Version 24.3.2016

 

 

 

Litera N

 

 

Nalbacher Tal:

 

Literatur/Urkunden:

- Colesie, G.: Die Bannmühlen des Nalbacher Tales; in: Saarheimat. Zeitschrift für Kultur, Landschaft, Volkstum 9, (1965), S. 111-112

 

 

 

 

 

Nanzdiezweiler:

s. auch *Dietschweiler

 

OT von Nanzdietschweiler; VG Glan-Münchweiler, Lk Kusel; das heutige Dorf besteht aus den OT Dietschweiler, und Nanzweiler und Nanzdietzweiler; war kurpfälzisch im Oberamt Lautern; die Ortsgemeinde Nanzdietschweiler besteht aus den beiden ursprüng­lich eigenständigen Dörfer Nanzweiler (westlich des Glan gelegen), das gegenüber auf der Ostseite des Glan gelegene Nanz­dietschweiler und und das südlich davon gelegene *Dietschweiler, die anfangs des 19. Jh. zusammengefaßt wurden 1. 1969 wurden die drei Gemeinden Dietschweiler, Nanzdiezweiler und Nanzweiler unter dem Na­men Nanzdietschweiler zusammengefaßt 2.

 

Mühlen:

- Mahlmühle in Nanzdiezweiler:

heute Anwesen Hauptstraße 56; 1437 erstmals als „mule zu dietswyler“ urkundlich erwähnt. Die nach der Zerstörung im 30jährigen Krieg vor 1683 wieder aufgebaute Mühle bestand aus einer Getreide- und einer Ölmühle, die sich am Mühlgraben gegenüber lagen 3.

 

Ab 1717 bestand eine Mahlmühle und eine auf der anderen Seite des Mühlgrabens gelegene Ölmühle. Die Ölmühle wurde um 1900 abgebrochen 4.

 

Das heutige Mühlengebäude der Mahlmühle mit Wohntrakt wurde 1884 von Daniel Gros jun. errichtet. Die Mühle war bis Ende der 1980er Jahre in Betrieb. Ihre Ausstattung mit Maschinen aus den 1920/30er Jahren ist vollständig erhalten 5.

 

Hanß Theobaldt *Müller (Sohn von † Hanß Müller), Müller zu Dietschweiler, °° Miesau 22. Mai 1696 mit Anna Barbara, Witwe des Johannes Wagner, aus Sand 6. Um 1694 war Hans Nickel *Müller († vor 1696 [err.]), der Beständer auf der Mühle in Dietschwei­ler; °° mit Eva NN aus Dietschweiler; er ist Vater von Hans Heinrich *Müller, °° Steinwenden 14.04.1693 mit Anna Barbara Kirsch aus Alsenborn (nach Ref. KB Spesbach: † 02.03.1743 Anna Barbara, die Witwe von Müllermeister Heinrich Müller, 80 J. alt); des Mül­lers in Dietzweiler Hans Theobaldt *Müller °° Miesau 22. Mai 1696 mit Anna Barbara, Witwe des Johannes Wagner, aus Sand 7; sein weiterer Sohn Hans Nickel Müller (2) °° am 17.02.1694 in Steinwenden mit Anna Margaretha Jung aus Börsborn; Vater auch der Maria Elisabeth Müller (°° 20.4.1700 in Steinwenden mit Johannes Nicklaus aus Niedermohr). Das RKB Glan-Münchwei­ler enthält den Eintrag: Henrich Müller (= Hans Heinrich Müller), „Churpfältzischer Müller zu Dietzwei­ler“ ist am 05.06.1707 Tauf­pate von Maria Catharina Braun, T. v. Johann Jacob Braun und Verena in Niedermohr. Er ist Vater des Sa­muel Müller, der als Be­triebsnachfolger die Mühle fortführt (ref. KB Spesbach befindet sich folgender Eintrag: Gestorben Dietsch­weiler Mühle 02.03.1743 Samuel Mül­ler, S. von † Müllermeister Heinrich Müller, 36 J., 4 Mon. 9 Tage alt) 8.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Kaiserslautern von 1739 9 ist die Mühle wie folgt beschrieben: “ist Eigentum von Samuel Müller, hat 2 Gänge. Gibt 6 Ma. Korn und 1 fl 30Xer an die Herren von Si­ckingen und 2 Ma. Korn an den Grafen v. Lay, weil der Mühlbach im Layischen entspringt (alles Wasserfallzins).” 10

 

Reihenfolge der Müller:

- um 1694 war Hans Nickel *Müller; Vater des Müllers Hans Heinrich Müller, des Müllers Hans Theobaldt Müller

- um 1696 Hans Theobaldt Müller

- um 1696 und noch 1711 Hans Heinrich Müller; Vater des Samuel Müller

- bis 2.3.1743 Samuel Müller († 2.3.1743)

 

Karte:

- Internetdatei http://www.dietschweiler.de/ORTSANS/mudi-b2.gif: Plan von 1768

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Band Kusel, a.a.O., S. 86

 

 

 

 

 

Naumburg, Amt:

Teil der Vorderen Grafschaft Sponheim; kam durch einen Austausch 1707 an die Markgrafschaft Baden 11, ab 1778-85 kurpfälzisch; umfaßte die Dörfer Weierbach, Bärenbach, Krebsweiler, Heimberg, Schmitthachenbach, Becherbach, Limbach und z.T. Oberreiden­bach.

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1334: enthält u.a. die Mühle im Amt Naumburg, 1666

 

 

 

 

 

Naumburger Mühle:

s. *Bärenbach, Untere Mühle

 

 

 

 

 

Neidenfels:

VG Lambrecht, Lk Bad Dürkheim; mitten im Pfälzerwald, westlich von Neustadt gelegen; war kurpfälzisch und gehörte zum Ober­amt Neustadt; am Hochspeyerbach gelegen, in den oberhalb des Dorfes der Retschbach mündet; der Hochspeyerbach (auch als Nei­denfelser Bach bezeichnet) mündet seinerseits unterhalb des Dorfes bei Frankeneck in den Speyerbach.

 

Mühlen:

im nördlichen Teil des Dorfes befindet sich noch heute der „Mühlweg“.

 

1826 wird im Zusammenhang mit einer Versteigerung in Winzingen, der Sebastian Weber genannt ++klären: welche Mühle+++; er ist der Sohn des verstorbenen Müllers auf der Kronenmühle Winzingen, Johannes Weber und der Helena Ott 12.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. H41 Nr. 986: Bd. 1 Neidenfels, Wasserkraftwerke, Mühlen, 1824-1880

 

 

- Aspenkehlermühle:

unterhalb von Neidenfels gelegen 13.

 

Der Name 'Aspenkehle' betrifft eine jüngere Siedlung; sie erscheint erstmals 1886 und wies 1916 50 Bewohner auf. Der Wohnplatz übernahm den bisherigen Flurname 'Aspenkehle', der schon 1685 nachzuweisen, und sich von Aspe (= altertümliche Bezeichnung des Baumes Espe) und 'Kehle' (= Talenge) 14.

 

Karte:

- LA Speyer Best. WW1 Nr. 160: Ortsplan 1779 (Waldkarte von P. Dewarat), abgedruckt bei Denkmaltopographie Bad Dürkheim, a.a.O., Bd.1 S. 349. Auf dieser Karte ist ein Stück weit unterhalb des Dorfes eine Mühle eingezeichnet, bei der es sich mE um die As­penkehlermühle handelt

 

 

- Hemmer'sche Mühle:

im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge in das Gesellschaftsregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 genannt die Firma „Hemmer, C. Wb. & Hemmer, P. Mahlmühlen- und Mehlhandelsgeschäft in Neidenfels. Inhaber Louise Herzog, Wittwe von Carl Hemmer und Paul Hemmer“ 15.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. U315 [VK] Stadtarchiv Deidesheim Nr. 4101: darin u.a. Plan zur Erbauung eines Forsthauses oberhalb der Hem­mer'schen Mühle in der Nähe von Neidenfels, 1872-1874

- LA Speyer Best. U315 [VK] Stadtarchiv Deidesheim Nr. 398, enthält u.a. Forsthaus bei der Hemmer'schen Mühle

 

 

- Mahlmühle zu Neidenfels:

die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Neustadt von 1738 aufgeführt und unter lfd. Nr. 55 wie folgt be­schrieben 16: “Zu Neidenfels befindt sich eine Mahl Mühl mit einem Wasserrad, dieselbe hat der dasige Förster und Holzfaktor Frantz Klöckel in Anno 1732 neu auf sein Eigenguth aufgebaut, undt weillen derselbe nicht zu gewesen, dessen Frau auch nicht weiß – welcher Zeitt er nach Hauß komen würde, so habe die Mühlpfacht noch auch wegen dem Consens maßen der Frau nichts davon ge­wußt, nicht notieren noch melden können.“ (anders dagegen LA Speyer Best A2 Nr. 100/1 fol. 18 S. 16: „gibt jährlich 3 Malter Korn in die Amtskellerei, Consens ist da“).

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1439/5: Mahlmühle des Georg Franz Glöckle, 1732-1740

 

 

- Papiermühle Weber:

lag auf dem Gelände der heutigen Papierfabrik, Staatsstraße 37-41, oberhalb des Dorfes. An dem Sturz des heute zu einem Fenster umgebauten ehemaligen Portals des im frühen 19. Jh. errichteten, 1951 stark veränderten Verwaltungsgebäudes der Papierfabrik, be­findet sich ein Schlußstein mit einem von Löwen getragenen Mühlrad. Dieser stammt von der ehemaligen Papiermühle und ist be­zeichnet mit: SBW / EW / 1813. Dieser Schlußstein stellt die letzte Reminiszenz an den Gründungsbau der von Sebastian *Weber (SBW) hier eingerichteten Papiermühle dar 17.

 

Sebastian Weber erbaute 1813 die Papiermühle in Neidenfels 18. Die kleine Papiermühle, die wohl durch Büttenmanufaktur mittels sog. Gautschen per Hand Papier erzeugte, war durch das Vordringen der (1799 von L. Robert in Esonne bei Paris erfundenen) Papier­schüttelmaschine jedoch in den Folgejahren immer weniger konkurrenzfähig. Der Papierfabrikant Johann Erhard Goßler aus Fran­keneck pachtete 1829 die von Sebastian Weber und Konsorten erbaute Neidenfelser Papiermühle und beseitigte so auch die lästige Konkurrenz 19. Aber auch Goßler hatte mit der Papiermühle in Neidenfels (anders in Frankeneck) keinen Erfolg. Er gab den unren­tablen Betrieb zum 1.1.1836 auf, nach dem die Gebäude bereits 1831 von der Witwe des Sebastian Weber an die Tuchmacherfirma Johann Jacob Marx sen. und Co. verkauft worden waren 20. Dort wurde anschließend die Walkmühle Marx betrieben.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Bad Dürkheim, a.a.O., Bd. II, S. 355: Portalschlußstein der ehemaligen Papiermühle Weber

 

 

- Sägmühle oberhalb Neidenfels (Bordmühle am Fischertal):

1735 kaufte der geschäftstüchtige „Holtz Factor frantz Klöckel“ von der Katharina Ochsenbächerin „ohngefähr eine halbe Stundt oben Neidenfelß eine seeg mühl mit einem einem Wasser rath“, beim Fischertal gelegen 21.

 

Urban *Hörhammer war [auch ?] Sägemüller und Beständer des Schloßgutes zu Neidenfels; er ist der Schwiegersohn des späteren kurpfälzischen Forstmeisters Georg Franz *Glöckle 22.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Neustadt von 1738 aufgeführt und unter lfd. Nr. 56 wie folgt be­schrieben 23: „noch hat derselbe [Anm. der Eigentümer der Mahlmühle Neidenfels, Forstmeister Frantz *Klöckel] et consort unge­fehr eine halbe stund oben Neidenfels eine Seegmühl mit einem Wasserrad so derselbe Anno 1735 von der Katharina Ochsenbächerin an sich erkauft hatt, gibt jährlich in die Gefällverweserey Neustadt 3 fl Wasserfallzins und ist eigen.“

 

 

- Sägemühle auf dem Breiten Platz oberhalb Neidenfels:

die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Neustadt von 1738 aufgeführt und unter lfd. Nr. 57 wie folgt be­schrieben 24: „Noch oben der letzte Mühl (Anm.: die Sägmühle oberhalb Neidenfels am Fischertal) befindet sich noch eine Seeg­mühl auf der Breitenbach 25 genannt, dieselbe hat der Joseph Klöckel in Anno 1736 von dem Schultheiß zu St. Lambrecht an sich erkauft, hatt ein Waßerradt, gibt jährlich in die Ge­fällverwäßerey Neustadt 3 fl Wasserfall Zins, der jetzige Possessor ist Joseph Klöckel et Consort, ist eigen.“

 

 

- Sägemühle im Retschbachtal, sog. Rußhütte:

s. Weidenthal

 

 

- Walkmühle und Tuchfabrik Marx:

diese entstand in den Gebäuden der früheren Papiermühle Weber. 1843 beschäftigte Marx in Neidenfels 18 Arbeiter, 7 Arbeiterinnen sowie einige Kinder (!) im Alter von 10 Jahren. Die ehemalige Papiermühle erhielt als Walkmühle neuen Glanz und der Fabrikkom­plex nannte sich nun „Tuchspinnerey Marx und Consorten, Neidenfels“ und ab 1851 Tuchfabrik Neidenfels“ 26.

 

 

 

 

 

Nerzweiler:

VG Lauterecken, Lk Kusel; im Eßweiler Tal; das Dorf war kurpfälzisch aber als Lehen an die Grafen von Veldenz vergeben; fiel 1444 an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, 1755 an die Rheingrafen.

 

Mühlen:

- Nerzweiler Mühle:

die Mühle lag oben an Nerzweiler und war eine der besten Mühlen des Eßweiler Tales. Die Nerzweiler Mühle wurde 1609 mit den übrigen Mühlen des Eßweiler Tales durch die pfalz-zweibrückische Regierung „renoviert“ und gehörte damals Daniel Böler, Jakob Klein, Jakob Bub und Hans Koch 27.

 

Bis 1738 war Christian *Franck der Müller auf der Nerzweiler Mühle; dieser verkaufte 1738 die Mühle an den Müller Peter *Horba­cher. Peter *Horbacher, der spätere Müller im nahegelegenen Nerzweiler erhielt 1738 von der pfalz-zweibrückischen Verwaltung die Genehmigung „für eine Neue Mühle, wo die Kotten Mühle gestanden soll, aufzubauen, …. solches aber unter wegen gelaßen ...“, weil er im gleichen Jahr 1738 die Nerzweiler Mühle von Christian Franck kaufen konnte 28

 

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie wie folgt beschrieben 29: „Zu der Hund­heimer (Anm.: Mühle) ist es nur eine Viertelstunde. …. Das Gebäude daran ist in gutem Stande, auch wäre die Einrichtung des Mahl­wesen noch ziemlich gut zu nennen, wann die Räder, welche ohne dem nur 10 Schuh hoch sind, bey bisgen großem Gewäßer nicht gleich im Hinterwasser stehen müßten, und dadurch so lange auf gehalten wür­den, als dasselbe wehret: Sonsten könnte die Mühle das gantze Jahr durch gehen. … Zu den alten Zeiten hatte diese Mühle nur einen Gang, laut dem neuen Erbbestandsbrief de Ao 1740 ist ihnen Millern, noch einen Gang aufzurichten erlaubt worden. Gibt auch dieser Weg in die Landschreiberey Lichtenberg 1 fl 3 Batz nebst drey Cappen oder 4 Batzen vor jeden (Gang) und dann in die Kellerey 2 Malter Korn und 2 Malter Habern. … Liegt ebenfalls im Dorf Nertzweiler, welches nicht gebannt. …. Peter Horbacher besitzt die Mühle“.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 46 30 wird die ursprünglich zum pfalz-zwei­brückischen Oberamt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Nertzweiler Mühl [hat]2 Waßer Räder, welche 2 Gang treiben; [zahlt an Pfacht] 2 fl an Geld, 2 Mltr Korn, 2 Mltr Habern[;] 11 [?] familien kön­nen allhier befördert werden, mit der Neuen Mühl aber welche dieser gegenüber soll gebaut werden [,] kan das Dorff Nerzweiler und Ahspach [heute: Aschbach] aus 34 famil. bestehend gemähl [?] da mahlen.“ Die Urkunde trägt seitlich den handschriftlichen Ver­merk: „Vertauscht“ [Anm. im Selz-Ha­genbacher Austausch von 1762].

 

 

- Neue Mühle:

wie sich aus dem Mühlenverzeichnis von 1756 ergibt 31, sollte gegenüber der Nerzweiler Mühle eine neue Mühle gebaut werden.

 

 

- Pletschmühle:

am 18ten Messidor des Jahres 12 der franz. Republik legt Friedrich Benedum, Erbbestandsmüller in Nerzweiler, der Verwaltung des Departments Monttonnere, eine Bestätigung des Bureau Lauterecken über die ordnungsgemäße Zahlung der Erbpacht vor. Zuvor war am 22ten Thermidor des Jahres 10 durch den Präfekten des Département Mont-Tonnerre, die Aufforderung ergangen, die ordnungs­gemäße Zahlung der Erbpacht hinsichtlich der mit „Bleschmühle“ bezeichneten Mühle nachzuweisen 32.

 

 

 

 

 

Neu-Bamberg / Rheinhessen:

VG Bad Kreuznach, Lk Bad Kreuznach; am Appelbach südlich von Wöllstein gelegen. Die Burgruine Neuenbaumburg (im Unter­schied zur nahmen Altenbaumburg) erhebt sich unmittelbar östlich oberhalb des Dorfes Neu-Bamberg. Die Burg wurde zum Stamm­sitz einer neuen raugräflichen Linie aufgrund des Vergleichs innerhalb der Raugrafen-Familie vom 13.3.1253. Im Spätmittelalter wa­ren Burg und Tal Eigentum verschiedener Herrschaften. 1671 zerstörte der pfälzische Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz auf seinem Kriegszug gegen Mainz die Ortschaft und Burg. Der darauf folgende Entscheid des Reichskammergerichts sprach Neuenbaumburg endgültig dem Erzbistum Mainz zu. Nach einem zusätzlichen Vergleich mit dem pfälzischen Kurfürsten 1714 waren alle Anteile in Mainzer Hand und bildeten die Voraussetzung für das spätere Amt Neuenbamberg 33.

 

Mühlen:

aus Neu-Bamberg stammt der Bäcker und spätere Müller auf der Hahnmühle in Cölln, Hans Peter *Dautermann

 

Mühlen:

am 15.8.1297 beurkunden die Raugrafen Ruprecht und Heinrich, Gebrüder: sie schulden aus der Mühle zu Neu-Bamberg unterhalb der Stadt … Die Mühle ist keine Bannmühle 34 [Anm. d. Verf.: es könnte sich so­wohl um die Junkermühle wie auch die Katzenstei­ger Mühle handeln, die beide aus dem Mittelalter stammen und bachabwärts „un­terhalb“von Neu-Bamberg liegen].

 

 

- Bamberger Stadtmühle, auch Hesselborner Mühle:

 

Literatur/Urkunden:

- Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 226

 

 

- Junkermühle, wohl auch Mühle an der Hatzstecke:

am östlichen Ortsausgang von Neu-Bamberg gelegene Getreidemühle. Die Junkermühle sei gleichen Alters wie die Katzensteiner Mühle, also aus dem 14.Jh. 35.

 

Am 14.1.1422 reversiert der Ritter Johann von Lewenstein dem Raugrafen Otto von Alt- und Neubamberg u.a. die Mühle Katzensteg und die Mühle genannt Hatzstecke, gelegen unten an der Alsenz 36.

 

Auf einem Weinfaßboden befindet sich die Inschrift „1657 Schloßstein“ 37. 1668 überfielen kurpfälzi­sche Truppen Ort und Schloß Neu-Bamberg welches zu der Zeit dem Kur­fürsten von Mainz gehörte. In den Zeugenverhören zu den Vorgängen werden des Junkers Mühle und der Junker von Bellhofen, Neu-Bamberg genannt 38. Ein Eckstein im Türsturz trägt das Zeichen „1867 PH SCHL“ (Phil­ipp Schloßstein ?, wohl eher Philipp Schlemmer). Bis zum 1. Weltkrieg gehörte die Mühle der Fami­lie Schlemmer und kam nach dem Krieg an die Familie Schloßstein. Der Schrotgang lief noch bis 1972; anschließend Gast­stätte 39.

 

In einem Prozeß vor dem Reichskammergericht Wetzlar zwischen dem Kläger, Friedrich Ludwig Freiherr Koffler zu Millent (kur­pfälzischer Kämmerer und Hofgerichtsrat) und Damian Freiherr Erbschenk von Schmidburg (kurmainzischer und kurtrierischer Ge­heimer Rat), der Erbstreitigkeiten zwischen dem Kläger und seinem Schwager zum Gegenstand hatte, war u.a. die Mühle zu Neu-Bamberg betroffen. Der Kläger berief sich darauf, daß seine mit dem von Schmidburg verheiratete Schwester Louise nach der Obser­vanz des Adels am Rheinstrom auf ihre Aussteuer beschränkt und vom übrigen Erbe nach den Eltern des Koffler zu Millent und sei­ner Schwester Louise in 2. Ehe verh. von Schmidburg ausgeschlossen sei 40. Der Rechtsstreit wurde 1780 durch Vergleich beendet. Hierin wurde die Erbfolge nach dem 1768 verstorbenen Freiherrn Bernhard Ludwig Koffler zu Millent (kurmainzischer Obrist) u.a. dahin geregelt, daß der Kläger Freiherr Koffler zu Millent, die Junkermühle bei Neu-Bamberg an den von Schmidburg abtrat, der im Gegenzug auf evtl. Erbansprüche verzichtete 41.

 

Photo:

- Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 227

 

Literatur/Urkunden:

- Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 227

 

 

- Katzensteiger Mühle:

die Mühle wurde in alten Akten „Mühle am Katzensteg / Mühle an der Katzenfurt“ genannt. Sie liegt östlich von Neu-Bamberg auf dem linken Appelbachufer auf Siefersheimer Gemarkung. Die Mühle war Getreidemühle. Die Gemarkung Siefersheim gehörte bis zum 11.Jh. zum fränkischen Nahegau, im 12. Jh. zur Pfalzgrafschaft, von 1331-1437 den Grafen von Sponheim, 1437-1714 den Kur­fürsten von der Pfalz (ab 1707 im Kondominium mit den Markgrafen von Baden) und von 1714-1798 dem Erzbischof und Kurfür­sten von Mainz; ab 1814 zum Großherzogtum Hessen 42.

 

1340 beurkunden die Vettern Emich und Wolfram von Löwenstein einen „Theilungsbrief“ u.a. über die „Mühle zum Katzensteg“, das Gut zu Mauchenheim und das Gericht zu Diesenheim 43.

 

Die Katzensteiger Mühle bestand schon 1352 denn in diesem Jahr verkaufte der Ritter Walram von Löwenstein nebst Sohn Johann von der Burg bei Niedermoschel die Mühle an den Grafen von Sponheim zum Kaufpreis von 100 Pfund bar in „guten Heller“ 44. Im Veldenzer Güterverzeichnis aus dem 14.Jh. heißt es: „apud molendinum dicti stangen“ (bei dem Mahlwerk des genannten Stangen“ 45.

 

Am 14.1.1422 reversiert der Ritter Johann von Lewenstein dem Raugrafen Otto von Alt- und Neubamberg u.a. die Mühle Katzensteg und die Mühle genannt Hatzstecke, gelegen unten an der Alsenz 46.

 

Nach dem Kreuznacher Rentbuch von 1476 waren für einen Malter Korn vom Katzenmüller 12 gestrichene oder 8 gehäufte Simmern Mehl abzugeben. Die Mühlpacht für den Erbbestand betrug jährlich 24(25) Malter Korn für die Mühle und noch 3 fl und 3 Albus für die Schweinezucht. Die Mühle war Bannmühle für Siefersheim und Freilaubersheim, zu der Zeit Cappes-Laubersheim genannt.. 1529 heißt es im Neubamberger Gerichts-Weistum (Nuwenheimburger Bezirck und Gerichts wißthumb 1529 47) 48.

 

Am 15.7.1657 vergibt Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz dem Johann von Lewenstein mehrere, weiland von Raugraf Otto und jetzt Kurpfalz herrührende, Mannlehen, darunter die Mühle Katzensteg 49.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 5.12.1830 die Zwangsversteigerung diverser Grundstücke aufgrund eines Urteils des Bezirksgerichts Kaiserslautern vom 25.11.1830 für den 18.2.1831 annonciert 50: „Auf Ansuchen von Philipp Ginz, Wirth und Ackersmann zu Siefersheim, im Großherzogthum Hessen, wohnhaft, handelnd als Bevollmächtigter der Maria Magdalena Kloninger ledig, großjährig [Anm.: sie konnte, obwohl volljährig nicht für sich selbst handeln !], … zu Siefersheim wohnhaft, Tochter des ver­storbenen Müllers Jakob *Kloninger, zu seiner Lebzeit Müller auf der sogenannten Katzensteiger Mühle bei Wöllstein, und seiner Wittwe Barbara Jung, jetzt Ehefrau von Jakob Hoster, ohne Gewerbe, beide früher zu Hochstetten, dermalen zu Siefersheim wohn­haft ...“

 

Es sind folgende Müller auf der Katzensteiger Mühle bekannt 51:

- 1671 Hans Velten Mann

- 1683 Velten Kloninger

- 1684 Christoph Dornau

- 1702 Hans (Johann) Jacob Kloninger

- 1715 Martin Kloninger; auf diesen folgt sein Sohn Wendel Kloninger

- 1791 Wendel *Kloninger

 

 

- Sarlesheimer Mühle:

die Ortschaft Sarlesheim ist ein im 15. Jahrhundert verschwundenes Dorf in der Gemarkung Neu- Bamberg. Sarlesheim lag im Ap­pelbachtal im Süden von Neu-Bamberg.

 

Dies Mühle zu Sarlesheim wird bereits 1410 urkundlich erwähnt. Am 9.2.1410 verkauft Henn von Schonenberg an Conrad Wildgraf zu Dhaun und Rheingraf zu Stein „my(n) mule, geleg(en) an zu Sarilisheim oben an Nuwenbeinburg eynen werd und gart(en) darby unnd darzu gehorig mit all(e)n ir(e)n begriff(e)n und zugehord(e)n inwendig und ußwe(n)dig ...“ 52.

 

Am 5.7.1416 erteilt Johann Wildgraf zu Dhaun und Rheingraf zum Stein gegenüber Johann von Goisß gen. Scherpffgin eine Verkauf­surkunde der Mühle zu Neu-Bamberg und eines Zehnten zu Münsterappel. Hierin heißt es u.a.: „...Wie Conrad, wildgraffe zu Dune unnd ring(ra)fe zum Stein, thun kunt und bekenne(n) in dießem offen brieff … solich mule, als wir umb Johan(n) vo(n) Scho­nenburg selig(en) v(er)pfant han, geleg(e)n zu Nuw(e) Beinbe(r)g gensynt der kirch(e)n … Dieselb pantschafft han wir geb(e)n … Johan(n) vo(n) Goisß, den ma(n) nenn(e)t Sche(r)pffgin ...“ 53.

 

Erneut wird 1457 die Mühle urkundlich erwähnt. Am 19.8.1457 wird die Rückgabe der Mühle durch Eck von Beid an Johann Wild­graf zu Dhaun und Kirburg und Rheingraf zum Stein beurkundet 54. Dort heißt: „.... das ich solich mule by Sarnißheim geleg(en), die ich pantwiße inngehabt .. dem edlen junck(e)r Johan(n), wildg(ra)ve zu Dune(n), zu Kirbur(r)g und ring(ra)ffe zum Stein … wir­det gegeb(en) ...“ 55.

 

Am 20.7.[14?]81 erteilt Eik von Boiß gegenüber dem Junker Heinrich von Morsheim eine Übergabeurkunde über die Mühle von Sarlesheim bei Neu-Bamberg. Hierin heißt es u.a.: „Ich, Eik von Boiß, bekenne(n) mit dies(e)m offen brieff, alsolich mule ob(e)n am Nuwenbeinb(er)g geleg(e)n by Sarnißheim, die dann in pfands wiße von myne(m) vatter selig(e)n inn(e)n [?] unnd darub(e)r ettlich brieff unnd v(er)schribung gehabt han, daz der vest junck(e)r Heinrich vo(n) Morßheim in dem jar, als man(n) schreib tusent vier­hundert funfftzig unnd sieb(e)n Jahre solich obgem(e)lt(e) mule mit sampt den brieffen … geloßt hat mit funfftzig und funff Rinsch(e)r guld(e)n … Herumb, so stelle ich fur mich unnd my(n) erb(e)n dem egena(n)te mule mit sampt all(e)n pfant brieff(en) und nutzung(en) … zu sinen hand(e)n unnd sag der bemelt(en) funfftzig und funnf guldin gentzlich quit ...“ 56.

 

 

- Weidenmühle:

an der Straßengabelung Wonsheim / Hof Iben westlich von Neu-Bamberg gelegen. Dreiseitige Hofanlage mit dem Wohngebäude und dem gleich hohen angebauten Mühlenteil, das Wohnhaus hat 4 , die Mühle5 Stockwerke aus Bruchstein-Mauerwerk. Der Bau in der heutigen Form stammt von 1890. Die Mühle war Kunden- und Handelsmühle mit 1 Schrotgang, 1 Schälgang und 2 Walzenstühlen (Eichstädt 300/800). Im Nebenerwerb seit 1923 Brennerei und Pferdezucht; jetzt Pferdezucht, die Mühleneinrichtung ist nicht mehr vorhanden 57.

 

Die Weidenmühle ist schon 1297 als Bannmühle erwähnt. 1510 gaben die Ritter von Morschheim die Mühle als Lehen an den Müller Hergen und seine Frau Bärbel aus Neu-Bamberg mit der „Mühle am Wohnsheymer Wegk auswendig unserer Pfarrkirche“. 1530 folg­ten als Müller Peter Clausen und Sohn aus Uffhofen und am 24.11.1584 Nicolaus Camberger und Frau Catharina. Die nächste ur­kundliche Nennung datiert vom 22.12.1656. An diesem Tag erteilte der Herr von Stein-Callenfels, verh. mit Anna Maria von Morsch­heim, einen Erbbestandsbrief über die „Weydenmühle“ an Jeremias Hünerer aus Neu-Bamberg und Johann *Metz aus Landstuhl. Am 12.4.1698 erlaubten Johann Georg von Hunolstein und Sofie, Rauin von Holzhausen, dem Müller Johann Philipp *Metz die Ablö­sung der Mühlenpacht von 15 Malter Korn gegen Zahlung von 250 Gulden. Der Wasserfallzins betrug 1 ½ Malter Korn. Am 22.6. 1699 erhielt er alle Bamberger Güter der Herren von Hunoldstein in Erbe und Eigentum für 250 Gulden. In den Jahren 1704 bis 1725 gab es Rechtsstreite wegen zugewiesener Einquartierungen, Kontributionen, Fouragegeldern, Kopfsteuern und Türkensteuern. Dazu wurde die Reichsritterschaft eingeschaltet. Am 17.4.1725 erhöhten die Hunolsteiner die Pacht im Erbbestandsbrief für die freiherrli­chen Güter für Johann Philipp Metz auf 350 fl und 1 ½ Malter Korn. Ein schon am 7.6.1725 folgender Erbbestandsbrief betraf Mühle und Äcker 58.

 

Johann Adam *Schmahl aus Zotzenheim ist seit 1749 Müller auf der Mühle zu Neu-Bamberg. Er wird am 18.8.1749 als Müller in Neu-Bamberg genannt. Schmahl kaufte an diesem Tag die Weidenmühle von den Metz'schen Erben [Anm. d. Verf.: nach dem Tod des Weidenmül­lers Johann Philipp *Metz], nämlich Johann Schneeganz aus Kreuznach und Georg Beck aus Wonsheim 59. Schmahl kaufte für seinen Sohn die Ibener Mühle gekauft und hierfür ein Darlehen über 1000 fl aufgenommen. In diesem Zusammenhang wurde von „der Schmidtburgischen Mühle“ in Hof Iben gespro­chen 60. Schmahl kaufte für seinen Sohn die Ibe­ner Mühle gekauft und hierfür ein Darlehen über 1000 fl aufgenommen. In diesem Zusammenhang wurde von „der Schmidtburgi­schen Mühle“ in Hof Iben gesprochen 61.

 

Am 11.4.1765 verkaufte Schmahl die Weidenmühle an den aus Freimersheim stammenden Johannes Michel. Am 5.3.1771 beschei­nigten die Freiherrn von Hunolstein, daß die Weydenmühle nicht der churmainzischen Jurisdiktion unterstand und daher ins Pfälzi­sche mahlen konnte. Im August 1771 wurde die Mahlerlaubnis auch „in das Ort Wonsheim“ erteilt. Am 11.7.1786 erhielt der Müller Peter Michel einen Erbbestandsbrief sowie am 28.12.1792 eine Quittung über die Erbpachtzahlung 62.

 

Am 10.3.1831 erfolgte der Erbpachtloskauf durch den Müller Peter Michel. Ab 1.2.1832 wurde Heinrich Michel „freier Müller auf der Weidenmühle“; er erbte diese von seinen Eltern Peter Michel und Ehefrau. 18790 baute er Wohnhaus und Mühle in der jetzigen Form. 1905 kaufte Johann Espenschied aus Siefersheim die Weidenmühle. Er brachte die Brennrechte ein mit denen 1925 eine De­stillation für Obstwässer gebaut wurde. Von seinem Schwiegervater Espenschied erwarb Gustav Schlamp 1923 die Weidenmühle. Dessen Sohn Gustav Schlamp begann mit die noch heute bestehende Pferdezucht 63.

 

 

 

 

 

Neubrücke bei Nohfelden:

OT von Hoppstädten-Weiersbach; VG Birkenfeld; Lk Birkenfeld/Rheinland-Pfalz; nördlich von Nohfelden direkt nördlich der Nahe gelegen, an der Grenze zum Saarland; der Ort gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, Amt Nohfelden, Oberamt Lichtenberg.

 

Mühlen:

- Neumühle:

vor 1704 °° Michel *Lützenburger, „Müller bei der Neuen Brück“ (Neubrücke) (geb. um 1676 err – 7.9.1754 im Alter von 78 Jahren) die Anna Maria NN. (geb. um 1679 – 9.9.1739 im Alter von 60 Jahren) 64.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 65 wird die Neue Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfelden gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Neue Mühl bey der Neuen Brück [hat] 2 Waßer Räder welche 2 Gäng treiben; [zahlt an Pfacht] 4 fl an Geld, 2 Mltr Korn, 2 Mltr Habern; hat keine Banngäste, könne aber 50 Familien genugsam befördert werden.“

 

Vor 1770 heiratet Jacob *Weyerbacher, „Müller zur Neubrück“ die Maria Louisa NN. (geb. in Ellweiler); aus der Ehe stammt u.a. der Sohn Peter Weyerbacher (°° 30.4.1795 in Ellweiler mit Anna Katharina Müller, Tochter des Adam Müller, Müllermeister zu Ellwei­ler) 66.

 

Vor 1799 heiratet der Michel *Simon, (geb. in Baumholder; Sohn von Jakob Simon und Anna Maria NN.), Müller in der Neubrücker Mühle, die Maria Elisabeth NN. aus Ellweiler 67.

 

1812/13 wurde über einen Antrag auf Pachtermäßigung des Peter Weyerbacher, Müller der Neubrücken-Mühle bei Ellweiler verhan­delt 68.

 

 

 

 

 

Neuburg am Rhein:

VG Hagenbach, Lk Germersheim; in der Südostpfalz zwischen Berg und Hagenbach gelegen; VG Hagenbach, LK Germersheim; ge­hörte bis 1768 zur Kurpfalz Herrschaft Hagenbach; aufgrund des Austauschs der kurpfälzischen Ämter Selz und Hagenbach, die 1768 an Pfalz-Zweibrücken fielen, wurde das Amt Guttenberg in Minfeld zu einem pfalz-zweibrückischen Oberamt erhöht und dem­selben diese eingetauschten Ämter untergeordnet 69; mithin seit 1768 pfalz-zweibrückisch im Oberamt Guttenberg. Zur Amtskellerei Hagenbach gehörten Berg, Hagenbach, Pfortz, Wörth, die ehe­malige Vogtei Vorlach unterhalb Wörth, sowie Neuburg und Neuburg­weiher auf der rechten Rheinseite 70.

 

Mühlen:

in Neuburg / Rhein wird um 1864 der Mühlarzt Wilhelm Ferdinand Wiesinger genannt 71.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Mühle in Neuburg

 

 

- Schiffsmühle bei Neuburg:

Der „Eilbote Landau“ berichtet am 3.2.1838 über die Pfortzer Schiffsmühle bei Maximiliansau: „Am 25. Januar [1838] brannte die in der Nähe von Portz stationiert Rheinschiffmühle gänzlich ab. Vor einem Jahr theilte ihre Schwester in Neuburg gleiches Schicksal 72.

 

 

 

 

 

Neucastel:

s. Neukastel

 

 

 

 

 

Neuhäusel / Saarland:

heute OT Von Kirkel

 

Der Ursprung von Kirkel-Neuhäusel geht auf das Dorf „Volkerskirchen“ zurück, das aus einigen wenigen Bauernhöfen rund um die Volkerskirche bestand. Eine erste urkundliche Erwähnung von „Volkardskirchen“ ist aus dem Jahr 1172, es wird jedoch angenom­men, dass diese Siedlung wesentlich älter war.[2] „Volkerskirche“ bedeutet „die Kirche eines Volkhart“ und geht auf einen fränki­schen Adligen namens „Volkhart“ oder „Volker“ zurück, der diese vermutlich im 8. oder 9. Jahrhundert errichtet hat. In der Karte von Tilemann Stella von 1564/65 ist „Kirkel“ und „Volckerkirche“ eingezeichnet und Stella vermerkte in seinen Aufzeichnungen von 1564: „Im 26. Hauptgrund ist Volkerskirchen gelegen, welches aber abgegangen ist, dieweil seine Einwohner alle unter Kirkel in den Tal gezogen sind, ist nun der Kirkeler Pfarrkirch und ihr Begräbnis.“ Es bestand also spätestens seit 1564 nur noch die Kirche, die weiter als Pfarrkirche von Kirkel diente. Die Kirche stand am ehemaligen alten Friedhof an der Neunkircher Straße. Sie wurde 1879 nach Errichtung der neuen protestantischen Kirche abgebrochen. Um 1700 ließ der Schultheiß Bernhard Leibrock in der Näher der Kirche ein Haus bauen. Weil das neue Anwesen für die damalige Zeit ungewöhnlich groß war, nannten es die Kirkeler spöttisch „das neue Häusel“ woraus ab 1710 kurz „Neuhäusel“ wurde 73

 

Bis Ende 1973 war Kirkel-Neuhäusel eine eigenständige Gemeinde und wurde im Zuge der Saarländische Gebiets- und Verwaltungs­reform zum 1. Januar. 1974 mit Limbach und Altstadt zur neuen Gemeinde Kirkel zusammengeschlossen.

 

Mühlen:

 

- Papiermühle Neuhäusel:

s. Papiermühle Lautzkirchen

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 4225/22: Rheinkreis komplett, darin u.a. Papiermühle Neuhäusel, o. D. (1830-1840)

 

 

 

 

 

Neuhausen bei Worms:

Stadtteil von Worms, 1897 eingemeindet

 

Stadtteil von Worms, nordwestlich von Worms auf der Nordseite einer Pfrimm-Biegung an einem Mühlenbach gelegen 74. Der Ort als al­ter Reichsbesitz hing an das Hochstift Worms über. Im ausgehenden Mittel­alter wurde es während kriegerischen Auseinanderset­zungen heimgesucht, verwüstet und wiederhergestellt. 1465 wurde der Ort kur­pfälzisch und 1565 ließ Kurfürst Friedrich III. in Folge der Reformation das Stift aufhaben und die Stiftsgebäude in eine Schule um­wandeln. 1616 bzw. 1708 kam Neuhausen an den Worm­ser Bischof zurück. 1793 von den Franzosen endgültig zerstört. 1816 wurde das Dorf rheinhessisch, 1898 nach Worms einge­meindet 75.

 

Mühlen:

am 17.2.1285 verkauft das Stift Neuhausen außerhalb Worms an Konrad „Holderbaum“, Bürger zu Worms, um 425 Pfund Heller ein Taubenhaus samt Mühle und dabei liegendem Land 76. Am 16.7.1292 verkaufen Dechant S. und das Kapitel des Stifts Neuhausen dem Johann Holderbaum, Bürger von Worms, 12 Pfund jährlichen Zinses vom Taubenhaus (columbarium), das dessen Vater C. zu­sammen mit der Mühle, Äckern und anderen Zugehörden innehatte, jenseits der Pfrimm („super fluvium Primma“), wo nun die Non­ne des Predigerordens Gott dienen 77. Am gleichen Tag, dem 16.7.1292 verkauft das Stift Neuhausen dem Kloster Liebenau [in Worms-Hochheim] 12 Pfund jährlichen Zins von der Mühle, die bisher Johann Holderbaum und dessen Erben, Bürger zu Worms, in­nehatten 78. +++klären: ob Mühle zum Nußbaum oder Mühle am Hohenbaum+++

 

Die Stadt Worms hatte 1388 den Mühlen des Stifts Neuhausen, das durch die Bürgerschaft schon 1386 im Streit mit der Geistlichkeit gebrandschatzt worden war, das Wasser abgegraben 79.

 

Dieter von Sickingen, Burggraf zu Alzey, entscheidet am 18.11.1447 den Streit zwischen Dechant und Kapitel des Stiftes St. Cyria­kus zu Neuhausen und den Müllern daselbst und auf der Pfrimm wegen eines Zinses von 10 Gulden und Unterhaltspflicht des Baches 80.

 

Am 11.2.1505 bewilligen Dechant und Kapitel des Stiftes St. Cyriakus zu Neuhausen bei Worms und die Müller auf der Pfrimm der Elisabeth „Salwinterin“, Priorin des Klosters St. Agnes zu Liebenau [bei Worms][Anm. s. Liebenauer Mühle in Hochheim], selbst auf Lebenszeit die Mühle durch einen nicht zünftigen Müller betreiben zu lassen, da das Kloster keinen zünftigen Müller zum Betrieb der neu errichteten Mühle auf der Pfrimm erhalten konnte 81.

 

Unterhalb von Neuhausen an der „Brem“ [Anm.: Pfrimm] zu deren Mündung in den Rhein lagen 1737 drei Mühlen; diese sind in ei­ner Karte von 1737 enthalten 82 als Anlage zu einem Prozeß vor dem Reichskammergericht Wetzlar von 1737 zwischen Wolfgang Eberhard Kämmerer von Dalberg und der fürstlich wormsischen Regierung wegen Besitzstörung 83. Gegenstand dieses Verfahrens war u.a. das vom Fürstbischof für das gesamte Hochstift Worms erlassene sog. Zigeuneredikt. In Vollzug dieses Edikts errichtete die Wormser Regierung auch im Bereich der Gemarkung Oberbusch [gelegen mitten im ehemals kur­pfälzischen Territorium, das 1708 mit dem Hochstift Worms vertauscht wurde] sog. Heidenstöcke mit angeheftetem Blech, auf das die Zigeunerstrafe gemalt ist. Frei­herr von Dalberg, kurpfälzischer Gemeiner Rat und Kammerpräsident in Mannheim, ließ diese Stö­cke mehrfach als Beeinträchtigung seiner Jurisdiktionalrechte entfernen. Der vertrat die Auffassung, daß der in seinem Eigentum ste­hende Oberbusch Teil seiner eigenen Herrschaft sei, da er der oberrheinischen Reichsritterschaft angehörte. Demgegenüber sah das Hochstift Worms den streitigen Ober­busch als bloßes Bauerngut und Teil des von Kurpfalz ertauschten wormsischen Hoheitsgebie­tes.

 

 

- Denzenmühle, Schäfersmühle:

Schäferstraße 44; das Mühlengebäude, ein hufeisenförmiger Komplex, bezeichnet 1880, stammt im Kern aus dem 18. Jh. und steht unter Denkmalschutz; sie stand im Norden der Stiftsmühle am Mühlbach 84. Der hufeisenförmige Komplex, bez. 1880, stammt im Kern aus dem 18. Jh.; er weist mehrgeschossige Ziegelbauten aus dem ersten Viertel des 20. Jh. im Nordflügel auf, zwei Einfahrten und Fensterrahmen stammen aus dem 18. Jh. 85

 

Karte:

- Denkmaltopographie, Bd. 10: Worms, a.a.O., S. 253

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best 005 Nr. 04037: enthält u.a. eine ausführliche Beschreibung der Kunstmühle der Gebr. Schäfer, 1923-1932

 

 

- Froschmühle / Fuchsmühle:

s. Hochheim

 

 

- Gerstenmühle bei Neuhausen:

am 28.5.1660 verkauft Catharina Weiszin, Witwe des verstorbenen Augustus Weisz(en), kurpfälz. Amtmann zu Pfeddersheim, mit Konsens ihres Sohnes erster Ehe Philips Jacob von der Vecken, Bürger und Handelsmann zu Frankfurt am Main ihre Mahlmühle bei Neuhausen, die "Gerstenmühle" mit allem Zubehör und allen Rechten, zwischen der "alten Pfrimbach" (Pfrimm), Kloster Liebenau, dem zu der Mühle gehörenden Bachablaß und dem Präsenzgarten des Stifts Neuhausen, mit dem Hofgarten neben Wolfgang Dietherichs Erben, modo Hansz Jacob Rust(en) dem "Teutschen Schulmeister" zu Worms außer hoher Herrenfrohn, ganz ledig und eigen für 1300 Gulden, je 30 Albus oder 60 Kreuzer, an Georg Groszmüller, Unterschultheiß zu Neuhausen und Müllermeister in der Mühle zum Nußbaum daselbst, gemeinlich die "Guntermühl" genannt und Anna dessen Ehefrau, von der Kaufsumme sollen 500 Gulden sofort, dann von dem zinslosen Rest jeweils Pfingsten 1662: 300, 1663, 1664, 1665 je 200 Gulden bezahlt werden 86.

 

Urkunden/Literatur:

- Vgl. Stadtarchiv Worms Best. 1 A II Nr. 186, Urk. v. 28.5.1660; auf der Rückseite der Urkunden befinden sich Indorsate über Ab­schlagszahlungen: 1660, 166xx, 1669, 1673 und 1676

 

 

- Kaisermühle:

vor 1692 war Johann Jakob *Vettermann der „Kaisermüller zu Neuhausen“; sein Sohn, der gleichnamige Johann Jakob Vettermann °°am 26.6.1692 in Frankfurt / Main die ebenfalls aus Worms stammende Anna Brigitta Bader, die Tochter des verstorbenen Bürgers und Bäckermeisters in Worms, Johann Leonhard Bader 87.

 

1818 war Georg Schneider der Beständer der Kaisermühle in Neuhausen 88.

 

 

- Schleifmühle:

nach 1825 (err.) war Georg Conrad der Müller auf der Schleifmühle Neuhausen. Er ist der Sohn des Müllers auf der Liebenauer Müh­le in Worms-*Hochheim, Johann Jakob *Conrad 89.

 

 

- Stiftsmühle, Mühle zum Nußbaum bei Neuhausen, auch Guntermühl:

wohl auch als „Wysmulen“ [err.] genannt, bzw. als Stiftsmühle bezeichnet. Die Mühle lag außerhalb des Ortes bei Neuhausen und ge­hörte gehörte dem Cyriakusstift Neuhausen.

 

Am 2.3.1318 wird im Stift Neuhausen ein Vermächtnis über die Mühle zum Nußbrunn bei Neuhausen beurkundet 90. Hierin überläßt Gisela, Witwe des Heinzelmann Dyrolf, Bürger von Worms dem Stift St. Cyriakus zwei Mühlen zum Nußbaum bei Neuhausen für 150 Pfund Heller Am 2.3.1318 wird im Stift Neuhausen ein Vermächtnis über die Mühle zum Nußbrunn bei Neuhausen beurkundet 91.

 

Ca. 1450 gehen in Stift Neuhausen von Grundstücken bei „Wysmulen“ und von der Mühle zum Hohenbaum Pachtzahlungen ein 92.

 

Am 13.8.1370 wird in Neuhausen ein Kaufbrief erteilt über die „von Sygelmann Duphus und Grede, seiner ehelichen Frau zu Worms verkaufte Mühle, gelegen obwendig Nuhusen, die da vor Metze Uthernbonne was mit aller ihrer Schatzunge, als sie gelegen ist und mit aller ihrer Zugehörde, und bit dem Wasser Nusint ausgenommen, ane alleynde den Weingarten über der Bach gen der Mühle über gelegen an Hennen Marren und Else, seine eheliche Frau zu Worms um fünfhundert Pfund Heller“ 93. .

 

Am 13.8.1370 wird in Neuhausen ein Kaufbrief erteilt über die „von Sygelmann Duphus und Grede, seiner ehelichen Frau zu Worms verkaufte Mühle, gelegen obwendig Nuhusen, die da vor Metze Uthernbonne was mit aller ihrer Schatzunge, als sie gelegen ist und mit aller ihrer Zugehörde, und bit dem Wasser Nusint ausgenommen, ane alleynde den Weingarten über der Bach gen der Mühle über gelegen an Hennen Marren und Else, seine eheliche Frau zu Worms um fünfhundert Pfund Heller“ 94.

 

Am 20.12.1479 kommt es auf Vermittlung von Kurfürst Philipp von der Pfalz, zu einer Einigung zwischen dem Stift Neuhausen und den Junkern von Dalberg wegen eines Weges über den Bach Pfrimm bei der Stiftsmühle genannt zum Nußbaum Am 20.12.1479 kommt es auf Vermittlung von Kurfürst Philipp von der Pfalz, zu einer Einigung zwischen dem Stift Neuhausen und den Junkern von Dalberg wegen eines Weges über den Bach Pfrimm bei der Stiftsmühle genannt zum Nußbaum 95.

 

Vor 1550 war Stephan Weber der Stiftsmüller in Neuhausen. Er war später „Affenbecker“ und 1550 Ratsherr in Worms († 22.12.1563) 96.

 

Um 1660 war Georg Groszmüller, Unterschultheiß zu Neuhausen der Müllermeister in in der Mühle zum Nußbaum, die gemeinhin die Guntermühl genannt wurde. Der Müllermeister Georg Groszmüller und seine Ehefrau Anna kauften am 28.5.1660 die Gerstenmühle bei Neuhausen 97.

 

 

- Stiftsmühle; Klostermühle, Mühle am Hohenbaum:

sie lag im Bereich der heutigen Schoppstraße, wo sich noch der Wasserauslauf der Mühle befindet, östlich des Dorfes am Mühlbach 98; an der Pfrimm gelegen.

 

Ca. 1450 gehen in Stift Neuhausen von Grundstücken bei „Wysmulen“ und von der Mühle zum Hohenbaum Pachtzahlungen ein 99.

 

Am 1.10.1352 ergeht eine Versicherung des Heinrich Hornbach zu Alzey wegen der von ihm an das Stift Neuhausen jährlich zu lei­stenden 105 Mltr. Korns von der Mühle zum Hohenbaum 100.

 

Am 2.4.1413 wird in einer Urkunde des Hochstifts Worms u.a. benannt der Klaus Dude in der Klostermühle zu Neuhausen 101. 1430 wird die Mühle am Hohenbaum in Neuhausen dem Henseln Zyseler für jährlich 4 Mltr Roggen auf 4 Jahre verpachtet 102.

 

Am 16.7.1689 verstarb Maria Barbara Lacorn [Lackhorn], die Tochter /Ehefrau ++++prüfen++++des Stiftsmüllers Christian Heinrich Lacorn 103.

 

Am 6.2.1804 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung die Veräußerung der Mühle mit 2 Gängen „genannt Stiftsmühl“ in Neuhausen. Eigentümer war das Bistum Worms. Pächter war Nikolaus Theby. Die Mühle wurde für 12500 fr von Franz Seyppel / Mainz [?] gekauft 104.

 

 

- Walkmühle:

am 2.4.1413 wird in einer Urkunde des Hochstifts Worms u.a. als Müllermeister benannt der Klaus Welcker in der Walkmühle zu Hochheim 105.

 

 

 

 

 

Neuhemsbach:

VG Enkenbach-Alsenborn, Lk Kaiserslautern.

 

Die Herrschaft Neuhemsbach war ein Territorium der Freiherrn von Flersheim bzw. der Grafen von Sayn-Wittgenstein. Dazu gehör­ten die Dörfer Neuhemsbach, Münchweiler a.d. Alsenz, Gonbach und die Mitherrschaft in Sippersfeld 106.

 

Das Dorf war ursprünglich Eigentum des Klosters Hornbach und der Grafen von Leiningen; nach der Reformation säkularisiert und ab 1556 von Pfalz-Zweibrücken vereinnahmt; nach Tausch mit Bechthold von Flörsheim 1564 gehörte das Dorf zur Herrschaft der Flörsheimer; nach deren Aussterben im Mannesstamm wurde die Herrschaft unter den beiden Töchtern des letzten Flörsheimer und deren Ehemänner geteilt. Neuhemsbach fiel mit der gesamten Herrschaft Flörsheim an Elisabeth von Flörsheim und deren Ehegatten Heinrich von der Leyen. Elisabeth von Flörsheim erhielt bei der Erbteilung 1655 die Herrschaft Neuhemsbach, welche damals aus dem Schloß, und, weil damals noch kein Dorf Neuhemsbach existierte, den ganzen Bann der jetzigen Gemarkung Neuhemsbach, fer­ner die eine Hälfte des Ortes Sippersfeld, den Waschbächerhof mit ca. 500 Äckern und Wiesen, den großen Zehnten 107 nebst dem Pa­tronatsrecht, die Dorfmühle in Neuhemsbach, und andere Rechte daselbst, den kleinen Zehnten in Imsbach und Lohnsfeld, weiter­hin 300 Morgen Wald, einen Morgen Wingerte in Dürkheim, und den Eichen­bacher Woog, sowie die Jagd im Flörsheimer Holz 108. Hein­rich und Elisabeth von der Leyen verkauften die Herrschaft Neuhemsbach 1662 an den Obristen Jacob de Herbay 109. Als dieser nicht zahlte, verkauften Heinrich und Elisabeth von der Leyen die Herr­schaft erneut, diesmal an die Grafen von Sayn-Wittgenstein. Obrist de Herbay war hiermit nicht einverstanden; er klagte vor dem Reichskammergericht; erst mit Urteil vom 1714 wurde der Rechtsstreit beendet, die Klage des Obristen abgewiesen und die Übertra­gung an Sayn-Wittgenstein bestätigt 110.

 

Literatur/Urkunden zu Neuhemsbach, allgemein:

- Bechberger, Rudolf: Die Mühlen im Hemsbachtal; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 2003, S. 79-80

- Weber: Neuhemsbach in der Nordpfalz (Ludwigshafen: Richard Louis Verlag, 1957

- Weber: Die wittgensteinsche Herrschaft Neuhemsbach. Verzeichnis der Urkunden und Akten im Fürstl. Witt­genst. Archiv in Berle­burg; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1957, S. 100 ff

 

 

Weiher:

“Auffallend sind die Vielen Weiher. Der oberhalb der Münchbrücke gelegene Münchwoog gehörte zwar zum Kloster Otterberg, aber das Tal unterhalb desselben war noch einmal in drei Weiher zerlegt, den Frauen-, Graben und Rothenwoog. In dem nach Baalborn hinaufziehenden Tal befand sich oberhalb dem zu Sembach gehörigen Hauswoog auf Rohrbacher Gemarkung der Mühle der Can­dellwoog“ 111.

 

Karte:

- Busch, Egon: Streit um das Weiderecht im Baudweiler Hubbezirk; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009 Heft 4, S. 18 Herrschaft Neuhemsbach um 1600 mit den allen vorhandenen Mühlen

 

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- Bechberger, Rudolf: Die Mühlen im Hemsbachtal. In: Kaiserslautern <Landkreis> : Heimatjahrbuch. - 2003, S. 79-80

 

 

- Schloßmühle Neuhemsbach, auch Obere Mühle, Dorfmühle:

stand unterhalb des Zusammenflusses von Hemsbach und Billesbach, dem Bächlein, das aus dem Flomborn kommt 112.

 

Eine Mahlmühle bei Neuhemsbach ist bereits im Kaufvertrag von 1662 erwähnt, mit dem die Eheleute Heinrich von der Leyen und Elisabeth von Flörsheim die Herrschaft Neuhemsbach 1662 an den Obristen Jacob de Herbay für 1000 Reichstaler verkauften 113.

 

Die Mühle ist 1662 urkundlich erwähnt; 1740 hieß der Erbbeständer Christian *Weiß; es folgten Abraham Storck, Melchior (1) *Burgdörfer, Abraham *Burgdörfer und Michael Burgdörfer 114. Die Schloßmühle sollte 1725 im Zuge des Neubaues der Bärenmüh­le stillgelegt werden und deren Aufgaben als Mahlmühle auf die Bärenmühle übergehen 115.

 

1768 erwarb Abraham *Storck (geb. in Jägerthal – 28.11.1773 Neuhemsbach) die Schloßmühle in Neuhemsbach und erhielt einen Erbbestandsbrief; er ist der Vater der Anna Maria Storck, die am 16.10.1759 in Hochspeyer den Melchior (1) *Burgdörfer heiratet). Melchior Burgdörfer kaufte im Juni 1773 die Schloßmühle von seinem Schwiegervater Storck für 700 Gulden; aus der Ehe Burgdör­fer/Storck gingen 8 Kinder hervor, darunter der älteste Sohn Abraham Burgdörfer (geb. 1761 Weidenthal – 12.7.1835 Neuhemsbach), der die Mühle in Neuhemsbach übernommen hat; auf ihn folgte sein Sohn Michael *Burgdörfer 116; die Angabe von Weber 117, die­ser habe 1840 die Schloßmühle in Neuhemsbach erneut erbaut, die im 18. Jh. im Zuge der Errichtung der Bärenmühle geschlossen worden sei, ist unzutreffend 118.

 

Müller auf der Schloßmühle waren:

- um 1740 Christian *Weiß

- 1768/Juni 1773Abraham Storck; seine Tochter Anna Maria Storck °° mit dem Müller Melchior (1) Burgdörfer; dieser kaufte im Juni 1773 die Schloßmühle von seinem Schwiegervater Storck

- Juni 1773/1811 Melchior (1) Burgdörfer († 1811); Vater des Müllers und Betriebsnachfolgers Abraham Burgdörfer

- 1811/12.7.1835 Abraham Burgdörfer; °° mit Henriette Wilhelmine Groß; Vater des Michael Burgdörfer

- 1835-++++ Michael Burgdörfer

 

Karte:

- Busch, Egon: Streit um das Weiderecht im Baudweiler Hubbezirk; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009 Heft 4, S. 18 Herrschaft Neuhemsbach um 1600 mit den allen vorhandenen Mühlen

 

Literatur/Urkunden zur Schloßmühle:

- Burgdörfer, Friedrich W.: Beiträge zur Burgdörfer'schen Familienkunde, Heft 1, München 1960 (auch zur Schloßmühle Neuhems­bach)

- LA Speyer Best. C44, Sayn-Wittgensteinsche Akten Nr. (Fasc.) 17, 19 und 27

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 282

- Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 10

 

 

- Hammermühle im OT Heinzenthal:

am Küchenwoog, 1748 als Hammerwerk von Hauptmann Schwarz erbaut, später Borden- und Mahlmühle 119; lag im OT Heinzen­thal, an der Straße vom Dorf Neuhemsbach zum Bahnhof auf der linken Straßenseite; ein langgezogenes Gebäu­de, das den Namen “Hammer” führt, obwohl die Eisenherstellung längst eingestellt war und die Mühle als Sägemühle diente. 1950 waren noch das Was­serhaus und die Reste eines Wasserrades zu erkennen, ebenfalls die verschilften Teile eines Stauweihers 120.

 

Am 24.9.1748 suchte ein Kapitän Schwarz (er ist identisch mit Kapitän Schwarz vom Blechhammer am Fischrücker Woog in Kaisers­lautern) bei der gräflich wittgensteinischen Herrschaft Neuhemsbach um die Genehmigung zur Errichtung es “Eisen-Hammer­schmidt-Schmelzwerkes” nach. Die Erlaubnis wurde erteilt und dem Antragsteller von der Herrschaft eine Wiese unterhalb des Kü­chenwoogs zur Verfügung gestellt. Die Erbpacht sollte 30 fl jährlich betragen. Der Kapitän fing an zu bauen, hatte sich jedoch fi­nanzielle übernommen. 1750 mußte Graf Ludwig Ferdinand von Sayn-Wittgenstein eine Bürgschaft über 1800 fl übernehmen und er­hielt dafür alle Rechte am Hammer und der Kohlscheuer. In den folgenden Jahren lief der Betrieb schleppend, Kapitän Schwarz war mit Zinsen und Pacht fortwährend im Rückstand und verschwand schließlich im Sommer 1758 spurlos, ohne seine Schulden bezahlt zu haben. Im Januar des Folgejahres kehrte er zurück. Vermutlich hat sein Sohn, ein Rittmeister unter Clermont Prince Etranger, den Hammer zurückgekauft. dieser tritt auch 1762 als Bieter bei der Pachtvergabe des Oberen Hammers in Eisenberg auf. Die finanzielle Situation in Heinzenthal besserte sich nicht. In einem Schreiben vom April 1790 aus Berleburg, dem sayn-wittgensteinischen Regie­rungssitz, verfaßt vom zuständigen Regierungsrat Lehr, stehen die aufschlußreichen Bemerkungen: “Mit Capitän Schwartz ist es die alte Leier.” 121.

 

Im luth KB Münchweiler ist 1749 die Taufe des Carle Bab eingetragen, Sohn des Hammerschmieds in Neuhemsbach, Philipp Ernst *Bab 122.

 

Im Heberegister für Neuhemsbach 1776 ist der Hammerschmitt Ludwig Scharthöfer mit einem Vermögen von 34 fl an 3. Stelle auf­geführt, hat danach jedoch keinen Grundbesitz 123.

 

Zwischen 1779 und 1800 kaufte Gemeiner auch den Neuhemsbacher Hammer. Dieser 1748, von Kapitän Schwarz, einem Sohn des Hardenburger Waffenschmiedes Schwarz, erbaute Hammer wurde 1761 an den Sohn des Kapitäns, den "königlichen Rittmeister un­ter dem Löbl. Regiment derer Volontairs de Clermont", für 1200 fl verkauft. dieser Schwarz ist 1761 einer der Interessenten für den Temporalbestand des Eisenberger Hammers in der Nähe Neuhemsbachs. Aus dem Jahre 1790 stammt die letzte Information, das Schwarz weiterhin im Besitz des Neuhemsbacher Hammerwerkes ist. 1797 arbeiten dort 2 Hammerschmiede. Die Gesamtproduktion beläuft sich auf 300 Waag (=36000 Pfund) Stabseisen. Als Rohmaterial wird ausschließlich Alteisen verwendet. In der Statistik Lud­wig von Gienanths aus dem Jahre 1801 heißt es über den Neuhemsbacher Hammer: er befindet sich im Besitz des Bürgers Gemeiner und wird von diesem auch betrieben bzw. von einem Faktor verwaltet. Er besteht aus 1 Groß - 1 Kleinhammer. Als Rohmaterial wer­den pro Jahr 200 metr. Ztr. Alteisen, das aus dem Lande selbst bezogen wird, benötigt, ferner 350 Klafter Holz aus den Nationalwal­dungen um Kaiserslautern. Die Produktion beläuft sich auf 600 metr. Ztr. Groß - und 200 metr. Ztr. Kleineisen. Als Absatzgebiet gilt die unmittelbare Umgebung. Die Einnahmen aus dem produzierten Eisen, belaufen sich auf 8200 fl. Da die Ausgaben 7095 fl betra­gen, ergibt sich ein Überschuß von 1005 fl. Wahrscheinlich ist der Hammerbetrieb in der Zeit des Anschlusses an Bayern und in Fol­ge des Todes Gemeiners in dieser Zeit eingestellt worden. Aus dem Jahre 1819 liegt eine Notiz vor, aus der hervorgeht, daß kein Hammer mehr in Neuhemsbach existiert 124.

 

Später wurde die Mühle in eine Mahl- und Sägemühle umgewandelt; 1859 hatte die Mühle folgende Einrichtung: 1 Sägemühle, 1 Mahlgang und 1 Schälgang; Besitzer ist Johann *Eichelberger; diesem folgt 1902 Peter Müller; die Mühle besteht nicht mehr; das Gebäude dient als Wohnhaus 125.

 

Karte:

- Busch, Egon: Streit um das Weiderecht im Baudweiler Hubbezirk; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009 Heft 4, S. 18 Herrschaft Neuhemsbach um 1600 mit den allen vorhandenen Mühlen

 

Literatur/Urkunden:

- Cloer, B. u. U. Kaiser-Cloer: Eisengewinnung und Eisenverarbeitung in der Pfalz im 18. und 19. Jahrhundert, Mannheimer Geo­graphische Arbeiten Heft 18, Mannheim 1984

- LA Speyer Best C 44 Nr. 3c

- LA Speyer Best C 44 Nr. 17.3

- LA Speyer Best C 41 Nr. 1713

- Weber: Neuhemsbach, a.a.O., S. 57-58

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 283

- Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 331

 

 

- Bärenmühle (Sayn-Wittgenstein):

unten an Heinzenthal gelegen; sie lag zusammen mit dem früheren Ort Heinzenthal zusammen an der Straße vom Bahnhof Neuhems­bach zum Dorf Neuhemsbach 126; die Mühle scheint sehr alt gewesen zu sein, denn F.W. Weber führt unter den Fischwoogen des über Neuhemsbach gebietenden Herrn Tiburtius Bechtolf von Flersheim, der 1574 verstarb, auch den „Bärenwoog“ auf, welcher sein Wasser auf das Rad der Bärenmühle leitete 127.

 

Ursprünglich als Mahlmühle mit der Möglichkeit des Ausbaues zur Schneidmühle gebaut und eingerichtet; sie hatte ihren Namen vom Bärenwoog, der sie speiste; 1719 soll Johannes Holstein “auß dem Heinzental” Müller auf der Bärenmühle gewesen sein +++klären:+++ 128; die Mühle wurde 1725 von den Brüdern Johann Heinrich *Holstein und Johannes *Holstein von der Neumühle in /Alsenz erbaut. Zugunsten des Neubaues sollte die Schloßmühle eingehen. Der Erbbestandsbrief datiert vom 13.12.1725; die Müh­le als Mahlmühle wies 1 Mahlgang und 1 Schälgang auf; Erbpacht ab 1727 jährlich 12 Ma Korn auf St. Michae­lis 129; in diesem Erb­bestandsbrief ist auch die Möglichkeit zum Ausbau zur Schneidmühle (Sägemühle) erteilt; hierdurch dürfe die bereits bestehende Schneidmühle keinen Scha­den nehmen; diese muß “in völlig brauchbaren Stand ohngesperret und ohngehindert” bleiben. Die beiden Brüder sollen die beiden Mühlen gemeinsam betreiben, dem Grafen Friedrich Ludwig alle Bretter und Latten und alles Bauholz un­entgeltlich schneiden, wie es “landgebräuchlich” ist 130.

 

Um 1767 war Georg *Holstein der Müller in „Hembsbach“; er ist am 5.7.1767 Pate in Otterberg 131.

 

Vor 1800 sind die Brüder Jost (3) *Engel († 22.4.1876) und Friedrich *Engel Erbbeständer und Müller auf der Bärenmühle; beide stammen aus Diemerstein (Söhne des Müllers Jakob Engel aus Diemerstein; Enkel des Müllers in Diemerstein, Jost (1) Engel); da beide keine Söhne sondern “nur” Töchter hinterließen, starb ihr Geschlecht aus 132.

 

Um 1806 ist Müllermeister Johann *Graf der Müller auf der Bärenmühle 133. Von der Bärenmühle stammt die Katharina Graf, die 1832 den Müller auf der Obermühle in Steinbach/Donnersberg heiratete 134.

 

Auf Johann Graf folgte als Müller der Schwiegersohn Theobald *Krämer [°° 9.3.1829 mit der Müllerstochter Elisabetha Graf] 135. Dieser wird 1864 als „Müller a. d. Bären­mühle, Gmde. Neuhemsbach“ und als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 136.

 

In der Bärenmühle wurde um 1900 vom Müller Wetzel eine Ziegelei eingerichtet, die 1912 Georg Gilbrin übernahm und die dessen Sohn Franz Gilbrin bis nach dem 2. Weltkrieg fortführte 137.

 

Reihenfolge der Müller:

- 1725 Johann Heinrich *Holstein und Johannes *Holstein

- ++

- vor 1800 Jost (3) *Engel († 22.4.1876) und Friedrich *Engel

- um 1806 Johann *Graf

 

Karte:

- Busch, Egon: Streit um das Weiderecht im Baudweiler Hubbezirk; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009 Heft 4, S. 18 Herrschaft Neuhemsbach um 1600 mit den allen vorhandenen Mühlen

 

Literatur/Urkunden zur Bärenmühle:

- Busch, Egon: Wo lagen Bärenwoog und Bärenmühle?; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1987, S. 47-48

- LA Speyer Best C 44 Nr. 18/2

- Schaefer, Erich Werner: Die Schneidmühle am Bärenwoog in Münchweiler; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1987, S. 19-21

- Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 268

- Weber Friedrich Wilhelm: Die Bärenmühle im Hemsbachtal. [Neuhemsbach Heinzenthal]; in: Die Rheinpfalz / Nordpfälzer Rund­schau. - 15, Nr. 182 v. 11.8.1959

 

 

- Schneidmühle am Bärenwoog:

die lange umstrittene Frage der Mühlen am Bärenwoog dürfte geklärt sein; am Bärenwoog gab es vor Errichtung der Bärenmühle be­reits eine Schneidmühle; im Erbbestandsbrief des Grafen von Sayn-Wittgenstein an die Brüder Holstein vom 13.12.1725 zur Errich­tung der Mühle am Bärenwoog ist auch die Möglichkeit zum Ausbau zur Schneidmühle (Sägemühle) erteilt; hierdurch dürfe die be­reits bestehende Schneidmühle keinen Schaden nehmen; diese muß “in völlig brauchbaren Stand ohngesperret und ohngehindert” bleiben; wörtlich heißt es: “daß wir ... eine Erbbestandsmühle ... von einem Wasserrad getrieben im Johannestal unten am Bärenwoog neben der Schneidmühl zu bauen erlaubt haben ...” 138.

 

 

 

 

 

Neuhofen:

verbandsfreie Gemeinde im Lk Rhein-Pfalz-Kreis; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Neustadt; das Dorf war reformiert, gehörte kirchlich meist zu Iggelheim, zeitweise zu Rheingönheim 139.

 

 

Mühlen:

das Besitzverzeichnis des Klosters Weißenburg nennt für 10. Jh im Liber Possessionum Wizenburgensis in Metemenheim (Medenheim) 140 einen Besitz von insgesamt 42 ½ Höfe, Weinberge, Wiesen und sechs Mühlen 141. Zur Frage der sechs im Weißenburger Urbar meint Fesser: „In unmittelbarer Nähe der ehemaligen Ortslage gibt es keinen Bach, der für den Betrieb von Wassermühlen in Betracht gekommen wäre. Allenfalls wäre an den Rehbach zu denken, der heute in einem weiten Bogen in einer Entfernung zwischen zwei und drei Kilometer nördlich und westlich um die ehemalige Ortslage Medenheims vorbeifließt, und der im 19. Jahrhundert jedoch etwas weiter östlich floss … Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass die im Liber Possessionum in einem im 10 Jahrhundert entstandenen Abschnitt erwähnten Mühlen zu diesem Zeitpunkt in Medenheimer Gemarkung lagen“ 142.

 

Goswin Widder schreibt 1787 in seiner Geschichte der Kurpfalz: „Im leztverflossenen Jahr fanden sich 103 Familien, 447 Seelen, 1 Kirche, 2 Schulen, 86 burgerliche Häuser, nebst 1 Mühle an dem Orte“ 143.

 

Um 1866 lebt in Neuhofen der Müller Karl Friedrich *Döge, °° am 27.7.1869 Neuhofen mit Katharina Braun 144; ++++klären: un­klar, wo er als Müller arbeitete++++

 

zwischen 1850 und † 9.9.1872 Neuhofen lebt in Neuhofen der Mühlarzt Johann Philipp *Ecker; °° 17.5.1850 in Neuhofen mit Wal­burga Fassot; aus der Ehe stammen 6 in Neuhofen geborene Kinder; es ist zu vermuten, daß Ecker als Mühlarbeiter auf der Wald­mühle beschäftigt war 145. ++++klären++++

 

Literatur/Urkunden:

- Jarosch, Walter: Von der Walkmühle zur beliebten Ausflugsstätte : die ereignisreiche Geschichte von zwei Mühlen in Neuhofen. - In: Rhein-Pfalz-Kreis: Heimatjahrbuch. - 27 (2011), S. 116-120

 

 

- Mühle am Gässelbach in Neuhofen:

das Dorf entstand im Mittelalter um die dem Kloster Himmerod in der Eifel gehörenden Mühle am Gässelbach 146. Diese Mühle be­steht nicht mehr.

 

 

- Waldmühle:

auch als Walkmühle benannt; Mühle unter Neuhofen (Walkmühle), sie heißt später “Waldmühle”; am Rehbach gelegen; sie gehörte ursprünglich zum, um 1200 un­tergegangenen, Dorf Medenheim zwischen Neuhofen und Altrip 147. Das Kloster Weißenburg besaß „Ad Metemenheim“ 148 eine Mühle, die im Liber Possessionum Wizenburgensis auf der Basis älterer Überlieferung von 1280 genannt ist 149. Dieser Liber Possessionum Wizenburgensis nennt für das 10. Jh. für Metemenheim einen Besitz von insgesamt 42 ½ Höfe, Weinberge, Wiesen und sechs Mühlen 150.

 

1660 war Jean de Bré der Müller auf der Walkmühle Neuhofen. Im Jahr 1660 beabsichtigt zu verheiraten der Jean de Bré „jetziger Walkmüller uf der Herrschaftlichen Walkmühl bey Neuhofen“ mit Maytie de Roy aus Mannheim, Witwe aus erster Ehe mit Gerhard Van Dammen und Witwe aus 2. Ehe mit Jean De Wecke 151.

 

Im Mühlenverzeichnis des Oberamts Neustadt von 1738 ist sie zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “Die Mühle unter Neuhofen, die Walkmühle genannt, ist in Anno 1685 als eine Walk- und Mahlmühle ohne Benamßung der Gäng von churfürstlich hochlobl. Hofcammer an den Philipp Graff in einen Erbbestand begeben worden, ob nun die Gütter so zu der Mühl gehören undt auch in einem Erbbestand sein, mit unter der hiernach folgenden Pacht begrifen, sagt der mier vorgezeigte Brief nicht, der Müller will sich auch nicht vernehmen lassen, gibt jährlich Erbpacht in die Zollschreiberey Mannh: 10 Malter Korn 6 Malter Speltz und 10 fl an Geldt so dan 12 fl Recognition in die Gefäll-Verwäßerey Neustadt, diese Mühl hatt 3 Mahlgäng, der jetzige Posseßer ist Hanß Martin *Graf, ein Sohn von obigem Philipp Graf.” 152

 

In den Revolutionskriegen wurde die Waldmühle Ende Januar/ Anfang Februar 1794 durch Französische Revolutionstruppen unter General Hoch ausgeplündert und bis auf die Grundlagen zerstört 153

 

Um 1785 war Johann Philipp (3) Graf der Waldmüller; bei ihm war der Mühlknecht Balthasar *Hoffherber beschäftigt 154.

 

1954/55 gehörte die Mühle der Fa. Gebr. Graff; die Mühle wurde 1954/55 stillgelegt 155; heute Ausflugsgaststätte.

 

Zu +++klären+++ ist die Beziehung zwischen Müllern Graff auf der Waldmühle Neuhofen und den Müllern Graff auf der Rehhütte; auf diesen Zusammenhang weist die Akte LA Speyer Best. A2 Nr. 487 UNr. 12: Gemeinde Altrip gegen Waldmüller Gräff zu Neuhofen bzw. dessen Witwe auf der Rehhütte: Nutzung von Land, 1721-172++++

 

Müller auf der Waldmühle waren:

- 1660 Jean de Bré

- 1685 Johann Philipp (1) *Graff; Vater des Johann (Hanß) Martin Graff (*10.1.1694) und des Johann Philipp (2) Graff

- 1738 Johann (Hanß) Martin *Graff im Mühlenverzeichnis des Oberamts Neustadt von 1738 als “Pohseßer” der Waldmühle bezeich­net; gleichzeitig wird auch sein Bruder im Kirchenbuch als Müller auf der Waldmühle bezeichnet; im Kirchenbuch ist Johann Martin Graf nur mit dem Geburtseintrag verzeichnet; er war wohl zusammen mit seinem Bruder Johann Philipp (2) Graff Müller auf der Mühle als ältester Sohn der erbberechtigte Erbbestandsmüller; er scheint nicht verheiratet und kinderlos gewesen zu sein (err.), denn die nachfolgenden Beständer auf der Mühle sind Nachkommen von Johann Philipp (2) Graff

- 1738 auch Johann Philipp (2) Graff neben seinem Bruder Johann (Hanß) Martin Graff; Vater des Müllers Johann Philipp (3) Graff

- bis 12.8.1794 Johann Philipp (3) *Graf († 12.8.1794); Vater des Müllers Johann Peter Graf, da der Nachfolger auf der Mühle Jo­hann Peter Graff beim Tod seines Vaters erst 14 Jahre alt war, hat wohl die Witwe Graff, Maria Margarethe Fischer die Mühle geführt

- nach 2.8.1794/22.1.1847 Johann Peter Graff; Vater des Müllers Johann Philipp (4) Graff

- bis 22.1.1847 Johann Peter *Graff; Vater des Müllers Daniel *Graff und des Müllers Karl Philipp *Graff

- bis 18.4.1862 Daniel *Graff, Vater des Müllers Johannes Graff

- bis 2.11.1903 Johannes *Graff

 

Karte:

- LA Mannheim Best. W1 Nr. 7828: „Plan der Stadt und Vestung Mannheim. Mit der umliegenden Gegend und Belagerung der Rheinschanze und Fleschen von den Franken im Dezember 1794.

 

Literatur/Urkunden:

- Jarosch, Walter: Von der Walkmühle zur beliebten Ausflugsstätte : die ereignisreiche Geschichte von zwei Mühlen in Neuhofen. - In: Rhein-Pfalz-Kreis: Heimatjahrbuch. - 27 (2011), S. 116-120

- LA Speyer Best. A2 Nr. 487 UNr. 12: Gemeinde Altrip gegen Waldmüller Gräff zu Neuhofen bzw. dessen Witwe auf der Rehhütte: Nutzung von Land, 1721-1726

- Wihr, Rudolf: Von der Mühle und der Burg u Neuhofen; in: Heimatblätter für Ludwigshafen am Rhein und Umgebung. - 16 (1927), Nr. 19-20

- Wihr, Rudolf: Die Waldmühle bei Neuhofen: früher eine Walkmühle; 1614-1719; in: Heimatblätter für Ludwigshafen am Rhein und Umgebung, 24 (1935) Nr. 22

- Wihr, Rudolf: Mühle und Burg am Rehbach [Neuhofen]; Heimatklänge (Schifferstadter Tageblatt) 1934, Nr. 13, S. 51-52

- Wihr, Rudolf: Mühle an der Heerstraße. Rehhütter Mühle der I. G. Farbenindustrie; in: Der Trifels. 1934. Nr 11 - 12.

- Wihr, Rudolf: Aus der Vergangenheit der Rehhütter Mühle; in: Gemeinde Limburgerhof. Werkzeitung. I. G. Farbenindustrie A.G. Werke: BASF Ludwigshafen a. Rh. 18. 1930. S. 77-78.

- Wünschel, Hans-Jürgen: Wie aus der "Walkmühle" zu Neuhofen die "Waldmühle" wurde; in: Rhein-Pfalz-Kreis: Heimatjahrbuch. - 23 (2007), S. 70-71

 

 

 

 

 

Neukastel:

heute Slevogthof, Burg über dem Ort Leinsweiler, VG Landau-Land, Lk Südliche Weinstraße; Burg und Amt; seit 1410 im Besitz von Pfalz-Zweibrücken 156.

 

Mühlen:

+++Lage unklar: bei Weber nicht erwähnt

 

In einem Oberamtsbericht vom ++++ klären ++++, der aus Anlaß der Klagen “der Neucasteler Müller” über den Rinnthaler Müller verfaßt wurde, wird darauf hingewiesen, daß das auswärtige Mahlen sich nach “Rechten und Gewohnheiten beurteile 157.

 

 

 

 

 

Neukirchen (-Mehlingen):

heute zusammen mit Baalborn OT von Mehlingen; VG Enkenbach-Alsenborn, Lk Kaiserslautern

 

Die Gemeinde Mehlingen besteht aus den Gemeindeteilen Baalborn, Neukirchen und Mehlingen sowie den Annexen Fröhnerhof und Niedermehlingerhof. Mehlingen und Neukirchen sind baulich inzwischen zusammengewachsen. Nachbargemeinden sind – im Uhr­zeigersinn – Sembach, Enkenbach-Alsenborn, Kaiserslautern und Otterberg. Mehlingen liegt auf einer Hochfläche, die schon vor dem Dreißigjährigen Krieg „der Kreis“ (pfälzisch: „Uffm Craiß”) genannt wurde. Schon damals bezeichneten sich die in Alsenborn amtierenden reformierten Pfarrer, die auch Neukirchen, Mehlingen, Baalborn, Sembach und Rohrbach zu betreuen hatten, als „Pfar­rer auf dem Craiß“. Auch im Schatzungsbelagregister des Oberamts Lautern des Jahres 1656 und in anderen Archivalien findet sich diese Benennung, die in einer von Südwesten nach Nordosten sich neigenden Hochfläche besteht, die nach drei Seiten abfällt und nach Norden ins Nordpfälzischen Bergland übergeht. Warum die Gegend Kreis genannt wurde, kann nur vermutet werden. Vertreten wird zum Beispiel die Ansicht, dass der Name eine Rodungsinsel bezeichnet oder dass dem Wort Craiß das mittelhochdeutsche ris = Reis oder Zweig zugrunde liegt, sodass es richtiger wäre „Gereis“ zu schreiben. Gereis aber würde eine Vielzahl von Gezweig bedeu­ten. Die heute als Kreis bezeichnete Hochfläche wäre demnach eine mit viel Gebüsch bewachsene Gegend gewesen 158.

 

Man darf davon ausgehen, dass Neukirchen aus dem ehemaligen Schwanden hervorgegangen ist, als an Stelle der kleinen Kapelle ein neues Kirchlein errichtet wurde, das dem werdenden Dorf seinen Namen (neue Kirche) gab. Die älteste Nachricht stammt aus dem Jahre 1185, als Rudolph und sein Bruder Johannes, Heinrich und dessen Sohn von Nunkirchen die Aussteinungsurkunde des Otter­berger Klosterbesitzes unterzeichneten 159.

 

Neukirchen lag 1648 in Schutt und Asche. Noch 1656 war der Ort völlig unbewohnt, während Baalborn schon wieder 7 Familien zählte. Von den 30 Familien im Jahre 1611 war niemand zurückgekehrt. Nur sehr zögernd vollzog sich der Wiederaufbau Neukir­chens . Bis 1684 waren es nur fünf Familien, die hier ansässig geworden waren. Fremde Neusiedler, Peter Bersing aus Sedan und Jean Cherdron, eingewanderte Hugenotten, von Otterberg kommend, Jakob Froumy (Roumy, Romy, Rumi) aus der Schweiz, dann Heinrich Laudemann und Theobald Metzger. Angesichts des fortdauernden Kriegszustandes war der Neuanfang nicht erfolgreich. Alle Neusiedler verschwanden wieder, bis auf Jacob Roumy, der Erbbeständer auf dem Enkenbacher Klosterhofgut zu Neukirchen wurde. Neukirchen und Baalborn bildeten 1683 eine Gemeinde 160.

 

Urkunden/Literatur:

- Ruby, Arnold: Aus dem Lagerbuch von Neukirchen 1732; in: PRFK 1975, S. 210-224

 

 

Mühlen:

in Neukirchen ist im Lagerbuch von 1732 der „Mühlweg“ erwähnt 161; es ist im Lagerbuch jedoch keine Mühle aufgeführt. Der Mühlweg ist in späteren Gemarkungskarten 162 nicht mehr aufgeführt. Es dürfte sich daher bei dem im Lagerbuch von 1732 erwähn­ten „Mühlweg“ um einen zur nordöstlich von Mehlingen und Neukirchen gelegenen Oberen Eselsmühle bzw. Unteren Eselsmühle (Gemarkung Enkenbach) han­deln.

 

 

- Eichholzmühle:

1864 wird Michael Kraus, „Müller und Oeconom a. d. Eichholzmühle, Gmde. Neukirchen“ als Mitglied des landwirtschaftliche Ver­eins der Pfalz genannt 163.

 

 

 

 

 

Neuleiningen-Tal:

gehört zur Ortsgemeinde Neuleiningen, VG Grünstadt-Land, Lk Bad Dürkheim; der Ortsteil liegt im Eckbachtal unterhalb des Hö­hendorfes Neuleiningen, hart westlich von Kleinkarlbach.

 

Im luth. Kirchenbuch Lautersheim befindet sich als Anhang ein luth. Kirchenbuch Neuleiningen für 1736-1741, da in dieser Zeit die Lutheraner in Neuleiningen vom Lautersheimer Pfarrer mitversorgt wurden 164.

 

Mühlen:

1515 kommt es zu einer „Instruction Gr: Reinhardts wegen der im Thal aufgekindigten Mihlen ++++klären: welche Mühle++++, und Errichtung eines Neuen Pfachtes Leiningen Hartenbg verlangt nunmehro eine Mahlmühle an das Orth gestelt zu haben, bittet um schriftl: Nachricht über den Stell Platz“ 165.

 

1589 kommt es zu einer „Supplicatio“ des Müllers in der Mahlmühle unter Neu Leiningen ++++klären: welche Mühle++++; hatte bisher von dem Wasserfall jährlich 1 Mltr entrichten müssen; Leiningen Hartenbg verlangt nunmehro eine Mahlmühle an das Orth gestelt zu haben, bittet um schriftl: Nachricht über den Stell Platz“ 166.

 

1817 gab es in Neuleiningen folgende Mahlmühlen: a) Ohlmühle, b) Obermühle, jede dieser Mühle hat 2 Mahlgänge 167.

 

In der „Neue Speyerer Zeitung“ wird am 15.4.1820 die freihändige Versteigerung der Reiz'schen Mühle ++++klären: welche Mühle++++ annonciert: „Franz Adam Reiz, Müller zu Neuleiningen, ist gesonnen seine im Banne von Neuleiningen, am Eingang des Thals, an dem Eckbach gelegene Mühle und Zugehör … versteigern zu lassen. Dieselbe bestehet in einem ganz aus Steinen erbauten zwey­stökigten Wohngebäude und Mühle, mit 2 Mahlgängen, 1 Schälgang und Schwingmühle, in 2 gewölbten Keller, Scheune, Stallung.“ 168.

 

 

- Felsenmühle:

die ca. 300 m bachabwärts der ehemaligen Obermühle gelegene Felsenmühle liegt am östlichen Rand des Dorfes, westlich der Stra­ßenkreuzung der L517. Die Felsenmühle wurde 1490 erstmals genannt. Sie besteht aus dem Haupthaus im Norden, einem Wohnflü­gel im Osten, einer großen alten Scheune im Süden und dem Mühlenflügel im Westen; dazwischen erstreckt sich ein gepflasterter In­nenhof. Das Erdgeschoss des Haupthauses liegt ein Stockwerk höher als der Hof, der über eine mittig angebrachte Doppeltreppe er­reicht wird 169.

 

Schon 1490 heißt es im Erbbestandsbrief, daß Pfalzgraf Philipp der Aufrichtige und Joannes von Dalberg, Bischof zu Worms, dem Hansen von Bergnitz, Zimmermann, und Elßen, dessen Eheweib, gegen jährlich 2 Pfund Heller einen Platz samt dessen Bezirk zur Überbauung erblich verliehen haben 170.

 

Viele spätere Erbbeständer folgten. Unredliche Machenschaften gab es auch schon damals: So leitete der Obermüller Mathias Geißler das Wasser nach eigenem Gebrauch nicht weiter in den Triebwerkskanal zur Felsenmühle, sondern gleich in den Eckbach. Da dieser 50m südlich der Felsenmühle vorbeifließt, war die Mühle trockengelegt, so dass ihr die Existenzgrundlage genommen war. Da die Unterlieger wegen des fehlenden Wassers nicht mehr mahlen konnten, mußte die Felsenmühle infolge der Einkommensverluste ver­steigert werden. Steigerer der Mühle war natürlich Mathias Geißler, der das gleiche Spiel später noch einmal mit der unterhalb lie­genden Walkmühle betrieb. Die Folge waren Auseinandersetzungen und nachfolgende Prozesse nicht nur unter den beiden Müllern, sondern auch zwischen den zwei Herrschaften Hochstift Worms und dem Grafen Leiningen-Hardenburg-Emichsburg. M. Geißler stellte außerdem den ersten Antrag auf Weinausschank in dieser Mühle an den damaligen Lehensherrn, das Hochstift Worms, und er­hielt nach Prüfung des Antrages durch das Hochstift und das Amt Neuleiningen am 31. Mai 1749 die Genehmigung 171.

 

Am 8. April 1897 wurde vom Gemeinderat Kleinkarlbach die Konzession zum Betrieb einer Gastwirtschaft erteilt. Später erwarb die Steingutfabrik A. G. Jacobi, Adler & Cie. die Mühle zur Glasurherstellung. Die anderen Baulichkeiten sowie die Gastwirtschaft wur­den vermietet, u. a. an die Bierbrauerei Gebr. Jost. Nach Liquidation der Firma 1937 ersteigerte der damalige Pächter Seibert das An­wesen. Während des Krieges 1939-1945 wurde der Tanzsaal der Felsenmühle als Kriegsgefangenenlager benutzt. Im Januar 1988 er­warb die Firma LKS das Anwesen, das sich damals in einem desolaten Zustand befand. Es waren viel Fleiß, Ausdauer und Mittel nö­tig, um im Jahre 1994 eine Weinstube mit Hotel und 1996 das Restaurant "Mühlenstube" eröffnen zu können 172.

 

Seit 1994 war sie wiederum Gastwirtschaft, in der auch eine Weinstube und ein Hotel garni betrieben wurden. In der Gaststube konn­te ein riesiges unterschlächtiges Wasserrad besichtigt werden. Nachdem 2004 der Inhaber aus Altersgründen die Anlage schließen musste, stand sie leer und erlitt Einbruch- und Frostschäden. Nach Renovierung ist sie seit Sommer 2007 wieder geöffnet 173.

 

 

- Obermühle:

die unterhalb Neuleiningen gelegene Obermühle hat eine lange und vielseitige Vergangenheit: von der Getreidemühle und Papier­mühle entwickelte sie sich zur Steingutfabrik und beherbergt heute die Spedition Schulz. Sie befand sich im Besitz verschiedener, in der Ge­gend oft sehr bekannter Müller- und Papiermacher-Geschlechter, die teils durch tödliche Unfälle des Müllers oder durch die vielen Not- und Kriegszeiten ihr Hab und Gut verloren hatten. Die frühesten Quellen berichten von Hans Becker aus Kleinkarlbach, der 1615 von dem Müller Madern die Obermühle zum Preis von 800 Gulden erkaufte 174.

 

1615 kommt es zu einer „Suppl. des Obermüllers. Weilen der Dam an dem Weyer eingebrochen, und deswegen 9 Wochen still halten müssen, als bittet er um Nachlaß des Pfachtes“ 175. 1616 heißt es dort: „Worms williget in den Nachlaß des Obermüllers. 1617 heißt es weiter: „Obermüllers Supplication, er habe die Mühle für 800 fl erkaufft, und nun mehro hätte Gr: Ludwig den Weyer oder Woog zu einer Wiesen, zu seinem großen Ungemach u. Schaden trocken liegen lassen. Könnte deswegen die 36 Mltr Korn nicht mehr dar­von entrichten.“ 176. Das im Knoch'schen Repertorium genannte Gesuch um Pachtnachlaß stammt von dem Müller Hanß Becker und wurde am 27.10.1616 durch die gräflich-leiningische Regierung bewilligt 177.

 

1640 heißt es: „Obermüller will die Mühle aufgeben.“ 178.

 

1642 „Klage des Ober Mullers daß er wegen großer Kälte in 8 Wochen nicht Mahlen können, da ihm doch Versichert worden, die Mühle würde nimer still stehen 179.

 

1671 befindet sich in leiningischen Akten des „Obermüllers Supplication wegen Schlägerey“ 180.

 

Bis 1675 war Andreas *Schindler Obermüller und Bürger in Neuleiningen († 4.12.1675 Neuleiningen); °° mit Anna Klara Gerber; Vater von Christoph *Schindler 181. Auf diesen folgt der Sohn Christoph *Schindler († 30.4.1724 Neuleiningen) und später der Enkel Johannes *Schindler (geb. 23.1.1718 Neuleiningen - † 20.11.1787 Neuleiningen) 182.

1736 wird im luth. KB Neuleiningen der Obermüller Johannes *Kieppenberger genannt 183.

 

Um 1747 leitete der Obermüller Mathias Geißler das Wasser nach eigenem Gebrauch nicht weiter in den Triebwerkskanal zur Felsen­mühle, sondern gleich in den Eckbach. Da dieser 50m südlich der Felsenmühle vorbeifließt, war die Mühle trockengelegt, so dass ihr die Existenzgrundlage genommen war. Da die Unterlieger wegen des fehlenden Wassers nicht mehr mahlen konnten, mußte die Fel­senmühle infolge der Einkommensverluste versteigert werden. Steigerer der Mühle war natürlich Mathias Geißler, der das gleiche Spiel später noch einmal mit der unterhalb liegenden Walkmühle betrieb. Die Folge waren Auseinandersetzungen und nachfolgende Prozesse nicht nur unter den beiden Müllern, sondern auch zwischen den zwei Herrschaften Hochstift Worms und dem Grafen Lei­ningen-Hardenburg-Emichsburg. M. Geißler stellte außerdem den ersten Antrag auf Weinausschank in dieser Mühle an den damali­gen Lehensherrn, das Hochstift Worms, und erhielt nach Prüfung des Antrages durch das Hochstift und das Amt Neuleiningen am 31. Mai 1749 die Genehmigung 184.

 

Um 1798 war Johann Adam *Gutermann, der Müller auf der Obermühle Neuleiningen 185.

 

Am 28.7.1802 verkauften die Eheleute Johann Adam Gutermann und N. die Obermühle „untig Neuleiningen im Thal“ an Franz Da­niel *Friederich aus Eisenberg für 5500 fl 186. Franz Daniel *Friedrich (um 1780 Altleiningen (?) (Geburtsdatum geschätzt), der Sohn von Johann Georg *Friedrich war mit Katherine Margarethe *Lang verheiratet, die von ihrem Vater Johann Peter *Lang die Mühle ++++klären: welche Mühle++++ mit in die Ehe brachte; Franz Daniel Friedrich veranlaßte sei­nen Schwiegervater die Mahlmühle 1802 in eine Papiermühle umzubauen; Vater des Carl Theodor (1) *Friedrich 187. Franz Daniel Friedrich ist im Urkataster Altleinin­gen von 1841 für das Jahr 1835 als Eigentümer der Papiermühle in Altleiningen genannt 188.

 

Anm.: die Angabe bei Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 48 ist falsch (!) Franz Daniel Friedrich kaufte die Obermühle Neuleiningen-Tal am 28.7.1802 von dem Müller und Erbbeständer Johann Adam Gutermann für 5500 fl 189. ++++klären++++++

 

Carl Theodor (1) *Friedrich, Sohn des Franz Daniel *Friedrich und der Katharina Margarete Lang war Müller auf der Obermühle; er starb im Alter von 27 Jahren; Carl Theodor Friedrich übernahm 1825 aus dem Erbe seines Vaters gegen Zahlung von 9000 Gulden die Papiermühle Neuleiningen-Tal; verheiratet mit Maria Margarete *Fisch vom Münsterhof bei Dreisen 190. Vater des Carl Theodor (2) Friedrich 191.

 

Die Witwe Maria Margarete Fisch heiratete in 2. Ehe den Müller Georg Friedrich Mann.

 

Im Grünstadter Anzeigeblatt vom 4.8.1846 heißt es: „Den 17. August dieses Jahres …. auf der Obermühle im Leiningerthal, läßt die daselbst wohnende Müllerin Magaretha Mann, geborene Fisch, Witwe von Georg Friedrich Mann von da, als Vormünderin ihrer min­derjährigen, bei ihr gewerbslos wohnenden Kinder: Friederika, Georg Friedrich, Johannes und Elisabetha Mann, die denselben als Benefiziar-Erben ihres Vaters angehörigen Mobilien …. versteigern ….“ 192.

 

Carl Theodor (2) *Friedrich (um 1851), Sohn des Carl Theodor (1) *Friedrich und der Maria Margarete *Fisch; er erbte nach dem Tod seines Stiefvaters Georg Friedrich *Mann 1851 die aus dem Erbe des Carl Theodor Friedrich stammende Papiermühle Neulei­ningen-Tal, konnte sie aber nicht lang halten 193.

 

Nach dem Eintrag im Urkataster aus dem Jahre 1841 bestand der Besitz aus einem Wohnhaus mit Papiermühle und Keller, Getreide­mühle mit 2 Mahl­gängen und 1 Schälgang, Scheuer mit Keller, Stall, Waschküche, Kelterhaus, Holzschuppen, Hofraum mit Röhrenbrun­nen und Was­serrecht, um aus der Woogquelle mittels Wasserleitung (Deicheln) dasselbe zu nutzen.

 

Laut Akt vom 16. April 1858 verkaufte Jacob Müller die Obermühle an David Adler zum Preis von 16000 Gulden 194. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird in Neuleiningen, Obermühle genannt die Firma „Adler, David, Getreidemüller und Mehlhändler, Eigenthümer David Adler“ 195.

 

Am 16. Mai 1864 wurde dem Gesuch des Da­vid Adler von Neuleiningen nach Erteilung einer Konzession für die Errichtung einer Porzell­anfabrik stattgegeben. Nach dem Ersten Weltkrieg gingen die Geschäfte schlecht, da die Steingutware immer mehr durch Emaille- und Aluminiumgeschirr verdrängt wurde. Die Belegschaft hatte unter Selbstaufopferung vergeblich eine Sanierung versucht, indem sie einige Wochen nur 5 RM Wochenlohn beanspruchte, während der Rest des vereinbarten Wochenlohnes dem Unternehmen zugute kam. Am 14. Juli 1933 wurde die Gesell­schaft aufgelöst, am 28. Juni 1937 war die Liquidation beendet. Die siebzehn großen Öfen wurden abge­rissen und der 40 m hohe Ka­min am 3. September 1938 gesprengt. Die Produktion wurde in den Jahren 1929/30 eingestellt 196.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 6224, Flurkarte von 1837

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best D12 (Hochstift Worms) Nr. 41 UNr. 3: Erbbestand der Obermühle in Neuleiningen 1790

 

 

- Ölmühle:

1673 wird eine, oberhalb der Ohligmühle in Kleinkarlbach gelegene, aber auch Neuleininger Gemarkung liegende, alte unbrauchbare Ohligmühle erwähnt 197. [Anm.: s. auch alte Ohligmühle in Kleinkarlbach]

 

1798 verkaufte Johann Adam *Gutermann, der Müller auf der Obermühle Neuleiningen, am „Vierten Ergänzungstag des Sechsten Jahrs der französischen Republik“ [= 29.9.1798] an Franz *Carolina, den Müller auf der Ölmühle Neuleiningen, „Vier Zoll von sei­nem des Gutermanns Waßerfall vor erb- und eigentümlich, dergestalten, daß der Käufer Franz Carolina berechtigt ist, mit seinem Wa­ßerfall an der erwähnten Ölmühle Vier Zoll in die Höhe zu fahren, aber eigentlich sein Waßerfall um Vier Zoll zu erhöhen ….“ 198.

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 199 ist Franz Adam Reitz als Eigentümer der Ölmühle Neuleiningen genannt.

 

Um 1830 war Sebastian *Hammel der Müller auf der Ölmühle im Banne von Neuleiningen; er ist 1830 als Gläubiger an einer Grund­stücksversteigerung gegen die Eheleute und Schuldner Sebastian Heuser und Barbara Muth, Ackersleute in Kleinkarlbach, beteiligt 200.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird auf der Oelmühle Neuleiningen genannt die Firma „Kunz, L. R., Mühlen- und Mehlhandelsgeschäft, Eigenthümer: Ludwig Reinhard Kunz“ 201.

 

Am 10.10.1876 läßt der Müller L. R. Kunz von der Ölmühle Neuleiningen-Tal freihändig versteigern: „34 Dec. Fläche, ein Wohn­haus mit Mahlmühle, mit 2 Mahlgängen und 1 Schälgange, 3 Kellern, Stallung, Scheuer, Kelterhaus, 6 Schweinställen, Brennhaus, Holzschoppen und Hofraum mit Röhrenbrunnen, dann 2 Pflanzgärten mit Ablaßgraben, 88 Dec. Fläche enthaltend, das Ganze bei­sammen gelegen zu Neuleiningen im Thal und „die Oelmühle“ genannt.“ Die Mühle wird in der Versteigerungsankündigung des wei­teren wie folgt beschrieben: „Die Mühle ist eine bedeutende Kundenmühle, hat 9 Fuß Gefäll, liegt 20 Minuten entfernt von der Bahn­station Kirchheim a. E. an der Straße nach Altleiningen, ist nach neuester Construction eingerichtet, und eignet sich ihrer bedeuten­den Räumlichkeiten wegen zu jedem größeren Fabrikgeschäfte“ 202.

 

Literatur/Urkunden:

- "Die Rheinpfalz" vom 30.4.96: Neuleiningen Ölmühle: Wie aus einer Ölmühle eine Glasurenfabrik wurde (Teil I); von Doris Mau­rer

- "Die Rheinpfalz" vom 3.5.96 Neuleiningen Ölmühle: Geschirr legt Zeugnis über alte Fabrik ab: Als Steingutfabrik gelangte die Mühle zu neuer Funktion (Teil II); von Doris Maurer

 

 

- Papiermühle:

s. *Obermühle

 

 

- Sägmühle, Alte:

liegt wohl auf Neuleininger Bann; 1660 wird in einem Schreiben an Graf Philipp von Leiningen darüber Beschwerde geführt, daß der Wendl [?] zu Unrecht an verschiedenen Stellen der Gemarkung Neuleiningen Bäume gefällt habe, darunter 21 Buchen „bey der alten Seegmühlen“ 203.

 

 

- Walkmühle:

die sog. Walkmühle oberhalb Kleinkarlbach war auch Mahlmühle; sie wurde 1977 abgerissen 204; +++klären: sie dürfte direkt west­lich der Eisenbahnbrücke am Parkplatz der heutigen (2008) Spedition Schulz gelegen haben++++

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. S. 276

 

Literatur/Urkunden:

- "Die Rheinpfalz" vom 30.4.96: Neuleiningen Ölmühle: Wie aus einer Ölmühle eine Glasurenfabrik wurde (Teil I); von Doris Mau­rer

- "Die Rheinpfalz" vom 3.5.96 Neuleiningen Ölmühle: Geschirr legt Zeugnis über alte Fabrik ab: Als Steingutfabrik gelangte die Mühle zu neuer Funktion (Teil II); von Doris Maurer

- "Die Rheinpfalz" vom 19.8.1998: Mühlenwanderweg im Eckbachtal zwischen Dirmstein und Neuleiningen

- Niederhöfer, Wolfgang: Die Triebwerke entlang des Eckbach-Mühlenwanderweges (zu Eckbachweiher, Mühlen in Neuleinin­gen-Tal, Kleinkarlbach, Kirchheim, Bissersheim, Großkarlbach und Dirmstein)

- Niederhöfer, Wolfgang: Mühlenwanderweg am Eckbach

- 35 Mühlen zwischen Neuleiningen und Dirmstein; in: Heimatjahrbuch 1998 Landkreis Bad Dürkheim, S. 156

- Weber: Die Geschichte der pfälzischen Mühlen besonderer Art, Arbogast, Otterbach 1981

- Weber: Die Geschichte der Mühlen und des Müllerhandwerks der Pfalz

 

 

 

 

 

Neumühle:

seit 1972 OT von Obernheim-Kirchenarnbach, VG Wallhalben, Lk Südwestpfalz; gehörte bis 1789 zur sickingischen Herrschaft Landstuhl.

 

Das Dorf Neumühle wurde um 1756 gegründet. Die Landarbeiter flüchteten aus dem in der Nähe gelegenen Schloss Karlsberg (Homburg), das später von französischen Revolutionstruppen zerstört wurde. Mit den Jahren wurde die Neumühle zum Zufluchts- und Niederlassungsort verschiedener sozialer Randgruppen des Umlandes, darunter auch Jenischer und aus Frankreich geflohener Familien. Die Neumühle zeichnete sich durch ärmliche Häuser aus, die entlang einer steilen Talstraße standen. Von den dort noch le­benden Nachfahren der Jenischen sprechen nur noch wenige Jenisch. Durch größere Neubaugebiete im Umfeld des Dorfes verlor sich mit der Zeit dessen ursprünglicher Charakter.

 

In der Nachkriegszeit und bis in die sechziger Jahre hinein kam es wiederholt zu z. T. gewalttätigen Eigentumsübergriffen Neumühler Täter in der Umgebung und zu einem groß angelegten Prozess, der wegen seines spektakulären Charakters bundesweit Schlagzeilen machte. Er verschärfte noch einmal die pauschal seit langem vorgenommene Kriminalisierung der Bewohnerschaft und deren kollek­tive Ausgrenzung als regionale Randgruppe durch die Mehrheitsbevölkerung.

 

Literatur/Urkunden:

- Arnold, Hermann: Die Neumühler, Mitt. d. Pollichia, III. Reihe, 14. Band (1967), S. 56-93

- Flickinger, Albrecht: Neumühle. Dorf der vergessenen Seelen. Ursprung und Geschichte der Neumühle und deren Bürger. Land­stuhl 2011

- Flickinger, Georg: Retter der Sickinger Höhe - Ich stellte die Mörder und Banditen. Schlüssel-Verlag Frankenthal, 1949

 

 

Mühlen:

- Neumühle:

im Arnbachtal auf der Sickinger Höhe gelegen zwischen Obernheim-Kirchenarnbach und Hettenhausen gelegen und stand im sog. sickingischen Kleingericht (Anm.: In der Zeit der Sickinger war deren Gebiet in das sogenannte Groß- und Kleingericht sowie die Stadt Landstuhl eingeteilt. Das Kleingericht bestand aus den Orten Hauptstuhl, Langwieden, Martinshöhe, Gerhardsbrunn, Kirchen­arnbach-Obernheim, Knopp, Oberarnbach, Mittelbrunn, Scharrhof und Schauerberg).

 

Bereits in einer Grenzbeschreibung des Amtes Wallhalben von 1531 heißt es: „... die Grenze ging nämlich von Kirchenarnbach den Bach hinab bis zur an der Mühle ...“ 205. Die dort genannte Grenze bezog sich auf das leiningische Amt Wallhalben und dem sickin­gischen Kleingericht . Diese Grenze verlief westlich des Arnbachs, von Kirchenarnbach bis zur Mühle (später Neumühle), dann wei­ter südlich entlang des Kaltenborner Grabens bis hinauf an die Straße von Harsberg nach Saalstadt 206.

 

Auch im Weselberger Amtsrelationsbuch (+++klären: Fundstelle +++) wird 1581 eine „Mühle im Tal“ erwähnt 207.

 

Die Mühle, die für die später entstehende Ortschaft 'Neumühle' namensgebend war, lag an der Einmündung des „Kaltenborner Gra­bens“ in den Arnbach. Wieder erbaut wurde diese Mühle zwischen 1694 und 1705 auf dem Territorium der Sickinger. Der Kaltenbor­ner Graben und der Arnbach bildeten hier die Grenze zum Leininger Gebiet. Der damalige Erbbeständer war Johann *Jung (geb. um 1670 Dimmen­feld - † vor 1711 Neumühle; Sohn von Johann Jung [1620 err. - 20.2.1688 Waldhouse/Lothringen]); °° am 27.11.1691 in Walschbronn/ Lothringen mit Anna Maria Hauck (geb. um 1671 in Vinningen) 208.

 

Die bislang älteste bekannte urkundliche Erwähnung der Neumühle im luth KB Vinningen datiert von 1705. Dort befindet sich der Geburtseintrag der Anna Eva Jung, geb. auf der „Neunmühle“ bei Kirchenarnbach“ genannt209. Die nächste Eintragung im luth. KB datiert vom 25.6.1711. An diesem Tag heiratet die Müllersfrau Anna Maria *Hauck, Witwe Jung den Marcellus Johannes Wildpert (s. *Wilpert) 210.

 

Weitere Inhaber waren: 1765 Heinrich Ruck, 1770 Michel Neufang († 1773). Dessen Witwe heiratete den Müller Christian *Klieben­stein (später auf der Mittelbrunner Mühle). Auf der Neumühle folgte Michel Blinn († 1791) 211.

 

Etwa zwischen 1725 (Anm.: aA bei Weber: Müller und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 298, wonach die erste Erwähnung der Mühle erst 1754 erfolgt ist) und 1734 war Johann *Lenhard aus Harsberg Pächter auf der gerade entstandenen Neumühle bei Kirchenarnbach. Anschließend übernahm dessen Schwager Johann Jung die Mühle 212.

 

Erich Ohlinger schreibt dagegen in der Internet-Ortsgeschichte von Obernheim-Kirchenarnbach: „Der Ortsteil Neumühle ist eine Siedlung der Neuzeit, die auch auf der gleichen Gemarkung liegt. Im Amtsrelationsbuch von Weselberg ist schon im Jahr 1581 von einer neuen Mühle die Rede, sie ist aber im dreißigjährigen Krieg wieder untergegangen. Denn Albrecht Flickinger findet erste Spu­ren erst im Jahr 1719, da heiratete die Witwe Jung einen Mann namens Wildbrett. Da war die Mühle wohl wieder aufgebaut.“ 213, bzw. 1711 heiratet Marcellus Wildbrett die Anna Maria NN., Witwe auf der Neumühle 214. Zu beachten ist allerdings, daß in den An­fängen der Neumühle im Kirchenbuch wohl nicht zwischen Meierhof und Mühle unterschieden wird und die Berufsbezeichnun­gen fehlen. Erst 1732 bei der Hochzeit des Johannes Jung „Jüngling und Müller auf der Neumühle“ mit Catharina Margaretha Len­hart aus Harsberg ist die Berufsangabe „Müller“ vorhanden 215.

 

Um 1765 war der aus Burgalben stammende Heinrich *Ruck auf der Neumühle. Er wird 1765 bei der Heirat in Mittelbrunn als Mül­ler auf der Neumühle bezeichnet; eine weitere Erwähnung datiert von 1770 oder 1771 beim Tod seines Kindes auf der Neumühle 216. 1770 wird auf der Neumühle der Michael Neufang († 1773) erwähnt. Seine Witwe heiratet am 31.8.1773 in Neumühle den Müller Christian *Kliebenstein 217. Der Müller Klieben­stein ist später Müller auf der nahegelegenen Mittelbrunner Mühle. Auf der Neumüh­le folgt als Müller der Michel Blinn († 4.10.1791 im Alter von 40 Jahren) 218.

 

1794 wird Peter *Schab als Müller auf der Neumühle erwähnt; 1794 stirbt sein Töchterlein im Alter von 20 Wochen 219. 1796 ist Da­niel *Theis als Lehnsmüller auf der Neumühle; 1796 wird seine Tochter Elisabetha auf der Neumühle geboren 220.


Karte:

- Die erste, sehr genaue Darstellung der Neumühle auf einer Landkarte findet sich auf den "Karten von Naudin". Dieses für das Saar­land und die Westpfalz einzigartige Kartenwerk, das in seiner Gesamtheit zwischen 1728 und 1739 durch die französische Karto­graphen-Familie Naudin erstellt wurde, zeigt Harsberg als Hasprick in den Jahren 1736/37 und die Neumühle als „Moulin“ ohne ei­genen Namen als Mühle und Meierhof. Die Karte mit der Neumühle ist als Karte 8 im Besitz der Mediathèque du Pontiffroy 221.

- Flickinger: Neumühle, a.a.O., S. 11: Karte von Naudin [bei Flickinger fehlerhaft als „Nadin“ bezeichnet]: darin u.a.der Neumühle, benannt als „Moulin & Cense“

 

Literatur/Urkunden:

- Müller-Heppenheim, Dr. Hermann: Neumühle bei Kirchenarnbach in der Pfalz; Internetdatei http://www.mueller-heppenheim.ho­mepage.t-online.de/neumuehl.htm

- Ohlinger, Erich: Ortsgeschichte von Obernheim-Kirchenarnbach; Internetdatei: www.arnbachtal.de

- Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 54 (leider völlig nichtssagend)

- Weber., Friedrich Wilhelm:: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 298

 

 

 

 

 

Neunkirchen / Saar:

saarländische Kreisstadt, zweitgrößte Stadt des Saarlandes, an der Blies gelegen; gehörte zum Fürstentum Nassau-Saarbrücken

 

Mühlen:

- Neunkirchener Mühle:

am 14.1.1563 verpachtet Abt Seyfried von Wadgassen die Mühle von Neunkirchen auf 99 Jahre 222

 

 

- Sägemühle:

am 1.9.1714 stirbt in Neunkirchen der Sägmüller Christian *Binckle; °° mit Anna Barbara NN. († 14.7.1714 Neunkirchen) 223.

 

 

- Untermühle:

°° 22.8.1726 Ottweiler Anna Christina Link, † 1779 (Tochter von Albert *Link, Müller u. Anna Katharina Strauß) von der (Johann Plattschen) Untermühle Neunkirchen mit ter Neurohr (aus Kauns in Tirol) 224.

 

 

- Walkmühle:

1563 verpachten Abt und Konvent des Klosters Wadgassen dem Müller Hans erblich die Walkmühle zu Neunkirchen gegen einen jährlichen Zins von sieben Gulden 225.

 

 

 

 

 

Neupotz:

VG Jockgrim, Lk Germersheim; am heutigen Altrhein (der früheren Rheinschleife, Altrhein seit der Tulla'schen Rheinbegradigung) geändert. Der Name kommt vom lateinischen purteus = Pfütze, Sumpfland. 1522 wurde durch den Bau eines Dammes bei Jockgrim bei Hochwasser das alte Fischerdorf Pfotz weggerissen. 1535 bauten die Einwohner von Pfotz an der westlichen Gemarkungsgrenze eine neues Dorf mit dem Namen Neupfotz 226.

 

Mühlen:

- Schiffsmühle Emmerling:

am 17.6.1835 wurde eine Schiffsmühle in die Ausmündung des Neupfotzer Durchstichs gestellt und zwar von Georg Adam *Emmer­ling aus Leimersheim. Sie ist bereits 1853 niht mehr vorhanden 227.

 

 

 

 

 

Neustadt:

s. auch Mußbach, s. auch Winzingen

 

Sitz des kurpfälzischen Oberamt Neustadt; reformierte Pfarrei seit 1556, lutherische Pfarrei seit 1687; KB ref. 1622, KB luth. 1687 228.

 

Mühlen:

eine Mühle bei Neustadt wird bereits im Seelbuch des St. Georgenhospitals zu Speyer um 1320 genannt: „In Noua Ciuitate Cunradus molendarius servus Woluelini V solidos hallensium de orto sito in superiori parte civitatis apud molendinum“ 229 (in Neustadt schenkt Konrad der Müller, Knecht des d. Wolfelin 5 Solidus als Zins an das St. Georgenhospital in Speyer, von einem Grundstück gelegen in der Oberstadt von Neustadt, oberhalb der Mühle).

 

nach dem Türkensteuerregister von 1584 gab es in Neustadt einen Waffenschmied und mindestens 2 Mahlmüller 230. Dagegen nennt Willi Alter 231 die Zahl von 15 Müllern, was mE angesichts einer Bevölkerung von err. 1754 Personen 232 eher zu­treffen dürfte.

 

1593 wird die alte Müllerordnung mit der kurpfälzischen Landesordnung abgeglichen und Neustadt:eine neue städtische Müllerord­nung erlas­sen 233.

 

Einen interessanten Einblick in die Mühlenordnung und das Bannrecht in der Mitte des 17. Jh. beinhaltet ein Eintrag im Neustadter Ratsprotokoll vom 8.2.1659. Dort heißt es: „Mahlwerck: Viertelmeister referiren in Sachen des Mahlwercks bey Herrn Johann Georg *Antzen und Georg *Metzgern Ober- und Stattmühlen, welche von g[nä]d[ig]ster Herrschafft denselben erbbestandsweis eingethan seint, als: Peter Ohlinger sagt, daß die in seinem Viertel, das Kirschgartviertel genant, iederzeit wie noch in der Ober- und Würtz­mühl gemahlen. Idem sagt: insgemein melden die Burger, ieder mahle, wo er am meisten Meel bekombt. Hanß Michael Lahm hat sich bej den eltisten Burgermeistern in seinem als dem Lawerviertel befragt, die sagen aus, daß beede, Post- und Wintzinger Müller, vor die­sem nicht so starck in die Statt fahren dörfen, sondern sich mit den Malgästen außerhalb behelfen müßen; hinabzutragen aber seye niemant verwehret worden. Jacob Frantz Leißner, Viertelmeister im Frawenviertel, hat von den eltisten Burgern seines Viertels ver­nohmen, daß man die Burger niemal gezwungen, in ein oder der andern Mühlen zu mahlen, sondern es seye iewederm frey gestand­en. Niclas Steyer im Keßelringviertel: so viel denen in seinem Viertel gedencke, sagen, das ein jeder, wo er gewolt, gemahlen habe. Martin Edinger, Viertelmeister in der Stattgaß Viertel, sagt als negstvorgesetzter: im Judenviertel  seint keine alte Leüth. Uf dem Rat­haus aber hat sich bis dato im Nachsuchen nichts anders befunden, als im Rath protocollo vom 24. 7bris 1588 durch den H[errn] Landschreiber bescheiden worden, wie folgt: Dieweil die Müller der Burgerschafft nicht der Gebühr nach mahlen und sich die Bur­ger und männiglich hoch beschwert, daß ihnen bishero ein Zeitlang außerhalb zu mahlen verbotten geweßen, auch eine Zeit hero etli­chen zugelasen worden, etlichen nicht, so soll eine Gleichheit gehalten und das Gebott einem sowol als dem andern relaxirt werden. Wan dan die Müller nicht damit zufriden, mögen sie clagen und uf die Ordnung treiben. Sonsten ist bey Rath durch Herrn Philips Bickes glaubwürdige Anzeig geschehen, daß er von Herrn Friderich Pistorn, gewesenen Schultheisen alhier, welcher ietzo ein Mann were von etlich und 70 Iharen, wie auch von Burckhard *Kantzen, gewesenen Stattmül­lern alhier, welcher bej 100 Ihar alt were, da er ietzo noch leben solte, gehört, daß wann die Burger ihr Korn in die Wintzinger und beede Postmühlen hinab tragen haben, sie nicht dagegen zu reden, maßen am Wintzinger Thürlein bej der innersten Hambacher Pfor­ten auch der Weg hinabzugehen so weit hat sol­len und müßen ufgehalten werden, wie noch daß ein Mann ½ M[a]l[te]r Korn tragen können in die Mühl und daß Montags uf dem Wochenmarck ermelte Wintzinger und Postmüller hereinfahren und Früchten vom Marck hinaus führen mögen einem ieden, welcher ihne zu mahlen ufgegeben; uf den andern Tagen aber habe man ihnen nicht ver­stattet, in die Statt zu fahren, Korn zur Mühlen zu füh­ren und abzuholen, sondern fals sie Früchten geladen, haben beede Ober- und Stattmüller das Multer davon praetendirt; gedencke aber Deponenten nicht, daß das Multer einigmal gegeben worden were“ 234.

 

Wegen der Holzflößerei auf dem Speyerbach kam es immer wieder zu Beschwerden. Obwohl durch die Floßordnungen dazu ver­pflichtet, nahmen die Flößer, Holzlieferanten und Holzkompanien oft zu wenig oder gar keine Rücksicht auf die Wiesenbesitzer, Mühle und Triebwerke am Speyerbach. So beschwerten sich 1761 die Bewohner der Mandelgasse beim Stadtrat, daß der gesamte Bachstaden von der Mandelgasse bis zur Obermühle (an der Einmündung der Talstraße in die Amalienstraße) durch das Holzflößen so ruiniert worden sei, daß kein Einwohner in der Mandelgasse fast mehr zu seiner Wohnung gelangen könne. 1784 beschwerten sich die Müllermeister der Stadtmühle, Obermühle und Würtzmühle über zu langsames Vorbeiflößen an ihren Mühlen, zu langsames Aus­schlagen des Holzes auf dem Holzplatz sowie das Flößen über die festgelegten Floßzeiten hinaus 235.

 

Um 1623 war Bonifacius *Fischer als Müller in Neustadt +++klären: welche Mühle+++ 236.

 

Um 1701 Müller in Neustadt war Johann Joseph *Scherr als Müller in Neustadt +++klären: welche Mühle+++; °° mit Anna Christina NN; Vater des Johann Nicolaus Scherr (~ 16.7.1701 Neustadt) 237.

 

1711 wird in einer Abrechnung über Holzverkäufe in Hochspeyer erwähnt: Der Müller *Gribus [?] von Nystt hayt 80 stam Kisten­holz“ gekauft 238.++++klären: welche Mühle++++

 

Um 1714 war Johannes *Schuchardt als Müller in Neustadt +++klären: welche Mühle+++; °° 23.12.1714 in Rückingen bei Hanau mit Gertrud des Johann Asmus Boden aus Hanau Tochter 239.

 

1861 wird in Neustadt als Müller genannt der Peter Heß (kath.); °° mit Elisabetha Schn... [unleserlich]; der Sohn Friedrich Heß geb. 24.2.1861 wird am 10.3.1861 in Neustadt getauft (vgl. prot. KB Neustadt 5, S. 16 Taufeintrag vom 10.3.1861)+++klären: welche Mühle+++

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird genannt die Firma „Speyerer, Ch. V., Mühlengeschäft, Eigenthümer: Christ. Valent. Speyerer“ 240.+++klären: welche Mühle+++

 

Um 1865 stellt der Müller Carl Friedrich *Albrecht aus Memmingen (geb. 02.08.1842 Memmingen, Hochzeit Diedesfeld 1865) in Neustadt ein Bürgeraufnahmegesuch 241.+++klären: welche Mühle+++

 

Karte:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a Bl. 2: Gewässer- und Mühlenplan zwischen Neustadt um Winzingen um 1766 (abgedruckt bei Ha­bermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 232)

 

Literatur:

- Habermehl, Paul: Mühlen bei Neustadt; in: Westrich: Neustadt an der Weinstraße: Beiträge zur Geschichte einer pfälzischen Stadt; Neustadt an der Weinstraße: Meininger, 1975, S. 360-362

 

 

- Achatmühle bei Neustadt:

am Neuhäusel oberhalb Neustadt 242; im Speyerbachtal, nach Ortsende Neustadt in Richtung Lambrecht, auf der nördlichen Straßen­seite, 3stöckiger Sandsteinbau 243. Ursprünglich Schneidmühle, dann Schleifmühle für Edelsteine, ab 1796 Mahlmühle. Gegründet zwischen 1685 und 1670 durch Peter Gienanth, beiderseits der Straße nach Lambrecht. 1770 einstöckiger Neubau aus behauenen Sandsteinen, Wasserkanal und Wohn­haus, das Ganze von Kurfürst Carl Theodor im Temporalbestand vergeben an Johann N(ikolaus) *Bracher, auch Prager genannt 244.

 

Die Kurpfalz, die mit ihren Ämtern Lauterecken und Rockenhausen (Odernheim seit 1768 kurpfälzisch) an die bekannten Achatfundg­ebiete heranreichte, interessierte sich in der 2. Hälfte des 18. Jh. für das Graben und Schleifen von Halbedelsteinen. Kur­fürst Karl Theodor von der Pfalz wünschte vor allem „Kabinettstücke“ für sein von C. Collini geleitetes Naturalienkabinett in Mann­heim 245. Er versuchte, auch mit dubiosen Mitteln, den Meister der Ellweiler Schleife für sich zu gewinnen und Pachtverträge für Zweibrücker Achatgruben zu erschleichen 246. Als diese Bemühungen fehlschlugen, beauftragte der Kurfürst 1768 seinen Keller in Wolfstein Heyler, bei Lauterecken, Wolfstein, Rockenhausen und in der Gegend von Alzey nach Achaten schürfen zu lassen. Christi­an Köhler und Peter Pfeiffer, zwei bergkundigen Männern aus der Gegend von Wolfstein aus der Gegend von Wolfstein, wurde die Leitung übertragen. Fündig wurde man bei Reichenbach und Fockenberg am Potzberg. Den ursprünglichen Plan, bei Wolfstein eine Achatschleifmühle zu errichten, hatte man aufgegeben 247. Gebaut wurde aber 1770 die Achatmühle bei Neustadt 248.

 

Der Bau erfolgte 1770, nachdem es zuvor gelungen war, den Schleifer Johann N(ikolaus) *Bracher/Prager von der Ellweiler Achat­schleife und seine drei Söhne Söhne Konrad Daniel, Johannes und Carl Theodor Bracher 249 für das neue Werk als Erb­beständer zu gewinnen. Die Versorgung mit Rohmaterial blieb jedoch problematisch, denn bereits von 1769 an ging der Ertrag an Achaten in den Gruben am Potzberg und bei Sulzbach im Lautertal stetig zurück. 250.

 

Die Mühle lag als dreigeschossiger roter Sandsteinbau unterhalb der Burgruine Wolfstein im Neustadter Tal am Speyerbach. Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz erwarb 1770 diesen Platz von der Stadt Neustadt zur Errichtung einer kurfürstlichen Achatschleife. Jo­hann Ni­kolaus *Bracher († 24.7.1787 im Alter von 61 Jahren) schoß der Landesfürst 2000 Gulden zur Errichtung der Schleifmühle vor. Bra­cher war das Schürfen und Steinesuchen erlaubt, die Ausfuhr von Achatsteinen jedoch verboten. Als 1772 in der Achatschlei­fe Man­gel an Material sich bemerkbar machte, war der Tabakfabrikant Theodor *Daquée an der Achatschleife interessiert. Bracher ent­schloß sich jedoch, die Mühle durch einen seiner Söhne weiterführen zu lassen. Nach dem Tod Brachers am 24.7.1787 führten dessen Söhne Johann Daniel, Johann Konrad und Johannes Bracher die Achatschleife gemeinsam fort. Die kurfürstliche Hofkammer im Mannheim entschied am 22.9.1787, den Brüdern Bracher die Schleifmühle auf 5 Jahre unentgeltlich zu überlassen. 1789 erhielten sie die Mühle im Erbbestand für 800 Gulden, zahlbar in 6jährigen Raten sowie gegen Zahlung einer jährlichen Erbpacht von 10 Gul­den in die Gefällverweserei Neustadt. Der Wohnraum für die 3 Brüder reichte auf der Mühle nicht aus; Johann Konrad Bracher wohnte in Neustadt, die Brüder Johannes und Johann Daniel Bracher wohnten mit ihren Familien auf der Mühle. 1791 verkauften die Brüder Bracher die Mühle an den Papiermüller Georg Adam *Lorch 251 und gingen nach Ellweiler zurück 252. Lorch wurde jedoch die beabsichtigte Errichtung einer Papiermühle nicht ge­nehmigt, statt dessen errichtete er eine Walkmühle. 1796 verkaufte seine Wit­we die ehemalige Achatschleife an den Müller *Edinger, der dort eine Mahlmühle mit 2 Gängen baute 253.

 

1804 errichtet der Müller Martin *Edinger/Öttinger einen 2. Mahlgang, auf dem Frucht für die Gäubauern [Anm.: der Gäu ist eine Landschaft in der Pfalz, welche die Dörfer Lachen-Speyerdorf, Geinsheim, Gommersheim, Böbingen, Altdorf, Freimersheim, Groß- und Kleinfischlingen sowie Venningen umfasst] gemahlen wird 254.

 

In den nächsten Jahren betreiben Helena Blenck 255 geb. Ott und Martin Öttinger (*Edinger) die Mühle gemeinsam 256. 1818 über­nimmt die Ursula Blenck, Witwe des Anton Jakob die Mahlmühle mit Wohnhaus, Schweinställen, Schuppen und Hof, Stall mit Holz­platz, Garten und Wiese von der Mutter Helena geb. Ott und dem Stiefvater Martin Öttinger durch Schenkung im Anschlag zu 12000 fl lt. Akt vom 20.10.1818. Der zum Betrieb des Mühlwerks dienende Mühlteich wird von der Besitzerin unterhalten 257.

 

Zum familiären Hintergrund heißt es in einer Versteigerung in Winzingen: „Im Gefolg [eines] Urtheils des Königlichen Bezirksge­richts zu Frankenthal vom [1.3.1823]; auf Ansuchen von a. Martin *Oettinger, Müller, ehemals auf der Kro­nenmühle zu Winzingen, dermalen in Klingenmünster wohnhaft eigenen Namens handelnd; b. Sebastian Weber, Müller, zu Neiden­fels wohnhaft; c. Jacob Blenck, Müller, auf der Agatmühle zu Neustadt an der Haardt wohnhaft, die Mobiliar-Rechte seiner Ehefrau Maria Ursula Weber ver­tretend … d. Johannes Herrmann, Bäcker, zu Esthal wohnhaft, die Mobiliar-Rechte seiner Ehefrau Katharina Weber vertretend, sämmtliche (Weber) als Erben ihrer verstorbenen Mutter, Helena geb. Ott, welche in erster Ehe mit Johannes We­ber, bey Lebzeiten Müller zu Winzingen und in letzter Ehe mit gedachtem Oettinger verehelicht …, als Gläubiger … “ 258.

 

1828 und 1836 berichten Kolb 259 und Frey 260 von einer „Agathmühle“, meinen aber eine Achatschleiferei. Das ist das Werk längst nicht mehr, da aufgegeben 261.

 

Im Neustadter Wochenblatt vom 8.3.1839 wird die Versteigerung der Mühle annonciert: „... läßt die Witwe des dahier verlebten Mül­lers, Herrn Jakob Anton Blenk, die ihr gehörige im Neustadter Thale am Speierbach und der Straße nach Kaiserslautern gelegene Mühle (die sogenannte Achat-Mühle), bestehend in 3 Mahlgängen, 1 Schälgange. 1 Schwingmühle, 1 Lochmühle und einer Hanfrei­be, dabei Wohngebäude, Scheuer, Pferde-, Kühe- und Schweinställen … auf Eigenthum öffentlich versteigern 262.

 

Die Mühle wird daraufhin 1839 von den benachbarten Papierfabrikanten Carl Philipp *Knoeckel übernommen 263. Dieser kündigt darauf im Neustadter Wochenblatt vom 7.6.1839 die „Geschäftseröffnung“ an: „Ich zeige hiermit ergebenst an, daß die neue Einrich­tung meiner von Frau Wittwe Blenk, käuflich übernommenen Mahlmühle, Lohmühle und Hanfreibe (die sogenannte Agatmühle da­hier), seit einigen Tagen fertig und diese Mühle in vollem Gang ist, ich nicht allein für Kunden sondern auch für eigene Rechnung mahlen lasse, und daß bei mir in meiner Wohnung, auf der Papiermühle, stets alle Sorten Mehl … zu haben sind“ 264.

 

1844 wird das Wohnhaus und das Mühlengebäude vergrößert und 1852 eine neue Waschküche erbaut 265.

 

1852 erwirbt der Johann Ludwig Knöckel die Mühle 266. 1864 erfolgt der Neubau einer Lohmühle 267. Die Mahlmühle wurde bis 1928 von Louis Knöckel betrieben. Später kaufte die Papier­fabrik Hoffmann & Engelmann AG die Mühle 268.

 

1928 kommt es zur Stillegung der Mühle. Die Gebäude stand vor 1982 im Eigentum der Papierfabrik Hoffmann & Engelmann AG, ab 1982 im Be­sitz des Schreinermeisters Rainer Müller, 1992 Entkernung des Hauptgebäudes und Einbau von 13 Wohnungen 269.

 

Abbildung:

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 195: Kolorierter Stahlstich um 1850 „Das Neustadter Thal“, Stadtarchiv Neu­stadt

 

Literatur/Urkunden:

- Neuenhaus, Hans: Die Achatmühle bei Neustadt; in: Die Pfalz am Rhein, Heft 9, 1960

 

 

- Allmühle:

mehrere Häuser in Sauterstraße hießen „Hinter der Allmühle“, „Auf der Allmühle“; im Neustadter Häuserbuch, erstellt auf Basis des Grundsteuer-Urkatasters 1836, ist nur der Straßenname erwähnt, um 1820 gab es dort jedoch keine Mühle dieses Namens 270.

 

 

- Burgmühle:

1921 in der „Mühlgasse am Pulverturm“ (heutige Pulverturmstraße) eingezeichnet 271. In der Zeitung „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Neustadt vom 5.4.1955 heißt es: „Speyerbach soll in der Stadtmitte unter der Erde verschwinden …... Die beiden Bäche [Anm.: Floßbach und Speyerbach] haben ihre einstmals große Bedeutung für zahlreiche Mühlen längst verloren. Überreste können wir heute noch allenthalben entdecken, so …. bei der Burgmühle ...“

 

 

- Fettig'sche Mühle:

s. Lohmühle in der Wolfsburgstraße

 

 

- Haidmühle/Heidmühle/Heydtmühle:

ältester bekannter Mühlenstandort Neustadts; am Speyerbach gelegen; die Mühle liegt östlich der Stadt beim Branchweilerhof an der Gemarkungsgrenze zwischen Mußbach und Neustadt ; dort befindet sich ein Grenzstein von 1757 272.

 

Die Mühle gehörte dem Johanniterorden, Kommende Heimbach 273. Müller auf der Haidmühle war Nikolaus Flick; dieser heiratete die Witwe des Müllers Peter Aumeyer von der Mittel­hofer Mühle/Lindenmühle in Wachenheim/Weinstraße (dieser hatte seinerseits die Mühle 1743 als Erbbeständer erhalten) 274.

 

Am 31.5.1223 vertauscht Conrad III., Bischof von Metz und Speyer, dem Speyerer Domkapitel eine Mühle zu Branchweiler 275.

 

Die Ursprünge der Mühle am Speyerbach reichen angeblich bis in karolingische Zeit zurück. Später dem Ordenshof der Johanniter in Mußbach zugehörig. Es handelt sich um eine dreiflügelig gruppierte Anlage aus dem Mühlenbau des 18. Jh., der nach dem Brand 1912 zweigeschossig wiederhergestellt wurde. Holzsturz der Toreinfahrt datiert von 1754, die gleiche Jahreszahl erscheint auf einem ovalen Sandstein in der Mauer. Der Silo datiert von 1964. Die Mühle war bis 1972 in Betrieb 276.

 

1350/80 „uf der heiden“ 277; 1596 „vf der heiden gelegen“ 278; 1828 als „Heidmühle“, 1836 „Haydmühle“, 1916 als „Heidmühle“, 1963 als „Haidmühle“ erwähnt. Eine Heide gab der Mühle den Namen, die man zurück­verfolgen kann bis 1624 „vff der Heiden“, 1596 „vf der heiden gelegen“ 279.

 

Von 1706-1733 war der Müllermeister aus Mußbach, Johann Georg *Jäckel als Müllermeister auf der Heidmühle 280.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Neustadt von 1738 281, vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenommen, ist sie wie folgt be­schrieben: “ Auf der alte oder Speir Bach befindt sich noch eine Mühl die Heydt mühl ge­nannt, dieselbe stehtt auf dem Deutsche Orden Grundt und Boden hatt 2 Wasser Rath, jetzt der Johannes *Berg als Temporalbestän­der in einem 6 jährigen Bestand, gibt jähr­lich sambtlichen darzu gehörigen 15 Morgen Acker, und ohngefähr 10 Morg. Wießen, in den Ordens Hof nach Muschbach 40 Malter Korn und 40 fl an Geldt, sonsten Herrschaft nichts.” In der selben Akte heißt es an anderer Stelle: “Die sogenannte Heydmühl gehört zum Johannitterorden, hierauf wohnt ein Temporalbeständer, gibt Jährl in den Malteser Ordenshoof 40 Mltr Korn und 40 fl an Geld.“ 282

 

Am 31.7.1811 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung die Veräußerung der Mühle mit 2 Gängen „genannt Hei­demühl“. Eigentümer war der Malteserorden; die Mühle war 1811 gepachtet von Friedrich Schopmann und Wilhelm Völker, beide aus Neustadt. Jakob Kraetzer aus Mainz, „Entrepreneur des travaux publics“, kaufte die Mühle für 42400 fr 283.

 

1826 wird der Gutsbesitzer Jakob Krätzer als Eigentümer genannt in Zusammenhang mit der Ersteigerung eines anliegenden Grund­stück von der Gemeinde Mußbach. Zu dem Besitz wird am 15.4.1835 ein kleiner Grundstücksteil hinzu gekauft von Johannes Hirschler vom Spitalhof für 450 fl lt. Akt 15.4.1835 284. 1842 fällt die Mühle durch Erbschaft an Dr. Gustav Adolf Krätzer. 1871 sind Joseph Krätzer und Hermann Ernst Otto die Eigentümer. 1882 kommt der Besitz an den Müller Heinrich Sauter, 1886 an den Müller Karl Schreier., dann an die Eheleute Anton Fürchinger, 1888 an Philipp und Georg Lingenfelder, 1902 an Friedrich Jakob Roos und noch im gleichen Jahr an den Müller Konrad Modery 285.

 

1936 ist die Mühle im Besitz von Martin Wenninger; 1942-1945 Ostarbeiterlager; um 1960 Generalumbau mit Einbau modernster Technik und einem vollautomatischen Verarbeitungssystem. Der Mühlenbetrieb wurde 1972 eingestellt bei Weiterführung des Silobe­triebes 286.

 

Karten:

- LA Speyer Best. D58 Karte 564 fol. 5: „Plan der 'Heyder Mühle', 1682“

- LA Speyer Best. W1/7344 Karte der Stadt Neustadt von 1739, abgedruckt bei Habermehl: Tore, Türme und Kanonen a.a.O., S. 14 mit einer nordöstlich der Stadt an der Grenze zu Winzigen gelegenen Mühle [m.E. Haidmühle]

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 246 Ausschnitt aus Katasteraufnahmeblatt 1636

 

Photo:

- Denkmaltopographie Neustadt Bd. 1, a.a.O., S. 89

 

 

- Hammerschmiede und Schleifmühle oberhalb Neustadt:

sie lag nahe bei der Sägemühle oberhalb Neustadt im Neustadter Tal (auf dem Gelände der späteren Papierfabrik Hoffmann-Engel­mann) am Speyerbach, Ortsausgang Neustadt Richtung Lambrecht 287.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Neustadt vom 6.1.1683 heißt es: „Eine Hamerschmid- und Öhl Mühl undig Wolfsberg ohnweit Neustatt“ 288.

 

1726 von Peter Gienand an Wilhelm Petry verkauft 289.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 ist die Mühle wie folgt beschrieben 290: „Noch oben dieser Seegmühl befindt sich noch ein Hamer Schmidt und Schleifmühl, dieselbe hatt der Wilhelm Petry in Anno 1726 von dem Peter *Gienanth an sich erkauft; gibt jährlich 3 fl Wasserfall in hießige Gefällverweserey; hatt von Anfang 2 Wasserradt gehabt undt auch noch, ist ledig und eigen, Con­sens ist keiner vorhanden, der jetzige Possessor ist Johann Heinrich (Henrich) *Petry.“ Weiter heißt es in derselben Akte: „Die Ne­whäusler Hamerschmitt gehört Johann Henrich Peter, gibt Jährl 3 fl Wasserfall Zinß zur Gefäll Verweserey“ 291.

 

 

- Königsmühle, Sägmühle; zunächst Schönthaler Mühle:

heute Schöntalstraße 9; die Mühle liegt im Kaltenbrunner Tal am Zusammenfluß von Heidenbach und Kaltenbrunner Bächlein am Fuße des Königsberges. Ein erster, 1727 von Hans Georg Rothgeb neu errichteter Mühlenbau wurde später an die Grafen von Wieser verkauft 292.

 

Das Gelände umfaßte zeitweise drei verschiedene Mühlen 293.

 

Der Neustadter Bürger Hans Rothgeb besaß beim Brunnenhäusel am Königsberg einen Weiher. 1727 erhielt er die Erlaubnis, eine Schneidemühle (Sägemühle) zu errichten. Diese Mühle kam 1737 in den Besitz des Grafen von Wieser 294.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 ist die Mühle wie folgt beschrieben 295: „Oben dieser Lohmühle [Anm.: die Loh- und Walkmühle in Kaltenbrunner Tal] auf demselben Bächel, ist noch eine Seegmühl, so der Hanß Geörg *Rothgeb, Neu aufgebauett, nun aber ist selbige ahn Ihro Excellenz Herrn Grafen von *Wieser verkaufft, gibt jähr­lich 2 fl Wasserfall in hießige Gefällverweserey undt weillen ein Beständer auf besagter Schneidmühl ist, so hat er mir kein Consens aufweisen können, hatt nur ein Wasser rad, ist eigen“. Weiter heißt es 296: „Die Rothgeebische Schneidmühl gehöret des Herrn Vicedoms Grafen von *Wiesers Excellenz, gibt Jährl Zur Gefäll Verweserey 2 fl Waßerfall Zinß.“

 

1743 verkaufte Graf von Wieser die Mühle für 300 Gulden an die Stadt Neustadt. Der zugehörige Weiher am Königsberg wurde zu­geschüttet 297.

 

Der ursprüngliche Mühlenbau wurde Ende des 18. Jh. zerstört, der wohl erst 1820 errichtete Neubau 1883 bei einem Brand zerstört 298.

 

Bis 1837 war Heinrich Klein sen. der Eigentümer 299. Am 19.4.1837 erwarb der Handelsmann Heinrich Klein jun. das Wohnhaus mit Mahlmühle, Hof und Remise für 8000 fl 300.

 

Im Landauer Eilboten vom 14.12.1839 bietet der Müller Heinrich Klein jun. „seine im Kaltenbrunnental, eine halbe Stunde von Neu­stadt a. d. Haardt gelegene, neu erbaute Mahlmühle, bestehend in drei Mahl-, 1 Schälgang, Garten, Wiesen, Ackerland .. zu verkau­fen. Die Mühle wird durch ein Wassergefäll von 50 Fuß Höhe getrieben; sie leidet weder durch Kälte noch durch zu große Trocken­heit, und ist durch einen neu angelegten Weg mit der Hauptstraße in Verbindung gesetzt.“ 301.

 

Im Neustadter Wochenblatt vom 30.11.1838 bietet Georg Enser „auf der Königsmühle“ an daß bei August Laux in der Mittelgasse, oder bei ihm selbst auf der Mühle, der Sack Sprau zu 6 Kreutzer zu haben ist 302.

 

1839 war Jakob Blenck der Eigentümer 303, die Königsmühle selbst kam 1842 in den Besitz des aus Bergzabern stammenden Müllers Lorenz Corell 304.

 

Lorenz Corell hatte in den folgenden Jahren einen Rechtsstreit mit der Gemeinde Hambach wegen Nutzung des Wassers vom so ge­nannten Hellertalbächel, das in den Kaltenbrunnenbach mündete. Weil die Brauereien von Geisel und Mohr aus diesem Bächlein Wasser entnahmen, war die Wasserkraft der Königsmühle geschwächt 305. Corell rüstete deshalb seine Mahlmühle zusätzlich zur Pa­piermühle auf und ließ einen „Holländer“ samt Pumpenstampfwerk errichten. Der Umbau war schon 1848 abgeschlossen 306.

 

Am 19.2.1850 ließ Johannes *Corell aus Neustadt, „Müller dahier wohnhaft, seine in der Nähe hiesiger Stadt, im Kaltenbrunner Tha­le, gelegene Mühle, zwei Mahlgänge, einen Schälgang und die Einrichtung zur Fabrikation von Makulaturpapier enthaltend, nebst ei­nem unterhalb dieser Mühle gelegenen Platze, worauf vermöge der ihm bereits ertheilten Concession ein anderen Mühlwerk, wel­chem ein Wassergefälle von 6 Meter 21 Centimeter zu Gebote stehen wird, errichtet werden kann“, versteigern 307. Auf ihn folgte 1874 der Müller Heinrich Corell 308 und nach dessen Tod die Witwe Heinrich Corell und Kinder 309.

 

Unterhalb der Königsmühle wurde um 1854 eine weitere Mühle, eine untere „Königsmühle“ errichtet. 1854 suchte die Stadt Neu­stadt beim Landkommissariat um einer Mühlenkonzession nach. Es war vorgesehen, auf dem der Stadt gehörenden Besitz die Kon­zession zur Errichtung eines Mühlenwerks zu erwerben und diese samt dem benötigten Terrain zu veräußern. Correll wurde gebeten, seine Konzession zur Errichtung einer weiteren Mahlmühle zurückzugeben, was dieser allerdings ablehnte 310. Dennoch wurde die Mühle Mühle errichtet.

 

Oberhalb der Königsmühle stand Mitte des 19. Jh. eine weitere Mühle, die sich im Eigentum der Familie Sieber befand 311. 1844 wird Gottfried Friedrich Sieber als Eigentümer genannt 312. Auf diesen folgte ab 1847 der Mehlhändler Ludwig Sieber 313.1856 ist Eigentümerin die Witwe des Andreas Sieber 314. 1857 folgte der Rentner Johannes Stempel 315, 1858 der Küfer Jakob Has­sieur 316, 1862 der Andreas Kornhaas 317. Auch dieser blieb nicht lange Eigentümer. Bereits 1862 übernahm der Müller Heinrich Schowalter dieses Anwesen 318.

 

1883 war dann Heinrich Corell Besitzer aller drei Königsmühlen. In der Nacht vom 6./7.6.1883 brannten die beiden hinteren Königs­mühlen ab, Correll ließ sie nicht mehr aufbauen. Das Wasser leitete er durch eiserne Röhren zur vorderen Königsmühle. Seit 1889 hatte Jacob Correll, ein Sohn des inzwischen verstorbenen Heinrich Correll, die Königsmühle in Pacht von seiner Mutter. 1893 er­warb die Stadt Neustadt die Königsmühle. Jacob Correll und seine Frau Magdalena mieteten die Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Der bei der Mühle neu angelegte Weiher wurde 18934 verfüllt. Die Mühle ging später ein, das Haus wurde eine Gaststätte, unter der Fa­milie Hirschbiel in der zweiten Hälfte des 20. Jh. ein Hotel, heute beherbergt es die Lebensgemeinschaft Camphill 319.

 

1888 Bau des Turms am wiederaufgebauten Haus. Ab 1892 Naturheilanstalt 320.

 

Karte:

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 197 Katasteraufnahmeblatt 1836 (Ausschnitt)

 

Photo:

- Denkmaltopographie Neustadt Bd. 1, a.a.O., S. 255

- LA Speyer Best. X3 Nr. 1396: Photo Königsmühle von 1898

- Pfälzerwald 1905, S. 4/5

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1460/27: Johannes Klein gegen Georg *Rothgeb: Errichtung einer Sägmühle, 1720-1728

- „Rheinpfalz“ Ausgabe Neustadt Nr. 180 vom 6.8.1964: „Es waren einmal drei Königsmühlen“. Blick in die Geschichte eines be­liebten Neustadter Ausflugszieles.

- „Rheinpfalz“ Ausgabe Neustadt vom 12.2.2002: „Einst klapperten drei Königsmühlen im Tal“. Früheste Datierung geht auf das Jahr 1727 zurück. 1883 brannten die zwei hinteren Mühlen ab.

 

 

- Kronenmühle:

s. Winzingen

 

 

- Kupferhammer:

am sog. Kronenmühlbach [= Floßbach] oberhalb der Stadt Neustadt gelegen; auf einer Karte von 1766 heißt: „der vor 3 Jahren her Verdorbene, dieses Jahr wieder aufgerichtete Kupferhammer“ 321.

 

Karte:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a Bl. 2: Gewässer- und Mühlenplan zwischen Neustadt um Winzingen um 1766 (abgedruckt bei Ha­bermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 232)

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer A2 Nr. 1460/4: Kupferhammer oberhalb der Papiermühle, 1737-1739, 1791-1793

 

 

- Lohmühle in der Wolfsburgstraße, Fettig'sche Mühle:

in der Wolfsburgstraße 25-29; im Grundsteuer-Urkataster ist als Eigentümer der Franz Fettig jun. genannt, der die Mahl- und Loh­mühle am 18.1.1818 von Friedrich Sausel eingetauscht hat 322.

 

Die Mühle lag hinter der Papiermühle Knöckel und war zunächst ein Anbau zur Schneid- und Sägmühle (s. Sägemühle Newhäusl, Schneid- und Sägemühle oberhalb Neustadt). Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 heißt es 323: „Noch oben der Neustadt be­findt sich noch ein Schneidt- oder Seegmühl, dieselbe hatt Christoph Merschintzke in Anno 1712 von dem Nicolas Ginandt an sich erkauft, hatt damahls ein Wasserradt gehabt, davon hatt er 5 fl Wasserfall in die Gefällverwä­ßerey Neustadt undt dan 1 fl Bodenzinß der Stadt Neustadt Rath, des Platz zahlen müßen, nun aber …. 2 Wasserrad eins zum Schnei­den, daß ander zum Lohstampfen, wel­ches der jetzige Posser als Franz *Dörzapf und Johann Jacob *Hermanni beide Bürger und Ro­thgerber von hier neu davon gebaut ha­ben; kein Consens ist deßfalls vorhanden, die Mühl ist ledig und eigen.“ 324 In derselben Akte heißt es an anderer Stelle 325: „Schneid Mühl hinter der Papiermühl haben beyde Bürger und Rothgerber Dörzapf und Hermanni ao 1736 von Schneid Müller Mersinski an sich erKaufft, gibt Jährlich WaßerfallZinß Zur gefall Verweserey 5fl und zur Statt 1fl BodenZinß, diese haben eine Lohestampf daran gebaut.“

 

Von 1809-1836 war dieser Franz Fettig der Betreiber der Mühle 326. Am 17.12.1841 heißt es im Neustadter Wochenblatt: „Zu verkau­fen. Bei Franz Fettig, Müller auf der Mühle im Thal, sind zwei Paar schmale Wagenrad, ein breiter Wagen, ein Mühlkarren ... zu ver­kaufen“ 327.

 

1847 sind Eigentümer der Kaufmann Andreas Hoch und dessen Ehefrau 328. Am 3.8.1836 biete Franz Fettig sen. „auf der Mühle“ im Neustadter Wochenblatt den Verkauf eines Haufen Dung an 329.

 

1857 ist der Müller Franz Fettig [Anm.: jun.] als Eigentümer der Mühle verzeichnet 330. 1862 er­folgte der Neubau eines Kelterhau­ses 331. 1867 ist Wilhelm Schweiklin der Müller auf der Mühle 332. 1871 sind Mühle und Wohnhaus abgebrannt 333. 1873 erfolgte der Neubau des Wohnhauses und eines Fabrikgebäudes 334. 1875 erwarb die Papierfabrik Philipp Knoeckel & Söhne die Mühle 335.

 

Karte:

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 52 (Karte von 1921)

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 196 Katasteraufnahmeblatt 1836 (Ausschnitt)

 

Abbildung:

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 193: Kolorierter Stahlstich um 1850 „Das Neustadter Thal“, Stadtarchiv Neu­stadt

 

Photo:

- Denkmaltopographie Neustadt, a.a.O., Bd. Neustadt I, S. 287

 

Literatur/Urkunden:

- Denkmaltopographie Neustadt, a.a.O., Bd. Neustadt I, S. 284-286

 

 

- Lohmühle und Gerberei Wilhelm Weckesser:

in der Stadt Neustadt am Stadtbach (Speyerbach) gelegen; um 1832 war Wilhelm Weckesser der Betreiber der Gerberei mit zugehöri­ger Lohmühle 336.

 

 

- Loh- und Walkmühle am Kaltenbrunnertal, Papierfabrik im Schöntal des Carl Philipp Knöckel:

in der Talstraße an der Einmündung des Kaltenbrunner Tales, am Kaltenbrunner Bächel; heute südlich der heutigen Königsbacher Mühle nach Süden über die Schöntalstraße bis zur heutigen Gaststätte. 1720 von dem Neustadter Ratsherrn Wilhelm Klein auf Ge­lände errichtet, das er von der Stadt erworben hatte 337. Die Lohmühle liegt an der Talstraße, an der Einmündung des Schöntals, nörd­lich der Papierfabrik im Kaltenbrunnerthal (Papierfabrik Dacqué), der späteren Tuchfabrik.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 ist die Mühle wie folgt beschrieben 338: „Noch ober der Neustadt befindet sich eine Loh- undt Walckmühl, so der Rathsverwandte Wilhelm Klein in Anno 1720 auf einem von der Stadt gekauften Platz auf daß Kaltenbrunner Bächlein neu aufgebaut hatt, diese Mühl hat nur ein Rath, gibt jährlich in die Gefällver­weserey Neustadt 2 fl Wasserfall. Vermög ei­nem vorgezeigten …. Consens, so dan Rath deß Platz 3 fl Boden Zinß der Stadt Neu­stadt, der jetzige Posseser ist Geörg Daniel *Bi­far ein Bürg von St. Martin.“

 

An anderer Stelle heißt es in der gleichen Akte von 1738 339: „Die Kleinische Öhlig oder Walkmühl gibt Jährl gdgster Herrschaft an Wasserfall 2 fl und Bodenzinß zur Statt Neustatt 3 fl.“

 

Bis 1823 war Heinrich Faulhaber der Alleinbesitzer der Mühle 340.

 

Karl *Knoeckel, zunächst Teilhaber an der Knoeckelschen Papiermühle rechts des Speyerbachs, schied 1823 aus dem väterli­chen Geschäft aus und errichtete im Schönthal bei Neustadt anstelle des Heck'schen Anwesens eine eigene Papiermühle. Diese war jedoch nur wenige Jahre in Betrieb 341.

 

Der Kauf 1823 von Wohnhaus mit Papiermühle, Bordmühle, Stall, Schuppen, Waschküche und Hof mit Ausnahme der erst 1833 neu erbauten Bordmühle, erfolgte durch Knoeckel in Gemeinschaft mit der verstorbenen +++prüfen+++ Ehefrau Louise Margaretha von Heinrich Faulhaber und dessen Kindern 342.

 

Um 1834 wurde eine Schneidmühle errichtet: Im Neustadter Wochenblatt vom 4.7.1834 heißt es: „Bei C. Knöckel dahier, sind fort­während zu billigsten Preisen zu haben: Kieferne und eichene Diele …; ebenso können auf dessen neu eingerichteten Schneidmühle die Hölzer von Jedermann … geschnitten werden. Auch hat derselbe eine bedeutende Partie schöne und trockene Mauersteine seinem Hause gegenüber an der Chaussee sitzend, abzugeben“ 343.

 

1853 erfolgte der Neubau erfolgte der Neubau der Stärkefabrik. 1854 wurde Adolf Heck Eigentümer der Fabrik 344. 1858 wurden die Nebengebäude neu errichtet, 1861 Neubau eines Fabrikgebäudes und Comptoirevergrößerung. 1868 Neubau eines Fabrikgebäudes. Noch 1875 ist die Fabrik im Besitz von Adolf Heck. 1902Fa. Heid & Co. Kohlebürsten- und Bürstenhalterfabrik, gegründet von Dr. Gustav Oehlert, 1985 zur Schunk-Gruppe gehörend, Firmensitz in Heuchelheim bei Gießen 345.

 

Karte:

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 52 (Karte von 1921)

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 196 Katasteraufnahmeblatt 1836 (Ausschnitt)

 

Abbildung:

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 193: Kolorierter Stahlstich um 1850 „Das Neustadter Thal“, Stadtarchiv Neu­stadt

 

 

- Obermühle:

im 19. Jh. war die Obermühle ein Mühlenkomplex, bestehend aus der „ersten Obermühle“, der Mühle „An der Obermühle“ [Anm. sog. Zweite Obermühle] und der Wappenschmiede und Mahlmühle „An der Obermühle“ [Anm. Wappenschmiede Corell].

 

 

- Obermühle, erste:

die Mühle lag im Neustadter Tal, d.h. westlich der Stadt, später Gasthaus Talpost. 1380 wird genannt eine „forte by der obern mulen“ 346; 1389 heißt: Tor bei der Obermühle, 1410 Talg zum Obermühlenwehr, 1484/85 Tor „by der obermulen“, 1504 Pforte bei der Obermühle 347. Das Tor war ummauert, Wachhaus mit Wachstube, Wache durch Hintersassen 348.

 

Wohl während des 30jährigen Krieges [err.] war Arnolt Schmit der Müller auf der Obermühle. Er ist der Vater des Zimmermanns Hanß Niclas Schmit, der sich 1659 in Neustadt um das Bürgerrecht bewirbt. Im Neustadter Ratsprotokoll heißt es am 18.8.1659: „Hanß Niclas Schmit, Zimmerman, ietzo Schirmsverwanter zu Albersweiler, sucht an umb hiesiges Burgerrecht mit Vermelden, sein Vatter Arnold Schmit ein Burger und Müller in hiesiger Obermühl gewesen seye. Ist verwilliget, doch das wegen seiner Hausfrawen 10 f. Burgergelt erlege, dagegen wirt man ihme einen Schein ietztmal ertheilen, daß wegen solchen angenommenen Burgerrechts er zu Al­bersweiler etwas ufzuweißen habe“ 349.

 

Im 30jährigen Krieg wurde die Obermühle zerstört bzw. abgebrannt 350. Johann Georg Antz wird am 8.2.1659 im Ratsprotokoll von Neustadt als Erbbeständer auf der Obermühle Neustadt genannt 351. Im Neustadter Ratsprotokoll vom 28.2.1660 heißt es: „Herr Johann Georg Antz, Schafner zu St. Lambrecht, suchte umb eine Attestation, das er die Obermühl mit schwerem Costen wieder in esse gebracht und wegen geringer Mahlgäst den ihärlichen großen Pfacht abzurichten ihme ohnmöglich fallen thete“ 352. Weiter heißt es: „Herr Johann Georg Antz, Schafner zu St. Lamprecht, suchte an umb eine attestation, das er die Obermühl mit schwerem Costen wider in esse gebracht und wegen geringer Mahlgäst den ihärlichen großen Pfacht abzurichten ihme ohnmöglich fallen thete, wie den Beckern, so bej ihme mahlen, bekannt. Die angedeüte Becker neben beeden des Raths, als H[err] Eüler und H[err] Bickes, seint hirüber gehört; dieselbe sagen, daß die Becker ietziger Zeit nicht den dritten Theil wie vor diesem zu Friedenszeiten mahlen, auch die Burgerschafft in der Vorstatt, welche vor diesem in dieser Mühlen haben pflegen zu mahlen, gegenwertig sehr schwach, daß auch nicht der vierte Theil mehr vorhanden. Item [Freitags] ɧ [Samstags] und ʘ [Sonntags] die Mühl gemeiniglich still stehe und außerhalb 4 Becker sonst wenig Mahlgäst habe, ohne was er mit schweren Costen aus dem Stifft Speyer von Deidesh[eim], Hambach p. holen und bejführen laßen muß durch seine eigene Fuhr. Die Mühl seye ietztmahl von H[errn] Antzen wol erbawer und wider in guten Stand gebracht, das deswegen kein Clag gehört werde. Res[olution]: nach obigem Inhalt solle ein schrifftliches attestatum ausgefertigt werden 353.  

 

1682 wurde die Obermühle neu aufgebaut von Peter Kirchner, dem „Zoll be­reuther“, und (Johann) Jakob *Sauter, Bürger und Zimmermeister zu Speyerdorf 354.

 

Im Mai 1693 wird ein Neustadter Bürger auf dem Weg nach Landau von einem Soldaten der Garnison umgebracht. Der Täter wird in Neustadt durch den Scharfrichter Molterer auf dem Marktplatz durch Aufhängen hingerichtet und anschließend auf das Rad gefloch­ten. Der Obermüller fährt das Gestell des Hochgerichts und ein großes Rad für die Hinrichtung an 355.

 

Jacob *Sauter wurde 1721 vom Oberamt Neustadt als Streitschlichter und Gutachter bei den Auseinandersetzungen zwischen den Müllern auf den beiden Postmühlen in Winzingen wegen Stauhöhe, eingesetzt. 1721 kommt es zu Streitigkeiten zwischen den Müller auf beiden Postmühlen,weil „sich des Friedrich Metzgers sein Ablaß 2 ½ Zoll weiter als des Jacobs Kellers sein Ablaß wordurch ihme, Jacob Keller, zu Viel geschieht. Zweitens befind sich daß der große Streit, herkombt,weilen des Friedrich Metzgers sein Waßer Breth 6 ½ Zoll niederer als des Jacobs Kellers sein Brett ….“. Vom Oberamt Neustadt wurden als Gutachter und Streitschlichter ein­gesetzt „Meister Jacob Sauterum [Anm.: Jakob Sauter, Müller auf der Obermühle in Neustadt], Andreas Merschtingy [Anm.: der An­dreas Mersching, Bäcker in Neustadt], als Unbardeichige Meister“ 356.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 ist die Obermühle wie folgt beschrieben 357: „Die Obermühle zu Neustadt ist in anno 1682 als fir vorhin angebrannt gewesen von dere damaligen Zollbereit Johann Peter Kircher undt Hanß Jacob *Sautter Bürger und Zi­mermeister zu Speirdorf vermög Bestandsbrief neu aufgebaut worden, diese Mühl hatt 3 Gäng undt gibt jährlich in hießige Kelle­rey 62 Malter Erbpacht, sodann in die Gefällverwäßerey 6 fl 3 ¾ fl Schweine Mast Geldt; der jetzige Poßser ist Johann Wendel *Sautter, ein Sohn von obigem Jacob *Sautter undt dann ist noch oben dieser Mühl eine kleine Hirschen Mühl 358 welche deß jetzi­gen Possesser sein Vatter selig auf sein Erbbestandsguth neu aufgebauett hatt, doch wann die Hirsche Mühl gehen thutt, so muß ein von dem obigen 3 gäng stehen bleiben, hatt sonsten keine Beschwere, ist auch kein fernere Consens vorhanden der Posseßer selbst auß sagen thutt.“

 

Der Müller Peter Leist übernahm das Wohnhaus mit Mahlmühle, Stall, Scheuer, Schuppen und Waschküche sowie Hanfreibe und Lohmühle mit Schuppen und Hof, durch den Ehevorfahrer [Anm. Schwiegervater]] des Besitzers Johann Georg Sauter von seiner Mutter, der Witwe des Wendel Sauter, und seinen Geschwistern lt. Akt vom 29. Ventôse X [= 20.3.1802] 359.

 

Am 1.10.1839 annonciert der Müller in der Obermühle, Peter Leist, im Neustadter Wochenblatt: „Der Unterzeichnete hat in seiner Mühle dahier einen Gang eingerichtet, welcher ausschließlich zum Schroten von Malz und Gerste benutzt wird; was er den Herren Bierbrauern, Branntweinbrennern und Essigsiedern, hiermit ergebenst anzeigt“ 360.

 

Auf diesen folgt 1854 der Müller Johannes Sauter jun. 361, 1862 die Firma Bernhard Corell und Söhne 362, 1864 Friedrich Corell 363, 1867 er­folgt der Neu­bau der Magazingebäude 364. 1868 werden alle Gebäude durch Brand zerstört 365, 1872 erfolgt der Neubau des Wohnhauses und der Mühle sowie 1876 der Neubau eines Kessel­hauses und eines Schuppens 366.

 

Von der einst bedeutenden Mühle am befestigten Eingang in die Kirschgartenvorstadt haben sich nur dürftige Reste im Speyerbach­bett erhalten 367.

 

Karte:

- Historisches Museum der Pfalz in Speyer, abgedruckt bei Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 165: Neustat an der Hart en Etat de se defendre – 1734; dort ist westlich der Stadt die „Moulin“ [= Obermühle] eingezeichnet

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1296: Karte Speyerbach ab Neustadt, gezeichnet zwischen 1740-1770 [err.]

- LA Speyer Best. Q22 (Triftamt) Karte 437/1: Speyerbach von der Obermühle bis zur Würzmühle, o.D. (1864)

- LA Speyer Best. Q22 (Triftamt) Karte 437/3: Korrektur des Speyerbachs oberhalb der Obermühle bei Neustadt, o.D. (1864)

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 199 Katasteraufnahmeblatt 1836 (Ausschnitt)

 

Abbildung:

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 193: Kolorierter Stahlstich um 1850 „Das Neustadter Thal“, Stadtarchiv Neu­stadt

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1460 UNr. 20: Wiedererbauung der Obermühle, 1675/76

- LA Speyer Best. H3 Nr. 7728: Aufsicht der Baumaßnahmen am Speyerbach in der Gemarkung Neustadt mit Berücksichtigung des Flö­ßereibetriebs (1833-1868): Erteilung von Konzessionen für die erste Obermühle des Peter Leist bzw. des L. Corell, die zweite Obermühle des Johann Sauter, die Sägemühle des Heinrich Klein sowie die Wappenschmiede des Jakob Müller

- LA Speyer Best. Q22 (Triftanlagen) Nr. 169: Corell'sche 1. Obermühle zu Neustadt, 1830-1873

- LA Speyer Best. Q22 (Triftanlagen) Nr. 168: Sauter'sche 1. Obermühle zu Neustadt, 1822-1879

- LA Speyer Best. Q22 (Triftamt) Nr. 471: Reinigung des Speyerbachs oberhalb der Obermühle bis zum Casimiranum, 1846-1852

 

 

- Obermühle, zweite:

ab 1832 war Johann *Sauter der Müller auf der Mühle „An der Obermühle“ [Anm. die sog. zweite Obermühle] in Neustadt. Sohn des Stadtmüllers Johann Georg (2) *Sauter ++++prüfen++++ und der NN. Vor 1832 war die Johann Georg Sauter Witwe Eigentümer der zweiten Obermühle 368. Dann erhielt der Müller Johann Sauter jun. die Mühle „An der Obermühle“ mit Notarvertrag vom 7.4.1832 von seiner Mutter, der Witwe des Johann Georg Sauter durch Schenkung 369.

 

1847 erfolgte der Neubau der Nebengebäude 370.

 

1868 war Friedrich *Corell der Müller auf der Obermühle 371.

 

Auf diesen folgte ab 1873 der Gerber Ludwig Corell 372.

 

Am 30.4.1877 ließ Ludwig Corell im Stadthaussaal in Neustadt durch den kgl. Notar Wolffhügel „sein Gerberei- und Mühlenanwe­sen (die frühere Ober- oder Sauter'sche Mühle) versteigern. Die Mühle, eine Handels- und Kundenmühle „en(t)hält 3 Mahl- und 1 Schälgang nebst Cylinder und Schöpfwerk“ 373.

 

1877 war der aus Haardt stammende Eduard Wegmüller der Eigentümer der Obermühle. 1890 folgte die Aktiengesellschaft für Müh­lenbetriebe 374.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. Q22 (Triftanlagen) Nr. 170: 2. Obermühle zu Neustadt 1834-1876

- LA Speyer Best. H3 Nr. 7728: Aufsicht der Baumaßnahmen am Speyerbach in der Gemarkung Neustadt mit Berücksichtigung des Flö­ßereibetriebs (1833-1868): Erteilung von Konzessionen für die erste Obermühle des Peter Leist bzw. des L. Corell, die zweite Obermühle des Johann Sauter, die Sägemühle des Heinrich Klein sowie die Wappenschmiede des Jakob Müller

 

 

- Ölmühle Lorch:

lag neben der Papiermühle des Johann Friedrich Lorch (s. Papiermühle rechts des Speyerbachs, Knöckelsche Papiermühle). Im kur­pfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 heißt es 375: „ Von der daran [der Papiermühle des Johann Friedrich Lorch = Papiermühle rechts des Speyerbachs, Knöckelsche Papiermühle] stehenden Öhlig mühl zahlt derselbe [Anm.: Johann Friedrich Lorch] Jährl 3 fl zur Ge­fäll Verweserey. Diese Öhligmühl ist aber schon Vor einig Jahren abgebrochen und zur Papiermühle gezogen worden.“

 

 

- Ölmühle Sauter:

s. Walkmühle oberhalb der Obermühle

 

 

- Papiermühle Dacqué im Kaltenbrunnerthal:

heute Anwesen Schöntalstraße 1-7; Am 22.3.1815 kaufte Ludwig *Dacqué das Grundstück mit dort gelegenen Stall, Hof und Weiher für 450 frs. sowie den Mühlgraben als Bauplatz zum Bau einer Papierfabrik. Die Unterhaltung und Reinigung des Mühlbachs wird vom Eigentümer besorgt. Der Weiher und der Mühlbach werden bloß zum Betrieb der Papierfabrik benützt und gewähren keinen Fischfang. Hierzu erklärt der Papierfabrikant von der sogenannten Lohmühle [Anm.: daneben gelegenes Wohnhaus mit Papiermühle in der Talstraße an der Einmündung des Kaltenbrunner Tales ], daß der Mühlgraben, als gleichzeitig um Betrieb des Werks der Loh­mühle dienend, in seiner gegenwärtigen Lage und seinem Kulturzustande keine Änderung erfahren darf 376.

 

1829 erfolgt der Erwerb des Wasserrechtes für den Saulogbach, fließt im Kanal am Königsberg entlang [Anm. noch heute sichtbar], Vereinigung mit dem Kaltenbrunnerbach in einem Wasserhaus, Bau eines Aquäduktes zur Produktionsstätte 377. 1843 wird der Tuch­fabrikant Jakob Öhlert Eigentümer, es erfolgt der Umbau der Bordmühle (Sägmühle) und Papiermühle zur Tuchfabrik Oehlert, etwa 1850 werde die Wasserräder durch Wasserturbinen ersetzt, 1856 wird eine zusätzliche Dampfkraftanlage errichtet 378. 1867 Gustav und Heinrich Öhlert Eigentümer 379. 1902 erfolgt der Abbruch des Aquäduktes, 1906 Kraftwerks-Neubau. Hauptbau im gleichen Jahr durch Brand zerstört. 1962 wird der Betrieb geschlossen, die Gebäude von der Bundeswehr als Depot angemietet, 1968 durch Kauf in Bundesbesitz gelangt, wechselnde Nutzungen, 1976 vom Verteidigungsbezirkskommando 45 belegt 380.

 

Karte:

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 197 Katasteraufnahmeblatt 1836 (Ausschnitt), Papierfabrik des Louis Dacqué (Nr. 630)

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 52 (Karte von 1921), eingezeichnet als „Tuchfabrik“

 

Abbildung:

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 193: Kolorierter Stahlstich um 1850 „Das Neustadter Thal“, Stadtarchiv Neu­stadt

 

 

- Papiermühle Fay:

Nr. 628 im Grundsteuer-Urkataster; die Papiermühle lag in der Wolfsburgstraße im sog. Speyerbachbogen. Philipp Fay und dessen Ehefrau Helene kauften das Anwesen am 13.10.1830 von Johann Jakob Brunner aus Rheinzabern und Franz Bär aus Landau für 6000 fl. Die Mühle lag am Mühlgraben, dessen Unterhaltung dem Müller oblag. Dieser Graben führte vom Weg an durch den Hof und durch die Mühle in den Speyerbach. Die Mühle existiert nicht mehr 381.

 

Die Eigentümer waren: Johann Jakob Brunner und Franz Bär 382, 1830 Philipp Fay und nach seinem Tod die Witwe Helene 383,

 

Am 18.3.1836 kam es zur Versteigerung der Papierfabrik Fay. Hierzu heißt es im Amts- und Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 5.3.1836: „Freitag, den 18. März nächsthin … läßt Johannes Fay, Papierfabrikant, seine daselbst, vor dem Renthore gelegene Papierfa­brik … versteigern: … Die Papierfabrik wurde 1832 ganz neu erbaut ...“ 384.

 

Weitere Eigentümer waren: 1842 Friedrich Leonhard Henrich 385, 1853 Ludwig Heinrich Wolf und 3 Konsorten 386 und 1871 Adolf Heck 387.

 

Karte:

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 196 Katasteraufnahmeblatt 1836 (Ausschnitt)

 

 

- Papiermühle Fey, Mühle am Strohmarkt:

die Mühle lag nordöstlich der Stadtmauern am Floßbach 388; am Strohmarkt gelegen 389. Die Lage der Mühle wird auch bezeichnet als „an der Mannheimer oder Maximilianstraße“ gelegen 390.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 3.10.1831 wird die Zwangsversteigerung verschiedener Grundstücke annonciert: „... durch registriertes Urtheil des Königlichen Bezirksgerichts zu Frankenthal vom 28. Juni letzthin, mit der in demselben Urtheil zu Gunsten von Catharina Ohler, ledigen Standes und ohne Gewerb zu Lambrecht wohnhaft, gegen ihre Schuldner Wilhelm Faulhaber, früher Rothgerber, jetzt Papierfabrikant und seine Ehefrau Christina Schwenk, beide in Neustadt wohnhaft, verordneter Zwangsversteige­rung ….“ eines umfangreichen Grundbesitzes. Ferner heißt es: „im registrierten… am 12. August laufenden Jahres gefertigten Schwierigkeitsprotocoll, erklärte der Mandatar des Herrn Jacomin de *Malespine, Rentner zu Zweibrücken, Gläubiger der Eheleute Faulhaber, das obige Haus und Mühle seye mit einer jährlichen Gilte von vier Gulden einem Kreuzer … zugunsten des Herrn Jaco­min belastet; dieser Grundzins sei zwar von den Schuldnern losgekauft, allein noch nicht bezahlt worden ...“ 391.

 

Hausnummer Nr. 116 im Grundsteuer-Urkataster von 1836, ohne weitere Angabe [Anm.: wohl am Sauerbrunnen im Bereich der Wallgasse], Grundstück Plan-Nr. 919. Johann Fey ersteigerte das Anwesen aus der Zwangsveräußerung des Wilhelm Faulhaber für 3000 fl am 22.10.1831. Wohnhaus mit Papiermühle, Hof und Garten 392. Im Neustadter Wochenblatt vom 18.8.1837 befindet sich folgende Annonce 393: „In der Nacht vom 11. auf den 12. August wurde dem Johannes Fay in Neustadt durch die Ueberschwemmung ein Pumpenstock entrissen; der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen ein Trinkgeld wieder zurück zu geben auch kam in derselben Nach ein Wasserradarm an seine Mühle geschwommen; derselbe ist gut aufgehoben und der Eigenthümer kann denselben gegen die Einrückungsgebühr in Empfang nehmen“.

 

Das Anwesen ging bereits 1837 an Jakob Müller über, dem 1854 der Bäcker Theodor Rhein und noch im selben Jahr der Mechaniker Valentin Speyerer folgte 394. Die Papiermühle wurde wohl nur kurze Zeit betrieben.

 

In der „Neustadter Zeitung“ vom 5.8.1854, Nr. 93 wird die Versteigerung der Mühle annonciert, was den anschließenden Eigentums­übergang auf Valentin Speyerer nachvollziehbar macht: „Donnerstag, den 24. August nächsthin …. . Auf Ansuchen von Sara Cathari­na Oehlert, ohne Gewerbe, in Neustadt wohnhaft, Witwe von dem daselbst verlebten Bäcker und Müller Carl Rhein, wird nachbe­schriebene zu der zwischen diesen Beiden bestandenen Gütergemeinschaft gehörige Liegenschaft, als: Ein zu Neustadt an der Mann­heimer oder Maximilianstraße gelegenes Wohnhaus mit Mahlmühle, Hofraum und Gärtchen, 12 Decimalen Fläche enthaltend, und ferner 3 Decimalen Pflanzgarten …. versteigert.“

 

In der „Neustadter Zeitung“ vom 26.5.1855 Nr. 63 heißt es: „Mehl und Kleien , auch im Kleinen, verkauft Speyerer in der Mühle am Strohmarkt“ 395.

 

Karte:

- Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 150

 

 

- Papier- und Mahlmühle Goßler:

in der Wolfsburgstraße im sog. Speyerbachbogen. Bis 1838 waren Johann Friedrich Roedter und Ehefrau Eigentümer der Papier- und Mahlmühle 396. 1835 kam es zum Brand des Anwesens 397. Friedrich Roedter ließ die Mühle neu aufbauen und 1838 versteigern. Im Neustadt Wochenblatt vom 2.3.1838 heißt es: „... läßt Herr Friedrich Rödter seine unweit Neustadt im Tale gelegene Mühle, beste­hend in einer Papiermühle, einer Mahlmühle mit mehreren Gängen und einer Hanfreibe nebst geräumigen Wohn- und Oeconomiege­bäuden … versteigern. Die Mühle ist ganz neu und massiv erbaut und das Mühlwerk sehr vortheilhaft eingerichtet“ 398. Das Anwe­sen wurde mit noch anderen Liegeschaften ersteigert durch Ge­org Heinrich Goßler, der die Immobilien für 25000 fl lt. Akt vom 5.3.1838 erwarb 399. 1874 war Heinrich Goßler jun. Papierfabrikant auf der Papiermühle in der Wolfsburgstraße 400.

 

Karte:

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 47: Fabriken im Neustadter Tal 1895 [Anm.: zu sehen sind: Villa Knöckel und die Goßlersche Papierfabrik am Speyerbachbogen] (Original: Stadt Neustadt Archiv der Unteren Bauaufsichtsbehörde)

 

Photo:

- Denkmaltopographie Neustadt, a.a.O., Bd. Neustadt I, S. 32: Kataster-Uraufnahmeblatt von Winzingen 1821/1836

 

 

- Papiermühle Lorch (links des Speyerbachs), Goßlersche Papiermühle:

oberhalb Neustadt im Neustadter Tal, an Stelle der späteren Papierfabrik Hoffmann-Engelmann Werk I., Talstraße 268

 

Diese Papiermühle wurde 1744 gegenüber der 1742 abgebrannten „Papiermühle rechts des Speyerbachs“ erbaut. Sie ist damit die zweitälteste Papiermühle in Neustadt.

 

Am 18.7.1744 erhielt Johann Friedrich (2) Lorch vom pfälzischen Kurfürsten Karl Theodor eine neue Konzession zum Wiederaufbau der Mühle [der 1742 abgebrannten „Papiermühle rechts des Speyerbachs“] nebst weiteren Privilegien gegen die Verpflichtung, jähr­lich 20 Ries Papier an die Regierung zu liefern. Der Haus- und Brandplatz von dieser ersten Papiermühle wurde dennoch verlassen, denn Lorch errichtete 1744 auf dem linken Ufer des Speyerbachs seinen Neubau 401.

 

Mit Erlaß des Kurfürsten Carl Theodor vom 8.11.1746 erhielt Lorch die Konzession zum Sammeln der für die Herstellung von Schreibpapier nötigen Lumpen (Hadern): „... Gleichwie auf unterthäniges Ansuchen unseres Bürger und Papiermüllers Joh. Friedrich Lorch und infolg des mit demselben wegen Lieferung des zu Unserer Kurpfälzischen Hofkammer jährlich erforderlichen Post­schreib- und concept auch Zoll- und Acciszeichen Papier errichteten Contracts ….“ 402.

 

Am 13.1.1745 heiratete Lorchs Tochter Anna Maria den aus dem Vogtland eingewanderten Papiermacher Wolfgang Adam *Knoe­ckel, welcher als Teilhaber in sein Geschäft eintrat 403.

 

1750 wird im luth. KB Neustadt der Papiermachergeselle Johann Heinrich *Jahn erwähnt 404.

 

Da Johann Friedrich (2) Lorch um 1769 auch Bürgermeister der Stadt Neustadt war, übergab er 1769 die Papiermühle links des Speyerbachs zum Preis von 5500 Gulden an seinen Sohn Johann Friedrich (3) Lorch, während sein Schwiegersohn Wolfgang Adam (1) *Knöckel von ihm den bisher unbebaut gebliebenen Platz auf dem rechten Ufer des Speyerbachs zum Preis von 1000 Gulden er­hielt, auf dem ursprünglich die 1742 abgebrannte Papiermühle stand, die auf dem linken Ufer des Bachs wieder aufgebaut worden war 405.

 

Sohn Johann Friedrich (4) *Lorch (1759 err.- † 4.12.1788 im Alter von 29 Jahren an Lungenschwindsucht) betrieb später die Papier­mühle. Nach seinem frühen Tod 1788 heiratete seine Witwe 1789 den Hiob Friedrich (1) *Roedter; 1789 wurde von diesem die Müh­le übernommen und 1802 die Mühle in Hardenburg gekauft 406.

 

Am 1.9.1835 kam es erneut zu einem Brand, der in der Roedter'schen Papiermühle ausbrach und auch auf die gegenüberliegende Knoeckel'sche Papiermühle übergriff. Beide Papiermühlen brannten vollständig ab 407. Auch die Papiermühle links des Speyerbachs wurde nach dem Brand wieder aufgebaut. Sie ging später in den Besitz von Heinrich Goßler über. Nach dessen Tod 1917 wurde die Papiermühle von der Papierfabrik Knoeckel , Schmidt & Co. übernommen. Die nun zusammengehörenden Papierfabriken wurden 1925 von der Papierfabrik Hoffmann & Engel­mann übernommen und von nun an als Werk II bezeichnet 408. Über den Brand berich­tete u.a. der „Eilbote Landau“ am 5.9.1835: „Dieser Tage wüthete in unserer Umgebung ein furchtbarer Brand, das Unglück betraf die beiden Papiermühlen von Röder und Knöchel, welche bei aller angewandten Hilfe mit sämmtlichen Nebengebäuden niederbrann­ten. Die Gebäulichkeiten der Familie Knöchel sind in der Rheinkreiskasse und die Mobili­en in der franz. Mobiliar-Assekuranz versi­chert, so daß diese Familie geborgen ist. Röder aber hat seine Mühle und Gebäulichkeiten nur mit 15000 fl versichert, und erst vor weniger Zeit seine Mobiliarschaft aus der franz. Assekuranz streichen lassen. Beide Umständ­e zusammen genommen, ist der Mann durch dieses gräßliche Unglück ruiniert. Mit Gewißheit kann die Ursache des Bran­des nicht ermittelt werden das Feuer ging von der Papiermühle Röder aus, und verbreitete sich schnell über sämmtlich bespro­chene Ge­bäulichkeiten. Schon in früheren Zeiten ist die Papiermühle von Knöchel ein Raub der Flammen geworden, damals hat die Stadt Neustadt und nach ihr viele andere, dieser Familie eine kräftige Unterstützung zugewendet. Der unglückliche Röder wird daher auch wohl seinem Geschicke nicht überlassen werden.“ 409.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 7344: Der zwischen der kurpfälzischen Hofkammer und der Stadt Neustadt strittige Wald oberhalb der Pa­piermühle und unterhalb des Wolfsberger Schlosses mit Ortslage Neustadt [mit Papiermühle ], Karte vom 19.12.1739

 

Abbildung:

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 193: Kolorierter Stahlstich um 1850 „Das Neustadter Thal“, Stadtarchiv Neu­stadt

 

Literatur/Urkunden:

- Bachmayer, E.: Die wirtschaftliche Entwicklung der papier- und pappenerzeugenden Industrie im Gebiete der Rheinpfalz, Diss., Gießen 1934 (darin auch die Papiermühlen im Neustadter Tal)

- LA Speyer Best. L55, Nr. 137-138 und Nr. 140-142: Neustadt mit Branchweiler und Winzingen, darin auch die verschiedenen Pa­piermühlen

 

 

- Papiermühle Henrich:

 

Abbildung:

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 193: Kolorierter Stahlstich um 1850 „Das Neustadter Thal“, Stadtarchiv Neu­stadt

 

 

- Papiermühle rechts des Speyerbachs, Knöckelsche Papiermühle:

Papiermühle Ecke Wolfsburgstraße/Würzmühle, Nr. 632 im Katasteraufnahmeblatt 1836 410. bezeichnet auch als die „Papiermühle rechts des Speyerbachs“ ist die älteste der Neustadt Papiermühlen.

 

1669 kaufte der Neustadter Ratsangehörige [Johann] Heinrich *Lorch von der Stadt die ehemalige Walkmühle am rechten Ufer des Speyerbachs für 680 Gulden in der Absicht, hier eine Papiermühle zu errichten. Ob die Gründung noch von ihm selbst, oder seinem Sohn Johann Friedrich (1) Lorch erfolgte, ist nicht überliefert; auch das Jahr der Erbauung ist unbekannt 411 +++prüfen: s. LA Speyer Best. A2 Nr. 1460/22+++. Knöckels Auffassung und ihm folgend Hößle ist angesichts des kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 unzutreffend, in dem die Papiermühle beschrieben wird 412. Danach wurde die Papiermühle rechts des Speyerbachs 1684 neu errich­tet von Johann Heinrich (1) *Lorch († 1689 Neustadt).

 

Da in den Wirren des 30jährigen Krieges fast alle kurpfälzischen Papiermühlen untergegangen waren und erheblicher Bedarf bestand, hatte sich im Herbst 1682 der Neustadter Wappenschmied und Oelmühlenbesitzer Johann Heinrich (1) *Lorch gegenüber der kur­pfälzischen Regierung bereit erklärt, auf seinem, oberhalb Neustadt gelegenen Grundstück, neben seiner Oelmühle am Speyer­bach auf eigene Kosten eine Papiermühle bauen zu wollen. Die Konzessionsurkunde datiert vom 18.1.1684, der Erbbestandsbrief vom 16.7.1686. Dieser bestätigt auch, daß die Mühle bereits in Betrieb war 413.

 

Ein noch erhaltenes Gebäude, wahrscheinlich das ehemalige Wohnhaus der Familie Lorch, trägt als Fensterschlußstein ein in Sand­stein gemeißeltes Wappen von 1709 mit einem Vogel und den Initialen I F L (= Iohann Friedrich Lorch) 414.

 

Die Papiermühle ist 1727 im Rahmen einer Gültverschreibung von Gütern in der Sulzwiese und Gütern bei der Papiermühle urkund­lich erwähnt 415.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 ist die Papiermühle wie folgt beschrieben 416: „Noch findett sich hinter der Neustadt eine Papier Mühl; dieselbe hat Johann Heinrich Lorch, Bürger und Waffenschmied da­hier, in anno 1684 neu mit Consens Churfürstliche Hochlöbl: HofCamer aufgebautt, wegen dem Wasserfall gibt er jährlich zur chur­fürstl. Hochlöbl. Hof Cammer 20 Rieß Schreibpa­pier, undt ist ihme Papiermacher vermög Bestandt Brief so bey jetziger Regierung ist contenmiert worden, erlaubt diese Papier Mühl so wohl in laufenden …. wie auch sonsten zu seinem Nutzen zu vergrößern wie solches der 9te Artickel in dessen … Concession melden thutt, der jetzige Posser ist Johann Friedrich Lorch ein Sohn von obigen Jo­hann Friedrich Lorch.“ Weiter heißt es in der glei­chen Akte 417: „Die Papiermühle gehört dem Johann Friedrich Lorchen Papiermachern und gibt Jährl Zur Recognition ahn die Chur­fürstl. Hoff Camer Cantzley 20 Riß [Anm.: das Papiermaß Ries] guth Schreibpapier ...“

 

Am 10.4.1742 ist diese Papiermühle abgebrannt, doch erst am am 18.7.1744 erhielt Johann Friedrich (2) Lorch vom pfälzischen Kur­fürsten Karl Theodor eine neue Konzession zum Wiederaufbau der Mühle nebst weiteren Privilegien gegen die Verpflichtung, jähr­lich 20 Ries Papier an die Regierung zu liefern. Der Haus- und Brandplatz von dieser ersten Papiermühle wurde dennoch verlassen, denn Lorch errichtete 1744 auf dem linken Ufer des Speyerbachs seinen Neubau 418.

 

Der Platz der „Papiermühle rechts des Speyerbachs“ wurde verlassen und blieb öde, denn Lorch errichtete 1744 seinen Neubau am linken Ufer des Speyerbachs 419.

 

Da der Papiermüller Johann Friedrich (2) *Lorch um 1769 auch Bürgermeister der Stadt Neustadt war, übergab er am 22.3.1769 sei­ne Papiermühle links des Speyerbachs zum Preis von 5500 Gulden an seinen Sohn Johann Friedrich (3) *Lorch, während sein Schwieger­sohn Wolfgang Adam (1) *Knöckel (°° 13.1.1745 mit Anna Maria Lorch) von ihm den bisher unbebaut gebliebenen Platz auf dem rechten Ufer des Speyerbachs zum Preis von 1000 Gulden erhielt, auf dem ursprünglich die 1742 abgebrannte Papiermühle stand, die auf dem linken Ufer des Bachs wieder aufgebaut worden war 420.

 

Wolfgang Adam (1) Knöckel errichtete 1769 auf dem alten Brandplatz der ursprünglichen Papiermühle Lorch „rechts des Speyer­bachs“ eine neue Papiermühle421. Neben diesem wirkte ein Georg Adam Lorch als Papierer im Geschäft mit, welcher sich am 11.9.1787 mit der Ölmüllerstoch­ter Anna Catharina Dauchsel vermählte 422.

 

Der Sohn des Papiermüllers Wolfgang Adam (1) *Knöckel, der Papiermüller Franz Adam *Knoeckel übernahm am 18.2.1780 von seinem Vater die Papiermühle in Neustadt rechts des Speyerbachs zum Preis von 5000 Gulden. °° mit Friederike Güllig; Vater des Papiermüllers Wolfgang Adam (2) *Knoeckel. Nach dem frühen Tod des Franz Adam Knoeckel († 29.5.1783 Neustadt im Alter von 34 Jahren) führte seine Witwe Friederike Güllig die Papiermühle weiter und übergab diese 1798 ihrem Sohn Wolfgang Adam (2) *Knoeckel 423. In der Nacht vom 24./25.5.1814 brannte die Papiermühle und das daneben stehende Wohnhaus Knoeckels völlig ab. Er konnte mit Frau und 7 Kindern nur das nackte Leben retten. Da er einer Freimaurerloge angehörte, wurden ihm durch eine Samm­lung unter den Lo­genbrüdern noch im gleichen Jahr die Geldmittel zum Aufbau zur Verfügung gestellt. Seine Gesundheit war durch den Brand jedoch derart angeschlagen daß er bereits am 3.4.1815 starb 424. Seine Witwe Luise Schönemann führte die Papiermühle weiter, unterstützt von ihrem ältesten Sohn Karl Philipp *Knoeckel und dem jüngeren Philipp *Knoeckel, die als Teilhaber in das Ge­schäft eingestiegen waren. Karl Philipp Knoeckel schied 1823 aus dem väterlichen Geschäft aus und errichtete im Schönthal bei Neustadt anstelle des Heck'schen Anwesens eine eigene Papiermühle 425.

 

Am 1.9.1835 kam es erneut zu einem Brand, der in der Roedter'schen Papiermühle ausbrach und auch auf die gegenüberliegende Knoeckel'sche Papiermühle übergriff. Beide Papiermühle brannten vollständig ab. Der Philipp Knoeckel übernahm mit seinem Bru­der Fritz, nachdem das Anwesen wieder errichtet worden, die Papiermühle rechts des Speyerbachs zum Preis von 18000 Gulden aus dem Besitz der Familie. Die Papierfabrik wurde alsdann unter dem Namen 'Gebrüder Knöckel' von den beiden Brüdern Philipp und Fritz von 1835-1861 weitergeführt. 1838 stellten sie in dieser Fabrik die erste Papiermaschine mit einem Trockenzylinder auf 426.

 

Über den Brand berichtete u.a. der „Eilbote Landau“ am 5.9.1835: „Dieser Tage wüthete in unserer Umgebung ein furchtbarer Brand, das Unglück betraf die beiden Papiermühlen von Röder und Knöchel, welche bei aller angewandten Hilfe mit sämmtlichen Nebenge­bäuden niederbrannten. Die Gebäulichkeiten der Familie Knöchel sind in der Rheinkreiskasse und die Mobilien in der franz. Mobili­ar-Assekuranz versichert, so daß diese Familie geborgen ist. Röder aber hat seine Mühle und Gebäulichkeiten nur mit 15,000 fl versi­chert, und erst vor weniger Zeit seine Mobiliarschaft aus der franz. Assekuranz streichen lassen. Beide Umstände zusammen genom­men, ist der Mann durch dieses gräßliche Unglück ruiniert. Mit Gewißheit kann die Ursache des Brandes nicht ermittelt werden das Feuer ging von der Papiermühle Röder aus, und verbreitete sich schnell über sämmtlich besprochene Gebäulichkeiten. Schon in frü­heren Zeiten ist die Papiermühle von Knöchel ein Raub der Flammen geworden, damals hat die Stadt Neustadt und nach ihr viele an­dere, dieser Familie eine kräftige Unterstützung zugewendet. Der unglückliche Röder wird daher auch wohl seinem Geschicke nicht überlassen werden.“ 427.

 

Die Brüder Philipp Knoeckel und Fritz Knoeckel, Betreiber der Papiermühle rechts des Speyerbachs, errichteten 1850/51 oberhalb von Neustadt eine zweite Papierfabrik mit einer Papiermaschine (die spätere Papierfabrik Hoffmann und Engelmann) 428. Der Neu­bau erfolgte an der Einmündung des Heidenbrunner­talbachs in den Speyerbach anstelle früheren Schneid- und Lohmühle 429. 1861 trennten sich die Brüder. Philipp Knöckel behielt die alte Fabrik, während Fritz Knöckel die neue Fabrik übernahm 430.

 

Nach Tod des Papierfabrikanten Heinrich Goßler wurde die Papierfabrik links des Speyerbachs von der Papierfabrik Knoeckel, Schmidt & Co. gekauft. Die nun zusammengehörenden Papierfabriken wurden 1925 von der Papierfabrik Hoffmann & Engelmann übernommen und von nun an als Werk II bezeichnet 431.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 7344: Karte über den Wald oberhalb der Papiermühle und unterhalb des Wolfsberger Schlosses, der zwi­schen der Kurpfälzischen Hofkammer und der Stadt Neustadt umstritten war, 19.12.1739 (Zeichner Hermanni)

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 196 Katasteraufnahmeblatt 1836 (Ausschnitt), dort als Nr. 632 angegeben

 

Abbildung:

- Denkmaltopographie Neustadt, a.a.O., Bd. Neustadt I, S. 46: Ansicht auf einem Briefkopf um 1900

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 193: Kolorierter Stahlstich um 1850 „Das Neustadter Thal“, Stadtarchiv Neu­stadt

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 283: „Papierfabrik von Ph. Knöckel & Söhne im Jahre 1880“

 

Photo:

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 283: Villa Knöckel und die Fabrikanlagen. Schornsteinlandschaft im so ge­nannten Speyerbachbogen

 

Literatur/Urkunden;

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1460/22: „Vergabe der Papiermühle im Erbbestand, 1699, 1744“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1460/7: Erweiterung der Papiermühle Knoeckel, 1787

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1460/8: Privilegien für die Papiermühle von Johann Friedrich Lorch, 1677-1687, 1707

 

 

- Papiermühle im Schönthal:

s. Loh- und Walkmühle am Kaltenbrunnertal Papierfabrik Carl Philipp Knöckel

 

 

- Papierfabrik Hoffmann und Engelmann:

die Brüder Philipp Knoeckel und Fritz Knoeckel, Betreiber der Papiermühle rechts des Speyerbachs, errichteten 1850/51 oberhalb von Neustadt eine zweite Papierfabrik mit einer Papiermaschine, an der Einmündung des Heidenbrunner­talbachs in den Speyerbach anstelle früheren Schneid- und Lohmühle 432.

 

1861 trennten sich die Brüder. Philipp Knöckel behielt die alte Fa­brik, während Fritz Knöckel die neue Fabrik übernahm 433.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird in Neustadt genannt die Firma „Knöckel, Fritz, Papierfabrik, Eigenthümer: Friedr. Wilh. August Knöckel “ 434.

 

Diese ging 1874 in den Besitz der Herren Hoffmann und Engelmann über­ging und von diesen bis 1882 unter der Firma 'Fritz Knöckel Nachfolger' weitergeführt wurde 435.

 

 

- Pappenfabrik Schweiklin:

1870 baute ein NN. Schweiklin gegenüber der Papiermühle der Gebr. Knoeckel [später Papierfabrik Hoffmann & Engelmann] eine Pappenfabrik, die nach einigen Jahre mangels Rentabilität den Betrieb einstellte 436.

 

 

- Postmühle:

lag an der Ecke der heutigen Helfferichstraße/Konrad Adenauer Straße; s. Winzingen

 

 

- Postmühle, die andere:

sie lag gegenüber der Postmühle, d.h. an der Ecke der heutigen Helfferichstraße/Konrad Adenauer Straße. s. Winzingen

 

 

- Pulvermühle:

eine Pulvermühle wird in Neustadt am 2.10.1543 genannt: "auf der Almende, unter der Schieffbrücke (auch Schliefbrücke) oben an der Pulvermühle" 437. Die Mühle nordöstlich der Stadt lag am „Alten Weg“ bzw. „Karlsberg zur Schiefbrücke“, der heutigen Sauter­straße , im Neustadter Tal außerhalb der Stadt gelegen 438.

 

 

- Pulvermühle Fink:

1787-1789 kam es zur Errichtung einer Pulvermühle bei der Papiermühle durch die Witwe Fink 439.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Sachakte 1460 UNr. 25: „Errichtung einer Pulvermühle bei der Papiermühle durch die Witwe Fink, 1787-1789“

 

 

- Sauter'sche Mühle:

s. Obermühle, erste

 

 

- Sägemühle Newhäusl, Schneid- und Sägemühle oberhalb Neustadt:

sie lag auf dem Gelände der späteren Papierfabrik Hoffmann-Engelmann im Neustadter Tal 440, bzw. „Schneid Mühl hinter der Pa­piermühl“ [s. Papiermühle rechts des Speyerbachs, Knöckelsche Papiermühle] 441.

 

Von den Gebäuden ist nichts mehr vorhanden, ein Teil mußte dem Bahnbau weichen, ein anderer wurde wegen Baufälligkeit abgeris­sen. Ein Bahnwärterhaus an der alten Stelle führt noch den Namen 442.

 

Peter Georg Gienanth kaufte laut Ratsprotokoll vom 19.2.1683 von Jakob Wüst die zu Neustadt gehörige Sägemühle Newhäusl im Speyerbachtal. Nach dieser Zeit gibt es keine Eintragungen über ihn, er dürfte um 1685 gestorben sein, denn 1688 verpflichtete sich der Wappenschmied Johann Niclas Guynant von Newhäusl, der Stadt Neustadt jährlich sechs Gulden „wege Wachen und Fröhnen“ zu zahlen 443.

 

Nikolaus Gienand [s. Johann Nikolaus I *Gienanth] verkaufte sie 1712 an Christoph Merschintzki 444.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 ist die Mühle wie folgt beschrieben 445: „Noch oben der Neustadt befindt sich noch ein Schneidt- oder Seegmühl, dieselbe hatt Christoph Merschintzke in Anno 1712 von dem Ni­colas Ginandt an sich erkauft, hatt damahls ein Wasserradt gehabt, davon hatt er 5 fl Wasserfall in die Gefällverwäßerey Neu­stadt undt dan 1 fl Bodenzinß der Stadt Neustadt Rath, des Platz zahlen müßen, nun aber …. 2 Wasserrad eins zum Schneiden, daß ander zum Lohstampfen, welches der jetzige Pos­ser als Franz *Dörzapf und Johann Jacob *Hermanni beide Bürger und Rothgerber von hier neu davon gebaut haben; kein Consens ist deßfalls vorhanden, die Mühl ist ledig und eigen.“ 446 In derselben Akte heißt es an anderer Stelle 447: „Schneid Mühl hinter der Papiermühl haben beyde Bürger und Rothgerber Dörzapf und Hermanni ao 1736 von Schneid Müller Mersinski an sich erKaufft, gibt Jährlich WaßerfallZinß Zur gefall Verweserey 5fl und zur Statt 1fl BodenZinß, diese haben eine Lohestampf daran gebaut.“

 

 

- Sägemühle des Heinrich Klein:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. H3 Nr. 7728: Aufsicht der Baumaßnahmen am Speyerbach in der Gemarkung Neustadt mit Berücksichtigung des Flößereibetriebs (1833-1868): Erteilung von Konzessionen für die erste Obermühle des Peter Leist bzw. des L. Corell, die zweite Obermühle des Johann Sauter, die Sägemühle des Heinrich Klein sowie die Wappenschmiede des Jakob Müller

 

 

- Sägemühle Knoeckel:

am 4.7.1834 bietet C. Knöckel den Verkauf von Schnittholz auf seiner „neu eingerichteten Schneidmühle“ an 448.

 

 

- Spitalmühle:

s. Kronenmühle Winzingen

 

 

- Stadtmühle, Untermühle:

sie lag westlich des Stadtzentrums am Juliusplatz, direkt an der Stelle, an welcher der Speyerbach unter der Stadtmauer in die Stadt eintrat; dort entstand an der westlichen Stadtmauer unter dem Schutz des festen Turms der Marientraut (abgerissen 1894, lediglich die Grundmauern überwölben noch den Speyerbach zwischen Kirchgarten und Stadtgarten) die Mühle, von der noch heute die Reste des Wehrs am Juliusplatz an der Südseite des Stadthauses zu sehen sind 449.

 

Die Stadtmühle wurde schon vor 1382 zur Unterscheidung von der Obermühle als Untermühle bezeichnet; einst gelegen bei dem Bachturm Marientraut der Stadtbefestigung 450, südlich des heutigen Stadthauses. Türsturz mit Aufschrift 1596 und den Initialen ei­nes Ehepaars N K. - A.H. [Anm.: = Nicolaus Kantz] 451.

 

Niclaus *Kantz, der Stadtmüller in Neustadt wird mit einem Vermögen von 1700 fl geschatzt und zahlt 1584 Türkensteuer; er hat sei­nem Stiefsohn Wingerte, Wiesen und Äcker eingeräumt; Kantz stirbt am 3.12.1596 in Neustadt 452.

 

Die Stadtmühle blieb auch in den folgenden Jahrzehnten im Besitz der Familie Kantz. Denn 1659 wird im Neustadter Ratsprotokoll die „Kantzische relicta, anitzo Georg Metzgers, Stattmüllers, Ehehausfr[aw]“ genannt 453. Dieser Georg *Metzger hat also die Witwe des Müllers Matthes Kantz 454 geheiratet.

 

1657 ist Georg *Metzger der Stadtmüller in Neustadt. In den Neustadter Ratsprotokollen befindet sich am 24.11.1657 folgender Ein­trag: „Georg Metzger, Stattmüller, suchte an vor sich und seinen Stiefsohn Georg *Kantz, Würtzmüller, umb Erlaubnus, eine Seege in den Walt zu tragen und von liegenden Buchenholtz einige Schaifel und dergleichen zu schneiden. Ist verwilliget, doch ohne Con­sequentz, und sollen die Waltschützen dazu gezogen werden“ 455.

 

Am Samstag, dem 30.1.1658 kam es zu einem Brand in der Stadtmühle. Im Neustadt Ratsprotokoll vom Dienstag den 2.2.1658 heißt es hierzu: „Georg Metzger, Stattmüller, ist erinnert worden, wegen des am Ϧ[Sambstag] negsthin abents in der Mühlen entstandenen Fewersbrunst zu Straf zehen Gülden zu entrichten, wie üblich ist“ 456.

 

Im Neustadter Ratsprotokoll vom 9.3.1658 heißt es: „Kantzische Behaußung[:] Herr Ausfauth Ulrich Jacob Heuß begert e[ines] e[ehrsamen] Raths Gutachten wegen der Kantzischen Behaußung alhier, neben der Stattmühl gelegen, umb deren Verkauf oder Abt­heilung Johann Wilhelm Hendel und Hanß Michel Kantz bej besagtem Herrn Außfauthen in Schrifften angesucht mit Vermelden, daß Georg Kantzen seel[igen] relicta wie auch dero jetziger Hauswürth Hanß Wilhelm Mattheus das Werck gehindert, immittelst das Haus nicht gebawet werde, sondern notwendig verderben müße. Resol[ution]: E[in] e[hrsamer] Rath hat iederzeit auch noch am nutz­lichsten zu sein erachtet, solches Haus kauflich zu begeben und die Gelter der Kinder anderwertlich anzulegen, wie vor diesem der Ausfauthey man eröfnet und bisher uf deren Erclerung gewartet“ 457.

 

Im Neustadter Ratsprotokoll heißt es am 16.11.1658: „Johann Wil­helm Hendel, Schuldiener zu Lachen, contra Matthes Kantzen s[ee­ligen] Nachfahrn Georg *Metzger clagt uf 275 f. an 825 f. lang ge­standenen Kaufschilling, uf der Stattmühl alhier hafftent, so von Ott Kantzen herrühret“ 458.  Und am 8. März 1659 heißt es: „Ge­org Metzger der Stattmüller verzeiht uf sein Antheil an 10 Morgen, mit deßen Stiefsöhnen,  beeden Kantzen, aber will H[err] Spit­talm[ei]st[e]r selbst reden“ 459. Am 4.8.1659 wird im Ratsprotokoll festgehalten: „Herr Peter Schopman contra Kantzische relicta, anitzo Georg Metzgers, Stattmüllers, Ehehausfr[aw], thut nachmals Erinnerung wegen 33 R[eichs]th[a]l[e]r Capital und seit a[nn]o 1650 gefallener Pensionen, so beclagte noch nicht gerichtlich versi­chert noch zur Zahlung bisher sich verstehen wollen. Der Statt­müller erbietet sich, uf negstkommenden Herbst mit Wein, wie Kauf und Lauf sein wirt, Herrn Schopman zu befridigen, womit der­selbe sich genügen laßen“ 460.

 

Am 20.12.1663 wird im Neustadter Ratsprotokoll vermerkt: „Georg Metzger wirt zu Reparirung der Stattmühlen uf sein beschehe­nes Ansuchen vier Stämm Eichenholtz aus dem Walt verwilligt“ 461.

 

Am 20.12.1663 wird im Neustadter Ratsprotokoll vermerkt: „Georg Metzger der Stattmüller contra Claudium Brunner den Träher hat sich beclagt, daß am nächsten Pfingstmontag der Träher ihn des Nachts in der Mühlen geschlagen, wie an deßen Angesicht zu se­hen, auch getretten etc. Der Beclagte wendet ein, daß der Cläger seine Liebst vorher geschlagen, welches aber nicht erwiesen. Ward also in zehen Gülden Straf gesetzt, nachdem er vordrist den Cläger umb Verzeihung gebetten“ 462.

 

Hans Georg (Görg) *Kantz († vor 1672 err.) war als Nachfolger seines Stiefvaters Georg Metzger der Stadtmüller in Neustadt; °° mit Agneß Lackel [Anm.: sie heiratet am 16.1.1672 in Neustadt als Wit­we den aus Kaiserslautern stammenden Müllerssohn Hans Conrad *Stephan, der die Stadtmühle fortführt] 463.

 

Im Neustadter Ratsprotokoll vom 24.11.1663 heißt es: „Georg Kantz, ietziger Stattmüller ist vorgefordert und wegen der in der Mühl in Martio und ietzt befundener Mängel zu Redt gesetzt worden, sonderlich den Laufer am Schehlgang, so zu schmal, betreffent. Item drey alte nichtsnutzige Beutel und anders. Weiln nun die Mahlgäst bey solchem Zustand vervortheilt worden, so hat man ihm sechs Gülden Staff uffgelegt und zugleich befohlen, in vierzehen Tagen obige Mängel ohnfehlbar zu ersetzen, widrigen Falls zehen Reichs­thaler Straff zu liefern“ 464.

 

Hans Conrad *Stephan führt nach seiner Eheschließung am 16.1.1672 mit der Witwe Agneß Kantz die Stadtmühle fort bis zu seinem Tod 1674 (err.). Die Witwe Agneß Kantz verw. Stephan heiratet am 21.9.1674 in Neustadt den Albrecht Rübsamen 465.

 

Da aus der Ehe des Müllers Hans Georg Kantz und der Agnes *Lackel keine männlichen Erben hervorgehen und auch deren 2. Ehe­mann der Stadtmüller Hans Conrad *Stephan († ca. 1674 err.) bald verstirbt, fehlen in der direkten Linie männliche Erben. Die Stadt­mühle geht daraufhin an Henrich Ludwig Kantz (Sohn des Hans Georg Kantz und der Anna Christina Cornelius 466) über, einen En­kel des Stadtmüllers Burkhardt Kantz.

 

Henrich Ludwig *Kantz aus Neustadt verkaufte die Stadtmühle in Neustadt an 25.2.1684 an Johann Heinrich *Schleicher 467.

 

Am 15.11.1699 wird Joh: *Lorentz, gewesener Müller auf der kurpfälzischen Stadtmühle im luth. KB Neustadt anläßlich der Taufe seiner Tochter Anna Maria Lorentz (geb. 10.11.1697) genannt 468.

 

1720 erwirbt Jo­hann Jakob *Sauter die Stadtmühle von Leopold *Bartle als Erbbestandsmühle 469 und erhielt 1732 einen Erbbe­standsbrief 470.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 ist die Stadtmühle wie folgt beschrieben 471: „Die Stadtmühl in der Neustadt hat aber Joh: Jacob Sauter, deß jetzigen Pohseßsors sein seeliger Vatter anno 1720 von dem Leopold *Bartle auf sich als ein Erbbestands Mühl gekauft, hat von Anfang 3 Gäng gehabt und auch noch, gibt, jährlich in hießige Kellerey 65 ½ Ma. Korn Erbpacht, so dan 6 fl Maß Gehlt benembst 20x vor einen Cappern in hießige Gefallverwäßerei 1 ½ Maltern Korn zu all hießigem Stift, 52x in des armen Leuth Ambt, 3 ½ in das Spital Branchweiler, 1 fl 9x Müller Umbgeldt, wie solches der Erbbe­stands Brief so in Anno 1723 ist erneu­ert worden alles melden thutt, der jetzige Possesser ist Johann Geörg *Sautter.“ [Anm.: in an­derer Textfassung: Sauter]. Weiter unten heißt es 472: „Der Wendel Sauter ein Bruder von obigem hat die Obermühl dessen Cameral Erbbestandsbrief ist d 24te gbris 1722 er­neuert worden ...“

Nach dem Tod des Müllers Johann Georg (1) *Sauter fiel die Mühle an den Sohn, Johann Georg (2) *Sauter. Nach Sauters Tod fiel die Stadtmühle in Neustadt 1802 erblich an die Tochter NN. Sauter und deren Ehemann Heinrich *Mattil 473. 1802 – 1842 war der Müller Heinrich Mattil Eigentümer der Stadtmühle 474, der Ende 1835 ein Gesuch „zwecks Erbauung eines Mühlwerkes unterhalb Speyerdorf an der sogenannten Waide“ einreichte 475.

 

1832 kam es zu einer Beschwerde des Stadtmüllers Heinrich Mattil über Veränderungen bzw. Einbauten im Bachbett des Stadtbachs, die der Stadtmühle schadeten. Daraufhin wurde am 23.8.1831 der Kgl. Bezirks-Ingenieur Johann Bernhard Spatz [°° mit Eva Maria Holzmann, Vater des Rechtsanwalts und Abgeordneten im Frankfurter Paulskirchenparlament 1848 Carl Alexander Spatz 476, °° am 25.9.1836 in Grünstadt mit Ernestine Augustine *Fries 477] beauftragt den Streckenabschnitt des Stadtbachs vom Ca­simiranum an bis zur östlichen Stadtmauer aufzunehmen 478. Der Stadtbach trat östlich des Teilungspunktes von Speyerbach und Floßbach knapp un­terhalb des Ca­simiranums durch zwei Bögen in der Wall- und danach in der Zwingermauer in die Kernstadt ein. Am Teilungspunkt querte eine alte, 14 Meter lange Schwelle den Floßbach auf der eine Eisenschiene montiert war, die garantierte, daß der Stadtbach (Speyerbach) eine für die Stadtmühle günstige Wasserhöhe von 74 cm hatte 479.

 

Im Neustadter Wochenblatt vom 19.7.1842 wird die „Licitation“ der Stadtmühle für den 17.8.1842 angekündigt: „... werden auf An­stehen von 1) Charlotte geb. Schimpff, Wittwe erster Ehe von Georg Sauter, im Leben Müller dahier, und 2) der Kinder und Erben des vorgenannten Georg Sauter, nachbeschriebene, in hiesiger Stadt und Gemarkung gelegene und theils zum persönlichen Nachlasse des Georg Sauter, theils zu der zwischen diesem und seiner genannten Wittwe bestandenen Gütergemeinschaft gehörige Immobilie … auf Eigenthum versteigert, 1) Die sogenannte Stadtmühle mit einem Schälgang und 3 Mahlgängen, Wohnhaus, Stallung, Schop­pen und Hofraum ..“ 480.

 

1842-1863 folgte der Müller Heinrich Sauter 481, nach dessen Tod dessen Witwe Philippina Apollonia *Sauter ab 1863 die Mühle wei­terbetrieb. Diese verkaufte die Stadtmühle 1885 an die Stadt Neustadt 482.

 

Am 6.7.1888 beauftragte der Stadt Neustadt die Baukommission des Stadtrats, den Abriß der Stadtmühle zu prüfen. Die Mühle wur­de in der Folge abgerissen und war 1894 verschwunden. Der letzte Stadtmüller hieß Schüssler 483.

 

Bei der archäologischen Ausgrabung am Juliusplatz von 1966 im Zusammenhang mit dem Bau der Tiefgarage konnte nur wenige Re­ste der alten Stadtmühl wiederentdeckt werden, darunter ein Mühlstein 484.

 

Müller auf der Stadtmühle waren:

- um 1584 bis † 3.12.1596 Niclaus Kantz; °° mit A.H.

- bis vor 1657 Matthes Kantz; °° mit NN.; Vater des Würzmüllers und späteren Stadtmüllers Georg Kantz; die Witwe des Witwe NN. heiratet in 2. Ehe den Müller Georg Metzger

- um 1657 Georg Metzger, auf diesen folgt der Stiefsohn Georg Kantz

- nach 1658 Georg Kantz, °° mit Agneß NN. [Anm.: sie heiratet am 16.1.1672 in Neustadt als Wit­we den aus Kaiserslautern stammenden Müllerssohn Hans Conrad *Stephan, der die Stadtmühle fortführt 485.

- ab 1672 bis † 1674 Hans Conrad Stephan; dessen Witwe Agnes NN., verw. Kantz heiratet am 21.9.1674 in Neustadt den Albrecht Rübsamen 486.

 

Karte:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a Bl. 2: Gewässer- und Mühlenplan zwischen Neustadt um Winzingen um 1766 (abgedruckt bei Ha­bermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 232)

 

Literatur/Urkunden zur Stadtmühle:

- Foltz, Gisela: Rickeracke geht die Mühle mit Gekna style="margin-bottom:0cm;page-break-after:auto;orphans:0;widows:0;">- LA Speyer Best. H3 Nr. 7730: Aufsicht über den Speyerbach wegen Flößereibetriebes, darin: Wiederholte Beschwerden der Besit­zer der Stadtmühle, Heinrich Mattil und Erbengemeinschaft Sauter, wegen Beeinträchtigung in ihren Wassernutzungsrechten, 1732, 1829-1841

 

 

- Strohmarkt-Mühle:

s. ehemalige Papiermühle Fey

 

 

- Walkmühle, älteste:

sie lag außerhalb der Stadtmauern, anstelle der heutigen Wallgasse. In einer Urkunde vom 24.6.1276 heißt es: „Sigelo et Alharith ci­ves in nova civitate iuxta pontem … schenken ein Gut situm extra muros civitatis iuxta molendinun Walchmule“ 487.

 

 

- Walkmühle bei dem Wolfsberger Schloß:

s. Walkmühle oberhalb der Obermühle

 

 

- Walkmühle oberhalb der Obermühle, spätere Ölmühle Sauter:

sie lag oberhalb der Obermühle im Neustadter Tal 488; es dürfte sich um die im Neustadter Ratsprotokoll vom 18.3.1658 genante „Wackmühl bej dem Wolfsberger Schloß“ handeln 489.

 

Am 29.04.1454 wird ein Morgen Wingert "by der Walckmühle" erwähnt 490.

 

Im Neustadter Ratsprotokoll vom 18.3.1658 heißt es zum Wiederaufbau der „Walckmühl bej dem Wolfsberger Schloß“ 491: „Burger­meister und Rath haben sich dato mit Hanß Schilj, dem Zimmerman, verglichen, die hiesiger Statt gehörige Walckmühl wider ufzu­richten und in Baw und esse zu bringen nach Inhalt des schrifflich übergebenen Überschlags alles und jedes zu stellen und zu ma­chen, außerhalb das dem Glaser, Schloßer, Klauber und Maurer betrifft. Dieselbe sollen von der Statt befridiget werden. Hingegen gibt ietztermelte Statt ihme, Zimermann, einhundert und fünf Reichsth[a]l[e]r, welche Herr Burgermeister Philips Bickes ufnemmen und entlehnen ..“ 492.

 

Die Arbeiten beim Wiederaufbau der Walkmühle bei Wolfsberger Schloß sind zügig vorangeschritten, denn bereits am 13.7.1658 heißt es in Neustadter Ratsprotokoll: „Walckmühl[:] Dieweilen nunmehr die Walckmühl in einen solchen Stand gebracht worden, daß dorinn zu walcken ein Anfang gemacht werden kann, so ist dato mit Hanß Peter Sigel und Wendel Gödel, beeden Wüllenwebern, ge­redet, wie das Werck anzugreifen und vor ein Anstalt zu machen; daruf resolvirt, daß ermelter Gödel anitzo zum Anfang sich des Wercks unterwinden und von iedem Stück Tuch ein halben Gülden, so ein Einheimischer und Frembder zu erlegen, erfordern, ieder­zeit aber dasselbe dem Rentmeister anzeigen möge“ 493.

 

Am 29.7.1658 heißt es im Neustadter Ratsprotokoll: „Carl Böckler, Burger und Wagner alhier, hat bej dem vergangenen Krigsunwe­sen etliche Zieglen bej der Walckmühlen unter dem Wolfsberger Schloß ohne Vorwißen abgeholt und zu seinem abgebrante Hauß an­gewant, deswegen er zur Redt gestellt und dohin verglichen worden, daß er zu Behuef hiesiger Statt, sonderlich zur Reparation oban­gedeüter Walckmühlen 800 Zieglen neben drey Mltr Kalck hergeben solle, damit derselbe wol zufriden gewesen und alles in der Güte hingelegt ist“ 494.

 

Im Neustadter Ratsprotokoll ist am 10.4.1660 vermerkt: „Walckmühl[,] Hanß Peter Nieset, Burger und Wüllenweber alhier, meldet sich an und begert, ihme der Statt Walckmül einzuthun, solche zu bewohnen; verspricht dagegen, selbige Wohnung wie sie ihme ein­gethan wirt, widerumb bej seinem Abzug zu stellen, als die Lieferung geschehen vermög inventarij, so darüber ausgefertigt werden solle, mit Erbieten, der Statt von iedem Stück Tuch, so er walcket, ½ f. zu liefern. Daruf man ihme ihärlich 10 f. Hauszins gleich vor diesem derjenige, welcher die Walckmühl bewohont hat, der Statt geliefert, abgefordert; begerte noch 8 Tag Bedenckzeit“. Weiter heißt es: „[Donnerstags] den 26. Aprilis 1660 ist Nieset erschienen und hat gebetten, ihn ½ Ihar lang frej in der Walckmühl wohnen zu laßen, wollte sich bekannt machen und vom Stück Tuch den halbe Gülden der Statt liefern, so verwilliget bis instehende Weihe­nachten ohne Haußzins 495.  Im Ratsprotokoll vom 9.8.1660 heißt es: „Hanß Peter Nieset, biesher gewesener Walcker ist beurlaubt und die Walckmühl beeden hiesigen Burgern und Wüllenwebern Wendel Gödel und Johann Peter anvertrawt worden ...“ 496.

 

Am 6.9.1664 wird im Neustadter Ratsprotokoll vermerkt: „David Colman von Markirch beneben seinem Tochterman Anton Hirang, anitzo zu Edigkoben säßhafft, haben sich dato bey e[inm] e[hrsamen] Rath wegen der Walckmühlen angemeldet, denen man solche uf ein Jahr lang frej zu bewohnen und die eine Stub vollents zurüsten zu laßen versprochen. Solle aber der Statt ihre Gebühr von ie­dem Stück Tuch erheben, neben seinem Lohn, item die Mühl fleißig in Acht nemmen und solche wider endlich wie die empfangen stellen“ 497.

 

Inspektor Weckmann hat sie 1703 von seinem Schwager Adolf Frank geerbt 498.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 ist Walkmühle wie folgt beschrieben499: „Noch befindt sich ober der Obermühl eine Walkmühl, dieselbe hat der verstorbene Inspektor Weckmann selig in Anno 1703 von seinem Schweger Adolf Franck ererbt, hatt ein Waßergang, gibt jährlich 2 Schilling Bodenzinß hießiger Stadt, sonsten ledig und eigen, haben keinen Consens auf zu weißen, der jet­zige Posseßsor ist des Weckmann seelige hinterlassene Witt: Maria Catharina Weckmännin“. An anderer Stelle heißt es 500: „Item hatt dieser Hof Camer Erbbestands Müller [Anm.: der Müller auf der Obermühle Neustadt, Johann Wendel *Sauter] die oben dieser Erbbestandsmühlen [Anm.: die Obermühle Neustadt] befindlich sogenannte Weckmännische Schleif- oder Walkmühle durch Vermitt­lung einer desfalß angeordneten Hochlöbln Commissi­on Eines Hohen Churpfaltzn Judicii Delegati an sich erhandelt, solche gäntzl abgebrochen, und gantz new aufgebawet, Zu einer Öh­lig- und Mahl-mühlen ...“.

 

 

- Walkmühle oberhalb Neustadt:

nahe bei der Hammerschmiede oberhalb Neustadt im Neustadter Tal gelegen 501. Vor 1838 durch NN. Allefeld neu erbaut. Im kur­pfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 ist die Stadtmühle wie folgt beschrieben 502: „Noch hart an dießer Hamerschmidt ist durch den N: N: Allefeldt eine …. walck mit einem Was­serrath, welches ihme der Hammerschmitt verkauft hat, neu auf gebaut worden, der jet­zige Posser ist Johann Wendel Sautter et Con­sort. Wird aber nicht gebraucht, ist auch kein Consens vorhanden.“ Weiter heißt es in derselben Akte 503: „Daran anstoßende Walkmühl [Anm.: neben der Ham­merschmiede oberhalb Neustadt im Neustadter Tal gelegen] ist Von obigem Petri dem verstorbenen Krämeren Ahlefeld und Von des­sen Wittib dem Obermüller Wendel Sauter Verkauft worden, wird aber5 noch Zur Zeith für nichts gebraucht.“

 

 

- Walkmühle Lorch:

s. Winzingen

 

 

- Walk- und Schleifmühle (kurfürstliche) zwischen Neustadt und Winzingen:

errichtet vor 1521 durch Kurpfalz. In einem 1521 angeschlossenen Vertrag zwischen Kurfürst Ludwig IV. von der Pfalz und seinem Bruder, Bischof Georg von Speyer, wurde u.a. geregelt, daß bezüglich der von Kurpfalz zwischen Neustadt und Winzingen neu er­richteten Walk- und Schleifmühle, daß dieselbe nicht in eine Mahlmühle umgewandelt werden dürfe, wegen der unterhalb gelegenen bischöflichen Mahlmühle in Winzingen, „damit jener dadurch am Wasser kein Abtrag geschehe.“ 504

 

 

- Wappenschmiede Corell, Corellsche Mühle bei der Obermühle:

Wappenschmiede und Mahlmühle „An der Obermühle“. Der Müller Leonhard *Corell erhielt von seinem Vater Johannes Corell zum Heiratsgut lt. Ehevertrag vom 12.1.1834 die Corellsche Mühle bei der Obermühle, bestehend aus Wohnhaus mit einer Waffenschmie­de und Mahlmühle, Stall, Schuppen, Hof und Garten 505.

 

1846 erfolgte der Neubau der Mühle 506, 1860 der Neubau der Scheune 507.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 ist genannt die Firma „Corell, Leonhard & Söhne. Kunst- und Handelsmühle in Neustadt. Inhaber Leonhard Corell, Friedrich Corell und Georg Corell“ 508.

 

1864 folgte der Müller Georg Corell, der eine Dampfmühle einrichtete 509. 1867 kam es zur Brandkatastrophe auf der Mühle, 1868 erfolgte der Neubau der Ge­bäude. Noch 1876 war die Mühle im Besitz des Georg Corell 510.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. H3 Nr. 7728: Aufsicht der Baumaßnahmen am Speyerbach in der Gemarkung Neustadt mit Berücksichtigung des Flößereibetriebs (1833-1868): Erteilung von Konzessionen für die erste Obermühle des Peter Leist bzw. des L. Corell, die zweite Obermühle des Johann Sauter, die Sägemühle des Heinrich Klein sowie die Wappenschmiede des Jakob Müller

 

 

- Wappenschmiede vor dem Neuthor:

der Wappenschmied Peter Jacob Müller aus Neustadt beantragte 1840 die Erlaubnis zum Bau einer Wappenschmiede in Neustadt. Am 2.6.1840 wurde von der Bayerischen König „vermöge höchster Finanz-Ministerial-Entschließung vom 23. d. M. No. 6800 dem Peter Jacob Müller von Neustadt die landesherrliche Bewilligung zu ertheilen geruht, zu Neustadt a. H. vor dem Neuthore am rechten Ufer des Speyerbaches eine aus zwei Hämmern an einer Welle, zwei Feuern und einem Schleifwerke bestehende Waffenschmiede“ zu er­richten 511.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. H3 Nr. 7728: Aufsicht der Baumaßnahmen am Speyerbach in der Gemarkung Neustadt mit Berücksichtigung des Flößereibetriebs (1833-1868): Erteilung von Konzessionen für die erste Obermühle des Peter Leist bzw. des L. Corell, die zweite Obermühle des Johann Sauter, die Sägemühle des Heinrich Klein sowie die Wappenschmiede des Jakob Müller

 

 

- Würzmühle (Papierfabrik Knöckel):

lag am westlichen Ende von Neustadt; im Stadtteil Schöntal nördlich der Bundesstraße, befindet sich die Straße „Würtzmühle“. Das Anwesen, das keine Mühle war (!) bestand aus Wohnhaus, Schweineställe, Hof und Garten, Scheuer, Schuppen und Stall. Friedrich Roedter ersteigerte das Anwesen aus dem Nachlaß seiner Mutter, der Witwe des Papierfabrikanten Johann Hiob Roedter [Anm.: Ka­tharina Elisabeth Allemang, verw. Lorch, Witwe des Papiermüllers Johann Friedrich Lorch aus Neustadt] für 4000 fl lt. Akt vom 13.7.1833 512. Auf dem Gelände, das nahe bei der Papiermühle Roedter lag, wurden später Arbeiterwohnungen der Papierfabrik er­richtet 513. +++klären: warum heißt das Anwesen ...mühle, wenn es keine solche war ?+++

 

 

- Würzmühle (Stadthaus II), Würtzmühle, auch Weidenmühle):

beim heutigen Stadthaus II in der Talstraße 148. Die unter Denkmalschutz stehende Villa Abresch, in der sich heute das Stadthaus II und das Stadtarchiv befindet, liegt im Park der ehemaligen Würzmühle 514. „Ober der Neustadt gelegen“ 515.

 

Christmann leitet den Namen der Mühle als ältere kürzere Form von Gewürzmühle ab, also „Gewürze mahlende Mühle“ 516.

 

Am 30.11.1624 kommt es zu einem Kaufvertrag in Gimmeldingen zwischen Margaretha Witwe des Hanß Ritter zu Lobloch einer­seits und Peter Schöffer, Müller in der Weidenmühle und dessen Ehefrau Barbara 517.

 

Der Rotgerbermeister Joh. Nicolaus Hermanni (geb. 7/1627 Edenkoben - † 6.1.1692 Neustadt; °° um 1651 mit Anna Maria Rothhaar [ref.; geb. um 1632 Frankweiler - † 19.3.1694 Neustadt]) kauft 1655 die Würz- oder Walkmühle 518.

 

Um 1657 ist Georg Kantz der Müller auf der Würtzmühle Neustadt. Er ist der Stiefsohn des Neustadter Stadtmüllers Georg Metzger. 1657 ist Georg Metzger der Stadtmüller in Neustadt. Im Neustadter Ratsprotokoll befindet sich am 24.11.1657 folgender Ein­trag: „Georg Metzger, Stattmüller, suchte an vor sich und seinen Stiefsohn Georg Kantz, Würtzmüller, umb Erlaubnus, eine Seege in den Walt zu tragen und von liegenden Buchenholtz einige Schaifel und dergleichen zu schneiden. Ist verwilliget, doch ohne Conse­quentz, und sollen die Waltschützen dazu gezogen werden“ 519.

 

Im Neustadter Ratsprotokoll vom 7.10.1658 heißt es: „Der Würtzmüller Georg Kantz bate, das man anstatt der dis Ihar schuldigen 18 M[a]l[te]r Korn Mühlenpfacht, weiln er mit Frucht dismal garnicht versehen und in natura solchen Pfacht zu liefern ihme ohnmög­lich fallen thete, Gelt annahmen wollte. Daruf ist mit ihme gehandelt, das es bej zwantzig Reichsth[a]l[e]r verbleiben solle“ 520.  Wei­ter ist am 2. 11.1658 vermerkt: „Georg Kantz der Würtmüller kündet auf, weil der drejjährige Mühlbestand gegen Lichtmes 1659 zu Endt laufen thete und er anderwertlichen seine Gelegenheit zu suchen entschlossen. Wirt angenommen“ 521.

 

Im Neustadter Ratsprotokoll vom 23.11.1658 heißt es: „Würtzmühl Bestandt. Heüt dato ist mit Philips Biebeln wegen der Würtz­mühlen ein newer Bestand ufgericht worden, deme er Folge zu leisten angelobt. 1. solle der Beständer die besagte Mühl uf drey Ihar lang von Lichtmeß 1659 an in Bestand haben und gleich voriger Müller geniesen, doraus der Statt vors erste Jahr 18 und vor das zweite und dritte Jahr jedes 20 M[a]l[te]r Korn zu Pfacht reichen und quartaliter zahlen. 2. gnädigster Herrschafft das Ihar die ge­wöhnliche sechs M[a]l[te]r Bachzins entrichten. 3. Hat er das Ungelt uf der Ungeltstuben von seinem Brot zu liefern. 4. Wenn Fröh­ner auf der Bach oder am Werd oder an der Mühl fröhnen in Beysein der Mühlherren und Viertelmeister, soll er, der Müller, mit und dabej sein und alles der Statt zum Besten befürdern helfen. 5. Da etwas an der Mühl oder an der Bach wie auch Damm brechen wirt, soll er mit seiner Fuhr nach Möglichkeit dazu beyführen helfen. 6. hingegen aller Frohnden sonst bej der Statt frey sein und damit nicht belästigt werden. 7. Des Ihars solle er der Statt ein Schwein, so man ihme stellen wirt, zu mästen wie vorige Müller gethan, schuldig sein. 8. Wirt in diesem Bestand die Nebenmühl nicht begriffen, sondern der Statt vorbehalten.  9. Mag er einen sonderbaren Schlüßel zum Schlagbaum am Newen Weg haben, doch ohne Nachtheil und Schaden“ 522.

 

Am 5.11.1661 schloß der Stadtrat von Neustadt einen neuen 6jährigen Temporalbestandsvertrag über die Würzmühle mit dem „Phi­lips Bibeln, dem Würtzmüller“ 523.

 

Zwischen 1658 und 1673 ist im katholischen Kirchenbuch Hambach sowie im reformierten Kirchenbuch Neustadt-Haardt (Hinter­grund: Kriegswirren und deren Folgen und hierdurch fehlende Pfarrer) eingetragen der Johann (Hans) Philipp *Biebel (1664 „Bübel) von Lothringen als Würtzmüller in Neustadt; °° mit Anna Catharina NN. aus Lothringen († 29.9.1691 ref. KB Neustadt) 524.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Neustadt vom 6.1.1683 heißt es: „Die Würz- oder Weyden Mühl ohnweit Neu­statt“ 525.

 

Wendel *Flockert übergibt sie 1689 an Hans Jakob *Schleicher, der in dessen Besitz für die nächsten 3 Jahre eintritt, jedoch flieht er 1690 während der Unruhen des pfälzischen Erbfolgekrieges. 1692 erneuert er seinen Vertrag mit der Stadt. Nach einer Schätzung aus dem gleichen Jahr ist der Mühlgang 115 fl, die Schälmühle 62 fl wert. 1697 kaufte Johann Nikolaus (1) *Gienand die „Würtzmühle ob der Schlifbrücken“ 526 und ist nun Erbbeständer der Würtzmühle 527. Er zahlt 6 Malter Kornzins, 24 Malter Korn an die Stadt, 2 Mahlgänge 528.

 

Die Würzmühle umfaßte mE sowohl eine Mahlmühle als auch eine Waffenschmiede. Johann Nikolaus (1) *Gienand war Wappen­schmied 529. Die Mahlmühle wurde um 1701 von Johann Jakob *Fitz betrieben 530.

 

Am 30.11.1704 wird Johann Peter Meister als Würtzmüller in Neustadt genannt; °° mit Christina NN.; Vater des Johann Peter Mei­ster (geb. 28.11.1704 Neustadt, ~ 30.11.1704; Pate war „Johan Peter von Metzgershandwerk“) 531.

 

Die beiden Söhne des Johann Nikolaus (1) *Gienanth, der früh gestorbene Johann Leonhard (1) *Gienanth und sein Bruder Johann Jakob (1) Gienanth saßen auf der Würtzmühle 532.

 

Auf dem gleichen Anwesen gibt es noch eine Waffenschmiede und eine Schleifmühle mit 2 Wasserrädern, der Wasserfallzins beträgt (1738) 2 fl 18 x 3 ½ Heller; Besitzer ist 1738 der Leonhard Gienand 533.

 

Im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis 1738 ist die „Würtzmühl ober der Neustadt“ wie folgt beschrieben 534: „Die Würtzmühl oben der Neustadt hat der Nicolas Ginandt von hießigem Stadt Rath in Anno 1697 in einem Erb­bestand übernommen, gibt jährlich in hie­ßige Kellerey Wasserfall 6 malter Korn, undt der Stadt 24 Malter, Hatt 2 Mahlgänge, der jet­zige Pohseßser ist Bernhard Förster, noch ist in selbiger Hofräth (Anm.: Hofreite) ein Wappen Schmidt undt Schleif Mühl. Hat 2 Wasserrad und ist mit in obigem Erbbestand ein verleib. Von derselben ist der Posseser Lenhardt Günandt. Gibt jährlich in die Gefäll Verwäßerey Neustadt 2 fl 18x 3 ½ fl Wasser­fall Zinß, sonsten kann von beyden kein Consens vorgezeigt werden.“

 

An anderer Stelle heißt es ebenfalls 1738 535: „Die Würtz- oder Weydenmühlen Besitzer Jo­hann Leonhard Förster ein Müllermeister, und Johann Leonhard Ginand ein Wafenschmitt Von hiesiger Statt Erbbeständlich, hatt Zwey Gäng, so mann aber Scheelet, kann nur einer Zum mahlen gebraucht werden[,] gibt Jährl 6 Mltr Korn zur Kellerey, und Gefäll Verweserey[,] 2 fl18 kr 3 1/2Heller ahn die Statt Newstatt 24 Mltr Korn und muß beeden Bürgermeistern Jährl ein Schwein ….“.

 

Johann Jacob *Louis (geb. Bischwiller/Elsaß - † 11.1.1793 Neustadt, °° mit Clara Elisabeth Vörster) war Müller auf der Würzmühle 536.

 

1815 wird der aus Untergramling/Böhmen stammende Mühlarzt Lorenz *Selig als Mühlarzt auf der Würtzmühle in Neustadt genannt 537.

 

In der „Neue Speyerer Zeitung“ wird am 17.4.1822 die freiwillige Versteigerung der Mühle durch den damit beauftragten Notar Walther in Neustadt angekündigt: „.. auf Betreiben der Bernhard Louis'schen Erben von da …: A. Hauptbau der großen Mahlmühle, bestehend in 2 Stockwerken und mit Mauerwerk umgeben, worin sich unten 3 Zimmer, mit Küche und Waschküche, und im obern Theil ebenfalls 3 Zimmer befinden, nebst Stube und Kammer im alten Baue; das Mühlwerk enthält 2 Wasserräder, Wasserbau. 2 Mahlgänge und 1 Schälgang. B. Die Oehlmühle mit 2 Stockwerken, mit Mauer umgeben, bestehend unten in Oehlmühle und Keller, oben 5 Zimmer, Küche, Hausgang und Speicher; nebst einer kleinen neuen Mühle; das Werk der Oehlmühle enthält eine doppelte ei­serne Presse, 1 Paar Steine, Schrotmühle, und Wasserbau; jenes der kleinen neuen Mühle, Wasserbau, Wasserrad, 1 Mahlgang, Schäl- und Hirsengang. …. an der Hauptstraße von Neustadt nach Kaiserslautern und ganz in der Nähe der Stadt ...“ gelegen 538.

 

1826 Verkauf an den Rotgerber Johann *Abresch (1773-1852) 539. Johannes Abresch kaufte die Mühle von der Witwe und den Kin­dern des verstorbenen Bernhard Louis am 25.11.1826 für 1300 fl 540. Es folgte 1853 der Ludwig Adam *Abresch 541, sodann dessen Söhne Johann Edmund *Abresch 542 und Ludwig Adolph *Abresch.

 

Wegen der Umbauten an der Mühle heißt es in der Neustadter Zeitung Nr. 51 vom 20.4.1854 unter der Rubrik „Bekanntmachungen“: „Durch Anschlag am Stadthause wird bekanntgegeben, daß die Gebrüder Abresch um nachträgliche Concession zur Errichtung der in ihrem Werke, Würzmühle, befindliche Turbine nachgesucht haben“ Zur Verhandlung hierüber wurde Termen anberaumt auf 9.5.1854. Weiter heißt es: „Bei diesem Anlasse soll auch über das angebrachte Gesuch um Tieferlegung der Schwelle, Verbreitung des Schutzes und Errichtung eines Streichwehres an obiger Mühle verhandelt werden.“ 543

 

Nach Bachverlegung 1868/69 Bau eines neuen Mühl- und Lagergebäudes, ersteres durch Brand 1876 zerstört und 1877 erneuert. Zu dieser Zeit Bau des Südtraktes mit Wohnhaus und Pförtnerloge, Remise und Stall (1891 erweitert). 1878 Bau der Villa durch Ludwig Adolf Abresch (1837-1909) und Otto Abresch (1841-1922). Das jenseits des Bachs gelegene Kesselhaus von 1875 wurde 1897 er­weitert. 1898 Konstituierung „Würzmühle AG“. 1912-1938 Wattefabrik, seit 1941 Möbelfabrikation. Heute Eigenbetrieb Stadtentsor­gung 544.

 

Karte:

- LA Speyer Best. Q22 (Triftamt) Karte 437/1: Speyerbach von der Obermühle bis zur Würzmühle, o.D. (1864)

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 198 Katasteraufnahmeblatt 1836 (Ausschnitt)

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 52 (Karte von 1921)

 

Abbildung:

- Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 193: Kolorierter Stahlstich um 1850 „Das Neustadter Thal“, Stadtarchiv Neu­stadt

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. L55, Nr. 137-138 und Nr. 140-142: Neustadt mit Branchweiler und Winzingen

 

 

 

 

 

Neustadt, Oberamt:

Das kleine Herzogtum Pfalz-Lautern bestand aus den Ämtern Lautern, Neustadt und Böckelheim an der Nahe. Das kleine Herzogtum bestand unter Pfalzgraf Johann Casimir von Pfalz-Lautern, aus der Linie Pfalz-Simmern, nur zwischen 1576 bis 1592.

 

Mit dem Tod des Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz († 1576) fiel die Kurpfalz an den Nachfolger Ludwig VI. von der Pfalz. Nach dem väterlichen Testament fielen jedoch die Oberämter Kaiserslautern und Neustadt und das Unteramt Böckelheim an den Pfalzgrafen Johann Casimir. Dieser war ein überzeugter Reformierter und machte die Wendung der Kurpfalz zu den Lutheranern nicht mit. Er sammelte die Evangelischen, die sich aus religiösen Gründen weigerten,. zum Luthertum überzutreten und auch nicht bereit waren, die *Konkordienformel von 1579 zu unterschreiben. Diese aus rein dynastischen Gründen geschehene Spaltung der Pfalz in zwei feindliche religiöse Lager, war die Ursache einer einmaligen geistigen Blütezeit Neustadts 545. Der Stadt Neustadt war jedoch das Recht verbrieft, bei der Kur­pfalz zu bleiben; die Stadt wurde jedoch von Johann Casimir im Handstreich überrumpelt und dem Herzogtum Pfalz-Lautern zuge­ordnet. Der friedliebende Kurfürst Ludwig VI. ließ es geschehen und stimmte schließlich zu 546. In dieser Zeit war Pfalz-Lautern mit der Hauptstadt Neustadt aus seiner Unterordnung unter Heidelberg gelöst und Neustadt wurde Hauptstadt des selbständigen kleinen Herzogtums Pfalz-Lautern. Das Herzogtum fiel 1592 mit dem Tod Johann Casimirs wieder an die Kurlinie zurück und Neustadt mußte vom Rang einer Hauptstadt wieder auf die untere Stufe einer kurpfälzischen Amtsstadt zu­rücktreten. Eine besondere Glanzzeit bestand zwischen 1578 und 1584, als Neustadt mit dem Casimiranum zum Zielpunkt einer An­zahl von Professoren und Studenten wurde, die aus konfessionellen Gründen Heidelberg verlassen mußten 547. Kurfürst Friedrich III. von Pfalz-Simmern († 1576), der Fromme, hatte die calvini­stische Lehre auf jede Weise begünstigt, u.a. durch Besetzung der Univer­sität in Heidelberg mit reformierten Lehrern. Ihm folgte 1576 sein Sohn Ludwig VI, der ältere Bruder des Pfalzgrafen Johann Casi­mir. Kurfürst Ludwig VI. von Pfalz-Simmern bekannte sich wieder zur lutherischen Lehre und vertrieb viele Reformierte aus der Kurpfalz, die ihrerseits im reformierten Herzogtum Pfalz-Lau­tern Aufnahme fanden. Kurfürst Ludwig VI. starb 1583 und hinterließ die Kurpfalz seinem minderjährigen Sohn Friedrich IV. Der Pfalzgraf Johann Casimir übernahm als Vormund seines Neffen die Re­gierung der Kurpfalz und führte die calvinistische Lehre wie­der ein. Er regierte als Kurverweser in Heidelberg, das selbständige Her­zogtum Pfalz-Lautern mit der Hauptstadt Neustadt bestand jedoch fort. Mit seinem Tod 1592 fiel Pfalz-Lautern wieder an Kurpfalz zurück. Kurfürst Ludwig IV. von Pfalz-Simmern begünstigte ebenfalls die reformierte Lehre, was in der Oberpfalz offenen Aufruhr auslöste. Er trat jedoch für die Kirchenunion ein, die aufgrund seines frühen Todes 1610 nicht realisiert werden konnte.

 

Eine Übersicht über die Dörfer des Oberamts, die auch Mühlen beinhaltet, enthält LA Speyer Best. A2 Nr. 177/1: „Ambt Neustadt cum indice: Extract aus den altig documenten gezog dz A[mbt] Neustatt betr:“

 

Das kurpfälzische Oberamt Neustadt setzte sich im 18. Jh. in der Hauptsache zusammen aus der Stadt Neustadt, den unmittelbar zum Oberamt gehörigen Orten Winzingen, Haardt, Gimeldingen, Lobloch, Mußbach, Elmstein mit Iggelbach und Appenthal Speyerdorf, Lachen, Duttweiler, Westheim, Neidenfels und Weidenthal, der Oberschultheißerei Edenkoben mit Walsheim, der Pflege Haßloch (gemeinschaftlich mit Leiningen) mit Haßloch, Böhl und Iggelheim, der Oberschultheißerei Wachenheim der Oberschultheißerei Og­gersheim, zu der u.a. Neuhofen und Rehhütte gehörten, und einigen Orten, worin die Vogtei verschiedener Herrschaften zuständig war, dem der geistlichen Verwaltung zuständigen Stift Limburg mit Grethen, Hausen und Seebach sowie der Stadt Frankenthal 548. Am 19.12.1738 hatte der kurpfälzische Hörfauth Philipp ein eingehendes Verzeichnis über die zum Oberamt gehörigen Mühlen auf­genommen. Danach gab es 31 Mahl- und Sägmühlen, 4 Mahl- und Ölmühlen, 1 Papiermühle, 2 Walkmühlen, 1 Lohmühle, 1 Ham­merschmiede, 3 Wappenschmieden und Schleifmühlen, 1 Hirsemühle und 10 Schneid- und Sägmühlen 549.

 

 

Mühlen:

In einer Übersicht über die Dorfer des Oberamts Neustadt, „Ambt Neustadt cum indice: Extract aus den altig documenten gezog dz A[mbt] Neustatt betr:“, die auch Mühlen beinhaltet, heißt es: Gesambte Muller des A[mbts] Neustadt beschweren sich [,] d ihnen der Fruchtkauff zu Neustadtt verbotten worden. 1559.“ 550 In dem gleichen nicht datierten Aktenkonvolut heißt es weiter: Muller Ord­nung zu Neustatt Erkauffung Frucht und Mehl betr.“ 551

 

Literatur/Urkunden:

- Kiefer: Mahl- und sonstige Mühlen im kurpfälzischen Oberamt Neustadt; in: Pfälzische Heimatblätter 10 (1962), S. 60-62

- LA Speyer Best. A2 Nr. 177/1: „Ambt Neustadt cum indice: Extract aus den altig documenten gezog dz A[mbt] Neustatt betr:“

 

 

 

 

 

Niederalben:

VG Altenglan, Lk Kusel; am Südrand des Truppenübungsplatzes Baumholder gelegen, nördlich von Ulmet; im Steinalbtal gelegen. Das 1290 als „Alben“ erstmals urkundlich greifbare Dorf gehörte ins Amt Grumbach der Wild- und Rheingrafen. Seit 1816 zum Für­stentum Lichtenberg gehörig, ab 1834 preußisch, kam der Ort erst 1969 vom Kreis Birkenfeld an den Kreis Kusel. Die Steinalb bildet­e früher die Grenze zwischen dem Gebiet der Wild- und Rheingrafen und dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, das heutige Ge­bäude Neuwirtshaus Nr. 5 (1747 von Friedrich Neu aus Niederalben errichtet), diente als rheingräflich-grumbachisches Zollhaus 552.

 

Mühlen:

- Mahlmühle oberhalb des Dorfes:

die Mühle ist pfalz-zweibrückisch, 900 Schritt von dem rheingräflich-grumbachischen Dorf Niederalben entfernt. Im Mühlenproto­koll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie zusammengefaßt wie folgt beschrieben: „Die Mühle liegt ganz allein und die zweybrückischen Dörfer, die darin gelegen, sind sehr weit entfernt, auch mehren im Ulmeter Bann. Das rhein­gräfliche Dorf Niederalben gibt dem Müller am meisten zu verdienen. Desgleichen bekommt er auch von denen in die Ulmeter Müh­le gebannten Gästen etwas, aber nur, wenn solcher ihnen zu helfen nicht imstande ist. Die Mühle steht an der Steinalb direkt unter­halb der Einmündung der Totenalb in die Steinalb, das Wasser wird vom Wehr durch den Mühlgra­ben an die Mahlmühle und die Oh­ligmühle geführt; 900 Schritt bis zum Dorf und der diesem gegenüberliegenden Ohligmühle ent­fernt. An der Mühle ist ein 12 Schuh hohes oberschlechtiges Wasserradt, welches einen Mahlgang treibet. Der Müller klagt im Som­mer über Wassermangel. Gibt jährlich 1 fl 8 bz 10 Kreuzer Pfacht in die Landschreiberey. Der Müller ist bei ausreichendem Wasser imstande, in 24 Stunden 3 Malter zu mahlen. Erbbeständer 1746 ist Johann Adam *Edinger. Dieser hat die Mühle vor ungefähr 4 Wo­chen bey der Theilung von seinen Brüdern angenommen 553.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 37 554 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehö­rende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Mahl Mühl oben an Niederalben [hat]1 Waßer Rad welches einen Mahlgang treibet, [zahlt an Pfacht] 1 fl 8 bz noch an Geld[;] Niederalben und Ullmet wann sie auf ihr Bann Mühl nicht befördert werd könn mahl allhier [,] kan bey gutem Waßer 3 Mltr in 24 Stund mahlen.“

 

 

- Ohligmühle (Alber Mühle):

1716 als „Alber Mühle“ urkundlich erwähnt 555. Diese Mühle ist noch im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Lichtenberg von1746 aufgeführt als: „Die gegen Nieder Alben überste­hende Ohlichmühlen“ 556, besteht jedoch schon lange nicht mehr 557. Die Mühle ist pfalz-zweibrückisch und lag gegenüber dem rheingräflich-grumbachischen Dorf Niederalben. Sie liegt unter­halb der Niederalber Mahlmühle am gleichen Mühlengraben, der oben am Wehr von der Steinalbe abzweigt. Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 558 ist sie sinngemäß wie folgt beschrieben: „Sie ist in einem elenden Stande und dersel­ben Einrichtung bestehet in 4 Stempeln und wird von einem oberschlechtigen Wasserrad getrieben, muß aber we­gen Wasser­mangels oft still stehen. Der Müller gibt als Pacht in die Landschreiberei 10 Cappen oder 4 Batzen, zusammen entspre­chend 2 fl 1o bz. Erbbe­standsmüller war bis ca. 1745 der NN. Edinger. Erbbeständer 1746 ist Johann Adam *Edinger. Dieser hat die Mühle vor un­gefähr 4 Wochen bey der Theilung von seinen Brüdern angenommen.“

 

 

- Christoffelsmühle zwischen Niederalben und Rathsweiler:

s. Rathsweiler

 

 

 

 

 

Niederauerbach:

heute OT von Zweibrücken; auch als Unterauerbach bezeichnet

 

Literatur/Urkunden:

- Schorn, Lisel: Niederauerbach und seine Geschichte; in: Heimatkalender für die Stadt und den Landkreis Zweibrücken 1962, S. 137-142

 

 

Mühlen:

in einem Streit zwischen den Brüdern Eberhart und Walram von Zweibrücken kommt es am 23.10.1304 zu einer Einigung. Diese be­trifft u.a.: „Homines vero curie de Urbach ad molendinum de Mulenhuzen ...“. Es handelt sich entweder um Ober- oder Niederauer­bach bei Zweibrücken, oder vielleicht Urbach nicht weit von der Bach Schwalb, in dessen Nähe noch eine Mühle ist die unter Mühl­hausen verstanden sein könnte 559

 

Am 31.5.1465 wird der Müller „Niklas zu Auerbach“ in einer Urkunde des Klosters Werschweiler erwähnt. Abt Niklas von Werßwil­ler ist Mitteidinger zwischen dem Kloster Hornbach und dem Müller Niklas zu Auerbach 560.

 

 

- Achat-Schleifmühle:

auch als Achat-Schleifmühle oberhalb Zweibrücken angegeben 561.

 

Um die Mitte des 18. Jh. wurden im Zeitalter des Merkantilismus im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken große Anstrengungen unternom­men, eine staatliche Schmuckstein-Manufaktur aufzubauen, die die Macht und den Wohlstand des Landesherrn verstärken sollte. Die Grundlage bildeten ieL. Die zahlreichen Fundorte von Achaten und ihnen verwandter Halbedelsteine im Raum Baumholder. Um Baumholder lag das weitaus bedeutendste Vorkommen im Gebiet des Herzogtums, zu dem aus vertraglichen Abmachungen zwischen den Landesherrn die benachbarten Fundorte in der Wild- und Rheingrafschaft Grumbach und um 1785 die Achatschleifen „bei Ober­kirchen im Oberamt Schaumburg“ hinzukamen, deren Besitz der Herrschaft Oberstein schon längere Zeit vorher verloren gegangen war. Die Verarbeitung der Steine erfolgte zum größten Teil in herrschaftlichen Regiebetrieben, vereinzelt auch in staatlich stark sub­ventionierten Schleifereien als Lohnwerkstätten. Alle Kosten und Gewinne wurden über die Fürstliche Rentkammer in Zweibrücken verrechnet. Die erste Achatschleiferei wurde auf herzogliche Anordnung im Schloßgarten der Residenzstadt Zweibrücken erbaut. Später traten noch Achatschleifen in Auerbach, Bliesberger Hof und in Mittelbach bei Hornbach hinzu 562.

 

1756 wurde die Mahlmühle in Unterauerbach in eine Achatschleife umgewandelt 563, jedoch (so Kampfmann) schon 1770 wurde sie in eine Mahlmühle um­gewandelt 564.

 

Auf der Mühle lebte die Witwe Sybille Neumann († 24.7.1792 Ernstweiler im Alter von 82 Jahren), Witwe des herrschaftlichen För­sters Johann Nikolaus Kempf “für die herrschaftlichen Hühner auf der Niederauerbacher Agatschleife” zuständig 565.

 

 

- Loh- und Walkmühle, obere; Neue Loh- und Walck-Mühl:

in einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Niederauerbacher Walck- und Lohe-Müller“ den ihm erteilten „Confirmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 566.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 567wird die [Neue] Loh- und Walckmühle zu Niederauerbach wie folgt beschrieben: “Liegt ohngefähr 70 Ruthen unterhalb obiger [Anm.: der Alten Lohmüh­le] Loh-Mühl. Ist in gutem Stand [,] hat ein unterschlechtiges Wasserrad, deßen Well-Baum so wohl die 6 Stämpel der Loh-Mühl als auch die Walck-Mühl [Anm.: abwechselnd] treibet. … Liegt an der vollen Bach und hat etwann 60 Gäng von der Mühlen ein kleines Wehr, wodurch das Waßer von dem alten Waßergraben ab- und in den neuen geleitet wird. … Der jährl: Erbzinß wird mit 3 fl .. ent­richtet. Die erstere Erbbeständer waren kraft Erbbestandsbrief vom 4. März 1715 Bernhard Koch und Johannes Diehl, davon ersterer seine Halbscheid an Friederich Seitzen nach­gelassene Wittib, sodann Nicklaus Helmus und Daniel Schäfer, sämtl: Rotgerber in Zweybrücken verkaufet, der andere aber sein Ant­heil noch im Besitz hat und legitimiert sich dieser mit Erbbestand vom 4. May 1715, welcher aber alle 15 Jahr erneuert werden sollte, die anderen hingegen mit einem auf ihre Persohnen unterm 19ten Juny 1736 ausgefertigten Erbbestand …., indoch sitzet auf der Mühl ein Loh-Müller …, und doch wenigstens als ein Tag-Löhner oder Hintersaß angesehen werden könnte. … Die Erbbeständer brauchen selbige zwar meistentheils zu Ihrem Handwerck indoch wird mit der Wal­ckmühl auch zu Zeiten eine Walck Leder von Frembden gethan ….“

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1143/2: „Die obere und untere Loh- und Walkmühle zu Niederauerbach, 1648-1787“

 

 

- Loh- und Walkmühle, untere; Alte Lohemühle:

in einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß neben der Niederauerbacher Walck- und Lohmüh­le „noch eine ander Lohe Mühle dasselbst“ besteht 568

 

Im Neustadter Wochenblatt vom 29.4.1836 wird die Versteigerung der Mühle angekündigt: „... lassen die Herren Seitz, Lang und Fa­ber …. versteigern, als: 1) Die untere Loh- und Walkmühle, Wohngebäude, 3 Scheuern sammt daran stoßenden Ländereien ...“ 569.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 570 wird die Alte Lohe­mühle zu Niederauerbach wie folgt beschrie­ben: “Liegt an [der] Auerbach ohngefähr 70 Ruthen oberhalb der Neuen Loh- und Walck-Mühlen, auf der Seite des Dorfes Niederau­erbach bey dasiger Zügelhütt. Ist in ziemlich gutem Stand, hat ein unterschlechtiges Wa­ßerrad welches 6 Stempel treibet, muß bey großem Waßer zu Zeiten etl: Tage still stehen, kann bey kleinem beständig gehen. Liegt an der vollen Bach..... Es klagen aber die Be­ständer, daß, weilen bey der [Anm.: Erbauung der unteren Neuen] Loh- und Walkmühle Vor etl: Jahren der Waßerbau hö­her geleget, dadurch das Hinterwasser um einen Schuh hoch unter Ihr Rad dergestalten getrieben worden seye, daß solches dermah­len nur noch 3 Stämpel und zwar bey dem gewöhnlichen Wasser gantz langsam treiben könne, weß­wegen auch dieselbe und weilen bereits in vori­gen Jahren bey hiesigem Oberamt mit denen Beständeren von nachfolgender Loh-Mühl wegen Schwellung des Waßers Proceß ge­führet …., nach und nach aber bey der Neuen Loh-Mühl der Waßer-Bau wieder erhö­het und folgl: ihre Mühle in den alten Schaden gesetzet worden seye, die Sach wiederum klagend vorstellen … wollen. Vor diesem ist es eine Loh- und Ohlig-Mühl gewe­sen, wel­che letztere aber bereits längstens in Abgang gekommen. Der jährl: Erbzinß ist 1 fl 10 bz. …... Die Mühle wird von denen Bestände­ren bloß zu Ihrem Handwerck gebrauchet. ….. An dieser Loh-Mühl hat Philipps Weidmann oder nunmehro deßen Sohn Heinrich Weidmann ein Viertel, Barthel Wild ein Viertel, Paul Billard ein Achtel, Paul Kiefers Erben ein Achtel und Matheis Derhi­veaux ein Viertel, welche unterm 12ten Jan: 1741 einen Erbbestands-Brief darüber erhalten … haben.“

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1143/2: „Die obere und untere Loh- und Walkmühle zu Niederauerbach, 1648-1787“

 

 

- Mahlmühle:

1792 war Christian *Hauther der Müllermeister auf der Niederauerbacher Mühle; °° mit Friederika Elisabetha NN; sein Sohn Georg Jakob Hauther wird am 24.2.1792 getauft 571.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1142 1: „Mahlmühle zu Niederauerbach, 1770-1772“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1142 3: „Mahlmühle zu Niederauerbach, 1770-1793“

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Mühle in Unterauerbach

 

 

- Ölmühle Niederauerbach:

die Mühle wurde nach zweijähriger Bauzeit 2006 in Betrieb genommen 572.

 

Die Mühle wurde bis 2012 von der Firma „Pfälzer Naturenergie GmbH Co. KG betrieben, die Rapsöl als alternativen Biotreibstoff produzierte. Nachdem entgegen der Erwartungen jedoch Pflanzenöl als Treibstoff ebenso hoch wie Diesel besteuert wird, rentierte sich die Produktion nicht mehr. Die Mühle wurde deshalb nach Abschluß der Ernte 2012 stillgelegt 573.

 

 

- Untere Auerbacher Mühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1142 4: „Erbbestandsbriefe (Entwürfe) und Reverse von Verleihungen über die untere Auerbacher Mühle zu Niederauerbach, 1770-1789“

 

 

 

 

 

Niederbetschdorf / Elsaß:

am Nordrand des Hagenauer Forstes gelegen

 

Mühle:

am 31.1.1848 wurde die „im Niederbetschdorfer Banne (Canton Sulz) liegende Mahlmühle, unter der Benennung Neumühle be­kannt“versteigert; „Die eigentliche Mühle begreift 2 Mahlgänge, einen Schälgang, eine Hanfreibe ...“ 574.

 

 

 

 

 

Niederbexbach / Saar:

s. auch Mittelbexbach

 

Stadtteil von Bexbach; südlich von Bexbach/Saar, hart nördlich der Autobahn gelegen; 1309 erstmals urkundlich erwähnt. Das Klo­ster Wörschweiler hatte hier großen Besitz und besaß zusammen mit Pfalz-Zweibrücken alle Gerechtigkeiten. 1755 kam der Ort durch Gebietstausch von Pfalz-Zweibrücken an Nassau-Saarbrücken. Ab 1798 gehörte Niederbexbach zum Kanton Waldmohr, 1802 zur Mairie Limbach 575.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W2 Nr. 6: Karte von 1563, erstellt als Augenscheinsprotokoll im Prozeß vor dem Reichskammergericht Speyer (1567-1576) zu der RKG-Akte, LA Speyer Best. E6 Nr. 2276 576; die Karte zeigt die Dörfer Herchen (=Höcherberg), Niederbexbach, Mittelbexbach und Oberbexbach, den Galgen-Hügel und die „Zullenbach Mulle“ bei Niederbexbach

 

 

Mühlen:

- Alte Mühle:

Wüstung bei Niederbexbach; der Flurname „An der alten Mühle“ weist auf die einstige Mühle hin. Wie alt sie war. Geht daraus her­vor, daß es schon 1547 heißt: „Item ein wäldtlim bei der alten müllen“ 577.

 

- Wodsacker Mühle, Wotsacker Mahl- und Ohligmühle (Woogsacker Mühle):

nach Weber 578 und Klauck 579 als 'Woogsacker Mühle' bezeichnet; im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis von 1745 als 'Wot­sacker Mühle' oder auch Wodsacker Mühle angegeben.

 

Sie ist die älteste der Niederbexbacher Mühlen. Sie wurde 1468 als „Winackers mule“ genannt 580. Am 4.11.1561 bestätigt der „Re­vers des Jakob Stockhans jun. von S. Johan, daß Herzog Wolfgang v. Zwei­brücken ihm des Klosters Werssweyler Mahlmühle am Wathsacker-Weiher erblich verliehen habe“ 581.

 

Im 30jährigen Krieg wurde die Mühle völlig zerstört und Ende des 17. Jh. wieder aufgebaut 582.

 

1656 wird der „Wadtwacker Müeller“ erwähnt 583. Der Weiher bei der Mühle heißt 1700 „Wozacker Weyer“ 584. 1700 als „Wodt­sacker Mühl,“ am „Wodtsacker Bach“ erwähnt 585.

 

Der Name der Mühle leitet sich von dem Müller Hans *Wazacker ab, dessen Tochter Els Wazacker vor dem 16.8.1683 verstirbt 586.

 

Am 25.9.1696 gibt die Pfalzgräfin Wittwe Charlotta Friederica dem Johann Nickel Lancelot und Caspar Schmidt, Bürgern zu Hom­burg, die dem bisherig. Erbbeständer Nickel Lock abgekaufte Kloster Werschweiler Mühle zu Niederbexbach, die sog. Wotsacker-Mühle nebst Mühlbrief in Erbbestand 587.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 588 wird sie wie folgt beschrieben: "Die Wotsacker Mühle wird durch den Wotsacker Weiher getrieben. Liegt eine Viertelstund von denen Limba­cher Mühlen unten im Tal bei Niederbetschbach. Das Hochgebäu ist baufällig[,] das lauffende Geschirr und der Waßerbau aber sind in gutem Stand. Hat keine Fischereigerechtigkeit. Die Mühl hat drey oberschlächtige Wasserräder davon das eine einen Mahl-[,] das andere einen Scheelgang, worauf zur Noth auch gemahlen werden kann, und das 3te die Ohlig Mühl treibet. Die Mühl kan so wohl Sommers als Winters mit einem Gang beständig mahlen, wann indoch das Wetter allzu trocken, so muß das Waßer in einem bey der Mühle gelegenen Behälter geklauset werden …. Die Mühle war jederzeit so eingerichtet, außer daß wo die Ohligmühl vormahlen eine Lohmühl und Hirschenstampf geweßen. Ent­richtet jährl: 5fl Erbzinß von der Mahl- und 3fl von der Ohlig-Mühl in das Kloster Wörschweiler. Zu hiesiger Gegend ist von denen Zweybrück: Örther nichts gebannet, außer daß man vor kürtzerem das Dorf Nieder­betschbach zu der Limbacher Weyher-Mühl ge­bannt …. Bey der Ohlig Mühl habe der Beständer sonsten die meiste Nahrung von de­nen Naßauischen gehabt, welches aber nun­mehro gäntzl: Cehsirn, weiler in vorigem Jahr in die Naßau Bäd-Mühl, eine Ohlig Mühl desgl: zu Mittelbetschbach eine andere vor etlich: Jahren erbaut worden. Balthasar *Trompeter ist der Erbbeständer, welcher sich mit einem von fürstl: geistl: Güther Verwaltung unterm 10ten Febr. 1736 erhaltenen Erbbestand legitimiert" 589.

 

1755 kam die Mühle mit dem Ort durch Gebietstausch an Nassau-Saarbrücken. Die Pächter wechselten häufig. Lange Zeit war die Mühle im Besitz der Familie Schleppi. Als letzte der Mühlen im Raum Höcherberg-Bexbach wurde sie 1941 von Ernst Scheppi still­gelegt 590.

 

Aber noch 1756 ist die Mühle in pfalz-zweibrückischen Akten erwähnt. Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 591 wird die Mühle beschrieben: Die Wodsacker Mahl und Ohlig Mühl [hat] 3 WaßerRäder welch eine Mahl, einen Scheelgang U. eine Ohlig Mühl treiben; [zahlt an Pacht] 5 fl an Geld; hat keinen Bann und muß sich von denen nächst dabey gelegenen Orth ernehren.“

 

Am 16.8.1836 wird die Wodsacker Mühle bei Niederbexbach wegen Unteilbarkeit der Erbengemeinschaft versteigert, „auf Ansuchen von: 1) Michael Bach, Müller auf der Wodsacker Mühle, 2) Balthasar *Bach, Müller allda, 3) Valentin Bach, Müller daselbst, 4) Eva, geb. Vogel, Ehefrau von Jacob Vogel, Müller auf der Eichelmühle im Preußischen, zur Gemeinde Münchwies gehörig, und 4) Hein­rich Schleppi, Ackersmann, in Altstadt wohnhaft, Spezialvormund über Elisabetha, Carolina, Magdalena, Philippina, Michael, Maria und Jacob Bach, minderjährige Kinder des oben genannten Michael Bach, erzeugt mit dessen verlebter Ehefrau, Maria Elisabetha ge­borene Schleppi“, die Mühle bestehend aus einer Mahl- und Ölmühle mit Scheuer Stallungen, Brennerei, Hofgering und Zubehör, Garten und Wiese“ 592.

 

1861 klagt der Müller auf der Wodsacker Mühle, Balthasar Bach ./. Daniel Hilpert aus Kleinottweiler 593.

 

1865 wird mitgeteilt, daß „oberhalb Altstadt in der Woogsackermühle … mehrere artesische Brunnen gebohrt [sind], welche von dem Müller zum Betriebe seines Mühlwerkes benützt werden, da sie ganz gewaltige Wassermassen zu Tage fördern.“ 594.

 

Für den 4.1.1870 wird die Theilungsversteigerung im Zweibrücker Wochenblatt bekanntgemacht: „... der zum Nachlaß der verstorbe­nen Elisabetha Müller, gewesene geschiedene Ehefrau des gleichfalls verstorbenen Balthasar Bach, bei Lebzeiten Müller auf der Woogsacker Mühle, Gemeinde Niederbexbach, gehörigen Immobilien, Niederbexbacher und Altstadter Bannes“ 595.

 

 

- Zullenbach-Mühle:

sie dürfte mE identisch sein mit der Wotsacker Mühle, die 1468 als „Winackers mule“ genannt wird.

 

In der Karte von 1563 596, die als Augenscheinsprotokoll in einem Prozeß vor dem Reichskammerge­richt Speyer (1567-1576) zu der RKG-Akte, LA Speyer Best. E6 Nr. 2276 597 erstellt wurde, sind die Dörfer Herchen (=Höcherberg), Niederbexbach, Mittelbexbach und Oberbexbach, den Galgen-Hügel und die „Zullenbach Mulle“ bei Niederbexbach eingezeichnet.

 

Das Gerichtsverfahren hatte die Appellation des Herzogs Wolfgang von Zweibrücken (Beklagter 1.Instanz) gegen ein obsiegendes er­stinstanzliches Urteil des Hofgerichts zugunsten Deutschen Ordens zum Gegenstand, betreffend den durch Pfalz-Zweibrücken ver­anlaßten Abriß des Hochgerichts und Galgen auf dem Galgenbühl. Der Galgen wurde 1557 durch Komtur Gisbrecht Schenk von Schmidtburg erneuert, in dessen Gegenwart dort unmittelbar darauf eine Frau als „Zauberin“ verbrannt wurde. Für das Recht, dort einen Galgen zu bauen, stützte sich der Deutsche Orden auf das Gerichtsweistum von Oberbexbach, das im dem, dem Deutschen Or­den gehörenden Ortsteil gewiesen wurde. Pfalz-Zweibrücken ließ daraufhin den erst wenige Tage alten Galgen durch den Schulthei­ßen von Waldmohr abbrechen 598.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W2 Nr. 6: Karte von 1563, erstellt als Augenscheinsprotokoll im Prozeß vor dem Reichskammergericht Speyer (1567-1576) zu der RKG-Akte, LA Speyer Best. E6 Nr. 2276 599; die Karte zeigt die Dörfer Herchen (=Höcherberg), Niederbexbach, Mittelbexbach und Oberbexbach, den Galgen-Hügel und die „Zullenbach Mulle“ bei Niederbexbach

 

 

 

 

 

Niedereisenbach / Glan:

OT von Glanbrücken; VG Lauterecken, Lk Kusel,

 

Erstmals 1192 urkundlich erwähnt; gehörte bis 1140 zur Nahegaugrafschaft, später der Herrschaft Kyrburg, dann als Lehen der Gra­fen von Veldenz (und am 1444 von Pfalz-Zweibrücken) im Besitz der Herren von Kellenbach. Diese konnten sich bis 1792 im Besitz behaupten; seit 1798 zum Amt Grumbach und seit 1972 VB Lauterecken; 1969 die zuvor selbständigen Ort Niedereisenbach und Ha­chenbach zur neu gegründeten Gemeinde Glanbrücken vereinigt. Der Ort war ab 1444 pfalz-zweibrückisch.

 

 

Mühlen:

da der 'Eisenbach' oft synonym auch für 'Niedereisenbach' verwendet wurde (s. Eisenbacher Mahlmühle in Niedereisenbach) ist es problematisch, die Müller der richtigen Mühle zuzuordnen

 

Um 1785 war Matthias *Kuhn Müller in Eisenbach; °° um 1785 in Offenbach/Glan die Margaretha Schnoderin; Vater des vorehelich geborenen Sohnes Friedrich (geb. 14.1.1782), legitimiert durch spätere Heirat 600.

 

Beide Mühlen bilden heute die Anwesen „An den Mühlen 10 und 11“. Die 1358 erstmals urkundlich erwähnte Mühle, die später auch eine Ölmühle umfaßte, wurde 1823 in zwei getrennte Anwesen geteilt. Nr. 10 ist aus der ehemaligen Ölmühle entstanden, die zur Öl- und Getreidemühle ausgebaut wurde. Nr. 11 geht auf die ehemalige Getreidemühle zurück, die um eine Sägemühle erweitert wurde. Von beiden 1959/60 stillgelegten Mühlen ist ander ehemaligen Ölmühle nur noch das hölzerne Wasserrad vorhanden, die Mühlenaus­stattung in Nr. 11 hat sich dagegen auf dem Stand der 20er und 50er Jahre des 20. Jh. erhalten. Die Ölmühle wurde 1822 um einen zweigeschossigen Wohntrakt erweitert, dem man später noch drei Achsen hinzufügte. An das Mühlengebäude schließt im rechten Winkel wein großer Ökonomietrakt an. Die Getreide- und Sägemühle wurde 1860 an den aus Oberweiler-Tiefenbach stammenden Müller Leppla verkauft, der sie bis 1869 zur heutigen Form ausbaute 601.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 156: Anwesen „An den Mühlen 10 und 11“

 

 

- Eisenbacher Mahl- und Ohligmühle, Kellenbachsche Mühle:

die beide Eisenbacher Mühlen bilden heute die Anwesen „An den Mühlen 10 und 11“. Die 1358 erstmals urkundlich erwähnte Müh­le, die später auch eine Ölmühle umfaßte, wurde 1823 in zwei getrennte Anwesen geteilt. Nr. 10 ist aus der ehemaligen Ölmühle ent­standen, die zur Öl- und Getreidemühle ausgebaut wurde. Nr. 11 geht auf die ehemalige Getreidemühle zurück, die um eine Säge­mühle erweitert wurde 602.

 

Am 15.8.1358 verpfänden der Edelknecht Clas Kellenbach und seine Frau Jutte dem Grafen Heinrich von Veldenz ihr von ihm le­hensrühriges Dorf Ysenbach oben an Offenbach auf dem Glane sowie ihre Mühle an diesem Fluß …. Nach Ablauf von fünf Jahren kann die Pfandschaft mit 180 Pfund Heller abgelöst werden 603.

 

1508 wird als Eigentümer der Mühle in Eisenbach Clas von Kellenbach urkundlich erwähnt; der Müller ist Peter aus Welchweiler (ohne Familiennamen) 604.

 

“Am 1.2.1738 ist die Eisenbacher Mahl- und Ohligmühle niedergebrannt, will niemand wissen, wie sie angegangen” 605; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Lichtenberg.

 

Im Mühlenprotokoll des Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie wie folgt beschrieben: “.... steht in Niedereisenbach am Glan; benachbart sind die Hachenbacher und die Hundheimer Mühle. Sie gehört dem Herrn von Kellenbach. Das Wehr hart bei der Mühle, 3 Wasserräder, welche 2 Mahl- und einen Schälgang treiben. Der Wasserfall beträgt über 3 Schuh; die Mühle muß deshalb „wegen großen Gewäßer“oder im Winter wegen Eisgang oft mehrere Wo­chen stillstehen. Vor acht Jahren gänzlich abgebrannt. Der jetzige Beständer heißt Johannes *Maurer. Er hat sie von dem vorigen Be­ständer und Hofmann vom Duchrother Hof Hans *Fritz gekauft und in guten Stand gesetzt. Er gibt den Herren von Kellenbach jähr­lich 17 Ma. Korn, 2 Strich Weißmehl und 15 Taler an Geld, für die Ohligmühl 100 Ohligkuchen in das Hofhaus nach Eisenbach. Kei­ne Banngerechtigkeit.” 606

 

Dieser Johannes Maurer, „Miller zu Eißenbach“ und dessen Ehefrau Christina kauften am 25.3.1749 von dem Friedrich Schneider, Gemeindsmann zu Horschbach, zwei Wiesenstücke in Niedereisenbach 607.

..

Im Mühlenverzeichnis für das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörige Mühle unter lfd. Nr. 12 wie folgt beschrieben: „ Die Eisenbacher Mühl dem Hrn. von Kellenbach zu­ständig [hat] 3 Waßer Räder welche 2 Mahl und einen Schelgang treib, [zahl an Pfacht] 17 Mltr Korn dem Hrn. von Kellenbach, 2 …. Weismehl, 15 …. an Geldt. Ist keine Bann Mühl, die Jettenbacher, rheingräflich Eisenbacher und hiesig Zweybrück: mahl in … daselbst.“ 608

 

Zwischen ca. 1759 und 1774 war Peter *Barth Mahlmüller in Eisenbach 609.

 

Um 1801 war Jakob *Porn (Beuren - 1803 in Mainz hingerichtet) Müller auf der Eisenbacher Mahl- und Ohligmühle; Jakob Porn war zeitweise Müller auf der Mühle in Hachenbach, dann Müller auf der Mühle in Niedereisenbach/Glan; er war Räuber der Schin­derhannesbande; u.a. beteiligt am 18.10.1801 beim Raubüberfall auf die Streitmühle in Rutsweiler/Glan sowie beim Raubüberfall auf das Haus und die Familie des jüdischen Händlers Herz Meyer in Ulmet; Porn hatte die aussichtsreiche Möglichkeit erkundet und die Bande unterrichtet; 1801 in Dennweiler verhaftet, vom Sondertribunal in Mainz zum Tode verurteilt und 1803 hingerichtet 610.

 

Im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ wird am 5.2.1857 die freiwillige Versteigerung der Nie­dereisenbacher Mühle angekündigt: „... auf Anstehen des Eigenthümers, Herrn Philipp *Limbacher die Niedereisenbacher Mühle, ge­legen zu Niedereisenbach auf'm Glan, dicht an der Chaussee zwischen Lauterecken und Cusel … . Die Mühle besteht aus Mahlmühle mit 3 Mahlgängen, Schälgang und Putzmaschine, sodann Oehlmühle mit zwei doppelten Pressen, ferner Schneidmühle und Hanfrei­be … . Zu der Mühle gehören die neu errichteten Gebäulichkeiten, bestehend aus Wohnhaus mit Oeconomiegebäuden, Stallung, Scheuer, Backhaus und Keller ...“ 611.

 

1875 mußten die beiden Kellenbachischen Mühlen eine Abgabe von ursprünglich jährlich 10 Hektoliter Korn und später an deren Stelle 90 Gulden bis zum Jahr 1875 entrichten. Dann gelang es den Müllern Karl Leppla (in Hachenbach) und Daniel Müller in Nie­dereisenbach den Pachtzins durch Zahlung von 10000 Talern abzulösen 612.

 

Am 4.10.1880 wird als Pate bei der Taufe des Otto Leppla (Sohn des Müllers Peter Leppla, Müller auf der Matzenbacher Mühle) genannt der Müller in Niedereisenbach Otto Leppla 613.

 

Karte:

- LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 57: Die Eisenbacher Mahl und Ohligmühl, 1746

 

 

- Eisenbacher Ohligmühle:

im Mühlenprotokoll des Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie wie folgt beschrieben 614:... durch eine aparten Kanal worinnen das Waßerrrad gehet … wird die Ohlig Mühle getrieben.. Ihr Ge­werb und Verdienst bestehet … in Schlagung unterschiedlichen Saa­mens alß: Kohl, Erbs, Flachs, Hanf, Magsamen [Anm.: = Magel­samen, Schlafmohn 615] und Nußbaum.

 

 

 

 

 

Niederhausen an der Appel:

VG Alsenz-Obermoschel, Lk Donnersbergkreis; im Appelbachtal nördlich des Pfälzer Waldes; 1325 als “Niederhusen” erstmals ur­kundlich erwähnt. Das Dorf unterstand zunächst der Probstei Münsterappel der Abtei St. Maximin vor Trier, deren Vögte bereits vor 1303 die Wildgrafen (seit 1409 Wild- und Rheingrafen) waren. Aus der Vogtei entwickelte sich nach Einführung der Reformation 1555 die Landesherrschaft der Wild- und Rheingrafen von Grumbach. 1699 kam Niederhausen bei der Grumbacher Erbteilung an Rheingraf Leopold Wilhelm. Im Tausch gelangte es durch Wild- und Rheingraf Karl Walram von Grumbach 1755 über den Herzog von Pfalz-Zweibrücken an die Fürsten von Nassau-Weilburg (Amt Alsenz) 616.

 

Schinderhannes wurde u.a. angeklagt wegen eines Straßenraubs bei Niederappel, verübt an Löw Herz und Löw Nathan von Münste­rappel am 25. Nivose Jahr 8 (15.1.1800) 617.

 

Literatur/Urkunden:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 90-93

 

Mühlen:

1238 beurkundete Graf Gerlach von Veldenz auf Bitten des Ritters Muckelin, daß dessen Lehen, ein Burgseß auf Montfort und die Mühle von Niederhausen als Anfallrecht auch auf dessen Sohn Hermann übergehen solle +++klären:Anm.: unklar ist, ob es sich um eine Mühle bei Niederhausen/Appel oder bei Niederhausen/Nahe handelt +++ 618.

 

 

- Dorfmühle:

wohl schon im Mittelalter lag südlich des des Ortskerns links des Appelbachs die Dorfmühle (heute Hauptstraße 6) 619.

 

In einer zwischen 1559 und 1572 ausgestellten Urkunde +++Datum prüfen+++ erteilt Friedrich von Steincallenfels dem Müller zu Niederhausen einen Erbbestandsbrief über ein Stück Wiese 620.

 

Im pfälzischen Erbfolgekrieg 1688-1697 war der Betrieb der Mühle derart stark beeinträchtigt, daß 7 Jahre lang “bekanntlich hierumb die stärk­ste Kriegs Unruh gewährt.” Der Müller kam dabei um seine Feldfrüchte und konnte etliche Sommer durch wegen der Marodeure nicht in seiner vor dem Ort liegenden Mühle wohnen 621.

 

Um 1700 befand sich die Mühle im Erbbestand der Familie Müller 622. Von Johann Adam Müller und seiner Frau Anna Catharina [Anm.: recte ist: Maria Catharina *Bühler von der Mühle Dielkirchen] wurde das Anwesen 1731 zum Preis von 1325 fl an den Jo­hannes *Kolb aus Tiefenthal/Rheinhessen verkauft. Kolb, der Erbbeständer der Mühle in Tiefenthal war, erwarb die Mühle in Nieder­hausen als Mitgift für seine Tochter Catharina Sybilla Kolb. Diese beabsichtigte, im darauf folgen­den Jahr (1732) den Johann Philipp *Cloninger von der Katzensteiger-Mühle bei Neu-Bamberg zu heiraten. Obwohl das Paar bereits 1733 nach Niederhausen gezogen war, wurde Cloninger die Mühle erst 1734 auf seinen Namen überschrieben 623 Damals war die Mühle Bannmühle für Niederhausen und Winterborn 624. Aus der Ehe des Johann Philipp Cloninger und der Catharina Sybilla Kolb stammen die Kinder Johannes *Clo­ninger (Müller und Betriebsnachfolger auf der Dorfmühle Niederhausen), Catharina Sybilla Cloninger und Maria Sophia Cloninger (°° mit Johann Friedrich Deubert/Deibert).

 

Die Mühle ist 1757 in LA Speyer Best. C38 Nr. 140/5 erwähnt 625. Als Erbbeständer wird [ohne Angabe einer Jahreszahl] Johannes Cloninger genannt 626.

 

Cloninger übernahm nach dem Tod seines Vaters im Wege der Erbteilung die väterliche Erbbestands-Dorfmühle in Niederhausen/Ap­pel und verpflichtete sich, seine Geschwister auszuzahlen 627. Die Mühle wurde 1761 von (Johann) Philipp *Cloninger auf dessen Sohn Johannes *Cloninger umgeschrieben628. Die Dorfmühle war Bannmühle für Nieder­hausen und Winterborn 629. Die nas­sau-weilburgische Regierung in Kirchheimbolanden hob durch Reskript vom 31.3.1762 die Banngerechtigkeit für die Mühle in Nieder­hausen/Appel auf 630.

 

Der Müller Johannes Cloninger kam in der Folge in Zahlungsschwierigkeiten und zahlte an seine Schwester Maria Sophia *Klonin­ger (°° mit dem Müller auf der Appelmühle in Oberhausen/Appel Johann Friedrich *Deubelt/Deubert) deren Erbanteil aus der Über­nahme der Mühle in Niederhausen/Appel nicht. Maria Sophia Kloninger erhob daraufhin wegen der seit 1764 ausstehenden Auszah­lung ihres Erbteils Klage gegen ihren Bruder Johannes Kloninger vor der nassauischen Regierung. Daraufhin leitete der nassauische Amtsverweser zu Alsenz (und spätere salm-kyrburgische Hofrat und Kammerdirektor in Kirn), Friedrich Kasimir Gümbel, Untersu­chungen gegen den Müller Johannes Kloninger ein und stellte eine erhebliche Belastung mit „heimlichen Schulden“ fest, gestand dem Müller Johannes Cloninger letztendlich aber Zahlungsaufschub zu. Nach dem dieser jedoch weitere Schulden machte und auch den Erbbestandszins seiner Mühle schuldig blieb, ließ der nassauische Amtsverweser zu Alsenz, Friedrich Kasimir Gümbel, den Erb­bestand mit der Mühle in Niederhausen zwangsversteigern. Cloninger sieht die Versteigerung weit unter Wert und erreicht bei dem nassau-weilburgischen Kabinett die Kassation der Versteigerung 631 Johannes Cloninger beantragt in der Folge jedoch selbst die Ver­steigerung der Mühle zur Schuldentilgung. Daraufhin läßt der nassauische Amtsverweser Gümbel den gesamten Besitz und die Schulden des Cloninger inventarisieren und eröffnet unter Verweis auf Überschuldung den Konkurs über das Vermögen Clonin­gers. In der durch Cloninger beantragten Versteigerung erhielt den Zuschlag der Erbbeständer auf dem Universitätshof in Niederhau­sen, Johann Peter Deubert, der die Mühle für seinen Sohn Johann Friedrich Deubert (°° Maria Sophia *Kloninger und Schwager des Jo­hannes Cloninger), für 3050 fl unter Verbürgung seines Tochtermanns Philipp Peter Heinzen erwarb 632. Johann Friedrich *Deubert beantragte daraufhin die Überschreibung des Erbleihrechts auf sich 633.

 

Cloninger der nun seine Mühle verloren hatte, gab nach der Versteigerung der Mühle nicht auf. Mit der Behauptung, es sei gegen ihn ein ungerechtfertigtes Konkursverfahren eingeleitet worden, erhob er gegen den ehemaligen Amtsverweser Friedrich Kasimir Güm­bel 1778 Klage vor der Nassauischen Regierung zu Weilburg. Nach dem damaligen Rechtssystem, das den heutigen dreizügigen Ge­richtsaufbau nicht kannte, war oftmals das Eingangsgericht der Verwaltung der jeweiligen Herrschaft inkorporiert, so auch z.B. in der Grafschaft Leiningen-Westerburg oder in der freien Reichsstadt Speyer im Ratsgericht. Er erhob in seiner Klage auch den Vor­wurf parteiischer Justiz. Durch die nassauische Regierung in Weilburg wurde der Kirchheimer Regierungssekretär Schlosser als Kommis­sar mit der Prüfung und Untersuchung beauftragt, auf dessen Bericht wurde der Konkurs kassiert und Cloninger 1782 durch die nas­sauische Regierung Schadensersatz zugesprochen (Anm.: das Urteil der nassauischen Regierung in Weilburg befindet sich zusam­men mit der gesamten erstinstanzlichen Akte einschließlich der Zeugenvernehmung in den Reichsgerichtsakten, LA Speyer Best. E6 Nr. 684). Dieses Urteil akzeptierte der ehemalige nassauische Amtsverweser zu Alsenz und jetzige salm-kyrburgische Hofrat und Kam­merdirektor in Kirn, Friedrich Kasimir Gümbel, nicht. Er erhob 1783 Appellation vor dem Reichskammergericht Wetzlar. Er sah die Kommission Schlossers (der jetzt im Verfahren vor dem RKG zugleich Mitbeklagter der Berufung wurde) als parteiisch an. So habe dieser im Verfahren erster. Instanz zugelassen, daß Cloninger bei Zeugenverhören beleidigende Zwischenrufe gemacht und Zeu­gen eingeschüchtert habe. Die Vorinstanz habe auf sein *Gravatoriallibell nicht geantwortet, sondern ihn „in contumaciam“ (Anm.: d.h. wegen Nichteinhaltung prozessualer Pflichten) verurteilt. Die beiden Appellationsbeklagten ihrerseits bemängeln vor dem RKG schwere sachliche Fehler im erstinstanzlichen Urteil, so Einberechnung der hypothekarisch gesicherten Witthumsforderung der Ehe­frau des Appellationsbeklagten Cloninger 634. Das Ergebnis des Appelations- (Berufungs-)verfahrens vor dem Reichskammer­gericht ist aus den Prozeßakten nicht ersichtlich. Die Urteile des Reichskammergerichts sind üblicherweise in den Prozeßakten nicht enthal­ten, sondern wurde in einem gesonderten Urteilsbuch gesammelt 635. Das Urteil in Sachen Gümbel ./ Cloninger ist nicht überliefert.

 

Der Müller Johannes Cloninger hat im Ergebnis seine Mühle verloren. Aber auch der nachfolgende Besitzer, sein Schwager Johann Friedrich Deubert, wurde mit der Mühle nicht glücklich.

 

Aufgrund weiterer Auseinandersetzungen und „der Mißgunst und Bosheit einiger gegen uns aufgebrachten Niederhäußer Gemeinds­leuten …. worunter insbesondere der berichtigte Johannes Cloninger und sein dermaliger Gesellschafter Nickel Heinz vorzüglich ge­hört“ kam jedoch Johann Friedrich Deubert nach der Übernahme der Mühle ebenfalls in Schwierigkeiten. Die Mühle wurde deshalb auf dessen Schwager Peter Maurer übertragen, der seit1775 mit Johann Peter Deuberts zweitältester Tochter, Appolonia Deibert ver­heiratet war 636. In diesem Gesuch behauptet Johann Friedrich Deubert, der Vorgänger und Müller Johannes Clo­ninger habe die Müh­le „ganz hatte verfallen lassen“, weshalb Deubert „allschon 170 fl 4 kr an Bau- und Reparations-Kosten verwen­det“ habe 637.

 

Nach dem Tod des Peter Maurer erhielt die Witwe 1789 einen Erbbestandsbrief 638.

 

Vor 1839 war Philipp Friedrich *Maurer († vor 1839 err.) der Müller auf der Mühle in Niederhausen, Kanton Obermoschel 639.

 

Laut Urkataster von 1843 stand die Mühle, die über 2 Mahlgänge verfügte, links der Straße die nach Münsterappel führt. Die Mühle stand 1843 im Eigentum von Jakob Maurer 640

 

In der ersten Hälfte des 20. Jh. wurde das Anwesen abgerissen 641

 

Literatur/Urkunden:

- Hühner, Jens: Der unglückliche Müller. Eine Episode aus Niederhausen an der Appel; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1997, S. 73

- LA Speyer Best. 38 Nr. 715: „Die Mahlmühle zu Niederhausen, Amt Alsenz, 1761-1762“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 845: „Die Mühle zu Niederhausen (Sammlung Grumbachischer extradierter Akten), 1608, 1697-1765“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 847: „Die Mühle zu Niederhausen, 1731-1745“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 848: „Das in der Gemarkung Münsterappel liegende Wehr der Erbbestandsmühle zu Niederhausen und die über dessen Höhe und Reparatur mit der Gemeinde Münsterappel entstandenen Streitigkeiten, 1757-1757“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 849: „Gesuch des Joh. Cloninger, Erbbeständer der Mühle zu Niederhausen um Genehmigung zur Auf­nahme eines Kapitals auf die Mühle, 1769-1770“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 850: „Nachsuchen des Johann Peter Deubert zu Niederhausen um Transcription der für seinen Sohn Fried­rich ersteigten dasigen Erbbestands-Mühl auf seinen Tochtermann Peter Maurer“, 1777-1791

. LA Speyer Best. C38 Nr. 851: „Gesuch des Friedrich Deubert zu Niederhausen um Überschreibung des Erbleihrechts der von Joh. Cloninger ersteigerten Mühle Prov.: Hofkammer, 1776-1777“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 852: „Überschreibung der Erbbestandsmühle zu Niederhausen von Philipp Cloninger auf Joh. Cloninger Prov.: Amt Alsenz, 1761-1772“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 853: „Überschreibung der Erbbestandsmühle zu Niederhausen von Joh. Cloninger auf Friedrich Deubert Prov.: Amt Alsenz, 1776-1790

- LA Speyer Best. C38 Nr. 858: „Der in Vergessenheit geratene Wasserzins der Mühle in Tiefenthal für das Mühlenwehr in der Ge­markung Niederhausen, 1767-1773“

- Ref, Eberhard: Der Prozeß des Müllers Johannes Cloninger aus Niederhausen/Appel vor dem Reichskammergericht Wetzlar /1783-1788) als genealogische Quelle; in: PRFK 2012, S. 341-348

 

 

- Gänsmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 846: „Die ehemalige an der Appelbach gelegene Mühle zu Niederhausen, genant „Gänsmühl“ (entnom­men aus der Grumbachischen Aktenextraktion), 1707“

 

 

 

 

 

Niederhausen/Nahe:

VG Bad Münster am Stein-Ebernburg, Lk Bad Kreuznach; westlich von Bad Münster am Stein gelegen. Der Ort war zunächst pfalz-zweibrückisch; im sog. Selz-Hagenbacher Tausch von 1768 ging Niederhausen an Kurpfalz über 642.

 

Mühlen:

1682 war Peter Peter Thewald Beber der Müller zu Niederhaußen +++klären: welche Mühle++++. Am 12.3.1682 wurde Maria Bar­bara, „Jeorge Jochim Baumanas des Niedermüllers alhier, und Maria Elisabetha deßen ehelichen hausfraw Töchterlein ...“ getauft. „Peter Peter Thewald Beber Müller zu Niederhaußen“ 643.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über eine Mühle in Niederhausen +++klären: welche Mühle++++

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1439: „Der von Johannes Stürmer zu Niederhausen erbetene Nachlaß wegen der Thielmannschen Mühle daselbst, 1566-1610 +++klären: welche Mühle++++

 

 

 

- Seelocher Mühle bei Niederhausen:

Lage: auf dem Gelände des heutigen Sportplatzes in Niederhausen/Nahe. Außer einem vom Ortspfarrer aufbewahrten Steinfragment ist nichts erhalten.

 

Mühlenart: wahrscheinlich Getreidemühle altdeutscher Bauart

 

Geschichte: 1238 wird eine Seelocher Mühle der Grafen von Veldenz urkundlich erwähnt 644. 1238 verleiht Graf Gerlach von Vel­denz auf Bitte des Ritters Berthold gen. Mucke­lin das seitherige Lehen Montfort an seinen Sohn Hermann … und die Mühle in Nie­derhausen in erblicher Weise 645.

 

Von 1356-1422 wird der Standort der Mühle “als Mühlenstatt zu Selach an der Nahe oberhalb Nyderhusen” angegeben. Am 30.10.­1356 kam es zwischen dem Burgmann der Veldenzer Burg Landsberg (= Moschellandsburg bei Obermoschel) Hermann von Porten und seinem Lehensherrn Graf Heinrich von Veldenz zu einem Vergleich; danach gab der Veldenzer dem Porten ein Burglehen von Landsberg und die “Mühle im Seloch bei Nyderhusen“ 646. 1456 wird berichtet, die Mühle habe ein Wasserrad, sei aber keine Bann­mühle gewesen. 1710 wird die Mühle durch Hans Simon Lorenz neu aufgebaut und mit 2 Wasserrädern versehen. In der alten Karte von Pe­ter Derewat von 1794/98 ist oberhalb der Niederhausener Bannmühle die “Selochermühle” eingetragen 647.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenbericht des Oberamts Meisenheim von 1743 wird die Seelocher Mühle wie folgt beschrieben: “liegt an der Nahe bei Niederhausen, hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgänge. Kein Bann, 18 Mahlgäste kommen aus Niederhausen. Hat eine Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. 1710 von Hans Simon *Lorenz wie­der aufgebaut. Pacht: 6 Malter Korn.” 648.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 649 wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrücki­schen Oberamt Meisenheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die SeelacherMühl [hat] 2 Wa­ßerräder welche 2 Gäng treiben; [gibt] 6 Mltr Korn; hat keinen Bann und ungefehr 18 Mahlgäst im dorff.“

 

Literatur/Urkunden:

- LA Koblenz Best 33 Nr. 1801 (1707 angelegte Mühle im Seeloch)

- Poittner, Barbara: Wüstungen im Kreis Bad Kreuznach (Diss. Mainz 1971) ;Heimatkundliche Schriftenreihe des Landkreises Kreuznach, Kreuznach 1972, S. 156

- Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 56

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 228

 

 

- Bannmühle Niederhausen, Nahemühle:

Lage: im Aufstau der Nahe oberhalb des heutigen Kraftwerks Niederhausen versunken; für das dortige Laufwasserkraftwerk wurde das Tal der Nahe auf 3,2 km Länge aufgestaut, nachdem 1927 die rechte an RWE abgetreten worden waren 650.

 

Mühlenart: Getreidemühle

 

Geschichte: die Mühle ist bereits 1238 in einer Urkunde über die Burg Montfort erwähnt, in der die Grafen von Veldenz von der Mo­schellandsburg (bei Obermoschel) dem Ritter Hermann, dem Sohn des Ritters Bertolf mit Beinamen Muckelin, die Burg Montfort zum Wohnen und die Mühle in Niederhausen zur Erbpacht gegeben haben. Nach dem Verzeichnis der Wild- und Rheingrafen in der Teilungsurkunde vom 29.8.1515 erbrachte die Mühle eine Pacht von 25 Malter. 1685 wurde der Müller Bollenberger “aus Niederhau­sen stammend” als Gutachter in der Rehborner Mühle eingesetzt 651.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenbericht des Oberamts Meisenheim von 1743 wird die Bannmühle Niederhausen wie folgt beschrie­ben: “hat 2 Wasserräder, mahltt für 20 Kunden, gibt 6 Malter Korn als Pacht. Kein Bann.” 652.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrücki­schen Oberamt Meisenheim gehörte, wie folgt beschrieben 653: „Die Nohemühl bey Niederhausen [hat] 2 Waßer Räder welche 2 Gäng treiben; [gibt] 6 Mltr Korn; diese Mühle hat keine Banngerechtigkeit, und im Dorf etwan 20 Mahlgäste.“

 

Am 20.3.1907 wandte sich der Mühlenbesitzer Julius Bechtel an die zuständige Bürgermeisterei Rüdesheim mit dem Antrag auf Ver­längerung der “Concession” für die Rechte seiner Mühle. Er berief sich auf Empfehlung des Bürgermeisters Kirschstein, damit seine Rechte nicht verfallen, denn dies würde geschehen, wenn die Mühle länger als 3 Jahre nicht genutzt würde. Er wisse nichts über einen “Taufschein”, denn die Mühle stünde schon seit Anfang des vorigen (19. Jh.). Am 5.7.1907 wurde ihm behördlicherseits mitge­teilt: “Die Concession Ihrer Bauanlage war gemäß 49 RGO bereits abgelaufen, bevor sie am 3. ... Fristung beantragt hatten ...” 654.

 

Mit dem Verkauf nach dem 1. Weltkrieg an Dr. Schneider aus Darmstadt bahnte sich allmählich die Umnutzung der Mühle in ein Kraftwerk an. zunächst versuchte Schneider den Mühlenbetrieb wieder in Gang zu bringen. Dies war wohl finanziell wenig einträg­lich, so daß er die Gründung eines Nahekraftwerks anstrebte. Die neu gegründete Aktiengesellschaft Wasserkraftwerk Niederhausen konnte zunächst infolge Geldknappheit den Bau nicht realisieren und veräußerte Mühle und Gelände 1926 an die RWE. Der Kraft­werksbau begann dann am 20.12.1926 655.

 

Literatur/Urkunden:

- Spengel: „Wasserkraftwerk und ehemalige Mühle : zur Elektrizitätsgewinnung wurde bei Niederhausen die Nahe aufgestaut“; in: Bad Kreuznacher Heimatblätter 2004, S. 41-42

 

 

 

 

 

Niederhausen bei Zweibrücken:

OT von Winterbach, VG Wallhalben, Lk Südwestpfalz; nordöstlich von Zweibrücken; war pfalz-zweibrückisch

 

Mühlen:

- Niederhausener Mahl- und Bannmühle:

um 1703 war Johann Friedrich *Neumüller der Müller zu Niederhausen; am 17.3.1703 kaufte Friedrich Neumüller, Müller zu Nieder­hausen, den öden Mühlenplatz der zerstörten Mühle in Mörsbach auf 656.

 

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß „der Niederhauser“ Müller den ihm erteilten „Confirmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 657. Es handelt sich wohl um den Müller Valentin *Cron, der zwischen 1721 und 1723 als Müller zu Niederhausen bei Zweibrücken genannt wird; °° mit Magdalena NN.; aus der Ehe stammen die Töchter Eva Margarethe Cron (geb. 27.4.1721 Niederhausen ) und Anna Elisabetha Cron (geb. 6.2.1723 Niederhausen) 658.

 

Der Müller Bal­thasar *Trompeter wird der zwischen 1724 und 1726 in Niederhausen genannt 659.

 

1723 kam es zu einer Beschwerde des Dorfes Contwig gegen den Freiherrn von Cathart (Cathcart) wegen Ableitung des Wassers zu seiner Mühle zu Niederhausen 660.

 

Bis ca. 1744 war Jacob Hofmann der Müller zu Niederhausen [* ca. 1680 err - 02.08.1744]; seine Tochter Anna Marga­retha Hofmann (* Niederhausen 23.12.1725) heiratet am 28.06.1746 in Winterbach den Müller auf der Oberen Mühle in Wiesbach Johann Peter *Müller (* Wiesbach 09.12.1725 - † Wiesbach 11.08.1746, 21 J. alt), den Sohn des Müllers in Wiesbach Johann Abraham *Müller 661, nach dem frühen Tod ihres Mannes heiratet die junge Witwe in 2. Ehe am 26.03.1748 in Winterbach Johann Nickel Theisson, Bürger und Bäcker in Winterbach) 662.

 

Bereits ca 1739, d.h. vor dem Tod des Müllers Jacob Hofmann wurde der Müller Philipp Adam *Weber (°° mit Anna Margaretha Müller, der Tochter des Müllers in Wiesbach Johann Abraham *Müller) der Müller und Erbständer auf der Niederhausener Mahl- und Bannmühle 663.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “Die Mahl- und Bannmühle zu Niederhausen hat das von 2 Brunnen von Wiesbach und Rosenköpfchen (s. Rosenkopf). Das Bächlein fließt an Ober- und Unterauerbach vorbei in die Schwarzbach; liegt 1 Stunde unterhalb der Wiesbacher und 1 Stunde oberhalb der Oberauerbacher Mühle dazwischen noch die Buntenbacher und die Stamper Mühle (s. Stampermühle bei Kleinbundenbach). 2 Wasserräder unter­schlächtig 1 Mahlgang und 1 Mahlgang mit angehängtem Schälgang 4 Ma Korn und 4 Ma Hafer als Pacht Die Dörfer Niederhausen, Battweiler, Winterbach, Biedershausen und Käshofen sind zu dieser Mühle gebannt. Seit 5 Jahren ist Philipp Adam *Weber der Erb­beständer und hat den 4ten May 1740 den Bestands-Brieff darüber erhalten.“ 664.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 665 wird die Mühle beschrieben: „Die Nieder­hauser Bann Mühl [hat] 2 WaßerRäder, welche 2 Mahl und einen im Trilles laufend Scheel­gang treib; [zahlt an Pacht] 2 fl 1 bz an Geld, 4 Mltr Korn, 4 Mltr Habern. Die Niederhauser, Battweiler, Winterbacher, Biedershauser und Käßhoffer, aus 111 fam: beste­hend, seyend hierher geb:“.

 

Am 10.2.1777 in der ref. Kirche in Ernstweiler heiratet der Philipp Weber, Sohn des verlebten Müllermeisters in Niederhausen, Ober­amt Zweibrücken, Philipp Adam *Weber, die Maria Barbara NN., des verlebten Müllers von der Altenwoogsmühle, Johann Weber hinterlassene Witwe 666.

 

Bis um (err) 1792 ist dessen Bruder, Heinrich Franz *Weber, der Müllermeister zu Niederhausen; seine Tochter Elisabetha Weber °° am 24.4.1792 in Winterbach den Witwer und Müllermeister auf der Dietschweiler Mühle, Jacob *Braun 667. Die weitere Tochter Anna Carolina Weber heiratet am 15.2.1770 in Niederhausen den Müller in Niederhausen, Christian Weitzel 668.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1151/6: „Erbbestandsbrief über ein von Friedrich von Steincallenfels [Steinkallenfels] dem Müller zu Nie­derhausen verliehenes Stück Wiese, 1559-1572“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1150/3: „Mahlmühle zu Niederhausen, 1562-1787“

LA Speyer Best. B2 Nr. 801/3: „ Beschwerde der Gemeinde Contwig gegen H. von Cathart wegen Ableitung des Wassers zu seiner Mühle zu Niederhausen, 1723“

 

 

 

 

 

Nieder-Hilbersheim / Rheinhessen:

VG Gau-Algesheim, Lk Mainz-Bingen; in Rheinhessen nordöstlich von Bad Kreuznach gelegen; gehörte zum kurpfälzischen Ober­amt Stromberg.

 

Mühlen:

das Kloster Engelthal im nahegelegenen Ober-Ingelheim besaß in Nieder-Hilbersheim ein Gut von 100 Morgen mit einer Mühle. Diese war auch dort begüterten Edelleuten zuständig, und eine Ganerbenmühle. Am 10.6.1424 beurkundete das Gericht zu Ingel­heim, daß zwischen Wickenant von Algensheim und Arnolt Krebiß, Ratsleute der Klosterfrauen zu Engelthal und ihrer Mitganerben an der Mühle und Gülte zu Nieder-Hilbersheim und den anderen Ganerben, daß die Ratsleute Contz Burgharts und Wilhelm von In­gelheim zu Recht geurteilt haben, daß Contz Burgharts die Mühle gegen benannte Abgaben haben, sie wieder bauen und auch zum Mahlen von Waizenkorn einrichten soll; die Gerichtskosten sollen beide Parteien je zur Hälfte tragen 669.

 

1593 wurde Kloster Engelthal durch die Landesherrschaft Kurpfalz aufgehoben 670.

 

Um 1722 bestand eine Mühle in Nieder-Hilbersheim; Müller und Temporalbeständer des „Heilig Grab“ zu Mainz und des Domstifts Mainz war um 1722 Johannes Zimmer; dieser ist 1722 im Schatzungsregister des kurpfälzischen Oberamts Stromberg mit einem Ver­mögen von 155 fl aufgeführt 671. Weiter­hin ist 1722 im Schatzungsregister des kurpfälzischen Oberamts Stromberg der Philipp Wei­gandt als Müller und Temporalbeständer des „Heilig Grab“ zu Mainz und des Domstifts Mainz mit einem Vermögen von 195 fl auf­geführt 672.

 

1803 war das Stift Unserer Lieben Frau in Mainz Eigentümer einer Mühle „mit einem Mahlgang“ in Nieder-Hilbersheim. Diese war an Johann Barthelme verpachtet. Am 18.10.1803 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung die Veräußerung der Mühle. Sie wurde erworben von Peter Schmitt aus Ober-Hilbersheim zum Kaufpreis von 7950 fr. 673.

 

Das Stift Unserer Lieben Frau in Mainz war bis 1808 Eigentümer einer Mühle in Nieder-Hilbersheim. Die Mühle bestand aus einem Gang, der Platz war „geeignet zu einer Ölmühle“. Pächter war Johann Barthelme. Am 21.12.1808 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung die Veräußerung der Mühle. Sie wurde erworben von Peter Schranck aus Nieder-Hilbersheim zum Kauf­preis von 2900 fr. 674.

 

 

 

 

 

Niederhochstadt:

OT von Hochstadt bei Landau, VG Offenbach an der Queich, Lk Südliche Weinstraße; nördlich von Zeiskam gelegen; war kurpfäl­zisch und gehörte zum Oberamt Germersheim; Reformierte Kirche war vor dem 30jährigen Krieg Filiale von Niederhochstadt. 1727 Bau einer Kirche. Lutheraner waren in Schwegenheim eingepfarrt. KB ref. 1722 675.

 

Das Dorf Niederhochstadt direkt östlich von Oberhochstadt gelegen gehörte zunächst Johanniterorden. Das Ordenshaus des Johanni­terordens wurde 1185 von Kaiser Friedrich I. Barbarossa gegründet. Durch großzügige Schenkungen des Adels zählte die Deutschor­denskommende in Haimbach zu einer der reichsten im deutschen Reich. Johanniterdörfer waren Niederhochstadt, Oberlu­stadt Nie­derlustadt und Heimbach. Eingriffe erfolgten unter Kurfürst Friedrich III. (1559-1576), der als Landesherr sich berufen fühl­te, in den Ordensdörfern den neuen Glauben durchzusetzen und die Ausübung einer eigenen Gerichtsbarkeit zu unterbinden 676.

 

Mühlen:

s. auch Oberhochstadt

 

um 1889 wird der Müller in Neuburg/ Rhein, Valentin *Modery genannt (möglicherweise Müller in Neuburg) 677. +++überprüfen: aus Hochstadt ?+++

 

 

- Fuchslochmühle:

s. Oberhochstadt

 

 

 

 

 

Niederkirchen / Ostertal:

liegt im Tal der ca. 6 km östlich von St. Wendel; seit 1444 durch Erbgang von Veldenz zu Pfalz-Zweibrücken; 1409 vermählte sich der Sohn des Kurfürsten/König Ruprecht III. von der Pfalz und der Elisabeth von Hohenzollern, Pfalzgraf Stephan mit Anna von Vel­denz, dem einzigen Kind und damit Alleinerbin des Grafen Friedrich III. von Veldenz. Graf Friedrich III. von Veldenz verstarb 1444, die Grafschaft einschließlich Oberalben fiel an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, da inzwischen auch Pfalzgraf Stephan verstorben war, an dessen Sohn und Nachfolger Pfalzgraf Ludwig I. der Schwarze trat. Im 30jährigen Krieg wurde Niederkirchen wie das ganze Ostertal verwüstet und entvölkert. 1677 erneut durch französische Truppen niedergebrannt.

 

Mühlen:

im Denombrement des Oberamts Lichtenberg von 1704 ist in Niederkirchen aufgeführt „Hamann *Closter d. Müller“ 678.

 

 

- Niederkircher Walkmühle:

Erbbeständer der Mühle war 1745 Christian Scherer, der Bruder des Müllers in Marth (Anm.: s. Theobald Scherer). Die Walk- und Lohmühle hatte einen 150 Schritt langen Wassergraben, in dem durch eine Schleuse das Wasser der Oster geleitet wurde 679.

 

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist die Mühle wie folgt beschrieben 680: „Hat einen 150 Schritt langen Waßergraben, in welcher das Waßer aus der Osterbach durch eine Schließ geleitet wird. Hat ein unter­schlechtiges Waßerrad welches bey drey Schuh Fall, solches treibet nicht allein zwey Hämer vor die Walkmühle in einer Cumb, son­dern auch drey Stempel in einer Cumb vor die Lohmühle, sonderß wann einer gehet die ander still stehen muß …. Christian Scherer ein Bruder von dem Mahlmüller ist der Erbbeständer von diesen beiden Mühlen und gibt jährlich von jeder ein Reichsthaler zusamen 3 fl in die Landschreiberey …..“

 

 

- Tiefenbacher Mühle:

bei St. Wendel – Niederkirchen; von 1588 bis ins 17. Jh. in Betrieb 681.

 

 

 

 

 

Niederkirchen (nahe Otterberg):

VG Otterberg, Lk Kaiserslautern, 15 km nördlich von Kaiserslautern; am Odenbach gelegen; 1969 wurde das Dorf vergrößert durch Eingemeindung der Dörfer Heimkirchen, Morbach und Wörsbach; weiterhin gehören auch mehrere kleine umliegende Gehöfte zu Niederkirchen, wie der Holbornerhof, der Bügenmühlerhof und die Rauschermühle 682.

 

Die Wild- und Rheingrafen hatten sehr früh die Edlen von Löwenstein mit Niederkirchen belehnt, bis es bei deren an die beiden rheingräflichen Häuser zurückfiel und zur einen Hälfte von den Grafen zu Kirchberg 1666 an Pfalz-Zweibrücken verkauft wurde, zur anderen Hälfte den Rheingrafen zu Dhaun und Grumbach verblieb. Bei dem Kübelberger Austausch 1779 kam die pfalz-zweibrücki­sche Hälfte an Kurpfalz und wurde 1780 an die Fürsten von Isenburg zu Erblehen vergeben 683.

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- Dändliker: Weshalb so viele Wassermühlen in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kaiserslaut­ern 1973, S. 37-41

 

 

- Bellenmühle in Niederkirchen, auch Knappsche Mühle:

die Mühle lag westlich vor Niederkirchen am Weilerbach, am Ortsausgang in Richtung Morbach 684. Der Name ist von Bellen = Pap­peln abzuleiten, die dort wohl vor Errichtung des Mühlengebäudes am Bachrand standen 685.

 

Für die Gründungszeit der Bellenmühle ist man auf Vermutungen angewiesen, die nach Ernst Christmann auf 1486 „Gericht zu Niederkirchen“ hinweisen. Und zwar scheint, wie ein Weistum von 1439 belegt, der Ort zunächst im Besitz der Löwensteiner auf Burg Randeck bei Mannweiler gewesen zu sein 686.

 

1582 wurde der Bau einer Mühle bei der Herrschaft Reipoltskirchen beantragt 687.

 

Im Niederkircher Zinßregister von 1633 heißt es: „... gibt die Bellenmühl alle Jahr 2 Malter Pfacht Korn Lauter Maaß“ 688.

 

Die Mühle bestand wohl vor dem 30jährigen Krieg 689, fiel ihm aber zum Opfer, wurde 1699 wieder aufgebaut, 1712 durch Wasser­fluten eines Wolkenbruchs weggerissen und abermals aufgebaut. 1750 „Böllen Mühlbach“ 690, 1769 „Bellen-Mühl“ 691, 1837 „Bel­lenmühle“ 692 erwähnt 693.

 

Während des 30jährigen Krieges wurde die am Ortsausgang in Richtung Morbach gelegene Mühle verlassen. Nach 1650 übernahm ein Anton Schmidt die ebenfalls verwaiste Landwirtschaft. Dessen Tochter Maria Elisabeth Schmidt heiratete den Landwirt Martin Neubrech(t), der gemeinsam mit seiner Frau und hilfsbereiten Nachbarn die Mühle neu aufbaute und 1702 in Betrieb nahm 694. Mar­tin Neubrech starb bereits 1703; seine Witwe führte den Betrieb allein weiter, obwohl sie die Möglichkeit hatte, die Mühle an ihrem im Haus wohnenden Schwager Johann Adam Rauschmeyer, einen zugezogenen „Catholi­schen“ abzugeben. Rauschmeyer verlangte zuviel, nämlich die Übertragung der Mühle zu alleinigem Eigentum, während die Ge­schwister seiner Frau nur bereit waren, ihm die Mühle für 30 fl jährlich zu verpachten. Rauschmeyer war damit nicht zufrieden , und deshalb erbaute er mit herrschaftlicher Geneh­migung 1704/05 eine eigene Mühle, die Bien- oder Büchenmühle. Maria Neubrech, die Besitzerin der Bellenmühle, führte fortan ieL die zugehörige Landwirtschaft, da sie vom Ertrag der Mühle, die im Sommer wegen Wassermangels meist stillstand, nicht leben konnte 695.

 

Im Frühjahr 1712 wurde Niederkirchen von einer riesigen Überschwemmung, Folge eines Wolkenbruchs, heimgesucht, welche die Bellenmühle zerstörte. Maria Neubrech baute die Mühle mit Hilfe von Nachbarn wieder auf; ihr Gesuch an die Regierung in Zwei­brücken um Pachtnachlaß wurde, trotz Fürsprache Seitens des Oberamts Meisenheim und des Ortsschultheißen von Niederkirchen, abgelehnt 696. m diese Zeit taucht erstmals der Name des Müllermeisters Martin Neubrech auf 697. Die Bellenmühle blieb bis etwa 1730 im Eigentum der Familie Neubrech; um 1730 erwarb sie der Müller Johannes *Edin­ger 698, ein Enkel des Dorfmüllers Johann Nickel Edinger 699. Johannes Edinger war seit 17.2.1722 mit Anna Barbara Neubrecht von der Bellenmühle (geb. 5.3.1701 Bellenmühle; Tochter von Martin Neubrecht und Elisabetha Schmitt) verheiratet 700; die Übertagung der Mühle erfolgte im Wege einer erbrechtlichen Rege­lung 701.

 

Die Mühle ist im Mühlenbericht des Oberamts Meisenheim von 1743 wie folgt be­schrieben: “liegt an einem Seitenbach des Oden­bachs, hat 1 Wasserrad für 1 Gang; kein Bann, gibt 2 Ma. Korn jährlich als Pacht. Die Morbacher aus dem Reipoltzkirchischen kom­men zeitweise zum Mahlen.” 702.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 703 wird die Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Meisenheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Bellen Mühl zu Niederkirchen [hat] 1 Wa­ßerrad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 2 Mltr Korn. Ist keine Bann Mühl, und und kommen die Mohrbacher aus dem Rei­poltskirchischen zu Zeiten hierher zu mahlen.“

 

Die Mühle wurde durch einen Wolkenbruch 1771 fast weggeschwemmt, aber bald danach wieder aufgebaut 704.

 

Kurz vor dem Tod des Johannes Edinger († 22.2.1773) war die wirtschaftlichen Lage der kleinen Mühle derart schlecht, daß es zur Zwangsversteigerung kam. Der eigene Sohn Peter Edinger ersteigerte das gesamte Anwesen im August 1772 für 560 fl, beglich die Schulden seines Vaters und erhielt die Mühle 1773 in Erbbestand und betrieb sie noch 1793 705.

 

Ob aus der Geschäftsbeziehung des Peter Edinger mit dem Lohgerber Johann Jakob Welsch aus Meisenheim auf die vorübergehende Existenz einer Lohmühle geschlossen zu schließen ist, kann nur vermutet werden 706.

 

1792 kam es durch Hagelschlag und große Überschwemmungen im mittleren Odenbachtal zu großen Schäden, auch an der Bellen­mühle. Wegen der hohen Reparaturkosten mußte sich der Müller Peter Edinger sich verschulden. Die Belastungen waren aber zu groß. Aus diesem Grunde verkaufte Peter Edinger am 12.3.1797 die Bellenmühle an seinen Schwiegersohn Heinrich May. Als Kauf­preis wurden 275 Gulden und eine erbbeständliche Rente von 2 Malter Korn (Kaiserslauterer Maßung) vereinbart, sowie die Über­nahme der vorhandenen Schulden. Erst am 4.2.1809 erfolgte die Übertragung der Konzession von Peter Edinger an Heinrich May 707. Der genaue Zeitpunkt des Übergangs von Familie May auf die Müllerfamilie Knapp ist nicht überliefert 708.

 

Adam (2) Knapp (Sohn des Müllers auf der Pörrbacher Mühle und der Elisabetha Ziegler) ist ab ca. 1839 Müller auf der Bellenmühle in Niederkirchen nahe Otterberg; °° 29.4.1853 mit Philippine Maue, der Witwe des Schusters aus Dörrmoschel Jakob Schulz. Er er­warb von Peter und Katharina Kuhn geb. Klein mit Kaufurkunde vom 5.1.1848 ein Wohnhaus mit Scheune und Stall für 280 Gulden 709. Die Mühle des Adam Knapp wurde wie folgt umschrieben: Sie liegt am rechtsseitigen Ufer des Morbaches. Dieselbe ist ober­schlächtig mit einem Mühlrad von 7 m und 12 cm Durchmesser, treibt einen Mahl- und Schälgang. Der Mühlkanal beginnt bei der Straße Niederkirchen – Morbach, wo sich ein großes Wehr befindet. Am Ende des Kanals befindet sich eine Holzrinne von der das Wasser auf das Mühlrad läuft 710.

 

Adam (2) Knapp war °° I am 8.5.1839 mit Barbara Kennel (†25.2.1853); aus der Ehe stammen 5 Kinder, nämlich Adolf, Philippine, Karoline, Jakob und Katharina Knapp; °° II 29.4.1853 mit Philippine Maue, der Witwe des Schusters aus Dörrmoschel Jakob Schulz. Adam (2) Knapp erwarb von Peter und Katharina Kuhn geb. Klein mit Kaufurkunde vom 5.1.1848 ein Wohnhaus mit Scheune und Stall für 280 Gulden 711.

 

Er übergab die Mühle seinem Sohn Jakob Knapp. Am 17.6.1860 erteilte die königliche Landkommission die erneute Konzession für den Mühlenbetrieb an den Jakob Knapp 712. Mit Testament vom 19.6.1876 verschenkte Jakob Knapp die Bellenmühle an seinen Bru­der Adolf Knapp. Der neue Besitzer Adolf Knapp erhielt 1880 von der Königlich bayerischen Landkommission die Konzession zum Betrieb der Mühle. Er verstarb am 14.4.1917. Dieser Adolf Knapp (1)übergab später die Mühle seinem erstgeborenen Sohn Adolf (2) Knapp (geb. 22.11.1881 - † gefallen 10.12.1916). Sein Bruder Friedrich Knapp (geb. 22.2.1886), °° verheiratet in „Leviratsehe“ mit der Ehefrau seines gefallenen Bruders, Klara Knapp geb. Ruster (geb. 22.2.1890) übernahm die Mühle und betrieb sie bis zu seinem Tod am 22.12.1942. Friedrich Knapp († 22.12.1941) war der letzte Müller auf der Bellenmühle. Der Besitz ging auf die Tochter Elsa Maier, geb. Knapp, über 713.

 

Nach den letzten Besitzern nennt man sie auch Knappsche Mühle. Als Kundenmühle war sie bis zum ersten Weltkrieg noch voll in Betrieb. Später kam eine Brennerei hinzu. Einzelne Mahl- und Schrotaufträge wurden auch nach Schließung der Mühle noch bis zum zweiten Weltkrieg entgegengenommen. Die kleine Mühle konnte auch zuvor nur durch die dazugehörige Landwirtschaft überleben 714.

 

Müller auf der Bellenmühle waren:

- vor 1618 von Unbekannt erbaut

- 1650 Anton Schmitt

- 1702-1703 Martin Neubrech(t) († 1703); durch ihn erfolgte der Wiederaufbau der Mühle; °° mit Maria Elisabeth Schmidt, Witwe Neubrech

- 1703 - ++++ Witwe Maria Elisabeth Neubrech geb. Schmidt

- um 1730 - 1772 Johannes *Edinger († 22.2.1773),°° 17.2.1722 mit Anna Barbara Neubrecht; Vater des Peter Edinger

- 1772-1793 Peter Edinger

- 1797 Heinrich May (Schwiegersohn des Peter Edinger

- 1819 Konzession an Heinrich May

- um 1839 Übergang an Adam Knapp aus Pörrbach, dieser sucht 1839 un Heimatrecht in Niederkirchen nach

- 1861 Jacob Knapp

- 19.6.1876 Schenkung von Jakob Knapp an seinen Bruder Adolf Knapp

- ab 1876 Adolf Knapp; auf ihn folgt der Sohn Adolf (2) Knapp

- Adolf (2) Knapp (gefallen 10.12.1916); seine Witwe Klara Ruster heiratet ihren Schwager Friedrich Knapp

- ab 10.12.1916 – 22.12.1942 Klara Ruster Witwe Knapp und Friedrich Knapp († 22.12.1942)

 

Photo:

- Bäcker, Karl: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 296: Bellenmühle Wohnhaus mit Mühlrad (7,12 m Durchmesser). Das Rad trieb einen Mahl- und Schälgang

- Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 297: das alte Wohnhaus der Bellenmühle. Im Vordergrund die Brücke über den Morbach, die 1894 nach einem Hochwasser neu errichtet wurde

 

Literatur/Urkunden:

- Dändliker: Weshalb so viele Wassermühlen in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kaiserslaut­ern 1973, S. 40

- Knecht, Klaus: Bellen- und Büchen- (Bügen-) Mühle in Niederkirchen im 18. Jahrhundert, in: Heimatkalender für die Stadt und den Landkreis Kaiserslautern 1975, S. 91-95

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1154/6: „Böhernmühle in Niederkirchen bei Kaiserslautern, 1727-1789“ ++++klären: ob Bellenmühle oder Bügenmühle +++

- LA Speyer Best. C 23 Nr. 12/3: „Acta betr. die Bellenmühle. 1712-1773“

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis, in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 277 vom 29.11.2000 (Bellenmühle bei Nie­derkirchen)

 

 

- Bügenmühle oder Buchenmühle bei Niederkirchen, Bienmühle:

1800 „Biegenmühle“ 715; 1837 „Bügenmühle“ 716 und der Flurname „auf Biegen …. unten der Mühlteich“, 1754 „obig der Bigen Mühl“. Die Mühle soll 1705 oder 1706 erbaut worden sein 717.

 

Die 1704 erbaute Mühle liegt einige hunderte Meter unterhalb von Niederkirchen am linken Ufer des Odenbachs 718. Der Name 'Bü­genmühle' dürfte auf den dort abgeholzten Buchenwald zurückzuführen sein 719. Die Mühle hieß ursprünglich 'Bienmühle', weil sie auf der Gemarkung „Aus der Bien“ errichtet wurde 720.

 

Die Bügenmühle verdankt ihre Entstehung einem Familienstreit innerhalb der Familie Neubrech von der Bellenmühle. Martin Neu­brech starb bereits 1703; seine Witwe Maria Elisabeth Schmidt führte den Betrieb allein weiter, obwohl sie die Möglichkeit hatte, die Mühle an ihrem im Haus wohnenden Schwager Johann Adam Rauschmeyer (°° 1703 mit NN. Schmidt von der Bellenmühle), einen zugezogenen „Catholischen“ abzugeben. Rauschmeyer verlangte zuviel, nämlich die Übertragung der Mühle zu alleinigem Eigen­tum, während die Geschwister seiner Frau nur bereit waren, ihm die Mühle für 30 fl jährlich zu verpachten. Rauschmeyer war damit nicht zufrieden, und deshalb erbaute er mit herrschaftlicher Genehmigung 1704/05 eine eigene Mühle, die Bien- oder Büchenmühle. Maria Neubrech 721.

 

Um 1704 war Johann Nickel Edinger der Müller auf der Dorfmühle. Kurz nach Errichtung der unterliegenden Bügenmühle kam es zum Streit zwischen dem Müller Edinger von der Dorfmühle und dem Müller Johann Adam Rauschmeyer von der Bügenmühle. Letzterer hatte beim Bau der Bügenmühle das Stauwehr so weit erhöht, daß die im Hinterwasser liegende Dorfmühle durch den Rückstau der Bügenmühle ihre Antriebskraft am Mühlrad verlor. Der Streit zwischen beiden Müllern zog sich 5 Jahre hin. Das Orts­gericht war nicht imstande oder willens, den Fall zu regeln. 1710 wandte sich der Dorfmüller Edinger an das Oberamt Meisenheim. Landfried Wissing kündigte daraufhin an, persönlich eine Ortsbesichtigung durchzuführen. Nun plötzlich war Rauschmeyer bereit einzulenken und reduzierte das Stauwehr auf eine für die Dorfmühle unschädliche Höhe 722.

 

Damit war der Streit beendet. Der Enkel des Dorfmüllers Johann Nickel *Edinger, der Müller Johannes *Edinger erwarb um 1730 die Bellenmühle in Niederkirchen 723.

 

Nach 1725 veräußerte Johann Adam *Rauschmeyer die Bügenmühle an den Heinrich *Zapp vom Holbornerhof und übernahm die Rauschermühle bei Wörsbach 724. Nach dem Tod des Heinrich Zapp verkauften dessen Erben die Mühle und zugehörige Landwirt­schaft an den damaligen Schultheißen von Niederkirchen, Nikolaus Braun, für 400 Gulden; Braun erhielt 1739 einen eigenen Erbbe­standsbrief. Nach Brauns Tod († 1744) veräußerten seine Erben das Anwesen an den Bosenbacher Mühlenbesitzer Peter Müller. Die­ser ließ die Mühle von dem Einwohner in Niederkirchen, Ludwig Clemens bewirtschaften, und verkaufte sie diesem 1746 für 650 Gulden 725.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Mei­senheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die 4te Mühl zu Niederkirchen die Biegen Mühl gennt: [hat] 2 Waßerräder welche einen Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt an Pfacht] 4 Mltr Korn; in diesem Act hat diese Mühl mit vorstehender (s. Dorfmühle Nie­derkirchen) gleiche Bewandtnuß“ 726.

 

Der Verkauf an Braun wie auch der Weiterverkauf an Ludwig Clemens geschah ohne Wissen und Zustimmung der zweibrückischen Regierung. Das pfalz-zweibrückische Oberamt nahm zwar jährlich die Erbpacht entgegen kümmerte sich jedoch nicht um den Eigen­tumswechsel. Dieser wurde erst bekannt, als Clemens 1760 in finanzielle Schwierigkeiten geriet und die Abgaben nicht mehr entrich­ten konnte. Nunmehr wurde das Oberamt Meisenheim aktiv und drohte schließlich mit der Zwangsversteigerung. Daraufhin schrieb Clemens am 10.1.1763 einen Bittbrief und schilderte seine wirtschaftlichen Verhältnisse: Er habe eine sehr schlecht gehende Mühle, eine „Klitsche“, der das Einzugsgebiet fehle, da es den Bauern aus dem nahegelegenen Amt Reipoltskirchen (Hefersweiler, Berzwei­ler und Umgebung, für das pfalz-zweibrückische Niederkirchen nämlich Ausland waren) verboten war, auf der Bügenmühle mahlen zu lassen. Seine Frau und die 6 Kinder litten des öfteren Hunger. Clemens bat um Nachlaß der rückständigen Pacht, wobei hin das bisher so unnachgiebige Oberamt Meisenheim unterstützte. Noch bevor die Regierung in Zweibrücken die Untersuchung des Falles abgeschlossen hatte, floh Clemens mit seiner Familie von der Mühle in das nahegelegene Reipoltskirchen, wo er vor dem Zugriff der Zweibrücker sicher war und bald eine Anstellung als Förster fand 727.

 

Trotz der schlechten wirtschaftlichen Lage der Mühle gelang es dem Oberamt Meisenheim einen Käufer zu finden, der Michael Mat­ternaus (Mattern) hieß und für Mühle und Landwirtschaft 900 Gulden bezahlte 728. Nach Abzug der Schulden von 150 fl erhielt der vor­herige Müller Ludwig Clemens den überschießenden Rest, war jedoch nicht mit dem erzielten Kaufpreis einverstanden. Vom si­cheren „Ausland“ Reipoltskirchen aus versuchte er bei der Zweibrücker Regierung mehr herauszuholen und beantragte, bei den Vor­besitzern Müller und Braun Rückgriff zu nehmen. Das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, das seine ausstehende Pacht erhalten hatte, zeig­te sich von dem Antrag des „Ausländers“ völlig unbeeindruckt 729.

 

Dem neuen Mühlenbesitzer Michael *Mattern wurde Anfang 1764 der Erbbestandsbrief für die Bügenmühle ausgehändigt, jedoch auch für ihn stellte sich der Betrieb als Verlustgeschäft heraus. Bereits 1771 übergab er die Mühle seinem Schwiegersohn, Adam *Edinger (ei­nem Bruder des Bellenmüllers Johannes *Edinger) 730. Am 10.4.1772 wurde der Erbbestandsbrief durch den Herzog von Pfalz-Zwei­brücken beurkundet 731.

 

Zeitweise lebte auch der ehemalige Bellenmüller Johannes *Edinger (geb. 17.11.1700 in Morbach - † 22.2.1773 Bügenmühle) auf der Bügenmühle (Angabe bei der Geburt der Maria Anna ? Elisabetha Edinger, geb. 6.4.1732 732).

 

Der Kaufpreis, den Adam *Edinger an seinen Schwiegervater Michael Mattern bezahlte, betrug 550 Gulden. Auch Adam Edinger, der wie sein Schwiegervater kein gelernter Müller war, schaffte es nicht, die Bügenmühle aus den „roten Zahlen“ herauszuführen. Die Schulden nahmen immer mehr zu, und 1777 sah Edinger keinen anderen Weg mehr, als sich durch Flucht dem Zugriff seiner Gläubiger zu entziehen 733.

 

Die Zweibrücker Regierung versuchte lange Zeit vergeblich, das verlassene und heruntergekommene Anwesen zu versteigern, jedoch schreckte der trostlose Zustand mögliche Interessenten ab. Erst 1782 ersteigerte der 1776 aus Fürfeld/Rheinhessen stammende Jo­hann Nikolaus Weyrich (Sohn des Müllers auf der Thalermühle Fürfeld, Christoph Weyrich) die Bügenmühle. Weyrich war bereits 1776 nach Niederkir­chen gekommen und hatte dort die Dorfmühle gepachtet. Weyrich suchte eine Erbbestandsmühle, konnte sich je­doch lange nicht ent­schließen, die verfallene 'Bügenmühle zu übernehmen. Erst 1782 ersteigerte er diese für 200 fl, begann mit dem Wiederaufbau und behielt gleichzeitig die Dorfmühle als Pächter weiter 734.

 

Trotz erheblicher Rückschläge (Dürrejahre 1782-84, schwerer Eisgang im Winter 1784/85, der beide Mühlen beschädigte) gab Wey­rich nicht auf. Im Januar 1785 wandte er sich an die Landesherrschaft und bat um Genehmigung zur Aufnahme eines Darlehens von 500 fl., um die Mühlen fertigzustellen 735. In diesem Schreiben wies er daraufhin, daß er von dem Assessor Hellermann vom pfalz-zwei­brückischen Oberamt Meisenheim, bis auf Versteigerung verklagt worden war. Dennoch war er nicht bereit, aufzugeben. Die Geneh­migung wurde erteilt, dank der Fürsprache des Freiherrn von Harrant aus Ebernburg, Sitz des übergeordneten Zentralverwal­tung der Grafen von Isenburg. Im Frühjahr 1785 war der 3jährige Wiederaufbau abgeschlossen ) 736.

 

Am 6.7.1785 heißt es in den Contractenprotokollen von Niederkirchen: „... Nicolaus Weyrich, Müllermeister von hier, … wie er we­gen hohen Alters außer Stand seye, seine Haußhaltung fernerhin aufrecht zu halten, dahero er mit seinem Sohn Philipp Jacob folgende Übergabe errichtet und abgeschlossen habe[,] nemlich was seine Mühle, die Bügenmühle genant, betreffen, wie er solche dermalen Erbbeständlich besitze, so wolle er solche …. seinem Sohn Philipp Jacob … überlassen“ 737.

 

Dieser Johann Philipp Weyrich (geb. 1763 Fürfeld) führte die Mühle weiter 738.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird auf der Bügenmühle als Handelsmüller genannt der Jacob Weyrich 739.

 

Die Buchenmühle war noch bis 1968 in Betrieb 740 und im Besitz der Familie Weyrich ist 741. Die Mühle wurde nach dem zweiten Weltkrieg neu eingerichtet 742.

 

Photo:

- Dändliker: Weshalb so viele Wassermühlen in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kaiserslaut­ern 1973, S. 389, Photo von R. Woll

- Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 304: Die Bügenmühle. Die Brücke zur Mühle wurde am 25.7.1881 durch Hoch­wasser zerstört

- Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 305: Der Weg zur Bügenmühle wurde 1887 angelegt und 1926 wesentlich verbes­sert

 

Literatur/Urkunden:

- Knecht, Klaus: Bellen- und Büchen- (Bügen-) Mühle in Niederkirchen im 18. Jahrhundert, in: Heimatkalender für die Stadt und den Landkreis Kaiserslautern 1975, S. 91-95

- LA Speyer Best. C 23 Nr. 12/4-6: „Acta betr. die Bügenmühle. 1704-1772, 1788“

 

 

- Dorfmühle in Niederkirchen, Bauern Mühle:

die zweitälteste Mahlmühle in Niederkirchen war die Dorfmühle im Unterdorf, unmittelbar neben dem von 1552 stammenden Zehnt­haus 743. Die Mühle war bis zum zweiten Weltkrieg in Betrieb. Von der Mühle sind nur noch Reste der Grundmauer neben dem Odenbach vorhanden 744. Die Dorfmühle lag etwa 500m oberhalb der 1704 errichteten Bügenmühle, am un­teren Ortsausgang von Niederkirchen am Odenbach 745.

 

Im Niederkircher Zinßregister von 1633 heißt es: „... gibt die Bauern Mühl alle Jahr 3 Malter Pfacht Korn Lauter Maaß“ 746.

 

Um 1704 war Johann Nickel *Edinger der Müller auf der Dorfmühle. Kurz nach Errichtung der unterliegenden Bügenmühle kam es zum Streit zwischen dem Müller Edinger von der Dorfmühle und dem Müller Johann Adam Rauschmeyer von der Bügenmühle. Letzterer hatte beim Bau der Bügenmühle das Stauwehr so weit erhöht, daß die im Hinterwasser liegende Dorfmühle durch den Rückstau der Bügenmühle ihre Antriebskraft am Mühlrad verlor. Der Streit zwischen beiden Müllern zog sich 5 Jahre hin. Das Orts­gericht war nicht imstande oder willens, den Fall zu regeln. 1710 wandte sich der Dorfmüller Edinger an das Oberamt Meisenheim. Landfried Wissing kündigte daraufhin an, persönlich eine Ortsbesichtigung durchzuführen. Nun plötzlich war Rauschmeyer bereit einzulenken und reduzierte das Stauwehr auf eine für die Dorfmühle unschädliche Höhe 747.

 

Damit war der Streit beendet. Kurz danach übergab Edinger die Mühle an seinen Sohn Conradt Edinger 748. Der Enkel des Dorfmül­lers Johann Nickel Edinger, der Müller Johannes *Edinger erwarb um 1730 die Bellenmühle in Niederkirchen 749 Nach a.A. von Knecht 750 verkaufte Con­radt Edinger, der dem Betrieb der Mühle nicht gewachsen war, die Mühle dem Landwirt Friedrich Wel­ker aus Hefersweiler. Nach dessen Tod übernahm der Sohn, Michael Welker, 1740 die Mühle und erhielt einen herrschaftlichen Erbbe­standsbrief 751.

 

Am 1.9.1740 erteilte die „zweibrückische Rentkammer … namens der Pfalzgräfin Carolina, Obervormünderin, dem Johann Michael *Welcker, derzeitigem Beständer der mit dem rheingräflichen Hause Dhaun gemeinschaftlichen Mühle (al. Dorfmühle) im Dorfe Niederkirchen, Oberamts Meisenheim, der diese Mühle nach dem Tode seines Vaters Georg Friedrich Welcker von den Miterben durch Kauf erworben hatte, wegen genanter Mühle einen Erbbestandsbrief, da er noch keinen auf seinen Namen lautenden hat“ 752.

 

Die Mühle ist im Mühlenbericht des Oberamts Meisenheim von 1743 wie folgt be­schrieben 753: ++weiter++

 

Auch im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Meisenheim gehörte, wie folgt verzeichnet: „Die dritte Mühl allda die Dorff Mühl gennt: [hat] 2 Waßer Räder welche einen Mahl und einen Scheelgang treib.; []zahlt an Pfacht]10 Mltr Frucht; hat keinen Bann, und mahl zu Zeit die Schallodenbacher, Relßberger und Seeler hier selbsten.“ 754

 

Die Mühle kam in den Folgejahren in wirtschaftliche Schwierigkeiten und Johann Michael Welker bat 1758 vergeblich und 1759 nunmehr erfolgreich um Senkung der Erbpacht, unter Hinweis darauf, daß diese bei der Steinmühle niedriger war. Die hierzu von der Herrschaft eingeleitete Untersuchung hatte ergab nun, daß die Pacht der Dorfmühle zu hoch war. Die Differenz zur erniedrigten Pacht wurde den übrigen Müllern auferlegt 755.

 

Am 29.10.1762 erteilt „die zweibrückische Rentkammer … namens des Pfalzgrafen Christian IV. dem Michael *Welcker, Erbbestän­der der mit dem Rheingräfl. Hause Dhaun gemeinschaftlichen Mühle im Dorfe Niederkirchen, Oberamts Meisenheim, welchem ge­nannte Mühle unterm 1. Sept. 1740 in Erbbestand verliehen worden war, wegen dieser Mühle einen neuen Erbbestandsbrief.“ 756

 

Die Dürrejahre bis 1765 brachte alle Niederkirchener Mühle in Schwierigkeiten. 1776 riß ein Hochwasser Teile der Dorfmühle weg. Die herrschaftliche Verwaltung übernahm wegen des großen Schadens einen Teil der Kosten; der vom Müller Michael Welker zu tra­gende Anteil vergrößerte die Schuldenlast noch mehr 757.

 

Nach dem Tod des Johann Michael Welcker († 1768) wird dem gleichnamigen Sohn Johann Michael Welcker, der die Mühle nach erbrechtlicher Regelung mit seinen sechs Geschwistern am 18.7.1775 ein Erbbestandsbrief über die Mühle erteilt 758. Die wirtschaft­liche Lage hatte sich nicht verbessert. 1774 sollte die Dorfmühle versteigert werden. Der Müller Michael Welker konnte die Verstei­gerung vermeiden, nachdem er von dem Kaufmann Feuerle aus Winnweiler ein Darlehen über 1000 Gulden erhielt, wofür als Sicher­heit die Mühle verpfändet wurde. Welcker zog sich 1776 auf die zur Mühle gehörige Landwirtschaft zurück und verpachtete die Mühle an den Müllerssohn Johann Weyrich aus der Thalermühle / Fürfeld ab, den späteren Inhaber der Büchenmühle 759.

 

Am 14.12.1778 erneuert die zweibrückische Rentkammer namens des Pfalzgrafen Carl II. dem Michael Welcker den Erbbestands­brief von 1775 über die Dorfmühle Niederkirchen 760.

 

Nachdem Michael Welker das nach 6jähriger Laufzeit 1780 fällige Darlehen nicht zurückzahlen konnte, flüchtete er mit seiner Fami­lie aus Niederkirchen und wanderte nach Tscherwenka/Batschka. Der geprellte Gläubiger Feuerle verkaufte das Anwesen zunächst für 1200 fl an den Landwirt Johann Pfleger aus Heimkirchen. Das Amt Winnweiler verweigerte jedoch die wegen des bestehenden Erbpacht­rechts erforderliche Zustimmung. Die anschließende Zwangsversteigerung blieb mangels Gebotes erfolglos. Feuerle blieb also auf seinem Pfand­objekt sitzen. Der Pächter Johann Weyrich, der die Mühle bis 1785 betrieb, wechselte auf die Bügenmühle, während der auf der Steinmühle gescheiterte Müller Johannes Stetzenbach (s. Johann Peter *Stetzenbach), die Dorfmühle nun als Pächter übernahm. 1789 machte Stetzenbach dem Ver­pächter Feuerbach das Angebot, ihm die Mühle zu verkaufen. Das gleiche Angebot machte auch der Müller aus Olsbrücken, Johann Frank, der ebenfalls 850 Gulden anbot 761.

 

Am 24.12.1789 verkaufte daraufhin „Franz Vaternaux zu Winnweiler als Bevollmächtigter des Paulin Feuerle zu Wien die diesem ge­hörige in Niederkirchen liegende sogenannte Dorfmühle an dem Müllermeister [Johann] Jacob *Frank von Olsbrück[en] zu 750 fl“. Selbst­schuldnerischer Bürge ist Johann Valentin Frank der Jüngste von Alsenbrück, Sohn des Schultheißen Valentin Frank und Bru­der des Käufers 762.

 

Obwohl Frank Barzahlung in Aussicht stellte, wurde dem zahlungsunfähigen Stetzenbach der Zuschlag durch die herrschaftliche Verwal­tung erteilt. Feuerle beschwerte sich bei seiner zuständigen Herrschaft mit Erfolg. Auf Weisung der pfalz-zweibrückischen Ver­waltung versteigerte das ständige Ortsgericht die den Großteil des zur Mühle gehörenden landwirtschaftlichen Grundbesitzes. Der Versteige­rungserlös erbrachte 1247 Gulden und reichte zur Schuldentilgung aus. Die Mühle kam nicht unter den Hammer und wurde von Stet­zenbach weiter bewirtschaftet 763.

 

In den Folgejahren fehlen die Unterlagen. Am 8.5.1849 erwirbt Peter Kennel aus Kottweiler-Schwanden die Dorfmühle. Er ist mit Karoline Gödtel aus Reichenbach (geb. 14.10.1830) verheiratet 764. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird Peter Kennel in Niederkirchen als Getreidemüller genannt 765.

 

Nach Kennels Tod († 16.8.1880) übernimmt der Sohn Gustav Ken­nel (23.4.1854 - † 20.3.1926) die Mühle. Auf ihn folgt als letzter Dorfmüller der Sohn Rudolf Kennel (15.1.1885 - †29.9.1954) 766.

 

Literatur/Urkunden:

- Knecht, Klaus: Die Dorfmühle zu Niederkirchen im 18. Jahrhundert; in: Heimatkalender für die Stadt und den Landkreis Kaisers­lautern 1976, S. 105-109

- LA Speyer Best. C 23 Nr. 12/1-2: „Acta betr. Die erbbeständliche Dorfmühle 1.7.1705-1776, Teil 2: 1789-1793“

 

 

- Niederkircher Mühle oberhalb des Dorfes; auch Steinmühle:

die Anfang des 17. Jh. erbaute Steinmühle liegt vor dem seinerzeit östlichen Dorfausgang am Stein- oder Gelbach. Der Mühlbach verläuft so, daß er außer vom Gelbach auch noch von dem Wasser des nördlich liegenden Ölsbergs (Ölsgraben) gespeist wird. Trotz­dem herrschte immer wieder vor dem großen Herbstregen Wassermangel, wie der ehemalige Besitzer Knecht gerichtete 767. Ihren Namen hat die Steinmühle von dem an der Mühle vorbeifließenden östlich von Heimkirchen in der Nähe des Steinkopfes (430 m) entspringenden Steinbachs 768.

 

Ab 1718 war neben der Mahlmühle auch eine Ölmühle in Betrieb 769. 1740 erwarb Jakob Stetzenbach das gesamte Anwesen. Er er­hielt am 1.9.1740 einen Erbbestandsbrief über die Mühle. Sein Sohn, Johann Peter Stetzenbach konnte die Mühle nicht halten und verkaufte sie für 900 fl an den Lehensmüller Daniel Knecht, dessen Vorfahren nach 1650 aus St. Julian nach Niederkirchen gekom­men waren 770.

 

Die Mühle ist im Mühlenbericht des Oberamts Meisenheim von 1743 wie folgt beschrieben 771: “liegt am Steinbach zwischen Heim­kirchen und Niederkirchen, hat 2 Wasserräder für 1 Mahl- und 1 Schälgang; kein Bann; gibt 1 Ma. Korn als Pacht. Hat Mahlgäste aus Niederkirchen, Schallodenbach, Dörrmoschel..

 

Am 29.4.1749 heiratet in Niederkirchen die Maria Christina Stutzenberger aus der Steinmühle den Johann Jacob Foß 772.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Mei­senheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Zweyte Mühl zu Niederkirchen oberhalb dem Dorf zwischen Hennkirch (Anm.: Heim­kirchen) und Niederkirchen gel: [hat] 2 Waßer Räder wovon das eine einen Mahlgang und das andere eine Ohligmühl treibt. [Zahlt an Pfacht] 1 ½ Mltr Korn; hat keinen Bann, jedoch mahl die Schallodenbach, Dörrmo­schler und die Churpf: aus dem Amt Rocken­hausen allhier.“ 773

 

Am 3.2.1767„hat der ehrsame Danyel *'Knecht Miller Meister alß damahliger Ohl Schläger von Meisenheim eine Mahl und Ohl Mühle von Petter Stetzenbach alhier“ für 900 fl und 9 ½ fl Trinkgeld gekauft 774.

 

1785 übergab Daniel *Knecht die Mühle an seinen Sohn Philipp Jakob Knecht, der sie seinerseits mit Urkunde vom 25.7.1812 die Mühle an seinen Sohn Daniel (2) Knecht übergab. Etwa 1860 übernahm der älteste Sohn von Daniel(2) Knecht, Jakob Knecht die Mühle. Die Gebäude brannten 1871 ab. Die Familie wurde für einige Zeit von dem Nachbarn Klein aufgenommen, und die Mühle wieder aufgebaut und in der Antriebskraft erweitert. Die Genehmigung für ein größeres Mühlrad wurde am 25.1.1872 erteilt. 1895 übernahm der Sohn Wilhelm Knecht die Mühle. Dieser verstarb bereits 1914 im Alter von 49 Jahren. Das bedeutete das vorläufige Ende der Mühle, da sein Sohn erst 9 Jahre alt war. Der Mühlenbetrieb wurde erst 1930, zunächst durch einen Pächter, ab 1934 durch die Familie Knecht wieder aufgenommen. 1935 wurde das Wasserrad durch eine Turbine ersetzt und ein zweiter Walzenstuhl einge­baut. Der Mühlenbetrieb wurde 1947/48 in das frühere landwirtschaftliche Gebäude verlegt. In der Nacht vom 27. auf den 28.9.1961 wurde die Mühle durch Brand vernichtet 775.

 

Die Steinmühle mit einem Wasserrad von 8 m Durchmesser war noch bis 1962 in Betrieb und wurde bei deinem Brand im Jahre 1962 vernichtet 776.

 

Photo:

- Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 301: Die Steinmühle mit angrenzenden Wirtschaftsgebäuden

- Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 302: Steinmühle. Das Wohngebäude mit der Mühleneinrichtung. Eine hölzerne Wasserrinne führte das Wasser vom Steinbach über einen kleineren Weiher auf das an dem Giebel angebrachte Mühlrad

 

Literatur/Urkunden:

- Knecht, Klaus: Die Steinmühle in Niederkirchen, in: Heimatkalender für Stadt und Landkreis Kaiserslautern 1974, 69-72

- LA Speyer Best. C 23 Nr. 12/7: „Acta betr. die Steinmühle, 1717-1767“

 

 

 

 

 

Niederlabach, auch Niederlauppach:

s. Knopp-Labach, Knopper Mühle

 

Wüstung südöstlich von Knopp-Labach OT Labach; nach Tilemann Stellas Karte lag die Wüstung an Stelle der heutigen Knopper­mühle 777. Die Mühle war sickingisch; die Niederlabacher Mühle ist ca. zwischen 1620 und 1630 eingegangen, an ihrer Stelle wurde zwischen 1720 und 1730 die *Knopper Mühle errichtet (s. dort) 778.

 

 

 

 

 

Niedermodern / Elsaß:

das Dorf, in dem im 8./9. Jh. die Abtei Weißenburg reich begütert war, wurde von König Adolf von Nassau an die Herren von Ochsenstein verliehen. Im 14. Jh mußten diese den Besitz mit den Herren von Lichtenberg teilen. 1454 wurden diese Alleinbesitzer, nachdem Jörg von Ochsenstein den Ort abtreten mußte, um sich aus der lichtenbergischen Gefangenschaft zu läsen.. Bei der lichtenbergischen Erbteilung von 1480 kam Niedermodern an die Grafschaft Hanau-Lichtenberg und mit dieser 1736 an Hessen Darmstadt, wo es bis zur Französischen Revolution verblieb 779.

 

Mühlen:

Das Kloster Weißenburg besaß „De Matra“ eine Mühle, die im Liber Possessionum Wizenburgensis von 1280 genannt ist 780.

 

 

 

 

 

Niedermohr:

s. auch OT *Schrollbach

 

VG Ramstein-Miesenbach, Lk Kaiserslautern; ca. 30 km nordwestlich von Kaiserslautern, bei Glan-Münchweiler gelegen; Ortsteile der Gemeinde sind Niedermohr, Kirchmohr, Schrollbach und Reuschbach. Die heutige Gemeinde entstand am 7. Juni 1969 durch die Vereinigung der bis dahin selbständigen Gemeinden Niedermohr, Reuschbach und Schrollbach. Das ursprüngliche Dorf Niedermohr war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Kaiserslautern.

 

Mühlen:

- Mühle zu Niedermohr:

eine Mühle zu Niedermohr gehörte schon 1528 zur Deutschordenskommende Einsiedel. Am 11.11.1526 erfolgt die Rechnungslegung der Deutschordenskommende Einsiedel für das Wirtschaftsjahr 1525/26. Darin ist u.a. unter Nr. 26 (Naturaleinnahmen) aufgeführt: „8 Malter von dem hoeff zu Nyder Moer und van der muelen...“ 781.

 

Am 11.11.1528 erfolgt die Rechnungslegung der Deutschordenskommende Einsiedel für das Wirtschaftsjahr 1527/28. Darin ist u.a. unter Nr. 31 (Naturaleinnahmen) aufgeführt: „8 Malter zue Nieder More von dem hoffe und der muellen ...“ 782.

 

Vor 1724 war Johannes *Nicolai als Müller in Niedermohr 783, auch als „Jo­hannes Nickloß“ bezeichnet 784. Am 5.7.1711 ist der Müller zu Niedermohr, Johann Nicklaus als Pate in der ref. Kirche in Miesau bei der Taufe des Johann Georg Schütz aus Elschbach 785.

 

In der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “hat Theobald *Nicolas von sei­nem Großvater ererbt, welcher selbige ungefähr 1699 erbaut haben soll, hat 2 Mahlgänge, gibt jährlich 2 Malter Korn als Pacht.” 786.

 

Müller in Niedermohr war vor 1746 der Johann Nickel *Ullrich, der spätere Müller auf der Mahlmühle in Wiesbach (°° Maria Catha­rina Müller (geb. 7.10.1717 Wiesbach; Tochter des Müllers in Wiesbach, Johann Abraham *Müller und der ), Schwester des Müllers in Wiesbach, Johann Peter *Müller 787.

 

Literatur/Urkunden:

- Paul: Niedermohrs Mühle: ein Stück Geschichte; in: Rheinpfalz, Kaiserslautern v. 9.1.1978

 

 

 

 

 

Niedermoschel:

VG Alsenz-Obermoschel, Lk Donnersbergkreis; westlich liegt Obermoschel, südöstlich Alsenz.

 

Ortsherren waren die Herren von Lewenstein (Löwenstein) als Lehensleute der Grafen von Veldenz, nach deren Aussterben in männ­licher Linie seit 1444 die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken, die nach dem Aussterben der Löwensteiner 1668 Niedermoschel wieder an sich zogen (Unteramt Landsberg); danach bis 1792 pfalz-zweibrückisch 788.

 

 

Mühlen:

- Daubhausmühle:

s. Daubhausmühle Alsenz

 

 

- Katzenbuckler Mühle:

war Lohmühle und zeitweise Mahlmühle; zwischen 1757 bis 1789 urkundlich erwähnt. 1757 erhielt Johann Michael Bastian (Rotger­ber aus Stromberg) die Erlaubnis, unterhalb von Niedermoschel, eine Lohmühle zu erbauen. 1758 bereits zusätzlich um Erlaubnis ge­beten, zur Mahlmühle zu erweitert. Die Mühle ging sehr schlecht und konnte im Winter nicht betrieben werden und jährlich entstan­den hohe Wasserschäden am Gebäude, Graben und an der Straße. Ab 1780 wird Philipp Hage als Besitzer genannt. Weiterhin sehr schlechter Ertrag.1788 heißt es: „Wenn eine elende und erbärmliche Mühle im Lande ist, so ist es gewiß die Katzenbuckler Mühle ...“ Am 14.8.1789 mute die Mühle versteigert werden und wird fortan nicht mehr als Mühle bezeichnet 789.

 

Literatur/Urkunden:

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in alphabetischer Ordnung), Nr. 188. Niedermoschel. Katzenbuckler Mühle. Bd. I: 1757-1784 Bd. II: 1789/90

 

 

- Lohmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in alphabetischer Ordnung), Nr. 189. Niedermoschel. Lohmühle 1745-1788

 

 

- Walkmühle:

die Konzession zur Errichtung der Walkmühle wurde 1583 erteilt

 

Literatur/Urkunden zur Walkmühle:

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in alphabetischer Ordnung), Nr. 187. Niedermoschel. Konzession einer Walkmühle 1583

 

 

 

 

 

Niederotterbach:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; nördlich von Steinfeld/Südpfalz; gehörte zum pfalz-zweibrückischen Amt Barbelroth 790.

 

Die zur Herrschaft "Gemeinschaft Guttenberg" gehörigen Ortschaften teilten sich in die Obere und Untere Gemeinschaft. Die Obere Gemeinschaft umfaßte das untergegangene Dörfchen Guttenberg und die Dörfer Oberotterbach, Dörrenbach, Rechtenbach, Mundorf, Harwerden und . Zur Unteren Gemeinschaft gehörten Minfeld, Kandel, Höfen, Minderslachen, Freckenfeld, Vollmersweiler und Nie­derotterbach. Aufgrund des Austauschs der kurpfälzischen Ämter Selz und Hagenbach, die 1768 an Pfalz-Zweibrücken fielen, wurde das Amt Guttenberg in Minfeld zu einem pfalz-zweibrückischen Oberamt erhöht und demselben diese eingetauschten Ämter unterge­ordnet 791.

 

Mühlen:

- Weidelmühle:

zum Ort Niederotterbach gehörte die 1/2 Std nordwestlich auf der Otterbach gelegene, früher der Krone von Frankreich gehörende Weidelmühle 792.

 

Am 16.12.1765 werden Wendelin Pfeiffer, Müller in Niederotterbach und seine Ehefrau Anna Katharina geb. Hill als Paten in Obe­rotterbach bei der Taufe des Johannes Wendelin Hier erwähnt 793.

 

Nachfolger war wohl ++++prüfen++++ der Müller Johann Anthon Neumann (geb. um 1740 in Boreth/Amt Rheinfels - ++++; °° am 27.2.1775 Freckenfeld mit Anna Catharina Schneider [29.1.1737 Freckenfeld - † 22.11.1791 Niederotterbach, °° I mit Johann Nico­laus Thürwächter, † 5.2.1774 Freckenfeld; Tochter von Johann Adam Schneider und Catharina Margaretha Apfel). Seine Tochter Ma­ria Catharina Neumann (9.1.1777 Niederotterbach - † 12.4.1817 Niederotterbach) °° um 1810 in Niederotterbach den Müller Philipp Jakob *Voßelmann 794. Sie bringt offensichtlich die Weidelmühle mit in die Ehe ++++prüfen++++.

 

Um 1819 (err.) bis 1835 war Philipp Jakob *Voßelmann (18.12.1775 Vollmersweiler - † 10.4.1835 Niederotterbach) der Müller auf der Weidelmühle in Niederotterbach; °° II 14.9.1819 in Niederotterbach mit Maria Elisabetha Klein (27.10.1795 Dierbach - † 15.2.­1877 Niederotterbach; Tochter des Ackermanns und Bürgermeister in Dierbach Johann Jakob Klein [1751 Kapellen - † 15.11.1813 Dierbach] und °° II 31.7.1792 in Erlenbach mit Eva Elisabetha Nauerth [wahrscheinlich, Lücke im Kirchenbuch am 22.9.1771 Erlen­bach - † 26.4.1818] 795.

 

Seine Witwe Maria Elisabeth Klein °° II am 10.12.1837 Niederotterbach mit dem Müller Georg Jakob Koch (1.6.1799 Heuchelheim - † 15.3.1883 Niederotterbach), Müller auf der Weidelmühle Niederotterbach 796.

 

Literatur/Urkunden:

- Endres, Anna: Die Weidelmühle bei Niederotterbach; in: Südpfalzkurier. - 5 = 101. 1986, Woche 24, 3-5.. - 1986.

 

 

 

 

 

Niederrödern/Elsaß:

Niederrœdern (deutsch Niederrödern, elsässisch Nider'reddere) ist eine Gemeinde im Elsass. Sie liegt im Département Bas-Rhin hart nördlich des Hagenauer Forstes, östlich von Hatten. Der Name des Ortes leitet sich wohl vom lateinischen „radere“ ab, was darauf hindeutet, dass zur Zeit der römischen Besatzung dort Wälder abgeholzt wurden. Aus dieser Zeit zeugen noch einige Fundstücke, wie Münzen und Graburnen, die auf dem Gemeindegebiet gefunden wurden. Im Mittelalter gehörte der Ort gehörte lange Zeit zum Klo­ster Seltz, das Adelheid von Burgund, die Frau von Kaiser Otto I 993 gründete, nachdem sie den Besitz, der bald unter dem Namen „Adelheids Eigen“ bekannt war, von ihrem Mann zum Geschenk erhalten hatte. Um diese Zeit datiert wohl auch die Entstehung der ersten Siedlung. Der Name Rotheren erschien erstmals 1084 in einem Dokument zur Erhebung des Zehnten. 1255 erbaute Rüdiger von Rüdern im Ort das erste Schloss der Herren von Fleckenstein. In den Folgejahren wurde der Ort unter den Namen „Rüdern“ (1371), „Niederrüdern“ (1442) und „Rödern“ (1700) erwähnt 797.

 

Nach dem Aussterben der Herren von Fleckenstein 1720 kam das Dorf an ++++weiterbearbeiten+++

 

Mühlen:

am Südwestrand des Dorfes gibt noch heute die Rue du Moulin.

 

Im ältesten Kirchenbuch der reformierten Gemeinden Hunspach, Hoffen und Ingolsheim ist am 28.5.1700 die Hochzeit des Müllers zu Niederrödern, Abraham König eingetragen. Dort heißt es: „Die 28 May copulati in der Kirche zu Hofen Abraham König p.t Mül­ler zu Niderröders Abraham Königs Bürgers zu Byschweiler ehelicher Sohn, mit Maria Barbara [,] Jacob Weymans [,] Bürgers zu Hofen eheliche Tochter“ 798.

 

 

 

 

 

Niedersimpten:

heute Stadtteil von Pirmasens, Lk Südwestpfalz; gehörte zum Amt Lemberg der Grafen von Hanau-Lichtenberg; ab 1736 im Erbgang zu Hessen-Darmstadt

 

Mühlen:

1657, 1658 und auch 1659 wird als Müller in „Simpten“ der Diebold *Faul erwähnt 799.

 

 

 

 

 

Niederstaufenbach:

VG Altenglan, Lk Kusel; an der Westpfalz zwischen Lauter und Glan gelegen; am Reichenbach; das Dorf gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, während das südlich gelegene Nachbardorf Oberstaufenbach kurpfälzisch war 800.

 

Mühlen:

- Niederstaufenbacher Mühle:

in der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt 801: “Die Niederstaufenbacher Mühle liegt am Reichenbach, der bei Altenglan in den Glan mündet. 2 oberschlächtige Wasserräder. Phil­ipp Kempler ist Erbbeständer, hat noch keinen Erbbestands­brief, gibt 2 Ma. Korn und ebensoviel Hafer als Pacht.“ 802. Weiter heißt es: „Ist in einem sehr schlechten Zustand, in dem nicht anderst geglaubet, alß wolle sie bey meinem Daseyn über einem Haupt einfal­len.“ 803.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörige Mühle unter lfd. Nr. 5 wie folgt beschrieben: „ Die Niederstaufenbacher Mühl [hat] 2 Waßerräder welche 2 Mahlgang treib; [zahlt an Pfacht] 2 Mltr Korn, 2 Mltr Habern; die Niederstaufenbacher Mahl daselbsten und getrauet sich Malter 30 jährl: 30 biß 40 Mahlgäst zu befördern.“ 804

 

Um 1781 war der NN. *Siebers als Müller auf der Niederstaufenbacher Mühle 805.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1172 2: „Erbbestandsmühle zu Niederstaufenbach, 1602-1781“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1172/5: „In Sachen des Müllers Johann Siebers von Staufenbach ./. die Gemeinde Niederstaufenbach, eines durch den Wald Hertle ziehenden Mühlenweg betr., 1781-1784“

 

 

 

 

 

Niedersteinbach/Elsaß:

Kanton Wissembourg, Département Bas-Rhin; westlich von Lembach im Steinbachtal, nahe der Grenze nach Deutschland gelegen; gehörte zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg.

 

Mühlen:

am 22.6.1716 wurde in Niedersteinbach geboren und am 25.6.1716 in der ev. Kirche in Lembach getauft die Susanna Maria Süß, Tochter des Hanß Jacob Süß, „Müller allda“ und der Anna +++ Gerwein++++prüfen+++ 806.

 

- Sägemühle Niedersteinbach:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau Lichtenberg) Nr. 4229: Weigerung der Obersteinbacher Fuhrleute, im Rahmen der Frohn­den, die zur Reparierung des Wörther [Anm.: Woerth sous Forêt] Schlosses erforderlichen Hölzer in die Niedersteinbacher Sägmühle zu fahren, 1751

 

 

 

 

 

Niederweidenthal:

s. das heutige Vorderweidenthal 807

 

 

 

 

 

Nieder-Wiesen / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms; im oberen Wiesbachtal am südlichen Rand des Landkreises, nahe zur Nordpfalz gelegen.

 

Vielleicht kann die Nennung „Wisia“ von 772/773 im Lorscher codex auf Nieder-Wiesen bezogen werden. Der Namenszusatz „Nie­der“ kam zur Unterscheidung von gleichlautenden Ortsnamen, z.B. 1494 in der Form „Nydder Wissen“ hinzu. 1375 verpfändete Rau­graf Philipp II. von Neu-Bamberg das dorf an Dietrich von Morsheim. 1397 gelangte es vermutlich durch Heirat an die Herren von Daun-Oberstein. Über weitere Rechte verfügten daneben die Grafen von Virneburg und die Herren von Falkenstein. Ab Mitte des 15. Jh. erscheinen auch die Herren von Gundheim als Ortsherren. 1494 verkaufte Philipp von Gundheim das halbe Dorf an den Alzeyer Burggrafen Johann von Morsheim. Ab dem frühen 15. Jh. erlangten die Morsheimer die Ortsherrschaft, offenbar in Lehensabhängig­keit von den Daun-Obersteinern, inzwischen auch Herren von Falkenstein. Nieder-Wiesen fiel Mitte des 17. Jh. an die von Steinkal­lenfels und dann an die von Hunolstein 808.

 

1815 zählte Nieder-Wiesen 467 Einwohner, 1830 dann 550 Personen, darunter 91 Juden, in 66 Wohnhäusern, 2011 zählte das Dorf 616 Einwohner 809.

 

 

Mühlen:

- Neumühle:

die Mühle des 18. Jh. durch die Freiherren von Hunolstein nördlich des Dorfes am Wiesbach am Waldrand errichtet und im 19. Jh. ausgebaut. Nach Brand 1900 Neubau von 1903 und weiter in Betrieb bis in die 1930er Jahre 810.

 

Mühlen- und Wohngebäude in spätklassizistischen Formen, am Oberlichtportal zum Wohnteil im Sturz bezeichnet PH. Bastian 1903. Am Mühlentrakt barocker Reliefstein mit Allianzwappen der Hunolsteiner und teilverwitterter Inschrift: 17(...?) IST DIESE MVHL VON / SOPHI(?) ELISABETHA WITTIB / VON HUNELSTEIN GEBOR[N] / (…) VON HOLTZHAVSEN E(...) / ERBAVET WORD[EN]. Darüber verwitterter Ofenstein, bez. 17(...?). Die Mühlentechnik (Welle um 2004) erneuert und Mühlkanal intakt erhal­ten. Die Oberlichttür an der Scheine ist bez. 18 HE 41 [= Heinrich Eicher]. In der Südmauer des südlichen Wirtschaftsgebäudes die Inschrift 18 HE 37 [= Heinrich Eicher] 811.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 305

 

 

- Schniftenberger Mühle:

s. Kriegsfeld

 

 

- Weißensteiner Mühle:

s. Wendelsheim

 

 

 

 

 

Niederwürzbach / Saarland:

bei St. Ingbert; war zunächst veldenzisch, dann pfalz-zweibrückisch (arg. ex. LA Speyer, Zweibr. Landschreiberei-Rechnung 812); im 18. Jh. dann zur Grafschaft von der Leyen, Amt Blieskastel 813.

 

Mühlen:

nahe bei Hassel; die Hasseler Mühle (s. Hassel) lag zwischen Niederwürzbach und Hassel weshalb die Zuordnung der Mühle schwie­rig ist.

 

Zu Würzbach hatte Graf Heinrich von Veldenz 1362 dem Heinrich von Vinstingen den Rückerswoog mit der Mühle abgekauft und seine Söhne 1387 solche gemeinschaftlich zu besitzen sich verpflichteten 814. An dem Rückerswoog lag u.a. die Schaller'sche Mühle 815.

 

1542 wird die Mühle zu Würzbach an Hans Müller aus dem benachbarten Lautzkirchen verpachtet 816. Bei der Türkenschatzung 1566 wird in Niederwürzbach genannt der Haupert Beltz[,] Müller, geschatzt mit 1 Gld. 817. 1572 verleiht A. von Bitsch seine Mahl­mühle zu Würzbach an Jakob und Lorenzen von Lautzkirchen und deren Erben 818.

 

Um 1689 war der Tiroler Immigrant Heinrich *Ackermann herrschaftlicher Müller zu Niederwürzbach 819.

 

1793 kam es zur Übertragung der Mühle in Niederwürzbach auf die Reichsgräfin Marianne von der Leyen 820. Bei der Niederwürz­bacher Mühle lagen herrschaftliche leyensche Güter 821, bzw. 1792 wurde die Mühle zu Niederwürzbach auf die Reichsgräfin Mari­anne von der Leyer bei einer innerfamiliären Regelung übertragen 822.

 

Im „Wochenblatt für den Königlich-Bayerischen Gerichtsbezirk Zweibrücken“ Nr. 33 vom 18.3.1853 heißt es: „Dienstag den 5. April … wird die Schaller'sche Mahlmühle mit Oeconomiegebäuden …, gelegen zu Niederwürzbach …. versteigert.“ 823

 

1858 wurde der Müller Joseph Dahlem aus Niederwürzbach als Geschworener am Assisengericht Zweibrücken ernannt 824. 1865 wird Johann Dahlem als Gutsbesitzer und Müller in Niederwürzbach genannt 825.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Saarbrücken Best. vdL Nr. 2005 U: Von Braubacher Pachtbrief über die Mühle zu Würzbach an Hans Müller von Lautzkirchen, 1542

- LA Saarbrücken Best. vdL Nr. 1874 U: „A. von Bitsch verleiht seine Mahlmühle zu Würzbach an Jakob und Lorenzen von Lautz­kirchen und ihre Erben“, 1572

- LHA Koblenz, Archiv von der Leyen Best. 48, Nr. 3168: Verpflichtung des Johann Adam Joli aus Niederwürzbach als Aufseher der Gärten und Güter bei der Niederwürzbacher Mühle, 1783

- Ostrowitzki, Anja: Inventar der Akten und Amtsbücher von der Leyen, a.a.O., S. 288

 

 

- Rittersmühle:

am Würzbach gelegen, Gemarkung Ommersheim 826.

 

Am 22.6.1709 verkaufte der Kaspar Amann aus Niederwürzbach die Rittermühle in Niederwürzbach an den aus Burgalben (von der Wadgasser Klostermühle in Burgalben) stammenden Müller Jakob *Hauck 827.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Saarbrücken Best. LRA.IKB 1505: „Regulierung des Wasserstandes an der Rittersmühle (Ommersheim) und der Niederwürzba­cher Mühle“

 

 

 

 

 

Niefernheim:

OT von der Gemeinde Zellertal, Lk Donnersbergkreis; im Zellertal an der Pfrimm gelegen

 

Das Dorf Niefernheim wurde 1400 von Graf Friedrich VIII. von Leiningen-Dagsburg zusammen mit den von der Abtei Hornbach le­hensrührigen Orten Zell, Harxheim, Ottersheim und Immesheim an den Burggrafen Salzkorn zu Alzey verpfändet 828. Einst Hornba­cher Lehen der Grafen von Leiningen und seit 1481 kurpfälzisch, ist seine Ge­schichte eng mit der der Nachbarorte Zell (das dortige Stift hatte seit dem 11. Jh. den Zehnten inne) und Harxheim verknüpft 829.

 

Mühlen:

- Reitzmühle, Reitzenmühle:

heute Anwesen Brückenstraße 7; sie lag an der Pfrimmbrücke unterhalb des Ortes; 1835 ist die Ölmühle des Jakob Baum erwähnt 830.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 heißt es 831: „Baum, Gebr. Die Gesellschaft bezweckt den Betrieb einer Mühle mit Handelsgeschäft, wurde im Juni 1835, Mit dem Sitze Niefernheim, durch die Inhaber Johann und Jacob Baum, beide in Niefernheim, gegründet“.

 

Aber bereits 1864 wird im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird genannt der Handelsmüller in Niefernheim Jacob Weber 832.

 

Am 26.2.1872 läßt der Müller Jacob *Weber „seine unterhalb Niefernheim an der Pfrimm gelegene Mühle mit 2 Mahlgängen und 1 Schälgang, Wohnhaus, Stallungen, Garten, Acker- und Wiesenland“ freihändig versteigern 833.

 

++++klären: die Versteigerung klappte wohl nicht, denn bereits 1873 versuchte „Fräulein Katharina Weber“ die Mühle zu verstei­gern++++

 

Am 8.10.1873 ließ „Fräulein Katharina Weber, ohne Gewerb, allda wohnhaft“ die Reitzmühle versteigern, u.a. „Plan-Nro. 263, 264, ein Wohnhaus mit Mahlmühle mit zwei Mahlgängen, einem Schälgange mit Schwingmühle, Stallung, Schweinställen, Hofraum, Gar­ten, Ackerfeld, die sogenannte Reitzmühle, 58 Dec. Fläche“ und zugehörigen weiteren Grundstücken 834.

 

 

 

 

 

Nierstein / Rheinhessen:

s. auch OT *Schwabsburg

 

VG Nierstein-Oppenheim, Lk Mainz-Bingen; die Weingemeinde Nierstein liegt am linken Rheinufer zwischen Mainz und Oppen­heim, wo die Ausläufer des Rheinhessischen Hügellandes zum Strom hin abfallen.

 

Es bestand hier bereits römische Besiedlung; es ist davon auszugehen, daß schon im 6. Jh. eine fränkische Siedlung vorhanden war. Wohl gehörte anfangs die ganze Gemarkung zum Königsgut. 742 wurden die „Bergkirche“ und auch der Fiskalzehnte von dem frän­kischen Hausmeier Karlmann dem Bistum Würzburg geschenkt, was Kaiser Ludwig der Fromme 822 bestätigte. 994 wurde der kö­nigliche Fronhof („curtis Nierstein“) samt der Kirche dem Mainzer Erzbischof übergeben. Aber noch bis 1038 urkundeten hier die Könige. Besitzübertragungen an das Kölner St. Ursulastift (vor 922), das Aachener Pfalzstift (1000) und Stift St. Wido in Speyer (1059) sprechen für die allmähliche Auflösung dieses Reichsgutes. Ab dem frühen 13. Jh. wurde das Dorf Nierstein von dem zur Stadt erhobenen Oppenheim als Zentralort des Reichsgutsbezirks abgelöst. In der Folge läßt sich hier bedeutender bolandischer und Hohenfelser Besitz ausmachen. Auch finden die Herren von Münzenberg als Vögte, die Hohenfelser als Zehntherren Erwähnung. Das Reichsdorf genoß Privilegien, die bis in die Neuzeit immer wieder Bestätigung fanden. 1298 begannen die Verpfändungen des Reichsgutsbezirks, zunächst an die Grafen von Katzenellenbogen, 1315-1354 an den Mainzer Erzbischof, ab 1356 an die Stadt Mainz und zuletzt 1375 an die Kurpfalz. Letztere Pfandschaft währte dauerhaft, so daß der pfälzische Kurfürst in die Rechte des Königs als Ortsherr eintrat 835.

 

Mühlen:

1784 werden drei Mahlmühlen in Nierstein genannt 836.

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Hauptstaatsarchiv Best. G 31 B, 94/13: Verpachtung der früher dem Johannes Lichtenberger gehörigen Mühle bei Nierstein +++klären: welche Mühle?+++

 

 

- Altmühle:

am 24.5.1440 wird urkundlich genannt der“Henne zu der alten Mulen“; °° mit Else NN.; dieser nimmt ein Darlehen von den Vicarien des Katharinenstifts in Oppenheim über 32 fl. bei einem Zins von 1 1/2 fl u. 3 Schilling auf 837.

 

- Kreuzmühle:

Mühlgasse 33, ao 1715 südlich des Bachs erbaut 838.

 

 

- Rheingässer Mühle:

heute Anwesen Rheinstraße 22; am Mühlgraben gelegen und im 19. Jh. erwähnt 839. 1717 als Erbbestandsmühle im Besitz der Grafen von Schönborn verfügt, der jetzt verfüllte Mühlteich wur­de ursprünglich vom Flügelbach gespeist. Heute nur noch das Wohnhaus der früheren Mühle vorhanden 840.

 

 

- Riedmühle:

von der Riedmühle westlich des Ortes ist 1474 die Rede 841.

 

 

- Schiffsmühlen:

1474 ist von drei Schiffsmühlen im Rhein die Rede 842

 

 

 

 

 

Nohfelden, Dorf und Amt / Saarland:

Lk St. Wendel; zur Gemeinde Nohfelden gehören die Ortsteile Bosen-Eckelhausen, Eisen, Eiweiler, Gonnesweiler, Mosberg-Rich­berg, Neunkirchen/Nahe, Nohfelden, Selbach, Sötern, Türkismühle, Walhausen und Wolfersweiler.

 

Das Amt Nohfelden gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken.Es wurde auch als „Gericht Wolfersweiler“ bezeichnet. Es umfaßte die Ämter Nohfelden und Berschweiler [auch als „Rohrbacher Pfleg“ bezeichnet], sowie die Pflege Achtelsbach 843.

 

Die Bevölkerung im Amt Nohfelden bestand 1677 aus 345 Familien mit 2070 Personen. Seit der Neuregelung im Wiener Kongreß gehörte das Amt Nohfelden ab 16.4.1817 zum Fürstentum Birkenfeld, das Teil des Herzogtums (später Großherzogtum und ab 1919 Freistaat) Oldenburg war 844.

 

Mühlen:

in einer Aufstellung vom 26.10.1742, erstellt von NN. Mandt und an Amtskeller Ernst Franz *Hauth „remittirt“ sind folgende 4 Müh­len verzeichnet 845: „... Hiebey folgen 4 Reverse über die außgestellte Mühlenbestände von denen Beständern unterschrieben ad acta, nehml:

von Wilhelm Werkhäußer und seiner Frau über die hießige Mühle [Anm.: s. Mahlmühle Nohfelden]

denen Sägmüllern über ihre Sägmühle auf der Traun bei der Brandmühle [s. Traunen]

Wilhelm Schmid, dermahlen zu Eißen , von der Wolfersweyler Mühle, und dann

von Michel Lützenberger et Consorten von der Sägmühl unten an Ellweyler“

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 846 werden 14 Mühlen beschreiben, die zum pfalz-zweibrücki­schen Amt Nohfelden gehören:

Gundesweiler Mühl (s. Gonnesweiler/Saarland)

Nohfelder Mühl

Trauner Mühl

Brand Mühle (s. Traunen)

Ellweiler Mühl

Neubrücker Mühle

Laurentius Mühle Wolfersweiler

Wolfersweiler Dorf Mühl

Steeger Mühle in Asweiler / Saarland

Eitzweiler Mühle

Gebweiler Mühle (s. Gehweiler / Saarland)

Hirsteiner Mühle

Selbach, Mühle am Söllerbach

Ellweiler: Pletschmühle auf der Traun unten an Ellweiler

 

 

Literatur/Urkunden, allgemein:

- LA Speyer Best. X 53 lfd. Nr. 7: „Erbbeständnisbeschreibung der Hofgüter und Mühlen im Fürstentum Zweibrücken 1629 (Amt Nohfelden, Gemeinschaft Guttenberg, Schaffnei Wörschweiler, Kloster Disibodenberg) = Original Kirchenschaffneiarchiv Zwei­brücken IV. 1220

- LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 96-98: Mühlen im Nohfelder Amt

 

 

- Achatschleifmühle:

um die Mitte des 18. Jh. wurden im Zeitalter des Merkantilismus im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken große Anstrengungen unternom­men, eine staatliche Schmuckstein-Manufaktur aufzubauen, die die Macht und den Wohlstand des Landesherrn verstärken sollte. Die Grundlage bildeten ieL. Die zahlreichen Fundorte von Achaten und ihnen verwandter Halbedelsteine im Raum Baumholder. Um Baumholder lag das weitaus bedeutendste Vorkommen im Gebiet des Herzogtums, zu dem aus vertraglichen Abmachungen zwischen den Landesherrn die benachbarten Fundorte in der Wild- und Rheingrafschaft Grumbach und um 1785 die Achatschleifen „bei Ober­kirchen im Oberamt Schaumburg“ hinzukamen, deren Besitz der Herrschaft Oberstein schon längere Zeit vorher verloren gegangen war. Die Verarbeitung der Steine erfolgte zum größten Teil in herrschaftlichen Regiebetrieben, vereinzelt auch in staatlich stark sub­ventionierten Schleifereien als Lohnwerkstätten. Alle Kosten und Gewinne wurden über die Fürstliche Rentkammer in Zweibrücken verrechnet. Die erste Achatschleiferei wurde auf herzogliche Anordnung im Schloßgarten der Residenzstadt Zweibrücken erbaut. Später traten noch Achatschleifen in (Anm.: Nieder-)Auerbach, Bliesberger Hof und in Mittelbach bei Hornbach hinzu. Weitere Achatschleifen waren in der Umgebung von Nohfelden im Nahetal und eine weitere bei Ellweiler gebaut worden, die am 15.8.1748 dem Herzog als betriebsfertig gemeldet wurde 847.

 

 

- Nohfelder Mühle:

im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Amtes Nohfelden von 1629 heißt es: „Zu Nofelden im Dorff hat Serenissimus eine Mahl ahn Mühlweyer gelegl:, mit 2 Gängen, darzu seint zu Malgästen geband, die Underthanen zu Nohfelden, Gimbweiller, Walhau­sen, Steinberg, Gundesweiller, die eigene Leuth zu Außweiller und der Kirchweiller Thal, dern zusamen …. 72 Haußgesaß seint, wel­che Mühl mir Kellern [Anm.: der Keller zu Nohfelden Frantz Eißfeld] umb einen järlichen Geldzinß verliehen worden“ 848.

 

1704 war Johann Gerhard *Werkhäuser der Müller zu Nohfelden; dieser ist am am 31.8.1704 in Ellweiler Pate bei der Taufe des Jo­hann Ulrich Scherer, dem Sohn des Müllers in Ellweiler, Heinrich *Scherer 849. In einer Aufstellung vom 26.10.1742, erstellt von NN. Mandt und an Amtskeller Ernst Franz *Hauth „remittirt“ sind folgende 4 Mühlen verzeichnet 850: „... Hiebey folgen 4 Reverse über die außgestellte Mühlenbestän­de von denen Beständern unterschrieben ad acta, nehml: von Wilhelm *Werkhäußer und seiner Frau über die hießige Mühle ...“

 

1735 besaß die Mühle 2 Wasserräder zum Antrieb von 2 Mahlgängen. Sie war Bannmühle für Nohfelden und zum Teil für Richberg, Mosberg und Gumbsweiler (auch Gimbweiler) 851.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Nohfelder Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfelden gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Nohefelder Mühl [hat] 2 Waßer Räder welche 2 Gäng treiben; [zahlt an Pfacht] 9 Mltr 6 Faß Korn, 6 Mltr 4 Faß Haber. Zu dieser Mühlen seynd gebannt Nohfeld zum Theil, Reichweiler und Morsberg, Gumbsweiler, Hanweiler [Anm.: Hahnweiler] aus 60 Fam: besteh:“ 852.

 

 

- Schneydermühle:

zwischen Nohfelden und Gonnersweiler gelegen; war pfalz-zweibrückisch; bestand ab 1596.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis von 1629 heißt es: „Zwischen Nohfelden und Gundeßweiller [Anm.:= Gundersweiler = Gonnersweiler] hat er [Anm.: der „Fürst“ von Pfalz-Zweibrücken] eine Mühle, mit einem Gang die Schneyder Mühl genant, wel­che de 1596 den 22. Aprilis, mit …. Consens Hochgedachts Hertzog Johansen Pfaltzgrauen …..., vermög darüber besagendes Erbbe­stendnuß Brieffs mit … Peter Meyers und Hanß Molters zu Erbelhausen zu ihrem Hauß Gebrauch zu bauen erlaubt worden, wel­che die Mühl auch erbauet, solche hernacher aber Hanß Wolffen dem gewesenen Forster alhir verkaufft, der sie furter anno 1614 Ge­örg Christoff Braunen von Schmitberg der Ursachen weyl. Käufflich verlassen, Eins theyls, weilen Braun vom Wassergang zu an­gesagter Mühlen, ….., andren theyls, weiler keine gewisse und beständige Mahlgäst zu besagter Mühle und also keinen Nutzen dar­auß gehabt. …... und hat wie obgemeld, keine gewisse Mähler, und geräth gantz in Abgang“ 853.

 

Eine Abschrift des Erbbestandsbriefs vom 22.4.1596 befindet sich als Anhang zum diesem pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Amtes Nohfelden 854.

 

 

 

 

 

Norheim/ Rheinhessen:

VG Bad Münster am Stein-Ebernburg, Lk Bad Kreuznach; an der Nahe gelegen, hart westlich von Bad Münster am Stein - Ebern­burg; der Ort gehörte den Freiherrn von Sickingen

 

Mühlen:

- Mühle Witt:

war sickingische Bannmühle. Um 1772 war Joseph Witt der Müller auf der Norheimer Bannmühle. Er ist der Schwager des Müllers Johannes *Braun, der 1772 die benachbarte Weidenmühle kaufte. Braun, der neue Eigentümer der Weidenmühle ließ diese um einen 3. Mahlgang erweitern und geriet dadurch mit seinem Schwager, dem Bannmüller Joseph Witt in Streit, der ihn beim Oberamt Kreuznach verklagte. Die Klage wurde teilweise abgewiesen, Braun durfte allerdings den 3. Mahlgang nur als Schälgang betreiben 855.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 405: Herrschaftliche Erbbestandsmühle zu Norheim, 1785-1787

 

 

- Krugermühle:

die Mühle wurde 1722 mit freiherrlicher Genehmigung der Sickinger durch die Familie Stein errichtet. Die Norheimer Bürger waren in die nur 20 m entfernt liegende Mühle Witt gebannt und durften in der Steinschen Mühle nicht mahlen. Stein besorgte sich seine Kunden in Traisen und Hüffelsheim und kaufte auf dem Kreuznacher Kornmarkt Getreide und bot das Mehl dort wieder an. Schon 1707 wurde „Franz Jacob Stein, Müller aus Norheim“ als Gutachter für das Wassergefach in Kreuznach „an des Waldschmidts Müh­le“ zusammen mit mit Paulus Meyer genannt. 1833 wurde die Mühle, jetzt im Besitz der Familie Krieger umgebaut. Nach 1850 kam sie durch Einheirat an die Familie Kruger. Die Produktionserhebung von 1910 nennt Johann Heinrich Kruger als dortigen Mühlenbe­sitzer aus. Die Stillegung erfolgte 1975 856.

 

 

- Weidenmühle:

liegt am östlichen Ortseingang von Norheim, heute Rotenfelser Str. 60.

 

Die Mahlmühle wurde 1726 von dem Müller Matthias Schmitt und seiner Frau Anna Maria als Eigentumsmühle mit Genehmigung der Freiherrn von Sickingen gebaut. Das über der Mahlstube angebrachte Wappen zeigt das Mühlrad mit den Insignien M.S. und A.M.S., sowie die Jahreszahl 1726. Die Norheimer Einwohner waren damals in die Mühle Witt gebannt. Der Müller Matthias Schmitt zahlte als Eigentümer lediglich einen Wasserfallzins von 12 Malter Korn. Nach Matthias Schmitt kam Friedrich Zeh als Ei­gentümer auf die Mühle. Von ihm wird berichtet, daß er 1771 die Mühle aus Altersgründen an Conrad *Cron und dessen Ehefrau Anna Maria Cronin auf die Dauer von 6 Jahren verpachtete. Am 28.4.1772 kaufte dieser die Mühle vom vorherigen Müller Friedrich Zeh für 4000 fl. Cron konnte aber seine Zahlungsverpflichtungen aus dem Vertrag nicht erfüllen, worauf der Vertrag zurück abge­wickelt wurde. Zeh fand als neuen Käufer den Schwager des Norheimer Bannmüllers Joseph Witt, den Johannes Braun. Der neue Kaufvertrag wurde am 2.5.1772 abgeschlossen. Gegen diesen Kauf beschwerte sich der Müller Conrad Cron, der sich auf seinen 6jährigen Pachtvertrag berief, der zudem für 4 Jahre unkündbar war. Cron soll so hieß es dann, seine Zahlungen nicht pünktlich ge­leistet haben. Braun, der neue Eigentümer, wollte Cron weiter als Mühlenpächter behalten. Braun ließ die Mühle um einen 3. Mahl­gang erweitern und geriet dadurch mit seinem Schwager, dem Bannmüller Joseph Witt in Streit, der ihn beim Oberamt Kreuznach verklagte. Die Klage wurde teilweise abgewiesen, Braun durfte allerdings den 3. Mahlgang nur als Schälgang betreiben. Nach Brauns Tod führte seine Witwe die Mühle weiter und erhielt am 2.8.1782 eine sickingische Konzession. Zu Beginn des 19. Jh. ging das Eigentum an der Mühle auf den Müller Jacob *Brosius über 857.

 

 

 

 

 

Nünschweiler:

VG Thaleischweiler-Fröschen, Lk Südwestpfalz; im Zweibrücker Hügelland, nördlich von Walshausen gelegen; war pfalz-zwei­brückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken.

 

Mühlen:

in einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Nimschweyler Mahl Müller“ den ihm erteil­ten „Confirmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 858.

 

Literatur/Urkunden, allgemein:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1175 5: „Differenzen des Fiskus zu Nünschweiler mit dem Erbbestandsmüller des Eichelberger Hofs wegen der auf dessen Grund stehenden Eichenbäume, 1766-1768 ++++klären: wer ist der Erbbestandsmüller auf dem Eichelberger Hof; Lage der Mühle +++

 

 

- Aschbacher Pletsch- oder Notmühle

s. dort

 

 

- Nünschweiler Pletschmühle:

bestand bereits im 30jährigen Krieg; lag seit ca. 1642 öd; Wiederaufbau ca. 1712 859.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “Liegt an einem Bächlein, das aus zweyen Brunnen in dem Dorf Nünschweiler entsprin­get und bei Dellfeld in die Schwarzbach lauffet. Etwann einen Büchsenschuß hiervon liegt die noch zu beschreibende Aspacher Plet­schmühle (Anm.: s. Aschbacher Pletschmühle) und eine halbe Stund davon entfernt die Rieschweiler und in gleicher Weitung die Dellfelder Mühlen. Ist in gutem Stand so wohl in Ansehung des Hoch- als Waßer-Gebäues, das Mühlenwerck bestehet aus einem Mahl- und einen im Trilles lauffenden Scheelgang, so durch ein oberschlechtiges Waßerrad getrieben wird. Bey naßem Winnter kann selbige gehen, Sommers Zeit aber muß sie die meiste Zeit still stehen. 30 Schritt von der Mühle ein klein Behälter zu Schwellung des Waßers aus welchem mittelst eines schmalen Kandels das Wa­ßer auf das Rad geleitet wird. Ist ohngefähr 1712 auf diesen Fuß erbauet worden, nachdem sie etwann 70 Jahr öd gelegen. Entrichtet jähr: ein Malter Korn und ein Malter Haabern nach Zweybrücken in dasi­ge Oberkellerey vermög des bey deren Aufrichtung ausge­fertigten Erbbestandes. … keine Bann-Mühle. Die Nünschweiler Untertha­nen mahlen gewöhnl: zu Rieschweiler und Delfeld. …. Erbbeständer ist Georg Paul *Knörr, hat unterm 3ten May 1740 einen Erbbe­stand darüber erhalten und in der Mühl einen Lehensmül­ler, welcher Ihme jährl: 20 fl Zinß bezahlet ....” 860.

 

Um 1755 war Johann Michel Herch der Müller zu Nünschweiler (°° mit Johannetta NN.; Vater der Maria Barbara [14.5.1755 Nünschweiler]) 861.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Nünschweiler Mühl [hat] 1 Waßerrad, welches einen Mahl und im Trilles lauffend Scheelgang trei­bet; [zahlt an Pacht] 1 Mltr Korn, 1 Mltr Haber; hat keinen Bann und kan mithin die Anzahl der Mahlgäst nicht bestimmt werd.“ 862

 

Im Intelligenz-Blatt des Rheinkreises wird für den 25.10.1831 die Versteigerung der Nünschweiler Mühle zum Zwecke der Erbaus­einandersetzung angekündigt: „In Gemäßheit eines Urtheils, erlassen durch das Königliche Bezirksgericht dahier [Anm.: Zwei­brücken] am 17. August letzthin, und auf Betreiben von: 1) Elisabetha Fischer, Ehefrau des Christian Bähr, beide Ackersleute wohn­haft in Nünschweiler, 2)Susanna Fischer, Ehefrau des Georg Schwab, Ackersmann, wohnhaft in Wünschberg, 3) Friedrich Fischer, Müller, Soldat bei dem Königlich Bayerischen sechsten Linieninfanterieregimente in Garnison in Landau, 4) Louisa Fischer, ledig und ohne Gewerbe, 5) Friedrich Spacke, Ackersmann, handeln in seiner Eigenschaft als Vormund über Jakob Fischer, 20 Jahre alt, Ackerer: Wird … zur öffentlichen Versteigerung …. der aus der Verlassenschaft der auf der Nünschweiler Mühle verlebten Eheleute Adam Fischer, gewesener Müller und Wilhelmina Spacke herrührenden überschlächtigen Mahlmühle, die Nünschweilermühle ge­nannt, sammt Scheuer, Stallung, Hofgering, Garten- und Wiesenland ...“ 863.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1177 1: „Pletschmühle zu Nünschweiler, 1616-1781“

 

 

 

 

 

 

1 Vgl. Denkmalto­pographie Kusel, a.a.O.,S. 84, 86.

2 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamensbuch, a.a.O., S. 327.

3 s. Karte Internetdatei http://www.dietschweiler.de/ORTSANS/mudi-b2.gif: Plan von 1768, Abruf vom 15.9.2012.

4 Vgl. Groß: Zur Geschichte der Dietschweiler Mühle; in: Westrichkalender, Landkreis Kusel (Hrsg.), 1983, S. 117-119.

5 Vgl. Denkmaltopographie, Band Kusel, a.a.O., S. 86.

6 Quelle: reformiertes Kirchenbuch Obermiesau; zitiert nach Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Hep­penheim:http://www.mueller-heppenheim-homepage.t-

online.de/mue-vork.htm Abruf vom 27.7.2014.

7 Vgl. reformiertes Kirchenbuch Obermiesau; zitiert nach Klinck, Hermann: 1050 Jahre Kübelberg, a.a.O., S. 192.

8 Vgl. Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http//www-mueller-heppenheim-homepage.t-online.de/mue-vork.htm, Abruf vom 27.7.2014.

9 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29.

10 Vgl. We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 239.

11 Vgl. Widder: Beschreibung Kurpfalz, a.a.O., Bd. 4, S. 13.

12 Intelligenz-Blatt des Rheinkreises vom 13.4.1826, Beilage zu Nr. 9, S. 43-44.

13 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 91; vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 6.

14 Vgl. Christmann, Siedlungsnamen a.a.O., Bd. II, S. 126 m.w.N.

15 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 43.

16 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 19R; vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 27r; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 252.

17 Vgl. Denkmaltopographie Bad Dürkheim, a.a.O., Bd. II, S. 355.

18 Vgl. Denkmaltopographie Bad Dürkheim, a.a.O., Bd. II, S. 355.

19 Vgl. Karsch: Neidenfels und seine Wälder, a.a.O., S. 394, der allerdings von 1825 als Erbauungsjahr ausgeht.

20 Vgl. Karsch: Neidenfels und seine Wälder, a.a.O., S. 394.

21 Vgl. Karch: Mühlen im Hochspeyerbachtal, a.a.O., S. 90.

22 Vgl. Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehungen zur Kreuz­nacher Saline; in: Pfälzer Heimat 1981, S. 76.

23 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 19r; LA Speyer Best A2 Nr. 179/1fol. 27r; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 258.

24 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 20; LA Speyer Best A2 Nr. 179/1fol. 27r; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 258.

25 Anm.: bei Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 258: „auf dem sog. Breiden Platz“.

26 Vgl. Karsch: Neidenfels und seine Wälder, a.a.O., S. 394.

27 Vgl. Die Rheinpfalz / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“

28 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 188 Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746.

29 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 186-188r.

30 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 90r.

31 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 90r.

32 Vgl. LA Speyer Best. G6 Nr. 387 nicht foliert.

33 Vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, a.a.O., Bd. III, S. 707-710.

34 Vgl. Mötsch: Regesten Sponheim I, a.a.O., S. 197.

35 Vgl. Papst: Beitrag über die Junkermühle; in: Rheinhessen in seiner Vergangenheit, Mainz 1923, Bd. 2, zitiert nach Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unte­ren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 227.

36 Vgl. LA Speyer Best. C67 Nr. 49

37 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unte­ren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 227.

38 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unte­ren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 227.

39 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unte­ren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 227.

40 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 1908, 1770-1780.

41 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 1910.

42 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 230.

43 Vgl. Lehmann: Burgen, a.a.O., Bd. 4, S. 257.

44 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 230; vgl. Mötsch: Regesten des Archivs der Gra­fen von Sponheim Nr. 1004.

45 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und un­teren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 230.

46 Vgl. LA Speyer Best. C67 Nr. 49

47 Vgl. Hess. STA Darmstadt: Weistum von Neubamberg von 1529.

48 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und un­teren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 230.

49 Vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 529; vgl. Glasschröder: Rep. d. Urk. d. Kurpfalz, Bd. I (1892/94), Nr. 529.

50 Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 5.12.1830, Nr. 131, Beilage, S. 969.

51 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 230.

52 Vgl. Müller: Das Kopialbuch der Herren von Morschheim, a.a.O., S. 51.

53 Vgl. Müller: Das Kopialbuch der Herren von Morschheim, a.a.O., S. 53.

54 Vgl. Müller: Das Kopialbuch der Herren von Morschheim, a.a.O., S. 52.

55 Vgl. Müller; Das Kopialbuch der Herren von Morschheim, a.a.O., S. 52.

56 Vgl. Müller: Das Kopialbuch der Herren von Morschheim, a.a.O., S. 54.

57 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 217.

58 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 217; vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F2 Nr. 139, S. 207: 1725 Juni 7: v. hunolsteinscher Erbbestandsbrief für Philipp Metz über die Weidenmühle zu Neu-Bamberg (1594-1656 v. morschheimsches, dann steinkallenfelssches Erblehen an die Gemeinde Wonsheim) (Flurnamen, S. 207).

59 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 217.

60 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 215.

61 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 215.

62 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 217.

63 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 217.

64 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 154 Nr. 814.

65 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 96r.

66 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 274 Nr. 1447, 1448.

67 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 206 Nr. 1088.

68 Vgl. LHA Koblenz Best. 276 Nr. 3923.

69 Vgl. Frey: Beschreibung des bayrischen Rheinkreises, a.a.O., S. 442.

70 Vgl. Frey: Beschreibung d. Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 505.

71 Vgl. Balzer u.a.: Ortsfamilienbuch Neuburg am Rhein, a.a.O., S. 586 Nr. 3113.

72 Vgl. Eilbote Landau vom 3.2.1838, Nr. 5, S. 18.

73 Vgl. Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Kirkel-Neuh%C3%A4usel, Abruf vom 27.12.2013.

74 Vgl. Denkmalto­pographie, Bd. 10: Worms, a.a.O., S. 252.

75 Vgl. Denkmaltopographie, Bd. 10: Worms, a.a.O., S. 252.

76 Vgl. LA Speyer Best. F7 Gatterer Apparat Nr. 212; vgl. Fabry: Cyriakusstift Neuhausen, a.a.O., S. 175.

77 Vgl. LA Speyer Best. F7 Gatterer Apparat Nr. 252.

78 Vgl. Fabry: Cyriakusstift Neuhausen, a.a.O., S. 176..

79 Vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 103 Anm. 330.

80 Vgl. LA Speyer Best. F7 Gatterer Apparat Nr. 1450; vgl. Fabry: Cyriakusstift Neuhausen, a.a.O., S. 177.

81 Vgl. LA Speyer Best. F7 Gatterer-Apparat, Nr. 2217.

82 Vgl. LA Speyer Best. W2 Nr. 39.

83 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 158; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 2, S. 816-817 Nr. 912.

84 Vgl. Denkmaltopographie, Bd. 10: Worms, a.a.O., S. 252, 256.

85 Vgl. http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Worms.pdf, Abruf vom 8.1.2016.

86 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. 1 A II Nr. 186.

87 Vgl. Richter: Wormser in Frankfurt, in: PRFK 1975, S. 193.

88 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. 159 Nr. 0051: Einnahme-Belege zur Herzoglich von Dalbergischen Verwaltungs-Rechnung vom Jahr 1818 (Nr. 1 - Nr. 23).

89 Vgl. Wormser Zeitung vom 18.4.2013: „Lebenswege unter der Lupe“, Vortrag von Dieter Lorenzen.

90 Vgl. Hess. Staats­archiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 181/5.

91 Vgl. Hess. Staats­archiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 181/5; vgl. Fabry: Cyriakusstift Neuhausen, a.a.O. S. 168 Anm. Nr. 1038 und S. 176.

92 Vgl. Fabry: Cyriakusstift Neuhausen, a.a.O., S. 176.

93 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 181/7 und Regest.

94 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 181/7 und Regest.

95 Vgl. Fabry: Cyriakusstift Neuhausen, a.a.O., S. 177.

96 Vgl. Zotz: Nachrichten von einigen Ratsherren; in: Wormsgau 1951, S. 23.

97 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. 1 A II Nr. 186.

98 Vgl. Denkmaltopographie, Bd. 10: Worms, a.a.O., S. 252.

99 Vgl. Fabry: Cyriakusstift Neuhausen, a.a.O., S. 176.

100 vgl. Hess. StA Darmstadt Best. A2 Nr. 181/6.

101 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. A2 Worms Prov. Hochstift vom 2.4.1413; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 46 Nr. 153.

102 Vgl. Fabry: Cyriakusstift Neuhausen, a.a.O., S. 137 unter Bezugnahme aus HStAD 165 S. 26.

103 Vgl. Neumer: Untertanenliste Falkenstein, Pfälz. Familien- und Wappenkunde Bd. VII 1970-1973, S. 151; vgl. LA Speyer Best. C13 Nr. 172.

104 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 386, lfd. Nr. 12345; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I.

105 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. A2 Worms Prov. Hochstift vom 2.4.1413; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 46 Nr. 153.

106 Vgl. Weber: Müh­len und Mül­lerhandwerk, a.a.O., S. 282; Anm. die dortige Aufstellung über die Mühlen ist falsch, zumindest aber nicht vollständig.

107 Anm.: das Dorf selbst gehörte den Grafen von Wieser.

108 Vgl. Fischer: Geschichte der Dorfmühle, ehemaligen Erbbestandsmühle zu a.d. Alsenz; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1914, S. 33-35 und S. 41-42.

109 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 760 wegen „confirmationis contractus“ mit Kaufbrief von 1662; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskam­mer-

gerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 609, Nr. 706.

110 Vgl. Fischer: Geschichte der Dorfmühle, ehemaligen Erbbestandsmühle zu a.d. Alsenz ...; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1914, S. 33-35 und S. 41-42.

111 Stock: Das ehemalige Wartenberger Gebiet; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1911, S. 26.

112 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. C44, Sayn-Wittgensteinsche Akten Nr. (Fasc.) 17, 19 und 27; vgl. Burgdör­fer: Beiträge zur Burgdörfer'schen Familienkunde, Heft 1, München 1960, S. 11.

113 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 760 wegen „confirmationis contractus“ mit Kaufbrief von 1662; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammer-

gerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 609, Nr. 706.

114 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. C44, Sayn-Wittgensteinsche Akten Nr. (Fasc.) 17, 19 und 27; vgl. Burgdör­fer: Beiträge zur Burgdörfer'schen Familienkunde, Heft 1, München 1960, S. 11.

115 Vgl. LA Speyer Best C 44 Nr. 18/2 Erbbestandsbrief Bärenmühle an Gebrüder Holstein vom 13.12.1725; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 283;

vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 10.

116 Vgl. Burgdörfer: Bei­träge zur Burgdörfer'schen Familienkunde, Heft 1, München 1960, S. 11.

117 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 10.

118 Vgl. Burgdörfer: Bei­träge zur Burgdörfer'schen Familienkunde, Heft 1, München 1960, S. 11.

119 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 283; vgl. LA Speyer Best. C44, Sayn-Wittgensteinsche Akten Nr. Fasc 17/3; vgl. LA Speyer Best C 41 Nr. 1713.

120 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 330.

121 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 331.

122 Vgl. luth. KB Münchweiler 1c; vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 78 Nr. 174.

123 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 34.

124 aus: Cloer/Kaiser-Cloer: Eisengewinnung und Eisenverarbeitung in der Pfalz im 18. und 19. Jahrhundert, Mannheimer Geographische Arbeiten Heft 18, Mannheim 1984.

125 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal. a.a.O., S. 10.

126 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 138.

127 Vgl. Weber: Neu­hemsbach, a.a.O., S. 54; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 138.

128 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 24; m.E. unzutreffend, da die Mühle erst 1725 von dessen Söhnen erbaut wurde.

129 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 283; vgl. LA Speyer Best C 44 Nr. 18/2.

130 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 268.

131 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 280 Nr. 263.

132 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn Bürgerbuch, a.a.O., S. 178/79; vgl. Neumer: Bürgerbuch Verbandsgemeinde Hochspeyer, a.a.O., S. 131.

133 Vgl. Weber: Neuhemsbach, a.a.O., S. 12.

134 Vgl. Kirch: Steinbach am Donnersberg, a.a.O., Bd. 2, S. 201.

135 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 10; Hinweis von Uwe Ackermann bei geneanet.

136 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 20.

137 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 10; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 268.

138 Vgl. LA Speyer Best C 44 Nr. 18/2.

139 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 399.

140 Anm.: Wüstung 2 km östlich vom heutigen Neuhofen am Ostrand einer nach Norden weisenden Zunge der Niederterrasse etwa 95 m über NN; die dortige Flur „Im Kirchhof“ geht auf den ehemaligen Kirchenstandort zurück; vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O., S. 642.

141 Vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O. S. 643; vgl. Zeuß: Liber Possessionum, a.a.O., Bd. 2, S. 56.

142 Vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O., S. 645.

143 Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 387.

144 Vgl. Frosch: Familien in Neuhofen, a.a.O., S. 101.

145 Vgl. Frosch: Familien in Neuhofen, a.a.O., S. 108.

146 Vgl. Wihr: Der Neue Hof, a.a.O., S. 7, 15, 36 mit Karte S. 33.

147 Vgl. Wihr: Medenheim, ein untergegangenes Dorf bei Neuhofen; in: Heimatjahrbuch Landkreis Ludwigshafen 1985, S. 61 ff., 68.

148 Anm.: Metemenheim = Medenheim (Vgl. Dette: Liber Possessionum Wizenburgensis, a.a.O., S. 180). Der Hof des Zisterzienserklosters Himmerod in der Eifel verdrängte die alte Siedlung Medenheim (vgl. Dolch/ Greule: Siedlungsnamensbuch, a.a.O., S. 332).

149 Vgl. Dette: Liber Possessionum Wizenburgensis, a.a.O., S. 118.

150 Vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O. S. 643; vgl. Zeuß: Liber Possessionum, a.a.O., Bd. 2, S. 56.

151 Vgl. GLA Karlsruhe Best. GLA 213/4456 Verlassenschaftsakten Mannheim; Mitteilung von Herrn Norbert Flickinger vom 7.1.2014.

152 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 179/1 fol. 4R, 36 ; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 246.

153 Vgl. Wihr: Rehhütter Chronik, a.a.O., S. 161.

154 Vgl. PRFK Gedcom-Datenbank, Stichwort Hoffheber.

155 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlenster­ben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

156 Vgl. Alter: Aufstand der Bauern, a.a.O, S. 185; vgl. Lutz, Karl +++prüfen+++; in Petry (Hrsg.): Handbuch d. Historischen Stätten 5. Bd.: Rheinl.-Pfalz, S. 255.

157 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 29; vgl. LA Speyer B 2 Nr. 2689, vgl. LA Speyer B 2 Nr. 3109.

158 Vgl. Internetda­tei Wikipedia Stichwort Mehlingen http://de.wikipedia.org/wiki/Neukirchen_(Mehlingen), Abruf vom 6.12.2013.

159 Vgl. Internetdatei Wikipedia Stichwort Mehlingen http://de.wikipedia.org/wiki/Mehlingen, Abruf vom 6.12.2013.

160 Vgl. Ruby: Aus dem Lagerbuch von Neukirchen 1732; in: PRFK 1975, S. 210 ff.

161 Vgl. Ruby: Aus dem Lagerbuch von Neukirchen 1732; in: PRFK 1975, S. 212, 213, 222.

162 Vgl. LA Speyer Best. W41 Nr. 2379/1 Karte Mehlingen vom 15.9.1829 mit Unterer Eselsmühle, Oberer Eselsmühle und Hetschmüh­le; vgl. LA Speyer Best. W41

Nr. 2379/2 Karte Mehlingen vom Februar 1941 mit Unterer Eselsmühle, Oberer Eselsmühle und Hetschmühle.

163 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 19.

164 Vgl. Kuby: Lutherisches Kirchenbuch Neuleiningen 1736-1741; in: PRFK 1981, S. 593.

165 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

166 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

167 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 20r Akten des Bezirksamts Frankenthal betr. Getreidemühlen im Bezirk Frankenthal 1817)

168 Vgl. Neue Speyerer Zeitung Nr. 50 vom 15.4.1820.

169 Vgl. Internetdatei Wikipedia Stichwort Neuleiningen-Tal http://de.wikipedia.org/wiki/Neuleiningen-Tal, Abruf vom 7.12.2013.

170 Vgl. Internetdatei http://www.deutsche-wein-strasse.de/Panorama/Neuleiningen/Freizeit_Neuleiningen/ Neuleininger_ Muhlen/html, Abruf vom 7.12.2013.

171 Vgl. Internetdatei http://www.deutsche-wein-strasse.de/Panorama/Neuleiningen/Freizeit_Neuleiningen/ Neuleininger_ Muhlen/html, Abruf vom 7.12.2013.

172 Vgl. Internetdatei http://www.deutsche-wein-strasse.de/Panorama/Neuleiningen/Freizeit_Neuleiningen/ Neuleininger_ Muhlen/html, Abruf vom 7.12.2013.

173 Vgl. Internetdatei Wikipedia Stichwort Neuleiningen-Tal http://de.wikipedia.org/wiki/Neuleiningen-Tal, Abruf vom 7.12.2013.

174 Vgl. Internetdatei http://www.deutsche-wein-strasse.de/Panorama/Neuleiningen/Freizeit_Neuleiningen/ Neuleininger_ Muhlen/html, Abruf vom 7.12.2013.

175 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

176 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

177 Vgl. LA Speyer Best. C28 Nr. 164.

178 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

179 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

180 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

181 Vgl. kath. KB Neuleiningen; Hinweis von Frau Marie-Luise Reuter vom 29.1.2013; Anm.: Vorfahre des Landwirts Ludwig Schindler aus Rodenbach OT von

Ebertsheim, † 2012.

182 Vgl. kath. KB Neuleiningen; Hinweis von Frau Marie-Luise Reuter vom 29.1.2013)

183 Vgl. Kuby: Lutherisches Kirchenbuch Neuleiningen 1736-1741; in: PRFK 1981, S. 593.

184 Vgl. Internetdatei Wikipedia Stichwort Neuleiningen-Tal; Internetdatei http://www.deutsche-wein-strasse.de/Panorama/Neuleiningen/Freizeit_Neuleiningen/

Neuleininger_ Muhlen/neuleininger_mulen.html, Abruf vom 7.12.2013.

185 Vgl. LA Speyer Best. K16, 1 Urk. No.50.

186 Vgl. LA Speyer Best. K16/5 Urk. Nr. 467.

187 Vgl. Weber: Müh­len d. bes. Art, a.a.O., S. 48.

188 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 30.

189 Vgl. LA Speyer Best. K16 (Notariatsakten Grünstadt, Kasten Nr. 5 Urk. Nr. 467.

190 Vgl. Grünstadter Anzeige­blatt vom 4.8.1846; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 48: Weber gibt allerdings den Familiennamen mit „Tisch“ an.

191 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 49.

192 Grünstadter Anzeigeblatt vom 4.8.1846.

193 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 49: Weber gibt allerdings den Familiennamen mit „Tisch“ an, dagegen lautet dieser im Grünstadter Anzeigeblatt vom

4.8.1846 'Fisch'.

194 Vgl. Internetdatei http://www.deutsche-wein-strasse.de/Panorama/Neuleiningen/Freizeit_Neuleiningen/ Neuleininger_ Muhlen/html, Abruf vom 7.12.2013.

195 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 66.

196 Vgl. Internetdatei http://www.deutsche-wein-strasse.de/Panorama/Neuleiningen/Freizeit_Neuleiningen/ Neuleininger_ Muhlen/html, Abruf vom 7.12.2013.

197 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 274.

198 Vgl. LA Speyer Best. K16, 1 Urk. No.50.

199 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

200 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 11.2.1830, Nr. 13, Beilage Bl 101

201 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 66.

202 Grünstadter Anzeiger vom 27.9.1876.

203 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs: Teil III Grafschaft Neuleiningen: I. Stadt und Schloß Neuleiningen, S. 14.

204 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. S. 276.

205 Vgl. Heintz: Die Bayerische Pfalz unter den Römern, a.a.O., S. ++++klären++++; vgl. Flickinger: Neumühle, a.a.O. S. 10 mit fehlerhafter Verfasserangabe.

206 Vgl. Flickinger: Neumühle, a.a.O., S.10.

207 Vgl. Flickinger: Neumühle, a.a.O., S.10.

208 Vgl. Flickinger: Neumühle, a.a.O., S. 9, 10.

209 Vgl. Flickinger: Neumühle, a.a.O., S. 9, 10.

210 Vgl. Flickinger: Neumühle, a.a.O., S. 9 der allerdings den dort abgedruckten Kirchenbuchein­trag fehlerhaft überträgt, S. 10; vgl. luth. KB Kirchenarnbach.

211 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 298.

212 Vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Hermann Müller, Heppenheim vom 31.5.2011 mit 2. Lenhard-Newsletter vom März 2011.

213 Vgl. Ohlinger: Ortsgeschichte von Obernheim-Kirchenarnbach; Internetdatei: www.arnbachtal.de.

214 Vgl. Müller: Neumühle bei Kirchenarnbach in der Pfalz; Internetdatei http://www.mueller-heppenheim.homepage.t-online.de/­neumu­ehl.htm, Abruf

vom 27.7.2014.

215 Vgl. Müller: Neumühle bei Kirchenarnbach in der Pfalz; Internetdatei http://www.mueller-heppenheim.homepage.t-online.de/­neumu­ehl.htm, Abruf vom 27.7.2014, unter Hinweis auf das katholische KB Kirchenarnbach.

216 Vgl. Müller: Neumühle bei Kirchenarnbach in der Pfalz; Internetdatei http://www.mueller-heppenheim.homepage.t-online.de/­neumu­ehl.htm, Abruf vom 27.7.2014.

217 Vgl. Müller: Neumühle bei Kirchenarnbach in der Pfalz; Internetdatei http://www.mueller-heppenheim.homepage.t-online.de/­neumu­ehl.htm, Abruf vom 27.7.2014, unter Hinweis auf luth. KB Labach.

218 Vgl. Müller: Neumühle bei Kirchenarnbach in der Pfalz; Internetdatei http://www.mueller-heppenheim.homepage.t-online.de/­neumu­ehl.htm, Abruf vom 27.7.2014; vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, a.a.O., a.a.O., S. 3.

219 Vgl. Müller: Neumühle bei Kirchenarnbach in der Pfalz; Internetdatei http://www.mueller-heppenheim.homepage.t-online.de/­neumu­ehl.htm, Abruf vom 27.7.2014; vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, a.a.O., a.a.O., . 25.

220 Vgl. Müller: Neumühle bei Kirchenarnbach in der Pfalz; Internetdatei http://www.mueller-heppenheim.homepage.t-online.de/­neumu­ehl.htm, Abruf vom 27.7.2014; vgl. reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, a.a.O., S. 28.

221 Vgl. http://www.chr-lorraine.fr/naudin/; Mitteilung von Herrn Dr. Hermann Müller, Heppenheim vom 29.8.2011; vgl. Müller: Neu­mühle bei Kirchenarnbach in der Pfalz, Internetdatei http://www.mueller-heppenheim.homepage.t-online.de/neumuehl.htm, Abruf vom 27.7.2014.

222 Vgl. Burg: Regesten der Prä­monstratenserabtei Wadgassen, Saarbrücken 1980, S. 475 Urk.-Nr. 1291.

223 Vgl. Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung: Schweizer Einwanderer im Westrich 1650-1750, a.a.O., S. 65 iVm. Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung: Register zu dem Evang.-Lutherischen Kirchenbuch der Pfarrei Neun­kirchen/Saar, a.a.O., S. 9.

224 Vgl. Petto: Wanderungen aus Tirol und Vorarlberg in das Saarland, a.a.O., S. 152 Nr. 503.

225 Vgl. Burg: Regesten der Prämonstratenserabtei Wadgassen, a.a.O., S. 476 Urk.-Nr. 1293.

226 Vgl. Internetdatenbank Wikipedia, Stichwort Neupotz, http://de.wikipedia.org/wiki/Neupotz, Abruf vom 23.6.2014.

227 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 87.

228 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 399.

229 Vgl. Weingart/Zimmermann: Seelbuch Georgenhospitals zu Speyer, a.a.O., S. 189 Nr. 298.

230 Vgl. Reinhardt: Fürstliche Autorität, a.a.O., S. 54-55 unter Bezugnahme auf Alter: Neustadt 1584, a.a.O., S. 220.

231 Vgl. Alter: Oberamt Neustadt; in: Pfalzatlas, Textband 2, a.a.O., S. 1054 li. Sp.

232 Vgl. Alter: Oberamt Neustadt, a.a.O., Tabelle nach S. 1045.

233 Vgl. Dochnahl: Chronik von Neustadt, 1867, S. 124.

234 Vgl. Neustadter Ratsprotokoll vom 8.2.1659; Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 13.2.2014.

235 Vgl. Weber: „Die Flößerei (Trift) auf dem Speyerbach“; in: Weyrich: Neustadt. Beiträge zur Geschichte einer pfälzischen Stadt, a.a.O., S. 637 ff., 649.

236 Vgl. Luckenbill: Pfalz-Saarland Fami­lienverbindungen der Nachbarländer; in: PRFK 1962, S. 241 ff [Anm.: teilweise Auswertung der Probs­teiprotokolle der

ehemals nassauischen Gebiete um Saarbrücken und Ottweiler im LHA Koblenz Nr. 2403].

237 Anm.: der „Hammerschmied“ Johann Nicolaus war Pate bei der Taufe des Johann Nicolaus Scherr am 12.7.1702 in Neustadt; vgl. dazu luth KB Neustadt, Tauf­-

eintrag 12.7.1702; vgl. Mitteilung von Herrn Stefan Jamin vom 8.4.2014.

238 Vgl. LA Speyer Best. C26/A Nr. 201.

239 Vgl. Bott: Trauungen auswärtiger Paare in Rückingen bei Hanau in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts; in: Archiv für Sippenforschung 1933, S. 15.

240 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 52.

241 Vgl. Stadtarchiv Neustadt, Diedesfeld Nr. 228; vgl. Mitteilung von Herrn Stefan Jamin vom 12.3.2014.

242 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 339.

243 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286; vgl. LA Speyer Best.A2 Nr. 1460.

244 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286; vgl. LA Speyer Best.A2 Nr. 1460; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. III, S. 1044.

245 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 339.

246 Vgl. Zink: Pfälzische Achate für das Mannheimer Naturalienkabinett; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 12, S. 77.

247 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 522/6: „Die von Kurpfalz anzulegende Achatschleife zu Wolfstein und der dazu benötigte Achatschleifer von Ellweiler“, 1766; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 545/1: Achatgewinnung und –schleife in Wolfstein, 1764/1765; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 339.

248 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 339.

249 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 339.

250 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 339.

251 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 339.

252 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 339.

253 Vgl. Die Rheinpfalz vom +++klären:; in Sammlung PRFK Ludwigshafen Archiv Mühlen; vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286.

254 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286; vgl. Neuenhaus: Achatmühle, a.a.O., ohne pag.

255 Anm.: der Nachname der Ehefrau wird bei Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286 mit „Blenck, geb. Ott“ angegeben; nach Intelligenz-Blatt des Rheinkreises vom 13.4.1826, Beilage zu Nr. 9, S. 43-44 war sie in 1. Ehe mit dem Müller auf der Kronenmühle Winzingen, Johannes Weber, verheiratet. Ihre Tochter

aus der 1. Ehe, Maria Ursula Weber war mit dem Müller auf Achatmühle, Jacob Blenck, verheiratet.

256 Vgl. Weintz/Haber­mehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. III, S. 1052.

257 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286.

258 Intelligenz-Blatt des Rheinkreises vom 13.4.1826, Beilage zu Nr. 9, S. 43-44.

259 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern. Zweibrücken 1828, S. 131.

260 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. II, S. 538.

261 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, +++prüfen: welcher Band+++a.a.O., S. 107.

262 Vgl. Neustadter Wochenblatt Nr. 20 vom 8.3.1839, S. 79.

263 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1012, S. 1433.

264 Vgl. Neustadter Wochenblatt Nr. 46 vom 7.6.1839, S. 185.

265 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1012, S. 1424.

266 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1016, S. 3357.

267 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1018, S. 4105.

268 Vgl. Die Rheinpfalz vom +++klären:; in Sammlung PRFK Ludwigshafen Archiv Mühlen; vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286.

269 Vgl. Weintz/Haber­mehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 286.

270 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadter Häuserbuch, a.a.O., S. 279/280.

271 Vgl. Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 222: Ausschnitt aus einem Stadtplan von 1921.

272 Vgl. Habermehl: Die Stadt Neustadt nach alten Karten und Plänen; in: Weyrich: Neustadt. Beiträge zur Geschichte einer pfälzischen Stadt, a.a.O., S. 341, 342 mit Photo S. 243.

273 Vgl. Karte LA Speyer Best. D58 Karte 564 fol. 5: „Plan der 'Heyder Mühle“, 1682“; vgl. Armgart/Schulz: Johanniterkommende Heimbach; in: Pfälz. Kloster- lexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 138.

274 Vgl. Oberste-Lehn: Rauschende Bäche, klappernde Mühlen: Geschichte der Wachenheimer Mühlen; Heimatjahrbuch des Landkrei­ses Bad Dürkheim 2003, S. 172.

275 Vgl. Remling: Urkunden zur Geschichte der Bischöfe zu Speyer, a.a.O., Bd. I, S. 150; Hinweis von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen.

276 Vgl. Denkmaltopographie Neustadt Bd. 1, a.a.O., S. 88.

277 Vgl. Haas: Aus der Nüwenstat, a.a.O., S. 226; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 249.

278 LA Speyer Briefprotokolle Nr. 207 S. 8 und Nr. 205 S. 26.

279 Vgl. LA Speyer, Briefprotokoll Nr. 207 S. 8 und Nr. 205, S. 26; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 249.

280 Vgl. luth KB Neustadt, Taufeintrag des Johannes Jeckel vom 17.11.1706; vgl. Mitteilung von Herrn Stefan Jasmin vom 8.4.2014; vgl. luth. KB Neustadt Sterbe-

eintrag vom 13.2.1733.

281 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 7.

282 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 29r.

283 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O, S. 371, lfd.-Nr. 12220; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 V u. G7 Nr. 65 III; s. auch Weintz/Habermehl:

Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 289; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. III, S. 1064.

284 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 289; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. III, S. 1064.

285 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 289-290.

286 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 290.

287 Vgl. Haber­mehl: Die Stadt Neustadt nach alten Karten und Plänen; in: Weyrich: Neustadt. Beiträge zur Geschichte einer pfälzischen Stadt, a.a.O., S. 360.

288 Anm.: in LA Speyer Best. A2 177/1 befindet sich in Abschrift ein Verzeichnis u.a. der Mühlen im Oberamt Neustadt vom 8.1.1683.

289 Vgl. Haber­mehl: Die Stadt Neustadt nach alten Karten und Plänen; in: Weyrich: Neustadt. Beiträge zur Geschichte einer pfälzischen Stadt, a.a.O., S. 360.

290 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 Bl. 12.

291 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 Bl. 25r.

292 Vgl. auch Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282.

293 Vgl. „Rheinpfalz“ Ausgabe Neustadt vom 12.2.2002: „Einst klapperten drei Königsmühlen im Tal“.

294 Vgl. „Rheinpfalz“ Ausgabe Neustadt vom 12.2.2002: „Einst klapperten drei Königsmühlen im Tal“.

295 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 11-11r.

296 LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 fol. 24r.

297 Vgl. „Rheinpfalz“ Ausgabe Neustadt vom 12.2.2002: „Einst klapperten drei Königsmühlen im Tal“.

298 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. Neustadt I, S. 254.

299 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. III, S. 1044.

300 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. III, S. 1044.

301 Eilbote Landau vom 14.12.1839, Nr. 50, S. 200.

302 Vgl. Neustadter Wochenblatt vom 30.11.1838 Nr. 84, S. 336.

303 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1016, S. 3112.

304 Vgl. „Rheinpfalz“ Ausgabe Neustadt vom 12.2.2002: „Einst klapperten drei Königsmühlen im Tal“.

305 Vgl. „Rheinpfalz“ Ausgabe Neustadt vom 12.2.2002: „Einst klapperten drei Königsmühlen im Tal“.

306 Vgl. „Rheinpfalz“ Ausgabe Neustadt vom 12.2.2002: „Einst klapperten drei Königsmühlen im Tal“.

307 Vgl. Eilbote Landau vom 13.2.1850 Nr. 13, S. 85.

308 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1017, S. 3895.

309 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1017, S. 3895.

310 Vgl. „Rheinpfalz“ Ausgabe Neustadt vom 12.2.2002: „Einst klapperten drei Königsmühlen im Tal“.

311 Vgl. „Rheinpfalz“ Ausgabe Neustadt vom 12.2.2002: „Einst klapperten drei Königsmühlen im Tal“.

312 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1016, S. 3112.

313 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1012, S. 1582,

314 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1010, S. 291.

315 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1017, S. 3786.

316 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1011, S. 635.

317 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1018, S. 4287.

318 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1019, S. 4828; vgl. „Rheinpfalz“ Ausgabe Neustadt vom 12.2.2002: „Einst klapperten drei Königsmühlen im Tal“.

319 Vgl. „Rheinpfalz“ Ausgabe Neustadt vom 12.2.2002: „Einst klapperten drei Königsmühlen im Tal“.

320 Vgl. Denkmaltopographie Neustadt B d. 1, a.a.O., S. 254.

321 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a Bl. 2: Gewässer- und Mühlenplan zwischen Neustadt um Winzingen um 1766 (abgedruckt bei Ha­bermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 232.

322 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 281.

323 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 11r.

324 Vgl. auch Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 257: Schneidmühle „noch oben der Neustatt“.

325 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 25-25r.

326 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 281; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. III, S. 1041.

327 Neustadter Wochenblatt Nr. 101 vom 17.12.1841, S. 404.

328 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 281; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1017, S. 3600.

329 Vgl. Neustadter Wochenblatt vom 3.8.1838 Nr. 50 S. 200.

330 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 281; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1016, S. 3098.

331 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 281; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1019, S. 4731.

332 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 281; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1019, S. 5018.

333 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 281; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1019, S. 5018.

334 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 281; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1019, S. 5018.

335 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 281; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1021, S. 5803.

336 Vgl. Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 192 mit Situationsplan des Stadtbachs von 1832.

337 Vgl. Habermehl: Die Stadt Neustadt nach alten Karten und Plänen; in: Weyrich: Neustadt. Beiträge zur Geschichte einer pfälzischen Stadt, a.a.O., S. 360.

338 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 11.

339 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 24r.

340 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 284; vgl. LA Speyer Best. L56, Bd. III, S. 1047.

341 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 10; vgl. Hößle: Alte pfälzische Papiermühlen; in: „Der Papierfabrikant“, 1921,

S. 118.

342 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 2684; vgl. LA Speyer Best. L56, Bd. III, S. 1047.

343 Vgl. Neustadter Wochenblatt vom 4.7.1834 Nr. 27, S. 106.

344 Vgl. Weintz/Haber­mehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 284; vgl. LA Speyer Best. L57, Bd. 1016, S. 3364.

345 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 284.

346 Vgl. Burkhardt u.a.: Seelbuch Liebfrauenstift Neustadt, a.a.O., Eintrag Nr. 529, S. 203; vgl. Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 39.

347 Vgl. Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 298.

348 Vgl. Habermehl: Die Stadt Neustadt nach alten Karten und Plänen, a.a.O., S. 361; vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 264.

349 Neustadter Ratsprotokoll, Eintrag vom 18.8.1659; Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 1.4.2014.

350 Vgl. Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 133.

351 Vgl. Neustadter Ratsprotokoll vom 8.2.1659; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Hans Helmut Görtz vom 13.2.2014.

352 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, a.a.O., S. 183, Eintrag vom 28.2.1660; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 22.2.2014

353 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, a.a.O., S. 183, Eintrag vom 28.2.1660; vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 22.2.2014

354 Vgl. Habermehl: Die Stadt Neustadt nach alten Karten und Plänen, a.a.O., S. 361; vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 264; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1460 UNr. 20: Wiedererbauung der Obermühle, 1675/76.

355 Vgl. Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 143; vgl. Stadtarchiv Neustadt, Viertelmeister-Protokoll Bl. 4.

356 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1693a, fol. 3 ff.

357 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 10r-11, 23-23r.

358 Anm.: nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 250: = Hirsemühle.

359 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 264; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. III, S. 970.

360 Neustadter Wochenblatt Nr. 79 vom 1.10.1839, S. 316.

361 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 264; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1011, S. 1294.

362 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 264; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1018, S. 4248.

363 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 264; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1018, S. 4141.

364 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 264; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1018, S. 4242.

365 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 265; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1018, S. 4142.

366 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 265; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1018, S. 4143 u. 4145.

367 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 265.

368 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 263.

369 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 263; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. III, S. 966.

370 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 263; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1011, S. 2562.

371 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 263; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1018, S. 4142).

372 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 263; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1021, S. 5546.

373 Vgl. Pfälz. Kurier Nr. 88 vom 16.4.1877.

374 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 263.

375 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1, fol. 25.

376 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282/283; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. III, S. 1045, 1046.

377 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 284.

378 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 284; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1012, S. 1540.

379 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 284; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1019, S. 4921.

380 Vgl. Weintz/Haber­mehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 284.

381 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 281.

382 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 281-282; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. III, S. 1043.

383 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. III, S. 1043.

384 Amts- und Intelligenzblatt des Rheinkreises, Nr. 25 vom 5.3.1836, Beilage, S. 197.

385 Vgl. Weintz/Habermehl: Neu­stadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1012, S. 1417.

386 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1016, S. 3390.

387 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 282; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1018, S. 4108 u. L58 Bd. 37, S. 1052.

388 Vgl. Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 150.

389 Vgl. „Neustadter Zeitung“ vom 26.5.1855 Nr. 63.

390 Vgl. „Neustadter Zeitung“ vom 5.8.1854, Nr. 93.

391 Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 94 vom 8.10.1831, S. 729-730.

392 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 66; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. I, S. 255.

393 Neustadter Wochenblatt vom 18.2.1837, Nr. 33, S. 133

394 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 66.

395 Vgl. „Neustadter Zeitung“ vom 26.5.1855 Nr. 63.

396 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 285; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. III, S. 1050.

397 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 285; vgl. Knöckel: Maschinenpapierfabrik Knöckel, a.a.O., S. 25.

398 Neustadter Wochenblatt Nr. 9 vom 2.3.1838, S. 35.

399 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 285; vgl. LA Speyer Best. L56, Bd. III, S. 1050.

400 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häu­serbuch, a.a.O., S. 285; vgl. LA Speyer Best. L56, Bd. 1019, S. 4715.

401 Vgl. Hößle: Alte pfälzische Papier­mühlen; in: „Der Papierfabrikant“ 1921, S. 27; vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 10.

402 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehe­maligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 14.

403 Vgl. Hößle: Alte pfälzische Papiermühlen; in: „Der Papierfabri­kant“ 1921, S. 27.

404 Vgl. luth. KB Neustadt, Taufeintrag vom 11.11.1750.

405 Vgl. Jaffé: Papierindustrie in den kurpfälzischen Stammlanden, a.a.O., S. 13; vgl. Hößle: Alte pfälzische Papiermüh­len; in: „Der Papierfabrikant“ 1921, S. 27.

406 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 59; vgl. Jaffé: Papierindustrie in den kurpfälzischen Stammlanden, a.a.O., S. 10.

407 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im Her­zogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 10.

408 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 10.

409 Eilbote Landau vom 5.9.1835, Nr. 36, S. 141.

410 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuser­buch, a.a.O., S. 196 Ausschnitt aus Katasteraufnahmeblatt von 1836 iVm. S. 284 zu Nr. 632.

411 Vgl. Hößle: Alte pfälzische Papiermühlen; in: „Der Papierfabrikant“ 1921, S. 27; vgl. Knöckel: Maschinenpapierfabrik Knöckel, a.a.O., S. 7; vgl. LA Speyer

Best. A2 Nr. 1460/22.

412 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1.

413 Vgl. Jaffé: Papierindustrie in den kurpfälzischen Stammlanden, a.a.O., S. 9/10.

414 Vgl. Hößle: Alte pfälzische Papiermühlen; in: „Der Papierfabrikant“ 1921, S. 27.

415 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 94.

416 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1, fol. 10-10r.

417 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 25.

418 Vgl. Knöckel: Maschinenpapierfabrik Knöckel, a.a.O., S. 7; vgl. Hößle: Alte pfälzische Papiermühlen; in: „Der Papierfabrikant“ 1921, S. 27.

419 Vgl. Knöckel: Maschinenpapierfabrik Knöckel, a.a.O., S. 12; vgl. Hößle: Alte pfälzische Pa­piermühlen; in: „Der Papierfabrikant“ 1921, S. 27.

420 Vgl. Knöckel: Maschinenpapierfabrik Knöckel, a.a.O., S. 12; vgl. Jaffé: Pa­pierindustrie in den kurpfälzischen Stammlanden, a.a.O., S. 13; vgl. Hößle: Alte pfälzische Papiermühlen; in: „Der Pa­pierfabrikant“ 1921, S. 27.

421 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 10; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 59; vgl. Hößle: Alte pfälzische Papiermühlen; in: „Der Papierfabrikant“ 1921, S. 27.

422 Vgl. Hößle,: Alte pfälzische Papiermühlen; in: „Der Papierfabrikant“ 1921, S. 27.

423 Vgl. Knöckel: Maschinenpapierfabrik Knöckel, a.a.O., S. 14; vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im Herzogtum Zwei­brücken, a.a.O., S. 10; vgl. Hößle:: Alte pfälzische Papiermühlen; in: „Der Papierfabrikant“ 1921, S. 117.

424 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 10.

425 Vgl. Jaffé: Papierindustrie in den kurpfälzischen Stammlanden, a.a.O., S. 10.

426 Vgl. Jaffé: Papierindustrie in den kurpfälzischen Stammlanden, a.a.O., S. 10.

427 Eilbote Landau vom 5.9.1835, Nr. 36, S. 141.

428 Vgl. Jaffé: Ge­schichte der Papiermühlen im Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 10.

429 Vgl. Denkmaltopographie Neustadt, a.a.O., Bd. Neustadt I, S. 268.

430 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 10.

431 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 10.

432 Vgl. Denkmaltopographie Neustadt, a.a.O., Bd. Neustadt I, S. 268.

433 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermüh­len im Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 10.

434 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 68.

435 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermüh­len im Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 10.

436 Vgl. Hößle: Alte pfälzische Papier­mühlen; in: „Der Papierfabrikant“ XIX 1921, S. 118.

437 Vgl. Stadtarchiv Neustadt Regesten der Urkunden A216; vgl. Mitteilung von Herrn Stefan Jamin vom 12.3.2014.

438 Vgl. „Die Bayerische Landbötin“ Nr. 73 vom 19.6.1834, S. 593: Bericht über das Unwetter in Neustadt vom „Vortage“: „Die Stadt Neustadt selbst würde gewiß auch

bedeutend durch das Wasser gelitten haben, wenn nicht circa 800 Klafter Holz dasselbe an der sogenannten Schliefbrücke im Neustädter Thale aufgehalten und es so nur langsam durchdringen konnte ...“; vgl. Allgemeine Zeitung von und für Bayern Nr. 169 vom 18.6.1834, S. 714.

439 Vgl. LA Speyer Best. A2 Sachakte 1460 UNr. 25: „Errichtung einer Pulvermühle bei der Papiermühle durch die Witwe Fink, 1787-1789“.

440 Vgl. Habermehl: Mühlen bei Neustadt, a.a.O., S. 360.

441 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 S. 25.

442 Vgl. Gienanth: Geschichte der Familie Guinand, a.a.O., S. 8.

443 Vgl. Gienanth: Geschichte der Familie Guinand, a.a.O., S. 7.

444 Vgl. Habermehl: Die Stadt Neustadt nach alten Karten und Plänen; in: Weyrich: Neustadt. Beiträge zur Geschichte einer pfälzischen Stadt, a.a.O., S. 360.

445 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 11r.

446 Vgl. auch Weber: Mühlen besond­erer Art, a.a.O., S. 257: Schneidmühle „noch oben der Neustatt“.

447 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 25-25r.

448 Vgl. Neustadter Wochenblatt Nr. 27 vom 4.7.1834, S. 106.

449 Vgl. Haas: Aus der Nüwenstat. Vom Werden und Leben des mittelalterlichen Neustadt, a.a.O., S. 35, 80.

450 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 129; vgl. Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 244.

451 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 129.

452 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, a.a.O., S. 40 Nr. 164; vgl. Alter: Neustadt 1584, a.a.O., S. 196; vgl. Jan: Türkensteuerregister, a.a.O., S. 28.

453 Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, Eintrag vom 4.8.1659, Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 17.2.2014.

454 Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, Eintrag vom 16.11.1658, Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 17.2.2014.

455 Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, Eintrag vom 24.11.1657, Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 17.2.2014.

456 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, a.a.O., S. 19.

457 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, a.a.O., S. 28.

458 Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, Eintrag vom 16.11.1658, Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 17.2.2014.

459 Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, Eintrag vom 8.3.1659, Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 17.2.2014.

460 Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, Eintrag vom 4.8.1659, Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 17.2.2014.

461 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokoll 1660-1667, a.a.O., S. 190.

462 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokoll 1660-1667, a.a.O., S. 213

463 Vgl. Herzog: Kaiserslau­tern 1651-1681, a.a.O., S. 121 Nr. 3423.

464 Vgl. Görz: Neustadter Ratsprotokoll 1660-1667, a.a.O., S. 187.

465 Vgl. Herzog: Kaisers­lautern 1651-1681, a.a.O., S. 121, Nr. 3423.

466 Vgl. Stammbaum Kantz, erstellt von Herrn Horst Klein, Internetdatenbank Geneanet, Abruf vom 25.10.2014.

467 Vgl. Thomas: Die Herberge zum Kopf in Neustadt, in: Pfälzer Heimat 1975, S. 100.

468 Vgl. luth. KB Neustadt, Taufeintrag vom 15.11.1699; vgl. Mitteilung von Herrn Stefan Jamin vom 8.4.2014.

469 Vgl. Habermehl: Die Stadt Neustadt nach alten Karten und Plänen; in: Weyrich: Neustadt. Beiträge zur Geschichte einer pfälzischen Stadt, a.a.O., S. 362; vgl. auch Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 129.

470 Vgl. LA Speyer Best. H3 Nr. 7730: darin u.a. Erbbestandsbrief an Jakob Sauter, 1732.

471 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 12R, 23.

472 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 23-23r.

473 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 129; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. II, S. 482.

474 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 129; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. II, S. 482.

475 Vgl. Heil: Funktiona­ler Wandel, a.a.O., S. 66.

476 Vgl. Fens­ke: Die Pfalz und die Revolution, a.a.O., Bd. 1, S. 68.

477 Vgl. Böttcher,: Die Familienbande der pfälzischen Revolution 1848/49, a.a.O., S. 26.

478 Vgl. Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 189; vgl. LA Speyer Best. H3 Nr. 7730, Bl. 33-48.

479 Vgl. Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 189.

480 Vgl. Neustadter Wochenblatt Nr. 57 vom 19.7.1842, S. 228.

481 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 129; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1012, S. 1521.

482 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 129; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1012, S. 1521, 1524.

483 Vgl. Haas: Aus der Nüwenstat. Vom Werden und Leben des mittelalterlichen Neustadt, a.a.O., S. 81.

484 Vgl. Habermehl: Tore, Türme und Kanonen, a.a.O., S. 22.

485 Vgl. Herzog: Kaiserslau­tern 1651-1681, a.a.O., S. 121 Nr. 3423.

486 Vgl. Herzog: Kaisers­lautern 1651-1681, a.a.O., S. 121 Nr. 3423.

487 Vgl. HStA Mün­chen, Kurpfalzakten fasc. 195; zitiert nach: Haas: Aus der Nüwenstat. Vom Werden und Leben des mittelalterlichen Neustadt, a.a.O., S. 27.

488 Vgl. Habermehl: Die Stadt Neustadt nach alten Karten und Plänen; in: Weyrich: Neustadt. Beiträge zur Geschichte ei­ner pfälzischen Stadt,a.a.O., S. 361.

489 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, a.a.O., S. 31.

490 Vgl. Stadtarchiv Neustadt Regesten der Urkunden A67; vgl. Mitteilung von Herrn Stefan Jamin vom 12.3.2014.

491 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, a.a.O., S. 31.

492 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, a.a.O., S. 31-32.

493 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, a.a.O., S. 55.

494 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, a.a.O., S. 58.

495 Vgl. Neustadter Ratsprotokoll 1657-1600, Eintrag vom 10.4.1660 und 26.4.1660; Mitteilung von Herrn Dr. Hans Helmut Görtz vom 23.2.2014.

496 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, a.a.O., S. 217, Eintrag vom 9.8.1660.

497 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokolle 1660-1667, a.a.O., S. 225.

498 Vgl. Habermehl: Die Stadt Neustadt nach alten Karten und Plänen; in: Weyrich: Neustadt. Beiträge zur Geschichte ei­ner pfälzischen Stadt, a.a.O., S. 361.

499 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 12.

500 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 fol.23r.

501 Vgl. Habermehl: Die Stadt Neustadt nach alten Karten und Plänen; in: Weyrich: Neustadt. Beiträge zur Geschichte einer pfälzischen Stadt, a.a.O., S. 360.

502 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1, Bl. 12.

503 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 Bl. 25r.

504 Vgl. Lehmann: Geschichtliche Gemälde, Drittes Heft: Das Neustadter Tal , a.a.O., S. 18.

505 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 264; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. III, S. 969.

506 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 264; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1012, S. 1300.

507 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 264; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1018, S. 4132.

508 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 41.

509 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 264; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1018, S. 4132.

510 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 264; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1018, S. 4133.

511 Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz Nr. 31 vom 4.6.1840, S. 199:

512 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 285; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. III, S. 1050.

513 Vgl. Weintz/Haber­mehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 285.

514 Vgl. Denkmaltopographie Neustadt, Bd. 1, a.a.O., S. 266.

515 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1: Mühlenprotokoll von 1738.

516 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 573.

517 Vgl. LA Speyer Best. U54 (Gemeindearchiv Gimmeldingen) Nr. 22 vom 30.11.1624; vgl. Mitteilung von Herrn Stefan Jamin vom 12.3.2014.

518 Vgl. Armknecht: Geschichte d. Familie Armknecht, a.a.O., S. 25.

519 Vgl. Stadtarchiv Neustadt: Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, Eintrag vom 24.11.1657; Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 17.2.2014.

520 Vgl. Stadtarchiv Neustadt: Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, Eintrag vom 7.10.1658; Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 17.2.2014.

521 Vgl. Stadtarchiv Neustadt: Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, Eintrag vom 2.11.1658; Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz vom 17.2.2014.

522 Vgl. Stadtarchiv Neustadt: Neustadter Ratsprotokoll 1657-1660, Eintrag vom 26.11.1658; Mitteilung von Herrn Dr. Hans-Helmut Görtz am 12.2.2014.

523 Vgl. Görtz: Neustadter Ratsprotokolle 1660-1667, a.a.O., S. 63-64.

524 Vgl. Beck: Taufen in Hambach von Kindern Neustadter Einwohner 1639-1661; in: PRFK 2010, Heft 2, S. 83.

525 Anm.: in LA Speyer Best. A2 177/1 befindet sich in Abschrift ein Verzeichnis u.a. der Mühlen im Oberamt Neustadt vom 8.1.1683.

526 Anm.: nach Gienanth: Geschichte der Familie Guinand, a.a.O., S. 8: von der Familie Louis ++++klären ++++.

527 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1460/23: Erbbestandsbrief für die Stadt-Würzmühle, 1697.

528 Vgl. Habermehl: Die Stadt Neustadt nach alten Karten und Plänen; in: Weyrich: Neustadt. Beiträge zur Geschichte einer pfälzischen Stadt, a.a.O., S. 361; vgl. Gienanth: Geschichte der Familie Guinand, a.a.O., S. 8.

529 Vgl. Gienanth: Geschichte der Familie Guinand, a.a.O., S. 8; Anm.: der „Hammerschmied“ Johann Nicolaus Gienanth war Pate bei der Taufe des Johann Nicolaus Scherr am 12.7.1702 in Neustadt; vgl. dazu luth KB Neustadt, Taufeintrag 12.7.1702; vgl. Mitteilung von Herrn Stefan Jamin vom 8.4.2014.

530 Vgl. luth. KB Neustadt, Taufeintrag der Anna Elisabeth Fitz vom 5.2.1701; Mitteilung von Herrn Stefan Jamin vom 8.4.2014.

531 Vgl. luth KB Neustadt, Taufeintrag 30.11.1704; vgl. Mitteilung von Herrn Stefan Jamin vom 8.4.2014.

532 Vgl. Gienanth: Geschichte der Familie Guinand, a.a.O., S. 8.

533 Vgl. Habermehl: Die Stadt Neustadt nach alten Karten und Plänen; in: Weyrich: Neustadt. Beiträge zur Geschichte einer pfälzischen Stadt, a.a.O., S. 361.

534 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 10.

535 LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 fol. 24.

536 Vgl. Louis: Geschichte der Holzmühle, a.a.O., S. 14.

537 Vgl. Ull­rich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 448 Nr. 2080.

538 Neue Speyerer Zeitung Nr. 53 vom 2.5.1822.

539 Vgl. Denkmaltopographie Neustadt, Bd. 1, a.a.O., S. 266.

540 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 281; vgl. LA Speyer Best. L56 Bd. III, S. 1040.

541 Vgl. Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., S. 281; vgl. LA Speyer Best. L57 Bd. 1016, S. 3097.

542 Vgl. Archiv PRFK Ludwigshafen: Familienregister ref. KB Neustadt, Best. XIV Schl. 1.0, Stichwort Abresch.

543 Neustadter Zeitung Nr. 51 vom 20.4.1854.

544 Vgl. Denkmaltopographie Neustadt, Bd. 1, a.a.O., S. 266; vgl. auch Weintz/Habermehl: Neustadt Häuserbuch, a.a.O., s. 281.

545 Vgl. Moraw/Karst: Die Uni­versität Heidelberg und Neustadt an der Haardt, Speyer 1963, S. 28.

546 Vgl. Moraw/Karst: Die Uni­versität Heidelberg und Neustadt an der Haardt, Speyer 1963, S. 30.

547 Vgl. Benrath: Das Casimiranum, die reformierte Hohe Schule in Neustadt an der Haardt (1578-1584); in Blätter für Pfälzische Kirchenge­schichte und religiöse Volkskunde 1991, S. 33 ff.

548 Vgl. Kiefer: Mahl- und sonstige Mühlen im kurpfälzischen Oberamt Neustadt; in: Pfälzische Heimatblätter 10 (1962), S. 60.

549 Vgl. Kiefer: Mahl- und sonstige Mühlen im kurpfälzischen Oberamt Neustadt; in: Pfälzische Heimatblätter 10 (1962), S. 60; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhand- werk, a.a.O., S. 245 ff; vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1.

550 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 177/1, Bl. 28r.

551 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 177/1, Bl. 28r.

552 Vgl. Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 55, 56 mit Photo S. 57.

553 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 159-161r; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 226.

554 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 89,

555 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O. S. 359; vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 199.

556 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 161r-163.

557 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 7.

558 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 159-161r; vgl. auch Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 212.

559 Vgl. Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, 1862, S. 60 mit Anm. 9 S. 62.

560 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 350, Nr. 949; vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 116, Nr. 429.

561 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 336.

562 Vgl. Reitenbach: „Achatschleifen und -Fundstätten im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken“; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 67.

563 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5; vgl. Weber: Mühlen besonde­rer Art, a.a.O., S. 336.

564 Vgl. Kampfmann: Geschichte der im Bezirksamt Zweibrücken, a.a.O., S. 17 und Verweis auf Kreisarchiv Speyer, Akte Zweibrücken II, Nr. 1142.

565 Vgl. Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, a.a.O., S. 50.

566 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

567 LA Speyer Best B2 295/5 Bl. 321-327.

568 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

569 Neustadter Wochenblatt 29.4.1839, Nr. 18, vom S. 70.

570 LA Speyer Best B2 295/5 Bl. 315-321.

571 Vgl. Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, a.a.O., S. 31.

572 Vgl. Internetdatei www.pfaelzer-natur-energie.de/html/­olm­uhle_zweibrucken.html, Abruf vom 11.1.2014.

573 Vgl. Die Rheinpfalz vom 9.7.2012 „Ölmühle: Gesellschafter besiegeln das Aus“

574 Vgl. Eilbote Landau vom 22.1.1848, S. 40 = LA Speyer Best. Y 20/41.

575 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 326; vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. IV, S. 157.

576 Vgl. auch Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammerge­richtsakten, a.a.O., Bd. 2, S. 1398, Nr. 1567.

577 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O.,S. 112.

578 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 203.

579 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 499.

580 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 499.

581 Vgl. LA Speyer Best. D 35 S. 40: Repertorium Werschweiler, erstellt 1893 durch Kreisarchivar Dr. Joh. Mayerhofer an Hand der beiden Kopialbücher des Klosters Werschweiler, die Kriegsverlust sind.

582 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 499.

583 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 572 unter Hinweis auf; Werschweiler Schaffneirechnun­gen.

584 Vgl. LA Speyer, Zweibrücken I, A. 673/5, Bl. 15; vgl. Christmann: Sied­lungsnamen II, a.a.O., S. 572.

585 Vgl. LA Speyer Zweibr. I, A. 672, S. ½; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 572.

586 Vgl. ref. KB Zweibrücken (err. aus S. 421v); vgl. Gölzer: Register zum Landgerichtsbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 123.

587 Vgl. LA Speyer Best. D 35 S. 47: Repertorium Werschweiler, erstellt 1893 durch Kreisarchi­var Dr. Joh. Mayerhofer an Hand der beiden Kopialbücher des Klosters Werschweiler, die Kriegsverlust sind.

588 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 415-421.

589 zusammenfassend zitiert bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 203.

590 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 499.

591 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 123r.

592 Intelligenz-Blatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 84 vom 5.8.1836, S. 673.

593 Vgl. LA Speyer Best. J1 Nr. 531; darin u.a. Protokoll in Sachen Balthasar Bach ./. Daniel Hilpert.

594 Landwirt­schaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1865, Beilage 9, S. 3.

595 Zweibrücker Wochenblatt Nr. 297 vom 18.12.1869.

596 Vgl. LA Speyer Best. W2 Nr. 6.

597 Vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 2, S. 1398, Nr. 1567.

598 Vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 2, S. 1398-99, Nr. 1567.

599 Vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammerge­richtsakten, a.a.O., Bd. 2, S. 1398, Nr. 1567.

600 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfar­reien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 230.

601 Vgl. Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 156.

602 Vgl. Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 156.

603 Vgl. Pöhlmann: Regesten Veldenz, a.a.O., Nr. 303, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard.

604 Vgl. Mahler: Hachenbach am Glan, a.a.O., S. 49.

605 Vgl. Kirchen­buch St. Julian, Eintrag vom 1.2.1738, zitiert nach Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 392.

606 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 54r-57 zusammenfassend zitiert bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 211.

607 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 370b, 35r.

608 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 85.

609 Vgl. Jung: Familienbuch ev. Kirche Baumholder, a.a.O., S. 16.

610 Vgl. Schuh: ,,Wo 's Dörflein traut zu Ende geht …., a.a.O.; vgl. Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 139/140.

611 Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 19 vom 14.2.­1857.

612 Vgl. Mahler: Hachenbach, a.a.O., S. 37.

613 Vgl. ev. KB Neunkirchen am Potzberg, Bl. 76, Taufeintrag vom 4.10.1880.

614 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 52r-53r sinngemäß zitiert.

615 Vgl. Pfälzisches Wörterbuch, a.a.O., Stichwort Magsamen.

616 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 90.

617 Vgl. Becker: Actenmäßige Geschichte der verschiedenen Räuberbanden an den beyden Ufern des Rheins, Nachdruck der Originalausgabe 1804, Band I, Leipzig 1972, S. 59.

618 Regesten der Grafen von Veldenz; BHStA München III (Geh H.-A) Pfalz Urkunden Zweibrücken 112/1-2 Nr. 2.

619 Vgl. Denkmalto­pographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 90.

620 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1151/6: Erbbestandsbrief über ein von Friedrich von Steincallenfels dem Müller zu Niederhausen verliehenes Stück Wiese, 1559-1572.

621 Vgl. Weber. Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 184.

622 Vgl. LA Speyer Best. C 38 Nr. 847.

623 Vgl. Hühner: Der unglückliche Müller. Eine Episode aus Niederhausen an der Appel; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1997, S. 73.

624 Vgl. Hühner: Der unglückliche Müller. Eine Episode aus Niederhausen an der Appel; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1997, S. 73.

625 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 17.

626 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 14r.

627 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 684; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzi­schen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 2, S. 520-521 Nr. 610.

628 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 852: „Überschreibung der Erbbestandsmühle zu Nieder­hausen von Philipp Cloninger auf Joh. Cloninger Prov.: Amt Alsenz, 1761- 1772“.

629 Vgl. Hühner: Der unglückliche Müller. Eine Episode aus Niederhausen an der Appel; in: Nordpfälzer Geschichtsblätter 1997, S. 73.

630 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 113.

631 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 113.

632 Vgl. LA Speyer Best. C 38 Nr. 851 fol. 1-2.

633 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 851: „Gesuch des Friedrich Deubert zu Niederhausen um Überschreibung des Erbleihrechts der von Joh. Cloninger er­steigerten Mühle Prov.: Hofkammer, 1776-1777“.

634 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 610; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskam­mergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 520-521 Nr. 610.

635 Vgl. Oestmann: Die Rekonstruktion der reichskam­mergerichtlichen Rechtsprechung , a.a.O., S. 118-20.

636 Vgl. Hühner: Der unglückliche Müller. Eine Episode aus Niederhausen an der Appel; in: Nordpfälzer Geschichts­blätter 1997, S. 73-75; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 850: „Nachsuchen Johann Peter Deubert zu Niederkirchen um Transcription der für seinen Sohn Friedrich ersteigten dasigen Erbbestands-Mühl auf seinen Tochter- mann Peter Maurer“; Anm.: auf Bl. 6 unterschreibt er ausdrücklich mit „Peter Deibert“.

637 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 850 fol. 2.

638 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 855: „Erneuerung des Erbleihbriefs über die Mühle zu Niederhausen für die Witwe des Peter Mäurer Prov.: Amt Alsenz, 1789“.

639 Vgl. Neumer: Bürgerbuch Verbandsgemeinde Hochspeyer, a.a.O., S. 138; vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

640 Vgl. Hühner: Der unglückliche Müller. Eine Episode aus Niederhausen an der Appel; in: Nordpfälzer Geschichts­blätter 1997, S. 73; vgl. LA Speyer Best. C38

Nr. 850.

641 Vgl. Hühner: Der unglückliche Müller. Eine Episode aus Niederhausen an der Appel; in: Nordpfälzer Geschichts­blätter 1997, S. 73.

642 Vgl. Held: Kirchenschaffnei Mei­senheim, a.a.O., S. 26.

643 Vgl. ref. KB Odernheim/Glan, Taufeintrag vom 12.3.1682.

644 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 56.

645 Vgl. Pöhlmann: Regesten der Lehensurkunden der Grafen von Veldenz , a.a.O., S. 314; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard.

646 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 56; vgl. Pöhlmann: Regesten Veldenz, a.a.O., Nr. 328.

647 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 56.

648 Vgl. LA Speyer Best. 2 Nr. A 192/1:1743-56, +++prüfen+++ zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 228.

649 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 102.

650 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 57.

651 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 57 leider ohne Zitierung.

652 Vgl. LA Speyer Best. 2 Nr. A 192/1:1743-56, +++prüfen+++ zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 228.

653 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 102.

654 Vgl. Archiv Verbandsgemeinde Rüdesheim, 66/Nr. 22, bearb. R. Seil, zitiert nach Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 57.

655 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 57-58.

656 Vgl. Bonkhoff: „Die Mörsbacher Mühle“; in: Bonkhoff: Mörsbach. Ein Dorfbuch, a.a.O., S. 72.

657 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

658 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. KB Winterbach, a.a.O., S. 25.

659 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 132.

660 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 801/3: „ Beschwerde der Gemeinde Contwig gegen H. von Cathart we­gen Ableitung des Wassers zu seiner Mühle zu Niederhausen, 1723“.

661 Vgl. ref. KB Lambsborn.

662 Vgl. ref. KB Winterbach und ref. KB Lambsborn, zitiert nach Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http//www-mueller-heppenheim-homepage.t- online.de/mue-vork.htm, Abruf vom 28.7.2014.

663 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 297-304; vgl. auch We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 199.

664 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 297-304; vgl. auch We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 199.

665 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 121.

666 Vgl. Bohrer: Copulations-Register zu den Evangel. Reform. Kirchenbüchern der Pfarrei Ernstweiler, a.a.O., S. 56.

667 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 20.

668 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 140.

669 Vgl. Krämer: Ober-Ingelheim, a.a.O., S. 39.

670 Vgl. Krämer: Ober-Ingelheim, a.a.O., S. 40.

671 Vgl. Kilian: Schatzungsregister des kurpfälzischen Oberamtes Stromberg, a.a.O., S. 56.

672 Vgl. Kilian: Schatzungsregi­ster des kurpfälzischen Oberamtes Stromberg, a.a.O., S. 56.

673 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., Teil IV Donnersberg-Departement, a.a.O., S. 112, lfd.-Nr. 10094; vgl. LA Speyer Best. G11, Nr. 113 I.

674 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., Teil IV Donnersberg-Departement, a.a.O., S. 112, lfd.-Nr. 10094, 10095; vgl. LA Speyer Best. G11

Nr. 113 III.

675 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 400.

676 Vgl. Schwarz,: Ehemals kurpfälzische, nunmehr österreichische Leibeigene im Oberamt Germersheim im Jahr 1630 [Teil 1]; in: PRFK 2011, S. 195; vgl. Pressler. Niederhochstadter Familien im 30-jährigen Krieg; in: PRFK 1981, S. 568-570.

677 Vgl. Balzer u.a.: Ortsfamilienbuch Neuburg, a.a.O., S. 371 Nr. 1799.

678 Vgl. Bezirks­gruppe Kusel der PRFK: Dermahliger Zustand des Amptes Lichtenberg und Nohfelden sampt beygefügtem Denombrement 1704; Kusel 2010, S. 83.

679 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte a.a.O., S. 327.

680 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 229r-231.

681 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 454.

682 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 255.

683 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. 3, S. 129.

684 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 91.

685 Vgl. Dändliker: Weshalb so viele Wassermühlen in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kai­serslautern 1973, S. 39.

686 Vgl. Weidmann: Die Bellenmühle bei Niederkirchen; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 277 vom 29.11.2000.

687 Vgl. LA Speyer Best. C23 Nr.48/3: „Schreiben wegen einer Mühlenerrichtung 1582“.

688 LA Speyer Best. B2 Nr. 1154/10 fol. 11r.

689 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 91.

690 Vgl. LA Speyer, Briefprotokolle Nr. 646. +++Zitat prüfen+++

691 Vgl. Lagerbuch im Gemeindearchiv +++Zitat prüfen+++

692 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. III, S. 129.

693 Vgl. Christmann:Siedlungsnamen, a.a.O., S. 142.

694 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 91; vgl. Weidmann: Die Bellenmühle bei Niederkirchen; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 277 vom 29.11.2000.

695 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 91.

696 Vgl. Uhrig: Die Familien Berz- und Hefersweilers, a.a.O., S. 152; vgl. Herzog: Familienbuch von Heimkirchen, a.a.O., S. 7 Nr. 62.

697 Vgl. Weidmann: Die Bellenmühle bei Niederkirchen; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 277 vom 29.11.2000.

698 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 91.

699 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 91, 93.

700 Vgl. Uhrig: Die Familien Berz- und Hefersweilers, a.a.O., S. 152; vgl. Herzog: Familienbuch von Heimkirchen, a.a.O., S. 7 Nr. 62.

701 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 92.

702 Vgl. LA Speyer Best. 2 Nr. A 192/1:1743-56 ++Zitat prüfen+++; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 225.

703 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 99.

704 Vgl. Dändliker: Weshalb so viele Wassermühlen in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kaiserslautern 1973, S. 40.

705 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 92.

706 Vgl. Weidmann: Die Bellenmühle bei Niederkirchen; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 277 vom 29.11.2000.

707 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd 1, S. 298 unter Bezugnahme auf Unterlagen im Besitz der Elsa Maier geb. Knapp.

708 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 298.

709 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 298-99.

710 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 299.

711 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 298.

712 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 299.

713 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 299.

714 Vgl. Dändliker: Weshalb so viele Wassermühlen in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kaiserslautern 1973, S. 40.

715 Vgl. LA Speyer, Depart. Donnersberg I 814 ½. +++Zitat prüfen+++

716 Vgl. LA Speyer, Briefprotokolle 647 S, 11 und Nr. 646. +++Zitat prüfen+++

717 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 171.

718 Vgl. Dändliker: Weshalb so viele Wassermühlen in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kaiserslautern 1973, S. 38.

719 Vgl. Dändliker: Weshalb so viele Wassermühlen in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kaiserslautern 1973, S. 38.

720 Vgl. Knecht: Bellenmüh­le, a.a.O., S. 91, 92.

721 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 91, 92; vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 303.

722 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 93.

723 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 93.

724 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 93; vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 304.

725 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 93.

726 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 99r.

727 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 93-94.

728 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 646 fol. 38r-39; vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 94.

729 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 94.

730 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 94; vgl. auch Kunstdenkmäler IX, S. 343.

731 Vgl. Dändliker: Weshalb so viele Wassermühlen in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kaiserslautern 1973, S. 38.

732 Vgl. Uhrig: Die Familien Berz- und Hefersweilers, a.a.O., S. 152.

733 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 94.

734 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 94; vgl. Kunstdenk­mäler, a.a.O., Bd. IX, S. 343.

735 Vgl. Knecht: Bellen­mühle, a.a.O., S. 94; vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 647, fol. 11.

736 Vgl. Knecht: Bellen­mühle, a.a.O., S. 94.

737 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 646, fol. 135; Anm.: bei Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 95 heißt es dagegen: „Um 1795 übergab er die … Mühle an seinen ältesten Sohn Johann Philipp ...“.

738 Vgl. Knecht: Bellen­mühle, a.a.O., S. 94.

739 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 28.

740 Vgl. Dändliker: Weshalb so viele Wassermühlen in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kaiserslautern 1973, S. 39.

741 Vgl. Knecht: Bellen­mühle, a.a.O., S. 94.

742 Vgl. Dändliker: Weshalb so viele Wassermühlen in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kaiserslautern 1973, S. 39.

743 Vgl. Dändliker: Weshalb so viele Wassermühlen in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Land­kreis Kaiserslautern 1973, S. 38.

744 Vgl. Dändliker: Weshalb so viele Wassermühlen in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kaiserslautern 1973, S. 38; vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 306.

745 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 92-93.

746 LA Speyer Best. B2 Nr. 1154/10 fol. 11r.

747 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 93.

748 Vgl. Knecht: Die Dorfmühle; in: Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O..,Bd. 1, S. 307.

749 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 93; vgl. abweichend: Knecht: Die Dorfmühle; in: Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O..,Bd. 1, S. 307.

750 Vgl. Knecht: Die Dorfmühle; in: Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O..,Bd. 1, S. 307

751 Vgl. Knecht: Die Dorfmühle; in: Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O..,Bd. 1, S. 307.

752 Vgl. LA Speyer Best. C 22 Nr. 182.

753 Vgl. LA Speyer Best. 2 Nr. A 192/1:1743-56.

754 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 99.

755 Vgl. Knecht: Die Dorfmühle; in: Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O..,Bd. 1, S. 307.

756 Vgl. LA Speyer Best. C 22 Nr. 183

757 Vgl. Knecht: Die Dorfmühle; in: Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O..,Bd. 1, S. 308.

758 Vgl. Knecht: Die Dorfmühle; in: Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 308; vgl. LA Speyer Best. C 22, Nr. 184.

759 Vgl. Knecht: Die Dorfmühle; in: Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O..,Bd. 1, S. 308; vgl. Dändliker: Weshalb so viele Wassermühlen in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kaiserslautern 1973, S. 38.

760 Vgl. LA Speyer, Regest Urkunden Herrschaft Reipoltskirchen, Best. C22 Nr. 185.

761 Vgl. Knecht: Die Dorfmühle; in: Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 308-309.

762 Vgl. LA Speyer: Regest Urkunden Herrschaft Reipoltskirchen, Best. C22 Nr. 188.

763 Vgl. Knecht: Die Dorfmühle; in: Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 308-309.

764 Vgl. Knecht: Die Dorfmühle; in: Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 310.

765 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 28.

766 Vgl. Knecht: Die Dorfmühle; in: Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 310.

767 Vgl. Dändli­ker: Weshalb so viele Wassermühlen in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kaiserslau­tern 1973, S. 38; vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 300.

768 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 300.

769 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 300.

770 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 300.

771 LA Speyer Best. 2 Nr. A 192/1:1743-56; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 225.

772 Vgl. LA Speyer Best. C22 Nr. 188, Regest Urkunden Herrschaft Reipoltskirchen.

773 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 99.

774 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 646, fol. 53, Kaufvertrag vom 3.2.1767.

775 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 1, S. 300-301.

776 Vgl. Dändliker: Weshalb so viele Wassermühlen in und um Niederkirchen standen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Kaiserslautern 1973, S. 38.

777 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 340.

778 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 296.

779 Vgl. Ministeri­um für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, a.a.O., S. 770.

780 Vgl. Dette: Liber Possessionum Wizenburgensis, a.a.O., S. 140.

781 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 279 Zeilen 8 zu Urkunde Nr. 257.

782 Vgl. Armgart: Urkun­den Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 295 Zeile 3+4 zu Urkunde Nr. 271.

783 Vgl. Herzog: ref. KB Steinwenden, a.a.O., S. 12 Nr. 184.

784 Vgl. Herzog: ref. KB Steinwenden, a.a.O., S. 53 Nr. 185.

785 Vgl. Bauer: reformierten Kirchenbuch Miesau, a.a.O., S. 71 Nr. 391.

786 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29; vgl. auch Weber: Mühle und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 238.

787 Vgl. ref. KB Winterbach und ref. KB Lambsborn, zitiert nach Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http//ww­w-mueller-heppenheim-homepage.t- online.de/mue-vork.htm, Abruf vom 12.9.2012.

788 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 94.

789 Vgl. Jakob: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1937 Heft Nr. 9; zitiert nach Schattauer: Die Katzenbuckler Mühle; in: Busch: Untergegangene Dörfer und Kleinsied- lungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 125/126.

790 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 435.

791 Vgl. Frey: Beschreibung des bayrischen Rheinkreises, a.a.O., S. 442.

792 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 436.

793 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 58.

794 Vgl. Internetdatei genealogy.net, Ortsfamilienbuch Vollmersweiler, Abruf vom 14.10.2012.

795 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Erlenbach, a.a.O., Nr. 542.

796 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Erlenbach, a.a.O., Nr. 542.

797 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Niederrödern, Abruf vom 12.1.2014.

798 Vgl. Archives Départmentales Bas-Rhin: reformiertes Kirchenbuch Hunspach, MS , 1681-1729, 3 E 212/2, Bl. 7.

799 Vgl. Siegl: Ortssippenbuch Pirmasens I, a.a.O., S. 11-12.

800 Vgl. LA Speyer, Best. B 2 Nr. 294/7 Bl. 68r.

801 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. 294/7 Bl. 68 ff.:.Mühlenprotokoll von 8.7.1746.

802 zusammenfassend zitiert, vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 212.

803 LA Speyer Best B 2 Nr. 294/7 Bl. 68r-69.

804 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 85r.

805 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1172/5: „In Sachen des Müllers Johann Siebers von Staufenbach ./. die Gemeinde Niederstaufenbach, eines durch den Wald Hertle ziehenden Mühlenweg betr., 1781-1784“.

806 Vgl. ev. KB Lembach, http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/adeloch_flash/adeloch_flash.php, Abruf vom 19.6.2014.

807 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 469 .

808 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 298.

809 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 298, 299.

810 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 304.

811 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 304.

812 Vgl. dazu Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O.,Bd. 1, S. 426.

813 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O.,Bd. IV S, 92-93.

814 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.,a.O., Bd. IV S. 93.

815 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O.,Bd. IV S, 93.

816 Vgl. LA Saarbrücken Best. vdL 2005 U: Von Braubacher Pachtbrief über die Mühle zu Würzbach an Hans Müller zu Lautzkirchen, 1542

817 Vgl. Krämer: Das Amt Blieskastel im Jahr 1553, a.a.O., Anhang, S. 118.

818 Vgl. LA Saarbrücken Best. vdL 1874 U.

819 Vgl. Petto: Wanderungen aus Tirol und Vorarlberg in das Saarland, a.a.O., S. 65.

820 Vgl. LHA Koblenz, In­ventar v.d. Leyen Best. 010101 Nr. 4287; vgl. hierzu Inventar LHA Koblenz, v.d. Leyen, a.a.O., S. 23.

821 Vgl. LHA Koblenz, Inventar v.d. Leyen Best.030103 Nr. 3617; vgl. hierzu Inventar LHA Koblenz, v.d. Leyen, a.a.O., S. 288.

822 Vgl. LHA Koblenz Best. 48 Nr. 3509; vgl. Ostrowitzki: Akten und Amtsbücher des Archivs von der Leyen, a.a.O., S. 23.

823 Wochenblatt für den Königlich-Bayerischen Gerichtsbezirk Zweibrücken“ Nr. 33 vom 18.3.1853.

824 Vgl. Eilbote Landau Nr. 19 vom 6.3.1858, S. 2114.

825 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1865, S. 136.

826 Vgl. LA Speyer Best. W1 Nr. 690: Geometrischer Plan von 1805.

827 Vgl. LA Saarbrücken, Urkunde vdL 1633 nA.

828 Vgl. Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen, a.a.O., S. 176.

829 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 254.

830 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 360; vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 254.

831 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 8.

832 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 28.

833 Vgl. Grünstadter Anzeiger Nr. 23 vom 24.2.1872.

834 Vgl. Grünstadter Anzeiger, September 1873, Versteigerungsankündigung vom 17.9.1873.

835 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 129-130.

836 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 131.

837 Vgl. LA Speyer F7 Nr. 1367.

838 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 131.

839 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 132.

840 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 180 mit Photo S. 181.

841 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 131.

842 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 131.

843 Vgl. Bezirksgruppe Kusel der PRFK: Dermahliger Zustand des Amptes Lichtenberg und Nohfelden sampt beygefügtem Denom­brement 1704, a.a.O., S. 104.

844 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 331.

845 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/2 fol. 15.

846 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 96-98.

847 Vgl. Reitenbach: „Achatschleifen und -Fundstätten im Herzogtum Pfalz-Zwei­brücken“; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 67.

848 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

849 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 222 Nr. 1166.

850 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/2 fol. 15.

851 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 332.

852 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 96.

853 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Ori­ginal Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

854 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

855 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 60, 65, 66.

856 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 62.

857 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 65, 66.

858 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

859 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 220.

860 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 219-224); vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 196.

861 Vgl. Bohrer: Register kath. KB Nünschweiler, a.a.O., S. 27.

862 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 1195.

863 Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 95 vom 11.10.1831, S. 738.

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