Version 24.3.2016

 

 

 

Litera M

 

 

 

Maikammer:

s. auch OT *Alsterweiler

 

VG Maikammer, Lk Südliche Weinstraße; gehörte zum Hochstift Speyer, Amt Kirrweiler .

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von ca.200 katholischen, 3 jüdische Familien und eine nichtkatholische Frau auf 1.

 

 

Mühlen:

im Bereich der Gemarkung Maikammer lagen früher vier Mühlen: eine im Klausental und drei am Kropsbach 2.

 

Nach dem Mühlenprotokoll des Hochstifts Speyer von 1768 3 gab es in Maikammer 3 Mühlen, die Öl-, Hirsen- und Gerstenrollmühle zu Mai­kammer, die Schwarzmühle bei Maikammer und die bischöfliche Mahlmühle in der Gemarkung Maikammer 4. Weiterhin bestand die erst im 19. Jh. erwähnte Grassenmühle 5.

 

Der Müller Johann Georg *Schaus von der Dorfmühle in Göcklingen trat noch viermal als Taufpate in Göcklingen in Erscheinung letztmals 1768 als „Müller in Göcklingen, das vierte Mal 1770 „als Müller in Maykammer“ ++++klären: welche Mühle++++. Dem­nach ist die Familie weggezogen nach Mai­kammer, der Name erscheint nicht mehr in den Taufbüchern in Göcklingen 6.

 

Im Grundsteuerkataster von 1839 heißt es: “Der Mühlbach kommt bey Plno 4593 in die Gemarkung, zieht in östlicher Richtung[,] be­grenzt die Oberwiesen[,] die Obermühle, Frankenmühle, kommt bey Plno. 3992 über den Edenkobenweg und bey Plno 2504 an der Oehlmühle vorüber, begrenzt die Bachwiesen, Neumühle und verläßt bey Plno 2271 die Gemarkung. Nebiger Mühlbach, welcher keinen Fischertrag gewährt, wird theils zum Betreiben der daran errichteten Mahlmühlen, theils zur Bewässerung der anliegenden Wiesengrün­de benutzt. Nach Observanz und bis zum Ausgang des von der Gemeinde gegen die Mühlenbesitzer anhängig gemachten Rechtsstreites darf die Wiesenbewässerung nun den Wiesenbesitzern a) der Gemeinde St. Martin, b) der Gemeinde Maikammer, c) der Gemeinde Kirr­weiler[,] durch welche Fluren dieser Mühlbach führt nur von Georgitag ./ Mai :/. bis Maria Heimrufung/. Juli:/. jede Woche zwey Tage und zwar jeden Dienstag und Freitag ausgeübt werden ... “ 7

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. L56 Nr. 772 und L 56 Nr. 773 (Grundsteuerkataster 1839)

- LA Speyer Best. U 103 Maikammer, Nr. 683 Eichpfahlsetzungen

- LA Speyer Best. U 103 Maikammer, Nr. 687 Herstellung eines Regulierungsweihers am Martinsbach

 

 

- Bischöfliche Mahlmühle in der Gemarkung Maikammer: 8

+++bearbeiten+++

 

 

- Bordmühle zwischen Maikammer und Kirrweiler:

s. Kirrweiler

 

 

- Gaßenmühle, Grassenmühle:

am Kropsbach (auch als Krebsbach oder Mühlbach bezeichnet) gelegen; 1886 und 1916 als „Grassenmühle“, 1910 mit neun Bewohnern benannt; der Name leitet sich ab von einem Besitzer Graß 9.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 65 vom 30.6.1831 befindet die Versteigerungsannonce vom 27.6.1831 über die Gaßen-Mühle zu Maikammer: „Am Freitag, den 23. September 1831 …. Auf Betreiben der Erben des in Neustadt verlebten und allda wohnhaft ge­wesenen Rentners Johann Friedrich Henrich, als: …., welche sämmtlich in dieser Sache den Herrn Advocaten Ruhe in Landau als Rechtsanwalt bestellt haben, gegen ihren Schuldner Friedrich *Graß, Müller auf der Gaßen-Mühle, Gemeinde Maikammer wohnhaft, und in Vollziehung einer durch das Königliche Bezirksgericht in Landau am 7. des laufenden Monats gegebenen Ordonnanz, wird …. zur Zwangsversteigerung [kommen]: Ein aus zwei Mahlgängen und einem Schälgange bestehende Mühle sammt Oelmühle, die zwei Räder hat, ein Wohnhaus in dem Hof …, die Graßenmühle genannt, bezeichnet in den Sectionen littera F. Nro. 533, E. Nro. 344 und E. Nro. 21 ...“ 10. +++genaue Lage klären+++

 

Am 30.1.1837 läßt Peter *Gerig, Papierfabrikant zu Hardenburg bei Dürkheim wohnhaft, seine im Banne von Maikammer an dem Krebs- und Mühlbache [zwischen Maikammer und St. Martin] gelegene Mahlmühle, [die Graßenmühle genannt] mit zwei Mahlgän­gen, einem Schälgange und Schwingmühle“ nebst Wohnhaus, Grundbesitz und Zubehör öffentlich versteigern 11.

 

Am 30.1.1837 ersteigerte der Müller Christian *Platz „zu Dorf den Graßenmühlen Plan-Numer 4515a Wohnhaus mit einer Mahl­mühle, Scheuer, Stallung, Kelterhaus, Baumstücken und Hofraum“. Im Grundsteuerkataster 1839 heißt es hierzu weiter: Ersteigert von den Peter Gering's Eheleuten zu Hardenburg bei Dürkheim an der Haardt um 9000 fl nach Akt vom 30te Jänner 1837“ 12.

 

 

- Hammelmühle, Hammermühle:

s. Kirrweiler

 

 

- Klausental-Mühle:

das Klausenthal im Bereich der heutigen Klausenthalhütte liegt nördlich von Maikammer und wird vom Wooggraben durchflossen. Die Mühle im Klausenthal wurde vom Wasser des kleinen Hirschbaches angetrieben. Die Mühle wurde 1621 von den Mansfeldschen Truppen „ganz und gar verderbt und abgebrochen“ und nicht mehr aufgebaut 13.

 

 

- Mühle oberhalb Maikammer:

eine Mühle oberhalb von Maikammer am Bach wird schon 1397 erwähnt. Diese hatte 1 Fuder Wein und 8 Malter Korn als Kesten­burger Lehen [Anm.: Kestenburg das heutige Hambacher Schloß] von 1397, gewährt durch den Speyerer Bischof Raban von Helm­städt, an den Gerhard von Niepperg zu zahlen 14.

 

 

- Obermühle, Wiesenmühle, Oberwiesen Mühle:

auch Wiesenmühle genannt 15; bei Maikammer gelegen 16. 1981 wurde die Mühle abgerissen, an deren Stelle steht heute die Ausbil­dungsstätte der Berufsgenossenschaft der Chemischen Industrie 17, Anwesen Obere Mühle 1, Maikammer. Die Mühle lag am südwestlichen Ortsrand von Maikammer an einem Wassergraben der unterhalb in den Kropsbach mündet oder direkt am Kropsbach +++klären+++.

 

Die Mühle gehörte zu Zeit des 30jährigen Krieges dem Andreas *Kannacher, dem Besitzer der Kredenburg [Anm. ehemalige Wasser­burg in Alsterweiler]. Die Mühle brannte 1679 ab und fiel dadurch dem Herrschaft, dem Hochstift Speyer, anheim. Daniel *Rech über­nahm sie als Erbbestand und verpflichtete sich zum Wiederaufbau bei Gewährung eines 6jährigen Pachtfreiheit. Nach Ablauf dieser Zeit hatte er jährlich als Wasserzins 8 Malter Korn, 3 Batzen 8 Kr Schatzung und 2 Malter Korn in die Kirche und 2 Hühner an den Pfarrer zu zahlen. Für die dazu gehörige Senfmühle waren jährlich 6 & zu zahlen 18. Im Krieg 1689-1700 wurde die Mühle von den Franzosen zerstört und kam am 9.3.1699 an Johann Martin *Wetzel 19. Dieser war von der herrschaftlichen Fron befreit. 1721 ging die Mühle an dessen Schwiegersohn Hans Georg *Rapp über für 1000 fl und 20 fl Kaufschilling. Rapp seinerseits verkaufte die Mühle an Hans Georg v. d. *Linden für 750 fl. und 19 fl 10 Kr Kaufschilling. 1723 erbte sie Johann Friedrich v. d. *Linden 20.

 

1734 ging die Mühle von Johann Friedrich v. d. *Linden auf dessen Schwiegersohn Blasius *Kirschbaum über. Letzterem war die Müh­le zu teuer, weil sie ein Erbbestand war. Er wollte diesen beenden, sie also als Eigentum besitzen. Darum verkaufte er ohne Wis­sen Erbbestandsberechtigten die Mühle an Johann *Tretter als Erb und Eigen um 200 fl. Damit hatte sich Kirschbaum seines ur­sprünglichen Erbbestandsrechtes verlustig gemacht. Da aber die Mühle zu teuer war, konnte Tretter nicht zahlen; darum wurde sie 1753 von Kirschbaum zurückge­kauft. Am 27.8.1753 erneuerte der Fürstbischof die Erbbestandschaft auf Kirschbaum 21.

 

Die Mühle ist in einem Verzeichnis der im Hochstift Speyer, Schaffnei Kirrweiler liegenden Mühlen vom 30.10.1768 aufgeführt und wie folgt beschrieben: „Zu Maycammer. Die Oberwiesen Mühl obig Maycammer dem Blasius *Kirschbaum zu gehörig und giebt Mühlpfacht 8 Malter Korn.“ [Anm.: zu diesem Zeitpunkt war Kirschbaum schon verstorben]. 22

Nach dem Tode Kirschbaums um 1763 beschwerte sich seine Witwe am 16.3.1763, der Erbbestandsbrief von 1753 sei ohne ihr Wis­sen gemacht, sie allein mit ihren Geschwistern habe ein Erbbestandsrecht. Das speyerische Oberamt Kirrweiler nahm aber an, daß die Witwe von dem Verkauf der Mühle etwas wisse. Es lag eine Einwilligung ihrerseits vor. Johann *Tretter war Zeuge. Es entstand deshalb eine lange Streitigkeit 23.

 

1811 gehörte die Mühle Andreas Schmitt, 1822 Friedrich Anton Ullrich 24. Am 30.4.1833 wurde die Mühle versteigert. Eigentümer war damals Friedrich Anton *Ullrich 25. Diese ersteigerte der Müller Franz Ludwig *Schmitt, nämlich: Im Dorf die Obermühle[,] Wohnhaus mit einer Mahlmühle, Scheuer, Stallung, Schoppen und Hofraum“ 26.

 

1832 brannte die Mühle ab und wurde von Franz Ludwig Schmitt wieder aufgebaut.

 

Um 1838 war Eigentümer der Obermühle der Müller Franz Ludwig *Schmitt. Dieser klagte 1838 vor Oberlandesgericht Zweibrücken gegen die „Katholische Kirchenfabrik Maikammer“ 27.

 

Die Obermühle wurde am 7.9.1840 aufgrund eines Urteils des Bezirksgerichts Landau vom 23.5.1840 versteigert. In der Versteigerungs­ankündigung vom 19.8.1840 heißt es: „Auf Betreiben ihrer Exzellenz, der Dame Josepha Ursula Maria Gräfin von Saint-Martin, Witwe des Freiherrn von *Herding, Rentnerin, in Mannheim wohnend …., Klägerin auf Versteigerung, gegen Franz Ludwig *Schmitt, Müller auf der Ober= oder Wiesenmühle, zur Gemeinde Maikammer gehörig, und seine bei ihm wohnende Ehefrau Katharina Begel, Beklagte auf Versteigerung, und in Gefolge Urtheils Kö­nigl. Bezirksgerichts zu Landau vom drei und zwanzigsten Mai abhin … wodurch die Zwangs­versteigerung gegen die Beklagten ver­ordnet … wurde, sollen … versteigert werden: Im Banne Kirrweiler … Zwölf Aren neunzig Meter, ein massiv von Stein erbautes neues Wohnhaus, Mahlmühle, Hof, Scheuer, Stallung, Garten, Wiese, Baumstück und Zubehör, die Ober oder Wiesenmühle genannt, mit completter Einrichtung … Die Mühle hat drei Mahlgänge, einen Schälgang und eine Schwingmühle; das zweistöckige Wohnhaus ist vor 2 bis 4 Jahren ganz massiv von Steinen neu erbaut, das alte ist weggebrannt, und hat in der Fronte in jedem Stock acht Fenster .. auf der Mühle haftet ein jährlicher Erbpacht an Johann Born zu Edenkoben von 11 Hectoliter 11 Liter [8 Malter] Korn und 36 kr. Geld auch gedenket die Gemeinde Maikammer noch eine Gülte auf diese Mühle in Anspruch zu nehmen.“ 28

 

1842 [?] wird Heinrich Hildebrand als Müller auf der Obermühle genannt 29.

 

Am 3.5.1850 ließen „die Erben der verstorbenen Freifrau von Herding geborenen Gräfin von St. Martin von Mannheim, die ihnen angehörende früher durch Franz Ludwig *Schmitt besessene sogenannte Obermühle bei Maikammer nebst dazu gehörigen Wohnhau­se, Schoppen, Stallung, Weinberg, Äcker und Wiesen ….“ öffentlich versteigern. Weiter heißt es: „Die Mühle hat zwei Mahlgänge und einen Schälgang und ist sowie das Wohnhaus neu erbaut“ 30. Demgegenüber heißt es in einer andere Annonce im Eilboten Land­au: „Die Mühle hat drei Mahlgänge und 1 Schälgang, enthält ferner eine französische Schwingmühle mit Zubehör, Alles nach neuer Art eingerichtet; ist, sowie das Wohnhaus, neu erbaut und kann gleich angetreten werden.“ 31

 

Am 1.5.1855 annonciert der Müller Valentin *Gennheimer den Verkauf oder die Verpachtung seiner „bei Maikammer gelegen Mühle, die s. g. Obermühle, ganz neu erbaut, mit einem Werke neuester Art, 30 Fuß Wasserfall, bestehend: in drei Mahlgängen, einem Schäl­gange und Schwingmühle, mit Wohngebäude, Scheuer, Stallung, ….“ 32.

 

Im Eilboten Landau wird für den 18.10.1858 die Versteigerung der Mühle der Gebrüder Hildebrand angekündigt +++klären: handelt es sich um die Obermühle; diese hatte Heinrich Hildebrand 1842 erworben. Anschließend werden jedoch andere Eigentümer genannt+++: „Am 18. Oktober 1858 .. lassen die Gebrüder Heinrich Hildebrand, Müller zu Weinheim im Großherzogthum Baden, und Ludwig Hilde­brand, Müller zu Böllberg bei Halle a/S. Im Königreich Sachsen wohnhaft, wegen veränderten Wohnsitzes … versteigern: ihre zu Mai­kammer bei Edenkoben auf einer leisen Anhöhe und sehr schön gelegene, ganz neu und massiv aus Steinen erbaute Mahlmühle mit 3 Mahlgängen, einem Schälgange und Cylindereinrichtung, einem Wohnhause mit Keller, Scheuer, Stallungen, Schoppen … Der Mühlbach hat anhaltendes Quellwasser, so daß auch bei kleinstem Wasserstande stets zwei Mahlgänge gehen können. Die Wasserkraft kann durch noch vorhandenes Gefälle bedeutend vermehrt werden“ 33.

 

Von 1858-61 besaß sie Georg *Disqué; die Mühle hatte damals 3 Mahlgänge. 1861 erwarb sie Peter *Hege für 9000 fl; im Dezember 1863 kaufte Joseph *Weisbrod die Mühle, welche jetzt 2 Mahlgänge und 1 Schälgang aufwies, für 15000 fl. Von Joseph *Weisbrod ging sie auf seinen Sohn Julius *Weisbrod über 34. Dessen Sohn Joseph Weisbrod nahm um 1900 die Umstellung auf zusätzlichen Dampfantrieb vor. Dessen Enkel, Eugen Weisbrod war der letzte Müller auf der Obermühle. Er verkaufte die Mühle Ende der 1970er Jahre an das Gemeinnützige Siedlungswerk Speyer. Die Pläne, dort ein Hotel zu errichten, scheiterten. 1981 erfolgte der Abriß der Gebäude und die Berufsgenossenschaft der Chemischen Industrie baute dort das Bildungszentrum Maikammer 35.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. U 103 Maikammer, Nr. 686: Mahlmühle (Obermühle) Julius Eduard Weisbrod

 

 

- Ölmühle, Hirsen und Gerstenrollmühle in der Gemarkung Maikammer:

die Mühle liegt oberhalb von Maikammer, gleich unter der Oberwiesenmühle.

 

Die Ölmühle, auch obere Oelmühle, war 1688 dem Johann *Tretter überlassen worden. Durch den Krieg 1689-1700 wurde sie rui­niert und geriet in Abgang. Am 3.12.1699 wurde sie wiederum vom Fürstbistum Speyer dem Joh. *Tretter erbbestandsweise überlas­sen. Dieser mußte die Mühle auf eigene Kosten wieder aufbauen. Diese ersten 6 Jahre war sie dafür pachtfrei, dann mußte er jährlich auf die Dauer von 4 Jahre einen verringerten Pachtzins von 4 fl, danach 5 fl jährliche zahlen. Johann Tretter starb 1743 im Alter von 85 Jahren. Die Ölmühle war zu dieser Zeit die einzige in der Schaffnei Kirrweiler 36.

 

Am 9.3.1745 bat Joh. *Tretter, der Sohn des vorigen Müllers, um Erlaubnis die Ölmühle um einen Mahlgang zu erweitern, gegen Zah­lung von 6 fl. Obwohl das Oberamt Kirrweiler das Gesuch befürwortete, wurde es am 19.7.1745 abgelehnt, weil von St. Martin bis Kirrweiler 7 Mahlmühlen an dem kleinen Bach lagen. Am 18.6.1748 erneuerte Tretter sein Gesuch, wobei er nunmehr 8 fl Pacht an­bot. Erneut wurde der Antrag abgewiesen. Unterm 24.5.1755 wollte Tretter eine Hirsen- und Gerstenrollmühle errichten, worauf auch Hafer und Gries gemahlen werden konnte. Dieser Antrag wurde am 9.6.1755 genehmigt, Tretter mußte 15 fl jährlich zahlen und 4 Mltr Wasserzins zahlen 37.

 

Die Mühle ist in einem Verzeichnis der im Hochstift Speyer, Schaffnerei Kirrweiler liegenden Mühlen vom 30.10.1768 aufgeführt und wie folgt beschrieben: „Die Ohlen Mühl obig Maycammer, gleich unter voriger im Wiesenthal gelegen, so zum Mahlen aptieret worden, und dem Johannes *Tretter zu gehörig, giebt zu Recognition, und Pfacht 20 fl in Geldt, 4 Malter Korn.“ 38

 

Um 1840 gehörte die Mühle Christian *Platz, von dem sie an seinen Sohn Christian Platz überging. Seit dessen Tod steht die Mühle still 39.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2364: Klassifikationsplan Maikammer, o.D. (1820-1845)

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. U 103 Maikammer, Nr. 685 Mühlenbetrieb Platz

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 268

 

 

- Ölmühle Emmerling:

die Mühle lag „zu Dorf auf der Bachwiese“ 40. Die Ölmühle wurde 1825 von Jakob *Emmerling erbaut, der auch im Grundsteuerka­taster von 1839 als „Ölmüller“ eingetragen ist 41. Dort heißt es: „ erscheint heute [Anm. d. Verf.: am 9.4.1839] Jakob Emmerling Oel­müller. …. Zu Dorf auf der Bachwiese, Wohnhaus mit einer Oehlmühle, Stall und Scheuer. Die Fläche erkauft von der Witwe des Ja­kob Moll zu Maikammer um 150 fl laut Akt vom 2ten Januar 1825. Die Gebäude vor 14 Jahren neu erbauth.“ 42

 

Die Ölmühle ging dann auf Karl *Emmerling über und war noch um 1928 im Besitz der Fa­milie 43.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. U 103 Maikammer, Nr. 689 Ölmühle Jakob Emmerling

- LA Speyer Best. U 103 Maikammer, Nr. 684 Mühlenbetrieb Emmerling ++++klären: ob diese Mühle++++

- LA Speyer Best. U 103 Maikammer, Nr. 690 Prozeß des Müllers Georg Emmerling gegen die Gemeinde++++klären: ob diese Müh­le++++

 

 

- Schwarzmühle bei Maikammer, Steinmühle:

auch Nübelsmühle, Schwardtmühle und Korbmühle 44; unterhalb von Maikammer gelegen.

 

1608 war die Mühle frei geworden und wurde daraufhin vom Hochstift Speyer an die Gemeinde Maikammer für 2000 fl verkauft. Diese verkaufte die Mühle 1636 an den hochfürstl.-speyerischen Landschreiber Peter *Bender für 1800 fl. 1657 veräußerten Benders Erben die Mühle an Johann *Blesinger, Schaffner zu Kirrweiler um 400 fl. 45.

 

Um das Jahr 1670 erhielt Peter +++ergänzen+++ die Mühle in Pacht. Um 1700 folgte ihm Hans Adam *Rech, der jährlich 24 Mltr Pacht entrichten mußte. Die Mühle hatte in der Kriegszeit 1689-1700 sehr gelitten und war durch französische Soldaten stark ruiniert worden. Rech ließ alles neu herrichten. Noch 1727 gehörte ihm die Mühle, der am 23.3.1733 im Alter von 67 Jahre verstarb. Rech hinterließ die Witwe und 2 Kinder, von denen eine Tochter mit Joseph Schmitt verheiratet war. Es entstand nun Streit darüber, ob die Mühle im Erb- oder Temporalbestand sei. Ersteres nahmen die Erben Rech an, die die Mühle behalten wollten. Die bischöfliche Kammer übergab sie aber 1734 an Andreas *Haffner auf 12 Jahre. 1739 sollte die Mühle versteigert werden. Schmitt aber machte sei­nen Anspruch geltend, sie blieb aber im Besitz Haffners. An Martini 1745 übernahm sein Bruder Johann *Haffner die Mühle in Pacht, verlies diese jedoch heimlich im Juli 1746 46.

 

Bereits vor dem Tod des Müllers Hans Adam *Rech gab es mit dessen Kindern Streit über das Erbe der verstorbenen ersten Ehefrau zwischen den erstehelichen Kindern und dem Hans Adam Rech. In einem Aktenvermerk der Ausfauthei Maikammer vom 13.12.1732 heißt es: „Nach deme deß Hannß Adam Rechen Herrschftl: Müllers dahier … 6 erster Ehe Kindern bey der Ausfautheyen öfters klag­bahr angebracht, daß weillen Sie nuhn alle biß auff den Bruder Johannes ge.... wären, ihr mütterliches Erbe selbst bräuchten, mann gegen Vatter zu extradierung deßselben anhalten möge, weillen sich der Vatter dargegen nuhn nicht beschwehret, habe mich anheuth hierher begeben ...“. Es kam in Gegenwart von 2 Zeugen zu einer Teilung der Mobilien. Hinsichtlich der Mühle vertraten die Kinder die Auffassung, daß das Mühlengeschirr der Mühle ausschließlich der verstorbenen Mutter gehört habe, weshalb Schätzung veranlaßt werden sollte. 47

 

In einem Aktenvermerk des Ausfauths von Maikammer an der Oberamt Kirrweiler vom 15.4.1733 heißt es : „Nachdem Vor ohnge­fähr 3: Wochen Hanß Adam Rech gewesener Müller auf der so genannten Herrschtl: Schwartz Mühl dahier verstorben, welcher aus erster Ehe 7 Kinder als: Michael dermahlen dahier Verheurathet. Susanna ahn Henrich Buchenberger zu St. Martin verheurathet. Be­nedicta ahn Georg Härtel Bürgern dahier verheurathet. Anna Maria ahn Hanß Adam Bachter Bürgern zu Venningen verheurathet. Ca­tharina auch verheurathet. Clara Elisabeth ahn Joseph Schmitt Bürgern undt Maurer dahier verheurathet und Johannes Rech annoch lediger Schreinergesell. Dan aus zweyter Ehe nebsts der Wittib Anna Maria 2 Kindter nahmens Maria Salome ¼ Jahr alt, Friederich Adam 12 Wochen alt, hinterlassen, auf dessen Ableben man so gleich quo ad minutissima obsignieret, weylen aber die Erbs Intreßen­ten pro reseratione et Divisione hereditatis bey der Ausfauthei ahngesucht, daß mühl Wesen auch langen Aufschub nit wohl leithen können, alß habe mich anheuth hierher ad locum begeben, der visua De omnia manufestando daß würkliche Iuramentum abgenoh­men, darauf …. Errungenschaft ordentlich inventieret, undt dem nächst zure Theilung geschritten, in deme aber defunctis Vor seinem Ableben ein Testamentum una cum codicillo [?] errichtet, iß daß selben deren partibus zu Vor publicieret worden …. Resol: könnte mann Von Ausfauthey wegen wohl geschehen lassen, daß die Sach bey hochlöbl. Oberambt ….“ 48 zu entscheiden wäre.

 

Darauf wurde die Mühle versteigert. Den Zuschlag erhielt der Metzger Wendel Ried, der sie an Michael *Bopp und dann an Johann *Schauß verpachtete. An Schauß ging sie dann am 1.4.1756 im Erbbestand über. An der Torsäule sind die Namen Hans Schauß und Katharina Schaußin zusammen mit der Jahreszahl 1758 eingemeißelt 49.

 

Die Mühle ist in einem Verzeichnis der im Hochstift Speyer, Schaffnerei Kirrweiler liegenden Mühlen vom 30.10.1768 aufgeführt und wie folgt beschrieben: „Zu Maykammer. Die sogenannte Schwarzmühle untig Maykammer dem Johannes *Schauß zugehörig und giebt Mühlpfacht 20 Malter Korn.“ 50

 

Um 1772 wird Johannes *Stein als Müller in Maikammer erwähnt 51.

 

1793 war Valentin *Rößler der Erbbeständer 52.

 

Bis 1826 stand die Mühle im Eigentum der „Matheis *Kunz'schen Eheleute“. Nach deren Ableben übernahm der Sohn Wilhelm *Kunz die Mühle aus dem Nachlaß seiner Eltern und Erbteilung mit seinen Ge­schwistern durch not. Vereinbarung vom 3.1.1829 53. Im Grundsteuerkataster 1839 heißt es: „ … am 12ten April 1838 erscheint heute auf Vorladen aus der Ortschaft Maikammer … für den Müller Wilhelm *Kunz auf der Steinmühle … dessen Bevollmächtigter 54 … zur Deklaration ...wie folgt: Zu Dorf die Steinmüh­le, Plan-Numer 2416 Wohnhaus mit einer Mahlmühle, Scheuer, Stallung, Keltergebäu­de, Schopp und Hofraum.“ Weiterhin heißt es: „Auf dieser Mühle haftet ein Erbbestand und Gilten nach besonderer Liquidationsver­handlung.“ 55

 

Im „Eilboten Landau“ vom 17.8.1839 wird die Versteigerung der Schwarzmühle bei Maikammer am 28.8.1839 zur Auflösung der Erbengemeinschaft nach dem verstorbenen Müller Wilhelm *Kunz annonciert: „Den nächsten 28. August ----- wird … auf Betreiben der Friederika *Kinscherf, Wittib von Wilhelm Kunz, allda, als Vormünderin ihrer Kinder, und in Gefolg Bestätigungs-Urtheils kö­nigl. Bezirksgerichts zu Landau vom 25. Juli abhin, zur Versteigerung gebracht: die von Wilhelm Kunz herkommende sogenannte Schwarzmühle bei Maikammer, bestehend in einem Wohnhaus, einer Mühle mit zwei Mahl- und einem Schälgange, Scheuer, Stal­lungen, Kelterhaus und Kelter, Back- und Waschhaus, Keller und Hof dann zwei Wiesen von 6 Viertel, ein Acker und ein Weinberg von 2 Viertel und einem Garten; alles um die Mühle gelegen.“ 56.

 

Die Mühle wurde von dem Müller Jacob *Ohler ersteigert. Dieser blieb allerdings nicht lange auf der Mühle. Denn bereits am 2.8.1840 und 22.8.1840 kündigte er im Eilboten Landau die Versteigerung seiner Mühle für den 2.9.1840 an: „ … läßt Herr Jacob Ohler, Müller daselbst, seine im verflossenen Jahr von den Erben Kunz ersteigte sogenannte Schwarzmühle bei Maikammer, beste­hend in einem Wohnhause, einer Mühle mit zwei Mahl- und einem Schälgange, Scheuer, Stallungen, Kelterhaus und Kelter, Back- und Waschhaus, Keller und Hof … wegen Familienverhältnissen und Wohnungsveränderung … öffentlich versteigern:“ 57.

 

Jakob Ohler und seine Ehefrau Anna Margaretha *Mechtersheimer verkauften die Mühle schließlich am 28.8.1840 an den Müller Va­lentin *Gottseelig. Dieser zahlte den geschuldeten Kaufpreis nicht, weshalb es erneut zur Zwangsversteigerung kam. Im Intelligenz­blatt des Rheinkreises vom 30.7.1842 die Zwangsversteigerung der Mühle annonciert 58: „Auf Betreiben von Jacob Ohler, Gutsbesit­zer, und seiner Ehefrau Margaretha Mechtersheimer, beide in Lachen wohnhaft, Kläger auf Zwangsversteigerung …. gegen Valentin Gottseelig, Müller auf der Stein- oder Schwarzmühle zur Gemeinde Maikammer gehörig, … in Gefolge Urtheils Königl. Bezirksge­richts zu Landau vom 5. dieses, .. welches auf den Grund eines Mühlen-Verkaufsakts vor dem .. Notär am 28. August 1840 … abge­schlossen … eine Mahlmühle mit einem Schälgang und zwei Mahlgängen, einem zweistöckigen Wohnhaus, Scheuer, Stallungen, Wasch- und Backhaus, Kelterhaus, Keller und Hof, die Stein- oder Schwarzmühle genannt, im Banne von Maikammer, neben dem Mühlbach und dem Leimenweg.“

 

Im 19. Jh. folgten Johannes Korb und Franz *Emmerling.

 

Literatur/Urkunden:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 268

 

 

- Wiesenmühle (untere):

s. auch Obermühle (= obere Wiesenmühle)

 

Um 1760 war Johannes *Traitteur der Müller auf der der „unteren Wiesen mühl“ zu Maikammer 59.

 

 

 

 

 

Mambächel:

nördlich von Baumholder, heute Wüstung auf dem Truppenübungsplatz Baumholder; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Lichtenberg.

 

Mühlen:

- Geigersmühle oder Deckersmühle (auch Fischersmühle; auch Trauten Nickels Mühle):

Pletschmühle oben an Mambächel 60; sie lag ca. eine Viertelstunde oberhalb des Dorfes Mambächel 61 und mußte 1938 bei der Bil­dung des Truppenübungsplatzes Baumholder geräumt werden 62. Die Mühle liegt am Wolfsbach 63. Im 30jährigen Krieg wurde die Mühle verlassen; der Schultheiß Müller aus Baumholder stellt in seinem Mühlenbericht von 1656 fest, daß die Mühle ein Trümmer­haufen und herrenlos war, und nicht bekannt ist, wer als Erbe in Betracht kommt. Erst 1714 suchte der Müller Henrich (Heinrich) *Fischer von der Weyermühle in Baumholder um Erlaubnis zum Wiederaufbau nach und erhielt einen Erbbestandsbrief schon am 17.9.1714. Sein Sohn Johann Mathias *Fischer suchte am 23.8.1745 um Genehmigung zur Übernahme der Mühle; seine Geschwister Maria Elisabeth verh. Lucas und seinen Bruder Johann Nickel Fischer habe er ausgezahlt und für seinen noch lebenden Vater noch einen Ausbehalt vom Kaufschilling übernommen. Der Erbbestandsbrief wurde ihm am 12.3.1746 ausgestellt. Daneben hatte Johann Mathias Fischer mit seinem Vater und seinen Geschwistern einen Erbteilungsvertrag am 14.5.1746 geschlossen. Danach gehörten zur Mühle ein Garten ober dem Mühlenteich gelegen, daneben ein Stück Ackerfeld mit einem daran anstoßenden Wiesenstück, die über der Straße gelegene Scheuer mit einem Schweinestall 64. Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll von 1746 ist die Mühle aufge­führt. Sie besitzt nur einen Mahlgang, der durch ein 14 Schuh hohes Wasserrad angetrieben wird. Die Pacht beträgt 1 Malter Korn und 1 Malter Hafer, sowie 1 fl 3 Batzen und 4 Kr., zahlbar an die Kellerei Lichtenberg 65. Sie besteht aus 2 Gebäuden auf einer Wiese neben einem Weiher; die Steine der Mühle stammen vom Vockenrech; die Mühle ist derzeit (z. Zt. der Aufnahme durch Sundahl 1745) noch in gutem Stand 66.

 

1736 ist der Besitzer Johann Mathias *Fischer, der die Mühle von seinem Vater Heinrich *Fischer geerbt hat. Er besitzt einen, auf sei­nen Vater ausgestellten Erbbestandsbrief vom 7.9.1714 67.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 30 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Pletschmühl oben an Manbechel, die Trauten Nickels Mühl genannt [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet, worauf zu Zeiten auch gehechelt wird; [zahlt an Pfacht] 1 fl 3 bz 4 al an Geld, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Habern. Die Brenchenborner und Ausweiler mahlen zu Zeiten allhier und können jährl: 26 bis 30 famil: auf dieser Mühl befördert werden.“ 68

 

Letzte Besitzer vor der Räumung 1938 waren Wilhelm Kemmer und dessen Schwiegersohn Wilhelm Kurz 69.

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 772: Die Mühle zu Mambächel genannt Trauten Nickels Mühl, 1714-1790

 

 

- Ohligmühle:

wurde im 30jährigen Krieg verlassen und aufgegeben; Der Schultheiß Johann Müller von Baumholder berichtet 1656 an das ....: “*Oh­liger Michel zu Mambächel hat eine steinerne Ohligmühl in seinem Dorf gehabt, davon er jährlich 6 Batzen Zins gegeben. Ist auch verdorben und nichts mehr vorhanden. Vor 20 Jahren hat er sich in den Krieg begeben, darinnen er umgekommen. Er hat noch einen Sohn zu Straßburg, der dort verheiratet ist. Er ist etwas begütert zu Mambächel, die Güter sind aber schon aufzufinden, wes­halb er an den Schultheißen geschrieben, sie zu inventarisieren und ihm ein Verzeichnis davon zu schicken.” 70.

 

 

- Pochwerk bei Mambächel:

dieses wurde zusammen mit einer Schmelzhütte um etwa 1726 durch einen Herrn von Hoffmann und einen Herrn Koch aus Frankfurt errichtet. Es ist im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll von 1746 aufgeführt. Sundahl, dessen Verfasser schreibt, daß das Poch­werk etwa vor 20 Jahren, zusammen mit einer Schmelzhütte zwischen Mambächel und Baumholder erbaut wurde. Das Wasser für das Mühlrad kam aus 2 Weihern, die auf Frohnhauser und Mambächler Bann lagen. Die Gebäude waren zur Zeit Sundahls in einem „elenden und schon verfallendem Zustandt“. Ein Rad und ein angefügter Trillis trieben neun Pochstempel an. Ein Bergmann, ange­stellt von Frau von Hoffmann, grub für ½ Taler Wochenlohn in einem Stollen nach Quecksilber und arbeitete auch in dem Pochwerk. weitere Nachrichten über das Pochwerk sind anscheinend nicht bekannt 71.

 

 

- Lohmühle unterhalb des Pochwerks:

im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll von 8.7.1746 ist sie wie folgt beschrieben: „ … bestehet in einem eintzigen und kleinen Gebäuden, worinnen durch ein 8 Schuh hohes Wasserradt 4 Stempel in zwey Cumben gehoben werden; der Besitzher derselben kla­get sehr über den Mangel des Waßers bey heißen Somertägen. … Johan Nickel *Haas von Baumholder ...“ ist der Erbbeständer. 72++++prüfen: identisch mit der Lohmühle bei Baumholder+++++

 

Im Bericht des Schultheißen zu Baumholder Johann Müller von 1656 heißt es: „Zwischen Baumholder und der Brandmühle, wo man nach Mambächel zu geht, haben die Rotgerber Hans Biel, Johann und Nickel Hock eine Lohmühle gehabt, von der sie jährlich 1 Gul­den und 1 Batzen Zins gaben. Sie ist abgegangen.“ 73. Die Lohmühle lag nur ein kurzes Stück unterhalb des Pochwerks (s. Mambä­chel) und gehörte dem Johann Nickel *Haas aus Baumholder. Sie Bestand aus einem großen und mehreren kleinen Gebäuden. Zur Sommerszeit hatte sie oft kein Wasser und deshalb trug sich der Müller 1795 mit dem Gedanken, diese Lohmühle aufzugeben. An Pacht wurde jährlich ein Taler gezahlt. Durch ein 8 Schuh hohes Wasserrad wurden vier Stempel und zwei „Cumben“ gehoben. Eine Viertelstunde unterhalb liegt die Guthausmühle [s. Baumholder] 74.

 

 

 

 

 

Mannheim:

 

Mühlen:

- Windmühle:

die Windmühle lag 1794 südlich der Festung Mannheim im Bereich der Ziegelhütte, nördlich von Neckarau 75.

 

Karte:

- LA Mannheim Best. W1 Nr. 7828: „Plan der Stadt und Vestung Mannheim. Mit der umliegenden Gegend und Belagerung der Rheinschanze und Fleschen von den Franken im Dezember 1794.

 

 

 

 

 

Mannweiler:

s. auch *Cölln

 

OT von Mannweiler-Cölln, VG Alsenz-Obermoschel, Lk Donnersbergkreis; Mannweiler gehörte anfangs zum Nahegau; seine Ge­schichte ist eng verknüpft mit der über dem Dorf gelegenen Burg Randeck. Diese war Stammsitz des nach ihr benannten, seit 1200 nachweisbaren Rittergeschlechts und wurde 1248 zur Ganerbenburg. Im Verlauf des 15. Jh. gelangte ein Teil des Dorfes an die Her­ren von Flörsheim, die 1519 als Gerichtsherren bezeugt sind. 1514 erwarb Kurpfalz den Anteil der Randecker, seit 1515 war Mann­weiler Schultheißerei im kurpfälzischen Unteramt Rockenhausen. Nach dem Aussterben der Flörsheimer 1655 traten in deren Rechte an Burg und Dorf Mannweiler die Freiherren von Reigersberg ein 76. Um 1601 war Mannweiler je zur Hälfte kurpfälzisch und den Herren von Flersheim. Das zweibrückische Amt Landsberg erhielt Leibbeeth und Wiesenzins 77. 1566 hatte der Herzog von Zweibrücken zwölf leibeigene Familien im Ort 78.

 

Mühlen:

Obermühle und Untermühle, deren großflächige, aber vielfach veränderte Baukomplexe, nach wie vor im Bild von Ort und Kultur­landschaft weithin wirken, sind seit der 2. Hälfte des 16. Jh. dokumentiert. Der Mühlteich der Obermühle, zu der von der Burgstraße als Stichgasse ein alter gepflasterter Weg führt (Mühlgäßchen, der ehemalige „Totenweg“), stellt ein wichtiges Element am histori­schen Ortsrand dar 79.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1376/3: Erbbestands-Bannmühle zu Mannweiler, 1768-1774 ++klären: ob Obermühle oder Untermühle+++

 

 

- Felsenmühle:

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2365/2: Klassifikationsplan von Mannweiler, o.D. 1820-1845, darin Felsenmühle und Untere Mühle

 

 

- Lohmühle:

eine Lohmühle wird im Mannweiler Weistum vor 1519 erwähnt: „§ 4: Item weisent auch die Schöffen mit recht, das u. gn. Herrn ha­ben ein lowmühl in ihrem Gericht. § 5: Auch weiset der schöffen fort mit dem eide, were es sach, das der müller dem armen seinen follen nit engebe und mehr nehme dann seinen rechten multer, so hat er die macht, das er dem müller an sein fur mag tosten und sich daran halten, bisz er dem armen seinen follen thut“ 80.

 

 

- Obermühle:

Obermühle und Untermühle, deren großflächige, aber vielfach veränderte Baukomplexe, nach wie vor im Bild von Ort und Kultur­landschaft weithin wirken, sind seit der 2. Hälfte des 16. Jh. dokumentiert. Der Mühlteich der Obermühle, zu der von der Burgstraße als Stichgasse ein alter gepflasterter Weg führt (Mühlgäßchen, der ehemalige „Totenweg“), stellt ein wichtiges Element am histori­schen Ortsrand dar81.

 

Um 1646 war Wenz *Frölich wohl der Müller auf der Obermühle; auf diesen folgte 1693 der Heinrich *Amos; dann dürfte die Mühle auf Familie Weinkauf übergegangen zu sein 82.

 

1705 wird der Ohligmühlgang auf der Obermühle neu errichtet 83.

 

Zwischen dem zur Obermühle gehörenden Mühlteich und der Alsenz lag eine Wiese, auf der eine schon 1711 nicht mehr vorhandene Badstube lag; diese Wiese konnte nur über einen Steg über die Alsenz erreicht werden 84.

 

Die Mühle ist 1738 im kurpfälzischen Renovationsprotokoll für das Unteramt Rockenhausen aufgeführt und wie folgt beschrieben: „Die Obermühle in Mannweiler liegt an der Alsenz und ist Eigentum von Wenz *Weinkauf. Obwohl kurpfälzisches Territorium, kas­siert der Herr v. Reigersberg auf Randeck, Mitherr in Mannweiler, den Pacht. 1. Mahlgang und 1 Ohliggang.“ 85

 

Gegen den Müller Weinkauf +++klären: welcher Müller Weinkauf+++aus Mannweiler kam es zu Beschwerden der Cölln und Mann­weiler wegen eigenmächtiger Erhöhung seines Mühlenwehrs 86.

 

Auf Wenz *Weinkauf († 1760) folgte der Sohn Jacob *Weinkauf 87 als Müller auf der Obermühle nach, denn er ist am 12.12.1766 als Pate im reformierten KB Dielkirchen bei der Taufe des Ludwig Weinkauf (Sohn des Müllers auf der Steckweiler Mühle Friedrich *Weinkauf) erwähnt 88.

 

Später folgt der Friedrich *Weinkauf († 1817) als Müller auf der Obermühle 89; es dürfte sich bei ihm um den Sohn des Müllers Ja­kob Weinkauf und Enkel des Müllers Wenz Weinkauf handeln.

 

Später folgte die Müllerfamilie *Hoster. Als diese ohne Nachkommen blieben, wurde die Mühle von der Familie Linxweiler über­nommen, die auch im benachbarten Cölln die Hahnmühle innehatten und heute dort das gleichnamige Weingut betreiben. In den 1920er Jahren wurde die Mühleneinrichtung modernisiert. Dabei verschwand auch das alte Wasserrad. 1943 wurde eine neue Stau­wehranlage errichtet. Der vorletzte Besitzer, Oswald Linxweiler, ist 1950 durch einen Unfall ums Leben gekommen 90.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 795/2: Beschwerden der Gemeinden Cölln und Mannweiler gegen den Müller Weinkauf zu Mannweiler wegen eigenmächtiger Erhöhung seines Mühlwehrs, o.D. (1700-1830)

 

 

- Untermühle, Grafsche Mühle:

Obermühle und Untermühle, deren großflächige, aber vielfach veränderte Baukomplexe, nach wie vor im Bild von Ort und Kultur­landschaft weithin wirken, sind seit der 2. Hälfte des 16. Jh. dokumentiert 91

 

Die Untermühle war in der Feudalzeit der Burg Randeck zuständig 92.

 

1563 war Hans Keller der Erbbeständer der Untermühle in Mannweiler 93.

 

1715 war Wilhelm *Gehler aus Bisterschied, der Müller auf der Unteren Mühle in Mannweiler 94. Die Mühle ist 1738 im kurpfälzi­schen Renovationsprotokoll für das Unteramt Rockenhausen aufgeführt 95 und wie folgt beschrieben 96: „Die Untermühle zu Mann­weiler ist dem Freiherrn von Reigersberg zuständig, liegt aber auf kurpfälzischem Boden. Sie ist freiad­lig, 'so zum kaiserlichen Le­hen Randeck gezogen wurde.' Erbbeständer ist Wilhelm *Gehler. Er gibt für 1 Mahlgang und 1 Schälgang 13 Ma. Korn und 12 Kap­pen sowie 3 fl 10 Xer in die Burg Randeck.“

 

Auf Wilhelm Gehler folgte 1759 sein Schwie­gersohn Johann Jacob Maurer aus Schwartzenberg 97.

 

Zwischen 1765-1773 kommt es wegen der Untermühle zu Streitigkeiten zwischen dem Müller und Erbbeständer Georg Holzheimer und dem Freiherrn von Reigersberg 98.

 

1848 wird [Eduard] Julius *Huberwald als Müller auf der Untermühle in Mannweiler genannt 99.

 

1849/1850 kommt es zu einer Untersuchung gegen Julius Huberwald, Müller auf der Untermühle in Mannweiler, wegen Einsammlung von Waffen, Pulver und Blei im Auftrag der revolutionären Regierung in den Gemeinden Gauersheim, Morschheim, Bolanden, Marnheim, Mauchenheim und Orbis 100.

 

1850 war Eduard *Huberwald der Müller und Gutsbesitzer auf der Untermühle 101 Bereits am 7.3.1850 sollte die freihändige Verstei­gerung der Mühle, „Auswanderungs­halber“ erfolgen, nämlich: „Die neuerbaute Mannweiler Untermühle, bestehend in Mehl-, Öl- und Hanfreibmühle nebst Haus, Scheu­er und Stallung, an der Alsenzstraße zwischen Kreuznach und Kaiserslautern gelegen ...“ 102. Die Mühle wurde am 26.8.1850 verstei­gert. Bereits am 13.4.1850 war im Intelligenzblatt des Rheinkreises die Versteigerung der den Eheleuten Huberwald gehörenden Im­mobilien angekündigt worden 103. Die Versteigerung war zunächst gescheitert, weil die Eheleute Huberwald gegen die Versteigerung Klage vor dem Bezirksgericht erhoben hatten. Nachdem diese Klage abgewiesen worden war, wurde zum 2. Mal die Versteigerung angekündigt. In der Versteigerungsannonce im Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 2.8.1850 heißt es: „Auf Anstehen von Otto Frei­herr von Rutenberg, Rentner, in Heidelberg wohnhaft werden gegen 1) Eduard Huberwald, Mühl- und Gutsbesitzer auf der Unter­mühle, Gemeinde Mannweiler, wohnhaft; 2) Dessen bei ihm wohnende Ehefrau Caroline Hen­riette Krafft …. die nachverzeichneten, gegen besagte Eheleute Huberwald gerichtlich in Beschlag genommenen Immobilien, deren zwangsweise Versteigerung bereits zum ersten Male …. angekündigt war, …. zwangsweise versteigert …: Auf dem Banne der Ge­meinde Mannweiler gelegen Section A Nr. 234… Wohnhaus mit Mahlmühle, Oelmühle, Hanfreibe, Scheuer, Stallung, Hofraum und anderen Zubehörden …“ und weiterer um die liegender Grundbesitz. 104

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2365/1: Klassifikationsplan von Mannweiler, o.D. 1820-1845, darin Untermühle

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2365/2: Klassifikationsplan von Mannweiler, o.D. 1820-1845, darin Felsenmühle und Untere Mühle

 

Literatur/Urkunden:

- Weber, F./Kuntz, H: Die Untermühle in Mannweiler; in: Busch, Egon (Hrsg.): Mannweiler-Cölln. Chronik eines Nordpfälzer Dor­fes, Ortsgemeinde Mannweiler-Cölln (Hrsg.), 2011, S. 53-54

 

 

 

 

 

Marienthal:

s. auch *Rußmühle; s. auch *Mühlkling

 

Stadtteil von Rockenhausen, LK Donnersbergkreis. Das Dorf Marienthal liegt etwa drei Kilometer östlich der Kernstadt im Nordpfäl­zer Bergland unweit des Donnersberg, des mit 687 m höchsten Berges der Pfalz. In nächster Nähe liegen die Ortsgemeinden Falken­stein, Ruppertsecken und Dannenfels.

 

Die Entstehung des Dorfes hatte die Gründung des Prämonstratenserinnenklosters „vallis sancte Mariae“ durch Graf Ludwig III. von Arnstein 1145 zur Ursache, das auf Grundbesitz des Klosters Münsterdreisen erbaut wurde. Das Gebiet gehörte im Hochmittelalter zum Reichsland am Donnersberg, in dem seit dem frühen 12. Jh. die Herren von Bolanden eine Machtstellung aufbauten. Mit der Aufsplitterung ihres Besitzes seit dem 13. Jh. gelangte die Nordhälfte des Dorfes an die Herrschaft Kirchheim, die Südhälfte an die Herren von Hohenfels. Nach der Aufhebung des Klosters 1541 erwarb der pfälzische Kurfürst Ludwig V. Besitz und Dorf, das er dem Amt Alzey angliederte. Doch bereits 1557 belehnte Kurfürst Ottheinrich den Grafen Johann von Dhaun-Falkenstein mit Marienthal. 1682 kam Marienthal als Lehen, 1707 als Eigenbesitz an die Grafschaft Wartenberg 105.

 

 

Mühlen:

- Marienthaler Mühle:

seit 1553 ist eine Mühle westlich des Mordkammerbachs bzw. der Burgwaldstraße belegt 106.

 

In einem Prozeß 1593 vor dem Reichskammergericht Speyer zwischen Albrecht Graf zu Nassau-Weilburg und Sebastian von Daun Graf zu Falkenstein, der einen Streit um 35 ½ Morgen Wiesen und Ackerland beim Dauborner Hof (auch Daubenborner Hof 107) in der Gemarkung Dannenfels zum Gegenstand hatte, die von Einwohnern des falkensteini­schen Dorfes Marienthal beansprucht wur­den, wurde am 27.3.1593 ein „Augenschein“ wegen der strittigen Rechte und Besitzungen im Bereich der Dörfer Marienthal und Ruppert­secken vorgenommen. Hierüber wurde sowohl eine Karte angefertigt, die auch eine Ansicht des Dorfes Marienthal und einer bei dem Dorf am Mordkammerbach gelegen Mühle enthält 108. In dieser Karte von 1593 ist außerhalb von Marienthal eine „Mühl“ eingezeich­net, die 2 oberschlächtige Wasserräder aufweist, welche von einem oberhalb, am Abhang des Donnersberges liegenden Weiher ge­speist werden.

 

Vor 1735 war in Marienthal eine neue Mühle erbaut worden, weshalb sich 1735 der Müller Johannes Biebinger von der nahegelege­nen Rußmühle bei der kurpfälzischen Verwaltung in Rockenhausen über wenig Mahlgäste beklagte, was auch darauf zurückzuführen sei, daß in letzter Zeit in Marienthal und in Würzweiler neue Mühlen erbaut worden seien 109.

 

Die Mühle, die wartenbergisch war, wurde von Graf Casimir Kolb von Wartenberg 1753 dem Markgrafen von Baden verpfändet; mit einfacher techni­scher Einrichtung (Mühlstube); sie war untergebracht im Haus Nr. 18 110. 1831 ist Philipp Wenz der Inhaber der Mari­enthaler Mühle 111; um 1866 war Philipp *Dhom Müller in Marienthal (°° mit der Müllerstochter Helene *Schlemmer von der Wolfs­mühle in Waldgrehweiler; Vater des Journalisten Emil Dhom).

 

 

Karte:

- LA Speyer Best. Best. W2 Nr. 29: Karte von 1593 Karte zum Reichskammergerichtsprozeß LA Speyer Best. E6 Nr. 3024 112.

 

 

- Rußmühle bei Marienthal:

war kurpfälzisch, Unteramt Rockenhausen 113; Einzelheiten s. *Rußmühle

 

 

 

 

 

Marnheim:

VG Göllheim, Lk Donnersbergkreis; 1376 wurde die Burg Bolanden mit den zugehörigen Dörfern, darunter Marnheim und Dreisen, an den pfälzischen Kurfürsten veräußert und wurde Mittelpunkt des Amtes Bolanden. Vom 15. Jh. bis 1674 gehörte das Territorium mit Unterbrechungen zu Pfalz-Simmern. Wieder an Kurpfalz zurückgefallen, wurde es 1706 wurden durch Gebietsaustausch Teile des kurpfälzischen Amtes Bolanden (mit Bolanden, Marnheim u.a.) dem nassau-weilburgischen Amt Kirchheim(-bolanden) angeglie­dert 114.

 

Mühlen:

in Marnheim gab es früher fünf Mühlen 115.

 

1284 wird eine Mühle des Klosters im Bereich Marnheim erwähnt 116.

 

In der Gemarkungskarte Weierhof und Marnheim von 1717 117 ist am „Brem Flus“ (Pfrimm) unterhalb des Dorfes eine namentlich nicht benannte Mühle eingezeichnet.

 

Für den Bestand der Mühlen im nassau-weilburgischen Amt Kirchheim(-bolanden) besteht im LA Speyer ein schriftlicher Nachweis von ca. 1730 und ein zweiter von ca. 1772 118.

 

Bis 16.09.1658 war Peter *La Trager als Müller in Marnheim +++klären: welche Mühle+++; er wurde beerdigt am 16.09.1658 in Marnheim; bei der Bestattung wird nur angegeben "der welsche Müller" 119.

 

Zwischen 1660 und 1674 erscheint im reformierten Kirchenbuch Marnheim der wohl aus der Schweiz stammende Rudolph *Werlin als Müller in Marnheim 120. +++klären: welche Mühle+++

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird in Marnheim genannt der Handelsmüller Peter Anhäusser 121.+++klären: welche Mühle+++

 

Auf der Kriegskarte von Favrot (1691-1697) ist in Marnheim in Richtung auf Bolanden eine Mühle eingezeichnet 122.

 

Literatur/Urkunden:

- Armknecht, Karl: Marnheimer Einwohnerlisten um 1624 und 1730; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1954, S. 19f

- LA Speyer Best. H37 Nr. 2935: Betreiben gewerblicher Anlagen, 1921-1936; enthält u.a. Mühle Krauss +++klären: welche Mühle+++, Rothenberger Mühle, Gräfenmühle in Marnheim.

- Leßweng, Karl: Die Mühlen von Marnheim. - In: Marnheim / Hrsg.: Heimatverein Marnheim e.V. Red.: Georg Ballod. - Marnheim, 2004, S. 71-78

 

 

- Bannmühle:

s. Mittelmühle

 

 

- Beckersche Mühle:

s. Mittelmühle

 

 

- Mittelmühle, auch Graf'sche Mühle, Grafenmühle oder Beckermühle:

heute Anwesen Mittelmühle 1/Pfrimmstraße, 67297 Marnheim. Die Mühle lag an einem Mühlkanal, der vom Pfrimmwehr zur Mit­telmühle führte. Unterhalb (Pfrimm abwärts) der Mittelmühle lag die Steinmühle.

 

1828 werden die „Ober-, Mittel- und Untermühle“, 1837 die „Obere, Mittlere und Untere Mühlen“, 1963 die Mittelmühle erwähnt 123. Die Mittelmühle wird auch als Beckermühle oder Grafenmühle bezeichnet 124.

 

Der erste derzeit bekannte Müller auf der Mittelmühle (= Bannmühle, err. 125) war Hans Jakob (1) *Armknecht (geb. um 1585 - † 1624 Marnheim, von Kroaten erschlagen); auf diesen folgte der Müller Hans Jakob (2) *Armknecht (geb. um 1615 Marnheim - † 1666; °° I mit Gertrude NN.) 126. Hierzu heißt es in einem „Verzeichnis was auf Marenheim jährlich an Pacht, Gült, Bede und ständige Zinsen zur Kellerei Bolanden von Alters gefallen ist, durch Schultheiß und Gericht. Anno 1685“: „An Mühlenpacht – 20 rth. dess Jahrs, von der Mühlen zu Maurenheim modo Hanß Jakob Armknecht“ 127. Die Tochter von Hans Jakob (2) Armknecht und der Gertraude NN., Anna Katharina Armknecht heiratete am 13.1.1663 in Marnheim den Müller Andreas *Vogt (geb. im Frankenland - † 1666 Marnheim an der Pest) 128.

 

1712 erhält Johann Valentin /Velten) *Becker von der nassau-weilburgischen Regierung die Erlaubnis, in Marnheim eine Mahlmühle zu errichten. Der Bauplatz gehörte zum herrschaftlichen Hofgut. Zunächst war nur ein Mahlgang genehmigt. Becker stammte aus Gauersheim und beantragte sogleich einen zweiten Mahlgang, der am 13.2.1712 genehmigt wurde. Die Mühle war „Eigentumsmüh­le“, d.h. sie wurde von Becker auf eigenen Kosten errichtet. Er erhielt lediglich gratis 80 Stämme Bauholz aus den herrschaftlichen Wäldern. Für das Wasserrecht mußte er 14 Malter Korn entrichten 129.

 

Am 12.8.1714 ist der „Valentin Becker, Müller zu Marnheim“ als Pate im lutherischen Kirchenbuch in Kirchheimbolanden eingetra­gen 130. Er ist ebenfalls als Pate am 8.12.1722 erwähnt: Joh. Valentin Becker, Müller zu Marnheim 131.

 

1765 wird Georg Becker als Inhaber der Becker-Mühle genannt 132.

 

Zwischen 1771 und 1785 kommt es zu Streitigkeiten zwischen dem Müller Lorenz *Knauff [Anm. d. Verf.: von der Untersten Müh­le/Steinmühle zu Marnheim] und dem Müller Georg Becker wegen eines strittigen Wasserlaufs 133.

 

Georg Becker hat einen Sohn namens Valentin Becker. 1797 ist ein Johann Philipp Becker als Müller auf der Mittelmühle 134.

 

Nachfolger von Johann Philipp Becker ist der Müller Lorenz *Gassenberger. In der „Neue Speyerer Zeitung“ bietet H. L. Gassenber­ger die Verpachtung seiner Mühle auf die Dauer von 6 Jahren an 135. Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 15.5.1826 die Ver­pachtung der Mühle annonciert: „Den 7. Juli nächsthin … läßt H. L. Gassenberger zu Marnheim seine eigenthümliche Mühle in ei­nem sechsjährigen Bestand meistbietend versteigern. Diese Mühle hat zwei Mahlgänge und einen Schälgang und hinlänglich Wasser aus der Pfrimm, Gerbach und Rüdenbach an deren Zusammenfluß nahe bey der Gemeinde Marnheim …“ 136.

 

Lorenz *Gassenberger verkauft die Mühle 1830 dann für 6000 Gulden an Ludwig *Graf aus Steingruben an der Alsenz. Dieser er­weiterte die Mühle um eine Ölmühle nach englisch-amerikanischer Art. Aus dem Urkataster von 1843 geht die Größe des Besitzes hervor und daß neben dem Mühlenbetrieb noch Ackerbau und Viehzucht betrieben wurde137.

1866 wird Ludwig (2) Graf Besitzer der Mittelmühle. Er übernahm die Mühle nach dem Tod des Vaters Ludwig Graf aus der Erben­gemeinschaft gegen Zahlung von 10000 fl. Es wird behauptet, daß er Wohnhaus und Mühle „demoliert“ und dann wieder neu aufge­baut habe. 1876 ist bereits verstorben. Um 1870 führte zur Mittelmühle nur eine Holzbrücke mit einem Schlagbaum als Kundenzu­fahrt. 1890 verkauften Magdalena Graf und Sohn Ludwig die Mittelmühle an Jakob Bogert und seine Frau Barbara geb. Cornelius. 1897 erwarb dann bei einer Versteigerung Peter Moses das ganze Anwesen für 16800 Mark. Am 7.8.1929 kauften Otto Hanser und seine Ehefrau Johanna geb. Blatzer aus Worms Mühle und , während die beiden Scheunen von Philipp Steingaß und Georg Mattern übernommen wurden. Die Mühlenkapazität wurde auf 4to/Tag erweitert, wobei der Antrieb neben der Wasserkraft nunmehr auch durch einen Dieselmotor übernommen wurde 138. 1936 wurde das Wasserrad durch eine Oßberger-Durchströmturbine mit horizontaler Welle ersetzt, gebaut für eine Wassermenge von 43,75bis 350 Liter/sec bei einem Gesamtnutzungsgefälle vom 3,1 Meter 139. 1946 wurde der Dieselmotor durch einen Elektromotor ersetzt 140.

 

Am 1.1.1954 übernahm Willi Hanser pachtweise die Mühle und betrieb sie bis 31.12.1961. Zuletzt hatte die Mühle drei Walzengän­ge. Zum 1.1.1962 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt 141.

 

Karte:

- LA Speyer Best. C38 Karte Nr. 1345 fol. 214: „Plan der Beckerschen u. Knauffschen zu Marnheim“, 1785

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 288

- Leßweng: Mühlen von Marnheim, a.a.O., S. 72: die Mittelmühle, heute Mühle Steuerwald im Jahre 2000

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr. 1808/1: Beckersche Mühle zu Marnheim, 1712, 1742-1755

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1345: „Prozeß des Erbbestandsmüllers Lorenz Knauff zu Marnheim gegen den Müller Georg Becker we­gen eines strittigen Wasserlaufs, 1771-1785“

- LA Speyer Best. H37 Nr. 2935: Betreiben gewerblicher Anlagen, 1921-1936; enthält u.a. Mühle Krauss, Rothenberger Mühle, Grä­fenmühle in Marnheim.

- Leßweng, Karl: Die Mühlen von Marnheim; in: Heimatverein Marnheim (Hrsg.): Marnheim, a.a.O., S. 71-72

 

 

- Riedenmühle:

s. auch Ohligmühle auf der Riedenmühle

 

Auch als Rüthenmühle bezeichnet 142, „bey der Rüthenmühle“.

 

Aus Walnüssen kann ein hochwertiges Öl hergestellt werden. Deshalb war die zur Riedenmühle führende Allee mit Walnußbäumen be­pflanzt 143.

 

Bis 1720 war Hanß Georg Hartung († 1720) der Müller auf der Riedenmühle in Marnheim; nach seinem Tod erfolgt 1733 die Teilung der „Verlassenschaft“ 144. °° mit Anna Margaretha NN. Aus den Ausfautheiakten Marnheim stammen noch folgende Angaben: „Auf dato 13. Marty 1720 ist auf gegebenen gebührliche anzeige Anna Margaretha Weylandt Hanß Georg Hartungs gewesene Riedenmül­lers hinterlaßene Wittib … wie Sie nemlichen Ihren Kindern die Riedenmühle und zugehörige Wiesen gegen ein Jährliches …“ sowie Marnheim den 8. Jan. 1743 Abtheilungs Inventarium: „Nachdem Anna Margretha weyl. Hanß Görg Hartungs nachgelaßene Wittib vor 6 Tagen daß Zeitl. gesegnet, ihren Kindern und Erben aber 1720 … ihr gantzes Vermögen … übergeben … auf Begehren und in Beysein gesamter Erben, alß Elisabetha Peter Stichters Kinder, Conrad Baben Frau Anna Angelica und Balthasar Hartung als mit Er­ben …“ 145. Daraus folgt: Hans Georg Hartung ist vor 1720 gestorben und seine Witwe Anfang Januar 1743. Das Vermögen wurde aber bereits 1720 aufgeteilt und zwar an die Tochter Elisabetha, die mit Peter Stichter verheiratet war und an Anna Angelica, verhei­ratet mit Conrad Baab. Die Tochter Elisabetha Hartung, verh. Stichter, war bei der Erbteilung 1743 bereits vorverstorben.

 

Die Mühle ist im nassau-weilburgischen Mühlenverzeichnis von ca. 1730 wie folgt beschrieben: „liegt an einem Hang zwischen Marnheim und Elbisheimer Hof. Sie ist Eigentum des Conrad Bab und des Peter Stichter. Sie hat 1 Gang; für den Wasserfall sind 4 Malter Korn zu entrichten“. 146

 

Aus den Ausfautheiakten Marnheim ergibt sich der folgende Zusammenhang: „Actum auf der Rüdenmühl bey Marnheim den 9. May 1741 Abtheilungs Inventarium: Nachdem weyl. Peter Stichter gewesener Wittwer dahier vor ohngefehr Zwey jahren verstorben und 9 Kinder, als 6 Söhne und 3 Töchter, nahmentlich Joh. Georg, Samuel, Catharina, Anna Margaretha, Balthasar, Conrad, Theobald, Jo­hann Valentin und Maria Dorothea hinterlassen … und der ältesten Tochter Catharina durch das Loß überlassen.“ … 147

 

Diese älteste Tochter des Müllers Peter Hans Stichter und der Elisabetha Hartung, die Catharina Stichter heiratete den Müller Engel *Frank. Nach ihrem Tod verheiratete sich der Witwer erneut. Aus den Ausfautheiakten Marnheim ergibt sich der folgendes: „Actum Mahrenheim den 13. Merz 1772. Nachdem Catharina verehelicht gewesene Engel Franckin von der Rüdenmühl bey Mahrenheim den 1. Merz mit Hinterlaßung eines Wittwers und 8 Kinder verstorben, der Wittwer sich aber wiederum in eine anderweite Heurath mit Anna Margaretha Jendern von hier einzulaßen.“ 148

 

Die Riedenmühle wurde übernommen von dem Müller Konrad *Baab († Anfang August 1756). Im LA Speyer 149 befindet sich das Erbteilungsinventar vom 14.9.1756 nach dem Tod des Conrad Baab erstellt worden ist. „Nachdem Konrad Baab, Wittwer dahier, vor ohngefähr 5 Wochen verstorben und die hinterbliebenen 7 Kinder

- Anna Maria, Ludwig Motzer Ehefrau zu Imsweiler,

- Christina, Ludwig Stauders Ehefrau

- Konrad Baab zu Dreisen wohnhaft

- Johann Nicolaus Baab ledigen Standes, welcher auf der Wanderschaft

- Johann Adam Baab, ledigen Standes

- Elisabeth, Daniel Freyen Ehefrau zu Marnheim

- Johann Georg Baab, ledigen Standes, dermahlen auf der Wanderschaft

sich entschlossen, die Nachlassenschaft unter sich zu theilen ...“ Zum Nachlaß gehört die Riedenmühle 150.

 

In den Ausfautheiakten erscheint einige Jahre später der Müller Engel *Frank, °° mit Katharina Stichter. Der Müller Engel Frank ist verstorben 1787 151, die Ehefrau Katharina Stichter ist verstorben 1.3.1771. Der Witwer verheiratet sich erneut mit Anna Margaretha Jender aus Marnheim. Aus den Ausfautheiakten Marnheim ergibt sich der folgendes: Actum Mahrenheim den 13. Merz 1772. Nach­dem Catharina verehelicht gewesene Engel Franckin von der Rüdenmühl bey Mahrenheim den 1. Merz mit Hinterlaßung eines Witt­wers und 8 Kinder verstorben, der Wittwer sich aber wiederum in eine anderweite Heurath mit Anna Margaretha Jendern von hier einzulaßen.“ 152

 

Am 09.12.1776 ist im Kirchenbuch Kirchheimbolanden eingetragen die Taufe des Christian Franck, nichtehelicher Sohn der Johanna Philippina Schneider, Tochter des Caspar Schneider; als Vater gibt sie an: Joh. Jakob *Franck von der Riedemühle bei Marnheim 153. Am 02.06.1781 ist im Kir­chenbuch Kirchheimbolanden eingetragen die Taufe des Joh. Philipp Franck, nichtehelicher Sohn der Maria Magdalena Schneider, Tochter d. Caspar Schneider; als Vater hat sie angegeben: Joh. Balthasar *Franck von der Riedenmühle bei Marnheim 154. [Anm. d. Verf.: die beiden nichtehelichen Kindesmütter sind Töchter des Caspar Frank und damit Schwestern].

 

Am 27.2.1778 wird in Marnheim getauft die Maria Sophia Frankin, Tochter des Engel Franken auf der Riedenmühle und der Anna Margaretha geb. Gendin 155.

 

Nach dem Tod des Müllers Johann Adam Baab Ende August 1793 kam es zur erbrechtlichen Regelung zwischen der Witwe 156.

 

Am 23.11.1796 wird als Pate im KB Kirchheimbolanden erwähnt der „Joh. Jakob *Baab, von der Riedenmühle“ 157.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird auf der „Rindenmühle“ Marnheim genannt der Handelsmüller Daniel Baab 158.

 

Müller auf der Riedenmühle waren:

- bis 1720 Hanß Georg Hartung († um 1733); nach seinem Tod erfolgte die Erbteilung; die Mühle wurde übertragen an die beiden Töchter und deren Ehemänner, Elisabetha Hartung (°° mit Peter Stichter) und Anna Angelica (°° mit Conrad Baab)

- bis 1739 Peter Stichter († 1739; °° mit Elisabetha Hartung) in Miteigentum mit Conrad Baab († Anfang August 1756, °° mit Anna Angelica Hartung); nach dem Tod des Müllers Peter Stichter erfolgte 1741 die Erbteilung; die älteste Tochter Catharina Stichter er­hält den ½Anteil an der Mühle und heiratete den Müller Engel Frank.

-1756 Konrad Baab († Anfang August 1756, °° mit Anna Angelica Hartung); nach seinem Tod erfolgt die Erbteilung; der ½ Anteil an der Mühle fällt an +++klären+++

- 1787 Engel Frank († 1787), °° I mit Catharina Stichter, °° II mit Anna Margaretha Jender; nach seinem Tod gelangt die Mühle an den Konrad Baab

 

 

- Ohligmühle auf der Riedenmühle:

1796 wird erwähnt der Daniel Baab, Ohligmüller auf der Riedenmühle; er ist der Sohn des Ende August 1796 verstorbenen Müllers auf der Riedenmühle Johann Adam *Baab 159.

 

 

- Rothenberger Mühle:

die ehemalige Mühle liegt am westlichen Ortseingang von Marnheim 160.

 

1742 stellte der Schultheiß von Marnheim, Johann Philipp Becker, bei der nassau-weilburgischen Regierung ein Gesuch wegen Ge­nehmigung zum Bau einer Mahlmühle mit einem Mahlgang, einem Schälgang, einer Ölmühle und einer Ziegelhütte „am roten Berg“. Am 28.2.1743 wurde das Gesuch genehmigt und +++weiter++++

 

Die Mühle ist im nassau-weilburgischen Mühlenverzeichnis von ca. 1772 wie folgt beschrieben : „liegt zwischen dem Dorf und dem Froschauer Hof. Schultheiß Johann Philipp *Becker hat sie 1743 gebaut. Für 1 Mahl-, 1 Schälgang und1 Ölpresse gibt er jährlich 35 fl als zins.“ 161 In den Ausfautheiakten betreffend die Vermögensübergabe von 1760 befindet sich ein Auszug des Marnheimer Lager­buchs: Darin ist zur Lage der Mühle angegeben: liegt „am Rüssingerweg“ an der Altbach 162.

 

Gemäß der Vermögensübergabe vom 6.10.1760 erhielt der Sohn Johann Georg 'Becker die Mühle für 2000 fl 163.

 

Anläßlich der Zuruhesetzung des 75jährigen Müllers Johann Georg Becker 1791 kam es zur Vermögensauseinandersetzung und in deren Rahmen am 24.8.1791 zur Erstellung eines Inventars und Vermögensübergabe 164. Anwesend waren die Kinder:

a) Christina des Müllers Johannes Weigel Ehefrau zu Marnheim

b) Susanna des Bürgers und Gerbermeisters Valentin Becker zu Bischheim Ehefrau

c) Valentin Becker auf der hießigen sog. Beckerischen Mühl wohnhaft

 

Dabei wurde die Mühle dem Sohn Valentin Becker zugeschlagen, wobei es zwischen ihm und seinem Schwager Johannes Weigel Streitigkeiten wegen des Übernahmepreises gab 165.

 

Um 1791 wird der Valentin *Becker als Müller in Marnheim genannt; er erscheint als Pate in Kirchheimbolanden am 22.12.1791 166. Er könnte Müller auf der Rothenberger Mühle gewesen sein, die 1743 von dem Schultheiß von Bolanden, Johann Philipp *Becker er­baut wurde +++prüfen+++

 

Die Mühle wurde 1871 in Marnheim versteigert; in der Versteigerungsankündigung, veröffentlicht im 'Pfälzischen Kurier' Nr. 105, Ludwigshafen, Ausgabe vom Freitag 5.5.1871 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Die in der Gemarkung von Marnheim gelegen, sogenannte Rothenbergermühle, bestehend in Wohnhaus, Mühlwerk mit mit 2 Mahlgängen, 1 Schälgang, 1 Lohgang, Schoppen, Taglöhnerhaus, Scheuer, Lohrindenmagazin, Schweinställen, Hofraum mit Brunnen, Acker und Gartenfeld sowie Wiesenland, nebst Mühlteich und graben, im Ganzen an Grundfläche enthaltend 7 Tagwerk 21 Dezimalen. Die Mühle liegt an der im Bau begriffenen Donnersberger und Zellerthal-Eisenbahn und zwar in der Nähe des Platzes, auf dem der Marnheimer Bahnhof erbaut werden soll, hat einen Wasserfall von 5 Meter und 70 Centm. Und eignet sich vermöge ihrer großen und ausgedehnten Gebäulichkeiten auch zur Er­richtung eines jeden anderen industriellen Etablissements“. 167

 

Die Mühle wird 1879 erneut versteigert durch die Kinder und Erben des in Kirchheimbolanden verstorbenen Gerberei- und Mühlen­besitzers Heinrich Becker. In der Versteigerungsankündigung vom 12.9.1879 wird sie wie folgt beschrieben: „Plan-Nr. 1689, 56 Dec. Oder 19 Ar 8 m² Fläche, worauf ein Wohnhaus, Mühlwerk mit 4 Mahlgängen und 1 Schälgang, Wasser- und Dampfmühle, Lohmüh­le, Lohrindenmagazin, Schopp und Taglöhnerhaus, Scheuer, Backhaus, Schweinställe, Stallung, Hofraum und Brunnen. [bezeichnet:] Die Rothenberger Mühle.“ 168

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. H37 Nr. 2935: Betreiben gewerblicher Anlagen, 1921-1936; enthält u.a. Mühle Krauss, Rothenberger Mühle, Grä­fenmühle in Marnheim.

- Weber, Friedrich W.: Von Anfang an unter keinem guten Stern: die Rothenberger Mühle bei Marnheim; in: Donnersberg-Jahrbuch 1995, S. 99-101.

 

 

- Steinmühle:

s. Unterste Mühle

 

 

- Tempelmühle:

1758 war Erbbeständerin die Witwe des Georg Tempel 169.

 

Die Mühle ist im Nassau-Weilburgischen Mühlenverzeichnis von ca. 1772 wie folgt beschrieben: „hat Georg Tempel in Erbpacht und gibt dafür 20 Malter Korn als Pacht. Sie ist oberschlächtig und hat 2 Gänge. 1758 ist Georg Tempel Wittib Erbbeständerin. 1777 Erb­bestandsbrief für Georg *Berg.“ 170

 

Bei dem Müller „Georg Tempel“ handelt es sich Johann Georg *Tempel, den Sohn des Müllers Martin Tempel († vor Juni 1699).

 

Es steht zu vermuten, daß die Ehefrau Maria Eva NN. die Mühle mit in die Ehe gebracht hat, sie also eine Tochter des Müllers Georg Tempel ist +++++prüfen++++

 

Am 19.3.1790, infolge der altershalber erfolgte Zuruhesetzung des Müllers zu Marnheim Johann Georg Berg und von dessen Ehefrau Maria Eva NN. kam es zur vertraglichen Übergaberegelung mit den Kindern 171:

Georg Berg auf dem Froschauerhof wohnhaft

Carl Berg zu Kertzenheim wohnhaft (erhält die Mühle)

Jacob Berg ledigen Standes majorem

Barbara Berg des Albert Uhlen zu Marnheim Ehefrau

Anna Elisabetha des Hendrich Rehen Ehefrau

Wilhelm Berg dahier wohnhaft

Justina des Dietrich Winters Kiefermeister (Küfermeister) zu Worms wohnhaft

 

1864 wird Karl Berg, „Müller in Marnheim“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 172. Auch im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird genannt der Handelsmüller Carl Berg 173.

 

 

- Unterste Mühle zu Marnheim, auch Steinmühle oder Knauffenmühle:

unterhalb des Dorfes gelegen 174.

 

Die Mühle diente teilweise als Pochwerk zur Zerkleinerung des Eisenerzes aus dem Bergwerk im Kirchheimer Wald, welches in der Schmelze in Albisheim verhüttet wurde. Der Name Steinmühle stammt von dieser Gesteinsmühle (Pochwerk) 175. Die Mühle war auch Mahlmühle und zeitweise Ölmühle.

 

Um 1693 war Mathäus Aumer der Müller auf der Steinmühle in Albisheim. Am 07.01.1693 heiraten Matthäus *Aumer, Müller auf der Steinmühle bei Albis­heim, und Anna Barbara Schuster, Wtw. d. Johannes Roß von Bolanden 176.

 

Am 16.1.1704 wird getauft der unehelich geborene Johann Dewalt Augemer, Sohn des Hermann Augemer (später als Aumer bezeich­net), „ex Steinmühl, Mater Clara Äickerlin“ 177.

 

Johann Conrad *Sültz war bis zum Tod seiner 1. Ehefrau Anna Apollonia NN. († 26.3.1717 Bolanden 178; als Müller auf der Weiher­mühle Bolanden. Er heiratet wohl noch 1717 in Marnheim die Apollonia NN. aus Marnheim 179. Aus der 2. Ehe stammen die Kinder Maria Gertrud Sültz (geb. 12.11.1718 Marnheim, ~ 20.11.1718 Marnheim 180, und Christina Sültz (geb. 23.6.1721 Marnheim; ~ 29.6.1721 Marnheim 181. Johann Conrad Sültz bleibt dann bis 1733 als Müller auf der untersten Mühle in Marnheim.

 

In den Ausfautheiakten von Kirchheimbolanden von 1733 ist die Übergabe der unterhalb des Dorfes stehenden Mahlmühle von Jo­hann Conrad *Sultz an seinen Schwiegersohn Lorentz *Knauf verzeichnet 182.

 

Als Erbbeständer der Knauffenmühle ist im nassau-weilburgischen Verzeichnis „Acta Commissionis die in Erbleyhe begebende herr­schaftl: Höfe, Mühle und Güther im Amt Kirchheim“ vom 21.7.1755“ der Lorentz Knauff benannt 183.

 

Die Mühle ist im Nassau-Weilburgischen Mühlenverzeichnis von ca. 1772 wie folgt beschrieben: „auch Steinmühle genannt, ist Ei­gentum von Conrad Sulz, 1749 von Lorenz Knauf. Sie hat 1 Gang und gibt 7 Ma. Korn für den Wasserfall.“ 184

 

Der Müller Lorentz *Knauf († vor 1777) war mit Maria Magdalena Sultz verheiratet; auf ihn folgte der Sohn Jacob Ludwig Knauf († 7.9.1807 Marnheim) als Betriebsnachfolger auf der Steinmühle. Aus dessen Ehe mit Christina Maurer stammt der Sohn und Betriebs­nachfolger auf der Steinmühle, der Müller Heinrich Knauf 185.

 

Zwischen 1771 und 1785 kommt es zu Streitigkeiten dem Müller Lorenz *Knauff (von der Untersten Mühle/Steinmühle zu Marn­heim) und dem Müller Georg Becker von der bachaufwärts gelegenen Mittelmühle wegen eines strittigen Wasserlaufs 186.

 

1864 wird Jakob Limbacher, „Müller und Gutsbesitzer in Marnheim“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 187. Auch im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird in Marnheim auf der Steinmühle genannt der Handelsmüller Jacob Limbacher 188.

 

Nach 1900 werden der Müller Jakob Limbacher und seine Ehefrau Philippine geb. Kraus als Eigentümer der Mühle genannt. Um ca. 1919 übernahm die Firma Louis Steitz & 1863) die Mühle und betrieb hier ein Sägewerk. 1926 verkaufte die Firma Steitz das Müh­lenanwesen an Friedrich Knauf und Ehefrau Wilhelmine geb. Petry. Ab da wurde nur noch Landwirtschaft betrieben und der Mühlen­betrieb eingestellt 189.

 

Müller auf der Untersten Mühle zu Marnheim, auch Steinmühle waren:

- bis 1733 Conrad Sultz; die Mühle geht ca. 1733 auf den Schwiegersohn Lorentz Knauf über

- 1733 bis ca. 1777 Lorentz Knauf; Vater des Müllers Jacob Ludwig Knauf

- 1777 bis 7.9.1807 Jacob Ludwig Knauf; Vater des Müllers Heinrich Knauf

- ab 7.9.1807 Heinrich Knauf

 

Karte:

- LA Speyer Best. C38 Karte Nr. 1345 f.214: „Plan der Beckerschen u. Knauffschen zu Marnheim“

 

Photo:

- Leßweng: Mühlen von Marnheim, a.a.O., S. 73: alte und neuere Aufnahme der Steinmühle (beide undatiert)

 

 

 

 

 

Marth / Saarland:

heute Stadtteil von St. Wendel; im Ostertal südöstlich von Leitersweiler gelegen; war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Lichtenberg

 

Mühlen:

- Marther Mühle:

schon 1604 wurde die Mühle urkundlich erwähnt. Sie war Bannmühle 190.

 

Im Denombrement des Oberamts Zweibrücken von 1704 ist aufgeführt „Aberham Scheerer der Müller und Catharina die Müllerin“. Er gibt ein Creysgeld von 4 fl 191.

 

1735 war Theobald Scherer im Besitz dieser Mühle. Sie wurde vom Wasser der Oster getrieben und war 1745 mit 2 Mahlgängen aus­gerüstet und in gutem Zustand 192.

 

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken vom 8.7.1746 ist die Marther Bannmühle wie folgt beschrie­ben: „stehet an der Osterbach, am Dorf Marth, ¼ Stunde oben an Niederkirchen und ¾ Stunden unten an der Osterbrücker Mühle. Gebäude und Einrichtung sind in einem guten Stande, das Mahlwerck bestehet in 2 Waßer Räder von 8 und 9 Schuh hoch, davon das eine einen Mahlgang, das ander auch einen an dem selben angehängten Schehlgang durch einen Trillis treibet, diese Mühle hat über Mangel an Waßer nicht zu klagen …. Die Mühle stehet schon würcklich auf dem 3ten Platz und in dieser Mühlen ist der Müller schon bey 30 Jahren in welchen er diese Mühle in diesen Stand gesetzet Gibt jährlich in die Kellerey nach Lichtenberg 4 Malter 4 Faß Lichtenberger Maßung , welcher 4 Malter Saarbrücker Maßung ausmach soll und 12 fl in die Landschreiberey nach Lichtenberg [sowie u.a. 1 Schwein, 4 Cappaunen ….] ….. Das Dorf Marth ausgenommen die 3 Günderrodische Häuser, ohne welche und ohne die Hirten 10 Familien, 5 Familien im Niederdorf, 4 Familien in Papach, 19 die diesseits der Bach wohnen, also zusammen 19 Fami­lien sind in diese Mühle gebannt. …. getraut sich 40 biß 50 Mahlgäste befördern zu können. Hat auch mit einem Gang in 24 Stunden schon 6 Malter Frucht gemahlet. …. In den Genuß von dieser Mühlen ist der mahlen Theobald Scherer, hat aber nichts alß nur eine … Copie von einem Erbbestandsbrief der in Ao. 1604 den 13. May Einem nahmens Frantz Luttern … mit geteilt worden in Händen. …..“ 193

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 58 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Marter Mühl [hat] 2 Waßer Räder welche 2 Mahlgäng und ein im Trilles gehenden Scheelgang treibet, [zahl an Pacht] 12 fl an Geld, 4 Mltr, 4 Sim. Korn; das Dorff Marth zum Theil aus 20 famil: 5 famil: aus Niederkirchen, 4 famil: aus Bubach seyend hierher gebannet. Es können 40 biß 50 Mahlgäst allhier befördert werd.“ 194

 

Im 19. Jh. war die Mühle im Besitz der Familie Harth. Vor 1932 wurde die Mühle stillgelegt 195.

 

Photo:

- Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 287

 

 

- Walk- und Lohmühle:

liegt zwischen Marth und Niederkirchen.

 

Johann Adam Scherer baute 1705/06 die Walk- und Lohmühle wieder auf. Über die Errichtung einer Ölmühle war 1745 noch nicht entschieden. Nach 1747 wurde die Mühle vermutlich stillgelegt 196.

 

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist die Mühle wie folgt beschrieben: „Hat einen 150 Schritt langen Waßergraben, in welcher das Waßer aus der Osterbach durch eine Schließ geleitet wird. Hat ein unterschlechtiges Waßerrad welches bey drey Schuh Fall, solches treibet nicht allein zwey Hämer vor die Walkmühle in einer Cumb, sondern auch drey Stempel in einer Cumb vor die Lohmühle, sonderß wann einer gehet die ander still stehen muß …. Christian Scherer ein Bruder von dem Mahlmüller ist der Erbbeständer von diesen beiden Mühlen und gibt jährlich von jeder ein Reichsthaler zusamen 3 fl in die Landschreiberey ….“. 197

 

Literatur/Urkunden, allgemein zu Mühlen:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1082/4: „Mühlen zu Marth, 1724-1790“

 

 

 

 

 

Martinshöhe:

VG Bruchmühlbach-Miesau, Lk Kaiserslautern; auf der Sickinger Höhe im Naturpark Pfälzer Wald gelegen; um 1681 hatte die Herr­schaft Sickingen-Hohenburg zwei Bauernhöfe in Martinshöhe, die an Untertanen verkauft worden waren 198. Martinshöhe wies 1681 sieben Häuser auf 199.

 

Mühlen:

nordwestlich der Gemeinde befindet sich die Gemarkung „Tausendmühlberg“ 200.

 

Um 1681 war NN. *Rauff der Müller „von Merteshöh“; er wird am 11.8.1681 wird als Patin im luth. KB Mittelbrunn genannt als Pate bei der Taufe der Catharina Barbara Bleßing 201.

 

- Pletschmühle:

zur Gemeinde gehört die Pletschmühle auf der Wiesbach 202. Im Grundsteuerkataster Martinshöhe vom 12.11.1845 203 heißt es: „Die Gemeinde Martinshöhe enthält das Dorf Martinshöhe mit … der Pletschmühle auf der Wiesbach“. Im Grundsteuerkataster ist weiter­hin die Gemeinde Martinshöhe als Eigentümerin der Plan-Nr. 3927 „der Steinkrugweg nach der Pletschmühle“ eingetragen 204. der Gemeinde gehören auch die Bäche, darunter Flurstücks-Nr. 7101 “Pletschmühlenbächlein“. Dort heißt im Grundsteuerkataster: „Das Pletschmühlenbächlein entspringt in dem Dorf und auch mehreren Quellen, führt nach der Pletschmühle und durch das
Thal und kömt bei Nr. 7097 in den Bann von Wiesbach“ 205.

 

Bis 1827 war Eigentümer und Müller auf der Pletschmühle in Martinshöhe der Michael I *Reischmann. Dieser übertrug mit notariel­lem Vertrag vom 26.9.1827 die Mühle auf seinen Sohn, den Müller Michael II Reischmann gegen Zahlung von 1300 Gulden. Micha­el II Reischmann wird auch im Grundsteuerkataster 1845 als Eigentümer und Müller auf der Pletschmühle benannt. Der Besitz be­stand damals aus Wohnhaus mit Mahlmühle, Scheuer, Stallung, Schweinställe und Hofraum 206.

 

1886 war die kleine Mühle im Eigentum der Familie Peter *Berberich und Maria NN. verh. Berberich, wie eine Türinschrift aus­weist. Deren Enkel NN. Berberich verkaufte das landwirtschaftliche Anwesen, dessen zugehörige Mühle längst aufgegeben war, 1952 an den Ostflüchtling Gottfried Mader. Die vom oberen Wiesbach angetriebene Pletschmühle besaß ehedem nur ein oberschläch­tiges Mühlrad 207.

 

Photo:

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 93 vom 19.4.2000

 

Karte:

- LA Speyer W41 Nr. 2369/1, Karte von 1844: darin eingezeichnet südlich des Dorfes Martinshöhe an der Straße nach Wiesbach die Flur „Pletschmühle“

 

Literatur/Urkunden:

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 93 vom 19.4.2000 (Pletschmühle bei Mar­tinshöhe)

 

 

- Wolfsmühle:

lag an der Wolfsbach, nahe der Brücke über die Wolfsbach, am Weg von Martinshöhe nach der Wolfsmühle ++++prüfen+: wohl auf Gemarkung von Langwieden, des Dorfes nordöstlich von Martinshöhe; dort vereinigen sich an der Gemarkungsgrenze zwei kleine Bäche, und dort könnte die Wolfsmühle gelegen haben ++++

 

In der Katasterlithographie der Steuergemeinde Langwieden (um 1840, err.) befindet sich in der Südwestecke der Gemarkung Lang­wieden, unmittelbar an der Grenze zur Gemarkung von Martinshöhe, an der Straßenkreuzung zwischen der Straße von Martinshöhe und der Straße Langwieden-Bruchmühlbach die Gemarkung „An der alten Mühle“. Dort ist im Verlauf der Straße von Martinshöhe eine Brücke eingezeichnet, bei der es sich mE um die in LA Speyer Best. H3 Nr. 1276: „Acta Gemeinde Martinshöhe, Weg- und Brückenbauten, 1828-1831“ (Brücke über den Wolfsbach); darin Bl. 9: „Weeg von Martinshöhe nach der Wolfsmühle“ beschriebene Brücke handeln dürfte. Es handelt sich daher mE bei der „Alten Mühle“ um die Wolfsmühle ++++prüfen++++ (s. auch Langwieden, Wolfsmühle).

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. H3 Nr. 1276: „Acta Gemeinde Martinshöhe, Weg- und Brückenbauten, 1828-1831“ (Brücke über den Wolfsbach); darin Bl. 9: „Weeg von Martinshöhe nach der Wolfsmühle“

 

 

 

 

 

Maßweiler:

VG Thaleischweiler-Fröschen, Lk Südwestpfalz; nordwestlich von Pirmasens, nördlich des Schwarzbachtals auf der Sickinger Hohe gelegen; südöstlich des Dorfes mündet die Wallhalb als rechter Nebenzufluß in den Schwarzbach; das Dorf war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken.

 

Die Ortsherrschaft übten in Maßweiler zunächst die Grafen von Zweibrücken und nach deren Aussterben die Kurpfalz bzw. das Her­zogtum Pfalz-Zweibrücken aus 208.

 

Mühlen:

in einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Maaßweyler Müller“ den ihm erteilten „Con­firmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 209.

 

- Faustenmühle oder Faustermühle; auch Maßweiler Mahl- und Sägemühle oder Neumühle:

sie liegt an der Wallhalbe, kurz vor deren Einmündung in den Schwarzbach; die Mühle gehörte der Grafschaft Hanau-Lichtenberg 210, +++klären++++andererseits wird die Faustenmühle als pfalz-zweibrückisch bezeichnet und ist 1744 im Mühlenverzeichnis des Ober­amts Zweibrücken beschrieben 211

 

Die Faustermühle steht oberhalb der Stelle an der Wallhalbe, an der sich bis 1564 die alte Siedlung Reschweiler am Zusammenfluß der Wallhalbe und des Schwarzbach befand. Die Mühle wurde zum ersten Mal 1601 mit einem Gang von einem Martreß Hanß vom Mühlenbach errichtet 212. Von Landau, Bergzabern und Weißenburg kam die große Landstraße (eine Talstraße), die bei der Fauster­mühle das Zweibrücker Gebiet erreichte 213.

 

Die Faustenmühle lag seit 1605 öde und wurde 1697 wieder erbaut 214. Wie der Zweibrücker Amtskeller Exter in einem Schreiben vom Dezember 1695 mitteilte, „... hat der letzte Verkäufer der Rieschweiler Mühl Nicklaus *Faust sich um die Erbauung eines ande­ren schon lange Zeit zu Boden in einer Wildnis ganz verwachsen liegenden Mühlplatzes oberhalb Rieschweiler in dem Mühlhauser Tal bei Eschwiller gelegen angemeldet, welche Mühle noch anno 1605 in Esse gestanden.“ 215. Faust war zunächst Müller auf der Hornbacher Klostermühle gewesen, hatte dann die in Trümmern liegende Alte Hechtlochmühle in Rieschweiler wieder aufgebaut und begann nun die in der Wüstung Mulenhusin liegende spätere Faustenmühle wieder aufzubauen 216. Die Mühle wurde 1705 nahe der Reschweiler Brücke auf Wörschweiler Klosterbesitz nahe der alten Siedlung Reschweiler, im sog. 'Mühlhauser Thalgütlein' als Han­delsmühle durch den Müller Nikolaus Faust von Rieschweiler erbaut; sie entstand damit auf dem Boden des untergegangenen Dorfes Mühlhausen 217.

 

Nach dem Tod des Erbauers Nikolaus Faust ging die Mühle auf den Sohn über 218. 1717 und 1718 ist „Johannes Faust Mahlmüller in der Fauster Mühl“ 219.

 

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Maaßweyler“ Müller den ihm erteilten „Con­firmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 220.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “Die Maßweiler Mahl- und Seegmühle, sonsten die Neumühle genant. Sie wird durch den Walberbach (Wallhalbe) getrieben, der einen Büchsenschuß unterhalb der Mühle in den Schwarzbach fließt. Liegt eine Stund oberhalb der Rieschweiler und so weit unterhalb der Kneusperer Mühle (s. Kneispermühle) an denen Gräntzen des Oberambts. 200 Ruthen vor der Mühle ein langes Wehr, der Ablauf hat nur 12 Ru­then. Der Mühlteich ist vom Müller zu unterhalten. Die Mühle ist 1697 neu erbaut worden, nachdem sie seit 1605 öd gelegen, und dermalen in einem schlechten Zustand in Ansehung des Hoch Gebaues und der Seeg-Mühl, der Waßer-Bau aber und das Mahlwerck ist zieml: repariert, dieses letztere bestehet aus einem Mahl- und einem Scheelgang, davon jegl: ein besonderes unterschlechtiges Wa­ßerrad hat, jedoch dergestalten, daß der Wellbaum des Scheelgangs zugleich die Seeg-Mühl treibet. Anfängl: war es nur der Mahl- und Scheelgang mit denen zweyen Waßerräder, vor etwann zwölf Jahren aber ist demjenigen Radt so den Scheelgang treibet, die See­g-Mühl angefüget worden. Der jährl: Pfacht ist zwey Malter Korn und so viel Haabern welcher zur Oberkellerey, der GeldZinß hin­gegen von der Seegmühl 5 fl so zur Landschreiberey seit deren Erbauung geliefert wird .... . Ist nur eine Hauß Mühl. Der Hitschen­hauser Hoff seye nicht gebannet, hat mit Hihrten und Tag-Löhner 5 Mähler, welche gemeinigl: zu Kirschweiler Mahlen und jährl: ohngefehr 30 Molter Korn nöthig haben sollen. Zu Zeiten kommt etwas weniges aus dem Leiningischen zu mahlen. Das zu schnei­dende Holz ist sonst aus dem Leiningischen 221 und von Maßweiller gebracht worden. Die Lieferungen sind eingestellt worden, da niemand mehr Holz bekomme. Vor diesem hat der Müller starck in das Leiningische mit Mehl gehandelt, nachdem aber seit kurtzem darinnen 3 Mühlen erbaut worden, so wäre damit auch nicht mehr zu thun, so daß er sich nun theils von seinem wenigen Mahlen, theils vom Ackerbau und theils von seinem Zimmer-Handwerck nehre. Erbbeständer ist Jakob *Lippurger. Der Erbbestandsbrief vom 10.12.­1743 ist alle 15 Jahre zu erneuern. Fronfrei für 2 Pferde für den Transport von Mühlenprodukten. Für den Schnitt eines Säge­klotzes kann ein bz berechnet werden.” 222.

 

+++überarbeiten: da die Fauster Mühle die ganzen Jahre im Besitz der Familie Faust war, muß es sich um verschiedene Mühlen han­deln, z.B. kann nicht gleichzeitig 1745 der Johannes Faust und der Jakob Lippurger Erbbeständer gewesen sein+++

 

Der Erbbeständer der Maßweiler Mahl- und Sägemühle mußte seinen am 10.12.1743 erhaltenen Erbbestandsbrief durch einen sog. Renovationsschein alle 15 Jahre erneuern lassen 223. Nach dem Tod des Erbauers Nikolaus Faust ging die Mühle über seinen Sohn im Jahr 1767 an den Enkel Valentin *Faust als Alleineigentümer über 224.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Maßweiler Mühl die Neumühl genannt [hat] 2 WaßerRäder welche einen Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahl an Pacht] 2 Mltr Korn, 2 Mltr Habern; ist ein Hausmühl, Zu Zeiten kommt etwas weniges aus dem Leiningisch zu mahl.“ 225

 

Im Jahr 1757 wurde die Sägemühle zu einer Rapsöl-Mühle umgebaut 226.

 

1764 entstanden Schwierigkeiten wegen des Verkaufs der Faustenmühle 227. Vor 1767 heiratet der Fauster Müller Johann Peter *Flö­ßer die Anna Eva NN. 228

 

1774 war Jakob *Neumüller der Müller auf der Fauster Mühle. Gegen ihn erhob 1774 der Müller Mattil aus Thaleischweiler Be­schwerde wegen Abholens von Mahlgut in Höheischweiler 229.

 

1776 ist in der pfalz-zweibrückischen Huldigungsliste von „Maßweiler Fauster Mühle“ erwähnt: „Adam Bäcker, auf der Fauster Mühle“ 230.

 

Von 1767 wechselten die Besitzer recht häufig 231. Am 4.10.1791 stirbt der Müller auf der Neumühle in Maßweiler (err.; das ref. KB enthält keine Ortsangabe) Michael *Blind im Alter von 40 Jahren .

 

Um 1798 war Hans Adam Neumüller auf der Fauster Mühle; seine Tochter Elisabeth Neumüller heiratet am 5.8.1798 den Bäcker Jacob Ludi aus Thaleischweiler 232.

 

Um 1798 wird ein Ludwig Siegenthal als Ölschläger auf der Fauster Mühle genannt; dessen Sohn Johann Theobald Siegenthal °° am 25.3.1798 in Thaleischweiler die Müllerstochter Henrietta Mattil (Tochter des Müllers Johann Jakob *Mattil und der Susanna Catharina Armburger) 233.

 

Über Daniel Wild und seinen Schwiegersohn Heinrich Cron ging 1888 die Fauster­mühle auf die Kommerzienräte Leineweber und König aus Pirmasens über, nachdem 1880 die alten Ökonomiegebäude niederge­brannt und 1883 wieder neu aufgebaut waren. Leine­weber und König bauten die Mühle in eine Lohmühle um. 1886 und erneut 1890 brannte jeweils in der Neujahrsnacht die Lohmühle nieder. Im Jahr 1908 übernahm Christian *Eyer die Fauster Mühle und blieb in der Folge in Familienbesitz. Adolf Eyer baute die Mühle 1949 nochmals um und vergrößerte den Mühlenbetrieb auf 3 Walzenstühle mit einer Mahlleistung von bis zu 100 Zentner Ge­treide. 1960 wurde der Getreidemühlenbetrieb aufgegeben 234.

 

In den 1990er Jahren wurde die Mühle zu einem Kleinwasserkraftwerk umgebaut und gibt an die Pfalzwerke rund 70000 Kilowatt­stunden Strom pro Jahr ab 235.

 

Photo:

- Pfalzstrom, Informationszeitung der Pfalzwerke Ludwigshafen, Heft 10/1993, S. 13; vorhanden im Archiv PRFK Ludwigshafen, XXI Mühlen Stichwort Fauster Mühle mit mehreren Aufnahmen

- „Rheinpfalz“ Pirmasenser Rundschau vom 24.7.1979

 

Literatur/Urkunden:

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 770 fasc. 2361-2362: Faustermühle zu Maßweiler

- LA Speyer Best. C20 Nr. 1158: Beschwerde des Müllers (Jakob) *Mattil aus Thaleischweiler gegen Jakob Neumüller, Zweibrücker Müller auf der Fauster Mühle, wegen Abholens von Mahlgut zu Höheischweiler, 1774

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1088/1: „Faustermühle zu Maßweiler, 1601-1782“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1088/2: „Faustermühle zu Maßweiler, 1766-1793“

 

 

- Kneispermühle, auch Neumühle:

s. *Kneispermühle; gehört zu Reifenberg

 

 

- Rosselmühle:

an der Wallhalb, dem rechten Nebenzufluß des Schwarzbach auf Maßweiler Gemarkung gelegen, südöstlich von Maßweiler; die Mühle war ++++pfalz-zweibrückisch; prüfen: oder hanau-lichtenbergisch++++

 

Die Rosselmühle ist die älteste Mühle im Wallhalbtal; sie wurde nach ihrem Betriebsende 1986 zu einem Mühlenmuseum umgestal­tet. Ihre erste Errichtung lag wohl vor 1400, der heutige Bau stammt aus der Zeit um 1720. Anfangs war sie Knochenmühle, auch Knochenstampfe, die Knochenmehl als Dünger für die Landwirtschaft erzeugte. Mit dem Aufkommen der chemischen Industrie wur­de sie zur Hanfreibe umgebaut und noch später zur Getreidemühle 236.

 

Die Rosselmühle wurde im 18. Jh. auch als „Neue Mühle“ oder Eselsmühle genannt. 1749 wird Theobald Ludy als Müller „auf der Neuenmühle“ zu Eischweiler (!) genannt. Dieser erscheint 1750 als Taufpate auf der benachbarten Kneuspermühle 237.

 

Ab ca. 1840 (err. aus Eheschließung) war Valentin *Agne (er stammte aus der Würschhauser Mühle bei Wallhalben) der Müller auf der Rosselmühle; °° 31.12.1840 mit Ottilia Stoffel; aus der Ehe stammen 4 auf der Rosselmühle geborene Kinder; Valentin Agne emigrierte nach 1856 nach Amerika 238.

 

Es folgte auf den ausgewanderten Valentin Agne der Müller Daniel Wild, der damals das Wiesengelände von der Faustermühle im Wallhalbtal bis zum Jammertal bewirtschaftete. Von ihm bekam sein Schwiegersohn Heinrich Cron die Mühle. 1872 wurde die Ros­selmühle versteigert und ging an für 2800 Gulden an Jakob Borst aus Maßweiler über. Dieser verkaufte die Mühle 1875 a seinen Vet­ter Peter Huber aus Riedelberg, welcher sie 1905 an seinen jüngsten Sohn Michael Huber vererbte 239.

 

Photo:

- Verbandsgemeinde Wallhalben (Hrsg.): Heimatbuch der Verbandsgemeinde Wallhalben, a.a.O., S. 35

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 62 (Rosselmühle)

 

Literatur/Urkunden:

- Hack, Willi: Die Rosselmühle: Das lebende Mühlen-Museum im Wallhalbtal: Adolf Luxembourger und Karl Ritter umgeben vom silbernen Mehlstaub; in: Heimatkalender d. Pirmasenser u. Zweibrücker Land 2002, S. 193-196

- Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 57

 

 

 

 

 

Matzenbach:

VG Glan-Münchweiler, Lk Kusel; am Oberlauf des Glan gelegen; nördlich von Glan; liegt im „Lautereckischen“. Burg und Amt Lauterecken stammen aus dem Besitz der Grafen von Veldenz, kamen durch Heirat 1444 an das Herzogtum Zweibrücken, waren von 1543-1695 ein selbständiges Fürstentum (Pfalz-Veldenz) und wurden nach langem Erbstreit 1733 der Kurpfalz einverleibt.

 

Mühlen:

- Matzenbacher Mühle:

heute Anwesen Moorstraße 9; das Gebäude der ehemaligen erstmalig 1360 urkundlich genannten Getreidemühle ist in der heutigen Form 18356 errichtet worden. Zum Mühlenanwesen gehört auch die am rückwärtigen Hof gelegene Ölmühle, die jedoch aufgrund starker baulicher Veränderungen keine Denkmalwert besitzt. Heute nicht mehr vorhanden ist ein ehemaliges großes Sägewerk, wel­ches auf dem Nordteil der Insel zwischen Mühlgraben und Glan stand. Hauptgebäude ist noch immer die zweigeschossige ehemalige Getreidemühle. Direkt dahinter verlief der im Hofbereich unterirdisch herangeführte Mühlgraben. Jenseits der heute nicht mehr vor­handenen Mühlräder schloß die Ölmühle a. Beide Gebäude haben ihre Mühlenausstattung verloren und dienen ausschließlich Wohn­zwecken. Das Feld über der Tür zur ehemaligen Mühle zeigt zwei Löwen die ein Mühlrad halten. Das Feld über der Tür zum Wohn­trakt enthält die Namen und Geburtsdaten der Erbauer (Daniel Leis, 1780; Karoline Praun, 1783; Jakob Urschel, 1798; Jakobine Leis, 1801) 240.

 

Die Geschichte des Dorfes Matzenbach ist untrennbar mit der Geschichte der dortigen Mühle verbunden. Schon die erste bislang feststellbare Nennung Matzenbachs im Jahre 1360 steht in Verbindung mit der Mühle. Damals verkaufte der Ritter Heinrich Mau­chenheimer seinen Anteil an der oberhalb des Dorfes gelegenen Erbbestandsmühle für 16 Pfund Heller an den Grafen Georg II. von Veldenz (gest. 1377). In einer weiteren im ausgehenden 14. Jahrhundert (1393) ausgestellten Urkunde "bewittumte" Graf Friedrich von Veldenz seine Frau Margarethe von Nassau mit den Dörfern im "Deinsberger" und Reichenbacher Amt, dazu zählte auch das zur Schultheißerei Reichenbach im Amt Lauterecken gelegene Matzenbach mit der Mühle 241.

 

Am 6.8.1687 erteilt in Straßburg der Pfalzgraf Leopold Ludwig von Pfalz-Zweibrücken dem Zimmermann Johann Abraham *Sche­rer aus „Herchweyler Lichtenberger Ambt“ einen in Straßburg ausgestellten Erbbestandsbrief über „unser zu Matzenbach in unserem Ambt Lauterecken gelegene von langer Zeit verfallenen Mahlmühl ...“ 242. Danach soll der Müller auf seine Kosten die Mahlmühle mit 2 Gängen erbauen und jedes Jahr an Martini 10 Malter, die Hälfte Korn, die andere Hälfte in Hafer zahlen in die Kellerey Lauter­ecken (Anm.: gestrichen und überschrieben Remigsberg)“, der erstmals1689 geschuldet war 243.

 

Die Mühle ist in der Renovation der Schultheißerei Reichenbach vom 17.9.1738 aufgeführt 244 und wie folgt beschrieben: „Andres *Leys zu Matzenbach eine Erbbestands Mühl mit 2 Gäng wie auch einen ohlig gang, gibt Jährl: 5.3 Mltr Korn und 5 Mltr Haber nebst 3 fl geld jährl: Erbpfacht in die Kelle­rey zeit ao 1687.“

 

Die Mühle wurde während der kurfürstlichen Renovation der Mühlen von 1739 von einer Kommission unter Leitung des Ramsteiner Schultheißen Georg Adam Euerling (Anm. Everling) am 18.9.1739 besichtigt und taxiert, der auch der Müller zu Diedelkopf im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg, Johann Nickel *Pfeifer als Sachverständiger angehörte. Die Mühle besitzt danach 2 Mahlgänge und einen Ohliggang; gem. Erbbestandsbrief beträgt die Pacht jährlich 10 Malter Korn Römigsberger (Anm. = Remigius­berg, Remigsberg) Maßung und 3 Gulden von der Ohligmühle. „Nachdem diese aber gleichsam in einem Eck der Schultheißerei (Reichenbach) gelegen, und wegen mangel der Mahlgäste die halbe Zeit des Jahrs nichts zu mahlen hat, und still stehen muß, aber auch noch mit Schatzung … hoch beschwert ist, so finden wir gemeldter Pacht in Frucht vor hoch ...“ 245.

 

In einer Mühlenrenovation des kurpfälzischen Oberamts Zweibrücken vom 1.6.1776 befindet sich eine Beschreibung der Mühle nebst einer Karte der Gebäude 246: „... hat man sich anheute anhero nacher Matzenbach begeben, um die dahiesige Erbbestands Mahl undt Ohlig Mühl ebenfalls zu renovieren, wobei dann befunden worden, daß 1modieße Mühl in zweyen Mahl und einem Scheelgang, dann einem Ohligschlag bestehe, was nun das lauffende Geschirr betrifft, so seyend 2do die beyden Wasser und Kampf Rädter an der Mahl Mühl gut und neu, dahingegen das Wasser Radt an der Scheel Mühl nicht gänzlich mit Schauflen, jedoch das Kampf Radt an solchem wohl versehen ….Aus der gleichen Urkunde ergibt sich, daß die Ölmühle Auf dem Werth zwischen Glan und Mühlbach, auf dem der Mahlmühle gegenüberliegenden Ufer des Mühlteichs lag“ 247.

 

Im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Lauterecken von 1776 248 befindet sich eine Beschreibung der Mühle vom 2.10.1760: „Nach eingenohmenen Augenschein, hat einen Befund daß

die Mahlmühl so wohl als Ohligmühl in einem guten Stadt der Gebäud und ----- zu haben recht gut in Stadt seye, woran nichts zu verbisern. Die Mühl an sich bestehet an sich.

2 Mahl und einem Schehlgang

in einer Ohlig Mühl

 

 

In der Renovation von 1776 ist weiter vermerkt, daß Erbbeständer sind Wilhelm *Leys und Frau Margarethe; sie geben 5 Ma. Korn und Ma. Hafer als Pacht 249. Aus der Ehe stammen die Söhne Daniel Leys, Philipp Leys und die Töchter Margaretha Leys (°° mit dem Müller Jakob *Rübell aus Oberstaufenbach), Elisabeth Leys und Carolina Leys. Der Erbbestandsbestandsbrief für die Eheleute Wil­helm Leys datiert von 12.3.1763 250.

 

Die Müllerstochter Jakobina Elisabetha Leiß (1802-1866) hatte sich mit dem Müller Johann Jakob Urschel von der Schrollbacher Mühle (heute Gerberei Göttel) verheiratet. Dieser errichtete 1835 das heute noch stehende und in den letzten Jahren von dem jetzigen Besitzer Klaus Dockendorf restaurierte Mühlengebäude in Matzenbach. Von den zehn Kindern des Ehepaares Urschel starben fünf als Säuglinge oder Kleinkinder, der Sohn Carl sowie die Töchter Carolina und Amalie wanderten später in die USA aus. Friederika und Jakobina blieben in der Heimat und verheirateten sich mit den Brüdern Peter und Jakob Leppla aus der Oberweiler-Tiefenbacher Mühle. Während Jakob Leppla die Bliesdalheimer Mühle erwarb, kam Peter 1847 in die Matzenbacher Mühle. Er gliederte der Öl-und Mahlmühle ein Sägewerk an. Von den Kindern des Ehepaars Peter und Jakobine Leppla ergriffen zwei (Peter jun. und Adolf) den Müllerberuf, einer (Jakob) betrieb das Sägewerk, eine Tochter heiratete den Rehweiler Müller [Jakob] *Breith, eine andere den zeit­weise in Neunkirchen, später in Niederkirchen bei Kaiserslautern, dann in Freinsheim tätigen Pfarrer Ludwig Theisinger. Der 1859 in der Matzenbacher Mühle geborene Sohn August Leppla studierte Geologie, wurde einer der besten Kenner der geologischen Verhält­nisse in der Pfalz und machte sich als preußischer Landesgeologe einen Namen in der Wissenschaft. Der Professor und Geheime Ber­grat Dr. August Leppla starb 1924 in Wiesbaden 251.

 

Nachfolgender Müller in Matzenbach war Peter *Leppla (1852-1910), °° mit seiner Kusine Anna geb. Leppla (1857-1900), der Toch­ter des Müllers auf der Moormühle in Steinwenden-Weltersbach, Adam Jakob *Leppla 252.

 

Auf diesen folgte als Nachfolger der Sohn und Müller Otto *Leppla (geb. 26.8.1880 Matzenbach, ~ 4.10.1880 Neunkirchen am Potzberg 253).

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Band Kusel, a.a.O., S. 81

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1262 6: „Beschwerde des Rehweiler Müllers und der dortigen Gemeinde ./. den Müller zu Matzenbach we­gen unbefugter Erhöhung des Wehrs, 1774-1792“

- Paul: Zur Ortsgeschichte von Matzenbach unter besonderer Berücksichtigung der Mühlengeschichte; in: Festschrift zur 250-Jahrfei­er der Grundsteinlegung der historischen reformierten Barockkirche in Gimsbach und zur 675-Jahrfeier des Dorfes Gims­bach / hrsg. vom Presbyterium der Protestantischen Kirchengemeinde Gimsbach (Gimsbach, 1997), S. 83-89

- Quellen zur Geschichte der Matzenbacher Mühle, zusammengestellt von Oberlehrer Mürriger, Rehweiler; Abschrift von Dr. Adolf Weidmann.+++ergänzen: Fundort+++

 

 

 

 

 

Mauchenheim / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms; in Rheinhessen, nördlich von Kirchheimbolanden, an der Selz gelegen.

 

In der Römerzeit existierten hier mehrere Villae rusticae. Die Namensendung „heim“ weist das Dorf als fränkische Gründung des 6./7. Jh. aus. Fährt der Ort 867 in einer Schenkungsurkunde des St. Cyriakusstiftes bei Worms in der Schreibweise „villa Mouuen­heim“. Im späten Mittelalter war das Dorf zweiherrig. Die Südhälfte gelangte von den Herren von Bolanden an die Grafen von Nas­sau-Saarbrücken, die nördliche befand sich ursprünglich im Besitz der Raugrafen. 1579 fiel der Südteil und 1599 der Rest des Dor­fes, bis dahin verlehnt an die Ulner von Dieburg an Kurpfalz (Oberamt Alzey). Südwestlich des Ortes, nördlich der Selz, lag das Zi­sterzienserinnenkloster Sion, das um 1247 gegründet und 1566 aufgehoben wurde. Das Kloster verfügte in Dorf und Gemarkung über umfangreiche Liegenschaften. Als einzige Ortschaft des heutigen Landkreises Alzey-Worms gehörte Mauchenheim ab 1816 zum Königreich Bayern (Landkommissariat Kirchheim, dann Bezirksamt Kirchheimbolanden). Mit der Verwaltungsreform 1969 kam die Gemeinde vom Landkreis Kirchheimbolanden zum Kreis Alzey-Worms 254.

 

1786 betrug die Einwohnerzahl 485 bei 69 Häusern. Das frühe 19. Jh. verzeichnet eine sprunghaften Anstieg der Einwohner (1815: 569, 1835: 862 Personen). 1871 zählte man 874, 1905 nurmehr 762 Personen. 2011 hatte Mauchenheim 997 Einwohner 255.

 

 

Mühlen:

am 15.5.1427 empfängt Wilhelm Hornecke von Heppenheim als Kyrburger Lehen: 5 Morgen Acker bei der Walkmühle gevor den Nonnen zum Himmelgarten (Anm.: Kloster in Alzey), am Freymersheymer Weg [….] 256.

 

1715 datiert die Alexandermühle (Hauptstraße 5). Daneben gab es die Krebs- und die Kalbsmühle oberhalb bzw. unterhalb des Dor­fes 257.

 

Literatur/Urkunden:

- Siebold, Werner u.a.: Mauchenheim: einst Dorf der Klöster und Mühlen / von Werner Siebold, Friedrich Lehn und Günter Knell;
in: Alzey-Land: Chronik der Verbandsgemeinde Alzey-Land. Alzey, 1997, S. 159-161

 

 

- Alexandermühle, Paradeis-, Kloster-, Katharinen- bzw. Anhäusermühle:

Hauptstraße 5, auch Paradeis-, Kloster-, Katharinenmühle und später Anhäusermühle genannt. Bis 1566 Besitz des Klosters Sion, dann durch die Geistliche Güterverwaltung Heidelberg im Erbbestand vergeben. 1672 zerstört, 1715 von J. W. Anhäuser wiederauf­gebaut. Getreide- und kleinere Ölmühle. Bis 1904 in Betrieb 258.

 

Erhalten ist das Mühlengebäude des 18. Jh. in Hanglage. Reste der Mühlentechnik sind ebenfalls erhalten (ursprünglich zwei Mahl­gänge). Am östlichen Nebengebäude, weitgehend ein Neubau, als Spolie über dem Kellerbogen ein Inschriftstein des 18. Jh.: IWASA / 1715 [= Johann Wendel Anhäuser, Sibylle Auin), u.a. mit Mühlrad 259.

 

Vor 1770 starb in Mauchenheim Georg Daniel *Anhäuser, Müllermeister und Gerichtsmann in Mauchenheim. °° mit Maria Elisabe­tha NN. Er ist der Vater des Müllermeisters in Mauchenheim Johann Georg *Anhäuser (1.1.1743 Mauchenheim - † 6.1.1790 Mau­chenheim. Dessen Tochter Elisabeth Anhäußer (1782 Mauchenheim - † 26.1.1732 Ilschestie / Bukowina) heiratete Daniel Armbrüster und wanderte in die Bukowina aus 260.

 

Der Betrieb der Anhäuser Mühle wurde 1904 eingestellt, Teile der Mühleneinrichtung sind noch vorhanden. Sie ist Teil des 2012 er­öffneten Geschichtsweges Mauchenheim, Orbis, Morschheim.

 

An Karfreitag, dem 20. April 1962, trat nach starken Regenfällen die Selz bei Mauchenheim über das Ufer und überschwemmte das untere Dorf von Mauchenheim. Das Wohnhaus der Anhäuser Mühle stand bis zur Decke unter Wasser und musste abgerissen werden. Auch die Straße nach Alzey wurde dabei so mit Schlamm überspült, dass der Verlauf nicht mehr erkennbar war 261.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 288, 289

 

 

- Mauchenheimer Mühle oder Kalbsmühle:

nordöstlich des Dorfes gelegen; Mühle des Klosters Sion 262. Die Mühle gehörte von 1602-1792 der CGA Heidelberg 263; 1665 als „Kalbsmühle“ bezeichnet 264; 1772 „Kalbsmühle“; „Acker ahn der Kalbs Mühl“ 265; 1828 „Kabsmühle“, wohl verschrieben für „Kalbsmühle“, 1837, 1886 und 1963 als „Kalbsmühle“ erwähnt 266.

 

Die Mühle führt ihren zweiten Namen nach dem benachbarten „Kalbsberg“, der auch 1772 genannt wird 267.

 

Um 1762 war Johannes Hoffmann (geb. um 1721) der Müllermeister auf der Kalbsmühle (°° I mit Anna Elisabeth NN. [geb. um 1725 - † 19.12.1761 Mauchenheim]; °° II 19.8.1762 mit Anna Margarethe Köster [geb. Schafhausen bei Alzey; Tochter des kurpfälzischen Erbbeständers in Schafhausen, Peter Köster; Witwe des Kirchenjuraten zu Köngernheim, Johann Andres Meiser]) 268.

 

1864 wird Johann II. Schmahl, „Müller und Ackersmann auf der Kalbsmühle, Gemeinde Mauchenheim“ als Mitglied des landwirt­schaftliche Vereins der Pfalz genannt 269.

 

 

 

 

 

Mauschbach:

VG Zweibrücken-Land, Lk Südwestpfalz; im Süden des Landkreises, hart südlich des Flughafen Zweibrücken, nahe der französi­schen Grenze, östlich von Hornbach gelegen, westlich von Dietrichingen; gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, Oberamt Zweibrücken; auch als „Moßbach“ bezeichnet 270.

 

Mühlen:

++++klären+++

 

 

 

 

 

Maximiliansau:

Ortsteil der Stadt Wörth, Lk Germersheim; bis zum 23. November 1938 trug die Gemeinde den Namen Pfortz. Mit dem Bau der er­sten Schiffbrücke 1840 entstand nördlich von Pfortz ein Weiler mit verschiedenen Gebäuden (Brückenhäuser, Zollgebäude, Industrie­ansiedlungen, Gaststätten u.ä.); die Ansiedlung firmierte unter der Bezeichnung "An der Wörther-Knielinger Schiffbrücke". Auf An­trag der Bewohner wurde 1858 der Name Maximiliansau durch König Maximilian II. von Bayern verliehen. Dieser Weiler blieb je­doch immer Teil der Gemeinde Pfortz. 1865 entstand die erste Eisenbahn-Schiffbrücke, an der Einmündung der Bahnstrecke von Winden zum Rhein. 1938 beschloss der Gemeinderat die Umbenennung von Pfortz in Maximiliansau 271.

 

1718 hatte das Dorf Pfortz 19 katholische Familien, 3 gemischte und 9 nicht katholische Familien 272.

 

 

Mühlen:

- Schiffsmühle Brunner:

ab 1835 betrieb Jakob Brunner aus Rheinzabern eine Schiffsmühle, die zwischen der Einmündung des Daxlander und der Ausmün­dung des Pfortzer Rheindurchstichs aufgestellt war. Im Rhein eingefroren, brannte sie in der Nacht vom 25. auf 26.1.1838 ab 273.

 

Der „Eilbote Landau“ berichtet am 3.2.1838 über diese Schiffsmühle: „Am 25. Januar [1838] brannte die in der Nähe von Portz sta­tioniert Rheinschiffmühle gänzlich ab. Vor einem Jahr theilte ihre Schwester in Neuburg gleiches Schicksal. Man sagt, die Pfortzer Mühle sey dieses Jahr durch Unachtsamkeit des Pächters total eingefroren, so daß ihr Ruin bei dem bevorstehenden Eisgange auch ohne das Brandunglück dennoch erfolgt wäre. Der momentane Pächter hätte die Mühle zwei Tage vorher mit Sack und Pack verlas­sen. Der Schaden wird auf 10,000 fl. Angeschlagen, welche dem Eigenthümer verloren gehen wenn dieses nicht assecuriert seyn soll­te“ 274

 

 

- Schiffsmühle Laux:

der Bäcker und Wirt aus Leimersheim, Michael Laux betrieb eine Schiffsmühle, die ursprünglich in der Ausmündung des Germers­heimer Rheindurchstichs verankert war. Von dort wurde sie wegen schlechten Geschäftsgangs abgezogen und nach 1840 nach Maxi­miliansau verlegt, wo sie den Platz der dort 1838 abgebrannten Schiffsmühle Brunner einnahm 275.

 

 

- Schneidmühle:

im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Landau) von 1864 wird „auf der Maximiliansau, Gemeinde Pfotz“ genannt die Firma „Gehrlein, Gebrüder. Holzhandel mit Schneidmühle auf der Maximiliansau, Gemeinde Pfortz. Inhaber: Jacob Gehrlein jr. Und Nicolaus Gehrlein“ 276.

 

 

 

 

 

Mechtersheim:

OT der verbandsfreien Gemeinde Römerberg, Lk Rhein-Pfalz-Kreis; erstmals urkundlich erwähnt wurde Mechtersheim im Jahre 875 277. Der Erzbischof von Mainz schenkte "den Brüdern der Kirche der hl. Maria zu Eußerthal", 1135 ein Benediktinerkonvent, ein Gut zu Mechtersheim. Das Erbe der Benediktiner übernahmen im Jahre 1148 bei der Stiftung des Klosters Eußerthal Mönche aus dem 50 Jahre zuvor gegründeten Orden der Zisterzienser. Von dieser Zeit an mehrten sich der Grundbesitz und die Rechte des Klo­sters Eußerthal in Mechtersheim stetig. An die Errichtung einer Mühle erinnert heute nur noch der Name der Gewanne Mühläcker. Abt und Konvent von Eußerthal müssen sie schon recht früh erbaut haben +++klären: Quelle+++

 

Mühlen:

- Mechtersheimer Mühle:

1321 genehmigt Otto von Ochsenstein als „advocatus Alsacie et Spircovie generalis“ dem Kloster Eußerthal die Umleitung des Ba­ches bei Lingenfeld zum Hof des Klosters in Mechtersheim 278. 1323 bestätigt König Ludwig der Bayern in Nürnberg diese Berechti­gung und erteilt gleichzeitig dem Kloster die Er­laubnis, eine Mühle zu betreiben und einen Kanal zu bauen 279. 1323 erhielt Abt Hein­rich III. von Eußerthal auch von Kaiser Ludwig dem Bayer die Erlaubnis, eine Mühle bei Mechtersheim bauen zu dürfen 280. 1545 wurde der gesamte Eußerthaler Besitz in Mechtersheim an den Landauer Bürger Philipp Weyck gegen ein Darlehen von 1000 Gulden verpfändet 281.

 

Um 1823 war Franz Anton *Gass der Müller in Mechtersheim 282.

 

Karte:

- LA Speyer Best. F2 Sal- und Lagerbücher: Karte 240 n.S 180 Gemarkung Mechtersheim Gewanne „Mühlgarten“

 

 

- Ölmühle Mechtersheim:

++++klären ++++

 

Zwischen 1865 und 1888 wird in Mechtersheim der Bauer und Ölmüller Franz *Heil erwähnt 283.

 

 

 

 

 

Medard / Glan:

VG Lauterecken, Lk Kusel; in der Nordwestpfalz, südwestlich von Odenbach/Glan in Richtung auf Lauterecken gelegen; liegt am Glan; noch heute gibt es die Mühlgasse; gehörte bis 1798 zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Meisenheim

 

Mühlen:

- Medarder Mahlmühle:

Lange vor der Erbauung der Medarder Mühle war die “Bürgerschaft” von Medard, ebenso wie diejenige von Ginsweiler, vom Naum­burger Hof, von Becherbach, Gangloff, Roth, Cronenberg und Adenbach zur Odenbacher “Glanmühle” gebannt, die bereits im Vel­denzer Teilungsvertrag von 1387 urkundlich erwähnt ist; die Bannpflicht nach Odenbach wurde aufgehoben und eine 1584 eine Müh­le in Ginsweiler errichtet 284.

 

Um ca. 1580 hatte der Müller Hans Kärcher aus Godelhausen in Medard eine Mühle errichtet 285.

 

Die Medarder Mühle liegt am Glan, flußabwärts von Lauterecken; im Oberamt Meisenheim gelegen; im Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Oberamts Meisenheim von 1743 286 wird die Mühle wie folgt beschrieben: liegt am Glan, unterhalb Lauterecken; hat 3 Wasserräder für 2 Mahlgänge, 1 Schälgang, 1 “Ohligmühle”; gibt 10 Ma Korn und 4 fl 8 bz als Pacht; Medard läßt gemeinig­lich hier mahlen 287; um 1617 war Hans *Müseler (Musel) Betreiber der Mühle 288.

1632 wird in einer pfalz-zweibrückischen Akte betr. Einzugssachen genannt der Niklas Krebs, Müller zu Medard 289.

 

Im reformierten Kirchenbuch von Medard ist 1685 der Hanß Nickel *Börthel (Börtler) eingetragen; °° mit Christina NN; er wird be­zeichnet als “Müllerhandwerks, irtzo Kühhirt” 290; könnte er versucht haben die Mühle in Medard wieder zu beleben und war ge­scheitert?

 

Bis 1748 war Franz Jakob Fischer “Ölschläger zu Medard” († 13.5.1748 Medard) 291.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Meisenheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Meddarter Mühl [hat] 2 Waßerräder, wovon zwey Mahl und ein im Trilles gehend Scheelgang, das 3. aber ein Ohlig Mühl treibet; [gibt] 4 fl an Geld, 10 Mltr Korn; die Meddarter aus 40 famil. Bestehend mahlen gemeinglich allhiero.“ 292

 

Johann Nickel Schlemmer (Sohn des Müllers Johann Mathäus *Schlemmer und Anna Ottilia Frantz aus Traben-Trarbach) übernahm vor 1766 die Medarder Mühle; da die wirtschaftlichen Verhältnisse bei den Schlemmer Mühlen im Starkenburgertal scheinbar keine guten Entwicklungsmöglichkeiten boten oder aber sich einer der Söhne im Ort nach einer anderen Existenz umsehen mußte, ent­schloß sich Johann Nickel Schlemmer auszuwandern; er fand während seiner Wanderjahre als Müllergeselle in Medard am Glan die Möglichkeit eine Mühle zu übernehmen; er erhielt einen Erbbestandsbrief für die Medarder Mühle; Müller in Medard; ab 1766 ist er auch Schultheiß in Medard 293.

 

Nach seinem Tod 1774 wurde die Mühle von seinem Sohn Johann Peter Schlemmer (* 5.3.1758 - 1.4.1818 fortgeführt, dem sein Schwiegersohn Johannes *Bernhardt (11.8.1778 - 3.7.1852; °° 15.12.1798 mit Catharina Dorothea *Schlemmer aus der 1. Ehe) und sein Sohn (aus 2. Ehe) Johann Jakob Schlemmer (1797-1852) nachfolgten [Anm. d. Verf.: dies beruht auf Annahmen anhand der An­gaben im Kirchenbuch]; auch der Sohn Christian (1799-7.11.1872 war Ölmüller 294.

 

Bis 1782 war Philipp Jacob *Knecht Ölmüller zu Medard 295.

 

Von ca. 1781-1792 war der Ölmüller Georg Peter *Fritsch auf der Ölmühle beschäftigt 296.

 

Die Mühlentradition in Medard wurde durch die Bohrung eines Brunnens 1908 unterbrochen, denn statt Trinkwasser wurde eine so­lehaltige Quelle erschlossen, die noch als “Medardus-Sprudel” verkauft wird 297.

 

Reihenfolge der Müller:

- 1617 Hans Müseler

- 1685 Hanß Nickel *Börthel (Börtler)

- um 1697 Johannes Stein; Schwiegervater des Müllers in Medard Johann Peter Grossarth und des Müllers in Medard Paulus *Meyer (1697-1699 in Medard, anschließend in Meisenheim)

- um 1704 / um 1737 Johann Peter Grossarth (°° 1704 mit Anna Barbara Stein, Tochter des Müllers Johannes Stein; 1737 in Bären­bach

- bis 1748 Franz Jakob Fischer († 13.5.1748 Medard)

- vor 1766-1774 Johann Nickel Schlemmer (†13.7.1774 Medard)

- 1774 Johann Peter Schlemmer (*5.3.1758-nach 1816 err.) (zweitältester Sohn von Johann Nickel *Schlemmer, da der älteste Sohn erblindet war)

- nach 1816-1852 Johann Jakob Schlemmer (1797-1852) (Sohn von Johann Peter Schlemmer) und und (2. Ehe) Catharina Wilhelmi­ne *Fuchs; Halbbruder der Catharina Dorothea *Schlemmer und Schwager des Müllers in Medard Johannes Bernhardt, Müller in Medard; Bruder des Ölmüllers Christian Schlemmer

- 1798 Johannes Bernhardt (°° Catharina Dorothea *Schlemmer)

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1476: Mühle zu Medard, 1566-1610

 

 

- Medarder Ölmühle:

in der folgenden Generation übernahm Christian Schlemmer die Ölmühle und Johann Jakob Schlemmer die Mahlmühle, und durch diese Konstellation kam es zu zwei getrennten betrieben Seite an Seite in dem Mühlenkomplex Medard 298.

 

Ölmüller sind:

- Christian Schlemmer 1798-1872; ihm folgte sein Sohn

- Johannes Schlemmer 5.11.1820-10.6.1896

 

 

 

 

 

Medenheim (Wüstung):

s. Neuhofen

 

 

 

 

 

 

Mehlingen:

s. OT Neukirchen

s. *Reichholdsmühle

 

 

 

 

 

Meisenheim/Glan:

VG Meisenheim, Lk Bad Kreuznach; am Glan gelegen; die Stadt diente den Herzögen von Pfalz-Zweibrücken als Nebenresidenz und Witwensitz, war darüberhinaus Standort eines 1444 neu geschaffenen Oberamts. Nach einer Zerstörung von 1461 wurde die Resi­denz allmählich nach Zweibrücken verlagert. Da jedoch Zweibrücken im 17. Jh. mehrmals von ausländischen Truppen besetzt war, wurde Meisenheim 1635, 1676 und 1693 nochmals zum Sitz des pfalz-zweibrückischen Hofes 299.

 

Bevölkerungsentwicklung:

1609 hatte Meisenheim 1018 Einwohner und war damit also nur wenig kleiner als die Residenzstadt Zweibrücken. In den Kriegen des 17. Jh. erlitt Meisenheim keine Schäden und auch keine wesentlichen Bevölkerungsverluste. Die Einwohnerzahl wuchs bis 1725 auf 1628 Bewohner, 1757 auf 1595 und 1793 auf 1700 Einwohner an 300

 

 

Mühlen:

um 1625 war Gangolf *Son als Müller in Meisenheim 301. Um 1770 war Theobald *Bastian Müller in Meisenheim (++klären: welche Mühle?+++)

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1680: Der Selbstmord der Tochter des Müllers zu Meisenheim ++++klären: welche Mühle++++

 

 

- Gießenmühle:

s. auch Pfeifermühle

 

Die Gießenmühle stand im Ablauf der Stadtmühle 302.

 

1699/1701 war Paulus *Meyer Gießenmüller in Meisenheim (zuvor 1697/99 Müller bei seinem Schwiegervater in Medard Johannes Stein).

 

1740 war Johann Theobald *Lützenburger der Gießenmüller in Lauterecken +++prüfen: in L. gibt es keine Gießenmühle, dagegen in Meisenheim 303. +++++

 

Um 1746 war Johann Nickel Pfeifer der Müller auf der Gießenmühle in Meisenheim/Glan; °° 8.3.1746 mit Anna Elisabeth Zöllner aus Meisenheim (Tochter des Schuhmachers in Meisenheim , Johann Adam Zöllner und °° I mit Maria Katharina Heimbach) 304.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Die Stadt Giesen Mühl [hat] 3 Waßerräder, welche 3 Mahl- und einen im Trilles gehend Scheelgang treiben; [gibt] 52 Mltr 4 S[immern] Korn, 7 Mltr 4 S[im­mern] Kernen (?). Die obgemelte Ortsplatz welche bey der Meisenheimer Stadt Mühl benennet worden, seynd ebenfalls hierher ge­bannet.“ 305

 

Im Häuserbuch Meisenheim von 1768 ist die Gießenmühle unter Nr. 413 aufgeführt: „Die Mahlmühle und so genannte Gießenmühle, ein 2-stöckiges Gebäude, unten die Mühle und oben Wohnung, nebst einem 1-stöckigen Hausanbau. Ferner ein 2-stöckiges Haus mit Zimmern versehen, dann noch Scheuer, Stall, Schweinestall Spraukammer, Dunggrub und Hofgering. - Besitzer: Friedrich Wilhelm Pfeifer“ 306.

 

1771 war Christian *Pfeifer der Gießenmüller 307.

 

Um 1797 war dessen Sohn ++++prüfen++++;Christian *Pfeiffer Müller auf der Gießenmühle in Meisenheim; °° 1797 mit Katharina Philippine *Werntz, der Tochter des Müllers auf der Klostermühle Kleinschifferstadt, Philipp Jakob (1) *Werntz und der Luise Bar­bara *Köhler 308.

 

1880 hatten der A. Laubenheimer und der C. Pfeiffer jeweils in Meisenheim 309. +++klären: welche Mühlen+++

 

Karte:

- Anthes: Häuserbuch Meisenheim, in: Meisenheimer Hefte 1983, S. 140

 

 

- Lohmühle:

1557 am Montag nach St. Bartholomej überträgt German Minsinger zusammen mit Hanß Deßloch, beyde Bürgermeister, auf an Peter Meurer „den Platz, da die Lohmühle uffgestanden“ 310.

 

 

- Lohmühle (von 1768):

sie lag gegenüber der Stadtmühle, neben dem Gerbhaus und ist im Häuserbuch Meisenheim von 1768 ist die Gießenmühle aufgeführt: Eine Lohmühle – Erbbestandsmühle (7 Besitzer) 311.

 

Karte:

- Anthes: Häuserbuch Meisenheim, in: Meisenheimer Hefte 1983, S. 136

 

 

- Meisenheimer Lohmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 386: Gesuch des Valentin Albert und neun Genossen um Genehmigung eines zwischen ihnen unter der Firma „Meisenheimer Lohmühle“ errichteten Gesellschaftsvertrages, 1865

 

 

- Ölmühle:

Lage: Meisenheim, Schillerstraße 6 r 312; sie lag neben der Gießenmühle auf der anderen Seite des Gießen 313.

Mühlenart: Ölmühle

Mühlengebäude: Erdgeschoß aus Bruchsteinen, Ober- und Dachgeschoß Fachwerk, Krüppelwalmdach, Hausrenovierung mit Freile­gung des Fachwerks

Mühlentechnik: nicht überliefert, wahrscheinlich Kollergang und Stempelpresse

 

Geschichte: die Ölmühle soll schon 1693 außerhalb der Stadtmauern durch den Müller Leonhard Matthias (geboren 1662 Meisen­heim) erbaut worden sein; diese ging ab 1694 in Betrieb. Von ihm ging die Mühle in Besitz der Familie Pfeifer über 314.

 

Vor 1747 war ein Peter *Loth der „Ohligschläger zu Meisenheim“; anläßlich der Eheschließung seines Sohnes Isaac Loth heißt es: , „.... ward …. in hiesiger Kirche copuliert und eingesegnet Isaac Loth, des Maurer u: Steinhauer Handwercks, weyl Peter *Loth, Oh­ligschlegers zu Meisenheim ehle Sohn u: Maria Catharina, Barthold Leibrocks, Bürgers u: Wagner Meisters zu Meisenheim“ 315.

 

Im Häuserbuch Meisenheim von 1768 ist die Ölmühle unter Nr. 414 aufgeführt: „Die Ohligmühle, ein 2-stöckiges Ge­bäu­de, unten die Ölmühle und oben Wohnung. Am Giebel ein Pflanzgarten und ein Gang zum Wasser. - Besitzer Christian Wilhelm Pfeifer 316.

 

Karte:

- Anthes: Häuserbuch Meisenheim, in: Meisenheimer Hefte 1983, S. 140

 

 

- Pfeifermühle:

wohl identisch mit der *Gießenmühle.

 

Am Gießen in der heutigen Schillerstraße gelegen 317; errichtet 1693; sie war das erste Gebäude, das außerhalb der Stadtmauer gebaut wurde. Damit die Bewohner bei Herannahen von Gefahr in die Stadt flüchten konnten, hatten sie vom Rat der Stadt zwei Schlüssel zum Untertor erhalten 318.

 

Karte:

- Anthes: Historischer Rundgang durch Meisenheim; in: Meisenheimer Hefte 4 (1978), nach S. 30

 

 

- Schleifmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1334: enthält u.a. die Schleifmühle in Meisenheim, 1563

 

 

- Stadtmühle:

bereits 1587 genannt. Ursprünglich wurde sie als herrschaftliche Bannmühle betrieben. Im Einwohnerverzeichnis von 1587 sind alle Einwohner genannt, die zur Stadtmühle gebannt waren 319.

 

Um 1686 war Simon *Matthias Stadtmüller in Meisenheim; er übernimmt 1686 (auch ?) die Mahlmühle in Rehborn 320.

 

Ab 1701 war Paulus *Meyer Stadtmüller in Meisenheim (zuvor 1697/99 Müller bei seinem Schwiegervater in Medard Johannes Stein und von 1699/1701 Gießenmüller in Meisenheim)

 

Müller war bis ca. 1729 Nickel *Pfaff +++prüfen+++; diesem folgte 1729 sein Sohn, der Odenbacher Müller Johann Michael *Pfaff, als Müller auf der Stadtmühle in Meisenheim († vor 1737; °° mit Maria Katharina *Matthias [1707 err. - † 5.1.1780 Jeckenbach] 321).

 

Maria Katharina Matthias, verw. Pfaff °° II am 3..1.1737 in Meisenheim den Bürger und Stadtmüller Johann Adam Speyerer (1.4.1685 err. - † 11.9.1755 Meisenheim, S.d. Müllers in Lambrecht Johann Theobald Speyerer) 322.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Meisenheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Meisenheimer StadtMühl [hat] 5 Waßerräder welch 4 Mahl- und einen Scheelgang treiben; [gibt] 155 Mltr Korn, 15 Mltr Speltzen Korn. Zu dieser und der Gießen Mühl seynd gebannt Meisenh:, Calbach, Schmittweiler, Reiffelbach, Gangloff, Rott, Breidenheim [Anm.: Breitenheim], Desloch und Raumbach in 570 famil: bestehend. 5700 Mltr Frucht könnten allhiro jährl: Vermahlen werden.“ 323

 

Im Häuserbuch Meisenheim von 1768 ist die Stadtmühle unter Nr. 379 aufgeführt: „Die Stadtmühle, ein 1-stöckiges Gebäude, dahinter ein teils 3-stöckig teil ein 2-stöckiger Überbau, dessen unterer Platz ebenfalls zur Stadtmühle gehört und sich über dem Mühlenteich oder Giesen befindet. Darin ist des Stadtmüllers Wohnung - Besitzer: Friedrich Schmitt, Stattmüller“ 324.

 

Um 1785 war Johann Friedrich *Schmidt Bürger und Stadtmüller in Meisenheim; er ist der Vater des Müllermeisters (in Rehborn ?) Martin *Schmidt (°° 3.3.1785 in Rehborn mit Anna Sara Gauch) 325.

 

Karte:

- Anthes: Häuserbuch Meisenheim, in: Meisenheimer Hefte 1983, S. 136

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über die Stadtmühle in Meisenheim

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1473: Die Meisenheimer Stadtmühle, 1568-1744

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1474: Meisenheimer Stadtmühlenrechnungen 1600, 1616, 1617, 1635, darin Personenlisten von 1600

 

 

- Walkmühle:

sie lag gegenüber der Stadtmühle 326. Im Häuserbuch Meisenheim von 1768 ist die Walkmühle unter Nr. 375 aufgeführt: „Die Walkmühle (Parzelle 690/149). Besitzer: Die Wollenweberzunft 327.

 

Karte:

- Anthes: Häuserbuch Meisenheim, in: Meisenheimer Hefte 1983, S. 136

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1318: Meisenheimer Walkmühle, 1629

 

 

 

 

 

Meisenheim/Oberamt:

s. Mühlenbericht des Oberamts von 1743 328

 

 

 

 

 

Memmelshoffen/Elsaß:

südlich von Weißenburg gelegen, nördlich von Soultz-sous-Forêts; das Dorf gehörte zur Herrschaft Fleckenstein und zwar zum Amt Sulz, das die Fleckenstein schon seit 1274, anfangs in Gemeinschaft mit den Puller von Hohenburg, später jedoch allein als Lehen der Erzbischöfe von Köln besaßen. Nach Aussterben der Fleckenstein 1720 kam Memmelshoffen an die Rohan-Soubise 329, im Gegen­satz zu den umliegenden Ortschaften, die zu Pfalz-Zweibrücken, Amt Kleeburg, gehörten.

 

Die zu Memmelshoffen gehörige, außerhalb des Dorfes gelegene Wintzenmühle dagegen war dagegen pfalz-zweibrückisch 330.

 

Mühlen:

um 1702 wird Hans Wenger als Ölmacher (Ölmüller ?) in Memmelshofen/Elsaß erwähnt; er erscheint am 24.8.1702 im Taufregister des Kirchenbuchs Hunspach-Ingolsheim als Pate bei der Taufe der Magdalena Hauck 331.

 

- Walkmühle:

nahe Memmelshoffen gelegen 332; 1773 war Jakob Bennewits der Müller auf der Walkmühle, °° mit Anna Maria Baschton; aus der Ehe stammt der Sohn Georg Sebastian Bennewitz (°° 8.11.1773 Dahn mit Margarethe Beißmann aus Dahn, Tochter des Schneiders Peter Beißmann und der Katharina geb. Schreiner 333.

 

 

- Wintzenmühle/Wilßenmühle/Wilsenmühle:

die Mühle lag auf der Südseite des Winzenbach bei Memmelshoffen, oberhalb der Keffenacher Mühle 334. Die zu Memmelshoffen ge­hörige Wintzenmühle lag außerhalb des Dorfes 335.

 

Die auf Fleckensteinischem Gebiet gelegene Mühle gehörte zum pfalz-zweibrückischen Amt Cleeburg, war jedoch „auf Sulzer Bann“ [Anm.: Soultz-sous-Forêts] gelegen 336.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 heißt es: „liegt in dem Fleckensteinisch und in deren Souverai­nitee.“ 337

 

Im pfalz-zweibrückischen „Verzeichnuß der Zum Ambt unndt Hauß Cleberg gehörigen Mühlen“ vom Januar 1629 heißt es: „Oben an Keffenach Inn Fleckensteinischer Obrigkeit, ….. Hoffer Banns, Liegt ein Mühl die Wülzen Mühl genant, wie solche verlehnt, wann, umb wieviel, Unnd waß deßwegen vor Under Pfandt, solches Ist ob beygefügtem Lehnungs Brieff mit Nr. 2 signirt, zu sehen …. Die­se Mühl hat Michael Mahn zu Handen gehabt, nun mehr aber sein Tochtermann, welcher solche von Übrigen mit Erben an sich er kaufft, darinn, der kan aber keine Bestendniß ufzulegen, sagt auch er hab sie außerhalb der Gült unndt Kappen, welches auch nun­mehr Doctor Koch [Anm.: s. Dr. Melchior *Koch aus Weißenburg als pfalz-zweibrückischer Darlehensgeber und Pfandinhaber] er­hebt, vor eigenthumblichen erkaufft, soll mit mehr Unndt deß alten Bestenders Martin Suffels Erben von Dörrenbach sein, hat ein Gang und keine gebante Mahlgäst ….“ 338.

 

In einer 1629 gefertigten Abschrift eines pfalz-zweibrückischen Erbbestandsbriefs vom 1.7.1570 heißt es: „Wir Johannes Pfalzgraue bey Rhein […]bekennen öffentlich, […] daß wir […] unserm angehörigen Underthanen Martin Suffels von Dirrenbach […] Unser Mahlmühl, die Wülzen Mühl genant, Inn Unserem Ambt Cleburg doch im Sulzer Bann gelegen, Erblich […] Übergeben haben. […] dieweil solche Mühl durch den vorigen Inhaber zue eynem Abgang kommen, daß er nun mehr dieselbe ohne Unsere Costen Undt zu thun Ihm selbst zum besten, wieder in gutem Ordentlichen Bau [...]“ herstellen und erhalten 339

 

Nach einem Bericht, den der pfalz-zweibrückische Amtmann in Kleeburg, Johann Daniel Schorr von Hassel, anläßlich der Kaufes des Nachbardorfs Keffenach durch Pfalz-Zweibrücken am 22.11.1649 für die pfalz-zweibrückische Regierung erstellte, besaß das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken das Wasserrecht auf der einen Seite des Winzenbaechel, während der Recht auf der anderen Seite der Herrschaft Fleckenstein zustand. Dem Herzogtum standen danach von der Winzenmühle jährlich 6 Mltr Weizen und 6 Kapaune zu 340.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Die WilßenMühl bey Meymelshoff liegt in dem Fleckensteinisch: und gnd: Souverainitee; [zahlt an Pfacht] 6 Cappen, 6 Mltr Korn“. 341

 

 

 

 

 

Menzweiler:

der um die Kirche von Cölln gelegene Teil des Ortes hieß früher Menzweiler 342 und wurde wohl 1471 von Kurfürst Friedrich I von der Pfalz im Krieg gegen seinen Vetter Ludwig den Schwarzen von Pfalz-Zweibrücken im Zusammenhang mit der Zerstörung der Burg Stolzenberg vernichtet 343.

 

Literatur/Urkunden:

- Busch, Egon: Menzweiler, ein ehemaliges Kirchdorf bei Mannweiler-Cölln; in: Busch (Hrsg.): Untergegangene Dörfer und Klein­siedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 80 ff.

- Busch, Egon: Menzweiler, ein ehemaliges Kirchdorf; in: Busch, Egon (Red.): Mannweiler-Cölln. Chronik eines Nordpfälzer Dor­fes; Ortsgemeinde Mannweiler-Cölln (Hrsg.), Mannweiler-Cölln 2011, S. 202-208

- Schattauer, Willi: Wüstungen bei Mannweiler“; in: Busch (Hrsg.): Untergegangene Dörfer und Klein­siedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 87/88

 

Mühlen:

- Menzweiler Bannmühle:

im „Mentzwiller geriechts Wistumb“ 1429 344 wird eine Bannmühle erwähnt, die für die vier Ortschaften des Stolzenberger Amts zu­ständig war 345.

 

 

 

 

Mertesheim:

VG Grünstadt-Land, Lk Bad Dürkheim, im Eistal zwischen Ebertsheim im Westen und Asselheim (Grünstadt) gelegen; war leinin­gisch.

 

Der Ort war wohl schon früh leiningisches Aktivlehen, im Zusammenhang mit der Grafschaft Leiningen taucht das Dorf allerdings urkundlich ziemlich spät auf. Lediglich 1288 wird ein Ritter "Gotfridus von Mertensheim" als Zeuge in der Urkunde über die Verlo­bung und Aussteuer der Agnes von Leiningen durch ihren Vater, den Grafen Friedrich IV. von Leiningen erwähnt 346. Grundbesitz be­saß das Kloster Lungen­feld (=Glandern) in Lothringen, das ihn 1549 zusammen mit dem ihm bereits 836 347 von König Ludwig dem Frommen bestätigten Pfarrsatz und Zehnten der Gräfin Maria von Leiningen in Erbpfand gab 348. Im Hesso'schen Besitzverzeichnis von 1467 als Eigengut der Grafen von Leiningen bezeichnet 349.

 

 

Mühlen:

Im Knoch'schen Repertorium ist vermerkt „Mühle zu Mertesheim erbaut 1574“ 350 ++++klären: welche Mühle++++; weiter heißt es : „1574 Supplication eines Einwohners um Verleyhung der Mühlen für einen seiner Söhne um 12 Mltr Korn nach Altlein:“ 351 ++++klären: welche Mühle++++

 

1591 ergeht „Secretarii Schmitzen Bericht wegen der Mühlwiesen zu Mertesheim, davon wolle der Müller dem Pfarrer [Anm. d. Verf.: von Ebertsheim] den Zehenden nicht folgen lassen, ohndracht sie doch im Ebertsheimer Zehenden gelegen, Pfarrer bittet ihn bei seiner Zehendgerechtigkeit zu handhaben“ 352.

 

Unterm 25.2.1605 heißt es im Knoch'schen Repertorium: „Müller zu Ebertsheim wolle nicht neben der Land-Frohn die Brenn­holz-Frohn verrichten, welche der Müller zu Mertesheim Dencgirts [?], welcher doch ein Mit Beständer des Ramser Hoff-Guthes seye 353.

 

1607 ist im Knoch'schen Repertorium vermerkt: „1607 Flohen +++Name prüfen+++ Supplication bittet den Mühlen Pfacht auf 20 Mltr zu Vergeringeren“ 354 ++++klären: welche Mühle++++

 

1610 heißt es im Knoch'schen Repertorium: „der beyden Müller zu Mertesheim und Ebertsheim Supplic, müßen nebst einem Schwein Jährl: 30 Mltr Mühlen Pfacht abstatten. Beschweren sich über die Bruchmühle, welche ihnen großen Abtrag thue und nur 12 Mltr entrichte, bitten letzterm keine Bann Gäste aufzunehmen oder den Mühlen Pfacht zu verringern.“ 355

 

1612 ergeht „des Schultheißen Bericht über beyde Mühlen [Anm.: zu Mertesheim und Ebertsheim], solten das Mahlwerck in besse­rem Standt erhalten 356.

 

1656 ergeht „Mentzels Bericht Schreiben, über den Mühlen Pfacht zu Mertesheim, nach Verlauff 4 Jahren solte derselbe Jährl: 6 Mltr Pfacht geben welches biß zum alten Pfacht von Jahr zu Jahr steigen solte.“ 357

 

1675 notiert das Knoch'sche Repertorium: „Suppl. Die Mühl-Schatzung betr.“ 358

 

1817 gab es in Mertesheim nur eine Mahlmühle: Dorfmühle mit 2 Mahlgängen 359.

 

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. F5 Nr. 639 Briefprotokolle Mertesheim 1759-1797

 

 

- Lohmühle, Gaul'sche Mühle:

s. Asselheim

 

 

- Mahlmühle:

die Mühle ist schon der Flurkarte des Dorfes Mertesheim von 1735 eingezeichnet und zwar östlich der Einmündung der Hauptstraße in die heutige Eistalstraße, am östlichen Dorfrand an der Langwiese 360.

*

Der Schultheiß Johann Stephan Werle von der Bruchmühle Quirnheim übernahm die Mahlmühle in Mertesheim 1772 bis zu seinem Tod 1794 361. In dem Briefprotokollen Mertesheim ist am 8.12.1775 notiert: „Nach deme hiesigen Orths Schultheis Stephann Werle da hir und deßen Ehlige Hauß Frau Dorothea eine gebohrene Zachariasin [Anm.: Zacharias] zu Quirnheim, vorstellend wie daß sie entschlossen seind ein Capital von 700 fl bey Hochherrschaftl: Rath Brandt zu Grünstatt, aufzunehmen und solches ihre anderweiti­gen Schulden damit ab zu tilgen, dem nechst dan Ihre eigenthüml: Mahl Millen … noch ohnversetzt und verpfendet … gerichtlich zu taxieren lassen wie folgt[:] 1100 fl die Mill sambt dem lauffendem Geschirr, Scheuer und Stallung [,] das Brau Hauß und Schwein Ställ ...“ 362.

 

In der Erbauseinandersetzung nach Johann Stephan Werle wurde die Mühle 1796 an dessen Sohn Franz Karl* Werle übertragen 363.

 

Bis 1815 war Franz Karl *Werle der Müller in Mertesheim; °° mit Maria Barbara geb. Boeller [Anm. = Beller]; Vater des Müllers auf der väterlichen Mühle in Mertesheim, Johann Georg Werle.

 

Am 13.8.1815 schloß der 19jährige Müller in Mertesheim, Johann Georg *Werle [damals als 19jähriger noch minderjährig] verbei­standet durch seine Eltern, die Eheleute und Müller in Mertesheim, Karl Werle und Maria Barbara geb. Beller, einen Ehevertrag mit seiner Braut, Katharina Baßing von der Mohrmühle Biedesheim, Tochter des Müllers auf der Mohrmühle Konrad Baßing und der Margaretha geb. Lucht 364. In diesem Vertrag übergaben die Eheleute Werle unter Beibehaltung eines 8jährigen Nießbrauchs zu ihren Gunsten, an ihren Sohn Johann Georg Werle den Besitz in Mertesheim, darunter „Eine Mahlmühle in Mertesheim an der Eisbach, be­stehend in einem Schälgang und zwei Mahlgängen, nebst Wohngebäuden, Scheuer, Stallung, Brennhaus, Garthen, Hof und allem Zu­gehör, begränzt nach Wald durch die Straße[,] nach Rhein durch S.... Guth, nach Sonn durch den Dorfgraben, nach Eis durch die Neubach, nach Pfrimm durch die Altbach ….“ 365.

 

Mit der wirtschaftlichen Ertragskraft der Mühle stand es offensichtlich nicht zum Besten, denn im Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 5.12.1827 wurde die Versteigerung der Mühle für den 24.12.1827 angekündigt: „... auf Betreiben von Leopold Hanf dem alten, Handelsmann in Grünstadt wohnhaft ... gegen seinen Schuldner, Johann Georg Werle, Müller, zu Mertesheim wohnhaft, wird … zur Zwangsversteigerung geschritten …., nämlich: … Einer Mahlmühle, mit 2 Mahl- und einem Schälgang, Wohnhaus Hof, Scheuer, Stallung, Schoppen und 2 Gärten, … in Mertesheim zwischen dem Mühl- und dem Altbach“ gelegen 366. Der als Gläubiger erwähnte Handelsmann Leopold Hanf, war ein jüdischer Kaufmann in Grünstadt; mehrere seiner Nachkommen sind im Holocaust der Nazizeit ermordet worden 367.

 

Die Mühle wurde von Johannes Balz ersteigert 368.

 

Am 30.8.1829 kaufte der Ackersmann Carl *Breitenbruch von der Erbengemeinschaft nach Johannes *Balz die Mahlmühle in Mer­tesheim mit zugehörigem landwirtschaftlichen Grundbesitz zu einem Kaufpreis von 5417 fl 369.

 

Im Urkataster von Mertesheim 370 erwähnt. Die Mühle liegt ausweislich des zum Urkataster zugehörigen Plans am Nordende des Dorfes hart südlich der Landstraße auf einer (Anm.: damals) dort zwischen Eisbach und Mühlgraben gelegen Insel. Eigentümer ist 1841 der Müller Karl Breitenbruch. Die Mühle ist im Urkatas­ter beschrieben wie folgt: „Zu Dorf in der geraden Gasse Wohnhaus Gebäude Nr. 1 mit Mahlmühle und 2 Mahl und ein Schälgang mit Stall, Scheuer, mit 2. Stall, Thorhaus, Schweineställe und Ho­fraum“. In den Anmerkungen ist vermerkt: „Laut Akte passim vor Notar Moré vom 30. August von Johannes Baltz Erben um 5417 fl erkauft mit mehreren in der Gemeinde Quirnheim liegenden Grundstücken.“ Weiterhin ist eine Verpflichtung zur Unterhaltung des Eisbachs vermerkt: „... Besitzer hat die Obliegenheit auf sich, von seiner Mühle bei Plan Nr. 45 an bis zu Plan Nr. 401 den Eisbach zu reinigen und dessen Ufer zu unterhalten.“ 371

 

 

- Obermühle:

s. Papiermühle

 

 

- Papiermühle am Eisbach oberhalb des Dorfes:

s. Quirnheim

 

Die Papiermühle lag westlich des Dorfes am Eisbach lag, direkt außerhalb der Mertesheimer Gemarkung, ist aber in der Merteshei­mer Flurkarte von 1735 eingezeichnet ist 372.

 

 

- Obermühle, auch Papiermühle:

am Grünstadter Weg gelegen; auch als Obermühle benannt 373.

 

Es gibt eine weitere Papiermühle, die westlich des Dorfes am Eisbach lag, direkt außerhalb der Mertesheimer Gemarkung, aber in der Mertesheimer Flurkarte von 1735 eingezeichnet ist. In dieser Karte ist dagegen die Obermühle am Grünstadter Weg nicht eingetragen 374 und hat folglich 1735 noch nicht bestanden.

 

Der erste nachweisbare Papiermüller in Mertesheim ist Johann Adam Müller. Laut Eintragung im lutherischen Kirchenbuch von Ebertsheim vom 17.2.1757 waren Müller und seine Ehefrau Anna Margarethe NN. Paten bei der Taufe des Johann Adam Veit. Das Ehepaar Müller ließ selber am 9.3.1758 einen Sohn auf den Namen Johann Adam taufen 375.

 

Am 18.8.1757 erhielt Martin *Burckhardt aus Mertesheim das Monopol für den Lumpenaufkauf (Grundstoff Hadern in der Papier­produktion) in der Grafschaft Leiningen Westerburg; in einem Erbbestandsbrief von 1762 wurde ihm gestattet in Mertesheim eine Papiermühle zu errichten 376; er war katholisch und stellte beim Bischof von Speyer das Gesuch ins speyerische Gebiet einwandern und in Bruchsal oder einem anderen fürstbischöflichen Gebiet eine Papiermühle er­richten zu dürfen 377. Seine Mertesheimer Papier­mühle wurde 1770 von Franz *Bohlander erworben 378.

 

Papiermüller in Mertesheim war ab 1770 Franz *Bohlander (geboren 18.5.1746 in Albisheim / Papiermühle Quirnheim (?) - 1828; getauft am 22.4.1746 – 1828), Sohn des Johannes *Bohlander und der Margaretha Katharina *Haaß; Stiefbruder des Papiermachers Johann Georg *Friedrich; verheiratet mit Katharina Barbara *Lorch; Weber ist der Ansicht 379, der Name seiner Mutter Margarete Cath. sei nicht zu ermitteln, sie sei jedoch mit Jo­hannes Pohlander [Bohlander] aus Albisheim verheiratet; es handelt sich um Marga­rete Katharina Haaß, ver­witwete Friedrich (6fache Urgroßmutter von Eberhard Ref) 380.

 

Franz Bohlander erwarb 1770 die Papiermühle in Mertesheim 381, wo er 1784 im Kir­chenbuch verzeichnet ist 382, aus der Ehe des Franz Bohlander und der Catharina Barbara Lorch gingen die Kinder Johan­na Sophia Philippina Elisabetha Bohlander, Catharina Barbara Bohlander und Franz Bohlander II hervor 383; Franz Bohlander vererbte bei seinem Tod 1828 die Papiermühle in Mertesheim an seine Tochter Johanna Sophia Philippina Elisabetha Bohlander, verheiratete Scheu 384. Er erhielt (nach dem Tod des Onkel Andreas Bohlander?) 1793 zusätzlich die Papiermühle in Albisheim, die er weiter ausbaute und zu einem handwerklichen Großbetrieb ent­wickelte. 1811 wurde in zwei Werk­stätten und mit zwei Holländern gearbeitet 385.

 

Papiermüller waren:

- Bohlander, Elisabeth: vor 1828; aus Mertesheim; Urenkelin der Margarete Katharina Haaß; Tochter des Franz II. Bohlander, Papier­müller aus Mertesheim; sie erbte von ihrem Vater die Papiermühle in Mertesheim; 1828 Eheschließung mit Johann Konrad *Scheu 386

 

- Bohlander, Franz: geboren 18.5.1746 in Albisheim / Papiermühle Quirnheim (?) - 1828; getauft am 22.4.1746 - 1828; Sohn des Jo­hannes *Bohlander und der Margaretha Katharina *Haaß; Stiefbruder des Papiermachers Johann Georg *Friedrich; verheiratet mit Katharina Barbara *Lorch.

 

- Bohlander II, Franz: erwähnt um 1784; Sohn von Franz Bohlander und Catharina Barbara Lorch; Bruder der Johanna Sophia Philip­pina Elisabeth Bohlander und der Catharina Barbara Bohlander; Enkel der Margarete Katharina Haaß (verwitwete Friedrich, die 6xUrgroßmutter von Eberhard Ref); 1784 als Pate der Louise Katherine Wendel aus Mertesheim erwähnt 387. Vater der Elisabeth Bohl­ander, verheiratet mit Johann Konrad Scheu. Franz II. Bohlander vererbte die Papiermühle in Mertesheim an seine Tochter Eli­sabeth Bohlander 388.

 

Die Mühle ist im Urkataster von Mertesheim angegeben: „Am Grünstadter Weg: die Obere Mühle, Plan Nr. 88, Glasurmühle, Geb. Nr. 14“ 389.

 

Im Urkataster Mertesheim von 1841 390 ist die untere Mühle enthalten: „Laut Act vor Notär Moré vom 1. August 1834 aus der Ge­meinschaftsmasse der Gebrüder Bordollo mit umfangreichen weiteren Grundbesitz um 47000 fl ersteigert …“ Eigentümer 1841 war die Fabrikbesitzerin Bordollo geb. Didier, Witwe des, Wilhelm Bordollo.

 

Auffallend ist, daß die Mühle nicht am wasserreichen Eisbach, sondern am südlichen Berghang liegt. Die Lage ließe sich nur erklä­ren, wenn dort eine Quelle vom Grünstadter Berg herabführen würde, die als Antrieb geeignet wäre. Hierzu enthält der Eintrag im Urkataster zur Obermühle einen interessanten Vermerk hinsichtlich der Wasserleitung zur Obermühle und Untermühle: „ das … Wa­ßer der beiden Mühlen Plan Nr. 27 und 88 darf selbe laut aus dem auf dem Plan Nr. 278 befindlichen Oberwiesenbrunnen, welches bis Plan Nr. 269 unterirdisch, dann über Plan Nr. 270 und auf der… fort in den Trog am Grünstadter Weg am Eck der Plan Nr. 261 und 408 fließt, von da wird dasselbe mittelst Deicheln [Anm. d. Verf.: = Wasserrohr; 391] unter dem Weg zur Obermühle Plan Nr. 88 geleitet, woselbst es in einem Rohre in die Höhe steigt und das Mühlrad treibt, wird dann durch einen gewölbten Dohl zum Sarge an der Obergasse auf dem Plan Nr. 412 ½ und mittels Deicheln unter Plan Nr. 412 und 26 zur unteren Mühle Plan Nr. 27 geleitet, wo es ebenfalls in einem Rohre in die Höhe steigt und das Mühlrad treibt“. 392

 

Am 18.4.1879 ließen die Erben des verstorbenen Fabrikbesitzers in Grünstadt Franz Bordollo, dessen in Mertesheim gelegenen Müh­len, die Obermühle und die Untermühle versteigern: “Die obere Mühle (Glasurmühle) mit Wohnung, Hofraum, Pflanzgarten und Acker, 10 ar 22 m² Fläche enthaltend, gelegen am Grünstadterweg“. Weiterhin wird in der Versteigerungsankündigung die untere Mühle beschrieben: „Die untere Mühle (Glasurmühle) mit Magazin, Baum- und Pflanzgarten, 22 ar 15 m² Fläche enthaltend, der Brandhof genannt, gelegen am grünen Weg.“ 393.

 

Photo:

- Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 39

 

 

- Pulvermühle, alte:

sie lag am Eisbach westlich Dorfes auf halber Strecke zur Papiermühle am Eisbach, auf einer Insel im Bach gelegen. 1735 ist die „alte pulvermühl“ in der Flurkarte von Mertesheim verzeichnet 394.

 

Im Beedbuch von Mertesheim von 17++klären++ ist als Pulvermüller genannt der Gerhard Bauer 395.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 371/5: „Mertesheimer Gemarckungs Graentz Chart, 1735“ mit stilisierter Ortsansicht von Mertesheim samt Kirche und Mühle, sowie Papiermühle, Alte Pulvermühle, Lohmühle.

 

 

- Schleifmühle, Johannsmühle:

am 2.2.1603 erteilt Ludwig Graf zu Leiningen-Rixingen dem Johannes Müller und dessen Ehefrau Apollonia zu Grünstadt und deren Erben seine Genehmigung, eine Mahlmühle oberhalb Asselheim, wo bisher eine Schleifmühle stand, zu errichten. Sie soll "Johannsmühl" heißen. Er soll dafür jährlich eine Abgabe von sechs Malter Korn liefern. Der Betrieb muss unter genannten Bedingungen erfolgen, bei deren Nichterfüllung die Mühle an die Grafen zu Leiningen-Rixingen heimfallen soll 396.

 

Die Mühle ist 1731 in einer Karte 397 zum Reichsgerichtsverfahren LA Speyer Best. E6 Nr. 158 einge­zeichnet. Dieses Verfahren des Johann Martin Heitrich (auch Heidrich oder Heidenreich) als nassau-usingischer Administrator (auch Admodiator) des Klosters Ro­senthal ./. Schultheiß und Gemeinde Asselheim sowie die Grafschaft Leiningen-Westerburg, betraf die Behinderung des klägerischen Zehnteinzugs in der Gemeinde Asselheim. In den Erläuterungen zur Karte ist unter Litera H, die west­lich der Asselheimer Gemar­kung, auf Mertesheimer Gebiet liegende Flur „Pfingstweid“ beschrieben. Dort heißt: „Ist die Pfingstweid, wo sonst ein Schleiff Muhl gestanden, wor durch die Trift geht ...“. 398

 

Auch in der Mertesheimer Flurkarte von 1735 ist diese Mühle am Eisbach unterhalb (östlich) des Dorfes, am Ostende der „Lang­wies“, nördlich vom „mühlweeg“, allerdings ohne Benennung eingezeichnet 399.

 

1728 kaufte Karl Friedrich von Geispitzheim eine zweigängige Mahlmühle unterhalb von Mertesheim, die Schleifmühle genannt, nebst zugehörigem Acker- und Wiesenland von dem dortigen Gerichtsmann und Müllermeister Abraham *Werle. Er erweitert das Land durch Zukauf und vergibt alles gemeinsam 1729 an Werle in Erbbestand gegen 12 Malter Korn und weitere jährliche Abgaben 400.

 

Der nächste Erbbeständer Christian *Eisenberg bleibt mehrfach mit Abgabenzahlungen rückständig, woraufhin 1742 ein neuer interi­mistischer Erbbestand mit Johann Michael *Grimm abgeschlossen wird. Grimm nimmt zwar größere Besserungen vor, bleibt aber mit eigenen Abgaben und übernommener Rückzahlung der eisenbergischen Schulden rückständig. Als daraufhin die Landesherr­schaft Leiningen-Westerburg wegen ihrer eigenen Ansprüche aus rückständigen Abgaben den Konkurs über Eisenbergs Vermögen er­öffnet, bezieht sie die Erbbestandsmühle ein und setzt nach erfolgloser Versteigerung eigenmächtig einen Temporalbeständer ein. Dieser vernachlässigt Besserungspflichten und flüchtet, worauf die Mühle leersteht und verfällt. Forderungen des Kasimir von Gei­spitzheim, dem Sohn und Erben des früheren Eigentümers Karl Friedrich von Geispitzheim auf rückständige Mühlenpacht werden auf die Konkursmasse Eisenberg verwiesen. Daraufhin erhebt Geispitzheim Klage vor dem Reichskammergericht Wetzlar 1762-1787. Da die beklagte Landesherrschaft dem Kläger von Geispitzheim den Einzug der Erbbestandsmühle wegen Zahlungssäumnis und Neuvergabe verweigert hat, fordert dieser nunmehr Schadensersatz wegen Justizverweigerung und wegen unterbliebenem Ein­zug der Erbbestandsmühle sowie Ersatz des durch Verfall der Mühle und Ausfall an Abgaben entstandenen Schadens von insgesamt 1600 fl. 401

 

Noch 1887 gab es in Mertesheim die Gemarkung „in der Schleifmühle. Dort wird am 3.1.1887 im Wege der „Theilungs-Versteige­rung“ u.a. ein „Acker in der Schleifmühle“, in der Steuergemeinde Mertesheim gelegen, öffentlich versteigert 402.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 371/5: Mertesheimer Flurkarte von 1735

- LA Speyer Best. W2 (Karten aus dem Prozeßakten des Reichskammergerichts) Nr. TK25/6414: aus Prozeß „Ad Causam Heiterich contra Gemeinde Asselheim“, Situationsplan von 1731, darin u.a. „die ehemalige Schleifmühle auf der Pfingstweide zwischen Assel­heimer und Mertesheimer Gemarkung“ [Anm. zu RKG-Prozeß LA Speyer Best. E6 Nr. 741].

 

Literatur/Urkunden:

- Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 428-429 Nr. 515

- LA Speyer Best. E6 Nr. 610: darin Beilagen zur Klageschrift mit Kaufbriefen von 1728, Erbbestandsrevers des Müllers Abraham Werke von 1729, interimistischer Erbbestandsbrief für den Müller Johann Michael Grimm 1742

- Stadtarchiv Worms Best. 001A Nr. 1 A II Nr. 153a

 

 

- Untermühle:

die Mühle lag am östlichen Ende des „Grünen Weges“, der in Ortsmitte von Mertesheim gegenüber der Kirche St. Valentin nach Os­ten verläuft; in der Mertesheimer Flurkarte von 1735 ist die Untermühle nicht eingetragen 403 und hat folg­lich 1735 noch nicht bestan­den.

 

Die Mühle ist im Urkataster von Mertesheim 404 angegeben: „Am Grünen Weg: die untere Mühle oder der Brandhof, Plan Nr. 27 Gla­surmühle, Geb. Nr. 48. In den zugehörigen Akten des Urkatasters 405 befindet sich die Anmerkung: „Laut Act vor dem Notar Moré vom 1.8.1834 aus der Gemeinschaftsmasse der Gebrüder Bor­dollo um 47.000 fl ersteigert ...“ Eigentümer 1841 war die Fabrikbesit­zerin Bordollo, Wilhelm Bordollo Witwe, geb. Didier.

 

Auffallend ist, daß die Mühle nicht am wasserreichen Eisbach, sondern am südlichen Berghang liegt. Die Lage ließe sich nur erklä­ren, wenn dort eine Quelle vom Grünstadter Berg herabführen würde, die als Antrieb geeignet wäre. Hierzu enthält der Eintrag im Urkataster zur Obermühle einen interessanten Eintrag hinsichtlich der Wasserleitung zu beiden Mühlen. „... das … Waßer der beiden Mühlen Plan Nr. 27 und 88 darf selbe laut aus dem auf dem Plan Nr. 278 befindlichen Oberwiesenbrunnen, welches bis Plan Nr. 269 unterirdisch, dann über Plan Nr. 270 und auf der… fort in den Trog am Grünstadter Weg am Eck der Plan Nr. 261 und 408 fließt, von da wird dasselbe mittelst Deicheln [Anm. d. Verf.: = Wasserrohr 406] unter dem Weg zur Obermühle Plan Nr. 88 geleitet, woselbst es in einem Rohre in die Höhe steigt und das Mühlrad treibt, wird dann durch einen ge­wölbten Dohl zum Sarge an der Obergasse auf dem Plan Nr. 412 ½ und mittels Deicheln unter Plan Nr. 412 und 26 zur unteren Müh­le Plan Nr. 27 geleitet, wo es ebenfalls in einem Rohre in die Höhe steigt und das Mühlrad treibt“. 407

 

Am 18.4.1879 ließen die Erben des verstorbenen Fabrikbesitzers in Grünstadt Franz Bordollo, dessen in Mertesheim gelegenen Müh­len, die Obermühle und die Untermühle versteigern: „Die untere Mühle (Glasurmühle) mit Magazin, Baum- und Pflanzgarten, 22 ar 15 m² Fläche enthaltend, der Brandhof genannt, gelegen am grünen Weg.“ 408.

 

Zur Lage teilt Frau Marie Luise Reuter folgendes mit: „Die untere Mühle in Mertesheim befand sich im Grünen Weg, gegenüber von der Kirche am hinteren Teil dieses Weges, der heute keinen Ausgang zum Eisbach mehr hat. Die Mühle ist anschei­nend irgendwann abgerissen worden, im Urkataster von Mertesheim 1841 ist sie noch vorhanden.“ 409

 

 

 

 

 

Merzalben:

VG Rodalben, Lk Südwestpfalz; Dorf und Burg waren gemeinsam mit Amt Gräfenstein zunächst Besitz der Grafen von Leiningen 410. Im 14. Jh. kam es infolge von Verpfändungen und Anteilsverkäufen zu wiederholten Besitzwechseln. Diese bringen im Wechsel die Grafen von Sponheim, den Herzog von Simmern, die Herren von Zweibrücken und Veldenz in Teilbesitz der Herrschaft. 1420 er­warb Bernhard Markgraf von Baden von seinem Vetter Johann von Sponheim Besitzrechte am Gräfenstein, gab diese jedoch schon 1421 an seinen „lieben Tochtermann“ Emich VI. von Leiningen-Hardenburg als Heiratsgut weiter, der seit 1415 in zweiter Ehe mit Beatrix Markgräfin von Baden verheiratet war. 1535 kaufte Johann II. von Pfalz-Simmern (1535-1540) die Herrschaft Gräfenstein für 9500 fl von Markgraf Bernhard III. von Baden unter Anerkennung eines badischen Wiedereinlösungsrechts. Bereits 1540 erfolgte der Weiterverkauf an Pfalzgraf Ruprecht von Zweibrücken-Veldenz († 1544). Nach dessen Tod machte die Markgrafschaft Baden von dem bestehenden Wiedereinlösungsrecht Gebrauch. Ab 1551 gehörte die Herrschaft Gräfenstein und das Dorf Merzalben bis zur französischen Revolution zur Markgrafschaft Baden, angesehen von einer kuren Unterbrechung von 1680-1697 411.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 18 katholischen Familien auf 412.

 

 

Mühlen:

- Alte Merzalber Mühle, später Karlsmühle:

auf die ehemalige Mühle weist heute noch die Straße „Am Mühlfeld“ hin.

 

Der Name ´Karlsmühle` dürfte sich auf den Oberforstamtmann Freiherr Karl von Geußau beziehen, der die Mühle am 19.4.1786 kaufte. +++prüfen+++

 

Die Mühle stand etwa an der Stelle, an der heute ein Fußweg von der Hauptstraße zum „Mühlfeld“ führt. Ihr waren 2 Mühlweiher vorgelagert. Das Wasser des untersten Mühlweihers füllten das Tal zwischen Mühle und der Stelle, an der heute die Straßenbrücke über die Merzalb führt. Der oberste Mühlweiher bedeckte das Tal zwischen Brücke und Ausgang des Ringelstales. An die alte Merz­alber Mühle erinnert noch der Flurname „Am Mühlfeld, an den Damm zwischen den beiden Mühlweihern gemahnt Übergang der Straße über die Merzalb am Ortsausgang von Merzalben in Richtung Leimen 413. Die Mühle wird erstmals erwähnt im Gräfensteiner Lagerbuch von 1581, das die Rechte und Pflichten des damaligen Müllers Hanß *Meißenheimer regelt: „Hanß Meißenheimer der Miller zu Merzalben gibt jährlich ußer der Herrschaft Mahlmühlin daselbst, so ihm Erblich verlihen worden, die er in seinen Lasten in Bau und Besserung erhalten solle doch wann gemelter Miller Bauholz notdürftig würde, so soll ihme ußer der Herrschaft wälden, wie vor alter breuchig gewesen, daßselbig sambt Nachvolgendem Züns, jedeß Jahr uff Gräuenstein einen Amtmann daselbsten Alle­weg uff Weynachten antwurten, Alles nach Besag seines Innhabenden Lehensbriefes, daß zu Anfang Korn sieben Achtel, Schwein 1 für 3 ½ fl., Kappen sieben ….“ 414.

 

Bis zur Verwüstung des Gräfensteiner Landes im 30jährigen Krieg war Hans *Hirsch „von Hornbach“ Müller in Merzalben; sein Sohn, der Fuhrmann Hans Georg Hirsch († Annweiler, ref., 8.5.1674), war Soldat im Schmittbergischen Regiment; dieser heiratet ref. in Annweiler am 18.5.1645 die Anna Katharina Haaf (ref., Tochter des Hafners Nicolaus Haaf III in Annweiler) 415. Der weitere Sohn Hans Christmann Hirsch, Gemeinsmanns in Gräfenhausen († Gräfenhausen, ref., 23.6.1685) heiratet am 17.10.1654 in Queichham­bach die Katharina Deu[ei]ninger) 416.

 

Als im 30jährigen Krieg das Gräfensteiner Land verwüstet und entvölkert wurde, verfiel auch die Mühle. Erst 1670 gingen die 2 in Merzalben und die 6 in Leimen verbliebenen Familien daran, die Dorfmühle in Merzalben wieder aufzubauen. Sie übertrugen mit Urkunde vom 13.5.1670 die Mühle schenkweise an den Müllermeister Jacob *Gantzer. Der Müller muß jedoch die Mühle „in völli­gem Bau ehesten Tages und dergestalten setzen … daß sie am Mahlen nicht verhindert noch versäumet werden, auch ihnen nicht mehr als den gewöhnlichen Landbräuchlichen Malter abnehmen“ 417. Die badische Landesherrschaft erließ Jacob Gantzer für die er­sten 7 Jahre einen Teil der fälligen Abgaben 418.

 

Nachfolger Gantzers war der Müller Hans Michael *Rung (von ca. 1700 bis 1708). Erhalten ist ein von ihm erstelltes Kundenver­zeichnis aus dem Jahr 1700 419. 1708 übergab Michel Rung die Mühle an den Müller Johann Theo­bald, weil er den Betrieb nicht mehr halten konnte oder wollte. Im Land herrschte damals große Armut. Schlechte Ernten und starke Winterkälte, insbesondere im Jahr 1710 verschlimmerten die Situation. Ebenso wie sein Vorgänger konnte der Müller Theobald die Mühlengült nur schwer aufbringen und mußte die Herrschaft mehrfach um Nachlaß bzw. Stundung bitten. 1738 überließ Theobald die Mühle seinem Sohn Johann Niko­laus *Theobald 420.

 

1746 stellte der Lehensmüller zu Münchweiler, Johann Schuler, beim badischen Amt Gräfenstein in Leimen den Antrag, ihm den Bau einer Mahlmühle „Bey dem Rauschenbronnen“ bei Merzalben [oder Leimen ?] zu gestatten. Hiergegen beschwerte sich der Müller in Merzalben, der geschäftliche Einbußen befürchtete und durch eine hohe Mühlenpfacht für seine Mühle beschwert war. Daraufhin lehnte das Amt Gräfenstein den Antrag des Müllers Johann Schuler ab 421.

 

Johann Nikolaus *Theobald wiederum vererbte die Mühle 1774 auf Balther Jäger. Die Mühle war inzwi­schen baufällig geworden. Balther Jäger wandte sich daher mit Schreiben vom 19.2.1774 an das Oberforstamt wegen kostenloser Ab­gabe von Bauholz. Nach ei­ner Wartezeit von mehr als einem Jahr wurde das Gesuch am 29.2.1775 abschlägig beschieden. Auch ein weiterer Antrag führte nicht zu einem po­sitiven Bescheid. Man teilt ihm vielmehr mit, es müsse erst geprüft werden, ob es sich um eine Erblehensmühle oder um eine Eigen­tumsmühle handele. 1778 verkaufte Jäger die Mühle an den sich bei ihm aufhaltenden Säg­müller Friedrich Pfeiffer aus Mittelbronn 422.

 

Ihm folgte in kurzer Zeit der Müller Jacob Simon. Erst nach dessen Tod teilte man seiner Witwe mit, daß der Schamborner Bach floßbar gemacht werden solle und daß die Mühlweiher dem Vorhaben entgegen stünden. Am 23.3.1786 verfügte die badische Regie­rung in Karlsruhe, daß das Oberforstamt Gräfenstein die Mühle aufkaufen solle, um sie „zur Beförderung des Holzwesens und des Holz Commercii an die Schamborner Bach oberhalb Merzalben zu versetzen 423. Oberforstamtmann Freiherr Karl von Geußau kaufte die Mühle am 19.4.1786 um 1550 fl. Und zwar die zweigängige Mahlmühle im Haus, Stallung, 12 Ruten Garten, 5 Morgen Acker­land und 2 Morgen Wiesen. Die Müh­le wurde zunächst noch verpachtet an Johannes Weinmann aus Ingweiler im Unterelsaß und dann an Sebastian Bonnewitz aus Mem­melshofen im Elsaß 424.

 

1788 wurde die alte Merzalber Mühle auf Abbruch verkauft an den Merzalber Schuhmachermeister Jost Härig, nachdem sich bei einer Versteigerung zunächst kein Liebhaber gefunden hatte. Das Mühlengeschirr erwarb der Kaufmann Josef Genne aus Rodalben 425. Da­mit endete der Mühlenbetrieb in Merzalben; er wurde fortgesetzt auf der neuerbauten Karlsmühle zwischen Leimen und Merzalben. Die alte Mühle wurde abgerissen und die beiden Weiher mit den Erdmassen der Dämme verfüllt. Das Oberforstamt ließ 40 Morgen Wiesen anlegen, die verpachtet wurden 426.

 

Aber noch im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung wurde die „Carlsmühl“ bestehend aus 1 Mühle, 1 Haus, 1 Scheune, Bering und 1,57 Acker für 4140 frcs. verkauft 427.

 

Die Mühle ging 1869 ein und wurde vom bayrischen Staat aufgekauft 428.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C5 Markgrafschaft Baden Nr. 216: Mühle zu Merzalben 1700 und 1792

- Neuberger, Stephan: Die alte Merzalber Mühle und die Karlsmühle; in: 750 Jahre Gräfensteiner Land. [2.] ... Merzalben. Pirmasens 1987, S. 223-30

 

 

- Riegelsbrunner / Riegelsbronner Sägmühle:

unterhalb von Merzalben in Richtung Münchweiler/Rodalb gelegen, an der Merzalbe 429.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2381/1: Merzalben mit Riegelsbronnerhof und Riegelsbronner Sägmühle, o.D. 1820-1845

 

 

 

 

 

Merzweiler:

VG Lauterecken, Lk Kusel; nordwestlich von Lauterecken gelegen; liegt im Jeckenbachtal. Das ursprünglich zum Hochgericht auf der Heide bei sein gehörende Dorf war zeitweise an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken verpfändet. Es wurde 1595 von Herzog Jo­hann von Pfalz-Zweibrücken gegen Bosenbach an die Wild- und Rheingrafen eingetauscht, zu deren Amt Grumbach es fortan gehör­te 430.

 

Mühlen:

- Merzweiler Mühle:

heute Anwesen Hauptstraße 10; die auf ein schmales Grundstück im abgegrabenen Hang zwischen Hauptstraße und Jeckenbach ge­stellte Mühle geht im Kern wohl auf die 2. Hälfte des 16. Jh. zurück.. Bis zu ihrer Aufgabe 1925 und dem Umbau der Mahlräume zu weiterem Wohnraum bestand das Gebäude aus Mühle, Wohnteil und eingeschossigem Backhausanbau. Auf der Südseite haben sich vom alten Mühlgraben die Substruktionsmauer des unmittelbar neben der Mühle gelegenen Mühlteichs sowie das Gewölbe des Was­serabflusses erhalten. Die westlich an den schmalen Hof zwischen Mühle und Jeckenbach anschließenden Wirtschaftsgebäude exi­stieren nur noch in Resten. Wohl im 18. Jh. schon einmal verändert, weist das zweigeschossige Hauptgebäude eine alternierende Eck­quaderung auf und trägt ein verschiefertes Schopfwalmdach (Krüppelwalmdach) mit je 2 Gauben. Die gekoppelten Fenster von 1925 ersetzen wahrscheinlich kleinere des 16. Jh. 431.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 192

 

 

 

 

 

Mettweiler bei Baumholder:

VG Baumholder, Lk Birkenfeld; im Westrich gelegen, südlich von Baumholder, östlich von Berschweiler; politische Zugehörigkeit ++++klären+++

 

Mühlen:

bei Weber, a.a.O., nicht erwähnt; in Mettweiler ist 1664 der spätere Müller in Berschweiler, Laux *Albert, als Sohn des Müllers Bast Albert geboren 432.

 

 

 

 

 

Miesau:

heute Ortsteil von Bruchmühlbach-Miesau; VG Bruchmühlbach-Miesau, Lk Kaiserslautern; entstand aus der Zusammenlegung der Dörfer Niedermiesau und Obermiesau; war bis 1779 kurpfälzisch; im sog. Kübelberger Austausch von 1779 mit Kurpfalz wurde Miesau im Tausch gegen Oberhausen/Nahe und Duchroth an Pfalz-Zweibrücken übertragen.

 

Mühlen:

um 1693 wird Philipp *Culmann als „derzeit Müller in Miesau“ genannt 433.

 

Am 1./11.11.1696 ist als Patin bei der Taufe der Müllerstochter Anna Magdalena Pfeifer, Tochter des Müllers in Miesau Jacob *Pfeifer +++klären: welche Mühle+++, die Anna Liesabetha, Ehefrau von Hanß Michael Schuhmacher, Schrollbach „auß der Mühl“ 434.

 

Philipp Gassert ist um 1697 Müller in Miesau +++klären: welche Mühle+++; er ist am 14.7.1697 Pate in der ref. Kirche in Miesau bei der Taufe des Philipp Peter Kirch, Sohn des Gemeinsmanns in Elschbach, Michael Kirch 435.

 

Um 1711 war Andreaß *Munzinger beizünftiger Müllermeister zu Miesau 436.+++klären: welche Mühle+++

 

 

- Buchholzer Mahlmühle zu Niedermiesau:

s. auch Siebenbauernmühle

 

1265 werden genannt „Buchholtz, Allod genannt Buchhoiltz; 1277 Güter zu Buchholz bei Vogelbach; diese Urkunden betreffen den Buchholzer Hof; die Buchholzer Mühle lag ungefähr 500 m westlich vom Hof. Zeugnisse sind: 1600 „Item die Buchholtzer mühl bey Miesau, so jetzunder Klecken Motzen eigen ist“ 437; im 17. Jh. ging sie unter, aber 1714/15 entstand dort eine neue Mühle 438, die 1778 erstmals „7 baure mühl“ (s. Siebenbauernmühle) genannt wurde 439.

 

In der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 wie folgt beschrieben : “... hat [Johann] Balthasar *Heß seit 1733 in Besitz, von Theobald *Bühler um 650 fl. erkauft. Die Mühle hat 1 Mahlgang und gibt 3 Ma Korn als Pacht.” 440.

 

Der Müller Johann Balthasar *Heß hatte aus der Ehe mit Anna Maria NN. acht Söhne, von denen vier Müller waren; zwei Söhne werden (zumindest zeitweise) als Müller auf der Buchholzer Mühle genannt werden, nämlich Johann Peter *Heß und Johann Georg Heß (später Müller in Vogelbach) 441. Nachdem der jüngere der Beiden, Johann Georg Heß auf die Vogelbacher Mühle wechselte, blieb der ältere Sohn Johann Peter Heß auf der Buchholzer Mühle (err.).

 

Bis ca. 1752 war Johann Peter *Hess († ca. 1752), ein Sohn von Johann Balthasar Heß 442, der Müller auf der Buchholzer Mühle; seine Tochter Maria Rosina Hess heiratet am 21.3.1775 den Fried­rich Jakob Decker aus Dennweiler 443.

 

Um 1781 (err.) war Ludwig *Buhles der Müller zu Buchholz und Ackerer in Niedermiesau 444.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29

- LA Speyer Best. B2 Nr. 292/5-7: „Die Buchholzer Mühle, 1714“

 

 

- Lohmühle „im Klämgen“:

+++klären: in Miesau?++++; sie ist bei der Beurkundung von Grundstücksrechten erwähnt, welche Elisabeth verwitwete Bischoff und verh. Matheus aus Miesau von dem „gewesenen Pfarrern zu Sprendlingen“ Velten Wagner zur Nutznießung erhalten hat, darunter „1 Garten Ruth in der Lengwießen nahe bey der Lohemühl im Klämgen“ 445.

 

 

- Neumühle:

Die Neumühle wird schon bald nach Ende des 30jährigen Krieges erwähnt. Im Kübelberger Gerichtsbuch befindet sich ein Eintrag vom 29.5.1668 betreffend den Verkauf eines Anteils an der Neumühle 446: „Hanß Theobald Lang zu Misau, Catharina seine eheliche Haußfrau, kauffen von Herrn Peter *Schröer, Schultheißen zu Katzenbach, Eva seiner Hausfrau, ihr gebührend Antheil an der Neu­mühl zu Ober Misau für frey, ledig und eigen, umb und für 22 ½ Reichsthaler“.

 

Im Kübelberger Gerichtsbuch befindet sich am 10.12.1686 die Beurkundung der Teil-Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft an der Neumühle. Dort heißt es: „Wendel *Lang sampt seiner Haußfrauw Catharin, unnd Velten *Hauch sampt seiner Haußfrauwen Maria alle zu Misau wohnhaft, kauffen von Casper Bischoffen Mutter zu Ober Misauw ihr gebührendes Antheil Erbschafft an der so genanten Neu Mühl zu Misau vor unndt umb dreyßig drey Gulden jetziger Wehrung ...“ 447. Der Caspar Bischoff beurkundet zusam­men mit seinem Stief­vater Philipß Matheus ein Witthum zugunsten seiner Mutter Elisabeth verw. Bischoff verheiratete Matheiß am gleichen Gerichtstag, dem 10.12.1686. Er ist folglich der Sohn des verstorbenen Müllers auf der Neumühle NN *Bischoff und der Elisabeth Bischoff geb. NN.

 

Am 17.8.1698 ist als Patin bei der Taufe des Hanß Peter Greiß, dem Sohn des Henrich Greiß aus Dittweiler, die Anna Maria, Ehefrau von Johannes Marcks „von der Neuen Mühle“ 448. Johannes Marcks, Müller aus der „Newen Mühl zu Brücken“ ist am 4.6.1699 als Pate in der ref. Kirche Miesau bei der Taufe des Johann Theobaldt Jung, dem Sohn des Nickel Jung aus Brücken 449.

 

Um 1712 war Ludwig *Lang „Müller zu Miesau“ (wohl auf der Neumühle). Am 20.4.1712 vor dem Kübelberger Gericht kauften „Ludwig Lang, Müller zu Miesau, Catharina Maria, seine Haußfrauen, benamtlich ein Stück Wieß …. in Sander (Gemarkung). Vor die Summ 9 Gulden, baar Gelt.“ 450.

 

 

- Obermiesauer Mühle:

der älteste Erbbestandsbrief datiert von von 1605 451 und liegt in 2 beglaubigten Abschriften von 1745 452 und von 1788 453 vor. In der Kopie vom 13.10.1745 des Erbbestandsbriefs vom 29.7.1605 heißt es: „... daß wir auf Ansuchen unseres Ambts Lautern Unterthanen Theobald Wagner und Hanß Stephan zu Obermiesau zugelassen und bewilligt haben, …, daß sie uff ihren und der ihrigen selbst Costen an das Bächlein daselbsten, so von Kübelberg herabfließt, ein Mahlmühl mit einem Gang bauen mögen ...“ 454.

 

In der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 wie folgt beschrieben: “hat Ni­col *Wagner in Besitz, schon 1605 Erbbe­standsbrief für Theobald Wagner. Gibt 3 Ma. Korn zu Pacht, hat nur 1 Mahlgang. Vorgänger [Johann] Jakob *Lang” 455. Auch 1749 war der Joh. Nickel Wagner der Erbbeständer und Müller auf der Obermiesauer Mühle 456. Diesem Joh. Niclas Wagner wird am 32.5.1749 die „Concessionis“ über die Mühle erteilt 457.

 

Der Müllermeister auf der Obermiesauer Mühle, Johann Nickel *Wagner, ist am 2.2.1754 in Obermiesau verstorben 458. Seine Tochter Maria Catharina Wagner heiratete am 30.10.1753 in Spesbach den Johann Nickel *Schröer († 14.3.1758 Obermiesau), der als Müller die Mühle bis zu seinem frühen Tod fortführte 459.

 

Maria Catharina Wagner heiratete in II. Ehe am 14.11.1758 den Johann Adam Steinmann († 5.5.1765) aus Niedermiesau, der die Obermiesauer Mühle bis zu seinem Tod 1765 betrieb 460. Die nunmehr zweifache Witwe, die aus beiden Ehe kleine Kinder zu versorgen hatte, verheiratete sich daraufhin am 8.7.1766 erneut, nunmehr mit Johann Theobald *Cloß 461.

 

Bis 1782 war Johann Theobald *Clos († 17.2.1782 Obermiesau) als Müller auf der Obermiesauer Mühle. Er war verheiratet mit der Müllerswitwe Maria Catharina Wagner, welche die Mühle in die Ehe einbringt 462. Aus der Ehe stammt die Tochter Maria Elisabeth Clos und der Sohn und spätere Müller Johann Jost *Clos.

 

Am 5.7.1784 heiraten in Obermiesau der Müller Johann Theobald Becker (geb. 24.2.1765 Dittweiler - † 18.2.1788 Obermiesau, Sohn des Johann Theobald Becker und der Anna Maria Barbara NN.) und die Maria Elisabeth Clos (6.2.1770 Obermiesau - † 11.12.1813 Niedermiesau; Tochter des Müllers in Obermiesau Johann Theobald Cloß und der Maria Catharina Wagner). Aus der Ehe stammt der Sohn Johann Theobald Becker (geb. 30.7.1788 Obermiesau) 463. Johann Theobald Becker betrieb als Müller zusammen mit seiner Ehefrau die Obermiesauer Mühle bis zu seinem frühen Tod 1788.

 

Die Mühle fiel daraufhin an den Müller [Johann] Jost *Clos, Sohn des Müllers Johann Theobald Clos und der Maria Catharina Wag­ner; er ist ein Bruder der Witwe Maria Elisabeth Clos, die nach dem Tod ihres ersten Mannes 1788 die Mühle nicht fortgeführt hat. Inzwischen war Obermiesau aufgrund des sog. Kübelberger Austausch von 1779 mit Kurpfalz, im Tausch gegen Oberhausen/­Nahe und Duchroth an Pfalz-Zweibrücken übertragen worden. Johann Jost Clos wandte sich nunmehr mit Schreiben vom 20.8.1788 an die pfalz-zweibrückische Regierung und bat um Erlaubnis zur Erweiterung der Mühle, insb. zum Bau einer Klause und eines 2. Mahl­gangs 464. Es kam zu einem umfangreichen Genehmigungsverfahren in dessen Zuge u.a. die kurpfälzischen Vorakten eingesehen wur­de und der Antragssteller eine Abschrift des Erbbestandsbrief von 1605 vorlegte. Weiterhin wurden die benachbarten Müller zu dem Antrag gehört, nämlich Ludwig Bülles von der Siebenbauern Mühle, Johann Kerner aus Sand, und Friedrich Kling aus Schönenberg. Diese hatten keine Einwendungen gegen das Vorhaben 465. Am 14.4.1789 entschied die pfalz-zweibrückische Regierung, daß im Falle eines Wassermangels, die Scheidenberger Mühle den Vorzug vor der Closischen Mühle genießen sollte, andererseits deren geplante Erweiterung, insbesondere der 2. Mahlgang keine negativen Auswirkungen auf die Antriebskraft der Scheidenberger Mühle hätte 466. Nachdem sich dennoch die Sache weiter hinzog, bat der Müller Clos mit Schreiben vom 7.9.1789 nochmals um Genehmigung 467. Eine Entscheidung befindet sich nicht in den Alten.

 

Jakob *Hemmer (geb. 20.6.1867 in Morlautern – 17.1.1931 Kaiserslautern) war Müller auf der Obermiesauer Mühl. 1894 baute derselbe diese zu einem Holzsägewerk um. Hemmer soll ein Verwandter sein zu den Inhabern der Firmen Stuhl-Hemmer in Kusel und Draht-Hemmer in Kaiserslautern. Noch vor der Jahrhundertwende verkaufte Hemmer die Mühle und das landwirtschaftliche Anwesen an einen Ludwig Krämer. Dieser wie­derum verkaufte im Jahre 1908 das landwirtschaftliche Anwesen an den Landwirt Theobald Steinmann, welches noch heute im Familienbes­itz der Steinmanns ist. Aus alten Tagebuchaufzeichnungen geht hervor, dass am 13. Juli 1901 ein Großfeuer einen Teil des Sä­gewerks und Holzvorräte vernichtete. Bis zum Jahre 1908 betrieb Hemmer in dem dem Wohnhaus anschließenden Trakt eine Stuhl­fabrik. Im Jahre 1913 wanderte Krämer mit seiner Familie nach Amerika aus und verkaufte im gleichen Jahr das Sägewerk mit Wohn- und Ne­bengebäude an Wilhelm Barth aus Erlenbach, der mit seiner Familie dann hierher zog 468.

 

Müller auf der Obermiesauer Mühle waren:

- 1665 Theobald Wagner und Hanß Stephan

- ….

- bis vor 1739 Johann Jacob Lang; Vater der Maria Katharina Lang (°° mit dem Müller und Betriebsnachfolger auf der Obermiesau­er Mühle, Hanß Nickel *Wagner)

- ab ca. 1739 – 2.2.1754 Hanß Nickel Wagner († 2.2.1754), Vater der Maria Catharina Lang (°° I mit Johann Nickel Schröer; °° II Johann Adam Steinmann; °° III mit Johann Theobald Cloß)

- ab 30.10.1753 bis 14.3.1758 Johann Nickel Schröer († 14.3.1758)

- ab 14.11.1758 bis 4.5.1765 Johann Adam Steinmann († 5.4.1765)

- ab 8.7.1766 bis 17.2.1782 Johann Theobald Cloß;Vater der Maria Elisabetha Cloß (°° I 5.7.1784 mit Johann Theobald Becker) und des Müllers Johan Jost Clos

- ab 5.7.1784 bis 18.2.1788 Johann Theobald Becker († 18.2.1788)

- 1788 bis 10.9.1816 Johann Jost Clos († 10.9.1816)

- …

- bis vor 1900 Jakob Hemmer

- bis 1908 Ludwig Krämer

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1194/2: „Mühle zu Obermiesau, 1745-1789“

 

 

- Schanzer Mühle, Scheidenberger Mühle:

der Name der lautete vorher auch „Scheidenberger Mühle“, nach der untergegangenen Burg Scheidenberg 469. Der nahegelegene Scheidenberger Hof wird seit dem 19. Jh. auch Schan­zer Hof genannt. Der Schanzer Hof gehört zu Gemarkung Niedermiesau, wäh­rend die gegenüberliegende frühere Schanzer Mühle in der Gemarkung Elschbach liegt 470. Die Ansiedlung [Anm.: Scheidenberger Hof und Mühle] wechselte im 19. Jh in Erinnerung an die Schanzen des 17. Jh. den Namen: aus dem Scheidenberger Hof (1822 Scheidenberg, ein Hof) wurde der Schanzer Hof 471.

 

Die Befestigungen sind wahrscheinlich zu Beginn des 30jährigen Krieges aufgeworfen worden 472. In der Geographischen Beschrei­bung des Kübelberger Gerichts von 1772 heißt es dagegen von der Schanzer Mühle in Miesau: „... zu melden, daß in denen 1680er Jahren die teutsche und frantzosen alternativa sich allda verschanzt, die Brücken abgeworfen (haben) und davon annoch etliche Hü­gel zu sehen, woher auch noch dieses Hofguth die Schantz genannt werde“ 473.

 

Die Mühle lag ehemals nicht an der heutigen Stelle. Es ist zu unterscheiden zwischen einer älteren und einer jüngeren Mühle. Jene lag nämlich auf der rechten Glanseite, auf Hütschenhauser Gemarkung, die jüngere dagegen, welche mit der Schanzer Mühle iden­tisch ist, auf dem linken Glanufer. Dies erklärt sich daraus, daß, solange der Woog bestand, dessen Abfluß auf die Mühle geleitet war, während nach dessen Trockenlegung das Wasser erst durch einen langen Mühlteich hergeleitet werden mußte 474.

 

Die ältere Mühle wird bereits 1532 genannt. Am 2.2.1532 bekennt Job Weidenkopf von Ockenheim, Landschreiber zu Lichtenberg, mit einem Transfixbrief, daß er von Amts wegen den Hofleuten zu Elschbach („Egelßbach“), wie sie im Hofbeständnis genannt sind [Anm.: nämlich in der Urkunde LA Speyer Best. B1 Nr. 235 vom 24.12.1531, mit welcher die vorliegende Urkunde vereinigt war], die zum Hof gehörige Mühle, genannt „Wiltzen mulgin“, verleihen hat 475.

 

Die ältere Mühle wird 1600 von Forstmeister Vellmann als „Scheidenberger Mühle“ genannt 476.

 

1605 war die Scheidenberger Mühle verfallen. In der kurfürstlichen Genehmigung zum Bau der Obermiesauer Mühle vom 29.7.1605 heißt es bezüglich der Scheidenberger Mühle: „.... Da wir auch künftig Unser Scheidenberger Mühl wieder aufrichten und etwan dieser new erbauten Mühlen ahn Wasser oder anderem also abginge .“ 477.

 

Am 20.8.1711 erhielt der aus Hütschenhausen stammende Andreas *Schmidt einen Erbbestandsbrief über die Scheidenberger Mühle 478. Am 21.2.1717 wird als Pate in der ref. Kirche in Miesau genannt: Andreas „der Müller von der Schantz“ 479. Andreas Schmidt verkaufte seinen Erbbestand mit Zustimmung der Churfürstlich Pfälzischen Hofkamer vom 13.1.1722 an den Freiherrn Damian Johann Philipp von Sickingen 480.

 

Um 1722 war der Müller Hanß Theobald *Bischoff auf der Scheidenberger Mühle 481.

 

1723 erwarb Freiherr Damian Johann Philipp von Sickingen, der bereits Eigentümer des Schanzer Hofguts war, auch den Erbbestand „Scheidenberger Hof“ und die Mühle gegen einen Erbkaufschilling von 2100 Gulden sowie eine jährliche Pacht 482.

 

1728 will Philipp *Fleon, der Schultheiß des Kübelberger Gerichts, bei Scheidenberg (d.h. Schanzer Mühle) eine Sägemühle errich­ten. Die kurpfälzische Hofkammer lehnt aber aus Rücksicht auf die Sägemühle bei Ramstein das Gesuch ab 483.

 

Bis 1735 wird Johannes *Wettengel († 29.1.1735 Scheidenberger Woog) als Müller auf der Scheidenberger Mühle genannt 484. Auf diesen folgt der gleichnamige Müller Johannes *Wettengel. Dieser war verheiratet mit Maria Magdalena Meyer († 11.4.1754 Schei­denberger Woog; kath; Tochter von Paul Meyer vom Neuplerhof); aus der Ehe stammen die Kinder Johann Martin (~ 23.1.1735 Scheidenberger Woog), Johann Peter (1.10.1736 Scheidenberger Woog - † 24.5.1750 Scheidenberger Woog), Maria Elisabeth (~ 16.11.1738, °° mit Johannes Müller, Schuldiener zu Niederbexbach und Mühlbach/Glan), Maria Catharina (geb. 30.8.1742 Welleswei­ler) und Maria Margaretha (geb. 24.1.1745 Vogelbach) 485. Die Daten lassen vermuten, daß Wettengel nach dem Tod seiner Frau die Scheidenberger Mühle verlassen haben muß.

 

Aufgrund einer Anfrage der kurfürstlichen Verwaltung vom 20.12.1745 teilt das Oberamt Lautern am 28.1.1746 mit, daß „die Scheidenberger Mühl dermahlen erbauet und in einem gangbahren guthen Stand seye“ 486.

 

Um 1756 war Heinrich Eckfelder als Müller auf der Schanzer Mühle bei Bruchmühlbach-Miesau; °° 1756 in Kübelberg mit Anna Maria Stich. Beide hatten offenbar 4 Kinder. Er wohnte entweder in Sand oder stammte von dort 487.

 

Aus der Schanzer Mühle stammt Elisabetha *Lellbach, °° mit dem Müller auf der Ölmühle/Lohmühle bei der Moormühle in Stein­wenden-Weltersbach, Carl Müller (1818-1863); aus der Ehe gingen 7 Söhne hervor 488.

 

1864 wird Christ. Lellbach, „Müller und Oeconom a. d. Schanzermühle bei Eschbach“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 489.

 

Am 12.7.1870 läßt „Christian *Lellbach von der Schanzermühle sein dahier gelegenes Anwesen, bestehend in Wohn- und Oekono­miegebäuden und einer Mühle mit 3 Mahlgängen, 1 Schälgange und einer Oelmühle .. versteigern“. Zur Mühle heißt es weiter: „Die Mühle wurde vor einigen Jahren neu aufgebaut; das Mahlwerk ist nach neuester Konstruktion eingerichtet und die Wasserkraft ist so bedeutend, daß trotz außergewöhnlicher Trockenheit jetzt noch 2 Gänge in fortwährendem Betriebe sind ....“ 490.

 

Aus der Schanzer Mühle stammt weiter Elsa *Lellbach (19.6.1878 Schanzer Mühle in Miesau – 6.9.1934 Westheim Holzmühle), °° 1.4.1901 mit Gustav Louis von der Holzmühle Westheim; aus der Ehe stammen die Kinder Georg (Jörg) Heinrich Louis (geb. 13.41902), Maria Katharina (Maya) (geb. 9.6.1904 – 20.11.1934; °° 1925 mit Dr. Richard Schäfer) 491.

 

Karten:

- Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon IV.1, a.a.O., S. 439 ff, 44, 4410 Artikel „Scheidenburg“

 

Literatur/Urkunden:

- Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 479

- Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon IV.1, a.a.O., S. 439 ff, Artikel „Scheidenburg“

- Klinck, Hermann: 1050 Jahre Kübelberg, a.a.O., S. 45

- LA Speyer Best. B2 Nr. 875 2: „Die Scheidenberger Schanz Mühle zu Elschbach, 1780-1790“

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 56 vom 7.3.2001 (Schanzer Mühle bei Mie­sau

- Weidmann, Werner: Der Kurfürst vernichtete den gesamten Fischbestand: die Schanzer Mühle östlich von Miesau ; die Eigentümer waren auch Pioniere der Fisch- und Rindviehzucht; in: Weidmann, Werner: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Pfalz. Bd. 3, 2002. S. 228-230

 

 

- Siebenbauernmühle, Buchholzermühle:

an Stelle der *Buchholzer Mahlmühle in Niedermiesau errichtet. Diese ging im 17. Jh. unter, aber 1714/15 entstand dort eine neue Mühle 492, die 1778 erstmals „7 baure mühl“ (s. Siebenbauernmühle) genannt wurde 493.

 

Auf einer Karte von 1774 494ist die Siebenbauernmühle nicht direkt am Glan gelegen, sondern ein Stück nördlich des Glan an einem eigenen Mühlgraben.

 

Am 4.10.1830 wird die freiwillige Versteigerung der Mühle für den 4.11.1830 im Intelligenzblatt des Rheinkreises annonciert: „Die aus dem Nachlasse der verstorbenen Elisabetha *Heß, Wittib von Michael *Stauch, vorhandene, im Banne von Niedermiesau gele­gen Buchholzermühle, vulgo die Siebenbauernmühle genannt, beste­hend aus einer Mahl- und Oelmühle mit zwei Gängen, einem zweistöckigen Wohnhause einer Scheuer, nebst Stallungen, Oeconomie­gebäuden und Garten, sodann 18 Aren Wiesen und 150 Aren Ackerfeld, in der Nähe der Mühle und um dieselbe gelegen, wird auf Ansuchen der Colloteralerben freiwillig im Eigentum verstei­gert. Die Mühle liegt zwischen den Niedermiesau, Bruchmühlbach und Vogelbach, in geringer Entfernung der Hauptstraße nach Homburg“. 495

 

Johann Georg *Leppla († 1863), der Müller auf der Moormühle in Steinwenden-Weltersbach war ein sehr erfolgreicher Müller und erwarb nach einigen Jahren auch die Siebenbauernmühle in Miesau 496.

 

1865 wird Franz Leppla „Müller auf der Bauernmühle“ erwähnt 497, bzw. als „Müller auf der Baurenmühle bei Mühlbach“ als Mit­glied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 498.

 

1957/58 war Karl Lüdtke der Müller auf der Siebenbauernmühle; diese wurde 1957/58 stillgelegt 499.

 

Karte:

- LA Speyer Best. WW1 Nr. 1270: „Geometrische Aufnahme über die Hoheitslinie zwischen dem Churpfaelzischen Oberamt Lautern und dem Herzoglich Pfalzzweibrückischen Oberamt Zweibrücken, aufgenommen Juni 1774

 

 

 

 

 

Mimbach / Saarland:

von 1568 bis 1793 gehörte Mimbach zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und dort zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Zwei­brücken; heute im Saarland gelegen, an der Blies, südlich von Blieskastel

 

Mühlen:

der Müller Daniel *Conrad zu Mimbach (++klären: welche Mühle+++) kaufte von dem Hanß Adam *Schwambacher die Bicken­aschbacher Mühle 500.

 

In der Untertanenliste des Oberamts Zweibrücken von 1609 ist der Hans Heinrich NN., Müller zu Mimbach, genannt; verheiratet mit Agnes NN.; Kinder sind der 12jährige Sohn Daniel, der 8jährige Barthel, der 4jährige Josef, die 18jährige Anna und die 6jährige Elsa; er beschäftigt einen Müllerknecht Mathes, „in Lothr. z. Sirck bürtig“ 501.

 

 

- Lohmühle:

+++ klären++++ 502

 

 

- Mimbacher Blies- und Verwaltungsmühle:

die Mühle lag an der Blies zwischen Mimbach und Webenheim, westlich von Mimbach, auf dem gegenüberliegenden Ufer der Blies lag die Grafschaft von der Leyen mit dem Hauptort Blieskastel 503.

 

Die Mühle gehörte ursprünglich der Kirche von Mimbach; sie waren zunächst vom Kloster Hornbach in Erbleihe (“Emphyteuse” oder “Erbbestand”) an die Gemeinden Mimbach und Webenheim verliehen worden. Ein Erbleihebrief datiert von 1546 504 Später ver­kaufte die Gemeinde die Mühlen für 1800 fl. an den Müller Sebastian *Rauel (Meier und Müller in Ensheim 1625/26). Im Kaufbrief waren dem Müller Frondienst und Bauholz für den Mühlen- und Wasserbau versprochen worden 505.

 

Von 1635 bis 1648 war die Mühle zerstört und verlassen 506.

 

1648 wird im Gerichtsbuch Blieskastel genannt der Hanß Michel *Rauel, „Mühler zu Mimbach“. Dieser wird bereits für 1636 in den Gerichtsakten von Saargemünd genannt. °° mit Johanna NN. 507

 

1648 bewirbt sich der Hans Leibrock, ehemaliger Meier in Einöd, um die Verleihung der Mühle in Mimbach 508. 1652 war die Mühle wieder in Betrieb. In diesem Jahr gab es noch eine Notmühle, die aller­dings baufällig war. 1734 wurde die Bliesmühle mit 4 Gängen neu errichtet 509.

 

Um 1704 wird Johann Peter *Pfeifer als Müller in Mimbach genannt 510.

 

Ab 1717 war Johann (Hanß) Reinhardt *Müller, der bisherige Müller auf der Oberen Mühle bei Mimbach, als Mahlmüller in Mim­bach. Er verkaufte seine frühere Mühle im Wiesbach an seinen Sohn Abraham *Müller. Im Kaufvertrag vom 30.3.1717 heißt es: „Ich Reinhart Müller gemeinsmann und mahlmüller zu Mimbach ….“ 511

 

Nach dem Tod des Johann (Hanß) Reinhardt *Müller († 1720 Mimbach, err.) folgte dessen Sohn Wendel *Müller als Müller und Be­triebsnachfolger auf der Mimbacher Blies- und Verwaltungsmühle.

 

1730 war Wendel *Müller Beständer der Mühle von Mimbach; er beruft sich 1730 auf die “hergebrachte Observanz [...], daß ein zeit­licher Müller von denen Fronden allzeit frey gelassen” 512 wird, als er von der Rentkammer dazu angehalten wird, entsprechend der Frohnordnung von 1703, Frohnden zu prästiren 513. Die Angabe, er sei lediglich Temporalbeständer gewesen, kann nicht stimmen, da im Mühlenprotokoll vom 6.1.1745 (s.u.) ausdrücklich von einem ihm am 10.9.1720 ausgestellten Erbbestandsbrief gesprochen wird.

 

Im Mühlenprotokoll vom 6.1.1745 des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken 514wird sie zusammenfassend wie folgt be­schrieben: “ … Liegt an der Blies zwischen Webenheim und Mimbach, hat vier unter­schlächtige Wasserräder und ebensoviel Mahl­gänge und einem im Trilles laufenden Schälgang. Die Mühle wurde vor 10 Jahren ganz neu aufgebaut und besaß zuvor nur zwei Wasserräder. Sie liegt hinter einem großen Wehr, welches ca. 6 Ruthen von der Mühle ent­fernt ist. Die Mühle hat zur Flößung des Holländerholzes neben dem Wasserbau eine besondere Schließe. Webenheim und Mimbach sind zu dieser Mühle gebannt. In Weben­heim wohnen 72 Gemeinsleute sowie 8 Hintersassen, in Mimbach 51 Gemeinsleute und 6 Hintersassen. Obwohl dies der Müller in Abrede stellt, sollen viele Blieskasteler dieser Mühle Nahrung geben. Neben dem Mahlen für die Kunden handelt er ‘stark’ nach Zweibrücken, Blieskastel und anderen benachbarten Orten mit Mehl. Die Erbbeständer sind Daniel *Conrad und *Nickel Müller, die sich mit einem auf ihren Schwiegervatter rehspée Vatter Wendel Miller unterm 10.9.1720 ausgestellten und am 16.12.1734 confirmier­ten Erbbestandsbrief legitimieren. Neben der Zweibrücker und Hornbacher Stadtmühle ist sie die einträglichste im ganzen Oberamt. Als Erbpacht werden an die zweibrückische Regierung 11 fl gezahlt, an das Kloster Hornbach jährlich 3 dasige Malter Korn, sowie 2 Mltr Kornzins nach Blieskastel. Als vor ca. 20 Jahren jemand an die hier vorbeiflie­ßende Schelwerbach, etwa ½ Stunde entfernt eine Hausmühle errichten wollte bei einem Erbzins von 2 Mltr. Korn, erhöhte der Mim­bacher Müller seine Pachtzahlung um diese 2 Mal­ter, um die Ansiedlung der nahen Konkurrenz zu verhindern“. 515

 

1744 war Nickel *Müller Erbbeständer auf Mimbacher Bliesmühle zusammen mit Konrad Müller 516. ++++prüfen+: da Angabe falsch, richtig ist Daniel Conrad++++

 

Nikolaus (Nickel) Müller führte 1764/66 einen Prozeß gegen Schultheiß und Gemeinsleute in Webenheim und Mimbach vor dem Reichskammergericht 517. Vorinstanzen waren das Oberamt Zweibrücken 1752 und die Regierung von Zweibrücken 1756. Der Rechtsstreit betraf die Lieferung von Holz aus dem Gemeindewald für den Bau und zu “Schwatteln” für die beiden Mühlen in Mim­bach, i.e. die Mahlmühle an der Blies zwischen Mimbach und Webenheim sowie für eine Notmühle und Ölmühle in Mimbach auf der Schelberbach. Die zur Kirche von Mimbach gehörenden Mühlen waren zunächst vom Kloster Horn­bach in Erbleihe (“Emphyteu­se” oder “Erbbestand”) an die beklagten Gemeinde verliehen und später von diesen für 1800 fl. an den Müller Sebastian Rauel ver­kauft worden. Im Kaufbrief waren dem Müller Frondienst und Bauholz für den Mühlen- und Wasserbau versprochen worden. Auf Betreiben des Försters und Mimbacher Schultheißen Lindenmann und seines “Anhangs” war dem Kläger Nickel Müller, Rechtsnach­folger des Rauel, jedoch Bauholz für die neuerdings mit Genehmigung der Rentkammer in Zweibrücken auf 6 Mahlgänge erweiter­ten Mühlen verweigert worden. Während die erste Instanz dem Kläger das Bauholz zusprach, schränkte die zweite Instanz die Pflicht zur Lieferung auf die Hälfte entsprechend der Zahl der alten Mahlgänge ein. Die Beklagten berufen sich auf die clausula rebus sic stantibus, d.h. die Einrede veränderter Umstände, welche die Geschäftsgrundlage des Vertrages entfallen lasse. Zur Zeit des Verkaufs der Mühlen habe es genügend Holz in den Gemeindewäldern gegeben, während jetzt Mangel an Brenn­holz herrsche. Außerdem sei durch die Erweiterung aus einer früheren Bannmühle eine Handelsmühle geworden.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „die Mimbacher Bließ Mühl [hat] 4 Waßerräder welche 4 Mahl und einen im Trilles lauffend Scheelgang treiben; [zahlt an Pacht] 11 fl an Geld, 4 Mltr Korn, halb dem Cl. Hornbach, halb nach Bliescastel; Webenheim und Mimbach aus 137 famil: bestehend seynd hierher gebannt. 250 biß 300 Banngäste könnten befördert werden.“ 518

 

Am 9.3.1786 wird in der Zweibrücker Zeitung nach dem Tod des Nikolaus Müller die Versteigerung der Mühle annonciert: „Mitt­wochs, den 19ten April werden zu Mimbach folgende dem verstorbenen Nikel Müller daselbst, zugehörig gewesene erbbeständliche Gebäude und Güter öffentlich …. versteigert, als: 1) Eine Mahlmühle, im Dorf bestehend in 2 Mahl- und einem Schälgang im Trillis …. 2) Ein dreistöckigter Mühlenbau mit 4 Mahl- und einem Schälgang im Trillis ….“ 519.

 

1787 verkauft der Mimbacher Müller Wilhelm *Schwartz sein Erbbestandsrecht an der Mühle an den Georg Wolf aus Wolfersheim für 4000 Gulden; dieser beantragt am 29.4.1787 bei der Regierung in Zweibrücken die Kaufgenehmigung sowie die Erteilung eines Erbbestandsbriefs 520.

 

Am 28.9.1833 gab der Müllermeister in Mimbach, Gottfried Weber, für sich und seine Ehefrau Catharina geb. Bitsch eine Schulder­klärung mit Pfandumschreibung über 1100 Gulden ab, die beide von dem Privatmann Ludwig Müller (°° mit Maria Elisabetha Neu­müller) aus Mittelbach erhalten hatten. Als Pfand diente u.a. die zur Gemeinde Mimbach gehörige Mahlmühle mit zwei Mahl- und Schälgängen 521.

 

Am 23.3.1836 werden in Kusel mehrere Grundstücke und Wiesen versteigert: „in Vollziehung registrierten Urtheils des Königl. Be­zirksgerichts Kaiserslautern, vom 31. Juli 1835 …. auf Ansuchen von 1) Gottfried *Weber, Müller, in Mimbach wohnhaft, handelnd als Vertreter seiner gewerbslos bei ihm wohnenden, mit Katharina Bitsch ehelich erzeugten minorennen Kinder, Daniel, Jacob, Fried­rich und Karolina Weber; 2) Elisabetha Weber, Witwe des verlebten Daniel Schwarz, im Leben Schreiner in Mimbach, sie ohne Ge­werbe allda wohnhaft; 3) Katharina Weber, Ehefrau von Michael Geisenhofer, Bäcker, wohnhaft in Blieskastel, und Letzterm; ge­nannten Minorennen, so wie Elisabetha und Katharina Weber, Kinder der Gottfried Weber'schen Eheleute; und zufolge zweier Testa­mente ihrer mütterlichen Großeltern, Philipp Bitsch, im Leben Walkmüller auf der Walkmühle bei Kusel, und Elisabeth Seier, Erben von einem Quarte des ihrer Mutter anerfallenen Erbtheiles; 4) Philipp Jacob *Bitsch, Müller auf der Breitfurther Bannmühle wohn­haft, handeln als Vormund, zur Vollziehung der durch Philipp Bitschische Eheleute errichteten Testamente“ 522.

 

Am 2.2.1846 ließ der Müllermeister zu Mimbach, Daniel *Weber jun., „die ihm gehörige Mimbacher-Mühle, mit zwei Mahlgängen, einem Schälgange, Wohngebäude ….“ versteigern. In der Versteigerungsannonce vom 12.1.1846 wird weiterhin folgendes ausge­führt: „Diese Mühle, zwei Stunden von Zweibrücken und ¼ Stunde von Blieskastel entfernt, ist im besten Zustande, namentlich der Wasserbau ganz neu hergerichtet“ 523.

 

1973 wurde die Mühle stillgelegt 524.

 

Karte:

- Blieskastel, Stadt [Hrsg.]: Die Grafen von der Leyen und das Amt Blieskastel. Ausstellung der Stadt Blieskastel .. 1991, S. 47 (Ab­riß über die Hoheitsgrenzen zwischen Pfalz-Zweibrücken und von der Leyen, 1762)

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1134/12: „Die Mühlenpacht der Mimbacher Mühle für das Kloster Hornbach, 1673-1683“

 

 

- Notmühle zur Mimbacher Bliesmühle gehörend:

bereits 1652 gab es die Notmühle, die allerdings baufällig war 525.

 

Im Mühlenprotokoll vom 6.1.1745 526 wird sie zusammengefaßt wie folgt beschrieben: ”liegt im Dorf Mimbach am Schellwerbach, etwa 20 Ruthen oberhalb von dessen Einmündung in die Blies, der Ölmühle gegenüber und etwa einen Büchsenschuß von Mimba­cher Bliesmühle entfernt. Bey Eiß und kleinem Waßer kann sie nicht gehen, und wird bey großem Wasser nur gebraucht, wenn die Hauptmühle stillstehet. Hat 2 oberschlächtige Wasserräder, je für 1 Mahl- und 1 Schälgang. Das Wasser wird mittels einer Schließe in den oberen Mühlgraben und von diesem durch einen Canal von etwan 100 Gäng auf die Räder geleitet. Hat kein Wehr, sondern liegt an dem gantzen Bach. Vor etwa 20 Jahren sind beide Räder unterschlechtig gewesen. Gibt keinen besonde­ren Pfacht, sonderen gehört zu vorbeschriebener Bann-Mühle, ist auch mit selbiger in einem Erbbestandt begriffen. Zur Mühle gehört ein Wohnhauß nebst Scheuer und Stall” 527.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Mimbacher Noth Mühl [hat] 2 WaßerRäder wovon eines einen Mahl und das andere einen Scheelgang treibet; gibt keinen besonderen Pfacht son­dern ist unter Vorstehend [s. Mimbacher Bliesmühle] begriffen.“ 528

 

Diese Mühle wurde 1761 neu aufgebaut und 1764 vergrößert. Die Notmühle kaufte Daniel Weber von der Bliesmühle. Nach 1870 wurde hier eine mechanische Werkstatt eingerichtet 529.

 

 

- Ölmühle und Gipsmühle:

sie lag an der Schellwerbach (Schelberbach) im Dorf, der Notmühle gegenüber; im Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Rent­kammersekretärs Marx vom 6.1.1745 530 heißt es zusammenfassend: “Eine ebenfalls zu dießer Bließer Bann-Mühle gehörige Ohlig-Mühl lieget an der Schelwerbach der Noth-Mühl gegenüber. Ist in gutem Stand und wird das Schlagwerck durch ein oberschlechtiges Waßerrad getrieben. Anfänglich war es eine Keltermühl, allein seit ungefähr 30 Jahren ist sie als Schlagmühle eingerichtet worden. Ist mit der Blieser Bannmühle und der Noth-Mühle in einem Erbbestand begriffen und zahlet weiter nichts alß jährl: in das Closter Hornbach 18 bz für 6 Pfund Ohlig. Der Müller handelt nicht allein mit Öhl, sondern schlaget auch das von anderen zubringende Ge­sääms gegen den Lohn. Dieser Lohn pro Faß beträgt von denen Gemeinsleuthen der Dörfer Mimbach und Webenheim 2 bz von ande­ren aber 2 bz 8 kr, dabey dem Müller die [Anm. Öl-]Kuchen gelaßen werden.” 531.

 

Diese Mühle bestand 1765 als Öl- und Gipsmühle 532. Die erste Gipsmühle im Bezirk Zweibrücken wurde 1765 errichtet 533.

 

 

- Mimbacher Lohemühle:

im Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Rentkammersekretärs Marx vom 6.1.1745 534 heißt es zusammenfassend: „Diese liegt eine starcke Viertel Stund auf der Seite von Mimbach in vorbemeltem Schelwerthal. Vor etwa 20 Jahren hat Lorentz *Göltzer von Mimbach nachgesucht, daß Ihme erlaubt werden möge auff dem Platz wo dieße Lohmühl nun stehet, eine Mahl- und Noth Mühl er­bauen zu dürfen … alß der Mimbacher Bann-Müller von solchem Vorhaben Nachricht be­kommen, von selbigem, damit dießer Müh­len Bau nicht verwilligt werden, Jährl: an fürstl: G. G. Verwaltung [Anm.: zweibrückische Geistliche Güter Verwaltung] oder viel­mehr in das Closter Hornbach zwey dasige Malter Korn an weiterem Pfacht übernommen und gedt: Göltzer darauff mit seinem Vor­gehabten Mühlen-Bau abgewießen worden. Daraufhin hat der Eigenthümer des Platzes, auf dem die Mahlmühle errichtet werden sollte, Johannes Schunck von Webenheim eine Loh Mühl darauf erbauet, ohne Herrschaftl: Consens dazu einzuhohlen noch an Je­manden deßhalb einige Recognition zu zahlen, deßen Erben aber haben selbige vor 6 oder 8 Jahren, we­gen geringen Verdienstes wie­derum in Abgang kommen laßen, und das Gebäu zur Wohnung verlehnt und versichert vorgenannter Lorentz Göltzer daß er vor etl: Jahren sich nochmahlen um gnädigste Erlaubnuß diese Lohmühle in eine Mahl Mühle zu Verändern gemeldet, von Cammer Rath Sterck trotz eingenommenem Augenschein keine Resolution erhalten habe.“

 

Diesbezüglich wird seitens eines anderen Beamten des Oberamts Zweibrücken eine Anmerkung gemacht und Rentkammersekretär Marx gerügt, weil er zu den Hintergründen des Scheitern des Conzessionsgesuchs nicht bei Göltzer nachgefragt habe. Dieser Akten­vermerk zielt darauf, den Kammerrat Sterck gegen mögliche Kritik zu entlasten. Es wird deshalb dem Antragsteller Göltzer vorge­worfen, dieser sei untätig geblieben und habe nach dem Stand seines Gesuchs deshalb nicht nachgefragt, weil er das Interesse am Mühlenbau verloren habe. Denn es seien zeitgleich eine ganze Reihe von Pletschmühlen neu gebaut worden; darüberhinaus auch ein geplanter Neubau nahe des von Göltzer beabsichtigten Standortes oberhalb von Mittelbach. Es habe sich deshalb für Göltzer niht ge­lohnt eine neue Mahlmühle an der Schelwerbach zu errichten 535.

 

 

 

 

 

Minderslachen:

OT von Kandel, Lk Germersheim

 

Mühlen:

bei Frey 536 sind folgende Mühlen bei Kandel aufgeführt: “nordwestlich von Kandel liegt die Barthelsmühle, nördlich die Herren-Mühle [Anm.: s. Minderslachen] und nordöstlich die Leistenmühle, alle drei über der Erlenbach und in einer Entfernung von 1/2 Stunde. Ebenso weit in südwestlicher Richtung liegt die Haardt Mühle auf der Otterbach. Innerorts gab es keine Mühlen, aufgrund der fehlenden Wasserkapazität und des zu niedrigen Wasserstandes des durch Kandel führenden Dierbachs 537.

 

1877-1880 wird der Ackersmann und Müller Johannes *Nauerth als Mühlenbesitzer in Kandel-Minderslachen benannt ++++klären: welche Mühle++++ 538.

 

 

- Barthelsmühle:

s. Kandel

 

 

- Herrenmühle:

nördlich von Kandel; 1536 bezeichnet als „niden an der Herrn Mühlgassen“ 539; 1724/26 „Herren Mühlweeg“ 540; 1741 „untig dem Herren Mühlweeg“ 541. Am Erlenbach gelegen nördlich von Minderslachen, östlich der Straße Minderslachen-Erlenbach; westlich liegt die Archeweyerer Mühle 542.

 

Auch in der Erneuerung des Mühlenbanns erscheint öfter der Name Herrenmühle. Der Name besagt, daß die Mühle der Landesherr­schaft gehörte. Aus einem 'Kauff und Währbrieff“ von 1695 geht hervor, daß der Besitzer der Mühle der Herzog von Pfalz-Zwei­brücken war 543.

 

Der erste derzeit namentlich bekannte Müller auf der Herrenmühle war Hanß Groß. Dessen Witwe heiratete den bisherigen Mühlarzt auf der Herrenmühle bei Minderslachen, Jacob Teuffel. Nach dessen Tod kaufte der Müller Anstatt Mühlmeister kaufte die Herren­mühle von der Erbengemeinschaft Teuffel für 2600 fl. Der Müllermeister Anstatt verstarb am 13.10.1626. Seine Witwe Veronica NN. hei­ratete den aus „Winzen im Frankenland“ stammenden Jakob Rimpler, der 1624 als Mühlarzt auf die Herrenmühle gekommen war.

 

Zu diesem zeitlichen Ablauf heißt es im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis vom 1.12.1629: „Verzeichnuß Und Bericht wie es mitt mein Symon Rümplers [s. Simon [1] *Rimpler] Müllers zu Münderßlachen Mühlen beschaffen: “Unfern dem dorf Münderßla­chen, Candler Schultheißerey jedoch jenseits der Bach so von Bergzabern herab kommt, Im Erlenbacher Marck, Germerßheimer Ambts, liegt eine Mühl[,] würt die Herrn Mühl genant, hat drey gäng, aber ….. vor Zeit kaum Waßer gnug Zu einem gang, liegt mit dem Mühlgarten ein seit neben der fünf Dorff gemeinen Wäldt, ander seit neben Thal hausen ….. , Und der Pfarrwießen von Erlen­bach, stöst mit einem ort Uff Jacob Mühlmeisters Und Hannß Kraußen Wieß, mit dem obern ortuff gemelten Thalhaußen, und die …. wieß, Zu dießer Mühlen gehören nach.... Güter, mit nahmen drey morgen ...in beeden Gemeinden im Minderslacher Feldt gelegen …., geben jährlich ½ mld drugener Gutenberger Korn, ….. jährlich beeden ….. Gemeindsherrn Guttenberger Gemeinschaft neben vier Gulden an Geltt, auch an Pfacht Korn gegeben dreyßig fünff achtel …. Wie es abersonsten eigentlich mit dieser Mühlen beschaf­fen, kann ich keinen gewießen bericht thun, derweil allererst vor 2 Jahren frembs auß dem Frankenlandt Von Winzen in diese Mühl komm, Und mich an deß Verstorbenen Müllers Anstatt Mühlmeisters [Anm.: Anstatt Mühlmeister verstarb am 13.10.1626 544] seeli­gen witib Verheiratet, soviel nachrichtung aber habe bey Inuertirung bemelts Mühlmeisters meines Vorfahren seeligen Verlaßenschaft bekomen, daß derselbige die Mühl sampt Zugehörigen Gütern von Weilandt Jacob Teuffeln selig Umb 2600 fl erkaufft, Zugleichen …. Teuffel vor der Zeit in besagter Mühl vor ein Mühlarzten gedient, sich an deß Verstorbenen Müllers Hanß Großen Witib verheira­tet und derselben Erben die Mühl …. auch abkaufft und bezahlt habe, … aber kein Erbbestendnuß od: Eigenthum seie ….., Und er die Mühl ohne der Herrschaft Zuthun, in seinen Kosten erhalten müsse, …. Von wem und welcher Herrschaft Und zu welcher Zeit der Verleih: od Verkauff beschehen, kann ich nit wißen, dann kein Erbbestandnuß noch Kauffbrief …. Deß hat … diese Mühl kein gebante Mahlgäst ...“ 545.

 

Aus einem Eintrag im lutherischen Kirchenbuch Kandel ergibt sich daß am 13.10.1626 Anstat Mühlmeister in Kandel gestorben ist; dieser war Müller auf der Herrenmühle verheiratet mit Veronika NN.; aus der Ehe stammen 2 Kinder 546.

 

Die Witwe Veronica Anstatt heiratete den bisherigen Mühlknecht auf der Herrenmühle, Simon (1) *Rimpler 547. Als dieser nach 1645 verstirbt, übernimmt der Sohn Simon (2) Rimpler die Mühle. Dieser blieb unverheiratet. Nach seinem Tod 1662 übernimmt die Schwester Eva Elisabetha Rimpler und deren Ehemann Adam *Gensshofer die Mühle. Aus der Ehe Rimpler/Gennshofer stammen 11 Kinder, darunter der Sohn und Betriebsnachfolger, Hans Adam *Genshofer. 548.

 

Nach dem Tod seines Vaters Hans Adam *Gennshofer († 1686) übernimmt der Sohn, Hans Adam Genshofer die Herrenmühle bei Minderslachen. „Hans Adam Gänshöfer Bürger und Müller zu Minderslachen und Sophia [?] seine eheliche Hausfrau“ verkauften am „29. Aprilis 1695 Heinrich Flicken dem Müller in dem Böhnwald [Anm.: Bienwaldmühle bei Scheibenhardt] und Anna Maria deßen Ehe und Hausfrau benandlich einer Mahlmühl die Herrenmühl genannt samt deren daraus liegenden Gebäuer, Scheuer und Stallun­gen auch allda gehörig Wissen, Und Gärtten wie die selben bey Münderslachen an einander zwischen der Erlenbacher gewand und der fünff Dorf Waldung und unden an der Guthleuthwiesen gelegen ….“ 549.

 

Um 1730 (err.) war Johannes *Bins (Binst) der Müller auf der Herrenmühle (°° mit Barbara Brunner, der Tochter des Müllers [Wanzheimer Mühle in Rheinzabern ?] Johann Georg *Brunner und der Anna Maria *Guttenbacher) 550.

 

Um 1777 ist NN. *Piccot Müller auf der Herrenmühle. Es besteht wohl eine verwandschaftliche Beziehung zur Müllersfamilie Jo­hannes *Egendoerfer von der Mühle in Winden. 1774 wird Johannes *Egendoerfer als Müller in Winden genannt; °° [unsicher] mit der Müllerstochter Maria Elisabetha Reiland (~7.3.1729 Winden), Tochter des Müllers in Winden Peter Reiland 551. Die Eheleute Egendoerfer werden mehrfach als Paten benannt, so z.B. bei der Taufe der Maria Elisabetha Piccot am 11.5.1777 und bei Johann Martin Piccot am 17.10.1779, Kinder des Müllers auf der Herrenmühle bei Kandel und Nachkommen des Josef Pico della Mirandola aus Fancigny, Obersavoyen, der als Kaufmann nach Kandel kam. Offensichtlich muß jedoch bereits vorher Verwandtschaft zur Fami­lie Piccot bestanden haben, denn 1777 wird auch Conrad Auerbacher, verheiratet mit Maria Elisabetha Piccot als Müller in Winden genannt 552.

 

Johann Heinrich *Biehler (1802 Leistenmühle Kandel – 1877 Herrenmühle Kandel [s. Minfeld] im Alter von 75 Jahren) war von ca. 1829 bis vermutlich 1877 Müller auf der Herrenmühle Kandel; er ist der Sohn des Müllers auf der Leistenmühle bei Kandel, Johann Balthasar *Biehler; Bruder des Müllers auf der Leistenmühle Kandel, Georg Jakob *Biehler °° am 14.5.1829 in Freckenfeld mit der Gutsbesitzerin Maria Magdalena Bauer; aus der Ehe stammen 2 Kinder, darunter der Sohn und spätere Pächter der Herrenmühle, Ja­kob Ernst Biehler 553.

 

Am 18.8.1925 wird geboren der Alfons Kleinlein, Sohn der Anna Lauterbach und des NN. Kleinlein, von der Herrenmühle 554.

 

Müller auf der Herrenmühle sind:

- Hans Groß; seine Witwe NN. heiratete den Mühlarzt Jacob Teuffel

- Jacob Teuffel

- bis 13.10.1626 Anstatt Mühlmeister; dessen Witwe Veronica NN. heiratet den Mühlknecht Simon (1) Rimpler

- ab 1627 bis nach 1645 Simon (1) Rimpler; nach dessen Tod folgte der Sohn

- nach 1645 bis 1662 Simon (2) Rimpler; († 1662); da dieser kinderlos starb, übernahm dessen Schwager Adam Gensshofer die Müh­le

- 1662 bis 1686 Adam Gennshofer; °° mit Eva Elisabeth Rimpler; es folgte der Sohn aus dieser Ehe Hans Adam Gennshofer

- 1686 bis 29.4.1695; die Mühle wird von Genshofer an Heinrich Flick, den bisherigen Müller „in dem Böhnwald“ verkauft

- ab 29.4.1695

- +++++

- um 1777 NN. Piccot

- ++++

- ca. 1829 bis ca. 1877 Johann Heinrich Biehler

 

Karte:

LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

 

- Ziegelmühle, Zügelmühle:

s. auch Barthelsmühle Kandel 555.

 

Bei Christmann: Siedlungsnamen II S. 583 befinden sich folgende Angaben: Ziegelhütte und Mühle, Wüstung bei Kandel, 1583 Wie­se "an den Ziegelwiesen, stoßend uff daß Rothswiller Bruch" 556. 1724/26 heißt es weiter bei Christmann: Wiesen "Im See bey der Ziegelhütten", obig der Ziegelmühl" 557; 1730 Ziegelmühl ...; Ziegel Mahl- und Ohlig Mühle ... gelegen allernechst Minderslachen 558. Die Mühle trägt ihren Namen nach der damit verbundenen Ziegelhütte.

 

1523 findet sich folgende Angabe: "Item zwey Morgen oben ahn den Frauen von Alb (= Kloster Frauenalb) und ... gelegen an den Ziegelwiesen, stoßend uff Rottweiler Bruch." 559

 

Am 23.6.1729 starb in Minderslachen der Leonhard *Müller, Müller auf der Ziegelmühle 560.

 

Im LA Speyer befindet sich für 1730 eine Urkunde betreffend "Kauf und Respé Cession über die Ziegelmühle". Es erscheint die ... Frau Anna Mariam gebohrene Reiland, verwittibte Müllerin mit Beystandt Mstr. Johann Müller Junge, des Gerichts, Metzger und Sonnenswürth zu Candell, sodann der ... Mstr. Johann Michael Müller, Bürger und Herrenmüller daselbst..." In der Urkunde wird die Ziegelmühle zur Auflösung der Erbengemeinschaft verkauft an die Eheleute Johann Martin *Brunner, Bürger und Müller daselbst und Anna Mariam gebohrene Müllerin dessen eheliche Hausfrau, "welche dann für sich und ihre Erben ... kauft ...die sogenannte Ziegel- Mahl und Ohlig Mühle ... gelegen allernechst Min­derslachen, oberseits neben Adam Mattern, niederseits der Mühlbach, stoßen mit einem Endt auf die Erlenbach Gemarkung, und mit dem anderen auff vorge­nannter Mühlbach ...". 561

 

Am Anwesen Hauptstr. 66 (heute Gardinenstudio) in Kandel befindet sich ein Torbogen mit einem Mühlrad als Müllerzeichen umge­ben von der Jahreszahl 1728 und den Buchstaben „LM“ und „AMM“ 562. Offensichtlich befand sich der Torbogen an einem Neubau der Mühle von 1726, errichtet von den Eheleuten Leonhard Müller und Anna Maria Müller (geb. Reiland). Damit ist auch die In­schrift auf dem Torbogen klar:

 

LM = Leonhard Müller

AMM = Anna Maria Müller (geb. Reiland)

 

Photo:

- Keppel: Müller in Kandel; in: PRFK 2010, S. 178: Torbogen am Anwesen Hauptstraße 66 in Kandel; Inschrift von Leonhard und Anna Maria Müller aus dem Jahr 1728

 

 

 

 

 

Minfeld:

VG Kandel, Lk Germersheim; westlich von Kandel, am Nordrand des Bienwaldes gelegen

 

Das Dorf Minfeld ist erstmals als 'Mundenfeld' 982 urkundlich erwähnt. Der Name deutet auf die Zugehörigkeit zum Mundatsgebiet (Mandatsgebiet) des Klosters Weißenburg hin. Viktor Carl berichtet demgegenüber in seiner Sagensammlung von einer sagenhaften Namensgebung. Danach hatten die zur Herrschaft Guttenberg gehörenden Dörfer einst keine Namen. Die Einwohner des später Min­feld genannten Fleckens hätten wenig von der Feldarbeit gehalten. Als der Herr von Guttenberg diesen Zustand der Felder sah, habe er angeordnet: "So, das ist von heute nun ab wieder mein Feld!": Minfeld 563. Man mag mit Drewermann die Sage als profanisierte Legende bezeichnen und in ihr eine profanisierte Chiffre zur Deutung der Geschichte erblicken 564 bzw. ein ahnendes Begreifen und vorrationales Verstehen einer geographisch-topographischen Besonderheit 565, zumindest dürfte die Sage von der Minfelder Namens­gebung einen Kern real-geschichtlichen Hintergrunds der Inbesitznahme des Ortes durch die Herrschaft Gutten­berg beinhalten.

 

Die kleine nur aus 11 Gemeinden bestehende Herrschaft Guttenberg war am Anfang der Reformation Kurpfalz und Zweibrücken ge­meinschaftlich. Kurfürst Ottheinrich überließ seinen Anteil an seinem ihm eng befreundeten Vetter, Herzog Wolfgang von Zwei­brücken, der dann die Herrschaft allein besaß. Wolfgang teilte sie aber 1566 wieder mit seinem Vetter Georg Hans I. von Veldenz- Lützelstein. Es verblieb die nächsten 350 Jahre beim Kondominium 566.

 

Etwas anders schildert Lehmann die Geschichte der Herrschaft: mit dem Erlöschen der Kurlinie und dem Tod des Kurfürsten Ott­heinrich 1559 fiel gem. dem Heidelberger Erbvertrag von 1553 auch das kurpfälzische Viertel an das pfalz-zweibrückische Haus und die beiden Herzöge, Wolfgang und Georg Hans, welche zwei besondere Linien, nämlich die Zweibrücker und die Veldenzer gegrün­det hatten, schlossen 1566 einen Vertrag und hatten die ‘Gemeinschaft Guttenberg’ in ungeteilter Gemeinschaft. 1588 kam es wegen Veldenzer Schulden zum Streit. Herzog Johann I. von Zweibrücken kündigte die Gemeinschaft und Bestand 1591 auf Teilung, die aber von Veldenzer Seite verweigert wurde. Die Auseinandersetzung zog sich hin, wurde durch den 30jährigen Krieg unterbrochen 567. Aufgrund eines Vertrag von 1665, mit dem die bisherigen Streitigkeiten beigelegt werden sollten, übergab Herzog Friedrich Lud­wig von Zweibrücken seine Hälfte der, mit dem Pfalzgrafen Leopold Ludwig von Veldenz gemeinsam besessenen Pflege Guttenberg, an den Herzog Adolf Johann von der Kleeburger Linie ... und so waren nun die Herzöge Leopold Ludwig von Veldenz und Adolf Jo­hann von Pfalz-Cleeburg die Besitzer der Gemeinschaft 568. Ludwig Lang

 

In der "Reunionszeit" kam es zum Versuch Frankreichs das Gebiet der Gemeinschaft Guttenberg dem Königreich Ludwig XIV einzu­verleiben. Durch den Reunionsspruch von Breisach 1680 geriet auch die Gemeinschaft Guttenberg unter die Botmäßigkeit Ludwigs XIV und wurde, wie die Nachbargebiete der Südpfalz, dem Verwaltungsbezirk Elsaß unterstellt. Herzog Adolf Johann von Kleeburg-Schweden, bzw. sein Erbe Gustav Adolf, ging vorläufig seines Anteils an der Herrschaft verlustig. Herzog Leopold Ludwig, der letz­te Fürst von Veldenz, ebenfalls Teilhaber, konnte jedoch die Herrschaft durch katholische Amtsleute verwalten lassen. Nach seinem Ableben (15.9.1694) übertrug der Conseil Souverain d'Alsace die Herrschaft Guttenberg gegen den Willen des Königs dem Herzog Christian II. von Birkenfeld-Bischweiler. Ludwig XIV. zögerte bis Januar 1699, diese Entscheidung gutzuheißen. Mit seiner Geneh­migung war es jetzt ein protestantischer Oberamtmann, welcher von Bischweiler (Elsaß) aus die Amtsgeschäfte des katholischen Amtmanns für Guttenberg in Minfeld überwachte 569.

 

Mit dem Aussterben des veldenzischen Hauses 1695 kam es unter den Erben zu langandauernden Erbauseinandersetzungen und wohl auch Herrschaftsanmaßungen. So machte 1714 der "vordem kurpfälzische Kirchenschaffner der Gemeinschaft Guttenberg Johann Georg Fuchshuber zu Oberotterbach" Ansprüche in einem Rechnungsrezeß geltend 570.

 

Es bestand bis 1733 weiterhin das Kondominium zwischen Kurpfalz, Pfalz-Zweibrücken, Pfalz-Birkenfeld und Pfalz-Sulzbach, bis die Erbauseinandersetzung endlich durch Vergleich vom 24.12.1733 beigelegt werden konnte. Man einigte sich darauf, die Gemein­schaft Guttenberg vollständig auf Pfalz-Zweibrücken zu übertragen, bei dem sie bis zur Französischen Revolution blieb 571.

 

Die zur Herrschaft "Gemeinschaft Guttenberg" gehörigen Ortschaften teilten sich in die Obere und Untere Gemeinschaft. Die Obere Gemeinschaft umfaßte das untergegangene Dörfchen Guttenberg und die Dörfer Oberotterbach, Dörrenbach, Rechtenbach, Mundorf, Harwerden und . Zur Unteren Gemeinschaft gehörten Minfeld, Kandel, Höfen, Minderslachen, Freckenfeld, Vollmersweiler und Nie­derotterbach. Aufgrund des Austauschs der kurpfälzischen Ämter Selz und Hagenbach, die 1768 an Pfalz-Zweibrücken fielen, wurde das Amt Guttenberg in Minfeld zu einem pfalz-zweibrückischen Oberamt erhöht und demselben diese eingetauschten Ämter unterge­ordnet 572.

 

Seit dem Wiener Kongreß (1816) war Minfeld dem bayrischen Kreis Germersheim zugeordnet. Kirchlich gehörte das Dorf zur Pfar­rei Freckenfeld, wurde mit dieser 1556 evangelisch, beide nahmen nach dem Dreißigjährigen Krieg katholische Bürger auf, die unter Französischer Herrschaft auf Befehl des Kriegsministers Louvois 1684 ein Mitbenutzungsrecht (Simultaneum) an der Kirche erhiel­ten, was Grund für viele - heute unverständliche - Streitigkeiten zwischen den Konfessionen bildete. Dieses wurde 1919 abgelöst.

 

Minfeld war Amtssitz des pfalz-zweibrückischen Amtes Guttenberg 573.

 

 

Akten:

die Gemeindeakten werden in der heutigen VB Kandel aufbewahrt.

 

 

Mühlen:

zum Ort Minfeld gehört die Altmühle und die Neumühle 574.

 

Am 19.1.1708 stirbt in Minfeld der Mühlarzt Daniel *Bleyelstein, geb 1648 (err.) „Schweiz“ - † 19.1.1708 Minfeld; luth.; Mühlarzt 575.

 

Am 27.9.1757 ist Jacob Bartholomäus *Reißner (geb. in Stromberg) anläßlich seiner Eheschließung in Minfeld mit der aus Queich­heim stammenden Metzgerstochter Anna Barbara Traut im luth. KB Minfeld erwähnt ++++klären : welche Mühle++++ 576.

 

Um 1763 ist Jacob Bernhard *Föller als Müller im lutherischen Kirchenbuch verzeichnet 577. +++klären: welche Mühle bisher nicht bekannt++++

 

Gaspard *Eggendorfer war Müller in Minfeld +++klären: welche Mühle ?++++; ° mit Marie Be; Vater des François Eggendorfer (°° am 23.4.1787 in Cornot [im französischen Département Haute-Saône in der Region Franche-Comté westlich von Vesoul gelegen] mit Catherine Gillot) 578.

 

Vor 1848 war Georg Balthasar *Hännel (geb. im März 1785 Cleeburg/Elsaß - 7.11.1848 Minfeld) als Müller in Minfeld, ++++klären: unklar welche Mühle++++ 579.

 

Ab 1806 war Ignatz *Altendörfer als Müller in Minfeld im Kirchenbuch eingetragen +++klären: welche Mühle ?++++ 580; weiterhin wird der Mühlarzt Johann Joseph *Amm († 10.8.1852 Minfeld) erwähnt 581.

 

Zwischen 1813 und 1824 wird in Minfeld der Mühlarzt Andreas *Nungesser erwähnt 582.

 

Um 1875 war Joseph Anton *Dieß als Müller in Minfeld +++klären: welche Mühle ?++++ 583.

 

Um 1889 war Valentin *Modery als Müller in Minfeld ++++klären: unklar welche Mühle++++ 584.

 

Um 1893 bis 1897 war Johann Georg *Rostock als Müller in Minfeld +++klären: welche Mühle ?++++ 585.

 

Um 1893 und auch 1895 war Peter *Rostock als Müller in Minfeld (?) +++klären: welche Mühle ?++++ 586.

 

 

- Altmühle:

liegt nordwestlich vom Dorf 587; 1536 urkundlich die „Altmühlbach“ erwähnt, 1770/80 „unter und ober der alten Mühl 588; 1828, 1836 und 1886 Altmühle .589

 

Die Mühle war Eigentumsmühle und keine Erbbestandsmühle. Sie hatte keine gebannten Mähler und war keine Bannmühle 590.

 

Im luth. Kirchenbuch von Minfeld ist der Müller Jacob *Mohr (geb. um 1580, evang.) aufgeführt, °° I vor 1605 mit Otilia NN. (geb. um 1580, luth.), aus der Ehe stammen die Kinder Margreth Mohr (geb. 1605, evang. - † beerd. 6.12.1625 Kandel) und Johann Bern­hart Mohr (~ 25.3.1610 Minfeld, luth.) 591.

 

Am 22.1.1576 verstirbt in Minfeld der Müller Martin *Daub 592; er ist wohl Müller auf der Altmühle gewesen, da die Neumühle erst im 18. Jh. erbaut wurde.

 

Ab 1579 wird in Minfeld der Mühlarzt Georg *Stäl im luth. Kirchenbuch erwähnt, geb. um 1550 Wißingen bei Durlach. °° 1579 (err.) Minfeld mit Barbara Grann (Tochter des Sauhirten Hans Grann); nach Vermerk des Pfarrers im Kirchenbuch ist bei der Geburt des ersten Kindes „der Vater nit vorhanden gewesen“, d.h. die Eltern waren nicht verheiratet; Randvermerk im Kirchenbuch: „in der Unehe, hat aber darnach geehelicht, ut patri supra inter 9 iugatos anno“; Vater der Apollonia Grann (~ 8.2.1579 Minfeld - † 4.6.1579 ebd.) und der weitern Tochter Apollonia Stäl (~ 23.8.1584 Minfeld) 593.

 

Wie sich aus dem Bericht des Müllers Ludwig Hüner an die pfalz-zweibrückische Regierung vom 26.1.1629 ergibt 594 stand die Alt­mühle im Eigentum seiner Urgroßeltern NN. Muller [err.], wurde von diesen an seinen Großvater Remich Muller vererbt. Nach des­sen Tod übernahm die Tochter Anna Muller die Mühle von der Er­bengemeinschaft und zahlte ihre Geschwister aus. Anna Muller hei­ratete den Müller Bastian Hüner, der die Mühle weiterbetrieb.

 

Im Bericht des Müllers Ludwig Hüner an die pfalz-zweibrückische Regierung vom 26.1.1629 heißt es: „Verzeichnuß Und Bericht Wie es mit mein Ludwig Hüners Müller zu Minfeldt Mahl Mühlen daselbst beschaffen: In Minfelder gemarckung nechst obig dem Dorff Daselbst an dem Wasserflüsselß Von Dernbach herab kompt. Liegt eine Mahl mühl mit zweyen gängen, deren einer aber So­mers und herber Zeit nit Wasser gnug, Daran hat es ein Wohnhauß, Hoff, Schweineställ, Und neben herumb gütter liegen …., werden in meinem Kauffbrieff …. selbst beschrieben. [….] Vonn dieser Mühlen Und der daran gelegenen wießen gebe ich iärlich beeden Herrn Pfalzgrauen in dero Landtschreiberei Guttenberger Gemeinschaft Ins Schloß zu Minfeld Acht und Korn zu Wasser Und Acht Cappen [….] Boden Zinß [….]. Die Mühl und die Daran gelegene gütter habe ich Vermög … Kauff Zettels ao 1609 meinen Ge­schwisterigen aberkaufft umb 2200 fl Und Hab meinen Stieffgeschwisterigen Insonderheit Vor ihr gebür geben 400 fl … So hatt mein Mutter Anna selig ihren geschwisterigen und miterben solche ebenmässig abkaufft Und bezahlt, Auch mein GroßVatter Remich Muller selig dieselbe von seinen älttern ererbet“ 595.

 

Die Altmühle wurde lange von Angehörigen der Familie Hüner betrieben; als erster Müller der Dynastie gilt Bastian Hünner (um 1545 – 3.3.1604 Minfeld), der Vater des Müllers und Betriebsnachfolgers Ludwig Hünner (~ 22.4.1582 Minfeld – Juli 1637 Minfeld); er ist der Vater des Müller Johann Ludwig Hühner (5.5.1611 in Minfeld – 18.2.1683 Minfeld); dessen Nachfolger war der Sohn Hannß Dietrich *Hüner († 18.9.1729); dieser war Müller auf der später als Altmühle bezeichneten Mühle in Minfeld und erbau­te 1721 die Neumühle in Minfeld 596. Die Altmühle ging von Hannß Dietrich Hüner auf den Sohn Daniel *Hüner über, auf den wie­derum der Johann Nicolaus *Hüner als Müller auf der Altmühle nachfolgte. Aus dessen Ehe mit Anna Maria Keppel aus Kandel stammen u.a. zwei Söhne, die jeweils Müller wurden. Der älteste Sohn Georg Michael Hüner wurde Müller auf der Altmühle in Min­feld, während der Sohn Johann Dieter Hüner die Hardtmühle in Kandel übernahm 597.

 

Die Tochter des Müllers auf der Altmühle Minfeld, Georg Michael Hüner und dessen Ehefrau Anna Maria Bauer, die am 29.4.1781 in Minfeld geborene Juliana Margaretha Hüner heiratete am 28.8.1798 in Minfeld den aus Weißenburg/Elsaß stammenden Johann Ja­kob *Schönlaub, der von seinem Schwiegervater die Altmühle übernommen hat 598.

 

Auch um 1819 war Johann Jacob *Schönlaub der Müller auf der Altmühle in Minfeld 599.

 

Schönlaubs Tochter, Juliana Salomea Schönlaub (geb. 29.5.1818 Minfeld) heiratete den aus Weißenburg stammenden Zuckerbäcker und Müller, Friedrich August *Müller, der als Betriebsnachfolger von seinem Schwiegervater die Altmühle übernahm. Der älteste Sohn, der ebenfalls Johann Jacob (2) Schönlaub hieß, übernahm dagegen die Hardtmühle in Kandel 600.

 

Von 1841-1860 war Friedrich August *Müller als „Mehlmüller“ auf der Altmühle in Minfeld 601. Auf ihn folgte der Sohn und Be­triebsnachfolger Karl Friedrich Müller 602.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H34 Nr. 475: Neu- und Altmühle in Minfeld, 1855-1911

 

 

- Neumühle:

errichtet um 1721 durch den Müller Hannß Dietrich *Hüner († 18.9.1729). Dieser ertauschte die zur Errichtung der Mühle erforderli­chen Grundstücke durch Vergleich und Tauschvertrag vom 12.8.1721 mit Caspar Hock 603. Die Neumühle lag südlich des Ortes auf der Dierbach 604.

 

Nachfolger von Hanß Dietrich *Hüner war der Sohn Mathias *Hüner (~ 3.2.1697 Minfeld - 23.2.1755 Minfeld durch Unfall), °° Ro­sina Barbara Strubel (um 1695 Wissembourg/Elsaß – 15.11.1766 Minfeld). Er verunglückte am 23.2.1755 auf der Mühle tödlich 605.

 

+++klären: wer ist der Müller in der Zeit zwischen dem tödlichen Unfall des Mathias Hüner († 23.2.1755 Minfeld durch Unfall) und der Übernahme durch Frantz Michael Jung. Letzterer ist 1752 geboren und kan daher die Mühle wohl erst um 1772 übernommen ha­ben +++++

 

Von ++++ bis 4.1.1787 war Frantz Michael Jung der Müllermeister auf der Neumühle (geb. 25.9.1752 Kandel - † 4.1.1787 Minfeld) 606; er war verheiratet mit Maria Elisabeth Strubel (sie ist eine Nichte der Rosina Barbara Strubel, der Ehefrau des Müllers Mathias Hüner); die Witwe heiratete am 27.2.1792 den Ackersmann Jo­hannes *Kämmerer, der dann Müller auf der Neuen Mühl in Minfeld ist 607.

 

Auf ihn folgte später der Stiefsohn Georg Jacob Jung (*19.6.1782 Minfeld); er war beim Tod des Vaters allerdings erst 4 Jahre alt war 608. Seine Mutter betrieb deshalb, wohl zunächst allein, und ab der Wiederverheiratung 1792 zusammen mit ihrem 2. Ehemann Johan­nes Kämmerer die Neumühle weiter.

 

Am 28.10.1837 annoncieren im Landauer Eilboten die Eheleute Georg Jakob Jung und Magdalena Pfau die freiwillige Versteigerung der ihnen gehörenden Neumühle in Minfeld für den 2.11.1837. Die Mühle wird in der Annonce wie folgt beschrieben: „Selbe besteht in 2 Mahl- und 1 Schälgang nebst zweistöckige Wohnbehausung, anderer besonderer zweistöckiger Behausung, Hof, Scheuer, ver­schiedenen Stallungen mehreren Pflanzgärten, großen Obst- und Grasgarten“ 609.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H34 Nr. 475: Neu- und Altmühle in Minfeld, 1855-1911

 

 

- Ölmühle:

+++klären: Lage und Existenz unklar; bei Weber, a.a.O. I/II nicht erwähnt+++++; in Minfeld war Johann Jakob *Brunn († 27.9.1822 Minfeld) der Ölmüller; er war verheiratet mit Maria Margaretha Abert (=Obert); Vater der Margaretha Brunn (geb. 3.10.1801 Min­feld; °° mit dem Leineweber Johannes Bohein) 610.

 

Literatur/Urkunden:

- Esser, Werner: Das Censuren-Buch der protestantischen Schule Minfeld; in Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 2008, S. S. 449

- Esser, Werner und Keppel, Ute: Ortsfamilienbuch Minfeld. Die Familien aus Minfeld von Beginn der Aufzeichnungen bis 1900 (Minfeld 2009)

- Fendler, Rudolf: Der Deutschordensbesitz in Minfeld: Eigentums- und Bevölkerungsverhältnisse in dem südpfälzischen Dorf; in: Archiv für Mittelrhein. Kirchengeschichte 2000, S. 151-175

- Schnabel, Berthold: Die evangelischen Kirchen in Freckenfeld und Minfeld; in: Der Turmhahn 1991, Heft 5/6, S. 2 ff

- Walter, J.: Beiträge zur Geschichte der Dörfer Minfeld und Freckenfeld; Landau 1905

 

 

 

 

 

Mittelbach:

s. auch *Hengstbach

 

Als Mittelbach-Hengstbach ist das Dorf heute Stadtteil von Zweibrücken, südwestlich von Zweibrücken-Ixheim gelegen; liegt in Tal der Bickenalb an der Einmündung des Rechentals, der Ortsteil Hengstbach liegt in einem Seitental; Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, Oberamt Zweibrücken.

 

Am 7. Juni 1969 schlossen sich die Gemeinden Mittelbach und Hengstbach zur neuen Gemeinde Mittelbach-Hengstbach zusammen, die seit der Eingemeindung am 22. April 1972 ein Stadtteil von Zweibrücken ist.

 

 

Mühlen:

1899 °° in Mittelbach der Stiftenmacher und Mühlenbesitzer Friedrich *Weber und die Katharina Hertel 611. +++klä­ren: welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über eine Mühle in Mittelbach +++klä­ren: welche Mühle+++

- LA Speyer Best. F3 Nr. 2003: Schatzungsbuch Mittelbach (2. Hälfte des 18. Jh.)

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1102 Urk. Nr. 5 Bodenzinsen zu Mittelbach (o.D. 1700 - 1830)

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1098 UNr. 2: Schatzungsrenovation von Mittelbach, 1757

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1101 UNr. 1: Bann- und Zehnt-Streitigkeiten zwischen Mittelbach und Ixheim, 1720-1722

 

 

- Altmühle:

Diese Mühle stand in den Pulverwiesen, im Bereich des Sportplatzes von 1930. An ihrer Stelle wurde später die Pulvermühle errich­tet 612.

 

Kampfmann berichtet in seiner Heimatkunde des Bezirksamts Zweibrücken 613 unter Bezugnahme auf das Renten- und Lehensbuch des Herzogs Stephan von Pfalz-Zweibrücken 614, daß die Mittelbacher Mahlmühle schon um 1400 bestand und dem Herzog ein Mühlschwein im werte von 4 Gulden und für die Ölmühle 1 Albus Schwein.

 

Über das Schicksal wird zwischen 1570 und 1580 615, daß sie bei der Erbauung der Mühle in Zweibrücken abgebro­chen wurde und in Abgang kam 616. Noch 1930 beim Bau des Sportplatzes war die Vertiefung des früheren Mühlgrabens sichtbar und mußte verfüllt werden 617.

 

In den Folgejahren wurden verschiedene Anläufe unternommen, um die Mühle wieder aufzubauen. 1571 stellte Stoffel Krieger, Zim­mermann und Bürger in Zweibrücken, den Antrag die Mühle wieder aufrichten zu dürfen. Ebenso meldeten sich in den nächsten Jah­ren Heinrich Schindeldecker, Zimmermann und Mühlarzt in Dietrichingen und Niclas Miller aus Eischweiler, der als Lehnmüller auf der Contwiger Mühle saß 618. Der Landschreiber Jacob Kneusel fertigte nun verschiedene Berichte über die Möglichkeit, die Mittel­bacher Mühle wieder aufzubauen. Die Mühle sei früher Bannmühle des Ixheimer Hofes mit den zugehörigen Dörfern gewesen, die man aufließ, um die Zweibrücker Mühle in ihrem Bestand zu stärken und die Einnahmen des Herzogs von Zweibrücken zu erhöhen. Er schlug vor, zur neuen Mühle in Mittelbach die Dörfer Mittelbach, Hengstbach, Böckweiler, Wattweiler und Althornbach zu schlagen und stellte am 14.1.1577 ein Häuserverzeichnis dieser Dörfer auf und errechnete hieraus die Mahlmenge für die Mühle. 1579 wurden die Gesuche auf Mühlenneubau abgelehnt. Die Antragsteller wollten zu wenig zahlen, und eine neue Mühle in Mittel­bach wäre für die Zweibrücker Mühle schädlich 619.

 

 

- Altmühle im Rechental:

auf einer Wüstung bei Mittelbach; auf eine ehemalige alte Mühle weist der Flurname „In der Altmühl“ hin, der aber nur westlich des Dorfes gelegenes Wiesen- und Ackergelände bezeichnet; hier soll sich eine Lohmühle befunden haben 620.

 

Schon vor dem 30jährigen Krieg entsteht im Rechental an der Stelle die heute noch die „Alt Mühl“ heißt eine kleine Mühle. Corneli­us Castens (Karst) aus Mittelbach bittet am 20.1.1609 die herzogliche Regierung, bei Mittelbach im Rechental in der Neuwies, wo die zwei Bronnenflüßchen durchlaufen eine Pletschmühle mit einem Gang aufbauen zu dürfen. Er bekommt die Erlaubnis, darf aber nur „zu seines Hausstaden Notdurft“ mahlen. Nur in Notzeiten, wenn andere Mühlen nicht mahlen können, darf er Mahlgäste anneh­men 621.

 

1612 kauft Theophelus Lammersdörfer das Mühlchen. Er will noch einen Schälgang einbauen. Bald danach kauft Nicol Müller, ein Gemeinsman aus Mittelbach, die Pletschmühle. Er ist ein armer Mann mit Frau und 7 Kindern. Er kann weder die Mühle noch die Erbpacht bezahlen. Oberkeller Linder berichtet: der Müller hat kein Wasser und keine Mahlgäste. Zu pfänden ist nichts. Wen ich hin­komme, finde ich in der Mühle nur junge Kinder, die keine Nahrung haben und zu bedauern sind, aber kein Korn. 1634 berichtet Bernhard Lammers, ein Sohn des Theophelus Lammers, daß Nikolaus Müller in den Krieg gezogen ist. Weib und Kinder habe er zu­rückgelassen, sie betteln nun um ihr Brot. Seit über 8 Jahren wurde in der Mühle nicht mehr gemahlen, aber die Pacht wird gefordert. Die Gebäude sind zerfallen. Seine Mutter, die Witwe ist, kann nicht zahlen und habe schon einen Schaden von über 100 Gulden 622.

 

Schon halb zerfallen, wird die Mühle 1635 und das ganze Dorf zerstört 623. 1687 meldet sich Peter Reinhard vom Sülzerhof, Cronberg bei Creutznach im Pfalz-Nassauischen gebürtig zusammen mit seiner Ehefrau Maria, und will die Mühle wieder aufbauen. Um der damaligen französischen Verwaltung keine Gelegenheit zum Eingreifen zu geben, genehmigt die zweibrückische Rentenkammer recht bald den Antrag und verlangt nach 8 Freijahren zunächst 2 Malter Korn und 2 Cappen. Nach weiteren zwei Jahren will sie die volle Pacht von 3 Malter. Aber Reinhard läßt nichts mehr von sich hören. Wieder gehen beinahe 20 Jahre ins Land. 1704 erhält der Müller aus Limbach, Hanß Peter Pfeifer, die Genehmigung zum Neubau der Mühle. Er beginnt recht tatkräftig, dann aber geht ihm das Geld aus. Das aufgerichtete Gebäude hat noch kein Dach und die Handwerker drängen auf Zahlung offener Rechnungen von 172 ½ Gulden. 1705 meldet sich Remeus Wadsacker aus Niederbexbach und will die Mühle wieder aufbauen. Pfeifer aber gibt sein Recht an den Hornbacher Müller Ciriakus (Jakob) Weber ab. Dieser baut nun fertig und erhält am 8.5.1705 einen Erbbestandsbrief. Er muß 3 Mltr Korn und 2 Cappen jährlichen Zins entrichten und erhält 4 Freijahre 624.

 

Nun kommt es zum Tausch der Altmühle in Mittelbach gegen die Mühle zu Niederhausen. Der dortige Müller, Johann Jakob Neu­müller, hatte 1702 die Mühle zu Niederhausen von seinem Vater Johann Friedrich *Neumüller übernommen. Für Bau- und Reparatur­kosten waren 342 Gulden 13 Batzen zu zahlen. Dazu lieh ihm sein Vetter Jakob Weber 298 Gulden. Als Pfand wurde die Niederhau­ser Mühle eingesetzt. Weil nun Neumüller glaubt, die Schulden mit Zinsen nicht zahlen zu können, werden beide einig, ihre Mühlen zu tauschen, und was die Niederhauser Mühle mehr wert ist, als Tilgung der Schuld anzusehen 625.

 

Am 18.8.1706 wird ein (Erb-)Pachtvertrag über die Mühle geschlossen 626.

 

Aber Neumüller, seine Söhne und Enkel haben sich mit dem Tausch nur weitere Schwierigkeiten eingehandelt. Das Mühlchen im Re­chental ist zu klein, das Wasser zu wenig, so daß ½ Jahr lang überhaupt nicht gemahlen werden kann. Der Besitzer hat 7 Kinder zu ernähren und seinen alten gebrechlichen Schwiegervater bei sich. 1707 beantragt Neumüller deshalb bei der herzoglichen Verwal­tung, seine Altmühle im Rechental abreißen und nach Mittelbach hinein an die Bickenalp verlegen zu dürfen. 1711 erhält er die erfor­derliche Genehmigung 627.

 

Die alte Mühle wird abgerissen und der Mühlenplatz bleibt unbenutzt. Erst 1741 wird an ihrer Stelle die Lohmühle im Rechental er­richtet 628.

 

 

- Achatschleifmühle:

um die Mitte des 18. Jh. wurden im Zeitalter des Merkantilismus im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken große Anstrengungen unternom­men, eine staatliche Schmuckstein-Manufaktur aufzubauen, die die Macht und den Wohlstand des Landesherrn verstärken sollte. Die Grundlage bildeten ieL. die zahlreichen Fundorte von Achaten und ihnen verwandter Halbedelsteine im Raum Baumholder. Um Baumholder lag das weitaus bedeutendste Vorkommen im Gebiet des Herzogtums, zu dem aus vertraglichen Abmachungen zwischen den Landesherrn die benachbarten Fundorte in der Wild- und Rheingrafschaft Grumbach und um 1785 die Achatschleifen „bei Ober­kirchen im Oberamt Schaumburg“ hinzukamen, deren Besitz der Herrschaft Oberstein schon längere Zeit vorher verloren gegangen war. Die Verarbeitung der Steine erfolgte zum größten Teil in herrschaftlichen Regie betrieben, vereinzelt auch in staatlich stark sub­ventionierten Schleifereien als Lohnwerkstätten. Alle Kosten und Gewinne wurden über die Fürstliche Rentkammer in Zweibrücken verrechnet. Die erste Achatschleiferei wurde auf herzogliche Anordnung im Schloßgarten der Residenzstadt Zweibrücken erbaut. Später traten noch Achatschleifen in (Anm.: Nieder-)Auerbach, Bliesberger Hof und in Mittelbach bei Hornbach hinzu. Weitere Achatschleifen waren in der Umgebung von Nohfelden im Nahetal und eine weitere bei Ellweiler gebaut worden, die am 15.8.1748 dem Herzog als betriebsfertig gemeldet wurde 629.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 523 UNr. 9: Achatschleifmühle Mittelbach-Jägersburg 1776-1777

 

 

- Lohmühle im Rechental:

die Lohmühle liegt nahe bei Mittelbach im Rechental an Stelle der 1711 abgerissen Altmühle im Rechental 630.

 

1741 heiratete der aus Bergzabern stammende Rotgerber, Johann Michael Heck, die Anna Margaretha Enkler aus Mittelbach und ließ sich hier nieder. Er arbeitete auch in Mittelbach als Rotgerber. Die Eichenlohe zum Gerben mußte er in Niederauerbach holen. Das war für ihn, der kein Fuhrwerk besaß, umständlich und zeitraubend. Deshalb wandte er sich am 1.5.1743 an die pfalz-zweibrückische Regierung und bat um Genehmigung, auf dem Platz, den er von Jakob Neumüller gekauft hatte, wo früher die Mahlmühle im Re­chental stand, eine Lohstampfe mit drei Stempeln errichten zu dürfen. Die Genehmigung wurde erteilt, und nach dem Erbbestands­brief mußte er 1 fl 7 bz 8 Pfennige „teutscher Währung“ Erbzins zahlen 631.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 632 wird die „Lohemühle nahe bey Mittelbach“ zusammenfassend wie folgt beschrieben: “Wird durch die Wallersbach, welche etwan eine halbe Viertel Stund oberhalb der Mühle aus Brunnen Quellen ent­steiget und unter Mittelbach in die [Bickenalb] laufet, getrieben. Liegt eine halbe Stund Von Mittelbach oben im Thal rechterhand des Dorffes. Ist im letzt verwichenen Jahr erst zugebauet worden und in gantz gutem Stand. Hat ein oberschlechtiges Waßerrad, wel­ches sechs Stämmpel treibet, muß bey trockenem Wetter wegen Mangel des Wassers gantz Still stehen und wird jährlich etwan 2 Mo­nath gebrauchet, … muß zu dem oberen Waßer einen Graben ohngefähr einen Büchsenschuß weit unterhalten werden, das unter Wa­ßer hingegen läuft bey dem Waßerbau in den alten Graben. Der Besitzer ist ein Gerber und braucht die Mühl zu seiner eigenen Pro­fession. Der Besitzer ist Michel *Heck welcher darüber unterm 4ten Octobern a.p. auf 15 Jahre einen Bestand erhalten ...“

 

Michael Heck will 1753 ein Wiesenstück zum Schwellen und Klausen des Wassers kaufen. 1758 will er bei der Lohstampfe ein klei­nes Wohnhaus errichten. Da ihm durch Neider viel Schaden entsteht, möchte er den Erbbestand in einen Temporalbestand umwan­deln. 1773 bittet er, ihn ganz vom Erbbestand zu lösen. Er hatte vor 12 Jahren die Hälfte des Mölschbacher Hofes übernom­men und darum während der ganzen Zeit die Mühle nicht mehr benutzt, aber sein Bestandsgeld gezahlt. 1770 hatte ein Sturm an ei­nem Sonntag das Mühlchen umgerissen, das Holzwerk wurde gestohlen und das Eisenwerk abgeschlagen. Der Antrag wurde von der pfalz-zweibrücki­schen Regierung abgelehnt. Heck suchte nun nach einem Ausweg. Zunächst will er eine Gipsmühle errichten, die Gips zum Düngen lie­fern soll. Aber es kommt nicht zum Bau, da die Wasserkraft zu schwach ist und die Mittelbacher das Wasser zur Wiesenwässerung ver­wenden. Das Oberamt Zweibrücken fordert auch weiterhin das Erbbestandsgeld für die Lohmühle. Am 24.7.1774 macht Heck den Ge­genvorschlag. Er ist bereit, den Mühlenplatz abzutreten, wen e vom Erbzins befreit wird. Das Ergebnis der weiteren Verhandlungen ist nicht bekannt 633.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1102 1: „Lohmühle des Michael Heck zu Mittelbach, o. D.“

- LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 143-146: Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Rentkammersekretärs Marx vom 6.1.1745

 

 

- Mahlmühle:

liegt östlich des Dorfes an der Bickenalp 634.

 

Die Mühle wurde um 1711 als Neubau von Johann Jakob Neumüller errichtet. Dieser war zuvor wenige Jahre als Müller auf der Alt­mühle im Rechental gewesen, die er im Tausch gegen die Mühle zu Niederhausen erworben hatte. Johann Jakob Neu­müller, hatte 1702 die Mühle zu Niederhausen von seinem Vorfahren Friedrich Neumüller übernommen. Für Bau- und Reparaturko­sten waren 342 Gulden 13 Batzen zu zahlen. Dazu lieh ihm sein Vetter Jakob Weber298 Gulden. Als Pfand wurde die Niederhauser Mühle einge­setzt. Weil nun Neu­müller glaubt, die Schulden mit Zinsen nicht zahlen zu können, werden beide einig, ihre Mühlen zu tauschen, und was die Niederhauser Mühle mehr wert ist, als Tilgung der Schuld anzusehen. Aber Neumüller, seine Söhne und Enkel haben sich mit dem Tausch nur weitere Schwierigkeiten eingehandelt. Das Mühlchen im Rechental ist zu klein, das Wasser zu wenig, so daß ½ Jahr lang überhaupt niht gemah­len werden kann. Der Besitzer hat 7 Kinder zu ernähren und seinen alten gebrechlichen Schwiegerva­ter bei sich. 1707 beantragt Neu­müller deshalb bei der herzoglichen Verwaltung, seine Altmühle im Rechental abreißen und nach Mittelbach hinein an die Bickenalp ver­legen zu dürfen. 1711 erhält er die erforderliche Genehmigung 635.

 

+++++

 

Um 1723 war Jakob Müller der Müller auf der Mahlmühle in Mittelbach; seine Tochter Anna Catharina Müller heiratet 1722 den Schneider zu Mittelbach Heinrich Müller 636.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 637 wird sie zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “liegt an vorbe­schriebener Bickehall, [Anm.: Bickenalb) 1 Flintenschuß von dem Dorf Mit­telbach, 1/2 Stunde von der Aschbacher Mühle [Anm.: Asch­bacher Mühle]. Befindet sich sowohl wegen des Gebaues als des Mühlen­wesens in schlechtem Stand. … 2 unterschlächtige Wasserräder treiben 2 Mahlgänge und 1 im Trillis angehängten Schälgang. Bei trockenem Wetter muß die Mühle stillstehen und das Wasser klausen, leidet hingegen von dem starken Waßer zu Zeiten große Noth. Liegt an der “vollen” Bach. Hat keinen Bann. Mittel­bach und Hengstbach sind niht gebannet und hat ersteres 43 und Letzteres 27 Haushaltungen. Erbbeständer ist Johann Wilhelm *Neumüller, so sich mit ei­nem auf ihn unterm 7ten May 1740 ausgefertigten Erbbe­stand legitimiert; er muß, wenn er Pferde oder Drückochsen hält, jährlich 3 fl für ein Pferd und 2 fl für 1 Ochsen Frongeld zahlen.” 638.

 

Johann Wilhelm *Neumüller (17.3.1702 Biedershausen 639 – 2.1.1755 Mittelbach 640; Müller auf der Mittelbacher Mühle; °° I ca. 1721 in Mittelbach mit Elisabeth Catharina NN. (1701 Mittelbach – 2.8.1725 Mittelbach; 641); °° II 20.9.1729 in Mittelbach 642 mit Anna Barbara Kiefer (1707 Ottweiler – 1.8.1782 Mittelbach 643), der Tochter des Jakob Kiefer. Todesursache des Johann Wilhelm Neumüller war ein Unglücksfall: Am 2.1.1755 wollte er das Eis vom Mühlenrad losschlagen, er fiel unter das selbe und wurde er­drückt 644.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 645 wird die Mühle beschrieben: „Die Mühl bey Mittelbach [hat] 2 Waßerräder welche 2 Mahl und einen im Trilles lauffenden Scheelgang treiben; [zahlt an Pacht] 8 bz an Geld, 3 Mltr Korn; Mittelbach und Hengstbach 70 famil: ausmachend, seyend hierher gebannt.“

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1101 3: „Mahlmühle zu Mittelbach, 1571-1788“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1101 4: „Mahlmühle zu Mittelbach: Erbbestandsbriefe, 1609-1788“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1101 5: „Mahlmühle zu Mittelbach, 1774-1775“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1102 9: „Die Begehung des herrschaftlichen Wiesen- und Ackerlands bei der Mittelbacher Mühle, 1775“

 

 

- Pulvermühle:

die Pulvermühle stand an der Stelle der ehemaligen Altmühle im Bereich des Sportplatzes von 1930. Die Gemarkung hieß in diesem Bereich „Pulverwiese“ und die Gärten am orographisch linken Ufer der Bickenalp hießen „Pulvergärten“ 646.

 

1619 kaufte Matheiß Roden aus Zweibrücken von Theobald Pfeifer aus Mittelbach ein Grundstück der früheren Altmühle, errichtete dort eine Pulvermühle und erhielt noch im selben Jahr einen Erbbestandsbrief 647.

 

Um 1622 war Volmar *Zimper „Pulvermacher zu Mittelbach“; im reformierten Kirchenbuch Zweibrücken befindet sich am 21.8.1622 folgender Eintrag: „21. Augusti Susanna Margaretha, Volmar Zimper, Pulvermachers zu Mittelbach Töchterlein im Pfarr­haus in ihrer Flucht verstorben“ 648.

 

In einem Kaufvertrag von 1631 wird ein Pulvermacher Hansen in Mittelbach genannt 649.

 

1632 besitzen die Erben des Matheiß Roden noch die Gärten bei der Pulvermühle und der Erbbestandszins für die Pulvermühle wur­de noch 1634 an Pfalz-Zweibrücken gezahlt. 1635 ging die Pulvermühle mit dem Dorf Mittelbach in den Wirren des 30jährigen Krie­ges unter. Erst 1667 wird der Pulvergarten wieder genannt. Die pfalz-zweibrückische Landesherrschaft hatte ihn für 7 Gulden 12 bz und 8 Pf. Säubern lassen. Ein Schweizer Hintersaß, der auf dem Ixheimer Hof lebt, zahlt den Erbpachtzins. 1673 zahlte der Peter Royer, der im Zweibrücker Kirchenbuch der „Welsche“ genannt wird, den Zins. Ab 1674 erfolgte die Zinszahlung durch Fredericus Müller einen Erben des Mathis Roden 650.

 

Abraham *Grimm wird um 1682 als Pulvermacher zu Mittelbach genannt 651. A 1.9.1687 stirbt Abraham Grimm, der alte Pulverma­cher 652.

 

 

 

 

 

Mittelbexbach / Saarland:

s. auch *Niederbexbach; *'Oberbexbach

 

Erstmalig wurde Mittelbexbach 1219 urkundlich erwähnt und in seiner wechselvollen Geschichte gehörte Mittelbexbach, mal zum Deutschorden, mal zum Herzogtum Pfalz – Zweibrücken, dann wieder zu Nassau – Saarbrücken und zur Bayerischen Pfalz, bevor es von 1937 bis 1947 Teil der Großgemeinde Höcherberg wurde. 1755 wurde die Meierei Mittelbexbach als Bestandteil der der Graf­schaft Nassau-Saarbrücken bestätigt. Nach der Auflösung der Großgemeinde wurde Mittelbexbach Teil des Verwaltungsbezirkes Mit­telbexbach und ab 1950 selbständige Gemeinde. Am 20.06.1955 wurde die Abänderung des Namens Mittelbexbach in Bexbach be­willigt. Im Jahre 1970 erhielt Bexbach die Stadtrechte und bei der Gebiets- und Verwaltungsreform 1974 Teil der Stadt Bexbach. An der Blies gelegen 653.

 

Das Dorf wurde im 30jährigen Krieg völlig zerstört. Eine Beschreibung des Oberamts Homburg vom 15.7.1634 zeigt, in welch schlechtem Zustand die Häuser schon damals waren, manche ganz verfallen, ein Teil schon unbewohnt. Der größte Teil der Bevölke­rung starb aber nach dem 15.7.1634 an der Pest, die in der Gegend bis Ende 1635 wütete. Es überlebte den Krieg nur die Familie Bach, die jedoch um 1655 den Ort verläßt. Wahrscheinlich wurde Mittelbexbach im Lothringischen Krieg nochmals zerstört und blieb bis 1683 unbewohnt 654.

 

 

Mühlen:

am 18.3.1345 verkaufen Nicholas von Mittelbeckesbach, Sohn des seligen Landolf, eines Edelknechtes, und seine Frau Anna, Toch­ter des Herrn Conrad Swind von Zwenbrücken, dem Heinrich von Rinkenburg, Comtur des Deutschordens in Lothringen, all ihr Ei­gen in Ludenbach und Mittelbeckesbach diesseits und jenseits der Blies, mit … dem Woog mit der Mühle zu Mittelbeckesbach ... um 60 Pfund Heller 655.

 

 

- Glastalermühle:

bei der Glashütte Ludwigstal (Mittelbexbach) gelegen 656; ging eine Jahre vor 1911 ein 657.

 

 

- Haselermühle, Bliesmühle:

zwischen Bexbach und Wellesweiler (OT von Neunkirchen) gelegen; lag an der sog. „Franzosenstraße“. Hier gab es schon 1564 eine Brücke , der „Bliser Steg“. 1748 neu erbaut, ab 1756 den Grafen von Saarbrücken in Erbbestand gegeben. 1840 bestand das Anwesen aus Wohnhaus, Mahl- und Ölmühle, Scheuer, Stall und Branntweinbrennerei. Nach dem 1. Weltkrieg stillgelegt 658.

 

1828 als „Bliesmühle“, 1837 als „die Haseler-, die Bliesmühle“, 1866 und 1916 als „Bliesmühle“, 1934 als „Blies- oder Haseler-Mühle“ und 1954 als „Haselermühle“ erwähnt 659.

 

Photo:

- Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 69

 

 

- Rothmühle, Mittelbexbacher Mühle:

am Kaiserweiher bei Mittelbexbach, die spätere Rothmühle; die Mühle wurde 1719 von Karl *Fleon zusammen mit seinem Schwa­ger errichtet; einige Zeit später übernimmt Philipp *Fleon, der Schultheiß des Kübelberger Gerichts, die Erbpacht und ist 1727/28 im Besitz der Mühle 660.

 

Die Mühle wurde 1719 auf dem alten Mühlenplatz am Kaysersweiher errichtet. Hier stand früher auch die „Alt-Mühle“. Rothmühle wurde sie erstmals 1822 genannt. 1940 legte man die Mühle still 661. Erstmals wurde diese Mühle 1707 als Erbbestandsmühle am Kaysersweiher erwähnt. Die eigentliche Rothmühle wurde erst 1719 erbaut und bis ins 19. Jh. immer die Mühle am Kaisersweiher genannt. Letzter Müller der Rothmühle war 1922 Peter Brill. 1949 wurde die Mühle stillgelegt 662.

 

Am 26.11.1821 wurde im Intelligenzblatt des Rheinkreises der Kauf der Mühle mitgeteilt: „Conrad *Jochum Müller, früher auf dem Neumunster bey Ottweiler wohnhaft, hat von Elias *Wetzel, Müller auf der sog. Röthmühle, Mittelbexbacher Bannes wohnhaft und dessen Ehefrau Elisabeth geborene Glaser laut eines vor Notär Eichholz zu Limbach, am 20ten May 1820 errichten Kaufcontracts, nachfolgende Immobilien acquiriert, nämlich: 1 Mahlmühle mit zwey Gängen, nebst Oelmühle dabey, sammt Scheuer, Stallung und Backhaus, gelegen auf Mittelbexbacher Bann unten am Kaisersweiher … für und um die Summe von 3374 Franken ….“ 663.

 

Im Amts- und Intelligenzblatt des Rheinkreis wird für den 15.5.1834 die Zwangsversteigerung der Mittelbexbacher Mühle angekün­digt, „auf Betreiben von Karl Guttenberger, Notär in Waldmohr, in seiner Eigenschaft als gerichtlich ernannter Curator über die va­cante Hinterlassenschaft des verstorbenen Peter Link, bei Lebzeiten gewesener Müller auf der Mittelbexbacher Mühle, gegen Konrad *Jochum, Müller in Mittelbexbach, Schuldner der gedachten Masse, zur Zwangsversteigerung geschritten werden, von nachbezeich­neten, dem Schuldner angehörigen, in der Gemeinde und Gemarkung von Mittelbexbach gelegenen Immobilien: … 1) Tractus 4, Nro. 50. Eine Mahlmühle mit zwei Gängen, nebst Oelmühle dabei, sammt Scheuer, Stallung und Backhaus ...“ 664.

 

 

 

 

Mittelbrunn:

VG Landstuhl, Lk Kaiserslautern; gehörte zur Herrschaft Sickingen In der Landesbeschreibung (= Denombrement) der Herrschaft Landstuhl von 1681 heißt es: „ein Dorf Mittelborn genant. Mit Wohlherrschaftlichen dem durchlauchten Hertzog Johann zu Zwey­brücken. Anno 1585 ausgetauscht ...“ 665.

 

Mühlen:

- Mittelbrunner Mühle:

die Mühle liegt am Oberlauf des Stuhlbachs, einem Quellbach der Wallalb, etwa 1200 Meter südlich des Ortsrads von Mittelbrunn, dort wo sich 3 kleine Rinnsale zur Stuhlbach vereinigen, von wo ab ein Mühlgraben sich unterhalb einer Schleuse zur Mühle hin­zieht. Am Schluß des Grabens führte ein hölzerner Kannel auf das Mühlrad zu, bei dem es sich wegen des wenigen Wassers um ein oberschlächtiges Mühlrad gehandelt haben muß 666.

 

Wir dürfen wohl schon Zeugnisse von 1529 auf diese Mühle beziehen: „biß zu dem steyn an dem pfadt, der zu der mulen gehet“, „biß an den altten mulborn“ 667.

 

Im Weistum von Mittelbrunn von 1531 heißt es: „Neuntens weisen sie [Anm.: die Hüber zu Mittelbrunn], daß es kein ban mule, kein ban backhuß und keinen ban wynschank gibt, sondern sie gantz fry ledig glych dem ryche sind“ 668.

 

Die Mittelbrunner Mühle stand ab 1587 dem Kloster Einsiedel zu, im 17. Jh, wurden die Rechte reduziert auf die Einkünfte 669.

 

Weber 670 beschreibt die Mühle, leider ohne Quellenangabe, wie folgt: “unterhalb des Dorfes M., am Stuhlbach, dem mittleren Quell­bach der Wallhalbe (Wallalb), wurde ca. 1709 wieder aufgebaut, und zwar von den Söhnen des Landstuhler Müllers Kneipp. Johan­nes Kneipp blieb hier einige Zeit, kehrte dann aber nach dem Tode von Vater und Bru­der in die Landstuhler Mühle zurück. Sein Sohn übernahm die Mittelbrunner Mühle. Dieser heiratete 1714 die Tochter des Mühlba­cher Müllers Stich.“

 

Spätere Inhaber: 1755-68 Müller und Bauer Johann Jakob Schäfer, 1769 Jakob Föller, 1782 Christian *Kliebenstein, 1787 Adam Bohl 671.

 

Um 1810 befand sich die Mittelbrunner Mühle im Besitz des Müllers Michael Schäfer. Dessen Tochter Elisabeth Schäfer († 10.12.1910 in Wallhalben im Alter von 90 Jahren) heiratete den Ackerer und Färber Joh. Jakob Reinheimer aus Wallhalben 672.

 

1828 und 1837 als Mühle, 1886 „Mittelbrunnermühle“, 1916 und 1963 als Mittelbrunner Mühle 673.

 

In den Hungerjahren nach dem 2. Weltkrieg wurde der damalige Besitzer der Mittelbrunner Mühle von plündernden Neumüllern er­schossen 674.

 

1953/54 war Ludwig Göttel der Eigentümer der Müller in Mittelbrunn; die Mühle wurde 1953/54 stillgelegt 675.

 

Karte:

- LA Speyer Best.W41 Nr. 2187

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2385/2: Klassifikationsplan Mittelbrunn, 1908, darin u.a. Mittelbrunnermühle

 

Literatur/Urkunden:

- Juner, Klaus: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 44-45

- Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 53

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis, in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 160 vom 13.7.2000 (Mittelbrunner Mühle)

- Weidmann, Werner: Bereits im 13. Jahrhundert gegründet : die Mittelbrunner Mühle und ihre wechselvolle Geschichte ; zuletzt Ausflugsgaststätte und Hotelbetrieb; in: Weidmann, Werner: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Pfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 225-227

 

 

 

 

 

Modenbach, Wüstung (Modenbacherhof):

heute Modenbacherhof nordöstlich Ramberg; VG Annweiler, Lk Südliche Weinstraße; 1100 urkundlich erwähnt als „castrum no­strum Meistersele cum silva et villa circa castrum sita“. Die Siedlung entstand im Modenbach-Tal unterhalb der im 11. Jh. gegründe­ten Burg Meistersel, die später auch Modeneck hieß und wurde mit ihr im 30jährigen Krieg zerstört. Der 1824 bezeugte Hofname be­zieht sich auf den Burgnamen 676.

 

Das Dorf wies einst (Anm.: vor der Zerstörung) eine Bevölkerung von ca. 30 Familien und 1718/1719 eine Bevölkerung von zwei kalvinistischen Familien auf 677.

 

Mühlen:

1442 belehnte König Friedrich IV. den Georg von Ochsenstein mit u.a. mit der Burg Meistersel [Anm. d. Verf.: Burgruine auf der südlichen Höhe über dem Modenbachtal gelegen]. Bereits im nächsten Jahr mußte Georg von Ochsenstein bei Hansen von Helmstat, Amtmann zu Lauterburg, ein Darlehen über 200 rheinische Gulden aufnehmen und versetzte hierfür u.a. seinen Anteil am Dorf Mo­denbach und der Mühle daselbst 678.

 

Am 20.7.1444 bekundet Georg Herr von Ochsenstein, daß er dem Hans von Helmstatt, dem Sohn des verstorbenen Reinhard, Amt­mann zu Lauterburg, für einen Betrag von 200 Gulden seinen Anteil an den Dörfern und Gerichten Hainfeld und einem Viertel an Modenbach sowie an der Mühle und der Scheuer daselbst, auf Wiederkauf verkauft habe 679.

 

Eine Mühle zu Modenbach ist in einem Prozessverfahren vor dem Reichskammergericht Speyer 1603-1610 erwähnt. Gegenstand des Rechtsstreits waren rückständige Zinsen aus einem Darlehen über 1000 fl. 1579 verpflichteten sich Philipp Jakob von Stettenberg zu Modenbach und seine Ehefrau Margarethe jährliche Zinszahlungen von 50 fl zu leisten an den Speyerer Ratsverwandten Sebastian Reichardt. Der RKG-Assessor Dr. Franz Flad kaufte später die Schuldverschreibung über das Darlehen von Reichardts Erben. Nach dem Tod des Dr. Franz Flad ging die Forderung auf dessen Sohn Franz Marquard Flad über. Als die Eheleute von Stettenberg 1592 und in den Folgejahren nicht zahlten, verlangte Franz Marquard Flad als Kläger vor dem Reichskammergericht (Anm.: dieses war er­stinstanzlich zuständig, da die Beklagten als Adlige reichsunmittelbar waren) sofortige Zahlung bzw. Immission in die Unterpfän­der, nämlich Haus und Güter in Landau sowie eine Mühle zu Modenbach. Die beklagten Eheleuten erklärten Parition und verspra­chen Zahlung. 1604 boten die Eheleute von Stettenberg Zession der Unterpfänder an Stelle von Zahlung an, zahlten dann aber doch 400 fl rückständige Zinsen. 1607 zahlte der bischöflich speyerische Amtmann zu Lauterburg, Adam Andreas Riedesel von Camberg, die 104-1606 angefallenen Zinsen 680.

 

 

 

 

 

Mölschbach:

Stadtteil der Stadt Kaiserslautern, zum 7.6.1969 eingemeindet; 12 km südlich der Stadt Kaiserslautern im Pfälzerwald gelegen.

 

Im Juni 1744 belehnt Kurfürst Karl Theodor den kurpfälzischen Geheimen Rat und Oberjägermeister Ludwig Anton Freiherrn von Hack neuerdings mit den Lehensstücken zu Trippstadt, Mölschbach und Stelzenberg, wie solche in der Spezifikation d.d. Trippstadt 10.12.1715 beschrieben sind – mit Ausnahme der Zolls etc. Diese Lehen, welche ehedem die Grafen von Falkenstein inngehabt, wur­den bereits 1716 dem Freiherrn von Hack vom Kurfürsten Karl Philipp verliehen als Ersatz für die käuflich erworbenen, aber bei dem Rückfall der Oberpfalz an Bayern wieder eingezogenen Lehensdörfer Sallern und Zeitlarn 681.

 

Mühlen:

- Eulenthalermühle:

1886 als „Eulenthalermühle“ erwähnt 682; wie die Na­mensform von 1886 zeigt, erhielt die Mühle den Namen vom Eulenthal in dem die Siedlung liegt. Daneben erhebt sich der Eulen­berg, der auch 1621 schon so heißt 683.

 

In Mölschbach wird als Müller erwähnt der Heinrich *Schmalenberger (4.4.1810 Mölschbach – 13.6.1880 Mölschbach; °° Katharina Jung vom Stüterhof); er ist der Vater des Müllers auf der Schmalenbergschen Mühle in Elmstein, Heinrich Reinhard Schmalenberger 684.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2633/6 (6 Blätter), darin u.a. Mölschbacher Mühle

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Kaiserslautern +++klären+++

 

 

 

 

 

Mölsheim:

VG Monsheim, Lk Alzey-Worms; im Zellertal auf der Höhe nördlich von Wachenheim/Pfrimm gelegen.

 

1512 wurde die erste Hälfte des zur Benediktinerabtei Hornbach gehörenden Dorfes an Kurpfalz verkauft, 1768 auch die zweite Hälfte. 1558 war die Abtei Hornbach an Pfalz-Zweibrücken gefallen 685.

 

In Mölsheim befand sich eine Außenstelle der pfalz-zweibrückischen Finanzverwaltung. Sie gehörte zur sog. Klosterschaffnei 686, die alle Güter des ehemaligen Klosters *Wörschweiler verwaltete und eine Außenstelle (Keller) in Mölsheim unterhielt. Von hier aus wurde u.a. der reichbegüterte Klosterhof in *Colgenstein verwaltet, zu auch die Klostermühle in Obrigheim (später Schloßmühle, Schiffermühle) gehörte 687. Da der Ort teils kurpfälzisch, teils pfalz-zweibrückisch war, gab es immer wieder Kompetenzstreitigkei­ten, bis man sich im sog. 'Selzer und Hagenbacher Vergleich' 1768 dahin einigte, daß gegen anderweitige Entschädigungen Zwei­brücken den Ort ganz an Kurpfalz ab­trat 688.

 

Mühlen:

- Mölsheimer Mühle:

die Mühle lag an der Wachenheimer Hohl oder auch Mühlgasse (heute Anwesen Wachenheimer Straße 3) am Ortsausgang von Möls­heim. Die Mühle bestand schon vor dem 30jährigen Krieg. Sie gehörte früher zum Besitz des Klosters Hornbach und kam später an Pfalz-Zweibrücken 689.

 

Die Mühle ist im Mölsheimer Weistum beschrieben 690: „In der Mölsheimer Gemarkung oder unten am Dorf liegt eine Mahlmühle, die das Closter Hornbach laut zweier unterschiedlicher Perga­mentbriefe zuerst an Niclas von Bermersheim in Anno 1528 für 12 Mal­ter Korn, und danach Zweibrücken selbst als Schirmherr des Closters Anno 1571 an Christ Nicolaßen für ebenfalls zwölf Malter Korn verliehen hatte. Diese Mühle erbte Peter Mohr von seinem Schwehre (Anm.: = Schwiegervater) Velten Christen der sie für zwölf Malter noch besitzt. Es wurde in beeden Briefen nit gemeldet, dass es eine Bannmühle sein soll auch wurde sie von den Ein­wohnern zu Mölsheim oder anderen Benachbarten nicht dafür gehalten. Leistet ansonsten ein Müller, der diese Mühle besitzt, gleich jedem anderen Gemeinsmann, der kurfürstlichen Pfalz alle Dienstbahr­keiten, wobei er von keiner befreit ist. Dem Müller besagter Mühle gebührt für das Mahlen eines Malters Korn ein Vierling Korn, gleich ob er das Korn selbst abholt oder nicht.“

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle wie folgt beschrieben 691 : „Die Mölßheimer Mühl [hat] 1 Waßer Rad, welches einen Mahl und im Trilles lauffenden Scheelgang treibt; [gibt] 12 Mltr Korn. Ist keine Bannmühl und können alle 24 Stund 5 Mltr gemahl werden“.

 

Zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Meisenheim gehörig; ca. 1699 neu aufgebaut von Mathes Circh; hat 1 Wasserrad für 1 Mahl- und 1 Schälgang; gibt als Pacht 12 Malter; kein Bann; Erbbeständer 1756 Johannes Spindler 692

 

In der Aufstellung der pfalz-zweibrückischen Mühlen vom 25.9.1756, erstellt von dem Keller Böttger an die herzogliche Regierung ist folgendes vermerkt 693: „Actum Mölßheim den 27ten Septembris 1756. Erschienen praecia Citatione der hiesige Gerichtschöfe Hennrich Koch, nebst denen Besitzern derer zu hiesiger Schafney gehörigen Mühlen Johannes Spindler von hier und Cunigunda Wil­helm Schiffers [Anm.: Ehefrau] von Oberkum …. und wurden vernommen: Was für Mühlen zu hiesigem Departement gehörig seit 1745 neu erbauet worden …. . 1) Hennrich Koch Gerichtschöfe aetatis 87 Jahr [sagte aus]: Die Mühle unter dem Dorf Mölsheim wäre seinerzeit in circa 1699 neu aufgebaut worden, die zu Oberkum aber habe bey seiner Ankunft dahier so etwa 60 Jahr seyn mög­ten, bereits bestanden, auch keine neue Mühlen so anhero gehörig in jüngeren Zeiten, noch weniger also seit 1745 erbauet worden. 2) Johannes Spindler Similiter daß außer seiner und der Oberkumer Mühle keine alte, noch weniger neu erbaute Mühlen, so zur Schaf­ney gehörig, dahier befindlich seyn, die seinige aber wäre in denen frantzösischen Kriegszeiten eingeäschert und von Mathes Kirch in anno 1699 wieder auferbaut worden. Von welchem selbige an Georg Krieg jure successionis gekommen, dieser aber habe gedachte Mühle an Jacob Hackmann verkauft, welcher aber selbige wiederum an Johannes Bachmann käuflich verlaßen, und alß dieser ver­storben sind Henrich Neiß dessen Wittib geheurathet habe selbiger diese Mühle an Conrad Seib verkauft, und endlich dieser ihm sol­che nebst noch 5 Morgen zum Erbbestand nicht gehörigen Gütern pro 2200 fl käuflich verlassen. Diese Mühl habe nur ein Waßer Raad, treibe auch nur 1 Maal- und 1 Schelgang, und könne alle 24 Stund 5 Mltr Mahlen, es seye aber niemand dahir gebannt, son­dern Er müße seine Kunden hin- und wieder suchen, meistens aber dem Handel mahlen um so dadurch die beste Nahrung finden. Producendo den Original Erbbestands Brief von fürstl: Pfaltz zweybr: Renth Cammer in ao 1699 auf Mathes Kirch ausgefertigt. Die Pfacht seye 12 Mltr. Korn.“

 

Als Müller in Mölsheim sind bisher bekannt 694:

- 1528 Niclaß aus Bermersheim

- 1571 Christ Nicolaßen

- nach 1571 Velten Christen, Peter Mohr

- ca. 1699 Mathes Kirch

- Georg Krieg als Rechtsnachfolger des Kirch; verkauft die Mühle an Jacob Hackmann

- Jakob Hackmann; verkauft die Mühle an Johannes Bachmann

- Johannes Bachmann; °° mit NN.; dies heiratet nach dem Tod des Bachmann den Müller Henrich Neiß; dieser verkauft an

- Konrad Seib

- 1727 Georg *Weyenheimer (1680-1742), auch Weyenmüller oder Weysenmüller, er war auch Mühlarzt

- 1739 Philipp *Franck (1705-1746) Müllermeister

- 1746 Johannes Bachmann, Müllermeister

- 1761 Henrich Ludwig Spindler (1705-1764 ?), Gemeindebäcker, er war Mühlenbeständer zusammen mit Ludwig Preisel

- 1770 Theobald Reinhard

- 1798 Johannes Spindler sen.

- 1800 Johannes Spindler jun.; Ölmüller. In der Spindler'schen Ölmühle wurden Raps, damals „Rübsen“ oder Rübsamen genannt, zur Ölgewinnung verarbeitet.

- 1818 Peter Spindler

- 1848 Johannes Spindler (Sohn von Johannes Spindler jun.)

- 1894 August Geißler (Müller und Bäcker)

 

Zu der ehemaligen Mahlmühle gehörten drei Äcker, Wassergraben, Garten und Wohnhaus. Die Mühle wurde bis zur französischen Revolution im Erbbestand verliehen, danach ging sie im Wege der sog. Nationalgüterveräußerung in Privathand über. Als letzter Erb­beständer ist Theobald Reinhard in einem Erbbestandsbrief von 1770 genannt. Dieser hatte bis 1759 als „Mousquetier unter Chur­pfalz“ gedient. 1760 heiratete er des Peter Scherers nachgelassene Witwe Magdalena Schwarz, Tochter des Mölsheimer Steinsetzers Henrich Schwarz und dessen Ehefrau Margaretha geb. Roß. In französischer Zeit erwarb der Maire Johannes Spindler (katholische Linie), Bruder des Heinrich Ludwig Spindler (evangelische Linie), die Mölsheimer Mahlmühle mit Backhaus, einem einstöckigen Wohnhaus Scheuer, Stall, Kelterhaus und Schweinestall. Das Anwesen kam an seinen Sohn Peter Spindler (1799-1879) 695.

 

Photo:

- Heimat- und Kulturverein Mölsheim [Hrsg.]: Mölsheim. Aus der Geschichte eines rheinhessischen Dorfes im Zellertal, Mölsheim 2002, S. 65 (Photo von 1960: Mühlsteine im Hof der alten Mühle)

- Heimat- und Kulturverein Mölsheim [Hrsg.]: Mölsheim. Aus der Geschichte eines rheinhessischen Dorfes im Zellertal, Mölsheim 2002, S. 6

 

Literatur/Urkunden:

- Biundo, Georg: Zur Geschichte der Pfarrei Mölsheim; in: Jahrbuch d. Hess. kirchengeschichtlichen Vereinigung. 10, 1959, S. 74-76

- Heimat- und Kulturverein Mölsheim [Hrsg.]: Mölsheim. Aus der Geschichte eines rheinhessischen Dorfes im Zellertal, Mölsheim 2002

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E10, 726: Mölsheimer Mühle, 1754-1790

- Schmidt: Ehemalige Klosterschaffnei Mölsheim; in: Bll. f. Pfälz. Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde; 1962, S. 27 ff)

- Würth: Heimatbuch Wachenheim / Pfrimm, a.a.O.,

 

 

 

 

 

Mörlheim bei Landau:

Stadtteil von Landau; westlich von Offenbach/Queich in Richtung Landau gelegen; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Ger­mersheim. Die Queich bildete ab 1680 die Grenze zwischen dem kurpfälzischen Mörlheim und dem französisch gewordenen Landau und Queichheim.

 

1622 wurde das Oberamt Germersheim, zu dem das Dorf gehörte, von österreichisch-kaiserlichen Truppen erobert. Kaiser Ferdinand II. hatte das Oberamt Germersheim, eines aus den besten und vornehmsten Ämtern in der unteren Pfalz, Kurfürst Friedrich V. nach dessen Annahme der böhmischen Königskrone entzogen und das ehemalige 1330 an die Pfalzgrafen verpfändete Reichsgut seinem Bruder Leopold administrationsweise und 1628 nach dessen Heirat mit Claudia de' Medici zu Eigentum übertragen. 1631 verließen die österreichischen Beamten auf der Flucht vor den Schweden die Stadt Germersheim, kehrten aber nach der Rückeroberung durch die Kaiserlichen 1635 wieder zurück 696.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 26 katholischen, 2 gemischten und 13 nichtkatholischen Familien auf 697.

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- Ehmer, Egon: Der Klosterhof in Mörlheim; in Kulturkreis Mörlheim (Hrsg.): 1200 Jahre Mörlheim, Landau 2000, S. 61-66 (enthält auch Ausführungen zu Mühlen)

- LA Speyer Best. A13 Nr. 898: Mühlen in Mörlheim, 1607

 

 

- Mörlheimer Mühle, Deutsche Mühle, Großmörlheimer Mühle:

sie lag außerhalb des Dorfes an der Queich, direkt gegenüber der Queichheimer Mühle 698. Die Mühle lag rund tausend Meter von Mörlheim entfernt an der Queich, im Bereich der heutigen Einrichtungen des St. Paulusstiftes. Mit dem Bau der dortigen Sonder­schule für Körperbehinder­te wurde die Queich 1974 verlegt und das ehemalige Mühlengebäude abgerissen 699.

 

Die Mörlheimer Mühle scheint schon früh in den Besitz des Klosters Eußerthal gekommen zu sein. Sie war Bannmühle. Ihr Name wird erstmals 1440 erwähnt 700.

 

1456 kam es zum Streit der Landauer Bürgerschaft mit dem Kloster Eußerthal wegen eines an der Mörlheimer Mühle aufgeführten Bauwerks. Vielleicht war es der Bau einer Schleuse, durch die das Wasser in der Queich so aufgestaut wurde, daß selbst die Land­auer Horstwiesen in Mitleidenschaft gezogen wurden 701. Am 7.4.1546 kommt es zu einer Schiedsvereinbarung zwischen dem Kloster Eu­ßerthal und mehreren Interessenten der Stadt Landau, wegen des Baues, den das Kloster Eußerthal an der Mörlheimer Mühle errich­ten ließ 702.

 

Am 25.5.1552 nimmt Hans Küchler von Landau von dem Rentmeister des Klosters Eußerthal zu Mörlheim die Mörlheimer Mühle in Bestand, die zuvor Bernhard Heckmann innegehabt hatte 703. Im Jahr 1555 nahm Thomann Storr aus Landau von P. Marx Vetter, dem Rentmeister des Klosters Eußerthal zu Mörlheim, die Mühle mit Zubehör auf zehn Jahre in Pacht 704.

 

1555 verpachtet das Kloster Eußerthal eine weitere Mühle in Mörlheim an Thoman Star aus Landau 705. Hier scheint es sich nicht wie Scheidt annimmt 706, um ein und dieselbe Mühle zu handeln, sondern um 2 Mühlen 707. Auch Frey spricht von zwei Probsteimühlen in Mörlheim 708.

 

In der Reformationszeit löste der pfälzische Kurfürst Friedrich III. die Klöster in seinem Herrschaftsbereich auf, die Mühle fiel nun­mehr an die Churfürstlich Geistliche Güterverwaltung Heidelberg 709. 1602 erfolgte die Bestandsverleihung der Mühle in Mörlheim durch die CGA Heidelberg an Bartholomäus *Beck 710.

 

1616 wird die Mahlmühle an der Queichbach in Mörlheim urkundlich erwähnt 711.

 

1630 ist Hannß *Müller der Mahlmüller in Mörlheim 712.

 

Im 30jährigen Krieg wurde das Dorf Mörlheim schwer mitgenommen und die Mörlheimer Mühle völlig zerstört. 1663 übernahm Paul Müller aus Godramstein von der Schaffnerei Mörlheim den bei Mörlheim gelegenen Mühlplatz mit Garten und Wiesen in Erb­pacht, auf welchem „vordem eine Mahl- und Bannmühle gestanden, welche jedoch bei verwichenen Kriegswesen in so gänzlichen ruin geraten, daß nur annoch der Platz vorhanden“ 713.

 

Die Queich bildete ab 1680 die Grenze zwischen dem kurpfälzischen Mörlheim und dem französisch gewordenen Landau und Queichheim.. Die Mörlheimer Mühle hieß damals „Deutsche Mühle“, die Mühle im nahegelegenen französischen Queichheim dage­gen „Französische Mühle“ 714. Noch 1786 schreibt Johann Goswin Widder in seiner „Geographische[n] Be­schreibung der Kur-Pfalz:“Eine halbe viertel Stunde vom Ort [Anm.: Mörlheim] lauft die Queich vorbei, und treibt zwo Mahlmüh­len, eine auf dem Fran­zösischen, die andere auf Kurpfälzischem Gebiete. Beide gehören zum Kloster“ [Anm. d. Verf.: Kloster Eußerthal] 715.

 

Am 7.1.1709 heißt es in den Landauer Briefprotokollen „Jost Müller [Anm.: Johann Jost *Müller] der Müller von Merlnheim Land­auer territory undt Ann-Barb. Marunbiz (?) uxor verkaufen an Herrn Baptiste Beghne (?) Schulth. zu Merlnheim und uxor Marie Si­monis einen Drittentheil … der Mühle auf Landauer Seith …. umb 1000 fl baares Geldts ...“ 716. Dort wird weiter darauf hingewiesen, daß der Wasserfallzins für die Mühle jährlich 31 fl 5 bz beträgt.

 

Ab 1709 war Johann Georg *Müller der Beständer der Mörlheimer Mühle. In den Briefprotokollen von Landau ist am 7.2.1709 ver­merkt: „Nachdeme Joh. Georg Müller der Müller zu Morleheim herrschftl: Territory sich mit seinem Ehweib Anna Barbara geb. Ehr­liy angemeldet, umb das von seinem Bruder Jost Müllern an Baptiste Beghne (?; = Schultheiß von Mörlheim) verkaufte Mühlwesen jure retract. (Anm.: Retraktion = Aufhebung eines Rechtsakts)... zu erlösen ...“. In dieser Urkunde wird auf den Kaufvertrag zwischen Johann Jost *Müller und den Schultheiß Beghne vom 7.1.1709 verwiesen, der inzwischen auf Anordnung der Regierung auf Joh. Ge­org Müller umgeschrieben und diesem der Betrieb der Mühle erlaubt wird 717.

 

Am 19.2.1712 ++++prüfen:: in den Briefprotokollen befindet sich unter diesem Datum kein Kaufvertrag++++ kauften die Eheleute Johann Ludwig *Trapp und Anna Maria NN. die Mörlheimer Mühle von Johann Georg *Müller 718.

 

Am 8.3.1715 wird der erneute Verkauf der Mühle beurkundet: „Johann Ludwig Trapp B. (Anm.: = Bürger) und …. und Anna Maria seine eheliche Hausfrau verkaufen an Jacob *Fath B. (Anm.: = Bürger) und Webern zu Queichheim et uxorem Mar. Margar. ihre zu Merlen­heim dißeits der Bach gelegene und von Georg Müller ehmals erkaufte Maahlmühle gleichwie sie solche von ermeltem Mül­ler mit Ihnen Rechten und … an sich bracht haben dergestalten daß Ihme dißfalß alsbaldt der Kaufbrief über solche Mühle und …. so … mit verkauft sind de ao 1712 den 29ten febr. … und erkauft die Mühle alß sein Eigenthumb … in Besitz nehmen. Jährlich aber sind biß zu anfang d. Zalung des Kaufgeldts den Verkäufern 25 Maltr. quartalsweiß entrichten in anno 1717.“ Der Kaufpreis betrug 1400 fl, die in Raten von je 200 fl zahlbar waren 719.

 

1716 beschuldigte man den Schaffner des Mörlheimer Klosterhofs, Ernst Wilhelm Bretzigheimer, der gleichzeitig Müller der Mahl­mühle in Mörlheim war, er habe widerrechtlich 100 Wagenladungen großer, behauener Steine von Mörlheim nach der Mühle schaf­fen lassen, darunter auch Steine von der „sehr kunstvollen Brücke“ über die Queich, die der französische Marschall Turenne im letz­ten Krieg hatte zerstören lassen 720.

 

Ernst Wilhelm *Bretzigheimer war von etwa 1710 bis mindestens 1743 Pfleger in Mörlheim; er war der Schwiegersohn des Franzo­sen Beccue, der sich um 1700 bei der Rekatholisierung Mörlheims hervortat 721. Bretzigheimer baute auch die Mörlheimer Mühle wieder auf 722 und übernahm den Erbbestand der Mühle beim Hof Mörlheim 723; die Mühle war auch 1737 Bannmühle 724.

 

Der Verlauf der durch die Franzosen ab 1743 errichteten Befestigungen mit ihren Wassergräben und Erdwällen, die „Queichlinien“ genannt 725, wies der Mörlheimer Mühle eine besondere Bedeutung zu. Wenige Meter oberhalb der Mühle entstand eine große Schleuse, durch die das Queichwasser gestaut und damit das Wiesental bei Queichheim zum Schutz der französischen Festung Land­au überschwemmt werden konnte. Durch andere Staueinrichtungen bei der Mörlheimer Mühle wurde von hier aus ein Teil des Was­sers der Queich in das schmälere Tal östlich von Mörlheim über Offenbach und Bellheim zum Rhein geleitet. Hier verläuft der Brühl­graben in einem engeren Tal, das rascher und wirkungsvoller als das immer breiter werdende Queichtal überflutet werden konnte 726.

 

Im Mühlenverzeichnis des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 ist die Mühle wie folgt beschrieben: „Daselbsten auf der Queich in dem Mörlheimer Bann befindet sich ein Mahl Mühl mit 3 Waßer Räder, durch welche 3 Mahl und 1 Schehlgang wechselweis getrie­ben werden, solche ist ein Erbbestand von churfürstlicher Administration, so des verstor­benen Hrn. Pfleger *Grauen Frau Wittib als Erbbeständerin besitzt, gibt jährlich dafür einschließlich deren darzu gehörigen Wiesen, Äcker und kleinen Garthen in die Admini­strations Schaffnerey Mörlheim 25 Malter Korn Erbmühlen Pfacht; außer der Schatzung aber ahn churfürstl: Hofcamer keinen Waßer Fall Zinß.“ 727

 

1804 wurde die Mühle im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung veräußert; hierbei erwarb der Mörlheimer Bürgermei­ster Georg Schantz einen beträchtlichen Teil des ehemaligen Eußerthaler Klosterbesitzes und dazu auch die Mörlheimer Mühle. Von diesem ging die Mühle 1830 durch Vererbung auf den Schwiegersohn Gustav Achilles Schönberger über. Im Grundsteuerkataster ist auch festgelegt, daß Schönberger gemeinsam mit seinem benachbarten Queichheimer Mühlenbesitzer gehalten ist, die beiden Wehre gleich oberhalb der Mühlen so in Ordnung zu halten, daß sie im Kriegsfalle zur Überflutung des Queichheimer Wiesentales einge­setzt werden können 728.

 

Am 7.6.1830 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises der Verkauf der Mörlheimer Mühle, einer Mahl- und Oelmühle nebst Hanfrei­be annonciert: „Die Familie Schanz von Mörl­heim ist gesonnen, die ihr zugehörige, äußerst schön gelegene und stark besuchte Müh­le, an der Queich, ein Stunde von Landau, zu verkaufen. Dieses schöne und einträgliche Eigenthum besteht aus einem zweistöckigen Wohnhause, in welchem 10 Stuben und ein großer Speicher, aus einem Backhause mit Backstube, Holzplatz, 2 Stuben und Speicher großer Hof, Scheuer, Pferde- und Kuhställe, 10 Schweinställe. Das Mühlwerk hat drei Mahl- und 1 Schälgang, eine Oelmühle, wie­der Stuben und Speicher. Eine geräumige Hanfreibe. Alles Mühlwerk ist im besten Stande …. Die Mühle hat beständig hinreichend Wasser.“ 729.

 

Am 18.11.1836 annonciert der Müller auf der Mörlheimer Mühle, G. Schönberger [Anm. Gustav *Schönberger] eine neue Einrich­tung auf der Mühle zum Mahlen von Spelzkernen „nach englisch-amerikanischer Art“, sowie den Verkauf verschiedener Mehl­sorten 730.

 

Die Familie Schantz/Schönberger ließ die Mörlheimer Mühle bereits vor 1839 nach amerikanischen Plänen zur modernsten Mühle der Pfalz umbauen 731. Im Land­auer Eilboten vom 3.12.1836 befindet sich folgende Annonce zur Mörlheimer Mühle: „Auf der Mörl­heimer Mühle kann das gan­ze Jahr hindurch auf einem neu eingerichteten Reibbette, Hanf gerieben werden“ 732.

 

Kurz vor dem Tode des Mörlheimer Bürgermeisters Gustav Schönberger ging die Mörlheimer Mühle um das Jahr 1857 in den Besitz des Schwiegersohns Joseph Anton Wagner aus Offenbach über 733. Wagner führte schon zu Lebzeiten des Schwiegervaters Schönber­ger die Mühle 734. Daraus erklärt sich die Annonce im „Eilboten Landau“ vom 17.4.1850. Dort annonciert der Müller Joseph Anton Wagner von der Mörlheimer Mühle den Verkauf von Wiesenheu und Wiesenklee 735. Anton Wagner, Müller auf der Mörlheimer Mühle wird auch 16.2.1856 im Eilboten Landau genannt im Zusammenhang mit dem von ihm getätigten Verkauf eines Schweines, mit dem damals erstaunlichen Gewicht vom 670 Pfund, welches daraufhin von Käufern, drei Metzgern aus Landau öffentlich ausgestellt wurde 736.

 

1860 wurde berichtet, daß die Mühle nun über vier Mahlgänge und einen Schälgang verfügt. Sie verfügte ferner über eine Ölmühle mit vier Stempeln und zwei Pressen. Getrieben wurde sie von vier unterschlächtigen Wasserrädern. Warum die Familie Wagner die Mühle nicht weiter führte, ist nicht bekannt. 1879 sind Jakob Diller und Carl Werner Besitzer der „Mörlheimer Großmühle“. Am 26.7.1884 brannte die Mörlheimer Mühle samt Wohnung völlig ab. Die gegenüberliegende Queichheimer Mühle konnte durch Feuer­wehreinsatz jedoch gerettet werden. Eigentümer der Mörlheimer Mühle war Adam Scherrer, der die Mühle größer und moderner wie­der aufbauen ließ. Um das Jahr 1900 übernahm die Familie Beyer die Mühle. Um die Jahrhundertwende zum 20. Jh. kaufte ein Kon­sortium von Landau sowohl die Mörlheimer wie auch die gegenüberliegende Queichheimer Mühle. Nachdem die Queichheimer Mühle, auf der vorübergehend Glaswaren produziert worden waren, 1903 in Konkurs geriet, kamen beide Mühlen und das Gelände zunächst in den Besitz des Bauunternehmers Faselt aus Penzig/Schleswig, dann eines Herrn Hitschler aus Landau 737.

 

Ende 1904 kaufte der katholische Priester Jakob Friedrich Bussereau die Glasfabrik auf dem gegenüberliegenden Ufer der Queich [Anm. d. Verf.: auf dem Gelände der früheren Queichheimer Mühle] und erwarb nur 14 Tage später, in Januar 1905 auch die Mörl­heimer Mühle. Er richtete dort St. Paulusstift für Behinderte ein. Mühle und zugehöriger landwirtschaftlicher Grundbesitz sollten die Ernäh­rung der Bewohner sicherstelle und zugleich Arbeitsplätze für die Behinderten bieten 738.

 

Die Mühle wurde 1955/56 stillgelegt 739.

 

Karte:

- Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, a.a.O., S. 321, Nachzeichnung einer Karte von 1770 und Karte von 1847

Karte:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 175 „Item Hirschen Mühl Erbbestandt Extract betr.“ 1718-1774 mit Karte, darin die Kleinmörlheimer Mühle, „die Hirschemühl genannt“ (Nr. 13) und die Großmörlheimer Mühle (Nr. 14).

- LA Speyer Best. W1 Nr. 237/1: „Plan der Gegend Merlheim und dessen Mühl, woraus man die Lage der GränzScheide zwischen Franckreich und ChurPfalz … ersehen kann“, 1772

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1727: Queichbach von Mörlheim bis Westheim, darin Einzeichnung von stilisierten Mühlen und Häuschen, 1759

- LA Speyer Best. W1 Nr. 9512: Gemarkung Mörlheim, darin u.a. Wasserläufe und Mühle, 1739

 

 

Literatur/Urkunden:

- Ehmer, Egon: Die alte Mörlheimer Mühle; in: 1200 Jahre Mörlheim / [Hrsg.: Kulturkreis Mörlheim. Red.: Egon Ehmer]. Land­au-Mörlheim, 2000, S. 318-325

- LA Speyer Best. A 13 Nr. 893: Bestandsverleihung der Mühle zu Mörlheim an Bartholomäus Beck, 1602

 

 

- Grossmühle:

1786 werden urkundlich „zwo Mahlmühlen“ ¼ Stunde vom Dorf entfernt 740. 1828 wird die „Mörlheimer Mühle“erwähnt; 1836 „die bei den Probsteimühlen“; 1886 und 1916 als „Großmühle“ bezeichnet, dann nicht mehr genannt741.

 

Literatur/Urkunden:

- Ehmer, Egon; Die alte Mörlheimer Mühle; in: 1200 Jahre Mörlheim / [Hrsg.: Kulturkreis Mörlheim. Red.: Egon Ehmer]. Land­au-Mörlheim, 2000, S. 318-325

 

 

- Hirschmühle, Hirsenmühle:

s. Queichheim

 

 

 

 

 

Mörsbach:

Stadtteil von Zweibrücken; nördlich von Zweibrücken am Bundenbach gelegen; war pfalz-zweibrückisch; auch als 'Morsbach' be­zeichnet 742.

 

Unter den Dörfern der Herrschaft Bundenbach, die 1441 Johann von Steinkallenfels als Erben der Slump von Bundenbach vom Her­zog Stephan von Zweibrücken als Lehen übertragen wurden, wird auch zum ersten Mal Mörsbach genannt („Mörschbach“). Der Ort teilt das Schicksal dieser Herrschaft, deren Landeshoheit von Pfalz-Zweibrücken beansprucht wurde, bis die Herren von Cathcart 1777 den lang andauernden Streit beilegten. Von nun an gehörte Mörsbach zum pfalz-zweibrückischen Amt Homburg. Zu Beginn des 18. Jh. wurde der Ort im Zuge der Wiederbesiedlung vom Tal auf die Höhe verlegt 743.

 

Mörsbach war in den Kriegen des 17. Jh fast ganz ausgestorben, die neu zuziehenden Schweizer Siedler waren reformiert und wurden anfangs vom Pfarrer zu Rieschweiler als Verweser der lange unbesetzten Pfarrei Contwig bedient, daher man die ersten Mörsbacher Eintragungen im ref. KB Rieschweiler suchen muß. Nachdem ab 1698 die Pfarrei Lambsborn wiederbesetzt war, welche seit dem Untergang der Pfarrei Wiesbach diese mitzuführen hatte, würde Mörsbach und Käshofen, soweit die Einwohner Pfalz-Zweibrückische Untertanen und damit reformiert waren, von Lambsborn aus versehen und wurden auch in Wiesbach an der Kirche begraben. Im Vertrag von 1762 zwischen Pfalz-Zweibrücken und den Baronen von Catcart zu Carbiston wurden die letzten Buntenbacher Untertanen in Käshofen ausgetauscht. Sie behielten zwar ihre luth. Konfession, wurden aber von jetzt ab von der luth. Pfarrei Waldmohr betreut 744.

 

Mühlen:

- Mörsbacher Mahlmühle:

heute Anwesen Schultheiß/Agne (1988), Talstraße 117; die Mühle war keine Bannmühle; in der Genehmigungsurkunde durch Her­zog Johann I. von Pfalz-Zweibrücken vom 27.11.1573 wird „Unseres lieben Angehörigen [Anm.: = Untertan] Hanßen Dölges Sohn zu Groß Bonttenbach“. Er hatte die Mühle zu seinem eigenen Gebrauch errichtet und hatte der Kellerei Kirkel als Pacht 2 Ma Korn, 1 Ma Heber und 1fl zu zahlen 745. 1635 ging die Mühle unter. Am 30.11.1689 bewarb sich Johann Ferdinand Böhm um den öden Müh­lenplatz, konnte aber den Wiederaufbau nicht bewerkstelligen. Am 28.11.1692 wurde mit Christian Moehner aus Döbeln/Sachsen, jetzt zu Großbundenbach sich aufhaltend, ein neuer Vertrag geschlossen, aber auch Moehner scheiterte. Am 17.3.1703 kaufte Johann Fried­rich *Neumüller, Müller zu Niederhausen, den öden Mühlenplatz auf; ob er mehr Glück als sein Vorgänger hatte, ist nicht bekannt. Erst mit Johann Nickel d.Ä. *Stephan († 30.8.1736), mit dem am 14.10.1712 der Erbbestandsvertrag bezüglich der Mörsbacher Müh­le geschlossen wurde, begann ein wirklicher Neuanfang 746.

 

Zu Beginn des 18. Jh. wurde der Ort im Zuge der Wiederbesiedlung vom Tal auf die Höhe verlegt 747, während der ursprüngliche Ort und die Mühle am Bundenbach lagen.

 

Um 1718 war Nickel *Veß/Feß der Müller zu Mörsbach 748.

 

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Morsbacher Müller“ den ihm erteilten „Con­firmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 749. Es handelt sich bei dem Müller um Johann Nickel *Stephan d.Ä. († 30.8.1736). Auf diesen folgt der Sohn Johann Nickel (2) *Stephan († 9.10.1743), dem wiederum der Sohn Johann Nickel (3) *Stephan nachfolgt 750.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird die Mahlmühle zu Mörsbach zusammengefaßt wie folgt be­schrieben: “Das Bächlein so dieße Mühl treibet, kommt zum Theil aus der Aue nahebei dem Dorf Mörsbach und z.T. aus dem Bun­tenbacher Tal kommt. Liegt ohngefähr eine starke halbe Stunde von der Entfernung zur Oberau­erbacher- und eine Stunde von der Wiesbacher Mühle, zwischen welchen beyden noch die Buntenbacher Stamper Mühl lieget. Ist in ziemlichen Stand hat ein ober­schlächtiges Wasserrad, welches einen Mahlgang, wo im Trillis ein Schehlgang angehänget ist, treibet. Kann bey großem Waßer be­ständig gehen, muß hingegen bey Eyß zu Zeiten 8 Tage still halten und bey kleinem [Wasser] in einem Behälter etwann 3 Stund das Waßer Claußen um wiederum eine [Stunde] mahlen zu können …. Für etwann 25 Jahren hat der der­mahlige Beständer das … Lau­tenbacher Bächlein herüber geleitet …. Als Pacht wird entrichtet 2 Ma. Korn, 1 a Hafer, 6 Kappen und 1 fl in Geld; wegen der Zulei­tung des Buntenbacher Bächleins ist noch 1 Ma Korn jährlich an die Frau von Catgart zu liefern …. Das Dorf Mörsbach ist nicht ge­bannet und bestehet aus 27 Haushaltungen. ... Der letzte Erbbeständer, vor einem Jahr gestorben, war Ni­ckel *Stephan und hat dessen Wittib die Mühle [,] legitimiert sich mit einem Erbbestand vom 14ten Octobris 1712 und Confirmations-Schein vom 12ten July 1724 [,] desgleichen 15ten April 1738 und soll der Erbbestand alle 20 Jahr erneuert werden ….“ 751

 

Mithin war 1745 die erbrechtliche Regelung nach dem Tod des Johann Nickel (2) Stephan noch nicht erfolgt und noch kein Übergang des Erbbestands von der pfalz-zweibrückischen Verwaltung auf Johann Nickel (3) *Stephan vorgenommen worden.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Mörspacher Mühl [hat] 1 Waßerrad, welches einen Mahl und im Trilles laufend Scheelgang treibt; [zahlt an Pacht] 2 fl 9 bz., 2 Mltr Korn, 1 Mltr Habern; das Dorf Mörspach aus 27 famil: bestehend ist nicht gebannt, jedoch allhier wann sie befördert werden könn.“ 752

 

Die Familie Stephan und ihre Schwiegersöhne betrieben die Mühle fast 200 Jahre lang, wie die Erbbestandsbriefe zeigen 753. Müller auf der Mühle in Mörsbach war zunächst Johann Nickel *Stephan d.Ä. († 30.8.1736 Mörsbach im Alter von 67 Jahren; er ist wohl der Vater des Mörs­bacher Müllers Nickel *Stephan († 10.7.1743).

 

1805 ist die Mühle im Besitz von Jacques Gachot, einem Franzosen. Später kam sie in den Besitz der Familie Vollmar, die auch eine Bäckerei betrieb. Um 1910 wurde die Mühle stillgelegt 754.

 

Literatur/Urkunden:

- Bonkhoff, Bernhard: „Die Mörsbacher Mühle“; in: Bonkhoff, Bernhard: Mörsbach. Ein Dorfbuch (Speyer 1988), S. 72-73

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1105/9: „Mühle zu Mörsbach, 1573-1784“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1105/10: „Mühle zu Mörsbach, 1691-1793“

 

 

 

 

 

Mörsfeld:

VG Kirchheimbolanden, LK Donnersbergkreis; das Dorf entstand als fränkische Rodungsinsel im Nahegau vermutlich im 7./8. Jh. Um 1100 raugräflich und um 1370/1381 verpfändet, erwarb 1426 Kurpfalz den Ort, seit 1429 Bestandteil des Unteramtes Erbes-Bü­desheim, Oberamt Alzey. Die kurpfälzische Herrschaft dauerte bis zur Besetzung der Pfalz durch französische Revolutionsarmeen 1792. 1797 von Frankreich annektiert, wurde Mörsfeld 1798 Gemeinde im Kanton Kirchheimbolanden. Nach einer österreichisch-bayrischen Gemeinschaftsverwaltung kam Mörsfeld 1816-1946 an Bayern 755.

 

Mühlen:

- Weißensteiner Mühle:

s. Wendelsheim

 

 

 

 

 

Mörsch:

Stadtteil von Frankenthal

 

Mühlen:

am 16.2.1488 wird in einer Lagebeschreibung eines Kaufvertrages angegeben: „hinter der alten Mühle in Mörsch“ 756.

 

 

 

 

 

Mommenheim / Rheinhessen:

VG Nierstein-Oppenheim, Lk Mainz-Bingen; das Dorf breitet sich in einer Mulde um den Weiherborn aus, der den ostwärts abflie­ßenden Flutgraben speist.

 

Die fränkische Gründung des 6./7. Jh. im Wormsgau wird 764 (766 ?) in der Schreibweise „Momenheim“ erstmals in einer Urkunde des Klosters Lorsch erwähnt, dem hier zahlreiche Schenkungen zukamen. Der 771 in einer Fuldaer Urkunde genannte Weinbergbe­sitz Karls des Großen verweist auf ein frühes Königsgut. Die „praefectura“ des Ortes hatte um 1190 Werner II. von Bolanden als wildgräfliches Lehen inne. 1276 verlehnte Philipp d. Ä. von Hohenfels das Dorf an dessen „Einwohner“. Die Ortsherrschaft war fort­an unter den Herren von Hohenfels-Reipoltskirchen ganerbenschaftlich organisiert. Im 14. Jh., waren hier Ritter von Fülleschüssel und die Schlüchtern von Scharpfenstein ansässig. Doch bald gewann Kurpfalz großen Einfluß (Zoll, Geleit, Fautei). 1746 zählten die Dal­berg, Mauchenheim gen. von Bechtoldsheim, Halberg, Wallbrunn, Greiffenclau zu Vollraths, Dienheim und Köth von Wanscheid zu den Ganerben757.

 

30jähriger Krieg und Pfälzischer Erbfolgekrieg hatten einen deutlichen Rückgang der Bevölkerung zur Folge. 1689 waren die Be­wohner ins rechtsrheinische „Gerauer Land“ geflüchtet. 1815 lebten wieder 694 Personen in Mommenheim 758.

 

Mühlen:

- Harte(n)mühle, Ölmühle:

die Hartemühle, eine Ölmühle, hatte vor dem „Unterdorf“ in der „Niederhohl“ ihren Platz 759.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. M53 Nr. 332: Baulandumlegung Gemarkung Hartenmühle, 1696-1971.

 

 

 

 

 

Monbijou:

s. Leichelbingen

 

 

 

 

 

Monsheim:

VG Monsheim, Lk Alzey-Worms; in Rheinhessen nördlich vom pfälzischen Bockenheim, an der Pfrimm gelegen. 1969 kam es zum Zusammenschluß der Gemeinden Kriegsheim und Monsheim zur neuen Gemeinde „Monsheim“.

 

Ab 1401 gehörte das Monsheimer Schloß Graf Emich von Leiningen, das Dorf selbst war kurpfälzisch. Ab 1495 gehörte der ganze Ort den Grafen von Leiningen als kurpfälzisches Lehen. Im Jahr 1714 erwarb die aus Frankreich emigrierte, calvinistische Familie Laroche, der auch das Erbes-Büdesheimer Schloß gehörte, das Gut in Monsheim. 1780 kaufte Gottlieb Carl von Gagern (1743-1825) das Schloß; seine Frau war eine geborene Laroche. Sein Sohn, Hans Christoph von Gagern (1766-1852) vertrat auf dem Wiener Kon­greß die Niederlande und die deutschen Kleinstaaten. Seine Enkel spielten eine bedeutende Rolle in der Politik des frühen 19. Jh. Während Friedrich von Gagern (1794-1848) als Kommandant der badischen Truppen gegen Heckers Freischaren bei Kandern fiel, gehörten Heinrich (1799-1880) und Max (1810-1889) als Vertreter des rechten Zentrums der Liberalen (kleindeutsch und erbkaiser­lich) der Frankfurter Nationalversammlung der Paulskirche an. Heinrich von Gagern, der bereits 1832 als Gegner des hessischen Re­gierungschefs du Thil (1777-1855) die durch die französische Revolution erworbenen Rechte im Linksrheinischen verteidigte, wird sogar zum Präsidenten des ersten deutschen Parlaments Paulskirche gewählt. 1862-1866 war Heinrich von Gagern hessischer Ge­sandter am Wiener Hof. Sein Monsheimer Schloßgut hatte er bereits verkauft 760.

 

Mühlen:

auf den neu gestalteten Grünflächen um die Kirche befindet sich ein alter Grabstein, auf dem ein Mühlrad zu erkennen ist 761.

 

Nach dem Lehensverzeichnis der Grafen von Leiningen aus 1438 (mit dem Stand von 1415) 762 besaß Johann von Ruppertsberg als leiningi­sches Lehen u.a. eine Mühle zu Monsheim 763. Ein weiterer Lehensrevers nennt im Dorf Monsheim u.a. eine halbe Mühle und eine Mühlstatt 764.

 

1537 heißt es in leiningen-westerburgischen Anweisung: „Der Müller zu Monsheim solte auf die Wage mahlen, aber dem in Kirch­heimer Gerechtigkeit wohnenden Müller ins Dorff zu mahlen Verboten seyn 765. Dort heißt es auch: „1609 Kriesheimer Müller wird wegen einem Stein bestraft“ 766. In einer weiteren Urkunde von 1688 heißt es: „Kriesheimer Müller darf nicht nach Monsheim mah­len“ 767.

 

Am 7.7.1652 wird “Valtin Laubachs Mühle in Kriegsheim“ in den Akten des kurpfälzischen Regierungsrats genannt 768. +++klären: welche Mühle+++

 

Im einem Prozeßverfahren vor dem Reichskammergericht (1731-1742) warf die Klägerin Susanna Katharina von La Roche, geb. von Jungmanns, Edle Frau von Starkenfels, Witwe des hessen-kasselschen Generalmajors Samuel von La Roche der Beklagten Grä­fin Margaretha Christiana Augusta, verw. Gräfin zu Leiningen-Westerburg, geb. Gräfin zu Daneskjöld und Laurvig, als Vormünderin ih­rer minderjährigen Söhne, eine Verletzung des Kondominiums in Monsheim vor, darunter einen widerrechtlichen Mühlenbau an der Pfrimm 769.

 

Bei Goswin Widder im „Versuch einer vollständigen geographisch-historischen Beschreibung der Kurpfalz“ heißt es 1767: „Krigs­heim [ist] ein mittelmäßiges Dorf an der Pfrimm oberhalb von Pfeddersheim [...] Die vorbei fließende Pfrimm treibet allda drei Mahlmühlen. Voriges Jahr wurden 79 Haushaltungen, 430 Seelen […] Unter diesen Feldgründen sind die Höfe des Domkapitels, des St. Martinsstiftes zu Worms, der Flersheimische jezo Rießmannische Hof samt Mühle [..]“. 770

 

In Monsheim gab es drei Mühlen, von denen keine einzige mehr in Betrieb ist 771:

- Obere Schloßmühle

- Untere Schloßmühle, später als Anhäusersche Mühle bekannt

- Rüstermühle, zwischen Monsheim und Kriegsheim gelegen

 

Weiterhin wird um 1588 die Heldenmühle genannt 772. Diese lag „in Kriegsheimer und Monsheimer Gemarckung“, und könnte des­halb eine Vorläuferin der Rüstermühle sein +++prüfen+++

 

1728 wird die Mühle zu Monsheim nahe der Kriegsheimer Mühle urkundlich genannt 773. +++prüfen: welche Mühle?+++

 

 

- Anhäuser Mühle, Untere Schloßmühle:

östlich des Schlosses gelegen

 

Die Mühle wurde 1714 erbaut; heute Sitz der Verbandsgemeinde Monsheim774 . Die Mühle wurde 1714/1715 von Wilhelm Bihn (geb. 26.1.1664, Mennonit) erbaut. Dieser schloß am 10.10.1714 mit dem Freiherrn Samuel de la Roche einen Erbbestandsvertrag über die neu zu erbauende Mühle 775.

 

1731-1742 ist u.a. die Mühle Gegenstand eines Verfahrens vor dem Reichskammergericht Wetzlar. Dort klagt Susanna Katharina von La Roche-Starkenfels, Witwe des hessen-kasselschen Generalmajors Samuel von la Roche-Starkenfels gegen Gräfin Margaretha Christiana Augusta, verw. Gräfin zu Leiningen-Westerburg, geb. Gräfin von Daneskjöld und Laurvig als Vormünderin ihrer minder­jährigen Söhne, wegen Verletzung des Kondominats in Monsheim. Die Beklage erhebt Widerklage u.a. wegen widerrechtlichem Mühlenbau an der Pfrimm 776.

 

Danach wird der Mennonit Jakob Käge als Mühlenbesitzer genannt. Er heiratet 1758 eine Tochter David Möllingers, die Veronika Möllinger (1740-1784). Käge war reich und besaß neben der Mühle auch noch großen Grundbesitz. Er hatte das Hornbacher oder Mölsheimer Kirchengut gekauft. Es erstand es 1740 von Georg Friedrich zu einem Viertel von 950 fl unbar von Nicklas Bös für 1300 fl., ein weiteres Viertel und schließlich noch die restliche Hälfte für 3150 fl 777.

 

Sein Nachfolger war Wendel Anheiser, (Mennonit, † 1766, °° mit Katharina Margarethe Neubauer). Danach folgten Daniel Georg Anheiser (geb .1766 - † 1817). Friedrich Anhäuser (geb. 1818 - † 1879; °° mit Margarete Schiffer), Karl Anhäuser (1875 - † 1930, °° mit Anna Elisabeth Decker 1880-1966), Karl Ludwig Anhäuser, geb. 1903, ledig, war geistig behindert, konnte aber noch bis zu sei­nem Tod 1954 die Schrotmühle bedienen. Nach dem Tod seiner Mutter ging das Anwesen an den Arzt Dr. Wilfried Bechtolsheimer aus Alzey über 778.

 

Photo:

- Verbandsgemeinde Monsheim (Hrsg.): Bilder einer Weinlandschaft, Kirchheimbolanden 1991, S. 9

 

 

- Dorfmühle:

im Verzeichnis der Ortschaften etc. im Großherzogtum Hessen vom September 1839 ist die Dorfmühle in Monsheim aufgeführt 779. +++prüfen, ob fehlerhaft zitiert ?+++

 

 

- Kriegsheimer Mühle:

++++klären ++++ ob identisch mit Heldenmühle oder Rüstermühle

 

In dem von Knoch erstellten Repertorium heißt es auch: „1609 Kriesheimer Müller wird wegen einem Stein bestraft“ 780. In einer weiteren Urkunde von 1688 heißt es: „Kriesheimer Müller darf nicht nach Monsheim mahlen“ 781.

 

 

- Heldenmühle:

1588 wird die Heldenmühle, gelegen „in Kriegsheimer und Monsheimer Gemarckung“ verkaufft. In dem von Knoch erstellten Repertori­um über die leiningen-westerburgischen Akten heißt es: „1588 Schafner Zu Lorsch an Gr: Philipp hat die Helden Mühl in Kriegsheimer und Monsheimer Gemarckung gelegen verkaufft, darüber ihm 200 fl für den Johansen Pfennig einbehalten worden. Beklagt sich dar­über, daß davon die Schulden bezahlt werden müssen, es könne ihm daher nicht alles eingezogen werden.“ 782.

 

In dem von Knoch erstellten Repertorium heißt es auch: „1609 Kriesheimer Müller wird wegen einem Stein bestraft“ 783. In einer weiteren Urkunde von 1688 heißt es: „Kriesheimer Müller darf nicht nach Monheim mahlen“ 784 +++prüfen: ob Heldenmühle+++

 

 

- Obere Schloßmühle:

1574 teilt Hans Martin von Wachenheim mit, daß er hinter seinem Haus in Monsheim eine Mühle und ein Wehr errichtet habe, wo­durch die Beständer der Glockenweide sich geschädigt fühlen. 1657 wird Junker Friedrich von Wachenheim, der Sohn des Otto Lud­wig von Wachenheim, Pate bei Hans Heinrichs Sohn Friedrich, Gemeinsmüller in Monsheim 785.

 

Für die Obere Mühle (erbaut im 14. Jahrhundert) folgende Pächter genannt 786:

1545 Wendel Dietz

1549 Velten Gauch von Alsenz

1555 Niclaus Weber von Miltenberg

1560 bis 1584 Martin Sersich

1598 Michael Würthwein von Hochheim

1633 Wolf Steinmetz

 

Die herrschaftliche Pacht betrug durchweg 50 Malter Korn, zusätzlich jährlich 5 Gulden Maßgeld für den Amtshof und 1 Malter Korn Grundzins für die „Collectur“ (Gemeindeeinnehmerei).

 

Weitere Pächter/Nutzer der Oberen Mühle waren 787:

- 1671 Niclos Rau (für den Betrag von 237 Gulden, wobei ihm 47 Gulden als eigener Anteil angerechnet wurde)

- Ende des 17. Jdts. Johann Peter Waltz

- 1700 Johannes Bauer

- 1711 Jacob Schrohe

- ab 1715 Geschwister Peter, Eberhard und Anna Margaretha Klein (für 1200 Gulden erworben). Sie brachten die Obere Mühle zur Blüte. So heißt es in einem Dokument: “durch treufleißge Arbeit miteinander, durch göttlich Segen und angewandte harte Arbeit, er­sparet und keinswegs ererbet, gabs viel Gewinn.“

- Die Söhne von Eberhard Klein, Balthasar und Friedrich Klein, führten den Mühlenbetrieb fort. Friedrich Klein erwarb die Neumüh­le in der Gemarkung Leiselheim und übergab sie 1779 an seinen Sohn Alexander Klein.

- Um 1780 ging die Obere Mühle an die Familie Walter und

- Unter Müllermeister Karl Gebhardt drehten sich die Mühlräder trotz Modernisierungsmaßnahmen in den späten 1960er Jahren zum letzten Mal ++++prüfen+: da Widerspruch zu Michel: Chronik von Monsheim, a.a.O., S. 124-125). +++

 

1759-1765 kommt es zu einem Prozeßverfahren vor dem RKG Weimar zwischen Friedrich Freiherr von La Roche-Starkenfels und Georg Karl I. August von Leiningen-Westerburg betr. einen Streit über das Kondominium in Monsheim sowie die Hoheit über die dortige Schloßmühle 788.

 

Weitere Pächter werden genannt 789: Weber, Philipp, erwähnt 1725 und 1731, Mennonit, Samuel Krebühl, Mennonit, geb. 1778, ge­storben 1823, verheiratet mit Anna Maria Möllinger, geb. 1783, Tochter von Martin Möllinger. In einer Mauer im Hof der Mühle ist ein Stein eingemauert mit dem Wort „Krebül“. Daniel II. Finger geb. 1800 war als Obermüller bei Samuel Krebühl beschäftigt und heiratete 1828 dessen Witwe. Er ist der Vater des hessischen Ministers Finger 790.

 

Die letzten Besitzer waren zwei Frauen: Maria Finger, ledig und Frau Elisabeth Finger, geb. Strohm. Die Mühle wurde zuletzt als Schrotmühle betrieben von einem Müller namens Kranzler 791.

 

Photo:

- Michel: Chronik von Monsheim, a.a.O., S. 126: „Obere Schloßmühle, jetzt Anwesen Wendt“ (um 1981)

 

 

- Rüstermühle, Unterste Mühle, Mühle Hedderich:

wohl identisch mit der Heldenmühle zwischen Monsheim und Kriegsheim +++prüfen+++

 

Der Name stammt von den großen Rüsterbäumen, die entlang der Pfrimm standen. Am 1.9.1413 überließen Beymond von Dalsheim und seine Frau Else, geb. von Wachenheim ihren Anteil an der Mühle niederwendig (abwärts) von dem Dorf Monsheim und im Kriegsheimer Gericht gelegen, an Ludwig Pfalzgraf bei Rhein 792.

 

1598 heißt der Besitzer Johann Weydmann, Mennonit. Dieser hatte an seiner Mühle das Wehr erhöht, wodurch ein öffentlicher Fuß­weg entstand, der bei Tag und Nacht benutzt wurde. Inzwischen war die Mühle an den Amtmann Blerer zu Gersberg, wohnhaft in Neustadt, verkauft worden. Hierauf befahl der Graf von Leiningen, daß das Wehr wieder verkleinert und in den alten Zustand versetzt werden solle. Im nächsten Jahr war der Befehl immer noch nicht ausgeführt, sodaß er wiederholt werden mußte 793.

 

1615 kaufte Philipp Friedrich von Wachenheim die unterste Mühle in Monsheim 794.

 

1615 schreibt „Gr: Ludwig [von Leiningen-Westerburg] an den Von Wachenheim soll wegen der erkauften Undermühl eine Schriftli­che Assecuration schaffen Assessor Oppenheimer Iringer auf die Von Rothweil ergangene Execution. Schaffner bei Franckenthal ver­langen den Erbpfacht- und falls bereits bey dem Monsheimer Gericht geklaget, solte sich deswegen kurtz erklären“ 795.

 

1703 ergeht durch Leiningen-Westerburg „Befehl an den Müller in der Rusten Mühl zu Änderung des Wehrs bey dem Dorff“ 796.

 

Müller auf der Kriegsheimer Rüstermühle waren Philipp Hederich (geb. Pfeddersheim 1768) und anschließend dessen Sohn Georg Hederich (1795 Kriegsheim - † 27.7.1836 Kriegsheim) 797.

 

Später wurde Christian Finger (1830-1907; Bruder des hessischen Ministers Jakob Finger) Eigentümer der Mühle. Letzter Besitzer war Hermann Finger, der Sohn des Christian Finger. Die Mühle wurde nicht mehr genutzt und zu einem Elektrizitätswerk umgebaut 798.

 

In der ehemaligen Mühle befindet sich heute das Weingut Milch. Die Mühle versorgte zuletzt die beiden Ortsteile Monsheim und Kriegsheim mit Elektrizität, bis Überlandleitungen diese Aufgabe übernahmen 799.

 

Photo:

Postkarte: Mühle Hedderich & Höbel, Verlag Reeder Jak. Kriegsheim, 1908 (Archiv Ref)

 

 

- Wiesenmühle Kriegsheim:

 

Photo:

- Verbandsgemeinde Monsheim (Hrsg.): Bilder einer Weinlandschaft, Kirchheimbolanden 1991, S. 50

 

 

 

 

 

Monzernheim / Rheinhessen:

gehörte bereits frühzeitig zum kurpfälzischen Oberamt Alzey; die Zugehörigkeit ist seit 1277 nachgewiesen 800.

 

Mühlen:

+++prüfen+++

 

 

 

 

 

Montfort, Montforterhof:

Burgruine bei Oberhausen / Appel ; VG Alsenz-Obermoschel, Lk Donnersbergkreis

 

Die Höhenburg wurde um 1240 zur Überwachung einer nahen Heerstraße von den Grafen von Veldenz erbaut, die Eberhard von Lau­tern als Lehnsmann einsetzten. Bis 1432 blieb die Burg im Besitz der Familie von Lautern, die seit 1247 den Namen „von Montfort“ führten. Im 15. Jahrhundert betätigten sich die Bewohner der Ganerbenburg zeitweise als Raubritter. Im Jahre 1456 eroberten die Truppen des Mainzer Erzbischofs Diether von Mainz und des Kurfürsten Friedrich I. von der Pfalz die Burganlage und zerstörten sie. 1480 erhielt Simon Boos von Waldeck die Burg als Erblehen, mit der Erlaubnis diese wieder aufzubauen. Die Familie der Boos von Waldeck, von der gleichnamigen Burg Waldeck im Hunsrück, war bereits seit Ende des 14. Jahrhunderts Mitgemeiner der Burg Montfort. Obwohl es zwar einige Anzeichen für einen Wiederaufbau einer der Wohntürme gibt, blieb Montfort über viele Jahr­hunderte als Ruine bestehen. Die Ruine war lange Jahre auf vier private Waldbesitzer und Anlieger aufgeteilt. Nach bestimmten si­cherheitstechnischen Auflagen der Aufsichtsbehörde übernahm der Landkreis Bad Kreuznach im Jahr 1969 die Ruine, ließ sie si­chern und renovieren. Die heutige Burganlage zeigt, dank umfangreicher Sanierungsarbeiten, im Wesentlichen den Zustand nach der Zer­störung und vermittelt ein anschauliches Bild einer mittelalterlichen Burg, deren Bild in späteren Zeiten nicht durch Modernisie­rungen oder Verstärkungsbauten verändert wurde. Von der Ruine stehen noch Mauerreste der Vorburg, des Zwingers, des Torhauses Vor­burg, sowie das Tor der Oberburg, der Bering, der Rumpf des Bergfrieds (begehbar), die beiden Wohntürme bis in Höhe des drit­ten Stockwerkes, die Grundmauern des Brunnenhauses, der Kemenaten und der Stallungen.

 

Literatur/Urkunden:

- Thon, Alexander: ...umb sunderlichen frieden, fromen und notz des landes. Belagerung und Untergang pfälzisch-elsässischer Bur­gen im Mittelalter. In: Olaf Wagner, Heiko Laß (Hrsg.): ... wurfen hin in steine / grôze und niht kleine ... Belagerungen und Belage­rungsanlagen im Mittelalter. Beihefte zur Mediaevistik, Nr. 7. Frankfurt am Main u.a. 2006, S. 241-268, hier S. 81-88.

- Thon, Alexander (Hrsg.): Wie Schwalbennester an den Felsen geklebt. Burgen in der Nordpfalz. 1. Aufl. Schnell + Steiner, Regens­burg 2005, S. 100–105

- Gassen: Romanik, a.a.O., S. 143 ff

- Lehmann, Johann Georg: Urkundliche Geschichte der Burgen und Bergschlösser in dem ehemaligen Nahegaue, 4. Band (u.a. zu Montfort), Kaiserslautern 1913

 

 

Mühle:

Schinderhannes wurde u.a. angeklagt wegen eines bewaffneten Bandendiebstahls begangen bei dem Bauer Schowalter, Pächter des Montforter Hofes Ende des Monats Floreal des Jahres 10 (April 1802) 801.

 

- Burgmühle:

direkt in der Burg gelegen; sie wurde mangels eines Gewässers auf der Grund der Berglage mit Hilfe eines Göpelwerks durch Zug­tiere angetrieben 802.

 

In einem Prozeßverfahren vor dem Reichskammergericht 1618-1633 der Gemeinde Fürfeld ./. Johann Philipp Boos von Waldeck auf Burg Montfort betr. unangemessene Frondienstpflicht verweist der Beklagte von Waldeck auf 1593 durch die Gemeinde Fürfeld dem verstorbenen Anton Boos von Waldeck geleistete Holzfuhren zur Mahlmühle außerhalb des Schlosses Montfort hin 803.

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 99

 

 

- Alte Mahlmühle am Montforterhof:

am Fuß des Burgbergs lag eine Wassermühle, die vom aufgestauten Reitersbach angetrieben wurde. Sie wurde wahrscheinlich bei der Belagerung der Burg 1456 zerstört 804.

 

Ihre Lage ist in der Grenzbeschreibung von Hallgarten vom August 1773 genau festgelegt. Dort heißt es: „ .. Die Grenze läuft am Reutersbach … bis auf den oben am Eck der Weiherwies … Weiters auf Nr. 51 einen Läufer so in gerader Linie zwischen 50 und 52 unterhalb der alten Mühle ….“ 805.

 

Am 29.3.1440 bestätigt Johann Hubenriß von Odenbach, daß er vom Erzbischof von Trier als Mannlehen erhalten habe u.a. eine Wiese unter der Burg Montfort, eine Wiese daselbst vor der Mühle …. 806.

 

Die Mahlmühle außerhalb des Schlosses wird in einem Rechtsstreit vor dem Reichskammergericht Speyer 1618-1633 erwähnt, der zwischen Bürgermeister und Gemeinde Fürfeld einerseits und Johann Philipp Boos von Waldeck, wohnhaft auf Schloß Montfort, ge­führt wurde und unangemessene Frondienstpflicht zu Gegenstand hatte. Die Einwohner klagen gegen ihre erweiterte Inanspruchnah­me für solche Frohndienstfahrten, während der beklagte Boos von Waldeck sich auf Frohndienstfahrten beruft, welche die Bürger von Fürfeld 1593 dem verstorbenen Anton Boos von Waldeck für Holzfuhren zur Mahlmühle außerhalb des Schlosses geleistet haben 807.

 

 

- Unterste Mühle:

ihre Lage ist in der Grenzbeschreibung von Hallgarten vom August 1773 genau festgelegt. Dort heißt es: „ .. Die Grenze läuft am Reutersbach … bis auf den oben am Eck der Weiherwies … Ferner über die Bach in gerader Linie auf den alten Winkelstein Nr. 52 zwischen der Untersten Mühl und Blickenwiese rechts der Reutersbach stehend ...“ 808.

 

Diese Mühle wurde erst nach der Zerstörung der Burg und der alten Mühle erbaut. Auch diese Mühle wurde durch den aufgestauten Reitersbach getrieben. Der Damm der Hofmühle ist heute noch deutlich zu erkennen und auch die Gemarkung „Mühläcker“ deutet auf ihre Lage. Wann diese Mühle unterging ist nicht überliefert. Noch im 18. Jh. war sie bewohnt. Nach dem katholischen Kirchen­buch von Obermoschel wohnten in der Montforter Mühle 1720 der Kuhhirt Johann Adam Implon, 1734 Johann Sauer mit 5 Kindern 809.

 

 

 

 

 

Moosalbe:

auch Sumpfalb; 1369 als Muschalbe 810, 1418 als Mossalbe und Mosalbe bezeichnet 811.

 

Im Denombrement der Herrschaft Landstuhl von 1681 wird die Moosalbe als „Mutterbach“ bezeichnet 812.

 

Die Moosalb entspringt im Herzen des Pfälzerwaldes westlich der Hauptwasserscheide in etwa 450m Höhe. Östlich ihrer Quelle liegt der zur Gemeinde Trippstadt gehörende Ortsteil Johanniskreuz. Zunächst fließt die Moosalb ungefähr nach Westen, dann nach Süden. Nach knapp 26 km Lauf mündet sie bei Waldfischbach-Burgalben in den Schwarzbach. Der stärkste Zufluss der Moosalb ist der 12 km lange Aschbach, der – wie die Moosalb aus dem Pfälzerwald kommend – beim Bahnhof Karlstal von rechts her einmündet. Bei Steinalben mündet ebenfalls von rechts her der Queidersbach, der seinen Ursprung allerdings auf der Sickinger Höhe hat 813.

 

 

 

 

 

Morbach:

heute Ortsteil von Niederkirchen nördlich von Kaiserslautern; Lk Kaiserslautern, VB Otterberg, 15 km nördlich von Kaiserslautern; am Odenbach gelegen; 1969 wurde das Dorf Niederkirchen vergrößert durch Eingemeindung der Dörfer Heimkirchen, Morbach und Wörsbach; weiterhin gehören auch mehrere kleine umliegende Gehöfte zu Niederkirchen, wie der Holbornerhof, der Bügenmühler­hof und die Rauschermühle.

 

Mühlen:

- Rauschermühle:

s. Wörsbach

 

im Odenbachtal gelegen 814; die Mühle liegt südlich von Niederkirchen in Richtung auf Wörsbach, kurz vor der Kreuzung zwischen der L 382 (die weiter in Richtung Schallodenbach verläuft) und der K28. Die Mühle gehörte nicht zum Dorf Morbach sondern zum Dorf Wörsbach.

 

 

- mittelste Sägemühle:

am Morbach gelegen; diese wird in einer Urkunde vom 17.9.1548 erwähnt. In dieser regelt Pfalzgraf Friedrich II. die Apanage seines Neffen Ottheinrich. Diesen steht u.a. das Fischrecht am Mohr-Bach zu von der mittelsten Sägmühle bis in den Glan bei Bettenhausen 815.

 

 

 

 

 

Morlautern:

Stadtteil von Kaiserslautern, 1,5 km nördlich der Innenstadt gelegen; war kurpfälzisch und gehörte zum sog. Büttelamt im Oberamt Lautern; 1592 hatte das Dorf ca. 65 Einwohner; 1611 waren es ca. 60 Einwohner; ein Müller oder eine Mühle sind in den überliefer­ten Einwohnerlisten nicht aufgeführt 816; 1656 werden in der Schatzung insge­samt 2 Familien mit etwa 10 Einwohnern erwähnt, dar­unter der Galappmüller Johannes Klein 817.

 

Mühlen:

in Morlautern bestand schon früh eine Mühle. 1299 lesen wir von einer via molendini iuxta Morlautern 818 und 1432/62 von einem Acker „an der mulhalden“ 819. Diese stand an der Stelle der Galappmühle und gehörte den Prämonstratensern in Kaisers­lautern 820.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird in Morlautern genannt der Handelsmüller Peter Scheuermann 821.+++klären: welche Mühle+++

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 139/1: Reichswaldkarte (enthält u.a. Morlautern) von 1785 gezeichnet von Josef Etienne 822; abgedruckt bei Christmann/Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., S. 715 (ohne Quellenangabe).

 

 

- Dammühle:

s. Bordmühle auf dem Kaiserswoog (bzw. bei der Kaisersmühle), Kaiserswoog-Dammühle bei Kaiserslautern

 

 

- Galappmühle,Gallappmühle; Gallathmühle:

in nächster Umgebung von Kaiserslautern gelegen, an der Eselsbach, die sich unterhalb der Kaisersmühle in die Lauter ergießt. Die Mahl- und Bordmühlen gehören der Kurfürstlichen Hofkammer 823; 1590 urkundlich erwähnt: „garten am Galapff“ 824; 1592 „Theiß Müller vffm Gallap“ 825; 1604 „wog der Gallapf genant“ 826. Am 27.3.1654 ist der Müller von der Galappmühle Hanß *Klein (s. Jo­hannes *Klein) Pate in Enkenbach bei der Taufe der Anna Maria Lisabeth Henn 827. 1656 wird in der Schatzung der Galappmüller Jo­hannes *Klein erwähnt 828. Dieser Johann (Hanß) Klein ist der Erbe des Theyß Zimmermann, und erhielt 1659 einen Erbbestandsbrief über die Gallapp­mühle 829.

 

Der Flurname Gân-lappe: mhd. jân/gân „gerade Schnittreihe bei Gras oder Getreide“ + mhd. Lappe „Streifen, Stück“, volksetymolo­gisch an mhd. Galle „nasse Stelle“ angelehnt 830. Nach aA leitet sich der Name ab von „Galläpfel“ (Wucherungen an Eichenblättern); diese ergeben zerstampft eine gerbsäurehaltige Masse, die u.a. zum Färben von Leder und Wolle verwendet wurde 831.

 

Nach Zink 832 bestand an der Stelle der Siedlung zunächst ein den Prämonstratensern zu Kai­serslautern gehörender Woog. Und daran entstand eine Galläpfelstampfe, der 1590 genannte „Gallapff“, die dem 30jährigen Krieg zum Opfer fiel. Im 17. Jh. wurde dafür eine Erbbestandsmühle erbaut 833 und die den Prämonstratensern gehörende Mühle, an deren Stelle später die Galappmühle errichtet wur­de 834.

 

Am 15.9.1452 heißt es in einer Urkunde: Pfalzgraf Friedrich I. Verleiht Kune Eckebrecht von Dürkheim das Burglehen zu Lautern, das vormals sein verstorbener Bruder Alheim Eckebrecht von Dürkheim von der Kurpfalz getragen hat, bestehend aus 10 Pfund Hel­ler Geld und einem Landstück im Hagelgrund, das „In Galapp“ heißt und zwischen dem Kaiserswoog und der Morlauterer Mühle liegt 835.

 

Christmann führt weiterhin aus: „Noch heute besteht der Name Galappmühle, obwohl sie im 30jährigen Krieg zerstört wurde und im 17. Jh. als Sägmühle wiedererstand“ 836.

 

Johann Goswin Widder schreibt in seiner Beschreibung der Kurpfalz von 1788: „Die Galappmühle an der Eselsbach, die sich unter­halb der Kaisersmühle [Anm.: bei Kaiserslautern] in die Lauter ergießt. Die Mahl- und Bordmühlen gehören der Kurfürstlichen Hof­kammer, die Güter aber dem Stift“ 837.

 

Johannes *Klein wird bereits 1655 als Galappmüller bezeichnet. Er nimmt als „Huber“ auf dem Gerichtstag des Alsenborner Gerichts vom 2.5.1655 teil: „Johannes Klein, Galappmüller“ 838. Dieser Johannes (Hans) *Klein († 1680), Erbe des Theys Zimmermann, er­hielt 1659 einen Erbbestandsbrief über die Galappmühle, ist am 1.1.1663 Pate bei der Taufe des Hanß Heinrich Faulhaber in Otter­bach 839. Sein Nachfolger ist der Müllerssohn Hans Conrad *Lettenbauer jun. 840. 1656 wird in der Schatzung der Galappmüller in Morlau­tern Johannes *Klein erwähnt 841. Der Müller „in der Gallabmühl, Hanß Klein“ ist am 27.3.1654 in Enkenbach als Pate bei der Taufe von Johannes Henn erwähnt 842. Am 27.3.1654 ist der Müller von der Galappmühle Hanß *Klein Pate in Enkenbach bei der Taufe der Anna Maria Lisabeth Henn 843. 1656 wird in der Schatzung der Galappmüller Johannes *Klein erwähnt 844.

 

Ab 29.11.1677 ist Hans Conrad *Lettenbauer jun. der Nachfolger von Johann Klein und Dorothea NN. 845. Noch um 1705 war Let­tenbauer der Müller auf der Gallappmühle bei Kaiserslautern (auf Morlauterer Gemarkung gelegen); seine Tochter NN. Lettenbauer war mit Jo­hann Philipp *Aumer verheiratet, dem Müller auf der Salingsmühle in Kaiserslautern 846.

 

Am 18.1.1711 ist als Patin im reformierten Kirchenbuch von Otterberg vermerkt die „Catharina Müllerin von der Gallappmühl“ 847.

 

Am 20.10.1715 ist im reformierten Kirchenbuch Otterberg als Patin eingetragen die „Anna Sybilla Haasin von Otterbach ex Galapp­müllerin“ 848.

 

Am 1.12.1721 ist als Pate im deutsch-reformierten Kirchenbuch Otterberg eingetragen „Theodor *Lettenbauer von der Gallapmühle“ 849.

 

Um 1731 war Franz *Schmied der „Gallathmüller“ 850.

 

1733, 1738 und auch 1743 wird Peter Pfaff der Müller und Erbbeständer auf der Galappmühle in Morlautern erwähnt 851. Am 31.8.1733 war Maria Catharina Schmied „des Johann Peter Pfaff von der Gallabmühle Hausfrau“ als Patin in der deutsch-reformier­ten Kirche in Otterberg 852. °° Maria Sybilla NN (wohl Lettenbauer +++klären+++); diese war am 10.2.1743 in der deutsch-reformiert­en Kirche in Otterberg Patin bei der Taufe der Maria Magdalena Simgen aus Morlautern (Tochter des Johann Henrich Sim­gen und der Anna Barbara Lettebauer) 853 zusammen mit der weiteren Patin „Magdalena Louisa, des Theobald Lettenbauer von Gal­lappenmühle Hausfrau, des Kindes Stiefgroßmutter“ 854. Johann Peter Pfaff hat die Gallappmühle wohl von seinem Schwiegervater Theo­bald Let­tenbauer übernommen +++klären+++

 

Am 13.11.1765 sind Paten in Otterberg der „Johann Adam *Scherer, Müller von der Gallapmühle und Anna Margaretha seine Ehe­frau“ 855.

 

Am 3.3.1792 ist als Pate in Otterberg erwähnt: „Peter *Koch von der Galappmühle und Margareth uxor“ 856.

 

Am 1.8.1852 erscheint in der „Neue Speyerer Zeitung“ folgende Anzeige: „Montag, den 9. August laufenden Jahres …., läßt Herr Franz Heinrich Görg, Müller auf der Galappmühle versteigern 857.

 

Im „Wochenblatt für den Königlich-Bayerischen Gerichtsbezirk Zweibrücken“ Nr. 36 vom 25.3.1853 heißt es: „Verpachtung einer Mühle. Mittwoch den 6. April laufenden Jahres …. auf der unten bemerkten Mühle, läßt H. Franz Görg, Müller und Handelsmann von Kaiserslautern, die ihm zugehörigen Mühle, „Galappmühle“ genannt, bei Kaiserslautern gelegen, bestehend in: 2 Mahlgängen, 1 Schälgang, Oelmühle mit zwei paar Steinen und zwei doppelten Pressen, Schneitmühle …. verpachten“ 858.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird auf der Galappmühle genannt der Handelsmüller Johann Philipp Christian Simbgen 859.

 

Die heute noch bestehenden Teile des Anwesens wurde 1890 von der Familie Ohliger übernommen und im Laufe des 20. Jh. moder­nisiert 860.

 

Literatur/Urkunden:

- Dolch, Martin: Die rätselhafte Galappmühle im Hagelgrund: gab es hier eine Galläpfelstampfe zur Tintenherstellung?; in Jahrbuch zur Geschichte von Stadt u. Landkreis Kaiserslautern. - 36/37 (1998/99), S. 51-70

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/6: „Galappmühle und Woog, Erbbestandsbriefe ao 1720-1788, 10 Stücke

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1413/2: Galapp-Mühle Bd. 2, 1748-1773

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1414/1: Galapp-Mühle Bd. 3, 1774-1788

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1414/2: Galapp-Mühle Bd. 4, 1779-1780

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1414/3: Galapp-Mühle Bd. 5, 1788-1793

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1414/5: Galapp-Mühle Bd. 7, 1775-1776

- Meyer, L.: Die ehemalige Galappmühle bei Morlautern; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Kaiserslautern vom 27.8.1962

- Weber: Die Galappmühle an der Mündung des Eselsbach in die Lauter; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1965, S. 16-24

 

 

- Kalckmühle 861:

s. Galappmühle

 

 

- Morlauterer Mühle:

die spätere Morlauterer Mühle ist vielleicht der Rest einer ursprünglich im Morlauter- (heute Eselsbach)tal gelegenen Ansiedlung, die vor 1200 unter Beibehaltung des Namens auf die Höhe verlegt wurde. Ein Mühlweg bei Morlautern (via molendini iuxta Morlutram) wird schon 1299 erwähnt 862.

 

Am 15.9.1452 heißt es in einer Urkunde: Pfalzgraf Friedrich I. Verleiht Kune Eckebrecht von Dürkheim das Burglehen zu Lautern, das vormals sein verstorbener Bruder Alheim Eckebrecht von Dürkheim von der Kurpfalz getragen hat, bestehend aus 10 Pfund Hel­ler Geld und einem Landstück im Hagelgrund, das „In Galapp“ heißt und zwischen dem Kaiserswoog und der Morlauterer Mühle liegt 863.

 

 

- Sägemühle, Morlauterer Wäsche:

Johann Goswin Widder schreibt in seiner Beschreibung der Kurpfalz von 1788: „Unten an der Gemarkung läuft ein von Neunkirchen kommendes Bächlein durch den Hagelgrund, treibt eine halbe Stunde vom Dorf die der geistlichen Verwaltung zuständige Sägmüh­le, Morlauterer Waesche genannt, und fällt in den Kaiserswoog.“ 864.

 

 

- Waschmühle:

der Name Waschmühle rührt von dem dort liegenden Waschplatz der Morlauterer Dorfbewohner her 865.

 

Die Morlauterer Waschmühle soll eine nachmittelalterliche Gründung sein 866, „hiergegen spricht allerdings, daß sie im 18. Jh im Be­sitz der Geistlichen Güteradministration. Sie war somit ein früherer Besitz des Klosters Otterberg und damit im Mittelalter schon er­baut worden“ 867.

 

1738 ist Wilhelm Schmitt der Müller und Erbbeständer auf der Waschmühle in Kaiserslautern 868.

 

„Seit 100 Jahren führt nunmehr eine der bekanntesten Badeanstalten der Westpfalz den Namen 'Wesch'. Zuvor, seit dem frühen 18. Jahrhundert, war dies die im Volksmund gebräuchliche Bezeichnung für die einst im Hagelgrund am Eselsbach gelegene "Wasch­mühle“ 869. Sie wur­de früher meist als "Morlauterer Wäsch" oder "Wasch" bezeichnet, weil die Anwohner hier ihre Wäsche gewa­schen und diese auf dem nahe gelegenen "Waschberg" gebleicht haben 870.

 

Über den Bau der Waschmühle ist nichts Genaues bekannt. Der Grund und Boden gehörte jedenfalls lange Zeit der Zisterzienserabtei Otterberg, die im Hagelgrund zwei Fischwooge besaß. Im Zusammenhang mit einem jahrelang sich hinziehenden Rechtsstreit wegen der Weiderechte zwischen den Erbbeständern der Gallappmühle einerseits, der Stadt Kaiserslautern und der Gemeinde Morlautern andererseits heißt es 1744, dass sich am Standort der "Morlauterer Wasch" früher "Wentzen Hennen Wöglein" befand. Dort war ehe­mals auch eine Viehtränke und ein "Viehunner", d. h. ein Unterstellraum für das Weidevieh 871.

 

1738 wurde Wilhelm Schmitt als Erbbeständer der zum Otterberger Klosterdistrikt gehörenden Waschmühle genannt 872. Damals war sie eine Walk- und Schleifmühle. Die Leinenweber brachten das von ihnen gewobene Leinen zum "walken" hierher, und die Bauern und Handwerker ließen ihr Arbeitsgerät hier schleifen. Die Mühle, so be­richtete Schmitt, sei mit Konzession der Geistlichen Güter­verwaltung erbaut worden. Sie habe zwei Wasserräder, allerdings könne nur eines benutzt werden. Er hatte jährlich an so genannter Erbpacht den Betrag von 7 Gulden und 30 Kreuzer für die Mühle und sechs Morgen Äcker sowie 3 Gulden 45 Kreuzer für den Wei­her an die Pflege Otterberg zu zahlen 873.

 

1755 erwarb der kurfürstliche Kaiserslauterer Obereinnehmer und Apotheker Ludwig Heinrich (von) *Fliesen (1712-1783) die Waschmühle. 1770 wird sie als "Bordenmühle" bezeichnet. Er betrieb die Mühle nicht selbst, sondern verpachtete sie an so genannte "Bordenschnitter" weiter.

 

Am 17.9.1775 werden Philipp *Holtifer als „Bordenschnitter auf der Wesch“ mit Susanna Maria NN. als Paten in Otterberg erwähnt 874.

 

Nach dem Tod von Ludwig Heinrich Fliesen († 13.3.1788 Kaiserslautern) übertrug seine Witwe Maria Charlotte Fliesen, geb. Umb­scheiden (1731-1792) im Jahre 1784 +++Datum falsch: prüfen+++ an ihren Sohn Carl Ludwig *Fliesen (1757-1824) für 12.200 Gul­den "meine auf der sogenannten Wasch liegende Borden Mühl nebst Borden, Schopfscheuer und Stallung wie auch die zu dieser Mühl gehörige ohngefehr 5 Morgen Wiesen und 6 Morgen Äcker" sowie mehrere Ackergrundstücke. Carl Ludwig Fliesen war wie sein Vater kurfürstlicher Obereinnehmer sowie Stadtrentmeister und Kirchenältester der reformierten Gemeinde Kaiserslautern. Er war sehr vermögend und lieh der Stadt Kaiserslautern 1793 die Summe von 1.000 Gulden (fl.) 875.

 

Im Jahre 1800 beschäftigte er drei Mägde und zwei Knechte 876.

 

Johann Goswin Widder schrieb in seiner "Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine" 1788: "Unten an der Gemarkung lauft ein von Neunkirchen kommendes Bächlein durch den Hagelgrund, treibt eine halbe Stunde vom Dorf die der geistlichen Verwaltung zu­ständige Sägmühle, Morlauterer Wäsche genannt, und fällt in den Kaiserwoog“. 877

 

1820 bot Carl Ludwig *Fliesen, inzwischen Kreiskassier in Speyer, seinem Sohn Wilhelm (1790-1849) die Mühle an. Er schrieb ihm u. a.: "Mir hat die Mühle immerfort jährlich 800 fl. eingetragen, und ich hätte wahrscheinlich nicht 20 Jahre ohne Besoldung in Lau­tern leben können, wenn ich die Mühle nicht gehabt hätte. Ich sezze deswegen einen besonderen Werth darauf, und werde auch nicht zugeben, daß solche in fremde Hände gerathe, es ist ein Platz wovon mit der Zeit eines Deiner Kinder leben kann, besonders, wenn späterhin eine Mahl oder Oelmühle zu der Bordenmühle gebaut wird, ich bedinge deswegen ausdrücklich, daß Du an dem Eigenthum der Mühle Dir nichts vergebst, weder ganz noch zum Theil.“ 878.

 

Zur Mühle gehörte damals das so genannte "Bader Wooglein", an anderer Stelle auch "Benderwooglein" genannt. Da es ihn interes­sierte, welche Fische darin sind, bat Carl Ludwig Fliesen seinen Sohn 1820 den Woog leer laufen zu lassen, um dies festzustellen und ihn dann wieder mit Wasser zu füllen 879. Den Weiher vermachte Kreiskassier Fliesen schließlich auch in sei­nem Testament seinem Sohn Wilhelm 880.

 

Wilhelm Fliesens gleichnamiger Sohn Wilhelm Fliesen (1827-1889) verkaufte die Waschmühle und die dazugehörigen Ländereien am 24. Mai 1875 für 23.000 Gulden an den Bankier Theodor Hirsch in Mannheim. Acht Jahre später, am 10. Januar 1883 wurde die Mühle versteigert. Steigerer war der Morlauterer Gutsbesitzer Jakob Schmitt. Dieser verkaufte sie bald wieder an den Lauterer Gast­wirt Ludwig Kraft 881. Auch er behielt sie nur kurze Zeit 882.

 

Am 28. Oktober 1889 erwarb der aus Dietschweiler stammende Jakob Mül­ler, der bei seinem Onkel Karl Müller auf der nahe gelege­nen Neumühle das Müllerhandwerk erlernt hatte, die "Wesch" für 33.000 Mark. In der Wesch wurde damals nicht nur Korn gemah­len, sie diente darüber hinaus auch als Hanfreibe und als Kalkmühle.

 

Am 19. Juli 1905 verkaufte Jakob Müller seinen Besitz, bestehend aus Wohnhaus samt einem Anbau, dem Gebäude der Mahlmühle, mit Mühle, Schweinestall, Anbau mit Futterküche, Ökonomiegebäude mit Stall und Scheuer, Waschküche mit Schweinestall, ehema­liger Hanfreibe und Kalkmühlengebäude sowie 36 Tagwerk Äcker und 13 Tagwerk Wiesen für 43.000 Mark an die Stadt Kaiserslau­tern, die hier ein "Herrenbad" einzurichten beabsichtigte. Am 13. Februar 1906 versteigerte Jakob Müller auf der Waschmühle meist­bietend auch das für die Landwirtschaft benötigte Inventar, wie z. B. zwei zweispännige Wagen, einen Erntewagen, mehrere Pflüge und Eggen 883. Die Mühleneinrichtung wurde von Karl Ohliger von der be­nachbarten Gallappmühle erworben. Müller betrieb fortan die Obere Hetschmühle bei Alsenborn 884.

 

Da, wie Friedrich Wilhelm Weber schrieb, "bei Füllung und Leerung des Badeweihers der Wasserstand des Eselsbachs verändert wurde", musste sich die Stadt mit den benachbarten Mühlenbesitzern auseinander setzen und einigte sich schließlich vertraglich mit der Familie Scheuermann von der Dammühle und Karl Ohliger von der Gallappmühle 885.

 

Interessant ist, dass die Badeanstalt ihre Entstehung maßgeblich auch mehreren Mäzenen zu verdanken hat. Ein ungenannt gebliebe­ner Wohltäter ließ am 16. März 1905 durch Adjunkt Gustav Jansohn der Stadtverwaltung einen Betrag von 25.000 Mark als Beitrag zu den Baukosten des Badeweihers übergeben 886. Im folgenden Jahr haben weitere "wohlwollende Bürger" noch einmal 40.000 Mark und 20.000 Mark für ein "Damenbad" gespendet. Die gesamte Bausumme für die Badeanstalt belief sich auf 145.000 Mark. Am 4. Juni 1908 konnte Oberbürgermeister Dr. Hans Küfner schließlich den Badeweiher seiner Bestimmung übergeben 887.

 

Die "Pfälzische Presse" berichtete noch am gleichen Tag: "Mit einer kleinen Feier wurde heute nachmittag der neue Badeweiher an der Waschmühle der öffentlichen Benützung übergeben. Die gesamte Anlage erforderte insgesamt einen Kostenaufwand von rund 140.000 Mark, wovon 85.000 Mark durch Spenden von Bürgern gedeckt wurden. Die Wasserfläche umfaßt 15.500 Quadratmeter und die Wassermenge rund 25.500 Kubikmeter. Der Badeweiher erfreut sich einer ganz vorzüglichen Wasserversorgung und einer herrli­chen Lage im bewaldeten Hagelgrundtal" 888. Selbst die in New York erschienene Zeitung "Der Pfäl­zer in Amerika" berichtete da­mals von der Eröffnung 889.

 

 

 

 

Morschheim:

VG Kirchheimbolanden, Lk Kirchheimbolanden; nördlich von Kirchheimbolanden gelegen; gehörte zur Herrschaft Nassau-Weilburg, Amt Kirchheim(-bolanden).

 

Mühlen:

- Alte Mühle bei Morschheim:

die verschwundene Mühle stand am Selzbach; der Flurname „An der alten Mühle“, im Volksmund „enn de Altmihl“ weist noch dar­auf hin 890.

 

 

 

 

 

Mückenthaler Sägmühle:

lag in der Grafschaft Hanau-Lichtenberg; +++Lage klären ++++ wohl nahe bei Philippsburg/Elsaß

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3981: Schwangerschaft der Maria Margaretha Seeleiter von der Mück­enthaler Sägmühle, 1763

- LA Speyer Best. C20 Nr. 4358: Säuberung des Philippsburger Mühlengrabens. Teilnahme der Besitzer der Mückenthaler Sägmühle, 1773

 

 

 

 

 

Mückenwiese:

bei Speyerbrunn im Elmsteiner Tal, OT von Elmstein, VG Lambrecht, Lk Bad Dürkheim; am Speyerbach oberhalb von Elmstein ge­legen.

 

Mühlen:

- Mahl- und Sägemühle:

1782 heißt es „Mückenwiese, eine Mahl- und eine Sägemühle“ 891. 1786 wird diese erwähnt als Bordmühle mit Mahl- und Ölmühle 892. Die Mühle war kurpfälzisch und wurde im Erbbestand vergeben. 1803 wird sie in einem Elmsteiner Gemeindeprotokoll als französisches Nationalgut bezeichnet und kam erst später in Privatbesitz 893.

 

Um 1840 in den Akten des Triftamtes Neustadt 894 beschrieben; am Speyerbach oberhalb Elmstein gelegen; genannt für 1830-1862; die Sägmühle ist noch in der Pfälzerwaldkarte von 1950 eingezeichnet 895.

 

In Mückenwiese ist im Urkataster der Steuergemeinde Elmstein von 1839 eingetragen der Andreas *Ebert (Sohn des Andreas Ebert und der Maria Eva Jochum; °° am 25.4.1813 in Elmstein mit Magdalena Jung vom Stüterhof) als Ackerer und Säge­müller in Mückenwiese 896. Dieser hat den Besitz „von seinem Vater, Andreas Ebert dem Alten durch Schenkung unter Lebenden übertragen erhalten im Aufschlag zu 2500 fl nach Akt vom 19. Februar 1819“ 897. Vater des Sägmüllers und Betriebsnachfolgers auf dem Mückenwieser Hof, Johann Peter *Ebert 898.

 

1846/47 brannte die Mühle ab. Der Erbbeständer Andreas Ebert war wohl der letzte einheimische Besitzer der Bordmühle. Im Jahre 1869 sind Holzbacher und Etienne Besitzer der Mühle. In den 1890er Jahren wurde die Mühle von Verberné aus Frankenthal erworben, der hauptsächlich Hölzer für die Stuhlfabrik seines Bruders in Frankenthal liefert. Verberné führte den Turbinenantrieb an der Mühle ein und nahm weitere Neuerungen vor. Am 20./21.4.1910 brannte die Mühle erneut teilweise ab und wurde wieder hergestellt. Im November 1912 wurde sie zum Verkauf ausgeschrieben und mangels Käufer am 14.5.1913 zwangsversteigert. Sie ging mit den dazugehörigen Gütern für 9700 Mark an den Gastwirt Math. Roth in Mückenwiese über, der sie mit seinen Brüdern gemeinsam betrieb 899.

 

Auch 1932/33 bestand das Sägewerk unter der Firma Roth 900.

 

2003 meldete das Sägewerk in Mückenwiese Insolvenz an 901. Anschließend wurde die Anlage unter der Firma Sägewerk Wollmann GmbH Co. KG (vormals Roth) weiterbetrieben 902. 2011 wurde das Sägewerk Wollmann, als letztes der ursprünglich 6 Sägewerke im Elmsteiner Tal geschlossen 903.

 

Photo:

- Lehmann: Speyerbach, a.a.O., S. 8: Sägewerk Wollmann in Mückenwiese

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 952/5: „Des herrschaftl: Bordmüllers auf der Mückenwiese Freyheit von Gemeindelasten, 1787“

- LA Speyer Best. Q22 Nr. 143: Mückenwieser Sägemühle, 1830-1682

 

 

 

 

 

Mühlbach/Glan:

OT von Altenglan; VG Altenglan, Lk Kusel; am Glan gelegen; nahe Altenglan; gehörte ab 1733 zum kurpfälzischen Amt Lauter­ecken, Schultheißerei Reichenbach; Burg und Herrschaft Lauterecken stammen aus dem Besitz der Grafen von Veldenz, kamen durch Heirat 1444 an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. 1409 vermählte sich der Sohn des Kurfürsten/König Ruprecht III. von der Pfalz und der Elisabeth von Hohenzollern, Pfalzgraf Stephan mit Anna von Veldenz, dem einzigen Kind und damit Alleinerbin des Grafen Friedrich III. von Veldenz. Graf Friedrich III. von Veldenz, der letzte Veldenzer im männlichen Stamm, verstarb 1444 ohne Nach­kommen. Damit fiel die Grafschaft Veldenz an den Sohn der Agnes von Veldenz († °° mit † Pfalzgraf Stephan), Pfalzgraf Ludwig I. den Schwarzen. Die Herrschaft Lauterecken war von 1543-1694 ein selbständiges Fürstentum Pfalz-Veldenz und wurden nach lan­gem Erbstreit 1733 der Kurpfalz einverleibt. Mühlbach war daher bis 1733 pfalz-zweibrückisch, ab 1733-1797 kurpfälzisch.

 

Mühlbach wurde vom 30jährigen Krieg und den Nachfolgekriegen schwer getroffen; es zählte kurz vor 1600 etwa 170 Einwohner, jedoch nach einer sehr langen Erholungsphase 1721 mit 15 Steuerpflichtigen (11 Bauern, ein Müller, 2 Leineweber, 1 Schumacher) nur etwa 60 Einwohner 904.

 

 

Mühlen:

in Mühlbach gab es die Mahlmühle (Anwesen Mühlweg 3) und in der Gemarkung die Streitmühle (s. Rutsweiler / Glan).

 

- Mühlbacher Mühle:

heute Anwesen Mühlweg 3; die Gebäude bestehen aus der ehemaligen Getreidemühle und der 1858 errichteten Ölmühle. Ferner ge­hört zur Gesamtanlage eine nach 1845 errichtete ruinöse Scheune. Die Getreidemühle, die lange Zeit den nördlichen Bebauungsrand von Mühlbach darstellte und nach einem Brand 1892 bergseitig erweitert und aufgestockt wurde, steht giebelständig zur Straße. Über einen hohen, den Hang ausgleichenden Keller beherbergte sie im Westen den Mühlentrakt, im Osten an der Straße die Wohnung des Müllers. Das Gebäude ist ein Putzbau mit Sandsteingliederung und Satteldach. Die jenseits des Mühlgrabens auf der Wehrinsel er­richtete Ölmühle liegt tiefer als das Hauptgebäude und rahmt durch ihre Stellung im rechten Winkel zur älteren Mahlmühle den da­vor liegenden Hof nach Westen. Zwischen beiden Gebäuden befanden sich die Mühlräder, welche wie der Mühlgraben und das in der Nähe der Brücke über den Glan befindliche Wehr sind nicht mehr vorhanden. Die Mühlbacher Mühle war in in ihrer Blütezeit wäh­rend der zweiten Hälfte des 18. Jh. die reichste und am höchsten mit Pachtzinsen belegte Mühle in der Schultheißerei Reichenbach 905.

 

Die Mühle bestand bereits vor 1590; in diesem Jahr plante der Mühlbacher Simon *Sauer in dem benachbarten Rutsweiler/Glan den Bau einer Getreidemühle. Dieses Gesuch wurde zunächst abgelehnt, da in unmittelbarer Nähe in Mühlbach und in Stegen bereits Mahlmühlen bestanden. Auf einen erneuten Antrags Simon Sauers von 1592 wurde der Bau genehmigt; allerdings durfte die Mühle von Sauer, der zugleich Bauer war, nur zum Mahlen eigenen Getreides genutzt werden. allerdings durfte er bei Ausfall einer der be­nachbarten Mühlen für eine gewisse Zeit Kundenaufträge annehmen 906.

 

1690 befand sich die Mühle in einem trostlosen Zustand. Der damalige Erbbeständer Daniel *Heyel konnte die erforderlichen Mittel für eine Reparatur des Anwesens nicht aufbringen. Der damalige Erbbeständer Daniel Heyel konnte die erforderlichen Mittel für eine Reparatur des Anwesens nicht aufbringen, und sah sich genötigt die Mühle an seinen Bruder Hans Adam *Heyel zu verkaufen.aber auch dieser konnte sich nicht lange auf der Mühle halten In rascher Folge übernahmen nun Nicol *Müller, Mathes *Horbach und Ja­kob Pfeifer die Mühle. Erst mit Nicol Schäfer, der die Mühle ab 1743 im Erbbestand erwarb, ging die Mühle einer Blütezeit entgegen und blieb über 100 Jahre im Besitz der Familie. Schäfer einer der bestbemittelten Untertanen im Oberamt Lauterecken war auch als Gerichtsschöffe eine angesehene Persönlichkeit; er bracht das Mühlenanwesen wieder in Ordnung. Aus seinem am 31.7.1744 in Lau­terecken abgegebenen Protokoll geht hervor, daß die Mühlbacher Mahlmühle, betrieben mit 2 Mahl- und 1 Schälgang, den höchsten Pachtzins aller Mühlenbetriebe der Schultheißerei Reichenbach zahlte 907.

 

1738 und 1939 erscheint urkundlich Jacob Pfeifer als Müller auf der Mahlmühle in Mühlbach. Die Mühle ist in der Renovation der Schultheißerei Reichenbach vom 17.9.1738 aufgeführt 908 und wie folgt beschrieben: „Jacob Pfeifer zu Mühlbach Eine Erbbestand Mühl mit 2 Mahlgäng, gibt jährl: 6 Mltr Korn 6 Mltr Haber und 8 fl ahn geld Erbpfacht in die Kellerey Remigsberg zeit 1690.“

 

Die Mühle wurde im Frühjahr 1739 von der herrschaftlichen Verwaltung erfaßt und im Mühlenbericht vom 12.5.1739 beschrieben wie folgt 909: „Der Müller zu Mühlbach Jacob Pfeiffer produciert zwar einen Original Erbbe­stands Brieff de ao 1690, weilen aber sein Schwiegervatter Matheiß Horbach vor etwa 8 Jahren eine solche Mühl zu Mühlbach käufl: mit … und Bezahlung des Laudemii an sich gebracht“.

 

Die Mühle wurde erneut während der kurfürstlichen Renovation der Mühlen von 1739 von einer Kommission unter Leitung des Ramsteiner Schultheißen Georg Adam Euerling (Anm. Everling) am 18.9.1739 besichtigt und taxiert, der auch der Müller zu Diedel­kopf im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg, Johann Nickel *Pfeifer als Sachverständiger angehörte. Die Mühle wird dort wie folgt beschrieben: “.... daß diese auch am Glan mit 2 Mahlgängen versehen und am Waßer kein Mangel hat; stehet aber auch, gleich der zu Matzenbach in einem Eck hart an der Grentze des Lichtenberger Amts (gehörte zu Pfalz-Zweibrücken). Hat aus der Ur­sach, weilen seyt 10 Jahren vier Mühlen, als eine zu Ransbach, eine zu Altenglaan, eine zu Friedelhausen und eine zu Niederstaufen­bach neu erbaut worden (Anm.: sämtlich auf pfalz-zweibrückischem Gebiet, wäh­rend Mühlbach ab 1733 kurpfälzisch geworden ist), deren Dörffer Einwohner zu gemelter Zeit dieser Mühlen Mahlgäste gewesen, seynt derer aber keiner aus gemelten Dörffern mehr zu Mühlbach mahlen dörffen, wenig zu moltern; finden also auch diese Mühl­pacht mit 12 Mltr Frucht Römigsberger (Anm. = Remigi­usberg, Remigsberg) Maßung halb Korn halb Haber nebst 8 fl an Geld sehr hoch ….“ 910

 

Jacob *Pfeifer, „Miller zu Mihlbach“gehört zu den Unterzeichnern eines Memoriale vom 16.11.1739, das von allen 8 Müllern der Schultheißerei Reichenbach unterzeichnet und an das kurpfälzische Oberamt Lauterecken gerichtet ist; in dem Memoriale beantragen die Müller, die vielfältigen und kostenträchtigen Untersuchungen der Mühlen in der Schultheißerei nunmehr zu beenden, nachdem schon 4 Untersuchungen erfolgt waren 911.

 

Im Frühjahr 1761 wurde die Mühle und das Wehr durch Hochwasser schwer beschädigt, so daß die Mühle 1 ½ Jahre still stand und erst im Herbst 1762 durch den Müller Philipp *Schäfer wieder betrieben werden konnte 912.

 

Am 12.3.1763 erhielt der Müller Philipp *Schäfer einen Erbbestandsbrief von der kurpfälzischen Hofkammer 913.

 

Im kurpfälzischen Renovationsprotokoll von 1776 des kurpfälzischen Amtes Lauterecken 914 ist die zu Mühlbach gelegene Mühl am Glan wie folgt beschrieben: “.... daß die Mühl in zweyen Mahl und einem Scheelgang (besteht), wovon ein Mahlgang bey Gebrau­chung des Scheelgangs still stehen muß“. Erbbeständer ist Philipp *Schäfer, ein Wittiber. Er gibt 6 Ma. Korn, 6 Ma. Hafer und 8 fl in die Kellerei Remigiusberg” (bei Altenglan).

 

Auf Philipp Schäfer († um 1777) folgte sein Sohn Johann Jakob *Schäfer † vor 1789). Zwischen Schäfer und seinem Schwager Jo­hannes *Sieber kam es 1777 zu einem erbitterten Streit um die Erbfolge der Mühle. In die Auseinandersetzung griff schließlich die kurpfälzische Regierung ein. Deren Entscheidung fiel gegen den aus dem Pfalz-Zweibrückischen kommenden Sieber, den man, da Mühlbach damals zur Kurpfalz gehörte, als Ausländer ansah. Die Mühle wurde Johann Jakob Schäfer zugesprochen 915. Anm.: es könnte sich um Johann Nicolas Sie­ber handeln, der um 1776 als Müller auf der nahegelegenen Streitmühle bei Rutsweiler / Glan er­wähnt ist 916.

 

Nach dem Tod des Johann Jakob *Schäfer († vor 1787) heiratete seine Witwe NN. heiratet 1787 den Müller Adam *Feick 917.

 

1786 kam es erneut zu einem schweren Hochwasser des Glan, bei dem die Mühlenanlage so schwer beschädigt wurde, daß sie noch 3 Jahre später nicht betrieben werden konnte. Das vom 1.4.1789 datierte Bittgesuch und Pachtnachlaß des Müllers Adam Feick, der 1787 die Witwe von Johann Jakob Schäfer heiratete berichtet: „Die durch starken Wasser- und Eisgang schwer beschädigte Mühle ist seit 3 Jahren nicht mehr funktionsfähig. Es kann daher nicht mehr gemahlen werden. Überdies hat vor ungefähr 8 Tagen ein reißen­der Strom die Mühle mit seinen 3 Gängen gänzlich zusammengerissen.Es besteht daher die Gefahr, daß eine nochmalige Flut das An­wesen von Grund wegspüle. Ich bitte um Erlassung des Mühlenpachtes von je 8 Malter Korn und 8 Malter Hafer, 8 Gulden sowie um schnelle Hilfe.“ der bitte wurde stattgegeben, die Arbeiten im Oberamt Lauterecken ausgeschrieben und an den Zimmermeister Jo­hannes Stellwagen aus Wolfstein für 560 Gulden vergeben. Aber bereits 1791 drohte die Mühle erneut einzustürzen. Auch 1798 kam es zu einem schweren Hochwasser 918.

 

Jakob *Schäfer († 1832 err.) war Müller auf der Mühlbacher Mühle; er wird im Prozeß zwischen den Müllern Friedrich *Drauth von der Mühlbacher Mühle und Philipp Kraut von der Streitmühle als „Großvater Schäfer“ bezeichnet 919.

 

Vor 1856 nahm der Müller Friedrich Drauth, der eine Tochter des Müllers NN. Schäfer geheiratet hatte, durchgreifende Reparaturen an der Mühlbacher Mühle und am Gerinne der Mühle vor 920. Es kam deshalb 1856 zu einer Auseinandersetzung zwischen Friedrich Drauth und dem Müller auf der nahegelegenen Streitmühle bei Rutsweiler/Glan, Philipp Krauth. Der damals 57jährige Drauth warf dem Mühlbacher Müller schriftlich Veränderungen in Wasserführung vor, die für die Streitmühle nachteilig seien: „Vor 10-11 Jahren geschah an der Mühlba­cher Mühle eine durchgreifende Reparatur. Als dieselbe soweit gediehen war,wurde die Grundschwelle der Gerinne gelegt. Im Bei­sein des herbeigerufenen Bürgermeisters machte Werkmeister Kneip aus Ramstein an die Wand des rechts au­ßenstehenden Mühlen­gebäudes ein Zeichen. Nach Weggang des Bürgermeisters wurde dieses Zeichen um 8 Zoll höher gerückt. Dies habe Kneip erzählt. Ferner muß ich bemerken, daß ein Teil des Wehrs am linken Glanufer beim Brückenbau eingerissen wurde, um die Fluten abzuleiten. Beim Wiederaufbau des Stücks hat der Müller Drauth sein Wehr an dieser Stelle höher gelegt, was jetzt noch zu ersehen ist. Drauth behauptete, nur in der Höhe eines angeblichen Eichpfahles, der in dem Wehr steckt, sein Wehr erbaut zu haben. Ich muß aber bezwei­feln, daß das Stück Holz ein Eichpfahl sei und zwar deshalb, weil keine Urkunde vorhanden ist, welche diesen Pfahl die Eigenschaft eines Höhenmessers gibt.“ Dazu erwiderte der damals 31jährige Müller Friedrich Drauth: „Vor etwa 10 gehörte die Mühle den min­derjährigen Schäferischen Kindern, über welche Krauth Vormund war. Ob man bei der damaligen Reparatur die Grundschwelle, die Krauth angibt,um 8 Zoll höher legte,weiß ich nicht. Jedenfalls sind wenn überhaupt Veränderungen vorgenom­men wurden, keine Klagen laut geworden. Was die angebliche Erhöhung meines Wehres betrifft, so muß ich bemerken, daß ich bei dessen Wiederaufbau den Bauschaffner und den Bürgermeister zugezogen habe und mich nach ihren Anweisungen richtete. Ich bitte den Bauschaffner dar­über zu vernehmen. Der im Wehr steckende Pfahl ist lange vor meiner Zeit schon vorhanden gewesen.“ Aus dem ausschlaggebenden Gutachten des vermessenden Technikers ging hervor, daß weder die oberhalb gelegenen Wiesen noch der Ei­gentümer der Streitmühle durch die derzeitige Erhöhung des Wehrs wegen Hinterwassers benachteiligt wurden 921.

 

1858 erweiterte Friedrich *Drauth den Mühlenbetrieb mit einer Ölmühle,die er jenseits des Mühlgrabens auf der Insel errichtete 922. Im Zweibrücker Wochenblatt wird für den 30.10.1869 die freiwillige Versteigerung der Mühle annonciert 923: „... lassen Friedrich Drauth, Müller allda, und dessen Kinder …. 11 Dez. Fläche mit Wohnhaus, Mahlmühle mit 3 Gängen, Oelmühle mit neuem Werk, Wohnhaus mit Scheuer .. zu Glan-Mühlbach … öffentlich … versteigern. Diese Mühle, ganz in der Nähe des Altengla­ner Bahnhofs … gelegen, hat eine bedeutende Wasserkraft ...“.

 

Friedrich Drauth wird auch 1864 im Handels- und Adressbuch der Pfalz als Handelsmüller genannt 924.

 

Der Müller NN. Henn veränderte durch Umbau und Neubau das Mühlen- und Wohngebäude vollkommen. Sein Sohn Adam Henn betrieb die Mühle bis 1969 925.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Band Kusel, a.a.O., S. 41 (Mahlmühle)

 

Literatur/Urkunden:

- Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 40

- Latterner: Aus der Geschichte der Mühlbacher Mühle; in: Westrich Kalender 1969, S. 56-59 (leider ohne Quellenangabe)

- LA Speyer Zweibrücken I-A 662/6 Baugenehmigung von 1592

- LA Speyer Best A 2 Nr. 131 Renovationsprotokoll der Mühlen im Amt Lauterecken von 1776

- LA Speyer Best. A2 r. 1420/1: Erbbestandsmühle in Mühlbach am Glan, 1690, 1743-1744, 1778-1793.

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1420/2: Mahlmühl in Mühlbach/Glan, 1739-1744, 1761-1791; enthält u.a. Erbbestandsbrief von 1740.

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 258

 

 

 

 

 

Mühlheim a.d. Eis:

OT von Obrigheim, VG Grünstadt-Land, Lk Bad Dürkheim; 770 im Lorscher Codex als „Mulinheim marca“ erwähnt, wird es 1143 Mulnheim genannt, 1480 Mülnheim, 1824 Mühlheim.

 

Emich X. von Leiningen-Dagsburg-Falkenburg, Gründer der Linie Leiningen-Dagsburg-Falkenburg; Sohn des Grafen Emich IX. von Leiningen-Dagsburg (*Leiningen-Hartenburg) teilte nach langen Reibereien 1560 zu Hartenburg die Herrschaft 926 mit seinem Bruder Johann Philipp I. von Leiningen-Dagsburg 927. Er er­hielt hierbei Schloß und Amt Falkenburg nebst dessen 4 Dörfern, Eischweiler, Einöd, Herschberg, Werschhausen, Horsel, Mülhausen und Reinheim, 1/3 der Gemeinschaft zu Albisheim, Morschheim, Rittersheim und Orbis, Ruchheim, Assenheim, 1/2 der Gemein­schaft Haßloch, Böhl und Iggelheim, ferner: Mühlheim, Colgenstein, Heidesheim, Kindenheim, Büdingen, das Wäldchen am Don­nersberg, Wallertheim, Ilbersheim, Dolgesheim, Guntersblum, die Teile an Griesheim, und den Hof und die Güter in Wachenheim (Pfrimm ?). Der Ort war leiningisch und zeitweise Grablege der Linie Leiningen-Heides­heim.

 

Mühlen:

Der Siedlungsname bezieht sich auf eine Mühle, von der angenommen wird, daß sie zum Bockenheimer Königshof gehörte 928. Die namensgebende Mühle befand sich sicher außerhalb des heute bebauten Bereiches 929.

 

Heute gibt es keine Mühle mehr auf Mühlheimer Gemarkung, doch ist 1455 eine solche quellenmäßig faßbar und in den 1930er Jahren war noch ein Mühlenzeichen auf dem Torschlußstein des Anwesens Hauptstraße 43 erkennbar. Das Anwesen Hauptstraße 5 kam später zu der südlich auf Albsheimer Gemarkung gelegenen Moor- oder Wittnermühle hinzu 930.

 

1842 wird der Müller/Mühlknecht, Bäcker und Taglöhner in Mühlheim, Matthäus Gottlieb *Winkler ++klären: welche Mühle+++ im Kirchenbuch Mühlheim genannt; °° mit Sophia Carolina Conhsette [?]; Vater der Maria Luisa Sophia Winkler (geb. 12.1.1842 Mühlheim, ~ 23.1.1842 Mühlheim 931 und der Sophia Friederica Winkler (geb. 27.12.1844 Mühlheim, ~ 1.12.1845 Mühlheim) 932.

 

1897 wird der Johannes *Göbel, „Obermüller Mühlheim“ genannt +++klären: welche Mühle+++; es könnte sich um die „Kraußmüh­le“ westlich von Mühlheim handeln, die 1839 dem Georg Ludwig II *Krauß gehörte. Dafür spricht, daß Johannes Göbel mit der Rosalia Thekla Krauß verheiratet war. Aus der Ehe stammt die Tochter Auguste Thekla Göbel (~ 26.2.1897 Mühlheim) 933.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. F3 Nr. 198: Beedbuch Gemeinde Mühlheim/Eis, 1610-(), 1823; angelegt um 1610 (s. Bl. 100); Bl. 1-23: alphabeti­sches Register mit Nachträgen; Bl. 24ff.: Verzeichnis der Besitzer, ihrer Güter, der 'Acht', 'Guld' und Bede; mit Ausmärkern; mit Gü­terwechsel; mit Einträgen von 1823 (Bl. 478).

 

 

- Alte Mühle:

Wüstung bei Mühlheim/Eis; die einstige Mühle ist völlig vergessen, aber 1781 im Leininger Lagerbuch findet sich in den Wiesen noch der Flurname „unter der alten Mühle“ 934.

 

Im Mühlheimer Gerichtsbuch von 1768 heißt es: „Anderthalb Viertel Wieß untig der alten Mühlen ..“ 935

 

 

- Moormühle, auch Wittnermühle:

die Jahreszahl über der Kellerpforte am Wohnhaus, Hauptstraße 5, ist 1595 datiert. Das Wohnhaus lag auf Mühlheimer Gemarkung, die am Südrand von Mühlheim gelegenen Betriebsgebäude lagen aber bereits auf Albsheimer Gemarkung 936; die Mühle wurde auch als Wittnermühle bezeichnet 937; sie wurde erst im 20. Jh. nach Mühlheim eingemeindet 938.

 

Die Mühle bestand bereits 1738 wie sich aus der Schlußstein am Hoftor der Moormühle ergibt (Wappenstein wurde 1977 herausge­rissen) 939. Der Wappenstein, der im unteren Teil ein menschliches Gesicht nach Art der Kleiekotzer und in Mittelteil einen Wappen­schild mit Mühlrad zeigt, weist die Initialen I.N.W. 940 auf 941.

 

Das Anwesen Hauptstraße 5 kam später zu der südlich auf Albsheimer Gemarkung gelegenen Moor- oder Wittnermühle hinzu 942. Die heutige durch den Ausbau von 1977 wesentlich veränderte Anlage stammt im spätbarocken Erdgeschoß vermutlich vom Ausbau 1738, auf den die Jahreszahl im Schlußstein des 1977 abgebrochenen Hoftors hinwies. Das Obergeschoß stammt wohl von einem Umbau aus 1851, der durch Johann Adam Wittner durchgeführt wurde. Auf dem Friedhof von Mühlheim befindet sich die Graban­lage Wittner 943.

 

Möglicherweise identisch mit der „Neuen“ Mühle. +++klären+: s. auch Wappenstein mit den Initialen I.N.W. 944+++; am 19.2.1706 wird als Patin im luth. KB Mühlheim/Eis bei der Taufe der Maria Elisabeth Stein, der Tochter des Zacharias Stein als Albsheim/Eis genannt: „Maria Elisabetha[,] Johan Wilhelms N: Müllermeister in der sogenandte Neue Mühl ehl. Haußfrau“ 945.

 

1765 ist Georg Philipp *Wittner der herrschaftliche Müller in Mühlheim 946 und wohl auch 1775 947.

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 948 wird Johann Wittner als Eigentümer der Mühle in „Albsheim“ genannt. Die Mühle verfügt über zwei Mahlgänge, die von einem unterschlächtigen Mühlrad getrieben werden, sowie über eine Oelpresse.

 

Am 6.7.1858 kommt es zum Abschluß eines Mietvertrages mit „Unterpfandbestellung“. Friedrich Decker in Albsheim a.d. Eis vermietet und verpachtet in seiner Eigenschaft als gesetzlicher Nutznießer des Vermögens seiner minorennen … mit seiner verlebten Ehefrau Sophia Wittner erzeugten Kinder a) Dorothea und b) Philipp Decker an Michael Kolb und dessen Ehefrau Margaretha Bachmann, beide von Obrigheim, eine in der Gemeinde Albsheim an der Eis gelegene Mahlmühle mit Wohnhaus und Zubehörden …, auf die Dauer von 4 ¾ Jahren ...“ 949. 'Friedrich Decker heiratet in 2. Ehe 1858 in Asselheim die Salomea Haffner (Tochter von Johann Philipp Haffner und Anna Maria Müller; beide schließen am 30.10.1858 vor dem Notar Minges in Grünstadt einen Ehevertrag 950.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 genannt die Firma „Wittner, J. A., Müller und Mehlhändler, Eigenthümer Johann Adam Wittner“ 951.

 

Müller in Albsheim (wohl auf der Wittnermühle +++klären+++) war der Johann Jacob *Bernhard († vor 1880); °° mit Sibylla Margaretha geb. Wittner; Vater der Maria Wilhelmina Bernhard (geb. 23.8.1860 Albsheim; °° 29.5.1880 in Mühlheim a.d. Eis mit dem Dr. phil. und Chemiker in Ludwigshafen Gustav Louis Ferdinand Jacobsen; Trauzeuge bei der Hochzeit war der Müller in Albsheim, Johann Adam *Wittner) 952.

 

Johann Adam Wittner wird 1880 als Müller im Albsheim genannt; Wittner war am 29.5.1880 in Mühlheim a.d. Eis als Trauzeuge bei der Hochzeit Dr. phil. und Chemiker in Ludwigshafen Gustav Louis Ferdinand Jacobsen (geb. 4.6.1848 Altona [?]; Sohn des † Carl Jacobsen und der Nicolina Sophia Juliana Schmitt) mit der Maria Wilhelmina Bernhard (geb. 23.8.1860 Albsheim; Tochter des † Müllers in Albsheim, Johann Jacob Bernhard und der Sibylla Margaretha geb. Wittner) 953.

 

1887 wird der Mühlbursche in Mühlheim Jacob *Lahr (°° Catharina Wilding) genannt 954.

 

1911 wird die Mühle als „Unterpfälzer Roggenmühle J.A. Wittner“ bezeichnet 955.

 

Postkarte um 1930 (nicht datiert). Hersteller Karl Altherr, Bad Dürkheim, Zeppelinstr. 11 (Archiv Ref)

 

Photo:

- Denkmaltopographie: Kreis Bad Dürkheim Bd. 2, Worms 2006, S. 465

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 148 (Schlußstein am Hoftor von 1738)

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2398: 6 Blätter mit Ortslage Mühlheim, Albsheim, Heidesheim mit Schloßmühle, Furthmühle und Ziegel­hütte, 1839-1842, 1918

 

 

- Neue Mühle:

+++klären: welche Mühle und Lage+++; am 19.2.1706 wird als Patin im luth. KB Mühlheim/Eis bei der Taufe der Maria Elisabeth Stein, der Tochter des Zacharias Stein als Albsheim/Eis genannt: „Maria Elisabetha[,] Johan Wilhelms N: Müllermeister in der sogenandte Neue Mühl ehl. Haußfrau“ 956.

 

 

 

 

 

Mühlheim / Rheinhessen:

OT von Osthofen

 

Mühlen:

Mühlheim wird schon 767 erwähnt. Der im 12. Jh. im Bereich der Altmühle stehenden „Ordensburg der Templer“ mag schon eine Mühle zugehörig gewesen sein 957.

 

Im Bereich des Weilers Mühlheim lagen am Seebach drei Mühlen. Alle drei gehörten zu dem Königshof von Seehofen (östlich West­hofen gelegen) 958. Im 12./13. Jh. gab es zu Mühlheim ein Rittergeschlecht, das sich 'von Mülen' nannte. Wahrscheinlich geht auf die­se Zeit die erste Mühle in Mühlheim zurück, die Altmühle. Nach dem Aussterben der Ritter fiel die Mühle an den Johanniterorden und von ihm an das Liebfrauenstift in Mainz, wo es bis zum Ende der Kurpfalz blieb 959.

 

- Altmühle:

sie ist die älteste der Mühlheimer Mühlen. Die Mühle war ursprünglich im Besitz des Klosters Hornbach 960. Im 12./13. Jh. gab es zu Mühlheim ein Rittergeschlecht, das sich 'von Mülen' nannte. Wahrscheinlich geht auf diese Zeit die erste Mühle in Mühlheim zurück, die Altmühle. Nach dem Aussterben der Ritter fiel die Mühle an den Johanniterorden und von ihm an das Liebfrauenstift in Mainz, wo sie bis zum Ende der Kurpfalz blieb 961.

 

Der erste namentlich bekannte Müller war Ewald *Kopf († vor 1550; Sohn des Westhofener Müllers Peter *Kopf). Dessen Tochter Mar­tha Kopf war mit ihrem Ehemann Philipp *Seipel von Freimersheim 1550 in die Altmühle eingesetzt worden war 962. Aus der Ehe des Philipp Seipel mit Martha Kopf stammt die Tochter Barbara Seipel, die mit Hans Brand, Gastwirt „Zum roten Ochsen“ in Ost­hofen und um 1584 auch Müller auf der Altmühle in Mühlheim bei Westhofen, verheiratet war. Barbara Seipel brachte die Altmühle in die Ehe ein 963. Aus der Ehe Brand/Seipel stammt die Tochter Katharina Brand, die den späteren Müller auf der Altmühle, den aus der Schweiz stam­menden Hans Balthasar (1) *Keller (1580-1626) heiratete. Deren Sohn Hans Balthasar (2) *Keller (1610-1675) übernahm die Müh­le. Es folgte wiederum dessen Sohn Hans Jakob *Keller (1649-1692), nach dessen Tod ein weiterer Sohn des Hans Balthasar (2) *Keller, der Hans Balthasar (3) *Keller (1658-1720) die Mühle übernahm 964. Nach aA war dagegen ab 1693 der Johann Spannknebel (geb. 1656 in Allendorf/Hessen) der neue Erbbeständer der Altmühle 965. +++klären+++

 

Es folgte 1720 der Johann Heinrich (1) *Keller (1684-1728, Sohn des des Müllers auf der Altmühle, Johann Balthasar (3) *Keller und der Müllerstochter auf Schleifmühle in Mühlheim, Katharina Stahl, Enkel des Müllers auf der Altmühle, Johann Balthasar [2] *Keller). Er war in erster Ehe mit Elisabeth, in zweiter Ehe mit deren Schwester Walberta Gertraud verheiratet, Töchter des vermögenden Westhofener Unterfauth Wilhelm Sander 966 .

 

Um 1733 war dessen Vetter Johann Heinrich Keller der Müller auf der Altmühle (Sohn von Hans Jakob

 

Wilhelm Keller, „der Dicke“ (1711-1775) war anschließend Müle auf der Altmühle; er heiratete 1764 (err.) im Alter von 53 Jahren seine 21 Jahre jüngere Base Johanna Maria Keller, aus der Seemühle in Westhofen 967.

 

Um ca. 1798 gehörte die Altmühle der Familie Jacob Becker 968.

 

Jakob *Orlemann war um 1798 Müller auf der Altmühle in Mühlheim; Orlemann war eine der Hauptleute der Nationalreiterei [einer Bürgergarde], deren Einrichtung Notaire Susemihl als Leiter der Verwaltung im Kanton Bechtheim befohlen hatte. Orlemann ist spä­ter als französischer Soldat in Spanien gefallen 969.

 

Am 29ten Pluvoise 1799 wurde eine Aufstellung der im Amt Osthofen gelegenen 9 Mühlen erstellt, darunter die Altmühle. Sie steht im Eigentum von Johannes Orlemann 970. Dieser Johann Orlemann konnte im Jahre 1800 auf der ihm gehörenden Altmühle bei star­kem Wasser in 24 Stunden sechs Malter Frucht mahlen 971.

 

1810 kaufte Ludwig Hildebrand das Anwesen 972.

 

Die nach 1855 errichteten Gebäude wurden 1913 durch eine Möbelfabrik ersetzt, die noch bis 1936 ihre Maschinen teilweise mit ei­nem Wasserrad antrieb. Nach 1925 wurde die Fabrik an den Bahnhof Osthofen verlegt 973.

 

In einer am 26.9.1889 in der Bürgermeisterei Osthofen unterzeichneten Urkunde trafen die Eigentümer der auf der Seebach gelegenen Mühlen eine Vereinbarung über das Aufstauen des Seebach-Wassers, um durch das Aufstauen verursachte Nachteile für den Mühlenbetrieb zu vermeiden 974. Beteiligt waren u.a. Philipp Kurtz und Ludwig Hildebrand aus Mühlheim, Besitzer der Altmühle daselbst.

 

Die Altmühle liegt am Mühlenwanderweg, der von Westhofen zum Rhein führt 975. Die Altmühle ist durch eine Stiftung an eine bud­dhistische Wohngemeinschaft übergegangen und ist für die Öffentlichkeit zugänglich 976.

 

Müller auf der Altmühle waren:

bis 1550 Ewald Kopf († 1550), Vater der Martha Kopf (°° mit Philipp Seipel aus Freimersheim); sie bringt die Mühle in die Ehe ein

1550 bis vor 1584 Philipp Seipel (°° mit mit Martha Kopf); Vater der Barbara Seipel (°° mit dem Gastwirt Hans Brand aus Osthofen); sie bringt die Altmühle in die Ehe ein.

nach 1584 Hans Brand (°° mit Barbara Seipel); Vater der Katharina Brand (°° mit Hans Balthasar [1] Keller); sie bringt die Mühle in die Ehe ein.

bis 1626 Hans Balthasar (1) *Keller (1580-1626) (°° mit Katharina Brand); Vater des Hans Balthasar (2) Keller

bis 1675 Hans Balthasar (2) *Keller (1610-1675); Vater von Hans Jakob *Keller (1649-1692) und Hans Balthasar (3) *Keller (1658-1720)

bis 1692 Hans Jakob *Keller (1649-1692); nach dessen Tod übernimmt der Halbbruder Hans Balthasar (3) *Keller (1658-1720) die Altmühle

bis 1720 Hans Balthasar (3) *Keller (1658-1720)

ab 1720 Johann Heinrich *Keller (1684-1720)

++++

um 1798 Jakob *Orlemann (gefallen als französischer Soldat in Spanien)

ab ca. 1799 Johannes Orlemann

ab 1810 Ludwig Hildebrand

 

Photo:

- Kazenwadel: Wassermühlen im Wonnegau, a.a.O., S. 48

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E10, 727: Alte Mühle zu Osthofen, 1763

- Grünewald, Julius: Die Bachbarone des Kurfürsten im Alt- und Seebachtal; in: Heimatjahrbuch Landkreis Alzey-Worms 2014, S. 92-95.

- Kazenwadel, Brigitte: Wassermühlen im Wonnegau. Die Seebachmühlen im südlichen Rheinhessen. Westhofen, Mühlheim, Ostho­fen, Sandhof und Eich, Ingelheim 2003.

 

 

- Neumühle, Obermühle:

die Mühle liegt direkt neben der Altmühle, mitten in Mühlheim. Das gesamte Gelände der Neumühle gehörte ehemals zur Altmühle. Die zum Liebfrauenstift in Mainz gehörige Neumühle wird erstmals 1580 erwähnt 977.

 

Der Mühlgraben ist noch erhalten, ebenso das Wasserhaus. Rechts neben dem Eingang sprudelt immer noch Wasser, teils aus einer austretenden Schwefelquelle, teils ist es austretendes Grundwasser. Der alte Seebach wurde später verlegt und fließt heute südlich vorbei. Im Hof der Neumühle befindet sich eine weitere Schwefelquelle 978.

 

1663 ist Peter Jansen van Dyk der Erbbeständer auf der Neumühle. 1668 (Datum wohl unzutreffend +++prüfen+++) ersteigerte Jo­hann *Orlemann (= Jan Urlemann, geb. 1658 [!] in Mühlheim) die Mühle 979.

 

Die Neumühle war eine Getreidemühle mit drei Gängen, die oberschlächtig betrieben wurde. Ab 1695 kam eine pferdegetriebene Öl­mühle hinzu 980. 1808 heißt es über diese Ölmühle, daß sie seit ca. 150 Jahre bestehe, durch Wasser angetrieben werde und in 3monatiger Arbeit 50 hl Öl liefere 981.

 

Heute befinden sich auf dem weitläufigen Gelände mehrere historische Industriegebäude, u.a. eine Schmiede auf der Westseite des ehemaligen Gartens der Neumühle 982.

 

Photo:

- Kazenwadel: Wassermühlen im Wonnegau, a.a.O., S. 48

 

 

- Ölmühle:

1808 war in Osthofen eine Ölmühle in Betrieb. Diese bestand bereits seit 150 Jahren, war wassergetrieben und lieferte in 3 Monaten 50 hl Öl. Es handelte sich um eine Kundenmühle, d.h. es wurde nur von deren Kunden angelieferte Ölsaaten verarbeitet 983.

 

 

- Schleifmühle:

die Schleifmühle ist nicht mehr vorhanden; an die ehemalige Mühle erinnert heute nur noch die „Schleifgasse“. An dieser Stelle, dem Abzweig zur Neumühle, befindet sich jetzt ein dreistöckiges Speichergebäude aus Backstein 984.

 

Die Schleifmühle gehörte ursprünglich zum Liebfrauenstift in Mainz. Im 30jährigen Krieg wurde sie zur Ruine und erst 1654, nun als reine Ölmühle, wieder aufgebaut. Ob damals neben der älteren Schleiferei und späteren Ölmühle auch noch eine Mahlmühle be­trieben wurde, ist nicht überliefert. Spätestens ab 1760 kam dann eine Mahlmühle hinzu 985.

 

1654 kaufte der im Jahre 1650 aus den Niederlanden nach Osthofen zugewanderte Zimmermann Arnd *Orlemann/­Urlemann/­Oerle­mans, zusammen mit seinen drei zukünftigen Schwägern 986 Jan de Jong, Jan van Bruckhoven (°° 25.2.1679 mit Maria Orlemann, Tochter [!] des Arnd Orlemann und der Gertraude de Jong; sie °° II 8.6.1964 mit Johann Georg von der *Mühlen 987) und Peter Jansen van Dyk den verwüste­ten ehemaligen Mühlenplatz und baute dort eine Ölmühle 988.

 

Auf diesen folgte der Sohn 989 Jan Orlemann, der „alte Jan“ (ref.; 12.10.1658 Mühlheim - † 8.5.1736 Osthofen; °° I 1682 in Osthofen mit Walbert van Bruckhofen [† 12.8.1693 Mühlheim]; °° II 23.2.1695 in Osthofen mit Anna Barbara Fitting [um 1671 Flomborn - † +/- 19.9.1734 Osthofen]) als Ohligschläger auf der Schleifmühle in „Mühlhofen“; Orlemann besaß mehrere Mühlen; er war auch Gerichts­verwandter; er brachte am 24.11.1690 die Geldsumme vom 300 fl nach Ebernburg, um Gefangene von den Franzosen einzulösen 990.

 

1732 wird der Johann Georg von der *Mühlen 991 als Ölmüller auf der Schleifmühle bei Osthofen genannt 992.

 

In der 2. Hälfte des 17. Jh. wurde die Mühle von dem Müller Stahl betrieben. Dessen Tochter Katharina Stahl heiratete den Müller auf der Altmühle, Hans Balthasar (3) *Keller und brachte die halbe Schleifmühle in die Ehe ein. Im Erbwege kam die Schleifmühle dann an den Sohn aus dieser Ehe Keller/Stahl, Johann Peter (1) *Keller (1695-1775) 993.

 

Am 19.6.1856 erfolgte eine Beschwerde des Peter Keller in Mühlheim bei der Verwaltung in Osthofen wegen „der Mühlenveränderung seines unteren Nachbars Georg Hildebrand auf der Stärkmühle bei Osthofen“ betreffend das Gefälle des Seebachs 994.

 

In einer am 26.9.1889 in der Bürgermeisterei Osthofen unterzeichneten Urkunde trafen die Eigentümer der auf der Seebach gelegenen Mühlen eine Vereinbarung über das Aufstauen des Seebach-Wassers, um durch das Aufstauen verursachte Nachteile für den Mühlenbetrieb zu vermeiden 995. Beteiligt war u.a. Peter Keller aus Mühlheim, Besitzer der Schleifmühle daselbst.

 

 

- Untermühle:

sie ist wohl identisch mit der Schleifmühle. Die Untermühle ist 1718 in Mühlheim bezeugt und befand sich damals in kurpfälzischem Besitz 996.

 

 

 

 

 

Mühlhofen bei Landau:

südlicher Ortsteil von Billigheim-Ingenheim, VG Landau-Land, Lk Südliche Weinstraße; gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zwei­brücken Oberamt Bergzabern; Reformierte Pfarrei; 1634 zu Winden; KB ref. 1715 997.

 

Mühlen:

- Mühlhofer Mühle:

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 998 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Bergzabern gehörte: „hat 2 Wasserrad für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang; gibt 6 Ma. Korn als Pacht; 40 Familien aus Mühlhofen lassen gemeinhin hier mahlen 999.

 

Am 3.8.1855 ließ der Müller von Mühlhofen, Jacob *Pfeiffer mehrere landwirtschaftliche Grundstücke in der Gemarkung Arzheim gelegen, versteigern. Am 24.5.1855 ließ Johann Lampert „seine zu Bergzabern im Thal gelegene, die ehemals Georg Hier'sche Oel­mühle mit zwei Pressen, dazu gehörigen Oeconomiegebäuden ...“ versteigern 1000.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A13 Nr. 925: Müller bzw. Mahlmühle zu Mühlhofen, Gilt, 1618

 

 

- Ölmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Ölmühle in Mühlhofen

 

 

 

 

 

Mühlkling:

es handelt sich um eine verschwundene Siedlung in der Mühlkling, einer Schlucht, die von Ruppertsecken nach Norden in Richtung von Gerbach zieht. „Klinge“ bedeutet nach Aussage von E. Christmann eine Schlucht mit fließendem Wasser. Früher gab es dort eine Mühle, 1561 und 1599 wird der Name urkundlich genannt. Dann schweigen die Urkunden. Erst im 1. Kirchenbuch von Marienthal taucht der Name „Mühlkling“ wieder auf im Zusammenhang mit einer Wiederbesiedlung des Ortes. Ab dem Jahr 1721 wohnte eine Familie Bender auf der Mühlkling, eine Mühle gab es jetzt nicht mehr 1001.

 

Karte:

- Karmann, Paul: Wüstungen im Raum Marienthal - Ruppertsecken; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 50

 

 

 

 

 

Münchweiler a. d. Alsenz:

VG Winnweiler, Lk Donnersbergkreis; im Alsenztal, südöstlich von Winnweiler gelegen

 

Das Dorf war Eigentum des Klosters Hornbach; nach der Reformation säkularisiert und ab 1556 von Pfalz-Zweibrücken verein­nahmt; nach Tausch mit Bechthold von Flörsheim 1564 gehörte das Dorf zur Herrschaft der Flörsheimer; nach deren Aussterben im Mannesstamm wurde die Herrschaft unter den beiden Töchtern des letzten Flörsheimers und deren Ehemänner geteilt und fiel mit der gesamten Herrschaft Flörsheim an Elisabeth von Flörsheim und deren Ehegatten Heinrich von der Leyen. Elisabeth von Flörsheim erhielt bei der Erbteilung 1655 die Herrschaft Neuhemsbach, welche damals aus dem Schloß, und, weil damals noch kein Dorf Neu­hemsbach existierte, dem ganzen Bann der jetzigen Gemarkung Neuhemsbach bestand, ferner die eine Hälfte des Ortes Sippersfeld umfaßte, den Waschbächerhof mit ca. 500 Äckern und Wiesen, den großen Zehnten in Münchweiler [Anm. d. Verf.: das Dorf selbst gehörte den Grafen von Wieser, wie auch das Lagerbuch von 1729 zeigt] nebst dem Patronatsrecht, die Dorfmühle in Münchweiler und ande­re Rechte daselbst, den kleinen Zehnten in Imsbach und Lohnsfeld, weiterhin 300 Morgen Wald, einen Morgen Wingerte in Dürk­heim, und den Eichenbacher Woog, sowie die Jagd im Flörsheimer Holz. Heinrich und Elisabeth von der Leyen verkauften die Herr­schaft Neuhemsbach 1667 an den Obristen Jacob de Herbay; als dieser nicht zahlte, verkauften Heinrich und Elisabeth von der Leyen die Herrschaft erneut, diesmal an die Grafen von Sayn-Wittgenstein. Obrist de Herbay war hiermit nicht einverstanden; er klagte vor dem Reichskammergericht; erst mit Urteil vom 1714 wurde der Rechtsstreit beendet, die Klage des Obristen abgewiesen und die Übertragung an Sayn-Wittgenstein bestätigt 1002.

 

Auch die Grafen von Leiningen hatten seit dem Mittelalter Rechte in Münchweiler und Gonbach; diese leiningischen Rechte wurden von den Leiningern wohl schon vor 1237 erworben und fielen als Teil eines Altleininger Burglehens an die Ritter von Randeck. Die erste Erwähnung von leiningischem Besitz in Münchweiler erfolgte im Jahre 1334. Ein erster leiningischer Lehensbrief datiert von 1435. 1436-72 waren die Dörfer strittig zwischen den Randeckern und den Flörsheimern. Die Dörfer blieben bei Randeck, wie aus dem Lehensbrief von 1468 hervorgeht. Gräfin Margarethe von Leiningen-Westerburg verlieh damals dem Gottfried von Randeck den Woog Ychenbach (= Eichenbach), Dorf und Gericht. 1505 erhielt Adam von Randeck von Graf Cuno zu Leiningen-Westerburg und Schaumburg seinen Teil des Gerichts zu Ychenbach. Mit Adam von Randeck starb die männliche Linie der Randecker aus, die Flörs­heimer traten die Erbfolge an, infolge der Heirat von Margarethe von Randeck mit Friedrich dem Älteren von Flersheim. Nach dem Aussterben der Flersheimer 1655 haben dann die Leininger noch einmal für einige Zeit selbst Herrschaftsrechte in und Gonbach aus­geübt, wie ein Vermerk im Gerichtsbuch vom 4.11.1686 ausweist. Das Dorf und die Grundherrschaft in Münchweiler a.d. Alsenz fiel dann Anfang des 18. Jh. durch Heirat an die katholischen Grafen von Wieser; Graf Ferdinand Andreas von Wieser heiratete zu Be­ginn des 18. Jh. die Gräfin NN. von Leiningen, die Tochter des Grafen Philipp von Leiningen-Westerburg und übernahm mit der Hochzeit das Leininger Lehen in Münchweiler und Gonbach, nachdem er die Ansprüche der beiden mit-erbberechtigten Töchter aus dem Hause Flersheim abgegolten hatte 1003; der erste Dorfherr war Graf Ferdinand Andreas von Wieser, zuletzt kurpfälzischer Regie­rungspräsident; nach seinem Tod um 1750 kamen in Münchweiler seine Söhne Carl und Philipp von Wieser zur Regierung 1004.

 

Urkunden/Literatur:

- Busch, Egon: Münchweiler und Gonbacher „Kirchenrey Rechnung“ (1770 und 1776); in: PRFK 1976, S. S. 315319

 

 

Mühlen:

um 1748 war der Schweizer Einwanderer Johannes *Layer als Mühlknecht in Münchweiler 1005.

 

In Urkunden und Literatur/Urkunden werden folgende Namen von Mühlen erwähnt:

- Dorfmühle (= Klostermühle)

- Hornbacher Mühle (Klostermühle)

- Lohmühle, auch Salomonsmühle

- Mahl- und Ölmühle

- Neumühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Best. 1661/65 = Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs: Weyer zu Münchweiler Reparatur und Be­stand, 1661

 

 

- Dorfmühle, auch Klostermühle:

die Mühle lag in der Mühlgasse 1006.

 

Das Schicksal der Mühle als “Herrschaftsmühle” ist eng mit der Dorfgeschichte und den wiederholten Herrschaftswechseln verbun­den. Am 1.10.1273 verkauft Cunrad Ritter von Worms, Sohn des Eberhard gen. von Erenburch, dem Kloster Hornbach um 20 Pfd. Heller seine Mühle zu Münchweiler 1007. Cunrad, Ritter von Worms, Sohn des Ritters Eberhard gen. Von Erenburch, verkauft dem Kloster Hornbach um 20 Pfund Heller seine Mühle zu Münchweiler … und verspricht …, keine Mühle oder irgend eine Bau am Bach oder im Banne der genannten Mühle ….zu errichten 1008.

 

Seither wird die Mühle des Klosters auch als Klostermühle bezeichnet. Am 19.1.1289 beurkundet Johannes von Randecken, daß Friedrich und Arnold, die Schwiegersöhne des Heinrich gen. Buscroden von Munchwilre auf jegliches Recht an die Mühle daselbst, welche sie Abt und Konvent zu Hornbach streitig machten, verzichtet haben 1009.

 

Die Mühle wird auch 1488 urkundlich erwähnt. Im Münchweiler Gerichtsbuch befindet sich 1488 der Eintrag, daß die Ehefrau „ko­nigunt“ des Müllers „hen zu monchwiler“ weggelaufen war und sich mit ihrem Ehemann wieder aussöhnen wollte. Doch dieser woll­te sie nicht mehr aufnehmen. Da versprach sie, nie mehr fortzulaufen. Sollte sie es aber doch noch einmal versuchen, sollte sie kei­nerlei Anspruch mehr auf ihr Vermögen haben. Diese Verpflichtung ging sie ungezwungen ein, im Beisein ihres Bruders Henrich, des Pfarrers, des Hofmannes und des Schultheißen 1010.

 

1548 wird im Gerichtsbuch die Gemarkung „unten an der Mühl, genannt Langgärten“ erwähnt 1011; ebenso 1568 “der Langgarten bei der Mühl und in dem Mühlweg“ 1012.

 

Im „Nordpfälzer Geschichtsverein“ 1914 Nr. 5 wird eine Hornbacher Urkunde zitiert, in der es heißt: „Desgleichen ist die Mühle in anno 1550 auf 20 Jahre verliehen worden jährlich um 109 Malter Korn und 2 Kapaunen und in Verleihung solcher Mühl hat das Klo­ster 22 fl Besserung darauf gehabt laut Beständnis.“ 1013

 

Nach der Reformation wurde Ort und Mühle säkularisiert und 1556 von Pfalz-Zweibrücken vereinnahmt; nach Tausch mit Tiburtius Bechtolf von Flörsheim 1564 gehörte das Dorf zur Herrschaft der Flörsheimer; nach deren Aussterben im Mannesstamm wurde die Herrschaft Flörsheim unter den beiden Töchtern des letzten Flörsheimer und deren Ehemänner geteilt. Elisabeth von Flörsheim er­hielt bei der Erbteilung 1655 die Herrschaft Neuhemsbach, bestehend aus dem Schloß, und u.a. dem großen Zehnten in Münchweiler (Anm.: das Dorf selbst gehörte den Grafen von Wieser) nebst Patronatsrecht und der Dorfmühle in Münchweiler. Heinrich und Elisa­beth von der Leyen verkauften die Herrschaft Neuhemsbach mit der Dorfmühle 1667 an den Obristen Jacob de Herbay; als dieser nicht zahlte, verkauften sie die Herrschaft erneut, diesmal an die Grafen von Sayn-Wittgenstein. Obrist de Herbay war hiermit nicht einverstanden; er klagte vor dem Reichskammergericht; erst mit Urteil vom 1714 wurde der Rechtsstreit beendet, die Klage des Obri­sten abgewiesen und die Übertragung an Sayn-Wittgenstein bestätigt 1014.

 

Schon 1626 wird die “Klostermühle als “niedergefallen und nit mehr gebraucht” bezeichnet 1015.

 

Während des Prozesses vor dem Reichskammergericht trat Obrist de Herbay seine Rechte aus dem Kaufvertrag 1679 an den spani­schen Kapitän Pouget ab, dieser wiederum 1681 an Johann Georg Meckel aus Worms, dieser wiederum an einen Herrn Zierlein aus Worms; dieser trat seine Rechte schließlich an den Obristen von Derby ab 1016.

 

Oberst Johann Baptist von Derby, urkundlich bezeichnet als “Herr von Neuhemsbach” schloß 1703 mit dem Johannes Müller und dessen Ehefrau Anna Margarethe NN. aus der Grafschaft Usingen einen Kaufvertrag ab, über den verfallenen Mühlplatz in Münchweiler “zum Hauß Hembßbach gehörig” 1017, daß dieser auf dem “herrschaftlichen Platz eine Mühle nebst Ölmühle aufbaue” 1018; 1703 wurde die Mühle als Mahl- und Ölmühle neu gebaut. Im Münchweiler Gerichtsbuch ist unter dem 8. Mai 1713 vermerkt: “Peter Creenbiel, hoch­gräfl. wittgenst. Müller allhier in Münchweiler. Die allhiesige hochgräfl. wittgenst. Erbbestandsmühle samt dem so­genannten Hornbacher Erbbestandsgut, wie er solches den 8. May 1713 vom Kaiser an sich gekauft, mit der darauf ruhenden Pacht und Beschwerung, sonst aber niemand versetzt oder verpfändet, vor die Summe 1350 fl. laut darüber ausgestellten Kaufbriefes” 1019. Möglicherweise haben die Eheleute Mül­ler die Mühle weiterverkauft, und Krehbühl hat sie dann am 8. Mai 1713 “vom Kaiser” (d.h. einem Müller namens Kaiser) erworben 1020.

 

Am 5.9.1716 erhielt “Peter Grebil” und dessen Ehefrau Anna geb. Geiger von der Herrschaft Sayn-Wittgenstein einen Erbbestands­brief über die Mühle und das sog. Hornbacher Gut “so beides vom Kloster Hornbach herrührend” bei einer Pacht von 10 Ma viererlei Früchten, darunter ein Drittel Malter Korn, dritterhalb Malter Sommergerste = 5 Ma Speltzen, acht Ma Haber und vier Cappaunen jährlich an Martini 1021.

 

Peter Krebil verstarb am Jakobstag 1735, d.h. am 11.5.1735; sein Sohn Christian *Krebil hatte bei der Herrschaft einen Erbbestands­brief erbeten, der am 8.12.1735 erteilt wurde 1022. Christian Krebil hatte in der Erbauseinanderset­zung nach dem Vater die Mühle von seinem Bruder, seiner Schwester und der Stiefmutter für 2200 fl gekauft, wie sich aus dem Ein­trag im Gerichtsbuch vom 7.5.1736 er­gibt 1023. Er hatte zwar den Besitz und Betrieb der Mühle angetreten, war jedoch nicht im Stande gewesen, die Kaufsumme zu erbrin­gen. Er verkaufte deshalb den Erbbestand am 8.1.1738 an Jost Krebil von “Brimerhoff” [Anm. d. Verf.: Johann Jost *Krehbiel vom Pfrimmerhof] für 3500 fl; dieser erhielt am 8.1.1738 den Erbbestandsbrief 1024, der seinerseits im Ge­richtsbuch am 6.4.1739 eingetra­gen wurde.

 

Am 25.5.1761 übernimmt Johannes *Eymann die Mühle nebst zugehörigem Grundbesitz für 4000 fl. Neben des Fasselochsen muß er auch das Fasselschwein für die Gemeinde auf eigene Kosten halten 1025. Am Gerichtstag, dem 25.5.1761 wird der Kauf im Gerichts­buch beurkundet; dort ist Johannes Eymann als Neubürger am Gerichtstag vom 25. Mai 1761 verzeichnet: “Johannes Eyman, Müller­meister (er kauft hiesige Mühle) 1026.

 

Ab 1797 ist der Mennonit Christian *Eichelberger (1729 Sattelhof – 15.12.1812 Münchweiler; °° mit Magdalena Krehbiel, Tochter von Johann Jakob Krehbiel und Susanna NN. vom Pfrimmerhof) der Erbbeständer auf der Dorfmühle in Münchweiler/Alsenz 1027.

 

Im 19. Jh. sind Angehörige der Familie Eichelberger von der nahegelegenen Neumühle auch Betreiber der Dorfmühle, darunter der Müller Karl Henrich Jungk (1775 err. - 1.4.1860 Neumühle; °° mit Anna Krehbiel der Tochter des Müllers Christian *Eichelberger 1028). Der Kataster von 1830 nennt die “Jakob Eichelberger Erben“. Etwa um die Wende zum 19. Jh. erfolgt ein Eigentumsübergang auf Johann und Friedrich Schneider, die im Grundbuch von 1904 eingetragen sind; diese verkaufen das Anwesen 1928 an Thomas *Jennewein aus Abenheim bei Worms. Die Mühle wurde in den 1960er Jahren stillgelegt; nur der landwirtschaftliche Betrieb besteht unter dem Enkelsohn des Thomas Jennewein fort 1029.

 

In der Mühle Jennewein wurde eine Knochenstampfe als Nebenbetrieb geführt 1030.

 

Erbbeständer waren:

- 1703 Johannes Müller

- 1713 Peter Krehbiel

- 1716 war Jost *Krehbiel Erbbeständer auf der Dorfmühle 1031

- 1735 Christian Krehbiel

- 1738 Jost Krehbiel

- ++++ Johannes Eymann

- 1830 Jakob Eichelberger Erben

- 1904 Johann und Friedrich Schneider

- 1928 Thomas Jennewein

 

Photo:

- Dorfmühle in den 1920er Jahren; in: Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 120

 

Karte:

- Busch, Egon: Streit um das Weiderecht im Baudweiler Hubbezirk; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009, Heft 4, S. 18: Herrschaft Neuhemsbach um 1600 mit den allen vorhandenen Mühlen

 

Literatur/Urkunden:

- Busch, Egon: Wandel und Verschiebung im bäuerlichen Besitztum von Münchweiler (Alsenz); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 21 (u.a. zur Hornbacher Mühle in Münchweiler / Alsenz und zum Müller Johannes Eymann)

- Busch, Egon: Die Dorfmühle und das ehemalige Hofgut des Hornbacher Klosters; in: Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 112 ff

Busch, Egon: Die Dorfmühle und das ehemalige Hofgut des Hornbacher Klosters in Münchweiler/Alsenz; in: Donnersbergjahrbuch 1981, S. 79

- Busch, Egon: Das Münchweilerer Gerichtsbuch, Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 91 ff und 1973 S. 1 ff

- Fischer: Geschichte der Dorfmühle, ehemaligen Erbbestandsmühle zu Münchweiler a.d. Alsenz; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1914, S. 33-35 und 41-42

- Gerichtsbuch von Münchweiler (befindet sich nicht im LA Speyer sondern im Archiv der VB Rockenhausen)

- LA Speyer Best C 44, Nr. 18/1 - 18/3

- Schläfer, Jakob: Die Dorfmühle zu Münchweiler; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1954, S. 34-37, abgedruckt auch bei Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 121-123

- Weber, Friedrich Wilhelm: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 284

- Weber, Friedrich Wilhelm: Mühle und Mühlgut des Klosters Hornbach. [Münchweiler an d. Alsenz]; in: Pälzer Sunndag [Pfalz. Volksztg]. 1959, Nr. 21.

 

 

- Hornbacher Mühle oder Klostermühle:

s. Dorfmühle

 

 

- Lohmühle, Salomonsmühle:

daneben bestand im Mittelalter eine Lohmühle, die seit langem verschwunden ist. Diese wird im Gerichtsbuch bereits 1550 erwähnt: “Jerg von Hawiler kauft die loe myle.” 1568 ist dort eine Wiese an der “lo mül” beschrieben. 1710 ist im Gerichtsbuch die “Lohen­mühl” aufgeführt, und 1723 wird der “lohr pfadt, der Imbschbacher Kirchpfadt” genannt. dieser Weg führte ein Stück an der Alsenz entlang und wurde von den Imsbachern, die damals nach gepfarrt waren, beim sonntäglichen Kirchgang genutzt. Die Mühle muß folglich an der Alsenz, unterhalb des Dorfes gelegen haben. Hier befindet sich Gemarkung “Lohwiesen” und hier führt noch heute der bereits 1754 erwähnte “Lohsteg” über die Alsenz. Wann und warum die Mühle aufgegeben wurde, läßt sich leider nicht mehr feststellen 1032.

 

Die Lohwiese wird 1570 im Gerichtsbuch erwähnt als „die Gemeinde Hirtenhäuser an der Lohwiese unten“ , sowie 1583 „Haus an der Lohwiese“ 1033.

 

Die Lohwiese und der Lohsteg werden auch 1618 im Gerichtsbuch erwähnt. Anno 1618 haben sich vor dem Dorfgericht verglichen der Jakob Cloß und Adams Kathrein wegen eines Kappens (junger Hahn), den sie Adams Kathrein zu geben schuldig ist für den Was­sergang über die Lohwiese bis zu dem Lohsteg 1034.

 

1723 wird die Lohmühle als Salomonsmühle im Gerichtsbuch erwähnt „der lohrpfadt“, d.h. wohl der Fußpfad durch die Lohwiese zur Lohmühle (Salomonsmühle) 1035.

 

 

- Neumühle:

die Neumühle liegt an der Alsenz zwischen dem ehemaligen Bahnhof Neuhemsbach und dem Dorf Münchweiler/Alsenz. Oberlieger ist die Eichenbacher Mühle. Durch die Anlage eines künstlichen Mühlkanals, der ca. 930 m oberhalb der Mühle von der Alsenz ab­zweigt, konnte das Wasser mit mäßigem Gefälle dem Triebwerk der Mühle zugeführt werden; der sog. Hinterteich oder Gießen, d.h. der Wasserablauf hinter der Mühle wurde ca. 225 Meter unterhalb der Mühle wieder der Alsenz zugeführt. Aus dem Eichsetzungs­protokoll betreffend die Setzung eines Eichpfahls an der Neumühle vom 23.8.1860 ergibt sich, daß die Mühle damals drei ober­schlächtige Wasserräder besaß. Mit dem Hauptrad wurden der Mahlgang und der Schälgang betrieben. Von den beiden anderen Was­serrädern wurde eines zum Betrieb einer Ölmühle mit Dreschmaschine benutzt 1036.

 

1717 heißt es Knoch'schen Repertorium 1037: „Conrad Sultzen [Anm.: s. Conrad *Sültz] Supplikation bey Hrn Graf Christ: Christian, wie er Fürhabens seye eine Mühle nach Münchweiler zu bauen, weilen aber Graf Wieser nur Pfandtsherr seye, so wolte er deswegen Anzeige thun, und weitere Verwaltungs-Ordres erwarten.“

 

1717 heißt es in einem vom leiningischen Heimatforscher Johann Ludwig *Knoch (1712 St. Goar – 1808) erstellten Repertorium 1038: „1717 Mühl zu Münchweiler erbaut“.

 

1719 wird die Mühle erstmals im Kirchenbuch von Münchweiler erwähnt, wo “Johann Henrich *Hollsten, Müller auf der Neumühle bei Münchweiler” benannt ist; sie wird erneut 1725 urkundlich aufgeführt; in diesem Jahr erhielt Johann Henrich Holstein der Müller auf der Neumühle zusammen mit seinem Bruder Johannes *Holstein das Erbbestandsrecht der Mühle am Bärenwoog bei Neuhems­bach; in dieser Erbbestandsurkunde wird Johann Henrich Hollstein als “Müller von der sog. Münchmühl” bezeichnet 1039.

 

Die Neumühle wird dann im Lagerbuch von 1729 erwähnt. Die damaligen Besitzer waren Heinrich *Holstein Erben; Besitznachfol­ger waren Abraham *Eichelberger und Samuel *Eichelberger” 1040. Sie war Ölmühle 1041 und Getreidemühle.

 

1750 wurde die Neue Mühle an den Müller +++klären: NN. Eichelberger als Erbbeständer übergeben. dieser stammte aus Westfalen (wahrscheinlich Homburg an der Mark).

 

Um 1759 wird Henrich *Holstein als Erbbeständer auf der Neumühle Münchweiler erwähnt 1042.

 

1783 ist Karl *Junck als Mitglied des Münchweiler Gerichts und Erbbestandsmüller auf der Neumühle im “Schuldnerbuch” verzeich­net 1043.

 

Christian *Eichelberger (*17.7.1772 Sembach - 8.3.1830 Neumühle) war Müllermeister auf der Neumühle; °° mit Maria Krehbiel (* etwa 1779 Altleiningen - 24.7.1828 Neumühle); Vater der Maria Eichelberger (28.9.1821 Neumühle – 5.5.1872 Neumühle; °° 10.10.1743 mit dem Müller Samuel Krehbiel) . Eichelberger bemühte sich in den Jahren 1821-1824 um den Kauf von Staatswald öst­lich der Neumühle 1044.

 

Im Münchweiler Kataster von 1832 werden genannt: Abraham Eichelberger, Neumüller und Samuel Eichelberger, Neumüller 1045.

 

Ab 1843 (err.) war Samuel Krehbiel (*6.3.1821 Altleiningen - 15.2.1896 ; °° 10.10.1843 mit Maria Eichelberger, der Tochter des Neumüllers Christian Eichelberger † 8.3.1830) Müller auf der Neumühle 1046.

 

1871 war Samuel *Eichelberger Besitzer der Öl- und Getreidemühle auf der Neumühle. Er war verheiratet mit Elisabeth Berg. Laut Testament vom 26.5.1875 vermachten die Eheleute ihrem Sohn Johannes die Neumühle; dieser wurde nach Tod von Samuel Eichel­berger im Grundsteuer-Umschreibe-Kataster Nr. 735 der Gemeinde aus dem Jahr 1876 als Eigentümer aufgeführt. Johannes *Eichel­berger betrieb die Neumühle bis zu seinem Tod am 9.7.1899. Nach seinem Ableben stand die Mühle im Eigentum der Erbengemein­schaft bestehend aus der Witwe Maria Eichelberger geb. Sayse und den Kindern Anna Maria Eichelberger und Johann Karl Eichel­berger 1047.

 

Der letzte Müller aus der Familie Eichelberger verstarb kurz vor dem 1. Weltkrieg; die Neumühle wurde von 1914-1918 an Nägli- Hochdorf verpachtet und anschließend an Lichti verkauft. dieser war mit den Verhältnissen der Nordpfalz nicht vertraut, schaffte das Vieh ab und mußte die Neumühle wieder aufgeben. 1919 ging der Gutsbetrieb in das Eigentum des Protestantenvereins der Pfalz über, der Teile der Gebäude als Erziehungsanstalt nutzte. 1921 wurde die Mühle erneut verkauft und ging ins Eigentum des Bezirks­verbands der Pfalz über, nachdem der pfälzische Kreistag (heute Bezirkstag) am 2.9.1920 den Kauf des Gutes beschloß. Die Mühle wurde Pensionsviehweide unter der Trägerschaft des Pfalz-Kreises. Seit 1951 befindet sich hier die Pfälzische Lehr- und Versuchsan­stalt für Viehhaltung und Milchwirtschaft des Bezirksverbandes Pfalz. Der Mühlgraben ist teilweise zugeschüttet, der noch vorhande­ne Rest dient als Feuchtbiotop. Ein Reihe von Gehölzen und Sträuchern markiert den Verlauf des ehemaligen Mühlkanals 1048.

 

Karte:

- Busch, Egon: Streit um das Weiderecht im Baudweiler Hubbezirk; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009 Heft 4, S. 18 Herrschaft Neuhemsbach um 1600 mit den allen vorhandenen Mühlen

- LA Speyer Best. W2 Nr. 4: enthält u.a. Mühlen in Bereich Neuhemsbach, darunter die die Eichenbacher Mühle und die Neumühle bei Münchweiler

- LA Speyer Best. H3 Nr. 3370, abgedruckt bei Busch, Egon: Misslungener Verkauf von Staatswald in der Münchweiler Gemarkung; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2012, S. 1214/15: „Ackerfelder und Wiesen von der Neumühle vom 4.1.1822“

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. S. 284

 

Literatur/Urkunden:

- Busch, Egon: Die Entstehung der Neumühle bei Münchweiler; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1970, S. 82 f

- Busch, Egon: Mühle, Hofgut, Lehr- und Versuchsanstalt : die Neumühle bei Münchweiler an der Alsenz; in: Donnersberg-Jahrbuch 2012, S. 62-65

- Gerichtsbuch von Münchweiler (befindet sich nicht im LA Speyer sondern im Archiv der VB Rockenhausen)

- Schaefer, Erich Werner: Die Neumühle; in: Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 220 ff.

- Schaefer, Erich Werner: Die Müllerfamilie Eichelberger; in: Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 224-227

- Schaefer, Erich Werner: Die Errichtung einer Stauschleuße und eines Eichpfahls für die Neumühle (1934); in: Busch: Münchweiler: Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 228

 

 

- Salomonsmühle:

s. Lohmühle

 

 

 

 

 

Münchweiler am Glan:

s. Glan-Münchweiler

 

 

 

 

 

Münchweiler am Klingbach:

VG Annweiler, Lk Südliche Weinstraße; westlich von Klingenmünster im Klingbachtal zwischen Silz und Klingenmünster gelegen.

 

Das Dorf hatte 1718/1719 eine Bevölkerung von sieben katholische Familien und einen nichtkatholischen Mann auf 1049.

 

Mühlen:

in Münchweiler gibt es südlich vom Klingbach die Straße „Am Mühlweg“; in Münchweiler gab es die Untermühle, die Obermühle und die Sägmühle 1050.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2400: Münchweiler am Klingbach, o.D. 1820-1845, darin die Sägmühle, die Obermühle und die Untermühle

 

 

- Münchweiler Mühle:

im „Eilboten Landau“ vom 13.11.1841 wird die Versteigerung der Mühle in Münchweiler für den 2.12.1841 annonciert: „ … lassen die Georg *Zeitler'schen Eheleute von Münchweiler ihre in Münchweiler gelegene Mühle nebst Zugehör, bestehend aus der Mühle mit zwei Mahlgängen, einem Schälgang und einer Schwingmühle, einem zweistöckigen Wohnhaus mit zwei Zimmern und Küche im unteren Stock und drei Zimmern im oberen Stock, ferner vier Schweinställen, einem doppelten Stall für Rindvieh und Pferde, einem Schopp, einer großen Scheune, Keller, Hof, zwei Gärten und zwei Morgen Ackerland und Wiese ...“ 1051.

 

 

- Obermühle:

 

- Sägmühle:

 

 

- Untermühle:

 

 

 

 

 

Münchweiler a. d. Rodalb:

VG Rodalben, Lk Südwestpfalz. Während des Mittelalters bis zur Französischen Revolution teilte das Bächlein Rodalb als Staats­grenze über sechs Jahrhunderte lang das Dorf in einen kleineren hanau-lichtenbergischen und in einen zum badischen Amt Gräfen­stein gehörenden Ortsteil.

 

Der westlich der Rodalb gelegene Gemarkungsteil von Münchweiler („Hanauer Seite“) gehörte nicht zum badischen Amt Gräfen­stein sondern zur Herrschaft Hanau-Lichtenberg 1052.

 

 

Mühlen:

 

- Lohmühle auf dem Hombrunnerhof:

der Hombrunnerhof ist westlich von in einem Waldtal gelegen

 

Lohmüller war Friedrich *Baierle, °° mit Magdalena Heumann (?); Vater des Lohmüllers und Betriebsnachfolgers Johann *Baierle 1053.

 

- Sägemühle auf dem Hombrunnerhof:

gelegen am Lambsbach im Banne von a. d. Rodalb.

 

Um 1773 war Martin Koehl der Sägemüller auf der Sägemühle beim Hombrunner Hof. Er erhielt die Erlaubnis eine Walkmühle ne­ben seiner Sägemühle zu errichten, erhielt Holzzuweisungen aus den herrschaftlichen Waldungen zum Betrieb der Sägemühle. Die Mühle stand (später ?) im Erbbestand des Kammerassessors [Anm.: Philipp] *Ehrmann; diesem wurde die Erlaubnis erteilt, an seine Hombrunner Sägemühle eine Gipsmühle oder einen Stampf anzuhängen 1054.

 

Der Rotgerber Ludwig Detreux aus Pirmasens hat die verfallene Sägemühle auf dem Hombrunnerhof wieder aufgebaut und erwei­tert. Im März 1839 reichte er nachträglich ein Gesuch um die erforderliche Konzession ein 1055.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3049: Mühlen auf dem Hombrunner Hof; enthält: Die von Martin Koehl, Sägemüller, nachgesuchte Erlaubnis zur Erbauung einer Walkmühle (wird auch im Interesse der Pirmasenser Tuchindustrie gutgehei­ßen); Holzzuweisung aus den herrschaftlichen Waldungen zum Betrieb der Sägemühle; Wilderungsgüter; die dem Herrn Kammeras­sessor Ehrmann erteilte Erlaubnis, an seine Hombrunner Sägemühle eine Gipsmühle oder Stampf anzuhängen

 

 

- Mahlmühle Münchweiler, Helferische Mühle:

gegen Ende des 17. Jh. besassen der Rodalber Ölmüller und Gerichtsschöffe Johann Georg *Helfrich in dem Dorf Münchweiler, ein auf der Hanauischen Seite an der Rodalb gelegenes Grundstück, der Münchacker genannt, nebst dabei liegenden Wiesen und Äckern, in Eigentümergemeinschaft mit Hans Georg Klein; beide hatten das Grundstück von Joh. Anstetts Tochtermann, Jakob Dauerhauer aus Winzeln, gekauft. Nachdem die Grundstücke in seinen alleinigen Besitz übergegangen waren, hatte Helfrich am 2.2.1742 bei der hanau-lichtenbergischen Rentkammer in Buchweiler um die Erlaubnis nachgesucht, hierauf zusammen mit dem Müller Andreas Huber von der Hersberger Weißmühle, eine Mahlmühle mit einem Mahl- und Schälgang errichten zu dürfen 1056.

 

Amtsschaffner Reuß erwähnte in seinem aufgrund des Antrags erstellten Berichts an die Rentkammer vom 20.2.1742, daß auf dem in Aussicht genommen Grundstück bereits vor etwa 100 Jahren, wie die Namen Mühläcker und Mühlbrunnen erkennen ließen, eine Mühle bestanden habe, an die sich noch die ältesten Einwohner erinnern könnten 1057.

 

Am 7.4.1742 wurde zwischen den Antragstellern und der Rentkammer ein Vertrag über den Mühlenneubau abgeschlossen. Doch be­vor mit dem Bau begonnen wurde, war der Müller Andreas Huber als Miteigentümer ausgeschieden. Johann Georg Helfrich ent­schloß sich nunmehr, die Mühle allein auf seine eigenen Kosten zu errichten. Wie aus dem Bericht des Amtsschaffners Reuß vom 18.7.1842 hervorgeht, hatte Helfrich, weil er das Wasser des Einsalber Bächlein nun für den Antrieb der Mühle nicht als ausreichend ansah, zum Bau eines Mühlgrabens entschlossen. Dieser 176 Ruthen lange Graben führte über die Grundstücke verschiedener Eigen­tümer. Um den daraus resultierenden Streitigkeiten zuvor zu kommen, hatte sich Helfrich an die badische Landesregierung gewandt, um gegen Bezahlung von 1 Mltr Korn als jährlichen Wasserfall, die gemeinschaftliche Bach (Kondominium Markgrafschaft Baden Amt Grä­fenstein und Grafschaft Hanau-Lichtenberg) oberhalb seines Mühlplatzes fassen und den Wasserbau der Mühle unmittelbar am Bachufer errich­ten zu dürfen 1058.

 

Es wurde Helfrich nun durch die Rentkammer Buchsweiler die Auflage gemacht, eine Kopie des ihm am 26.5.1742 von Markgraf Ludwig Georg von Baden für diese Mühlenanlage bestätigten Erblehensbrief vorzulegen. Nach Vorlage erteilt wurde dem Helfrich durch die hanau-lichtenbergische Verwaltung am 20.7.1742 ein Erbbestandsbrief für die Mühle erteilt 1059.

 

Kaum hatte Helfrich jedoch mit dem Bau begonnen, als die badischen Einwohner von Rodalben sich bei dem zuständigen badischen Amtmann in Rodalben, Leger, beschwerten, da es durch den Mühlgraben an Wasser zur Viehtränke mangeln würde. Es kam auf badische Veranlassung zum Baustopp, woraufhin sich der Müller Helfrich entschloß, in Verfolg seines ursprünglichen Plans sich mit dem Einsalber Bächlein zum Antrieb der Mühle zu begnügen und sich am 9.11.1742 an die Rentkammer Buchsweiler wandte, mit der Bitte, die Grundstückseigentümer zur Abtretung der, zur Anlage des Mühlgrabens benötigten Grundstücke zu veranlassen 1060.

 

Dieser geänderte Plan kam nach weiteren Verhandlungen zu Ausführung, nachdem Helfrich am 3.12.1742 den entsprechend abgeän­derten Vertrag unterschrieben hatte. Allerdings kam Helfrich durch die eingetretene Verzögerung nun in wirtschaftliche Schwierigkei­ten und suchte noch Ende 1742 um Stundung des Kaufpreises für zugekauftes Wilderungsland bei der Mühle und zur Bezahlung des Bauholzes bei der Rentkammer Buchsweiler nach. Dem Stundungsantrag wurde durch Beschluß der Rentkammer vom 2.1.1743 auf die Dauer eines Jahres stattgegeben. Trotzdem mußte Helfrich wegen der rückständigen sonstigen herrschaftlichen Abgaben ein Dar­lehen aufnehmen und, als die Mühle für kurze Zeit durch einen vermögenslosen Lehensmüller geleitet worden war, sich nach einem zahlungsfähigen Lehensmüller umsehen. Als er um die Erlaubnis nachsuchte, einem Wiedertäufer aus Vogelstock im Kurpfälzischen, der bereit war, ihm 50 Rthl Kapital vorzuschießen, den Betrieb der Mühle zu übergeben, wurde er von der Rent­kammer mit der Be­gründung abgewiesen, daß nach dem Willen des Landesherrn, nur zum Betrieb landwirtschaftlicher Höhe gedul­det werden sollten 1061.

 

1746 stellte der Lehensmüller zu Münchweiler, Johann Schuler, beim badischen Amt Gräfenstein in Leimen den Antrag, ihm den Bau einer Mahlmühle „Bey dem Rauschenbronnen“ bei Merzalben [oder Leimen ?] zu gestatten. Hiergegen beschwerte sich der Müller in Merzalben, der geschäftliche Einbußen befürchtete und durch eine hohe Mühlenpfacht für seine Mühle beschwert war. Daraufhin lehnte das Amt Gräfenstein den Antrag des Müllers Johann Schuler ab 1062.

 

Ein von dem Müller Helfrich zusammen mit Reinhard Beizert aus Münchweiler am 16.12.1749 eingereichtes Gesuch um Überlas­sung von 123 Stämmen Bauholz zur Errichtung von Scheuer und Stallung bei der Mühle wurde genehmigt. Als im Jahr 1745 das Gerücht umging, der landgräfliche Major Grandville (*Grandfil) habe die Absicht, bei seiner 1 Stunde von Pirmasens in der Lambs­bach gelege­nen neuen Hofgründung eine Mahl- und Sägemühle zu errichten, beantragte Helfrich am 9.11.1745 bei der Verwaltung in Buchswei­ler, den Bau einer solchen Mühle zu untersagen. Dennoch wurde dem Antrag des Majors de Grandville stattgegeben, weil dem Mül­ler Helfrich aus dem Bau einer solchen Mühle kein Schaden entstehen würde. Tatsächlich ist es dann nur zur Errichtung der Säge­mühle beim Hombrunnerhof gekommen 1063.

 

Aufgrund einer Cessionsurkunde vom 14.10.1748 hatte Hans Georg Helfrich noch bei Lebzeiten die Münchweiler Mühle seinen vier Kindern zu gleichen Teilen überlassen. Der Ehemann seiner Tochter Anna Ottilie, der Müller Reinhard Pfeifer war dann mit Zustimmung der übrigen Geschwister auf die Mühle gezogen und hatte am 5.2.1749 von seinem Schwager Georg Balzer Helfrich den diesem zugefallen Viertelanteil gekauft, während der Förster Georg Marx Helfrich, ebenfalls ein Tochtermann des Rodalber Ölmüllers Johann Georg Helfrich von seiner Schwägerin Maria Margarethe Helfrich, das ihr zustehende Viertel an der Münchweiler Mühle an sich brachte 1064.

 

Im hanau-lichtenbergischen Mühlenverzeichnis ist Reinhard Pfeifer als Besitzer der Mühle genannt, der die Mühle von seinem Schwiegervater Johann Georg Helfrich, „dem Ohlmüller zu Rothalben“ übernommen hat, unter Vorlage des Erbbestandsbrief vom 3.12.1742.

 

Nach des Försters Helfrich Tod hatte Pfeifer durch Kauf vom 27.6.1763 die andere Hälfte des Mühlen­besitzes von dessen Tochter Maria Magdalena, Johann Jägers Ehefrau für 1022 Gulden gekauft und war nunmehr alleiniger Eigentümer der Mühle. Pfeifer erhielt am 27.8.1774 den hierüber ausgestellten Erbbestandsbrief, nachdem er nach mehreren Mahnung seitens der Verwaltung in Buchswei­ler, wenn auch verspätet einen entsprechenden Antrag gestellt hatte 1065.

 

Bis 1799 leitete Ludwig Weilemann als Lehnsmüller den Betrieb der Mühle. Weder ihm noch seinem Nachfolger, dem Müller Jakob Agne, der ihm Jahr 1802 ebenfalls als Lehensmüller mit Hinterlassung einer größeren Schuldenlast starb, konnten mit diesem Mühlenbetrieb vorwärts kommen. Bald darauf war Nikolaus Kehrwald Eigentümer der Mühle. Er überließ diese im August 1832 seinem Sohn August Kehrwald, der das Mühlenanwesen am 20.8.1851 dem Müller Joseph Kehrwald für 2000 Gulden verkaufte. Von dessen Kindern brachte dann der Müller Michael Blum am 23.9.1862 die Mühle für 6045 Gulden in seinen Besitz. Nach dessen Tod übergab seine Witwe am 29.10.1887 die Mühle zum Anschlag von 4500 Marl an den gemeinsamen Sohn Blum. Durch Testament des Jakob Blum vom 27.5.1927 wurde die Mühle an dessen in New-Jersey wohnenden Söhne Oswald Oscar, Theodor und Friedrich Blum übertragen. Diese verkauften das Anwesen noch im gleichen Jahr für 11000 Mark an den Alfons Blum 1066.

 

Photo:

- Jaffe: Die Münchweiler Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 22.7.1737, S. 25.

 

Literatur/Urkunden:

- Jaffe, Albert: Die Münchweiler Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 22.7.1737

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden) Nr. 217: Gesuch um Erbauung einer neuen Mahlmühle, 1746 (Anm.: betrifft n Antrag des Lehensmüllers zu Münchweiler, Johann Schuler, ihm den Bau einer Mahlmühle zu Leimen am Rauschenbronnen zu gestatten)

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden) Nr. 331: J. G. Helferich'sche Mühle, 1742, 1777

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3055: Die dem Johann Georg Helfrich und Andreas Huber zu Münchwei­ler gewährte Erlaubnis zum Bau einer Mahlmühle mit zwei Gängen und hierzu überlassene 12 Morgen Wilderungen

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 330: „Die an der zwischen der Herrschaft Gräfenstein und dem lichtenbergischen Amt Lemberg laufenden Scheidbach auf jenseitigem Territorium erbaute Mühle“, 1754

 

 

- Riegelbrunner Sägemühle, Riegelborner Sägemühle, Sägmühle am Ringelbrunner Weiher:

sie liegt eine 4 Stunde nördlich des Dorfes , an der Einmündung der Merzalb in die Rodalb, auf der Wüstung des ehemaligen Dorfes Riegelbrunn 1067; um 1774 war Henrich Jacob *Fischer der Müller auf der „Riegelborner Sägmühle im Rodalber Amt“ 1068.

 

Die Riegelbrunner Sägmühle, die dem Markgrafen von Baden als Erbherr zustand, wird auch in den Akten der französischen Natio­nalgüterverwaltung [um ca. 1802 err.] genannt 1069.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 302: Herrschaftliche Sägemühle und Hof am Ringelbrun­ner Weiher, 1743-1770

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 299: Herrschaftliche Sägemühle und Hof am Ringelbrun­ner Weiher, 1744-1745

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 298: Herrschaftliche Sägemühle und Hof am Ringelbrun­ner Weiher, 1754-1767

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 301: Herrschaftliche Sägemühle und Hof am Ringelbrun­ner Weiher, 1767-1784

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 300: Herrschaftliche Sägemühle und Hof am Ringelbrun­ner Weiher, 1777-1781

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 296: Herrschaftliche Sägemühle und Hof am Ringelbrun­ner Weiher, 1777-1793

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 297: Herrschaftliche Sägemühle und Hof am Ringelbrun­ner Weiher, 1785-1800

 

 

 

 

 

Münsterappel:

VG Alsenz-Obermoschel, Lk Donnersbergkreis; im Appelbachtal gelegen, östlich von Alsenz; nördlich von Kriegsfeld; bis 1789 ge­hörte das Dorf Münsterappel zum Herrschaftsgebiet der Rhein- und Wildgrafen um die Residenz Gaugrehweiler 1070.

 

Mühlen:

eine Mühle in Münsterappel ist urkundlich erstmals 1297 erwähnt 1071; damaliger Eigentümer waren die Raugrafen Ruprecht III. und Heinrich III. Beide bestätigen in der Urkunde vom 17.9.1297 eine aus dem Testament ihrer Mutter Elisabeth von Hohenfels herrüh­rende Verpflichtung zu einer jährlichen Rentenzahlung von 16 Maltern Roggen an das Kloster Otterberg. Da die Gülte über einen Zeitraum von drei Jahren nicht entrichtet worden war, sind sie dem Kloster schuldig 48 Malter und wollen sie künftig von ihrer Müh­le in Münsterappel pünktlich aufbringen 1072.

 

 

- Obermühle:

nach den Wasserbetriebsakten lag die Mühle „im Bangert (in den vier Morgen) oder „herwärts Münsterappel“. Die Mühle hatte den gleichen Mühlteich wie die Untermühle 1073.

 

1718 erhielten die Eheleute Johann Friedrich *Späth und Margarete NN. vom Landesherrn, Johann Karl Ludwig Wildgraf und Rhein­graf zu Dhaun, einen Erbbestandsbrief zur Errichtung einer Mehl- und Ölmühle auf eigene Kosten 1074, gegen eine jährliche Erb­pacht von 12 Mltr Korn für die Mahlmühle und 15 rheinischen Gulden für die Ölmühle 1075.

 

Im Ortsplan der französischen Vermessung um 1810 ist der Gemarkungsname „Mühle links“ eingetragen 1076. Im Katasterplan von 1841 ist die „Obere Mühle“ am Mühlgraben oberhalb des Dorfes eingezeichnet 1077.

 

Ab 1792 (err.) zog der Müllermeister Conrad *Hübsch von Schriesheim auf die Obermühle in Münsterappel; Müllermeister auf der Obermühle in Münsterappel (+++klären); er ist der Vater des Müllers auf der Obermühle in Münsterappel, Conrad Eberhard *Hübsch (geb. 6.1.1780 in Schriesheim - ++++) 1078.

 

Am 28.10.1831 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises annonciert „auf Betreiben ... von Hirsch Levy *Hohenemser, Banquier in Mannheim .. wohnhaft, in seiner Eigenschaft als Cessionar des Conrad von Hortal, Gutsbesitzer in Alzei wohnhaft … zur Zwangs­versteigerung, der … auf dem Banne von Münsterappel liegenden, dem Eberhard Hübsch, Müller, und dessen Ehefrau Anna Elisabe­tha geborne Fuchs, beide früher auf der Obermühle Gemeinde Münsterappel, nachher auf der sogenannten Haschelscheider Mühle, Gemeinde Haschelscheid, Kanton Bitsch“ als Hypothekarschuldner gehörenden landwirtschaftlichen Grundstücke geschritten ..“. 1079.

 

Der Betrieb der Mühle wurde vor 1900 eingestellt 1080.

 

Literatur/Urkunden:

- Drescher, K. [Pfarrer in Dielkirchen]: Bedingungen bei der Erbauung einer Mühle zu Münsterappel 1718; in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1906, S. 67

- LA Speyer Best. C41 Nr. 39/6: „Acta betr: die erbbeständliche Mahl und Ohligmühle, 1718 (Copia)

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O. S. 301

 

 

- Pulvermühle:

urkundlich erwähnt 1726 ein Acker „an der Pulfer Mühl, oben der Ziegenhäuser weg“ 1081. Die Mühle stand wohl im Zusammenhang mit der Garnison in Gaugrehweiler. Münsterappel gehörte zur Rheingrafschaft mit der Residenz Gaugrehweiler. 1726 residierte dort Rheingraf Ludwig, dessen Sohn Karl Magnus eine Luxusschloß nach dem Muster von Versailles in Gaugrehweiler bauen ließ. Er un­terhielt auch eine Mini-Armee von Husaren. Soldaten bedurften des Schießpulvers, welches hier wohl nur zum Salutschießen ver­wendet wurde 1082.

 

 

- Pochmühle bei Münsterappel:

urkundlich erwähnt 1471; sie lag wohl in unmittelbarer Nähe des Appelbachs bei Münsterappel „am Weiher“. Die amtliche Flurbe­zeichnung „Am Weiher“ heißt im Volksmund noch „Am Boch“ und dort stand nach alter Überlieferung ein Pochwerk. Es diente der Quecksilbergewinnung 1083.

 

 

- Untermühle:

Im Ortsplan der französischen Vermessung um 1810 ist der Gemarkungsname „An der untern Mühle“ eingetragen 1084. Im Kataster­plan von 1841 ist die „Unter Mühle“ an der Appel unterhalb des Dorfes eingezeichnet 1085.

 

Bis 1776 war Valentin Biehl der Müller auf der Untermühle in Münsterappel. Seine Tochter Susanna Margaretha Biehl hatte am 22.1. 1771 in Gaugrehweiler den aus der Stromberger Mühle stammenden Johann Friedrich Weinsheimer geheiratet 1086. Dieser übernahm nach dem Ableben seines Schwiegervaters Valentin Biehl die Untermühle in Münsterappel und erhielt am 26.10.1776 von Fürst Carl zu Nassau-Saarbrücken als dem vom Kaiser für die Rheingrafschaft Grumbach eingesetz­ten Kommissar einen Erbbestandsbrief aus­gestellt. Rheingraf Karl Magnus saß schuldenhalber auf Burg Königstein in Haft 1087.

 

Die Untermühle in Münsterappel „hatte den gleichen Mühlteich wie die Obermühle. In den Wasserbetriebswerksakten Inv. Nr. 104. 1776 war Friedrich Weinsheimer Erbbeständer. Sein Erbbestandsbrief [Anm.: vom 26.10.1776] wurde von Fürst Carl zu Nassau-Saarbrücken als dem vom Kaiser eingesetzten Kommissar ausgestellt. Rheingraf Karl Magnus saß schuldenhalber auf Burg Königs­tein in Haft. Er war es, der das prächtige Schloß in Gaugrehweiler hatte bauen lassen. Weinsheimer hatte die Mühle von seinem Schwiegervater Valentin Biehl geerbt. Er mußte 12 Malter Korn als Erbpacht nach Grehweiler entrichten. Es wurde ihm zugestanden, eine Ölmühle zu bauen.“ Der Erbbestandsbrief datiert vom 26.10.1776 1088.

 

Johann Ludwig *Weinsheimer († 5.6.1866 Untermühle Münsterappel) war Müller auf der Untermühle Münsterappel 1089.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C 41(Rheingrafschaft) Nr. 39/6: „Acta betr: die erbbeständliche Untermühle, nebst Gütern, 1776“

 

 

 

 

 

Münsterhof bei Dreisen:

an der Stelle des früheren Klosters Münsterdreisen; OT von Dreisen; VG Göllheim, Lk Donnersbergkreis

 

Kloster im oberen Pfrimmtal bei Dreisen. Gegründet von dem Dux (Herzog) Nantharius und dessen Gattin Kunigunde 868 als Bene­diktinerinnenkloster 1090. Die Abtei wurde während der Ungarn-Einfälle völlig zerstört und verlassen und war etwa zwischen 930 und 1144 verlassen und öde. Kaiser Konrad III. erneuerte das Kloster 1144 als Prämonstratenserabtei .

 

In der Nähe des Dorfes Dreisen lag früher das Kloster Münsterdreisen, ursprünglich ein Frauenkloster, das zuerst Benediktinerinnen beherbergte, dann Praemonstratenserkloster. Das nun seit mehr als 400 Jahren aufgelöste Kloster lag an der Stelle des heutigen Mün­sterhofes. Herzog Nantharius stiftete um 872 hier ein Kloster. Durch die Ungarn wurde es bald darauf zerstört. Herzog Friedrich II. von Schwaben und Hohenstaufen ließ es 1141 1091 wieder herstellen, nachdem es knapp ein Jahrhundert lang in Trümmern gelegen hatte. Nach der Wiederherstellung wurde das Kloster dem im Ruf der Heiligkeit stehenden Abt und Grafen Lud­wig von Arnstein übergeben, der den Praemonstratensern angehörte. Ab da war das Kloster Prämonstratenser-Chorherrenstift. Unter dem Abt Dudo kam es zu Streitigkeiten mit dem Kloster Enkenbach, um die Leitung beider Klöster. Diese wurde von Bischof Conrad II. von Worms dem Abt von Münsterdreisen, wie auch die Aufsicht über das Kloster Marienthal zugesprochen.

 

Kloster Münsterdreisen war neben den Klöstern Hane und Rothenkirchen die bedeutendste Mönchsniederlassung der Herrschaft Bo­landen.

 

In *Bissersheim hatte das alte salische Hauskloster Münsterdreisen bereits 872 Besitzungen durch den rheinfränkischen Herzog Nan­tharius geschenkt erhalten, die ihm noch 1144 von König Konrad III. bestätigt wurden 1092. Die Grafen von Leiningen gaben um 1190 den "comitatus super Treise" zu Lehen geben. Es liegt deshalb die Vermutung nahe, daß sie über die wohl damit verbundene Kloster­vogtei an den alten Besitz Münsterdreisens in der näheren Um­gebung kamen 1093. Das Kloster Münsterdreisen hatte 1144 Grundbesitz in *Dackenheim 1094.

 

Der Wald um den *Beilstein herum war schon seit 872 Klosterbesitz des Klosters Münsterdreisen, nachdem der rheinfränkische Her­zog Nantharius ihn mit Nentriswilre, dem Vorläufer des heutigen *Entersweilerhofes, dem neugegründeten Kloster *Münsterdreisen geschenkt hatte 1095. 1144 wurde die Schenkung an das Kloster erneuert, 1176 gab Kaiser Friedrich I. Barbarossa sie ei­nem anderen Prämonstratenserkloster, den neugegründeten Kloster zu Lautern 1096.

 

Das Kloster Münsterdreisen hatte in Jakobsweiler um 1274 Grundbesitz. Infolge der Schlacht auf dem Hasenbühl 1198, wohl auf­grund von Einquartierungen und weiterer Abgaben litt das Kloster, wie auch die ganze Umgebung sehr, und mußte wegen der erlitte­nen Schäden und der hieraus stammenden Schulden 1317 Güter verkaufen. Solches mußte 10 Jahre später wiederholt werden, als das Kloster gezwungen war, an die Abtei Arnstein eine jährliche Lieferung von 100 Maltern zu Stetten nach Worms fälligen Korns für 550 Pfund Heller verkaufen mußte, um die Schuldenlast zu mindern. Wie Remling berichtet 1097, verpflichtete sich der Abt des Klo­sters Münsterdreisen, Peter von Dürkheim (um 1466), gegenüber Conrad von Beldersheim, Comtur des Deutschorden-Hauses in Flersheim, nach einer Stiftung von 1317 des Ritters Heinrich von Mußbach, in der St. Bartholomäus-Kapelle in Weitersweiler, Mes­sen lesen zu lassen.

 

Die wirtschaftliche Lage des Klosters scheint auch in den folgenden Jahrhunderten nicht zum besten bestellt gewesen zu sein, denn 1439 mußten 300 Gulden von der Priorin der Augustinerinnen zu Alzey aufgenommen und mehrere Wiesen verpfändet werden, die nicht mehr ausgelöst werden konnten. Noch im Jahre 1437 seufzte der Konvent, in welchem sich damals außer dem Abt noch zehn Chorherren befanden, unter der drückenden Schuldenlast. Der Abt sah sich daher genötigt, die Patronatsrechte zu Stetten, den großen und kleinen Zehnten, Haus und Hof, samt den dazu gehörenden Äckern, Weinbergen, Wiesen und Gülten an das St. Pauls Stift in Worms für 2700 Gulden zu veräußern. Im Bauernkrieg verwüstet, wurde es 1528 dem Prämonstratenser-Kloster Lorsch bei Heppen­heim einverleibt. Papst Julius III. gestattete dem Kurfürsten Friedrich II. von der Pfalz die Klostergüter zur Unterstützung der Uni­versität Heidelberg zu verwenden. Doch schon unter dessen Nachfolger Friedrich III. hielten sich die Kurfürsten nicht mehr an die Bedingungen der Übergabe, sondern benutzten die Klostergüter wie Eigengut.

 

Im Verlauf des dreißigjährigen Krieges suchten die Prämonstratenser, ermutigt durch das Edikt Kaiser Ferdinands II. wieder in den Besitz der Abtei zu kommen und die Familie derer von Geispitzheim, die das Kloster als Lehen vom Kurfürsten erhalten hatte zu ver­drängen; das Vorhaben wurde jedoch durch den Westfälischen Frieden vereitelt. Die Familie Geispitzheim blieb im Besitz der Klo­sters, bis später die Fürsten von Nassau die Güter kauften und deren Überreste - den heutigen Münsterhof - bis zum Ausbruch der französischen Revolution besaßen 1098.

 

 

Mühlen:

um 1693 ist Andreas *Bauer der Müller „in Münster“ ++++prüfen++++ ob Münsterappel oder Münsterdreisen; am 03.02.1693 heira­tet der Joh. Valentin Klein (Sohn von Gerhard Klein aus Bolanden u. Anna NN. von Rüssingen geb.) die Anna Theresa Bauer, T.d. An­dreas Bauer u. Anna NN. Müller in Münster (Dreisen) 1099.

 

 

- Schloßmühle / Klostermühle:

heute Anwesen Münsterhof 1 1100. Die Mühle auf dem Münsterhof wurde 1327 erstmals urkundlich als Klostermühle erwähnt. 1523 kam die Mühle an Heinrich von Geispitzheim. Als Müller ist Thonges Schmeyder eingetragen 1101. Die ehemalige „Schloßmühle“ist seit 1559 verbürgt, 1684 verfallen, 1707 wieder in Betrieb. Am Kämpfer der Tür zum Mahlraum befindet sich ein Wasserrad als Mül­lerzeichen. Ein Quader in der Ostwand des spätbarocken Gebäu­des ist bezeichnet mit „V RUPP AMR 1860“. Das Gebäude ist das am besten erhaltene Mühlenanwesen im nordpfälzischen Ab­schnitt des Pfrimmtals 1102. Die Mühle wie auch das ehemalige Kloster gin­gen 1764 an den Fürsten Carl zu Nassau-Weilburg in Kirchheimbolanden über. Die Mühleinrichtung bestand damals aus einem Mahl- und einem Schälgang 1103.

 

In LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 125 (nicht datiert) ist auf der „Münster Mühl“ als Beständer der Johann Daniel Schmidt genannt, ebenso in LA Speyer Best. C38 fol. 12r.

 

1784 wurde die Mühle für jährlich 10 Malter Korn, 10 Malter Spelz, 10 Malter Hafer Erbpacht an Daniel *Geiß vergeben. Im glei­chen Jahr wurde eine Hanfreibe eingerichtet. Durch Heirat der Tochter Anna Geiß mit Wilhelm Oberländer ging der Besitz auf die­sem über. Von den Kindern aus dieser Ehe kaufte 1840 Valentin Rupp I die Mühle für 6500 Gulden. Sie ging 1847 an dessen Sohn Valentin Rupp II über. Eine Tochter heiratete Heinrich Fasbender. Dieser nahm die Stillegung der Mühle vor 1104.

 

++++klären++++ Noch offen ist die Frage, wo Johann Jacob Tempel als Müller ansässig war. Kuby/Kimmel geben hierzu an: "Mül­ler in Münster" (wohl Münsterdreisen) 1105, Weber 1106 nennt unter Bezugnahme auf die Taufe des Sohnes Johann Reinhard am 7.5.1785 den den Müller Hans Jakob Tempel „vom Münsterhof bei Dreisen“, nach Dittmar 1107 dagegen als Müller in Marnheim. Letztere An­sicht ist einleuchtender, da er als ältester Sohn wohl die väterliche Mühle übernommen haben dürfte.

 

Andererseits ist auch sein Bruder Johann Georg Tempel als Müller in Marnheim aufgeführt. Die Tempel-Mühle in Marnheim ist im Nassau-Weilburgischen Mühlenverzeichnis von ca. 1772 1108 wie folgt beschrieben 1109: „hat Georg Tempel in Erbpacht und gibt dafür 20 Malter Korn als Pacht. Sie ist oberschlächtig und hat 2 Gänge. 1758 ist Georg Tempel Wittib Erbbeständerin. 1777 Erbbestands­brief für Georg *Berg.“ Dies spricht mE dafür, daß Johann Jacob Tempel als Müller nach Münsterdreisen ging und dort die Schloß­mühle/Klostermühle übernommen hat. Zu der Klostermühle Münsterdreisen ist bekannt: um 1693 ist Andreas *Bauer der Müller in Münster; am 03.02.1693 heiratet der Joh. Valentin Klein (Sohn von Gerhard Klein aus Bolanden u. Anna NN. von Rüssin­gen geb.) die Anna Theresa Bauer, T.d. Andreas Bauer u. Anna NN. Müller in Münster (Dreisen) 1110. Bei Kuby/Kimmel ist er erwähnt wie folgt: 1709 Müller zu Münster und Sohn von Andreas Tempel (!), gew. Gemeinsmann zu Heppenheim a.d. Wies; °° Anna Elisabeth NN; Vater von Anna Barbara Tempel, Johann Jakob Tempel und Andreas Tempel 1111. Es könnte daher sein, die Ehefrau des Johann Jacob Tempel, bisher mit "Anna Elisabeth NN." eine Tochter des Müllers in Münsterdreisen, Andreas Bauer, ist. ++klären+++

 

Johann Jacob Tempel 1709 im reformierten KB Marnheim angegeben als „Müller in Münster“; am 1.3.1709 wird in der reformierten Kirche in Marnheim getauft der Johann Henrich Tempel, ein Sohn des Gemeinsmanns in Marnheim Johannes Tempel und der Sophia Sybilla Bolthenthal (Johannes Tempel ist ein Sohn des Müllers Martin Tempel und damit Bruder des Johann Jacob Tempel); bei die­ser Taufe ist als Pate anwesend der Vetter des Täuflings, Johann Henrich Tempel (Sohn des Müllers Johann Jacob Tempel). Der Tauf­eintrag lautet: Pate ist der „Johann Henrich Tempel, Jacob Müllers zu Münster ehelicher Sohn“ 1112. +++klären: wie kommt er als Mül­ler auf der Klostermühle in Münster­dreisen?+++

 

1864 wird Valentin Rupp, „Oekonom und Müller a. d. Münsterhof“, als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 1113. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird auf dem Münsterhof genannt der Handelsmüller Valentin Rupp 1114.

 

Das heutige, denkmalgeschützte Gebäude wird wie folgt beschrieben: ehemalige „Schloßmühle“, barocker Mansardwalmdachbau, teilweise Fachwerk 1115.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 203

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 289

 

 

 

 

 

Mundenheim:

Stadtteil von Ludwigshafen; bis zu seiner Eingemeindung 1899 war Mundenheim ein selbständiges Dorf:

 

Mundenheim wurde erstmals in einer Schenkungsurkunde vom 27.6.770 an das Kloster Lorsch erwähnt. Das Dorf gehörte dann zum Kloster Weißenburg später zum Bistum Speyer, von wo aus das Dorf an verschiedene Adelsfamilien zu Lehen gegeben wurde. 1517 wurde Mundenheim an die Herren von Hirschhorn verkauft wurde. 1632 wurde Mundenheim von dem Speyerer Bischof und Kur­fürst Erzbischof von Trier Philipp Christoph von Sötern († 1652) eingezogen und in seinen Privatbesitz überführt. Von dort kam Mundenheim 1653 an das Bistum Speyer. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-97) wurde Mundenheim zerstört. Dorf und Gemar­kung kamen 1709 an Kurpfalz. In der Folge kam es nach 1720 zum Aufschwung von Mundenheim durch Ansiedlung von Adelsfami­lien im Gefolge der Verlegung der kurpfälzischen Hauptstadt von Heidelberg nach Mannheim. Es wurden große Hofgüter gegründet. 1770 erwarb der kurpfälzische Premierminister Peter Emanuel Freiherr von Zedtwitz-Liebenstein das große Hofgut in Mundenheim. 1771 erwarb von Zedtwitz-Liebenstein auch den Rest des Dorfes von der Adelsfamilie von Dalberg, der unter Speyerischer Oberho­heit stand 1116.

 

Mühlen:

Schiffsmühlen im Rhein vor Mundenheim gehörten früher zum Landschaftsbild. In einer alten Korngülte aus dem Jahr 1530 wird schon ein Mühlenweg vom Ort zum Rhein erwähnt 1117.

 

Urkunden/Literatur:

- Karmann, Paul: Die Mundenheimer Mühlen und ihre Bewohner; Bibliothek PRFK Ludwigshafen XVII MA.0 (1983/84). +++klä­ren+++

 

 

- Schiffsmühle Lorenz Andermann:

ab 1833 betrieb der Bäcker und Müller Lorenz *Andermann aus Speyer eine eigene Schiffsmühle in der Nähe der „Kranenwiese“ in Speyer. 1853 wurde diese rheinabwärts bei Mundenheim stationiert 1118.

 

 

- Schiffsmühle Philipp August Andermann:

ab 1860 Eigentümer der früheren Schiffsmühle des Georg Bernhard *Steiner in Speyer. Steiner hatte 1847 die Genehmigung zum Be­treiben einer Schiffsmühle an der Klippelsau in Speyer erhalten. Am 14.5.1853 beantragte der Johann Georg Steiner, seine Schiffs­mühle in die Nähe von Ludwigshafen verlegen zu dürfen, u.a. wegen Änderung des Strömungsverhältnisse am Rhein. 1860 war Phil­ipp August Andermann der Eigentümer dieser Schiffsmühle geworden, und verfolgte die Antrag auf Verlegung der Standorts der Schiffsmühle nach Mundenheim weiter 1119.

 

 

- Schiffsmühle Blondine:

auch „Blondina“; sie lag kurz vor Ludwigshafen-Mundenheim; kurz vor Weihnachten 1866 fuhr der Sohn des Müllers zusammen mit einem Knecht einen Kahn voll Getreide mitten im Nebel zur Mühle. Dort kamen sie nie an; auch ihre Leichen wurden nicht gefun­den; nur der Nachen verfing sich an der Schiffsbrücke 1120.

 

Im Winter 1869/1870 riß Treibeis die Mühle aus ihrer Verankerung, etwas später zerbrach sie der Sturm endgültig auf einer Sand­bank, die Reste wurden versteigert 1121.

 

Sie wurde 1870 wegen Baufälligkeit auf Abbruch versteigert. Sie hatte folgende Besitzer: Michael Ingenthron aus Mundenheim, Christoph II Frey und Jakob IV Frey aus Rheingönheim sowie zuletzt Andreas Kremb aus Mundenheim 1122.

 

Karte:

- Stadtarchiv Ludwigshafen: Gemarkungskarte Mundenheim von 1856 (abgedruckt bei Kirsch: Mundenheim, a.a.O., S, 58): die Schiffsmühle Blondine ist vor der „Großen Kaiserwörth“ im Fluß verankert

 

Literatur/Urkunden:

- „Die Rheinpfalz“ vom 12.8.1995 „Es klappert die Mühle ..“

- Franz, Georg: Das Ende der Schiffsmühle „Blondina“ bei Mundenheim, nach mündlichen Berichten; in: Heimatblätter für Ludwigs­hafen am Rhein und Umgebung, 1930 Nr. 6

- Pfälzer Abendzeitung Nr. 92 vom 19.6.1950 S. 4: „Schiffsmühle Blondina bei Mundenheim“

 

 

 

 

 

Mußbach:

Stadtteil von Neustadt / Hardt; an der Mussbach gelegen; die Ortsherrschaft war kurpfälzisch im Oberamt Neustadt; im Dorf lag rei­cher klösterlicher Besitz 1123; 1556 lutherische Pfarrei; ab 1648 Alleinrecht der Reformierten an der Kirche. 1698 Simultanrecht für 6 katholische Familien; 1721 reformierte Pfarrei mit Mußbach, Lobloch und Winzingen. KB ref. 1721 1124.

 

Das Dorf wies nach Visitationsbericht des Bistums Speyer von 1718/1719 eine Bevölkerung von 24 katholischen, 25 lutherischen, 63 reformierte und 2 mennonitische Familien auf 1125

 

 

Mühlen:

Das Kloster Weißenburg besaß in Mußbach eine Mühle, die im Liber Possessionum Wizenburgensis von 1280 genannt ist 1126. Ein im 10. Jh. entstandener Abschnitt dieses Liber Possessionum Wizenburgensis nennt als Weißenburger Besitz in Muosbach erneut den, bereits früher genannt Salhof mit Land von vier Mansen, Wiesen und drei Mühlen 1127.

 

Unmittelbar oberhalb des Dorfes am Mußbach lag auf Loblocher Gemarkung die Hahnenmühle (s. Gimmeldingen)

 

1786 schreibt Johann Goswin Widder in seiner „Geographische[n] Beschreibung der Kur-Pfalz: “In dem Flecken zählte man voriges Jahr 277 Familien, 1114 Seelen; … 194 Häuser nebst 2 Mühlen“ 1128.

 

Johann Georg *Jäckel/Jeckel († 13.2.1733 Mußbach) war Müllermeister in Mußbach 1129 ++++klären: welche Mühle++++

 

++++klären : welche Mühle++++ Am 20.10.1821 wird auf Betreiben des Eigentümers, des Müllers aus Mußbach stammend, Fried­rich *Wagner, jetzt Soldat im 7. Bayerischen Linien-Infanterie-Regiment dessen Mühle in Mußbach freiwillig versteigert. In der An­nonce wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Eine Mahl­mühle, liegend in der Gemeinde Mußbach, enthaltend im oberen Stockwerk zwey Stuben eine Küche und Speicher, im unteren das Mühlwerk nebst Stallung, Sektion h, Nro. 224, zwischen Philipp Jacob Bu­chert und Heinrich Scherer.“ 1130

 

 

- Hahnenmühle:

s. Gimmeldingen; die Mühle lag unmittelbar oberhalb des Dorfes am Mußbach auf Loblocher Gemarkung (s. Gimmeldingen)

 

 

- Haidmühle:

s. Neustadt

 

 

- Krappmühle:

lag in Mußbach, in der Straße „An der Eselshaut 15“ im heutigen Weingut Völker; die ehemalige Mühle wurde bereits im 10. Jh. ur­kundlich erwähnt; in der Mühle wurde zuletzt Krapp (Anm.: Färberwaid) zur Herstellung eines roten Farbstoffs gemahlen 1131. Die Gebäude, ein Winkelbau, bezeichnet 1694, im Kern eventuell älter, die Erweite­rung datiert von 1899, der Torbogen weist die Be­zeichnung „FV 1899“ auf; die Erweiterung wurde von dem Müller Fritz Völker 1899 durchgeführt 1132.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Neustadt, a.a.O., Bd. 2, S. 311

 

 

- Mahlmühle zu Mußbach, Schaffelmühle, Schawellmühle, Schabellmühle:

die Mahlmühle zu Mußbach wird auch als „Schaffelmühle“ oder „Schawellmühle“ oder „Schabellmühle“ bezeichnet; heute Anwesen Kleingasse 16a; sie lag in der Dorfmitte am Mühlpfad; die Mühle wurde wie auch die Krappmühle schon im 9. und 10. Jh. erwähnt und war, wie der Mußbacher Herrenhof, im Besitz des Klos­ters Weißenburg 1133, später dem Hof der Johanniter zugehörig 1134.

 

Die Mühle lag ursprünglich außerhalb des Dorfes. Die einstige freie Lage des inzwischen verrohrten Mußbach ist anhand von Gar­tenflächen noch abzulesen. 1894 erfolgte der Einbau eines Dampfkessels. 1907 wurde die Mühle stillgelegt und 1913 der hölzerne Bachzulauf entfernt 1135. Das heutige Gebäude ist ein spätbarocker Mansard­bau, bezeichnet 1699, Erweiterung bezeichnet 1830, Stall bezeichnet 1863 1136. Die dreiflügelige Anlage besteht aus Mühl- und Wohngebäude, Scheune und Stall. Das Mühlenhaus ist ein spät­barocker Putzbau mit Hochkeller und Mansarddach. Im Westen weist es eine Schopfwalm auf. Das leicht stichbogige Portal ist im Schei­tel bezeichnet mit FW / LW 1799. Ostseitig von Herrn Fischer um einen Walmdachbau erweitert. Der Türsturz bezeichnet 18 NF / SMF 30. Im Innern des Mühlengebäudes befindet sich eine Empore mit dahinter liegenden Kammern. An den Stall im Westen des Mühlengebäudes folgt der ehemalige Heuspeicher, am Türsturz bezeichnet 18 PH F [Anm. d. Verf.: Philipp Fischer] / M F 63 1137.

 

Wendel Malrich (in den Mußbacher reformierten Kirchenbüchern erscheint er als Hans Wendel Mallrich) muß die Mühle bereits vor 1720 von seinem Schwager Conrad *Holler gekauft haben, denn in diesem Jahr erscheint er im Zinsbuch des Johanniter-Ordens, als er ein Darlehen von 30 Gulden aufnahm und die Mühle nebst Zubehör als Pfand stellte. Nach seinem Tod im Jahre 1747 übernahm sein Sohn Johannes die Mühle, die er zu einem noch nicht geklärten Zeitpunkt, nach 1774, wieder veräußerte 1138.

 

Im Mühlenverzeichnis des Oberamts Neustadt von 1738 ist die Mahlmühle in Mußbach aufgeführt und wird zusammengefaßt wie folgt beschrieben 1139: „Zu Mußbach befindt sich eine Mahlmühl auf der sogenannten Mußbach hatt nur ein überschlächtig Wasser­radt, dieselbe hat der Conradt Holler von der *Dietelmeyers Wittib an sich erkauft, ist ledig und eigen, liegt 80fl in der Schatzung, gibt gndst. Herrschaft nichts, ist auch kein Consens vorhanden, der jetzige Possessor Wendel *Malrich hatt sie von seinem Schwager Conrad *Holler gekauft.“

 

Photo:

- Denkmaltopographie Neustadt, a.a.O., Bd. 2, S. 325

 

 

- Schaffelmühle:

s. Mahlmühle Mußbach

 

 

- Wiedemannsche Mühle:

die Wiedemannsche Mühle im äußersten Südosten Gimmeldingens an der Grenze zu Mußbach; sie wurde 1805 (möglicherweise über Vorgängerbauten) errichtet war bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts in Betrieb und wurde dann zu einem Weinbaubetrieb umgestal­tet. Das ehemalige Mühlrad konnte noch in den 1960er Jahren besichtigt werden 1140.

 

Literatur/Urkunden:

- Metz, Erich und Sitzmann, Alfred: „Die ehemaligen Mahlmühlen am Mußbach“; in: Kermann, Reinhard und Sitzmann, Alfred: Gimmeldingen. Leben im Weindorf (Neustadt 2008), S. 44-51

 

 

 

 

 

Mutterstadt:

verbandsfreie Gemeinde im Lk Rhein-Pfalz-Kreis; bereits um 1460 kurpfälzisch im Oberamt Neustadt; das Patronatsrecht an der dor­tigen Pfarrkirche hatte das Kloster St. Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer 1141; Reformierte Pfarrei seit 1556; die Kirche wurde wäh­rend des 30jährigen Krieges längere Zeit von Iggelheim aus versehen. KB ref. 1677 1142.

 

Das Dorf wies nach Visitationsbericht des Bistums Speyer von 1718/1719 eine Bevölkerung von 30 katholischen, 6 gemischten, 57 reformierten, 9 lutherischen, 3 mennonitischen und 1 jüdische Familie auf 1143.

 

 

Mühlen:

im Dorf hat es im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit wohl keine Mühle gegeben. Grund hierfür ist wohl die fehlende Wasser­kraft. Der Dorfgraben hatte zu wenig Kapazität für einen Mühlenbetrieb.

 

Der Floßgraben wurde erst im 18. Jh. angelegt. Der Floßgraben verläßt den Rehbach oberhalb des Kohlhofs, läuft in nördlicher Rich­tung zum Böhlgraben, der unter dem Floßbachbett hindurchgeführt wurde, durchquert dann in westlicher Richtung den Wald und führt an der Schlicht entlang bis in die Wüstenei, wo er sich wieder nach Norden wendet. Der Graben ab 1740 ausgehoben und diente der Schaffung einer floßbaren Verbindung zum Zwecke des Brennholztransports aus den kurpfälzischen Wäldern um Elmstein und Franken­stein nach Mutterstadt und anderen kurpfälzischen Orten. Kurfürst Karl Philipp wollte hierdurch vom Import „auslän­dischen“ Brennhol­zes aus den zur Grafschaft Leiningen-Hardenburg gehörenden Waldungen an der Isenach unabhängig sein. Zu die­sem Zwecke ließ er bei Mutterstadt einen Holzhof anlegen. Der Transport auf dem Wasserweg war wesentlich billiger als derjenige mit Fuhrwerken. Im 18. Jh. war die Bevölkerung in der brennstoffarmen Vorderpfalz auf das Heranführen von Brennholz, der einzi­gen zur Verfügung stehenden Hausbrand angewiesen 1144. Der Floßgraben diente mit­hin nicht dem antrieb von Mühlen sondern einzig der Holzflößerei.

 

Die das Dorf versorgende Mühle lag im Süden am Rehbach ++++klären: Rehhütter Mühle?+++

 

Der Dannstadter Weg (in westlicher Richtung) führte quer durchs Blockfeld an der „heutigen“ (1967) Mühle vorbei zum Rathaus 1145. ++++klären++++

 

 

- Dampfmühle:

in Mutterstand bestand eine eine Dampfmühle 1146 ++++klären++++

 

 

- Mühle am Rehbach:

++++klären: Rehhütter Mühle?+++. Bereits 1275 erscheint bei Mutterstadt die Gewanne am „Muleweg“ 1147; auch 1325 heißt es „bi deme Mulwege“ 1148. Auch 1326 wird der „Mulweg“ in Mutterstadt erwähnt 1149, ebenso 1369 1150

 

Dieser Mühlweg war ehemals Zugang zur Mühle am Rehbach 1151. Der Weg führt zunächst über den, erstmals 1275 genannten Klei­nen Mühlweg (heute Eisenbahnstraße) vom Dorf in Richtung Südosten, dann ein Stück über die Speyerer Straße in südöstlicher Richtung, bis zur Einmündung in den Hohen Mühlweg. Dieser 'Hohe Mühlweg' führt weiter in südöstlicher Richtung zum Böhlgra­ben und von da zur Mühle am Rehbach 1152.

 

 

- Mühle im Dorf, Götz'sche Mühl 1153:

die Mühle lag an der Ecke Fußgönheimer und Neustadter Straße 1154, am Dorfgraben; der Dorfgraben wurde 1902 von der Oberpfort­brücke bis zur Mühle überwölbt 1155.

 

Das Mühlengebäude wurde 1938 errichtet. Die Mühle wurde von einem Neuhofer namens Fischer erbaut. 1903 ging sie in den Besitz des aus Mutterstadt stammenden Johann Götz († 1934) über. Er modernisierte den Betrieb. 1938 ließen die Söhne Karl, Adolf und Hans Götz das alte Maschinenhaus und den hohen Schornstein niederreißen und errichteten das Mühlengebäude von 1938. 1964 brannten die beiden oberen Stockwerke der Mühle total aus. Der letzte Betriebsinhaber Karl Götz, ließ die Mühle wieder aufbauen und modernisieren. Der Betrieb mußte in der Folge jedoch eingestellt werden bedingt durch den großen Konkurrenzdruck und das Anwesen wurde versteigert. 1984 wurden die Gebäude abgerissen 1156.

 

 

 

1 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 276.

2 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 111.

3 Vgl. LA Speyer Best D2 Nr. 125 ff.

4 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 268.

5 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 235.

6 Vgl. Ballweber: Lehrer, Bürgermeister und Handwerker in Göcklingen; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde Bd XVII, S. +++Zitat prüfen+++

7 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 772 S. 387-388.

8 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 268.

9 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 235.

10 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 65 vom 30.6.1831, Beilage, S. 499.

11 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 127 vom 22.12.1836, S. 1018.

12 LA Speyer Best. L56 Nr. 744 (Grundsteuerkataster 1839) fol. 787.

13 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 111 unter Hinweis auf GLA Karlsruhe Generalia Bruchsal Nr. 1072.

14 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 111; vgl. Remling: Die Maxburg bei Hambach, a.a.O., S. 51.

15 Anm. anläßlich der Versteigerungsankündigung der Mühle im „Intelligenzblatt“ vom 19.8.1840, S. 719.

16 zur Lage der Mühle vgl. Hinweis bei Eilbote Landau vom 3.5.1855, S. 198 = LA Speyer Best. Y 20/41.

17 Vgl. http://www.club-sellemols.de/club-sellemols/historische-fotografien/, Abruf vom 30.9.2014; Mitteilung von Herrn Markus Hener, Maikammer vom 24.9.2014.

18 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 111.

19 Anm.: nach Saal: Freimersheimer Mühle, a.a.O., S. 209: verkauften Daniel *Rech und sein Sohn Hans Adam Rech dagegen erst 1709 ihre Obermühle an den Müller Hans Martin Wetzel aus Speyer und dessen Ehefrau Anna Catharina für 450 Gulden .

20 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 112.

21 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 112.

22 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 151 Bl. 17.

23 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 112; vgl. GLA Karlsruhe Bruchsal Generalia Nr. 1072.

24 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 112.

25 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 773 fol. 1021.

26 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 773 fol. 1021.

27 Vgl. LA Speyer Best. J1 Nr. 356; darin Protokolle i.S. des Müllers auf der Obermühle Maikammer Franz Ludwig Schmitt ./. Kath. Kirchenfabrik Maikammer.

28 Intelligenzblatt vom 19.8.1840, S. 719, Beilage.

29 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 112.

30 Eilbote Landau vom 23.3.1850, Nr. 24, S. 179.

31 Eilbote Landau vom 17.4.1850, Nr. 31, S. 230.

32 Vgl. Eilbote Landau vom 3.5.1855, S. 198 u. S. 205 = LA Speyer Best. Y 20/41.

33 Vgl. Eilbote Landau Nr. 81 vom 14.10.1858, S. 519,

34 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 112.

35 Vgl. http://www.club-sellemols.de/club-sellemols/historische-fotografien/, Abruf vom 30.9.2014; Mitteilung von Herrn Markus Hener, Maikammer vom 24.9.2014.

36 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 112.

37 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 112-113.

38 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 151 Bl. 18.

39 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 113.

40 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 772 S. 275.

41 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 772 S. 12, 275.

42 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 772 S. 275.

43 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 114.

44 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 113.

45 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 113.

46 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 113-114.

47 Vgl. LA Speyer Best. Nr. Nr. 711/1 fol. 34.

48 Vgl. LA Speyer Best. Nr. Nr. 711/1 fol. bez. 511, Bl. 5.

49 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 114.

50 LA Speyer Best. D2 Nr. 151 Bl. 17.

51 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 233.

52 Vgl. Leonhardt: Geschichte von Maikammer, a.a.O., S. 114.

53 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 744 (Grundsteuerkataster 1839) fol. 661.

54 Anm.: dessen Schwager Johann Adam Schmitt aus Maikammer unter Vorlage einer in den Akten befindlichen Vollmacht vom 12.4.1839 vor S. 662.

55 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 744 (Grundsteuerkataster 1839) fol. 661.

56 Eilbote Landau vom 17.8.1839, Nr. 33, S. 130; vgl. Neustadter Wochenblatt Nr. 64 vom 9.8.1839, S. 260, 267.

57 Eilbote Landau vom 2.8.1840, Nr. 32, S. 127 und 22.8.1840, Beilage zu Nr. 34.

58 Vgl. Beilage zum Amts- und Intelligenzblatt Nr. 84 vom 30.7.1842, S. 663.

59 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 230; vgl. LA Speyer D2/116-3.

60 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 134r-137r; vgl. Weber: Müh­len und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 217.

61 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 135.

62 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 7.

63 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 100.

64 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 98-101.

65 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 135, 136.

66 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 8.

67 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 136r.

68 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 88.

69 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 8.

70 zitiert nach Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil II katholisches Kirchenbuch, a.a.O., S. 76.

71 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 8; vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 138-138r.

72 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 138r-140.

73 zitiert nach Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I evangelisches Kirchenbuch, a.a.O., S. 21.

74 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 8.

75 Vgl. LA Speyer Best. W1 Nr. 7828: „Plan der Stadt und Vestung Mannheim. Mit der umliegenden Gegend und Belagerung der Rheinschanze und Fleschen von den Franken im Dezember 1794“.

76 Vgl. Denkmaltopographie Donnersberg, a.a.O., S. 76.

77 Vgl. Anthes: Die Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg im Jahre 1601; in: PRFK 1975, S. 245; vgl. Benz: Verweigerung der Türkensteuer von 1566 in Mannweiler; in: PRFK 1997, S. 617.

78 Vgl. Benz: Verweigerung der Türkensteuer von 1566 in Mannweiler; in: PRFK 1997, S. 617.

79 Vgl. Denkmaltopographie Donnersberg, a.a.O., S. 76.

80 Vgl. Grimm: Weistümer, Bd. 5, Göttingen 1866, S. 666; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1376/1 (auszugsweise Abschrift von 1658).

81 Vgl. Denkmaltopographie Donnersberg, a.a.O., S. 76.

82 Vgl. Stock: Mannweiler, Fortsetzung; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1924, S. 118.

83 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 199.

84 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 131/32.

85 LA Speyer Best A 2 Nr. 164; vgl. auch (zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 262.

86 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 795/2: „Beschwerden der Gemeinden Cölln und Mannweiler gegen den Müller Weinkauf zu Mannweiler wegen eigenmächtiger Erhöhung seines Mühlenwehrs“, o.D. (1700-1803).

87 Vgl. Internetdatei http://familysearch.org, Abruf vom 22.7.2014.

88 Vgl. Dhom: Dietz, Weinkauf, Anhäuser. Familiennamen aus d. Mühle zu Steckweiler; in: PRFK 1977, 449.

89 Vgl. Stock: Mannweiler, Fortsetzung; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1924, S. 118.

90 Vgl. „Die Rheinpfalz“ vom Samstag 25.8.1951: „Westpfälzische Mühlen stellen sich vor“.

91 Vgl. Denkmaltopographie Donnersberg, a.a.O., S. 76.

92 Vgl. Weber/Kuntz: Die Untermühle in Mannweiler, a.a.O., S. 53.

93 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 110.

94 Vgl. Stock: Mannweiler, Fortsetzung; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1924, S. 118.

95 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 164.

96 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 262.

97 Vgl. Stock: Mannweiler, Fortsetzung; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1924, S. 118.

98 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1376/4: Streitigkeiten zwischen dem Müller in Mannweiler, Georg Holzheimer und von Reigersberg wegen der Erbbestandsmühle, 1765-1773 (253 fol.).

99 Vgl. Böttcher: Familienbande der pfälzischen Revolution 1848/49:; in: PRFK 1999, S. 321; vgl. LA Speyer Best. J1 Nr. 2293 „Untersuchung gegen Julius Huberwald, Müller auf der Mannweiler Mühle (Untermühle) wegen Einsammlung von Waffen, Pulver und Blei im Auftrag der revolutionären Re­gierung in den Gemeinden Gauersheim, Morschheim, Bolanden, Marnheim, Mauchenheim und Orbis, enthält u.a. das Urteil des Bezirksgerichts Kaiserslautern, Zuchtpoli­zei-­ gerichts vom 5.3.1850 gegen den Beschuldigten.

100 Vgl. LA Speyer Best. J1 Nr. 2293 (1849-1850).

101 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 65 vom 2.8.1850, Beilage, S. 270.

102 Vgl. Eilbote Landau vom 2.3.1850, Nr. 18, S. 125.

103 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 13.4.1850, Beilage zu Nr. 35 S. 146/47.

104 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 65 vom 2.8.1850, Beilage, S. 270.

105 Vgl. Denkmaltopographie Donnersberg, a.a.O., S. 467.

106 Vgl. Denkmaltopographie Donnersberg, a.a.O., S. 467.

107 zu diesem s. Karmann: Wüstungen im Raum Marienthal - Ruppertsecken; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O.,

S. 51/52.

108 Vgl. LA Speyer Best. Best. W2 Nr. 29; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 2, S. 1272-1273 Nr. 1432; vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 3024; vgl. Kemper, Joachim: Augenschein in Sachen Nassau gegen Daun-Falkenstein, a.a.O., 12 ff.

109 Vgl. Weber: Die Rußmühle bei Ro­ckenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1959, S. 317.

110 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 304.

111 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 304.

112 Vgl. auch Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 2, S. 1272-1273 Nr. 1432; vgl. Kemper: Augenschein in Sachen Nassau gegen Daun-Falkenstein, a.a.O., 12 ff.

113 Vgl. LA Speyer A2 Nr. 164.24; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 260-261.

114 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 285; vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 273, 361.

115 Vgl. Leßweng: Mühle von Marnheim, a.a.O., S. 71.

116 Vgl. Burkhart/Heberer: Kloster Hane; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 59; vgl. LA Speyer Best. F1, Nr. 18, fol. 27r; vgl. Remling: Abteien

und Klöster, a.a.O., Bd. 2, Nr. 64, S. 371.

117 Vgl. Hessisches HStA Wiesbaden 3011/3118; abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 27.

118 Vgl. LA Speyer Nassau-Weilburg Akten Fasc. 382 und ebenda neu: Best C 38 Nr. 46; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 285.

119 Vgl. ref. KB Marnheim; vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar vom 6.8.2011.

120 Mitteilung durch Eheleute Dittmar vom 13.8.2011; vgl. ref. KB Marnheim.

121 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 27.

122 Vgl. LA Speyer Best. W1 Nr. 1299; abgedruckt auch bei Burkhart/Heberer: Kloster Hane; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 52.

123 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 385.

124 Vgl. Leßweng, Mühlen von Marnheim, a.a.O., S. 71.

125 Vgl. Armknecht: Geschichte d. Familie Armknecht, a.a.O., S. 34: Hans Jacob Armknecht war Besitzer der Bannmühle in Marnheim.

126 Vgl. Armknecht: Geschichte d. Familie Armknecht, a.a.O., S. 10-11.

127 Zitiert bei Armknecht: Geschichte d. Familie Armknecht, a.a.O., S. 11.

128 Vgl. Armknecht: Geschichte d. Familie Armknecht, a.a.O., S. 12.

129 Vgl. Leßweng, Mühlen von Marnheim, a.a.O., S. 71.

130 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 48.

131 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 64.

132 Vgl. Leßweng, Mühlen von Marnheim, a.a.O., S. 71.

133 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1345: „Prozeß des Erbbestandsmüllers Lorenz Knauff zu Marnheim gegen den Müller Georg Becker wegen eines strittigen

Wasserlaufs, 1771-1785“.

134 Vgl. Leßweng: Mühlen von Marnheim, a.a.O., S. 71.

135 Vgl. Neue Speyerer Zeitung 117 vom 30.9.1824.

136 Intelligenz-Blatt des Rheinkreises 1826, S. 172.

137 Vgl. Leßweng: Mühlen von Marnheim, a.a.O., S. 72.

138 Vgl. Leßweng: Mühlen von Marnheim, a.a.O., S. 72.

139 Vgl. LA Speyer Best. H37 Nr. 2935 II.

140 Vgl. Leßweng: Mühlen von Marnheim, a.a.O., S. 72.

141 Vgl. Leßweng: Mühlen von Marnheim, a.a.O., S. 72.

142 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 76 vom 5.10.1819, S. 534.

143 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 197.

144 Vgl. LA Speyer Bes. F22 Nr. 133: Ausfautheiakten von Marnheim.

145 LA Speyer Best. F22 Nr. 132-135; Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar vom 24.10.2010.

146 Vgl. LA Speyer Nassau-Weilburg.Akten Fasc. 382 und ebenda neu: Best C 38 Nr. 46; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 289.

147 LA Speyer Best. F22 140 – 141.

148 LA Speyer Bes. F22 Nr. 140-141: Ausfautheiakten von Marnheim.

149 Vgl. LA Speyer Best F 22 Nr. 82.

150 Vgl. LA Speyer Best F 22 Nr. 82)

151 Vgl. LA Speyer Best. F 22 Nr. 140 Ausfautheiakten Kirchheimbolanden.

152 Vgl. LA Speyer Bes. F22 Nr. 140-141: Ausfautheiakten von Marnheim.

153 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 256.

154 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 267.

155 Vgl. ref. KB Marnheim 4, S. 29, Taufeintrag vom 27.2.1778.

156 Vgl. Ausfautheiakten Kirchheimbolanden F22 Nr. 144.

157 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 301.

158 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 27.

159 Vgl. LA Speyer Best. F22 Ausfautheiakten Kirchheimbolanden Nr. 144.

160 Vgl. Leßweng: Mühlen von Marnheim, a.a.O., S. 74.

161 Vgl. LA Speyer Nassau-Weilburg Akten Fasc. 382 und ebenda neu: Best C 38 Nr. 46; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 289.

162 Vgl. LA Speyer Best. F 22 Nr. 135: Ausfautheiakten, Übergabe-Inventar vom 6.10.1760.

163 Vgl. LA Speyer Best. F 22 Nr. 135: Ausfautheiakten, Übergabe-Inventar vom 6.10.1760.

164 Vgl. LA Speyer Best. F22 Nr. 142 Ausfautheiakten Kirchheimbolanden.

165 Vgl. LA Speyer Best. F22 Nr. 142 Ausfautheiakten Kirchheimbolanden.

166 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 288.

167 Pfälzischer Kurier Nr. 105, Ludwigshafen, Ausgabe vom Freitag 5.5.1871.

168 Grünstadter Anzeiger Nr. 212 vom 10.9.1879.

169 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 21r.

170 Vgl. LA Speyer Nassau-Weilburg Akten Fasc. 382 und ebenda neu: Best C 38 Nr. 46; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 289.

171 Vgl. LA Speyer Best. F22 Nr. 143 Ausfautheiakten Kirchheimbolanden.

172 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 21.

173 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 27.

174 Vgl. LA Speyer, Best. F22 Nr. 132 Ausfautheiakten Kirchheimbolanden.

175 Vgl. Leßweng: Mühlen von Marnheim, a.a.O., S. 73.

176 Vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar vom 27.5.2014; bei Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bo­landen von 1686-1800, a.a.O., S. 519 unrichtig genannt als „Joe Voß“

177 Vgl. LA Speyer Best. F6 Nr. 125 kath. KB Kirchheimbolanden.

178 Vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar vom 8.8.2011; vgl. Gabelmann, Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 67.

179 Vgl. ref. KB Marnheim; Mitteilung von Fam. Dittmar vom 26.10.2011.

180 Quelle: ref. KB Marnheim; Mitteilung von Fam. Dittmar vom 26.10.2011.

181 Quelle: ref. KB Marnheim; Mitteilung von Fam. Dittmar vom 26.10.2011.

182 Vgl. LA Speyer Best. F22 Nr. 132

183 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 9r-19; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 55 fol. 21R; vgl. LA Speyer C38 Nr. 46 fol. 68r.

184 Vgl. LA Speyer Nassau-Weilburg Akten Fasc. 382 und ebenda neu: Best C 38 Nr. 46 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 289.

185 Mitteilung.von Herrn Ewald Dittmar.

186 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1345: „Prozeß des Erbbestandsmüllers Lorenz Knauff zu Marnheim gegen den Müller Georg Becker wegen eines strittigen Wasser-­ laufs, 1771-1785“.

187 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 23.

188 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 27.

189 Vgl. Leßweng: Mühlen von Marnheim, a.a.O., S. 74.

190 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 287.

191 Vgl. Bezirksgruppe Kusel der PRFK: Dermahliger Zustand des Amptes Lichtenberg und Nohfelden sampt beygefügtem Denombrement 1704;

Kusel 2010, S. 83.

192 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 287.

193 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 225r-229; vgl. Weber: Mühle und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 223,

194 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 92r.

195 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 287.

196 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 288.

197 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 229r-231.

198 Vgl. Müller / Petry: Denombrement der Herrschaft Landstuhl Anno 1681, Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 2003, S. 309 = HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von

Sickingen..

199 Vgl. Müller / Petry: Denombrement, a.a.O., S. 314.

200 LA Speyer W41 Nr. 2369/1: Karte von 1844.

201 Vgl. luth. KB Mittelbrunn 2, Bl. 7, Taufeintrag vom 11.8.1681.

202 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. IV, S. 170.

203 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 534 Bl. 3.

204 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 3927, Bl. 332.

205 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 7101, Bl. 340.

206 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 536 Bl. 1703.

207 Vgl. Weidmann: Mühlen im Kreis; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 93 vom 19.4.2000.

208 Vgl. Debus: Verwaltungsreform und Wappenwesen; in: PRFK 1982, S. 75.

209 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

210 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 280; vgl. LA Speyer Best C 20 Teil 1.

211 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 195; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 196 ; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 259.

212 Vgl. Pfalzstrom, Informationszeitung der Pfalzwerke Ludwigshafen, Heft 10/1993, S. 13; vorhanden im Archiv PRFK Ludwigshafen, XXI

Mühlen Stichwort Fauster Mühle; vgl. Verbandsgemeinde Wallhalben: Heimatbuch, a.a.O., S. 36.

213 Vgl. Schorn: Niederauerbach und seine Geschichte; in: Heimatkalender für die Stadt und den Landkreis Zweibrücken 1962, S. 138.

214 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 196.

215 Vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 506; vgl. LA Speyer B2-A 1274/2.

216 Vgl. Müller: Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 506.

217 Vgl. KSchA Zw., Rep. IV Nr. 2361; vgl. Christmann: Siedlungsnamen I, a.a.O., S. 494; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 205; vgl. Biundo: Geschichte

Thaleischweilers, a.a.O., S. 26.

218 Vgl. Verbandsgemeinde Wallhalben: Heimatbuch, a.a.O., S. 36.

219 Vgl. Stadtarchiv Pirmasens. Lutherisches Kirchenbuch 3, Geburten S. 11 und 28; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 205.

220 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

221 Anm.: Die Grafen von Leiningen hatten mehrere Dörfer auf der Sickinger Höhe in Besitz, im 18. Jh. auch 3 Mühlen, darunter die in Wallhalben; vgl. Weber: Mühlen

besonderer Art, S. 424, Anm. 20.

222 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 228-236; Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 196; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 259.

223 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 85; LA Speyer B 2 Nr. 295/5.

224 Vgl. Pfalzstrom, Informationszeitung der Pfalzwerke Ludwigshafen, Heft 10/1993, S. 13; vorhanden im Archiv PRFK Ludwigshafen, XXI

Mühlen Stichwort Fauster Mühle; vgl. Verbandsgemeinde Wallhalben: Heimatbuch, a.a.O., S. 36.

225 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 119r.

226 Vgl. Pfalzstrom, Informationszeitung der Pfalzwerke Ludwigshafen, Heft 10/1993, S. 13; vorhanden im Archiv PRFK Ludwigshafen, XXI

Mühlen Stichwort Fauster Mühle;vgl. Verbandsgemeinde Wallhalben: Heimatbuch, a.a.O., S. 36.

227 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 280.

228 Vgl. Siegel: Familienchronik Thaleischweiler, a.a.O., S. 33 Nr. 181.

229 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1158.

230 Vgl. Schaaff: Untertanenlisten des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken aus den Huldigungsprotokollen des Jahres 1776, a.a.O., S. 80.

231 Vgl. Pfalzstrom, Informationszeitung der Pfalzwerke Ludwigshafen, Heft 10/1993, S. 13; vorhanden im Archiv PRFK Ludwigshafen, XXI

Mühlen Stichwort Fauster Mühle; vgl. Verbandsgemeinde Wallhalben: Heimatbuch, a.a.O., S. 36.

232 Vgl. Siegel: Familienchronik Thaleischweiler, a.a.O., S. 74 Nr. 422.

233 Vgl. Siegel: Familienchronik Thaleischweiler, a.a.O., S. 106 Nr. 612.

234 Vgl. Pfalzstrom, Informationszeitung der Pfalzwerke Ludwigshafen, Heft 10/1993, S. 13; vorhanden im Archiv PRFK Ludwigshafen, XXI

Mühlen Stichwort Fauster Mühle; vgl. Verbandsgemeinde Wallhalben: Heimatbuch, a.a.O., S. 36.

235 Vgl. Pfalzstrom, Informationszeitung der Pfalzwerke Ludwigshafen, Heft 10/1993, S. 13; vorhanden im Archiv PRFK Ludwigshafen, XXI Mühlen Stichwort Fauster Mühle.

236 Vgl. Kostwald: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 37

237 Vgl. Biundo: Geschichte Thaleischweilers, a.a.O., S. 40.

238 Vgl. http://freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com/~ankeny/GustavGerman.html, Abruf vom 22.7.2014.

239 Vgl. Kostwald: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 37.

240 Vgl. Denkmaltopographie, Band Kusel, a.a.O., S. 80.

241 Vgl. Weis: Internet-Datei http://www.Matzenbach.de/gemeinde/historik/matz.htm, Stand November 2007, Abruf 29.8.2013.

242 Vgl. Abschrift in LA Speyer Best. A2 Nr. 131/4 Fol. 64 Bl.5.

243 Vgl. Weis: Internet-Datei http://www.Matzenbach.de/gemeinde/historik/matz.htm, Stand November 2007, Abruf 29.8.2013.

244 LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/ fol. 29 .

245 Vgl. LA Speyer Best. A 2 fasc. 131/1, Bl. 15-17r.

246 Vgl. LA Speyer Best. 131/3 Bl. 29-31.

247 LA Speyer Best. 131/3 Bl. 30.

248 LA Speyer Best A 2 Nr. 131 Bl. 4.

249 Vgl. LA Speyer Best. 131/3 Bl. 30; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 259.

250 Vgl. LA Speyer Best. 131/3 Bl. 30 und 30r

251 Vgl. Weis; Internet-Datei http://www.Matzenbach.de/gemeinde/historik/matz.htm, Stand November 2007, Abruf 29.8.2013.

252 Vgl. Paul: Familienbilder [Familie des Adam Jakob Leppla 1829-1876, Müller auf der Moormühle in Steinwenden]; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 2008,. S. 461.

253 Vgl. ev. KB Neunkirchen am Potzberg, Bl. 76, Taufeintrag vom 4.10.1880.

254 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 285.

255 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 286.

256 Vgl. Fabricius,: Das Hochgericht auf der Heide [die Wildgrafschaft zwischen Oberstein, Meisenheim, Lauterecken und Kusel], a.a.O., S. 119.

257 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 285.

258 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 288.

259 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 288.

260 Vgl. Mitteilung von R. Mack bei familysearch.org, Abruf vom 22.7.2014.

261 Vgl. A. M.: Geschichte(n) unserer Heimat; in Nachrichtenblatt der Verbandsgemeinde Alzey-Land vom 19. April 2012, S. 17.

262 Vgl. Mosis: Mauchenheim. Geschichte in Wort und Bild, a.a.O., S. 46.

263 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 265.

264 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 265.

265 Vgl. LA Speyer, Kurpfalz-Akten A Nr. 1383. +++Zitat prüfen++

266 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 316.

267 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 317.

268 Vgl. Armknecht: Geschichte d. Familie Armknecht, a.a.O., S. 19.

269 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 23.

270 Vgl. Dolch: Greule: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 301; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 375.

271 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Maximiliansau, Abruf vom 30.8.2013.

272 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 265.

273 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 87.

274 Eilbote Landau vom 3.2.1838, Nr. 5, S. 18.

275 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 87.

276 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 79.

277 Vgl. Lohrbächer: „Mechtersheim ist jünger als gedacht“, a.a.O., S. 80/81.

278 Vgl. Scherer: Kloster Eußerthal, a.a.O., S. 61; vgl. Würdtwein: Mon. Pal. 4, S. 310-311.

279 Vgl. Remling: Abteien I, a.a.O., S. 206; Vgl. Scherer: Eußerthal, a.a.O., S. 61; vgl. Würdtwein: Nova subs. 12, S. 306-307.

280 Vgl. Remling: Klöster und Abteien, a.a.O., Bd. I, S. 206.

281 Vgl. Scherer: Eußerthal, a.a.O., S. 61; vgl. LA Speyer Best. D28 Nr. 166.

282 Vgl. Hoffelder: Einwohner von Mechtersheim, a.a.O., Nr. 559.

283 Vgl. Hoffelder: Einwohner von Mechtersheim, a.a.O., Nr. 722.

284 Vgl. Wendel: Adenbach und Ginsweiler, a.a.O. S. 231.

285 Vgl. Zink, Albert / Zenglein, Dieter: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, a.a.O., S. 62; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 908/3 und 908/6.

286 Vgl. LA Speyer Best. 2 Nr. A 192/1:1743-56.

287 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 226.

288 Vgl. Anthes: Kasualien der reformierten Pfarrei Odenbach am Glan mit der Filiale Becherbach (reformiertes Kirchenbuch), Bd.1: 1556-1714, a.a.O., S. 73.

289 Vgl. LHA Koblenz Best. 24 Nr. 1348.

290 Vgl. Feil-Krampe: Familienbuch reformierten Pfarrei Medard, a.a.O., S. 50.

291 Vgl. Anthes: Kasualien der reformierten Pfarrei Odenbach am Glan mit der Filiale Becherbach (reformiertes Kirchenbuch), Bd.1: 1556-1714, a.a.O., S. 25.

292 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 100r.

293 Vgl. Dhom: Sippe Schlemmer und Schlemmermühlen; a.a.O., S. 19-21; vgl. Dhom: Aus dem Leben des Müllermeisters Johann Adam Limbacher in Imsweiler in:

Nordpfälzer Geschichtsverein 1981 S. 17 ff.

294 Vgl. Feil-Krampe: Familienbuch reformierten Pfarrei Medard, a.a.O., Anhang S. 6.

295 Vgl. Anthes: Kasualien der Einwohner von Odenbach, Adenbach, Cronenberg und Medard in den lutherischen Kirchenbüchern von Meisenheim 1684-1798, a.a.O.,

S. 42.

296 Vgl. Feil-Krampe: Familienbuch reformierten Pfarrei Medard, a.a.O., S. 86; vgl. Anthes: Die Kasualien der Einwohner von Odenbach, Adenbach, Cronenberg und

Medard in den lutherischen Kirchenbüchern von Meisenheim, a.a.O., S. 26.

297 Vgl. Dhom: Schlemmer und Schlemmermühlen, a.a.O., S. 20.

298 Vgl. Dhom: Schlemmer und Schlemmermühlen, a.a.O., S. 19.

299 Vgl. Schmid: Bevölkerungsentwicklung, Wirtschafts- und Sozialstruktur der Städte Kusel, Meisenheim und Zweibrücken, a.a.O., S. 89.

300 Vgl. Schmid: Bevölkerungsentwicklung, Wirtschafts- und Sozialstruktur der Städte Kusel, Meisenheim und Zweibrücken, a.a.O., S. 89.

301 Vgl. Anthes: Meisenheimer Familien. Familie Zöllner; in: PRFK 1976, S. 292.

302 Vgl. Karten bei Anthes: Häuserbuch Meisenheim, in: Meisenheimer Hefte 1983, S. 106 und S. 140.

303 Vgl. Feil-Krampe: Familienbuch reformierten Pfarrei Medard, a.a.O., S. 213.

304 Vgl. Anthes: Meisenheimer Familien, Fortsetzung; in: PRFK 1976, S. 309.

305 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 101.

306 Vgl. Anthes: Häuserbuch Meisenheim von 1768; in: Meisenheimer Hefte 18 (1983), S. 141.

307 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., Bd. 1, S. 57.

308 Vgl. Reichardt: Wernz-Vorfahren, a.a.O., Anhang S. 3.

309 Vgl. LHA Koblenz Best. 702 Nr. 14324: Errichtung von Stauanlagen bei den Mühlen des A. Laubenheimer und des C. Pfeiffer zu Meisenheim, 1180

310 Vgl. Meisenheimer Gerichtsprotokolle Nr. 789, erwähnt bei Meyer: Beiträge zur Frühgeschichte einiger alter Meisenheimer Familien; in: Pfälz. Familien und

Wappenkunde 1961, S. 138.

311 Vgl. Anthes: Häuserbuch Meisenheim von 1768; in: Meisenheimer Hefte 18 (1983), S. 137 lfd. Nr. 376.

312 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 165.

313 Vgl. Anthes: Häuserbuch Meisenheim von 1768; in: Meisenheimer Hefte 18 (1983), S. 141, Nr. 414 mit Karte S. 140.

314 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 165.

315 Luth. KB Ebertsheim, Copulationseintrag vom 17.10.1747.

316 Vgl. Anthes: Häuserbuch Meisenheim von 1768; in: Meisenheimer Hefte 18 (1983), S. 141, Nr. 414.

317 Vgl. Anthes: Historischer Rundgang durch Meisenheim; in: Meisenheimer Hefte 4 (1978), Karte nach S. 30.

318 Vgl. Anthes: Historischer Rundgang durch Meisenheim; in: Meisenheimer Hefte 4 (1978), S. 16.

319 Vgl. Anthes: Historischer Rundgang durch Meisenheim; in: Meisenheimer Hefte 4 (1978), S. 22.

320 Vgl. Thielen: Spuren der Geschichte in einer nordpfälzischen Gemeinde (zur Mahl- und Bannmühle in Rehborn), S. 91.

321 Vgl. Anthes: Kasualien ref. Pfarrei und luth. Pfarrei Meisenheim, a.a.O., S. 1248 Nr. 5616.

322 Vgl. Anthes: Kasualien ref. Pfarrei und luth. Pfarrei Meisenheim, a.a.O., S. 1248 Nr. 5616.

323 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 101.

324 Vgl. Anthes: Häuserbuch Meisenheim von 1768; in: Meisenheimer Hefte 18 (1983), S. 137 Nr. 379.

325 Vgl. Anthes: Die Kasualien der reformierten Pfarrei Rehborn, a.a.O., S. 84.

326 Vgl. Anthes: Häuserbuch Meisenheim von 1768; in: Meisenheimer Hefte 18 (1983), S. 137 Nr. 375 mit Karte S. 136.

327 Vgl. Anthes: Häuserbuch Meisenheim von 1768; in: Meisenheimer Hefte 18 (1983), S. 137 Nr. 375.

328 Vgl. LA Speyer Best. 2 Nr. A 192/1: 1743-56.

329 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 1. Bd., a.a.O., S. 645.

330 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 113r.

331 Vgl. Sipp: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, 1702-1792, 1803-1807 [y compris Hoffen jusqu'en 1728], Haguenau: Familles d'Alsace du Nord Généalogie, 2009, S. 40.

332 Vgl. Helfrich u.a.: Familienregister zum kath. KB Dahn, a.a.O., S. 11.

333 Vgl. Helfrich u.a.: Familienregister zum kath. KB Dahn, a.a.O., S. 11.

334 Vgl. Carte géologique de la vallée du Winzenbach, in: l'Outre-Forêt Nr. 130 (II/2005), S. 26.

335 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 113r.

336 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220, Bl. 51.

337 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 113r.

338 LA Speyer Best. X53 Nr. 7 (Kopie); Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220, Bl. 48.

339 LA Speyer Best. X53 Nr. 7 (Kopie); Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220,Bl. 51-52r.

340 Vgl. Peter: La vente de Keffenach (1649-1650); in: l'Outre-Forêt 2005, S. 17.

341 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 113r.

342 Vgl. Stock: Aus dem Hausbuch eines Nordpfälzers; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1932, S. 6.

343 Vgl. Busch: Menzweiler, a.a.O., S. 203.

344 Vgl. Nordpfälzer Geschichtsblätter 1906, Nr. 3, S. 21 f; vgl. Fabricius: Nahegau, a.a.O., S. 522.

345 Vgl. Menzweiler Weistum, übertragen von Busch: Menzweiler, a.a.O., S. 205-207.

346 Vgl. Acta Acad. Theol.-Pal. IV, 352. Datum & actum in die beati Luce Ec. anno Domini MCCLXXX octavo = 18.10.1288; vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis,

a.a.O., Bd. 3, S. 205; vgl. Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen, a.a.O., S. 171.

347 Anm.: die von Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen, a.a.O., S. 172 gemachte Angabe ist wohl fehlerhaft. Die Urkunde König Ludwigs

des Frommen stammt vom 21.11.875, so: Lambert: 1100 Jahre Grünstadt, a.a.O., S. 34/35.

348 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. 2, S. 366 f.

349 Vgl. Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen, a.a.O., S. 170.

350 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Stichwort M, Realia, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

351 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Teil VII Mertesheim; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

352 Vgl. LA Speyer Best. Y4, 155 b, S. 48: Verzeichnis von Dokumenten des Klosters Höningen, Abschrift gefertigt nach der Vorlage im Leiningischen Archiv auf

Schloß Westerburg, nunmehr im Staatsarchiv Wiesbaden.

353 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Über Leiningen-Westerburg II: Grafschaft Altleiningen III. Grafschaft Neuleiningen, ferner: Protocolla iudicialia,

gemeinschaftliche Orte, Grünstädter politica, verpfändete und versetzte Orte. 1759-1762“, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

354 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Teil VII Mertesheim; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

355 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Teil VII Mertesheim; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

356 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Teil VII Mertesheim; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

357 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Teil VII Mertesheim; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

358 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Teil VII Mertesheim; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

359 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 19r Akten des Bezirksamts Frankenthal betr. Getreidemühlen im Bezirk Frankenthal 1817.

360 Vgl. Karte LA Speyer W1/371, 5.

361 Vgl. LA Speyer Best. L56 Urkataster Mertesheim.

362 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 639 fol. 14.

363 Vgl. LA Speyer Best. L56 Urkataster Mertesheim.

364 Vgl. LA Speyer Best. K15, Kasten 9 Notariatsakten Göllheim Nr. 412 vom 13.8.1815

365 Vgl. LA Speyer Best. K15, Kasten 9 Notariatsakten Göllheim Nr. 412 vom 13.8.1815

366 Intelligenzblatt des Rheinkreises, Nr. 190 vom 5.12.1827, Beilage; Hinweis von Herrn Thomas Horsmann vom 11.11.2012

367 Vgl. Listen von Yad Vashem, Jerusalem +++Zitat prüfen: in den Listen ist der Name nicht enthalten+++

368 Vgl. Mitteilung von Frau Marie-Luise Reuter vom 9.5.2014; vgl. Beedbuch Mertesheim im Gemeindearchiv Mertesheim 1726-1797.

369 Vgl. LA Speyer, Notariat Grünstadt Best. K 16 Nr. 2, Urk. Nr. 393 vom 30.8.1829.

370 Vgl. LA Speyer, Best. W 41 Nr. 2380 S. 35 Besitz Nr. 14, Gebäude Nr. 1.

371 LA Speyer, Best. W 41 Nr. 2380 S. 35 Besitz Nr. 14, Gebäude Nr. 1.

372 Vgl. Karte LA Speyer W1/371, 5.

373 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 39.

374 Vgl. Karte LA Speyer W1/371, 3-5.

375 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 38.

376 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 38.

377 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 76.

378 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 39.

379 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 40 zur Papiermühle Quirnheim/Tal.

380 Vgl. Fink/Stein: Familienchronik Mann, a.a.O.

381 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 39.

382 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 39.

383 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 39.

384 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 38, 40.

385 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 25; vgl. LA Speyer Bestand A 9 Nr. 13.1.

386 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 40.

387 Vgl. Weber: Mühlen beson­derer Art S. 39; vgl. luth. Kirchenbuch Ebertsheim.

388 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 40.

389 vgl. LA Speyer, Best. W 41 Nr. 2380.

390 Vgl. LA Speyer L 56 Mertesheim S. 21.

391 Vgl. Pfälzisches Wörterbuch, a.a.O., Stichwort Dei­cheln.

392 Vgl. LA Speyer L 56 Mertesheim S. 21.

393 Grünstadter Anzeiger No 75 vom 29.3.1879.

394 Vgl. Karte LA Speyer W1 Nr. 371/5.

395 Mitteilung von Frau Marie-Luise Reuter vom 28.1.2014.

396 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. 001A Nr. 1 A II Nr. 153a.

397 Vgl. Karte LA Speyer Best. W2 Nr. 7.

398 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 158.

399 Vgl. Karte LA Speyer W1/371, 5.

400 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 610; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 428-429 Nr. 515.

401 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 610; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 428-429 Nr. 515.

402 Vgl. Grünstadter Zei­tung Nr. 221 vom 18.12.1886.

403 Vgl. Karte LA Speyer W1/371, 5.

404 LA Speyer, Best. W 41 Nr. 2380

405 LA Speyer Best. L 56 Mertesheim, S. 21.

406 Vgl. Pfälzisches Wörterbuch, a.a.O., Stichwort Deicheln.

407 LA Speyer Best. L 56 Mertesheim S. 21.

408 Vgl. Grünstadter Anzeiger No 75 vom 29.3.1879.

409 Mitteilung von Frau Marie Luise Reuter/Quirnheim vom 10.5.2010.

410 Vgl. Bernhard: Die Herrschaftsverhältnisse im Amt Gräfenstein; in: Ortsgemeinde Merzalben (Hrsg.): 750 Jahre Gräfensteiner Land, a.a.O., S. 22-23.

411 Vgl. Bernhard: Die Herrschaftsverhältnisse im Amt Gräfenstein; in: Ortsgemeinde Merzalben (Hrsg.): 750 Jahre Gräfensteiner Land, a.a.O., S. 24-28; vgl. Ked­-

digkeit u.a.: Burgenlexikon Bd. 2, a.a.O., S. 206; vgl. Schworm: Das Markgräflich-Badische Amt Gräfenstein, a.a.O., S. 2.

412 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., S. 277.

413 Vgl. Neuberger: Die alte Merzalber Mühle, a.a.O., S. 223.

414 Vgl. LA Speyer Best. F 2 Lagerbücher, Nr. 33 d; vgl. Neuberger: Die alte Merzalber Mühle …, a.a.O., S. 224.

415 Vgl. Biundo: Ann­weiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 15.

416 Vgl. Biundo: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 17.

417 Vgl. LA Speyer Best. C 5 Baden Nr. 216, Bl. 38 ff; vgl. Neuberger: Die alte Merzalber Mühle, a.a.O., S. 224.

418 Vgl. Neuberger: Die alte Merzalber Mühle, a.a.O., S. 224.

419 Vgl. LA Speyer Best. C 5 Bl. 10.

420 Vgl. Neuberger: Die alte Merzalber Mühle, a.a.O., S. 226.

421 Vgl. LA Speyer Best. C5 Nr. 217: Antrag des Müllers Johann Schuler, 217846.

422 Vgl. Neuberger: Die alte Merzalber Mühle, a.a.O., S. 226.

423 Vgl. LA Speyer Best. C 5 Nr. 216, Bl. 42 ff; Neuberger: Die alte Merzalber Mühle, a.a.O., S. 226.

424 Vgl. LA Speyer Best. C 5 Nr. 216 Bl. 44 ff und Bl. 56 ff; vgl. Kampfmann: Der Geradstich der Merzalber und Schamborner Bach, in: Pfälzer Heimat 1930 Nr. 4; vgl. Neuberger: Die alte Merzalber Mühle, a.a.O., S. 226/27.

425 Vgl. Vgl. LA Speyer Best. C 5 Nr. 216 Bl.. 49 ff; vgl. Neuberger: Die alte Merzalber Mühle, a.a.O., S. 227.

426 Vgl. Neuberger: Die alte Merzalber Mühle, a.a.O., S. 227.

427 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 476 Nr. 13108; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 125.

428 Vgl. Ortsgemeinde Merzalben: 780 Jahre Gräfensteiner Land 1237-1987. Mit der Geschichte von Merzalben, a.a.O., S. 182.

429 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., Bd. 2, S. 181.

430 Vgl. Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 192; vgl. Karsch: Gemeinden des Amtes Grumbach, a.a.O., S. 8.

431 Vgl. Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 192.

432 Vgl. Jung: Familienbuch ev. Kirche Baumholder, a.a.O., S. 2.

433 Vgl. Bauer: reformiertes Kirchenbuch Miesau, a.a.O., S. 44.

434 Vgl. Bauer: reformiertes Kirchenbuch Miesau, a.a.O., S. 54.

435 Vgl. Bauer: reformiertes Kirchenbuch Miesau, a.a.O., S. 57 Nr. 321.

436 Vgl. Reis: Ortsfremde der Bäcker- und Müllerzunft Kaiserslautern; in: PRFK 1985, S. 592.

437 Vgl. Vellmann: Kübelberger Gerichtsbeforchung; in LA Speyer Kurpfalz A Nr. 213; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 170.

438 Vgl. LA Speyer Zweibrücken I, A. Nr. 293.

439 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 170.

440 LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 237.

441 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 52 Nr. 170.

442 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 52 Nr. 170.

443 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 62 Nr. 319.

444 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 25 Nr. 59.

445 LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 34v; zitiert nach Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 72.

446 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 17r; zitiert bei Zeng­lein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 61.

447 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 34v; zitiert bei Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 72.

448 Vgl. Bauer: reformiertes Kirchenbuch Miesau, a.a.O., S. 59 Nr. 328.

449 Vgl. Bauer: reformiertes Kirchenbuch Miesau, a.a.O., S. 60 Nr. 338.

450 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 85 r; zitiert bei Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 107.

451 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1194/2: „Mühle zu Obermiesau, 1745-1789“, Bl. 1, Aktenvermerk vom 20.10.1745.

452 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1194/2: „Mühle zu Obermiesau, 1745-1789“, Bl. 3-4r.

453 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1194/2: „Mühle zu Obermiesau, 1745-1789“, Bl. 49.

454 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1194/2: „Mühle zu Obermiesau, 1745-1789“, Bl. 3.

455 LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 237.

456 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1194/2: „Mühle zu Obermiesau, 1745-1789“, Bl. 23, 27.

457 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1194/2: „Mühle zu Obermiesau, 1745-1789“, Bl. 29-31r.

458 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 144 Nr. 517.

459 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 127 Nr. 452.

460 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 139 Nr. 494.

461 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 32 Nr. 80.

462 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 32 Nr. 80.

463 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 12 Nr. 13.

464 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1194/2 fol. 37-37r.

465 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1194/2 fol. 38-45r.

466 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1194/2 fol. 38-45r.

467 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1194/2 fol. 60.

468 Angaben nach Internetdatei http://www.holzagentur.info/firmenprofil.html, Abruf vom 3.9.2013.

469 Vgl. Häberle: Scheidenberg, Scheidenberger Woog, Scheidenberger Straße. Ein Beitrag zur historischen Geographie der Westpfalz; in: Pfälzisches Museum

1914, S. 23-28; vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 192; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 479; vgl. Keddigkeit u.a.: Bur­genlexikon IV.1, a.a.O.,

S. 439ff., Artikel „Scheidenburg“.

470 Vgl. Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 44 Anm. 11.

471 Vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon IV.1, a.a.O., S. 439 ff , 442 Artikel „Scheiden­burg“.

472 Vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon IV.1, a.a.O., S. 439 ff, 442 Artikel „Scheidenburg“.

473 Vgl. Klinck: 1050 Jahre Kübelberg, a.a.O., S. 45.

474 Vgl. Christmann: Sied­lungsnamen II,a.a.O., S. 479.

475 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 236.

476 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 479.

477 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1194/2: „Mühle zu Obermiesau, 1745-1789“, Bl. 3r.

478 Vgl. LA Speyer Best. Y 14 Nr. 25: Erbbestandsbrief für Andreas Schmidt von Hütschenhausen über den Scheidenberger Woog und die Scheidenberger [= Schanzer]

Mühle vom 20.8.1711 [Abschrift].

479 Vgl. Bauer: reformiertes Kirchenbuch Miesau, a.a.O., S. 89.

480 Vgl. LA Speyer Best. Y14 Nr. 25.

481 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 16 Nr. 27a.

482 Vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon IV.1, a.a.O., S. 439 ff, 442 Artikel „Scheidenburg“.

483 Vgl. Häberle: Scheidenberg, Scheidenberger Woog, Scheidenberger Straße; in: Pfälzisches Museum April 1914, S. 23-28; vgl. Zenglein/Bauer: Kübel­berger

Ge­richtsbuch, a.a.O., S. 30.

484 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 200 Nr. 3049.

485 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 200 Nr. 3050.

486 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1194/2: „Mühle zu Obermiesau, 1745-1789“, Bl. 16.

487 Mitteilung von Herrn Albert Hirschfeld vom 7.10.2010.

488 Vgl. Paul: Die Moormühle: in: Welters­bach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, a.a.O., S. 71.

489 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbau­ernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 17.

490 Vgl. Zweibrücker Wo­chenblatt Nr. 155 vom 6.7.1870.

491 Vgl. Louis: Geschichte der Holz­mühle, a.a.O., S 30.

492 Vgl. LA Speyer Zweibrücken I, A. Nr. 293.

493 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 170.

494 Vgl. LA Speyer Best. WW1 Nr. 1270: „Geometrische Aufnahme über die Hoheitslinie zwischen dem Churpfaelzischen Oberamt Lautern und dem Herzoglich

Pfalzzweibrückischen Oberamt Zweibrücken, aufgenommen Juni 1774.

495 Vgl. Beilage zum Intelligenzblatt vom 6.10.1830 Nr. 114, S. 855.

496 Vgl. Paul: Die Moormühle; in: Weltersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte , a.a.O., S. 71.

497 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1865, S. 301.

498 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 15.

499 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh., a.a.O., S. 97.

500 Vgl. KSchA Zw Rep. IV, Nr.. 265, zitiert nach Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 104.

501 Vgl. Schmidt: Untertanenliste des Oberamts Zweibrücken Anno 1612; in: Anthes et. Al: Pfälzische Untertanenlisten, a.a.O., S. 71.

502 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S.182 mit Bericht über die Umweltverschmutzung S. 151.

503 Vgl. Karte bei: Blieskastel, Stadt [Hrsg.]: Die Grafen von der Leyen und das Amt Blieskastel. Ausstellung der Stadt Blieskastel .. 1991, S. 46.

504 Anm.: befindet sich auszugsweise in LA Speyer E6 Nr. 2139.

505 Vgl. LA Speyer Best E6 Nr. 2139: Prozeß des Müllers zu Mimbach Nickel *Müller vor dem Reichskammerge­richt; dort befindet sich der Kaufbrief des Rauel.

506 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 301/02.

507 Vgl. Gölzer: Gerichtsbuch Blieskastel, a.a.O., S. 31.

508 Anm.: das Gesuch befindet sich bei LA Speyer Best E6 Nr. 2139.

509 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 3025.

510 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 246 Nr. 1208.

511 Vgl. o.A.: Die Wiesbacher Mühle; in: Aus heimatlichen Gauen 1934 Nr. 14 mit Übertragung des Kaufbriefs, leider ohne Quellenangabe.

512 Vgl. LA Speyer B2 Nr. 3109; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 35.

513 Vgl. LA Speyer B2 Nr. 3109; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 35.

514 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5.

515 LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 63-72: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 189, der allerdings als Müller auf der

Mimbacher Mühle angibt: „Erbbe­ständer sind Konrad und Nickel Müller“.

516 Vgl. Weber: Mühlen und Müller­handwerk, a.a.O., S. 189.

517 Vgl. LA Speyer Best E6 Nr. 2139.

518 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 116.

519 Vgl. Zweibrücker Zeitung vom 9.3.1786.

520 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 1101; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 104.

521 Vgl. LA Speyer Best. B126 Urk. Nr. 2911 vom 28.9.1833.

522 Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 26 vom 9.3.1836, S. 206.

523 Eilbote Landau vom 17.1.1846, S. 11 = LA Speyer Best. Y 20/41.

524 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 302.

525 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 302.

526 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5.

527 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 fol. 72-76: Mühlenprotokoll vom 6.1.1745; vgl. Weber: Müh­len und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 190.

528 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 116.

529 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 302.

530 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 76-79.

531 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 384.

532 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 302.

533 Vgl. Kampfmann: Geschichte der Mühlen im Bezirksamt Zweibrücken, a.a.O., S. 17.

534 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 79-85.

535 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 83 Anmerkung zum Mühlenbe­richt des pfalz-zweibrückischen Rentkammersekretärs Marx vom 6.1.1745.

536 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 491.

537 Mitteilung von Herrn Dr. Werner Esser vom 15.12.2009.

538 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Erlenbach, a.a.O., Nr. 677.

539 Vgl. LA Speyer, CGA-Akten A.706 Bl. 24.

540 Vgl. Stadtarchiv Kandel B 168 Bl. 511.

541 Vgl. LA Speyer Briefprotokolle Nr. 305; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 272.

542 Vgl. LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte Kandel von 1899.

543 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 176.

544 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel, a.a.O., S. 176.

545 LA Speyer Best. X53 Nr. 7, Bl. 29-31 Kopie; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

546 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 176; vgl. LA Speyer Best. X53 Nr. 7, Bl. 29-31 Kopie; Original Kirchenschaffneiar­chiv

Zweibrücken IV. 1220.

547 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 175; vgl. LA Speyer Best. X53 Nr. 7, Bl. 29-31 Kopie; Original Kirchen­schaffneiarchiv

Zweibrücken IV. 1220)..

548 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 176.

549 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 176; LA Speyer ++++Zitat klären ++++

550 Vgl. Raimar: Das pfälzische Müllergeschlecht Brunner; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1952, S. 15.

551 Vgl. Esser: Ortsfamilienbuch Winden, a.a.O., S. 84 Nr. 287 iVm. S. 220 Nr. 954.

552 Vgl. Esser: Winden. Dorf in den Weiden, a.a.O., S. 179.

553 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 175, 177.

554 Vgl. Mitteilung von Frau Ute Keppel vom 24.1.2015 unter Bezugnahme auf das Hebammenbuch der Oma bzw. Großtante von Norbert Scheidt aus Kandel,

1927 – April 1932.

555 Anm.: Keppel: Müller in Kandel; in: PRFK 2010, S. 178 vertritt die Ansicht: „Vermutlich ist die Zügelmühle die Barthelsmühle“.

556 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 706, Bl. 25.

557 Vgl. StA Kandel B 169 Bl. 139.192r 207 ff.+++Zitat klären+++

558 LA Speyer Best. F5 Nr. 304.

559 LA Speyer Best A 14 Nr. 706/2 Bl. 25.

560 Vgl. Keppel: Müller in Kandel; in: PRFK 2010, S. 177.

561 LA Speyer Best F5 Nr. 304 Bl 133.

562 Mitteilung und Photo von Dr. Werner Esser, Kandel; Photo bei Keppel: Müller in Kandel; in: PRFK 2010, S. 178.

563 Vgl. Carl: Pfälzer Sagen, a.a.O., S. 27.

564 Vgl. Drewermann: Tiefenpsychologie und Exegese, Band 1, a.a.O., S. 135 u. 150.

565 Vgl. Seebach: Sagen in der Pfalz, a.a.O., S. 25.

566 Vgl. Frey: Beschreibung des bayrischen Rheinkreises, a.a.O., S. 442.

567 Vgl. Lehmann: Bürgen und Schlösser, a.a.O., Bd. 1 S. 255.

568 Vgl. Lehmann: Bürgen und Schlösser, a.a.O., Bd. 1 S. 259.

569 Vgl. Bomberger: Die Wiedereinführung des katholischen Glaubens in der Herrschaft Guttenberg im 18. Jh.; in: Archiv f. Mittelrheinische Kirchengeschichte, 1958, S. 187-216 m.w.N.

570 Vgl. Archiv des Lutherischen Oberkonsistoriums Zweibrücken, Archivteil Herrschaft Guttenberg [Prot. Landeskirchenarchiv Speyer Abt. 57], Protestantisches

Landeskirchenarchiv der Pfalz in Speyer 1953 Nr. 87.

571 Vgl. Schnei­der: Die Kirchenvisitation in der Herrschaft Guttenberg, Zeitschrift f. Geschichte des Oberrheins, Bd. 1, 1878, S. 1 unter Hinweis auf Lehmann:

Burgen und Bergschlösser, Bd. I S. 216 ff.; vgl. Schwarz: Artikel Minfeld; in: Keddigkeit u.a.: Burgenlexi­kon, a.a.O., Bd. III, S. 575; vgl. Frey: Beschreibung

des Rheinkreises, a.a.O., Bd. I, S. 440.

572 Vgl. Frey: Beschreibung des bayrischen Rheinkreises, a.a.O., S. 442.

573 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 518.

574 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 518

575 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 92 Nr. 269.

576 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 496 Nr. 2340

577 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Min­feld, a.a.O., S. 50 Nr. 206.

578 Vgl. Mitteilung von Herrn Daniel E. Jobard aus F-83440 Fayence; in: PRFK 1982, S. 86.

579 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 50 Nr. 275.

580 Vgl. Esser/ Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 50 Nr. 33

581 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 50 Nr. 36.

582 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 473 Nr. 2211.

583 Vgl. Esser/ Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 168 Nr. 659.

584 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 447 Nr. 2076.

585 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfa­milienbuch Minfeld, a.a.O., S. 506 Nr. 2400.

586 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfa­milienbuch Minfeld, a.a.O., S. 506 Nr. 2399

587 Vgl. Karte bei Keddigkeit: Burgenlexikon III, a.a.O., S. 571.

588 Vgl. Walter: Minfeld und Freckenfeld; Beiträge zur Geschichte der Dörfer, Landau 1905, S. 83, 86, 74.

589 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern. Zweibrücken 1828, S. 53; vgl. Frey: Versuch einer geographisch-historisch-statistischen Beschreibung des kön. bayerischen Rheinkreises, Bd. 1 S. 518; vgl. Gilardone: Handbuch Regierungsbezirk Pfalz, Anhang I, Speyer 1886, S. XXVII; vgl. Christmann, Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 120.

590 Vgl. LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Bl. 29, 29r Kopie; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220 Bericht des Müllers Ludwig Hüner an die pfalz-

zweibrückische Regierung vom 26.1.1629,

591 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 447/08 Nr. 2081.

592 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 156 Nr. 591.

593 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 602 Nr. 2868.

594 Vgl. LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Bl. 29, 29r Kopie; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220 Bericht des Müllers Ludwig Hüner an die pfalz-

zweibrückische Regierung vom 26.1.1629,

595 Vgl. LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Bl. 29 [Kopie]; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220)

596 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 41, 350 Nr. 1580.

597 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 41.

598 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 41, S. 344 Nr. 1559 und S. 563 Nr. 2662.

599 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 77 vom 8.10.1819, S. 540.

600 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 563 Nr. 2662.

601 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 462 Nr. 2154

602 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 467 Nr. 2172.

603 Vgl. LA Speyer Best F 5 Nr. 304 Bl. 68.

604 Vgl. LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germers­heim und Kandel von 1899.

605 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 341.

606 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 356 Nr. 1617.

607 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 365 Nr. 1658.

608 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 365 Nr. 1620.

609 Eilbote Landau vom 28.10.1837, Nr. 43, S. 171.

610 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 110.

611 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 307 Nr. 1544.

612 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 52.

613 Vgl. Kampfmann: Heimatkunde des Bezirksamts Zweibrücken, Kaiserslautern 1912, S. +++klären+++

614 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 4490: Die Renten und Gefälle im Herzogtum Zweibrücken +++Zitat prüfen (genannt ohne genaue Quellenangabe bei Weis:

Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 52)++++ , fol. 290

615 Vgl. LA Speyer Best. Zweibrücken 1 Nr. 1101 +++ Zitat prüfen+++

616 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 52.

617 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 52.

618 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 52.

619 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 52-53.

620 Vgl. Christmann: Siedlungs­namen II, a.a.O., S. 120.

621 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 54.

622 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 54-55.

623 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 55.

624 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 55.

625 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 55.

626 Vgl. KSchA Zw. Rep II Pachtvertrag der Mittelbacher Mahlmühle vom 18.8.1706.

627 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 55-56.

628 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 58.

629 Vgl. Reitenbach: „Achatschleifen und -Fundstätten im Herzogtum Pfalz-Zwei­brücken“; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 67.

630 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 55-56.

631 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 58.

632 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 143-146: Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Rentkammersekretärs Marx vom 6.1.1745; vgl. Weber: Mühlen

besonderer Art, a.a.O., S. 182.

633 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 58-59.

634 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 120.

635 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 55-56; vgl. LA Speyer B2 Nr. 1101. +++Zitat prüfen+++

636 Vgl. reformiertes KB Zweibrücken; zitiert nach Internetdatei von Dr. Hermann Müller/ Heppenheim: http://www.mueller-heppenheim-home-page.t-online.de.

637 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 146-151.

638 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 191/192.

639 Vgl. Kirchenbuch Contwig 1698-1764, Nr. 35.

640 Vgl. KB Mittelbach-Ixheim 1743-1798, Nr. 1912.

641 Vgl. KB Zweibrücken, 1662-1744, Nr. 144. +++Zitat prüfen+++ welches: ref./kath.

642 Vgl. KB Zweibrücken Nr. 1460. +++Zitat prüfen+++

643 Vgl. KB Mittelbach-Ixheim 1743-1798, Nr. 2201.

644 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 221, Nr. 1087.

645 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 117r.

646 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 53.

647 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 53.

648 Vgl. Fuchs: Bemerkenswerte Einträge aus dem evangelisch-reformierten Kirchenbuch der Stadt Zwei­brücken zwischen den Jahren 1607 und 1662; in: PRFK 1975, S. 155.

649 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 53.

650 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 54.

651 Vgl. Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienfor­schung: Schweizer Einwanderer im Westrich, a.a.O., S. 134, 146.

652 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 53.

653 Vgl. Internetdatei Stadt Bexbach - Mittelbexbach http://www.bexbach.de/index.php?id=148&type=98, Abruf vom 21.10.2013.

654 Vgl. Müller: Mittel- und Oberbexbach. Überlebende und erste Bewohner nach dem Dreissigjähri­gen Krieg; in: Saarländische Familienkunde 1968, S. 2 ff.

655 Vgl. Jungk: Regesten zur Geschichte der ehemaligen Nassau-Saarbrückischen Lande bis zum Jah­re 1381, a.a.O., Nr. 1429.

656 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 134.

657 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 9.

658 Vgl. Klauck: Lexi­kon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 69.

659 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 262.

660 Vgl. Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 30.

661 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 303.

662 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 383.

663 Intelli­genzblatt des Rheinkreises Nr. 134 vom 30.11.1821, S. 700/701.

664 Vgl. Amts- und Intel­ligenz-Blatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 43 vom 19.4.1834, S. 323.

665 Vgl. Müller/Petry: Denombrement der Herrschaft Landstuhl Anno 1681, PRFK 2003, S. 315 = HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von Sickingen.

666 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Hei­matkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 53.

667 Vgl. LA Speyer, Mittelborner Weistum Bl. 4 ++Zitat prüfen+++; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 383.

668 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschor­denskommende Einsiedel, in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., S. 231 Nr. 291.

669 Vgl. Armgart / Diener: Deutschordenskommende Einsiedel; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, S. 352.

670 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 297.

671 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 297 unter Verweis auf die Kirchenbücher von Landstuhl und Mittelbrunn.

672 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 53.

673 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 383.

674 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zwei­brücken 1966, S. 53.

675 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

676 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 312 m.w.N.; vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. 1, S. 390.

677 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 276.

678 Vgl. Lehmann: Geschichte der Grafschaft Hanau-Lichtenberg, a.a.O., Bd. 2, S. 134.

679 Vgl. Battenberg: Lichtenberger Urkunden, a.a.O., Nr. 2951; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen.

680 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 362; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 362-363, Nr. 447.

681 Vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 623 u. 624; vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 492, darin u.a. Lehensbrief an Ludwig Anton Freiherrn von Hack von 1753.

682 Vgl. Gilardone: Handbuch Regierungsbezirk Pfalz, a.a.O., S. XXVII.

683 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 201, 387.

684 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 427.

685 Vgl. Gallé: Kunstführer Rheinhessen, a.a.O., S. 133.

686 Vgl. Eid: Der Hof- und Staatsdienst im ehemaligen Herzogtums Pfalz-Zweibrücken; in: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz, Band 21, 1897, S. 6.

687 Vgl. Weber: "Einkehr in der Schiffermühle in Obrig­heim; Häuserkomplex wie eine Schloßanlage des 18. Jahrhunderts; in: Heimatjahrbuch 1984 Landkreis Bad Dürkheim, S. 133.

688 Vgl. Würth: Heimatbuch Wachenheim / Pfrimm, a.a.O., S. 195.

689 Vgl. Heimat- und Kulturverein Mölsheim [Hrsg.]: Mölsheim. Aus der Geschichte eines rheinhessischen Dorfes im Zellertal, Mölsheim 2002, S. 64.

690 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt, Best. C 3, 77 zitiert nach: Heimat- und Kulturver­ein Mölsheim [Hrsg.]: Mölsheim a.a.O., S. 64.

691 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 103r.

692 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 228.

693 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 S. 68-69r.

694 Vgl. Heimat- und Kulturverein Mölsheim [Hrsg.]: Mölsheim, a.a.O., S. 65, 120.

695 Vgl. Heimat- und Kulturverein Mölsheim [Hrsg.]: Mölsheim, a.a.O., S. 232.

696 Vgl. Schwarz: Ehemals kurpfälzische, nunmehr österreichische Leibeigene im Oberamt Germersheim im Jahre 1630 [Teil 1]; in: PRFK 2011, S. 193.

697 Vgl. Schna­bel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 270.

698 Vgl. Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, a.a.O., S. 321, Nachzeichnung einer Karte von 1770; Karte von 1847.

699 Vgl. Ehmer: Der Klosterhof in Mörlheim, a.a.O., S. 62.

700 Vgl. Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, a.a.O., S. 319.

701 Vgl. Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, a.a.O., S. 319 leider ohne Quellenanga­be.

702 Vgl. LA Speyer Best. D28 Nr. 176.

703 Vgl. LA Speyer Best. D28 Nr. 193; vgl. Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, a.a.O., S. 31; vgl. Scherer: Kloster Eußerthal, a.a.O., S. 66.

704 Vgl. LA Speyer Best. D28 Nr. 194; vgl. Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, a.a.O., S. 319.

705 Vgl. Scherer: Kloster Eußerthal, a.a.O., S. 66.

706 Vgl. Scheidt: Die Zisterzienserabtei Eußerthal, a.a.O., S. 95

707 Vgl. Scherer: Kloster Eußerthal, a.a.O., S. 66.

708 Vgl. Frey: Beschreibung d. Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 196.

709 Vgl. Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, a.a.O., S. 319.

710 Vgl. LA Speyer Best. A 13 Nr. 893: Bestandsverleihung der Mühle zu Mörlheim an Bartholomäus Beck, 1602; vgl. Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, a.a.O.,

S. 319.

711 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 902.

712 Vgl. Schwarz: Ehemals kurpfälzische, nunmehr österreichische Leibei­gene im Oberamt Germersheim im Jahr 1630 [Teil 1]; in: PRFK 2011, S. 200.

713 Vgl. Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, a.a.O., S. 320; vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 904.

714 Vgl. Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, a.a.O., S. 319.

715 Vgl. Widder: Beschreibung d. Kurpfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 526.

716 LA Speyer Best. F5 Nr. 686 Bl. 372r.

717 Vgl. LA Speyer Best. F5 Briefprotokolle Landau Nr. 686, Bl. 376.

718 Vgl. Anmerkung beim späteren Ver­kauf der Mühle am 8.3.1715 = LA Speyer Best F5, Nr. 687 Bl. 491.

719 LA Speyer Best. F5, Nr. 687 Bl. 491/492.

720 Vgl. Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, a.a.O., S. 320.

721 Vgl. Ehmer: Der Klosterhof in Mörlheim; in: Kulturkreis Mörlheim (Hrsg.): Mörlheim, a.a.O., S. 63.

722 Vgl. Ehmer: Klosterhof in Mörlheim, a.a.O., S. 63.

723 Vgl. LA Spey­er Best. A13 Nr. 140.

724 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 905.

725 Vgl. hierzu Stein: Festungen und befestigte Linien in der Pfalz und im nördlichen Baden, Teil I Pfälzer Heimat 1968, S. 91 ff., Teil II Pfälzer Heimat 1968, S. 127 ff,

132.

726 Vgl. Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, a.a.O., S. 320.

727 LA Speyer Best A2 Nr. 122/7 Bl. 18b.

728 Vgl. Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, a.a.O., S. 321.

729 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 66 vom 9.6.1830, S. 604.

730 Eilbote Landau vom 28.11.1836, Nr. 48, S. 193.

731 Vgl. Ehmer: Klosterhof in Mörlheim, a.a.O., S. 65; vgl. Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, a.a.O., S. 321.

732 Eilbote Landau vom 3.12.1837, Nr. 49, S. 196.

733 Vgl. Ehmer: Klosterhof in Mörlheim, a.a.O., S. 65; vgl. Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, a.a.O., S. 321.

734 Vgl. Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, a.a.O., S. 321.

735 Vgl. Eilbote Landau vom 17.4.1850, Nr. 31, S. 232.

736 Vgl. Eilbote Landau Nr.14 vom 16.2.1856, S. 69.

737 Vgl. Ehmer: Die alte Mörlheimer Mühle, a.a.O., S. 321.

738 Vgl. Ehmer: Klosterhof in Mörlheim, a.a.O., S. 65-66.

739 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlenster­ben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

740 Vgl. Widder: Beschreibung der kurfürstl. Pfalz, a.a.O., Bd. 2,S. 525.

741 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 236.

742 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen I, a.a.O., S. 395.

743 Vgl. Kunstdenkmäler Rheinland-Pfalz, Bd. I Stadt und Landkreis Zweibrücken, a.a.O., S. 390.

744 Vgl. Bonkhoff: Vorwort zum Register zum luth. KB Großbundenbach, a.a.O.

745 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 391a vom 27.11.1573; vgl. Bonkhoff: „Die Mörsbacher Mühle“; in: Bonkhoff, Bernhard: Mörsbach. Ein Dorfbuch, a.a.O., S. 72; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1104 „Sammlung der Erbbestandsbriefe“.

746 Vgl. Bonkhoff: „Die Mörsbacher Mühle“; in: Bonkhoff, Bernhard: Mörsbach. Ein Dorfbuch, a.a.O., S. 72.

747 Vgl. Kunstdenkmäler Rheinland-Pfalz, Bd. I Stadt und Landkreis Zweibrücken, a.a.O., S. 390.

748 Vgl. Bohrer: Register luth. KB Großbundenbach1715 – 1798, a.a.O., S. 83.

749 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

750 Vgl. Bonkhoff: „Die Mörsbacher Mühle“; in: Bonkhoff, Bernhard: Mörsbach. Ein Dorfbuch, a.a.O., S. 73.

751 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 327-334; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 200.

752 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 121r.

753 Vgl. Bonk­hoff: „Die Mörsbacher Mühle“; in: Bonkhoff, Bernhard: Mörsbach. Ein Dorfbuch, a.a.O., S. 72.

754 Vgl. Bonkhoff: „Die Mörsbacher Mühle“; in: Bonkhoff, Bernhard: Mörsbach. Ein Dorfbuch, a.a.O., S. 73.

755 Vgl. Denkmaltopographie, Band Donnersbergkreis, a.a.O., S. 368.

756 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt A2 Worms Pro. Augustinerkloster vom 16.2.1488; vgl. Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 240 Nr. 828.

757 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 117.

758 Vgl.: Denkmaltopogra­phie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 118.

759 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 118.

760 Vgl. Gallé: Kunstführer Rheinhessen, a.a.O., S. 129-130.

761 Vgl. Wormser Zeitung vom 11.6.2010: Mühlenwanderung. „Interessengemeinschaft Pfrimm veranstaltet Wanderung zu Mühlen in Pfed­dersheim und Monsheim“.

762 Vgl. FLA Amorbach, Urkunden Leiningen, Urk. v. 24.2.1438; FLA Amorbach, Aktivlehnbuch 2, fol. 5.

763 Vgl. Mötsch: Lehen und Mannen der Burgen Altbolanden und Frankenstein im Spätmittelalter; in: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz, 1989, S. 139; vgl. Kemper: Lehensverzeichnis d. Johann v. Leiningen-Rixingen; in: Mitteilungen Hist. Verein 2005, S. 158.

764 Vgl. StA Darmstadt Best. A5 Nr. 339/1 ohne Datum; vgl. FLA Amorbach Aktivlehnbuch 2 fol. 5 und 11; vgl. Mötsch: Lehen und Mannen der Burgen Altbolanden und Frankenstein im Spätmittelalter; in: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz, 1989, S. 139.

765 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Teil Protocolla judiscialia Neuleiningen; Kopie; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

766 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Repertorium notabilium, S. 185; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

767 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Repertorium notabilium, S. 155; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

768 Vgl. Wollmershäuser: Die ältesten Protokolle des kurpfälzischen Regierungsrats (1649-1652, Folge III: 1652; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde

2013, Band XVII, Heft 10, S. 579.

769 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2386; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 2, S. 1027 Nr. 1153.

770 Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 3, S. 124-125.

771 Vgl. Michel: Chronik von Monsheim, a.a.O., S. 124.

772 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

773 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E10, 22: Mühle zu Monsheim nahe der Kriegsheimer Mühle, 1728

774 Vgl. Gallé: Kunstreiseführer Rheinhessen, a.a.O., S. 130.

775 Vgl. Michel: Chronik von Monsheim, a.a.O., S. 124.

776 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2387; vgl. Armgart/Weber: Inventar d. pfälz. Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 2, Nr. 1070, S. 960-961.

777 Vgl. Michel: Chronik von Monsheim, a.a.O., S. 125-126.

778 Vgl. Michel: Chronik von Monsheim, a.a.O., S. 126.

779 Vgl. Rabenau: Verzeichnis Großherzogthum Hessen, a.a.O., Stichwort Dorfmühle.

780 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Repertorium notabilium, S. 185; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

781 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Repertorium notabilium, S. 155; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

782 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best. X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

783 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Repertorium notabilium, S. 185; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

784 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Repertorium notabilium, S. 155; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

785 Vgl. Michel: Chronik von Monsheim, a.a.O., S. 124.

786 Vgl. Internetdatei http://www.akpfeddersheim.de/ueberpfedders­heim/touri/89-mueheln.

787 Vgl. Internetdatei http://www.akpfeddersheim.de/ueberpfeddersheim/touri/89-mueheln; Abruf vom 2.10.12013.

788 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2835; vgl. Armgart/Weber: Inventar d. pfälz. Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 2, Nr. 1067, S. 957-958.

789 Vgl. Michel: Chronik von Monsheim, a.a.O., S. 124.

790 Vgl. Michel: Chronik von Monsheim, a.a.O., S. 124-125.

791 Vgl. Michel: Chronik von Monsheim, a.a.O., S. 125.

792 Vgl. Michel: Chronik von Monsheim, a.a.O., S. 127.

793 Vgl. Michel: Chronik von Monsheim, a.a.O., S. 127.

794 Vgl. Michel: Chronik von Monsheim, a.a.O., S. 127.

795 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10 Teil VI Monsheim, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

796 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Teil VI Monsheim, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

797 Hinweis von Til Schrecker und Ruth Hedderich bei PRFK Wormser Nachrichten vom 8.5.2013.

798 Vgl. Michel: Chronik von Monsheim, a.a.O., S. 127.

799 Vgl. Wormser Zeitung vom 11.6.2010: Mühlenwan­derung. „Interessengemeinschaft Pfrimm veranstaltet Wanderung zu Mühlen in Pfeddersheim und Monsheim“.

800 Vgl. Wendel: Monzernheim, a.a.O., A. 50.

801 Vgl. Becker: Actenmäßige Geschichte der verschiedenen Räu­berbanden an den beyden Ufern des Rheins, a.a.O., S. 118 ff.

802 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 99.

803 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 557; vgl. Armgart/­Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O.,Bd. 1, Nr. 503, S. 415-416.

804 Vgl. Herzog: Heimatbuch der Gemeinde Duchroth-Oberhausen, a.a.O., S. 296.

805 Vgl. Herzog: Heimatbuch der Gemeinde Duchroth-Oberhausen, a.a.O., S. 296.

806 Vgl. LA Speyer Best. B1 (Hzt. Zweibrücken), 133, dazu Le­hensrevers dess. B2, 1212 vom selben Jahr, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen.

807 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 576; Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 415-416 Nr. 503.

808 Vgl. Herzog: Heimatbuch der Gemeinde Duchroth-Oberhausen, a.a.O., S. 296.

809 Vgl. Herzog: Heimatbuch der Gemeinde Duchroth-Oberhausen, a.a.O., S. 296.

810 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, Speyer 1904, S. 224; vgl. Christmann: Alba, Elbe, Elf und die pfälzischen "-alb"; in: Pfälzer Heimat 1956, S. 43.

811 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, Speyer 1904, S. 22; vgl. Christmann: Alba, Elbe, Elf und die pfälzischen "-alb"; in Pfälzer Heimat 1956, S. 43.

812 Vgl. Müller/Petry: Denombrement der Herrschaft Landstuhl Anno 1681, Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 2003, S. 311 = HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von Sickingen.

813 Vgl. Internetdatei Wikipedia Stichwort Moosalb, http://de.wikipedia.org/wiki/Moosalb_(Schwarzbach), Abruf vom 25.10.2013.

814 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 242.

815 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 329 Nr. 394.

816 Vgl. Christmann: Dörferuntergang, a.a.O., S. 70, 122.

817 Vgl. Christmann: Dörferuntergang, a.a.O., S. 122.

818 Vgl. Remling: Ur­kundenbuch des Klosters Otterberg, a.a.O., S. 222; vgl. Christmann: Aus Morlautern an der Reichs- und Königsstraße; in: Pfälzische Hei­matblätter

1964, S. 18.

819 Vgl. LA Speyer, Geistliche Güteradministration Heidel­berg, A. Nr. 95 ++Zitat prüfen++; vgl. Christmann Aus Morlautern an der Reichs- und Königsstraße; in:

Pfälzische Hei­matblätter 1964, S. 18.

820 Vgl. Remling: Ur­kundenbuch des Klosters Otterberg, a.a.O., S. 222; vgl. Christmann: Aus Morlautern an der Reichs- und Königsstraße; in: Pfälzische Hei­matblätter

1964, S. 18.

821 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 26.

822 Anm.: Joseph Etienne war Geometer und Oberamts-Renovator am kurpfälzischen Oberamt Lautern.

823 Vgl. Friedel: Beiträge zur Ortsgeschichte von Kaiserslautern, a.a.O., S. 11.

824 Vgl. LA Speyer: GGA, A. 273 Bl. 19. ++Zitat prüfen++

825 Vgl. LA Speyer. A. Nr. 152. ++Zitat prüfen++

826 Vgl. LA Speyer, Kurpfalz Akten A. 1412/4 ++Zitat prüfen++

827 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 15 Eintrag vom 27.3.1654.

828 Vgl. Christmann: Dörferuntergang, a.a.O., S. 122.

829 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 40 Nr. 2367.

830 Vgl. Dolch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 68 Anm. 3; vgl. Dolch: Die rätselhafte Galappmühle im Hagelgrund; in: Jahrbuch Kaiserslautern 36/37

(1998/1999), S. 51-70.

831 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 89.

832 Vgl. Zink: Kaiserslautern, a.a.O., S. 129.

833 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 220.

834 Vgl. Christmann: Aus Morlautern an der Reichs- und Königsstraße; in: Pfälzische Heimatblätter 1964, S. 18.

835 Vgl. Dolch: Urkundenbuch der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 68 Anm. 4.

836 Vgl. Christmann: Aus Morlautern an der Reichs- und Königsstraße; in: Pfälzische Heimatblätter 1964, S. 18.

837 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz 1788, a.a.O., Bd. 4, S. 199.

838 Vgl. Alsenborner Gerichtsbuch, Gerichtstag vom 2.5.1655.++Zitat prüfen++

839 Vgl. Herzog: Kaiserslautern, ++Zitat prüfen++ a.a.O., S. 40 Nr. 2367 und S. 82 Nr. 2952.

840 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 82 Nr. 2952 iVm. Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O., S. 84 Nr. 2977.

841 Vgl. Christmann: Dörferuntergang, a.a.O., S. 122.

842 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformier­ten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 15.

843 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 15 Eintrag vom 27.3.1654.

844 Vgl. Christmann: Dörferuntergang, a.a.O., S. 122.

845 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 73, Nr. 1305; vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 82 Nr. 2952.

846 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705, a.a.O., S. 16.

847 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 91 Nr. 822.

848 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 101 Nr. 927.

849 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 117 Nr. 1082.

850 Vgl. HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von Sickingen: Sickingisches Amtsrelati­onsbuch Bd. I Nr. 5b S. 22 = Zusammenfassung PRFK Archiv Ludwigshafen Ordner

Nr. XIV L 2.0 lfd. Nr. 11.

851 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 235; vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 168 Nr. 1524.

852 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 235; vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 168 Nr. 1524.

853 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 213 Nr. 1940.

854 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 213 Nr. 1940.

855 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 274 Nr. 2566.

856 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 355 Nr. 3547.

857 Vgl. Neue Speyerer Zeitung Nr. 186 vom 4.8.1852, S. 850.

858 Wochenblatt für den Königlich-Bayerischen Gerichtsbezirk Zweibrücken“ Nr. 36 vom 25.3.1853.

859 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 27.

860 Vgl. „Die Rheinpfalz“ vom Samstag 25.8.1951: „Westpfälzische Mühlen stellen sich vor“.

861 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 322 Anm. 68: „die bei Weber:

Mühlen der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 97 erwähnte „Kalckmühle“ [„kalchmühl“ !] ist im kath. KB Kaiserslautern Schreibfehler für Gallapmühle“.

862 Vgl. Dolch: Urkundenbuch der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., Bd. I, S. 365-367 Nr. 532; vgl. Dolch: Urkundenbuch der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III S. 68

Anm. 4.

863 Vgl. Dolch: Urkundenbuch der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III S. 68 Anm. 4.

864 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz 1788, a.a.O., Bd. 4, S. 227.

865 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des

Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 3.

866 Vgl. Friedel: Beiträge zur Ortskunde von Kaiserslautern, Kaiserslautern 1967, S. 21

867 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 89.

868 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 237.

869 Anm.: In der Chronik von Morlautern findet sich bedauerlicherweise, außer schönen alten Darstellungen, wenig Konkretes zur Geschichte der Waschmühle; vgl.

Lorenz, Geschichte und Geschichten von Morlautern, Otterbach 1993, S. 54ff.

870 Vgl. F. W. (vermutlich Friedrich Wil­helm Weber): Das Freibad Waschmühle war ein eine Viehtränke. Kaiserslautern und Morlautern verteidigten verbissen ihre

Weide­rechte, in: Pfälzische Volkszeitung, 10.8.1964.

871 Vgl. F. W. (vermutlich Friedrich Wil­helm Weber): Das Freibad Waschmühle war ein eine Viehtränke. Kaiserslautern und Morlautern verteidigten verbissen ihre

Weide­rechte, in: Pfälzische Volkszeitung, 10.8.1964.

872 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 237.

873 Vgl. Weber: Die Mühlen der Stadt Kaiserslautern und den näheren Umgebung, Kaiserslautern 1967, S. 85.

874 Vgl. Rink: Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 305 Nr. 2924.

875 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jahrhundert. Einheimische, Eingepfarrte, Frem­de, Teil 1, a.a.O., S. 262.

876 Vgl. Braun/Rink, Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern 1597-1800, Kaiserslautern 1965, S. 202.

877 Widder: Beschreibung d. Kurpfalz, a.a.O., Teil 4, S. 227.

878 Vgl. Fliesen: Geschichte der Familie Fliesen, a.a.O, S. 51.

879 Vgl. Fliesen: Geschichte der Familie Fliesen, a.a.O., S. 52.

880 Vgl. Fliesen: Geschichte der Familie Fliesen, a.a.O., S. 53.

881 Vgl. Weber: Die Mühlen der Stadt Kaiserslautern, S. 85.

882 Vgl. Weber: Die Mühlen der Stadt Kaiserslautern, S. 86.

883 Vgl. Anzeige im "Kaiserslauterer Stadtanzeiger", 5.2.1906.

884 Vgl. Weber: Die Mühlen der Stadt Kaiserslautern, S. 86.

885 Vgl. Weber: Die Mühlen der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. ++++klären

886 Vgl. o.A.: Der Kaiserslauterer städtische Badweiher. Vom ehemaligen Mühlenbetrieb zum allgemeinen Volksbad, in: NSZ Rheinfront, 30.5.1940.

887 Vgl. Westenburger: „Eröffnung ohne Kassenhäuschen. Das Freibad Waschmühle wird in diesem Jahr 100. Wurzeln in histori­schen Weihern“; in: Die

Rheinpfalz, Pfälzische Volkszeitung, 2.1.2008.

888 Pfälzische Presse vom 4.6.1908.

889 Vgl. Der Pfälzer in Amerika, 27.6.1908“, zitiert nach Paul: Von der Müh­le zur Badeanstalt, Inter­netdatei http:/www.waschmuehle.de, Abruf vom 30.9.2013.

890 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 112.

891 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 391.

892 Vgl. Lehmann: Speyerbach, a.a.O., S. 8; vgl. Widder: Beschreibung der kurfürstlichen Pfalz, a.a.O., S. +++klären+++

893 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 14.

894 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 249.

895 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 249.

896 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 574 Bl. 240.

897 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 574 Bl. 240.

898 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 91.

899 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 14.

900 Vgl. Dietrich: Waldbauern und andere Leute, a.a.O., S. 163.

901 Vgl. Elmsteiner Heimatschrift Nr. 10, 6/2004, S. 29.

902 Vgl. Lehmann: Speyerbach a.a.O., S. 8.

903 Vgl. Rheinpfalz vom 27.3.2012: „Wirtschaftswandern. Ein Sägen im Elmsteiner Tal; http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/cms.pl?cmd=showMsg&tpl=

rhpMsg_thickbox.html&path=/rhp/­wirtschaftswandern&id=8766324,, Abruf vom 9.9.2013.

904 Vgl. Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 136.

905 Vgl. Denkmaltopographie, Band Kusel, a.a.O., S. 40.

906 Vgl. LA Speyer Zweibrücken I-A 662/6; vgl. Latterner: Die Streitmühle; in: Westrich Kalender 1991, S. 134.

907 Vgl. Latterner: Aus der Geschichte der Mühlbacher Mühle; in: Westrich Kalender 1969, S. 57.

908 Vgl. LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/ fol. 28R/29: Bericht des Amtskellers Schabrock vom 17.9.1738.

909 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 131/1 fol. 40.

910 Vgl. LA Speyer Best. A 2 fasc. 131/1, Bl. 15-17r.

911 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 131/1 Bl.19-24.

912 Vgl. Latterner: Aus der Geschichte der Mühlbacher Mühle; in: Westrich Kalender 1969, S. 57.

913 Vgl. Latterner: Aus der Geschichte der Mühlbacher Mühle; in: Westrich Kalender 1969, S. 57.

914 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 131/3 Bl. 13.

915 Vgl. Latterner: Aus der Geschichte der Mühlbacher Mühle; in: Westrich Kalender 1969, S. 58.

916 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 259.

917 Vgl. Lat­terner: Aus der Geschichte der Mühlbacher Mühle; in: Westrich Kalender 1969, S. 58.

918 Vgl. Latterner: Aus der Geschichte der Mühlbacher Mühle; in: Westrich Kalender 1969, S. 58.

919 Vgl. Aussage des Mühlenknechts Karl Leisner 1856; s. hierzu Latterner: Aus der Geschichte der Mühlbacher Mühle; in: Westrich Kalender 1969, S. 59.

920 Vgl. Latterner: Aus der Geschichte der Mühlbacher Mühle; in: Westrich Kalender 1969, S. 58.

921 Vgl. Latterner: Aus der Geschichte der Mühlbacher Mühle; in: Westrich Kalender 1969, S. 58.

922 Vgl. Latterner: Aus der Geschichte der Mühlbacher Mühle; in: Westrich Kalender 1969, S. 57.

923 Zweibrücker Wochenblatt Nr. 234 vom 6.10.1869.

924 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 27.

925 Vgl. Latterner: Aus der Geschichte der Mühlbacher Mühle; in: Westrich Kalender 1969, S. 57.

926 Vgl. Brinckmeier: Genealogische Geschichte des Hauses Leiningen und Leiningen-Westerburg, a.a.O., Bd. I, S. 267.

927 Vgl. Brinckmeier: Genealogische Geschichte des Hauses Leiningen und Leiningen-Westerburg, a.a.O., Bd. I, S. 267, 329 ff.

928 Vgl. Denkmaltopographie: Kreis Bad Dürkheim Bd. 2, a.a.O., S. 461, 464 und Photo S. 465.

929 Vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O., S. 656.

930 Vgl. Denkmaltopographie: Kreis Bad Dürkheim Bd. 2, a.a.O., S. 461, 464 und Photo S. 465.

931 Vgl. ev. Kirchenbuch Mühlheim a.d. Eis 7, S. 9.

932 Vgl. ev. Kirchenbuch Mühlheim a.d. Eis 7, S. 11.

933 Vgl. ev. Kirchenbuch Mühlheim a.d. Eis 9, S. 46.

934 Vgl. LA Speyer, Lein. Lagerbuch 9, S. 462/463 ++Zitat prüfen++; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 112.

935 LA Speyer Best. F5 Nr. 632: Gerichtsbuch Mühlheim a. d. Eis, Bl. 17.

936 Vgl. Denkmaltopographie: Kreis Bad Dürkheim Bd. 2, Worms 2006, S. 461.

937 Vgl. Denkmaltopographie: Kreis Bad Dürkheim Bd. 2, Worms 2006, S. 461.

938 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 1349/6: Mühlheim: Eingemeindung der Mühle Mohr, Albsheim, 1925.1937.

939 Vgl. Weber: Mühlen und Mül­lerhandwerk, a.a.O., S. 148, 150.

940 Anm.: möglicherweise Johann Nikolaus Wittner +++prüfen+++

941 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 148.

942 Vgl. Denkmaltopographie: Kreis Bad Dürkheim Bd. 2, Worms 2006, S. 461, 464 und Photo S. 465.

943 Vgl. Denkmaltopographie: Kreis Bad Dürkheim Bd. 2, a.a.O., S. 464-465.

944 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 148.

945 Vgl. luth. KB Mühlheim a,d, Eis, Taufeintrag vom 19.2.1706, Bl. 10.

946 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 632: Gerichtsbuch Mühlheim a. d. Eis, Bl. 4r.

947 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 632: Gerichtsbuch Mühlheim a. d. Eis, Bl. 64.

948 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 23r-24.

949 Vgl. LA Speyer Best. K1 Nr. 200, Urk. Nr. 111/1858 vom 6.10.1858.

950 Vgl. LA Speyer Best. K1 Nr. 200, Urk. Nr. 129/1858 vom 30.10.1858,

951 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 49.

952 Vgl. ev. Kirchenbuch Mühlheim a.d. Eis 13, S. 13.

953 Vgl. ev. Kirchenbuch Mühlheim a.d. Eis 13, S. 13.

954 Vgl. ev. Kirchenbuch Mühlheim a.d. Eis 9, S. 7.

955 Vgl. LA Speyer Best. J27 Nr. 1397 Z 3689 Handelsregisterakten Amtsgerichtsbezirk Grünstadt, [Anm. dort fehlerhaft als in Albisheim, anstelle von Albsheim, angegeben].

956 Vgl. luth. KB Mühlheim a,d, Eis, Taufeintrag vom 19.2.1706, Bl. 10.

957 Vgl. Grünewald: Die Bachbarone des Kurfürsten im Alt- und Seebachtal; in: Heimatjahrbuch Landkreis Alzey-Worms 2014, S. 93.

958 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): 1200 Jahre Osthofen, a.a.O., S. 134.

959 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): 1200 Jahre Osthofen, a.a.O., S. 133.

960 Vgl. Kazenwadel: Wassermühlen im Wonnegau, a.a.O., S. 48.

961 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): 1200 Jahre Osthofen, a.a.O., S. 134.

962 Vgl. Grünewald: Die Bachbarone des Kurfürsten im Alt- und Seebachtal; in: Heimatjahrbuch Landkreis Alzey-Worms 2014, S. 92.

963 Vgl. Grünewald: Die Bachbarone des Kurfürsten im Alt- und Seebachtal; in: Heimatjahrbuch Landkreis Alzey-Worms 2014, S. 93.

964 Vgl. Grünewald: Die Bachbarone des Kurfürsten im Alt- und Seebachtal; in: Heimatjahrbuch Landkreis Alzey-Worms 2014, S. 93.

965 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): 1200 Jahre Osthofen, a.a.O., S. 135.

966 Vgl. Grünewald: Die Bachbarone des Kurfürsten im Alt- und Seebachtal; in: Heimatjahrbuch Landkreis Alzey-Worms 2014, S. 93.

967 Vgl. Grünewald: Die Bachbarone des Kurfürsten im Alt- und Seebachtal; in: Heimatjahrbuch Landkreis Alzey-Worms 2014, S. 93.

968 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): 1200 Jahre Osthofen, a.a.O., S. 135.

969 Vgl. Grünewald/Stroh: Chronik Westhofen, a.a.O., S. 173.

970 Vgl. LA Speyer Best. N258 (Gemeindearchiv Osthofen): Mühlen

971 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): 1200 Jahre Osthofen, a.a.O., S. 135.

972 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): 1200 Jahre Osthofen, a.a.O., S. 135.

973 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): 1200 Jahre Osthofen, a.a.O., S. 135.

974 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 n.f.

975 Vgl. Kazenwadel: Wassermühlen im Wonnegau, a.a.O., S. 48.

976 Vgl. Grünewald: Die Bachbarone des Kurfürsten im Alt- und Seebachtal; in: Heimatjahrbuch Landkreis Alzey-Worms 2014, S. 92.

977 Vgl. Kazenwadel: Wassermühlen im Wonnegau, a.a.O., S. 50.

978 Vgl. Kazenwadel: Wassermühlen im Wonnegau, a.a.O., S. 50.

979 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): 1200 Jahre Osthofen, a.a.O., S. 135.

980 Vgl. Kazenwadel: Wassermühlen im Wonnegau, a.a.O., S. 50.

981 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): 1200 Jahre Osthofen, a.a.O., S. 134.

982 Vgl. Kazenwadel: Wassermühlen im Wonnegau, a.a.O., S. 50.

983 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): Osthofen, a.a.O., S. 133, 134.

984 Vgl. Kazenwadel: Wassermühlen im Wonnegau, a.a.O., S. 50 mit Photo S. 51.

985 Vgl. Kazenwadel: Wassermühlen im Wonnegau, a.a.O., S. 50.

986 Anm.: wohl „Schweher“ = Schwäger = Schwiegersöhnen.

987 Vgl. Archiv PRFK Ludwigshafen, Archiv Immel Best. XIV I 114.1, S. 143

988 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): 1200 Jahre Osthofen, a.a.O., S. 136; vgl. auch Angabe Fred de Jonge: Genealogie Orlemann bei geneanet, Abruf v. 9.6.2014.

989 Vgl. Angabe von Herrn Fred de Jonge bei geneanet, Abruf vom 9.6.2014.

990 Vgl. Archiv PRFK Ludwigshafen, Ahnenliste K. H. Armknecht Nr. XV A 2.8, S. 16.

991 Witwer der Maria Orlemann, der Tochter des Arnd Orlemann und Witwe des Jan van Bruckhofen.

992 Vgl. Stadtverwaltung Osthofen (Hrsg.): 1200 Jahre Osthofen, a.a.O., S. 136; vgl. Archiv PRFK Ludwigshafen, Archiv Immel Best. XIV I 114.1, S. 143

993 Vgl. Grünewald: Die Bachbarone des Kurfürsten im Alt- und Seebachtal; in: Heimatjahrbuch Landkreis Alzey-Worms 2014, S. 93.

994 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 nicht foliert.

995 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 nicht foliert.

996 Vgl. Kazenwadel: Wassermühlen im Wonnegau, a.a.O., S. 50.

997 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 399.

998 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 109r.

999 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 234.

1000 Vgl. Eilbote Landau vom 2.8.1855, S. 342 = LA Speyer Best. Y 20/41.

1001 Vgl. Karmann: Wüstungen im Raum Marienthal – Rup­pertsecken; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O.,S. 51.

1002 Vgl. zusammenfassend Fischer: Geschichte der Dorfmühle, ehemaligen Erbbestands­mühle zu a.d. Alsenz; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1914, S. 33-35, S. 41-42.

1003 Vgl. Busch: Leininger Rechte in Münchweiler und Gonbach; in: Busch: Münchweiler. Chro­nik eines Dorfes, a.a.O., S. 37; vgl. Busch: Münchweiler und Gonbacher „Kirchenrey Rechnung (1770 und 1776); in: Pfälz.-Rhein. Fam. Kunde 1976, S. 315.

1004 Vgl. Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 278; vgl. auch: Denkmaltopographie Bd. Donnersbergkreis, a.a.O., S. 514.

1005 Vgl. Ruby/Scherer: Zu- und Abwanderungen in den Dörfern „Uff dem Crays“ [mit dem Schwerpunkt im Büttelamt und dem Gerichtsort Alsenborn]; in: PRFK 1974, S. 38.

1006 Vgl. Busch: „Probleme mit dem Verbindungsweg Münchweiler – Winnweiler“; in: Nordpfäl­zer Geschichtsverein 2011 [Heft 1], S. 9.

1007 Vgl. Neubauer: Regesten des ehemaligen Benedictiner-Klosters Hornbach [Speier]: [Gildardone], 1904, S. 35 Nr. 107; vgl. Busch: Münchweiler. Chronik

eines Dorfes, a.a.O., S. 44, 112; vgl. Busch: Das Münchweiler Gerichtsbuch, Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 92.

1008 Vgl. Neubauer: Regesten des ehemaligen Be­nedictiner-Klosters Hornbach [Speier]: a.a.O., S. 35 Nr. 107.

1009 Vgl. Neubauer: Regesten des ehemaligen Be­nedictiner-Klosters Hornbach [Speier]: a.a.O., S. 42 Nr. 137.

1010 Vgl. Busch: Das Münchweiler Gerichtsbuch; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 92; vgl. Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 44.

1011 Vgl. Busch: Das Münchweiler Gerichtsbuch; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1973, S. 3.

1012 Vgl. Busch: Das Münchweiler Gerichtsbuch; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1973, S. 4.

1013 zitiert bei Busch: Münchweiler, a.a.O., S. 112.

1014 Vgl. zusammenfassend: Fischer: Geschichte der Dorfmüh­le, ehemaligen Erbbestandsmühle zu a.d. Alsenz; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1914, S. 33-35, 41-42.

1015 Vgl. LA Speyer Best C 44 Nr. 18/3; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 181.

1016 Vgl. Fischer: Geschichte der Dorfmüh­le, ehemaligen Erbbestandsmühle zu a.d. Alsenz; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1914, S. 33-35, 41-42.

1017 Vgl. LA Speyer Best C44 Nr. 18/3.

1018 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 181; vgl. Busch: Münchweiler, a.a.O., S. 118.

1019 Vgl. Münchweiler Gerichtsbuch; zitiert nach Busch: Münchweiler Gerichtsbuch, a.a.O., S. 118.

1020 Vgl. Busch: Münchweiler, a.a.O., S. 118.

1021 Vgl. LA Speyer Best 44 Nr. 18/2 und 18/2.

1022 Vgl. LA Speyer Best C 44 Nr. 18/1.

1023 Vgl. Münchweiler Gerichtsbuch, Eintrag vom 7.5.1736; vgl. Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes,, a.a.O., S. 119, 378.

1024 Vgl. LA Speyer Best C 4 Nr. 18/4.

1025 Vgl. Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 119.

1026 Vgl. Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 119, 380; vgl. Busch: Münchweilerer und Gonbacher Namen und Familien, a.a.O., S. 17.

1027 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 170 Nr. 1160.

1028 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 325 Nr. 2811.

1029 Vgl. Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 119.

1030 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 347.

1031 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 284.

1032 Vgl. Busch: Untergegangene Kleinsiedlungen auf Münchweiler und Gonbacher Gemarkung; in: Donnersberg-Jahr­buch 1978, S. 10-13 = Busch: Münchweiler.

Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 167; vgl. Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsied­lungen in der Nordpfalz, a.a.O, S. 29.

1033 Vgl. Busch: Das Münchweilerer Gerichtsbuch; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1973, S. 4.

1034 Vgl. Busch: Das Münchweilerer Gerichtsbuch; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 92.

1035 Vgl. Busch: Das Münchweilerer Gerichtsbuch; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1973, S. 7.

1036 Vgl. Schaefer: Die Errichtung einer Stauschleuße und eines Eichpfahls für die Neumühle (1934); in: Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 228.

1037 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Abschnitt III Münchweiler und Gon­bach; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs, Bl. 83.

1038 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Über Leiningen-Westerburg II 1717 Nr. 83: Grafschaft Altleiningen III. Grafschaft Neuleiningen, ferner:

Protocol­la iudicialia, gemeinschaftliche Orte, Grünstädter politica, verpfändete und versetzte Orte. 1759-1762“, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

1039 Vgl. LA Speyer Best 44 fasc. 18/3.

1040 Vgl. Busch: Wandel und Verschiebung im bäuerlichen Besitztum von Münchweiler (Alsenz); in: Pfälzer Heimat 1977, S. 22.

1041 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 360.

1042 Vgl. Herzog: Familienbuch von Heim­kirchen, a.a.O., S. 10 Nr. 104.

1043 Vgl. Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 387.

1044 Vgl. Busch: Mißlungener Verkauf von Staatswald in der Münchweiler Gemarkung; in: Nordpfälzer Geschichtsverein2012, S. 12-18; vgl. LA Speyer Best. H3

Nr. 3370.

1045 Vgl. Busch: Münchweilerer und Gonbacher Namen und Familien, a.a.O., S. 18.

1046 Vgl. Schönenberger: Chronik der Schönenberger, a.a.O., S. 242.

1047 Vgl. Schaefer: Die Müllerfamilie Eichelberger; in: Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 224-227.

1048 Vgl. Schaefer: Die Müllerfamilie Eichelberger; in: Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 224-227.

1049 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 268.

1050 Vgl. LA Speyer Best. W41 Nr. 2400

1051 Eilbote Landau vom 13.11.1841, Nr. 46, S. 183.

1052 Vgl. Schworm: Das Markgräflich-Badische Amt Gräfenstein, a.a.O., S. 1.

1053 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 20.

1054 Vgl. LA Speyer Best. C20, Nr. 3049.

1055 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 256.

1056 Vgl. Jaffe: Die Münchweiler Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 22.7.1937, S. 25.

1057 Vgl. Jaffe: Die Münchweiler Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 22.7.1737, S. 25.

1058 Vgl. Jaffe: Die Münchweiler Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 22.7.1737, S. 25.

1059 Vgl. Jaffe: Die Münchweiler Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 22.7.1737, S. 26.

1060 Vgl. Jaffe: Die Münchweiler Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 22.7.1737, S. 26.

1061 Vgl. Jaffe: Die Münchweiler Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 22.7.1737, S. 26.

1062 Vgl. LA Speyer Best. C5 Nr. 217: Antrag des Müllers Johann Schuler, 217846.

1063 Vgl. Jaffe: Die Münchweiler Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 22.7.1737, S. 26.

1064 Vgl. Jaffe: Die Münchweiler Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 22.7.1737, S. 29.

1065 Vgl. Jaffe: Die Münchweiler Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 22.7.1737, S. 29.

1066 Vgl. Jaffe: Die Münchweiler Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 22.7.1737, S. 27-28.

1067 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 4, 1837, S. 271/72.

1068 Vgl. Meyer: Register zum 3. ref. Kirchenbuch Waldfischbach [Holz­landkirchenbuch], a.a.O., S. 22.

1069 Vgl. Werner: Die Nationalgüter im Departement Donnersberg, a.a.O., Anlage IV, S. 68.

1070 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 299; vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 85.

1071 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., Bd. 1 S. 96;

1072 Vgl. Vgl. Dolch/Münch: Urkunden Kloster Otterberg, a.a.O., 235 Nr. 441.

1073 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 301.

1074 Vgl. LA Speyer Best. C41 Nr. 39/6.

1075 Vgl. Dre­scher: Bedingungen bei der Erbauung einer Mühle zu Münsterappel 1718; in: Nordpfälzer Geschichtsver­ein 1906, S. 67.

1076 Vgl. LA Speyer Best. W 1/545A u. B, abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 85.

1077 Vgl. Katasteramt Bad Dürkheim, Katasterplan Münsterappel 1841, abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 27.

1078 Vgl. Kirchenbuch Münsterappel, Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar, Ludwigshafen.

1079 Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 100 vom 1.11.1831, S. 779-781.

1080 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 301.

1081 Vgl. Schattauer: Pulvermühle bei Müns­terappel; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 176; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 198; vgl. LA Speyer Lagerbuch Münsterappel, S. 213.7.

1082 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 207.

1083 Vgl. Schattauer: Pochmühle bei Münsterappel; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsied­lungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 176/77.

1084 Vgl. LA Speyer Best. W 1/545A u. B, abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 85.

1085 Vgl. Katasteramt Bad Dürkheim, Katasterplan Münsterappel 1841, abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 27.

1086 Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

1087 Vgl. We­ber:Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 301; vgl. LA Speyer Best. C 41 Nr. 39/6. 68: Erbbestandsbrief vom 26.10.1776.

1088 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 301; vgl. LA Speyer Best. C 41 Nr. 39/6. 68: Erbbestandsbrief vom 26.10.1776; vgl. auch: „Mühlenforschung als Dokumentation eines aussterben­den Handwerks“; in: Donnersberg Jahrbuch 1987. +++Zitat prüfen+++

1089 Vgl. Mitteilung Herr Ewald Dittmar unter Bezugnahme auf Standesamtsbelege Niederhausen/Appel.

1090 Vgl. Boshof: Salier, a.a.O., S. 11; vgl. Lehmann: Burgen, a.a.O., Bd. 4, S. 3, der 872 als Gründungsdatum angibt.

1091 nach Remling: Abteien, Bd. II, a.a.O., S. 105: im Jahr 1144.

1092 Vgl. Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen, a.a.O., S. 174; vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. II, S. 329.

1093 Vgl. Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen, a.a.O., S. 174.

1094 Vgl. Toussaint: Territorium der Gra­fen von Leiningen, a.a.O., S. 175; vgl. Acta Acad. Theo.-Pal. I., S. 247: "Mansos tres, ecclesiae S. Saturnini prope Dreisam a Nanthario duce se­culo IX in vil­la Dakenheim collator, Conradus imp. an. 1144 confirmavit".

1095 Vgl. Würdtwein: Monast. pal. I. 257, Nr. XXXIII; vgl. Eckrich: Die Erbauungszeit der Burg Beilstein; in: Pfälzer Heimat 1958, S. 136-39.

1096 Vgl. Eckrich: Die Erbauungszeit der Burg Beilstein; in: Pfälzer Heimat 1958, S. 136.

1097 Vgl. Remling: Abteien, a.a.O., Bd. II, S. 110.

1098 Vgl. Remling: Abteien, a.a.O., Bd. II, S. 103 f.

1099 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 519.

1100 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 202.

1101 Vgl. Wolf: Wüstungen in und bei Dreisen; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlun­gen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 223 leider ohne Quellenangaben; vgl. mit abweichenden Angaben: Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 202.

1102 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 202.

1103 Vgl. Wolf: Wüstungen in und bei Dreisen; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 223.

1104 Vgl. Wolf: Wüstungen in und bei Dreisen; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 223.

1105 Vgl. Kuby/Kimmel: Die Wiederbesiedlung des Amtes Bolanden nach dem Dreissigjährigen Krieg, a.a.O., S. 38.

1106 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 128.

1107 Vgl. email von Herrn Ewald Dittmar vom 7.10.2011.

1108 Vgl. LA Speyer Nassau-Weilburg Akten Fasc. 382 und ebenda neu: Best C 38 Nr. 46.

1109 zusammenfassend zitiert bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 289.

1110 Vgl. Gabelmann: Kirchen­bücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 519.

1111 Vgl. Kuby/Kimmel: Die Wiederbesiedlung des Amtes Bolanden nach dem Dreissigjährigen Krieg, a.a.O., S. 39.

1112 Vgl. email von Herrn Ewald Dittmar vom 7.10.2011 unter Bezugnahme auf ref. KB Marnheim.

1113 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 26.

1114 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 14.

1115 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf .

1116 Vgl. Mörz/Kirsch: Mundenheim. Ein kurzer Gang durch die Geschichte eines Rheindorfes; in: Kirsch: Mundenheim, a.a.O., S. 8ff..

1117 Vgl. Kirsch: Mundenheim, a.a.O., S. 38.

1118 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 87; vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 92.

1119 Vgl. LA Speyer Best. H45 Nr. 564: Antrag vom 28.3.1860.

1120 Vgl. Die Rheinpfalz vom 12.8.1995 „Es klappert die Mühle“.

1121 Vgl. Die Rheinpfalz vom 12.8.1995 „Es klappert die Mühle“; vgl. Kirsch: Mundenheim, a.a.O., S. 38.

1122 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 88.

1123 Vgl. Karst: Kurpfälzisches Oberamt Neustadt, a.a.O., S. 9-11.

1124 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 399.

1125 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 279.

1126 Vgl. Dette: Liber Possessionum Wizenburgensis, a.a.O., S. 117.

1127 Vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O., S. 664: vgl. Zeuß: Liber Possessionum, a.a.O., Bd. 2, S. 43.

1128 Vgl. Widder: Beschreibung Kurpfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 257.

1129 Vgl. luth KB Neustadt.

1130 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 113 vom 20.10.1821, S. 617; vgl. auch Neue Speyerer Zeitung Nr. 137 vom 15.11.1821.

1131 Vgl. Metz/Sitzmann: „Die ehemaligen Mahlmühlen am Mußbach“; in: Kermann/Sitzmann: Gimmeldin­gen. Leben im Weindorf , a.a.O., S. 51.

1132 Vgl. Denkmaltopographie Neustadt, a.a.O., Bd. 2, S. 310.

1133 Vgl. Metz/Sitzmann: „Die ehemaligen Mahlmühlen am Mußbach“; in: Kermann/Sitzmann: Gimmeldin­gen. Leben im Weindorf , a.a.O., S. 51.

1134 Vgl. Denk­maltopographie Neustadt, a.a.O., Bd. 2, S. 324.

1135 Vgl. Denkmaltopographie Neustadt, a.a.O., Bd. 2, S. 324.

1136 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Kulturdenkmäler in Mußbach http://de.wikipedia.org/wiki/Mu%C3%9Fbach_(Neustadt), Abruf vom 9.11.2013.

1137 Vgl. Denkmal­topographie Neustadt, a.a.O., Bd. 2, S. 324.

1138 Vgl. email Werner Mallrich vom 23.7.2011.

1139 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1fol. 14r, 34; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 250.

1140 Vgl. Metz/Sitzmann: „Die ehemaligen Mahlmühlen am Mußbach“; in: Kermann/Sitzmann: Gimmeldin­gen. Leben im Weindorf , a.a.O., S. 51.

1141 Vgl. Armgart: Zinsbücher des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 98 Anm. zu Nr. 452.

1142 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 399.

1143 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 282.

1144 Vgl. Eyselein: Mutterstadt, a.a.O., S. 237; vgl. Becker: Der Floßbach und der Königlich Bayerische Holzhof; in: Heimatjahrbuch Landkreis Ludwigshafen 1992,

S. 138-144.

1145 Vgl. Eyselein: Mutterstadt, a.a.O., S. 145.

1146 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 16.

1147 Vgl. Eyselein: Mutterstadt, a.a.O., S. 74; vgl. Storck: Die römische Rheinuferstraße bei Mutterstadt; in: Pfälzer Heimat 1960, S. 55 ff.

1148 Vgl. Eyselein: Mutterstadt, a.a.O., S. 74.

1149 Vgl. Armgart: Urkunden und Regesten der Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 135 Urk. Nr. 122 und S. 137 Urk. Nr. 124.

1150 Vgl. Armgart: Urkunden und Regesten der Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 241 Urk. Nr. 217).

1151 Vgl. Eyselein: Mutterstadt, a.a.O., S. 146.

1152 Vgl. Eyselein: Mutterstadt, a.a.O.. S. 400 mit Karte.

1153 Vgl. Eyselein: Mutterstadt, a.a.O., S. 230.

1154 Vgl. „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Ludwigshafen Nr. 267 vom 15.11.1984: „Rad der Zeit besiegelt Schicksal der Mühle“.

1155 Vgl. Eyselein: Mutter­stadt, a.a.O., S. 341.

1156 Vgl. „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Ludwigshafen Nr. 267 vom 15.11.1984: „Rad der Zeit besiegelt Schicksal der Mühle“.

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