Version 24.3.2016

 

 

Litera R

 

 

 

 

Ramberg:

VG Annweiler am Trifels, Lk Südliche Weinstraße. Das Dorf wird in Nord-Süd-Richtung vom Dernbach durchflossen und ist von waldreichen Bergen eingerahmt. Wenige hundert Meter nördlich der Wohnbebauung des Ortes beginnt das Holpertal. Südlich liegt das Dorf Dernbach. Auf dem Schloßberg steht oberhalb der Ortschaft die Ruine der Ramburg. Weitere Ruinen nahe Rambergs sind: Burg Frankenfelsen, Burg Meistersel und Burg Neuscharfeneck 1.

 

Mühlen:

- Dorfmühle:

die Dorfmühle in Ramberg wurde 1423 zum ersten Mal genannt 2.

 

1542 macht der Sixtus Zimmermann zu Ramberg ein „newes mülrad zur mülen zue Ramberg“ für 5 Gulden. 1546 sind Arbeiten an der Mühle und an den Mühlkandeln zu verzeichnen 3. 1564 ist ein Umbau oder Neubau der Mühle zu vermuten. In einem auf 1580 datierten Dokument erfahren wir: „Dermahl die Müll zue Ramberg angeverlich vor sechszehn jaren durch Valentin Gleymann, inwo­ner zue Ramberg, erbaut worden“ 4. 1573 wird die Dorfmühle wieder fassbar. Sie wird in dem Dokument die „alt muel“ genannt. Sie wird bezeichnet als „muel zu Ramberg im dorff gelegen, zwischen Otilia Hansen erben und Michael Engels garten. Stost oben uff die herrschaft unden zu uff die geraiden“ 5. Sie dürfte mit der 1564 erwähnten identisch sein, da 1580 im Salbuch des Dorfes nur eine Mühle erwähnt ist. Dazu gehörten Wöge, „mülwerck und laufendes geschirr“ 6.

 

Die Mühle befand sich im Besitz der Löwensteiner, die sie 1573 verkauften, denn der Verkauf wurde getätigt durch Rosalia von Ho­henhöven, der Witwe Wolfgangs I., und dessen Bruder Albrecht, beide als Vormünder der Kinder Wolfgangs. Der Kaufpreis für Ja­kob Hohemundt betrug 360 Gulden, zu zahlen 100 Gulden in bar und eine jährliche Zahlung von 25 Gulden zu Martini, bis die Kaufsumme abgetragen war. Die Pacht betrug drei Malter Korn, zudem zwei Kapaunen, außerdem waren die an die Mühle gebunde­nen Fronen zu leisten. Das Dorf Ramberg war auf die Mühle gebannt, d.h. alle Bürger mussten in der Bannmühle mahlen lassen. Der Müller allerdings zahlte im ersten Jahr nur eine Rate des Kaufpreises von 240 Gulden, 2,5 Batzen und 5 Pfennigen. Zwei Jahre später war die Mühle so verschuldet, dass eine Schuldeninventar und eines der „Fahrhabe“, also der Mobilien und des Hausrats angelegt wurde. 1575 wurde der Kaufbrief von 1573 zerschnitten, der Verkauf also für ungültig erklärt, obwohl bis zu diesem Jahr die Raten­zahlungen vermerkt sind. Der Müller Hohenmundts war gestorben und seine Frau konnte die Mühle mit ihren drei Kindern nicht hal­ten. 1580 wird mit Jakob Störz ein Müller greifbar, „ime solcher kauff nit wölle gehalten werden“ 7.

 

Daraufhin wurde die Mühle visitiert: Man setzte ihren Wert auf 400 fl. fest, sie erbrachte zwei Malter Korn Bodenzins und zwei Hüh­ner, zudem ein Gulden Frongeld. Auch hier wurde eine Anzahlung von 100 fl. und eine jährliche Abzahlung von 25 fl. festgelegt, bis die Kaufsumme erlegt wäre. In dem Salbuch der Herrschaft Ramberg wird die Mühle ausdrücklich erwähnt: „Haus der Mühle gibt järliches Korn zu Gülten zwei Malter“ 8. Der Müller war von Frondiensten befreit, zahlte allerdings das Frohngeld in Höhe von 1 Gulden jährlich 9.

 

1609 hatte Michael Brandt die Dorfmühle in Bestand 10.

 

Den Rambergern wird 1744 erlaubt, dass sie Getreide, das sie von außerhalb der Herrschaft gekauft haben, auch auswärts mahlen las­sen dürfen. Unter Strafe stand aber weiterhin, das in der Herrschaft erwirtschaftete Getreide auswärts zu mahlen. Nur die Mühlen von Ramberg und Dernbach standen hier zur Verfügung, die Ramberger waren weiter auf ihre Mühle gebannt 11. 1753 heißt es: „An Mühlen befinden sich in der Herrschaft 2, nemblich eine zu Ram­berg, welche von dem Waßer des Weihers getrieben wird und gnä­digster Herrschaft jährlich zu Pacht 2 Mltr. Korn und 2 fl. Frohn­geld richtet“ 12.

 

1768 befand sich Daniel Seiter im Besitz der Mühle. Im Lagerbuch der Gemeinde wurde festgehalten: „Haus, Nebenhaus, Mühle, Scheuer, Stallung, Hof, Acker und Wiesen zinst jährlich zwei Kappen, zwei Hühner, zwei Mltr. Korn und zwei fl. Frongeld“ 13.

 

Die Ramberger Mühle wurde während der Französischen Revolution als Nationalgut eingezogen und 1808 versteigert. Der Bürger­meister und Müller Michael Seiter ersteigerte sie. Die Mühle ging nach seinem Tod 1814 an seinen Sohn über 14.

 

1834 befand sich der Müller Josef *Seither im Besitz der Mühle, die aus „Wohnhaus mit Mahlmühle zu 1 Mahl und 1 Schälgang, Schoppen, Backhaus, dann Keller unter dem Haus 83, Scheuer mit 2 Ställen, 3 Schweineställe mit Hofraum, dazu Wohnhaus mit Keller und Stall, Schweineställe, Schoppen und Hofraum“ 15.

 

Am 11.2.1853 wurde die Mühle in Ramberg zwangsversteigert. Eigentümer war damals der Müller Joseph *Seither. Die Mühle ist in der Versteigerungsannonce vom 11.1.1853 16: „ .. ein Wohn­haus mit Mahlmühle mit einem Mahl-, einem Schwing- und einem Schälgange ...“.Die Mühle wurde von dem Müller Johann Spitzfa­den übernommen 17. Um 1860 stellte er den Mühlenbetrieb ein, 1873 baute er die noch bestehende Bäckerei in eine Bürstenfabrik um, wobei er die Wasserwerke wieder in Betrieb nahm, um die Transmissionen für die Bürstenmaschinen anzutreiben 18.

 

 

 

 

 

Rammelsbach:

VG Altenglan, Lk Kusel; zwischen Altenglan und Kusel gelegen; war pfalz-zweibrückisch

 

Mühlen:

um 1719 war Hans Peter *Clemens Müller zu Ram­melsbach 19.++++klären:unklar welche Mühle

 

Urkunden/Literatur:

- Schworm, Ernst: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter. - 28 (1997), S. 120-132

 

 

- Mahlmühle, zerstört vor 1648:

der Müller Johann *Schuhmacher von der Etschberger Mühle stellte bei der zuständigen Landesregierung den Antrag, seine Mühle nach Rammelsbach verlegen zu dürfen; der Antrag stieß auf grundsätzliche Befürwortung; nachdem die Müller in Kusel wegen der Konkurrenz Bedenken äußerten ordnete die Regierung in Zweibrücken 1621 weitere Anhörungen durch das zuständige Oberamt auf Burg Lichtenberg an, wies jedoch vorab daraufhin, daß eine Konkurrenzlage nicht bestehen dürfte, da die Kuseler Mühlen gebannt seien, was bei der geplanten Mühle Schuhmachers nicht der Fall sei 20; Schworm nimmt an, daß die Mühle tatsächlich nach Ram­melsbach verlegt worden sei, aber während des 30jährigen Krieges zerstört worden sei; vermutlich wurde im Zuge der Neubesied­lung von Rammels­bach schon bald wieder eine Mühle erbaut 21.

 

 

- Mahl- und Ohligmühle, neu:

im Lichtenberger Oberamts-Contractenprotokoll heißt es am 29.7.1709: „Ich, Johannes Burg und mit mir meine eheliche Hausfrau Anna Barbara zu Rammelsbach ... bekennen hiermit …, daß der Hr Matthias Porcher und dessen ehliche Hausfrau Anna Catharina auf Instandiges Ansuchen unseres rehs: Vatters und Schwegers Jacob Plattler, welcher nunmehro außer Land gangen[,] zu Aufbauung der Rammelsbacher Mühle ao 1707 den 24te Juny … vorgestreckt die Summ von 178 fl …. woran Johann Jacob Forcher zu Mühl­bach fünfzig Gülden vorgeschossen …. welches Capital sie unser Schwiegereltern oder wir Eheleute als deren rechtmäßige Erben, also empfangen zu haben hiermit bekennen … . Damit aber er Hr: Verleiher und deßen eheliche Hausfrau … dieses uns vorgelehenen Capitals genugsam Versicherung haben mögen, so versetzen und verleyhen wir Eheleute unser Mutter als Debitores …. zu einem Un­terpfand .. insonderheit aber diese unser von Gndster: Herrschaft in Erbbestand habende Mühle zu Rammelsbach “ 22.

 

Am 29.7.1709 beurkundet Jacob Plattler im Lichtenberger Oberamts-Contractenprotokoll: „.... Jacob Plattler von Rammelsbach die daselbst zu bauen angefangene Mahlmühl nicht ... in Stand bringen könne, biß er darzu das Waßer durch Hl Mattheß Porchers Wiesen an der Wahlen Straß gelegen durch auf... eines Grabens geführet, so hatt er deswegen Ihm Hl Matthes Porchers erkauft ….“ 23.

 

Im Lichtenberger Oberamts-Contractenprotokoll sind zwischen 1709 und 1714 weitere Schulden des Johannes Burg und seiner Ehe­frau genannt, die am 23.1.1716 protokolliert worden sind 24.

 

In der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 ist sie zusammenfassend beschrie­ben wie folgt: “26 Ruthen unterhalb der Ritschmühle zweigt ein Mühlteich von dem Kuselbach ab, an dem zunächst eine Walkmühle und dann die Rammelsbacher Mahlmühle betrieben werden. Letztere hat 2 oberschlächtige Wasserräder. Das Dorf Rammelsbach liegt der Mühle gegenüber, ist aber nicht in diese gebannt. Abra­ham *Clementz ist der Erbbeständer, er hat seinen Brief vom 17. Ja­nuar 1741, er liefert in die Kellere Lichtenberg 2 Ma. Korn und 2 Ma. Hafer sowie 2 fl an Geld. Er betreibt auch die angebaute Ohlig­mühle.“ 25.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 29 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Rammelsbacher Mühl [hat] 2 Waßer Räder welche einen Mahl und Scheelgang treib, [zahlt an Pfacht]2 fl an Geldt, 2 Mltr Korn, 2 Mltr Habern. Ist niemand hierher gebannt, und wann die Glan Mühl nicht beförderen kan, mah­len die Leute allhier, auch könn hieselbsten 100 famil. befördert werden.“ 26

 

Einige Jahre nach der Erstellung des Sundahl'schen Mühlenverzeichnisses von 1756 kam es zwischen dem Inhaber der Mahlmühle und einigen Landwirten, deren Wiesen nahe dem Mühlgraben lagen zum Streit. Der Müller Abraham Clementz hatte ein Stück des Mühlengrabens erneuern lassen und hierbei ein wenig umliegendes Wiesengelände in Anspruch genommen. Die Bauern unter ihrem Wortführer Jerg Korb beschwerten sich hiergegen beim Oberamt Lichtenberg. Die pfalz-zweibrückische Verwaltung Lichtenberg ließ eine Ortsbesichtigung vornehmen und durch den Gerichtsschöffen Nikel Laterner und den hierzu berufenen weiteren Zeugen Nikel Klink Bericht erstatten. Die Berichterstatter kamen zum Ergebnis, daß die Beschwerde der Bauern unberechtigt war und „der Mühe nicht werth gewesen, viel weniger um Kosten zu ertragen“ 27.

 

Zwischendurch, spätestens 1766 wurde die Mühle um eine Walkmühle erweitert, denn diese wird in der Konfirmation des Erbbe­stands ausdrücklich aufgeführt: Mahl, Walck u. Öhl Mühl“. Die Mühle blieb zum Ende des 18. Jh. im Erbbestand der Familie Haas 28.

 

Abraham Clementz blieb bis um 1766 Erbbeständer der Mühle. 1766 wurde für Hans Nikel Haas eine neuer Erbbestandsbrief ausge­stellt, wie allerdings erst aus der Bezugnahme in der Erbbestandsbestätigung von 1777 zu ersehen ist 29. Johann Nikel Haas starb 1786. Er vererbte die Mahlmühle an seinen gleichnamigen Sohn Johann Nikel (2) Haas, die Ölmühle und zuletzt zusätzlich zwei Walkmühlen gingen an seine Schwiegersohn Nikel Reiß 30. Der Erbbestandsbrief an Johann Nickel (2) Haas datiert vom 30.7.1787 31. Nikel Reiß teilt den Übergang der Öl- und Walkmühle dem pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg in Kusel mit und bean­tragte die Erteilung eines Erbbestandsbriefs, der antragsgemäß am 20.7.1787 erteilt wurde. Hierin heißt es: „Fügen hiermit zu wissen: Nachdem Nikel Reiß angezeigt hat, daß er die von seinem Schwiegervater Johann Nikel Haas zu Rammelsbach erbbestandlich beses­sene Oel- Wollenweber und Weißgerberwalkmühle nebst Zubehör für 537 Gulden, 3 Batzen und 12 Pfennige in Erbschaft übernom­men ...“ 32

 

Nikel Reiß scheint sich mit seiner Schwiegermutter, der Witwe Haas nicht vertragen zu haben, ebenso wie der Johann Nikel (2) Haas mit seinem Schwiegervater in Oberalben. Eine Auseinandersetzung hatte die Müllersfamilie bereits 1785 mit dem Erbbeständer Braun von der Ritschmühle. Es ging um unterschiedliche Auslegungen des Wasserrechts das zwischen beiden zu deftigen Handgreif­lichkeiten führte.Im Sommer 1785 war das Wasser sehr knapp geworden, und der Ritschmüller Braun konnte als oberster Anlieger über die ganze Menge des Wassers verfügen. Auf den Wasserbedarf der unterliegenden Ramelsbacher Mühle, die noch dem alten Ni­kel Haas gehörte, nahm Braun keine Rücksicht. . Als Braun seine Wiesen zu bewässern begann, kam unten überhaupt kein Wasser mehr an. Das machte sich besonders dadurch unangenehm bemerkbar, daß die Tierfelle verdarben, die gewalkt werden soll­ten. Wie­derholt legte Haas beim Oberamt Beschwerde ein. Der „Peräquator“ Wagner nahm einen Augenschein, Vor Ort konnte man dem Rit­schmüller kein Vergehen nachweisen, da diese, so der Vortrag des Haas, zur Nachtzeit bewässerte. So griff Haas zur Selbst­hilfe. Zu­sammen mit den Männern seiner Haushaltung zog er spätabends zur Ritschmühle. Der Ritschmüller wurde bei diesem Be­such ver­prügelt und übel zugerichtet. Braun konnte deswegen nicht mehr arbeiten und ließ sich von dem „Chirurgus“ Euler aus Kusel behan­deln. Dieser drängte zur Anzeige. So erschien der Amtsarzt Dr. Bruch in der Ritschmühle, untersuchte den Müller und erstattete Be­richt. Der weitere Verlauf der Angelegenheit ist nicht überliefert. Der Angreifer Haas sen. verstarb noch im gleichen Jahr 33.

 

Am 30.10.1826 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die Zwangsversteigerung der Rammelsbacher Mühle angekündigt: „Da durch Urtheil des Königlichen Bezirksgerichts in Kaiserslautern vom 31. August laufenden Jahres … entschieden ist, so wird … zur Kenntnis gebracht, daß den 29. November laufenden Jahres [nunmehr aufgrund Urtheils des Bezirksgerichts Kaiserslautern vom 20.10.1825] … auf Betreiben von Johannes Grill, Bierbrauer wohnhaft zu Cusel, handelt nicht nur als Vormund der zwey minderjäh­rigen Kinder erster Ehe des verstorbenen Heinrich Schleip, gewesenen Friedensrichter in Cusel und dessen ebenfalls verlebten Ehe­frau Maria Henriette geborne Simen, als: Augusta Schleip ohne Gewerbe zu Cusel, und Charlotta Schleip, ohne Gewerbe zu Bingen wohnhaft …, sodan von dem nunmehr großjährigen Carl Schleip Apotheker-Gehülfe dermalen wohnhaft zu Mainz zur Zwangsver­steigerung der dem beklagten Schuldner Peter Born, Vater, Müller, wohnhaft zu Rammelsbach auf der Mühle … geschritten wird, nämlich: Ein Wohnhaus benebst Mahlmühle, Oehlmühle, Scheuer, Stallung … gelegen auf dem Banne von Rammelsbach ...“ 34.

 

Offensichtlich hat Heinrich Schleip in der Versteigerung die Mühle erworben, oder die Versteigerung blieb ohne Ergebnis. Jedenfalls verkaufte Heinrich Schleip die Mühle 1828 an Franz Benzino 35.

 

Um 1859 war Paul Binger der Müller auf der Rammelsbacher Mühle 36. Er wird auch im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 als Handelsmüller genannt 37.

 

 

- Ritschmühle:

s. *Ritschmühle

 

 

- Walkmühle:

1716 stellten die Kuseler Weisgerber Friedrich *Glaser und Valentin Hill den Antrag zum Bau einer kleinen Walkmühle am Mühlgra­ben in Rammelsbach; sie trugen vor, der Müller der Mühle in Rammelsbach sei damit einverstanden, unter der Bedingung,daß die Walkmühle nur betrieben werde dürfe bei ausreichendem Wasserzufluß, so daß seine Mühle ohne Probleme und vorrangig mitver­sorgt werde; 1738 beantragten deren Nachfolger Peter Linn und Wilhelm Hill einen neuen Erbbestandsbrief; Peter Linn hatte seinen Anteil an der Mühle dem Friedrich Glaser abgekauft; Wilhelm Hill war wahrscheinlich der Erbe des Valentin Hill 38.

 

 

- Walkmühle der Weißgerber zwischen Ritschmühle und Rammelsbacher Mühle 39:

Walkmühle zwischen Ritschmühle und Rammelsbacher Mühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1241/5: „Mahl- Walk- und Ölmühle zu Rammelsbach, 1621-1787“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1241/6: „Mahlmühle zu Rammelsbach, 1722-1765“

- Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 120-132

 

 

 

 

 

Ramsen:

VG Eisenberg, Lk Donnersbergkreis, am Oberlauf des Eisbach gelegen. Erstmals urkundlich erwähnt wird „Ramosa“ 1146 im Zu­sammenhang mit der Gründung des dortigen Benediktinerinnenklosters durch Berthold von Winzingen. Die Herrschaft Stauf, zu der das Dorf zählte, war seit der zweiten Hälfte des 12. Jh. Besitz der Grafen von Eberstein und ging 1263 an die Grafen von Zwei­brücken über. Diesen folgten 1378/88 die Sponheimer und 1393 die Grafen von Nassau-Saarbrücken. Deren Weilburger Linie verfüg­te seit1574 über die gesamte Herrschaft Kirchheim-Stauf. Das Kloster selbst unterstand zunächst der Abtei St. Georgen im Schwarz­wald, seit 1174 dem Hochstift Worms bzw. dem Kloster Schönau bei Heidelberg und trat 1267 zum Zisterzienserorden über. Infolge des Niedergangs kam es nach 1472 zur Auflösung des Klosters, das 1477 ein Mönchspriorat der Zisterzienser ablöste. Jedoch schon 1494, nach Abzug der Mönche, übernahm der Wormser Bischof Johann von Dalberg das Kloster und setzte einen Keller ein. Das Dorf war 1461 während einer kurpfälzisch-zweibrückischen Fehde niedergebrannt worden. In einem Vergleich von 1555 wurde der Ort der Grafschaft Nassau-Saarbrücken zugesprochen, während sich der Bischof den früheren Klosterbesitz vorbehielt. So blieb es bis 1792 40.

 

Mühlen:

im Ortsplan von 1730 sowohl oberhalb wie auch unterhalb des je eine Mühle eingezeichnet, unterhalb des Dorfes liegt die Kloster­mühle, oberhalb die Herrschaftliche Mühle 41.

 

1592 stellt der Schultheiß von Ramsen, Hans Geiger, bei der nassau-weilburgischen Verwaltung ein Gesuch um Genehmigung zur Errichtung einer Müh­le 42 +++klären: welche Mühle++++

 

1864 wird Johann Fooß, „Müller und Oekonom in Ramsen“, als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 43. +++klären : welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden:

- Weber, Friedrich Wilhelm: „Als der Stumpfwald kahl gehauen war ...“. Die herrschaftliche Mahl- und Schneidemühle oberhalb von Ramsen; in: Rheinpfalz, Ausgabe Eisenberg, Kirchheimbolanden v. 6.1.1961 (auch: zu den Mühlen in Ramsen allgemein)

 

 

- Bordmühle in Ramsen Barthel Wälter:

die Sägemühle wurde 1761 geschlossen. Grund hierfür war der Raubbau in den Wäldern des Stumpfwaldes, der weitgehend entwal­det war. Das Fehlen von schneidbarem Holz war bereits 1761 Grund für Schließung der Bordmühle des Barthel Wälter (Walter,Walt­her; s. *Welter) in Ramsen. Aus einem Schreiben des nassauischen Amtes in Kirchheim(-bolanden) an die Regierung in Weilburg vom 13.12. 1759 ergibt sich, daß Barthel Wälter seine Bordmühle in Ramsen abreißen will. Als Grund wird angegeben: Der Stumpf­wald, im Besitze des Bistums Worms und vieler auswärtiger Gemeinden, woraus er ehemals seine Schneidklötze erhalte, sei von sol­chem Gehölz völlig entblößet. Die Stillegung wurde 2 Jahre später vollzogen und der Zins für die Mühle von 18 fl niederschlagen 44.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C 38 Nr. 104

- LA Speyer Best. C38 Nr. 566: „Gesuch des Barthel Welter zu Ramsen um Befreiung von der Pacht und Erlaubnis, seine Sägmühle auf der Eißbach niederzureißen, 1759-1761“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 567: „Erbbestandsvergabe der von Barthel Walter verödet hinterlassenen Schneidmühle auf der Eißbach zu Ramsen an Andreas Fischer von Breunigweiler, 1761-1764“

- Weber, Friedrich Wilhelm: „Als der Stumpfwald kahl gehauen war ...“. Die herrschaftliche Mahl- und Schneidemühle oberhalb von Ramsen; in: Rheinpfalz, Ausgabe Eisenberg, Kirchheimbolanden v. 6.1.1961 (auch: zur Schneidmühle des Barthel Wälter)

 

 

- Bordmühle oberhalb Ramsen:

s. Obermühle

 

 

- Klostermühle:

in Ramsen am Eisbach gelegen, heute Anwesen Hauptstraße 3 45; war bi­schöflich-wormsisch 46.

 

Die Mühle ist sehr alt und schon in dem, auf das Jahr 1390 datierten Weistum des Klosters Ramsen erwähnt. Dort heißt es 47: „Vidi­mus des Notars Heinrich von von Rockenhausen vom 14.2.1469 über die Urkunde vom 27.1.1390 48: „Daß uns in der herrschaftli­chen Mühl zu Stauff gemahlen werden soll. Liefert der Müller dem Bau­ern 1 Malter Mehl so sei sein Lohn ein Secslink“ 49.

 

1663 werden Weiderechte des bischöflich-wormsischen Müllers zu Ramsen urkundlich erwähnt 50.

 

Die Klostermühle gehört zum nassau-weilburgischen Amt Kirchheim(bolanden); sie ist auf der Gemarkungskarte von 1719 hart öst­lich des Dorfes abgebildet 51; ebenso ist im Ortsplan von 1730 sowohl oberhalb wie auch unterhalb des je eine Mühle eingezeichnet, unterhalb des Dorfes liegt die Klostermühle, oberhalb die Herrschaftliche Mühle 52.

 

Bis 1754 war Johann Bernhard *Eberhard († 17.9.1754) der Klostermüller in Ramsen 53. Am 27.6.1757 beantragte der Müller Frantz *Brandt aus Kettenheim im Oberamt Alzey, ihm einen Proklamationsschein für die beabsichtigte Eheschließung mit Anna Maria [Geyer], der Witwe des Klostersmüllers in Ramsen, Johann Bernhardt Eberhardt, zu erteilen 54.

 

In der Mühlenbeschreibung von ca. 1772 55 ist sie wie folgt beschrieben: “hat 2 Gänge. Für den Wasserfall verlangt der Bischof von Worms 9 Ma Korn jährlich.”

 

Um 1757 und noch 1772 war Franz Brand der Erbbeständer der bischöflich-wormsischen Mühle zu Ramsen; °° mit Anna Maria Eberhard, der Tochter des Erbbestandsmüllers Johann Bernhard Eberhard († 17.9.1754) +++prüfen+++ 56. 1757 erfolgte die Ertei­lung des Proklamationsscheins für Franz Brand aus Kettenheim und Anna Maria Eberhard von der Bischöflich-Wormsischen Mühle zu Ramsen 57.

 

Franz Brand geriet 1772 in Konkurs 58.

 

Offensichtlich übernahm aufgrund des Konkurses des Müllers Franz Brand übernahm dessen Schwager Johann Henrich Eberhard die Klostermühle; dieser verlies dann zwischen 1778 die Klostermühle 59 und übernahm die nassau-weilburgische Obermühle in Ramsen (s.d.).

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best C 38 Nr. 46

- LA Speyer Best. C38 [Nassau-Weilburgische Akten] Nr. 1699

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1658: „Erteilung des Proklamationsscheins für Franz Brand zu Kettenheim und Anna Maria Eberhard von der bischöflich-wormsischen Mühle zu Ramsen, 1757“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1659: „Gesuch des Johann Michael Eberhard von der bischöflich-wormsischen Mühle zu Ramsen um Er­teilung eines Proklamationsscheins, 1757“

 

 

- Obermühle; auch Herrschaftliche Mühle oberhalb des Dorfes:

in Ramsen am Eisbach gelegen, heute Mühlstraße 8 60; gehörte zum nas­sau-weilburgischen Amt Kirchheim(bolanden); im Ortsplan von 1730 sowohl oberhalb wie auch unterhalb des je eine Mühle einge­zeichnet, unterhalb des Dorfes liegt die Klostermühle, ober­halb die Herrschaftliche Mühle 61.

 

Die Sägemühle des Lorenz Schuhmacher lieferte um 1741 neben einer anderen Sägemühle das Bauholz zum Bau der Neumühle in Eisenberg 62.

 

1762 war Lorenz *Schumacher der Erbbeständer der Erbbeständer auf der Schneid- und Mahl Mühl in Ramsen 63 wird bis 1778 wird Lorenz *Schumacher als der Erbbeständer auf der herr­schaftlichen Mahlmühle zu Ramsen genannt; Schuhmacher beantragte 1773 einen Pachtnachlaß für die Sägemühle 64. Grund hierfür war der Raubbau in den Wäldern des Stumpfwaldes, der weitgehend entwal­det war 65. Da sich die Lage nicht besserte, beantragte Schuhmacher 1777 bei der nassau-weilburgischen Verwaltung die Genehmi­gung zur Schließung der Sägemühle 66. Die Sägemühle kam 1778 in Abgang infolge Holzmangels [Anm. d. Verf.: durch Raubbau am Stumpfwald], „da es seit langen Jahren an tüchtigem Gehölz, um Schneidmühlen damit zu beschäftigen, fehle“ 67.

 

Im Jahre 1778 verstarb Lorenz Schuhmacher. Die Hinterbliebenen waren die Witwe und 7 Kinder aus der ersten Ehe. Das Erbe war mit erheblichen Schulden belastet. Keines der Kinder war finanziell in der Lage, die Mühle zu übernehmen. Das Inventar wurde versteigert. Für die Mühle selbst fand sich kein Interessent. Schließlich wurde diese „unter der Hand“ an Johann Henrich *Eberhard, den vormaligen Müller auf der Klostermühle in Ramsen 68, um 1000 Gulden verkauft. Von Schuhmachers Kindern haben folgende unterschrieben bzw. ihr Handzeichen unter den Vertrag gesetzt: Samuel, Nickel, Maria Elisabeth und Martin 69.

 

1778 übernahm der Müller Johann Henrich *Eberhard die Mühle durch Kauf des Erbbestandsrechts und erhielt am 15.7.1780 einen Erbbestandsvertrag von der nassau-weilburgischen Regierung 70. Es stellte such jedoch bald heraus, daß er sich bei seinem Vorhaben stark verrechnet hatte. Mühle, Wohnhaus die Ökonomiegebäude waren in derart schlechtem baulichen Zustand, daß eine Reparatur erforderlich war. Zur Kaufsumme kamen nun noch Baukosten. Eberhard mußte Geld aufnehmen und holte sich hierzu 1782 die herrschaftliche Genehmigung 71.

 

1791 erfolgte die Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Mahlmühle zu Ramsen an Daniel *Herzler 72.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 560: „Erbbestand der herrschaftlichen Mahlmühle zu Ramsen, 1759-1762“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 561: „Gesuch des Lorenz Schumacher, Erbbeständer der herrschaftlichen Mahlmühle zu Ramsen, um Pachtnachlaß, 1773-1774“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 562: Gesuch des Lorenz Schuhmacher, Erbbeständer der herrschaftlichen Mahlmühle zu Ramsen, um Genehmigung der Aufgabe der der Mahlmühle angebauten, nicht mehr rentablen Sägemühle“, 1777-1778

- LA Speyer Best. C38 Nr. 563: „Veräußerung der herrschaftlichen Mahlmühle zu Ramsen und Erbbestandsvergabe an Henrich Eber­hard, 1778-1791“

- Weber, Friedrich Wilhelm: „Als der Stumpfwald kahl gehauen war“; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Eisenberg/Kirchheimbolanden vom 6.1.1960 (Mahl und Schneidemühle = Obermühle Ramsen)

 

 

- Mühle in Ramsen:

in der Mühlenbeschreibung von ca. 1772 73 ist sie wie folgt beschrieben: “ Die Mühle in Ramsen mit 1 Gang ist Eigentum des Jo­hann Martin Henn. Er gibt 8 Ma. Korn für den Wasserfall.“ +++klären, ob identisch mit einer der u.a. Mühlen++++

 

 

- Reschmühle:

++++Lage klären++++

 

Karte:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 982 fol. 3: „Die von den Grafen von Leiningen zum Kauf von Nassau erbetenen Waldstücke im Staufer Wald (der Hauwald, die Kisselbüsch, u. die Koppenheld), mit Einzeichnung des Dorfes Ramsen und der Reschmühle, 13. Sept. 1613“

 

 

- Sägemühle bei der herrschaftlichen Mahlmühle:

sie lag oberhalb von Ramsen direkt bei der herrschaftlichen Mahlmühle/Obermühle. In der nassau-weilburgischen Mühlenbeschrei­bung von ca. 1772 74 ist sie wie folgt be­schrieben: “Die Schneid und Mahlmühle in Ramsen; 1762 ist ihr Inhaber Lorenz Schuhma­cher“. Die Sägemühle war an eine Mahl­mühle angeschlossen. Die Mühle kam 1778 in Abgang. Grund hierfür war der Raubbau in den Wäldern des Stumpfwaldes, der weit­gehend entwaldet war. Das Fehlen von schneidbarem Holz war bereits 1761 Grund für Schließung der Bordmühle des Barthel Wälter (Walter,Walther) in Ramsen. 75. 1777 stellte der Mahlmüller auf der Obermühle in Ramsen Lorenz Schumacher der auch die Sägemühle bei der herr­schaftlichen Mahlmühle betrieb, ihm die Abgabe der Sägemühle zu gestatten, der nicht mehr rentabel war 76.

 

 

- Sägemühle / Schneidmühle am Lohrberg:

1719 wird eine Sägemühle „am Lohrberg obig der Schneidt Mühl“ erwähnt 77. 1778 war auch die Mühle am Lohrberg nicht mehr zu halten und mußte geschlossen werden „da es seit Jahren an tüchtigem Gehölz, um Schneidmühlen damit zu beschäftigen, fehle“ 78.

 

 

- Sägemühle Aufschneider:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. H37 (Landratsamt Kirchheimbolanden) Nr. 2943: Betreiben gewerblicher Anlagen in Ramsen, darunter Säge­mühle Aufschneider, 1928-1935

 

 

- Schleifmühle oberhalb Ramsen:

sie lag oberhalb des Dorfes an Stelle des heutigen Schützenhauses. Von der Schleifmühle ist nichts mehr vorhanden. Nur der Flurna­me „An der Schleifmühle“ deutete noch auf die frühere Mühle hin. 1719 wird eine Sägemühle „am Lohrberg obig der Schneidt Mühl“ erwähnt 79. 1604 heißt es 80: „Item itziger Zeitt gibt Nicolaus Schmitt von seiner des 1603 Jars Neu gebauten Schleiffmühl … en Zeinß … Wachs Zwey Pfund ..“

 

Karte:

- LA Speyer Best. +++++ Karte Nr. 264a, Karte um 1730 +++ fehlerhaft zitiert bei Spieß, a.a.O., S. 276 klären++++; abgedruckt bei Spiess: Wüstungen bei Ramsen; in Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 275

 

 

 

 

 

Ramstein-Miesenbach:

Stadt im Landstuhler Bruch; VG Ramstein-Miesenbach, Lk Kaiserslautern; kurpfälzisch, Oberamt Lautern und war Sitz des Gerichts 81, bestehend aus folgenden Dörfern: Ramstein (1592: 120 Einwohner, 1601: 130 Ein­wohner, 1611 100 Einwohner), Weltersbach (1592: 10 Einwohner, 1601: 11 Einwohner, 1611: 15 Einwohner), Obermohr (1592: 70 Einwohner, 1601: 53 Einwohner, 1611: 65 Einwohner), Niedermohr (1592: 55 Einwohner, 1601: 53 Einwohner, 1611: 55 Einwoh­ner), Schrollbach (1592: 35 Einwohner, 1601: 27 Einwohner, 1611: 35 Einwohner), Hütschenhausen (1592: 75 Einwohner, 1601: 72 Einwohner, 1611: 70 Einwohner), Nanzdie­zweiler (1592: 15 Einwohner, 1601: 13 Einwohner, 1611: 15 Einwohner), Katzenbach (1592: 60 Einwohner, 1601: 57 Einwohner, 1611: 70 Einwohner) und Spesbach (1592: 50 Einwohner, 1601: 35 Einwohner, 1611: 35 Einwohner) 82.

 

Mühlen:

die Geschichte der Ramsteiner Mühlen reicht bis ins 14. Jh. zurück, denn schon im Breitenborner Kopialbuch von 1387 wird von “zwey Molen zu Ramstein”, allerdings ohne nähere Angaben berichtet. Im Breitenborner Kopialbuch wird 1403 berichtet: Ruprecht von Büblingen und seine Ehefrau versetzen und verpfänden auf ihrem Gut, auf ihrem „hof und mole“, dem „Rüdigers Gut“, das zu Ramstein gelegen ist, „an Henne Finken von Steinwenden und seine Ehefrau Else 4 Malter Fruchtgeld … „ 83.

 

Am 9.10.1414 heißt es bei einer Grundstückbeschreibung in einer Urkunde der Deutschordenskomturei Einsiedel: „Ecke von Lutern und seine Ehefrau Christin verpfänden ihren Weihe zu Ramesteyn gelegen, oben wendig der molen, genant Schaufußwiag ...“ 84.

 

Auch im Zusammenhang mit der Komturei Einsiedel wird in den Jahren 1570 bis 1580 von einer “mittelsten Mühle” (vermutlich Un­terschernau) berichtet. 1577 verpachtete der Komtur von Einsiedel Hans-Dietrich von Eschringen einen Weiher an der mittleren Sä­gemühle in Ramstein. Bis zum Beginn des 17. Jh. sind keine weiteren Unterlagen über diese Mühlen bekannt, aber es ist sicher, daß sie bestanden, da nach dem 30jährigen sowohl die Oberschernau wie auch die Unterschernau neu aufgebaut wurden 85. Im Schat­zungsverzeichnis von 1592 ist in Ramstein “Stotzen, Müller” aufgeführt 86.

 

Im Ramstein ist als Müller erwähnt der Johann (2) Kugler (geb. ca. 1799 auf der Espensteigermühle – 27.10.1851 Schwanenmühle bei Horbach); er ist der Sohn des Ackerers auf der Espensteigermühle, Johann (1) Kugler und der Elisabeth Jung 87 +++klären: wel­che Mühle+++

 

Am 11.1.1834 kam es zu einem notariell aufgenommenen „Protokoll“ über bisherige Regelung der Bachreinigung am Mohrbach im Bereich Ramstein und der Mühlen Oberschernau und Unterschernau, wobei die erschienenen Zeugen bekundeten, die Bachreinigung sei von dem Besitzern der beiden Mühlen durchzuführen 88.

 

Literatur/Urkunden zu Mühlen, allgemein:

- Feth: Ramstein. Ein Heimatbuch …. (Kaiserslautern 1965), S, 182-193

- LA Speyer Best A2 Kurpfalzakten Nr. 1534 (Mühlen von Ramstein: die untere Schernauer Mühle 1722-1786, die Stutzenmühle 1746-1753, die von Sickingensche Mühle 1683-1710 und 1722-1781, die Everlingsche Mahl- und Schneidmühle)

- Löhr, O.: Der sickingisch-kurpfälzische Streit um die Weiderechte, zugleich ein Beitrag zum Wandel der Landstuhler Bruchland­schaft; in: Pfälzische Heimatblätter 1961, S. 50

 

 

- Moordamm-Mühle:

s. Landstuhl

 

 

- Sägmühle, mittelste:

diese wird bereits 1577 in einer Güterbeschreibung der Deutschordenskommende Einsiedel erwähnt: Dort heißt es: das Kloster Ein­siedel vergibt „.... einen weiger [Anm. Woog], oben an der mittelsten segmullen bei Ramstein am bruch gelegen ...“ 89.

 

 

- Schernauer Bordenmühle:

am Schernauer Weiher im Landstuhler Bruch gelegen; die Mühle ist 1739 im Besitz der Witwe des Johann Daniel *Lavo, gibt jähr­lich 2 Ma. Korn, hat keinen Erbbestandsbrief. Die Inhaberin bittet inständig um einen solchen „weilen ihr Mann vor einigen Jahren im Wald tot geschlagen worden und derselbe 7 lebendige Kinder zu erziehen nachgelassen“ 90.

 

 

- Oberschernauer Mühle; Oberschernau:

sie lag in der Nähe des heutigen Westtores des Flughafens Ramstein. Die Mühle besteht nicht mehr und ist verlassen (1966); bis zum Beginn des 17. Jh. sind keine weiteren Unterlagen über diese Mühlen bekannt, aber es ist sicher, daß sie bestanden, da nach nach dem 30jährigen Krieg sowohl die Oberschernau wie auch die Unterschernau neu aufgebaut wurden 91.

 

Benedikt Lavo, wohl ein französischer Einwanderer, wurde bereits bei der Heirat mit seiner2. Ehefrau Magdalena Zimmermann aus Oberstaufenbach am 20.6.1686 als „Bordmüller auf der Oberen Bordmühle in Ramstein“ bezeichnet. Er dürfte sich also, weil er in der Einwandererliste von 1684 nicht genannt wurde, zwischen 1684 und 1686 in Ramstein niedergelassen und mit dem Bau der Oberschernauer Mühle begonnen haben. Damit wird auch verständlich, daß „derselbe bereits anno 1693 mit Erlaubnis des damaligen französischen Intendanten sowohl, als auch mit Vorbewußt des seidhero Verstorbenen alten Forstmeisters Rettig, eine schneid oder bordmühl mit einem gang auf die sogenannte schernau am Reichswald ohnweit Ramstein, oberamts Lautern gelegen – wo ehrdessen auch eine gestanden haben solle – aus eigenen mitteln mit großen Kosten erbauet habe ...“ 92. Am 2.6.1701 erhielt Lavo einen Erb­bestandsbrief für die Mühle 93.

 

Auf ihn folgte als Müller der Sohn Johann Daniel *Lavo. Dieser hatte zugleich neben den Forstbeamten die Überwachung der Wal­dungen um Ramstein übernommen, und wurde in Ausübung dieses Amtes von einem Waldfrevler ermordet 94.

 

Die Mühle ist in Mühlenbeschreibung des kurpfälzischen Oberamts Lautern von 1739 95 im Besitz der Witwe des Daniel Lavo [Anm.: Eva Elisabetha NN.] , gibt jährlich 2 Ma. Korn, hat keinen Erbbestandsbrief. Die Inhaberin bittet inständig um einen solchen „weilen ihr Mann vor einigen Jahren im Wald tot geschlagen worden und derselbe 7 lebendige Kinder zu erziehen nachgelassen“ 96.

 

Nach der Ermordung des Johann Daniel Lavo führte die Witwe die Mühle weiter. Unter Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz begann die Trockenlegung des sog. Landstuhler Bruchs. In dieser Zeit um 1724 sollte der Hofkammerrath Hiermayer den Erbbestand an der Mühle unterdrücken, unter dem Vorwand, daß zum „flötzen und großen Profit die Mühl im Wege sei“ und „daß vor allem die Lawoi­sche bordmühl abgeschafft“ werden solle, weil „durch diese die zurück schwellung und aufhaltung des dasigen Gewässers erschwer­ret“ werde“. Elisabeth Lavo setzte sich energisch zu Wehr. 1752 jedoch, nachdem auch ihr Sohn Adam verstorben war, tauschte sie die Mühle mit dem Zöllner Johannes *Feth, der eine Mühle in Brücken (die Brücker Mühle) besaß 97. Nach a.A. tauschte der Sohn Hans Adam Lavo, geb. 1723 auf der Oberschernau, der mit Müllerstochter Elisabetha *Feth von der Kottweiler Mühle, einer Nichte des Johannes Feth verheiratet war 98, die Oberschernauer Mühle gegen die Brücker Mühle 99.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 18.9.1824 die Versteigerung der Mühle angekündigt: „... wird auf der Mühle die Ober­schernau genannt, bey Ramstein, zur vorläufigen Versteigerung besagter Mühle nebst Hofgut geschritten werden und zwar in Folge eines durch das königliche Bezirksgericht am 20ten August letzthin erlassenen Urtheils, und auf Anstehen von Peter Adam Klug, Ackerer zu Bechhofen, als Vormund und Franz Hector, Ackerer zu Ramstein, als Nebenvormund über die Kinder, der auf besagter Mühle verstorbenen Eheleute, Franz Daniel Feth und Margaretha Klug, mit Namen: Susanna, Elisabetha, Katharina, Maria Anna und Karoline Feth. Die Mühle und das Hofgut, bekannt unter dem Namen Oberschernau, in der Gemarkung von Ramstein gelegen, und zwar: 1) Eine Mahl-, Oehl- und Sägemühle, bestehend aus zwey Mahlgängen und einem Schälgange, unter einem zweistöckigten, in Stein neu erbauten Gebäude, in dessen obern Stock sich mehrere Zimmer befinden, an dem kleinen Fluß Mohrbach, die Sägemühle unter einem besonderen Dache, diesseits des Flusses gelegen; sodann in einem zweistöckigten der Mühle gegenüber stehenden Wohngebäude, mit einer angebauten Branntweinbrennerey, in welcher sich ein Kessel von 250 Liters, mit Schlange, Hut , dann sechs Ständer, eine Kartoffelmühle ….“ 100.

 

Am 20.4.1899 kaufte der „Pfälzer Arbeiterkolonie-Verein“ in Neustadt/W. die "Oberschernauer Mühle" und richtete dort eine bis heute bestehende soziale Einrichtung ein.

 

Die Gebäude wurden anläßlich der Baues des Flughafens Ramstein abgetragen.

 

Literatur/Urkunden:

- Feth: Die Oberschernau. Eine untergegangene Mühle bei Ramstein. - Ill.. In: Heimatkalender f. d. Stadt u. d. Landkr. Kaiserslaut­ern. 1966 (1965). S. 38-43.

- Feth, Heinz und Paul: Zur Geschichte der Oberschernauer Mühle von 1686 bis 1899; in: Die Schernau 1899-1999 / hrsg. von Niko­laus Götz ... - Martinshöhe, 1999. S. 68-73.

 

 

- Sickingensche Mühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best A2 Kurpfalzakten Nr. 1534 (Mühlen von Ramstein: die untere Schernauer Mühle 1722-1786, die Stutzenmühle 1746-1753, die von Sickingensche Mühle 1683-1710 und 1722-1781, die Everlingsche Mahl- und Schneidmühle)

 

 

- Stutzenmühle:

im Schatzungsverzeichnis von 1592 ist in Ramstein “Stotzen, Müller” aufgeführt 101. Die Mühle bestand nur bis zum 30jährigen Krieg und wurde nicht wieder aufgebaut 102.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best A2 Kurpfalzakten Nr. 1534 (Mühlen von Ramstein: die untere Schernauer Mühle 1722-1786, die Stutzenmühle 1746-1753, die von Sickingensche Mühle 1683-1710 und 1722-1781, die Everlingsche Mahl- und Schneidmühle)

 

 

- Unterschernau Mühle; Unterschernau; auch Everlingsche Mühle:

liegt an der Südumgehung von Ramstein an der heutigen L 356 am Moorbach 103. Im Zusammenhang mit der Komturei Einsiedel wird in den Jahren 1570 bis 1580 von einer “mittelsten Mühle” (vermutlich Unterschernau) berichtet. 1577 verpachtete der Komtur von Ein­siedel Hans-Dietrich von Eschringen einen Weiher an der mittleren Sägemühle in Ramstein. Bis zum Beginn des 17. Jh. sind keine weite­ren Un­terlagen über diese Mühlen bekannt, aber es ist sicher, daß sie bestanden, da nach dem 30jährigen sowohl die Oberschernau wie auch die Unterschernau neu aufgebaut wurden. Vermutlich wurde um das Jahr 1635 Hof und Mühle der Unter­schernau. 1685 erhielt der Amtsschultheiß von Kaiserslautern Salinger die Erlaubnis, an der Unterschernau eine Sägemühle zu errich­ten. Damit war das Recht ver­bunden, das allen Kameralmühlen zustand, Kiefernstämme aus dem Reichswald zum Schneiden zu be­ziehen. Salinger nutzte die­ses Recht und machte daraus ein gut gehendes Unternehmen 104. 1722 verkaufte er die Mühle mit allen Rechten und Nutzungen an den kurfürstlichen Konferenzialminister und Oberamtmann zu Lautern Heinrich Wilhelm Freiherr von Sickingen. dieser war ein Freund des Kurfürsten und erhielt von Karl Theodor von der Pfalz ein Waldfläche von 40 Morgen und ein Gebrüch von 100 Morgen als Geschenk zu Eigen­tum übertragen. unter Freiherr von Sickingen blühte die Unterschernau auf. Er den bedeutenden Hof durch eine Mahl- und Ölmüh­le sowie weitere Gebäude erweitert hatte und verpachtete er das ganze Anwesen an Temporalbeständer. Am 10.12.1750 brannte das ge­samte Anwesen“durch böse Leut verursacht” nieder; 1751 bat Freiherr von Sickin­gen den Kurfürsten um Holz für den Wiederaufbau, wozu insgesamt 328 Stämme benötigt wurden. Der erste Pächter nach dem Wie­deraufbau 1751 war der Ramsteiner Schultheiß Da­niel *Everling 105. Nach seinem Tod 1757 kam es zwischen seinen Kindern zu langjährigen Erbauseinandersetzungen. 1784 übernahm der Bauer und Müller Johannes Bardens vom Steigerhof die Unterschernau. Mit großem Arbeitseifer ging er die erforderlichen Sanierungsar­beiten an. Durch umfangreiche Dammbauarbeiten verbesserte er die schwierigen Wasserverhältnisse an den Mühlweihern und am Moor­bach. Nach seinem Tod übernahm 1794 der mit Bardens Tochter, Elisabeth Bardens verheiratete Müller aus Hütschenhausen, Jacob *Stuppy (1) die Unterschernau.. Stuppy beendete die von seinem Schwiegervater begonnenen Dammbauarbeiten; ein Eichstein wur­de gesetzt, als Festpunkt zur Kontrolle des s im Moorbach, Neu­weiher und Ohlweier. 1808 versteigerte die Französische Besatzungs­macht den Adelsbesitz, der bisher in Erbpacht an Bardens und dessen Nachfolger Stuppy vergeben war. Stuppy war gezwungen Hof­gut und Mühle für 18500 Francs zu ersteigern 106. Nach der Dissertation von Rudolf Werner erwarb dagegen Jakob Rieb aus Hüt­schenhausen die Unterschernau für 1855 fr 107.

 

Der Sohn des Jakob Stuppy (1), Jacob *Stuppy (2) heiratete Catharina Janzer, die Tochter des Ramsteiner Bürgermeisters NN. Janzer und erbte 1825 nach dem Tod seines Vaters die Unterschernau, die damals eine Fläche von 402 Tagwerk hatte; die Mühle besaß 5 Mühlräder, und die beiden Mühlweiher von zusammen 24 Tagwerk. Der Besitz war durch die Mitgift seiner Ehefrau Catharina Janzer zu dieser Größe angewachsen. Ihm folgte 1859 sein Sohn Jacob Stuppy (3); dieser mußte jedoch bei Auflö­sung der Erbengemein­schaft nach seinem Vater sich zu einer Realteilung bereit finden, wodurch die Fläche des Hofgutes auf 217 Tagwerk schrumpfte. Auch kam es immer wieder zu Überschwemmungen des Moorbachs, die den umliegenden Staatsforst schädig­ten und auf die Dämme bei der Unterschernauer Mühle zurückgeführt wurden. Da auch die Rentabilität des Mühlen und Landwirt­schaftsbetriebs zurückging, verkaufte Suppe 1784 einen Teil der Unterschernau an den Staatsforst und 1878 den verbleibenden Be­sitz. Bis 1880 waren einige Ge­bäude noch bewohnt, danach diente das Anwesen als Steinbruch 108.

 

Die Mühle wurde 1872 abgetragen und die Steine zur Errichtung von Häusern in Ramstein verwendet 109.

 

Karte:

- Feth, Heinz: Ramstein , a.a.O., S. 186: Plan von 1751 erstellt von dem Zweibrücker Geometer Gottfried Sundahl

 

Abbildung:

- Feth, Heinz: Ramstein, a.a.O., nach S. 188: Die Unterschernau nach einem Gemälde von H. John

 

Literatur/Urkunden:

- Bußer, Wilhelm: „Das Ende der Unterschernauer Mühlen. Ein Beitrag aus der Ramsteiner Chronik“; in: Westricher Anzeiger. 1980, Nr. 6, Nr. 7, Nr. 8.

- LA Speyer Best A2 Kurpfalzakten Nr. 1534 (Mühlen von Ramstein: die untere Schernauer Mühle 1722-1786, die Stutzenmühle 1746-1753, die von Sickingensche Mühle 1683-1710 und 1722-1781, die Everlingsche Mahl- und Schneidmühle)

- Mitschang, Karl: Die Mühle an der Unterschernau 1685-1880; in: Heimatjahrbuch Kaiserslautern 2010, S. 151-155

 

 

 

 

 

Ransbach:

heute OT von *Bliesransbach

 

 

 

 

 

Ransweiler:

VG Rockenhausen, Lk Donnersbergkreis; inmitten der Moschelhöhen, am Ransenbach gelegen; erstmals ist das Dorf im Lehensver­zeichnis Werners II. von Bolanden um 1190 als „Rameswiller“ genannt; die Ritter von Randeck hatten schon vor 1336 Besitzrechte in Ransweiler und verfügten 1412 über Gerichtshoheit und Ortsherrschaft. 1497 kam das „Gericht zu Ransweiler“ an die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken; 1635 wurde das Dorf fast völlig niedergebrannt.

 

Ransweiler gehörte 1601 zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Meisenheim, das pfalz-zweibrückischen Amt Landsberg(-Obermo­schel erhielt hier nur von jeder Feuerstelle (20 insgesamt) je 1 Malter Rauchhafer 110.

 

Mühlen:

- Altmühle:

erstmals 1512 urkundlich erwähnt, wo es heißt: „mill wieß im bruell“. Der Berghang vom Schachen herunter heißt „Am Mühlberg“ 111; noch heute gibt es die Straße „Im Mühlchen“ 112. Die einstige Mühle ist verschwunden, der Mühlweiher wurde 1928 zugeschüt­tet. Auch ein Zeugnis von 1712/1720 berichtet lediglich „auf der Neuwieß, am Sulzberg und Mühle“, weiter aber „Alt Mühl“ und im 18. Jh. liest man „Mühl­wäldgen und Alt Mühl“ 113. Die alte Mahlmühle wurde wegen des Zwecksilberab­baus im nahen Stahlberg in ein Pochwerk umgewandelt (s. Obermühle) 114.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1243/2: „Ransweiler Mahlmühle, 1712-1780“

 

 

- Obermühle, später Pochwerk:

1712 von Anna Walpurga Böhmer aus Bisterschied, einer Witwe, am Brunnen Bächlein in Ransweiler erbaut; die Mühle war eine Mahlmühle mit einem Gang. 1738 war Bernhard Wagner der drei Jahre zuvor am anderen Ende des Dorfes eine Mühle errichtet hat­te, auch Besitzer der Obermühle. Doch er verkaufte sie ein Jahr später an den „Materialist Koch aus Frankfurt. Koch verpachtete die Mühle an die Grubengewerkschaft in Stahlberg. Diese bauten die Mühle in ein Pochwerk um, in welcher das Erz aus den Bergwer­ken zerkleinert wurde 115. Später heißt es: „Dieses Pochwerk ist in anno 1759 von der Stahlberger Gewerkschaft an Valentin Beck von Stahlberg pro 80 fl. verkauft und von diesem wiederum zu einer Mahlmühlen ein gerichtet. Diese Mühl aber anno 1780 abgebro­chen worden.“ 116.

 

1759 kaufte sie der Stahlberger Valentin Beck und machte wieder eine Mahlmühle daraus. Die Mühle hatte immer Schwierigkeiten wegen der zu geringen Wassermenge. 1778 wurde die Mühle abgerissen und der Mühlenplatz versteigert. Der Flurname „In den Wehrwiesen“ erinnert heute noch an die frühere Mühle 117.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1243/2: „Ransweiler Mahlmühle, 1712-1780“ +++prüfen: Altmühle oder Obermühle++++

 

 

- Untermühle, auch Pletschmühle:

Bei der Umwandlung der Obermühle Ransweiler in eine Stampfmühle nzw. Pochwerk wurde dem Besitzer derselben ein Ersatz gegeben durch den Ankauf eines Platzes im Wiesenthal unterhalb des Dorfes Ransweiler. Auf diesem wurde die Untermühle errichtet 118, die 1735 von Bernhard Wagner erbaut wurde, der 1738 auch Besitzer der Obermühle wurde. Die Mühle bestand aus einem einstöckigen Häus­chen mit oberschlächtigem Mühlrad und dazu gehörigem Geschirr. Im Eigentum des Müllers befanden sich „ein Stückchen Wies, Acker und Pflanzgarten sowie ein Acker was auf 250 fl geschätzt wurde“ 119.

 

In der Folge kam es zu einem Vergleich zwischen den Besitzern der Unter- und der Obermühle wegen des oberhalb von Ransweiler gelegenen Mühlweihers 120.

 

Bernd (Bernhard Wagner) war verheiratet mit Anna Maria Fröhlich (aus Mannweiler, T. v. Georg Wentz Föhlich). Aus der Ehe stammen die Kinder: 1. der Müller und Betriebsnachfolger Friedrich Wagner, 2. Maria Veronika Wagner (°° mit dem Bergmann Georg Gaßga), 3. Maria Katharina Wagner (°° mit dem Leineweber in Callbach Joh. Nickel Ley) 121.

 

1759 übernahm Friedrich Wagner, der Sohn des Bernhard Wagner, die Mühle für 250 fl. Er erhielt aber erst am 22.4.1763 einen Erbbestandsbrief für die Untermühle. Friedrich Wagner, von Beruf Mühlarzt, scheint durch die Ungunst der Verhältnisse auf keinen grünen Zweig gekommen zu sein. Er geriet mit der Zahlung der Erbpacht für die Mühle von 2 Mltr Korn in Rückstand. Seine Bitte diese Kornpacht in Geld umtzuwandeln wurde von der pfalz-zweibrückischen Regierung genahmigt. Er schuldete nun 5 fl. 3 bz. 1763 wurde die Mühle, die bisher verwaltungsmäßig der Kellerei Meisenheim unterstellt war, dem Amtskeller auf Burg Landsberg zugewiesen. Dieser forderte nun eine höhere Erbpacht für die Mühle. Wagner wehrte sich dagegen und ließ die Unbilligkeit der neuen Forderung durch folgende Mitunterzeichner seines Protestschreibens bestätigen: Adam Böhmer, Gerichtsschöffe, Casber Paul als Vorsteher und den Gerichtsschöffen Heinrich Böhler 122.

 

1776 ging die Mühle für 300 Gulden auf dessen Sohn Johannes Wagner über. Die gerichtliche Abschätzung, erstellt am 14.3.1776 in Waldgrehweiler durch den Amttschultheiß P. Metz und den Schätzer Henrich Nobis bewertete die kleine Mühle dagegen nur mit 100 fl. Mit dieser Schätzung waren die Beamten der Rentkammer nicht einverstanden, denn 17 Jahre zuvor war die Mühle mit 250 fl. geschätzt worden. Der Unterschied ergab sich daraus, daß bei der Schätzung von 1776 das zum Mühlengut gehörende Land nicht berücksichtigt worden war. Der gesamte Besitz bestand danach: 1. Erbbestandsmühle berstehend aus einem einstöckigen Häuschen mit ober­schlächtigem Mühlrad. Die Gebäude standen auf des Müllers Eigentumsland. Wertt 100 Gulden. 2. Wiese, Äcker, Pflanzgarten. Wert 180 Gulden, zusammen 280 Gulden. Der Besitz war belastet mit folgenden Schulden: Hellerman, Keller zu Meisenheim 135 Gulden, Adam Böhmer Kinder 53 Gulden, Kaufpreisforderung des Friedrich Wagner gegen seinen Sohn Johannes Wagner 50 Gulden, zusammen 2368 Gulden 123.

 

Die alte Misere mit dem Wassermangel nahm 1784 drastische Ausmaße an. Seit das bachaufwärts gelegene Dorf Schönborn aus dem Amt Meisenheim ausgeschieden und Isenburgisch geworden war, sei – so der Müller Johannes Wagner – der Mühlweiher ganz ausgetrocknet, weil die dortigen Wiesenbesitzer das Wasser aus dem Ransenbach vollständig zur Wiesenwässerung nutzten. Wagner mußte deshalb das Mühlwesen einstellen und wurde Bergmann auf dem Stahlberg. Er bat um Erlaß der Erbpacht und beantragte 1787 die Mühle in eine Bauernhaus umwandeln zu dürfen. Auf diesen Antrag hin wurde die für die Mühle und das zugehörige kleine Landgut geschuldete Erbpacht per Erlaß vom 13.4.1784 für die Dauer von 3 Jahren auf 3 Mltr Frucht jährlich ermäßigt. Mit Bescheid vom 18.12.1788 wurde die Reduzierung um weitere 4 Jahre prolongiert 124.

 

Johannes Wagner starb 1790 und hinterließ die Witwe mit 5 „unerzogenen“ minderjährigen Kinder. Nach dem Bericht des Kommissars Hoffmann waren diese „ganz blödsinnig“ und ohne Vermögen. Hoffmann schlug vor, der Witwe das Häuschen einstweilen auf 10 Jahre lang pachtfrei zu überlassen 125.

 

1792 war das Mühlchen fast ganz verfallen, das Wasserrad war zusammengebrochen und niemand wollte das Anwesen ersteigern 126.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1243/3: „Die durch Bernhard Wagner neu erbaute Mahlmühle zu Ransweiler, 1735-1792“

- Pfersdorff, W.: Die Untermühle zu Ransweiler; in: Pfälzische Geschichtsblätter 1910, S. 93-94

 

 

 

 

 

Rathskirchen:

VG Rockenhausen, Lk Donnersbergkreis; das Dorf gehörte bis zur Gebietsreform 1969 zum Lk Kusel; Rathskirchen und Rudolfskir­chen bilden seit 1969 die Ortsgemeinde Rathskirchen. Das Dorf zählte vermutlich seit karolingischer Zeit zum Reichsland um Kai­serslautern. Mit dem Zerfall des Reichsguts ging das erstmals 1382 erwähnte Dorf wohl im 13. Jh. an die Herren von (Hohen­fels-)Reipoltskirchen, nach deren Aussterben 1602 an die Grafen von Löwenhaupt über. Später kamen die Anteile an die Grafen von Ellroth bzw. Hillesheim. Die Herrschaft teilten sich die Grafen von Hillesheim und die Fürsten von Isenburg-Büdingen, als französi­sche Revolutionstruppen 1792 die linksrheinische Pfalz besetzten 127.

 

Mühlen:

die Akte LA Speyer Best. C23 Nr. 13/2 (Nußbach) ist bezeichnet: „Acta betr. den Rathskircher Mühlpfuhl ….“ , die Akte LA Speyer Best. C23 Nr. 14/1 (Rathskirchen) heißt: „Acta betr. Das Wäldchen genannt der Mullenbusch ….“. Beide Bezeichnungen deuten auf eine Mühle hin.

 

 

 

 

 

Rathsweiler / Glan:

VG Altenglan, Lk Kusel, im Norden befindet sich Niederalben, südlich liegt Ulmet.

 

In dem ehemals zum Remigiusland gehörigen Ort Rathsweiler übten die Grafen von Veldenz, später die Pfalzgrafen und Herzöge von Zweibrücken die Ortsherrschaft aus. Unter den Veldenzer Grafen gehörte Rathsweiler zum Niederamt Ulmet, unter den Zweibrücker Herzögen zur Schultheißerei Ulmet im Oberamt Lichtenberg. Ein Siegel konnte für die Gemeinde nicht ermittelt werden. Doch sie­gelte 1748 in Rathsweiler Testamentssachen zweimal Landgericht und Hof Kusel als eine Art Unterbehörde des Oberamts. Diese Be­hörde siegelte mit dem Mondgesicht. Die silberne Mondsichel im Wappen sollte daran erinnern, wie auch die verschlungenen Buch­staben A und V an die Zugehörigkeit zum Amt Ulmet und die Farben Blau und Silber schließlich an die Ortsherren, die Grafen von Veldenz. Die gekreuzten Grubenhämmer weisen auf den früher bedeutsamen Quecksilberabbau im Bereich der Gemeinde hin 128.

 

 

Mühlen:

- Christoffelsmühle zwischen Niederalben und Rathsweiler, Rathsweiler Mühle:

auch als Rathsweiler Mühle oder Christophelsmühle bezeichnet 129; nördlich von Niederalben an der Steinalb gelegen; sie lag auf der Gemarkung von Rathsweiler; die Mühle besteht noch heute (1992) und wird als Sägewerk betrieben. Im pfalz-zweibrückischen Müh­lenprotokoll von 1746 +++Zitat+++wird sie als „Mahlmühle oben an Niederalben“ bezeichnet.

 

Am Ausgang des Steinalbtals gegen den Glan stand schon im 16. Jh. eine Mahl- und Sägemühle bei Niederalben/Rathsweiler. Herzog Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken erteilte hierfür am 29.8.1563 Konzession und Erbbestand an Daniel Fleck. dieser konnte und sollte auf eigene Kosten und auf sein Eigentum an der Alb die Mühle bauen. Als Erbzins wurde festgesetzt 1 fl 16 alb 130.

 

Am 31.8.1829 kam es in der Rathsweiler Mühle zu einem Brand. Bei der Lösung dieses Brandes „vorzüglich R. Schullehrer, Jacob , Nicolaus Simon Maurer, Peter Müller Ackersmann, sämtlich von Ulmet, dann Peter Obry, Zimmergeselle von Weilerbach, durch thä­tige und unerschrockene Hilfe ausgezeichnet und der gegenwärtigen öffentlichen Belobigung würdig macht“ 131.

 

Zwischen 1837 und 1886 erhielt die Mühle die heutige Benennung nach einem Besitzer namens Christophel 132. 1980 war Karl Brü­cher Besitzer der Sägemühle Rathsweiler 133.

 

Im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ wird am 30.5.1866 folgende Annonce veröffentlicht: „Montag, den 30. April l. Jrs. … läßt Herr Friedrich *Christoffel, Müller auf der Rathsweiler Mühle bei Rathsweiler ca. 900 Stück .. Diele … versteigern“ 134.

 

Sie besitzt ein oberschlächtiges Wasserrad; dieses treibt jetzt eine Wirbelbremse an, durch die das Mühlenanwesen mit Wärme ver­sorgt werden kann 135. Jetziger Sägemüller ist Manfred Brücher. Vorheriger Betreiber war ab 1980 dessen Vater Karl-Heinz *Brücher 136. Die Mühle wurde von des­sen Großvater ++++klären+++ gekauft 137.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2145: Klassifikationsplan Eschenau, o.D. (1820-1845), darin u.a. Rathsweilermühle

- Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 19

 

Photo:

- Schworm Ernst: Die Steinalb; in Westrich Kalender 2009, S. 24

- Westricher Heimatblätter 1992 (Vorwort), S. 3: Die Christoffelsmühle vom Mittagsfelsen aus gesehen (um 1960)

 

Literatur/Urkunden:

- Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 16-21

- Zink: Fünf Mühlen von geheimnisvollem Zauber mahlten in der Steinalb (auch zur Christoffelmühle; in: Rheinpfalz. Kusel, Rockenh. 11, Nr. 302 v. 30.12.1955

 

 

 

 

 

Rauschermühle:

im Odenbachtal; bei Schallodenbach

 

s. Wörsbach (OT von Niederkirchen nördlich von Kaiserslautern)

 

 

 

 

 

Rechtenbach:

OT von Schweigen-Rechtenbach; VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 26 katholischen, 4 gemischten und 55 nichtkatholischen Familien auf 138.

 

 

Mühlen:

um 1765 war Konrad *Geis als Müller in Rechtenbach; °° mit Margaretha Andreß; beide Eheleute sind am 12.5.1765 als Paten in Oberotterbach 139.

 

- Georg Müllers Mühle, Rewinger'sche Mühle:

im Dorf Rechtenbach gelegen.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis der Gemeinschaft Guttenberg von 1629 heißt es hierzu: „Georg Müllers Mühlen Zue Rechtenbach. Dieße Mühel liegt zu Rechtenbach in dem Dorff einseit neben Hanß Erharden , anderseit neben dem gemeinen Weg, Von wem, wann, welcher gestalten und mit welcher Bewilligung dieselbe erstmahls erbauen worden, ist nicht zu erkundigen, Und zu­vormahlen doch ob schon ein Mühle in ff vorhanden gewesen, derselbe in Betrachtung solch durch Erbfall…., in dene Kriegswesen hero verlohren worden. Zu dieser Mühl gehört ein halb Viertel Weingartt und Wißen ahn dem Dorff …., Vndt hat solche Muhl einen gang Vnd Trilles, gibt der Herrschaft Jährlichen zu Pfacht oder Waßerzinß Drey Achtel Korn, Vnd zween Cappen, Vnnd 8 baz 15 kr in die Kirch zu Rechtenbach, ist auch Vom Georg Müller, als der solche Von seinem Vatter Gerhard Müllern ererbt … als die Mihl mit ihrer Zugehörd ahn ihr selbsten, welche aber Von den Soldaten in disem Kriegswesen zimlich Verschlagen …, doch Von Vier Müllern Bürgern zue Rechtenbach und Michel Erden Bürgern zu Weißenburg iezigen Erbbeständern, erliche maßen zugericht wor­den“ 140.

 

Am 7.12.1821 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die Zwangsveräußerung durch Verkauf der Mühle in Rechtenbach annon­ciert. Dort heißt es: „Eine in Stein gebaute Mahlmühle beste­hend in einem Mahl- und Schelgang, sammt Zugehör, als Hof, Scheuer, Stallung und Pflanzgarten, zu Rechtenbach in der Dorfgasse gelegen …. Die oben beschriebene Mühle liegt … in dem Ort Rechten­bach .. und rühren von den Rewingerschen Eheleuten als ur­sprüngliche Eigenthümer her. Die gerichtliche Beschlagnahme geschah .. gegen Johann *Rewinger, Ackersmann und Rosina Marga­retha geborne Hoechst, beide Eheleute in Rechtenbach wohnhaft .... Die Zwangsveräußerung der obigen Immobilien wird sowohl ge­gen die genannten Eheleute Rewinger, als Hauptschuldner, wie auch ge­gen Conrad Krumm, Müller, und dessen Ehefrau Margaretha geborne Speierer und Philipp Wagner, Müller, sämmtlich in Rechten­bach wohnhaft, als dermalige Besitzer … der erwähnten Immo­bilien ...“ 141.

 

Die Mühle ersteigerten offensichtlich die Eheleute Johann Adam Brodbeck und Barbara Eckenhoffer († um 1837). Im „Eilboten Landau“ vom 9.8.1834 wird die Versteigerung der Mühle in Rechtenbach zur Auflösung der Erbengemeinschaft nach der verstorbe­nen Barbara Eckenhoffer für den 20.8.1834 annonciert: „ .. nachbeschriebene zur Gemeinschaftsmasse des zu Rechtenbach des zu Rechtenbach wohnenden Müllers Johann Adam Brodbeck und dessen verlebten Ehefrau Barbara Eckenhoffer gehörende Mühle …. der Untheilbarkeit halber öffentlich versteigert. …. gelegen zu Rechtenbach bei der Kirche einseits ein Weg, andersseits Georg Theil­mann, vor der Dorfweg, gerichtlich abgeschatzt zu fünf und zwanzig hundert Gulden, 2500 fl.“ 142.

 

 

- Rechtenbacher Gemeindemühle, Obermühle:

oberhalb des Dorfes gelegen.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis der Gemeinschaft Guttenberg von 1629 heißt es: „Rechtenbacher Gemeind Mühlen. Die Gemeind Mühl zu Rechtenbach oben ahn dem Dorff liegend, ist mit Vorwißen Und Bewilligung der Herrschaft …., uff einem platz, welcher vorhin hinaus halben gld in das Stifft Weißenburg zinßt, neu erbauen Undt ao 1615 mit einem gang Undt Trilles uff ge­richtet worden, Dieweilen an die ander Mühel, in dem Dorff Jährlich der Herrschafft drey Achtel Korn gereicht, Undt diese beeden Mühlenen nur von einem Waßer, so doch zu Zeiten schwach genug, getrieben werden, also ist es dahin auch mit der Gemeind Müh­len gestellet worden, das sie Jährlichen Undt eines ieden Jahrs …. sollen 3 Achtel Korn Kaufmanns gut, der Herrschaft reichen …. . Es hat diese Mühlen sonsten keinen weiteren Begriff und Zugehör.…. Vnd stehet der Gemeind frei, in deren beeden Mühlen einer zu mahlen, wo ihnen beliebt ...“ 143.

 

Bis 1749 war Johann Georg *Metz († 4.11.1749 im Alter von 73 Jahren) der Inhaber der Obermühle. Nach dessen Tod übernahm der bisherige Ölmüller in Langensoultzbach / Elsaß, Johannes (1) *Pastetenbeck die Obermühle in Rechtenbach 144.

 

In den Untertanenlisten des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1776 145 werden unter den Bürgern und Hintersassen von Berg­zabern Heinrich und Johannes Pastetenbeck genannt. Beide waren Ölmüller und die Söhne des Ölmüllers Johannes *Pastetenbeck des Älte­ren, der seit 1750 die Obermühle in Rechtenbach betrieb 146.

 

 

 

 

 

Rehbach, Bach:

Der Rehbach ist ein etwa 29 km langes Fließgewässer in der Pfalz und ein linker Nebenfluss des Rheins. Er bezieht sein Wasser vom Speyerbach, dessen linker Mündungsarm er ist. Der Rehbach besitzt keine eigene Quelle, sondern trennt sich in Neustadt an der Weinstraße an der Winzinger Scheid mit 1/3 der Wassermenge vom Speyerbach nach links ab. Nach dem Verlassen der Neustadter Gemarkung durchfließt der Rehbach anfangs in östlicher, später in nordöstlicher Richtung den Westteil der Rheinebene. Er berührt dabei die Gemeinden Haßloch, Böhl-Iggelheim,  Schifferstadt, Limburgerhof und Neuhofen. Zwischen Altrip und  Ludwigshafen  mündet er von links in den Oberrhein 147.

 

Die wichtigsten linken Zuflüsse des Rehbachs sind der Mußbach, der zwischen dem gleichnamigen Neustadter Ortsteil und Haßloch mündet, sowie der Steinbach, der oberhalb von Schifferstadt in den Rehbach fließt. Stärkster rechter Zufluss ist der Ranschgraben. Dieser geht wie der Rehbach selbst aus dem Speyerbach hervor, und zwar nördlich von Speyerdorf, und mündet östlich von Limbur­gerhof-Rehhütte in den Rehbach, nachdem er diesen einige hundert Meter zuvor bei Limburgerhof-Kohlhof sogar unterquert hat 148.

 

Der Rehbach wurde bereits im Mittelalter im damaligen Dorf Winzingen, das heute ein Stadtviertel von Neustadt ist, aus dem Speyerbach nach links abgeleitet. Im Bereich von Haßloch und Iggelheim wurde er auf etwa 8 km Länge in zwei parallele Arme auf­geteilt. Sie lieferten das Antriebswasser für die örtlichen Mühlen und Sägewerke. Am südlichen Arm, dem eigentlichen Rehbach, sind noch drei Anlagen erhalten. Unterhalb von Böhl-Iggelheim empfängt der Rehbach über den Steinbach zusätzlich das Wasser des 10 Hektar großen Niederwiesenweihers, eines renaturierten Baggersees 149.

 

Seit frühesten Zeiten war die Rehbachmündung der natürliche Hafen Mundenheims und Umgebung. Im alten Weistum von Munden­heim aus dem Jahr 1566 bestimmten die Ortsherren von Hirschhorn, daß die Abgaben an Frucht und Wein an die Rehbach und von dort mit dem Schiff nach Heidelberg zu transportieren seien 150.

 

Mühlen am Rehbach sind:

- Haßloch: von den sechs Haßlocher Mühlen lagen vier Mühlen am Rehbach, nämlich Unterste Neumühle, Obermühle, Röthmühle und Pfalzmühle

- Iggelheim: Iggelheimer Mühle

- Mutterstadt Mühle am Rehbach

- Neuhofen Waldmühle

- Rehhütter Mühle

- Schifferstadt: Klostermühle in Kleinschifferstadt

 

Photo:

- Kirsch, Friedrich: Mundenheim, a.a.O., S. 28: Rehbachmündung

- Kirsch, Friedrich: Mundenheim, a.a.O., S. 29: Rehbach kurz vor seiner Mündung, Aufnahme Max Vondung von 1910

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 51 und Nr. 1446 (zum Streit zwischen Kurpfalz und Hochstift Speyer wegen Ableitung des Wassers aus dem Rehbach über den Floßgraben beim Kohlhof wegen Holzflößerei zur Saline Bad Dürkheim

- Schimpf, Hans: Kleine Bäche, großer Ärger. Ein Konflikt um das Wasser von Rehbach und Ransch zu Ende des 18. Jahrhunderts; in: Schifferstadt. Geschichte und Geschichten a.a.O., S. 99-111

 

 

 

 

 

Rehborn am Glan:

VG Meisenheim, Lk Bad Kreuznach; unterhalb von Meisenheim am Glan gelegen; war pfalz-zweibrückisch, Oberamt Meisenheim. Zu Beginn des 7. Jahrhunderts bildete sich zwischen den fränkischen Siedlungen Odernheim und Meisenheim eine neue Kleinsied­lung, Rehborn. 1128 wird sie unter dem Namen "Robura" erstmals urkundlich erwähnt. Erzbischof Adalbert von Mainz bestätigt dem Kloster Disibodenberg nochmals jene Rechte, die es bereits zur Zeit seines Vorgängers Willigis (975-1011) besaß. "Robura" ent­stammt dem althochdeutschen ror = Schilf und bur = Haus. Flurnamen geben davon noch Zeugnis: "Brühl" (nasses Wiesengelände in unmittelbarer Nähe des Herrschaftshofes"), "Hinner de Hufstatt" (Gärten vom Brühl bis zum Hüttenbach).

 

 

Mühlen:

um 1684 war Hans Georg *Krusch Müller in Rehborn (+++klären:unklar welche Mühle +++); sein Sohn Hans Philipp Krusch wurde am 30.8.1684 geboren 151.

 

 

- Mahl- und Bannmühle:

bei der 1306 erwähnten Mühle zu Robura“ dürfte es sich um die Bannmühle Rehborn handeln. Am 13.2.1306 erklärt urkundlich in Obermoschel der Ritter Theoderich gen. Randecker dem Edelknecht Wilhelm von Robura gegenüber, daß er im Dorfe Robura ge­meinsam mit ihm die Vogtei und Gerichtsbarkeit nebst allen Zubehörungen, zu denen auch eine Mühle zählt, als Lehen der Grafen von Veldentia besitze und daß jedem von ihnen ein Vorkaufsrecht an dem Anteil des anderen zustehe 152.

 

Die Mühle wird schon 1351 als Bannmühle erwähnt; 1360 gab Wilhelm von Rehborn die Mühle an den Grafen Heinrich von Veldenz zurück, die er als veldenzisches Lehen innehatte 153. Der erste namentlich bekannte Müller ist der Odenbacher Hans Becker genannt Schmidtgen. Er erhielt am 17.7.1556 einen Erbbestandsbrief 154 mit der Auflage, 200 Gulden in die Mühle zu verbauen und das An­wesen in ordentlichem Zustand zu erhalten. Die ungewöhnlich hohe jährliche Pacht von 24 Malter Korn zeigt die damalige Bedeut­ung der Mühle. Es bestand kein Mühlenbann 155. Der Sohn Adam Schmittgen führte den Betrieb weiter. 1615 wurden die rechtli­chen Verhältnisse neu ge­regelt. Auf den Bann der Bewohner von Lettweiler legte der Pächter keinen Wert, aber auf den der Rehbor­ner und auf die Festlegung von 2 Tagen Fron für die ganze Gemeinde, wenn es am Gießen oder Wehr Reparaturen gab 156. Beständer war bis zu Mitte des 30jährigen Krieges der Müller Werner *Christmann († um 1630) 157. seine Erben wehren sich in einem Schreiben an die Regierung in Zweibrücken gegen den Vorwurf, Werner Christmann habe die Mühle aus Nachlässigkeit in Verfall ge­raten las­sen: "Nachgehendst ist aber dieselbe (Mühle) keineswegs durch einiger Menschen Hinlässigkeit, sondern wie landeskundig durch allgem­eine verderbliche Kriegsunwesen in Ruin gesetzt worden ..." 158.

 

Am 12.12.1639 erhielt der Kellereiverweser Johann *Römer in Meisenheim den Befehl von der Regierung in Zweibrücken, den Er­ben des Müllers Werner Christmann in Rehborn aufzutragen, die Mühle und das Wehr wieder aufrichten zu lassen; denn beides sei durch Vernachlässigung seitens des Erbbeständers Christmann in Verfall geraten 159. Die Erben wehren sich in einem Schreiben an die Regierung in Zweibrücken gegen den Vorwurf, Werner Christmann habe die Mühle aus Nachlässigkeit in Verfall ge­raten las­sen: "Nachgehendst ist aber dieselbe (Mühle) keineswegs durch einiger Menschen Hinlässigkeit, sondern wie landeskundig durch allgem­eine verderbliche Kriegsunwesen in Ruin gesetzt worden ..." 160.

 

Zum Wiederaufbau der Mühle vergingen noch Jahrzehnte. Am 30.11.1652 bat die her­zogliche Regierung in Zwei­brücken den Keller (Johannes *Römer) zu Meisenheim um Auskunft, ob Erben des letzten Müllers noch leben oder jemand anders die Mühle wieder er­richten wolle. Der Keller teilt mit, daß die Mühle in einem überaus schlechten Zustand sei; das Wasser habe das Wehr weggerissen, der Wasserbau und die Räder seien verfault, das Dach müsse ausgebessert wer­den, jedoch seien im Dorf nurmehr 27 von früher 60 Haushaltungen, die zudem nach Meisenheim gebannt seien und die Kosten für den Wiederaufbau der Müh­le seien sehr hoch 161. Die Mühle war 1661 aufgrund der Kriege “in gänzlichem Ruin und Abgang ge­kommen”; 1661 übernimmt Johann Nikolaus *Aqua die Mühle 162 und erhält 1662 einen Erbbe­standsbrief; hierin ist bestimmt, daß die “Mähler” zwei Tage jährlich am Mühlenbau oder Wehr mithelfen müssen 163. Aqua schafft es nicht, die Mühle wieder in Gang zu bringen, da sie viel stärker herun­ter gekommen ist, als zunächst angenommen; 1663/72 hat Matheiß *Braun († 1672) die Mühle in Besitz; er renoviert sie 1663, da “Grosswasser ein Stück Land weg und ein gross Loch gefressen” 164; bei seinem Tod 1672 hinterläßt er trotz schlechten Zustands der Mühle eine hohe Schuldenlast 165.

 

1672 übernimmt der neue Beständer Frantz Müller aus Meisenheim die Mühle; er verbaut weitere 80 Rheintaler in die Mühle; er könnte auch die Ölmühle errichtet haben, deren erste bekannte Erwähnung 1673 datiert. 1677 wird seiner Bitte um Fronarbeiten der Einwohner nach anfänglichem Zögern entsprochen. Sie sollen 3 Tage unentgeltlich an Wehr und Gießen der Mühle arbeiten. Durch die Auswirkungen des pfälzischen Erbfolgekrieg wurde der Betrieb der Mühle stark beeinträchtigt. Französische Truppen ziehen durch den Westrich zum Rhein 166. Frantz Müller gibt wohl 1677 auf [err. aus dem Pachtange­bot des Müller Simon *Matheiß von 1677 167]. 1677 brachten die Rehborner ihre Feldfrüchte nach Meisenheim und ließen auch dort mahlen 168.

 

1677 wollte der Müller Simon *Matheis wegen der Kriegsunsicherheit die Rehborner Mühle nur für zwei Jahre pachten, da noch kein Friedensschluß in Sicht sei 169. Er leidet 1677/78 erheb­lich unter Einquartierungen Französischer wie auch kaiserlicher Truppen 170. Offenbar gibt es wegen der Kriegszeiten Probleme bei der weiteren Verpachtung der Mühle, denn diese wird 1681 versteigert. Leon­hard Hans Meurer erhält in der Versteigerung den Zuschlag. In Rehborn ist der Müller Wilhelm *Matthias im Kirchenbuch eingetra­gen (1624 err. - 26.12.1698) 171, bei dem es sich mE um den Vater des Müllers Simon *Matthias handeln dürfte. +++klären: ob er Müller war+++

 

1685 wurde ein Müller *Bollenberger “aus Niederhausen stammend” (s. Bannmühle *Niederhausen/Nahe) als Gutachter in der Reh­borner Mühle eingesetzt 172, m.E. offenbar im Zusammenhang mit den Pachtverhandlungen mit dem Müller Hans Georg *Rentsch. 1686 ist dann Hans Georg Rentsch, Zimmermann und Müller aus Dirmstein auf der Mühle in Rehborn; er blieb jedoch nicht lange und erscheint bereits 1691 als Müller auf der Taubertsmühle in Alsenz 173.

 

1686 übernimmt der Stadtmüller in Meisenheim, Simon *Matthias, die Mühle in Rehborn in Erbpacht. Danach bleibt die Mühle 5 Generationen in einer Hand 174. Er und seine Mühle leiden unter den Auswirkungen des 2. Holländischen Krieges (1672-1678). Die Franzosen wurden von Habsburg-kaiserlichen Feldherrn Montecuccoli bekämpft, dessen Soldateska ebenfalls die Bevölkerung drangsalierte. Das beweisen die „Kaiserlichen Nachtläger“ in Rehborn 1677. Der Schultheiß berichtete, daß dem Müller in einer Nacht an den Äckern mehr Schaden zugefügt wurde, als in 20 Jahren zuvor. Auch sei ihm Eisen und Geschirr gestohlen worden. Die Zeiten seien so beschaffen, daß der Müller am liebsten sein Anwesen verließe. Auch 1678 und 1679 hatte Rehborn und die Mühle Einquartierungen. Der Müller Matthias berechnete folgende Winterquartierkosten: Von Oberstleutnant Winter mit 1 Reiter samt Pferd für 28 Tage 14 fl.; dem Offizier gegeben 2 Malter Weißmehl um 10 fl, dem Reiter für Speck und Zelten 4 fl 175.

 

Simon Matthias erweitert die Mühle trotz der erheblichen Auswirkungen des nunmehr ausgebrochenen Pfälzischen Erbfolgekriegs. Nach Kriegsende 1697 leidet Rehborn 1702/03 unter erneuten Einquartierungen. 1711 stehen 1500 fl Schulden offen. Nach seinem Tod übernimmt 1720 der Sohn Johann Franz *Matthias die Mühle 176. Nach dem Tod des Müllers Jo­hann Franz *Matthias († 5.2.1735) übernimmt dessen Sohn Georg Matthias die Mühle; dieser übergibt an seinen Schwiegersohn Abraham *Bauer (°° mit Ma­ria Katharina Mathias, 1743 err. - 26.8.1791).

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 177 wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrücki­schen Oberamt Meisenheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Rehborner Mühl [hat] 3 Wa­ßer Räder welche 3 Mahlgäng mit ei­nem angehängt Trilles zum Scheelen, treibt; [gibt] 24 Mltr Korn; Rehborn und der in dieser Ge­markung gelegene Schreck Hoff mah­len als gebannte alhier, aus 55 fam. bestehend.“

 

Nach dem Tod des Müllers Abraham Bauer 1769 tritt der Sohn Johann Georg *Bauer das Erbe an, der „item die Oehlmühl gegen der Mahlmühl üben liegend“ erhält. Nach dessen Tod 1778 kauft der zweite Mann der Witwe NN. Bauer, Johann Heinrich *Werntz 1778 von der Erbengemeinschaft Bauer die mit Schulden belastete Mühle 178; hierbei hat er sich wohl übernommen. Bei einem Gesuch um Nachlaß der Pachtrückstände und Verbind­lichkeiten teilt Frau Werntz 1785 mit, "daß ihr zweiter Mann sich dem Saufen gänzlich er­geben habe und nunmehr entwichen sei" 179. Die Mühle wird versteigert. Der Bauer Peter Gauch steigert die Mühle für 2800 Gulden, um sein ausge­liehenes Geld zu retten. Am 10.8.1786 wird seinem Gesuch stattgegeben, die Neuerwerbung dem Schwiegersohn Mar­tin *Schmidt übergeben zu dürfen. Martin Schmidt ist der Sohn des ehemaligen Erbbestandsmüllers in Meisenheim und Metzgers Jo­hann Fried­rich Schmidt und der Susanna Maria Pfaff, der Tochter des Stadtmüllers Johann Michael Pfaff und der Maria Catharine Matthias, wohl Tochter des Rehborner Müllers Simon Matthias. Martin Schmidt hat nicht nur “das Mühlwesen ordentlich erlernt und ist darauf ge­wandert” sondern “hat soviel Vermögen von seinen Eltern ererbt, daß er die Mühle behaupten und sie zu seinem sowohl als der gnä­digsten Herrschaft Nutzen in einen guten Stand setzen kann” 180. Martin Schmidt läßt die verwahrlosten Gebäude abrei­ßen. Mahl- und Ölmühle müssen von Grund auf neu errichtet werden. Diese liegt seit dem großen Hochwasser von 1784 unbrauchbar danieder. Durch das lange Wehr kommen den Wasser- und Eismassen direkt auf das Mühlgebäude zu. Weil die Eisbrech weiter nach oben ver­legt werden soll, muß er das Wehr umbauen. Dabei gerät er mit der Kreuznacher Salinenverwaltung wegen der Schleuse für das Floß­holz in Konflikt. Die Saline benötigt für die Salzherstellung viel Brennholz, das größtenteils aus dem Pfälzer Wald kommt und lauter- und glanabwärts nach Münster und Kreuznach geflößt wird. Zu diesem Zweck sind in den Wehren von der Salinenver­waltung errichtete Floßschleußen eingebaut. Schmidt darf die Schleuse schließlich auf seine Kosten ersetzen. An den ersten Schmidt auf der Rehborner Mühle erinnert noch die Inschrift über der Eingangstür des Wohnhauses: “Diese Mühle ist erbaut worden unter Gottes gnädigem Beistand im Jahre 1786 von Martin Schmidt von Meisenheim und M. S. Gauchin von hier ..” 181. 1786 beklagte der Müller Martin Schmidt den Zustand des sog. Vorderteichs, der wegen der Hochwassergefahr zu kurz sei. Ein Hochwasser von 1784 hatte die Mahl- und Ölmühle so beschädigt, daß beide neu gebaut werden mußten 182.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird als Handelsmüller in Rehborn genannt der Jakob (6) Schmidt 183.

 

Beständer auf der Mühle waren 184:

- 1556 Hans Becker genannt Schmidtgen; Vater des Adam Schmittgen

- bis 1630 Werner *Christmann († um 1630)

- ab 1661/63 Johann Nicolaus *Aqua

- 1663/72 hat Matheiß *Braun († 1672)

- 1672 - ca. 1677 Frantz *Müller

- 1677/79(1681) Simon *Matheis; die Mühle wird 1681 versteigert

- 1681/86 Leonhard Hans *Meurer

- 1686/1720 Simon *Matthias, Vater des Johann Franz *Matthias

- 1720/5.2.1735 Johann Franz *Matthias († 5.2.1735); Vater des

- 5.2.1735/+++ Georg Matthias; seine Tochter Maria Katharina Matthias heiratet den Müller Abraham Bauer; Schwiegervater des Abraham Bauer

- ++++/1769 Abraham Bauer († um 1769) °° mit Maria Katharina Matthias; Vater des Müllers Johann Georg Bauer

- 1769/1778 Johann Georg Bauer († 1778)

- um 1786 Peter Gauch und Schwiegersohn Martin Schmidt

- 1786 bis nach 1801 Martin Schmidt

- *1801/1870 Jakob I Schmidt (°° mit Philippine Nagel aus Gangloff); Vater von Jakob IV Schmidt

- *1833/1877 Jakob IV Schmidt (°° Elisabeth Magdalena Schmidt, der Tochter des Ölmüllers Schmidt in Odernheim); Vater des Eu­gen I Schmidt (Mahlmühle) und Hugo Schmidt (Ölmühle)

- *1862/1923 Eugen I Schmidt (°° Elisabetha Anspach aus Monzingen); Vater des Eugen II Schmidt

- *1900/1972 Eugen II Schmidt (°° mit der Tochter des Otterbacher Müllers Hach, Martha Elsa Hach); Vater des Karlhugo Schmidt

- *1938 Karlhugo Schmidt

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 55: Mühle Schmidt in Rehborn

 

Literatur/Urkunden zur Mahlmühle in Rehborn:

- Burghardt, Paul: Die Rehborner Mühle über tausend Jahre alt. Seit Generationen im Besitz der Familie Schmidt; in: Rheinpfalz, Kusel, Rockenh. 16, Nr. 77 v. 31.3. 1960.

- Burghardt, Paul: Die „Bann- oder Ohligsmühle“ zu Rehborn; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1954, S. 91-92

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand Odernheim (Disibodenberg): Nr. 12. Reverse über die Belehnung mit Höfen und Mühlen des Klosters Disibodenberg, Rehborn 1660

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1254/1: auch Anfrage der herzoglichen Regierung an den Meisenheimer Keller vom 30.11.1652 wegen des Zustands der Rehborner Mühle

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1254 1: „Rehborner Hofgut und die dortige Mühle, 1639-1674“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1254 2: „Mahlmühle zu Rehborn, 1556-1674“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1254 3 „Mahlmühle zu Rehborn, 1677-1685“

- LA Speyer B2 Nr. 1254 3: Brief des Müllers Simon *Mattheis wegen Pachtvertrags über die Rehborner Mühle; er wollte 1677 we­gen der Kriegsunsicherheit die Rehborner Mühle nur für zwei Jahre pachten, da noch kein Friedensschluß in Sicht sei

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1255 1: „Mahlmühle zu Rehborn, 1686-1727“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1255 2: „Mahlmühle zu Rehborn, 1735-1786“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1255 3: „Mahlmühle zu Rehborn: Erbbestandsbriefe, 1556-1786“

- LA Speyer B2 Nr. 1255 3: Temporalbestandsbrief von 1556 am Hans Becker genannt Schmidtgen

- LA Speyer B2 Nr. 1255 3 fol. 90: Bannregelung von 1615

- LA Speyer B2 Nr. 1255 3: Schreiben des Meisenheimer Kellers von 1652 an die herzogliche Regierung wegen des Zustands der Mühle

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1255 5: „Streitigkeiten der Gemeinde Rehborn mit dem Müller Bauer wegen Ableitung des Teichs und der Bäche, 1755-1756“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1255 6: „Anschwellung des Mühlteichs durch den durch das Dorf Rehborn fließenden Flutgraben, 1771“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1255 7: „Streitigkeiten der Gemeinde Rehborn mit ihrem Müller, 1573-1667“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240 1a Erbbestandsbrief für die Rehborner Mühle von 1662 an Johann Nicolaus *Aqua

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über eine Mühle in Rehborn

- Thielen, Rainer: Spuren der Geschichte in einer nordpfälzischen Gemeinde: kleines Nachschlagewerk für Rehborner und sonstige Interessierte (Rehborn 2001) (zur Mahl- und Bannmühle in Rehborn), S. 88-94 (zitiert als Thielen: Rehborn)

- Weber: Die Mahl- und Ölmühle in Rehborn am Glan; in: Nordpfälzer Geschichtsverein. 39, 1959, 373-83

 

 

- Meusmühle, auch Meismühle:

östlich von Rehborn zwischen Lettweiler und dem Schreckhof, aber noch auf Lettweiler Gemarkung lag im 16. und 17. Jh. hinter dem Schreckhof im Tal die Mäusgen oder Meusmühle, welche in der Rehborner Grenzbeschreibung von 1617 als Meismühle aufge­führt wird, aber nun schon längst eingegangen ist 185.

 

 

- Ölmühle:

die Ölmühle lang neben der Obermühle 186; die erste bekannte Erwähnung der Ölmühle datiert von 1673 187. Sie wird erneut urkund­lich 1702 erwähnt: Ölmühle des Simon Mathias 1702 (1673 unausgebaut) 188.

 

Der Keller Ludwig Beck 189 der Schaffnei des Klosters Disibodenberg teilte am 9.10.1756 der pfalz-zweibrückischen Regierung fol­gendes mit 190: „Die hießige Ober Mühl welche eine Ban Mühle wohin die hießige Ganze Gemeind Und Einwohner gebant,hat drey Waßer Räder, diese treiben drey Mahl Mühlen wovon die Unterste auch zur Scheel Mühle gebraucht wird. Ihre Nahrung ziehet die selbige auch schier allein Von die­ser Mühl indeme Nichts darzu alß ein geringer Pfantz garthen Und ein Baumfeld gehört, Und giebt jährlichen Zu hießiger Kellerey an Pfacht Zwantzig malter Und 15fl Geld, Und kan diese Mühle wann die Noth erforderth drey hundert mahl Gäste befördern, hat aber dermahlen nicht Mehr alß etwa 200 mahl gäste inclusive der Gemeinde Lettweiler welche seith kurtzen auch dahinn gebannt worden, wofür die selbige Jährl zur Kellerey Meißenh: 6 mltr Korn lieferth, die an dieser Mühl ge­legene Ohley Mühl, welche Peter Kolar [? unleserlich] Und Geörg Nadig [? unleserlich] in Erbbestand, giebt Jährl: 3 fl Zinß, dieße Ohlig kan hießige Gantzes Beth Nebst Lettweiler mit Ohlig schlagen befördern.“

 

Um 1775 war Johann Peter *Fritsch Ölmüller in Rehborn; seine Tochter Maria Katharina wurde am 16.11.1775 geboren 191. Nach dem Müller Jakob IV Schmidt (1833-1877; °° Elisabeth Magdalena Schmidt, der Tochter des Ölmüllers Schmidt in Odernheim) kam es zur Teilung der Mühle: Eugen I Schmidt übernahm die Mahlmühle und des Bruder Hugo Schmidt erhielt die Ölmühle. 1950 wird die inzwischen unrentabel gewordene Gewinnung von Speiseöl aufgegeben 192.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird als Oelmüller in Rehborn der Jakob (5) Schmidt 193.

 

Literatur/Urkunden zu Rehborn, allgemein:

- Anthes, Günther F.: Die Kasualien der reformierten Pfarrei Rehborn 1640-1802), Meisenheimer Hefte Nr. XXVI Stadtarchiv Mei­senheim o.J.

- Becker: Actenmäßige Geschichte der verschiedenen Räuberbanden an den beyden Ufern des Rheins, Nachdruck der Originalausga­be 1804, Band I, Leipzig 1972, S. 56

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über die Ölmühle zu Rehborn

- Thielen, Rainer: Spuren der Geschichte in einer nordpfälzischen Gemeinde (Rehborn 2001)

- Turmhahn 1994, Heft 1/2, S. 2 - 32: Die Kirchen im protestantischen Dekanat Obermoschel, (u.a. zu Rehborn)

 

 

 

 

 

Rehhütte / Limburgerhof:

OT der verbandsfreien Gemeinde Limburgerhof, Lk Rhein-Pfalz-Kreis. Rehhütte wurde im Mittelalter als “Rechholtz” bezeichnet und erscheint 1063 in einer Schenkungsurkunde für das Bistum Speyer; in einem Brief Kaisers Friedrich II. vom Januar 1241, in dem er den Speyerer Bürgern die Rückleitung des Rehbachwassers in den Speyerbach zusagt, falls sie ihm die Kosten für den Kauf des Bauplatzes und den Bau der “Rechmühl” erstatten, heißt es: “... aquam quae Spirbach dicitur deductam pro molendina apud Rech­holtz”. Mithin bestand bereits vor 1241 eine Mühle in Rehhütte. Der Rechholzbach hieß später Rehbach. Um die Rechmühle entstand eine Rechhütte, die in Folge zur kurpfälzischen Kellerei Rehhütte wurde 194.

 

Am 5.1.1292 treffen Graf Walrave von Zweibrücken und die Boten der Städte Mainz, Worms und Speyer unter dem Beirat des Gra­fen Heinrich von Veldenz einen Entscheid über die Streitigkeiten zwischen dem Grafen Friedrich von Leiningen und seinem Sohn Friedrich einerseits und Herrn Heinrich Bannacker andererseits, die sich seit dem Tod des Königs Rudolf I. von Habsburg [† 15.7.1291] u.a. bezüglich der Mühle im Rechholtz ergeben haben 195.

 

Um die Rechmühle entstand eine Rechhütte, die in Folge zur kurpfälzischen Kellerei Rehhütte wurde 196. Bedeutende Einkünfte hat­te die 1590 erstmals urkundlich erwähnte kurpfälzische Kellerei (=Einnehmerei) Rehhütte aus ihrer Mühle. 1590 ließ Pfalzgraf Jo­hann Casimir von Pfalz-Simmern die erkaufte Mühle mit ihren zwei Mahlgängen abbrechen und 1590 mit 3 Gängen neu aufbauen. Weil er das Wasser anders führte, mussten auch der alte steinerne Ablass und die alte Rehbachbrücke weichen und neu aufgeführt werden 197.

 

Bei Goswin Widder im „Versuch einer vollständigen geographisch-historischen Beschreibung der Kurpfalz“ heißt es 1767: „ […] kömmt die Zollschreiberei zu Ogersheim noch im XVI Jahrhundert vor. Als aber das Amt Herzog Johann erhalten hatte, kaufte er von Wendel Kellers Erben die sonst zur Rehehütte gehörige Gebäude samt dem Hofgut, Wirthshause, Garten und Mühle um 2500 fl., leg­te daselbst eine besondere Kellerei an, und zog die Gefälle in den nächst gelegenen Dörfern Neuhofen, Altripp und Schifferstadt dazu. Diese Verfassung bestund noch am Ende des vorigen Jahrhunderts [Anm. d. Verf.: Ende des 17. Jh.], wo gedachte Kellerei der Neustadter einverleibt, und nur die Zollstätte daselbst belassen, die Herberge, Mühle und Güter aber in Bestand verliehen worden.“ 198.

 

Der Weiler und die Mühle war bis 1797 kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Neustadt. Der erste Rehhütter Müller, den wir na­mentlich kennen, ist Marx *Kischer 1617 199. Im 30jährigen Krieg wurde die Kellerei Reh­hütte und die dazugehörigen Gebäude weitgehend vernichtet. Die Mühle steht nach dem Krieg “in bloßem Gemäuer, ohne das ge­ringste Mahlwerk da” 200.

 

1654 erhielt Jakob Walrave von Alekmar einen 7jährigen Temporalbestand; die Mühle ging offensichtlich wirtschaftlich schlecht und die hohe Pacht konnte wohl nicht erwirtschaftet werden; Jakob Walrave hat die Mühle unter Hinterlassung von Schulden verlassen und ist “deseriert” wie sich aus dem Temporalbestandsbrief seines Nachfolgers ergibt. Die Mühle wurde von Kurpfalz eingezogen und dem Schwager des Walrave, Abraham van *Poelien aus Frankenthal in 12jährigem Temporalbestand von 1659/71 verliehen. Im Temporalbe­standsbrief vom 28.10.1661 201 ist ausdrücklich angeordnet, daß der Temporal­beständer Poelien weder an Jakob Walrave noch an des­sen Mutter Catharina Walrave für die übernommene Mühle und deren Ausstat­tung keinerlei Zahlungen zu leisten hat. Po­elien hat die Mühle während der gesamten Bestandszeit inne 202.

 

Am 8.8.1671 erhält Georg *Rummel einen Temporalbestand für 5 Jahre 203; er kam ver­mutlich aus Frankenthal, denn das Kirchen­buch von Neuhofen nennt 1672 “die Müllerin, so von Frankenthal dahin gezogen.” Georg Rummel soll “die geringe Arbeit an dem laufenden Geschirr, wie die Schaufeln am Schöpfrad, die Stäbe und Kämme an den Kampf­rädern ... selbst und auf eigene Kosten ma­chen. Größere Mängel, die ohne sein Verschulden entstehen, will die Herrschaft reparieren lassen.” Das Wohnhaus der Mühle war nach dem Krieg immer noch zerstört. “Weil für den Müller und die Seinigen gegenwärtig kei­ne Wohnung vorhanden ist, soll auf das allda stehende Mauerwerk, worauf ehemals ein Bau gestanden, ein Wohnhaus erbaut werden. Der Müller soll darüber einen Abriß und Ueberschlag einschicken und die Löhne für die Handwerker vorschießen. Er darf dafür im ersten Bestandsjahr 150 fl, im zweiten Jahr den Rest an seinem jährlichen Pacht von 350 Gulden abziehen. Das benötigte Bauholz soll vom herrschaftlichen Holz genom­men und in der Fron herbeigeführt werden, die übrigen Baumaterialien sollen von Friedrichs­burg (Mannheim) aus dahin gebracht werden 204; Rummel stirbt bereits 1673.

 

Ab 1673/81 ist der Mannheimer Bürger Jacques *Puchet Temporalbeständer auf der Rehhütter Mühle 205; er hatte unter den Kriegs­wirren des Holländischen Erbfolgekrieges schwer zu leiden; die Rehhütter Mühle ist wahrscheinlich um 1675 wieder zerstört wor­den; gegen die Erteilung eines Erbbestandsbrief an den Müller Puchet kommt es zu einer Intervention. Der Gast­wirt Balthasar Rösch aus Klingenmünster wendet sich am 29.3.1677 schriftlich an das kurpfälzische Oberamt Neustadt; Rösch emp­fiehlt den Müller in Klingenmünster Bernhard Eppel und ist bereit sich für ihn bis zur Pachthöhe eines Jahres zu verbürgen 206; das Oberamt entscheidet sich dennoch für den Müller Puchet, dem es einen Bestandsbrief erteilt; Vater des Müllers Jakob *Puchet 207.

 

Auf diesen folgt ab 1681 sein Sohn Jakob Puchet als Temporalbeständer 208 und Müller auf der Rehhütte nach und baute die wohl 1675 im spanischen Erbfolgekrieg erneut zerstörte Mühle zusammen mit seinem Kompagnon und Mitbeständer Dietrich Fisch wie­der auf. Am 22.10.1683 brachte er die Mühle erstmals wieder in Gang. Er sollte sie von da an 5 Jahre frei, dann 10 Jahre gegen eine jährliche Pacht von 185 Malter Korn innehaben. Doch 1689, gerade nach Ablauf der 5 Freijahre, mußte er mit sei­nem Mitbeständer Dietrich Fisch wegen der Auswirkungen des Pfälzischen Erbfolgekrieges von der Mühle fliehen. Die Mühle steht nun leer; erst 1694 kann sich das Oberamt Neustadt der Mühle vorübergehend wieder annehmen. Inzwischen hat Johann Balthasar *Graff die Rehhütter Mühle von den Französischen Besatzern übernommen. Da eine Übertragung durch die Französischen Besatzungsbehörden von der kurpfälzischen Verwaltung nicht anerkannt wird, kommt die Mühle 1698 zur Versteigerung; sie wird am 21.7.1698 dem Müller Jo­hann Balthasar *Graff als Temporalbeständer für 12 Jahre zugeschlagen; ihm werden seine Baukosten mit 907 Gulden sowie “seine Kriegskosten” an die franz. Besatzung mit 284 fl ausgeglichen 209.

 

Im reformierten Kirchenbuch Neuhofen 2 befindet sich eine „Specifikation aller Haußgesäß, welche sich anno 1696 zu Neuhoffen befunden“ von 1696. Dort heißt es unter lfd. Nr. 34: „Hans Groff[,] Müller auff d Rehütten, [Ehefrau] Anna Margretha et Balthasar [Graff] Großvater“ 210.

 

Um 1680/1703 (err.) war Johann Balthasar *Graff der Müller auf der Rehhütte; °° I 1680 mit Anna Maria NN. (*1651 Neuho­fen - † 16.1.1696 Neuhofen); °° II 1696 mit Anna Margaretha Mack; aus der 2. Ehe sind 6 Kinder bekannt, darunter der zuletzt geborene Jo­hann Ernst Graff (*19.4.1703-21.1.1703) 211. Seit 1700 ist Johann Baltha­sar Graffs Bruder, Wendel *Graff, Teilhaber auf der Mühle, dann alleiniger Pächter 212. Die Pachtrückstände steigen immer mehr; es kommt zur Zwangsvoll­streckung und schließlich zum Streit zwischen Brüdern, die nun das Oberamt Neustadt um richterliche Entscheidung anrufen; dieses schlichtet den Streit durch Vergleich nach dem Johann Balthasar Graff die Mühle an seinen Bruder Wendel Graff abtritt, aber seine Wohnung auf der Mühle behält. An Wendel Graffs Befähigung zur wirtschaftlichen Führung der Mühle werden Zweifel laut, die Schulden steigen, obwohl sich Schwager Mack aus Schriesheim für ihn verbürgt. Am 12.2.1709 berichtet der Oberamtskeller in Neu­stadt, daß Wendel “im Kopf verwirrt sei und dieses Jahr nicht wird aus­halten können” und schlägt vor, die Mühle an einen anderen Müller in Bestand zu geben. Völlig verarmt zieht Wendel Graff zu sei­nem Schwager Mack nach Schriesheim 213.

 

Im Mühlenverzeichnis des Oberamts Neustadt von 1738 214 ist sie wie folgt beschrieben: ” ist in Anno 1711 von der churfürstlich hochlöbl. Hofcammer an Johann Heinrich *Beck in einen Erbbestand gegeben worden; gibt jährlich 145 Malter Korn Erbpacht in die Kellerey Neustadt, 2 Mltr dem Herrn Fischer (für die Aufsicht und Säuberung des Bachs, zitiert nach Weber: Mühlen und Müller­handwerk, a.a.O., S. 246), sodann 6 fl 3 Xer 7 1/2 Pfennig Mastgeld in die Gefällverweserey (=Einnehmerei) Neustadt; der jetziger (=Posseßer = Besitzer) ist Johann Georg Hertel von Dannstadt, welcher sie 1738 von dem Peter Adam *Rießer mit Consens chur­fürstl. Hofcamer an sich erkauft hat; diese Mühl hat 3 Mahlgäng von Anfang gehabt und auch noch.”

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis von 1738 als Müller benannt ist der Katholik Jacob Heinrich Beck, der 1711 einen Erbbestandsbrief für die Mühle erhalten hat. Ein Verwandtschaftsverhältnis zu dem Müller Johannes Balthasar Graff konnte bisher nicht geklärt werden; beide waren jedoch gut bekannt /verwandt ?, denn Beck ist am 22.7.1700 auf Rehhütte Pate bei der Taufe des Sohnes des Müllers Graff, Hans Jacob Graff 215. Beck dürfte der Vater der Anna Maria *Beck, die vor 1714 den Müller auf Rehhütte Niko­laus *Krämer (†10.1.1729 Rehhütte) heiratet. Dieser stirbt 1729 und hinterläßt seine Witwe mit 7 Kinder, die älteste Tochter Anna Ka­tharina Krämer ist gerade 15 Jahre alt geworden, das jüng­ste Kind Johann Konrad ist 3 Jahre alt. Offensichtlich hat die Witwe Anna Ma­ria Beck, verw. Krämer die Mühle zunächst weiterge­führt. Die älteste Tochter Anna Katharina Krämer (*7.1.1714) heiratet 1734 den ka­tholischen Erbbeständer auf Rehhütte (Hofgut auf Rehhütte, nicht Mühle) den Katholiken Johann Adam Rießer. Die Tochter Margaretha Krämer (*4.2.1717) heiratet am 26.7.1735 den katholischen Müller Johann Theobald Escher. dieser übernimmt offensichtlich die Mühle, denn er ist im Kirchenbuch als Müller auf der Rehhütte verzeichnet. Johann Theobald Escher stirbt jedoch bereits 1737 und hinterläßt seine jugendliche Witwe mit dem kleinen am 6.3.1737 geborenen Sohn Nikolaus Escher. Die Witwe war nicht in der Lage die Mühle zu führen. Diese wurde von ihrem Schwager, dem Hofbeständer auf Rehhütte Pe­ter Adam *Rießer übernommen. Im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Neustadt von 1738 ist er als Verkäufer der Mühle erwähnt. Peter Adam *Rießer verkaufte 1738 die Mühle an den reformierten Zoller in Dannstadt Johann Georg Hertel/*Härtel/Hörtel (*1673 Mutterstadt - 5.12.1749 Dannstadt), im Kirchenbuch bezeichnet auch als Müller auf der Rehhütte. Mit dem Verkauf endet die Aera der Familie Beck.

 

Johann Georg Hertel hat nur einen Sohn Hans Veltry Hörtel, der als Gastwirt in Dannstadt die Gastwirtschaft “Zur Krone” betreibt. dieser scheidet als Nachfolger auf der Rehhütter Mühle aus. Die Tochter Maria Sybilla Härtel war seit 8.2.1724 in Schauernheim mit Johann Jacob Börstler (28.1.1699 Schauernheim - 9.8.1759 Rehhütte im Alter von 60 Jahren, reformiert; Sohn des Schultheißen Hans Jacob Börstler und Anna Stäuber; Müllermeister in Rehhütte 216) verheiratet 217; dieser folgte seinem Schwiegervater († 5.12.1749 Dannstadt) als Müller auf Rehhütte nach; vielleicht hat er auch auf der Mühle in Rehhütte bereits zu dessen Lebzeiten mitgearbeitet, lebte aber weiter in Schauernheim, wo alle seine 13 Kin­der (Johann Jakob *1725 bis Valentin * 1751) geboren sind. Sohn aus der Ehe Börstler/Härtel ist der Müller Johannes Börstler (4.6. 1748 Rehhütte - 11.5.1781 Rehhütte), der später seinem Vater als Müller nachfolgte; er war beim Tod seines Vaters Johann “Hans” Jakob Börstler († 9.8.1759 Rehhütte) gerade 11 Jahre alt 218. Seine Mutter, ver­antwortlich für die große Kinderschar, konnte die Mühle nicht führen. Maria Sybilla Härtel heiratet 1760 auf der Rehhütte den Mühl­knecht und späteren Müller Johann Heinrich *Eisenhauer (geb. 1.3.1714 Neuhofen - 8.3.1769 Rehhütte).

 

Johann Heinrich *Eisenhauer; war von 1760 bis zu seinem Tod am 3.4.1772 Müller auf Rehhütte; ihm folgt sein Stiefsohn Johannes Börstler. Um 1767 erscheint Johann Georg *Balbach als Müller auf Rehhütte 219; 1791 Mühlarzt auf der Rehhütte; verh. mit Cathari­na NN.; er erscheint als Pate am 27.9.1791 in Rehhütte bei der Taufe des Johann Georg Eberle 220; es ist möglich, daß der Mühlarzt Balbach ledig­lich Mühlknecht auf der Mühle war, da anderenfalls die Inhaberschaft der Familie Börstler nicht erklärbar ist. Johannes Börstler († 11.5.1781) folgt seinem Stiefvater als Müller auf der Rehhütte; er heiratet am 20.6.1769 in Rehhütte Susanna Elisabetha Striebinger (ref., geb. 5.8.1751 Neuhofen - 17.2.1805 Rehhütte); Vater u.a. von Johann Georg Börstler 221. Seine Witwe heiratete nach dem Tod ihres ersten Mannes († 11.5.1781) am 22.10.1781 auf Rehhütte den 9 Jahre jünge­ren Johann Ludwig *Lützel (9.12.1760 Iggelheim - 3.5.1834/18.8.1836 Iggelheim), den letzten Erbbestandsmüller auf Rehhütte vor der franz. Revolution; er ist der Sohn des Lammwirts in Iggelheim Johann Peter Lützel und der Anna Barbara Börstler, der Tochter des Müllers Hans Jakob Börstler und Schwester des Johannes Börstler. Lützel ist der jüngere Bruder des späteren Müllers auf Rehhütte Johann Valentin Lützel (14.11.1762 Iggelheim - 21.1.1813 Rehhütte), der am 5.9.1786 in Iggelheim die 16jährige Susanna Elisabetha *Börstler heiratet, die Tochter seiner eigenen Frau 222.

 

Die Revolutionskriege übersteht die Mühle im Gegensatz zum Weiler Rehhütte weitgehend unbeschädigt; nur die Mühlscheuer war zerstört, allerdings wurde der Durchlaß vom Rehbach zum Mühlbach zerstört, so daß die Mühle trocken lag 223. Ab 1791 war Johann Henrich *Eisenhauer Müller auf Rehhütte, er war Sohn von Johann Nicolaus *Ei­senhauer; Bürger von Neuhofen; Eisenhauer zog nach seiner Heirat nach Rehhütte; Müllermeister in Rehhütte; Eheschließung am 14.6.1791 in Neuhofen mit Susanne Elisabeth Klei­ber (*9.3.1767 Rheingönheim, Tochter des Johann Martin Kleiber aus Rheingön­heim und [°° luth. am 8.11.1763 Rheingönheim 224] der Susanna Börstler 225; der Umzug nach Rehhütte mag im Zusam­menhang stehen mit einer dortigen Mühle, die sich im Besitz von Mitgliedern der Familie Börstler befand; Johannes *Börstler († 11.5.1781) war Müllermeister in Rehhütte, ebenso der Müllermeister Johann Georg Börstler (†1784); seine Schwiegermutter stamm­te zwar aus Maudach, war jedoch ebenfalls eine geborene Börstler 226. Kinder aus der Ehe sind Johann Peter Eisenhauer (geb. in Rheingönheim am 27.3.1792), Johann Jakob Eisenhauer (geb. in Rheingönheim am 14.4.1793 - 14.3.1797), Ju­liane Margarethe Ei­senhauer (geb. in Rheingönheim am 7.11.1794), Susanna Elisabetha Eisenhauer (geb. in Rheingönheim am 31.5.1796) und Catharina Margaretha Eisenhauer (geb. in Rheingönheim am 15.10.1797) 227.

 

Letzter Erbbestandsmüller vor der französischen Revolution auf der Rehhütte war Johann Valentin *Lützel (14.11.1762 Iggelheim - 21.1.1813 Rehhütte), der am 5.9.1786 in Iggelheim die 16jährige Susanna Elisabetha *Börstler heiratet, die Tochter seiner eigenen Frau 228. Dieser muß in der Franzosenzeit die Mühle erworben haben, die dann in Eigenbesitz überging +++klären: Datum+++; Im Jahr 1814 erscheint die Familie Werntz auf der Rehhütte, 6welche die Mühle bis 1917 im Besitz hat. Philipp Jakob (3) *Werntz kaufte 1814 die Rehhütter Mühle. Er übergab 1846 die Mühle seinem älte­sten Sohn Philipp Jakob (4) Werntz; diesem folgte sein Sohn Philipp Jakob (5) Werntz; dieser verkaufte 1917 die Mühle an die BASF 229.

 

Zu +++klären+++ ist die Beziehung zwischen Müllern Graff auf der Waldmühle Neuhofen und den Müllern Graff auf der Rehhütte; auf diesen Zusammenhang weist die Akte LA Speyer Best. A2 Nr. 487 UNr. 12: Gemeinde Altrip gegen Waldmüller Gräff zu Neuhofen bzw. dessen Witwe auf der Rehhütte: Nutzung von Land, 1721-1726++++

 

Müller auf der Mühle waren:

- um 1617 Marx *Kischer; der erste Rehhütter Müller, den wir namentlich kennen

- 1654/59Jacob *Walrave von Alekmar als 7jähriger Temporalbeständer; Mühle wird wegen Pachtschulden

eingezogen und seinem Schwager Abraham van Poelien verliehen

- 1659/71 Abraham van *Poelien als Temporalbeständer für 12 Jahre

- 1671/73 Georg *Rummel († 1673)

- 1673/81 Jacques Puchet Temporalbeständer; Vater des Müllers Jakob *Puchet

- ab 1681 ist Jakob *Puchet der Temporalbeständer zusammen mit seinem Kompagnon und Mitbeständer Dietrich Fisch. 1689 mußte er mit seinem Mitbeständer Dietrich Fisch wegen der Auswirkungen des Pfälzischen Erbfolgekrieges von der Mühle fliehen. Die Mühle steht nun leer; erst 1694 kann sich das Oberamt Neustadt der Mühle vorübergehend wieder annehmen.

- ab ca. 1693/1703 (err.) war Johann Balthasar *Graff der Müller auf der Rehhütte; °° I 1680 mit Anna Maria NN. (*1651 Neuhofen - 16.1.1696 Neuhofen); °° II 1696 mit Anna Margaretha Mack; aus der 2. Ehe sind 6 Kinder bekannt, darunter der zuletzt geborene Jo­hann Ernst Graff (*19.4.1703-21.1.1703) 230.

- ab 1700-1709 ist Wendel *Graff zunächst als Teilhaber auf Mühle; es kommt zum Streit; es kommt zum Vergleich zwischen beiden Brüder vor dem Oberamt Neustadt, wonach Wendel Graff die Mühle allein übernimmt; dieser muß aufgrund einer schweren Erkran­kung die Mühle aufgeben

- 1711 Johann Jacob Beck, er erhält 1711 einen Erbbestandsbrief über die Mühle in Rehhütte: seine Tochter (err.) Anna Maria *Beck heiratet vor 1714 den Müller auf Rehhütte Nikolaus *Krämer

- ab ca. 1714/10.1.1729 Nikolaus *Krämer († 10.1.1729 Rehhütte) °° vor 1714 mit Anna Maria *Beck; aus der Ehe stammt die Toch­ter Anna Katharina Krämer (*7.1.1714 - 28.7.1791; °° I 1734 mit dem Erbbeständer des Hofguts auf Rehhütte Peter Adam Rießer († 4.12.1761 Rehhütte); die Tochter Margaretha Krämer °° den Müller Johann Theobald *Escher; offensichtlich führt die Witwe Krä­mer, Anna Maria Beck, die Mühle zunächst weiter, bis der Schwiegersohn Escher diese übernimmt

- 10.1.1.1729/26.7.1735 Witwe Krämer, Anna Maria Beck; ihr folgt der Schwiegersohn Johann Theobald Escher

- 26.7.1735/1737 Johann Theobald *Escher, °° mit Margaretha Krämer. Die Witwe war nicht in der Lage die Mühle zu führen.Diese wurde von ihrem Schwager, dem Hofbeständer auf Rehhütte Peter Adam Rießer übernommen. Im Mühlenverzeichnis des kurpfälzi­schen Oberamts Neustadt von 1738 ist er als Verkäufer der Mühle erwähnt

- 1737/1738 Peter Adam *Rießer (°° mit Anna Katharina Krämer); er verkauft die Mühle 1738 an den reformierten Zoller in Dannstadt Johann Georg Hertel/Härtel/Hörtel (*1673 Mutterstadt - 5.12.1749 Dannstadt), im Kirchenbuch bezeichnet auch als Müller auf der Rehhütte. Mit dem Verkauf endet die Ära der Familie Beck.

- 1738 /5.12.1749 Johann Georg Hertel/Härtel/Hörtel aus Dannstadt; nach seinem Tod übernimmt der Schwiegersohn Johann Jacob Börstler die Mühle

- von 5.12.1749/ 9.8.1759 Johann Jacob *Börstler († 9.8.1759); °° mit Maria Sibylla Härtel, der Tochter des Müllers Johann Georg Hertel, aus der Ehe stammt der Sohn Johannes Börstler, der später nach Volljährigkeit die Mühle übernimmt; er war beim Tod seines Vaters Johann “Hans” Jakob Börstler († 9.8.1759 Rehhütte) gerade 11 Jahre alt. Seine Mutter, verantwortlich für die große Kinder­schar, konnte die Mühle nicht führen. Maria Sybilla Härtel heiratet 1760 auf der Rehhütte den Mühlknecht und späteren Müller Jo­hann Heinrich *Eisenhauer (*1.3.1714 Neuhofen - 13.4.1772 Rehhütte).

- 1760/13.4.1772 Johann Heinrich *Eisenhauer; °° mit Maria Sybilla Härtel, Witwe des Müllers Johann Jacob Börstler; Stiefvater des Müllers Johannes Börstler

- um 1767 Johann Georg Balbach

- 13.4.1772/11.5.1781 Johannes Börstler († 11.5.1781), der Sohn von Johann Jacob Börstler und Maria Sybilla Härtel, älterer Bruder von Johann Georg Börstler; °° Susanna Elisabetha Striebinger; die Witwe heiratet in 2. Ehe am 22.10.1781 auf Rehhütte den Müller Johann Ludwig Lützel, dieser ist der letzte Erbbestandsmüller auf Rehhütte vor der franz. Revolution

- ab 22.10.1781 Johann Ludwig Lützel

- ab 1791 Johann Heinrich Eisenhauer (°° am 14.6.1791 in Neuhofen mit Susanne Elisabeth Kleiber, der Tochter des Johann Martin Kleiber aus Rheingönheim und der Susanna Börstler

 

Literatur/Urkunden:

- Frosch: Familien in Neuhofen, a.a.O.,

- LA Speyer Best. A2 Nr. 487 UNr. 12: Gemeinde Altrip gegen Waldmüller Gräff zu Neuhofen bzw. dessen Witwe auf der Rehhütte: Nutzung von Land, 1721-1726

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1441 UNr. 1: Renovationen über die Mühle und das Erbbestandsgut auf der Rehhütte, 1710-1712, 1781

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1441 UNr. 14: Erbbestand von Johann Herle, Pflugwirt zu Mundenheim, an der Rehhütte, 1740-1742

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1443 UNr. 5: Erbbestandsgut der Crämerischen Pupillen auf der Rehhütte, 1733-1734 (Anm.: die Kinder des verstorbenen Müllers Nikolaus *Krämer [† 10.1.1729 Rehhütte]

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1444 UNr. 1: Kameral-Erbbestandsmüller auf der Rehhütte gegen die Gemeinde Schifferstadt: Entzug von Wasser, 1755

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1444 UNr. 2: Erbbestandsgut der Buchetischen Witwe auf der Rehhütte, 1699-1703 [Anm. Witwe des Müllers auf der Rehhütte, Jacques *Puchet]

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1444 UNr. 3: Temporalbestand von Wendel Graffen an der herrschaftlichen Mühle auf der Rehhütte, 1709.

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1444 UNr. 5: Erbbestandsgüter auf der Rehhütte, 1786-1787

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1444 UNr. 14: Johann Philipp Graff gegen den Schultheißen auf der Rehhütte und die Gemeinde Neuhofen: Beeinträchtigung von Rechten, 1705-1713, 1739-1759 (Anm. es handelt sich wohl die Müller auf der Waldmühle Neuhofen Johann Philipp (1) Graf und Johann Philipp (3) Graf

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1444 UNr. 15: Gesuch des Johann LA Speyer Best. A2 Nr. 1444 UNr. 15: Gesuch von Johann Georg Hertel (s. *Härtel), Erbbestandsmüller auf der Rehhütte, um Nachlaß der Pacht, 1747

- LA Speyer Best. 1446 UNr. 3: Herstellung einer Schleuse (Ablaß) an der Rehhütte, 1740-1741

- LA Speyer Best. H5 Nr. 5567: Berechtigung der Mühle Rehhütte auf den Bezug des für das Mühlwerk benötigte Bauholz, 1902-1921

- LA Speyer Best. Q22 (Triftamt Neustadt) Nr. 94: Überschwemmungen bei der Rehhütte, 1836-1850

- Poller: Rheingönheimer Bürgerbuch, a.a.O.

- Wihr, Rudolf: Von der Mühle und der Burg zu Neuhofen in: Heimatblätter f. Ludwigshafen a. Rh. u. Umgebung. 16, 1927, Nr 19-20

- Wihr, Rudolf: Aus der Vergangenheit der Rehhütter Mühle; in: Gemeinde Limburgerhof. Werkzeitung. I. G. Farbenindustrie A.G. Werke: BASF Ludwigshafen a. Rh. 18. 1930. 77-78

- Wihr, Rudolf: Mühle an der Heerstraße. Rehhütter Mühle der I. G. Farbenindustrie; in: Der Trifels. 1934. Nr 11 - 12

Wihr, Rudolf: Mühle und Burg am Rehbach [Neuhofen]; in: Heimatklänge (Schifferstadter Tagblatt) 1934, Nr 13. 51 -52., 1934

- Wihr: Rehhütter Chronik, a.a.O.

 

 

 

 

 

Rehweiler:

VG Glan-Münchweiler, Lk Kusel; am Glan gelegen

 

Das Dorf war einst Kondominium. Der westlich des Glan gelegene Ortsteil war war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Lichtenberg, Pfeffelbacher Schultheißerei. Der östlich gelegene Ortsteil hieß bis ins 17. Jh. Reichertsweiler oder Reichartsweiler und war kurpfälzisch 231.

 

Mühlen:

aus der Rehweiler Mühle stammte der Gerber NN. Breit, der später eine Gerberei am Mohrbach in Steinwenden-Weltersbach be­trieb; sein Schwiegersohn Adrian Müller (°° um 1880) war Müller auf der Lohmühle in Steinwenden-Weltersbach 232.

 

- Mühle zu Rehweiler:

heute Anwesen Glanstraße 14. Die Mühle ist seit 1314 urkundlich bezeugt. Das in einer weiten Schleife des Glans winkelförmig angelegt­e, große Anwesen bestand ursprünglich aus einer Öl- und einer Getreidemühle mit einem dazwischen liegenden Gebäude für die Mühlräder, dem langgestreckten Wohnhaus des Müllers und den im rechten Winkel an dieses anschließenden Wirtschaftsgebäu­den. Der Mühlgraben ist von einem Wehr am Ansatz der Glanschleife oberhalb der Mühle abzweigt. Von der ehemaligen Ölmühle, die wohl aus der zweiten Hälfte des 18. Jh. stammt existiert nur noch die rechts des Mühlgrabens gelegene Ruine. Das heute stark verkleinerte Schutzhaus für die Wasserräder ist am nördlichen, doppelten Steinbogen mit I. B. [Jakob Breit] signiert und 1880 datiert. Auf der ande­ren Seite des Mühlgrabens liegt die winkelförmig ausgeführte, zweieinhalbgeschossige ehemalige Getreidemühle, die zu Wohnzwecken umgebaut ist. Sie wurde wie auch das unmittelbar anschließende Wohnhaus nach einem Brand unter Weiterverwen­dung alter Bauteile von Jakob Breit erneuert. Dabei kam ein mit „M. CATHARINA BREITIN 1797“ bezeichnetes Türgewände auf die Rückseite des Wohnge­bäudes. Es trägt als weitere Datierung die Jahreszahl 1890, die als Zeitpunkt des Umbaus gelten darf 233.

 

1688 war der ehemalige Stadtmüller in Otterberg, Hans-Geörg NN., Müller in Rehweiler. Im deutsch-reformierten Kirchenbuch von Otterberg befinde sich am 19.12.1688 der Taufeintag der Maria Barbara NN. Als Eltern sind angegeben: Adolph Schmidts „Tochter allhier Maria ein Kind taufen lassen, so sie mit dem Stadtmüller Hans-Jeörg …. anitzo zu Rehweiler, unehrlich erzeuget“ 234.

 

Valentin Ohlinger weist sein Recht nach durch Vorlage des auf seinen Schwiegervater am 31.1.1705 durch die schwedische Regie­rung ausgestellten Erbbestandsbrief, nebst auf Ohlinger lautende Konfirmation vom 15. April 1738 sowie ein auf ihn selbst ausge­stellten Erbbestandsbrief vom 11.10.1743 235.

 

Zur Mühle gehört eine 1680 erbaute Pletsch- oder Notmühle, unten am Dorf im Großen Brühl stehend. Angetrieben wird diese durch ein in der Leidstaler Hub entspringendes und aus dem Elmogbächlein abgeleitetes Wasser über ein oberschlächtiges Wasserrad. Neu­erdings wurde ein „Schleifstein“ für eine Wappenschmiede im Trillis angehängt.“ Der Müller Ohlinger beschwert sich zugleich 236 darüber, daß der obenliegende Matzenbacher Müller sein Wehr stark erhöht hat, worunter die Wasserkraft und die Antriebskapazität der Rehweiler Mühle leidet.

 

Die Mühle war Bannmühle für die Dörfer Drahweiler, Quirnbach, Liebsthal und Erfweiler mit (1746) insgesamt 48 Familien 237.

 

Die Mühle ist im Mühlenbericht des Oberamts Lichtenberg von 1746 aufgenommen 238 und wie folgt beschrieben: "Die Mühle zu Rehweiler in der Pfeffelbacher Schultheißerei liegt ebenfalls am Glan, verstärkt durch den Quirn- oder Hengstbach; ¼ Stunde ent­fernt von der Matzenbacher Mühle bei Lauterecken und eine Viertelstunde unterhalb der Münchweiler Mühle. 2 unterschlächtige Wasserräder, welche 2 Mahlgänge und 1 im Trillis angehängten Schälgang treiben. Neben dem Wasserrad 1 Aalkorb (für den ½ fl jährlich extra bezahlt werden muß). Wasserzuführung mittels eines 94 Schritt entfernten Weh­res, 2 ½ Schuh hoch, mit Ablaß für die Flößerei. Hinterteich von 100 Schritt Länge; bei der Brücke ergießt sich das Wasser wieder in den Glan. Die Dörfer Drahweiler, Quirnbach, Liebstal und Rehweiler sind in die Mühle gebannt. Erbbeständer ist Valentin *Ohlinger, hat die Mühle von seinem Schwiegervater Peter *Horbacher zur königlich schwedischen Zeit erlangt. Dessen Erbbestandsbrief da­tiert vom 31.1.1705. Am 15.4.1738 erhielt Valentin Ohlinger einen Konfirmationsschein über die Mühle. Er entrichtet als Pacht in die Kellerei Lichtenberg 9 Ma Korn und 9 Ma Hafer, dazu 14 fl. für 2 Mühlschweine und 4 Batzen für 1 Hahn (Kapaun) und alle 3 Jahre 1 Weinkaufsgulden. Die Mahlsteine sind vom Vockenrech und von Odenbach; sie nehmen jährlich 1 Zoll ab.“

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg von 1756 wird die Mühle beschrieben: „2 Waßer Räder wel­che 2 Mahl u. einen im trilles lauffende Scheelgang treib. Gibt jährl. Pfacht 9 Mltr. Korn, 9 Mltr. Haber, 14 fl vor ein Mühlschwein, 4 bz vor ein ….. (unleserlich), 7 bz 8 vor den Aahlkorb, alle 3. Jahr eine Wein Kauffs Guld.. Gebannt sind Drahweiler, Quirnbach, Liebstahl, Rehweiler aus 48 Familien bestehend, seyend dahin gebannt und ist der Mei­nung daß er nicht mehr befördern kann ...“ 239

 

Um 1781 ist Hanß Velten Ohliger der Müller in Rehweiler; °° mit Maria Elisabetha Schmidt (Witwe des Müllers in Buchholz).

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird als „Mahl- und Oelmüller“ in Rehweiler genannt der Jacob Breith 240.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Band Kusel, a.a.O., S. 93

- Gilcher, Klaudia: „Am Glan klappern die Mühlen schon lange nicht mehr: letzte Getreidemühle im Kreis Kusel arbeitet in Gumbs­weiler - Wenig Raum für Mühlenromantik übrig - In Rehweiler klappert wieder ein Mühlrad“; in: Die Rheinpfalz / Westricher Rund­schau, Nr. 222 vom 23.9.2006 (Thema am Samstag: Mühlen zwischen Moderne und Romantik)

 

Karte:

- LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 21r

 

Literatur/Urkunden:

- Gilcher, Klaudia: „Am Glan klappern die Mühlen schon lange nicht mehr: letzte Getreidemühle im Kreis Kusel arbeitet in Gumbs­weiler - Wenig Raum für Mühlenromantik übrig - In Rehweiler klappert wieder ein Mühlrad“; in: Die Rheinpfalz / Westricher Rund­schau, Nr. 222 vom 23.9.2006 (Thema am Samstag: Mühlen zwischen Moderne und Romantik)

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1262 3: „Rehweiler Bannmühle, 1571-1793“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1262 4: „Rehweiler Bannmühle, 1576-1592“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1262 5: „Rehweiler Bannmühle, 1693-1793“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1262 6: „Beschwerde des Rehweiler Müllers und der dortigen Gemeinde ./. den Müller zu Matzenbach we­gen unbefugter Erhöhung des Wehrs, 1774-1792“

- Ohliger, Walter und Klein, Alfred: Geschichte der Rehweiler Mühle; in: Westrich-Kalender 1991, S. 87-89

 

 

- Walkmühle zu Rehweiler:

die Walkmühle wurde ab 1750 durch Friedrich *Morgenstern errichtet 241

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best B2 Nr. 1263 1: „Begebung des Rehweiler Walkmühlenplatzes, 1772“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1263 5: „Erbauung einer neuen Walkmühle zu Rehweiler durch Friedrich Morgenstern, 1750-1767“

 

 

 

 

 

Reichenbach:

Anm.: es sind zusammengefaßt die Mühlen der ursprünglich selbständigen Dörfer Reichenbach und Reichenbachstegen.

 

OT von Reichenbach-Stegen; VB Weilerbach, Lk Kaiserslautern; nordöstlich von Glan; am Reichenbach gelegen; kurpfälz. Amt Lau­terecken am Glan. Burg und Amt Lauterecken stammen aus dem Besitz der Grafen von Veldenz, kamen durch Heirat 1444 an das Herzogtum Zweibrücken., waren von 1543-1695 ein selbständiges Fürstentum (Pfalz-Veldenz) und wurden nach langem Erbstreit 1733 der Kurpfalz einverleibt; ehemals Sitz der Schultheißerei Reichenbach.In der Renovation der Schultheißerei Reichenbach vom 17.9.1738 sind 13 Mühlen aufgeführt 242, nämlich die Mühlen in Berschweiler, Gimbsbach, Heinzenhausen, Jettenbach, Lohnweiler, Matzenbach, Mühlbach, 2 Mühlen zu Reichenbach, Reichenbach-Stegen, Rutsweiler, Stauffenbach, Theisbergstegen.

 

Bereits im 18. Jh. wurde zwischen Reichenbach und Reichenbachsteegen unterschieden. Die Siedlung Reichenbachsteegen entstand am Oberlauf des Reichenbach oberhalb von Dorf Reichenbach 243.

 

Mühlen:

1680 war Hanß Adam Heyl der Müller daselbsten“ zu Reichenbach +++klären: welche Mühle+++; er ist am 5.10.1680 im luth. KB Reichenbach als Pate genannt 244.

 

Am 21.8.1681 (12. Sonntag nach Trinitatis) wird in Reichenbach als Patin genannt „Maria die Müllerin zu Reichenbach“ 245 +++klären: welche Mühle+++

 

1947 hatte Werner Munzinger von der Munzinger Mühle in Kottweiler-Schwanden eine kleine Mühle in Reichenbachsteegen ge­pachtet 246. +++klären: welche Mühle++++

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 139/1-2: Renovation der Steuerfrüchte und anderer Zinsen in der Schultheißerei Reichenbach, 1717

- LA Speyer Best. A2 Nr. 139/5: Auszug aus den Renovationen der in der Schultheißerei Reichenbach jährlich anfallenden Steuer­früchte, o.D. (1353)-1828

- LA Speyer Best. A2 Nr. 139/7: Bestandsvergabe der Fischbäche in der Schultheißerei Reichenbach, 1744-1783

- LA Speyer Best. A2 Nr. 294 Urk. 2: Verschiedene vormals zum Oberamt Lichtenberg gehörige Mühlen (Bollenbach: Lorenzenmüh­le, Reichenbach, Mühle zwischen Haschbach und Steegen), auch Bannmühlen, 1580-1596

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1537/6: Mühlen in Reichenbach und Oberstaufenbach, 1717, 1738-1745, 1760, 1770-1789

- LA Speyer Best. H3 Nr. 1499: Brücke zu Reichenbach-Steegen „an der alten Mühle“, 1821-1822

 

 

- Eulerswoog-Mühle bei Reichenbachsteegen:

++Lage noch klären: ist sie identisch mit der herrschaftlichen Reichenbacher _Mühle ? +++

 

auf einer Wüstung bei Reichenbach-Stegen gelegen. 1708 geht „Heinrich Zimmer“ einen Erbbestandsvertrag ein, den verwachsenen „Eulers-Waag“ auszustocken und zu säubern, den Weiher wieder herzurichten, „Eine Mahlmühl daran zu Bauen, solche fort und fort in gutem Bau, Gang vnnd Ehren zu erhalten 247; 1721 besitzt „Wilhelm *Würth …. Ein sehr miserable Pletschmühle, so daß ganze Jahr kaum ein Viertel Jahr mahlen kann auß Mangel an Waßer“ 248; 1774 „... mit der sog. Eulerswoog-Mühlen“ 249; 1758 „Erbbe­standsbrief über die Herrsch. Mühle zu Reichenbach-Stegen und daran gelegene Eulerswoog“ 250; 1781 ist die Mühle „Ohligmühl“. Dann hören wir nichts mehr von der Mühle 251.

 

„Wilhelm Wirt“ [s. Johann Wilhelm Würth] unterschreibt ein Memoriale vom 16.11.1739, das von allen 8 Müllern der Schultheißerei Reichenbach unterzeichnet und an das kurpfälzische Oberamt Lauterecken gerichtet ist. Mit dem Memoriale beantragen die Müller, die vielfältigen und kostenträchtigen Untersuchungen der Mühlen in der Schultheißerei nunmehr zu beenden, da seit dem Herr­schaftswechsel zur Kurpfalz 1733 bereits 4 Renovationen erfolgt sind 252.

 

Die Mühle ist in der Renovation der Schultheißerei Reichenbach vom 17.9.1738 aufgeführt und wie folgt beschrieben 253: „Wilhelm Würth Eine Erbbestands Mühl zu Reichenbachstegen mit einem Gang, gibt jährl: 2 Mltr Korn, 2 Mltr Haber nebst 6 fl ahn Geld Erbpfacht in die Kellerey zeit ao 1709. Laut Erbbestandsbrieff von dem gewesenen Oberambtmann von Strauch.“

 

 

- Lohmühle bei Reichenbach:

lag außerhalb des Ortes; im Katasterblatt von 1842 ist die Gemarkung „unter der Lohmühle“ eingetragen 254.

 

Die Mühle ist in der Renovation der Schultheißerei Reichenbach vom 17.9.1738 aufgeführt 255 und wie folgt beschrieben: „ferner findet sich nahe bei Reichenbach eine Lohmühl, welche vorlängst und zwarn vor der Poßession. …., von dem gewesenen Oberamt­mann von Strauch deren Göderlischen Erben in Reichenbach eine Schleifmühl als da zu erbaut, ohne Erb Zeit überlassen worden, worauf anhero der jetzige Besitzer Schult­heiß Zinsmeister ohne weiter angefrag eine Lohmühl vor seinen Sohn erbauet.“

 

Die Mühle wurde im Frühjahr 1739 von der herrschaftlichen Verwaltung erfaßt und im Mühlenbericht vom 11.5.1739 beschrieben wie folgt: „Deponiert Ambtsschultheiß zu Reichenbach Zinßmeister ad Protocollum, wasmaßen vermög beyliegender Copia der …. bereits in anno 1691 an Hanß Daniel Gödel erb- und eigenthümblich gelassen worden, nach deßen Todt dann die Erben solcher in Gemeinschaft und zwarn zum Theil noch bis dieße Stunde in … behalten, von welchen Erben aber anno 1726 sein Zinsmeisters Sohn alß ein Rothgerber die Halbscheid alß eine Lohmühl zu brauchen pro 31 fl und 4 Maaß Wein erkauffet, und auf sein des Jungen Zins­meisters eigner Kösten ... von neuem erbaut worden ....“ 256.

 

Die Mühle wurde während der kurfürstlichen Renovation der Mühlen von 1739 von einer Kommission unter Leitung des Ramsteiner Schultheißen Georg Adam Euerling (Anm. Everling) (Anm. Everling) besichtigt und taxiert, der auch der Müller zu Diedelkopf im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg, Johann Nickel *Pfeifer als Sachverständiger angehörte 257. Dort wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Die von des Schultheißen Sohn, Joh. Henrich *Zinsmeister inhaben­de Lohmühl, so derselbe pro 31 fl vor wenig Jahren von einem anderen abgängigen Gerber an sich erkaufft, und und nach dem diese vor 4 Jahren bey nächtl. Zeit abgebrandt, und von ihm wieder neu erbaut werden müßen, findet sich in einem solchen Zustand, daß Er selbige des Jahrs wegen mangel des Waßers nicht über 4 Monath brauchen kan, und da dieser … nichts eingebracht, so halten wir deßen Anerbieten, mit 1 fl 30 Xer das Jahr zu zahlen, ohnmaßgebl. vor billig und hoch genug.“

 

Um 1750 wird die Lohmühle erwähnt als „Bey der Lohemühl am Reichenbachsteger fuß pfad“; damals bestand die Mühle noch. Heute erinnert nur noch der Flurname „Ober der Lohmühle“ an sie 258.

 

 

- Lohmühle und Ohligmühle in Reichenbach:

In der Renovation des kurpfälzischen Oberamts Lauterecken von 1776 befindet sich eine Bestandsaufnahme vom 4.6.1776, in wel­cher folgenden ausgeführt ist: „.... daß besagte alte Lohe Mühl dermahlen noch nicht aufgebauet, sondern fast gäntzlich zusammen gefallen aber stehet, der Erbbeständter hat gleichwohlen einen Brieff vorgezeiget, nach welchem er die Lohe so wohl alß die Ohlig Mühlin einem Gebäu neu aufzuführen entschlossen seyn, würcklich auch neu dieses Vor­haben desto gesicherter zu wollen, den 26. Stämm Holtz auf den Platz geschafft, und nach solchem Grundt… solle dieser Gebäu die Lohe und Ohlig Mühl mit zwey Wasser Rädter, so dann darneben eine große Stube,, neue Kuch, Camer, Scheuer, Stallung und Keller zu ebener Erden enthalten ... Bey dieser Gelegenheit stellte der Erbbeständer mittelst Vorzeigung seiner Erbbestands Brieffen vor, wie daß anfänglich der Erbbestandsbrieff über die Lohe Mühl allein und zwarn nur Auf drey Generationes unterem 26ten May 1758 ausgefertigt worden, diesem wäre sofort auf sein unterthänigstes Supplication und demnächstigen Ambts Kellerey Brieff ein weiterer über die Ohlig Mühl ebenmäßig auf 3 Gene­rationes unterem 22ten febr. 1763 ausgehändigt worden; Nach denen er aber gleich denen übrigen Erbbeständeren um die Ausferti­gung eines neuen Erbbestands ad per petuas Generationes gebetten, so wäre ihme auch hier­unter zwarn gndst. willfahret, und ein neuer Erbbestandsbrief unterm 12ten Mertz 1763, jedoch nur auf die Lohe Mühl allein zugestel­let worden, also, daß in diesem von der Ohlig Mühl nicht die mindeste Anregung geschaffen wäre. Da aber anjetzo beede Mühlen in einem Bau, wie schon gemeldet seye, so müßte er doch befürchten,daß wegen diesen Umbständen über kurz oder lang seiner Nach­kommenschaft Nachtheil und Projudiz zu­wachsen könne, und bey Erlöschung der 3. Generation auch ihr die Erlöschung des Erbbe­stands von der Ohlig Mühl mögte gefolgert werden wollen …“ 259.

 

Weiter heißt es:“ Jetziger Erbbeständer ist Frantz Christian Leonhartt dessen eheliche Haußfrau Maria Charlotte und Kinder vier Töchter nahmentlich 1. Ludovica, 2. Catharina, 3. Charlotte, und 4. Franzisca Josepha.“

 

„Ab diesem Erbbestand giebt der Beständer alljährlich zur Ambts Kellerey Remigyberg von der Lohe Mühl 1 fl 30Xer, von der Oh­ligmühl aber 3 fl an Geldt.“

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1537/5: Erbbestands Schleif-, Loh- und Ölmühle, 1744-1763, 1788-1791 (95 fol.), enthält u.a. Erbbestands­briefe von 1758, 1763.

 

 

- Ölmühle Westerich:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1538/1: Ölmühle in Reichenbach-Steegen des Johann Jakob Westerich, 1740-1743, 1778-1791

 

 

- Pletschmühl zu Reichenbachsteegen:

Die Mühle wurde während der kurfürstlichen Renovation der Mühlen von 1739 von einer Kommission unter Leitung des Ramsteiner Schultheißen Georg Adam Euerling (Anm. Everling) am 18.9.1739 besichtigt und taxiert, der auch der Müller zu Diedelkopf im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg, Johann Nickel *Pfeifer als Sachverständiger angehörte 260. Dort wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Auf die auch vor fünfte Jahren neu erbaute Pletschmühl zu Reichenbach-Stegen, so haben wir sel­bige mit einem Gang drucken und stillstehend … angetroffen, und finden den darauf haben­den Pacht viel mehr zu hoch als gering zu seyn.“

 

Es dürfte sich um die Mühle des Wilhelm Würth handeln. Dessen Mühle ist in der Renovation der Schultheißerei Reichenbach vom 17.9.1738 aufgeführt 261 und wie folgt beschrieben: „Wilhelm Würth Eine Erbbestands Mühl zu Reichenbachstegen mit einem Gang, gibt jährl: 2 Mltr Korn, 2 Mltr Haber nebst 6 fl ahn Geld Erbpfacht in die Kellerey zeit ao 1709. Laut Erbbestandsbrieff von dem ge­wesenen Oberambtmann von Strauch.“

 

 

- Reichenbacher Mühle:

am Reichenbach gelegen.

 

Die Mühle ist in der Renovation der Schultheißerei Reichenbach vom 17.9.1738 aufgeführt 262 und wie folgt beschrieben: „Daniel *Köhler dahier Zu Reichenbach Eine Erbbestands mühl mit einem Mahl und Schehlgang, welcher letztere der Müller vor 2 Jahren ohn Erlaubnis gebauet, gibt jährl: 3 Mltr Korn, und 3 Mltr Haber Erbpfacht in die Kellerey, von welcher Zeit her Ist nicht zu erfah­ren, weiler der Müller keinen Bestandsbrieff vorzeigen können.“

 

Die Mühle wurde im Frühjahr 1739 von der herrschaftlichen Verwaltung erfaßt und im Mühlenbericht vom 11.5.1739 beschrieben wie folgt: „Deponiert Ambtsschultheiß zu Reichenbach Zinßmeister ad Protocollum, wasmaßen vermög beyliegender Copia der …. bereits in anno 1691 an Hanß Daniel Gödel erb- und eigenthümblich gelassen worden, nach deßen Todt dann die Erben solcher in Gemeinschaft und zwarn zum Theil noch bis dieße Stunde in … behalten, von welchen Erben aber anno 1726 sein Zinsmeisters Sohn alß ein Rothgerber die Halbscheid alß eine Lohmühl zu brauchen pro 31 fl und 4 Maaß Wein erkauffet, und auf sein des Jungen Zins­meisters eigner Kösten... von neuem erbaut worden ....“ 263.

 

1747 ist Johann *Walter der Müller auf der Reichenbacher Mühle, dessen Ehefrau Maria Catharina Walter geb. NN. am 8.2.1747 Pa­tin in Erzenhausen bei der Taufe der Anna Catharina Schwambacher ist 264. Nach dem Tod des Johann Walther († vor 1750) führt sei­ne Witwe die Mühle weiter und heiratet am 8.6.1750 den Müllermeister Johann Philipp *Schwambacher aus Erzenhausen 265.

 

In der Renovation des kurpfälzischen Oberamts Lauterecken von 1776 befindet sich eine Bestandsaufnahme vom 4.6.1776 , „wo dann befunden worden ist, daß 1mo dieße Mühl in einem Mahl und einem Scheelgang be­stehe, wovon Letzterer jedoch auch zu einem Mahlgang gebraucht wird …., 2do das laufende Geschirr … betrifft, seyend die Wasser Rädter und Wellbäume gantz neu, die Kampf Rädter aber in Mittelmäßigem Standt, weiter seyend die Mahl-Steine, Zahrungen, Dro­may …. gut belangendt ….“ 266.

 

In dieser Renovation befindet sich auch 267 der Totenschein für die Witwe Anna Barbara NN. [Anm. geborene Kohlerin], ausgestellt am 4.6.1776, verstorben am 26.10.1754 im Alter von 50 Jahren, Witwe des Wilhelm Kurz.

 

In der Renovation des kurpfälzischen Oberamts Lauterecken von 1776 befindet sich die Bestandsaufnahme vom 4.6.1776, in der auch die Eigentumsverhältnisse angegeben sind 268: „Jetziger Erbbeständer ist Andreas Gödell dessen eheliche Haußfrau Elisabetha Catharina und Kinder zwey Söhne nahmentlich 1. Jacobus, 2. Andreas, und drey Töchter Nah­mens 1. Philippina, so zu Dambach im pfalz-zweybrückischen verheiratet, 2. Ludovica, und 3. Elisabetha“. Weiter heißt es: „Der Erbbestandsbrief ist unterem 12ten Mertz 1763 auf jetziger Erbbeständerin ihr Mutter, von welcher und deren Respee vorhier schon verstorben gewesenen Vatter Daniel Köhler sie die Mühl ererbet, zwarn ad perpetuas Generationes umbgeschrieben worden, welcher aber offenbahr ein Versehen, massen ver­mög des hiesigen Kirchenbuchs und daraus gezogenen Extracts besagte Anna Barbara Köh­lerin, nachmals verheiratete und wiederum verwittibte Kurtzin allschon dem 26ten 8bris 1754 verstorben.“ 269.

 

Im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Lauterecken von 1776 270 befindet sich eine weitere Bestandsaufnahme der Rei­chenbacher Mühle vom 3.10.1760: „Die Reichenbacher Erbbestandsmühl, welche Elisabetha Gö­delin geborene Kohlerin inne hat, befindet sich so wohl an Gebäudt, Scheuer, Stallung in gutem Standt.“ Die Mühle besitzt einen Mahl undt Schälgang. In gleichen Ak­tenbestand befindet sich die Renovation vom 1.6.1776 271.

 

1776 ist sie Erbbestandsmühle mit 1 Mahl- und 1 Schälgang. Erbbeständer ist Andreas *Gödel, dessen Frau Elisabetha Catharina die Mühle von ihrem Vater [Johann] Daniel *Köhler geerbt hat. Pacht: 3 Ma Korn und 3 Ma. Hafer“ 272.

 

1957/58 war Eugen Henn der Betreiber der Mühle; diese wurde 1957/58 stillgelegt 273.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1483/4: Erbbestandsmühlen zu Oberstaufenbach und Reichenbach, 1744

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1537/4: Erbbestandsmühle Reichenbach-Steegen, 1717, 1744-1746, 1760-1786, enthält u.a. Erbbestands­briefe von 1744 und 1763

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1537/7: Erbbestandsmühle Reichenbach-Steegen, 1708, 1739-1758, 1788; 115 Bl.

 

 

- Mühle des Henrich Schmitt:

++++klären: welche Mühle. Die Mühle ist in der Renovation der Schultheißerei Reichenbach vom 17.9.1738 aufgeführt 274 und wie folgt beschrieben: „Henrich Schmitt so hiesige Erbbestandsmühl besitzet, mit 2 Gäng sambt einer Ohligmühl, wie auch einen Loh­gang so dermahlen aber nicht brauchbar und ohne Erlaubnis gebauet worden, und gibt jährl: 20 Mltr Korn Erbpfacht in die Ambtskel­lerey dahier, laut renovierte Erbbestands­brieff 27. May a.c.“.

 

 

 

 

 

Reichenbach bei Baumholder:

VG Baumholder, Lk Birkenfeld; nordwestlich von Baumholder und nördlich von Ruschberg, hart westlich der Grenze des Truppen­übungsplatzes gelegen.

 

Mühlen:

- Reichenbacher Mühle:

s. *Aulenbach (Eisenhutsmühle);

 

auf der Gemarkung Aulenbach gelegen; den Namen Eisenhutsmühle trug die Mühle nach ihren Besitzern, die sie in Erbfolge seit 1725 bewirtschafteten. Vorher nannte man sie “Aulenbacher Mühle” oder “Mühle bei Reichenbach. Um 1650 war sie auch als “Adam Funcken-Mühle auf der Reichenbach” bekannt 275. In den Kirchenbüchern ist sie auch als “Reichenbacher Mühle” bezeichnet 276.

 

 

 

 

 

Reichholdsmühle:

östlich von Kaiserslautern-Eselsfürth; auch Eselsmühle, Egelsmühle, Eichelsmühle, Reichelsmühle, Reicholsmühle, ja sogar Rauchholz­mühle; die ehemalige Mühle ist zwischen Eselsfürth und Enkenbach auf der Südseite der L395 gelegen, unterhalb des Weihers am Eselsbach. Die Mühle lag oberhalb des Eselsfürther Weihers im Eselbachtal im Eselstal 277, in Richtung auf Enkenbach südlich der L 395.

 

Mühle des Hospitals Kaiserslautern; die Mühle wurde im Erbbestand verliehen.

 

Der Mühlenbetrieb wurde um 1900 stillgelegt, 1914 ließ Fabrikdirektor Gottlieb Hansen das Mühlgebäude abreißen und ein herr­schaftliches Landhaus an des­sen Stelle aufbauen, daneben richtete Heinrich Moser hier eine Seilerei ein 278.

 

Friedrich Wilhelm Weber schreibt in seinem lesenswerten Aufsatz zum Namen der Mühle: “Folgende [Anm.: Namens] Formen sind in den alten Schriften gebräuchlich: Egelsmühle, Eichelsmühle, Reichelsmühle, Reicholsmühle, ja sogar Rauchholzmühle. Sie ent­stand am schon 1514 genannten Reichlingswoog und ist also wie dieser nach einem Manne namens Reichling benannt, sollte also richtig Reichlingsmühle heißen. Um die Wasserkraft zu erhöhen, wurde der Eselsbach, der aus der Enkenbacher Gemarkung kommt, im 'Reichlingswoog' gestaut (auch Reuchlings- oder Seeligmacherwoog genannt). Der Eselsbach selber hieß früher auch noch „Egels­bach“ (ein Bach reich an Egeln, Blutegeln ?). Er kam früher aus dem Egerswoog auf Enkenbacher Bann und floß dort am Egersberg vorbei. So wird der Name 'Egelsmühle' verständlich. ….“ 279.

 

Weber 280 meint weiterhin: „1434 soll der Reuchlingsw­oog angelegt und auch die Mühle erbaut worden sein. Die Annahme ist aber berechtigt, daß das ganze Anwesen mit der Mühle älter ist“ (leider sind die Hospitalakten des Spitals Kaiserslautern, zu dem die Mühle gehörte gegen Ende des 18. Jh. in Mannheim ver­brannt 281). Weber weist mE u recht darauf hin, daß die Mühle abseits des nächsten Dorfes in der Nähe der heute verschwundenen Burg Burg Breidenborn (beim Daubenborner Hof) lag und deshalb für diese Burg gearbeitet ha­ben könnte 282.

 

Christmann schreibt 283: „'Die Reicholdsmühle, deren Namen das vor einigen Jahr­zehnten erbaute Wohnhaus dort trägt, wurde wohl um 1484 errichtet, da um diese Zeit der Reuchlingswoog angelegt wurde', der die Mühle trieb 284; „Der Reichlingswoog a. 1514 (Copb. 1215) …. Die heutige Reicholdsmühle ehemals, Reichlingsmühle, Reichelsmühle wird 1790 bis 1814 öfters Eichelsmühle ge­nannt. Abfall des R-; Nentersweiler, heute Entersweiler!' …. 1600 Grenzstein 'am Reicharts müller Mühl Pfadt' (GGA, A. 58 1 I, A 335), 1718 'Henrich Toussaint von der Reicholsmühle' (Chron. K'l. 566); 1886 „Reichholdsmühle“ (Gil. XXI); 1916 ebenso (MOV­Lex.) ….. Der Wandel des Namens ist an den historischen Belegen abzulesen …. Am Anfang steht zeitlich als BW der PN Reichling und geht als FN einerseits auf den ad. RF Rîchelîn zurück, ist anderseits patronymische Ableitung zum ad. RN Rîchilo.“ 285

 

Die Mühle gehörte dem Hospital in Kaiserslautern, das dort auch die Spitalmühle besaß 286. Die Reichholdsmühle dürfte um 1484 entstanden sein, als der dabei gelegene Reichlingswoog angelegt wurde 287. Das genaue Datum ist un­sicher, weil die Akten des Hos­pitals Kaiserslautern gegen Ende des 18. Jh. in Mannheim verbrannt sind 288. Der Reichlingswoog ist erneut 1514 urkundlich be­nannt 289. Sowohl Woog als auch Mühle sind nach einem Mann namens Reichling benannt.. Um die Was­serkraft zu erhöhen, wurde der Eselsbach, aus der Enkenbacher Gemarkung kommend, im Reichlingswoog gestaut 290.

 

Weber meint, die Mühle sei älter als angenommen und habe wohl im Zusammenhang mit der Burg Breidenborn beim heutigen Dau­benborner Hof gestanden. Dies schließt er daraus, daß kein Dorf in der Nähe der Mühle lag, die an der alten Straße von Kaiserslau­tern nach Enkenbach lag. Hierfür gibt es aber keine Belege 291.

 

1599 heißt es von der Mühle: „... sie liegt im Gewälde und hat wenig Baugüter, nämlich das städtische Wiesengelände, genannt Se­ligmacher, 12 ½ Morgen Stadtforst und ebensoviel Ackerland“292.

 

1684 heißt es im Schatzungsprotokoll Kaiserslautern: „Die Eichels Mühl obig dem Eselsfurth Waag sampt einem Weyerlein von 2 Morgen ohngefehr, ist beedes ööd und mit Hecken Verwachset“ 293.

 

1687 lag die Mühle „öd“, d.h. zerfallen oder unbewohnt. 1718 wohnte dort ein Heinrich Toussaint, der zusammen mit Johannes Hä­berle von der Eselsfürth wegen eines geringen Holzfrevels und wegen unerlaubten Pottaschebrennens mit 2 Gulden bestraft wurde 294. Der Wiederaufbau begann erst nach 1727.

 

1699 lebt Frosinus Hilger Henrich auf der Mühle 295. 1727 wurde ein Erbbe­standsbrief des Hospitals Lautern für Gerhard *Stein und seine Ehefrau Maria Katharina ausgefertigt verbun­den mit einer Aufbauver­pflichtung. Stein hielt jedoch den Vertrag nicht ein und ist schon ein Jahr später wieder verschwunden 296. 1728 wurde ein Kaufvertrag mit Friedrich *Groß geschlossen, der die noch verfallen­e Mühle mit 1 Mahlgang wieder aufbaute 297. Der Kaufpreis betrug 300 fl 298. Nach seinem Tod ging die Mühle 1734 auf den Schwieger­sohn [Johann] Peter *Som­mer über (°° I am 3.12.1730 in Enkenbach mit Katharina Elisabetha Groß 299) 300. 1740 bekam Peter Sommer von der Stadt Kaiserslautern die Wiese oberhalb der Reichelsmühle, die Seeligmacherwiese, und 12 ½ Morgen Stadt­forstacker nahe der Mühle im Erbbestand 301. 1748 wurde ein neuer Erbbestandsbrief für Peter Sommer ausgestellt über den ganzen Besitz. An­schließend gab es Streitigkeiten, die erst im Sommer 1785 vor dem Oberamt Lautern beigelegt wurden. Jetzt erst trat der neue Pacht­vertrag in Kraft 302.

 

Peter Sommer verstarb am 22.12.1752 303. Es folgt auf der Mühle der Müller Johann Heinrich Sommer († 29.5.1763 Reichholdsmühl­e, °° I mit Maria Angelina NN. [† 9.4.1760 Reichholdsmühle]: °° II mit Anna Ottilia Dielser) 304.

 

Nach dem Tod des Johann Heinrich Sommer heiratete die Witwe Anna Ottilia Dielser, Witwe Sommer am 18.2.1765 den Müller Heinrich Krauß von der Eselsfürth 305. 1787 gab er den Bestand vorübergehend an Johann Wilhelm Holstein von der Neumühle bei /Alsenz in Unterpacht, bis seine Söhne Franz *Krauß und Heinrich Krauß alt genug waren, den Betrieb zu übernehmen 306.

 

1788 wird der Bäcker und Ackerer sowie Müller und Erbbeständer auf der Unteren Eselsmühle in Alsenborn, Johann Peter *Speck, auf der Eichelsmühle erwähnt 307.

 

Zur Genealogie der Familie Kraus/Sommer weist Dr. Michael Kraus am 3.6.2011 auf Unklarheiten hin 308; bei Ruby: Mehlingen und Weber: Reichholdsmühle wird angegeben, daß Heinrich Kraus 1752 die Witwe NN. Groß des Müllers Friedrich Groß geheiratet hat. Demgegenüber heißt es bei Ruby 309, daß derselbe Heinrich Krauß am sel­ben Tag, dem 18.2.1765 eine Ottilia Sommer geb. Diel hei­ratete, die nicht die Tochter von Friedrich Groß ist. Dort gibt es auch kei­nen Sohn namens Heinrich Kraus. Weiterhin teilt Michael Kraus folgendes mit: „Danach war Johann Heinrich Kraus (Krauß) tat­sächlich mit einer Anna Ottilia Dielser verheiratet, verwitwete Sommer – aber dieser Sommer war nicht Peter Sommer, der 1730 eine Katharina Elisabetha Groß geheiratet hatte († vor 1744), son­dern dessen Bruder Johann Heinrich Sommer († 1763), dessen 1. Ehe­frau Maria Angelina 1760 verstorben war und der dann Anna Ottilia Dielser ehelichte“ 310.

 

Nachfolger war der Sohn Franz *Krauß, auf den wiederum sein Sohn Jakob *Krauß folgte 311. Im Einwohnerverzeichnis Neukirchen vom 1800 wird Franz Kraus (22 J.), Müller und seine Frau Barbara Hemmer (19 J.) als Bewohner des Hauses 66 aufgeführt, und das könnte die Reichholdsmühle sei 312.

 

Dessen Nachfolger war Wilhelm Krauß (Schwager des Spitalmüllers Andreas Müller) 313. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird als Handelsmüller auf der „Eselsmühle“ genannt der Wilhelm Krauß 314.

 

Auf Wilhelm Krauß folgte wiederum 1897 ein Jakob Krauß. Er war der letzte Mahlmüller. Um die Wende zum 20. Jh. wurde die Mühle stillgelegt. 1914 ließ Fabrikdirektor Gottlieb Han­sen das Mühlengebäude abreißen und ein herrschaftliches Landhaus an seiner Stelle aufbauen 315.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 4225/8: Rheinkreis (o.D. 1830-1840), darin u.a. die Reichholdsmühle

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2293/3: Klassifikationsplan Kaiserslautern, o.D. 1820-1845

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2131/3: Klassifikationsplan Enkenbach, o.D. 1820-1845

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 238

 

Literatur/Urkunden:

- Dhom: Aussteuer für eine Müllerin der Reichholdsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1973, S. 68

- Meyer, L.: „Wo die Wiese zu grün und der Himmel so blau“ (zur Reichsholdsmühle); in: „Die Rheinpfalz“, Ausgabe Kaiserslautern vom 25.1.1963

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Reichholdsmühle am Eselsbach; in: Nordpfälzer Geschichtsverein. 47, 1967, S. 58-60

 

 

 

 

 

Reichweiler:

VG Kusel, Lk Kusel; liegt direkt an der Grenze zum Saarland, östlich von Freisen; war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Lichtenberg

 

1816 kam Reichweiler zum Fürstentum Lichtenberg, einer neugeschaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld be­ziehungsweise ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Mit diesem fiel es 1834 an Preußen, das aus diesem Gebiet den Landkreis Sankt Wendel schuf. Nach der Abtrennung des Hauptteils an das neugeschaffene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis St. Wendel-Baumholder, zu dem der Ort bis 1937 gehörte, als er in den Landkreis Birkenfeld eingegliedert wurde. 1969 wurde er in den Landkreis Kusel umgegliedert 316.

 

Mühlen:

- Klostermühle:

Mühle des Klosters Werschweiler; sie dürfte die Vorläuferin der Reichweiler Mühle sein; unter „Regesten des Klosters Werschweiler“ Nr. 450 wird unterm 16.5.1303 eine Klostermühle zu Reichweiler erwähnt 317. Am 13.6.1303 erklärt Baldewin, Ple­ban von Oberostern (de superiori Osterna), daß vor ihm seine Parochianen …. erklärt haben, an Abt und Konvent zu Werneswilre ihre im Allod dieses Klosters gelegen Erbschaft zu 20 Fuß Grund und Boden, wodurch der Bach auf die Klostermühle zu Richwilre geht 318.

 

 

- Reichweiler Mühle:

die Mühle liegt südöstlich des Dorfes Reichweiler; die Gebäude sind noch heute vorhanden 319. Die Mühle lag auf Pfeffelbacher Ge­markung 320.

 

In der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt 321: “In dem Reichweiler Bann entspringen viele Brunnen als der Pfaffenborn, Meßterborn, Rodelborn, Etgesborn, Hanengröh, Seerborn und Karenbergsborn wie auch der Reichweiler Dorf­born. In dem Schwarzerdener Bann der Sauerborn, Kedersborn, Adamsborn, Leidwie­ser- und Braumetlocher Born. All diese Brun­nen, wovon die meisten aber sehr schwach sind, fließen oberhalb dieser Reichweiler Mühle, ein Büchsenschuß davon entfernt zusam­men und geben dieser Mühle Wasser. Beide Dörfer Reichweiler und Schwarzerden sind ¼ Stunde von dieser Mühle entfernt. Das Ge­bäude siehet etwas elendig aus, das Mahlwerk aus einem 16 Schuh hohen Wasser­rad mit einem Mahlgang stehet im Sommer vielfach still, kann aber daher bei dem geringen Wasserzufluß in 24 Stunden nicht mehr als 3 Faß mahlen.. Die gleichen Schwierigkeiten be­stehen im Winter bei Frost, zumal kein Stauwehr besitzt. Es ist an dieser Mühle ganz und gar keine Veränderung vorgenommen wor­den. Der Müller gibt jährlich an Pacht 1 Gulden an die Landschreiberei und an die Kellerei auf Lichtenberg 3 Malter Frucht, ½ Korn und ½ Habern. Diese Mühle ist keine Bannmühle, hat aber das Recht, in das Dorf Reichweiler zu fahren und das Mahlgut dort abzu­holen, was den benachbarten Müllern verboten ist. Doch steht es den Reich­weiler Mählern frei, auch bei einer anderen Mühle mahlen zu lassen. Das Dorf zählt 20 Familien. Nachdem im Lothringischen ein scharfes Verbot ergangen, außerhalb des Landes mahlen zu lassen, konnte kein einziger Mahlgast von da bedient werden. Selbst Ein­heimische, die ihr Mahlgut im Lothringischen kaufen muß­ten, ließen es auch allda mahlen. Die Mühle könnte 15-20 Familienbedie­nen oder auch mehr, wenn sich die Bauern darnach richteten (bei gutem Wasserlauf). Johann Nickel *Horbacher hat die Mühle anno 1736 mit einer darauf ruhenden Schuld von 105 Gulden, von der die Kirchschaffney in Kusel die Zinsen einziehet, von Johann Jakob *Simon um 600 fl erkauft und am 24. April 1737 einen Erb­bestandsbrief erhalten. Laut diesem hat hat Horbacher zum Hofge­ring den Garten und die Wiese erkauft, soll der ges. Besitz der Mühle ca. 3 Morgen halten. Nach dem Augenschein und dem Lager­buch kann dasselbe aber nur 1¼ Morgen 21 Ruthen betragen, was auch schon zu Streitereien mit dem Anliegern führte. Es wird Neu­vermessung vorgeschlagen. Es wird der übliche Molter von 1/16 von altersher erhoben. Die Mühlsteine betreffend: Der Läufer stammt vom Vockenrech und taugt nichts mehr. Der Bodenstein geht noch leidlich, er kommt von Fischbach allwo der Zoll ½ Gulden kostete.“ 322.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 21 323 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehö­rende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Reichweiler Mühl [hat] 1 Waßerrad welches einen Mahlgang treibet, [zahlt an Pfacht] 1 fl an Geldt, 1 ½ Mltr Korn, 1 ½ Mltr Haber. Ist zwar kein Bann Mühl hat aber die Gerechtigkeit allein, in das Dorff Reichweiler zu fah­ren u. Frücht abzuhol, bestehet aus 20 famillien.“

 

1776 ist in der pfalz-zweibrückischen Huldigungsliste von Reichweiler der Peter Weber, Hintersasse „in der Reichweiler Mühle“ er­wähnt 324.

 

Müller auf der Mühle waren:

um 1626 Hans *Schworm aus Pfeffelbach

um 1694 Wilhelm *Antoni aus Pfeffelbach

bis 1736 Johann Jakob *Simon; er verkaufte die Mühle 1736 an Johann Nickel *Horbacher

ab 1736 und noch 1745 Johann Nickel *Horbacher

um 1776 Peter *Weber

um 1811 waren Joh. *Eyers und Ehefrau Anna Marg. *Hüttel Inhaber der Mühle

um ++++ waren Nachfolger auf der Mühle der der Philipp Kehler und Ehefrau Katharina Reitz

 

Letzter Müller war Ernst Hittel; Tochter und Schwiegersohn waren um 1989 Eigentümer und Bewohner des Anwesens 325.

 

Photo:

- Brill: Chronik der Gemeinde Pfeffelbach, a.a.O., S. 76

 

Literatur/Urkunden:

- Brill, Hermann: Chronik der Gemeinde Pfeffelbach. Gemeinde Pfeffelbach (Hrsg.) 1989

- Jung: Familienbuch der evangelischen Kirchengemeinden Burg Lichtenberg und Pfeffelbach, Teil I und II (Bonn 1995), um­faßt die Orte Burg Lichtenberg, Thallichtenberg Fronbacher Hof, Körborn, Ruthweiler, Breitester Hof, Bistart, Pfeffelbach, Reich­weiler, Schwarzerden

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 826: Spezialrenovation des Pfeffelbacher Bannes, die Mühle zu Reich­weiler, 1586-1781

 

 

 

 

 

Reifenberg:

s. *Kneispermühle

 

 

 

 

 

Reinheim / Saarland:

seit 1973 OT von Gersheim; an der Blies gelegen; im Südteil des heutigen Biosphärenreservates Bliesgau, unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze.

 

Im Mittelalter hatten insbesondere die Herren von Forbach, Nassau-Saarbrücken, die Leininger, die Mauchenheimer und die Genters­berger (Bitsch) Rechte am Dorf. In der frühen Neuzeit gehörte das Dorf größtenteils zum Besitz der Blieskasteler Freiherren von der Leyen und der Grafschaft Nassau-Saarbrücken 326.

 

Mühlen:

1525 ist in Reinheim erstmals eine Mühle überliefert. Das noch heute z.T. erhaltene Mühlengebäude (die „Alt Miehl“) aus späterer Zeit trägt auf dem Türsturz die Jahreszahl 1625 327.

 

Im Reichskammergerichtsprozeß zwischen dem Kläger Georg Michael von der Leyen (kurkölnischer Landhofmeister und Amtmann zu Andernach) und dessen Bruder Johann von der Leyen (kurtrierischer Rat in Leyen an der Mosel) gegen Graf Emich von Leinin­gen-Dagsburg, der sich von 1574-1594 hinzog, ging es um ortsherrliche Rechte in Reinheim. Die Ortsherrschaft mit hoher und niede­rer Gerichtsbarkeit war damals zwischen den Parteien geteilt, verschiedene Rechte, u.a. die Mühle in Reinheim, standen allein den Herren von der Leyen zu 328.

 

1864 war J. A. Keßler der Müller auf der Rheinheimer Mühle 329.

 

 

 

 

 

Reipoltskirchen:

VG Wolfstein, Lk Kusel; in der Nordwestpfalz südlich von Ginsweiler, am Odenbach gelegen; in der Gemarkung, die vom Jahr 750 an dem fränkischen Nahegau zugehörig war, stiftete der Franke Richbaldes möglicherweise bereits im 8. Jahrhundert eine Kirche. Um diese herum bildete sich im Lauf der Jahre eine Siedlung, die Richbaldeskirchen genannt wurde, was sich mit der Zeit zum aktu­ellen Namen veränderte. Die Gemeinde, 1198 urkundlich erwähnt, war Hauptort und Amtssitz der reichsunmittelbaren Herrschaft Reipoltskirchen. Diese umfasste 15 Dörfer und diverse Höfe, die sich mit ca. 3.000 Einwohnern auf einer Fläche von rund 100 km2 zwischen Alsenz und Lauter (Glan) ausdehnten. Die Grafschaft blieb bis 1798 reichsunmittelbare selbständige Grafschaft.

 

1608-1628 gelangen die Grafen von Falkenstein durch Erbschaft in den Besitz Grafschaft Reipoltskirchen. 1628-1793 bestand eine Ganerbschaft (Kondominium) mehrerer Adelsgeschlechter, nämlich Löwenhaupt (1628-1793), Manderscheid (1628-1730), Ellrodt (1763-1778), Hillesheim (1730-1793) und Isenburg (1778-1793). 1667 hatte der katholische Graf Philipp Dietrich von Manderscheid die lutherische Gräfin Elisabetha Amalia Löwenhaupt geheiratet, die 50% des Reipoltskirchener Besitzes in die Ehe einbrachte 330. Durch Kaufvertrag von 1730 erwirbt der Graf von Hillesheim die Hälfte des Besitzes der Grafen von Manderscheid. Die Hilleshei­mer behalten ihren Anteil bis zur französischen Revolution. Nach dem Tod des Grafen Wilhelm von Hillesheim († 11.10.1748 in Rei­poltskirchen) erfolgte 1754 eine umfassende Regelung der Gemeinherrschaft zwischen Löwenhaupt und Hilles­heim. Dieser Haupt­vertrag wurde am 21.3.1754 durch den deutschen Kaiser bestätigt. Am 28.11.1763 verkaufte Löwenhaupt seinen Anteil an Reipolts­kirchen an den Reichsgrafen Philipp Andreas von Ellrodt für 140000 Gulden. Am 1.1.1767 starb Graf Ellrodt. Her­zog Christian IV. von Pfalz-Zweibrücken kaufte 1773 die Ellrodt'sche Hälfte der Herrschaft Reipoltskirchen von dessen Witwe. Ge­gen dieser Verkauf klagte die Gräfin von Hillesheim vor dem Wiener Hofgericht, das der Klage stattgab und die Rückgabe der hälfti­gen Herrschaft an die Erbengemeinschaft Ellrodt anordnete, weil beim Verkauf durch die Witwe des Grafen Ellrodt, Mitglieder der Erbengemeinschaft übergangen worden waren. 1779 gab Pfalz-Zweibrücken die Anteile an der Herrschaft Reipoltskirchen zurück. Die illegitime Tochter der Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz, Fürstin Karoline von Isenburg ließ bereits zuvor durch den Frei­herrn Ludwig von Ese­beck die Ellrodt'schen Anteile an Reipoltskirchen kaufen. Dieser Kaufvertrag wird von dem Kurfürsten Karl Theodor am 1.2.1778 genehmigt. Fürstin von Karoline von Isenburg kaufte zusätzlich 1779 die Dörfer Berzweiler und Seelen, sowie die 2. Hälfte von Ru­dolfskirchen und die Hälfte von Niederkirchen 331.

 

Mühlen:

es gab in Reipoltskirchen zwei Mahlmühlen, die beide durch Stauwerke am Odenbach versorgt. Um 1700 wurde die Mühle beim Schloß als „Untermühle“ bezeichnet, was vermuten läßt, daß die Ingweiler Mühle die „Obermühle“ war 332.

 

- Schloßmühle, Reipoltskircher Mühle, auch Untermühle:

die Mühle war Bann-Mahlmühle für alle Reipoltskirchischen Untertanen 333.

 

Nachdem ein Teil der Einwohner unter Verstoß gegen die Bann-Regelung bei auswärtigen Mühlen mahlen ließen, erging auf Be­schwerde des Schloßmüllers am 10.12.1760 der schriftliche Befehl an die Einwohner, unter Strafandrohung von 5 fl für jeden den Fall der Zuwiderhandlung es zu unterlassen, bei auswärtigen Mühlen mahlen zu lassen 334. Dieses „Decretum“ der „H[och]Gräflich-Gemeinschaft“ ist adressiert „ahn die Reipoltskirchische Gemeinden zu Nußbach, Rei­poltskirchen, Rathskirchen, und Rudelßkir­chen“ und trägt die Unterschrift des Haus-Hofmeister der Herrschaft Reipoltskirchen, Jo­hann Philipp *Stumpf, der 1775 als Eigentü­mer der Schloßmühle erscheint 335.

 

Um 1761war Jakob Hüttel Müllermeister in Reipoltskirchen; er erwarb am 31.12.1761 die Erbbestandsmühle in Adenbach 336.

 

Mit Schreiben vom 1.11.1761 beschwerten sich der Müllermeister zu Heffersweiler, Stoffel Heym und der „Jacob Hüttel, dasiger müller in loco“ (Anm.: d.h. zu Reipoltskirchen) bei der gräflichen Regierung in Reipoltskirchen darüber, daß auswärtige Müller unter Bruch des Bannrechts, in die zur Grafschaft Reipoltskirchen gehörenden Dörfer fahren würden, um dort „Früchte abzuholen“ und diese in auswärtigen Mühlen zu mahlen. Diese Beschwerde ist adressiert „ahn Ein Hochlöbliches gemeinschaftliches Ambt Reipolts­kirchen“ und bezeichnet als „nothgedrungene Beschwerde anzeig“. In ihrer Beschwerde verwiesen beide Müller auf die hohe Pacht, die sie an die Herrschaft zu zahlen hatten, sowie auf den Wassermangel am Odenbach während der Sommermonate, der das Mahlen weitgehend unmöglich machen würde, während bei ausreichendem Wasser die Mahlgäste ausblieben, weil diese auf auswärtigen Mühlen mahlen ließen 337.

 

1775 ist der vormalige Haus-Hofmeister der Herrschaft Reipoltskirchen, Johann Philipp *Stumpf der Eigentümer der Schloßmühle Reipoltskirchen 338. Er hatte die Mühle an den Betreiber und Lehensmüller Jo­hannes Knapp verpachtet. Knapp erhielt als Mahllohn 1/3 vom Malter während der Anteil von Stumpf 2/3 betrug339.

 

Johann Philipp Stumpf verkaufte die Schloßmühle im Jahr 1775 für 2150 fl und 50 fl Trankgeld an den Müller Georg Conrad *Jutzy aus Obermoschel („des dortigen Müllermeister Jutzys Sohn“) und beantragte mit Schreiben an Herzog Christian IV. von Pfalz-Zwei­brücken (!) dessen Zustimmung zum Verkauf 340. Dieses Schreiben gelangt auf dem üblichen Dienstweg an das pfalz-zweibrückische Oberamt Meisenheim. In einem Aktenvermerk des Oberamts Meisenheim vom 12.9.1775 heißt es: „Die verkaufte Mühle bestehet aus zwey Wasser Räder und gehet der Schalgang in einem Trilles, daß wann also geschahlt wird nur mit einem gang gemahlen wer­den kan....“ Zugleich erteilte das Oberamt sein Einvernehmen und sandte den ge­samten Vorgang an die pfalz-zweibrückische Regie­rung mit der Bitte um Genehmigung und Ausfertigung eines Erbbestandsbriefs für den Käufer Jutzy. Mit Vermerk vom 19.9.1775 verwies die Regierung in Zweibrücken den Vorgang an das Oberamt zurück, mit der Anweisung diesen mit einer Abschrift des letzten Erbbestandsbrief wieder vorzulegen und mitzuteilen, welche Pacht der Stumpf von dem Müller bezogen hätte 341. Mit Schreiben vom 30.9.1775 an die pfalz-zweibrückische Regierung überreichte das Oberamt Meisenheim den angeforderten Erbbestandsbrief und teilte mit, daß Johann Phil­ipp *Stumpf die Schloßmühle Reipoltskirchen an den Lehensmüller Johannes Knapp verpachtet hatte. Knapp erhalte als Mahllohn 1/3 vom Malter während der Anteil von Stumpf 2/3 betrug 342. Nun wurde die zweibrückische Regierung ungeduldig und erteilte dem Keller Kaufmann vom Oberamt Meisenheim mit Schreiben vom 10.10.1775 einen Rüffel: „Remittatur um noch zu berichts, ob es nicht wärth seye, das sub protimiseos zu exerciren fertig (?) zu fundiren und Bericht: beyzufügen, was hiernach jährl: Von dieser Mühle an Pfacht geben wolle 343. Der Keller Kaufmann erteilte daraufhin am 19.10.1775 „Unterthänigsten Bericht“ und führte aus, daß das Wasserhaus der Mühle neu erbaut werden müsse bei Ko­sten von 150 fl, zudem sei die Mühle ge­meinschaftlich (!), weshalb der Käufer „nur 120 fl jährlich Canonem nebst dem ordinairs Frucht Pfacht geben will.“ Das Oberamt vertrat in diesem Schreiben nunmehr die Ansicht, daß die Zustimmung zum Verkauf unter diesen Konditionen keinen ausreichenden Ertrag erbringen würde. Es schlug vor, die Errichtung einer Ölmühle zu der Mahlmühle zu genehmigen, „weilen in dasiger Gegend solche rar sind, so könnte selbige etwa 300 -350 fl Kosten, dahingegen aber jährlich 40-50 fl hernach eintragen.“ Das Oberamt schlägt weiter vor: „Gegenwärtiger Theobald *Bastian ist in der Ingweiler Mühle gewesen und ist ein guter Müller, stehet dermalen in accord die Meddarder Mühle zu haben, welchen noch bis daher abgehalten ….“ 344. Zur Vermeidung von Schwierigkeiten resultie­rend aus dem gemeinschaftlichen Eigentum wurde zu­dem vorgeschlagen, die Mühle aus dem Miteigentum des Johann Philipp Stumpf „auszulösen“ 345.

 

Im Ergebnis des sich länger hinziehenden Verwaltungsverfahrens erhielt der Georg Conrad *Jutzy die Reipoltskirchener Schloßmüh­le. Er beantragt am 15.3.1777 eine Reduzierung der Pacht, weil er durch die „in diesem Jahr …. eingefallene große und wilde Gewäs­ser nicht nur der Bachstaden an meiner Mühle … auf 5 Schuh hoch erhöht, sondern auch die auf Zweybrücker Bann daran gelegene herr­schaftliche pfalz zweybrückische Lohwiesen dergestalt mit Schutt und Steinen überführet und dadurch verursachet worden, daß das Waßer in seinem Fortlauf gehemmt, und an meine Mühle so sehr zurückgetrieben wird, daß ich schon seit einem Vierteljahr we­nig und anjetzo gar nicht mehr mahlen kann“ 346. Der Müller Jutzy schlug vor, den Bachlauf zu verändern und „einen neuen Bachsta­den“ durch die herrschaftliche Wiese verlegen zu lassen 347. Nachdem die zweibrückischen Verwaltung zuzustimmen geneigt ist, stimmt auch die am Kondominium Reipoltskirchen be­teiligte Herrschaft Hillesheim zu: „Ob wolen es Hillenheimischer Seith nicht recht ist, daß dem Supplikanten geholfen wird, wei­len derselbe ein Zweibrück: Leibeigener ist, und er sich gegen deren Willen in hie­sigem Lande copulieren lassen, so ist es doch nicht mehr als billig, wenn … Supplicant ferner den Pfacht auf jede Seite mit 5 Malter Korn liefern soll, daß ihme auch an Handen gegan­gen wird ..“ 348. In der Folge wird dem Müller Jutzy am 14.4.1777 ein Stück der herr­schaftlich-zweibrückischen Wiese gegen Zahlung von 8 fl 9Xer verkauft zur Anlage des neuen Mühlgrabens 349.

 

Damit war die Angelegenheit jedoch nicht abgeschlossen, denn Jutzi war wohl nicht mehr am Weiterbetreiben der Mühle interessiert. Der pfalz-zweibrückische Amtskeller Kaufmann berichtet am 6. 6.10.1777 an die herzogliche Verwaltung, daß der Müller Jutzi seine erbbeständliche Mahlmühle für 2200 fl an Valentin Eckhardt von Dielkirchen verkauft habe, wozu die Regierung am 11.10.1777 ihre Approbation erteilte 350. Hintergrund war, daß Jutzy inzwischen die Dorfmühle in Sitters gekauft hatte, wozu er am 13.12.1777 einen Erbbestandsbrief erhielt 351.

 

Die Durchführung des Kaufvertrages mit Valentin Eckardt aus Dielkirchen ist wohl gescheitert. Eckardt holte den seitens der Verwal­tung ausgefertigten Erbbestandsbrief nicht ab „unter allerhand Einwendungen“ und zahlte auch die angefallenen Laudemiums Ge­bühren von 33 fl 10 bz 12 Xer nicht. Er behauptete, “der Kauff wäre schon mit des Fürsten von Isenburgs Durchlaucht mit Reipolts­kirchen richtig gewesen, ehe er die Mühle erkaufft hätte, und glaubte also den Erbbestand dorten lösen zu müssen, bald dieses bald das und der Herr Rath Sage wolte den Kauf wegen dem kleinen Stück Land welches vom Hofguth zur Mühle Verkaufft worden, zu einem Waßer Graben, nicht gelten lassen ….“ In einem Aktenvermerk der pfalz-zweibrückischen Regierung an den Amtskeller Kauf­mann wurde deshalb angeordnet, letzterer solle in Verhandlungen mit dem Rath Sage versuchen, diesen zur Einwirkung auf den Käu­fer Eckhardt zu verlassen, um die Zahlung des Laudemiums zu erreichen. Andernfalls sollte das Arrestverfahren gegen Valentin Eckardt betrieben werden352. Damit endet die Verwaltungsakte.

 

Dennoch scheint der Vollzug des Kaufvertrages mir Valentin Eckardt gescheitert zu sein.

 

1780 wurde die Mühle durch einen Brand nach Blitzschlag vollständig zerstört. Wann und von wem die Mühle wieder aufgebaut wurde, ist nicht bekannt 353.

 

Jutzi verpachtete die Mühle, nachdem er diese einige Jahre selbst betrieben hatte, „an einen schlechten Mann von Hochstetten“, der den Pachtzins schuldig blieb. Jutzi übernahm deshalb 1783 seine Mühle wieder selbst. Vermögen besaß er nicht mehr, und das von seiner ersten Frau eingebrachte Geld war aufgebraucht. Im März 1787 war er an Mühlpacht 103 fl 5 batzen und 4 pf. schuldig gewor­den. Schon 1784 war der Versuch gemacht worden, die Mühle zwangsweise zu versteigern. da aber nur 450 fl geboten wurden, er­hielt die Versteigerung nicht die Genehmigung. 1799 sollte dieselbe zur Deckung der Schulden abermals versteigert werden. da aber aus den gleichfalls versteigerten Mobilien so viel erlöst wurde, dass die Schulden gedeckt werden konnten, unterblieb die Veräuße­rung der Mühle. Jutzi konnte mit seinen Kindern auf seiner kleinen Mühle sein Auskommen nicht finden. Im Jahr 1804 finden wir ihn auf der Wolfsmühle bei Waldgrehweiler, nicht als Besitzer, sondern als Mühlknecht. Seine Schulden waren auf 178 fl angewach­sen. Trotzdem fand sich wieder ein Käufer, Philipp Heinrich *Jutzi, der ebenfalls aus der Obermoscheler mühle stammte 354.

 

Im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung wurde die Mühle versteigert, den Zuschlag erhielt der Landwirt Andreas Zapp aus Reipoltskirchen 355.

 

Auf der Mühle ist 1805 die Müllerstochter Magdalena Zapp geboren, die den Müller Nicolaus Schlemmer heiratete; dieser erwarb die Wolfsmühle bei Waldgrehweiler. Am 15.3.1911 wanderte der aus Reipoltskirchen stammende Müller Friedrich *Conde aus der Müllersfamilie Conde mit dem Schiff “Adolph Woermann” von Hamburg über Antwerpen, Southhampton nach Afrika aus 356. 1957/58 war Fritz Eckert Inhaber der Mühle und Fa. “Friedrich Conde” in Reipoltskirchen; die Mühle wurde 1957/58 stillgelegt 357.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C23 Nr. 17/4: “Die Schloßmühle und deren Erbbestand. 1760-1778“

 

 

 

 

 

Reiskirchen / Saarland:

OT im Norden von Homburg/Saar; hart nördlich der Autobahn befindet sich die Straße 'Reiskircher Mühle'; südlich zwischen den OT Erbach und Reißkirchen befand sich die *Erbacher Mühle. Die Reißkircher Mahlmühle war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken. Die Mühlengebäude sind noch vorhanden und stehen unter Denkmalschutz 358. Nördlich in einer Entfernung von ca. 300 m befindet sich der Möhlwoog und nördlich da­von der Brückweiher (früher Hanßweiler Weiher, heute Jägersburg). Die Mühle wurde ab ca. 1730 schrittweise erbaut, und war 1745 noch nicht fertiggestellt.

 

Mühlen:

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Reißkircher Sörg- Mahl und Ohlig Müller“ den ihm erteilten „Confirmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 359. +++klären: welche Müh­le++++

 

- Reiskircher Mahlmühle:

über die Reiskirchener Mühle sind Nachrichten vor 1700 nicht bekannt.Nach 1700 gab es langwierige Streitigkeiten zwischen der Er­bacher und der Reiskirchener Mühle um die Mahlgäste, da für 2 Mühlen die Mahlgäste zu wenig waren. Simon Jakob *Heyl über­nimmt nach dem Tod seines Schwiegervaters Kilian *Ringeisen († ca. 1733) die Erbacher Weihermühle 360.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745361 wird sie wie folgt beschrieben: “Die Reißkircher Mahlmühle wird getrieben von dem Wasser, das aus dem Hanßweiler Weiher, durch den Reißkircher Weiher kommt, an der Mühle vorbeifließt in den Erbacher Weiher und schließlich bei Schwarzenacker in die Blies mün­det. Steht unten an dem Dorf Reißkirchen, einen Büchsen­schuß von der noch zu beschreibenden Erbacher Mühle. Vor 15 Jahren zu bauen angefangen, aber armutshalber noch nicht fertigge­stellt; hat 1 oberschlächtiges Wasserrad von 8 Schuh Höhe, das 1 Gang be­wegt. Kann zum öfteren Winters nicht und im Sommer nur langsam mahlen. Vor diesem hat die Mühle unten an dem Reißkircher Weyher gestanden, wobey zugl: eine Seegmühl befindlich ge­wesen. Allein der Müller hat wegen Mangel des Waßers nachgehends die Mahl-Mühl auf den Platz wo selbige dermahlen …. stehet, gesetzet. ….. Der Erbbeständer ist Balthasar Dumber (s. *Dumbler), welchem seinen von fürstl: Verwaltung gehabten Bestand [Anm.: Erbbestandsbrief] die Marodeurs weggenommen haben sollen. We­nigstens zeigt ein bey denen Acten befindl: Concept, daß einer vor Selbigen ausgefertigt worden. Gibt jährlich 4 Ma. Korn und 2 Ma. Hafer als Pacht ins Kloster Wörschweiler. Kein Bann. Reißkirchen, Erbach, Höchen und Ottweiler können hier mahlen lassen.”362.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 363 wird die Mühle beschrieben: „Die Reißkir­cher Mahl Mühl [hat] 1 Waßerrad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pacht] 4 Mltr Korn, 2 Mltr Habern; Reißkirchen, Erbach, Hö­chen und Adweiler aus 78 famil. bestehend mahl gemeinigl allhier und zu Erbach.“

 

Um 1797 war Jacob Wallacher (°° mit Maria Lehnhardt) Müller auf der Reiskircher Mühle. Sein Sohn Johann Heinrich Wallacher (geb. um 1797 Reiskircher Mühle - † 1829 Sulzbach; °° mit Katharina Venitz [geb. 1790 Dudweiler - † 1848 Sulzbach]; aus der Ehe stammen 5 Kinder; eine Tochter war mit einem Karl Anschütz verheiratet) war Müller in Sulzbach/Saarland 364.

 

Im „Intelligenzblatt des Rheinkreises“ Nr. 18 vom 5.3.1819 wird die Versteigerung der Mühle Reiskirchen für den 22.4.1819 anno­ciert: Flur 93-98 in der Gemeinde Reiskirchen mit „Mühle, Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Hofgering, Wiese, Garten und Mühl-Damm“. Die Versteigerung erfolgt wegen einer Geldforderung auf Betreiben „von Herrn Carl Exter, wohnhaft in Zweibrücken, in seiner Eigenschaft als Rechner der der Reformierten geistlichen Güter-Verwaltung daselbst gegen Catharina Glaser, Witwe von Ge­org *Löffler, gewesener Müller auf der Reiskircher Mühle, sie gegenwärtig in Homburg wohnhaft, sowohl in ihrem eigenen Namen wie auch als natürliche Vormünderin ihrer minderjährigen Kinder, Catharina, Louisa, Philippina, Charlotta, Christina und Mariana, und gegen Peter Emerich, Müller auf der Erbacher Mühle wohnhaft, Witwer seiner verlebten Ehefrau Margaretha Löffler, und gesetz­licher Vormund seiner mit derselben erzeugten minderjährigen Tochter Margaretha.“ 365.

 

1821 wird Georg Löfflers Wittib auf der Mühle in Reiskirchen in Intelligenzblatt erwähnt. Bei einem Einbruch am 28.11.1820 wur­den „auf der Reiskircher Mühle der Georg Löfflers Wittib“ Geld und Bekleidungsstücke gestohlen 366.

 

Am 28.5.1823 kündigt Catharina Glaser, die Witwe des Müllers Georg Löffler die freiwillige Versteigerung der Mühle für den 16.6.1823 an: Die Mühle wird in der Annonce wie folgt beschrieben367: „ … in dem Orte Reiskirchen stehende Mahl-Mühle mit 2 Gängen und einem Scheelgang, sodann eine Oehlmühle und Wohngebäude, Scheuer, Stallung, Hofgering ...“

 

Am 20.5.1831 wird „auf Ansuchen des Herrn Friedrich Wagner, Müler auf der Ixheimer Mühle wohnhaft, handeln in eigenem Na­men und in dem der mit seiner verlebten Ehefrau Charlotte Seel erzeugten noch minderjährigen Kinder, Namens Wilhelm, Karl Julie und Caroline Wagner, 2) des Herrn Carl Seel, Königl. Revierförster in Högen wohnhaft, handelnd in seiner Eigenschaft als Neben­vormund dieser minderjährigen Kinder, 3) der Friederika Wagner, Witwe des zu Landau verlebten Thierarztes Friedrich Göller. Und in Gemäßheit eines homologationsurtheils des Königl. Bezirksgerichts Zweibrücken vom 18. April dieses Jahres …. wird zur öffent­lichen Versteigerung … vorschreiten: 1) Die sogenannte Erbacher Mühle, bestehend in 2 Mahlgängen, einem Schälgang und einer neu erbauten und gut eingerichteten Sägmühle, Scheuer, Stallung, Hofgering und geräumigen Wohnhaus für zwei Haushaltungen …, die Mühle liegt in einem schönen Thale, eine Viertelstunde von Homburg“ 2) Die Reißkircher Mühle, gelegen im Orthe Reißkirchen und bestehend in einer Mahl-, Oel- und Gypsmühle, Scheuer, Stallung und einem guten Wohnhause ...“ 368.

 

Löfflers Mühle wird 1868 bei Reiskirchen erwähnt mit 7 Bewohnern 369.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 292/5-9: „Die Erbbestandsmühle zu Reißkirchen, 1721“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1271/2: „Mahl- und Sägemühle (Ölmühle) zu Reiskirchen, 1711-1755

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Mühle in Reiskirchen

 

 

- Löfflers Mühle:

s. Reiskircher Mahlmühle

 

 

- Lohmühle Reiskirchen:

s. Sägmühle Reiskirchen

 

 

- Ölmühle Reiskirchen:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1271 3: „Ölmühle zu Reiskirchen, 1792“

 

 

- Sägmühle Reiskirchen:

im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird die Reißkircher Sägmühle wie folgt beschrieben 370: “Ist ao 1732 zum ersten und ao 1735 zum zweyten Mahl abgebrannt und noch nicht wieder erbauet, selbige war anfänglich eine Loh-Mühl welche der dermahlige Beständer Balthasar *Dumler in eine Seeg-Mühl und nach deren Abbrännung zum zweyten Mahl wieder in eine Loh-Mühl verwandelt, aber damit ao 1739 gleiches Schicksal wie mit denen Seegmühlen erfahren hat. Bey Auferbauung der er­sten Seegmühl sind 16 fl jährl.: Zinses stipuliert hiervon aber nachgehends 6 fl abgeschrieben worden, so daß alljährl: nur noch 10 fl ständigen Zinßes zur Landschreiberey entrichtet, und ob schon der Platz nicht wiederum erbauet worden, sondern noch leer stehet, dennoch bezahlet worden. Der Erbbeständer ist Balthasar Dumbler, der Besitzer vorbeschriebener Mahlmühle, so zwar keinen Erbbe­stand mehr deßfalls in Handen, gleichwohlen einen vermög denen Acten unterm 28ten 8bris 1715 unter der Condition erhalten hat, daß solcher alle 15 Jahr erneuert werden soll.“

 

 

 

 

 

Rheindürkheim:

Stadtteil von Worms; ca. 8 km nördlich der Innenstadt am Rhein gelegen. Erstmals 812 im Lorscher Codex erwähnt. Als fränkisches Königsgut kam der Ort in bischöflich wormsischen Besitz, mit pfälzischer Beteiligung seit dem 12. Jh., dann in leiningischem Besitz. Seit 1467 gehört der gemeinschaftlich der Kurpfalz und dem Bistum Worms, ab 1705 allein dem Bistum. Bei der Verwüstung der Pfalz 1689 wurde das Dorf sehr stark in Mitleidenschaft gezogen, so daß keine Bausubstanz aus älterer Zeit erhalten ist. Für die Rheindürkheimer Fahrt, einem Weiler 1 km südlich des Ortes gelegen, hatte ab 1705 die Kurpfalz allein die Zollgerechtigkeit inne. 1816 kam Rheindürkheim an das Großherzogtum Hessen 371.

 

Mühlen:

- Ölmühle:

bis 1805 stand die Ölmühle, gelegen „bei der Rheindürkheimer Fahrt“ ist Eigentum des Bistums Worms und war an Andreas Löffel aus Eichrodt verpachtet. Am 7.12.1807 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf der Ölmühle. Sie wurde erworben von Karl *Parcus, nunmehr Mainz, „Homme de loi und adjoint“ 372.

 

 

 

 

 

Rheingönheim:

Stadtteil von Ludwigshafen; das Dorf gehörte den Herren von Hirschhorn, die in der Reformationszeit die lutherische Lehre annah­men. Die Situation änderte sich erst, als Rheingönheim 1698 an Kurpfalz überging, die damals katholisch war.

 

Im Mittelalter zur Herrschaft Lindenberg bei Lambrecht gehörig, waren danach die Schenken von Erbach im Odenwald die Ortsher­ren. 1353 verkauften diese Ort und Gemarkung an die Junker von Hirschhorn die bis 1632 über Rheingönheim, Mundenheim, Mau­dach, Königsbach und Lindenberg herrschten. Nach deren aussterben kam Rheingönheim zur Herrschaft der Wild- und Rheingrafen Dhaun-Kyrburg. 1685 tauschten diese ihren Besitz an Kurpfalz ein. Von da an bis zur französischen Revolution gehörte das Dorf zum kurpfälzischen Oberamt Neustadt, Oberschultheißerei Oggersheim 373.

 

Mühlen:

der Mühlweg in Rheingönheim deutet auf die frühere Mühle hin; dieser verläuft von der Hauptstraße in östlicher Richtung und ver­läuft nördlich parallel zum Brückweg und dem Brückweggraben.

 

Bereits im Seelbuch der Pfarrkirche Rheingönheim (entstanden zwischen 1378 und 1531) heißt es „uber den muleweg“ 374.

 

Um 1768 war Johann Heinrich *Eisenhauer der Müller in Rheingönheim 375; Eheschließung mit Maria Sibylla Härtel, Witwe Börstler von der Rehhütter Mühle, er erscheint zu­sammen mit seiner Frau am 20.1.1769 in Neuhofen als Pate bei der Taufe der Maria Sybilla Striebinger (Tochter des Löwenwirts Jo­hann Jakob Striebinger und Maria Margaretha Börstler) 376.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird genannt die Firma „Frey, Carl, Kunden-, Handelsmüller u. Düngerhandel. Eigenthümer: Carl Frey“ 377.

 

Um 1880 ist Adam *Neumann Mühlenbesitzer in Rheingönheim; °° mit Katharina Elisabetha Härtel († 5.12.1895 Rheingönheim; Tochter von Johannes Härtel und Maria Elisabeth Ehringer); aus der Ehe stammen die Kinder Otto Neumann († 1884, 6 Jahre alt), Friedrich Karl Neumann (*1.3.1882 Rheingönheim) und August Neumann (*25.7.1884 Rheingönheim) 378.

 

 

- Obermühle:

hier war in der 2. Hälfte des 19. Jh. der Müller Joseph Friedrich *Fiesel als “Obermüller in Rheingönheim”; °° mit Elisabetha Deut­berth aus Osthofen (1867 err. - 7.9.1899 in Rheingönheim im Alter von 32 Jahren) 379.

 

 

 

 

 

Rheinzabern:

VG Jockgrim, Lk Germersheim; durch den Ort fließt der Erlenbach, der sich in Leimersheim mit dem Otterbach zum Michelsbach vereinigt. Leimersheim gehörte bereits im Hochmittelaltern zum Hochstift Speyer wo es bis zur französischen Revolution verblieb.

 

1718 gab es in Rheinzabern 80 Familien, die sämtlich katholisch waren 380.

 

Mühlen:

um 1794 war Johann Peter *Brunner als Müller in Rheinzabern; er ersteigert am 17.11.1794 ein in Jockgrim gelegenes Grundstück, das ehe­mals im Eigentum des Bistums Speyer stand, im Rahmen der „französischen Nationalgüterveräußerung“ 381.

 

 

- Obermühle:

s. Hatzenbühl

 

 

- Wanzenheimer Mühle, Wanzheimer Mühle; Wangenheimer Erbbestandsmühle, Wandsheimer Mühle, Untermühle:

s. Hatzenbühl

 

 

 

 

 

Riedelberg:

VG Zweibrücken-Land, Lk Südwestpfalz; liegt im Zweibrücker Hügelland direkt an der französischen Grenze südöstlich vom Flug­hafen Zweibrücken; gehörte zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg

 

Mühlen:

- Ölmühle:

die Ölmühle wurde 1741 von dem Müller Johann Peter *Becker errichtet 382.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau Lichtenberg) Nr. 3189: Mühlen zu Riedelberg, 1624-1739; enthält u.a.: Grenzstreitigkeiten mit dem Herrn von Zollern, Oberamtmann zu Bitsch, wegen der von dem Müller zu Riedelberg erbauten Ölmühle (1741); Bauholz­abgabe an den Müller Joh. Peter Becker zu Riedelberg zur Errichtung einer Ölmühle und Stallung (1741)

 

 

- Riedelberger Mühle:

1667 war die Mühle abgebrannt. Dem damaligen Müller Hans Vogel zu Hilst wurde durch die hanau-lichtenbergische Verwaltung Bauholz zur Wiederherstellung der Mühle und ein zeitweiser Gültnachlaß gewährt 383. 1676 bittet der nunmehr 80jährige Müler Hans Vogel um Übertragung des Erbbestands auf seinen Sohn Hans Georg Vogel 384.

 

Um 1738 war Jakob *Hauck der Müller zu Riedelberg; um 1764 war der Müller Friedrich Michael Thäter als Erbbeständer auf der Riedelberger Mühle

 

1742 war Johann Peter *Becker der Müller in Riedelberg († 1746 Riedelberg). Er erhält 1742 von der hanau-lichtenbergischen Re­gierung die Erlaubnis auf dem Bitscher Wochenmarkt Hafermehl, Dinkelkorn und gerollte Gerste zu exportieren und zu verkaufen 385.

 

1747 war Johann Daniel Knapp der Müller in Riedelberg. Er beantragte 1747 die Aufnahme in das Bürgerrecht (Schirmrecht) 386.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2025: Gesuch des Müllers Johann Daniel Knapp um Aufnahme in den Schirm, 1747

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau Lichtenberg) Nr. 2034: Vertrag zwischen Balthasar Wild modo Joh. Becker von Hornbach und Jakob Hauck, dem Müller zu Riedelberg, wegen dem Bestand der dortigen Mühle, 1738

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2037: Erteilung einer Erlaubnis für Peter Becker, den Müller zu Riedel­berg, auf dem Bitscher Wochenmarkt Hafermehl, Dinkelkorn und gerollte Gerste zu führen, 1742

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau Lichtenberg) Nr. 2055: Mahlen der Riedelberger Untertanen außer Landes, 1170

- LA Speyer Best. C20 Nr. 2824: Bitte des 80jährigen Müllers Hans Vogel um Übertragung des Erbbestands auf seinen Sohn Hans Georg Vogel, 1676

- LA Speyer Best. C20 Nr. 2829: Zuweisung von Bauholz an den Müller Hans Vogel zu Hilst zur Wiederherstellung seiner abge­brannten Mühle sowie zeitweiliger Gültnachlaß, 1667

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau Lichtenberg) Nr. 3189: Mühlen zu Riedelberg, 1624-1739; enthält: Streit zwischen dem Besitzer des Dorfes Roldingen, Gaublaire, und dem Müller zu Riedelberg wegen dem Eigentumsrecht an einer Wiese und erhöhtem Wasserbau (1715); Grenzstreitigkeiten mit dem Herrn von Zollern, Oberamtmann zu Bitsch, wegen der von dem Müller zu Riedel­berg erbauten Ölmühle (1741); Bauholzabgabe an den Müller Joh, Peter Becker zu Riedelberg zur Errichtung einer Ölmühle und Stallung (1741); Zehntpfennig und Tod des Erbbestandsmüllers Friedrich Michael Thäter und seiner Frau; Bauholzbezug und Be­standsbriefe (1749-1788); Instandsetzung der ruinierten Schleuse (1758)

 

 

 

 

 

Rieschweiler:

OR von Rieschweiler-Mühlbach; VB Thaleischweiler-Fröschen, Lk Südwestpfalz; am Schwarzbach gelegen; im Mittelalter gehörte Rieschweiler drei Grundherren: Kloster *Wörschweiler, dem Zweibrücker Spital, vor allem aber den Herren von Hohenecken, bzw. deren Nachfolgern, den Herren von Wilenstein und von Flörsheim 387; später war Rieschweiler pfalz-zweibrückisch im Oberamt Zweibrücken und Sitz der gleichnamigen Schultheißerei; liegt in der Südwestpfalz, am Schwarzbach, zwischen Zweibrücken und Pirmasens, östlich von Dellfeld.

 

Mühlen:

am südlichen Ortsende von Rieschweiler, entlang des Schwarzbachs befindet sich heute die Straße “Im Hechtloch” und die Firma “Getreidemühle Sties GmbH”; der Müller Ulrich Farny war zeitweise Müller in Rieschweiler; seine Tochter Maria Gertraud Farny °° 28.7..1783 in Contwig mit Johann Henrich Keil; gemäß Eintrag im reformierten Kirchenbuch bei ihrer war Ulrich Farny “gewesener Müller zu Rischweiler” 388. +++klä­ren: welche Müh­le+++

 

1740 wird der Johann Henrich Lahm als Müller in Rieschweiler genannt (Vater der Maria Charlotte Lahm [† am 15.2.1740 in Riesch­weiler im Alter von 5 Monaten]) 389.+++klä­ren: welche Müh­le+++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1274/7: Hechtlocher Mühle zu Rieschweiler, Erbauung einer neuen Mühle, 1783-1784+++klä­ren: welche Mühle+++

 

 

- Alte Hechtloch- oder Rieschweiler Mühle:

zur Herkunft des Namen „Hechtloch“ schreibt Prof. Christmann, der Nestor der pfälzischen Flurnamenforschung: Den Namen er­hielt die Mühle von der südlich davon hinziehenden Höhe. Bezugswort ist mdal. „Heecht“, das hochdeutsch als „Höcht“ anzusetzen ist und auf das mhd. 'hoehede', ahd. 'hôhidi' = Höhe zurückgeht. Grundwort ist mhd 'lôch' = Gestrüpp, Wald. Also besagt Höchtloch 'Wald auf einer Höhe, Waldhöhe' 390.

 

Die Entstehungszeit der Mühle ist zwischen 1464 und 1479 anzusetzen. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte in der Kellerei- Rechnung des Amtes Zweibrücken von 1479 391. Da sie in der Kellerei-Rechnung von 1464 noch nicht genannt ist,dürfte sie in der Zeit zwischen beiden Kellerei-Rechnungen erbaut worden sein. Eine weitere urkundliche Erwäh­nung erfolgte im Landgerichtsbuch Zweibrücken „uff Donnerstag Visitationis“ 1545 392. An diesem Tag verkauften Adam und Veidt, Schultheiß von Rieschweiler, we­gen ihres Pflegekindes, und Jost von Rieschwei­ler von seines Verbregens wegen Steffans Veidten von Rieschweiler“ den dritten Teil der Mühle an Debold Weber aus Walshausen, der durch Kauf bereits zuvor 2/3 der Mühle besaß. Weber begann die alten Mühlenge­bäude neu u errichten. Noch vor Abschluß der Bauarbeiten kaufte Schultheiß Veit Bruckh sen. die Mühle zurück, wie sich aus einem Bericht vom 3.1.1577 ergibt. Eine weitere ur­kundliche Erwähnung der Mühle findet sich im Zweibrücker Oberamts-Bannbuch von 1547. Hierin wird mehrfach die am Erbach ge­legen „Alte Mühle“ genannt, die „zu Rieschweiler oben steht“. Die Mühle war auf ei­ner Insel zwischen zwei Armen des Schwarz­bach errichtet worden und dem Kloster Wörschweiler zinspflichtig, wie aus dem Zinsre­gister des Klosters Wörschweiler von 1559 ergibt 393. Dem Kloster Wörschweiler gehörte damals die eine Seite der Erbach „von der alten Mühlen bis in den Appenkrank, da Rieschweiler Bann sich endet:“ 394.

 

Die Mühle selbst gehörte der pfalz-zweibrückischen Herrschaft. In einer Urkunde von 1578 ist ausgeführt, daß Schultheiß Veit Bruckh jr. „und seine Vorfahren von Herzog Wolfgang selig mit der Mühle im Hechtloch seient belehnt worden.“ Bereits zuvor, in „Beschreibung der Ämter Zweibrücken und Kirkel“ des Geographen Tilemann Stella von 1563 ist der „Born unter der Rieschweiler Mühle“ aufgeführt 395. Die Mühle gehörte dem im Wörschweiler Zinsregister erwähnten „Veit, Müller zu Rieschweiler“, bei dem es sich um den Müller und Schultheiß Veit Bruckh sen. handelt, °° mit Margarethe „der alten Müllerin“396. Er ist Vater der Brüder Veit Bruckh jr. Und Hans Bruckh, die sich seit 1573 als Erbbeständer in die „Mühl am Hechtloch“ teilen. Dort sind sie 1578 urkundlich erwähnt. Veit Bruckh jr. Ist wie sein Vater Schult­heiß von Rieschweiler und hat die­ses Amt noch am 26.4.1592 innegehabt 397.

 

1618 war Nickel Schmidt aus Nünschweiler Müllermeister auf der Alten Hechtlochmühle, der den Mühlenbetrieb durch Mühlärzte auf­recht erhielt, also wohl nicht selbst auf der Mühle tätig war.Dabei gab es häufig Streitigkeiten mit den Mühlärzten wie ein Bericht vom 25.8.1620 zeigt 398.

 

Die Alte Hechtloch Mühle wurde vermutlich während des 30jährigen Krieges im Oktober 1635 von kaiserlichen Soldaten zerstört. 399. Die Kellereirechnung von 1647 berichtet, daß „solche Mühl öd liege und vormals 4 Gäng ge­habt“ 400. Noch die Landschreibereirechnun­gen von 1670 und 1680 vermerken, daß die Mühle „zugrundt liegt“. Erst am 24.10.1686 meldete sich der Klostermüller Nicklaus Faust von Hornbacher Klostermühle bei der Rentkam­mer in Zweibrücken und erklärte sich bereit, die Mühle wieder aufzu­bauen. Die Gründe, aus denen er die Klostermühle in Hornbach verlassen wollte, sind nicht überliefert. Faust erhielt am 31.1.1687 den gewünschten „Erbbe­standsbrief über die herrschaftliche ei­genthümliche unter Rieschweiler gelegene Mahlmühle im Hechtloch“.Faust baute die Mühle auch tatsächlich wieder auf und begann ab Mai 1689 mit der Zahlung der vereinbarten Erbpacht. Am 5.12.1695 verkaufte er die Mühle für 300 fl an Samuel *Buchheit aus Nünschweiler. Buchheit erhielt am 26.3.1697 den Erbbe­standsbrief ausgehändigt. Der tatkräftige Müller erbaute 1717 die Neue Hechtlocher Mühle hinzu 401.

 

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Hechtlocher und Dellfelder (Müller), welche beede Mühlen zusammen verliehen“ den ihm erteilten „Confirmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abge­holt hat 402.

 

Nachdem dem Tod des Samuel *Buchheit († 1740), der mit der Catharina Stock verheiratet war, erhielt der Sohn Hans Adam Buchheit am 30.5.1740 den Erbbestandsbrief über die Alte Hechtlochmühle ausgehändigt, nachdem er der Erbengemeinschaft nach Samuel Buchheit 943 Gulden ausbezahlt hatte 403. Hierfür mußte er sich verschulden. Bereits 2 Jahre nach der Übernahme der Mühle teilt Hans Adam Buchheit der Regierung mit, daß er sich wegen seiner Schulden entschlossen habe, seine Hechtlocher Mühle an den Nünschweiler Gemeinsmann Johann Ni­kolaus *Hahn zu vertauschen. Er sollte dafür da Erbgut der Ehefrau des Hahn zu Nünschwei­ler und 2200 Gulden in bar erhalten 404.

 

1744 war Nickel *Hahn Erbbeständer auf der Alten Hechtloch- oder Rieschweiler Mühle 405.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “Wird durch die Schwarzbach getrieben, liegt eine halbe Stunde oberhalb der Dellfelder Mühle und so weit von denen Nünschweiler Mühlen. Das Hoch-Gebau ist schlecht, das Mahlwerck aber in gutem Stand, hat einen Mahl- und einen Scheelgang, davon jegl: durch ein besonde­res unterschlechtiges Waßerrad getrieben wird. Liegt hinter einem Wehr von etwann 80 Schritt lang, und hat etwann 30 Gäng von der Mühle, in gedcht: Wehr eine Schließe so wohl zu Flötzung Holländer- alß anderen Holtzes. Die jährl: Pfacht ist 1fl 14 bz 4 kr an Geld nebst noch zweyen Kappen oder vor jeden 4 bz. An Geld, so dan zwey Malter Korn und zwey Malter vier Faß Haabern, Zweybrücker Maaßung, ferner wegen des Erbbestandtes vom 24ten Novembr: 1727 gemeinschaftl: mit nachzubeschreibender Mühle (Anm.: s. Neue Hechtlocher Mühle) zu Bann übernommen, aber bis Dato in Stand gestelleten Mühle in Geldt die Helft des damals stipulierten Pfachtes mit 2 fl 2 bz 8 kr in Geld nebst einem Malter Faß ein und ein halb Sester Korn und so viel Haabern, wovon das Geld zur Landschreiberey und die Früchte zur Oberkellerey geliefert werden. Mühlbach, Eschweiler, Hitzenhauser Hoff und Kirschweiler sind noch nicht gebannet, und mahlen gemeinigl: in dieser Mühl … . Jo­hann Nickel *Hahn ist seit 2 Jahren Erbbeständer und legitimiert sich mit einem Erbbestand vom 30ten July 1742.” 406.

 

Bereit nach 7 Jahren, am 21.7.1749 verkaufte Hans Nickel Hahn die Alte Hechtloch Mühle für 3700 Gulden und 30 Gulden „Trink­geld“ an Johann Friedrich Hoffmann aus Niederhausen, zuvor Müller in Malzheim. Dieser starb aber bereits ein Jahr später, am 19.11.1750 auf der Faustermühle 407.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 408 wird die Mühle beschrieben: „Die alte Hecht­loch oder Rieschweiler Mühl [hat] 2 Waßer Räder welche einen Mahl und Scheelgang treiben; [zahlt an Pacht] 2 fl 7 bz 4 d an Geld; 2 Mltr Korn, 2 Mltr Habern; Mühlbach, Eschweiler, Hitschenhauser Hof und Rie­schweiler mahl gemeinigl allhier, seyend jedoch nicht gebannt. 86 famil: mach vorstehende Orte uns [?]“.

 

Am 22.5.1753 kaufte Johann Theobald *Fischer, der Hofbeständer von Hitschenhausen (heute Hitscherhof oberhalb von Rieschwei­ler) die Alte Hechtlochmühle in Rieschweiler für 1652 Gulden, wohl von der Erbengemeinschaft nach Johann Friedrich Hoffmann (err.). In der Mühlenbeschreibung von 1756 ist die Mühle wie folgt beschrieben409: “2 Was­serräder mit 1 Mahlgang und 1 Schälgang. Sie zahlt 2 Gulden, 7 Batzen, 4 Pfennige an Geld; 2 Malter Korn und 2 Malter, 4 Sester Haber Pacht. 86 Familien aus Mühlbach, Eschweiler, Hitschenhausen und Rieschweiler mahlen hier als freiwillige Mahlgäste.“

 

Johann Theobald *Fischer verkaufte die Mühle am 8.3.1762 für 3100 Gulden an den Lutheraner Leonhard *Flößer aus Thaleischweiler, der sie am 24.8.1764 an seinen Sohn Johann Peter Flößer weiterverkaufte 410. Erneut 2 Jahre später verkaufte dieser die Mühle bereits am 12.5.1766 an den früheren Erbbeständer und Müller Johann Theobald *Fischer, von dem sein Vater Leonhard Flößer die Mühle 1762 gekauft und dessen Sohn Hans Georg *Fischer je zur Hälfte.

 

Hans Georg Fischer verkaufte am 30.3.1771 seinen Anteil an der Mühle für 1229 fl an Friedrich Christian *Scheffe aus Rieschweiler 411. Scheffe kaufte 1788 von dessen Vater Theobald *Fischer auch die andere Hälfte der Mühle für 2400 Gul­den 412. °° mit der Pfarrerstochter Sophia Magdalena *Isemann aus Rie­schweiler; Vater der Maria Susanna *Scheffe; diese heiratete den Georg Jakob *Becker von der Stanzer Mühle. Dieser erwarb am 1.9.1790 die Alte Hechtlochmühle von seinen Schwiegereltern für 2000 Gul­den. Zwar wurde die Ehe am 19.5.1801 geschieden, doch blieb Georg Jakob Becker auch weiterhin der Erbbeständer auf der Al­ten Hechtlocher Mühle 413, bis er diese am 27.11.1831 an Jakob *Sties verkaufte 414.

 

Im Grundsteuer-Kataster von Höhmühlbach ist 1844 als Eigentümer der „Rieschweiler Mühle“ eingetragen der Müller Jakob *Sties. Dabei ist die Mühle beschrieben wie folgt: „Wohnhaus mit Bankofen [,] nur Mühle mit zwei Mahlgängen, , Haus Nr. 50“ 415.

 

Die Alte Hechtloch Mühle wird seit dem Jahr 1831 von der Familie Sties in 5. Generation betrieben, der derzeitige Müller [Anm. d. Verf.: 1994], Gerhard Sties, ist seit dem Wiederaufbau der Mühle durch Nikolaus Faust im Jahr 1686 der 17. Müller in Folge 416.

 

 

- Neue Hechtloch Mühle:

die Neue Hechtloch Mühle wurde 1717 von Samuel *Buchheit, dem damaligen Erbbeständer der Alten Hechtlocher Mühle erbaut. Sie lag der Alten Hechtlocher Mühle gegenüber, „und mit dieser in einem Wasserbau“ 417. Ihre ursprüngliche Bezeichnung lautete „Neue Dellfelder Mühle“, in Anlehnung an die alte Mühle zu Dellfeld, welche eine halbe Stunde bachabwärts, ebenfalls auf dem lin­ken des Erbach lag 418. Buchheit erhielt am 23.11.1717 für seine neue Mühle einen besonderen Bestandsbrief 419. Buchheit betrieb die Mühle in den ersten Fahren selbst; er beschäftigte zuletzt ab 1726 einen angestellten Mühlarzt. Der Katholik *Nicola war Mühl­arzt in Hornbach, dann wurde er von dem Müller Samuel Buchheit von der Alten Hechtloch Mühle in Rieschweiler angestellt als Mühlarzt und Müller auf der ebenfalls Buch­heit gehörenden Neuen Hechtloch Mühle in Rieschweiler. Nicola wird erstmals am 25.1.1726 in Zusammenhang mit der Hechtlocher Mühle erwähnt 420.1727 verzichtete er, wahrscheinlich aus Alters­gründen oder we­gen angeschlagener Gesundheit [er hatte 1726 den Mühlarzt Phil­ipp *Nicola eingestellt], zugunsten seines Sohnes Valentin auf die Neue Hechtloch Mühle und bewirtschaftete nur noch die ihm ver­bliebene Alte Hechtloch Mühle. Der junge Müller­meister Valentin *Buchheit erhielt am 22.11.1727 einen Erbbestandsbrief für die Mühle ausgestellt 421. Die damalige Mühle bestand aus 1 Mahlgang und einem ange­hängten Schälgang und wurde nun auch verwaltungsmäßig mit der Erteilung des Erb­bestandsbrief von der Alten Hechtloch Mühle abgetrennt. Nach dem Tod des Vaters 1740 zahlte Valentin Buchheit die übrigen Miter­ben mit 859 Gulden aus und erhielt daraufhin einen neuen Erbbestandsbrief für die “auf Dellfelder Seite stehende Mühle“ ausgestellt 422.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 423 wird Neue Hechtloch Mühl zusammengefaßt wie folgt be­schrieben: “Liegt obiger Mühl (Anm.: s. Alte Hechtloch Mühle) gegenüber und hat mit selbiger in einem Wasserbau. Ist ohngefehr vor 22 Jahren erbaut und für 17 Jahren von der alten Mühl separiert worden, be­findet sich in gantz gutem Stand … Anfängl: warn es nur ein Mahlgang, ist aber nachgehends ein Scheelgang mit einem besonderen Rad angehendet worden …. Valentin *Buchheit ist der Beständer und hat einen Erbbestand vom 30ten May 1740 …..“ 424.

 

Valentin *Buchheit baute 1747 eine heute noch erhaltene Scheune, deren Türsturz mit den Initialen „VHB“ geschmückt ist. Dabei dürfte es sich um das Namenskürzel für „Valentin Buchheit Hechtlochermühle“ handeln 425. °° I am 21.1.1721 mit Anna Elisabeth Scherer aus Höhmühlbach † vor 1761); aus der 1. Ehe stammt der Sohn Georg Jacob Buchheit; °° II am 3.2.1761 mit der Müllerswit­we Katharina Scheid aus Rodalben. Unmittelbar nach der 2. Ehe­schließung verlies Buchheit die Neue Hechtloch Mühle, die er sei­nem Sohn Georg Jacob Buchheit übergab. Valentin Buchheit zog zu seiner 2. Ehefrau nach Rodalben, wo er am 5.6.1773 verstorben ist 426.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Neue Hechtlo­cher Mühl ist eingerichtet wie Vorstehende, gibt die nehml Pfacht und hat die nehml Gäste.“ 427

 

Georg Jakob Buchheit erhielt am 7.6.1761 den Erbbestandsbrief „über die zu Rieschweiler gelegene Erbbestandsmühle 428.

 

Bis 1813 war Peter Stork der Müller auf der Neuen Hechtloch Mühle. Er verkaufte die Mühle mit not. Kaufvertrag des Notärs Fasco vom 14.6.1813 an den Müller Karl *Isemann für 5000 frcs 429.

 

Die Neue Hechtlochmühle wird seit 1813 von der Familie Isemann in mittlerweile 1994 sechsten Generation. Der Besitzer (1994 Hans Isemann ist der zehnte Müller auf der Mühle seit deren Erbauung 430.

 

Im Grundsteuer-Kataster von Höhmühlbach ist 1844 als Eigentümer der „Rieschweiler Mühle“ eingetragen der Müller Karl Isemann. Dabei ist die Mühle beschrieben wie folgt: „Wohnhaus und Mühle mit zwei Mahlgängen, dann Scheuer mit zwei Ställen, Schweinställe, Haus Nr. 51“ 431.

 

Im Zweibrücker Wochenblatt wird am 5.12.1870 bekannt gemacht der „Auszug aus dem Firmenregister des k. Handelsgerichts zu Zweibrücken 432: „Die Müllerin Katharina, geborene Isemann, auf der Rie­schweiler-Mühle wohnhaft, führt das von ihrem verlebten Ehemanne Karl Isemann betriebene Müllerei-Geschäft fort unter der Fir­ma: Karl Isemann Wittwe. Prokuraträger ist der Sohn Karl Isemann.“

 

Photo:

- Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 511 (Rieschweiler Mühle. Wohnhaus der Familie Sties, erbaut 1848 von Ja­kob Sties

 

Literatur/Urkunden zu den beiden Hechtlocher Mühlen:

- LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 244-246: Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1274/1: „Hechtlocher Mühle zu Rieschweiler, 1572-1733“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1274/2: „Hechtlocher Mühle zu Rieschweiler, 1740-1766“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1274/3: „Hechtlocher Mühle zu Rieschweiler: Erbbestandsbriefe 1686-1790“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1274/4: „Hechtlocher Mühle zu Rieschweiler, 17690“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1274/5: „Hechtlocher Mühle zu Rieschweiler, 1761-1787“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1274/6: „Hechtlocher Mühle zu Rieschweiler: Erbbestandsbriefe 1740-1776“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1274/7: „Hechtlocher Mühle zu Rieschweiler: Erbauung einer neuen Mühle, 1783-1784“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1274/8: „Hechtlocher Mühle zu Rieschweiler: Mühlenverkauf durch Theobald Fischer, 1761-1762“

- Müller: „Die Rieschweiler Mühlen; in: Festschrift zur 700-Jahr-Feier der Ortsgemeinde Rieschweiler-Mühlbach (Rie­schweiler-Mühlbach 1994), S. 500-518

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 197

 

 

 

 

 

Rinnthal:

VG Annweiler am Trifels; Lk Südliche Weinstraße; im Wellbachtal östlich von Wilgartswiesen im Naturpark Pfälzerwald gelegen

 

Mühlen:

+++klären : welche Mühle+++ in einem Oberamtsbericht ++++klä­ren: Datum++++, der aus Anlaß der Klagen “der Neucasteler Müller” über den Rinnthaler Müller verfaßt wurde, wird darauf hingewiesen, daß das auswärtige Mahlen sich nach “Rechten und Ge­wohnheiten beurteile 433.

 

+++klären : welche Mühle+++ Später befand sich die Mühle für 4 Generationen im Eigentum der Familie Ulmer, die dort die „Alte Stuhl- und Tischfabrik“ Rinnthal betrieben. Die Anlage wurde in den 1970er Jahren stillgelegt 434.

 

1864 wird Jakob Schaaf, der Müller in Rinnthal, als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 435. +++klären : welche Mühle+++

 

Karte:

- LA Speyer Best. B2 Karte 1391 UNr. 10/f21: Lageplan einer zu erbauenden Sägemühle am Zusammenfluß des kleinen u. großen Modenbach (bei Rinnthal), 1773

 

Literatur/Urkunden:

- Kiefer, F.: Die Mühlen zu Rinnthal; in: Pfälzische Heimatblätter 8 (1960), S. 46-47

- LA Speyer Best. B2 Nr. 86: Irrungen mit Leiningen wegen der Gemeinschaft Falkenburg, spez. Kopien aller Verträge über diese Gemeinschaft, 1505-1508

 

 

- Mahlmühle Disquet:

s. Untermühle und Obermühle

 

 

- Papiermühle:

s. Papierfabrik Sarnstall

 

 

- Obere Mühle, Obermühle, Sägemühle, Ölmühle und Wappenschmiede:

von den beiden Wassermühlen an der Queich in Rinnthal war die obere Mühle eine Bordenmühle. Sie wurde schon vor 1700 erbaut und unterstand dem zweibrückischen Amt Falkenburg und den Grafen von Leiningen je zur Hälfte 436. Der Inhaber bis 1726 war Ja­kob Keyser. Er zahlte jährlich 6 fl Zins an die beiden Grundherrn. Nach einem kurzen Zwischenspiel von Michel Dörrleber über­nahm Franz Henrich Foltz [s. *Voltz] die Mühle. 1731 beantragte Voltz, der ein tatkräftiger Mann war, die Erlaubnis, die in Kriegs­zeiten verfallene Wappenschmiede wieder aufbauen zu dürfen. Die Einrichtung für eine Waffenschmiede habe er von der verkauften Wachtelsmühle in Annweiler 437.

 

Hintergrund: Foltz war zunächst Beständer auf der Wachtelsmühle Annweiler gewesen. An Weihnachten 1711 brannte diese völlig ab. Der Besitzer Franz Henrich Foltz/*Voltz aus Annweiler baute sie wieder auf (Lohmühle und Hanfreibe) und übertrug die Wap­penschmiede 1722/31 an Heinrich Gienanth, der auch Weinausschank betrieb. Foltz verkaufte die Mühle 1732 an den Papiermüller Johann Georg *Maurer aus Schwarzenacker, der nun eine Papiermühle errichtete 438. Die nicht mehr benötigte Einrichtung der Wap­penschmiede auf der Wachtelsmühle hatte Voltz offen­sichtlich beim Verkauf übernommen und wollte hiermit nun eine Wappen­schmiede in Rinnthal errichten. Der Plan klappte zunächst nicht. Voltz erhielt allerdings 1733 die Konzession für den Bau einer Öl­mühle. 1746 wurde dann auch die Wappenschmiede geneh­migt und eingerichtet. 439.

 

Im Mühlenverzeichnis der pfalz-zweibrückischen Vogtei Falkenburg vom 20.9.1756 heißt es: „Eine Mühl zu Wilgartswießen so ebenfalls dem vorgehendt [s. Untermühle] Erbbeständer Sebastian Disquet gehörig. Diese Mühl hat zwey Räder welche zwey Gänge treiben, und einen im Drilles gehenden Schehlgang. Es können aber dieße Räder oder Gänge selten zusammen gehen, sondern ist der eine Gang nur ein Nothgang, also wann an einem etwas fehlet, und stille halten muß, der andere gehen könne. Zu dieser Mühlen sind die Unterthanen der Gemeinschaft Falckenburg gebannet, gibt 16 Mltr. Pfacht Korn, woran Pfaltz Zweybrücken nur ein Quart bezie­het. Kann in 24 Stunden nur drey Malter mit Mahlen fördern .“ 440

 

Erbbeständer in den folgenden Zeit waren: Philipp Jakob Klein (1758), dessen Schwager Wilhelm Lachmann (1758), 1781 war der Pächter der Untermühle in Rinnthal, Görg Nickel *Disquet zugleich Betreiber der Sägemühle/Ölmühle/Wappenschmiede Rinnthal 441.

 

Georg Nicklaus Disqué war ein Sohn des 1760 verstorbenen Müllers Sebastian *Disqué, der drei Erbbestandsmühlen zu Wilgartswie­sen, Rinnthal und Hinterweidenthal besaß und drei Söhne hinterlassen hat, von denen dem ältesten Sohne Johann Niklaus, der sich bei seinem Schwiegervater in der Stadtmühle zu Zweibrücken aufhält, die Mühle zu Wilgartswiesen und die Mühle zu Rinnthal dem anderen Sohn Görg Niklaus Disquet und die zu Hinterweidenthal dem dritten Sohn Peter Disquet zugefallen“ 442.

 

1783 ist Erbbeständer der Bürger und Metzger aus Annweiler, Friedrich *Krieg der Ältere 443. Auf diesen folgte um 1784 sein Sohn Friedrich Jacob *Krieg 444. Im Kirchenbuch von Annweiler ist Friedrich Jacob Krieg bei seiner Hochzeit am 20.7.1784 eingetragen als „Müller auf der Säge­mühle in Rinnthal“ und „Sohn des herrschaftlichen Erbbeständers auf der Säg-, Öl- und Wappenschmiede zu Rinnthal“ 445.

 

In Rinnthal stirbt am 16.9.1789 der Waffenschmied Karl Jakob *Römer 446.

 

In der Zusammenstellung des Rentamts Annweiler vom 8.8.1828 über die „Liquidation für Mühlenstillstand während des Flößereibe­triebs 1827/28“ 447 ist die „Rinnthaler Mahl- und Schneidmühle“ mit dem Besitzer Leon­hard *Broedel (Brödel) aufgeführt, der eine Entschädigung von 11 fl 35 ¾ kr quittiert.

 

Im Urkataster von Rinnthal vom 7.4.1843 heißt es zu Obermühle: „In den Schwellbrunnenwiesen die hintere Sägmühle oder Ober­mühle, Plan-Nr. 3847 Wohnhaus nebst Mühle mit zwei Mahl- und einem Schälgange, Sägmühle ..“ Eigentümer ist der Müller Jakob Schaaf. Weiter heißt es: Durch die Ehefrau Sussanna Brödel laut Testaments vor Notär Diehl vom 10tn Juli 1830 von der Mutter Anna Maria Knöringer gewesene Ehefrau von Leonhard Brödel vom Hermersbergerhof ererbt …“ 448.

 

Zum Nachteilsausgleich bei der Hölzflößerei heißt es im Urkataster von 1843: „Nach altem Herkommen wurden dem Deklaranten beim Flößen für Mühlstillstands-Entschädigung zu Stunde 8 1/4 kr von demjenigen der flößt entrichtet 449.

 

1947 war Jakob Schaaf Müller in Rinnthal 450.

 

Hierzu schreibt der Landesverband Rheinland-Pfalz-Saarland e.V. der Deutschen Gesellschaft für Mühlengesellschaft und Mühlener­haltung DGM auf seiner Homepage 451:

 

Standort: 76857 Rinnthal, Mühlstraße 9

Kontaktperson: Bernd Schaaf, Mühlstraße 9, 76857 Rinnthal, Tel. 0 63 46 / 83 22

Beschreibung: Der Wassermühlenstandort der Rinnthaler Oberen Mühle an der Queich besteht

schon seit mehr als 300 Jahren, die Getreidemühle seit etwa 200 Jahren. Seit mehr als 160 Jahren

befindet sie sich im Familienbesitz. Ebenso lang ist eine Bäckerei angegliedert. Der Antrieb der Mühle

erfolgt fast ausschließlich durch ein Zuppinger Wasserrad mit 5 m Durchmesser und 36

Holzschaufeln. Die Mühle ist mit 3 Walzenstühlen und einer Schrotmühle ausgestattet. Zur

Vervollständigung der Kleinstmühle sind die notwendigen Maschinen und Geräte zur

Getreidereinigung und -verarbeitung installiert. Insgesamt handelt es sich um eine Fläche von rund

580 qm, verteilt auf 5 Etagen.

Aktivitäten: Beratung und Verkauf von Mühlenprodukten, mittwochs und samstags Führungen nach

Vereinbarung

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2507/2: Gemarkungskarte Rinnthal von 1843

 

Literatur/Urkunden:

- Hörle, Judith: „Am rauschenden Bach: etliche Mühlen und Wehranlagen zieren den Verlauf der Queich ...“; in: Die Rheinpfalz / Pfälzer Tageblatt / R. - 66 (2010), Nr. 179 vom 5.8. (Obere Mühle in Rinnthal); Nr. 201 vom 31.8. (Mühlrad der Alten Stuhlfabrik); Nr. 279 vom 1.12. (Wappenschmiedmühle Queichhambach); 67 (2011); Nr. 21 vom 26.1. (Papiermühle in Sarnstall); Nr. 117 vom 20.5. (Kügler-Mühle in Siebeldingen); 68 (2012), Nr. 17 vom 20.1. (Queichmühle, Offenbach) = Teil 6. - 2011

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1280/2: „Säg- und Ölmühle zu Rinnthal, 1729-1776“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1280/1: „Waffenschmiede des Franz Foltz zu Rinnthal, 1731“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1279 3: „Rinnthaler Mühle in der Vogtei Falkenburg, 1786“

- LA Speyer Best. Q22 (Triftanlagen) Nr. 218: Rinnthaler Obermühle, 1863 mit Plänen

- „Die Rheinpfalz“, Landauer Rundschau vom 31.8.2010

- Schaaf, Bernd: Geschichte einer Einzelmühle: Die obere Mühle in Rinnthal. - In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch. - 34 (2012), S. 27-33

 

 

- Sägmühle im Ebersthal:

im Urkataster 1843 trägt die Mühle die Plan-Nr. 400; die Mühle liegt gegenüber der Untermühle, Plan-Nr. 256 auf der Südseite des Baches.

 

Im Urkataster von Rinnthal vom 7.4.1843 heißt es zu Sägmühle: Miteigentümer zu 1/28 ist der Ackersmann Georg Friedrich Detthoff aus Rinnthal. Dieser hat seinen Anteil von den Eltern Heinrich Detthoff und Luise geb. Weber geerbt 452.

 

Miteigentümer zu 1/28 ist der minderjährige Georg Heinrich Detthoff. Dieser hat den Anteil an der Sägmühle 1834 aus dem Nachlaß der Großeltern Heinrich Detthoff und Louise geb. Weber ererbt 453. Weiterer Miteigentümer zu ebenfalls 1/28 ist der volljährige, in Amerika lebende volljährige Wagner, Michael Detthoff, der ebenfalls seinen Anteil an der Sägmühle 1834 aus dem Nachlaß der Großeltern Hein­rich Detthoff und Louise geb. Weber ererbt hat 454. Weitere Miteigentümerin zu 7/28 ist die Gastwirtin Katharina Seebach, Witwe des Heinrich Engelhardt. Diese hat ihren Anteil gem. Akte vor Notar Diehl vom 17. und 25. Juli 1834 nach dem Ab­leben ihres Ehemannes aus der Nachlaßteilung erhalten 455. Miteigentümer zu 7/28 ist der Ackersmann und Bürgermeister Johannes (1) Matz. Dieser hat den Anteil „in Gemeinschaft mit mehreren Theilhabern laut Akts vor Notär Behr vom 11tn März 1819 und nach­träglicher Genehmigungs Akts des Notär Kästner vom 6tn Januar 1839 von Georg Heinrich Fleck um 2200 fl erkauft“ 456. Miteigen­tümer zu 2/28 ist der Ackersmann Georg Christoph Matz. Dieser hat den Anteil „Halb durch der Ehefrau …. im Jahr 1824 aus dem Nachlaß ihrer genannten Eltern ererbt und halb laut Akts vor Notär Bolza vom 11tn April 1833 von Heinrich Fleck's Ehefrau Marga­retha Detthoff an Zahlungs statt abgetreten erhalten 457. Miteigentümer zu 1/28 war 18743 der Daniel Schwörer, der den Anteil, zu­sammen mit einem Haus „laut Akts vor Notär Wahl vom 24ten März 18i33 von Michael _Cuntz … erkauft“ hat 458. Miteigentümer zu 7/28 war ferner der Holzhändler in Landau, Hein­rich Stoepel. Dieser hat den Anteil nebst weiterem Grundbesitz laut Register über die Privatakten des königl. Rentamtes Landau vom 23tn Januar 1843 am 1tn April 1832 von den Jakob Preuß'schen Eheleuten in Rinnthal um 1100 fl. erkauft 459.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2507/2: Gemarkungskarte Rinnthal von 1843

 

 

- Sägemühle in der Gemeinschaft Falkenburg:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 376 UNr. 6: Die von Leiningen in der Gemeinschaft Falkenburg einseitig errichtete Sägemühle, 1750-1766

 

 

- Untermühle, Rinnthaler Mühle:

seit 1718 war Sebastian *Disqué Müllermeister in Rinnthal, 1740, 1745 Mahlmüller ebenda; Kirchenältester, „gemeinschaftlicher Erbbestandsmüller“; bei der Kirchenvisitation in Wilgartswiesen 1759 wird unter den 9 Censores in Rinnthal ein Sebastian Disquet genannt, der möglicherweise mit dem Müller Sebastian Disquet identisch ist 460.

 

Im Mühlenverzeichnis der pfalz-zweibrückischen Vogtei Falkenburg vom 20.9.1756 heißt es 461: „Ist eine Mühle zu Rinthal in der Gemeinschaft Falckenburg, gehöhrt dem Erbbeständer Sebastian Disquet. Diese hat zwey Räder, welche treiben zwey Mahlgänge und einen Scheelgang im Trilles. Gibt jährl: 12 Mltr Pfacht, wovon die Herrschaft Zwey­brücken .... die Helfte ziehet. Zu dieser Müh­len Ist niemand gebannet, weilen aber die Mühle zu Willgartwiesen alß wohin die Untert­hanen des Gemeinschafts Amts Falckenburg gebannet sindt, dem neml: Müller gehörig, so mahlen von gnd. Unterthanen nach Ihrer Convenientz in dieser Mühlen, wer da will. Ziehet seine übrige Nahrung von besitzenden Güthern und Viehe Zucht, und weilen ein guter Müller so komen auch fremde dahin zu mahlen. Die Beförderung der Mahlgäste komt auff die Qualitat der Frucht an, wann dieße dörre und gut, so kan in Zeith 24 Stunden vier Malter mit einem Gang befördern“

 

Auf Sebastian Disquet folgte Georg Nicklaus Disqué. Dieser war ein Sohn des 1760 verstorbenen Müllers Sebastian *Disqué, der drei Erbbestandsmühlen zu Wilgartswiesen, Rinnthal und Hinterweidenthal besaß und drei Söhne hinterlassen hat, von denen dem äl­testen Sohne Johann Niklaus Disqué, der sich bei seinem Schwiegervater in der Stadtmühle zu Zweibrücken aufhält, die Mühle zu Wilgartswiesen und die Mühle zu Rinnthal dem anderen Sohn Görg Niklaus Disquet und die zu Hinterweidenthal dem dritten Sohn Peter Disquet zugefallen“ 462.

 

Auch der weitere Bruder Johann Jakob *Disqué, der 1755 als Müller in Wilgartswiesen genannt ist, war zeitweise Müller in Rinnthal 463.

 

1781 war der Pächter der Untermühle in Rinnthal, Görg Nickel *Disquet zugleich Betreiber der Sägemühle/Ölmühle/Wappenschmie­de Rinnthal 464.

 

Im Urkataster von Rinnthal vom 7.4.1843 heißt es zu Untermühle: Eigentümer ist der Müller Philipp Jakob Franck. „Laut Akt vor Notär Bolza vom 8ten August 1836 von Peter *Grasmück in Birkweiler um 6000 fl erkauft“. Die Mühle wird wie folgt beschrieben: “Gewanne Hinter den Gärten die untere Mühle. Wohnhaus mit Scheuer, zwei Mahl- ein Schälgang, Oehlmühle, Hanfreibe, Keller Stall ...“ 465.

 

In einer Anmerkung zur Holzflößerei heißt es im Urkataster von Rinnthal vom 7.4.1843 heißt es zu Untermühle: „Nach altem Her­kommen wurde dem Deklaranten beim Flößen für Mühlstillstands-Entschädigung per Stund 6 2/3te von demjenigen der flößt, ent­richtet; ferner hat das Trift-Aerar den Leerlauf zu unterhalten.“ 466.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2507/2: Gemarkungskarte Rinnthal von 1843

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1279 UNr. 3: Rinnthaler Mühle in der Vogtei Falkenburg, 1786

 

 

 

 

 

Ritschmühle unten an Kusel:

sie lag an einem steilen Berghang, einer “Ritsch”am Kuselbach unterhalb von Kusel 467 „unten an Kusel“; nicht zu verwechseln mit der„Rütschmühle“ bei Fohren(-Linden).

 

In der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt: “Die Ritschmühle unten an Kusel hat ihr Wasser vom Kuselbach, der 1 Wasserrad treibt. 1 Mahlgang mit angehängtem Trillis für 1 Schäl­gang. Mühlgraben von 210 Ruthen, der bei star­kem Regenwetter öfter zuflözt und viel Reinigungskosten verursacht. Johann Nickel *Bahrt ist der Erbbeständer. Er legitimiert sich mit einem auf seinen Vatter gleichen Nahmens mit dem Sohn eingerichteten Bestands­brieff vom 24.1.1738. Er darf nur für sein Haus und für den Handel mahlen. Als Pacht sind 5 Malter Korn festgesetzt. Angeschlossen an die Mahlmühle ist eine Ohligmühle, die der­selbe Barth betreibt.“ 468.

 

Bei der im gleichen Mühlenprotokoll der Oberamts Lichtenberg beschriebenen Rammelsbacher Mahl- und Ohligmühle, die nicht weit von der Ritschmühle entfernt liegt, heißt es 469: „26 Ruthen unter­halb der Ritschmühle zweigt ein Mühlteich von dem Kusel­bach ab, an dem zunächst eine Walkmühle und dann die Rammelsbacher Mahlmühle betrieben werden.“

 

Auf der Höhe der Ritschmühle zweigt der Mühlgraben vom Kuselbach ab; im Mühlenprotokoll von 1745/46, erstellt von Carl *Sun­dahl, heißt es: “Die Rammelsbacher Mahl- und Ohligmühle liegt am bey voriger Walckmühle beschriebenen graben, welcher ... ohn­gefehr 26 Ruten unten an der Ritschmühle durch ein Wehr seinen Anfang nimt, neben der Walckmühle vorbey auf diese fließet und nicht weit von der Mühlen wieder in die Kuselbach fällt” 470.

 

Der Müller Barth war um 1721 zunächst Müller auf Streitmühle bei Ruthweiler, wo auch der Sohn Johann Jakob (1) *Barth geboren ist 471. Bis 1745 war Barth der „Rütschenmül­ler“ (Ritschmühle bei Kusel). Er kaufte 1745 von Jakob Becker für 400 Gulden die Mühle im Kuralbtal bei Oberalben, die „alte Oberal­ber Mühle“, „die nur aus einem überschlächtigen Rad bestand. 1752 veräußerte er die Mühle (+++klä­ren, welche Mühle+++) an sei­nen Sohn Johann Peter Barth für 510 Gulden. Dieser verkaufte bereits ein Jahr spä­ter 1753 die Mühle zum gleichen Preis an seinen Bruder Johann Jakob (1) Barth (nur als Jakob Barth angegeben). Vater der Anna Ka­tharina Barth; diese heiratet 1754 den späteren Müller auf der Alten Oberalber Mühle, Johannes *Schultheiß 472.

 

Zur Ritschmühle gehörte 1745 auch eine Ohligmühle mit einem oberschlächtigen 13 Schuh hohen Wasserrad, sie ist im pfalz-zwei­brückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 beschrieben 473.

 

1745 kaufte Johann Nickel Barth von dem aus Blaubach stammenden Müller in Oberalben, Jacob Becker, die Oberalber Mühle, „die nur aus einem überschlächtigen Rad Bestand“ und verlies die Ritschmühle 474.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr.29 475 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehö­rende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Ritschmühl unten an Cusel [hat] 1 Waßerrad wel­ches einen Mahl und einen im trilles lau­fend Scheelgang treibet, [zahlt an Pfacht]5 Malter Korn, 12 fl an Geld. Niemand hiehero ge­bannt [,] Rammelsbach und Cusel wann sie nicht befördert werd könn mahlen in Zeiten da.“

 

Eine Auseinandersetzung hatte der Müller Johann Nikel Haas von der Rammelsbacher Mühle bereits 1785 mit dem Erbbeständer Braun von der Ritschmühle. Es ging um unterschiedliche Auslegungen des Wasserrechts das zwischen beiden zu deftigen Handgreif­lichkeiten führte.Im Sommer 1785 war das Wasser sehr knapp geworden, und der Ritschmüller Braun konnte als oberster Anlieger über die ganze Menge des Wassers verfügen. Auf den Wasserbedarf der unterliegenden Ramelsbacher Mühle, die noch dem alten Ni­kel Haas gehörte, nahm Braun keine Rücksicht. . Als Braun seine Wiesen zu bewässern begann, kam unten überhaupt kein Wasser mehr an. Das machte sich besonders dadurch unangenehm bemerkbar, daß die Tierfelle verdarben, die gewalkt werden sollten. Wie­derholt legte Haas beim Oberamt Beschwerde ein. Der „Peräquator“ Wagner nahm einen Augenschein, Vor Ort konnte man dem Rit­schmüller kein Vergehen nachweisen, da diese, so der Vortrag des Haas, zur Nachtzeit bewässerte. So griff Haas zur Selbsthilfe. Zu­sammen mit den Männern seiner Haushaltung zog er spätabends zur Ritschmühle. Der Ritschmüller wurde bei diesem Besuch ver­prügelt und übel zugerichtet. Braun konnte deswegen nicht mehr arbeiten und ließ sich von dem „Chirurgus“ Euler aus Kusel behan­deln. Dieser drängte zur Anzeige. So erschien der Amtsarzt Dr. Bruch in der Ritschmühle, untersuchte den Müller und erstattete Be­richt. Der weitere Verlauf der Angelegenheit ist nicht überliefert. Der Angreifer Haas sen. verstarb noch im gleichen Jahr 476.

 

Literatur/Urkunden zur Ritschmühle:

- Conrad, Patrick: Die Geschichte der Ritschmühle; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 22-36

- Conrad, Patrick: Die Ritschmühle auf dem Metternachshof bei Kusel; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Kusel vom 13.2.1992 (Nr. 37), vom 19.2.1992 (Nr. 42), vom 29.2.1992 (Nr. 51) und vom 5.3.1992 (Nr. 55).

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1241/4: „Retschenmühle bei Rammelsbach, 1737-1790“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1241/8: „Rietschmühle bei Kusel 1749-1789“

 

 

 

 

 

Rittersheim:

VG Kirchheimbolanden, Lk Donnersbergkreis; östlich von Kirchheimbolanden, zwischen Bischheim und Gauersheim gelegen im Leiselbachtal; gehörte bis zur französischen Revolution zum Fürstentum Nassau-Weilburg.

 

Der Ort bildete mit Morschheim, Orbis zusammen mit dem Prümer Lehen Albisheim die Pflege Albisheim, die wohl von den Grafen von Leiningen den Herren von Bolanden zu Lehen gegeben wurde 477; richtig ist wohl, daß Morschheim ab dem 13. Jh. zur leiningi­schen Pflege Albisheim ge­hörte, die gegen 1400 zunächst an die Ritter von Einselthum verpfändet und sodann mit Verkauf an die Grafen von Nassau-Saar­brücken bzw. Leiningen-Hartenburg und Dietrich Steben von Einselthum 1414/16 dreiherrig wurde und 1613/14 an die Grafen von Nassau-Weilburg kam 478. Bis 1414/16 Leiningischer Eigenbesitz (Al­lod). Im Hesso'schen Besitzver­zeichnis von 1467 nicht mehr als Eigengut der Grafen von Leiningen bezeichnet, da der Besitz bereits vorher veräußert worden war und teilweise der Linie Leiningen-Hartenburg gehörte 479. Graf Johann Ludwig von *Leiningen-Dagsburg-Falkenburg (Heidesheim veräußerte 1614 die zur Burg Falkenstein gehörigen Anteile an den Orten Albisheim, Morschheim, Rittersheim und Orbis an den Grafen Ludwig von Nassau-Saarbrücken 480.

 

Im 30jährigen Krieg wurde das Dorf schwer mitgenommen, am Ende des Krieges waren nur noch 7 Einwohner übrig geblieben 481.

 

 

Mühlen:

Am 01.08.1717 ist im lutherischen Kirchenbuch von Kirchheimbolanden als Patin erwähnt „des Müllers zu Rittersheim Frau“ 482. Es könnte sich um die Frau des Mül­lers Johann Peter *Steuerwald (err.) handeln.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1600: „Renovation der dem Kloster Rothenkirchen zuständigen Mühle und Mühlengüter sowie des Hof­guts zu Rittersheim, 1521“ +++klären: welche Mühle+++

 

 

- Obere Mühle, Zeppenmühle, auch Josefsmühle:

sie lag auf der Westseite außerhalb des Dorfes am Leiselbach, im Bereich des heutigen Mühlpfades; die heutige Ortsbebauung und das Heranrücken an die Mühle erfolgte erst im 19. Jh. Die Mühle ist in den Mühlenverzeichnissen von 1730 / ca. 1772 ++klä­ren+++ 483 aufgeführt. Die Mühle ist Eigentum des Heinrich *Bescher. Sie hat 1 ober­schl. Wasserrad und 1 Gang und gibt 8 Ma. für den Wasserfall. Später nach den neuen Besitzern “Zeppenmühle” genannt 484.

 

1746 stellt der Müller zu Rittersheim, Joseph *Bescher, ein Gesuch um Genehmigung einer einmaligen Abgeltung für die Verwen­dung einer Wiese des Bonnischen Hofguts zum Ausbau des Mühlengrabens 485.

 

Die Mühle ist im Ortsplan von 1762 eingezeichnet 486.

 

1864 wird Wilhelm Zepp, „Müller und Oekonom in Rittersheim“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 487. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird als Handelsmüller in Rittersheim genannt der Wilhelm Zepp 488.

 

1963 als „Josephsmühle“ (Bauernhof) bezeichnet; 1938 u. 1886 „Zeppenmühle“, 1837 „Heppenmühle“, wohl verschrieben statt Zep­penmühle; 1828 „Zeppenmühle“. Beziehungsname ist zunächst der Personenname Zepp, später Josef 489.

 

Der Mühlenbetrieb wurde im frühen 20. Jh. eingestellt. Das langgestreckte Wohnhaus ist ein eingeschossiger Putzbau mit dem ehe­maligen Mahlraum, dessen technische Einrichtung verloren ist. Die drei Eingänge sind im Sturz jeweils bezeichnet 'Wilhelm Zepp' (Tür zum Mahlkeller mit Müllerzeichen), 'Wilhelm Zepp U. Henni Zepp 1841' sowie 'Peter Zepp Mar Zepp 1832' 490.

 

Das unter Denkmalschutz stehende Anwesen wird wie folgt beschrieben: Vierseithof, 1. Hälfte 19. Jh. ; eingeschossiges Wohnhaus mit Mahlraum, bez. 1832 und 1841, Scheune bez. 1819; dreischiffiger kreuzgewölbter Stall um 1850 491.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O. S. 384

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best C38 Nr. 1354: „Gesuch des Joseph *Bescher, Müller zu Rittersheim, um Genehmigung einer einmaligen Abgeltung für die Verwendung einer Wiese des Bonnischen Hofguts zum Ausbau des Mühlengrabens, 1746“

 

 

- Untere Mühle, auch Steuerwaldmühle:

sie liegt südöstlich außerhalb des Dorfes am Leiselbach; einen über 2 Jahrhunderte gewachsenen Mühlenkomplex stellt die 1685 da­tierte Steuerwaldmühle bei Rittersheim dar, die zeitweise Hanfreibe und Elektrizitätswerk war; der Mahlkeller befindet sich im Erd­geschoß des Wohnhauses 492.

 

Die „herrschaftliche Mühle“ wird bereits 1680 erwähnt 493 Dagegen wird die Ansicht vertreten ++++prüfen++++: Die ehemalige Mühle wurde 1684 von Johann Peter (1) Steuerwald gegründet und war bis in die 1960er Jahre im Familienbesitz 494.

 

Der Vater des Müller Johann Peter (1) *Steuerwald war der Schultheiß von Rittersheim Johann Valentin (1) *Steuerwald (1628 – 13.4.1708 Rittersheim); dieser wird am 6.4.1697 bei der Heirat seiner Tochter Apollonia Steuerwald mit dem Schultheißensohn Friedrich Bauer aus Gauersheim als „Müller zu Rittersheim“ bezeichnet 495. Er ist der Vater des Müllers Johann Peter (1) *Steuer­wald und des Johann Valentin (2) Steuerwald.

 

Johann Valentin Steuerwald war der alte Schultheiß und Kirchenjurator (Anm.: = Kirchengeschworener) von Rüdersheim (Anm.: Rittersheim), am 13.4.1708 im 80. Jahr gestorben, °° mit Anna Maria NN; aus der Ehe gingen 13 Kinder hervor 496. Sein Grabstein steht noch heute an der Kirche in Rittersheim.

 

Die Eintragung im Sterbebuch Rittersheim lautet:

“Anno 1708 den 13. Aprilis ist Hanß Veltes [Valentin] Steuerwald der alte Schultheiß von Rüdersheim im 80. Jahr gestorben.
welcher 13 Kind 88 Enkel und 22 Urenkel in Summa 123 von ihn herstammend erlebt gehabt, davon auch noch 53 gelebt, die ande­ren 70 aber gestorben gewesen.“ 497.

 

Die schon schlecht lesbare Inschrift am Grabstein bei der Kirche Rittersheim lautet 498:

„DER EHRSAME VALENTIN STEIERWALTH
SEINES ALTERS 80 JAHR
DER SEL. GOT GNEDIG SEI“

 

Auch um 1688 (err.) war Johann Peter (1) *Steuerwald der Müller auf der Mühle in Rittersheim; Vater des Müllers in Rittersheim, Johann Peter (2) *Steuerwald 499. Johann Peter (1) Steuerwald hat wahrscheinlich mit seinem Bruder Johann Valentin (2) Steuerwald die Mühle gemeinsam betrieben 500.

 

Am 18.07.1701 heiratet der Johannes Conrad *Bescher, von Rittersheim, S. d. Cornelius Bescher, die Anna Maria *Steuerwald,

T. d. Joh. Peter Steuerwald, Müller von Rittersheim 501.

 

Johann Peter (2) *Steuerwald (1688 err - 19.10.1765 Rittersheim im Alter von 77 Jahren und 6 Monaten) war wohl nur vorüberge­hend Müller auf der Unteren Mühle in Rittersheim; Sohn des Müllermeisters in Rittersheim, Johann Peter (1) *Steuerwald 502. Er wird als Pate am 13.02.1710 in der lutherischen Kirche in Kirchheimbolanden beider Taufe des „Krämer Johann Peter, S. d. Krämer und seiner Frau einer geb. Müller, von der Biedesheimer Mühl“ erwähnt 503. Am 22.5.1719 ist er Pate in der lutherischen Kirche in Kirchheimbolanden bei der Taufe der Maria Magdalena Marlan, der Tochter des Anton Marlan des „Platzknechts auf der Kupfer­schmelz zu Rodenkirchen. Pate ist der „Peter Steuerwald, Hochsteiger bei dem Hüttenwerk“ 504. Bereits am 28.5.1719 ist er erneut im lutherischen Kirchenbuch als „Hochsteiger zu Rodenkirchen bei der Kupferschmeltz“ angegeben. An diesem Tag wird sein gleichnamiger Sohn, Johann Peter Steuerwald getauft 505. Von Johann Peter (2) Steuerwald wird auch 1728 als Taufpate in Bisch­heim als Beruf „„Steiger im hiesigen Quecksilberbergwerk“ an­gegeben. Möglicherweise hat er nach dem Tod seines Vaters 1729 nur kurz die Mühle geführt bis zur Übernahme durch seinen (Halb-)Bruder Georg Friedrich *Steuerwald 506.

 

Georg Friedrich *Steuerwald 14.4.1709 - 30.12.1765 507 wird auch 1738 als Erbbeständer und Müller auf der Unteren Mühle in Rit­tersheim bezeichnet 508; er erhält am 17.3.1757 einen Erbbe­standsbrief über die Mühle 509.

 

Georg Friedrich Steuerwald ist der Vater des Müllers Friedrich Carl *Steuerwald 510. Die Mühle ist in den Mühlenverzeichnissen von 1730 / ca. 1772 erwähnt 511 aufgeführt: “ist im Erbbestand von Hans Peter *Steuerwald. Erbpacht 18 Ma. Korn. Erbbeständer 1738 der Sohn Georg Friedrich *Steuerwald), 1767 Carl *Steuerwald“ 512.

 

Es handelt sich bei Letzterem um den Müller Friedrich Carl *Steuerwald, der 1765 einen Erbbestandsbrief über die Mühle erhielt 513 bzw. 1767 einen Erbbestandsbrief erhält 514. In einer „Designation“ vom 14,7,1767 über zu erhebende Gebühren für die Ausstellung von Erbbestandsbriefen heißt es: „Friedrich Carl Steuerwald zu Ritters­heim vor sich 3:30[,] Vor seinen Verstorbenen Vatter 3:30[,] dann Vor die Verkauferin Bonaventura Jungen Wittib xte Pfennig 150“ 515.

 

Der am 1.5.1734 geborene Friedrich Carl *Steuerwald 516 war von 1765-1791 Müller und Erbbeständer auf der Unteren Mühle in Rittersheim517. °° 5.5.1765 mit Anna Susanna Graßerin 518; Vater des Johann Daniel (1) *Steuerwald 519.

 

Johann Daniel (1) *Steuerwald (24.2.1777 Rittersheim – 11.2.1848) war Betriebsnachfolger seines Vaters und Müller auf der Steuer­waldmühle in Rittersheim; er ist der Vater des Müllers Johann Daniel (2) *Steuerwald 520.

 

Johann Daniel (2) *Steuerwald (17.8.1811 Rittersheim – 2.2.1870 Rittersheim) war ebenfalls Müller auf der Steuerwaldmühle in Rit­tersheim; Vater des Müllers Georg (1) Steuerwald 521. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird als Handelsmüller in Rittersheim genannt der Daniel Steuerwald 522.

 

Dieser Georg (1) *Steuerwald (geb. 27.12.1851 Rittersheim) war ebenfalls Müller auf der Steuerwaldmühle in Rittersheim; er ist der Vater des Müllers Georg (2) Steuerwald 523.

 

Der am 9.6.1877 in Rittersheim geborene Georg (2) *Steuerwald war um 1935 Müller auf der Steuerwaldmühle in Rittersheim 524. Er hat wohl später +++klären: ++++ die Mühle an an den Müller Otto Drexler aus Rittersheim verpachtet, die schließlich 1957/58 stillgelegt wurde 525

 

1957/48 war Eigentümer der Georg *Steuerwald; die Mühle war an den Müller Otto Drexler aus Rittersheim verpachtet und wurde 1957/58 stillgelegt 526. Die Mühle ist im Ortsplan von 1762 eingezeichnet 527. Die Ge­bäude der Mühle sind noch heute vorhanden.

 

Die Mühle war zeitweise auch Gipsmühle, Hanfreibe und Elektrizitätswerk 528.

 

Das denkmalgeschützte Anwesen wird wie folgt beschrieben: kulturlandschaftsbildprägender stattlicher Vierseithof; dreigeschossiges ehemaliges Wohnhaus, teilweise Fachwerk, bez. 1685, Wohnhaus mit Wintergarten, 1920er Jahre, Scheunen und Ställe, teilweise Fachwerk, 18./19. Jh. Kelterhaus um 1900 aufgestockt, Torhaus, Dungkaut, Gartenmauer 529.

 

Reihenfolge der Müller:

- 1684 bis 1729 Johann Peter (1) Steuerwald († 1729) wohl zusammen mit seinem Vater, dem Schultheiß Johann Valentin Steuerwald (Hans Velten Steuerwald) und seinen Söhnen Johann Peter (2) Steuerwald und Georg Friedrich Steuerwald

- bis vor 1728 Johann Peter (2) Steuerwald wohl zusammen mit seinem Vater und seinem Halbbruder Georg Friedrich Steuerwald

- bis 1765 Georg Friedrich Steuerwald 530; Vater des Friedrich Carl Steuerwald

- 1765 bis 1791 Friedrich Karl Steuerwald 531; Vater des Johann Daniel (1) Steuerwald

- 1791 bis 11.2.1848 Johann Daniel (1) Steuerwald; Vater des Johann Daniel (2) Steuerwald

- 1848 bis 2.2.1870 Johann Daniel (2) Steuerwald; Vater des Georg (1) Steuerwald

- 1870 - ++++ Georg (1) Steuerwald; Vater des Georg (2) Steuerwald

- ab ca. 1935 (err.) - 1957 (err.) Georg (2) Steuerwald

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S.384

- o.A.: 250 Jahre „Steuerwald=Mühle“ in Rittersheim; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1935, S. 29

 

Literatur/Urkunden:

- o.A.: 250 Jahre „Steuerwald=Mühle“ in Rittersheim; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1935: ein Feierabendblatt für alle Heimat­freunde (Beil. z. Kirchheimbolander Anzeiger), S. 29

- LA Speyer Best. C38 Nr. 589: „Die herrschaftliche Mühle zu Rittersheim (3 Blatt), 1680“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 590: „Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Mahlmühle zu Rittersheim an Georg Friedrich Steuerwald, 1732-1758“)

- LA Speyer Best. C38 Nr. 591: „Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Mahlmühle zu Rittersheim an Friedrich Carl Steuerwald, 1765-1791“

 

 

 

 

 

Rockenhausen:

VG Rockenhausen, Lk Donnersbergkreis; an der Alsenz gelegen. Die Stadt Rockenhausen war fränkische Gründung vermutlich des 7./8. Jh., wird als königliches Salgut „Rogkenhuson“ (= Dorf des Rocco) 897 erstmals urkundlich erwähnt; König Arnulf von Kärn­ten übertrug den den Zehnten, den zuvor der Bliesgaugraf Ehrenfried und seine Gemahlin Adelgunde innehatten, dem Domstift zu Worms. Wahrscheinlich ist der Zusammenhang mit dem Reichsgut bei Alzey, woraus sich auch die Zugehörigkeit zur Pfalzgrafschaft im 12. Jh. erklärt. Spätestens zu Anfang des 13. Jh. kam Rockenhausen an die Raugrafen, deren „Ruhinburg“ bereits für 1242 beur­kundet ist. Graf Konrad IV. Nannte sich 1299 sogar Raugraf von Rockenhausen, was auf die zentrale Stellung des Ortes in der Graf­schaft hinweist. Die gewachsene Bedeutung der Ortschaft kommt schließlich in der Verleihung der Stadtrechte durch Kaiser Ludwig den Bayern auf Betreiben des Raugrafen Heinrich II. 1232 zum Ausdruck. 1372 verpfändete dessen Nachfolger Philipp II. ein Viertel der Stadt an Erzbischof Gerlach von Mainz, das der pfälzische Kurfürst Rupprecht III. 1399 einlöste. Durch Kauf und Pfandschaften gewann Kurpfalz zunehmend an Einfluß, bis die Stadt 1457 durch Kurfürst Friedrich I. vollständig in ihren Besitz überging.Sie war als Schultheißerei zunächst dem Oberamt Alzey (später Lautern) unterstellt und wurde 1515 zum Sitz eines Unteramts erhoben. Nachdem schon 1470 Wirich von Daum es als Lehen auf Lebenszeiterhalten hatte, prägten im 16.Jh. Die Verpfändungen an Albrecht von Morsheim (1521), Hans Jacob von Thurn (1549) und die Pfalzgrafen von Veldenz-Lauterecken (1587-1598) die Stadtgeschichte. Während des 30jährigen Krieges hielten die Spanier die Stadt 1620-1622 besetzt. Ein spanisch-schwedisches Gefecht ließ Rocken­hausen 1632 in Flammen aufgehen. Dieses Schicksal wiederholte sich 1689 unter den Franzosen im Pfälzischen Erbfolgekrieg. Mit der französischen Okkupation in den Revolutionskriegen 1792 gab es neuerliche Brandzerstörungen (1794/95) 532.

 

Mühlen:

Literatur/Urkunden zu Mühlen allgemein:

- Dhom: Die Mühlen im kurpfälzischen Unteramt Rockenhausen. In: Donnersberg-Jahrbuch. 4. 1981, 71-75

 

 

- Lohmühle:

gelegen auf deiner Wüstung bei Rockenhausen; 1754 heißt es: „Vonn der Loh mühlen Innb Lockmans Aw Inn der herrn gur gelegen“ 533.

 

 

- Obermühle:

bereits im Seelbuch (aus dem 15. Jh.) der Pfarrkirche St. Martin zu Rockenhausen wird bei der Beschreibung eines Jahrgedächnisses als Unterpfand genannt „dye lache in Aptengasz gelegen oben an dem garten und des wirt oben by der ober muln“. Auf der gleichen Seite ist am rechten Rand notiert die „Obermullen“ 534.

 

 

1654 ist in einer Untertanenliste der Grafschaft Falkenstein als „ausgesessene Laibaigene“ aufgeführt „Hannß, des Obermüllers Haußfraw“ 535.

 

Bis 1661 war Arnolt Otto Besitzer der Obermühle 536. Hans Lanninger war zunächst Müller auf der Niedermühle (Schloßmühle) in Alsenz, bevor er im April 1661 die Obermühle in Rockenhau­sen übernahm. Im Kaufvertrag ist hierzu sinngemäß folgendes vermerkt: der bisherige Besitzer Arnolt Otto, hießiger Obermüller, gibt die Mühle an den gewesenen herrschaftlichen Niedermüller Hanss Lan­ninger ab 537.

 

Nach einem Bericht von 1669 hat Hans Lanninger die gänzlich abgebrannte Obermühle von Grund auf neu gebaut 538.

 

1661 wird die Ohligkelter unten am Mühlgöbel in der Obermühle erwähnt 539.

 

Noch 1690 war Hans *Lanninger Müller auf der Obermühle in Rockenhausen. Er konnte es 1690 wegen der Schnapphähne, Schel­men und Dieben nicht wagen, seine Mühle wieder aufzubauen und darin zu wohnen 540.

 

Am 9.5.1752 werden der Johann Christian Kremb und dessen Ehefrau Anna Margaretha NN. von der Oberen Mühle nahe Rocken­hausen als Paten in der kath. Kirche in Schallodenbach bei der Taufe des Johann Christian Lambert Broschart (geb. 9.5.1752 Kreuz­hof nördlich von Schallodenbach), Sohn Lambert Broschart († 23.2.1761 im Alter von 56 Jahren) und der Anna Catharina Laninger († 24.5.1760 im Alter von 27 Jahren und 6 Monaten) erwähnt 541.

 

Am 20.11.1757 wird der Johann Philipp Kremb, Sohn des (obigen) Johann Christian Kremb von der Oberen Mühle nahe Rockenhau­sen als Pate in der kath. Kirche in Schallodenbach bei der Taufe des Johann Philipp Broschart (geb. um den 2.11.1757 Kreuzhof nördlich von Schallodenbach), Sohn Lambert Broschart († 23.2.1761 im Alter von 56 Jahren) und der Anna Catharina Laninger († 24.5.1760 im Alter von 27 Jahren und 6 Monaten) erwähnt 542.

 

1788 wird eine Ohligschläg auf der Obermühle genannt 543.

 

Bis zu seinem Tod am 19.1.1809 war Müller auf der Obermühle der Johannes *Broschart (geb. 1752 [errech.] - 19.1.1809 Obermühle Rockenhausen im Alter von 57 Jahren, katholisch; Müller auf der Obermühle in Rockenhausen; °° 1780 (?) mit Catharina Denzer (geb. 1755 in ?) 544.

 

Am 8.7.1826 wird im „Intelligenzblatt des Rheinkreises“ 545 die freiwillige Versteigerung der Obermühle in Rockenhausen angekün­digt zur Auflösung der Erbengemeinschaft nach dem verlebten Müller Johannes Broschart und der ebenfalls verstorbenen Catharina Denzer, die Erbengemeinschaft bestehend aus: der Susanne Broschart (vertreten durch Vormund Philipp Braun, Landwirt in Rocken­hausen), der Elisabeth Broschart (°° mit dem Mehlhändler aus Rockenhausen Adam Heigert), der Catharina Broschart (volljährig und ohne Gewerb, wohnhaft auf der Obermühle Rockenhausen), der Johanna Broschart (°° mit dem Ackersmann in Katzenbach Philipp Grö­del), des Johann Philipp Broschart (Müller auf der Obermühle), der Anna Maria Broschart (°° mit dem Schneider aus Rockenhau­sen Karl Wittemer), des Ludwig Broschart (Bäcker, wohnhaft auf der Obermühle) und des abwesenden Johannes Broschart (er war 1811 in französische Dienste getreten und wird als „noch abwesend“ bezeichnet und vertreten durch den Adjunkten in Katzenbach Franz Henrich Grimm). Die Versteigerung erfolgte aufgrund eines Urteils des Bezirksgerichts Kaiserslautern vom 20.6.1826. Die Mühle wird dabei wie folgt beschrieben: „Section Nro. 482 und 483. Die im Banne von Rockenhausen gelegene Obermühl, beste­hend aus einem zweystöckigen Wohnhaus, Nebengebäude, Mahl- und Oehlmühle, nebst Hanfreib, mit sämmtlich dazu gehörigen Ge­schirre, sodann Hofraith und dabey befindlichen Garten und Hanfstück, enthaltend ein Hektare ein und zwanzig Aren, begränzt die Oehlmühl und Weeg, taxiert im Ganzen 4000 Gulden“.

 

Die Mühle wird wohl bei der Versteigerung von den Eheleuten Johann Adam *Heigert (Heuchert) und Maria Elisabetha Broschart übernommen. Der Müllerssohn Johann Adam Heigert (Heuchert) (geb. am 13.4.1790 in Wöllstein) ist der Sohn des Müllers in Wöll­stein, Johann Philipp Heuchert und der Christina Kuch 546. Er war zunächst Mehlhändler bis 1826 in Rockenhausen; °° mit der Mül­lerstochter Maria Elisabetha Broschart von der Obermühle in Rockenhausen 547.

 

Ab 1897 war die Mühle eine Mineralmühle, wie sich aus der Konzessionsurkunde vom 21.8.1897 ergibt. Die Anlage bestand u.a. aus Glühofen und Mahlwerk. Es sollten gemahlen werden: Phosphate, Thomasschlacken, Steinkohlenschlacken, Kalkstein, Gips, Basalt, Granit, Melaphyr, Porphyr, Sandstein, Ton, Steinkohle, Braunkohle, Holzkohle, Braunstein, Chamotte und Knochen 548.

 

Die Obermühle ist inzwischen (vor 2006) abgerissen, In einem der früheren Wohngebäude der ehemaligen Obermühle wurde die Sängerin Joy Fleming, als Erna Strube am 15.11.1944 geboren 549.

 

Photo

- „Die Rheinpfalz“ vom 15.5.2004: Thema am Samstag: „Es klapperte die Mühle am rauschenden Bach“. Photo aus den frühen 1950er Jahren

 

Karte:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1554/fol. 3: „Die Langwiese bei der Obermühle Rockenhausen1772 (gefertigt von dem Oberamtsrenovator Etienne)

 

Literatur/Urkunden:

- Dhom: Die Obermühle zu Rockenhausen im Besitz des Hans Lanninger; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1971, S. 83-84

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1557 UNr. 9: Obermühle, 1665-1688, 1699-1709, 1788

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1554 UNr. 7: Renovation über die Langwiese bei der Obermühle, 1174, darin Plan

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Obermühle in Rockenhausen. Von der Mahlmühle über ein Elektrizitätswerk zur Aquarienfabrik; in: Die Rheinpfalz Ausgabe Nordpfälzer Rundschau v. 14.10.1958

 

 

- Schloßmühle, auch Stadtmühle, Niedermühle oder Untermühle:

auch als Stadtmühle, Niedermühle oder Untermühle bezeichnet 550, auch als Herrenmühle 551. 1490 war die Mühle „in Unbau und Abgang“ gekommen und die Stadt sollte sie in „Wesen, Bau und Besserung“ halten. Kurfürst Philipp von der Pfalz überließ die Müh­le 1490 der Stadt Rockenhau­sen gegen 40 Malter Korn jährlich 552. In der Rockenhauser Renovation von 1574 553 wird sie als „Nie­dermühl“ bezeichnet, versehen mit 2 Mahlgängen, gelegen „auswendig am Stadtgraben“; sie wird 1574 von dem „jetzigen Müller Friedrich“ erkauft. 1574 wird sie zudem ausdrücklich als Bannmühle bezeichnet 554. 1611 heißt es zur Lage der Mühle: „geforcht ein­seit der Stadtgraben, anderseit die Bach, Alentz genannt, oben Kurpfalz Tafelgut, unten auf gemeine Stadt stoßend“ 555.

 

Am 22.2.1611 verkauft Joh.Marx Bonn die Niedermühle an den kurpfälzischen Notspeicher zu Rockenhausen für 1660 Gulden 556. Die kurpfälzische Notspeicherverwaltung gibt die Mühle in Pacht und zwar 1633 an Georg *Frey, Müller zu Rockenhausen im Tem­poralbestand für 6 Jahre bei einer Pacht von 12 Malter Korn neben 38 Malter Mehl 557, doch war die Mühle „durch das Kriegswesen ziemlich in Abgang gekommen“ 558.

 

Die nächste Nachricht über die Mühle stammt von 1675. In diesem Jahr läuft die Pachtzeit des Niedermüllers Hans Schellart aus. 1677 will er die nunmehr baufällige Müh­le in Erbpacht nehmen, eine Einigung mit der Herrschaft kommt jedoch nicht zustande. 1684 ist der Müller Schellart (nun als Schal­lert bezeichnet) immer noch Beständer der Mühle. Er läßt die Mühle verwahrlosen und ist ein „böser Bezahler“.

 

Die Franzosen, die sich im Pfälzischen Erbfolgekrieg in den besetzten Gebieten die Oberverwaltung des Landes anmaßten, verlang­ten 1689, daß in der Untermühle Rockenhausen ein neuer Müller eingesetzt werde 559.

 

1738 war Johann Georg *Kremb Erbbeständer 560. 1738 wird eine Ölmühle auf der Untermühle genannt 561.

 

Um 1764 war Andreas *Weinkauf der Erbbestandsmüller auf der Untermühle Rockenhausen 562.

 

Auf der Untermühle befand sich zeitweise auch eine Gipsmühle 563.

 

Valentin *Rothley IV. ersteigerte die Mühle am 10.4.1880 564. Auf diesen folgte sein Sohn Georg *Rothley als Müller auf der Unter­mühle. Rothley und sein Sohn Georg Rothley veranlaßten die Modernisierung der technischen Einrichtung der Mühle 565.

 

1927 ist Betreiber Daniel Hauter, 1931 dessen Bruder Ernst Hauter 566.

 

Photo:

- „Die Rheinpfalz“ vom 15.5.2004: Thema am Samstag: Es klapperte die Mühle am rauschenden Bach“; Mühlsteine von der Unter­mühle in Rockenhausen

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 260

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best B2 Nr. 1557/9 Kaufvertrag von 1669 über die Obermühle in Rockenhausen

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Untermühle bei Rockenhausen; Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 364-369

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Untermühle in Rockenhausen. Ein Beitrag z. Heimat- u. Wirtschaftsgeschichte der Nordpfalz; in: Pälzer Sunndag (Pfälz. Volkszeitung), 1960 Nr. 9

 

 

 

 

Rodalben:

VG Rodalben, Lk Südwestpfalz, im Tal der Rodalb, einige Kilometer oberhalb von deren Einmündung in den Schwarzbach gelegen; gehörte zum markgräflich-badischen Amt Gräfenstein.

 

Der heutige Rodalber Stadtteil Neuhof gehörte dagegen nicht zum badischen Amt Gräfenstein sondern zur Herrschaft Hanau-Lich­tenberg 567.

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- Bernhard, Vinzenz: Die Geschichte der Rodalber Mühle; in: Gräfensteinbote 2001, S. 11 ++++klären : welche Mühle++++

- Weber, Alois: Zu historischen Mühlen im stillen Rodalbtal; in: Die Rheinpfalz (Ludwigshafen) / Pirmasenser Rundschau v. 14., 15., 18.9.1979

 

 

- Mühlenneubau des Simon Auer:

am 17.6.1759 beantragte der Simon *Auer, der bereits in Rodalben eine Öl- und Walkmühle besaß, ihm den Bau einer Mahlmühle mit einem Mahlgang an seiner bisherigen Mühle zu gestatten 568. Zu dem Antrag wurde das Amt Rodalben von der Verwaltung der Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein, zur Stellungnahme aufgefordert. Bereits am 3.7.1759 erging hierzu der „unterthänigs­te Ambtsbericht“, in dem unter Hinweis auf die unterhalb des Dorfes Rodalben befindliche Mahlmühle, die Ablehnung des Antrags mangels entsprechenden Bedarfs vorgeschlagen wurde 569. Daraufhin lehnte die badische Verwaltung den Antrag des Simon Auer am 14.7.1759 ab.

 

Urkunden/Literatur:

- Vgl. LA Speyer Best. C5 Nr. 334: „Rodalben Mühlen-Bau-Sache. Die von Simon Auer zu Rodalben gebettene aber abgeschlagene Erlaubnis, an seine Öhl- und Walkmühle einen Mahlgang bauen zu dörfen“

 

 

- Apostelmühle oder Neumühle in Rodalben:

zunächst Mahlmühle, ab 1790 Papiermühle 570, heute APO-Pappenfabrik Apostelmühle.

 

Bereits 1612 urkundlich erwähnt: „.... Demnach bey dem Durchleuchtigen Hochgebornen Fürsten unnd Herren, Herrn Georg Friedri­chen Markgrauen zue Baden …. David unnd Eberhard Blumenstihl, Gebrüder, underthenig angesucht, Ihnen gnedig zu erlauben, daß sie eine Newe Mühl zu Rotalben … erbawen dörfften, Ist ihnen darauf daßelbige … gnedig verwilligt worden, laut bey den Actis li­genden Befehls so den 4. July 1612 datirt ist.“ 571. 1662 „Eberhardt Blumenstihl, der Newmiller“ 572; 1698 „Die in ao. 1612 durch David und Eberhard Blumensiehl erbaute neue Mühl …. ist schon längst abgangen und zerfallen“ 573. 1719 „ober der Neumühl“, 1725 „bey der Neumühl“ 574; 1740 „an der Neuen Mühl über der Bach“ 575. 1772 Apostelmüller Friedrich Scheid“, 1788 „in Sachen Ludwig Handmann, Erbbeständers der Neumühl 576.

 

Anm.: die Familie Blumenstihl, welche die neue Mühle erbaute, ist schon 1581 im Dorf Rodalben mit David, Jerg und Lorentz Blu­menstihl vertreten 577.

 

Auf Betreiben des markgräflich-badischen Amtmanns Leeger hatte 1714 der Rodalber Schultheiß Hans Diebold Würtz mit Unterstüt­zung der markgräflichen Regierung auf einem vor dem Ort Rodalben gelegenen Platz, wo früher eine im 30jährigen Krieg unterge­gangene Mahlmühle gestanden hatte, eine neue Getreidemühle errichtet. Da die Bewohner von Rodalben und der umliegenden Dör­fer jedoch an die Rodalber Dorfmühle gebannt waren, fehlte des der Apostelmühle an Mahlgästen. Der Betreiber der Mühle NN. Klein hatte deshalb zusätzlich zur Mühle einen Mehl­handel betrieben 578.

 

Die Apostelmühle wechselte wegen dieser schlechten wirtschaftlichen Situation allein in den Jahren 1780-1790 dreimal den Besitzer 579. Bis 1788 war NN. Jäger der Betreiber der Apostelmühle; dieser fiel in Konkurs, worauf es zur Versteigerung am 4.7.1788 kam [err.] 580.

 

Um die Ertragslage der Apostelmühle zu verbessern, schlug der markgräflich-badische Verwalter des Amtes Gräfenstein, Wagner von Frommenhausen, seiner Regierung in Karlsruhe vor, der Mahlmühle eine Papiermühle vielleicht auch eine Leinwandbleiche anzufü­gen. Der große Bedarf an Leinenstoffen der landgräflich-hessischen Soldaten in Pirmasens verspreche ausreichende Arbeitsmöglich­keiten. Als der Grenadier Ludwig Hartmann am 4.7.1788 bei einer Versteigerung die Mühle erwarb machte man ihn auf diese Renta­bilitätsaussichten aufmerksam. Doch dem Fachunkundigen wuchsen die Aufgaben, die er sich gestellt hatte, bald über den Kopf. Schon nach 1 ½ Jahren versuchte er, seinen Besitz loszuwerden, ohne daß er seine Bauvorhaben beendet hätte. Er verkaufte die Müh­le um 2850 fl und 50 fl Trinkgeld an Jakob *Mattil aus Thaleischweiler. Die markgräfliche Administration genehmigte jedoch den Besitzwechsel nicht. Sie folgte einem Protest der Gemeinde Rodalben, die befürchtete, bei einem Konkurs die zahlreiche Kinder­schar des „Ausländers“ ihr zur Last fallen würde. Handmann brachte dann einen anderen Interessenten bei, nämlich Peter *Auer, der die Hälfte des Staffelhofes bewirtschaftete. Diesem wurde die Mühle erbbeständlich übergeben. Der Erbbestandsbrief wurde am 15.6.1790 ausgestellt. Darin ist die Gründung der Papiermühle enthalten 581.

 

In die Besitzzeit des Ludwig Handmann fällt auch noch ein Prozeß wegen der Priorität der Forderungen einzelner Gläubiger, wie z.B. hauptsächlich der nach Ungarn ausgewanderten Kinder Friedrich Scheid'schen Kinder. Diesen wurde nach längerer Prozeßdauer durch Urteil von 1790 aus der Konkursmasse noch 1739 fl 51 kr zugesprochen. Die gesamte Aktiva des Jägerschen Konkurses be­standen, obwohl dieser den Gesamterlös aus dem Verkauf seiner Güter zum Kauf der Mühle verwendet und noch 1000 Gulden als Darlehen aufgenommen und in die Mühle gesteckt hatte, lediglich aus 2501 Gulden bei Passiva von 4660 Gulden 582.

 

Peter *Auer, der die Hälfte des Staffelhofes bewirtschaftete, war bis 1790 Landwirt auf dem Staffelhof bei Rodalben. Dann kaufte er in Rodalben die „Neue Mühle“, die spätere Apostelmühle 583. Der Erbbestandsbrief wurde am 15.6.1790 ausgestellt. Darin ist die Gründung der Papiermühle enthalten 584.

 

Der Käufer Peter *Auer, der die Apostelmühle von Ludwig Handmann übernommen hatte, nahm um den Kaufpreis zahlen zu kön­nen, bei dem Darmstädtischen Regierungssekretär Jambey in Pirmasens ein hypothekarisch gesichertes Darlehen auf, das binnen 10 Jahren zurück gezahlt werden mußte. Aus einem Judicialakt im Stadtarchiv Pirmasens vom 18.12.1797 ergibt sich, daß Peter Auer am 20.10.1797 mit Johannes *Dully von Rodalben einen 6jährigen Pachtvertrag über die Müle geschlossen hatte. Da dieser jedoch den Mühlenbetrieb nicht weiterführen konnte, suchte Dully die Mühle an Jakob Hess von Rodalben weiter zu verpachten ohne je­doch den Eigentümer Auer zu unterrichten. Infolge dessen sah sich der bisherige Bürge des Dully veranlaßt die Bürgschaft zu kündi­gen. Peter Auer kündigte nun den Pachtvertrag und erhob, als Dully sich weigerte die Mühle zurückzugeben, Räumungsklage. Dully wurde zur Räumung bis Ostern 1798 verurteilt, andernfalls er „mit Militär exmittiert werden würde“ 585.

 

Zur weiteren Geschichte der Apostelmühle in der französischen Revolutionszeit schreibt Jaffé 586: „Es liegen keine einschlägigen Akten vor, die den weiteren Wechsel der Besitze dieser Mühle künden können, doch ist anzunehmen, daß Joseph Genen von Rodal­ben bei der durch die Franzosen im Jahre 1801 vorgenommenen Versteigerung der als Na­tionaleigentum erklärten Erblehensgüter die Mühle erworben hat ...“.

 

Mit notariellem Kaufvertrag vor Notar Jambey in Pirmasens vom 3.1.1817 kaufte der Michael Blum die Mahl- und Papiermühle, samt zwei Scheunen Stallung, Schof und Hof samt 3 Tagwerk Land für 7000 Gulden von Joseph Genen. Schenkweise ging gem. no­tariellem Vertrag vom 30.10.1848 der Besitz von Michael Blum auf seinen Sohn Friedrich Blum über. Im Jahre 1854 war Johann Adam Blum Besitzer der Papiermühle und die Kinder von Jakob Blum die Besitzer der Mahlmühle. Nach Friedrich Blum wurde wohl schon bald die Herstellung von Büttenpapier eingestellt, da die in Pirmasens entstandene Schuhindustrie einen Bedarf an Pap­pen aufwies. Nach dem 1856 erfolgten Tod von Jakob Blum, dessen Witwe mit den Kindern nach Pirmasens übersiedelte, über­nahm kurze Zeit der Müller Bernhard Altherr den Betrieb der Getreidemühle. Er verkaufte 1859 die Mahl- wie auch die Papiermühle an Georg Karra für 17200 Gulden. Diese führte in der Papiermühle den maschinellen Betrieb ein und stattete sie mit einem Holländer und anderen einschlägigen Maschinen aus. Trotzdem der Betrieb nun modern ausgestattet war, geriet Karra in Schulden und fiel in Konkurs. Bei der anschließenden Versteigerung fiel der Betrieb für 22800 Gulden an Erst Mann. Er und seine Söhne stellten bis 1907 dort Pappdeckel her. 1907 wurde der Betrieb versteigert und wurde für kurze Zeit von Pfarrer Mechtersheimer, einem Schwager der Gebrüder Mann, übernommen. Dessen Nachfolger wurde 1910 NN. Sandmann der in dem Anwesen eine Schuhfabrik betrieb, und schon 1916 diesen an den Maschinenfabrikanten Jakob Adrian aus Oberursel abtreten mußte 587.

 

Um 1808 ist Franz Anton *Storck der Müllermeister auf der Apostelmühle Rodalben; °° mit Franziska Helfrich (?) von der Imsba­cher Mühle; die Tochter Catharina Storck (geb. 7.4.1808 Apostelmühle/Rodalben) heiratet den Ackerer Philipp Mang aus Heltersberg 588.

 

1817 kaufte der Michel *Blum von der Papiermühle Vinningen, Sohn des Papiermüllers Michael Blum die Apostelmühle 589.

 

Literatur/Urkunden:

- Jaffé: Die Neu- oder Apostelmühle bei Rodalben; in: Der Papierfabrikant. 26, 1928. 581-584 = Jaffé: „Die ehemali­gen Papiermüh­len im heutigen Bezirksamt Pirmasens und ihre Wasserzeichen“, Sonderdruck 1928, S. 8ff

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 326: Neu- oder Apostelmühle zu Rodalben, 1756-1777

 

 

- Dorfmühle, herrschaftliche Bannmühle in Rodalben:

die Bewohner von Rodalben und der umliegenden Dörfer waren in die Dorfmühle gebannt, woran sich auch nach dem Neubau der Apostelmühle nichts änderte 590.

 

Die Mühle war die herrschaftliche Mahlmühle des markgräflich-badischen Amtes Gräfenstein. „Der Markgraf Philipp hatte 1583 auf Johannis des Evangelisten Tag, die herrschaftliche Mahlmühle zu Rodalben an Georg Götz und dieser dieselbe, 5 Jahre henach, an Eberhart Becker veräußert, wozu auch der Landesherr […] die Genehmigung ertheilte. Der Käufer und Besitzer mußte jährlich auf das Haus Grevenstein zu Mühlpacht liefern 14 Achtel Korn, 2 ziemlich feiste Schweine, zusammen 7 Gulden werth; dan einen, durch das Gericht zu einem Thaler abgeschätzten, Frischling und endlich noch 14 Cappen oder Capaunen.“ 591

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 329: Herrschaftliche Bannmühle zu Rodalben, 1754-1771

 

 

 

- die auf dem Scheidbach zwischen Gräfenstein und Lemberg erbaute Mühle, Mühle am Hungerpfuhl:

s. * Imsbacher Mühle (Imsbacherhof),Wüstung des ehemaligen Dorfes Imsbach, heute Imsbacherhof bei Trulben, VG Pirmasens-Land, Lk Südwestpfalz

 

 

- Theobald Würzische Mühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 333: Theobald Würzische Mühle 1737-1756

 

 

- J. G. Helferische Mühle:

eine Öl-, Walk- und Lohmühle 592. Der Besitzer der Mühle war bis 1747 der Hans (Johann) Ge­org *Helfrich, der auch eine Mühle in Münchweiler/Rodalb besaß. Dessen Tochter Maria Margaretha Helfrich heiratete am 30.5.1747 den Simon *Auer, der zusammen mit seiner Frau die Mühle übernahm 593.

1756 verkaufte Simon Auer den Teil mit der Walkmühle und behielt nur die Lohmühle 594. 1756 ließ er die Öl- und Loh­mühle ver­steigern und zog auf den Staffelhof 595.

 

Literatur/Urkunden:

- Bernhard, Vinzenz: Die Geschichte der Rodalber Mühle; in: Gräfensteinbote 74 (2001), 10, [1] S.; 11, [1]

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 331: J. G. Helferische Mühle 1742, 1777

- Weber, Alois: Zu historischen Mühlen im stillen Rodalbtal; in: Rheinpfalz Pirmas. v. 14., 15., 18.9.1979. [Titel wechselt.], 1979

 

 

- Ölmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 384: Erbauung einer Brücke über die Floz- oder Dorfbach unterhalb Rodalben bei der Ölmühle und die Führung eines Kanals zum Behuf Holzflözens auch die Ankaufung einer Wiese zum Be­huf dieses Kanals, 1788-1791

 

 

 

 

 

Rodenbach (Ebertsheim):

Ortsteil von *Ebertsheim; VG Grünstadt-Land, Lk Bad Dürkheim; nördlich von Ebertsheim gelegen, am gleichnamigen Bach „Ro­denbach“. Der Ort wird erstmals 770 im Zusammenhang mit einer Schenkung an das Kloster Lorsch erwähnt. Im 13. Jh. ist Be­sitz des Klosters Otterberg nachweisbar, im. 14. Jh. waren die Herren von Oberstein hier begütert, im 15. Jh. besteht ein Hubhof des Domkapitels von Worms nahe der Kirche. Die weltliche Herrschaft beanspruchten die Grafen von Leiningen, wobei der Ort im Ge­biet von Leiningen-Dagsburg lag. Rodenbach gehört zu jenen Dörfern der Grafschaft, die nach dem Tod des letzten Grafen von Lei­ningen-Dagsburg in Folge von Erbstreitigkeiten zwischen den gräflichen Linien an Kurpfalz fielen. Seit 1467 bildet es einen pfälzi­schen Sprengel innerhalb des leiningischen Gebetes, gehörte zum Unteramt Dirmstein, ab 1689 zum Unteramt Freinsheim im Ober­amt Alzey, wo es bis zur französischen Revolution blieb. Mit den pfälzischen Landesherrn wurde der Ort Mitte des 16. Jh. reformiert, im Zusammenhang mit dem Pfälzischen Erbfolgekrieg der katholische Gottesdienst wieder zugelassen und das Simultaneum für die Kirche eingeführt. Bei der pfälzischen Kirchenteilung 1705 bekamen die Reformierten, obwohl sie nicht die Mehrheit der Bevölke­rung stellten, die Kirche, den Katholiken wurde das Erdgeschoß des Ratshauses überlassen 596.

 

Mühlen:

am Anwesen Rathausstraße 5, einem Dreiseithof des 18. Jh. befindet sich im Sturzbalken des Hoftors die heute nicht mehr lesbare In­schrift, ehemals bezeichnet 17 BALDASAR FEDZER LENORA FETZERIN 23 597, wobei sich es mE um einen Lesefehler han­delt und es 1776 oder 1778 heißen müßte. Der Müller auf der Kronenmühle Balthasar Fetzer und Eleonora Schüttler haben erst am 29.10.1776 in Rodenbach geheiratet und das Haus am „3. Tage des Thermidor im sechsten Jahre der Ein und untheilbaren Fränki­schen Republik“ (Anm.: = 21.7.1798) ihrer Tochter Catharina Elisabetha Fetzerin und Georg Weber von Büdesheim als künftigem Tochtermann übergeben 598. Am gleichen Anwesen befindet sich in der bruchsteingemauerten Scheune in Zweitverwendung ein ehe­maliger Türsturz, bez. BALZER FEZER 17 LORE 92 599, der ebenfalls aus Balthasar Fetzer und Eleonore Schüttler hinweist.

 

Ebenfalls am Anwesen Rathausstraße 5 in Rodenbach befindet sich in der straßenseitigen Giebelfront des Schuppens ein als Spolie vermauerter Bogenstein mit reliefiertem Mühlrad in einer Tartsche, bez. „GO 1608 R.“ 600.

 

 

- Kronenmühle:

östlich von der Ortschaft am Rodenbach gelegen; sie war Eigentum der Kurpfalz, d.h. der Krone, woher der Name stammen dürfte.

 

1813 soll nach Ansicht von Wahl 601 Napoleon auf dem Rückzug nah der Völkerschlacht von Leipzig sein Hauptquartier in der Kro­nenmühle aufgeschlagen haben.

 

Die Mühle lag bis zur Eingemeindung von Rodenbach nach Ebertsheim auf Rodenbacher Gemarkung, aber direkt an der Grenze zur Ebertsheimer Gemarkung, wie sich aus der Karte von Ebertsheim 1737 ergibt 602.

 

Sie heißt von 1788-1963 immer Kronenmühle 603; aber bereits 1735 wird die Müh­le als „Grum Mühl“ in einer Karte von Ebertsheim genannt 604; Christmann 605 weist zwar auf Krummühle hin, übersieht jedoch, daß es um die Kronenmühle handelt. Die Krummühle liegt genau an der Stelle der Kronenmühle auf dem östlichen Ufer des Rodenbach 606. Auch die umliegenden Flurnamen 1737 lauten „in den grum acker“, „3 Märker unter der Grum Mühl“ 607. Die Benennung der Mühle erfolgte nach dem Müller Adam *Cron, der 1731 im luth. KB Ebertsheim als Pate genannt ist 608.

 

1769 und noch 1775 war Johann Adam *Steßinger der Müller auf der Kronenmühle 609; im ältesten Beedbuch von Ebertsheim von 1773 wird der Anlieger des Grundstücks Flur Nr. 189/17 bezeichnet als „... nach Wald [Anm.: d.h. nach Westen beforcht) Adam Ste­ßinger der Cronen Müller Von Rodenbach“ 610. Am 1.8.1769 erhalten die Eheleute Johann Adam Stößinger und des­sen eheliche Hausfrau Ursula von der Churpfälzischen Geistlichen Güteradministration Schaffnei zu Frankenthal ein Darlehen von 1000 fl gegen 4% Zins und belasten dafür ihre „mahlmühl die Cronen Mühl genant samt ihrem Zugehör und Begriff beforcht walt Churpfaltz Hoff Hoff Cammer Guth und Boßweiler Hoff Guth [,] rhein der Mühlgraben ….“ mit einer Hypothek 611. Die Ehefrau unterschrieb den Darlehensvertrag mit „Anna Ursula“ 612. Am 4.11.1770 wird in der reformierten Kirche ge­tauft die am 2.11.1770 geborene Tochter Catharina Barbara des „Johann Adam Stössinger, Müller in der Cronen-Mühl dahier et uxor Anna Ursula“ 613, sowie am 18.6.1775 der am 15.6.1775 geborene Sohn Johannes des „Joh: Adam Stössinger, Müller in der Cronen-Mühl dahier et uxor Anna Ursula“. Pate ist der „Johannes Gutenkunst, Müller in der neuen Mühl zu Asselheim et uxor Catharina“ 614.

 

Johann Adam *Steßinger verläßt nach 1775 die Kronenmühle Rodenbach und übernimmt die nahegelegene Bruchmühle in Quirn­heim-Tal, wo er am 25.3.1781 im reformierten Kirchenbuch Rodenbach erwähnt wird 615. Nachfolger als Müller auf der Kronenmüh­le ist der Balthasar Fetzer, der wohl im Zusammenhang mit der Übernahme der Kronenmühle ein Darlehen erhält. Hierzu wird in den Briefprotokollen Roden­bach am 21.10.1777 protokolliert: „Balthasar Fetzer und seine Eheliche Hauß frau Eleonora eine gebohrene Schittlerin [erhalten] Von der Ver Wittibten frau bau Inspector Majer zu Mannh. 700 fl Capital wogegen nach folgende unter Pfänder Ver Hypociret sind alß Eine Mahl Mühl samt ihrem begriff und zu gehör ...“ 616. Am 23.10.1790 beurkunden die Eheleute Fetzer im Briefprotokollbuch von Rodenbach 617: „Balthasar Fetzer und seine Ehe­frau Eleonora, eine gebohrene Schindlerin von Frau Bau In­spector … Matheus Meyer zu Mannheim 1200 fl Capital wogegen folgen­de Unterpfänder Ver Hypociert sind: Ein Mahl- und Schäl­gang samt Pflantzgarten, ein Balken Käller samt Schopp … überhaupt sämmtliche Gebäude und Hofgeraithe so zu der Mühl gehörig, beforcht gegen Rhein Quirnheimer Gemark, Wald Hofkammergut und zum Theil deßenthalben Erbbestandsgut ...“.

 

Balthasar Fetzer führte vor dem Reichskammergericht Wetzlar einen Prozeß mit Michael Schäfer, dem Gastwirt des Wirtshauses „Zum Neuhäusel“ auf der Gemarkung Quirnheim wegen Wegerecht und Recht zur Wasserentnahme auf dem Anwesen Schäfer. Die­ses Gerichtsverfahren hatte Fetzer in ersten Instanz vor der gräflich leiningenschen Kanzlei Grünstadt gewonnen, wogegen Michael Schäfer vor dem RKG Wetzlar ein Appellationsverfahren (1791-) 1792-93 führte. Gegenstand des Verfahrens bildete folgender Sach­verhalt. Der Schwiegervater des erstinstanzlichen Beklagten und Appellationsklägers Schäfer hatte auf einem in Quirnheimer Gemar­kung gelegenen Acker, der im Obereigentum der Freiherrn Mertz von Quirnheim stand, das Wirtshaus „Zum Neuhäusel“ errichtet. Der erstinstanzliche Kläger und Appellationsbeklagte Balthasar Fetzer beanspruchte das Wegerecht mittels eines Fußweges von sei­ner Mühle durch das Schäfersche Anwesen bis zur Straße. Auch forderte er das Recht, Wasser aus einer Quelle zu schöpfen, die im Keller des Gasthauses „Zum Neuhäusel“ gefaßt war. Fetzer trug u.a. vor, der Fußpfad sei früher als Kirchenweg nach Ebertsheim be­nutzt worden. Diese Dienstbarkeiten bestanden jedoch nach Auskunft der beiden Gemeinden Ebertsheim und Quirnheim nicht 618.

 

1787 führt Johann Goswin Widder in seinem in Frankfurt und Leipzig erschienenen „Versuch einer vollständigen Geographisch-Hi­storischen Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz am Rheine“ die Kronenmühle in Rodenbach auf, die auch in der statistischen Erhe­bung der Kurpfalz von 1791 benannt wird 619.

 

Bis ca. 1804 war Balthasar *Fetzer der Müller auf der Kronenmühle 620.

 

Am 29. Nivose XIII (29.12.1804) kam es vor dem Notar Weiß in Großbockenheim zur vertraglichen Erbauseinandersetzung unter den Kindern des verstorbenen Müllers auf der Kronenmühle, Balthasar Fetzer. Der Müller und Betriebsnachfolger auf der Kronen­mühle, Michael Jakob *Fetzer übernahm die Erbanteile seiner 6 Schwestern gegen Zahlung von 43 francs 621. Auf dem Türsturz der Kronenmühle befindet sich die Inschrift „1817 J. Fezer. An. Cat.“ 622.

 

Von 1828 bis 1843 war Michael Jakob *Fetzer der Müller auf der Kronenmühle. Die Kronenmühle wird im Grundsteuerkataster von 1843 wie folgt beschrieben: „Wohnhaus mit Mahlmühle mit einem Gang Scheuer, Schupfe, Stallung mit Schupfe und Hofraum.“ 623.

 

Grabsteine auf dem Friedhof in Ebertsheim zeigen die späteren Inhaber bzw. Bewohner der Kronenmühle: Joh. Fetzer (1842-1904), Katharina Fetzer geb. Hammel (1845 – 1915), Emil Fetzer (1872 – 1942), Magda Fetzer geb. Müller (1875 – 1943). Auf dem Fried­hof in Ebertsheim befinden sich außerdem zwei alte Grabsteine Fetzer, die nicht mehr lesbar sind 624.

 

1929 lebt die Witwe Katharina Fetzer auf der Mühle, 1935, 1955 und 1960 NN. Dössereck 625.

 

Karte:

- LA Speyer W1/371, 3, 4: Flurkarte von Ebertsheim 1735, sie zeigt insgesamt 4 Mühlen: die beiden im Dorf Ebertsheim gelegenen Mühlen (ohne namentliche Benennung), die „Grum Mühl“ (Kronenmühle), direkt an der Grenze zur Ebertsheimer Gemarkung, aber noch auf Rodenbacher Gebiet und die Bruchmühle

 

 

 

 

 

Rodenbach bei Kaiserslautern:

VG Weilerbach, Lk Kaiserslautern 9 km nordwestlich von Kaiserslautern gelegen; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Kai­serslautern. Bereits kurz nach Ausbruch des 30jährigen Krieges kam es 1617 zur Plünderung und Brandschatzung, die Mühle am Woogdamm wurde niedergebrannt. 1635 wurde Rodenbach zerstört, die überlebende Bevölkerung floh in die Wälder. Noch 1656 lebten in Rodenbach nur 2 Familien 626.

 

Mühlen:

Forstmeister Vellmann +++weiter++++

 

 

- Mühlenplatz untig Rodenbach:

die Mühle lag südlich des Dorfes am Bruchbach, im heutigen Naturschutzgebiet „Krause Bruch“ unterhalb des „Schwarzhübels“ 627

 

1707 verlieh der Komtur Steinkallenfels der Commende zu Einsiedel gehörenden alten „Mühlplatz undig Rodenbach sambt dem da­selbst gelegenen Hofgut etc. an Christian Lenpart (Leibbart ?, Liebhard 628) von Dantz aus Tirol und Anna Elisabetha dessen eheliche Hausfrau. Statt eines Erbkaufschillings auf den verfallenen Mühlplatz mußten sie ein Hofhaus samt Nebengebäuden auf ihre Kosten bauen 629. Bereits um 1600 wird in der Bannbe­schreibung Vellmanns die „Verbrannte Mühle“ und der „Mühlenplatz undig Roden­bach“ erwähnt. Scheuermann 630 "sieht in dem „Mühlenplatz undig Rodenbach“ die sog. Fritzenmühle. Da in dem Bestands­brief die­ser Name nicht auf­taucht, ver­mutet Fendler eine Verwechslung Scheuermanns 631. [s. hierzu im weiteren *Unter Pfeifermüh­le bei Eulenbis]

 

Photo:

- Scheuermann: Bildergeschichte Rodenbach, a.a.O., S. 158: „Blick über das Naturschutzgebiet „Krause Bruch“ von Norden nach Süden. In der Mitte der von Rodenbach herfließende Bruchbach. Links am Bildrand der aufsteigende „Krause Wald“, rechts davon das Weilerbacher Wäldchen“ und anschließend der langgestreckte Rücken des „Schwarzhübels“, an dessen Einschnitt (heute Bahn­strecke und Brücke) im 16. Jahrhundert eine Mühle stand. Photo 1997“.

 

 

- Fritzenmühle (Mückenhof):

Der Mückenhof (Fritzenmühle) darf nicht verwechselt werden mit der in unmittelbarer Nähe gelegenen Mückenmühle (auf der Ge­markung von Eulenbis) 632.

 

Der Mückenhof liegt auf der Gemarkung von Rodenbach, am Fuße des 300 Meter hohen Mückenberges, da wo die drei Quellbäche sich zur Mooslauter zusammenfinden. Obwohl er politisch zur Gemeinde Rodenbach gehört, haben sich die 2 hier ansässigen Bau­ernfamilien … dem leichter erreichbaren Weilerbach angeschlossen“ 633.

 

Der Mückenhof wird auch die „Fritzenmühle“ ge­nannt; diese gehörte ebenfalls der Deutschordenskom­mende Einsiedel. Beide wer­den im ref. Kirchen­buch Weilerbach gemeinsam genannt. Die ref. Pfarrei Weilerbach bestand seit der Re­formation. 1610 umfaßte sie Erzenhausen, Eu­lenbis, Pörrbach, Rodenbach und Schwedelbach (d. h. alle Orte des Gerichts W.), die Fritzen-, die Herrnmüllers- und die Pfeiffer­mühle. Während des 30 jähr. Krieges wurde die Pfarrei mit den Pfarreien Kübelberg, Ramstein und Steinwenden verei­nigt, von 1698-1736 war sie ganz aufgehoben und wurde während dieser Zeit von Katzweiler aus versehen. Nach ihrer Wiederbeset­zung hatte sie den gleichen Sprengel wie früher, doch erscheinen in den KB noch einige Höfe: At­zenhäuserhof (1741), Mückenhof und Mücken­mühle, Neuwogshof, Schellenberg. Im Taufbuch sind Nachträge bis 1729 zurückrei­chend. Die Buchstaben abcd 1736-1798 (1798, 1798, 1792) 634.

 

Der Name Mückenhof begegnet erstmals in den Jahresrechnungen der kurpfälzischen Gefällverweserei Lautern um die Mitte des 18. Jh. Im Jahr 1760 war Jakob Latschar Afterbeständer und zahlte als Mennonit eine besondere Steuer für Mennonitenschutz 635.

 

Mit Urkunde vom 20.2.1774 gibt der Landkomtur der ehemaligen Deutschordenskommende Einsiedel, Carl Friderich Freiherr Boos von Waldeck und Montfort, seine Zustimmung dazu, „daß Johann Jacob Müller, ersterer reformierter pfarrer zu Eppingen und dessen Ehefrau Helena Friderica, gebohrene Rettigin, angesichts der weiten entlegenheit ihr erbbestandts guth zu Rodenbach, der Mücken­hof oder die Fritzenmühle genannt, dem Teutschen ordens temporal-beständern zu Einsiedel Wilhelm Kraus und dessen Ehefrau Bar­bara für 2550 Gulden verkaufen 636. [Anm.: es handelt sich hierbei wohl um ein bei der eigentlichen Mühle gelegenes Hofgut und nicht um die Mühle].

 

Unter den Erbbestandsbriefen des späten 18. Jh. fällt einer besonders auf, da er im Gegensatz zu allen zeitgenössischen Briefen noch kunstvoll auf Pergament geschrieben ist. Es handelt sich dabei um die Verpachtung des Erbbestandsgutes zu Rodenbach, der Mü­ckenhof oder die Fritzenmühle genannt. Der bisherige Erbbeständer des Klosters Einsiedel, der reformierte Pfarrer in Eppingen, Jo­hann Jakob Müller und seine Frau Helena Friederica Rettig, waren wegen der weiten Entlegenheit ... bewogen worden, auf diesen Hof zu verzichten. An ihre Stelle traten der bisherige Temporalbeständer zu Einsiedel, Wilhelm Kraus und seine Ehefrau Barbara ge­gen Zahlung von 2250 Gulden als Nachfolger ein. Die Pacht betrug sieben Malter, zwei Viernzel Korn und ebenso viel Malter Hafer, die ... nach Lautern zu liefern waren 637.

 

Nach der Familie Kraus, die mehrere Generationen hindurch auf dem Mückenhof saß, heißt er im Volksmund „Krausehof“. Das jetzi­ge Anwesen wurde 1829 von Franz Kraus erbaut, wie die Inschrift am Türsturz des Wohnhauses ausweist 638.

 

Verschwunden ist die sog. Fritzenmühle, auch als Frittenmühle genannt. Diese gehörte im 18. Jh. noch zum Mückenhof. 1733 war ein Jakob Mück hier Erbbeständer. Nur die „Fritzenwies“ hält noch die Erinnerung wach an die einstige unbedeutende Mühle 639.

 

 

- Rodenbacher Mahl- und Bordenmühle am Woogdamm:

die Mühle lag am Damm des Hauptwooges, direkt südlich von Rodenbach 640.

 

1617 wurde die Mühle von französischen Truppen geplündert und niedergebrannt 641. Die neuen Beständer waren Johannes Urßel und Johannes Drafhausen 642. 1635 wurde Rodenbach zerstört, die überlebende Bevölkerung floh in die Wälder. Noch 1656 lebten in Rodenbach nur 2 Familien. 1656 bewarben sich ein Wagner na­mens Steinmetz und ein Johannes *Ursel um die herrenlose Mühle und erhielten einen Erbbestandsbrief der in einer Abschrift von 1718 erhalten ist 643. Die Mühle wurde wieder aufgebaut und blieb in den nächsten Generationen wohl im Besitz der Familie Ursel.

 

Johann Ursel (auch Orsel, Orschel, Urschel) erhält zusammen mit Balthasar Wagner durch Pfalzgräfin Maria Eleonore am 23.8.1656 die ruinierte Mahlmühle in Rodenbach als Mahl- und Bordmühle in Erbbestand; den Kaufschilling von 50 fl verdienen sich beide durch Zimmerarbeiten an Kaisers- und Gallappwoog bei Kaiserslautern 644. Johann Ursel wird 1656 und 1684 als Gemeinsmann in Weilerbach geschatzt 645.

 

In der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 wird die Mühle zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “ist am 20.8.1656 dem Johannes *Ursel in Erbbestand gegeben worden, dessen Erben auch bisher solche besessen. Vor 5 Jahren ist Urselns nachgelassene Wittib verstorben, verheiratet mit Peter Boßon, welcher das Mühlwesen für die Kinder aus erster Ehe verwaltet. Die Mühle hat 1 Mahlgang und gibt 6 Malter Korn als Pacht.” 646.

 

Anm.: Es werden von 1656 bis 1760 mehrere Müller mit dem gleichen Namen „Johannes Ursel“ urkundlich erwähnt, die nicht iden­tisch sein können. Es dürfte sich um Verwandte in absteigender Linie handeln, was bisher urkundlich nicht belegt ist. In der Mül­ler-Prosopographie sind diese vom Autor unter dem Arbeitstitel „Johannes (1) Ursel, Johannes (2) Ursel und Johannes (3) Ursel erfaßt.

 

Johannes (3) Ursel wird in einem Protokoll des kurfürstlichen Oberamts Kaiserslautern vom 7.1.1760 erwähnt, in welchem die völlig unübersichtlichen Besitzverhältnisse geschildert sind 647: „.... die Beständer nämlich Joe's Urschel hinterlassene fünff Kinder und kraft solcher deren Stiefvatter Conrad Herbst wegen ¼ Theils; Jobh Koch und dessen Vormund Philipp Schmitt zu Hütschenhausen wegen 1/4Theils; Elisabetha Catharina Wagnerin, noch ledig, wegen 1/16 Theils; Michael Wagners wegen 1/16 Theils; Adam Wagner wegen 1/16 Theils; des Adam Wagners an Jacob Urschel verehelichte Schwester wegen 1/16 Theils; Susanna Raabin, verehelichte Blauthin, wegen 1/16 Theils; Maria Catharina, verehelichte Dingesin, wegen 1/16 Theils; Nicol Diehl, wegen 1/16 Theils; Maria Magdalena Diehlen, ge­ehelichte Stecking, und Peter Schuff daselbst wegen1/16 Theils.“

 

Eine Einigung der Erbengemeinschaft über die Übernahme der Mühle durch einen der Miterben konnte nicht erzielt werden, weshalb auf Anordnung der Verwaltung zunächst ein Wertgutachten erstellt wurde. Danach betrug der Wert der Mühle einschließlich Zubehör 1490 Gulden. Dann wurde der Woogweiher entleert und geschlossen. Die Mühle stand mangels eines Mühlgrabens und fehlendem Antriebswasser mehrere Jahre lang still. 1764 wurde die Mühle zunächst für lediglich 170 Gulden an den ehemaligen Teilhaber der Erbengemeinschaft Peter Schuff versteigert. Es gab dann ein Nachgebot des Schullehrers Johannes Schmitt, dem die Mühle letztend­lich mit Einverständnis aller Miterben für 1200 Gulden verkauft wurde. Die Mühle wurde seit 1764 nicht mehr betrieben und ge­schlossen 648.

 

Karte:

- Scheuermann: Rodenbach, a.a.O., S. 121

 

Literatur/Urkunden:

- Scheuermann, Gerold: Die Mühle am Rodenbacher Woogdamm; in: Heimatkalender f. Stadt u. Landkr. Kaiserslautern. 1976, 95-104

- Scheuermann, Gerd: Rodenbach. Geschichte eines Dorfes (1978), S. 167-195 (Teil X. Die Mühle am Rodenbacher Woogdamm)

 

 

 

 

 

Rödersheim-Gronau:

VG Dannstadt-Schauernheim, Lk Rheinpfalz-Kreis; der OT Gronau hieß bis 1969 Alsheim-Gronau; die Ortsteile Rödersheim und Gronau wurden 1969 vereinigt 649.

 

Der OT Alsheim (Alsheim-Gronau) gehörte vom 13. Jh. bis 1797 zur Pfalzgrafschaft bzw. zur Kurpfalz. Verwaltet wurde Alsheim als sog. Ausdorf [Anm.: verlehnter Besitz] vom kurpfälzischen Oberamt Neustadt. Von 1363 an bis 1797 wurden Burg und Dorf Gronau unter der Oberherrschaft von Kurpfalz verlehnt, zunächst an die Herren von Katzenellenbogen, der letzte Lehensträger, Graf von Oberndorff erhielt die Burg 1802 als persönlichen Besitz übertragen 650. Der OT Rödersheim kam bereits 859 zunächst in den per­sönlichen Besitz des Bischofs von Speyer, dann an das Speyerer Domkapital, wo das Dorf bis 1797 blieb 651.

 

Mühlen:

in Alsheim-Gronau wurde 1749 in einem Lehensbrief die „Mühlwies“ genannt 652.

 

 

 

 

 

Rohrbach bei Landau:

VG Herxheim, Lk Südliche Weinstraße; im Klingbachtal gelegen; das Dorf gehörte zum kurpfälzischen Amt Billigheim im Oberamt Germersheim; am Klingbach gelegen

 

1718 lebten in Rohrbach 23 katholische Familien und 10 gemischten Familien 653.

 

Mühlen:

- Rohrbacher Mühle, auch Dorfmühle:

zum Dorf gehörte die oberhalb des Ortes liegende Rohrbacher Mühle 654. Diese ist zwischen Billigheim und Rohrbach gelegen und im Mühlenverzeichnis für das kurpfälzische Oberamt Germersheim von 1768 wie folgt beschrieben 655: “Die daselbige Mühl be­sitzet dermah­len Georg Brunner Bürger allda, welcher sol­che in adjunct Nro. 9 [Anm.: die ursprünglich der Mühlenverzeichnis bei­gefügte Urkun­de ist nicht mehr vorhanden] von dem Joseph Boltz erkauft, selbige hat 3 Waßer Räder. Zwey davon treiben 2 Mahl und einen Schehlgang wechßel weis und das weitere die Ohlig­mühl, an welch letzterer er Brunner nur die Helfde und die anderer Halbscheid [= Hälfte 656] der Georg Köhler das Eigenthum besitzet, gibt jährlich an Was­serfall Zinß der von Geispitzheimschen Famille zehn Mal­ter Korn und denen Schlickischen Erben (Anm.: bei Weber: Müller und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 255 mit 'Schickischen' angege­ben) zu Rohrbach annuatim 4 Cappen, 1 Huhn, und 1 fl an Geld, sonsten aber außer der Schatzung gnädigster Herrschaft nichts.”

 

1860 stand die Mühle im Eigentum des Friedrich Schüler 657. Auch 1903 war der Friedrich Schüler noch Eigentümer der Mühle, und hatte in diesem Jahr ohne die erforderliche behördliche Genehmigung ein neues Wasserrad an der Mühle einbauen lassen. Er bean­tragte nachträglich die Genehmigung, die am 10.8.1903 auch erteilt wurde 658.

 

Karte:

- LA Speyer Best. H 31 Nr. 292, Unterakte 3975 W: Rohrbacher Mühle

 

Urkunden:

- LA Speyer Best. A Nr. 1579 UNr. 4 Erbbestandsöl- und mahlmühle, 1719 +++prüfen: ob Rohrbach bei Heidelberg+++

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1579 UNr. 5: Wasserfallrekognition des Müllers Georg Brunner, 1769-1773

- LA Speyer Best A14 Nr. 471 UNr. f: Mühle der Kollektur Germersheim in Rohrbach; Tausch mit dem Posthalter Fischer aus Landau, 1742-1745 +++einarbeiten+++

 

 

- Ölmühle:

sie liegt im Baukomplex der Rohrbacher Mühle, eines der drei Wasserräder der Mühle treibt die Ölmühle an: die Mahlmühle steht im Eigentum des Georg Brunner, die Ölmühle ist im hälftigen Miteigentum von Georg Brunner und Georg Köhler 659.

 

Im Mühlenverzeichnis für das kurpfälzische Oberamt Germersheim von 1768 wie folgt beschrieben 660: “Die daselbige Mühl be­sitzet dermah­len Georg Brunner Bürger allda, welcher sol­che in adjunct Nro. 9 [Anm.: die ursprünglich der Mühlenverzeichnis bei­gefügte Urkun­de ist nicht mehr vorhanden] von dem Joseph Boltz erkauft, selbige hat 3 Waßer Räder. Zwey davon treiben 2 Mahl und einen Schehlgang wechßel weis und das weitere die Ohlig­mühl, an welch letzterer er Brunner nur die Helfde und die anderer Halbscheid [= Hälfte 661] der Georg Köhler das Eigenthum besitzet, gibt jährlich an Was­serfall Zinß der von Geispitzheimschen Famille zehn Mal­ter Korn und denen Schlickischen Erben 662 zu Rohrbach annuatim 4 Cappen, 1 Huhn, und 1 fl an Geld, sonsten aber außer der Schatzung gnädigster Herrschaft nichts.”

 

 

- Große Ahlmühle:

am östlichen Ortsrand von Rohrbach gelegen, Straße 'Große Ahlmühle'.

 

 

- Kleine Ahlmühle:

sie lag unterhalb des Dorfes und der Rohrbacher Mühle am Wäschbach 663; in der Karte von 1860 ist nur noch die Gemarkung „Klei­ne Ahlmühle“, nicht aber die Mühle eingezeichnet.

 

1796 schloß der Müller Liginger (Lieginger) aus Steinweiler einen Vertrag mit der Gemeinde Rohrbach (bei Landau) über die Nutzung des Mühlgrabens unterhalb von Rohrbach bei der kleinen dortigen Ölmühle ab. Die unterhalb der Mühle liegende Klause, die zur Bewäs­serung der dort liegenden Gemeindewiesen diente, verursachte an der Mühle Hinterwasser, das durch vertragliche Nutzungsregelung verhindert werden sollte 664.

 

 

 

 

 

Rohrbach / Saarland:

OT von St. Ingbert; westlich von Kirkel, zwischen St. Ingbert und Kirkel gelegen gelegen; war pfalz-zweibrückisch im Ober­amt Zweibrücken. 1179 bestätigte Papst Alexander III. Der Abtei Wadgassen Rechte zu Rohrbach. Von der Reformation bis zur französi­schen Revolution gehörte der Ort Pfalz-Zweibrücken 665.

 

Mühlen:

bis zum Bau der Rohrbacher Mühle 1342 waren die Rohrbacher zur Sitzweiler Mühle gebannt. Im 16. Jh. werden neben der alten Mühle noch zwei weitere Mühlen genannt. Es waren dies die Lenharts-Nickels-Mühle und die Neumühle 666.

 

- Rohrbacher Mahlmühle:

Nach dem 30jährigen Krieg wurde vor 1750 eine neue Mühle von Nikolaus Oberhausen errichtet. 1750 wurden die Bewohner Rohr­bachs von der Kirkeler Mühle zur Rohrbacher Mühle gebannt 667.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird die Rohrbacher Mahlmühle wie folgt beschrieben: “Die Rohr­bacher Mahlmühle wird durch das Rohrbacher und das sogenannte Glashüt­ter Bächlein, wozu noch ein Brunnen kommt, und nahe der Mühlen zusammen laufen, getrieben; liegt eine Viertelstunde von Rohr­bach, eine halbe Stund von der Layischen sogenannten Neumühle, und eine Stunde von der Kirkeler Mühle entfernt. 1 Wasser­rad und 1 Mahlgang. Liefert 4 Ma. Korn als Pacht und für 4 Hühner 12 bz. Kein Bann. Der Erbbeständer ist Nickel *Oberhauser; er besitzt einen Erbbestandsbrief vom 24ten May 1740” 668.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Rohrbacher Mühl [hat] 1 Waßerrad welches einen Mahlgang treibet; [zahlt an Pacht] 12 bz an Geld, 4 Mltr Korn; hat keinen Bann, jedoch mahlen die Rohrbacher aus 25 famil: bestehend, gemeingl allhier und könnte 30 Mahl­gäst befördert werden“ 669.

 

1826 bestand die Mühle aus einem Wohnhaus, 2 Mahl- und 1 Schälgang nebst Scheuer, Stallung und Hofgering. Später wurde aus der Mühle eine Feilenfabrik und es erfolgte die Umbenennung in Rohrbacher Hof 670.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 26.9.1826 die Versteigerung der Rohrbacher Mühle zum Zwecke der Erbauseinander­setzung angekündigt: „... auf Anstehen des Jacob Weis, Leinweber, zu Rohrbach wohnhaft, in seiner Eigenschaft als gerichtlich be­stellter Hauptvormund über die Johann Oberhausers minderjährige Kinder von daselbst, nämlich Valentin Georg und Elisabetha, im Beisein von dieser Pupillen Beivormund Wilhelm Schorr, Müller, zu Querscheid wohnhaft, ….zur freiwilligen gerichtlichen Verstei­gerung nachbezeichneter Mühle … im Banne von Rohrbach gelegen, welche von den oben erwähnten minderjährigen in ungetheilter Gemeinschaft mit ihrem Stiefbruder Johann Oberhauser, Müller zu Rohrbach, besessen wird, …. geschritten ….:Die sogenannte Rohrbacher Mühle bestehend in dem Wohngebäude, sodann in zwei Mahl- und einem Schäl-Gang, nebst Scheuer, Stallung und Ho­fraum ..“ 671.

 

Aus der Mühle in Rohrbach bei St. Ingbert stammt die Christine *Hauck. °° mit Karl Friedrich Bellaire vom Wörschweilerhof, Mut­ter des Friedrich Franz Bellaire (geb. 1848 Wörschweilerhof - † 1903 Obrigheim) und Großmutter des Ludwigshafener Chemikers und Ahnenforschers Friedrich Carl Bellaire (geb. 5.6.1884 Winzingen bei Neustadt) 672.

 

Photo:

- Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 381

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1284/1: „Rohrbacher Mühle, 1574-1754“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5327: „Die im Oberamt Zweibrücken gelegene Rohrbacher Mühle, 1756-1792“

 

 

- Neumühle Rohrbach:

gehört zur Grafschaft von der Leyen; bei der zu Pfalz-Zweibrücken gehörenden Rohrbacher Mahlmühle heißt es zur Neumühle 673: “Die Rohrbacher Mahlmühle …. liegt eine Viertelstunde von Rohrbach, eine halbe Stund von der Layischen sogenannten Neumühle [entfernt]“.

 

 

 

 

 

Rohrbach bei Wartenberg:

s. auch Wartenberg

 

OT von Rohrbach-Wartenberg, VG Winnweiler, Lk Donnersbergkreis; am Lonsbach gelegen

 

Mühlen:

um 1814 wird in Rohrbach der spätere Müller auf der Steinalber Mühle, Christian Herschler geboren; er ist der Sohn des um 1818 auf der Steinalber Mühle erwähnten Müllers und Ackerers, Johann Herschler und der von der Steinalber Mühle stammenden Maria Zürch(l)er (Zerger)674.

 

- Dorfmühle, Rohrbacher Mühle:

sie begrenzte den Nordrand des Ortskern von Rohrbach, Anwesen Kaiserstraße 18 das Wasser des Lohnsbach wurde durch einen Weiher (heute Weiherstraße) und Mühlteich geführt 675.

 

Im Mittelalter war das Dorf Rohrbach dreigeteilt. Über Unterrohrbach schreibt Pfarrer Stock: “Über Unterrohrbach schweigen sich die Urkunden aus. Darunter ist die Mühle zu verstehen, die östlich von dem Mittelrohrbacher Hof unten im Tal liegt und die von eini­gen wenigen anderen Gebäuden umgeben gewesen sein mag. 1725 waren es drei. Der Mühlwoog wird mit dem Wasser gespeist, das von Baalborn und den Holzwögen kommt, welche beide ehemals auf Otterberger Gebiet lagen.” 676.

 

Weber 677 zitiert aus den Wasserbetriebsakten des ehemaligen Landratsamtes Rockenhausen: “Die Mühle liegt am Lonsbach, am nördlichen Ende von Rohrbach. Oberhalb der Mühlteich und der Rohrbacher Weiher, verbunden durch einen gemauerten Durchlaß.”

 

Um 1682 war Hilger *Müller Beständer auf der Mühle 678.

 

1744-1748 und 1768 wird Wilhelm Eicher als Besitzer der Mühle in Rohrbach genannt. Über das Gebiet der Nachbargemeinde Baal­born wurde eine Wasserleitung (gefaßter Bach) zur Mühle des Wilhelm Eicher nach Rohrbach verlegt 679.

 

1952 war Herbert Pfaff Besitzer der Mühle 680.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 851/4: „Acta betr: die von dem gräfl: Wartenbergischen Müller zu Rohrbach nachgesuchte Wasserleitung auf seine Mühle

 

 

 

 

 

Rohrbach-Wartenberg, Grafschaft:

s. Mühlenübersichten

 

 

 

 

 

Rommersheim (Eichloch) / Rheinhessen:

OT von Wörrstadt; das frühere Eichloch wurde 1931 umbenannt in Rommersheim

 

Mühlen:

1273 verkaufen in Altmünster die Brüder Amicho und Wolframus, Herrn von Lewenstein, mit Zustimmung ihrer Ehefrauen Landra­dis und Demudis ihre Vogtei zu Rumersheim [Anm.: Rommersheimer Mühle] mit allen Gütern und Rechten, die sie von Äbtissin und Konvent des Zisterzienserinnenklosters Altmünster zu Lehen hatten, ferner alle Güter in der Markung dieses Ortes, dem genannten Kloster zu ewigem Besitz. 681.

 

Am 22.4.1274 bekunden Äbtissin und Konvent des Klosters Weidas bei Alzey den Verkauf ihrer in Rumersheim (wüst bei Sulzheim) gelegenen und an einen gewissen Ingebrand erblich verpachteten Mühle um 5 Mltr Korn Binger Maßes an das Kloster Altmünster in Mainz, das auch das Erbpachtrecht des Ingebrand käuflich erworben hat 682.

 

- Drollmühle:

im Verzeichnis der Ortschaften etc. im Großherzogtum Hessen vom September 1839 ist die Drollmühle in Eichloch aufgeführt 683.

 

 

 

 

 

Ronnenberg:

Wüstung auf dem Truppenübungsplatz Baumholder; die Gemeinde Ronnenberg mußte 1938 bei der Bildung des Truppenübungsplat­zes Baumholder geräumt werden 684.

 

Mühlen:

- Backesberger Mühle:

sie gehörte zur Gemeinde Ronnenberg und mußte 1938 bei der Bildung des Truppenübungsplatzes Baumholder geräumt werden 685. Die Mühle ist nicht im pfalz-zweibrücki­schen Mühlenprotokoll des Oberamts Lichtenberg von 1743 aufgeführt , und dürfte deshalb erst später errichtet worden sein. Die Mühle war bei der Räumung 1938 im Besitz der Familie Schlicher 686.

 

Photo:

- Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 76/79

 

 

- Lockersmühle, auch Göttgesmühle:

sie liegt am Zusammenfluß des Gleberalberbachs mit der von Mambächel kommenden Totenalb 687; sie gehörte zur Gemeinde Ron­nenberg und mußte 1938 bei der Bildung des Truppenübungsplatzes Baumholder geräumt werden 688; sie bestand bereits 1541; in die­sem Jahr wurde der Müller vom Hofgericht verpflich­tet, an das pfalz-zweibrückische Oberamt Lichtenberg 7 Malter beiderlei Frucht und 16 Stück Krappen jährlich zu liefern; 1607 be­wirtschaftete Peter Auerbach als Müller die Lockersmühle. Die Mühle war Bann­mühle, zu deren Mahlbereich die Dörfer Mambä­chel, Ronnenberg und Grünbach gehörten. 1608 war die Mühle in einem sehr schlechten Zustand und der Erbbeständer stark ver­schuldet; er bot das Erbbestandsrecht an der Mühle dem Schultheiß von Baumhol­der, Wilhelm *Eichhorn zum käuflichen Erwerb an. dieser erwarb die Mühle 1608 sowie zusätzlich das Fischereirecht auf der To­tenalb. Eichhorn verpachtete die Mühle an Jakob Simon; und übertrug sie 1658 (!) an seinen Enkel, den Kirchenschaffner der Ge­meinschaft Gutenberg auf dem Disibodenberg, Simon Jacob *Gervinus, der sie an seiner Tochter Anna Elisabeth *Gervinus, verw. Bettinger, vererbte 689. Noch 1673 gehörte die Lockersmühle dem Klosterschaffner auf Disibodenberg, Simon Jacob Gervinus 690. Anna Elisabeth Gervinus über­trug die Mühle mit allem Zubehör vertraglich am 28.4.1699 an den Müllermeister Johannes *Göttgen (kath.) und dessen Ehefrau Ma­ria Ka­tharina *Bastian (ev.-luth.) gegen Zahlung von 200 Reichsta­lern und 5 Maltern Korn jährlicher Pacht 691.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis von 1746 ist die „Lockers vulgo Göttges Mühle“ wie folgt beschrieben: „ … zwey oberschlechtige Wasserräder von 15 und 15 Schuh zwey Mahlgäng treiben, auf welchen auch zu Zeiten geschehlet wird. Oben an diese Mühlen ist eine große Clauß, ….“ Der Wassermangel im Sommer ist so groß, „daß die Mühle fast ein Viertel Jahr stillstehen sei genöthigt worden. ….. Vor etwa 6 Jahren ist die Mühle von dem damaligen Besitzer fast neue erbauet und in einen guten Stand ge­setzt worden. …. Liefert diese Mühle dem Herren Camerrath Bettinger 6 Malter Korn nach Baumholder …. Grimbach, Manbechel und Ronnenberg sind dahin gebannet …. Hr: Camerrath Bettinger ist alßo der Erbbeständer dieser Mühlen und hat solche nun mehro in ein …. Bestandt übergeben sein Nahmen Johan Jacob Göttges, welcher ein Sohn von dem vor ohngefehr 7 Jahr verstorbenen Friedrich Göttgen ist, aber noch kein Bestandsbrief demselben mitgetheilet.“ 692

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 33 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Lockers vulgo Göttges Mühl gen[a]nt [hat] 2 Wa­ßer Räder welche 2 Gäng treib, [zahlt an Pfacht]6 Mltr Korn dem Hl. C. Rath Bettinger dieser aber gndst. Herrschaft. Grünbach, Man­bechel und Ronnenberg seynd hierher gebannt aus [Angabe fehlt] famil. Bestehend.“ 693

 

Anm.: um 1708 erscheint Melchior *Bastian (luth.) als Müller auf der Lockersmühle 694; er ist wohl ein Verwandter des Ehefrau Ma­ria Katharina *Bastian des Müllers Johan­nes Göttgen. Der Sohn des Müllers Johannes Göttgen († 13.2.1720), Johann Jakob Theodor Göttgen, war Nachfolger auf der Lo­ckersmühle; nach dessen Tod ersuchten am 25.3.1772 Jakob Göttgen der ältere und Jost Göttgen der Junge den Herzog in Zwei­brücken, die Mühle ihrem Schwager zu übertragen. Anna Eva Göttgen war offenbar die Mutter der bei­den, weil Joh. Friedrich *Schmidt aus Heimbach, der als Schwiegersohn von ihr bezeichnet wird, am 21.7.1772 sich ebenfalls an den Herzog wandte mit der Bitte zu genehmigen, daß ihm die Mühle mit Gütern zum Preis von 1800 Gulden übertragen würde. Am 1.11.1776 erhielt Friedrich Schmidt den Erbbestandsbrief 695. Später gehörte die Mühle bis 1866 einer Familie Haas gehörte. Jakob Haas (*6.2.1828) wanderte mit seiner Ehefrau Maria Elisabeth Schmidt (* 15.4.1829) im Juli 1866 in die USA aus. An Vermögen nahmen sie 3500 Mark mit. Das könnte der Erlös aus dem Verkauf der Mühle gewesen sein. Von da an hießen die Mühlenbesitzer Henn. Heinrich Henn, der aus der Mühle in Fohren-Linden stammte, war mit Luise Kunz aus Berglangenbach verheiratet. Er gab das Anwesen später an seinen Sohn Otto Henn weiter, der mit Amalie Thomas verheiratet war. Aus der Ehe stammen die Söhne Otto Henn, der die Mühle später übernahm, und Heinrich Henn. In den Jahren 1930/32 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt, der schon zu­vor keine ausreichende Existenzgrundlage bildete, denn neben der Mühle mußten die Müller Landwirtschaft betreiben, wofür ca. 12 ha Äcker und Wiesen zur Verfügung standen 696.

 

+++klä­ren: Hans Melchior Bastian; ~ 1643

 

Müller auf der Lockersmühle sind:

- bis 1608 Peter Auerbach

- 1608 Wilhelm *Eichhorn; Schultheiß von Baumholder; er kaufte die Mühle 1608 und verpachtete die Mühle an Jakob Simon; und übertrug sie 1658 (!) an seinen Enkel, den Kirchenschaffner der Gemeinschaft Gutenberg auf dem Disibodenberg, Simon Jacob *Gervinus

- 1658 Simon Jacob *Gervinus; dieser verpachtet die Mühle und vererbt sie an seine Tochter Anna Elisabeth Gervinus

- bis 28.4.1699 Anna Elisabeth Gervinus; sie erbte die Mühle von ihrem Vater

- 28.4.1699/13.2.1720 Johannes *Göttgen; er kauft zusammen mit seiner Ehefrau Maria Katharina *Bastian die Mühle von Anna Eli­sabeth *Gervinus; Vater des Müllers Johann Jakob Theodor Göttgen

- 1.11.1776/ erhielt Johann Friedrich *Schmidt; °° mit Maria Eva Göttgen

- bis 1866 Jakob Haas; dieser verkauft die Mühle und wandert im Juli 1866 nach Nordamerika aus

- ab 1866 Heinrich (2) *Henn; °° mit Luise Kunz aus Berglangenbach; Vater des Müllers Otto Henn

- bis 1930/32 Otto Henn; der Mühlenbetrieb wird eingestellt

 

Karte:

- Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 19

 

Photo:

- Gutsbezirk Baumholder (Hrsg.): Chronik des gemeindefreien Bezirks Gutsbezirk Baumholder, a.a.O., S. 262

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über die Lockersmühle bei Baumholder

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 764: Die Lockersmühle im Gericht Baumholder Bd. 1, 1607-1755

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 765: Die Lockersmühle im Gericht Baumholder Bd. 2, 1752-1762

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 766: Die Lockersmühle im Gericht Baumholder Bd. 3, 1772-1793

 

 

- Walkmühle:

im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis von 1746 ist die ehemals unterhalb der Lockersmühle gelegene Walkmühle wie folgt erwähnt 697: „Unterhalb dieser Mühlen (Anm. = Lockersmühle) ohngefähr eine Viertel Stunde soll vor zwantzig Jahren eine Walk­mühle gestanden haben, wegen der Unartigkeit der Todenalbe aber gantz verfallen und keine rude­ra davon vorhanden.“

 

 

 

 

Rosenkopf:

VG Zweibrücken-Land, Lk Südwestpfalz; auf der Sickínger Höhe gelegen; das Dorf kam 1589 tauschweise von der Sickinger Herr­schaft an Pfalz-Zweibrücken, und gehörte bis zur französischen Revolution zum Oberamt Homburg 698.

 

Mühlen:

ab 1742 war Johann Michel *Monzinger [s. Johann Michael *Munzinger] als Müller in Rosenkopf ab 1742 699.

 

 

 

 

 

Rosenthal, Kloster:

OT von Kerzenheim, VG Eisenberg, Lk Donnersbergkreis;

 

Das Zisterzienserkloster St. Maria im Rosenthal (der Name stammt von der Rose im Wappen des Gründers) wurde 1241 von Graf Eberhard II. von Eberstein,Herr zu Stauf und seiner Gemahlin Adelheid gegründet. Das seit 1253 der Zisterzienserabtei Eberbach im Rheingau unterstellte Kloster vornehmlich mit Angehörigen des Niederadels besetzt, erhielt neben päpstlichen Privilegien in der Fol­ge Patro­natsrechte über die Kirchen in Göllheim und Kerzenheim sowie Zehntrechte und reichen Grundbesitz, besonders in der nähe­ren Um­gebung (Göllheim, Kerzenheim, Gundheimerhof, Lautersheim). 1485 erfolgte der Erwerb des Dorfes „Korbsweiler“ (Kerzweilerhof). Während einer zweibrückisch-kurpfälzischen Fehde 1460 und im Bauernkrieg 1525 wurde das Kloster verwüstet. Infolge der Einfüh­rung der Reformation nach lutherischem Bekenntnis 1556/59 übergab die letzte Äbtissin Elisabeth von Geispitz­heim das Kloster 1572 dem Landesherrn, Graf Philipp IV. von Nassau-Saarbrücken, der hier eine Schaffnei zur Verwaltung des frü­heren Klosterbesit­zes einrichtete und bald Verleihungen an Temporalbeständer vornahm. 1646-1651 scheiterte der Versuch einer Restauration des Kon­vents. Seit 1699 nacheinander unter verschiedenen Linien des Hauses Nassau, blieb die Schaffnei ab 1750 bis zur Französischen Re­volution beim Fürstentum Nassau-Weilburg 700.

 

Die Gebäude des 1241 gegründeten und 1572 aufgehobenen Zisterzienserinnenklosters, sie hatten zwischen 1645 und 1651 nochmals Nonnen aus dem elsässischen Konvikt Königsbrück aufgenommen, befanden sich 1699 in schlechtem Stand. Von verschiedenen Scheunen und Ställen standen nur noch Ruinen, dem ehemaligen großen Konventsbau fehlte weitgehend das Dach und die Türen, Fenster und Öfen hatten Französische Truppen zerschlagen. Dagegen waren die Klosterkirche und der Kreuzgang "am Gemäuer noch gantz gut, am Dachwerk aber von alter baufällig". Sie fielen dann aber dem nach 1700 einsetzenden Wiederaufbau der Schaffneige­bäude zum einem großen Teil bzw. ganz zum Opfer 701. Die Grafschaft Nassau-Saarbrücken trat 1777 die Schaffnei Rosenthal an die Grafschaft Nassau-Weilburg für 157837 fl. ab 702.

 

Hofgut Lautersheim:

der zum Kloster Rosenthal gehörende "Große Hof" in Lautersheim gehörte ebenfalls der Herrschaft Nassau-Saarbrücken. Velten *Mann kam 1698 nach Lautersheim aufgrund eines am 26.2.1698 mit seinem Ottweiler Landesherrn Graf Friedrich Ludwig zu Nas­sau-Saarbrücken abgeschlossenen Erbpachtvertrages über das Hofgut zu Lautersheim, genannt der "Große Hof" 703.

 

Mühlen:

- Klostermühle oder Rosenthaler Mühle:

im Rosenthaler Hof, OT von Kerzenheim gelegen; ehemalige Mühle des Klosters Rosenthal; zum Kloster gehörte eine Mühle, die Rosenthaler Mühle, jetzt barockes Wohnhaus Nr. 35 704.

 

Photo:

- Weber: Mühle und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 98 (Eingangsportal zur ehemaligen Klostermühle)

 

Literatur/Urkunden:

- Conrad, Heinrich: Rosenthal, ein Beitrag zur Geschichte d. Zisterzienserinnenklosters, Grünstadt Garamond 1986

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 172

- Schnabel, Berthold: Das Dorf Breunigweiler, das Rosenthaler Hofgut und der Kerzweiler Hof im Jahre 1764; in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1978 S. 49 ff

 

 

 

 

 

Roßbach:

Stadtteil von Wolfstein, VG Wolfstein, Lk Kusel; an der Lauter südlich von Wolfstein. Roßbach gehörte zur Schultheißerei Einöllen im Oberamt Meisenheim, die 1444 von den Grafen von Veldenz an Pfalz-Zweibrücken und 1768 an Kurpfalz kam, wo es sodann ins Unteramt Wolfstein eingliedert wurde 705.

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A1 (Kurpfalz) Nr. 70: Beilegung von Irrungen mit Pfalz-Zweibrücken, u.a. wegen des Dominiums über den Lauterfluß und den daran von Pfalz-Zweibrücken erbauten Mühlen zu Oberweiler und Roßbach, 21.1.1737

- LA Speyer Best. B2 (Herzogtum Zweibrücken) Nr. 330/10: „Differenzen mit Kurpfalz wegen der Lauter und der daran zu Roßbach erbauten Mühlen ...“, 1695-1736

 

 

- Roßbacher Mühle:

heute Anwesen Mühlhausen 4/5; am heutigen Platz wurde 1695 zum ersten Mal eine Getreidemühle errichtet 706.

 

Am 25.2.1604 überreichte der Landschreiber zu Meisenheim, Johann Ludwig Schwebel, der pfalz-zweibrückischen Regierung einen An­trag auf Errichtung einer neuen Mahlmühle mit einem Gang oberhalb des Dorfes Roßbach: „Hierbei haben E. f. Gn. Gnedig zu se­hen, was Adam Silbermächer[,] Mühlarzt von Baumholder, an mich wegen Aufrichtung einer Neuen MahlMühlen zu Roßbach ge­schrieben“. Er weist zugleich daraufhin, daß der Bau einer Mahlmühle zu Roßbach sinnvoll sei, weil die Einwohner von Roßbach bisher in Ingweiler mahlen lassen müßten 707. Nach Einholung von Stellungnahmen der beteiligten Ämter erteilte Pfalzgraf Johannes am 13.5.1604 seine Zustimmung zur Errichtung der Mühle 708. Silbermächer erhielt zudem für sich und seine Erben einen Erbbe­standsbrief 709. Was aus der Mühle geworden ist, erschließt sich aus der erhaltenen Akte nicht.

 

Am 22.1.1695 wandte sich der Philipps Schäfer, „anjetzo Müller zu Berschweiler“ an regierende Herzogin Charlotte Friederike Pfalzgräfin von Pfalz-Zweibrücken (2.12.1653 – 27.10.1712). Diese vertrat den schwedischen König Karl XI, der gleichzeitig Pfalz­graf von Pfalz-Zweibrücken war. Hintergrund: Zwar wurde dem schwedischen König Karl XI. als rechtmäßigem Erben 1681 gehul­digt, doch die franzö­sische Reuni­onspolitik (1680-1697) unterband zunächst den unmittelbaren Einfluß, da Karl XI.die Rolle eines französischen Vasallen ver­weigerte. Erst sein Sohn König Karl XII. Konnte nach dem Ryswickschen Frieden am 30.10.1697 endlich den unmittelbaren Zugriff auf das ererbte Herzogtum vollziehen 710. Der Müller Philipps Schäfer aus Berschweiler beabsichtigte zu­sammen mit dem Roßbacher Ein­wohner Johannes *Schwambacher, in Roßbach eine Mühle zu errichten. In Schreiben des Philipp Schäfer heißt es u.a: „... gndst. zu ver­nehmen, wie daß ohnfern Wolffstein auf Zweybrückisch Grunde und Bann eine Mühle zu bauen Vorhabens, das darzu nöthige Waßer von Churpfälzischer Jurisdiktion herbey leiten … muß, so mir aber von den Bedienten zu Lau­tern 711nit gestattet werden will“ 712 Der Antragsteller bittet um eine „Intercession“ bei der kurpfälzischen Verwaltung, „daß mir be­sagter Waßerfall zu Auferbauung dieser Mühle möge zugelaßen werden“ 713. In einem Vermerk des pfalz-zweibrückischen Land­schreibers in Meisenheim, Schwebel, wird die Zustim­mung zu diesem Antrag empfohlen: „Wenn sich Philips Schöffer nebst Johan­nes Schwambacher von Roßbach umb einen Accord wegen des pfalz[-Zweibrückischen] Grund und Bodens, alß worauf … Schwam­bacher eine Mühle daselbst zu bauen gewillet, der Waßerfall aber Kurpfalz zu bezahlen …, in Betrachtung daß in dem Ambt Einöllen gantz keine Mühl, wo diesseitige Unterthanen mahlen köntn ...“ 714. Johannes Schwambacher erhielt später einen Erbbestandsbrief, der sich als Entwurf vom 22.7.1695 in den Akten erhalten hat 715. Auch wegen des Bannrechts dieser Mühle gab es Korrespondenz zwischen den beteiligten pfalz-zweibrückischen Behörden 716. Nachdem eine entsprechende Order des Oberamts Meisenheim ergan­gen war, beschwerten sich die Einwohner der Schultheißerei Einöllen u.a. über die mit der Bannpflicht verbundene längere Anfahrt. Mehrere Gemeinden der Schultheißerei lagen näher an anderen Mühlen, z.B. in Wolfstein und Heintzenhausen. Weiterhin wurde gel­tend gemacht, „daß der Johannes Schwambacher das Müllerhandwerk weder erlernt noch erwandert [!] und … nicht so gute Mühl­steine und ander Geschirr hat, wie die benachbarte Müller 717. Darüber zog sich das Verwaltungsverfahren hin. Auf eine Erinnerung des Schwambacher wurde dieser mit Schreiben vom 25.7.1700, unter Hinweis auf die gemachten Einwendungen, zur Geduld er­mahnt 718. Das Verwaltungsverfahren zog sich in der Folge erheblich in die Länge, worauf sich der Müller Schwammbacher mit Schreiben vom 17.9.1705 (!) beschwerte und um baldige Ausfertigung seines Erbbestandsbriefs erinnerte 719. In diesem Zusammen­hang machte das kurpfälzische Oberamt Lautern mit Schreiben vom 26.7.1707 unter Bezugnahme auf das auszugsweise abschriftlich beigefügte „Wolffsteiner Ampts Hebregister“ von 1628-1632 geltend, daß das „Bachgelt“ von „3 fl [von] Simon Keller von Ober­weiller, von der Tüef [?]-Bach, vom Oberweiler Steeg an, biß an Biebersgraben, da sich das Ampt Wolffstein endet“und mithin der gesamte Lauf der Lauter zum kurpfälzischen Bereich gehört. Weiterhin wird auf die verwandschaftliche Beziehung zwischen dem [jetzigen, d.h. 1707] Schultheißen von Einöllen und dem Simon Keller hingewiesen: „Dieser Simon Keller war deß jetzigen … Schultheißen von Einöllen Großvatters Bruder“720 . Dem widersprach nun wieder die pfalz-zweibrückische Verwaltung, die dem Hinweis auf der „Bachgeld“ als „nicht ausreichend“ ansah 721 und ihrerseits ein Verzeichnis der Wälder und Bäche im Oberamt Mei­senheim vorlegte, in dem u.a. die Lauter im streitigen Bereich vollständig zu Pfalz-Zweibrücken gehörte 722.

 

Am 2.2.1706 erhält Johannes *Schwambacher einen Erbbestandsbrief für die neue Mahlmühle in Roßbach. Darin heißt es: „Daß er die bemelte Mühle wie er solche bisher besessen nach Erbbestandsrecht fernerhin inha­ben, nutzen und genießen, in gutem Bau be­ständig erhalten und keineswegs wieder in Abgang kommen lassen, weniger ohne expres­se herrschaftliche Verwilligung verkaufen, tauschen, verpfänden oder in an­dere Wege alienieren soll [...] 2) [....] die Unterthanen der Schultheißerey [...]. Alß soll ihnen ferner keineswegs irgend wo anders alß bey dieser und dann derjenigen Mühlen, welche der Jacob ohnweit Ohmweiler auffzubauen Erlaub­nuß erhalten und beede Mühlen diesen Bann gemeinschaftlichen genießen sollen und nicht ihre Früchte mahlen zu laßen, freystehen, sondern bey Straff des doppel­ten Molters verbotten seyn.” 723

 

Wegen den Mühlen an der Lauter kam es zu Streitigkeiten zwischen Kurpfalz und Pfalz-Zweibrüchen. In einer Urkunde des kaiserli­chen Notars in Mainz NN. von Leiningen vom 22.4.1700 wird davon berichtet, daß dieser weisungsgemäß Zeugen in Wolfstein in dieser Streit­sache zu vernehmen habe. 724. Die Streitigkeiten nahmen in den Folgejahren an Schärfe zu. Das kurpfälzische Oberamt Lautern drohte 1710 sogar mit der „Ruinierung der Roßbacher Mühle“. Daraufhin kam es zu Protesten der königlich schwe­disch-zweibrückischen Regie­rung bei der kurpfälzischen Regierung. Diese teilte mit Schreiben vom 31.7.1710 an die zweibrückische Re­gierung mit: „Was dieselbe wegen der vom Oberamt Lautern angetrohter Ruinierung der auf der Lauterbach, nahe bey Roßbach neu-auferbauten Mahlmühl ahn uns gelangen laßen, wollen, solches habe ab derselben ahn uns abgelaßenem Schreiben unterm 11ten dießes … wir nun von der Sa­chen Beschaffenheit fernere Information einziehen werden, inzwischen aber dem Oberambt Lautern an­befohlen haben, biß auff ander­werthe Verordnung …. ferner nichts vorzunehmen“ 725. Diese Irrungen wurden erst durch den Mann­heimer Vertrag vom 1737 beigelegt 726.

 

Johannes Schwammbacher und seine Ehefrau Maria Elisabeth NN. hielten die Streitigkeiten nicht durch und verkauften 1710 die Roßba­cher Mühle an den kurpfälzischen „Herrn Major und Commendanten zu Schloß Wolfstein, Ferdinand Benck von Hennenberg“ und dessen Ehefrau Elisabeth für 2001 Gulden 727. Am 22.2.1723 wendet sich ein „M. E. De Benckin“ wegen der Roßbacher Mühle an die pfalz-zwei­brückische Verwaltung in Meisenheim. Auf der Rückseite des Schreibens heißt es: „Unterthänigste Remonstrations- und Bitt­schrift der beyden Fräulein von Benck zu Creutznach wohnhaft“, mithin handelt der Unterzeichner als Vertreter der beiden „Fräulein“, die wohl Er­ben des Ferdinand Benck von Hennenberg sein dürften. In dem Schreiben wird auf die bekannten Streitigkei­ten zwischen Kurpfalz und Pfalz-Zweibrücken verwiesen, die durch einen Zwischenvergleich, abgeschlossen auf einer Konferenz in Worms vom 8.10.1723 verwie­sen. Danach sollte der Pächter der von Benck'schen Mühle in Roßbach die Pacht entweder an einen Se­quester zahlen oder dem Müller für eine geleistete Pachtzahlung Kaution seitens der pfalz-zweibrückischen Verwaltung geleistet wer­den. Entgegen diesem Vergleich sei der Müller vom pfalz-zweibrückischen Oberamt Meisenheim unter Androhung der Exekution zur Pachtzahlung aufgefordert worden. Die Beschwerde war erfolgreich und an den Keller zu Meisenheim, Kellermann, erging seitens der pfalz-zweibrückischen Verwaltung entspre­chende Weisung 728. Auch in der Folgezeit kam es zu keiner Einigung, wie sich aus ei­nem Aktenvermerk der pfalz-zweibrückischen Regierung vom 8.1.1726, unterzeichnet von Freiherr Haumüller zu Mühlenthal 729, er­gibt 730.

 

Am 27.6.1729 verkauften die Witwe Maria Elisabetha de Metton geb. von Benckin und Herrenberg 731 und deren Schwester Maria Ca­tharina von Benckin von Heydelberg die Roßbacher Mühle an Philips *Leiß aus Albersbach 732 im kurpfälzischen Oberamt Lautern und dessen Ehefrau Anna Margretha für 3000 fl 733. Dadurch war die Auseinandersetzung wegen der rückständigen Pacht nicht erle­digt, wie sich aus der erhaltenen Korrespondenz der Folgejahre ergibt. Am 10.10.1729 erteilte der Pfalzgraf bei Rhein, Gustav Samu­el Leopold [von Pfalz-Zweibrücken ]dem Jakob [!] Leiß einen Erbbestandsbrief, den dieser mit „Filbs“ Leiß unterschrieb 734. Mit Schreiben vom 8.2.1731 beantragte der Müller „Philipps“ Leiß beim Oberamt Meisenheim die Rückerstattung des gezahlten Laude­miums von 800 [!] fl. Er gab an, auf die Rückzahlung angewiesen zu sein, um sich auf der Mühle halten zu können. Zur Begründung führte er u.a. aus, daß ihm 1730 durch Hochwasser ein erheblicher Schaden an der Mühle entstanden sei und „das jüngst verflossene Jahr gefallene Schloßen und Hagel Wetter, so die Früchte im Roßbacher Bann und andern benachbarten Orten … sämtlich ver­schlagen“ habe. Dadurch habe die Mühle die halbe Zeit stillstehen müssen 735. Leiß war darüber hinaus rückständige Pacht von 52 Mltr Korn und 40 Mltr Hafer schuldig ge­blieben 736, die sich 1734 auf 71 Mltr Korn erhöhten 737. Nachdem die Streitigkeiten zwi­schen Pfalz-Zweibrücken und Kurpfalz durch den Mannheimer Vertrag vom 1737 beigelegt worden war unter Aufteilung der Müh­lenpacht auf beide Herrschaften 738, wurde die Mühlen­pacht angehoben. Erneut kam es zur Diskussionen mit dem Müller über den Pachtrückstand. In einem Aktenvermerk vom 13.3.1738 an das Oberamt Meisenheim heißt es: „Es hat zwar der Roßbacher Mühlen­beständer Philipp Leyser [!] ohnlängst Supplicando nachgesucht, daß ihm zu Lieferung seiner rückständigen Pacht eine sechs biß sie­benjährige Dilation bewilligt werden mögte“, hierauf ließ sich das Oberamt jedoch nicht ein und ordnete an: „rückständige Roßbach Mühlenpfacht soll eingetrieben und keine Dilation verstattet werden“ 739.

 

Am 21.1.1737 kommt es zu einem Vergleich zwischen Kurfürst Karl Philipp von der Pfalz und der Pfalzgräfin-Witwe Karoline geb. Gräfin zu Nassau-Saarbrücken als Vormünderin des Herzogs Christian III. von Zweibrücken betr. u.a. die von Pfalz-Zweibrücken erbaute Mühle am Lauterfluß zu Roßbach 740.

 

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Meisenheim, erstellt 1743, ist folgendes vermerkt: “liegt an der Lauter (bei Wolfstein), hat 3 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang; 5 Dörfer des Amtes Einöllen sind hierher gebannt; Pacht: 10 Malter Korn und 6 fl. jährlich nach Meisenheim, 6 Ma Korn und 6 Ma. Hafer nach Wolfstein 741. 1744 übernahm Johann Georg *Dörr aus Reh­born die Roßbacher Mühle 742 von Philipp Theiß für 2900 fl und 50 fl Trankgeld 743. Dieser Johann Georg Dörr hatte die Mühle bis zu seinem Tod Ende 1754 inne; ab dann übernahmen der Sohn Jacob Dörr und der Schwiegersohn Jakob Pül­ve die Mühle vor der Erbenge­meinschaft der vier hinterlassenen Kinder des verstorbenen Müllers Dörr 1754 für 3050 fl 744.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Meisenheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Roßbacher Mühl [hat] 3 Wa­ßerräder welche einen Mahl und einen Scheel­gang treiben; [zahlt an Pfacht] 10 Mltr Korn, 6 Mltr Haber hierher [im Original geklam­mert], 6 Mltr Korn, 6 Mltr Haber nach Wolf­stein [im Ori­ginal geklammert]; das in 5 Dorffschaften bestehende Amt Einöllen, worin­nen 80 famil: befindlich, seynd hierher und in die Oberweiler Mühl gebt.“ 745

 

Am 30.3.1757 beantragte der Müller auf der Roßbacher Mühle Jakob Pulve 746 einen Nachlaß der rückständigen Erbpacht aus 1756. Hierzu führt er aus: „meine zu Roßbach … gelegene Erbbestandts Mühle, welche vor diesem von Tannen Holtz erbauet gewesen. Vor ohngefehr 2 Jahren dergestalten baufällig gewesen, daß ich mich genöthigt gesehen, selbige niederzureisen, und von Grund auf wieder­um neu, und zwar mit Eichenholtz aufzuführen“. Unterm 27.4.1757 bestätigen Schultheiß und Gericht des Amtes Einöllen, „das der Meist­er Müller Jakob Püllver zu Roßbach“ vor zwei Jahren seine Mühle neu errichtet mußte, „und dann an bey den nächst ver­gangenen Winter durch daß entstandene, all zu großen Gewässers, unterhalb der Mühle durch einen kleinen Fluß Wassers und Gra­bens, der Lau­ter Fluß mit Kieß und Steinen zu geflößet, das sich dadurch das Hinterwaßer zurück gestellet, daß also der selbe wäh­rende Zeit nicht hat mahlen können, und ist dahero genöthiget gewesen, ein Stück Wiesen Landt vor die kleine Bach und Graben zu erkaufen und zwar um 90 fl bahres Geld, damit selbiger Fluß in einen anderen Lauf gehet ...“ 747. Dem Antrag des Müllers Pulve wurde stattgegeben. Durch den Neubau der Mühle war der Müller Pülve in Zahlungsschwierigkeiten geraten und mußte seine Hälfte der Mühle an seinen Schwager Jacob Dörr für 1201 fl im Wege der öffentlichen Versteigerung, mangels anderweitigen Gebots, ver­äußern 748. Jacob Dörr er­hielt am 8.7.1758 einen Erbbestandsbrief über die Roßbacher Mühle 749. Aber auch Jacob Dörr befand sich bald in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, woraufhin das Oberamt Meisenheim am 2.3.1761 den Schultheißen von Einöllen beauf­tragte, das schatzbare Vermö­gen des Dörr zu ermitteln 750. Im einem Bericht vom 5.2.1762 heißt es: „Obwohlen denen Erbbestandern wegen erlittenen Waßer und Wetterschäden kein Nachlaß zu geschehen pfleget, so stellt man jedoch Höchster Gnade unterthänigst anheim, ob nicht supplicieren­dem Müller, in betreff deren angeführten und gerichtl. verificirten allerdings bedauerungs-würdigen Umständen zu Abführung des noch rückständig schuldigen Pfachts ad 5 ½ Mltr. Korn, und 5 Mltr Habern, als um deren Nachlaßung derselbe unterthänigst ansteht, eine ge­raumliche Frist, allerfalls biß nächstkünftigen Martiny ...“ einzuräumen 751.


In diesem Zusammenhang verwies die Schultheißerei Einöllen in einer Stellungnahme vom 30.1.1762 „auf de[n] große[n] Hagel Schlag verwichenes Jahr geschehen“ 752, der dazu führte daß seitens der Dörfer Roßbach, Hohenöllen und Einöllen „ihm wenig und schlechte Früchten wegen dem erlittenen Schloßen Wetter zur Mühle“ gebracht wurden 753. Dem Müller Dörr wurde daraufhin mit Verfügung vom 6.3.1762 genehmigt, den Rückstand in Raten zu leisten 754.

 

Um 1770 (err.) war Jakob *Pilwin der Müller auf der Roßbacher Mühle; °° mit Sara NN:, seine Tochter Juliana Pilwin heiratet am 30.8.1789 den Feldschütz und Witwer aus Fohren, Johannes Gruber 755.

 

1781 kommt es zur freihändigen Versteigerung der „Roßbacher Cameral Erbbestandt Mühle“ 756 durch den Müller und Erbbeständer Ja­cob Dörr 757. Der Müllermeister Johann Martin *Müller, Erbbestandsmüller aus Heinzenhausen ersteigerte am 22.6.1782 die Roß­bacher Mühle und erhielt daraufhin durch Verfügung der kurpfälzischen Hofkammer vom 22.6.1782 den Erbbestand an der Mühle übertragen 758. 1788 beabsichtigte Martin Müller seinen Roßbacher Mahl- und Ölmühle versteigern zu lassen und erhielt am 10.1.1788 die hierzu erforderliche behördliche Genehmigung. Da jedoch kein ausreichendes Gebot erfolgte, übertrug Martin Müller nunmehr seine Mühle am 14.4.1789 an seiner Schwiegersohn Jacob Stephan zum Kaufpreis von 3500 fl 759.

 

Martin Müllers Tochter, Susanna Müller, heiratet den späteren Müller auf der Roßbacher Mühle, Jakob *Stephan (Eltern der Kathari­na Ste­phan, °° 26.4.1809 in Roßbach mit Johann Adam Alther aus Kaiserslautern, Sohn des Philipp Peter Alther und der Margaretha Folz) 760.

 

Im 19. Jh. kam die Mühle in wirtschaftliche Schwierigkeiten, wahrscheinlich wegen zu geringer Auslastung und starken Konkurrenz. Nach einem Brand von 1870 verarmte die Betreiberfamilie Stephan verarmte in den Folgejahren völlig 761.

 

Die Mühle brannte 1870 ab und wurde 1871 um 2 Stockwerke erhöht in der heutigen Form errichtet 762. Nach dem Brand wurden die Gebäude, mit „Wasserbau nebst Mühleneinrichtung“ neu aufgebaut, wobei die Herstellung der beiden Wasserräder den Richtlinien „neuerer Construction“ entsprach 763. Trotz dieser technischen Verbesserung konnte der Betrieb die im Rahmen des Neubaus eingesetzt­en finanziellen Mittel nicht mehr erwirt­schaften 764. An anderer Stelle heißt es dagegen „..die Geldmittel zum Neubau nicht aus­reichten ...“ 765. 1896 bis 1923 diente das Gebäude als Bürstenfabrik, seit 1923 ist es Elektrizitätswerk 766. Die Gebäude brannten 1925 teilweise aus 767.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird als Handelsmüller in Roßbach genannt der Jacob Stephan 768.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1766: Begradigung der Lauter in der Gemeinde Rutsweiler bis zur Roßbacher Mühle, 1760

 

Photo:

- Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 295

- Schick/Kirch: Wolfstein, a.a.O., S. 104

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/4: Rohsbach. Acta, die Lauter betreffend, 1700-1787.

 

 

- Ohligmühle:

1761 ist die Ölmühle des Jakob Dörr erwähnt 769. Dieser Jacob Dörr, der auch die Mahlmühle der Roßbacher Mühle innehatte, wand­te sich am 7.7.1761 an die beiden Landesherrschaften und beantragte, „eine Öhl Mühle neben meiner Mahl Mühle errichten zu dör­fen“ 770. In einem hierzu ergangenen Aktenvermerk vom 8.7.1761 heißt es: „... das der wenige Kohl und Raps so in der Schultheiße­rey Einöllen wachset aus Mangel einer … Öhl Mühl alles auf Wolfstein gebracht und alda geschlagen wird, weillen solches aber auch nicht viel aus macht[,] ist der Müller um so weniger im Stand einen großen Pacht auf die Mühl zu nehmen.“ Der Verfasser des Ver­merks ist gleichwohl der Ansicht, daß dem Antrag des Jacob Dörr auf Genehmigung einer Ölmühle stattgegeben werden sollte, „... das jährlich besser drey Gulden vor gdgste Herrschaft eingezogen werden als gar nichts ..“ 771. Die pfalz-zweibrückische Rentkam­mer Zweibrücken erteilt am 18.7.1861 die beantragte Genehmigung gegen Zahlung eines jährlichen Erbzinses von 3 fl 772, der wegen des Kondominiums mit Kurpfalz erforderlichen Konsens verzögerte sich jedoch. Dennoch begann Dörr mit dem Bau der Ölmühle und wurde durch Verfügung der Churpfälzischen Hofkammer vom 1.9.1761über die Amtskellerei Wolfstein aufgefordert, die Bau­maßnahmen einzustellen 773. Mit Schreiben vom 8.10.1762 teilte der Müller Jacob Dörr der pfalz-zweibrückischen Rentkammer mit, daß er „wegen der …an der Lauter neben meiner Mahl Mühle errichteten Öhl Mühle“ die kurpfälzische Genehmigung nunmehr er­gangen sei, nachdem die Einsprüche anderer Müller zurückgewiesen worden waren 774. Diesbezüglich hatte die kurpfälzische Hof­kammer am 14.9.1762 mitgeteilt, „daß der zweybrückische Müller zu Roßbach Oberamts Meisenheim nahmens Jacob Dörr die von ihme auf dem Lauterfluß aufgebaute Ohlig Mühle gegen Entrichtung jährler drey Gulden Erbzinß zu Kellerey Wolfstein“ betreiben dürfe. Zugleich erging an den kurpfälzischen Amtskeller Heyler die „Weisung …. die durch diese Mühl graviert zu seyn vermögende Wilhelm *Scheid[t] zu Schmesbach [Schmeißbacher Mühle], und Jacob Koehler zu Wolffstein mit ihren ohngegründeten Gesuch ab- und zur Ruhe zu verweisen“ 775.

 

Wegen der Ölmühle gab es weitere Schwierigkeiten; zum einen blieb der Müller Dörr den Erbzins schuldig, zum anderen war ihm der zugesagte Erbbestandsbrief noch Anfang 1764 nicht erteilt worden, „vermutlichen ist dieser in Vergeß gerathen“ 776.

 

Der Müllermeister Martin *Müller, Erbbestandsmüller aus Heinzenhausen erstei­gerte am 22.6.1782 die Roßbacher Mühle 777.

 

 

 

 

 

Rosselmühle:

s. Maßweiler

 

 

 

 

 

Rothbach, Gewässer:

s. auch Kupferthal

 

Der Rothbach entspringt im nordöstlichen Pfälzerwald unweit der Autobahn 6 zwischen den Anschlußstellen 17 (Enkenbach-Alsen­born) und 18 (Wattenheim) in der Nähe des Parkplatzes 'Entenpfuhl'. Stets in Richtung Osten fließend unterquert der Bach zunächst die Landesstraße 520, die dort von Hertlingshausen nach Wattenheim verläuft. Dann passiert er die Hetschmühle (s. Kupferthal) und trifft auf die Kreisstraße 20, die für den Rest seines Laufs am Bach entlangführt. Im Bereich des Wasserwerks und der Hammermühle streift er das südliche Siedlungsgebiet der Gemeinde Wattenheim. Nach insgesamt fünf Kilometern mündet er in Altleiningen unter­halb der gleichnamigen Burg von links in den Eckbach 778.

 

 

 

 

 

Rothenkircher Hof:

Stadt Kirchheimbolanden, VG Kirchheimbolanden, Lk Donnersbergkreis; das ehemalige Prämonstratenserkloster Rothenkirchen und heutige Hofgut liegt einige Kilometer westlich der Stadt an der Landstraße nach Kriegsfeld, zwischen Haide (Stadtteil von Kirch­heimbolanden) und Oberwiesen.

 

Das Kloster Hane in Bolanden wurde 1120 als sogenanntes Doppelkloster der Augustiner-Chorherren durch Werner I. von Bolanden gestiftet. Der Konvent trat ca. 1135 dem Orden der Prämonstratenser bei. Die Schwestern übersiedelten bald darauf nach Rothenkir­chen. Etwa im Jahre 1180 tauschten beide Konvente ihre Klöster, so dass die Prämonstratenser von nun an im Kloster Rothenkirchen lebten. Im Bauernkrieg 1525 teilweise zerstört, bestand die Klostergemeinschaft 1527 nur noch aus fünf Ordensleuten. Mit Zustim­mung des Generalabts in Prémontré übertrug der Abt das Kloster 1543 an den Grafen von Nassau, was aber später widerrufen wurde. Dennoch säkularisierte der Graf 1554 das Kloster und wandelte es in eine nassauische Domäne um. Außer dem Refektorium blieb vom alten Kloster nichts erhalten. Seit 1999 steht der "Rothenkircherhof" unter Denkmalschutz 779.

 

Mühlen:

- Achatschleifmühle, Rothenkirchermühle:

Erbbeständer in den 1770er Jahren waren die Brüder Johann Henrich *Schwab und Martin *Schwab; ihr Bruder Peter *Schwab war mit anderen Erbbeständer des Jaspis- und Achatwerkes in der Grafschaft Falkenstein; dieses Werk beabsichtigte, die unbearbeiteten Steine ins Ausland, die Grafschaft Nassau-Weilburg zu verbringen und in der Achat-Schleifmühle auf dem Rothenkircherhof bearbei­ten zu lassen; sie wurde jedoch zunächst mit einem Ausfuhrverbot belegt 780. Die "Gewerkschaft", die das Achat- und Jaspis Berg­werk am Köhlersberg bei Falkenstein um 1789 betrieb, errichtete am Rothenkircher Hof eine Achat- und Jaspis Schleifmühle, in der die gewonnen Halbedelsteine verarbeitet wurden. Es gibt Hinweise, daß das Werk noch zu Beginn des 19. Jh. Bestand 781. Die Jas­pisgesellschaft fand sich 1791 mit 10 Kuxeninhabern zusammen, der Mangel an Rohmaterial führte 1823 durch Martin Schwab zur Umwandlung in eine Mahlmühle, die dann aber ebenfalls aufgegeben wurde 782. Die Rothenkirchermühle stellte 1850 den Betrieb ein 783.

 

Anna Maria Theiß, luth., geb. 13.10.1794 Würzweiler – 22.5.1835 Rothenkirchermühle im Alter von 40 Jahren, 7 Monate, 9 Tage; wohnhaft Rothenkirchermühle

 

Karten:

- Kremb, Klaus: Wüstungen im Raum Kirchheimbolanden und Bolanden; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlun­gen in der Nordpfalz, a.a.O., 191; die Rothenkirchermühle ist in der Tranchot-v. Müfflingschen „Karte der Rheinlande“ von 1812/19 als „Schleifmühle“ eingezeichnet

- Stadtarchiv Kirchheimbolanden, Abb. Bei Lucae/Lucae: Kirchheim und seine Bürger, a.a.O., S. 186

 

Literatur/Urkunden:

- Schwab, Heinrich: Die Rothenkircher Schleifmühle und die Jaspisgesellschaft; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1982, S. 10 ff

- Schwab, Heinrich: Die Rothenkircher Schleifmühl und die Jaspisgesellschaft; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und

Klein­siedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 207-210

 

 

 

 

 

Rott / Elsaß:

südwestlich von Wissembourg gelegen; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Amt Cleeburg.

 

Das pfalz-zweibrückische Amt Kleeburg umfaßte 2 Unterämter: 1. Schloß Kleeburg mit Hofen (Hoffen), Hunspach, Ingolsheim, Rott und Steinselz; 2. Schloß Katharinenburg (1620 gegründet) mit Birlenbach (seit 1618),Bremmelbach und Keffenach (seit 1649) und einen Teil von Schönenburg (seit 1651). Dazu noch einen Teil von Langensulzbach. Ein Teil des Amtes (Kleeburg, Rott, Steinselz und Oberhofen) gehörte ursprünglich zum Mundat der Abtei Weißenburg, kam jedoch früh in den Besitz von Kurpfalz (Kleeburg selbst erst 1350) und wurde mit einem anderen Teil (Hunspach, Hofen, welches gleichfalls ursprünglich weissenburgisch war, und In­golsheim) vereinigt, der schon im 14. Jh. zu Kurpfalz gehörte.Bedeutende Teile des Amtes, so Kleeburg, Hunspach, Steinselz, Rott, Ingolsheim, Oberhoffen und Hoffen waren im 14. und 15. Jh. als Unterlehen von Kurpfalz im Besitz der Puller von Hohenburg, ka­men jedoch vor und nach 1482 an Kurpfalz zurück. 1504 wurde der größte Teil des Amtes von Kaiser Maximilian I. Der Kurpfalz ab­erkannt und an Pfalz-Zweibrücken als Lehen übertragen, in dessen Besitz es fortan blieb.Mit Pfalzgraf Johann Casimir wurde am An­fang des 17. Jh. eine Linie Zweibrücken-Kleeburg gestiftet, deren Mitglieder zu Kleeburg residierten und die erst 1718 wieder mit der Hauptlinie vereinigt wurde. 1680 erfolgte die Reunion des Amtes mit Frankreich, die 1697 durch den Rijswijk Frieden bestätigt wurde. 1787 erkannte auch Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld die französische Gebietshoheit über diesen Gebietsteil an 784.

 

Mühlen:

- Retzmühle, Rötzmühle:

die „Rötzmühle“ besteht seit 1731 785. In Rott gibt es noch heute die „Rue du Moulin Roetz“.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 786 wird die Mühle in Rott wie folgt beschrieben: „Die Retz­mühle bey Rott [hat] 1 Waßer Rad welches einen Scheel et einen Mahlgang alternative treibet; [zahlt an Pfacht] 2 Malter Korn; ist keine Bann Mühle und kan hier mahl was will.“

 

1901 wird sowohl die „Rötzmühle“ als auch eine Getreidemühle in Rott in der Landesbeschreibung von Elsaß-Lothringen erwähnt 787.

 

 

 

 

 

Rubenheim / Saarland:

OT von Gersheim, Lk Saarpfalz-Kreis; im südlichen Bliestal nördlich von Herbitzheim gelegen; bis 31.12.1973 war Rubenheim eine selbständige Gemeinde, ab 1.1.1974 OT von Gersheim.

 

Im 30jährigen Krieg wurde das Dorf fast völlig zerstört. Unter den späteren Reichsgrafen von der Leyen kam es in der 2. Hälfte des 17. Jh. zur Ansiedlung von Neusiedlern die vorrangig aus dem Alpenraum stammten. Daran erinnert noch heute das „Kleintiroler Weiherfest“ 788.

 

Mühlen:

- Rubenheimer Mühle:

im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 13.11.1826 die Zwangsversteigerung der Rubenheimer Mühle angekündigt: „... auf Be­treiben des Herrn Daniel Levi, Handelsmann wohnhaft in Blieskastel, als Cessionar des Johann Baptist Ade von Rubenheim … die seinem Schuldner Johann Schuder, Müller, wohnhaft zu Rubenheim zugehörige in besagtem Dorf Dorf gelegene Mahlmühle ….. ver­steigert, nämlich: Section A. Nro. 636, 652, 653, 656, 658 und 659 … die Mühle, bestehend in einem zweistöckigen Gebäude, sammt Scheuer Stall und drey daneben befindlichen Schweinställen, samt …Hofgering, Garten ...“ 789.

 

 

 

 

 

Ruchheim:

Stadtteil von Ludwigshafen

 

Mühlen:

- Mühle zu Mittelhage:

 

Urkunden/Literatur:

- Irschlinger, R.: Das Dorf Ruchheim und die Mühle zu Mittelhage als Hirschhornisches Lehen der Grafen von Leiningen; in: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz, 60, 1962, S. 88 ff.

 

 

 

 

 

Rülzheim:

VG Rülzheim, Lk Germersheim; war bischöflich-Speyerisch und gehörte zum Oberamt Lauterburg; Sitz der Amtskellerei Rülzheim 790. Nach dem Pfälzischen Erbfolgekrieg stand der Ort unter französi­scher Verwaltung. ++++prüfen++++

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 118 katholischen und 8 jüdischen Familien auf 791.

 

 

Mühlen:

zum Ort Rülzheim zählen die Obermühle und die Untermühle auf der Klingbach 792.

 

Um 1818 war Ferdinand *Hoffmann als Müller in Rülzheim ++++klären: welche Mühle++++. Dieser war Vormund der minderjähri­gen Kinder des verstorbenen Müllers in Berg, Ferdinand *Harder. Vor 1818 verstirbt der frühere Müller in Berg, Ferdinand Harder; Vater der 1818 noch minderjährigen Kinder Ferdinand, Franz und Joseph Harder. Diese werden durch den Vormund Ferdinand Hoff­mann, einen Müller aus Rülzheim vertreten. Dieser Vormund ließ eine zur Erbengemeinschaft gehörenden Forderung gegen den Schuldner Franz Joseph Weißenburger, Gastwirt „Zum schwarzen Rappen“ in Berg beitreiben und dessen Haus mit Gastwirtschaft in Berg zwangsversteigern 793.

 

1864 wird Ferdinand Hofmann, „Müller in Rülzheim“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 794. +++klären : welche Mühle+++

 

 

- Neumühle:

+++klären : ob identisch mit der Ober- oder Untermühle+++

 

Der Müller Andreas *Brunner wird 1742 als angehender Neumüller in Rülzheim genannt 795.

 

 

- Obermühle:

südlich von Rülzheim an der Altbach gelegen 796.

 

In einer Annonce im Landauer Eilboten vom 13.4.1850 bietet der Max Kitt „in der Rülzheimer Obermühle“ den von Verkauf gemah­lenem „Neckar-Gyps“ an 797. Am 21.5.1853 annoncierte der „M. Kitt“ von der Rülzheimer Obermühle den Verkauf von gemahlenem Gips 798: „Es sind wieder mehrere Ladungen Gypssteine eingetroffen und kann man nun von heute an wieder jeden Tag ge­mahlenen Gyps bekommen ...“

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

Urkunden/Literatur:

- Schwarz, Albert: Die Rülzheimer Obermühle, ein ehemaliges bischöflich-speyerisches Lehen; in: Rülzheim, Heimatbrief 1975 , S. 20-21

 

 

- Ölmühle:

1728 gab es in Rülzheim eine Ölmühle, die als als Göpelwerk, d.h. als Roßölmühle betrieben wurde 799.

 

 

- Untermühle:

ein gutes Stück östlich des Dorfes in Richtung auf Hördt gelegen 800.

 

Um 1793 war Michael Hofmann auf der Untermühle in Rülzheim. Sein Sohn Joh. Mauritius Hoffmann „ex molina inferiore in Rilsheim, fil. Leg. Michael Hofmann in no[a]-tata Molina“ heiratet am 17.1.1793 in der kath. Kirche in Kuhardt die Therese Schmitt aus Rülzheim 801.

 

In einer Annonce im Landauer Eilboten vom 13.4.1850 bietet der Johann Adam Heubel „auf der Untermühle zu Rülzheim“ den Ver­kauf von gemahlenem „Neckar-Gyps“ an 802.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

- LA Speyer Best. W1 Nr. 17423: Gemarkungen Hördt und Rülzheim mit Ortslagen Untermühle (Rülzheim) und Klostermühle (Hördt), o.D. 1941-42, 1954

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. H34 Nr. 479: Wanzenheimer Mühle in Rheinzabern. Setzung eines Eichpfahles bei der Untermühle zu Rülzheim mit Plan, 1882-1922

- Ochsenreither, A.: Müller und Mühlen unserer Heimat; in: Rülzheimer Heimatbrief. 2, 1964, H. 2, S. 13-17

 

 

 

 

 

Rüssingen:

VB Göllheim, Donnersbergkreis; nordöstlich von Göllheim, am Wiesenbach gelegen.

 

Erstmals 771 urkundlich im Lorscher Codex („Rossunger marca“) erwähnt. Zunächst im Wormsgau, später im Nahegau gelegen, ge­hörte das Dorf im hochmittelalterlicher Zeit zum bolandischen Besitz. Um 1190 verfügte Werner II. von Bolanden als Lehen von den Leiningern über die Grafenrechte. Nach 1288 kam Rüssingen an die Grafen von Sponheim-Dannenfels und ging 1393 an die Grafen von Nassau-Saarbrücken, 1574 auf deren Linie Nassau-Weilburg über 803. Das Dorf gehörte zur Grafschaft Nassau-Weilburg und war wie die gesamte Grafschaft konfessionsmäßig lutherisch 804.

 

Mühlen:

im Katasterplan von 1841 ist der Flurname „Mühlpfad“ eingezeichnet 805.

 

Aus Rüssingen stammt der spätere Müller auf der Inselmühle / Saass’sche Mühle in Obrigheim Georg *Bernhard (†1831), Müller aus Rüssingen; möglicherweise ein Enkel von Johann Konrad *Bernhard († Rüssingen 1.5.1726); verheiratet mit Katharina Elisabetha Decker; über seine Ehefrau Miteigentümer der Inselmühle oder Saass'schen Mühle in Obrigheim 806.

 

 

 

 

 

Rumbach:

VG Dahner Felsenland, Lk Südwestpfalz; östlich von Fischbach bei Dahn, südlich von Bundenthal gelegen; war pfalz-zweibrückisch

 

Mühlen:

- Falkenmühle bei Bundenthal, früher Wegelnburgmühle:

die Mühle liegt unmittelbar am rechten Ufer der Wieslauter auf der Gemarkung von Rumbach, jedoch unmittelbar bei der Gemeinde Bundenthal 807 direkt an der Westseite des Dorfes Bundenthal.

 

Die Bundenthaler Mühle lag rechtsseitig der Wieslauter auf der Gemarkung von Rumbach und gehörte zum pfalz-zweibrückischen Amt Wegelnburg 808.

 

Gehörte zunächst zur Burg und Amt Wegelnburg. Zum Amt Wegelnburg gehörten nur zwei Mahlmühlen, die dem Herzogtum Zwei­brücken zuständig waren, die Schönauer Mühle und die Falkenmühle bei Bundenthal 809. 1322 wurde durch Kaiser Ludwig der Bayer die Wegelnburg und das zugehörige Amt der neugeschaffenen Landvog­tei Hanau zugeschlagen. Das ehemalige Reichsgut Amt Wegelnburg wurde in der Folge an die Kurpfalz verpfändet und fiel nach 1410 mit dem Tod des pfälzischen Kurfürsten Ruprecht III. (1398-1410 Kurfürst, 1400-1410 deutscher König Ruprecht I.) aufgrund des kurpfälzischen Hausvertrags von 1400 im Wege der Erb­teilung an die Pfalzgrafschaft, später Herzogtum Pfalz-Zweibrücken.

 

In einem Vertrag zwischen dem Kloster Weißenburg und den Gebrüdern Eckbrecht von Dürkheim aus Drachenfels vom 6.12.1447 wegen des Holzflößens und Fischens auf der Wieslauter heißt es u.a.: „... berürn den zol uff der Lutern von flotz holtz, und hat innen abtt Philips gegont zu fischen uff der Lutern von Bundendalle müle an biß an den Heselndalle uff dem staden noch Wegelnburg, und darumb sollen sie dem stifft verbunden sine, nit widder den stifft zu thun oder gestatten gethon werde, auch ob iemant flotzen wolt zuverbotten ziten ….“ 810.

 

Im Zinsbuch der Wegelnburg von 1452 811 ist die Wegelnburger Mühle mehrfach erwähnt. Dort heißt es: Zins von gelt zu winstern­heym [Anm.: Finsternheim, heute OT von Bundenthal] It. (Anm.: = item) 1 guldn gipt der Müller alle jaer myn gnedign Hern von der mülen zu Bonthenthal ist eygen We­gelnburg (Bl. 6) …. Zins von Korn im ampt Bontenthal (Bl. 7-8). …. It. acht (Anm. = Achtel Mal­ter) gipt der muller alle jar myn gnedign Hern zu zins gein Wegelnburg (Bl. 8). ….. Die eygen gutt(er) der my gnedign Herr zu ronbacher margk hat. Item … [8] mor­gen wissen gut und boße genant die nuwe wiße gelegen an dem myel gartten die lutter uff an die Hamer wiße da von myn gnedige Hern alle jar …… [35] honn (Hühner) Here Walther von than zu zins (Bl. 12). …. Die gerech­tigkeit und Herlicheyt zu ronbach. … It. Die myle gelegen üff der luttern by bonthenthal inn ronbacher marck ist myns gnedigen Hern eygen und stoßet die luter üff bis an die Dimbach under Bruchwilr … gipt diß yar … etliche jar …. Schillingpfennig (Bl. 13/14).

 

Die Mühle zu Bundenthal [ Falkenmühle] wird im Zinsbuch des Amtes Wegelnburg, verfaßt vermutlich ca. 1470/75, als Eigentum des „gnädigen Herrn“, d.h. des Herzogs von Pfalz-Zweibrücken bezeichnet 812.

 

Seit dem Verkauf der Mühle an Bernhard Falk von Falkenstein im Jahr 1603 ist die Mühle unter ihrem heutigen Namen bekannt 813. Dieser stammt aus dem gleichnamigen Adelsgeschlecht von der Falkenburg 814.

 

Um 1712 war Conrad *Weinmüller als Müller in Rumbach, später in Bundenthal; °° Anna Dorothea Stöhr; Vater des Müllers auf der Bärenbrunnermühle bei Schindhardt, Conrad Weinmüller 815.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Wegeln­burger Amt gehörte: „Die Falckenmühl bey Bundenthal [hat] 2 WaßerRäder welche 2 Mahl und einen im Trilles gehend Scheelgang treiben; [zahlt an Pacht] 9 Malter Korn; Rumbach und Nothweiler aus 70 famil: beste­hend mahlen allhier.“ 816

 

1789 wird der Johann Christoph Weber als Müller zu Rumbach im ref. KB Rumbach genannt. Seine 15jährige Tochter Dorothea We­ber wird am 12.4.1789 in Rumbach konfirmiert 817.

 

Die Mühle wird 1828-1961 als „Falkenmühle“erwähnt 818. Da die dort liegende Erhebung „Mühlenkopf“ schon 1769 bezeugt ist, dürfte die Falkenmühle schon damals be­standen haben 819.

 

Die Mühle erlebte Mitte des 19. Jh. eine neue Blütezeit. Johannes Helbling aus Altenstadt bei Mühlhausen und Barbara Rauch aus Lauterbach bei Mühlhausen im Elsass begründeten eine neue Müller-Linie. Sie zogen aus Altenstadt mit ihrem dort 1841 geborenen Sohn Johannes und der Tochter Barbara nach Schönau. Magdalena, Franziska, Anna und Katharina wurden dort geboren, der 7. Sohn Ludwig, wurde auf der Falkenmühle geboren. Der Vater Johannes arbeitete 6 Jahre im Eisenwerk Schönau.

 

Sie entstand mutmaßlich im 13. Jahrhundert am rechten Ufer der Wieslauter und trug zunächst den Namen Wegelnburgmühle, da sie sich im Besitz der einige Kilometer entfernt liegenden Wegelnburg befand. Seit dem Verkauf der Mühle an Bernhard Falk von Fal­kenstein im Jahr 1603 ist die Mühle unter ihrem heutigen Namen bekannt. Im Dreißigjährigen Krieg, im Pfälzischen Erbfolgekrieg und durch mehrere Brände wurde sie vielfach beschädigt und zerstört, ebenso folgten Umbauten. Seit 1760 befand sie sich im Besitz der heutigen Eigentümerfamilie, welche 1865 auch die auf dem gegenüberliegenden Ufer befindliche Waldenburgische Mühle aus dem ehemaligen Besitz des Hochstifts Speyer erwarb. Die Kornmühle auf dem rechten Ufer war bis 1969 in Betrieb, das auf dem lin­ken Ufer befindliche Sägewerk wurde bis ins Jahr 2000 betrieben. Heute sind auf dem Gelände der Falkenmühle zwei Gästehäuser und Ferienwohnungen untergebracht, die sich teils auch mit der Historie der Mühle beschäftigen 820.

 

Auf dem Gelände der Mühle befinden sich das ehemalige Mühlengebäude, ein historisches Wohnhaus und ein stillgelegtes Sägewerk. Das Mühlengebäude, welches zuletzt im 19. Jahrhundert nach einem Brand teils neu errichtet wurde, verfügt als einzige Mühle im Wasgau noch über die vollständige Mahltechnik. Das ehemalige Wohnhaus wird heute als Gästehaus genutzt. Das Sägewerk auf dem Gelände der ehemaligen Waldenburger Mühle besitzt noch die komplette Sägetechnik 821.

 

Literatur/Urkunden:

- Fröhlich, Otto: Durch Bach getrennt und doch zusammen: in Falkenmühle soll ein Museum entstehen (Falkenmühle in Rumbach); in: Die Rheinpfalz / Pirmasenser Rundschau, 57 (2001), Nr. 71 vom 24.3.2001 (Thema am Samstag: die Geschichte der Falkenmühle und ihres Sägewerks)

- Helbling, Ute: Die Falkenmühle Rumbach im Wasgau; in: Glück zu! Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhal­tung, Landesverband Rheinland-Pfalz und Saarland e.V., 2008, S. 122-123

- Internetdatei: http.falkenmuehle.eu: Falkenmühle Rumbach

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1288/7: „Falkenmühle zu Rumbach (Erbbestandsbriefe), 1711-1777

- LA Speyer Best. B2 Nr.295/4

- LA Speyer Best. B2 Nr. 144/1 Zinsbuch Wegelnburg von 1452: dort ist die Falkenmühle mehrfach erwähnt

 

 

 

 

 

Ruppertsecken:

s. auch *Mühlkling

 

VG Rockenhausen, Lk Donnersbergkreis; war kurpfälzisch; in dem Bergdorf Ruppertsecken gab es keine Mühle, dagegen in der *Mühlkling, einer Schlucht, die sich von Ruppertsecken nach Norden Richtung Gerbach erstreckt. Eine Mühle gab es auch unterhalb des Dorfes Ruppertsecken in der ebenfalls kurpfälzischen *Rußmühle.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A 24 (Oberamt Oppenheim) Nr. 122: Verzeichnisse der katholischen, lutherischen und reformierten Familien, u.a. in Ruppertsecken, 1698.

 

 

 

 

 

Ruppertsweiler:

VG Pirmasens-Land, Lk Südwestpfalz; östlich von Pirmasens in Richtung auf Hinterweidenthal gelegen; gehörte zur Grafschaft Ha­nau-Lichtenberg

 

Mühlen:

- Langmühle:

von der Langmühle stammt Maria Barbara Siegenthaler (30.4.1804 Ruppertsweiler 14.7.1838 Geiselberg; °° 9.5.1829 mit dem Acke­rer Heinrich Fetzer aus Geiselberg), Tochter Ackerers Jacob Siegenthaler und Sophia Armendinger 822.

 

 

- Sägemühle:

1780 war die Sägemühle sehr baufällig; sie wurde 1780 von dem Waffenschmied Jakob Preis aus Rinnthal und Johann Baltzer aus Queichhambach aufgekauft und in eine Waffenschmiede um­gebaut 823 (s. Wappenschmiede).

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3205: Sägemühle und Waffenschmiede zu Ruppertsweiler, 1738-1801

 

 

- Wappenschmiede:

am 27.7.1789 wurde durch die Rentkammer des Landgrafen Ludwig von Hessen, Inhaber der Herrschaft Hanau-Lichtenberg in Buchsweiler, die Konzessionsurkunde für die Wappenschmiede erteilt. Der Waffenschmied Jakob Preis zu Ruppertsweiler hatte die am Weiher in Ruppertsweiler gelegene sehr baufällige Sägemühle gekauft und in derselben nach zuvor erteilter herrschaftlicher Er­laubnis um 1783 eine Wappenschmiede errichtet. Die Hälfte der Wappenschmiede hatte er verkaufte er 1783 an Conrad Mörschel aus Siebeldingen für 550 Gulden. Er beantragte, den Erbbestandsbrief auch auf Conrad Mörschel (als „Merschel“ bezeichnet) auszudeh­nen, was 1789 erfolgte 824.

 

Im Sommer 1800 brachte ein Dammbruch des Spießwoogweihers die Gebäude zum Einsturz. 1801 wurde Wappenschmiede wieder neun errichtet. Um 1850 brannten die Gebäude nieder und die wurden nicht wieder aufgebaut 825.

 

Literatur/Urkunden:

- Jaffé: Die Ruppertsweiler Sägmühle und Wappenschmiede; in: Pirmasenser Geschichtsblätter. - 7, 1932. 43-44.

- LA Speyer Best. C 20 Nr. 3205: Sägmühle und Waffenschmiede zu Ruppertsweiler (1738-1801), darin hanau-lichtenbergische Konzessi­onsurkunde vom 27.7.1789

- LA Speyer Best. H3 Nr. 233c: Verminderung der auf der Waffenschmiede zu Ruppertsweiler lastenden Erbpacht, 1824-1825

- o.A. Pirmasenser Geschichtsblätter vom 15.12.1932: Ausführliche Darstellung der Geschichte der Wappenschmiede Ruppertswei­ler: Konzessionsurkunde vom 27.8.1789

- Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 324

 

 

 

 

 

Ruschberg:

VG Baumholder, Lk Birkenfeld; westlich von Baumholder, hart südlich außerhalb des Truppenübungsplatzes Baumholder gelegen.

 

Mühlen:

um 1609 war Hans *Clausen als Müller in Ruschberg +++welche Mühle und Quelle prüfen+++ 826.

 

Bis 1731 war Johannes Berg († 24.8.1731) als Müller in Ruschberg +++welche Mühle und Quelle prüfen+++ 827.

 

Vor 1798 war Nickel *Simon der Müller auf der Dorfmühle (?) in Ruschberg; seine Tochter Anna Margaretha Simon heiratet am 13.3.1798 in der ev. Kirche in Baumholder den Heinrich Dannen aus Hennweiler im Amt Wartenstein 828.

 

Im Februar / März 1815 wurde über einen Antrag des Müllers zu Ruschberg, Nikolas Berg, um Pachtnachlaß beraten 829.

 

 

- Beckersmühle bei Ruschberg, auch Neubeckers Mühle:

auch Lauersmühle (nach den Eigentümern Lauer); zwischen Ruschberg und Baumholder gelegen 830. Die Mühle wurde 1572 durch Jacob Neubeckern als Pletschmühle erbaut. 1625 hatte ein Müller Jost die Mühle in Händen. 1656 schilderte der Baumholderer Schultheiß Johann Müller die Beckersmühle wie folgt: „Bärbel, Michel Maurers Wittib, hat diese Mühle von ihrem Vater Joste Mül­ler geerbt. Sie hält sich mit ihrer Tochter in Frankenthal auf und ernährt sich mit Spinnen und der­gleichen. Ist begangener Unzucht halber in die Fremde kommen, daran die Täter schuldig sind. Vorher hatte sie die Mühle in Gang gebracht, daß sie wieder hatte mah­len können. Seit sie außer Landes gangen, ist die Mühle zu Haufen gefallen. Sie hat nichts an Gü­tern, als etwas Wiesen, die zum Teil verpfändet sind“ 831.

 

Im Juni 1700 gehörte die Beckersmühle bei Ruschberg dem Hanß Melchior Sebastian. Weil die Mühle baufällig war, beantragte am 30.6.1700 bei königlich-schwedischen Regierung im Herzogtum Zweibrücken das ihm für den Aufbau notwendige Bauholz aus dem herrschaftlichen Wald im Feldberg zu geben 832. Sein Sohn Johann Nickel *Sebastian über­nahm die Beckersmühle und ist als Müller auf der Beckersmühle im Kirchenbuch eingetragen 833.

 

Am 16.1.1710 wurde von der herzoglichen Regierung angeordnet, daß Nickel Sebastian (= der Sohn Johann Nickel Sebastian 834) die sog. Neubeckersmühle mit einem Mahlgang wieder aufbauen darf. Als Erb­pacht war an die Kellerei Lichtenberg ab Martini 1713 je 1 Ma Korn und 1 Ma Hafer und ein weiterer Malter in guter sauberer Frucht zu zahlen 835.

 

Bis ca. 1736 Johann Nickel *Sebastian der Müller auf der Beckersmühle; er ist der Vater der Anna Elisabeth Sebastian (geb. 21.4. 1717 Ruschberg), die am 21.6.1736 den Müllerssohn von der Mühle in Berschweiler, Johann Nickel (2) *Albert heiratet; dieser ist im Kirchenbuch als “Müller in der Beckersmühle bei Ruschberg“ eingetragen 836; das Sterbedatum seines Schwiegervaters Sebastian ist im Kirchenbuch nicht überliefert 837.

 

Auf der Neubeckersmühle war ab ca. 1736 Johann Nickel (2) *Albert (18.3.1717-18.11.1762) als Müller ansässig; er war Müllers­sohn und stammte aus der Mühle in Berschweiler; er heiratete am 21.6.1736 die Müllerstochter Anna Elisabetha Sebastian aus Ruschberg 838, Tochter des Müllers auf der Beckersmühle in Ruschweiler Nickel Sebastian und Anna Apollonia Hammen 839; die Ehefrau brachte die Mühle mit in die Ehe (err.).

 

Die Mühle ist im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll von 1746 840 ist sie beschrieben wie folgt: „Die Reyhe führt mich nun auf der Baumholder Bächel; solches entspringt in der Baumholder Schultheißerey und läuft auf etliche Mühlen biß unten an dem Dorf Ruschberg (Bl. 152r) …. Die Neubecker Mühl bekommt neben dem auß dem Weyer herabfließenden Waßer noch noch unterschiedli­che Brunnen Flüßgen …..Die obbeschriebene Baumholder Mühl (Anm.: Baumholder Weihermühle) ist eine starke Viertelstunde oben und die fol­genden eine halbe Stunde von dieser ab gelegen. Sie bestehet nur auß einem Mahlgang, der von einem oberschlechti­gen Waßerradt getrieben wird, und hat an Waßer keinen sonderlichen Mangel, …. die große Clauß hilft Ihme dabey nicht wenig, der Graben, wel­chen er sonsten zu unterhalten ist 428 Schritt oben an dieser Mühlen auß der Bach geleitet und felt bey der Mühlen wie­der in den or­dinairen Fluß, das Gebäude siehet sonsten sehr mangelhaft auß. Der Pfacht ist 1 Malter Korn und 1 Malter Haber. Ruschberg ein auß 50 Familien bestehendes und einer halbe Stunde davon liegendes Dorf ist von dem Banne frey …... Bey gnugsa­mem Waßer ist er in 24 Stunden 3 biß 4 Malter zu mahlen imstande. …. Nickel Albert hat einen auf seinen Nahmen eingerichteten Erbbestand Brief vom 20ten 8tobris 1745 in Händen. Wie bekandt und in dem Bestand Brief undt eingeführt ist, so hat er diese Mühle von seinem Schwieger Vatter vor 440 fl angeschlagen erhalten. Auch das Laudemium nach Abzug seines Erbtheils nemlich 13 fl 5 Batz – ad 6tel von dem üb­rigen entrichtet, er und seine Schwäger mit diesem Anschlag nicht zufrieden, und wollen dieselbe höher aehtimirn, liegen auch die­ßer wegen bey Oberamt schon im Proceß.“

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 67 841 wird die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Neubeckers Mühl [hat] 1 Waßerrad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 1 Mltr Korn, 1 Mltr Habern. Das Dorff Ruschberg aus 50 famil. bestehend ist am nächsten dießer Mühl geleg, und mahlet auch öffters hier.“

 

Der Sohn des Müllers Johann Nickel (2) *Albert (18.3.1717-18.11.1762) und der Anna Elisabeth Sebastian war der Müller und Be­triebsnachfolger auf der Neubeckersmühle, Johann Daniel *Albert; °° 3.2.1767 mit Maria Demuth *Kirsch aus Frohnhausen; aus der Ehe stammen die Töchter Eva Margaretha Albert (geb. 4.12.1769; °° 13.1.1791 mit Johann Nickel Kirsch) und Maria Elisabetha Al­bert (geb. 27.8.1772; °° am 16.4,1795 mit Johannes Gehrmann) 842. Nach seinem Tod übernahm die Witwe Maria Demuth Kirsch die Mühle ab 27.3.1775 die Mühle im Erbbestand und er­hielt hierüber zusätzlich am 1.1.1776 einen Confirmationsschein 843. Hartmann 844 verwechselt allerdings das Datum des Erbbestandsbriefs und des Konfirmationsscheins und gibt den Namen der Witwe fehlerhaft mit „Maria Dermits Alber­tin“ anstelle von „Maria Demuth Albert(in)“ an.

 

Müller auf der Beckersmühle waren:

- um 1625 Jost Müller; die Mühle fiel im Erbgang an die Tochter Bärbel Müller, °° mit Michel Maurer

- noch 1656 wird Bärbel Müller, Witwe Maurer als Beständerin der inzwischen verfallenen Mühle genannt

- Juni 1700 gehörte die Mühle dem Hanß Melchior Sebastian (s. *Bastian)

- bis ca. 1736 Johann Nickel *Sebastian; seine Tochter Anna Elisabetha Bastian °° 1736 den Müller Johann Nickel (2) *Albert

- ab ca. 1736-18.11.1762 Johann Nickel (2) *Albert; °° seit 1736 mit der Müllerstochter Anna Elisabetha Sebastian; Vater des Mül­lers Johann Daniel *Albert

- 18.11.1762/14.4.1774 Johann Daniel *Albert († 14.1.1774); °° mit Maria Demuth *Kirsch aus Fronhausen

- 27.3.1775 - ++++ Maria Demuth *Kirsch verw. Albert

 

Photo:

- Hartmann: Ruschberg, a.a.O., S. 123

 

Urkunden/Literatur:

- LHA Koblenz Best. 24 Fürstentum (Herzogtum) Pfalz-Zweibrücken Nr. 843: Neubeckersmühle bei Ruschberg, 1700-1776

 

 

- Funckenmühle, Finkenmühle, Bangertsmühle, Mohrenmühle, jetzt Dietzenmühle:

auch Bungertsmühle (später Dietzenmühle), später Mohrenmühle genannt [s. Lebensdaten des Johannes Dietz und seines Sohnes Jo­hannes (2) *Dietz, die beide auf der Bungertsmühle sassen], Bangertsmühle bzw. Finkenmühle 845.

 

Die wurde erstmals 1551 in Verbindung mit dem Landschreiber auf Burg Lichtenberg, Job Weidenkopf von Ockenheim, erwähnt. Sie wurde laut Erbbestandsbrief, ausgefertigt durch den Nachfolger des Weidenkopf, Johann Kneupel am 15.8.1590 dem „Müller Hutten­schmidt aus Rulsberg“ auf dessen Antrag übertragen. Nach diesem Erbbestandsbrief hatte der Müller jährlich an die Kellerei auf Lichtenberg an Martini zu liefern 3 fl an Geld zu je 26 Albus und je 2 Malter Korn und Hafer. 1600 ist der Hans Fink der Betreiber der Mühle, daher der Name Finkenmühle. Um 1620 war Heinrich Caspar der Müller auf der Mühle. Er befand sich 1620 mit der Lei­stung der auf der Mühle lastenden Abgaben, der sog. „Roßbacher Beed“ in Rückstand. Demnach hatte die Lieferung nicht direkt in die Lichtenberger Kellerei sondern über das Schultheißenamt der „Pfleg Roßbach“ [s. Roßbach am Glan] zu erfolgen 846.

 

In der Folge kaufte der Nickel Klein aus Berglangenbach den Erbbestand der Mühle. Dieser kam im sog. „moriamesischen Wesen“ 847 um 1635/36 ums Leben. Dessen Erben, waren je zur Hälfte, die Kinder von Johannes Durner zu Baumholder und dessen Schwe­ster Engel, die mit Jakob Schweizer verheiratet war. Die andere Hälfte erbten die Kinder des verstorbenen Jakob Mertten aus Ron­nenberg, Hans Peter, Bärbel, Jakob und Caspar, ferner Johannes Mertens, gewesener Wirt zu Baumholder, jetzt dessen Tochtermann Bast Metger, Wirt allda und seine Mitconsorten zu Odenbach und Hans Mertten zu Erzweiler. Die Mühle war ganz ruiniert. Die Er­ben waren 1663 nicht in der Lage die Pacht zu zahlen 848. Der Lichtenberger Keller Sebastian Ley bemerkt hierzu, „daß diese Mühle, entgegen den anderen ruinierten, erhalten blieb und demnach die Pacht zu zahlen ist.“ 849.

 

Die Erbengemeinschaft nahm die erforderlichen Reparaturen und Baumaßnahmen nicht vor. Bereits 1665 wird die Mühle, die den 30jährigen Krieg überstanden hatte, zu den zerstörten Mühlen gezählt 850. Sie wird in den Folgejahren wieder aufgebaut, denn 1686 wird ein NN. Cronenberger als Bestän­der oder Pächter genannt. Dieser stammte aus dem „Cöllnischen Gebiet“ und bat bereits 1685 um Überlassung von Bauholz. Bereits 1690 ist Jakob Stahly neuer Beständer auf der Mühle 851.

 

1726 ging der Erbbestand durch Kauf lt. Erbbestandsbrief in den Besitz von Johann Birk zum Pries von 610 fl über 852.

 

Im Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Amtes Baumholder im Oberamt Lichtenberg von 1738 wird sie wie folgt beschrieben 853: “Die Mühle bey Ruschberg, olim Funcken[mühle] nunmehro aber Dietzen Mühle genandt.“ Die Mühle liegt am Baumholder Bach unterhalb der Beckersmühle. Weiter heißt es: „Es findet sich allhier auch nicht mehr alß ein Mahlgang , undt ein oberschlechti­ges Waßerradt; hat sonsten nicht nöthig stillzuhalten, es seye denn daß der obere Miller claußet. Zu Winterzeiten hat es der Müller wegen dem längeren Waßer Graben etwas beschwerlicher alß obige (Anm.: Beckersmühle) Mühl, denn er ist mit der Clauß 530 Schritt lang. …. Ihr Pfacht bestehet in 2 Malter Korn und 2 Malter Habern und 3 fl an Geldt, welches von Ihme, biß hieher dem Schultheißen zu Berschweiler, weilen es aber in die Rohrbacher Güldt gehörte, geliefert worden. Die Frucht aber hat er biß dato nach Baumholder geliefert. Nach dem Erbbestandt aber ist er beydes nach Lichtenberg zu entrichten schuldig ….. Die nechst, in fremte Herrschaften, alß im Lotharin­gischem und Birckenfeldischen gelegene Mühle befinden sich an großen Bächen, nämlich der Nah[e]; …... Johannes Dietz ist der Erbbeständer und hat seinen Erbbestand Brief vom 7ten Jannuar 1738 in Händen ...“.

 

1752 zahlt Johannes Dietz in der Erbauseinandersetzung seinen Geschwistern ihren Erbanteil (+++prüfen: es dürfte sich um einen gleichnamigen Sohn Johannes Dietz des Beständers von 1738 Johannes Dietz handeln+++) aus und muß hierfür die Mühle verpfän­den. Dessen Sohn Johann Dietz bekam sie für 356 fl angesetzt, wovon er 268 fl 6 Batz herauszahlen muß. Der Übernahmebetrag er­rechnete sich nach einem genau aufgestellten Inventarverzeichnis 854.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 68 855 wird die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Mühl bey Ruschberg die Füncken nunmehro Diezen Mühl gennd: [hat] 1 Waßerrad welches einen Mahlgang treibet; [zahlt an Pfacht] 3 fl an Geld, 2 Mltr Korn, 2 Mltr Habern; können tägl. bey gutem Waßer 2 Mltr allhier gemahlen werd, die Ruschberger mahl zu Zeith allhier, obwohl sie mehr in vorbeschriebener Mühl [Anm.: s. Nr. 67 Neubeckers Mühle bei Ruschberg] als dieser mahl.“

 

1772 bewirbt sich Johann Jakob Bruch aus Ruschberg um die wohl wieder freigewordene Mühle und erhält am 2.6.1772 einen Erb­bestandsbrief. 10 Jahre später übernimmt Peter Klein die „Ruschberger Bangerts-, Finken- oder Pletschmühle“ am 17.2.1782. Bereits am 7.3.1787 bewirbt sich dessen Schwiegersohn Johann Nicolaus Somin aus Baumholder um den Erbbestand und erhält am 7.3.1787 einen Erbbestandsbrief. Drei Jahre später, so wird in den Akten vermerkt, ist „Simon sehr schlecht dran, er kann die Pacht nicht auf­bringen“ und ist gemäß einem Schreiben des Lichtenberger Kellers Gassert vom 2.8.1791 mit der Zahlung von 99 fl 8 Batz und 7 Pfennig im Rückstand. Der Keller Gassert empfiehlt die Versteigerung der Mühle. Nach einem weiteren Aktenvermerk vom 4.1.1793 ist Simon verstorben, seine hinterlassenen Schulden übersteigen den Wert der Mühle 856.

 

1912 wurde der Betrieb eingestellt. Letzter Betreiber war Fritz Bier, der die Mühle von seinen Eltern Karl Bier († 1933) und Adeline Welsch geerbt hatte. Davor hatten die Eheleute Friedrich Welsch († 1942 im Alter von 72 Jahren und und Karoline Mohr († 1906) und Karoline Bürtel die Mühle geerbt. Die Übereignung dürfte um 1870 erfolgt sein. Bis dahin waren Mühlenbesitzer Jakob Mohr, der im Alter von 90 Jahren verstarb und auch den Beruf des Schäfers ausübte, mit seiner Ehefrau geb. Martin aus Mambächel 857.

 

Müller auf der Mühle sind:

- NN. Dietz, Vater des Johannes (1) Dietz

- bis 29.1.1759 Johannes (1) Dietz, der Vater des Müllers Johannes (2) Dietz

- 29.1.1759/++ Johannes (2) Dietz

 

Literatur/Urkunden:

- Hinkelmann, Daniel und Hartmann, Alfons: „Rad der Mohrenmühle dreht sich seit 1551 : Heutige Namen stehen nicht in Verbin­dung mit der Geschichte“ (1. Teil des Blicks in die Mühlengeschichte); in: Rhein-Zeitung, Ausg. L. - 41 (1986) vom 15./16.02., 1986.

- Hinkelmann, Daniel und Hartmann, Alfons: „Wassermangel beendet Mühlenbetrieb“: Recherchen von Daniel Hinkelmann und Al­fons Hartmann (2. Teil des Blicks in die Mühlengeschichte); in: Rhein-Zeitung, Ausgabe L., 41 (1986) vom 18.2.1986 (zur Mühle in Ruschberg)

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 842: Die bei Ruschberg gelegene Bangerts-, Finken- oder Dietzenmüh­le, 1598-1787

 

 

- Gödgensmühle oder Strummenmühle:

die Mühle lag am Baumholder Bach oder Heimbach 858.

 

Die Strummenmühle wird urkundlich bereits am 15.3.1609 genannt: an diesem Tag verleiht Herzog Johann von Pfalz-Zweibrücken seinem Schultheiß zu Baumholder, Wilhelm Eichhorn, in Erbbestand den Heimbach, wie dieser im gemeinen Bürgerwald, Heimbach genannt, entspringt, in den herzoglichen Weiher oberhalb der Mühle des Fleckens Baumholder und weiter aus dem Weiher herab durch die Pfarr- oder Schmalzwiese zu Naumanns Mühle fließt, wo dieser Bach nicht mehr Heimbach, sondern Schmalzbach genannt wird, folgend von dieser Mühle an zwischen Jörg Höttenschmidts und Strummen Martins Mühlen auf Ruschberg hinab ...“ 859.

 

Um 1731 war Johann Martin *Brech(er) der Müller in der Strummenmühle bei Ruschberg 860; bis 1741 war Peter Müller der Erbbe­ständer; von diesem kaufte 1741 (err.) der Müller NN. die Mühle für 300 fl und erhielt am 21.5.1742 einen Erbbestandsbrief erhielt 861.

 

Im Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg von 1738 wird sie wie folgt beschrieben 862: “Die letzte (Anm.: Mühle an der Baumhol­der Bach oder Heimbach) ist die sogenante Gödges Mühl ohnweit Ruschberg olim Strumenmühl genandt. Diese Mühl hat ….. nicht allein das Baumholder sondern auch das Reichenbacher Bächel, welche sich oben an Ihrem Wehr mit ein­ander Conjugieren. …. Von Erst Vorher beschriebener Mühlen (Anm.: s. Eisenhutsmühle) ist solche eine halbe, von der Dietzenmühl aber Eine Viertelstunde ent­fernt. Die Mühl mit Ihren Gebäuden ist in einem schlechten Stande hat einen Mahlgang, welchen ein 12 Schuh hohes Oberschlechti­ges Waßerradt treibet. Obgleich der Miller Über Mangel an Waßer in Somer Zeiten nichts zu klagen hätte, so fehlet Ihm solches den­noch in denselben Zeiten ursach weil der Theich zu hoch lege, und das Waßer sich sich verschl...., auß der nehmlichen Ursach seye er in Winter Zeiten schon 4 biß 8 Wochen stillzuhalten gezwungen worden, derselbe ist ad 560 Schritt lang und lieget an der Winterzeit­hen. Seit deme er die Mühlen vor etwa 4 Jahren von Peter Millern um 300 fl ohn Trinckgeldt erkauft, hat er nichts sonderliches daran Verändert. Der jährliche Pacht bestehet in 2 fl zwey Cappen oder 8 Batz, Korn 1 Malter , Habern 1 Mal­ter Lichtenberger Maßung. Es unth.... der Miller, daß die zwey Cappen oder Batzen von der oben daran gestandenen Walckmühlen müßten seyn bezahlet worden, dahero er wieder eine Walckmühle darauf zu errichten willens ist. …. Kann in 24 Stunden bey denen Umständen nicht mehr alß 9 Faß Frucht mahlen ….. Der letzter Erbbestandsbrief welchen der Erbbeständer auf seinen Nahmen ein­gerichtet, aufgewiesen ist vom 21. May 1742 ..“

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 70 863 wird die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Gödges Mühl ohnweit Ruschberg, olim Strummen Mühl gennd: [hat 1Waßerrad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 2 fl 8 bz an Geld, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Habern. …. mahlen fast keine allhier außer dann u. wann die Ruschberger, können auch in 24 St: mehr nicht dann 9 Faß Frucht gemahl werden.“

 

Der Name des Erbbestandsmüllers ab 1741 ist weder im Sundahl'schen Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichten­berg von 1746 864 noch in der undatierten um 1756 (err.) für den Zeitraum 1743-1756 verfaßten Zusammenstellung aller Mühlen im Herzogtum Zweibrücken 865 enthalten. Dagegen gibt Hartmann 866 an, von 1741 bis 1751 sei Johannes Göttgen der Mühlenbesitzer gewesen.

 

Als Besitzer der Strummen Mühle werden genannt: 1610 Strummen Merten, 1695 Barthel Mohr und Konsorten. Für 50 Gulden über­nahm am 13.9.1735 ein Martin Brech die abgebrannte Mühle verbunden mit einer Wiederaufbauverpflichtung. 1739 erscheint Peter Müller aus Bosenbach als Eigentümer 867; Peter Müller ist auch im Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg von 1738 als „Peter Mil­lern“ erwähnt 868. Von 1741 bis 1751 wird Johannes *Göttgen als Mühlenbesitzer nachgewiesen 869. Der Ei­gentumsübergang ist im Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg von 1746 wie folgt beschrieben: „Seit deme er die Mühlen vor etwa 4 Jahren von Peter Millern um 300 fl ohn Trinckgeldt erkauft“ 870. Dann übernahm am 5.6.1751 der Rittmeister unter den königlich französischen Husaren Johann Georg Wentz die Mühle für 250 Gulden und die Ländereien für 400 Gulden. Johannes Göttgen war nach Pennsylvania/USA ausgewandert 871.

 

Am 23.12.1754 wurde die Mühle von den Eheleuten Caspar Steinmetz und Maria Katharina den Eheleuten Daniel Simon, Bürger und Metzgermeister zu Baumholder und Frau Maria für 1100 Gulden übertragen. Zu einem Wechsel des Eigentümers kam es wieder am 1.11.1776. Der neue Herr war Daniel Simons. Durch eine Versteigerung erwarb schließlich Mathias Martin am 10.5.1788 die Mühle 872.

 

Um 1911 war der NN. Seibert [Anm.: wohl Jakob Seibert] der Müller auf der Mühle. Im Zusammenhang mit dem Bau der der Klein­bahn Heimbach-Baumholder mußte der Bewässerungsgraben der Mühle mit einem Düker unter der Eisenbahnlinie versehen werden 873. Der Betrieb der Mühle wurde 1958 eingestellt. Der letzte Müller war Rudolf Seibert, der die Mühle 1937 von seinem Vater Jakob Seibert geerbt hatte. Die „Seiberts“ sollen aus der Hoffmanns Mühle bei Fohren-Linden stammen874.

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 844: Die Strummen- oder Gödgesmühle bei Ruschberg, 1575-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 700: Streitigkeiten der Gemeinden Heimbach und Ruschberg wegen

des Bannes, 1730-1732

 

 

- Guthaußmühle:

s. Neumannsmühle

 

 

- Neumannsmühle, Neubeckersmühle, auch Guthaußmühle oder auch Neumühle (Mahlmühle und daneben liegende Ohligmühle):

an der Steinalbe unterhalb von Mambächel gelegen, ¼ Stunde von Baumholder entfernt; 1625 war Johannes *Funck zu Ruschberg Besitzer der "Neumühle", die 1716 als "Neumanns Mühle" (Besitzer: Martin Krieger) erscheint 875.

 

Die Mühle ist im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll von 1746 876 ist sie zusammenfassend beschrieben wie folgt: „Von demje­nigen, welches von obiger Lohmühlen auff diese Mahl- und Ohligmühle fließet, kommen noch zwey Brunnenflüßgen als der Hanßel- und Süßweyerer Born, bei deren Einfluß dies Bächel insonderheit den Namen Albergleser Bächel bekommt, nach dem Waldt Albe gles genannt. Der Flecken Baumholder ist nicht mehr als eine Viertel­stunde entfernt, desgleichen auch Mühle vor Etschel. An der Mahl sowohl alß Ohligmühlen ist das Gebäude sehr baufällig. Ein 18 Schuh hohes Wasserrad trieb den Mahlgang in der Mahlmühle an. Der Müller Johann Theobald *Lang hatte die Mühle vier Jahre zu­vor von Nickel *Calmer für 500 fl erkauft. Als Pacht mußten ein Malter Korn an die Landschreiberei entrichtet werden. Die Ohlig­mühle hatte ein eigenes Wasserrad, das vier Stempel antrieb. Zu­meist wurden Flachssamen gepreßt. Für zwei Maß Öl verlangte der Müller 8-10 Kreuzer Schlagerlohn, wobei an einem Tag etwa 4 Maß Öl geschlagen werden konnten 877.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 31 878 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehö­rende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Neumanns oder Guthaus Mühl [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 6 fl an Geld, 1 Mltr. Korn, 1 Mltr Habern. Die Baumholder mahlen zu Zeiten wann sie bey ihren nicht befördert werden kön­nen allhier und können 20 bis 30 familien hieselbst befördert werden.“

 

Um 1782 ist Daniel *Simon der Müllermeister auf der Neuen Mühl bei Ruschberg; sein Sohn der Schmiedemeister Johann Friedrich Simon heiratet am 18.7.1782 die Maria Elisabetha Pontius (geb. 6.11.1753 Achtelsbach, Tochter des luth. Kirchenältesten und Wag­nermeisters in Achtelsbach, Franz Karl Pontius) 879.

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 843: Die Neubeckersmühle bei Ruschberg, 1700-1776

 

 

- Neumühle:

s. Neumannsmühle

 

 

- Untere Mühle:

deren Lage ist unklar, ebenso die spätere Benennung ++++klären++++; sie erscheint unter dem Namen “unter” 1685 im Kirchenbuch bei der Hochzeit der Müllerstochter Anna Maria Wendel, der Tochter des Müller Hans *Wendel 880. Um 1695 war Hans Peter *Bur­ger der Müller zu Ruschberg “auf der unter” 881. 1712 war Hans Velten Pfeifer “Müller auf der 'unter’ in Ruschberg 882.

 

 

 

 

 

Rußmühle bei Marienthal:

OT der Stadt Rockenhausen, VG Rockenhausen, Lk Donnersbergkreis; am Appelbach gelegen.

 

Der Weiler Marienthal war kurpfälzisch im Amt Rockenhausen; 1517 ist das Dorf in einer Vereinbarung zwischen Kurfürst Ludwig von der Pfalz und dem Freiherrn Bechtold von Flörsheim erwähnt. Im „Amt Rockenhauser Renovationsbuch“ von 1574 ist eingetra­gen die „Mühle zu Rußweiler auf Pfaltzgräflicher Obrigkeit Grund und Boden gelegen.“ Weyerich Rottenberg, weiland falkensteini­scher Sekretarius hat sie mit den zugehörigen Ackerfeldern gekauft. Er hat jährlich sechs Malter Korn ins Amt Rockenhausen zu lie­fern. „Item ein jeder Müller in gemehlter Mühle ist schuldig, einem Amtmann zu Rockenhausen jährlich von Georgy des Ritters Tag an, bis daß der erste Schnee fallet, in der Weide zwölf Stück Rindvieh zu halten und einen besonderen Hirten auf sein des Müllers Kosten und Lohn dazu zu bestellen.“ 883.

 

Das Kloster Heilig Geist (an St. Johann) in Alzey hatte von den „Ahnherrn“ des Pfalzgrafen Ludwig II. (Pfalzgraf 1253-1294) den Zehnten in Rulichwilre (Rußmühle) erhalten 884.

 

Die Rußmühle am Appelbach während des 30jährigen Krieges „ganz verödet, endlich gar zu Hauf gefallen“ 885.

 

Rußweiler war bereits in den Zeiten des lothringischen Krieges 1663/65 verbrannt und von seinen Bewohnern ver­lassen wor­den. Sie wird beschrieben: in dem langwierigen Kriegswesen [Anm. des 30jährigen Krieges] ganz verödet, endlich gar zu Hauf gefal­len 886. Jahrzehntelang lag der Platz öde und wüst, bis der als kurpfälzischer Leibeigener in dem damals den Freiherrn von Kerpen zustehen­den Dorf Würzweiler woh­nende Johannes *Berg/Berck († 1692) um 1672 sich neu ansiedelte und einen Erbbestand erwarb; er heira­tete Anna Maria Müller; aus der Ehe stammen 5 Kinder: Anna Maria, Agnes, Elisabetha, Johannes und Barbara 887. Johannes Berg erhielt am 6.3.1672 einen Erbbestandsbrief, in dem es heißt, die Mühle sei „in dem langjährigen Kriegswesen ganz verödet und leer gestanden … endlich gar zu Hauf gefalle“ 888. Johannes Berg erbaute auf dem Plat, auf dem früher die Mühle stand, ein neues Hof­haus mit Stallung, Scheuer und Backhaus. 1688 wird er im Türkensteuerregister mit 5 Gulden Schatzung belegt. 1692 war bereits verstorben 889.

 

Von den Kinder wird 1675 auf der Rußmühle die Tochter Anna Maria Berg geboren 890. Der Müller Johannes Berg ist auch der Vater Anna Catharina *Berg (1672-1742) von der Ruß­mühle, die in 1. Ehe am 24.8.1688 den damaligen Untermüller in Rockenhausen und späteren Schleifmüller in Imsweiler Andreas *Kremb heiratet und nach dessen Tod in 2. Ehe 1725 den Müller auf der Schloßmühle in Imsweiler Johann Simon *Rham heiratete 891. Nach Weber 892 stammen aus der ersten Ehe die Kinder Bernhard, Anna Margaretha und Ka­tharina.

 

Nach dem Tod des Johannes *Berg († 1692) heiratete seine Witwe Anna Maria Müller in 2. Ehe den Müller Leonhard *Giehl, der in der Erbauseinandersetzung mit Vertrag vom 1.3.1692 die Rußmühle übernimmt 893. Aus der 2. Ehe der Müllerswitwe mit Leonhard Giehl stammen ebenfalls 2 Töchter. Von ihnen heiratet Anna Maria Giehl den Valentin Schneider und Elisabeth Giehl den Johann Biebinger. Bei der Teilung erhielt die Familie Biebinger die Mühle, während für Familie Schneider ein neues Hofhaus auf dem Bau­ernhof, dem Rußmühler Hof gebaut wurde 894. Die Mühle wurde in dieser Zeit neu errichtet, 1696 ist sie in den Akten erstmals wie­der erwähnt. Allerdings heißt es in den Akten auch, daß die Mühle dem Gebhard Müller „uf der Frohnmühl ohnfern pitsch gelegen“ 895. +++klären+++

 

Ab 1701 war die Rußmühle im Besitz der Familie Biebinger. In einem Bericht von 1705 heißt es, „... bis endlich alles verfallen, ver­ödet und verwüstet und gnd. Herrschaft garnichts daraus entrichtet“ 896.

 

Das Wasser des Appelbaches war schon immer nicht ausreichend, um die Mühle das ganze Jahr über zu betreiben. Daher wurde „ge­klaust“ [von lat. clausus = abgeschlossen], d.h. das Wasser wurde in einem Mühlteich gestaut. Die Mühle wurde deshalb 1737 als „Claußmühl“ genannt 897. 1735 klagte Johannes Biebinger über Wassermangel fast das ganze Jahr hindurch. Es sei eine „schlachte“ Mühl und habe wenig „Mahlgäste“. Das komme auch daher, daß in letzter Zeit in Marienthal und in Würzweiler neue Mühlen erbaut worden seien 898.

 

1738 besitzt Johannes *Biebinger bzw. dessen Wittib die Rußmühle; sie wird im Bestandsverzeichnis der Mühlen im Unteramt Ro­ckenhausen 899 für 1738 wie folgt beschrieben: “nur 1 schlechter Gang, wenig Klause; wenig Kunden, der Müller hat nur für 1/4 Jahr zu mahlen; Pacht für Mühle und Hofgut zusammen 16 fl jährlich 900.

 

Bis 1735 waren auf dem Rußmühler Hof drei Bauernhäuser und das Ackergelände von zunächst ca. Morgen auf weit über 100 Mor­gen angestiegen. Die Bewohner des Rußweiler Hofes hatten sich nach Ansicht der kurpfälzischen Verwaltung durch Rodung von Wald mehr Land zugelegt, als ihnen aufgrund des alten Erbbestandes zustand und als sie als Pacht bezahlten. Hieraus entwickelte eine jahrelanger Rechtsstreit, der schließlich so weit führte, daß 1737 der ganze Rußweiler Hof versteigert wurde. Die alten Erbbe­ständer waren von der Versteigerung ausgeschlossen. Sie hatte aber schon zuvor den Schultheiß Pfeifer aus Oberndorf / Alsenz beauf­tragt, dies für sie tun. Peter Pfeifer erhielt den Zuschlag u eine jährliche Abgabe von 60 Gulden, 21 Malter Korn, 50 Malter Spelz und 50 Malter Hafer. Die Höfe und die Mühle kamen schließlich an die alten Inhaber zurück, allerdings mit einer erheblich erhöhten Pacht 901.

 

1739 beantragte die Witwe des inzwischen verstorbenen Müllers Johannes Biebinger einen Erbbestandsbrief für die Mühle, den sie schließlich erst 1749 auch erhielt. Dieser Erbbestandsbrief wies eine Bestandszeit von drei Generationen der Familie Biebinger auf.. Bereits 1747 war jedoch Johann Philipp Biebinger der Besitzer der Mühle 902. Dieser Johann Philipp Biebinger bat 1747 den Kurfür­sten, eine Maßnahme des Oberamts Lautern aufzuheben, nach der die kurpfälzischen Einwohner von Ruppertsecken (kurpfälzisches Oberamt Alzey) nicht mehr in der nahegelegenen Rußmühle mahlen durften, es sei denn sie 6 statt bisher 4 Kreuzer Mahllohn. Im Zuge einer allgemeinen Überprüfung der Eigentums- bzw. Pachtverhältnisse der Mühlen durch die kurpfälzische Regierung wurde Philipp Biebinger 1769 zum Unteramt Rockenhausen bestellt und legte dort den Erbbestandsbrief vom 13.5.1749 vor. Die Renovati­on der Mühlen zog sich über Jahre hin. Erst 1788 wurde der nächste Erbe der Rußmühle, Johannes Biebinger, auf das Unteramt Rockenhausen geladen und machte dort Angaben zur Mühle und deren Kapazität. Er gab an, diese entspreche in Ausstattung und Be­trieb der Mühle in Gerweiler, habe ein oberschlächtiges Wasserrad, 1 Mahl- und einen Schälgang, die nur wechselweise betrieben werden könnten. Das Wasser sei gering, der Wasserfall betrage 18 Schuh. Das Mühlengeschirr sei noch gut, das „Bauwesen“ nicht in bestem Stande. Er habe wenig Kunden und nur etwa ein Vierteljahr zu mahlen 903.

 

1874 war die Mühle im Besitz des Jakob Dhom 904, der sie 1902/1905 an Georg Giehl verkaufte 905.

 

Die Mühle war zuletzt im Besitz der Müllerfamilie Giehl. Die Familie Giehl gehörte frühe eigentlich nicht zu den Müllern, sondern zu den Bauern des Rußweiler Hofes. Ein Leonhard Giehl war 1692 unter den Neusiedlern, die nach dem 30jährigen Krieg das Hof­gut wieder aufbauten 906.

 

Erst zu Anfang des 20. Jh. erwarb Georg Giehl die Rußmühle von Jakob Dhom, nach mündlichem Bericht in der Familie soll der Er­werb 1905 erfolgt sein. Dagegen heißt es in den Wasserbetriebsakten des ehemaligen Landratsamts Rockenhausen, daß schon 1902 ein Georg Giehl II. der Besitzer der Rußmühle war. Auch dessen Sohn Georg Giehl III., der 1920 heiratete und dann in die Mühle zog, benutzte diese noch bis ca. 1935 zum Schroten, während diese noch unter Jakob Dhom als Mahlmühle benutzt wurde 907.

 

Bis 1951 waren am Hause der Müllerfamilie Giehl das oberschlächtige Mühlrad vorhanden. Diese wurde 1951 zusammen mit dem Mahlwerk entfernt 908.

 

Reihenfolge der Erbbeständer/Besitzer:

- 1672/92 Johannes Berg (°° mit NN.); seine Witwe heiratet um 1692 den Leonhard Giehl

- 1692 -+++ Leonhard Giehl (°° mit der Witwe des Johannes Berg); Vater der Elisabeth Giehl (°° mit Johann Biebinger) und der Anna Maria Giehl (°° Valentin Schneider; aus der Ehe stammen wohl die Söhne Johann Valentin Schneider und Johannes Schneider)

- vor 1738 Johannes Bibinger

- 1738 Witwe Bibinger

- um 1747 Johann Philipp Biebinger

 

weitere Einwohner sind:

Peter Benz, Sohn des Ernst Benz vom Bangerterhof, um 1750 Knecht in der Rußmühle, °° 17.8.1750 mit M. Catharina Eckerath, ka­tholisch, Tochter des Dietrich Eckerath in der Rußmühle 909. ++++klären: Jakob *Dhom ist Müller in Marienthal; sein Vater Philipp *Dhom ist Mühlenbesitzer in Marienthal ++++

 

Johann Valentin Schneider geb. 25.3.1705 Rußmühle, getauft luth. Kirche in Marienthal, konfirmiert 1718 Marienthal; °° mit Eva NN. 910; „Joh. Valentin Schneider von der Rußmühl und seine Haußfrau“ waren am 8.12.1724 Paten in St. Alban bei der Taufe des Johann Valentin Müller 911; er und seine Frau Eva waren 1733 Paten von Johann Valentin Kröber, 1738 Paten von Eva Maria Schnei­der, 1743 Paten von Maria Eva Wilhelm, 1744 Paten von Johann Valentin Schneider und 1745 Paten von Johann Valen­tin Ecker

 

Johannes Schneider, luth., geb. 10.12.1707 Rußmühle; getauft Marienthal; Konfirmation 1719 in Marienthal; zunächst Zöllner; 1750 Hofmann auf der Rußmühle, 1750 Erbbeständer auf der Rußmühle; er und seine Frau Dorothea waren 1745 Paten von Johannes Wentz und 1748 Paten von Johann Christian Scheel 912.

 

Am 11.3.1717 wird in Marienthal getauft der auf der Rußmühle geborene Johann Valentin Schneider geboren 913; Johann Peter Schneider wird 1695 auf der Rußmühle geboren, der 1709 Pate bei der Taufe von Johann Peter Theis ist 914. Um 1700 wird auf der Rußmühle die Anna Ca­tharina Schneider geboren, sie wird 1714 in der ev. Kirche Marienthal konfirmiert; sie tritt 1719 als Patin bei der Taufe von Johann Henrich Lotz in Erscheinung, sowie 1715 bei der Taufe der gleichnamigen Anna Katharina Schneider und 1720 bei der Taufe von Anna Catharina Diehl915. Johann Simon Schneider, luth., geb. 12.2.1700 Rußmühle – 1.5.1743 Rußmühle; getauft Marienthal; Pate ist Simon Christophel *Müller von der Haynmühle; Konfirmation 1713 in Marienthal; Schneider war 1717 Pate von Maria Dorothea Staud, er und seine Frau Anna Maria waren 1731 Paten von Johann Simon Mohr 916.

 

Photo:

- Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 315: Der Stauweiher, Klau­se genannt und die Mühle.

- Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 317: Das oberschlächtige Wasserrad

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 199: „Als Erbbestand verliehene Rußmühle bei Rockenhausen, 1750

 

Literatur/Urkunden:

- Fabricius, W.: Die Herrschaften des unteren Nahegebietes. Der Nahegau und seine Umgebung, Bonn 1914, S. 241-242, 616

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1553/5: Gericht Rußweiler und Rußmühle, 1711-1720, 1745-1752, 1771-1776

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1554/4: Renovationen über die Rußmühle, 1714, 1733, 1750

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1554/5: Renovation über die im Gerichtsbezirk von Rußweiler oder der Rußmühle liegenden Hofraiten, Wiesen und Äcker, 1793

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1556/6: Rußmühle, 1672, 1705, 1776; enthält Erbbestandsbriefe

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1558/1: Renovationen über die Rußmühle, 1733, 1750

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1558/2: Rußmühle und die dazu gehörigen Äcker und Wiesen, Bd. 1, 1737

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1558/3: Erben von Valentin Schneider als Erbbeständer der Rußmühle gegen die kurfürstliche Hofkammer: Vergabe der Mühle im Temporalbestand, 1737-1742

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1558/4: Rußmühle und die dazu gehörigen Äcker und Wiesen, Bd. 2, 1672, 1686-1714, 1731-1749

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1558/5: Rußmühle und die dazu gehörigen Äcker und Wiesen, Bd. 3, 1749-1752, 1765-1796

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1559/4: Renovation und Vergabe der Rußmühle, 1672, 1692, 1705-1714, 1735-1751, 1791

- LA Speyer Best. A2 Nr. 2193: „Amtsprotokolle der Erbbestandshöfe Rußmühle …., 1765-1772, 1798“

- Weber: Die Rußmühle bei Rockenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 314-318

- Zimmer, Ludwig: “Ein Hausinventar aus dem Jahr 1696” (zur Erbauseinandersetzung 1696 zwischen den Erben des verstorbenen Müllers auf der Rußmühle Johannes *Berg); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1929, S. 6-8

- Zink, Theodor: Rußmühle, der Name; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1906, S. 65-67

 

 

 

 

 

Ruthweiler:

VG Kusel, Lk Kusel; unterhalb der pfalz-zweibrückischen Burg Lichtenberg westlich von Kusel gelegen; am Pfeffelbach; war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Lichtenberg

 

Der ursprünglich aus Nieder- und Oberruthweiler bestehende Ort wurde im Jahr 1271 als Nyderrudewilre erstmals urkundlich er­wähnt. Er gehörte zum Burgfrieden der Burg Lichtenberg. 1816 kam Ruthweiler zum Fürstentum Lichtenberg, einer neugeschaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld beziehungsweise ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Mit die­sem fiel es 1834 an Preußen, das aus diesem Gebiet den Landkreis Sankt Wendel schuf. Nach der Abtrennung des Hauptteils an das neugeschaffene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis St. Wendel-Baumholder, zu dem der Ort bis 1937 gehörte, als er in den Land­kreis Birkenfeld eingegliedert wurde. 1969 wurde er in den Landkreis Kusel umgegliedert 917.

 

Mühlen:

die beiden Mühlen in Ruthweiler wurden 1796 von den französischen Revolutionstruppen ausgeraubt. In ihnen war das letzte Getrei­de aus der Umgebung gelagert. In dem erhalten gebliebenen Bericht, den der Verwalter „auf Verlangen des Oberamtes“ am 23.6.1796 abfaßte, ist die Empörung über die Unmenschlichkeit des Krieges erhalten geblieben 918.

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 857: Die Mühlen zu Ruthweiler, 1615-1793

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1063: Die Schädigung der beiden Müller zu Ruthweiler bei der Plünde­rung Lichtenbergs durch die Franzosen, 1796

 

 

- Bremmen- und Faußemühle:

s. Neumühle

 

 

- Neumühle:

sie liegt eine 1/2 Stunde oberhalb der Oberen Ruthweiler Bann- und Mahlmühle 919; sie wurde später später Bremmen- und Faußemühle genannt; sie ist identisch mit der Neumühle (auch Fause Mühle oder Bremmenmühle genannt) bei Pfeffelbach (s. dort)

 

 

- Obere Ruthweiler Bann- und Mahlmühle:

heute Anwesen Hauptstraße 5. Das heutige Anwesen wurde nach der Zerstörung im 17. Jh. als „Noth-, Bann- und Oligmühl“ zwi­schen 1746 und 1771 neu errichtet; die oberirdischen Geschosse stammen von 1869. Die von der Straße zurückgesetzte Mühle ist ein zweigeschossiger, siebenachsiger Quaderbau mit Satteldach über drei Kellerebenen. Früher befand sich im linken Teil die Getreide­mühle, zur rechten der Wohntrakt, im Obergeschoß war das Getreidelager untergebracht. Vor der Mühle liegt das über alle drei Kellergeschosse hinabreichende Wasserhaus, in dem sich noch das eichene Mühlrad der ehemaligen Lohnsägerei befindet. Das an die südöstliche Ecke des Wohntrakts anschließende Gebäude der Lohnsägerei, in dessen Untergeschoß Stallungen untergebracht waren hat eine auf dem Stand der Nachkriegszeit befindliche Sägewerkstatt mit einem horizontalen und einem vertikalen Gatter 920.

 

Die Mühle liegt hart unten an dem Schloß Lichtenberg im Tal, ein Büchsenschuß oberhalb des Dorfes Ruthweiler. Von der nächst ge­legenen Neumühle (später Bremmen- oder Faußemühle genannt) und der nächsten bei Diedelkopf gelegenen herrschaftlichen Salz-Sode liegt sie je eine halbe Stunde entfernt 921.

 

Erstmals urkundlich 1544 erwähnt; Müller in Ruthweiler war bis vor 1657 (err.) der Hans Konrad *Becker; seine Witwe Margaretha NN ° II 17.9.1657 in Ruthweiler den Müller in Ruthweiler, Matthias *Klein 922.

 

In der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt 923: “Die Mahl und Bannmühle zu Ruthweiler liegt auch am Pfeffelbach, der durch andere Wässerlein verstärkt worden ist, hart unten am Schloß Lichtenberg im Tal, 1 Büchsenschuß ober­halb dem Dorf Ruthweiler. 3 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang. Höhe der Räder 15, 16 und 12 Schuh. Vorderteich 180 Schritt, Hinterteich 64 Schritt lang. Reparaturen haben die gebannten Mähler auszu­führen. Friedrich *Höth hat die Mühl von gnädig­ster Herrschaft um 2000 fl übernommen, hat Erbbestandsbrief vom 20. März 1742, zahlt bzw. entrichtet an Pacht für diese Haupt­mühle und eine noch zu errichtende Notmühle unten am Dorf 10 fl und 23 Ma. Korn und ebensoviel Haber. Gebannt sind im Tal 40 Familien, Ruthweiler 22 Familien, Körborn 22 Familien, Oberalben 9 Familien, Fron­bach und Dennweiler mit den Hirten 22 Famili­en, zusammen 129 Familien. Die einzelnen Familien lassen 3 oder 2, aber auch nur ein Faß in der Woche mahlen. Der Bann­müller genießt ordinäre und extraordinäre Freiheit von Fronden und Kriegskontributionen wie die anderen Bannmüller im Oberamt.“.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 25 924 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehö­rende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Ruthweiler Mühl [hat] 3 Waßerräder, welche 2 Mahl und einen Scheelgang treib:, [zahlt an Pfacht] 10 fl in Geld, 23 Mltr Korn, 23 Mltr Habern. Burg und Thal Lichtenberg, Bistert [Wüstung bei Thallichtenberg], Cörborn, Ruthweiler, Oberalben, Frohnbach u. Dennweiler aus 129 fam: bestehend, seynd dahin ge­bannt.“

 

Um 1770 war Sebastian *Benedum Müllermeister auf der Ruthweiler Obermühle; er ist ab 1771 Müller auf der Schwarzenborner Mühle 925.

 

Im Mühlenverzeichnis, welches Herzog Carl August II. von Pfalz-Zweibrücken 1788 aufstellen ließ, ist die Mühle beschrieben: “Die Ruthweiler Bann- und Mahlmühle erhält ihr Wasser wie die höher bei Pfeffelbach und Reichweiler gelegenen Mühlen, zu dem noch bei Thallichtenberg das Berweiler Bächelgen aus verschiedenen starken Brunnen und unten am Dorf das des Talbaches hinzu­kommt. ... Diese Mühle liegt hart unten an dem Schloß Lichtenberg im Tal, ein Büchsenschuß oberhalb des Dorfes Ruthweiler. Von der nächst höhergelegenen Neumühle (später Bremmen- und Faußemühle genannt) und der nächsten bei Diedelkopf gelegenen herr­schaftlichen Salz-Sode liegt sie je eine halbe Stunde entfernt. Das Mahlwerk besteht aus zwei Mahl- und einem Schälgang mit drei Wasserrädern.“ ... Zu dieser Mühle sind gebannt: Lichtenberg, die Burg mit Thallichtenberg (54), Bistard, Ruthweiler (22), Körborn (22), Oberalben (9), Frohnbach und Dennweiler (22), zusammen 129 Familien 926.

 

Von der Mühle stammt der Müller Johann Jacob *Eisenhuth, der 1725 die Mühle in Aulenbach erwarb 927.

 

1788 ist Friedrich *Höh Erbbeständer der Mühle; er hat die Mühle mit Erbbestandsbrief vom 30.2.1742 für 2000 fl. von der Herr­schaft erworben 928.

 

1790 kommt es zu Bannalitätsstreitigkeiten zwischen dem Frohnbacher Hofbeständer und den beiden Bannmüllern zu Ruthweiler 929.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 143

 

Literatur/Urkunden:

- Hinkelmann: Alte Mühlen im Bereich der Burg Lichtenberg; in: Westricher Heimatblätter 1976, S. 152 ff.

- Jung: Familienbuch der evangelischen Kirchengemeinden Burg Lichtenberg und Pfeffelbach, Teil I und II (Bonn 1995), um­faßt die Orte Burg Lichtenberg, Thallichtenberg Fronbacher Hof, Körborn, Ruthweiler, Breitester Hof, Bistart, Pfeffelbach, Reich­weiler, Schwarzerden

- LA Speyer Best. B2 Nr. 896 1: „Bannalitätsstreitigkeiten zwischen dem Frohnbacher Hofbeständer und den beiden Bannmüllern zu Ruthweiler, 1790“

- Reitenbach: Die Plünderung der Burg Lichtenberg und der Ruthweiler Mühlen bei Kusel. [1796]; in: Pfälz. Heimatbll. 9, 1961. 36, 1961

 

 

 

 

 

Ruthsweiler / Glan:

die Angabe bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 259 zur “Streitmühle bei Ruthsweiler am Glan” ist mißverständlich, der Ort in heutiger Schreibweise heißt ‘*Rutsweiler

 

 

 

 

 

Rutsweiler / Glan:

OT von Altenglan , VG Altenglan, Lk Kusel; bei Kusel am Glan gelegen;

 

Burg und Herrschaft Lauterecken stammen aus dem Besitz der Grafen von Veldenz, kamen durch Heirat 1444 an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. 1409 vermählte sich der Sohn des Kurfürsten/König Ruprecht III. von der Pfalz und der Elisabeth von Hohenzol­lern, Pfalzgraf Stephan mit Anna von Veldenz, dem einzigen Kind und damit Alleinerbin des Grafen Friedrich III. von Veldenz. Graf Friedrich III. von Veldenz, der letzte Veldenzer im männlichen Stamm, verstarb 1444 ohne Nachkommen. Damit fiel die Grafschaft Veldenz an den Sohn der Agnes von Veldenz († °° mit † Pfalzgraf Stephan), Pfalzgraf Ludwig I. den Schwarzen. Die Herrschaft Lau­terecken war von 1543-1694 ein selbständiges Fürstentum Pfalz-Veldenz und wurden nach langem Erbstreit 1733 der Kurpfalz ein­verleibt. Rutsweiler war daher bis 1733 pfalz-zweibrückisch, ab 1733-1797 kurpfälzisch. Der Ort gehörte zum Filialgebiet, später Schultheißerei Reichenbach 930.

 

Die Streitmühle in Rutsweiler (Anm.: zwischen Rutsweiler und Altenglan gelegen) ist dagegen 1745 (!) im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis noch als pfalz-zweibrückisch aufgeführt, während das Dorf Rutsweiler selbst als kurpfälzisch bezeichnet wird; der Erbbeständer Daniel Weber hat einen kurpfälzischen Erbbestandsbrief von 1744 (!); erst im kurpfälzischen Renovationsprotokoll von 1776 des kurpfälzischen Amtes Lauterecken 931 als kurpfälzisch verzeichnet.

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden allgemein zu Mühlen:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über den Mühlenbau zu Rutsweiler +++klären: welche Mühle+++,

 

 

- Neumühle:

am südlichen Ortsrand liegt das Gelände der ehemaligen Neumühle, die 1892 zur chemischen Fabrik umgebaut wurde. Die ursprüng­liche Öl- und Getreidemühle wurde u.a. von Pfarrer Schmidt, der von 1682-1717 die Pfarrei Theisbergstegen innehatte, mit seinem Vater nebenher betrieben. Später folgte der Müller Jakob (1) *Drees (1772 – 1855), auf den sein Sohn Jakob (2) *Drees (1804-1870) folgte. Drees (+++klären, welcher von beiden++++ führte zusammen mit dem Godelhausener Müller Scheuermann einen jahrelangen Streit gegen den Besitzer der Theisbergstegener Mühle, dem sie vorwarfen, durch Veränderung der Stauwehrhöhe den Wasserabfluß zu ihrem Nachteil verändert zu haben. Nach dem Tod des Müllers Jakob Drees 1870 wurde die Mühle geschlossen, da seine Söhne andere Berufe hatten. 1892 erwarben die Brüder August und Jakob Weyrich das brachliegende Areal, um eine sog. Thomasschlacken­mühle zu errichten. Bei diesem Arbeitsvorgang wird aus einer Schlacke, die bei der Stahlherstellung nach dem „Thomasverfahren“ anfällt, durch Vermahlen das phosphorhaltige Düngemehl „Thomasmehl“ gewonnen. 1894 wurde mit Bau einer Superphosphatfabrik begonnen. Wegen der bei der Produktion anfallenden Dämpfe mußte der Schornstein von ursprünglich 16m auf 33m erhöht werden. Das Unternehmen geriet 1907 in Konkurs. Das Bankhaus Wack aus Kusel wurde neuer Eigentümer, ab 1913 wurden in den Gebäu­den Ziegelsteine produziert. Mit dem Zusammenbruch des Bankhauses Wack 1927 kam auch das Ende der Neumühle, 1929 erfolgte die endgültige Liquidation. Das Gelände wurde in Parzellen aufgeteilt und versteigert 932.

 

Im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Amts Lauterecken von 1776, erstellt von dem Hofgerichtsrat und Amtskeller Lehne 933 ist folgendes enthalten 934: „Die Neu­mühle bei Rutsweiler liegt am Glan, hat 2 Wasserräder für 1 Mahl- und 1 Schälgang. Erbbeständer Jakob Drees hat verkauft an vor­genannten Johannes Braun, der den Kauf annulieren möchte. Pacht: 3 Ma. Korn und 3 Ma. Hafer.“

 

1836 war Johannes *Drees der Müller auf der Neumühle bei Rutsweiler; er war 1836 Nebenvormund der minderjährigen Müllerstochter Katharina Geib (Tochter des † Müllers auf der Mahlmühle Friedelhausen, Karl Weisenstein) 935. Auch 1860 war Johannes Drees der Müller auf der Neumühle bei Rutsweiler; er wird 1860 verklagt von dem Jakob Drumm aus Theisbergstegen 936.

 

Karte:

- LA Speyer Best. J1 Nr. 530 (darin u.a. das Gerichtsprotokoll im Rechtsstreit Drumm ./. Johannes Drees), 1860 und Plan der Neumühle bei Rutsweiler von 1860

 

Literatur/Urkunden:

- Emrich: 700 Jahre Rutsweiler, a.a.O., S. 58-59

- LA Speyer Best. J1 Nr. 530 (darin u.a. das Gerichtsprotokoll im Rechtsstreit Drumm ./. Johannes Drees), 1860 und Plan der Neumühle bei Rutsweiler von 1860

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1598 UNr. 4: Neumühle unterm Remigsberg, 1732-1791

 

 

- Streitmühle:

die Mühle liegt nördlich der Ortschaft, direkt am Glan; zwischen Rutsweiler und Mühlbach gelegen;

 

Der Übergang der Mühle von Pfalz-Zweibrücken auf Kurpfalz ist noch zu +++klären+++; die Streitmühle in Rutsweiler ist 1745 (!) im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis ist die Streitmühle noch als pfalz-zweibrückisch aufgeführt, während das Dorf Ruts­weiler selbst als kurpfälzisch bezeichnet wird; der Erbbeständer auf der Ölmühle Johannes Krauth hat einen kurpfälzischen Erbbe­standsbrief von 1744 (!); erst im kurpfälzischen Renovationsprotokoll von 1776 des kurpfälzischen Amtes Lauterecken 937 als kur­pfälzisch verzeichnet.

 

Aus der Mühle entstanden 1729 zwei Mühlen, eine Mahlmühle und eine Ölmühle.

 

Die Streitmühle wird im Mühlenbericht des Oberamts Lichtenberg von 1746 beschrieben 938: „Beyde die Ohligmühl sowohl alß Mahlmühle sind in einem passablen Stande. Und die Mahl Mühl hat ohne die Ohlig Müh­len welche Ihr apartes Wasser Rad hat, noch 2 Wasser Räder, davon das eine einen Mahlgang und das andere einen Mahl und Scheel­gang wechsel weis treibet. Hat auch einen Ahlfang. Muß bey großem Waßer 4 – 5, auch mehr Wochen still stehen. Gleich hart an der Mühlen ist das Wehr … Die Mahl Mühl gibt jährlich 3 Malter Korn und 3 Malter Haber, und der Ohlig Müller 3 fl und 18 Creutzer Pfacht.“ In der selben Urkunde 939 ist der Bereich der zugehörigen Mähler verzeich­net. „Es finden sich weiter keine Dörfer um diese Mühle … ausgenommen das pfälzische Ort Ruthsweiler. Vordem hatten die Zwey­brückischen bey Ihnen gemahlet, können aber nicht mehr. 50-60 Familien es Jahrs beför­dern können.“ Weiter heißt es: „Von der Mahlmühlen ist Daniel Weber der Erbbeständer und Friedrich Kraut von der Ohligmühlen. Beyde haben einen auf ihre Eltern Philipp Weber und Johannes Kraut eingerichteten und von Churpfaltz Ihnen mitgetheilten Erbbe­stand Brief vom 21.10.1744 in Händen ...“

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 940wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Mühle be­schrieben: „die sogenannte Streit Mühl an Glaan Fluß (hat) 2 Waßer Räder, davon das eine einen Mahlgang, das andere aber einen Mahl et Scheelgang wechsel weis treibet, (gibt jährlich an Pfacht) 3 Mltr Korn (und 3 Malter Haber; getrauet sich 50 biß 60 Familien jährlich fördern zu können, und ist kein Bann Mühl.“

 

Die Streitmühle war 1766, wie auch das Dorf Rutsweiler, ebenfalls kurpfälzisch. In diesem Sinne läßt sich eine Stellungnahme des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg-Kusel vom 26.10.1766 verstehen. Das Oberamt berichtete anläßlich der pfalz-zwei­brückischen Verordnung über das “außer Landes Mahlen”. Hierbei wird die Streitmühle erwähnt, “wo der Pacht an Churpfalz abge­führt” wird und deswegen “auch das dominium directum” dahin gehört 941.

 

 

- Mahlmühle auf der Streitmühle:

Die Mühle ist erstmals 1541 oder 1547 (schlecht lesbar) als Walkmühle bezeugt und wurde vom Mühlbacher Schultheiß Simon Sauer betrieben; 1590 plante eine anderer Simon Sauer den Bau einer Getreidemühle in Mühlbach. Dieses Gesuch wurde zunächst abge­lehnt, da in unmittelbarer Nähe in Mühlbach und in Stegen bereits Mahlmühlen bestanden. Auf einen erneuten Antrags Simon Sauers von 1592 wurde der Bau genehmigt; allerdings durfte die Mühle von Sauer, der zugleich Bauer war, nur zum Mahlen eigenen Getrei­des genutzt werden; ausnahmsweise durfte er bei Ausfall einer der benachbarten Mühlen für eine gewisse Zeit Kundenaufträge an­nehmen 942. 1595 befand sich die Mühle im Besitz der beiden Mühlbacher Einwohner Simon *Doll und Hans Contern; eine Grenzbe­schreibung von 1600 zeugt er­neut von einer Walzmühle. 1615 war Pächter der Anthonium Müller 943. Auf der Streitmühle wird 1721 der spätere Müller auf der „Rütschmühle zu Fohren“, Johann Jakob *Barth, geboren 944, der Sohn des Müllers Johann Nickel Barth 945.

 

In einer Renovation der Schultheißerei Reichenbach vom 17.9.1738 sind 13 Mühlen aufgeführt 946, darunter die Mühle in Rutsweiler, welche wie folgt beschrieben ist: „Philipp Weber zu Rutzweiler eine mahl und ohligmühl, so ein Erbbestand, gibt jährlich 2 Mltr Korn und Zwey Mltr Haber, 3 fl we­gen des Ohlig gangs seit 1720 in die Kellerey Remigsberg, mit 2 mahl- und Einen ohliggang von anfang biß hirhin.“

 

Um 1738 ist Philipp Weber Müller und Erbbeständer auf der Streitmühle 947, dem ab 1744 sein Sohn Daniel *Weber nachfolgt 948. Müller auf der Ölmühle ist 1746 Daniel *Weber.

 

Die Mühle wurde im Frühjahr 1739 von der herrschaftlichen Verwaltung erfaßt und im Mühlenbericht vom 11.5.1739 beschrieben wie folgt 949: „Hat Philipps Weeber der jetztmahlige sogenannte Streit-Müller, bereits vor 2 Jahren diese Gimbsbacher Mühl zusambt denen dabey gehabten Wießen an Nickel Müller verkaufft, sich auch anerbotten, das Laude­mium darvon zu entrichten …..Nachdeme nun aber ersagter Nickel Müller nach … 6 Wochen des geschlossenen Kauff-Contracts verstorben, und aus zwey Ehen 8 Kinder hin­terlaßen ….“.Der Kaufvertrag konnte daher nicht vollzogen werden.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Lichtenberg von 1745 950 ist die Streitmühle noch als pfalz-zwei­brückisch aufgeführt und wird wie folgt beschrieben 951: „Die Wasser des Glans wurden mittlerweile durch mehrere Seitenbächlein verstärkt. Die Mühle liegt in der Schulthei­ßerei Ulmet, ¼ Stunde unter­halb der Theisbergsteger und ½ oberhalb der Altenglaner Müh­le. Das kurpfälzische Dorf Rutsweiler ist nicht weit entfernt. 2 Wasser­räder für Mahl- und Schälgang, 1 Wasserrad für die Ölmühle. Gleich bei der Mühle das Wehr, der Hin­terteich 10 Ruthen lang.Der Erbbeständer der Mahlmühle ist Daniel Weber. Er hat einen von Kurpfalz auf seine „Elteren“ Philipp Weber ausgestellten Erbbe­standsbrief vom 21. November 1744 in Händen.“

 

Bereits 1747 ist auch Daniel *Weber nicht auf der Mühle, die jetzt von Philipp Weber d. J. bewirtschaftet wird. Dies ergibt sich aus einem Schreiben vom 7.1.1747. Nach dem Altenglaner Lagerbuch von 1749 bewirtschaftete der Streitmüller außerdem auf Altengla­ner Gemarkung eine landwirtschaftliche Fläche von 5 ¾ Morgen und 17 Quadratruten. Auf Philipp Weber d. J. folgte Henrich *Mül­ler dem man wahrscheinlich bereits am 9.1.1754 die Mühle übertrug 952. Bis 1760 war Henrich Müller Beständer der Gumbsweiler Mühle, die er 1730 erworben hatte. Henrich Mül­ler ist der Vater der Elisabeth Müller, die den Nicolas *Sieber heiratete. Dieser über­nahm um 1762 die Streitmühle in Rutsweiler 953, wohl in Erbauseinandersetzung nach seinem Schwiegervater.

 

Im kurpfälzischen Renovationsprotokoll von 1776 des kurpfälzischen Amtes Lauterecken 954 ist die Mühle wie folgt beschrieben 955: “ist eine Erbbestands- Mahl- und Ohligmühle, hat 2 Wasserräder für 1 Mahl- und 1 Schälgang. Erbbeständer ist Jo­hann Nicolas *Sie­ber und Ehefrau Elisabeth (mit 4 Töchtern). Erbbestandsbrief vom 12.3.1763. Pacht: 3 Ma. Korn und 3 Ma. Hafer auf den Herr­schaftsspeicher nach Remigiusberg. Erbbeständer der Ohligmühle ist Friedrich Krauth. Im Erbbestandsbrief vom 21.11.1744 ist Da­niel Weber als Erbbeständer genannt.“

 

Seine Tochter Philippina Sieber heiratete 1785 den Christian Seyl, den Sohn des Altenglaner Lehrers Johann Philipp Seyl. Mit ihm begann die Ära der Sippe Seyl auf der Streitmühle. Ihm folgten Philipp Seyl I., Philipp Seyl II., Philipp Seyl III. Und der letzte Streit­müller Julius Seyl 956. Philipp I. Seyl erhält die Mühle am 1.2.1826 durch seine Mutter Philippina Sieber, die Witwe des Christian Seyl übertragen 957.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 werden auf der Streitmühle genannt 958: der Handelsmüller Friedrich Krauth und der Handelsmüller Philipp Seyl junior.

 

1957/58 war Julius *Seyl der Müller auf der Streitmühle (Mahlmühle); er ist der Sohn des Mahlmüllers Philipp Seyl III.; Julius Seyl nahm die 1957/58 die Stillegung der Streitmühle (Mahlmühle) vor 959, bzw. 1963 960.

 

Dieter Mack ist heute (Anm. 2011) Eigentümer der Streitmühle. Er hat diese vor 25 Jahren erworben und ein Wasserwerk eingebaut mit dem Strom erzeugt wird 961.

 

Beständer / Müller auf der Mahlmühle waren:

- 1595 Simon *Doll und Hans Contern

- 1615 war Pächter der Anthonium Müller

- +++++

-1721 wird auf der Streitmühle bei Ruthweiler der Johann Jakob Barth der Sohn des Rütschenmüllers (Ritschmühle bei Kusel) Jo­hann Nickel Barth

- um 1738/1744 ist Philipp Weber; ihm folgt ab 1744 sein Bruder Daniel *'Weber nach

- ab 1744 Daniel Weber

- ab 1747 Philipp Weber d. J.; nach ihm folgte Henrich Weber, dem man wahrscheinlich bereits am 9.1.1754 die Mühle übertrug

- 9.1.1754 bis 1760 Henrich Müller († 1760);Vater der Elisabeth Müller, °° mit Nicolas Sieber

- Nicolas Sieber; Vater der Elisabeth Sieber °° 1785 mit Christian Seyl

- Christian Seyl; von ihm übernahm sein Sohn Philipp Seyl I. die Mühle

- Philipp Seyl I; von ihm übernahm sein Sohn Philipp Seyl II. die Mühle

- Philipp Seyl II.; von ihm übernahm sein Sohn Philipp Seyl III. die Mühle

- Philipp Seyl III.; von ihm übernahm sein Sohn Julius Seyl die Mühle

- bis 1957/58 bzw. 1963 Julius Seyl

 

 

- Ölmühle:

die Trennung zwischen Mahlmühle und Ölmühle erfolgte 1729.Mahl- und Ohligmühle befanden sich im selben Gebäude unter einem gemeinsamen Dach. Am 24.4.1729 bekam der aus Patersbach stammende Henrich Krauth die Ölmühle. Er ist der Vater des am 30.4.1719 zu Patersbach getauften Sohnes Johann Friedrich *Krauth 962. Dieser wird in dem 1745 fertiggestellten pfalz-zweibrücki­schen Mühlenverzeichnis des Oberamts Lichtenberg von 1745 963 als Ölmüller auf der Streitmühle benannt.1744 befand sich die mit nur einem Wasserrad betriebene Ölmühle im Gegensatz zur Mahlmühle in einem guten Zustand. Der Betreiber war Johann Friedrich Krauth. Verbunden mit einer sich immer weiter ausdehnenden Landwirtschaft betrieben in der Folge auf der Streitmühle Nickel Krauth, Casimir Krauth, Philipp Krauth, Friedrich Krauth sen. Und Philipp Krauth jun. Den Ölschlag 964.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Lichtenberg von 1745 965 ist die Öl­mühle auf der Streitmühle noch als pfalz-zweibrückisch aufgeführt und wird wie folgt beschrieben: „Die Wasser des Glans wurden mittlerweile durch mehrere Seiten­bächlein verstärkt. Die Mühle liegt in der Schultheißerei Ulmet, ¼ Stunde unterhalb der Theisbergsteger und ½ oberhalb der Alt­englaner Mühle. Das kurpfälzische Dorf Rutsweiler ist nicht weit entfernt. Der Ohligmüller ist Johannes Kraut.“ Dort heißt es weiter (zitiert nach Latterner: Die Streit­mühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 138): „Der Ohligmüller hat seinen Verdienst aus dem Ankauf des Samens und aus dem Ver­kauf des Öles. Neben seinem ausgelegten Gelde bekäme er noch die Ohligkuchen, die er manchmal für 2 Gulden pro 100 Stück ab­setzen könne. Falls aber die Mähler den amen selber bringen, erhaltet er pro Faß Samen, der doppelt ge­schlagen werden muß, zehn Kreuzer und vom Hanfsamen, der nur einmal geschlagen werden muß, rund sechs Kreuzer als Schläger­lohn, dafür aber die Hälfte dieser Kuchen herausgeben muß.“

 

Friedrich Krauth legt 1745 bei der pfalz-zweibrückischen Mühlenrenovation der Mühlen im Oberamt Lichtenberg 966 einen kurpfäl­zischen (!) Erbbestandsbrief vom 21.10.1744 vor, lautend auf seine „Elteren“ Johannes Krauth.

 

1746 und auch 1776 war Friedrich *Krauth der Müller auf der Ölmühle. Im pfalz-zweibrückischen Renovationsprotokoll von 1746 heißt es 967: Von der Mahlmühlen ist Daniel *Weber der Erbbeständer und Friedrich Krauth von der Ohlig Mühl. Beyde haben einen an ihre Peteren [Anm.: „Petter“ = Onkel 968] Philipp Weber und Johannes Krauth eingerichteten und von Churpfaltz ihnen mitgetheil­ten Erbbestandsbrief vom 21. gbris 1744 in Händen ...“.Im kurpfälzischen Renovationsprotokoll von 1776 des kurpfälzischen Amtes Lauterecken 969 ist die Mühle wie folgt beschrieben: “ist eine Erbbestands- Mahl- und Ohligmühle.... Erbbeständer der Ohligmühle ist Friedrich Krauth“ 970.

 

Zum Wohlstand der Ohligmüller der Familie Krauth trugen die nahegelegenen Quecksilberbergwerke am Potzberg bei, der die Ab­satzmöglichkeiten des in der Mühle erzeugten Öls erheblich steigerten 971.

 

Am 18.10.1801 kam es zu einem Raubüberfall der Schinderhannesbande [ohne direkte Beteiligung des Schinderhannes] auf die Streitmühle, unter Führung des früheren Müllers auf der Mühle in Hachenbach, Jakob *Porn. Streitmüller war damals Niklas *Krauth (Anm. Öl­mühle), °° Maria Elisabetha Drumm mit Familie und der Söhne Casimir Krauth geb. 1778 err.) und David Krauth geb. 1788 err.). Es wurden u.a. knapp 700 Gulden entwendet 972.

 

1845 betrieb der auf der Streitmühle (Ölmühle) ansässige Philipp Krauth eine Mahl- und Ölmühle (ein Schäl- und ein Mahlgang) 973.

 

Vor 1856 nahm der Müller Friedrich Drauth (Ölmühle) +++prüfen: wo war Drauth Müller: auf der Ölmühle der Streitmühle oder auf der unterliegenden Mühlbacher Mühle oder auf beiden ?++++, der eine Tochter des Müllers NN. Schäfer geheiratet hatte, durchgrei­fende Reparaturen an der Mühlbacher Mühle und am Gerinne der Mühle vor 974. Es kam deshalb 1856 zu einer Auseinandersetzung zwischen Friedrich Drauth und dem Müller auf der nahegelegenen Streitmühle bei Rutsweiler/Glan, Philipp Krauth. Der damals 57­jährige Krauth warf dem Mühlba­cher Müller schriftlich Veränderungen in Wasserführung vor, die für die Streitmühle nachteilig sei­en: „Vor 10-11 Jahren geschah an der Mühlbacher Mühle eine durchgreifende Reparatur. Als dieselbe soweit gediehen war,wurde die Grundschwelle der Gerinne ge­legt. Im Beisein des herbeigerufenen Bürgermeisters machte Werkmeister Kneip aus Ramstein an die Wand des rechts außenstehen­den Mühlengebäudes ein Zeichen. Nach Weggang des Bürgermeisters wurde dieses Zeichen um 8 Zoll höher gerückt. Dies habe Kneip erzählt. Ferner muß ich bemerken, daß ein Teil des Wehrs am linken Glanufer beim Brückenbau ein­gerissen wurde, um die Fluten abzuleiten. Beim Wiederaufbau des Stücks hat der Müller Drauth sein Wehr an dieser Stelle höher ge­legt, was jetzt noch zu er­sehen ist. Drauth behauptete, nur in der Höhe eines angeblichen Eichpfahles, der in dem Wehr steckt, sein Wehr erbaut zu haben. Ich muß aber bezweifeln, daß das Stück Holz ein Eichpfahl sei und zwar deshalb, weil keine Urkunde vorhan­den ist, welche diesen Pfahl die Eigenschaft eines Höhenmessers gibt.“ Dazu erwiderte der damals 31jährige Müller Friedrich Drauth: „Vor etwa 10 Jahren gehör­te die Mühle den minderjährigen Schäferischen Kindern, über welche Krauth Vormund war. Ob man bei der damaligen Reparatur die Grundschwelle, die Krauth angibt,um 8 Zoll höher legte,weiß ich nicht. Jedenfalls sind wenn überhaupt Veränderungen vorgenom­men wurden, keine Klagen laut geworden. Was die angebliche Erhöhung meines Wehres betrifft, so muß ich bemerken, daß ich bei dessen Wiederaufbau den Bauschaffner und den Bürgermeister zugezogen habe und mich nach ih­ren Anweisungen richtete. Ich bitte den Bauschaffner darüber zu vernehmen. Der im Wehr steckende Pfahl ist lange vor meiner Zeit schon vorhanden gewesen.“ Aus dem ausschlaggebenden Gutachten des vermessenden Technikers ging hervor, daß weder die ober­halb gelegenen Wiesen noch der Ei­gentümer der Streitmühle durch die derzeitige Erhöhung des Wehrs wegen Hinterwassers benach­teiligt wurden 975.

 

Die Konkurrenz durch die nahegelegene Ölmühle des Friedrich Drauth, die 1858 auf der Mühlbacher Mühle errichtet wurde und der frühe Tod des noch verhältnismäßig jungen Ölmüllers Friedrich Krauth, der 1882 verstarb, führten zum allmählichen Niedergang der Mühle. Der gleichnamige Sohn des Verstorbenen war erst 17 Jahre alt und betrieb zunächst die Ölmühle weiter. Er ließ die Mühle am 22.9.1909 in der Gastwirtschaft Karl Klinck in Altenglan freihändig versteigern. Diese wurde durch den Mahlmüller auf der Streit­mühle, den Müller Philipp Seyl III. ersteigert. Dieser ließ den Gebäudeteil abreißen und errichtete ein 2. Wohnhaus 976.

 

Photo zur Streitmühle allgemein:

- Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 41

- Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 135

 

Literatur/Urkunden zur Streitmühle allgemein:

- Denkmaltopographie Kusel, a.a.O.,S. 40-41

- Kreisarchiv Kreisverwaltung Kusel, Kart. Nr. 469

- Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 134-144

- LA Speyer Best A 2 Nr. 131: kurpfälzischen Renovationsprotokoll von 1776 des kurpfälzischen Amtes Lauterecken

- LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 27r-30: pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Lichtenberg von 1745

- LA Speyer Best. B2 Nr. 662 6: „Streitmühle zu Altenglan, 1547-1789“

- Zink: Zur Geschichte der Mühlen im mittleren Glantal; hier: Die Streitmühle bei Rutsweiler; in: Heimatblatt de Remigius­landes, Jg. 1, 28. September 1922, Nr. 4

 

 

 

 

 

Rutsweiler/Lauter:

VG Wolfstein, Lk Kusel; südlich von Wolfstein gelegen; gehörte zum kurpfälzischen Amt Wolfstein

 

Mühlen:

++++weiter++++

 

 

1 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Ramberg, http://de.wikipedia.org/wiki/Ramberg_(Pfalz), Abruf vom 12.2.2014.

2 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012; Staatsarchiv Wertheim Best. G Nr. 28.

3 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012 unter Hinweis auf Staatsarchiv Wertheim Best. G 30 Nr. 29.

4 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012 unter Hinweis auf Staatsarchiv Wertheim Best. G 30 Nr. 29.

5 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012 unter Hinweis auf Staatsarchiv Wertheim Best. G 30 Nr. 29.

6 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012.

7 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012 unter Hinweis auf Staatsarchiv Wertheim Best. G30 Nr. 29.

8 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012 unter Hinweis auf LA Speyer Best. F2 Nr. 98.

9 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012 unter Hinweis auf Staatsarchiv Wertheim Best. G R 21 1604/05.

10 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012 unter Hinweis auf Staatsarchiv Wertheim Best. G, R-21 1609/10.

11 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012 unter Hinweis auf LA Speyer Best. C 47, Nr. 2d.

12 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012 unter Hinweis auf LA Speyer Best. C 47, Nr. 2d.

13 Vgl. Mitteilung Von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012 unter Hinweis auf Gemeindearchiv Ramberg, Lagerbuch von 1768.

14 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012; vgl. Grünenwald: Geschichte des Dorfes Dernbach im Queichtal, Aus den Urkunden gearbeitet,

masch.schr. verf. Speyer 1927; Standort: VG-Archiv Annweiler, Var 220/SR.

15 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012 unter Hinweis auf Gemeindearchiv Ramberg, Urkataster 1834.

16 Vgl. Eilbote Landau vom 15.1.1853 = LA Speyer Best. Y 20/41.

17 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012; vgl. Geschichte der Pfarrei Ramberg v. Heinrich Georg Rung. Hschr., 1926, S. 6.

18 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012; vgl. LA Speyer H 31, Nr. 279.

19 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 51.

20 Vgl. LA Speyer B2 1241/5; vgl. Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 120.

21 Vgl. Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 121.

22 LA Speyer Best. F5 Nr. 370 fol. 54r-56.

23 LA Speyer Best. F5 Nr. 370 fol. 60r.

24 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 370 fol. 56.

25 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 127r-131 +++Seitenzahl prüfen: diese ist bei Schworm anders+++ Mühlenprotokoll von 8.7.1746; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 217; vgl. Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 122.

26 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 87r.

27 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1142/5 zitiert bei Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 126.

28 Vgl. Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 126-128 mit Abdruck der Konfirmation, a.a.O., S. 127.

29 Vgl. Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 126-128 mit Abdruck der Konfirmation, a.a.O., S. 127.

30 Vgl. Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 128.

31 Vgl. Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 1289; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1241/5.

32 LA Speyer Best. B2 Nr. 1241/5, zitiert bei Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 130.

33 Vgl. Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 131-132.

34 Intelligenzblatt des Rheinkreises 1826, S. 738-739.

35 Vgl. Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 132.

36 Vgl. Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 70 vom 21.9.1860.

37 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 30.

38 Vgl. Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 121.

39 Vgl. Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 124.

40 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 174.

41 Vgl. LA Speyer W 1/321, abgedruckt bei: Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O. S. 175.

42 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1650.

43 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 25.

44 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 269; vgl. LA Speyer Best. C 38 Nr. 104.

45 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 174.

46 Vgl. LA Speyer Best C 38 Nr. 46.

47 LA Speyer Best. D38 Urk. 14 b.

48 Vgl. Oberseider: Rep. d. Urk. d. Klosters Ramsen (1904) Nr. 14.

49 zitiert nach: Michel/Walther: Die Mühlen zu Frankenstein, Teil 2; in: Heimatjahrbuch Kaiserslautern 2010, S. 109.

50 Vgl. LA Speyer Best. C38 [Nassau-Weilburgische Akten] Nr. 1699.

51 Vgl. Hessisches HStA Wiesbaden 3011/3004, abgedruckt in: Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 21.

52 Vgl. LA Speyer W 1/321, abgedruckt bei: Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O. S. 175.

53 Vgl. Spiess: Der Grabstein des Ramser Klostermüllers; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2002, S. 43.

54Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1658.

55 LA Speyer Best C 38 Nr. 46; zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 290.

56 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1586: „Konkurssache des Franz Brand, Erbbeständer der bischöflich-wormsischen Mühle zu Ramsen, 1172-1776“.

57 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1658.

58 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1586: „Konkurssache des Franz Brand, Erbbeständer der bischöflich-wormsischen Mühle zu Ramsen, 1172-1776“.

59 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1669: „Manumission und Abzug des Bernhard Eberhard von der bischöflich-wormsischen Klostermühle zu Ramsen, 1777-1780“.; vgl. Weber: „Als der Stumpfwald kahl gehauen war“; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Eisenberg/Kirchheimbolanden vom 6.1.1960.

60 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 174.

61 Vgl. LA Speyer W 1/321, abgedruckt bei: Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O. S. 175.

62 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 23.

63 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 29r; LA Speyer Best. C38 Nr. 46 fol. 72r.

64 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 561: „Gesuch des Lo­renz Schumacher, Erbbeständer der herrschaftlichen Mahlmühle zu Ramsen, um Pachtnachlaß, 1773-1774“.

65 Vgl. Weber: „Als der Stumpfwald kahl gehauen war“; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Eisenberg/Kirchheimbolanden vom 6.1.1960.

66 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 562: Gesuch des Lorenz Schuhmacher, Erbbeständer der herrschaftlichen Mahlmühle zu Ramsen, um Genehmigung der Aufgabe der der Mahlmühle angebauten, nicht mehr rentablen Sägemühle“, 1777-1778.

67 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 269 unter Hinweis auf HStA Wiesbaden 168A VIII b 43 a.

68 Vgl. Weber: „Als der Stumpfwald kahl gehauen war“; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Eisenberg/Kirchheimbolanden vom 6.1.1960.

69 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 563: „Veräußerung der herrschaftlichen Mahlmühle zu Ramsen und Erbbestandsvergabe an Henrich Eberhard, 1778-1791“; vgl. Weber: „Als der Stumpfwald kahl gehauen war“; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Eisenberg/Kirchheimbolanden vom 6.1.1960; der Käufer wird bei Weber als „Heinrich Eberhard“ bezeichnet.

70 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 563: „Veräußerung der herrschaftlichen Mahlmühle zu Ramsen und Erbbestandsvergabe an Henrich Eberhard, 1778-1791“.

71 Vgl. Weber: „Als der Stumpfwald kahl gehauen war“; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Eisenberg/Kirchheimbolanden vom 6.1.1960; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 564: „Gesuch des Erbbe­standsmüllers Henrich Eberhard zu Ramsen um Genehmigung zur Aufnahme eines Kapitals auf seine Erbbestandsmühle, 1782“.

72 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 565: „Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Mahlmühle zu Ramsen an Daniel Herzler, 1791“.

73 LA Speyer Best C 38 Nr. 46; zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 290.

74 Vgl. LA Speyer Best C 38 Nr. 46; zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 290.

75 Vgl. HSTA Wiesbaden 168 A VIII b 43 a zur Sägemühle am Lohrberg; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 269.

76 Vgl. LA Speyer Best, C38 Nr. 562: „Gesuch des Lorenz Schumacher, Erbbeständer der herrschaftlichen Mahlmühle zu Ramsen, um Genehmigung der

Abgabe der an die Mahlmühle angebauten, nicht mehr rentablen Sägemühle, 177-1778“.

77 Vgl. Lagerbuch Ramsen im Gemeindearchiv; erwähnt bei Spiess: Wüstungen bei Ramsen; in Busch u.a.: Untergegangene Dörfer, a.a.O., S. 275.

78 Vgl. HSTA Wiesbaden 168 A VIII b 43 a; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 269.

79 Vgl. Lagerbuch Ramsen im Gemeindearchiv; erwähnt bei Spiess: Wüstungen bei Ramsen; in Busch u.a.: Untergegangene Dörfer, a.a.O., S. 275.

80 Vgl. LA Speyer Lagerbuch 120 Bl. 197; zitiert nach Spieß, a.a.O., S. 275.

81 Vgl. Christmann: Dörferuntergang, a.a.O., S. 33.

82 Vgl. Christmann: Dörferuntergang, a.a.O., S. 49.

83 Vgl. Feth: Ram­stein, a.a.O., S. 183.

84 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 145 Urkunde Nr. 97.

85 Vgl. Mitschang: Die Mühle an der Unterschernau 1685-1880; in: Heimatjahrbuch Kaiserslautern 2010, S. 151.

86 Vgl. LA Speyer Soldgeldbelagregister des Oberamts Lautern 1592 Best. SchB 10 Bl. 9; vgl. Christmann: Dörferuntergang, a.a.O., S. 33.

87 Vgl. Fremgen: Bür­ger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 239.

88 Vgl. LA Speyer Best. K Kasten Nr. 25, Urk. Nr. 21 vom 11.1.1834.

89 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 340 Nr. 336.

90 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 267, leider ohne Quellenangabe.

91 Vgl. Mitschang: Die Mühle an der Unterschernau 1685-1880; in: Heimatjahrbuch Kaiserslautern 2010, S. 151.

92 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1533/4; vgl. Feth: Ramstein, a.a.O., S. 189.

93 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1533/4; vgl. Feth: Ramstein, a.a.O., S. 190.

94 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1533/3 Brief des kath. Priesters Nikolaus Victor aus Ramstein vom 14.5.1745, abgedruckt bei Feth: Ramstein, a.a. O., S. 190;

Mittei­lung von Herrn Ulli Heist; auch erwähnt bei Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 267.

95 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1.

96 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1533/3 Brief des kath. Priesters Nikolaus Victor aus Ramstein vom 14.5.1745, abgedruckt bei Feth: Ramstein, a.a. O., S. 190; vgl. Mittei­lung von Herrn Ulli Heist; auch erwähnt bei Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 267.

97 Vgl. Feth: Ramstein, a.a.O., S. 190/191.

98 Vgl. Bauer/Zenglein: Brücken, a.a.O., S. 244 unter Be­zugnahme aus Paul: Familienkarte Feth, aufgestellt Steinwenden 1978, bei PRFK Ludwigshafen; vgl.

auch Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden; in: 650 Jahre Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 150-163).

99 Vgl. Bauer/Zenglein: Brücken, a.a.O., S. 244.

100 Intelligenz-Blatt des Rheinkreises Nr. 268 vom 21.9.1824, S. 1157-1158.

101 Vgl. LA Speyer Soldgeldbelagregister des Ober­amts Lautern 1592 Best. SchB 10 Bl. 9; vgl. Christmann: Dörferuntergang, a.a.O., S. 33.

102 Vgl. Feth: Ramstein, a.a.O.,S. 183.

103 Vgl. Mitschang: Die Mühle an der Unterscher­nau 1685-1880; in: Heimatjahrbuch Kaiserslautern 2010, S. 154.

104 Vgl. Mitschang: Die Mühle an der Unterschernau 1685-1880; in: Heimatjahrbuch Kaiserslautern 2010, S. 151.

105 Vgl. Mitschang: Die Mühle an der Unterschernau 1685-1880; in: Heimatjahrbuch Kaiserslautern 2010, S. 153.

106 Vgl. Mitschang: Die Mühle an der Unterschernau 1685-1880; in: Heimatjahrbuch Kaiserslautern 2010, S. 153/154.

107 Vgl. Werner: Die Nationalgüter im Departement Donnersberg, a.a.O., Anlage IV, S. 49.

108 Vgl. Mitschang: Die Mühle an der Unterschernau 1685-1880; in: Heimatjahrbuch Kaiserslautern 2010, S. 153/154.

109 Mitteilung von Herrn Kurt Brehmer.

110 Vgl. Anthes: Die Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg im Jahre 1601; in: PRFK 1975, S. 245.

111 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 113; vgl. Kirchenschaffnei Zweibrücken IV 294r3 Bl. 4; vgl. Denkmaltopo­graphie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 437.

112 Vgl. Denkmaltopographie Donnersberg­kreis, a.a.O., S. 437.

113 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 113.

114 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 113.

115 Vgl. Busch: Wüstungen bei Ransweiler; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 63.

116 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S 113; vgl. LA Speyer Abt. Zweibrücken II, Akte 1243/2 Bl. 1.

117 Vgl. Busch: Wüstungen bei Ransweiler; in: Busch u.a.: Untergegange­ne Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 64.

118 Vgl. Pfersdorff, W.: Die Untermühle zu Ransweiler; in: Pfälzische Geschichtsblätter 1910, S. 93.

119 Vgl. Angne: Ransweiler, a.a.O., S. 211-218; vgl. Busch: Wüstungen bei Ransweiler; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 64.

120 Vgl. Pfersdorff, W.: Die Untermühle zu Ransweiler; in: Pfälzische Geschichtsblätter 1910, S. 93.

121 Vgl. Pfersdorff, W.: Die Untermühle zu Ransweiler; in: Pfälzische Geschichtsblätter 1910, S. 94.

122 Vgl. Pfersdorff, W.: Die Untermühle zu Ransweiler; in: Pfälzische Geschichtsblätter 1910, S. 93.

123 Vgl. Pfersdorff, W.: Die Untermühle zu Ransweiler; in: Pfälzische Geschichtsblätter 1910, S. 93.

124 Vgl. Pfersdorff, W.: Die Untermühle zu Ransweiler; in: Pfälzische Geschichtsblätter 1910, S. 94.

125 Vgl. Pfersdorff, W.: Die Untermühle zu Ransweiler; in: Pfälzische Geschichtsblätter 1910, S. 94.

126 Vgl. Angne: Ransweiler, a.a.O., S. 211-218, zitiert nach Busch: Wüstungen bei Ransweiler; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 64.

127 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 441.

128 Vgl. Debus: Verwaltungsreform und Wappenwesen; in: PRFK 1982, S. 74.

129 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 173.

130 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 262.

131 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 4.12.1829, Nr. 40, S. 321.

132 Vgl. Christmann: Sied­lungsnamen II, a.a.O., S. 173.

133 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 262.

134 Vgl. Pfälzer Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 34 vom 27.4.1866.

135 Vgl. Schworm: Die ehemalige Klostermühle in Offenbach am Glan; in: Westricher Heimatblätter 1998, S. 154.

136 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 262; vgl. auch „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Kusel vom +++klären+++.

137 Vgl. „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Kusel vom +++klären+++.

138 Vgl. Schna­bel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 273.

139 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 42.

140 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7, Bl. 38r-39; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

141 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 139 vom 7.12.1821, S. 725.

142 Vgl. Eilbote Landau vom 9.8.1834, Nr. 32, S. 128.

143 LA Speyer Best. X53 Nr. 7, Bl. 38 (Kopie); Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

144 Vgl. Weintraud: Die Ölmüllerfamilie Pastetenbecker, a.a.O., S. 422, 423.

145 Vgl. Schaaff: Untertanenlisten des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken aus den Huldigungsprotokollen des Jahres 1776, a.a.O., S. +++prüfen+++; vgl. Weintraud: Die

Ölmüllerfamilie Pastetenbecker, a.a.O., S. 422.

146 Vgl. Weintraud: Die Ölmüllerfamilie Pastetenbecker, a.a.O., S. 422.

147 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Rehbach, Abruf vom 21.12.2013.

148 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Rehbach, Abruf vom 21.12.2013.

149 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Rehbach, Abruf vom 21.12.2013.

150 Vgl. Kirsch: Mundenheim, a.a.O., S. 28.

151 Vgl. Anthes: Die Kasualien der reformierten Pfarrei Rehborn, a.a.O., S. 59.

152 Vgl. Pöhlmann: Regesten der Lehensurkunden der Grafen von Veldenz, a.a.O., S. 330.

153 Vgl. Thielen: Rehborn, a.a.O., S. 88.

154 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 332: Erbbestandsbrief für Hans Becker genannt Schmitgen von Odenbach vom 17.7.1556.

155 Vgl. Thielen: Rehborn, a.a.O., S. 88; vgl. LA Speyer Best B2 1255/3; vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 332; vgl. Eid: Hof- und Staatsdienst, a.a.O., S. 120.

156 Vgl. Thielen: Rehborn, a.a.O., S. 88/89.

157 LA Speyer B2 Nr. 1254/1; vgl. Stürmer, Mühlen­recht, a.a.O., S. 9.

158 LA Speyer B2 Nr. 1254/1; vgl. Stürmer, Mühlen­recht, a.a.O., S. 9.

159 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 180

160 LA Speyer B2 Nr. 1254/1; vgl. Stürmer, Mühlen­recht, a.a.O., S. 9; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 180.

161 Vgl. LA Speyer B2 Nr. 1255/3; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O. S. 181-182.

162 Vgl. Thielen: Rehborn, a.a.O., S. 90.

163 Vgl. Weber: Müh­len und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 56, 182; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/1a; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1254/3: Erbbestandsbrief von 1662.

164 Vgl. Thielen: Rehborn, a.a.O., S. 90; vgl. LA Speyer B2 Nr. 1255/3; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 182.

165 Vgl. Thielen: Rehborn, a.a.O., S. 90.

166 Vgl. Thielen: Rehborn, a.a.O., S. 90/91.

167 Vgl. dazu LA Speyer B2 Nr. 1254/3; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 10.

168 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 183.

169 Vgl. LA Speyer B2 Nr. 1254/3; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 10; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 183,

170 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 183.

171 Vgl. Anthes: Die Kasualien der reformierten Pfarrei Rehborn, a.a.O., S. 66.

172 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 57 leider ohne Zi­tierung der Quellen.

173 Vgl. Unterlagen Anthes im Verein pfälzisch-rheinische Familienkunde, Lud­wigshafen; vgl. auch Burghardt: Bann- und Ohligsmühle zu Rehborn; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1954, S. 91.

174 Vgl. Thielen: Rehborn, a.a.O., S. 91; vgl. auch Burghardt: Bann- und Ohligmühle zu Rehborn; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1954, S. 91.

175 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 183.

176 Vgl. Thielen: Rehborn, a.a.O., S. 91; vgl. Burghardt: Bann- und Ohligmühle zu Rehborn; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1954, S. 91.

177 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 101r.

178 Vgl. Thielen: Rehborn, a.a.O., S. 92; vgl. Anthes: Die Ka­sualien der reformierten Pfarrei Rehborn, a.a.O., S. 96; vgl. Burghardt: Bann- und Ohligmühle zu Rehborn;

in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1954, S. 91.

179 Vgl. Thielen: Rehborn, a.a.O., S. 92.

180 Vgl. LA Speyer B2 1255/3, zitiert nach Weber: Mahl- und Ölmühle in Reh­born am Glan; in: Nordpfälzer Geschichtsverein. 39, 1959, 373-83; vgl. Thielen: Rehborn, a.a.O., S. 92; vgl. Burghardt: Bann- und Ohligmüh­le zu Rehborn; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1954, S. 91.

181 Vgl. Thielen: Rehborn, a.a.O., S. 92/93.

182 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 57.

183 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 30.

184 Vgl. Thielen: Rehborn, a.a.O., S. 88-93.

185 Vgl. Fabricius: Die Grafschaft Veldenz; in: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz, Bd. 96, S. 44; vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 166; vgl. Häberle: Schreckhof und Meusmühle bei Rehborn; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1930, S. 33-35.

186 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 59-60.

187 Vgl. Thielen: Rehborn, a.a.O., S. 90/91.

188 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 360.

189 zu ihm vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 184.

190 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 59-60.

191 Vgl. Anthes: Die Kasualien der reformierten Pfarrei Rehborn, a.a.O., S. 29.

192 Vgl. Thielen: Rehborn, a.a.O., S. 93; vgl. „Die Rheinpfalz“ vom Samstag 25.8.1951: „Westpfälzi­sche Mühlen stellen sich vor“.

193 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 30.

194 Vgl. Eckrich: Namen und Anfänge von Rehhütte und Kohlhof; in: Heimatjahrbuch Landkreis Ludwigshafen 1985, S. 56-59; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 103.

195 Vgl. Pöhlmann/Doll: Regesten der Grafen von Zweibrücken, a.a.O., Nr. 340.

196 Vgl. Eckrich: Namen und Anfänge von Rehhütte und Kohlhof; in: Heimatjahrbuch Landkreis Ludwigshafen 1985, S. 56-59.

197 Vgl. Wihr: Rehhütter Chronik, a.a.O., S. 16; vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 1441,4.

198 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 383

199 Vgl. Wihr: Rehhütter Chronik, a.a.O., S. 16.

200 Vgl. Wihr: Rehhütter Chronik, a.a.O., S. 18; vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 1443, 2a.

201 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 1443, 2a S. 4-6.

202 Vgl. auch Wihr: Rehhütter Chronik, a.a.O., S. 35.

203 Vgl.. LA Speyer Best A2 Nr. 1443, 2a S. 11-13.

204 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 1443, 2a zitiert nach Wihr: Rehhütter Chronik, a.a.O., S. 36.

205 Vgl. Wihr: Rehhütter Chronik, a.a.O., S. 21, 36.

206 Vgl. Wihr: Rehhütter Chronik, a.a.O., S. 36; vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 1443, 2a, S. 15/16.

207 Vgl. Wihr: Rehhütter Chronik, a.a.O., S. 21, 36; vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 1143, 2a S. 14.

208 Vgl. Wihr: Rehhütter Chronik, a.a.O., S. 21.

209 Vgl. Wihr: Rehhütter Chronik, a.a.O., S. 36; Anm. Wihr nennt als Müller Hans und Balthasar Graff aus.

210 Reformiertes Kirchenbuch Neuhofen Nr. 2 (1694 – 1791), Bl. 19.

211 Vgl. Frosch: Einwohner von Neuhofen, a.a.O., S. 184/185.

212 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1444 UNr. 3: Temporalbestand von Wendel Graffen an der herrschaftlichen Mühle auf der Rehhütte, 1709.

213 Vgl. Wihr: Rehhütter Chronik, a.a.O., S. 39; vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 1443, 2a.

214 LA Speyer Best A 2 Nr. 179/1 fol. 5, 36l; vgl. Weber: Mühlen und Müller­handwerk, a.a.O., S. 246.

215 Vgl. Poller: Rheingönheimer Bürgerbuch, a.a.O., S. 96.

216 Vgl. Poller: Rheingönheimer Bürgerbuch, a.a.O., S. 23.

217 Vgl. Frosch: Einwohner von Neuhofen, a.a.O., S. 61.

218 Vgl. Poller: Rheingönheimer Bürgerbuch, a.a.O., S. 24.

219 Vgl. Poller: Rheingönheimer Bürgerbuch, a.a.O., Bd. 1 S. 10. +++prüfen: wieso 2 Bde.++

220 Vgl. Poller: Rheingönheimer Bürgerbuch, a.a.O., Bd. 2 S. 56. +++prüfen: wieso 2 Bde.++

221 Vgl. Poller: Rheingönheimer Bürgerbuch, a.a.O., S. 24.

222 Vgl. Frosch: Familien in Neuhofen, a.a.O., S. 326 Nr. 1846-1848.

223 Vgl. Wihr: Rehhütter Chronik, a.a.O., S. 161, 165.

224 Vgl. ref. [!] KB Neuhofen 2 Bl. 23, Abschrift des Copulationseintrags aus dem luth. KB Rheingönheim vom 8.11.1763: „beide luth. in der Maudacher Kirche im Hause des luth. Pfarrers von Rheingönh. getraut“.

225 Vgl. Poller: Rheingönheimer Bürgerbuch, a.a.O., S. 149.

226 Vgl. Poller: Rheingönheimer Bürgerbuch, a.a.O., S. 23, 24 iVm S. 149.

227 Vgl. Poller: Rheingönheimer Bürgerbuch, a.a.O., S. 57.

228 Vgl. Frosch: Familien in Neuhofen, a.a.O., S. 326 Nr. 1846-1848.

229 Vgl. Wihr: Rehhütter Chronik, a.a.O., S. 182.

230 Vgl. Frosch: Einwohner von Neuhofen, a.a.O., S. 184/185.

231 Vgl. Schneider: Die Huber der Rehweiler Hube Anno 1610; in: PRFK 1982, S. 85.

232 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 188 unter Bezugnahme auf eine Mitteilung von Herrn Roland Paul.

233 Vgl. Denkmaltopographie, Band Kusel, a.a.O., S. 92.

234 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 70 Nr. 616.

235 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 21.

236 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 18r.

237 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 19r.

238 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 17-22; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 207.

239 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 83.

240 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 30.

241 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1263/5: „Erbauung einer neuen Walkmühle zu Rehweiler durch Friedrich Morgenstern, 1750-1767“.

242 Vgl. LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/ fol. 27-30: Bericht des Amtskellers Schabrock vom 17.9.1738.

243 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen I, a.a.O., S. 488.

244 Vgl. luth. KB Reichenbach1, Bl. 10, Taufeintrag vom 7.10.1680.

245 Vgl. luth. KB Reichenbach1, Bl. 11, Taufeintrag vom Dom. 12 Trinit.

246 Vgl. Munzinger: „Kennt Ihr sie ?“ [Anm.: zu Gertrud Bindewald-Munzinger]; in: Chronik der Pfälzer Munzinger, Nr. 45, Juni 2007, S. 61.

247 Vgl. LA Speyer, Kurpfalz-Akten, A. Nr. 1537/7a 1 +++Zitat prüfen+++

248 Vgl. LA Speyer, Schatzungsbuch 9, nicht foliert +++Zitat prüfen+++

249 Vgl. LA Speyer, Kurpfalz Akten, A. Nr. 1537/7b +++Zitat prüfen+++

250 Vgl. LA Speyer, Kurpfalz Akten, A. Nr. 1537/7b +++Zitat prüfen+++

251 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O.,S. 201.

252 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 131/1 Bl. 19-24.

253 LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/ fol. 29, Bericht des Amtskellers Schabrock vom 17.9.1738.

254 Vgl. Schaefer: Chro­nik der Ortsgemeinde Reichenbach-Stegen, a.a.O., S. 19.

255 Vgl. LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/ fol. 27-30:.Bericht des Amtskellers Schabrock vom 17.9.1738.

256 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 131/1 fol. 38r.

257 Vgl. LA Speyer Best. A 2 fasc. 131/1, Bl. 15-17r.

258 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 371.

259 Vgl. LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/3 Bl. 42-44.

260 Vgl. LA Speyer Best. A 2 fasc. 131/1, Bl. 16r.

261 Vgl. LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/ fol. 29: Bericht des Amtskellers Schabrock vom 17.9.1738.

262 Vgl. LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/ fol. 27-30: Bericht des Amtskellers Schabrock vom 17.9.1738.

263 LA Speyer Best. A2 Nr. 131/1 fol. 38r.

264 Vgl. Seiter/Müller: Reformiertes Kir­chenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, a.a.O., S. 40.

265 Vgl. Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, a.a.O., S. 40.

266 LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/3 Bl. 37-41.

267 Vgl. LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/3 Bl.38.

268 LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/3 Bl. 40.

269 Anm. bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 259 heißt es „Erbbeständer ist Andreas Gödel, dessen Frau Elisabeth Katharine die Mühle von ihrem Vater Daniel Köhler geerbt hat“.

270 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 131, Bl. 4.

271 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 131, Bl. 40 Rückseite ff..

272 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 259.

273 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

274 Vgl. LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/ fol. 29r: Be­richt des Amtskellers Schabrock vom 17.9.1738.

275 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 93.

276 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil II katholisches Kirchenbuch, a.a.O., S. 92 Nr. 539.

277 Vgl. Weber: Reichholdsmühle am Eselsbach; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1967, S. 58.

278 Vgl. Weber: Reichholdsmühle am Eselsbach; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1967, S. 60.

279 Vgl. Weber: Reich­holdsmühle am Eselsbach; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1967, S. 58-60.

280 Vgl. Weber: Reichholdsmühle am Eselsbach; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1967, S. 58.

281 Hinweis bei Weber: Reichholdsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1967, S. 60 Anm. 2.

282 Vgl. Weber: Reichholdsmühle am Eselsbach; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1967, S. 58.

283 Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 444.

284 Vgl. Friedel, H.: +++klären+++in: „Pälzer Sunndag“, Beilage zur Zeitung „Die Rheinpfalz“, Nr. 8/1959.

285 Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 444.

286 Vgl. Weber: Reichholdsmühle am Esels­bach, a.a.O., S. 58.

287 Vgl. Ruby: Mehlingen, a.a.O., S. 42-44; vgl. Weber: Reichholdsmühle am Eselsbach, a.a.O., S. 58.

288 Vgl. Weber: Reichholds­mühle am Eselsbach, a.a.O., S. 60 Anm. 2.

289 Vgl. Weber: Reichholds­mühle am Eselsbach, a.a.O., S. 58.

290 Vgl. Weber: Reichholds­mühle am Eselsbach, a.a.O., S. 58.

291 Vgl. Weber: Reichholdsmühle am Eselsbach, a.a.O., S. 58.

292 Vgl. Ruby: Mehlingen, a.a.O., S. 43.

293 Vgl. LA Speyer Best. F3 Nr. 13 fol. 54.

294 Vgl. Weber: Reichholdsmühle am Eselsbach, a.a.O., S. 58 m.w.N.

295 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach, a.a.O., S. 24.

296 Vgl. Ruby: Mehlingen, a.a.O., S. 42-44; vgl. Weber: Reichholdsmühle am Eselsbach, a.a.O., S. 58.

297 Vgl. Ruby: Mehlingen, a.a.O., S. 42-44; vgl. Weber: Reichholdsmühle am Eselsbach, a.a.O., S. 59; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 237.

298 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh., a.a.O., Bd. 1, S. 306 Nr. 01898.0.00.

299 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1, S. 585 Nr. 3740.

300 Vgl. Ruby: Mehlingen, a.a.O., S. 42-44; vgl. Weber: Reichholdsmühle am Eselsbach, a.a.O., S. 59; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 237; vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1, S. 585 Nr. 3740.

301 Vgl. Weber: Reichholdsmühle, a.a.O., S. 59; vgl. LA Speyer, Kurpfalz Nr. 144 I +++Zitat prüfen+++

302 Vgl. Weber: Reichholdsmühle, a.a.O., S. 59; vgl. LA Speyer, Kurpfalz Nr. 144 I fol. 200 ff.

303 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach Alsenborn. Bürger, a.a.O., S. 658 Nr. 6127.

304 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach Alsenborn. Bürger, a.a.O., S. 658 Nr. 6126 u. 6131; vgl. Herzog: Kaiserslautern im 18. Jh., a.a.O., S. 584 Nr. 03733.0.00.

305 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach Alsenborn. Bürger, a.a.O., S. 658 Nr. 6126 u. 6131.

Anm.: Weber: Reichholdsmühle, a.a.O., S. 59 und Weber: Mühlen in Kaiserslautern, a.a.O., S. 77 behauptet fehlerhaft, die Witwe Anna Elisabeth Groß, Witwe des Müllers Peter Sommer habe den Müller Krauß geheiratet. Anm.: der Autor dankt Herrn Dr. Michael Kraus, Berlin für Hinweis, der wiederholt zur Genealogie der

Familie Kraus/Sommer auf Unklarheiten hingewiesen hat; vgl. email Dr. Michael Kraus an <uheist@genealogy.net> vom 3.6.2011 und email Dr. Michael Krauß

vom vom 3.7.2011 an den Autor.

306 Vgl. Ruby: Mehlingen, a.a.O., S. 42-44; vgl. auch: Weber: Reichholdsmühle am Eselsbach, a.a.O., S. 59.

307 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 664 Nr. 6171.

308 Vgl. email Dr. Michael Kraus an <uheist@genealogy.net> vom 3.6.2011.

309 Vgl. Ruby: Verbands­gemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 384, Nr. 3382.

310 Vgl. email Dr. Michael Kraus vom 3.11.2011 unter Hinweis auf http://freepa­ges.genealogy.rootsweb.ancestry.com.... famhartmann.

311 Vgl. Weber: Reichholdsmühle am Eselsbach, a.a.O., S. 60.

312 Vgl. email Dr. Michael Kraus vom 5.7.2014.

313 Vgl. Weber: Reichholdsmühle am Eselsbach, a.a.O., S. 60.

314 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 20.

315 Vgl. Weber: Reichholdsmühle am Eselsbach, a.a.O., S. 60.

316 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Reichweiler, Abruf vom 27.2.2014.

317 Vgl. Brill: Chronik der Gemeinde Pfeffel­bach, a.a.O., S. 77.

318 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 216 Nr. 450.

319 Vgl. Brill: Chronik der Gemeinde Pfeffelbach, a.a.O., S. 77.

320 Vgl. Brill: Chronik der Gemeinde Pfeffelbach, a.a.O., S. 77, 78.

321 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl 84r-87r, Mühlenprotokoll von 8.7.1746.

322 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 214; zitiert nach Brill: Chronik der Gemeinde Pfeffelbach, a.a.O., S. 77.

323 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 86r.

324 Vgl. Schaaff: Untertanenlisten des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken aus den Huldigungsprotokollen des Jahres 1776, a.a.O., S. 125.

325 Vgl. Brill: Chronik der Gemeinde Pfeffelbach, a.a.O., S. 78.

326 Vgl. Hinweis in Internetdatei Wikipedia Stichwort Reinheim, Abruf vom 27.2.2014.

327 Vgl. Hinweis in Internetdatei Wikipedia Stichwort Reinheim, http://de.wikipedia.org/wiki/Reinheim_(Gersheim); Abruf vom 10.2.2014.

328 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 230.

329 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, S. 49.

330 Vgl. Schultz/Aßmann: Die Geschichte von Reipoltskirchen und der Wasserburg, a.a.O., S. 6, 10.

331 Vgl. Schultz/Aßmann: Die Geschichte von Reipoltskirchen und der Wasserburg, a.a.O., S. 10-11.

332 Vgl. Schultz/Aßmann: Die Geschichte von Reipoltskirchen und der Wasserburg, a.a.O., S. 47.

333 Vgl. LA Speyer Best. C23 Nr. A 17/4, fol. 1.

334 Vgl. LA Speyer Best C23 Nr. A 17/4 fol 1, 1r.

335 Vgl. LA Speyer Best C23 Nr. A 17/4 fol 1-2.

336 Vgl. Wendel: Adenbach und Ginsweiler, a.a.O. S. 232.

337 Vgl. LA Speyer Best. C23 Nr. A 17/4, fol. 3, 3r und 4.

338 Vgl. LA Speyer Best C23 Nr. A 17/4 fol 5, 5r iVm. S. 6r.

339 Vgl. LA Speyer Best C23 Nr. A 17/4 fol 7: Aktenvermerk vom 30.9.1775 des Beamten Kaufmann vom Oberamt Meisenheim an pfalz-zweibrückische Regierung.

340 Vgl. LA Speyer Best C23 Nr. A 17/4 fol 5, 5r iVm. S. 6r.

341 Vgl. LA Speyer Best C23 Nr. A 17/4 fol 5, 5r iVm. S. 6r.

342 Vgl. LA Speyer Best C23 Nr. A 17/4 fol 7: Aktenvermerk vom 30.9.1775 des Kellers Kaufmann vom Oberamt Meisenheim an pfalz-zweibrückische Regierung.

343 Vgl. LA Speyer Best C23 Nr. A 17/4 fol 7.

344 Vgl. LA Speyer Best C23 Nr. A 17/4 fol 8, 8r.

345 Vgl. LA Speyer Best C23 Nr. A 17/4 fol 10.

346 LA Speyer Best C23 Nr. A 17/4 fol 17.

347 Vgl. LA Speyer Best C23 Nr. A 17/4 fol 17r-18.

348 Vgl. LA Speyer Best C23 Nr. A 17/4 fol 18r.

349 Vgl. LA Speyer Best C23 Nr. A 17/4 fol 22r, 23.

350 Vgl. LA Speyer Best C23 Nr. A 17/4 fol 26.

351 Vgl. Internetdatei http://www. ferienwohnung-sitters.de, Abruf vom 27.2.2014.

352 Vgl. LA Speyer Best C23 Nr. A 17/4 fol 37-38r.

353 Vgl. LA Speyer Best C23 Nr. A 17/4 fol 37-38r.

354 Vgl. Internetdatei http://www. ferienwohnung-sitters.de, Ab ruf vom 27.2.2014.

355 Vgl. Schultz/Aßmann: Die Geschichte von Reipoltskirchen und der Wasserburg, a.a.O.,, S. 48.

356 Vgl. Hamburger Auswanderungslisten; Internetdatei Ahnenforschungs.net, Abruf vom 27.2.2014.

357 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

358 Vgl. Internetdatei Wikipedia: Liste der Baudenkmäler in Homburg/Saar, wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmäler_in_Homburg, Abruf vom 12.2.2014.

359 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

360 Vgl. Mitteilung von Frau Ilse Ringeisen vom 28.4.210; vgl. Deutsches Rotes Kreuz, Ortsverein Erbach-Reiskirchen (Hrsg.): Die Geschichte von Erbach,

Reiskir­chen, Lappentascher Hof, 1974, S. 57; vgl. Stadtarchiv Homburg/Saar Arch.-Nr. 1638k, mitgeteilt von Frau Ilse Ringeisen.

361 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 400-406.

362 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 203.

363 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 123.

364 Vgl. Mitteilung von Horst Klein vom 20.5.2013.

365 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 18 vom 5.3.1819, S. 135.

366 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 3 vom 9.1.1821, S. 15.

367 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 163 vom 28.5.1823, S. 733/734.

368 Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 47 vom 5.5.1831, S. 354-355.

369 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 275.

370 Vgl. LA Speyer Best B2 295/5 Bl. 406-408-.

371 Vgl. Denkmaltopographie Kunstdenkmäler Worms, a.a.O., S. 282.

372 Vgl. Schieder: Säkularisati­on und Mediatisierung, a.a.O., Bd. , S. 25, lfd.-Nr. 9350.

373 Vgl. Schäfer: Rheingönheim, a.a.O., S. 15.

374 Vgl. StA Darmstadt Best. E5B Nr. 533, fol. 32; vgl. Weingart/Zimmermann: Seelbuch der Pfarrkirche Rheingönheim, a.a.O., S. 115.

375 Vgl. Poller: Rheingönheimer Bürgerbuch, a.a.O., S. 12.

376 Vgl. Poller: Rheingön­heimer Bürgerbuch, a.a.O., S. 250.

377 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 70.

378 Vgl. Poller: Rheingönheimer Bürgerbuch, a.a.O., Bd. 2 S, 212.

379 Vgl. Poller: Rheingönheimer Bürgerbuch, a.a.O., Bd. 2, S. 59.

380 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 265.

381 Vgl. Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., S. 132.

382 Vgl. LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau Lichtenberg) Nr. 3189.

383 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2829: Zuweisung von Bauholz an den Müller Hans Vogel zu Hilst zur Wiederherstellung seiner abgebrannten Mühle sowie zeitweili- ger Gültnachlaß, 1667.

384 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2824: Bitte des 80jährigen Müllers Hans Vogel um Übertragung des Erbbestands auf seinen Sohn Hans Georg Vogel, 1676.

385 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2037.

386 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2025.

387 Vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, a.a.O., Bd. II, S. 317 zu *Heidenkopf.

388 Vgl. Bohrer, u.a.: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, a.a.O.,S. 50.

389 Vgl. Bohrer: Register kath. KB Nünschweiler, a.a.O., S. 39.

390 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 265.

391 Vgl. LA Speyer Best. B3 Nr. 284.

392 Vgl. Stadtarchiv Zweibrücken, Landgerichts­buch +++prüfen+++

393 Vgl. KSchA Zweibrücken Rep IV Nr. 3740.

394 Vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. /501/502.

395 Vgl. HStA München, Kasten blau, 390/3 d. +++prüfen+++

396 Vgl. LA Speyer B2-A 1274/1 vom 14.8.1573.

397 Vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 501/502.

398 Vgl. LA Speyer Best B2-A Nr. 1274/1; vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 505/505.

399 Vgl. LA Speyer Best B2-A Nr. 1274/1.

400 Vgl. LA Speyer Best. B2-A Nr. 1274/1.

401 Vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 505/506.

402 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

403 Vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 509; vgl. LA Speyer Best B2-A 1274/2.

404 Vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 509.

405 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 197.

406 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 236-244; vgl. auch Weber: Mühle und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 197.

407 Vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 509.

408 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 120.

409 zitiert nach Herzog: Die Mühlen im Herzogtum Zweibrücken; in: Pfälzische Heimatblätter 14 [1966], S. 3-5 in: Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 511.

410 Vgl. LA Speyer Best. B2-A 1274/3.

411 Vgl. Müller: Die Rie­schweiler Mühlen, a.a.O., S. 511; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1274/8: „Hechtlocher Mühle zu Rieschweiler: Mühlenverkauf durch Theobald Fischer“, 1761-1762.

412 Vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 511.

413 Vgl. Müller: Die Rieschwei­ler Mühlen, a.a.O., S. 512.

414 Vgl. LA Speyer Best. L56-708, Bl. 422; vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 512; vgl. LA Speyer Best. K44 (Notariat Zweibrücken) Karton B 782, Urk. vom 27.11.1831.

415 Vgl. LA Speyer Best: L56 Nr. 708, Bl. 422.

416 Vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 500/501.

417 Vgl. Müller: Die Rieschweiler Müh­len, a.a.O., S. 515; vgl. LA Speyer Best B2-A 1274/1.

418 Vgl. LA Speyer Best. B2-A 1274/1; Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 513.

419 Vgl. LA Speyer Best. B2-A 1274/3; vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 513.

420 Vgl. Müller: „Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 505/ 506.

421 Vgl. LA Speyer Best. B2-A1274/3; vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 513.

422 Vgl. LA Speyer Best. B2-A 1274/2; vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen“, a.a.O., S. 513.

423 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 244-24.

424 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 197.

425 Vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen“, a.a.O., S. 513.

426 Vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen“, a.a.O., S. 513.

427 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 116.

428 Vgl. LA Speyer Best. B2-A 1274/5.

429 Vgl. LA Speyer Best: L56 Nr. 708, Bl. 409; vgl. LA Speyer Best K35 (Notariat Pirmasens) Karton 368, Urk. v. 14.6.1813.

430 Vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 513.

431 Vgl. LA Speyer Best: L56 Nr. 708, Bl. 409.

432 Zweibrücker Wochenblatt Nr. 295 vom 6.12.1870.

433 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 29; vgl. LA Speyer B 2 Nr. 2689, ähnlich LA Speyer B 2 Nr. 3109.

434 Vgl. „Die Rheinpfalz“, Landau­er Rundschau vom 31.8.2010.

435 Vgl. Landwirt­schaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage Nr. 2, S. 3.

436 Vgl. Weber: Mühlen der beson­deren Art, a.a.O., S. 275 mit nachfolgenden Zitaten, a.a.O., S. 424 Nr. 42; vgl. Kiefer: „Pfälzische Heimatblätter“, Jg. 8, S. 45; vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 1279/80: Zweibrücken Rechnungen Nr. 1988, 2002 und 2014; vgl. Rinnthaler Kataster.

437 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 275.

438 Vgl. Weber: Mühlen be­sonderer Art, a.a.O., S. 85/86.

439 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 275.

440 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 73.

441 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 275, der allerdings wohl aufgrund Schreibversehens das Jahr 1731 angibt.

442 Vgl. Kiefer: Hin­terweidenthaler Mühle und ihre Besitzer; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 4, 1956 S. 96.

443 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 275.

444 Vgl. Biundo: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 60.

445 Vgl. Biundo: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 60.

446 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 394.

447 Vgl. LA Speyer Best. L11 Nr. 255 nicht foliert.

448 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 29 S. 863, Besitz-Nr. 113.

449 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 29 S. 865, Besitz-Nr. 113.

450 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben, a.a.O., S. 76.

451 Vgl. Internetdatei www.muehlen-dgm-ev.de; Mühlenstandorte in Rheinland-Pfalz und Saarland, Nr. 40 Obere Mühle in Rinnthal, Abruf vom 14.8.2011.

452 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr, 29 S. 176, Besitz-Nr. 22.

453 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr, 29 S. 187, Besitz-Nr. 23.

454 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr, 29 S. 203, Besitz-Nr. 25.

455 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr, 29 S. 215, Besitz-Nr. 28.

456 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr, 29 S. 666, Besitz-Nr. 84.

457 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr, 29 S. 542, Besitz-Nr. 69.

458 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr, 29 S. 918, Besitz-Nr. 122.

459 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr, 29 S. 1001, Besitz-Nr. 132.

460 Vgl. KSchA Zweibrücken Rep. II, 240; Disqué: Fami­lie Disqué, a.a.O., S. 20.

461 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 73, 115.

462 Vgl. Kiefer: Hinterweidenthaler Mühle und ihre Besitzer; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 4, 1956 S. 96.

463 Vgl. Disqué: Familie Disqué, a.a.O., S. 22.

464 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 275, der allerdings wohl aufgrund Schreibversehens das Jahr 1731 angibt.

465 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr, 29 S. 307, Besitz-Nr. 39.

466 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr, 29 S. 307, Besitz-Nr. 39.

467 Vgl. Conrad: Die Geschichte der Ritschmühle; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 23.

468 Vgl. Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 121-123r, zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 216.

469 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 217.

470 Vgl. Conrad: Die Geschichte der Ritschmühle; in: Westricher Heimatblät­ter 1992, S. 23; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 217 Anm. zur

Ram­melsbacher Mahlmühle.

471 Vgl. Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Berggemeinden, a.a.O., Bd. 1 S. 66 Nr. 168.

472 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 124.

473 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 123r-124: Mühlenproto­koll von 8.7.1746.

474 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, Kusel 1987, S. 121.

475 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 87r.

476 Vgl. Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 131-132.

477 Vgl. Toussaint: Das Territorium der Grafen von Leiningen, a.a.O., S. 176; a.A. Denkmaltopo­graphie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 371.

478 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 371, 382.

479 Vgl. Toussaint: Das Territorium der Grafen von Leiningen, a.a.O., S. 170.

480 Vgl. Brinckmeier: Genealogische Geschichte Grafen von Leiningen, a.a.O., Bd. 1, S.338.

481 Vgl. o.A.: 250 Jahre „Steuerwald-Mühle“ in Rittersheim; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1935, S. 29.

482 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 53.

483 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 285.

484 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 290.

485 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1354.

486 Vgl. LA Speyer Best. W 1/325 AS; abgedruckt bei: Denkmaltopographie Don­nersbergkreis, a.a.O., S. 383.

487 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 24.

488 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 31.

489 Vgl. Christmann: Siedlungsna­men II, a.a.O., S. 312.

490 Vgl. Denkmalto­pographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 384.

491 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf .

492 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 38, bzw. 1685 nach o.A.: 250 Jahre „Steuer­wald=Mühle“ in Rittersheim; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1935, S. 29.

493 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 589: „Die herrschaftliche Mühle zu Ritters­heim (3 Blatt), 1680“.

494 Vgl. Denkmalto­pographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 384; vgl. o.A.: 250 Jahre „Steuerwald=Mühle“ in Rittersheim; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1935, S. 29.

495 Vgl. email Dr. Pescher, Klosterneuburg/Österreich vom 19.9.2011 iVm Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 27.

496 Vgl. email Dr. Pe­scher, Klosterneuburg/Österreich vom 19.9.2011.

497 Vgl. email Dr. Pescher, Klosterneuburg/Österreich vom 19.9.2011.

498 Vgl. email Dr. Pescher, Klosterneuburg/Öster­reich vom 19.9.2011.

499 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 237.

500 Vgl. email Dr. Pescher, Klosterneuburg/Österreich vom 19.9.2011; s. auch o.A.: 250 Jahre „Steuerwald=Mühle“ in Rittersheim; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1935, S. 29.

501 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 519.

502 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 237.

503 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 43.

504 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 58.

505 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 58.

506 Vgl. email Dr. Pescher, Klosterneuburg/Österreich vom 19.9.2011; nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 290 ist bereits 1732 der Georg Friedrich Steuerwald als Erbbeständer auf der Mühle.

507 Vgl. email Dr. Pescher, Klosterneuburg/Österreich vom 19.9.2011; Vgl. auch o.A.: 250 Jahre „Steuerwald=Mühle“ in Rittersheim; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1935, S. 29: † 1766 Rittersheim.

508 Vgl. email Dr. Pescher, Klosterneuburg/Öster­reich vom 19.9.2011; erwähnt auch bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 290.

509 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 46 fol. 65.

510 Vgl. o.A.: 250 Jahre „Steuerwald=Mühle“ in Rit­tersheim; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1935, S. 29.

511 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 285.

512 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 290.

513 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 591: „Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Mahlmühle zu Rittersheim an Friedrich Carl Steuer­wald, 1765-1791“.

514 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 30r.

515 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 46 fol. 79.

516 Vgl. email Dr. Pescher, Klosterneuburg/Österreich vom 19.9.2011.

517 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 591: „Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Mahlmühle zu Rittersheim an Friedrich Carl Steuerwald, 1765-1791“.

518 Vgl. email Dr. Pescher, Klosterneuburg/Österreich vom 19.9.2011.

519 Vgl. email Dr. Pe­scher, Klosterneuburg/Österreich vom 19.9.201; s. auch o.A.: 250 Jahre „Steuerwald=Mühle“ in Rittersheim; in: Nordpfälzer Ge­schichtsblätter 1935, S. 29.

520 Vgl. o.A.: 250 Jahre „Steuerwald=Mühle“ in Rittersheim; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1935, S. 29.

521 Vgl. o.A.: 250 Jahre „Steuerwald=Mühle“ in Rittersheim; in: Nordpfälzer Ge­schichtsblätter 1935, S. 29.

522 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 31.

523 Vgl. o.A.: 250 Jahre „Steuerwald=Mühle“ in Rittersheim; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1935, S. 29.

524 Vgl. o.A.: 250 Jahre „Steuerwald=Mühle“ in Rittersheim; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1935, S. 29.

525 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

526 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

527 Vgl. LA Speyer Best. W 1/325 AS; abgedruckt bei: Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 383.

528 Vgl. Denk­maltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 384; vgl. auch Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 344

529 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf .

530 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 590: „Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Mahlmühle zu Rittersheim an Georg Friedrich Steuerwald, 1732-1758“.

531 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 591: „Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Mahlmühle zu Rittersheim an Friedrich Carl Steuerwald, 1765-1791“.

532 Vgl. Denkmaltopo­graphie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 447.

533 Vgl. LA Speyer, Kurpfalz Akten A Mr. 161, Bl. 26.

534 Vgl. Weingart/Zimmermann: Seelbuch der Pfarrkirche St. Martin zu Rockenhausen, a.a.O., S. 67; vgl. Universitätsarchiv Freiburg im Breisgau Best. A 107 Nr. 302

fol. 11r.

535 Vgl. Neumer: Untertanenliste Falkenstein, Pfälz. Familien- und Wappen­kunde Bd. VII 1970-1973, S. 153; vgl. LA Speyer Best. C13 Nr. 172.

536 Vgl. Dhom: Die Obermühle zu Rockenhau­sen im Besitz des Hans Lanninger; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1971, S. 83.

537 Vgl. Dhom: Die Obermühle zu Rockenhau­sen im Besitz des Hans Lanninger; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1971, S. 83; vgl. LA Speyer Best B2

Nr. 1557/9.

538 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 181; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1557/9.

539 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 199.

540 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 181, 184.

541 Vgl. Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, Homburg 1998, S. 28.

542 Vgl. Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, Homburg 1998, S. 28.

543 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 199.

544 Vgl. LA Speyer, Standesamtsbelege Rockenhausen; Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar vom 20.7.2011.

545 LA Speyer, Best. H3 Sachakte 12360 Jg. 1826 = Intelligenzblatt des Rheinkreises Bd. 9 S. 382.

546 Vgl. LA Speyer, Standesamtsbelege Rockenhausen; Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar vom 20.7.2011.

547 Vgl. LA Speyer, Standesamtsbelege Rockenhausen; Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar vom 20.7.2011 iVm mit der Versteigerungsankündigung vom 8.7.1826 im „Intelligenzblatt des Rheinkreises“ [Vgl. LA Spey­er, Best. H3 Sachakte 12360 Jg. 1826 = Internetdatei Google Books, Intelligenzblatt des Rheinkreises Bd. 9,

S. 382].

548 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 346; vgl. Archiv Kreisverwaltung Donnersbergkreis, Wasserbetriebsakten VI C 2.50.

549 Vgl. „Die Rheinpfalz“ vom 15.5.2004: Thema am Samstag: „Es klapperte die Mühle am rauschenden Bach“.

550 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 260.

551 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 272.

552 Vgl. Weber: Untermühle in Rockenhausen, a.a.O., S. 364.

553 Vgl. LA Speyer, Kurpfalz Akten 1559, 2a.

554 Vgl. Weber: Untermühle in Rockenhausen, a.a.O., S. 364.

555 Vgl. Weber: Un­termühle in Rockenhausen, a.a.O., S. 364.

556 Vgl. Weber: Untermühle in Rockenhausen, a.a.O., S. 365.

557 Vgl. Weber: Untermühle in Rockenhausen, a.a.O., S. 365.

558 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 179; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1559/2a.

559 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 184.

560 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 260.

561 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 199.

562 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 147; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1560/8: „Andreas Weinkauf, Kameralerbbeständer der Untermühle gegen die Amtskellerei und den Stadtrat: Überlassung der herrschaftlichen Kampswiese“, 1764.

563 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 344.

564 Steigerungsprotokoll im Privatbesitz; zitiert bei: Weber: Die Untermühle bei Rockenhausen; Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 364.

565 Steigerungsprotokoll im Privatbesitz; zitiert bei: Weber: Die Untermühle bei Rockenhausen; Nordpfäl­zer Geschichtsverein 1959, S. 364.

566 Vgl. Weber: Untermühle bei Rockenhausen, a.a.O., S. 364.

567 Vgl. Schworm: Das Markgräflich-Badische Amt Gräfenstein, a.a.O., S. 1.

568 Vgl. LA Speyer Best. C5 Nr. 334, fol. 2-2r.

569 Vgl. LA Speyer Best. C5 Nr. 334, fol. 3.

570 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 93-94.

571 LA. Speyer Lagerbuch 33d, Bl. 66, Abschrift von 1778; vgl. Christmann: Siedlungs­namen II, a.a.O., S. 124.

572 Vgl. LA Speyer, Briefprotokoll 397a, Bl. 10 und 24.

573 LA Speyer Lagerbuch 33b, Bl. 63r; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 124.

574 Vgl. LA Speyer Briefprotokoll 397a, Bl. 77. 186r.

575 Vgl. LA Speyer, Ge­meindearchiv Rodalben Nr. 18, Bl. 10.

576 Vgl. LA Speyer, Repertorium Markgrafschaft Baden 57n und 57m; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 124.

577 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 125.

578 Vgl. Jaffé: Neu- oder Apostelmühle bei Rodalben, a.a.O., Sonderdruck 1928, S. 8.

579 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 93-94; vgl. LA Speyer Best. C5 Nr. 326.81.

580 Vgl. Jaffé: Neu- oder Apostelmühle bei Ro­dalben, a.a.O., Sonderdruck 1928, S. 8.

581 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 93-94; vgl. Jaffé: Neu- oder Apostelmühle bei Rodalben, a.a.O., Sonderdruck 1928, S. 8; vgl. LA Speyer Best. C5 Nr. 326.81.

582 Vgl. Jaffé: Neu- oder Apostelmühle bei Rodalben, a.a.O., Sonderdruck 1928, S. 8.

583 Vgl. Helfrich: Staffelhof, a.a.O., S. 29.

584 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 93-94; vgl. Jaffé: Neu- oder Apostelmühle bei Rodalben, a.a.O., Sonderdruck 1928, S. 8; vgl. LA Speyer Best. C5 Nr. 326.81.

585 Vgl. Jaffé: Neu- oder Apostel­mühle bei Rodalben, a.a.O., Sonderdruck 1928, S. 9.

586 Jaffé: Neu- oder Apostelmühle, a.a.O., S. 9.

587 Vgl. Jaffé: Neu- oder Apostelmühle bei Rodalben, a.a.O., Sonderdruck 1928, S. 10.

588 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 260.

589 Vgl. Jaffé: Die ehemaligen Papiermühlen im heutigen Bezirksamt Pirmasens, a.a.O., Sonderdruck S. 5.

590 Vgl. Jaffé: „Die ehemaligen Papiermühlen im heutigen Bezirksamt Pirmasens und ihre Wasser­zeichen“, Sonderdruck, a.a.O., S. 8.

591 Lehmann: Burgen und Bergschlösser, im Speyergau, a.a.O., 2. Teil, S. 25.

592 Vgl. Helfrich: Staffelhof, a.a.O., S. 18.

593 Vgl. Helfrich: Staffelhof, a.a.O., S. 18.

594 Vgl. Helfrich: Staffelhof, a.a.O., S. 18.

595 Vgl. Helfrich: Staffelhof, a.a.O., S. 18.

596 Vgl. Denkmaltopographie Kreis Bad Dürkheim, a.a.O., Bd. 2, S. 313.

597 Vgl. Denkmaltopographie Kreis Bad Dürkheim, a.a.O., Bd. 2, S. 318; vgl. Kunstdenkmäler, Bd. Bezirksamt Kirchheimbolanden, a.a.O., S. 265.

598 Vgl. LA Speyer Best. K16, 1 Fetzer; Übergabevertrag eines Hauses in Rodenbach der Eheleute Balthasar Fetzer von der Kronenmühle Rodenbach und Eleonore Schüttler an ihre Tochter Catharina Elisabetha Fetzer und deren künftigen Ehemann Georg Weber aus Biedesheim vom 21.7.1798.

599 Vgl. Denkmaltopographie Kreis Bad Dürkheim, a.a.O., Bd. 2, S. 318.

600 Vgl. Kunstdenkmäler der Pfalz, Band VII Be­zirksamt Kirchheimbolanden, a.a.O., S. 266.

601 Vgl. Wahl: Ebertsheim, a.a.O., S. 205.

602 Vgl. LA Speyer W1/371, 3.

603 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 348.

604 Vgl. LA Speyer W1/371, 3.

605 Vgl. Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 349.

606 Vgl. LA Speyer W1/371, 3-5.

607 Vgl. LA Speyer W1/371, 3-5.

608 Vgl. luth. KB Ebertsheim, Taufeintrag vom 5.3.1731, Bl. 42

609 Anm.: bei Wahl: Ebertsheim, a.a.O., S. 132 als Johann Stessinger bezeichnet.

610 Vgl. LA Spey­er Best. U35 Nr. 5-8 fol. 33 Lagerbuch Nr. 189/17 und S. 327.

611 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 112 Briefprotokolle Rodenbach 1767-1797 fol. 31.

612 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 112 Briefprotokolle Rodenbach 1767-1797 fol. 33.

613 Vgl. LA Speyer Best. F6 Nr. 285: Reformiertes Kirchenbuch Rodenbach, Taufeintrag Nr. 12 vom 4.11.1770.

614 Vgl. LA Speyer Best. F6 Nr. 285: Reformiertes Kirchenbuch Rodenbach, Taufeintrag Nr. 25 vom 18.6.1775.

615 Vgl. LA Speyer Best. F6 Nr. 285: Reformier­tes Kirchenbuch Rodenbach, Taufeintrag Nr. 42 vom 6.3.1781.

616 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 112 fol. 90-91.

617 LA Speyer Best. F5 Nr. 112 fol. 165.

618 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2437; Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 3, S. 1568, Nr. 1759.

619 Vgl. Widder: Beschreibung Kurpfalz, a.a.O., S. +++ergänzen+++; vgl. Klamm: Das kurfürstliche Unteramt Freinsheim; in: Pfälzische Heimatblätter 1964, S. 2.

620 Vgl. LA Speyer Notariatsakten Großbockenheim Nr. 185; Er­bauseinandersetzung nach Balthasar Fetzer vom 29. Nivose XIII.

621 Vgl. LA Speyer Notariats­akten Großbockenheim Nr. 185 vom 29. Nivose XIII.

622 Mitteilung von Frau Marie-Luise Reuter, Quirnheim.

623 Vgl. Grundsteuerkataster Steuergemeinde Rodenbach S. 35 vom 23.2.1843, sowie Mitteilung von Frau Marie Luise Reuter, Quirn­heim.

624 Mitteilung von Frau Marie Luise Reuter, Quirnheim.

625 Vgl. Adreßbuch Rodenbach; Mitteilung von Marie Luise Reuter, Quirnheim.

626 Vgl. Scheuermann: Rodenbach. Geschichte eines Dorfes, a.a.O., S. 180, 182.

627 Vgl. Scheuermann: Rodenbach. Bildergeschichte, a.a.O., S. 158.

628 Vgl. Hinweis von Herrn Kurt Liebhard vom 5.1.2014.

629 Vgl. Fendler: Geschichte der Deutschordenskommende Einsiedel bei Lautern, a.a.O., S. 130.

630 Vgl. Scheuermann: Roden­bach, a.a.O., S. 21.

631 Vgl. Fendler: Geschichte der Deutschordenskommende Einsie­del bei Lautern, a.a.O., S. 130 Anm. 23.

632 Vgl. auch Scheuermann: Eulenbis, a.a.O., S. 86; vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 201.

633 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 204.

634 Vgl. http://wiki-de.genealogy.net/Die_Kirchenbücher_der_bayerischen_Pfalz_(1925)/102, Abruf vom 4.1.2014.

635 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 205.

636 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 472 Nr. 600; vgl. LA Speyer Best D 51/183a; vgl. Fendler: Deutschordenskommende

Einsiedel, a.a.O., S. 152.

637 Vgl. LA Speyer Best D 51/183a; vgl. Fendler: Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 152.

638 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 205.

639 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 205.

640 Vgl. Karte bei Scheuermann: Rodenbach. Geschichte eines Dorfes, a.a.O., S. 121, dort als „Mühle verfallen“ eingezeichnet.

641 Vgl. Scheuermann: Rodenbach. Geschichte eines Dorfes, a.a.O., S. 76.

642 Vgl. Scheuermann: Rodenbach. Geschichte eines Dorfes, a.a.O., S. 180.

643 Vgl. Scheuermann: Rodenbach. Geschichte eines Dorfes, a.a.O., S. 182.

644 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1578/4; vgl. Herzog: Kaiserslau­tern 1651-1681, a.a.O., S. 124 Nr. 3455.

645 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O., S. 124 Nr. 3455.

646 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29; vgl. Weber: Mühle und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 238.

647 zitiert leider ohne Quellenangabe bei Scheuermann: Rodenbach. Geschichte ei­nes Dorfes, a.a.O., S. 187.

648 Vgl. Scheuermann: Rodenbach. Geschichte eines Dorfes, a.a.O., S. 191-194.

649 Vgl. Denkmaltopographie Landkreis Ludwigshafen, a.a.O., S. 116.

650 Vgl. Denkmaltopographie Landkreis Ludwigshafen, a.a.O., S. 116.

651 Vgl. Denkmaltopographie Landkreis Ludwigshafen, a.a.O., S. 120.

652 Vgl. Zech: Rödersheim-Gronau, a.a.O. S. 70.

653 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 266.

654 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises; a.a.O., Bd. 1, S. 454.

655 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Proto­koll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; vgl. auch We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 255.

656 Vgl. Pfälz. Wörterbuch, a.a.O., Bd. 3, S. 598.

657 Vgl. LA Speyer Best. H31 Nr. 292, Unterakte 3975 W: Rohrbacher Mühle; Protokoll der Ortsbesichtigung vom 1.8.1860 und 27.6.1860, betreffend die Setzung eines Eichpfahls bei der Mühle.

658 Vgl. LA Speyer Best. H31 Nr. 292, Unterakte Rohrbacher Mühle, Antrag des Friedrich Schüler vom 30.7.1903.

659 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768.

660 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Proto­koll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; vgl. auch We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 255.

661 Vgl. Pfälz. Wörterbuch, a.a.O., Bd. 3, S. 598.

662 Anm.: bei Weber: Müller und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 255 mit 'Schickischen' angege­ben.

663 Vgl. Karte von 1860 bei LA Speyer Best. H 31 Nr. 292, Un­terakte 3975 W: Rohrbacher Mühle.

664 Vgl. Hinweis bei LA Speyer Best. H 31 Nr. 292 fasc. 1026 vom 29.6.1855.

665 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 380.

666 Vgl. Klauck: Lexikon saar­ländischer Orte, a.a.O., S. 353-354, 381.

667 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 381.

668 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 449-455; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 204.

669 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 124.

670 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 381.

671 Intelligenzblatt des Rheinkreises 1826, S. 732.

672 Vgl. Raimar: Friedrich Carl Bellaire; in: Pfälzi­sche Familien- und Wappenkunde 1953, S. 21.

673 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 449-455.

674 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 167.

675 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 534.

676 Vgl. Stock: Das ehemalige Wartenberger Gebiet; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1911, S. 26.

677 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 303.

678 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil II katholisches Kirchen­buch, a.a.O., S. 72.

679 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 851/4: Verlegung einer Wasserleitung (gefaßter Bach) zur Mühle von Wilhelm Eicher in Rohrbach über Baalborner Gebiet, 1744-1748,

1768.

680 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 303.

681 Vgl. Dertsch: Mainzer Urkunden, a.a.O., Nr. 202, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigsha­fen-Oppau.

682 Vgl. Rödel: Regesten zur Geschichte des Zisterzienserinnenklosters Weidas; in: Alzeyer Geschichtsblätter 1986, S. 77.

683 Vgl. Rabenau: Verzeichnis Großherzogthum Hessen, a.a.O., Stichwort Drollmühle.

684 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 7.

685 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 7, 76-79.

686 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westri­cher Hei­matblätter 1992, S. 7.

687 Vgl. Weber: Mühlen und Müller­handwerk, a.a.O., S. 217; vgl. Karte bei Hartmann: Ergänzung Gutsbezirk Baumholder, Anhang.

688 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chro­nik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 7.

689 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 81.

690 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 96.

691 Vgl. Hartmann: Ergän­zung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 81; vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil II katholisches Kirchen­buch, a.a.O., S. 35.

692 Vgl. LA Spey­er Best. A 294/7 Bl. 146r-149r.

693 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 88r.

694 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 108 Nr. 573.

695 Vgl. Hartmann: Ergän­zung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 81

696 Vgl. Hartmann: Ergän­zung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 8.

697 LA Speyer Best. A 294/7 Bl. 148.

698 Vgl. Frey: Beschreibung d. Rheinkreises, a.a.O., Bd. 4, S. 170.

699 Vgl. Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http://www.mueller-heppen-heim-home-page.t-online.de/mue-vork.htm, Abruf vom 3.3.2014.

700 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 170.

701 Vgl. Schnabel: Das Dorf Breunigweiler, das Rosenthaler Hofgut und der Kerzweiler Hof im Jahre 1764; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1978 S. 49 ff.

702 Vgl. Schnabel: Das Dorf Breunigweiler, das Ro­senthaler Hofgut und der Kerzweiler Hof im Jahre 1764; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1978 S. 49 ff.

703 Vgl. LA Speyer, Urkun­den Nassau-Weilburg, Urk. 1351, Regest 1413.

704 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 172.

705 Vgl. Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 294.

706 Vgl. Denkmaltopo­graphie Bd. Kusel, a.a.O., S. 294.

707 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 2.

708 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 9-10.

709 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 12-15r: „Concept Mühlbestendtnus uber die Newe Mahlmül bey Roßbach“.

710 Vgl. Budell: Die schwedische Landesaufnahme des ehemaligen Herzogtums Pfalz-Zwei­brücken; in: Konersmann/ Ammerich: Historische Regionalforschung im

Aufbruch, a.a.O., S. 213-214.

711 Anm.: gehörte zur Kurpfalz, die zugleich im Kondominium für Roßbach die Dorfherrschaft innehatte.

712 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 18.

713 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 18.

714 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 18r.

715 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 21-23.

716 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 32.

717 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 38.

718 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 40.

719 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 41-41r.

720 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 55.

721 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 56-59r.

722 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 62-64r.

723 Vgl. KSchA Zw. Rep. IV, Nr. 407, Nr. 265, Nr. 1229; KSchA Zw. Rep. II Nr. 323; zitiert nach Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 94.

724 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/4, fol. 2-8.

725 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 101.

726 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 23.

727 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 113-113r, 114.

728 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 122-124 mit „Extractus Prothocolli Conferentia de dato Wormbs“ vom 3.10.1723, fol. 128.

729 Anm.: zu ihm s. auch Schloßmühle Großkarlbach.

730 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 1130r.

731 Anm.: Witwe des kurpfälzischen Lieutenants im Manderscheidtischen Dragonerregiment, Carl de Metton [vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 144]; auf fol. 180 als „de Medar“ bezeichnet.

732 Anm.: eingemeindet in Reichenbach-Stegen, VG Weilerbach.

733 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 144-147r [Kopie des Kaufvertrages].

734 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 180-183.

735 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 1185-185r.

736 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 190.

737 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 193.

738 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 23, 200.

739 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 202.

740 Vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 70.

741 Vgl. Weber: Müller und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 225; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. A 192/1.

742 Vgl. Henrich: Ein Mühlhausen im Lautertal?; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 136.

743 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 10.

744 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 10r, 16.

745 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 99r.

746 Anm.: er ist den Urkunden als „Jakob Hulbe“ benannt, wobei angemerkt wird, „soll Pulve“ heißen.

747 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 3-4.

748 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 11-13; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/3 fol. 4.

749 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 25-28.

750 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 31-31r

751 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 56.

752 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 25-28.

753 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 57r.

754 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 58.

755 Vgl. Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Unterberggemein­den, a.a.O., Bd. 1 S. 218 Nr. 841.

756 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/3: „Acta die Versteigerung der Roßbacher Cameral Erbbestand Mühle betr:“, 1781.

757 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/3, fol. 3.

758 Vgl. Henrich: Ein Mühlhausen im Lautertal? [Ohligmühle in Roßbach bei Wolfstein]; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 136; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/3 fol. 3.

759 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/3, fol. 63.

760 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18.Jh., a.a.O., Bd. 1 S. 26 Nr. 00035.0.00.

761 Vgl. Henrich: Ein Mühlhausen im Lautertal?; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 138; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-R, Roßbacher Mühle: Be­schluß des Bezirksamts Kusel von 5.6.1871; LA Speyer Best. L56 Nr. 848, S. 189.

762 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 294.

763 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 42; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-R, Roßbacher Mühle: Protokoll über die Ausführung des Wasserbaus vom 7.2.1871.

764 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 42.

765 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 33.

766 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 294.

767 Vgl. Schick/Kirch: Wolfstein, a.a.O., S. 104

768 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 31.

769 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 360; vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 199.

770 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 42.

771 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 43.

772 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 45.

773 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 50.

774 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 59.

775 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 60.

776 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 65.

777 Vgl. Henrich: Ein Mühlhausen im Lau­tertal? [Ohligmühle in Roßbach bei Wolfstein]; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 136.

778 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Rothbach, Abruf vom 3.3.2014.

779 aus Internetdatei http://www.prae­monstratenser.de/142.html, Abruf vom 3.3.2014.

780 Vgl. Schwab: Die Rothenkircher Schleifmühle und die Jaspisgesellschaft; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 198 S. 10 ff.

781 Vgl. Rasche: Bergbau, a.a.O., S. 57.

782 Vgl. Kremb, Klaus: Wüstungen im Raum Kirchheimbolanden und Bolanden; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz,

a.a.O., S. 190; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 340.

783 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 187; vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, a.a.O., S. 15.

784 Vgl. Ministeri­um für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 1. Bd., Straßburg 1901/03, S. 519-520.

785 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 2. Bd., Straßburg 1901/03, S. 906.

786 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 111.

787 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 2. Bd., Straßburg 1901/03, S. 921.

788 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Rubenheim, Abruf vom 3.3.2014.

789 Intelligenzblatt des Rheinkreises 1826, S. 794.

790 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 527.

791 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsanga­ben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 270.

792 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 523.

793 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 11 vom 6.2.1818, S. 53.

794 Vgl. Landwirt­schaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 13.

795 Vgl. Raimar: Das pfälzische Müllergeschlecht Brunner; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1952, S. 16.

796 Vgl. LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899.

797 Vgl. Eilbote Landau vom 13.4.1850, Nr. 30, S. 225.

798 Vgl. Eilbote Landau vom 21.5.1853, S. 222 = LA Speyer Best. Y 20/41.

799 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 207; vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 126.

800 Vgl. LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsge­richte Germersheim und Kandel von 1899.

801 Vgl. Geiger: Ortsfremde in Kuhardt; in: PRFK 1997, S. 583.

802 Vgl. Eilbote Landau vom 13.4.1850, Nr. 30, S. 225.

803 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 237.

804 Vgl. Kuby: Pfarrerlisten der nassauischen Pfarreien in der Rheinpfalz [Weilburg und Saarbrücken]; in: Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte 1997, S. 249.

805 Vgl. Katasterplan 1841, Katasteramt Bad Dürkheim; abge­druckt bei Denkmaltopographie Donnersberg, a.a.O., S. 237.

806 Vgl. Heiss: Obrigheim +++klären: welcher Band+++, a.a.O., S. 512.

807 Vgl. Internetdatei wapedia.mobi/de/Wegelnburgmühle, Abruf vom 3.3.2014.

808 Vgl. Schulz: Codes Berwartstein, a.a.O., S. 346 Anm. 4.

809 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 235.

810 Vgl. Schulz: Codex Berwartstein, a.a.O., S. 346; Ausfertigung LA Speyer, Best. C 58 Nr. 28; Abschrift LA Speyer, Best. F1 Nr. 86a, fol. 213-217; ebd. Best. F1,

Nr. 105, fol. 270-272; Kurzregest LA Speyer Best. F1, Nr. 97, fol. 274v; ebd. Repertorium zu C28, Urk. Nr. 82.

811 LA Speyer Best. B2 Nr. 144/1, 16 fol.; vgl. Schulz: Zinsbuch Wegelnburger Amt, a.a.O., S. 37, 46, 75.

812 Vgl. Schulz: Zinsbuch Wegelnburger Amt, a.a.O., S. 49.

813 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Falkenmühle, Abruf vom 3.3.2014.

814 Anm.: heute Chateau Falkenstein bei Philippsbourg / Elsaß, nicht zu verwechseln mit Burg und Dorf Falkenstein am Donnersberg.

815 Vgl. Wittmer/Rupp/Mock: Familienregister Ilbesheim bei Landau, a.a.O., S. 76.

816 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 114.

817 Vgl. Kuby: Auszüge aus dem reformierten Konfirmandenregister Rumbach 1781 ff.; in: PRFK1981. S. 527.

818 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., S. 135; vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises IV, a.a.O.,S. 246; vgl. Gilardone: Handbuch Regierungsbezirk Pfalz, Spey­er 1886, S. XXXIII.

819 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 202.

820 Vgl. Internetdatei: Wikipedia: Stich­wort Falkenmühle, Abruf vom 19.3.2014.

821 Vgl. Internetdatei: Wikipedia: Stich­wort Falkenmühle, Abruf vom 19.3.2014.

822 Vgl. Fremgen: Bürger- und Fa­milienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 106.

823 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 324; vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3205.

824 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 324.

825 Vgl. Weber: „Wanderung im Tal der vergessenen Mühlen“ Teil II; in: Die Rheinpfalz Ausgabe Pirmasens vom 15.9.1979.

826 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 59 Nr. 304.

827 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 59 Nr. 304.

828 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 59 Nr. 304.

829 Vgl. LHA Koblenz Best. 360 Domänendirektion Trier,Nr. 59.

830 Vgl. Hartmann: Ruschberg, a.a.O., S. 122.

831 Vgl. Hartmann: Ruschberg, a.a.O., S. 123.

832 Vgl. Hartmann: Ruschberg, a.a.O., S. 124.

833 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, S. 7 Nr. 31; vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch a.a.O., S. 274 Nr. 1480; vgl. Jung: Familienbuch ev. Kirche Baum­holder, a.a.O., S. 7.

834 Vgl. inso­weit zweifelnd Hartmann: Ruschberg, a.a.O., S. 124.

835 Vgl. Hartmann: Ruschberg, a.a.O., S. 124.

836 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, S. 7 Nr. 31.

837 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch a.a.O., S. 274 Nr. 1480.

838 Vgl. Jung: Familienbuch ev. Kirche Baumholder, a.a.O., S. 7.

839 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch a.a.O., S. 274.

840 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 152r, 256r-259; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224.

841 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 94.

842 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch a.a.O., S. 9 Nr. 43.

843 Vgl. Hartmann: Ruschberg, a.a.O., S. 124/25 mit Abdruck des Kon­firmationsscheins aus Landeshauptarchiv Koblenz Abt. 24 Nr. 843 und 578.

844 Vgl. Hartmann: Ruschberg, a.a.O., S. 124.

845 Vgl. Hartmann: Ruschberg, a.a.O., S. 128.

846 Vgl. Hart­mann: Ruschberg, a.a.O., S. 128/129.

847 Anm.: Verwüstung im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken 1635 durch Soldateska unter General Pallant zu Moriamé.

848 Vgl. Hartmann: Ruschberg a.a.O., S. 129.

849 Vgl. Hartmann: Ruschberg a.a.O., S. 129, leider ohne exakte Quellenangabe, wohl Landeshauptarchiv Koblenz, Abtg. 24/842.

850 Protokoll vom 25.2.1665; zitiert ohne Fundstelle bei Hart­mann: Ruschberg, a.a.O., S. 129.

851 Vgl. Hartmann: Ruschberg, a.a.O., S. 129.

852 Vgl. Hartmann: Ruschberg, a.a.O., S. 134.

853 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 259-262; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224.

854 Vgl. Hartmann: Ruschberg a.a.O., S. 134 leider ohne Quellenan­gabe, der mE Vater und Sohn verwechselt ++++prüfen++++.

855 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 94.

856 Vgl. Hartmann: Ruschberg, a.a.O., S. 134.

857 Vgl. Hart­mann: Ruschberg, a.a.O., S. 135.

858 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 267.

859 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 515.

860 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, S. 274 Nr. 1480 iVm S. 42 Nr. ¨223)

861 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 269.

862 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 266r-269r; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 225.

863 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 94r.

864 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7.

865 Vgl. LA Speyer B2 Nr. Best A 292/1.

866 Vgl. Hartmann: Ruschberg, a.a.O., S. 126 unter Bezugnahme auf Landeshauptarchiv Koblenz Abt. 24 Nr. 844.

867 Vgl. Hartmann: Ruschberg, a.a.O., S. 126 unter Bezugnahme auf Landeshauptarchiv Koblenz Abt. 24 Nr. 844.

868 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 266r-269.

869 Vgl. Hartmann: Ruschberg, a.a.O., S. 126 unter Bezugnahme auf Landeshauptarchiv Koblenz Abt. 24 Nr. 844.

870 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 266r-269.

871 Vgl. Hart­mann: Ruschberg, a.a.O., S. 126 unter Bezugnahme auf LHA Koblenz Abt. 24 Nr. 844.

872 Vgl. Hartmann: Ruschberg, a.a.O., S. 126/127 unter Bezugnahme auf Landeshauptarchiv Koblenz Abt. 24 Nr. 844.

873 Vgl. LHA Koblenz Best. 702 (Eisenbahnkarten) Karte Nr. 13132: Bewässerungsgraben des Müllers Seibert in Ruschberg, 1911.

874 Vgl. Hartmann: Ruschberg, a.a.O., S. 127.

875 Vgl. Hinweis bei Jung: Familien­buch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 91.

876 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl.140-142; vgl. Weber: Müh­len und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 217; vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 8.

877 Vgl. Schworm: Die Stein­alb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 8.

878 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 88.

879 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 206, Nr. 1089.

880 Vgl. Jung: Familienbuch Baumhol­der, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 85.

881 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, S. 47.

882 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, S. 116 Anm. zu Nr. 615.

883 Vgl. Weber: Die Rußmühle bei Rockenhausen; in: Nordpfälzer Geschichts­verein 1959, S. 315/316.

884 Vgl. Schnabel/Untermann: Alzey, Heilig Geist (an St. Johann); in: Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, S. 97 ff., 110.

885 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 181; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1558/4a.

886 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 1558/4; Zitat nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk a.a.O., S. 181.

887 Vgl. Dhom: Andreas *Kremb und seine Schleifmühle, a.a.O., S. 3; vgl. Dhom: Das Wappen des Andreas Kremb; in: PRFK Bd. 9, S, 112; vgl. Zimmer: “Ein

Hausinventar aus dem Jahr 1696”; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1929, S. 6; vgl. Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein

1959, S. 316.

888 Zitat nach Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 316.; vgl. dazu auch Dhom: Das Wappen des Andreas Kremb; in:

PRFK 1978, S. 11 mit Siegel und Wappen des Johannes Berck.

889 Vgl. Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 316.

890 Vgl. Eintragung im lutherischen Kirchenbuch; Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

891 Vgl. Dhom: Andreas *Kremb und seine Schleifmühle, a.a.O., S. 3.

892 Vgl. Weber: Die Rußmüh­le bei Rockenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 316.

893 Vgl. Dhom: Andreas *Kremb und seine Schleifmühle, a.a.O., S. 3; vgl. Zimmer: Ein Hausinventar aus dem Jahr 1696; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1929, S. 6.

894 Vgl. Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 316.

895 Vgl. Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 316.

896 Vgl. Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 316.

897 Vgl. Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 315.

898 Vgl. Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 317.

899 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 131.

900 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 262.

901 Vgl. Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 317-318; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1558/2: Rußmühle und die dazu

gehörigen Acker und Wiesen, Bd. 1, 1737

902 Vgl. Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 318.

903 Vgl. Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 318.

904 Vgl. Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 318.

905 Vgl. Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 314.

906 Vgl. Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 314.

907 Vgl. Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 314.

908 Vgl. Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 314.

909 Vgl. Dhom: Imsbach, a.a.O., S. 61.

910 Vgl. luth. Kirchenbuch Marienthal; Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

911 Vgl. lutherisches Kirchenbuch St. Alban; Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

912 Vgl. luth. Kirchenbuch Marienthal; Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

913 Vgl. lutherisches Kir­chenbuch St. Alban; Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

914 Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

915 Vgl. luth. Kirchenbuch; Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

916 Vgl. luth. Kirchenbuch Marienthal; Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

917 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Ruthweiler, http://http://de.wikipedia.org/wiki/Ruthweiler, Abruf vom 1.3.2014.

918 Vgl. Reitenbach: Die Plünderung der Burg Lichtenberg und der Ruthweiler Mühlen bei Kusel; in: Pfälzische Heimatblätter 1961, S. 36; vgl. HStA Koblenz

Abt. 24 Nr. 1063: „Die bei der Plünderung durch die Franzosen erfolgte Schädigung der beiden Ruthweiler Mühlen 1796“; vgl. Remling: „Die Rhein­pfalz in der

französischen Revolutionszeit von 1792-1796, 2 Bde, Speyer 1806 +++klären: Seite ?++++

919 Vgl. Hinkelmann: Alte Mühlen im Bereich der Burg Lichtenberg; in: Westricher Heimatblätter 1976, S. 152.

920 Vgl. Denk­maltopographie Kusel, a.a.O., S. 142.

921 Vgl. Hinkelmann: Alte Mühlen im Bereich der Burg Lichtenberg; in: Westricher Heimatblätter 1976, S. 152; vgl. LA Speyer Zweibrücken I Nr. A 294/7 Bl. 94r.

922 Vgl. Jung: Familienbuch Lichtenberg und Pfeffelbach, a.a.O., S. 43, 122 Nr. 204.

923 Vgl. Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 94r – 100r; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 215.

924 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 87.

925 Vgl. Jung: Familienbuch Lichtenberg und Pfeffelbach, a.a.O., S. 43, 136 Nr. 256.

926 Vgl. Hinkelmann: Alte Mühlen im Bereich der Burg Lichtenberg; in: Westricher Heimatblätter 1976, S. 152; vgl. LA Speyer Zweibrücken I Nr. A 294/7.

927 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 7.

928 Vgl. Hinkelmann: Alte Mühlen im Bereich der Burg Lichtenberg; in: Westricher Heimatblätter 1976, S. 153.

929 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 896/1.

930 Vgl. Debus: Verwaltungsreform und Wappenwesen; in: PRFK 1982, S. 75.

931 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 131.

932 Vgl. Emrich: 700 Jahre Rutsweiler, a.a.O., S. 58-59.

933 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 131.

934 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 259.

935 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 89 vom 18.8.1836, S. 714.

936 Vgl. LA Speyer Best. J1 Nr. 530 (darin u.a. das Gerichtsprotokoll im Rechtsstreit Drumm ./. Johannes Drees), 1860 und Plan der Neumühle bei Rutsweiler von 1860.

937 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 131.

938 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 27r-33.

939 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 28r-29.

940 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 83r.

941 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 2689; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 109.

942 Vgl. LA Speyer Zweibrücken I-A 662/6; vgl. Latterner: Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 134-144.

943 Vgl. Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 135.

944 Vgl. Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Berggemeinden, a.a.O., Bd. 1 S. 66 Nr. 168.

945 Vgl. Werner: Oberalben, a.a.O., S. 124.

946 Vgl. Bericht des Amtskellers Scha­brock vom 17.9.1738, LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/ fol. 27-30.

947 Vgl. Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalen­der 1991, S. 136.

948 Vgl. Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 136; vgl. LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/ fol. 29r.

949 LA Speyer Best. A2 Nr. 131/1 fol. 39r.

950 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7.

951 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O. S. 208.

952 Vgl. Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 136.

953 Vgl. Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 136 iVm mit dem Renovationsprotokoll von 1776 des kurpfälzi­schen Amtes Lauterecken, LA Speyer Best A 2 Nr. 131.

954 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 131.

955 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 259, der allerdings den Ort mit “Ruths­weiler” angibt.

956 Vgl. Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 136.

957 Vgl. Vermerk im Grundsteuer Kataster vom 16.8.1845; abgedruckt bei Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 1367.

958 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 13.

959 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 98.

960 Vgl. Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 136.

961 Vgl. „Die Rheinpfalz“ Kuseler Aufgabe vom 22.11.2011: „Eine große Schweinerei. Altenglan/Theis­bergstegen: Offenbar wirft jemand regelmäßig Windeln in den Glan – Mühlenbesitzer sauer“; mitgeteilt von Frau Gertrud Bruhnke.

962 Vgl. Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 138.

963 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7.

964 Vgl. Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Ka­lender 1991, S. 138.

965 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O. S. 208.

966 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 29r.

967 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 29r.

968 Vgl. Pfälzisches Wörterbuch, Bd. I, a.a.O., S. 759.

969 LA Speyer Best A 2 Nr. 131.

970 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 259, der allerdings den Ort mit “Ruthsweiler” angibt.

971 Vgl. Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 141.

972 Vgl. Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 139/140.

973 Vgl. Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 139/140.

974 Vgl. Latterner: Aus der Geschichte der Mühlba­cher Mühle; in: Westrich Kalender 1969, S. 58.

975 Vgl. Latterner: Aus der Geschichte der Mühlbacher Mühle; in: Westrich Kalender 1969, S. 58.

976 Vgl. Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 143.

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