Version 24.3.2016

 

 

Litera T

 

 

 

 

Teschenmoschel:

VG Rockenhausen Lk Donnersberg, an der Moschel im Nordpfälzer Bergland („Moschelland“) gelegen, südlich befindet sich Dörr­moschel

 

 

Mühlen:

vor 1749 war Jakob *Steinert als Müller in Teschenmoschel (die Tochter des † Müllers in Teschenmoschel Jakob Steinert, die Anna Elisabeth Steinert °° am 8.4.1749 in Odenbach mit Johann Wilhelm Klein) 1.

 

- Mausmühle, Mäusmühle:

1828 und 1837 „Mausmühle“, 1886, 1916 und 1961 „Mäusmühle“, 1963 „Mausmühle“. Amtliche Flurnamen lauten „In der Maus­bach“, „in der Mäusmühle“. Der Mühlenname rührt vom Bach her, an dem die Mühle liegt 2.

 

Literatur/Urkunden:

- Busch, Egon: Aus der Geschichte der Mausmühle bei Teschenmoschel; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 2009, S. 1-4

 

 

 

 

 

Thaleischweiler:

OT von Thaleischweiler-Fröschen, VG Thaleischweiler-Fröschen, Lk Südwestpfalz; Kondominium von Leiningen-Dagsburg und der Grafschaft Hanau-Lichtenberg in der „Gemeinschaft Eischweiler“; 1766 erfolgte nach dem Tod des Grafen Christian Karl Reinhard zu Leiningen-Heidesheim die Besitzergreifung der „Gemeinschaft Eischweiler“ durch Hanau Lichtenberg 3. Es blieb auch nach 1766 weiterhin beim Kondominium zwischen Hanau-Lichtenberg und Leiningen, wobei es immer wieder zu Streitigkeiten kam 4. 1788 wird der Leiningische Anteil an den Grafen Franz von Sickingen übergeben 5.

 

Mühlen:

- Mäusmühle:

bei Thaleischweiler, ++++klären+++ um 1745 war Andreas Brenner als Hirte auf der Mäusmühle; seine Tochter Maria Barbara Bren­ner heiratete am 9.2.1745 in Thaleischweiler den aus Fröschen stammenden Hanß Adam Fischer 6.

 

°° 5.2.1714 Johann Adam Müller (Sohn des Hubert Müller „auf der Mäußmühle“ ++++klären+++) mit Anna Eva Ludi (Tochter des Müllers Johann Georg *Ludi und der Anna Kunigunde NN.) 7.

 

 

- Thaleischweiler Mühle, Eischweiler Mahl- und Ölmühle:

am Ende der heutigen Mühlgasse stand früher eine Mahl- und Ölmühle, die in den Jahren 1856/57 nach der Begradigung des Schwarzbachs abgerissen wurde. Diese wird bereits 1333 bei einer Teilung zwischen der Zweibrücker und der Zweibrücken-Bitscher Grafschaft erwähnt 8. Die Mühle lag nicht direkt am Schwarzbach, sondern an deinem Mühlgraben, der ungefähr in Höhe des Lan­gental-Wiesenwegs vom alten Lauf des Schwarzbachs abzweigte 9.

 

Im Rahmen der genannten Teilung fiel der niedere Teil von Thaleischweiler zum Amt Lemberg der Grafschaft Zweibrücken-Bitsch, während die Mühle zu Eischweiler der verwitweten Gräfin Agnes von Zweibrücke und ihren Erben verblieb 10. Im Teilungsvertrag von 1534 zwischen den Grafen Jakob und Simon Wecker von Zweibrücken-Bitsch wird die Mühle bereits mit einer Abgabe von 2 Mühlschweinen, 14/8 Korn und 14 Kappen aufgeführt. Die Mühle war von dem Müller Peter auf eigene Kosten errichtet worden 11.

 

Der Hans Müller, Enkel des Mühlen-Erbauers Peter Müller, beantragte 1602 die Confirmation, daß diese Mühle den Nachkommen des Erbauers als ständiges Erblehens verliehen worden ist. Als 1575 in der Nähe der Thaleischweiler Mühle eine neue Mühle errichtet worden war und deshalb die Mahlgäste ausblieben, hatte der Peter Müller, der Sohn des gleichnamigen Erbauers, 1576 an den Grafen Philipp von Hanau-Lichtenberg einen Antrag auf Reduzierung der Erbpacht gerichtet. Das Gesuch scheint abgelehnt worden zu sein, denn, wie sich aus einem späteren Bericht ergibt, war die Mühlpacht in der gesamten Höhe von dem Peter Müller, der 1550 die Mühle von seinem Vater übernommen hatte, bis zu seinem um 1594 erfolgten Tod, in voller Höhe gezahlt worden. Der Sohn des Peter (2) Müller, der genannte Hans Müller führte in einem Gesuch vom 10.5.1594 aus, daß die in der Mühle befindliche Oelrinn- oder -trott, da sie unbrauchbar war, weder von seinem verstorbenen Vater, noch von ihm selbst benutzt worden war. Er bat deshalb um Ermäßigung des Wasserfallzinses. Auf den Bericht des Lemberger Kellers Peter Wagner wurde durch Entschließung des Grafen Philipp V. von Hanau-Lichtenberg vom 10.5.1594 dem Hans Müller die Zahlung dieses Wasserfallzinses so lange, als er keine Oelmühle betreibe, erlassen 12.

 

Auf dem Burgalber Gerichtstag vom 4.6.1600 heißt es im Rahmen eines Grundstückstauschs „ein Wiesenstück bey Eigelschweyen mühlen gelegen“ 13.

 

Der Sohn des inzwischen verstorbenen Hans Müller, der Hänsel Müller, genannt Mühl-Hänsel, der die Mühle nach dem Tod seines Vaters fortführte, beantragte am 8.3.1603 bei der hanau-lichtenbergischen Regierung die Reduzierung der Erbpacht, bzw. die herrschaftliche Zustimmung zum Verkauf der Mühle. Er begründete dies mit der starken Konkurrenz. Bei Übernahme des Erbpacht für die Mühle hatten in einer Entfernung von bis zu 2 Meilen keine weiteren Mühlen gestanden, inzwischen aber seien in dieser Entfernung auf dem Gebiet anderer Herrschaften 18 Mühlen entstanden. Nur 8 hanauische Bürger in Thaleischweiler seien in seine Mühle gebannt., während die leiningischen Einwohner mahlen lassen könnten, wie sie wollten. Nachdem aber Amtskeller Wagner zu Lemberg dazu berichtet hatte, daß es Hänsel Müller weniger um den Verkauf seiner Mühle, als um die Reduzierung der Erbpacht ginge, wurde Müllers Antrag am 16.12.1603 vom Grafen Johann Reinhard von Hanau-Lichtenberg abgelehnt 14.

 

Im Burgalber Gerichtsbuch befindet sich am 6.5.1602 folgender Eintrag: „Kauf: Martin Weber zu Eischweiler und seine Hausfrau Gustell haben gekauft von Mühl – Huprechten zu Eyschweiler ein Stücklein im Gerstgarten ...“ 15.

 

Bis 1603 war Mühl-Henseln der Erbbeständer und Müller auf der Mahlmühle Thaleischweiler, Am 7.4.1603 heißt es im Burgalber Gerichtsbuch: „Veltin Müller von Geiselberg und seine Hausfrau Margreth haben kauft umb Mühl Henseln zu Eischweiler die Mühl da­selbsten mit ihrem Begriff. Die Beschwerung darauf sampt die Herren – Gülten darauf, als nemlichen 14 Achtel Korns, 2 Wehr­schwein und 14 Kappen jährlich der Herrschaft anzurichten, alles vermög seines darüber innegehabten Erblehensbriefes. Und ist die­ser Kauf geschehen für 700 Gulden […]. Darauf hat der Käufer dem Verkäufer bar ausgegeben 300 Gulden […]. Weiter soll er mit der übrigen Bezahlung so gehalten werden, alle Jahr fürderhin einen Tag vor St. Georgen Tag 50 Gulden bis zur vollständigen Bezah­lung zu entrichten. Auch soll die Mühl sein Unterpfand sein und bleiben bis zur letzten Bezahlung“ 16.

 

Auf dem Burgalber Gerichtstag am 17.2.1610 heißt es: „Kauf: Adamß Hanß von Deluvelt [Dellfeld] und seine Hausfrau Sophia von daselbsten haben gekauft von Mathißen Theoboldten und seiner Hausfrau Otilia zu Fröschen, die Mühl zu Eyschweiler so unßerem gnädigen Herrn von Hanau jährlich zum Mühlgült gibt 40 Achtel Korn, 2 Schwein und 40 Kappen. Und ist der Kauf zugegangen und geschehen für 800 Gulden ...“ 17.

 

Um 1700 bis 1730 war Johann Georg *Ludi († 28.7.1730 Thaleischweiler) als Müller auf der Thaleischweiler Mühle 18.

 

1756 vertauschte der Müller Johann Leonhard *Flößer die Hälfte der Eischweiler Mahl- und Öl­mühle an seinen Schwager Jakob Mathil [s. Johann Jakob *Mattil] 19.

 

Im Mühlenverzeichnis der Grafschaft Hanau-Lichtenberg von 1766 heißt es zur „Eischweiler Ohlig Mühle“ [Urkunde teilweise durch Papierfraß zerstört]: „Ist eine Erbbestands Mühle liegt zwar der Gemeinschaft Eischweiler, ist aber als eine allein Leiningische Mühle vermög Vertrags …. Der Besitzer dieser ist … [Ja]kob M[athil] und hat solche von se[inem] verstorbenen Vater … [Ma]thil ererbt … Vaters … Brief d. d. Buchsweiler, 3. Sept 1706 ….“ 20.

Um 1769 war der Müller NN. Mattil ++++klären: Vorname Jakob?+++ der Müller auf der Eischweiler Mühle. Mattil klagt 1769 ge­gen die Gemeinde Fröschen wegen Entzugs des Wassers 21.

 

1774 war Jakob *Neumüller der Müller auf der Fauster Mühle. Gegen ihn erhob 1774 der Müller [Jakob] *Mattil aus Thaleischweiler Beschwerde wegen Abholens von Mahlgut in Höheischweiler 22. 1775-1776 kam es wegen des von dem Müller Jakob Mattil zu Thaleischweiler bei seiner Mühle aufgeworfenen Damm zu einem Verwaltungsverfahren 23.

 

Um 1782 war Jakob Mattil als Müller zu (Thal-)Eichweiler; sein Sohn Johann Jakob *Mattil, um 1782 Lehnsmüller auf der „Mu­schelmühle“ (= Moschelmühle südlich von Waldfischbach-Burgalben) °° 28.5.1782 in der reformierten Kirche Saalstadt mit Maria Elisabetha Neßmann, Tochter des Philipp Neßmann, Gemeinsmann zu Saalstadt 24.

 

1788 ergeht ein Fürstlich Hanau-Lichtenbergisches Regierungsreskript über die privativ hanauische Jurisdiktion über die Eischweiler Mühle 25.

 

Wegen des leiningischen Schultheißen Valentin *'Michel Umzugs auf die hanauische Mühle zu Eischweiler kommt es 1788-1792 zur einer Protestation seitens der Grafschaft Leiningen 26.

 

Einer der Müller auf der Mühle zu Thaleischweiler war Peter Mattil 27. Um 1819 war Jacob *Ludi als Müller auf der Thaleischwei­ler Mühle. Am 10.12.1819 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die Ver­steigerung folgenden Rechts, lastend gem. Erbbestands­brief vom 26.3.1791 auf der Thaleischweiler Mühle für 30.12.1819 angekün­digt 28: „Eine jährliche auf der Thaleischweiler Müh­le gemäß Erbbestandsbrief vom 26ten März 1791 haftende, und durch Jacob Ludi Müller und Bürgermeister zu Thaleischweiler schuldi­ge Erbbestands-Rente von 16 Hectoliter Korn, 3 Hectoliter Haber und einem Mühlschwein oder statt dessen 10 fl baaren Gel­des – ohne hypothekarische Inscription.“

 

Die ehemalige Ölmühle am Schwarzbach ist abgebrochen, das zugehörige eingeschossige Wohnhaus an der Mühlgasse ist ebenfalls nicht erhalten 29.

 

Karte:

- LA Speyer Best. C20 Nr. 3261: Mühlen zu Thaleischweiler und bei Fröschen, enthält u.a. Plan.

 

Literatur/Urkunden:

- Jaffe, Albert: Die Thaleischweiler Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 2 vom 11.2.1937, S. 5-6, Nr. 3 vom 11.3.1937, S. 10-12 und Nr. 4 vom 8.4.1937, S. 13-15.

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 429: Mühlen in Thaleischweiler, 1731-1746

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 635: Fürstliches Regierungsreskript über die privativ hanauische Jurisdiktion über die Eischweiler Mühle, 1788

- LA Speyer Best. C20 Nr. 788: Des leiningischen Schultheißen Valentin Michel Überzug auf die hanauische Mühle zu Eischweiler und Protestation hiergegen seitens Leiningen

- LA Speyer Best. C20 Nr. 1158: Beschwerde des Müllers (Jakob) *Mattil aus Thaleischweiler gegen Jakob Neumüller, Zweibrücker Müller auf der Fauster Mühle, wegen Abholens von Mahlgut zu Höheischweiler, 1774

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1166: Klage des Müllers Mattil aus Eischweiler gegen die Gemein­de Fröschen wegen Entzugs des Wassers, 1769

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3261: Mühlen zu Thaleischweiler und bei Fröschen, 1576-1831

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3932: Vertauschung der Hälfte der Eischweiler Mahl- und Ölmühle durch Leonhardt Flößer an seinen Schwager Jakob Mathil, 1756

- LA Speyer Best. C20 Nr. 3495: Genehmigung für den Müller Stephan, Witwer von Elisabetha Disque, zur Veräußerung seiner Müh­le zu Wilgartswiesen und seiner dortigen Güter und Anlegung des Vermögens seiner drei Kinder auf der von ihm erworbenen Ei­chelsbacher Mühle

 

 

- Sägmühle:

in Thaleischweiler gibt es die Gemarkung „Ober dem Seckmüller Wald“, unterhalb des Untereischweiler Wäldchens gelegen. In der Nähe dürfte eine Sägmühle gestanden haben. Ein Flurname in der Gemarkung Höheischweiler heißt noch heute „Sägmühle“. Die Sägmühle ist allerdings verschwunden 30.

 

Der Müller Johann Peter Mattil († 1747) hat vermutlich ein Sägewerk in der Sägmühle betrieben 31.

 

 

- Schleifmühle: +++klären: ob Thaleischweiler

vor dem Burgalber Gerichts wird am Gerichtstag vom 4.6.1600 ein Grundstückstausch beurkundet: „Cuntz von Eyschweiler gibt Gertrud, Schmides Hensel, gewesenen Schultheißen seligen hinterlassener Witwe... ein Viertel Acker gelegen uf der Grieß zu Ey­schweiler. … Mehr Zwey Stücker in der Gerwiesen neben seinem Hansen zu Herßberg. Item 1 Stück zwischen den Bechen (Bächen ?) bei der Schleiffmühle 32.

 

 

- Weißmühle:

die Mühle entstand um 1300 an der Mündung des Odenbachs in den Schauerbach 33. Die ehemalige Weißmühle lag im Einöder Tal im Norden der Gemarkung Thaleischweiler, wobei die Grenze nicht wie allgemein üblich dem Bachlauf folgt, sondern am Fuß des Roten- und im Nordwesten am Weißmüller Berg verläuft. Sie springt erst ca. 250 m nach der Brücke in der Kühunter zum Schauer­bach oder zum „Weißmüller Bächel“, wie es im Volksmund auch genannt wird 34.

 

Die Mühle hatte ihren Namen entweder von dem Weißmehl, das sie in die Schloßküche zu liefern hatte, oder was wahrscheinlicher ist, vom Schauerbach, der vom „weißen Brunnen“ an auch Weißbach heißt 35.

 

Ca. 1758 wird in Höheinöd der Johann Jacob Bohl geboren; er ist der Sohn des Valentin *Bohl, Müller auf der Weißmühle bei Tha­leischweiler und der Catharina Elisabeth Hoffmann 36. Der Müller Johann Jakob Bohl stirbt 1791 37.

 

Johann Heinrich *Kettenring (bis 1780 Müller auf der Konradsmühle in Herschberg) wird 1789 als Müller auf der Weißmühle in Thaleischweiler genannt 38.

 

 

- Weihermühle:

s. Höheinöd

 

 

 

 

 

Thallichtenberg:

VG Kusel, Lk Kusel; im Kuseler Musikantenland in der Westpfalz nordwestlich von Kusel gelegen.

 

1816 kamen Thallichtenberg und Burglichtenberg zum Fürstentum Lichtenberg, einer neugeschaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld bzw. ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Mit diesem fielen sie 1834 an Preußen, das aus diesem Gebiet den Landkreis Sankt Wendel schuf. 1910 wurde Burglichtenberg nach Thallichtenberg eingemeindet. Nach der Ab­trennung des Hauptteils des Kreises an das neugeschaffene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis St. Wendel-Baumholder, zu dem Thallichtenberg bis 1937 gehörte, als es in den Landkreis Birkenfeld eingegliedert wurde. 1969 wurde es in den Landkreis Kusel um­gegliedert 39. Nach Thallichtenberg liegt die Burg Lichtenberg, die lange Sitz des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg war.

 

Literatur/Urkunden:

- Jung: Familienbuch der evangelischen Kirchengemeinden Burg Lichtenberg und Pfeffelbach, Teil I und II (Bonn 1995), um­faßt die Orte Burg Lichtenberg, Thallichtenberg Fronbacher Hof, Körborn, Ruthweiler, Breitester Hof, Bistart, Pfeffelbach, Reich­weiler, Schwarzerden

 

Mühlen:

++++weiter++++

 

 

 

 

 

Theisbergstegen:

s. auch OT Godelhausen

 

VG Kusel, Lk Kusel; am Glan, südlich von Altenglan, der ursprünglich östlich der Glan gelegene Deinsberge (oder Theisberg) wurde erstmals 982 urkundlich erwähnt. Am 10.7.1715 wurde der Ort mit mit dem Dorf Stegen vereinigt. Das südlich gelegene Dorf *Go­delhausen gehört seit 1969 als Ortsteil zu Theisbergstegen. Der OT Theisbergstegen war kurpfälzisch, der OT Godelhausen war pfalz-zweibrückisch 40.

 

Mühlen:

- Herden-Mühle oder Braun'sche Mühle:

der OT Theisbergstegen war kurpfälzisch 41.

 

Zur ehemaligen Mühle gehörte das heutige Anwesen Hauptstraße 17. Das noch vorhandene Sandsteinportal eines ehemaligen Quer­hauses wurde von dem Müller Johannes Braun 1785 errichtet, der seit 1763 Betreiber der Mühle war. Die Haustür flankieren zwei schlanke Säulchen, die auf einem Sockelstein aufsitzen und auf Höhe des Kämpfersteins ein verkröpftes Gesims tragen, das von Ku­geln bekrönt wird. Der Keilstein des Türschlusses ist JB (Johannes Braun) und ECB (E. Catharina Braun ++++klären: bei Anna Ka­tharina Braun müßte es ACB heißen ++++) signiert und 1785 datiert 42.

 

Das Mühlenanwesen stand auf der linken Seite des Glans, also im Ortsteil Steegen. Schon im Jahre 1543 wird die Mühle als Säge- und Mahlmühle erwähnt. Sie war Bannmühle. 1543 kam sie an den Pfalzgrafen Ruprecht, gegen den Zehnten zu Pfeffelbach und Al­ben, welche zum Remigiusberge gehörte. Daher war diese Mühle zuletzt der kurpfälzischen Hofkammer zuständig. Im Jahre 1610 wird der Müller *Sonntag von der Leidtsthaler Hube bei Rehweiler als der Besitzer der Herden Mühle zu Steegen erwähnt. Im Jahre 1717 kam Christoph *Braun von Wolfstein in die Theisbergstegener Mühle. Er war aus der Linie Braun, die heute noch eine Firma in Wolfstein besitzt. Diese stammte zuvor aus Pfeffelbach. Christoph Braun, geboren am 8. Mai 1695 in Wolfstein, heiratete am 22.Sep­tember 1716 in Theisbergstegen die Anna Margaretha Potz (Pooth) von Ginsbach. Aus dieser Ehe gingen 12 Kinder hervor. Der Kur­fürst Karl Philipp von der Pfalz gab am 16. Januar 1740 die Kurfürstliche Erbbestandsmühle zu Theisbergstegen dem bisherigen In­haber derselben, Christoph Braun, zum Erbbestand. Einer der Söhne, Johannes Braun, geboren am 9. August 1724 in Theisbergste­gen, heiratete am 27. Januar 1752 die Anna Catharina Theobald von Etschberg. Am 23. Februar 1759 gab Carl Theodor, Pfalzgraf bei Rhein, auf Ansuchen des Christoph Braun, Erbbestandsmüller zu Theisbergstegen, die Bewilligung, die besitzende Erbbestandsmühle seinem Sohn Johannes Braun für 3500 Gulden zu überlassen. Dafür musste der Übernehmer sogleich 2 Gulden und 33 Kreutzer an die Amtskellerei Lauterecken bar bezahlen. Johannes Braun und dessen Ehefrau bekamen die Bestätigung auf zwei Generationen, dass die Kinder und Enkel die Mühle als Erbbestand inne hätten. Dies war aber nur zum Nutzen des Müllers, wenn sie die darin ent­haltenen Prästationes (Abgaben) jederzeit richtig abführten. Dies musste der Müller Johannes Braun geloben und versprechen und die enthaltenen Konditionen auf das getreulichste erfüllen. Mit eigener Handschrift musste er die Forderungen der kurpfälzischen Hofkammer unterzeichnen. immer wieder lies sich der Müller den Erbbestandsbrief erneuern 43.

 

Die Mühle wurde anläßlich der kurfürstlichen Untersuchung der Mühlen am 11.5.1739 erfaßt und wie folgt beschrieben: „... dem Müller zu Theißberg Stegen Christoph Braun vorgenomen, welcher sich sodann auf die Ihme vorgehaltene .... folgender maßen er­klärt, daß als er anno 1717 die Mühle käufl: an sich gebracht, auch das Laudemium an den damaligen O0berambtmann und Regie­rungsrath von Strauch entrichtet, er zugleich um einen auf ihn lautenden Erbbestandsbrieff …. angesucht habe, nach demen er aber solchen bis dato nicht erhalten, seyn er bereith und willig ein dergleichen auszulößen, und nach der beyliegende Copia den Transfix auf steln zu laßen. Dem von ihm vor etwa 12 Jahr neu aufgerichteten Schehlgang aber betreffend, so hatte er solchen, alß hierzu be­fugt zu seyn, um so mehr aufzurichten erachtet, alß in seinem Erbbestandsbrieff nicht specifiziert vorgeschrieben, wie viel Gäng er etwa haben oder nicht haben dürfte ….“ 44.

 

In einer Renovation der Schultheißerei Reichenbach vom 17.9.1738 sind 13 Mühlen aufgeführt 45, darunter die Mühle in Theisberg-Stegen, welche wie folgt beschrie­ben ist: „Christoph Braun eine Mühle zu Theisbergstegen habe, sein Erbbestand, und Bann Mühl, und … er 12 Mltr Korn Erbpfacht von 1691 her zur Kellerey Remigsberg leisten habe [;] 2 mahl gäng von anfang bis hirhin, vor 15 Jahr …. Einen Schehlgang, welcher zu denen mahlgäng gehörig gebauet ohne anfang.“

 

Die Mühle wurde erneut während der kurfürstlichen Renovation der Mühlen von 1739 von einer Kommission unter Leitung des Ramsteiner Schultheißen Georg Adam Euerling (Anm. Everling) am 18.9.1739 besichtigt und taxiert, der auch der Müller zu Diedel­kopf im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg, Johann Nickel *Pfeifer als Sachverständiger angehörte 46 und wie folgt be­schrieben: „.... sind wir nacher Theisberg-Stegen gangen, und die allda am Glan stehende Mühl in Augenschein genommen und fin­den, daß dieselbe mit zwey Mahl- und einem Scheelgang zwar in einem guten Stand ist und an Waßer keinen Mangel hat, ohneracht dessen aber stünde ein Mahl- und der Scheelgang wegen Mangel Früchte gantz müßig,und ist des Müllers Klag, daß derselbe gleich dener zu Matzenbach an der grentz des Zweybrücker Lands gelegen, von deren Unterthanen daselbst Vorzeiten auch Vieles zu mah­len bekommen habe, nachdem aber seynt kurtzen Jahren verschiedene Mühlen in ihrem Lande neu erbauet worden,und denen Untert­hanen befohlen sey, mit dem Mahlen im Land zu bleiben, so hat dieser auch nicht die halbe Zeit zu mahlen und erklärte den von sei­ner Mühlen jährl. zu leisten habende Pacht mit 12 Mltr. Korn Römigsberger (Anm. = Remigius­berg, Remigsberg) Maßung nebst der Schatzung und Milizgeld nicht mehr“ leisten zu können, „also diesentwegen dem auf dem ge­habten weiters gemachten Scheelgang, welchen er vohr wenig zu laufen hatte, nichts weiters taxieren.“

 

Der Müller Christoph Braun bittet in einem Memoriale vom 16.11.1739, das von allen 8 Müllern der Schultheißerei Reichenbach un­terzeichnet und an das kurpfälzische Oberamt Lauterecken gerichtet ist, um Erteilung eines neuen und aktualisierten Erbbestands­briefs (angesichts des Herrschaftswechsels 1733 von Pfalz-Zweibrücken zur Kurpfalz)..Mit dem Memoriale beantragen die Müller, die vielfältigen und kostenträchtigen Untersuchungen der Mühlen in der Schultheißerei nunmehr zu beenden, nachdem schon 4 Un­tersuchungen erfolgt waren 47.

 

Die Mühle war eine Mahl-, Ohlig-, Walk-, und Holzschneidermühle. Sie hatte zwei Mahlgänge und einen Schälgang. Erbbeständer sind Johannes Braun und seine Ehefrau Katharina mit 5 benannten Kindern Erbbe­standsbrief vom 12. März 1763 für ihn und alle fol­genden Generationen. Die Pacht betrug 12 Malter Korn für die Mahlmühle, 3 fl. Für die Ohligmühle, 1 fl. 30 Kreuzer für die Bord und Walkmühle 48. Der Sohn, Johannes Braun II, geboren am 28. November 1760 in Theisbergstegen, heiratete am 6. Januar 1786 die Elisabetha Barbara Göttel von Reichenbach. Sie hatten vorerst die Mühle als Erbbe­stand. Bis 1792, bevor das Land links des Rheins französisch besetzt und schließlich dem Französischen Staat einverleibt wurde, wa­ren die Müller nur als Pächter eingesetzt und mussten die Mühlenpacht zahlen. Erst nach Einführung der Gewerbefreiheit waren die Müller eigentliche Besitzer. Als Dritter folgte im Müllergeschlecht Johannes Braun III, geboren am 28. November 1789 in Theisberg­stegen. Er verehelichte sich am 8. Sep­tember 1812 mit Margaretha Weißmann von Rothselberg. Aus dieser Ehe ging die Tochter Fre­derika hervor. Frederika Braun, gebo­ren am 19. September 1816 in Theisbergstegen, heiratete am 19. September 1833 Jakob Drumm vom Drummchen Gut in Neunkir­chen. Er war jetzt Müllermeister in der Mühle. Vier Generationen Braun folgte eine Generation Drumm in der Mühle als Müller. Das Ehepaar hatte 12 Kinder, 8 Söhne und 4 Töchter. einer der Söhne fiel in den Glan und ertrank. Die anderen Söhne und eine Tochter wanderten nach Amerika aus. Drei Töchter blieben hier, eine in Etschberg, eine in Mühlbach und eine in Idar-Oberstein. Bis in das Jahr 1870 kaufte Jakob Drumm Land dazu. Er hatte damals 14 Tagwerk und 89 Dezimal als Ei­gentum, das waren knapp 5 Hektar. Bei Umbaumaßnahmen soll er sich von seinem Neffen Jakob Drumm, Gutsbesitzer in Neuenkir­chen, Geld geliehen haben. Der Mül­ler Jakob Drumm starb 1879, seine Ehefrau 1875. Nach dem Tod der Eltern stand die Mühle still. Die Einrichtung der Woh­nung wur­de laut notariellem Akt versteigert, der Erlös unter den 11 Nachkommen verteilt. Die Mühle ging in den Besitz des Jakob Drumm, Gutsbesitzer in Neunkirchen über. Laut Inschrift baute dieser 1884 die Scheune mit Stall neu auf. Er verpachtete die Mühle an den Müllermeister Jakob Maurer, der mit seiner Familie von Frankeneck nach Theisbergstegen kam, mit der Absicht die Mühle zu kau­fen. Der Besitzer Drumm jedoch verkaufte nicht, weshalb der Müller Maurer nach einer Pachtzeit von 10 – 12 Jahren, die damals freigewordene Friedelhausener Mühle erwarb. Danach stand die Mühle zu Theisbergstegen einige Jahre leer und es häuften sich die Klagen und Beschwerden der Bürger, wegen Versumpfung der Wiesen, sowie Hochwasser und Hinter­wasser. Der Besitzer Drumm wurde immer wieder vom Königlichen Bezirksamt Kusel zur Abhilfe aufgefordert, aber es geschah nichts. Das alte Gebäude muss abgebrannt sein. Es stand laut alter Zeichnung mit dem Giebel zum Glan. Nach dem Wiederaufbau von Jakob Drumm im Jahre 1900 steht das neue Gebäude in Flussrichtung des Glans. Die Inschrift über der Haustür lautet 49:

 

J D (für Jakob Drumm)

A D geb. W

1900

 

Am 11. November 1901 verkaufte Jakob Drumm die Mühle an Philipp Legrum. Derselbe richtete in dem Anwesen eine mechanische Schreinerei und Glaserei ein. Das Triebwerk wurde verwendet zur Erzeugung des elektrischen Lichtes für den eigenen Betrieb und der Ortslampen. Die Holzverarbeitungsfabrik Philipp Legrum hatte den ersten Bauabschnitt als Wohnhaus und den zweiten für ge­werbliche Räume genutzt. Die Scheune hinter dem Hof könnte als Lagerraum gedient haben. Im Betrieb Legrum wurden Türen und Fenster hergestellt. Legrum wurde im ersten Weltkrieg zum Militär eingezogen und ist gefallen. Nach einigen Reparaturen und Um­bauten ging die frühere Mühle am 21. September 1918 in den Besitz von Jakob Ruprecht, Betriebsleiter der Pfalz-Saarbrücker Hart­steinwerke, über. Ruprecht ließ das ehemalige Mühlengebäude zu einem Wohngebäude umbauen. Als nächster Besitzer folgte sein Sohn Peter Ruprecht, der aber nach Simmern im Hunsrück verzog. 1986 ging das Anwesen durch den Kauf in den Besitz der Ge­meinde Theisbergstegen über. Nach einem Umbau der Scheune richtete die Verbandsgemeinde Kusel im Erdgeschoss ein Feuerwehr­gerätehaus ein. Einen Schulungsraum für die örtliche Feuerwehr sowie ein großer Dorfgemeinschaftsraum wurde im Dachgeschoß untergebracht. Nach weiteren Umbauten im Erdgeschoss ist heute auch das Zimmer des Bürgermeisters dort eingerichtet, sowie ein Sitzungssaal und ein Archiv. Ein Teil des im Jahre 1900 wieder aufgebauten Gebäudes wurde wegen starker baulicher Mängel 2007 abgerissen 50.

 

Abbildung:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 101, Mühle zu Theisbergstegen, Stahlstich nach 1840

 

Photo:

- Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 149 (Portal Hauptstraße 17)

 

Karte:

- Katasterplan von ca. 1845 (Katasteramt Kusel), abgedruckt bei: Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 149

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best.A2 Nr. 881: „Deisbergsteegen. Acta betr: die dortige Erbbestandsmühle 1777-1794, 1691-1781, 1767-1792

 


 

 

 

Tiefenthal / Pfalz:

VG Hettenleidelheim, Lk Bad Dürkheim;

 

Mühlen:

- Walkmühle:

im Knochschen Repertorium der leiningisch-westerburgischen Akten heißt es am 14.2.1571: „Abhörung der Zeugen in der Dief­fenthaler Stampfwalk Sache, auf die Nassauische Exceptions Schrift“ 51.

 

 

 

 

 

Tiefenthal / Rheinhessen:

VB Bad Kreuznach, LK Bad Kreuznach; südlich von Bad Kreuznach, nördlich von Niederhausen an der Appel gelegen; das Dorf liegt am Appelbach.

 

Tiefenthal wird erstmals in einer Besitzbestätigung von Papst Leo IX. für das Kloster St. Maximin in Trier vom 16. Januar 1051 als „Daffindal“ erwähnt. Die Urkunde ist zwar wahrscheinlich gefälscht, weist aber als ältestes Zeugnis auf den Ort hin. 1683 gehörte der Ort nach einem Lehensverzeichnis zur Herrschaft Nassau-Ottweiler, die ihn an die Grafen von Wartenberg verpfändet hatten. 1717 kam das Dorf an die Linie Nassau-Saarbrücken, die es 1721 an die Rheingrafen verpfändete. Um 1800 verkehrte der Schinder­hannes häufiger in Tiefenthal, da zwei seiner Komplizen hier her stammten. Seit 1816 gehört Tiefenthal zu Rheinhessen. Am 17. März 1945 wurde etwa ein Viertel der Gebäude durch amerikanischen Panzerbeschuß zerstört 52.

 

Mühlen:

- Tiefenthaler Mühle:

liegt in der Ortsmitte an der L 400, heute“Gutsausschank Zum Mühlenhof“, Münstertaler Str. 51; die Mühle war Getreidemühle 53.

 

Die Tiefenthaler Mühle wird in einem RKG-Prozeß 1598-1603 genannt, der u.a. die Jagd im Münstertal durch Einwohner von Tiefenthal zum Gegenstand hatte. Eine streitgegenständliche Hasenjagd soll nahe bei der Tiefenthaler Mühle stattgefunden haben 54.

 

Um 1731 war Johannes *Kolb der Müller auf der Tiefenthaler Mühle. Er kaufte von Johann Adam Müller und seiner Frau Anna Ca­tharina 1731 die Mühle in Niederhausen an der Appel zum Preis von 1325 fl. Kolb, der Erbbeständer der Mühle in Tiefenthal war, hatte die Mühle in Niederhausen als Mitgift für seine Tochter Catharina Sybilla Kolb erworben. Diese beabsichtigte, im darauf fol­genden Jahr (1732) den Johann Philipp *Cloninger von der Katzensteiger-Mühle bei Neu-Bamberg zu heiraten. Obwohl das Paar be­reits 1733 nach Niederhausen gezogen war, wurde Cloninger die Mühle erst 1734 auf seinen Namen überschrieben 55.

 

 

 

Vor 1755 war der † Jakob Weingarth auf der Tiefenthaler Mühle; die Tochter des † Jakob Weingart, Anna Elisabeth Weingarth °° 25.11.1755 in Herrensulzbach den Peter Gibs (S.d. Johann Nickel Gibs aus Buborn) 56.

 

Zwischen 1757 und 1760 werden auf der Tiefenthaler Ölmühle (!) genannt der Johann Nikolaus Hüttel und dessen Ehefrau Eva NN.; aus der Ehe stammen die auf der Tiefenthaler Ölmühle geborenen Kinder Johann Peter Hüttel (geb. 29.9.1757; ~ 2.10.1757) und Elisabeth Margaretha Hüttel (28.1.1760; ~ 29.1.1760) 57.

 

Um 1770 war Nicolaus *Kolb als Müller und Schultheiß in Tiefenthal; Vater der Johanette Kolb, °° mit Martin *Schwab vom Rothenkircher Hof 58.

 

Literatur/Urkunden:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E1 K Nr. 315/4: Irrungen der Gemeinden Niederhausen [Anm.: an der Appel] und Tiefenthal wegen der Tiefenthaler Mühle, 1783-1793 (Prov. Nassau-Weilburg)

- Hess. Hauptstaatsarchiv Wiesbaden Best. 469/4, 132: Zivilprozeß Jane Philomene Grainger ./. Wetzell, Albert, 1891-1894. Beklagter hat den Mühlgraben der Tiefenthaler Mühle verändert

- LA Speyer Best. C38 Nr. 858: „Der in Vergessenheit geratene Wasserzins der Mühle in Tiefenthal für das Mühlenwehr in der Ge­markung Niederhausen, 1767-1773“

 

 

 

 

 

Totenalb:

Bach bei Baumholder. Sie entspringt nordwestlich von Baumholder und mündet oberhalb Niederalben in die Steinalb. Der Name be­ruht auf volkstümlicher Umdeutung; die nach dem Bach benannte, jetzt nicht mehr bestehende Siedlung daran hieß 1353, 1422, 1430 und 1438 Dadenhalben und 1439 Dadenalben 59. 'Dadenalba' besagte 'Alba des Dado'. Der altgermanische Männername ist bei E. Förstmanns Ad. Nb. I 387 für das 6.11. Jh. reichlich belegt 60.

 

Gelegentlich wird behauptet, der Name Totenalb sei neueren Datums und erst um 1840 aufgekommen, als im Gebiet der Totenalb un­ter Lebensgefahr Waren, vor allem Spirituosen, von bayrischen in das preußische Gebiet geschmuggelt wurden. Es kam damals im Grenzgebiet von Steinalb und Totenalb zu Auseinandersetzungen zwischen Schmugglern und Zöllnern. Dabei wurde geschossen und manchmal waren auch Tote zu beklagen. Auf der pfälzischen Seite wurde keine Steuer auf Schnaps erhoben und so lohnte es sich, den Fusel heimlich über die Grenze zu bringen. Die Auffassung einer jüngeren Namensgebung kann jedoch nicht zutreffen, weil der Name schon in veldenzischer Zeit geläufig war und später im Zusammenhang mit den Mühlen in den Urkunden des 18. Jh. auftaucht 61.

 

Der Name 'Alb' stammt von keltisch ‘Alba’ = Fluß; Das Wort in in der Moselgegend zahlreich belegt, während in der Pfalz die Ge­wässerbezeichnung nur bei Kusel, Zweibrücken und Waldfischbach-Burgalben vorkommt. Die eindringenden Franken sind viel frü­her in die Gegend der unteren und mittleren Mosel und das Land um Trier eingewandert, wo sie zwischen den Keltoromanen neue Niederlassungen gründeten oder sich mit ihnen vermischten; sie konnten deshalb von den Keltoromanen die Bezeichnung ‘Alba’ übernehmen. Mit dem weiteren Vordringen der Franken nach Süden wurde auch das menschenleere Gebiet der Westpfalz im 7./8. Jh. neu besiedelt, wodurch der Gewässername ‘Alba’ in diesem Gebiet häufig auftaucht; z.B. *Kuralb, Trualb, Moosalbe, Steinalb 62. Dagegen meint Schworm 63, der Name stamme aus der Zeit der fränki­schen Landnahme; er sei alemannischen Ursprungs; nach dem fränkischen Sieg über die Alemannen hätten diese in abgelegenen Ge­bieten überlebt. Die Bezeichnung 'Alb' finde sich normalerweise im alemannischen Sprachraum.

 

Karte:

- Schworm, Ernst: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 19

 

 

 

 

 

Traunen:

seit 1937 OT von Brücken, VG Birkenfeld, Lk Birkenfeld; westlich von Birkenfeld, nördlich von Achtelsbach gelegen; das Dorf war wie die anderen Dörfer der Pflege Achtelsbach pfalz-zweibrückisch 64. Eine Pflege war früher ein Verwaltungsbezirk, der eine An­zahl von Ortschaften und Höfen umfaßte. An der Spitze stand der Gerichtsschultheiß. Die Pflege Achtelsbach umfaßte die Dörfer Achtelsbach, Rode, Burnen (Born), Traunen, Meckenbach, Dambach und Ellweiler sowie der im Hochwald bei Züsch gelegene Neu­hof 65.

 

Mühlen:

bis 1612 ist Carius *Schweitzer (geb. um 1550 – 7.12.1612 im Alter von 60 Jahren an der Pest) der Müller zu Traunen 66.

 

um 1711 ist Jacob *Theobald der „Müller auf der Traun, später in der Lorenzen Mühle in Wolfersweiler 67.

 

Um 1789 ist Johann Nickel *Gosert als Müller in Traunen 68.

 

 

- Baumühle:

s. Brandmühle

 

auch als Dambacher Mühle bezeichnet; der Name Baumühle erscheint im Zusammenhang mit der Eheschließung des Martin Gosert (1670 im Berner Gebiet (Schweiz) in Saanen ? - 14.2.1749 Traunen im Alter von 79 Jahren; Müller auf der Traun und Erbbeständer auf dem Neuen Hof bei Achtelsbach; Sohn von Heinrich Gosert) und der Anna Maria Brenner (1675 in der Baumühle auf der Traun – 13.3.1757 im Alter von 83 Jahren; Tochter des Müllers Hans Bernhard Brenner von der Baumühle) 69.

 

 

- Brandmühle, Baumühle, Ludwig Meyers Mühl, Trauner Mühl:

auch als Baumühle (err.) bezeichnet; südlich vom Ortsrand Traunen im Traunbachtal gelegen, westlich von Dambach; die Mühle wird teilweise auch Dambach zugerechnet.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Amtes Nohfelden von 1629 heißt es: „Unden am Dorff Traunen uff die Traunbach in der Pfleg und Schultheisserey Achtelsbach hat Ludwig Meyer, gewesener Gemeindsman zu Achtelsbach mit … Bewilligung wei­land Hertzog Johansen Pfaltzgrauens Hochlöblicher Gedechtnuß, Vermög Abschrift des Erbbestandnuß sub Dato 1596 des 4 Juny … eine Mühl mit einem Gang aufgericht und gebauet, welche im Jahr 1620 angesteckt und ….verbrand worden, die sein Ludwigs Sohn, Ludwig Adam zu Achtelsbach ….. de 1622 Johannes Gruben zu Ellweiler erblichen verkaufft, welcher Käuffer … die Mühl von neu­em Stücken gebauet. Es ist aber solche biß noch nicht vollents zugericht, daß er darauff mahlen könne, Doch ist ermelter Grub wil­lens, besagte Mühl, sowohl alß die daran gebaute Schneyde Mühl, künfftigl: Somer vollendts zum Bestand zu zurichten zu laßen. …. Die Mühl hat keine gewisse Mähler“ 70.

 

In der gleichen Akte befindet sich eine „Copia Mühlenbestendnuß über Meyers Ludwigs Mühl auf der Traun, so Johannes Grub ahn Jetzo Inhand“ vom 4.6.1596. Dort heißt es u.a. 71: „Wir Johannes …. Pfaltzgraue bey Rhein … bekennen .. hirmit, Nachdem wir vor etlich Jahren Unserem Leibsangehörigen Underthanen Ludwig Meyern von Achtelsbach In unserem Ambt Nofelden gelegl: Uff sein bitten … gegönnet und zugelassen, eine Mahlmühl mit einem Gang ahn dem Mairweyer oben ahm Dorff Achtelßbach gelegl: zu bau­ren. Darauff wir ihme ein mlr: Korn, sambt zwehn Cappen, welche er Järlich in unsere Kellerey Nofelden bißhero gar nicht ge­schlagl: Und er aber ahn itzo bej unß abermahlen Underthenig … anbracht, daß solche mühl meistentheyls auß mangel des Wassers, durchs Jahr still stehen müsse und nit mahlen könne, so haben wir ihme uff sein underthänig bitlich ersuchen gnedig bewilligt …, solche Mahlmühl mit einem Gang von bemelten MairWeyer uff die Traun zu verrücken, Uns solche vor sich, und seine Erben zu bau­ren ...“.

 

Bei der Eheschließung am 7.7.1728 mit der Müllerstochter Anna Maria Gosert (Tochter des Müllers von der Brandmühle in Traunen Martin Gosert ?) wird Johann Peter *Schöpfer als „Bannmüller auf der Brandmühle/Dambach“ bezeichnet 72.

 

Der Name Baumühle erscheint im Zusammenhang mit der Eheschließung des Martin Gosert (1670 im Berner Gebiet (Schweiz) in Saanen ? - 14.2.1749 Traunen im Alter von 79 Jahren; Müller auf der Traun und Erbbeständer auf dem Neuen Hof bei Achtelsbach; Sohn von Heinrich Gosert) und der Anna Maria Brenner (1675 in der Baumühle auf der Traun – 13.3.1757 im Alter von 83 Jahren; Tochter des Müllers Hans Bernhard Brenner von der Baumühle) 73.

 

Um 1698 war Hans Mattheis *Scherer „Müller auf der Traunen“, d.h. der Brandmühle in Traunen; °° vor 1698 mit Anna Maria Welsch aus Langenbach; Vater von Hans Ulrich Scherer (geb. 10.7.1698), Wilhelm Scherer (°° 16.1.1734 mit Katharina Stephan aus Asweiler) und Johann Nicolaus Scherer (geb. um 1700; °° 5.1.1734 mit A. Katharina Baum aus Wolfersweiler) 74.

 

Ab ca. 1708 (err.) war Martin Gosert (1670 im Berner Gebiet /Schweiz, in Saanen ? - 14.2.1749 Traunen im Alter von 79 Jahren) Müller auf der Traun und Erbbeständer auf dem Neuen Hof bei Achtelsbach; Sohn von Heinrich Gosert; °° Anna Maria Brenner (1675 in der Baumühle auf der Traun – 13.3.1757 im Alter von 83 Jahren; Tochter des Müllers Hans Bernhard Brenner von der Bau­mühle) 75. Vater u.a. der Anna Maria Gosert (3.6.1708 Mühle auf der Traun; °° mit dem [späteren ?] Müller auf der Brandmühle (= Baumühle ?) in Traunen Johann Peter *Schöp­fer [das Ehepaar erhält die Brandmühle/ Baumühle ?] 76 und des Christian Gosert (die­ser übernimmt den Neuhof) 77. Der Enkel Johann Nickel *Gosert (geb. 22.2.1747 auf dem Neuhof bei Traunen; Sohn des Christian Gosert und Maria Susanna Schöpfer) ist wieder Müller in Traunen 78.

 

Um 1728 und noch 1742 war Johann Peter *Schöpfer der Zimmermann und Müller auf der Brandmühle zu Traunen; °° 7.7.1728 mit Anna Barbara Gosert (3.6.1708 Mühle auf der Traun; Tochter des Müllers Martin Gosert) 79; Vater der Anna Maria Schöpfer (20.4.1742 Brandmühle zu Traunen – 8.5.1825; °° 19.4.1759 mit Wagnermeister aus Ellweiler Joh. Jacob Brenner) 80 und der Maria Elisabetha Schöpfer (geb. 3.10.1729 in der Brandmühle; Tochter von Peter Schöpfer, „Bannmüller auf der Brandmühl“; °° 24.11.1746 mit Franz Philipp Ritter, Censor und Schöffe zu Meckenbach 81) und des Philipp Jakob Schöpfer (geb. 21.2.1737 in der Brandmühle Dambach) 82.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Brand­mühle (in Traunen), die zum pfalz-zweibrücki­schen Amt Nohfelden gehörte, wie folgt beschrieben 83: „Die Brand Mühl [hat] 2 Waßer­räder welche 2 Mahlgäng treiben; [zahlt an Pfacht] 5 fl 3 bz 1 cl an Geld, 4 Mltr Korn, 4 Mltr Habern; hat zu Banngästen, Achtels­bach , Medenbach, Traunen, Dambach und Ell­weiler aus 71 Famil: best:.“

 

Müller und Betriebsnachfolger auf der Brandmühle ist der Philipp Jacob *Schöpfer, der Sohn von Johann Peter Schöpfer und Anna Barbara Gosert; Philipp Jacob Schöpfer ist im ev. Kirchenbuch am 10.5.1776 erwähnt: am 10.5.1776 ist gestorben „Anna Margare­tha, des Brandmüllers Töchterlein, 1 J. 4 M. alt“ 84.

 

Reihenfolge der Müller auf der Brandmühle:

- um 1675 Hans Bernhard Brenner; Vater der Anna Maria Brenner (geb. 1675 Baumühle Traunen; °° mit dem späteren Müller auf der Brandmühle, Martin Gosert)

- Hans Mattheis *Scherer „Müller auf der Traunen“, d.h. der Brandmühle in Traunen; °° vor 1698 mit Anna Maria Welsch aus Lan­genbach

- ab ca. 1708 (err.) war Martin Gosert (1670 im Berner Gebiet /Schweiz, in Saanen ? - 14.2.1749 Traunen im Alter von 79 Jahren) Müller auf der Traun und Erbbeständer auf dem Neuen Hof bei Achtelsbach; °° Anna Maria Brenner (1675 in der Baumühle auf der Traun – 13.3.1757 im Alter von 83 Jahren; Tochter des Müllers Hans Bernhard Brenner von der Baumühle)

- um 1728 und noch 1742 war Johann Peter *Schöpfer der Zimmermann und Müller auf der Brandmühle zu Traunen; °° 7.7.1728 mit Anna Barbara Gosert (3.6.1708 Mühle auf der Traun; Tochter des Müllers Martin Gosert); Vater des Müllers und Betriebsnachfolgers Philipp Jacob Schöpfer

- um 1776 Philipp Jacob Schöpfer

 

 

- Herrenmühle:

s. Brücken

 

 

- Mahl- und Sägmühle oberhalb Ludwig Meyers Brandmühle, Anthes Sprie Mühle:

oberhalb der Brandmühle gelegen

 

1602 durch Peter Göbel erbaut. Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Amtes Nohfelden von 1629 heißt es: „Göbeln Peter zu Traunen Zu der Pfleeg Achtelsbach gehörig, hat von weyland meinem gnädigsten Fürsten und Herrn, Hertzog Johansen Pfaltz­grauen vermög Mühlen Bestendnuß Brieffs de dato 26. February de 1602 Davon Copej Subra G beygebrachten Bewilligung erlangt, daß er eine Mahl: und Seeg Mühl auff die Traunbach, zwischen Traunen und Dambach ahneinander, ohne der Herrschaft Zuthun bau­en und auffrichten möge ….. Darauff hat ermelter Peter die Mahlmühl mit einem Gang zu NiederTraunen oberhalb Ludwig Meyers Mühl [Anm.: s. Brandmühle] gebauet, welche er hernacher Anthes Sprien zu Traunen Kaufflichen Verlassen, der solche noch in Han­den. Die Seeg Mühl aber ist nicht gebauet worden , und derseits Anthes Sprie bey Serenissimo …angehalten, daß ihme der Zinß von der Seegmühl abgelegt werden möchte 85.

 

In der gleichen Akte befindet sich die „Pro Copia Mühlen Bestendtnuß über Göbeln Petgers Mühl uff der Traun, so Anthes Sprie an Jetzo Inhand“ vom 26.2.1602 86: „Wir Johannes …. Pfaltzgraue bey Rhein …. thue Kund offentlich mit diesem Brieff, daß unserem Leibsangehörigen Un­derthan, Göbels Petern zu Traunen, In unserm Ambt Nofelden gelegen, …. gnedig bewilligt haben, für sich und Seine Erben ein Mahl: und Seegmühl, uff der Traun zwischen Traunen und Dambach.... zu bauen … bewilligen.“

 

 

- Sägmühle bei der Brandmühle:

in einer Aufstellung vom 26.10.1742, erstellt von NN. Mandt und an Amtskeller Ernst Franz *Hauth „remittirt“ sind folgende 4 Müh­len verzeichnet 87: „... Hiebey folgen 4 Reverse über die außgestellte Mühlenbestände von denen Beständern unterschrieben ad acta, nehml: …. denen Sägmüllern über ihre Sägmühle auf der Traun bei der Brandmühle“.

 

 

- Trauner Mühle:

vor 1744 heiratet der Georg Nickel *Georg (um 1722 in Hetstein – 3.2.1802 im Alter von 80 Jahren; Sohn des Franz Georg), Müller und Zensor in der Trauner Mühle die Dorothea Margaretha Fischer 88.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 89 wird die Trauner Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfelden gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Trauner Mühle [hat] 1 Waßerrad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 11 bz 4 cl an Geld, 1 Mltr 2 Faß Korn, ! M. 2 Faß Haber; cehsat(?) weilen solch eine Haus Müh­le ist.“

 

 

 

 

 

Trippstadt:

VG Kaiserslautern-Süd, Lk Kaiserslautern; war Hauptort des Amtes Wilenstein, das im 16./17. Jh noch hälftig zwischen der Herr­schaft Oberstein (=Falkenstein) und den Junkern von Flörsheim geteilt war, woher der Spitzname der Trippstadter als "Halbherren" herrührt. Daß für die kirchlichen Angelegenheiten Falkenstein bestimmend war, ist u.a. daraus ersichtlich, daß der Taufstein aus dem Jahre 1609 von dem selben Bildhauer stammt, der auch in der zu Winnweiler gehörenden Kirche in Lohnsfeld tätig war. Obwohl die Reformation mit Sicherheit gegen 1560 eingeführt wurde, sind für das 16. Jh. keine Pfarrernamen bekannt 90

 

 

Mühlen:

In den Befreiungskriegen wurde in Trippstadt eine Mühle und ein Eisenhammer im Gefecht vom 2.7.1794 in Mitleidenschaft gezo­gen. Erstes Ziel der Kampagne des Jahres 1794 war die Wiedereroberung der Festung Kaiserslautern mit seinen reichen Magazinen. Die Franzosen verstärkten derweil ihre Truppen bei Pirmasens, sodaß der Posten bei Trippstadt nun von der Hauptarmee besetzt wur­de und das Reservecorps Rüchel nach der Martinshöhe abrückte. Die drei Bataillone Garde Nr. 15 rückten am 29.06.1794 zu den Truppen unter General Courbiére bei Trippstadt, das Bataillon Grenadiergarde von Rohdich Nr. 6 blieb dagegen in Hochspeyer. Am 02.07.1794 morgens um 08:00 Uhr bemerkten die Vorposten, daß die Franzosen (die Division Taponnier) in drei starken Kolonnen vorrückten. General Courbiére ließ daraufhin die Bagage um 10:30 Uhr über den Stüterhof nach Alsenborn abfahren. Derweil rückte das I. Bataillon Leibgarde Nr. 15 und das II. Bataillon Regiment Garde Nr. 15 in ihre Positionen auf den Höhen von Trippstadt, das III. Bataillon Regiment Garde Nr. 15 auf eine Höhe bei Wilstein. Die Geschütze, 10 6-Pfünder und 2 Haubitzen, wurden auf den Trippstädter Höhen aufgefahren. "Die Schützen der beiden Bataillons besetzten eine Mühle und eine Schmelzhütte, welche beide an dem vor der Front der Stellung fließenden Carlsbach liegen. Um 12 Uhr kamen die Jäger und leichte Cavallerie vom Feinde getragen zurück, und zogen sich über den Bach; die Cavallerie hinter die Höhen, die Jäger besetzten das diesseitige Ufer. Der Feind zeigte ansehnliche Kräfte auf der Höhe bei Schmalenberg, und der ganze Wald vor der Front erfüllte sich nach und nach mit französischen Tirailleurs. Diese schossen sich mehrere Stunden lang mit den Garde-Schützen in der Mühle und Schmelze, so wie den Jägern herum, zuweilen gaben auch die Geschütze von der Höhe einige Kartätschenlagen. Den Eisenhammer hatte der Lieutenant von Kessel besetzt. Um 4 Uhr war es dem Feinde gelungen, auf der gegenüberliegenden, bewachsenen Höhe 6 Kanonen zu etabliren, welche nun das Feuer der Tirailleurs mit Kartätschen und 4pfündigen Kugeln unterstützten; doch ward die Batterie nach 6 - 8 Minuten von den Preußischen Geschützen wieder zum Schweigen gebracht. Mehrere Versuche, die Batterie wieder thätig zu machen, mißglückten. Mit dem Dunkelwerden schwieg dann auch das Kleingewehrfeuer. Die Bataillonsstücke hatten 26 Schuß gethan, die Schützen ihre sämmtlichen Patronen verfeuert. Des Nachts fielen nur wenige Schuß. Es bivouakirte Alles in der Position. Es waren Preußischer Seits im Gefecht gewesen das 1. und 2. Bataillon Garde, jedoch stand Letzteres etwas zurückgenommen als Reserve, 1 Compagnie Jäger und 200 Husaren von Eben." (aus der Regimentsgeschichte) 91.

 

Literatur/Urkunden zu Mühlen in Trippstadt, allgemein:

- Knebel, Kurt: “Und noch ein Mühlchen im Neuhöfertal”; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt 1999, S. 19-22

 

 

- Flörsheimer Mühle:

s. dürfte identisch sein mit der urkundlich genannten Trippstadter Mühle.

 

Die Flörsheimer Mühle, nach den Mitinhabern der Herrschaft Wilenstein, den Herren von Flersheim, benannt, hatte nach der Be­forchung durch Forstmeister Vellmann von 1600 jährlich an die Kapelle in Schmalenberg 5 Malter Korn zu liefern. Dies deutet auf eine frühe, wohl schon im 13. Jh. erfolgte Erbauung der Mühle hin 92.

 

Die Trippstadter Mühle wird in einer Urkunde vom 17.9.1548 erwähnt. In dieser regelt Pfalzgraf Friedrich II. die Apanage seines Neffen Ottheinrich. Diesen steht u.a. das Fischrecht an der Moosalbe im Waldfischbacher Gericht zu von der Trippstadter Mühle bis zum Schönenberger Woog, wo eine Seite der Pfalz, die andere den Flerßheimern gehört 93.

 

Im Jahre 1600 war der Müller hier ein Nickel Müller aus Heltersberg. Die Mühle lag bei der Trippstadter Annexe Unterhammer („Herrenhaus“) im Karlstal. Im 19. Jh. längst untergegangen, befand sich hier seit etwa 1720 eine der Eisen- und Schmelzhütten des Freiherrn von Hacke, später durch die Freiherrn von Gienanth als „Trippstadter Eisen­werk“ übernommen 94.

 

Die Mühle stand im Eigentum des Philipp Franz von Flersheim, und ging fiel mit der Eheschließung von dessen jüngster Tochter Ma­ria Clara von Flersheim, verw. von Liebenstein, vom 16.1.1647 an deren Ehemann Johann Kasimir Kolb (der Ältere) Reichsgraf von Wartenberg (19.7.1584 – 22..9.1661), kurpfälzischer Statthalter zu Lautern. In dessen Hausbuch ist u.a. unter Nr. 6 als Besitz einge­tragen: „Obwendig der Mosalber Bach, …. vor Tripstatt …. stehet eine eine Mahlmühl, darinnen alle Flörsheimische Leibeigene ge­bannet, gehört Flörsheim alles.“ 95.

 

Die Mühle wurde seit Beginn des 19. Jh nicht mehr betrieben 96.

 

 

- Hammer, oberer, mittlerer, unterer:

1716 hatte Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz seinen Oberjägermeister Ludwig Anton Freiherr von Haacke das Amt Wilenstein (mit Trippstadt, Stelzenberg und Mölschbach) verliehen, 1728 der Freiherr „im nahen Karlstal Eisenhüttenwerke gegründet, die sein Sohn 1777 an die Familie Gienanth verpachtete. 1804 wurden sie von Ludwig Gienanth gekauft und erweitert. Dieser baute 1821 am Unterhammerweiher das sog. Herrenhaus. Seine Nachkommen legten die Werke 1884 still 97.

 

1738 wird im Konvertitenregister der katholischen Pfarrei Kaiserslautern benannt, der „*Grim Philipp, vom Hammer bei Trippstadt“ 98.

 

1777 wird Johann Henrich *Bauß als „Factor auf dem Trippstadter Eißenschmelzwerck“ genannt 99.

 

Der Mittlere Hammer, ehemaliges Gienanth'sches Eisenwerk im Karlstal, stellte 1880 den Betrieb ein; an seiner Stelle stand später (um 1911) das Kurhaus Kleinhenz 100.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. T89 Nr. 784 III b: „Belege zur 'Geschichte der Familie Guinand von 1665-1950“, zusammengestellt von Curt von Gienanth, darin Teil III b Trippstadt und Stahlwerk Kaiserslautern, Bl. 60-64.

 

 

- Klug'sche Mühle:

auch als Wilensteiner Mühle bezeichnet; im Karlstal gelegen, an der Moosalbe; früher Falkensteiner Bannmühle und Mahlmühle 101.

 

Die erste urkundliche Erwähnung findet sich im Falkensteiner Rentbuch von 1621 102: „item der Molter in der Bannmühlen zu Wi­lenstein ist meinem gnädigen Herrn allein (pachtpflichtig), hatt ein Ambtmann zu seiner Besoldung, ist deßhalben ein Müller schul­dig zu halten.“ 103.

 

Die Mühle wurde 1635 zerstört und blieb lange Zeit wüst liegen. Als Ludwig Freiherr von Hacke am 1.1.1720 mennonitische Bestän­der auf dem Wilensteiner Hof ansiedelte, mußten sie sich nach Zi. 9 des Erbvertrages verpflichten, die Mühle auf ihre Kosten wieder aufzubauen. Sie durften aber nur für den eigenen Bedarf mahlen, und Kunden nicht bedienen. 1742 bei der ersten Ergänzung des Ver­trages heißt es aber schon: „mit vorher erhaltenen Erbbestands Conditionen, außer der Mahlmühl, worin die sämtlichen Erbbeständer nicht das mindeste mehr zu suchen haben“ 104. 1754 heißt es im „Flur- Markungs- und Lagerbuch des der Hochfreylichen Exzellenz Frey­herr von Hack angehörigen Dorfes Trippstadt 105: „ [Nr.] 103. Gnädigst Hohe Herrschaft. Einen im Wasser stehenden Weyher, der Mühlweyer genannt, und unten an dessen Damm gegen Wilenstein herab eine herrschaftliche Bann Mühle mit Überschlächtigem Wasser Geschirr, hat zwey Mahl- und einen Schehlgang, benebst Stallung und daran gelegenem Pflantz garthen, ist dermahlen tem­poraliter verliehen und pfachtet der Beständer, so ein Menonist, jährlich gedachter Herrschaft 230 fl.“ 106.

 

Die Mühle war Ölmühle 107.

 

Am 7.11.1798 (=17. Frimaire 7.n Jahrs) erfolgt durch die französische Verwaltung eine Abschätzung der „Willsteiner Mühle“. Die Mühle ist stark mangelhaft, die Mahlsteine des oberen Mahlgangs sind unbrauchbar, ebenfalls der Läuferstein und Zarge des unteren Mahlgangs; das Wasserrad des unteren Mahlgangs fehlt; auch der laufende Stein des Schälgangs ist unbrauchbar, der Bodenstein nicht brauchbar 108.

 

Da die Moosalber Mühle und die Flörsheimer Mühle seit Beginn des 19. Jh nicht mehr betrieben wurden, war die Wilensteiner Müh­le seither die einzige Mahlmühle im Karlstal 109.

 

Am 25.4.1804 verkaufte Carl Theodor Freiherr von Hacke, Hofgerichtspräsident in Mannheim, seinen kompletten Grundbesitz im Trippstadter Tal an den Eisenwerksbesitzer aus Winnweiler, Ludwig Gienanth, zum Preis von 16000 Gulden rheinischer Währung, darunter die Wilensteiner Mühle 110. Am 24.1.1805 wurde die Mühle auf Antrag Gienanths als Eigentümer und seitens der Weber'­schen Erben von ei­ner Schätzkommission bewertet (Johann Adam Weber † 17.3.1805 mit 61 Jahren in Trippstadt). Die Mühle hatte 2 Mahlgänge, 1 Schälgang und Gerätschaften mit einem Wert von insgesamt 664 fl 111.

 

Demgegenüber führt Heil unter Bezugnahme auf Mayer aus 112: “Im Jahre 1821 gelangte die Wilensteiner Mühle in Gienanth'schen Besitz. Als die 'freiherrliche Familie von Hacke', bedingt durch die französische Revolution, fliehen mußte, wurden nämlich ihre Gü­ter, darunter auch die Wilensteiner Mühle, im Rahmen der Nationalgüterveräußerung veräußert. 1812 war u.a. die „an die Herren Ne­bel und Compagnie“ gefallen, die sie 1821 wiederum an die Familie Gienanth verkauften.“

 

Vom 1.4.1829 – 1.4.1837 pachtet der Müller Ludwig *Pfeifer von August Gienanth, letzterer als Vertreter seines Vaters Ludwig von Gienanth, die Wilensteiner Mühle, die sog. „Willsteiner Mühlpacht“ 113, die Mühle bestehend „in einer Mahlmühle, mit zwey Mahl- und einem Schälgang und einem Weyer; Wohnhaus mit Ställe, Keller, Schopfen und Scheuer ...“ . Die Pacht wurde gem. einer Rand­bemerkung auf obiger Urkunde auf drei weitere Jahre, bis 1.4.1840 verlängert. Die Verlängerung des Pachtvertrags erfolgte durch no­tarielle Urkunde Nr. 2161 des Notars Jacobi in Kaiserslautern vom 29.12.1839 114 für jährlich 400 fl 115. Auch 1838 ist Ludwig *Pfeiffer als der Müller auf der Wilensteiner Mühle genannt 116. 1838 läßt Ludwig Pfeifer mit seinen Kindern, nach dem Tod auch der 2. Ehefrau Barbara Wei­mer, ein zur ehelichen Gütergemeinschaft gehörendes Haus in Trippstadt im Rahmen der Erbauseinander­setzung versteigern 117.

 

Pfeifer blieb allerdings in finanziellen Schwierigkeiten, wie der Gienanth'sche Hüttenwerksdirektor Brion am 9.4.1842 berichtet 118. Am 21.7.1842 erfolgt die Anzeige einer Mobilienversteigerung von Inventar und Hausrat auf der Wilensteiner Mühle durch Ludwig *Pfeifer 119. Um die Familie nicht ins Elend fallen zu lassen, wurde Pfeifer der Steigerlös belassen und die offene Pachtsumme von 1200 fl wurde durch Freiherrn von Gienanth erlas­sen 120.

 

Das Urkataster 1837 weist die Wilensteiner Mühle noch als reine „Mahlmühle“ 121; im Umschreibkataster1851/52 trägt der Betrieb die Bezeichnung „Oel- und Mahl­mühle“ 122.

 

Die Wilensteiner Mühle wurde ab 8.8.1842 auf 11 Jahre an den Müller Johann Klug (geb. um 1809 Horbach – 21.2.1866) verpachtet 123, der ein Urenkel des Müllers auf der Schwanenmühle bei Horbach Heinrich Klug ist 124.

 

Johann Klug kaufte am 20.2.1851 bzw. 1.4.1851 von Freiherr Carl von Gienanth die Wilensteiner Mühle bei Trippstadt, die spätere Klug'sche Mühle 125. Auch 1864 wird Johann Klug, „Müller und Oeconom in Trippstadt“ als Mitglied des landwirt­schaftliche Ver­eins der Pfalz genannt 126.

 

1868 kam es infolge katastrophaler Regenfälle , die das ganze Moosalber Tal mit Wasser und Geröll überschwemmten, zu einem Stillstand der Mühle für die Dauer von 16 Wochen 127.

 

1879 war das Hauptfabrikat der „Bachmühle“ im Karlstal „Kornmehl“; die Mühle verfügte damals über 2 Wasserräder und bot 1 Ar­beiter Beschäftigung 128.

 

Der Mahlmühle wurde später auch eine Ölmühle angegliedert. Der Betrieb wurde während des großen Mühlensterbens 1963 einge­stellt 129. Die ehemalige Mühle ist heute als Ausflugsgaststätte weithin bekannt 130. Deren jetziger Inhaber (2009) ist der Koch und Metzgermeister Ludwig Klug 131. Nach aA stellte der Müllermeister Hans Klug erst 1995 den Mühlenbetrieb ein, sein Bruder Lud­wig Klug, Metzgermeister und Koch , betreibt den Gasthof 132.

Photo:

 

Postkarte Gasthaus Klug'sche Mühle um 1953 (Photo und Verlag Heimer, Trippstadt in Archiv Ref)

 

Photo:

- Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S.52: Wilensteiner Mühle, Kollergang der Ölmühle

- Kunstdenkmäler, Bd. Kaiserslautern, a.a.O., S. 490, Abb.384

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 294

 

Literatur/Urkunden:

- Dammbrück, Wolfgang: Aus der Geschichte des Gasthauses "Klug'schen Mühle" im Trippstadter Karlstal. - Ill. In: Luftkurort Trippstadt im Kranz der Wälder. - 1998, Mai, S. 5-17

- „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Pirmasens vom 17.11.1984: „Die Klug'schen Mühlen in den Tälern der Moos- und Steinalb“

- Knebel, Kurt: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 11-31

- Mayer, L.: Die Wilensteiner Mühle im Karlstal in: Pfälz. Presse v. 21. 10./1.11.1936

- „Pfälzische Presse“Nr. 298/299 vom 21.10.1936 und 1.11.193: „Die Wilensteiner Mühle im Karlstal“

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis; in Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 81 vom 5.4.2000 (Wilensteiner Mühle)

 

 

- Moosalber Mühle:

die heute verschwundene Mühle lag an der Moosalbe südlich von Trippstadt beim Oberhammer. Wüstung zwischen Trippstadt und Schmalenberg 133.

 

Die Moosalber Mühle war eine flörsheimische Bannmühle, zu der die Flörsheimer Untertanen in Trippstadt gebannt waren 134. Anm.: Tripp­stadt war Hauptort des Amtes Wilenstein, das im 16./17. Jh noch hälftig zwischen der Herrschaft Oberstein (=Falkenstein) und den Junkern von Flörsheim geteilt war, woher der Spitzname der Trippstadter als "Halbherren" herrührt 135.

 

Die Mühle lag schräg oberhalb (südwestlich)des Oberen Hammer-Weihers, im Bereich des jetzigen Forstweges zur Amseldelle und bestand aus einer Mahl- und einer Ölmühle. Der jetzige große Weiher am Abzweig der K 51 zum Neuhof bestand damals noch nicht. Um den Mühlen Wasser zuzuleiten, hatte man die Moosalb unterhalb des Junker Hennen Woog-Dammes in einem 90° Winkel nach links zur Schmalenberger Talseite und dann in die Mühlen umgeleitet. Der Bach, die Moosalbe später verstärkt durch den Krottel­bach, floß zwischen der westlich gelegenen Mahlmühle und der jüngeren östlich gelegenen Ölmühle mit Scheuer hindurch 136.

 

Es ist nicht bekannt, wann die Mühle gebaut wurde. In Urkunden erscheint sie das erste Mal in dem (Wald)- Fischbacher Weistum von 1600 „Item die Mosalber Mühl … ligt uff der Mosalber bach“ 137. In der sog. Velmann'schen Beforchung des kurpfälzischen Forstmeisters Philipp Velmann von 1600 heißt es: „... Ist ein schöner Hochwald …, stößt einerseits auf die Moosalber Bach, anderer­seits auf das Harbsbild, oben auf die Moosalber­mühl ...“ 138.

 

Der älteste Erbbestandsbrief der erhalten ist, stammt vom 12.12.1686 139. Darin vergeben die Flörsheimer Ganerben Friedrich Blarer von Geyersberg und Johann Philipp von Viermond die Mühle an den Schmalenberger Bürger Hanß Michel Weißmann. Die Mühle muß verfallen gewesen sein, den der Erbpächter übernahm eine Wiederaufbauverpflichtung. Im Trippstadter Lagerbuch von 1754 140 steht unter No. 104: „Johannes Krämer (geb. 1708). Eine ei­genthümbliche Mahlmühl die Moosalber Mühl genannt, mit einem Gang, Scheuer, Stallung und Gärthgen dabey …, pfachtet jähr­lich 4 Malter Korn und 2 Kappen“ 141.

 

1772 heißt es „Moßalber Mühl“, 1784 „Bey der Moßalber Mühl“ 142. Im Jahr 1778 bemühte sich die kurpfälzische Verwaltung um Nachforschungen über die Moosalber Mühle. Aus den Zeugenaussagen ergab sich u.a.: Als Beständer wird immer wieder Johannes Krämer genannt, wobei Vater, Sohn und Enkel jeweils „Johann Jakob Krämer“ hie­ßen und nur an den Geburtsdaten im Kirchenbuch zu unterscheiden sind 143.

 

Die Zugehörigkeit der Moosalber Mühle war lange umstritten. Sie galt lange als zinspflichtig nach Schmalenberg, während Kurpfalz seit ca. 1760 die Ansicht vertrat, die Mühle sei kurpfälzisch. Es kam zu einem ca. 20 Jahre andauernden Rechtsstreit zwischen Kur­pfalz und der Gemeinde Schmalenberg, in dessen Zuge Ermittlungen angestellt und 1778 Zeugen vernommen wurden. Der Prozeß endete mit einem umfassenden Vergleich vom 25.4.1786, bei dem auch andere umstrittene Punkte geklärt wurden. Die Gemeinde überließ hierin den Freiherrn von Hacke die Moosalber Mühle nebst umliegenden Grundstücken als eine „coloniam perpetuam“ 144.

 

Bei der Mahlmühle ist auch eine Hammerschmiede; Hammerschmied„auf dem Moosalber Hof“ ist Georg Johs (auch als „Joss“ be­zeichnet); °° mit Anna Maria *Krämer, der Tochter des Ölmüllers auf der Moosalber Mühle Jacob *Krämer und Maria Barbara *Alt (auch: Johs 145).

 

Die Mühle stand im Eigentum der Freiherrn von Hacke und wurde am 16.12.1802 durch den Freiherrn Carl Theodor von Hacke frei­händig versteigert. Die Mahlmühle wurde durch den Franz *Ficht für 1600 fl (=3447,81 francs) ersteigert; dieser war zuvor Ackers­mann auf dem Neuhof, dann Müller auf der Moosalber 146. Die Ölmühle ersteigerte Joh. Jacob Krämer. Die Raten waren so hoch, daß sie auf Dauer von den Erwerbern nicht getragen werden konnten. Am 10.5.1804 löste Ludwig Gienanth im Rahmen einer Zessi­on den offenen Steigpreis für beide Mühle ab, und wurde hierdurch Gläubiger sowohl bezüglich der Mahlmühle als auch der Ölmüh­le. Am 11.1.1805 erwarb Familie von Gienanth den Moosalber Hof und die Moosalber Mahlmühle von Franz Ficht für 3997,30 fran­cs und verpachtete die Mühle in gleicher Urkunde wieder an den Verkäufer Ficht 147. Ludwig Gienanth übernahm dann auch die Öl­mühle am 12.3.1809 sodann zu Eigentum 148.

 

Die Gienanth waren bis 1891 Eigentümer von Hof und Mühle 149, bzw. die Mühlen wurden abgerissen, nachdem ihnen schon 1802 das Wasser entzogen worden sein soll 150.

 

Die Mühle wurde seit Beginn des 19. Jh nicht mehr betrieben 151.

 

Karte:

- Knebel, Kurt: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 14

- Knebel, Kurt: Moosalber Mühle, Moosalber Hof. Zwei aufgelassene Anwesen im Moosalbtal; in: Blätter für Heimatgeschichte von Trippstadt Nr. 7 (1996), S.11 und 15

- LA Speyer Best. W 1, Nr. 213/2 Film 77, Neg. 10

 

Literatur/Urkunden:

- Knebel, Kurt: Moosalber Mühle, Moosalber Hof. Zwei aufgelassene Anwesen im Moosalbtal; in: Blätter für Heimatgeschichte von Trippstadt Nr. 7 (1996), S. 9-15

- Knebel, Kurt: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 13ff

- LA Speyer Best. A2 Nr. 661 fol. 307: „Moosalber Mühle zu Trippstadt“

 

 

- Ölmühle auf der Moosalber Mühle:

die Moosalber Mühle bestand zuerst nur aus einer Mahlmühle, die Ölmühle kam später dazu. In einem „Geometrischen Grentz Proto­koll“ von 1761 ist sie aber schon als Doppelmühle dargestellt 152.

 

Die Ölmühle wurde 1756 bzw. zwischen 1755 und 1758 angelegt 153.

 

Die Mühle stand dann im Eigentum der Freiherrn von Hacke und wurde am 16.12.1802 durch den Freiherrn Carl Theodor von Hacke freihändig versteigert. Die Ölmühle wurde durch den Jakob Crämer von der Moosalber Mühle für 2200 fl ersteigert 154.

 

Ab 1802 Jakob Krämer war Ölmüller auf der Moosalber Mühle; °° mit Maria Barbara Alt; Vater der Anna Maria *Krämer (geb. 4.2.1799 Moosalber Mühle) und Maria Katharina *Krämer (geb. 30.10.1796 Moosalber Mühle) 155. Von der Moosalber Mühle stammt die Müllerstoch­ter Anna Maria *Krämer (geb. 4.2.1799 Moosalber Mühle, Tochter des Ölmüllers auf der Moosalber Mühle Jacob Krämer und Maria Barbara Alt; Schwester der Maria Katharina Krämer; °° I mit dem Hammerschmied auf der Moosalber Mühle, Georg Joss). Von der Moosalber Mühle stammt weiterhin deren Schwester Maria Katharina *Krämer (geb. 30.10.1796 Moosalber Mühle – 25.10.1834 Steinalben; Tochter des Ölmüllers auf der Moosalber Mühle Jacob Krämer und Maria Barbara Alt; Schwester der Anna Maria *Krä­mer; °° 26.12.1814 mit dem Ackerer aus Steinalben, Balthasar Jochum) 156.

 

Literatur/Urkunden:

- Knebel, Kurt: Moosalber Mühle, Moosalber Hof: zwei aufgelassene Anwesen im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt 1996, S. 9-15

- Knebel, Kurt: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 13

 

 

- Sägemühle im Neuhöfer Tal:

südlich von Trippstadt nahe dem Neuhof gelegen. Die Mühle wurde vom Sägemühlweiher gespeist. Die Sägemühle gehörte 1821 der Firma „Nebel und Consorten“ . Die „Gebrüder Freiherrn von Gienanth“ kauften die Sägemühle am 3.4.1833 von „Franz Nebel und Companie in Straßburg“ 157. Die Sägemühle ist 1846 eingegangen 158.

 

Literatur/Urkunden:

 

 

- Salzmühle im Trippstädter Tal:

+++Lage klären+++Johann Jodokus (Jost) *Kapper, geb. in Eschenau bei St. Julian, stirbt 1744 „in der Salzmühle im Trippstädter Tal“ 159.

 

 

- Trippstadter Mühle:

s. Flörsheimer Mühle

 

 

- Wilensteiner Mühle:

s. Klug'sche Mühle

 

 

 

 

 

Trualb, Trualbe:

die Trualbe (auch: Trualb, französisch: Ruisseau d'Eppenbrunn) ist ein knapp 7 km langer Zufluss des Hornbachs. Die Trualbe ent­wässert mit ihren Nebenbächen den äußersten Südwesten des Pfälzerwaldes und den Südosten des Zweibrücker Hügellandes. Sie ent­springt unterhalb des Hochstellerhofs und fließt nach Westen durch das Ungertal nach Trulben. Der gesamte weitere Verlauf ist eben­falls überwiegend nach Westen gerichtet, vorbei an der Trulber-, Schweixer- und Hilster Mühle. An der Trulbermühle mündet von links der gleichgroße Eppenbrunner Bach ein. Unterhalb der Hilster Mühle verlässt die Trualbe deutsches Gebiet und fließt nach Lothringen in den Naturpark Nordvogesen. Sie passiert Walschbronn und mündet bei Waldhouse von rechts in den Hornbach, der zum Schwarzbach fließt, der seinerseits in die Blies einmündet. Am Oberlauf der Trualbe befindet sich ein bedeutendes Wikinger­grab. Der Hornbach führt bis zu der gleichnamigen Stadt den Namen "Trualbe" als Zweitname nebenher 160.

 

Die Trualb treibt folgende Mühlen: Trulber, Schweixer, Hilster Mühle, Walschbronner Mühle, Waldhauser, Dorster Mühle (in Wald­house/Lothringen) , Riedelberger, Steinhauser, Kirschbacher und Hornbacher Mühle 161.

 

Literatur/Urkunden:

- Quirin: Großsteinhausen. Heimatliche Beiträge, Großsteinhausen um 1972, S. 10

- Rohr, Theodor: Die alten Mühlen im Felsalb- und Trualbtal; in: Heimatkalender f. d. Stadt u. d. Landkr. Zweibrücken. 1972, S. 163-168

 

 

 

 

 

Trulben:

VG Pirmasens-Land, Lk Südwestpfalz; in der Südwestpfalz; nahe der französischen Grenze; an der Trualbe gelegen; gehörte zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg

 

Mühlen:

- Ölmühle Trulben:

1761 war Friedrich *Gerlach, Grenadier unter des Capitain Wencken Kompagnie, der Müller und Erbbeständer der Ölmühle
Trulben. Sein Gesuch, bei seiner Ölmühle einen neuen Mahlgang zu errichten, wird abgewiesen 162.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2218: Beschwerde des Müllers Christmann Jung gegen die Erbau­ung einer neuen Mahlmühle in Trulben, 1761

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2220: Abweisung des Gesuchs Friedrich Gerlachs, Grenadier unter des Capitain Wencken Kompagnie, der bei seiner Ölmühle einen neuen Mahlgang errichten will, 1761

 

 

- Trulber Mühle:

die liegt an der Einmündung des Eppenbrunner Bachs in die Trualbe

 

Der Trulber Bürger und Schreiner Jakob Göller stellte am 18.3.1723 bei der hanau-lichtenbergischen Rentkammer in Buchsweiler den Antrag, ihm den Bau einer oberschlächtigen Mahlmühle auf seinem „einen Büchsenschuß“ unterhalb von Trulben gelegenen Grundstück zu genehmigen. Der Antrieb der Mühle sollte aus dem in einem Tal bei Vinningen , der sog. „Rismanns Rung“, entspringenden und durch das Dorf Trulben fließenden, oben in den Hilster Weiher geleiteten Trulber Bach, erfolgen. Zur Begründung seines Antrags führte Göller an, daß die Zahl der Einwohner in den Dörfern Trulben und Kröppen innerhalb von wenigen Jahren von 3-4 Einwohnern auf nunmehr 38 Personen gestiegen sei. Bisher hätten diese in der, eine halbe Stunde entfernt liegenden Hilster Mühle mahlen müssen. Am 19.4.1723 erteilt die Rentkammer die Erlaubnis zum Bau der Mühle bei einer jährlichen Mühlgülte von 4 Mltr Korn und 8 fl für ein Mühlschwein. Die hohe Mühlpacht veranlaßte den Jakob Göller, sich nach einem geeigneten Müller umzusehen, der seine Rechte übernehmen würde. Die Suche war erfolgreich. Der aus Lothringen stammende Friedrich Krummert übernahm die Rechte und stellte die Mühle 1724 fertig 163.

 

Am 12.9.1725 erteilte Graf Johann-Reinhard von Hanau-Lichtenberg dem Müller Krummert einen Erbbestandsbrief über die Trulber Mühle. Es stellte sich jedoch bald heraus, daß die Wasserkraft des Trulber Bachs nicht ausreichte, um einen dauernden Betrieb der Mühle zu gewährleisten, sodaß der Müller meist nur 3 Monate im Jahr mahlen konnte. In einem Antrag von 1736 bat der Müller Krummert um Reduzierung der, auf der Mühle lastenden Abgaben. Krummert wies auch darauf hin, daß die benachbarten Müller eine geringere Erbpacht zu zahlen hätte; z.B. betrug die Pacht für die benachbarte Hilster Mühle nur 2 Mltr und 6 fl. Der war erfolgreich und führte zu einer Reduzierung der Erbpacht auf nunmehr 7 fl 164.

 

Trotz der Pachtreduzierung zwang die mangelnde Wasserkraft des Trulber Bachs den Friedrich Krummert im August 1742 dazu, bei der Rentkammer um die Erlaubnis nachzusuchen, eine neue unterschlächtige Mühle an der Eppenbrunner Bach zu erbauen. Krummert erklärte in seinem Antrag, die neue Mühle auf einer, in seinem Besitz befindlichen, oberhalb des Hülster Weihers auf Trulber Bann „an der Spick“ gelegenen Wiese zu bauen. Die alte Mühle, bei der er 1736 noch eine neue Scheuer gebaut hatte, wollte er ungenutzt sehen lassen, um darin später eines seiner Kinder unterzubringen. Nach erfolgter Genehmigung wurde die Mühle 1743 errichtet 165.

 

Friedrich Krummert starb noch im gleichen Jahr. Bei der Erbteilung wurde der halbe Anteil an der alten Mühle seiner Tochter, der Ehefrau des Schumachers und Gerichtsschöffen in Trulben, Johann Peter Gerlach zugesprochen. Erst am 5.3.1748 überließ der Sohn des Friedrich Krummert, Hans Nikolaus Krummert, diesem auch sein Halbteil an der alten Mühle gegen Zahlung von 224 fl. Die bis dahin unbewohnt gebliebene alte Mühle war inzwischen stark in Verfall geraten, sodaß Gerlach beabsichtigte, hierin eine Ölmühle einzurichten. Die Kosten für den Erwerb der alten Mühle, deren Wiederherstellung und den Umbau zu einer Ölmühle beliefen sich, nach einer erhalten gebliebenen Aufstellung des Gerlach auf 980 Gulden. Noch zuvor hatte er auch die Erlaubnis erhalten, bei der Mühle einige Gruben zur Lederproduktion anzulegen, nachdem der zu diesem Antrag gehörte Vinninger Förster Itten erklärt hatte, daß durch die Anlage dieser Gerberei dem Fischbestand des Eppenbrunnerbachs kein Schaden zugefügt werde. Die Erlaubnis zum Betrieb der Gerberei wurde dem Gerlach von der Rentkammer Buchweiler am 20.9.1748 erteilt 166.

 

Da im Amt Lembach zu jener Zeit nicht genügend Ölfrüchte angebaut wurden, wollte Gerlach einen Mahlgang an der Mühle bauen und stellte deshalb im Juli 1748 einen Antrag auf Genehmigung. Hiergegen legte der damalige Pächter der neuen Mühle, der Lehensmüller Christmann Jung, Beschwerde bei der Rentkammer ein, woraufhin der Antrag des Gerlach abgewiesen wurde 167.

 

Der Betriebsnachfolger auf der neuen Trulber Mühle, Johann Nikolaus Krummert, der Sohn des Erbauers, war bereits am 30.8.1751 gestorben, nachdem dessen Sohn Friedrich Krummert bereits am 25.10.1750 vorverstorben war. Die Mühle kam daraufhin in der Nachlaßversteigerung durch die Johann Krummertschen Erben für 1500 fl an den bisherigen Pächter, den Müller Christmann Jung. Dieser erhielt am 28.7.1757 einen Erbbestandsbrief durch die Verwaltung in Buchsweiler 168.

 

1761 beschwert sich der Müller Christmann Jung erneut gegen den Plan zur Erbauung eines neuen Mahlgangs an der alten Mühle in Trulben 169. Daraufhin wird 1761 das Gesuch des Müllers und Erbbeständers der Ölmühle Trulben, Friedrich Gerlach, zu­gleich Grenadier unter des Capitain Wencken Kompagnie, bei seiner Ölmühle einen neuen Mahlgang zu errichten, wird abgewiesen 170. Peter [!] Gerlach erhielt erst aufgrund eines 1769 gestellten Antrag, am 30.10.1770 den Erbbestandsbrief über die Ölmühle 171.

 

1775 verkaufte Christmann Jung die neue Trulber Mühle für 1413 fl an den Müller Sebastian Dapp. Diesem wurde der diesbezügliche Erbbestandsbrief am 20.6.1775 erteilt. Dapp wollte auch die alte Trulber Ölmühle erwerben. Diese war inzwischen in Abgang geraten, nachdem bereits in den letzten Jahren kein Öl dort geschlagen worden war. Der Eigentümer Gerlach verweigerte jedoch den Verkauf. Dapp wandte sich daraufhin an die Rentkammer in Buchsweiler mit der Bitte, Gerlach zu veranlassen, ihm die alte Ölmühle gegen eine gerichtliche Abschätzung zu überlassen. Wie Dapp in seinem Gesuch erklärte, wollte er diese Mühle gänzlich abreißen lassen und bei der neuen Trulber Mühle eine Ölmühle zu errichten. Daraufhin wurde dem es Peter Gerlach unter Bezugnahme auf die Erhaltungsverpflichtung in seinem Erbbestandsbrief seitens der Rentkammer Buchsweiler zur Auflage gemacht, die alte Ölmühle binnen Jahresfrist wieder Instand zu setzen, widrigenfalls die Anlage einer zweiten Ölmühle genehmigt werde 172.

 

Peter Gerlach verkaufte nunmehr die alte Ölmühle nebst Zubehör und umliegenden Grundstücken an seinen Schwiegersohn Leonhard Mistler, dem Erbbeständer des Imsbacher Hofes. Mistler erklärte sich bereit die alte Ölmühle wieder aufzubauen. Am 1.10.1779 erteilte die Rentkammer dem Leonhard Mistler auch die Erlaubnis in seinen inzwischen wiederhergestellten Mühlengebäuden noch eine Getreidemühle mit einem Mahl- und Schälgang einzurichten. Der entsprechende Erbbestandsbrief datiert vom 30.4.1782 173.

 

Sebastian Dapp überließ 1787 die Trulber Mühle zum Preis von 4000 fl seinem Sohn Dietrich Dapp, für welchen er am 10.8.1792 die Ausfertigung eines Erbbestandsbriefs erbat. Dieser wurde am 14.9.1792 erteilt 174.

 

In der französischen Revolutionszeit gelangte die neuen Trulber Mühle als französisches Nationalgut in den Besitz des aus dem „Metzer Land“ stammenden lothringischen Müller Nikolaus Steff. Dieser errichtete bei der Mühle 1817 das noch heute stehende Wohnhaus 175.

 

1818 176 wurde die Mühle bei einem Wolkenbruch zerstört. Steff erbaute daraufhin im folgenden Jahr etwas unterhalb des zerstörten Mühlengebäudes, an der Landstraße nach Eppenbrunn, eine neue Mühle mit Wohnhaus. 1824 überließen Nikolaus Steff und seine Ehefrau Sophia Frank ihrem Sohn Nikolaus (2) Steff die Mühle schenkweise, der nach dem Tod des alten Steff († um 1830) auch die umliegenden Ländereien erbte. Am 16.7.1859 schenkten Nikolaus (2) Steff und seine Ehefrau ihrem Sohn Nikolaus (3) Steff laut dessen Ehevertrag vom 16.7.1859 die Mühle mit Wohnhaus und Ackerland. Letzterer überließ seinerseits 1904 das Mühlengebäude mit Ländereien an seinen Sohn Nikolaus (4) Steff und übertrug dessen Geschwistern Maria und Elise Steff das 1817 errichtete Wohnhaus mit Scheuer, Hof und Wiese 177.

 

Die Mühle wurde bis 1925 durch Nikolaus (4) Steff betrieben. Dieser übernahm nunmehr einen Hof in Südfrankreich, entschloß sich auszuwandern und veräußerte die Mühle für 9000 Mark an die Eheleute Ludwig Mörschel, die aber die Mühle nicht mehr betrieben. Anzumerken bleibt, daß Nikolaus (4) Steff mit seinem französischen Abenteuer scheiterte, und völlig verarmt nach Deutschland zurückgekehrt ist 178.

 

Die „alte“ Trulber Mühle, die von Friedrich Krummert und Göller erbaut wurden war, ist völlig verschwunden. Der Wiesenplatz am Fuße des „Heidenkopfes“ befindet sich heute innerhalb der Wohnbebauung des Dorfes Trulben 179.

 

Photo:

- Jaffe, Albert: Die alte und neue Trulber Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. vom 9.8.1934, S. 30: die Grabsteine des Müllers Johannes Krummert und seines Sohnes

- Jaffe, Albert: Die alte und neue Trulber Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. vom 9.8.1934, S. 30; die 1869 von Nikolaus Steff errichtete, heutige Trulbermühle

- Jaffe, Albert: Die alte und neue Trulber Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. vom 9.8.1934, S. 31: der als Fenstergesims verwendete Türsturz der „neuen Trulbermühle“ mit den Initialen „FK“ des Erbauers Friedrich Krummert und der Jahreszahl 1743

 

 

Literatur/Urkunden:

- Jaffé, Albert: Die alte und neue Trulber Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 12.7.1934 und Nr. vom 9.8.1934

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2218: Beschwerde des Müllers Christmann Jung gegen die Erbau­ung einer neuen Mahlmühle in Trulben, 1761

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2220: Abweisung des Gesuchs Friedrich Gerlachs, Grenadier unter des Capitain Wencken Kompagnie, der bei seiner Ölmühle einen neuen Mahlgang errichten will, 1761

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3284: Mahl- und Ölmühle zu Trulben. Die dabei angelegte Gerb- und Ledergrube, 1723-1792

 

 

 

 

 

Tschifflick:

s. *Schifflicker Weihermühle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Litera U

 

 

 

Udenheim / Rheinhessen:

VG Wörrstadt, Lk Alzey-Worms; zwischen Alzey und Mainz gelegen; gehörte seit 1498 zur Kurpfalz im Oberamt Alzey 180. Im Ort war das Kloster Werschweiler begü­tert. Das Dorf wurde 1635 im 30jährigen Krieg niedergebrannt.

 

Mühlen:

- Köthenmühle, Kettemühl, Brambach'sche Mühle:

an der Selz gelegen auf der Udenheimer Seite, bei der Gewann Mittelweise. Die Mühle ist heute völlig verschwunden. Ursprünglich stand die Mühle im Eigentum der Herren von Udenheim 181.

 

In einem Reichskammergerichtsprozeß (1549-1570) wird als Müller zu Udenheim der Hans Lauer genannt. Gegenstand dieses Verfahrens war die Verletzung von Zollrechten in Lauterburg, die dem Kläger,Philipp Bischof von Speyer und Probst zu Weißenburg zustanden. In dem Verfahren wird u.a. vorgetragen, daß dem Müller in Udenheim Zoll für gekaufte Hirse abgefordert worden war 182.

 

Zum Eigentum der Junker von Jett wurde die wohl durch Heirat der Clara von Udenheim, Tochter des Johann von Udenheim. Von Johann Jett von Münzenberg wurde sie 1608 an Wolf Gottfried von Mau­chenheim, genannt von Bechtolsheim, und seine Erben verkauft. Ab 1614 war sie im Besitz der Köth von Wahnscheid 183 und dann im Eigentum der Brüder Hans Werner Köth von Wahnscheid († 1648) und Hans Jakob Köth von Wahnscheid († 21.8.1672) zusam­men mit Schloß Udenheim 184. Ab 1709 führte sie den Na­men Brambach'sche Mühle. Hans Jakob Köth von Wahnscheid hatte die Mühle der Schwester seiner Mutter, einer Freifrau von Brambach vererbt. Das Geschlecht der Brambach in Nieder-Saulheim begü­tert. Im Jahr 1729 fiel die Mühle zunächst wieder an die Köth von Wahnscheid zurück. Doch blieb sie nicht im Köth'schen Besitz, wie eine Urkunde von 1790 aufzeigt. 1788 wird sie als „Freiadelige-Rosterische Erbbestandsmühl an der Selzbach“ genannt 185.

 

1733 wird Regierungsrat v. Forster als Besitzer der brambachschen Mühle genannt 186.

 

1825 gab es im Dorf 110 Häuser und 1 Mühle 187.

 

Am 17.12.1846 wurde die Mühle durch die Eigentümer freihändig versteigert. In der notariellen Versteigerungs-Annonce vom 6.12.1846 heißt es: „Donnerstag, den 17. Dez., mittags 12 Uhr, wird zu Sörgenloch, in dem Gemeindehause, auf freiwilliges Anste­hen der Eigentümer, die in der Gemarkung Udenheim, an der Selz gelegen sogenannte „Köthenmühle“m mit einem Schäl- und 2 Mahlgängen, einem Wohnhause, 3 Pferde- und Rindviehställen, 3 Schweineställe, einem Kelterhause und ungefähr 1300 Klaftern Ackerfeld, Wiesen und Gärten unter vorteilhaften Bedingungen öffentlich versteigert werden.“ 188.

 

Die Mühle bestand bis um 1900, wo sie durch einen Brand völlig zerstört und nicht mehr aufgebaut wurde 189.

 

Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F5 Nr. 140, S. 433: 1732 Oktober 20: Vergleich des Regierungsrats v. Vorster als Besitzer der v. brambachschen Mühle zu Udenheim mit dem Müller Ad. Bayer zu Sörgenloch wegen des Wasser- und Wehrrechts (S. 433).

- Mussel, Heinrich: Die Köthen-Mühle; in: Kilian (Red.): 1200 Jahre Udenheim, Udenheim 1973, S. 137

 

 

 

 

 

Uelvershein / Rheinhessen:

VG Guntersblum, Lk Mainz-Bingen; nach 1798 als Wald-Ülversheim bezeichnet 190. Im Tal des nach der Selz abfließenden Sassel­bach gelegen 191.

 

Ülversheim verdankt nach Ausweis der Ortsnamensendung 'heim' seine Gründung der fränkischen Landnahme im 6./.7 Jh. Die Be­zeichnung „Uluunersheim“ in einer Lorscher Urkunde von 766 bezieht sich möglicherweise auf diese Siedlung. 771 kommt die Schreibweise „Uldriedesheim“, spätestens 1586 „Ülversheim“ vor. Zur Unterscheidung von namensähnlichen Orten ver­ord­nete die französische Verwaltung 1798 den mißverständlichen Namen „Wald-Ülversheim“. Die Rückbenennung erfolgte 1930. In karolingi­scher Zeit war hier das Kloster Fulda begütert, später besaß das Kloster St. Maximin vor Trier Zehntrechte. Das Dorf gilt zumindest seit 1160 als Besitz der Grafen von Leiningen. Bei Güterteilungen fiel es 1237 an Graf Emicho, 1317 an die Linie Leiningen-Hartenb­urg. Im 16./17. Jh. regierten nacheinander die Linien Heidesheim-Heidesheim, Leiningen-Dagsburg-Falkenburg und Leining­en-Guntersblum 192. In der französischen Zeit bis 1814 gehörte das Dorf zum Kanton Oppenheim.

 

Mühlen:

- Reismühle:

am 18.1.1809 teilt der Maire von „Waldülversheim“, Starck dem Maire des Kantons Oppenheim auftragsgemäß zum Stand der Mahl­mühlen in Ülversheim folgendes mit 193: Es gibt im Bann von Ülversheim eine Mühle, die sog. Reismühle. Diese verfügt über 3 Mahlgänge, gegenwärtig könne aber nur ein Mahlgang gebraucht werden, weil der eine Mahlgang und der Schälgang eingefroren seien. Zur Kapazität wird ausgeführt: „Bei gegenwärtiger Kälte – wann solche nicht wider steigt, kön­nen im höchsten Grad zwei Centner gemahlen werden.“

 

 

 

 

 

Uffhofen / Rheinhessen:

OT von Flonheim; VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms; nordwestlich von Alzey gelegen.

 

Uffhofen wird erstmals 1240 urkundlich genannt. Das Dorf gehörte den Rau- und Wildgrafen. Nach dem Tod des Wildgrafen Konrad teilten 1283 dessen Söhne Emicho und Gottfried die Besitzungen und gründeten die kyrburgische und die dhaunische Linie des Ge­schlechts Uffhofen fiel an Kyrburg. Nach dem Aussterben des Geschlechts kam Uffhofen an deren Erben, die Fürsten von Salm und die Rheingrafen von Grumbach. dabei blieb es bis zur französischen Revolution 194.

 

Mühlen:

eine Kette von teils auf der Mittelalter zurückreichender Mühlen, aufgereiht an einem einzigen langgezogenen Mühlgraben, beginnt mit der Geister- und Trotzmühle („Neugeistermühle, bez. 1741/46) in der Gemarkung und setzt sich bachabwärts im Ort mit Presser­scher Mühle (Mühlstraße 4/6), Metzler'scher Mühle (Mühlstraße 7) und Unterer Mühle (Untergasse 4) fort 195.

 

Um 1739 wird Johannes *Gerheim als Müller in Uffhofen im lutherischen Kirchenbuch Kirchheimbolanden erwähnt 196.

 

 

- Geistermühle, Trotzmühle, Neugeistermühle:

die ehemalige Mühle und heutiges Weingut liegt südwestlich von Uffhofen an der, wo der Wiesbach in die offenen Landschaft ein­tritt.

 

Um 1315 als „gystinmulin“ erwähnt [Anm.: von mhd. „Gistege“ = Hügelanstieg] 197.

 

Am 25. Juni 1355 bekam die Mühle bei Uffhofen Wasserrechte am Wiesbach. 1355 belehnte Wildgraf Friedrich I. den Ritter Diez Birkenfelder mit der Mühlstelle „in Offhovene marke an gisstege“, um dort seine Mühle (wieder) zu erbauen 198.

 

Am 26.11.1715 heiraten in der reformierten Kirche in Albig der Henrich Hostermann und die Anna Elisabetha Brendel, „Tochter von Johann Daniel Brendel, Müller in der Geistermühle bei Uffhofen“ 199. Am 20.10.1716 ist Pate bei der Taufe des Johann Daniel Ho­stermann in der reformierten Kirche in Albig der „Johann Daniel Brendel, Müller in der Geistermühle bei Uffhofen“ 200.

 

1729 erwarb Freifrau Susanna Catharina von La Roche die unter rheingräflich-dhaunischer Jurisdiktion stehende „Geistheimer Erb­bestandsmühl“ (1741 “geister Mühl“) von den Erben des Freiherrn von Rochow. Ab 1734 im Besitz der Familie des Mennoniten Gallé, die die wohl ruinöse Anlage wiederaufbaute 201.

 

Das Wohnhaus weist beim Eingang im Oberlicht die Büsten eines Paares, Mühlrad und Beil sowie die Inschrift JACOB GALLE / ANNA GALLEIN / DAVID GALLE / IUNIOR / JACOB / GALLE / IUNIOR / RICHDET / DIESEN / STEIN / 1790. Über der Hauptladeöffnung des Mühlenbaus befindet sich ein Relieffragment mit Mühle, Krone und Mühlsteinsymbol, bez. IG / 1790 [= Ja­kob Gallé] 202.

 

In den Quellen findet man bis 1735 keinerlei weitere Angaben darüber, was mit ihr bis dahin passierte. Erst mit der Bewirtschaftung durch die mennonitische Familie Galle im Jahr 1735 taucht die Mühle in historischen Quellen wieder auf. Durch den Ausbau durch diese Familie bekam die Mühle ihren noch heute erhaltenen typischen Grundriß. Keller, Scheune und Gartenmauer sind erhalten ge­blieben und können besichtigt werden. Bei ihren Bauaktivitäten legte die Familie Galle Überreste eines alten Klosters frei. Mit den Steinen des freigelegten Klosters bauten sie die neue Scheuer. Am Eingangstor sind die Initialen von Peter und Anna Galle, welche die Mühle umbauten, noch heute zu lesen. 1849 verkaufte die Familie Galle die Geistermühle an Valentin Trapp, der einige techni­sche Neuerungen einführte. Er schaffte eine Turbine, eine Stärkefabrik und eine Knochenstampfe an. 1895 ging die Mühle in den Be­sitz von Jakob Zimlich II. über. 1949 wurde sie umgebaut und das Wasserrad durch eine "Ossberger Durchströmturbine" ersetzt. Seit diesem Zeitpunkt etwa dürfte die Mühle stillge­legt sein. Im Jahr 1985 fanden eine Futterschroterei und eine Haferquetsche Platz in der Mühle. Bis vor kurzem befand sich dort noch ein Getreidelager. Heute befindet sich das Weingut Jacob-Müller Erben in der Müh­le. Die Mühle und der dort befindliche Bauernhof können besichtigt werden 203. Als älteste das Wasserrecht noch nutzende ehemalige Mühle Rheinhes­sens wird die Wasserkraft heute zur Stromerzeugung mittels des Turbinenradantriebs über einen Asynchrongenerator ver­wendet. Mit dem Elektrizitätswerk wird Strom ins Netz eingespeist. Zwar ist die Geistermühle als Mühle nicht mehr aktiv, das In­ventar wurde aber vollständig erhalten. Aus diesem Grund wird jährlich am Deutschen Mühlentag teilgenommen und es werden Füh­rungen über den Weg vom "Korn zum Mehl" erklärt. Die Geistermühle, zu der neben dem Mühlenbetrieb auch schon seit Jahr­hunderten Weinber­ge zählen, hat sich mittlerweile ganz dem Wein­bau verschrieben und ist heute Weingut 204.

 

1734 erwarb der Mennonit Peter (2) *Galle den Erbbestand an der Mühle. Sein Vater Peter (1) Galle ist im jugendlichen Alter als Glaubensflüchtling aus der Schweiz ausgewandert und fand zunächst in Erbes-Büdesheim Zuflucht. Peter (2) Galle °° Agnes Kolb aus Wolfsheim / Rheinhessen. Von den 9 Kindern aus der Ehe wurde Jakob (1) Galle Müller und Betriebsnachfolger auf der Geistermüh­le. Dieser heiratete am 13.9.1754 Anna Hahn aus Spiesheim. Vater des Müllers auf der Beutlermühle bei Otterberg, Peter *Galle) und des Müllers und Betriebsnachfolgers auf der Geistermühle Jakob (2) Galle 205. Dieser Jakob (2) Galle war mit Barbara Engel von Ot­terberg verheiratet. Von seinen zahlrei­chen Kindern blieb der Sohn Jakob (3) Galle, verh. mit Anna Kägy vom Schniftenberger Hof zunächst auf der Geistermühle. Nach dem Verkauf derselben zog er mit seinen 8 Kindern am 12.9.1850 nach Amerika 206.

 

Hierzu teilt der Landesverband Rheinland-Pfalz-Saarland e.V. der Deutschen Gesellschaft für Mühlengesellschaft und Mühlenerhal­tung DGM auf seiner Homepage folgendes mit 207:

 

„Geistermühle

Standort: 55237 Flonheim-Uffhofen

Kontaktperson: Jutta Zimlich-Müller, Tel. (06734) 8310, Fax (067 34) 1621

Beschreibung: Romantische Wassermühle mit idyllischem Mühlgraben, Mühleninventar nahezu

vollständig erhalten, Schrotgang und Haferquetsche funktionsfähig, Nutzung der Wasserkraft über

Turbinenantrieb zur Stromerzeugung, denkmalgeschützte Hofreite, jetzt Bauernhof und Weingut.

Aktivitäten: Mühlenführungen nach terminlicher Absprache, ebenso kulturhistorische Führungen über

die Hofreite, Bewirtung für Gruppen auf Anfrage möglich, Verkauf von Wein und Sekt vom eigenen

Weingut Mo.-Sa. 08:00 bis 18:00 Uhr oder nach Absprache.“

 

Karte:

- Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 191: Katasterplan 1836

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 199

 

Literatur/Urkunden:

- Galle: Die Familie Galle; in: Mennonitische Geschichtsblätter 1979, S. 57-69

- Müller, Luise: Die Geistermühle: ein rheinhessisches Idyll; in: Glück zu ! Dt. Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung, Landesverband Rheinland-Pfalz und Saarland, Altenkirchen 2008, S. 114-116

 

 

- Pressersche Mühle:

heute Anwesen Mühlstraße 4/6; am Mühlgraben gelegen. Die heutigen Gebäude sind eine Vierflügelanlage des 18. bis frühen 20. Jh. Stattliches spätbarockes Wohnhaus von 1776 mit älteren Teilen, über dem Oberlichtportal bogiger Inschriftstein mit Mühlradrelief: „DIESES HAUS HAT / ERBAUET / JOHAN HENRICH / PRESSER ANNO / MDCCLXXVII“. Daneben Kellerbogen, im Scheitel bez. 1736 (Mühlrad). Das hofseitige Portal im Sturz bez. HP / 1736 (Mühlrad).Im Norden der Anlage Torhaus unter Krüppelwalm­dach mit Hohlziegeldeckung, der Sturzbalken bez. 18 (...?) L 08. In der Straßenwand der Remise Rundbogenpforte mit Profilkämp­fern, bez. HMM 1808.Schmaler Ostflügel mit Waschküche, bez. 1910 IG KG [= Karl Göttelmann] 208.

 

 

- Untere Mühle:

heute Anwesen Untergasse 4/6, Belleneck 3. Ehemalige Untere Mühle, 16.-20. Jh., über einen Stichweg erreichbar. 1811-1814 wurde hier der Wiesbach partiell umgelegt und begradigt, der Mühlgraben neu angelegt. 1867 Erwerb durch die Familie Gallé. Bis 1870 auch Ölmühle, 1937 stillgelegt 209.

 

An der Bruchsteinscheune am Torbalken wohl bez. DG 1762 [= Gerheim ?], ein Quader der Durchfahrt bez. 1755 / 5. APRIL / EF­FEN [?] 210.

 

 

 

 

 

Ulmet:

VG Altenglan, Lk Kusel; am Glan im Kuseler Musikantenland gelegen; war pfalz-zweibrückisch, Oberamt Lichtenberg

 

Mühlen:

Am 17.2.1855 wurde der Ackerer Adam *Cloos II aus Ulmet vom Assisengericht Zweibrücken wegen Meineides zum Verlust der bür­gerlichen Ehrenrechte verurteilt. Dem Verfahren lag folgender Sachverhalt zugrunde: Zu Ende 1852 vereinigten sich mehrere Ein­wohner der Gemeinde Ulmet zu einer Gesellschaft, um auf den durch ein benachbartes Tälchen fließenden Perschbach eine Mühle anzule­gen. Besonders tätig war der Adam Cloos obgleich er nicht zur Gesellschaft gehörte. Seine Rührigkeit war wohl aus seiner Feind­schaft gegen den Müller Adam *Drumm begründet, als auch daraus, daß sein Schwiegersohn Mitglied der Gesellschaft war. Das zur Anlegung der Mühle und des Mühlkanals benötigte Gelände mußte teilweise vom Eigentum des Cloos genommen werden. Dieser war zum Verkauf des Bodens gegen Zahlung von 5 fl per Ruthe bereit, womit sich die Mühlengesellschaft einverstanden er­klärte. Auf An­trag der Beteiligten gewährte das kgl. Landcommissariat Kusel nach eingeholtem technischen Gutachten der kgl. Bau­behörde, worin die Richtung des projektierten Kanals so angegeben war, daß er den Acker des Cloos am Ende durchschneiden sollte, durch Be­schluß vom 29.4.1854 die Concession zur Errichtung der Mühle. Als man mit Ausführung des Baues beginnen wollte, machte Cloos wegen der Abtretung des Geländes Schwierigkeiten. Hierauf ließen Friedrich Gores und weitere 16 Consorten der Müh­lengesellschaft den Adam Cloos vor das kgl. Bezirksgericht Kaiserslautern vorladen, wobei sich die Kläger der Mühlengesell­schaft gezwun­gen sahen, dem dortigen Beklagten Cloos zu seinem Sachvortrag eidlich als Partei zu vernehmen. Cloos behauptete in diesem Ver­fahren, daß er zwar den von den Klägern behaupteten Verkaufspreis von 5 fl / Ruthe bestätigte, dagegen aussagte, über die Rich­tung und den Ver­lauf des Mühlkanals, die Entschädigung evtl. zu fällender Bäume und den Termin des Mühlenbaus seien andere Ab­sprachen als von den Klägern vorgetragen, getroffen worden. Hierüber wurde er antragsgemäß vorn dem beauftragten Amtsrichter in Ku­sel vereidigt. Das Motiv für dieses Verhalten des Adam Cloos mag gewesen sein, daß sein Schwiegersohn später aus der Gesell­schaft austrat. We­gen des Meineids wurde Cloos vor dem Assisengericht angeklagt und verurteilt. Wie das Assisengericht ausführte, gehe „seine schmutzige Habsucht“ daraus hervor, daß er im Sommer 1854 seine Grundstücke, durch die der Kanal verlaufen sollte, „sei­nem ehe­maligen Feinde Drumm, gegen den anfangs das Projekt des Mühlenbaus gerichtet war, um den enorm hohen Preis von 600 Gulden – das Doppelte des wahren Wertes – verkaufte. Im Prozeßbericht in der Neustadter Zeitung vom 24.2.1855 heißt es wei­ter: „Der Ange­klagte wird als charakterlos und schlechter Nachbar im Felde geschildert. Nach erfolgter Schulderklärung wurde der­selbe zu der Stra­fe des Verlustes der staatsbürgerlichen Rechte, sowie den Kosten des Verfahrens verurteilt.“ 211.

 

 

- Günderodsche Mühle, auch Ulmeter Mühle, Katzenbacher Mühle:

ehemals Katzenbacher Mühle genannt. Den Günderods war die Mühle schon 1605 versetzt worden. Das geht aus einem Erbbestands­brief hervor, den Herzog Johannes von Pfalz-Zweibrücken am 7.2.1605 für seinen Amtmann Albrecht von *Günderode ausgestellt hat 212.

 

1719 erhält Johann Peter *Wolf die Mühle in Erbbestand; er stirbt vor 1721 (err.); seine Witwe heiratet den Müller Sebastian *Schuh, der 1721 Betriebsnachfolger wird.

 

Im Mühlenbericht den Carl Sundahl für das Oberamt Lichtenberg 1746 erstellte 213, heißt es u.a.: „liegt am Glan, nunmehr schon am 3. Platz; erstlich bei Kat­zenbach, ungefähr eine “kleine Viertelstunde” unterhalb Erdesbach, wo die Wiesen noch den Namen „In der Katzenmog“ führen; zweitens auf dem Wehr auf der Pielsbacher Seite und drittens zwischen den Dörfern Pielsbach (heute ein Ort mit Ulmet) und Ulmet an der Brücke auf der Ulmeter Seite; an der Mühlen laufen drey Wasser Räder, welche zwey Mahl und einen Scheelgang treiben und neben derselben auch ein Ahl Korb. Im Jahre 1719 hat Johann Peter *Wolf diese Mühle von dem Herrn Re­gierungsrat von Günderod in Erbbestand bekommen. Nach dessen Tod übernimmt wird 1721 Sebastian *Schuh, der die Witwe des Vorgenannten geheiratet hat, die Mühle. Pacht sehr hoch, nämlich 28 Malter Korn oder 6 Strich Weißmehl und 1 Faß geschälter Hir­se, zu liefern in das Günderod'­sche Haus auf Lichtenberg. 6 Dörfer nebst 3 Familien von Patersbach und 2 Familien von Erzweiler sind in diese Mühle gebannt. Die Orte: Ulmet, Ratsweiler, Gumbsweiler, Welchweiler, Bedesbach, Patersbach, Erdesbach, Erzweiler, zusammen 102 Familien“ . Die Mühle hat die größten Stillstandszeiten wegen Hochwassers oder Eisgang von allen anderen Mühle im Bezirk. Deshalb beabsichtigt der Müller eine Notmühle unterhalb des Ortes, hart an der Brücke, zu errichten.

 

„Auf diesem Platz (Anm. gemeint, der jetzigen Platz der Mühle) hat der nunmehrige Beständer solche (Mühlen) angetroffen und im Jahr 1727 außgebauet weilen dieselbe auch so niedrig gewesen in etwas erhöht deßgleichen Ao 1729 hinten an dieselbe ein Sprau Hauß und Ao 1742 einen Bau von einem Stockwerck daran gesetzet.“ 214

 

Im Mühlenverzeichnis für das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken von 1756 215 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörige Mühle unter lfd.-Nr. 8 wie folgt beschrieben: „die Ullmether ahn dem Katzenbacher Mühl ….., (hat) 3 Waßer Räder, welche zwey Mahl et 1 Scheelg: treiben; (zahlt jährlich an Pfacht) 28 Mltr Korn (sowie 1 Mltr oder 6 …. Meehl (und) 1 Faß geschels Hirsen dem Herrn von Günderode; Ullmet, Katzweiler, Gumsweiler, Welchweiler, Bedesbach, Patersbach, Erdesbach et Erzweiler aus 102 Familien beste­hend seynd dahin geb: (gebannt); getraut sich in 24 St. mehr dann 6 Mltr je Mahl(gang), … all seine Gäste zu fördern wann sie or­dentl. Kämen.“

 

1759 wurde die Bannalität der Ulmeter Mühle auf Antrag benachbarter Müller aufgehoben 216.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird als Handelsmüller in Ulmet genannt der Abraham Drumm junior 217.

 

 

Karte:

- LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 44

 

Literatur/Urkunden:

- Grub, Hugo: Die alte Wassermühle am Glan (Anm.: Ulmet). - In: Westrichkalender / hrsg. vom Landkreis Kusel (Pfalz). - 2003, S. 90-101

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1344/1: „Katzenbacher Mühle bei Ulmet, 1577-1593“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1344/2: „Katzenbacher Mühle bei Ulmet, 1759-1792“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1344/3: „Katzenbacher Mühle bei Ulmet, 1616-1778“

- Zink: Die Geschichte der Ulmeter Mühle; in: Gallusmarkt-Anzeiger. Nr. 12 [vielm. 13], 1960; Pälzer Sunndag [Pfalz. Volks-Ztg]. 1960, Nr. 52., 1960. - Ill..

 

 

 

 

 

Undenheim / Rheinhessen:

VG Nierstein-Oppenheim, Lk Mainz-Bingen. Das Dorf gehörte bis 1789 zur Kurpfalz und war verwaltungsmäßig dem kurpfälzi­schen Oberamt Alzey zugeordnet; Undenheim hatte bis in das 20. Jh. hinein einen gewissen Vorortrang für die umliegenden Gemein­den. Nach der "Kurpfälzischen Religionsdeklaration" von 1705 war die Undenheimer Kirche den Katholiken zugesprochen worden und ab dieser Zeit versahen Mönche aus dem Kloster St. Jakobsberg vor Mainz die Pfarrei ohne Unterbrechung bis 1811. Vorher schon hatten Franziskaner aus Oppenheim die kirchlichen Kasualien vorgenommen. Die bisherige reformierte Gemeinde wurde Filia­le von Selzen, während der katholische Geistliche die Katholiken von Selzen mitbetreute.

 

Mühlen:

Johann Ludwig *Best (~ 27.1.1678 Undenheim; Sohn des Schultheißen von Undenheim, Philipp Best aus dessen 2. Ehe mit Anna Klara Laubenheimer - † 13.1.1758 ? Undenheim), lutherischer Kirchenvorsteher zu Undenheim, besaß in Undenheim „eine eigent­hümbliche“, aber „ohne Consens erbaute“ Mühle mit einem Gang 218.

 

 

- Goldmühle:

1330 erstmals urkundlich erwähnt; die Mühle lag „oben am Dorfe“ und wurde vom Goldbach getrieben 219.

 

Am 6.8.1650 erhält Johann Alberich einen 5jährigen Bestand an der Goldmühle 220.

 

 

- Rauffenmühle:

unterhalb des Dorfes am Goldbach gelegen 221.

 

 

- Sparbermühle:

unterhalb des Dorfes am Goldbach gelegen 222.

 

 

 

 

 

Ungstein:

Stadtteil von Bad Dürkheim

 

s. Pfeffingen

 

 

 

 

 

Unterauerbach:

s. Niederauerbach, Stadtteil von Zweibrücken

 

 

 

 

 

Unterjeckenbach:

VG Lauterecken, Lk Kusel; gehörte zur Rhein- und Wildgrafschaft Amt Grumbach; nach dem 30jährigen blieb das Dorf lange verlas­sen und wurde erst nach 1700 wieder besiedelt. 1816 kam der Ort zum Fürstentum Lichtenberg, einer neugeschaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld beziehungsweise ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Mit diesem fiel er 1834 an Preußen, das aus diesem Gebiet den Landkreis Sankt Wendel schuf. Nach der Abtrennung des Hauptteils an das neugeschaf­fene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis St. Wendel-Baumholder, zu dem der Ort bis 1937 gehörte, als er in den Landkreis Bir­kenfeld eingegliedert wurde. 1969 wurde er in den Landkreis Kusel umgegliedert 223.

 

1994 wurde das frühere selbständige Dorf Oberjeckenbach eingemeindet.

 

Mühlen:

1642 war die Mühle, die Abraham Heintzen Erben innehaben, verfallen 224.

 

1757 wird der Müller johann Jakob Huttel in Unterjeckenbach genannt; °° mit Maria Katharina NN.; Vater der Anna Katharina Huttel (geb. 7.8.1757 Unterjeckenbach; ~ 10.8.1757) 225.

 

Zwischen 1762 und 1776 wird in Unterjeckenbach der Müller und Schumacher Konrad Geres genannt; S. d. Adam Geres aus Homberg; °° 17.11.1761 in Herrensulzbach mit Anna Margaretha Gerhardt (T. d. † Adam Gerhardt vom Schönborner Hof); aus der Ehe stammen 6 Kinder, die zwischen 1762 und 1776 geboren wurden 226.

 

Um 1790 wird der Müller Jakob Fritsch in Unterjeckenbach genannt; °° mit Susanna Katharina NN:; Vater der Anna Katharina Fritsch (geb. 11.8.1790 Unterjeckenbach, ~ 15.8.1790) 227.

 

 

 

 

 

Unterrohrbach:

s. Rohrbach bei Wartenberg

 

 

 

 

 

Unterschernau:

s. Ramstein

 

 

 

 

 

Untersulzbach:

Ortsteil von Sulzbachtal; VG Otterbach, im Lk Kaiserslautern; im Lautertal zwischen Otterbach und Wolfstein gelegen. Die Gemeinde Sulzbachtal wurde am 1.7.1969 aus den bis dahin selbständigen Obersulzbach (damals 131 Einwohner) und Untersulzbach (damals 275 Einwohner neugebildet). Zu Untersulzbach gehört auch der Wohnplatz Hirschhorner Bordenmühle (s. Hirschhorn).

 

Mühlen:

- Oppensteiner Mühle :

s. Olsbrücken

 

 

 

 

 

Urbach / Lothringen:

OT von Epping (Moselle),im nördlichen Lothringen, nahe der deutsch-französischen Grenze, südlich von Peppenkum/Saarland gele­gen.

 

Mühlen:

- Hornbacher Klostermühle:

am 31.1.1465 kommt es zur Einigung zwischen dem Kloster Hornbach und dem Müller Niklas zu Urbach. Das Kloster Hornbach überträgt dem Müller den Bachstaden und den Wasserlauf gegen eine Erbgülte von 4 Mltr Korn 228.

 

Am 15.10.1523 bestätigt Herzog Ludwig von Zweibrücken, daß sein Vater, Herzog Alexander von Zweibrücken, auf der Urbach bei Bydershusen (Anm.: = Biedershausen) eine Mahlmühle errichtet hatte, wodurch die bei dem Dorfe Urbach gelegen Mühle des Klo­sters Hornbach schwer geschädigt wurde, weshalb Herzog Alexander von Zweibrücken vor seinem Tode angeordnet habe, sich mit dem Kloster deshalb zu vertragen, und daß dies jetzt in der Weise geschehen sei, daß der Pächter der Mühle zu Bydershusen dem Abte jährlich 3 Mltr Korn zur Entschädigung liefern solle 229.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Litera V

 

 

Venningen:

VG Edenkoben, Lk Südliche Weinstraße, östlich von Edenkoben gelegen

 

Mühlen:

- Venninger Mühle:

1753 wurde dem Venninger Müllermeister Johann *Hilger (auch Hülger, Hilcher) von den Gemeinden Venningen und Edenkoben durch zwei neue Gräben, einen Graben der Edenkobener und den Heiermannschen Zwerggraben, das Wasser abgegraben, worauf dieser die bischöfliche Regierung des Hochstifts Speyer bat, Hofrat Catty, der sich gerade in Maikammer aufhielt, mit der Sache zu beauftragen. Nachdem die Speyerer Regierung beschlossen hatte, Catty einen entsprechenden Auftrag zu erteilen 230, legte dieser sei­nen Bericht am 13.9.1753 vor 231. Die bischöfliche Regierung besaß Interesse am Be­stand der Mühle, die als jährliche Wasserpacht 14 Malter Korn entrichtete. Daher sollte sich das Oberamt Kirrweiler beim Oberamt Neustadt schriftlich beschweren. Würde dies nicht helfen, würde die Bruchsaler Regierung ein Beschwerdeschreiben an die kurpfäl­zische Regierung schicken. Auch sollte das Oberamt Kirrweiler den Müller so gut wie möglich unterstützen, damit er das Wasser un­gehindert nutzen könne. Die Gemeinde Ven­ningen war zu veranlassen, den neuen Graben unter Androhung von 50 Reichstalern Stra­fe in einer Länge von fünf Ruten wieder zu­zuwerfen. Die älteren Akten sollten eingesehen werden, um eine Entscheidung fällen zu können. Der weitergehende Vorwurf des Müllers, der Venninger Schultheiß habe die Edenkobener zur Tat angestiftet, müsse erst noch bewiesen werden 232.

 

Auf das Protestschreiben an das kurpfälzische Oberamt Neustadt erfolgte bis zum 15.11.1753 keine Antwort 233. In Kirrweiler wußte man nichts Besseres, als gegebenenfalls ein weiteres Schreiben nach Neustadt zu senden. In Bruchsal wurde erneut Hofrat Catty be­auftragt, der Regierung gegenüber eine Stel­lungnahme abzugeben 234.

Da abzusehen war, daß auf dem Dienstweg wieder keine Lösung zu finden wäre, griff man in Venningen zur Selbsthilfe. Müller Hil­ger schüttete einfach beide Gräben zu. Doch es blieb anscheinend nicht dabei und sie wurden wieder ausgehoben. Denn am 1.10.1754 verhandelte die Bruchsaler Regierung eine Klage Hilgers, die Entscheidung endlich auszuführen, den Graben auf fünf Ru­ten Länge zuzuwerfen und die Beachtung des Mühlenbanns zu überwachen 235. Die Regierung beschloß daraufhin, ihre Entschei­dung auszuführen und sich innerhalb von 14 Tagen berichten zu lassen 236.

 

Die Mühle ist in einem Verzeichnis der im Hochstift Speyer, Schaffnerei Kirrweiler liegenden Mühlen vom 30.10.1768 aufgeführt und wie folgt beschrieben 237: „Zu Venningen, die Orths Bann Mühl dem Christian Herrmann gehörig, und giebt Mühlpfacht 14 Mal­ter Korn.“

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 915/10: „Acta betr: die Bachgerechtigkeit des Müllers zu Venningen in der Edenkober Gemarkung, , 1714, 1760

- Lurz, Meinhold: Streit über den Wald, über Einnahmen, Rechte und Kompetenzen. Venningen - Edenkoben, Hambach – Lachen, Hochstift Speyer – Kurpfalz. Venninger Heimatverein, Sonderveröffentlichung Nr. 1, Venningen 1998

 

 

 

 

 

Vinningen:

VG Pirmasens-Land; Lk Südwestpfalz; in der Südwestpfalz südwestlich von Pirmasens gelegen, gehörte zur Grafschaft Hanau-Lich­tenberg, ab 1736 Hessen-Darmstadt

 

Mühlen:

- Eichelsbacher Mühle:

s. *Eichelsbacher Mühle

 

 

- Papiermühle:

unterhalb der Eichelsbacher Mühle an der Felsalb gelegen; 1772/1774 als „Hanauische Papierfabrik“ durch den Müller von der Sche­ler Mühle bei Winzeln, Georg *Groh/Grohe, errichtet 238.

 

Landgraf Ludwig IX hatte 1741 in Pirmasens sein Garderegiment aufgestellt und seinen Wohnsitz in Pirmasens genommen. Diesen Wohnsitz behielt er auch dann bei, nachdem er zur Regierung in den hessischen Stammlanden gekommen war. Der amtliche Schrift­verkehr zwischen den Amtsorten Pirmasens, Buchsweiler und Darmstadt verursachte einen Mehrverbrauch an Aktenpapier, dessen Gestehungskosten Landgraf Ludwig IX. durch Errichtung einer eigenen Papiermühle in Pirmasens zu verbilligen suchte. Die land­gräfliche Kanzlei in Buchsweiler deckte bisher ihren Papierbedarf in elsässischen und badischen Papiermühlen, für deren Fabrikate ziemlich bedeutende Einfuhrzölle gefordert wurden. (s. Papiermühle Villingen) 239.

 

Als 1761 die Ländereien des in der Gemarkung Donsieders, bei Burgalben gelegenen, ehemaligen und schon um 1630 eingegange­nen Hofes namens Diedersbach versteigert wurden, war den Steigerern desselben namens Paul Hirschelmann, Heinrich Knörr und Konsorten aus Donsieders durch den Landgrafen von Hessen-Darmstadt die Auflage gemacht worden, auf der Schwarzbach bei Bur­galben eine Papiermühle zu errichten. Da diese 1770 noch nicht erbaut war, wurden die Ersteigerer der Ländereien bei Androhung ei­ner Strafe von 100 Reichsthalern und der Enteignung der ersteigerten Grundstücke, aufgefordert die Papiermühle alsbald zu errichten 240. Die Angelegenheit erledigte sich, als 1772 der Besitzer der Schelermühle (bei Winzeln), Georg *Gro­he, sich verpflichtete eine Papiermühle zu errichten (s. Vinninger Papiermühle) 241.

 

Die Verpflichtung Grohes erfolgte in Gemeinschaft mit dem ledigen Papiermüller aus Neunkirchen bei Schaffhausen, Johannes Mül­ler, wenn sich die Regierung in Buchsweiler sich bereit erklären würde, den beiden Erbauern einen Morgen Waldland am „Schwarzen Stein“ im Erbbestand zu verleihen. Die hanau-lichtenbergische Regierung erklärte sich einverstanden, wodurch sich der Bau einer Papiermühle bei Burgalben erübrigte. Grohe erbaute, da sein Papiermacher und Kompagnon Müller sich der Verpflichtung durch Flucht aus dem Amt Lemberg entzog, die Papiermühle Vinningen allein auf eigene Kosten 1774 242.

 

Die landgräfliche Regierung erklärte sich bereit, ihren Papierbedarf vorzugsweise in der Hanauischen Papiermühle zu decken. Nach dem Tod des Georg Groh († im Sommer 1779 243) ging die Papiermühle auf seine Söhne Eberhard *Groh und Georg (2) Groh über, denen am 11.8.1779 von der Rentkammer in Buchsweiler ein Erbbestandsbrief ausgestellt wurde. Die beiden Brüder ließen aber in der Folgezeit die Mühle verfallen, so daß diese schließlich, nachdem Georg Groh in das landgräfliche Grenadierregiment eingetreten war, verkauft werden mußte.

 

Am 23.1.1782 wird auf der Papiermühle geboren und am 24.1.1782 getauft der Johannes Groh, Sohn des N. Groh und der Katharina Sand 244.

 

Die Mühle kaufte am 9.1.1788 für 1300 Gulden der aus Reichshoffen/Elsaß stammende Papiermüller Michael *Blum. Noch im sel­ben Jahr ließ dieser die heruntergekommene Papiermühle grundlegend renovieren und auf den technisch neuesten Stand bringen. Ne­ben dem Stampfwerk installierte er einen „Holländer“ für die Lumpenverarbeitung (ein Steintrog mit einem gegenläufigen Messer­werk, durch das die Lumpen hindurchlaufen mußten und in kleinste Bestandteile zerlegt wurden). Blum erhielt auch das Monopol zum Sammeln der zur Papierherstellung erforderlichen Lumpen [sog. Hadern]. Die Papiermühle war 151 Jahre lang im Besitz der Fa­milie Blum 245.

 

1788 wird der Müller Michael *Bluhm von der Papiermühle in der Schatzungstabelle Vinningen mit 60 fl 6 bz 8 kr geschatzt 246.

 

Nach dem Tod des Vater Michael Blum erbte Friedrich *Blum 1821 von seinem Vater die Hälfte der Papiermühle Vinningen und er­warb 1826 von seinem Bruder Michael *Blum [Müller auf der Apostelmühle] die andere Hälfte der Papiermühle. 1856 ging die Pa­piermühle durch Erbschaft auf Adam Blum über, auf den 1892 sein Sohn Balthasar *Blum folgte 247.

 

Der Sohn des Müllers Adam Blum († 1892) erbte die Vinninger Papiermühle mußte jedoch aufgrund der starken Konkurrenz seitens der Großindustrie die Produktion von Pappe einstellen. Er ließ 1906 die Papiermühle umbauen und richtete eine Mahlmühle mit ei­nem Walzenstuhl und 2 Mahlgängen ein. Die Gebäude wurden 1939 im Zuge der Erbauung des Westwalls, da in der „Roten Zone“, d.h. im Sperrbereich zur französischen Grenze gelegen, abgerissen. Letzter Müller war Balthasar Blum, der die Mühle auf Druck der Reichsregierung am 15.9.1838 die Mühle für 59500 Reichsmark an das Deutsche Reich verkaufen mußte. Die Felsalb wurde kilome­terlang gestaut und bildete mit dem großen Dusenbrücker und dem kleinen Eichelsbacher Stauwehr einen sog. „nassen Panzergra­ben“. Balthasar *Blum kaufte sich 1939 in Schönberg bei Bensheim eine neue Mühle 248.

 

Photo:

- Guth, Emil: Büttenpapier für die Amtskanzlei des Landgrafen von der Vinninger Papiermühle im Felsalbtal; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2002, S. 143

- Vinningen, Ortsgemeinde [Hrsg.]: Vinningen. Bilder aus vergangenen Tagen, a.a.O., S. 88

 

Literatur/Urkunden:

- Guth, Emil: Büttenpapier für die Amtskanzlei des Landgrafen von der Vinninger Papiermühle im Felsalbtal; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2002, S. 141

- Jaffé: „Die ehemaligen Papiermühlen im heutigen Bezirksamt Pirmasens und ihre Wasserzeichen“; in: Der Papierfabrikant. 26 (1928), S. 565-570, 1928 [Auch in: Pfälzer Heimat. Beil. z. Pirmasenser Zeitung. - 98 (1928), S. 23-26. Ersch. auch selbst.: Ber­lin: Elsner, 1928. - 11 S.] = Sonderdruck Berlin 1928

- Kampfmann, Lorenz: Die Papiermühle bei Vinningen; in: Pirmasenser Geschichtsblätter 1925, S. 55

- LA Speyer, Departement Donnersberg, Akte Nr. 286: Bericht über die pfälzischen Papiermühlen von 1811

- LA Speyer, Akten Hanau-Lichtenberg Akt.-Nr. 65

- Lang, Franz: Ortsgeschichte Vinningen. Vinningen 1964

- Vinningen, Ortsgemeinde [Hrsg.]: Vinningen. Bilder aus vergangenen Tagen, a.a.O., S. 88

 

 

 

 

 

Vogelbach:

OT von Bruchmühlbach-Miesau; VG Bruchmühlbach-Miesau, Lk Kaiserslautern; Hauptorte sind die beiden ehemaligen selbständi­gen Gemeinden Bruchmühlbach und Miesau. Bruchmühlbach wurde erstmals um 900 urkundlich erwähnt, Miesau erstmals 1222 in einem Schutzbrief von König Heinrich VII. Die Ortsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau wurde am 1.3.1972 gebildet und setzt sich aus Bruchmühlbach, das 1938 durch Zusammenschluß von Bruchmühlbach und Mühlbach am Bruch entstanden war und 1969 noch den Ort Vogelbach durch Eingemeindung erhielt, sowie aus Elschbach, Buchholz und Miesau, das 1937 aus Niedermiesau und Ober­miesau gebildet worden war, zusammen.

 

Die Orte Groß- und Kleinbundenbach, Mörsbach, der Neupelerhof bei Bechhofen und die Mühle am Altenwoog (in Vogelbach) ge­hörten noch im 17. und 18. Jh. zur Gemeinschaft Buntenbach. In die Gemeinschaft Buntenbach teilten sich die Herren von Steincal­lenfels bzw. deren Nachfahren die Freiherren von Cathcart zu Carbiston und das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Entscheidend für die Entwicklung der Gemeinschaft Buntenbach bleibt die Tatsache, daß fast über 300 Jahre bis zum Beginn des 19. Jh. dort nur eine ev.-lutherische Pfarrei bestand, während die wenigen Reformierten und Katholiken in die umliegenden Orte eingepfarrt waren 249.

 

Mühlen:

am 24.6.1282 machen die Brüder Ludwig und Philipp von Homburg erhebliche Schenkungen an die Deutschordenskommende Ein­siedel, darunter „item in Stenemoren molendinum eo iure, quo antecessores nostri illud possederunt“ 250. Armgart, der Herausgeber der Regesten des Klosters Ein­siedel nimmt an, es handele sich bei „Stenemoren“ um eine nur in der vorbezeichneten Urkunde er­wähnte Wüstung bei Vogelbach 251.

 

LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über einen Mühlenbau in Vogelbach +++klä­ren: welche Mühle+++

 

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Morsbacher Müller“ den ihm erteilten „Con­firmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 252. +++klä­ren: welche Mühle+++

Bis 1735 war Bernhard *Frohnhofer /(Franhoffer) als Müller zu Vogelbach 253.+++klä­ren: welche Mühle+++

 

 

- Altenwoogsmühle, Mahl- und Ohligmühl am alten Vogelbacher Woog:

auch Mühle auf der Neuwiesen 254. Liegt am Ablaß des Altenwoogs-Weihers 255. Der Name „Altenwoog“ ist Gegen­satz zu „Neuw­oog“ beim gleichen Dorf 256.

 

Auch bezeichnet als des Klosters Wörschweiler obere Mahl und Ölmühle “auf dem Altenwoog bei Vogelbach” 257, bzw. Mahl- und Ohligmühle am Alten Vogelbacher Woog.

 

1239 wird die Altenwoogsmühle in den Regesten des Klosters Werschweiler erwähnt. 1239 kommt es zu einem Vertrag, „durch den Schultheißen von Lautern aufgerichtet zwischen etlichen Gebrüdern zu Sand und dem Kloster Werschweiler, betreffend die Schwel­lung des Wassers an der Vogelbacher Mühle, dafür das Kloster den Gebrüdern 4 Malter Korn bezahlt und hinfort das Wasser unge­hindert gebrauchen darf“ 258.

 

1284 verkauft die Gräfin Margarethe von Homburg, die Witwe des Grafen Philipp von Homburg dem Kloster Werschweiler ihren Teil des Zehnten zwischen „Kranzmüel und dem Hanbüel zu Vogelbach“ 259.

 

Am 11.11.1571 bestätigt ein „Revers des Simon *Capp und seiner Frau Apolonia, daß Pfalzgraf Johann ihnen des Klosters Wernss­weiler Mahlmühle zu Vogelbach zu Erbbestand verliehen habe gegen jährlich 18 Malter Kornzins; für die richtige Leistung verpfän­den die Beständer ihr Erbe zu Salmstatt (?), Reiffenberg und Battweiler“ 260.

 

1595 bewarb sich Paulus Vockenmüller aus Einöd um die Erbacher Mühle am „Herrenweiher“ Hierbei erklärte Vockenmüller der Zweibrücker Rentkammer, daß sein Vater die Vockenmühle am Patersbach und auch die Altenwoogsmühle bei Vogelbach hergerich­tet habe 261.

 

Um 1608 bestand die Mühle nicht mehr, lediglich das „alte Mühlhaus“ wurde von dem Wiesenmeister Hanß Billig bewohnt. Am 3.2.1608 verkauft Pfalzgraf Johannes von Zweibrücken dem „leibs angehörigen Undthanen Vollmars Pettern zu Vogelbach“ „Daß alte Mühlhauß Uff der Vogelbacher neuwiesen“ mit der Auflage, „dasselbe wiederumb nach nothdurft zu bauen, undt hinführo alß sein ..... aigenthumb zu bewahren“. Weiter heißt: „.... behalten wir Unß hiermit außtrücklich beuor, wan es …. dahin kommen sollte, dz der Weyher alda wieder angerichtet würde, er Volmanns Petter, Undt seine Erben, alß dan mit Uns..... eines Mühlenpfacht zu neu­em Zu vergleichen ….“ 262.

 

1703 war Barthel *Stich Erbbeständer auf der Mühle am Alten Vogelbacher Woog, die Altenwoogsmühle in Vogelbach 263.

 

Um 1714 war Heinrich Spath der „Müller vom Altenwoog“. Er wird am 27,.5.1714 in der ref. Kirche in Miesau als Pate bei der Taufe des Johannes Henrich Hammel, dem Sohn des Rentmeisters in Niedermiesau, Henrich Hammel, genannt 264.

 

Vor 1726 war Ludwig Lang der Müller auf dem Altenwoog. Er erhält, inzwischen in Käshofen wohnhaft, als „gewesener Müller auf dem dem Altenwoog“ 1726 vom pfalz-zweibrückischen Oberamt Zweibrücken die Auszug die Auszugserlaubnis ins kurpfälzische Kaiserslautern und gegen Zahlung von 8 fl. die Manumission 265.

 

1730 wird Wilhelm Fleon vom Altenwoog unter den „Ausländischen“ genannt, die Güter in der Meierei Neunkirchen haben. Es kann sich hierbei nur um Philipp Fleon und die Altenwoogsmühle bei Vogelbach handeln 266.

 

Ca. 1727 verstirbt der Müller Friedrich *Weber; sein Sohn Johannes Weber ist als Betriebsnachfolger der Erbbeständer 267.

 

Im Mühlenprotokoll des Oberamts Zweibrücken, erstellt 1744 und vorgelegt am 6.1.1745 268 ist folgendes vermerkt: “Wird durch den Ablass aus dem Alten Woog getrieben, davon das Waßer von hier eine Stund weit die Schwartzbach und so dann der Glan genen­net wird. Liegt an dem gedachten alten Vogelbacher Woogs eine Viertel Stund oberhalb der Vogelbacher und ¾ Stund von der Wald­mohrer Weyher Mühl, bey welcher sich auch eine Ohlig-Mühl befindet. Bey der Mahlmühl ist so wohl das Hochgebau, als das Mühl­weßen, außer dem Waßerbau so etwas baufällig ist[,] in gutem Stand, da­hingegen bey der Ohligmühl das lauffende Geschirr in gu­tem, und das Hochgebau in abgängigem Stand ist. Hat zwey unterschl. Was­serräder, wovon das eine einen Mahl- und das andere einen Mahl- und Schelgang im Trilles, desgleichen [Anm.: abwechselnd] die Ohligmühl treibet ….. , kann zwar bey großem und klei­nen Waßer beständig gehen, indoch wird selbige bey kleinem Waßer zu Zei­ten etl: Tage zugestellet zu Verstärckung des Waßers. Die Mühle hat weder vor das Obere noch untere Waßer einigen Graben zu un­terhalten, jedoch muß der Beständer wegen Unterhaltung des Weyherdammes mit Sorge tragen. …. Der jährl: Pfacht ist 10 Malter Korn Lauterer oder 5 Malter fünf Faß Zweybrück: Maaßung so nebst 3 fl wegen der Ohlig Mühl jährl: zum Closter Wörschweyler gelieferet wird …. Hat keinen Bann, es mahlen hier die von Bechhofen, Lambsborn und Vogelbach. Auf der Mühlen sitzt seit 11 Jah­ren Johann Johannes *Weber, ein Sohn des vor 18 Jahren ver­storbenen Friedrich *Weber, deßen Wittib die Mühle bisher noch nicht behörig unter denen Kindern vertheilet, und die Sach in Rich­tigkeit gesetzet hat. Gedachter Johannes Weber kann wegen der Ohlig-Mühl sich mit nichts, und wegen der Mahlmühl nur mit einem unterm 30ten Octobr: 1703 auf Barthel Stich von Bruchmühlbach aus­gefertigten Erbbestand legitimieren, seit welcher Zeit aber die Mühlen bereits in der 5ten Hand befinden soll ….“ 269.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 270 wird die Mühle beschrieben: „Die Mahl und Ohlig Mühl am alten Vogelbacher Woog [hat] 2 WaßerRäder, davon eines einen Mahl, das andere aber einen Mahl und Scheelgang treibet; [zahlt an Pacht] 10 Mltr Korn; hat keinen Bann, die Bechhoffer, Lambsborner und Vogelbacher mahl gemeinigl allhier, 65 fa­mil: ausmachend.“

 

1786 wird erwähnt „Johannes Weber von Altenwoog“ 271. 1828 als „Altenwogsmühle“ bezeichnet 272; 1837 heißt es ebenfalls „Al­tenwogsmühle“ 273 und 1886 „Altenwoogsmühle“ 274.

 

Karte:

- LA Speyer Best. WW1 Nr. 1270: „Geometrische Aufnahme über die Hoheitslinie zwischen dem Churpfaelzischen Oberamt Lautern und dem Herzoglich Pfalzzweibrückischen Oberamt Zweibrücken, aufgenommen Juni 1774

- LA Speyer Best. W1 Nr. 8027: Plan von 1775 über die Alten-Woogs und Vogelbacher-Mühl, aufgenommen und und gezeichnet von Stemmel

- LA Speyer Best. H46 Karte 1696 fol. 34: Stauwehr der Altenwoogsmühle Vogelbach, 1775

 

 

Literatur/Urkunden:

- KSchA Zw. Rep IV Nr. 8/1629 u. 8/1685-1775: des Klosters Wörschweiler obere Mahl- und Ölmühle “auf dem Altenwoog bei Vo­gelbach” und deren Verleihung, sowie der dazu gehörigen Wiesen; Reparatur des Altenwoogsweihers

- KSchA Zw Rep. Nr. 9 fasc. 1775, 1777-1782, 1784, 1788, 1789: Altenwoogsmühle bei Vogelbach: Entschädigung des Müllers we­gen der durch die Trockenlegung des Weihers veränderten Wasserleitung, Herstellung und Unterhaltung des Mühlengrabens und be­zügl. Vergleich

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 10 fasc. 1835, 1837, 1846, 1849, 1853, 1856, 1860: Altenwoogsmühle bei Vogelbach: Erneuerung des Erb­bestands und Pachtrückstände, sowie Loskauf der Erbrente

- LA Speyer Best. B2 Nr. 292/5-10: „Die Erbbestandsmühle am Altenwoog, 1781-1789“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1348 4: „Die am Weiher zu Vogelbach gelegene Mahlmühle, 1557-1767“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1348 5: „Die am Weiher zu Vogelbach gelegene Mahlmühle, 1768-1786“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1348 6: „Die am Weiher zu Vogelbach gelegene Mahlmühle: Erbbestandsbriefe 1590-1782“

 

 

- Kranzesmühl, Kranzenmühle, Kranzmühl:

sie wird 1283 urkundlich erwähnt 275. 1283 verkauft Graf Ludwig von Homburg dem Kloster Werschweiler seinen Teil des Zehnten zu Vogelbach von Hagenbüel bis in die Fronbach und an Kranzesmüel 276. 1283 verkauft Alemannus gen. Wintzinger von Limbach dem Kloster Werschweiler seine Güter zwischen dem Hagenbühel bis gen Vronebach und Kranzenmüel 277. 1284 verkauft Margare­the, die Witwe des Grafen Philipp von Hom­burg dem Kloster Werschweiler ihren Teil des Zehnten zwischen Kranzmüel und dem Hanbüel zu Vogelbach 278.

 

 

- Mahlmühle nahe Vogelbach, Vogelbacher Mühle:

liegt unterhalb der Altenwoogsmühle am Ende der Vogelbacher Wiesen, direkt an der pfalz-zweibrückischen Grenze zur Kurpfalz 279, hart südlich des Glan, zwischen Altenwoogsmühle und Siebenbauernmühle 280.

 

Im Mühlenprotokoll des Oberamts Zweibrücken, erstellt 1744 und vorgelegt am 6.1.1745 281 ist folgendes vermerkt: “Liegt am Glan 1/4 Stunde unterhalb der Altenwoogsmühle und eine halbe Stund von der Bruchmühlbacher Mühl, einen Büchsenschuß seitwärts des Dorfes Vogelbach. Ist dermahlen in gantz schlechten Zustand, indoch der Anfang gemacht selbige gantz neu wieder aufzubauen. Hat ein unterschlächtiges Wasserrad, welches 1 Mahlgang mit angehängtem Schälrad treibt, hat 2 Mühlgräben zu unterhalten. Gehört noch bey vorbeschriebener Mühle erwehnten Weberischen Wittib [Anm.: Witwe des Müllers Friedrich *Weber], so zwar zwey Con­firmations Scheine aber keinen Erbbestand Brief in Henden hat, entrichtet 10 Faß Korn, 4 Kappen oder 1 fl. bz an Pacht.” 282.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 283 wird die Mühle beschrieben: „Die Mahl Mühl bey Vogelbach [hat] 1 Waßerrad, welches einen Mahl und im Trilles laufend Scheelg: treibet; [zahlt an Pacht] 1 fl 1 bz an Geld, 10 Faß Korn; hat keinen Bann und voriger Mühl [s. Mühle am alten Vogelbacher Woog] Beschaffenheit.“

 

1864 wird Jakob Spies, „Müller auf der Vogelbachermühle“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 284.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 8027: Plan von 1775 über die Alten-Woogs und Vogelbacher-Mühl, aufgenommen und und gezeichnet von Stemmel

- LA Speyer Best. WW1 Nr. 1270: „Geometrische Aufnahme über die Hoheitslinie zwischen dem Churpfaelzischen Oberamt Lautern und dem Herzoglich Pfalzzweibrückischen Oberamt Zweibrücken, aufgenommen Juni 1774

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1349 5: „Ein Stück Bruchland bei der Vogelbacher Mühle, 1779-1788“

 

 

 

 

 

Volmunster / Lothringen:

Départment Moselle, Region Lorraine; wie der ganze heutige Kanton Volmunster gehörte Walschbronn im Mittelalter zu Zwei­brücken-Bitsch 285.

 

Départment Moselle, Region Lorraine; franz. Moulin d’Eschviller; nördlich von Volmunster / Lorraine (früher Wolmünster), direkt an der französisch-deutschen Grenze gelegen, südlich von Hornbach; an der Bickenalp.

 

Mühlen:

 

- Eschweiler Mühle:

Moulin d’Eschviller, Départment Moselle, Region Lorraine; franz. Moulin d’Eschviller; nördlich von Volmunster / Lorraine (früher Wolmünster), direkt an der französisch-deutschen Grenze gelegen, südlich von Hornbach; an der Bickenalp.

 

In der 1731 erbauten Moulin d’Eschviller, direkt an der Staatsgrenze, hat die Naturparkverwaltung ein Mühlenmuseum zur Geschich­te der Getreide- und Sägemühlen eingerichtet. An dieser noch betriebsfähigen Mühle führt auch der Europäische Mühlenradweg vor­bei, dessen Start- und Zielpunkt in Zweibrücken-Ixheim ist 286. Die Mühle war noch bis in die 1930er Jahre in Betrieb, dann zerstörte ein Großfeuer das Gebäude und die heftigen Kämpfe des Zweiten Weltkriegs gaben der Mühle den Rest. 1987 wurde die Eschweiler-Mühle als Museum wieder eröffnet 287.

 

Im „Wochenblatt für den Königlich-Bayerischen Gerichtsbezirk Zweibrücken“ Nr. 6 vom 14.1.1853 heißt es: „Die dem Herrn Dannecker von Bitsch gehörige Mühle ¼ Stunde von Wolmünster, bestehend in Oelmühle mit hinlänglichem Wasser, Branntwein­brennerei, …. ist zu vermiethen. Das Nähere auf der Eschweiler Mühle bei Wolmünster“ 288.

 

 

 

 

 

Vollmersweiler:

VG Kandel, Lk Germersheim; gehörte zur Gemeinschaft Guttenberg; bis 1733 im Kondominium von Kurpfalz, Pfalz-Zweibrücken u.a.; ab 1733 ausschließlich bei Pfalz-Zweibrücken; zum Dorf gehören die Neumühle und die Höllenmühle 289.

 

Mühlen:

um 1730 bis vor 13.8.1759 war Bartholomäus *Betzer der Müller in Vollmersweiler. Auf diesen folgt sein Sohn Johann Adam *Bet­zer als Müller in Vollmersweiler 290. Um 1793 wird dessen Sohn Michael *Betzer als Müller in Vollmersweiler genannt; er ist im Juli 1793 vor den französischen Truppen emigriert 291, ebenfalls wird zeitgleich der Müller Martin *Picot erwähnt, der ebenfalls zwi­schen 1791 und 1793 emigriert ist 292, sowie der Müll­ergeselle Philipp Frech, der am 26.12.1793 geflohen ist 293. +++klären: welche Mühle+++. Auf Michael *Betzer († 12.3.1836 Vollmersweiler) folgt dessen Sohn Johann Michael *Betzer 294.

 

Am 8.3.1796 wird in Vollmersweiler geboren der Johannes Dengel, Sohn des Müllers +++klären: welche Mühle++++ Georg Dengel und der Anna Clementia Wißmeyer 295.

 

Zwischen 1794 und 1795 wird der Müller Friedrich Ludwig *Manderscheid in Vollmersweiler genannt 296. ++klären: welche Mühle+++.

 

Um 1801 wird Johann Georg *Dörner als Müller in Vollmersweiler genannt +++klären: welche Mühle+++ 297.

 

Um 1878 wird Philipp Damm als Müller in Vollmersweiler +++klären: welche Mühle+++ genannt (°° mit Karolina Brunner; Vater des Heinrich Damm,[27.10.1878 Vollmersweiler - † 13.3.1957 Steinweiler]) 298.

 

Johannes *Hartmann war Ackersmann in Vollmersweiler und wird 1881 als Müller in Vollmersweiler genannt 299.

 

 

- Heilenmühle:

s. Würzmühle

 

 

- Höllenmühle; Heldenmühle, obere Mühle:

Wüstung bei Vollmersweiler; an der Stelle der späteren Neumühle, 1½ km östlich von Niederotterbach, aber im Bann von Vollmers­weiler 300.

 

Weber 301 leitet den Namen daher, daß das Geräusch des auf das Mühlrad herabplätschern­den Wassers manchen Leuten auf die Ner­ven ging, und sie die Mühle deshalb “zur Hölle” gewünscht hätten. Diese Ansicht dürfte je­doch nicht zutreffen. Das Wort leitet sich ab von mhd. ‘Halde’ = Abhang, das mhd. gleichbedeutend auch als ‘Helde’ bezeichnet wur­de. Das mhd. ‘helde’ wandelte sich in den pfälzischen Mundarten schon seit dem 14. Jh. ‘ld’ aus ’Haldengrund’ in ‘ll’ oder ‘l’, so in ‘melle, schelle, halle’ (hochdeutsch melden, schelten, halten) usw. 302, und dafür schrieben spätere Schreiber ‘Hölle’. Somit haben wir z.B. Eisenbergs ‘In der Höll’ (urkundliche erwähnt 1604 als ‘Hellenberg’) als ‘An der Halde’ aufzufassen 303. In Obersülzen gibt es den Flurnamen ‘In der Höhl’ .304

 

Am 28.4.1836 wird die Mühle versteigert. Die Versteigerung wird wie folgt angekündigt: „die sogenannte Neu- oder Höllenmühle, im Banne von Vollmersweiler gelegen, bestehend aus Wohnhaus mit einem Mahl- und einem Schälgang, nebst Oelmühle …..“ 305.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H34 Nr. 478: „Obere Mühle (Neu- und Höllenmühle) und Untere Mühle (Würzmühle) in Vollmers­weiler, 1905-1927“

 

 

- Neumühle:

sie wurde an Stelle der früheren Höllenmühle/Heldenmühle errichtet, 1½ km östlich von Niederotterbach, aber im Bann von Voll­mersweiler 306.

 

Karte:

LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

 

- Sägemühle:

1855 war J. Eckert der Sägemüller auf der Mühle zu Vollmersweiler; er besaß zugleich die Sägemühle in Schaidt 307.

 

 

- Würzmühle, Heilenmühle. Untere Mühle:

auch 'Heilenmühle' 308; was amtlich „Bei der Würzmühle“ heißt, nennt der Volksmund „An de Heilemihl“, und zwar nach dem Besit­zer der Mühle namens Heil. Schon 1716 lesen wir „bey der Würtzmühl“ 309.

 

Die Mühle lag unterhalb der Ölmühle, die am Ende der St. Georgengasse unterhalb der Spital- oder Weidenmühle gelegen war 310.

 

1425 hatte sie der Messerschmied Hanns Lemel in Pacht 311.

 

Johann Georg *Heil (13.2.1868 Vollmersweiler, StA Nr. 1/1868 - † 30.1.1936 Landau; kath.) war Müller in Vollmersweiler 312.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H34 Nr. 478: „Obere Mühle (Neu- und Höllenmühle) und Untere Mühle (Würzmühle) in Vollmers­weiler, 1905-1927“

 

 

 

 

 

Vorderweidenthal:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; früher teilweise auch als *Niederweidenthal bezeichnet 313.

 

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 1313. Damals war das Kloster Klingenmünster der Grundherr in Vorderweidenthal. Im Ort bestand ein Frohnhof des Klosters. Vorderweidenthal war schon vor der Reformation Pfarrort. 1346 ging die Pfarrstelle mit allen Rechten und Pflichten an die Grafen von Leiningen über, welche die Herren auf Burg Lindelbrunn wa­ren. 1570 wurde Reformation eingeführt. Im Dreißigjährigen Krieg und im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die Bevölkerung durch Krieg und Seuchen stark dezimiert. Das Dorf blieb bis zur französischen Revolution leiningisch. 

 

Der 30jährige Krieg hat die Schultheißerei Lindelbrunn mit den Dörfern Darstein, Dimbach, Oberschlettenbach und Vorderweiden­thal, sowie den Weilern Bethof, Bärenbrunnerhof und Lindelbrunnerhof schwer getroffen. Ausweislich der Kellerei-Rechnungen für das Jahr von Martini 1650 bis Martini 1651 gab es im ganzen Amt nur noch 13 Steuerpflichtige 314.

 

Mühlen:

- Vorderweidenthaler Mühle:

vor 1670 war Georg *Sammüller der Müller in Niederweidenthal 315.

 

Am 6.9.1701 heiraten in Vorderweidenthal Johann Jacob Hügel, Müller in Vorderweidenthal, erw. 1702 (Sohn des Johann Hügel aus Mittelbergheim/Elsaß) und die Anna Petri, Tochter des Müllers in Vorderweidenthal Ulrich Petri. Aus der Ehe stammt die Tochter Anna Hügel (geb. 4.8.1702, ~ 6.8.1702) 316.

 

Am 12.6.1703 heiraten in Vorderweidenthal der Mühlknecht und Mühlarzt in Vorderweidenthal, Joh. Nicolauß Fuhrmann (Sohn des Joh. Nicolaus Fuhrmann aus Münster am Stein) und die Anna Barbara Hügel (Tochter von Johann Hügel aus Mittelbergheim/Elsaß). Fuhrmann war 1710 Soldat des französischen Freikorps zu Schlettenbach 317.

 

Um 1733 ist Johann Caspar Wagner der Müller auf der Mühle in Vorderweidenthal; °° mit Maria Catharina NN.; am 27.11.1733 ist „Maria Catharina Wagnerin, des Johann Caspar Wagner, des hiesigen Müllers eheliche Hausfrau“ als Patin der bei der Taufe des Sohnes von Johann Henrich Sold, dem Sägemüller auf der Sägemühle in Vorderweidenthal 318. Der Müller Johann Caspar Wagner wird am 2.1.1734 als Pate im luth. KB Vorderweidenthal genannt 319, ebenso am 18.5.1732 320, am 12.6.1732 321 und am 31.8.1728 322. Vater des Johann Jacob Wagner (dieser wird am 2.7.1734 als Pate im luth. KB Vorderweidenthal genannt) 323 und der Christina Rosina Wagner (geb. 5.3.1733, ~ 7.3.1732) 324. Der Müller Wagner war ein angesehener Mann, wie sich aus den Paten bei der Taufe der Tochter ergibt; deren Paten waren der Valentin Zwickert, S. d. Ratsherrn in Cron-Weißenburg Caspar Zwickert und die Jungfer Christina Rosina Vigelius, Tochter des Bürgermeister in Cron-Weißenburg Johannes Vigelius.

 

 

- Schneidmühle:

um 1733 war Henrich Sold „der Müller auf der herrschaftlichen Schneidmühle“ in Vorderweidenthal; er wird am 15.3.1733 im luth KB Vorderweidenthal als Pate genannt 325. °° mit Elisabeth NN.; am 27.11.1733 lassen Johann Henrich Sold, „der Säge Müller auf der herrschaftlichen Sägemühle“ und Elisabeth NN ihren am 25.11.1733 geborenen ehelichen Sohn Johann Henrich Sold in der luth Kirche in Vorderweidenthal taufen 326. Patin ist „Maria Catharina Wagnerin, des Johann Caspar Wagner, des hiesigen Müllers eheliche Hausfrau“ 327.

 

 

1 Vgl. Anthes: Kasualien ref. Pfarrei und luth. Pfarrei Meisenheim, a.a.O., S. 1261 Nr. 5718).

2 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 379.

3 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 472.

4 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 633, 651.

5 Vgl. LA Speyer Best. C20 [Grafschaft Hanau-Lichtenberg] Nr. 636.

6 Vgl. Krebs: Auswanderer nach den nordamerikanischen Kolonien im lutherischen Kirchenbuch von Thaleischweiler; in: Mitteilungen zur Wanderungsgeschichte der Pfälzer, Beilage Folge 3 und 4, S. 22 zu Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1952.

7 Vgl. Siegel: Familienchronik Thaleischweiler, a.a.O., S. 86 Nr. 488 iVm S. 70 Nr. 399.

8 Vgl. Ortsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen (Hrsg.:): Festbuch zur 750-Jahr-Feier, a.a.O., S. 39; vgl. Lehmann: Urkundliche Geschichte der Grafschaft Hanau- Lichtenberg, a.a.O., Bd. 2, S. 203.

9 Vgl. Ortsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen (Hrsg.:): Festbuch zur 750-Jahr-Feier, a.a.O., S. 39.

10 Vgl. Ortsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen (Hrsg.:): Festbuch zur 750-Jahr-Feier, a.a.O., S. 39, 43; vgl. Lehmann: Urkundliche Geschichte der Grafschaft Hanau-

Lichtenberg, a.a.O., Bd. 1, Anhang, S. 48 und Bd. 2, S. 203.

11 Vgl. Jaffe: Thaleischweiler Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter 1937, S. 5.

12 Vgl. Jaffe: Thaleischweiler Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter 1937, S. 5.

13 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 516, fol. 13.

14 Vgl. Jaffe: Thaleischweiler Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter 1937, S. 5.

15 Vgl. Fremgen: Gerichtsbuch Burgalben, a.a.O., S. 48.

16 Vgl. Fremgen: Gerichtsbuch Burgalben, a.a.O., S. 49; vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 516 fol. 96.

17 Vgl. Fremgen: Gerichtsbuch Burgalben, a.a.O., S. 73.

18 Vgl. Siegel: Familienchronik Thaleischweiler, a.a.O., S. 70 Nr. 399 u. 401.

19 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3932.

20 LA Speyer Best. C20 Nr. 2598 fol. 55-56.

21 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1166.

22 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1158.

23 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1154.

24 Vgl. Kno>vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, a.a.O., a.a.O., S. 16.

25 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 635.

26 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 788.

27 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O. S. 281.

28 Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 10.12.1819 Beilage zu Nr. 93, S. 641.

29 Vgl. Kunstdenkmäler, a.a.O., Band Pirmasens, S. 250.

30 Vgl. Ortsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen (Hrsg.:): Festbuch zur 750-Jahr-Feier, a.a.O., S. 36.

31 Vgl. Ortsgemeinde Höheinöd: Höheinöd, a.a.O., S. 204.

32 Vgl. Fremgen: Gerichtsbuch Burgalben, a.a.O., o.S., Eintrag vom 4.6.1600; vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 516, fol. 74r.

33 Vgl. Biundo: Geschichte Thaleischweilers, a.a.O., S. 19.

34 Vgl. Ortsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen (Hrsg.:): Festbuch zur 750-Jahr-Feier, a.a.O., S. 34.

35 Vgl. Biundo: Geschichte Thaleischweilers, a.a.O., S. 19.

36 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 47.

37 Vgl. Ortsgemeinde Höheinöd: Höheinöd, a.a.O., S. 204.

38 Vgl. Siegel: Familienchronik Thaleischweiler, a.a.O., S. 59 Nr. 329.

39 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Thallichtenberg, http://de.wikipedia.org/wiki/Thallichtenberg, Abruf vom 21.3.2014.

40 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 208.

41 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 208.

42 Vgl. Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 149/50.

43 Vgl. Zusammenstellung anno 1992 Alfred Klein, Theisbergstegen, Quelle: Auszüge aus den Mühlenbüchern beim Landesarchiv Speyer Best. A2 Nr. 1642 1 / sowie aus Unter­lagen beim Kreis Archiv Kreisverwaltung Kusel und aus Beiträgen der Familienforschung Braun und Drumm, Internet-Datei; vgl. auch LA Speyer Best. A2 Nr. 131/1 fol. 37.

44 LA Speyer Best. A2 Nr. 131/ fol. 37/37r.

45 Vgl. Bericht des Amtskellers Scha­brock vom 17.9.1738, LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/ fol. 27-30.

46 LA Speyer Best. A 2 fasc. 131/1, Bl. 15r.

47 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 131/1 Bl.19-24.

48 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 258.

49 Vgl. Zusammenstellung anno 1992 Alfred Klein, Theisbergstegen; Quelle: Auszüge aus den Mühlenbüchern beim Landesar­chiv Speyer Best. A2 Nr. 1642 1 / sowie aus Unterlagen beim Archiv Kreisverwaltung Kusel und aus Beiträgen der Familienfor­schung Braun und Drumm; Internet-Datei.

50 Vgl. Zusammenstellung anno 1992 Alfred Klein, Theisbergstegen; Quelle: Auszüge aus den Mühlenbüchern beim Landesar­chiv Speyer Best. A2 Nr. 1642 1 / sowie aus Unterlagen beim Archiv Kreisverwaltung Kusel und aus Beiträgen der Familienfor­schung Braun und Drumm; Internet-Datei.

51 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Über Leiningen-Westerburg II: Grafschaft Altleiningen III. Grafschaft Neuleiningen, ferner: Protocolla iudicialia, gemeinschaftliche Orte, Grünstädter politica, verpfändete und versetzte Orte. 1759-1762“, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

52 Vgl. Internetdatei Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefenthal_%28Rheinhessen%29, Abruf vom 21.3.2014.

53 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 215.

54 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2915.

55 Vgl. Hühner: Der unglückliche Müller. Eine Episode aus Niederhausen an der Appel; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1997, S. 73.

56 Vgl. Anthes: Kasualien d. Luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach 1627-1798, a.a.O., S. 88 Nr. 589.

57 Vgl. Anthes: Kasualien d. Luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach 1627-1798, a.a.O., S. 127, Nr. 889.

58 Vgl. Schwab: Die Rothenkircher Schleifmühle und die Jaspisgesellschaft; in: Nordpfälzer Geschichts­verein 1982 S. 10 ff.

59 Vgl. Christmann: Alba, Elbe, Elf und die pfälzischen "-alb"; in Pfälzer Heimat 1956, S. 47 Anm. 4; vgl. Pöhlmann: Regesten der Lehensurkunden der Grafen von

Veldenz, Speyer 1928, Nr. 191, 195, 114, 154 a, 166; vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 4.

60 Vgl. Christmann: Alba, Elbe, Elf und die pfälzischen "-alb"; in Pfälzer Heimat 1956, S. 47 Anm. 4.

61 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 4.

62 Vgl. Christmann: Alba, Elbe, Elf und die pfälzischen "-alb"; in Pfälzer Heimat 1956, S. 43.

63 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter, 1992, S. 5.

64 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, a.a.O., S. 8.

65 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, a.a.O., S. 8.

66 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, a.a.O., S. 251 Nr. 1323.

67 Vgl. Jung: Familien­buch Achtelsbach 1572-1799, a.a.O., S. 260 Nr. 1370.

68 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, a.a.O., S. 90.

69 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, a.a.O., S. 88.

70 Vgl. LA Speyer Best. X53 Nr. 7 S. 15 (Kopie); Original Kirchenschaffneiarchiv Zwei­brücken IV. 1220.

71 LA Speyer Best. X53 Nr. 7 S. 21-22 (Kopie); Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

72 Vgl. Jung: Famili­enbuch Achtelsbach 1572-1799, a.a.O., S. 238.

73 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, a.a.O., S. 88.

74 Vgl. Jung: Familien­buch Achtelsbach, a.a.O., S. 222 Nr. 1164.

75 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, a.a.O, S. 88.

76 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, a.a.O., S. 88.

77 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, a.a.O, S. 88.

78 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, a.a.O., S. 90.

79 Vgl. Jung: Familienbuch Achtels­bach 1572-1799, a.a.O., S. 88.

80 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, a.a.O., S. 37.

81 Vgl. Jung: Familienbuch Achtels­bach 1572-1799, a.a.O., S. 187 Nr. 999.

82 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, a.a.O., S. 240 Nr. 1265.

83 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 96r.

84 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, a.a.O., S. 240 Nr. 1265.

85 LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Bl. 16-17 (Kopie); Original Kirchenschaffneiarchiv Zwei­brücken IV. 1220.

86 Vgl. LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Bl. 22r-23r (Kopie); Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

87 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/2 fol. 15.

88 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonn­weiler 1988, S. 81.

89 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 96.

90 Vgl. Kuby:: Pfarrlisten der ehemaligen Grafschaft Falkenstein (im Bereich der evangelischen Kirche der Pfalz); in Blätter für Pfälzische Kirchen­geschichte und

religiöse Volkskunde 1996, S. 133 ff.

91 Vgl. http://www.erstes-garderegiment.de/Geschichte/Geschichte3a.htm, Abruf vom 23.4.2014.

92 Vgl. Friedel: Schopp, a.a.O., S. 85.

93 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 330, Urk.-Nr. 394.

94 Vgl. Friedel: Schopp, a.a.O., S. 85;

Anm.: die Angabe über die Pachtzahlung um 1600 befindet sich nur bei Frie­del, a.a.O., S. 85; nicht aber in der Vel­mann'schen Beforchung: vgl. Velmann, Philipp: Beforchung (Waldbeschreibung) des ehemali­gen Gerichts Waldfischbach von Forst­meister Philipp Velmann aus dem Jahre 1600, hrsg. und erläutert von Ernst Bilfinger; in: Pfäl­zerwald 1906, S. 48; Knebel, Kurt: Moosalber Mühle, Moosalber Hof. Zwei aufgelassene Anwesen im Moosalbtal; in: Blätter für Heimatgeschichte von Trippstadt Nr. 7 (1996), S. 10.

95 Vgl. LA Speyer Best. X55 Nr. 22: „Hausbuch des Johann Casimir Kolb von Wartenberg, Fürstl.-Pfaltz.-Simmerischer Geheimer Rath und Stadthalter“ (19.7.1584 – 22..9.1661); Kopie, Original 1955 nach USA verkauft, S. 79,

96 Vgl. auch Friedel: Schopp, a.a.O., S. 85; vgl. Heil: Funktionaler Wan­del, a.a.O., S. 102.

97 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 251.

98 Vgl. Friedel: Das Konvertitenregister der katholischen Pfarrei Kaiserslautern; in: PRFK 1975, S. 187.

99 Vgl. Herzog: Kaiserslauterer in auswärtigen Kirchenbüchern; in: Pfälz.-Rheinische Familienkunde 1980, S. 481.

100 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 13.

101 Vgl. Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 19.

102 LA Speyer Best. C 14, Nr. 172, Seite 1077.

103 Vgl. Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatge­schichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 19.

104 Vgl. Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 19.

105 LA Speyer Best. U 288 B 8, Bl. 46.

106 Vgl. Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 19.

107 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 52.

108 Vgl. LA Speyer Best. T 89 Gienanth Nr. 672/10.

109 Vgl. auch Friedel, H.: Schopp, a.a.O., S. 85; vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 102.

110 Vgl. LA Speyer Best. T 89 Nr. 672/9; vgl. Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz: Findbuch Gien­anth, a.a.O., S. 112.

111 Vgl. Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 20.

112 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 103; vgl. Mayer: Die Wilen­steiner Mühle im Karlstal; in: Pfälzische Presse vom 31.10.1936 und 1.11.1936.

113 Vgl. LA Speyer Best. T 89 Nr. 672/7.

114 Vgl. LA. Speyer Best.K21 Kasten Nr. 217.

115 Vgl. Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 20.

116 Vgl. LA Speyer Best. T 89 Nr. 672 fasc. 4.

117 Vgl. LA Speyer Best. T 89 Nr. 672 fasc. 4.

118 Vgl. Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 20.

119 Vgl. LA Speyer Best. T 89 Nr. 672/1; die in dieser Akte befindliche Abschrift, gefertigt durch Kurt Knebel, ist verschwun­den; vgl. auch Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz: Findbuch Gienanth, a.a.O., S. 111.

120 Vgl. Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 20.

121 Vgl. Gemeindearchiv Trippstadt, Best. B Nr. 14 S. 278; vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 104.

122 Vgl. Gemeindearchiv Trippstadt Best. B Nr. 16a S. 391; vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 104.

123 Vgl. Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 20.

124 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 295; die Angabe Webers dieser habe die Mühle 1840 erworben, ist unzutreffend.

125 Vgl. unterschiedliche Angaben in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Pirmasens vom 17.11.1984: „Die Klug'schen Müh­len in den Tälern der Moos- und Steinalb“; und Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Tripp­stadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 20.

126 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 19.

127 Vgl. Mayer,: Die Wilensteiner Mühle im Karlstal; in: Pfälzische Presse vom 31.10 und 1.11.1936.

128 Vgl. Gemeindearchiv Trippstadt Best. A Nr. VIII, 15: Übersicht vom 6.8.1879; Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 105.

129 Vgl. Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 20.

130 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 295.

131 Vgl. Internetdatei klugsche-muehle.de.

132 Vgl. Gillen: „Es klappert die Mühle ...“; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Kaiserslautern vom 15.6.2011.

133 Vgl. Meyer: Ergänzungen und Berichtigungen zum Buch von H. R. Wittner „Schweizer (Einwanderer) in der Südwestpfalz; in: PRFK 2007, S. 113.

134 Vgl. Kne­bel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 13.

135 Vgl. Kuby:: Pfarrli­sten der ehemaligen Grafschaft Falkenstein (im Bereich der evangelischen Kirche der Pfalz); in Blätter für Pfälzische Kirchen­geschichte und

religiöse Volkskunde 1996, S. 133 ff.

136 Vgl. Kne­bel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 13; vgl. Knebel: Moosalber Mühle, Moosalber Hof. Zwei aufgelassene Anwesen im Moosalbtal; in: Blätter für Heimatgeschichte von Trippstadt Nr. 7 (1996), S. 10 und Karte S. 11.

137 Vgl. LA Speyer, Kurpfalz-Akten A. 1654, Bl. 42; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 389; vgl. Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 13.

138 Vgl. Velmann: Beforchung (Waldbeschreibung) des ehemaligen Gerichts Waldfischbach von Forstmeister Philipp Velmann aus dem Jahre 1600, hrsg. und erläutert von Ernst Bilfinger; in: Pfälzerwald 1907 S. 122.

139 Vgl. LA Speyer Best. A 2, Nr. 661/1 Bl. 177-179; vgl. Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 13.

140 Vgl. LA Speyer Best. U 288, B 8.

141 Vgl. Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 13.

142 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 389.

143 Vgl. Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 13.

144 Vgl. Einzelheiten bei Knebel: Moosalber Mühle, Moosalber Hof. Zwei aufgelassene Anwesen im Moosalbtal; in: Blätter für Hei­matgeschichte von Trippstadt Nr. 7 (1996), S. 9-15.

145 Vgl. Fremgen, a.a.O., S. 191, 228 iVm mit Internet-Datei Genealogie-pirmasens.de.

146 Vgl. LA Speyer Best. T 89 Nr.673/3 und Nr. 673/8.

147 Vgl. LA Speyer Best. T 89 Nr.673/3; vgl. auch Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz: Findbuch des Bestandes Familien- und Werk­sarchiv Gebr. Gienanth- Eisenberg [= LA Speyer Best. T 89], bearbeitet von Paul Warmbrunn, Koblenz 2000, S. 104; vgl. Knebel: Moosalber Mühle, Moosalber Hof. Zwei aufgelassene

Anwesen im Moosalbtal; in: Blätter für Heimatgeschichte von Trippstadt Nr. 7 (1996), S. 12-13; vgl. Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur

Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 13.

148 Vgl. Knebel: Wassertrieb­werke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 13.

149 Vgl. LA Speyer Best. T 89 Nr.673/3; vgl. Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz: Findbuch des Bestandes Familien- und Werksarchiv Gebr. Gienanth-Eisenberg [= LA Speyer Best. T 89], bearbeitet von Paul Warmbrunn, Koblenz 2000, S. 104.

150 Vgl. Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Heimatgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 13.

151 Vgl. auch Friedel: Schopp, a.a.O., S. 85; vgl. Heil: Funktionaler Wan­del, a.a.O., S. 102.

152 Vgl. Knebel: Moosalber Mühle, Moosalber Hof. Zwei aufgelas­sene Anwesen im Moosalbtal; in: Blätter für Heimatgeschichte von Trippstadt Nr. 7 (1996), S. 10.

153 Vgl. Knebel: Wassertriebwerke im Moosalbtal; in: Blätter zur Hei­matgeschichte von Trippstadt, Nr. 19 vom 20.3.2000, S. 13; vgl. Knebel: Moosalber Mühle, Moosalber Hof. Zwei aufgelassene An­wesen im Moosalbtal; in: Blätter für Heimatgeschichte von Trippstadt Nr. 7 (1996), S. 12.

154 Vgl. LA Speyer Best. T 89 Nr.673/8.

155 Vgl. Fremgen: Bürger- und Famili­enbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 186 iVm S. 228.

156 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemein­de Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 186 iVm S. 228.

157 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 105; vgl. Gemeindearchiv Trippstadt Best. B Nr. 14 S. 274 und 294.

158 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 15.

159 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 213, Nr. 949.

160 Vgl. Internetdatei Wikipe­dia, Stichwort Trualbe, http://de.wikipedia.org/wiki/Trualbe, Abruf vom 21.3.2014.

161 Vgl. Quirin: Großsteinhausen, a.a.O., S. 10.

162 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2220.

163 Vgl. Jaffe: Trulber Mühle; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 12.7.1934, S. 25.

164 Vgl. Jaffe: Trulber Mühle; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 12.7.1934, S. 25.

165 Vgl. Jaffe: Trulber Mühle; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 12.7.1934, S. 25.

166 Vgl. Jaffe: Trulber Mühle; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 12.7.1934, S. 25.

167 Vgl. Jaffe: Trulber Mühle; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 12.7.1934, S. 25.

168 Vgl. Jaffe: Trulber Mühle; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 12.7.1934, S. 25-26.

169 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2218; vgl. Jaffe: Trulber Mühle; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 12.7.1934, S. 26.

170 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2220; Anm.: nach Jaffe: Trulber Mühle; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 12.7.1934, S. 25, wurde der Antrag dagegen von Johann Peter Gerlach gestellt.

171 Vgl. Jaffe: Trulber Mühle; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 12.7.1934, S. 26.

172 Vgl. Jaffe: Trulber Mühle; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 8 vom 9.8.1934, S. 30.

173 Vgl. Jaffe: Trulber Mühle; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 8 vom 9.8.1934, S. 30.

174 Vgl. Jaffe: Trulber Mühle; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 8 vom 9.8.1934, S. 30.

175 Vgl. Jaffe: Trulber Mühle; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 8 vom 9.8.1934, S. 30.

176 Vgl. Jaffe: Trulber Mühle; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 8 vom 9.8.1934, S. 30, der allerdings das Jahr 1868 nennt.

177 Vgl. Jaffe: Trulber Mühle; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 8 vom 9.8.1934, S. 30-31.

178 Vgl. Jaffe: Trulber Mühle; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 8 vom 9.8.1934, S. 31.

179 Vgl. Jaffe: Trulber Mühle; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 8 vom 9.8.1934, S. 31.

180 Vgl. GLA Karlsruhe 67/818, fol. 401v, 402r; vgl. Kilian: 12 Jahre Udenheim, a.a.O., S. 52.

181 Vgl. Mussel: Köthenmühle, a.a.O., S. 137.

182 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 3217.

183 Vgl. Mussel: Köthenmühle, a.a.O., S. 137.

184 Vgl. Kilian: Udenheim, a.a.O., S. 63.

185 Vgl. Mussel: Köthenmühle, a.a.O., S. 137.

186 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F2 Nr. 140, S. 433: 1732 Oktober 20: Vergleich des Regierungsrats v. Vorster als Besitzer der v. brambachschen Mühle zu Udenheim mit dem Müller Ad. Bayer zu Sörgenloch wegen des Wasser- und Wehrrechts.

187 Vgl. Jerome: Statistik für Rheinhessen 1825, zitiert in Kilian: Udenheim, a.a.O., S. 83.

188 zitiert nach Mussel: Köthenmühle, a.a.O., S. 137.

189 Vgl. Mussel: Köthen­mühle, a.a.O., S. 137.

190 Vgl. Kaufmann: Hessische Ortsnamen, a.a.O., S. 211.

191 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.2, a.a.O., S. 231

192 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.2, a.a.O., S. 231.

193 Vgl. LA Speyer Best. U 298 Nr.295 F.

194 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 190.

195 Vgl. Denkmaltopo­graphie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 190.

196 Vgl. Gabel­mann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 151.

197 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 198.

198 Vgl. Denkmaltopo­graphie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 198.

199 Vgl. ref. KB Albig, http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/leben/kirchenbuecher.php?navid=27, Copulationseintrag vom 26.11.1715.

200 Vgl. ref. KB Albig, http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/leben/kirchenbuecher.php?navid=27, Taufeintrag vom 20.10.1716.

201 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 198; vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F2 Nr. 140, S. 52 „Ingrossationsbücher“: 1729 April 12: Verkäufer: v. Rochow, Schlossgut zu Erbes-Büdesheim, mit Geistermühle, 32.000 fl., Käufer: Sus[anne] Kath[arina] v. La Roche, geb. v. Jungmann.

202 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 198.

203 Vgl. Internetdatei Institut für Geschichtliche Landes­kunde an der Universität Mainz e.V. 2001-2009: Uffhofen.

204 Vgl. Internetdatei www.geistermueh­le.de, Abruf vom 21.3.2014.

205 Vgl. Galle: Die Familie Galle; in: Mennoniti­sche Geschichtsblätter 1979, S. 59, 60.

206 Vgl. Galle: Die Familie Galle; in: Mennoniti­sche Geschichtsblätter 1979, S. 69.

207 Vgl. Internetdatei www.muehlen-dgm-ev.de; Mühlenstandorte in Rheinland-Pfalz und Saarland, Nr. 11. Geistermühle Flonheim-Uffhofen.

208 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 196 mit Photos S. 197.

209 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 198 mit Photos S. 199.

210 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 198.

211 Vgl. Neustadter Zeitung Nr. 24 vom 24.5.1855.

212 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 44; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 209.

213 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 40-44; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 209.

214 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 41/42.

215 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 84.

216 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 113; vgl. Zink: Die Geschichte der Ulmeter Mühle; in: Pälzer Sunndag, Beilage zur Pfälzischen Volkszeitung, Nr. 52/1960.

217 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 32.

218 Vgl. Curschmann: Schultheiß Philipp Best zu Undenheim und seine Familie; in: PRFK 1976, S. 375; vgl. GLA Karlsruhe 77/4797 S. 200.

219 Vgl. Widder: Beschreibung Kurpfalz, a.a.O., Bd. 3. S. 53.

220 Vgl. Wollmershäuser: Protokolle des kurpfälzischen Regierungsrats, a.a.O., S. 477; vgl. GLA Karlsruhe Best. 61/8822-9473.

221 Vgl. Widder: Beschreibung Kurpfalz, a.a.O., Bd. 3. S. 53.

222 Vgl. Widder: Beschreibung Kurpfalz, a.a.O., Bd. 3. S. 53.

223 Vgl. Internetdatei Wikipedia Stichwort Unter­jeckenbach, http://de.wikipedia.org/wiki/Unterjeckenbach, Abruf vom 21.3.2014.

224 Vgl. Karsch: Geschichte des Amtes Grumbach, a.a.O., S. 53.

225 Vgl. Anthes: Kasualien d. Luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach 1627-1798, a.a.O., S. 128, Nr. 894.

226 Vgl. Anthes: Kasualien d. Luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach 1627-1798, a.a.O., S. 81 Nr. 544.

227 Vgl. Anthes: Kasualien d. Luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach 1627-1798, a.a.O., S. 75 Nr. 492.

228 Vgl. Neubauer: Regesten des Klo­sters Hornbach, a.a.O., S. 116, Nr. 429.

229 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 169, Nr. 713.

230 Vgl. Lurz: Streit über den Wald …., a.a.O., S. 48; vgl. GLA Karlsruhe 61/11875, S. 145-146)

231 Vgl. Lurz: Streit über den Wald …., a.a.O., S. 48; vgl. GLA Karlsruhe 61/11914, S. 888-889.

232 Vgl. Lurz: Streit über den Wald …., a.a.O., S. 48-49.

233 Vgl. Lurz: Streit über den Wald …., a.a.O., S. 48; vgl. GLA Karlsruhe 61/11881, S. 326-327.

234 Vgl. Lurz: Streit über den Wald …., a.a.O., S. 49.

235 Vgl. Lurz: Streit über den Wald …., a.a.O., S. 49; vgl. GLA Karlsruhe 61/11885, S. 24-25.

236 Vgl. Lurz: Streit über den Wald …., a.a.O., S. 49.

237 LA Speyer Best. D2 Nr. 151 Bl. 19.

238 unterschiedliche Angaben: vgl. Guth: Büttenpapier für die Amtskanzlei des Landgrafen von der Vinninger Papiermühle im Felsalbtal; in: Heimatkalender für

das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2002, S. 142; vgl. Jaffé: Papiermühlen im Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 11; vgl. Vinningen, Ortsgemeinde [Hrsg.]:

Vinningen. Bilder aus vergangenen Tagen, a.a.O., S. 88.

239 Vgl. Jaffé: „Die ehemaligen Papiermühlen im heutigen Bezirksamt Pirmasens, a.a.O., Sonderdruck, S. 23.

240 Vgl. Jaffé: „Die ehemaligen Papiermühlen im heutigen Bezirksamt Pirmasens und ihre Wasserzeichen“; in: Der Papierfabri­kant. 26 (1928), S. 565-570,

[auch in: Pfälzer Heimat. Beil. z. Pirmasenser Zeitung. - 98 (1928), S. 23; vgl. Staatsarchiv Darmstadt. Kabinettsprotokoll von 1770.

241 Vgl. Jaffé: „Die ehemaligen Papiermühlen im heutigen Bezirksamt Pirmasens, a.a.O., S. 23.

242 Vgl. Jaffé: Die ehemaligen Papiermühlen im heutigen Bezirksamt Pirmasens, Sonderdruck a.a.O., S. 3; vgl. Kampfmann: Die Papiermühle bei Vinningen; in:

Pirmasenser Geschichtsblätter 1925, S. 55.

243 Vgl. Kampfmann: Die Papiermühle bei Vinningen; in: Pirmasenser Geschichtsblätter 1925, S. 55.

244 Vgl. Helfrich/Braun: Register kath. Kirchenbücher Vinningen 1770-1800, a.a.O., S. 41.

245 Vgl. Guth: Büttenpapier für die Amtskanzlei des Landgrafen von der Vinninger Papiermühle im Felsalbtal; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und

Zweibrücker Land 2002, S. 141-146; vgl. Jaffé: „Die ehemaligen Papiermühlen im heuti­gen Bezirksamt Pirmasens, Sonderdruck a.a.O., S. 4.

246 Vgl. Lang: Vinningen, a.a.O., S. 72.

247 Vgl. Jaffé: Die ehemaligen Papiermühlen im heutigen Bezirksamt Pirmasens, a.a.O., Sonderdruck S. 5.

248 Vgl. Guth: Büttenpapier für die Amts­kanzlei des Landgrafen von der Vinninger Papiermühle im Felsalbtal; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und

Zweibrücker Land 2002, S. 141-146; vgl. Jaffé: „Die ehemaligen Papiermühlen im heutigen Bezirksamt Pirmasens, a.a.O., S. 23.

249 Vgl. Schmidt: Familiennamen in der ehemaligen Gemeinschaft Buntenbach im 18. Jh.; in: PRFK 1977, S. 419:

250 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 53 Zeile 23 zu Urk. Nr. 31.

251 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 53 Anm. 5.

252 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

253 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 42 Nr. 132.

254 Vgl. Erbbestandsbrief vom3.2.1608, Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiar­chiv Zweibrücken IV. 1220 Bl. 60.

255 Vgl. Karte bei LA Speyer W1 Nr. 8027: Plan von 1775 über die Alten-Woogs und Vogelbacher-Mühl, aufgenommen und und gezeichnet von Stemmel.

256 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 117.

257 Vgl. KSchA ZW Rep IV Nr. 1629.

258 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 118 Nr. 104.

259 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 188 Nr. 350.

260 Vgl. LA Speyer Best. D 35 S. 11: Repertorium Werschwei­ler, erstellt 1893 durch Kreisarchivar Dr. Joh. Mayerhofer an Hand der beiden Kopialbücher des Klosters

Werschweiler, die Kriegs­verlust sind.

261 Vgl. Deutsches Rotes Kreuz, Ortsverein Erbach-Reiskirchen (Hrsg.): Die Geschichte von Erbach, Reiskirchen, Lappenta­scher Hof, 1974, S. 57; vgl. Stadtarchiv

Homburg/Saar Arch.-Nr. 1638k, mitgeteilt von Frau Ilse Ringeisen.

262 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220 Bl. 60.

263 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 201.

264 Vgl. Bauer: reformiertes Kirchenbuch Miesau, a.a.O., S. 79 Nr. 430.

265 Vgl. Ernst: Bürgeraufnahmen und Manumission im Oberamt Zweibrücken, a.a.O., S. 47.

266 Vgl. Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichts­buch, a.a.O., S. 30:

267 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 353-362.

268 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 353-362.

269 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 201.

270 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 122.

271 Vgl. Lagerbuch im Gemeindearchiv Hütschenhausen, zitiert bei Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 117.

272 Vgl. Kolb: Handbuch Rheinbaiern, a.a.O., S. 60.

273 Vgl. Frey: Beschreibung des kön. bayerischen Rheinkreises, a.a.O., Bd. IV, S. 205.

274 Vgl. Gilardone: Handbuch Regierungsbezirk Pfalz, a.a.O., S. XLI, zitiert nach Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 117.

275 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 112; vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., 188.

276 Vgl. Neubauer: Regesten Werschweiler, a.a.O., S. 188 Nr. 348.

277 Vgl. Neubauer: Regesten Werschweiler, a.a.O., S. 188 Nr. 349.

278 Vgl. Neubauer: Rege­sten Werschweiler, a.a.O., S 188 Nr. 350.

279 Vgl. Karte bei LA Speyer Best W1 Nr. 8027: Plan von 1775 über die Alten-Woogs und Vogelbacher-Mühl, aufgenommen und und gezeichnet von Stemmel.

280 Vgl. LA Speyer Best. WW1 Nr. 1270: „Geometrische Aufnahme über die Hoheitslinie zwischen dem Churpfaelzischen Oberamt Lautern und dem Herzoglich Pfalzzweibrückischen Oberamt Zweibrücken, aufgenommen Juni 1774:

281 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 362-367.

282 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 202.

283 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 122.

284 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 16.

285 Vgl. Internetdatei Wikipedia Stichwort Walschbronn, http://de.wikipedia.org/wiki/Walschbronn, Abruf vom 22.3.2014.

286 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Volmunster, http://de.wikipedia.org/wiki/Volmunster, Abruf vom 22.3.2014.

287 Vgl. Internetdatei n-tv.de/Reise: „Von der Pfalz nach Lothringen. Mit dem Rad von Mühle zu Mühle“.

288 Wochenblatt für den Königlich-Bayerischen Gerichtsbezirk Zweibrücken“ Nr. 6 vom 14.1.1853.

289 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 535.

290 Vgl. Esser/Keppel: Vollmersweiler, a.a.O., S. 45 Nrn. 53-54.

291 Vgl. Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., S. 293.

292 Vgl. Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., S. 293

293 Vgl. Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., S. 293.

294 Vgl. Esser/Keppel: Vollmersweiler, a.a.O., S. 46 Nrn. 55-56.

295 Vgl. Esser/Keppel: Vollmersweiler, a.a.O., S. 51 Nr. 84.

296 Vgl. Esser/Keppel: Vollmersweiler, a.a.O., S. 91 Nr. 265.

297 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Kandel, a.a.O., Bd. 1 S. 300 Nr. 1262.

298 Vgl. Esser/Keppel: Vollmersweiler, a.a.O., S. 51 Nr. 82.

299 Vgl. Esser/Keppel: Vollmersweiler, a.a.O., S. 69 Nr. 163.

300 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 269.

301 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 16.

302 Vgl. Christmann: Eisenbergs Flurnamen; in Graf/Dormann, Eisenberg, a.a.O, S. 24 zu ‘Hagelgrube’.

303 Vgl. Christmann: Eisenbergs Flurnamen, a.a.O., S. 25; vgl. Christmann: Sied­lungsnamen II, a.a.O., S. 269.

304 Vgl. Heintz: Die Gemarkung und die Flurnamen; in: Obersülzen Ortschronik, a.a.O., S. 338, der den Namen allerdings auf einen Hohlweg zurückführt.

305 Eilbote Landau vom 16.4.1836, S. 64 = LA Speyer Best. Y 20/41.

306 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 269.

307 Vgl. Eilbote Landau vom 13.10.1855, S. 459 = LA Speyer Best. Y 20/41.

308 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 267 und 573.

309 Vgl. LA Speyer, Briefprotokolle Nr. 304; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 573.

310 Vgl. Klotz/Rölle: Speyer kleine Stadtgeschichte, a.a.O., S. 70.

311 Vgl. Klotz/Rölle: Speyer kleine Stadtgeschichte, a.a.O., S. 70.

312 Vgl. Mit­teilung von Dr. Werner Esser vom 15.12.2009; vgl. Esser/Keppel: Vollmersweiler, a.a.O., S. 71 Nr. 175.

313 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungs­namen, a.a.O., S. 469.

314 Vgl. Wittner: Zuwanderungen im Amt Lindelbrunn; in: PRFK 1997, S. 597; vgl. FLA Amorbach, Kellerei-Rechnungen 4/32/20.

315 Vgl. Biundo: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 4.

316 Vgl. Wittner: Zuwanderungen im Amt Lindelbrunn; in: PRFK 1997, S. 602.

317 Vgl. Wittner: Zuwanderungen im Amt Lindelbrunn; in: PRFK 1997, S. 602.

318 Vgl. luth. KB Vorderweidenthal 1, S. 76.

319 Vgl. luth. KB Vorderweidenthal 1, S. 77.

320 Vgl. luth. KB Vorderweidenthal 1, S. 71.

321 Vgl. luth. KB Vorderweidenthal 1, S. 71/72.

322 Vgl. luth. KB Vorderweidenthal 1, S. 57.

323 Vgl. luth. KB Vorderweidenthal 1, S. 80.

324 Vgl. luth. KB Vorderweidenthal 1, S. 70.

325 Vgl. luth. KB Vorderweidenthal 1, S. 75.

326 Vgl. luth. KB Vorderweidenthal 1, S. 76.

327 Vgl. luth. KB Vorderweidenthal 1, S. 76.

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