Version 24.3.2016

 

 

 

Litera O

 

 

 

 

Oberalben:

VG Kusel, Lk Kusel; direkt neben Dennweiler-Frohnbach, westlich von Kusel; am Oberalberbach gelegen.

 

Das Dorf war zunächst veldenzisch; im Erbgang ab 1444 pfalz-zweibrückisch. Im Oberamt Lichtenberg. 1409 vermählte sich der Sohn des Kurfürsten/König Ruprecht III. von der Pfalz und der Elisabeth von Hohenzollern, Pfalzgraf Stephan mit Anna von Vel­denz, dem einzigen Kind und damit Alleinerbin des Grafen Friedrich III. von Veldenz. Graf Friedrich III. von Veldenz verstarb 1444, die Grafschaft einschließlich Oberalben fiel an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, da inzwischen auch Pfalzgraf Stephan verstorben war, an dessen Sohn und Nachfolger Pfalzgraf Ludwig I. der Schwarze trat. Das Dorf gehörte zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg, Schultheißerei Ulmet 1.

 

Im 30jährigen Krieg wurde das Dorf zerstört. Nach dem Tod des schwedischen Königs Gustav Adolf 1632 und der Niederlage der Protestanten 1634 in der Schlacht von Nördlingen nahm der weitere Kriegsverlauf für die Protestantische eine ungünstige Wende. Die Kaiserlichen (die Katholiken) überrannten die pfälzischen Lande. Die Kroaten zogen durchs Glantal bis nach Kusel und steckten 1635 die Stadt in Brand. Auch die übrigen Dörfer sollen dabei in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Die Ortschaften wurden dem Erdboden gleichgemacht, die Häuser in Brand gesetzt, die Einwohner gequält und ermordet. Es gibt zwar keine direkten Beweise, in Oberalben zerstört wurde. In einem Bericht des Baumholderer Gerichts über die Verwüstungen im 30jährigen Krieg findet sich eine kurze Mitteilung Oberalben. Darin wird allerdings nur auf 2 Häuser eingegangen, die außerhalb des Dorfes bereits auf Baumholderer Gebiet standen. Dennoch kann davon ausgegangen werden, daß das ganze Darf zerstört wurde2 . 1750 wurde bis auf drei Häuser nahezu das ganze Dorf bei einem Brand zerstört 3.

 

Kirche:

Oberalben gehörte zur Pfarrei Ulmet (Flurskapelle); die dortigen Kirchenbücher (Taufbuch) sind ab 1639 erhalten.

 

Mühlen:

in der Flurnamenskarte 1847/48 4 ist nördlich des Dorfes eingetragen: „die alte Mühle, später Blasse Mühle“; nordwestlich des Dorfes befindet sich der Mühlweg und westlich anschließend der Mühlgraben; dort ist die Germannsmühle eingezeichnet.

 

Oberalben hatte zeitweise 2 Mühlen. Die ältere Mühle stand im Kuralbtal. Nachdem die Mühle unbrauchbar geworden war, wurde ein vorteilhafterer Standort gesucht und die neue Mühle dort gebaut, „wo heute das Zincksche Haus steht“ 5. Zwischenzeitlich trat ein zweiter Müller auf, der sich bei der ersten, alten Mühle erneut einen kleinen Mühlenbetrieb einrichtete 6.

 

Karte:

- Flurnamenskarte 1847/48 7

 

 

- alte Oberalber Mühle, Pletschmühle, Kuralbmühle:

Die alte Mühle stand am Eingang des Kuralbtals, ungefähr „zwei Büchsenschuß“ vom Dorf entfernt; in anderen Urkunden wird die Entfernung mit 130 m angegeben 8.

 

Oberalben hatte zeitweise 2 Mühlen. Die ältere Mühle stand im Kuralbtal. Nachdem die Mühle unbrauchbar geworden war, wurde ein vorteilhafterer Standort gesucht und die neue Mühle dort gebaut, „wo heute das Zincksche Haus steht“ 9. Zwischenzeitlich trat ein zweiter Müller auf, der sich bei der ersten, alten Mühle erneut einen kleinen Mühlenbetrieb einrichtete 10.

 

Im ältesten Taufbuch ab 1639 der Kirchengemeinde Ulmet, zu der Oberalben gehörte, befindet sich 1650 folgender Eintrag: „Hanns Philips: Hannß Peter *Lauers, Müllers uf der Alben und Elisabethen ehelicher Sohn ist getauft worden den 23. Januarii 11. Heidrun Werner, die Verfasserin der Oberalber Dorfgeschichte, rechnet ihn den Einwohnern von Oberalben zu 12, meint jedoch andererseits, die Entstehungszeit der ältesten Mühle in Oberalben sei das Jahr 1736 gewesen 13.

 

1725 beantragte ein Dietrich *Jung aus Erzweiler beim Oberamt Lichtenberg die Baugenehmigung zur Errichtung einer Hausmühle in Oberalben. Die Genehmigung wurde verweigert, weil der Bach zu klein sei und im Sommer die Gefahr der Austrocknung bestehe. Der nächste Antragsteller war der Gemeindsmann zu Oberalben, Johann Nickel *Mack. Ebenfalls beantragte der Zimmermann Jo­hann Jacob *Wolf aus Rehewiler (Rehweiler) für sich eine Baugenehmigung. Dieser gab eine genaue Begründung, weshalb der Müh­lenbau zu Oberalben gerechtfertigt sei: Die umliegenden Dörfer Oberalben, Dennweiler, Frohnbach, Körborn, Burg und Thallichten­berg wä­ren zwar zur herrschaftlichen Mühle nach Ruthweiler gebannt, hätten aber einen einstündigen, beschwerlichen Weg zur Bannmühle, der zudem mehrere Male am Tag abgefahren werden müßte. Der Wassermangel, unter dem auch die Bannmühle Ruthweiler zur Som­merszeit zu leiden hatte und die größere Bequemlichkeit für die Bewohner werden als weitere Gründe angege­ben. Der Mitbewerber Johann Nickel Mack beschwerte sich daraufhin bei der Landschreiberei. Der Schriftwechsel gelangte bis zur höchsten Instanz, der Herzogin Karolina von Zweibrücken. Der erste Bewerber, Johann Nickel Mack, ging als Sieger aus dem Streit hervor und erhielt 1736 die begehrte Baugenehmigung. Noch im selben Jahr baute er die Mühle als Pletschmühle und erhielt einen Erbbestand. Hierbei hat er sich finanziell übernommen. Der Bannzwang zur Ruthweiler Mühle war nicht aufgehoben; er durfte nur für sich selbst mahlen und für andere nur dann, wenn die Ruthweiler Mühle aus irgendeinem Grund die Mahlgäste nicht bedienen konnte. Die Pacht betrug (in heutiger Schreibweise): an Geld einen Gulden, 7 Batzen, 8 Pfennig in rheinischer Währung, dann an Korn 2 Malter, 2 Sester Lichtenberger Maßung und dörrer, marktreiner Frucht. Die Pacht war an Martini fällig; der Müller mußte sie persönlich zur Lichten­berger Landschreiberei und zur Kellerei bringen. Mack blieb nicht anderes übrig, als den Erbbestand an der Mühle zu verkaufen, was nicht einfach war. Nach längeren Verhandlungen konnte Mack die Mühle 1738 für 700 fl an Jacob *Becker aus Blaubach verkaufen, „weil dieser mehr als der Verkäufer im Vermögen habe“. Im Jahre 1745 verkaufte Becker die Mühle, „die nur aus einem überschläch­tigen Rad Bestand“, an den Rütschenmüller (Ritschmühle bei Kusel) Johann Nickel (1) *Barth, der 400 fl bezahlte 14.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lichtenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle wie folgt beschrieben: liegt an der 'Cour Alb' (Kuralb). „Ohngefähr 2 Büchsenschuß liegt diese Mühle unten an dem Dorf Oberalben. Es ist ein einfaches Hauß, welches in dem Bau nicht zum besten stehet, dann die Wassermauer große Noth leidet …. Sie hat ein 15 ½ Schuh hohes Wasserradt, welches einen Mahl und einen im Trillis laufenden Scheelgang treibet. .. Gibt jährlich 4 Malter 1 Faß halb Korn und halb Haber und dann 1 Thaler an Geldt. . Oberalben, Frohnbach und dann Weyler sind die nechste Örter, aber alle nach Ruthweyler gebannet. Johann Nickel *Barth hat diese Mühle von Jacob *Becker von Blaubach vor ohn­gefehr 2 Jahren erkauft, aber noch kein Erbbestandsbrief darüber in Händen.“ 15

 

1752 veräußerte Johann Nickel (1) *Barth die Mühle für 510 fl an seinen Sohn Johann Peter *Barth. Bereits ein Jahr später übernahm dessen Bruder, Johann Jakob Barth, die Mühle im Erbbestand für 510 fl. Johann Jakob *Barth war ebenfalls Müller, vorher in der Hottenmühle bei Sobernheim. 1758 erwarb Johannes *Schultheiß aus Oberalben die Mühle für 475 fl; dieser war seit 1754 mit Anna Katharina Barth, der Tochter des Nickel Barth verheiratet und wahrscheinlich der Schwager von Johann Peter Barth und Jakob Barth 16.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd. Nr. 35 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Oberalber Pletsch Mühl [hat] 1 Waßer Rad welches einen Mahl und einen im trilles lauffenden Scheelgang treibet; [zahlt an Pfacht] 4 Malter 1 Faß halb Korn et halb habern, 1 fl an Geldt. Ist keine Bann Mühl, und zieht ihre Nah­rung meistentheils von der Fronbach (? unleserlich), mit Gerst, Krieß und Habermehl bis auf Korn Mehl.“ 17

 

1761 bat Johannes Scholler um die herrschaftliche Erlaubnis, seine Pletschmühle, die sich in einem ruinösen Zustand befände, auf einen anderen Platz verlegen zu dürfen, der näher beim Dorf liege und deshalb bequemer zu erreichen sei. Er schrieb, das Mühlrad hätte schon zweimal angenommen werden müssen, die zu hohen fluten hätten die Mühle verdorben. Sogar ein Gutachter wurde be­stellt, dem der neue Standort der Mühle geeignet erschien. Wer Johannes *Scholler war, konnte bisher nicht festgestellt werden; auch ist nicht überliefert, ob es ihm gelang, die Mühle zu verlegen 18.

 

1766 beklagte sich der Müller Johannes *Barth, daß die Mahlgäste ausblieben und er wollte wissen, ob auch die Schützen und Hirten zur Ruthweiler Mühle gebannt seien, wie die anderen Einwohner von Oberalben. In dem Beschwerdebrief erwähnte er den Müller Johannes *Schultheiß, der sein Schwiegervater sei und von dem er die Mühle erworben hätte 19.

 

In den 1790er Jahren, während der Französischen Besatzung wird die Mühle in Oberalben in einer Bestandsaufnahme über die Müh­len erwähnt. Weitere Nachrichten sind nicht überliefert. 1820 wandert der Müller Stephan *Barth nach Ruschberg aus 20.

 

1852 suchte der Ackerer und Gutsbesitzer Jakob *Blaß, aus dem Distrikt Kallmeswieß, um Erlaubnis nach, an der alten Mühle eine Mahlmühle zu betreiben und die alte Mahlmühle wieder in Betrieb zu nehmen. Die Mühle hatte er schon länger ohne Erlaubnis be­trieben. Die Erlaubnis wird 1855 erteilt; Blaß gibt die Mühle jedoch bald wieder auf. 1861 will die zuständige Behörde Auskunft über den Müller und die Mühle. Jakob Blaß ist jedoch nicht mehr in Oberalben, das Wehr ist gänzlich entfernt, die Mühlenanlage nicht mehr in Betrieb. 1859 war Blaß nach Amerika aus­gewandert. Blaß ist der Vater des Pfarrers Jakob Blaß 21.

 

Karte:

- Werner: Dorfgeschichte Oberalben, a.a.O., S. 82, Flurkarte von 1847/48, darin nördlich des Dorfes die alte Mühle, später Blasse Mühle.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1181/6: „Pletschmühle zu Oberalben, 1753“

 

 

- Oberalber Mühle (auch Neue Mühle), Germanns Mühle:

am Stegbach nordwestlich von Oberalben gelegen; die Katasterkarte von 1847/48 zeigt erstmals 2 Mühle in Oberalben, die kleine Mühle im Kuralbtal (= Alte Oberalber Mühle) und die neue, bedeutendere Mühle am Stegbach. 1853 beschwert sich der Müller Peter *Braun über die Wiesenbesitzer aus Dennweiler-Frohnbach, die wegen Wiesenbewässerung dem Müller das Wasser für seine Mühle abzweigen. Es war ihm dadurch unmöglich, seine Mühle zu betreiben. Er weist daraufhin, daß er schon 29 Jahre die Mühle besitze; danach Bestand die Mühle schon 1824. Auch sein Nachfolger Jakob Müller beschwert sich 1859 über den Wasserentzug. Dessen Nachfolger ist sein Schwiegersohn Johann Peter *Germann (* 1830 Grünbach – 1908 Oberalben; °° 1856 mit Karolina Ruth Müller) 22.

 

Der Johann Peter *Germann ist der Sohn von Jakob Germann und der Luise Braun 23, so daß die Mühle wohl innerhalb der Familie Braun weitergegeben wurde.

 

Die Mühle brannte vor 1893 ab; 1893 wurde an der Stelle der Mühle das neue Wohnhaus Gehrmann errichtet 24.

 

Karte:

- Werner: Dorfgeschichte Oberalben, a.a.O., S. 82, Flurkarte von 1847/48, darin westlich des Dorfes die Germanns Mühle.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1181/5: „Mahlmühle zu Oberalben, 1725-1766“

- Werner, Heidrun: Dorfgeschichte von Oberalben, Kusel 1987

- Zink: Bestand schon früher eine Wasserleitung nach Burg Lichtenberg? Die Geschichte der Oberalber Mühle gibt Auskunft. [Ober­alben]; in: Kuseler Tageblatt 13, Nr. 70 v. 23. 3. 1961

 

 

 

 

 

Oberarnbach:

VG Landstuhl, Lk Kaiserslautern; südlich Landstuhl auf der südwestpfälzischen Hochebene, der Sickinger Höhe, im Arnbachtal gele­gen.

 

Als Dorf wird Oberarnbach erstmals in den geschichtlichen Aufzeichnungen im Jahre 1364 erwähnt und gehörte im 14. Jahrhundert zum Herrschaftsbereich der Grafen von Homburg. Im 16. Jahrhundert kam es zur Sickingischen Herrschaft Landstuhl, bei der es bis zur Französischen Revolution verblieb. Der Name des Ortes wird vom hier entspringenden Arnbach abgeleitet. Der Zusatz Ober- (am Oberlauf des Arnbachs) tritt erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts auf, zur Unterscheidung von Kirchenarnbach 25.

 

Urkunden/Literatur:

- Weis, Hermann: Oberarnbach. Beiträge zur Geschichte eines Dorfes im „Specktal“ auf der Sickinger Höhe. Oberarnbach 2001

 

 

Mühlen:

- Oberarnbacher Mühle:

um 1738 war Michael Härig auf der Oberarnbacher Mühle; seine Tochter Anna Barbara Härig (ca. 1738 – 16.1.1804 Höheinöd) hei­ratet den Johann Nicolaus Gerhard 26.

 

 

 

 

 

Oberaudorf/Bayern:

nahe Kiefersfelden

 

Mühlen:

In wenigen Fällen sind Mühlen außerhalb des „pfälzischen“ Bereichs erfaßt, insbesondere bei Zufallsfunden in pfälzischen Archiven, beispielsweise bei der Gfallermühle in Oberaudorf/Bayern.

 

- Gfallermühle:

die älteste Erwähnung der Gfallermühle in den Urkunden im LA Speyer stammt vom 15.5.1584. In dieser Urkunde die eine erbrecht­liche und eherechtliche Reglung zum Gegenstand hat, sind eine Reihe von Personen namentlich erwähnt, darunter Georg Wildgruber, Simon Widmann, Pieter Bloss, Sebastian Pürtl 27.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. V174 Nr. 10: Nachlaß Masson, beinhaltend Urkunden über die Gfallermühle Oberaudorf von 1584, 1711, 1720 und 1760

 

 

 

 

 

Oberauerbach:

Stadtteil der kreisfreien Stadt Zweibrücken; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken

 

Mühlen:

in einem Streit zwischen den Brüdern Eberhart und Walram von Zweibrücken kommt es am 23.10.1304 zu einer Einigung. Diese be­trifft u.a.: „Homines vero curie de Urbach ad molendinum de Mulenhuzen ...“. Es handelt sich entweder um Ober- oder Niederauer­bach bei Zweibrücken, oder vielleicht Urbach nicht weit von der Bach Schwalb, in dessen Nähe noch eine Mühle lag, die als 'Mühl­hausen' genannt sein könnte 28

 

Am 31.5.1465 wird der Müller „Niklas zu Auerbach“ in einer Urkunde des Klosters Werschweiler erwähnt. Abt Niklas von Werßwil­ler ist Mitteidinger zwischen dem Kloster Hornbach und dem Müller Niklas zu Auerbach 29.

 

Am 14.12.1792 verstirbt im Alter von 57 Jahren Henrich Peter *Becker; um 1765 Müller zu Oberauerbach erwähnt; °° mit Maria Eli­sabeth Theyson 30. ++klären: welche Mühle+++

 

Urkunden/Literatur:

- Pallasch, Waltraud: "... meinem Alt- und Großvattern Veioxen gnedig erlaubt worden, ein Mühl gen Oberauerbach zu bauen ..." : am Wasser zu Hause - die ersten Neumüller; in: Heimatkalender : d. Pirmasenser u. Zweibrücker Land 2001, S. 211-215 ++klären: wel­che Mühle+++

 

 

- Mahlmühle zu Oberauerbach:

am Martinstag 1563 erhält der Schultheiß auf dem Winterbacher Hof von Herzog Wolfgang von Zweibrücken (1526-1569) durch Erbbestandsbrief die Erlaubnis, eine Mahlmühle „oberhalb der OberAurbach, da die beide Wasser von Wintterbach und Battweiller zusammen Lauffen“ zu bauen 31.

 

Anna Catharina NN. (°° mit Sebastian König, Pfarrer zu Lützelstein) erbt von ihrer Mutter weiland Hans Müllers Tochter 1/6 Erbteil an der Mühle zu Oberauerbach und verkauft diesen Anteil am 20.7.1668 32.

 

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Oberbacher Mahl Müller“ den ihm erteilten „Confirmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 33.

 

Um 1728 war Johann Friedrich *Becker der Müller in Oberauerbach; Vater der Maria Elisabeth Becker (°° am 6.4.1728 mit Valentin Schäfer aus Herschberg 34), Vater des Müllers in Dellfeld Johann Friedrich (2) *Becker 35 und des Müllers auf der Mahlmühle Oberauerbach, Johann Henrich *Becker 36.

 

1745 war Heinrich Jakob *Becker Erbbeständer auf der Mahlmühle in Oberauerbach 37.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 38 wird die Mahlmühle zu Oberauerbach wie folgt beschrieben: “Die Mahlmühle zu Oberauerbach wird getrieben von der Auerbach (Wies­bach), je 1 Stunde von der Contwiger und Mörsbacher Mühle entfernt 2 unterschlächtige Wasserräder 1 Mahlgang und 1 Mahlgang mit Schälgang. Entrichtet jährlich 3 Ma. Korn und 3 Ma. Hafer und 1 fl für 4 Kappen. Hat keinen Bann. Heinrich Jakob *Becker ist seit 11 Jahren der Erbbeständer und legitimiert sich mit ei­nem Erbbestandsbrief vom 6ten May 1740 .... Der Erbbeständer findet sei­nen Verdienst sonderl: in hiesigem Dorf und Mehlhandel nicht weniger durch Ackerbau“ 39.

 

Die Tochter des Müllers Henrich (Heinrich) Jakob *Becker, die Maria Elisabeth Becker °° am 2.4.1750 in Niederauerbach dem Mül­ler Johann Nikolaus *Disqué aus Rinnthal 40. Dieser übernimmt wohl von seinem Schwie­gervater die Oberauerbacher Mühle, wäh­rend Henrich Jacob Becker aus Müllermeister und auch als Mühlknecht in Contwig erwähnt wird 41.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Oberauerba­cher Mühl [hat] 2 WaßerRäder welche 2 Mahl und einen [Eintrag fehlt; [zahlt an Pacht] 1 fl 1 bz an Geld, 3 Mltr Korn, 3 Mltr Ha­bern; hat keinen Bann, und könnte O.Auerbach aus 26 famil: bestehend allenfallß dahier ge­bannt, auch 40 famil: befördert werd.“ 42

 

Ab 1782 wird der Sohn aus der Ehe des Johann Nikolaus *Disqué und der Müllerstochter Maria Elisabeth Becker aus Oberauerbach (Tochter des Müllers in Oberauerbach und später in Contwig, Henrich Jakob *Becker), Georg Nikolaus *Disqué als Müller in Oberauerbach erwähnt 43. Um 1782 Müllermeister zu Oberauerbach; °° mit Carolina Weit­zel; mehrere Kinder aus der Ehe, geboren ab 1782 44.

 

Aus der Ehe stammt u.a. der Sohn und spätere Müller in Oberauerbach, Christian Gottfried *Disqué 45.

 

Um 1782 ist Georg Nickel *Disqué als Müller zu Oberauerbach benannt 46. Auf Georg Nikolaus Disqué folgt als Müller in Oberau­erbach der Sohn Christian Gottfried *Disqué als Mül­ler in Oberauerbach erwähnt 47. Christian Gottfried *Disqué war zunächst Müller und Ad­junkt in Oberauerbach, ab 1852 dann Nachtwächter in Contwig 48. °° mit Susanna Maria Schunck. Vaters des Müllers und Betriebsnachfolgers in Oberauerbach, Daniel Disqué

 

Müller auf der Mahlmühle waren:

- bis ca. 1750 err. Henrich Jakob *Becker; dessen Tochter Maria Elisabeth Becker °° 2.4.1750 den Müller Johann Nikolaus *Disqué aus Rinnthal

- ca. 1750 bis ca. 1782 Johann Nickolaus *Disqué aus Rinnthal; °° Maria Elisabeth Becker; auf diesen folgt der Sohn Georg Nickel Disqué

- ca. 1782 bis ca. 1807 Georg Nikolaus (Nickel) Disqué; °° mit Karolina Weitzel; Vater des Müllers Christian Gottfried Disqué

- ca. 1807 bis 1852 Christian Gottfried Disqué; °° Susanna Maria Schunck; Vater des Müllers Daniel Disqué

- ab 1852 bis +++ Daniel Disqué

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best B2 Nr. 1190/1: „Mühle zu Oberauerbach, 1563-1783“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1190/2: „Mahlmühle zu Oberauerbach, Erbbestandsbriefe, 1563-1783“

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über die Mühle in Oberauerbach

 

 

- Oberauerbacher Ohligmühle:

im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird die Oberauerbacher Ohligmühle zu Oberauerbach wie folgt beschrieben: “Liegt obiger Mahlmühl gegenüber und mit derselben in einem Waßerbau. Eine Stund von der Zweybrücker und so weit von der Winterbacher Ohlig-Mühl. Ist erst seit einem Jahr erbauet worden, wird durch ein unterschlechtiges Waßerrad getrieben und muß gewöhnl: wann solche gehet, die Mahlmühl wegen geringen Waßers still stehen. Zahlt jähr: und zwar auf Martini … 9 fl Erb­zinß. Seye versprochen worden zu Verbiedten, daß niemand außer Landtes neml: zu Winterbach sein Öhl schlagen laße. Heinrich Ja­cob Becker ist ebenfalls der Erbbeständer [Anm.: s. auch Oberauerbacher Mahlmühle] krafft un­term 11ten Sept: a.p. Erhaltenen Erb­bestands Briefes ...“. 49

 

 

 

 

 

Oberbexbach / Saarland:
s. auch *Niederbexbach

 

heute OT von Bexbach/Saar; im Norden der Stadt gelegen; war nassau-saarbrückisch ++++klären: die Mühle könnte jedoch pfalz-zweibrückisch gewesen sein, und ist möglicherweise deshalb in LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthalten++++

 

Das Dorf wurde im 30jährigen Krieg völlig zerstört. Eine Beschreibung des Oberamts Homburg vom 15.7.1634 zeigt, in welch schlechtem Zustand die Häuser schon damals waren, manche ganz verfallen, ein Teil schon unbewohnt. Der größte Teil der Bevölke­rung starb aber nach dem 15.7.1634 an der Pest, die in der Gegend bis Ende 1635 wütete 50.

 

Mühlen:

 

- Fulenbacher Mühle:

Fulenbach ist eine Wüstung im Saar-Pfalz-Kreis 51, dem späteren Fulenbacherhof, am heutigen Feilbach 52 gelegen. Der Feilbach ist ein 9,8 km langer linker Zufluß der Blies im östlichen Saarland bei Oberbexbach, Kleinottweiler und Jägersburg der in Altstadt in die Blies mündet.

 

Die Fulenbacher Mühle wird urkundlich bereits am 6.7.1317 genannt: „Anno 1317 Donatio Henrici de Tehtingen facta domus Theu­tonica in qua confert omne allodum quod habuit in Oberbexbach item curtem cum silvis nemoribus cum molendino in Fulenbach“ 53.

 

 

- Hochwiesmühle, auch Feylbachmühle bzw. Huttigsmühle:

1828 als „Hachwiesmühle“, 1837 als „Hubigs- oder Hochwiesmühle“ bezeichnet, 1916 ebenso 54; auch Huttigsmühle 55.

 

Die Mühle wurde zwischen 1710 und 1720 an der „Hochwiese“ errichtet. 1718 war Johann Georg Scheffer der Müller auf der Hoch­wiesmühle. Zweiweise wurde die Mühle auch Feylbachmühle genannt, ist aber mit dieser nicht identisch 56.

 

Bis ca. 1733 war Christian Erdle der Müller auf der Hochwiesmühle; sein Tochter Anna Catharina Erdle (ref.) °° I am 11.5.1733 luth. in Homburg den Johann Peter *Bischof (geb. ca. 1709; Sohn des Caspar Bischof und [°° 2.2.1702 Obermiesau] der Anna Catharina Grick) 57.

 

Um 1870 war Balthasar Pirrung der Müller und Inhaber der Hochwiesmühle. Dieser annonciert im Zweibrücker Wochenblatt die Ver­pachtung der Mühle 58: „Unterzeichner beabsichtigt seine Mühle, bestehend aus 2 Mahlgängen und 1 Schälgang zu verpachten.“

 

1898 gelangte sie in den Besitz der Familie Bartels. Der Mühlenbetrieb wurde eingestellt. Ab 1911 führte Gustav Kraus hier eine Gastwirtschaft 59.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 593: Karte Gemarkung Oberbexbach von 1805, darin auch die Huttigsmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über einen Mühlenbau in Oberbexbach

 

 

 

 

 

Oberbronn/Elsaß:

südlich von Niederbronn les Bains in den Nordvogesen gelegen; gehörte bis 1570 zur Grafschaft Zweibrücken-Bitsch; fiel 1570 beim Aussterben der Grafen von Zweibrücken-Bitsch an die Grafen von Leiningen-Rixingen.

 

Mühlen:

- Ölmühle:

vor 1721 war Christian *Hauß († vor 1721 Oberbronn) Ölmüller in Oberbronn; sein Sohn, der Hufschmied Johann Wendell Hauß heiratet am 17.7.1721 luth in Albersweiler Anna (Marie) Margarethe Eichenberger, Witwe Weber; im Kirchenbuch ist Christian Hauß als bereits verstorben eingetragen 60.

 

 

 

 

 

Ober-Flörsheim / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms

 

Der Namenszusatz „heim“ und ein Gräberfeld weisen Ober-Flörsheim als fränkische Gründung aus. 768 wird ein „Fletersheim“ im Wormsgau im Lorscher Codex erwähnt, doch erst die Nennung von „Flarlesheim superiori“ 776 läßt sich eindeutig auf Ober-Flörs­heim beziehen. Um 1190 hatte Werner II. von Bolanden den „comitatus“ am Ort, später wurde an die Ritter von Flersheim verlehnt. Ab 1237 entstand hier eine Deutschordenskommende der Ballei Marburg, die zum bedeutendsten Grundherrn und infolge des Er­werbs der Rechte der Bolander 1280 zum Ortsherrn aufstieg. Von 1262 war hier das Kloster Otterberg begütert, daneben das Dom­stift und das Stift St. Paul zu Worms. Aufgrund der Schirmvogtei und weiterer Rechte erlangte Kurpfalz 1506 die Herrschaft über das Dorf, das fortan zum Oberamt Alzey gehörte 61.

 

1787 hatte Ober-Flörsheim 516 Einwohner und 102 Häuser. 1830 lag die Bevölkerungszahl bei 1061 Einwohner, darunter 81 Menno­niten, der Baubestand umfaßte 173 Häuser. Der vorläufige Höchststand der Einwohnerzahl war 1849 mit 1223 Personen erreicht, doch die Auswanderung nah Nordamerika führte bald zum Bevölkerungsrückgang. Für 1900 verzeichnet die Statistik 1013 Einwoh­ner und 220 Häuser 62.

 

 

Mühlen:

die Deutschordensherren besassen die Obere Mühle und die Untere Mühle außerhalb (1482 belegt), die über die Mühlgasse in Ver­längerung der Hauptstraße zu erreichen waren 63.

 

- Obere Mühle:

außerhalb des Ortes in der Gewanne gelegen, nordöstlich des Dorfes; die Deutschordensherren besassen die Obere Mühle; Hofanlage des 18./19. Jh.; dort befindet sich an der Scheune ein spätbarocker Wappenstein der Freiherrn von Hardenberg mit Deutschordens­kreuz, erwähnt in der Kommendebeschreibung von 1773 64.

 

 

- Untere Mühle:

die Deutschordensherren besassen die Untere Mühle außerhalb des Dorfes (1482 belegt), die über die Mühlgasse in Verlängerung der Hauptstraße zu erreichen war 65.

 

 

 

 

 

Oberhausen a.d. Appel:

s. Johann Georg *Gattung (zugleich auch in Münsterappel)

 

VG Alsenz-Obermoschel, Lk Donnersbergkreis; im mittleren Appeltal gelegen; in der Ortsmitte mündet der Gutenbach; das Dorf zählte zum Besitz, den König Arnulf 893 der Abtei St. Maximin vor Trier bestätigte, und wurde von deren Probstei Münsterappel verwaltet. Seit 1303 ist die Vogtei der Wildgrafen (seit 1409 Wild- und Raugrafen) verbürgt, die sie insbesondere nach der Einfüh­rung der Reformation um 1555 zur Landesherrschaft ausbauten. Mit der Übersiedlung der Wild- und Rheingrafen 1688 ins benach­barte Gaugrehweiler rückte Oberhausen schließlich ins Vorfeld der Residenz und verblieb bis 1789 bei der Rheingrafschaft der Gra­fen von Grumbach. Im 30jährigen Krieg in Mitleidenschaft gezogen, zählte das Dorf 1667 erst wieder 26 Einwohner. Der Wiederauf­bau nach dem pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-1697) setzte erst zu Beginn des 18. Jh. ein 66.

 

Mühlen:

- Mühle bei Oberhausen a.d. Appel:

bereits in der Lehensbeschreibung von ++++klären: vor 1419 ++++ wird die Mühle zu Oberhausen genannt 67. 1564 wird eine Mahlmühle in Oberhausen urkundlich in einer Flurbeschreibung erwähnt und zwar „... garten vff dem Deich hinder den heusern geu­or dem Mülen garten..“ 68. Der nächste urkundliche Hinweis stammt von 1667. Das im 30jährigen Krieg völlig entvölkerte Dorf war nun wieder bewohnt; es wird berichtet, daß „.... Oberhausen mit der Mühle auf der Ap­pel 26 Seelen zählte ..“ 69.

 

Johann Valentin *Betz aus Altenbamberg errichtete 1708 in Oberhausen / Appel eine neue Mühle; bei dem Bau hat er sich wohl fi­nanziell übernommen und mußte stark verschuldet 1723 aufgeben 70. Valentin Betz erbaute die Mühle 1708 auf einem Wiesenstück von St. Maximin zwischen Grehweiler und Oberhausen. 1722 wird er als Müllermeister bezeichnet. Für 2 Mahlgänge muß er 12 Mal­ter Korn als Mühlpacht bezahlen. In den 1720 Jahren verkaufte Betz an den Johann Nicolaus *Schneider († 1730 Oberhausen/Appel). °° mit Maria Magdalena NN). Von diesem kam die Mühle an Forstmeister Johann Balthasar *Fabricius aus Kriegsfeld (wohl nach dem Tod des Müllers Schneider). Dieser verkaufte 1742 an den Schlossermeister Philipp Georg Kirchner aus Grehweiler. Zwei Jahre später kaufte Fabricius das Anwesen zurück. Nach seinem Tod veräußerten die Erben zu Kriegsfeld das Anwesen mit dem Mühlenbe­trieb an Johann Nickel Rauch für 2400 fl. Besitznachfolger durch Kauf von den Erben wurde 1749 Müllermeister Tempel aus Kriegs­feld, der den Betrieb noch 1758 in Händen hatte. Später ist eine Wittib des Johann Nicolaus Schneider aus Oberhausen als Inhaberin bezeichnet 71.

 

Um 1753 ist der Müller Georg Michael *Heydte auf der Oberhauser Mühle erwähnt. Michael Heydte und seine Ehefrau Anna Maria Catharina Dickes sind am 26.6.1753 Paten bei der Taufe des Johann Michael Haus aus Kalkofen: „Michael Heydte und Anna Maria Catharina aus der Oberhauser Mühle“ 72. Da Heydte bereits 1756 als Müller auf der Steckweiler Mühle erwähnt ist (Taufeintrag vom 24.10.1756 der Tochter Maria Elisabeth Heydte aus der Steckweiler Mühle getauft 73), dürfte er 1753 als angestellter Müller des Forstmeisters Fabricius auf der Oberhauser Mühle gewesen sein.

 

Ab 1779 ist der Johann Friedrich *Deubelt (auch Deubert, Daubert) der Müller auf der Appelmühle 74; dieser ist verheiratet mit der Müllerstochter aus Niederhausen / Appel, Maria Sophia Kloninger (Tochter des Müllers auf der Katzensteigermühle bei Neu-Bam­berg, Johann Philipp *Kloninger und Catharina Sybilla Kolb) 75.

 

Später folgt als Müller der aus Hahnmühle in Mannweiler-Cölln stammende Friedrich *Weinsheimer (1768 err. Mannweiler-Cölln, Hahnmühle - 9.11.1807 Oberhausen/Appel im Alter von nur 39 Jahren); er ist Sohn des Müllers auf der Hahnmühle Mannwei­ler-Cölln Johann Nikolaus *Weinsheimer und der Müllerstochter von der Hahnmühle Maria Catharina Dautermann 76. °° vor 1797 mit der Müllerstochter Maria Elisabeth *Dautermann (geb. 1.7.1777 Schniftenberger Mühle bei Niederwiesen; ~ 3.6.1777 Kriegsfeld; † 17.10.1857 Oberhausen/Appel im Alter von 80 Jahren und 4 Monaten, beerd. 20.10.1857 in Oberhausen/Appel) 77. Die Witwe Ma­ria Elisabeth Dautermann heiratet am 13.8.1809 den Johann Nicolaus Kallmer 78.

 

Im Übersichtsplan der französischen Vermessung 1807 ist die „Moulin“ eingezeichnet 79 und im Katasterplan 1841 ist die Gemar­kung „Muhlwiesen“ vorhanden 80. Die Mühle wurde im 20. Jh. abge­rissen 81.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best C 41 Nr. 47/3: „Die dasige Mühle, deren Bestand und Verkauf, 1708-1758“

- Schattauer: Die Mühle in Oberhausen; in: Oberhausen, Appel (1999), S. 15-32

- Schattauer: Die Mühle in Oberhausen/ Appel; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 2006, S. 8-17

 

 

 

 

 

Oberhausen bei Landau:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; zwischen Drusweiler und Barbelroth; gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken Amt Barbelroth im Oberamt Bergzabern 82.

 

Mühlen:

zum Ort gehörten die Öl- und Mahlmühlen 83.

 

Am 3.11.1733 ist im reformierten Kirchenbuch von Ingenheim die Heirat vermerkt des “Gebhardt Johann Godtfried Mahlmüller zu Oberhausen“ mit „Leonhardt Anna Margaretha Tochter des *Leonhardt Peter, Gerichtsmann und Müllermeister zu Klingen“ 84. +++klären, welche Mühle +++

 

Georg Simon *Metz († vor 1758) war Ölmüller in Oberhausen +++klären, welche Mühle +++; seine Tochter Elisabeth Margarethe Metz heiratete am 31.1.1758 in Rechenbach den Ölmüller Heinrich *Pastetenbeck 85.

 

Johann Albert *Köhler († 13.6.1843 Oberhausen) war Müller in Oberhausen +++klären, welche Mühle +++; °° mit Eva Margarethe Hofmann († 22.8.1795 Oberhausen); Vater der Elisabetha Köhler (1787 err. Oberhausen - † 17.10.1834 Winden; °° mit dem Ackers­mann Johannes Corneille) 86.

 

Am 27.2.1855 lassen die „Witwe und Erben des zu Oberhausen, Cantons Bergzabern, verlebten Müller Franz Jacob Sommer … der Erbvertheilung wegen … versteigern: Eine zu Oberhausen gelegene Mahl- und Oehlmühle mit Wohn- und Oekonomie-Gebäuden … Die Gebäude und Mühlwerke sind in bestem Zustand, und Letztere bei nach neuer Art eingerichtet.“ 87. +++klären, welche Mühle +++

 

- Obermühle:

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 88heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Bergzabern gehörte: „Die Oberhauser Obermühl at 2 Wasserrad für 1 Mahl- und 1 Schälgang. Gibt 10 Ma. Korn als Pacht 89.

 

 

- Untermühle:

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 90 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Bergzabern gehörte: „hat Einrichtung und Pacht wie Obermühle 91.

 

Um 1837 war Johann Junker der Müller auf der Untermühle bei Oberhausen nahe Landau. Diesem wurden am 3.3.1837 12 Gulden durch den bei ihm beschäftigen Knecht Johann Kindelberger, Tagelöhner aus Nothweiler, gestohlen. Kindelberger, der flüchtig war, konnte erst am 16.1.1838 in Landau verhaftet werden. Er wurde am 7.3.1838 durch das Assisengericht Landau zu 5 Jahren Zwangsarbeit verurteilt 92.

 

 

 

 

 

Oberhausen / Nahe:

VG Bad Münster am Stein-Ebernburg, Lk Bad Kreuznach, an der Nahe gelegen

 

Das Dorf gehörte zusammen mit Duchroth zu Veldenz/Pfalz-Zweibrücken, war jedoch immer verlehnt: 1150 an Blick von Lichten­berg; im Weistum von Duchroth-Oberhausen von 1517 werden für die Mühle Herzog Ludwig II. d.J. Graf zu Veldenz-Zweibrücken und Hans Blicken von Lichtenberg d.Ä. als Grundherr und Erblehensherr genannt; Reformation 1548/49, Konfession reformiert; 1650 waren die Herren von Günderode Grundherrn und Erblehensherrn, ab 1753 Kondominium zu je 1/2 von Pfalz-Zweibrücken und dem Freiherrn von Fürstenwärther, dem Erben der um 1750 im Mannesstamm erloschenen Herren von Günderod. Im sog. Kübelber­ger Austausch von 1779 mit Kurpfalz wurde die pfalz-zweibrückische Hälfte an Oberhausen/Nahe und Duchroth an Kurpfalz über­tragen 93; unterstand ab 1779 dem kurpfälzischen Amt Böckelheim.

 

Duchroth und Oberhausen hatten seit ihrem Bestehen eine gemeinsame Gemarkung 94.

 

Mühlen:

zwischen 1418 und 1430 ist die Mühle zu Oberhausen urkundlich erwähnt. 1418-1430 kommt es zur Beilegung der Irrung zwischen Pfalzgraf Stephan und Friedrich von Montfort wegen der Lehen. Die Lehensbeschreibung umfaßt drei Teile der Dörfer Duchroth und Oberhausen, den Hof Diemrodt, das Tal zu Montfort mit allem Zugehörde, Leuten und Gerichte, die Gülte mit dem Wald gen. „die Stroet“ und die Wälder Rodenberßhalde und Roderholtz ferner die Mühle zu Oberhausen ….. 95.

 

1609 wird in Duchroth-Oberhausen als Müller der Paul *Gerhardt benannt 96. Er war vermutlich Müller auf der Bannmühle in Ober­hausen/Nahe, in welche die Einwohner von Duchroth und Oberhausen gebannt waren.

 

Literatur/Urkunden:

- Herzog, August: Heimatbuch der Gemeinde Duchroth-Oberhausen. Posthum aus dem Nachlaß herausgegeben, Duchroth 1983, S. 292 ff.: „Von den elf Mühlen in der Gemarkung Duchroth-Oberhausen

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1334: enthält u.a. die Oberhäuser Mühle, 1617

 

 

- Bannmühle Oberhausen:

die Getreidemühle lag am gemeinsamen Mühlgraben mit der Mühle Bollenbach am Ortsausgang von Oberhausen, Hallgartner Stra­ße. Die Ölmühle Bollenbach liegt unmittelbar daneben. 1780 mit 2 Mahlgängen, 1800 mit 3 Mahlgängen und 1 Schälgang, 1860 mit Walzenstühlen, ursprünglich mit 3 Wasserrädern, Obergrabenlänge 450 m und Untergraben 300 m. Nach 1860 2 neue Holzräder und 1901 eisernes Zuppingerrad. Nach 1940 Einsatz von Elektromotoren 97.

 

Die erste Erwähnung der Mühle erfolgte im Weistum Duchroth-Oberhausen von 1517; dort werden für die Mühle Herzog Ludwig II. d.J. Graf zu Veldenz-Zweibrücken und Hans Blicken von Lichtenberg d.Ä. als Grundherrn und Erblehensherrn genannt. 1603 war Müller der Hans Schmidt; dieser zahle als Pacht 8 Malter Korn und 4 Gulden. 1628 wurde die Mühle durch Hochwasser zerstört; schlechte Ernten und die Soldateska des 30jährigen Kriegs richtete die Mühle so zu Grunde, daß sie 1635 völlig verfallen war. 1650 wird ein Hans Bernhard als Müller genannt. Er beklagte sich über die unzureichende Hilfe beim Wiederaufbau der Mühle. Erst 1656 war die Mühle wieder betriebsbereit. 1698 wird die Mühle durch ein Nahehochwasser wieder völlig zerstört, so daß der Müller Georg Joachim *Baumann den Mühlenzins nicht mehr bezahlen kann 98.

 

Um 1700 wird als Mühlknecht, dann als Müller in Oberhausen genannt der Hans Michael *Uhl (Sohn des d. † Schultheißen zu Lonsheim bei Alzey, Reinhard Uhl), der am 26.9.1688 in Oberhausen die Maria Margaretha Baumann (T. d. Müllers in Oberhausen Georg *Joachim Baumann) heiratet 99.

 

1702 übernahm dessen Stiefsohn Hans Georg (1) *Mühlberger, Sohn des Odernheimer Müllers Mathes *Mühlberger die Mahlmühle. Er baute ein zweites Wasserrad und einen zweiten Mahlgang ein. Seine Pacht betrug 1709 jährlich 6 Malter Korn 100.

 

Das Dorf Duchroth war zur Mühle in Oberhausen/Nahe gebannt 101. Im Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Oberamts Meisen­heim von 1743 102 über die Mühle in Oberhausen/Nahe heißt es: “...liegt an der Nahe, hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgänge. Gibt 16 Malter Korn und 4 fl Pacht. Erbbeständer ist Franz Philipp *Mühlberger. Sie ist Bannmühle für Duchroth und Oberhausen.” 103.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Meisenheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Oberhauser Mühl [hat] 2 Wa­ßerräder welche 2 Gäng treiben; [gibt] 4 fl an Geld, 6 Mltr Korn. Die Duchroder und Oberhauser aus 90 fam: bestehen soll hierher gebannt seyn, der Demerter Hoff [Anm.: Diem­rotherhof bei Duchroth] und einige von Hallgarth Mahl auch zu Zeith allhier.“ 104

 

Franz Philipp Mühlberger richtete neben der bestehenden Mahlmühle eine Ölmühle ein. 1769 ging die nunmehrige Doppelmühle an den Sohn Johann Georg *Mühlberger über, der seine 6 Geschwister mit 3500 Gulden auszahlen sollte 105. Am 8.10.1771 wurde für die Doppelmühle durch den Landesherrn Herzog Christian IV. von Pfalz-Zweibrücken ein Erbbestandsbrief ausgestellt, nach dem eine jährliche Erbpacht von 3 Gulden 11 Batzen zu zahlen war 106. Weil der Müller Johann Georg (2) *Mühlberger seine sechs Ge­schwister nicht auszahlen konnte, wurde die Mühle an den Schwager Wilhelm *Bollenbach, den Schultheiß von Duch­roth zum Preis von 4150 Gulden übergeben. Bollenbacher erhielt am 15.4.1776 einen Erbbestandsbrief 107. 1780 verkaufte Bollenbach die Mahl­mühle an Adam Mühlberger, die zugehörige Ölmühle behielt er selbst 108. l784 entstand durch Hochwasser und Eisgang ein Schaden von 339 Gulden und 30 Xer; zwei Jah­re mußte die Pacht ausgesetzt werden, erst 1786 war die Mühle wieder betriebsfähig. Ort Ober­hausen und Mahlmühle waren ab 1753 Kondominium zu je 1/2 von Pfalz-Zweibrücken und dem Freiherrn von Fürstenwärther, dem Erben der um 1750 im Mannesstamm erloschenen Herren von Günderod. Im sog. Kübelberger Austausch von 1779 mit Kurpfalz wurde die pfalz-zweibrückische Hälfte an Oberhausen/Nahe und Duchroth an Kurpfalz übertragen;unterstand ab 1779 dem kurpfälzi­schen Amt Böckelheim. Das Grundherren­recht stand nach wie vor gemeinsam Kurpfalz und den Freiherren Closen von Fürstenwär­ther zu. In der Französischen Revolution fielen zwar die Feudalrecht weg, da Freiherr Closen von Fürstenwärther jedoch in Französi­schen Diensten gestanden hatte, blieb er Rechtsinhaber an der Mühle, während Adam Mühlberger Erbbeständer blieb 109. 1847 war Adam Mühlberger in finanziellen Schwierigkeiten und verkaufte die Mahlmühle an den Wendel Matthiae, an den er dann Pacht von 8 Mal­ter Korn, 2 fl und ein Laudemium von 2% des Kaufpreises zahlen mußte. 1857 erwarb der Ackerer Heinrich Stein aus Feilbingert die Mahlmühle und löste sie aus dem Erbbestand der Familie Fürstenwärther-Clo­sen durch einen 17fachen Jahresbetrag der Pacht ab. Damit wurde er zum freien Eigentümer der Mahlmühle. Nach ihm haben seine beiden Söhne die Mühle renoviert und modernisiert, und mit 2 Walzenstühlen und 1 Schrotgang auf eine Tagesleistung von 3 Tonnen erweitert. 1933 entstanden bei einem Hochwasser große Schäden und minderte die Tagesleistung auf 1 Tonne. Zudem wurde durch das Kraftwerk Niederhausen/Nahe und den dort an­gelegten Stau der Nahe, der Mühlteich an der oberhalb Mühle Oberhauser Mühle eingeschlämmt, so daß 1940 der antrieb eingestellt werden mußte. In der Mühlenliste von 1947 wird die Mühle unter der Mitglieds­nummer 945 unter Gebr. Stein/Oberhausen mit einer Kapazität von 1t/24 Std. geführt. Am 18.10.1960 wurde das Mühlenrecht bei ei­ner Abfindung von 20130 DM im Zuge der Stille­gungsaktion aufgehoben 110.

 

Literatur/Urkunden:

- Drumm: Schon über 750 Jahre Grenzort. Aus d. Gesch. Oberhausens u. seiner Mühlen. In: Rheinpfalz, Zweibrücken, v. 13. 6. 1950.

- LA Speyer Best. A2 Nr. 882/1: „Acta betr: den Duchrother oder Oberhauser Mühlenwörth und deßen Begebung, 1754-1774“

- LA Speyer Best. A1 Nr. 638a: Erbbestandsbrief über die mit dem Herrn von Günderode gemeinschaftliche Mahl- und Ölmühle zu Oberhausen, Oberamt Meisenheim, für Georg Mühlberger nach Ableben seines Vaters Franz Philipp Mühlberger, vom 8.10.1771

 

 

- Ölmühle Bollenbach:

Franz Philipp Mühlberger richtete neben der bestehenden Mahlmühle eine Ölmühle ein. 1769 ging die nunmehrige Doppelmühle an den Sohn Johann Georg *Mühlberger über, der seine 6 Geschwister mit 3500 Gulden auszahlen sollte 111. Am 8.10.1771 wurde für die Doppelmühle durch den Landesherrn Herzog Christian IV. von Pfalz-Zweibrücken ein Erbbestandsbrief ausgestellt, nach dem eine jährliche Erbpacht von 3 Gulden 11 Batzen zu zahlen war. Weil der Müller Johann Georg Mühlberger sei­ne sechs Geschwister nicht auszahlen konnte, wurde die Mühle an den Schwager Wilhelm *Bollenbach (1), den Schultheiß von Duchroth zum Preis von 4150 Gulden übergeben. Bollenbach erhielt am 15.4.1776 einen Erbbestandsbrief. 1780 verkaufte Bollen­berger die Mahlmühle an Adam Mühlberger, die Ölmühle behielt er selbst 112. 1784 wurde die Ölmühle durch Hochwasser zerstört. Der Schaden wird mit 512 Gulden für In­ventar und Vorräte und auch 275 Gulden für Wohnhaus und Stallungen geschätzt. Der Erbpächter Wilhelm Bollenbach erhielt von seit 1778 zuständigen kurpfälzischen Regierung (im sog. Kübelberger Austausch von 1779 mit Kurpfalz wurde die pfalz-zweibrücki­sche Hälfte an Oberhausen/Nahe und Duchroth an Kurpfalz übertragen und gehörte nun zum kurpfälzischen Amt Böckel­heim) einen Pachtnachlaß, der ihn in die Lage versetzte, die Ölmühle Bollenbach wieder herzurichten. Er verunglückte aber am 7.3.1788 tödlich mit seinem Fuhrwerk. Vater des gleichnamigen Sohnes Wilhelm (2) *Bollenbach 113. Wilhelm *Bollenbach (2) erbte 1788 die Mühle von seinem Vater mit einem Schätzwert von 820 Gulden, 6 Batzen und 12 Pfennig. Der Erbbestandsbrief wurde am 10.10.1778 ausgestellt, der Anteil des Freiherrn von Clo­sen Fürstenwärther betrug an Martini 3 Gulden, 11 Batzen und 4 Pfennig jährlich. 1836 folgte sein Sohn Johann Georg *Bollenbach 114. Diesem folgte 1860 sein Sohn Wilhelm (3) Bollenbach, dieser baute nun zur Leistungssteigerung ein eisernes Wasserrad ein. Die Industrialisierung nach der Gründung des Deutschen Reiches 1871 än­derte die Voraussetzungen der Ölproduktion völlig. Durch die neuen hydraulichen Pressen und Extrakti­onsverfahren wurden die her­kömmlichen Kollergänge und Stempelpressen technisch überholt. Der letzte Müller aus der Familie, Ju­lius Bollenbach, überließ das Ölschlagen einem Gesellen und wechselte zu einer einträglicheren Tätigkeit beim Bau der Luitpold­brücke. 1889 wurde die Mühle geschlossen 115.

 

 

 

 

 

Oberhausen/Wallhalben:

OT von Wallhalben-Oberhausen, VG Wallhalben, Lk Südwestpfalz; liegt auf der Sickinger Höhe. Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Wallhalben und Oberhausen. Durch die rheinland-pfälzische Verwaltungsreform wurde am 1. April 1968 aus den Gemein­den Wall­halben und Oberhausen die neue Gemeinde Wallhalben-Oberhausen gebildet. Am 1. August 1972 wurde die neue Gemeinde in Wall­halben umbenannt.

 

Mühlen:

1726 wird im ref. KB Winterbach genannt: Conrad *Bock, Müller jetzt zu Oberhausen, °° Elisabetha, † 17.3.1726 in Oberhausen, Alter 45 J und 3 M. 116. +++klären: welche Mühle+++

 

 

- Mahlmühle zu Oberhausen; auch Katzenmühle oder Landgrafenmühle:

in einem Erbbestandsbrief vom 10.2.1582 heißt es, daß den zweibrückischen Untertanen Niclauß Theobalthen undt Jacoby von Wahl­halben, beide wohnhaft in Biedershausen, gestattet wurde, „diese Mahlmühl mit einem Gang, bei Oberhausen auf die Laubach, nach­folgender Gestalt betreiben und bauen mögen, welche wir ihnen auf erblich verlieh ha­ben … Erstlich sollen sie an obgemeltes Orth auf ihren eignen Costen, und gäntzlich ohne unser Hilf und Zuthun, ein Mühl mit ei­nem Gang betreiben undt bauen. …. Als Erbpacht war zu zahlen in die Landschreiberei und Kellerei Zweibrücken, fällig jährlich zu Martini ein Gulden Angeld, den Gulden zu 26 Al­bus gerechnet,vier Malter Korn, vier Kappen .....“ 117

 

„Die Katzenmühle wurde 1733 von dem Contwiger Gemeinsmann Hans Adam SCHEFFER auf dem alten Mühlenplatz zu bauen be­gonnen, … 1735 von dem Olsbrücker Müller Hans Georg *MÜLLER vollendet … Der Name Katzenmühle taucht erst 1790 auf 118. Dieser letzte Satz von Kampfmann bedarf der Berichtigung; näm­lich schon 1768 heißt es:„Wallhalber Grund samt der Katzenmühle“ 119.

 

Als 1733 zu Oberhausen die sogenannte Katzenmühle gebaut wurde, in der die Bewohner dieses Ortes mahlen ließen, entstand zwi­schen dem „Kneisper-Müller“ und den Bewohnern von Oberhausen ein Banalitätsstreit, der 1751 durch ein herzogliches Reskript fol­gendermaßen beigelegt wurde: „Die Untertanen in Oberhausen sind verbunden, nach wie vor den Sommer über in der Kneisper­mühle zu mahlen. Im Winter aber, und zwar in der Zeit von Martini bis Mitte März, wird es ihnen wegen der unpraktikablen Wege erlaubt, in der Oberhauser Mühle ihre Frucht zerkleinern zu lassen. Es wäre dann Sache, dass der Bannmüller die Früchte von Ober­hausen abholt und das Mahlgut den Untertanen vor die Häuser brächte, in welchem Falle sie in der Mühle mahlen sollten 120.

 

Schick 121 meint , der Name rühre daher, daß man auf der Mühle auffallend viele Katzen zur Mäuse- und Rattenbekämpfung gehalten habe 122.

 

1736 war Johann Ludwig *Steiner (auch Zumstein) aus Biedershausen als Müller auf der Katzenmühle 123.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 124 wird die Mühle zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “Die Mahlmühle zu Oberhausen wird von der Labach getrieben die 3 Quellbäche hat und unterhalb des Dorfes Oberhausen in die Wall­bach (Wallhalb) fließt liegt eine Stunde oberhalb der Kneuschweiler [s. *Kneispermühle] und eine Viertel­stunde unterhalb der sickingschen Knopper Mühle, ist erst vor 9 Jahren erbaut worden. 1 Mahl- und 1 Schälgang. Mühlgraben vor und hinter der Mühle von je 50 Ruthen. Die Pacht beträgt 5 Ma. Korn und 5 Ma. Hafer und wegen 14 Kappen 3 Gulden 11 bz.; hat keine Banngäste. Der dermalige Erbbeständer ist Georg Müller [Anm.: s. Hans Georg *Müller] 125.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 heißt es über die Mühle: „Die Oberhauser Mahl Mühl [hat] 2 WaßerRäder welche einen Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt an Pacht] 3 fl 11 bz an Geld, 5 Mltr Korn, 5 Mltr Habern. Ist keine Bann Mühl und mahlen die Leiningischen von Walben zu Zeiten allhier.“ 126

 

Zwischen 1767 und 1788 wird Johann Jakob *Zumstein (geb. 4.7.1744 Biedershausen 127, Sohn des Müllermeisters auf der Katzenmühle Johann Ludwig *Steiner und der Susana Margaretha *Kau 128) als Müllermeister auf der Katzenmühle zu Oberhausen/ Wallhalben genannt 129.

 

Zwischen 1768 und 1798 wird in Oberhausen der Christian *Lang als Müller und Gemeinsmann genannt. °° mit Anna Margaretha NN. († 21.6.1798 Oberhausen im Alter von 51 J. 10 M.); aus der Ehe stammen die Kinder Maria Susanna (geb. 21.3.1768 Oberhau­sen), Maria Elisabetha (geb. 18.5.1782 Oberhausen) und Maria Margaretha (geb. 29.6.1783 Oberhausen) 130.

 

1797 wird Johann Adam *Zumstein als Müller in Oberhausen genannt. °° 1795 in Winterbach 131 mit Maria Philippina 132 Weber (1779 Niederhausen - † 1799 Katzenmühle Oberhausen im Alter von 20 Jahren, Tochter des Müllers Heinrich Franz Weber von der Mühle in Niederhausen bei Zweibrücken und der Susanna Rixecker) 133; die Tochter aus der Ehe, Maria Elisabe­tha Zumstein, wird am 28.3.1797 in Wallhalben getauft 134.

 

Um 1833/36 war

 

Anfang des 19. Jh. befand sich die Mühle im Besitz der Familie ZUMSTEIN. 1850-1858 war Jakob KNECHT der Müller auf der Katzenmühle, dann wurde sie von NN. erworben, dem Großvater des Besitzers um 1966, Otto SIMBGEN. Dieser Müller NN. stammte aus Morlautern bei Kaiserslautern und hatte die Tochter des Müllers auf der Knopper Mühle geheiratet 135. Auf die­sen folgte der Sohn, Heinrich Simgen, „Müller, Bäcker und Bauer“, da die Mahlmühle allein für den Lebensunterhalt nicht mehr aus­reichte. Dessen Sohn, Otto Simgen, °° mit Elfriede NN., verkaufte das Mühlengut 1993 an die Gemeinde Wallhalben 136.

 

Von 1855 bis 1915 wurde neben der Mahlmühle auch noch eine Bäckerei betrieben. Nach dem 2. Weltkrieg stellte die Katzenmühle ihren Mahlbetrieb ein 137. 1993 wurde die ehemalige Mühle an die Ortsgemeinde Wallhalben verkauft. Das ehemalige Mühlengut ging anschließend an Thomas und Christine Venzke über und wurde nach Umbau und Renovierung 2007 zu einem Hotel-Restaurant mit dem Namen „Landgrafenmühle“ 138.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1261: „Neuer Lauf der Wallalber Grentzbach von 2.12.1772

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1192/6: „Mahlmühle zu Oberhausen bei Zweibrücken, 1733-1792“

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Mühle in Oberhausen

- Pfälzischer Merkur vom 31.7./1.8.2010: Mit Geschichte Tourismus ankurbeln. … Gemeinde plant Weiher an Landgrafenmühle

- Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 53-54

 

 

- Lohmühle des Conrad Wild:

diese wurde 1738 von dem Rotgerber Konrad Wild erbaut. Er stammte aus Hornbach und war 1737 nach Oberhausen gekommen, um dem Konkurrenzdruck in Hornbach auszuweichen 139.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammengefaßt wie folgt be­schrieben: “Liegt an einem Wässergen so aus etl: Brunnen oben an dem Dorf aus dasigem Thal herkommet, und in einem Wießengra­ben, sofort in die Walber Bach lauffet. Liegt mitten in dem Dorf Oberhausen. Ist seit etwann fünf Jahren erbauet und in gutem Stand, hat ein oberschlechtiges Wasserrad, welches drey Stempel treibet, gehet weder Winters noch Sommers, sondern nur im Herbst bey Regen Wetter, das Waßer wird durch einen Höltzernen Canndel auff das Rad geleitet …. Conrad Wild ist der Erbbeständer. Legiti­miert sich mit einem unterm 31ten Jan: erhaltenen Erbbestandsbrief ...“ 140

 

Der letzte Lohmüller und Gerber, Friedrich Ritter, verheiratet mit der Erbtochter Wild, erwarb 1821 die Wallhalber Mühle. Nach die­ser Zeit ging Lohmühle und Gerberei bald ein, nachdem sie zuletzt noch als Sägmühle Verwendung gefunden hatte 141.

 

Literatur/Urkunden

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1193/1: „Lohmühle des Conrad Wild zu Oberhausen bei Zweibrücken, 1739-1776“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1193/4: „Der zwischen dem Käufer und Oberhauser Müller ratione bannalitatis des Dorfes Oberhausen bei Zweibrücken zu dasiger Mühle abwaltenden Streitigkeiten, 1752“

- Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 60

 

 

 

 

 

Oberhochstadt:

OT von Hochstadt bei Landau, VG Offenbach an der Queich, Lk Südliche Weinstraße; nördlich von Zeiskam gelegen; war kurpfäl­zisch und gehörte zum Oberamt Germersheim; Reformierte Kirche war vor dem 30jährigen Krieg Filiale von Niederhochstadt. 1727 Bau einer Kirche. Lutheraner waren in Schwegenheim eingepfarrt. KB ref. 1722 142.

 

Das Dorf Niederhochstadt direkt östlich von Oberhochstadt gelegen) gehörte zunächst Johanniterorden. Das Ordenshaus des Johanni­terordens wurde 1185 von Kaiser Friedrich I. Barbarossa gegründet. Durch großzügige Schenkungen des Adels zählte die Deutschor­denskommende in ++++ergänzen++++ zu einer der reichsten im deutschen Reich. Johanniterdörfer waren Niederhochstadt, Oberlu­stadt Niederlustadt und Heimbach. Eingriffe erfolgten unter Kurfürst Friedrich III. (1559-1576), der als Landesherr sich berufen fühl­te, in den Ordensdörfern den neuen Glauben durchzusetzen und die Ausübung einer eigenen Gerichtsbarkeit zu unterbinden 143.

 

1622 wurde das Oberamt Germersheim, zu dem das Dorf gehörte, von österreichisch-kaiserlichen Truppen erobert. Kaiser Ferdinand II. hatte das Oberamt Germersheim, eines aus den besten und vornehmsten Ämtern in der unteren Pfalz, Kurfürst Friedrich V. nach dessen Annahme der böhmischen Königskrone entzogen und das ehemalige 1330 an die Pfalzgrafen verpfändete Reichsgut seinem Bruder Leopold administrationsweise und 1628 nach dessen Heirat mit Claudia de' Medici zu Eigentum übertragen. 1631 verließen die österreichischen Beamten auf der Flucht vor den Schweden die Stadt Germersheim, kehrten aber nach der Rückeroberung durch die Kaiserlichen 1635 wieder zurück 144.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 11 katholischen Familien, 4 gemischten und 20 und mehr reformierten Familien auf 145.

 

 

Mühlen:

- Fuchslochmühle:

auch Fuchsmühle; auf Oberhochstadt Gemarkung an der Queich südlich des Dorfes in Richtung Offenbach/Queich gelegen; die Fuchslochmühle liegt auf der Nordseite der Queich, direkt gegenüber auf der Südseite des Baches befindet auf Offenbacher Gemar­kung die Neumühle. Die Mühle wurde 1723 erbaut.

 

Dafür sprechen die Ausführungen von Christmann: „1786 spricht Widder von dem 'bei der Fuchsmühle aus der Queich abziehenden' Bach als dem 'Drus- oder Horbach', den man 'auch das Gnadenwasser nennet'. In der Abzweigungsstelle sitzt ein Stein und läßt nur soviel Wasser aus der Queich abfließen, als durch ein hinein gehauenes Loch zu strömen vermag. Das Loch heißt 'Fuchsloch'. 1428 habe der pfälzische Kurfürst genehmigt, an der angegebenen Stelle aus der Queich zu Gunsten von Zeiskam soviel Wasser abzulei­ten, als durch ein Fuchsloch gehe. Eine Sage schreibt einem Ritter von Zeis­kam diese Gnade zu. Da die der Fuchsmühle gegenüber auf der dem anderen Queichufer stehende Mühle in der Gemarkung von Ot­terbach Neumühle heißt, ist also die Fuchsmühle älter.“ 146

 

Der *Fuchsbach wird im Süden der Gemarkung Hochstadt nach Nordosten von der Queich abgeleitet. Nach der Passage von Zeis­kam wird ein Drittel der Wassermenge nach links als Hofgraben abgezweigt, zwei Drittel fließen als Druslach nach Osten. Diese ist im Süden von Lingenfeld auf etwa 100 m aufgestaut; mit dem Stauwasser wurde früher die Lochmühle betrieben. 1 km östlich mün­det die Druslach auf der Höhe der Rheininsel Grün in den Lingenfelder Altrhein, der ober- und unterhalb mit dem Rhein verbunden ist. Der 8 km lange Hofgraben erreicht nordöstlich von Zeiskam die Gemeinde Lustadt und fließt dann nördlich parallel zur Druslach durch Westheim und Lingenfeld. Dort mündet er 1 km nördlich der Druslach in dieselbe Altrheinschlinge wie diese. Lokal wurde der Fuchsbach auch „Gnadenwasser“ genannt. Der Legende nach überbrachte nämlich ein altes Mütterchen aus Zeiskam im Jahre 1428 dem Pfalzgrafen Ludwig III. als Geschenk einen Korb mit Karotten und durfte sich zum Dank eine „Gnade“ ausbitten. Das Mütter­chen soll für seinen Wohnort den Wunsch nach einer Bewässerungsöffnung von der Queich her „in der Größe eines Fuchsloches“ ge­äußert haben. Dieses Fuchsloch, in Stein gehauen und in das linke Queichufer eingesetzt, gab dem neuen Wasserlauf den Namen 147.

 

In einer Churpfalz-Akte von 1759 heißt es zur Wasserführung der Queich bei Offenbach und zur Ableitung des Fuchsbachs 148: „Von dieser Mühle [Anm.: Offenbacher Mahlmühlen] hinab 325 Ruthen befindet sich ein steinernes Währ, 20 Schuh weit, mit Zwey ein­friederey jedoch ohne Stellbretter, so die Gemeinde Oberhochstatt auf ihre Kosten und Gefahr in denen 20er Jahren erbauet. Hierüber bestehen Streitigkeiten, da die Hochstatter oft das Wasser abziehen und die unterhalb liegende Millerey manchesmal Klage führt, weil ihre Früchte auf der Mühl verderben und in Schaden gesetzt werden. Die Oberhochstatter behaupten sie hätten vom verstorbe­nen Offenbacher Schultheißen Knochel anno 1717 hierzu die Erlaubnis erhalten, jedoch ohne Zeugen und Gericht, so hätten sie 1723 ein Wehr von Holz in die Queich-Bach gesetzt. Nachdem aber dieses sogleich wiederumb bey Wäßerung der Wiesen Zugrund gegan­gen seye, so hatten sie Anno 1733 daß dermalige von Stein erbaut. Das Gericht und der Schultheiß stellen fest daß Oberhochstadt be­rechtigt sei hier ein Währ zu haben, da sie alljährlich in die Gefälle-Verweßerey 5 Gulden 3 Kreuzer zur Wäßerungszinz Bezahlen thäten. Dieselbe auch mehr als 30 Jahre zuvor, Ehe sie ein Wehr gehabt, alljährlich diesen Zins hätten abgeführet. Weiter Hätten sie dar gerne von der Erbauung dieses Währs abgestanden, wenn sie nicht von Herrschaftswegen mit Gewalt zu Abführung Ermahnten Waßerzinses Angehalten worden wären. Nach denen die Müllere von Churpfälzisch-Hochlöb. Herzogl. Cammer Eine nahe dabey ge­legene Mühl bei dem sogenannten Fuchsloch-Währ zu erbauen und nach diesem Contract gemeldete Müllere zu Ewigen Tagen sich obligiert haben, ohne Erregter Währ Zu erhalten und Zu erbauen. Von diesem Währ hinunter 6 Ruthen befinden sich die Churpf. Amtl. Conserbirte Zwey Mühlen, die Neu-Mühl genannt [Anm.: s. Offenbach/Queich], wovon die Eine Zwei mahl- und die andere 1 Öhlgang führet, selbige auch alljährlich zu Kellerey Germersheim 11/2 Malter Korn Wasserfallzinß abführe. 30 Ruthen von der Mühl rechterhand hinunter liegt ein Dol von Stein. Dem unterhalb wohnenden Mülleren, außer dem welcher sich niemahlen beschweret, 831 Schritt unterhalb des Währs, die Gemeinde durch eine Schwellung mit Holz die Dorfbach einleitet, die zur bewässerung des Brühls, zunächst längs denen Offenbacher Wiesen dann den Gemeinden Ottersheim und Knittelsheim daß nöthige Wasser in die Orthschafften Bey allen Falls Endstehender Feuersbrunst oder sonstige Notwendigkeit zufließen thut.“

 

Die komplizierte Wasserführung und die Rechte daran, waren bereits 1723 Gegenstand eines Vertrages; darin heißt es: „Die Gemein­den Ottersheim, Niederhochstadt und Zeiskam bauen und unterhalten das hölzerne Wehr, zwischen Offenbach und Oberhochstadt ge­legen und haben dadurch das Recht durch dieses Wehr Wasser auf ihre Gemarkung zu führen. Die Gemeinde Niederhochstadt um ihre Wiesen zu wässern 3 Tage i Jahr, als 2 Tage zum Heu und 1 Tag zum Ohmet, jeder vom Sonnenaufgang bis zu deren Niedergang …, gestalten dies Gemeinde vor diese Gerechtsame von ohndenklichen Jahren her Churpfalz jährlich 5fl 12s zu Zinß entrichtet“ 149.

 

An dem bereits genannten hölzernen Wehr, das Gegenstand des Wasserentnahmevertrages von 1723 war, lag auch das Fuchsloch und dort nahm der Fuchsbach seinen Anfang. 1723 wollten an dieser Stelle der Zimmermeister Martin Burgard und die Müllermeister Ja­cob und Johannes Reyland, mit Erlaubnis von Kurpfalz, zwei Mühlen am hölzernen Wehr errichten. Sie mußten nun mit Ottersheim, Zeiskam und Niederhochstadt einen Vertrag abschließen und darin deren Wasserrechte anerkennen. Kurpfalz erlaubte sodann an „ge­dachtes Wehr und über das Fuchsloch eine Mahl- Oehlig- und Hanf-Stampf-Mühle“ zu errichten. Über das Fuchsloch, auf Ober­hochstadter Seite, baute Jacob Reyland seine Mühle, die den Namen Fuchsmühle oder Neumühle bekam 150.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben: „In dasiger Gemarkung auf der Queich befindet sich die sogenannte Fuchslochmühle, welche Johann Georg *Wagner Bürger zu Lachen Oberamts Neustadt ver­mög sub. Nro. 19 hierbey kommenden Kaufbriefs vom 12ten Aug. 1764 erkauft [Anm. d. Verf.: der Kaufbrief ist nicht bei der Urkun­de vorhanden), sothane Mühle wurde in ao 1723 von Johann *Reiland erbauet, und muß nach Ausweis sub. Nro 20 anliegenden chur­fürstl: Hofcammer Consens vom 13ten 7bris(Anm.: 13. September, denn September war früher der 7. Monat des Jahres) d: a: ahn die Gefäll Verweserey annuatim 20 fl. Pro recognitione oder Waßerfall Zinß entrichten, gemelte Mühl ist mit 2 Waßer Rädter versehen, so 2 Mahl und 1 Schehlgang wechselweis treiben.“ 151

 

Am 5.8.1824 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die Zwangsversteigerung der Mühle angekündigt: „... auf Anstehen von Herrn Johann Nicolaus Bilabel, Oehlmüller und Handelsmann zu Edesheim …“ wird versteigert: „Die dem nachbenannten Schuldner … zugehörige … sogenannte Fuchsmühle, bestehend in einer Mahlmühle, Wohngebäude, Scheuer, Stallungen, Hof, Garten und Zuge­hör, auf2 Viertel 7 Ruthen Land, Section A. Nro. 257 bis 260auf den Queichwiesen des Oberhochstadter Banns gelegen … . Der Schuldner Philipp *Zummstein, Müller auf der zu veräussernden Mühle wohnend, und dessen Ehefrau Anna Elisabetha Hönsel ….“ 152.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 30.5.1826 die Verpachtung der Mühle annonciert: „Eine im Bann der Gemeinde Ober­hochstadt gelegene Mühle, die Fuchsmühle genannt, bestehend in zwey Mahlgängen und einem Schälgang … ist auf einen sechsjäh­rigen Bestand zu verlehnen“ 153.

 

Um 1838 war Philipp Stoessel [Stoehsel] der Müller auf der Fuchsmühle bei Oberhochstadt. Er wurde vom kgl. bayer. Zuchtpolizei­gericht Landau am 28.12.1838 freigesprochen vom Vorwurf der Zerstörung von Wasserdielen zum Nachteil der Gemeinde Oberhoch­stadt am 14.7.1838 154. Stoessel hatte am 14.7.1838 in einem Stauwehr an der Queich die Stellbretter („Waßerdielen“) entfernt. Das Gericht hatte in der Strafverhandlung gegen Stoehsel als Zeugen den Waldhüter in Oberhochstatt, Friedrich Stall, vernommen. In den Urteilsgründen heißt es: „In Erwägung daß der Beschuldigte behauptet, in Gefolge ihme zuste­hendem Rechte, die fraglichen Diehlen entfernt zu haben, da durch Anbringung derselben in dem Mühlbache ihm das Wasser zum Betrieb seines Werks zu einer Zeit entzo­gen worden sey, wo er das Waßer am nöthigsten bedürfthig gewesen seye, und ihm auch in dieser Zeit nicht haben werden dürfen. In Ansehung daß der Beschuldigte auch …. über das Anbringen der Diehlen sich sogleich bei der Administrations Behörde beschweret zu haben, daß aus diesem selben … kein Delikt darliegt, sondern nur Civil rechtliche Ver­hältnisse zu entscheiden sind.“ 155

 

Am 18.2.1846 wird die „Fuchsmühle“ zur öffentlichen Wiederversteigerung gebracht. Diese wird am 22.1.1846 in einer Annonce wie folgt beschrieben: „... wird auf Betreiben von Adam Heene, Gutsbesitzer, in Germersheim wohnhaft, gegen Martin *Blenk, Müller auf der Fuchsmühle, Gemeinde Oberhochstadt wohn­haft und Consorten, die im Banne von Oberhochstadt, an dem Queichbache lie­gende Mühle, Fuchsmühle genannt, nebst Backhaus und Bäckerei …. in Gemäßheit eines Urtheils des königl. Bezirksgerichts Land­au vom 3. Dezember 1845, … für die Dauer der noch bis zum 13. Juni 1849 laufenden Pachtzeit zur Wiederverpachtung ...“ öffent­lich versteigert. 156

 

Im Urkataster von Oberhochstadt von 1840 ist genannt: „Adam Heene, Fuchsmüller“ 157.

 

Die weiteren Besitzer auf der Fuchsmühle hießen Heisel, Huhn und schließlich wieder, wie der Erbauer, Reyland 158.

 

Karten:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 182/1 und Nr. 182/2: Alter und neuer Queichbachlauf zwischen dem Ottersheimer Wehr und der Fuchsmühle bzw. Oberhochstadt bzw. Ottersheim, 1771-1773

 

 

- Neumühle:

s. Offenbach bei Landau

 

 

 

 

 

Oberingelheim:

s. auch Ingelheim

 

an der *'Selz gelegen; 1939 wurden die bis dahin selbständigen Dörfer Ober-Ingelheim, Nieder-Ingelheim und Frei-Weinheim zur Stadt Ingelheim am Rhein zusammengelegt.Wahrscheinlich besaß die Abtei Hersfeld in Ober-Ingelheim schon seit ihrer Gründung 768 Grundbesitz, Zehntrecht und bis ins 13. Jh. das Patronatsrecht an der Pfarrkirche in Ober-Ingelheim. Unter den Hohenstaufen war den Dynasten von Bolanden die Vogtei über das „Ingelheimer Reich“ und die Zollstätte zu Ingelheim übertragen worden. Am 14.2.1378 vergab Kaiser Karl IV. das ganze Ingelheimer Reich mit der freien Stadt Oppenheim, Odernheim, Nierstein und Schwabs­burg an der Kurfürsten Ruprecht d. Ä. von der Pfalz. Das Ingelheimer Reich verblieb in der Folge bis zu französischen Revolution bei der Kurpfalz, Oberamt Oppenheim 159.

 

Mühlen:

in einem Bericht vom 22.12.1738 meldet das Oberamt Oppenheim der kurpfälzischen Regierung 6 Mühlen als zu Ober-Ingelheim auf der Selz befindlich, nämlich die Engelthaler Mühle (Ohrenbrücker Mühle), Eulenmühle, Leyenmühle, Griesmühle, Bassmannmühle, Stoppelbein'sche Mühle und die Wagner'sche Mühle 160.

 

Um 1657 wird Anton *Roß als Müllermeister in Oberingelheim erwähnt +++klären: welche Mühle++++ (°° mit Elisabeth NN.; Vater des Anton Roß, ~ 20.3.1657) 161.

 

Um 1674 wird Hans Wendel *Rohr als Müller in Oberingelheim erwähnt +++klären: welche Mühle++++; (°° mit Magdalena NN.; Vater des Johannes Rohr, geb. 1674) 162.

 

1743 ist Caspar Beck (aus Wohnsheim - † vor 1760 Oberingelheim) als „adliger Bestandsmüller“ in Oberingelheim ++++klären: wel­che Mühle++++; °° 1743 mit Catharina Rahm (geb. März 1723 Heiligenmoschel - † 25.12.1774 Oberingelheim; sie °° II Sept. 1760 mit Johann Philipp Gaul) 163.

 

Urkunden/Literatur:

- Busch, Hans: Ingelheimer Mühlen von 1880 bis 1980; Historischer Verein Ingelheim 1982 (Beiträge zur Ingelheimer Geschichte 33)

 

 

- Bassmannmühle, Stoppelbein'sche Mühle:

an der Altengasse in Oberingelheim am Altengasser Tor gelegen; 1672 errichtet von Johann Gottfried *Baßmann 164 Die Mühle lag am Ende der Altengasse, am Selzbach. Sie wurde vor 1600 errichtet [Anm.: nach Kilian, a.a.O., jedoch erst 1672], besitzt Fensterge­wände mit Ohren. Zwei Wellbäume waren bis 1900 noch sichtbar 165.

 

Bis vor 1729 war Hans Peter *Raumenheimer (Raubenheimer) als Müllermeister und “Herrn Baßmanns Müller“ in Oberingelheim (ab 1729 „freiherrl. Kötherscher Müller“) 166.

 

1738 ist die Bassmannmühle die Eigentumsmühle des (Johann) Carl *Heger 167.

 

1771 hieß sie Stoppelbeins-Mühle, im Besitz des Ratsmitglieds Andreas Stoppelbein 168.

 

 

- Bohlander Mühle:

s. Mühle am Markt

 

 

- Engelthaler Mühle, Ohrenbrücker Mühle, herrschaftliche Erbbestandsmühle, Freitagsmühle:

1401 erhält Contze Bruls Eidam und Male seine Ehefrau von der Äbtissin Grede von Selssen und dem Convent des Klosters Engel­thal die Mühle in Erbpacht 169.

 

1593 wurde Kloster Engelthal durch die Landesherrschaft Kurpfalz aufgehoben 170 und hierbei der Klosterbesitz in einem, nun verlo­renen Bestandsverzeichnis, erfaßt. Das Klostergut in Ober-Ingelheim bestand zuletzt noch aus 94 Morgen Äckern, 5 ½ Morgen Wie­sen, und der sog. Herrenmühle, die zwischen dem Conventsgebäude und den Tortür­men lag 171.

 

Erbbeständer waren bis 1671 Dietrich Freitag, Oberamtmann zu Oppenheim und dessen Nachkommen 172. Am 19.11.1671 übernahm der Müller Johann Niclaß Heger den Erbbestand 173. Johann Heger stammte aus Heidesheim; °° mit Cäcilia NN., diese heiratet nach dem Tod des Müllers um 1682 den Müller Hans Mathes *Schiffmann 174. Hans Mathes Schiffmann († 7.9.1728) führt nach seiner Heirat mit der Witwe Cäcilia Heger die Engelthaler Mühle.

 

Bereits 1666 wird Hans Georg *Schiffmann als Müller auf der Grießmühle und der Freytagsmühl genannt 175.

 

In der Ober-Ingelheimer Schatzungsrevision 1684 wird unter Nummer 77 ½ der Müller Hans Matthes Schiffmann genannt, mit ei­nem Vermögen an Gütern von 559 fl und Häuser von 67 fl, zus. 626 fl. Weiter heißt es dort: „Nota: gibt jährlich 70 Malter Korn zu Erbpfacht, jedes à 16 fl angeschlagen, thut 1120 fl. Weil nun die Beschwerung den Anschlag übertreffen, wird er nur vor seines Handwercks angelegt mit 150 fl.“ Er steht nach seinem Vermögen als einer der wohlhabendsten Bürger an 5. Stelle der Einwohner­schaft 176.

 

Andreas Heger, der Sohn des Johann Niclaß Heger und der Cäcilia NN., Ratsverwandter und Müller in der Herrenmühle heiratete am 10.11.1685 Anna Paulina Bartholomae, die Tochter des Müllers in der Obentrautsmühle zu Groß-Winternheim 177. Nachfolger des Müllers Hans Mathes Schiffmann († 7.9.1728) ist sein Stiefsohn Johann Andreas *Heger († 31.3.1734). Aus dessen Ehe mit Anna Pauline stammen 9 Kinder, darunter der Müller und Betriebsnachfolger Johann Karl *Heger (1729 Müllermeister, 1734 herrschaftli­cher Müller in Oberingelheim, 1749 Müller in Niederingelheim 178.

 

Bereits 1738 [Anm.: offenbar im Zusammenhang mit dem Wechsel des Johann Karl Heger auf die Mühle in Niederingelheim] wurde Johann Georg Wolf aus Essenheim Erbbeständer auf der Herrenmühle 179.

 

Im 18. Jh. arbeitete die sog. Herrenmühle mit 4 Mahlgängen und einem Ölgang 180.

 

In einem Bericht vom 22.12.1738 meldet das Oberamt Oppenheim der kurpfälzischen Regierung 6 Mühlen als zu Ober-Ingelheim auf der Selz befindlich, die darunter die herrschaftliche Erbbestandsmühle sog. Engelthaler Mühle, später als Ohrenbrücker Mühle bezeichnet 181.

 

Die Nachkommen des Johann Georg Wolf hatten die hatten die Mühle bis in die 1870 er Jahre inne 182. Der letzte Müller war Robert von Gilsa, der noch eine Senfmühle einrichtete. Die Mühle war noch bis 1904 in Betrieb und wurde dann abgebrochen 183.

 

Müller auf der herrschaftlichen Erbbestandsmühle waren:

- 1401Contze Bruls Eidam und Male seine Ehefrau

- vor 1672 - um 1682 Johannes Heger; dessen Witwe Cäcilia NN. heiratet um 1682 den Müller Hans Mathes Schiffmann

- um 1682 - 1728 (?) Hanß Mathes Schiffmann († 7.9.1728); auf diese folgt sein Stiefsohn Johann Andreas Heger

- 1728 - 31.3.1734 Johann Andreas Heger; auf diesen folgt sein Sohn Johann Karl Heger

- 1734 bis 1738 Johann Karl Heger

- 1738 Johann Georg Wolf

- anschließend bis in die 1870er Jahre dessen Nachkommen

- bis 1904 Robert von Gilsa

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E10, 740: Erbbestandsmühle gen. Engelthaler Mühle zu Ober-Ingelheim, 1745-1771

 

 

- Eulenmühle:

gehörte 1738 dem Freiherrn Ullner 184; die Mühle wird wird auch dem südlich von Oberingelheim gelegenen Dorf Großwinternheim zugerechnet; so heißt es beim Copulationseintrag des Müllers Franz *Ruffner [um 1709]: „Müller des Herrn v. Haxthausen Oberin­gelheim, Eulenmüller (b. Großwinternheim) 185.

 

Um 1709 war Franz *Ruffner der „Müller d. Herrn von Haxthausen Oberingelheim, Eulenmüller“ 186.

 

In einem Bericht vom 22.12.1738 meldet das Oberamt Oppenheim der kurpfälzischen Regierung 6 Mühlen als zu Ober-Ingelheim auf der Selz befindlich, darunter die dem Freiherrn Ullner gehörende Eulenmühle 187.

 

 

- Freytagsmühl:

s. Engelthaler Mühle

 

 

- Griesmühle:

um 1370 wurden die Ritter Bechtolf und Philipp, Herrn Philipps selgen Söhne, mit dem Hof auf dem Westerberg, sowie dem Wester- und Kehlwald von dem Grafen Heinrich II. von Spanheim-Dannenfels aus Bolandischer Erbschaft belehnt. Außerdem erhielt Ritter Philipp ein Drittel an der Griesmühle 188.

 

Die Griesmühle gehörte zeitweise dem Freiherrn von Horneck 189. Das aus Weinheim / Bergstraße stammende Geschlecht war im 15. Jh. nach Ober-Ingelheim gekommen. Die Familie besaß einen Hof in Stie­gelgasse 48, der von einem Keller verwaltet wurde 190.

 

1666 wird Hans Georg *Schiffmann als Müller auf der Grießmühle genannt 191.

 

Hans Peter (1) *Alt war Grießmüller; auf ihn folgt sein gleichnamiger Sohn Hans Peter (2) *Alt als Müller in der Griesmühle und in der „neuen Mühl (°° 1668 mit Eva Gipper) 192.

 

1688 wird in der Griesmühle erwähnt der Johann Kaspar Müller (er wird 13.6.1688 als Pate bei der Taufe des Johann Kaspar Müller, des Sohnes des Johannes Müller und Maria Juliana NN., erwähnt als „in der Griesmühle“; † 7.11.1727; beim Sterbeeintrag fehlt jeder Bezug auf die Griesmühle) 193; er dürfte mE. nur abgestell­ter Müller bei der Müllerfamilie Alt gewesen sein.

 

Johann Eberhard *Appel († 14.6.1735) war Müller auf der Grießmühle 194. Seine Tochter Anna Catharina Appel heiratet wohl vor Okt. 1718 den Müller und späteren Betriebsnachfolger Andreas *Kippenber­ger 195.

 

In einem Bericht vom 22.12.1738 meldet das Oberamt Oppenheim der kurpfälzischen Regierung 6 Mühlen als zu Ober-Ingelheim auf der Selz befindlich, darunter die dem Freiherrn von Horneck gehörende Griesmühle 196.

 

1758 zahlt Andreas *Kippenberger, gewesener freiherrlich v. Horneckscher sogen. Grießmüller für sich und seine Frau Anna Cathari­na geb. Appel ein Einzugs- und Bürgergeld von 10 fl 197.

 

Aus der Ehe der Anna Katharina Appel und des Andreas Kippenberger stammen 9 Kinder, darunter der Sohn und Betriebsnachfolger Eberhard *Kippenberger 198. Auf diesen folgt der Sohn Jo­hannes (1) *Kippenberger 199.

 

 

- Leyenmühle, Layenmühle, Emmerichs Mühle:

die Layenmühle lag in der Stiegelgassse; sie wurde im 14. Jh., als Herrn Emmerichs Mühle genannt und war den Herren von Ocken­heim gen. Ingelheim gehörig; die Mühle war bolandisches Lehen 200. Die Layenmühle wird auch als Babosche Mühle genannt; und stand im 17. und 18. Jh. im Eigentum der Freiherrn von Babo 201.

 

Die Mühle gehörte später dem Freiherrn Nagell 202.

 

Vor 1665 verstirbt der Jacob Scheidner, gewesener Müller in der Leyenmühl; bei der Eheschließung des Johann Eberdt. Scheidner am 28.3.1665wird der Jakob. Scheidner (wohl beerd. 19.10.1661) erwähnt, „Jakob, der alte Laienmüller“ 203.

 

Müller auf der Leyenmühle war Hans Michel *Bartholomei (ca. 1601 - † 12.4.1670 Oberingelheim im Alter von 69 Jahren); Vater des Müllers auf der Leyenmühle Johann Mattheus Bartholome und wohl auch des Müllers auf der Leyenmühle Johann Wendel Bar­tholomei 204.

 

1738 war Johann Matheus *Raubenheimer als Müller auf der Leyenmühle 205.

 

In einem Bericht vom 22.12.1738 meldet das Oberamt Oppenheim der kurpfälzischen Regierung 6 Mühlen als zu Ober-Ingelheim auf der Selz befindlich, darunter die dem Freiherrn Nagell gehörende Leyenmühle 206.

 

Am 1.10.1743 stirbt der Johann Wilhelm Flock, Müller auf der Leyenmühle im Alter von 37 Jahren; °° mit Anna Maria NN. (viel­leicht geb. Sinz; ist als Witwe am 26.1.1744 Patin bei der Tochter von NN. Sinz, hochgräfl. Ingelh. Hofmann auf dem Westerhäuser Hof), aus der Ehe stammen 3 Töchter 207.

 

1746 ist Johann Andreas *Heger der Müllermeister auf der Leyenmühle 208.

 

1762 wird der Andreas *Baldner als „molitor d. Leyenmühle des Barons von Nagel“ erwähnt 209.

 

 

- Mühle am Markt, Bolander Mühle:

um 1250 war Heinrich, ein bolandischer Lehensmann, mit einem Hof und der Mühle am Markt in Oberingelheim belehnt. Diese wur­de in jener Zeit von den Quellen Marktbrunnens getrieben 210.

 

Die Mühle stand in der Nähe des Hofes „zum Baum“ „niddewendig des martes“ der 1381 im Besitz von Peter und Henne Wicker war. Die Mühle wurde bereits 1250 samt der Hofstatt an den oben genannten Heinrich, wohl dem gewesenen Schultheißen von 1243, verliehen. Die Mühle war keine Stampfmühle, sondern wurde durch den starken, damals offenen Wasserlauf aus dem Gebiet des Hersfelder Klosterhofes in der Kirchgasse oberschlächtig betrieben. Nach dem Durchfluß durch die Mahlmühle speiste dieser den Marktbrunnen 211.

 

 

- Mühle vor der Stiegel:

1435 erhalten Henne Molner und seine Gattin Lyse von Wilhelm von Ingelheim und Margaretha seiner Ehefrau die Mühle vor der Stiegel mit der Hofstatt 212.

 

In der heutigen Stiegelgasse Nr. 22 stand früher der Hof der Freiherrn Köth von Wanscheid 213. Diese dürften wohl auch Eigentümer der Mühle „vor der Stiegel“ gewesen sein (err.). Der Hans Peter *Raumen­heimer (Raubenheimer) war Müllermeister in Oberingel­heim und „Herrn Baßmanns Müller“ [s. Bassmannmühle an der Altengasse]; 1729 wird er als „freiherrl. Kötherscher Müller“bezeich­net 214.

 

Der Schlußstein am Haus Stiegelgasse 37/39 zeigt das Handwerkszeichen des Mühlarztes Heinrich Kloos mit der Jahreszahl 1768 215.

 

 

- Neue Mühle:

der Müller auf der Grießmühle Hans Peter (2) *Alt war auch Müller in der „neuen Mühl (°° 1668 mit Eva Gipper) 216. 1692 heiratet der spätere Ratsschreiber in Oberingelheim Johann Jakob *Kolb; dieser stammt aus „der neuen“ (wohl Mühle) 217.

 

 

- Wagner'sche Mühle:

gehörte 1738 dem Matthias Raubenheimer, gegenüber der Bassmann'schen Mühle an der Altengasse 218.

 

°° [Datum nicht überliefert] in Oberingelheim Johann Jakob von der Linden, Müller in des Keller Wagners Mühl und NN. 219.

 

 

 

 

 

Oberkirchen im Ostertal / Saarland:

liegt im Saarland südlich von Freisen; die ehemalige Herrschaft und Pfarrei Oberkirchen kamen 1261 zur Abtei Tholey und dann nach dem Blieskasteler Erbfolgestreit zum lothringischen Oberamt Schaumburg kam. Dagegen gehörte das obere Ostertal, seit frühe­ster Zeit zum veldenzischen Teilgebiet, dem Remigiusland, das den Landgerichtsbezirk Kusel bildete, und war dem pfalz-zwei­brückischen Oberamt Lichtenberg und seinem Unteramt Konken sowie der Schultheißerei Konken zugeteilt. Im Gegensatz dazu blieb das untere Ostertal mit Oberkirchen auch weiterhin lothringisch.

 

Mühlen:

in Oberkirchen wird der Müller Johann Bost (geb. um 1795 Oberkirchen; °° I vor 1820 mit Barbara Schneider [† 24.11.1846 Weiskir­chen); °° II kath. Am 14.1.1851 in Oberkirchen mit Margaretha Schad aus Oberkirchen) genannt +++klären: welche Mühle+++; aus der 1. Ehe stammt der Müller, Müllerknecht, Bahnwärter und Tagelöhner aus Winterbach/Pfalz, Johann Bost 220.

 

- Obermühle:

die Mühle war von ca.1770 bis um 1920 in Betrieb 221.

 

 

- Quackenmühle:

bei Oberkirchen gelegen 222.

 

Um 1858 war Jakob Becker Müller in der Quackenmühle zu Oberkirchen; er ist am 14.1.1824 in Oberkirchen geboren und heiratete vor 1831 in sein die Anna Maria Schuck von den Siener Höfen 223.

 

Im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ wird am 24.5.1867 der Verkauf der Mühle durch den Müller Jakob Becker annonciert: „Der Unterzeichnete beabsichtigt, seine Mühle (Quackenmühle), bestehend in zwei Mahl- und ei­nem Schälgang, Wohnhause, Scheuer …. zu verkaufen. Die Mühle liegt eine Meile von St. Wendel und Kusel entfernt …, dieselbe hat bei der größten Trockenheit für einen Gang Wasser sowie einen hohen Wasserfall 224.

 

 

- Rote Mühle:

die Mühle war von 1762 bis 1960 in Betrieb 225.

 

 

 

 

 

Oberlustadt:

OT von Lustadt, VG Lingenfeld, Lk Germersheim; westlich von Lingenfeld und von Westheim, östlich von Zeiskam gelegen; gehör­te zum Johanniter Haus Heimbach 226.

 

Mühlen:

- Lacher Mühle, Lachenmühle:

zum Dorf gehört die Lachen-Mühle über der Fuchsbach 227.

 

1785 kommt es zu einem Vergleich zwischen Kurpfalz, dem Johanniterkameralhaus Haimbach und den Ober-, Niederlustadt und Niederhochstadt, in dem u.a. geregelt werden Streitpunkte betr. die Lachenmühle 228.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 92 vom 7.12.1819 wird die Ver­steigerung eines Fischweihers bei der „Lacher Mühl“ in Ober­lustadt angekündigt.

 

Der Eigentümer der Lachenmühle, Franck, tauschte 1839 mit der Gemeinde Oberlustadt einen Weg gegen ein gleichwertiges Stück Land 229.

 

1858 wird Jakob Frank, Müller in Oberlustadt in einer Annonce im Eilboten Landau genannt 230. 1864 wird Philipp Jakob Frank, „Müller in Oberlustadt“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 231.

 

Die Lachenmühle an der Druslach im Bann von Oberlustadt wurde 1937 an den Müller Louis von der Holzmühle in Westheim ver­kauft, die Einrichtung ausgebaut und in die Holzmühle überführt 232.

 

 

- Ludwigsmühle:

heute Therapiezentrum und psychosomatische Fachklinik für Drogen- und Rauschmittelmißbrauch

 

Photo:

Ansichtskarte zwischen 1900-1920, Verlag Heinrich Ott, Ludwigsmühle; Quelle: LA Speyer Best. X3 Foto 1232

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H34 Nr. 476: Die Ludwigsmühle in Oberlustadt, 1825-1932, darin Pläne

- LA Speyer Best. H34 Nr. 1078: Chaussierung des Ludwigsmühlenwegs, 1860-1905

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 16

 

 

 

 

 

Obermoschel:

VG Alsenz-Obermoschel, Lk Donnersbergkreis; kleinste Stadt von Rheinland-Pfalz; Stadtrecht am 7.9.1349; unterhalb des Moschel­landsberg und der Burgruine Landsberg gelegen.

 

1130 übergab Graf Emich I. von der Schmidtburg seinem Sohn Graf Gerlach I. Von Veldenz die Burg Moschellandsburg und Dorf Obermoschel als Lehen des Wormser Bischofs. Nach dem Aussterben der Veldenzer fiel der 1349 zur Stadt erhobenen Flecken an Pfalz-Zweibrücken. Die Burg, später die Stadt, waren bis 1745 Sitz eines Unteramts im Oberamt Meisenheim. Im 30jährigen Krieg zogen wechselnde Besatzungen die Stadt stark in Mitleidenschaft. 1616-1681 war die Burg Sitz der pfalzgräflichen Nebenlinie von Landsberg. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde sie 1693 von französischen Truppen vollständig zerstört 233.

 

Schinderhannes wurde u.a. angeklagt wegen eines bewaffneten Bandendiebstahls begangen bei dem Juden Elias Joel in der Nacht vom 22.-23. Brumaire des Jahres 10 (13.-14.11.1801) 234.

 

Literatur/Urkunden:

- Beisiegel, Norbert: Sippenbuch der Stadt Obermoschel, Selbstverlag 2002

 

Mühlen:

im Kirchenvisitationsprotokoll von Moschel (= Obermoschel) aus dem Jahr 1585 wird der NN., Müller in Moschel († 2.8.1583 °° mit Engel NN.) aufgeführt 235. Im gleichen Visitationsprotokoll ist der Müller in Moschel, Henrich *Hertzog aufgeführt 236.

 

Bereits im Bederegister von 1593 heißt es in einer Flurbezeichnung in der 1. Gewanne: „Wiesen, ufm Mühlgraben ...“, bei der Ge­wanne 7 Gärten „uffm Mülndeich“, sowie bei Gewanne 17 Äcker „... uffm Müldeich“ 237.

 

Schon von Alters her bestand vor dem „Mühltor“in Obermoschel eine Mahlmühle, die an die herrschaftliche Kellerei jährlich 10 Malter als Wasserpacht zu liefern hatte. Der als letzter Besitzer genannte Heinrich Blees mußte den 30jährigen Krieg erleben, und 1676 berichtet man von der Mühle, sie sei „im Vorig langwierigen Krich gantz zu Grund gegangen“ 238.

 

Am ehemaligen Stadtgraben, den Moschel, Unkenbach und Sauerborngraben speisten, lagen mehrere Mühlen; auf diese weist auch das Mühltor im Süden des früheren Mauerrings 239.

 

um 1750 Johannes *Butzky als Müller in Obermoschel; °° 26.5.1750 in der kath. Kirche Schallodenbach mit Anna Maria Wendel, Tochter des Johann Vitus Wendel aus Heimkirchen 240.++++klären : welche Mühle++++

 

Um 1840 war Johann Georg *Anhäuser als Müller Obermoschel, geb. 25.3.1808 in Oberndorf/Alsenz - ++++, Sohn des Müllers in Oberndorf/Alsenz Georg *Anhäuser und der Elisabetha Horster; °° 6.8.1840 Obermoschel mit Susanna Müller (geb. 6.4.1814 Ober­moschel, Tochter des Metzgers und Adjunkt in Obermoschel Carl Müller und der Charlotta Christina Stolz) 241. ++++klären : welche Mühle++++

 

Nach einer 1866 vorgenommenen Bann- und Ortsbesichtigung gab wes in Obermoschel zwei Müller 242.

 

Literatur:

- Arnold, F. L.: Mühlen, Wassergräben und Bachläufe im alten Obermoschel. Ergänzung zum Aufsatz von H. H. Jacob (Nordpfälzer Geschichtsverein, Heft Nr. 4/1928); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1929, S. 1-3

 

 

 

- Bernsteinsche Mühle, auch Untermühle:

die Mühle lag zwischen Obermoschel und Niedermoschel, unterhalb des herrschaftlichen Gutes und der Wiesen 243. Der Name deutet auf den als das „Bernsteinsche Schloß“ bezeichneten ehemaligen Adelshof.

 

1676 erstmals urkundlich erwähnt. 1675 wurde die Mühle neu erbaut als Ersatz für die von „Alters her vor dem Mühltor ehemals be­stehende Mahlmühle, die im 'Vorig langwierigen Krich' (30jähriger Krieg) gantz zu Grund gegangen 244. Bauherr war der pfalz-zwei­brückische Obermarschall Freiherr Friedrich von Bernstein, der die Mühle unterhalb der pfalz-zweibrückischen „herrschaftlichen“ Wiesen im Obermoschler Brühl errichtete unterhalb von Obermoschel in Richtung auf Niedermoschel 245.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Meisenheim, Unteramt Landsberg von 1743-1756 wird246 die Mühle wie folgt beschrieben : „Die Bernstein'sche Mühl Obermoschel liegt am Moschelbach zwischen Ober- und Niedermoschel. Sie hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang. Pacht: 10 Ma. Korn. Kein Bann; Landwirtschaft dabei; Besitzer ist die Familie von Bernstein.“

 

Im Mühlenprotokoll vom 6.10.1756 heißt es: „Die sogenannte Bernsteiner Mühl zwi­schen Ober- und Niedermoschel hat jährlich Wa­ßer Pfacht geben 10 Malter Korn, welche aber gegen diejenige Malter, so Herr von Bernstein vor diesem zu Lehen bekommen, kompensiert werden. Die Mühle 2 Waßer Räder, welche 2 Mahl- und ein Scheelgang trei­ben.“ 247

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 248 wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrücki­schen Amt Landsberg gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Mühle zwischen Ober- und Nieder Moschel [hat] 2 Waßer Räder, welche 2 Mahl- und einen im Trilles lauffend Scheelg. Treib; [gibt] 10 Mltr Korn. Ist keine Bann Mühl und ziehet der Müller seine Nahrung von seinen Güthern.“

 

Die Freiherrn von Bernstein betrieben die Mühle selbst durch Untergebene bis 1757. In diesem Jahr verlieh die von Bernstein'sche Familie die Mühle an den Müller Adam Jutzi d.J. der aus der Betzenmühle/Obermühle in Obermoschel stammte; dieser erwarb die Mühle in öffentlicher Versteigerung als Erbpachtmühle für 655 fl Erbkaufschilling. Ein Erbbestandsbrief wurde ihm aber nicht ausge­stellt. Als ihm bzw. seinem Sohn und Nachfolger Hans Adam Jutzi, wegen Mangel eines Erbbestandsbriefs seine Mühle von der Herrschaft eingezogen werden sollte, wehrte er sich, auf die bezahlte Steigsumme pochend, und obsiegte. 1781 wurde ihm ein sol­cher ausgestellt 249.

 

Um 1844 war Adam Jutzi als Müller auf der Untermühle in Obermoschel; zu seiner Mühle gehörten Grundstücke von 7333m² 250.

 

Die Mühle blieb bis 1867 bzw. 1916 auf der Mühle. 1867 starb der letzte Jutzi ohne männliche Nachkommen. Seine Tochter Lisette Jutzi heiratete Ludwig Ginz aus Niedermoschel, der Mühle bis zu seinem Tod 1916 betrieb 251. 1918 erfolgte der Verkauf an den Fin­kenbacher Kaufmann Lieser, der die Gebäude 1920 abriß 252.

 

Photo:

- Jacob: Obermoschler Mühlen, a.a.O., Nordpfälzer Geschichtsverein, 1937, S. 67

- Nordpfälzer Geschichtsverein 1928, S. 1

- Schattauer: Untermühle oder „Bernstein'sche Mühle“, Obermoschel; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsied­lungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 116

 

Literatur/Urkunden:

- Jacob, L.: Altes und Neues von den Obermoscheler Mühlen; Nordpfälzer Geschichtsverein 1937, S. 30-32, 65-71, 76-80, 87-88

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia Nr. 219. Obermoschel. Mühlen: Bernsteinsche Mühle 1680-1787

- Schattauer: Untermühle oder „Bernstein'sche Mühle“, Obermoschel; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsied­lungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 116

 

 

- Betzenmühle:

um 1739 war Johannes *Betz der Müller in Obermoschel.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Meisenheim, Unteramt Landsberg von 1743-1756 253 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „die Mühle hat 3 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang; der Pächter zahlt 6 Malter Korn als Pacht. Johann Adam Jutzi ist 1756 Erbbe­ständer. Er mahlt viel für den Handel.“ 254

 

Im Mühlenprotokoll vom 6.10.1756 heißt es : „Die sog genanndte Betzen Mühl besitzt Adam Jutzy. Die Mühle hat drei Waßer Räder, welche 2 Mahl und 1 Scheelgang mit beede Gänge im Trilles treiben. Hat nur halb Wasser. Gibt jährlich Zinß daraus 2 fl. Ziehet sei­ne Nahrung von der Mahl- und Ohligmühl, Handel und 2 Morgen Landes“ 255.

 

Literatur/Urkunden:

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in alphabetischer Ordnung), Nr. 219. Obermoschel. Mühlen: Betzen-Mühle 1698-1779

Obermoschel:

 

- Erbbestandsmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia, Nr. 219. Obermoschel. Mühlen: Erbbestandsmühle 1766-1808

- LA Speyer Best. B2 Sachakte Nr. 1204 3: „Mahlmühle zu Obermoschel 1522-1622“ +++klären: welche Mühle++++

 

 

- Goldmühle:

1482 urkundlich erwähnt als „by der golt mulen“ 256. „Da wir später nichts mehr von einem solchen Namen erfahren, kann nicht ge­sagt werden, ob wir es mit Wü. (Wüstung) zu tun haben oder mit dem alten Namen der späteren Ober- oder Untermühle, auch nicht worauf das Beziehungswort be­ruht.“ 257.

 

 

- Obermühle:

um 1844 war Friedrich Jutzi als Müller auf der Obermühle 258. Vor 1900 - 1970 waren J. Jutzi/ Hans Schuster als Müller auf der Obermühle in Obermoschel. Zu seiner Mühle gehörten Grundstücke mit 49367 m² 259.

 

Literatur/Urkunden:

- Arnold, F. L.: Mühlen, Mühlgräben, Wasserleitung und Bachläufe im alten Obermoschel. Ergänzung zum Aufsatz "Obermühle in Obermoschel" von H. H. Jacob, in Nr. 4, 1928. In: Nordpfälz. Geschichtsverein. 1929. 1-3.

- Jacob, H. H.: "Obermühle in Obermoschel"; in: Nordpfälz. Geschichtsverein. Nr. 4, 1928, S. 30-32

 

 

- Pletschmühle vor dem oberen Tor, auch Pentschmühle:

urkundlich erwähnt zwischen 1728 und 1756. Im Jahr 1728 wurde die Mühle von Joh. Schnepp übernommen.Als Pacht mußte jähr­lich 1 ½ Malter Kohn an die Kellerei Landsberg abgeliefert werden. Im Jahr 1730 vom Keller (Amtmann) Strähl für 320 fl. gekauft 260.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Meisenheim, Unteramt Landsberg von 1743-1756 261 wird die Mühle wie folgt beschrieben 262: „Amtskeller Strähl hat sie 1730 um 320 fl an sich gebracht; Vorgänger 1728 Johannes Schepp.“

 

Im Mühlenprotokoll vom 6.10.1756 heißt es: „Die sogenannte Pletschmühl wel­che die Strählische Erben inne haben, seit vielen Jah­ren aber in gäntzlichem Verfall und Abgang gerathen, auch ohne große Kosten nicht mehr in Gang zu bringen ….; [gibt an Pacht] 1 Mltr, 4 Sm Korn.“ 263

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1204/2: „Die vor dem oberen Tor gelegene Pletschmühle zu Obermoschel, 1709-1757“

 

 

- Pochmühle:

In der Chronik von Obermoschel heißt es unter dem 17.6.1559: „Weiter haben die Verordnete zur Rechnung Jakob Schupp, Bürger zu Obermoschel, Weihermeister gehört. Der hast vorgegeben …., daß ein ...ziemlicher Weiher beständlich gemacht werden könne … und davor ein Pochwerk gesetzt werden“ könne. 1560 scheint das Pochwerk tatsächlich errichtet worden zu sein 264. Ca. 1565 ur­kundlich erwähnt; die Mühle stand „an der Straße nach Sitters, zu dem ehem. Pochwerk“, den „Bucherig“, lag also in der Nähe der Schafs­brücke. Die Stampfmühle erhielt ihr Triebwasser vom Moschelbach, der zwischen Obermoschel und Niedersitters zu einem Woog aufgestaut war. Von dort wurde das Wasser in einem Mühlgraben nach Obermoschel geleitet 265.

 

 

- Roßmühle auf der Moschellandsburg:

auf der Moschellandsburg bei Obermoschel befand sich eine pferdegetriebene Roßmühle 266. Der Müller Hermann von Moschel [Anm.: er stammt wohl aus Obermoschel] hat 1488 als Mühlarzt zwei Roßmühlen, eine zu Veldenz und eine zu Landsberg, neu er­richtet und eine zu Lichtenberg angefangen. Er verpflichte­te sich, diese drei Mühlen seiner Lebtag im besten Bau zu halten, wofür ihm der Mühlenpacht zu Moschel (nämlich 11 Mltr Korn jährlich), Beed- und Wachtfreiheit für seine jetzigen Güter versprochen wird 267.

 

 

- Schmelzmühle Obermoschel:

sie war eine Schmelzmühle zur Quecksilbergewinnung; urkundlich erwähnt zwischen 1482-1552. Im Jahr 1482 beschrieben als „von dem felde da die smeltzmule uff steht, ist vor eyn gart gewest“ 268. 1552 wird er­wähnt ein Garten „by der Schmeltzhuthern“ 269.

 

 

- Silbermühle Obermoschel:

im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll vom 6.10.1756 heißt es: „Die daselbige Silbers Mühle hat Conrad Christian Fuders im Bestandt, aber einen Lehn Müller darauf. Keine Bannmühle. Hat 2 Waßerräder welche 2 Mahl und 1 Scheelgang im Trilles treiben. Zieht übrigens Nahrung von seinen Güter und 40 fl Mühlzins, der Lehnmüller muß sich kümmerlich nähren“. 270

 

 

- Untermühle:

s. Bernsteinsche Mühle

 

 

 

 

 

Oberndorf / Alsenz:

VG Alsenz-Obermoschel, Lk Donnersbergkreis; an der Alsenz gelegen; erstmals 1128 urkundlich erwähnt. Die Raugrafen von Alten­baumburg verlehnten das Dorf im frühen 14. Jh. an die Herren von Randeck und jene von Waldeck. Schließlich verpfändet, ge­langte Oberndorf unter Raugraf Otto I. von Altenbaumburg (1400-1457) an Kurpfalz. 1458 verlieh Kurfürst Friedrich I. einen Teil des Oberndorfer Gerichtes an Konrad Marschall zu Waldeck, dessen Familie ihn bis zu ihrem Erlöschen um 1650 behielt. Die kurpfälzi­sche Herrschaft endete 1792 mit dem Vorrücken Französischer Revolutionstruppen. Ab 1797 französisch, erfolgte 1798 die Zuord­nung Oberndorfs zum Kanton Obermoschel 271.

 

Das pfalz-zweibrückische Amt Landsberg erhob nur den Wiesen- und Ackerzins, sowie die Leibbeeth von den zweibrückischen Un­tertanen 272.

 

Mühlen:

im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird Carl Hübsch als Handelsmüller in Oberndorf genannt 273.+++klären: welche Mühle+++

 

- Obere Mühle oder Felsenmühle, Selzenmühl:

heute Anwesen Wiesenstraße 1; auch Selzenmühl genannt 274.

 

In der Gemeindeordnung von 1584 genannt, Erbbeständer war Valtin *Hans war; Valtin Hans zahlte für die obere Mühle eine Erb­pacht an Friedrich von Flörsheim von 4 Ma. Korn. Die obere Mühle gehörte zu den Mühlen, über welche die Herrschaft zwischen Kurpfalz und Flörsheim geteilt war. Die Mühle war keine Bannmühle; der Name Felsenmühle stammt von dem Felsvorsprung an den sie angelehnt ist 275.

 

Um 1662 wird der Müller Wenz *Frölich und der 1672 genannte Hans Peter *Frölich genannt 276 +++prüfen: wohl Mannweiler+++

 

Um 1730 wohnte Mathias *Wagner auf der Felsenmühle; er beschäftigte Müllergehilfen; als solcher ist 1732 Chri­stoph Mühleisen genannt; die Müllerstochter NN. Wagner heiratete 1746 den Müller Peter *Lützenberger. 1752 wurde die Mühle versteigert und ging auf Johann Heinrich *Kuhn über. Sie muß damals ziemlich verwahrlost gewesen sein, da sich Kuhn genötigt sah, eine Neubau zu erstellen. Die Inschrift über der Haustür lautet: “H. J. Kuhn und Kath. Keller haben diese Mühle mit Gottes Hilfe ge­baut”. Bereits 1764 ging der Besitz auf Johann Adam *Schmahl über. Dieser ließ 1771 wie die Inschrift meldet, den großen gewölb­ten Keller anlegen. Etwas länger hielt sich Familie Anhäußer auf der Mühle. Gegen Ende des 18. Jh. wird Georg *Anhäußer als Erb­beständer der Reichersberger erwähnt. Karl Philipp *Anhäußer, sein Nachfolger, vergrößerte die Mühle durch verschiedene Anbauten und errichtete 1812 die Toreinfahrt, 1818 die Scheuer und 1844 die Gipsmühle, in der später ein Sägewerk betrieben wurde 277.

 

Eine Inschrift über dem Eingang zur ehemaligen Gipsmühle lautet: „GIBSMÜHL * – VON K. PH. AH.“ 278. Die Buchstaben bedeu­ten: Karl Philipp Anhäuser, der auch schon Jahre vor 1844 die Felsenmühle in Besitz hatte. Der Stern in der Mitte der Inschrift sym­bolisiert die Gipsrose, eine kombinierte Kristallisationsform des Minerals 279.

 

Anhäußers Sohn, Karl Philipp (2) Anhäußer wanderte mit seiner Frau nach Amerika aus, wo er 1852 starb. Seine Witwe Anna Maria NN., verh. Anhäußer kehrte nach seinem Tode in die Pfalz zurück und heiratet 1853 den Müller Georg *Graf. Dieser betrieb die Mühle weiter 280. Die Gipsmühle wurde bald stillgelegt und dafür eine Ölmühle betrieben, die 1862 in den Wasserbetriebsakten des Landratsamts Rockenhausen genannt ist 281. Auf Graf folgte dann um 1870 der Müller Lich­ty und 1879 der Müller Friedrich Spieß aus Schönborn, dessen Sohn NN. Spieß die Mühle um 1933 betreibt 282. 1950 kam es zur Ein­stellung des Betriebs 283.

 

Die Mühle lag zunächst außerhalb des Dorfes, dessen Bebauung im 19. Jh. an die Mühle heranwuchs. Ihren Namen führt die Felsen­mühle nach ehemals anstehenden Felsen am Berg westlich davon, wo das Gelände aber infolge des Bahnbaues verändert ist 284. Sie ist im Übersichtsplan der französischen Vermessung 1807 als „Moulin dit Sel­zenmühl“ eingezeichnet 285. Im Kata­sterplan 1841 er­scheint sie dagegen als „Felsenmühle“ 286. Die Brücke über die Alsenz trägt im südlichen Scheitelstein die Inschrift „CPAH 1830“ (= Carl Philipp Anhäuser, Müller der Felsenmühle) (287.

 

Ältester Bauteil der geschlossenen Hofanlage des 18./19. Jh. ist wohl das langgestreckte spätbarocke Wohnhaus zu zwei Geschossen unter Krüppelwalmdach, erbaut 1763 durch den Müller Philipp Heinrich Kuhn und Katharina Keller 288; die Angabe zu der nicht mehr vorhandenen Inschrift erscheint jedoch falsch; es dürfte sich bei „H. J. Kuhn (s.o.) um den Müller Johann Heinrich Kuhn und dessen Ehefrau Katharina Keller handeln, dessen Initialen auch auf dem Schlußstein auf der Rundbogentür zum Mahlkeller „IHHK 1752“ vorhanden sind. Der Eingang zu einem tonnengewölbten Keller im Bereich des Torbogens durch die westseitige Bruchstein­mauer weist die Initialen „(I) HA S 1771“ auf (= Johann Adam Schmahl). Die Scheune trägt auf dem Torbalken die Inschrift „18 CP AH 18“ (= Carl Philipp Anhäußer) 289.

 

Karte:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 121: Übersichtsplan der französischen Vermessung 1807, „Moulin dit Selzen­mühl“

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 125

- Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 344: Die Felsenmühle in Oberndorf. Am Giebel rechts der Eingang zu der 1844 eingerich­teten Gipsmühle.

- Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 345: Inschrift über dem Eingang zur ehemaligen Gipsmühle.

 

 

- Untere Mühle:

die Mühle lag nördlich des Dorfes links der Alsenz 290.

 

In der Gemeindeordnung von 1584 genannt, Erbbeständer war Deobald Gebel; er zahlte eine jährliche Erbpacht von 11 Ma Korn an Kellenbach’s Erben, eine in Meisenheim ansässige Adelsfamilie; die Mühle war keine Bannmühle. Die Untere Mühle besaß zwischen dem Bach und der Gemeinde 30 Morgen Äcker: Die untere Mühle kam zu Beginn des 18. Jh. in den Besitz der Familie Anhäußer. Jo­hann Friedrich *Anhäußer war der erste Müller dieses Namens auf der Unteren Mühle; er war seit ca. 1739 verheiratet mit Margare­the Simon aus Oberndorf; diese heiratete nach Anhäußers Tod 1755 in 2. Ehe den Müller Georg Philipp Matthias aus Meisenheim, der die Mühle von 1757-1777 betrieb. Dann ging die Mühle auf den Sohn Anhäußers, Johannes *Anhäußer, über. Ein Nachfolger war ab 1837 der Müller [Anm. Georg] *Anhäußer, der den Erbpachtzins von 8 Ma 6,5 Simmern an den Friedensrichter Joseph Schmidt aus Obermoschel zu zahlen hatte 291. Der Müller und Gutsbesitzer in Oberndorf, Georg Anhäuser, wird 1840 als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 292.

 

Später war die o.g. Rente an die Besitzer der Daubhausmühle zu zahlen. 1870 erbaute sich Hermann Anhäußer ein großes Wohnhaus mit geräumigem Hof vor an der Alsenzstraße. 1875 verkaufte der letzte Anhäuser die Mühle an Heinrich Karl *Ackva aus Kreuz­nach, von dem die Mühle 1891 an Georg Schumacher überging. Anhäußer wanderte bald nach Errichtung seines Neubaus nach Ame­rika aus, 1914 kehrte er nach Deutschland zurück und lebte von da an in Bergzabern. Seine Ehe war kinderlos, so daß der Stamm mit ihm ausstarb 293.

 

Sie ist im Übersichtsplan der französischen Vermessung 1807 lediglich als „Moulin“ ohne Angabe eines Namens eingezeichnet 294.

 

Die Untermühle wurde bis 1896/97 als Mahl- und Sägemühle betrieben. Die Mühle stand nach der Planskizze vom 24.10.1862 295 links des Mühlteichs und hatte 1862 drei Wasserräder mit einem Durchmesser von je 2,80 m. Die Länge des Mühlkanals oberhalb der Mühle wird mit 205 m angegeben, das Wehr mit einer Länge von 7 m. 1896/97 wurde der Mühlbetrieb auf­gegeben und am ehemali­gen Mühlplatz ein Elektrizitätswerk errichtet. Die Gebäude existieren nicht mehr, lediglich der Mühlteich ist noch vorhanden 296.

 

 

 

 

 

Oberotterbach:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; in der Südpfalz an der Weinstraße nördlich von Schweigen gelegen. Oberotterbach ge­hörte zur Oberen Gemeinschaft Guttenberg und war damit bis 1733 Kondominium zwischen Kurpfalz, Pfalz-Zweibrücken und Pfalz-Veldenz. Erst ab 1733 Alleinbesitz von Pfalz-Zweibrücken im Amt Guttenberg mit Sitz in Minfeld, ab 1768 Oberamt Guttenberg.

 

Die zur Herrschaft "Gemeinschaft Guttenberg" gehörigen Ortschaften teilten sich in die Obere und Untere Gemeinschaft. Die Obere Gemeinschaft umfaßte das untergegangene Dörfchen Guttenberg und die Dörfer Oberotterbach, Dörrenbach, Rechtenbach, Mundorf, Harwerden und . Zur Unteren Gemeinschaft gehörten Minfeld, Kandel, Höfen, Minderslachen, Freckenfeld, Vollmersweiler und Nie­derotterbach. Aufgrund des Austauschs der kurpfälzischen Ämter Selz und Hagenbach, die 1768 an Pfalz-Zweibrücken fielen, wurde das Amt Guttenberg in Minfeld zu einem pfalz-zweibrückischen Oberamt erhöht und demselben diese eingetauschten Ämter unterge­ordnet 297.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 30 katholischen, 1 gemischten und 85 nichtkatholischen Familien auf 298.

 

 

Mühlen:

zur Gemeinde zählen die westwärts auf der Otterbach gelegene Erzthal-Mühle zu 1/8 Std., die Brückel-Mühle zu 1/2 Std. Entfer­nung; desgleichen die Winzen-Mühle zu 1/2 Std. nordwärts am Fuß des Springberges auf der Winzer- oder Weinbach, welche weiter abwärts den Namen Kumbach führt und unterhalb dem Deutschhof in die Dürbach fällt 299, weiterhin die Brendelsmühle, Helden­mühle, Obermühle, Dammühle, Untermühle, Waldmühle 300.

 

In der Einwohnerliste von Oberotterbach aus dem Jahr 1686 ist aufgeführt: „Hans Wilhelm *Sonntag ist lutherisch, aber ein verdor­bener Müller, dem sein Mühl im Krieg verbrannt“ 301. +++klären: welche Mühle+++

 

Ab 1719 wird der aus Bobenhausen bei Hanau stammende Johannes Kaspar *Kühn als Müller in Oberotterbach erwähnt; °° I mit Ka­tharina Elisabetha Ribel († vor August 1729) aus „Obercum“ [= Obrigheim]; Vater von Franz Adam Kuhn (~ 1.4.1719); °° II 12.8.1729 in Oberotterbach mit der Witwe Elisabeth Rauch 302.++++klären: welche Mühle++++

 

Zwischen 1736 und 1746 wird Wilhelm *Örther als Müller in Oberotterbach erwähnt +++klären: welche Mühle+++; °° mit Barbara Ettel († 14.8.1746 Oberotterbach); beide Eheleute sind von der luth. Konfession [err.] zum Katholizismus konvertiert. Aus der stam­men 5 Kinder, die zwischen 1736 und 1744 in Oberotterbach geboren sind 303.

 

Am 18.4.1746 wird der Georg Reinhardt [s. Johann Georg (2) *Reinhardt], Müller in Oberotterbach, als Pate bei der Taufe der Ka­tharina Elisabeth Grentzer im kath. KB Oberotterbach erwähnt 304. Am 18.8.1760 werden die Eva Reinhardt und Johann Georg *Reinhardt, Müller in Oberotterbach, als Paten bei der Taufe Ka­tharina Gulde in Oberotterbach erwähnt 305.++++klären: welche Mühle++++

 

Um 1760 wird Heinrich Feis als Müller in Oberotterbach benannt; °° mit Katharina Schlägel 306.++++klären: welche Mühle++++

 

Am 29.1.1773 wird der Müller Friedrich *Hoffmann ++++klären: welche Mühle++++ als Pate in Oberotterbach bei der Taufe der Maria Agathe Kreutzer erwähnt 307.

 

Zwischen 1784 und 1797 Michael *Haßlauer als Müller in Oberotterbach genannt ++++klären: welche Mühle++++; °° am 9.8.1784 in Oberotterbach mit Eva Magdalena Reinhardt (geb. 20.8.1761 Oberotterbach), der Tochter des Müllers in Oberotterbach, Johann Georg (2) *Reinhardt und Eva geb. Vetter. Aus der Ehe stammen 7 Kinder, zwischen 1784 und 1797 in Oberotterbach geboren 308. Haßlauer war möglicherweise als Müller bei seinem Schwie­gervater Johann Georg *Reinhardt beschäftigt. Die Eheleute „mußten“ heiraten, denn das erste Kind aus der Ehe, Katharina Barbara Haßlauer wurde bereits am 11.12.1784, also knapp 3 Monate nach der Eheschließung.

 

Um 1794 und auch 1797 wird Georg *Bonewitz (geb. 1767 err) als Müller und Zimmermann in Otterbach benannt; °° mit Katharina Heinz (geb. 23.7.1772 Dörrenbach); aus der Ehe stammen die Söhne Franz (geb. 5.4.1794 Dörrenbach) und Jakob (geb. 27.1.1797 Dörrenbach) 309.++++klären: welche Mühle++++

 

Literatur/Urkunden:

- Fischer: Das Otterbachtal. Mühlen und Steinbrüche; in: Oberotterbach, hrsg. von d. Gemeinde Oberotterbach. [Autoren: Mar­tin Armgart ...]. - Oberotterbach, 1992. S. 299-304

- Lagerbuch Oberotterbach 1733, VG-Archiv Bad Bergzabern, Bestand Oberotterbach, Anderer Teil der General-Bann-Erneuerung des Dorfes Oberotterbach 1730/38)

- Riefer: Häuser und Hofstätten im Jahre 1733; in: Oberotterbach, hrsg. von d. Gemeinde Oberotterbach. [Autoren: Mar­tin Armgart ...]. Oberotterbach, 1992, S. 51 ff.

 

Karten:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2454/1

 

 

- Brendelsmühle, auch Brandelsmühle oder Erzentalermühle / Erzthalmühle, Erztalermühle:

im Tal westlich von Oberotterbach gegen Burg Guttenberg unterhalb der Brückelmühle liegt die Brendelsmühle 310. Zur Gemeinde Oberotterbach zählt die westwärts auf der Otterbach gelegene Erzthal-Mühle in einer Entfernung von 1/8 Std. 311. Die Brendelsmüh­le, auch Brandelsmühle oder Erzentaler­mühle genannt, liegt bachabwärts der Brückelmühle. Sie war eine Ölmühle. Der richtige Name der Mühle ist Brandelsmühle, d.h. die Mühle im Brand, wo der Wald abgebrannt wurde, um zu roden. Der Name Brendels­mühle stammt von der Familie Brendel, welche die Mühle seit 1763 bis ins 20. Jh. betrieb 312. Hans Georg Brendel aus dem Unter­dorf von Oberotterbach errichtete 1744 auf den Woogwiesen oberhalb der Schießmauer eine Ölmühle mit Zubehör. Vorn liegt der Herdweg und hinten die Woogwiesen. Gibt jährlich an die Herrschaft zu Wasserfall 3 fl 313.

 

Bei Hans Georg Brendel handelt es sich wohl um den Zimmermann Johann Georg Brendel, den Vater des gleichnamigen späteren Öl­müllers. Letzterer kann nicht gemeint sein, weil er zum Zeitpunkt der Errichtung der Mühle erst 13 Jahre alt war. Johann Georg *Brendel (geb. 5.7.1731 Oberotterbach), ein Sohn des Zimmermanns Johann Georg Brendel und der Maria Elisabetha Remmig,°° mit Eleonore Schönlaub aus Dörrenbach, kommt 1763 als Ölmüller auf die Mühle. Seine Nachkommen saßen bis ins 20. Jh. als Mül­ler auf der Mühle. Der letzte Ölmüller war August Brendel. Aus dem Grundsteuerkataster von 1843 ergibt sich, daß die Mühle da­mals steuermäßig nach Rechtenbach gehörte, die Besitzer stammen aber aus Oberotterbach 314.

 

Schoch 315 meint, die „Erztalermühle, oberhalb Oberotterbach, ging 1834 ein“.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 4312 (Forstrevier-Karte Rechtenbach von 1855/56)

 

 

- Brückels-Mühle:

westwärts auf der Otterbach gelegene Brückels-Mühle zu 1/2 Std. Entfernung; 1836 urkundlich erwähnt 316; sie ist die am weitesten abgelegene Mühle im oberen Otterbachtal. Von ihr nichts mehr vorhan­den, außer einem auffallenden Erdhügel links vom Brückel­weg, ein teilweiser Verlauf des ehemaligen Mühlgrabens die ehemalige Einfahrt vom rechten Talweg aus. Dort liegen längs des Bachbetts noch ca. 6 m lange Sandsteine, über die man den Otterbach über­querte, um zur Mühle zu gelangen. Nach mündlicher Überlieferung aus Otterbach wurde gegen Ende des 19. Jh. das aus drei Gebäu­den bestehende Mühlenanwesen abgebrochen und das Wohnanwesen in Niederotterbach wieder aufgebaut. Im Stadtarchiv Bad Bergz­abern befindet sich eine Gebietskarte von 1844, auf der die Brückelmühle verzeichnet ist. Aus weiteren Unterlagen von 1844 ++Quelle fehlt; klären+++; 317 erfährt man mehr über die Mühle und die Müllersfami­lie. Es gab danach ein Wohnhaus mit Ölmühle, Stallungen, Schuppen und Hofraum. Damalige Besitzer waren Johann *Fried und Ka­tharina geb. Eppelsheimer. Aus dem Grundsteuerkataster von 1843 ergibt sich, daß die Mühle damals steuermäßig nach Rechtenbach gehörte, die Besitzer stammen aber aus Oberotterbach 318.

 

Karte:

- LA Speyer W 41 Nr. 1048: von ca. 1840

- LA Speyer Best. W1 Nr. 4312 (Forstrevier-Karte Rechtenbach von 1855/56)

 

Literatur/Urkunden:

- Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, a.a.O., S. 299-300

- Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. I S. 448

- Schoch, W.: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 7

 

 

- Dammühle:

sie liegt am südlichen Dorfende von Oberotterbach unterhalb der Obermühle am Otterbach. Nach der Kriegszerstörung im 2. Welt­krieg wurden die letzten Baureste im Mai 1975 völlig abgetragen, nur ein Teil mit dem Keller blieb erhalten. An den Sandsteinge­wänden der westlichen Giebelseite oberhalb des Wasserbaues waren folgende Inschriften angebracht: Jahreszahl 1833, oben quer: P.F. 1826; linkes Fenster: quer, I.G.A. 1861. Letzte Besitzer waren die beiden Brüder Johann und Georg Metz 319.

 

 

- Heldenmühle:

liegt im Tal westlich von Oberotterbach gegen Burg Guttenberg unterhalb der Brendelsmühle. Als Gebäude fast unverändert, war sie bis 1939 eine Mahlmühle mit oberschlächtigem Wasserrad. einer der früheren Besitzer hatte den Namen Held, wovon die Bezeich­nung herrührt. Am Kellerbogen des Nebengebäudes findet sich die Jahreszahl 1792 und darüber die Buchstaben “IGH.EKS”. Wil­helm Schwerdtfeger mahlte noch bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges. Im Wiesengelände rechts der Einfahrt waren damals zwei Weiher angelegt, auf denen Eis gebrochen wurde, das Metzger und Wirte für ihre Kühlräume benötigten. Aus dem Grundsteuerkata­ster von 1843 ergibt sich, daß die Mühle damals steuermäßig nach Rechtenbach gehörte, die Besitzer stammen aber aus Oberotter­bach 320. Johann *Hildt, auf der Ohlich Mühle mit Gelände von 4 Morgen Wiesen, oben Martin Doll, unten Johann Adam Mattern, vorn der Herdweg, hinten der graben, zahlt 2 Gulden Mühlenzins 321. Von Johann Hildt stammt die Bezeichnung “Heldenmühl­e”.

 

Photo

- Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, a.a.O., S. 301

 

 

- Obermühle:

nur einen Steinwurf unterhalb der Heldenmühle lag die Obermühle, eine Mahlmühle, die wegen ihrer Lage zum Dorf auch Obermüh­le genannt wurde 322.

 

In der Aufstellung über die Mühlen in der Gemeinschaft Guttenberg „Spezifikation Bericht oder Beschaffenheit aller und Jeder müh­lenen in der Gemeinschaft Guttenberg“ von 1629 323 ist der +++++ Müller als nunmehriger Beständer der Heitmühle ++++klären: welche Mühle++++ zu S. Lamprecht erwähnt. Dort heißt es: „Obermühel zu Otterbach. Wegen dieser Obermühel, wann Von wem, welcher gestalten und mit was verwilligung dieselbe anfänglich gebauen, ist nicht nachzukommen auch keine Mühlenbrifer Deßwe­gen vorhanden, allein weiß man das bei manßgedenken [d.h. seit unvordenklicher Zeit] Und noch länger, in und allwegen die Jeter +++prüfen+++ zu Oberotter­bach dieselbe inngehabt, welche doch entlehen Von Matter Jebern [Anm.: im Lagerbuch von 1733 ist als Grund­stücks­nachbar der oberhalb gelegenen Ohlichmühle, der Joh. Adam Mattern aufgeführt] daselbsten ahn Anstatt Peilingern, Vndt Wilhelm Antresen, Vnd von ein gemelten beeden, ahn Barteln Dihlen Bürgeren Und Müllern zu Weißenburg, wie ahn seinen Tochtermann ….. ++++prüfen++++ Mülleren, ieziger Heit Müllern zu S. Lamprecht [Anm. s. Heidmühle Lambrecht] in Anno 1623 verkaufft worden, doch hatt ob­gemelter Matter Jeter ++++prüfen++++ uf 2 morgen wiesen die zu der Mühl gehörig gewesen für sich behalten, Von welchen er jahr­lich 4 Cappen uff beeder Hern Reebhoff zu Oberotterberg ausrichtet, Sonsten ist die Mihl noch in gu­tem Wesen, Und Bau bisher er­halten, die hatt zween Gang Vnd das Trilles, davon der Herrschaft Jährlich Elff Achtel Korn, zwölf Cappen … gereicht werden ….“. 324

 

Die Otterbacher Obermühle wird 1729 von Michael *Bacher, der 1747 stirbt, geführt. Michael Bacher ist im Lagerbuch von 1733 er­wähnt: „Mahlmühle mit einem Gang, die Obermühle genannt, 3 Morgen, oben der Mühlenwoog und Joh. Adam Mattern, unten Jos. Burckhardts Wittib und Niclaus Cuntz von Rechtenbach, vorn der Herdweg. Gibt jährlich 6 Malter Korn an die Herrschaft und zu Martinen Zins 3 Gulden und 6 Batzen 325. Sein Sohn Conrad *Bacher hat sie noch 1756 in Besitz. Von 1761 bis 1775 ist Johann *Oberthür der Müller auf der Obermühle. Ihm folgt sein Sohn Johann Martin *Oberthür bis 1787/ 1788 als Nachfolger. In den Ge­bäuden befindet sich [Anm.: 1992] das Weingut Hans Schäfer 326.

 

 

- Ölmühle:

s. auch Brendelmühle

 

 

- Ohlichmühle:

oben im Dorf Oberotterbach gelegen 327, unterhalb der Brendelsmüh­le 328.

 

Im Lagerbuch Oberotterbach von 1733 ist aufgeführt: „Joh. Hildt [Held], Ohlichmühle mit Gebäuden, 4 Morgen Wiesen, oben Mar­tin Doll, unten Joh. Adam Mattern, vorn der Herdweg und hinten der Wassergraben. Zahlt 2 Gulden Mühlenzins“ 329.

 

Zwischen 1771 und 1775 wird der Georg Adam *Juli als Ölmüller in Oberotterbach im kath. KB Oberotterbach erwähnt 330.

 

Im Eilboten Landau vom 4.7.1840 befindet sich folgende Annonce: „Georg Höld, Oelmüller, zu Oberotterbach wohnhaft, besitzt zu­sammen mit seinem Schwager, G. N. Weinmann daselbst, eine oberschlächtige Oelmühle mit einfacher Presse und Hanfreibe, oben im Dorfe Oberotterbach gelegen, deren Benutzung jedem von ihnen eine Woche um die andere zusteht; ferner ausschließlich allein: eine Wohnung neben der Oelmühle, Antheil Scheuer Stallung, Hof, Zubehörden, Brunnen- und sonstige Rechte, dan 6 Morgen For­len- und Kiefernwald, woraus der jährliche Holzbedarf ohne Nachtheil gefällt werden kann, 1 ½ Morgen Wiese und ebensoviel Bau­stück, alles bei der Oelmühle gelegen. Dieses Besitzthum wird unter billigen Zahlungsfristen aus der Hand verkauft und kann so­gleich bezogen werden“ 331.

 

 

- Untermühle, Dorfmühle, Gemeindemühle:

auch Dorfmühle oder ‘gemeine Mühle’ genannt; sie lag im Ort Otterbach 332.

 

In der Aufstellung über die Mühlen in der Gemeinschaft Guttenberg „Spezifikation Bericht oder Beschaffenheit aller und Jeder müh­lenen in der Gemeinschaft Guttenberg“ vom 8.2.1612 heißt es: „Der Gemeind Muhel zur Oberotterbach nächst ahn dem dorff gele­gen, ist in Anno 1596 Von der Gemeind mit bewilligung der Herrschaft ….mit einem gang …. gebauet worden, Von welchem sampt dem Drilles, sie Jährli­chen 4 Achtel Korn abgericht, … und sie ohngeacht auf ein gar geringes Waßer gehabt, als haben sie in Anno 1612 bey der Herr­schaft noch umb einen Gang angehalten, der ihne auch gnädigst verwilligt ...“ Weiter heißt es: „... es sind auch kei­ne verbante Mahl­gäst dabei, als das man jährlich der Baurens … verkündet, das sie daselbsten Und in der Obermühlen, Und nicht au­ßerhalb mahlen sollen.“ 333

 

Die Mahlmühle ist [Anm.: die Meinung von Fischer: Otterbachtal, a.a.O., S. 303 über die erstmalige Nennung ist unzutreffend] in ei­ner Landschreibereirechnung des Zweibrücker Amtes Guttenberg von 1751 (Zweibrücken Rechnung Nr. 2149) urkundlich nachweis­bar. Diese Mühle, an deren Erbauung wohl noch ein Eckposten mit der Jahreszahl 1751 erinnert, hat sehr oft den Besitzer gewechselt, da sie gegen eine große Zahl anderer Mühlen in Konkurrenz stand. Paul Schuster erwarb 1937, nachdem er sich als Müller seit 1918 auf der Wanderschaft befand, die ein Jahr zuvor von ihm gepachtete Mühle. Nur 2 Jahre konnte er die Mühle betreiben, dann mußte diese Grenzlandmühle, die sich in der sog. “Roten Zone” befand, 1939 aufgrund der Evakuierung der Bevölkerung, geschlossen wer­den. Der Müller Paul Schuster konnte 1946 zurückkehren und baute die demolierten Mahlgänge wieder auf. Nach Übergabe an sei­nen Sohn Ewald Schuster, ging die Mühle schließlich auf den Enkel über. Sie ist, nach Umstellung auf elektrischen Turbinenantrieb 1992 noch in Betrieb 334.

 

 

- Waldmühle:

von dieser Mühle, die angeblich ganz unten im Otterbacher Wiesenthal gestanden hatte, gibt es keine schriftlichen Quellen. In münd­lichen Überlieferungen Niederotterbacher Bürger wird ihre Existenz erwähnt; sie soll danach oberhalb des Kapsweyerer Weges über dem Otterbach, aber noch auf Oberotterbacher Gemarkung gelegen haben 335.

 

 

- Winzen-Mühle oder Springmühle, Springberg Mühle, Winzenthaler Mühle:

zu 1/2 Std. Entfernung vom Dorf, nordwärts am Fuß des Springberges auf der Winzer- oder Weinbach, welche weiter abwärts den Namen Kumbach führt und unterhalb dem Deutschhof in die Dürbach fällt 336; im alten Sprachgebrauch auch als Springmühle be­zeichnet. Vermutlich stammt diese Bezeichnung vom nahegelegen Spring­berg. Sie war eine Ölmühle, die mit ihrem Besitzer, Johann Ludwig *Lorch, 1743 genannt wird (+++Quelle klären+++). Oberhalb, am Berghang, ist heute noch der Mühlweiher zu sehen, von dem aus das oberschlächtige Mühlrad über eine Rinne angetrieben wurde 337.

 

Zwischen 1758 und 1762 wird Heinrich *Pfeifer als Müller in der Sprungmühle genannt Winzenthaler Mühle im kath. KB Oberotter­bach erwähnt 338.

 

Ab ca. 1770 [err.] war Johannes *Ruffra der Ölmüller auf der Springbergmühle 339.

 

Um 1774 wird Adam Ebert als Müller auf der Springmühle benannt; °° mit Anna Elisabetha Schmitt († 9.2.1774 Oberotterbach); Va­ter von Andreas Ebert (°° 1779 in Oberotterbach mit Katharina Becht) 340.

 

Am 31.7.1848 wird im Wege der Erbauseinandersetzung nach dem verstorbenen Ölmüller Johann Ludwig Ruffra die Winzenmühle versteigert bestehend „in einer Oelmühle, die Winzenmühle genannt, zur Gemeinde Oberotterbach gehörend, nicht weit von der Landau-Weißenburger Straße gelegen ….“ 341.

 

Vor Kriegsende des 2. Weltkriegs diente sie als Unterkunft für Kriegsgefangene. Schon teilweise durch Beschuß beschädigt, wur­de sie durch Sprengung der dortigen Westwallanlagen fast zur Ruine und verfiel in der Folge nach und nach. Ihr letzter Besitzer, der noch eine kleine Landwirtschaft betrieb, war Ludwig Boßlet. Aber nur dessen Vater, Jakob Boßlet, schlug bis etwa 1930 noch Raps oder Bucheckern zu Öl. Heute sind nur noch verfallene Mauern unter dichtem Gestrüpp vorhanden 342.

 

Literatur/Urkunden:

- Fischer: Das Otterbachtal - Mühlen und Steinbrüche. - Ill., Kt. In: Oberotterbach <Pfalz> : Oberotterbach / hrsg. von d. Ge­meinde Oberotterbach. [Autoren: Martin Armgart ...]. - Oberotterbach, 1992. - S. 299-304

- Fischer: Die Winzenmühle zwischen Dörrenbach und Oberotterbach; in: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz, Bezirks­gruppe Bergzabern Nr. 3, 1980 (=LA Speyer F 644)

 

 

 

 

 

Oberreidenbach:

VG Herrstein, Lk Birkenfeld; nordwestlich von Lauterecken nahe Sienhachenbach gelegen; gehörte zu +++++klären+++

 

Mühlen:

- Oberreidenbacher Mühle:

um 1788 war Johann Diehl *Schäfer der Müller auf der Oberreidenbacher Mühle; °° mit Maria Elisabeth NN. 343.

 

 

 

 

 

Obersaulheim / Rheinhessen:

VG Wörrstadt, Lk Alzey-Worms; südlich von Nieder-Olm gelegen; war kurpfälzisch im Oberamt Alzey ++++klären++++

 

Mühlen:

- Oberste Mühle:

bereits 1401 ist die Oberste Mühle in Obersaulheim urkundlich erwähnt. Im ältesten Zinsbuch der Pfalzgrafen von 1401 heißt es: „Item her Johan Romelian von Covern und Heinrich Sure [Anm.: von Katzenelnbogen 344], syn swager hant [Anm.: zu Lehen erhal­ten] ….. Item anderhalb morge wyesen bij der obirsten mulen ….“ 345.

 

 

 

 

 

Obersimten:

VG Pirmasens-Land, Lk Südwestpfalz. Obersimten liegt westlich des Pfälzerwaldes zwischen Pirmasens im Nordosten und Vinnin­gen im Südwesten. Das frühere Dorf Niedersimten gehörte lange zu Obersimten und bildete mit diesem eine Gemeinde. Niedersim­ten wurde 1969 umgegliedert und ist seither Stadtteil von Pirmasens. Simten gehörte bis 1789 zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg.

 

Mühlen:

- Mühle zu Simten:

um 1777 war Georg *Erhard der Müller zu Simten, zuvor 1773 als Soldat verzeichnet; °° mit Katharina Greiner; Vater der Anna Ma­ria Erhard (geb. 9.11.1777 in Simten), des Georg Anton Erhard (geb. 25.5.1790 Simten), Johann Georg Erhard (geb. 26.10.1773 Sim­ten, Sohn des Soldaten Georg Erhard und der Katharina Greiner), des gleichnamigen Sohnes Johann Georg Erhard (geb. 27.2.1788 Simten), des Johannes Simten (geb. 13.8.1781 Simten), der Margarethe Erhard (geb. 28.3.1785 Simten), der gleichnamigen Margare­the Simten (geb. 11.6.1792 Simten), der Maria Katharina Simten (geb. 29.1.1780 Simten) 346.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3230: Mühle zu Simten, von 1563-1791

 

 

 

 

 

Oberseebach / Elsaß:

OT von Seebach bei Wissembourg, Dep. Bas-Rhin; gehörte zum Hochstift Speyer, Amt Lauterburg 347

 

Mühlen:

 

- Roßölmühle zu Seebach:

1728 gab es in Seebach eine Ölmühle, die als als Göpelwerk, d.h. als Roßölmühle betrieben wurde 348.

 

 

 

 

 

Oberstaufenbach:

VG Altenglan, Lk Kusel; im Tal des Reichenbachs gelegen; im Ortszentrum mündet der von Neunkirchen am Potzberg herunterkom­mende Limbach in den Reichenbach; das erstmals 1393 als „ober Stauffenbach“ beurkundete Dorf gehörte zum Reichsland um Kai­serslautern und wurde von der Schultheißerei Reichenbach aus verwaltet; der Ort war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Lauter­ecken, Schultheißerei Reichenbach.

 

Mühlen:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1537/6: Mühlen in Reichenbach und Oberstaufenbach, 1717, 1738-1745, 1760, 1770-1789

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1483/4: Erbbestandsmühlen zu Oberstaufenbach und Reichenbach, 1744

 

 

- Staufenbacher Mühle:

heute Anwesen Mühlwaldstraße 3 in Oberstaufenbach; die ehemalige Mühle lag außerhalb des Dorfes in Richtung auf Niederstaufen­bach an einem langen Mühlgraben, dessen Wasser in der Ortsmitte aus dem Reichenbach abgeleitet und parallel zur Hauptstraße zur Mühle geleitet wurde.wurde. Die Mühle wird erstmals 1571 urkundlich erwähnt, die Gebäude 1791 unter Verwendung von Steinma­terial aus der sog. Heidenburg neu errichtet 349.

 

Die Mühle wurde im Frühjahr 1739 von der herrschaftlichen Verwaltung erfaßt und im Mühlenbericht vom 11.5.1739 beschrieben wie folgt: „Gestehet Peter *Kübel von Stauffenbach frey willig … daß er einen Erb­bestands-Brieff zu producieren unvermögendt, hingegen aber …. auch, sonsten jedermänniglich wissendt, daß die innehabende Mühl, bey 100 Jahren her von Erben zu Erben geko­men …. gleichwie er nun ersagte Mühl gleichfalls von seinem Vather ererbet und in …. seiner übrigen Geschwister , alß mit welchen er sich pro data verstanden und den Mühl in toto pro 900 fl. übernomen ….“ 350

 

Die Mühle wurde während der kurfürstlichen Renovation der Mühlen von 1739 erneut von einer Kommission unter Leitung des Ramsteiner Schultheißen Georg Adam Euerling (Anm. Everling) am 18.9.1739 besichtigt und taxiert, der auch der Müller zu Diedel­kopf im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg, Johann Nickel *Pfeifer als Sachverständiger angehörte 351. Dort wird die Müh­le wie folgt beschrieben: „ …. sind wir zu der Pletsch-Mühl nach Oberstaufenbach ge­gangen und fanden, daß diese einen Mahlgang hat, auch aus dem gehabten Scheelgang noch ein Mahlgang gemacht worden, stun­den aber beyde wegen mangel des Waßers gantz ruhig und still, und solle nach dem allgemeinen Zeugnüß sehr wenig Zeit das Jahr durch zwey Gäng, vielmahl auch gar keiner gang­bar sein; hat das Jahr an Pacht zehn Mltr. Frucht, halb Korn und halb Haber Rö­migsberger (Anm. = Remigiusberg, Remigsberg) Ma­ßung, nebst 4 fl an Geld in die Kellerey Römigsberg zu leisten; finden also diese Mühl auch gar hoch beschwert und billiger, dersel­ben etwas abzunehmen, als noch mehr sie zu schatzen.“

 

Petter *Rübel war 1739 „Müller zu Staufenbach“. Er gehört zu den Unterzeichnern eines Memoriale vom 16.11.1739, das von allen 8 Müllern der Schultheißerei Reichenbach unterzeichnet und an das kurpfälzische Oberamt Lauterecken gerichtet ist; in dem Memoria­le beantragen die Müller, die vielfältigen und kostenträchtigen Untersuchungen der Mühlen (wohl im Zusammenhang mit dem Herr­schaftswechsel zur Kurpfalz 1733) in der Schultheißerei nunmehr zu beenden, nachdem schon 4 Untersuchungen erfolgt waren 352.

 

Die Mühle ist in der Renovation der Schultheißerei Reichenbach vom 17.9.1738 aufgeführt und wie folgt beschrieben: „Peter Rübel zu Stauffenbach eine Erbbestands mühl mit Einem Mahl gang, nebst Einem Schehlgang, welche derselbe vor 12 Jahren ohne ange­trag gebauet, gibt jährlich ahn Erb­pfacht in die Kellerey 5 Mltr Korn, und 5 Mltr Haber nebst 4 fl ahn geld[;] von welcher Zeith her ist nicht ausfündig zu machen, al­lermassen der Müller kein Erbbestand vorzeigen können.“ 353

 

In einer Mühlenrenovation des kurpfälzischen Oberamts Zweibrücken vom 3.6.1776 befindet sich eine Beschreibung der Mühle nebst einer Karte der Gebäude: „... daß 1mo dieße Mühl in einem Mahlgang und einem Scheelgang bestehe, welch Letzterer doch auch zum Mahlen dergestalten eingerichtet ist, daß wann darauf gemahlen nicht geschehlet und also auch im gegentheil wann darauf geschehlet nicht gemahlen werden kann, 2do das Lauffende Geschirr betrifft so seyend bey­de Wasser Rädter, Wellbäume und Kampf Rädter in gutem Standt, die Mühlsteine, Zahrung, Dromay, Vor und Ausraith Kästen, dann Sieber und Beuttel befinden sich ebenmä­ßig insgesamt gut. .... Jetziger Erbbeständer ist Johann Jakob *Rübell“ 354.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 59

 

 

 

 

 

Obersteinbach / Elsaß:

Kanton Wissembourg im Naturpark Vogesen, im Steinbachtal, westlich von Lemberg, südlich von Ludwigswinkel gelegen; gehörte zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg

 

Obersteinbach wurde im 14. Jh. von den Herrn von Ochsenstein erworben und 1485 an Zweibrücken-Bitsch vererbt. 1606 mit dem hanau-lichtenbergischen Amt Lemberg vereinigt und 1793 samt den Schlössern Lützelhardt und Kleinarnsberg an Frankreich ange­schlossen, im Jahr 1814 im Pariser Frieden an Deutschland abgetreten, 1816 an Bayern und 1825 an Frankreich übergeben 355.

 

Mühlen:

1779 beantragt der Müller aus Obersteinbach, Johannes Kiefer „als Leibslediger“, bei der Verwaltung der Grafschaft Hanau-Lichten­berg, für 6 Jahre „nach Neunhofen im Dürckheimischen, auf die Lehensmühle ziehen zu dürfen 356.

 

um 1789 war Johann Sturz als Müller in Obersteinbach. Gegen ihn klagt 1789 der Pfarrer Längel zu Obersteinbach wegen Zahlung des Rückstandes aus dem verpachteten Zehentviertel 357.

 

Am 20.8.1855 wurden 2 Mühlen, in Obersteinbach gelegen und im Eigentum des Herrn Wantzel stehend, versteigert 358

 

 

- Obersteinbacher Dorfmühle:

Die Mühle war 1740 ++++weiter bie Dilli, a.a.O., S. 135+++

 

Im hanau-lichtenbergischen Mühlenverzeichnis vom 5.1.1772 heißt es hierzu: „Ist im Erbbestand, und die Besitzern dieser soll dem Tenor des Mühl [?] ist Margaretha darüber vorhandenen gebohrene Rathin, weyl. Mar.... , der Kellers gewesenen Mül- [Urkun­de durch Papierfraß zerstört] … hinterlassene Wittib ...“ 359.

 

 

- Schlicken Mühle, herrschaftliche Mühle:

Im hanau-lichtenbergischen Mühlenverzeichnis vom 5.1.1772 heißt es hierzu: „Der Schlicken, Mahl, Öhl und Säg Mühl bey Wald … unterhalb ... [Urkunde durch Papierfraß teilweise zerstört] 360.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 Nr. 2598 „Generalia über die den Müllers praetendierte Güter“, fol. 16

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 4451: Klage des Pfarrers Längel zu Obersteinbach gegen den Müller Jo­hann Sturz zu Obersteinbach wegen Zahlung des Rückstandes aus dem verpachteten Zehentviertel, 1789

 

 

 

 

 

Oberweiler im Tal (Eßweiler Tal):

VG Wolfstein, Lk Kusel; im Eßweiler Tal gelegen, nördlich von Eßweiler, knapp südlich von Hinzweiler; gehörte bis 1595 zur Wild- und Rheingrafschaft Amt Grumbach, von 1595-1755 zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, von 1755-1789 erneut zur Wild- und Rheingrafschaft.

 

Oberweiler wurde im Jahr 1290 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte zum Verwaltungskomplex Eßweiler Tal. Um 1300 wurde im Süden auf einem Ausläufer des Königsberges die Sprengelburg errichtet. Burgherren waren die Ritter von Mülenstein, Lehnsmänner der Wildgrafen 361. Den Rittern von Mülenstein gehörte auch der Hof Nei­deck, der um 1400 erstmals als hof zu Ny­deckin erwähnt wurde. Er soll im Bornberg zwischen Graulsdell und Zährenberg gelegen sein. 1595 war der Hof laut Johannes Hof­mann nicht mehr bewirtschaftet und zerfallen. In einer Karte von 1843 war Neideck als Kratzerhof (vielleicht nach den Grafen Kratz von Scharfenstein, Nachfolger der Mülensteiner bei der Verwaltung des Eßweiler Tales) eingetragen, nördlich davon eine Gewanne Hofstatt. Möglicherweise war dieses Hofgut burgähnlich befestigt 362. 1595 kam Oberweiler mit dem gesamten Eßweiler Tal zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. 1755 wechselte es wieder zu den Wildgrafen 363. Nachdem die Gegend von Napoleon erobert wurde, gehörte Oberweiler seit 1797 zu Frankreich, zum Départe­ment Mont Tonnère (Donnersberg), ab 1816 bis zum Ende des Ersten Welt­krieges zum Königreich Bayern, danach zum Freistaat Bayern 364.

 

Zwischen 1700-1789 wurde auf der Gemarkung Quecksilber abgebaut.

 

Mühlen:

gegen Ende des 16. Jh. gab es in Oberweiler im Tal zwei Mühlen, die Obermühle und die Niedermühle 365. Von den beiden seit dem 16. Jh nachgewiesenen Mühlen hat sich in der Mühlstraße 4-6 ein wohl noch aus dem 17. Jh. stammendes, 1867 umgebautes Müh­lengebäude erhalten 366.

 

Um 1705 wird Georg Peter *Scholl als Müller in Oberweiler genannt; dessen Tochter Maria Christina heiratet am 16.10.1705 in Hinzweiler den Hannes Jung aus Rothselberg 367.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5339: Mühlen (1578-1796), darunter die Mühle zu Odenbach. +++klären: welche Mühle+++

 

 

- Niedermühle:

„Die Niedermühle, so Anno 1588 neben die obgemelte (Anm.: die Obermühle) gebaut worden“ 368.

 

Zu dieser Mühle sind in einer Urkunde erstellt in „Zweybruck, den 27. Martii Anno 1596“ folgende Müller bzw. Besitzer aufgeführt 369:

- Abraham Wolschleger ist „leysch leibeigen“ (Anm.: d.h. Leibeigener der Grafen von der Leyen).

- Tobias Baum „ist auch leysch“

- Simons Georgen „ist auch ein Leyscher“

- Samuel Georgen „ist leysch“

- Velten Weber „ein Lautereckischer“

- Nicklas Bastinns Erben „... [sind] Lichtenbergisch“ (Anm.: pfalz-zweibrückisches Oberamt Lichtenberg)

 

Die Untermühle lag „nächst der Obermühle und wurde 1609 mit den übrigen Mühlen des Eßweiler Tales durch die pfalz-zweibrücki­sche Regierung „renoviert“. Sechs Bauern waren die Genossen: Johann Klein, Peter Velten, Peter Gerbacher, Peter Heinrich, Johann Dal und Hans 370.

 

Wahrscheinlich ist, daß daß das noch existierende Gebäude teilweise oder völlig renoviert worden ist, wie die Inschrift über dem Tür­sturz: „R.ST – 1808“ vermuten läßt 371.

 

 

- Obermühle:

die Obermühle wurde Anno 1506 durch Preiels Dhielen“ (= Dhiel *Preiel) zu Oberweiler gebaut 372. Er wird auch als der „Lauter­eckische Schultheiß“ bezeichnet 373.

 

Zu dieser Mühle sind in einer Urkunde erstellt in „Zweybruck, den 27. Martii Anno 1596“ folgende Müller bzw. Besitzer aufgeführt 374:

- Hans *Preiel „der Lautereckisch Schultheiß“

- Peter Heinrich „ist Leysserich

- Johann Doll „ist auch Leysserich“

- Meinhard Preiel „ist Lautereckisch“

- Jonas *Eckel „ist auch Lautereckisch“

- Hans Lap „ist Lichtenbergisch“

 

Die Mühle wurde 1609 mit den übrigen Mühlen des Eßweiler Tales durch die pfalz-zweibrückische Regierung „renoviert“. Die ge­genüber vom Dorf gelegene Mühle gehörte damals Meinhard Preuel, Peter Leibersweiler, Samuel Vetter, Debald Hamel und Hans Diel 375.

 

Am 21.1.1737 kommt es zu einem Vergleich zwischen Kurfürst Karl Philipp von der Pfalz und der Pfalzgräfin-Witwe Karoline geb. Gräfin zu Nassau-Saarbrücken als Vormünderin des Herzogs Christian III. von Zweibrücken betr. u.a. die von Pfalz-Zweibrücken erbaute Mühle am Lauterfluß zu Oberweiler 376.

 

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 377 ist sie wie folgt beschrieben: „Die Mühle liegt dem Dorf Oberweiler gleich gegenüber und (ist) von der nechst folgenden (Mühle) eine gute Viertelstunde entfernt. Hat nicht mehr alß ein oberschlechtiges 11 Schuh hohes Waßerradt und ein Mahlgang, kann aber wegen Wassermangel nicht beständig mahlen, auch weil die Bauern das Wasser zur Wiesenbewässerung ableiten. Von dem Ort, wo das Wasser aus dem Fluß abgeleitet ist bis zu seiner Clauß 300 Schritt,und von dieser bis zur Mühlen durch den Mühlgraben 450 Schritt. Die Pfacht bestehet in 1 fl und 3 Batz und 3 Cappen oder 4 Batz vor jeden, sodann 1 Malter Korn, erstere wird in die Land­schreiberey und letztere in die Kellerey nach Lichten­berg entrichtet. Johann Daniel Clemenz hat vor einem Jahr diese Mühle von Hen­rich Theobaldt vor 700 fl abgekauft aber noch kei­nen Erbbestandsbrieff in Händen. Auch ihme Heinrich Theobalden den Kaufschilling noch nicht völlig entrichtet, deß wegen dieser seinen alten Bestandsbrieff von 1661 nebst zweyen Confirmationsschei­nen Nr. 21 et 38 noch in Händen und nicht heraus gegeben hat.“ 378.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 44 379 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehö­rende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Oberweiler Mühl [hat] 1 Waßerrad welches einen Mahlgang treibet; [zahlt an Pfacht] 2 fl an Geld, 1 Mltr Korn[;] die 32 Gemeins Leuth zu Oberweiler könn bequem auf dieser Mühlen befördert und alle 24 Stund 5 Malter all­hier gemahlen werden.“ Die Urkunde trägt seitlich den handschriftlichen Vermerk: „Ver­tauscht“ [Anm.: wohl infolge der Rückgabe des Eßweiler Tales an die Wildgrafen].

 

 

- Pletschmühle:

am 18ten Messidor des Jahres 12 der franz. Republik legt Reinhold Strack, Erbbestandsmüller in Oberweiler im Tal, der Verwaltung des Departments Monttonnere, eine Bestätigung des Bureau Lauterecken über die ordnungsgemäße Zahlung der Erbpacht vor. Zuvor war am 28ten Prairial des Jahres 11 durch den Präfekten des Département Mont-Tonnerre, die Aufforderung ergangen, die ordnungs­gemäße Zahlung der Erbpacht hinsichtlich der mit „Bleschmühle“ bezeichneten Mühle nachzuweisen 380.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C41 (Rheingrafschaft Akten) Nr. 48/4: Acta betr: die Pletschmühle, 1661-1751“

 

 

- Walkmühle:

das kleine „Walkmühlchen“ lag neben der Obermühle. Die Mühle wurde 1609 mit den übrigen Mühlen des Eßweiler Tales durch die pfalz-zweibrückische Regierung „renoviert“ und diente damals den Bauern, die dort ihr Tuch selbst walkten 381.

 

 

 

 

 

Oberweiler (Lauter)-Tiefenbach:

VG Wolfstein, LK Kusel; im Lautertal; Oberweiler wurde erstmals urkundlich 1290 erwähnt; zur Unterscheidung des nahegelegenen Oberweiler im Tal wurde es zeitweilig auch Unterweiler genannt. 1316 wurde Tiefenbach erstmals urk. erwähnt. 1387 kamen beide Orte zur Grafschaft Veldenz, ab 1694 zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken; im Rahmen des Selz- und Hagenbacher Austauschs ka­men beide Dörfchen als Teil der Schultheißerei Einöllen 1768 zur Kurpfalz 382; 1824 wurden Oberweiler und Tiefenbach zusammen­geschlossen.

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A1 (Kurpfalz) Nr. 70: Beilegung von Irrungen mit Pfalz-Zweibrücken, u.a. wegen des Dominiums über den Lauterfluß und den daran von Pfalz-Zweibrücken erbauten Mühlen zu Oberweiler und Roßbach, 21.1.1737

- LA Speyer Best. B2 (Herzogtum Zweibrücken) Nr. 330/10: „Differenzen mit Kurpfalz wegen der Lauter und der daran zu Roßbach erbauten Mühlen ...“, 1695-1736

 

 

- Kalkmühle:

s. Ölmühle

 

 

- Oberweiler Mühle:

heute Anwesen Hauptstraße 1-3 383.

 

Am 4.1.1707 wandte sich der aus Wolfstein stammende Michael Jakob an die pfalz-zweibrückische Verwaltung „wird … erinnerlich seyn, was gestalten ich einen Platz zu Oberweiler umb allda eine Mühle zu erbauen vorgenommen erkauft undt jährlich von selbi­ger16 Malter Früchte Lauterer Maßung zu geben … habe; darüber auch vor einem Jahr einen Bestandsbrief ausgehandigt ist …; so habe schon ein Vieles an der Mühle zu erbauen angefangen undt große Unkosten deßhalben annehmen [Lesart unsicher] müßen. Es Sommern aber anJetzo die auff der anderen Seiten des Waßers gelegene Churpfalzische Unterthanen und disputieren mir das bey der Mühle lauffende Waßer auch. Auch inhibieren Sie mir ferner dahir zu bauen[,] es seye denn daß ich mich mit ihnen abfinden und jahrlich vor den Waßerfall ein gewisses geben wollte. Die weilen nun die Churpfälzische eben so viel Pacht von mir praetendiren alß ich alhießiger meiner gnädigsten Herrschaft zu geben mich erboten habe“ 384. Er bittet deshalb die königlich schwedisch-zweibrücki­sche Verwaltung um Reduzierung der Pacht, da er nicht im Stande sei, an beide Herrschaften Zahlung in solcher Höhe zu leisten. Hintergrund des Vorgangs ist: Wegen den Mühlen an der Lauter kam es zu Streitigkeiten zwischen Kurpfalz und Pfalz-Zweibrücken. In einer Urkunde des kaiserli­chen Notars in Mainz NN. von Leiningen vom 22.4.1700 wird davon berichtet, daß dieser weisungsge­mäß Zeugen in Wolfstein in dieser Streitsache zu vernehmen habe 385. Diese Irrungen wurden endgültig erst durch den Mannheimer Vertrag vom 1737 beigelegt 386.

 

Der Müller auf der Oberweiler Mühle, Michel Jakob wird auch 1717 urkundlich genannt. Er beantragte 1717 ihm die rückständige Pacht zu stunden. Man werde ihn sonst „mit seinen 6 kleinen Kindern an den Bettelstab bringen“ 387.

 

In die alte Oberweiler Müllerfamilie Jacob heiratete ein Leppla aus Heiligenmoschel ein, dessen Nachkommen zu den Oberweilerer Erbbestandsmüllern der Mahl- und Ölmühle wurden 388. 1749 ererbte der Müller Peter Lebla von Oberweiler von seinem Schwager Leonhard Jakob 389.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Meisenheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Oberweiler Mühl [hat] 2 Wa­ßer Räder wechselweis zwey Mahl- und einen im Trilles gehend Scheelgang treiben; [gibt] 12 Mltr Korn, 1 Mltr Habern. … Hat mit dem in Vorstehender Mühl [Anm.: s. Roßba­cher Mühle] beschrieben gleich beschaffenheit“. 390

 

Der Müller auf der Oberweiler Mühle, Peter Lebla, befand sich 1761 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und beantragte Erbpacht­nachlaß, woraufhin das Oberamt Meisen­heim den Schultheißen von Einöllen beauftragte, das schatzbare Vermögen des Lebla zu er­mitteln 391. Dieser Peter Lepla machte 1761 Schadensersatzansprüche gegen den Holzfaktor Prag aus Odenbach / Glan geltend 392.

 

Müller auf der Mühle in Oberweiler war bis ca. 1820 der aus Eulenbis stammende Johann Adam Müller (1786-1839); dieser heiratete nach dem Tod seiner ersten Frau (sie war eine verwitwete Leppla) um ca. 1820 in zweiter Ehe die Witwe auf der Moormühle in Steinwenden-Weltersbach Anna Barbara Pletsch, verw. Kehrwald 393 und führte anschließend die Moormühle.

 

1841 verfügte die Oberweiler Mühle als einzige Mühle im Lautertal über 5 Mahlgänge und einen Schälgang 394, während sonst durchschnittlich fast dreigängige Mühlen vorhanden waren, litt jedoch wie viele andere Mühlen unter zu geringer Auslastung 395.

 

Die Trennung in eine Ölmühle und eine Mahlmühle erfolgte 1829 unter Johann Leppla und Jakob Leppla 396.

 

Auch im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 werden in Oberweiler-Tiefenbach die beiden Handelsmüller Jacob Leppla und Johann Leppla genannt 397.

 

Die Mahlmühle ist 1860 abgebrannt und wurde neu errichtet 398. Zu einem erneuten Brand und Wiederaufbau kam es 1871 399.

 

Das heutige ehem. Mühlenanwesen ist seit Mitte des 18. Jh. im Besitz der ursprünglich in Heiligenmoschel ansässigen Hugenottenfa­milie Le Plat [= Leppla] und setzt sich aus den Gebäuden der früheren Ölmühle (Nr. 1), der Getreidemühle (Nr. 3) und dem für einen Nachkom­men au der anderen Straßenseite errichteten Hof (Nr. 2) zusammen. Die Getreidemühle wurde 1809 von Peter Leppla er­richtet und besteht heute aus einem dreigeschossigen Mühlen- und Wohntrakt, der von zweigeschossigen Wirtschaftsgebäude zu einer imposan­ten Vierseitanlage ergänzt wird. Der dreigeschossige Hauptbau wird im Westen von der jenseits des Mühlkanals liegenden ehem. Öl­mühle flankiert. Jenseits der vor der Südseite vorbeiführenden Straße liegt das 1830 errichtet Querhaus für Johannes Leppla und sei­ne Ehefrau Elisabetha Gauch 400.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 273

 

Literatur/Urkunden, allgemein:

- KSchA Zw. Rep II Pachtvertrag der Oberweiler Mahlmühle vom 2.10.1706

- LA Speyer Best. A1 (Kurpfalz) Nr. 70: Beilegung von Irrungen mit Pfalz-Zweibrücken, u.a. wegen des Dominiums über den Lauterfluß und den daran von Pfalz-Zweibrücken erbauten Mühlen zu Oberweiler und Roßbach, 21.1.1737

- LA Speyer Best. B2 (Herzogtum Zweibrücken) Nr. 330/10: „Differenzen mit Kurpfalz wegen der Lauter und der daran zu Roßbach erbauten Mühlen ...“, 1695-1736

- Paul: Zur Geschichte der Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, a.a.O., S. 70

- Paul: Familienbilder (Familie des Adam Jakob Leppla 1829-1876, Müller auf der Moormühle in Steinwenden; in Pfälzisch-Rheini­sche Familienkunde 2008, S. 461

- Rosenberger, Rudi und Otto Weber: Über die Entstehung der Oberweiler Mühle / Rudi Rosenberger, Otto Weber, u.a.; in: Wolfstein: Wolfsteiner Heimatblatt 34 (1993), 9, S. 2-8

 

 

- Ölmühle:

Die Trennung in eine Ölmühle und eine Mahlmühle erfolgte 1829 unter Johann Leppla und Jakob Leppla 401. Die eigenständige Öl­mühle lag auf der linken Seite des Mühlteichs und umfaßte eine „Öehlmühle mit an­gebauter Hanfreibe“ 402. Die Hanfreibe wurde 1879, offensichtlich wegen mangelnder Rendite erwähnt und anschließend aufgegeben. 1879 wird zugleich zum ersten Mal eine Loh­mühle erwähnt 403.

 

 

- Ölmühle/Kalkmühle beim Reckweilerhof:

heute Anwesen Lauterstraße 2, Stadtteil Reckweilerhof, Stadt Wolfstein 404.

 

Jakob Leppla beantragte am 26.3.1852 die Genehmigung zum Bau einer Papierfabrik beim Reckweilerhof (500 m unterhalb von Oberweiler-Tiefenbach); kurz darauf beantragte der Peter *Burckhardt seinerseits die Erteilung der Genehmigung zum Bau einer „Mahl- und Schneidmühle an der Lauter“ bei dem „zur Gemeinde Wolfstein gehörigen Röckweilerhof“; es kam hiergegen zum Wi­derspruch umliegenden Müller, die auf die um 1850 bestehende Überkapazität und mangelnde Auslastung der bereits an der Lauter vorhandenen Mühlen hinwiesen 405. Die von Peter Burck­hardt beantragte Genehmigung wurde nach langem Verfahren und Ausein­andersetzungen mit dem Müller Jakob Leppla von Oberwei­ler-Tiefenbach am 22.7.1865 abgelehnt, wobei letzterer jedoch am 21.5.1870 eine Genehmigung zur Errichtung einer Papierfabrik er­hielt. Leppla begann bereits 1870 mit dem Bau der für den Betrieb einer Papierfabrik erforderlichen Wasserbauten, mußte diese aber infolge eines 1871 erlittenen Brandes auf der Oberweiler Mühle unterbrechen. Auch die bis zum Sommer 1872 wieder aufgenomme­nen Arbeiten erreichten bis zum Tod Lepplas lediglich einen teil­weisen Abschluß. Lepplas Witwe sah sich mangels Fachkenntnis au­ßer Stande eine solche Fabrik zu betreiben, weshalb sie und ihr Sohn August Leppla sich zum Betrieb einer Kalkmühle und Säge­mühle entschlossen nachdem das Triebwerk, eine Turbinenanlage 1875 fertiggestellt waren. Die definitive Konzession dieser Mühle scheint dennoch erst mit dem 2.1.1877 in Kraft getreten zu sein scheint 406.

 

Die Grundlage für die Kalkmühle bildeten die Kalkschichten der „Unteren Kuseler Gruppe“ (Unterrotliegendes). Charakteristisch für die sog. Altenglaner Schichten ist, daß sie speziell im unteren Bereich bis etwa 3 m mächtige Kalksteinbänke aufweisen, welche die Anlage von zahlreichen Kalksteinbergwerken im Mündungsbereich zwischen Glan und Lauter begünstigten 407.

 

 

- Papierfabrik:

Jakob Leppla beantragte am 26.3.1852 die Genehmigung zum Bau einer Papierfabrik beim Reckweilerhof (500 m unterhalb von Oberweiler-Tiefenbach); kurz darauf beantragte der Peter *Burckhardt seinerseits die Erteilung der Genehmigung zum Bau einer „Mahl- und Schneidmühle an der Lauter“ bei dem „zur Gemeinde Wolfstein gehörigen Röckweilerhof“; es kam hiergegen zum Wi­derspruch umliegenden Müller, die auf die um 1850 bestehende Überkapazität und mangelnde Auslastung der bereits an der Lauter vorhandenen Mühlen hinwiesen 408. Die von Peter Burck­hardt beantragte Genehmigung wurde nach langem Verfahren und Ausein­andersetzungen mit dem Müller Jakob Leppla von Oberwei­ler-Tiefenbach am 22.7.1865 abgelehnt, wobei letzterer jedoch am 21.5.1870 eine Genehmigung zur Errichtung einer Papierfabrik er­hielt. Leppla begann bereits1870 mit dem Bau der für den Betrieb einer Papierfabrik erforderlichen Wasserbauten, mußte diese aber infolge eines 1871 erlittenen Brandes auf der Oberweiler Mühle unterbrechen. Auch die bis zum Sommer 1872 wieder aufgenomme­nen Arbeiten erreichten bis zum Tod Lepplas lediglich einen teil­weisen Abschluß. Lepplas Witwe sah sich mangels Fachkenntnis au­ßer Stande eine solche Fabrik zu betreiben, weshalb sie und ihr Sohn August Leppla sich zum Betrieb einer Kalkmühle und Säge­mühle entschlossen nachdem das Triebwerk, eine Turbinenanlage 1875 fertiggestellt waren. Die definitive Konzession dieser Mühle scheint dennoch erst mit dem 2.1.1877 in Kraft getreten zu sein scheint 409.

 

 

- Tiefenbacher Mühle:

um 1755 war Johann Adam Korb der Müller auf der Tiefenbacher Mühle; seine Tochter Anna Elisabeth Korb °° am 15.7.1755 in Herrensulzbach den Müller (Johann) Peter Barthme (Bartholomä), Sohn des Müllers NN. Barthme (Bartholomä) aus Kleinig 410 [Anm: die Mühle zu Kleinig lag im Bernkasteler Kreis 411]. Aus der Ehe des Johann Peter Bartholomä und d. Anna Elisabetha Korb stammt die auf der Tiefenbacher Mühle geborene Maria Sophia Elisabeth Bartholomä (geb. 9.4.1756, ~ 13.4.1756) 412 und der Johann Abraham „Bartmann“ (Sohn des Johann Peter 'Bartmann' u. d. Anna Elisabeth, geb. 25.8.1757 Tiefenbacher Mühle, ~ 28.8.1757 Herrensulzbach) 413.

 

 

 

 

 

Oberwiesen:

VG Kirchheimbolanden, Lk Donnerbergkreis; nördlich von Kirchheimbolanden gelegen; erstmals 1325 als „Wissen versus Donners­berg“ urkundlich erwähnt; als Morschheimer Burglehen kam der ursprünglich bolandische Ort an die Herren von Morsheim (seit 1370 dokumentiert), denen um 1650-1717 die Freiherrn von Steinkallenfels folgten. 1288-1393 verfügten die Grafen von Sponheim-Dannenfels über die Landesherrschaft, dann die Fürsten Nassau-Saarbrücken (seit 1574 Weilburger Linie); gehörte zur Herrschaft Nassau-Weilburg, Amt Kirchheim-Stauf.

 

Mühlen:

für den Bestand der Mühlen liegen im Landesarchiv Speyer zwei Mühlenübersichten von ca. 1730 und ca. 1772 vor 414.

 

1721 ist als Müller in Oberwiesen erwähnt der Johann Henrich *Müller; am 20.5.1721 ist als Pate im lutherischen Kirchenbuch in Kirchheimbolanden erwähnt als „Joh. Henrich Müller, Müller zu Oberwiesen“ 415.

 

- Mühle zu Oberwiesen:

auch Dorfmühle ++++prüfen, ob identisch+++ Die Dorfmühle östlich des Baches ist seit ca. 1750 dokumentiert 416.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis wie folgt beschrieben 417: „ist Ei­gentum von Rudolf Kägy, hat 1 oberschlächtiges Wasserrad und 1 Mahlgang, gibt für den Wasserfall 4 Malter Korn und 1 Malter Ha­fer.“

 

 

- Eulersmühle:

+++klären:+++: ob identisch

 

1828 und 1837 als „Eulersmühle“ erwähnt 418. Nach Frey 419 hatte der Freiherr von Sturmfeder Teil an der Eulersmühle, und nach Fabricius 420 „veräußerte 1772 Franz von Sturmfeder seine Vogtei … zu Oberwiesen an den Fürsten von Nassau-Weilburg.“ Also be­stand die Mühle schon mindestens um diese Zeit. Beziehungswort ist der Familienname Euler, der auch heute noch in der Gegend vertreten ist 421. Die Mühle ist [Anm.: 1911] schon längst eingegangen 422.

 

 

- Schleifmühle:

bei Oberwiesen gelegen, ging in den 1850er Jahren ein 423.

 

 

 

 

 

Obrigheim:

s. auch Albsheim/Eis

s. Mühlheim/Eis

s. auch Colgenstein-Heidesheim

s. auch Lindesheim (Wüstung)

 

VG Grünstadt-Land, Lk Bad Dürkheim; zur Gemeinde gehören die Ortsteil Albsheim/Eis, Mühlheim/Eis, Colgenstein-Heidesheim und Obrigheim; am Eisbach gelegen, westlich von Offstein/Rheinhessen

 

Mühlen:

für 1658 heißt es im Knochschen Repertorium: „Alle Müller klagen gg. den Schultheiß zu Obrigheim welcher die beste Mühl auf Eiß habe, und zur Frohnde nichts beytragen wolle“ 424.

 

1817 gab es in Obrigheim folgende Mahlmühlen: a) Schiffersche Mühle mit 3 Mahlgängen, b) Dekersche [?] Mühle mit 2 Mahlgän­gen, c) Neumühle mit 3 Mahlgängen 425.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird in Obrigheim genannt die Firma „Deiß, Tobias, Mahl- und Oelmüller, Eigenthümer Tobias Deiß“ 426.+++klären: welche Mühle+++

 

 

 

- Inselmühle oder Saass’sche Mühle:

Die Mühle stammt aus dem 18. Jh.; dies ergibt sich aus der mit 1746 datierten rückwärtigen Pforte und insbesondere dem Schlußstein mit einem von Blattwerk und Blüten gerahmten Mühlenzeichen über dem scheitrecht erneuerten, ehemals rundbogigen Hoftor; die Jahreszahl 1733 ist nach Vorbild erneuert. Der linke Kellereingang in der in jüngerer Zeit erhöhten Scheune ist datiert 1739, der rech­te mit IKADE (=Jacob Decker =?) 1883 427.

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 428 wird die Jakob Decker Witwe als Eigentü­merin der Mühle in Obrigheim genannt. Die Mühle verfügt über zwei Mahlgänge, die von einem unterschlächtigen Mühlrad getrie­ben werden.

 

Georg *Bernhard (†1831), Müller aus Rüssingen; möglicherweise ein Enkel von Johann Konrad *Bernhard († Rüssingen 1.5.1726); verheiratet mit Katharina Elisabetha Decker; über seine Ehefrau Miteigentümer der Inselmühle oder Saass'schen Mühle in Obrigheim 429. Nach seinem Tod wurde die Mühle zur Auflösung der Erbengemeinschaft, beste­hend aus den Bernhard'schen Erben und der Schwiegermutter des Bernhard, der Witwe Eva Katharina Decker, geb. Brauch, 1862 versteigert. In der Versteigerung erwarb Jakob Peter Saass, Ökonom und Müller aus Offstein, die Mühle 430. Das Müllerehepaar Jacob Saass und Sophia Saass errichteten 1862 das spätklassizistische Mühlengebäude. Dieses wurde nach einem Brand 1915 erneuert und aufgestockt 431. Um 1955/56 war Hein­rich Saass der Müller auf der Inselmühle; diese wurde 1955/56 stillgelegt 432.

 

Der Versuch, den Gebäudekomplex umzugestalten und einer neuen Nutzung zuzuführen, ist 2011 gescheitert Hierzu schreibt „Die Rheinpfalz“, Unterhaardter Rundschau am 18.1.2011 433: „Ein großer Traum wohl ausgeträumt. Das vor 13 Jahren begonnen Projekt Inselmühle in Obrigheim scheint endgültig gescheitert zu sein. Nach vielversprechenden Anfängen ist das Areal am Eisbach seit Jah­ren verwaist und in einem entsetzlichen Zustand“ 434.

 

Photo:

- Heiss: Obrigheim, a.a.O., +++klären: welcher Band+++S. 512: Mühlenwappen an der Saass'schen Mühle von 1733 (Photo: W. M. Schmitt)

- Heiss: Obrigheim, a.a.O., +++klären: welcher Band+++S. 513: Saass'sche- oder Inselmühle in der Jahnstraße (Photo: W. M. Schmitt)

 

 

- Krebsmühle unweit Obrigheim; auch Neumühle:

sie lag außerhalb des Dorfes in Richtung Offstein, kurz vor den Gebäuden der Zuckerfabrik, rechts unten am Eisbach, 1989 wurden die Gebäude weitgehend abgerissen; die Mühle war leiningen-westerburgische Bannmühle 435.

 

1627 kommt zu einer „Supplicatio des Müllers in der Krebsmühlen, mußte über die darauf stehende Großwiesen 30 Mltr Korn ent­richten, und alle anderer gemeine Beschwerungen tragen, könnte den Pfacht nicht mehr entrichten, bittet die Obrigheimer bey ihm zu mahlen anzuhalten. Cum decretio Es sey von alten Zeiten her eine Bann Mühle geweßen. D. 6. Nov. renoviert, 1651et 1652“ [!, ob­wohl die Urkunde von 1627 stammt] 436.

 

1662 ergeht „Anweisung an den Neuen Müller zu Obrigheim, soll wegen einer Herrschaftl: Schuld an Fabern zu Worms, welches auf die Beedt zu Albsheim Verstehend geweßen, den Jahrlichen Mühlenpfacht mit 16 Mltr Korns entrichten. Dat. Grünst: 27 Dz“ 437.

 

1664 heißt es in den leiningen-westerburgischen Akten: „Obrigheimer Müller in der Neuen Mühle bittet um Nachlaß seines Pfachtes“ 438.

 

1668 heißt es „Idem [Anm.: Klage des Von Schmidtburg] intercediert für den Müller, behauptet seine Fischens Gerechtigkeit und die Mühle seye über 240 Jahre adlich Guth gewesen. Dat. Worms 30. Sept.“ 439. In der gleichen Akte befindet sich das „Protocol u: Zeu­genVerhör das … und Fischens des Müllers betr.:“. Daraufhin ergeht am 17.10.1668 „Befehl an den Schultheiß, soll die Straf und Schatzung des Müllers eintreiben oder desselben Wies verkaufen“ 440.

 

Um 1737 – 1750 war der Mennonit (Johann) Peter *Stauffer der Erbbeständer auf der Mühle. Dieser war leiningisch-westerburgi­scher Untertan und als gewalttätig bekannt. So griff er 1737 grundlos den leiningen-heidesheimer Soldaten Philipp Spies an und miß­handelte diesen 441. Der Müller Johann Peter Stauffer geriet, wohl wegen der hohen Abga­benlast von 30 Malter Korn (= 3840 kg) jährlich in Konkurs und mußte die Mühle am 10.11.1750 an den Freiherrn und pfalz-zwei­brückischen Premierminister von Wrede für 5700 fl „nebst einhundert Gulden Trank-Geld vor die Verkäuferin Ehefrau“ verkau­fen 442. Stauffers Sohn, der Müller Johannes *Stauf­fer war in den Folgejahren Pächter der Müh­le. Johannes Stauffer geriet in die juristischen Auseinandersetzungen zwischen den Frei­herrn von Kleve und der kaiserlichen Ad­ministrationskommission, die aufgrund der Verschuldung der Grafen von Leiningen-Wester­burg als Vollzugsorgan die Verwaltung der Grafschaft übernommen hatte. Diese Auseinandersetzung dauerte noch 1770 an, wobei die Erben des Freiherrn von Kleve nun derart „weichgekocht“ waren, daß sie Bereitschaft zeigten, die Mühle zu verkaufen. Das Ergebnis der weiteren Verhandlungen ist nicht be­kannt 443.

 

Die Mühle ist offensichtlich an Kaspar *Decker verkauft worden, denn 1788 wird bei der Teilung nach Kaspar Decker, verstorben zwischen dem 8. und 9. 12. 1787 in den Ausfautheiakten Kirchheimbolanden 444 erwähnt: „Nachdem Cas­par Decker allhier (Anm. in Marnheim) zwischen dem 8. und Decembr. Vorigen Jahres verstorben und deßen hinterbliebene Wittib Maria Margaretha sich alters­halber resolviret hat, … ihre Kinder nahmentlich

Maria Apollonia, Georg Bergen Ehefrau

Johann Georg Decker, Müllermeister auf der sog. Krebsmühl ohnweit Obrigheim

Johann Jacob Decker, Müllermeister zu Obrigheim

Johann Adam Decker, Gemeinsmann dahier

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 445 wird die Georg Deker Witwe als Eigentü­merin der Neumühle in Obrigheim genannt. Die Mühle verfügt über drei Mahlgänge, die von je einem unterschlächtigen und einem oberschlächtigen Wasserrad getrieben werden.

 

 

- Neumühle:

s. Krebsmühle

 

 

- Raumühle bei Obrigheim:

am 01.06.1780 werden im Kirchenbuch Kirchheimbolanden als Paten genannt: Georg Christian *Necker von der Raumühl bei Obrig­heim, u. seine Frau Anna Elisabetha 446.

 

 

- Schiffermühle, auch Wörschweiler Klostermühle:

die Mühle lag „zwischen Oberkum und Colgenstein“ 447.

 

Die Mühle stand im Mittelalter im Besitz des Zisterzienser-Klosters *Wörschweiler, im Herzogtum Zweibrücken, Kreis St. Ingbert gelegen 448 und war Teil des reichbegüterten Klosterhofs in *Colgenstein 449.

 

1489 wird urkundlich ein Schuldbrief des Klosters Werschweiler erwähnt: „Ein Brief belangend 40 fl., so das Kloster Werßweiler um seinen Müller zu Colgenstein entliehen und ihm jährlich 6 Malter Korn zu Pension geben“ 450. 1534 war die Klostermühle zwischen der Grafschaft Leiningen und dem Kloster Werschwei­ler umstritten. Am 19.10.1534 gibt „Abt Arnolt von Werßweiler dem Kurfür­sten Ludwig von der Pfalz auf sein Schreiben von wegen des Grafen Emich von Leiningen, worin sich dieser von dem Abt und seines Klosters Hofmann zu Colgenstein und einem Bach halb­en daselbst, die Yser genannt, beklagt, zur Antwort, daß sein Kloster unter an­deren Gütern zu Colgenstein eine Mahlmühle habe mit dazu gehörendem Bach seit mehr denn 100 Jahren, welche es einem Müller um Zins verlieh, welcher Müller das Herkommen einhal­te; von Neuerungen, sei ihm, dem Abte, nichts bewußt, weshalb Leiningen sich weiter erklären wolle. Er bitte darum den Kurfürsten um Fürsprache, daß er seine hergebrachten Rechts behalte“ 451.

 

Die Klostermühle wurde von der pfalz-zweibrückischen Außenstelle Mölsheim verwaltet; in Mölsheim befand sich eine Außenstelle der pfalz-zweibrückischen Finanzverwaltung. Sie gehörte zur sog. Klosterschaffnei 452, die alle Güter des ehemaligen Klosters *Wörschweiler verwaltete und eine Außenstelle (Keller) in Mölsheim unterhielt. Von hier aus wurde u.a. der reichbegüterte Kloster­hof in *Colgenstein verwaltet, zu auch die Klostermühle in Obrigheim (später Schiffermühle) gehörte 453. Da der Ort teils kurpfäl­zisch, teils pfalz-zweibrückisch war, gab es immer wieder Kompetenzstreitigkeiten, bis man sich im sog. 'Selzer und Hagenbacher Vergleich' 1748 dahin einigte, daß ge­gen Ent­schädigung Zweibrücken den Ort ganz an Kurpfalz abtrat 454.

 

Nach der Auflösung des Klosters Wörschweiler 1558 fiel die Mühle an Pfalz-Zweibrücken. Sie gehörte zur sog. Klosterschaffnei, die alle Güter des ehemaligen Klosters verwaltete und eine Außenstelle in Mölsheim unterhielt. Die Mühle wurde verpachtet, der Pacht­zins mußte nach Mölsheim gezahlt werden 455.

 

Im pfalz-zweibrückischen „Verzaichnuß der Mühlen Zu dem Kloster Werßweyler gehörig“ von 1629 heißt es: „Obricum bey Colgen­stein ist erblich geliehen. Deß Klosters Werßweyler mahl mühl zu Obricum Und ahn Hoff Colgenstein, Uff Leyningen Westerbur­gisch Obrigkeith gelegen, hatt Zwehn gänge, Ist hiebeuor Veltin Müllern zu Obricum Umb vi. malt. Korn Lauterer maß Jährliches Verliehen gewesen. Diese mühl hatt … keine Bannmähler, sondern da sie etwas Verdienen wollen, müssen sie mit ihren Pferden Undt Eseln hin Undt wieder Uff die benachbarten Dörffer fahren, bey den leüthen ansuchen, ob sie ihnen etwas zu mahlen geben wollen od nicht …. . Demnach gedachte mühl, der iezigen inhaber anzeige nach, hiebeuor alß dieselbe Uff Jährlichen Verliehen gewessen, ahn gebauen Verwahrloset gewesen, Undt Von Jahr Zu Jahr in abgange gerathen. Alß ist Uff anhalten Friedrich *Steinen Zu Obricum et Consorten, damit die mühl wied in richtigen gange gebracht Undt die gebaw gehandthabt werden möchten, ernante Mühl Friedrich Steinen Undt seinen gemeiner Anno 1608 Erblichen verliehen worden, Darauß sie dan Jährlichs die bestimte vi. Kalter korn, Wurmb­ßer maß zu lieffern, auch die gebaw Vermög Erbbestandnuß handtzuhaben schuldig.“ 456.

 

1748 kam die Mühle in kurpfälzischen Besitz wie ein an der dem Hof zugewandten Seite des Torbaus eingemauerter Reliefstein zeigt: in einer barocken Kartusche ein Pferd mit Reiter in prächtiger Kleidung, in der rechten Hand das Kopfbild eines Mannes mit Abts- oder Bischofsmütze in die Höhe hebend.. Wen der Reiter darstellen soll wird an dem geteilten Schriftzug "KUR-PFALTZ" deutlich (Photo. bei Weber: "Einkehr in der Schiffermühle; in: Heimatjahrbuch 1984 Landkreis Bad Dürkheim, S. 135). Unterhalb des Reliefsteins ist ein Türgewände mit doppeltem Sturz in die Wand eingelassen. Auf dem oberen Sturz steht die Jahreszahl 1726, auf dem unteren 1779 457.

 

Johann Wilhelm Schiffer erhielt 1743 die Schiffer'sche Mühle in Obrigheim auf 10 Jahre als Erbbeständer 458 +++klären: eine der Angaben stimmt nicht, m.E. die Angabe bei Heiss+++; Vater des Georg Heinrich *Schif­fer+++

 

Ein Wappenstein an der ehem. Böttcherei mit den Buchstaben "IG - S" (Johann Georg *Schiffer) neben einem Küfer- oder Böttcher­zeichen kombiniert mit einem darüberliegenden halben Wasserrad macht deutlich, daß die Mühle auch Weinbau in einem solchen Ausmaß betrieb, daß eine eigene Küferei erforderlich war. Auf dem Schlußstein des Torbogens ist die Jahreszahl 1726 eingemeißelt. +++Mögliche Lösung: IGS = Johann Georg Schiffer betrieb hier 1726 eine Küferei; 1740 übernahm Johann Wilhelm Schiffer die ganze Mühle.+++klären

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll der Schaffnerei Mölsheim vom 27.10.1756 heißt es u.a.: „Cunigunda[,] Wilhelm Schifers Müllers zu Oberkum Wittib. Die ihrige [Mühle] liege zwischen Oberkum und Col­genstein, producierte den Original Erbbestand von ehemahlig Geistl: u. Güther Verwaltung v. 11ten April 1755 auf ihren Verstorbe­nen Ehemann Wilhelm Schiffer ausgefertigt, kraft de­ßen sie nebst 2 fl Beeth nach Colgenstein und Oberkum annoch zur Schafney Mölsheim 12 Mltr Korn Wormser Maaß an Pfacht lie­fern müße. Habe 2 Waßer Räder so 2 Mahl- u. 1 Schehlgang treiben, wäre aber keine Bann Mühle, sondern sie müßte ihre Nahrung in Oberkum und anderen Curpfältzischen Orthen suchen, könnten zwar alle 24 Stund 12 Md mahlen, müßte aber wegen Mangel der Mahlgäste öfter still halten.“ 459

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 460 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Die Obrickheimer Mühl [hat] 2 Waßerräder, welch 2 Mahl und einen im Trilles lauffenden Scheelgang treib; [gibt] 12 Mltr Korn Wormser Maaß. Ist keine bannMühl und können all 24 Stund 12 Mltr allhier gemahl werd.“

 

Georg Heinrich Schiffer errichtete 1799 das zweigeschossige Wohnhaus mit frühklassizistischen Formen mit Satteldach und das Mühlengebäude 461.

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 462 wird Georg Schiffer als Eigentümer der Mühle in Obrigheim genannt. Die Mühle verfügt über drei Mahlgänge, die von einem unterschlächtigen Mühlrad getrieben werden.

 

1856 wurde der spätklassizistische Eingangsflügel mit stichbogigem Einfahrtstor durch Georg und Christina Schif­fer errichtet 463.

 

1864 wird Georg Schiffer, „Müller und Gutsbesitzer in Obrigheim“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 464. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird in Obrigheim genannt die Firma „Schiffer, G., Frucht- und Mehlhandel, Eigenthümer: Goerg Schiffer II.“ 465.

 

 

Photo:

- Denkmaltopographie: Kreis Bad Dürkheim Bd. 2, a.a.O., S. 441

- Weber, Friedrich: Einkehr in die Schiffermühle, a.a.O., S. 134

 

Karte:

- LA Speyer Best. J 6 Karte 1171 (4) Situationsplan der Schiffer'schen Mühle nebst Umgebung zu Obrigheim, 1871

 

Literatur/Urkunden:

- Denkmaltopographie: Kreis Bad Dürkheim Bd. 2, a.a.O., S. 442

- LA Speyer Best. A2 Nr. 811 1: „Bestandsvergabe und Betrieb der Wörschweiler Klostermühle in Obrigheim, 1652-1752“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 811 2: „Bestandsvergabe und Betrieb der Wörschweiler Klostermühle in Obrigheim, 1752-1772“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 811 3: „Bestandsvergabe und Betrieb der Wörschweiler Klostermühle in Obrigheim, 1708-1772“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 811 4: „Bestandsvergabe und Betrieb der Wörschweiler Klostermühle in Obrigheim, 1780-1792“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 811 5: „Bestandsvergabe und Betrieb der Wörschweiler Klostermühle in Obrigheim, 1781-1793“

- Schiffer, Jakob: Erinnerungen, a.a.O.

- Weber: "Einkehr in der Schiffermühle in Obrigheim; Häuserkomplex wie eine Schloßanlage des 18. Jahr­hunderts; in: Heimatjahr­buch 1984 Landkreis Bad Dürkheim, S. 133

 

 

 

 

 

Odenbach (Bach):

der Bach der dem Odenbachtal seinen Namen gibt; entspringt bei Schneckenhausen und fließt in nördlicher Richtung, bis er bei Odenbach unterhalb Meisenheim in den Glan mündet; er hieß ursprünglich Adenbach; im Falle des Dorfes Adenbach trat ein, „was Edward Schröder als allgemein bekannte Tatsache herausstellt, nämlich 'daß die Namen kleinerer Wasserläufe, zumal solcher, an de­nen nur eine einzige Siedlung liegt, auf diese übergehen und dann für sich verschwinden …; dann heißt es von dem Wasser heute nur 'der (die) Bach' oder 'Dorfbach' und ähnlich im unserem Fall 'Talbach'; Dorf Adenbach 466.

 

 

 

 

 

Odenbach/Glan:

VG Lauterecken, Lk Kusel; an der Einmündung des gleichnamigen Odenbachs in den Glan, im Nordpfälzer Bergland gelegen

 

Die Gemarkungen von Adenbach und Ginsweiler bildeten vor dem 30jährigen Krieg noch eine Einheit mit der von Odenbach. In der Grenzbeschreibung von 1617 wird eine erste Trennung vorgenommen 467; 1950/51 wurde die Mühle von Max Hoenes in Odenbach stillgelegt 468. ++klären: welche Mühle++++

 

Mühlen:

Am 15.12.1460 vererbt Simon Mauchenheimer von Zweibrücken, falls er kinderlos sterben sollte, seinem Bruder Heinrich oder des­sen Nachkommen das Schloß Odenbach und weiterem Grundbesitz in Odenbach und allem Zubehör, das bei der Mühle liegt 469.

 

Um 1736 beabsichtigte der Peter Horbach die Errichtung einer neuen Mühle in Odenbach, die genehmigt, jedoch nicht errichtet wur­de 470.

 

Am 1.12.1856 war der Müller in Biedesheim, Wilhelm Kappel, als Geschworener auf der Sitzung des Assisengerichts Zweibrücken 471.

 

Literatur/Urkunden:

- Zink: Ein Stück Odenbacher Mühlengeschichte; in: Die Abendstunde (Kuseler Ztg). 2.1936. 33-35., 1936++++klären: wel­che Müh­le++++

 

 

- Brückenmühle:

erst um 1750 gebaut; liegt an der Brücke die nach Adenbach geht; 1 Wasserrad für 1 Mahlgang mit Schälgang; Pacht: 4 Ma Korn und 4 Ma Hafer; kein Bannrecht; Müller Peter Barth mahlt meist für den Handel 472.

 

Um 1746 wird im ev. Kirchenbuch von Baumholder der Müller NN. Barth als „Witwer und Müller in der neu erbauten Mahlmühle bei Odenbach“ erwähnt, dessen Sohn Peter *Barth der Müller in Eisenbach ist 473.

 

Am 27.9.1756 berichtet das Oberamt Lichtenberg an die pfalz-zweibrückische Regierung in Zweibrücken, daß seit 1745 „keine Mühl [im Bereich des Oberamts Meisenheim neu erbaut] erbaut worden, als eine ohnweith Odenbach an daßiger Bruck, so über die Oden­bach gehet, welche von Peter Barth dermahlen erst erbaut wird, dießerfalls vermög Erbbestands Brieff nur einen Gang nebst einem Scheelgang erlaubet seye, jedoch Letztere einen Beuttelkasten haben, das im fall bey großem Gewässer da andere Müller nicht mah­len können, durch Anhängung eines Trilles die Unterthanen befördert werden können .... 474.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 475 wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrücki­schen Oberamt Meisenheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Mühle ohnweit Odenbach an dasiger Bruck [hat] 1 Waßer Rad wel­ches einen Mahl u. ein Trilles lauffend Scheelg. treibet; [gibt] 4 Mltr Korn, 4 Mltr Habern. Ist keine bann Mühl und hat fast kein Mahlgäst, und ernehrt sich meistentheils vom Handel, jedoch könnte diese Mühl 40 famil. Ver­sorg.“

 

 

- Dorf- und Bannmühle:

auch als Odenbacher Mühle bezeichnet 476. Lange vor der Erbauung der Adenbacher Mahlmühle war die “Bürgerschaft” von Aden­bach, ebenso wie diejenige von Ginsweiler, vom Naumburger Hof, von Be­cherbach, Gangloff, Roth, Cronenberg und Medard zur Odenbacher “Glanmühle”gebannt, die bereits im Veldenzer Teilungsvertrag von 1387 urkundlich erwähnt ist 477; 1564 wurde die Dorfmühle von dem Müller Hans *Gerhardt aus Mittelbach bewirtschaftet 478; Sebastian *Mar war um 1570 Mühlarzt in Odenbach (?); °° Katharina NN; Vater von Johannes Mar (~ 7.6.1570 Odenbach/Glan) 479; Müller war bis 1621 Nickel Orth, “der alte Müller”(† 1621); diesem folgte bis Mai 1624 Jo­hannes *Orth als Betreiber der Mühle in Odenbach (Vater der Verena Orth, °° 26.10.1624 mit dem Müller Johannes *Müssel); ab 1624 war Johannes *Müssel der Müller in Odenbach, der Schwie­gersohn des verstorbenen Mül­lers Johannes Orth 480; zwischen 1638 und 1653 war Peter *Petry der Müller auf der Mühle in Oden­bach/Glan Petry erhielt die Müh­le 1638 in Pacht zunächst auf 2 Jahre; 1653 wurde das Anwesen in Erbbestand vergeben und zwar wiederum an Peter Petry 481; seine Witwe bittet in einem Brief vom 13.3.1669 an die pfalz-zweibrückische Regierung um Pachtnach­laß, weil wegen des “lothringischen Heraus- und Rückmarschs” 482 nicht gemahlen wer­den konnte 483.

 

Nach Ende des Kurpfälzisch-Lothringischen Krieges (1663-1668) wurde der Odenbacher Müller +++klären: Peter Petry ?+++ von der Gemeinde angeklagt, weil seine „Maßung“ nicht stimme. Er wehrt sich in einem ausführlichen Schreiben nach Zweibrücken ge­gen diesen Vorwurf 484. Darin steht sinngemäß: Niemand habe wegen der Kriegsgefahr zu Odenbach wohnen können. Da sei ihm die Fürstliche Mühle in Lauterecken angetragen worden, die er auch genomen habe. Dort sei er aber in die „Lothringische Plünderung“ geraten, die 4 Tage dauerte, wobei ihm ein Sohn erschossen und sein Leib arg „ramponiert“ worden sei 485.

 

Elias *Matthias war vom 8.3.1670 (Datum seines Erbbestandsbriefs 486) bis zu seinem Tod am 21.5.1673 Müller auf der Dorf­mühle 487.

 

Auf Elias *Matthias folgte der Müller Hans *Raumbach († beerd. 3.1.1690); † vor 1724 Nickel *Mathias, Müller zu Oden­bach; Vater der Maria Katharina Mathias (°° mit dem Müller in Odenbach von 1724/29, dann Stadtmüller in Meisen­heim, Johann Mi­chael Pfaff) 488. 1724-1729 war Johann Michael *Pfaff der Müller in Odenbach/Glan; Ehe­schließung mit Maria Ka­tharina Mathias, der Tochter des Müllers in Odenbach Nickel *Mathias († vor 1724); später Müller an der Stadtmühle zu Meisenheim 489. Von 1746-1756 war Jo­hann Peter *Gabel der Müller in Odenbach am 21.3.1790 in Niederauerbach den Bernhard Sutter 490.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Meisenheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Odenbacher Mühl [hat] 3 Waßerräder, welch 2 2 Mahl und 1 Scheelgang treiben; [gibt] 34 Mlt Korn, 11 fl 8 bz 2 kr an Geld; das aus 78 familien bestehende Städtlein Odenbach ist zu dießer Mühl gebannt“ 491.

 

Um 1765 war Philipp Müller der Erbbeständer und Bannmüller in Odenbach. Wegen des Bannrechts kam es zu gerichtlichen Ausein­andersetzungen mit der Gemeinde Odenbach 492.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer B2 Sachakte Nr. 1213 4: „Odenbacher Mahlmühle, 1554-1669“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1213 6: „Acta judiciata in Sachen des Fleckens Odenbach gegen den Erbbestandsmüller Ph. Müller wegen praetensae bannalitas“, 1765

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 182

- Wendel: Adenbach und Ginsweiler, a.a.O. S. 231

 

 

- Klostermühle, auch Niedermühle:

Ölmühle; 1723 urkundlich erwähnt 493; 1744 erhielt die Müllerin Anna Clara *Mathias einen Erbbestandsbrief für die Ölmühle in Odenbach 494; um 1757/1764 war Manuel Seub (Seib) Ölmüller in Odenbach 495. 1768 war Johann Jakob *Götz in Odenbach Ölmül­ler 496; vor 1774 war Emanuel *Götz (seine Witwe Anna Katharina NN °° II am 3.4.1774 in Odenbach mit Johann Jakob Neu) der Öl­müller in Odenbach 497; 1773-1779 ist Johann Adam Schmidt als “Ölschläger zu Odenbach” im lutheri­schen Kirchenbuch einge­tragen 498.

 

Reihenfolge der Ölmüller:

- ab 1744 - +++ Anna Clara *Mathias

- 1768 Johann Jakob *Götz

- 1774 Emanuel *Götz

 

Literatur/Urkunden zur Mühle:

- Anthes: Die Kasualien der reformierten Pfarrei Odenbach am Glan mit der Filiale Becherbach (reformiertes Kirchen­buch), Bd.1: 1556-1714, Meisenheim 1998

- Anthes: Die Kasualien der reformierten Pfarrei Odenbach am Glan mit der Filiale Becherbach (reformiertes Kirchen­buch), Bd.2: 1716-1798, Meisenheim 1998

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in alphabetischer Ordnung), Nr. 245a. Odenbach. Mühlen: Bd. I: Mühle zu Glan-Odenbach 1584-1632, Bd. II: desgl., 1638-1742

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in alphabetischer Ordnung), Odenbach, Nr. 245a. Bd. III: desgl., 1744-1770 (betr. auch Ölmühle), Bd. IV: desgl., 1771-1784

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in alphabetischer Ordnung), Odenbach, Nr. 245a. Bd. V: die von P. Barth aus der Hottenmühle im Salmschen Oberamt Kyrburg an der Odenbacher Brücke neu zu erbauende Mühle 1753-1792

- Weber: Die Mahl- und Oelmühle in Glanodenbach (s. Odenbach am Glan); in: Pfälzische Heimatblätter 1960, S. 15-16

 

 

- Mühlsteinbruch Odenbach:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1212 6: „Der Mühlsteinbruch des Peter Heil zu Odenbach, 1788“

 

 

- Ölmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Ölmühle in Odenbach

 

 

 

 

 

Odernheim / Glan:

VG Bad Sobernheim, Lk Bad Kreuznach; an der Mündung des Glan in die Nahe gelegen, nördlich von Meisenheim. Der Ort wurde erstmals 976 urkundlich erwähnt und erhielt 1349 Stadtrecht. 1108 wurde auf dem Disibodenberg am Zusammenfluß von Glan und Nahe bei Odernheim ein Benediktinerkloster gegründet. 1112 traten Jutta von Sponheim (um 1092-1136), Hildegard von Bingen (1098-1179) und eine weitere Nonne in eine eigens für Frauen auf dem Disibodenberg errichtete Klause ein. Der Ort ging im Erb­gang 1444 von Veldenz an Pfalz-Zweibrücken über. Durch Tausch von 1768 wurde Odernheim schließlich kurpfälzisch 499.

 

Mühlen:

Odernheim hatte im Mittelalter zwei Mühlen; die eine gehörte zur Ortschaft Odernheim, die anderen zum Kloster Disibodenberg 500.

 

Weiterhin wird 1401 als weitere Mühle eine „Rodemule“ erwähnt. Im ältesten Lehnsbuch der Pfalzgrafen von 14012 heißt es: „Item Hans von Grunbach hat enpfangen zu Burglehen zu Oppinheim, … zwentzig maltere korngelts off der rodemule zu Odernheim zu burglehen 501.

 

In einer pfalz-zweibrückischen Akte über Injuriensachen wird 1561 ein Prozeß des Hans Dil von Sobernheim gegen Müller zu Odern­heim genannt 502.

 

1814 war Michael Barth als Müller in Odernheim +++klären: welche Mühle+++ ; °° mit Elisabetha Langer (?); der Sohn aus der Ehe, Philipp Barth (geb. 20.10.1814 Odernheim) wird am 23.10.1814 in der ref. Kirche Odernheim getauft 503.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 12.8.1826 die Versteigerung zur Auflösung der Erbengemeinschaft nach Friedrich Phil­ipp *Fröhlich annonciert: „... die zur Verlassenschaft des zu Glanodernheim ohne Descendenz verlebten Friedrich Philipp Fröhlich, gewesenen Müller und Adjunkt des Bürgermeisteramts Glanodernheim, gehörige Immobilie ….: Einer Mahlmühle und die Hälfte an einer Oehlmühle, sammt Wohngebäuden, Scheuer, Stallung, Schoppen, Gärten, Wiesen- und Ackerland, bey Glanodernheim am Glanbach gelegen ….“ 504 +++klären: welche Mühle+++ Anm.: die Erbenge­meinschaft besteht aus 1) ….; 2) der Kinder und Re­präsentanten der verstorbenen Elisabetha Fröhlich, gewesenen Schwester des Erblassers, und Ehefrau von Philipp Peter Großart, Gutsbesitzer auf dem Disibodenbergerhofe, Gemeinde Glanodernheim wohnhaft, als: a) Christina Elisabetha Großart, großjährig in besagter Mühle, b) Rosina Großart, und c) Nikolaus Großart, beyde bei ihrem ge­nannten Vater sich aufhaltend, emancipierte Minder­jährige, … 3) Rosina Fröhlich, Ehefrau von Friedrich Merk Metzger und Gutsbe­sitzer zu Meisenheim, …. 4) und Magdalena Helena Fröhlich, Ehefrau von Friedrich Schmidt, Metger und Gutsbesitzer zu besagtem Meisenheim ...“ 505.

 

1827 war Peter *Becker der Müller in Odernheim +++klären: welche Mühle+++; °° Margaretha NN; Vater der Margarethe Becker (Mutter des unehelich geborenen Johannes Becker, geb. 6.3.1827 Odernheim, ~ 8.3.1827 Odernheim) 506.

 

 

- Atzelmühle:

im Verzeichnis der Ortschaften etc. im Großherzogtum Hessen vom September 1839 ist die Atzelmühle in Odernheim aufgeführt 507.

 

 

- Klostermühle, Niedermühle, Untermühle, später Ölfabrik Schmidt:

die Kloster- oder Untermühle lag an einem Mühlteich etwa einen Kilometer unterhalb der Stadt, deshalb auch Niedermühle oder Un­termühle genannt 508.

 

Odernheim hatte im Mittelalter zwei Mühlen; die eine gehörte zur Stadt Odernheim, die andere zum Kloster Disibodenberg. Die zur Stadt gehörige Mühle hatte im Laufe der Jahre verschiedene Namen; sie heiß Obermühle, Flecken- oder Stadtmühle, Bannmühle, auch Nächstmühle 509, während die zum Kloster Disibodenberg Klostermühle oder Niedermühle genannt wird.

 

1112 erwarb Abt Burchardt vom Kloster Disi­bodenberg vom Stift Maria ad grades in Mainz einen Bauernhof bei Odernheim, um dar­auf eine Mühle zu errichten. Bald blieb das Kloster Disibodenberg die Erbpacht schuldig und es kam zu Strei­tigkeiten zwischen bei­den Klöstern. 1138 trugen beide Parteien ihre Klagen vor dem gemeinsamen Grundherrn, dem Mainzer Erzbi­schof, vor. Diesem gelang es 1147 den Streit zu schlichten 510.

 

Die größte und ertragreichste Mühle des Klosters Disibodenberg war wohl die erstmals 1112 511 als „zu erbauende Mühle“ (molendi­nam construendam) und im Odernheimer Weistum von 1360 als Bann- und Klostermühle genannte Anlage. Sie ist wahrscheinlich identisch mit jener Betriebsstätte, die sich 1215 im Besitz des Kaiserslauterer Prämonstratenserstifts befand 512. Am 6.9.1215 verleiht König Friedrich II. [Anm.: der spätere Kaiser Friedrich II. 1215-1250] dem Hospital der hl. Maria in Lautern („in burgo nostro apud Lutram“) u.a. eine Mühle zu Odernheim 513. Eine zweite Anlage, „des Klosters eigentliche Mühle“ stand am Südfuß des Disiboden­berges. Diese Nieder- oder Klostermühle wird erstmals 1375 im Weistum des Dorfes Schönenberg erwähnt 514.

 

Die Mühle wird 1360 im Weistum von Wald-Odernheim erwähnt; sie stand im Eigentum des Klosters Disibodenberg und war Bann­mühle 515. Im Weistum von 1360 von Glanodernheim heißt es sinngemäß: Wir weisen ihre (der Herren vom Kloster Disibodenberg) Mühle als frei und als ihr eigen, ebenso der Weg für die Bannmähler 516.

 

Am 12.4.1402 belehnte Pfalzgraf Ludwig den Jakob von Ulfesheim mit folgenden Reichsburglehen zu Odernheim: 20 Malter Korn auf des Königs Mühle außerhalb von Odernheim gelegen, das Backhaus zu Odernheim, gelegen vor der Burg …. und ein malter Korngeld auf einer Mühle zu Odernheim 517.

 

Mit der Auflösung des Klosters Disibodenberg 1559 durch Herzog Wolfgang von Zweibrücken kam die Mühle in den Besitz des Her­zogtums Pfalz-Zweibrücken und an den Müller Hans NN. verpachtet. Dessen Nachfolger wurde 1575 der aus Duchroth stammende Nikolaus Frick, der am 10.8.1575 einen bis 1584 befristeten Pachtvertrag erhielt 518. Vor Abschluß dieses Vertrages wurde ein Inven­tar der Kloster­mühle vor, erstellt von dem Klosterschaffner Malcher Reiß und den Schätzern Zimmermann Hans Wolf aus Odern­heim, Joachim *Rodt von Kallstadt (Müller in Odernheim, wohl auf der Obermühle) und Adam Schmidtgin (Müller in Rehborn) 519.

 

Bereits um 1575 war Niclaus Muhler (*Müller) der Beständer auf der Niedermühle/Untermühle/Klostermühle in Odernheim 520. Er stellte 1582 bei der Verwaltung ein Gesuch um Pachtnachlaß. Die Be­gründung lautete: Die Klostermühle erbringe nicht mehr die al­ten Erträge, Staudernheim wolle in Kürze eine neue Mühle bauen. Auf die Bürger von Odernheim sei nicht zu rechnen, denn durch das Gericht, das früher selber die Klostermühle in Pacht gehabt habe, sei die Anordnung ergangen, daß alle Bewohner in der dem Flecken am nächst gelegenen Mühle mahlen lassen müßten. Der Antrag wur­de abgelehnt 521.

 

Am 1.3.1585 berichtete der pfalz-zweibrückische Schaffner am Disibodenberg, Daniel Thilmann/*Thielmann von der Einrichtung ei­nes Mühlgrabens an der Niedermühle 522.

 

Um 1590 war Georg Gitter der Müller auf der Niedermühle in Odernheim (°° mit Elisabetha NN; Vater der Catharina Gitter [~ 22.6.1595] 523.

 

Um 1598 war Caspar Müller aus Steinnach der „Müller in der Nieder Closter Mühle“ (°° mit Cathrinen NN.; Vater der Peter Anton Müller [~28.5.1598 Odernheim] 524.

 

Um 1605 war Nicklaß Müller, der Müller auf der Niedermühle in Odernheim (°° NN; Vater des Georg Müller [~ 16.12.1605 Odern­heim 525].

 

1607 war Nickel Kern der Niedermüller in Odernheim (°° Else NN; Vater der Christina Cathrina [~ 4.12.1607 Odernheim] 526. Die Elisabetha Kern „Niedermüllers Hausfrau“ war am 13.3.1609 Patin in Odernheim 527. Am 13.8.1609 wird in Odernheim getauft die Anna Margretha, „Nickel Kernen Nieder Müll. und Elisabetha seiner Hausfr. Tochter“ 528. Am 21.1612 wird in Odernheim getauft Johann Philipps, Nickel Kernen Hausfrau Katharina Sohn“ 529. Am 6.3.1614 war Patin in Odernheim die „Elisabetha, Nickel Kernen Nidermüllers Haußfrau“ 530.

 

Ab 1633 wurde der Mahllohn der Mühle verdoppelt und nunmehr der 16. Teil des Malters genommen. Grund: Die Frucht wurde bis dato grob geschrotet, nun war das Mehl „gebeutelt“ 531.

 

1651 532 und auch noch 1661 war Johannes *Cloninger, der spätere Müller auf der Obermühle in Odernheim, als Müller auf der „Vn­dersten“ Mühle in Odernheim. Am 15.12.1661 wird in Odernheim „Johannes Gloningern Vndersten Müllern, Vndt Anna Barbeln sei­ner hausfr. Ein Jun­ges söhnlein getaufft. GeVattern waren …. sein müllers Bruder, hanß Velten ….. Bigin hanß Velten Gloningers hausfr. heißet das Kindt hanß Peter.“ 533.

 

Am 31.1.1664 heißt es im ref. Kirchenbuch Odernheim: „Johannes *Gloningern, Vndersten Müllern undt Anna Barbeln seiner haus­fr. ein Junges döchterlein getaufft, mit Namen Maria Elisabetha, geVattern waren …. Maria, obigen Gloningers Schwiegermutter Zu Eremmenach (?), vndt dan sein eigene Mutter Elisabetha, M. Georgen *Gloningers müllers zu Dielkirchen.“ 534.

 

Am 30.4.1674 wird in Odernheim/Glan als Pate bei der Taufe der Anna Christina Hard erwähnt der Müller auf der Niedermühle Odernheim, Peter *Thomas 535. Am 20.2.1676 ist dessen Tochter Ma­ria Elisabeth Thomas Patin bei der Taufe der Maria Elisabeth Eckstein: „Maria Elisabeth des Nieder Müllers hanß Peter Thomae Tochter“ 536.

 

Am 9.7.1676 wird in Odernheim getauft die NN., Tochter des Joachim Müller jun. aus der Niedermühle: „den 9. Julij ist Joachims Müllers Junioris in der Niedermülen Tochter mit Namen [Anm.: Eintrag fehlt] getauffet.“ 537.

 

Um 1684 war der Müllermeister Georg Jochim *Baumann der Müller auf der Niedermühle. Am 12.3.1682 wurde Maria Barbara, „Je­orge Jochim Baumanns des Niedermüllers alhier, und Maria Elisabetha deßen ehelichen hausfraw Töchterlein ...“ getauft. „Peter Pe­ter Thewald Beber Müller zu Niederhaußen“ 538. Am 18.5.1684 ließ „Mei­ster Jeorge Jochim, der Niedermüller alhier“ seinen Sohn Hans Adam in der ref. Kirche taufen, wobei als Pate benannt ist: “Item, Meister Johannes *Schlarp Müller in der obermüle alhier 539. Am 31.7.1684 ist er als Pate bei der Taufe der Anna Margaretha Greff anwesend: „Petter war, Jeorge Jochim Bauman, Niedermüller al­hier“ 540. Er wird auch am 14.9.1684 als Pate erwähnt bei der Taufe Maria Catharina Schlarp [Tochter des Obermüllers Johannes *Schlarp], wobei „Petter war Meister Jeorge Jochim Bauman der Niedermül­ler“ sowie „die Gode Maria Elis. deßen Hausfrau“ 541.

 

Um 1688-1690 war Johannes *Aqua als Müller auf der Niedermühle; er wurde 7.1.1690 durch einen Marodeur erschossen 542.

 

Am 10.10.1690 heiratet in Odernheim der Hans Jacob „*Horn Schuch“ (weiland Johan Adam Hornschuchs, gewesenen Müllers und Bürgers zu Creutznach, ehl. Sohn) mit Sara Catharina weiland Johannes „Achfaß“ [= Johannes Aqua], „gewesenen Niedermüllers, al­hie hinterl. Eheliche Wittib“ 543.

 

Um die Wirtschaftsgrundlage des Betriebs zu erweitern, wurde Anfang des 18. Jh. der Mahlmühle eine Ölmühle hinzugefügt. In den Amtsakten wird diese 1723 erstmals erwähnt 544.

 

Um 1718 war Abraham *Montclair der Niedermüller in Odernheim. Er fiel in Konkurs, die Mühle wurde durch königlich-schwedi­sche Regierung des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken zwangsversteigert. In der Versteigerung erhielt als Meistbietende die Witwe Ma­ria Margarethe *Faul, Betreiberin der Obermühle in Odernheim (Anm.: und Witwe des verstorbenen Obermüllers Johann Jacob [1] *Faul) den Zuschlag für die Niedermühle. Die Witwe des inzwischen ebenfalls verstorbenen Abraham Montclair erhob nunmehr nachträglich Einwendun­gen gegen die Zwangsversteigerung, und fordert insbesondere die fachmännische Begutachtung und Inventarisierung von Gebäuden, allem Mühlengeschirr und sonstigem Zubehör. Die Erwerberin Maria Margaretha Faul rügte diese Appellation als verspätet und de­sert. Sie forderte von der Pfalz-zweibrückischen Regierung unverzügliche Immission in die Mühle (Anm.: = Besitzeinweisung). Als dies nicht erfolgte kam es 1718 zur Klage vor dem Reichskammergericht in Wetzlar (Anm.: es bestand eine erstinstanzliche Zustän­digkeit des RKG für besondere Streitgegenstände, wie Besitz-, Pfändungs-, bzw. Gefangennahms- und Arreststreitigkeiten 545, weil man bei diesen Streitsachen von Reichs wegen hoffte, mit Hilfe des RKG am wirksam­sten „alle thätliche Handlungen/Empörungen und Auffruhren im Reich“ bekämpfen zu können 546). Die herzogliche Regierung Zweibrücken erklärte dem RKG Parition (Anm. = Folgeleisten, auch Ver­sprechen der Befolgung) und meldet Immission der Klägerin 547.

 

Am 11.6.1723 ersuchte der Schaffner zu Odernheim, Johann Peter Knodt 548 bei der pfalz-zweibrückischen Regierung um Genehmi­gung, die Mahl- und Ölmühle auf dem Ratshaus Odernheim öffentlich versteigern zu können 549. Ob die Versteigerung erfolgte, ist in den Akten nicht überliefert. Vielmehr verkaufte die Eigentümerin Faul die Mühle an

 

Zwischen 1730 und 1744 wird im kath. KB Meisenheim genannt der Valentin *Braun, als Müller auf der „Odernheimer Mühle“ genannt 550.

 

Vor 1743 war Johann Eberhard *Dindorf der Klostermüller in Odernheim am Glan; Vater des Müllers auf der Niedermühle in Odern­heim/Glan Johann Jacob Dindorff 551. Am 26.11.1743 heiratet der Müller auf der Niedermühle in Odernheim, Johann Jacob *Dindorf (Sohn des ver­storbenen Klostermüllers in Odernheim Johann Eberhard Dindorff) die Maria Margaretha Eberth 552.

 

Der Keller Ludwig Beck 553 der Schaffnei des Klosters Disibodenberg in Odernheim/Glan teilte am 9.10.1756 der pfalz-zweibrücki­schen Regierung folgendes mit 554: „Die hießige Nieder oder Closter Mühle betreffend, so hat selbige gleichfalls [Anm.: wie die Obermühle] drey Waßer räder, wel­che drey Mahl Mühlen treiben, wovon die Unterste auch zur Schehl Mühl gebraucht wird, ist aber keine Ban Mühle, …. Und ziehet die selbige Ihre Meiste Nahrung von außländischen Mahlgästen, alß von Rehweiler und Lau­scheidt[,] woVon aber der Müller sein außkommen nicht hat, dießer könnte auch wohl 200 mahl Gäste befördern, hat aber weilen die Pfaltz Zweibrückische Unterthanen zu Staudernh: [Anm.: Staudernheim] nicht mehr, wie Vor dießem, dahin komen, ohngefehr Vier­tel Mahl Gäst …... wie der Außländi­schen hat, Zu dießer Mühl gehören noch ohn gefehr 12 morgen acker Land thiefer und Unter der Mühlen gelegen, woVon der Müller seiner Mehrste Nahrung ziehet. …..“

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird auf der Niedermühle in Odernheim genannt der Handelsmüller Georg Daniel Hach 555.

 

In der Mühle befand sich im 20. Jh. die Ölfabrik Jakob Schmidt Söhne 556. Diese wird auch 1948 in den Durchführungsbestimmun­gen über die Ölsaatenerfassung und -verarbeitung der Ernte 1948 des rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministeriums genannt 557.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 170: Gemarkung Odernheim am Glan nebst Niedermühle, 1774-1777

 

Literatur/Urkunden zur Niedermühle:

- Herzog: Die Kloster- oder Niedermühle bei Odernheim/Glan; in: Bad Kreuznacher Heimatblätter 1970, S. 31 ff. u. 36

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand Odernheim (Disibodenberg): Nr. 12. Reverse über die Belehnung mit Höfen und Mühlen des Klosters Disibodenberg, Glan-Odernheim, Nieder­mühle 1604, 1655

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1494/7: Renovation über die Güter der Niedermühle des Klosters Disibodenberg, 1779

- LA Speyer Best. E6 Nr. 499: Immission in die ersteigerte Niedermühle zu Odernheim. Klägerin Maria Margarethe Faul, Obermüllerin zu Odernheim hat nach dem Konkurs des Niedermüllers Monclair in einer mit Konsens der beklagten Regierung abgehaltenen Versteige­rung die Niedermühle ersteigert. Die Witwe Monclairs erhebt nachträglich Einwendungen, fordert insbesondere die fachmännische Be­gutachtung und Inventarisierung von Gebäude, allem Mühlengeschirr und sonstigem Zubehör. Klägerin Faul sieht sieht die eingelegte Appellation als verspätet und desert. Sie fordert von der beklagten Regierung die unverzügliche Immission in die Mühle. Diese erklärt dem Reichskammergericht Parition und meldet Immission der klagenden Witwe

- LA Speyer Best. Q22 (Triftamt Neustadt) Nr. 253: Triebwerke auf dem Glan, hier Odernheimer Niedermühle

- Weber: „Von der Klostermühle zur Ölfabrik. Ein Beitrag zur Heimat- und Wirtschaftsgeschichte Odernheims und der Nordpfalz“; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 65-67

 

 

- Ölmühle bei der Niedermühle:

Der Keller Ludwig Beck 558 der Schaffnei des Klosters Disibodenberg in Odernheim/Glan teilte am 9.10.1756 der pfalz-zweibrücki­schen Regierung folgendes mit 559: „ Bey der Mühle [Anm.: Niedermühle] Und auf dem Zum Erbbestand gehörig Land befindet sich auch eine Ohlig Mühl, welche ao 1722 Vom damahlig Müller Jacob Faul, nach erhaltener Erlaubniß gebauet, Und hernach alß Von dem Müller ….., alß ersterer in Ungarn gezogen ++++weiter++++

 

 

- Obermühle, Bannmühle, auch Fleckenmühle, Stadtmühle, Nächstmühle, später auch Lellbachs Mühle:

heute Staudernheimer Straße 1; Odernheim hatte im Mittelalter zwei Mühlen; die eine gehörte zur Ortschaft Odernheim, die anderen zum Kloster Disibodenberg. Die zur Stadt gehörige Mühle hatte im Laufe der Jahre verschiedene Namen; sie heiß Obermühle, Flecken- oder Stadtmühle, Bannmühle, auch Nächstmühle 560.

 

Eine sehr alte Mühle; 1520 und 1545 erscheint der Flurname „An Möllendell“, d.i. Mühlhalde, Abhang bei der Mühle; 1644 „an Mühlhellen“, dafür heißt es 1700 „am Mühlhübel“; er befindet sich beim Dorf; 1828 wird hier eine Bannmühle bezeugt 561.

 

1590 war der Jakob Franz der Stadtmüller in Odernheim (°° mit Engel NN.; Vater der Katharina Franz [~ 15.11.1590 in Odernheim]) 562.

 

1599 zog Bernhard Müller mit Genehmigung des kurpfälzischen (!) Schaffners Emerich Haller [Anm.: Fehler bei Weber 563; es han­delt sich richtigerweise um Heinrich Haller, den pfalz-zweibrückischen Schaffner in Odernheim von 1598-1603 564] als Müller auf die Obermühle. Er kam bei einem Unfall am 25.1.1601 unter das Wasserrad, als er dieses von Eis be­freien wollte und ertrank 565.

 

Am 1.1.1613 wird in Odernheim getauft „Christina, Bernhard Cargessen Obermüller, und Babaren seiner Hausfrau, Tochter“ 566.

 

1644 gegen Ende des 30jährigen Krieges, ist ein Glied der alten Müllerfamilie Glonninger [auch Kloninger] Stadt- oder Obermüller in Odernheim 567.

 

1662 wird die Nächstmühle im Zusammenhang mit einem Unglücksfall im ref. Kirchenbuch Odernheim erwähnt: „6.1.1662 Frantz so Zu Meisenheim die Schwein gehütet, hat daselbsten mit dem Schultheißen Vndt etlichen auß dem Rath streit gehabt, Vndt da er solte in den turm komen, ist er die Pfort hinauß geloffen in den Glan gesPrungen, sich vff sein schwimmen verlaßen, Vndt ertrun­cken, Vndt allenthalben gesuchet worden, konnte aber niemandt finden, etlichen da er schon 7. wochen im waßer legen, wardt er al­hie bey der nechsten mülen von selbigem müllers döchterlein, alß es holtz wolte in der mülen suchen, gefunden Sambstags den 4. Jan: ...“ 568.

 

1663 wird im ref. Kirchenbuch Odernheim die Taufe des Sohnes Hanß Peter, des „Hanß *Friederich, nechsten Müllern, vndt Eva sei­ner ehl. Hausfr.“ erwähnt 569. Und am 21.5.1664 heißt es: „Hans Friederichen dem Nechsten müllern, Vndt Eva seiner haußfr. Ein Junges söhnlein getaufft …. heißet das Kindt Simon Christoffel 570. Am 11.5.1665 wird im ref. Kirchenbuch Odernheim bei der Tau­fe der Tochter des Schwei­nehirten Lorentz als Patin erwähnt: „Eva, vnsers müllers Friederichs hausfr.“ 571. „Hans Petergen dem nechsten müllern Friederichen Zugehörig liebes söhnlein von 18: wochen ist gestorben den 21. April: folgendten tag Zur erden be­statet worden“ 572.

 

1675 ist Johannes *Kloninger, der frühere Niedermüller der Obermüller zu Odernheim. Dessen Tochter Apollonia Kloninger heiratet am 29.6.1675 den aus Burg-Sponheim stammenden Johannes *Schlarp, der später die Mühle von seinem Schwiegervater übernimmt 573.

 

Am 14.8.1681 wird im ref. Kirchenbuch Odernheim/Glan als Pate bei der Taufe Johann Henrich Haas, Sohn des Hanß Lenhard Haas und der Juliana NN. erwähnt der Johannes der „Müller in der Obermühle“ in Odernheim 574. Er wird am 18.5.1684 nunmehr voll­ständig benannt als Pate bei der Taufe Hans Adam, dem Sohn des Niedermül­lers Jeorge Jochim [*Baumann]: “Item, Meister Johan­nes *Schlarp Müller in der obermüle alhier“ 575. Am 14.9.1684 läßt er seine Tochter Maria Catharina taufen, wobei „Petter war Mei­ster Jeorge Jochim Bauman der Niedermüller“ sowie „die Gode Maria Elis. deßen Hausfrau“ 576.

 

1684 und damit zeitgleich wird im ref. Kirchenbuch Odernheim/Glan als Pate erwähnt der „Johannes Kloninger, Müller in der Nech­sten Mühle alhier“ 577. Er ist der Schwiegervater des Mül­lers Johannes Schlarp, der am 29.6.1675 die Appollonia Glonninger gehei­ratet hat. Der aus Burg-Sponheim stammende Johannes Schlarp hat von seinem Schwiegervater die Obermühle in Odernheim über­nommen 578.

 

Es folgte als Müller auf der Stadtmühle der aus Pirmasens stammende Johann Jakob (1) *Faul, der in 2. Ehe mit Maria Margaretha Keller (s. Faul) verheiratet war. +++klären: wie erfolgte der Übergang auf einen aus der Grafschaft Hanau-Lichtenberg stammenden früheren Gastwirt?+++

 

Am 16.10.1707 wird im ref. Kirchenbuch Odernheim als Patin bei der Taufe der Tochter des Jacob Linßen erwähnt: „Item Maria Margretha [NN.] Hanß Jacobs [Angabe fehlt; s. Hans Jacob *Faul] des nechsten Müllers alhie haußfr.“ 579. Und am 1.12.1709 heißt es: „die Gode …. item Anna Maria [NN.]Hanß Jacob Faulen des nech­sten Mullers alhie ehel. Haußfr.“ 580. Vor 1718 war NN. Faul als Müller auf der Obermühle in Odernheim; nach seinem Tod betreibt die Witwe Maria Margarethe *Faul, geb. NN. die Obermühle weiter; sie erstei­gert zusätzlich die Niedermühle in Odernheim/Glan 581. Die Tochter aus der Ehe, Maria Elisabeth Faul (1705-1757) heiratet 1727 den Stadtgerichtsschreiber in Odernheim, Johann Stockinger 582. Deren Sohn Georg Jacob *Stockinger ist später Stadt­müller in Odernheim (s.u.).

 

Um 1730 war Johann Jacob Frölich der Müller auf der Obermühle in Odernheim/Glan. Am 18.6.1730/22.6.1730 werden als Paten im ref. Kirchenbuch Odernheim/Glan erwähnt: „J. Jacob *Frölich hießiger Obermüller vndt anna Margretha seiner Fraw“ 583.

 

Auf diesen folgte der gleichnamige Sohn (err.) Johann Jacob Fröhlich († vor 1760), °° mit Anna Christina NN. (1730-1769). Diese heiratet 1760 in 2. Ehe den Stadtgerichtsschreiber und späteren Stadtmüller Georg Jacob *Stockinger 584, und bringt (err. ) die Flecken­mühle mit in die Ehe.

 

Der Keller Ludwig Beck 585 der Schaffnei des Klosters Disibodenberg teilt am 9.10.1756 der pfalz-zweibrückischen Regierung fol­gendes mit 586: „Die hießige Ober Mühl welche eine Ban Mühle wohin die hießige Ganze Gemeind Und Einwohner gebant,hat drey Waßer Räder, diese treiben drey Mahl Mühlen wovon die Unterste auch zur Scheel Mühle gebraucht wird. Ihre Nahrung ziehet die selbige auch schier allein Von die­ser Mühl indeme Nichts darzu alß ein geringer Pfantz garthen Und ein Baumfeld gehört, Und giebt jährlichen Zu hießiger Kellerey an Pfacht Zwantzig malter Und 15fl Geld, Und kan diese Mühle wann die Noth erforderth drey hundert mahl Gäste befördern, hat aber dermahlen nicht Mehr alß etwa 200 mahl gäste inclusive der Gemeinde Lettweiler welche seith kurtzen auch dahin gebannt wor­den, wofür die selbige Jährl zur Kellerey Meißenh: 6 mltr Korn lieferth, die an dieser Mühl ge­legene Ohley Mühl, welche Peter Kolar [? unleserlich] Und Geörg Nadig [? unleserlich] in Erbbestand, giebt Jährl: 3 fl Zinß, dieße Ohlig kan hießige Gantzes Beth Nebst Lettweiler mit Ohlig schlagen befördern.“

 

Um 1781 war Andreas Frölich der „Fleckenmüller; dessen Tochter Anna Christina Frölich starb im Alter 2 J 4 ½ M auf der Fleckenmühle an der Ruhr 587.

 

Zwischen 1874 und 1882 heiratete der Mühlenbesitzer Karl *Lellbach die Katharina Häberle vom Daubenborner Hof (Tochter des Philipp I. Häberle (23.4.1815 Daubenborner Hof – 28.3.1890 und °° 29.1.1852 der Katharina Mayer aus der Färberei Mayer in Otter­berg (12.8.1828 Otterberg – 3.2.1903) 588.

 

Um 1978 (err.) war NN. Lellbach der Müller auf Lellbachs Mühle (Obermühle) 589.

 

1954/55 war C. Lellbach der Müller in Odernheim; die Mühle wurde 1954/55 stillgelegt 590. +++klären: Widerspruch zu Webers An­gaben

 

 

ehemalige Bannmühle in Odernheim 591

 

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 227

 

Karte:

- LA Speyer Best W1 Nr. 170: Gemarkung Odernheim am Glan, darin u.a. die Stadtmühle, 1774-1777

 

Literatur/Urkunden zur Obermühle:

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand Odernheim (Disibodenberg) : Nr. 12. Reverse über die Belehnung mit Höfen und Mühlen des Klosters Disibodenberg, Glan-Odernheim, Ober­mühle 1643, 1646, 1651, 1654, 1658

- Schworm, Karl: Uralte Mühle am Glan: die "Bannmühle" C. Lellbach zu Odernheim; in: Naheland-Kalender. - 1953 (1952), S. 100 f.

 

 

 

 

 

Offenbach/Glan:

s. auch *Hundheim/Glan

 

Ortsteil von Offenbach-Hundheim, VG Lauterecken-Wolfstein, Lk Kusel (bis 1969 Lk Birkenfeld); 1695 gehörte in Offenbach/Glan nur das Kloster und die Mühle zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, nicht aber das Dorf Offenbach; dagegen das gesamte Eßweiler Tal pfalz-zweibrückisch 592; nur die Südseite des Glan, darunter die Mühle, sind pfalz-zweibrückisch im Oberamt Lichtenberg, nicht aber das der Mühle auf der Nordseite des Glan gegenüberliegende Dorf Offenbach 593.

 

 

Mühlen:

in der Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg von 1601 befindet sich der Vermerk über die nachstehende Ausga­benposition: „Griebel, Georg, Schaffner zu Offenbach, 3fl. für einen Mühlstein aus dem Stolzenberger Amt“ 594.

 

Am 16.1.1692 ist im katholischen Kirchenbuch Lauterecken als Patin erwähnt die „Catharina Hennin, uxor molitory in Offenbach“ 595 ++++klären, der Name des Müllers und welche Mühle+++++

 

Um 1755 ist Wilhelm *Braun der Müller in Offenbach 596; er ist der Vater des Müllers in Offenbach, Georg Antonius *Braun (°° am 27.4.1779 in Offenbach) 597. +++klären, welche Mühle+++

 

 

- Mahl und Ohligmühle, auch Klostermühle:

heute Anwesen Brückenstraße 3; ehemalige Klostermühle; das auf ehemals zweibrückischem Gebiet rechts des Glans angelegte Mühlenanwesen besteht aus mehreren Gebäuden, die sich U-förmig um einen nach Norden offenen Hof gruppieren 598. Die Kloster­mühle ist seit alters her Bannmühle auch für das Eßweilertal 599.

 

Die Mühle des Klosters Offenbach wird bereits in einer Urkunde vom 29.5.1535 erwähnt. Hierin läßt Pfalzgraf Ruprecht die Irrungen zwischen Johann von Berne, Probst des Klosters Offenbach und den Leibeigenen des Klosters betreffend Frondienste klären. Diese sollen u.a. dann fronpflichtig sein, wenn es im Kloster oder in der Mühle zu Offenbach etwas zu bauen gäbe 600.

 

Am 31.7.1572 bestätigt der Müller Wentz Goselmann und seine Frau Agatha, daß sie von Herzog Johann I. Von Zweibrücken die baufällige Mahlmühle des Klosters Offenbach, am Glan gelegen, samt dem „stainen stock darbei, welches man die oly mul nennet“, in Erbbestand erhalten haben mit Genehmigung, das nötige Holz zum Mühlengeschirre in des Klosters Wäldern zu hauen 601.

 

1572 wurde der erste überlieferte Erbbestandsbrief erteilt 602; der Türsturz trägt die Jahreszahl 1573.

 

Am 1.12.1593 heißt es in einem Schreiben an das pfalz-zweibrückische Amt Lichtenberg: „Nachdem unser gnediger Fürst und Herr Herzog Johann Pfalzgraue Inn Anno [15]72 Wenz Goellmann[,] Müllern zu Offenbach des Closters Mahlmühl daselbsten … erblich verliehen und under anderem darin versehen, das bey solcher Müel die von Altzem +++prüfen+++ darzu gehörige verbanndte Mähler …. So württt uns aber an Iezo von obbemeltem Müller klagendt vorgebracht, was … in bemeltem Eyweyler Thal viel Pletsch Mühl­ken uffgerichtet worden, welche inn unser gebannten Mühlen großen Schaden... thun.“ 603 Hierauf ergeht am 18.12.1593 der Revers, „die unterthanen im Eltzweiler Thal zur Bannmuel ghein Offenbach mit ihrem Mahlen anzuhalten“ 604.

 

Im 30jährigen Krieg (1635) ist die Mühle stark beschädigt worden 605.

 

Um 1654 war Hannß *Heyel als Müller auf der Offenbacher Mühle. Gegen ihn wurden Vorwürfe wegen ungleichen Mahlens erho­ben. Es kam deshalb zu einer behördlichen Untersuchung, bei der am 26.4.1654 etliche Untertanen des Eßweilertales zu diesen Vor­würfen verhört wurden 606.

 

1659 war Johannis Müller, „dermahlig Müllers zu Offenbach; °° mit Elisabetha NN.; Vater des Hanß Peter Müller (~ ?.10.1659 in der Kirche zu Hirsau (Offenbach-Hundheim) 607.

 

Am 24.12.1695 wurde dem Müller Conrad *Hoen ein Erbbestandsbrief von der damaligen Pfalzgräfin Friederike Charlotte erteilt 608. Nach dessen Tod geht die Mühle auf den Sohn NN. Hoen über, der mit Witwe Anna Juliane NN. „Hoenin“ ver­heiratet ist. Anna Julia­ne Hoenin führt nach dem Tod ihres Man­nes die Mühle weiter und übergibt diese ca. 1745 an den Schwieger­sohn Michael *Pfeifer 609.

 

Andererseits wird 1704 Michel *Lützenberger als „Clostermüller zu Offenbach“ in der Schatzung von Hundheim genannt 610.

 

Ein Plan von 1745 611 zeigt die beiden Hauptgebäude die Mahlmühle rechts des Gerinnes und die 1605 errichtete Ölmühle links da­von, schon in ihrer heutigen Größe. Beide dürften demnach um 1700 durch den 1695 neu eingesetzten Erbbeständer Conrad Hoen in­standgesetzt bzw. neu erbaut worden sein. Ältester Teil der Anlage ist die bereits 1572 nachweisbare, im 19. Jh. umgebaute zweige­schossige Getreidemühle. Auf ihrer Hofseite ist hat sich ein rundbogiges Renaissancepor­tal erhalten, das 1573 datiert ist. Es doku­mentiert einen weitgehenden Neubau der Mühle, die im Jahr zuvor im Erbbestand neu ver­geben worden ist. An die ehemalige Getrei­demühle schließt im Westen der überbaute Gerinne an, in dem seit 1903 eine Turbine Strom erzeugt. Jenseits des Mühlgrabens liegt die giebelständige, ehemalige Ölmühle. Das Wasser des hinter dem Anwesen angestaut­en Mühlteichs wird durch ein Gewölbe unter der gepflasterten Hoffläche nach Norden zum Glan abgeleitet 612.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis vom 8.7.1746 wird die Mühle wie folgt beschrieben 613: „Die Mahl- und Ohligmühle zu Offenbach ist die letzte Mühle im Oberamt Lichtenberg. Glanabwärts folgen die im (kur-)pfälzischen Amt Lauterecken (einst auch pfalz-zweibrückisch) und die Mühlen im zweibrückischen Oberamt Meisenheim. Die Offenbacher Mühle liegt dem Flecken Offen­bach gerade gegenüber auf der zweibrückischen Seite des Glanflusses, ¼ Stunde unterhalb der noch zu beschreibenden Hundheimer Mühle. Bis zur Wiesweiler Mühle ist es ½ Stunde. Langer Vorteich, zweigt oberhalb von Hundheim vom Glan ab. Die Lohmüller, die ebenfalls Nutzen von dem Wasser haben, weigern sich, den Graben mit zu unterhalten. 3 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schäl­gang. Michael Pfeifer hat vor ungefähr 1 Jahr die Mühle von seiner Schwiegermutter Anna Juliane *Hoenin als Erbteil erhalten. Wei­tere Erbbestandsbriefe sind vorhanden von 1572 und vom 24. Dezember 1695, letzterer ausgestellt auf Conrad Höen, ebenso solcher vom 11. Oktober 1734. Als Pacht sind jährlich in die Schaffnei des Klosters Offenbach 24 Malter Korn zu liefern. Nach Angaben des Müllers sind Offenbach und das ganze Eßweiler Tal mit mehreren Orten in die Mühle gebannt. Der Berichterstatter setzt das in Zwei­fel. Desgleichen finden sich hier 2 kleine Lohmüh­len,eine oben und eine unten an der Mühle. Die eine gehört Jakob Simon von Of­fenbach, die andere dem Daniel Ruppenthal. Ober­halb der oberen Lohmühle hat auch eine „Schleifmühle“ gestanden, ist aber ganz verfallen.“ 614.

 

1755-56 wird der Jakob Pfeifer als Besitzer der Erbbestandsmühle in Offenbach genannt. Dieser kam im Schwierigkeiten wegen Schulden 615.

 

1763 erhebt der Müller auf der Schmeißbachermühle in Kreimbach-Kaulbach, Wilhelm Schneider, Recissionsklage gegen den Ehevertrag gegen die Maria Barbara Pfeifer aus Offenbach/Glan 616.

 

Zur Ohligmühle heißt es im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis vom 8.7.1746 u.a. 617: „Die Ohligmühle daselbst hat das nem­liche Waßer wie die Mahlmühle und wird durch ein unterschlechtiges Waßerrad ge­trieben. …. Anna Juliana Hoenin hat diese noch vor sich behalten, und legitimiert sich mit dem bey der Mahlmühle beschriebenen Erbbestand Brief ...“

 

Im Mühlenverzeichnis für das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken von 1756 618 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörige Mühle unter lfd. Nr. 13 wie folgt beschrieben: „ Die Offenbacher Mahl Mühl [hat] 2 Mahlgäng, 1 Scheelgang welche ihre besondere Waßerräder habe; [gibt an Pfacht] 24 Mltr Korn; die Offenbacher und ….. dem dabey gelegene Dörfer Mahl daselbst, ist aber keine Bann Mühl.“

 

Um 1855 war Jakob Metfelder der Klostermüller auf der Klostermühle. Zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Mühlen durch starke Konkurrenz nach Aufhebung des Mühlbanns und des Mahlmonopols schlossen die Mahlmüller an der Lauter am 24.3.1855 einen Monopolvertrag, mit dem Ziel, durch Ankauf von Uferland und Wasserrechten den Bau neuer Mahlmühlen zu ver­hindern. Hierbei handelte es sich um Jakob Metfelder in Offenbach, Philipp Gros zu Wies- bzw. Berschweiler, Valentin und Johann Brosius in Lauterecken Jakob Spielmann in Lohnweiler und Nikolaus Schlemmer in Heinzenhausen 619.

 

Planzeichnung:

- LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 58r-63

 

Photo:

- Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 208

- Schworm: Die ehemalige Klostermühle in Offenbach am Glan; in: Westricher Heimatblätter 1998, S. 161, 162

 

Literatur/Urkunden:

- Kirchenschaffnei-Archiv Kusel: Unterlagen Offenbacher zur Offenbacher Mahl- und Ohligmühle

- Ouden, Markus de: Aktuelles oder Die jüngere Entwicklung der alten Klostermühle. - In: Kleines Ortsbuch von Offenbach-Hund­heim / [hrsg. von d. Ortsgemeinde Offenbach-Hundheim]. - Offenbach-Hundheim, 2010. - S. 239-244

- Schworm: Die ehemalige Klostermühle in Offenbach am Glan; in: Westricher Heimatblätter 1998, S. 152-162

- Schworm: Die ehemalige Klostermühle in Offenbach am Glan. - In: Kleines Ortsbuch von Offenbach-Hundheim / [hrsg. von d. Ortsgemeinde Offenbach-Hundheim]. - Offenbach-Hundheim, 2010. - S. 234-239

 

 

- Lohmühlen:

in Offenbach gab es um 1745 zwei Lohmühlen. Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis vom 8.7.1746 620 sind sie wie folgt aufgeführt 621:“ Desgleichen finden sich hier 2 kleine„Lohmühlen“, eine oben und eine unten an der Mühle. Die eine gehört Jakob *Simon von Offenbach, die an­dere dem Daniel *Ruppenthal.“

 

 

- Lohmühle Simon:

 

 

- Lohmühle Ruppenthal:

 

 

- Ohligmühle bei der Klostermühle:

im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis vom 8.7.1746 wird die Mühle wie folgt beschrieben 622: „Die Ohlig Mühle daselbsten hat das nemliche Wasser wie die Mahlmühle und durch ein unterschlechtiges Was­serrad getrieben. … Anna Juliana *Hoenin hat sich diese noch vor sich behalten ….“

 

 

- Schleifmühle:

sie lag oberhalb der Klostermühle am Glan und war 1745 ganz verfallen 623.

 

 

 

 

 

Offenbach/Queich:

VG Offenbach, Lk Südliche Weinstraße; östlich von Landau an der Queich gelegen; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Ger­mersheim.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 120 katholischen Familien, 18 nichtkatholischen, 3 lutherischen 2 jüdischen Famili­en auf 624.

 

 

Mühlen:

das älteste Dokument, in dem von 3 Mahlmühlen auf der Queich in der Gemeinde Offenbach gesprochen wird, soll von 1394 datie­ren 625. In einer Ortsbeschreibung von 1599 heißt es: „In Offenbach 2 Mahlmühlen mit 3 Häusern und geben Kurpfalz Wasserzins in Naturalien 626.

 

Bei Frey 627 heißt es: „Zur Gemeinde rechnen die Offenbacher- und Narrenmühlen auf der Queich, nebst der weiter unten gelegenen Neu-Mühle, gegenüber der Fuchsmühle, welche nach Oberhochstatt zählt.“

 

1583 ist Michel Schneider der Müller zu Offenbach ++++klären : welche Mühle++++; auf sein Grundstück in Essingen stößt eine Hofstatt neben dem Capitelgarten 628.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis für das Oberamt Germersheim vom 6.4.1768 629 sind in Offenbach 3 Mühlen aufgeführt: Müh­le oberhalb Offenbach, zweite Mühle zu Offenbach und die Mühle unterhalb Offenbach.

 

In einer Churpfalz-Akte von 1759 heißt es zur Wasserführung der Queich bei Offenbach und zur Ableitung des Fuchsbachs 630: „Von dieser Mühle [Anm.: Offenbacher Mahlmüh­len] hinab 325 Ruthen befindet sich ein steinernes Währ, 20 Schuh weit, mit Zwey ein­friederey jedoch ohne Stellbretter, so die Ge­meinde Oberhochstatt auf ihre Kosten und Gefahr in denen 20er Jahren erbauet. Hierüber bestehen Streitigkeiten, da die Hochstatter oft das Wasser abziehen und die unterhalb liegende Millerey manchesmal Klage führt, weil ihre Früchte auf der Mühl verderben und in Schaden gesetzt werden. Die Oberhochstatter behaupten sie hätten vom verstorbe­nen Offenbacher Schultheißen Knochel anno 1717 hierzu die Erlaubnis erhalten, jedoch ohne Zeugen und Gericht, so hätten sie 1723 ein Wehr von Holz in die Queich-Bach ge­setzt. Nachdem aber dieses sogleich wiederumb bey Wäßerung der Wiesen Zugrund gegan­gen seye, so hatten sie Anno 1733 daß der­malige von Stein erbaut. Das Gericht und der Schultheiß stellen fest daß Oberhochstadt be­rechtigt sei hier ein Währ zu haben, da sie alljährlich in die Gefälle-Verweßerey 5 Gulden 3 Kreuzer zur Wäßerungszinz Bezahlen thäten. Dieselbe auch mehr als 30 Jahre zu­vor, Ehe sie ein Wehr gehabt, alljährlich diesen Zins hätten abgeführet. Weiter Hätten sie dar gerne von der Erbauung dieses Währs abgestanden, wenn sie nicht von Herrschaftswegen mit Gewalt zu Abführung Ermahnten Waßerzinses Angehalten worden wären. Nach denen die Müllere von Churpfälzisch-Hochlöb. Herzogl. Cammer Eine nahe dabey ge­legene Mühl bei dem sogenannten Fuchs­loch-Währ zu erbauen und nach diesem Contract gemeldete Müllere zu Ewigen Tagen sich obligiert haben, ohne Erregter Währ Zu erhalten und Zu erbauen. Von diesem Währ hinunter 6 Ruthen befinden sich die Churpf. Amtl. Conserbirte Zwey Mühlen, die Neu-Mühl genannt [Anm.: s. Offenbach/Queich], wovon die Eine Zwei mahl- und die andere 1 Öhlgang führet, selbige auch alljährlich zu Kellerey Germersheim 11/2 Malter Korn Wasserfallzinß abführe. 30 Ruthen von der Mühl rechterhand hinunter liegt ein Dol von Stein. Dem unterhalb wohnenden Mülleren, außer dem welcher sich niemahlen beschweret, 831 Schritt unterhalb des Währs, die Ge­meinde durch eine Schwellung mit Holz die Dorfbach einleitet, die zur bewässerung des Brühls, zunächst längs denen Offenbacher Wiesen dann den Gemeinden Ottersheim und Knittelsheim daß nöthige Wasser in die Orthschafften Bey allen Falls Endstehender Feuersbrunst oder sonstige Notwendigkeit zufließen thut.“

 

Frey gibt 1836 in seiner „Geographisch-statistischen Beschreibung des königlich Bayrischen Rheinkreises an: „Zur Gemeinde rech­nen die Offenbacher Mühlen auf der Queich, nebst der weiter unten gelegenen Neumühle, gegenüber der Fuchsmühle, welche zu Oberhochstadt zählt“ 631.

 

1865 wird Georg Avril als Müller in Offenbach genannt 632.+++klären : welche Mühle+++

 

David *Geigenmüller, aus einer alten Müllerfamilie aus dem Vogtland stammend, war zeitweise Müller in Zeiskam, bevor er eine Mühle in Offenbach/Queich kaufte 633. +++klären : welche Mühle+++

 

Im Eilboten Landau Nr. 5 vom 16.1.1858 bietet der Müller auf der Offenbacher Mühle, Peter Adam Wagner, Pferde zum Kauf an 634.+++klären : welche Mühle+++

 

Karte zu den Offenbacher Mühlen:

- Ortsgemeinde Offenbach (Hrsg.): 1200 Jahre Offenbach 784-1984. Heimatbuch (Offenbach 1984). Kapitel: „Die Queich und ihre Mühlen“, S. 237

 

Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. A 171/3 (1593, 1694-1710).

- Ortsgemeinde Offenbach (Hrsg.): 1200 Jahre Offenbach 784-1984. Heimatbuch (Offenbach 1984). Kapitel: „Die Queich und ihre Mühlen“, S. 237-248

 

 

- Offenbacher Mühle oberhalb des Dorfes:

in einer Churpfalz-Akte von 1759 heißt es 635: Un­terhalb dieser Ohligmühl, ohngefähr 3 Schritt davon, befindet sich einer von den­nen Müllern wohl eingerichteter Ablaß, wodurch dieselben bey hohen Wasserszeiten daß überfließige Gewässer, so die untten davon gelegene Mühle in dem Mahlen hindern möge, Ableiten könnten … Von diesem Abfluß 4 Ruthen herabwärths Befinden sich zwei Mahl-Mühlen, jede mit zwei Gäng, welche ahn Churpfalz jährlich 71/2 Malter Habern, nebst 150 Eyer zu Wasserfallzinß abführen thun.“

 

Die Offenbacher Mühle oberhalb des Dorfes ist im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt be­schrieben: „Johann *Wagner Bürger zu Ofenbach besitzet in dasiger Gemarkung auf der Queich eine Eigenthumbsmühl, welche er zur Halbscheid von seinem Vater Georg Frantz *Wagner ererbet, die andere Halbscheid aber von dem Bischöfl: Steyerische Camer­rath Hrn. Catti uxoris Noé pro 1500 fl erkauft, sothane Mühl hat 2 Waßer Räder so 2 Mahl und 1 Schehl­gang wechsel weis treiben, gibt jährlich in die Kellerey Germersheim an Erbzinß 3 Malter 5 Firnsel (Anm.:Viernsel) 3 Immel Har­bern, und 73 Eyer, sodann dem Stift Landau ein halb Malter Korn und 33 Xer,die Halbscheid ohnablässige Gilt, nicht weniger der Schaffnerey Mörlheim 4 fl 30 X und endlichen einem zeitlichen katholischen Pfarrer zu Ofenbach ein halb Malter Korn, überreicht dieselbe in Händen habende beide Kaufbrief sub. Nr. 15 … anliegend [Anm.: die Kaufbriefe sind nicht erhalten].“ 636

 

 

- Mittelmühle:

1598 war der NN. *Blenck der Müllermeister auf der Mittelmühle Offenbach. im Sterberegister von 1598 der Gemeinde Offenbach (nicht im Kirchenbuch, sondern in den Briefprotokollen enthalten) ist eingetragen: „Jacob, Knecht des Mittelmüllers Blenck † 26. November“ 637.

 

 

- zweite Mühle zu Offenbach:

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben: „Neben vorgedachter Mühl ist eine andere so schon dem verstorbenen Knittelsheimer Schultheiß Daniel *Schott vi adjuncti Nr. 17 erkaufet worden (Anm.: der Kauf­brief ist in der Urkunde nicht mehr erhalten) erkaufet worden, selbige hat 3 Waßer Rädter, welche 2 Mahl und einen Schehlgang trei­ben, oben an sothaner Mühl befindet sich noch besonders eine Ohligmühl denen Schottischen Erben zugehörig, von erst gedachter Mahl Mühl wird alljährlich der Schaffnei Mörlheim 4 fl 20, dem Stift Land­au 4 Sümeren Korn und die Hälfte an 33 fl, der katholi­schen Pfarrei Ofenbach 4 Firns Korn, sodann der Kellerey Germersheim 3 Malter 6 Simeren 3... Haberen und 75 St. Eyer, und schließlichen von der Ohligmühl noch besonders in die Gefäll Verweserey Ger­mersheim 10 fl an Geld geliefert, und bezahlt“ 638.

 

 

- Mühle unterhalb Offenbach, auch Neumühle:

die Mühle liegt nordwestlich des Dorfes an der Queich auf der Südweise des Baches. Direkt gegenüber auf der Nordseite des Baches liegt auf Oberhochstatter Gemarkung die Fuchslochmühle (auch Fuchsmühle, heute Hotel).

 

Die Neumühle ist im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben: „Unterhalb Offenbach hat Georg *Förster auf der Queich in dasiger Gemarckung eine eigenthümbliche Mahl- und Ohligmühl, die Neue Mühle genannt, mit 3 Wasser Rädter versehen, welche 2 Mahl und 1 Schehlgang, sodann die Ohlig Mühl treiben, sothane Mühl wurde von dessen Vatter Johann Jacob *Förster nach Ausweis der sub. Nro. 18 annectisten Kaufbriefs (Anm. der Kaufbrief ist im Mühlenverzeichnis nicht überliefert) von Paul *Reyland erkauft, von der Mahl- und Scheelmühl wird jährlich in die Gefällverweserey 20 fl und von der Oh­ligmühl in die Kellerey Germersheim 1 Malter 4 Firns: Korn pro recognitione entrichtet.“ 639

 

Im Landauer Eilboten vom 14.6.1856 heißt es: „... in der Neumühle bei Offenbach, läßt Herr Daniel Garrecht, der Alte, Müller und Gutsbesitzer allda, öffentlich versteigern, ein Pferd … und Hausgeräthschaften“ 640.

 

Im Landauer Eilbote vom 20.9.1856 teilt der Müller Andreas Grübel folgendes mit: „Durch ein ausgestreutes Gerücht, als sei die Neu­mühle bei Offenbach verkauft, haben sich viele meiner verehrten Kunden irre führen lassen. Da ich nach wie vor Pächter von besagter Mühle bin und bleibe, so bitte ich das verehrliche Publikum mir seinen Zuspruch nicht zu versagen und werde mich bestreben, alle auf's beste zu bedienen“ 641.

 

Im Landauer Eilboten Nr. 46 vom 12.6.1858 teilt der Müller Christian Moser mit, daß er von dem Müller Andreas Grübel die „sogenannte Neumühle, im Banne von Offenbach“ gemietet hat 642.

 

Die Mühle wurde 1859 abgerissen. Im Landauer Eilboten vom 12.2.1859 wird „eine vollständige Mahlmühlen-Einrichtung von 3 Mahlgängen, Schälgang und Schwingmühle“ wegen „des Abbrechens … augenblicklich abzugeben auf der Neumühle bei Offen­bach“ zum Verkauf angeboten 643.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2447: Oberhochstadt mit Neumühle, 1838

Karten:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 182/1 und Nr. 182/2: Alter und neuer Queichbachlauf zwischen dem Ottersheimer Wehr und der Fuchsmühle bzw. Oberhochstadt bzw. Ottersheim, 1771-1773

 

 

- Ohligmühle:

die Mühle stand ca. 4 1/2 Ruthen unterhalb vom Offenbacher Wehr auf dem orographisch linken Ufer der Queich.

 

In einer Churpfalz-Akte von 1759 wird sie wie folgt beschrieben: „Ohngefähr 41/2 Ruthen linker Hand befindet sich eine von Stein neu aufgeführte mit einem Gang versehene Ohligmühl, welche nach Aussag des Ältesten des Gerichts anfänglich, anno 1724 von Ge­org Wagner von Holz, hernachmals von der Käuferin Schottin zu Knittelsheim, im vorigen Jahr in Stein erbaut worden“ 644. Weiter heißt es dort: „Unterhalb dieser Ohligmühl, ohnge­fähr 3 Schritt davon, befindet sich einer von dennen Müllern wohl eingerichteter Ablaß, wodurch dieselben bey hohen Wasserszeiten daß überfließige Gewässer, so die untten davon gelegene Mühle in dem Mahlen hindern möge, Ableiten könnten, jedoch dieses Ab­geleithete Wasser ohngefähr 120 Ruthen weiter hinab sich wiederum in den alten Lauf der Queich ergießet.“ 645.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben: „Neben vorgedachter Mühl [Anm.: s. zweite Offenbacher Mühle] ist eine andere so schon dem verstor­benen Knittelsheimer Schultheiß Daniel *Schott vi adjunc­ti Nr. 17 erkaufet worden [Anm.: der Kaufbrief ist in der Urkunde nicht mehr erhalten] erkaufet worden, selbige hat 3 Waßer Rädter, welche 2 Mahl und einen Schehlgang treiben, oben an sothaner Mühl befindet sich noch besonders eine Ohligmühl denen Schotti­schen Erben zugehörig, von erst gedachter Mahl Mühl wird alljährlich der Schaffnei Mörlheim 4 fl 20, dem Stift Landau 4 Sümeren Korn und die Hälfte an 33 fl, der katholischen Pfarrei Ofenbach 4 Firns Korn, sodann der Kellerey Germersheim 3 Malter 6 Simeren 3... Haberen und 75 St. Eyer, und schließlichen von der Ohligmühl noch besonders in die Gefäll Verweserey Germersheim 10 fl an Geld geliefert, und bezahlt.“ 646

 

 

 

 

 

Offenheim / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms, westlich von Alzey, nördlich von Mauchenheim, nahe der Grenze zur Nordpfalz, im Alzeyer Hü­gelland bei der Quelle des Steinbachs gelegen.

 

Die urkundliche Ersterwähnung („Offenheimer marca“) von 768 kommt im Zusammenhang mit einer Schenkung im Lorscher Codex vor. Werner II. von Bolanden war um 1190 vom Grafen von Leiningen mit dem „comitatus“ über Offenheim belehnt. Hier hatte das Kloster St. Maximin vor Trier Grundbesitz, über den die Raugrafen die Vogteirechte ausübten. Güter des Ortsadels gelangten, wie 1296-1304 belegt, an das Kloster Sion. Die Entstehung der kurpfälzischen Herrschaft wurzelt in der Vogtei über das Kloster. Dessen Äbtissin trat 1473 eine Hälfte des Dorfes an Kurpfalz ab, die sich im Zuge der Reformation auch die andere Hälfte aneignete 647.

 

Eine sprunghafte Bevölkerungsentwicklung kennzeichnet das späte 18. und frühe 19. Jh. Lag die Einwohnerzahl 198 noch bei 391, so stieg sie bis 1815 auf 489 und 1830 schließlich auf 625 Personen. 1900 hatte Offenheim nurmehr 539 Einwohner, 2011 zählte man 595 Einwohner 648.

 

Mühlen:

- Obstmühle beim Ebersfelder Hof:

der Hof liegt in der Gemarkung südwestlich des Dorfes. Hier hat sich eine Obstmühle (Birnenmühle) zur Herstellung von Essig, im Form einer Göpelmühle erhalten 649.

 

 

 

 

 

Offstein / Rheinhessen:

VG Monsheim, Lk Alzey-Worms; in Rheinhessen, östlich von Obrigheim, am Eisbach gelegen; erstmals urkundlich im Lorscher Co­dex am 9. Oktober 770 urkundlich erwähnt 650.

 

Offstein gehörte ursprünglich zu der elsässischen Herrschaft Lichtenberg, die es als Lehen an die 1661 ausgestorbenen Herren von Oberstein gab. Später wurde der Ort im Tausch gegen die Schaffnerei Hagenau/Elsaß kurpfälzisch 651.

 

Mühle:

- Offsteiner Mühle:

am 9.10.770 bestätigt Odolfried dem Kloster Lorsch die Schenkung einer Mühle und 10 Morgen Feldes im Wormsgau zwischen Landrisheim und Offstein 652. Diese Mühle zinst „sarcile 1, pullum 1, oua x“ 653.

 

Die Mühle war kurpfälzisch 654.

 

Vor 1700 war Johann Jakob *Steinmüller als Müller in Offstein. Er tauschte mit Peter Keller seine Mühle in Offstein gegen dessen Saalmühle in Westhofen 655.

 

Um 1710 war Peter Keller der Müller in Offstein; er ist am 24.9.1710 als Pate in Heuchelheim bei Frankenthal bei der Taufe der Maria Magdalena, der Tochter des Bäckers in Heuchelheim Ludwig Zeller 656.

 

Um 1761 war Johannes Rheinhardt als Müllermeister in Offstein 657.

 

1787 führt Johann Goswin Widder in seinem in Frankfurt und Leipzig erschienenen „Versuch einer vollständigen Geographisch-Hi­storischen Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz am Rheine“ eine Mühle im Dorf und zwei weitere Mahl- und Ölmühlen auf, die un­terhalb der Gemeinde an der Eisbach lagen 658.

 

Der Müllermeister Johann Philipp II *Schworm aus Offstein kaufte 1810 die Obermühle in Ebertsheim von Leonhard *Schwebel 659.

 

1864 wird Georg Decker, „Müller in Offstein in Hessen“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 660. ++++klä­ren : welche Mühle++++

 

Um 1887 wird Jacob *Decker als Müller in Offstein genannt ; °° mit Catharina Weisbrod; Vater der Johanna Louisa Catharina Decker (~ 29.3.1887; Pate ist der Müller in Pfeddersheim, Johann Walter) 661.

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E 10, 732: kurpfälzische Mühle zu Offstein, 1706-1745

 

 

 

 

 

Offwiller / Elsaß:

auch Offweiler; in den Vogesen, westlich Niederbronn-les-Bains und Zinsweiler gelegen; Departement Bas-Rhin; das Dorf gehörte vom 14. Jh. bis zur französischen Herzogtum Lothringen und wurde durch das Bistum Strasbourg verwaltet. Die in Offwiller gelege­ne „Dahner Mühle“ gehörte im XV. Jh. zum Deutschordenshaus in Dahn. Später gehörten Mühle und Dorf zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg.

 

 

Mühlen:

- Offweiler Mühle:

sie lag im westlichen Teil des Offweiler Bannes, im Rothbachtal, beim Forsthaus Diezthal gelegen. Die Mühle gehörte zunächst zur lothringischen Heiligkreuzabtei von Bouzonville, die um 1030 durch den Grafen Adalbert aus dem Hause Elsass gegründet wurde. Dessen Sohn Gérard II., Graf von Metz, schenkte um 1040 der Abtei der Abtei bedeutende Güter, darunter einen größeren Besitz um Offwiller. In dem Güterverzeichnis des 12. Jh. ist erwähnt, daß zu dem in Offwiller gelegenen Eigengut der Abtei u.a. eine Mühle gehörte. In der ersten Hälfte des XIII. Jh. veräußerte die Heiligkreuzabtei diesen Besitz in Offweiler, der zum größten Teil von Al­bert, Leutpriester von Zinswiller erworben wurde, der ihn aber bereits 1246 dem Deutschorden schenkte. Im Jahr zuvor hatte Eber­hard von Ettendorf seinen Hof zu Dahn bei Offwiller dem Orden übergeben und so den Grundstein zu der Komturei Dahn gelegt. Das übrige Heiligkreuzgut wurde 1252 von dem Orden erworben, mit Genehmigung Eberhards von Ettendorf, der das Vogteirecht besaß. Obwohl die Mühle nicht ausdrücklich genannt ist, dürfte auch sie zu diesem Zeitpunkt in den Besitz des Ordens gelangt sein. Das gesamte Gebiet befand sich im Territorium der Herren von Lichtenberg, die zunächst gemeinsam mit den Herren von Ettendorf, dann alleine, Offwiller als Lothringisches Lehen besassen. In einer Teilung des Lichtenbergischen Besitzes 1335 wird ausdrücklich die Dahner Mühle genannt 662.

 

In einem zu Beginn des XVIII. Jh. erstellten „Mémoire concernant les rivières er ruisseau“ ist vermerkt. „A Offwiller 1 moulin à fari­ne sur le Rothbach, 1 tournant, établi en 1502, meunieur Pierre Jacki, paye annuellement 20 sacs de mouture“ 663. Das angegebene Jahr entspricht jedoch nicht dem Zeitpunkt in dem die Mühle errichtet wurde; sie ist viel älter. 1502 wurde eine Abschrift eines frühe­ren Pachtvertrages gefertigt, als Beweisstück in einem Streit zwischen der Gemeinde Offwiller und dem Deutschordenshaus Dahn. Dieser Vertrag über die „Ober Muel uff dem Rothbach“ wurde geschlossen zwischen Heinrich von Königsbach, „Komtur zu Taan Deutschen Ordens“ und dem Müller Clauss Becker sowie Clasen seinem Sohn. Diese Urkunde wurde besiegelt durch Johann Lutze­manns Sohn von Lichtenberg, Leutpriester Offweyler. Die Namen des Komturs und des Priester erscheinen aber schon 1430 in ande­ren Urkunden 664, sodaß die Pacht schon aus dieser Zeit stammen muß.

 

Die Mühle wurde verschiedentlich umgebaut. Der Komtur Bernhard von Veldtbruch ließ einen zweiten Gang einbauen, der allerdings nach Ansicht der Gemeinde Offwiller unnütz. Diese sah ihr Mitspracherecht aufgrund des Weistums verletzt, weshalb der Streit 1602 vor den Hanau-lichtenbergischen Rat gebracht wurde 665. Einen weiteren Neu- oder Umbau gab es um die Wende 16./17. Jh., der ver­mutlich zu dem vorgenannten Verfahren führte 666.

 

Im Jahr 1609 wurde die Deutschordenskomturei Dahn durch den Grafen Reinhard von Hanau-Lichtenberg säkularisiert. In dem hier­bei erstellten Güterverzeichnis wird aufgeführt: „... Oberhalb Rothbach ein neugebauen Mahlmühl ...“, die mit 300 Gulden angesetzt wurde 667. 1620 verpfändete Graf Reinhard von Hanau-Lichtenberg die Mühle an seinen Großjägermeister, Dietrich Auerbach für 911 Gulden 668.

 

In der Folgezeit waren wechselnde Müller auf der Mühle. 1642 wird Balzer Kraushaar, „gewesener Müller zu Offweiler“ genannt, der wegen eines Gartens in Lichtenberg klagte 669. Prof. Klein schildert im „Pfarrbuch und Kirchenchronik der älteren evangelischen Gemeinde Buchsweiler“ folgende Begebenheit: „Den 2. September ward Hans Feller, ein Mensch von 20 Jahren aus dem Hohelo(h)e Neunsteinschen, so bei seinem Bruder, dem Müller zu Offweyler in Diensten war, Sodomiterey wegen gehenkt und mit dem Vieh verbrannt; hat sich recht geduldig dem Gericht ergeben“ 670.

 

1724 erhält der Mathis Ernst und seine Hausfrau Catharina Stephanin einen Erbbestandsbrief, in dem das Mühlgut wie folgt beschrie­ben wird: Hans, Hof, Mühlenstatt, Mühlgeschirr, Scheuer, Ställe, der Wasserbann, Mühlstaden, desgleichen den daran gelegenen Garten, einen Acker Felds und einen Mannsmatte, beides im Offweiler Bann, sodann ein Plätzlein Matten im Rothbacher Bann 671.

 

1769 kommt es zur Versteigerung der Mühle. Der Ingweiler Jude Löwel Lewi hatte gegen die Müller Hans Peter Dittmar und Hans Mitschler eine offene Forderung. Ein Urteil des Conseil Souverain d'Alsace ordnete die Versteigerung der Mühle an. Damals befand sich der zweite Mahlgang „in ziemlichen Abgang“. Die Mühle erwarb der Heinrich Krebs für 3210 Gulden 672.

 

1771 wird Peter *Jaggi (Pierre Jacki) aus Philippsbourg als Erbpächter genannt 673. Bei der Übernahme des Erbbestands durch Jaggi ist ersichtlich, daß der Erschatz (Laudemium) einen Zehntel des Kaufschillings beträgt und die Gült 24 Viertel Molter, die in die Amtsschaffnei Ingwiller zu zahlen ist 674.

 

Bereits 1775 erwarb Joseph Dolt, der Zinsweiler Müller, die Offweiler Mühle für 3554 Gulden. Der Erbpächter stirbt bereits im fol­genden Jahr und die Erben lehnen die Erbschaft ab. Elias Moses „ein Schirmverwandter Jude allhier“ (aus Buchsweiler) hat eine For­derung von 1500 Gulden und die Mühle wird zu seinen Gunsten versteigert.. Da sich wenig Interessenten an der Versteigerung betei­ligen, ersteigert Moses das Gut für 3549 Gulden. Da es Juden aber untersagt war, Grundeigentum zu besitzen, und jeder Christ be­rechtigt ist, ihnen solches streitig zu machen, überläßt Moses die Mühle für 3728 dem Joseph Lohr aus Lichtenberg 675.

 

Infolge des Gesetzes vom 29.12.1789 über Besitzungen der „Princes étrangers“ wurde die Mühle als französisches Nationalgut be­schlagnahmt. Die Mühle als solche, die sich als Erbpacht im Besitz von Einheimischen befand, entging der Versteigerung, nicht aber das Dominium directum der Prinzen von Hessen-Darmstadt, den vormaligen Territorialherren. So wird 1814 eine Rente von 24 alter 2304 F (1728 F nach Abzug des Viertels) an Georg Friedrich Teutsch, „Propriétaire demeurant à Strasbourg“ übertragen. Dies ent­spricht der bisher an die Herrschaft entrichteten Gült 676.

 

Letztmals bei der Volkszählung von 1885 wird die Mühle mit sechs Einwohnern genannt. Über das weitere Schicksal der Mühle ist bisher nichts bekannt 677.

 

Karte:

- Zinck, Wolfram: Die Offweiler oder Dahner Mühle; in: l'Outre-Forêt 1987, Nr. 57, S. 28: Flurplan von 1760. Die Mühle liegt in „La grande forêt appartenant à la commune“, der vorbeiführende Weg bildet die Banngrenze

- Zinck, Wolfram: Die Offweiler oder Dahner Mühle; in: l'Outre-Forêt 1987, Nr. 57, S. 29; Skizze der Mühle um 1700

 

Urkunden/Literatur:

- Zinck, Wolfram: Die Offweiler oder Dahner Mühle; in: l'Outre-Forêt 1987, Nr. 57, S. 26-30

 

 

 

 

 

Oggersheim:

Stadtteil von Ludwigshafen

 

Mühlen:

das Städtchen lag bei der Ausmündung des oft trockenen Affengrabens in den Alt-Rhein 678. Es fällt auf, daß die Dörfer, die heute in Ludwigshafen eingemeindet sind, über keine Mühlen verfügten. Möglicherweise erfolgte auch die Versorgung der Stadt Oggersheim über Schiffsmühlen.

 

 

 

 

 

Ohmbach:

VG Schönenberg-Kübelberg, Lk Kusel; in der Nordwestpfalz, nördlich von Brücken; war pfalz-zweibrückisch

 

Mühlen:

- Lohmülchen:

Wüstung bei Ohmbach. Der Flurname „Lohwiese“ erinnert an die kleine Lohmühle, die um 1600 bei Nennung einer Wiese „bei der brücken, das Lohe mülgen genandt“ 679 bezeugt wird 680.

 

 

- Ohmbacher Mühle:

in Karte von 1789, aufgenommen 1786 681 ist nördlich der Neumühle bei Brücken, über der Grenze im Gebiet des pfalz-zweibrücki­schen Oberamt Lichtenberg, südöstlich von Ohmbach eine Mühle ohne Namen eingezeichnet. Bei dieser dürfte es sich mE um die Ohmbacher Mühle handeln.

 

Karte:

- LA Speyer Best. WW1 Nr. 52: „General Carte über die Graenze zwischen dem Hoch Fürstl. Pfaltz Zweibrücker Gericht Kübelberg und dem Hoch Graeflich Leyschen Amt Münchweiler, aufgenommen im Jahr 1786“

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 784 5: „Erbbestandsbrief für den Andreas Hennemann zur Errichtung einer Mahlmühle an der Ohmbach, 1722“ 682

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1219 1: „Öl- und Mahlmühle des Peter Hennemann zu Ohmbach, 1761-1793“

- Zenglein, Dieter: Die Ohmbacher Mühle; in: Ohmbach: Ohmbach / von Markus Bauer u. Dieter Zenglein. Unter Mitarb. von ... - Ohmbach, 2002. - S. 245-254

 

 

- Reisweiler Bannmühle, auch Reismühle:

s. *Krottelbach; diese liegt nördlich von Ohmbach an der L 350 zwischen Krottelbach und Ohmbach

 

 

 

 

 

Olsbrücken:

VG Otterbach, Lk Kaiserslautern; an der Lauter gelegen; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Lautern

 

Mühlen:

- Neumühle:

unterhalb des Dorfes gelegen; von 1725-1728 von dem Müller auf der Oppensteiner Mühle, Hans Jakob *Jung neu erbaut 683.

 

Da schon 1719 dabei die Flurnamen „ufm Mühlrech“ und „Mühlborn“ begegnen 684, sogar 1600 „Mühlrech“, gab es wohl schon vor dem 30jährigen Krieg eine Mühle in Olsbrücken, die aber samt dem Dorf 1635 unterging. Als sie nach dem Krieg wieder aufgebaut wurde, nannte man sie nur Neumühle 685.

 

Der Erbauer der Neumühle, Johann Jakob Jung, geriet durch den Neubau in derartige Schulden, daß er schon 1728 gezwungen war, die Mühle zunächst an einen Hanß Müller aus Markirchen, und weil dieser zahlungsunfähig war, dann an Caspar de *Larbe aus Ram­stein zu verkaufen 686.

 

Im Mühlenprotokoll des kurpfälzischen Oberamts Lautern von 1739 wird die Mühle wie folgt beschrieben: “1725 von Jakob Jung von der Oppensteiner Mühle neu erbaut, erhält 1747 dessen Schwager Johann Weißmann. 20 Ma. Korn und 4 Ma. Hafer jährlich als Erbpacht – wie die Oppensteiner Mühle. 1752 Ölmühle angeführt. 1776 Erbbestandsbrief für Schwiegersohn Jakob Frank.“ 687

 

In einem Erbbestandsbrief der kurpfälzischen Hofkammer Mannheim vom 19.4.1776 heißt es: „... daß wir unsere in zwey Mahl und einem Schehlgang nebst Hofraith bestehende von dem nun verstorbenen Joann Weißmann besessene so genannt Neüe Mühl zu Olß­brücken desselben Tochtermann Jacob Frank …. in eine Erbbestand gnädigst verliehen haben ….“. 688

 

Um 1808 ist der von der Schmeißbacher Mühle in Kreimbach-Kaulbach stammende Michael Scheidt als Müller auf der Neumühle in Olsbrücken; °° 1808 in Olsbrücken mit Anna Maria Gehm, der Tochter des Müllers auf der Oppensteiner Mühle in Olsbrücken, Chri­stian *Gehm 689.

 

Nach dem Tod des Müllers Michael Scheidt wurde die Neumühle 26.6.1821 zur Auslösung der bestehenden Erbengemeinschaft frei­händig versteigert. Die Versteigerungsannonce gibt die genealogischen Verhältnisse wieder und zeigt auch die verwandtschaftliche Verbindung zur Müllerfamilie Kolter in Katzweiler auf. Die Versteigerung wurde im Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 13.6.1821 annonciert wie folgt: „Auf Anstehen von Herrn Heinrich Colter, Müller in Katzweiler wohnhaft, Vormund über Philippina Scheid [Anm.: seine Ehefrau Anna Margaretha Scheid ist die Kusine 2. Grades von Philippina Scheidt], minderjährige Tochter des auf der Neumühle verstorbenen Michael Scheid, und dessen verstorbenen ersten Ehefrau Anna Maria Gehm. Auf Ansuchen von Maria Elisa­betha Wirth, Wittib zweiter Ehe von genannten Michael Scheid, ohne Gewerbe und auf der Neumühle wohnhaft, natürliche Vormün­derin ihres in zweiter Ehe erzeugten Kindes namens Johann Peter Scheid, …. und in Gegenwart des Herrn Nikolaus Scheid, Müller auf der Schmeißbacher Mühle (Anm.: verh. mit Susanna Margaretha Kolter, Tante des Müllers Heinrich Kolter und Großtante von Philippina Scheid) zur Gemeinde Kaulbach gehörig, wohnhaft … Nebenvormund des Kindes zweiter Ehe … wird zur Versteigerung geschritten; von 1) der Neumühle bestehend aus zwei Mahl- und einem Schälgang, zweistöckiger Wohnung und Oeconomiegebäude nebst Garten ....“ 690.

 

Um 1835 hatte die Olsbrücker Neumühle “2 Mahl- und einen Schälgang“ 691; um 1860 wurde die Kapazität auf „3 Mahlgänge u. eine Schälgang“ erweitert 692.

 

Anm.: etwas anders wird die Geschichte in „Die Rheinpfalz“ dargestellt: Von Jakob Frank ging die Mühle durch weiteren Besitz­wechsel im Jahr 1800 an Jacob Henn käuflich über. Er war der erste Henn auf der Neumühle. So ist die Mühle seit vier Generationen im Besitz Henn. Jetziger Besitzer [Anm.: 1951] ist Heinrich Henn 693.

 

Müllermeister auf der Neumühle in Olsbrücken war Wilhelm Henn (13.3.1833-13.6.1908).

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1509/2: Neumühle Olsbrücken 1719-1792; 486 Blatt, enthält u.a. Renovation (1792); Plan

- Schneider: Die Müller auf der Neumühle bei Olsbrücken; in: „Die Rheinpfalz“, Ausgabe Kaiserslautern vom 27.4.1963

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, 56 (2000), Nr. 51 vom 1.3.2000 (auch: Neu­mühle bei Olsbrücken)

 

 

- Ölmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1508/7: Verleihung der Ölmühlen in Oppenstein, Haßloch, Katzweiler und Olsbrücken im Erbbestand, 1766-1771

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1508/9: Errichtung einer neuen Ölmühle in Olsbrücken durch den Erbbestandsmüller Johann Weißmann, 1747-1753, 1769-1771

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1509 UNr. 2: Olsbrücker Neumühle, 1719-1792

 

 

- Oppensteiner 'Mühlgen':

am 19.6.1819 urkundlich erwähnt; unklar welche Mühle ++++prüfen+++

 

Am 19.6.1819 verkauft der Daniel Hack [s. Johann Daniel (2) *Hach], Müller und Bürgermeister in Otterbach an den Christian (2) *Gehm, Müllermeister auf der Oppensteiner Mühle, „seine ihm zugehörige von Adam Jung herkommende Mühle, genannt der Op­pensteiner Mühlgen [...]begrenzt die Mühle von dem Herrn Käufer auf allen Seiten“ . Der Kaufpreis betrug 2000 fl . 694.

 

 

- Oppensteiner Mühle:

zwischen Hirschhorn bzw. Untersulzbach und Olsbrücken gelegen 695; zur Herrschaft Schallodenbach gehörte ursprünglich auch die Oppensteiner Mühle. Im Gegensatz zur Oppensteiner Mühle, die dem Kloster Otterberg bereits 1270 geschenkt wurde, kam Schallo­denbach im späten 14. Jh. zur Grafschaft Sickingen, wozu es auch z. Zt. des Franz von Sickingen (1481-1523) gehörte 696. Die Ge­bäude sind abgerissen, die Grundmauern sind seit der Straßenbegradigung unter der Landstraße Olsbrücken-Hirschhorn verborgen 697.

 

Erstmals 1240 in einer Urkunde des Klosters Otterberg erwähnt und gehörte damals dem Arnold von Odenbach 698. Dort heißt es: „Ritter Arnold von Odenbach, seine Ehefrau Agnes und der anwesende ältere Sohn Arnold verpfänden den Ertrag ihrer Mühle in Op­penstein an Abt und Konvent des Klosters Otterberg für 26 Pfennige. Für den Fall, daß Arnold oder Agnes vor Erlegung der Pfand­summe sterben, nehmen sie zur Bestreitung eines Seelgerätes weitere 10 Pfund auf. Sollten sie zu Lebzeiten die 26 Pfund aufge­bracht haben, bleibt die Mühle dennoch mit den zusätzlichen 10 Pfund belastet, die dann von einem überlebenden Teil oder den Er­ben aufzubringen sind.“ 699.

 

Wiederholt sind die Odenbacher Ritter als Besitzer und Teilhaber der Mühle nachzuweisen. Gottfried von Odenbach überläßt sie , die damals schon 18 Malter Getreide und 15 Heller brachte, am 23.1.1270 den Mönchen des Klosters Otterberg 700. Merbode von Oden­bach verzichtet am 24.3.1301 in einer in Lautern ausgestellten Urkunde auf seine Ansprüche von der Mühle zu Oppenheim 701. Bis 1381 gehörte die Mühle in der Folge dem Baldemar (oder Waldemar) von Odenbach, einem weithin gefürchteten Kriegsmann des 14. Jh. Dessen Neffe Johannes Hubenriß aus Odenbach, der Erbauer oder Erneuerer der Burg Schallodenbach, machte am 17.1.1420 ge­genüber den Brüdern Symont und Gottfried von Guntheim, seine Ansprüche aus dem Erbe des Baldemar von Odenbach geltend. Die Erbschaft umfaßte die Orte Guntzweiler (bei Olsbrücken), Appenstein (Oppenstein) und Lauterbach (bei Katzweiler). Diese waren ein Pfandlehen der Rauhgrafschaft 702. Die Adligen bzw. das Kloster Otterberg hatten um 1430 die Mühle verpachtet. Zu dieser Zeit zahlen Amlings (Amlungs) Erben und Hans *Wüst aus Olsbrücken Erbpacht an das Kloster. Diese mußten um in den Genuß der Mühle zu gelangen, ihr Vermögen verpfänden, bestehend aus einer Wiese und Hofstatt in der „Rußenbach“ und einer Wiese und ei­nem Garten, gelegen zwischen den beiden Bächen in Olsbrücken 703.

 

In einer Urkunde vom 14.10.1555, ausgestellt in Olsbrücken, betreffend die Mühle am Kaiserwoog (= Kaiserwoogs-Dammühle un­terhalb Lauterns [Kaiserslautern]) 704 erscheinen als Vertragszeugen u.a. der „Kunz Müller von Oppenstein“.

 

Im Gefällebuch des Stifts Lautern von 1565 findet sich folgender Eintrag: „Item i mlr. Korn geben die Beyer und die Voltzen [Erben] daselbsten zu Olßpruckhen von der Riedwießen und von den müelstatten samenhaftig“ 705.

 

In den Jahren bis 1600 ging die Mühle an Kurpfalz über, denn im Jahr 1600 heißt es in einer kurpfälzischen Urkunde 706: „Oppen­stein Mühle ist Pfalz, liegt uff gemeldter Lauter bei dem Hoff zu Prambach, gibt durchs Jahr unserem gnädigsten Herrn 24 Malter Korn und ein Hun; liegt dabei ein Verfallen Ohligmühl“. Das Fischereirecht auf Aale im Mühlgraben stand der Kirche zu Zweykir­chen zu, der Pachtzins hierfür von jährlich 3 Albus Altgeld bzw. 29 Kreuzer und 2 Heller wurde von de der Amtskellerei Wolfstein eingezogen 707.

 

Die Mühle wird 1602 als Eigentum der CGA Heidelberg erwähnt 708.

 

Zu dieser Zeit waren die Oppensteiner Müller kurpfälzische Leibeigene, brauchten aber keine Frondienste zu leisten. Sie hatten das Recht, im Mühlgraben Aale zu fangen gegen Entrichtung eines Hellers an das Haus Wolfstein 709. Von diesem Mühlgraben bean­spruchte die Kirche zu Zweykirchen von der Amtskellerei Wolfstein zunächst 8 albus Altgeld (+++prüfen: Aalgeld ?++++und später 29 Kreuzer 2 Heller 710. Diese Beträge wurden bis zur französischen Revolution bezahlt, während der Zehnte von den Müllern in die zuständige Schultheißerei Sulzbach-Olsbrücken zu entrichten war 711.

 

Der älteste erhaltene Erbbestandsbrief über die Mahlmühle datiert vom 11.11.1602, ausgestellt zu Heidelberg. Gegen 50 Gulden Erb­besserungsgeld und 32 Malter Korn „jährlicher und ewiger Pacht“ übernahm damals Syna, Steffan Müllers Witwe von Mühlenbach die Mühle 712. Von ihr übernahm der Schwiegersohn, Hanß Jakob *Weber, vor dem 30jähri­gen Krieg die Mühle die Mühle; er ist der Vater des 1652 als Spitalmüller und Bürger in Kaiserslautern ansässigen Peter Weber. Auf der Oppensteiner Mühle folgte sein Schwiegersohn, Hans Schönenberger, der mit Anna Margarethe Weber († 1657) verheiratet war 713.

 

1641 wird im Wolfsteiner KB der aus Lettweiler stammende Caspar *Eulmeß als Müller auf der Oppensteiner Mühle genannt, der mit Caspar Schmittens Witwe von der Oppensteiner Mühle verheiratet war 714.

 

Die Oppensteiner Mühle war am Ende des 30jährigen Krieges in Betrieb, denn im Januar 1646 wurde mit dem Müller eine Pachtzah­lung von 24 (?) Malter Korn vereinbart 715.

 

Auf der Oppensteiner Mühle folgte sein Schwiegersohn, Hans *Schönenberger, der mit Anna Margarethe Weber († 1657) verheiratet war 716. Er wurde erstmals 1647 als Müllermeister auf der Oppensteiner Mühle bei Olsbrücken benannt. Zeitgleich war bis 1652 We­bers Sohn, der Müller Peter *Weber auf der Oppensteiner Mühle, der ab 1652 auf die Spitalmühle Kaiserslautern wechselte 717.

 

1669 erscheint im KB Wolfstein als Müller auf der Oppensteiner Mühle der Nicolaus *Plauth 718; bei diesem dürfte es sich mE. je­doch um einen Arbeiter oder Verwandten des Müllers Schönenberger handeln.

 

Die Oppensteiner Mühle ist im 17. Jh. in Erbpacht der Familie Schönenberger, ab 1719 in Händen von Johann Jakob *Jung. Die Schönenberger behalten die Ölmühle links der Lauter (später Gehm). Erbpacht für die Mahlmühle 20 Ma. Korn und 4 Ma. Hafer 719.

 

Am 17.9.1685 ist „Mstr. Johann Peter *Schönenberger, Müller zu Oppenstein!“ Pate bei der Taufe der Catharine Pfaltz in der deutsch-reformierten Kirche in Otterberg 720.

 

Dessen Tochter Susanna Schönenberger (geb. 1692) heiratete 1719 (err.) den wohl von der Schmeißbacher Mühle in Kreimbach-Kaulbach stammenden Müller Johann Jakob *Jung. Die Eheleute Jung übernehmen von den Eltern Schönenberger um 1719 die Mahlmühle auf der Oppensteiner Mühle, während der Sohn Wilhelm Schönenberger bereits ab 1710 die zugehörige Ohligmühle er­halten hatte 721.

 

Jung erbaute von 1725-1728 die Neumühle in Olsbrücken. Er geriet geriet durch den Neubau in derartige Schulden, daß er schon 1728 gezwungen war, die Mühle zunächst an einen Hanß Müller aus Markirchen, und weil dieser zahlungsunfähig war, dann an Cas­par de *Larbe aus Ramstein zu verkaufen 722. Dieser Neubau erfolgte zu Lasten der Oppensteinermühle und deren Kundenstamm. Deshalb wurde nach längeren Verhandlungen durch die kurfürstliche Regierung die Erbpacht für beide Mühlen auf 20 Mltr Korn und 4 Mltr Hafer festgesetzt 723.

 

Nach dem Tod des Müllers Johann Jakob *Jung († Frühjahr 1747) sollte die Mühle an den Sohn Johann Adam Jung fallen, der jedoch die Übernahme der Mühle wegen der vielen darauf lastenden, aus dem Neubau der Neumühle stammenden Schulden ablehnte. Sei­tens der kurfürstlichen Verwaltung wurde die Mühle daraufhin nach längeren Verhandlungen am 30.6.1750 an den Müllermeister Jo­hannes *Gehm aus Katzweiler (°° mit Susanna Margaretha *Weißmann von der Schafmühle in Katzweiler) gegen Zahlung von 3250 Gulden übertragen 724.

 

1770 entstand durch Hochwasser sowohl an der Oppensteiner Mahlmühle wie auch an der Ölmühle großer Schaden 725.

 

1771 wurde die Ölmühle bei der Oppenheimer Mühle durch den Müller auf der Oppensteiner Mahlmühle Johannes *Gehm ersteigert. Für seine beiden Mühlen wurde ihm noch 1771 ein neuer Erbbestandsbrief ausgestellt. Nun mußten für die Mühlen zusammen jähr­lich 20 Mltr Korn und 4 Mltr Hafer Erbzins in die Amtskellerei Wolfstein gezahlt werden 726.

 

Um 1775 war Johann Wilhelm *Franck als Müller auf der Oppensteinermühle; °° mit Elisabetha NN.; die Eheleute Franck sind am 20.6.1775 Paten bei der Taufe der Maria Elisabetha Kendel in Otterberg 727.

 

Nach dem Tod des Müllers Johann Jakob Gehm († 1786) übernahm der Sohn Christian (1) *Gehm am 30.4.1786 die Mahlmühle auf der Oppensteiner Mühle um 2800 Gulden 728.

 

Der älteste Sohn Christian (2) *Gehm erhielt die Oppensteinermühle schenkweise zu einem Anschlagpreis von 6000 Gulden übertra­gen zwei Tage vor dem Tod seines Vaters Christian (1) *Gehm († 2.2.1815). Er erhielt außerdem von seinem Onkel Johann Wilhelm *Gehm die Ölmühle bei der Oppensteiner Mühle geschenkt und baute diese mit seiner Ehefrau Katharina Seitz 1824 neu auf 729.

 

Christian (2) Gehm verstarb 1832 und hinterließ bei seinem Tod die Witwe Katharina Elisabetha Klein und sechs minderjährige Kin­der. Die Witwe betrieb die Mühle offensichtlich zunächst in Erbengemeinschaft weiter. Katharina Elisabeth Klein und ihre Kinder ließen den ganzen Besitz, bestehend aus Mahlmühle, Ölmühle und 30 Morgen Grundbesitz 1841 versteigern 730.

 

Am 22.8.1841 fiel die Oppensteiner Mühle im Rahmen einer Versteigerung an den „Öl- und Sägemüller Johannes Wilking von der Schafmühle Katzweiler, der sie für seinen „Stiefsohn“ erwarb, gegen Zahlung von 27100 Gulden 731. Ab diesem Zeitpunkt stand die Ölmüh­le des ersteigerten Anwesens jedoch höchstwahrscheinlich still, um nicht der Ölmühle der Schafmühle in Konkurrenz zu treten 732.

 

1846 brannte die Mahlmühle auf der Oppensteinermühle ab. Grund hierfür soll eine Brandstiftung gewesen sein. Der Müller Johan­nes Wilking erhielt 7208 Gulden Entschädigung von der Brandversicherungsanstalt und erbaute damit 1847 die noch heute bestehen­den Gebäude 733.

 

1852 übergab Johannes Wilking die Mahlmühle und auch die Ölmühle an seinen Stiefsohn Wilhelm Henn. Über dessen Sohn Ludwig Theodor Henn gelangten die Mühlen 1913 an Karl Ludwig Henn, der diese als letzter Müller bis 1951 betrieb 734.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird auf der Oppensteinermühle in Odernheim genannt der Handelsmüller Wilhelm Henn 735.

 

Photo:

- Schneider, A.: „Aus der Geschichte der ehemaligen Oppensteiner Mühle“; in:„Die Rheinpfalz“ ? ++++klären ++++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1508/7: Verleihung der Ölmühlen in Oppenstein, Haßloch, Katzweiler und Olsbrücken im Erbbestand, 1766-1771

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1508/8: Mahl- und Ölmühle in Oppenstein, 1719, 1748-1771, 1786-1792 enthält u.a. Erbbestandsbriefe

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1509/1: Mahl- und Ölmühle in Oppenstein, 1646, 1672-1684, 1718-1719, 1747-1790

- LA Speyer Best. L 55 Nr. 225, S. 3 ff;

- LA Speyer Best. A2 Nr. 966/6 „H. Schönenberg ex …. dessen Wittib und Erben, 1763-1776 „Appensteiner Mühle“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1262/27: Johannes Gehm von der Oppensteiner Mühle gegen Johannes Kolter von der Schafmühle: Erb­schaft und Teilungen, 1744-1754, 1784, 98 Bl.

- Schneider, Hermann: Das Müllergeschlecht Schönenberger auf der Oppensteinermühle bei Olsbrücken; in: Pfälz. Familien- und Wappenkunde 1969, S. 385

- Schneider, Hermann: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964. 78-80

- Schneider, Hermann: „Die ehemalige Oppensteiner Mühle“, unveröffentlichter Aufsatz vom 12.6.1989, in EDV-Speicherung aufge­nommen durch Thomas Jutzy im Juni 1991

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, 56 (2000), Nr. 51 vom 1.3.2000 (Oppensteiner Mühle bei Untersulzbach [Anm.: = bei Olsbrücken] und Neumühle bei Olsbrücken)

 

 

- Ölmühle bei der Oppensteiner Mühle:

wird bereits 1508 urkundlich erwähnt 736.

 

Die Ölmühle war bereits 1600 verfallen. Im Jahr 1600 heißt es in einer kurpfälzischen Urkunde über die Oppensteiner Mühle 737: „Oppenstein Mühle ist Pfalz, liegt uff gemeldter Lauter bei dem Hoff zu Prambach, gibt durchs Jahr unserem gnädigsten Herrn 24 Malter Korn und ein Hun; liegt dabei ein Verfallen Ohligmühl“.

 

Der Oppensteiner Mühle war zu Beginn des 19. Jh. eine Ölmühle angegliedert 738.

 

1770 entstand durch Hochwasser sowohl an der Oppensteiner Mahlmühle wie auch an der Ölmühle großer Schaden 739.

 

1771 wurde die Ölmühle durch den Müller auf der Oppensteiner Mahlmühle Johannes *Gehm ersteigert. Für seine beiden Mühlen wurde ihm noch 1771 ein neuer Erbbestandsbrief ausgestellt. Nun mußten für die Mühlen zusammen jährlich 20 Mltr Korn und 4 Mltr Hafer Erbzins in die Amtskellerei Wolfstein gezahlt werden 740.

 

Zwischen 1769 und 1781 wurde die Mühle von dem Müller Johann Heinrich *Stein (er stammte aus der „Waldfischbacher Mühle; °° 1769 mit Katharina Elisabetha Gehm von der Oppensteiner Mühle in Olsbrücken, der Tochter Müllers von der Oppensteiner Mühle Johannes *Gehm und der Susanna Margaretha Weißmann) übernommen. Der junge Müller Stein führte die Ölmühle für seinen Schwiegervater Johannes Gehm von der Oppensteiner Mühle 741. Johann Heinrich Stein wurde 1781 im Alter von 28 Jahren in einem Wirtshaus zu Hirschhorn meuchlings ermordet. Der Mörder desertierte nach der Tat. Die junge Witwe trat die Ölmühle, weil sie der Führung nicht gewachsen war, an ihren jüngeren Bruder Johann Wilhelm *Gehm ab, dem sie nach des Vaters Tod bei der Erbausein­andersetzung für 600 Gulden endgültig überlassen wurde 742.

 

Der älteste Sohn des Mahlmüllers auf der Oppensteinermühle Christian (1) *Gehm, der Müller Christian (2) *Gehm erhielt die Op­pensteinermühle schenkweise zu einem Anschlagpreis von 6000 Gulden übertragen zwei Tage vor dem Tod seines Vaters Christian (1) *Gehm († 2.2.1815). Er erhielt außerdem von seinem Onkel Johann Wilhelm *Gehm die Ölmühle bei der Oppensteiner Mühle geschenkt und baute diese mit seiner Ehefrau Katharina Seitz 1824 neu auf 743.

 

Christian (2) Gehm verstarb 1832 und hinterließ bei seinem Tod die Witwe Katharina Elisabetha Klein und sechs minderjährige Kin­der. Die Witwe betrieb die Mühle offensichtlich zunächst in Erbengemeinschaft weiter. Katharina Elisabeth Klein und ihre Kinder ließen den ganzen Besitz, bestehend aus Mahlmühle, Ölmühle und 30 Morgen Grundbesitz 1841 versteigern 744.

 

Am 22.8.1841 fiel die Oppensteiner Mühle im Rahmen einer Versteigerung an den „Öl- und Sägemüller Johannes *Wilking von der Schafmühle Katzweiler, der sie für seinen „Stiefsohn“ erwarb, gegen Zahlung von 27100 Gulden 745.

 

Ab diesem Zeitpunkt stand die Ölmühle des ersteigerten Anwesens jedoch höchstwahrscheinlich still, um nicht der Ölmühle der Schafmühle in Konkurrenz zu treten 746.

 

1852 übergab Johannes *Wilking die Mahlmühle und auch die Ölmühle an seinen Stiefsohn Wilhelm Henn. Über dessen Sohn Lud­wig Theodor Henn gelangten die Mühlen 1913 an Karl Ludwig Henn, der diese als letzter Müller bis 1951 betrieb 747:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 966/5: Appensteiner Ölmühle 1508

 

 

 

 

 

Ommersheim bei St. Ingbert / Saarland:

Ortsteil der Gemeinde Mandelbachtal, Lk Saarpfalz-Kreis; zunächst nassau-saarbrückisch, ab 1655 gehörte der Ort den Grafen von der Leyen. Ab 1816 gehörte der Ort zum pfalz-bayerischen Rheinkreis.

 

Mühlen:

- Klostermühle:

von 1637-1954 erwähnt; aufgrund von Regesten der Grafen von Zweibrücken 748 muß angenommen werden, daß die Mühle dem Kloster Wadgassen gehörte 749.

 

1739 übereignete Reichsgraf Friedrich Ferdinand von der Leyen die unter Ommersheim liegende verfallene Mahlmühle dem Paulus Bubel aus Ormesheim. Er muß die Mühle mit 2 Stockwerken erbauen und die Mühle einrichten. 1770-84 hieß der Besitzer Kloster, nach dem Mühle auch Klostermühle genannt wurde. 1805 gehörte die Mühle Nikolaus Theobald. Danach besassen A. Ziegeler, Joh. Vogelsang und August Jeßberger das Anwesen 750.

 

Am 20.10.1821 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die freihändige Versteigerung der bei Ommersheim gelegenen Mahlmühle angekündigt und diese wie folgt annonciert 751: „... wird die bei Ommersheim im Kanton Blieskastel, an der Heckendalheimer Bach gelegene Erbbestands-Mahlmühle bestehend in Wohnhaus, Mahlwerk, Schälgang, Stallungen, Hofgering und daran gelegenen Gär­ten, auf Anstehen der Eigenthümer, Abtheilungshalber für erb- und eigenthümlich versteigert ...“

 

 

 

 

 

Oppau:

Stadtteil von Ludwigshafen; 1913 eröffnete die BASF in Oppau ein weiteres Werk, wodurch aus dem Bauerndorf eine Industriege­meinde wurde; 1928 mit dem Nachbardorf Edigheim vereinigt und erhielt 1929 Stadtrechte; 1938 wurde Oppau-Edigheim nach Lud­wigshafen eingemeindet. Oppau wurde bereits in Urkunden des Lorscher Codex des Benediktinerklosters Lorsch als Ophowa er­wähnt (10. Juni des Jahres 808). Spätere Namensvarianten sind Oppaw, Opphauus und Oppawin 752.

 

Mühlen:

am 3.7.888 schenkt König Arnulf dem Siegebald 6 Huben mit Bauernhöfen: Feld, Wiesen, Weiden, Weinbergen, Brachland, Teichen, Bächen und Mühlen, gelegen zwischen den Dörfern Edigheim (Oticheim) und Hophowa (Oppau) in der Grafschaft des Liuther 753.

 

 

Schiffsmühle Freyschlag:

Ende des 18. Jh gab es bei Oppau eine Schiffsmühle. Diese wurde bei einem Gefecht am 27.3.1793 in Mitleidenschaft gezogen. Die bei Sandhofen stehenden preußischen und österreichischen Truppen beschossen an diesem Tag mit Kanonen auf die auf dem Thein verankerte Schiffsmühle des Kameralbeständers Freyschlag. Von den abgefeuerten etwa 8 Schuß hatten drei Kugeln die Schiffsmühle getroffen und hätten beinahe ein „schreckliches Unglück“ verursacht,, indem eine Kugel dem Bürger Peter Schmitt aus Oppau, der seinen Spelz aufschütten wollte, den Sack vom Buckel riß 754.

 

 

 

 

 

 

Oppenheim, Oberamt:

 

Literatur/Urkunden:

Anm.: das frühere Stadtarchiv Oppenheim 755 befindet sich seit 1988 im LA Speyer. Die Akten im Oberamt Oppenheim sind im Re­pertorium Best. A 24 verzeichnet. Der Bestand Oppenheim A24 enthält 3831 Archivalieneinheiten, hat einen Umfang von ca. 60 Rgm. und erstreckt sich über den Zeitraum (1344-)1560-1829. Eine ergänzende Überlieferung zum Oberamt Oppenheim ist – neben den frühneuzeitlichen, inhaltlich oft eng mit den Oberamtsarchivalien verzahn­ten Unterlagen des ebenfalls im LA Speyer deponierten Stadtarchiv Oppenheim (Bestand U 298, Unterabteilungen A und B), vor al­lem im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt, in geringerem Umfange auch im Landesarchiv Baden-Württemberg, Generallandesar­chiv Karlsruhe und im Stadtarchiv Ingelheim zu erwarten 756.

 

 

 

 

 

Oppenheim / Rheinhessen:

VG Nierstein-Oppenheim, Lk Mainz-Bingen; die Stadt war seit 1398 kurpfälzisch und Amtsort des kurpfälzischen Oberamts Oppen­heim 757. 1401 wurde die Stadt kurpfälzischer Verwal­tungssitz („Oberamt Oppenheim“) 758.

 

In der 2. Hälfte des 16. Jh. stagnierte die Bevölkerung, unter den Pestepidemien von 1582 und 1595. 1577 zählte man 420 Hausge­sesse. Dieser Stand wurde bis ins 17. Jh. nicht übertroffen. Auch ist vom Nachlassen der ökonomischen Aktivität auszugehen. Kur­fürst Friedrich IV. (1583-1610) versuchte dem wirtschaftlichen Niedergang entgegenzuwirken, indem er die Zuwanderung protestan­tischer Glaubensflüchtlinge förderte. Neue Gewerbe sollten der Stadt zu Wohnstand verhelfen. Zu Beginn des 17. Jh. konnten Flamen und Wallonen, die bereits großteils in Frankfurt lebten, für die Ansiedlung gewonnen werden 759.

 

Der 30jährige Krieg beschleunigte den Niedergang der Stadt. Schon um 1618 zogen viele der „Welschen“ wieder fort. 1621 unter spanischer Besatzung richtete ein Großbrand verheerende Schäden an, weit über 100 Häuser waren betroffen. Laut der Stadtchronik von 1643 lag die Stadt „mehretteils in Asch und ruin“. Bei Kriegsende 1648 lebten nur noch 378 Personen in der Stadt. Obwohl der Wiederaufbau nicht recht in Gang kam und die Pestwelle von 1666 zahlreiche Opfer forderte, stieg die Bevölkerungsziffer zunächst stark an: 1681 gab es 239 Haushalte mit 890 Bewohnern 760.

 

Im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-1697) fiel das 1688 besetzte Oppenheim der französischen Vernichtungspolitik zum Opfer. 1689 ließ General Mélac die Stadt niederbrennen. Folglich lag Oppenheim, wo sich 1690/91 nur 137 Einwohner dauerhaft aufhielten, weit­gehend öde. Nur ein Teil der Einwohner kehrte nach Kriegsende zurück. 1698 ergab eine Zählung 584 Einwohner 761.

 

1729 lag die Bevölkerungszahl wieder bei ca. 1100 Personen , die in 262 Häusern wohnten, 1734 gab es 1464 Oppenheimer. Ein­quartierung und Plünderung im Polnischen Erbfolgekrieg (1733-1738), im Österreichischen Erbfolgekrieg (1741-1748) und im sie­benjährigen Krieg (1756-1763), zuletzt 1758-1760 unter französischer Besatzung, hemmten die Entwicklung. 1773 hatte Oppenheim 1637 Einwohner, deren Zahl dann stagnierte 762.

 

 

Mühlen:

von der früh aufgegebenen Tränkpforte (Bädergasse) ging die heute verschwundene „Mühlgasse“ aus 763.

 

Am 10.6.784 vertauschte das Kloster Lorsch einen Wingert, eine Mühle und 10 Morgen Ackerland zu Oppenheim an eine gewissen Berheit gegen andere Güter zu Birstat 764.

 

1236 kaufte das Kloster Schönau eine Mühle in Oppenheim 765. Im Kaufvertrag beurkundet Landolf Bischof von Worms, daß das Kloster Schönau von Gerhard Edelwin dictus Vinazzen die Mühle in Oppenheim, „quod est proximum ecclesie ibidem in ripa flumi­nis quod dicitur Isen“ [welche nächst der Kirche am Ufer des Flusses, genannt Isen], gekauft habe 766 ++++prüfen:: ob Oppenheim, wegen dem Flußnamen Isen+++

 

Literatur/Urkunden:

Anm.: der frühere Stadtarchiv Oppenheim 767 befindet sich seit 1988 im LA Speyer. Die Akten im Oberamt Oppenheim sind im Re­pertorium Best. A 24 verzeichnet. Der Bestand Oppenheim A24 enthält 3831 Archivalieneinheiten, hat einen Umfang von ca. 60 Rgm. und erstreckt sich über den Zeitraum (1344-)1560-1829. Eine ergänzende Überlieferung zum Oberamt Oppenheim ist – neben den frühneuzeitlichen, inhaltlich oft eng mit den Oberamtsarchivalien verzahn­ten Unterlagen des ebenfalls im LA Speyer deponierten Stadtarchiv Oppenheim (Bestand U 298, Unterabteilungen A und B), vor al­lem im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt, in geringerem Umfange auch im Landesarchiv Baden-Württemberg, Generallandesar­chiv Karlsruhe und im Stadtarchiv Ingelheim zu erwarten 768.

 

- LA Speyer Best. A24 Oberamt Oppenheim Nr. 2028: Mühlenwesen, insbesondere Rheinmühlen, Müllerzunft, 1725, 1765-1793

- LA Speyer Best. A24 Nr. 162: Behinderung der Schiffahrt durch Schiffsmühlen in der Molsheimer Au, 1791

- LA Speyer Best. A24 Nr. 212: Aufstellung der in dem Oberamtsgebiet Oppenheim liegenden Ortschaften, Höfen und Mühlen, 1758 [Anm.: enthält entgegen der Titulatur lediglich die alphabetische Auflistung der Ortschaften, jedoch keine Mühlen).

- LA Speyer Best. A24 Nr. 279: Entwürfe der kurpfälzischen Hofkammer für einen Vertrag über die Errichtung von zehn Mühlen und die Rheinschiffahrtsrechte an der auf der kurmainzischen Rheinhälfte liegenden Molsheimer Au, 1792

- LA Speyer Best. U298 Stadtarchiv Oppenheim Nr. 824A: Mühlenwesen, insb. Rheinmühlen; enthält u.a. Angelegenheiten der Müllerzunft, Verordnung gegen den Gebrauch „Herrschaftlicher Säcke“ zu eigenen Zwecken, Druck, Mannheim vom 7.6.1777

- LA Speyer Best. A24 Nr. 912: Erb- und Temporalbeständer im Oberamt Oppenheim, darin auch Verzeichnisse u.a. über Erb- und Temporalbestandsmühlen, 1740-1749

- LA Speyer Best. A24 Nr. 1147: Rechtsstreit Anton Petrelli, Bürger und Handelsmann in Mainz ./. Johann Daniel Friedrich, Bürger und Ohlenschläger in Oppenheim wegen Schuldforderung, 1738-1740

- LA Speyer Best. A24 Nr. 1198: Untersuchung gegen Valentin Meer, Georg Hildt und den Rheinmüller Andreas sowie deren Ehefrau wegen Herstellung von Falschgeld, 1742-1743; Anm.: Johann Georg Hild(t) und dessen Sohn Johann Peter Hild(t) wurden am 22.5.1754 in Mannheim hingerichtet. Valentin Meer wurde zum Stäupen und zur Urfehde verurteilt, die Ehefrau von Johann Georg Hild zum Stäupen und zum Zusehen bei der Hinrichtung

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2013: Mühlenwesen im Oberamt Oppenheim, insbesondere Rheinmühlen 1674, 1690-1727

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2014: Land- und Rheinmühlen im Oberamt Oppenheim, 1696-1723

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2016: 26/9: Land- und Rheinmühlen im Oberamt Oppenheim, 1697-1738

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2032: Gewaltsame Entfernung der Rheinmühle des Sebastian Münch zu Oppenheim jenseits des Rheins durch hessen-darmstädtische Beamte, 1707

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2017: Verpachtung der Rheinmühlen, 1714-1738; enthält u.a. Dekret der kurpfälzischen Hofkammer, durch das der Stadt Oppenheim die Rheinmühlenpacht zugesprochen wird, Abschrift, Mannheim 12.1.1726)

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2028; enthält v.a. Müllerzunft, Laufzeit 1725, 1765-1738

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2015 Laufzeit 1739-1761

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2021: Prozeß des Hospitals zu Worms ./. den Rudelsheimer Müller Andreas Mayer vor dem kurpfälzi­schen Hofgericht wegen Schulden und einem versunkenen Rheinschiff, (1746) 1748-1749

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2018: Bitte des Rheinmüllers um Zuweisung eines Mahlplatzes, 1750-1752

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2019: Gesuch des Rheinmüllers Martin Mörle um Stundung seiner Schulden wegen der durch einen Sturm erlittenen Schäden, 1751

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2020: Verlegung der Rheinmühlen, 1751

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2036: Gesuch der Bürger und Rheinmüller in Oppenheim, Georg Conrad Dörner und Theodor Winck um Versetzung ihrer Rheinmühlen in den Rudelsheimer Hamm, 1769-1770

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2030: Einführung einer Mühlenordnung in Kurpfalz, 1769-1772

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2020: Gesuch des Georg Wilhelm Wolff, Bürgers, Krämers und Müllers in Mainz, an das Oberamt um Ge­nehmigung des Baus einen großen Landmühle; enthält u.a. Bau- und Betriebsplan der projektierten Landmühle (Federzeichnung teil­kol. o.M.), o.D. [ca. 1690]

- LA Speyer Best. A24 Nr. 3060: Prozeß des Andreas Mayer, Rheinmüller bei Rudelsheim gegen den Rathsverwandten Clauß, 1744

- LA Speyer Best. A24 Nr. 3138: Prozeß des Johannes Reinhardt, Müllermeister in Offstein gegen Cornelius Cassauer, 1761

- LA Speyer Best.A24 Nr. 3633: Prozeß des Reichard Schmitt ./. den Rheinmüller Andreas Mayer wg. Forderung, 1744

- LA Speyer Best. A24 Nr. 3654: Prozeß des Juden Aaron Seligmann ./. den Müllermeister Ehrlich aus Mainz, 1785

- LA Speyer Best. U 298 Nr. 98: „Verzeichnuß sämtler der Statt Oppenheim Angehöriger Haußplätz, Gärthen, Acker, Weinberg, Wie­sen, Waßerlöcher etc.“, vom 10.1.1773 [enthält die Namen sämtlicher Grundstücksbesitzer und Erbbeständer in Oppenheim]

- LA Speyer Best. U 298 Nr. 295 F: Wassermühlen in der Mairie Oppenheim, 1809

 

 

- Dampfmühle Oppenheim:

aus dem ehemaligen Zollhaus (Turmstraße 1) wurde im 19. Jh. eine Dampfmühle, dann um 1870

 

 

- Ölmühle vor der Rheinpforte:

im Generalverzeichnis der „herrschaftlichen Gebäude und Güther zur Camer gehörig“ in der Stadt Oppenheim vom 20.10.1684 heißt es: „Ein Schießhaus vor der Rhein Pforthen, worauf jetzo ein Ohlig Mühl gebawet“ 769.

 

 

- Rheinmühlen:

s. Schiffsmühlen

 

 

- Schiffsmühlen:

1789 standen im Rhein bei Oppenheim zwei Schiffsmühlen 770.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A24 Nr. 162: Behinderung der Schiffahrt durch Schiffsmühlen in der Molsheimer Au, 1791

- LA Speyer Best. A24 Nr. 279: Entwürfe der kurpfälzischen Hofkammer für einen Vertrag über die Errichtung von zehn Mühlen und die Rheinschiffahrtsrechte an der auf der kurmainzischen Rheinhälfte liegenden Molsheimer Au, 1792

- LA Speyer Best. A24 Nr. 912: Erb- und Temporalbeständer im Oberamt Oppenheim, darin auch Verzeichnisse u.a. über Erb- und Temporalbestandsmühlen, 1740-1749

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2013: Mühlenwesen im Oberamt Oppenheim, insbesondere Rheinmühlen 1674, 1690-1727

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2014: Land- und Rheinmühlen im Oberamt Oppenheim, 1696-1723

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2016: 26/9: Land- und Rheinmühlen im Oberamt Oppenheim, 1697-1738

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2032: Gewaltsame Entfernung der Rheinmühle des Sebastian Münch zu Oppenheim jenseits des Rheins durch hessen-darmstädtische Beamte, 1707

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2017: Verpachtung der Rheinmühlen, 1714-1738; enthält u.a. Dekret der kurpfälzischen Hofkammer, durch das der Stadt Oppenheim die Rheinmühlenpacht zugesprochen wird, Abschrift, Mannheim 12.1.1726)

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2021: Prozeß des Hospitals zu Worms./. Den Rudelsheimer Müller Andreas Mayer vor dem kurpfälzi­schen Hofgericht wegen Schulden und einem versunkenen Rheinschiff, (1746) 1748-1749

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2018: Bitte des Rheinmüllers um Zuweisung eines Mahlplatzes, 1750-1752

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2019: Gesuch des Rheinmüllers Martin Mörle um Stundung seiner Schulden wegen der durch einen Sturm erlittenen Schäden, 1751

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2020: Verlegung der Rheinmühlen, 1751

- LA Speyer Best. A24 Nr. 2036: Gesuch der Bürger und Rheinmüller in Oppenheim, Georg Conrad Dörner und Theodor Winck um Versetzung ihrer Rheinmühlen in den Rudelsheimer Hamm, 1769-1770

- LA Speyer Best. A24 Nr. 3060: Prozeß des Andreas Mayer, Rheinmüller bei Rudelsheim gegen den Rathsverwandten Clauß, 1744

- LA Speyer Best. A24 Nr. 3138: Prozeß des Johannes Reinhardt, Müllermeister in Offstein gegen Cornelius Cassauer, 1761

- LA Speyer Best.A24 Nr. 3633: Prozeß des Reichard Schmitt ./. den Rheinmüller Andreas Mayer wg. Forderung, 1744

 

 

 

 

 

Opperdingen / Lothringen:

OT von Rolbing, Department Moselle; direkt an der deutsch-französische Grenze gelegen, südlich von Großsteinhausen und westlich von Riedelberg; Opperdingen war eine unabhängige Gemeinde und wurde 1813 in Rolbing eingemeindet.

 

Mühlen:

1792 und 1798 wird Johann Beer als Müller in Opperdingen genannt; °° mit Margarethe Meyer; Vater der Anna Maria Beer (geb. 26.12.1792 und der Catharina Beer (geb. 10.6.1798) 771.

 

 

 

 

 

Osterbrücken / Saarland:

Stadtteil von St. Wendel; im Ostertal gelegen nahe der pfälzischen Grenze; war ab 1444 pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Ober­amt Lichtenberg. Die Gräfin Anna zu Veldenz, die seit 1410 mit dem Pfalzgrafen von Zweibrücken verheiratet war, vererbte die Grafschaft Veldenz ihren 3 Söhnen. Im Erbvertrag vom 6.9.1444 bekam der dritte Sohn Ludwig die Grafschaft Veldenz und die Graf­schaft Zweibrücken. Somit gehörte das obere Ostertal ab diesem Zeitpunkt mit der alten Grafschaft Veldenz zum neugeschaffenen Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und teilte bis zur französischen Revolution das Schicksal der Pfalz-Zweibrücker Lande. Mit der 1444 erfolgten Eingliederung des Veldenzer Besitzes in das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken wurde die Burg Lichtenberg, im Remigiusland Mittelpunkt und Sitz des Oberamtes Lichtenberg. Dieses neugeschaffene Oberamt umfaßte im wesentlichen die Bezirke der alten Veldenzer Landgerichte Kusel (Remigiusland) und Baumholder und erfuhr durch Abtretungen und Neuerwerbungen im Laufe der Zeit verschiedene Gebietsänderungen. Die Grenzziehung stimmte größtenteils mit der des alten Remigiuslandes überein, in dem das obere Ostertal und das Königreich eingeschlossen war. Das Oberamt Lichtenberg war unterteilt in Ämter und Schultheißereien. Das obere Ostertal, mit Ausnahme der Herrschaft und Pfarrei Oberkirchen, die 1261 zur Abtei Tholey und dann nach dem Blieskasteler Erbfolgestreit zum lothringischen Oberamt Schaumburg kam, gehörte seit frühester Zeit zum veldenzischen Teilgebiet, dem Remigi­usland, das den Landgerichtsbezirk Kusel bildete, und nunmehr dem Oberamt Lichtenberg und seinem Unteramt Konken sowie der Schultheißerei Konken zugeteilt wurde.

 

Mühlen:

- Osterbrücker Mühle:

genannt die „Brüchersch Mühl“ (auch Alte Mühle); sie bestand aus 2 Mahlgängen. 1705 hatte Theobald Weyrich die Mühle in Besitz. 1711 kaufte der Müller Harth die Mühle. Sie hatte 1735 2 Wasserräder 772.

 

Im Denombrement des Oberamts Lichtenberg von 1704 ist aufgeführt „NN. der Müller“ 773.

 

 

- Bannmühle zu Osterbrücken, Neumühle, Warthweiler Mühle:

auch als Warthweilermühle bezeichnet 774; 1736 wurde erlaubt eine neuen Mühle (Neumühle) „unten am Dorf“ zu errichten. Die Mühle war Bannmühle. 1745 mußten hier 83 Familien mahlen lassen. Bis 1747 hatte Heinrich Hart (s. Johann Henrich Harth) die Mühle im Besitz. Dann übernahm sie sein Sohn Adam Hart. Dieser kam 1776 beim Schmieren des Kammrades ums Le­ben. Johann Adam Hart hatte hier noch bis 1778 eine Ölmühle betrieben. 1912/13 erhielt die Mühle eine Stromversorgung, gemahlen wurde noch bis 1950 775.

 

Die Mühle im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 aufgeführt und wie folgt beschrieben 776: „.... Bei dem (Anm.: zum Herzogtum Lothringen gehörenden lothringischen) Hof Seitzweiler vereinigen sich der Selchenbach und die von Ober­kirchen (Anm.: gehörte zum Reichsland und war nicht pfalz-zweibrückisch) herabkommende Oster, welch letzteren Namen der Bach nun beibehält. Dieses Wasser treibt die Mühle, welche von dem Dorf Osterbrücken schier umringt ist. 2 Wasserrä­der, 2 Mahlgänge. Der Mühlteich ist vom Wehr bis zum Ende 210 Ruten lang. Die Bannmähler müssen „butzen“ helfen. Die Mühle stand vordem unter­halb des Dorfes. Johann Heinrich Harth ist Erbbeständer, er hat diese Mühle 1711 vor 500fl erkaufft. Nach seinem Bestandsbrief vom 6. Februar 1711 entrichtet er als Pacht nach Lichtenberg 7 Malter Korn und 7 Malter Hafer, dazu 4 fl für ein Mühlschwein und alle 3 Jahre einen Weinkauf von 1 fl. Erhielt die Erlaubnis, unterhalb des Dorfes eine zweite Mühle zu errichten. Es sind in die Mühle ge­bannt: Osterbrücken (ohne den Müller und die Hirten) 11 Familien, Herchweiler 15 Familien, im Hoof 2 Fa­milien, Niederkirchen (war teilweise nach Marth gebannt) 14 Familien, Bubach (was auf der anderen Seite des Flusses wohnt) 9 Fa­milien, Selchenbach 20 Familien, Saal ohne die Hirten 12 Familien.“

 

Bis 1747 hatte Johann Heinrich Harth die Mühle in Besitz. Danach übernahm sein Sohn Adam Harth die Mühle. Dieser kam 1776 beim Schmieren des Kammrades ums Leben. Johann Adam Hart hatte hier noch bis 1778 eine Ölmühle betrieben 777.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 54 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Osterbrücker Bann Mühl [hat] 2 Waßerräder welche 2 Mahlgäng treiben; [zahlt an Pfacht] 4 fl an Geldt, einen trucken Wein Kauffs Guld alle 2 Jahr, 7 Mltr Korn, 7 Mltr Habern. Osterbrücken, Herchweiler, Niederkirchen, Bubach, Selgenbach und Saahl, Jus: aus 83 Familien bestehend seynd hierher gebannt.“ 778

 

Im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ wird am 12.3.1867 die Fahrnisversteigerung angekün­digt: „ …. auf der Neumühle, Gemeinde Osterbrücken, läßt Jakob Harth, Müller von da“ 779. Eine Holzversteigerung am 30.3.1857 wird durch Adam Harth, Müller in Osterbrücken, angekündigt 780.

 

Im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ wird am 12.3.1867 die Fahrnisversteigerung angekün­digt: „.. zu Osterbrücken in der Mühle läßt Frau Elisabetha Müller von da, Wittwe des allda verstorbenen Müllers Jacob Rech, fol­gende Fahrnißgegenstände .. versteigern ...“ 781.

 

Am 21.3.1867 teilt der Müller F. Krauß im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ mit, daß er heute am 21.3.1867 die Osterbrücker Mühle pachtweise übernommen hat 782.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1222/4: „Mühle zu Osterbrücken, 1731-1786“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1223/4: „Wasserfallrecht der Abtei Tholey auf der Mühle zu Osterbrücken, 1731-1744“

 

 

 

 

 

Ostertal:

die Orte waren teilweise pfalz-zweibrückisch, s. *Osterbrücken, s. *Herchweiler, s. *Hanauersmühle

 

Literatur/Urkunden:

- Bettinger, D.: Die Hanauer Mühle. Ein Beitrag zur Mühlengeschichte des unteren Ostertales; in: Saarheimat. Zeitschrift für Kultur, Landschaft, Volkstum 11, (1967), S. 171-73

 

 

 

 

 

Osthofen / Rheinhessen:

s. auch OT Mühlheim

 

Verbandsfreie Stadt im Lk Alzey-Worms, nördlich von Worms am Seebach gelegen.

 

Die 784 erstmals erwähnte Siedlung gehörte zum engeren Einzugsbereich der merowingischen Königspfalz in Worms-Neuhausen. Die kaiserliche Vogtei wurde seit dem Ende des 12. Jh. vom Wormser Bischof verwaltet und als Lehen vergeben. Ab 1400 ging die­ses Lehen teilweise, ab 1468 vollständig an Kurpfalz, die Osthofen dann bis 1798 regierte 783.

 

In Osthofen war das Kloster Hornbach begütert 784. Das Kloster Hornbach verlieh am 7.7.1435 an den Landgrafen Hesso von Leinin­gen u.a. Dorf und Gericht Osthofen 785.

 

Mühlen:

die gute und stetige Wasserführung des Seebachs begünstigte die Anlage von Mühlen im Gebiet von Osthofen. Zeitweise gab es 11 Wassermühlen in Osthofen 786.

 

Drei Mühlen lagen am Pilgerpfad Worms-Aachen im westlich gelegenen Ortsteil Mühlheim, ursprünglich Mittelheim, zwei dazwi­schen, vier im Ort (Steinmühle, Mittelmühle, Niedermühle und Furtmühle) und drei Eselsmühlen (wasserarme Mühlen, im Mittelal­ter mit Eseln betrieben) östlich, außerhalb des Ortes 787.

 

Bei Goswin Widder im „Versuch einer vollständigen geographisch-historischen Beschreibung der Kurpfalz“ heißt es 1767: „Der Flecken Osthofen ist […] stets bei Kurpfalz geblieben. Zu selbigem gehöret der eine viertel Stunde davon westwärts gelegene Meier­hof Mühlheim. […], An diesen Höfen fließet die von Westhofen kommende Seebach vorbei, treibt daselbst die Kammeral alte und neue, sodann eine andere Mahl- und Oelmühle, fließet sofort nach Osthofen, und ehe sie den Flecken erreichet, treibet selbige noch zwo, im Ort selbst aber vier dergleichen Mühlen. […] In Osthofen zählet man 364 Familien, 1727 Seelen […] Dem Domstift zu Worms [gehören] drei Mahlmühlen […] dem Johanniterorden eine Mühle“. 788

 

Ein Aktenvermerk vom 17.6.1795 lautet: „Die in verflossenem Winter vorgewesene große Kälte sowohl alß das beständig angedauer­te Mahlen, verursachten, daß die dahiesige fast allein brauchbar gewesene Mühlen sehr ruiniert wurden, so daß es gegenwärtig kei­nen Aufschub mehr … [duldet], selbige wiederum so geschwind alß möglich zu reparieren […] aber alß des Joh. Weishrs [Anm.: der Name ist abgekürzt und bedeutet Weisheimer], Gg Günters. Hen. Orlemanns und Lud. Künzlers Mühlen … zu gleicher Zeit still gestellet ...“ 789 . Im Winter 1794/95 waren bei außergewöhnlicher Kälte die Osthofener Mühlen in der Gegend fast allein brauchbar, hatten aber durch Frost und andauerndes Mahlen derart gelitten, daß sie alle umgehend repariert werden mußten. Weil an einem gemeinsamen Ablaßgraben gelegen, mußten dabei die Mühlen von Johann Weissheimer (Anm.: Furthmühle), Georg Günther (Anm.: Niedermühle), Heinrich Orlemann und Ludwig Künzler gleichzeitig wegen Überholung stillgelegt werden 790.

 

Am 29ten Pluvoise 1799 wurde eine Aufstellung der im Amt Osthofen gelegenen 9 Mühlen erstellt 791: Altmühle, Neumühle, die Mühle von Jacob Keller und Wilhelm Muth, Stärkmühle, Steinmühle, Liebfrauenstiftsmühle, Mühle des Heinrich Orlemann, Furt­mühle.

 

Da im Jahr 1808 eine Division der großen Armee Napoleons in der Gegend von Oppenheim kantonieren sollte, mußten die Osthofe­ner Müller nicht nur das benötigte Getreide in ihren Mühlen mahlen, sondern auch aus dem Militärmagazin Worms Getreide zum Mahlen abholen. Da sich die Mehllieferung verzögerte, wurde den Müllers am 17.12.1808 militärische Exekution in Form von Geld­strafen und der Einquartierung von Soldaten angedroht 792.

 

1809 gab es in Osthofen neun Mühlen; diese waren auch 1851 noch vorhanden und wurden von folgenden Müllern betrieben: Louis Hildenbrand, Philipp Kurz, Peter (1) Keller, Georg Hildenbrand, Johann (2) Weissheimer, Konrad Armknecht, Peter Joseph Heinrich Wwe., Friedrich Jacob Knieriem und Peter Berger 793.

 

Im Lageplan Osthofen von 1898 sind folgende Mühlen aufgeführt 794: Holzmühle, Steinmühle, Lorchmühle, Pa­pierf­abrik, Furtmühle (Weissheimer).

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. F7 Nr. 969 b: Vor Schultheiß und Schöffen zu Osthofen entzieht Heinz Lange auf das Gut im Felde zu Osthofen, auf das seine Frau Metze, Witwe des Müllers Gülde (+++klären: von welcher Mühle ?+++) gegenüber „Cleschen Randecker“ von Worms Ansprüche erhoben hatte, Urk. v. 2.9.1398

- Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): 1200 Jahre Osthofen, a.a.O., S. 133-138

 

 

- Altmühle:

s. Mühlheim / Rheinhessen

 

 

- Domstift-Mühle:

s. Furtmühle

 

 

- Furtmühle:

ursprünglich Mühle des Hornbacher Klosterhofs; am 12.3.1388 leihen der Dechant Johannes und das Kapitel „zu unserer frauwen zu den greden zu Mentze“ dem Kloster Hornbach ihre Güter zu mulen und dabei', „usswendig des dorfes Osthoven“ 795 Am 14.4.1435 verkauft das Kloster Hornbach Grundstücke in Osthofen gelegen „obwendig Mulen“ an die Johanniter-Komturei Worms. Der Ver­kauf von 150 Morgen Äckern und Wiesen „bey der mulen“ wird am 4.12.1435 nochmals bestätigt 796.

 

Am 28.2.1438 verkaufte das Kloster Hornbach umfangreiche Rechte und Grundbesitz in Osthofen, darunter „Mühlen und Backhäu­ser“ an das Domstift Worms für 8500 Gulden zur Begleichung der hohen Schulden von insgesamt 30000 fl, darunter auch 15 Mltr Korn „von der Mühle hinter dem Hofe (Anm. Kloster-Hof) 797.

 

Am 29ten Pluvoise 1799 wurde eine Aufstellung der im Amt Osthofen gelegenen 9 Mühlen erstellt, darunter die Fortmühle, „ehemals Dhomstift Worms“. Sie steht im Eigentum von Jacob Olischlag 798.

 

In einer am 26.9.1889 in der Bürgermeisterei Osthofen unterzeichneten Urkunde trafen die Eigentümer der auf der Seebach gelegenen Mühlen eine Vereinbarung über das Aufstauen des Seebach-Wassers, um durch das Aufstauen verursachte Nachteile für den Mühlenbetrieb zu vermeiden 799. Beteiligt war u.a. Johann Weihsheimer aus Osthofen, der Besitzer der Furth- und Steinmühle daselbst.

 

 

- Herrenmühle:

am 12.4.1519 bekunden Eberhard Vetzer von Geispitzheim und seine Ehefrau Liese von Ingelheim, daß sie dem Klaus Müller von Leiselheim (Laußelnheim) und dessen Ehefrau Katharina gegen einen jährlichen Zins von 46 Malter die Herrenmühle an der alten Burg in Osthofen mit allem Zubehör (umfangreiche Beforchung) zu einem Erbbestand verliehen haben 800.

 

 

- Holzmühle; Mühle Knieriem:

in der neben dem Konzentrationslager Osthofen gelegenen Holzmühle befand sich ein mit Stacheldraht umzäuntes Lager mit ver­schärften Haftbedingungen. 1934 wurde das sog. „wilde Lager“, das der Verfasser der verbrecherischen Boxheimer Dokumente, der SS-Mann und Massenmörder Dr. Werner Best hatte errichten lassen, geschlossen 801.

 

Um 1648 war Hans Henrich Christmann (luth.; geb. vor 1619 in Franken - † 1679 Osthofen; °° mit Susanna NN.) der Holzmüller in Osthofen 802.

 

Am 29ten Pluvoise 1799 wurde eine Aufstellung der im Amt Osthofen gelegenen 9 Mühlen erstellt darunter die Holzmühle mit 2 Gängen. Sie stand im Eigentum von Peter Rehain 803.

 

In einer am 26.9.1889 in der Bürgermeisterei Osthofen unterzeichneten Urkunde trafen die Eigentümer der auf der Seebach gelegenen Mühlen eine Vereinbarung über das Aufstauen des Seebach-Wassers, um durch das Aufstauen verursachte Nachteile für den Mühlenbetrieb zu vermeiden 804. Beteiligt war u.a. Friedrich Knieriem aus Osthofen, der Besitzer der in Osthofen gelegenen Holzmühle.

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. 014 (Gewerbe- und Kaufmannsgericht) Nr. 337 (Findbuch 1926): darin Nr. 38, 39 Klagen gegen die Fa. J. F. Knieriem Nachfolger GmbH, Mühlenwerke in Osthofen

- Stadtarchiv Worms Best. 015 (Lebensmittelamt) Nr. 131: Kleieauslieferung u.a. der Mühle Knierim in Osthofen (1922-1923)

 

 

- Hornbacher Klosterhof-Mühle :

s. Furtmühle

 

 

- Mittelmühle:

im Winter 1794 erlitt die Mittelmühle Schäden durch Frost. Ein diesbezüglicher Aktenvermerk vom 17.6.1795 lautet: „Die in verflosse­nem Winter vorgewesene große Kälte sowohl alß das beständig angedauer­te Mahlen, verursachten, daß die dahiesige fast allein brauch­bar gewesene Mühlen sehr ruiniert wurden, so daß es gegenwärtig kei­nen Aufschub mehr … [duldet], selbige wiederum so geschwind alß möglich zu reparieren […] aber alß des Joh. Weishrs [Anm.: der Name ist abgekürzt und bedeutet Weisheimer], Gg Günters. Hen. Orlemanns und Lud. Künzlers Mühlen … zu gleicher Zeit still gestellet ...“ 805 . Im Winter 1794/95 waren bei außergewöhnlicher Kälte die Osthofener Mühlen in der Gegend fast allein brauchbar, hatten aber durch Frost und andauerndes Mahlen derart gelitten, daß sie alle umgehend repariert werden mußten. Weil an einem gemeinsamen Ablaßgraben gelegen, mußten dabei die Mühlen von Johann Weissheimer (Anm.: Furthmühle), Georg Günther (Anm.: Niedermühle), Heinrich Orlemann und Ludwig Künzler gleichzeitig wegen Überholung stillgelegt werden 806.

 

1818 war Heinrich Orlemann der Beständer der Mittelmühle in Osthofen 807.

 

In einer am 26.9.1889 in der Bürgermeisterei Osthofen unterzeichneten Urkunde trafen die Eigentümer der auf der Seebach gelegenen Mühlen eine Vereinbarung über das Aufstauen des Seebach-Wassers, um durch das Aufstauen verursachte Nachteile für den Mühlenbetrieb zu vermeiden 808. Beteiligt war u.a. Conrad Armknecht aus Osthofen, Besitzer der Mittelmühle daselbst.

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. 159 Nr. 0347/8: Accurate Beschreibung deren freyherrl[ichen] Dalbergischen Herrnsheimer Linie in den Churpfaltzischen Landen besitzenden Güther und Einkünfte', auch Tabelle der zur Kellerei Herrnsheim gehörenden Erbbestandsgüter ,m darin sog. Steinmühle in Osthofen, sog. Mittelmühle in Osthofen), 1731-1752

- Stadtarchiv Worms Best. 159 Nr. 045: Hauptbuch aller Einnahmen und Ausgaben an Naturalien von den Gefällen und Revenuen des Privat-Eigentums des Herzogs von Dalberg. Herrnsheim 1813, geführt durch Franz Baumann; darin u.a. Einnahmen von der Mittelmühle zu Osthofen

- Stadtarchiv Worms Best. 159 Nr. 0092: Herzoglich von Dalbergische Güter-Verwaltung in Herrnsheim, Hauptrechnung [revidiert] aller im Jahre 1819 in Geld gemachter Einnahmen und Ausgaben [mit drei Bänden Beilagen], darin u.a. Einnahmen von der Mittelmühle zu Osthofen

 

 

- Mühle beim Mühlheimer Hof:

in Osthofen befand sich ehedem ein Haus des Templerordens; heute Mühlheimer Hof, westlich von Osthofen am Seebach, auf Ostho­fer Gemarkung) 809. Beim Mühlheimer Hof befinden sich [Anm.: um 1854] drei Mühlen 810.

 

 

- Neumühle:

am 29ten Pluvoise 1799 wurde eine Aufstellung der im Amt Osthofen gelegenen 9 Mühlen erstellt darunter die Neumühle. Sie steht im Eigentum von Arnold Orlemann 811.

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. 159 Nr. 045: Hauptbuch aller Einnahmen und Ausgaben an Naturalien von den Gefällen und Revenuen des Privat-Eigentums des Herzogs von Dalberg. Herrnsheim 1813, geführt durch Franz Baumann; darin u.a. Einnahmen von der ^Neumühle Osthofen

 

 

- Niedermühle des Liebfrauenstifts Mainz:

unmittelbar an der Niedermühle führt eine steinerne Brücke über den Seebach. Das Wasserhaus der früheren Niedermühle ist noch erhalten, der Eingang zur Mühle befindet sich hinter dem Brückenbau auf der rechten Seite 812. Die Mühle lag um 1437 zwischen ei­ner weitern Stiftsmühle und der Mühle des Christmann Moller 813.

 

Die Niedermühle wird erstmals im Zinsbuch des Mainzer Liebfrauenstifts von 1379 erwähnt. Es ist anzunehmen, daß sie im Zuge der Anlage des Mühlgrabens errichtet wurde. Die Mühle ist um 1429 abgebrannt. In diesem Jahr übernimmt Kläschen Langnas das völlig ruinierte Anwesen und betreibt eine Getreidemühle 814.

 

Am 23.1.1437 erteilt das Liebfrauenstift Mainz [in der Urkunde auch als „Mariengredenstift“ bezeichnet] einen Erbbestandsbrief ei­ner Mühle in Osthofen an Selhenne und seine Ehefrau Else zu einem Jahreszins von 14 Mltr Korn Wormser Maßung, die jährlich zwischen 15. August und 8. September auf ein Rheinschiff bei Rheindürkheim verladen werden sollen, und weitere vier Malter an eine Priesterschaft. Zur Lage der Mühle heißt es in der Urkunde: Die Mühle liegt zwischen einer weitern Stiftsmühle und der Mühle des Christmann Moller 815.

 

Am 29ten Pluvoise 1799 wurde eine Aufstellung der im Amt Osthofen gelegenen 9 Mühlen erstellt darunter die „Liebfrauenstift Erb­bestands Mühle“. Sie stand im Eigentum von Georg Günther 816.

 

In einer am 26.9.1889 in der Bürgermeisterei Osthofen unterzeichneten Urkunde trafen die Eigentümer der auf der Seebach gelegenen Mühlen eine Vereinbarung über das Aufstauen des Seebach-Wassers, um durch das Aufstauen verursachte Nachteile für den Mühlenbe­trieb zu vermeiden 817. Beteiligt waren u.a. Philipp Bodmann u. Wilhelm Heinrichs aus Heßloch als Vormünder der minderjährigen Kin­der Margaretha und Peter Heinrichs, Eigentümer der Niedermühle zu Osthofen.

 

 

- Ölmühle:

1808 war in Osthofen eine Ölmühle in Betrieb. Diese bestand seit 75 Jahren und war eine durch Pferde angetriebene Göpelmühle. Es handelte sich um eine Kundenmühle, d.h. es wurde nur von deren Kunden angelieferte Ölsaaten verarbeitet. Es wurden in 3 Monaten 25 hl Öl produziert 818.

 

 

- Schleifmühle bei Osthofen:

s. Mühlheim / Rheinhessen

 

 

- Stärkmühle:

die Mahl- und Ölmühle des Domstifts in Osthofen 819.

 

Am 26.8.1758 geben Dekan und Kapitel des Domstifts zu Worms geben dem Gerichtsmann Joann Peter Menges und dessen Ehefrau Maria Elisabetha zu Osthofen die Mahl- und Ölmühle des Domstifts in Osthofen im kurpfälzischen Oberamt Alzey "die Störckmühl" (Stärckmühle) mit drei Viertel Morgen Garten zwischen dem Mühlbach und dem Mühlheimer Pfad und ein Viertel Morgen Feld hinter der Scheuer neben Johannes Muth d. Alten, zwei Viertel Feld, wodurch der Weg in die Mühle zieht, zwischen den Herrn von Dalberg und dem 'Schloßhoff' der Domherren für 1600 Gulden Kaufschilling oder Laudemialgeld, in Erbbestand. Die Erbbeständer sollen die Mühle im Bau halten, diese soll nach der Taxation vom 23.II.1753 für 3020 Gulden 33 Kreuzer an die Erben, nach Aussterben der Nachkommen, an das Domstift zurückfallen, und jährlich davon 20 Malter Korn auf Martini Erbpacht liefern, ohne irgendeine Befreiung davon beanspruchen zu können. Bei versäumter Zahlung verfällt der Erbbestand 820.

 

Am 29ten Pluvoise 1799 wurde eine Aufstellung der im Amt Osthofen gelegenen 9 Mühlen erstellt, darunter die Stärkmühle. Sie steht im Eigentum von Martin Kippenberg 821.

 

Am 19.6.1856 erfolgte eine Beschwerde des Peter Keller aus Mühlheim [Anm.: Betreiber der dortigen Schleifmühle] bei der Verwaltung in Osthofen wegen „der Mühlenveränderung seines unteren Nachbars Georg Hildebrand auf der Stärkmühle bei Osthofen“ betreffend das Gefälle des Seebachs 822.

 

In einer am 26.9.1889 in der Bürgermeisterei Osthofen unterzeichneten Urkunde trafen die Eigentümer der auf der Seebach gelegenen Mühlen eine Vereinbarung über das Aufstauen des Seebach-Wassers, um durch das Aufstauen verursachte Nachteile für den Mühlenbetrieb zu vermeiden 823. Beteiligt war u.a. Georg Hildebrand aus Osthofen, Besitzer der Stärkmühle daselbst.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. U326 (Gemeindearchiv Westhofen) Nr. 894: enthält u.a. die Bitte des Erbbeständers der Störckmühle in Osthofen an das Domkapitel zu Worms um Gewährung eines Kredits über 1000 fl.

 

 

- Steinmühle:

im Ort gelegen; aus der Steinmühle stammt die Familie Weißheimer, die mit Johann *Weißheimer (1797-1883), Historiker, Bürger­meister und Landtagsabgeordneter, einen bedeutenden Osthofener Bürger hervorgebracht hat 824.

 

1656 war Heinrich Steinmüller der Müller auf der Steinmühle in Osthofen 825.

 

Johann Peter (2) *Keller (12.1.1723 Osthofen - † 12.8.1771 ebd.) war Müller auf der Steinmühle in Osthofen 826; °° mit Katharina Elisabeth Orb (27.5.1726 - † 2.12.1790 Osthofen; T.d. Küfermeister Johann Christian Orb; °° II 3.11.1774 in Osthofen mit dem kurpfälzischen Zoller in Osthofen Philipp Jakob Dechen) 827. Johann Peter Keller stammt aus der Schleif- und Ölmühle in Mühlheim bei Osthofen. Die Tochter des Johann Peter (2) Keller war mit dem Besitzer des Schülerhofes in Osthofen, Johannes Weissheimer verheiratet. Der Sohn aus der Ehe, Johannes (1) *Weissheimer wurde Müller auf der Steinmühle 828.

 

Am 29ten Pluvoise 1799 wurde eine Aufstellung der im Amt Osthofen gelegenen 9 Mühlen erstellt darunter die Steinmühle. Sie stand im Eigentum von Johannes (1) *Weisheimer 829. Auf diesen folgte der Sohn und Betriebsinhaber Johannes (2) *Weissheimer († 8.9.1883 Osthofen) 830.

 

1855 kam es zur Setzung eines neuen Eichpfahls bei der Furth- und Steinmühle 831.

 

In einer am 26.9.1889 in der Bürgermeisterei Osthofen unterzeichneten Urkunde trafen die Eigentümer der auf der Seebach gelegenen Mühlen eine Vereinbarung über das Aufstauen des Seebach-Wassers, um durch das Aufstauen verursachte Nachteile für den Mühlenbetrieb zu vermeiden 832. Beteiligt war u.a. Johann Weihsheimer aus Osthofen, der Besitzer der Furth- und Steinmühle daselbst.

 

Heute Weingut Steinmühle May-Weißheimer 833.

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best. 159 Nr. 0347/8: Accurate Beschreibung deren freyherrl[ichen] Dalbergischen Herrnsheimer Linie in den Churpfaltzischen Landen besitzenden Güther und Einkünfte', auch Tabelle der zur Kellerei Herrnsheim gehörenden Erbbestandsgüter ,m darin sog. Steinmühle in Osthofen, sog. Mittelmühle in Osthofen), 1731-1752

- Stadtarchiv Worms Best. 159 Nr. 045: Hauptbuch aller Einnahmen und Ausgaben an Naturalien von den Gefällen und Revenuen des Privat-Eigentums des Herzogs von Dalberg. Herrnsheim 1813, geführt durch Franz Baumann; darin u.a. Einnahmen von der Neumühle Osthofen

 

 

 

 

 

Otterbach, Bach:

der Otterbach ist ein 9,1 km langer, orografisch rechter Nebenfluß der Lauter. Der Otterbach entspringt etwa 2,4 km nördlich von Ot­terberg an der Ostflanke des Bruchbergs auf einer Höhe von 357 m ü. NN. Zuerst nach Osten abfließend wendet der Bach seinen Lauf in einem weiten Bogen nach Südwesten, durchfließt Otterberg und mündet im Dorf Otterbach auf 217 m ü. NN rechtsseitig in die Lauter. Der Bach überwindet auf seinem 9,1km langen Weg einen Höhenunterschied von 140 m, was einem mittleren Sohlgefälle von 15,4 ‰ entspricht. Das 29,564 km² große Einzugsgebiet wird über Lauter, Glan,Nahe und Rhein zur Nordsee entwässert 834.

 

 

 

 

 

Otterbach:

s. auch Santbach/Sambach

 

VB Otterbach LK Kaiserslautern; bei Kaiserslautern, im Lautertal gelegen. Das Dorf gehörte seit 1663 835als Reichslehen zur Grafschaft von der Leyen, Oberamt Blieskastel, Unteramt Otterbach 836.

 

Mühlen:

am 23.6.1229 bezeugen Bischof Heinrich von Worms und die universitas civium Wormatiensium, daß „Emercho de Wormatia dictus de Mulbaum und seine Frau Anthonia samt den Söhnen … zu Gunsten des Klosters Otterburg auf ihre Ansprüche an die Mühle zu Santbach verzichten“ 837.

 

Um 1611 ist Conrad *Deißinger der Müller in Otterbach; er hat einen Streit mit dem Wasenmeister in Kaiserslautern Wilhelm Busch wegen eines erstochenen Pferdes 838. ++++klären : welche Mühle++++

 

Bis 1678 war Hans *Heil als Müller in Otterbach 839. Um 1683 ist Peter *Heygel Müller in Otterbach; °° mit „Anna Maria Heigelin“; er ist am 18.3.1683 Pate in Otterberg beider Taufe der Anna Margaretha Kremer 840.

 

Am 19.5.1686 wird Johan Herman Christmann, der Sohn des „Mstr. Joh. Henrich *Christman, Müller zu Otterbach und Anna Marg­retha“ in der deutsch-reformierten Kirche in Otterberg getauft 841.

 

 

- Hachsche Mahlmühle:

der Müller Daniel *Hach (9.3.1741 Kaisersmühle bei Kaiserslautern - 17.11.1783 Otterbach; Sohn des Müllers auf der Kaisersmühle Jakob *Hach und der Dorothea *Pfaff) ist seit 1758 Erbbestandsmüller auf der Mühle in Otterbach bei Kaiserslautern; °° am 24.4.­1759 in Katzweiler mit der Müllerstochter Katharina Elisabetha *Kolter (Tochter des Müllers auf der Schafmühle bei Katzweiler Jo­hannes *Kolter und Katharina Elisabetha *Weißmann) 842.

 

Anm.:

Der Müllermeister in Otterbach, Johan n Daniel *Haag war ist am 18.4.1759 Pate bei der Taufe des Johann Daniel Leswing in der re­formierten Kirche in Otterberg; Patin war bei dieser Taufe ebenfalls die Müllerstochter Elisabeth Kolter aus Katzweiler, die Tochter des Müllers Johannes Kolter (!) 843. ++++prüfen:der Name 'Johann Daniel Haag“ ist mE höchstwahrscheinlich wegen Schreib- oder Lesefehler falsch wiedergegeben. In Otterberg gab es die Hachsche Mühle; dort war 1758 als Erbbeständer der Müller Johann Daniel *Hach; °° am 24.4.1759 in Katzweiler mit der Müllerstochter Katharina Elisabetha Kolter (Tochter des Müllers auf der Schafmühle bei Katzweiler Johannes *Kolter und Katharina Elisabetha *Weißmann) 844.

 

Um 1796 ist Daniel Haach „Müllermeister von Otterbach; °° Katharina Heberlin vom Daubenbornerhof; Vater des am 1.12.1797 in Otterberg getauften Sohnes Anton Karl Daniel († 14.7.1797) 845.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 werden in Otterbach genannt die beiden Handelsmüller Daniel Hach und Johann Hach 846.

 

Um 1934 war Karl *Hach der Müller in Otterbach; Vater des Müllers in Otterbach Hermann *Hach (* 11.9.1904 Otterbach, °° 27.9.1934 mit Anna Henriette Müller) 847.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Saarland Best. vdL von der Leyen, Amtsbuch vdL 2187: Bestandsbriefe und Nachrichten, die Mühle zu Otterbach betreffend, 1652

- LA Saarland Best. vdL von der Leyen, Amtsbuch vdL 2603: Die fürstlich Leyenschen Besitzungen in Otterbach und Sambach, deren Verwaltung und Verkauf betreffend, 1804-1813 +++bearbeiten: ob darin Mühle?+++

- LA Saarland Best. vdL von der Leyen, Amtsbuch vdL 2347: Actus possessionis der Herrschaften Blieskastel, Burrweiler, Otterbach, Forbach und Glanmünchweiler nach dem Ableben des Herrn Damian Adolph von der Leyen im Namen Herrn Karl Kaspars, 1687 +++bearbeiten: ob darin Mühle?+++

 

 

 

 

 

Otterberg:

VG Otterberg, Lk Kaiserslautern; nördlich von Kaiserslautern, am Otterbach gelegen; Otterberg gehörte zur Kurpfalz, Oberamt Kai­serslautern. Über die Situation in Otterberg nach Ende des 30jährigen Krieges berichtet das Otterberger Verzeichnis.

 

Mühlen:

Johann Goswin Widder schreibt in seiner Beschreibung der Kurpfalz von 1788: “Eine Viertelstunde nordwärts davon [Anm.: der Stadt] entspringt die Otter aus einer starken Quelle, die man den Ottersprung nennet. Eine kleine Strecke von dieser Urquelle treibt sie schon einige Mühlen, fließt sodann durch die Stadt, und treibt darin 1 Mahl- 1 Schleif- 1 Lohe- und 1 Walkmühle, wie auch aus­ser den Mauern die Beutel- und Neumühlen.“ 848

 

Am 5. des Christmonats 1652 wird im deutsch-reformierten Kirchenbuch Otterberg erwähnt die Taufe des Hanß Debelt; der „Vatter wahr genennet der Teutschmüller“ 849.+++klären: welche Mühle+++

 

Am 16.5.1652 wird im deutsch-reformierten Kirchenbuch Otterberg erwähnt die Taufe der Maria Margreth Rinck als „Petter“der „Nicklaß *Moseler, muller zu Otterberg“ 850. °° mit Engel NN:, am 13.6.1652 wird in Otterberg die Tochter Anna Catharina Moseler getauft 851. +++klären: welche Mühle+++

 

Am 25.6.1654 wird in Otterberg getauft der Sohn des Müllers in Otterberg Johan Rudolph +++klären: welche Mühle+++ , namens Hanß Peter Rudolph bei der Taufe sind Paten der Müller in Annweiler Peter *Mühlmichell und der „Müller zu Türckheim“ Hanß *Helman 852.

 

Am 16.2.1657 wird als Müller in Otterberg der Johannes *Schön erwähnt +++klären: welche Mühle+++ ; aus Kaiserslautern; 1657 im reformierten Kirchenbuch Otterberg erwähnt als „von Lautern, jetzun der Müller von Otterberg“; °° Catharina NN.; Vater der am 8.2.1657 in der reformierten Kirche in Otterberg getauften Anna Rosina Schön 853.

 

Am 17.11.1679 sind „Peter Heyl, Müller und Anna Margret, von Otterbach“ die Paten bei der Taufe Anna Eva Brin 854.

 

In Otterberg und seiner Gemarkung gab es im 18. Jh. und der ersten Hälfte des 19. Jh. fünf Mahlmühlen. Hinzu kam 1860 eine weitere Mühle, die zunächst nicht als Mahlmühle konzipiert war, sondern als Hanfreibemühle 855.

 

Am 25.1.1785 wird im reformierten Kirchenbuch von Waldfischbach erwähnt, die Hochzeit der Anna Maria Hofmann, der Tochter des verstorbenen Müllers bei Otterberg, Andreas *Hofmann 856. +++klären: welche Mühle+++

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird auf in Otterberg die „Handelsmühle Jacob Hemmer Wittib“ genannt; Eigentümerin Katharine Willenbacher, Witwe von Jakob Hemmer. Procura hatte Jacob Hemmer 857.+++klären: welche Mühle+++

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird in Otterberg genannt der Handelsmüller Jacob Winterroll 858.+++klären: welche Mühle+++

 

Um 1871 wird Philipp Matthieu als Müller und Ziegler in Otterberg genannt +++klären: welche Mühle+++; er war °° mit Margarete Baumgärtner; sein Sohn, der Tagelöhner Heinrich Matthieu (geb. 19.4.1844 Otterberg) heiratet am 27.5.1871 in Otterberg die Barbara Meyer (1.6.1842 Olsbrücken - † 3.3.1907, Tochter des Taglöhners Peter Adam Meyer und der Maria Elisabeth Hesch) 859.

 

Literatur/Urkunden zu Mühlen allgemein:

- Steinebrei, Hans: Die Mühlen im Ottertal unterhalb Otterbergs; in: Kaiserslautern <Landkreis> : Heimatjahrbuch ... des Landkreises Kaiserslautern. 1989, S. 135-144.

 

 

- Beutlersmühle:

auch Beutlermühle 860, sonst Beutlersmühle 861, Galle-Mühle 862.

 

In den von der Kurpfalz verwalteten Gebieten war das Tuchmacherhandwerk heimisch und wurde im 16. Jh. durch die Ansiedlung von ausländischen Webern kräftig gefördert, so auch in Otterberg. Pfalzgraf Johann Casimir, Inhaber von Pfalz-Lautern nahm wallo­nische Glaubensflüchtlinge in die Gebäude der Otterburg und des 1561 aufgelösten Klosters auf; dies führte zu einem solchen wirt­schaftlichen Aufschwung, daß Otterberg 1581 sogar Stadtrecht erhielt. Die Weber benötigten zum Walken der produzierten Stoffe eine Walkmöglichkeit; es wurde ihnen deshalb die Errichtung zweier Walkmühlen genehmigt. Die eine entstand vor dem Unteren Tor, in der Näher des Hofes Weiler 863, später Beutler Mühle genannt.

 

Ab 1707 war der 1631 in Buchholderberg / Schweiz geborene Christian *Beutler, der Namensgeber und Müller auf der Beutlersmüh­le in Otterberg 864. Christian Beutler kaufte am 20.7.1707 eine Mühle nach ihm benannt 'Beutlersmühle'; ist 1724 Mahl- und Olig­mühle, war früher eine Walkmühle. Sie stand unweit des verschwundenen Hofgutes Weiler 865 1733 „Beutlers mühl“ 866. Sein Sohn Jakob *Beutler († um 1753; °° mit Maria Brennemann) war ebenfalls Müller auf der Beutlersmühle 867.

 

1759 ist „Erbbeständerin auf der sog. Weiler Mühle bey Otterberg Jacob Beutlers wittib“ d.h. Maria Brennemann, Wwe. des Jakob Beutler 868.

 

1772 „an der Beutler Mühl“ 869; 1787 „Beutelmühle“ 870; 1837 „Die Beutler- oder Galesmühle“ 871. Bei der Mühle lag das eingegan­gene Dörfchen Weiler, worauf o.a. „Weiler Mühle“ von 1759 beruht. Es ist anzunehmen, daß die Mühle also als Mühle zu dieser Siedlung des 7./8. Jh. entstanden war. Der 30jährige Krieg zerstörte sie. Wann sie wieder aufgebaut wurde, ist nicht bekannt, wahr­scheinlich erst von dem Beständer Jakob Beutler vor 1733 872.

 

Um 1786 war Johann Engel der Ölmüller auf der Beutlermühle 873.

 

Um 1800 (err.) war der Mennonit Peter Galle (26.12.1758 Geistermühle bei Uffhofen / Rheinhessen - ++++ Sembach; Sohn des Mül­lers Jakob *Galle und der Agnes Kolb) der Müller auf der Beutlermühle bei Otterberg; ; °° mit Elise Engel, geb. Risser aus Friedels­heim; er war auch Prediger der Mennonitengemeinde Sembach und starb an einem Schlagfluß während des Gottesdienstes auf der Kanzel 874. Vater u.a. des Peter Galle (geb. 10.8.1801 Beutlersmühle), ausgewandert nach Nordamerika 875.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 5.8.1826 die Versteigerung der Mühle annonciert: „Auf Betreiben von 1) Herrn David Galle, Müller auf der Beutlermühle, 2) Herrn Jacob Morgens, Königl. Notär zu Kaiserslautern, den angeblich in Amerika sich aufhal­tenden Johann Galle vertretend, sämmtlich Benefiziar-Erben der Verlassenschafts-Masse ihres verstorbenen Vaters Hrn. Peter Galle, im Leben Müller auf erwähnter Beutlermühle … wird zur Versteigerung geschritten. Beschreibung der Mühle: Die Mühle beste­het: 1) In einem zweystöckigten Gebäude, enthaltend ein geräumiges Wohnhaus und die Mahlmühle mit 2 Mahl- und einem Schäl­gang, neben diesem Gebäude ein Pferdestall …,ferner ein Holzschoppen, Brennhaus, Backofen, 4 Schweinställe und eine Waschkü­che. 2) In einem einstöckigten Gebäude, enthaltend eine Oehlmühle mit doppelter Presse und Schrotmühle …“ 876.

 

1841 wollte der Müller auf der Galle-Mühle, Franz Aufschnaiter, beim Einfluß des Dreibrunnerbaches in die Stadt Otterberg eine Hanfrei­be errichten. Hiergegen erhob der Stadtmüller Christian Lellbach Einspruch, da er für die Reinigung des Baches, der zur Stadtmühle lief, zuständig war und der Zufluß laut der Kaufurkunde über die Stadtmühle von 1718 nicht gehemmt werden durfte. Daraufhin wurde die Genehmi­gung versagt, nachdem auch Adjunkt Philipp Amos, der mit seinen Gebäuden Angrenzer am Mühlbach war, Einspruch erhoben hatte 877.

 

1848 wird Franz Georg Aufschnaiter als Bürgermeister, Müller und Gutsbesitzer in Otterberg genannt 878.

 

Abbildung:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 243

 

Literatur/Urkunden:

- Walther, Willi: Die Beutler Mühle. Zusammenstellung und Bearbeitung von Willi Walther, Deidesheim 1996-1997; ohne ISBN, Be­legexemplar bei Bibliothek PRFK Ludwigshafen

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung. Nr. 58 vom 9.3.2000 (Beutlermühle bei Otter­berg)

 

 

- Eichmühle:

s. Geisenmühle

 

 

- Engel'sche Mühle, Bachmühle:

1841 wollte der Müller auf der Galle-Mühle, Franz Aufschnaiter, beim Einfluß des Dreibrunnerbaches in die Stadt Otterberg eine Hanfreibe errichten. Hiergegen erhob der Stadtmüller Christian Lellbach Einspruch, da er für die Reinigung des Baches, der zur Stadtmühle lief, zuständig war und der Zufluß laut der Kaufurkunde über die Stadtmühle von 1718 nicht gehemmt werden dürfte. Daraufhin wurde die Genehmi­gung versagt, nachdem auch Adjunkt Philipp Amos, der mit seinen Gebäuden Angrenzer am Mühlbach war, Einspruch erhoben hatte 879.

 

Christian Lellbach, der Besitzer der Stadtmühle, der auch Eigentümer von Grundstücken unmittelbar an der Stadtmauer war, durch welche der Bach in den Stadtbereich floß, beantragte nun seinerseits 1842, ihm den Bau einer Hanfreibe zu genehmigen. Nach mehreren Ablehnungen durch den Stadtrat, wurde ihm am 8.1.1843 die Konzession unter Auflagen erteilt. Lellbach hatte jedoch, ohne die Genehmigung abzuwarten, die Mühle bereits errichtet, und mehrmals zur Probe gemahlen. Daraufhin beschwerte sich der daneben wohnende Adjunkt Amos mit einem Schreiben vom Januar 1843. Er trug vor, durch die Hanfreibe würden erhebliche Erschütterungen ausgelöst, die Fenster und Türen seines Hauses zittern lassen, wodurch die Bewohner seines Hauses am Schlaf gehindert würden 880.

 

1852 erfolgte die Übernahme des Besitzes durch Jacob Engel, einem Stiefbruder des Christian Lellbach. Er soll die Hanfreibemühle in den folgenden Jahren in eine Mahlmühle umgewandelt haben, ohne daß es zu Beanstandungen gekommen war. Allerdings handelte es sich um einen „Schwarzbau“. Erst 1859 schritt Jacob Engel zur Legalisierung und beantragte die Genehmigung der Umwandlung. Nun stellte sich heraus, daß die Mühle bzw. der Mühlkanal entgegen der Konzession um 31 cm höher erbaut war. Der Nachbar Amos verlangte nun den Rückbau, was allerdings den Betrieb der Mühle in Frage gestellt hätte. Im Verlauf des weiteren Verfahrens wurde durch das Landkommissariat bei der Aichpfahlsetzung die Wasserhöhe reduziert, weshalb ein neues Wasserrad gebaut werden mußte. 881.

 

Jacob Engel starb schon 1861 und seine Schwester Katharina (1826-1906) kaufte den Betrieb. Ihr Bruder, der Bäcker Peter Engel (1824-1891, °° mit Charlotte Glück), besaß das Haus in der Hauptstraße 61. Dessen Sohn Georg Engel (1868-1936) übernahm die Mühle. Er war von 1915-1920 Bürgermeister der Stadt Otterberg. Georg Engel stockte die Mühle auf und errichtete nach 1900 ein neues Wasserrad. Der Mühlenbetrieb wurde Anfang der 1920er Jahre eingestellt 882.

 

Urkunden/Literatur:

- Steinebrei, Hans: Die Engel'sche oder Bachmühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1991, S. 93-96 [Otterberg]

 

 

- Geisenmühle/Geißenmühle, früher Eichmühle:

in den Mühlensammlungen von Weber nur beiläufig erwähnt, in der Mühlenbeschreibung von Otterberg jedoch nicht aufgeführt 883. Sie wird 1800 als „Geißenmühle“, sowie von 1828 bis 1963 als „Geisen­mühle“ erwähnt 884, ist jedoch wesentlich älter. „Die Mühle erhielt diesen Namen nach drei benachbarten Bergen, dem Vordern, Hintern und Obern Geißberg. Aber für 'Geißberg' lesen wir 1773 'Gautzenberg', 1731 'Gaugsberg' und 1609 'Gauchsberg'. Folglich ist 'Geißberg' falsch, entstand durch Umdeutung aus 'Gauchsberg', d.i. 'Kuckucksberg' (mhd. 'gouch' = Kuckuck“) 885. „In älterer Zeit führte die Mühle den Namen 'Eichmühle' 886; dabei gab es den 'Eichwoog' und bei der Mühle endete die 'Eychmühldöll' 887 ins Otterbachtal ein. Der Woog bestand lange vor der Mühle: 1579 'Eichw­oog …. gegen dem Dorff Otterbach', d.h. an der Grenze von Otterbach, als ein Hauptwoog aufgeführt. Also erhielt die daran erbaute Mühle ihren älteren Namen vom Woog. Beziehungsname ist der Baumname“ 888.

 

1701 wird Peter *Heyl als „Müller in der Eichmühle“ im Kirchenbuch erwähnt; °° mit Barbara NN.; am 10.3.1701 wird in der deutsch- reformierten Kirche in Otterberg seine Maria Catharina getauft 889.

 

Um 1716 war Johann Nicolas *Mattinger (auch Madinger) der Müller auf der Geißenmühle; er ist am 15.11.1716 Pate bei der Taufe des Jean Davidt Henrich in Otterberg 890. „Johann Nikolaus Madinger, Müller auf der sog. Geißenmühle u. d. Hausfrau“ waren am 11.9.1728 Pate bei der Taufe der Susanna Catharina Mörsch in Otterberg 891. Vater der Sybilla Catharina Mattinger; diese war am 16.10.1766 Pate bei der Taufe der Sybilla Catharina Opp in Otterberg und wird im Kirchenbuch bezeichnet als „des Johann Nikolaus Mattinger, gewesenen Müllers in der sog. Geisenmühle ledige Tochter“ 892 und erneut am 16.10.1766 Patin in Otterberg „Sibylla Ca­tharina, des Johann Nicolaus Mattinger, gewesenen Müllers in der sogenannten Geisenmühle ledige Tochter“ 893.

 

Um 1740 war Jacob *Albert der Müller und Erbbeständer auf der Geißenmühle in Otterberg. Die Mühle wurde 1740 im Rahmen der Ermittlung von Steuergrundlagen des Katzweiler Gerichts bewertet 894. Er ist am 15.3.1742 Pate bei der Taufe des Johann Jacob Greulich in Otterberg 895.

 

1751 ist Peter Jakob *Eckel der Geißenmüller 896.

 

Zwischen 1774 und 1786 wird der vom Fröhnerhof stammende Johann Jacob *Hemmer als Müller [?] ++++klären ++++ auf der Gei­senmühle bei Otterberg im kath KB Otterberg erwähnt 897.

 

Am 26.5.1791 wird der Sohn des Friedrich *Heil (ref.), Lehensmüller auf der Geisenmühle und der Margaretha NN. (luth) in Otter­berg getauft 898. Am 10.7.1796 werden „Friedrich Heyl, Müllermeister auf der Geisenmühle und Ehefrau Margaretha“ als Paten in Otterberg erwähnt 899.

 

 

- Hanfreibe:

s. Engel'sche oder Bachmühle

 

 

- Klostermühle:

s. Stadtmühle

 

 

- Lohmühle:

1788 und 1837 erwähnt als „Lohmühle“; seitdem erscheint der Name nicht mehr 900.

 

 

- Neumühle:

die Mühle lag im Schelmental bei Otterberg 901.

 

am 26.1.1687 wird im deutsch-reformierten Kirchenbuch von Otterberg der „Valentin Pfaffe, Junggeselle auf der Neumühle“ als Pate erwähnt 902.

 

1682 wird Johannes *Schön [Anm.: zuvor Müller auf der Schloßmühle Imsbach] anläßlich der Hochzeit seines Sohnes Johann An­dreas *Schön, als Müllermeister auf der Neumühle bei Otterberg bezeichnet 903.

 

1687 ist der Müllermeister und spätere Stadtmüller Johann Daniel *Schön der Müller auf der Neumühle 904.

 

1725 ist Henrich *Pfaff der Müller auf der Neumühle 905.

 

Die Mühle ist 1739 in der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern aufgeführt und wird wie folgt beschrieben 906: „Die Neumühle in Otterberg. Besitzerin ist Wilhelm Seyberts Wittib. Ihr Mann hat die Mühle gekauft. 1 Mahl- und 1 Ohliggang. Gibt seit 1722 4 Ma. Korn für den Wasserfall in die Pflege Otterberg.“

 

1742 ist Henrich *Scheib der Müller in der Neumühle; °° mit Maria Catharina Inwert aus Weltersbach; Vater des am 9.6.1742 gebo­renen Philipp Henrich Scheib 907. Er ist vor 1756 verstorben, denn bei der Taufe der Neumüllertochter Maria Catharina Hoffmann [Anm. d. Verf.:Tochter des Neumüllers Andreas *Hofmann] am 10.10.1756 ist als Patin im Kirchenbuch aufgeführt: „Maria Cathari­na, † Henrich Scheib, Bürger und Neumüllers Witwe 908.

 

1756 ist Andreas *Hoffmann „Bürger und Neumüller“ in Otterberg 909. † vor 1785 err.; Müller „bei Otterberg“; am 25.1.1785 wird im reformierten Kirchenbuch von Waldfischbach erwähnt, die Hochzeit der Anna Maria Hofmann, der Tochter des verstorbenen Mül­lers bei Otterberg, Andreas Hofmann 910.

 

1767 ist Friedrich Eckel der Müller auf der Neumühle; er ist lutherisch; °° mit der Anna Maria NN.; Vater der am 14.6.1767 gebore­nen Wilhelmina Lovisa Eckel 911.

 

1774 ist Johann Peter Eckel der „Neumüller“ auf der Neumühle in Otterberg; °° Juliana Elisabetha; Vater des am 23.9.1774 gebore­nen Johann Friedrich Eckel 912.

 

Um 1791 war Peter Gehm, „Bürger und Müllermeister auf der Neumühl“ 913.

 

1798 war Johann Jacob *Korell der frühere Ölmüller von Otterberg, aus der Wappenschmiede in Hardenburg stammend, als Müller auf der Neumühle 914. Da Peter Gehm bis zu seinem Tode um 1818 allerdings Eigentümer der Neumühle war, dürfte der Johann Ja­cob Korell lediglich Mühlarbeiter auf der Neumühle gewesen sein.

 

Am 3.3.1818 wird in Otterberg „auf Anstehen von Maria Margaretha Schneider, Wittib von Peter Gehm, eine nahe bey Otterberg .. gelegen Mahlmühle, die Neumühle genannt, öffentlich in einen 6=, 9= oder 12jährigen Bestand gegeben. Die Mühle bestehet in zwey Mahl- und einem Schälgang, und ist so gelegen, daß an Mahlgästen kein Mangel ist; dazu gehören ferner: 1) eine Wohnung, Scheune Stallung, Hofraith und Pflanzgarten; 2) ohngefähr 25 Morgen Ackerland; 3) ohngefähr 8 Morgen Wiesen ...“ 915.

 

Am 9.5.1836 wird „auf Anstehen von Johann Peter Hubing, Handelsmann in Otterberg, gegen seine Schuldner, die Erben des auf der Neumühle bei Otterberg verstorbenen Müllers, Peter Gehm, und dessen gleichfalls verlebten Ehefrau, Margaretha Schneider, auf den 5. März 1834 angekündigte Zwangsversteigerung, welche wegen von Seiten der Schuldner erhobenen, durch Urtheil des Bezirksge­richts von Kaiserslautern vom 9. October 1835, dasselbige gehörig einregistriert, als unbegründet abgewiesene Einreden bisher ver­zögert worden war“, nunmehr versteigert 916.

 

Urkunden/Literatur:

- Steinebrei, Hans: Die Neumühle im Schelmental bei Otterberg; in: Kaiserslautern, Stadt und Land Nr. 3/1984, S. 12-15

 

 

- Ohligmühle, Wißmannsmühle:

die Otterberger Ölmühle behielt diesen Namen bis zu ihrer Auflassung vor dem I. Weltkrieg, obwohl im 19. Jh. auch noch andere Oh­ligmühlen in und bei der Stadt in Betrieb waren. Die Otterberger Ohligmühle ist einer der ältesten Betriebe dieser Art in der Pfalz. Kurfürst Johann Casimir genehmigte 1581 den Bau dieser Mühle am Otterspringer Woog (zwischen der Stadt und dem heutigen Schwimmbad gelegen), im sog. Schellental. Nach der Konzessionsurkunde betrug der Boden- und Wasserzins 4 Gulden. Erbauer der Ölmühle war die Stadt Otterberg. Später wurde ein Mahlgang errichtet, wie sich aus dem Urkataster vom 142.12.1835 ergibt. 1835 war Besitzer der Mühle Adam Winterroll, der die Mühle bereits 1809 um 6205 frcs. von Peter Hubing und Kindern ersteigert hatte. Seit 1890 ist Familie Wißmann Eigentümer des Anwesens. Herbert Wißmann hat ca. 1970 die letzten Reste der Ölmühle, die in dem großen Wohngebäude untergebracht war, im Zuge von Umbau- und Neubauarbeiten beseitigt 917.

 

1710 ist als „Ohligmüller“ (++klären: das KB enthält keine Ortsangabe+++) der Johann Seybert im Kirchenbuch von Otterberg als Pate erwähnt 918.

 

Am 2.12.1739 war bei der Taufe der NN. König als Patin anwesend: „Maria Elisabetha, des Christoffel Schmied Müllers in der Oh­ligmühle allhier Hausfrau“ 919. Am 9.6.1742 ist “Maria Elisabetha, des Christoffel Schmied, Ohligmüller von hier Hausfrau 920.

 

1756 ist der Daniel *Hertzog „Bürger und Oligmüller“ in Otterberg (?) im Kirchenbuch Otterberg bei der Taufe der Tochter des Neu­müllers in Otterberg Andreas *Hofmann) als Pate erwähnt 921. Am 5.1.1760 der „Meister Johann Daniel Hertzog, Bürger und Bäcker“ bei der Taufe seiner Tochter Maria Christina im Kirchenbuch Otterberg verzeichnet; °° mit Maria Catharina NN. 922. Am 28.2.1769 geboren und am 2.3.1769 getauft wird in Otterberg die Catharina Margaretha Herzog, Tochter des „Daniel Herzog, Kir­chenältester und Müller auf der Ölmühle und Maria Catharina“ 923.

 

Am 13.10.1765 wird als Pate im Kirchenbuch erwähnt „Anton Wagner aus der Ölmühle und Maria Charlotta seine Ehefrau“ 924.

 

Um 1792 war Johann Jakob *Korell der Müller auf der Ölmühle, dieser war um 1798 Müller auf der Neumühle in Otterberg 925.

 

Urkunden/Literatur:

- Steinebrei, Hans: Die Ölmühle oder Wißmannsmühle bei Otterberg; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1987, S. 120-124

 

 

- Stadtmühle, Klostermühle:

am 28.1.1675 ist im deutsch-reformierten Kirchenbuch von Otterberg als Patin eingetragen „Ottilia, hiesige Stadtmillerin“ 926.

 

Am 26.8.1688 wird in Otterberg der Sohn Hans David Schön des Stadtmüllers Johann Daniel *Schön und der Anna Barbara NN. ge­tauft; hierbei sind im Kirchenbuch eingetragen die Eltern „Meister Hanns Daniel Schön, Stadtmüller und Anna Barbara“ 927.

 

1688 war der ehemalige Stadtmüller in Otterberg, Hans-Geörg NN., Müller in Rehweiler. Im deutsch-reformierten Kirchenbuch von Otterberg befinde sich am 19.12.1688 der Taufeintag der Maria Barbara NN. Als Eltern sind angegeben: Adolph Schmidts „Tochter allhier Maria ein Kind taufen lassen, so sie mit dem Stadtmüller Hans-Jeörg …. anitzo zu Rehweiler, unehrlich erzeuget“ 928.

 

1704 ist Peter *Heyl, der frühere Müller auf der Geisenmühle/Eichmühle als „allhiesiger Stadtmüller“ bei der Taufe der Maria Susan­na Simon erwähnt 929.

 

Am 22.3.1705 ist im reformierten Kirchenbuch Otterberg als Patin bei der Taufe Johann Martin Schiebi, die „Elisabetha Margretha Heilin, Stadtmüllerin“ erwähnt 930. +++klären: handelt es sich um eine 2 Ehefrau oder die Frau eines Sohnes und Betriebsnach­folgers ?+++++; denn bereits am 17.9.1705 ist als Stadtmüller erneut der „Meister Peter Heyl, Stadtmüller und seine Hausfrau Barbara“ als Paten erwähnt 931.

 

um 1709 Stadtmüller in Otterberg; °° mit Anna Catharina; Sohn von ++++++klären: Peter Heyl und Barbara NN. ?+++; am 10.10.1709 wird der Hanß Valentin Heyl in der reformierten Kirche in Otterberg getauft; Paten sind „des Vaters Schwager Valentin NN. von Otterbach und des Vaters Mutter allda“ 932.

 

Ulrich *Lichti ist seit 1735 Inhaber der Stadtmühle in *Otterberg, früher als Klostermühle bezeichnet. Seine erste Frau war eine Wit­we Sterrer, die zweite eine geborene Rubel vom *Messerschwanderhof. Die Mühle hatte zunächst zwei Mahlgänge und entrichtete 1739 dafür 20 Ma. Korn als Pacht. Lichti ist 1758 im Hochwasser führenden Otterbach ertrunken 933.

 

1841 wollte der Müller auf der Galle-Mühle, Franz Aufschnaiter, beim Einfluß des Dreibrunnerbaches in die Stadt Otterberg eine Hanfrei­be errichten. Hiergegen erhob der Stadtmüller Christian Lellbach Einspruch, da er für die Reinigung des Baches, der zur Stadtmühle lief, zuständig war und der Zufluß laut der Kaufurkunde über die Stadtmühle von 1718 nicht gehemmt werden durfte. Daraufhin wurde die Genehmi­gung versagt, nachdem auch Adjunkt Philipp Amos, der mit seinen Gebäuden Angrenzer am Mühlbach war, Einspruch erhoben hatte 934.

 

Christian Lellbach, der Besitzer der Stadtmühle, der auch Eigentümer von Grundstücken unmittelbar an der Stadtmauer war, durch welche der Bach in den Stadtbereich floß, beantragte nun seinerseits 1842, ihm den Bau einer Hanfreibe zu genehmigen. Nach mehreren Ablehnungen durch den Stadtrat, wurde ihm am 8.1.1843 die Konzession unter Auflagen erteilt. Lellbach hatte jedoch, ohne die Genehmigung abzuwarten, die Mühle bereits errichtet, und mehrmals zur Probe gemahlen. Daraufhin beschwerte sich der daneben wohnende Adjunkt Amos mit einem Schreiben vom Januar 1843. Er trug vor, durch die Hanfreibe würden erhebliche Erschütterungen ausgelöst, die Fenster und Türen seines Hauses zittern lassen, wodurch die Bewohner seines Hauses am Schlaf gehindert würden. 935.

 

Urkunden/Literatur:

- Steinebrei, Hans: Die Otterberger Klostermühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1990, S. 85-91

 

 

- Walkmühle:

auch in den von der Kurpfalz verwalteten Gebieten war das Tuchmacherhandwerk heimisch und wurde im 16. Jh. durch die Ansied­lung von ausländischen Webern kräftig gefördert, so auch in Otterberg. Pfalzgraf Johann Casimir, Inhaber von Pfalz-Lautern nahm wallonische Glaubensflüchtlinge in die Gebäude der Otterburg und des 1561 aufgelösten Klosters auf; dies führte zu einem solchen wirtschaftlichen Aufschwung, daß Otterberg 1581 sogar Stadtrecht erhielt. Die Weber benötigten zum Walken der produzierten Stoffe eine Walkmöglichkeit; es wurde ihnen deshalb die Errichtung zweier Walkmühlen genehmigt. Die eine entstand vor dem Unteren Tor, in der Näher des Hofes Weiler 936, später Beutler Mühle genannt.

 

Um 1767 ist Johannes *Eckel der Müller (?) auf der Walkmühle in Otterberg. Bei der Taufe der Lovisa Eckel (Tochter des Müllers auf der Neumühle in Otterberg) am 16.6.1767 waren Paten der „Johannes Eckel von der Walkmühle und Wilhelmina seiner Ehefrau 937.

 

 

 

 

 

Ottersheim bei Landau:

VG Bellheim; Lk Germersheim; an der Queich gelegen, östlich von Offenbach/Queich an der Queich gelegen; war kurpfälzisch ++++prüfen++++

 

Literatur/Urkunden

- Christmann: Ottersheim bei Germersheim. Ein Beitrag zu seiner Geschichte; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 68-70

 

 

Mühlen:

das Kloster Weißenburg besaß „De Otteresheim“ eine Mühle, die im Liber Possessionum Wizenburgensis von 1280 genannt ist 938.

 

- Mühle in Ottersheim:

die Mühle in Ottersheim gehörte zur CGA Heidelberg, Kollektur Germersheim; Gütertausch mit Posthalter Fischer zu Landau 1742-1746 939.

 

Leonhard Joseph *Flory (geb. 1769 in Großfischlingen - † Ottersheim; Sohn des Müllers in Großfischlingen Andreas *Flory und der Maria Barbara Kühn; Enkel des Müllers in Großfischlingen Johannes Georg *Flori und der Maria Margarethe Spieß) war Müllerin Ottersheim ++++prüfen++++; °°mit Elisabeth Gardinger, Witwe von Andres Gutting, Bürgers in Ottersheim 940.

 

Literatur/Urkunden:

- Christmann: Ottersheim bei Germersheim. Ein Beitrag zu seiner Geschichte; in: Pfälz. Heimatbll. 11, 1963.68-70, 1963

 

 

 

 

 

Ottersheim / Zellertal:

VG Göllheim, Lk Donnersbergkreis; auf den südlichen Anhöhen des Zellertales, am Ammelbach gelegen, nördlichen von Biedes­heim. Das Kloster Lorsch erhielt 772-784 Schenkungen in der Gemarkung von Ottersheim, darunter Weinberge. Ottersheim war be­reits früh Eigenbesitz der Leininger. Ottersheim wurde 1400 von Graf Friedrich VIII. von Leiningen-Dagsburg zusammen mit den von der Abtei Hornbach lehensrührigen Orten Zell, Harxheim, Immesheim und Niefernheim an den Burggrafen Salzkorn zu Alzey verpfändet 941. Im Hesso'schen Besitzverzeichnis von 1467 als Eigengut der Grafen von Leiningen bezeichnet 942. Aus dem Erbe des Landgrafen Hesso von Leiningen († 1467), des letzten Grafen aus der Linie Altleiningen-Dagsburg kam Ottersheim zunächst in das Miteigentum der Gräfin Margareta von Leiningen-Westerburg und des Kurfürsten Friedrich I. von der Pfalz, ab 1481 im Alleineigen­tum der Kurpfalz (Unteramt Dirm­stein, ab 1705 Freinsheim,Oberamt Alzey).

 

Mühlen:

das Dorf war zusammen mit Ottersheim zur Stiftsmühle nach Harxheim gebannt.1382 schenkten Graf Friedrich von Leiningen und seine Gemahlin dem Stift Zell den Mühlbann zu Immesheim und Ottersheim für die Stiftsmühle in Harxheim 943.

 

Mitte des 18. Jh. war der NN. Lebkücher als Müller in Ottersheim

 

 

- Griesmühle, Geismühle:

Wüstung bei Ottersheim: 1828 als „Geismühle“, 1837 und 1886 als „Griesmühle“ bezeichnet; die 1828 verwendete Bezeichnung“ Geismühle“ muß ein Irrtum sein , denn auch noch 1964 lautet ein ein auf die einstige Mühle hinweisender Flurname „Hinter der Griesmühle“ 944.

 

Im Katasterplan 1841 sind südlich des Dorfes die Flurnamen „Mühlwiesen“ und „Ober der Geismühle“ eingetragen 945.

 

Aus der Ottersheimer Mühle stammt der Müllerssohn Heinrich Lebkücher 946.

 

Literatur:

- Specht, Joachim: Ottersheimer Müllerssohn in Mühlen der Weltgeschichte : Ottersheim: Mitte des 18. Jahrhunderts wandert Heinrich Lebkücher nach Amerika aus; in: Die Rheinpfalz (Ludwigshafen) / Donnersberger Rundschau. - 57 (2001), Nr. 279 vom 1.12.2001

 

 

 

Ottweiler:

Stadt und Verwaltungssitz des Lk Neunkirchen, liegt etwa 32 km nordöstlich von Saarbrücken; gehörte fast 500 Jahre lang den Gra­fen von Nassau-Saarbrücken.

 

Mühlen:

 

um 1604 war Caspar Ekh ein Müller in Ottweiler; seine Tochter Kätherein °° am 2.1.1605 den Tüncher Tilman Brück aus Zwei­brücken 947.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Saarbrücken Best. Neum (Benediktinerinnenabtei Neumünster [Ottweiler]) Urk, Nr. Tauschvertrag zwischen dem Grafen Jo­hann von Nassau-Saarbrücken und Eva von Lewenstein, Äbtissin, und dem Konvent des Klosters Neumünster über die Mühlen bei Ottweiler an der Blies, 24.2.1458

 

 

- Neumühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Saarbrücken Best. Nassau-Saarbrücken II Nr. 2798: Die Neumühle bei Ottweiler, 1575-1784

- LA Saarbrücken Best. Nassau-Saarbrücken II Nr. 2800: Die Neumühle, die Schloßmühle und die Öl-, Säge- und Schleifmühle zu Ottweiler, 1608-1685

 

 

- Ölmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Saarbrücken Best. Nassau-Saarbrücken II Nr. 2800: Die Neumühle, die Schloßmühle und die Öl-, Säge- und Schleifmühle zu Ottweiler, 1608-1685

- LA Saarbrücken Best. Nassau-Saarbrücken II Nr. 2802: Die Neumühle, die Schloßmühle und die Öl-, Säge- und Schleifmühle bei der Stadt Ottweiler, 1739

 

 

- Sägemühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Saarbrücken Best. Nassau-Saarbrücken II Nr. 2800: Die Neumühle, die Schloßmühle und die Öl-, Säge- und Schleifmühle zu Ottweiler, 1608-1685

- LA Saarbrücken Best. Nassau-Saarbrücken II Nr. 2802: Die Neumühle, die Schloßmühle und die Öl-, Säge- und Schleifmühle bei der Stadt Ottweiler, 1739

 

 

- Schleifmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Saarbrücken Best. Nassau-Saarbrücken II Nr. 2800: Die Neumühle, die Schloßmühle und die Öl-, Säge- und Schleifmühle zu Ottweiler, 1608-1685

- LA Saarbrücken Best. Nassau-Saarbrücken II Nr. 2802: Die Neumühle, die Schloßmühle und die Öl-, Säge- und Schleifmühle bei der Stadt Ottweiler, 1739

 

 

- Schloßmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Saarbrücken Best. Nassau-Saarbrücken II Nr. 2800: Die Neumühle, die Schloßmühle und die Öl-, Säge- und Schleifmühle zu Ottweiler, 1608-1685

 

 

- Stadtmühle:

bis 1647 war Johann Nickel *Stephan († 6.8.1647 Ottweiler) der Stadtmüller in Ottweiler 948.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1030 4: „Die Ottweiler Mühle, o. D.“

- Raßier, P.: Geschichte der Ottweiler Mühlen mit Beiträgen zur Mühlengeschichte, Mühlentechnik und zum Zunft- und Innungswe­sen der Müller. Ottweiler, 1974

 

 

1 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 35.

2 Vgl. Werner: Dorfgeschichte, a.a.O., S. 37.

3 Vgl. Werner: Dorfgeschichte, a.a.O., S. 38-39.

4 abgedruckt bei Werner: Dorfgeschichte, a.a.O., S. 82.

5 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 121.

6 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 121.

7 abgedruckt bei Werner: Dorfgeschichte, a.a.O., S. 82.

8 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 121.

9 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 121.

10 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 121.

11 zitiert bei Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 38; vgl. Ulmeter Taufbuch von 1639, Bd, 1, Zentralarchiv der Evangelischen Kirche der Pfalz, Speyer.

12 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 38.

13 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 121.

14 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 121 ff.

15 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 153-155.

16 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 121 ff.

17 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 88r.

18 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 124.

19 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 124.

20 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 126.

21 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 128.

22 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 126.

23 Vgl. Internetdatei familysearch.org, https://familysearch.org/pal:/MM9.1.1/J4Z7-RGS. Abruf vom 22.9.2014.

24 Vgl. Werner: Dorfgeschichte von Oberalben, a.a.O., S. 126.

25 Vgl. www. Arnbachtal.de, Abruf vom 26.9.2014.

26 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgal­ben, a.a.O., S. 122.

27 Vgl. LA Speyer Best V174 Nr. 10.

28 Vgl. Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, 1862, S. 60 mit Anm. 9 S. 62.

29 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 350, Nr. 949; vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 116, Nr. 429.

30 Vgl. Bohrer, u.a.: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, a.a.O.,S. 4/5).

31 Vgl. Pallasch: „... meinem Alt- und Großvattern Veioxen gnedig erlaubet worden, eine Mühl gen Oberaurbach zu bauen ...“; in: Heimatkalender für das Pirmasenser

und Zweibrücker Land 2001, S. 211; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1190/2, Film A 444.

32 Vgl. Stadtarchiv Zweibrücken: Landgerichtsbuch Zweibrücken, fol. 350r; vgl. Gölzer: Register zum Landgerichtsbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 64.

33 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

34 Vgl. Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, a.a.O., S. 91.

35 Vgl. mi.huebner@online.de, http://gedbas.genealogy.net/person/show/1140524302, Abruf vom 22.4.2014.

36 Vgl. mi.huebner@online.de, http://gedbas.genealogy.net/person/show/1140524302, Abruf vom 27.9.2014.

37 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 200.

38 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 305-311.

39 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 200.

40 Vgl. Disqué: Familie Disqué, a.a.O., S. 24.

41 Vgl. Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, a.a.O., S. 49.

42 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 121.

43 Vgl. Disqué: Familie Disqué, a.a.O., S. 24; vgl. Bohrer: Register reformiertes Kirchenbuch Rieschweiler, a.a.O., S. 19.

44 Vgl. Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, a.a.O., S. 18; vgl. Disqué: Familie Disqué, a.a.O., S. 24; vgl. Bohrer: Register reformiertes

Kirchenbuch Rieschweiler, a.a.O., S. 19.

45 Vgl. Disqué: Familie Disqué, a.a.O., S. 24.

46 Vgl. Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, a.a.O.,S. 18.

47 Vgl. Disqué: Familie Disqué, a.a.O., S. 24.

48 Vgl. Disqué: Familie Disqué, a.a.O., S. 25.

49 Vgl. LA Speyer Best. 295/5 Bl. 311-315.

50 Vgl. Müller: Mittel- und Oberbex­bach. Überlebende und erste Bewohner nach dem Dreissigjährigen Krieg; in: Saarländische Familienkunde 1968, S. 2 ff.

51 Vgl. Eder-Stein/Klein (Hrsg.): Regesten zur Geschichte der Stadt Saarbrücken (bis 1545), a.a.O., Stichwort Fulenbach.

52 Vgl. Spang: Die Gewässernamen des Saarlandes, Saarbrücken 1982, S. 188.

53 Landeshauptarchiv Koblenz Best. 54T Nr. 8.

54 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 281.

55 Vgl. LA Speyer Best. W1 Nr. 593: Karte Gemarkung Oberbexbach von 1805, darin auch die Huttigsmühle.

56 Vgl. Klauck: Lexikon saar­ländischer Orte, a.a.O., S. 202.

57 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 16 Nr. 26.

58 Vgl. Zweibrücker Wochenblatt Nr. 265 vom 2.11.1870.

59 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 202.

60 Vgl. Biundo: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 10.

61 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 306.

62 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 307.

63 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 306.

64 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 306, 314.

65 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 306.

66 Vgl. Denkmaltopographie Donnersberg­kreis, a.a.O., S. 98.

67 Vgl. LA Speyer Best. B6, 191/2.

68 LA Speyer Rheingrafen Akten 38/2 Bl. 50; vgl. Schattauer: Die Mühle(n) in Oberhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2006, S. 8.

69 Vgl. Schattauer: Die Mühle(n) in Oberhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2006, S. 8.

70 Vgl. Schattauer: Die Mühle(n) in Oberhausen / Appel; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1/2006 S. 916 = Schattauer: Die Mühle in Oberhausen; in Oberhausen, Appel, a.a.O., S. 15-32.

71 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 302; vgl. LA Speyer Best. C 41 Nr. 47/3.

72 Vgl. luth. KB Münsterappel; vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

73 Vgl. Dhom: Dietz, Weinkauf, Anhäuser. Familiennamen aus d. Mühle zu Steckweiler; in: PRFK 1977, S. 448 ff..

74 Vgl. Schattauer: Die Müh­le(n) in Oberhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2006, S. 13.

75 Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

76 Vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar unter Bezugnahme auf Standesamtsbelege Münsterappel.

77 Vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar unter Hin­weis auf Standesamtsbelege Niederhausen/Appel und luth KB Münsterappel.

78 Vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar vom 2.2.2011.

79 Vgl. LA Speyer W 1/548, abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 99.

80 Vgl. Katasteramt Bad Dürkheim, abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 99.

81 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 98.

82 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 436.

83 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 436.

84 Vgl. Pe­termann: Kirchenbuch der reformierten Gemeinde Klingen, a.a.O., S. 37.

85 Vgl. Weintraud: Die Ölmül­lerfamilie Pastetenbecker, a.a.O., S. 423.

86 Vgl. Esser: Ortsfamilienbuch Winden, a.a.O., S. 71 Nr. 217.

87 Eilbote Landau vom 8.2.1855, S. 51 = LA Speyer Best. Y 20/41.

88 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 109.

89 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 233.

90 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 109r.

91 Vgl. Weber: Müh­len und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 234,

92 Vgl. Eilbote Landau 1838, S. 40.

93 Vgl. Kuby: Pfarrerlisten kleinerer pfälzischer Herrschaften; in: Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 2001, S. 79 ff.

94 Vgl. Herzog: Heimatbuch Duchro­th-Oberhausen a.a.O., S. 60.

95 Vgl. LA Speyer Best. B6 191/2; mit­geteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen.

96 Vgl. Herzog: Die Einwohner von Duchro­th-Oberhausen; in: PRFK 1982, S. 111.

97 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unte­ren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 53.

98 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 53; vgl. Herzog: Heimatbuch der Gemeinde Duchroth-Oberhausen, a.a.O., S. 300.

99 Vgl. Anthes: Kasualien ref. Pfarrei und luth. Pfarrei Meisenheim, a.a.O., S. 1283 Nr. 5897.

100 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 53; vgl. Herzog: Heimatbuch der Gemeinde Duchroth-Oberhausen, a.a.O., S. 300.

101 Vgl. Herzog: Heimatbuch der Gemeinde Duchroth-Ober­hausen, a.a.O., S. 58.

102 Vgl. LA Speyer Best. 2 Nr. A 192/1:1743-56.

103 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 228.

104 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 102.

105 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unte­ren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 53.

106 Vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 638a: Erbbestandsbrief über die mit dem Herrn von Günderode gemeinschaftliche Mahl- und Ölmühle zu Oberhausen, Oberamt Meisenheim, für Georg Mühlberger nach Ableben seines Vaters Franz Philipp Mühlberger, vom 8.10.1771; vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unte­ren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 53.

107 Vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 638b: Erbbestandsbrief über die Mühle zu Oberhausen für Wilhelm Bollenbacher, Schultheiß zu Oberhausen der sie von sämtlichen übrigen Erben des Franz Mühlberger um 4150 fl gekauft hat; vgl. Glasschröder: Urkunden Kurpfalz, a.a.O., Bd. 1, Urk. Nr. 638b.

108 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 53.

109 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 53.

110 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 53; vgl. Herzog: Heimatbuch der Gemeinde Duchroth-Oberhausen, a.a.O., S. 300.

111 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 53.

112 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 53.

113 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 53.

114 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 53.

115 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 53.

116 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 18.

117 LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 7-8r.

118 Vgl. Kampfmann: Heimatkunde des Bezirksamtes Zweibrücken, a.a.O., S. 198 und ihm folgend Juner: Mühlen im Wall­halbtal, a.a.O., S. 42; vgl. auch Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 323.

119 Vgl. LA Speyer, Zweibrücken I, A. Nr. 1307/3 +++Zitat prüfen+++; vgl. Christ­mann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 323; vgl. „Die Rheinpfalz“ vom 5.12.1978: Mühlen am Wanderweg: Katzenmühle.

120 Vgl. Kost­wald: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 38.

121 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 54.

122 Vgl. auch Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 42.

123 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 125-126.

124 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 290-297.

125 Vgl. Weber: Mühlen und Mül­lerhandwerk, a.a.O., S. 199.

126 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 121.

127 Vgl. Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Wallhalben 1719-1798, a.a.O., S. 126.

128 Vgl. Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Wallhalben 1719-1798, a.a.O., S. 125-126.

129 Vgl. Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Wallhalben 1719-1798, a.a.O., S. 147.

130 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 80.

131 Vgl. Mitteilung von Robert Morgenthal bei Geneanet, Abruf vom 9.10.2014; vgl. ref. KB Winterbach.

132 Vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, a.a.O., a.a.O., S. 32, der allerdings den Familiennamen nicht nennt;

133 Vgl. Mitteilung von Robert Morgenthal bei Geneanet, Abruf vom 9.10.2014; vgl. ref. KB Winterbach.

134 Vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, a.a.O., a.a.O., S. 32.

135 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 54.

136 Vgl. Internet­seite „www-pfaelzer-mühlenland.de“, Abruf vom 14.1.2014.

137 Vgl. Rheinpfalz vom 5.12.1978: Mühlen am Wanderweg: Katzenmühle; vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 42.

138 Vgl. Internetseite http://www.landgrafenmühle.de, Abruf vom 14.1.2014.

139 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 60; vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 41.

140 Vgl. LA Speyer Best B2 295/5 Bl. 287-290.

141 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 60; vgl. Ju­ner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 42.

142 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 400.

143 Vgl. Schwarz: Ehemals kurpfälzische, nunmehr österreichische Leibeigene im Oberamt Germersheim im Jahr 1630 [Teil 1]; in: PRFK 2011, S. 195.

144 Vgl. Schwarz: Ehemals kurpfälzische, nunmehr österreichische Leibeigene im Oberamt Germersheim im Jahre 1630 [Teil 1]; in: PRFK 2011, S. 193.

145 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 270.

146 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 217.

147 Vgl. Internetseite Wikipedia, Stichwort: Fuchsbach (Queich), Abruf vom 14.1.2014.

148 Vgl. Ortsgemeinde Offenbach: 1200 Jahre Offenbach, a.a.O., S. 237-238, leider ohne Fundstelle.

149 zitiert bei Pressler: Hochstadt a.a.O., S. 365.

150 Vgl. Pressler: Hochstadt a.a.O., S. 368.

151 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7, Bl. 14 r

152 Intelligenzblatt des Rheinkreises, Nr. 225 vom 5.8.1824, S. 972.

153 Vgl. Intelligenz-Blatt des Rheinkreis 1826, S. 260.

154 Vgl. LA Speyer Best. J8 Nr. 182.

155 LA Speyer Best. J8 Nr. 182.

156 Vgl. Eilbote Landau vom 14.2.1846 Beilage Nr. 7 = LA Speyer Best. Y 20/41.

157 Vgl. Pressler: Hochstadt a.a.O., S. 192.

158 Vgl. Pressler: Hochstadt, a.a.O., S. 368.

159 Vgl. Kilian: Ingelheim am Rhein. Teil I: Die Familien in Ober-Ingelheim, Frankfurt 1961, S. 2-3.

160 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 7.

161 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 250 Nr. 1301.

162 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 250 Nr. 1294.

163 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 120 Nr. 129.

164 Vgl. Kilian: Ingel­heim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 114.

165 Vgl. Krä­mer: Ober-Ingelheim, a.a.O., S. 44.

166 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 246 Nr. 1262.

167 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O., S. 7.

168 Vgl. Krämer: Ober-Ingelheim, a.a.O., S. 44.

169 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 36.

170 Vgl. Krämer: Ober-Ingelheim, a.a.O., S. 40.

171 Vgl. Krämer: Ober-Ingelheim, a.a.O., S. 41.

172 Vgl. Krämer: Ober-Ingel­heim, a.a.O., S. 42.

173 Vgl. Krämer: Ober-Ingel­heim, a.a.O., S. 42.

174 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 193 Nr. 760 iVm. S. 264 Nr. 1414-1415.

175 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 264 Nr. 1413.

176 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 79.

177 Vgl. Krämer: Ober-Ingelheim, a.a.O., S. 42.

178 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 193 Nr. 760, 762, 766.

179 Vgl. Krämer: Ober-Ingelheim, a.a.O., S. 42.

180 Vgl. Krämer: Ober-Ingelheim, a.a.O., S. 42.

181 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 7.

182 Vgl. Krämer: Ober-Ingelheim, a.a.O., S. 42.

183 Vgl. Krämer: Ober-Ingelheim, a.a.O., S. 42.

184 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 7.

185 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 253 Nr. 1319.

186 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 253 Nr. 1319.

187 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 7.

188 Vgl. Krämer: Ober-Ingelheim, a.a.O., S. 30/31.

189 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 7.

190 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 8.

191 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 264 Nr. 1413.

192 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 109.

193 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 223 Nr. 1047, 1048.

194 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 110.

195 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 110.

196 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingel­heim, a.a.O. S. 7.

197 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 63.

198 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 139 Nr. 294, 295.

199 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 139 Nr. 295, 296.

200 Vgl. Krämer: Ober-Ingelheim, a.a.O., S. 23.

201 Vgl. Krämer: Ober-Ingel­heim, a.a.O., S. 24.

202 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 7.

203 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 263 Nr. 1407.

204 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 113.

205 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 246 Nr. 1263.

206 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 7.

207 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 175 Nr. 601.

208 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 194 Nr. 768.

209 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberin­gelheim, a.a.O. S. 112.

210 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 32.

211 Vgl. Krämer: Ober-Ingelheim, a.a.O., S. 7.

212 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 37.

213 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingel­heim, a.a.O. S. 8.

214 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 246 Nr. 1262.

215 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O., vor S. 67 Tafel VIII.

216 Vgl. Kilian: In­gelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 109.

217 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 145 Nr. 348.

218 Vgl. Kilian: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 8.

219 Vgl. Kili­an: Ingelheim Teil I Oberingelheim, a.a.O. S. 209 Nr. 926.

220 Vgl. Groß: Familienbuch Winterbach, a.a.O., S. 211 Nr. 136.

221 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 338.

222 Vgl. Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 42 vom 24.5.1867.

223 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchen­bollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 411.

224 Vgl. Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzei­genblatt für den Bezirk Kusel Nr. 42 vom 24.5.1867.

225 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 338.

226 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 582.

227 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S.. 588.

228 Vgl. LA Speyer Best. D57 Nr. 46.

229 Vgl. LA Speyer Best. U 122 Karte Nr. 7.

230 Vgl. Eilbote Landau Nr. 76 vom 25.9.1858, S. 489,

231 Vgl. Land­wirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbau­ernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 10.

232 Vgl. LA Speyer Best. H34 Nr. 2294.

233 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 102.

234 Vgl. Becker: Actenmäßige Geschichte der verschiedenen Räuberbanden an den beyden Ufern des Rheins, a.a.O., S. 56.

235 Vgl. Fuchs/Schaaf: Aus dem Kirchenvisitationsprotokoll von Moschel aus dem Jahre 1585; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 1974, S. 97.

236 Vgl. Fuchs/Schaaf: Aus dem Kirchenvisitationsprotokoll von Moschel aus dem Jahre 1585; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 1974, S. 93.

237 Vgl. Wagner: Die Obermoscheler Bee­den; in: Schlundt: 650 Jahre Stadt Obermoschel 1349 – 1999, a.a.O., S. 66-67.

238 Vgl. Jacob: Obermoschler Müh­len, a.a.O.; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, 1937, S. 65.

239 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 102.

240 Vgl. Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallo­denbach 1683-1798, a.a.O., S. 21.

241 Vgl. Beisiegel: Sippen­buch der Stadt Obermoschel, a.a.O., S. 52 Nr. 31 iVm S. 157 Nr. 1480.

242 Vgl. Schlundt: 650 Jahre Stadt Obermoschel, a.a.O., S. 282.

243 Vgl. Schattauer: Untermühle oder „Bernstein'sche Mühle“, a.a.O., S. 116.

244 Vgl. Schattauer: Unter­mühle oder „Bernstein'sche Mühle“, a.a.O., S. 116; vgl. Jacob: Obermoschler Mühlen, a.a.O.; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, 1937, S. 65.

245 Vgl. Jacob: Obermoschler Mühlen, a.a.O.; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, 1937, S. 65-66.

246 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 192/1, Bl. 104; zusammenfassend zitiert bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 229.

247 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 63r-64.

248 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 104.

249 Vgl. Jacob: Obermoschler Mühlen, a.a.O.; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, 1937, S. 67.

250 Vgl. Grundsteuer-Urkataster von um 1844, abgedruckt bei: Schlundt: 650 Jahre Stadt Obermoschel, a.a.O., S. 405.

251 Vgl. Jacob: Obermoschler Mühlen, a.a.O.; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, 1937, S. 68; vgl. Schattauer: Untermühle oder „Bernstein'sche Mühle“ Obermoschel; in:

Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 116.

252 Vgl. Schattauer: Untermühle oder „Bernstein'sche Mühle“ Obermoschel; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S.116.

253 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 192/1.

254 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 228.

255 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 63r-64, 106.

256 Vgl. LA Speyer, Zweibrücken II, A. Nr. 1494 Bl. 26r ++Zitat prüfen++; vgl. Christmann: Siedlungsna­men II, a.a.O., S. 233.

257 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 233.

258 Vgl. Schlundt: 650 Jahre Stadt Obermoschel, a.a.O., S. 405

259 Vgl. Grundsteuer-Urkataster von um 1844, abgedruckt bei: Schlundt: 650 Jahre Stadt Obermoschel, a.a.O., S. 405.

260 Vgl. Schattauer: Pentschmühle oder Pletschmühle, Obermoschel; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 117.

261 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 192/1.

262 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 228.

263 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 63-64, 106.

264 Vgl. Arnold: Das Pochwerk zu Obermoschel anno 1559, genannt „Bucherig“; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1954, S. 68.

265 Vgl. Schattauer: Pochmühle, Po­cherich, Obermoschel; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 111/112; vgl.. Arnold: Das Pochwerk zu Obermoschel anno 1559, genannt „Bucherig“; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1954, S. 68.

266 Vgl. Hinweis bei Schlundt: Licht und Schatten. Zum Verhältnis von Bergbau und Herrschaft in Pfalz-Zweibrücken; in: Konersmann/ Ammerich: Historische Regional­forschung im Aufbruch, a.a.O., S. 198.

267 Vgl. Eid: Der Hof- und Staatsdienst im ehemaligen Her­zogtum Pfalz-Zweibrücken, a.a.O., S. 120.

268 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O, S. 492.

269 Vgl. auch Schattauer: Schmelzmühle Obermo­schel; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 124.

270 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 63r-64.

271 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O. S. 120.

272 Vgl. Anthes: Die Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg im Jahre 1601; in: PRFK 1975, S. 245.

273 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 29.

274 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 121: Übersichts­plan der französischen Vermessung 1807, „Moulin dit Selzenmühl“.

275 Vgl. Stock: Ortsgeschichte von Oberndorf (auch zu Mühlen); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1927, S. 21-22 und S. 87-88.

276 Vgl. Stock: Ortsgeschichte von Oberndorf (auch zu Mühlen); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1927, S. 87; nach Ansicht von Stock (a.a.O., S. 87) ist nicht überliefert, um welche Mühle es sich handelt. Dagegen gibt Stock (vgl. Stock: Mannweiler, Fortsetzung; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1924, S. 118), Wenz Frölich war 1646 wohl der Müller auf der Obermühle.

277 Vgl. Stock: Ortsgeschichte von Oberndorf (auch zu Mühlen); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1927, S. 21-22 und S. 87-88.

278 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 345 mit Photo.

279 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 345 mit Photo.

280 Vgl. Stock: Ortsgeschichte von Oberndorf (auch zu Mühlen); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1927, S. 21-22 und S. 87-88.

281 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 344, 360.

282 Vgl. Stock: Orts­geschichte von Oberndorf (auch zu Mühlen); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1927, S. 21-22 und S. 87-88.

283 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 124.

284 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 206.

285 Vgl. LA Speyer W 1/808; abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 121.

286 Vgl. Katasteramt Bad Dürkheim, Katasterplan von Oberndorf 1841, abge­druckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 121.

287 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 124.

288 Vgl. Denkmaltopographie Don­nersbergkreis, a.a.O., S. 124.

289 Vgl. Denkmaltopographie Donners­bergkreis, a.a.O., S. 124.

290 Vgl. Planskizze vom 24.10.1862, abgedruckt bei May: Wüstungen in und bei Oberndorf; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 90.

291 Vgl. Stock: Ortsgeschichte von Oberndorf (auch zu Mühlen); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1927, S. 21-22 und S. 87-88.

292 Vgl. Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz Nr. 9 vom 13.2.1840 außerordentliche Beilage S. 9.

293 Vgl. Stock: Ortsgeschichte von Oberndorf (auch zu Mühlen); in: Nordpfälzer Geschichts­verein 1927, S. 21-22 und S. 87-88.

294 Vgl. LA Speyer W 1/808; abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 121.

295 Vgl. Planskizze vom 24.10.1862, abgedruckt bei May: Wüstungen in und bei Oberndorf; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 90.

296 Vgl. May: Wüstungen in und bei Oberndorf; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 92.

297 Vgl. Frey: Beschreibung des bayrischen Rheinkreises, a.a.O., S. 442.

298 Vgl. Schna­bel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 273.

299 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. I S. 448.

300 Vgl. Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, a.a.O., S. 299 ff.

301 Vgl. Gensi>302 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 79.

303 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 106.

304 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 47.

305 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 48.

306 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Obe­rotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 31.

307 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 77.

308 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 53.

309 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 17.

310 Vgl. Schneider: Die evangelische Kirche in der ehemaligen Herrschaft Guttenberg, Kaiserslautern 1895, S. 4.

311 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkrei­ses, a.a.O., Bd. I S. 448; Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 196.

312 Vgl. Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Ge­schichte eines südpfälzischen Dorfes, a.a.O., S. 301.

313 Vgl. Riefer: Häuser und Hofstätten im Jahre 1733; in: Oberotterbach, a.a.O., S. 51 ff; vgl. Lagerbuch Oberotterbach 1733, VG-Archiv Bad Bergzabern, Bestand Oberotterbach, Anderer Teil der General-Bann-Er­neuerung des Dorfes Oberotterbach 1730/38.

314 Vgl. Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, a.a.O., S. 301.

315 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 7.

316 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. I S. 448.

317 Vgl. Abbildung bei Fischer: Otterbachtal, a.a.O., S. 299.

318 Vgl. Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, a.a.O., S. 299-300.

319 Vgl. Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, a.a.O., S. 302.

320 Vgl. Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, a.a.O., S. 301-302.

321 Vgl. Riefer: Häuser und Hofstätten im Jahre 1733; in: Oberotterbach, a.a.O., S. 51 ff; Lagerbuch Oberotterbach 1733, vgl. VG-Archiv Bad Bergzabern, Bestand

Oberotterbach, Ande­rer Teil der General-Bann-Erneuerung des Dorfes Oberotterbach 1730/38.

322 Vgl. Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzi­schen Dorfes, a.a.O., S. 302.

323 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zwei­brücken IV. 1220, Bl. 37r.

324 Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zwei­brücken IV. 1220, Bl. 37r.

325 Vgl. Riefer: Häuser und Hofstätten im Jahre 1733; in: Oberotterbach, a.a.O., S. 51 ff; vgl. Lager­buch Oberotterbach 1733/38, VG-Archiv Bad Bergzabern, Bestand

Oberotterbach, Anderer Teil der General-Bann-Erneuerung des Dorfes Oberotterbach 1730/38.

326 Vgl. Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, a.a.O., S. 302.

327 Vgl. Eilbote Landau vom 4.7.1840, Beilage zu Nr. 27.

328 Vgl. Riefer: Häuser und Hofstätten im Jahre 1733; in: Oberotterbach, a.a.O., S. 51 ff; vgl. Lagerbuch Oberotterbach 1733, VG-Archiv Bad Bergzabern, Bestand

Oberotterbach, Anderer Teil der General-Bann-Erneuerung des Dorfes Oberotterbach 1730/38.

329 Vgl. Riefer: Häuser und Hofstätten im Jahre 1733; in: Oberotterbach, a.a.O., S. 51 ff; vgl. Lagerbuch Oberotterbach 1733, VG-Archiv Bad Berg­zabern, Bestand

Oberotterbach, Anderer Teil der General-Bann-Erneuerung des Dorfes Oberotterbach 1730/38.

330 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 64.

331 Eilbote Landau vom 4.7.1840, Beilage zu Nr. 27.

332 Vgl. Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Stein­brüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, a.a.O., S. 303.

333 Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220, Bl. 36-37, Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7.

334 Vgl. Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südp­fälzischen Dorfes, a.a.O., S. 303.

335 Vgl. Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Stein­brüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, a.a.O., S. 304.

336 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. I S. 448.

337 Vgl. Fischer: Das Otterbachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, a.a.O., S. 304.

338 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., Nr. 619.

339 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 121.

340 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 29.

341 Vgl. Eilbote Landau vom 15.7.1848, S. 398 = LA Speyer Best. Y 20/41.

342 Vgl. Fischer: Das Otter­bachtal, Mühlen und Steinbrüche; in: Otterbach, aus der Geschichte eines südpfälzischen Dorfes, a.a.O., S. 304.

343 Vgl. Anthes: Kasuali­en luth. Pfarrei Sien , a.a.O., S. 90.

344 Vgl. Spieß: Das älteste Lehnsbuch der Pfalzgrafen bei Rhein vom Jahr 1401, a.a.O., S.135, Anm. zu Nr. 91.

345 Vgl. Spieß: Das älteste Lehnsbuch der Pfalzgrafen bei Rhein vom Jahr 1401, a.a.O., S. 134 Nr. 91.

346 Vgl. Helfrich/Braun: Register kath. Kir­chenbücher Vinningen 1770-1800, a.a.O., S. 21.

347 Hinweis bei Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 208.

348 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 208; vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 126; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 266.

349 Vgl. Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 58.

350 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 131/1 fol. 37/37r.

351 Vgl. LA Speyer Best. A 2 fasc. 131/1, Bl. 15-17r.

352 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 131/1 Bl.19-24.

353 Bericht des Amtskellers Schabrock vom 17.9.1738, LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/ fol. 27-30.

354 LA Speyer Best. 131/3 Bl. 34-36)

355 Vgl. Lang: Vinningen, a.a.O., S. 128.

356 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3097.

357 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 4451.

358 Vgl. Eilbote Landau vom 14.7.1855, S. 316, 358 = LA Speyer Best. Y 20/41.

359 LA Speyer Best. C20 Nr. 2598 „Generalia über die den Müllers praetendierte Güter“, fol. 52-52r.

360 LA Speyer Best. C20 Nr. 2598 „Generalia über die den Müllers praetendierte Güter“, fol. 16.

361 Vgl. Hinkelmann: Die Ritter Mülenstein von Grumbach (1318-1451) und ihr Schloß Springe­burg (nach Erkenntnissen bis April 1978); in: Westrich Kalender 1979,

S. 36-44.

362 Vgl. Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Burgenlexikon, Bd. 3, a.a.O., Stichwort Mülenstein von Grumbach.

363 Vgl. Denk­maltopographie: Band 16 Kreis Kusel, a.a.O., Stichwort Ober­weiler im Tal.

364 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Oberweiler im Tal, http://de.wikipedia.org/wiki/Oberweiler_im_Tal, Abruf vom 11.2.2014.

365 Vgl. Herzog: Alte Personennamen des Essweiler Tales; in: PRFK 1982, S. 70; vgl. Lanzer: Oberweiler im Tal besaß einst zwei Mühlen; in: „Die Rheinpfalz“

Ausgabe Kusel, Nr. 90 vom 16.4.1962.

366 Vgl. Denkmaltopographie Band Kusel, a.a.O., S. 268.

367 Vgl. ref. KB Hinzweiler3, Bild 21, Heiratseintrag vom 16.10.1705.

368 Vgl. Herzog: Alte Perso­nennamen des Essweiler Tales; in: PRFK 1982, S, 70; vgl. Kirchenschaffnei-Archiv Kusel: Unterlagen Offenbacher zur Offenbacher Mahl- und Ohligmühle, S. 181.

369 Vgl. Herzog: Alte Personennamen des Essweiler Tales; in: PRFK 1982, S, 70; vgl. Kirchenschaffnei-Archiv Kusel: Unterlagen Offenbacher zur Offen­bacher Mahl-

und Ohligmühle, S. 181.

370 Vgl. Die Rheinpfalz / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“

371 Vgl. Lanzer: Westricher Mühlen einst und jetzt; in: Westrich Kalender 1964, S. 24.

372 Vgl. Herzog: Alte Personenna­men des Essweiler Tales; in: PRFK 1982, S, 70; vgl. Kirchenschaffnei-Archiv Kusel: Unterlagen zur Offenbacher Mahl- und

Ohligmühle, S. 181.

373 Vgl. Lanzer: Westricher Mühlen einst und jetzt; in: Westrich Kalender 1964, S. 24.

374 Vgl. Herzog: Alte Personennamen des Essweiler Tales; in: PRFK 1982, S, 70; vgl. Kirchenschaffnei-Archiv Kusel: Unterlagen zur Offenbacher Mahl- und Ohligmühle, S. 181.

375 Vgl. Die Rheinpfalz / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“.

376 Vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 70.

377 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 178-181r.

378 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 220.

379 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 90.

380 Vgl. LA Speyer Best. G6 Nr. 387 nicht foliert.

381 Vgl. Die Rheinpfalz / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“

382 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 270.

383 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 272.

384 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, Bl. 76-76r.

385 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/4, fol. 2-8.

386 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 23.

387 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 Teil II, fol. 121.

388 Vgl. Gauch: Einöllen in der Rheinpfalz und seine ältesten Ge­schlechter; in: Der deutsche Roland. Mitteilungsblatt des Deutschen Roland Vereins für deutsch- völkische Sippenkunde zu Berlin, 18. Jg. 1930, S. 149.

389 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 31-31r

390 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 100; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224.

391 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 31-31r.

392 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1492/12: Peter Lepla, Müller zu Oberweiler gegen den Holzfaktor Prag aus Odenbach: Zugefügter Schaden, 1761.

393 Vgl. Paul: Zur Geschichte der Moormühle; in: Welters­bach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, a.a.O., S. 70.

394 Vgl. LA Speyer Ober­weiler-Tiefenbach Best. L 56, Nr. 848 S. 189.

395 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel; a.a.O, S. 33.

396 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S.51 iVm. Mitteilung von Herrn Roland Paul, Heimatstelle Kaiserslautern vom 2.11.1978; vgl. LA Speyer Best. L. 56 Nr. 848 S. 89.

397 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 29.

398 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 40; vgl. LA Speyer Best. L 57 Nr. 1696, S. 168.

399 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 40, 55; vgl. LA Speyer Best. L 57 Nr. 1696, S. 168; vgl. Stadtarchiv Wolfstein Best. A Nr. VI, 3: Beschluß des Bezirksamts Kusel vom 10.9.1874.

400 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 272.

401 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S.51 iVm Mitteilung von Herrn Roland Paul Heimatstelle Kaiserslautern vom 2.11.1978; vgl. LA Speyer Oberweiler- Tiefen-­ bach Best. L. 56 Nr. 848, S. 89.

402 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 52; vgl. LA Speyer Oberweiler-Tiefenbach Best. L 56 Nr. 848 S. 201.

403 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 52; vgl. LA Speyer, Best. L 57 Nr. 1696, S. 233; vgl. Stadtarchiv Wolfstein Best. A, Nr. VIII,b, 5: Aufstellung des

Bürger­meisteramts Wolfstein vom 30.7.1879.

404 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 292.

405 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 36, 53-55; vgl. LA Speyer Best. H 38 Nr. 744: Schreiben Bür­germeisteramt Wolfstein an Landcommissariat Kusel vom 18.5.1852; vgl. Stadtarchiv Wolfstein Best. A Nr. VI, 3.

406 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 36, 53-55, m.w.N.

407 Vgl. Dreyer: Die Geologie des Königsberges; in: Matzenbacher: Wolfstein. Kleine Stadt im Königsland, a.a.O., Teil II, S. 138, 148.

408 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 36, 53-55; vgl. LA Speyer Best. H 38 Nr. 744: Schreiben Bür­germeisteramt Wolfstein an Landcommissariat Kusel vom 18.5.1852; vgl. Stadtarchiv Wolfstein Best. A Nr. VI, 3.

409 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 36, 53-55, m.w.N..

410 Vgl. Anthes: Kasualien der luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach, a.a.O., S. 20 Nr. 58 u. Nr. 60.

411 Vgl. Rumpf, J. D. F.: Vollständiges topographisches Lexikon des preußischen Staates (Berlin 1824), Bd. 4, S. 113.

412 Vgl. Anthes: Kasualien der luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach, a.a.O., S. 20 Nr. 60.

413 Vgl. Anthes: Kasualien der luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach, a.a.O., S. 21 Nr. 61.

414 Vgl. LA Speyer Nassau-Weilburg Akten Fasc. 382 und ebenda neu Best. C 68 Nr. 46; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 285.

415 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 61.

416 Vgl. Denkmaltopo­graphie Donnersbergkreis, a.a.O, S. 376.

417 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 290.

418 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., S. 91; vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises III, a.a.O., S. 297.

419 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 3, S. 297.

420 Vgl. Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegebietes, a.a.O., S.418.

421 Vgl. Christ­mann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 201.

422 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 8; Anm.: Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 123 gibt den Namen unter Bezugnahme auf Schoch fehlerhaft mit „Entersmühle“ wieder.

423 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, a.a.O., S. 16.

424 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Amtmann Hartmanns Amts-Protokoll von Ao 1647 biß 1660, Nr. 980; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

425 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 18r.

426 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 52.

427 Vgl. Denkmaltopographie: Kreis Bad Dürkheim Bd. 2, a.a.O., S. 444.

428 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 23r-24.

429 Vgl. Heiss: Obrigheim+++klären: welcher Band+++, a.a.O., S. 512.

430 Vgl. Heiss: Obrigheim +++klären: welcher Band+++, a.a.O., S. 513.

431 Vgl. Denkmaltopographie: Kreis Bad Dürkheim Bd. 2, a.a.O., S. 444.

432 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

433 Vgl. „Die Rheinpfalz“, Unterhaardter Rundschau am 18.1.2011.

434 Vgl. „Die Rheinpfalz“ , Unterhaardter Rundschau vom 25.1.2012: „Inselmühle verharrt im Dornröschenschlaf“.

435 Vgl. Heiss: Obrigheim, a.a.O., Bd. 1, S. 394.

436 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Repertorium Knoch:Teil III Grafschaft Neuleiningen: II. Obrigheim, S. 26.

437 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Repertorium Knoch :Teil III Grafschaft Neuleiningen: II. Obrig­heim, S. 26.

438 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Repertorium Knoch.

439 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Repertorium Knoch:Teil III Grafschaft Neuleiningen: II. Obrigheim, S. 30.

440 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Repertorium Knoch:Teil III Grafschaft Neuleiningen: II. Obrigheim, S. 30.

441 Vgl. Heiss: Obrigheim, a.a.O., Bd. 1, S. 380.

442 Vgl. Heiss: Obrigheim, a.a.O., Bd. 1, S. 397.

443 Vgl. Heiss: Obrigheim, a.a.O., Bd. 1, S. 396-97.

444 Vgl. LA Speyer F22 Nr. 140.

445 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 23r-24.

446 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 264.

447 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 69.

448 Vgl. Klewitz: Kunst im Bliesgau; in: Pfälzer Heimat 1966, S. 126.

449 Vgl. Weber: "Einkehr in der Schiffermühle in *Obrigheim; Häuserkomplex wie eine Schloßanlage des 18. Jahrhunderts; in: Heimatjahrbuch 1984 Landkreis Bad

Dürkheim, S. 133.

450 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 369, Nr. 1024.

451 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 378/79, Nr. 1102; vgl. Kirchenschaffnei-Archiv Zweibrücken, Rep. IV Nr. 2193: Abschrift vom 2.11.1806 der Urkunde vom 19.10.1534 [Mitteilung von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen].

452 Vgl. Eid: Der Hof- und Staatsdienst im ehemaligen Herzogtums Pfalz-Zweibrücken; in: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz, Band 21, 1897, S. 6.

453 Vgl. Weber: "Einkehr in der Schiffermühle in Obrigheim“; in: Heimatjahrbuch Bad Dürkheim 1984, S. 133.

454 Vgl. Würth: Heimatbuch Wachenheim / Pfrimm, a.a.O., S. 195,

455 Vgl. Weber: Einkehr in der Schiffermühle in Obrigheim; in: Heimat­jahrbuch Bad Dürkheim 1984, S. 136; vgl. Denkmaltopographie: Kreis Bad Dürkheim Bd. 2,

a.a.O., S. 440.

456 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Bl 57r-58; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

457 Vgl. Weber: Einkehr in der Schiffermühle in Obrigheim; in: Heimatjahr­buch Bad Dürkheim 1984, S. 136; vgl. Denkmaltopographie: Kreis Bad Dürkheim Bd. 2,

a.a.O., S. 440.

458 Vgl. Heiss: Ob­righeim, a.a.O., Bd. 1, S. 509.

459 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 69-69r.

460 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 103r.

461 Vgl. Denkmaltopographie: Kreis Bad Dürkheim Bd. 2, a.a.O., S. 442.

462 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 23r-24.

463 Vgl. Denkmaltopographie: Kreis Bad Dürkheim Bd. 2, a.a.O., S. 442.

464 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbau­ernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S.8.

465 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 69.

466 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. 1 S. 4.

467 Vgl. Wendel: Adenbach und Ginsweiler, a.a.O. S. 247 Anm. 2.

468 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

469 Vgl. LHA Koblenz Best. 48 [Reichsgrafschaft von der Leyen] Nr. 5276; vgl. Ostrowitzki: Inventar Archiv Fürstentum von der Leyen, a.a.O., Bd. 1, S. 200, Nr. 231.

470 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1213/5: „Projektierter aber nicht ausgeführter Mühlenbau des Peter Horbach zu Odenbach, 1736“.

471 Vgl. Eilbote Landau, Nr. 98 vom 6.12.1856, S. 593.

472 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 226.

473 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 16 Nr. 79.

474 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 Bl. 58.

475 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 102r.

476 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 226.

477 Vgl. Wendel: Adenbach und Ginsweiler, a.a.O. S. 231.

478 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O.,S. 71 iVm. Anthes: Die Kasualien der refor­mierten Pfarrei Odenbach am Glan mit der Filiale Becherbach (reformiertes Kirchenbuch), Bd.1: 1556-1714, a.a.O., S. 37, der den Familiennamen „Gerhardt“ überliefert. Dagegen heißt es bei Weber, a.a.O., S. 71 lediglich: „Müller Hans von Mittelbach betrieb 1564 die Dorfmühle Odenbach“.

479 Vgl. Anthes: Die Kasualien der reformierten Pfarrei Odenbach am Glan mit der Filiale Becherbach (reformiertes Kirchenbuch), Bd.1: 1556-1714, a.a.O., S. 65.

480 Vgl. Anthes: Die Kasualien der reformierten Pfarrei Odenbach am Glan mit der Filiale Becherbach (reformiertes Kirchenbuch), Bd.1: 1556-1714, a.a.O., S. 73.

481 Vgl. We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 182; vgl. LA Speyer B2 Nr. 1213/4.

482 Anm.: Lothringischer Krieg

483 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 10; vgl. LA Speyer B2 Nr. 1213/4; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 182.

484 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1213/4 fol. 18.

485 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 183.

486 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 56; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1213/4.

487 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 56; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1213/4.

488 Vgl. Anthes: Die Kasualien der Einwohner von Odenbach, Adenbach, Cronenberg und Medard in den lutherischen Kir­chenbüchern von Meisenheim, a.a.O., S. 7.

489 Vgl. Anthes: Die Kasualien der Einwohner von Odenbach, Adenbach, Cronenberg und Medard in den luth. Kirchenbüchern von Meisenheim, a.a.O., S. 7, 52, 46.

490 Vgl. Bohrer u.a.: Register zum reformierten Kirchenbuch Cont­wig, a.a.O.,S. 74.

491 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 101.

492 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1213 6: „Acta judiciata in Sachen des Fleckens Odenbach gegen den Erbbestandsmüller Ph. Müller wegen praetensae bannalitas“, 1765.

493 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a..O., S. 360.

494 Vgl. Weber: Mühlen d. besonderen Art, a.a.O., S. 393; vgl. LA Speyer Best 2 Nr. 1213/4.

495 Vgl. Anthes: Die Kasualien der Ein­wohner von Odenbach, Adenbach, Cronenberg und Medard in den lutherischen Kir­chenbüchern von Meisenheim, a.a.O., S. 55.

496 Vgl. Anthes: Die Kasualien der Ein­wohner von Odenbach, Adenbach, Cronenberg und Medard in den lutherischen Kir­chenbüchern von Meisenheim, a.a.O., S. 7.

497 Vgl. Anthes: Die Kasualien der Ein­wohner von Odenbach, Adenbach, Cronenberg und Medard in den lutherischen Kir­chenbüchern von Meisenheim, a.a.O., S. 7, 2.

498 Vgl. Anthes: Die Kasualien der Einwohner von Odenbach, Adenbach, Cronenberg und Medard in den lutherischen Kirchenbüchern von Mei­senheim, a.a.O., S. 59.

499 Vgl. Held: Kirchenschaffnei Meisenheim, a.a.O., S. 26.

500 Vgl. Weber: Von der Klostermühle zur Ölfabrik; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 65-67.

501 Vgl. Spieß: Das älteste Lehnsbuch der Pfalzgrafen bei Rhein vom Jahr 1401, a.a.O., S. 63 Nr. 335.

502 Vgl. LHA Koblenz Best. 24 Nr. 1670.

503 Vgl. ref. KB Odernheim 4, S. 30.

504 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises 1826, S. 480.

505 Intelligenzblatt des Rheinkreises 1826, S. 481.

506 Vgl. ref. KB Odernheim 4, S. 57.

507 Vgl. Rabenau: Verzeichnis Großherzogthum Hessen, a.a.O., Stichwort Atzelmühle.

508 Vgl. Weber: Von der Klostermühle zur Ölfabrik; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 65-67.

509 Vgl. Weber: Von der Klostermühle zur Ölfabrik; in: Pfälzi­sche Heimatblätter 1963, S. 65-67.

510 Vgl. Herzog: Die Kloster- oder Niedermühle bei Odernheim/Glan; in: Bad Kreuznacher Heimatblätter 1970, S. 31; vgl. MrhUB I, Nr. 424, S. 486; vgl. Keddigkeit /

Fell / Untermann: Disibodenberg; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, S. 286; vgl. LHA Koblenz Best. 231,013 Disibodenberg Urk.-Nr. 7002: „Richard

Probst an St. Maria zu Mainz tauscht mit dem Kloster Disibodenberg einen Garten zu Odernheim und eine dortige Mühle“.

511 Vgl. Beyer: Mittelrheinisches Urkundenbuch, a.a.O., Bd. 1, S. 486 Nr. 424; vgl. Keddigkeit / Fell / Untermann: Disibodenberg; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, A-G, S. 286.

512 Vgl. Keddigkeit / Fell / Untermann: Disibodenberg; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, A-G, S. 287.

513 Vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 428

514 Vgl. Keddigkeit / Fell / Untermann: Disibodenberg; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, A-G, S. 287.

515 Vgl. Schworm: Odernheim am Glan, a.a.O., S. 200.

516 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 110; vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt: Disibodenberger Kopialbuch, fol. 115.

517 Vgl. Oberndorff: Regesten der Pfalzgrafen am Rhein, Innsbruck 1912, Bd. II, S. 144, Nr. 2139.

518 Vgl. Herzog: Die Kloster- oder Niedermühle bei Odernheim/Glan; in: Bad Kreuznacher Heimatblätter 1970, S. 31.

519 Vgl. Weber: Von der Klostermühle zur Ölfabrik; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 65.

520 Vgl. Weber: Von der Klostermühle zur Ölfabrik; in: Pfälzi­sche Heimatblätter 1963, S. 65.

521 Vgl. Weber: Von der Klostermühle zur Ölfabrik; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 65.

522 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 56.

523 Vgl. Daum: ref. Kirchenbuch Odernheim, a.a.O., S. 6.

524 Vgl. Daum: ref. Kirchenbuch Odernheim, a.a.O., S. 69

525 Vgl. Daum: ref. Kirchenbuch Odernheim, a.a.O., S. 14.

526 Vgl. Daum: ref. Kirchenbuch Odernheim, a.a.O., S. 16.

527 Vgl. Daum: ref. Kirchenbuch Odernheim, a.a.O., S. 17.

528 Vgl. Daum: ref. Kirchenbuch Odernheim, a.a.O., S. 1.

529 Vgl. Daum: ref. Kirchenbuch Odernheim, a.a.O., S. 20.

530 Vgl. Daum: ref. Kirchenbuch Odernheim, a.a.O., S. 22.

531 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 117.

532 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 142; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1498/1.

533 Vgl. ref. KB Odernheim, Taufeintrag vom 15.12.1661.

534 Vgl. ref. KB Odern­heim, Taufeintrag vom 31.1.1664; vgl. Daum, Manfred: Reformiertes Kirchenbuch von Odernheim am Glan, a.a.O., S.4.

535 Vgl. ref. KB Odernheim/Glan, Taufeintrag vom 30.4.1674, S. 12.

536 Vgl. ref. KB Odernheim, Taufeintrag vom 20.2.1676, S. 14.

537 Vgl. ref. KB Odernheim, Taufeintrag vom 9.7.1676, S. 14.

538 Vgl. ref. KB Odernheim/Glan, Taufeintrag vom 12.3.1682.

539 Vgl. ref. KB Odernheim, Taufeintrag vom 14.5.1684, S. 20.

540 Vgl. ref. KB Odernheim, Taufeintrag vom 31.7.1684, S. 20.

541 Vgl. ref. KB Odernheim/Glan, Taufeintrag vom 14.9.1684.

542 Vgl. Anthes: Die Kasualien der reformierten Pfarrei 1607-1798 und der Lutherischen Pfarrei 1684-1798 zu Meisenheim am Glan, a.a.O., S. 430; vgl. Anthes: Meisenheimer Scharfrichterfamilie Riemenschneider; in: Genealogie 27 (1978), S. 86.

543 Vgl. ref. KB Odernheim, Copulationsregister vom 10.10.1690, S. 83.

544 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 410.

545 Vgl. Mau­rer: Lahrer Prozeß, a.a.O., S. 153.

546 Vgl. Wiggenhorn: Reichskammerge­richtsprozeß, a.a.O., S. 63.

547 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 499; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzi­schen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 328 Nr. 403.

548 Anm.: der Vorname wird bei Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 410 nicht genannt; es handelt sich um Johann Peter Knodt, von 1689/1717 als Schaffner Disibodenberg genannt, der 1717 auch Oberschultheiß in Odernheim war [vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 184].

549 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 410.

550 Vgl. Anthes: Kasualien kath. Pfarrei Meisenheim (Heft 1), a.a.O., S. 42 Nr. 375 iVm. Kath. KB Pfarrei St. Antonius von Padua zu Meisenheim am Glan 1683 –

1798.

551 Vgl. Manuskript vom August 1985 von Werner Weber, Solingen-Wald; in Unterlagen Anthes bei Archiv PRFK Ludwigshafen.

552 Vgl. Manuskript vom August 1985 von Werner Weber, Solingen-Wald; in Unterlagen Anthes bei Archiv PRFK Ludwigshafen.

553 zu ihm: vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 184.

554 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 59-60.

555 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 26.

556 Vgl. Herzog: Kloster- oder Niedermühle, a.a.O., S. 31.

557 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 200.

558 zu ihm vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 184.

559 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 60.

560 Vgl. Weber: Von der Klostermühle zur Ölfabrik; in: Pfälzi­sche Heimatblätter 1963, S. 65-67.

561 Vgl. Christ­mann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 137.

562 Vgl. Daum: Reformiertes Kirchenbuch Odernheim, a.a.O., S. 2.

563 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 93.

564 Vgl. Stuck: Verwaltungspersonal Zweibrücken, a.a.O., S. 183.

565 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 93; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1498/1.

566 Vgl. Daum: Reformiertes Kirchenbuch Odernheim, a.a.O., S. 21.

567 Vgl. Schworm: Odernheim am Glan, a.a.O., S. 205.

568 Vgl. ref. KB Odernheim, Sterbeeintrag vom 6.1.1662.

569 Vgl. ref. KB Odernheim, Taufeintrag vom 14.1.1663.

570 Vgl. ref. KB Odern­heim, Taufeintrag vom 21.5.1664.

571 Vgl. ref. KB Odernheim, Taufeintrag vom 11.5.1665.

572 Vgl. ref. KB Odernheim, Sterbeeintrag vom 21./22.4.1664.

573 Vgl. Schworm: Odernheim am Glan, a.a.O., S. 205; vgl. ref. KB Odernheim, Copulationseintrag vom 29.6.1675.

574 Vgl. ref. KB Odernheim, Taufeintrag vom 14.8.1681, S. 16.

575 Vgl. ref. KB Odernheim, Taufein­trag vom 14.8.1684, S. 20.

576 Vgl. ref. KB Odernheim/Glan, Taufeintrag vom 14.9.1684.

577 Vgl. ref. KG Odernheim/Glan, Taufeintrag vom 27.11./3.12.1684, S. 20.

578 Vgl. Schworm: Odernheim am Glan, a.a.O., S. 205.

579 Vgl. ref. KB Odernheim, Tauf­eintrag vom 16.10.1707.

580 Vgl. ref. KB Odernheim, Taufeintrag vom 1.12.1709.

581 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 499; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 328 Nr. 403.

582 Vgl. Böttcher: Familienbande der Pfälzischen Revolution, a.a.O., S. 276.

583 Vgl. ref. KB Odernheim, Taufeintrag vom 18.6.1730, S. 68.

584 Vgl. Böttcher: Familienbande der Pfälzischen Revolution, a.a.O., S. 276.

585 zu ihm vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 184.

586 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 59-60.

587 Vgl. luth KB Odernheim1, Bl. 131, S. 251.

588 Vgl. Häberle: Daubenbornerhof, a.a.O., S. 139-140.

589 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 227.

590 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlen­sterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

591 Photo bei http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Odernheim-am-Glan-1.jpg.

592 Vgl. Schworm: Die ehemalige Klostermühle in Offenbach am Glan; in: Westricher Heimatblätter 1998, S. 157.

593 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 59.

594 Vgl. Anthes: Die Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg im Jahre 1601; in: PRFK 1975, S. 248.

595 Vgl. katholisches Kirchenbuch Lauterecken, Taufeintrag vom 16.1.1692.

596 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollen­bach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 65.

597 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollen­bach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 66.

598 Vgl. Denkmalto­pographie Kusel, a.a.O., S. 208.

599 Vgl. LA Speyer Best. D33 Nr. 47: „Revers des Müllers Wentz Goselmann und seiner Frau Agatha daß sie laut inserierter Urkunde ...“ vom 31.7.1572 wegen Ver- letzung seines Bannrechts; vgl. Mayerhofer, Johannes: Repertorium der Urkunden des Benediktiner-Priorats ad St. Mariam in Of­fenbach/ Glan Nr. 47; vgl. auch

Erbbestandsbrief von 1695 an Conrad Höen, abgedruckt bei Schworm: Klostermühle in Offenbach am Glan, a.a.O., S. 156.

600 Vgl. LA Speyer Best. D33 Nr. 24; vgl. Mayerhofer: Repertorium der Urkunden des Benediktiner-Priorats ad St. Mariam in Offenbach/Glan Nr. 24.

601 Vgl. LA Speyer Best. D33 Nr. 47: „Revers des Wentz Goselmann und seiner Frau Agatha daß sie laut inserierter Urkunde ...“; vgl. Mayerho­fer: Reper­torium der Urkunden des Benediktiner-Priorats ad St. Mariam in Offenbach/Glan Nr. 47.

602 erwähnt im pfalz-zwei­brückischen Mühlenverzeichnis vom 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7.

603 LA Speyer Best. B2 Nr. A 171/3 fol. 3-3r.

604 LA Speyer Best. B2 Nr. A 171/3 fol. 4r.

605 Vgl. Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 208.

606 Vgl. LHA Koblenz, Bestand 24, Nr. 1287: Offenbachisches Verhör etlicher Unterthanen des Eßweilertales gegen Hannß Heyel, Müller zu Offenbach wegen ungleichen Mahlens vom 26.04.1654; mitgeteilt von Herrn Norbert Schmidt, Kempten am 13.2.2012.

607 Vgl. ref. KB Hinzweiler1, Bl. 25, Taufeintrag vom Oktober 1659.

608 Vgl. Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV/2821; vgl. Schworm: Die ehemalige Klostermühle in Offenbach am Glan; in: Westri­cher Heimatblätter 1998, S. 155; erwähnt auch in LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 62.

609 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 62.

610 Vgl. Be­zirksgruppe Kusel der PRFK: Dermahliger Zustand des Amptes Lichten­berg und Nohfelden sampt beygefüg­tem Denombrement 1704, a.a.O., S. 90.

611 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 63.

612 Vgl. Denkmal­topographie Kusel, a.a.O., S. 208.

613 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 58r-63 zusammenfassend zitiert.

614 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müller­handwerk, a.a.O., S. 212.

615 Vgl. LA Speyer Best. B2 Sachakte 65 UNr. 15: Schuldenwesen des Besitzers der Erbbestandsmühle zu Offenbach, 1754-1755.

616 Vgl. LA Speyer Best. A2 Kurpfalz-Akten Sachakte 1263 UNr. 38 +++prüfen++ wieso Kurpfalz und nicht Pfalz-Zweibrücken

617 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 63-64r.

618 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 85.

619 Vgl. Weber: Kreuscher und Spielmann. Familien vom Bachadel an der Lauter; in: Pälzer Sunndag, Nr. 34 vom 19.8.1956; S. 3; vgl. Heil: Funk­tionaler Wandel, a.a.O., S. 37.

620 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 64; zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk a.a.O., S. 212.

621 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk a.a.O., S. 212.

622 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 63-63r.

623 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7, pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis vom 8.7.1746.

624 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 270.

625 Vgl. Offenbach: 1200 Jahre Offenbach, a.a.O., S. 239 unter Verweis auf Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Teil I.

626 Vgl. Offenbach: 1200 Jahre Offenbach, a.a.O., S. 239 unter Verweis auf Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Teil I.

627 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. 1, S. 208.

628 Vgl. Schweikart: Essingen, a.a.O., S. 161; vgl. Bistumsarchiv Speyer SP A 3 101 vom 2.9.1583.

629 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 255-256.

630 zitiert bei Offenbach: 1200 Jahre Offenbach, a.a.O., S. 237-238, leider ohne Fundstelle.

631 Vgl. Offenbach: 1200 Jahre Offenbach, a.a.O., S. 239 unter Verweis auf Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Teil I.

632 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbau­ernkammer Pfalz 1865, S. 197.

633 Vgl. Mitteilung von Frau Margit Herzog vom 7.3.2012.

634 Vgl. Eilbote Landau Nr. 5 vom 16.1.1858, S. 30.

635 zitiert bei Offenbach: 1200 Jahre Offenbach, a.a.O., S. 237, leider ohne Fundstelle.

636 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7.

637 Vgl. Wittner: Was man in Briefprotokollen so alles findet. Ein Sterberegister von 1594 bis 1598 aus Offen­bach bei Landau; in: PRFK 2004, S. 477, 481.

638 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7, Bl. 13r.

639 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7, Bl. 14.

640 Vgl. Landauer Eilboten Nr. 48 vom14.6.1856, S. 284.

641 Landauer Eilbote vom 20.9.1856 Nr. 76, S. 455.

642 Vgl. Landauer Eilboten Nr. 46 vom 12.6.1858 S. 296.

643 Vgl. Eilbote Landau vom 12.2.1859, S. 68 = LA Speyer Best. Y 20/41.

644 zitiert bei Offenbach: 1200 Jahre Offenbach, a.a.O., S. 237, leider ohne Fundstelle.

645 zitiert bei Offenbach: 1200 Jahre Offenbach, a.a.O., S. 237, leider ohne Fundstelle.

646 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7, Bl. 13r.

647 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 316.

648 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 316, 317.

649 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 322, 324 mit Photo S. 324.

650 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 53.

651 Vgl. Gallé: Kunstführer Rheinhessen, a.a.O., S. 132.

652 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 3, S. 230; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 53.

653 Vgl. Glöckner: Codex Laureshamensis, Bd. 1, a.a.O., Hubenlisten S 166, Nr. 3660.

654 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E 10, 732: kurpfälzische Mühle zu Offstein, 1706-1745.

655 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 111.

656 Vgl. luth. KB Heuchelheim bei Frankenthal 1, Bl. 28.

657 Vgl. LA Speyer Best. A24 Nr. 3138: Prozeß des Johannes Reinhardt, Müllermeister in Offstein gegen Cornelius Cassauer, 1761.

658 Vgl. Klamm: Das kurfürstliche Unteramt Freinsheim; in: Pfälzische Heimatblätter 1964, S. 2.

659 Vgl. Wahl: Ebertsheim, a.a.O., S. 113.

660 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S.7.

661 Vgl. ev. Kirchenbuch Mühlheim a.d. Eis 9, S. 9.

662 Vgl. Zinck: Die Offweiler oder Dahner Mühle, a.a.O., S. 26.

663 Archives Départementales du Bas-Rhin Best. C. 565 (291); vgl. Zinck: Die Offweiler oder Dahner Mühle, a.a.O., S. 26.

664 Archives Départementales du Bas-Rhin Best. E 2371; vgl. Zinck: Die Offweiler oder Dahner Mühle, a.a.O., S. 26.

665 Vgl. Archives Départementales du Bas-Rhin Best. E 2365; vgl. Zinck: Die Offweiler oder Dahner Mühle, a.a.O., S. 27.

666 Vgl. Zinck: Die Offweiler oder Dahner Mühle, a.a.O., S. 27.

667 Vgl. Archives Départementales du Bas-Rhin Best. E 2366; vgl. Zinck: Die Offweiler oder Dahner Mühle, a.a.O., S. 27.

668 Vgl. Archives Départementales du Bas-Rhin Best. E 2364; vgl. Zinck: Die Offweiler oder Dahner Mühle, a.a.O., S. 27.

669 Vgl. Zinck: Die Offweiler oder Dahner Mühle, a.a.O., S. 27.

670 Vgl. Klein: Pfarrerbuch und Kirchenchronik der älteren evangelischen Gemeinde zu Buchsweiler, a.a.O., S. +++klären+++

671 Vgl. Zinck: Die Offweiler oder Dahner Mühle, a.a.O., S. 28.

672 Vgl. Zinck: Die Offweiler oder Dahner Mühle, a.a.O., S. 28.

673 Vgl. Zinck: Die Offweiler oder Dahner Mühle, a.a.O., S. 26, 29; vgl. Archives Départementales du Bas-Rhin Best. C. 565 (291).

674 Vgl. Zinck: Die Offweiler oder Dahner Mühle, a.a.O., S. 29.

675 Vgl. Zinck: Die Offweiler oder Dahner Mühle, a.a.O., S. 29.

676 Vgl. Zinck: Die Offweiler oder Dahner Mühle, a.a.O., S. 29.

677 Vgl. Zinck: Die Offweiler oder Dahner Mühle, a.a.O., S. 30.

678 Vgl. Ehrmanntraut / Martin: Protokollbuch der französisch-reformierten Gemeinde Frankenthal, a.a.O., S. 2262; vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises a.a.O.,

Bd. 2, S. 210.

679 Vgl. LA Speyer, Zweibrücken I, A. 321, Bl. 43.

680 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 371.

681 Vgl. LA Speyer Best. WW1 Nr. 52: „General Carte über die Graenze zwischen dem Hoch Fürstl. Pfaltz Zweibrücker Gericht Kübelberg und dem Hoch-

Graeflich Leyschen Amt Münchweiler, aufgenommen im Jahr 1786“.

682 Hinweis von Herrn Markus Bauer vom 3.1.2014: der Erbbestandsbrief des Andreas Hennemann bezieht sich auf einen Mühlenplatz in Brücken / Pfalz an der Ohmbach, nicht jedoch im Dorf Ohmbach.

683 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 79.

684 Vgl. LA Speyer CGA, A. Nr. 861 a; Christmann: Siedlungsnamen , a.a.O., Bd. 2, S. 408.

685 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 408.

686 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 79.

687 LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 241.

688 Vgl. Unterlagen von Rudolf Hill, Photos des Erbbestandsbriefs im Archiv Ref; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1509/2: Neumühle Olsbrücken 1719-1792.

689 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 79.

690 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 49 vom 13.6.1821, S. 344.

691 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 35; vgl. LA Speyer, Olsbrücken, Best. L 55 Nr. 225, S. 201.

692 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 35; vgl. LA Speyer: Olsbrücken, Best. U 364, Nr. A VI 153, Konzessionsbeschluß des Landcommissariats

Kaiserslautern vom 13.7.1860.

693 Vgl. „Die Rheinpfalz“ vom Samstag 25.8.1951: „Westpfälzische Mühlen stellen sich vor“.

694 LA Speyer Best. K34 Kasten Nr. 7, Urk. Nr. 194/1819 vom 19.6.1819.

695 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 78-80.

696 Vgl. Weidmann: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Pfalz, a.a.O., Bd. III, S. 219.

697 Vgl. Schneider: „Die ehemalige Oppensteiner Mühle“, a.a.O., o.S.

698 Vgl. Frey/Remling: Otterberger Urkundenbuch, a.a.O., S. 54, Nr. 73; vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 78.

699 Vgl. Kopie KB Otterberg Bl. 15 Nr. 65; vgl. Urkundenbuch Otterberg, S. 54 Nr. 73; vgl. Dolch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. I Nr. 318; vgl.

Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, a.a.O., 116 Nr. 123.

700 Vgl. Frey/Remling: Ot­terberger Urkundenbuch, a.a.O., S. 124, Nr. 67; vgl. Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, a.a.O., S. 173 Nr. 264.

701 Vgl. Frey/Remling: Otterberger Urkundenbuch, a.a.O., S. 230, Nr. 289; vgl. Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, a.a.O., S. 246 Nr. 467.

702 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Ols­brücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 78.

703 Vgl. Schneider: „Die ehemalige Oppensteiner Mühle“, a.a.O., o.S.

704 Vgl. LA Speyer Best. A2/1243 Bl. 18-23 (mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt); vgl. Dolch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Band III, S. 341

Nr. 409.

705 Vgl. Dolch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern Bl. 68, a.a.O., Bd. III,S. 458; vgl. LA Speyer Best. A14, Nr. 272.

706 Vgl. LA Speyer Kurpfalz Akte 168, zitiert bei Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Hei­matbll. 12,

1964, S. 78.

707 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 78.

708 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 266.

709 Vgl. LA Speyer Kurpfalz Akte 168; vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 78.

710 Vgl. LA Speyer Kurpfalz Rechnungen Nr. 748, S. 48; vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 78.

711 Vgl. LA Speyer Kurpfalz Akte 168; vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Ols­brücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 78.

712 Vgl. LA Speyer GGA Heidelberg Akte Nr. 861d +++prüfen+++; Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Müh­le. [Olsbrücken]; in: Pfälz.

Heimatbll. 12, 1964, S. 78.

713 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 78.

714 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 78.

715 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 78.

716 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 78.

717 Vgl. Schö­nenberger: Chronik der Schönenberger, a.a.O., S. 483; vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 78.

718 Vgl. Schneider: Auf der Op­penheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 78; dagegen wird bei Schneider:

„Die ehemalige Oppensteiner Mühle“, a.a.O., als Datum das Jahr 1646 angegeben.

719 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 241.

720 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 63 Nr. 547.

721 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 78-79; vgl. Weidmann, Schul-,

Medizin- und Wirtschaftsgeschichte, Bd. III, S. 212-213; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 241.

722 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 79.

723 Vgl. LA Speyer Kurpfalz Akte Nr. 1509a +++prüfen+++; vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz.

Heimatbll. 12, 1964, S. 79.

724 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 79: vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1262/27 Katzweiler: „Johannes Gehm von der Oppensteiner Mühle gegen Johannes Kolter von der Schafmühle, Erbschaft und Teilungen, 1744-1754,1784.

725 Vgl. Schneider: „Die ehemalige Oppensteiner Mühle“, a.a.O., o.S.

726 Vgl. Schneider: „Die ehemalige Oppensteiner Mühle“, a.a.O., o.S.

727 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 304 Nr. 2914.

728 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Ols­brücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 79.

729 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 79.

730 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 79.

731 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 47; vgl. Henn: Geschichte der Katzweilerer Sippe Henn, Ludwigshafen/Rh. 1952, S. 39 f; vgl. Schneider: Auf

der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 79.

732 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 47 Anm. 2: mündliche Mitteilung von Herrn H. Schneider, Sonnenhof bei Katzweiler vom 17.12.1978.

733 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 79.

734 Vgl. Schneider: „Die ehemalige Oppensteiner Mühle“. a.a.O., o.S.

735 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 29.

736 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 966/5: Appensteiner Ölmühle 1508.

737 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 359; vgl. LA Speyer Kurpfalz Akte 168 +++prüfen+++, zitiert bei Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 78.

738 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 46; VGL: LA Speyer Best. L 55 Nr. 225, S. 3 ff; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 966/6 „H. Schönenberg ex ….

dessen Wittib und Erben, 1763-1776 „Ap­pensteiner Mühle“.

739 Vgl. Schneider: „Die ehemalige Oppensteiner Mühle“, a.a.O.

740 Vgl. Schneider: „Die ehemalige Oppensteiner Mühle“, a.a.O.

741 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppenstei­ner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 79.

742 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 79; vgl. Rink: Taufbücher der deutsch- reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 357, Nr. 3571.

743 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 79.

744 Vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 79.

745 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 47; vgl. Henn: Geschichte der Katzweilerer Sippe Henn, Ludwigshafen/Rh. 1952, S. 39 f; vgl. Schneider: Auf der Oppenheimer [vielm. Oppensteiner] Mühle. [Olsbrücken]; in: Pfälz. Heimatbll. 12, 1964, S. 79.

746 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 47 Anm. 2: mündliche Mitteilung von Herrn H. Schneider, Sonnenhof bei Katzweiler vom 17.12.1978.

747 Vgl. Schneider: „Die ehemalige Oppensteiner Mühle“, a.a.O., o.S.

748 Vgl. Pöhlmann: Reg. d. Grafen v. Zweibrücken, Speyer 1962, Nr. 62. 71. 72. 78. 80 und 82.

749 Vgl. Christ­mann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 333.

750 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 343.

751 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 113 vom 20.10.1821, S. 617.

752 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stich­wort Oppau, http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwigshafen-Oppau, Abruf vom 12.2.2014.

753 Vgl. Codex Lauresh. CL Nr. 48/3529; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 54; vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorder- pfalz, a.a.O., S. 737.

754 Vgl. Braun: Geschichte von Oppau und Edigheim, a.a.O., S. 416.

755 Vgl. hierzu Kilian: Das Stadtarchiv Oppenheim als familiengeschichtliche Quelle; in: Stadt Oppenheim [Hrsg.]: Festschrift 1200 Jahre Oppenheim am Rhein,

a.a.O.,S. 35 ff.

756 Vgl. LA Speyer Inventar Best. A24 Oberamt Oppenheim, Vorwort Dr. Warm­brunn, S. 4.

757 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 202.

758 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 204.

759 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 206.

760 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 208.

761 Vgl. Denkmalto­pographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 209.

762 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 212.

763 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 204 li. Sp.

764 Vgl. Scriba: Regesten der bis jetzt gedruckten Urkunden zur Landes- und Orts-Geschichte des Grossherzogtums Hessen. Dritte Abtheilung die Regesten der Provinz

Rheinhessen enthaltend, a.a.O., S. 30 Nr. 501.

765 Vgl. Happ: Stadtwerdung, a.a.O., S. 318; vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., S. Bd. I, S. 131 Nr. 184.

766 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., S. Bd. I, S. 131 Nr. 184.

767 Vgl. hierzu Kilian: Das Stadtarchiv Oppenheim als familiengeschichtliche Quelle; in: Stadt Oppenheim [Hrsg.]: Festschrift 1200 Jahre Oppenheim am Rhein, a.a.O., S. 35 ff.

768 Vgl. LA Speyer Inventar Best. A24 Oberamt Oppenheim, Vorwort Dr. Warm­brunn, S. 4.

769 Vgl. LA Speyer Best. U 298 Nr. 18 fol. 3.

770 Vgl. Franck: Geschichte der ehemaligen Reichsstadt Oppen­heim am Rhein nach Urkunden und Quellen bearbeitet, a.a.O., S. 165.

771 Vgl. Rohr: Kath. Kirchenbuch Großsteinhausen, a.a.O., S. 7.

772 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 345.

773 Vgl. Bezirksgruppe Kusel der PRFK: Dermahliger Zustand des Amptes Lichtenberg und Nohfelden sampt beygefügtem Denombrement 1704; a.a.O., S. 84.

774 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 208; vgl. Fabricius: Wüstungen des Pfalz-Zweibrückischen Amtes Lichtenberg, Pfälzische Heimatkunde 1911, S. 53 ff.

775 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 319, 345.

776 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 212r-216r; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 222.

777 Vgl. Klauck: Lexi­kon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 319.

778 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 92.

779 Vgl. Pfälzer. Bote für das Glanthal und An­zeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 25 vom 27.2.1857.

780 Vgl. Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 37 vom 27.3.1857.

781 Vgl. Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 23 vom 20.3.1867.

782 Pfälzer Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 25 vom 27.3.1867.

783 Vgl. Gallé: Kunstführer Rheinhessen, a.a.O., S. 137.

784 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O.

785 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 104 Nr. 381.

786 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): 1200 Jahre Osthofen, a.a.O., S. 133.

787 Vgl. Gallé: Kunstführer Rheinhessen, a.a.O., S. 139.

788 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 3, S. 110 – 112.

789 Vgl. LA Speyer Best. N 258 (Gemeindearchiv Osthofen): Mühlen

790 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): 1200 Jahre Osthofen, a.a.O., S. 133.

791 Vgl. LA Speyer Best. N 258 (Gemeindearchiv Osthofen): Mühlen

792 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): Osthofen, a.a.O., S. 133.

793 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): Osthofen, a.a.O., S. 134.

794 Vgl. Lageplan von Osthofen 1898, erstellt von Walter Konrad; in: LA Speyer Best. N 258 Gemeindearchiv Osthofen: Mühlen

795 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 87 Nr. 313.

796 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 104, Nr. 379 und S. 105, Nr. 383.

797 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 105 Nr. Nr. 384 mit Anm. 1, S. 105/106.

798 Vgl. LA Speyer Best. N 258 (Gemeindearchiv Osthofen): Mühlen

799 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 n.f.

800 Hess. Staatsarchiv Best. B15 Dalberger Urkunden Nr. 594; Stadtarchiv Worms Abt. 159 U 123.

801 Vgl. Gallé: Kunstführer Rheinhessen, a.a.O., S. 141.

802 Vgl. Armknecht: Geschichte d. Familie Armknecht, a.a.O., S. 24.

803 Vgl. LA Speyer Best. N 258 (Gemeindearchiv Osthofen): Mühlen

804 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 n.F.

805 Vgl. LA Speyer Best. N 258 (Gemeindearchiv Osthofen): Mühlen

806 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): 1200 Jahre Osthofen, a.a.O., S. 133.

807 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. 159 Nr. 0051: Einnahme-Belege zur Herzoglich von Dalbergischen Verwaltungs-Rechnung vom Jahr 1818 (Nr. 1 - Nr. 23).

808 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 n.f.

809 Vgl. Wagner: Die Wüstungen im Grossherzogtum Hessen, Teil III: Provinz Rheinhessen, a.a.O., S. 160.

810 Vgl. Wagner: Die Wüstungen im Grossherzogtum Hessen, Teil III: Provinz Rheinhessen, a.a.O., S. 167.

811 Vgl. LA Speyer Best. N 258 (Gemeindearchiv Osthofen): Mühlen.

812 Vgl. Kazenwadel: Wassermühlen im Wormsgau, a.a.O., S. 59.

813 Vgl. LA Speyer Best. U 298 Nr. 18 vom 23.1.1437.

814 Vgl. Kazenwadel: Wassermühlen im Wormsgau, a.a.O., S. 59.

815 Vgl. LA Speyer Best. U 298 Nr. 18 vom 23.1.1437.

816 Vgl. LA Speyer Best. N 258 (Gemeindearchiv Osthofen): Mühlen.

817 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 n.f.

818 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): Osthofen, a.a.O., S. 133, 134.

819 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. 1 A II Nr. 272.

820 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. 1 A II Nr. 272.

821 Vgl. LA Speyer Best. N 258 (Gemeindearchiv Osthofen): Mühlen.

822 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 nicht foliert.

823 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 n.f.

824 Vgl. Gallé: Kunstführer Rheinhessen, a.a.O., S. 139.

825 Vgl. Grünewald: Die Bachbarone des Kurfürsten im Alt- und Seebachtal; in: Heimatjahrbuch Landkreis Alzey-Worms 2014, S. 93.

826 Vgl. Armknecht, Karl Heinz und Beckenbach, Heinrich: Die Ahnen berühmter Wormsgauer. 3. Wendelin Weissheimer; in: Der Wormsgau 1954/55, S. 246.

827 Vgl. Armknecht, Karl Heinz und Beckenbach, Heinrich: Die Ahnen berühmter Wormsgauer. 3. Wendelin Weissheimer; in: Der Wormsgau 1954/55, S. 246.

828 Vgl. Armknecht, Karl Heinz und Beckenbach, Heinrich: Die Ahnen berühmter Wormsgauer. 3. Wendelin Weissheimer; in: Der Wormsgau 1954/55, S. 246.

829 Vgl. LA Speyer Best. N 258 (Gemeindearchiv Osthofen): Mühlen

830 Vgl. Armknecht / Beckenbach: Die Ahnen berühmter Wormsgauer. 3. Wendelin Weissheimer; in: Der Wormsgau 1954/55, S. 246.

831 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 nicht foliert.

832 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 n.f.

833 Vgl. Internetdatei www.weingut-steinmuehle.de, Abruf am 16.8.2013.

834 Vgl. Internetdatei Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia: Hauptseite Stichwort Otterbach, Bach; Abruf vom 9.2.2014.

835 Vgl. LA Saarland Best. vdL 1922 A + U (S10, 11): Lehensbriefe und Akten über das Reichslehen Schloß Meistersel mit den dazu gehörigen Ortschaften Modenbach, Otterbach und Sambach, ursprünglich an die Herren von Stettenberg, seit 1663 an die Familie von der Leyen, 1493-1794

836 Vgl. LA Saarland Best. vdL von der Leyen, Amtsbuch vdL 2187.

837 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., S. Bd. I, S. 106 Nr. 144; vgl. Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, a.a.O., S. 128 Nr. 167

838 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, a.a.O., S. 31 Nr. 105.

839 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 73 Nr. 2818.

840 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 58.

841 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otter­berg, a.a.O., S. 65 Nr. 561.

842 Vgl. Schneider: Die Müllerfamilie Kolter aus der Schafmühle (Katzweiler); in: Pfälz. Familien- und Wappenkunde 1969, Bd. 6, Heft 12, S. 370.

843 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 255 Nr. 2361.

844 Vgl. Schneider: Die Müllerfamilie Kolter aus der Schafmühle (Katzweiler); in: Pfälz. Familien- und Wappenkunde 1969, Bd. 6, Heft 12, S. 370.

845 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 372, Nr. 3731.

846 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 29.

847 Vgl. Becher: Dorfsippenbuch Mehlbach; Goslar 1938, S. 74 Nr. 386.

848 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz 1788, a.a.O., Bd. 4, S. 222.

849 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 12.

850 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 11.

851 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 11.

852 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 16.

853 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 25.

854 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 51.

855 Vgl. Steinebrei: Die Engel'sche oder Bachmühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1991, S. 93.

856 Vgl. Meyer: Register zum 3. ref. Kirchenbuch Waldfischbach [Holzlandkirchenbuch], a.a.O., S. 37.

857 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 30.

858 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 30.

859 Vgl. Leonhardt: Dorfsippenbuch Sambach, a.a.O., S. 66.

860 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 146.

861 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., 16.

862 Vgl. Steinebrei: Die Engel'sche oder Bachmühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1991, S. 93.

863 Vgl. LA Speyer Best. A 14 Nr. 102 b.

864 Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar; Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 95 Nr. 389.

865 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 95 Nr. 389.

866 LA Speyer, Best. A4 Nr. 102 a.b.

867 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 95 Nr. 390.

868 Vgl. Stadtarchiv Otterberg, Verzeichnis der Grundstücke ++Zitat prüfen++; vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 95 Nr. 390.

869 Vgl. Stadtarchiv Otterberg, Verzeichnis der Grundstücke. ++Zitat prüfen++

870 Vgl. Widder: Beschreibung der kurfürstl. Pfalz, a.a.O., Bd. 4, S. 222.

871 Vgl. Frey: Beschreibung d. Rheinkreises, a.a.O., Bd. 3, S. 117.

872 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 147.

873 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 193; vgl. Stadtarchiv Otterberg, Abt. IX/407-410 „Inventarium des Johann Engel“.

874 Vgl. Galle: Die Familie Galle; in: Mennonitische Geschichtsblätter 1979, S. 59-60.

875 Vgl. Internetdatei http://mysite.verizon.net/grfisher/galli.htm, Abruf vom 7.12.2014

876 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises 1826, S. 462. ++Zitat prüfen++

877 Vgl. Steinebrei: Die Engel'sche oder Bachmühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1991, S. 93.

878 Vgl. Böttcher: Familienbande der pfälzischen Revolution 1848/49, a.a.O., S. 287.

879 Vgl. Steinebrei: Die Engel'sche oder Bachmühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1991, S. 93.

880 Vgl. Steinebrei: Die Engel'sche oder Bachmühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1991, S. 93-94.

881 Vgl. Steinebrei: Die Engel'sche oder Bachmühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1991, S. 94-95.

882 Vgl. Steinebrei: Die Engel'sche oder Bachmühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1991, S. 95-96.

883 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 16.

884 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 224.

885 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 224 m.w.N.

886 Vgl. Stadtarchiv Otterberg, Lagerbuch von Otterbach-Sambach S. 144; zitiert nach Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 224.

887 Vgl. Stadtarchiv Otterberg, Lagerbuch von Otterbach-Sambach S. 144; zitiert nach Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 224.

888 Vgl. Christmann: Sied­lungsnamen II, a.a.O., S. 224.

889 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Ge­meinde Otterberg, a.a.O., S. 75 Nr. 661.

890 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 104, Nr. 958.

891 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 142 Nr. 1303.

892 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 278 Nr. 2607.

893 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 278 Nr. 2607.

894 Vgl. Schneider: Die Erbbeständer zu Katzweiler im Jahre 1740; in: PRFK Band 8 (1974-1977), S. 393.

895 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 209 Nr. 1903.

896 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 236 Nr. 2162.

897 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 664 Nr. 6171.

898 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 352, Nr. 3509.

899 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 370 Nr. 3712.

900 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 371.

901 Vgl. Steinebrei: Die Neumühle im Schelmental bei Otterberg; in: Kaiserslautern, Stadt und Land Nr. 3/1984, S. 12-15.

902 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 66 Nr. 576.

903 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O., S. 89 Nr. 3034.

904 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 68 Nr. 589.

905 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 123 Nr. 1135.

906 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 243.

907 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 211 Nr. 1916.

908 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 247 Nr. 2280.

909 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 247 Nr. 2280.

910 Vgl. Meyer: Register zum 3. ref. Kirchenbuch Waldfischbach [Holzlandkirchenbuch], a.a.O., S. 37.

911 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 280 Nr. 2635.

912 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 302 Nr. 2886.

913 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 352 Nr. 3508.

914 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 383 Nr. 3849.

915 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 14 vom 17.2.1818, S. 82.

916 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 46 vom 24.4.1836, S. 363.

917 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 413.

918 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 91 Nr. 816.

919 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 201 Nr. 1825 [ohne Angabe des Nachnamens] iVm S. 211 Nr. 1916 mit Angabe des

Nachnamens.

920 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 211 Nr. 1916.

921 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 247 Nr. 2280.

922 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 256 Nr. 2381.

923 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 286 Nr. 2701.

924 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 270 Nr. 2527.

925 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 383 Nr. 3849.

926 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 46.

927 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 70 Nr. 611.

928 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 70 Nr. 616.

929 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 80 Nr. 711.

930 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 83 Nr. 733.

931 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 84 Nr. 741.

932 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 89 Nr. 798.

933 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 242.

934 Vgl. Steinebrei: Die Engel'sche oder Bachmühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1991, S. 93.

935 Vgl. Steinebrei: Die Engel'sche oder Bachmühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1991, S. 93.

936 Vgl. LA Speyer Best. A 14 Nr. 102 b.

937 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 280 Nr. 2635.

938 Vgl. Dette: Liber Possessionum Wizenburgensis, a.a.O., S. 121.

939 Vgl. LA Speyer Best. A 14 Nr. 9-834; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 265.

940 Mitteilung von Frau Christa Miebach,Mülheim a.d. Ruhr vom 29.5.2010; vgl. auch: Wittner: Familienregister Großfischlingen, a.a.O., S. 56 , der allerdings den Mädchennamen der Elisabeth NN. Witwe Gutting nicht kennt.

941 Vgl. Toussaint: Das Territorium der Grafen von Leiningen, a.a.O., S. 176.

942 Vgl. Toussaint: Das Territorium der Grafen von Leiningen, a.a.O., S. 170.

943 Vgl. Kunstdenkmäler, a.a.O., Bd. VII Kirchheimbolanden S. 117.

944 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 235.

945 Vgl. Kataster­amt Bad Dürkheim:Katasterplan Ottersheim 1841, abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 235.

946 Vgl. Specht: „Ottersheimer Müllerssohn in Müh­len der Weltgeschichte: Ottersheim: Mitte des 18. Jahrhunderts wandert Heinrich Lebkücher nach Amerika aus“; in: Die Rheinpfalz / Donnersberger Rundschau. - 57 (2001), Nr. 279 vom 1.12.2001.

947 Vgl. Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 17.

948 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 121 Nr. 3421; vgl. luth. KB Ottweiler, Sterbeeintrag vom 6.8.1647.

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