten. 1836 hatte er einen Graben drei Schuh tief gereinigt, so daß „die steiner­nen Waschbänke, die die Gemeinde dort seit unvordenklicher Zeit hatte, nicht mehr benutzt werden konnten“. Dadurch fielen auch die Wiesen trocken. Die Wieseneigentümer hatten das althergebrachte Recht zur Wiesenwässerung und bestanden nun darauf, den Mühlgraben stauen zu dürfen. Offensichtlich entzog die Gemeinde dem Müller Schneider die Pflicht zur Grabenreinigung, denn 1841 beklagt sich Schneider über die Höhe der ihm von ihm geforderten Grabenreinigungskosten. Schneider war bereits nach dem Hamba­cher Fest verdächtigt worden, mit den Untergrundbewegungen in der Schweiz und in Frankreich in Verbindung zu stehen. Aber auch eine Hausdurchsuchung, die vom Generalstaatsanwalt persönlich geleitet wurde, konnte die Verdächtigungen nicht erhärten. Vermut­lich vor diesem Hintergrund verlegte er 1847 seinen Wohnsitz ins Elsaß 815.

 

In einer Annonce im Landauer Eilboten vom 21.11.1846 wird die Verpachtung der Windener Mühle, „gelegen am Dorfe Winden, zwischen Bergzabern und Candel“... bestehend „in einer Mahlmühle mit 3 Mahlgängen, Schälgang und Schwingmühle, in einer Öl­mühle mit 2 Paar Steinen, einer Schrotmühle und 4 Stempelpressen“ angeboten 816.

 

1847 wird daraufhin Conrad *Bangmann Müller in der Windener Mühle. Er war verheiratet mit Katharina Klöpfer. 1847 und 1848 werden ihnen zwei Kinder in Winden geboren 817.

 

Am 11.8.1852 stirbt in Winden der Müller Franz *Löffel 818.

 

Der aus Neustadt/Weinstraße stammende frühere Fuhrmann Baptist *Zwick († 4.6.1865 Winden; °° mit Barbara Fischer) war Müh­lenbesitzer in Winden. Von ihm sind Akten über einen Streit mit der Gemeinde Winden über die Unterhaltungspflicht für den Weg zur Mühle erhalten 819.

 

Auf ihn folgt der Sohn Heinrich *Zwick (11.10.1844 Neustadt / Weinstraße - † 4.6.1865 Winden; °° 15.9.1863 mit Catharina Hey [geb. 16.3.1842 Winden, ~ 20.3.1842 ebd., Tochter des Ackersmanns Jacob III Hey und der Maria Elisabetha Petillon] 820. Heinrich Zwick übte die Tätigkeit des Müllers in Winden bis zu seinem frühen Tod nur kurze Zeit aus; bereits 1866 wird Ludwig *Ehli aus Of­fenbach Müller auf der Mühle am Erlenbach 821.

 

Ludwig *Ehli (25.12.1842 Ottersheim; °° II 1.4.1869 mit Margaretha Schönlaub, Witwe Rapp) war Müller in Winden. Aus der Ehe stammen die Söhne Gustav Wilhelm *Ehly (15.12.1872 Winden, StA Nr. 13/1872 - † 7.11.1952 Winden, StA Nr. 7/1952) 822 und Ludwig Ferdinand Ehli (geb. 30.3.1877 Maximiliansau). Die beiden Söhne übernahmen die Mühle. Während Gustav Wilhelm Ehli offensichtlich unver­heiratet blieb, heiratete Ludwig Ferdinand Ehli am 31.3.1898 Elisabetha Scheidt aus Dierbach. Als die Mühle am Erlenbach 1911ab­brannte 823, beauftragte Gustav Wilhelm Ehly den Zimmermeister Wil­helm Scheid mit dem Wiederaufbau des Dachstuhls, bezahlte ihn aber nicht 824.

 

Gustav Wilhelm Ehly verkaufte die Mühle drei Jahre nach dem Brand [von 1911, also 1914] an Familie Johannes Günther und wohn­te fortan in der Hauptstraße 31, wo er zeitweise einen Krämerladen betrieb. Johannes Günther übernahm später die Hardtmühle in Kandel und verkaufte 1936 die Windener Mühle an die Familie Otto Wolf aus Weingarten in Baden 825.

 

Während des zweiten Weltkriegs wurde Familie Wolf zeitweise evakuiert [Anm.: Dorf und Mühle lagen in der sog. „Roten Zone“]und die Mühle mit deutschen Soldaten belegt. Die Mühle blieb im Krieg unbeschädigt. 1970 übergab Otto Wolf die Mühle an seinen ältesten Sohn, der sie noch um 2006 betriebt 826.

 

Reihenfolge der Müller:

- 1627 Hans *Carler

- 1669 Paul *Reiland (ev.-ref.)

- 1692 Peter Reiland (zuvor Müller in Bergzabern, † 1717 Winden); möglicherweise Vater von Peter Reiland

- ab 1708 (err. aus Eheschließungsdatum) Johann Peter *Reiland (kath.); Vater der Maria Elisabetha Reiland (~ 7.3.1729 Winden,°° [unsicher] mit dem Müller in Winden [1774] Johannes *Egendoerfer)

- 1774 und noch 1793 Johannes *Egendoerfer

- 1796Caspar *Rebold (Rehbold)

- 1805 bis 1838 Christoph *Volck († 2.4.1838 Winden)

- 1835Ludwig *Schneider (Müller und Gutsbesitzer in Winden); ausgewandert 1847

- 1852 (†) Franz *Löffel

- Baptist *Zwick († 4.6.1865 Winden); auf ihn folgt der Sohn Heinrich *Zwick

- bis 1865 Heinrich *Zwick († 4.6.1865 Winden), als Mühlenbesitzer

- 1866 – nach 1900 Ludwig *Ehli; nach s900 Verkauf an Familie

- nach 1900 Familie Günther

- Verkauf an Familie Wolf

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

 

 

 

 

Windsberg:

Stadtteil von Pirmasens; westlich von Pirmasens gelegen; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken 827.

 

Der Pirmasenser Vorort Windsberg mit etwa 830 Einwohnern liegt im Westen der Stadt. "Wie in der Nachbargemeinde Winzeln, gibt es eine erste urkundliche Erwähnung einer Ansammlung von Häusern unter dem Namen Wulmersberg aus dem 15. Jahrhundert. [...] Gegenwärtig präsentiert sich der Ort als fast reines Wohngebiet." 828. Auf hohem Berg ge­legen, mit einer weiten Sicht in die Täler, erweist sich durch die Jahrhunderte Windsberg besonders geeignet, sowohl Festung als auch Wohn- und Herrensitz zu sein. Funde machen deutlich, dass schon zur Steinzeit der Emmersberg bewohnt ist. Hünengräber ber­gen die Toten der Vorzeit. Keltische Kult­stätten erinnern an zaubervolle Riten. Römische Relikte von Straßen und Villen zeugen vom hohen Lebensstandard der damaligen Eroberer. Burg und Denkmäler aus früher Zeit sind verschwunden. Zuletzt zerstört der rohe Aufbau des Westwalls wichtige Erinne­rungsstücke. Nur die Namen erinnern noch an die frühe Geschichte des Ortes, so z.B. der Orts­name selbst, der um 1149 Winesberg lautet. Nach einem Wilhelm soll der Ort benannt sein. Die Bezeichnung Emmersberg geht auf einen Ermenberg zurück. Unterschied­liche geistliche und weltliche Herren verwalten im Lauf der Jahrhunderte Burg und Hof. Doch 1595 geht das Gut in die Hände der Familie Rothhaar über, deren Nachkommen sowie die Familie Weber die einzigen Bewohner sind, die den Dreißigjährigen Krieg überleben. Schon 1752 gibt es in Windsberg eine Winterschule. 1792 besuchen 35 Schüler diese Schule. Die Französischen Revoluti­onstruppen bringen ab 1793 viel Leid über den Ort. Vor einer drohenden Brandschatzung vergra­ben die Einwohner ihre Habe und verstecken sich mit ihrem Vieh im Wald. In den Wirrnissen dieser Zeit kommt Windsberg, das bis­her zum Herzogtum Zweibrücken gehört, zum Kanton Pirmasens. Die Not wird – auch unter bayerischer Herrschaft ab 1816 – immer größer. Die Kinder bleiben dem Unterricht fern um betteln zu gehen. In den Jahren 1847 bis 1854 wandern viele Windsberger nach Amerika aus. Verständlicherweise reift bei Mißernten und Hunger die Saat der Freiheitsbestrebungen. 1848 zieht der Gastwirt und Adjunkt Laudemann mit einer mit Sensen und Hacken bewaffneten Schar nach Pirmasens gegen die Preußen. In Pirmasens indessen rät man ihm umzukehren, was auch geschieht. 1904 löst sich Windsberg aus dem Verband des Bürgermeisteramtes Nünschweiler und hat seitdem eine eigene Ver­waltung und ein Standesamt. Erneut müssen die Windsberger unter kriegerischen Ereignissen leiden. Die militärisch günstige Lage des Ortes fordert feindliche Maßnahmen heraus. Neue Not bringen die Separatisten ins Dorf. Am 3. De­zember 1923 kommt es am Ortseingang zu einer Schießerei, bei der ein Einwohner getötet wird. Der Westwallbau bringt viele Frem­de nach Windsberg. Arbeits­dienstlager entstehen im Hochwald, am Kreuzbäumel und am Nünschweiler Wald. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges werden die Windsberger nach Franken und Thüringen evakuiert. Sie dürfen erst im Spätsommer 1940 wieder zurückkehren. allerdings ist Winds­berg mit 96 Bunkern und 20 Stollen als Festung ausgewiesen. Wieder wird der Ort beschossen und bombardiert. Kein Haus bleibt verschont. Viele Windsberger flüchten erneut. Am 23. April 1972 wird Windsberg nach Pirmasens ein­gemeindet. Eine Besonderheit von Windsberg ist die steile Topographie, so dass innerhalb des Ortes mehrere Höhenmeter überwun­den werden müssen, aber auch der Ort in die Landschaft integriert wird. ++++Zitat prüfen+++

 

Mühlen:

- Windsberger Mahlmühle:

Um 1744 war Johann *Haygel Erbbeständer auf der Windsberger Mahlmühle, die er 1733 von Anton Mayer gekauft hatte 829.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 830 wird sie wie zusammengefaßt folgt beschrieben: “Wird durch die Walshauser Bach (Anm.: Felsalbe; im Original heißt es aufgrund eines Ver­sehens des Verfassers Marx): „Wird gleichfalls durch die Walshaußer Mühl getrieben“), liegt eine halbe Stund oberhalb der Waltz­hauser Bann-Mühle und eine Stund unterhalb der Hengspacher Mühle, etwan eine Viertelstunde von dem Dorf Windsberg ent­fernt. 1 unterschl. Rad treibt 1 Mahlgang mit angehäng­tem Trillis für den Schälgang. Der obere Mühlgraben hat eine Länge von 500 Gäng. Der Erbbeständer ist Johann *Haygel, welcher die Mühle 11 Jahre zuvor von Anton Meyer erkauft und einen Erbbestand un­term 20ten July 1733 desgl: einen Confirmations-Schein unterm 15ten april: 1738 erhalten hat. Entrichtet jährlich 6 Ma. Korn und 6 Ma. Hafer, 6 Kappen oder 1 fl 9 bz. and Geld. Hat keinen Bann. Zu Zeiten kommen die Windsperger und Bottenbacher hieher zu mahlen.” 831.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 832 wird die Mühle beschrieben: „die Windsper­ger Mühl [hat] 1 Waßerrad, welches einen Mahl und einen im Trilles laufenden Scheel­gang treibet; [zahlt an Pacht] 1 fl ß bz an Geld, 6 Mltr Korn; hat keinen Bann, die Hengsperger, Windsperger und Höh Eschweyler [Anm.: Höheischweiler] mahlen zu Zeiten allhier, 8 biß 10 Haushaltung können befördert werd.“

 

Am 3.2.1780 heiratet der Müller in Windsberg, Georg Jakob Becker (Sohn des Gemeinsmanns zu Dellfeld, Friedrich Becker) die Maria Elisabetha Sieber (Tochter des Georg Sieber, Gemeinsmanns zu Nünschweiler) 833.

 

 

 

 

 

Winnweiler:

VG Winnweiler, Lk Donnersbergkreis; gehörte zur Grafschaft Falkenstein und bildete deren Hauptort. Die Reformation war in der Grafschaft Falkenstein bereits um 1550 eingeführt 834.

 

Kirchenbücher:

- Staatsarchiv Speyer; Bestand D 12 Hochstift Worms (Zweitschrift des Kirchenbuchs): Kirchenbuch von 1776, 1777, 1779, 1780, 1781, 1784, 1785, 1786, 1787 835; sind erst ab 1698 erhalten 836.

 

 

Mühlen:

Um 1859 war Friedrich Kaege Mühlenbesitzer in Winnweiler 837.+++klären welche Mühle+++

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird als Handelsmüller in Winnweiler genannt der Johannes Würtz 838.+++klären welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C14 (Grafschaft Falkenstein] Nr. 263: Beschreibung der herrschaftlichen Mühlen in Winnweiler und Hochstein, 1788

 

- Dorfmühle:

++++weiter++++

 

 

- herrschaftliche Mühle, auch Schloßmühle; später Flicker'sche Mühle:

heute Anwesen Kirchenstraße 1 839. Bereits 1394 heißt es im Falkensteiner Kopi­albuch I: „Unsere Wiesen gelegen in dem Mühlwoog zu Winnweiler bis an der Dorf Altzenbrück …“ 840. Eine herrschaftlich falckensteinische Mühle ist in Winnweiler schon 1396 belegt; der erste Bau stand innerhalb der Schloßmauern des erst 1604 angebauten Schlosses am Rande des großen, sich bis Alsenbrück hin­ziehenden Wooges, der damals auch “Mühlwoog” genannt wurde. Die Mühle war nördlich an das Schloß angebaut. 1674 durchbrach eine gewaltige Wasserflut den Damm des 40 Morgen umfassenden Großen Woogs; es entstanden erhebliche Schäden auch an der Mühle. Den Damm, die beschä­digte Mühle und das Wehr stellte man mit hohen Kosten wieder her. Die herrschaftliche Schloßmühle war herrschaftliches Eigentum und stand im Genuß des Obersten Veibnom. Er verpachtete sie an Mattheiß Biebinger und ab 1678 an Hans Schmidt. Die Pacht be­trug beim ersten Pächter jährlich 25 Malter Korn und 2 Malter Weizen 841.

 

Am 31.3.1710 wird dem herrschaftlichen Schloßmüller zu Winnweiler, Müllermeister Tobias *Jung, die Schloßmühle in einem neu­em Temporalbestand für weitere 10 Jahre verliehen. Tobias Jung hatte die Schloßmühle von dem vorherigen Müller Johann Jacob *Zepf übernommen und war in dessen Temporalbestandsvertrag eingetreten, der zum 1.4.1710 auslief 842.

 

Die Mühle lag innerhalb der Schloßmauern und war nördlich an das Schloß angebaut 843. In den 1720er Jahren geriet die Mühle und das Schloß so in Zerfall, daß infolge von Wasserschäden der Weg zu ihr manchmal für den Müller und die Mahlgäste nicht zu bege­hen war. Die in die Mühle gebannten Bauern wollten nicht mehr durch das Schloßtor und an der Wache vorbeifahren. Sie verlangten einen neuen Zugang, indem man ein Loch in die Schloßmauer breche, „welches aber der sicherheithalben, Kriegsläuften und viel un­terschleif wegen keine approbation finden konnte“ 844.

 

1738 war die Mühle in ruinösem Zustand. 1739/40 wurde diese “Schloßmühle” wie sie jetzt offiziell hieß, wegen Baufälligkeit abge­rissen. In der Imsbacherstraße, an einer Ausbuchtung des großen Wooges, erfolgte 1740 der Neubau. In diesem Zusammenhang wur­de auch der große Woog trockengelegt und der sich von Alsenbrück, vorbei am Fuße des Laisbühl herziehende Mühlbach angelegt. Die Mühle hatte: 4 Wasserräder für 4 Mahlgänge und 1 Ölmühle. 1743 ist Daniel *Winck Erbbeständer 845. Der nächste Beständer war “der ledige Mühlknecht Johannes *Wolsiffer aus Alsenbrück”. Er erhielt die Schloßmühle in Winnweiler, weil kein anderer ge­boten hatte, für 200 Gulden Pacht pro Jahr (als Tempo­ralbeständer). Offensichtlich bewarb er sich dann als Erbbeständer 846. Er machte geltend, daß er bereits 1000 Gulden in die Mühle verbaut habe, daß er eine Tochter habe, die demnächst einen Müller heira­ten werde und diese wollten bei der Bezahlung mithelfen. Wolsiffer hatte bereits eini­ge Überlegungen angestellt, wie die Erwerbslage der Mühle verbessert werden könne. Er wollte die 4 Mahlgänge abbauen, eine Öl­mühle installieren, eine Weinbrandbrennerei ein­richten und einen starken Viehbestand halten. Er hatte vor Jahren das Wirtshaus “Zum Löwen” sowie eine Bäckerei betrieben. Eine Versteigerung im Erbbestand wurde angesetzt. Dabei erhielt Jacob Frank den Zu­schlag und die Mühle im Erbbestand. Wolsiffer gab sich damit nicht zufrieden und erreichte die Festsetzung einer erneuten Versteige­rung nur zwischen Wolsiffer und Frank. Am 9.3.1785 erhielt Wolsiffer den Zuschlag zu 3000 Erbkaufschillingen. Doch bereits 1786 bittet Wolsiffer die Verwaltung um einen Konsens zum Verkauf der Schloßmühle Winnweiler an den Wormser Cornelius Pahe für 6000 Gulden und 110 Gulden Trinkgeld 847. Bei der Versteigerung der Nationalgüter durch die Franzosen zu Beginn des 19. Jh. kam die Mühle in den Besitz Ludwig Gienanths, der sie 1824 verkaufte 848.

 

Im Intelligenz-Blatt des Rheinkreises wird am 10.4.1824 die Mühle zum Verkauf angeboten. „Die Winnweiler Mühle, nahe dem Ort gelegen, mit 2 Mahl- und einem Schälgang, einer Oehlmühle, einer Branntweinbrennerey, einem Wohnhaus ...“ 849.

 

Die Vorfahren der heutigen Besitzer, Familie Flicker erwarben das Anwesen um 1860 850

 

Die heutige, im Verlauf des 19. Jh. nach und nach errichtete, weitläufige Dreiseitanlage, besteht zum einen aus dem 1880 als Einfirst­anlage gebauten Wohn- und Mühlengebäude, zum anderen aus den als Winkelbau angeordneten Ökonomiegebäuden, der Stallscheu­ne von 1834. Nur wenige Meter oberhalb der Mühle liegt die vollständig erhaltene Wehranlage, von der, eine kleine Halbinsel aus­scheidend, der Mühlgraben abzweigt.. Den Mühlgraben und das an dieser Stelle breite Bett des Glan überspannt die 1844 erbaute Brücke 851.

 

Im 20. Jh. wurde die Mühle von Mitgliedern der Familie Flicker betrieben. Im Einwohnerverzeichnis 1938 ist aufgeführt der Wil­helm Flicker, Müller, Imsbacherstraße 232 852; im gleichen Einwohnerverzeichnis ist weiterhin aufgeführt der Mar­tin Flicker, Müller und Bauer, Imsbacherstr. 232 853.

 

Abbildung:

- Karte Winnweiler mit Schloß und angebauter Schloßmühle (aus LA Speyer Best. C14 Nr. 83 Bl. 119); abgedruckt bei Weber: Müh­len und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 102

 

Karte:
Abbildung:

- Karte Winnweiler mit Schloß und angebauter Schloßmühle (aus LA Speyer Best. C14 Nr. 83 Bl. 119); abgedruckt bei Weber: Müh­len und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 102

- Kaißling Heinrich und Rasche, Werner: Von Woogen und Weihern; in: Rasche, Werner: Ortsgeschichte von Winnweiler [Winnwei­ler 1991], S. 433: Plan von 1839/40 mit der Lage Winnweilers am riesigen „Neuen Woog“, der sich bis Alsenbrück hinzog

 

Photo:

- Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., 219

 

Literatur/Urkunden:

- Hopp, Helmut: Die herrschaftliche Mühle zu Winnweiler und deren Temporalbeständer von 1740-1786; in: Nordpfälzer Geschichts­verein 1958, S. 287-294

- LA Speyer Best. C14 Nr. 263: Beschreibung der herrschaftlichen Schloßgebäude, Mühlen etc. in Winnweiler, 1788

- LA Speyer Best. C14 (Grafschaft Falkenstein) Nr. 274: Die herrschaftlichen Mühlen (Schloßmühle) zu Winnweiler, 1740-1786, darin farbige Bauskizze der Schloßmühle

- Weber, Friedrich W.: Die herrschaftliche Mühle in Winnweiler; in: Pälzer Sunndag [Pfalz. Volksztg]. 1958, Nr. 47

 

 

- Lohmühle:

1846 richtete der Gerber Eduard Kölwel bei seiner Gerberei am Lohnsfelder Weg (späteres Anwesen der Maschinenfabrik Hanauer) eine Lohmühle ein. Gerberei und Lohmühle hatten keinen langen Bestand; sie gingen um 1850 an Heinrich Hanauer über, der dort seine mechanische Werkstätte einrichtete 854.

 

 

 

 

 

Winterbach / Pfalz:

VG Wallhalben, Lk Südwestpfalz; liegt im Wiesbachtal, wo der Wiesbach nach Südwesten abknickt und der Winterbach linksseitig einmündet. Das Dorf war seit 1447 pfalz-zweibrückisch.

 

Mühlen:

Die Dörfer Niederhausen, Battweiler, Winterbach, Biedershausen und Käshofen sind zur Niederhausener Mahl- und Bannmühle ge­

bannt 855.

 

 

- Säge- und Ölmühle am herrschaftlichen Weiher zu Winterbach:

die Mühle lag im Wiesbachtal und wird auch dem Dorf Kleinbundenbach zugeordnet +++klären: ob identisch+++.

 

Die Mühle lag an dem „herrschaftlichen Weiher zu Winterbach“; bis 1725 war Johannes *Salzmann der Säge- und Ölmüller in Win­terbach († 26.5.1725); seine Tochter Susanna Salzmann heiratet am 7.8.1725 in Buntenbach (das heutige Großbundenbach) den Schuhmacher Sebastian Lutz, der zugleich Säge- und Ölmüller auf der Säge- und Ölmühle in Winterbach ist. Lutz der in „Heringen im kurpfälzischen Oberamt Otzberg“ geboren ist, verstarb am 17.4.1754 im Alter von 53 Jahren an „Wassersucht“, seine Witwe Su­sanna Salzmann am 28.2.1761 im Alter von 78 Jahren 856. Am 30.5.1759 bestätigt Christian Freiherr von Cathcart zu Carbiston , Herr der reichsfreien Herrschaft Buntenbach, daß sein Vater Freiherr Wilhelm von Cathcart zu Carbiston der Susanna Salzmännin, Mülle­rin auf der Säg- und Ölmühle bei Winterbach, im Jahr 1716 einen Accordsbrief über diese Mühle erteilt hat. Nach dem Tod seines Va­ters und seiner übrigen Geschwister erteilt Christian Cathcart zu Carbiston als verbliebener Alleinerbe zu Herrschaft Buntenbach der Susanna und ihren beiden Enkeln Georg und Maria Magdalena Kochin einen Erbbestandsbrief über diese Mühle 857.

 

Am Sägeweiher oder Neuwoog zu Kleinbundenbach gelegen; um 1759 war Heinrich *Krül der „Sägmüller zu Bundenbach“ (Anm.: es dürfte sich hierbei im Kleinbundenbach handeln, da in Großbundenbach keine Sägmühle bestand) 858.

 

Um 1797 war Johann Jakob *Emmerich als Müller auf der Ölmühle zu Kleinbundenbach; °° mit Maria Elisabeth Hauther († 27.9.1797 in Buntenbach im Alter von 22 Jahren „an den Folgen eines unglücklichen Kindbetts“) 859.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1027/1: „Die sog. Winterbacher Säge- und Ölmühle am Sägeweiher oder Neuwoog zu Kleinbundenbach, o. D.“

 

 

 

 

 

Winterborn:

VG Alsenz-Obermoschel, Lk Donnersbergkreis; nördlich vom Münsterappel gelegen; gehörte zum Fürstentum Nassau-Weilburg

 

Mühlen:

- Birnmühle auf dem Fallbrucker Hof bei Winterborn:

+++klären: es handelt sich möglicherweise um eine Obstmühle++++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 878: „Die Birnmühle auf dem Fallbrucker Hof bei Winterborn, 1780-1782“

 

 

 

 

 

Winzeln:

heute Stadtteil von Pirmasens; an der *Felsalb gelegen

 

Mühlen:

um 1830 war der in Weisenheim/Sand geborene Heinrich Barth als Müller in Winzeln wohnhaft ++++klären : welche Mühle++++; gegen ihn waren nach 1830 wegen „revolutionärer“ Umtriebe gerichtliche Untersuchungen in Zweibrücken anhängig 860.

 

 

- Littersbacher Mühle, Liedersbacher Mühle auch Katzenmühle:

die Liedersbacher Mühle (Littersbacher Mühle) oder Katzenmühle lag beim Katzenbronnen zwischen der Simter Mühle und der Reh­mühle im Winzelner Bann 861, oberhalb der Rehmühle 862.

 

Die Littersbacher Mühle heißt im Volksmund immer noch Katzenmühle; deshalb führt der Flurplan von 1902 auch als Gewanne im angrenzenden Simten an: „Am Dietersbrunnen unter der Katzenmühle“ 863; 1837 heißt es „Katzenmühle ¼ Stunde westlich von Nie­dersimten 864. 1828 und 1963 heißt er erneut Littersbacher Mühle. Der Name stammt von den beiden Bächen Großer und Kleiner Lit­tersbach, welche hier von Norden her in die Felsalb münden. Es ist aber zu vermuten, daß der Kleine Littersbach ehemals Katzen­bach hieß; denn in seinem Tal, dem 'Katzental' wird 1716 bei der Taufe eines Kindes als Patin genannt „Tochter des Meisters Joh. Theobald Lau, Waf­fenschmied, im Katzenthal wohnhafft“ 865.

 

Die Mühle wurde zwischen 1761 und 1763 erbaut. Um 1760 war der aus Battweiler stammende Jacob Grunder der Pächter und Mül­ler auf der nahegelegenen Rehmühle. Er wendet sich am am 23.8.1760 an die Verwaltung der Grafschaft Hanau-Lichtenberg: „... zu ersuchen, die ich der un­terthänigste Supplikanten qua ein Außländer auß dem Herzogthumb Zweibrücken von Battweiler mich schon über 4 Jahr alß Lehns­müller auf der sogenannten Reeh Mühle alß ein dahier erkauftter zünftiger Müller Meister treu- und ehrlich er­nährt. … Wenn ich mich nun alß ein vermögender Mann von circa 6a 700 fl intendiert wäre … in dem Alt-Simter Thal Wintzler Bann gelegen eine Mahlmühle mit einem Gang vor Erb- und Eigenthümbl. zu erbauen. Alß habe derohalben … umb den allergndste Con­sens anstehen und bitten ….solches nahe an der hochlöble Garnisohn … ein … Mühlwerk“ zu errichten 866. Zu diesem Antrag wurde die Eigentümer der benachbarten Mühlen, nämlich der Rehmüller [Johann 867] Adam *Helmstetter [Anm.: er war zugleich Hofmetz­ger in Pirmasens 868] und der Scheelermüller Georg Grohe, gehört. Beide erklärten, keine Pachterhöhung auf ihren Mühlen zahlen zu wol­len, waren aber bereit, die geplante neue Mühle selbst zu errichten, wozu sie eine höhere Pacht, als der Antragsteller Jacob Grunder, anboten 869. Dem höheren Gebot der Müller Helmstetter und Grohe wurde entsprochen 870. Helmstetter und Grohe erhielten am 20.11.1770 einen Erbbestandsbrief 871.

 

Um 1784 war NN. Kröber der Katzenmüller 872. 1784 kommt es zum Prozeß zwischen dem sog. Katzenmüller Kröber und verschie­denen Untertanen wegen der Wässerung und der Schließe an der Gemeinde Winzeln 873. Er überreicht der hanau-lichtenbergischen Verwaltung die zu seinen Gunsten ergangenen Urteile vom 5./10.41784 und 1./28.6.1728 874.

 

1786 heißt es urkundlich: „Die von Hans Adam Kröber auf der Liedersbacher- oder sogenannten Katzen-Mühle nachgesuchte Frey­heit ...“ 875. Am 28.10.1786 bittet „Katharina Margaretha, weiland Hans Adam Kröbers auf der Katzenmühle nachgelaßene Witwe, ihr die Freyheit auf 2 Stück Vieh zu verwilligen“ 876. Diese lebte wohl in schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen, denn im amtli­chen Bericht des NN. Schulz vom 18.10.1786 heißt es: „... Hanß Adam Kröbers weilen [sic] Wittib auf der Katzen Mühle, darf ich [….] attestieren, daß dieselbe würklich seit dem Tod ihres Mannes durch mancherley Unglücksfälle in starken Nahrungs Verfall ge­rathen ...“ 877. Der Antrag auf Erlaubnis zur Viehhaltung wurde zwar abgelehnt, jedoch wurde ihr mit Verfügung vom 15.10.1786 ein Pachtnachlaß gewährt 878.

 

1797 wird der Jacob Kerth „aus dem Katzenthal“ 879 im ref. KB Rumbach genannt. Seine Tochter Magdalena Kerth wird an Ostern 1797 in Rumbach konfirmiert 880.

 

Johannes *Seffrin, 56 Jahre, Mühlarzt, geb. Littersbachermühle (Gemeinde Winzeln), verst. 05.10.1861 Winzeln, Eltern: Nikolaus, Müller, und Anna Maria Erhard (beide zu Kroeppen verstorben), Ehefrau: Barbara Katharina Hauther (56 Jahre) 881.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3325: Liederbacher (Littersbacher) oder Katzenmühle beim Katzenbronn­en zwischen der Simter und Rehmühle im Winzelner Bann, 1761-1786

 

 

- Ölmühle:

die Ölmühle gehörte ursprünglich zu der daneben gelegenen Schehler Mühle. Bis 1735 war Hans Georg Grohe († 1735 882) der Mül­ler sowohl auf der Scheeler Mühle als auch auf der zugehörigen Ölmühle.

 

Am 5.10.1753 ergeht ein Verwaltungs-Extractus folgenden Inhalts: „Weyland Michel Grohen, auf der Schehler Mühl hinterlaßene Wittib trägt unterthänig vor, was maßen bey ihres Schwiegervatter Verlaßenschaft die sogenannte Schehlermühl sambt der dabey be­findlichen Ohlmühl denen beeden Söhnen Michel und Georg Grohen und zwar jedem zur Hälfte getheilt und zugeschrieben worden, worauf ihr Ehemann Michel Grohe seinen Helfte an gedachter Ohlmühl seinem Bruder, Georg Grohe unter nachtheiligen Conditionen vor 100 fl verkaufft habe: wann aber solcher Verkauff ohne herrschaftlichen Consens und zu ihrem großen Schaden geschehe, als bit­tet sie unterthänigst, nicht nur denselben gegen Zurückgebung des Kauffschillings zu cahsieren, sondern ihr auch gnädig zu erlauben, daß sie auf ihr eigenthümlich Land neben die Ohlmühle gegen die Waßerräder bauen und ihren einen Gang darin stellen darf“ 883.

 

Am 13.4.1791 beantragen Peter und Georg Groh, die Beständer der Scheeler Mühle, „die von der seit 11 Jahren eingegangenen Oehl­mühlen“ rückständigen und künftigen Pachtzinsen zu erlassen 884.

 

Am 3.8.1846 ließ Nikolaus Schantz, Müller auf der zur Gemeinde Winzeln gehörigen Ölmühle, diese Mühle versteigern. In der An­nonce vom 2.7.1846 ist die Mühle wie folgt beschrieben 885: „Dies Anwesen besteht aus einer oberschlächtigen Mühle, von 10 ½ Schuh Fall, mit 1 Schäl- und 2 Mahlgängen ….“.

 

 

- Rehmühle:

bei Winzeln gelegen, zwischen der Rehmühle und der Simter Mühle lag die Littersbacher/Katzenbacher Mühle 886.

 

Um 1731 und noch 1746 war Franz Anthony *Breuner der Müller auf der Rehmühle. 1731 erklärt sich der Rehmüller Anthony Brunner bereit, daß „.. er von nun an und künftig denen andern Müllern im Ambt [= Amt Lemberg] gleich gehalten seye und keine Frucht abholen wolle“ 887.

 

1738 macht der Ochsenwirt und Schreiner Chri­stoph Gundelwein eine Forderung gegen den Rehmüller Antoni Breuner gerichtlich geltend 888. Auch 1739 war Franz Anthony *Breuner der Rehmüller 889. Breuner verkauft seine Rehmühle 1746 an (Jo­hann) Adam *Helmstetter den Adlerwirt zu Pirmasens 890.

 

Auch 1739 wird Franz Anthony *Breuner der Beständer auf der Rehmühle genannt; 1739 ergeht das Verbot an sämtliche Wirte, dem Rehmül­ler Franz Anthony Breuner weder Wein noch Branntwein zu verabreichen 891. Johann Adam *Helmstetter kaufte 1746 die Rehmühle von dem verschuldeten Müller Franz Anthony *Breu­ner 892. Auch 1755 ist Johann Adam *Helmstetter der Eigentümer der Rehmühle 893.

 

1760 war [Johann 894] Adam *Helmstetter der Eigentümer der Rehmühle 895 [Anm.: er war zugleich Hofmetzger in Pirmasens 896 und Adlerwirt zu Pirmasens 897], hatte diese aber an Jakob Günder „als Lehensmüller“ verpachtet 898. Johann Adam Helmstetter nahm Baumaßnahmen an der Mühle vor und schüttete 1755 die alte Mühlbach zu 899.

 

Am 28.6.1761 kam es zu einem schweren Unwetter, bei dem die Dörfer Vinningen und Simten, sowie die Rehmühle, Scheeler Mühle und Eichelsbacher Mühle erhebliche Schäden erlitten 900.

 

Am 6.11.1796 wird auf der Rehmühle die Tochter Margarethe Lickteig geboren, die Tochter des (Müllers ?) Peter Kirwald und der Magdalena *Lickteig 901.

 

1796 wird im katholischen Kirchenbuch Vinningen als Müller auf der Rehmühle der Johannes Dulli genannt 902.

 

In den Akten der französischen Nationalgüterverwaltung wird in Lemberg [um 1802 err.] die bisher dem Landgrafen von Hes­sen-Darmstadt zustehende Rehmühle genannt 903.

 

In der „Neue Speyerer Zeitung“ wird unter dem Datum vom 26.6.1832 die freiwillige Versteigerung der Rehmühle zum Zwecke der Nachlaßauseinan­dersetzung angekündigt: „Die hinterbliebenen Erben des verstorbenen Herrn Georg *Fuhrmann, im Leben Kauf- und Handelsmann zu Pirmasens, werden .. eine Mühle, Rehmühle genannt, ... Untheilbarkeits halber … öffentlich versteigern lassen. … Die Mühle, wel­che eine Stunde von Pirmasens entfernt ist … bestehet aus einem Wohnhaus, der Mühle selbst, mit 2 Gängen und ei­nem Schälgang ...“ 904.

 

Durch Urteil des Assisengerichts der Pfalz in Zweibrücken vom 21.3.1840 wurde der Johann Nikolaus Dreher, 20 Jahre alt , zuletzt Dienstknecht auf der Rehmühle Canton Pirmasens, dermahlen flüchtig, der freiwilligen Tötung des Nicolaus Blum zur Todesstrafe verurteilt 905.

 

Bis 1846 war der aus Mittelbronn (in Lothringen, westlich von Phalsbourg) stammende Franz *Kessler der Müller auf der Rehmühle († 19.10.1846 Winzeln) 906.

 

1857 sind als Zeugen genannt der Konrad Schindler, Müller, 57 Jahre (Schelermühle), und Friedrich *Schindler, Müller, 27 Jahre (Rehmühle) 907. Katharina Schind­ler, 6 Monate, *Rehmühle, verst. 11.12.1860 Rehmühle, Eltern: Friedrich Schindler, Müller, 30 Jahre und Margaretha Linn, 27 Jahre 908.

 

Literatur/Urkunden:

- Jaffé: Die Rehmühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter. - 6. 1931. 25-26. 31-32. [Anm.: Erlenbrunn bei Pirmasens]

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1132: Die von dem Eigentümer der Rehmühle Johann Adam Helmstetter, zugeworfene alte Mühlbach, 1755

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1136: Franz Anton Breuner verkauft seine Rehmühle an Adam Helmstet­ter, dem Adlerwirt zu Pirmasens, 1746

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1137: Verkauf der Güter der jetzt in Ungarn wohnenden Witwe Jakob Wittmanns Maria Elisabeth durch ihren Bevollmächtigten Franz Anton Breuner, den Müller auf der Rehmühle in der Gemeinde Win­zeln, 1746

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1147: Verbot am sämtliche Wirte, dem Rehmüller Franz Anthony Breuner weder Wein noch Branntwein zu verabreichen, 1739

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1432: Schuldforderung des Ochsenwirtes und Schreiners Christoph Gun­delwein an den Rehmüller Antoni Breuner in Pirmasens, 1738

 

 

- Scheeler Mühle, Scheler Mühle:

bei Winzeln; an der Felsalb gelegen; lag im Scheler Tal nördlich von Vinningen südwestlich Winzeln

 

Eine alte Mühle, die seit 1579 urkundlich belegt ist 909. In einem „Vergönnungs brief über die Neue Malmühl zu Schelen Im Ampt Lemberg“ der Herrschaft Hanau-Lichtenberg heißt es: „.... derselben Underthanen zu Schelen Lemberger Ampts[,] Hanß Mutzen, und Margrethen seiner ehelichen Haußfrauen gnediglichen gegönt, und zugelaßen haben, ein Malmühlen auff d. Bach daselbst[,] die Rohbach genant[,] ahnzurichten und zu bauwen ...“ 910. Dieser Hannß Mutzen stammte „von Schönerberg“ und war zuvor Müller auf der Langmühle 911 [Anm. d. Verf.: bei Lemberg], bzw. aus „Schönerkem auß der Eifel“ 912 [Anm. d. Verf.: schlecht leserlich, vermut­lich Schönecken bei Prüm]. Der Müller Hans Mutz beantragte am 1581 Erbpachtnachlaß, weil infolge fehlerhafter Arbeit des mit der Errichtung der Mühle beauftragen Zimmermanns, die Mühle nicht einsatzfähig war und er die Mühle neu habe errichten müssen. Zu diesem Antrag nahm der Keller zu Lemberg, Wendling, am 27.12.1581 Stellung und verwies darauf, daß der Müller Mutz entgegen seiner Behauptung auf der Mühle gemahlen und Öl gemacht habe. 913

 

1633 kam es zwischen der Gemeinde Winzeln und dem Scheeler Müller zum Streit darüber, wieviel Schweine und Kühe der Müller auf den Gemeindewiesen bei der Mühle weiden durfte. Am 2.4.1633 heißt es in einem Aktenvermerk der Hanau-Lichtenbergischen Verwaltung: „In Sachen der Gemeindt Wentzeln Ampts Lemberg ahn einem, gegen und wider Jacob Motzig den Scheeler Müller an­dern theils, laßt man es auff beiderseits Fürpringen bey deren In Anno [1]612 vor dem Ampt Lemberg gemachten Verordnung verpleiben, über welche auch gemelter Müller kein weiter Viehe mehr auff die Weidt zue schlagen Macht haben soll.“ 914 Zuvor hatte sich in diesem Verfahren der Müller, hier als Jacob „Munzhardt“ bezeichnet, geäußert: „... wie das ich nun merauf die 50 Jahr alhier auf der Schehle Müll Müller gewesen. Und was ich an Rindvieh und an Seyen [sic] hab halten können, das sey und ist mir nie ge­wendt worden ...“ 915.

 

Bis 1735 war Hans Georg Grohe († 1735 916) der Müller sowohl auf der Scheeler Mühle als auch auf der zugehörigen Ölmühle.

 

In einem „Extractus“ vom 29.1.1740 der Hanau-Lichtenbergischen Verwaltung wird der „Heinrich Ditz bzw. Diez als Beständer der Schehler Mühle genannt 917.

 

In einem weiteren „Extractus“ der Hanau-Lichtenbergischen Verwaltung vom 16.4.1740 wird den Müllern auf der Schehler Mühle, „Michel und Hanß Georg Grohe“ gestattet, „den auf ihrer Mühl befindl. Scheel- in einem Mahlgang zu verwandeln“ 918.

 

In einem weiteren „Extractus“ vom 4.10.1741 wird dem Michel Groh, dem Schehler Müller, Bauholz zugewiesen 919. Dieser Michel Groh erhält am 15.1.1742 einen „Mühlbrief“ über die halbe Schehler Mühle, nachdem er sich aufgrund seines halben Mühlbesitzes in die Müllerzunft eingekauft hatte 920. Die andere Hälfte gehörte seinem Bruder Johann Georg Grohe 921. In diesem Zusammenhang heißt es in einem Extractus vom 16.3.1742: „... was maßen Michel Grohe der Scheeler Müller niemalen keinen Mühlen Brieff gehabt habe, und seye solcher zu Lebzeiten seines Groß Vatters in denen damahligen Kriegs Troublen verlohren gegangen ...“. In einer zuge­hörigen Aktennotiz vom 9.3.1742 heißt es: „Michel Grohe, d Scheeler Müller meldet, daß Ihme solang als Er die Mühl besitze, kein Mühlen Brieff zu handen gekomen, jedoch seye Ihme gar wohl erinnerlich, von seinem Vatter Hannß Georg Grohe gehöret zu haben, daß zu Lebzeiten seines Groß Vatters der Mühlen Brief … verlohren gegangen seye ...“ 922. Antragsgemäß wird am 14.4.1742 dem Michel Grohe [Anm. d. Verf.: dabei ist der Name des Bruders Johann Georg Grohe durchgestrichen], „Jetztmahlige[n] Müller auf der Scheeler Mühle … über besagte von seinem Vatter ererbte Mühl“ ein neuer Mühlenbrieff erteilt 923. In der Folge kam es zwischen beiden Brüdern zu einer Einigung, nach der Michel Grohe die gesamte Mühle übernommen hat. Am 5.10.1753 ergeht ein Verwal­tungs-Extractus folgenden Inhalts: „Weyland Michel Grohen, auf der Schehler Mühl hinterlaßene Wittib trägt unterthänig vor, was maßen bey ihres Schwiegervatter Verlaßenschaft die sogenannte Schehlermühl sambt der dabey befindlichen Ohlmühl denen beeden Söhnen Michel und Georg Großen und zwar jedem zur Hälfte getheilt und zugeschrieben worden, worauf ihr Ehemann Michel Groh seinen Helfte an gedachter Ohlmühl seinem Bruder, Georg Grohe unter nachtheiligen Conditionen vor 100 fl verkaufft habe: wann aber solcher Verkauff ohne herrschaftlichen Consens und zu ihrem großen Schaden geschehe, als bittet sie unterthänigst, nicht nur denselben gegen Zurückgebung des Kauffschillings zu cahsieren, sondern ihr auch gnädig zu erlauben, daß sie auf ihr eigenthümlich Land neben die Ohlmühle gegen die Waßerräder bauen und ihren einen Gang darin stellen darf“ 924.

 

1760 war Georg Grohe der Müller auf der Scheeler Mühle 925.

 

Am 28.6.1761 kam es zu einem schweren Unwetter, bei dem die Dörfer Vinningen und Simten, sowie die Rehmühle, Scheeler Mühle und Eichelsbacher Mühle erhebliche Schäden erlitten 926.

 

1767 war die Mühle im Erbbestand des Müllers Georg *Groh 927.

 

Am 30.89.1785 wird dem Müller auf der Scheeler Mühle, Eberhard Groh, gestattet, die rückständige Mühlenpacht innerhalb eines dreijährigen Zeitraums zurückzuzahlen. Hintergrund des diesbezüglichen Ersuchens des Eberhard Groh waren mehrere Unglücksfäl­le, die durch den Schultheiß Georg Adam Darsch unterm 18.8.1785 bestätigt wurden 928. Am 23.1.1788 werden Eberhard Groh und Joseph Pfeiffer als Beständer der Scheeler Mühle in den Akten genannt. Beide beantragten, die rückständige Pacht zu erlassen, da sie durch Hochwasser erhebliche Schäden erlitten hatten. Unter anderem wurde hierbei das Mühlrad derart beschädigt, daß fast ein gan­zes Jahr nicht gemahlen werden konnte 929.

 

Am 12.1.1785 wird auf der Schelermühle die Anna Maria Groh geboren, Tochter des Solda­ten und späteren Bauern auf der Scheler Mühle, Joseph *Groh und der Margarethe Scharff 930. Dieser Joseph Groh wird beim Taufeintrag seiner Tochter Elisabeth am 21.8.1782 als „Müller“ auf der Schelermühle bezeich­net 931. Am 14.9.1793 wird auf der Scheler­mühle gebo­ren (~ 15.9.1793) die Eli­sabeth Groh, Tochter des Müllers Peter *Groh und der Anna Maria Rohr [Anm. Auch Groh] 932. Am 18.7.1789 wird auf der Scheler­mühle geboren der Johann Georg Groh, Sohn des Georg Groh und der Margarethe Marx 933. Am 8.5.1797 wird auf der Schelermühle geboren der Johann Georg Groh, der Sohn von Joseph Groh und der Barbara Seiler Am 18.7.1789 wird auf der Schelermühle gebo­ren der Johann Georg Groh, Sohn des Georg Groh und der Margarethe Marx 934. Am 21.12.1797 wird auf der Schelermühle geboren und am 24.12.1797 getauft der Johann Jakob Groh, Sohn des Müllers Peter *Groh und der Anna Maria Rohr. Am 18.7.1789 wird auf der Schelermühle geboren der Johann Georg Groh, Sohn des Georg Groh und der Margarethe Marx 935.

 

Am 13.4.1791 beantragen Peter und Georg Groh, die Beständer der Scheeler Mühle, „die von der seit 11 Jahren eingegangenen Oehl­mühlen“ rückständigen und künftigen Pachtzinsen zu erlassen 936.

 

Am 10.6.1813 stirbt in Vinningen Vinningen der Müller auf der Schelermühle, Michael Bold (°° mit Margarethe Marx [† 3.10.1815 Schelermühle]) 937.

 

Im Grundsteuerkataster der Steuergemeinde Winzeln vom 9.12.1843 ist der Müller Joseph Pfeiffer genannt, als Müller auf der „Sche­lermühl wohnhaft mit einer Mahlmühle mit zwei Mahlgängen und einem Schälgang, Scheuer mit Stallung, Schweinställe und Ho­fraum, Haus Nr. 95“. Weiter heißt es: Halb laut Akt des Notars Jeambey vom 19. März 1837von Jakob Groh mit mehreren nachfol­genden Grundstücken um 2400fl erkauft, halb laut Akt des Notars Jeambey vom 19. März 1837 von Nikolaus Groh ...“ erkauft 938.

 

Um 1854 war Joseph *Pfeiffer der Müller auf der Schelermühle; °° mit Katharina Groh. Am 29.12.1854 verstirbt in Winzeln die ein­jährige Tochter der Eheleute, Elisabetha Pfeiffer. In der Sterbeurkunde heißt es zu den Eltern: „Joseph Pfeiffer, Müller, 55 Jahre & Katharina Groh, 38 Jahre“ 939.

 

1857 sind als Zeugen genannt der Konrad Schindler, Müller, 57 Jahre (Schelermühle), und Friedrich Schindler, Müller, 27 Jahre (Rehmühle) 940.

 

Am 5.11.1860 verstirbt Christian Pfeiffer, 4 Jahre, *Schelermühle, verst. 05.11.1860 Schelermühle, Eltern: Joseph Pfeiffer, Müller, und Katharina Groh 941.

 

Am 20.7.1885 läßt Ludwig *Schindler, Müller auf der Schehlermühle wohnhaft, wegen Geschäftsaufgabe, versteigern: „20 Dez. Flä­che, worauf ein Wohnhaus mit einer nach neuester Construction eingerichteten Mühle, mit 2 Mahlgängen, 1 Schälgang, Brennerei, ferner mit einer großen neuen Scheuer, doppeltem und einfachen Stalle, Hof und sonstigen Zubehörden, insbesondere mit der Mühl=Einrichtung; dazu 5 Dez. Fläche mit halbem Antheil Oelmühl – alles beisammen gelegen auf besagter Schehlermühle.“ 942.

 

Karte:

- LA Speyer Best. C20 Hanau-Lichtenberg Nr. 3329 „Grund Rihs über den Eichgel Pacher Weyher und denen Wießen in der Hum­mers Bach theils Winninger und theils Wintzeler Bann“, 1749 darin u.a. der Mühlplatz zur „Scheeler Mahl“

 

Literatur/Urkunden:

- Burger, Fritz: Die Mühlen im Felsalb- und Blümelstal. - Ill. In: Gersbach - eine Ortschronik / [Hrsg.: Chronikausschuß Gersbach. Verantwortl. für d. Inhalt: Redaktionsausschuß mit Guido Glöckner ...]. - [Pirmasens-Gersbach], [1996]. - S. 127-131

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1834: Streit zwischen Georg Groh von der Scheler Mühle und Caspar Hofmann von Vinningen wegen einem teils auf Vinninger, teils auf Winzler Bann in der Hungersbach gelegenen Stück Land, 1767-1771

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2817: Reparatur der Brücke bei der Schehler und Gersbacher Mühle (bzw. Eichelsbacher Mühle)

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3328: Scheeler Mühle bei Winzeln, 1579-1791

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3329: Das den Erbbeständern auf der Scheeler Mühle überlassene Wilde­rungsland (bei Winzeln), 1754-1781

- Rohr, Theodor: Die alten Mühlen im Felsalb- und Trualbtal; in: Heimatkalender f. d. Stadt u. d. Landkr. Zweibrücken. 1972, S. 163-168

 

 

 

 

 

Winzenbach / Elsaß:

Bach im Unterelsaß bei Drachenbronn

 

Mühlen:

- Walkmühle, Ölmühle am Wintzenbach:

die frühere Walkmühle am Wintzenbach wurde 1773 zur Ölmühle umgebaut 943.

 

Literatur:

- Franck, Christiane et Henri.: Le Winzenbach; in: l'Outre-Forêt Nr. 130 (II/2005), S. 24-32

- Franck, Christiane et Henri.: Les moulins du Winzenbach et l'aura des meuniers; in: l'Outre-Forêt Nr. 131 (III/2005), S. 47-58

- Franck, Christiane et Henri: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 5-13

 

 

 

 

 

Winzenborn:

+++Lage klären++++

 

Mühlen:

- Walkmühle bei Winzenborn:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über die „Walkmühle bei Winzenborn“

 

 

 

 

 

Winzingen:

heute OT von Neustadt; war kurpfälzisch im Oberamt Neustadt; das Dorf gelangte 1155 als Speyrer Kirchenlehen an die Pfalzgraf­schaft und blieb bis zur französischen Revolution beim Oberamt Neustadt 944.

 

Mühlen:

am 7.6.1413 wird Heinrich, Müller zu Wynczingen, Ehefrau Agnes genannt 945. +++klären: welche Mühle+++

 

In der Türkensteuerliste für Winzingen von 1584 ist „Friedrich *Rentzler, Müller“ erwähnt 946. Rentzler wird mit einem Vermögen von 575 fl geschatzt 947.

 

In der Türkensteuerliste für Winzingen von 1592 ist „Hans Stahl, Müller“ erwähnt 948.

 

Am 5.5.1651 wendet sich der Johann Valentin Müller wegen der ruinierten Mühle in Winzingen an den kurpfälzischen Regierungsrat 949. +++klären: welche Mühle+++

 

1785 lebten in Winzingen 70 Familien mit 317 Einwohnern. Zum Dorf gehörten fünf Mühlen 950.

 

Um 1797 war Johann *Frank der Müller auf der „2. … mühle bei Winzen“ 951.

 

1788 sowie 1819-1835 kam es zu Beschwerden wegen Nutzung des Speyerbachs und der Wiederwässerung 952.

 

Literatur/Urkunden:

- Sauer, Heinrich Maria: Alte Mühlen zu Winzingen; in: Pfälz. Heimat (Pfälz. Kurier) v. 21. 2. 1931

 

 

- Altmühle:

lag östlich des Dorfes am Speyerbach 953.

 

 

- Bischofsmühle:

s. Lorchische Mühle

 

 

- Dronenmühle:

am Speyerbach gelegen

 

In der „Neuen Speyerer Zeitung“ wird am 4.1.1817 die freiwillige Versteigerung der Mühle annonciert: „Die in Winzingen gelegene sogenannte Dronenmühle, welche ehemals aus einer Mühle mit zwey Mahlgängen, einem Schälgang, und einer Tabaksmühle, und zwar letztere aus zwey großen Steinen und zwölf Paar Stampfen bestanden hat, nachher aber von dem Eigentümer zu einer Maschi­nen-Spinnerey eingerichtet wurde, die er jetzt an einen anderen Ort verlegt hat. Dieses Gebäude kann leicht, entweder zu seiner ehe­maligen Bestimmung wieder eingerichtet werden, … indem erst im Jahre 1812 alles etwa Schadhafte an den Baulichkeiten abgeris­sen und durch neue ersetzt wurde … . Das Hauptgebäude, samt den übrigen Nebengebäuden, mit Wohnung, Scheuer, Stallung, Keller … liegt am linken Ufer der Speierbach, und ist von einer Mauer umfaßt. Die Grenzen sind gegen Morgen die Landstraße, gegen Abend ein Eigentum von Johannes Bökler, gegen Mittag die Speierbach ..“ 954.

 

 

- Edinger'sche Mühle:

++++klären++++: Im Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 55 vom 23.7.1819, S. 409 befindet sich eine Ausschreibung über öffentli­che arbeiten am Speyerbach, darunter: „Die Erhöhung der steinernen Brücke an der Edinger'schen Mühle zu Winzingen“ 955.

 

 

- Grünewaldmühle:

Müller auf der Grünewaldmühle war Peter *Motzenbecker; °° mit Margaretha NN. (°° II Heinrich Christian Simmat, Bürgermeister in Neustadt); Vater der Anna Margaretha Motzenbecker († 18.12.1686 Mußbach) 956.

 

Am 30.5.1661 wird vor dem Stadtrat in Neustadt einen Vergleich geschlossen zwischen Peter Symmath, der Zeit Bürger, Barbier und Wundarzt zu Wassenburg und dessen Schwager Bartholomäus Blanck. Für die Übernahme seiner Schulden durch den Bartel Blanck und gegen Zahlung von 100 Gulden tritt Peter Symmath sein bewegliches und unbewegliches Vermögen in Neustadt ab, „außer dem sechsten Theil an der ruinierten Mühl zu Wintzingen, so mütterliches Erbe ist, ...“ 957. Die Anna Helena Symatt ist als Halbschwester des Peter Symmath genannt 958.

 

 

- Kronenmühle, früher Spitalmühle:

die Mühle lag nördlich des Dorfes am Abzweig des Speyerbachs oberhalb der Bischofsmühle, unterhalb der Wiesenmühle 959, heute Unterer Festplatz an der Winzinger Straße.

 

Die Kronenmühle gehörte zum ehemaligen Hospital Branchweiler, „welches ursprünglich zum Kloster Eußerthal im Oberamt Ger­mersheim zugehörig war“ 960.

 

Um 1673 war Johann Adam Adolph der Cronenmüller in Winzingen; °° mit Anna Elisabetha Lorch. Vater des Müllers [auf der Kro­nenmühle ? +++prüfen+++) Johann Hermann Adolph 961.

 

Mit Zustimmung der Neustadter Jesuiten wurde die Mühle am 14.4.1738 als Erbbestandsmühle von Wendel *Guth an Philipp Karl *Gulde veräußert 962.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 ist die Mühle wie folgt beschrieben: „Zu Wintzing die Cronenmühl ist eine Erbbestands­mühl so den 14te April 1738 von dem Wendel Guth mit Consens deren hll: patribus Societatu Jesu an den Philipp Carl *Gulde ver­kauft worden, gibt Zins jährliche Erbpacht in das Spital Branchweiller 26 Malter Korn, undt 3 fl 6 X an Geldt vermög eines vorge­zeigten Erbbestandsbriefs, diese Mühl hatt 2 Gäng gehabt und noch nicht mehr.“ 963

 

Am 19.7.1749 verweist der Amtskeller zu Neustadt, Bögl, in einem Schreiben an das Oberamt Neustadt auf das „Memoriale“ von „Nicolae Worckhard [Anm.: s. *Wurckert], Müllermeister der Cronen Mühl zu Wintzingen, worinnen derselbe umb höchst nothwen­dige Reparation deß durch das starcke Holtz Flötzen an seiner Mahl Mühlen verursachten Schaden ….“ bittet, der sich auf geschätzte ca. 205 fl beläuft 964.

 

Zwischen 1751 und 1759 kommt es zu Streitigkeiten zwischen dem Kronenmüller Niklas *Wurckert gegen den Müllermeister Lorch wegen des Verkaufs der Kronenmühle und eines strittigen Wasserfalls 965.

 

Von 1759-1766 führten die Neustadter Jesuiten als Erbbestandsherren der Kronenmühle in Neustadt einen Prozeß gegen die Müller der beiden Postmühlen Keßler und Caspari sowie den Müller auf der Walckmühle Winzingen, Lorch wegen Störung des Wasserab­laufs am Floßbach durch Vertiefung des sog. Walckgrabens [Anm.: dieser verbindet unterhalb der Kronenmühle den Floßbach mit dem Speyerbach] und Erhöhung der „Schutz-Bretter“ an der Walkmühle Lorch. Das Oberamt Neustadt erließ am 11.11.1766 antrags­gemäß Urteil und verbot den Aushub des Walkgrabens wie auch die Erhöhung der Schutzbretter an der Lorchischen Walkmühle. Hiergegen legten die unterlegenen Müller am 27.11.1766 Appellation zum kurpfälzischen Hofgericht Mannheim ein [Anm.: die Ap­pellation mußte entsprechend dem damaligen Prozeßrecht beim Erstgericht eingelegt werden]. Im Appellationsverfahren führte den Vorsitz der Freiherr von Oberndorff. Eine letzte erhaltene Aktenverfügung datiert vom 12.7.1769. Ein Urteil befindet sich nicht in den Akten, jedoch ein nicht datierter Entscheidungsvorschlag des Berichterstatters am Hofgericht, Steinweiler. Danach sollte die Ap­pellation zurückgewiesen werden und die beklagten Müller Keßler und Caspari unter Androhung einer Strafe von 10 fl angehalten werden, in Zukunft jeden Eingriff in den Bachlauf zu unterlassen. Eine Erhöhung der Schutzbretter an der Walckmühle war jedoch dem Müller Lorch nicht nachzuweisen 966.

 

Vor 1823 war zunächst Johannes *Weber (°° mit Helena Ott) der Müller in Winzingen auf der Kronenmühle (err.). Nach seinem Tod heiratete die Witwe Helena Ott in 2. Ehe den Müller Martin *Oettinger und brachte die Mühle mit in die Ehe 967.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 23.2.1823 wird die freiwillige Versteigerung der Cronenmühle annonciert: „Die sogenannte Cronenmühle an der Flößbach zu Winzingen bestehend in einem vollkommenen neuen steinernen Wasserbau mit zwen neuen Mahl­gängen und Schälmühle, einer Schwingmühle und Säuberer, einem großen Spelzenbüt, und neben demselben in zwey großen Stuben, enthaltend im untern Stock eine große Stube, Mühlkammer und Küche, in dem zweiten Stock links des Gangs eine Stube und Stu­benkammer, und rechts desselben eine große Stube …Zugleich werden auch mehrere den Oettingerischen Eheleuten gehörigen Gü­terstücke zusammen ca. 14 Morgen Aecker Wiesen und Weinberge in Winzingen und den benachbarten Gemarkungen gelegen, auf Eigenthum versteigert“ 968.

 

Zum familiären Hintergrund der Versteigerung heißt es in einer anderen Versteigerung in Winzingen: „Im Gefolg [eines] Urtheils des Königlichen Bezirksgerichts zu Frankenthal vom [1.3.1823]; auf Ansuchen von a. Martin *Oettinger, Müller, ehemals auf der Kro­nenmühle zu Winzingen, dermalen in Klingenmünster wohnhaft eigenen Namens handelnd; b. Sebastian Weber, Müller, zu Neiden­fels wohnhaft; c. Jacob Blenck, Müller, auf der Agatmühle zu Neustadt an der Haardt wohnhaft, die Mobiliar-Rechte seiner Ehefrau Maria Ursula Weber vertretend … d. Johannes Herrmann, Bäcker, zu Esthal wohnhaft, die Mobiliar-Rechte seiner Ehefrau Katharina Weber vertretend, sämmtliche (Weber) als Erben ihrer verstorbenen Mutter, Helena geb. Ott, welche in erster Ehe mit Johannes We­ber, bey Lebzeiten Müller zu Winzingen und in letzter Ehe mit gedachtem Oettinger verehelicht …, als Gläubiger … “ 969.

 

Die Mühle kam an den Müller Christian Ludwig Lieberich (°° mit Anna Maria Schenk). Nach deren Tod kam es zur Versteigerung der der Kronenmühle.

 

Karte:

- Denkmaltopographie Neustadt, a.a.O., Bd. Neustadt I, S. 32: Kataster-Uraufnahmeblatt von Winzingen 1821/1836

- Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 150

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a Bl. 2: Gewässer- und Mühlenplan zwischen Neustadt um Winzingen um 1766 (abgedruckt bei Ha­bermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 232)

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2217/1: Klassifikationsplan von 1905

 

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1692/7: Kronenmüller Nicklas Wurckert gegen den Müllermeister Lorch: Verkauf der Kronenmühle und strittiger Wasserfall, 1751- 1759 (373 Bl.)

- Pfälzischer Kurier vom 10.9.1935: Alt-Winzingen: Herberge „Zum Löwen“, Kronenmühle

 

 

- Lohmühle beim Münchhof:

der Rotgerber Johann Nicolaus *Hermanni war 1673 der Beständer des Münchhofs (Lohmühle) in Winzingen 970.

 

 

- Lorchische Mühle, Bischofsmühle:

herrschaftliche Mahlmühle „oben dem Schaydt“ (oberhalb der Scheide von Speyerbach und Rehbach) 971. Die Mühle lag am Speyer­bach unterhalb von Winzingen, oberhalb lag am Floßbach die Cronenmühle 972, lag nördlich des Dorfes am Speyerbach, unterhalb der Kronenmühle, nach der Wiedervereinigung von Floßbach und Speyerbach 973; oberhalb der Winzinger Scheide gelegen 974.

 

Die Mühle war zunächst Mahlmühle, dann Waffenschmiede und Schleifmühle Lorch und ab 1746 eine Walkmühle.

 

Laut Zeugnis von 1496 besaß der Bischof zu Speyer in Winzingen, am Ufer des Speyerbachs eine Mühle; sie wird im 16. Jh. aber­mals als „Bischofsmühle“ bezeugt (nach Bilfinger, E.: Aus Gimmeldingens Vergangenheit, 1927, S. 9; Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 152). Sie wurde im frühen 19. Jh. In die Trikotagenfabrik von Helffrich umgewandelt 975.

 

In einem Aktenvermerk der CGA Neustadt vom 8.10.1656 heißt es: “... berichtet, daß Hans Henrich Lorch Waffenschmitt zu Neu­stadt die Erbbestands Mühle zu Winzingen in den Spittahl Branchweiler gehörig[,] diese vor et­lich Jahren …. erkauft wiederumb frey in guten Bau gebracht, Undt weilen ihme die Pfacht darauß vollkömmlich zu entricht, Er umb Linderung derselben bey gdter Herr­schaft Verlangt Genehmigung soll … ihme in seinem Begehr beförderlich zu erscheinen.“ 976

 

1662 wird auf einem alten zerfallenen Mühlplatz von Johann Heinrich *Lorch die Mühle neu errichtet wie ein Erbbe­standsbrief des Bistums Speyer bezeugt 977. Lorch erhält am 18.11.1662 vom Stadtrat Neustadt die Erlaubnis, “sein Haußwesen nacher Wintzingen in die Mühl zu transportieren, dem Mühlenbaw desto nä­her zu sein ...“ 978.

 

Am 17.7.1662 wird im Neustadter Ratsprotokoll vermerkt: „Johann Niclas Cron contra Hanß Adam Ketterle von Sintzh[eim] begert die Abfolgung der übrigen bej Rath deponirten Gelter, von der verkaufften Speye[er] Mühl zu Wintzingen herrührent, derentwegen Ketterle sich als ein Erb angemeldet ...“ 979.

 

Die Mühle war zunächst Mahlmühle 980. Die Mühle wurde im Januar 1675 durch französische Truppen aus der Festung Philippsburg niedergebrannt. 1675 wendet sich der Müller Johann Henrich Lorch an die kurfürstliche Verwaltung und beantragt ihm die Pacht der Mühle erlassen: „Es haben in dem Monath Januario ao 1675 aus der damahligen französischen Garnison Philippsburg uff ruin com­mandierte Partheien Meine von gdster Herrschaft Erbbestands …. gdst überlaßene Mühl zu Winzingen neben allen darinnen gehab­ten Utensilien Unnd anderen durch schädliche Abbrennungen in die Aschen gelegt ….“ 981. Lorch erbot sich in diesem Schreiben, die Mühle auf seine Kosten wieder aufzubauen bei einem geschätzten Kostenaufwand von 500 fl, wenn ihm auf 6 Jahre die Erbpacht er­lassen wird. Nachdem der Wiederaufbau jedoch knapp 1000 fl kostete, wandte sich Lorch erneut an die kurfürstliche Verwaltung. Er bittet deshalb ihm nunmehr 10 Jahre Abgabenfreiheit einzuräumen. Das kurpfälzische Oberamt Neustadt bestätigt die Niederbren­nung der Mühle in einem Aktenvermerk vom 13.2.1683 an die kurpfälzische Regierung. Das Schreiben ist unterzeichnet: „Hannß Henrich Lorchen, Bürgermeisters zu Newstatt“ 982. Die kurpfälzische Hofkammer stimmt dem Antrag zu und bewilligte über die zu­nächst zugesagten 6jährige Pachtfreiheit weitere 4 Jahre 983.

 

Adam Adolf, Schwiegervater des Fr. Lorch, wird 1690 durch einen Gütervergleich Mühlenbesitzer 984. Horst Klein, der seit Jahren die Genealogie der Familie Lorch erforscht, weist in diesem Zusammenhang auf folgendes hin: „Johann Heinrich Lorch (geb. 1621) hatte eine Tochter Maria Elisabeth Lorch (geb. 1647), °° 1669 mit Johann Adam *Adolph. Die Elisabeth Lorch hatte einen Bruder Friedrich Lorch *1645.“ 985 Es dürfte sich daher bei dem Adam Adolph richtigerweise um den Schwager des Friedrich Lorch und nicht um dessen Schwiegervater handeln.

 

1718 errichtete Johannes Lorch gegenüber der Mahlmühle eine Ölmühle. 1738 war der Erbbeständer der Johann Nicolas Lorch 986.

 

Am 6.12.1736 heißt es in einer Stellungnahme: „Nachdeme der Lorch zu Wintzingen Vor ungefähr 14 Tagen sich unterstanden Ei­genmächtig an dem Scheidt alwo die Dorf Bach zu Wintzingen aus der Hauptbach seinen einfluß hat, ….. und ander große Stein hin­ein zu werfen, wodurch obgdcht: Scheidt dergestalten erhöht, daß der Einfluß des Waßers um Vieles benohmen …“ 987.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 ist die Mühle wie folgt beschrieben: „Zu Wintzing oben dem Schaydt befindt sich eine Mahlmühl so der Johann Heinrich *Lorch 1662 auf einem altem zerfallenen Mühlplatz vermög einem vorgezeigten Erbbestandsbrief von dem Bisthum Speir neu aufgebaut, hatt 2 Wasserradt, gibt jährliche Erbpacht in die Kellerey Deidesheim 10 Malter Korn und 30 X, so dann 4 Sümmern Korn in die Neustadter Collectur undt der Gemeindt Winzingen 81 Albus Geldt; gegen dieser Mühl über auf der der anderen Seith der Bach hat der Johannes Lorch als des obigen Lorch sein Sohn in Anno 1719 noch eine Ohlig Mühl neu auf­gebaut, führt ein Wasserrad worüber kein Consens vorhanden ist, gibt gnädigster Herrschaft nicht außer daß der Ohlig Mühl mit 90 und die Mahl Mühl mit 10 fl Schatzungs Capital belegt, der jetzige Possessor ist Johann Nikolaus *Lorch.“ 988 Weiter heißt es in der­selben Akte: „Die HamerSchmitt ahn der Newstatt gehört dem Waffenschmitt Lorchen gibt Jährlich zur hiesig Gefäll Verweßerey 4 fl Waßerfall Zinß“. 989

 

In einem Schreiben an das Oberamt Neustadt [ohne Absenderangabe] vom 22.4.1746 heißt es: „auf die Von Einem Hochlöblen Oberambt mir auf getragene Commission die Von Johann Nicolaus Lorch Müller zu Wintzingen ratione seine von seinem Vatter er­erbte und in denen ältern Krieges Jahren von denen Frantzösischen völlig ruinierten Lohe und Schleiff Mühl in eine Tuchmacher Walck und Hanff-Reib Mühl verendern und Neu auf erbauen zu dörffen … worüber Guth Achtlichen zu berichten hatte, habe mich ad locum begeben und befunden daß die Rudera worauf die Lohe und Schleiff Mühlen vorhin gestanden annoch zu sehen, auch daß Hinter Waßer denen oberhalb stehenden beyden Post Müllern nicht das geringsten Schaden verursachen kan ….“ 990.

 

1757-1760 kommt es zu Schadenersatzansprüchen gegen den Müller auf der Bischofsmühle, wegen einem Wasserschaden am Haus der Löwenwirtschaft in Winzingen infolge Erhöhung des Wasserbaues an der Bischofsmühle 991.

 

Von 1759-1766 führten die Neustadter Jesuiten als Erbbestandsherren der Kronenmühle in Neustadt einen Prozeß gegen die Müller der beiden Postmühlen Keßler und Caspari sowie den Müller auf der Walckmühle Winzingen, Lorch wegen Störung des Wasserab­laufs am Floßbach durch Vertiefung des sog. Walckgrabens [Anm.: dieser verbindet unterhalb der Kronenmühle den Floßbach mit dem Speyerbach] und Erhöhung der „Schutz-Bretter“ an der Walkmühle Lorch. Das Oberamt Neustadt erließ am 11.11.1766 antrags­gemäß Urteil und verbot den Aushub des Walkgrabens wie auch die Erhöhung der Schutzbretter an der Lorchischen Walkmühle. Hiergegen legten die unterlegenen Müller am 27.11.1766 Appellation zum kurpfälzischen Hofgericht Mannheim ein [Anm.: die Ap­pellation mußte entsprechend dem damaligen Prozeßrecht beim Erstgericht eingelegt werden]. Im Appellationsverfahren führte den Vorsitz der Freiherr von Oberndorff. Eine letzte erhaltene Aktenverfügung datiert vom 12.7.1769. Ein Urteil befindet sich nicht in den Akten, jedoch ein nicht datierter Entscheidungsvorschlag des Berichterstatters am Hofgericht, Steinweiler. Danach sollte die Ap­pellation zurückgewiesen werden und die beklagten Müller Keßler und Caspari unter Androhung einer Strafe von 10 fl angehalten werden, in Zukunft jeden Eingriff in den Bachlauf zu unterlassen. Eine Erhöhung der Schutzbretter an der Walckmühle war jedoch dem Müller Lorch nicht nachzuweisen 992.

 

In einem weiteren Prozeßverfahren zwischen den beiden Müllern Jacob Keßler [Anm.: von der Unteren Postmühle in Winzingen] und Johannes Beck erging am 12.8.1768 Urteil durch das Oberamt Neustadt 993. Darin heißt es: Unterm 12ten Augt: 1768 ist auf be­schehene Klage des Post Müllern Jacob Keßler dem Müllermeister Joannes Beck von Oberamts wegen der Auftrag ertheilt worden, den …. bau der bee­den Postmühlen in Gegenwarth so des Müllermeistern Spet als ++++weiter++++

 

Bis 1840 war Johann Christoph *Lorch (1787 - † 14.8.1840 Winzingen) der Müller auf der Bischofsmühle. Nach seinem Tod be­schloß die an der Bischofsmühle nunmehr bestehende Erbengemeinschaft die Mühle am 9.11.1840 in einem “langjährigen Bestand zu versteigern“. In der Versteigerungsannonce im „Intelligenzblatt“ vom 21.10.1840 heißt es: „.... wird die Witwe des verlebten Mül­lers Christoph Lorch die zum Nachlasse ihres Ehemannes gehörige, im Orte Winzingen nahe an Neustadt gelegene sogenannte Bi­schofsmühle und Zube­hörden an dem Speyerbache, bestehend in einer Mahlmühle mit fünf Mahlgängen, einem Schälgange, Schwingmühle, doppelter Oel­mühle, Hanfreibe, geräumigen Wohn- und Oeconomie-Gebäuden, Magazinen, Kelterhaus, Kellern, al­les in gutem baulichen Zustan­de, größtentheils neu und massiv von Steinen erbaut und bestens eingerichtet …. auf einen langjährigen Bestand zu versteigern … . Diese Mühle mit großer Wasserkraft die vorzüglichste auf dem hier noch ungetheilten (Anm. d.h. ober­halb der sog. Winzinger Scheid gelegen) Speyerbache, und wegen der starken Bevölkerung der Umgegend die beste Kundenmühle ...“ 994

 

Um die Wende um 20. Jh. kaufte der Inhaber der „Wirkwaren- und Trikotagenfabrik F. Helfferich“ in Neustadt, der Kaufmann Friedrich Helfferich, die ehemalige Bischofsmühle in Winzingen wo nach Umbau und Erweiterung die Fabrikation von Trikotagen aufgenommen wurde 995.

 

Die Reste der Mühle sind in der späteren Textilfabrik Schober [Anm. um1978] verbaut 996.

 

Karte:

- Denkmaltopographie Neustadt, a.a.O., Bd. Neustadt I, S. 32: Kataster-Uraufnahmeblatt von Winzingen 1821/1836

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a Bl. 2: Gewässer- und Mühlenplan zwischen Neustadt um Winzingen um 1766 (abgedruckt bei Ha­bermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 232)

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2217/1: Klassifikationsplan von 1905

 

Literatur/Urkunden:

- Sauer, Heinrich Maria: Die Bischofsmühle zu Winzingen; in: Pfälz. Heimat (Pfälz. Kurier) vom 15.6.1929

- Sauer, Heinrich Maria: Von der Bischofsmühle oder Lorchschen Mühle zu Winzingen; in: Neustadter Stadt- u. Dorf-Anzeiger (Bei­lage zum Pfälz. Kurier) v. 8.1.1931

- Vogt, Manfred P.: Friedrich Helfferich. Vom Ritterhaus zur Riehl'schen Mühle. Beginn und Aufstieg der pfälzischen Trikotwarenfabrikati­on; in: Pälzer Feierowend. 7, 1955, Nr. 20

 

 

- Ölmühle Lorch:

sie lag auf der anderen Seite des Speyerbachs gegenüber der Lorchischen Mühle oder Bischofsmühle. 1719 durch Johannes Lorch er­richtet 997.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 ist die Mühle wie folgt beschrieben 998: „Zu Wintzing oben dem Schaydt befindt sich eine Mahlmühl so der Johann Heinrich *Lorch 1662 auf einem altem zerfallenen Mühl­platz vermög einem vorgezeigten Erbbe­standsbrief von dem Bisthum Speir neu aufgebaut, hatt 2 Wasserradt, gibt jährliche Erbpacht in die Kellerey Deidesheim 10 Malter Korn und 30 X, so dann 4 Sümmern Korn in die Neustadter Collectur undt der Gemeindt Win­zingen 81 Albus Geldt; gegen dieser Mühl über auf der der anderen Seith der Bach hat der Johannes Lorch als des obigen Lorch sein Sohn in Anno 1719 noch eine Ohlig Mühl neu aufgebaut, führt ein Wasserrad worüber kein Consens vorhanden ist, gibt gnädigster Herrschaft nicht außer daß der Ohlig Mühl mit 90 und die Mahl Mühl mit 10 fl Schatzungs Capital belegt, der jetzige Possessor ist Johann Niko­laus *Lorch.“

 

1766 kommt es zu Auseinandersetzungen der Postmüller Jakob Kessler [Anm.: untere Postmühle] und Jakob Caspari gegen den ehe­maligen Universitätsschaffner Römich, dem Eigentümer der Ölmühle Winzingen wegen erhöhter Erbauung des Mühlenwehrs an der Ölmühle 999.

 

1836 ist Christian *Lorch der Ölmüller in Winzingen; er wurde am 29.2.1836 als Geschworener am Assisengericht des Rheinkreises in Zweibrücken vereidigt 1000.

 

 

- Postmühle, die andere, Casparische Mühle, Obere Postmühle, Erste Postmühle:

sie lag gegenüber der Postmühle, d.h. an der Ecke der heutigen Helfferichstraße/Konrad Adenauer Straße in Neustadt 1001 auf der Nordseite des Speyerbachs.

 

In der Türkensteuerliste für Winzingen von 1584 ist „Hans N., der Müller in der Postmühlen“ erwähnt 1002.

 

1611 wurde die Eigentumsmühle von Peter *Atmann gekauft und blieb im Besitz seiner Freunde 1003.

 

1721 kommt es zu Streitigkeiten zwischen den Müller auf beiden Postmühlen,weil „sich des Friedrich Metzgers sein Ablaß 2 ½ Zoll weiter als des Jacobs Kellers sein Ablaß wordurch ihme, Jacob Keller, zu Viel geschieht. Zweitens befind sich daß der große Streit, herkombt,weilen des Friedrich Metzgers sein Waßer Breth 6 ½ Zoll niederer als des Jacobs Kellers sein Brett ….“ 1004.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 ist die Postmühle wie folgt beschrieben 1005: „Die andere Postmühl unter der Neustadt ist ein Eigenthumbsmühl undt hatt solche der Peter Atmann in Anno 1611 an sich erkauft, undt von der Zeit unter den Freunden des Pe­ter Atman geblieben, hat ein Wassergang, gibt jährlich in hiesige Kellerey 4 Malter Korn Was­serfall, so dan 40x vor 2 Cappen benembst 36x Bachzins in hiesige Gefäll Verwäserey Neustadt vermög eines vorgezeigten Kaufbrief von hiesigem Stadtradt, es ist sonsten kein Consens vorhanden, der jetzige Posseser ist Johann Jacob *Keller.“ Dagegen heißt es in der selben Akte an anderer Stel­le 1006: „Philipp Carl Schaaf besitzet die erste Postmühl, gibt hiervon in die Kellerey Neustatt 4 Mltr Korn, ins Spithal Branchweiler[,] anderthalb Eymer Öhlig ins Closter St Lamprecht[,] einen halben Eymer zur Gefäll Verweserey Neustatt 10Schilling Pfennings Bach Zinß, ins Spithal achthalben Schilling Pfenning, und acht halben Schilling ins Armenleuthhauß von einem Gang laut Pergaments Brief Von anno 1607.“

 

Am 22.9.1761 verkauften der Müller Ehrhard Wagner und seine Ehefrau Susanna Elisabetha NN. ihre „Mahlmühl, die Postmühl ge­nannt, zwischen Stadt und Wintzing gelegen, ein Seith gegen Mittag die Speyerbach ….“ an „Johann Jacob Kessler annoch ledigen Stands des Bürgers und Müller Meisters zu Unter Laudenbach, Churpfaltz Oberamts Ladenburg[,] Adam Kehslers eheleiblicher Sohn“ 1007.

 

Von 1759-1766 führten die Neustadter Jesuiten als Erbbestandsherren der Kronenmühle in Neustadt einen Prozeß gegen die Müller der beiden Postmühlen Keßler und Caspari sowie den Müller auf der Walckmühle Winzingen, Lorch wegen Störung des Wasserab­laufs am Floßbach durch Vertiefung des sog. Walckgrabens [Anm.: dieser verbindet unterhalb der Kronenmühle den Floßbach mit dem Speyerbach] und Erhöhung der „Schutz-Bretter“ an der Walkmühle Lorch. Das Oberamt Neustadt erließ am 11.11.1766 antrags­gemäß Urteil und verbot den Aushub des Walkgrabens wie auch die Erhöhung der Schutzbretter an der Lorchischen Walkmühle. Hiergegen legten die unterlegenen Müller am 27.11.1766 Appellation zum kurpfälzischen Hofgericht Mannheim ein [Anm.: die Ap­pellation mußte entsprechend dem damaligen Prozeßrecht beim Erstgericht eingelegt werden]. Im Appellationsverfahren führte den Vorsitz der Freiherr von Oberndorff. Eine letzte erhaltene Aktenverfügung datiert vom 12.7.1769. Ein Urteil befindet sich nicht in den Akten, jedoch ein nicht datierter Entscheidungsvorschlag des Berichterstatters am Hofgericht, Steinweiler. Danach sollte die Ap­pellation zurückgewiesen werden und die beklagten Müller Keßler und Caspari unter Androhung einer Strafe von 10 fl angehalten werden, in Zukunft jeden Eingriff in den Bachlauf zu unterlassen. Eine Erhöhung der Schutzbretter an der Walckmühle war jedoch dem Müller Lorch nicht nachzuweisen 1008.

 

Vor 1766 war Philipp Carl Schaaf der Müller auf der Postmühle. Seine Tochter NN. Schaaf heiratete den Müllermeister Jacob Caspa­ri 1009. Es handelt sich bei der Ehefrau um Anna Elisabetha Schaaf 1010.

 

In einem Aktenkonvolut 1766/1767 wird die Mühle bezeichnet als „Schaafische respée caspari Mahlmühl (Obere Postmühle)“ 1011.

 

1766 kommt es zu Auseinandersetzungen der Postmüller Jakob Kessler [Anm.: untere Postmühle] und Jakob Caspari gegen den ehe­maligen Universitätsschaffner Römich, dem Eigentümer der Ölmühle Winzingen wegen erhöhter Erbauung des Mühlenwehrs an der Ölmühle 1012.

 

1766/1767 kommt es zu einem Versteigerungsverfahren durch das kurpfälzische Oberamt Neustadt gegen den Postmüller Jacob Cas­pari auf Ersuchen der Gläubigerin, Frau „Schaffnerin Depréein“ [Anm.: auch als Philips Carl Schaafen Wittib bezeichnet] wegen ei­nes Darlehens von 1000 fl. 1013. Die Mühle wies damals einen Mahl-, Schneid- und Lohgang auf. Die Versteigerung wurde im „Wo­chentliches Mannheimer Frag und Kundschaffts-Blatt“ vom 28.11.1766 für den 9.12.1766 angekün­digt 1014. Im Versteigerungstermin vom 9.12.1766 wies der Müller Caspari daraufhin, daß „seine Ehefrau eine gebohrene Schaffin die sogenannte Postmühle an sich er­erbet, solche aber mit so vielen Schulden beschweret, wodurch er …. nicht im Stande seye, diese zu befriedigen ….“ 1015.

 

Die Mühle wurde durch den Müllermeister Sebastian Späth für 3400 fl ersteigert 1016.

 

1766-1782 kommt es zu Streitigkeiten zwischen den Postmüllern Spaeth und Jakob Kessler gegen den Universitätsschaffner in Win­zingen, Römich wegen des strittige Wasserfalls 1017.

 

1767-1768 kommt es zu Streitigkeiten zwischen dem Winzinger Schaffner Römich gegen die Postmüller Kessler und Spaeth wegen Anstieg des Wasser 1018.

 

Müller auf der oberen oder ersten Postmühle waren:

- vor 1766 Philipp Carl Schaff, Vater der Anna Elisabetha Schaaf, °° mit dem Müler und Betriebsnachfolger Jakob Caspari

- bis 1766/1767 Jakob Caspari; wegen eines Darlehens seiner Schwiegermutter Philips Carl Schaafen Wittib über 1000 fl kommt

es zur Zwangsversteigerung der Mühle

- 1766/1767 Zwangsversteigerung der Mühle

- 1766/1767 Sebastian Späth; er ersteigert die Mühle für 3400 fl

 

Karte:

- Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 232

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a Bl. 2: Gewässer- und Mühlenplan zwischen Neustadt um Winzingen um 1766 (abgedruckt bei Ha­bermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 232)

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 243 Katasteraufnahmeblatt 1836 (Ausschnitt)

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a: Acta Die Postmühlen zu Winzingen von 1721-1788 nebst den Erbbestandsbrief von 1676

- Sauer, Heinrich Maria: „Die Neustadter Postmühlen. Von Wiganders bis Conrad“; in: Pfälzischer Kurier vom 10.12.1934

 

 

- Postmühle, zweite Postmühle:

lag an der Ecke der heutigen Helfferichstraße/Konrad Adenauer Straße in Neustadt 1019. Die Postmühle in Winzingen lag an der Stra­ße von Neustadt nach Winzingen auf Winzinger Gemarkung 1020.

 

1676 bestätigt das kurpfälzische Oberamt Neustadt einen „Erbbestandsbrieff Von Frau Dr. Hoffmännin Mahlmühl die Postmühl ge­nannt welche Sie Philipps Biebeln in Erbbestand gegeben“. Darin heißt„.... bekennen undt Thun Kundt männiglichen Waßmaßen … Conradt Hoffmanns geweßenem Med. Doct. selig hinterlassene Fraw Wittib Barbara …. zu einem …. Erbbestandt …. verliehen hat…., dem Erbahren Philipps *Biebeln Müllerhandwercks ….“ 1021.

 

Friedrich *Metzger hat sie 1700 von Phil. *Bibel [Anm.: s. Johann Philipp *Biebel] als Erbbestandsmühle gekauft. Erbherr war Em­rich Wappler, der aber sein Erbbestandsrecht an den Burgvogt Winkelblech auf der Haardt verkauft hat 1022.

 

1721 kommt es zu Streitigkeiten zwischen den Müllern auf den beiden Postmühlen,weil „sich des Friedrich Metzgers sein Ablaß 2 ½ Zoll weiter als des Jacobs Kellers sein Ablaß wordurch ihme, Jacob Keller, zu Viel geschieht. Zweitens befind sich daß der große Streit, herkombt,weilen des Friedrich Metzgers sein Waßer Breth 6 ½ Zoll niederer als des Jacobs Kellers sein Brett ….“. Vom Ober­amt Neustadt wurden als Gutachter und Streitschlichter eingesetzt „Meister Jacob Sauterum, Andreas Merschtingy, als Unbardeichige Meister“ 1023.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 ist die Postmühle wie folgt beschrieben: „Unter der Neustadt die sog. Postmühle, hat der Friedrich Metzger (andere Textfas­sung: Metziger) in Anno 1700 von dem Philipp Bibel an sich als eine Erbbestandsmühl erkauft, der Erbherr ist gewesen Emerich Wappler als welcher sein Erbrecht an den jetzigen Burgvogt auf der Hardt Winkelblech verkauft hat, diese Mühl hat nur ein Wasser­radt, die Erbpacht zahlt er jährlich dem oben gemelten Burgvogt und 8 ½ Malter Korn sodan in hießige Kellerey 6 Mltr Wasserfall, ferner 3 fl 28x Bodenzins, in hießiges Stift 1024, welches der Erbbestands Brief alles melden thutt, sonsten ledig und eigen, Consens ist keiner vorhanden, der jetzi­ge Possessor ist Jeremias *Müller.“ 1025

 

Von 1759-1766 führten die Neustadter Jesuiten als Erbbestandsherren der Kronenmühle in Neustadt einen Prozeß gegen die Müller der beiden Postmühlen Keßler und Caspari sowie den Müller auf der Walckmühle Winzingen, Lorch wegen Störung des Wasserab­laufs am Floßbach durch Vertiefung des sog. Walckgrabens [Anm.: dieser verbindet unterhalb der Kronenmühle den Floßbach mit dem Speyerbach] und Erhöhung der „Schutz-Bretter“ an der Walkmühle Lorch. Das Oberamt Neustadt erließ am 11.11.1766 antrags­gemäß Urteil und verbot den Aushub des Walkgrabens wie auch die Erhöhung der Schutzbretter an der Lorchischen Walkmühle. Hiergegen legten die unterlegenen Müller am 27.11.1766 Appellation zum kurpfälzischen Hofgericht Mannheim ein [Anm.: die Ap­pellation mußte entsprechend dem damaligen Prozeßrecht beim Erstgericht eingelegt werden]. Im Appellationsverfahren führte den Vorsitz der Freiherr von Oberndorff. Eine letzte erhaltene Aktenverfügung datiert vom 12.7.1769. Ein Urteil befindet sich nicht in den Akten, jedoch ein nicht datierter Entscheidungsvorschlag des Berichterstatters am Hofgericht, Steinweiler. Danach sollte die Ap­pellation zurückgewiesen werden und die beklagten Müller Keßler und Caspari unter Androhung einer Strafe von 10 fl angehalten werden, in Zukunft jeden Eingriff in den Bachlauf zu unterlassen. Eine Erhöhung der Schutzbretter an der Walckmühle war jedoch dem Müller Lorch nicht nachzuweisen 1026.

 

1766 kommt es zu Auseinandersetzungen der Postmüller Jakob Kessler [Anm.: untere Postmühle] und Jakob Caspari gegen den ehe­maligen Universitätsschaffner Römich, dem Eigentümer der Ölmühle Winzingen wegen erhöhter Erbauung des Mühlenwehrs an der Ölmühle 1027.

 

1766-1782 kommt es zu Streitigkeiten zwischen den Postmüllern Spaeth und Jakob Kessler gegen den Universitätsschaffner in Win­zingen, Römich wegen des strittige Wasserfalls 1028.

 

1767-1768 kommt es zu Streitigkeiten zwischen dem Winzinger Schaffner Römich gegen die Postmüller Kessler und Spaeth wegen Anstieg des Wasser 1029.

 

Am 8.11.1780 weist die kurpfälzische Hofkammer Mannheim das Oberamt Neustadt an, aufgrund einer Beschwerde des Stadtmül­lers und des Obermüllers zu Neustadt, Friedrich Sauter und Johannes Sauter, dem Postmüller Friedrich *Franck, der entgegen einem „Einhaltsgebott“ sein neues Mahlwerk „fort errichtet“ hatte, die weiteren Baumaßnahmen an Mühlengebäude und Mahlwerk zu un­tersagen, ihm den Gebrauch der für die Baumaßnahme bereits erhaltenen Konzession vorläufig zu untersagen, den Beschwerdefüh­rern rechtliches Gehör zu gewähren und die Anhörung eines „Mühlen Experten“ vorzunehmen, sowie hierüber innerhalb von 14 Ta­gen Bericht an die Hofkammer zu erstatten 1030. Das Ergebnis der Untersuchung ist aus den Akten nicht zu ersehen.

 

Auch weiterhin gab es Probleme wegen Veränderungen ander Postmühle seitens des Müllers Franck. Am 13.11.1787 erteilt die kur­pfälzische Hofkammer Mannheim dem Oberamt Neustadt den „Befehl“, aufgrund eines Gesuchs des Erbbestandsmüllers Friedrich Sauter aus Neustadt „wegen des vom Postmüller Franck errichteten neuen Aufsatzes und erhöhtem Stellbrette“, die beschwerdefüh­renden Müller „alsbalden klaglos zu stellen, und nach dem schon mehrfältig in dieser Sache erhaltenen Cameral Verordnungen zu verfahren, auch seinen eigenen hierunter erlaßenen Decreten strenckest in Vollzug zu setzen und wie geschehen binnen 14 Tagen sub poena legali anhero einzuberichten“ 1031. Daraufhin kam es einer Klage vor dem Hofge­richt Mannheim. Dieses forderte im Verfahren „denen hiesigen Cameral Erbbestands Mülleren Friederich und Joann Sauter den Wint­zinger Postmüller Friederich Franck, wegen hinweg Schaffung eines neuen Aufsatzes und Stellbretts, vom Oberamt Neustadt mit Verfügung vom 15.1.1788 die Übersendung der Verwaltungsakten 1032. Am 15.2.1788 forder­te die Hofkammer Mannheim das Ober­amt Neustadt auf, binnen 14 Tagen ab Zugang des Schreibens, den Müller Frank zu veranlas­sen, die Neuerungen an seiner Mühle zu beseitigen und den vorherigen Zustand wieder her­zustellen 1033. Das damalige Verwaltungsverfahren war bekanntlich äußerst schwer­fällig und langwierig. Das Oberamt Neustadt bat mit Schreiben vom 28.2..1788 zunächst um Rückgabe seiner Verwaltungsakten 1034 Der wei­tere Fortgang erschließt sich aus den Ak­ten nicht.

 

In der „Neue Speyerer Zeitung“ wird unterm 18.10.1820 die Verpachtung der Postmühle angeboten: „... Auf Anstehen von 1) Valen­tin Frank, Mühlarzt, volljährig, zu Winzingen wohnhaft; 2) Albert Gönnheimer, Bäcker zu Neustadt, als Vormund, und Johannes Frank, Müller zu Winzingen wohnhaft, als Beivormund von Georg Friedrich und Daniel Frank; und genannte drey Valentin, Georg Friedrich und Daniel Frank; als Kinder und einzige Erben der verstorbenen Anna Elisabetha Gönnheimer, erzeugt in erster Ehe mit dem verstorbenen Müller, Philipp Friedrich Frank; 3) Johann Jacob Sauter, Müller, zu Winzingen wohnhaft, sowohl für sich als auch in seiner Eigenschaft als natürlicher Vormund der mit der genannten verstorbenen, ehelich erzeugten Kinder und Erben, Maria Mag­dalena, Elisabetha, Johannes, Georg und Leonhard Sauter …. zur Verpachtung auf drey Jahre …., der zur Gemeinde Winzingen ge­hörigen sogenannten Postmühle, mit einem Schälgange, einer Oehlmühle und der daran befindlichen Scheuer, Stallung …“ 1035.

 

Am 21.8.1821 wird die freiwillige Versteigerung der Postmühle zur Auflösung der Erbengemeinschaft nach dem Müller Philipp Friedrich Frank und seiner ebenfalls verstorbenen Ehefrau Anna Elisabetha Gönnheimer im Intelligenzblatt bekanntgemacht 1036: „Nächstkommenden dritten September wird … auf Ersuchen der Kinder des auf der Postmühle (Gemeinde Winzingen) verlebten Müllers Philipp Friedrich Frank und dessen ebenfalls verstorbenen, mit Jacob Sauter in zweyter Ehe gestandenen Gattin Anna Elisa­betha Gönnheimer .. geschritten werden“. Die Kinder sind 1) Valentin Frank, großjährig, Müller auf gedachter Postmühle; 2) Georg Friedrich Frank, Küfer, dermalen Soldat im kgl. Bayr. 3. Cheveauleger­s-Regiment; 3), Daniel Frank minderjährig, vertreten durch den Vormund Albert Gönnheimer, Bäcker in Neustadt und durch Johan­nes Frank, Müller auf der Postmühle Winzingen. Weiter heißt es: „Einer Mahl- und Oehlmühle, nebst Wohnhaus, Scheuer und Stall, die erste Postmühle genannt, und zur Gemeinde Winzingen ge­hörig … Diese Mühle … hat immer hinlängliches Wasser ihre Gewer­ke aktiv zu erhalten.“

 

Im Landauer Eilboten vom 28.10.1837 der in Neustadt wohnende H. Klein jr. den Verkauf „in freier Hand“ seiner „zwischen Neu­stadt und Winzingen gelegene[n] Mühle“. Diese wird wie folgt beschrieben: „ Die Mühle besteht aus einer Mahl- und Oelmühle, Wohngebäude, Scheuer, Stallung, welche sämmtlich neu massiv von Stein gebaut sind nebst einem darangelegenen Garten, von 115 Ruthen Flächenraum. Vermög ihrer vortheilhaften Lage, der Nähe der Stadt wegen, ist diese Mühle zum Klein- und Großhandel be­sonders geeignet.“ 1037

 

Karte:

- Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 232

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a Bl. 2: Gewässer- und Mühlenplan zwischen Neustadt um Winzingen um 1766 (abgedruckt bei Ha­bermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 232)

- Sauer, Heinrich Maria: „Die Neustadter Postmühlen. Von Wiganders bis Conrad“; in: Pfälzischer Kurier vom 10.12.1934

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 243 Katasteraufnahmeblatt 1836 (Ausschnitt)

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a: Acta Die Postmühlen zu Winzingen von 1721-1788 nebst den Erbbestandsbrief von 1676

 

 

- Pulvermühle:

1665 kam es zur Explosion der Pulvermühle von Pierre Thierry in Winzingen 1038.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Sachakte 1460 UNr. 13: Explosion der Pulvermühle von Pierre Thierry in Winzingen, 1665

 

 

- Waffenschmiede und Schleifmühle Lorch:

s. auch Lorchische Mühle, Bischofsmühle [Anm. von dieser aber zu unterscheiden, wie sich aus der getrennten Aufstellung im Müh­lenverzeichnis von 1738 ergibt].

 

Die Wappenschmiede lag zwischen Kronenmühle und Bischofsmühle in Winzingen. 1650 durch Johann Heinrich *Lorch neu aufge­baut. 2 Wasserräder: eins zum Schmieden das andere zum Schleifen 1039.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 ist die Mühl wie folgt beschrieben 1040: „Noch bei Neustadt befindet sich eine Wappen­schmitt und Schleifmühl, dieselbe hatt Johann Henrich Lorch in Anno 1650 neu aufgebaut, hatt 2 Wasserradt, eins zum Schmitten und daß andere zum Schleiffen, doch muß es groß Wasser seyn, wenn sie zu gleich gehen sollen ist eigen, gibt jährlich 4 fl 1 X 6 fl Wasserfallzinß in die Gefällverwäßerey lauth einer mir vorgezeigten Quittung, der jetzige Possessor ist Johann Heinrich *Lorch, ein Enkel des obigen Lorch, kein Consens ist mehr vorhanden.“

 

Im Neustadter Ratsprotokoll vom 25.2.1658 heißt es: „Hanß Henrich Lorch der Wafenschmit bate umb Erlaubnis, den Grund bej Hans Michael Lahmen Garten am Graben dem Pfad oder Weg gleich zu machen und zu des Damms an der Schmit, so das Wasser ruinirt, zu brauchen“ 1041.

 

 

- Walk- und Schleifmühle (Kurpfalz):

1521 kam es zu Irrungen zwischen Kurpfalz und dem Hochstift Speyer u.a. wegen der Errichtung einer neuen Walk- und Schleifmüh­le bei Winzingen. Es kam deshalb am 5.12.1521 zu einem Schiedsverfahren 1042.

 

 

- Wiesenmühle, Ölmühle:

lag westlich des Dorfes am einem eigenen Mühlbach, einer Abzweigung des Speyerbachs, oberhalb der Kronenmühle 1043; heute Obe­rer Festplatz in Wiesenstraße in Winzingen 1044.

 

Um 1731 wird als Müller der Ölmühle der Hans Georg *Rothgeb erwähnt. Am 29.8.1731 heißt es in einer Stellungnahme die auf An­zeige des Müllers auf der unterliegenden Postmühle in Winzingen, Friedrich *Metzger ergangen ist: „Alß im verwichenen … Winter die Bach unterhalb der Stadt der gestalt mit Eiß über und zugefrohren …. und die Stadt …. von dem Eiß sich zu rück geschwellet und die Wassers Noth noch größer zu besorgen war, habe auf Anzeig des Postmüllers Friedrich *Metzgers…. auf eingenohmenen Augen­schein so viel befunden, da0 zwischen dem gedh: Metzger und dem Hanß Georg Rothgeben welch letzterer die Vereinigung [?] der Bäche wegen seiner alda habenden eigenthümblichen Ohlmühl zu abführung des sich durch das Eiß stellenden Waßers ….“ 1045.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 ist die Mühl wie folgt beschrieben 1046: „Noch be­findet sich unter der Postmühl an selbi­ger Bach eine Ohligmühl so Johann Geörg *Rothgeb ein Bürger zu Neustadt in Anno 1703 auf sein Eigen Guth neu aufgebaut, hatt nur ein Wasserrad, gibt jährlich lauth einer vorgezeigten Quittung in hießige Gefällverwäße­rey Neustadt 4 fl Boden oder Wasserfall Zins, consens ist keiner vorhanden, der jetzige Pohseßer ist Christoph Rothgeb ein hießiger Bür­ger und Ratsverwandter.“ An anderer Stelle in derselben Akte heißt es jedoch 1047: „Von der Rothgebschen Öhligmühl ist dermahliger Pohsehsor Frantz Vonderbull, und gibt jährl zur Neustadter Gefäll Verweserey Wasser­fall 4fl.“.

 

Am 10.2.1837 „lassen die Witwe und Kinder des dahier verlebten Rentners, Herrn Johann Friedrich Henrich, die zu seinem Nachlas­se und zu seiner Ehe-Güter-Gemeinschaft gehörigen Liegenschaften“ versteigern, darunter als „Liegenschaften zum Einbringen des Verlebten [Anm.: also nicht zur ehelichen Errungenschaft ] gehörig 5) … Eine Mühle, genannt die Wiesenmühle, mit Wohngebäuden und Oeconomie-Gebäuden, Stallung, Hof, Gärten, Wiesen- und Ackerland, zwischen Winzingen und Neustadt, begränzt gegen Süden von dem Bach, unten von Herrn Klein ...“ 1048. Offensichtlich hat dieser „Herr Klein“ die Mühle ersteigert, denn: Im Landauer Eilbo­ten vom 28.10.1837 kündigt der in Neustadt wohnende H. Klein jr. den Verkauf „in freier Hand“ seiner „zwischen Neu­stadt und Win­zingen gelegene[n] Mühle“. Diese wird wie folgt beschrieben: „Die Mühle besteht aus einer Mahl- und Oelmühle, Wohngebäude, Scheuer, Stallung, welche sämmtlich neu massiv von Stein gebaut sind nebst einem darangelegenen Garten, von 115 Ruthen Flächen­raum. Vermög ihrer vortheilhaften Lage, der Nähe der Stadt wegen, ist diese Mühle zum Klein- und Großhandel be­sonders geeignet.“ 1049.

 

Die Versteigerung verlief wohl erfolglos, denn erneut wird im Neustadter Wochenblatt vom 9.9.1842 die Versteigerung der Mühle im Wege der Nachlaßauseinandersetzung und Auflösung der Gütergemeinschaft nach Johann Friedrich Henrich für den 29.9.1842 ange­kündigt 1050 .

 

Bis 1849 war der „Müller Malrich“ der Müller auf der Wiesenmühle Winzingen. 1849 soll dieser Müller Mallrich „entlaufen“ sein und sich in Mascoutah (St. Clair County, Illinois) aufhalten und „seine Frau suche ihn dringend“ 1051. Dieser Müller Mallrich ist wohl mit Martin *Mallrich, geb. am 1.12.1809 in Mußbach als Sohn von Johann Nicolaus Mallrich und Maria Catharina Buchert zu identi­fizieren, verheiratet mit Helena Baßler. Gestorben ist Martin Mallrich am 21.3.1863 in Winzingen. Sein Sohn Nicolaus Mall­rich be­wohnte noch 1891 die Winzinger Wiesenmühle 1052.

 

Karte:

- Denkmaltopographie Neustadt, a.a.O., Bd. Neustadt I, S. 32: Kataster-Uraufnahmeblatt von Winzingen 1821/1836

- Denkmaltopographie Neustadt Bd. 19.1 Kernstadt, Plan vom 14.12.1889, a.a.O., S. 49

- Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 150

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a: Gewässer- und Mühlenplan zwischen Neustadt um Winzingen um 1766 (abgedruckt bei Haber­mehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 232)

 

 

 

 

 

Winzinger Scheid:

unterhalb von Winzingen erfolgt Trennung (Bifurkation, von lat. furca = Gabel) des Speyerbachs in Speyerbach und Rehbach. Der nach der Winzinger Scheid niedrigere Wasserstand des Speyerbach bot allerdings schlechtere Antriebsverhältnisse für die Mühlen 1053. Die Winzinger Scheid befindet sich direkt südlich des Parkplatzes des Neustadter Ge­richtszentrums. Der nördliche Arm bildet den Rehbach der südliche den Speyerbach.

 

 

 

 

 

Wöllstein:

VG Wöllstein, Lk Alzey-Worms; in Rheinhessen zwischen Alzey und Bad Kreuznach gelegen

 

Mühlen:

um 1705 wird der Gerhard *Grohmann als Müller zu Wöllstein genannt; °° mit Anna Catharina Steinbrunn (~ 3.9.1679 Edenkoben; Tochter des Bäckers in Edenkoben, Jost Steinbrunn 1054.

 

Um 1736 ist Johann Martin *Cloninger als Müller bei Wöllstein genannt; am 1.1.1736 ist im lutherischen Kirchenbuch Kirchheimbo­landen als Pate erwähnt: „Johann Martin Cloninger; Müller bei Wöllstein u. seine Frau Maria Magdalena“ 1055.

 

Vor 1795 ist verstorben der Müller zu Wöllstein, Heinrich *Schweng; seine Witwe Jakobina NN. heiratet am 29.3.1795 in der lutheri­schen Kirche in Kirchheimbolanden den Georg Heinrich Bauer 1056.

 

Müller in Wöllstein war Johann Philipp *Heuchert (geb. 1755 [err.] Wöllstein – 3.6.1805 Wöllstein), °° 1785 (?) mit Christina Kuch; Vater des Mehlhändlers in Rockenhausen und späteren Müllers auf der Obermühle Rockenhausen, Johann Adam *Heigert (Heuchert) 1057.

 

 

 

 

 

Wörrstadt / Rheinhessen:

VG Wörrstadt, Lk Alzey-Worms; Herren in Wörrstadt im Mittelalter waren der Nahegaugraf Emich V., VI., Eberhart Vetzer von Gey­spessheim, die Freiherren von Sturmfeder. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Wörrstadt von den Spaniern unter dem Marquis Spi­nola, dann von den Schweden unter dem schwedischen Oberbefehlshaber Otto Ludwig, der bereits Land in Wörrstadt  besaß, besetzt. Ihm gelang es, Wörrstadt zu "erobern". Die Franzosen hielten sich um 1685 in Wörrstadt auf. Das Schlößchen von Wörrstadt baute sich die Prinzessin von Leiningen-Hachenburg, Frau des Rheingrafen Carl Ludwigs 1058

 

Zu Wörrstadt gehört heute der Ortsteil Rommersheim (früher Eichloch).

 

Mühlen:

- Altenmünstermühle, Klostermühle:

Mühle des Klosters Altmünster in Mainz. Eine Mühle zu Wörrstadt ist bereits 1193 erwähnt. Am 3.12.1193 übereignet die Äbtissin Sophia von Altmünster in Mainz dem Augustinerchorherrenstift Flonheim eine zum Klosterhof in Rommersheim gehörige und an Flonheim zu Erbrecht verliehene Hufe, wofür Flonheim den Gütervogt Wolfram von Rheingrafenstein, der den Zins dieser Hufe bis­her als Vogteiabgabe bezog, mit einer Mühle in Wörrstadt abfand 1059.

 

Im Februar 1258 beurkunden Äbtissin Isingardis und der Konvent des Klosters von Altmünster in Mainz (sancte Mariae veteris mo­nasterii) einen Vergleich mit dem Kloster Sion [Anm.: ehemaliges Kloster der Zisterzienserinnen auf der linken Seite der Selz im Tal zwischen Morschheim und Mauchenheim/ Rheinhessen 1060] nach langem Streit eine Vergleich in der Angelegenheit Heinricus' von Werstadt, Knechts (servus) von Altmünster. Danach fallen dem Kloster Altmünster der Hof (curia) und die Mühle in Werstadt an das Kloster Altmünster 1061.

 

1273 verkaufen die Brüder Emercho und Wolframus, Herren von Lewenstein, mit Zustimmung ihrer Ehefrauen Landradis und De­mudis, ihre Vogtei zu Rumersheim 1062 mit allen Gütern und Rechten, die sie von Äbtissin und Konvent des Zisterzienserinnenklo­sters Altmünster in Mainz zu Lehen hatten zu ewigem Besitz 1063. Am 23.9.1359 bekennt Emeriche Lymelzun von Le­wenstein gegen­über dem Kloster Altmünster, kein Recht an dem Hof zu Rumersheim (Anm.: Rommershemer Mühle) zu haben 1064. Am 30.11.1363 be­kennt Ritter Emmerich Lymelozun von Lewenstein gegenüber Äbtissin und Konvent des Klosters Altmünsters, daß er vom Kloster Altmünster in Wörrstadt zu Lehen erhalten habe u.a. ½ Morgen „bi Speddels mole“ (Spitalsmühle) 1065. Am 17.1.1368 läßt „Herr Klae, Schaffner und Amtmann des Frauenklosters Altmünster zu Mentze gerichtlich feststellen, daß der nunmehr verstorbene Heyne Dudemann dem Kloster für 9 Pfd Heller einen ewigen Gang und Fluß des Mühlbachs und des Wassers zu der Klostermühle durch seinen (Dudemanns) Garten eingeräumt hat 1066.

 

Um 1400 wird an XVI Kal. das Jahrgedächtnis des Johannes Rustenberg von Saulheim (Sawilheym), ferner des Herrn Heinrich Kes­sler, Ritters, seines Bruders und seiner Frau Getze von Wachenheim, seiner Schwester und ihrer Eltern gefeiert, die den Brüder des Klosters St. Jacob sieben Malter Korn in dem Dorf Wörrstadt (Wirstat), die von einer Mühle anfallen, vermachten 1067. Am 2.12.1402 beurkundet der Edel­knecht Johann von Löwenstein, daß er zu Ehren seines Vaters Eberhard von Löwenstein selig, seiner Mutter Agnes und aller ihrer Vorfahren Seelenheil zu Ehre Gottes und seiner Mutter St. Maria zu einem Seelgerät St. Antonius zu Alzey zwei Malter ewige Korn­gülte von seinem Teil der Mühle zu Wörrstadt, den seine Eltern und er frei eigen besessen, vermacht 1068.

 

1461 kam es zu einer Rachtung (Einigung) der Brüder Hermann und Johann Stomp, Gebrüder von Waldeck, mit den Wild- und Rheingrafen. Letztere hatten das dem Degenhardt Stomp, dem Vater der Brüder gegebene Lehen, als verjährt, versäumt und heimge­fallen eingezogen, weil die Brüder Stomp nach dem Tod ihres Vaters das Lehen nicht rechtzeitig in Anspruch genommen hatten. In der Einigung stand Wildgraf Johann den Brüdern Stomp als Lehen u.a. zu: in Wyrstat im Dorf und auf den Huben 2 ml Weizen und 20 ß Mainzer Pfennige, 1 Morgen Wingert oben an Locherhusen, Ungeld daselbst, „des Ringgraven stein“ daselbst, eyne Mühlenstatt [wo?] ….“ 1069.

 

1466 wird ein Revers erteilt über eine „bestandene Mühle, hauß, hoff und Scheuer, halb zu Werstatt unden an der battstuben gelegen“ 1070.

 

Im Verzeichnis der Ortschaften etc. im Großherzogtum Hessen vom September 1839 ist die Altenmünstermühle aufgeführt 1071.

 

 

- Spitalsmühle:

am 30.11.1363 bekennt Ritter Emmerich Lymelozun von Lewenstein gegenüber Äbtissin und Konvent des Klosters Altmünsters, daß er vom Kloster Altmünster in Wörrstadt zu Lehen erhalten habe u.a. ½ Morgen „bi Speddels mole“ (Spitalsmühle) 1072.

 

 

- Weidenmühle:

am 14.11.1474 nehmen Kuncz Fluck und seine Ehefrau Eisgin vom Prior Johannes und dem Konvent des Klosters St. Jacob auf dem Donnersberg die Mühle „oben an der weyden zu Wörrstadt“ in Erbbestand 1073.

 

Der Müller auf der Weidenmühle war um +++klä­ren++++ Anton Petri/Petry, der als kurpfälzischer Rheinmüller bezeichnet wird 1074.

 

 

 

 

 

Wörsbach:

OT von Niederkirchen bei Kaiserslautern; VG Otterberg, Lk Kaiserslautern

 

Mühlen:

- Rauschermühle, Neuhofmühle:

im Odenbachtal gelegen 1075; die Mühle liegt südlich von Niederkirchen in Richtung auf Wörsbach, kurz vor der Kreuzung zwischen der L 382 (die weiter in Richtung Schallodenbach verläuft) und der K28. Die Mühle gehörte nicht zum Dorf Morbach sondern zum Dorf Wörsbach.

 

Die Mühle wurde aus dem sog. Mühlteich gespeist, der sich im Wiesengelände des Neuhöfertals von dem Odenbach trennt 1076.

 

Anläßlich der französischen Nationalgüterveräußerung wird die Mühle als „Neuhofmühl“ bezeichnet. Am 25.6.1807 wird in Wörs­bach eine Wiese veräußert, bez. als Rauschmühlwiese „près le moulin dit Neuhofmühl“ 1077, ebenso am 24.5.1809 die „Rauschmühl­wies, neben der Mühle gen. Neu­hofmühl 1078.

 

Das alte Wohnhaus stand an dem Platz, auf dem später die heutige Siedlungen errichtet wurden. Das neue Wohnhaus wurde 1878 ge­baut, das alte 1880 abgerissen 1079.

 

Am 26.1.1706 heiratet die Witwe Anna Maria Funck von der „Rauschen Mühle“ in Schallodenbach den Heinrich Lamour 1080

 

Im Kirchenbuch I von Heimkirchen ist im Jahre 1710 ein Christian Schmidt als Müller von der Rauschermühle genannt. Dort ist wei­ter vermerkt, daß er von Jettenbach zugezogen ist, wahrscheinlich hat er eingeheiratet 1081.

 

Nach 1725 verkaufte Johann Adam *Rauschmeyer die Bügenmühle in Niederkirchen bei Otterberg an Heinrich *Zapp vom Holbor­nerhof und übernahm die Rauschermühle bei Wörsbach 1082. Rauschmeyer hatte anscheinend die Mühle nur kurze Zeit inne, denn be­reits um das Jahr 1728 ist ein Johann Benedikt als Müller von der Rauschmühle genannt 1083.

 

Am 24.5.1730 wird im kath. Kirchenbuch Schallodenbach bei der Taufe des Johannes Gassenmeyer als Pate erwähnt der Johannes Reyland, verheirateter Sohn des Johannes Reyland von der Rauschermühle 1084.

 

1734 wird der Nikolaus Althomus als Hirte auf der Rauschermühle erwähnt 1085.

 

1744 ist der Wentz Dauner als Viehhirte auf der Rauschermühle (Sohn des Friedrich Dauner, Krugkrämer u.d. Maria Margaretha NN; † 8.4.1744 Rauschermühle an Fleckfieber, als eine Viehhüterin) 1086.

 

Vor 1755 war Caspar *Klein († vor 1755) der Beständer der Rauschermühle; seine Tochter Maria Catharina Klein °° am 22.4.1755 in Heimkirchen den Peter Burgardt aus Wörsbach [Anm.: OT von Niederkirchen] 1087.

 

Zwischen 1756 und 1759 wird der Peter *Culmann als Schweinehirt auf der Rauschermühle im Kirchenbuch erwähnt; dort werden seine Söhne Johann Jakob Culmann (~ 20.5.1756 Rauschermühle) und Michael Culmann (~29.12.1758 Rauschermühle) geboren. Sein am 9.2.1750 in Wörsbach geborener Sohn Johann Valentin Culmann wohnt 1774 auf der Rauschermühle 1088. Vater auch des Va­lentin Culmann (geb. 9.2.1751 auf der Rauschermühle - † 11.10.1830; °° in Heimkirchen am 24.5.1774 mit Anna Cath. Sche­rer, Wit­we Jacob Christmann) 1089.

 

Am 11.5.1762 wird in der kath. Kirche in Schallodenbach als Pate bei der Taufe des Johann Michael Clemens (Sohn des Johann Mi­chael Clemens und der Maria Catharina NN.) erwähnt der „Clemens, Johann Michael, Rauschermühl“ 1090.

 

Um 1762 werden die Eheleute Michael *Bossong (Bohsung) und Ehefrau Maria Elisabetha NN. auf der Rauschermühle erwähnt. De­ren Sohn Johann Georg Bossong heiratet am 31.10.1762 in der kath. Kirche Schallodenbach die Anna Maria Bischoff (Tochter von Johann Jakob Bischoff und Maria Apollonia NN. aus Schallodenbach) 1091.

 

Am 11.6.1771 heiratet in Niederkirchen die Maria Margaretha Bohlander, Tochter des Jacob Bohlander von der Rauschermühle den Christoph Graf aus Höringen 1092. Im Kirchenbuch I von Heimkirchen ist für das Jahr 1775 ein Christoph Graß als Müller genannt. Er war mit einer Margarethe Baptist, wahrscheinlich vom Neuhof ver­heiratet. Den Eheleuten starb am 4.3.1775 ein Sohn namens Jo­hann Jacob. Die Eigentumsverhältnissen des Christoph Graß wurden durch das Renovationsregister [Güterbeschreibung] der Ge­meinde Wörsbach von 1779 bestätigt 1093. Auch im Renovationsregister von 1819 ist Graß noch als Eigentümer registriert 1094.

 

1821 übernahm Philipp Jacob Stetzenbach die Rauschermühle. Er ist in der Steuerliste 1821/22 und 1837 als Eigentümer geführt 1095. Becker 1096 vertritt die Ansicht, der Stetzenbach sei um 1886 in die USA ausgewandert, seine Ehefrau, eine geb. Gödtel, ging wieder in ihren Geburtsort nach Kottweiler-Schwanden zurück; am Datum der Auswanderung bestehen jedoch m.E. Bedenken, da diese mehr als 75 Jahre nach dem Mühlenerwerb erfolgt wäre.

 

Peter (1) Maue vom Amoshof hat mit seiner Ehefrau Anna Maria Schmidt wohl um 1887 den landwirtschaftlichen Betrieb und auch die Mühle erworben. Die Gebäulichkeiten der Mühle waren durch eine Furt mit dem von Niederkirchen nach Wörsbach führenden Weg verbunden. Wegen des Baues einer Brücke über den Bach gab es 1887/1889 Streitigkeiten mit der Gemeinde 1097. Peter (1) Maue verstarb 1917 auf dem Bitscheiderhof, Gemeinde Hausweiler / Saar­land, wohin er nach dem Tod seiner Ehefrau († 3.4.1910) verzo­gen ist. Der Sohn, Peter (2) Maue (geb. 20.9.1873 Amoshof - † 22.5.1919 an dem Huftritt eines Pferdes in den Unterleib, °° mit Phil­ippine Schmitt [28.6.1878 Holbornerhof – 15.4.1968, Tochter des Wilhelm Schmitt und der Dorothea geb. Maue, verw. Leppla]) übernahm nicht nur den landwirtschaftlichen Betrieb, sondern auch die Mühle 1098.

 

Peter (3) Maue (geb. 5.2.1906, Sohn des Peter (2) Maue und der Philippine Schmitt) heiratete in die Familie Gillmann vom Hahnba­cherhof und zog dorthin. Die nachfolgenden Besitzer auf der Rauschermühle waren die Eheleute Ernst Köhler (geb. 28.6.1899 Hund­heim - † 11.11.1986) und Helene geb. Maue (geb. 27.6.1902 – 14.11.1991). Die nachfolgenden Eigentümer sind der aus Böhl (Iggel­heim) stammende Werner Müller und seine Ehefrau Anita Köhler 1099.

 

Die Rauschermühle war noch bis nach Ende des ersten Weltkriegs in Betrieb 1100, bzw. der Mühlenbetrieb wurde 1936 eingestellt 1101.

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 242

 

Literatur/Urkunden:

- Bäcker, Karl: „Die Rauschermühle“; in: Chronik Niederkirchen, Band 2: Ortsteile Heimkirchen, Morbach, Wörsbach, herausgege­ben von der Ortsgemeinde Niederkirchen 1995, S. 323-325

 

 

 

 

 

Wörschhauser Mühle:

s. Würschhauser Mühle in Wallhalben

 

 

 

 

 

Wörschweiler, Kloster:

Dorf und Kloster im Bliesgau: Das Kloster wurde ursprünglich als Benediktinerkloster in der 1. Hälfte des 12.Jh. gegründet und von den Mönchen des Klosters *Hornbach besiedelt. Die Lage auf dem vorspringenden Berg über dem Bliestal war charakteristisch für den Orden, der es stets anstrebte, die Klöster auf Bergkuppen zu bauen. Die Niederlassung scheint nicht recht geblüht zu haben, denn schon 1171 wurde das Kloster in eine Zisterzienserabtei umgewandelt und mit Mönchen des Klosters Weilerbettnach besetzt. Durch Beurkundungen über Grundstücksverkäufe bzw. Schenkungen (von 1250) erfahren wir auch über die Krankenstuben der Brüder und die dem Kloster angeschlossenen Schwestern des Klosters Hane bei Marnheim 1102. Das Kloster bestand bis 1558, danach verfiel die Anlage.

 

Das Kloster hatte reichen Grundbesitz, darunter den reichbegüterten Klosterhof in *Colgenstein mit der dazugehörigen Schloßmühle (Schiffermühle, auch Schloßmühle) in Obrigheim 1103, in Weisen­heim am Sand 1104.

 

Karte:

- Rothenberger u.a.: Pfälzische Geschichte Bd. 1, S. 101

 

Literatur/Urkunden:

- Gebhard, Alfons: Das Bruderschaftsbuch des Zisterzienserklosters Wörschweiler: (15.-16. Jh). Speyer Pilger Verlag 1992 (13.990)

- Klewitz, Martin: Kunst im Bliesgau (zu: Wörschweiler, Blieskastel), in: Pfälzer Heimat 1966, S. 126

- Litzenburger, Ludwig: Die Entstehung und Ausbreitung der Grundherrschaft Werschweiler; in: Archiv für mittelrhein. Kirchenge­schichte, 1950, S. 88-129 und 1951, S. 145-186

- Litzenburger, Ludwig: Die Abtei Werschweiler und die Herrschaft Sickingen; in Pfälzer Heimat 1956, S. 105

- Merk, Ernst: Wisa und Wizzenheim, Weisenheim am Sand und Weisenheim am Berg; in: Pfälzer Heimat 1959, S. 85

- Neubauer, Andreas: Der Besitz des Klosters Werschweiler in Colgenstein; in: Leininger Geschichtsblätter 1908, S. 39

- Neubauer, Andreas: Regesten des Klosters Werschweiler (Speyer 1921)

- Schmoll gen. Eisenwerth, J. A.: Zum derzeitigen Stand der Untersuchungen und Grabungen an der Ruine des ehemaligen Klosters Werschweiler; in: Monatshefte für evangelische Kirchengeschichte des Rheinlandes 1956, S. 65-70

 

 

 

 

 

Wörschweiler/Saar:

Stadtteil von Homburg, Lk Saar-Pfalz-Kreis; entstand um 1700 nahe dem ehemaligen Kloster Wörschweiler/Werschweiler; der Klo­sterbesitz fiel nach der Auflösung des Klosters während der Reformation an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken.

 

Mühlen:

bereits 1131 wird bei Wörschweiler der „Mulenbach“ urkundlich erwähnt. 1131 heißt es in der Gründungsurkunde des Klosters Wer­schweiler: „Graf Friedrich von Saarwerden … gründen auf Eigenbesitz …. auf dem Berge Werneswilre ein Kloster, …. und begaben es …. mit ihren Allodien, Leuten und Zubehör zu Werneswilre … und mit ihrem Zehnten von der 'hohlen Straße (Anm.: „a cavea pla­tea“ = Hochstraße) Volkardeskirchen an bis zu Mulenbach“ 1105. Der „Mulenbach“ ist auch in einer Urkunde des Grafen Friedrich von Hoemberg (gefertigt zwischen 1190-1197) erwähnt, daß dem Kloster zu Werschweiler die Nutzung der gräflichen Wälder „von der Blies an bis gen Mulenbach“ zusteht 1106.

 

 

- Niedermühle, Unterste Mühle:

Am 7.5.1293 bekennt Graf Ludwig von Hoemberg, daß wegen Streitigkeiten, die „zwischen dem Wooge des Klosters Wernsswiler und dem Dorf Wernsswiler liegende Güter“ betreffen, es zu einer vergleichsweisen Regelung dergestalt gekommen ist, daß die Grundstücke „von dem äußersten Ort der niedersten Mühle an bis an das Kreuz auf dem Felsen derselben Mühle gegenüber“ Eigen­tum des Klosters sind. „Der Boden zwischen der vorgenannten Mühle und dem Dorfe soll gemein sein dem Kloster und den Dorfleu­ten zu einer Weide ...“ 1107.

 

Am 30.10.1353 bekennt Friederich, Her zu Hoemburg (= Homburg/Saarland) …, die Zweiung zwischen im und dem Abt und Kon­vent zu Wernerswiler wegen der 2 Mühlen zwischen dem Dorfe Wenigen Wernswilr und dem Wag obenwendig des Dorfes - das Klo­ster behauptete, die Mühle stehe auf seinem rechtlichen Eigentum und die niederste (Anm.: = Niedermühle) stehe auf seinem All­mend; das Graf hingegen erklärte, er sei sich keines Unrechts bewußt, …. sei dahin geschlichtet worden: 1) Der Graf gibt dem Klo­ster die vorgenannten 2 Mühlen und die Rame, die dazwischen steht, mit Begriff und Zugehör und alle die moller und welker, die zu diesen Mühlen gehören, so daß alle seine Untertanen zu Wenigen Wernßwiler, Onewiler und die Leute zu Eynheide daselbst mahlen und walken müssen ….“ 1108.

 

 

- Ölmühle zwischen Saal und Wörschweiler:

s. Ölmühle Saal

 

 

- Papiermühle Wörschweiler:

s. Schwarzenacker

 

 

- Wörschweiler Mühle:

1204 erstmals genannt; sie stand am Klosterberg 1109. 1353 überläßt Graf Friedrich von Homburg dem Kloster Werschweiler eine Mahl- und Walkmühle, die er am Fuß des Klosterberges auf klösterlichem Boden widerrechtlich gebaut hatte 1110.

 

1204 schenkte Graf Friedrich von Homburg dem Kloster Werschweiler die Mühle zu Werschweiler und das ganze Feld zwischen den zwei Bergen auf beiden Seiten des Flusses oder des Bächleins 1111. Durch die Carta Caritatis von 1119 war (dem Kloster) der Besitz einer Mühle untersagt. Dieses Verbot wurde 1157 mit der Einschränkung erneuert, daß der Besitz von Mühlen, die ausschließlich den Eigenbedürfnissen dienen, erlaubt ist“ 1112.

 

Der „Mulenbach“ ist auch in der Bestätigung des Grafen Friedrich von Homburg vom 12.7.1219 enthalten, in der dieser dem Kloster Werschweiler u.a. den „Mitgebrauch durch alle seine Gewälde von der Blies an bis gegen Mulenbach“ überträgt, die auch der Vater des Grafen dem Kloster eingeräumt hatte 1113. In der glei­chen Urkunde bestätigt Graf Friedrich zu Hoemberg dem Kloster Werschwei­ler alle Schenkungen, die sein Vater Friedrich dem Klo­ster gemacht hat, darunter unter Nr. 5 die Mühle zu Werschweiler 1114.

 

Am 30.10.1353 bekennt Friederich, Herr zu Hoemburg (= Homburg/Saarland) …, die Zweiung zwischen im und dem Abt und Kon­vent zu Wernerswiler wegen der 2 Mühlen zwischen dem Dorfe Wenigen Wernswilr und dem Wag obenwendig des Dorfes - das Klo­ster behauptete, die Mühle stehe auf seinem rechtlichen Eigentum und die niederste (Anm.: = Niedermühle) stehe auf seinem All­mend; das Graf hingegen erklärte, er sei sich keines Unrechts bewußt, …. sei dahin geschlichtet worden: 1) Der Graf gibt dem Klo­ster die vorgenannten 2 Mühlen und die Rame, die dazwischen steht, mit Begriff und Zugehör und alle die moller und welker, die zu diesen Mühlen gehören, so daß alle seine Untertanen zu Wenigen Wernßwiler, Onewiler und die Leute zu Eynheide daselbst mahlen und walken müssen …. 5). Der Graf verspricht zum Schaden des Klosters keine Mühle mehr zu errichten auf der Blies oder auf dem Wasser, das von dem gen. Wage fließt, oder anderswo “ 1115.

 

1578 und 1587 wird der NN., Müller zu Wörschweiler genannt, dessen Ehefrau Agnes am 20.8.1578 und am 5.3.1587 als Patin in der reformierten Kirche in Zweibrücken genannt ist 1116. Agnes „Müllerin zu Wörschweiler“ wird auch am 21.6.1590 und am 4.7.1591 als Patin genannt 1117.

 

In einem Mühlenverzeichnis des Schaffners des Klosters Werschweiler, Abraham Hymmel, vom 18.2.1629 an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken als Rechtsnachfolger des früheren Klosters Werschweiler heißt es: „Werschweyler Mahlmühl. Diese Mühl liegt ahn dem Werßweyler Weyher, under dem Kloster berge, Uff Nassauischer Obrigkeit, hatt Zwehe mahlgänge, welche Mann Müllern, Sechs Jahr lange vor Undt Umb 22 malter Korn, Sarbruckher maß, Jährlichs darauß zu geben, Verliehen gewesen, Undt hatt die be­ständnuß Anno 1623 ihr Endtschafft erreicht. Anno 1624 Ist gedachte Werßweyler mahlmühl, Görg Saammüllern Uff Sechs Jahr lan­ge Verliehen, Undt der pfacht Umb 4 malter Korn erhöht worden. …..Undt ist genanter Görg Saamüller von den Von den Verschiene­nen [?] 1626, 27 Undt 1628 Jahren, ahn seinen Pfacht ….. schuldig verplieben 41 malter 5 Faß 1 Vierling Korns, Sarbrückher mas­sung. ---- Ahn mahlgästen seindt Zu solcher mühlen gebannt, die Underthanen im Dorff Birnbach, Undt im Hoff Werßweyler, deß­gleichen auch die Undthanen deß Dorffs Dhunweyler [?].“ 1118. Weiter führt der Bericht als Grund für die schlechte wirtschaftliche Lage der Mühle an, daß die Mahlgäste „wesentlich ihr broth bey den Beckhern kauffen muss“ 1119.

 

1657 neu errichtet von Alexander Leiner aus Hornbach. Die Mühle war eine Säge- und Schneidmühle 1120. Die Schenkungsurkunde von 1204 lautet: „Graf Dietrich von Hoenburg schenkt dem Kloster Wer­schweiler die Mühle zu Werschweiler und das ganze ebene Feld zwischen den zwei bergen auf beiden Seiten des Flusses ….“ 1121

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 1122 ist sie bereits als Papiermühle Schwarzenacker eingetragen. Vordem war sie eine Sägemühle, die schon für das 16. Jh. urkundlich nachzuweisen ist. Am 15.7.1592 übergibt Herzog Johann I. von Pfalz-Zweibrücken dem Leonhard Schreckelmann seine unten am Kloster gelegene Sä­gemühle unter folgenden Bedingungen: Schreckelmann soll die Mühle auf 16 Jahre nutzen, nießen und gebrauchen, auf seine Kosten das laufende Geschirr so, wie er es übernommen hat, erhalten. Der graben aber und das Wehr und alles andere, was zum Schnittwerk gehörig, soll ihm gestellt werden und solle er dieses in der Zeit seiner Pacht gebührend handhaben. Wenn das Wehr durch Hochwas­ser zerstört werde, sollen ihm je­desmal 7 Handfröner 2 Tage lang bestellt werden. Wenn Holz zu herrschaftlichen Bauten zu schnei­den nötig sei, soll er für jeden Schuh nicht mehr als 1 Heller Lohn in Anrechnung bringen. Die Mühle solle im Hinblick auf kommen­de Verbesserungen (Reparatu­ren)( geschätzt werden. Dem Keller zu Kirkel Jacobi sind jährlich 12 fl als Pachtzins abzuliefern. Im Falle eines Pachtrückstandes solle die Herrschaft das Recht haben, sich an den Gütern des Beständers in Ernstweiler und anderswo schadlos zu halten. Schreckel­mann ist kein gelernter Bordmüller. Durch unfachmännische Arbeit verärgert er die Kundschaft. Das Geschäft geht nicht voran. Auch die 1595 konzessionierte Ölmühle bringt keinen wirtschaftlichen Fortschritt, 1598 wird ihm der Be­stand aufgekündigt. Nachfolger ist Hans, Müller und Einwohner zu Ottweiler 1123.

 

Literatur/Urkunden:

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 348 fasc. 3672-3673

- LA Saarbrücken Best. Nassau-Saarbrücken II Nr. 3011: Die Werschweiler Mühle, 1725-1787

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1382/7: „Die dem Kloster Wörschweiler zustehende Mühle zu Wörschweiler, 1723-1767“

- LA Speyer Best. X 53 lfd. Nr. 7: „Erbbeständnisbeschreibung der Hofgüter und Mühlen im Fürstentum Zweibrücken 1629 (Amt Nohfelden, Gemeinschaft Guttenberg, Schaffnei Wörschweiler, Kloster Disibodenberg) = Original Kirchenschaffneiarchiv Zwei­brücken IV. 1220

 

 

 

 

 

Wörth:

verbandsfreie Stadt im Lk Germersheim; in der Südostpfalz am Zusammenfluß von Wiebelbach und der Horschbach gelegen 1124; der Ort war bis 1769 kurpfälzisch, ab 1769 pfalz-zweibrückisch; gehörte zum Amt *Hagenbach; das Amt Hagenbach kam 1769 im Tauschwege von Kurpfalz an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Das Amt Hagenbach unterstand seit 1684 Französischer Souveräni­tät. Im Amt Hagenbach waren zwei reformierte Pfarreien, Wörth und Neu­burg, und eine katholische in Hagenbach. Zur reformierten Pfarrei Wörth gehörten noch die Orte Pfortz (heute Maximiliansau) und Hagenbach 1125

 

Mühlen:

„ober der Füllenbrücke bezeichnet der Mühlrain am Hochufer des Rheins die Stelle, wo früher eine Mühle gestanden haben soll“ 1126.

 

 

- Mühle im Oberdorf:

auch Wittwermühle oder Wittmermühle; nach dem Tod des Müllers Christian *Wittwer auch Wittmer genannt, wurde die Mühle am 19.10.1848 versteigert: „Ein zu Wörth im Oberdorf gelegenes Wohnhaus und Mühlwerk mit einem Mahlgange, Stallungen, Hof und Garten ...“ 1127

 

 

- Schiffsmühle:

am 18.8.1848 wurde die Rheinschiffsmühle mit 3 Mahl- und 1 Schälgang aus dem Nachlaß des verlebten Gutsbesitzers Hartmann vom landwirtschaftlich zugehörigen Gut Ludwigsaue versteigert 1128.

 

Die Schiffsmühle war bis 1898 in Betrieb und war unterhalb der Maxauer Schiffsbrücke (in der Nähe des Hafens bzw. des Wörther Altrheins) verankert. Inhaber waren (nacheinander): Ministerialrevisor Clausing aus Karlsruhe, Ludwig Hartmann aus Maximiliansau († 1848 err.), Georg Wolf aus Speyer, Ludwig Ehli aus Edesheim, Ackersmann Michael Börckel aus Wörth (gekauft 1868 um 8000 fl), Rentnerin Katz aus Gernsbach / Baden mit den Pächtern Hermann Weigand und Peter Rostock auf Gut Ludwigsau und zuletzt seit 1890 der Gutsbesitzer Georg Zeller auf der Ludwigsau 1129.

 

 

 

 

 

Woerth / Elsaß:

Stadt im Nordelsaß im Département Bas-Rhin, im Tal der Sauer gelegen; gehörte zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg

 

Mühlen:

Heinrich IV. von Hanau Lichtenberg verschrieb 1364 seiner Gattin Adelheim von Veldenz neben andern auch die Mühle zu Werd 1130.

 

Im ev. KB Wörth wird am 27.11.1694 genannt der Johann Henrici Mercker, „Molitoris hs loci“; dessen Sohn Joh. …. Mercker, Pistor °° am 27.11.1694 in Wörth mit der „Anna Dorothea, Matthei Meischlers (?) Textoris et Incolae olim Wörthea relicta filia“ 1131.

 

 

- Stadtmühle:

um 1738 war Johann Jacob Embser der Müller auf der Stadtmühle in Wörth; °° mit Eva Maria Embserin, die 1738 als Patin im ref. KB Woerth genannt ist: als „des alhiesigen Müllers allhier Ehfrau als Göthin“ 1132.

 

Der Müller auf Stadtmühle Woerth/Elsaß, Johann Jacob Emser st am 29.4.1749 im ref. KB Bergzabern benannt bei der Hochzeit seiner Tochter Maria Ester Emser in Bergzabern 1133.

 

 

Wolfersweiler / Saarland:

heute Ortsteil von Nohfelden, im Saarland; zwischen Freisen und Nohfelden gelegen, hart an der heutigen Grenze zu Rheinlan­d-Pfalz; früher ab 1327-1444 gehörte der Ort den Grafen von Veldenz; und fiel 1444 im Erbgang zu Pfalz-Zweibrücken. Das Dorf war Sitz des Gerichts Wolfersweiler, zu dem u.a.die *Gonnesweiler Mühle gehörte.

 

 

Mühlen:

- Dorfmühle Wolfersweiler, Fries-Mühle:

heute St. Wendeler Straße Nr. 10, Haus „Mellersch“ 1134.

 

Die Mühle bestand bereits 1587. Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Amtes Nohfelden von 1629 heißt es: „Zu Wolf­ferßweiler hat er [Anm.: der „Fürst“ von Pfalz-Zweibrücken] eine Mühl mit einem Gang welche Anno 1587 des 11 Novembris mit … Consens, weiland Serenissimi Herrn Vatters hochlöblicher Gedechtnuß, Vermög Erbbestandnuß Brieff, mit …. Hans *Müllern da­selbsten erblichen verliehen worden, dessen Wittib Müller Maria und ihre Kinder solche noch Bestand haben ….“ 1135.

 

In dieser Akte befindet sich eine Kopie eines Erbbestandsbriefs von Martini, dem 11.11.1587. Dort heißt es: „Wir, Johannes von Got­tes Gnaden Pfaltzgrauen bey Rhein …. thun Kund offenbar mit dem Brieff, daß wir ….. Unserem angehörigen Underthanen, Hanß Müller zu Wolfstein .. unsere Mahlmühl bey dem Dorff Wolffersweiller erblich ….. verliehen haben“ 1136.

 

Im Denombrement „des Amptes Lichtenberg und Nohfelden“ von 1704 ist in Wolfersweiler genannt „Johannes Stautt der Müller al­hier“ 1137.

 

In einer Aufstellung über die Mühlen in Nohfelden vom 26.10.1742, erstellt von NN. Mandt und an Amtskeller Ernst Franz *Hauth „remittirt“ sind folgende 4 Mühlen verzeichnet 1138: „... Hiebey folgen 4 Reverse über die außgestellte Mühlenbestände von denen Be­ständern unterschrieben ad acta, nehml: … Wilhelm Schmid, dermahlen zu Eißen, von der Wolfersweyler Mühle“.

 

In einer weiteren Aufstellung vom 22.12.1744, erstellt von NN. Mandt und an Amtskeller Ernst Franz *Hauth „remittirt“ heißt es 1139: „... Hiebey folgen 5 Reversus über die außgestelte Mühlenbestände von denen Bestän­dern unterschrieben befohlenermaßen ad acta zurück , nehml: …. 3. Michel Küntzer, über die Mühle zu Wolfersweyl: vom 24. Juny 1744“.

 

Bei der hierin genannten „Mühle zu Wolfersweyl:“ handelt es sich um die Dorfmühle, da die in der gleichen Aufstellung der Jonas Straus als Beständer der „Laurenty Mühle bey Wolfersweyler“ genannt ist 1140.

 

Nach unzutreffender Ansicht von Klauck war die Mühle dagegen erst seit ca. 1745 in Betrieb1141.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 1142 wird die Dorfmüh­le Wolfersweiler, die zum pfalz-zwei­brückischen Amt Nohfelden gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Wolfersweiler Dorfs Mühl [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 7 fl 6 bz Geld, worunter jedoch 14 bz ... trocken Wein Kauff begriff, welche nur alle 3. Jahr gegeben werd, 1 Mltr 6 Faß Korn, 1 Mltr 6Faß Haber; die Wolfersweiler aus 37 Famil bestehend,, sollen zu dieser und vorbeschriebener Laurenzi Mühl (Anm.: s. u.) geb. werd.“

 

Karte:

- Wolfersweiler Dorfkarte, gezeichnet um 1775 von Renovator Peter Elias Röhm, abgedruckt bei: Verein 850 Jahre Wolfersweiler e.V. (Hrsg.): „850 Jahre Wolfersweiler 1156-2006. Eine kleine Dorfgeschichte“, Wolfersweiler 2005, S. 251; Anm.: die Mühle ist dort unter lfd. Nr. 10 „Die Mihle“ vermerkt 1143.

 

 

- Laurentiusmühle, Lorenzenmühle:

heute St. Wendeler Straße Nr. 2 1144.

 

Im Volksmund auch „Lorenze-Mühl“ genannt. Der hl. Laurentius hat der 1722 erbauten Mühle am Freisbach seinen Namen gegeben. Erbaut hatte sie Jacob Theobald mit drei oberschlächtigen Rädern. Später wurde die Mühle eine Bannmühle für Eitzweiler und As­weiler 1145.

 

Um 1711 war Jacob *Theobald der Müller auf der Traun, später Müller in der Lorenzen Mühle in Wolfersweiler; °° mit Anna Marga­retha NN. Am 29.10.1724/10.11.1724 kam es zu einer Brandkatastrophe auf der Lorenzenmühle; hierbei verbrannten die Ehefrau Anna Margaretha verh. Theobald († 10.11.1724 verbrannt), und die Söhne (Johann Franz Theobald (~ 26.10.1725 – 6.11.1724 ver­brannt) und Johann Mattheis Theobald (3.10.1723 – 29.10.1724) 1146.

 

Der Müller Wilhelm *Germann, der Vater des Müllers Anton *Germann von der Wolfsmühle/Catharinenmühle/Germannsmühle bei Grünbach, war Laurentiusmüller in Wolfersweiler; auch der Johann Heinrich *Binckle († vor 1734) war Müller auf der Laurentius­mühle; seine Witwe Anna Magdalena Britsch heiratete am 2.11.1734 den Anton *Germann (den Sohn des Müllers Wilhelm Ger­mann) 1147.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 1148 wird die Laurenti­usmühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfelden gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Laurenty Mühl [hat] 3 Waßer Räder und des Scheelgangs; [zahlt an Pfacht] 8 bz an Geld, 5 Mltr Korn, 5 Mltr Habern; die ehemalige Verwaltungs Leibeigen zu Eitzweiler und Ausweiler (Anm.: s. Asweiler) seyend hierher gebannt, u. könn jahrl 36 bis 40 Familien befördert werd.“

 

Um 1775 floß der Freisbach in einem Zick-Zack-Verlauf, erreichte die Laurentiusmühle in einem geringen Abstand und nahm dort den Auslauf des Mühlenteichs auf. Das Wasser schaffte sich durch Rückstau eine tiefe Stelle hinter dem Mühlrad, so daß der Abfluß dieses Hinterwassers den Antrieb der Mühle beeinträchtigte. Der Müller beantragte daher eine Änderung des Mühlteichs vornehmen zu dürfen. Hierzu kam es jedoch nicht 1149.

 

Die Mühle war bis 1968 in Betrieb 1150.

 

Literatur/Urkunden:

- Reitenbach, Albert: Beschreibung der Laurentius-Mühle in Wolfersweiler vom Jahre 1744; in: Heimatbuch d. Kr. St. Wendel. 8, 1959/60 (1960). S. 51-53.

 

 

- Lohmühle Wolfersweiler:

die Lohmühle war bis 1968 in Betrieb 1151.

 

 

- Ölmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Ölmühle in Wolfersweiler

 

 

 

 

 

Wollmesheim:

Stadtteil von Landau; südwestlich von Landau gelegen; das Dorf gehörte zunächst Abtei Weißenburg; dann bis 1709 Kondominium zwischen Kurpfalz und Hochstift Speyer.

 

Mühlen:

um 1743 ist Bartholomäus Bezer der Müller in Wollmesheim; sein Sohn Georg Bezer ist am 26.2.1743 in Oberotterbach als Pate bei der Taufe Johannes Georg Kunle 1152.

 

 

 

 

 

Wolmünster / Lothringen:

s. Volmunster

 

 

 

 

 

Wolfsmühle / Germannsmühle / Catharinenmühle bei Grünbach:

s. Grünbach

 

 

 

 

 

Wolfsmühle bei Waldgrehweiler bzw. Bisterschied:

s. Waldgrehweiler

 

 

 

 

 

Wolfstein:

VG Wolfstein, Lk Kusel; an der Lauter; war kurpfälzisch und Sitz des kurpfälzischen Amtes Wolfstein; für das kurpfälzische Amt Wolfstein gibt es eine Übersicht über den Bestand an Mühlen aus dem Jahr 1738, angefertigt von Amtskeller Gervinus 1153, mit fol­genden Mühlen: Schmeißbacher Mahlmühle, Wolfsteiner Mühle, Mühle in Olsbrücken, Mühle in Katz­weiler 1154.

 

Mühlen:

s. auch Werth (Mühle und evtl. Wüstung)

 

um 1656 war Johannes *Heil als Müller in Wolfstein 1155 ++++klären : welche Mühle++++

 

um 27.8.1660 ist Hans Nickel *Jung als Müller in Wolfstein; sein Bruder, nun in Frankelbach wohnend, hat bei einem Mühlarzt in der Mühle zu Dürkheim gearbeitet 1156. ++++klären : welche Mühle++++

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 172: „Generalakten über die Mühlen im Amt Wolf­stein, 1738-1771“ (mit folgenden Mühlen: Schmeißbacher Mahlmühle, Wolfsteiner Mühle, Mühle in Olsbrücken, Mühle in Katz­weiler).

- LA Speyer Best. F3 Nr. 13: Schatzungsprotokoll Oberamt Lautern 1683/1684, darin Unteramt Wolfstein (Bl. 217-224), Flecken Wolfstein (Bl. 226-234 und Bl. 245-257).

 

 

- Achatschleife Wolfstein:

die Kurpfalz, die mit ihren Ämtern Lauterecken und Rockenhausen (Odernheim seit 1768 kurpfälzisch) an die bekannten Achatfund­gebiete heranreichte, interessierte sich in der 2. Hälfte des 18. Jh. für das Graben und Schleifen von Halbedelsteinen. Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz wünschte vor allem „Kabinettstücke“ für sein von C. Collini geleitetes Naturalienkabinett in Mannheim 1157. Er versuchte, auch mit dubiosen Mitteln, den Meister der Ellweiler Schleife für sich zu gewinnen und Pachtverträge für Zweibrücker Achatgruben zu erschleichen 1158. Als diese Bemühungen fehlschlugen, beauftragte der Kurfürst 1768 seinen Keller in Wolfstein Hey­ler, bei Lauterecken, Wolfstein, Rockenhausen und in der Gegend von Alzey nach Chaten schürfen zu lassen. Christian Köhler und Peter Pfeiffer, zwei bergkundigen Männern aus der Gegend von Wolfstein aus der Gegend von Wolfstein, wurde die Leitung übertra­gen. Fündig wurde man bei Reichenbach und Fockenberg am Potzberg. Den ursprünglichen Plan, bei Wolfstein eine Achatschleif­mühle zu errichten, hatte man aufgegeben 1159. Gebaut wurde aber 1770 die Achatmühle bei Neustadt 1160.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 522/6: „Die von Kurpfalz anzulegende Achatschleife zu Wolfstein und der dazu benötigte Achatschleifer von Ellweiler“, 1766

- LA Speyer Best. A2 Nr. 545/1: Achatgewinnung und –schleife in Wolfstein, 1764/1765

 

 

- Kalkmühle:

s. Säge- und Kalkmühle

 

 

- Papiermühle beim Reckweilerhof (in Planung):

s. Oberweiler-Tiefenbach

 

 

- Ölmühle:

der Wolfsteiner Ölmüller, Jakob *Martin II, riß, nach der Übernahme des elterlichen Besitzes im Jahre 1863, seine durch Schenkung erhaltene Ölmühle ab und baute sie noch 1864 im vergrößerten Stil wieder auf 1161.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird als Oelmüller in Wolfstein genannt der Jacob Martin 1162.

 

Doch lautet die Beschreibung der Mühle bereits 1879 bereits „Oel- und Lohmühle, sowie Hanfreibe“, die mit dieser erweiterten Einrichtung „Kohleoele, Eichenloh und Hanf“ produ­zierte bzw. aufbereitete 1163.

 

 

- Roßbacher Mühle:

s. *Roßbach

 

 

- Sägemühle und Kalkmühle beim Reckweilerhof:

s. Oberweiler-Tiefenbach

 

 

- Selbachmühle:

war um 1927 Erholungsheim

 

Photo:

- Schick/Kirch: Wolfstein, a.a.O., S. 7

 

 

- Stadtmühle, Wolfsteiner Mühle

s. Müllermeister Georg *Groß

 

heute Anwesen „Am Ring 24 1164. 1438 erstmals als Getreide- und Ölmühle ge­nannt, wurde die Mühle 1888, das zugehörige Wohn­haus 1909 neu erbaut. Die auf der anderen Seite des Mühlgrabens gelegene Öl­mühle stellte 1944 den Betrieb ein, die Getreidemühle wurde 1960 stillgelegt, lediglich die 1903 aufgenommene Elektrizitätsgewin­nung wurde fortgeführt 1165.

 

Zwischen 1755 und 1793 wird Jakob Köhler als Erbbestandsmüller in Wolfstein genannt 1166.

 

LA Speyer Best. A2 Nr. 1700/5: Kameral-Mühlen-Erbbeständer Philipp Groß und Jakob Koehler gegen die Bürgschaft von Wolf­stein: Mühle und Mühlenteich, 1671, 1716-1717, 1749, 1769, 1790-1792 (109 Bl.) +++bearbeiten+++

 

1848 kam es zu einem Gerichtsverfahren zwischen dem Müller auf der Stadtmühle und dem Eigentümer der gegenüberliegenden Gerberei, Heinrich Braun. Im Verlauf dieses Prozesses kam es zu zwei Ortsbesichtigungen am 7.1.1848 und 8.8.1848, bei denen eine genaue Beschreibung des Mühlengrabens und der anliegenden Gebäude gekommen ist 1167.

 

Anm.: die Stadtmühle und die gegenüberliegende Mühle gehörten 1848 demselben Müller 1168.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird in Wolfstein die Handelsmühle „Peter Gros, Wittwe“ genannt, Inhaberin Caroline Braun Witwe von Peter Braun 1169.

 

Um 1961 befand sich im Gebäude das „Hotel Pension Stadtmühle“, später Eigentum des CJD.

 

Abbildung:

- Matzenbacher u.a.: Wolfstein, a.a.O., S. 119

 

Photo:

- Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 285 (Mühlgraben)

- Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 291 (Anwesen am Ring 24, ehemalige Mühle)

- Schick/Kirch: Wolfstein, a.a.O., S. 50

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1263/16: „Johann Jakob Koehler, Müller in Wolfstein gegen Wilhelm Scheid, Müller in Kaulbach wegen Schadenersatz“, 1750

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1700/1: Wolfstein Erbbestandsmühle, 1644-1720 (344 Bl.)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1700/2: Erbbestandsmühle Wolfstein, Bd. 2, 1730-1743 (200 Bl.)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1700/3: Erbbestandsmühle Wolfstein, Bd. 3, 1743-1745 (225 Bl.)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1700/4: Mahl- und Ölmühle Wolfstein, 1651, 1671, 1717-1722, 1735, 1747-1754, 1769 (81 Bl.)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1700/5: Kameral-Mühlen-Erbbeständer Philipp Groß und Jakob Koehler gegen die Bürgschaft von Wolf­stein: Mühle und Mühlenteich, 1671, 1716-1717, 1749, 1769, 1790-1792 (109 Bl.)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1701/1: Erbbestandsmühle Wolfstein, Bd. 4, 1744-1750 (300 Bl.)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1701/2: Erbbestandsmühle Wolfstein, Bd. 5, 1751-1754 (304 Bl.)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1701/3: „Streitigkeiten zwischen dem Erbbestandsmüller Jakob Köhler und dem gräflich Hillesheimer Mül­ler zu Schmesbach“ [Anm.: wohl Schmeißbacher Mühle]

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1702/1: Erbbestandsmühle Wolfstein, Bd. 6, 1688-1690, 1715, 1738-1754, 1777, 1787 (285 Bl.)

- Rohe, Ralf: Elektrisches Licht für Wolfstein. Die Stadtmühle liefert schon 1903 Energie; in: Westrich Kalender 2009, S. 73-78 (mit Veröffentlichung der Beschreibung des Mühlgrabens von 1848)

- „Die Rheinpfalz“ vom Samstag 25.8.1951: „Westpfälzische Mühlen stellen sich vor“

 

 

- Wolfsteiner Mühle:

s. Stadtmühle

 

Literatur/Urkunden:

- Braun, Ludwig: Die Wolfsteiner Mühle. - In: Wolfstein (Pfalz); Wolfsteiner Heimatblatt, 42 (2001), 1, S. 2-7 (1641-1719); 2, S. 9-14 (1722-1746); 3, S. 1-5 (1746-1764); 4, S. 4-7 (1764-1788); 43 (2002), 2, S. 2-5 (1788-1793); 3, S. 5-8 (1793-1865) 1170

- Rohe, Ralf: Elektrisches Licht für Wolfstein. Die Stadtmühle liefert schon 1903 Energie; in: Westrich Kalender 2009, S. 73-78 (mit Veröffentlichung der Beschreibung des Mühlgrabens von 1848)

- Rosenberger, Rudi und Schick, Norbert: Eine Selbsterzählung der alten Laterne; in: Wolfstein /Pfalz: Wolfsteiner Heimatblatt. - 41 (2000), 4, S. 4-8. (Geschichte der Ölmühle in Wolfstein)

- Rosenberger, Rudi und Schick, Norbert: Die "Mühlenbauten an der Selbach, auf der Banngrenze zwischen Wolfstein und Rutswei­ler" / von Rudi Rosenberger und Norbert Schick; in: Wolfstein; Wolfsteiner Heimatblatt.43/44 (2002/2003), '02, 5/1, S. 4-6,

 

 

 

 

 

Wonsheim / Rheinhessen:

VG Wöllstein, Lk Alzey-Worms; südlich von Wöllstein gelegen; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Alzey

 

Mühlen:

- Wonsheimer Mühle:

auf Bitten der Gemeinde erklärte der Burggraf von Alzey in Jahr 1600 eine Mühle, welche die Gemeinde vor 2 Jahren gekauft hatte, zur Bannmühle. Dies sollte jedoch nur solange gelten, wie die Mühle der Gemeinde gehört 1171.

 

 

Am 11.4.1765 verkaufte +++klären: Vorname+++ Schmahl die Weidenmühle bei Neu-Bamberg/Rheinhessen an den aus Freimersheim stammenden Johannes Michel. Am 5.3.1771 bescheinigten die Freiherrn von Hunolstein, daß die Weydenmühle nicht der churmainzischen Jurisdiktion un­terstand und daher ins Pfälzische mahlen konnte. Im August 1771 wurde die Mahlerlaubnis auch „in das Ort Wonsheim“ erteilt. Am 11.7.1786 erhielt der Müller Peter Michel einen Erbbestandsbrief sowie am 28.12.1792 eine Quittung über die Erbpachtzahlung 1172.

 

 

 

 

 

Woogbach:

eine Abspaltung vom Speyerbach. In Hanhofen, an der sog. Hanhofer Scheid, wird aus teils historischen wasserwirtschaftlichen Gründen über einen Teil des Verlaufs vom Speyerbach der Woogbach abgespalten, der nach einer Strecke in Nonnenbach umbenannt wird. Kurz vor der Mündung in den Rhein vereinigt sich der Nonnenbach wieder mit dem Speyerbach, der im Speyerer Stadtgebiet Gießhübelbach genannt wird. Damit hatten die unterhalb der Wasserscheide gelegenen Mühlen schlechtere Wasserverhältnisse.

 

Literatur/Urkunden:

- Mohr Frank: Die Mühlen am Speyerbach und am Woogbach zwischen Neustadt und Speyer; in: Staatl. Leibniz-Gymnasium Neu­stadt a. d. Weinstr. Jahresbericht 1975/ 76, S. 31-66

 

 

 

 

 

Worms:

freie Reichsstadt

 

Mühlen:

Zur Allmende in Worms gehörten u.a. die Gewässer. Bei Worms flossen der Eisbach und die Pfrimm in den Rhein. Der katholischen Kirche ist die Anlage der ersten Kanäle zu verdanken. So wurde vom Eisbach ein Kanal abgeleitet, der beim Kloster Kirschgarten vorbei, durch die Vorstadt St. Michael, hinter dem Spital zum heiligen Geist bei der St. Leonhartspforte, durch die Lauergasse, hinter der Münze und neben der St. Pauls floß. Der ursprüngliche Lauf des Eisbaches, welcher südlich von der Stadt in den Gießen mündete, hieß Altbach 1173.

 

Am 3.10.1002 schenkt König Heinrich II. der Kirche zu Worms alles, was sein Vetter Herzog Otto daselbst besessen und dem König übertragen hat, darunter auch „molendinis“ 1174.

 

Am 26.6.1016 („1016, iii kalendas Julii“) beurkundet Bischof Burkhard von Worms 1175, daß er mittels seiner Güter und Geld das Haus des Herzogs Otto zurückgekauft, der Kirche St. Paul übergeben und dort 20 Kanoniker eingesetzt hat, welchen er als Pfründe zur Er­gänzung ihrer Nahrung (ad suplementum albi panis“) zwei Mühlen am Eisbach (Ysana), die eine innerhalb, die andere außerhalb der Stadtmauer, gegeben hat, eine dritte in der Mitte (in medio [= Mittelmühle 1176]) dem Kloster Nonnenmünster (sancte Marie abbatiae monialium). Das Wasser und das dortige Ufer hat er der Kontrolle (potestam) der Kanoniker von St. Paul unterstellt. 1177.

 

1198/1217 beurkundet Lupold Bischof von Worms, daß das Kloster Nonnenmünster in Worms den dritten Teil des Eisbachs erwor­ben hat 1178. Dieser berichtet auch von mehreren Mühlen an einem Mühlgraben, der bei St. Michael vom Eisbach abgeleitet (s.o.) an Marienmünster vorbeifließt 1179.

 

1226 verleihen die Konvente des Stifts St. Paul, des Stifts St. Martin und des Klosters Nonnenmünster dem Heinrich ihre Mühlen („molendina“) bei St. Michael 1180.

 

1237 urkundet Landolf Bischof von Worms, daß Konrad von Heuchelheim und sein Bruder Dimar den Kanonikern zu St. Andreas die Rente eines Talents auf eine Mühle bei St. Michael verkauft haben 1181.

 

Aus dem 1254 liegt ein Pachtvertrag zwischen dem Stift St. Paulus und einem dem Pächter Heinrich der direkt beim Stift gelegenen Mühle (quicquid iuris in molendino nostro iuxta ecclesiam nostram sito) vor 1182. Hierin verleiht das Stift St. Paul seine Mühle bei der Kirche St. Paul, wel­che früher Konrad der Müller, seine Frau Lucardis und sein Sohn Gernod innegehabt haben, dem Heinrich Sohn der Lucardis 1183. In dieser Urkunde vereinbaren Dekan und Kapitel des Klosters mit dem Sohn des bisherigen 'molendinarius' diesel­ben Rech­te und Abgabenpflichten auf Lebenszeit (ad omnes conditiones ad iura et pensiones), wie sie mit dem Vorgänger bestanden haben. Die wöchentliche Getreideabgabe betrug 2 Malter; zu mahlen ist zudem der für das tägliche Brot der Stiftsbrüder benötigte Weizen. Falls es zu einem Brand kommen sollte, der von außen auf die Mühle übergreift, obliegt dem Stift die Verpflichtung zur Re­paratur auf eigenen Kosten, ausgenommen der Teil mit den Rädern und dem Mühlwerk selbst. Sollte der Brand dagegen in der Mühle aus­brechen, obliegt die Reparatur allein dem Müller 1184. In einer Vereinbarung zwischen dem Paulusstift, dem Schultheiß der unter städtischer Vogtei ste­henden Frauenzisterze Nonnenmünster H. Cypur und dem neuen Pächter der Mühle beim St. Paulusstift, Hein­rich (hier genannt als molendinarius dominorum sancti Pauli) kommt es zu Regelungen zur Beilegung eines Streites zwischen den 'domini' von St. Paul, den Frauenklöstern Nonnenmünster und Kirschgarten sowie den, zu diesem Zeitpunkt bereits verbandsmäßig organisierten Müllern. Der Konflikt bezog sich auf Rechte und Gewohnheiten der Mühlen (super iuribus et consuetudinis molendari­um) und enthält eine Regelung zur Streitschlichtung. Im Falle von Schäden an den Wasser- bzw. Stauwehren (retentacula acque), die vor allem durch Überschwem­mungen auftreten können, soll jede Mühle im Schadensfall auf Anordnung des Obermeisters der Müller einen oder mehrere Dienstleute zur oberen Mühle des Paulusstifts entsenden. Verstöße sollten mit Strafe belegt werden. Die Organi­sation der Müller soll offenkundig in zunftmäßiger Form erfolgen 1185.

 

1261 kommt es zu einem Vergleich über eine Wasserrechtsstreitigkeit in der Stadt Worms. Hier waren Häuser am Ufer des durch die Stadt fließenden Bachs („Super ripam rivi, qui ipsam perfluit civitatem“) gebaut worden, wodurch sowohl die regelmäßig notwendi­ge Bachreinigung als auch die Nutzung der Mühlen des Paulusstifts beeinträchtigt wurden. Ein von Seiten des Stifts und der Stadt mit je zwei Mitgliedern besetztes Gremium von Schiedslauten („prudentum virorum consilio“) hat daraufhin verbindlich festgelegt, daß die am Ufer erbauten Häuser wieder entfernt werden müßten. Außerdem sei ein Mindestabstand künftig einzuhalten. Weiterhin wurden die An­lieger unter Androhung einer Geldbuße verpflichtet, die bei der Reinigung des Gewässers anfallenden Erdmengen, also den entfernten Schlamm, zu beseitigen. Die Urkunde belegt das außerordentlich hohe Interesse des Paulusstifts an der freien Nutzung des Baches im Stadtgebiet im Dienste seiner Mühlen 1186.

 

Am 18.5.1306 verlor der Wormser Müller, Heinricus Longus molendarius Wormaciensis, wegen unterlassener Zinsleistungen sein erbli­ches Recht („ius suum hereditarium“) an der dem Paulusstift gehörenden Mühle („quod habuit in molendina ecclesie sancti Pauli Wor­maciensis 1187.

 

Heinrich Smersnider, Wormser Bürger und seine Frau Else, schenken am 23.10.1327 gegen Einräumung eines lebenslangen Nieß­brauchs dem Wormser Spital ihren Grundbesitz vor dem Neutor in Worms, darunter “ein vierteil vier morgen [wingartes], die da lie­gent hinter der muollen uf der bach“ 1188.

 

Am 30.1.1370 heißt es in einem Kaufvertrag zur Lagebeschreibung des verkauften Grundstücks: „ist in der Kemmerer gassen gein den nuwen scharren über gelegen, eynsite neben dem huse hern Werher Winter und ander site neben der alten mulen 1189.

 

Am 19.5.1402 wird der Müller Hans Weppeler in Worms urkundlich erwähnt. Der Offizial des Probstes von St. Paul beurkundet, daß Hans Weppeler, „in Müller“, und seine Ehefrau Jutta für 30 Pfund Heller 30 Schilling Heller an das Stift St. Paul verkaufen und als Unter­pfand die Verbesserung ihrer Mühle und ihr Haus hinter der Mühle neben Rodemüller und dem Werkhaus von St. Paul geben 1190.

 

Am 4.7.1404 wird urkundlich erwähnt „Klaus gen. Ulrich, ein Ölmüller und Efr. Dine, Bürger zu Worms“ 1191.

 

Im Worms gab es um 1442 die Mühlengesellschaft. Am „1442, off Frietag nach unseres Herrn Epiphaniam“ [Anm.: = 12.1.1442] wird im Domstift Worms folgender Vertrag beurkundet: „Nikolaus Burgmann, Kustos, läßt durch Bischof Friedrich von Worms, durch den Dekan des Domstifts und den Bürgermeister der Stadt Worms bezeugen, daß die Müller Johann Wittmann gen. Rotmüller, Fritz Walt von Richenberg, Johann Engelmann, Jost Imigotz, der Walker, Johann von Silheim, der Walker, Nikolaus von Gerau im Vogtland (Fautland), Spruweheim Kistenscheddel von Bensheim, Johann von Kronenberg und Peter Karlebecher, zu dieser Zeit Mei­ster der Gesellschaft und Mühle im Wormser Burgbann auf der Eisbach für 9 Malter Korngült jährlich von ihm mit Wissen des Bi­schofs 7 Morgen Acker mit der Hofstatt, wo die Hußmühle steht, in Erbpacht nehmen und zwar 5 Morgen zwischen der Bach und dem Weg neben Johann Multhuß. Auch wird Vorsorge getroffen, daß nichts geändert und alles in der Gesellschaft behalten wird, und es wird gelobt, niemanden ohne Eid in die Gesellschaft aufzunehmen.“ 1192.

 

Am 12.6.1444 bekundet der Offizial des Stifts St. Paul, daß sich die Meister der Weberzunft und die Meister, Müller und Weber an der Eisbach wegen der Streitigkeiten um das Bachrecht einigen 1193.

 

Bischof Reinhard von Worms bekundet am 29.1.1467 die Schlichtung eines Streits zwischen dem Stift St. Paul und dem Konvent von Nonnenmünster über die Kosten, die entstehen durch die Auflage, die Eisbach neu zu wiegen [?]. St. Paul muß laut Entscheid des Bischofs an den Konvent und die Müller 24 Gulden zahlen, 3 Gulden und 6 Weißpfennige sollen die Müller erhalten, die vermes­sen haben 1194.

 

Am 17.2.1469 bekunden Bürgermeister und Stadtrat von Worms, daß sie auf Bitten von Nikolaus Burmann, Kanoniker an St. Paul, und von dem Müller Heinrich Nagel, Meister unter den Müllern, eine Rachtung vorlegen. Als Zeugen werden benannt Klaus Schlu­sing, Anthis Gotz, Kunz Müller, Nikolaus Melsheimer, Bruder Thiele in der Rheinmühle, Peter zum Hohen Baum [Anm.: Mühle zum Hohen Baum], die vorzeiten auch Müller in Worms waren 1195.

 

Am 21.6.1469 bekunden Dekan und das Kapitel von St. Paul eine ausführliche Rachtung zur Schlichtung von Streitigkeiten zwischen den Müllern und Müllermeistern unter Berufung auf ältere Ordnungen, Bücher und Urkunden 1196 sowie am gleichen Tag einen Ver­trag zwi­schen den Müllern, den Webern und den Klostermüllern wegen des entstandenen Streits 1197.

 

Das weltliche Gericht der Stadt Worms bekundet am 30.4.1481, daß Valentin von Isenburg, der Müller und Efr. Katharina an das Stift St. Andreas für 10 Pfund Heller eine jährliche Gült von …. Schilling Heller verkaufen und als Unterpfand ein Haus und einen Hof bei St. Michael neben Steffan Voltz und Peter Butschbach und ½ Morgen Acker im Handal geben 1198.

 

Am 26.4.1482 wird in einer Lagebeschreibung betreffend den Verkauf eines Ackers durch Kunz den Bäcker aus der Wollgasse, als Unterpfand ein Acker gegeben der liegt „im Handal neben Steffan Voltz und Heinz Nagel dem Müller“ 1199.

 

Am 18.8.1501 werden in Worms als Müller einer Mühle des St. Paulusstifts Jakob Holt und seine Ehefrau Katharina erwähnt 1200.

 

1521 kommt es zum Konflikt zwischen der Stadt Worms und dem St. Paulusstift über die von der Stadt gewünschte Errichtung einer Pulvermühle. Dies wird vom Stift, das die Oberhoheit über die Mühlen in Worms und das Wasserrecht beansprucht, abgelehnt. Das­selbe gilt auch für eine Auseinandersetzung über Maßnahmen an der Rheinmühle. Es kommt zur Einberufung eines Schiedsgremi­ums, bestehend aus dem Trierer Erzbischof und dem Herzog von Sachsen, das der Stadt Recht gibt 1201.

 

Der Müllermeister Martenstein aus Worms wird am 25.7.1855 in einer Verwal­tungs­akte der Bürgermeisterei Osthofen als Mitglied der Mühlen-Commission für den Seebach genannt 1202. +++klären: welche Mühle+++

 

Literatur, Urkunden zu Wormser Mühlen, allgemein:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. C 1 A Nr. 163: Kopialbücher des St. Paulusstift Worms, darin zahlreiche Mühlenrechte aus dem Mittelalter 1203

- Stadtarchiv Worms Best.

 

 

- Alte Mühle:

lag in der Kämmerergasse. Am 5.3.1490 bekundet das weltliche Gericht der Stadt Worms, daß Johann von Dorrenbach, Christian Metz­lers Tochtermann, mit Einverständnis von St. Martin bei einem Neubau nahe der Alten Mühle in der Kämmerergasse, zwei Balken in der Mauer des Hofs zur Halben in dem Johann Bersig, Kanoniker am Stift St. Martin wohnt, verankert zu haben, was zu keinem Rechtsanspruch führe 1204.

 

 

- Domherrenmühle, Herrenmühle:

gehörte dem Domstift Worms. Die Domherrenmühle lag an der Pfrimm, unterhalb der Engelmannsmühle.

 

Am 5.4.1391 wird das Weistum über die Rechte des Stiftes Neuhausen an dem Bach Pfrimm errichtet. Hierzu kam es zu einer Zu­sammenkunft der durch das Weistum betroffenen Personen, darunter „dominus Johannes de Cellis magister structure fluvii dy Pryme ac ...viri Adolff de Oppenheim magister molitorum ac scultetus dicti fluvii, Jacobus de Horgheim in molendini Hocheim, Hertel moli­tor in molendino dominorum Wormaciensis, Heilchin in Froschmolen in Pfeffelnkeim, Hen der Zeiszolffen son in molendino Engel­manni, Ecke in molendino monialium de Libenawe et Philippus in molendino dominorum Schonawensium, scabini dicti fluvii ...“ 1205 [Herr Johannes von Zell der Verantwortliche für den Zustand des Flusses Pfrimm, der Herr Adolph von Oppenheim der Verantwortli­che für die Mühlen und Schultheiß des genannten Flusses, Jacob von Horchheim von der Hochheimer Mühle, Hertel der Müller auf der Herrenmühle Worms, Heilchin von der Froschmühle in Pfiffligheim, Hen der Sohn der Zeiszolffen von der Engelmann Mühle [in Hochheim], Ecke von der Mönchsmühle in Liebenau [Liebenauer Mühle in Hochheim] und Philippus von der Herrenmühle des Klo­sters Schönau, Ratsherren des Flusses ….].

 

Die Herrenmühle wird in Ortsbeschreibung am 17.12.1419 erwähnt. Am 17.12.1419 bekundet der Offizial des Probstes von St. Paul zu Worms, daß vor ihm im Gericht die Hebel, Witwe des Heinz Engelmann, Bürgerin zu Worms, dem Henne Osthufer und dessen Ehefrau Getze gegen einen jährlichen Zins von 28 Malter Korn Wormser Maßes, eine Mühle zwischen der Herrenmühle und der Klo­stermühle Liebenau [Anm. s. Hochheim] in Erbbestand gegeben haben 1206.

 

Die Domherrenmühle wird auch in Ortsbeschreibung am 29.4.1469 erwähnt. Am 29.4.1469 bekundet Nicklaus Mergentheimer, Rats­herr zu Worms, Schultheiß der Dörfer Hochheim und Pfiffligheim, daß vor ihm und den Hübnern im Gericht, der Henn Reder von Pfeddersheim und dessen Ehefrau Else vom Ritter Wolf Kämmerer von Dalberg die Mühle zwischen der Domherrenmühle und der Liebenauer Mühle bei Worms [s. Hochheim] gegen einen jährlichen Zins von 48 Malter Korn Wormser Maß in Erbbestand genom­men haben 1207.

 

 

- Dörnersmühle:

hinter dem Stift St. Paul gelegen 1208. +++Lage klären; klären ob identisch mit der Dornenmühle+++

 

Die Bezeichnung Dörnersmühle ist abgeleitet vom Familiennamen des Müllers Hans Dörner; dieser wird auch als Müller hinter St. Paul bezeichnet und läßt 1610-1619 vier Kinder in Worms taufen 1209.

 

 

- Dornenmühle:

in der Fischmarktgasse in Worms. Die Mühle gehörte dem Kloster Mariamünster in Worms.

 

Am 26.11.1806 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf der „Dornen-Mühl“ mit 2 Gängen in Worms. Eigentümer war das Kloster Mariamünster in Worms. Pächter war Christoph Reitz. Cornelius Heyl aus Worms kaufte die Mühle für 18100 fr 1210.

 

 

- Engelmanns Mühle:

an der Pfrimm; sie ist die oberste der Wormser Mühlen und lag unterhalb der Liebenauer Mühle [s. Hochheim] und oberhalb der Domherrenmühle. Die Lage der Mühle ergibt sich aus einer Urkunde vom 22.7.1452. Darin heißt es: Johann Bohel, Ratsherr zu Worms und Schultheiß der Dörfer Hochheim und Pfiffligheim bekundet, daß vor ihm und den Hübnern im Gericht Ort, Engelmann, Bürger zu Worms, und dessen Ehefrau Katharina dem Hermann Hauwenkern und dem Peter Rode, Vikarien des Domstifts Worms als Beneficiare des St. Annenaltars für 100 Goldgulden Wormser Währung eine jährliche Gülte von 5 Gulden aus der Engelmannsmühle zwischen der Domherren und der Liebenauer Klostermühle zu Worms verkauft haben 1211.

 

Am 5.4.1391 wird das Weistum über die Rechte des Stiftes Neuhausen an dem Bach Pfrimm errichtet. Hierzu kam es zu einer Zu­sammenkunft der durch das Weistum betroffenen Personen, darunter „dominus Johannes de Cellis magister structure fluvii dy Pryme ac ...viri Adolff de Oppenheim magister molitorum ac scultetus dicti fluvii, Jacobus de Horgheim in molendini Hocheim, Hertel moli­tor in molendino dominorum Wormaciensis, Heilchin in Froschmolen in Pfeffelnkeim, Hen der Zeiszolffen son in molendino Engel­manni, Ecke in molendino monialium de Libenawe et Philippus in molendino dominorum Schonawensium, scabini dicti fluvii ...“ 1212 [Herr Johannes von Zell der Verantwortliche für den Zustand des Flusses Pfrimm, der Herr Adolph von Oppenheim der Verantwortli­che für die Mühlen und Schultheiß des genannten Flusses, Jacob von Horchheim von der Hochheimer Mühle, Hertel der Müller auf der [Dom]Herrenmühle Worms, Heilchin von der Froschmühle in Pfiffligheim, Hen der Sohn der Zeiszolffen von der Engelmann Mühle [in Hochheim], Ecke von der Mönchsmühle in Liebenau [Liebenauer Mühle in Hochheim] und Philippus von der Herrenmüh­le des Klosters Schönau, Ratsherren des Flusses ….]. Nach dieser Urkunde war also Hen, Sohn der Zeiszolffen, als Müller auf der Engelmannsmühle.

 

Am 2.4.1413 wird in einer Urkunde des Hochstifts Worms u.a. als Müllermeister benannt der Anthis Meyer in der Engelmanns Müh­le 1213.

 

Am 18.12.1416 bestätigt Peter Kolb, Ratsherr zu Worms, Schultheiß der Dörfer Hochheim und Pfiffligheim, daß vor ihm der Hübner [= Hüfner, d..h. Freier Eigentümer eines Hufengutes 1214] Henn *Osthofer und dessen Ehefrau Getze dem Hans Kämmerer, Burggraf zu Starkenburg, für eine (ungenannten) Summe Geldes, die Engelmanns Mühle bei der Liebenauer Mühle zu Worms verkauft zu ha­ben 1215.

 

Am 17.12.1419 bekundet der Offizial des Probstes von St. Paul zu Worms, daß vor ihm im Gericht die Hebel, Witwe des Heinz En­gelmann, Bürgerin zu Worms, dem Henne Osthufer und dessen Ehefrau Getze gegen einen jährlichen Zins von 28 Malter Korn Wormser Maßes, eine Mühle [Anm.: Engelmannsmühle] zwischen der [Anm.: Dom]Herrenmühle und der Klostermühle Liebenau ([Anm. s. Hochheim]in Erbbestand gegeben haben 1216.

 

In einer Urkunde vom 22.7.1452 heißt es: Johann Bohel, Ratsherr zu Worms und Schultheiß der Dörfer Hochheim und Pfiffligheim bekundet, daß vor ihm und den Hübnern im Gericht Ort, Engelmann, Bürger zu Worms, und dessen Ehefrau Katharina dem Hermann Hauwenkern und dem Peter Rode, Vikarien des Domstifts Worms als Beneficiare des St. Annenaltars für 100 Goldgulden Wormser Währung eine jährliche Gülte von 5 Gulden aus der Engelmannsmühle zwischen der Domherren und der Liebenauer Klostermühle zu Worms verkauft haben 1217.

 

 

- Feitelsche Mühle:

die Mühle lag am Paulusplatz 1218 (beim Stift St. Paul) ++++prüfen: wohl identisch mit der Obermühle+++

 

Die Mühle wurde 1907/08 von der Stadt Worms aufgekauft 1219.

 

Photo:

- Stadtarchiv Worms, Fotoabt. - Füller / 02212: Blick auf Toreinfahrt und Gebäude der Feitelschen Mühle, Photo von August und Curt Füller, um 1910

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. XV.05a (Erwerb und Verkauf) Nr. 02423, Feitelsche Mühle am Paulusplatz, Erwerbung durch die Stadt, 1881-1919

- Stadtarchiv Worms Best. 005a Nr. 2147: u.a. Feitelsche Mühle (Erwerb durch die Stadt), 1900-1901

- Stadtarchiv Worms Best. 015 (Lebensmittelamt) Nr. 131: Kleieauslieferung u.a. der Feitels's (1922-1923)

- Stadtarchiv Worms Best. 018 Nr. 135 und Nr. 137, darin u.a. Feitelsche Kunstmühle (1907/1908 aufgekauft)

 

 

- Hanf-, Stampf- und Reibmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. 001B Nr. 1777 Bistum Worms, Bd. LVIII (Findbuch): Streitigkeiten betr. die Hanf-, Stampf- und Reibmühle, 1785

 

 

- Hefft'sche Kunstmühle AG:

Das Hafengebiet in Worms war bereits Ende des 19. Jh. neu angelegt worden, um konkurrenzfähig zu den aufstrebenden Städten Mannheim und Ludwigshafen sein zu können. Vor allem im Norden der Stadt, etwa im heutigen Industriegebiet Nord, entwickelte sich ein Mühlenufer. Zu der bereits bestehenden Nibelungenmühle Baruch und Schönfeld gesellten sich 1906/07 die Hefft'sche Kunstmühle AG und die Ludwigsmühle Matthäi und Weil 1220.

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. XV.05m (Gemeindevermögen Hafen) Nr. 02477: Gebühren der Hafenbahn, Hefft'sche Kunstmühle AG, 1911-1923

 

 

- Kirschgartnermühle; Mühle des Klosters Kirschgarten:

das Kloster Kirschgarten lag südwestlich vor dem Speyerer Tor der Stadt Worms in der Vorstadt St. Michael.

 

1226/36 erfolgte im südwestlichen Vorstadtgebiet die Gründung der Zisterzienserinnenabtei Kirschgarten, die 1443 in ein reguliertes Au­gustiner-Chorherrenstift umgewandelt wurde (Weißenberger, Geschichte, hier S. 10-37 Regesten zur Klostergeschichte); die Konvents­gebäude wurden im Verlauf des Bauernkrieges 1525 völlig zerstört, nach Klein-Frankenthal verlegt und das Kloster 1564 von Kurfürst Friedrich III. aufgehoben.

 

1237 wurde eine Mühle zwischen dem Dorf St. Michael und dem Kloster Kirschgarten genannt 1221. Diese wurde durch Konrad von Heuchelheim und dessen Bruder Dimar den Kanonikern zu St. Andreas eine Leibrente von einem Talent auf eine Mühle bei St. Michael verkauft 1222.

 

In einer Vereinbarung von 1254 zwischen dem Paulusstift, dem Schultheiß der unter städtischer Vogtei ste­henden Frauenzisterze Non­nen­münster H. Cypur und dem neuen Pächter der Mühle beim St. Paulusstift, Hein­rich (hier genannt als molendinarius dominorum sancti Pauli) kommt es zu Regelungen zur Beilegung eines Streites zwischen den 'domini' von St. Paul, den Frauenklöstern Nonnenmünster und Kirschgarten sowie den, zu diesem Zeitpunkt bereits verbandsmäßig organisierten Müllern. Der Konflikt bezog sich auf Rechte und Gewohnheiten der Mühlen (super iuribus et consuetudinis molendari­um) und enthält eine Regelung zur Streitschlichtung. Im Falle von Schäden an den Wasser- bzw. Stauwehren (retentacula acque), die vor allem durch Überschwemmungen auftreten können, soll jede Mühle im Schadensfall auf Anordnung des Obermeisters der Müller einen oder mehrere Dienstleute zur oberen Mühle des Paulusstifts entsenden. Verstöße sollten mit Strafe belegt werden. Die Organi­sation der Müller soll offenkundig in zunftmäßiger Form erfolgen 1223.

 

Durch die retrospektiven Aussagen des Chronisten Johannes Heydekyn, der als Angehöriger der den Zisterzienserinnen in Kirschgarten nachfolgenden Windesheimer Chorherren das Ende des Klosters Kirschgarten beschrieb, wird deutlich, daß in Kirschgarten bis ca. 1430 (bzw. nach einer anderen Aussage innerhalb der Chronik: bis 1441) Zisterzienserinnen lebten, die dann durch die Pest hinweggerafft worden seien, worauf das leerstehende Kloster nur von einem Pförtner mit Frau und Kindern bewacht worden sei. Der Wormser Bischof habe die noch vorhandenen Güter einem Priester übergeben, der nach eigenem Belieben daraus einiges veräußerte. Die meisten beweglichen und unbeweglichen Güter sowie sogar die Weinberge am Kloster und die Klostermühle seien durch die letzten Nonnen verkauft und verpfändet worden 1224.

 

Es ist offenbar zum Rückkauf der Klostergüter gekommen, denn nach der Neubesiedlung des Klosters durch die Windesheimer Chorherren (1443) verpflichtete sich das Kloster mit Vertrag vom 7.3.1460 gegenüber der Stadt Worms u.a. den Klosterhof und die Mühle des Klosters nicht zum Nachteil der Stadt Worms zu veräußern 1225.

 

Am 8.3.1460 erließ die Stadt Worms dem Kloster Kirschgarten verschiedene Abgaben, darunter das Ungeld auf die bei der Klostermühle gehaltenen Schweine 1226.

 

Am 1.5.1490 bitten das Kloster Kirschgarten, die Meister der Weberzunft, Heinrich von Leiningen, Müllermeister in der Lochmühle, und Leonhard, Müller in der alten Walkmühle zu St. Michael, das Stift St. Paul, daß das Stift als Bachherr den Müllern einen Zulauf für ihre Mühlen durch Wegnahme des obersten Brettes bei der Lochmühle ermöglicht, nachdem die Bach wegen eines Baues im Stadtgraben bei der Speyrer Pforte, durch St. Paul abgelassen worden ist. Entstehenden Schaden an dem Bau durch überlaufendes Wasser wollen die Bittsteller tragen 1227.

 

Karte:

- Stadtarchiv Worms Best. 103 Nr. 1: Kopialbuch des Klosters Kirschgarten mit Kirschgartnermühle, (1265-)1775-1776; Auszüge aus Urkunden und Akten des Klosters bzw. der vorstädtischen Mühle Kirschgarten (ab 1255), vor allem Mühlenbuch 1755-1771 mit Lageplan (kolorierter Augenscheinsplan) der Mühle von 1755

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E10, 714: Erbbestand des Freiherrn von Wrede über die Kirschgartenmühle bei Worms, 1756-1769

- Stadtarchiv Worms Best. 001B Nr. 1875: Findbuch d. Regulierten Chorherrenstifts Kirschgarten, Bd. V: Prozeßakten betr. die Mühle des Klosters, 1547-1790

- Stadtarchiv Worms Best. 001B Nr. 1876: Findbuch d. Regulierten Chorherrenstifts Kirschgarten, Bd. VI: Prozeßakten betr. die Mühle des Klosters, ca. 1550-1790

- Stadtarchiv Worms Best. 005 Nr. 2155 (Findbuch) 1803-1839, enthält u.a. Rheinmühle und Kirschgartenmühle

- Stadtarchiv Worms Best. 001B Nr. 1877: Reguliertes Chorherrenstift Kirschgarten, Zinsbuch 1444-1484 und Rechnungsbuch 1460-1504

- Stadtarchiv Worms Best. 047 (Gemeindearchiv Wiesoppenheim) Nr. 0324 (Findbuch), 1822-1845, 1863; Enthält u.a.: Revision der Mühlen, 1845; Protest der Grundbesitzer wegen einer Dohle (s. Mai 1845); Vorstellung des Mühlenbesitzers Pilgrim u. Konsorten zu Worms wegen Aufplanung des Wassers durch höhere Schussbretter an der Kirschgarten- u. Walkmühle (darin: Abschrift von der Ab­schrift betr. Untersuchung des Kirschgarten-Gravaminum des St. Paulstifts zu Worms wegen des Mühlenbestandes, 1845); Setzung von Pfählen an den Mühlen, 1863

- Stadtarchiv Worms Best. 103 Nr. 1: Kopialbuch des Klosters Kirschgarten mit Kirschgartnermühle, (1265-)1775-1776; Auszüge aus Urkunden und Akten des Klosters bzw. der vorstädtischen Mühle Kirschgarten (ab 1255), vor allem Mühlenbuch 1755-1771 mit Lageplan (kolorierter Augenscheinsplan) der Mühle von 1755

- Stadtarchiv Worms Best. XV.05a Nr. 02155, Erneuerung der Titel über Grundrenten, Erbbestände etc. (1803-1839), enthält u.a.

Rheinmühle, Kirschgartenmühle

- Stadtarchiv Worms Best. Z 29: Pörtelgerichtsangelegenheiten, 1761-1769; enthält u.a. Protokolle betr. Kirchgartenmühle

- Stadtarchiv Worms Best. 200 Nr. 007: Kirschgartner Chronik übersetzt von Georg Richard Roeß, s. Nachlass Roeß StadtA Worms Abt.170/6; Kirschgartner Chronik (Handschrift 16. Jh. und spätere Abschriften s. auch StadtA Worms Abt. 1 -3); Kirschgartner Chronik, aufgeschrieben von einem Mönch des Klosters Kirschgarten, dem Johann Maximilian zum Jungen "communicatum" durch Johann Jakob Lasser, bischöfl. Wormser Rat, aus dieser Abschrift, die in der Frankfurter Senatsbibliothek aufbewahrt wird, wurde vorliegende Abschrift durch den Schreiber des Zacharias Conrad von Uffenbach im Jahr 1716 im Auftrag des Wormser Stättmeisters [Johann Franz] Knode gefertigt

 

 

- Lochmühle:

die Lochmühle lag im Mittelalter im südlichen Wormser Vorstadtgebiet unmittelbar am Eisbach unweit der Pfarrkirche St. Mi­chael und befand sich noch nach der Mitte des 15. Jh. im Besitz des St. Paulusstifts Worms 1228. Die Lochmühle wird erstmals in einer 1139 ausgestellten Urkunde Bischof Buggos, in welcher er die Einkünfte des Wormser St. Paulusstifts beschrieb, ge­nannt. Die Brüder Bruno, Gerbodo und Werner werden hierin als Schenkgeber des Stifts genannt. Diese schenkten die von ihnen mit eigenen Geldmit­teln gekaufte Lochmühle dem St. Paulusstift. Der genannte Gerbodo ist 1127 als bischöflicher Zöllner bezeugt 1229. Die Mühle läßt sich im direkten städtischen Umfeld lokalisieren und wird als „molendinum illud quod vulgariter dicitur Lochemulen cum locis adiacentibus“ bezeichnet 1230.

 

1226 verleihen die Konvente des Stifts St. Paul, des Stifts St. Martin und des Klosters Nonnenmünster dem Heinrich ihre Mühlen bei St. Michael 1231. 1250 heißt in einem Schiedsspruch es im Rechtsstreit der Kapitel St. Paul, St. Mar­tin und des Klosters Nonnenmünster über eine Hofstatt zur örtlichen Si­tuation, daß diese Hofstatt“ prope sanctum Michaelem inter duo molendina“ gelegen sei 1232.

 

Am 7.8.1342 wird bestätigt, daß Margareta die Witwe des „Kobelonis dicti Crucker“ verkauft hat an das Stift St. Andreas in Worms ihre Güter außerhalb der Stadtmauern bei St. Michael, die einstmals ihrem Vater Nicolai gehört haben und hinter der Mühle Loch­mühle „molendinum Lochmuli“ gelegen waren 1233.

 

Am 19.7.1432 bekundet der Offizial des Stifts St. Paul, daß Kobel Wolff von Freimersheim und Ehefrau Anna, ferner Johann Rußel und Ehefrau Grete, Bürger in Worms, von den Stiften St. Paul und St. Martin und dem Konvent des Klosters Nonnenmünster für 21 Malter Korngült, 7 davon jedem Verpächter, eine Mühle bei St. Michael, genannt die Lochmühle, in Erbpacht nehmen 1234.

 

Am 19.6.1434 bekundet der Offizial des Stifts St. Paul, daß Richard, der Müller, bei St. Michael und Efr. Katharina vom St. Andreas­stift einen Flecken bei St. Michael gelegen und auf das Kirchenhaus stoßend für 3 Schilling Heller Wormser Währung in Erbpacht nehmen 1235.

 

Die Lochmühle wird erneut 1460 urkundlich genannt. Der Offizial des Domstifts vidimiert am 9.6.1460 die inserierte Urkunde des weltlichen Gerichts der Stadt Worms vom 16.9.1435, laut der Kobel Wolff von Friesenheim, Sohn Henrich Wolffs, Johann Rußel und Ehefrau Grete für 30 römische Gulden und 1 Ort an Andreas Müller und Ehefrau Margarethe die Lochmühle beim Kirschgarten an der Bach mit laufendem Geschirr und Zubehör, den Weiher hinter der Mühle und einen Stall am Bach und einen an der Mühle ver­kaufen und von der Mühle einen jährlichen Zins in Höhe von 7 Malter Korn an St. Paul, 7 an St. Martin und 7 an das Kloster Nonnen­münster zahlen 1236.

 

Am 30.1.1467 bekundet Bischof Reinhard von Worms die Schlichtung eines Streits zwischen Dekan und Kapitel von St. Paul und Stefan Voltz dem Müller, wegen der Kosten für die Baumaßnahmen am Deich bei der Lochmühle. Das Stift wird als befreit von Ver­pflichtungen erklärt 1237.

 

Erneut tritt die Lochmühle am 12.5.1467 urkundlich in Erscheinung. An diesem Tage bekunden Bürgermeister und Rat der Stadt Worms die Schlichtung des Streits zwischen dem Stift St. Paul und dem Konvent des Klosters Nonnenmünster wegen der Senkung des Bachbetts bei der Lochmühle „und erkennen zu Recht: derwile das Brette da di Locher insteen und die Locher durch Eichung der Bach gesengt“ 1238.

 

Aus einem Vergleich vom 6.9.1481 ergibt sich, daß die Wormser Bürgerschaft u.a. die Pforte in der Stadtmauer, die zu den Mühlen des Klosters Nonnenmünster führte, zugemauert hatte 1239. In einem Verfahren vor dem Hofgericht 1485/1486 wurde u.a. dem Kloster Nonnenmünster vorgeworfen, daß die Nonnen eine Leiter über die Stadtmauer gelegt hatten, um die vor der Stadt gelegenen Mühlen des Klosters erreichen zu können 1240. Am 12.11.1488 ordnete das Hofgericht an, die Pforte in der Stadtmauer sollte nur dem Schaffner wegen der Mühlen des Klosters Nonnenmünster offenstehen 1241.

 

Am 1.5.1490 bitten das Kloster Kirschgarten, die Meister der Weberzunft, Heinrich von Leiningen, Müllermeister in der Lochmühle, und Leonhard, Müller in der alten Walkmühle zu St. Michael, das Stift St. Paul, daß das Stift als Bachherr den Müllern einen Zulauf für ihre Mühlen durch Wegnahme des obersten Brettes bei der Lochmühle ermöglicht, nachdem die Bach wegen eines Baues im Stadtgraben bei der Speyrer Pforte, durch St. Paul abgelassen worden ist. Entstehenden Schaden an dem Bau durch überlaufendes Wasser wollen die Bittsteller tragen 1242.

 

 

- Ludwigsmühle Matthäi und Weil:

Das Hafengebiet in Worms war bereits Ende des 19. Jh. neu angelegt worden, um konkurrenzfähig zu den aufstrebenden Städten Mannheim und Ludwigshafen sein zu können. Vor allem im Norden der Stadt, etwa im heutigen Industriegebiet Nord, entwickelte sich ein Mühlenufer. Zu der bereits bestehenden Nibelungenmühle Baruch und Schönfeld gesellten sich 1906/07 die Hefft'sche Kunstmühle AG und die Ludwigsmühle Matthäi und Weil 1243.

 

Um 1900 beschäftigte die Kunstmühle 'Ludwigsmühle' rund 200 Arbeiter und nahm aufgrund ihres hohen Umsatzes eine bedeutende Position in der Wirtschaft der Stadt ein 1244.

 

Photo:

- Koch: Worms vor 100 Jahren, a.a.O., S. 32

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. XV.05m (Gemeindevermögen Hafen) Nr. 02483: Werftgebühr Matthiä&Weil Ludwigsmühle, 1905-1911

 

 

- Marienmünster Klostermühle:

Mühle des Klosters Maria Münster in Worms. Das Mariamünsterkloster lag vor dem Speyerer Tor, südlich der Speyererstraße 1245. 1198/1217 beurkundet Lupold Bischof von Worms, daß das Kloster Nonnenmünster in Worms den dritten Teil des Eisbachs erwor­ben hat 1246. Dieser berichtet auch von mehreren Mühlen an einem Mühlgraben, der bei St. Michael vom Eisbach abgeleitet (s.o.) an Marienmünster vorbeifließt 1247.

 

Das Kloster Mariamünster wurde erstmals in einer Schenkungsurkunde von 1016 genannt. Bei der gleichzeitigen Schenkung einer Mühle an das Kloster 1248 dürfte es sich um eine Fälschung handeln 1249.

 

Bei St. Michael besaß 1226 das Kloster Mariamünster eine Mühle 1250.

 

Am 10.4.1806 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung die Veräußerung der Mühle mit 2 Gängen. Eigentümer war das Kloster Maria Münster in Worms. Pächter war Johann Schwalbach. Es fand sich an diesem Termin jedoch kein Käufer 1251. Daraufhin erfolgte ein erneuter Anlauf zum Verkauf am 25.9.1806. Die Mühle wurde von Josef Reichert aus Frankenthal (?) zum Kaufpreis von 9100 fr. gekauft 1252.

 

Der Käufer hat wohl den Kaufpreis nicht erbracht, denn bereits am 8.9.1807 erfolgte im Zuge eines „Wiederangebots“ der erneute Verkauf der Mühle. Diese wurde zum Kaufpreis von nur noch 7200 fr. von Karl Ludwig Merkel aus Worms gekauft 1253.

 

Die Zichorien-Kaffeesurrogat- und Kaffee-Essenz-Fabrik Pfeifer & Diller GmbH wurde 1843 von Johann Valentin Jungbluth gegründet und befand sich zunächst in der Mariamünster-Mühle in der Speyerer Vorstadt in Worms und erwarb später, nach verschiedenen weiteren örtlichen Stationen 1874 die Obermühle in Horchheim 1254.

 

 

- Mittelmühle:

gehörte dem Kloster Nonnenmünster; sie Mühle lag am Eisbach, unterhalb der Obermühle des Stifts St. Paul.

 

Am 26.6.1016 („1016, iii kalendas Julii“) beurkundet Bischof Burkhard von Worms 1255, daß er mittels seiner Güter und Geld das Haus des Herzogs Otto zurückgekauft, der Kirche St. Paul übergeben und dort 20 Kanoniker eingesetzt hat, welchen er als Pfründe zur Er­gänzung ihrer Nahrung (ad suplementum albi panis“) zwei Mühlen am Eisbach (Ysana), die eine innerhalb, die andere außerhalb der Stadtmauer, gegeben hat, eine dritte in der Mitte (in medio [= Mittelmühle 1256]) dem Kloster Nonnenmünster (sancte Marie abbatiae monialium). Das Wasser und das dortige Ufer hat er der Kontrolle (potestam) der Kanoniker von St. Paul unterstellt. 1257.

 

Am 14.10.1356 wird in einem Erbbestandsbrief, ausgestellt vom Domprobst von Worms, bestätigt, daß Herteln Brune von Speyer und Gertrud seine Ehefrau, beide Bürger von Worms, geerbt haben die Mühle, „die gelegin ist in der stad zu Wormszen nydewendig an sante Pauwels mulen“ [= unterhalb der Obermühle des Stifts St. Paul ], deren Erbherren sind der Konvent des Frauenklosters Non­nenmünster bei Worms 1258.

 

Am 24.6.1466 bekundet Bischof Reinhard von Worms, die Schlichtung eines Streites zwischen dem Stift St. Paul und dem Kloster Nonnenmünster um das Wiegen der Bach (Eisbach) 1259. Am 18.8.1466 bezeugen zu notarieller Urkunde mehrere Kanoniker des Stifts St. Paul und zugleich Domherren unter Vorlage dieser obengenannten Urkunde des Bischofs Reinhard von Worms vom 24.6.1466, daß das Stift St. Paul und das Kloster Nonnenmünster für das Wiegen der Eisbach zu sorgen haben. Hierzu sollen fünf un­abhängige sachverständige Männer die Bach „zwischen dem Stein hinter dem Spi­tal und den Pfählen bei der Lochmühle und von den Pfählen bis zur Lochmühle wiegen“ 1260. Am 12.5.1467 bekunden Bürgermeister und Rat der Stadt Worms die Schlichtung eines Streits zwischen Stift St. Paul und dem Kloster Nonnenmünster wegen der Senkung des Bachbetts bei der Lochmühle: „und erkennen zu Recht: derwile das Brette da die Locher insteen und die Locher durch die Eichung der Bach gesengt sind worden, so soll das Flut­brett auch daroff gesengt werden“ 1261.

 

Aus einem Vergleich vom 6.9.1481 ergibt sich, daß die Wormser Bürgerschaft u.a. die Pforte in der Stadtmauer, die zu den Mühlen des Klosters Nonnenmünster führte, zugemauert hatte 1262. In einem Verfahren vor dem Hofgericht 1485/1486 wurde u.a. dem Kloster Nonnenmünster vorgeworfen, daß die Nonnen eine Leiter über die Stadtmauer gelegt hatten, um die vor der Stadt gelegenen Mühlen des Klosters erreichen zu können 1263. Am 12.11.1488 ordnete das Hofgericht an, die Pforte in der Stadtmauer sollte nur dem Schaffner wegen der Mühlen des Klosters Nonnenmünster offenstehen 1264.

 

Am 8.3.1496 bekundet das weltliche Gericht der Stadt Worms, daß Jakob Hilt und Efr. Katharina, Müller in der Mittelmühle, durch Urkunde beweisen, daß vor Jahren Klaus Engelmor, Bäcker und Efr. Margaretha, dem Stift St. Paul …. verpfändet haben, anstelle des Backhauses zum Roß, und daß sie statt der Wiesen ein eigenes Haus vor der Andreaspforte, Garten und Stall vor der Mittelmühle … verpfänden 1265.

 

Am 15.6.1727 genehmigen Dekan und Kapitel des Stifts St. Paul zu Worms, daß Herr Anton Heyderich [s. *Heitrich] gräfl. Keller zu Eisenberg mit ihrem Konsens die abgebrannte Mittelmühle in Erbbestand 1701 wieder aufgebaut und dem Müllermeister Frantz Meyer erblich übertragen hat, der diese auf seine Kosten zu bauen übernimmt für jährlich 29 Malter Korn, alle Fronfasten Quartalsweise fällig und 11 Reichstaler 16 Kreuzer 2 Pfennig Grundzins am 1.X.(Remigii) dem Stift zu zahlen, mit der Verpflichtung nach altem Herkommen den Bach zu fegen und zu bauen, dem Stift getreu zu sein, auf Ladung beim Kapitel zu erscheinen, jährlich am 23.IV.(Georgii) fünf Unzen Heller zum Bau des Bachschiffes dem Stift abzutragen, den Wasserlauf unverändert zu halten 1266.

 

 

- Mühle Baruch und Schönfeld:

s. Nibelungenmühle

 

 

- Mühle zum Hohen Baum:

am 2.4.1413 wird urkundlich der „Heil Hitzplatz in der Mühle zum Hohen Baum“ erwähnt 1267.

 

Am 17.2.1469 bekunden Bürgermeister und Stadtrat von Worms, daß sie auf Bitten von Nikolaus Burmann, Kanoniker an St. Paul, und von dem Müller Heinrich Nagel, Meister unter den Müllern, eine Rachtung vorlegen. Als Zeugen werden benannt Klaus Schlu­sing, Anthis Gotz, Kunz Müller, Nikolaus Jmelsheimer, Bruder Thiele in der Rheinmühle, Peter zum Hohen Baum [Anm.: Mühle zum Hohen Baum], die vorzeiten auch Müller in Worms waren 1268.

 

Am 19.10.1485 bekunden Bürgermeister und Rat der Stadt Worms, daß sie dem Kapitel von St. Paul erlauben, das Gäßchen zwischen ihrem Stall an der oberen Mühle beim Stift und der Scheune des Klaus Müle hinter dem Haus zum Diemerstein zu verbauen und zu benutzen und bestimmen, den Allmendzins in Höhe von 8 Schilling Heller auf die Scheune des Klaus Müller zu setzen und ihm un­gehinderten Zugang zur Mittelmühle zu gestatten 1269.

 

 

- Mühle Landsberg:

++++weiteres klären++++

 

 

- Mühle des St. Martinsstifts:

1198/1217 beurkundet Lupold Bischof von Worms, daß das Kloster Nonnenmünster in Worms den dritten Teil des Eisbachs erwor­ben hat 1270. Dieser berichtet auch von mehreren Mühlen an einem Mühlgraben, der bei St. Michael vom Eisbach abgeleitet (s.o.) an Marienmünster vorbeifließt 1271.

 

1226 verleihen die Konvente des Stifts St. Paul, des Stifts St. Martin und des Klosters Nonnenmünster dem Heinrich ihre Mühlen bei St. Michael 1272. 1250 heißt in einem Schiedsspruch es im Rechtsstreit der Kapitel St. Paul, St. Mar­tin und des Klosters Nonnenmünster über eine Hofstatt zur örtlichen Si­tuation, daß diese Hofstatt“ prope sanctum Michaelem inter duo molendina“ gelegen sei 1273.

 

 

- Neumühle:

++++weiteres klären++++

 

1726 war auf der Neumühle der Johann Georg Pflaum 1274.

 

1818 war Christoph Wilfert der Erbbeständer der neuen Mühle bei Worms 1275.

 

 

- Nibelungenmühle Baruch und Schönfeld:

jetzt Hafenstraße 8; der zweiteilige unter Denkmalschutz stehende Gebäudekomplex des ehemaligen Mühlenbetriebes Baruch und Schönfeld aus den 1920er Jahren besteht aus einem langgestreckten Hauptbau teilweise Beton mit Jugendstil Motiven, Lagersilo mit korbbogigem Dach 1276.

 

Das Hafengebiet in Worms war bereits Ende des 19. Jh. neu angelegt worden, um konkurrenzfähig zu den aufstrebenden Städten Mannheim und Ludwigshafen sein zu können. Vor allem im Norden der Stadt, etwa im heutigen Industriegebiet Nord, entwickelte sich ein Mühlenufer. Zu der bereits bestehenden Nibelungenmühle Baruch und Schönfeld gesellten sich 1906/07 die Hefft'sche Kunstmühle AG und die Ludwigsmühle Matthäi und Weil 1277.

 

Am 12.7.1912 brach in der Kunstmühle der Firma Baruch und Schönfeld bricht ein furchtbarer Brand aus. Die Mühle brennt bis auf die Umfassungsmauern nieder 1278.

 

1871 erfolgte die Eintragung der Firma Baruch und Schönfeld in das Handelsregister. Moses Baruch und Hermann Schönfeld übernah­men damit die frühere Firma ihres Schwiegervaters Seligmann Gatzert, der im gleichen Jahr verstorben war. 1863 wurde die Firma Gat­zert im Brandkataster (Stadtarchiv Worms Abt.5. Nr.8003) und in den Akten der Polizeidirektion (Stadtarchiv Worms Abt. 13 Nr.1480) zum ersten Mal erwähnt. Herrmann Schönfeld gehörte zu den Mitinhabern dieser Firma. Ansässig war das Unternehmen bis 1893 im Liebenauerfeld. Ab 1895 wurde die Handelsmühle in der Hafenstraße zusätzlich in Betrieb genommen. Am 12. Juli 1912 zerstörte ein Brand die Mühle vollständig, die 1913 aber wieder aufgebaut wurde (Stadtarchiv Worms Abt.204 Nr.57/5).

 

Albert Baruch war der älteste Sohn von Kommerzienrat Moritz (Moses) Baruch (23.1.1839- 9.7.1925) und Emilie geb. Gatzert (25.3.1846 - 21.3.1901). Moritz (Moses) Baruch, der aus Ober-Bieber, Kreis Neuwied, stammte, hatte in jungen Jahren in der Dampfmühle Sieg­mund Gatzert, Worms, Liebenauerfeld 7, gearbeitet. Am 11.10.1865 heiratete er die Tochter seines Chefs, Emilie Lisette Gatzert. Deren jüngere Schwester, Barbara Gatzert, (1848-1917) heiratete Hermann Schönfeld (1843 - 1915). Beide Schwiegersöhne übernahmen die Firma und führten sie weiter unter dem Namen "Baruch & Schönfeld, Dampf und Kunstmüllerei", zuerst noch Liebenauerfeld 7, später Hafenstraße 8. Sie gehörte zu den drei größten Mühlen in Worms und spielte im Wirtschaftsleben unserer Stadt eine wichtige Rolle. Auch die Familie Baruch genoss hohes Ansehen, ihr Senior Moritz Baruch wurde Kommerzienrat, war außerdem u.a. Handelsrichter, von 1896 - 1912 Präsident, ab 1924 Ehrenpräsident der Industrie- und Handelskammer, Worms. Bis zu seinem Tod 1925 lebte er in der Moltkean­lage 8.

 

Nachdem sich der Vater Moritz Baruch und sein Schwager Hermann Schönfeld 1904 zur Ruhe gesetzt hatten, führten drei seiner Söhne Albert, Rudolf und Otto Baruch den Mühlenbetrieb gemeinsam weiter. Nach Rudolfs Tod 1932 blieben Albert und Otto für die Geschäfts­leitung verantwortlich. Um 1936/37 mussten die Baruchs ihre "Nibelungenmühle" verkaufen, unter dem neuen nichtjüdischen Besitzer behielt sie aber weiter diesen Namen. (Die "Nibelungenmühle" besteht nicht mehr, an ihrer Stelle befindet sich jetzt die "deuka", Deut­sche Kraftfutter GmbH.). 1950 war sie für kurze Zeit noch einmal in den Familienbesitz Baruch zurückgeführt worden.

 

Am 25.3.1938 gingen die Eheleute Albert und Adele Baruch nach Frankfurt/Main, Beethovenstraße 15, von dort später in die USA. Albert Baruch ist dort gestorben. Seine Witwe, Adele Baruch, kam am 15.1.1954 nach Worms zurück, Donnersbergerstraße 28, zusammen mit Tochter und Schwiegersohn Zimmern. Am 16.9.1955 ging sie erneut nach New York, weiteres ist nicht bekannt 1279.

 

Photo:

- Stadtarchiv Worms: Nibelungenmühle Baruch und Schönfeld, Photos

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Abt. 180/5: Nibelungenmühle Baruch und Schönfeld, insgesamt 219 Akten

- Stadtarchiv Worms Best. XV.05m (Gemeindevermögen Hafen) Nr. 02477: Gebühren der Hafenbahn, Nibelungenmühle Baruch & Schönfeld, 1901-1916, 1921

 

 

- Niedermühle:

gelegen außerhalb der Stadtmauern bei der Kirche St. Michael.

 

Erstmals urkundlich erwähnt am 2.10.1302 als Lagebeschreibung eines Gültverkaufs, bezeichnet als „inferioris molendini ad sanc­tum Michahelem extra muros Worms“ 1280, und nochmals a, 10.8.1350 als „extra muros civitatis Worm. apud sanctum Michahelem si­tis … ex opposito molendini inferioris“ 1281. Am 21.8.1351 heißt es in einem Vergleich zwischen dem St. Andreasstift und Hennel Ro­dermel über die Rechte an der Walkmühle zu St. Michael: „Und Hennel Rodermel und sin sune ….g[e]lobten … den herren zu sancte Andree …. noch machen ader lazen wasser uf yrme garthen gelegen gein der nydern mulen uber zu sancte Michel ...“ 1282. Die Nie­dermühle wird erneut in einer Lagebeschreibung am 11.3.1360 erwähnt mit „apud sanctum Michahelem sitis …. ex opposito molen­dina inferiori ...“ 1283. Erneut heißt es am 16.4.1372 „.... dez garten genant wingart uf der bach by der nydern mulen by sant Michel gelegen uszwendig der stat zu Wormez ...“ 1284.

 

 

- Obermühle:

gehört dem Stift St. Paul und lag beim Stift St. Paul 1285. Die Mühle lag am Eisbach, der nahe am Stiftsbereich vorbeifloss 1286.

 

Am 26.6.1016 („1016, iii kalendas Julii“) beurkundet Bischof Burkhard von Worms, daß er mittels seiner Güter und Geld das Haus des Herzogs Otto zurückgekauft, der Kirche St. Paul übergeben und dort 20 Kanoniker eingesetzt hat, welchen er als Pfründe zur Er­gänzung ihrer Nahrung (ad suplementum albi panis“) zwei Mühlen am Eisbach (Ysana), die eine innerhalb, die andere außerhalb der Stadtmauer, gegeben hat, eine dritte in der Mitte (in medio [= Mittelmühle 1287]) dem Kloster Nonnenmünster (sancte Marie abbatiae monialium). Das Wasser und das dortige Ufer hat er der Kontrolle (potestam) der Kanoniker von St. Paul unterstellt. 1288.

 

Auch eine zweite, heute im Hess. Staatsarchiv Darmstadt 1289 verwahrte Urkunde 1290 von ca. 1140, beinhaltet die ältere Übertragung von Wasser- und Mühlenrechten am Eisbach. Hintergrund sind erneut wasserrechtlicher Streitigkeiten um Mühlenrechte im Bereich des St. Paulusstifts. Übertragen wurde angeblich der Eisbach mit zwei Mühlen, davon eine im Stadtgebiet gelegen. Bereits zu dem auf das Stift übergegangenen Besitzkomplex der Salier (gem. der Schenkung König Heinrich II. Vom 3.10.1002) 1291 gehörten u.a. „molendinis“ und Wasserläufe, eine Mühle gelegen „infra muros civitatis“. Uferbereich und Wasserlauf gingen dabei in die 'potestas' der Kanoniker von St. Paulus über. Das Stift hat um 1200 zusammen mit St. Martin über zwei Drittel des Stadtbaches verfügt. Die Frage der Sicherung der Bach- und Mühlenrechte im Stadtgebiet blieb für St. Paulus bis in die Neuzeit hinein von besonderem ökonomischen Interesse, floß der Bach doch direkt am Stiftsbezirk vorbei bzw. durch diesen hindurch, um unweit davon an der Stadtmauer in den Woog einzu­münd­en 1292.

 

Am 18.3.1442 bekundet der Offizial des Stifts St. Paul, daß Konrad Ruthard von Schrießheim, der Müller, und Efr. Else vom Stift St. Paul für einen jährlichen Zins von 40 Malter Weizen die Mühle hinter dem Stift St. Paul, die man die „obirst müle“ nennt, und ein ge­genüberliegendes und dem Stift gehörendes Haus in Erbpacht nehmen und sich verpflichten, Mühle und Bach in Ordnung zu halten 1293.

 

Am 19.10.1485 bekunden Bürgermeister und Rat der Stadt Worms, daß sie dem Kapitel von St. Paul erlauben, das Gäßchen zwischen ihrem Stall an der oberen Mühle beim Stift und der Scheune des Klaus Müle hinter dem Haus zum Diemerstein zu verbauen und zu benutzen und bestimmen, den Allmendzins in Höhe von 8 Schilling Heller auf die Scheune des Klaus Müller zu setzen und ihm un­gehinderten Zugang zur Mittelmühle zu gestatten 1294.

 

1726 war Michel Hertzog der Obermüller 1295.

 

 

- Pulvermühle:

bei St. Michael gelegen 1296; erbaut um 1521 1297.

 

1521 kommt es zum Konflikt zwischen der Stadt Worms und dem St. Paulusstift über die von der Stadt gewünschte Errichtung einer Pulvermühle. Dies wird vom Stift, das die Oberhoheit über die Mühlen in Worms und das Wasserrecht beansprucht, abgelehnt. Das­selbe gilt auch für eine Auseinandersetzung über Maßnahmen an der Rheinmühle. Es kommt zur Einberufung eines Schiedsgremi­ums, bestehend aus dem Trierer Erzbischof und dem Herzog von Sachsen, das der Stadt Recht gibt 1298.

 

Am 15.7.1573 verleiht die Stadt Worms den Meistern des Wollenweber-Handwerks die Pulvermühle bei St. Michael 1299.

 

 

- Quatmühle:

am 15.9.1321 verkaufen der Schuhmacher Hannemann genannt Bucging seine Ehefrau Mechthild und deren Schwester Katharine, sämtlich Bürger von Worms, dem Magister Heinrich von Erbach, Kanoniker in Worms, ihre Güter mit Namen „molendino dicto Quatmuol“ und die Wiese an der Mühle 1300.

 

Am Samstag nach Laetare, dem 9.3.1353 verkaufen Bernoldi pistoris [= Bäcker] und Agnes die Ehefrau von Henlinus oleatoris ein Haus bei der Mühle genannt Quatmühle 1301.

 

Am 5.6.1429 bekundet der Offizial des Stifts St. Paul, daß Konrad *Ruthard von Schrießheim, der Müller, und Efr. Else einen Fle­cken auf der Bach bei der Quatmühle zwischen Wenzel Schlossers Haus, dem Pfarrhof von St. Ruprecht und dm Wege für 8 Schilling Heller von St. Martin in Erbpacht nehmen 1302.

 

 

- Rheinmühle:

Anfang des 14. Jh. ließ der Stadtrat Worms die Rheinmühle errichten, wogegen das St. Paulsstift Klage erhob, weil durch die Schwellung des Bachwassers die unteren Räder der St. Paulsmühle gehemmt würden, in Wahrheit aber, weil das Stift sein Mühlrecht möglichst ausnutzen wollte. Die Schiedsrichter des Streits, nämlich die Kurfürsten von Trier und Sachsen, hatten aber in ihrer Zusatzerklärung zur Rachtung von 1521 nichts gegen diese städtische Mühle einzuwenden 1303.

 

1469 war „Bruder Thiele in der Rheinmühle“ der dortige Müller 1304.

 

Am 17.2.1469 bekunden Bürgermeister und Stadtrat von Worms, daß sie auf Bitten von Nikolaus Burmann, Kanoniker an St. Paul, und von dem Müller Heinrich Nagel, Meister unter den Müllern, eine Rachtung vorlegen. Als Zeugen werden benannt Klaus Schlu­sing, Anthis Gotz, Kunz Müller, Nikolaus Jmelsheimer, Bruder Thiele in der Rheinmühle, Peter zum Hohen Baum [Anm.: Mühle zum Hohen Baum], die vorzeiten auch Müller in Worms waren 1305.

 

1521 kommt es zum Konflikt zwischen der Stadt Worms und dem St. Paulusstift über die von der Stadt gewünschte Errichtung einer Pulvermühle. Dies wird vom Stift, das die Oberhoheit über die Mühlen in Worms und das Wasserrecht beansprucht, abgelehnt. Das­selbe gilt auch für eine Auseinandersetzung über Maßnahmen an der Rheinmühle. Es kommt zur Einberufung eines Schiedsgremi­ums, beste­hend aus dem Trierer Erzbischof und dem Herzog von Sachsen, das der Stadt Recht gibt 1306.

 

Um 1661 ist Georg *Straub der Rheinmüller in Worms 1307.

 

Um 1675 wird Joh. Bartholomäus *Straub als Müller auf der Rheinmühle genannt; 1681 wird er als Dörnersmüller genannt 1308.

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. 005 Nr. 2155 (Findbuch) 1803-1839, enthält u.a. Rheinmühle und Kirschgartenmühle

- Stadtarchiv Worms Best. XV.05a Nr. 02155, Erneuerung der Titel über Grundrenten, Erbbestände etc. (1803-1839), enthält u.a. Rheinmühle, Kirschgartenmühle

- Stadtarchiv Worms Best. XV.05f Nr. 02158, Allmenden und Stadtmauer, enthält u.a. Erbpacht der Rheinmühle, 1826

 

 

- Roemersteiner Mühle, Roemsteiner Mühle, Römigsteiner Mühl, Untere Walkmühle:

+++überarbeiten: +ist die untere Walkmühle identisch mit der Roemsteiner Mühle ?+++

 

ursprünglich lag die untere Walkmühle lag bei der Kirche St. Michael außerhalb von Worms; später nach der Stadterweiterung gelegen in der Vorstadt unweit der St. Michaels-Pfarrkirche, zwischen der Lochmühle und dem Speyrer Tor.

 

Am 23.5.1323 heißt es in der Lagebeschreibung bei dem Verkauf eines Ackers gelegen „ultra ripam inter molendinum dictum Wal­cmuole“ 1309.

 

1342 bekundet der Offizial des Domprobstes in Worms, daß M., Witwe des K. Crueker einen Zins an das St. Andreasstift verkauft habe, lastend auf Gütern in der … villa St. Michaelis vor Worms: Haus und Garten hinder der …. mühle und Recht an der Walkmüh­le 1310. Die Walkmühle wird auch in Urkunden vom 12.5.1350 und 18.12.1372 des Klosters St. Paul im Worms erwähnt 1311.

 

Am 12.5.1350 verkaufen Godelmann Welcker und seine Ehefrau Greda, beide Bürger von Worms, an das St. Paulusstift eine jährli­che immerwährende Gülte, den Teil eines Hauses bei St. Michael sowie das Recht, das sie an der „molendino vulgariter Walkmule“ haben 1312.

 

Am 21.8.1351 vergleichen sich das St. Andreasstift zu Worms und Hennel Rodermel genannt Zimmermann samt, [wohnhaft] von St. Michael über ihre Rechte an der Walkmühle zu St. Michael 1313.

 

Die niedere oder untere Walkmühle wird urkundlich am 15.6.1401 in einem Kaufvertrag über den Kauf eines Hauses in Worms, gele­gen „bei St. Michael gegenüber der unteren niederen Walkmühle“ 1314.

 

Am 12.4.1429 verleiht das Domstift der Weberzunft die Walkmühle bei St. Michael 1315.

 

Am 1.5.1490 bitten das Kloster Kirschgarten, die Meister der Weberzunft, Heinrich von Leiningen, Müllermeister in der Lochmühle, und Leonhard, Müller in der alten Walkmühle zu St. Michael, das Stift St. Paul, daß das Stift als Bachherr den Müllern einen Zulauf für ihre Mühlen durch Wegnahme des obersten Brettes bei der Lochmühle ermöglicht, nachdem die Bach wegen eines Baues im Stadtgraben bei der Speyrer Pforte, durch St. Paul abgelassen worden ist. Entstehenden Schaden an dem Bau durch überlaufendes Wasser wollen die Bittsteller tragen 1316.

 

Am 23.4.1729 beurkunden Dekan, Senior und Kapitel des Stifts St. Paul zu Worms, Äbtissin, Priorin und Konvent des Klosters Nonnen­münster (Mariaemünster) in der Vorstadt daselbst, daß Johann Christoph Siegelsthiel, Müllermeister daselbst und Anna Margaretha sei­ne Hausfrau die 1717 kraft eines vom dortigen Ordinariat bestätigten Bestandbriefs in Erbbestand genommene "frey geistliche kleine Walckmühl, vulgo sogenannte Römigsteiner Mühl" in der Vorstadt unweit St. Michaels-Pfarrkirche zwischen der Lochmühle und dem Speyrer Tor gelegen, mit sämtlichen Rechten an Johann Simon von der Linden Müllermeister daselbst und dessen Ehefrau Maria Christi­na verkauft für 1700 Gulden bar und Johann Simon von der Linden und seine Frau diese Roemigsteiner Mühle mit Zubehör in Erb­bestand nehmen, die Kaufsumme bis zum 24.VI. (Tag sancti Johannis Baptistae) erlegen, Mühle und Mühlwerk auf ihre Kosten und Ge­fahr in Bau bringen und erhalten, ab 24.VI.1729 (Johannis Baptistae) jährlich dem Stift 12 1/2 Malter Korn, dem Kloster ebensoviel auf ihre Speicher oder einen andern Ort zu Worms liefern sollen und falls dies drei Jahre versäumt wird der Erbbestand verfallen soll. Die Beständer sollen bei Kriegs- und Friedenszeit, bei jeder Kontribution, Steuer, Beschwerden von Freund und Feind ohne Zutun der Verlei­her haften. Falls sie Bürger werden zu Worms, dadurch der Mühle Freiheit nicht mindern lassen, nach Absterben des Beständers den Bestand erneuern und bei Verkauf das landsgewöhnliche Laudemium zwei Gulden von 100 Gulden Kaufgeld abtragen 1317.

 

Am 18.11.1768 vidimiert der Wormser Notar Raymund Weis auf Bitten von Johann Leonhard Krauser den Kaufbrief über die Roemstei­ner Mühle vom 23.4.1729. In der Urkunde vom 23.4.1729 heißt es: Nachdem der Erbbeständer Johan Simon von der Linden vor Jahr und Tag von Worms nach Heidelberg seinen Wohnsitz verlegt, dort die Posthalterei angenommen und Kloster Nonnenmünster und dem Stift St. Paulus gebeten hatte, die in Erbbestand habende "Roemsteiner Mühle" mit allem Zubehör unter alten Bedingungen dem Johann Peter Bohrer Müller und seiner Frau Maria Catharina Meyer(in) zu verkaufen, ist genehmigt worden, dass Johann Peter Bohrer Kaufschil­ling und Laudemium zahlen soll, jedoch nach dessen Tod, da die Witwe noch einen Rest und aufgeschwollene Pacht zu bezahlen hatte, dieser vom Kapitel zu St. Paul und Kloster Nonnenmünster (Mariamünster) gestattet worden, die Roemersteiner Mühle an Meister Jo­hann Michael Walter von Wörrstadt und seine Ehefrau Johanna Maria nunmehr Johann Leonhard Crauser, deren Ehemann und deren Er­ben für 1450 Gulden zu 60 Kreuzer und 102 Gulden Laudemium als Erbbestand zu verkaufen 1318.

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. 001A Nr. I – 0392: Vor dem Bürgermeister und Rat der Stadt Worms verleiht das Domstift der Weberzunft die Walkmühle bei St. Michael, 12.4.1429

- Stadtarchiv Worms Best. 1 A II Nr. 261a vom 23.4.1729

- Stadtarchiv Worms Best. 1 A II Nr. 261, vom 20.12.1749 mit notarieller Bestätigung vom 18.11.1768

 

 

- Rumpemühle:

am Eisbach gelegen; gehörte dem Domstift Worms; die Mühle besaß 1806 zwei Gänge; benannt nach dem Pächter Johann Rump.

 

Am 26.11.1806 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf der „Rumpemühl“ mit 2 Gängen in Worms. Eigentümer war das Domstift Worms. Pächter war Johann Rump. Der Arzt Karl Strack aus Mainz kaufte die Mühle für 10100 fr 1319.

 

 

- Schleifmühle:

am 21.12.1460 bekundet der Ritter Adam Kämmerer von Dalberg, daß er vom Stift Neuhausen für 5 rheinische Gulden dessen Fischwasser in der Pfrimm von der Schleifmühle bis zum Rhein pachtet 1320.

 

 

- Telnersmühle:

++++weiteres klären++++

 

1726 war auf der Telnersmühle der Johannes Siegelstiell 1321.

 

 

- Untermühle:

s. Niedermühle

 

 

- Walkmühlen in Worms, allgemein:

in Worms bezeugt schon das Vorkommen einer Wollgasse die Existenz von Wollwebern. Später scheint sich dieses Gewerbe in der St. Michaelsvorstadt angesiedelt zu haben. Dort befand sich die Walkmühle, die schon 1237 erwähnt wird 1322. Sie war ein Lehen des Domstifts, das dieselbe am 12.4.1429 vor dem Rat von Worms den Zunftmeistern der Weberzunft zu einem rechten Erblehen um den ewigen Zins von 24 Mltr Korn und neun Pfund, zehn Unzen und sieben junge Heller Wormser Währung verlieh, ferner müssen die Zunftmeister dem Herren zu St. Andreas jährlich 20 Schillinge Wormser Pfennige bezahlen 1323, denn dieses Stift besaß einen Anteil an der Walkmühle 1324. Später muß eine zweite Walkmühle in dieser Vorstadt gebaut worden sein, denn in einer Urkunde vom 1.5.1490 über das Wasserrecht ist von der alten Walkmühle zu St. Michael die Rede 1325.

 

 

- Walkmühle:

am Eisbach gelegen +++weiteres klären+++

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer +++klären ob Stadtarchiv Worms+++ Best. 001B Nr. 1694: Eisbach und Eisbachmühlen, Walkmühle, 1690-1795

 

 

- Walkmühle:

am 27.10.1314 verkauft der Kleriker Hennelius genant Deyler der Witwe Katharina Zodeln u.a. „unius diei“ auf seinem Teil der „mo­lendino Walcmolen“ 1326.

 

 

- Walkmühle, kleine:

die Kleine Walkmühle lag zwischen der Lochmühle bei St. Michael (der lochmulen by sant Micheln) zu Worms (Wormsze) und der Speyerer Pforte (Spirer porten) 1327.

 

Am 30.1.1443 bekundet der Offizial des Hofes zu Worms (Womsze) bekundet, dass vor seinem Gericht (als wir in dem cruczgang zu Wormsze zu geriect saszen) im Domkreuzgang Henn Ort und Huse seine Frau die Mühle zwischen der Lochmühle bei St. Michael (der lochmulen by sant Micheln) zu Worms (Wormsze) und der Speyerer Pforte (Spirer porten) gelegen, genannt die kleine Walkmühle (clein walckmule), mit allem Zubehör von Dekan und Kapitel des Stiftes St. Paul zu Worms (Wormsze) und den geistlichen Frauen, der Äbtissin und dem Konvent des Klosters zu Nonnenmünster (Nonnenmonster), ZIsterzienser-(graes)Ordens, in Erbbestand nehmen, wie Herr Jo­hann Criege von Gabsheim (Geispiszhem) Domherr und Kanoniker und Amtmann zu St. Paul, wegen Dekan, Kapitel, Äbtissin und Kon­vent es ihnen für jährlich ewigen Zins von 24 Malter Korngülte, alle Fronfasten 6 Malter Korn verliehen, die sie spätestens einen Monat später zu geben geloben. Die Beständer sollen 20 Goldgulden in den beiden nächsten Jahren am Haus verbauen, 10 bis zum nächsten 24.06 (sant Johannstag des heiligen deiffers) und 10 im Jahre danach und Mühle und Haus in gutem Bau halten, bessern und nicht är­gern. Sie setzen als Unterpfand: 1 Morgen Wingarts "Im Handal" neben Hunffrits Henchin, anderseits sie selbst, gibt jährlich "den Bar­fuszen" zu Worms (Wormsze; Franziskaner) 11 Schilling Heller Zins, das bei versäumter Zahlung oder falls sie die Mühle nicht in Bau und Besserung hielten oder die 20 Gulden nicht verbauten, verfallen soll mit Mühle und aller Besserung und Zubehört und aufgeholt werden kann von Dekan und Kapitel zu St. Paul und Äbtissin und Konvent zu Nonnenmünster (Nonnenmonster) ohne Gericht und Ge­richtsklage, als hätten diese es erklagt und gewonnen 1 Tag und 6 Wochen und seien diese mit Schöffenurteil des Gerichts zu Worms (Wormsze) darein gesetzt und hätten es Jahr und Tag innegehabt. Dagegen soll die Beständer keine Freiheit, Bürgerschaft oder Gnade von Päpsten, Kaisern, Königen, Fürsten, Herren oder Städten oder Gewohnheiten und Herkommen schirmen, bei Verkauf der Besserung sollen sie diese vorher Dekan und Kapitel zu St. Paul zu Worms (Wormsze) anbieten und vor andern gönnen 1328.

 

Aus einem Vergleich vom 6.9.1481 ergibt sich, daß die Wormser Bürgerschaft u.a. die Pforte in der Stadtmauer, die zu den Mühlen des Klosters Nonnenmünster führte, zugemauert hatte 1329. In einem Verfahren vor dem Hofgericht 1485/1486 wurde u.a. dem Kloster Nonnenmünster vorgeworfen, daß die Nonnen eine Leiter über die Stadtmauer gelegt hatten, um die vor der Stadt gelegenen Mühlen des Klosters erreichen zu können 1330. Am 12.11.1488 ordnete das Hofgericht an, die Pforte in der Stadtmauer sollte nur dem Schaffner wegen der Mühlen des Klosters Nonnenmünster offenstehen 1331.

 

 

- Walkmühle, untere:

s. Roemersteiner Mühle, Roemsteiner Mühle, Römigsteiner Mühl

 

 

- Wiesenmühle:

sie wird im Juni 1234 im Testament des Kantors Gerlacus einem Kanoniker in Worms, erwähnt: „... I [iugera] iuxta ripam versus Wi­senmulen ...“ 1332.

 

 

 

 

 

Würschhauser Mühle:

s. Wallhalben

 

 

 

 

 

Würzweiler:

VG Rockenhausen, Lk Donnersbergkreis; am Appelbach im Nordpfälzer Bergland gelegen, nordwestlich des Donnersbergs.

 

Das Dorf gehörte zur Bürgermeisterei Marienthal 1333.

 

Mühlen:

in Würzweiler gibt es den Flurnamen „In den Müllerswiesen“ 1334.

 

Um 1726 war Franz *Bühler der Müller in Würzweiler; er heiratet am 3.12.1726 in Imsbach die Maria Apollonia Wahl von Kahlen­berg (Niederwiesen) 1335.

 

Vor 1735 war in Würzweiler eine neue Mühle erbaut worden, weshalb sich 1735 der Müller Johannes Biebinger von der nahegelege­nen Rußmühle bei der kurpfälzischen Verwaltung in Rockenhausen über zu wenig Mahlgäste beklagte, was auch darauf zurückzufüh­ren sei, daß in letzter Zeit in Marienthal und in Würzweiler neue Mühlen erbaut worden seien 1336.

 

 

 

 

 

Wüstmühle bei Wilgartswiesen:

Wüstung bei Wilgartswiesen; Mitte des 15. Jh. geht die Gemarkungsgrenze im Nordwesten „bisz in die Wiesemiel, die Wiesemiel uf bisz uf die Kaltenbach 1337. 1538 zieht die Gren­ze „herab bitz vff die bach genant die Wustmull“ 1338. 1591 heißt es „die Kaltenbach hinauff biß an die wustmül“, 1603 „biß an die Klostermühl, genannt Wüstmüel“, 1759 „Wüst mühl Dell“, dann nicht mehr genannt 1339.

 

Die Wüstmühle war Mahl- und Sägemühle und lag eine ¾ Stunde nördlich des Hermersbergerhofes; die Mühle ging 1845 ein 1340, nördlich vom Her­mersbergerhof im Kaltenbachtal, jetzt (Anm.: 1922) Pumpwerk für den Hermersbergerhof 1341. An der Stelle der ehemaligen Mühle befindet sich heute ein Ritterstein 1342.

 

Um 1773/1785 war der Kaspar *Deny (geb. 1719 [err.] Hermersberger Hof - † 8.10.1802 Hauenstein im Alter von 83 J 1343) der Müller auf der Wüstmühle 1344.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 4225/17: Wüstmühle, Hermersbergerhof (XXV St. 823), o.D. 1830-1840

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Sachakte 1392 Nr. 4: Erbbestandsbriefe, dasige Mahl- und Schneidemühle, 1765-1782

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Litera Z

 

 

 

 

 

Zeiskam:

VG Bellheim, Lk Germersheim; war kurpfälzisch und gehörte zur Fauthei Germersheim im Oberamt Germersheim 1345.

 

Das Dorf hatte 1718/1719 eine Bevölkerung von 28 katholische Familien zusammen mit den Witwen, sowie 50 reformierte und lu­therische Familien 1346.

 

Mühlen:

David *Geigenmüller, aus einer alten Müllerfamilie aus dem Vogtland stammend, war zeitweise Müller in Zeiskam, bevor er eine Mühle in Offenbach/Queich kaufte 1347. ++++klären : welche Mühle++++

 

- die Mühle bei Zeiskam, Zeiskamer Mühle:

zur Gemeinde gehörte die 1/2 Stunde südwärts gelegene Mühle über der Fuchsbach 1348; an der Queich gelegen; sie gehörte ursprüng­lich der Johanniter-Komturei Heimbach. Die Vorgängerin der jetzigen Mühle stand dort, wo sich Großgraben und Queich vereinigen, in der Gewanne „Altmühl“ 1349. In der Karte der Zeiska­mer Gemarkung vom 4.7.1739 ist die Mühle außerhalb des Dorfes, an der Queich gelegen, eingezeichnet. Sie liegt direkt an der Stra­ße nach Bellheim an der Queichbrücke, während die übrigen Ländereien des Klosters Heimbach auf der anderen Seite des Dorfes Zeiskam gelegen sind 1350.

 

Die an der Queich gelegene Mühle besteht noch heute, „ein großer Torbogen mit Wappen vor der Toreinfahrt … zeugt von der Zugehörigkeit“ 1351.

 

Die Mühle wird bereits 1269 erwähnt; in diesem Jahr kaufte die Johanniterkommende Heimbach von Wolfgang, Ulrich und Heinrich Summer von Dahn die Bannmühle in Zeiskam 1352.

 

1428 klagten die Zeiskamer Einwohner bei der kurpfälzischen Ortsherrschaft, die Kommende, die einen Gutteil der Gemarkung besitze, enthalte ihnen die für ihre Sonderkulturen („pflantzungren zwibel und kraut in garthen“) benötigten Wassermengen, worauf die Ableitung des sog. „Gnadenwassers“ oder „Fuchsbaches“ aus der Queich genehmigt wurde 1353.

 

1635 – 1643 war Johann Henrich *Hermann der Müller auf der Zeiskamer Mühle 1354. Von 1725 bis 1789 war die Mühle als Erbbe­stand im Besitz der Müllerfamilie Zoller 1355. 1767 erhielt Peter Zoller die Mühle auf 6 Jahre in Temporal-Bestand 1356.

 

Im Mühlenverzeichnis des kur­pfälzischen Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 ist die Mühle ebenfalls enthalten und wie folgt beschrieben: “Daselbsten außer dem Dorf an der Queich befindet sich eine Mühl mit 3 Wa­ßer Räder welche 3 Mahl und 1 Scheel­gang wechsel weis treiben, ist ein Eigenthumb von denen Hauß Closter Haimbach (Anm.: = Johanniter Kommende Haimbach, Hauß bei Weingarten), und wird dahin durch den dermaligen Temporal Beständer Peter *Zoller alljährlich 60 Malter Korn und 70 fl an Geldt pro Canone gelieferet, außer der gewöhnlichen Schatzung wird nirgends wohin einiger Wasserfall Zinß entrichtet” 1357.

 

Laut Erblehensrevers vom 28.9.1789 kam die Mühle an den Müller Johann Georg Schramm [auch als Joh. Georg Schranck bezeichnet 1358] aus Hockenheim gegen einen jährlichen Erblehenszins von 70 von Gulden und 60 Malter Früchten nebst Schweine­mast 1359. Noch bei der Einigung mit der Kurpfalz 1785 war unter den strittigen Punkten u.a. die Bannmühle zu Zeiskam 1360.

 

Am 5.1.1857 wurde das Mobiliarvermögen, die „Verlassenschaft“ der auf der Zeiskamer Mühle verstorbenen Eheleute Johann Lud­wig *Schrank und Eva Maria Schrank, Müllerehepaar auf der Zeiskamer Mühle, im Rahmen der Erbauseinandersetzung versteigert 1361.

 

1864 wird Friedrich Schrank, „Müller in Zeiskam“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 1362.

 

1908 kaufte sie der Heinrich Humbert für 24000 Goldmark 1363. Die Mühle war noch 1974 in Be­trieb. Dieser wurde erst 1980 einge­stellt, als der Sohn von Humberts Enkelin Alwine Humbert, Ernst Küspert, die Mühle in das Hotel „Zeiskamer Mühle“ umwandelte 1364.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 95/20

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

Literatur/Urkunden:

- Schnell, Edgar: Zeiskam in Vergangenheit und Gegenwart, Gemeinde Zeiskam 1999, S. 309-311

- Zeiskam, Gemeinde (Hrsg.): Zeiskam im Wandel der Zeiten. Fest- und Heimatbuch zur 1200 Jahrfeier im Mai 1974; Zeiskam 1974, S. 128

- o.A. Zeiskamer Müller - Diener zweier Herren : aus der wechselvollen Geschichte eines alten Mahlbetriebes; in: Rheinpfalz, Spey­er. - 7 (1951), Nr. 251, 1951

 

 

 

 

 

Zinckweiler Mühle:

bei Berglangenbach gelegen 1365; die Mühle liegt an der „Unter” 1366. Zwar gibt es ein Dorf Zinckweiler nicht mehr, aber den Zinck­weilerhof südlich von Baumholder. dieser ist im Internet als OT von Ruschberg bezeichnet, im Ortsfamilienbuch dagegen als OT von Berglangenbach; er liegt auf der Höhe zwischen beiden Orten; eine Mühle gibt es dort nicht.

 

Der Bach südlich des Zinkweiler Hofes heißt im Oberlauf Hirschbach, unterhalb von Fohren-Linden bis zur Einmündung in die Nahe bei Heimbach dagegen “Unnerbach” (Unter). Ca. 1,5 km südlich vom heutigen Zinkweiler Hofs befindet sich heute die Hoffmanns­mühle (s. *Herrenhauser Mühle).

 

Im ev. Kirchenbuch Baumholder ist der Müller Hans Simon *Hardt eingetragen, der Müller auf der „Unter“ war; diese wird 1718 als Zinckweiler Mühle bezeichnet 1367. Auch um 1738 ist Simon *Harth/Hart Betreiber der Mühle 1368 und noch 1743 1369.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lichtenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle zusammenfassend wie folgt beschrieben 1370: „Die Zinkweiler Mahl und Ohlig Mühle an der Under ….. Das Gebäud ist überhaupt in einem miserabeln und schlechten Stande. Das Mahlwerck bestehet aber an der Mahlmühlen in einem 10 ½ Schuh hohen und ober­schlechtigen Wasserradt und einem Mahlgang. …. Gibt …. von der Mahlmühlen ein Malter Korn und 1 Malter Habern in die Kelle­rey und 2 fl an Geldt in die Landschreiberey nach Lichtenberg. Von der Ohlig Mühl 2 Cappen oder 8 Batz …. Si­mon Harth besitzet die Mühle dermahlen hat aber keinen Erbbestandsbrief darüber in Händen. Ao 1722 den 30. aprillis Ihme ein Confirmationsschein darüber mitgetheilt worden. …. Die dabey stehende Ohlig Mühl [gibt] zwey Cappen oder 8 Batzen …. Diejeni­gen ….. hier auf dieser Ohlig Mühl geschlagen werden, bestehen in Erbs, Hanf, Nuß und Flachs Samen und letzterer ist am mehrsten im Gange. Denn das Faß gibt von demselbigen von 12 biß 15 Batzen, und auß dem selben werden 2 Maß Ohlig geschlagen ….“.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 64 1371 wird die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Zinckweiler Mahl Mühl [hat] hat 1 Waßerrad, welches einen Mahl­gang treibet; [zahlt an Pfacht] 2 fl an Geld, 1 Mltr Korn, 1Mltr Habern. Ist keine Bann Mühl und muß sich von dem nächst dabey ge­legenen Ortschaften nehren; könn auch in 24 St: 3 M[alter] und mehr gemahl werd.“

 

Simon Hart (1690 – 12.5.1760) ist Müller in der Untermühle (Zinkweiler Mühle) zu Berglangenbach; °° vor 1723 die Anna Catharina Clemens (?) (1702 Baumholder – 11.6.1762 Zinkweiler Mühle). Aus der Ehe stammen die Töchter Maria Magdalena Simon (geb. 30.3.1723) und Elisabeth Margaretha Simon (geb. 1730; °° 17.5.1763 mit Johann Jakob Simon aus Fohren) 1372.

 

Die Zinkweiler Mahl- und Ohligmühle hatte ein Wasserrad und einen Mahlgang. Sie ist keine Bannmühle und wurde damals von Si­mon Harth in Betrieb gehalten. In der dabei stehenden Ohligmühle wurden Raps, Hanf, Nüsse und meistens Flachs geschlagen für 12-15 Batzen pro Faß. Dieses ergab 2 Maß (a. 2 Liter) Ohlig 1373. Die Mühle hatte ein Wasserrad und malte vor 1743 für die Dörfer Berschweiler, Fohren, Langenbach und Rohrbach, nach 1743 nur noch für Eckersweiler und Mettweiler 1374. Die Zinkweiler Mahl- und Ohligmühle ist im Besitz von Simon Hart. Sie liegt an der „Under“ 1375.

 

Ludwig *Hauch (1737 Untermühle Berglangenbach – 23.2.1813 Zinkweiler Mühle) war Müllermeister auf der Zinkweiler Mühle; Sohn des Gerichtsschöffen von der Untermühle Berglangenbach, Niclos Hauch; °° 26.4.1764 mit Anna Katharina Schmitt (20.9.1740 Heimbach – 5.4.1793; Tochter des Zensors in Heimbach, Heinrich Schmitt) 1376. 1776 ist in der pfalz-zweibrückischen Huldigungsli­ste von Berglangenbach der „Ludwig Hauch der Miller“ erwähnt 1377.

 

Am 20.11.1814 heiratet die Maria Elisabeth Kunz (Tochter des Müllers auf der Zinkweiler Mühle Johannes *Kunz) von der Zinkwei­ler Mühle den Johann Peter Hauch, den Sohn des Abraham Hauch und der Maria Margaretha Laub; Enkel des Gerichtsschöffen Nik­los Hauch aus Berglangenbach 1378; er ist mE ein Neffe des Müllers auf der Zinkweiler Mühle, Ludwig *Hauch.

 

Am 20.8.1847 wird auf der Zinkweiler Mühle / Berglangenbach die Elisabeth Laub geboren, die Tochter von Johann Laub und der Karolina *Hauch aus der Zinkweiler Mühle 1379.

 

Die Mühle ist im 19. Jh. spurlos untergegangen 1380.

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1065: Rechtsstreit des Müllers zu Zinkweiler gegen die Gemeinde Ber­glangenbach wegen seiner Mühlengerechtigkeiten und einiger Ländereien, 1726-1791

 

 

 

 

 

Zinsweiler / Elsaß:

südwestlich von Niederbronn/Elsaß gelegen; wird schon zwischen 742 und 746 urkundlich erwähnt; die Abteil Weißenburg war da­mals daselbst begütert; 884 schenkte Kaiser Karl der Dicke der Abtei Andlau Besitzungen in Zinsweiler, 1178 war das Kloster Stür­zelbronn daselbst begütert. 1246 hatte die Deutschordenskomturei Dahn Besitzungen in Zinsweiler. Ursprünglich im Besitz der unter-elsässischen Landgrafen, die es 1332 an die Herren von Lichtenberg verkauften. Von diesen wurde das Dorf der Herrschaft Ober­bronn zugeteilt. Doch hatten auch die Ochsenstein Rechte und Güter in Zinsweiler, die sie 1452 den Lützelstein überließen, von die­sen jedoch schon 1456 an die Lichtenberg veräußert wurden. Mit der Herrschaft Oberbronn kam Zinsweiler 1480 an Bitsch-Zwei­brücken, 1551 an die Leininger 1381.

 

Mühlen:

am 15.6.742 schenkt Herzog Liutfrid und Gemahlin Theutila dem Kloster Weißenburg eine Hube mit Mühle in Zinsweiler 1382.

 

 

- Zinsweiler Mühle:

Bereits 1775 erwarb Joseph Dolt, der Zinsweiler Müller, die Offweiler Mühle für 3554 Gulden. Der Erbpächter stirbt bereits im fol­genden Jahr und die Erben lehnen die Erbschaft ab. Elias Moses „ein Schirmverwandter Jude allhier“ (aus Buchsweiler) hat eine For­derung von 1500 Gulden und die Mühle wird zu seinen Gunsten versteigert.. Da sich wenig Interessenten an der Versteigerung betei­ligen, ersteigert Moses das Gut für 3549 Gulden. Da es Juden aber untersagt war, Grundeigentum zu besitzen, und jeder Christ be­rechtigt ist, ihnen solches streitig zu machen, überläßt Moses die Mühle für 3728 dem Joseph Lohr aus Lichtenberg 1383.

 

 

- Sägemühle Zinsweiler:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 532: Errichtung einer Sägemühle zu Zinsweiler/Elsass durch den Juden Moses Elias und Abdämmung der mit Leiningen-Westerburg gemeinschaftlichen Bärenthaler Grenzbach, 1764-1766

- LA Speyer Best. C20 Nr. 78: Die von dem Juden Moses Elias zu Zinsweiler zum Behuf seiner etablierten Sägemühle abgegebene Bärenthaler Bach als eine Grenzbach, 1764-1766

 

 

 

 

Zollbrucker Mühle / Elsaß:

s. Hoffen/Elsaß

 

 

 

 

 

Zotzenheim / Rheinhessen:

VG Sprendlingen-Gensingen; Lk Mainz Bingen:

 

Zotzenheim geht als Ort im Nahegau auf eine fränkische Gründung des 6/7. Jh. zurück. Die erste Erwähnung erfolgt 1133 in einer Mainzer Urkunde als „Zozenheim“. Ab 1354 erscheint die heutige Schreibweise. Das Mainzer Domkapitel, von 1133 an dokumen­tiert, sowie die Klöster Rupertsberg und Pfaffen-Schwabenheim verfügten hier über Grundbesitz. Das Dorf gehörte im Hochmittelal­ter den Grafen von Sponheim und gelangte bei der Erbteilung von 1232/35 an die Vordere Grafschaft Sponheim (Kreuznacher Linie). 1369-1523 war Zotzenheim an die Grafen von Falkenstein verpfändet. Nach mehreren Teilungen und Besitzwechseln in der ersten Hälfte des 15. Jh. war die Grafschaft zunächst Kondominium von Kurpfalz, Baden und Pfalz-Simmern, bis ab 1560 Kurpfalz und die Markgrafschaft Baden sich das Territorium im Verhältnis von 3/5 und 2/5 aufteilten. 1707 wurde Zotzenheim vollständig kurpfäl­zisch und zählte zum Amt Kreuznach 1384.

 

Mühlen:

- Schleifmühle:

heute Anwesen Mühlgasse 39.

 

Ehemalige Bannmühle; die heutigen Gebäude sind im 18./19. Jh. entstanden; die Mühle liegt am rechten Ufer des Wiesbachs. 1686 kommt der Flurname „In der Schliffmühl“ vor. Das im Kern barocke geschlossene Gebäude ist seit 1787 dokumentiert. Der Haustür­sturz ist bez. mit „1816 WM“. An einem Radabweiser an der Hausecke befindet sich die Jahreszahl 1740. Der frühere Mühlgraben ist verfüllt 1385.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Kreis Manz-Bingen, Bd. 18.1, a.a.O., S. 714

 

 

 

 

 

Züsch:

VG Hermeskeil, Lk Trier-Saarburg der Ort liegt südöstlich von Hermeskeil im Naturpark Saar-Hunsrück.

 

Züsch war wie die anderen Dörfer der Pflege Achtelsbach pfalz-zweibrückisch 1386. Eine Pflege war früher ein Verwaltungsbezirk, der eine Anzahl von Ortschaften und Höfen umfaßte. An der Spitze stand der Gerichtsschultheiß. Die Pflege Achtelsbach umfaßte die Dörfer Achtelsbach, Rode, Burnen (Born), Traunen, Meckenbach, Dambach und Ellweiler sowie den im Hochwald bei Züsch gelege­ne Neuhof 1387.

 

Mühlen:

Johann Theobald *Weber († 3.5.1760 Züsch) war Müller in Züsch 1388.

 

 

 

 

 

Zweibrücken:

Residenzstadt der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken; die Mühlen gehören zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Zweibrücken

 

Die Residenzstadt zählte im Jahr 1598 ca. 1200 Einwohner, nach dem 30jährigen Krieg waren es noch 705 Personen. 1719 lebten 1690 Personen in der Stadt, 1739 waren es 4799 Bewohner, 1771 ca. 5000, 1775 5339, 1790 5650 und 1795 schon 5012 Personen 1389.

 

 

Mühlen:

um 1566 war Hans Vitzthum als Müller in Zweibrücken; bei der Taufe seines Kindes am 8.9.1566 in Zweibrücken war der Kammer­rat Ludwig Dürr der Taufpate 1390.

 

Müller in Zweibrücken war u.a. Hanns *Weiß, 1519 err. (möglicherweise wie sein Bruder geb. in Ips/Niederösterreich) - 8.9.1607 Zweibrücken; Müller in Zweibrücken (?); Sohn von Wolfgang Weiß (1472-1567 Petzenkirchen) und Apollonia N. (1485-1562); Bru­der des zweibrückischen Generalsuperintendenten Pantaleon Candidus (Weiß). Im reformierten Kirchenbuch der Stadt Zweibrücken befindet sich am 8.9.1607 folgender Eintrag: „Weiß Hanns, ein Müller, Herrn Pantaleonis Candidus Bruder, ein Mann von 88 Jah­ren“ 1391. ++++klären: welche Mühle++++. Dieser Hanns Weiß ist möglicherweise identisch mit „Hanß, dem Müller“, der verschiedentlich im ref. KB Zweibrücken genannt ist; „Hanß der Müller“ läßt u.a. am 30.1.1592 in der ref. Kirche in Zweibrücken ein Kind taufen, dessen Patin Katherein Koch, Tochter des Landschreibers Henrich Koch, ist 1392. „Hanß, der Müller“ läßt weiterhin am 11.3.1599 in Zweibrücken ein Kind taufen, dessen Patin die Eva, Ehefrau des Krämers Diether Krämer ist 1393.

 

Um 1571 war ein Jacob Schroder [auch Schreder] ein Müller [in Zweibrücken ?]; Er ließ am 4.10.1571 in der ev. Kirche Zwei­brücken ein Kind taufen, dessen Pate der Johannes Kneupel, Sohn des Landschreibers Jacob Kneupel war 1394. ++++klären: welche Mühle+++

 

Am 23.3.1578 wird Veltin „Hainsen“, Müller zu Zweibrücken ++++klären: welche Mühle++++ anläßlich der Taufe seines Kindes in der reformierten Kirche Zweibrücken genannt. Pate ist hiebei Hans Müller von der „Neumühl“ 1395.

 

An einem nicht überlieferten Datum erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf einer nicht näher be­schriebenen Mühle in Zweibrücken. Eigentümer und Pächter sind nicht überliefert. Die Mühle wurde von dem Armeelieferanten Vandlerberghe zum Preis von 36100 fr erworben 1396 ++++klären: welche Mühle++++.

 

Literatur/Urkunden zu den Mühlen im Herzogtum:

- Herzog: Die Mühlen im Herzogtum Zweibrücken in der Mitte des 18. Jh.; in: Pfälzische Heimatblätter 14 (1966), S. 3-5

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1424/7: „Das Mühlenwehr unterhalb der Stadtmühle zu Zweibrücken, 1759-1787“

 

 

- Achatschleifmühle:

Bereits 1605 ließ Herzog Johann von Zweibrücken die erste Achatschleife im Herzogtum in der Stadt Zweibrücken errichten. Sie dürfte im 30jährigen Krieg untergegangen sein 1397. Sie lag im Schloßgarten der Residenzstadt Zweibrücken 1398. +++Standort klären+++

 

Um die Mitte des 18. Jh. wurden im Zeitalter des Merkantilismus im Her­zogtum Pfalz-Zweibrücken große Anstrengungen unternom­men, eine staatliche Schmuckstein-Manufaktur aufzubauen, die die Macht und den Wohlstand des Landesherrn verstärken sollte. Die Grundlage bildeten ieL. Die zahlreichen Fundorte von Achaten und ihnen verwandter Halbedelsteine im Raum Baumholder. Um Baumholder lag das weitaus bedeutendste Vorkommen im Gebiet des Herzog­tums, zu dem aus vertraglichen Abmachungen zwischen den Landesherrn die benachbarten Fundorte in der Wild- und Rheingraf­schaft Grumbach und um 1785 die Achatschleifen „bei Oberkirchen im Oberamt Schaumburg“ hinzukamen, deren Besitz der Herr­schaft Oberstein schon längere Zeit vorher verloren gegangen war. Die Verarbeitung der Steine erfolgte zum größten Teil in herr­schaftlichen Regiebetrieben, vereinzelt auch in staatlich stark subventionierten Schleifereien als Lohnwerkstätten. Alle Kosten und Gewinne wurden über die Fürstliche Rentkammer in Zweibrücken verrechnet. Die erste Achatschleiferei wurde auf herzogliche An­ordnung im Schloßgarten der Residenzstadt Zweibrücken erbaut 1399.

 

1690 ließ die herzogliche Regierung einen Achatschleifer namens Dreher von (Idar-)Oberstein kommen und eine neue Schleifmühle errichten. Drehers Sohn, der das Schleiferhandwerk erlernt hatte und die Achatmühle fortführte, war so liederlich, daß der Betrieb vorübergehend eingestellt werden mußte. Ein anderer Sohn des Altmeisters ermöglichte 1740 den Neubeginn1400. Diese Mühle stand am Schwarzbach, ½ Stunde vor er Stadt, 2 Büchsenschuß oberhalb der Zweibrücker Hammerschmiede, 100 Schritt unterhalb der Pulvermühle, nach Contwig zu 1401.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird die „Herrschaftl: Agath-Schleif“ zu­sammenfassend wie folgt beschrieben: „Diese Mühle liegt ebenfalls an hiesiger … Bach. Ist etwa eine Kleine Viertel-Stunde von hie­siger Statt etwa 100 Schritte unterhalb der Herrschaftl: Pulver-Mühl nach Contwig zu, und ohngefähr 2 Büchsenschuß oberhalb der hiesigen Hammer-Schmitt gelegen. Ist in gutem Stand was die Einrichtung des laufenden Geschirrs betr: [,] das Mühlengebäude selbsten aber nebst daran gebauten Wohnung und Stallung ist zwar nothdürftig repariert, indoch sonsten in baufälligem Zustand, die Mühle hat ein unterschlechtiges Waßerrad, an deßen Welle ein Kamrad ist, so 3 Schleif Steine treibet, welche über einem Well-Baum befestigt sind, am Ende dieses Well-Baums befindet sich ein hölzernes Rad an einer eisernen Stange, so nach Gefallen außgehoben werden kann, und zum Ausschneiden des Agats gebrauchet wird, über dem Wellbaum, woran die Steine befestigt sind, geht eine Schnur, welche die Polier-Scheib und den Polier Block treibet. Bein großem Gewäßer und Fluthen muß die Mühle stillstehen, weilen das Hinter Waßer über den Wellbaum zu weilen in die Mühle tritt, einfolgl: das Camrad in das Waßer setzet, und den Umlauf des Wa­ßer-Rades hindert, welches zuweilen des Jahrs geschiehet, bey herbem und dürrem Wetter muß diese Mühle gleichfalls zeithw: still­stehen, dieweilen die Einrichtung dergestalten gemacht worden, daß so bald hiesiger Statt-Müller alles Waßer benöthiget ist, kein Waßer so dann mehr durch die bey dießer Mühle befindliche befindl: Candel … laufet, infolgl: die Mühle zu- und das Schleifen muß eingestellet werden. …. Lieget neben der großen Schließen an der vollen Bach, aus welcher durch einen kurtzen Candel das Waßer vermittelst eines besonderen Schuß-Bretts auf das Waßerrad geleitet und durch den garthen Canal wiederum am End des Schloßgar­thens zur Haupt-Bach geführet wird. ... Nach Ausweis der Acten ist dieße Mühl ehedem eine Loh- und Walck-Mühle gewesen, zu Königl: Schwedischer Regier: Zeit aber wurde dieselbe von dem Gouverneur Hl: Grafen von ++++ ao. Sechszehnhundert und etl: und neuntzig vermittelst eines von Oberstein gekommenen Agat-Schleifers nahmens Dreher zu einer Agath-Schleife eingerichtet, welche ehemals ao. 1605 an hiesig Schloß-Mühle durch Hertzog Johannes 1mum erbaut worden. Vor etwa 12 Jahren wurde das Agath-Schleifen wegen des gottlosen Lebens des damahligen Agath-Schleifers, so ein Sohn des zu erst hierher gekommenen und nach Fran­kenstein in das Caßeland gezogenen Agath-Schleifers dahier gewesen, eingestellet und die Mühle als eine Walck- und Lohe-Mühle Temporaliter Herrschafts wegen verlehent bis ao. 1740 bey Gelegenheit eines anderen Sohnes vorgedt: Drehers, selbige wiederum zu einer Agath-Schleif Herrschafts wegen aptiert … Gibt dermahlen keinen Zinß, indem alles was darauf verarbeitet wird, für gnädigste Herrschaft ist, von welcher auch ein von Oberstein gekommener Meister, nebst dem jungen Dreher besoldet, anbey zwey Jungen aus hiesigem Lande unterhalten und zu dießer Kunst angeführt werden. …. Werden allerhand Gattung Agath, Jaspis und andere kostbare Steine … verarbeitet, und die Arbeit zum Theil gnädigster Herrschaft geliefert, zum Theil verkaufet. … Gehört noch zur Zeit gnädig­ster Herrschaft ….“ 1402.

 

 

- Hammerschmiede und Schleifmühle:

s. auch Waffenschmiede

 

Im Mühlenprotokoll des Oberamts Zweibrücken vom 6.1.1745 wird die Mühle zusammenfassend wie folgt beschrieben: „ Befindet sich an der hierdurch fließenden Schwartz- oder Erbach. … Lieget dem Fürstl: Schloß gegen über, etwan 2 Büchsenschuß oberhalb … [der] Ohligmühl. Ist dermahlen in einem Schlechten Zustand, weilen seit einem halben Jahr die Joseph Welckerischen Erben nicht darauf arbeiten laßen, hat sonsten zwey unterschlechtige Räder, davon das eine den Hammer, das andere aber die Schleif-Mühle trei­bet. … Liegt neben der großen Bach und werden die Räder durch einen Abfluß von selbigem getrieben .. Entrichtet jährlich 15 fl in hiesige Landschreiberey. .. Die Besitzer sind dermahlen die fünf Josef Welckerische Erben nemlich Theobald Welcker [,] Hanß Georg Zimmermann, Johannes Hergenreuter, Valentin Wolf, und Adolph Hubin, welche keinen auf ihre Persohnen eingerichteten Bestand haben, sondern sich mit dem auf Ihren Vatter- und rehspée Schwieger Vatter Joseph Welcker unterm 15ten April 1738 ausgefertigten Confirmations-Schein legitimieren, dgte: Erben haben die Schneid sammt Zugehör verkauffet …. Der Beständer hat bißhero außer der Frohnd-Freyheit nichts genoßen, praetendiert aber nach dem auf den ersten Besitzer Georg Wahn ausgefertigten Erbbestand, die Schatzungs-Freyheit, welche noch bißhero nicht gestattet worden. ...“ 1403.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Akte Nr. 1440/5: „Hammerschmiede Zweibrücken, 1701-1753

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1439/7: „Das Zunftbuch der Huf- und Waffenschmiede zu Zweibrücken, 1667-1792“

 

 

- Lohmühle Zweibrücken:

+++klären: ob identisch mit der Pabstischen Loh- und Walkmühle+++++

 

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 1404 ist festgehalten, daß „der hießige Lohe Müller“ den ihm er­teilten „Confirmations-Schein“ noch nicht bei der Verwaltung abgeholt hat.

 

 

- Münzmühle:

Der Münzmüller Hans von Munzenheim wird zwischen 1598 und 1604 wiederholt als Pate im ev. KB Zweibrücken genannt; °° mit Anna NN. († 21.5.1604) 1405. 1604 werden der Münzmüller Friedrich von Munzenheim und dessen Hausfrau Apollonia, die „Münz­müllerin“ als Patin im ev. KB Zweibrücken genannt 1406.

 

 

- Neumühle:

am 23.3.1578 wird in der reformierten Kirche als Pate genannt der Hans Müller, „von der Neu Mühl“ sowie erneut am 1.2.1582 Hans Müller, „der Müller“ 1407.

 

 

- Ohligmühle:

liegt an der Erbach, gleich oberhalb der Stadt- und Schloßmühle 1408.

 

Um 1742 ist Conradt *Seebach als Ohligmüller in Zweibrücken benannt 1409. Dieser ist wohl identisch mit Conradt Seebach, der die Erbauung einer Strumpfstricker Walkmühle in Zwei­brücken beabsichtigte 1410. 1742 ist Balthasar *Seebach als „Ohligmacher“ in Zweibrücken be­nannt; er ist Zweibrücker Bürger 1411.

 

Im Mühlenprotokoll über die Mühlen im Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 ist die „allhiesige Ohlig-Mühl“ zusammenfassend wie folgt beschrieben: „ … Ist gleich oben an hießiger Statt-Mühl , zwischen dieser und der allhiesigen Hammer-Schmitt gelegen. Ist in gantz gutem Standt und wird durch ein unterschlechtiges Waßer-Rad und dreyen Well-Bäumen getrieben, gehet in doppeltem Ge­schirr und hat vier Steine, desgleichen zwey Preßen, nicht weniger zwey Hirschen-Stämpel, kann bey kleinem Waßer gehen, bey großem aber muß selbige gleich hiesiger Statt-Mühle stillstehen … Liegt an der vollen Bach neben dem Ablaß Graben …. Anfäng­lich ist selbige nur Einfach gegangen, und hat nur zwey Stein und eine Preß gehabt, auch sonsten in schlechtem Stand sich befunden, der dermahlige Besitzer aber hat solche zum doppelten Geschirr und vier Steine desgleichen zweyen Preßen eingerichtet auch kurtz vorher ehe Er selbige in Erbbestand bekommen alß damahliger Lehens-Müller, die zwey Hirschen Stämpel angehänget, und nach Er­haltung in Erbbestand gäntzlich verbessert und eine Wohnung darauf gebauet … Wegen der Ohlig-Mühl werden zur hiesigen Land­schreiberey jährl: 80 fl … entrichtet. Ehedem ist dieße Mühl Herrschafts wegen um das dritte Theil Schlagerlohn verlehent worden, so daß gnädigste Herrschaft 2/3teil und der Lehens-Müller 1/3tel gezogen, dagegen gdgste Herrschaft alles was in der Mühl nöthig geweßen, stellen müßen. … Bey gutem Waßer können in 24 Stunden mit denen Vier Steinen 10 bis 12 Faß geschlagen werden. … Conrad Seebach ist der dermahlige und erste Erbbeständer, legitimiert sich mit dem auf ihn eingerichteten Erbbestand vom 3ten Juli 1716, genießet in allen Stücken völlige Freyheit“ 1412.

 

Am 5.8.1791 beschwerte sich der Zweibrücker Stadtmüller Joseph Hauter beschwerte sich am 5.8.1791 bei der herzoglichen Verwal­tung wegen Behinderung des Mahlens auf seiner Mühle durch Wassermangel und verlangt, daß der Olichmüller Böhmer das Gips­mahlen einstellen solle, solange das Wasser klein sei. Der Ohlichmüller Böhmer sei vom Stadtrat entsprechend „insuniert“ worden. Dieser mahl aber nach wie und habe gesagt, daß er solches nicht unterlassen würde, wenn auch drei Könige ihm solchen befehlten, und daß er denjenigen in den Bach schmeißen würde, der sich unterstände, sein Wasser zu beschränken 1413.

 

Am 15.10.1873 lassen die Erben des verstorbenen „Oel- und Gipsmühlenbesitzers Franz Schmidt“ die Mühle versteigern, nämlich: „Eine am Walle in der Stadt Zweibrücken gelegene Oel und Gypsmühle mit Nebengebäuden, Hof-, Garten- und Wiesencomplex. Die Mühle enthält außer den Wohnungsräumlichkeiten eine vollständige Oel- und Gypsmühlen-Einrichtung nach neuester Art con­struirt und besitzt eine bedeutende Wasserkraft“ und eine Gipsgrube in der Gemeinde Ormesheim. Die Mühle liegt in unmittelbarer Nähe des neuen Bahnhofs Zweibrücken 1414.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1415/4: „Ölmühle zu Zweibrücken, 1707-1776“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1415/5: „Ölmühle zu Zweibrücken, 1781-1792“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1415/6: „Ölmühle zu Zweibrücken: Erbbestandsbriefe, 1740-1757“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1415/7: „Ölmühle zu Zweibrücken: Erbbestandsbriefe, 1707-1782“

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über die Ölmühle zu Zweibrücken

 

 

- Öl- und Gypsmühle Dätweiler (Detweiler):

sie lag in der Stadt Zweibrücken hinter dem Kloster und dem Kirchhof am Wall neben der Heckischen Lohmühle 1415.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird im September 1826 die Zwangsversteigerung der Mühle angekündigt. ... wird durch Witwe Esebeck, „Wittwe des verstorbenen Herrn Georg Marx Lilier, gewesener Rentner und Eigenthümer in Zweibrücken, sie Rentnerin, allda wohnhaft, handelnd sowohl in ihrem persönlichen Namen als auch in ihrer Eigenschaft als gesetzliche Vormünderin der mit ih­rem obgenannten Ehegatten erzeugten sämmtlich noch minderjährigen Kinder, Namens: Camil, Ida, Albert, Carl und Eduard Lilier“ …. sowohl gegen die Eheleute Joseph Dätweiler, Oehlmüller und Magdalena Hauther, beide wohnhaft in Zweibrücken, als Haupt­schuldner, als auch gegen 1) Magdalena Scherz, ohne Gewerb, Wittwe des zu Zweibrücken verstorbenen Müllermeisters Joseph Hauther, 2) Joseph Hauther, Mahlmüller, 3) Christian Hauther, 4)Johannes Hauther, beide Mahlmüller, 5) Michael Kegel, Säckler, und dessen Ehefrau Catharina Hauther, sämmtlich in Zweibrücken wohnhaft“ zur Versteigerung geschritten am 25.9.1826, nämlich: „ 1) Eine Oehl- und Gypsmühle in der Stadt Zweibrücken hinter dem Kloster und dem Kirchhofe am Wall gelegen, mit allen dazu ge­hörigen Gebäulichkeiten …., einseits die Heckische Lohmühle ….“ 1416.

 

Die Detweiler'sche Mühle wird am 26.9.1830 im Intelligenzblatt des Rheinkreises im Rahmen einer Grundstücksversteigerung er­wähnt 1417.

 

 

- Ölmühle auf dem Schönhof:

++klären, ob identisch mit der Ohligmühle Zweibrücken++++ Am 6.9.1819 wird im „Intelligenz-Blatt des Rheinkreises“ die Verstei­gerung des unter dem Namen Schönhof bekannten Immobilien zwangsversteigert, deren Eigentümer die Eheleute Christian Jacoby waren. Zu der Immobilie gehörte u.a. auch eine im Hintergebäude befindliche Oehlmühle. Der Schönhof lag etwa 150 Schritt außer­halb von Zweibrücken an „der großen Straße nach Homburg“ 1418.

 

 

- Pabstische Walk- und Lohmühle:

etwa 2 Büchsenschuß unterhalb der Schloßmühle gelegen 1419.

 

 

- Papiermühle:

Herzog Johann I. (1550-1604), an Wissenschaft und Technik interessiert, versuchte durch Förderung von Handwerk und Handel sein durch den Kriegszug seines Vaters Herzog Wolfgang nach Frankreich zur Unterstützung der Hugenotten verarmtes Land wirtschaft­lich wieder zu sanieren. So hatte er schon 1588 angesichts der hohen Papierpreise die Gründung einer Papiermühle in Zweibrücken angeregt. Die Mühle wurde von 1589-1591 vor den Toren der Stadt an einem vom Schwarzbach abgeleiteten Mühlgraben errichtet 1420. Die Papiermühle in Zweibrücken war die erste Papiermühle im Herzogtum Zweibrücken und zugleich die erste ihrer Art im Ge­biet der Pfalz 1421.

 

Am 13.3.1592 ließ „Hans der Papiermacher“ in Zweibrücken einen Sohn taufen 1422 sowie am 13.3.1592 1423.

 

Der erste Papiermüller auf der Mühle war der aus Epinal stammende, und dann in Straßburg arbeitende Josias Richel. Diesen ließ Herzog Johann I. von Straßburg nach Zweibrücken kommen und gab ihm 1593 (err.) die Mühle im Temporalbestand 1424.

 

Nachdem Richel die Bernbacher Papiermühle in Annweiler übernommen hatte, wird auf der Zweibrücker Papiermühle der Papierma­cher Philipp David *Heß aus Zweibrücken tätig 1425. Dieser „Papierer“ David Heß ließ am 13.6.1603 ein Kind taufen; Taufpatin war die NN. Alman, Ehefrau des herzoglichen Gärtners 1426 und erneut am 23.9.1604 1427.

 

Die Papiermühle scheint in den Wirren des 30jährigen Krieges und der nachfolgenden Kriege ist die Papiermühle Zweibrücken in gänzlichen Verfall geraten 1428.

 

Um 1805 plante der NN. Winsweiler aus Zweibrücken den Bau einer Papiermühle an der Schwarzbach 1429++++weiter++++

 

Literatur/Urkunden:

- Jaffé: Die Papiermühle Herzog Johannes I.; in: Pirmasenser Geschichtsblätter. - 8 (1933), S. 5-8

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über die Papiermühle in Zweibrücken

 

 

- Pulvermühle:

die herrschaftliche Pulvermühle Zweibrücken stand eine Viertelstunde von der Stadt entfernt, 100 Schritte oberhalb der Achatschleife am Erbach, volkstümlich Schwarzbach genannt. So steht es im amtlichen Mühlenprotokoll des Herzogtums Zweibrücken von 1745 1430. Ein Mühlteich war nicht vorhanden. Das unterschlächtige Wasserrad stand unmittelbar im fließenden Wasser. Es trieb ein Stampfwerk mit 6 Stempeln. Die Pulvermühle war 1701 erbaut worden und konnte während des Jahres nur während zweier Monate im Jahr be­trieben, da sie ansonsten den Betrieb der unterhalb liegenden Schloßmühle behindert hätte. Der Pächter Antoine de *Fran­ce hatte jährlich 40 Gulden Wasserzins und Bestandsgeld zu zahlen. Sein Vertrag lief auf 6 Jahre. Dieser Hatte eine Monopol­stellung inne. Im ganzen Fürstentum durfte nur sein Pulver verkauft werden. Salpeter und Schwefel mußte er einführen. Seine Erzeugnisse durfte er auch im Ausland verkaufen. Er genoß Real- und Personalfreiheit, d.h. er war völlig steuerfrei. 30 Schritt von der Mühle ent­fernt stand das „grenir-Häußgen“ (zum Körnen des Pulvers), 70 Schritt entfernt ein Wohnhaus 1431. Antoine de *France ist 1742 als Pulvermüller in Zweibrücken benannt; er ist kein Zweibrücker Bürger 1432 und ist auch im Mühlenverzeichnis vom 6.1.1745 als Tem­poralbeständer benannt 1433.

 

1765 war Georg *Neubert „Pulverfabrikant“ zu Zweibrücken 1434. 1775 bewarb sich der Pulverfabrikant Neubert aus Zweibrücken um den Temporalbestand an der Pulvermühle in Lemberg 1435.

 

Im 1791 war der NN. *Neubert als Pulvermüller auf der Pulvermühle Zweibrücken tätig. Am 5.8.1791 beschwert sich der Zwei­brücker Stadtmüller Joseph Hauter in einem Schreiben an die herzogliche Verwaltung über Einkommensverluste durch Behinderung des Mahlens wegen Wassermangels und verlangt, daß der Ohligmüller Böhmer das Gipsmahlen gänzlich einstellen solle, solange das Wasser klein sei 1436. Er teilt mit, er habe auf Anweisung von Kammerrat Hautt auch das Loch in der Schließ, das den Wasserverlust verursache, nach Ankündigung durch den Pulvermüller Neubert zugestopft. Der Neubert habe dasselbe aber zweimal wieder aufge­macht 1437.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1416 1: „Pulvermühle zu Zweibrücken, 1633-1752“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1416 2: „Pulvermühle zu Zweibrücken, 1752-1764“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1416 3: „Pulvermühle zu Zweibrücken, 1764-1779“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1416 4: „Pulvermühle zu Zweibrücken, 1780-1791“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1416 5: „Pulvermühle zu Zweibrücken: Erbbestandsbriefe, 1757-1765“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1440 3: „Die Tuchbleiche des Kirchenschaffners Simon bei der Pulvermühle zu Zweibrücken, 1754-1755“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 3820: „Der dem Pulvermüller Neubert ausgelieferte Salpeter, 1776-1777“

 

 

- Schleifmühle:

s. auch Hammerschmiede

 

Am 8.12.1469 wird die Errichtung einer Schleifmühle in Zweibrücken beurkundet 1438.

 

 

- Stadtmühle (Bannmühle), Schloßmühle:

im Mühlenverzeichnis des Oberamts Zweibrücken vom 6.1.1745 ist die Mühle als „allhier in Zweybrücken gelegene Stadt- und Schloß-Mühle“ bezeichnet 1439.

 

Ursprünglich müssen es jedoch zwei Mühlen gewesen sein, da die Mühlenordnung von 10.5.1596 in Zi. 36 eine Regelung enthält, die das Verhältnis der Schloßmühle zur Stadtmühle (Bannmühle) betrifft 1440.

 

Nach 1587 und vor 1596 errichtet; dies ergibt sich aus den Unterschieden der beiden pfalz-zweibrückischen Mühlenordnungen von 1587 und 1596; in der Mühlenordnung von 1596 ist in Zi. 36 eine ausdrückliche Regelung für die Schloßmühle enthalten, die in der Ordnung von 1587 noch fehlt 1441. Die Schloßmühle stand direkt beim Schloß und ge­hörte den Herzögen von Zweibrücken; sie hatte 3 Mühlräder. Die pfalz-zweibrückische Mühlenordnung vom 10.5.1596 enthält in Zi. 36 eine Regelung, die das Verhältnis der Schloßmühle zur Stadtmühle (Bannmühle) betrifft 1442: “Dennoch auch wir ein Mahlmüel allhier anrichten laßen, so wohl den Mahl­gesten zugelassen sein, wann in zu Zeiten die Frucht zu unserer Stattmüel überfüret und die Mahlgeste mit dem Mahlen nit befördert werden können, solche ihre Frucht in berührte unser Schloßmüelen zu tragen und dieselbe darinnen mahlen zu lassen. Doch soll sol­che Frucht von unserm Schloßmüller nicht angenom­men werden, es bringe Webern ihme dann ein jeder zuvorderst ein Zeichen von unsern Mühlschreiber, das solche Frucht gemoltert seie.”

 

Am 12.1.1587 ist Debolt *Rapp aus Saarbockenheim der Müller auf der Schloß- und Stadtmühle. Er hat die Wasserbauten von neu­em aus Stein gemacht, ebenso die Butten und das laufende Geschirr. Nun soll er die Gänge wieder einrichten und sich dabei nach der in der Mühle angeschlagenen Mühlordnung richten. 1 oder 2 Mühlknechte soll er haben, welche er verköstigt, die zweibrückische Hofkammer aber bezahlt. Die Schweine soll er durch sein Weib und die Jungen warten lassen. Er erhält 4 fl, für sein Weib 4 fl und einen Rock, als Kost für sich und seine Mahljungen 25 fl, 18 Mltr Korn, 1 Mltr Haber für Breimehl, 1 Mltr Gerste, 2 Faß Erbsen, 3 Faß Salz und 1 ½ Fuder Wein, Unschlitt und Brennholz nach Notdurft sowie die Erlaubnis, 2 Scheine mit denen des Hofs für sich zu züchten 1443.

 

1630 war Stephan Schneider der Schloßmüller dessen Vorgänger war der „gewesene“ Schloßmüller Theobaldt Marx 1444.

 

Georg *Müller aus Bockenheim ist um 1647 der Stadtmüller in Zweibrücken, °° 1647 1445.

 

1692 verkaufte der Müller Friedrich *Trompeter seinen halben Anteil an der neuerbauten Stadtmühle an den Johann Georg Koch. Hiermit war die herrschaftliche Regierung nicht einverstanden, und erwarb diesen Anteil für sich selbst 1446.

 

Am 14.4.1693 sprach das Zweibrücker Stadtgericht gegen den Stadtmüller eine Strafe von 10 Gulden wegen fahrlässiger Brandstif­tung aus: '.... desgleichen auch der Besitzer der Stattmühl mit dem gleichen Betrag, „weil in Januario (1693) unter wehrender Predigt ein Feuersbrunst ausgebrochen war“ 1447.

 

Im Dezember wird der Stadtmüller zu Zweibrücken, Johann Balthasar Weber, als Taufpate im ref. KB Lambsborn genannt 1448.

 

Henrich Müller war Stadtmüller in Zweibrücken, °° 1710 1449; Reinhard *Müller war um 1711 Stadtmüller in Zweibrücken, der Wit­wer heiratet in Zweibrücken am 9.6.1711 die Anna Margaretha Bratschi, Witwe aus Homburg 1450. Sein Sohn Abraham Müller heira­tet am 16.06.1711 in Zweibrücken Anna Elisabetha Agne aus Lambsborn 1451.

 

Im Mühlenprotokoll von 1745 ist die Mühle zusammenfassend wie folgt beschrieben: “liegt oben an der durch die Stadt fließende Er­bach, vulgo Schwarzbach genannt, neben dem fürstlichen Schloß. Gleich oben daran befindet sich die Ohligmühle und etwa zwei Büchsenschuß unterhalb die Pabstische Walk- und Lohmühle. Sie hat 6 Mahlgänge, 1 Schälgang und 1 Maltz- oder Schrotgang. Die Wasserräder stehen in der ‘vollen Bach’, d.h. ein längerer Mühlenteich ist nicht vorhanden. Bei Hochwasser und Eisgang muß der Betrieb, wie bei allen Mühlen an größeren Bächen, stillestehn. An Pacht ist jährlich an die Oberkellerei abzuführen: 290 Ma Korn, 20 Ma. Spelz. Die Mühle ist im Temporalbestand vergeben. Alle Einwohner der Stadt und der Vorstadt und die Dorfschaften Einöd, Ix­heim, Bubenhausen, Ernstweiler und Wattweiler sind in sie gebannt. Der dermalige Temporal-Beständer ist Valentin *Cron, welcher die Mühle vermög des in Handen Temporal-Bestandes vom 4. April 1737 vom 1. Mai erwähnten Jahrs, bis auf diese Zeit 1746, mit­hin neun Jahre zugenießen hat, genießt Fronfreiheit 1452.

 

Die Stadtmühle war Bannmühle, es gab aber viele Ausnahmen von der Bannpflicht. So hatte man “nach der bisherigen Observanz” 1453 im Herzogtum “alle herrschaftliche, geistliche, auch Zivil- und Forstbediente”, desgleichen unbegüterte “Schützen und Hirten” als freimahlige Personen angesehen. Da aber der Zwei­brücker Stadt- und Schloßmüller klagte, zu viele Personen würden sich als frei­mahlig betrachten und nicht in seiner Mühle mahlen, wurde in dem nachfolgendem Bestandsbrief die Freimähligkeit näher konkreti­siert und im Vergleich zur bisherige Observanz einge­schränkt: nur noch “sambtliche herrschaftliche Ministres, ingleichen die bey fürstlicher Regierung, Renthcammer, Oberforstambt, bey den Oberconsistorius, der Verwaltung und dem Oberambt stehenden Räthe, Secretariss und registratores” 1454 werden als freimählig betrachtet 1455.

 

Um 1751 waren Mathias *Kramer und NN. *Weinmüller die Beständer der Stadtmühle 1456. Um die Mitte des 18. Jh. konnte die Zweibrücker Stadtmühle die Fruchtvorräte ihrer Mahlgäste nicht mehr bewältigen. Deshalb wur­de 1751 von der Regierung in Zwei­brücken oberhalb Ixheim, auf Hornbacher Klostergrund, ein Platz für die Errichtung einer Not­mühle ausersehen und versteigert. Die Zweibrücker Schloß- und Stadtmüller *Weinmüller und Mathias Kramer erstanden den Mühl­platz gemeinsam und erbauten, nach­dem ein Kanal gestochen war, eine so stattliche Mühle, daß beider Vermögen darin aufging 1457.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „die Zweybrk Stadtmühl [hat] 8 WaßerRäder, welche 6 Mahl-, 1 Scheel- und einen Maltz- oder Scheel­gang treiben; [zahlt an Pacht] 290 Mltr Wei­zen, 20 Mltr Speltzen Korn, 4 Mltr Speltz; die hiesige Stadt, Niederauerbach, Einöth, Ix­heim, Bubenhausen, Ernstweiler u. Wattwei­ler seynd hierher gebannt.“ 1458

 

Um 1780 war Balthasar *Cron (früher Müller auf der Klostermühle in Hornbach) als Müller auf der Stadtmühle; seine Witwe bean­tragte am 15.6.1781 aus dem “Pachtcontract”, der noch bis 1783 dauere, entlassen zu werden, da sie “als Frau einem solchen Betrieb nicht wie eine Mannsperson vorstehen könne” 1459.

 

Nach Ablauf der Pachtzeit wurde die weitere Verpachtung öffentlich versteigert. Die Versteigerung erfolgte am 26.3.1787 und wurde durch den Rath und Oberkeller Christoph Ludwig Valerian Böttger 1460 wie folgt annonciert: „.... Die Mühle besteht in 6 Mahlgängen und 2 Scheelgängen. Dazu sind gebannt die Stadt Zweibrücken, nebst den Dör­fer Ober- und Niederauerbach, Ernstweiler, Einöd, Wattweiler und Bubenhausen, das Dorf Ixheim, welches aber die Freiheit hat, ent­weder i dieser Stadt oder in der Ixheimer Mühle zu mahlen, auch werden Commisfrüchte (Getreide, das wegen Zollhinterziehung be­schlagnahmt wurde), ebenfalls darin gemahlen und hat der Müller ach Abzug Molter, Kleien und Flug von jedem Malter Korn, das im Durchschnitt 136-140 Pfund wiegt, 110 Pfund Mehl guter Qualität und 15 Pfund Kleien zu liefern. An Molter bekommt der Mül­ler von jeder gemahlen werdenden Frucht den 12. Teil. Werden sämtliche Reparationen an Gebäuden von gnädigster Herrschaft gelei­stet, auch eine Schleuse unten am Wehr gemacht. …. Nimmt der Bestand (die Verpachtung) den 1. Januar 1788 seinen Anfang und dauert 9 Jahre. ….“ 1461.

 

1787 wird wegen der bevorstehenden Verpachtung der Stadtmühle ein Anschlag erstellt 1462.

 

Um 1790 war NN. Hauther der Müller auf der Stadtmühle 1463. Dieser Joseph Hauter beschwerte sich am 5.8.1791 bei der herzogli­chen Verwaltung wegen Behinderung des Mahlens auf seiner Mühle durch Wassermangel und verlangt, daß der Olichmüller Böhmer das Gipsmahlen einstellen solle, solange das Wasser klein sein 1464.

 

Am 4.9.1812 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf von 2 [!] Mühlen in Zweibrücken, der Stadt­mühle und der Schloßmühle, „jede mit 4 Gängen“. Eigentümer war der Herzog von Pfalz-Zweibrücken. Pächter war Josef Hauter. Beide Mühlen wurden von dem Architekten Friedrich Krumm aus Zweibrücken für insgesamt 44900 fr erworben 1465.

 

Bis 1870 waren die Eheleute und Müllersleute Heinrich *Brünisholz und Maria Elisabetha geb. Brünisholz [!] Eigentümer der Stadt­mühle. Sie lassen die Mühle am 28.7.1870 freiwillig versteigern. Hierzu heißt es im Zweibrücker Wochenblatt: „Versteigerung einer Mahl- und Oelmühle in der Stadt Zweibrücken. … werden auf Anstehen der daselbst wohnhaften Ehe- und Müllersleute Heinrich Brünisholz und Maria Elisabetha geb. Brünisholz .. wegen vorgerückten Al­ters … versteigert: Eine mitten in der Stadt Zweibrücken gelegene Mahlmühle, die sogenannte Stadtmühle, mit vier Mahlgängen, ei­nem Schäl- und einem Schrotgange, Getreideschälmaschi­ne und Putzwerk nebst Zubehör; sodann eine Oelmühle mit Doppelpresse, Schrotmühle … und ein zweistöckiges, an die Mühle an­gebautes Wohnhaus neben Karl Steiner ...“ 1466

 

Am 28.3.1878 wurde das Vermögen des Handelsmüllers auf der Schloßmühle, Jacob Brünesholz versteigert; zum „Gantvermögen“ (Versteigerungsmasse) gehörte die Schloßmühle; diese wird in der Versteigerungsankündigung im Grünstadter Anzeiger vom 2.3. 1878 wie folgt beschrieben 1467 wie folgt beschrieben: „Plan-Nr. 22, 23 und 24, 16 Dec. Oder 5 Aren 45 Qm. Fläche, ein dreistöckiges zu Zweibrücken am Maximilians-Platze stehendes Wohnhaus mit frühe­rem Fabrik-, dann Wollspinnerei- und nun Mühlgebäude, mit Turbine und Transmissionen, 4 Mahl- und 1 Schälgange, 1 Putz- und 1 Grie­sputzmaschine, Walzschrotmühle und Sackzug; Alles neuester Construction und die Turbine erst seit 15. October 1877 eingerichtet ….“

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 fol. 12-22 Mühlen im Oberamt Zweibrücken (Mühlenprotokoll erstellt 1744 von Rentkam­mersekretär Johann Friedrich Marx, vorgelegt am 6.1.1745)

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1417/1: Schloß- und Stadtmühle zu Zweibrücken, 1719-1737“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1417/2: „Schloß- und Stadtmühle zu Zweibrücken, 1736-1751“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1418/1: Schloß- und Stadtmühle zu Zweibrücken, 1750-1753

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1418/2: Schloß- und Stadtmühle zu Zweibrücken, 1752-1756“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1418/3: Schloß- und Stadtmühle zu Zweibrücken, 1757-1763

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1419/1: Schloß- und Stadtmühle zu Zweibrücken, 1699-1787“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1419/2: Schloß- und Stadtmühle zu Zweibrücken, 1773-1780“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1424/7: „Das Mühlenwehr unterhalb der Stadtmühle zu Zweibrücken, 1759-1787“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5323: „Die Zweibrücker Stadt- und Schloßmühle und deren Temporalbegebungen, 1781-1804“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5324: „Die Zweibrücker Stadt- und Schloßmühle und deren Temporalbegebungen, 1781-1804“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5325: „Die Zweibrücker Stadt- und Schloßmühle und deren Temporalbegebungen, 1781-1804“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5326: „Die Zweibrücker Stadt- und Schloßmühle und deren Temporalbegebungen, 1781-1804“

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über die Stadt- und Schloßmühle zu Zweibrücken

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 823: Anschlag der bevorstehenden Verpachtung der Stadtmühle Zwei­brücken, 1787

 

 

- Tabaksmühle:

s. auch Walk- und Tabaksmühle und neue Walk- und Tabaksmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1422 4: “Aufkündigung des Bestands der Tabaksmühle zu Zweibrücken durch den Beständer *Weiland, 1779-1786“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1422 5: „Erbauung einer neuen Tabaksmühle zu Zweibrücken, 1781-1789“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1422 6: „Erbbestand der Walk-, Loh- und Tabaksmühle zu Zweibrücken, 1783-1792“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1422 7: „Die neue Walk- und Tabaksmühle zu Zweibrücken, 1776-1792“

 

 

- Waffenschmiede:

s. auch Hammerschmiede

 

Am 27.9.1581 wird ein Kind des Michael [Herter ?] +++weiter+++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1439/7: „Das Zunftbuch der Huf- und Waffenschmiede zu Zweibrücken, 1667-1792“

 

 

- Walkmühle Seebach:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1440/7: „Die beabsichtigte Erbauung einer Strumpfstricker-Walke des C. Seebach zu Zweibrücken, Erbbe­standsplatz hierzu, 1722-1740“

 

 

- Walk- und Lohmühle:

im Mühlenprotokoll über die Mühlen im Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 ist die „allhiesige Walck- und Lohmühle zusammen­fassend wir folgt beschrieben: „ … lieget auf den hiesigen Wahl hinter dem Stock-Haus, auf der Seite des unteren Thors etwa zwey Büchsenschuß unterhalb vorgenannter Statt-Mühl. … Das Werck wird durch zwey unterschlechtige Räder und zwar mittelst des einen die Walck- mittelst des anderen aber die Lohe-Mühl getrieben. … Das Waßer so dieße Mühl treibet, wird mittelst einer Schwel unterhalb hiesiger Statt-Mühl und eines Canals von 100 Schuh langen den Statt-Graben von dem mittleren Thor geleitet, und etwan einen Flinten Schuß unter der Mühl durch einen apart gemachten Graben wieder in die ordentl: Bach geführt. … Ist ursprünglich nur mit einem Rad erbauet und durch dieses so wohl die Walck als Lohe-Mühl getrieben, nachgehends aber dem Beständer erlaubet wor­den, zu Vermeidung des Loh-Staubs, so denen zu walckenden Leder und Tuch schädlich gewesen, noch ein Zweytes Waßerrad .. an­zuhängen … . Der Beständer hat anfänglich von dem einen Rad jährl: zu hiesiger Landschreiberey 10 fl entrichtet, nachgehends aber nach Aufrichtung des 2ten Rads noch 10 fl weiter über sich genommen. … Der Besitzer ist Johann Georg Pabst, welcher die Mühl zu erst erbauet und über die erstere Einrichtung einen Erbbestand vom 8ten Januar 1739, wegen der Concession ein zweyteres Rad an­zuhängen, aber noch keine Versicherung in Handen hat ...“ 1468.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1415/3: „Walk- und Lohmühle zu Zweibrücken, 1739-1776

- LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 12-31: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745

 

 

- Walk- und Ölmühle:

diese Mühle, welche zunächst zu Hofdiensten bestimmt war, hat Herzog Wolfgang von Zweibrücken am 9.11.1550 den Wollenwe­bern von Zweibrücken gegen 11 fl in Erbpacht und nach ihrer Renovierung 1554 den dermaligen Erbpächtern mit einem Privileg transferiert 1469.

 

 

- Walk-, Loh-, Öl- und Tabakmühle auf dem Wall:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1422/1: Die auf dem Wall gelegenen Walk-, Loh-, Öl- und Tabakmühle zu Zweibrücken, 1738-1759

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1422/2: Die auf dem Wall gelegenen Walk-, Loh-, Öl- und Tabakmühle zu Zweibrücken, 1769-1776

 

 

- Walkmühle hinter dem Wall des Georg Weyland:

nach 1758 erwähnt im Zusammenhang mit der neuerbauten Walkmühle Ixheim. Der Färber und Walker hinter dem Wall [Walkmühle Zweibrücken] Georg *Weyland gab sogar wollene Kundenware trotz eigener Walkmühle nach Ixheim in Arbeit 1470.

 

 

- neue Walk- und Tabaksmühle zu Zweibrücken:

s. auch Tabaksmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1422 7: „Die neue Walk- und Tabaksmühle zu Zweibrücken, 1776-1792“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5319: „Errichtung einer Tabak- und Walkmühle auf dem Platz an der Zweibrücker Münze, die Begebung der Ixheimer Mühle und deren Verlegung nach Zweibrücken, 1789“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5320: „Errichtung einer Tabak- und Walkmühle auf dem Platz an der Zweibrücker Münze, die Begebung der Ixheimer Mühle und deren Verlegung nach Zweibrücken, 1789“

 

 

 

1 Vgl. Schrecker: Familie Schüttler aus Wachenheim an der Pfrimm; in Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 2008, S. 445.

2 Vgl. Verbandsgemeinde Monsheim (Hrsg.): Wachenheim / Zellertal, historische Gebäude (Faltblatt mit Karte).

3 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 56.

4 Vgl. LA Speyer Best. A 198 Universität Heidelberg, Zellerthaler Revovationsprotokoll 1761, lfd. Nr. 952/954 mit Karte.

5 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 159.

6 Vgl. Würth: Wachenheim, a.a.O., S. 159; Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Realia, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

7 LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Teil IX Wachenheim; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

8 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Abschnitt Wachenheim / Pfrimm: „Knoch, Repert., Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

9 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 86.

10 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 159.

11 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 160 iVm Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 87 Nr. 988.

12 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 160.

13 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 160.

14 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 161.

15 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 161.

16 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 160.

17 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 160.

18 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 155.

19 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 160.

20 Vgl. Verbandsgemeinde Monsheim (Hrsg.): Wachenheim / Zellertal, historische Gebäude (Faltblatt mit Karte).

21 Vgl. Verbandsgemeinde Monsheim (Hrsg.): Wachenheim / Zellertal, historische Gebäude (Faltblatt mit Karte).

22 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 161.

23 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

24 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 161.

25 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 161.

26 LA Speyer Best. A 198 Universität Heidelberg, Zellerthaler Revovationsproto­koll 1761, lfd. Nr. 1349, 1350 mit Karte.

27 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 161.

28 Vgl. Schrecker: Familie Schüttler aus Wachenheim an der Pfrimm; in Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 2008, S. S. 446.

29 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 161.

30 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 162.

31 Verbandsgemeinde Monsheim (Hrsg.): Wachenheim / Zellertal, historische Gebäude (Faltblatt mit Karte).

32 Archiv Westerburg; zitiert bei Würth: Wachenheim, a.a.O., S. 157.

33 zitiert bei Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 157.

34 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 86.

35 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 157; vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 232, darin Kaufbrief von 1586; Anm.: die Gültverschreibung wurde 1587 ausgestellt durch Philipp Erwein von der Leyen zu Wachenheim an der Pfrimm; vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2441.

36 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 158.

37 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10: Abschnitt Wachenheim/Pfrimm; Knoch, Repert. Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

38 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs: Altleininger Orte, S. 101.

39 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 232, darin Kaufbrief 1586, Bestandsbrief 1429, Q 11: Auszug aus dem Zeugenverhör 1543, Q 13: Vergleich von 1538.

40 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2441; vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2442.

41 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 61.

42 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10 Repertorium Knoch Ab­schnitt Wachenheim/Pfrimm; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

43 Vgl. Pfälz. Wörterbuch, a.a.O., Bd. 6, Stichwort Seegräber.

44 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 61.

45 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 158; Knoch'sches Repertorium LA Speyer Best.X53 Nr. 10; Abschnitt Wachenheim/Pfrimm; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

46 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10 Repertorium Knoch Ab­schnitt Wachenheim/Pfrimm; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

47 LA Speyer Best. A 198 Universität Heidelberg, Zellerthaler Revovationsprotokoll 1761, lfd. Nr. 1337 mit Karte.

48 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 158.

49 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 158.

50 LA Speyer Best. U 254 „Stadtarchiv Wachenheim“.

51 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 280.

52 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 177/1, Bl. 28r.

53 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/I fol. 69r.

54 Vgl. Mallrich: Auf den Spuren Pfälzer Auswanderer im südlichen Illinois; in: PRFK 2003, S. 345.

55 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 277.

56 LA Speyer Best A2 179/1 Mühlenverzeichnis von 1738.

57 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 334.

58 Vgl. Mühlenverzeichnis von 1738 LA Speyer Best A2 179/1.

59 Vgl. Niedhammer: Wachenheim, a.a.O., S. 264; vgl. Widder: Beschreibung Kurpfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 327.

60 Vgl. Wendel: Wachenheim, a.a.O., S. 27.

61 Vgl. Niedhammer: Wachenheim, a.a.O., S. 264.

62 Vgl. Oberste-Lehn: Wachenheimer Mühlen, a.a.O., S. 170-171.

63 Vgl. Jan: Türkensteuerregister, a.a.O., S. 121.

64 Vgl. Niedhammer: Wachenheim, a.a.O., S. 264 unter Hinweis auf GLA Karlsruhe Pf. Gen. Fasc. 4797.

65 Vgl. Niedhammer: Wachenheim, a.a.O., S. 264.

66 Anm.: in LA Speyer Best. A2 177/1 befindet sich in Abschrift ein Verzeichnis u.a. der Mühlen im Oberamt Neustadt vom 8.1.1683.

67 Vgl. Oberste-Lehn: Wachenheimer Mühlen, a.a.O., S. 170-171; vgl. Niedhammer: Wachenheim, a.a.O., S. 264.

68 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 17r, 35; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 251.

69 Neustadter Wochenblatt Nr. 75 vom 17.9.1839, S. 300.

70 Vgl. Zentralarchiv ev. Kirche Speyer Urk. Nr. 68; vgl. Oberste-Lehn: Rauschende Bäche, klappernde Mühlen: Geschichte der Wachenheimer Mühlen; in: Heimatjahrbuch des Landkreises Bad Dürkheim 2003, S. 172.

71 Vgl. Oberste-Lehn: Rauschende Bäche, klappernde Mühlen: Geschichte der Wachenheimer Mühlen; in: Heimatjahrbuch des Landkreises Bad Dürkheim 2003,

S. 172; vgl. auch Niedhammer: Wachenheim, a.a.O., S. 265,

72 Vgl. Niedhammer: Wachenheim, a.a.O., S. 265; vgl. LA Speyer, Hochstift Speyer Nr. 271; vgl. GLA Karlsruhe Best. Pf. G. Nr. 4797.

73 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 18.

74 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 35.

75 Vgl. Oberste-Lehn: Rauschende Bäche, klappernde Mühlen: Geschichte der Wachenheimer Mühlen; Heimatjahrbuch des Landkreises Bad Dürk­heim 2003, S. 172,

76 Vgl. Oberste-Lehn: Rauschende Bäche, klappernde Mühlen: Geschichte der Wachenheimer Mühlen; Heimatjahrbuch des Landkreises Bad Dürkheim 2003, S. 172.

77 Vgl. Oberste-Lehn: Rauschende Bäche, klap­pernde Mühlen: Geschichte der Wachenheimer Mühlen; Heimatjahrbuch des Landkreises Bad Dürkheim 2003, S.. 173.

78 Vgl. Oberste-Lehn: Rauschende Bäche, klappernde Mühlen: Geschichte der Wachenheimer Mühlen; Heimatjahrbuch des Landkreises Bad Dürkheim 2003, S. 173; vgl. auch Niedham­mer: Wachenheim, a.a.O., S. 266.

79 Vgl. Jan: Türkensteuerregister, a.a.O., S. 122.

80 Vgl. GLA Karlsruhe +++Zi­tat klä­ren+++.

81 Vgl. Oberste-Lehn: Rauschende Bäche, klappernde Mühlen: Ge­schichte der Wachenheimer Mühlen; Heimatjahrbuch des Landkreises Bad Dürkheim 2003, S. 173; vgl. auch Niedhammer: Wachen­heim, a.a.O., S. 266.

82 Vgl. Oberste-Lehn: Rauschende Bä­che, klappernde Mühlen : Geschichte der Wachenheimer Mühlen; Heimatjahrbuch des Landkreises Bad Dürkheim 2003, S. 171- 172.

83 Vgl. Wendel: Wachenheim, a.a.O., S. 82, 298.

84 Vgl. Oberste-Lehn: Rauschende Bäche, klappernde Mühlen: Geschichte der Wachenheimer Mühlen; Heimatjahrbuch des Landkreises Bad Dürkheim 2003, S. 171- 172; vgl. Niedhammer: Wachenheim, a.a.O., S. 265.

85 bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 252 als „3. Mühle zu Wachenheim“ bezeichnet.

86 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 18, 35; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 252.

87 Vgl. Oberste-Lehn: Rauschende Bäche, klappernde Mühlen: Geschichte der Wachenheimer Mühlen; Heimatjahrbuch des Landkreises Bad Dürkheim 2003, S. 171 172.

88 Vgl. Oberste-Lehn: Rauschende Bäche, klappernde Mühlen: Geschichte der Wachenheimer Mühlen; Heimatjahrbuch des Landkreises Bad Dürkheim 2003, S. 172.

89 Vgl. Boiselle: Gründete Pirminius das Kloster Herbodes­heim; Pfälzer Heimat 2004, S. 9.

90 Vgl. Conrad: Lei­ningen, a.a.O., S. 51; vgl. Brinckmeier: Leiningen, a.a.O., Bd. 1, S. 32.

91 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 99.

92 Vgl. Petto: Wanderungen aus Tirol und Vorarlberg in das Saarland, a.a.O., S. 94.

93 Vgl. Internetdatei Wikipedia Stichwort Wahlheim, http://de.wikipedia.org/wiki/Wahlheim, Abruf vom 22.3.2014.

94 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 325.

95 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 326.

96 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 325.

97 Rechtsverordnung zur Unterschutzstellung der „Denkmalzone Schleifmühle“ in der Gemarkung Wahlheim Landkreis Alzey-Worms,AZ: 6-63-362/fin v. 30.1.2003.

98 Vgl. Archiv PRFK Ludwigshafen, Ahnenliste K. H. Armknecht Nr. XV A 2.8, S. 12.

99 Vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

100 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 9r-19.

101 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 6.8.1719.

102 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 328.

103 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 328.

104 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 9.7.1713.

105 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 3.2.1715.

106 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 18.5.1717.

107 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 12.12.1717.

108 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 20.10.1717.

109 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 6.8.1719.

110 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 6.8.1721.

111 Vgl. luth. KB Alzey, Sterbeeintrag vom 14.8.1738.

112 Vgl. Armknecht: Geschichte d. Familie Armknecht, a.a.O., S. 42.

113 Vgl. Armknecht: Geschichte d. Familie Armknecht, a.a.O., S. 30.

114 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 27.3.1715.

115 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 328.

116 Vgl.: Photos bei Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 330.

117 Rechtsverordnung zur Unterschutzstellung der „Denkmalzone Schleifmühle“ in der Gemarkung Wahlheim Landkreis Alzey-Worms, AZ: 6-63-362/fin v. 30.1.2003.

118 Vgl. luth. KB Alzey, Sterbeeintrag vom 25.4.1837.

119 Vgl. Hess. Hauptstaatsarchiv Best. E10, 1807: Erbleihe der Waasen-Mühle zu Wahlen durch die kurpfälzische Hofkammer, 1605-1619, 1696-1792.

120 Vgl. Christmann: Waldfischbach, a.a.O., S. 5.

121 Vgl. Ballbach: 750 Jahre Waldfischbach, a.a.O., S. 31.

122 Vgl. Christmann: Waldfischbach, a.a.O., S. 21.

123 abgedruckt bei Ballbach: 750 Jahre Waldfischbach, a.a.O., S. 32.

124 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1118/1: „Die Hornbacher Klo­stermühle zu Fischbach und deren Bannalität, 1750-1760“.

125 Vgl. Christmann: Waldfischbach, a.a.O., S. 55. 59.

126 Vgl. Neubauer: Regesten des ehemaligen Benedictiner-Klosters Hornbach, a.a.O., S. 34 Nr. 104.

127 abgedruckt bei Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 224-226

128 Vgl. Ballbach: 750 Jahre Waldfischbach, a.a.O., S. 31.

129 Vgl. Philipp: Beforchung (Waldbeschreibung) des ehemaligen Gerichts Wald­fischbach von Forstmeister Philipp Velmann aus dem Jahre 1600, hrsg. und erläutert von

Ernst Bilfinger; in: Pfälzerwald 1906, S. 8.

130 abgedruckt bei Ballbach: 750 Jahre Waldfischbach, a.a.O., S. 33.

131 Vgl. Ballbach: 750 Jahre Waldfischbach, a.a.O., S. 37.

132 Vgl. Christmann: Waldfischbach, a.a.O., S. 25; LA Speyer Best. A 2 Nr. 1655/4 Bl. 2r.

133 Vgl. Christmann: Waldfischbach, a.a.O., S. 26.

134 Vgl. Christmann: Waldfischbach, a.a.O., S. 27.

135 Vgl. Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV 3425; vgl. Christmann: Waldfischbach, a.a.O., S. 61.

136 Vgl. Christmann: Waldfischbach, a.a.O., S. 61.

137 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 4, S. 264.

138 Vgl. Christmann Siedlungsnamen II, a.a.O., S., 297.

139 Vgl. Neubauer: Regesten des ehema­ligen Benedictiner-Klosters Hornbach Nr. 233.

140 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 165.

141 Vgl. Siegel: Familienchronik Thaleischweiler, a.a.O., S. 65 Nr. 369.

142 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsge­meinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 143/44.

143 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbands­gemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 143.

144 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 143.

145 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 72.

146 Vgl. Meyer: Register zum 3. ref. Kirchenbuch Waldfischbach [Holzlandkirchenbuch], Zwei­brücken 1986, S. 31.

147 Vgl. Meyer: Register zum 3. ref. Kirchenbuch Wald­fischbach [Holzlandkirchenbuch], Zweibrücken 1986, S. 37.

148 Vgl. Fremgen: Gerichtsbuch Burgalben, a.a.O., o.S. Eintrag vom 29.5.1581.

149 Vgl. Intelligenzblatt Nr. 256 von 11.9.1824, S. 1105.

150 Vgl. We­ber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 256; vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgal­ben, a.a.O., S. 174.

151 Vgl. Intelligenzblatt Nr. 256 von 11.9.1824, S. 1105.

152 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 256 iVm Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbands­gemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 174.

153 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 239.

154 Vgl. Quirin: Großsteinhausen, a.a.O., S. 10.

155 Vgl. Angabe bei Google, http://www.rue-ville.info/rues/57720-WALDHOUSE.php.

156 Vgl. Rohr: kath. Kirchenbuch Großsteinhausen, a.a.O., S. 64.

157 Vgl. Rohr: kath. Kirchenbuch Großsteinhausen, a.a.O., S. 88.

158 Vgl. Rohr: kath. Kirchenbuch Großsteinhausen, a.a.O., S. 88-89.

159 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 136.

160 Vgl. Anthes: Die Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg im Jahre 1601; in: PRFK 1975, S. 245.

161 Vgl. Denkmaltopo­graphie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 136.

162 Vgl. Denkmaltopographie Don­nersbergkreis, a.a.O., S. 136.

163 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 63r-64.

164 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 104.

165 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 63r.

166 Vgl. luth. Kirchenbuch St. Alban; vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

167 Vgl. Jacob: Die Wolfsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1933, S. 6.

168 Vgl. Jacob: Die Wolfsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1932, S. 87-88, 92-96; 1933, S. 4-8; vgl. Conrad: Der Wiederaufbau der Wolfsmühle im Jahre 1688;

in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1955, S. 9 unter Bezugnahme auf KSchA Meisenheim Specialia III, 29.

169 Vgl. Archiv Evangelische Kirche im Rheinland, Archivstelle Boppard Best. 150 Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B.

Specialia (in alphabetischer Ord­nung), Nr. 29.

170 Vgl. Conrad: Der Wiederaufbau der Wolfsmühle im Jahre 1688; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1955, S. 9 unter Bezug­nahme auf KSchA Meisenheim Specialia III, 29.

171 Vgl. Jacob: Die Wolfsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1932, S. 87-88, 92-96; 1933, S. 4-8; vgl. Conrad: Der Wiederaufbau der Wolfsmühle im Jahre 1688;

in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1955, S. 9 unter Bezugnahme auf KSchA Meisenheim Specialia III, 29.

172 zitiert bei Conrad: Der Wiederaufbau der Wolfsmühle im Jahre 1688; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1955, S. 9.

173 Vgl. luth KB Ransweiler, Heiratsein­trag vom 7.3.1699 der Anna Ottilia Loth und des Johann Jacob Bohr.

174 Vgl. Schreiben des Johannes Riegel an Rentkammer Zweibrücken vom 11.7.1709, zitiert bei Wendel: Adenbach und Ginsweiler, a.a.O. S. 262.

175 Vgl. Jacob: Die Wolfsmühle; in: Nordpfälzer Geschichts­verein 1932, S. 87-88, 92-96; 1933, S. 4-8; vgl. Kuby: Die nordpfälzische Familie von Bohr (Vonbohr); in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1969, S. 18-19.

176 Vgl. luth. KB Ebertsheim, Taufeintrag vom 24.10.1700, Heirat­seintrag vom 15.10.1720, S. 53.

177 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 63r-64.

178 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 104.

179 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk a.a.O., S. 266.

180 Vgl. LA Speyer, Best D2/116: Archivs Parzelle Hochstifts Speyer, Sect. Ca­meralia Amts Magdenburg, Acta Waldhambach, die herrschaftliche Mahlmühle

betreffend.

181 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 228.

182 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 116.3: Rohrbach vom 28.3.1722; Landau vom 9.3.1724; Bruchsal vom 17.3.1724; Landau vom 4.8.1724; vgl. Ehrgott:

Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 228 und S. 242 Anm. 13.

183 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 228/29.

184 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 116,2: Bruchsal vom 26.6.1742; vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 242 Anm. 14.

185 Vgl. Ehr­gott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 229.

186 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 227.

187 Vgl. LA Speyer Best. D2/116-3: Arzheim vom 11.1.1763; vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 241 Anm. 6.

188 Vgl. LA Speyer Best. D2 Bl. 116,3; vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 229 und S. 242 Anm. 15.

189 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 228/29; vgl. LA Speyer Best. D2/116-2.

190 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 230; vgl. LA Speyer D2/116-1.

191 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Müh­len, a.a.O., S. 230; vgl. LA Speyer D2/116-1.

192 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 230; vgl. LA Speyer D2/116-3,

193 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 231/32.

194 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 231; vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 116-3.

195 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 231; vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 116-3.

196 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 231; vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 116-2.

197 Vgl. Ehrgott; vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 116-3

198 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 232-33.

199 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 232-33.

200 Vgl. Archives Départementales du Bas-Rhin Strasbourg, Best. Q 834 Nr. 3-27; zitiert bei Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., S. 341; vgl.

Martin: Waldhambach zur Zeit der Französischen Revolution; in: Waldhambach (Ortsgemeinde): 650 Jahre Waldhambach, a.a.O., S. 122.

201 Vgl. Eilbote Landau vom 12.9.1846 Beilage Nr. 37 = LA Speyer Best. Y 20/41.

202 Vgl. Eilbote Landau vom 26.1.1856, S. 39 = LA Speyer Best. Y 20/41.

203 Vgl. Eilbote Landau Nr. 58 vom 24.7.1858, S. 367.

204 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. 2, S. 315; vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 227; HStA München, Rheinpfälzer Urkunden Nr. 1303; vgl. Lehmann: Burgen und Bergschlösser, a.a.O., Bd. II S. 279.

205 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. 2, S. 315; vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 603 Bl. 2.

206 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. 2, S. 315.

207 Vgl. LA Speyer Best. D 2 Nr. 125 ff; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk a.a.O., S. 266.

208 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 227.

209 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Müh­len, a.a.O., S. 242 Anm. 8; vgl. LA Speyer Best. D2/116-5.

210 Vgl. Ehrgott: Wald­hambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 228.

211 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 242 Anm. 9 mit Hinweis auf Frey: Beschreibung des Rheinkreises, Bd. IV, a.a.O., S. 379-383.

212 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 228.

213 Vgl. Helfrich u.a.: Familienregister zu den katholischen Kirchenbüchern von Wald­hambach und Waldrohrbach 1735-1875, a.a.O., S. 107.

214 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 230; vgl. LA Speyer D2/116-3.

215 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 231/32.

216 Vgl. LHA Koblenz, Best. 21B, Nr. 37 und 38.

217 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 386.

218 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 2142: Waldmohrer Mühle; Grenzstreitigkeiten zwischen Pfalz-Zweibrücken und Kurpfalz Karte vom 30.6.1769.

219 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 2142: Waldmohrer Mühle; Grenzstreitigkeiten zwischen Pfalz-Zweibrücken und Kurpfalz Karte vom 30.6.1769.

220 Vgl. auch Bröhmer: 750 Jahre Mohrmühle Waldmohr; in: Westrich Kalender Kusel 2009, S. 241; vgl. Morgenstein: Wald­mohr, a.a.O., S. 52.

221 Vgl. Bröhmer: 750 Jahre Mohrmühle Waldmohr; in: Westrich Kalender Kusel 2009, S. 241.

222 Vgl. Neubauer: Regesten Werschweiler, a.a.O., S. 141 Nr. 182; vgl. Morgenstern: Waldmohr einst und jetzt, a.a.O., S. 20; vgl. Litzenburger: Die Entstehung und Ausbreitung der Grundherrschaft Werschweiler; in: Archiv für mittelrhein. Kirchengeschichte, 1950, S. 145; vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 170.

223 Vgl. Litzenburger: Die Entstehung und Ausbreitung der Grund­herrschaft Werschweiler; in: Archiv für mittelrhein. Kirchengeschichte, 1950, S. 145; vgl.

Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 141 Nr. 181.

224 Vgl. Bröhmer: 750 Jahre Mohrmühle Waldmohr; in: Westrich Kalender 2009, S. 241; vgl. Kiefer: Dorf­buch von Waldmohr, a.a.O., S. 170.

225 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 170.

226 Vgl. Morgenstern: Waldmohr einst und jetzt, a.a.O., S. 20, 53; vgl. Hessisches HStA Wiesbaden Abt. 147/49.

227 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 171; vgl. Morgenstern: Waldmohr einst und jetzt, a.a.O., S. 53.

228 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 171-172; vgl. Morgenstern: Waldmohr einst und jetzt, a.a.O., S. 53.

229 Vgl. Kiefer: Dorfbuch Waldmohr, a.a.O., S. 172-174 mit Abdruck des Erbbestandsbriefs von 1540; vgl. Morgenstern: Waldmohr einst und jetzt, a.a.O., S. 53 mit Abdruck des Erbbestandsbriefs von 1540; vgl. LA Speyer Best. B2 Sachakte Nr. 1356 „Mahlmühle zu Waldmohr, 1540“; vgl. Bold, Alfons: Geschichte der Mohrmühle, Speyer 1951.

230 Vgl. Bröhmer: 750 Jahre Mohrmühle Waldmohr; in: Westrich Kalender 2009, S. 241; vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 172-174; vgl.

Morgenstern: Waldmohr, a.a.O., S. 54.

231 Vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 52 Nr. 5989.

232 Vgl. Morgenstern: Waldmohr, a.a.O., S. 54-55; vgl. Bröhmer: 750 Jahre Mohr­mühle Waldmohr; in: Westrich Kalender 2009, S. 241.

233 Anm.: 1686 als Bordmüller auf der Oberen Bordmühle in Ramstein genannt; zwischen 1684-1686 hatte er die Oberschernauer Mühle in Ramstein

aufgebaut.

234 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 174.

235 Vgl. Untertanenliste des Oberamtes Zweibrücken; zitiert bei Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http//www-mueller-heppenheim

-homepa­ge.t-online.de/mue-vork.htm.

236 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 174.

237 Vgl. Kiefer: Dorf­buch von Waldmohr, a.a.O., S. 175.

238 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 178.

239 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 178-179.

240 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 179.

241 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 179.

242 Vgl. kath. KB Kübelberg; zitiert bei Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http//www-mueller-heppenheim-homepa­ge.t-online.de/mue-vork.htm.

243 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 85 R; zitiert nach Zeng­lein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 107.

244 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 64.

245 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 102 R; zitiert nach Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 118.

246 Vgl. Bröhmer: 750 Jahre Mohrmühle Waldmohr; in: Westrich Ka­lender 2009, S. 241; vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 180.

247 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 180.

248 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 181.

249 Vgl. Bröhmer: 750 Jahre Mohrmühle Waldmohr; in: Westrich Kalender 2009, S. 242; vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 181.

250 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7; LA Speyer Best 295/5 Bl. 367-372.

251 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 202; vgl. Weber: Mühlen und Müller­handwerk, a.a.O., S. 202.

252 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 122.

253 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 181.

254 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1356/5; zu den Einzelheiten s. die lesenswerte Darstellung bei: Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 185-191.

255 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Ku­sel, a.a.O., S. 24, französische Ortsaufnahme von 1806 = LA Speyer Best. W1, Nr. 599.

256 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 184.

257 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 184.

258 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 184.

259 Vgl. LA Speyer Best. U 301 Nr. 134.

260 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 185.

261 Vgl. Bröhmer: 750 Jahre Mohrmühle Waldmohr; in: Westrich Ka­lender 2009, S. 242.

262 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 184-185; vgl. Bröhmer: 750 Jahre Mohrmühle Waldmohr; in: Westrich Kalender 2009, S. 242.

263 Vgl. Bröhmer: 750 Jahre Mohrmühle Waldmohr; in: Westrich Kalender 2009, S. 243; vgl. auch: Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97; vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 185.

264 Vgl. Internetdatei www.regionalgeschichte.net Stichwort Waldmohr, Abruf vom 22.3.2014.

265 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 194-195 mit Abschrift der Genehmigung vom 28.1.1715.

266 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

267 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 195 mit Abschrift des Erbbestandsbriefs vom 27.7.1757.

268 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7; LA Speyer Best. 295/5 Bl. 377-381.

269 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 202.

270 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 122r.

271 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 196-196.

272 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 181.

273 Vgl. Mühlenprotokoll des Oberamts Zweibrücken, erstellt 1744 und vorgelegt am 6.1.1745 = LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 376-77.

274 LA Speyer Best B2 295/5 Bl. 372-377.

275 Mitteilung von Herrn Herrn Andreas Uhrig, Reichelsheim vom 17.12.2010.

276 Vgl. Frosch: Einwohner von Neuhofen, a.a.O., S. 121.

277 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 51.

278 http://www.mueller-heppenheim-homepage.t-online.de/mue-vork.htm.

279 Vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, a.a.O., a.a.O., S. 8.

280 Vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, a.a.O., a.a.O., S. 9.

281 Vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, a.a.O., a.a.O., S. 8.

282 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 58; vgl. Juner: Mühlen im

Wallhalbtal, a.a.O., S. 40.

283 Vgl. Erbbestandsbrief von 1765 abgedruckt bei Schick: Ehe­mals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis

Zweibrücken 1966, S. 58-59.

284 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zwei­brücken 1966, S. 58-59 mit Abdruck des Erbbestandsbrief von 1765; vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 40.

285 Vgl. Kunstdenkmäler, Band Pirmasens, a.a.O., S. 554-55; vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und

Landkreis Zweibrücken 1966, S. 58.

286 Vgl. Schick, a.a.O., S. 58-59 mit Abdruck des Erbbestandsbrief von 1765.

287 Vgl. Kunstdenkmäler, Band Pirmasens, a.a.O., S. 554-55.

288 Vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, a.a.O., a.a.O., S. 27.

289 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 40, Beilage, vom 18.5.1821, S. 296.

290 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 60.

291 Vgl. Eilbote Landau vom 24.3.1838, Nr. 12, S. 48.

292 Vgl. Schick: Würschhauser Mühle, a.a.O., S. 49.

293 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 55; vgl. Häberle: Wüstungen,

a.a.O., S. 211.

294 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 211; vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamenbuch, a.a.O., S. 487.

295 Vgl. Schick: Würschhauser Mühle, a.a.O., S. 49.

296 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 277; vgl. Schick: Die Würschhauser Mühle; in: Heimatkalender Stadt- und Landkreis Zweibrücken 1968, S. 51.

297 Vgl. Schick: Die Würschhauser Mühle; in: Heimatkalender Stadt- und Landkreis Zweibrücken 1968, S. 49-50; s. auch Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 211.

298 Vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 40.

299 Vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 40.

300 Vgl. Schmidt: Familiennamen in der ehemaligen Gemeinschaft Buntenbach im 18. Jahrhundert; in: PRFK 1977, S. 419, 424.

301 Vgl. Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, a.a.O.,S. 1.

302 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 154.

303 Vgl. ev. KB Wallhalben8, Bl. 15, Taufeintrag vom 25.1.1837.

304 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk a.a.O., S. 193.

305 Vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 40.

306 Vgl. Internetdatei Wikipedia Stich­wort Walschbronn, http://de.wikipedia.org/wiki/Walschbronn, Abruf vom 22.3.2014; vgl. Rohr: Eine Wanderung, a.a.O., S. 12-13.

307 Vgl. Quirin: Großsteinhausen, a.a.O., S. 10.

308 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 916.

309 Vgl. Rohr: Allerlei über das ehemalige Holzflößen von Dusenbrücken bis Zweibrücken; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zwei­brücker Land 2003, S. 201.

310 Vgl. Rohr: Die Walshauser Mühle, a.a.O., S. 168.

311 Vgl. Rohr: Walshausermühle, a.a.O., S. 169.

312 Vgl. Stadtarchiv Zweibrücken: Landgerichtsbuch Zweibrücken, fol. 213v, 224v; vgl. Gölzer: Register zum Landgerichtsbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 137.

313 Vgl. Rohr, Walshausermühle, a.a.O., S. 169.

314 Vgl. Rohr: Walshausermühle, a.a.O., S. 170.

315 Vgl. ref. KB Zweibrücken S. 728; vgl. Gölzer: Register zum Landgerichtsbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 133.

316 Anm.: sie wird anläßlich ihrer Hochzeit im ref. KB Zweibrücken als „Margarethe, Witwe des verlebten Hans Grim“ bezeichnet; vgl. ref. KB Zweibrücken, Bl. 736;

vgl. Gölzer: Register zum Landgerichtsbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 40.

317 Vgl. Rohr: Walshausermühle, a.a.O., S. 170; vgl. ref. KB Zweibrücken, Bl. 736; vgl. Gölzer: Register zum Landgerichtsbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 40.

318 Vgl. Rohr: Walshausermühle, a.a.O., S. 171.

319 Vgl. Rohr: Walshausermühle, a.a.O., S. 171.

320 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

321 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7; vgl. LA Speyer Best. 295/5 Bl. 203-215.

322 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 194.

323 Vgl. Rohr: Walshausermühle, a.a.O., S. 171.

324 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 119.

325 Vgl. Rohr: Walshausermühle, a.a.O., S. 171.

326 Vgl. Rohr: Walshausermühle, a.a.O., S. 171.

327 Vgl. Rohr: Walshausermühle, a.a.O., S. 171.

328 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreis­bauernkammer Pfalz 1864, S. 251.

329 Vgl. Rohr: Allerlei über das ehemalige Holzflößen von Dusenbrücken bis Zweibrücken; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2003, S. 201.

330 Vgl. Rohr: Allerlei über das ehemalige Holzflößen von Dusenbrücken bis Zweibrücken; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2003, S. 201.

331 Vgl. Rohr: Walshausermühle, a.a.O., S. 201.

332 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., S. 217.

333 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsan­gaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 276.

334 Vgl. Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz Nr. 9 vom 13.2.1840 außerordentliche Beilage S. 11.

335 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 9.

336 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 31.

337 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 9.

338 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 31.

339 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 1169.

340 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 9.

341 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 31.

342 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 31.

343 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 9.

344 Vgl. ref. KB Walsheim b. Landau5, Bl. 10.

345 Vgl. ref. KB Walsheim b. Landau5, Bl. 12 Sterbeeintrag d. Johann Jakob Lemile vom 10.5.1801.

346 Vgl. ref. KB Walsheim b. Landau5, Bl. 12 Sterbeeintrag d. Johannes Steiner vom 20.9.1805.

347 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 9.

348 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 31r.

349 Vgl. ref. KB Walsheim b. Landau5, Bl. 4, Angabe „Dorfmüller“ beim Sterbeeintrag seiner Tochter Eva Lemile vom 28.12.1790.

350 Vgl. ref. KB Walsheim b. Landau5, Bl. 7, Angabe „Dorfmüller“ beim Sterbeeintrag vom 16.2.1795.

351 Eilbote Landau vom 11.6.1836, S. 95 = LA Speyer Best. Y 20/41.

352 Vgl. Eilbote Landau vom 11.6.1836, S. 95 = LA Speyer Best. Y 20/41; vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreis, Nr. 77 vom 13.7.1836, S. 622.

353 Vgl. Eilbote Landau vom 15.2.1855, S. 61 = LA Speyer Best. Y 20/41.

354 Vgl. Eilbote Landau Nr. 20 vom 8.3.1856, S. 112.

355 Vgl. Eilbote Landau vom 20.1.1859, S. 26 = LA Speyer Best. Y 20/41.

356 LA Speyer Best. X53 Nr. 7 (Kopie); Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

357 Vgl. LA Speyer Best. B2: 1364/4: „Mahl- und Ölmühle zu Walsheim [Erbbestandsbriefe]“, 1588-1738.

358 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 47.

359 Vgl. Kampfmann: Heimatkunde, a.a.O., S. 154; vgl. Besse/Gölzer: Hornbach Gerichtsbuch, a.a.O., S. 49.

360 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 130-137: Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Rentkammersekretärs Marx vom 6.1.1745; vgl. auch Weber:

Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 191.

361 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 265.

362 Vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 9; vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 265.

363 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 117.

364 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 479.

365 Vgl. Eilbote Landau Nr. 5 vom 20.1.1859, S. 26.

366 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 84.

367 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 82 mit Photo der Walzenstühle.

368 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 118.

369 Vgl. Verordnungs- und Anzeigeblatt für den Kreis Heppenheim 1905, Nr. 196 vom 13.12.1905: Bericht über den Brand der Walzmühle Ludwigshafen; vgl. Mitteilung von Dr. Hermann Müller / Heppenheim vom 18.4.2014.

370 Vgl. Verordnungs- und Anzeigeblatt für den Kreis Heppenheim 1905, Nr. 196 vom 13.12.1905: Bericht über den Brand der Walzmühle Ludwigshafen; vgl. Mitteilung von Dr. Hermann Müller / Heppenheim vom 18.4.2014.

371 Vgl. Verordnungs- und Anzeigeblatt für den Kreis Heppenheim 1905, Nr. 198 vom 15.12.1905: Bericht über den Brand der Walzmühle Ludwigshafen; vgl. Mitteilung von Dr. Hermann Müller / Heppenheim vom 18.4.2014.

372 Vgl. Weber: Wartenberg; in: Busch, Egon (Hrsg.): Burgen, Schlösser und Klöster in der Nordpfalz, S. 12; vgl. auch Weber: Das pfälzische Adelsgeschlecht der Kolbe von Wartenberg. Kaiserslautern 1955.

373 Vgl. Lei­ninger Geschichtsblätter 1914, S. 29.

374 Vgl. Kleeberger: Die Juwe­len der Reichsgräfin Katharina von Wartenberg; in: Leininger Geschichtsblätter 1914, S. 28 ff.; vgl. Weber: Johann Casimir

Kolb von Wartenberg als Emigrant in Metz; in: Nordpfälzer Geschichtsverein Beiträge zur Heimatgeschichte, Jahrgang 1957, S.13.

375 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf .

376 Vgl. Weber: Neuhemsbach, a.a.O., S. 22.

377 Vgl. Weber: Neuhemsbach, a.a.O., S. 22.

378 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 18.

379 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 302.

380 Vgl. Gillmann: Sippersfeld, Pfrimmerhof und Breunigweiler, a.a.O., S. 111; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 303; vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 533.

381 Vgl. Gillmann: Sippersfeld, Pfrimmerhof und Breunigweiler, a.a.O., S. 111; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 303.

382 Vgl. Krehbiel: “From Troubled Times, a.a.O., S. 48.

383 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 303; vgl. Denkmaltopo­graphie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 533.

384 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf, Abruf vom 23.3.2014.

385 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 32.

386 Vgl. LA Speyer Best. W41 Nr. 6143/6144; abgedruckt bei: Denkmaltopographie Landkreis Bad Dürkheim, a.a.O., S. 527.

387 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 20r Akten des Bezirksamts Franken­thal betr. Getreidemühlen im Bezirk Frankenthal 1817.

388 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 251.

389 Vgl. Schoch: Aller­hand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 10, 16.

390 Vgl. Kiefer: Dorfbuch von Waldmohr, a.a.O., S. 184.

391 Vgl. Intelligenz­blatt des Rheinkreises Nr. 199, vom 22.12.1827, Beilage, S. 1203.

392 Vgl. Biundo: Pfälz. Pfarrerbuch, a.a.o., S. 428 Anm. zu Nr. 4982.

393 Vgl. Schulz: Zinsbuch, a.a.O., S. 36-37.

394 Vgl. Schulz: Zinsbuch, a.a.O., S. 37; vgl. LA Speyer, Best. B1 Urk. v. 11.5.­1452. +++Zitat prüfen+++

395 Vgl. Schulz: Zinsbuch, a.a.O., S. 37 m.w.N.

396 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 145/4; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 234.

397 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 279.

398 Vgl. Katholisches Pfarrarchiv Freinsheim C.6., Bistumsarchiv Speyer; Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 20.12.2014.

399 Vgl. Neumer: Wei­denthaler Lutheraner im lutherischen Kirchenbuch von Hochspeyer; in: PRFK 2001, S. 556.

400 Vgl. Grimm: Weisthümer, a.a.O., Bd. V, S. 592 Nr. 11.

401 Vgl. allgemein zum Asylrecht der Mühlen: Vandré, Rudolf: Zum Ursprung der Mühlenfreiheit; in: Genealogie. Deutsche Zeitschrift für Familienkunde, 2009, S. 738.

402 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 226.

403 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 226.

404 Vgl. Sturm: Schifferstadt, a.a.O., S. 27; Jan: Türkensteuerregister, a.a.O., S. 142.

405 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 226.

406 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 257, 252; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1661/6.

407 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 18r; LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 fol. 27.

408 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 226.

409 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1661/8: Erbbestandsbrief Mahl- und Sägmühle für Jakob Eberhard Wegele, 1746.

410 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 226.

411 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 226-227.

412 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 227.

413 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 227.

414 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 269.

415 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 227.

416 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 227.

417 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 75.

418 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 227.

419 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 278, 269.

420 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 269.

421 Vgl. Lehmann: Burgen und Bergschlösser in Speyergau, a.a.O., 1. Teil, S. 193; vgl.. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 203.

422 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 229.

423 Neustadter Wochenblatt Nr. 53 vom 2.7.1839, S. 212.

424 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 229.

425 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 228.

426 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 228.

427 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 228.

428 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 227 m.w.N..

429 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 227.

430 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 227.

431 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 19; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 fol. 27; vgl. auch Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 258.

432 Vgl. LA Speyer A Nr. 1659/18; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 161.

433 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., S. 152; vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. II, S. 587; vgl. Gilardone: Handbuch

Regierungsbezirk Pfalz, a.a.O., S. XLIII.

434 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 161.

435 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 227.

436 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 81 vom 18.8.1821, S. 488-489.

437 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 227; vgl. Neumer: Bürgerbuch Verbandsgemeinde Hochspeyer, a.a.O., S. 179 Anm. zu Nr. 888.

438 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 227.

439 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 228.

440 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 19; vgl. auch Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 258.

441 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 27.

442 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 229.

443 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 231.

444 Vgl. Dietrich: Waldbauern und andere Leute, a.a.O., S. 160.

445 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O.,S. 251.

446 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O.,S. 251.

447 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 230.

448 Neustadter Wochenblatt Nr. 53 vom 2.7.1839, S. 212.

449 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 230.

450 Vgl. Christmann: Dörferuntergang, a.a.O., S. 11.

451 Vgl. Christmann: Dörferuntergang, a.a.O., S. 33.

452 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 205.

453 Vgl. Christmann: Dörferuntergang, a.a.O., S. 23.

454 Vgl. Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, a.a.O., S. 11.

455 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 205 m.w.N.

456 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 205; vgl. Velmann: Die Wälder des Stifts zu Kaiserslautern im Jahre 1600; nach der Beforchung des kurfürstlichen Forstmeisters Philipp Velmann; eine forstlich-geographisch-historische Schilderung (Speier 1913).

457 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 1662/5: Obere und untere Pfeifermühle, 1685, 1711-1725, 1752-1761, 1789-1800; vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O.,

S. 206.

458 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 1662/5: Obere und untere Pfeifermühle, 1685, 1711-1725, 1752-1761, 1789-1800; vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O.,

S. 206.

459 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 206.

460 Vgl. Herzog: Familienbuch von Heimkirchen, a.a.O., S. 15 Nr. 170.

461 Vgl. Seiter/Müller: Reformiertes Kir­chenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, a.a.O., S. 9.

462 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. +++klären+++

463 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 239.

464 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 467 Zeile 41 zu Nr. 591.

465 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 1662/5: Obere und untere Pfeifermühle, 1685, 1711-1725, 1752-1761, 1789-1800; vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S.206.

466 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29.

467 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 239.

468 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 3, S. 178.

469 Vgl. Kaufmann: Rheinhessische Ortsnamen, a.a.O., S. 220.

470 Vgl. Hoffmann: Kloster St. Jakob auf dem Don­nersberg, a.a.O., S. 46; vgl. LA Speyer Best. D41 Nr. 1; vgl. Remling: Abteien, a.a.O., Bd. II, S. 180; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen-Oppau am 12.4.2012.

471 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 3, S. 179.

472 Vgl. luth. KB Alzey, Sterbeeintrag vom 2.5.1729,.

473 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 26.12.1701.

474 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 9.7.1713.

475 Vgl. Klamm: Das kurfürstliche Unteramt Freinsheim; in: Pfälzische Heimat­blätter 1964, S. 1.

476 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 27 vom 3.4.1818, S. 155, Beilage o.S..

477 abgedruckt bei Alter: Der Aufstand der Bauern, a.a.O., S. 86.

478 Vgl. Alter: Der Aufstand der Bauern, a.a.O., S. 88.

479 Vgl. http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/index.ph.

480 LA Speyer Best. X53 Nr. 7 (Kopie); Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220, Bl. 37r.

481 Vgl. Fendler: Deutschor­denskommende Weißenburg, a.a.O., S. 159-160 m.w.N..

482 Vgl. kath. KB Altenstadt, Archives Départmentales Bas-Rhin, BMS, 1686-1723, 3 E 7/1, Copulationseintrag vom 4.11.1721.

483 Vgl. kath. KB Altenstadt, Archives Départmentales Bas-Rhin, BMS, 1686-1723, 3 E 7/1, Copulationseintrag vom 27.4.1722.

484 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberot­terbach 1686-1799, a.a.O., S. 53.

485 Vgl. Landauer Wochenblatt vom 9.6.182, S. 90.

486 Vgl. Eilbote Landau vom 2.9.1837, Nr. 35, S. 139.

487 Vgl. Schweer: Weißenburg. Eine Stadtgeographie a.a.O., S. 58 mit Photo „Stadtmauer an der Brudermühle; Schweer, a.a.O., S. 49.

488 abgedruckt bei Alter: Der Aufstand der Bauern, a.a.O., S. 86.

489 Vgl. Eilbote Landau vom 12.9.1646 Beilage Nr. 37 = LA Speyer Best. Y 20/41.

490 Vgl. Eilbote Landau vom 26.6.1856, S. 302 = LA Speyer Best. Y 20/4.

491 Vgl. Schweer: Weißenburg, a.a.O., S. 111.

492 Vgl. Weintraud: Die Ölmül­lerfamilie Pastetenbecker, a.a.O., S. 422.

493 Vgl. Postkarte aus dem 19. Jh., gedruckt um 1906,Verlag Ackermann, Weißenburg, abgedruckt 2011 bei Internetdatei http://www.ak-ansichtskarten.de.

494 Vgl. Schweer: Weißenburg, a.a.O., S. 111.

495 Vgl. Schweer: Weißenburg a.a.O., S. 51 Karte: Stadtentwicklung von Weißenburg im Mit­telalter.

496 Vgl. Eilbote Landau vom 23.2.1839, Nr. 8, S. 32.

497 Vgl. Denkmal­topographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 245.

498 Vgl. Kilian: Untertanen-Liste des kurpfälzischen Oberamts Alzey vom Jahre 1698, Fort­setzung; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde, 1956, S.83.

499 Vgl. Kilian: Untertanen-Liste des kurpfälzischen Oberamts Alzey vom Jahre 1698, Fortsetzung; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde, 1956, S. 83.

500 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 245.

501 Vgl. kath. KB Weitersweiler, Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

502 Vgl. Denkmaltopographie Kreis Manz-Bingen, Bd. 18.1, a.a.O., S. 701.

503 Vgl. Denkmaltopographie Kreis Manz-Bingen, Bd. 18.1, a.a.O., S. 701-702.

504 Vgl. Denkmaltopographie Kreis Manz-Bingen, Bd. 18.1, a.a.O., S. 704.

505 Vgl. Kilian: Schatzungsregister des kurpfälzischen Oberamtes Stromberg, a.a.O., S. 49.

506 Vgl. Internetdatei Wikipedia Stichwort Wellbach http://de.wikipedia.org/wiki/Wellbach_(Queich), Abruf vom 18.10.2013.

507 Vgl. LA Speyer Best. H31 Nr. 157 Z 2290: „Herstellung einer Brücke über den Wellbach im Zuge des Baues eines Holzabfuhrweges im Gemeindehinterwald von

Albersweiler [laut höherer Entscheidung ist der Wellbach als Triftbach definitiv aufgegeben und zählt zu den Privatgewässern], 1887.

508 Vgl. Internetdatei Wikipedia Wendelsheim http://de.wikipedia.org/wiki/Wendelsheim, Abruf vom 22.10.2013.

509 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 242/1.

510 Vgl. StA Darmstadt A2 Wendelsheim Nr. 242/2; vgl. Rödel: Regesten zur Geschichte des Zisterzienserinnenklosters Sion; in: Alzeyer Geschichtsblätter 25

(1990), S. 11.

511 Vgl. Schowalter: Johann Eymann [1764-1847]; in PRFK 1977, S. 425-427.

512 Vgl. Internetda­tei, www.woellstein.de/Ortsgemeinden/Wendelsheim, Abruf vom 23.3.2014.

513 Vgl. Rabenau: Verzeichnis Großherzogthum Hessen, a.a.O., Stichwort Bannmühle [Eichenmühle].

514 Vgl. Internetda­tei, www.woellstein.de/Ortsgemeinden/Wendelsheim, Abruf vom 23.3.2014.

515 Mitteilung von Herrn Manfred Scharfenberger vom 31.7.2010.

516 Vgl. Internetda­tei, www.woellstein.de/Ortsgemeinden/Wendelsheim, Abruf vom 23.3.2014.

517 Vgl. Internetdatei www. woellstein.de/Ortsgemeinden/ Wendelsheim, Abruf vom 23.3.2014.

518 Vgl. Internetdatei www. woellstein.de/Ortsgemeinden/ Wendelsheim, Abruf vom 23.3.2014.

519 Anm.: das Gräflich Wartenberg'sche Archiv war Bestandteil des Samtarchivs der Erbacher Grafen und Fürsten, das 1932 dem Staatsarchiv Darmstadt übergeben

wurde und dort beim Bombenangriff 1944 vollständig vernichtet wurde. Die Urkunden-Regsten aus dem Alt-Repertorium C21 Nr. 518 sind dem Repertorium der

erbachischen Zunftakten ist es das einzige erhalten gebliebene Findmittel [vgl. Hinweis Hess. StA Darmstadt]

520 Vgl. Hess. StA Darmstadt HDSTA Best. V3 Nr. Nachweis Gräflich Wartenbergsches Archiv [s. dazu vorstehende Anm.].

521 Vgl. LA Speyer Best. H 51 Nr. 708: Enthält Gesuch des Müllers Heinrich Mauer um Loskauf der auf der Rübenmühle zum Vorteil des Philipp Zoppi in Alzey haftenden Erbpacht, 1843-1844, 1885.

522 Vgl. Wig­genhorn: Reichskammergerichtsprozeß, a.a.O., S. 101.

523 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 457; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 272 Nr. 343.

524 Vgl. Internetdatei www. woellstein.de/Ortsgemeinden/ Wendelsheim, Abruf vom 23.3.2014.

525 Vgl. Frey: Beschrei­bung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 3, S. 294.

526 Vgl. Wagner: Wüstungen im Grossherzogtum Hessen, Bd. 3, a.a.O., S. 40.

527 Vgl. Wagner: Wüstun­gen im Grossherzogtum Hessen, Bd. 3, a.a.O., S. 40.

528 Vgl. Schütz: Mörsfeld, a.a.O., S. 173-174 Nr. 774.

529 Vgl. Schütz: Mörsfeld, a.a.O., S. 102 Nr. 458.

530 Vgl. LA Speyer Best. U111 Nr. 8, Bl. 9 Gemeindearchiv Mörsfeld.

531 Vgl. Schütz: Mörsfeld, a.a.O., S. 38 Nr. 154.

532 Vgl. Schütz: Mörsfeld, a.a.O., S. 71-72 Nr.309.

533 Vgl. Schütz: Mörsfeld, a.a.O., S. e72 Nr. 313:

534 Vgl. Schütz: Mörsfeld, a.a.O., S. 188 Nr. 828, 831.

535 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 316.

536 Vgl. Biundo,: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 39.

537 Vgl. Christ­mann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 316.

538 Eilbote Landau vom 27.4.1850, Nr. 34, S. 249.

539 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 334.

540 Vgl. Mötsch: Regesten Sponheim, a.a.O., Bd. IV 4794 Nr. 26; vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamenbuch, a.a.O., S. 487

541 Vgl. Mötsch: Regesten Sponheim, a.a.O., Bd. IV 4792 Nr. 38; vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamenbuch, a.a.O., S. 487.

542 Vgl. Heintz: Verschollene Ortsnamen; in: MittHistVer 5 [1875], S. 117; vgl. München, Bayer. Staatsbibl., Cod.Germ. 1649; vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamens-­ buch, a.a.O., S. 487.

543 Vgl. Dolch/Greule: Sied­lungsnamenbuch, a.a.O., S. 487.

544 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 597.

545 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 269.

546 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 282.

547 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 598.

548 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 291.

549 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 9r.

550 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 122/7.

551 Vgl. Kunstdenkmäler, a.a.O., Bd. V, S. 208.

552 Vgl. Pfälzer Geschichtsblätter 1907, S. 36; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 291.

553 Vgl. Klotz: Germersheim, Selbstverlag 1994, S. +++klä­ren+++; vgl. Louis: Geschichte der Holzmühle, a.a.O., S. 3.

554 Vgl. Louis: Geschichte der Holzmühle, a.a.O., S. 7.

555 Vgl. Louis: Geschichte der Holzmühle, a.a.O., S. 8.

556 Vgl. Jan: Türkensteuerregister, a.a.O., S. 89.

557 Vgl. Louis: Ge­schichte der Holzmühle, a.a.O., S. 7.

558 Vgl. Louis: Geschichte der Holzmühle, a.a.O., S. 9.

559 Vgl. Louis: Geschichte der Holzmühle, a.a.O., S. 10/11; vgl. auch LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7 und LA Speyer Best A2 Nr. 179/1.

560 Vgl. LA Speyer Best. E Nr. 878.

561 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 9.

562 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7.

563 Vgl. Armgart / Schulz: Johanniterkommende Heimbach; in: Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 138; vgl. LA Speyer Best. D57, Nr. 44.

564 Vgl. Louis: Geschichte der Holzmühle, a.a.O., S. 12-13.

565 Vgl. Louis: Geschichte der Holzmühle, a.a.O., S. 15-16.

566 Vgl. LA Speyer Best. H34 Nr. 480: Akten des Bezirksamts Germersheim betr. Triebwerksanlage der Holzmühle an der Queich in Westheim; hier: wasserpolizeiliche Ge­nehmigung der neuen Triebwerksanlage.

567 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 45, 47.

568 Vgl. Gallé: Kunstführer Rhein­hessen, a.a.O., S. 144.

569 Vgl. Gallé: Kunstführer Rheinhes­sen, a.a.O., S. 145.

570 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 45.

571 Vgl. LA Speyer Best. F7 Nr. 1289.

572 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 82.

573 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 106, 112.

574 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 126.

575 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O. Bd. 3, S. 106.

576 Vgl. Grünewald/ Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 141.

577 Vgl. Grünewald/ Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 176.

578 Vgl. Internetdatei Wikipedia: Liste der Kul­turdenkmäler in Westhofen, http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturdenkmäler_in_Westhofen, Abruf

vom 23.3.2014.

579 Vgl. Karte bei Grünewald/Stroh: Chronik West­hofen, a.a.O., nach S. 256.

580 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 124.

581 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 29.

582 Vgl. Internetdatei Wikipedia: Liste der Kul­turdenkmäler in Westhofen, http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturdenkmäler_in_Westhofen, Abruf

vom 23.3.2014.

583 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 59.

584 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 88.

585 Vgl. Grünewald/ Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 124.

586 Vgl. Grüne­wald/ Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 160, 177.

587 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 66-67.

588 Vgl. Grünewald/ Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 90.

589 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 106.

590 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 135.

591 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 160.

592 Vgl. Rabenau: Verzeichnis Großherzogthum Hessen, a.a.O., Stichwort Dreihornsmühle.

593 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 n.f.

594 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 n.f.

595 Vgl. Karte bei Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., nach S. 256.

596 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 55 mit Anm., S. 84.

597 Vgl. Grünewald/ Stroh: Chronik West­hofen, a.a.O., S. 65.

598 Vgl. Grünewald/ Stroh: Chronik West­hofen, a.a.O., S. 92.

599 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 68.

600 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 75.

601 Vgl. Grünewald/ Stroh: Chronik West­hofen, a.a.O., S. 90.

602 Vgl. Grünewald/ Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 94.

603 Vgl. Grünewald/ Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 95.

604 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 112.

605 Vgl. Grünewald/ Stroh: Chro­nik Westhofen, a.a.O., S. 117.

606 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 n.f.

607 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 159.

608 Vgl. Karte bei Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., nach S. 256.

609 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 58.

610 Vgl. Internetdatei www://kaiserbadgalerie.com, Abruf vom 23.3.2014.

611 Widder: Beschreibung der Kurpfalz (1787), a.a.O., Bd. 3, S. 106.

612 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westho­fen, a.a.O., S. 58.

613 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 77.

614 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 106.

615 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 128.

616 Vgl. LA Speyer Best. A 15 Zeller Stifts Collecturrechung Nr. 160 Bl. 162.

617 Vgl. Grü­newald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 159, 176.

618 Vgl. Internetdatei www://kaiserbadgalerie.com, Abruf vom 23.3.2014.

619 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 159.

620 Vgl. Gallé: Kunstführer Rheinhessen, a.a.O., S. 147.

621 Vgl. Karte bei Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., nach S. 256.

622 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 29.

623 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 75.

624 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 76.

625 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 80.

626 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 94.

627 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 111.

628 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., Anm. zu S. 109.

629 Vgl. Grünewald/ Stroh: Chro­nik West­hofen, a.a.O., S. 117.

630 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 129.

631 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 n.f.

632 Vgl. Karte bei Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., nach S. 256.

633 Vgl. Gallé: Kunstführer Rheinhessen, a.a.O., S. 150.

634 Vgl. Grü­newald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 23.

635 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 75.

636 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 76.

637 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 94.

638 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 95.

639 Vgl. Grü­newald/ Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 96.

640 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 106.

641 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 112.

642 Vgl. Grünewald/ Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 129.

643 Vgl. Grünewald/ Stroh: Chro­nik Westhofen, a.a.O., S. 117.

644 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 n.f.

645 Vgl. Karte bei Grünewald/Stroh: Chro­nik Westhofen, a.a.O., nach S. 256:

646 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 69:

647 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 75:

648 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 128.

649 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 90.

650 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 94.

651 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 102.

652 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 112.

653 Vgl. Grünewald/Stroh: Chro­nik Westhofen, a.a.O., S. 117.

654 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 n.f.

655 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 276.

656 Vgl. Battenberg: Lichtenberger Urkunden, a.a.O., Nr. 2951; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen.

657 Vgl. Wittner: Familienregister Großfischlingen, a.a.O., S. 72.

658 Vgl. Wittner: Familienregister Großfischlingen, a.a.O., S. 145.

659 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 171.

660 Vgl. LA Speyer; Hochstift Speyer. A. Nr. 306b, Bl. 350 r.

661 Vgl. LA Speyer Lagerbuch 53, Bl. 125 und 130.

662 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., S. 112; vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises I, a.a.O., S. 285; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 171.

663 Eilbote Landau vom 10.10.1846 Beilage Nr. 41 = LA Speyer Best. Y 20/41.

664 Vgl. Neustadter Wochenblatt Nr. 70 vom 1.9.1840, S. 286-287.

665 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

666 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 607.

667 Vgl. o.A.: Die Wiesbacher Mühle; in: Aus heimatlichen Gauen 1934 Nr. 14 und Nr. 15.

668 Vgl. Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken, Werschweiler Schaffnei-Rech­nung, Bl. 318.

669 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 199.

670 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 609.

671 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 608.

672 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 607.

673 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1405/4: Enzenbacher Mühle zu Wiesbach, Wiederrichtung der Mühle, 1745-1767.

674 Anm.: unterhalb der Wiesbacher Mühle.

675 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 200; LA Speyer Best B2 Nr. 294/7: Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken, erstellt 1744 von Rentkammersekretär Johann Friedrich Marx und vorgelegt am 6.1.1745, erwähnt bei der Beschreibung der Stampermühle.

676 Anm.: die Altmühle oder Obere Mühle

677 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 607; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1405/4 fol. 2-2r.

678 Anm.: die unterliegende Stampermühle, auf pfalz-zweibrückischen Gebiet, lag am Wiesbach unterhalb des Dorfes Wiesbach, östlich vom damals sickin­gischen Dorf Kleinbundenbach.

679 Anm.: gemeint die Altmühle oder obere Mühle in Wiesbach.

680 Anm.: gemeint die Altmühle bei Kleinbundenbach.

681 Anm.: gemeint die frühere, im 30jährigen Krieg zerstörte Etzenbacher Mühle.

682 LA Speyer Best. B2 Nr. 1405/4 fol. 6; vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 607.

683 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 607; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1405/4 fol. 7-8r.

684 Anm.: gemeint die Altmühle oder Obermühle in Wiesbach. Um 1744 war Johann Peter *Müller als Lehensmüller auf der Wiesbacher Mühle, er war lutherisch und verheiratet mit der Katholikin Anna Maria Lanz. Diese war inzwischen gestorben und der Witwer beabsichtigte eine Wiederverheiratung. Die geplante Heirat mit der Schwester des Hans Adam Müller aus Krähenberg ist wohl nicht zustandegekommen, denn Johann Peter Müller verheiratete sich am 28.6.1746 in Winterbach [ref. KB Winter­bach] mit Anna Margaretha Hofmann (* Niederhausen 23.12.1725, Tochter von Jacob Hofmann, Gemeinsmann und Müller zu Nie­derhausen [* ca. 1680 err – 02.08.1744] und ist wenige Wochen später, bereits am 11.8.1746 in Winterbach mit 21 Jahren verstorben [Vgl. ref. KB Lambsborn; zitiert nach Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Hep­penheim: http//www-mueller-heppenheim-homepage.t-online.de/mue-vork.htm].

685 Anm.: die Behauptung kann nicht stimmen, da der Obermüller und Witwer Johann Peter Müller sich bereits am 28.6.1746 mit der Müllerstochter aus Niederhausen, Anna Margaretha Hofmann verheiratete.

686 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 607.

687 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 607.

688 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1405/4 fol. 10: Schreiben des Philipp Adam Weber: „mein vor etlichen Wochen zu Wießbach Verstorbener Schwager“.

689 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 607; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1405/4 fol. 9.

690 Anm.: Philipp Adam Weber war seit 1739 Erbbeständer auf der Mahl- und Bannmühle in Niederhausen (OT von Winterbach). Er ist mit Anna Margaretha Müller verheiratet und daher über seine Ehefrau Mitglied der Erbengemeinschaft.

691 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 608; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1405/4 fol. 10-11.

692 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1405/4 fol. 16-17.

693 Christian Reinhard von Plücksburg, † vor 1.9.1757, 1735-1744 Oberstallmeister und Kammerjunker; Sohn von Wilhelm Karl von Plücksburg; °° 11.12.1747 in Zweibrücken mit Johanna Maria Henriette von Zachmann, Witwe von Wilhelm v. *Cathart zu Carbiston (vgl. Stuck: Hofpersonal, a.a.O., S. 144).

694 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 608; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1405/4 fol. 14-15r.

695 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 608.

696 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 608.

697 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 610.

698 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 610-611; vgl. Bonkhoff: Großbundenbach, a.a.O., S. 293.

699 Anm.: die Frau von Plücksburg, Witwe des Freiherrn Wilhelm von Cathart zu Carbiston, war inzwischen gestorben. Der Vormund der cathcart'schen Kinder ist nun die Geh. Rätin von Lüls. Ihre vielfachen Bemühungen zur Erhaltung der cathcart'schen Rechtsansprüche führten zu keinem Erfolg. Die Regierung weist ihre Anspruchsbegründungen von 1753 und 1754 ab. Nochmals 1755 versucht sie mit einer Bittschrift wenigstens eine Entschädigung für ihre Mündel zu erhalten. Erst 1762 wird dem herrn Christian von Cathcart, herzoglich zweibrückischer Kämmerer auf herzogliche Verordnung ein Betrag von 48fl ausbezahlt (vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 611; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 15405/4 fol. 33-34).

700 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 612.

701 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 612.

702 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 612.

703 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 613.

704 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 613.

705 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 613.

706 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 614-615.

707 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 124r.

708 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 S. 42-43.

709 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 615; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1405/4 fol. 113-121r.

710 Angabe von Michael Hübner bei gedbas; http://gedbas.genealogy.net/person/show/1131804024, Abruf vom 16.6.2014.

711 Vgl. LA Speyer Best. B2 Karte 1407 UNr. 7/f.67: Karte über die auf Etzenbacher Bann gelegenen dem Etzenbacher Müller Peter Blinn in Erbbestand gegebenen Ländereien.

712 Vgl. ref. KB Lambsborn 2, Bl. 164 Copulationseintrag vom 19.7.1768; zu den Lebensdaten: vgl. Angabe von Helmut Scheen bei Geneanet, Abruf vom

15.6.2014.; vgl. Angabe von Michael Hübner bei gedbas, Abruf vom 16.6.2014.

713 Vgl. Bonkhoff: Großbundenbach, a.a.O., S. 298.

714 Vgl. Bonkhoff: Großbundenbach, a.a.O., S. 299.

715 Vgl. Bonkhoff: Großbundenbach, a.a.O., S. 299.

716 Vgl. Schaaff: Untertanenlisten des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken aus den Huldigungsprotokollen des Jahres 1776, a.a.O., S. 104.

717 Vgl. Bonkhoff: Großbundenbach, a.a.O., S. 300.

718 Vgl. Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Wallhalben 1719-1798, a.a.O., S. 148.

719 Angabe von Helmut Scheen bei Geneanet,Abruf vom 15.6.2014..

720 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., S. 59.

721 Vgl. Frey: Beschreibung d. Rheinkreises, a.a.O., Bd. 4, S. 166.

722 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 199.

723 Eilbote Landau vom 21.7.1838, Nr. 29, S. 116.

724 Vgl. http://www.etzenbachermuehle.de/, Abruf vom 11.6.2014.

725 Vgl. o.A.: Die Wiesbacher Mühle; in: Aus heimatlichen Gauen 1934 Nr. 14 und Nr. 15.

726 s. Etzenbacher Mühle

727 Vgl. o.A.: Die Wiesbacher Mühle; in: Aus heimatlichen Gauen 1934 Nr. 14, leider ohne Quellenangabe.

728 zitiert bei: o.A.: Die Wies­bacher Mühle; in: Aus heimatlichen Gauen 1934 Nr. 1, leider ohne Quellenangabe.

729 Vgl. o.A.: Die Wiesbacher Mühle; in: Aus heimatlichen Gauen 1934 Nr. 14.

730 Vgl. o.A.: Die Wiesbacher Mühle; in: Aus heimatlichen Gauen 1934 Nr. 14 mit Übertragung des Kaufbriefs, leider ohne Quellenangabe.

731 Vgl. ref. KB Waldmohr, Taufeintrag vom 12.4.1694.

732 Vgl. ev.-ref. KB Zweibrücken, Copulationseintrag vom 17.11.1681.

733 Vgl. ref. KB Waldmohr, Taufeintrag vom 3.2.1691.

734 Vgl. ref. KB Lambs­born.

735 Vgl. Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppen­heim: http//www-mueller-heppenheim-homepage.t-online.de/mue-vork.htm.

736 Vgl. ref. KB Lambsborn1 Bl. 8.

737 Vgl. Angabe bei: o.A.: Die Wiesbacher Mühle; in: Aus heimatlichen Gauen 1934 Nr. 14 mit Übertragung des Kaufbriefs zwischen Johann Reinhardt Müller und seinem Sohn Abraham Müller, leider ohne Quellenangabe.

738 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7.

739 Anm.: die im 30jährigen Krieg zerstörte Etzenbacher Mühle war noch nicht wieder aufgebaut.

740 Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 200.

741 Vgl. luth. KB Batt­weiler-Dellfeld; zitiert nach Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http://www.mueller-heppen-heim-home-page.t-onli­ne.de/mue- vork.htm; vgl. auch LA Speyer Best B2 Nr. 294/7; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 200.

742 Vgl. Jotter: Die Mühlen des Wiesbachtales, a.a.O., S. 607.

743 Vgl. ref. KB Win­terbach und ref. KB Lambsborn, zitiert nach Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http//www-mueller-heppen­heim-homepage.t- online.de/mue-vork.htm; vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 96.

744 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7; LA Speyer Best. 295/5 Bl. 334-343.

745 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müller­handwerk, a.a.O., S. 200.

746 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 121r.

747 aus Internetdatei Wikipedia, Stichwort Wiesbach, http://de.wikipedia.org/wiki/Wiesbach_(Schwarzbach), Abruf vom 24.3.2014.

748 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 4 ff.

749 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 7, 108.

750 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 6, 10; vgl. Karte bei Schworm: Die Steinalb; in Westrich Kalender 2009, S. 23.

751 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 6.

752 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 10.

753 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 6; Karte bei Schworm: Die Steinalb; in Westrich Kalender 2009, S. 23.

754 Vgl. Hartmann: Ergänzung Gutsbezirk Baumholder, a.a.O., S. 107; vgl. aber LA Speyer Best. B2 Nr. 138: „Schatzungsfreiheit von einer im Grimbacher Bann [Anm.:

Gemeinde Grünbach] gelegen zur freiherrl. Salmischen Erbbestandsmühle in der Steinalb ge­hörigen Wiese, 1767-1786“.

755 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 32 Nr. 170.

756 Vgl. Hartmann: Ergänzung Gutsbezirk Baumholder, a.a.O., S. 107, 108.

757 Vgl. Kaufmann: Rheinhessische Ortsnamen, a.a.O., S. 226-227; vgl. Gallé: Kunstreiseführer Rheinhessen, a.a.O., S. 115-116.

758 Vgl. Kunstdenkmäler, Kreis Worms, a.a.O., S. 137 iVm S. 76.

759 Vgl. luth. KB Heuchelheim bei Frankenthal 1, Bl. 38.

760 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 393, lfd.-Nr. 12399; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 V.

761 Vgl. Internetdatei Wikipedia, http: http://de.wikipedia.org/wiki/Wiesweiler, Abruf vom 16.3.2014.

762 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 58r-63 zusammenfassend zitiert.

763 Vgl. Wilgartswiesen (Ortsgemeinde): Chronik der Gemeinde Wilgartswiesen, a.a.O., S. 85.

764 Vgl. LA Speyer Best. 41 Karte Nr. 8841: Lageplan der Mühlen des Jakob Fayock und des Conrad Broedel in Wilgartswiesen, 1807.

765 Vgl. Albrecht: Die Mühlen in Wilgartswiesen, a.a.O., S. 612.

766 Vgl. Albrecht: Die Mühlen in Wilgartswiesen; in: Ortsgemeinde: Wilgartswiesen (Hrsg.): Chronik der Gemeinde Wilgartswiesen, a.a.O., S. 613.

767 Vgl. Wittner: Bewohner des Amtes Lindelbrunn; in: PRFK, Bd. 12, Heft 6, S. 304.

768 LA Speyer B2 Nr. A 292 fol. 107 ff; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 234.

769 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 73, 115.

770 Vgl. Kiefer: Hinterweidenthaler Mühle und ihre Besitzer; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 4, 1956 S. 96.

771 Vgl. Disqué: Familie Disqué, a.a.O., S. 22.

772 Vgl. Gottlieb: Die Ilbesheimer Mühle, a.a.O., S. 19.

773 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3495: Genehmigung für den Müller Stephan, Witwer von Elisabetha Disqué, zur Veräußerung seiner Mühle zu Wilgartswiesen und seiner dortigen Güter und Anlegung des Vermögens seiner drei Kinder auf der von ihm erworbenen Eichelsbacher Mühle,; darin Bericht des Beamten Fasco, 1790.

774 Vgl. LA Speyer Best. L11 Nr. 255 ohne fol.

775 Vgl. LA Speyer Best. H31 Nr. 177 Z 2290: Gesuch des Jakob Maußhardt, Mahl-, Öl- und Sägemühle, die sog. Falkenburgmühle in Wilgartswiesen, um Erlaubnis zur Verlegung seines Mühlenkanals und Erneuerung seines Triebwerkes, Setzung eines neuen Aichpfahls, Wiederherstellung der Stauanlage sowie Instandhaltung bzw. Reinigung des Mühlgrabens der Falkenburger Mühle, 1856-1938.

776 Vgl. Ortsgemeinde: Wilgartswiesen, a.a.O., S. 633.

777 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 76.

778 Vgl. Albrecht: Die Mühlen in Wilgartswiesen; in: Ortsgemeinde: Wilgartswiesen (Hrsg.): Chronik der Gemeinde Wilgartswiesen, a.a.O., S. 613.

779 Vgl. Albrecht: Die Mühlen in Wilgartswiesen; in: Ortsgemeinde: Wilgartswiesen (Hrsg.): Chronik der Gemeinde Wilgartswiesen, a.a.O., S. 612.

780 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1391/9, Bl.2-3.

781 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1391/9, Bl.4-5 vom 22.4.1752.

782 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1391/9, Bl.6-8.

783 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1391/9 Bl. 12: Aktenvermerk vom 18.11.1766.

784 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1391/9, Bl. 13: Aktenvermerk vom 14.10.1768.

785 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1391/9, Bl. 15: Aktenvermerk vom 12.1.1769.

786 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1391/10, Bl. 3.

787 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1391/10, Bl. 5.

788 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1391/10, Bl. 9.

789 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1391/10, Bl. 13.

790 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1391/10, Bl. 19.

791 Vgl. Albrecht: Die Mühlen in Wilgartswiesen; in: Ortsgemeinde: Wilgartswiesen (Hrsg.): Chronik der Gemeinde Wilgartswiesen, a.a.O., S. 614.

792 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 535.

793 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 537.

794 Vgl. LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1.

795 Vgl. Volz: Bevölkerung Windens im 17. und 18. Jh., a.a.O.; vgl. Esser: Winden. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 179.

796 Vgl. Esser: Win­den. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 179.

797 Vgl. Esser: Ortsfamilienbuch Win­den, a.a.O., S. 220 Nr. 952.

798 Vgl. Esser: Ortsfamilienbuch Winden, a.a.O., S. 221 Nr. 954.

799 Vgl. Raimar: Das pfälzische Müllergeschlecht Brunner; in: Pfälzi­sche Familien- und Wappenkunde, 1. Jh. 1952, S. 15.

800 Vgl. Esser: Winden. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 179.

801 Vgl. LA Speyer Best. H 34 Nr. 1069; vgl. Esser: Winden. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 179 Anm. 507.

802 Vgl. Esser: Ortsfamilienbuch Winden, a.a.O., S. 84 Nr. 287 iVm. S. 220 Nr. 954.

803 Vgl. Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., S. 294; vgl. Esser: Winden. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 179.

804 Vgl. Esser: Winden. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 179.

805 Vgl. LA Spey­er Best. G8 I Nr. 6: Erbfolge Johannes Egendörffer lt. Testament vom 3.3.1790; vgl. Esser: Winden. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 179 Anm. 508.

806 Vgl. Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., S. 294.

807 Vgl. Esser: Winden. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 179; vgl. LA Speyer Best. G8 I Nr. 8: Rehbold & Cons., Émigré.

808 Vgl. Esser: Ortsfamilienbuch Winden, a.a.O., S. 219 Nr. 945.

809 Vgl. Petermann: Kirchenbuch Winden von 1714 bis 1801, o.J., S. 20.

810 Vgl. Petermann: Kirchenbuch Winden von 1714 bis 1801, o.J., S. 52.

811 Vgl. Esser: Ortsfamilienbuch Winden, a.a.O., S. 260 Nr. 1185; vgl. Esser: Winden. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 179.

812 Vgl. Esser: Ortsfami­lienbuch Winden, a.a.O., S. 260 Nr. 1185.

813 Vgl. Esser: Ortsfamilienbuch Winden, a.a.O., S. 260 Nr. 1185.

814 Vgl. Esser: Ortsfamilienbuch Winden, a.a.O., S. 242 Nr. 1066.

815 Vgl. Esser: Winden. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 180.

816 Vgl. Eilbote Landau vom 21.11.1846 S. 188 = LA Speyer Best. Y 20/41.

817 Vgl. Esser: Winden. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 180

818 Vgl. Esser: Ortsfamilienbuch Winden, a.a.O., S. 165 Nr. 694.

819 Vgl. LA Speyer Best. H34 Nr. 1069 „Niederbauten Winden“; vgl. Esser: Winden. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 180.

820 Vgl. Esser: Ortsfamilienbuch Winden, a.a.O., S. 132 Nr. 514 iVm. Esser: Winden. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 180.

821 Vgl. Esser: Winden. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 180.

822 Vgl. Mit­teilung von Herrn Dr. Werner Esser vom 15.12.2009; vgl. Esser: Ortsfamilienbuch Winden, a.a.O., S. 85 Nr. 288.

823 Vgl. Esser: Winden. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 180; aA Esser: Ortsfamilienbuch Winden, a.a.O., S. 85 Nr. 288 iVm Aus­sage Arnold Scheid vom 16.4.2003; danach erfolgte der Brand um 1900.

824 Vgl. Esser: Ortsfamilienbuch Winden, a.a.O., S. 85 Nr. 288 iVm Aussage Arnold Scheid vom 16.4.2003.

825 Vgl. Esser: Ortsfamilienbuch Winden, a.a.O., S. 85 Nr. 288 iVm. Esser: Winden. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 180.

826 Vgl. Esser: Winden. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 180.

827 Vgl. We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 196.

828 Vgl. „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Pirmasenser Zeitung vom 10.8.2005

829 Vgl. We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 196.

830 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 210-215.

831 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 194/96.

832 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 119.

833 Vgl. Bohrer: Register ref. KB Nünschweiler, a.a.O., Teil II, S. 6.

834 Vgl. Kuby: Pfarrlisten der ehemaligen Grafschaft Falkenstein [im Bereich der evangelischen Kirche der Pfalz]; in Blätter für Pfälzische Kirchengeschichte und

religiöse Volkskunde 1996, S. 133 ff.

835 Vgl. Rheinisch-Pfälzische Familienkunde 2003, S. 330 +++Zitat prüfen+++

836 Vgl. Kuby:: Pfarrlisten der ehemaligen Grafschaft Falkenstein (im Bereich der evangelischen Kirche der Pfalz); in Blätter für Pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 1996, S. 133 ff.

837 Vgl. LA Speyer Best. U 307 Nr. 153: Reinigung und Instandhaltung von Bächen; enthält u.a. eine Aufstellung der für die Bachreinigung kostenpflichtigen Mühlen- und Wiesenbesitzer; weiterhin eine Entschließung des Bezirksamts Kaiserslautern zur Korrektion des Alsenzbaches und zur Erbauung eines Überfall-Wehrs durch die Mühlenbesitzer Friedrich Eymann von Alsenbrück und David Kaege von Winnweiler 1859.

838 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 33.

839 Vgl. Denkmaltopographie, Bd. Kusel, a.a.O., S. 219.

840 Vgl. Drumm: Redels­heim, die Wüstung zwischen Alsenbrück und Imsbach; in: Busch: Untergegangene Dörfer, a.a.O., S. 31; vgl. LA Speyer Falkensteiner Kopialbuch I +++Zitat prüfen+++

841 Vgl. Kaissling: Die Grafschaft Falkenstein 1672-1682; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1954, S. 52; vgl. Kaißling/Rasche: Von Woogen und Weihern; in: Rasche:

Ortsgeschichte von Winnweiler, a.a.O., S. 434.

842 Vgl. LA Speyer Best. C13 [Urkunden Grafschaft Falkenstein] Nr. 130.

843 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 103; vgl. Kartenriß in LA Speyer Best. C 14 Nr. 83.

844 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 103 leider ohne Zitierung.

845 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 281, vgl. Rasche: Ortsgeschichte von Winnweiler, a.a.O., S. 410; vgl. LA Speyer C 14 Nr. 83 [1748-96]; vgl. Dhom: Die Sippe Wolsiffer von Hanweiler, a.a.O., S. 10.

846 bei Dhom: Die Sippe Wolsiffer von Hanweiler, a.a.O., S. 10 ist die Schilderung unklar +++klä­ren++++

847 aus: Dhom: Die Sippe Wolsiffer von Hanweiler, a.a.O., S. 10 leider ohne Angabe der Fundstelle.

848 Vgl. Kaissling: Die Grafschaft Falkenstein 1672-1682; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1954, S. 52; vgl. Kaißling/Rasche: Von Woogen und Weihern; in: Rasche: Ortsgeschichte von Winnweiler, a.a.O., S. 434.

849 Vgl. Intelligenz-Blatt des Rheinkreises, Nr. 103 vom, 11.4.1824, S. 446

850 Vgl. Kaissling: Die Grafschaft Falken­stein 1672-1682; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1954, S. 52; vgl. Kaißling/Rasche: Von Woogen und Weihern; in: Rasche: Ortsgeschichte von Winnweiler, a.a.O., S. 434.

851 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 218.

852 Vgl. Kaißling/Rasche: Von Woogen und Weihern; in: Rasche: Ortsgeschichte von Winnweiler, a.a.O., , S. 454.

853 Vgl. Kaißling/Rasche: Von Woogen und Weihern; in: Rasche: Ortsgeschichte von Winnweiler, a.a.O., S. 457.

854 Vgl. Rasche: Ortsgeschichte von Winnweiler, a.a.O., S. 410.

855 Vgl. Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745: LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5.

856 Vgl. Schmidt: Familiennamen in der ehemaligen Gemeinschaft Bun­tenbach im 18. Jahrhundert, 1. Fortsetzung; in: PRFK 1977, S. 460, 463.

857 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 591.

858 Vgl. Schmidt: Fami­liennamen in der ehemaligen Gemeinschaft Buntenbach im 18. Jahrhundert; in: PRFK 1977, S. 419, 423.

859 Vgl. Schmidt: Famili­ennamen in der ehemaligen Gemeinschaft Buntenbach im 18. Jh.; in: PRFK 1977, S. 424.

860 Vgl. Süss: Die Pfälzer im „Schwarzen Buch“. Ein personengeschichtlicher Beitrag zur Geschichte des Hambacher Festes, a.a.O., S. 171.

861 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 1.

862 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 15.

863 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 369.

864 Vgl. Frey: Beschreibung d. Rheinkreises, a.a.O., Bd. 4, S. 272.

865 Vgl. luth. Kirchenbuch Pirmasens, Geburten II, 9; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 369.

866 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 3-3r.

867 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 18.

868 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 15r.

869 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 5.

870 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 19.

871 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 55.

872 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 280.

873 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3326.

874 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3326 fol.71-72.

875 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 57.

876 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 58.

877 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 59.

878 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 64.

879 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 369: Katzenbacher Mühle

880 Vgl. Kuby: Auszüge aus dem reformierten Konfirmandenregister Rumbach 1781 ff.; in: PRFK 1981. S. 528.

881 Vgl. Standesamtsak­ten Winzeln, Sterbeeintrag Nr. 12/1861; Mitteilung Stefan Jamin vom 13.6.2013.

882 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 74.

883 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 73.

884 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 94.

885 Eilbote Landau vom 11.7.1846 Beilage Nr. 28 = LA Speyer Best. Y 20/41.

886 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 1.

887 LA Speyer Best. C20 Nr. 2580 alt, zitiert nach Rauch: Damals in Pirmasens, a.a.O., S. 9.

888 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1432.

889 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1147: Verbot am sämtliche Wirte, dem Reh­müller Franz Anthony Breuner weder Wein noch Branntwein zu verabreichen, 1739.

890 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1136.

891 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1147.

892 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1136.

893 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 280.

894 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 18.

895 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 5, 11.

896 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 15r.

897 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1136.

898 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 3-3r.

899 Vgl. LA Speyer C20 Nr. 1132.

900 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1858.

901 Vgl. Helfrich/Braun: Register kath. Kirchenbücher Vinningen 1770-1800, a.a.O., S. 47.

902 Vgl. Helfrich/Braun: Register kath. Kirchenbücher Vinningen 1770-1800, a.a.O., S. 103.

903 Vgl. Werner: Die Nationalgüter im Departement Donnersberg, a.a.O., Anlage IV, S. 66.

904 Vgl. Neue Speyerer Zeitung, Beilage zu Nr. 134 vom 7.7.1732.

905 Vgl. LA Speyer Best. J2 Nr. 164 Urteil vom 21.3.1840.

906 Vgl. Standesamtsakten Winzeln, Sterbeeintrag Nr. 8/1846; vgl. Mitteilung Stefan Jamin vom 13.6.2013.

907 Vgl. Standesamtsakten Winzeln, Sterbeeintrag Nr. 8/1857; vgl. Mitteilung Stefan Jamin vom 13.6.2013.

908 Vgl. Standesamtsakten Winzeln, Sterbeeintrag Nr. 8/1860; vgl. Mitteilung Stefan Jamin vom 13.6.2013.

909 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328: Scheeler Mühle bei Winzeln, 1579-1791.

910 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 8.

911 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 11.

912 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 21.

913 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 14.

914 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 3.

915 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 1-1r.

916 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 74.

917 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 29-34.

918 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 36.

919 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 43-51.

920 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 54-59.

921 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 60.

922 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 65.

923 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 68.

924 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 73.

925 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3325 fol. 5.

926 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1858.

927 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 280; vgl. Guth: Büttenpapier für die Amtskanzlei des Landgrafen von der Vinninger Papiermühle im Felsalbtal; in: Heimatkalender für das Pirmasen­ser und Zweibrücker Land 2002, S. 141.

928 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 83-85.

929 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 88-90.

930 Vgl. Helfrich/Braun: Register kath. Kirchen­bücher Vinningen 1770-1800, a.a.O., S. 39.

931 Vgl. Helfrich/Braun: Register kath. Kirchenbücher Vinningen 1770-1800, a.a.O., S. 39.

932 Vgl. Helfrich/Braun: Register kath. Kirchenbücher Vinningen 1770-1800, a.a.O., S. 40 iVm S. 87.

933 Vgl. Helfrich/Braun: Register kath. Kir­chenbücher Vinningen 1770-1800, a.a.O., S. 40.

934 Vgl. Helfrich/Braun: Register kath. Kirchenbücher Vinningen 1770-1800, a.a.O., S. 40.

935 Vgl. Helfrich/Braun: Register kath. Kirchenbücher Vinningen 1770-1800, a.a.O., S. 40.

936 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 3328 fol. 94.

937 Vgl. Helfrich/Kölsch: Register kath. KB Vinningen 1800-1875, a.a.O., S. 16.

938 Vgl. LA Speyer Best. L 56 Nr. 748 Seite 479.

939 Vgl. Standesamtsakten Winzeln, Sterbeeintrag Nr. 12/1854; vgl. Mitteilung Stefan Jamin vom 13.6.2013.

940 Vgl. Standesamtsakten Winzeln, Sterbeeintrag Nr. 8/1857; vgl. Mitteilung Stefan Jamin vom 13.6.2013.

941 Vgl. Standesamtsakten Winzeln, Sterbeeintrag Nr. 6/1860; vgl. Mitteilung Stefan Jamin vom 13.6.2013.

942 Pfälzische Presse Nr. 197, Kaiserslautern, 69. Jg., vom 18.7.1885.

943 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 48.

944 Vgl. Karst: Kurpfälzisches Oberamt Neustadt, a.a.O., S. 8-9.

945 Vgl. Stadtarchiv Neustadt Regesten der Urkunden A26; vgl. Mitteilung von Herrn Stefan Jamin vom 12.3.2014.

946 Vgl. Riehm: Einwohner Winzingen nach den Türkensteuerlisten, a.a.O., S. 30; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 190/191; vgl. Jan: Türkensteuerregister, a.a.O., S. 35.

947 Vgl. Jan: Türkensteuerregister, a.a.O., S. 35.

948 Vgl. Riehm: Einwohner Winzingen nach den Türkensteuerlisten, a.a.O., S. 30; vgl. A Speyer Best. A2 Nr. 190/191.

949 Vgl. Wollmershäuser: Die ältesten Protokolle des kurpfälzischen Regierungsrats (1649-1652), Folge 2: 1651; in: PRFK 2013, S. 529.

950 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 252.

951 Vgl. Weisbrod: Jacob Frey 1813-1871, Küfer und Bierbrauereibesitzer in Germersheim [hier: Stammbaum der Babette Frey, geb. Frank]; in: PRFK 2004,

S. 497, 501.

952 Vgl. LA Speyer H3 Nr. 7733 I: Untersuchung der Beschwerden der Müller von Speyer wegen Wiesenwässerung sowie Anlegung von Streichwehren und Wässerungsrinnen in den Bännen von Geinsheim, Lachen-Speyerdorf, Haßloch und Duttweiler; darin auch: Denkschrift der Müller von Winzingen bis Speyer zur Erhaltung eines geregelten Besitzstandes.

953 Vgl. Katasteramt Bad Dürkheim, Kataster-Uraufnahmeblatt von Winzingen 1821/1836; abgedruckt bei Denkmaltopographie Neustadt Bd. 19.1 Kernstadt, a.a.O.,

S. 32; Plan vom 14.12.1889 abgedruckt bei Denkmaltopo­graphie Neustadt Bd. 19.1 Kernstadt, a.a.O., S. 49.

954 Neue Speyerer Zeitung Nr. 5 vom 11.1.1817.

955 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 55 vom 23.7.1819, S. 409.

956 Vgl. Mitteilung von Frau Paula Stephan vom 3.11.2011.

957 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokolle 1660-1667, S. 41, Protokolleintrag vom 30.3.1661.

958 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokolle 1660-1667, S. 41, Protokolleintrag vom 30.3.1661.

959 Vgl. Katasteramt Bad Dürkheim, Kataster-Uraufnahmeblatt von Winzingen 1821/1836; abgedruckt bei Denkmaltopographie Neustadt Bd. 19.1 Kernstadt, a.a.O.,

S. 32; vgl. Karte bei Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 150.

960 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 251.

961 Vgl. Archiv PRFK Ludwigshafen: Familienregister ref. KB Neustadt, Best. XIV Schl. 1.0

962 Vgl. Habermehl: Mühlen um Neustadt, a.a.O., S. 362.

963 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 13r.

964 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a Bl. 22, 24.

965 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1692/7: Kronenmüller Nicklas Wurckert gegen den Müllermeister Lorch: Verkauf der Kronenmühle und strittiger Wasserfall,

1751- 1759 (373 Bl.).

966 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693 fol. 1-96; vgl. auch Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O.,S. 233-234.

967 Intelligenz-Blatt des Rheinkreises vom 13.4.1826, Beilage zu Nr. 9, S. 43-44.

968 Intelligenz-Blatt des Rheinkreises, Nr. 55 vom 23.2.1823, S. 263.

969 Intelligenz-Blatt des Rheinkreises vom 13.4.1826, Beilage zu Nr. 9, S. 43-44.

970 Vgl. Armknecht: Geschichte d. Familie Armknecht, a.a.O., S. 25.

971 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 250.

972 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a Bl. 2: Gewässer- und Mühlenplan zwischen Neustadt um Winzingen um 1766.

973 Vgl. Katasteramt Bad Dürkheim, Kataster-Uraufnah­meblatt von Winzingen 1821/1836; abgedruckt bei Denkmaltopographie Neustadt Bd. 19.1 Kern­stadt, a.a.O.,

S. 32.

974 Vgl. Habermehl: Mühlen in Neustadt, a.a.O., S. 362.

975 Vgl. Christmann: Siedlungsna­men II, a.a.O., S. 152.

976 LA Speyer Best. A14 Nr. 344a.

977 Vgl. Habermehl: Mühlen in Neustadt, a.a.O., S. 362; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 fol. 14; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 260, 269; vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. Nr. 62 und Nr. 65.

978 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokolle 1660-1667, a.a.O., S. 134.

979 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokolle 1660-1667, a.a.O., S. 113.

980 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693c fol. 1, 1r.

981 LA Speyer Best. A2 Nr. 1693c fol. 1, 1r.

982 LA Speyer Best. A2 Nr. 1693c fol. 1, 1r.

983 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693c fol. 1, 1r.

984 Vgl. Habermehl: Mühlen um Neustadt, a.a.O., S. 362; vgl. Ratsprotokollbücher im Stadtarchiv Neustadt 1690, S. 492.

985 Vgl. Mitteilung von Herrn Horst Klein vom 25.1.2013; vgl. Archiv PRFK Ludwigshafen: Familienregister ref. KB Neustadt, Best. XIV Schl. 1.0.

986 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 250.

987 LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a, fol. 17.

988 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 14-14r, 29.

989 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 24r.

990 LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a, fol. 21.

991 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1692/10: Wasserschaden am Haus der Löwenwirtschaft durch Erhöhung des Wasserbaues an der Bischofsmühle, 1757-1760 (27 Bl.).

992 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693 fol. 1-96; vgl. auch Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O.,S. 233-234.

993 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a.

994 Intelligenzblatt Nr. 111 vom 28.10.1840, Beilage, S. 878; s. auch Neustadter Wochenblatt Nr. 82 vom 13.10.1840 S. 335.

995 Vgl. Vogt, Manfred P.: Friedrich Helfferich. Vom Ritterhaus zur Riehl'schen Mühle. Beginn und Aufstieg der pfälzischen Trikotwarenfabrikati­on; in: Pälzer Feierowend. 7, 1955, Nr. 20

996 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O. S. 269.

997 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 Nr. 36.

998 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 14-14r, 29.

999 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1692/3: Jakob Kessler [Anm.: untere Postmühle] und Jakob Caspari gegen den ehemaligen Universitätsschaffner Römich,

dem Eigentümer der Ölmühle Winzingen wegen erhöhter Erbauung des Mühlenwehrs an der Ölmühle, 1766 (32 Bl.).

1000 Vgl. Eilbote Landau vom 5.3.1836, Zitat prüfen+++

1001 Vgl. Haber­mehl: Die Stadt Neustadt nach alten Karten und Plänen; in: Weyrich: Neustadt. Beiträge zur Geschichte einer pfäl­zischen Stadt, a.a.O., S. 361.

1002 Vgl. Riehm: Einwohner Win­zingen nach den Türkensteuerlisten, a.a.O., S. 29; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 190/191; vgl. Jan: Türkensteuerregister, a.a.O., S. 33.

1003 Vgl. Habermehl: Die Stadt Neustadt nach alten Karten und Plänen; in: Weyrich: Neustadt. Beiträge zur Geschichte einer pfälzischen Stadt, a.a.O., S. 361.

1004 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a, fol. 3 ff.

1005 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 13.

1006 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 27r.

1007 Vgl. LA Speyer Best. A2, Nr. 1693a, fol. 22.

1008 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693 fol. 1-96; vgl. auch Habermehl: Tore, Türme und Kano­nen, a.a.O.,S. 233-234.

1009 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693b, fol. 58.

1010 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693b fol. 37.

1011 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693b.

1012 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1692/3: Jakob Kessler [Anm.: untere Postmühle] und Jakob Caspari gegen den ehemaligen Universitätsschaffner Römich, dem

Eigentümer der Ölmühle Winzingen wegen erhöhter Erbauung des Mühlenwehrs an der Ölmühle, 1766 (32 Bl.).

1013 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693b; vgl. auch LA Speyer Best. A2 Nr. 1693/2: Winzigen, Versteigerung der Schaafischen Mühle, 1766-1767 (79 Bl.).

1014 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693b, fol. 6-7.

1015 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693b fol. 21.

1016 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693b Bl. 26, 41.

1017 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1692/6: Postmüller Spaeth und Jakob Kessler gegen den Universitätsschaffner Römich: Strittiger Wasserfall, 1766-1782.

1018 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1692/4: Schaffner in Winzingen,Römich gegen die Postmüller Kessler und Spaeth wegen Anstieg des Wassers, 1767-1768 (36 Bl.).

1019 Vgl. Habermehl: Die Stadt Neustadt nach alten Karten und Plänen; in: Weyrich: Neustadt. Beiträge zur Geschichte einer pfälzischen Stadt, a.a.O., S. 361.

1020 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 82 vom 21.8.1821, S. 494.

1021 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693 a, fol. 1-6.

1022 Vgl. Habermehl, Paul: Die Stadt Neustadt nach alten Karten und Plänen; in: Weyrich: Neustadt. Beiträge zur Geschichte einer pfälzischen Stadt,, a.a.O., S. 361.

1023 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a, fol. 3 ff.

1024 Anm.: Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 259 zitiert zusätzlich:“lt. Brief vom 15.1.1676“

1025 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 12r-13;LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 28-28r.

1026 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693 fol. 1-96; vgl. auch Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O.,S. 233-234.

1027 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1692/3: Jakob Kessler [Anm.: untere Postmühle] und Jakob Caspari gegen den ehemaligen Universitätsschaffner Römich, dem

Eigentümer der Ölmühle Winzingen wegen erhöhter Erbauung des Mühlenwehrs an der Ölmühle, 1766 (32 Bl.).

1028 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1692/6: Postmüller Spaeth und Jakob Kessler gegen den Universitätsschaffner Römich: Strittiger Wasserfall, 1766-1782.

1029 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1692/4: Schaffner in Winzingen,Römich gegen die Postmüller Kessler und Spaeth wegen Anstieg des Wassers, 1767-1768 (36 Bl.).

1030 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a fol. 24.

1031 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a fol. 25.

1032 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a fol. 26.

1033 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a fol. 30.

1034 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a fol. 33.

1035 Neue Speyerer Zeitung Nr. 130 vom 28.10.1820.

1036 In­telligenzblatt des Rheinkreises Nr. 82 vom 21.8.1821, S. 493/494.

1037 Eilbote Landau vom 28.10.1837, Nr. 43, S. 171.

1038 Vgl. LA Speyer Best. A2 Sachakte 1460 UNr. 13: Explosion der Pulvermühle von Pierre Thierry in Winzingen, 1665.

1039 Vgl. Haber: Mühlen um Neustadt, a.a.O., S. 362.

1040 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 14.

1041 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, a.a.O., S. 25.

1042 Vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 41; vgl. auch Glasschröder: Rep. d. Urk, d. Kurpfalz, a.a.O., Bd. 1 (1892-94), Nr. 41a und b.

1043 Vgl. Kataster­amt Bad Dürkheim, Kataster-Uraufnahmeblatt von Winzingen 1821/1836, abgedruckt bei Denkmaltopographie Neustadt Bd. 19.1 Kernstadt, a.a.O.,

S. 32; vgl. Plan vom 14.12.1889 abgedruckt bei Denkmaltopographie Neustadt Bd. 19.1 Kernstadt, a.a.O., S. 49; vgl. Ha­bermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 150

1044 Vgl. Habermehl: Mühlen um Neustadt, a.a.O., S. 362.

1045 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a, fol. 10.

1046 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol.13r.

1047 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 28r.

1048 Vgl. Neustadter Wochenblatt vom 10.2.1837, Nr. 6, S. 22.

1049 Vgl. Eilbote Landau vom 21.10.1837 Nr. 42, S. 168 und vom 28.10.1837, Nr. 43, S. 171.

1050 Vgl. Neustadter Wochenblatt Nr. 72 vom 9.9.1842, S. 287.

1051 Vgl. Mallrich: Auf den Spuren Pfäl­zer Auswanderer im südlichen Illinois; in: PRFK 2003, S. 345; vgl. Paul: „Lieber da bleiben als vort machen“. Philipp Hein­rich

Eisenmayer aus Haßloch. Auszüge aus seinen Briefen nach Amerika 1849-1863; in: PRFK 1999, S. 251.

1052 Vgl. Mallrich: Auf den Spuren Pfälzer Auswanderer im südlichen Illinois; in: PRFK 2003, S. 345.

1053 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 56.

1054 Vgl. Billig: Geschichte von Edenkoben, a.a.O., S. 70 Anm. 25.

1055 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 52.

1056 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolan­den von 1686-1800, a.a.O., S. 319.

1057 Vgl. LA Speyer, Standesamtsbelege Rockenhausen; vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar vom 20.7.2011.

1058 Vgl. Klug: Wörrstadt. Die Geschichte ei­ner kleinen Stadt, Wörrstadt 1972, S. +++Zitat ergänzen+++

1059 Vgl. Acht: Mainzer Urkundenbuch 2, Nr. 584; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard Ludwigshafen.

1060 Vgl. Karmann: Sion. Das verschwundene Kloster bei Mauchenheim, in: Pfälzer Heimat 1972, S.109.

1061 Vgl. Baur: Hessische Urkunden aus dem großherzoglich hess. Haus- und Staatsarchiv. Bd 5, Darmstadt, 1846-1873, Stadt Mainz Regesten, nach S. 31; mitgeteilt von

Herrn Arno Ehrhard vom 12.4.2012; vgl. Rödel: Regesten zur Geschichte des Zisterzienserinnenklosters Sion; in: Alzeyer Geschichtsblätter 1990, S. 8.

1062 Hinweis von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen: Rommersheimer Mühle.

1063 Vgl. Dertsch: Die Urkunden des Stadtarchivs Mainz: Regesten, Nr. 202.

1064 Vgl. Dertsch: Die Urkunden des Stadtarchivs Mainz; Beiträge zur Geschichte von Mainz Nr. 20, Nr. 1642.

1065 Vgl. Urkundensammlung Kremer J. Im St. A Wiesbaden, Wörrstadt Urkunde 21 S. 212-13; Mitteilung von Herr Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau

vom 12.4.2012.

1066 Regesten Wörrstadt Urkunde 22, S. 213; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt.

1067 aus einem Seel­buch des Klosters St. Jacob auf dem Donnersberg; vgl. Wörrstadt Urkunde 54 S. 221; Quelle: Urkundensammlung Kremer J. Im St. A Wiesbaden; Mitteilung von Herr Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau vom 3.11.2011.

1068 Vgl. Staatsarchiv Darmstadt, Urkunde Rheinhessen Wörrstadt; Wörrstadt Urkunde Nr. 31 S. 215, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard vom 12.4.2012 = Hess. Staatsarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 246/24.

1069 Vgl. Fabricius: Ein Mannbuch der Wild- und Rheingrafschaft aus dem fünfzehnten Jahrhundert; in: Hessische Geschichte und Altertumskunde, NF 4. Band, Darmstadt 1907; Mitteilung von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau vom 3.11.2011.

1070 Vgl. Registratur des Klosters Altenmünster über dessen Besitzungen; Staatsarchiv Wiesbaden, Wörrstadt Urkunde 25 S. 213; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen.

1071 Vgl. Ra­benau: Verzeichnis Großherzogthum Hessen, a.a.O., Altenmünstermühle.

1072 Vgl. Urkundensammlung Kremer J. Im St. A Wiesbaden, Wörrstadt Urkunde 21 S. 212-13; Mitteilung von Herr Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau vom 12.4.2012.

1073 Vgl. LA Speyer Best. Kloster St. Jacob auf dem Donners­berg; Wörrstadt Urkunde 55 S. 221, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen.

1074 Vgl. Mitteilung von Frau Ilse Ringeisen, Viernheim.

1075 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 242.

1076 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 2, S. 325.

1077 Vgl. Schieder: Säkularisation, a.a.O., S. 207, lfd.-Nr. 10889; vgl. LA Speyer Best.G11 Nr. 113 III, G7 Nr. 75.

1078 Vgl. Schieder: Säkularisation, a.a.O., S. 207-208, lfd.-Nr. 10898; vgl. LA Speyer Best.G11 Nr. 113 III, G7 Nr. 75.

1079 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 2, S. 323.

1080 Vgl. Bu­dell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, Homburg 1998, S. 111.

1081 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 2, S. 323.

1082 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 93 der allerdings meint, die Rauscher­mühle sei wohl nach dem Rauschmeyer benannt.

1083 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 2, S. 323.

1084 Vgl. Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katho­lischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, Homburg 1998, S. 91.

1085 Vgl. Schneider: Hirten im Gebiet der ehemals Sickingen'schen Herrschaft Schallodenbach und Umgebung; in: PRFK 1982, S. 101.

1086 Vgl. Schneider: Hirten im Gebiet der ehemals Sickingen'­schen Herrschaft Schallodenbach und Umgebung; in: PRFK 1982, S. 102

1087 Vgl. Herzog: Familienbuch von Heimkirchen, a.a.O., S. 5 Nr. 31.

1088 Vgl. Schneider: Hirten im Gebiet der ehemals Sickingen'schen Herrschaft Schallodenbach und Umgebung; in: PRFK 1982, S. 101.

1089 Vgl. Uhrig: Die Familien Berz- und Hefersweilers, Internetdatei, a.a.O., S. 89; vgl. Herzog: Fami­lienbuch von Heimkirchen, a.a.O., S. 6 Nr. 52.

1090 Vgl. Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, Homburg 1998, S. 79.

1091 Vgl. Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholi­schen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, Homburg 1998, S. 73.

1092 Vgl. Herzog: Familienbuch von Heimkirchen, a.a.O., S. 9 Nr. 91.

1093 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkir­chen, a.a.O., Bd. 2, S. 323.

1094 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 2, S. 323-324.

1095 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 2, S. 324.

1096 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 2, S. 324.

1097 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 2, S. 324.

1098 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 2, S. 324.

1099 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 2, S. 325.

1100 Vgl. Dändliker: Weshalb so viele Wassermüh­len in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kaiserslautern 1973, S. 38.

1101 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 2, S. 325.

1102 Vgl. Weidmann, Schul-, Medizin- und Wirtschaftsges­chichte, Bd. II, S. 14.

1103 Vgl. Weber: Einkehr in der Schiffermühle in Obrigheim; Häuserkomplex wie eine Schloßanlage des 18. Jahrhunderts; in: Heimatjahrbuch Landkreis Bad Dürkheim 1984, S. 133.

1104 Vgl. Merk: Wisa und Wizzenheim, Weisenheim am Sand und Weisenheim am Berg; in: Pfälzer Heimat 1959, S. 85.

1105 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 86 Nr. 1.

1106 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 91 Nr. 14.

1107 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 197 Nr. 382; vgl. LA Speyer Best. D 35 S.8: Re­pertorium Werschweiler, erstellt 1893 durch Kreisarchivar Dr. Joh. Mayerhofer an Hand der beiden Kopialbücher des Klosters Wer­schweiler, die Kriegsverlust sind.

1108 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 286 Nr. 715.

1109 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 93 Nr. 19.

1110 Vgl. Remling: Abteien und Klöster, a.a.O., Bd. I, S. 244; vgl. Litzenburger: Die Ent­stehung und Ausbreitung der Grundherrschaft Werschweiler; in: Archiv für

mittelrhein. Kirchengeschichte, 1950, S. 106.

1111 Vgl. LA Speyer Best. F1 Nr. 114 a: Urkunden Werschweiler IV, Re­pertorium über des Klosters Werschweiler Originalia, durch Niclaussen Feilsperger, Rechenschreiber in Zweibrücken, registriert 1588, Bl. 10 = Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 93 Nr. 19.

1112 Vgl. Litzenburger: Die Entstehung und Ausbreitung der Grund­herrschaft Werschweiler; in: Archiv für mittelrhein. Kirchengeschichte, 1950, S. 93 unter Hinweis auf M. H. Arbois de Jubainville: Études sur l'état in­terieur des Abbayes Cisterciennes et principalement de Clairvaux aux XIIe et au XIIIe, Paris 1858,

S. 277, 279.

1113 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 98 Nr. 36.

1114 Vgl. LA Speyer Best. D35 S.6: Repertorium Werschweiler, erstellt 1893 durch Kreisarchivar Dr. Joh. Mayerhofer an Hand beiden Kopialbücher des Klosters

Wer­schweiler, die Kriegsverlust sind.

1115 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 286, Nr. 715; vgl. LA Speyer Best. F1 Nr. 114 a: Urkunden Werschweiler IV, Repertorium über des Klosters Werschweiler Originalia, durch Nicl­aussen Feilsperger, Rechenschreiber in Zweibrücken, registriert 1588, Bl. 10-11; vgl. LA Speyer Best. D 35 S. 11: Repertorium Wer­schweiler, erstellt 1893 durch Kreisarchivar Dr. Joh. Mayerhofer an Hand der beiden Kopialbücher des Klosters Werschweiler, die Kriegsverlust sind.

1116 Vgl. Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 100.

1117 Vgl. Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 101.

1118 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

1119 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

1120 Vgl. Klauck: Lexikon saarlän­discher Orte, a.a.O., S. 496.

1121 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 93 Nr. 19.

1122 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5.

1123 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 260/261.

1124 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 537.

1125 Vgl. Baumgart: Die Amtszeit des reformierten Pfarrers Philipp Jacob Roemmich in Wörth und seine Versetzung nach Gangloff im Jahr 1790; in: Blätter für Pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 1983, S. 52 ff.

1126 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 538.

1127 Vgl. Eilbote Landau vom 4.10.1848, S. 533 = LA Speyer Best. Y 20/41.

1128 Vgl. Eilbote Landau vom 29.7.1848, S. 423 = LA Speyer Best. Y 20/41.

1129 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 87.

1130 Vgl. Lehmann: Urkundliche Geschichte d. Grafschaft Hanau-Lichtenberg, a.a.O., S. 192.

1131 Vgl. ev. Woerth/Elsaß, 1694-1736, 3E550/2, Bild 3.

1132 Vgl. ev. KB Wörth/Elsaß, 1736-1778, 3E550/3 Bild4.

1133 Vgl. Mitteilung Dr. Werner Esser vom 17.1.2016; vgl. ref. KB Bergzabern, Copulationseintrag vom 29.4.1749.

1134 Schweig: Hausnamen in Wolfersweiler; in: 850 Jahre Wolfersweiler, a.a.O., S. 268.

1135 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

1136 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

1137 Vgl. Bezirksgruppe Kusel der PRFK: Zustand Amt Lichtenberg, a.a.O., S. 103.

1138 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/2 fol. 15.

1139 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/2 fol. 17.

1140 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/2 fol. 17.

1141 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 460.

1142 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 97.

1143 Vgl. Verein 850 Jahre Wolfersweiler e.V. (Hrsg.): „850 Jahre Wolfersweiler 1156-2006. Eine kleine Dorfgeschichte, a.a.O., S. 250:

1144 Vgl. Schweig: Hausnamen in Wolfersweiler“; in: 850 Jahre Wolfersweiler, a.a.O., S. 267.

1145 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 497-498.

1146 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 260 Nr. 1370.

1147 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 94.

1148 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 97.

1149 Vgl. Pontius: Regulierung des Freisbaches; in: Verein 850 Jahre Wolfersweiler e.V.: 850 Jahre Wolfersweiler, Wolfersweiler 2005, S. 401, leider ohne Quellenangabe.

1150 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 498.

1151 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 498.

1152 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 79.

1153 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 243/44; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 172: „Generalakten über die Mühlen im Amt Wolf­stein, 1738-1771“.

1154 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 244.

1155 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 73 Nr. 2817.

1156 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 79 Nr. 2913.

1157 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 339.

1158 Vgl. Zink: Pfälzische Achate für das Mannheimer Naturalienkabinett; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 12, S. 77.

1159 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 522/6: „Die von Kurpfalz anzulegende Achatschleife zu Wolfstein und der dazu benötigte Achatschleifer von Ellweiler“, 1766; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 545/1: Achatgewinnung und –schleife in Wolfstein, 1764/1765; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 339.

1160 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 339.

1161 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 53; vgl. LA Speyer Wolfstein, Best. L 57 Nr. 1769 S. 1072.

1162 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 33.

1163 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 53; vgl. Stadtarchiv Wolfstein, Best. A, Nr. VIII, 55: Aufstellung des Bürgermeisteramts Wolfstein vom 30.7.1879.

1164 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 291.

1165 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 290.

1166 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1701/3: Streitigkeiten zwischen dem Erbbestandsmüller Jakob Köhler und dem gräflich Hillesheimer Müller zu Schmesbach.

1167 Vgl. Beschreibung des Mühlengrabens bei Rohe: Elektrisches Licht für Wolfstein. Die Stadtmühle liefert schon 1903 Energie; in: Westrich Kalender 2009,

S. 75-78.

1168 Vgl. Rohe: Elektrisches Licht für Wolfstein. Die Stadtmühle liefert schon 1903 Energie; in: Westrich Kalender 2009, S. 75, hier: Protokoll der Ortsbesichti­gungen

von 1848.

1169 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 33.

1170 Vgl. Archiv pfälz.-rheinische Familienkunde Ludwigshafen Nr. I W 23.

1171 Vgl. Schmitt: Oberamt Alzey, a.a.O., S. 232 Anm. 48; vgl. StA Darmstadt Best. C3 Nr. 122/2 fol. 11 [1600].

1172 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 217.

1173 Vgl. Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, a.a.O., S.77-78;: vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. 1, S 83 Nr. 104; vgl. Gensi>1174 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. 1 S. 30; vgl. Monumenta Germaniae Historica Diplomata (die Urkunden der deutschen Könige und Kaiser), Bd. 3: Die Urkunden Heinrichs II und Arduins, hg. v. Harry Breslau u.a., a.a.O., S. 20 S. 23 f.

1175 Anm.: es handelt sich bei dieser Urkunde, welche die Stiftung des St. Paulus-Stifts mit ihrer Besitzausstattung verbindet, nach einhelliger Forschungsansicht um eine Fälschung aus der Mitte des 12 Jh. [vgl. hierzu Bönnen: Zur Geschichte des Paulusstifts, a.a.O., S. 36-37).

1176 Vgl. Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, a.a.O., S.78.

1177 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darm­stadt HStAD Best. A2 Nr. 255/7; vgl. Happ: Stadtwerdung, a.a.O., S. 76.

1178 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., S. Bd. I S. 83 Nr. 104.

1179 Vgl. Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, a.a.O., S.77-78;: vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. 1, S 83 Nr. 104; vgl. Gensi>1180 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., S. Bd. I S. 104 Nr. 139.

1181 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., S. Bd. I S. 132 Nr. 187.

1182 Vgl. hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelal­ter um 1350, a.a.O., S. 62; vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. I Nr. 271, S. 168 f.

1183 Vgl. Boos: Urkunden Worms, a.a.O., Bd. 1 S. 168; vgl. Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, Bd. 1, 1897, S. 251; vgl. Happ: Stadtwerdung am Niederrhein:

die Führungsgruppen von Speyer, Worms und Koblenz bis zum Ende des 13. Jh., a.a.O., S. 309.

1184 Vgl. hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, a.a.O., S. 63-64; vgl. Boos: UB I Nr. 294, S. 197 f.

1185 Vgl. hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, a.a.O., S. 64-65.

1186 Vgl. hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, a.a.O., S. 62; vgl. Boos: UB I Nr. 301, S. 202 f.

1187 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II, S. 25 Nr. 35; vgl. Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, a.a.O., S. 66 Anm. 103.

1188 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II, S. 154 Nr. 219.

1189 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II, S. 426 Nr. 662.

1190 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 255/989; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 7 Nr. 25.

1191 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Worms Prov. Domstift vom 4.7.1404; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 21 Nr. 71.

1192 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt HStAD, Best. A2 Nr. 255/1358; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 126 Nr. 428.

1193 Vgl. Hess Staatsarchiv Darmstadt Best. C1, 161 Bl. 224;vgl. Schwan: Re­pertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 135 Nr. 459.

1194 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. A2 Worms Prov. St. Paul; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 192 Nr. 668.

1195 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. A2 Worms St. Paul vom 17.2.1469; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 196 Nr. 685 und 686.

1196 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt A2 Worms Prov. St. Paul; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 199 Nr. 694.

1197 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt A2 Worms Prov. St. Paul; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 199 Nr. 696.

1198 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt A2 Worms C 1, 146, III, Bl. 4; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 217 Nr. 754.

1199 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt A2 Worms Prov. St. Andreas; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 220 Nr. 761.

1200 Vgl. Schwan: Wormser Urkunden Nr. 928; vgl. Schalk: Personalliste des Stifts St. Paulus zu Worms, a.a.O., S. 250; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden,

a.a.O., S. 269 Nr. 928.

1201 Vgl. hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, a.a.O., S. 66 Anm. 103 m.w.N.

1202 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 nicht foliert.

1203 Vgl. hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, a.a.O., S. 33 Anm. 9.

1204 Vgl. Schwan: Wormser Urkunden Nr. 842, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau vom 5.12.2013 und 12.6.2014.

1205 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II S. 625-626 Nr. 957.

1206 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. B15 Dalberger Ur­kunden Nr. 165; vgl. Hess Staatsarchiv Darmstadt O1 B Nr. Bl. 36-37 u. Bl. 38-39.

1207 Vgl. Hess. Staatsarchiv Best. B15 Dalberger Urkunden Nr. 349.

1208 Vgl. Schrecker: Die Wormser Familie Straub; in: PRFK 2001, S. 446 Anm. 4.

1209 Vgl. Schrecker: Die Wormser Familie Straub; in: PRFK 2001, S. 446 Anm. 4; vgl. Stadtarchiv Worms, luth. Taufbuch., Abt. 108, Nr. 1.

1210 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 430, lfd.-Nr. 12719; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I.

1211 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. B15 Dalberger Urkunden Nr. 255; vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. O 1 B Nr. 3 Bl. 40v-41v.

1212 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II S. 625-626 Nr. 957; vgl. Fabry: Cyriakusstift Neuhausen, a.a.O., S. 173.

1213 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. A2 Worms Prov. Hochstift vom 2.4.1413; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 46 Nr. 153.

1214 Vgl. Grimm: Wörterbuch, a.a.O., Bd. 10 Sp. 1870.

1215 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. B15 Dalberger Urkunden Nr. 179; vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. O 1 B Nr. 3 Bl. 37v-38.

1216 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. B15 Dalberger Urkunden Nr. 165.

1217 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. B15 Dalberger Urkunden Nr. 255; vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. O 1 B Nr. 3 Bl. 40v-41v.

1218 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. XV.05a Nr. 02423.

1219 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. XV.05a Nr. 02423; vgl. Stadtarchiv Worms Best. 018 Nr. 135, darin u.a. Feitelsche Kunstmühle (1907/1908 aufgekauft)

1220 Vgl. Koch: Worms vor 100 Jahren, a.a.O., S. 32.

1221 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. 1, S. 132 Nr. 187; vgl. Gensi href="#sdfootnote1222anc">1222 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. 1, S. 132 Nr. 187.

1223 Vgl. hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, a.a.O., S. 64-65.

1224 Vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 220; vgl. Boos: Städtekultur, a.a.O., Bd. 3, S. 47 u. 79; vgl. Lehmann: Klöster, a.a.O., S. 404; vgl. Weißenberger: Kirschgarten, a.a.O., S. 25, n. 133 u. S. 27, n. 148.

1225 Vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 248; vgl. Stadtarchiv Worms Best. 1 A I 448a; vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. C 1 A Nr. 158

fol. 2r-v; vgl. Regest bei Weißenberg: Kloster Kirschgarten, a.a.O., S. 27 f n. 153.

1226 Vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 248-249 n. 893.

1227 Vgl. Schwan: Wormser Urkunden, a.a.O., N. 846; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau am 12.6.2014; vgl. Stadtarchiv Worms Best. 1 A I -587.

1228 Vgl. Bönnen: Geschichte Paulusstift; in: Bornhorst: St. Paulus Worms, a.a.O., S. 43 Anm. 37; vgl. Schwan: Wormser Urkunden, a.a.O., S. 192 f Nr. 670, 672-674.

1229 Vgl. Bönnen: Geschichte Paulusstift, a.a.O., S. 42-43.

1230 Vgl. Bönnen: Geschichte St. Paulusstift; in: Bornhorst: St. Paulus Worms, a.a.O., S. 43 Anm. 37.

1231 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., S. Bd. I S. 104 Nr. 139; vgl. Gensi>1232 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., S. Bd. I S. 154 Nr. 227.

1233 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II, S. 228-229 Nr. 320.

1234 Vgl. Schwan: Wormser Urkunden, a.a.O., N. 334; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau am 12.6.2014.

1235 Vgl. Hess. StA Darmstadt Best. A2 Worms Nr. 356; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 105 Nr. 356.

1236 Vgl. Schwan: Wormser Urkunden, a.a.O., N. 620; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau am 12.6.2014.

1237 Vgl. Schwan: Repertorium Wormser Urkunden, a.a.O., Nr. 669, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt am 5.12.2013.

1238 Vgl. Schwan: Wormser Urkunden, a.a.O., N. 672; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau am 12.6.2014.

1239 Vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 391; vgl. Stadtarchiv Worms: Registratur Nonnenmünster, S. 4f. u. 27.; vgl. Stadtarchiv Worms Best. 1 B n. 1614.

1240 Vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 391; vgl. Stadtarchiv Worms: Best. 1 B n. 1887, fol. 5r.

1241 Vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 393 Anm. 1479; vgl. Stadtarchiv Worms: Best. 1 B n. 1887.

1242 Vgl. Schwan: Wormser Urkunden, a.a.O., N. 846; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau am 12.6.2014.

1243 Vgl. Koch: Worms vor 100 Jahren, a.a.O., S. 32.

1244 Vgl. Koch: Worms vor 100 Jahren, a.a.O., S. 32.

1245 Vgl. Kunstdenkmäler Rheinhessen: Kreis Worms, a.a.O., S. 276.

1246 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., S. Bd. I S. 83 Nr. 104.

1247 Vgl. Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, a.a.O., S.77-78;: vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. 1, S. 83 Nr. 104; vgl. Gensi href="#sdfootnote1248anc">1248 Vgl. Boos: Wormser Urkunden, a.a.O., Bd. 1, S. 35 n. 44.

1249 Vgl. Hinweis bei Kemper: Klosterreformen, a.a.O., S. 359 Anm. 1344.

1250 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. 1, S. 104 Nr. 139; vgl. Gensi>1251 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 427, lfd.-Nr. 12696; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I

1252 Vgl. Schie­der: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 429, lfd.-Nr. 12710; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I.

1253 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 431, lfd.-Nr. 12727; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I.

1254 Vgl. Heuser: Heimatmuseum Worms-Horchheim, a.a.O., S. 26.

1255 Anm.: es handelt sich bei dieser Urkunde, welche die Stiftung des St. Paulus-Stifts mit ihrer Besitzausstattung verbindet, nach einhelliger Forschungsansicht um eine Fälschung aus der Mitte des 12 Jh. [vgl. hierzu Bönnen: Zur Geschichte des Paulusstifts, a.a.O., S. 36-37).

1256 Vgl. Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, a.a.O., S.78.

1257 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darm­stadt HStAD Best. A2 Nr. 255/7; vgl. Happ: Stadtwerdung, a.a.O., S. 76.

1258 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II, S. 332-333 Nr. 503.

1259 Vgl. Schwan: Repertorium Wormser Urkunden, a.a.O., S. 190, Nr. 659, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt am 5.12.2013; vgl. zu den Streitigkeiten auch: Kemper: Klosterreformen, a.a.O., S. 389 Anm. 1457.

1260 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. A2 Worms C1, 161 Bl. 227; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 190 Nr. 663.

1261 Vgl. Schwan: Repertorium Wormser Urkunden, a.a.O., Nr. 672, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt am 5.12.2013.

1262 Vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 391; vgl. Stadtarchiv Worms: Registratur Nonnenmünster, S. 4f. u. 27.; vgl. Stadtarchiv Worms Best. 1 B n. 1614.

1263 Vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 391; vgl. Stadtarchiv Worms: Best. 1 B n. 1887, fol. 5r.

1264 Vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 393 Anm. 1479; vgl. Stadtarchiv Worms: Best. 1 B n. 1887.

1265 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt HStAD Best. A C1, 161, Bl. 218; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 258 Nr. 890.

1266 Vgl. Stadtarchiv Worms, Best. 1 II A Nr. 228, Urkunde vom 15.6.1727.

1267 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. A2 Worms Prov. Hochstift vom 2.4.1413; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 46 Nr. 153.

1268 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. A2 Worms St. Paul vom 17.2.1469; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 196 Nr. 685 und 686.

1269 Vgl. Schwan: Wormser Urkunden, a.a.O., N.r 794 und Nr. 795, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt am 5.12.2013.

1270 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., S. Bd. I S. 83 Nr. 104.

1271 Vgl. Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, a.a.O., S.77-78;: vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. 1, S 83 Nr. 104; vgl. Gensi>1272 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., S. Bd. I S. 104 Nr. 139; vgl. Gensi>1273 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., S. Bd. I S. 154 Nr. 227.

1274 Vgl. Heinzelmann: Die Pfarrkinder von St. Paulus in Worms 1726; in: PRFK 1981, S. 587.

1275 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. 159 Nr. 0051: Einnahme-Belege zur Herzoglich von Dalbergischen Verwaltungs-Rechnung vom Jahr 1818 (Nr. 1 - Nr. 23).

1276 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler der Stadt Worms, http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Worms.pdf, Abruf vom 8.1.2016.

1277 Vgl. Koch: Worms vor 100 Jahren, a.a.O., S. 32.

1278 Vgl. http://www.worms.de/de/kultur/stadtgeschichte/liste/20-Jh.php, Abruf vom 8.1.2016; vgl. Stadtarchiv Worms Abt.204 Nr.57/5.

1279 http://www.wormserjuden.de/Biographien/Baruch-I.html, Abruf vom 8.1.2016.

1280 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II S. 8,3 Nr. 12.

1281 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II S. 283 Nr. 418.

1282 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II S. 298 Nr. 432.

1283 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II S. 359 Nr. 549.

1284 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II S. 438 Nr. 680.

1285 Vgl. Schwan: Wormser Urkunden, a.a.O., N.r 794, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt am 5.12.2013.

1286 Vgl. Bönnen: Geschichte des St. Paulusstift; in: Bornhorst: St. Paulus Worms, a.a.O., S. 37; vgl. Gensi href="#sdfootnote1287anc">1287 Vgl. Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, a.a.O., S.78.

1288 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darm­stadt HStAD Best. A2 Nr. 255/7; vgl. Happ: Stadtwerdung, a.a.O., S. 76.

1289 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. A 2 Nr. 255/7; vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. 1, S. 35 Nr. 44.

1290 Anm.: diese ist ebenfalls nach übereinstimmender Forschungsansicht als Fälschung des 12. Jh. identifiziert [vgl. Bönnen: Geschichte St. Paulusstiftsd; in: Bornhorst:

St. Paulus Worms, a.a.O., S. 38 iVm. S. 36-37].

1291 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. 1 S. 30; vgl. Monumenta Germaniae Historica Diplomata (die Urkunden der deutschen Könige und Kaiser), Bd. 3: Die Urkunden Heinrichs II und Arduins, hg. v. Harry Breslau u.a., a.a.O., S. 20 S. 23 f.

1292 Vgl. Bönnen: Geschichte St. Paulusstift; in: Bornhorst: St. Paulus Worms, a.a.O., S. 38 iVm. S. 38.

1293 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. A2 Worms Nr. 431; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 127 Nr. 341.

1294 Vgl. Schwan: Wormser Urkunden, a.a.O., N.r 793, 794 und Nr. 795, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt am 5.12.2013 und 12.6.2014.

1295 Vgl. Heinzelmann: Die Pfarrkinder von St. Paulus in Worms 1726; in: PRFK 1981, S. 587.

1296 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. 1 A I Nr. I – 0818.

1297 Vgl. hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, a.a.O., S. 66 Anm. 103 m.w.N..

1298 Vgl. hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, a.a.O., S. 66 Anm. 103 m.w.N..

1299 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. 1 A I Nr. I – 0818 und I-0819.

1300 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II, S. 118 Nr. 168.

1301 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II, S. 310 Nr. 456.

1302 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. A2 Worms Nr. 309; vgl. Schwan: Repertorien Worm­ser Urkunden, a.a.O., S. 92 Nr. 309.

1303 Vgl. Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, a.a.O., S. 81.

1304 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. A2 Worms St. Paul vom 17.2.1469; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 196 Nr. 685.

1305 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. A2 Worms St. Paul vom 17.2.1469; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 196 Nr. 685 und 686.

1306 Vgl. hierzu Bönnen: Geschichte Paulusstift im Mittelalter um 1350, a.a.O., S. 66 Anm. 103 m.w.N.

1307 Vgl. Schrecker: Die Wormser Familie Straub; in: PRFK 2001, S. 446 Anm. 7.

1308 Vgl. Schrecker: Die Wormser Familie Straub; in: PRFK 2001, S. 440.

1309 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II, S. 145 Nr. 202.

1310 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 255/453.

1311 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 255/524-525.

1312 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II, S. 279-280 Nr. 412.

1313 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II, S. 297-298 Nr. 432.

1314 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 255/970; vgl. Schwan: Wormser Urkunden, a.a.O., Nr. 6).

1315 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. 001A Nr. I – 0392.

1316 Vgl. Schwan: Wormser Urkunden, a.a.O., N. 846; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau am 12.6.2014.

1317 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. 1 A II Nr. 261a vom 23.4.1729.

1318 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. 1AII Nr. 261.

1319 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 430, lfd.-Nr. 12718; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I.

1320 Vgl. Schwan: Wormser Urkunden, a.a.O., N. 624; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau am 12.6.2014.

1321 Vgl. Heinzelmann: Die Pfarrkinder von St. Paulus in Worms 1726; in: PRFK 1981, S. 587.

1322 Vgl. Boos: Geschichte d. rheinischen Städtekultur, a.a.O., S.89; vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. I, S. 132: „“in molendina Fullorum“ = Mühle der Walker.

1323 Vgl. Stadtarchiv Worms, Urk. Nr. 392; vgl. Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, a.a.O., S.89.

1324 Vgl. Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, a.a.O., S.89; vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II., S. 297 ff Nr. 432.

1325 Vgl. Boos: Geschichte der rheinischen Städtekultur, a.a.O., S.89; vgl. Stadtarchiv Worms, Urk. Nr. 587.

1326 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II, S. 56 Nr. 89.

1327 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. Abt. 1 A II Nr. 63.

1328 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. Abt. 1 A II Nr. 63.

1329 Vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 391; vgl. Stadtarchiv Worms: Registratur Nonnenmünster, S. 4f. u. 27.; vgl. Stadtarchiv Worms Best. 1 B n. 1614.

1330 Vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 391; vgl. Stadtarchiv Worms: Best. 1 B n. 1887, fol. 5r.

1331 Vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 393 Anm. 1479; vgl. Stadtarchiv Worms: Best. 1 B n. 1887.

1332 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II S. 724 Nr. 126.

1333 Vgl. Schattauer: Das Appeltal, a.a.O., o. S.

1334 Vgl. Schattauer: Das Appeltal, a.a.O., o. S.

1335 Vgl. Karmann: Trauungen Auswärtiger im 1. Katholischen Kirchenbuch Imsweiler 1700-1765; in: PRFK Bd. 9, S. 202.

1336 Vgl. Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 317.

1337 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 574.

1338 Vgl. StA Annweiler, Grenzbeschreibung von 1538, erwähnt bei Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 574.

1339 Vgl. Christmann, Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 574.

1340 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 19; vgl. Frey: Beschreibung d. Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 377.

1341 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 216.

1342 Vgl. Eitelmann: Rittersteine im Pfälzer Wald, a.a.O., S. 55 Ritterstein Nr. 59.

1343 Vgl. Helfrich/Reiser: Familienregister kath. KB Hauenstein 1800-1875, a.a.O., S. 22 Nr. 123.

1344 Vgl. Helfrich/Braun: Familienregister kath. KB Hauenstein 1721-1801, a.a.O., S. 15.

1345 Vgl. Frey: Be­schreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 598.

1346 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 269.

1347 Vgl. Mitteilung von Frau Margit Herzog vom 7.3.2012.

1348 Vgl. Frey: Be­schreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 601; vgl. Christmann: Siedlungs­namen II, a.a.O., S. 574; vgl. LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899.

1349 Vgl. Schnell: Zeiskam, a.a.O., S. 309.

1350 Vgl. LA Speyer Best. W 1 Nr. 95/20.

1351 Kling: Zeiskam im Wandel der Zeiten, a.a.O., S. 128; vgl. Armgart / Schulz: Johanniterkommende Heimbach; in: Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 138

1352 Vgl. Armgart / Schulz: Johanniterkommende Heimbach; in: Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 138; vgl. Kling: Zeiskam im Wandel der Zeiten, a.a.O., S. 128.

1353 Vgl. Armgart / Schulz: Johanniterkommende Heimbach; in: Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 138; vgl. Kling: Zeiskam im Wandel der Zeiten, a.a.O., S. 36 f.

1354 Vgl. Mitteilung von Herrn Hermann Kabs, Nürn­berg vom 11.5.2010 und luth. KB Landau.

1355 Vgl. Schnell: Zeiskam, a.a.O., S. 309; vgl. Gemeinde Zeiskam: Zeiskam im Wandel der Zeiten, a.a.O., S. 128.

1356 Vgl. Armgart / Schulz: Johanniterkommende Heimbach; in: Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 138.

1357 LA Speyer Best. A2 Nr. 122/7.

1358 Vgl. Vogel: Zeiskam, a.a.O., S. 150.

1359 Vgl. Gemeinde Zeiskam: Zeiskam im Wandel der Zeiten, a.a.O., S. 128.

1360 Vgl. Armgart / Schulz: Johanniterkommende Heimbach; in: Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 138; vgl. LA Speyer Best. D57, Nr. 44.

1361 Vgl. Eilbote Landau vom 24.12.1856, S. 628 = LA Speyer Best. Y 20/41; ebenso Nr. 1 vom 3.1.1857, S. 3.

1362 Vgl. Landwirt­schaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 10.

1363 Vgl. Schnell: Zeiskam, a.a.O., S. 309.

1364 Vgl. Schnell: Zeiskam, a.a.O., S. 309.

1365 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 218.

1366 Vgl. Weber: Mühlen und Mül­lerhandwerk, a.a.O., S. 224.

1367 Vgl. Hinweis von Jung; in: Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 116 Nr. 615.

1368 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224; vgl. Hinkelmann: Berglangenbach, a.a.O., S. 94.

1369 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224.

1370 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 246r-250, s. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224.

1371 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 93r.

1372 Vgl. Jung: Ortssippen­buch der Heide- und Unterberggemeinden, a.O., Bd. 1, S. 226 Nr. 878.

1373 Vgl. Hinkelmann: Berglangenbach, a.a.O., S. 94.

1374 Vgl. Hinkelmann: Berglangenbach, a.a.O., S. 94.

1375 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224.

1376 Vgl. Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Unterbergge­meinden, a.a.O., Bd. 1, S. 230 Nr. 896.

1377 Vgl. Schaaff: Untertanenlisten des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken aus den Huldigungsprotokollen des Jahres 1776, a.a.O., S. 154.

1378 Vgl. Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Unterberggemeinden, a.a.O., Bd. 1, S. 231 Nr. 900, S. 234 Nr. 910.

1379 Vgl. Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Unterberggemeinden, a.O., Bd. 1, S. 119 Nr. 389,

1380 Vgl. Hinkelmann: Berglangenbach, a.a.O., S. 95.

1381 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 2. Bd., a.a.O., S. 1243.

1382 Vgl. Glöckner/Doll: Traditiones Wizenburgensis. Die Urkunden des Klosters Weißenburg 661-864, a.a.O., S. 171 Nr. 2.

1383 Vgl. Zinck: Die Offweiler oder Dahner Mühle, a.a.O., S. 29.

1384 Vgl. Denkmaltopographie Kreis Manz-Bingen, Bd. 18.1, a.a.O., S. 710.

1385 Vgl. Denkmaltopographie Kreis Manz-Bingen, Bd. 18.1, a.a.O., S. 714

1386 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 8.

1387 Vgl. Jung: Familienbuch Achtels­bach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 8.

1388 Vgl. Mitteilung Horst Klein vom 15.5.2013.

1389 Vgl. Schmid: Bevölkerungsentwicklung, Wirtschafts- und Sozialstruktur der Städte Kusel, Meisenheim und Zweibrücken in der frühen Neuzeit; in: Konersmann/ Ammerich: Historische Regionalforschung im Aufbruch, a.a.O., S. 84-85 m.w.N.

1390 Vgl. Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 26, 80.

1391 Vgl. Fuchs: Bemerkenswerte Einträge aus dem evangelisch-reformierten Kirchenbuch der Stadt Zweibrücken zwischen den Jahren 1607 und 1662; in: PRFK 1975, S. 155.

1392 Vgl. Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 72.

1393 Vgl. Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 78.

1394 Vgl. Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 67, 80.

1395 Vgl. Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 100.

1396 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 481, lfd.-Nr. 13145; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 125.

1397 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 336.

1398 Vgl. Reitenbach: „Achatschleifen und -Fundstätten im Her­zogtum Pfalz-Zweibrücken“; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 67.

1399 Vgl. Reitenbach: „Achatschleifen und -Fundstätten im Her­zogtum Pfalz-Zweibrücken“; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 67.

1400 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 336; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 44-55: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745

1401 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 336; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 44-55: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745

1402 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 44-55: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745.

1403 LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 39-44: Mühlenproto­koll vom 6.1.1745.

1404 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

1405 Vgl. Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 104-105.

1406 Vgl. Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 104.

1407 Vgl. Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 100.

1408 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 13: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 189.

1409 Vgl. Einwohnerliste Zweibrücken 1742 abgedruckt bei: Müller: Zweibrücken. Geschichte eines städtischen Gemeinwesens, 2. Auflage 1948, S. 87 i.V.m. LA Speyer Repert. Zwei­brücken III Nr. 2648.

1410 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1440/7: „Die beabsichtigte Erbauung einer Strumpfstricker-Walke des C. See­bach zu Zweibrücken, Erbbestandsplatz hierzu, 1722- 1740“.

1411 Vgl. Einwohnerliste Zweibrücken 1742 abgedruckt bei: Müller: Zweibrücken. Geschichte ei­nes städtischen Gemeinwesens, 2. Auflage 1948, S. 90 iVm

LA Speyer Repert. Zweibrücken III Nr. 2648.

1412 LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 12-31: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745.

1413 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 342-343; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339.

1414 Vgl. Grünstadter Anzeiger September 1873, Versteigerungsankündigung vom 7.9.1873.

1415 Vgl. Intelligenz­blatt des Rheinkreises 1826, S. 552.

1416 Intelligenzblatt des Rheinkreises 1826, S. 552.

1417 Vgl. Beilage zum Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 111 vom 26.9.1830, Bl. 832.

1418 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 73 vom 24.9.1819, S. 517 und Nr. 77 vom 8.10.1819, S. 539-540.

1419 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 13: Mühlenprotokoll vom 6.1.­1745; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 189.

1420 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 9, 43-46; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 84.

1421 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 9.

1422 Vgl. Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 3, 11.

1423 Vgl. Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 30, 42.

1424 Vgl. Jaffé: Ge­schichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 43.

1425 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 44.

1426 Vgl. Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 2.

1427 Vgl. Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 17, 92.

1428 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 44.

1429 Vgl. LA Speyer Best. G7 Karte 485 3f.22: Plan zu einer erbauenden Papiermühle durch Herrn Winsweiler von Zweibrücken an der Schwarzbach, 1805.

1430 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 208; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 55: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745.

1431 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 209; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 55-62: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745.

1432 Vgl. Einwohnerliste Zweibrücken 1742 abgedruckt bei: Müller: Zwei­brücken. Geschichte eines städtischen Gemeinwesens, 2. Auflage 1948, S. 87 iVm. LA Speyer Repert. Zweibrücken III Nr. 2648.

1433 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 60: Mühlenpro­tokoll vom 6.1.1745.

1434 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 209.

1435 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 211.

1436 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 342-343.

1437 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 343.

1438 Vgl. Pöhlmann: Regesten der Grafen von Zweibrücken, a.a.O., Nr. 257.

1439 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 13: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745.

1440 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 292/3: das Mahlen der Früchte au­ßer Landes u. dem Banne, 1588-1596.

1441 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 52.

1442 zitiert bei Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 47.

1443 Vgl. Eid: Hof- und Staatsdienst, a.a.O., S. 69.

1444 Vgl. Schenkenberger: Besoldungsliste am Zweibrücker Hof im Jahre 1630; in: PRFK 1998, S. 66.

1445 Vgl. reformiertes. KB Zweibrücken; zitiert nach Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http//www-mueller-heppenheim-homepage.t-online.de/mue- vork.htm.

1446 Vgl. Müller: Zwei­brücken. Geschichte eines städtischen Gemeinwesens, 2. Auflage 1948, S. 31.

1447 Vgl. Müller: Zweibrücken. Geschichte eines städtischen Gemeinwesens, 2. Auflage 1948, S. 13.

1448 Vgl. ref. KB Lambsborn 1, Bl. 7.

1449 Vgl. reformiertes. KB Zweibrücken; zitiert nach Internetdatei von Dr. Her­mann Müller/Heppenheim: http://www.mueller-heppenheim-home-page.t-online.de/mue- vork.htm.

1450 Vgl. reformiertes. KB Zweibrücken; zitiert nach Internetdatei von Dr. Her­mann Müller/Heppenheim: http://www.mueller-heppenheim-home-page.t-online.de/mue- vork.htm.

1451 Vgl. Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http//www-mueller-heppenheim-homepage.t-online.de/mue-vork.htm.

1452 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 12-13; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 189.

1453 Vgl. LA Speyer B2 Nr. 2687; zitiert nach Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 32.

1454 Vgl. LA Speyer B2 Nr. 2687.

1455 zitiert nach Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 32.

1456 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 107.

1457 Vgl. KSchA Zw. Rep. IV, Nr. 2101, 2102; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 107.

1458 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 116.

1459 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5324; Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 146.

1460 zu ihm vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., 205.

1461 Vgl. „Aus heimatlichen Gauen, Beil. z. Pfälzer Merkur vom 14.5.1929.

1462 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 723.

1463 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 41.

1464 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 342-343; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339.

1465 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 480-481, lfd.-Nr. 13144; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 IV u. G7 Nr. 76.

1466 Zweibrücker Wochenblatt Nr. 153 vom 3.7.1870.

1467 Grünstadter Anzeiger Nr. 35 vom 2.3.1878.

1468 LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 12-31: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745.

1469 Vgl. Eid: Hof- und Staatsdienst, a.a.O., S. 69-70.

1470 Vgl. Drumm: Die Walkmühle in Ixheim; in: Aus heimatlichen Gauen, Beilage z. Pfälzischen Merkur, Nr. 49 vom 10.12.1929.

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