Version 24.3.2016

 

Litera L

 

 

Lachen-Speyerdorf:

s. auch *Speyerdorf

 

Stadtteil von Neustadt; war kurpfälzisch, Oberamt Neustadt; zuerst lutherisch, dann reformierte Pfarrei (mit Speyerdorf). Lutheraner waren nach Neustadt eingepfarrt. KB ref. 1663 1.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 13 katholischen, 13 gemischten und ca. 70 nichtkatholischen Familien auf 2.

 

Mühlen:

- Frohnmühle:

s. Haßloch

 

liegt ca. 2 km unterhalb des Dorfes am Speyerbach, an der Straße von Haßloch nach Geinsheim

 

 

++++weiterbearbeiten+++

 

 

 

 

 

Ladenburg:

bei Heidelberg; es gab hier eine Mühle; um 1816 war Johannes *Lacher als Müller auf der dortigen Mühle; seine Tochter Anna Maria La­cher heiratete den Rheingönheimer Schneider Johann Georg Andreas 3.

 

- Rautenthaler Mühle:

im “Verordnungs- und Anzeigeblatt für die Kreise Bensheim und Heppenheim”, Nr. 28 vom 8. April 1857 heißt es: „Bei Conrad Hoe­fer in Ladenburg, in der Rautenthaler Mühle, ist der weiße gemahlene Gips ... zu haben“ 4.

 

 

 

 

 

Lambrecht:

VG Lambrecht, Lk Bad Dürkheim; war kurpfälzisch ++++klären : oder Kondominium zwischen Kurpfalz, Hochstift Speyer und Hirsch­horn++++; reformierte Pfarrei seit 1568; bis 1720 französisch-reformiert, dann deutsch-reformiert; KB ref. 1696 5.

 

Lambrecht wies 1718/1719 (ohne Grevenhausen) eine Bevölkerung von 14 katholischen und 60 nichtkatholischen Familien auf 6.

 

 

Mühlen:

die Mühlen in Lambrecht sind auf der informativen und reich bebilderten Internetseite von Herrn Gerald Lehmann aus Lindenberg be­schrieben 7.

 

1584 ist im Türkensteuerregister der „Hanß Wilhelm der Müller 1420 fl“ in Lambrecht erwähnt 8.

 

Auf dem von Mattheus Merian gefertigten Kupferstich von „S. Lambrecht“ aus dem Jahr 1655 (Serie Topographia Palatinus Rheni) sind vier Mühlen abgebildet, die entlang des Speyerbachs liegen und bei denen es sich (von links nach rechts) wohl um folgende Mühlen handeln könnte: Kuhbrücker Mühle, Obermühle oder Vorgängerin, alte Walkmühle an der Brücke und rechts eine nicht mehr identifizier­bare Mühle unterhalb der Stadt 9.

 

Der Schaffner von St. Lambrecht, Johann Georg Antz, berichtet: „Am 21. Januar 1650, wie es der trübselige Augenschein bezeugt, so­wohl Hofgüter als Mühlen sämtlich annoch öd und wüst liegen und die Beständer bei diesem Kriegswesen teils weggezogen und gestor­ben, der wenige Teil aber davon noch lebt.“ 10

 

Ab 18.12.1655 war Müller zu St. Lambrecht, Nicolaus *Mosseler (Mußler), er war zuvor Müller auf der Spitalmühle Kaiserslautern 11. +++klären: welche Mühle++++

 

Um 1737 war Johann Theobald *Speyerer der Müller in Lambrecht +++klären: welche Mühle+++; dessen Sohn Johann Adam Speyerer °° am 3.1.1737 in Meisenheim die Maria Katharina *Matthias, Wwe. des Stadtmüllers in Meisenheim Johann Michael *Pfaff 12.

 

Um 1750 war NN. *Mattil der Mahlmüller in Lambrecht 13.

 

1750 bis 1762 wehrte sich Grevenhausen [Anm. d. Verf.: damals selbständiges Dorf im Bistum Speyer] auch wegen einer an Kur­pfalz zu zahlenden Recognition für eine „auf diesseitigem Territorium bei Grevenhausen zum Nachteil des Hochstifts“ erbauten Mahlmühle und Wappenschmiede 14.+++klären: welche Mühle+++

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird in Lambrecht ge­nannt die Firma „Ohler, Hch., Oel- und Sägemühlgeschäft, Eigenthümer Heinrich Ohler“ 15.+++klären: welche Mühle+++

 

Abbildung:

- Kupferstich von Mattheus Merian 1655

 

 

- Bordmühle, obere:

im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Neustadt vom 6.1.1683 heißt es: „Itzo eine New aufgerichtete Seegmühl negst St. Lambrecht“ 16.

 

„Dinstdag, den 24. August 1705 um 12 Uhr mitdags ist leyder Gotter bhamrs alhir zu St. Lambrecht durch fahrlesichkeit deß bortmil­lers in der obere bortmil, der Daß sechmel 17 den ganßen sumer angezendt und brennen liß, und da Diesen Dag ein Wind sich erhib und wehte daß feyger in die bort mil, und die mil in einem augenblick in heller flam stunt, Daß kein mensch kunt erbey kommen. Der bort miller ist durch daß feyger herauß gesbrungen, daß seine Kleider an seinem Leib in heller flam brente, aber Die Frau mit 3 Kin­der, die sint darin verbrent“ … Die Funcken Von diesem feyger sint in dem orth errum gefarn. Daß die mall mil …. auf einmal die schindele in heller flam brenten, daß es fast nicht zu erleschen war; so ist doch Gott sey Danck weyder kein schaden geschegen ...“ 18 .

 

Literatur/Urkunden zur Bordmühle:

- Christmann, Ernst: Bordmühlenbrand in Lambrecht anno 1705 und pfälzische "Bord"; in: Pfälzer Heimat 1959, S. 133

 

 

- Bordmühle, untere:

die Existenz der unteren Bordmühle ergibt sich aus einer urkundlichen Nennung der oberen Bordmühle am „Dinstdag, den 24. Au­gust 1705 um 12 Uhr mitdags ist leyder Gotter bhamrs alhir zu St. Lambrecht durch fahrlesichkeit deß bortmillers in der obere bort­mil ...“ verbrannt 19.

 

 

- Heitmühle:

in der Aufstellung über die Mühlen in der Gemeinschaft Guttenberg „Spezifikation Bericht oder Beschaffenheit aller und Jeder müh­lenen in der Gemeinschaft Guttenberg“ von 1629 20 ist der +++++ Müller als nunmehriger Beständer der Heitmühle ++++klären: welche Mühle++++ zu S. Lamprecht erwähnt. Dort heißt es: „Obermühel zu Otterbach. Wegen dieser Obermühel, wann Von wem, welcher ge­stalten und mit was verwilligung dieselbe anfänglich gebauen, ist nicht nachzukommen auch keine Mühlenbrifer Deßwe­gen vorhanden, allein weiß man das bei manßgedenken [d.h. seit unvordenklicher Zeit] Und noch länger, in und allwegen die Jeter +++prüfen+++ zu Oberotter­bach dieselbe inngehabt, welche doch entlehen Von Matter Jebern [Anm.: im Lagerbuch von 1733 ist als Grundstücksnachbar der oberhalb gelegenen Ohlichmühle, der Joh. Adam Mattern aufgeführt] daselbsten ahn Anstatt Peilingern, Vndt Wilhelm Antresen, Vnd von ein gemelten beeden, ahn Barteln Dihlen Bürgeren Und Müllern zu Weißenburg, wie ahn seinen Tochtermann .... ++++prü­fen++++ Mülleren, ieziger Heit Müllern zu S. Lamprecht in Anno 1623 verkaufft worden, doch hatt obge­melter Matter Jeter ++++prü­fen++++ uf 2 morgen wiesen die zu der Mühl gehörig gewesen für sich behalten, Von welchen er jahr­lich 4 Cappen uff beeder Hern Reebhoff zu Oberotterberg ausrichtet, Sonsten ist die Mihl noch in gutem Wesen, Und Bau bisher er­halten, die hatt zween Gang Vnd das Trilles, davon der Herrschaft Jährlich Elff Achtel Korn, zwölf Cappen ... gereicht werden ...“.

 

 

- Klostermühle:

Mühle des Klosters St. Lambrecht in Lambrecht-Grevenhausen; im Anniversar des Klosters St. Lambrecht 21, erstellt zwischen 1250 und 1389 22wird folgende Stiftung für ein Jahrgedächtnis vermerkt 23: „Heinricus molendinarius dedit nobis 50 libras hallensium bonorum ..., cum quibus peragemus anniver­sarium suis.“ Heinricus molendinarius war wohl der Müller der Klostermühle in Lam­brecht-Grevenhausen 24. Sein Ableben ist ebenfalls im Seelbuch des Klosters verbunden mit einem Jahrgedächtnis vermerkt 25: „Obiit Heinri­cus Molendinarius frater noster fidelis. Item idem Heinricus emit erga nos 10 maldra siliginis perpetua super bonis no­stris in Ginnenheim ...“, er machte gleichzeitig weitere Schen­kungen in Dannstadt (Dandestat), Godramstein, Hagenbach und Hart. Er verfügte mithin wohl über einen weitgestreu­ten Besitz.

 

In einer Zusammenstellung aus Urkunden über die Dorfer des Oberamts „Ambt Neustadt cum indice: Extract aus den altig documen­ten gezog dz A[mbt] Neustatt betr:“ heißt zur Mühle in Lambrecht 26: „Ao 1601 bericht der Schaffner zu St. Lamprecht der Pfachts halb was der Mühlen daselbst, dz sich der Bischoff zu Speier nichts anmaßen, ob schon der Mühlenbau diesseits dz Bach … des Dorffs Greu­enhausen [Anm.: Grevenhausen] w. alß bischöflich Seith ufgeführt …, so ist dz ganze Dorff uf des Closters Grund und Boden erbaut …, dießfals dem Closter St. Lamprecht da nicht allein der Platz zu der Mühle u. Wassergräben selbsten …. da gleich die Mühl deß Bischoffs gantz eig ….“

 

 

- Kuhbrücker Mühle, Neue Mühle:

1866 und 1916, dann nicht mehr genannt. Sie ging wohl im wachsenden Städtchen Lambrecht auf. Der Berg dabei heißt „Kuhbrücker Berg“ 27. Die Mühle lag am westlichen Rand von Lambrecht, auf dem Gelände der späteren ehemaligen Firma Häussling 28.

 

Die neue Mühle [Kuhbrücker Mühle] in Lambrecht-Grevenhausen wurde Mühle wurde 1834 von Andreas Kölsch, vorher Eigentü­mer der Gutleutbacher Mühle in Kirchheimbolanden, errichtet 29. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Han­delsgerichts Frankenthal) von 1864 wird in Lambrecht genannt die Firma „Kölsch, H.; Sägmühlengeschäft, Eigenthümer Heinrich Kölsch“ 30.

 

1910 übernahm die Firma Jacob Häussling, Wattefabrik, das Gelän­de der ehemaligen Kuhbrücker Mühle 31.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H3 Nr. 7713: Beseitigung der Wasserführungsmängel und Wiederherstellung der sog. Kuhbrücke an der neuen Mühle des Andreas Kölsch (1834-1847).

 

 

- Kupferhammer:

ursprünglich „Dreiherrnschmiede“; der Name rührt daher, daß die Schmiede an der Grenze und dem Zusammenstoßen der drei Herr­schaftsgebiete der Kurpfalz, Hochstift Speyer und Hirschhorn gelegen war 32.

 

Nach 1695 kaufte Johann Nikolaus (1) *Gienanth [aus Neustadt von der Sägemühle Newhäusl stammend und 1695 nach Lambrecht ge­zogen] die Untermühle, die er zur Wappenschmiede umbaute, sowie die Dreiherrenschmiede, den späteren Kupferhammer 33.

 

Am 11.11.1773 erwarb der kaiserliche Reichsposthalter Didier [Anm.: Franz *Didier] den Eisenhammer, genannt Dreiherrnschmiede, mit allem Gelände für 2000 fl 34. Am 20.5.1780 erhob J. Ginandt einen Wi­derspruch gegen den Verkauf der Dreiherrnschmiede an Hofrat Babo 35.

 

Der Unternehmer Saladin *Klein erwarb am 15.31791, die damalige „Dreiherrenschmiede“ östlich St. Lambrecht. Den ursprüngli­chen Ei­senhammer rüstete er zum Kupferhammer und Sägewerk um 36.

 

Die Schmiede wurde 1791 zum Kupferhammer umgebaut. Der Eisenhammer stellte zu Beginn des 19. Jh. den Betrieb ein, nachdem er durch die Kontinentalsperre gegen Napoleon von der Erzzufuhr abgeschnitten wurde. Sie wurde zur Gerberei umgebaut und mußte we­gen der betriebsbedingten Bachverschmutzung Jahrzehnte später aufgegeben werden 37.

 

 

- Obermühle, Universitätsmühle:

heute Anwesen Mühlstraße 2; Vorgänger der Obermühle war wohl die alte Klostermühle. Wann diese errichtet wurde ist nicht be­kannt. Die Obermühle existierte schon um 1600 als größere Mühle aus mehreren Gebäuden bestehend. Ihr heutiges Gebäude (Mühl­straße 2) geht auf einen Umbau im Jahre 1798 zurück, wie im Stichbogenportal mit den seitlichen Kugelaufsätzen seines Kellerein­gangs doku­mentiert. Davor war die Bordmühle wohl durch eine Feuerbrunst zu Schaden gekommen. Weitere Gebäude bachaufwärts gehörten dazu, wie etwa Wirtschafts - und Betriebsgebäude.

 

Um 1690 war Caspar *Lantz der Inhaber der Obermühle in Lambrecht 38

 

Der Mennonit („Wiedertäufer“) Jacob *Steiner war bis 1725 Universitätserbbestandsmüller in Lambrecht. Er tauschte mit kurfürstli­cher Genehmigung im September 1725 die Mühle in Lambrecht gegen die Mahl- und Sägmühle Weidenthal mit dem dortigen Erbbestands­müller, Peter *Neuschwanger 39.

 

Zwischen 1750/67 betrug der Erbpachtzins der Obermühle 9 Mltr Korn 40.

 

wohl eine Mühle der CGA ++++prüfen++++

 

Ab 1734/35 war Johann Adam *Mattil der Müller auf der Obermühle Lambrecht; Sohn von Samuel Mattil und Eva Fischer. °° vor 1713 Anna Catharina Hensel, geb. am 15. Mai 1691 auf dem Hermersberg (Pfalz) geboren. Anna Catharina Hensel war die Tochter von Jo­hann Nickel Hensel und Anna Magdalena Hensel. Johann Nickel Hensel, Gemeinsmann zu Hermersberg (Pfalz) war der Sohn von Niko­laus Hensel und Anna Margaretha Hensel. Nikolaus Hensel wurde 1607 geboren und starb am 24. Apr. 1692 in Hermers­berg. Anna Mar­garetha wurde 1607 in? geboren und starb am 7. Nov. 1684 in Hermersberg. Johann Nickel Hensel wurde am 9. Sept. 1716 Erbbestän­der auf dem Stüterhof bei Trippstadt. Das Gut ging je zur Hälfte an Nickel Hensel und an Kaspar Burckhardt. Burck­hardts Anteil erbten am 27. Mai 1754 je zur Hälfte sein Sohn David Burckhardt und sein Tochtermann Jakob Asel. Nickel Hensels Hälfte ging zum Teil auf sei­nen Tochtermann Nickel Eberle über der 1739 auch den Anteil seines Schwagers und Miterben Johann Adam Mattil erwarb.41 Nach dem Verkauf seines Anteils am Stüterhof zog Jo­hann Adam (Hans Adam) Mattil mit seiner Familie nach Lambrecht (etwa im Jahre 1734/1735) und erwarb dort die Obermühle.  Jo­hann Adam Mattil betrieb die Obermühle wahr­scheinlich als Mahl-und Sägmühle. In ei­ner Liste der Familiennamen von Lambrecht aus dem Jahr 1750 wurde sein Beruf als Mahl­müller angegeben.

 

Saladin *Klein besaß neben dem Kupferhammer in Lambrecht weitere Mühlen und war [m.E. um 1790; err.] Besitzer der Obermühle in Lambrecht 42.

 

Die Obermühle gehörte um 1821 dem Müller Andreas Mattil, der 1821 das gegenüberliegende Gebäude Mühlstraße 4 erbaute 43.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, S. 337.

- http://geraldlehmann-lindenbergpfalz.de/st_tour.html: Kellerportal der ehemaligen Obermühle.

 

Karte:

- LA Speyer Best. Q22 (Triftanlagen) Karte 153: Floßschütze an der Lambrechter Obermühle, 1857 mit Gebäudeplan

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. Q22 (Triftanlagen) Nr. 153: Lambrechter Obermühle und Sägmühle, 1844-1880, enthält Pläne

 

 

- Öl- und Sägemühle Ohler:

stand neben der Obermühle; die Aichpfahlsetzung erfolgte am 13.8.1857 44. Sie lag bei der Obermühle, mit Wohnhaus, Schopf und Ho­fraum, hatte die Hausnummer 9 und 10 45. Die Mühle wurde um 1782 von Johann Henrich *Ohler und seiner Ehefrau Anna Ma­ria *Mattil (geb. 14.6.1756 Waldfischbach 46) betrieben.

 

 

- Sägemühle beim Kupferhammer:

der Unternehmer Saladin *Klein erwarb am 15.3.1791, die damalige „Dreiherrenschmiede“ östlich St. Lambrecht. Den ursprüngli­chen Ei­senhammer rüstete er zum Kupferhammer und Sägewerk um 47.

 

Am 9.1.1829 beantragte Johann Gottlieb *Klein vom Lambrechter Kupferhammer bei Königlichen Regierung des Rheinkreises die Ertei­lung der Genehmigung zur Aufstellung einer Fourniermaschine. Das Wasserrad soll nächst dem Kupferhammer in einen seit län­gerer Zeit bestehenden und aus dem Speyerbach gespeisten Ablaßgraben gestellt werden. Die Genehmigung wurde erteilt und die Anlage er­richtet. 1845 verlegte Johann Gottlieb Klein seine im Krankenthal an der Landstraße nach Grevenhausen konzessionierte Sägemühle nach seinem Kupferhammer und treibt diese mit dem Wasserrad des Hammers 48.

 

 

- Sattelmühle:

s. Ortsteil * Sattelmühle

 

 

- Untermühle oder Wappenschmiede:

heute Anwesen Fabrikstraße 7 49; sie wurde 1740 erbaut 50. Ursprünglich außerhalb der Ortslage auf einer Insel im Speyerbach gele­gen. Der zweigeschossige giebelständige Bau wurde anstelle einer älteren Mühlenanlage um 1730 durch den Müller Nikolaus Gyn­andt er­richtet und um eine Wappenschmiede erweitert 51.

 

Nach 1695 kaufte Johann Nikolaus (1) *Gienanth [aus Neustadt von der Sägemühle Newhäusl stammend und 1695 nach Lambrecht ge­zogen] die Untermühle, die er zur Wappenschmiede umbaute, sowie die Dreiherrenschmiede, den späteren Kupferhammer 52.

 

Am 22.9.1733 wurde bei der Teilung des Besitzes der Witwe Ginandt der Wert der „Unteren Mahlmühle“ auf 380 fl veranschlagt 53.

 

Zwischen 1750/67 betrug der Erbpachtzins der Untermühle 8 Mltr Korn 54.

 

Das infolge Aufschüttung heute unter das Straßenniveau abgesunkene Erdgeschoß in seiner vorderen Hälfte offen, unterquert vom lin­ken, im . Jh. längsseits überbauten Arm des Bachlaufs, zu dem ein Schützenwehr vermittelt. Obergeschoß in schlichtem Fachwerk mit verschindelter Giebelfront. Krüppelwalm-Mansarddach mit Schleppgauben. In den Wohnräumen des Obergeschosses Reste der wand­festen Ausstattung, vorwiegend des 19. Jh.; die Mühleneinrichtung ist verloren 55.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, S. 325

- http://geraldlehmann-lindenbergpfalz.de/st_tour.html: die „versunkene“ Untermühle in der Fabrikstraße

 

 

- Walkmühlen:

zeitweise waren in Lambrecht, bedingt durch das Aufblühen der Tuchindustrie fünf Walkmühlen in Betrieb, darunter die 1929 abgerisse­ne „Walkmühle an der Brücke“ 56.

 

 

- Walkmühle, alte:

auf der Nordseite der Brücke (heutige Friedrich Ebert Brücke) über den Speyerbach gelegen. Die Mühle ist auf dem Kupferstich von Mattheus Merian von 1655 abgebildet 57.

 

 

- Walkmühlengesellschaft:

im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge in das Gesellschaftsregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 genannt die „Walkmühlengesellschaft in Lambrecht. Inhaber: Friedrich Born, Andreas Botzong, Hartmann Botzong, Peter Ehrhard, Jacob Fuchs, Pe­ter Fuchs, Daniel Haas, Carl Hellmann, Jacob Kölsch, Hartmann Marx Wittwe, Jacob Marx, Joh. Jacob Marx, Michael Marx Wittwe, Jacob Metzger, Peter Ohler, Jacob Oehlert, Peter Oehlert sen., Johannes Raquet, Jeremias Sauerbrunn, Jacob Schlosser, Peter Strauch Wittwe, Casimir Wagner sen., Friedrich Waltzinger, Georg Weiland und Peter Wolff, sämmtlich in Lambrecht“ 58.

 

 

- Waffenschmiede:

der Johann Ludwig *Louis (geb. 1760 Neustadt - † 1837 Lambrecht) war Waffenschmied in Lambrecht und von 1813/14 Bürgermei­ster in Lambrecht; Sohn des Müllers auf der Würzmühle Neustadt, Johann Jacob *Louis und Clara Elisabeth Vörster; °° mit Ma­ria Sophia Wolff aus Lambrecht; Vater des Waffenschmieds und Betriebsnachfolger in Lambrecht, Johann Jacob Louis 59. Dieser Jo­hann Jacob *Louis (geb. 1787 Lambrecht – 1854 Neustadt) war Waffen­schmied in Lambrecht (°° 1813 mit Kunigunde Elisabeth Schiffer (geb. 1794 Obrigheim). Aus der Ehe stammen 8 Söhne und 5 Töchter, da­von sterben 3 Söhne und eine Tochter im Kindesal­ter. Der Sohn Georg Heinrich (1) *Louis übernahm im Alter von 24 Jahren die Lam­brechter Wappenschmiede 60. Louis hatte die Wappenschmiede Lam­brecht er­folgreich betrieben; er konnte 1856 einen Betrag von 19470 Gulden als Ertrag seines 10jährigen Hammerschmiedege­schäfts auswei­sen. 1860 verkaufte er nach seiner Heirat mit der Müllerstochter Kätchen Breinig von der Holz­mühle bei Westheim, die Lam­brechter Wappenschmiede, und führte als Müller die Holzmühle bei Westheim fort 61.

 

 

 

 

 

Lambsheim:

verbandsfreie Gemeinde im Lk Rhein-Pfalz-Kreis; war kurpfälzisch; reformierte Pfarrei seit 1556, zu der 1668-1716 auch Weisen­heim am Sand gehört. Seit 1705 Kirche reformiert/katholisch Simultan; seit ca. 1700 auch lutherische Pfarrei. KB ref. 1696 62. Lambsheim liegt an der Isenach.

 

 

Mühlen:

Anm. aus Lambsheim stammte der Müller Johann Heinrich *Holstein +++klären++++

 

Die Nutzung der Isenach wurde in einer Mühlenordnung von 1429 geregelt, die auch 1723 noch Gültigkeit hatte 63.

 

- geplanter Mühlenbau des Hans Georg Ringelsbacher:

1723 beantragte Hans Georg *Ringelsbacher, Müller in Großkarlbach, bei der geistlichen Güteradministration in Heidelberg die Genehmi­gung, auf der Lambsheimer Bach eine Mühle errichten zu dürfen. Sein Antrag wurde abgewiesen, da nachteilige Folgen für die anderen Mühlen am Eckbach seitens der GGA befürchtet wurden 64.

 

 

- Lambsheimer Mühle:

die Mühle war vom 15.-18. Jh Eigentum der Kurpfalz. Betreuung und Verpachtung oblagen allerdings der Gemeinde Lambsheim, die erst 1712 durch das kurfürstliche Oberamt Neustadt von dieser Last befreit wurde 65.

 

Am 28.6.1479 an St. Peter und Paul wird die Bachordnung über die Dürkheimer Bach (= Isenach) zu Lambsheim vereinbart, „wie selbi­ge von altem Herkommen im Jahr 1479 ist erneuert worden“. Im Jahr 1479 „haben Theobald *Müller zu Lambsheim, Cuntz Schäf­fer in der oberen Postmühlen, Müller Henn der junge in der niedern Postmühle, Claus Müller zu Eyersheim, Hannß und Claus Müller in der ober und Niedern Erpolzheimer Mühlen und Claus Müller genannts Moutzon Becker zu Pfiffingen, in Gegenwart Jun­ker Erbrechts von Meckenheim dieser Zeits Schultheiß zu Lambsheim und Hansen Philipp Zollschreiber zu Oggersheim und Amt­mann zu Wachenheim, die­se Bachordnung wieder erneuert...“ 66.

 

In einer Übersicht über die Dörfer des Oberamts Neustadt, „Ambt Neustadt cum indice: Extract aus den altig documenten gezog dz A[mbt] Neustatt betr:“, die auch Mühlen beinhaltet, heißt es 67: „Ao 1547 seind von Lambßheim folgende Copien auß der Canzlej gmu­nicirt …. 3. Beständnuß der Mühle zu Lambßheim wie selbige erblich von Rath und Gemeind daselbst verliehen worden.“

 

1576-1584 wird als Müller genannt: „Katharinen Balthasar“ 68.

 

1584 ist Hans Stahl der Müller in Lambsheim 69; er stammte aus Burghaselbach und wird zwischen 1576-1584 als Müller in Lambs­heim genannt 70.

 

1585 ist Müller in Lambsheim der Kilian Grub 71; dieser stammte aus Freinsheim; °° kath 1585 mit Katharina NN. 72

 

1629-1634 war Friedrich Röder der Müller in Lambsheim; ; °° mit Anna Margaretha NN.; seine Witwe wird noch 1652 erwähnt 73.

 

1639-1662 war Hans Christmann Kullmann der Müller auf der Lambsheimer Mühle 74.

 

1664 wird als Müller der Anton Kraft, zwei Jahre später, 1666, der Johann Georg Michel genannt 75. Im Frankenthaler Ratsprotokoll heißt es am 19.3.1666: „Antoni Krafft, Muller zue Lambsheim. Andres Diederich Sohn Hans Jörg Dieterich. Muller von Carllebach, wirdt biß vor acht Dag ausgestellt“ 76.

 

1667 folgt Hans Valentin Mitringer, dann von 1668-1675 Johann Wilhelm Jung, 1676-1677 Johannes Schwab, 1677 Wilhelm Hein­rich Leiberg, zeitgleich 1677 Weigand Weber. Sebastian Mittelholtz war von 1678-1681 der Müller auf der Lambsheimer Mühle, 1682 wird Hans Peter Dipphard als Müller genannt. 1683-1689 folgt Nikolaus Netzler, 1697 Johannes Fischer 77 († vor 1717; °° vor 1698 mit Sara Kühlwein, der Tochter Lambsheimer Bürgers Hans Theobald Kühlwein und der Dorothea NN. 78).

 

Die Mühle wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch französische Truppen im Jahr 1694 niedergebrannt und abgerissen 79.

 

Am 1.2.1697 bestätigen Schultheiß und Rat der Stadt Lambsheim, „daß die alhißiger Statt gehörige Mühl durch den bißhero leider ver­derblichen Krieg, vndt Zersterung vor drey Jahren biß üff den Boden abgerißen vndt verderbt worden ist ...“ 80. Die Stadt war einer­seits, um ein Mahlen auf „fremdem“ Gebiet zu vermeiden, auf das Vorhandensein einer Mahlmühle angewiesen, andererseits „bey die­sen hoch betrüblichen Zeiten, die Statt vndt gantze Gemeind dermaßen Verdorben, daß Unß ohn Möglich .. solche Wiederumb zu erbau­en, die weilen aber anitzo sich ein ehrlicher Mann bey uns ahn gemeldet, auff obgemelten Platz eine Mühl auff daß Neue zu bauen …“ 81. Die Stadt beantragt deshalb bei der kurpfälzischen Verwaltung einen Pachtnachlaß für den künftigen Müller. Pfalzgraf Johann Wil­helm Kurfürst von der Pfalz erteilt daraufhin am 25.2.1697 dem Bürger und Bäcker aus Neustadt, Johann Peter Schneidter und dessen Ehefrau Anna Elisabetha einen Erbbestandsbrief der in einer beglaubigten Abschrift vom 28.1.1711 erhalten ist 82.

 

Nach dem Tod des Peter Schneider verkaufte dessen Witwe die Mühle zum Kaufpreis von 1700 Gulden an Lambsheimer Bürger Johan­nes Stehler 83. Dieser Johannes Stähler ist 1706 als Müller auf der Lambsheimer Mühle genannt 84. Dieser Johannes Stähler hat wohl den Kaufpreis nicht gezahlt, denn in einem Aktenvermerk der kurpfälzischen Hofkammer vom 18.3.1710 heißt es, daß „mit Unserer gnä­digster Verwilligung, Peter Schneiders Wittib die die herrschaftlr Erbbestands Mühl zu Lambßheim pro Achtzehnhundert Gulden [an] Dietrichen Roth käuflich überlaßen“ 85. Gleichzeitig ergeht die Anweisung, dem Dieterich Roth einen Erbbestandsbrief zu erteilen 86.

 

Dietrich Roth war von 1710-1720 als Müller auf der Lambsheimer Mühle. Roth ließ einen neuen Wasserbau und 1718 eine „Ohligmühl“ errichten 87. 1718 wird Johann Verdrieß als Müller genannt 88. Sein Nachfolger ist von 1720-1722 Georg Peter *Sanftleben 89 bzw. Senftleben, der am 14.10.1722 als Erbbeständer genannt wird 90. Bereits von 1724-1736 Johann Leonhard Grübel [wohl als Lehnsmül­ler] in Lambsheim genannt 91. Nach dem Ableben des Erbbestandsmüllers Sanftleben ergeht am 3.9.1727 von der kurpfälzischen Re­gierung in Mannheim an das Oberamt Neustadt die Anweisung zu berichten, „wieviel Erben der abgelebte Erbbestandt Müller zu Lambs­heim hinterlaßen habe“ 92. Daraufhin teilt das Oberamt am 2.10.1727 mit, daß „der lezt verstorbene Erbbestandt Müller zu Lambsheim Peter Sanftleben viele Kinder hinterlaßen“ hat 93. Im Lambsheimer Ratsprotokoll heißt es hierzu: „Verkauf der Sanftlebische Erben, Ca­tharina, ahn Hl Gabriel Hebestreitter zu Horchheim, Regina ahn Johann Georg Baudenmann, Beckeren und Wagner zu Nußloch, Anna Maria ahn Johann Jacob Süßen verheyrathet, Anna Margaretha von ungefehr13 und Maria Elisabetha ad 10 Jahr alt, Ihre, von Ihrem Vatter Peter Sanftleben herrührende Mahl- und Ohligmühl … ahn Adam Baudmann[,] Wagnern und Beckern alhier zu Lambsheim, und Anna Frankina [?] seiner Ehelichen Haußfrau“ für 2200 Gulden verkauft haben“ 94.

 

1728 wird dieser Adam Baumann als Müller auf der Lambsheimer Mühle genannt 95. In einer als „Copia“ in den Akten befindlichen Mit­teilung von Oberschultheiß, Bürgermeister und Rath der Stadt Lambsheim wird bestätigt, daß der „Ehrsame Adam Baumann, bürgerli­cher Einwohner und Müller“ in Lambsheim, der Erbbeständer der Lambsheimer Mühle, um Reduzierung der Erbpacht gebeten habe 96. Baumann begründete dies u.a. damit, daß durch das Hinterwasser der oberliegenden neuen Mühle bei Flomersheim, der Betrieb seiner Mühle beeinträchtigt sei 97.

 

Am 4.5.1734 ist bei der Versammlung des Bachgerichts erschienen der Müller in Lambsheim, Leonhard Griebel 98. Am 22.10.1734 heißt es in der Versammlung der Bachgenossenschaft der Isenach: „Leonhard Griebel Ihro Excell … Vertrags Müller ist unpäßlich­keits halber nicht erschienen“ 99.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Neustadt von 1738 aufgeführt und unter lfd. Nr. 51 wie folgt beschrie­ben: “Auf der Lambsh: Bach bei Lambsheim befindet sich eine Mühl mit 2 Mahl­gäng, dieselbe hatt Ihro Excelenz Herr Obrist Jägermeis­ter Freiherr von Haack hat sie von dem Müller Baumann [Anm.: „Nikolaus *Baumann“ 100] an sich erkauft; es sagt der darauf seiende Be­standsmüller, daß es eine Erbbestandsmühl ist, was sie aber für Pacht gibt, wüßte er nicht zu sagen“ 101. An späterer Stelle heißt es in der gleichen Akte: „Die Lambsheimer Mahlmühl hat abgelehnet Nicolaus Guth von Tit: Churpfaltz Geheimbden Rath und Oberjäger­meistern Freyherrn von Hack, hat drey Gäng, und gibt Jährl 4 Mltr Korn“ 102.

 

Bei der Bachversammlung vom 6.5.1738 ist u.a., anwesend aus Lambsheim der Müller Johann Jakob Fleischbach [? ] 103.

 

Christian *Reichard († 1744 Lambsheim; katholisch) 104 war bis 1743 Betreiber der Lambsheimer Mühle 105. Reichard war verhei­ratet mit mit Anna Maria Peltz; diese heiratete am 30.6.1744 in 2. Ehe in Lambsheim den Müller Johann Nikolaus *Gutjahr. Im Bür­gerbuch der Gemeinde Lambsheim (S. 147) ist die Eheschließung des Christian Reichard mit der Tochter des verstorbenen Bür­ger Peltz aufge­führt 106, also handelt es sich bei der Ehefrau um Anna Maria Peltz. Johann Niko­laus Gutjahr war von 1744-46 Betrei­ber der Lambshei­mer Mühle 107.+++prüfen+++ Der Müller aus Lambsheim Nicolaus Gutjahr wird bereits auf der Bachversammlung vom 14.5.5.1740 ge­nannt 108 und erneut am 25.9.1741: „von Lambshm: Niclas Gutjahr der Müller“ 109. Auf der Versammlung des Bachgerichts vom 26.4.1746 wird erwähnt, daß „der Müller Niclaus Gutjahr mit Todt abgegangen“ 110.

 

Auf der Versammlung des Bachgerichts am 25.8.1746 in Ungstein wird nunmehr als Müller in Freinsheim aufgeführt der Gabriel Mentz­ner 111. Dieser blieb nicht lange auf der Mühle, denn schon auf der Versammlung des Bachgerichts am 23.4.1750 wird als Mül­ler zu Lambsheim genannt der Hanß Georg Armbrust 112. 1758 ist der Müller Joh. A. Armbrust in Lambsheim als Trauzeuge bei Hei­rat der Eva Elisabeth Armbrust mit dem Franz Grimm (ex Rheingravia et loco Biberich oriundus) 113.

 

Am 22.4.1760 wird aufgeführt aus Lambsheim „Müllermstr. Armbrecht“ 114 auch am 22.9.1762 ist auf dem Gerichtstag des Bachge­richts genannt der „Müllermeister Armbrecht“ 115; Johann und Georg Armbrust waren von 1758-1763 die Müller auf der Lambshei­mer Mühle 116; am 26.4.1763 wird auf der Versammlung des Bachgericht der Müllermeister Philipp Frantz Kuhlmann genannt 117. Dieser wird auch als Philipp Franz Kullmann bezeichnet 118.

 

Von 1766-1775 folgt Johann Spennkuch als Müller der Lambsheimer Mühle 119.

 

Am Gerichtstag vom 4.9.1776 war aus Lambsheim anwesend der Unterschultheiß Rothenbach sowie der Müllermeister Jacob Wohlge­muth 120.

 

1780 beschwert sich der Müller auf der Schrotmühle in Frankenthal Sebastian Schilling, „daß ihm das Wasser [Anm.: zu seiner Müh­le] gehemmt werde“. 121 Es kam zu einer Untersuchung, wobei festgestellt wurde, daß oberhalb von Frankenthal die Isenach geteilt wor­den war und hierdurch viel Wasser abgeleitet wurde 122. Hierüber heißt es in aktenmäßigen Stellungnahme vom 16.8.1781: „der dahie­sige Bestandts Müller Sebastian Schilling sowohl, als auch der Müller zu Lambsheim, haben die mehrmalige Anzeige bei uns gemacht, wie daß die von Dürkheim anhero ziehende Mühlbach gar öfters, und sonderbar in Sommer Tägen mit so wenig Wasser versehen, daß die Mühlen gar oft still stehen müssen, welches auch abseiten der Tuch, Zeug- und Strumpf Fabricanten große Klagen veranlaßt hat … [und] das Wasser unterweegs nicht so häufig verloren gehe.“ 123 Als Ursache wurde festgestellt, „auch weillen diese Bach sich in den neu angelegten [Anm.: Frankenthaler] Kanal ergießet „.124 In der Akte wird auch der Name des Lambsheimer Mül­lers als Jacob Wolge­muth genannt 125.

 

In einem Aktenvermerk vom 25.7.1781 heißt es: „... die Lamsheimer Mühl … welche Kurpfalz Hofkamer gehörig und der Erbbe­ständer ist dermalen der Oberjägermeister FrH [Anm.: Freiherr] von Hack Excellenz[,] der Temporal Beständer ist Jakob Wohlge­muth“ 126.

 

Im Mühlenverzeichnis der Mühlen im Kanton Frankenthal von 1817 ist die Mühle aufgeführt; sie gehörte vor 1797 zur Kurpfalz und wies 1817 drei Mahlgänge auf; als Eigentümer ist Georg *Reudelhuber aufgeführt 127; die Mühle liegt im Südteil des Ortes an der Isenach; sie wurde erstmals urkundlich 1741 in der "Bachordnung über die Dürk­heimer Bach zu Lambsheim" erwähnt. Georg und Elisabeth *Reu­delhuber haben die Mühle 1804 erworben. Sie blieb im Familienbe­sitz und -betrieb bis 1927; dann wurde die Mühle an Sebastian *Wie­demann verpachtet. 1988 wurde der Betrieb eingestellt; die Müh­le hatte bis 1931 zwei oberschlächtige hölzerne Wasserräder von 3,10 m Durchmesser; dann wurde ein Turbinenantrieb eingebaut; dies wurde für erforderlich gehalten, nachdem der strenge Winter 1929 für die Dauer von 3-4 Monaten das Mahlen einschränkte bzw. verhinderte, was zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führte 128.

 

Um 1814 wird Johann Jacob Balß als Müller und Mehlhändler in Lambsheim genannt (8.9.1785 Reinheim/Hessen - † 16.3.1853 Lambs­heim; °° I 17.12.1814 mit Katharina Elisabeth Joost (luth., 27.6.1789 - † 17.1.1833 Lambsheim) 129.

 

Photo:

- Rembe: Lambsheim, a.a.O., nach S. 28.

 

Karte:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 38 (die zur Kurpfalz gehörenden Mühlen an der Isenach unterhalb von Dürkheim bis Frankenthal).

 

Literatur/Urkunden

- Gemeindearchiv Lambsheim: Mühle 125 Jahre im Besitz der Familie Reudelhuber

- Klein, Günter: Die Lambsheimer Mühle und ihre Geschichte, Mannheim 2005

- Klein, Günter: Die Isenach. Ein Tagebuch in Wort und Bild über den Lambsheimer Mühlenbach. Lambsheim 2010

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3: Lamsheim Acta betr. die dortige Cameral-Erbbestandsmühle, 1697-1789

- Reudelhuber, Heinrich: Die Geschichte der Lambsheimer Mühle; In: Rheinpfalz, I Frankenthal. 12, Nr. 22 v. 26.1.1956

- Werle, Berthold: Die Mühle zu Lambsheim; in: Amtsblatt d. Gemeinde Lambsheim. 10.1976, Woche 51., 1976

 

 

- Mühle zwischen Lambsheim und Eyersheimer Mühle:

am 28.3.1733 erhält Franz *Baud, kurpfälzischer Commissariats-Rath und Zahlmeister, auf seinen Antrag hin von der kurpfälzischen Hofkammer die Erlaubnis zur Errichtung einer Mühle auf Lambsheimer Gemarkung, zwischen der Lambsheimer Mühle und der Eyershei­mer Mühle, bestehend aus einem Mahl- und einem Schälgang 130. Ob die Mühle erbaut wurde, ergibt sich aus den Akten nicht.

 

 

 

 

 

Lampertsmühle bei Kaiserslautern:

bei Erfenbach, OT von Kaiserslautern; liegt nördlich der Stadt am Westrand des Alsenztals; der Ort brannte bei der Schlacht von Morlau­tern (28.11.1793, dreitägig) ab.

 

1265 apud molendinum Lamperti 131; 1282 „in Lamprehtesmülen“; 1369 Lamprechts mole, 1438 „an Lamprechts Mülen“, 1544 „an Lamprechts Muelen“, 1560 „Simon von der Lamprechtsmühle“, 1574 „Lamprechts-Mühle“, 1656 „Lambertßmüllen“, 1712 gehört zum Gut Lampertsmühle „der Mühlenplatz solch gewesener Lampertsmühlen sambt Hofgering, worauf eine alte Zerfallene mauer“, 1712 „biß an den alten Mühlenplatz“. Die historischen Belege zeigen, daß die alte Mühle 1712 nicht mehr bestand, sondern dafür ein landwirt­schaftliches Gehöft, das nun auch vorübergehend Lambertsmühlerhof genant wird 132.

 

Am 31.1.1282 erklären Heinrich II. von Hohenecken und seine Ehefrau Margarete, daß sie 1279 ihren Hof in Mittelrohrbach und Zuge­hörungen für 100 Pfund Heller an das Kloster Otterberg verkauft haben. Da die Verkäufer diese Besitzungen vom deutschen Reich zu Lehen trugen, haben sie, um den Verkauf unanfechtbar zu machen, folgende Güter als Entschädigung angeboten: ihre Müh­le und den Gewinn daraus in Lampertsmühle und weitere Güter 133.

 

Am 14.10.1555 ist Simon Müller (Symon Muller) auf der Lampertsmühle (Lampersmueln) als Zeuge genannt beim Verkauf der Mühle am Kaiserswoog bei Kaiserslautern. Die Eheleute Jakob Fischer beurkunden am 14.10.1555, daß sie die [nunmehr in eine Mahlmühle umge­baute ehemalige Schleifmühle unten am Kaiserswoog für 30 Jahre von dem verstorbenen Nikolaus Kris und seiner Ehefrau Anna, wohn­haft in Kaiserslautern, auf 30 Jahre gepachtet, jetzt aber, da sie aus persönlichen Gründen ihren Wohnsitz verän­dern wollen, sich mit Hieronymus Schneegans, dem Besitznachfolger des genannten Nikolaus Kreis ]Anm.: der ist der 2. Ehemann der Witwe Anna des Niko­laus Kris] [und dermaligen Verpächter], über die Aufrechnung von offenen Pachtzinsen und erzielter Ver­besserung an der Mühle geei­nigt haben 134.

 

Im „Zinß- und Gefelbuch“ des Stifts Lautern von 1590 wird als Zinspflichtiger genannt „modo der Müller uff der Lampertsmuhlen Leon­hardt“ 135.

 

Um 1734 war Johann Valentin *Eck als Müller und Erbbeständer auf der Lampertsmühle; Sohn des Barthel Eck, Zensor auf der Lam­pertsmühle; °° I 13.2.1726 Alsenborn mit Anna Barbara Blesi (geb. 2.6.1706 Daubenbornerhof); °° II am 19.7.1734 mit Marie Susanne *Migeot 136; beide sind am 9.12.1738 Paten in Otterberg 137.

 

Johann Goswin Widder schreibt in seiner Beschreibung der Kurpfalz von 1788: „In der Erfelbacher Gemarkung, ostwärts an der Lau­ter, eine Viertelstunde vom Dorf, liegt die Lampertsmühle mit ihren zugehörigen Gütern, welche in 80 Morgen Aecker, und 6 Morgen Wiesen bestehen; ebenfalls ein Erbbestand der Kurfürstl. Hofkammer“ 138.

 

Am 5.8.1853 wird die Mühl-Einrichtung der Lampertsmühle veräußert, darunter 12 Mahlgänge nach eng.-amerik. Einrichtung 139.

 

Heute befindet sich hier eine große Spinnerei mit mehr als 250 Mitarbeitern.

 

Karte:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 283: „Carte über den Fluß Lautern“, 1791; betr. Begradigung der Lautern in den Gemarkungen Otterbach und Sambach. Dort ist auch die Lage der „Lamberts Mühle“ am alten und neuen Flußverlauf zu sehen

 

Literatur/Urkunden:

- Bold, Alfons: Die alte Lampertsmühle und das Mühlengut. In: Rheinpfalz, Rockenhausen. - 10 (1954), Nr. 208 auch in: Rheinpfalz, Kai­serslautern. - 10 (1954), Nr. 209

- Fendler, A.: Ein Erbbestandsbrief des Gutes Lampertsmühle aus dem Jahre 1787; in: Jahrbuch zur Geschichte von Stadt und Land­kreis Kaiserslautern, Bd. 10/11, Otterbach, Kaiserslautern, 1973, S. 147-152

- Weidmann, Werner: Über Mühlen, Eisenbahnen und Krieg im Lautertal; in: Stadt- und Landkurier 2000, 25, S. 6. (Lampertsmühle, Kai­serslautern)

 

 

 

 

 

Landau:

kreisfreie Stadt sowie Verwaltungssitz des Lk Südliche Weinstraße und der Verbandsgemeinde Landau-Land; mit Arzheim, Damm­heim, Godramstein, Mörlheim, Mörzheim, Nußdorf, Queichheim und Wollmesheim gehören zu Landau insgesamt acht eingemeinde­te Ortsteile. Queichheim und Mörlheim wurden 1937 eingemeindet, alle anderen Teilorte wurden im Zuge der rheinland-pfälzischen Verwaltungsre­form um 1972 der Stadt zugeschlagen.

 

Landau war freie Reichsstadt seit 1291. Luth. Reformation seit 1522. Freiwillig gewährte Mitbenutzung der Stiftskirche für die weni­gen Katholiken; seit 1685 erzwungenes Simultaneum. Nach dem 30jährigen Krieg gerät Landau unter französische Herrschaft, wel­che die Rekatholisierung fördert. KB luth. 1564 140.

 

Die örtliche Zuordnung der Mühlen in Landau ist problematisch, infolge der Zerstörungen in der Innenstadt durch einen Fliegeran­griff 1944. Das ehemalige Altstadtviertel wurde von der Königstraße, der Schützengasse, Kronstraße und der Gerbergasse einge­schlossen. Das Herzstück war die Bachgasse; von ihr blieb nach dem Bombenangriff nur ein kleines Stück; sie führte an der Queich entlang und mündete in die Krongasse ein 141. Die Stadtmühlgasse erlitt ein ähnli­ches Schicksal wie die Bachgasse; sie wurde im Zuge des Wieder­aufbaus der Marktstraße „amputiert“, d.h. ihr Zugang von der Marktgasse her wurde überbaut, so daß nur noch der hintere Teil von der Waffengasse her den Namen 'Stadtmühlgasse' trägt 142.

 

Mühlen:

bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk ist Landau, wie auch die freie Reichsstadt Speyer nicht berücksichtigt

 

Hans Philipp *Lippe (luth., † vor 26.9.1684) war Müller in Landau +++klären: welche Mühle+++; seine Tochter Anna Margaretha Lippe (luth., geb. 1662 Landau) heiratet am 29.4.1684 in Landau den Müller in Germersheim Friedrich *Hermann 143.

 

Um 1792 war Valentin *Schantzenbacher als Müller in Landau; er ist am 1792 vor den französischen Truppen emigriert 144. +++klä­ren: welche Mühle+++

 

Im Historischen Adreßbuch von Landau aus 1902 ist Anwesen Ostring 3 ein Louis G als Mühlenbesitzer aufgeführt. Im Adreßbuch 1892 gab es im Ostring erst die Hausnummer 14, was auch verständlich erscheint, da zu diesem Zeitpunkt im Zuge der Schleifung die Ring­straßen gebaut wurden 145. +++klären: welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden zu Mühlen, allgemein:

- LA Speyer Best B2 Nr. 292/1: „Verschiedene Mühl- u. Mehlwaag-Ordnung aus dem 16. Jahrhunderte, 1579-1614. Darin: Mühlenord­nungen des Landgrafen Wilhelm von Hessen, des Pfalzgrafen Reichard, von Weißenburg, vom Amt Nanstein, Landauer Mühlen­bestand, 2 Zweibrücker Ordnungen
- LA Speyer Best. B2 Nr. 696/4: „Streitigkeiten und Verträge zwischen Annweiler und Landau wegen des Holzflößens auf der Queich, 1713-1729“

 

 

- Dammühle bei Landau, auch Daumühle:

heute Wüstung bei Landau, in Richtung auf Dammheim gelegen; im September 1147 schenkt der Bischof von Speyer, Günther von Hen­neberg die Dammühle bei Landau dem Kloster Hördt 146.

 

1305 heißt es in einer Urkunde: „versus patibulum et versus molendinum dictum Damheimer Mühle“ 147. Lehmann 148schreibt hier­zu: „ [...] an der Queich (wo sich gegenwärtig die Daumühlschanze befindet) lag eine Mühle, bereits 1305 die Dammheimer mühle ge­nannt.“

 

1390 „obwedig der Dam Mülen“. Die Zeit des Abgangs ist unbekannt. Der Name lebt im Namen einer dabei errichteten Schanze wei­ter: 1836 „Vor der Damm-Mühlschanze“ 149; sie ist auch in der Flutkarte von Nußdorf noch 184o eingezeichnet. Auch die heutige Damm-Mühl-Straße erinnert noch an die einstige Mühle. Nach ihrer Lage in Richtung auf Dorf Dammheim hin scheint sie den Na­men Dammhei­mer Mühle erhalten zu haben, der dann recht bald in Damm-Mühle verkürzt wurde, wie die obigen Formen von 1305 und 1390 zeigen 150.

 

Die Mühle war bereits 1498 Gegenstand eines Verfahrens vor dem Reichskammergericht. vor dem Reichskammergericht. Der Appellati­onskläger Hans von Stettenberg forderte vom Appellationsbeklagten und Kläger I. Instanz Hans Ferber aus Neustadt den Rückkauf ei­nes Ewigzinses von 5 fl jährlich bei 100 fl. Hauptgeld. Die Vorfahren des Hans von Stettenberg und dessen Ehefrau Irmel von Wedelburg verkauften 1388 an die Vorfahren des Klägers, Hans Färber, Bürger zu Neustadt und dessen Ehefrau Ottilie ihre Dammühle [in Landau], die Walk- und Ölmühle in Queichheimer Gemarkung sowie die Helmstadter Mahlmühle mit zugehörigen Wiesen und einem Garten an der Landauer Ringmauer. Hans Ferber zahlte bar 100 fl und verpflichtete sich zu 5 fl. jährlichem Zins. Der Beklagte und Appellationsklä­ger Hans von Stettenberg bot Rückkauf gegen einen Zins gleicher Höhe, der Appellationsbeklagte verweigerte die Rückgabe des Briefes 151.

 

In einem Verfahren vor dem Reichskammergericht in Speyer von 1587 klagte Johann Christoph von Flersheim gegen 1. Johann Philipp und Johann von Helmstadt zu Neckarbischofsheim bzw. Hinsingen und 2. Eberhard Bischof von Speyer wegen des freien Eigentums an der Walk-, Öl- und Hirsenmühle auf Queichheimer Gemarkung. Die Mühle hatte ursprünglich dem Eckbrecht Groß, Amtmann zu Böchingen und seiner Ehefrau Anna gehört. Diese hatten die Mühle an die Gebrüder Philipp Jakob und Johann von Helmstadt verkauft. Nach Philipp Jakobs Tod ging sie an dessen Tochter Anna, Ehefrau des Tiburtius Bechtolf von Flersheim, der Mutter des klagenden Johann Christoph von Flersheim, über. Die Mühle wurde vom Pächter Nikolaus Schmidt, gen. Hirse Nickel, zur Mahlmühle umgewandelt. Die Beklagten sehen die Mühle ebenso wie die nahe dabei gelegene Dammühle als bischöflich-speyerisches Mannlehen an. Beide Mühlen waren vor 181 Jahren mit Zustimmung des Bischofs von Speyer als Lehensherr durch die Herren von Scharfeneck an Hans von Helmstadt, Amtmann in Lauterburg, auf Wiederkauf verkauft worden. Eckbrecht Groß und seine Vorfahren hatten nur ein Leiherecht von denen von Helmstadt, denen sie vier Gulden und einen Eimer Öl reichen mußten. Seit dem Tod der Herren von Scharfeneck sind die von Helmstadt vom Bischof mit den Mühlen als Mannlehen belehnt. Der Verkauf der streitigen Mühle durch Groß im Jahr 1530 sei ein richtiger „jüdischer“ Kauf, der die Rechte verletzt habe 152.

 

Um 1699 war Hans Velten *Hochdörfer der Dammüller in Landau. Seine Ehefrau Anna Margaretha geb. Britz war am 10.6.1699 Taufpa­tin in Landau bei der am 8.6.1699 in Landau geborenen Britz (Tochter des Landauer Stadtmüllers Andreas *Britz und dessen zweiter Ehefrau Maria Magaretha Brück [Brick]) 153.

 

Bis ca. 1764 war Johann Adam *Naaß der Müllermeister auf der „sogenanten Daumühl bei Landau gelegen“. Nach seinem Tod wur­de ein Inventar über de Nachlaß erstellt 154. Die Einrichtung der Mühle wurde vor Erstellung des Inventars in einer Expertise ge­schätzt, die von den sachverständigen Müllern Christian Limbarth und Ludwig Hüner (Müller auf der Queichheimer Mühle) erstellt wurde 155.

 

Im Archiv „Service Historique de l'Armée de Terre, Archives du génie“ in Vincennes/Paris befindet sich das „mémoire des ouvrages de fortification ... pendant l'année 1785“ in Landau (Akte Best. Xe 341 Génie) betr. die Mühlen in Landau. Dieses enthält die Bitt­schrift von Franz Ignaz Schmaltz und Heinrich Weygand, Stadtmüller an den Kriegsminister Maréchal de Ségur: Während des Früh­lings, Sommers und Herbstes 1786 hat man zur Reinigung der Queich das Bachbett trockengelegt, deshalb waren die Müller arbeits­los vom 21.3.-1.11.1786. Der Hof hatte für die Jahre zuvor Entschädigungen bezahlt. Wegen der ständigen Versandung durch die Queich hatten die Franzosen vor, die Mühlen entlang der Queich abzureißen, wogegen der Magistrat und die Bürger der Stadt prote­stierten. Im Jahre 1787 stürzen die Fassaden von 4 Häusern auf der linken Seite der Queich unterhalb der Stadt- und der Neumühle ein. Zudem kam es zu stän­digen Überschwemmungen, unter denen die Stadt zu leiden hat. Im Dezember 1787 kommt ein sehr scharf gehaltener Brief aus dem Kriegsministerium, wonach de Kosten für weitere Umbauten und Reparaturen an der Queich von der Stadt oder der Provinz zu tragen sind, weil die beiden sich einem Abriß der beiden Mühlen widersetzen. In der Akte ist 1788 der Johann Valentin *Schantzenbach als Pächter der Dammühle erwähnt, die den Grafen von Helmstadt gehört und drei Gänge hat.. Johann Bernhard Naas ist als Pächter der Hirschmühle genannt 156.

 

Um 1792 ist Valentin Schantzenbacher als Müller in Landau; er ist am 1792 vor den französischen Truppen emigriert 157.

 

Um 1793 war Bernhard *Naas als Müller auf der Daumühle; er ersteigerte im Rahmen der „französischen Nationalgüterveräußerung“ am 23.5.1795 ein in Landau gelegenes, ehemals im Eigentum des „Kapitels von Landau“ stehendes Hausanwesen 158.

 

In diesem Inventar befindet sich auch eine „Beschreibung der Erbbestandsmühl Dammühl genant“: „Solche besteht in drey Mühlrä­der, vier Mahlgäng und Schälgang, einer Hanfreib und ein Öhlmühl, alles unter einem Bau“ 159.

 

1859 ist die Mühle aufgegeben und wird als „ehemalige Dammühle“ bezeichnet 160.

 

 

- Hammerschmiede:

in Landau gibt es die Straße „An der Hammerschmiede“, nördlich von Kanalweg gelegen.

 

Die Hammerschmiede war zeitweise auch Ölmühle. Im Landauer Eilboten Nr. 88 vom 6.11.1858 annonciert „Dr. Ludwig Bähr, Oelmüller auf der Hammerschmied, als Vormund der minorennen Octavia und Florentine Bähr“, die Verpachtung von verschiedenen Grundtücken 161.

 

 

- Hirsenmühle, Hirschenmühle:

s. Queichheim

 

 

- Kanalmühle:

um 1749 war Johann Christoph Scheuer der „Müller auf dem Canal“. Nach dem Ableben seiner Ehefrau wurde am 6.7.1749 ein“Inven­tarium“ über den Nachlaß der Verstorbenen aufgenommen: „so weyland Sophia Charlotta geborenen Wittlin im Leben Chri­stoph Scheu­ers Müller auf dem Canal dahier geveste Ehefrau“ 162.

 

 

- Kiehl'sche Mühle:

die Mühle lag in Landau im „grünen Viertel“ in der Stadtmühlgasse neben dem russischen Dampfbad 163.

 

Müller auf der Mühle war Friedrich Kiehl (°° Sybille Weygandt, beide † 1856). Im Eilboten Landau Nr. 3 vom 10.1.1857 heißt es: „.. las­sen die Kinder und Erben der in Landau verstorbenen Ehegatten Herrn Friedrich Kiehl, gewesener Müller, und Frau Sibylle Weygandt“ verschiedene Äcker im Bann von Landau und Queichheim versteigern 164.

 

Im Eilboten Landau Nr. 16 vom 25.2.1858 wird die Kiehl'sche Mühle in einer polizeilichen Anordnung genannt: „Den hiesigen Anwohnern wird andurch zur Kenntniß mitgetheilt, daß das Einwerfen von Eis oder anderen Materialien in den Queichbach zwischen der Einlaß­schleuße und der Kiehl'schen Mühle verboten ist, wie der Artikel 81 des Lokalpolizei-Beschlusses bei Strafe verbietet, Gegenstände, wel­che den Lauf des Wassers hemmen können … in den Bach zu werfen“ 165.

 

 

- Lohmühle am Holzhof:

am 4.9.1848 wurde die Lohmühle am Holzhof, auf Landauer Gemarkung gelegen, bestehend aus Lohmühle mit Wohnhaus, dem Lohgra­ben versteigert 166.

 

Im „Eilboten Landau“ vom 31.8.1850 teilt der Holzhändler Weber unter dem Datum „Landau, den 30. August 1850“ folgendes mit: „Um mehreren Anfragen zu begegnen, zeige ich hiermit an, daß auf meiner neu errichteten Schneidmühle beim Holzhofe auch für Jeder­mann geschnitten wird ..“ 167.

 

 

- Lohmühle Zeppelinstraße:

heute Friesenstraße 1 168; auf die frühere Mühle deuten Straßennamen in der unmittel­baren Umgebung: Straße im Lohl, Löhlstraße, Am Lohgraben.

 

 

- Mühle im „Grünen Viertel:

+++klären: Lage unklar+++ Am 7.12.1848 wurde „auf Anstehen der Erben des in Landau verlebten Müllers, Hr. Martin Weygand er­babtheilungswegen ... versteigert: Eine Mahlmühle sammt Wohnhaus, Nebengebäude, Scheuer, Stallung, Keller, Hofraum und zu Landau gelegen neben Hessert und Knobloch. Das Mühlenwerk ist neu erbaut und im besten Zustand.“ 169. Am 25.4.1853 wurde in Landau die Zwangsverstei­gerung durchgeführt gegen die Witwe und Erben des Müllers Johann Martin *Weygand, darunter : „Ein Wohnhaus sammt Mahl- und Lohmühl ... zu Landau im grünen Viertel am Eingang der Queichbach gelegen“ 170.

 

 

- Neumühle, Thorsch-Mühle:

die Neumühle ist identisch mit der Thorsch-Mühle 171.

 

1656 wurde die Neumühle im Zusammenhang mit der Ausbesserung des Walles „und der Stadtmauer vom oberen Thore bis zur Neu­mühle […] tüchtig gearbeitet“ 172.

 

Die Mühle wird lage­mäßig zunächst in der Rosengasse verzeichnet. 1708 heißt es: in der „ Rosengassen gelegene Mühl, die Neu­mühle genannt“ 173; auf die Neumühle deutet noch heute die Neumühlgasse hin, die sich in Stadtmitte Landau nördlich der Queich im An­schluß an die Bachgasse in östlicher Richtung erstreckt.

 

Borg meint 174 m.E. unzutreffend: „... die Mühle von Thorsch, die man Stadtmühle nannte, obwohl sie an der Neumühlgasse (Haus Nr. 6) lag und obgleich es ... auch eine Stadtmühlgasse gab.“

 

Heute Anwesen Neumühlgasse 6, bei der Überführung der Weißquartierstraße. Der rustierte Einfahrtsbogen, dessen Scheitelstein ein Mühlrad zeigt, trägt die Jahreszahl 1759 175.

 

Auf die eine Mühle, die an dieser Stelle errichtet wurde, weist eine Inschrift mit der Jahreszahl 1587 hin. Sie wurde 1587 durch „Hanntz Glöckner“ erbaut. Die ursprüngliche Mühle wurde wohl 200 Jahre später abgerissen und auf dem Grundstück eine neue Mühle errichtet, auf die ein im hinteren Gebäude in die Wand eingelassener Sandstein hinweist, mit dem Text: „R 1587“. Auch diese Mühle wurde An­fang des 20. Jh abgerissen und 1901 neu aufgebaut 176.

 

Die Neumühle wird 1589 in den Quellen erstmals erwähnt. Unterm 18.11.1589 bewilligt der Rat der Stadt, daß in der städtischen neuen „Würtzmühl“ neben Gewürzen und Öl auch auf einem Mahlgang Korn gemahlen werden darf 177. In dem Protokolleintrag vom 21.11.1589 wird die Mühle als „neue Mühle“ bezeichnet und auf 6 Jahre gegen eine jährliche Gült von 50 fl vergeben 178. An­fangs wur­de die Mühle noch einige Male als „neue Würzmühle“ bezeichnet, aber bereit von 1590 an findet sich nur noch der Name „Neumühle“ 179 oder „Untere Mühle“ 180. Der Neubau der Mühle von 1587 war also namensstiftend.

 

Im Ratsprotokoll der Stadt Landau vom 22.11.1650 befindet sich der Eintrag: „Die Engelhartische Vormund, so bißhero die Zinnß von 600 fl auß der Neumühl erhaben, sollen selbige auß dem Salzhauß von denselben gefällen empfangen.“ Auf dem gleichen Proto­koll ist am Rande vermerkt: „Henrich Velten Engelhards Zinnß“ 181.

 

1680 wird Matthias Katzenberger erwähnt als Bürger und Müller auf der Neumühle in Landau; °° mit Anna Christina NN. 182. Am 29.12.1708 ist beurkundet: „Anna Christina weyl: Math. Katzenberger hin­terl. Wittib und Frantz Katzenberger der Becker versetzen die „ in der Rosengassen gelegene Mühl, die Neumühle genannt“ an den freiherrlich Layischen Amtmann zu Kirrweiler, Frantz Eme­rich Caspar Neander und dessen Ehefrau Maria Susanna Weberin, um 800 Gulden Bargeld an 183. Ob der Kaufvertrag vollzogen oder rückabgewi­ckelt wurde, ist bisher ungeklärt. Jedoch „versetzt“ am 16.7.1716 der „Frantz Katzenberger, ... Becker undt Anna Maria Schneeberg­erin uxor ...ihren Antheil an sogenante Neumühle gelegen in der Rosengaß, zwischen der Queich, vorm französ: Lazareth und Herren Mich: Stahlen ... um 1011 fl“ an Frantz Geller .. Stadtmüllern und Annam Barbaram Schaafen uxorem ...“ 184.

 

Bis 1777 war Andreas Schmaltz der Müller Beständer der Neumühle; dieser verkaufte am 18.4.1777 die Mühle mit Zustimmung der übri­gen Kinder an seinen Sohn, den Müller Frantz Ignatz *Schmaltz 185. Ab 1782 war der Müller Frantz Ignatz *Schmaltz, 1810 des­sen Schwiegersohn Johann Baptist *Lerch 186. Die Übergabe der Neumühle erfolgte gem. notariellen Vertrag vom 31.5.1808. Danach ver­kauften der Franz Ignaz *Schmaltz, Müller in Landau, und dessen Ehefrau Marie Johanette an Johann Baptist Lerch und dessen Ehefrau Marie Jacobea geb. Schmaltz die in der Rosengasse gelegene Neumühle für 34000 frs. 187.

 

Lerch wurde, wie sein Grabstein auf dem Friedhof in der Zweibrückerstraße Landau, ausweist, am 19.10.1813 „im Mühlwerk ent­seelt gefunden“ 188. 1821 ist Heinrich Mertz, der zweite Ehemann der Jacobäa Lerch geb. Schmaltz, Besitzer des Anwesens. 1831 geht die mit 4 Mahlgängen versehene Mühle an Johann Philipp Lerch, den Sohn aus der ersten Ehe der Jacobäa Schmaltz mit Johann Baptist Lerch über 189.

 

Im Archiv „Service Historique de l'Armée de Terre, Archives du génie“ in Vincennes/Paris befindet sich das „mémoire des ouvrages de fortification ... pendant l'année 1785“ in Landau (Akte Best. Xe 341 Génie) betr. die Neumühle und die Stadtmühle in Landau.. Dieses enthält die Bittschrift von Franz Ignaz *Schmaltz und Heinrich Weygand, Stadtmüller an den Kriegsminister Maréchal de Sé­gur: Wäh­rend des Frühlings, Sommers und Herbstes 1786 hat man zur Reinigung der Queich das Bachbett trockengelegt, deshalb waren die Mül­ler arbeitslos vom 21.3.-1.11.1786. Der Hof hatte für die Jahre zuvor Entschädigungen bezahlt. Schmaltz hat eine Mühle mit 5 Gängen, Weygand 6 Gänge. Schmaltz hat eine Frau, 6 Kinder und mehrere Diener, zahlt jährlich 250 Livres Steuer. Weygand hat 3 Kinder, seine Mühle hat einen canon von 40 Malter seigle [Anm.: Roggen], Abgaben jährlich etwa 600 Livres im März 1787 bekommt Schmaltz für 239 Tage 1254 und Weygand 1673 Livres. Wegen der ständigen Versandung durch die Queich hat­ten die Franzosen vor, die Mühlen ent­lang der Queich abzureißen, wogegen der Magistrat und die Bürger der Stadt protestierten. Im Jahre 1787 stürzen die Fassaden von 4 Häusern auf der linken Seite der Queich unterhalb der Stadt- und der Neumühle ein. Zudem kam es zu ständigen Überschwemmungen, unter denen die Stadt zu leiden hat. Im Dezember 1787 kommt ein sehr scharf gehaltener Brief aus dem Kriegsministerium, wonach de Kosten für weitere Umbauten und Reparaturen an der Queich von der Stadt oder der Provinz zu tragen sind, weil die beiden sich einem Abriß der beiden Mühlen widersetzen 190.

 

Am 31.5.1808 verkauft der Müller Frantz Ignatz *Schmaltz die Neumühle in Landau an den Schwiegersohn Johann Baptist Lerch und dessen Ehefrau Maria Jakobea Schmaltz 191.

 

Im Eilboten Landau vom 8.8.1840 befindet sich folgende Bekanntmachung: „Zur Wiedereinsandung der Fundament-Mauern der zwi­schen den Mühlen im Innern der Stadt Landau am Queichbach gelegenen Häuser ist für nöthig befunden worden, die Hauptschwelle der Neumühle um 12 Zoll zu erhöhen.“ 192.

 

Im Historischen Adreßbuch von Landau aus 1892 ist Philipp Lerch in der Neumühlgasse 6 als Mühlenbesitzer eingetragen. Im Adreßbuch von 1902 erscheint als Mühlenbesitzer im Anwesen Neumühlgasse 6 der Franz Lerch 193.

 

1962 kaufte die Stadt Landau die Thorsch'schen Mühle in der Neumühlgasse einschließlich der Wasserrechte. Zweck des Kaufs war es, die Stauanlage der Mühle in der Queich zu beseitigen, dadurch den Stau der Queich verschiedenen Bereiche der Innenstadt unter star­kem Wasserdruck der Queich zu leiden hatten 194.

 

Beständer der Mühle waren:

- um 1680 Matthias Katzenberger

- bis 18.4.1777 Andreas Schmaltz; Vater des Frantz Ignatz Schmaltz; er übergibt mit Vertrag vom 18.4.1777 die Neumühle in Landau an seinen Sohn

- ab 18.4.1777 Frantz Ignatz Schmaltz; seine Tochter Maria Jacobea Schmaltz °° mit dem Müller Johann Baptist Lerch; auf Ignatz Schmaltz folgt 1808 sein Schwiegersohn Johann Baptist Lerch

- ab 1808 Johann Baptist Lerch († vor 1821); °° mit Maria Jacobea Schmaltz, verh. *Lerch

- ab 1821 Heinrich Merz; dieser ist der 2. Ehemann der Jacobea Schmaltz, verw. Lerch

- ab 1831 Johann Philipp Lerch, der Sohn der Jacobäa Lerch und des Johann Baptist Lerch

- 1892 Philipp Lerch

- 1902 Franz Lerch

 

Photo:

- Borg: Frühe Liebe zu Landau, a.a.O., S. 84: „An der Queich zwischen Reduitstraße und Weißquartierstraße. Mitte halbrechts ehem. Thorschmühle“, nicht datiert

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. Q22 (Triftamt Neustadt) Nr. 235: Landauer Neumühle, 1866

 

 

- Pulvermühle:

gehört der Stadt Landau; sie bestand bereits 1542; in ihr ließ der Rat der Stadt Landau „für die Harnascher (= Harnisch-Macher) noch eine eigene Baliermühle einrichten“ 195. 1579 nahm die Stadt wegen der kriegerischen Zeiten einen Pulvermacher an, der eine Woh­nung im Dietmarsturm erhielt. Die Verfertigung des Pulvers wurde ihm zentnerweise bezahlt, unterschiedlich je nach der Art des Pul­vers. Von der Pulvermühle mußte er,wie sich aus einer Urkunde von 1583 ergibt, jährlich 4 Pfund Pfennige ent­richten 196.

 

 

. Schneidmühle am Holzhof:

s. Angaben bei Lohmühle am Holzhof

 

 

- Spitalmühle:

die Bezeichnung „Spitalmühle“ für die ehemals zum Landauer Spital gehörige Mühle kommt urkundlich gesichert erstmals im Jahr 1433 vor 197. Die Mühle als solche ist jedoch mindestens um 700 Jahre älter; sie ist namensgebend für das Dorf „Mulinhusen“ - Mühlhausen gewesen, das im Jahr 800 im Fuldaer Codex (Nr. 188) bezeugt wird und das in der Gegend des Löhl bis in das 15. Jh. hinein bestand. Die Mühle lag also in der ehemaligen Gemarkung des Dorfes Mühlhausen. 1412 kaufte die Stadt Landau 2/3 des Dorfes und der Gemar­kung Mühl­hausen und im Jahr 1432 noch das restliche Drittel. Das Dorf ging bald darauf ein, wie die benach­barten Dörfer Servelingen, Eutzin­gen und Oberbornheim. Die Gemarkungen dieser Dörfer fielen auch an Landau, die Dorfbewohner übersiedelten nach und nach in die durch Mauern geschützte Stadt. Das Landauer Spital wird erstmals 1294 urkundlich genannt, der Flurname „Mühlweg“ in der ehe­maligen Mühlhauser Gemarkung findet sich urkundlich erstmals 1312. Wann jedoch die Mühle in Besitz des Landauer Spitals übergegan­gen ist, läßt sich in den Quellen nicht feststellen. Vermutlich, d.h. mit größter Wahrscheinlich­keit gelangte die Mühle 1412 oder spätes­tens 1421, als die Stadt Landau das Dorf und die Gemarkung Mühlhausen erwarb, an das städtische Spital. Da das Land­auer Spital, wie die Stiftskirche und das damit verbundene Augustiner-Chorherren-Kloster eine Grün­dung des damaligen Landauer Stadtherrn Emich IV. von Leiningen, um 1280 entstanden ist, ist es jedenfalls nicht möglich, die Müh­le etwa schon vor 1280 mit dem Spital in Verbindung zu bringen. Auch gehörte Dorf und Mühle „Mühlhausen“ im 13. und 14, Jh. zum Hochstift Speyer 198.

 

Am 20.2.1685 wird der Hanß Conrad Lettenbauer jun. als Spitalmüller in Kai­serslautern genannt 199. Im Schatzungsprotokoll 1685 heißt es: „Eine Mühl in hiesiger Statt beym Clostergarten an der Statt Mawer an Conrad Lettenbawer uf 8 Jahr ad 34 fl Korn verlie­hen“ 200.

 

Bis ca. 1749 war Andreas Lau der Spitalmüller in Landau, °° mit Maria Elisabeth Hartmann. Nach seinem Tod ließ die Witwe 1749 ein „Inventarium“ vor dem „Commisgreffe“ Busch im Rahmen der Erbteilung erstellen, daran beteiligt die aus der Ehe stam­menden Kinder namens Maria Elisabetha, Maria Regina und Anna Margaretha Lauin. Zum Nachlaß gehörte u.a. „Item den dritten Theil ahn einer Mühl und Hammerschmitt, … eine Mahlmühl benebsdt der Öhlmühl samt Recht und Gerechtigkeiten[,] die Hospital­mühl ge­nant ...“ 201.

 

Spitalmüller war zeitweise Matthäus *Britz, der Sohn des Landauer Stadtmüllers Andreas *Britz (geb. ca. 1643 – 14.09.1706) 202.

 

Um 1795 war Anton Bähr als Müller auf der Spitalmühle Landau; er ersteigerte im Rahmen der „französischen Nationalgüterveräuße­rung“ am 23.5.1795 ein in Landau gelegenes, ehemals im Eigentum des Bistums Speyer stehendes Grundstück 203.

 

Am 8.2.1827 wird anläßlich der Nachlaßversteigerung der Stadtmühle Annweiler, als Nebenvormund der Kinder Breitling aus Ann­weiler, der Müller auf der Spitalmühle Landau, Andreas *Bähr, im Intelligenzblatt des Rheinkreises genannt 204.

 

Am 27.9.1825 heiratet in Landau der Müller Franz Anton Bähr, 24 Jahre alt, die Luise Barbara Schmadel, 21 Jahre alt und aus Land­au 205.

 

Im Landauer Eilboten vom 6.7.1839 teilt Andreas *Bähr, Müller auf der Spitalmühle bei Landau, mit, „daß er neben seiner Mahl- und zwei Oelmühlen nun auch eine Schneidmühle errichtet hat, wozu derselbe bereits die Genehmigung k. hoher Regierung der Pfalz erhal­ten hat. ... Sie schneidet augenblicklich 22 französische Schuh, und in Bälde wird sie es auf 36 Schuh bringen.“ 206.

 

Mit Annonce vom 11.4.1848 sucht die Spitalmühle für die Bordmühle einen Bordschnitter, zum sofortigen Arbeitsbeginn 207.

 

Durch Beschluß der königl.-bayr. Regierung vom 13.3.1859 wurde der Müller auf der Spitalmühle bei Landau, Paul Joseph *Braun, zum Polizeiadjunkten für die außerhalb der Festungsmauern von Landau gelegenen Stadtteile ernannt208.

 

1894 brannte die Spitalmühle ab 209.

 

Die Mühle muß aber wieder aufgebaut worden sein, denn sie wird um 1930 [err.] erwähnt; der damalige Besitzer hieß NN. Kreuzer 210.

 

 

- Stadtmühle:

+++prüfen: es gab 2 Landauer Stadtmühlen 211+++

 

in der Stadtmühlgasse gelegen, später Haus Stadtmühlgasse Nr. 3. Das Haustor trägt die Jahreszahl 1774 212.

 

Borg meint 213 [Anm. d. Verf.: m.E. unzutreffend]: „... die Mühle von Thorsch, die man Stadtmühle nannte, obwohl sie an der Neumühl­gasse (Haus Nr. 6) lag und obgleich es ... auch eine Stadtmühlgasse gab.“

 

Die Stadtmühlgasse erlitt ein ähnliches Schicksal wie die Bachgasse und wurde bei dem Fliegerangriff 1944 schwer getroffen; sie wurde im Zuge des Wiederaufbaus der Marktstraße „amputiert“, d.h. ihr Zugang von der Marktgasse her wurde überbaut, so daß nur noch der hintere Teil von der Waffengasse her den Namen 'Stadtmühlgasse' trägt. Den Namen gab dieser Gasse das alte Fachwerk­haus der ehe­maligen Stadtmühle, das Anfang der 1930er abbrannte. Zu diesem Zeitpunkt war die Stadtmühle nicht mehr in Betrieb. Auf dem Grund­stück wurde 1932 das neue Feuerwehrhaus errichtet 214.

 

Am 12.8.1584 verkaufen der Stadtmüller zu Landau, Adolf *Hardtweck und „Gertruda sein eheliche Hausfraw“ ein Gülte und einen Acker 215.

 

Seit der Errichtung der Neumühle oder Unteren Mühle aufgrund der Bewilligung von 1589, wurde für die ursprüngliche Mahlmühle und ältere Stadtmühle fortan nur noch die Bezeichnung „Alte Stadtmühle“ gebraucht 216. Andreas * Britz war an 1676 Stadtmüller in Landau (geb. ca. 1643 - 14.09.1706). Er wurde 1676 nach den Ratsprotokollen als Bürger aufgenommen und die Stadtmühle zur Pacht erhal­ten. Sein Sohn Matthäus Britz war zunächst Spitalmüller, nach dem Sterbeeintrag im luth. Kirchenbuch war er Stadtmül­ler 217. Dessen Sohn Johann Friedrich *Britz war dann ebenfalls wieder Stadtmüller in Landau 218.

 

Am 16.7.1716 kauft der Stadtmüller in Landau, Frantz Geller, die Neumühle in der Rosengasse in Landau. Der Kauf ist wie folgt beurkund­et: „...Frantz Ratzenberger, ... Becker undt Anna Maria Schneebergerin uxor ... [verkaufen]ihren Antheil an sogenante Neu­mühle ge­legen in der Rosengaß, zwischen der Queich, vom französ: Lazareth und Herren Mih: Stahlen des Raths ... um 1011 fl“ an Frantz Geller .. Stadtmüllern und Annam Barbaram Schaafen uxorem ...“ 219.

 

Um 1760 Philipp Georg Bug der Müller auf der Stadtmühle in Landau; er erstellte als Sachverständiger nach dem Tod des Müllers auf der Hirschenmühle in Landau, Anton Moritz Naaß am 29.9.1760 ein Gutachten über das Inventar der Hirschenmühle 220.

 

Um 1783 wurde beabsichtigt die beiden Landauer Stadtmühlen (!) an den dortigen Kanal zu verlegen 221.

 

„Bei dem großen Eisgange im Februar 1784 litt die Stadt ... durch Überschwemmung bedeutenden Schaden, und da man die Mühlen als die Hauptveranlassung dieses unglücklichen Ereignisses betrachtete, so machte das Geniecorps den Vorschlag, die beiden Mühlen in der Stadt nebst der unterhalb derselben gelegenen herrschaftlichen Mühle abzubrechen [Anm.: die Neumühle] und hinwegzuschaf­fen ...“ 222. Hiergegen gab es einen abweichenden Vorschlag der angenommen wurde . „Demgemäß wurden nicht nur schützende Schleusen an­gelegt und die Queich mit Quadersteinen eingefaßt, sondern auch noch besonders künstliche Vorrichtungen zur Hebung der Mühlrä­der bei hohem Wasserstande und zur Abführung des angeschwemmten Sandes gemacht ...“ 223.

 

Im Archiv „Service Historique de l'Armée de Terre, Archives du génie“ in Vincennes/Paris befindet sich das „mémoire des ouvrages de fortification ... pendant l'année 1785“ in Landau (Akte Best. Xe 341 Génie) betr. die Neumühle und die Stadtmühle in Landau.. Dieses enthält die Bittschrift von Franz Ignaz *Schmaltz und Heinrich *Weygand, Stadtmüller an den Kriegsminister Maréchal de Ségur: Wäh­rend des Frühlings, Sommers und Herbstes 1786 hat man zur Reinigung der Queich das Bachbett trockengelegt, deshalb waren die Mül­ler arbeitslos vom 21.3.-1.11.1786. Der Hof hatte für die Jahre zuvor Entschädigungen bezahlt. Schmaltz hat eine Mühle mit 5 Gängen, Weygand 6 Gänge. Schmaltz hat eine Frau, 6 Kinder und mehrere Diener, zahlt jährlich 250 Livres Steuer. Weygand hat 3 Kinder, seine Mühle hat einen canon von 40 Malter seigle [Anm.: Roggen], Abgaben jährlich etwa 600 Livres im März 1787 bekommt Schmaltz für 239 Tage 1254 und Weygand 1673 Livres. Wegen der ständigen Versandung durch die Queich hat­ten die Franzosen vor, die Mühlen ent­lang der Queich abzureißen, wogegen der Magistrat und die Bürger der Stadt protestierten. Im Jahre 1787 stürzen die Fassaden von 4 Häusern auf der linken Seite der Queich unterhalb der Stadt- und der Neumühle ein. Zudem kam es zu ständigen Überschwemmungen, unter denen die Stadt zu leiden hat. Im Dezember 1787 kommt ein sehr scharf gehaltener Brief aus dem Kriegsministerium, wonach de Kosten für weitere Umbauten und Reparaturen an der Queich von der Stadt oder der Provinz zu tragen sind, weil die beiden sich einem Abriß der beiden Mühlen widersetzen 224.

 

Im Eilboten Landau teilt der Stadtmüller Wendelin Niederreuther mit: „Durch neue und beste Construierung meiner Mühle bin ich in Stand gesetzt, nicht nur alle Mehlsorten erster Qualität, sondern sie auch um den möglichst billigsten Preis zu liefern 225.

 

Im Historischen Adreßbuch von Landau aus 1892 ist Ludwig Geropp als Mühlenbesitzer der Stadtmühle eingetragen und betreibt dort mit einem Partner die „Handelsmühle Niederreuther & Geropp“. Im Adreßbuch von 1902 erscheint die Stadtmühlgasse nicht mehr 226.

 

Photo:

- Borg: Frühe Liebe, a.a.O., S. 34r: Landau, Partie an der Stadtmühle, nicht datiert

 

 

- Thorsch-Mühle:

s. Neumühle

 

 

- Untere Mühle:

s. Neumühle

 

 

- Würtzmühle:

s. Neumühle

 

Unterm 18.11.1589 bewilligt der Rat der Stadt, daß in der städtischen neuen „Würtzmühl“ neben Gewürzen und Öl auch auf einem Mahlgang Korn gemahlen werden darf 227. In dem Pro­tokolleintrag vom 21.11.1589 wird die Mühle als „neue Mühle“ bezeichnet und auf 6 Jahre gegen eine jährliche Gült von 50 fl verge­ben 228. Anfangs wurde die Mühle noch einige Male als „neue Würz­mühle“ bezeichnet, aber bereit von 1590 an findet sich nur noch der Name „Neumühle“ 229 oder „Untere Mühle“ 230.

 

 

 

 

 

Landstuhl:

VG Landstuhl, Lk Kaiserslautern; die Stadt grenzt im Norden an die Westpfälzische Moorniederung („Landstuhler Bruch“). Südlich und östlich liegt sie am Rande des Pfälzerwaldes. Wenige Kilometer westlich beginnt die Sickinger Höhe. Der Ort Landstuhl wurde Mitte des 12. Jahrhunderts Zentrum der gleichnamigen Herrschaft, die nach verschiedenen Inhabern Ende des 15. Jahrhunderts an die Herren von Sickingen kam. Das bekannteste Mitglied dieser Familie war Franz von Sickingen. Er musste sich nach seiner Niederlage beim Pfälzi­sches Ritteraufstand auf seine Burg Nanstein bei Landstuhl zurückziehen, wo er bei der Belagerung durch den Erzbischof von Trier, den Pfalzgrafen bei Rhein sowie den Landgrafen von Hessen beim Beschuss der Wehrbauten schwer verwundet wurde und am 7. Mai 1523 seinen Verletzungen erlag. Die Burg Nanstein wurde 1689 durch die Franzosen zerstört. Die Herrschaft fiel 1815 an das Königreich Bay­ern. Den Namensbestandteil „Sickingenstadt“ trägt die Stadt seit dem 14. Juli 1995.

 

Mühlen:

zur Stadt gehörten ursprünglich 3 Mühlen; die Untere Mühle stand innerhalb der Stadt; sie war zuerst Mahl-, später Ölmühle. Die beiden anderen, die Mittlere Mühle und die Obere Mühle, standen im He(i)mbachtal, in dem Einschnitt zwischen Herren- und Burg­berg einer­seits und dem Geis- und Kirchberg andererseits. Von der mittleren Mühle ist bekannt, daß die durch Johann Kneip um 1700 wieder auf­gebaut wurde. Es wurde ihm gestattet, eine Sägemühle anzuschließen 231. Über die Obere Mühle ist ein Erbbestandsbrief vom 28.7.1723 erhalten ge­blieben 232. Danach ist Erbbeständer für die außerhalb der Stadt gelegene Mühle der Schwanenwirt zu Kinds­bach Kilian Menges mit seiner Ehefrau Maria Magdalena. Er zahlt 300 fl bar und gibt jährlich 13 Ma. Korn als Pacht 233.

 

Im 30jährigen Krieg gingen die drei Landstuhler Mühlen unter. Erst um 1690 konnten die Freiherrn von Sickingen die Obere mühle wie­der aufbauen lassen. Zehn Jahre später waren auch die nahe dabei gelegene Mittlere Mühle und auch die in der Stadt befindliche Unte­re Mühle (heute Anwesen Geib) wieder errichtet 234.

 

Um 1750 wurde die Hochrad-Mühle als vierte herrschaftliche Landstuhler Mühle errichtet 235; es folgten die untere Felsenmühle (etwa 1775, Adam Weber) und die obere Felsenmühle (um 1825, Peter Weber) 236.

 

Um 1734 war der NN. Nicolaus als Müller in Landstuhl +++klären: welche Mühle+++; dessen Sohn J. Nicolaus °° am 4.5.1734 in Rei­chenbach die Anna Katharina Forbach aus Mühlbach/Glan 237.

 

 

- Felsenmühle, untere:

hier handelt es sich nicht um die Moordammühle, die auch einmal Felsenmühle hieß, sondern um die ehemalige Mühle am sog. Heim­bach südlich der Stadt in einem engen Tal:1886 „obere und hintere Felsenmühle“, 1916 „Felsenmühle, untere, 1963 „Felsen­mühle“ 238. „1892 wurde die obere Felsenmühle von der Stadt erworben, ... 1897 die Felsenmühle von Ludwig Pallmann“, d.i. die untere Felsen­mühle, damit sie im Interesse der Verbesserung der Wasserleitung still­gelegt werden konnten 239.

 

Der Name leitet sich ab von dem am Mühlplatz am Heimbach an stehenden Felsen 240.

 

Die untere Felsenmühle wurde etwa 1775 errichtet, der erste Betreiber war Adam Weber 241.

 

1865 wird als Mühlenbesitzer in Landstuhl der Kaufmann Pallmann genannt 242.

 

 

- Felsenmühle, obere:

die obere Felsenmühle wurde um 1825 durch Peter Weber errichtet 243.

 

 

- Hochrad-Mühle, Hochmühle:

die ursprüngliche Hochrad-Mühle wurde 1523 bei der Beschießung Landstuhls im Sickingschen Krieg gegen Franz von Sickingen zer­stört. Sie war eine der beiden ursprünglichen Mühlen, welche die Bevölkerung der Stadt mit Brotmehl versorgte 244.

 

Um 1750 wurde die Hochrad-Mühle als vierte herrschaftliche Landstuhler Mühle neu errichtet. Das Wasser wurde durch einen höl­zernen Kandel auf das oberschlächtige Wasserrad geleitet. 1807 kam die Hochrad-Mühle im Wege der französischen Nationalverstei­gerung „un­ter den Hammer“ und wurde von dem Müller Lambert Martin ersteigert. In den folgenden 90 Jahren wechselten die Besit­zer mehrfach. 1859 wurde durch einen Blitzschlag großer Schaden verursacht. Als die Stadt Landstuhl 1897 alle Mühlen und Müh­lenrechte am Heim­bach aufkaufte, stellte auch die Hochrad-Mühle den Betrieb ein 245.

 

Am 28.4.1807 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf der „Hochmühl“. Eigentümer war die Graf­schaft Sickingen. Pächter war Josef Pfeiffer. Käufer war Martin Lambert aus Landstuhl, der die Mühle zum Kaufpreis von 6200 fr über­nahm 246.

 

 

- Mittlere Mühle:

die Mittlere Mühle stand, wie die Obere Mühle, im He(i)mbachtal, in dem Einschnitt zwischen Herren- und Burgberg einerseits und dem Geis- und Kirchberg andererseits. Von der mittleren Mühle ist bekannt, daß die durch Johann Kneip um 1700 wieder aufgebaut wurde. Es wurde ihm gestattet, eine Sägemühle anzuschließen 247.

 

 

- Moordammühle; auch Felsenmühle:

sie liegt unmittelbar nördlich der Autobahn bei Landstuhl am Autobahnparkplatz Geisweisen, allerdings in der Gemarkung Ramstein 248. Die Mühle liegt im Kaisersgrund im Landstuhler Bruch und ist völ­lig aufgegeben 249.

 

Nicht zu verwechseln mit der Felsenmühle; auch die Moordammühle hieß einmal Felsenmühle 250. Sie ist bereits frühzeitig erwähnt. Im 15. Jh (jüngere Abschrift) geht die Gemarkungsgrenze „forth auf den Velsen ahn der Hill auf die Veldts Mühl am Mohrwaag, ste­het ein Stein auf dem Hochspiz 251 1710 heißt es zu einem Grenzumgang: „Der Anfang ist gemacht worden im Mohrwaag gegen dem Bruch ¼ stund von Landstuhl entlegen, aber vermög alten Weißthumbs eine Mühl die Feldtsmühl genandt ge­standen, alldorthen auf dem thamb an Hochspitz stehet ein Marchstein, so in der mitte Von einander gerissen und neu gesetzt werden solle 252. Das „Hill“ in der ersten Grenzbeschreibung ist mhd. Hülwe, hüll = Pfütze, Pfuhl, Sumpflache. „Veldts Mühl“ in der älteren und „Feldtsmühl“ in der jüngeren Grenzbeschreibung meinen „Felsmühl“, und die Mühle war auf einer aus dem Bruch aufragenden Felspalte erbaut. 1837 heißt sie „Fel­sen-, Kreuz- auch Moordamm-Mühle. Der heutige Name Moordamm-Mühle erklärt sich aus der Stellung der Mühle beim Damm des Moorwoogs, der in alten Urkunden auch als „Moorwaag“ bezeichnet ist. Er wurde zum Betrieb der Mühle aufge­staut. Bei der Mühle führt ein Weg über den Felsen und den Moorbach (Mohrbach) und damit über die Landstuhl-Ramsteiner Gemar­kungsgrenze und hier war ein Kruzifix aufgestellt;daher stammt der weitere Name “Kreuzmühle“ 253.

 

Literatur/Urkunden:

- Hübler, A.: Das Schicksal der Moordamm-Mühle ist noch ungewiß; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Kaiserslautern vom 11.1.1961

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung. Nr. 62 vom 14.3.2000 (Moordamm-Mühle bei Land­stuhl)

 

 

- Obere Mühle:

heute Anwesen Mühlstraße 2; der erhaltene und unter Denkmalschutz stehende Krüppelwalmdachbau stammt aus dem ersten Viertel des 19. Jh. 254.

 

Über die Obere Mühle ist ein Erbbestandsbrief vom 28.7.1723 erhalten geblieben 255. Danach ist Erbbestän­der für die außerhalb der Stadt gelegene Mühle der Schwanenwirt zu Kindsbach Kilian Menges mit seiner Ehefrau Maria Magdalena. Er zahlte 300 fl bar als Kauf­preis und gibt jährlich 13 Ma. Korn als Pacht 256.

 

Um 1870 war die Mühle im Besitz des reichen Landstuhler Kaufmanns und Münchener Hofrats Joseph *Benzino. Er ließ das Anwe­sen zu einer Ölmühle umbauen, verpachtete sie auf 10 Jahre und verkaufte sie schließlich 1890 an den Kaufmann Heinrich Held. 1925 mußte der Betrieb eingestellt werden 257.

 

 

- Untere Mühle:

+++klären: ob identisch mit „unterer Felsenmühle+++.

 

Im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung wurde Untermühle für 4300 fr an Sr. Rebour aus Paris übertragen 258.

 

 

- Walkmühle:

1586 verkaufen Velten Bernhausen Sohn und seine Frau Kathrina ihre Walkmühle zu Landstuhl in der Heimbach 259.

 

1742 wird im Konvertitenregister der katholischen Pfarrei Kaiserslautern benannt, die „Weber Maria Magdalena, Walkmühle bei Land­stuhl“; diese war zuvor reformierten Glaubens gewesen 260.

 

 

Literatur/Urkunden zu Mühlen:

- Knocke, Theodor: Chronik der Stadt Landstuhl (Landstuhl 1975), S. 161-163

- Lindemer, O.: Mühlen in der Herrschaft Sickingen-Landstuhl; in: Pfälzische Heimatblätter 1957, S. 49-50

 

 

 

 

 

Landstuhl, Herrschaft:

 

 

Mühlen:

das Gebiet gehörte im Mittelalter zur Herrschaft Hohenburg. Durch Heirat der Tochter Margarete des Wirich Poller von Hohenburg kam die Gegend um Landstuhl mit der Burg Nanstein an Schweikhard von Sickingen und seine Familie, deren bekanntester Vertreter Franz von Sickingen war. Vor der Auflösung gehörten zur Herrschaft Landstuhl: das Großgericht mit den Orten Bann, Harsberg, Her­mersberg, Horbach, Kindsbach, Krickenbach, Linden, Queidersbach, Weselberg, Zeselberg und das Kleingericht mit den Orten Hauptstuhl, Lang­wieden, Martinshöhe, Gerhardsbrunn, Kirchenarnbach-Obernheim, Knopp, Oberarnbach, Mittelbrunn, Scharrhof und Schauerberg. Der Regierungssitz war Landstuhl. Die Bäche der Sickinger Höhe und des Landstuhler Bruchs trieben folgende Mühlen 261:

 

Steinalber Mühle

Bann Walk- und Mahlmühle

Horbacher Mühle

Schwanenmühle bei Horbach

Lindener Mühle

Hohenecker Mühle

Geiselberger oder Hertersweiler Mühle

Knopper Mühle

Labacher Mühle

Mittelbrunner Mühle

Scharrmühle

Neumühle am Arnbach zwischen Obernheim-Kirchenarnbach und Hettenhausen

Belzmühle bei Bruchmühlbach

 

Literatur/Urkunden zu Mühlen:

- Lindemer, O.: Mühlen in der Herrschaft Sickingen-Landstuhl; in: Pfälzische Heimatblätter 1957, S. 49-50

- Müller, Hermann und Petry, Wendelin: Denombrement der Herrschaft Landstuhl Anno 1681, Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 2003, S. 309 = HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von Sickingen).

- Sprißler, Joseph: Alte Mühlen in und um Landstuhl; in: NSZ-Rheinfront, Kaiserslautern v. 14.4.1938

- Sprißler, Joseph: Mittelpunkte im Leben des Volkes. Alte Mühlen in Landstuhl erzählen; in: NSZ-Rheinfront, Kaiserslautern, v. 18., 20. u. 21. 2. 1939

 

 

 

 

 

 

Langenbach:

heute OT von Konken-Langenbach, VB Glan-Münchweiler, Lk Kusel; in der Nordwestpfalz an der Grenze zum Saarland südwestlich von Konken gelegen; dort gibt heute die Mühlstraße; nicht zu verwechseln mit Berglangenbach

 

Anm.: nicht zu verwechseln mit der Langenbacher Mühle im Weilburgischen bei Selters/Taunus (südlich von Weilmünster, die Langenba­cher Mühle liegt hart östlich vom Dorf Langenbach/Taunus im Talgrund an der L 3026).

 

Mühlen:

- Langenbachermühle:

hier war Franz Jungen als Müller ansässig; seine Witwe Anna Margaretha NN heiratete am 5.8.1727 den Peter Beford aus Nastätten 262.

 

Östlich von Langenbach Richtung Herschweiler gelegen; Langenbach war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Lichtenberg; im Mühlenproto­koll des Oberamts Lichtenberg von 8.7.1746 ist die Konken-Langenbacher Mühle wie folgt zusammenfassend beschrieben 263: “liegt am Langenbach, der sich bei Mie­sau in den Glan ergießt, zwischen Langenbach und Herschweiler. Vorderteich 660 bis zur Klause, von da nochmals 40 Schritt zur Mühle. 2 Wasserräder von 17 1/2 und 13 Schuh Höhe treiben 2 Mahlgänge. Langenbach, Kon­ken und Her­schweiler sind in die Müh­le gebannt. Erbbeständer ist Johann Abraham *Heyel. Er gibt 3 Ma Korn, 3 Ma. Hafer und 2 Gul­den als Pacht. Vorbesitzer war Jakob Mehl, der um 550 fl verkauft hat. Abraham Heyel hat einen auf seinen Namen lautenden Erbbe­standsbrief vom 12.5.1737 in Hän­den.” 264.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 48 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Concken-Langenbacher Mühl [hat] 2 Waßer Räder welche 2 Mahlgäng treiben; [zahlt an Pfacht] 2 fl in Geld, und alle 3. Jahr einen trockenen [?] Weinkaufs Guld, 3 Mltr Korn, 3 Mltr Habern; Langenbach, Concken und Herschweiler, aus 66 famil: bestehend, seynd hieher gebannt.“ 265

 

1886, 1916 und 1963 heißt es Langenbachermühle, 1837 heißt sie dagegen noch „Schloßmühle“, weil sie nahe beim Schloß Petters­heim steht 266.

 

1954/55 war Friedrich Zimmermann der Müller auf der Langenbacher Mühle; diese wurde 1954/55 stillgelegt 267.

 

 

 

 

 

Langmeil:

s. Alsenbrück-Langmeil

 

 

 

 

 

Langweiler bei Lauterecken:

VG Lauterecken, Lk Kusel; liegt am Jeckenbach in der Westpfalz zwischen dem Pfälzerwald und dem Hunsrück. 47,5 Prozent der Gemar­kungsfläche sind bewaldet. Im Norden befindet sich Sien, im Osten Merzweiler, im Süden Homberg und östlich liegt Unter­jeckenbach. Der Ort wurde im Jahr 1276 erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter hieß das Dorf "Landweiler", vermutlich nach einem Franken na­mens Lando. Im 16. Jahrhundert erfolgte die Umbenennung und Umdeutung in "Langweiler". Im 30jährigen Krieg wurde das Dorf von kroatischen Söldnern vollkommen zerstört und blieb 12 Jahre lang unbewohnt. Das Dorf gehörte den Wild- und Rheingrafen im Amt Grumbach. 268

 

Mühlen:

Langweiler besaß 4 Mühlen, die Öl-, Tiefenthaler-, Pulver- und die Eselsmühle 269.

 

Hans Dietz (°° mit Barbara NN. [† beerd. 13.10.1629]) war Müller zu Langweiler 270.

 

 

Mühlen:

- Mühle bei Langweiler:

 

Literatur:

- LA Speyer Best. U 313 (Amt Grumbach) Nr. 112: Prozeß zwischen dem Müller Friedrich Maurer, Langweiler, und der Gemeinde Lang­weiler wegen Stauung des Mühlbaches und der dadurch entstandenen Behinderung des Mahlbetriebes, 1865-1883 (Gerichte: LG Saar­brücken, LOG Köln)

 

 

- Ölmühle Langweiler:

um 1760 war Philipp *Edinger der Müller auf der Langweiler Ölmühle 271.

 

Um 1787 war Johann Jakob *Fehres als Ölmüller auf der der Langweiler Ölmühle 272; er ist der Sohn des Heinrich Jakob *Fehres; °° 23.1.1787 in Herrensulzbach mit Maria Elisabeth Hübner (T.d. Johanns Hübner aus Langweiler); aus der Ehe stammen 6 zu Langweiler geborene Kinder 273.

 

 

- Sägemühle bei Langweiler:

schon vor 1600 stand am Ausgang des Grumbachtals eine wassergetriebene Sägemühle, die aber schon bald ihren Betrieb einstellte. Erst um 1760 wurde an der gleichen Stelle erneut eine Sägmühle erbaut, die bis zu ihrer Stillegung im Jahre 1930 mehrfach ihre Zweck­bestimmung geändert hat. Die Mühle wurde 1964/65 abgerissen 274

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Best. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Sägemühle in Langweiler

- Internetdatei „Wolles-Web-Welt“: http://www.wolfgang-heep.de/_lmweb/langweiler_mühle.htm

 

 

 

Langweiler-Mühle / Saarland:

s. Bischmisheim

 

 

 

 

 

Langwieden:

VG Bruchmühlbach-Miesau, Lk Kaiserslautern; südlich von Bruchmühlbach-Miesau und nordöstlich von Martinshöhe gelegen, ge­hörte zur sickingschen Herrschaft Landstuhl 275.

 

Mühlen:

im äußersten Westen der Gemarkung Langwieden, direkt an der Gemarkungsgrenze zu Martinshöhe befindet sich die Flur „Mühlwie­se 276.

 

- Alte Mühle bei Langwieden:

Wüstung bei Zweibrücken; der Flurname „An der alten Mühle“ und 1740 verzeichnetes „Schlaif-Mühle“ 277 sprechen von einer unterge­gangenen Mühle. Sie ist auch in eine im 2. Weltkrieg in Verlust geratene Karte der Herrschaft Sickingen aus dem 18. Jh. einge­zeichnet gewesen. Von der Mühle, die einst Bannmühle war, erzählt der Volksmund, der Hahn in der Mühle habe gekräht: „Alleweil kummt Korn“, darauf der Hund kla­gend gebellt: „Wu? Wo?“ und nun das Mühlrad geknarrt: „Vun Langerte, vun Langerte“ (d.i. Langwieden) 278.

 

Im Grundstückskataster Langwieden ist am 24.9.1845 der Gutsbesitzer Daniel Müller vom Basterhof/Gemeinde Martinshöhe als Eigentü­mer einer Wiese in Langwieden, in der Flur „In den Mühlwiesen“ und eines Ackers in der Flur „An der alten Mühle“ eingetra­gen279.

 

In der Katasterlithographie der Steuergemeinde Langwieden (um 1840, err.) befindet sich in der Südwestecke der Gemarkung Langwie­den, unmittelbar an der Grenze zur Gemarkung von Martinshöhe, an der Straßenkreuzung zwischen der Straße von Martinshöhe und der Straße Langwieden-Bruchmühlbach die Gemarkung „An der alten Mühle“. Dort ist im Verlauf der Straße von Martinshöhe eine Brücke eingezeichnet, bei der es sich mE um die in LA Speyer Best. H3 Nr. 1276: „Acta Gemeinde Martinshöhe, Weg- und Brückenbau­ten, 1828-1831“ (Brücke über den Wolfsbach); darin Bl. 9: „Weeg von Martinshöhe nach der Wolfsmühle“ beschriebene Brücke handeln dürfte. Es handelt sich daher mE bei der „Alten Mühle“ um die Wolfsmühle ++++prüfen++++.

 

 

- Wolfsmühle:

lag an der Wolfsbach, nahe der Brücke über die Wolfsbach, am Weg von Martinshöhe nach der Wolfsmühle ++++prüfen: wohl auf Ge­markung von Langwieden, des Dorfes nordöstlich von Martinshöhe; dort vereinigen sich an der Gemarkungsgrenze zwei kleine Bäche, und dort könnte die Wolfsmühle gelegen haben ++++

 

Zwischen 1778 und 1790 wird Johannes Fremgen als Müller auf der Wolfsmühle genannt

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 714: Karte Steuergemeinde Katasterlithographie o..J. (um 1841, err)

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. H3 Nr. 1276: „Acta Gemeinde Martinshöhe, Weg- und Brückenbauten, 1828-1831“ (Brücke über den Wolfsbach); darin Bl. 9: „Weeg von Martinshöhe nach der Wolfsmühle“

 

 

 

 

 

Laubenheim:

VG Langenlonsheim, Lk Bad Kreuznach; in Rheinhessen, an der Nahe gelegen; gehörte zum kurpfälzischen Oberamt Stromberg.

 

Mühlen:

die Laubenheimermühle liegt nördlich des Ortes an der Nahe; die Gebäude, darunter das spätklassizistische Wohnhaus um 1850/60 ste­hen unter Denkmalschutz.

 

um 1683 war Heinrich *Schneider der Müller in Laubenheim; er ist 1683 im Schatzungsregister des kurpfälzischen Oberamts Strom­berg mit einem Vermögen von 125 fl aufgeführt 280.

 

Im Schatzungsregister von 1720 wird der Müller Anton Steig erwähnt, „hat nur eine schlechte Mahlmühle“; er wird mit einem Ver­mögen von 125 fl veranschlagt 281. Dort wird 1720 auch der Müller Andreas Berg erwähnt. „Hat erst kürzlich eine schlechte Mühl gekauft und wurde ihm die Mühlwache hinausgelöst 282.

 

Es gab in Laubenheim mehrere Mühlen. Eine alte Mühle, die näher zum Dorf hin gelegen war, wurde schon im frühen 18 Jh. durch Überschwemmung zerstört. In einer Karte von 1797 von Johann Heinrich Schmitt ist an Stelle der späteren Rumpf'schen Mühle eine„Walters Mühle“ eingetragen. Im Ortsverzeichnis von 1817 heißt die Laubenheimer Mühle „Jägers Mühle. In der Unteren Troll­mühle waren Anton Schmitt (1783-1866 und Frau Ehefrau Elisabeth Kruger. Weil ihnen das Wasser des Trollbachs nicht ausreichte kauften sie am 30.4.1827 die „Jägers Mühle“ von Johann Jäger, die fortan „Laubenheimer Mühle Schmitt“ genannt wurde 283.

 

 

 

 

 

Laumersheim:

VG Grünstadt-Land, Lk Bad Dürkheim; am Eckbach gelegen.

 

Laumersheim liegt im historischen Leiningerland in der Talaue des Eckbachs, der das Dorf von Südwesten nach Nordosten durch­fließt. Die Landschaft wird geprägt durch den hügeligen Übergangsbereich zwischen Mittelgebirge und Flachland; westlich erhebt sich die Haardt als Ostrand des Pfälzerwaldes, im Osten erstreckt sich die Oberrheinische Tiefebene. Die Hügelstruktur ist links des Eckbachs, nordwestlich von Laumersheim, besonders deutlich ausgeprägt. Dort liegt der Goldberg, eine 162 m hohe Erhebung, über welche die Wasserscheide zwischen den Einzugsgebieten des Eckbachs im Süden und seines linken Zuflusses Floßbach im Norden verläuft. Rechts des Eckbachs und südlich des Dorfes liegt mit dem 126 m hohen Palmberg ein wesentlich weniger markanter Hügel 284.

 

Als Liutmarsheim wurde der Ort gegen Ende des 8. Jahrhunderts erstmals erwähnt; dies spricht für einen fränkischen Gründer na­mens Liutmar oder Ludmar. Um 1155 kam das Dorf an die damals noch staufischen Pfalzgrafen, die es als Lehen an die Leininger gaben. Seit 1255 sind die Herren von Lumersheim bezeugt. Später hatten nacheinander die Herren von Randeck, die Löwensteiner, die Flersheimer, die Kurpfalz und – ab 1705 – das Fürstbistum Worms den Besitz inne. Im Jahre 1364 erhielt Laumersheim durch Kaiser Karl IV. die Stadtrechte, verlor sie aber bereits 1422 wieder. Bei der Erhebung zur Stadt wurde der Ort auch befestigt. Aller­dings sind die Mauern heute nicht mehr zu sehen, sie wurden 1525 im Bauernkrieg stark beschädigt und 1689 durch die Franzosen im Pfälzischen Erbfolge­krieg völlig zerstört. Nur noch Fragmente sind von einem Wasserschloss übrig, das Hans von Flersheim, Schwiegervater des Ritters Franz von Sickingen, 1492 erbaut hatte 285.

 

Literatur/Urkunden:

- Andermann, Kurt: Drei unbekannte Urkunden zur Geschichte der Familie von Flersheim; in: Pfälzer Heimat 1979, S. 16 (enthält Ver­kauf eines Gutes in Laumersheim mit genealogischen Angaben zu Grundeigentümern in Laumersheim)

- Jöckle, Clemens: Wallfahrtsstätten im Bistum Speyer, München / Zürich: Steiner & Schnell = Große Kunstführer Band Nr. 104, 1. Auf­lage 1983

- Kiefer, Heinrich: Die im Laumersheimer Pfarrbuch beschriebenen Rechtsverhältnisse zur Baulast der Laumersheimer Kirche im Jahr 1718 (auch zum kurmainzischen Rath Freiherr Franz Friedrich von Langen; zum Laumersheimer Schloß; zu Maßen, Maßeinhei­ten, Ge­wichten und Geld/Währung/Münzen im pfälzischen Raum); in: Pfälzer Heimat 2000, S. 53 ff.

- Kilian, Rolf: Untertanen-Listen des kurpfälzischen Oberamts Alzey vom Jahr 1698; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 1956, S. 57ff, 77ff;

 

Mühlen:

am 1.11.1366 bekennen der Edelknecht Friedrich von Venningen und seine Gattin Lucard, an Lumppen von Schornsheim 20 Malter jähr­licher Korngült zu schulden und verpfänden dafür ihre Mühle zu Laumersheim und den Hof genannt „Der Döcherlin Hofreyde“, der Döchterlin Wiesen und Weinberge zu Laumersheim 286.

 

1510 schließt das Kloster Werschweiler über seine Güter in Laumersheim einen Erbbestandsvertrag ab mit „Barbeln Hans Jack, Mül­lers Sohn zu Laumersheim und Ottilia, Eheleute“ 287.

 

1817 gab es in Laumersheim folgende Mahlmühlen: a) Weidenmühle mit 2 Mahlgängen, b) Hormunys [?] Mühle mit 2 Mahlgängen 288.

 

 

- Dorf- und Weidenmühle:

sie gehörte zur Grafschaft Leiningen, und war dem Bistum Worms zuständig289.

 

1747 ergeht ein von langenscher Erbbestandsbrief über die Weidenmühle bei Laumersheim 290.

 

1777 war die Weidenmühle als „erloschenes Lehen“ dem deutschen Kaiser zugefallen 291. Am 11.12.1777 verkaufen Anton von Orb, Französischer Husarenrittmeister unter dem Regiment Esterhasi und seine Frau Charlotta von Orb, geborene von Langen, Eigentü­mer des ehemalig Frh. von Langischen Rittergutes zu Laumersheim 1 Stück Feld zu einem an die dortige, dem Kaiser als erloschenes Lehen heimgefallene Weidenmühle führende Wege, an die zur Grafschaft Falkenstein angeordne­te Administration um 150 fl. 292.

 

Am 25.3.1806 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung die Veräußerung der Mühle mit 2 Gängen in Laumers­heim. Eigentümer waren Graf von Falkenstein, Erben. Pächter war NN. Berthold. Der „Meunier“ Tobias Berthold aus Laumersheim kaufte die Mühle für 11500 fr 293. Offenbar zahlte Berthold den Kaufpreis nicht, denn am 22.12.1806 erfolgte erneut der Verkauf der Mühle. Käufer war nunmehr Friedrich Dupré aus Laumersheim, „ministre du culte hélvetique“ [= ref. Pfarrer in Laumersheim Fried­rich Jakob *Dupré). Der Kauf­preis betrug 14800 fr. 294.

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 295 wird Philipp Worf als Eigentümer der Dorfmühle Laumersheim genant. Die Mühle verfügt über zwei Mahlgänge, die von einem unterschlächtigen Mühlrad angetrieben werden.

 

1817 bestehen zwei getrennte Mühlen: die Dorfmühle und die Weidenmühle +++prüfen: wie was das vorher ?+++. In einem Verzeich­nis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 296 wird Heinrich Steinbrunn als Eigentümer der Weiden­mühle Lau­mersheim genannt. Die Mühle verfügt über zwei Mahlgänge, die von einem unterschlächtigen Mühlrad angetrieben wer­den.

 

 

- Erbbestandsmühle:

sie gehörte 1681/82 zur Geistlichen Güterverwaltung Heidelberg (CGA) 297.

 

1721 wird in einer Akte der CGA Heidelberg erwähnt eine Gültverschreibung an einem Haus in der Mühlgasse in Leimersheim (Anm.: = Laumersheim; s. LA Speyer Repertorium A13 Stichwort Leimersheim, conf. Laumersheim) 298 und 1771 Hof und Scheuer in der Mühl­gasse 299.

 

 

- Hornungsmühle:

im 18. Jh. gehörte die Hornungsmühle den Freiherrn von Langen. Am 4.10.1751 ergeht durch die Freiherrn von Langen ein Erbbestandsbrief über die Hornungsmühle zu Laumersheim 300.

 

Im Frankenthaler Wochenblatt vom 27.12.1828 heißt es: „Wieder-Versteigerung. Vermög Stipulation welche in einem vor dem unter­zeichneten Notär am 28ten August 1827 aufgenommen Steigprotokoll enthalten ist und auf Anstehen von Joseph Kaufmann[,] Handels­mann zu Freinsheim wohnhaft, als angewiesener Gläubiger, wird die nach dem erregten Protokoll durch Jacob *Grünig von Lau­tersheim ersteigte daselbst gelegene sogenannten Hornungs-Mühle, bestehend in einem Wohngebäude, Scheuer, Stallung, Kelterhaus, Thorhaus, Hofgering, und sonstige Appartinentien; sodann eine Mahlmühle mit zwei Gängen wovon der eine zum Schälen eingerich­tet ist, nebst den dazu gehörigen Mühlgeräthschaften; ferner: 48 Aren Garten- Wiesen- und Baumfeld bei der Mühle gelegen; und endlich 52 Aren Wiesen daselbst in der Hogel, wegen nicht geleisteter Zahlung ... öffentlich wieder anderweit auf Eigenthum verstei­gert.“ 301

 

 

 

 

 

Lauter:

die Lauter, in Unterscheidung zur südpfälzischen Wieslauter auch als Waldlauter bezeichnet, ist ein 39,4 km langer, orografisch rech­ter Nebenfluß des Glan. Die Lauter entspringt im Pfälzerwald, durchfließt die Kaiserslauterer Senke und strebt dann dem Glan durch das Nordpfälzer Bergland zu. Das mittlere Gefälle der Lauter auf der ca. 24,5 km langen Strecke zwischen Katzweiler und Lauter­ecken be­trägt 2,1 m auf 1000 m, wobei eine mittlere Abflußmenge von 1808 l/sec vorhanden ist. Die Werte zeigen eindeutig bessere Antriebsbe­dingungen als am Speyerbach oder Woogbach 302.

 

Wegen den Mühlen an der Lauter kam es zu Streitigkeiten zwischen Kurpfalz und Pfalz-Zweibrüchen. In einer Urkunde des kaiserli­chen Notars in Mainz NN. von Leiningen vom 22.4.1700 wird davon berichtet, daß dieser weisungsgemäß Zeugen in Wolfstein in dieser Streit­sache zu vernehmen habe. 303. Diese Irrungen wurden durch den Mannheimer Vertrag vom 1737 beigelegt 304.

 

Die Wasserverhältnisse der Lauter wurden, im Gegensatz zum Speyerbach und Woogbach, von den meisten Müllern im 19. und 20. Jh. als „günstig“ bezeichnet 305.

 

An der Lauter lagen im Abschnitt von Katzweiler bis Lauterecken im frühen 19. Jh. bis 1840 12 reine Mahlmühle mit ca. 33 Mahl­gängen (ohne Schälgänge): Schafmühle Katzweiler, Oppensteiner Mühle (Olsbrücken), Neumühle (rechts des Mühlkanals in Ols­brücken), Neu­mühle (links des Mühlkanals), Schmeißbachermühle, Roßbacher Mühle, Wolfsteiner Mühle, Oberweiler Mühle, Hein­zenhauser Mühle, Lohnweiler Mühle, Rheingrafenmühle Lauterecken, Stadtmühle Lauterecken 306. Die Kapazität der Lautermühlen wurde nur unwesent­lich gesteigert und lag um 1860 bei ca. 38 Mahlgängen 307.

 

Literatur/Urkunden:

- Archiv Kreisverwaltung Kusel, Nr. 661-04: Mühlen und Stauanlagen, Lauter

- o.A.: „Das Mühlenrad am Bach sich dreht …: die Mühlen des Lautertals haben meinst eine vielhundertjährige Geschichte; in: Pfäl­zische Volkszeitung Nr. 161 vom 14.7.1950

- Schneider, Hermann: Vom Floßwesen auf der Waldlauter. Kurpfälzische Hofkammer vergab die Wasserbauten an den Mühlen in: Rhein­pfalz, Kusel, Rockenhausen Nr. 86 v. 11.4.1960

- Sprißler, Joseph: Alte Mühlen im Lautertal; in: Zeitbilder : illustrierte Heimatbeilage der pfälzischen Presse. - 37 (1933), S. 186-188

- Sprißler, Joseph: Alte Mühlen im Lautertal; in: Heimat-Chronik (Beil. zu: Gemeinde-Anzeiger für die Nord- u. Westpfalz). - 3 (1953), S. 41-42, 45-46

- Wasserwirtschaftsamt Kaiserslautern: Triebwerksakten Lauter

 

 

 

 

 

Lauterburg, Amt:

Stadt und Amt im Hochstift Speyer, heute im Elsaß

 

Mühlen im Amt Lauterburg:

zum Amt Lauterburg gehörten folgende Mühlen 308:

 

Erbbestandsmühle in Herxheim bei Landau

Neumühle in Herxheim

Roßölmühle des A. Christoph in Herxheim

Erbbestandsmühle in Lauterburg

Lauterburger Mahl-, Öl-, Hanfreib- und Stampfmühle

Obermühle in Rheinzabern

Wangenheimer Erbbestandsmühle in Rheinzabern

Obermühle in Rülzheim

Roßölmühle in Rülzheim

Bienwaldmühle an der Lauter „in der Mundat“

Mahl-, Öl- und Sägemühle, die sog. St. Görgenmühle oder Schmelmühle in Scheibenhardt

Oberfreckenfelder Mühle in Schaidter Gemarkung

Mühle zu Siegen

Mühle zu Stundweiler

 

 

 

 

 

Lauterburg, Stadt (Lauterbourg) / Elsaß:

Stadt und Amt im Hochstift Speyer, heute im Elsaß; Sitz des Amtes Lauterburg im Hochstift Speyer.

 

Die Stadt Lauterburg wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 180 katholischen und 5 jüdischen Familien auf 309.

 

 

Mühlen:

in Lauterburg wohnte zeitweise der Müller Ludwig Michael *Mack (°° 31.10.1836 in Minfeld mit Klara Therese Ubhaus) 310. ++++klä­ren: welche Mühle++++

 

Friedrich *Liebtag (29.10.1870 Hördt – 3.6.1949 Germersheim) war Müller in Lauterbourg/Elsaß und Besitzer der Mühle 311.++++klä­ren: welche Mühle++++

 

Literatur:

- Liebtag, R.: A propos du moulin de Lauterburg; in: l'Outre-Forêt Nr. 113, S. 45-46

- Schunder, J.-P.: Le Moulin de Lauterbourg; in: l'Outre-Forêt Nr. 111, S. 45-50

 

 

- Lauterburger Mahl-, Öl-, Hanfreib und Stampfmühle: 312

 

 

- Herrschaftliche Erbbestandsmühle: 313

 

Karte:

- LA Speyer Best. D2 Karte Nr. 95 16/f31: Plan und Grundriß über die Lauterburger Erbbestandsmühle vom 15.7.1776

 

 

 

 

 

Lauterecken, Amt:

Burg und Herrschaft Lauterecken stammen aus dem Besitz der Grafen von Veldenz, kamen durch Heirat 1444 an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. 1409 vermählte sich der Sohn des Kurfürsten/König Ruprecht III. von der Pfalz und der Elisabeth von Hohenzol­lern, Pfalz­graf Stephan mit Anna von Veldenz, dem einzigen Kind und damit Alleinerbin des Grafen Friedrich III. von Veldenz. Graf Friedrich III. von Veldenz, der letzte Veldenzer im männlichen Stamm, verstarb 1444 ohne Nachkommen. Damit fiel die Grafschaft Veldenz an den Sohn der Agnes von Veldenz († °° mit † Pfalzgraf Stephan), Pfalzgraf Ludwig I. den Schwarzen. Die Herrschaft Lau­terecken war von 1543-1694 ein selbständiges Fürstentum Pfalz-Veldenz und wurden nach langem Erbstreit 1733 der Kurpfalz ein­verleibt.

 

Lauterecken war Hauptort des pfalz-zweibrückischen Amtes Lauterecken; um 1542 Bestand das Amt aus dem Orten Wiesweiler, Ber­schweiler, Lohnweiler, Heinzenhausen und Lauterecken; in diesen Dörfern lebten 1542 zusammen 24 Wollenweber und 1571 noch 8 Lei­neweber; das Amt Lauterecken war ähnlich wie Kusel ein historisches Tuchmacherzentrum, in dem weit über den Bedarf der ört­lichen Bevölkerung hinaus auch für den Handel produziert wurde; die dortigen Weber mußten zwei Walkmühlen bauen, die genossenschaftli­che betrieben wurden, eine am Glan und eine an der Lauter; zur Regelung des Betriebsablaufs gaben sich die Teilhaber eine Hand­werksordnung, in der die Rechte und Pflichten der Benutzer der Mühlen festgeschrieben waren 314.

 

Alle herrschaftlichen Erbbestandsmühlen sind im Renovationsprotokoll von 1776 aufgeführt, das von Hofgerichtsrat und Amtskeller Leh­ne aufgestellt wurde 315.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 131 1: „Unterhaltung der Mühlen im Oberamt Lauterecken, 1739-1787“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 131 2: „Renovation der Erbbestandsmühlen im Oberamt Lauterecken, 1744“

- LA Speyer Best A 2 Nr. 131 3: „Renovation über die herrschaftlichen Mühlen im Oberamt Lauterecken, 1776, Bd. 1“

- LA Speyer Best A 2 Nr. 131 4: „Renovation über die herrschaftlichen Mühlen im Oberamt Lauterecken, 1776, Bd. 2“

 

 

 

 

 

Lauterecken, Stadt:

VG Lauterecken, Lk Kusel; im Nordpfälzer Bergland an der Mündung der Lauter in den Glan gelegen.

 

Burg und Amt Lauterecken stammen aus dem Besitz der Grafen von Veldenz, kamen durch Heirat 1444 an das Herzogtum Zwei­brücken. 1409 hatte sich der Sohn des Kurfürsten/König Ruprecht III. von der Pfalz und der Elisabeth von Hohenzollern, Pfalzgraf Stephan mit Anna von Veldenz vermählt, dem einzigen Kind und damit Alleinerbin des Grafen Friedrich III. von Veldenz. Graf Friedrich III. von Vel­denz verstarb 1444, Lauterecken fiel, da inzwischen auch Pfalzgraf Stephan verstorben war, an dessen Sohn und Nachfolger Pfalzgraf Ludwig I. der Schwarzen. Von 1543-1695 gehörte Lauterecken zum selbständigen Fürstentum Pfalz-Veldenz; dieses wurde nach langem Erbstreit 1733 der Kurpfalz einverleibt, wodurch auch Lauterecken kurpfälzisch wurde. Von 1733 – 1797 war Lauterecken Sitz eines kur­pfälzischen Oberamtes, in seinem Bereich lagen 20 Mühlen 316.

 

 

Mühlen:

alle herrschaftlichen Erbbestandsmühlen sind im Renovationsprotokoll von 1776 aufgeführt, das von Hofgerichtsrat und Amtskeller Leh­ne aufgestellt wurde 317.

 

unklar ist bisher der 1692 im katholischen Kirchenbuch erwähnte Müller J. Georg *Lauer; seine Ehefrau „Anna Maria Lauerin, coni­ux J. Georgy Lauer, molitory ibidem“, war am 16.1.1692 in Lauterecken Patin bei der Taufe der Anna Maria Gabel, der Tochter des Johannis Daniel Gabel. 318

 

unklar ist bisher auch der am 10.10,1694 im katholischen Kirchenbuch Offenbach am Glan als Pate bei der Taufe des Johann Georg Ga­bel erwähnt „Müller in Lauterecken, Johann Georg *Bauer“ 319. +++klären: handelt es sich bei dem Müller Johann Georg Bauer / J. Ge­org Lauer um dieselbe Person, die nur schreibfehlerhaft verzeichnet ist ?++++

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird in Lauterecken genannt der Handelsmüller Heinrich Horbach 320.+++klären: wel­che Mühle+++

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird in Lauterecken genannt der Handelsmüller Johann Schlemmer 321.+++klären: welche Mühle+++

 

 

- Bordmühle:

sie lag im Südteil der Stadt Lauterecken 322 1783 war Johann Braun, der sich als Bürger in in Lauterecken niedergelassen hatte, die Er­richtung einer Walk- und Borden­mühle erlaubt worden. Sein Antrag, dort auch eine Mahlmühle zu errichten, wurden wegen Ein­spruchs der anderen Müller abgelehnt. Der Nachfolger des Braun war Peter Fickeis, der die Bordenmühle am 27.5.1816 um 2100 Gulden an Christian *Groß verkaufte. ne­ben der Bordenmühle gab es ab 1826 eine Mahlmühle 323.

 

Christmann meint dagegen 324: „Erste Nennung 1837 als ´Sägemühle`; 1886 und 1916 ´Bordmühle`“ 325.

 

1835 beantragte Christian *Groß, die Genehmigung zur Erweiterung seiner Mühle, „bestehend in einer Schneid- Öl und Hanfreib­mühle“ um einen Mahlgang, um durch diesen“ausgedehnten Mühlenbau“ die Möglichkeit zu erhalten, „seine zahlreiche Familie bes­ser als bisher ernähren zu können“, müsse doch „sein jeziges Mühlwesen eine geraume Zeit des Jahres aus Mangel an Arbeit ganz stille stehen“ 326. Die Genehmigung wurde trotz Einspruchs des Eig­ners der oberhalb an der Lauter in Lohnweiler gelegenen Mühle, Jacob *Spielmann, er­teilt. Die Mahlmühle wurde 1836 vollendet 327.

 

Die Opposition gegen die Erweiterung ist nachvollziehbar, da beide Mühlen nur ca. 600 m voneinander entfernt lagen und die Spal­tung der Wasserkraft in 26/36 für den Müller Spielmann und 10/36 für den Müller Groß betrug 328.

 

Erste Nennung als „Sägemühle“ 1837 329.

 

Im März 1851, als Johann *Brosius Besitzer der Mühle war, brannten das Wohnhaus, die Ölmühle und die Hanfreibe ab. Ein Neubau er­folgte wohl zunächst nicht.

 

1863 erhielt Brosius die Konzession für den Betrieb einer Säge- und Ölmühle “in seinem neuen Bau bei seinem Anwesen”. Sein Nachfol­ger war später Moritz Brosius. Etwa 30 Meter davon entfernt, errichtete Rudolf Brosius 1877 eine Säge- und und Lohmühle, die er noch 1881 betrieb 330; 1886 und1916 Nennung als Bordmühle 331.

 

1874 wurde die Bordmühle in zwei Besitzeinheiten geteilt, wobei die bestehende (später als Bordmühle I bezeichnet)als reine Mahl­mühle weiterarbeitete 332, dagegen 30 m oberhalb eine „Säge- und Lohmühle“ (später als Bord­mühle II bezeichnet) erbaut werden soll­te 333. Die Mahlmühle mußte schon bald eingestellt werden 334, die Mühle wurde als Bordmühle I weiterbetrieben.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2142/1: Lauterecken und Bordmühle, o.D. (1820-1845)

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1354/1: Walk- und Bordmühle Lauterecken, 1781-1788

 

 

- Lohmühle:

s. Bordmühle

 

 

- Loh- und Schleifmühle:

eine 1745 von Johann Zinßmeister aus Reichenbach beantragte Genehmigung zum Bau einer Loh- und Schleifmühle zwischen Lohnwei­ler und Lauterecken wurde erteilt und in Erbbestand gegeben. Ob das Vorhaben realisiert wurde, ist nicht überliefert 335.

 

 

- Mahlmühle (Bordmühle I):

ab 1826, sie lag im Südteil der Stadt Lauterecken und entstand als Teil der dortigen Bordenmühle. 1783 war Johann Braun, der sich als Bürger in in Lauterecken niedergelassen hatte, die Errichtung einer Walk- und Bordenmühle erlaubt worden. Sein Antrag, dort auch eine Mahlmühle zu errichten, wurden wegen Einspruchs der anderen Müller abgelehnt. Der Nachfolger des Braun war Peter Fickeis, der die Bordenmühle am 27.5.1816 um 2100 Gulden an Christian *Groß verkaufte; neben der Bordenmühle gab es ab 1826 eine Mahlmühle 336. Bereits 1783 war dem Johann Braun, der sich als Bürger in in Lauter­ecken niedergelassen hatte, die Errichtung einer Walk- und Bor­denmühle erlaubt worden. Sein Antrag, dort auch eine Mahlmühle zu errichten, wurden wegen Einspruchs der anderen Müller abge­lehnt. Der Nachfolger des Braun war Peter Fickeis, der die Bordenmüh­le am 27.5.1816 um 2100 Gulden an Christian *Groß verkaufte. Neben der Bordenmühle gab es ab 1826 eine Mahlmühle 337.

 

1835 beantragte Christian Groß, die Genehmigung zur Erweiterung seiner Mühle, bestehend in einer Schneid- Öl und Hanfreibmühle und einen Mahlgang, um durch diesen“ausgedehnten Mühlenbach“ die Möglichkeit zu erhalten, „seine zahlreiche Familie besser als bis­her ernähren zu können“, müssen doch „sein jeziges Mühlwesen eine geraume Zeit des Jahres aus Mangel an Arbeit ganz stille stehen“ 338. Die Genehmigung wurde trotz Einspruchs des Eigners der oberhalb an der Lauter in Lohnweiler gelegenen Mühle, Jacob *Spiel­mann, erteilt. Die Mahlmühle wurde 1836 vollendet 339.

 

Die Opposition gegen die Erweiterung ist nachvollziehbar, da beide Mühlen nur ca. 600 m voneinander entfernt lagen und die Spal­tung der Wasserkraft in 26/36 für den Müller Spielmann und 10/36 für den Müller Groß betrug 340.

 

1874 wurde die Bordmühle in zwei Besitzeinheiten geteilt, wobei die bestehende (später als Bordmühle I bezeichnet)als reine Mahl­mühle weiterarbeitete 341, dagegen 30 m oberhalb eine „Säge- und Lohmühle“ (später als Bord­mühle II bezeichnet) erbaut werden soll­te 342. Die Mahlmühle mußte schon bald eingestellt werden 343, die Mühle wurde als Bordmühle I weiterbetrieben.

 

 

- Ölmühle:

Teil der Stadtmühle, rechts des Mühlkanals gelegen

 

Die zur Stadtmühle gehörende Ohligmühle ist im Renovationsprotokoll von 23.5.1776 beschrieben: „Die Ohlig Mühl bestehet im im Lau­fenden Geschirr von einem Waßer und Kampf Radt, Ohlig Steinen und Grest, alles in gutem Standt, auf welcher noch eine beson­dere Wohnung von zweyen Stuben, einer Cammer und Kuch, nebst einem Speicher, so vor etlichen Jahren gantz neu erbauet wor­den.“ 344

 

Von 1843 bis 1949 war die Stadtmühle eine sog. Doppelmühle, bestehend aus einer Mahlmühle und einer davon getrennten Ölmühle.

 

Es erfolgte 1843 die Trennung der Mahlmühle und der Ölmühle. Am 13.6.1843 ersteigerte Heinrich Horbach von den Erben des Johan­nes Horbach (+++klären: dieser wäre dann 50 Jahre Müller auf der Mühle gewesen, oder ist ein gleichnamiger Sohn?+++) die Mahl­mühle der Stadtmühle, bestehend aus einer Mahlmühle mit 3 Mahlgängen, Wohnhaus, Stall, Scheuer, Hofraum, Pflanzgarten und Ein­fahrt durch den Hof der Ölmühle. Bei der gleichen Versteigerung erwarb der Müller Valentin *Brosius die zur Stadtmühle ge­hörende Öl­mühle mit Wohnhaus, Scheuer, Stall und Hof für 7275 Gulden. Die Ölmühle kam 1866 (+++klären: warum?) in den Be­sitz des Peter Burckhardt vom Reckweilerhof, dem 1882 sein Sohn Peter Burkhardt nachfolgte 345.

 

Die Lauterecker Stadtmühle rechts des Mühlkanals (Ölmühle) repräsentierte erst nach der Trennung von 1843 ein unabhängiges Werk, das Valentin *Brosius zunächst als Ölmühle weiterführte 346. Für das Jahr 1859 wird die Brosius'sche Mühle dann allerdings mit einem Wasserrad beschrieben, das „eine Oelmühle, einen Mahlgang u.einen Schälgang“ treibe 347.

 

 

- Rheingrafenmühle:

in Oberlauterecken gelegen; die Mühle lag zwar im kurpfälzischen Gebiet, gehörte dennoch den Wild- und Rheingrafen von Grum­bach 348; dies hatte zeitweise Streitigkeiten wegen der Jurisdiktion zur Folge.

 

Die Wild- und Rheingrafen hatten auf heute pfälzischem Gebiet zwei Herrschaftsbereiche, den einen mit der Residenz Grumbach bei Lauterecken am Glan, den anderen mit der Residenz Gaugrehweiler im Appeltal (vordem Rheingrafenstein bei Bad Münster am Stein). In der unmittelbaren Umgebung des Verwaltungssitzes Grumbach liegen die Dörfer Herrensulzbach, Homberg, Kirrweiler, Schönborn, Deimberg, Buborn und Hausweiler. In diesen Orten gab es keinen Bachlauf, der das ganze Jahr über hätte eine Mühle treiben können. Deshalb sicherten sich die Rheingrafen wohl noch in mittelalterlicher Zeit das Recht für eine Mühle an der Lauter „obwendig des Fle­ckens Lauterecken“, der späteren Rheingrafenmühle 349. Ihre Geschichte läßt sich anhand der Urkunden im LA Speyer fast lückenlos ab 1551 zurückver­folgen 350.

 

Heute Anwesen Rheingrafenstraße 1. Bereits im 15. Jh. besaßen die Wild- und Rheingrafen auf der Gemarkung von Lauterecken eine ih­nen gehörende Getreidemühle. Sie war den Einwohnern des Amtes Grumbach zum Mahlen zugewiesen, weil sich dort kein Was­serlauf befand, der das ganze Jahr über eine größere Mühle mit Wasser versorgen konnte. 1808 baute der Müller und spätere Maire von Lau­terecken (1808-1813) Johannes Brosius das bereits um 1738 schon einmal veränderte Gebäude der Mühle noch einmal um. Die Mühle wurde 1957 stillgelegt 351.

 

Nach einem Eintrag im Kopialbuch der Rheingrafen von Salm-Kyrburg 352 war die Mühle 1526 abgebrochen neu erbaut worden. 1551 erinnerte der Rheingraf an sein Eigentumsrecht mit der Feststellung, daß die ge­nannte Mühle er “uff dem Wasser der Lauter, obwendig des Fleckens gelegen”, so wie seine Vorfahren besitze 353.

 

Um 1613 war Hermann Seyfried von „Wannfried an der Weed“ der „Rheingauische Müller zue Oberlauterecken“; dessen Tochter Margreth wurde am 13.6.1613 in Lauterecken getauft 354. Zuvor in 1611 wird dieser als „Hermann Seibert“ im luth. KB Lauterecken benannt, beim Sterbeeintrag seiner Tochter NN. († 29.9.1611) 355. Am 22.8.1613 „ist dem Rheingrauen Müller Hermann Seyfried ein Sohn gestorben, Thomas genannt“ 356.

 

Johann Friedrich *Heil († 1691 Lauterecken im Alter von 59 Jahren) war Müller auf der Rheingrafenmühle in Lauterecken 357.

 

1699 ist der Hanß Adam NN. ++++klären ++++ der Müller auf der rheingräflichen Mühle in Lauterecken; er ist am 11.8.1699 in Heim­kirchen als Pate bei der Taufe des Hanß Adam Reißel (Reiß), dem Sohn des Peter Reiß von Dörrmoschel und der Anna Elisa­beth Kilian, verw. Christmann 358

 

Am 16.7.1710 erteilt der Johannes Möhn aus Niederalben ein Schuldanerkenntnis über 150 Gulden, welches ihm der Johann Nickel Bier, Bürger und Bäcker zu Baumholder gewährt hat. Das Darlehen steht wohl im Zusammenhang mit dem Kauf der Rheingrafenmühle in Baumholder, die der der Schwiegersohn des Möhn, Matheiß Müller gekauft hat, denn der Kauf der Mühle wird im Kontracten-Protokoll des Oberamts Lichtenberg bei der Protokollierung des Darlehens ausdrücklich genannt. Die Mühle dient neben anderen Güter als Unter­pfand für das Darlehen 359. Dieser Müller in Lauterecken, Matheiß Müller, ist wohl der Ehemann der Anna Margaretha Witwe Müller, die bis 17378 nach dem Tod ihres Mannes die Beständerin der Mühle war.

 

Bis ca. 1737 war die Witwe Anna Margaretha Müller Beständerin auf der Rheingrafenmühle. Diese war ihrem verstorbenen Mann nach­gefolgt. dieser war 1733 mit dem Stadtmüller in Lauterecken in Streit geraten, wegen Erweiterung der Rheingrafenmühle. Die Rheingra­fenmühle besaß 2 Mahlgänge und einen Triller. Der Rheingrafenmüller hatte seine Mahlmühle mit einem zusätzlichen Öl­gang erweitern wollen. da der Stadtmüller an seiner Mahlmühle selbst eine Ölmühle besaß und in der Nähe von Lauterecken noch weitere Ölmühlen vorhanden waren, widersetzte er sich der Erweiterung der Rheingrafenmühle. Kurz vor seinem Tod, etwa 1738, hatte der Rheingrafen­müller seine Mühle umgebaut und sie mit einem dritten Mahlgang versehen. Damit war er leistungsfähiger ge­worden, so daß der Stadt­müller befürchtete, Kunden an ihn zu verlieren. Die darüber entstandenen Streitigkeiten hatte die Witwe Anna Margaretha Müller nach dem Tod ihres Mannes auszufechten. Ihr Gegner, der Stadtmüller, wandte sich an den Landesherrn, die Kurpfalz; diese verurteilte die Müllerin, den dritten Mahlgang abzubauen oder für das recht eine Gebühr von jährlich 1 Gulden zu entrichten 360.

 

1738/1740 ist Johann Theobald *Lützenburger (auch Litzenberger, † 2.10.1739) Müller auf der rheingräflichen Mühle in Oberlauter­ecken 361.

 

1803 war Johann(es) *Brosius (um 1765 Ebernburger Mühle - 19.5.1838 Lauterecken; Sohn des Ebernburger Müllers Johann Georg *Brosius) Eigentümer der Rheingrafenmühle in Lauterecken, und war vom 20.1.1808 bis 1813 Maire von Lauterecken 362; er starb im Alter von 73 Jahren am 19.5.1838 in Lauter­ecken 363.

 

+++klären+++: möglicherweise hat bereits Johann Georg *Brosius die Rheingrafenmühle erworben

 

Um 1855 waren Valentin Brosius und/oder Johann Brosius die Müller in Lauterecken +++klären: beide auf derselben Mühle? ++. Zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Mühlen durch starke Konkurrenz nach Aufhebung des Mühlbanns und des Mahlmono­pols schlossen die Mahlmüller an der Lauter am 24.3.1855 einen Monopolvertrag, mit dem Ziel, durch Ankauf von Uferland und Wasserrech­ten den Bau neuer Mahlmühlen zu verhindern. Hierbei handelte es sich um Jakob *Metfelder in Offenbach, Philipp *Gros zu Wies- bzw. Berschweiler, Valentin und Johann *Brosius in Lauterecken, Jakob *Spielmann in Lohnweiler und Nikolaus *Schlem­mer in Heinzenhau­sen 364.

 

1957/58 war die Fa. Sondermann die Eigentümerin der Rheingrafenmühle; diese wurde 1.7.1957 von Bernhardt Sondermann, dem Sohn des Müllers Hertwig Sondermann stillgelegt 365.

 

Die Müller auf der Rheingrafenmühle waren: 366

- 1558 Hans Otzweiler

- 1609 Johannes Kneusel

- bis 29.11.1611 Hermann Seibert († 29.11.1611)

- 1613 Hermann Hans Seyfriedt aus Wanfried über Eschwege

- 1616 Caspar Conrad

- 1625 Hans Mosel

- 1628 Johann Mußler, auch Mißler

- 1634 Johann Caroli Ruprecht

- 1645 Hanß Michael Scheel

- 1647-6.2.1659 Mathes Haag († 6.2.1659)

- 1647/49 Abraham Wild

- 1671 Hans Peter Pfaff

- 1680 Nickel Heil, Schultheiß und Müller

- 1691 Johann Friedrich Heil († 1691 im Alter von 59 Jahren)

- 1712/15 Matthias Müller

- 1720 Johann Stein

- ab ca. 1733 bis ca. 1737 war die Witwe Anna Margaretha Müller Beständerin auf der Rheingrafenmühle. Diese war ihrem verstor­benen Mann nachgefolgt

- 1737/2.10.1739 Johann Theobald *Lützenburger (auch Litzenberger, † 2.10.1739)

- 1739/5.12.1745 Philipp Jakob Müller († 5.12.1745 im Alter von 44 Jahren), der Sohn des Stadtmüllers in Lauterecken Peter Müller

- 1754, 1771 Peter Fickeisen

 

Photo:

- Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 183

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C41 (Rheingrafschaft Akten) Nr. 52/1: “Lauterecken: Die rheingräfliche Erbbestandsmühle daselbst, 1551-1792“

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Rheingrafenmühle in Lauterecken; in: Westrich Kalender 1980, S. 132

 

 

- Stadtmühle:

urkundlich werden zwischen 1580-1592 werden urkundlich “Mühlen in Lauterecken” genannt, die von der veldenzischen Herrschaft im Erbbestand gegen einen Erbpachtzins von 18 Gulden und 40 Ma Hafer verliehen waren. Es handelt sich hierbei zweifellos um die mit ei­ner Ölmühle verbundene Stadtmühle, die eine Bannmühle war und deren Bannbezirk die Bewohner von Lauterecken, Lohnwei­ler und Heinzenhausen gebannt waren 367.

 

Lückenlose Ergebnisse für die Geschichte der Stadtmühle liegen nicht vor. Am 18.8.1597 starb der Müller Wenzelaus Müller an der Pest. 1632 wird Johann Müller als Pächter der Stadtmühle urkundlich benannt; 1637 erscheint der Müller Abraham Wild. Nach ihm kam die Stadtmühle ca. 100 Jahre lang an in die Hände der Müllerfamilie Heil, die auf zahlreichen Mühlen im Glangebiet saß (auch Heyel, Heyl oder Heul).

 

Stammvater dieser Müllerdynastie scheint der Müller in Lauterecken Hans Heul gewesen zu sein, °° am 23.9.1638 mit Sara Poth aus Mühlbach/Glan 368. Ihm folgten nach Nikolaus Heul (erstmals genannt 1651) und Philipp Heyl, dem die Mühle um 100 Reichstaler oder 150 Gulden verliehen worden war 369.

 

Nach Ende des Kurpfälzisch-Lothringischen Krieges (1663-1668) wurde der Odenbacher Müller +++klären: Peter Petry ?+++ von der Gemeinde angeklagt, weil seine „Maßung“ nicht stimme. Er wehrt sich in einem ausführlichen Schreiben nach Zweibrücken ge­gen die­sen Vorwurf 370. Darin steht sinngemäß: Niemand habe wegen der Kriegsgefahr zu Odenbach wohnen können. Da sei ihm die Fürstliche Mühle in Lauterecken angetragen worden, die er auch genomen habe. Dort sei er aber in die „Lothringische Plünderung“ geraten, die 4 Tage dauerte, wobei ihm ein Sohn erschossen und sein Leib arg „ramponiert“ worden sei 371.

 

Um 1677 erscheint als Müller in Lauterecken der Hans Nickel *Heyel, Sohn des Friedrich Heyel; er ist 1677 Pate bei der Taufe der Maria Margaretha Engel in Medard 372.

 

Philipp Heyls Nachfolger war um 1690 sein Sohn Peter *Heyl 373, der am 31.7.1720 im Alter von 67 Jahren starb. Dann übernahm sein Schwiegersohn Johann Peter Müller die Mühle und nach dessen Tod (10.3.1731) Johann Heinrich Schmidt aus Matzenbach ge­gen einen Kaufpreis von 3000 Gulden. Da die Mühle jedoch baufällig war und Schmidt das Geld für einen Neubau nicht besaß, ver­kaufte er die Mühle 1741 für 2510 Gulden an Heinrich *Drees vom “Schulzenhof” (Sultz­hof). Auch dieser konnte sich nicht lange auf der Mühle hal­ten und verkaufte sie noch im gleichen Jahr an Johann Lazarus Weinkauf aus Mannweiler. dieser entschloß sich zu einem Neubau, über­nahm sich jedoch finanziell und mußte die Stadtmühle bereits 1749 für 4400 Gulden an Johann Conrad (1) *Hor­bach aus Krebsweiler verkaufen 374. Nach diesem über­nahm 1756 sein gleichnamiger Sohn Johann Conrad (2) *Horbach die Stadt­mühle

 

Die Stadtmühle ist im Renovationsprotokoll von 23.5.1776 beschrieben, das von Hofgerichtsrat und Amtskeller Lehne aufgestellt wurde 375: “So viel das Mühl Weßen undt Lauffende Geschirr selbsten betrifft, bestehet die Mühl aus zweyen Mahl-gängen, und ei­nem Scheel­gang, welch Letzterer dergestalten eingerichtet, und mit einem besonderer Wasser Radt versehen ist,daß, wann auf dem Scheelgang nicht gescheelet wird, derselbe zum Mahlen gebraucht werden könne, wo im ge­gentheil bey dem scheelen nicht gemahlet werden kann, und bey dem ersten Mahlgang ist ein gut neu Wasser und Kampf Radt, Dro­may, Zahnung, Boden und Läufer Stein, forth was darzu er­forderlich, weiter bey dem zweyten Mahlgang befindet sich ebenfalls ein gut Wasser und Kampf Radt, und all üb­rig übrig erforderliches wie bey dem ersten, nicht weniger bey dem dritten Mahl und zugleich Scheelgang befindet sich ebenfalls all obig beschriebenes in gu­tem Stadt; was hingegen das übrige zu dem Mahl Weeßen, als Aus­raith und Vorkästen, Beutel, Sieber und sonstiges betrifft, stehet sol­ches alles in recht gutem und brauchbaren Standt. So viel nun die Mühl an sich selbsten belanget bestehet dieselbe aus einem zweystö­ckigten Wohnhauß, in welchem in dem unteren Stock eine Wohn­stube, Cammer und Kuch, dann einem daran gebauten Balken Keller und Spreu-Cammer, in dem oberen ein großes Zimmer dann ein kleines Stübgen, und zwey Camme­ren, über dießen aber ein durchge­hender Speicher, alles in gutem baumäßigem Standt. Die Mahl und Ohligmühl samt dem Gebäu und darzu gehörigen Pfaltz und Graß­garten, auf der gegenüber Stallungen enthält ... ein Viertel = 29 Ruthen“.

 

Die zur Stadtmühle gehörende Ohligmühle ist ebenfalls im Renovationsprotokoll von 23.5.1776 beschrieben 376: „Die Ohlig Mühl beste­het im im Laufenden Geschirr von einem Waßer und Kampf Radt, Ohlig Steinen und Grest, alles in gutem Standt, auf welcher noch eine besondere Wohnung von zweyen Stuben, einer Cammer und Kuch, nebst einem Spei­cher, so vor etlichen Jahren gantz neu erbauet wor­den.“

 

In dem gleichen Renovationsprotokoll heißt es weiter377: „Diesem Erbbestandt kommt ver­mög dem unterm 12ten Marty 1763 ad perpe­tuas Generationes ausgefertigten Erbbestands Brieff die Banngerechtigkeit in dahiesiger Stadt Lauterecken zu ...“Der Erbbe­ständer Con­rad *Horbach gibt jährlich 20. Ma Korn in den hiesigen herrschaftlichen Speicher und 1 fl 30Xer für den Fischfang. Bannmühle für Lau­terecken, Lohnweiler und Heinzenhausen”.

 

Johann Conrad (2) *Horbach war bis zu seinem Tod 1787 Stadtmüller; ihm folgte sein Sohn Johannes Horbach gegen Zahlung von 5000 Gulden im Wege der Erbauseinandersetzung mit seinen Geschwistern; er geriet wegen fortgesetzten Verstößen der gebannten Mühlgäs­te gegen die Bannpflicht in finanzielle Schwierigkeiten und wollte 1791 die Mühle verpachten, wozu es nicht gekommen ist; auf ihn folg­te (+++klären Gründe: Verpachtung?++++) 1802 Joseph Fickeisen 378.

 

Von 1843 bis 1949 war die Stadtmühle eine sog. Doppelmühle, bestehend aus einer Mahlmühle und einer davon getrennten Ölmühle.

 

Es erfolgte 1843 die Trennung der Mahlmühle und der Ölmühle. Am 13.6.1843 ersteigerte Heinrich Horbach von den Erben des Johan­nes Horbach (++++ klären: dieser wäre dann 50 Jahre Müller auf der Mühle gewesen, oder ist ein gleichnamiger Sohn?+++) die Müh­le, bestehend aus einer Mahlmühle mit 3 Mahlgängen, Wohnhaus, Stall, Scheuer, Hofraum, Pflanzgarten und Einfahrt durch den Hof der Öl­mühle 379. Noch im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird genannt der Handelsmüller Heinrich Horbach 380.

 

Bei der Versteigerung vom 13.6.1843 erwarb der Müller Valentin *Brosius die zur Stadtmühle gehörende Ölmühle mit Wohnhaus, Scheuer, Stall und Hof für 7275 Gulden. Die Ölmühle kam 1866 (+++klären: warum?) in den Besitz des Peter Burckhardt vom Reckwei­lerhof, dem 1882 sein Sohn Peter Burkhardt nachfolgte 381.

 

Nach Valentin *Brosius 382 war in der Mühle (+++klären: Mahlmühle oder Ölmühle ?) der Müller Adam *Brügel tätig. Seine Nachfolger waren die Lauterecker Bürger Ludwig Bambauer und Adolf Kennel, die in der Mühle eine Stuhlmacherei betrieben. Von ihnen erwarb Pe­ter Burckhardt, der Besit­zer der Ölmühle, auch die Mahlmühle, so daß beide Betriebe wieder vereinigt waren. Nach Burckhardts Tod 1933 führte dessen Wit­we die Mühle weiter, bis sie 1949 von ihrem Schwiegersohn Friedrich Spielmann aus Bärenbach übernommen wurde. Er stellte am 31.7.1966 den Mühlen­betrieb ein 383.

 

Nach dem Neubau der oberhalb an der Lauter liegenden Lohnweiler Mühle kam es zu Kontroversen zwischen dem Müller auf der Lautere­cker Stadtmühle, Adam Brügel und dem Lohnweiler Müller bezüglich der Breite des Gerinnes an der Lohnweiler Mühle. 1878 er­gab sich für den Lauterecker Stadtmüller links des Mühlteichs die Notwendigkeit, „die Mühle nunmehr mit zwei Wasserrä­dern zu betrei­ben und zwar in der Art, daß die Gerinne I und II in ein Gerinn mit einem Rad umgewandelt und das im Gerinn III lau­fende Rad etwas mehr nach vorn gegen das Vorgestell“ zu verlegen 384. Der Umbau und die Erstellung einer wirkungsvolleren An­lage scheint bereits im Sommer 1878 fertiggestellt worden zu sein 385.

 

Reihenfolge der Müller auf der Stadtmühle:

- 1597 Wenzelaus *Müller († 15.8.1597)

- 1632 Johann Müller

- 1637 Abraham Wild

- 1638 Hans *Heul

- 1651 Nikolaus *Heul

- bis um 1690 Philipp Heyl; ihm war die Mühle um 100 Reichstaler oder 150 Gulden verliehen worden; Vater des Müllers Peter Heyl

- ++++ Friedrich Heyel (err.) Vater des Hans Nickel Heyel

- um 1677 Hans Nickel Heyel (Sohn des Friedrich Heyel); +++klären: er könnte identisch sein mit dem Nikolaus Heul+++

- um 1690/31.7.1720 Peter Heyl; er übernahm nach dem Tod seines Vaters Philipp Heyl († um 1690) die Stadtmühle; Vater der NN, °° mit Johann Peter Müller

- 31.7.1720/10.3.1731 Johann Peter Müller († 10.3.1731); °° mit NN Heyl, der Tochter des Müllers Peter Heyl; er übernahm nach dem Tod seines Schwiegervaters († 31.7.1720) die Stadtmühle

- 10.3.1731/1741 Johann Heinrich Schmidt aus Matzenbach übernahm gegen einen Kaufpreis von 3000 Gulden die Stadtmühle von der Erbengemeinschaft nach Johann Peter Müller; er hatte sich jedoch wegen eines Instandhaltungsrückstaus finanziell übernommen und mußte 1741 an Heinrich *Drees vom “Schulzenhof” (Sultzhof) verkaufen

- 1741 Heinrich *Drees; er kaufte die Mühle 1741 von Johann Heinrich Schmidt; Drees konnte sich nicht lange auf der Mühle halten und verkaufte sie noch im gleichen Jahr an Johann Lazarus Weinkauf aus Mannweiler.

- 1741-1749 Johann Lazarus Weinkauf; er kaufte 1741 die Mühle von Heinrich Drees; Weinkauf entschloß sich zu einem Neubau, über­nahm sich jedoch finanziell und mußte die Stadtmühle bereits 1749 für 4400 Gulden an Johann Conrad (1) *Horbach aus Krebs­weiler verkaufen

- 1749/56 Johann Conrad (1) Horbach; Vater des Müllers Johann Conrad (2) *Horbach

- 1756/87 Johann Conrad (2) *Horbach; er übernahm 1756 die Mühle von seinem Vater; † 1787 Lauterecken; ihm folgte sein Sohn Jo­hannes *Horbach

- 1787/1802 Johannes Horbach

- 1802/++++ Joseph Fickeisen

- 1843 Heinrich Horbach

- um 1878 Adam *Brügel

 

Trotz der bereits 1801 erfolgten Abschaffung des Bannrechts und des rechtlichen Rahmens für die Vergabe der Mühlen, blieben Re­likte auch nach 1816 erkennbar. Relikte der alten Ordnung werden z.B. durch die Nennung von „Erbpachtzahlungen“ der Stadtmühle Lautere­cken noch in 1843 erkennbar 386.

 

 

- Walkmühlen:

es gab in Lauterecken 2 Walkmühlen, je eine am Glan und eine an der Lauter, die 1542 für die Wollenweber in Lauterecken, Berschwei­ler, Heinzenhausen und Lohnweiler errichtet wurden 387.

 

Lauterecken war Hauptort des pfalz-zweibrückischen Amtes Lauterecken; um 1542 Bestand das Amt aus dem Orten Wiesweiler,Ber­schweiler, Lohnweiler, Heinzenhausen und Lauterecken; in diesen Dörfern lebten 1542 zusammen 24 Wollenweber und 1571 noch 8 Lei­neweber; das Amt Lauterecken war ähnlich wie Kusel ein historisches Tuchmacherzentrum, in dem weit über den Bedarf der ört­lichen Bevölkerung hinaus auch für den Handel produziert wurde; die dortigen Weber mußten zwei Walkmühlen bauen, die genossenschaftli­che betrieben wurden, eine am Glan und eine an der Lauter; zur Regelung des Betriebsablaufs gaben sich die Teilhaber eine Hand­werksordnung, in der die Rechte und Pflichten der Benutzer der Mühlen festgeschrieben waren 388.

 

 

- Walk- und Bordenmühle:

s. Bordmühle

 

 

 

 

 

Lautsweiler Mühle:

1398 und 1438 wird die „Lautswiler Möhl“ bzw. die Mühle „uf Lutzwiler, gelegen uf der Blies“ erwähnt. Sie war im Besitz des Gra­fen Jo­hann Ludwig von Nassau-Saarbrücken 389

 

1603 als in der Westpfalz gelegen genannt 390. Die Mühle lag auf der Wüstung des Dorfes Lauxweiler (bei Oberauerbach, nahe Zwei­brücken) 391.

 

 

 

 

 

Lautzkirchen / Saarland:

OT von Blieskastel; nördlich von Blieskastel und Webenheim, ca. 5 km westlich von Zweibrücken, an der Blies gelegen; gehörte ab 1660 bis 1798 zur Grafschaft von der Leyen.

 

 

Mühlen:

der Müller aus Lautzkirchen, Daniel *Zimmer war nach 1830 wegen „revolutionärer“ demokratischer Umtriebe beschuldigt und Gegen­stand einer Untersuchung 392.

 

- Breiter Mühle:

im Ortsteil Lautzkirchen der Stadt Blieskastel gelegen; 1886 als „Breiter Hof und Mühle“ sowie 1916 als „Breiterhof und Breiter­mühle“ erwähnt 393. Besitzer im 19. Jh. war Valentin Höh 394.

 

1865 wird der Valentin Höh als Gutsbesitzer und Müller auf der Breiter Mühle genannt 395.

 

1870 war Jakob *Höh der Müller auf der Breiter Mühle. Dieser veröffentlicht am 26.9.1870 im Zweibrücker Wochenblatt folgende An­nonce: „Der Müller Jakob Höh von der Breitermühle, Gemeinde Lautz­kirchen hat gelegentlich der Vorspannsfahrten eine Ver­wechslung seines zweispännigen Wagens erfahren und einen großen Kasten­wagen erhalten ..“ 396

 

Um 1905 war Georg Schneider der Betreiber der Breitermühle. Dieser legt bei der Kreisverwaltung St. Ingbert Einspruch gegen die Was­serentnahme aus dem Würzbach durch die Bewässerungsanlage Dr. Mayer ein 397.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Saarland Best. vdL 2005 U: von Braubacher Pachtbrief über die Mühle zu Würzbach an Hans Müller zu Lautzkirchen, 1542

- LA Saarbrücken Best. LRA.IGB (Landratsamt St. Ingbert) Nr. 5513: Wasserentnahme aus den Würzbach (Bewässerungsanlage Dr. Mayer): Einspruch des Georg Schneider (Mühlenbetreiber Breitermühle“, 1905-1907

 

 

- Mühle Lautzkirchen, Holbachmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Saarbrücken Best. vdL Nr. 2034 U: „Erbbestand der Lautzkircher Mühle“, 1564

- LA Saarbrücken Best. vdL 1880 U: „Von Eltzsches Lehen: Revers über die Mühle zu Lautzkirchen“, 1598

- LA Saarbrücken Best. LRA.IGB (Landratsamt St. Ingbert): Lautzkircher Mühle, 1824-1927, einschließlich Lagepläne und Zeitungsaus­schnitte

 

 

- Öl- und Sägemühle Lautzkirchen:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Saarbrücken Best. E Amtsbuch E50: Akten betr. den Erbbestand der Öl- und Sägemühle zu Lautzkirchen, 1709-1822

 

 

- Papiermühle Lautzkirchen, Rabenmühle:

„am Papierweiher“ gelegen; an diesem wurde 1694/95 von drei Gesellschaftern (dem Homburger Pfarrer Karl Desiderius Royer, dem Zweibrücker Stadtschultheiß Hermann Grosche und dem Blieskasteler Amtmann Simon Rosinus 398) erbaut, deren Anteile dann sämtlich an die Grafen von der Leyen übergingen. Später Öl-, Loh- und Gipsmühle. Die benachbarte pfalz-zweibrückische Papier­mühle in Schwar­zenacker liegt „etwann eine halbe Viertel Stund von der Layischen Papiermühle zu Lautzkirchen“ entfernt 399.

 

Der Neckname „Lumpensammler“ für die Lautzkircher Einwohner rührt noch aus der Zeit der Papiermühle, als aus Papier aus Lum­pen (Hadern) hergestellt wurde.

 

Freiherr Carl Kaspar von der Leyen verpachtete die Papiermühle mit Temporalbestandsvertrag vom 22.7.1700 auf die Dauer von 3 Jah­ren dem Meister Sebald *Singeisen von Straßburg für jährlich 100 Reichsthaler 400.

 

Am 30.1.1731 heiratet in Lautzkirchen Leonhard *Eberhardt, „ein Lumpensammler auf der Rabenmühl zu Lautzkirchen bey Bliesca­stell“ [Anm.: wohl Papiermüller mit der Konzession zum Sammeln von Lumpen d.h. Hadern, einem Grundstoff zur Produkti­on von Schreibpa­pier] die Anna Maria Hoffmannin aus Weltersbach 401.

 

Im Januar 1734 wird Baltzer *Rödelberger als herrschaftlicher Papiermüller zu Lautzkirchen genannt 402.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 zur Pa­pierfabrik Schwarzenacker wird auch die Papiermühle Lautzkir­chen erwähnt: “[Die Papiermühle Schwarzenacker] liegt an der Blies ohnfern dem Schwarzenacker, eine halbe Viertel Stund von der Schwartzenacker Mahlmühle und etwann ein und eine halbe Viertel Stund von der Leyischen Papiermühle zu Lautzkirchen. ... „ 403

 

Nach einem zu Waal aufbewahrten Repertorienbuch [Anm. Archiv von der Leyen,] sucht Johannes *Rödelberger 1758 um Verlänge­rung seines Papiermühlenbestandes nach. Nach der französischen Revolution verkaufte der letzte Regent der Herrschaft von der Leyen, Graf Philipp v.d. Leyen, am 3.12.1804 die Lautzkircher Papiermühle dem Sohn des vorgenannten Beständers, Johann Adam *Rödelberger samt einer beim Weiher gelegenen Öl- und Walkmühle zum Preis von 6000 fl 404.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 408: Karte der Gemarkung Lautzkirchen, darin Mühle und Papeterie, 1805

- LA Speyer Best. W1 Nr. 4225/22: Rheinkreis komplett, darin u.a. Papiermühle Neuhäusel, o. D. (1830-1840) [Anm.: Lautzkirchen liegt direkt südlich von Kirkel-Neuhäusel]

 

Literatur/Urkunden:

- LA Saarbrücken: Best.: vdL 751 1/2n „Papiermühlen Akkord 1701“

- LA Saarbrücken: Best.: vdL 2600 „Verkauf der Lautzkircher Papiermühle, 1804“

- LA Saarbrücken: vdL 2353: „Karl Kaspar, Freiherr von der Leyen, akquiriert einen 3ten Anteil an der Papiermühle zu Lautzkirchen, 1698“

- LA Saarbrücken: Best. vdL. 2356 (bei vdL 2353 ?): „Royer verkauft seinen Anteil an der Lautzkircher Papiermühle an Freiherrn Karl Kaspar von der Leyen, 1700“

- LA Saarbrücken Best. vdL 2600: Verkauf der Lautzkirchen Papiermühle, 1804

- LA Saarbrücken Best. LRA.IGB (Landratsamt St. Ingbert) Nr. 5571: „Dammbrücke bei der Papiermühle Lautzkirchen. Streit zwischen der Papiermühle Redelberger ./. Gemeinde Lautzkirchen wegen Unterhalt Weiherdamm u. Dammbrücke. Pflichten der Papiermühle. Rechnungen, Reparaturen und Neubau. Pfändung von Vieh des Müllers Redelberger“, Dez. 1821 – Dez. 1857

- LA Saarbrücken Best. vdL 2600: Verkauf der Lautzkirchener Papiermühle, 1804

- Hößle, Friedrich von: Zwei Nachträge zur bayerischen Papiergeschichte (Papiermühle Lautzkirchen); in: Der Papier-Fabrikant 1927, S. 751-753

- Krämer, Wolfgang: Zur ältesten Geschichte der Lautzkirchener Papiermühle; in: Saarbrücker Landeszeitung 1927

- Krämer, Wolfgang: „Zur Geschichte der Lautzkircher Papiermühle“; in: Beilage „Vorgeschichte der Landschaft“ Nr.8 und 10U/­1952 zur „Saarbrücker Zeitung

 

 

- Rabenmühle:

s. Papiermühle

 

 

 

Lebach / Saarland:

die erste urkundliche Erwähnung datiert um 950 und stammt aus dem Wallfahrtsregister des Klosters Mettlach. Die Stadt bildete eine reichsunmittelbare Vierherrschaft, an welcher der Kurfürst von Trier, die Herren von Hagen und die Herren von Braubach zu 2/7 und die Abtei Fraulautern zu 1/7 beteiligt waren. Der Anteil der Herren von Braubach ging 1614 an die Herzöge von Lothringen über. Die Stadt­teile Aschbach, Dörsdorf, Graubach, Steinbach und Thalexweiler gehörten zum Amt Schaumburg und kamen im Zuge einer Gebietsre­form 1787 aus lothringischem Besitz in den von Pfalz-Zweibrücken 405.

 

Mühlen:

- Homesmühle:

in Lebach/Saarland, Ortsteil Thalexweiler; seit dem 17. Jh. gehörte der Wohnplatz Homesmühle zu Thalexweiler. Die Mühle war bis zur französischen Revolution Bannmühle der Abtei Tholey. 1704 wurde die Mühle von dem Müller Carl Stich aus Frankfurt neu auf­gebaut. Nach der französischen Revolution verlor die Mühle an Bedeutung. Später wurde sie in eine Ölmühle umgewandelt und ar­beitete bis zur Mitte des20. Jh. 406.

 

Photo:

- Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 209

 

 

- Jean Claude Mühle:

1843 bestand hier eine Mühle 407.

 

 

- Kirchenmühle:

1709 kam die Mühle in Erbbestand der Familie Mathes Weber. Später hatte die Familie Johäntgen die Mühle 200 Jahre in Besitz, die hier auch eine Gerberei betrieb. 1912 ging der gesamte Mühlenbesitz in die Hände der Familie Bay-Veiten über 408.

 

Photo:

- Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 241

 

 

 

 

 

Leichelbingen:

jetzt Monbijou bei Dietrichingen, Lk Südwestpfalz; bereits 888 als Lantolvinga urkundlich erwähnt 409; 1258, 1311 als Leichelbingen ge­nannt 410.

 

Das heutige Hofgut Monbijou befindet sich an der Stelle des früheren Weilers Leichelbingen, der als Leichelvinga 1258 erstmals er­wähnt wurde und zu Pfalz-Zweibrücken gehörte. Es liegt auf der Gemarkung von Dietrichingen am Zweibrücker Flugplatz. 1782 schenkte Her­zog Karl II. August seinem Kammerherrn von Kreuzer Leichelbingen und die umliegenden Besitzungen. Von Kreuzer setzte die Güter in Stand und ließ ein Jagdschloss mit Gärten und Weinbergen errichten. Bei einer Jagd 1785 war der Herzog von dem Anwesen so begeis­tert, dass er die Güter zurück haben wollte. Er entschädigte von Kreuzer jedoch mit dem Mölschbacher Hof bei Wattweiler und 16.000 fl für die Inneneinrichtung. Durch Erlass bereits im selben Jahr wurde Leichelbingen in Monbijou umbe­nannt. In den folgenden Jahren hielt sich der Herzog sehr oft hier auf. Die umfangreichen Gartenanlagen wurden maßgeblich durch den Gartenarchitekten von Sckell gestaltet, der auch bei Schloss Karlsberg tätig war. Beim Einmarsch der französischen Revolutions­truppen ins Herzogtum im Jahr 1793 richteten diese auf Monbijou das Generalsquartier ein. Die Anlagen wurden erheblich in Mitlei­denschaft gezogen, Monbijou war fortan wieder ein Hofgut. 1805 veräußerte die Witwe des Herzogs die Güter mit einer Fläche von ca. 2,12 km² an einen Kammerdirektor Böh­mer aus Frankfurt am Main. Von dem Jagdschloss war bis 1972 vor allem die Orangerie noch gut erhalten. Durch ein Feuer ist sie seit­dem Ruine und dem Zerfall preisgegeben 411.

 

 

Mühlen:

- Klostermühle:

im September 1258 wird eine Mühle in 'Gemunde an der Drualb' urkundlich erwähnt. Graf Heinrich von Zweibrücken, der unter Wider­spruch des Klosters Hornbach in dem unteren Teil des Dorfes Gemunde an der Drualb eine Mühle bauen wollte, verspricht, da Bann, Fischteich und Grund und Boden daselbst dem Kloster gehören, zur Beilegung des Streites von gedachter Mühle jährlich ein Malter Ge­treide oder Kerne oder Spelz zu entrichten, in Zukunft keinen Bau oder Mühle im Banne des Klosters zu dessen Nachteil zu errichten und die in die Klostermühle zu Leichelbingen gebannten Leute nicht in seine Mühle zu ziehen 412.

 

Bereits vor 1782 kann eine Klostermühle in Leichelbingen nicht mehr bestanden haben, denn die Einwohner waren in die Kloster­mühle Hornbach gebannt. Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 heißt es zur Klostermühle +++klären: in Leichel­bingen oder Hornbach?: “wird durch die Schwolb angetrieben, die aus ei­nem Weiher zwischen Bitsch und Lemberg ent­springt. Liegt in dem Tal Hornbach, etwa 2 Büchsenschuß von der Oberen Kloster­mühle entfernt. 3 Wasserräder treiben 3 Gänge. Die Mühle liegt an der “volen” Bach mit gemauertem Bachstaden und großem Ablaß aus Hau- und Quadersteinen. Der Ablaßgraben ist “geblattet” und eben­falls von einer Mauer auf beiden Steinen eingefaßt. Steinerne Brücke zur Einfahrt in die Mühle, 300 Gäng ober­halb derselben ein Weiher. Abgaben an Temporalpacht ins Kloster Hornbach: 24 fl und 73 Ma. Korn Hornbacher Maßung. Gebannt in die Mühle sind: Hornbach, Mauschbach, Dietrichingen, Althornbach, Rimschwei­ler, Brenchelbach, Rießweiler, Leichelbingen, Bickenaschbach, Wahlerhof und Bi­ckenaschbach jenseits der Bach, Kirchbach, He­ckenaschbach und Heidelbingen mit zusammen 193 Haushaltungen. Viele gebannte Mäh­ler fahren in andere Mühlen. Der Beständer genießt Fron- und Wachtfreiheit.” 413.

 

 

 

 

 

Leimen:

VG Rodalben, Lk Südwestpfalz, in der Südwestpfalz, im Gräfensteiner Land im Pfälzerwald, nordöstlich von Merzalben gelegen. Gehörte zum Amt *Gräfenstein der Markgrafschaft Baden.

 

Mühlen:

 

Urkunden(Literatur:

- LA Speyer Best. F2 Nr. 242: Sal- und Lagerbuch des Amtes Gräfenstein, 1698, 1777 (darin Leimen) +++durchsehen+++

- LA Speyer Best. F2 Nr. 33b: Sal- und Lagerbuch des Amtes Gräfenstein (1698) 1777 (darin Leimen) +++durchsehen+++

 

 

- Neue Mühle zu Leimen (nur geplant):

1746 stellte der Lehensmüller zu Münchweiler, Johann Schuler, beim badischen Amt Gräfenstein in Leimen den Antrag, ihm den Bau ei­ner Mahlmühle „Bey dem Rauschenbronnen“ Leimen zu gestatten. Hiergegen beschwerte sich der Müller in Merzalben, der ge­schäftliche Einbußen befürchtete und durch eine hohe Mühlenpfacht für seine Mühle beschwert war. Daraufhin lehnte das Amt Grä­fenstein den An­trag des Müllers Johann Schuler ab 414.

 

 

- Karlsmühle:

Wüstung bei Leimen; schon 1544 wird urkundlich erwähnt „den großen Mulberg“, so daß auf eine westlich dieses Berges bestandene Mühle geschlossen werden muß und die dürfte auch dem hier verlaufenden „Mühlgraben“ den Namen gegeben haben. 1828 und 1837 erwähnt als „Karlsmühle“. Die topographische Karte von 1919 verzeichnet zwar an der Vereinigung des Mühlgrabens mit dem Schwam­borner Tal „An der Karlsmühle“, nicht aber die Mühle selbst 415.

 

Um 1780 war Franz Jacob *Jäger aus Leimen der Müller auf der Karlsmühle; °° mit Katharina Elisabeth Helfrich 416.

 

Bis 1788 wurden die Einwohner von Leimen über die Merzalber Mühle versorgt. 1788 wurde die alte Merzalber Mühle, deren Abriß schon länger beschlossene Sache war, auf Abbruch verkauft an den Merzalber Schumachermeister Jost Härig, nachdem sich bei einer Versteigerung zunächst kein Liebhaber gefunden hatte. Das Mühlengeschirr erwarb der Kaufmann Josef Genne aus Rodalben 417. Damit endete der Mühlenbetrieb in Merzalben; er wurde fortgesetzt auf der neuerbauten Karlsmühle zwischen Leimen und Merzal­ben. Die alte Mühle wurde abgerissen und die beiden Weiher mit der Erdmassen der Dämme verfüllt. Das Oberforstamt ließ 40 Mor­gen Wiesen anle­gen, die verpachtet wurden 418.

 

Zwei Jahre vor dem Abbruch der alten Merzalber Mühle hatte Oberforstamtmann von Geußau gemäß dem Decret der badischen Regie­rung vom 23.3.1786 mit dem Bau einer neuen Mühle begonnen. Errichtet wurde die Mühle an der Stelle, an der der kleine Scham­borner Bach in den Großen Schamborner Bach mündet.. Das benötigte Wiesengelände kaufte man von den Leimener Bürgern Anton Geib und Jacob Balther Anstett. Die neue Mühle nannte man zu ehren des Markgrafen Karl Friedrich von Baden „Carls Mühle“.Al­lerdings fand man zunächst keinen Erbbestandsmüller oder Temporalbeständer und mußte daher die Mühle durch die Verwaltung selbst betreiben.Man stellte hierzu den Leimener Bürger Johannes Jacob Jäger zu einem Wochenlohn von 2 fl an. Erst am 18.7.1788 übernahm der Müller­meister Johannes Weinmann, der zuvor die alte Merzalber Mühle gepachtet hatte, die neuerbaute Karlsmühle als Erbbeständer. Im Erb­bestandsvertrag verpflichtete sich sich der neue Müller zur Zahlung eines Erbbestandszinses von 100 Gulden jährlich 419.

 

Der Betrieb der Karlsmühle erfuhr immer wieder Rückschläge. Bereits am 23.11.1787 brach der Damm am „Apfelbaumen Teuch“ bei schnellem Abgang des Schneewassers und erneut am 6.5.1789 bei einem schweren Wolkenbruch. Am 19.6.1787 mußte der Müller­meister Weinmann die Herrschaft um Erlaß von Erbpachtrückständen bitten, weil er „wegen dem harten Winter und tiefen Schnee über ein ganzes Quartal gleich denen meisten Müllern hiesigen Gegend gänzlich nicht mahlen können“ 420.

 

Am 30.10.1811 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf der Karlsmühle in Leimen. Eigentümer war der Landgraf von Hessen-Darmstadt. Pächterin war Katharina Weinmann. Die Mühle wurde von Heinrich Ferdinand Schwarz aus Mainz für 5000 fr gekauft 421. Offenbar wurde der Kaufpreis nicht gezahlt, denn am 29.4.1813 erfolgte die erneute Veräußerung der Mühle auf­grund „Wie­derangebots“. Käufer war jetzt der Kaufmann Abraham Leo Schlesinger aus Mainz 422. Erneut erfolgte of­fenbar eine Kauf­preiszahlung nicht. Bei einem erneuten Verkaufstermin [Anm.:Datum nicht überliefert] wurde die Mühle für 4140 fr von dem Armeeliefe­ranten Vandlerberghe ge­kauft 423.

 

Auf Johannes Weinmann folgte sein Sohn Jakob Weinmann; dieser verkaufte den Betrieb 1817 an dem Müller Jakob Theobald. Der neue Eigentümer betrieb die Mühle bis August 1839. Mit seiner Ehefrau Karolina NN. hatte er 6 Kinder. Der Sohn Christian Wein­mann († 26.8.1864) übernahm im August 1839 die Mühle gegen Zahlung von 4000 fl an seinen Vater und seine Geschwister. Nach seinem Tod verkaufte seine Witwe Katharina NN. die Mühle für 7200 an den bayrischen Staat. Auf Weisung der Forstverwaltung wurden die Gebäu­de abgebrochen und das Gelände aufgeforstet 424. Die Mühle ging 1864 ein 425.

 

Karten:

- LA Speyer Best. L30 (Finanzamt Pirmasens) Karte 89/1 u. 89/2: Das Gebäude der Karlsmühle zwischen Leimen und Merzalben, 1872

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 219: Herstellung einer Mauer an dem Ablaßgraben bei der Carlsmühle, 1789

- Ritter v.: Pf. Heimatkunde 1910, S. 85

- Neuberger, Stephan: Die alte Merzalber Mühle und die Karlsmühle; in: Ortsgemeinde Merzalben (Hrsg.): 750 Jahre Gräfensteiner Land 1237-1987 und die Geschichte von Merzalben, Pirmasens 1987, S. 223-230; erneut abgedruckt bei Ortsgemeinde Leimen (Hrsg.): 850 Jahre Leimen (Leimen 2002), S. 57-59

 

 

- Sägemühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C5 (Markgrafschaft Baden, Herrschaft Gräfenstein) Nr. 218: Von M. Feig gebetene Erlaubnis zur Erbauung einer neuen Sägmühle in der Gemarkung von Leimen, 1769

 

 

- Wappenschmiede:

 

Literatur/Urkunden:

- Zink, Theodor: Wappenschmiede bei Leimen; in: Pfälzisches Museum – Pfälzische Heimatkunde 1926, S. 30

 

 

 

 

Leimersheim:

VG Rülzheim, Lk Germersheim; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Germersheim; innerhalb des Ortes vereinigen sich der Erlen­bach und der Otterbach zum Michelsbach, der bei Hördt in den Rhein mündet.

 

1718 lebten in Leimersheim 18 nichtkatholische (calvinistische) Familien und 3 jüdische Familien 426. 1747 hatte das Dorf insgesamt 715 Einwohner, davon 674 Katholiken, 17 Calvini­sten, 3 Lutheraner und 21 Juden 427.

 

Mühlen:

am 22.1.1650 bittet Hans Rettich von Leimen bei der kurpfälzischen Regierung um Überlassung einer Wassermühle im „Laymer­stehn“ 428. +++klären : ob Leimersheim+++

 

 

- Mühle zu Leimersheim, Klostermühle, Stiftmühle:

am 2.5.1270 in Lauterburg verkauft Heinrich Bischof zu Speyer, Probst, Dechant und Domkapitel zu Speyer als Erbherren ... der Probstei Herd (Hördt) zur einen und Diether von Wachenheim ... zur anderen Hälfte Schloß und Dorf Leimersheim samt den Mühle daselbst ... um 445 Mark Silber ...; diese Güter trugen Otto, Graf von Eberstein und Simon, Graf von Zweibrücken, von dem Stift zu Lehen ... 429.

 

Am 12.10.1315 stimmen die Kinder von Fleckenstein dem Vertrag zwischen dem Kloster Hördt und Diether von Wachenheim über das Schloß Leimersheim, das Patronatsrecht und die Mühle zu Leimersheim ... zu 430.

 

Im Juni 1566 wird die Leimersheimer Mühle im Rahmen einer Bestandsaufnahme erwähnt. Stadtschreiber und Notar von Germers­heim erstellte im Auftrag des Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz ein Verzeichnis der Güter des Klosters Hördt, in dem dem die Mühle auf­geführt ist. Dort heißt es: „Die Mühle zu Leimersheim trägt jährlich 3 Pfund Pfennig und 3 Kappen Bodenzinß und sonst nichts mehr, da die Mühle ihm [dem Müller] erblich verliehen“ 431.

 

1712 versuchte die Fürstbischöflich-Speyerische Regierung oberhalb der Bannmühle Leimersheim eine weitere Mahlmühle zu er­richten. Auf Einspruch der kurpfälzischen Regierung durfte die Mühle nicht errichtet werden 432.

 

Ab ca. 1720 war die Mühle fortwährend als Erbbestandsmühle im Besitz der Familie Emmerling. Diese stammte aus Unterfranken. 1734 wurde der spätere Besitzer, Johann Adam Emmerling in der Mühle zu Leimersheim geboren 433.

 

1728 unternahm das Fürstbistum Speyer einen erneuten Versuch zur Erbauung einer konkurrierenden Mühle oberhalb der Leimershei­mer Mühle. Der Klosterschaffner des ehemaligen Klosters Hördt wehrte sich nach Kräften, da ein Neubau zu Nachteilen für die Kloster­mühle führen würde. 1741 ging die Speyerische Regierung erneut ans Werk. Wiederum erhob der Klosterschaffner Einspruch, den das Fürstbistum Speyer jedoch nicht beachtete. Der Klosterschaffner erhob durch die Instanzen Klage gegen den Neubau, die er­folglos blieb 434.

 

Im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim werden „2 Mühlen zu Hördt und Leimersheim“ 435 vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben: “2 Mühlen zu Hördt und Leimersheim ... der von der Probstey Hördt ... sub Nr. 7 annectischen Berichts wer­den von deren Administrations Erb­beständern der in Hördter Gemarkung und Leymersheimer Dorf liegenden beeden Mühlen die jährlich prastan­da am Emmemoriali tempore ahn die Probstey Hördt abgeführt; Erstere hat 3 Räder, welche 3 Mahl und einen Schehlgang treiben, die Leymersheimer Mühle hingegen ist mit 2 Waßer Räder versehen.”

 

1772 hatte Emmerling an der Mühle einen neuen Mahl- und Schälgang eingerichtet, so daß „die meisten Untertanen von Leimers­heim und Pfortz nun dort mahlen ließen“. Auch der Ölmüller von Hördt schloß sich dem Vorgehen des Leimersheimer Müllers an und die Hördter ließen nun bei ihm mahlen. Daraufhin wurden die Untertanen und die betreffenden Müller mit schweren Strafen be­lastet 436.

 

Am 18.3.1830 bittet der damalige Müller Emmerling in einer Eingabe, man möge die Brücke über den Erlenbach, die damals neu ge­baut wurde, eine andere Richtung zu geben und eine Verbindungsmauer zur Mühle auf seine Kosten zu errichten. Die Eingabe wurde geneh­migt und der Bau entsprechend durchgeführt 437.

 

1898 wurde die Mühle erneuert. Der Müller Emmerling ließ neben anderen Verbesserungen auch ein „Lanzlokomobil“ [ab etwa 1810 zu­nächst in England, dann auf dem Kontinent als fahrbare Dampfmaschinenanlage, bei denen im Unterschied zur Lokomotive die Kolben­dampfmaschinen auf dem Dampfkessel angeordnet waren] einbauen. Durch die Umstellung der Mühle auf Dampfmaschinen­antrieb war diese nunmehr von der Wasserkraft unabhängig geworden 438.

 

Müller in Leimersheim im 20. Jh waren NN. Emmerling und später dessen Sohn Emil Emmerling 439.

 

Photo:

- Leimersheim einst und jetzt, Horb am Neckar 1986, S. 31: „Mühlendurchlaß“

- Leimersheim einst und jetzt, Horb am Neckar 1986, S. 31: „Erlenbach, Blick von der Mühlbrücke“

 

Literatur/Urkunden :

- Hodapp: Leimersheim, a.a.O., S. 270-272

- LA Speyer Best. H 34 Nr. 436: Emmerling'sche Mühle, 1855-1928

- LA Speyer Best. J 74, Nr. 1225 Emmerling'sche Mühle (Sperrzeitverkürzung beantragen)

 

 

 

 

 

Leinsweiler:

VG Landau-Land, Lk Südliche Weinstraße; pfalz-zweibrückisch, Oberamt Bergzabern; reformierte Pfarrei seit 1526; KB ref. 1722 440.

 

 

Mühlen:

- Mahlmühle, untergegangen:

nach den Trad. Wizz II, S. 65 und 291 441 gehörte zu einem schon 1030 bezeugten Herrschaftshof mit terra salica auch eine Mühle, und zwar befand sich diese westlich vom Dorf im Gebirgstal. Wann sie unterging, ist unbekannt 442.

 

Das Kloster Weißenburg besaß „De Lentsuindawilare“ eine Mühle, die im Liber Possessionum Wizenburgensis von 1280 genannt ist 443.

 

 

- Mahlmühle:

am 7.9.1705 wurde von der pfalz-zweibrückischen Regierung mit +++ klären+++ ein Pachtvertrag über die Leinsweiler Mühle geschlos­sen 444.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 445 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Bergzabern gehörte: „[hat] 1 Wasserrad für 1 Mahl- und Schälgang. [zahlt an Pacht] 5 Ma. Korn und 5 fl. als Pacht. Geringe Kapazität, kann nicht einmal Leinsweiler versorgen 446.

 

Am 31.1.1849 wird im Landauer „Eilboten“ die freiwillige Versteigerung auf Ersuchen des Jacob *Schmidtknecht, Müller in Leins­weiler der Mahlmühle in Leinsweiler nebst Wohnhaus, Scheuer, Stallungen, Garten etc. für den 6.2.1849 angekündigt 447.

 

 

 

 

 

Leiselheim:

heute Stadtteil von Worms; westlich von Worms gelegen auf der Nordseite des Pfrimmtals am ehemaligen Mühlbach. Als Luzelheim erst­mals 1141 urkundlich erwähnt. Das Dorf gehörte zunächst zum Hochstift Worms, dann hatte die Herrschaft Stauf Rechte inne, ab 1422 die Grafen von Nassau-Saarbrücken zusammen mit dem Bischof von Worms und gegen 1683 gelangte das Dorf dann endgültig in kurpfälzischen Besitz 448.

 

Mühlen:

die Mühlen in Leiselheim lagen nicht direkt an der Pfrimm, hier als Altbach bezeichnet, sondern am Mühlbach, einem oberhalb Pfedders­heim von der Pfrimm abzweigenden Kanal 449 . Dieser wurde um 1970 verrohrt 450.

 

In einer Urkunde im Hess. Staatsarchiv vom November 1196 befindet sich erstmals die Erwähnung eines Mühle in Leiselheim: „Luppol­dus, Bischof zu Worms, beurkundet, dass Henricus das Geld, 20 Mark und 24 Malter Getreide, das dieser von dem Müller in Lei­selheim erhalten hat, an die Kanoniker von St. Peter weitergeben hat“ 451.

 

Am 24.11.1606 cedirt Eberhard Kämmerer von Worms, genannt von Dalberg, seinen Anteil an der oberen und unteren Gerichtsbar­keit zu Diedelsheim an Kurpfalz gegen erhaltene Freiung der von ihm erworbenen Mühle zu Leiselheim 452.

 

In einer Einwohner-Statistik von 1705 sind als Müller in Leiselheim aufgeführt der Wilhelm Peter und Christian Hirsch 453. 1725 sind drei Müller erwähnt; es war Velten Holzscherer dazu gekommen 454.

 

In einem Verzeichnis über die sämtlichen (insgesamt 47) Mühlen an der Pfrimm aus dem Jahr 1848, werden in Leiselheim folgende Mühlenbesitzer genannt: Philipp Friedrich Wwe. [Anm. d. Verf.: Untermühle, Schellenmühle], Michael Spies [Anm. d. Verf.: Spieß'­sche Mühle] und Philipp Walter [Anm. d. Verf.: Neumühle] 455.

 

Karten:

- Peter Hamann: „Landschaft von Worms“ von 1690“, Karte abgedruckt bei Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 230

- Antoine de Règemorte: Französische Militärkarte von 1735, abgedruckt bei Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 89; diese zeigt u.a.­die beiden außerhalb von Leiselheim gelegenen Mühlen

 

Photo:

- Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 231: „Klein-Venedig“: Mühlbach in Leiselheim östlich des Saalbaus vor seiner Kanalisie­rung (um 1947)

 

Literatur, Urkunden:

- Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 227-241

 

 

- Dorfmühle:

s. Spieß'sche Mühle, Hirth-Spies-Egelhof-Mühle

 

 

- Friedrichsmühle:

s. Untermühle

 

 

- Neumühle:

außerhalb des Dorfes an der westlichen Gemarkungsgrenze in Richtung Pfeddersheim lag die Neumühle (heute Anwesen Pfeddershei­mer Straße 116) 456.

 

Da es in Leiselheim schon seit alters her die Schellenmühle gab, bekam die im im 17. Jh. gebaute neue Mühle nach Pfeddersheim gele­gen, den Namen „Neumühl“ 457.

 

1740 zog der Müllermeister Friedrich *Klein in die abseits liegende, alleinstehende Mühle ein. Er war Erbbestandsmüller. 1769 klag­te die Gemeinde Leiselheim beim kurpfälzischen Oberamt Alzey gegen ihn: „Er wohnt schon 19 Jahre in unserer Gemarkung, aber er hat noch nicht einmal umb die Bürgeraufnahme angesucht ... Er hat weder von seinem Handwerk noch von seiner Erbbestandsmühl und den da­zugehörigen Güthern noch nicht den geringsten Kreutzer bezahlt, da doch sonsten ein jeder Erbbestand seine Schuldigkeit entrichten muß“. Die Klage wurde abgewiesen 458.

 

Nach Aufhebung des Erbbestandsrechts erwarb nach 1800 [im Wege der französischen Nationalgüterveräußerung] der aus Pfedders­heim stammende Müller Philipp Walter die Neumühle 459. Der Müllermeister Walther aus Leiselheim wird am 25.7.1855 in einer Verwal­tungsakte der Bürgermeisterei Osthofen als Mitglied der Mühlen-Commission für den Seebach genannt 460.

 

Das Anwesen befindet sich noch heute im Familienbesitz (Walter-Prior). Wird hier nicht mehr gemahlen. In der ehemaligen Mühle befin­det heute das Weingut Neumühle 461.

 

In einem Verzeichnis über die sämtlichen (insgesamt 47) Mühlen an der Pfrimm aus dem Jahr 1848, wird in Leiselheim u.a. Philipp Wal­ter als Mühlenbesitzer genannt 462.

 

Photo:

- Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 239: (ehemalige) Neumühle von der Autobahn A 61 aus gesehen

 

 

- Obermühle:

gegen Pfeddersheim gelegen; 1725 urkundlich erwähnt (heute Walter-Prior) 463.

 

 

- Schellenmühle:

s. Untermühle

 

 

- Spieß'sche Mühle, Hirth-Spies-Egelhof-Mühle:

im Süden des Dorfes am Mühlbach gab es die am Dorfrand gelegene Spieß'sche Mühle (heute Anwesen Dr.-Illert-Straße 13). Der obere, innerörtliche Abschnitt der heutigen Dr.-Illert-Straße hieß bis 1970 Mühlstraße nach der abgängigen Spieß'schen Mühle 464.

 

Zur Geschichte der Mühle seiner Vorfahren schreibt Studiendirektor Karl Spies 465: „Es ist anzunehmen, dass das Ehepaar Hirth, Menno­niten aus dem Württembergischen, kurz nach 1770 diese Mühle gekauft hat. Ein weiterer Hinweis auf die Besitzverhältnisse sind die in­itialen GHL. d.h. Georg Hirth Leiselheim, die sich über dem Haupteingang der Mühle befanden. Die Hirthsche Mühle in der ehemaligen Mühl­straße Nr. 70 war eine kleine Mehl- und Ölmühle und Hanfreibe. Daneben wurde von den Besitzern Handel und Ackerbau betrie­ben. Mit einem Steuerkapital von 454 Gulden war Johann Hirth der höchstversteuerte Bürger von Leiselheim. Durch weibliche Erbfolge wechselte 1854 der Name.1866 stellte der Müller Michael Spies beim Großherzoglichen Kreisamt den Antrag zum Bau einer Dampfma­schine. ... 1876 ernante man den erfolgreichen Mühlen- und Gutsbesitzer zum Großherzoglichen Bürgermei­ster von Leiselheim. In der Getreide- und Kunstmühle brannte es insgesamt drei mal. 1899 zerstörte sie ein Feuer vollkommen und wurde dann genauso wieder aufgebaut. Eine der Spiestöchter heiratete den Landwirt Jakob Egelhof, der dann die Mühle übernahm....“.

 

Auf dem rückwärtig gelegenen ehemaligen Kellereingang war ein Wappenstein mit einem Mühlrad und der Jahreszahl 1724 vorhanden.­Velten Holzscherer, 1725 erwähnt, wird der erste Müller auf dieser Mühle gewesen sein. Er hat zunächst eine kleine Mühle ein­gerichtet. Diese ist auf dem von den Franzosen 1735 gezeichneten Ortsplan noch nicht als solche zu erkennen 466.

 

Als Dorfmühle 1725 urkundlich erwähnt (heute Spies-Egelhof) 467. Um 1774 war der aus dem Großherzogtum Baden stammende Georg Lorenz Hirth (geb. 1746 Loßheim/Baden - † 31.5.1790 Leiselheim im Alter von 44 J.; °° mit Katharina Cordula Zahn) der Be­sitzer der Mühle. Es ist anzunehmen, daß das Ehepaar Hirth die Mühle kurz nach 1770 gekauft hat, denn der älteste Sohn Julius wur­de 1774 in Leiselheim geboren. Ein weiterer Hinweis auf die Besitzverhältnisse sind die Initialen GHL 1786 [Georg Hirth Leisel­heim], die sich über dem Hauseingang der Mühle befanden 468. Nach seinem Tod führte seine Witwe Katharina Cordula Hirth geb. Zahn († 11.2.1803) die Mühle weiter. Nach deren Tod übernahm der zweitälteste Johann Nikolaus Hirth (geb. 1778 - † nach 1851, °° mit Maria Friederike Stich­ter [† 13.1.1848 Leiselheim] aus Albisheim). Die Hirth'sche Mühle war damals eine kleine Mahl- und Öl­mühle und Hanfreibe 469. 1826 war Johann Hirth Müller auf der Mühle. Am linken Pfeiler der großen Toreinfahrt befanden sich fol­gende Initialen: „J x H x L 1826“, d.h. Johann Hirth Leiselheim 1826 470. In einem Verzeichnis von 1834 (= Liste der Höchstbesteue­rten des Wahlbezirks Pfed­dersheim 471) ist der Besit­zer der Getreidemühle [Johann] Hirth (später Egelhof, Dr.-Illert-Straße) ge­nannt 472. Der Müllermeister Hirth gehörte 1837 und 1839 dem Gemeinderat an 473.

 

Die jüngste Tochter des Georg Lorenz Hirth und der Maria Friederike Stichter, die Eva Maria Hirth (geb. 16.9.1824 - † 18.3.1863) heira­tete am 18.2.1847 in Leiselheim den Ackersmann Valentin Schärf (geb. 28.11.1819, Sohn des Großherzoglichen Bürgermeisters und Gutsbesitzers Philipp Schärf aus Neuhausen) und brachte die Mühle in die Ehe ein. Nach 4jähriger Ehe starb der nunmehrige Müller Va­lentin Schärf bereits 21.6.1851 im Alter von nur 31 ½ Jahren. Eva Maria Schärf geb. Hirth mit ihrem kleinen Töchterlein Anna Maria Schärf und ihr 73jähriger Vater Johann Nikolaus Hirth standen nun allein. Zu Beginn der 1840er Jahre kam der Müller­geselle Johann Ja­kob Michael Spies (geb. 30.5.1829 in Michelfeld - † 21.10.1897 Leiselheim, Sohn des Bauern und Engelwirts Chri­stoph Heinrich Spies) auf der Wanderschaft nach Leiselheim und wurde als Geselle in der Hirth'schen Mühle beschäftigt. Am 21.2.1854 heiratete in Leiselheim die Witwe Eva Maria Schärf geb. Hirth nunmehr den Johann Jakob Michael Spies und brachte die Mühle in die Ehe ein 474.

 

In einem Verzeichnis über die sämtlichen (insgesamt 47) Mühlen an der Pfrimm aus dem Jahr 1848, wird in Leiselheim u.a. Michael Spies als Mühlenbesitzer genannt 475 [Angabe fraglich].

 

Nach dem Tod der Eva Maria Hirth († 18.3.1863) heiratete der Müller Johann Jakob Michael Spies (Anm.: es waren 5 minderjährige Kin­der vorhanden) in 2. Ehe am 24.11.1864 die Anna Margarete Borngässer aus Schwabsburg, die 20 000 Gulden mit in die Ehe brachte. Dadurch konnte das Mühlengebäude aufgestockt und eine Dampfmaschine eingebaut werden. Der Betrieb, der auch 100 Morgen Acker­land umfaßte, nahm einen erheblichen Aufschwung. Der Müllermeister Spies war der zweithöchste Steuerzahler in Leisel­heim. Spies wurde auch Bürgermeister des Dorfes. Der Sohn Wilhelm Spies übernahm nunmehr die Mühle. An der Toreinfahrt war zu lesen: „Wil­helm Spies, Kunstmühle 1899“. Wilhelm Spies °° am 8.8.1891 in Leiselheim die Maria Rothrock (Tochter des Bei­geordneten Jakob Roth­rock aus Leiselheim). Aus der Ehe stammen 6 Kinder, darunter der älteste Sohn Wilhelm Spies (vermißt 31.10.1914 in Frankreich) und die Tochter Anna Spies. Diese heiratete am 20.8.1919 den Landwirt Jakob Egelhof aus Lambsheim; das Ehepaar übernahm dann die Spies'sche Mühle für 35000 RM 476.

 

Die Mühle wurde 1948/49 noch als Mahlmühle betrieben, dann bis in die Mitte der 1950er Jahren für die Bauern nur noch Viehfutter ge­schrotet 477. Die Mühle wurde 1959/60 nach dem Tode des letzten Müllers, Jakob Egelhof († 5.10.1957), von dessen Witwe Anna geb. Spies an die Stadt Worms verkauft 478.

 

1972 wurde die Mühle abgebrochen 479.

 

Photo:

- Spies, Karl: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972: Die „Egelhofsche Mühle vor dem Abbruch“

 

Karte:

- Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10: Worms, S. 247

 

Urkunden/Literatur:

- Spieß, Karl: „Sieben Generationen in der Leiselheimer Mühle. Aus dem Müller-Leben der Familien Hirth, Spieß und Egelhof / Einst be­achtliches Unternehmen“; in: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2 Februar 1972

 

 

- Untermühle, Schellenmühle, später Friedrichsmühle:

heute Anwesen Laurentiusstraße 41/43; im Süden des Dorfes am ehemaligen Mühlbach gelegen; die Gebäude sind stark verändert. Er­halten sind die rechteckige Hofeinfahrt und die rundbogige Mannpforte 480. Über der Eingangstür befindet sich ein Wappenstein mit der Jahreszahl 1767 481.

 

Die Schellenmühle lag am Dorfausgang nach Pfiffligheim 482.

 

Die Schellenmühle ist die älteste Mühle in Leiselheim und wird schon 1196 urkundlich erwähnt 483. Am 30.10.1196 urkundet Lup­poldus Bischof von Worms, daß Heinricus der Sohn des David die jährliche Gülte von 24 Mltr aus der Mühle von Luzelheim [= Lei­selheim 484] an die Kanoniker zu St. Peter in Worms gegen Zahlung von XX Mark übergeben hat 485.

 

Der erste namentlich bekannte Müller hieß Michael Klebsattel; er wird 1659 genannt. Von ihm übernahm sein Schwiegersohn Johan­nes Dönges die Mühle. 1692 wird der abgebrannte Mühlplatz an Ulrich Bechinger verkauft. 1725 ist Christian Hirsch der Schellen­müller. 1772 kaufte Ludwig *Friedrich von Pfungstadt die Mühle für 4300 fl. Die Mühle blieb über 200 Jahre im Besitz der Familie Friedrich 486.

 

1725 urkundlich erwähnt (heute Anwesen Jennewein) 487.

 

In einem Verzeichnis von 1834 (= Liste der Höchstbesteuerten des Wahlbezirks Pfeddersheim 488 ist der Besitzer der Friedrichsmüh­le (Gebiet Jennewein) 489. Um 1850 war Ludwig Friedrich (geb. um 1813 Leiselheim - † 14.7.1856 Leiselheim; Sohn Ludwig Fried­rich und Sophie Margarethe Schaefer 490 der Müller auf der Untermühle 491.

 

In einem Verzeichnis über die sämtlichen (insgesamt 47) Mühlen an der Pfrimm aus dem Jahr 1848, wird in Leiselheim u.a. die Phil­ipp Friedrich Wwe. als Mühlenbesitzerin genannt 492.

 

Um 1896 befand sich die Friedrichsmühle in einer wirtschaftlichen Krise. Ein Brand in der Mühle am 28.1.1910 führte schließlich zum Bankrott. Verschiedene Eigentümer versuchten sie neu zu beleben, jedoch ohne Erfolg. Eine „Chemische Waschanstalt“ wurde vorüber­gehend in den Gebäuden betrieben. Um 1930 kaufte die Familie Jennewein das Anwesen und betrieb dort eine metallverar­beitende Pro­duktionsstätte mit einem Ladengeschäft 493.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10: Worms, S. 249: Toranlage

- Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 236: Friedrichsmühle (Jennewein) um 1950

- Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 237: Mühlrad über dem Eingang

 

 

 

 

 

Leitersweiler / Saarland:

ist heute ein Stadtteil der Kreisstadt St. Wendel, im Landkreis St. Wendel (Saarland), mit etwa 600 Einwohnern. Es liegt etwa 7 Kilome­ter ostnordöstlich von St. Wendel unterhalb der sogenannten Leitersweiler Buchen auf einer Höhe von 420 Meter über NN in ei­nem Ne­bental des oberen Betzelbaches. Der Ort liegt in einem Kessel, so dass er aus der Ferne so gut wie nicht zu sehen ist. Nach Westen hin befinden sich teilweise bewaldete Hänge, nach Osten ein fallendes offenes Wiesental und nach Norden ein ansteigendes offenes Wie­sental. Nach Süden wird der Blick eingegrenzt durch eine Anhöhe, auf der sich das Wahrzeichen von Leitersweiler befin­det, der Buchen­wald. Nördlich liegt das Dorf Grügelborn nordöstlich der Bleischbacher Hof [Anm. d. Verf.: beide sind im Mühlen­verzeichnis von 1746 nahe der Mühle oben an der Betzelbacher Mühle erwähnt].

 

Ulrich vom Steine und seine Gemahlin Irmgard von Heinzenberg waren die ersten Grundherren. Ihr Besitz vererbte sich über die Töch­ter 1420 an die Herren Vogt von Hunolstein, die Herren Manderscheid und von Dhaun und Schwarzenberg. Im pfälzischen Erb­folgekrieg wurde das Dorf 1667 von den Franzosen zerstört. Nach dem Wiederaufbau wurde der hunolsteinische Anteil des Dorfes 1723 an die Freiherren von Schorrenberg verkauft, die diesen an den Herzöge von Pfalz-Zweibrücken abtraten. Im Jahre 1792 rück­ten französische Revolutionsheere in Rheinpreussen ein, Leitersweiler kam zum Regierungsbezirk Kreuznach und wurde von Baum­holder aus verwaltet. Im Jahre 1798 hatte Leitersweiler 164 Einwohner, es gehörte nun zum Arrondissement Saarbrücken und zum Kanton St. Wendel. Von 1816 bis 1834 gehörte Leitersweiler dann dem Herzog von Sachsen-Koburg-Saalfeld-Fürstentum Lichten­stein, anschließend zum König­reich Preußen. In dieser Zeit von Armut und Not wanderten viele Einwohner nach Amerika aus.

 

Mühlen:

- Betzelbacher Mühle unterhalb Leitersweiler, auch: Betzelmühle:

in St. Wendel-Leitersweiler gelegen; erste urkundliche Erwähnungen stammen aus dem Jahr 1570; schon 1745/46 wurde sie mit 2 Was­serrädern genannt. Der Müller hieß zu dieser Zeit Stefan Kronenburger 494. Zu dieser Zeit war die Mühle “in einem elenden Zu­stand“. Sie war eine Hausmühle der Herren von Schorrenberg. In den 1950er Jahren wurde sie stillgelegt 495.

 

Im Denombrement des Oberamts Lichtenberg von 1704 ist in „Leutersweiler“ aufgeführt der „Stephan d. Müller“ 496.

 

Um 1738 war Jakob Guthmann der Müller auf der Betzelbacher Mühle. Er wurde 1738 in die Auseinandersetzung zwischen Philipp Fried­rich Freiherr von und zu Schorrenberg bzw. dessen Rechtsvorgänger Hans Schweikhard Vogt von Hunolstein einerseits und Pfalz-Zwei­brücken involviert. Er wurde bei diesen Streitigkeiten der beiden beteiligten Herrschaften festgenommen und auf Burg Lichtenberg in­haftiert. Es kam wegen dieser Auseinandersetzung von 1730-1740 zu einem Rechtsstreit zwischen Schorrenberg und Pfalz-Zweibrücken vor dem Reichskammergericht Wetzlar. Schorrenburg klagte dort wegen Verletzung der Schorrenburger Rechte in Hoff und Leitersweiler sowie auf der Betzelbacher Mühle. Den klägerischen, vormals hunolsteinischen Untertanen in Hoof und Lei­tersweiler war von der zwei­brücker Regierung befohlen worden, die Geißen abzuschaffen und auch ein Tabakverbot erlassen.. Auch wurden Fronpferde und Wagen verlangt. Auf Befehl des Oberamts Lichtenberg mußten die Untertanen eine Leiche, die von Wild­schweinen angefressen worden war, im Wald begraben. Schließlich wurde der „zehnte Pfennig“ vom Müller der Betzelbacher Mühle, Jakob Guthmann abgefordert, und dieser 1738 auf Burg Lichtenberg inhaftiert. Gegen diese Eingriff in seine Hoheitsrechte klagte Philipp Friedrich Freiherr von und zu Schorren­berg vor dem Reichskammergericht 497.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lichtenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle 498 wie folgt beschrieben: „Das von obiger Mühle 499 herabkommende Schwarzbächlein wird durch den Betzel­bach verstärkt und treibt die beiden Wasserräder, eins für den Mahl- und eins für den Schälgang. Leitersweiler und die Hoofer Mühle sind je ¼ Stunde entfernt. ... Hat zwey Waßer Räder, davon das eine von 15 Schuh hoch den Mahl und das andere von 12 [Schuh] den Scheel­gang treibet. Klaget über Mangel an Wasser mehr alß vorbeschriebener Müller, hat zwar auch nicht so viel Was­serfall alß derselbi­ge und will bey genugsamem Wasser nicht mehr alß 4 Malter mahlen können. ... Es soll ehedem eine Haußmühle gewesen seyn, auch dem Herren von Schorrenburg zugehöret haben. ... Hat ehedem auch eine Ohligmühle gestanden ... Jakob *Gut­mann hat vor 9 Jah­ren die Mühle von Matz Ohrfeig um 900fl erkauft. Er gibt 1 fl als Pacht in die Landschreiberei Lichtenberg. Der Bau einer Ohlig­mühle ist ge­plant. ... Leytersweyler alß der nechste ungebannte Ort bestehet ... mit denen Günderodschen und Hund­steinischen in 20 biß 21 Famili­en“ 500.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 56 501 wird die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Betzelbacher Mühl unter­halb Leitersweiler [hat] 2 Waßerräder welche einen Mahl und einen Scheelgang treib. [zahlt an Pfacht] 1 fl an Geld. Leitersweiler aus 20 bis 21 Familie bestehend mahl allhier.“

 

Photo:

- Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 55

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 626: Die an der Betzel- und Bleischbach gelegenen Mühlen unterhalb Grügel­born, 1609-1793

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 727: Streitigkeiten der Gemeinde Leitersweiler mit dem Müller auf der Betzel­bacher Mühle wegen der ihm zugesprochenen Ländereien, 1736-1770

 

 

- Lorenzenmühle unweit Leitersweiler:

sie war 1746 nur noch als „rudera“, d.h. nur noch als Ruine vorhanden; im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lich­tenberg vom 8.7.1746 502 heißt es: „im Tiefenbacher Grund unweit Leitersweiler befinden sich die Ruinen einer Mühle, deren Name „Lo­renzenmühle“ gewesen sein soll.“

 

 

- Mühle oben an der Betzelbacher Mühl, Detzweiler Mühle, Bleysbacher Mühle, Bleischbacher Mühle:

südlich von Grügelborn in Richtung Leitersweiler, oberhalb der Betzelbacher Mühle gelegen; der Name Bleisbacher Mühle leitet sich ab nach dem Dorf Bleischbach, das nach dem Schaftregister von 1770 zur Schultheißerei Oberkirchen gehörte 503.

 

Die Mühle wurde 1609 errichtet. 1735 hatte sie ein Wasserrad. Sie mahlte für 30-40 Familien von Leitersweiler, Grügelborn und Hoof. Die Mühle hatte ihren Namen auch von der untergegangenen Siedlung Detzweiler (oder Deitzweiler) oder Datzweilert. Zu die­ser Mühle gehörte auch eine Ohligmühle. Von 1760 bis 1800 war Wilhelm Hüttel Erbbestandsmüller und Landwirt der Bleischba­chermühle. Auch 1819 ein Müller namens Hüttel auf der Mühle. 1930 wurde die Mühle von dem damaligen Besitzer Wilhelm Brü­cher stillgelegt 504.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lichtenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle 505wie folgt beschrieben: „... wird nach dem alten Hof, der dabei gestanden, jetzt Detzweiler Mühle ge­nannt, vulgo auch die Bleysbacher Mühle (nach dem nahegelegenen heutigen Bleischba­cher Hof); liegt am Betzelbach, der aus ver­schiedenen Quellbächlein kommt, z.B. aus dem Krügelborner Bach, der Zweibrücken, Lothringen und das Trierische voneinander trennt. Das Dorf Krügelborn (s. Grügelborn) und die nechste unten daran stehende Bet­zelbacher Mühle ist nur ¼ Stunde entfernt; der auf lothringischer Seite gelegene Bleyschbacher Hof ist nicht weit davon gelegen. Das 19 Schuh hohe Wasserrad treibt die Mahl- und die Ohligmühle, und das vermittelst zweier Trillis. Das Rad kann dem Falle nach noch 2 Schuh höher gemacht werden. Der Teich mißt 50 Ruthen. Der Erbbe­ständer Nikolaus *Hödtel hat die Mühle 1733 von Peter Hor­bacher vor 225 fl erkauft; ... entrichtet für den Wasserfall 20 Batzen, die Hälfte nach Lichtenberg, die andere Hälfte nach Oberkir­chen, wo 2/3 die Herren von Tholey und 1/3 die Grafen von Leiningen bekom­men. Keine Banngerechtigkeit. Eine Ohligmühle mit 6 Stempeln ist angeschlossen“ 506.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 55 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Mühl oben an der Betzelba­cher Mühl, die Dezweiler ehedem Bleysbacher Muhl gennt: [hat] 1 Waßerrad welches einen Gang zugleich aber auch die dazwischen gelegene Ohlig Mühl treibet; [zahlt an Pfacht] 20 bat­zen, wovon 10 bz hierher und 10 bz nach Oberkirch zahlt werd; Leytersweiler, Krügelborn und Hooff seynd die Ortschaft welch am nächsten geleg und alldemahl, könn 30 bis 40 Famil: allhier befördert werd. 507

 

1776 ist in der pfalz-zweibrückischen Huldigungsliste von Reichweiler der Wilhelm Hattel, „Hintersasse auf der Bleischbacher Müh­le“ er­wähnt 508.

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 626: Die an der Betzel- und Bleischbach gelegenen Mühlen unterhalb Grügel­born, 1609-1793

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 625: Die Betzelbacher Mühle unterhalb Leitersweiler, 1760-1770

 

 

- Ölmühle an der Mühle oben an der Betzelbacher Mühl:

die Ölmühle gehört zur „Mühle oben an der Betzelbacher Mühl. Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lich­tenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Die in dieser Mühlen befind­liche Ohlig Mühle. ... [wird] von dem Trillis ... vermittelst eines Cam Rads (Anm.: Kammrad) die Ohlig Mühl [ange­trieben]. Ihre Einrich­tung bestehet hauptsächlich in 6 Stämpel, die in 3 Cumben, je zwey in einem, den Samen kleinstoßen, daß er nach gepreßt werden kann. ... Gibt von dieser Ohlig Mühlen keinen anderen Pfacht alß der bey der Mahl Mühle beschrieben worden weilen diese Ohlig Mühle stat eines Schelgangs angehengt worden. ... Was in dieser Mühlen mehrentliche geschlagen ist der Flachs und Hanf Samen ...“ 509

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 55 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Mühl oben an der Betzelba­cher Mühl, die Dezweiler ehedem Bleysbacher Muhl gennt: [hat] 1 Waßerrad welches einen Gang zugleich aber auch die dazwischen gelegene Ohlig Mühl treibet.“ 510

 

 

- Schultheißenmühle:

die Mühle war ab ca. 1766 in Betrieb 511.

 

 

 

 

 

Lembach / Elsaß:

Städtchen in den Nordvogesen im Unterelsaß, nahe zur heutigen pfälzischen Grenze, an der Sauer gelegen. Anfang des 13. Jh. wurde Lembach von den Herren von Ettendorf verwaltet. 1327 wurden deren Vasallen, die Herrn von Fleckenstein, mit dem rechts der Sau­er gelegenen Teil samt Kirche und der Mühle belehnt. Die Fleckensteiner und deren Nachfolger herrschten bis zur französischen Re­volution über den Flecken.

 

Mühlen:

in der Stadt gab es zwei Mühlen, die rechts der Sauer gelegene Obermühle, auf dem linken Ufer des Baches lag die Niedermühle 512. 1327 wurden die Herrn von Fleckenstein, mit dem rechts der Sauer gelegenen Teil samt Kirche und der Mühle belehnt 513.

 

Am 26.1.1717 wird als Patin die „Catharina Benderin, Josephi Bender molitoris huius uxor“, im katholischen Kirchenbuch Lembach ge­nannt 514.

 

Der Müller ++++klären: welche Mühle+++ Pierre *Ehrstein wurde 1807 im Kanton Soultz-sous-Forêts in den Conseil de l'arrondisse­ment gewählt 515.

 

- Obermühle:

die Obermühle wurde 1773 zur Ölmühle umgebaut 516.

 

Karte:

- Rieffel, Jean Jacques: Entretiens et Regularisation des Cours d'Eau au XVIIIe Siècle; in: l'Outre-Forêt 1987, Nr. 57, S. 25: Regularisati­on du Cours de la Sauer à Lembach“.

 

 

- Untermühle, Niedermühle, Fleckmühle:

bevor sie zur Papiermühle umgebaut wurde, bestand hier eine Ölmühle 517.

 

 

 

 

 

Lemberg:

s. auch *Salzwoog

 

VG Pirmasens-Land, Lk Südwestpfalz; gehörte zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg; die Landesherrschaft ging 1736 an Hessen-Darm­stadt über.

 

Das Dorf Lemberg am Schloßberg entstand bald nach der Erbauung der Burg, indem die Einwohner Gutenbach umsiedelten und sich näher in der Schutz der Feste begaben; vermutlich entstanden die ersten Häuser um 1220; urkundlich wird Lemberg erstmals 1312 er­wähnt; Graf Eberhard von Bitsch nahm in diesem Jahr bei dem Kloster Stürzelbronn ein Darlehen auf, und verschrieb als Sicher­heit 10 Malter fällige Korngülte im Dorf "Leymberg" verschrieb. Die Lemburg wurde damals bis 1541 Residenz; die Burg "Lehen­berg in dem Wasghe", wie sie in einer Urkunde von 1334 genannt wird, wurde durch viele neue Bauten beträchtlich erweitert. Die Zeit von 1570 bis 1604 war für Amt und Ort Lemberg verhängnisvoll. Im März 1570 verstarb Graf Jakob von Zweibrücken-Bitsch ohne männliche Nach­kommen zu hinterlassen; mit ihm war das Geschlecht im Mannesstamm ausgestorben. Es entbrannte ein länge­rer Streit um die Nachfol­ge in der Herrschaft. Graf Philipp V. von Hanau-Lichtenberg, verheiratet seit 1566 mit Ludovika von Zwei­brücken-Bitsch, der Tochter des Grafen Jakob von Zweibrücken-Bitsch, war als dessen Schwiegersohn berechtigter Erbe der Herr­schaft, was ihm aber von Graf Philipp I. von Leiningen-Westerburg, der mit einer Nichte des Graf Jakobs verheiratet war, sowie von den beiden Gräfinnen Elisabeth (Schwester von Jakobs Bruder Graf Simon Wecker V.) und Agathe (Tochter der jüngeren Schwester von Simon Wecker) streitig gemacht wurde. Die­sen Streit machte sich der Herzog von Lothringen zunutze, von welchem die Herr­schaft Bitsch in der Vergangenheit als Mannlehen an die Grafen von Zweibrücken-Bitsch ausgegeben worden war. Er be­lehnte am 29. August 1570 den Grafen Philipp V. von Hanau-Lichten­berg mit der Herrschaft Bitsch. Einen Tag später belehnte er ebenfalls Graf Philipp I. von Leiningen-Westerburg mit Schloß und Herr­schaft Bitsch und am 12.10.1570 nochmals die beiden Grä­finnen Elisabeth und Agathe mit Schloß und Herrschaft Bitsch und der halben Burg Lemberg 518.

 

Zusätzlich zum Erbstreit legte sich Graf Philipp V. von Hanau-Lichtenberg mit Herzog Karl III. von Lothringen an, indem er ver­suchte, die Reformation in der Herrschaft Bitsch einzuführen, wozu er u.a. das Kloster Stürzelbronn im Herbst 1571 überfiel. Der Herzog reagierte schließlich mit militärischer Gewalt und besetzte am 21.7.1572 das Schloß Bitsch und drei später die Burg Lem­berg. Schließlich traten die beiden Gräfinnen und Graf Philipp I. von Leiningen-Westerburg ihre Ansprüche gegen Zahlung einer Ab­findung an den Lothringer Herzog ab. Graf Philipp V. von Hanau-Lichtenberg wehrte sich gegen die gewaltsame Besetzung in einem lang andauernden Prozeß. Bei­de Parteien einigten sich schließlich am 21.11.1598, daß die Besetzung des südlichen Teiles des Amtes Lemberg sowie die Sperrung der Burg Lemberg aufgehoben werden sollte; dafür wollte sich Graf Philipp V. gütlich mit dem Herzog über die Erbansprüche an der Herr­schaft Bitsch einigen. Der Abzug der Lothringen von Burg Lemberg zog sich jedoch hin. Die end­gültige Beendigung des Erbstreits mit Lothringen erlebte Graf Philipp V. von Hanau-Lichtenberg nicht mehr. Er starb 1599. Sein Sohn Graf Johann Reinhard I. von Hanau-Lich­tenberg schloß 1604 mit dem Herzog von Lothringen einen Vergleich und unterschrieb 1606 den Friedensvertrag von Nancy. Dabei ver­zichtete der Herzog von Lothringen auf Burg und Amt Lemberg und mehrere Dörfer an der Grenze zur Herrschaft Bitsch, auf die Burgen von Klein-Arnsberg und Lützelhardt, auf alle den Schlössern Lichtenberg, Phil­ippsburg und Lemberg gehörenden Wälder sowie auf die elsässischen Dörfer Offweiler, Uhrweiler und Forstheim und erhielt eine Entschädigung von 60000 Gulden. Im Gegenzug verzichtete Graf Johann Reinhard auf alle Rechte und Ansprüche an Herrschaft und Schloß Bitsch 519.

 

Literatur/Urkunden, allgemein:

- Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, a.a.O., Bd. III, S. 356 ff

- Guth, Emil: Historische Grenzsteine im ehemaligen Amt Lemberg: Geschichte in Stein geschrieben. Lemberg 1998

 

 

Mühlen:

- Altenwoogsmühle, Allwoogsmühle, Altwoogsmühle:

am Ufer der Rodalb, in unmittelbarer Nähe der Abzweigung der K36 nach Ruppertsweiler gelegen, heute eine viel besuchte Speisegaststätte 520.

 

Der „Alte Woog“, nach dem die ehemalige Herrschaftsmühle benannt ist, wird bereits 1391 im Burgfriedensbezirk der Burg Lemberg erwähnt: „... und von der Rodalbe vor dem alten Wooge abe untze wieder gein Ruprechtswilre“ 521.

 

Sie stammt aus dem Jahr 1587, wurde jedoch erstmals 1626 urkundlich erwähnt anläßlich des von Graf Wolfgang von Hanau-Lichten­berg veranlaßten Inventars; dort heißt es: Die Altenwoogs Mühlen hatt jehrlich drey Malter Frucht und ein feist Mühlschwein er­tragen, welche aber abgegangen und nichts mehr gibt” 522.

 

Erst im 18. Jh. wurde die Mühle wieder aufgebaut 523. Beständer waren Amtsschaffner David *Reuß aus Pirma­sens und der herrschaftli­che Zöller und Schultheißenadjunkt Johann Daniel *Weber aus Lemberg 524. Mit Schreiben vom 26.5.1747 an die Rentkam­mer in Buchs­weiler hatte sich Weber bereit erklärt, an dem “Alten Woog” eine kleine Mühle mit Mahl- und Schälgang erbauen zu wollen, wenn man ihn gestatte, zu deren Betrieb das aus dem herr­schaftlichen Weiher zu benutzen. Gegen das Gesuch erhob der Mül­ler von der Langmüh­le Einwendungen. Zu diesen nahm Amts­schaffner Reuß bereits am 28.5.1747 in einem Bericht Stellung: “Die am Altwoog noch befindli­chen behauenen Quadersteine lassen vermuten, daß an dieser Stelle schon von alters eine Mühle gestanden habe. Zwar seinen die nicht sonderlich stark, doch könne eine Mühle mit einem Gang wohl damit betrieben werden. Auch könne der Langmüller ge­gen die Er­richtung der Mühle wohl nicht viel einwenden, da die Lemberger Unterthanen nicht zur Langmühle gebannt seien und über schlechte Bedienung durch denselben Klage führten. Auch sei durch Errichtung der Garnison in Pirmasens und Zu­nahme der Bevölke­rung der Be­darf an Mühlen ohnehin größer geworden.” In einem von dem Gerichtsschöffen Hans Peter Knopf er­statteten Bericht bestä­tigten auch die Einwohner von Lemberg, daß sie wegen schlechter Förderung auf der Langmühle gezwungen sein, ihr Mahlgut in weit abgelegene Mühlen zu bringen und ih­nen somit die Errichtung einer neuen Mühle sehr erwünscht sei. Dar­aufhin wurde Amtsschaffner Reuß, der sich mittlerweile mit Ad­junkt Weber geeinigt hatte, von der Rentkammer in Buchsweiler be­auftragt, die neu zu errichtende Mühle in gemeinschaftlichen Erb­bestand zu nehmen und mitzuteilen, welche Ländereien dem Müh­lengut zugeteilt werden könnten. Der mit der Ortsbesichtigung be­auftragte Archivarius Faber erstattete der Regierung den angefor­derten Bericht, aufgrund dessen der Mühle 44 Morgen Land zur Be­wirtschaftung überlassen wurden 525. Dem Hochfürst­lichen Kam­merrat David Reuß in Pirmasens und dem herr­schaftlichen Zoller und Schultheißenadjunkt Daniel Weber von Lemberg wurde am 13.4. 1750 ein Erbbestandsbrief erteilt verbunden mit der Erlaubnis zum Wiederaufbau der Mühle. Diese verkauften 1761 den ganzen Erbbestand an Michael Trautmann vom Ruhbankerhof. 1768 überträgt Trautmann den Mühlenbesitz an seine Söhne 526.

 

Vor 1761 war Wendel *Keller der Pächter der Allwoogsmühle. Dieser klagt 1761 gegen dem Kammerrat Reuß, den Erbbeständer der Mühle auf Schadensersatz 527.

 

Am 10.2.1777 in der ref. Kirche in Ernstweiler heiratet der Philipp Weber, Sohn des verlebten Müllermeisters in Niederhausen, Ober­amt Zweibrücken, Philipp Adam Weber, die Maria Barbara NN., des verlebten Müllers von der Altenwoogsmühle, Johann Weber hin­terlassene Witwe 528.

 

1775 übernimmt der Rotgerber Böhmer von Pirmasens die Mühle in 12jähriger Lehnung und wandelt einen Mahlgang in eine Loh­stampfe um. Böhmer kommt in finanzielle Schwierigkeiten, die Mühle wird zwangsversteigert; den Zuschlag erhält am 6.2.1783 Pe­ter *Traxel vom Erlenhof. Dieser bat mit Schreiben vom 7.5.1798 an die Verwaltung in Buchsweiler um Bestätigung, daß er die Müh­le ge­kauft habe. Diese Bestätigung wurde verweigert mit dem Hinweis auf seinen Erwerb im Erbbestand. 1801 stellten die Franzosen das Mühlengut als herrschaftlichen Erbbestand unter Sequester und verpachteten die Mühle an Peter *Traxel zu einem Pachtzins von 44 francs 10 centimes, wovon 1/5 auf die Grundsteuer in Anrechnung gebracht wurde. Von Peter Traxel ging die Mühle auf den Sohn Ja­kob *Traxel über, wobei ungeklärt ist, wie das Eigentumsrecht übergehen konnte. Nach dessen Tod 1734 wurde die Mühle ver­steigert einschließlich einer inzwischen eingerichteten Branntweinbrennerei. Den Zuschlag erhielt der Müller und Wagner Jakob Jacky für 3320 Gulden; bei einer weiteren Versteigerung 1853 erwarb Daniel Koch das Anwesen 529.

 

Nach dem Tod des Daniel Koch († ca. 1870) veranlaßten dessen Erben veranlaßten am 22.11.1870 die Versteigerung der Mühle. Hierzu heißt es im Zweibrücker Wochenblatt: „Lizitation einer Mühle. ... wird auf Ansuchen der Kinder und Erben der früher zu Er­lenbrunn, zu­letzt auf der Altenwoogsmühle, Gemeinde Lemberg wohnhaft gewesenen und daselbst verlebten Ehe- und Ackersleute, Daniel Koch und Susanna Stucky, als 1) des Ludwig, 2) der Katharina, 3) der Louise, 4) der Magdalena, 5) des Heinrich, 6) der Salo­mea, 7) der Elisabe­tha und 8) der Charlotte Koch, alle minderjährig und gewerbslos bei ihrem Vormunde, Jacob Stucky, Ackerer in Erlenbrunn wohnhaft, domiciliert vertreten ... die nachbezeichnete Mühle mit den dazu gehörigen Ländereien, Lemberger Bannes, der Abtheilung und Untheil­barkeit wegen ... versteigert, nämlich: ... die so­genannte Altenwoogsmühle, mit einem Mahl- und Schäl­gang ...“. 530

 

Die Mühle wurde von Johann Adam Thäter ersteigert. Der Mühlenbetrieb war 1870 eingestellt worden. Der Ersteigerer schenkte die Mühle 1871 seinem Sohn Jakob Thäter. 1913 ersteigerte dessen Sohn den Grundbesitz von seinem Vater für 4500 Mark. Er nahm bauli­che Veränderungen vor und richtete schließlich 1933 eine Gaststätte ein. Nach dem Ableben der Eheleute Thäter ging das Anwe­sen 1963 auf die Tochter Frieda Thäter über, die den Gaststättenbetrieb fortführte. Seit 1977 ist die Altenwoogsmühle im Eigentum ihres Sohnes Peter Thäter 531.

 

Photo:

- Guth, Emil: Lemberg. Dorf und Burg im Wandel der Zeit, a.a.O., S. 391, 394, 395, 396, 397

- Guth, Emil: 406 Jahre wechselvolles Schicksal. Altenwoogsmühle; in Wasgaublick 1993, S. 105

 

Literatur/Urkunden:

- Guth, Emil: Die Altenwoogsmühle, ein denkmalpflegerisches Schmuckstück; in: Heimatkalender d. Pirmasenser u. Zweibrücker Land. 2000, S. 200-203

- Guth, Emil: 406 Jahre wechselvolles Schicksal. Altenwoogsmühle – ein denkmalpflegerisches Schmuckstück; in Wasgaublick 1993, S. 104-106

- Guth, Emil: Lemberg. Dorf und Burg im Wandel der Zeit, a.a.O., S. 391-397

- Jaffé, Albert: Die Altwoogsmühle [bei Lemberg]; in Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 3 vom 12.3.1930 und Nr. 4 vom 9.4.1930. +++noch bearbeiten+++

- LA Speyer Best. C20 Nr. 1085: Die von dem Altwoogsmüller Peter Traxel beabsichtigte Umzäunung seines Hofes und Verlegung des Weges sowie die Tieflegung des Mühlbachbettes, 1787

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1316: Klage Wendel Kellers, des ehemaligen Beständers der Allwoogs­mühle (Lemberg), gegen Kammerrat Reuß wegen Vergütung des aus dem Pachtverhältnis entstandenen Schadens, 1761

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2936: Erbauung und Erbbestandsvergebung der sogenannten Altenwoogs­mühle bei Lemberg, 1746-1789. Anm.: Beständer waren: Amtsschaffner Reuß zu Pirmasens, Daniel Weber zu Lemberg (1746-1760), Mi­chel Trautmann, bisher Ruhbanker Hofmann (1761-1783), Peter Traxel, Erbbeständer auf dem Erlenhof (1783)

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2937: Erbbestandsbriefe und Reverse der Altwoogsmühle bei Lemberg von den Jahren 1749, 1750, 1761, 1772, 1783

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2938: Bauholzabgabe an die Erbbeständer der Altwoogsmühle bei Lem­berg, 1749-1783

- Ziegler, Karl: Alt Lemberg, Ortsgemeinde Lemberg 1992, S. 52-54

 

 

- Glashüttermühle:

im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 31.1.1831 die Zwangsversteigerung mehrerer Grundstücke, darunter der Glashütten­mühle annonciert: „.. in Gefolge eines durch das Königliche Bezirksgericht Zweibrücken unterm zwölften des laufenden Monats und Jahres er­lassenen ... Urtheils ... zur Zwangsversteigerung der nachbezeichneten auf Lemberger Gemarkung gelegenen Immobilien, gegen die Kinder und Erben von weiland Ernst Stutz, gewesener Erbbeständer auf der Lemberger Glashütte, und Magdalena geborne Dausmann, als 1) Philipp Stutz, Pächter der Glashüttermühle ... 2) Ludwig Stutz, Soldat im Königlichen Zehnten Linieninfanteriere­giment, in Garni­son in Landau, 3) Philippina Stutz, ledig und Dienstmagd ..., 4) Elisabetha Stutz, ledig, ebenfalls Dienstmagd in Pir­masens wohnhaft, 5) Gottfried Stutz und 6) Sibilla Stutz, diese beiden noch minderjährig“ geschritten, darunter: „Eine zu Lemberger Glashütte gelegene und gleichfalls erbbeständliche Mahlmühle ..., unter französischer Verwaltung dem gewesenen Notär Jacob Fas­co zu Pirmasens käuflich übertragen worden und heute der Frau Witwe Georg Nikolaus Lilier, Katharina geborene Aufschneider, zu Zweibrücken wohnhaft“ gehö­rig, in den Sektionsbüchern Sektion H Nr. 20 beschrieben: „Ein ohnweit der Lemberger Glashütte gele­genes Wohnhaus und Mahlmühle benebst Scheuer, Stallung, Hofraum und Gärtchen ...“ 532.

 

 

- Langmühle:

s. auch Sägemühle auf der Langmühle

 

Die Langmühle ist vermutlich eine der ältesten Mühlen im ehemaligen Amt Lemberg. Bei der Besitzteilung zwischen den Grafen Eber­hard und Walram von Zweibrücken 1295 bekam Graf Eberhard den “niederen Teil” Grafschaft und darin unter anderen Orten auch die Mühle “Longenberch”. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist diese “Langenbergmühle” identisch mit der späteren “Langmühle” 533.

 

Die erste sichere Archivalnotiz von der Langmühle datiert aus 1499, als Graf Friedrich von Zweibrücken-Bitsch dem Fritsche Huck in Lemberg und seiner Frau Käthe gegen „eine jährliche Gülte von 6 Malter Korn von der langen Mühl, sodann ein Haus sant Garten, Kost, Hofbekleidung und eine Wiese auf ihrer beiden Lebzeiten verleiht“ 534.

 

Am St. Stephanstag 1574 535 erhält der Müller Hans Kugelbacher einen Temporalbestandsbrief über die Langmühle 536.

 

1576 heißt es in einer Aktennotiz die Moschelmühle betreffend: „Die Langmühl ist verliehen auf 6 Jahre lang Hans Kugelbach und ist das seit 1574 an Weihnacht; also, daß die erst Gült an Weihnacht 1574 gegeben werden soll; jedes Jahr davon geben 8 Malter Korn, 2 Wehrschwein, jedes so gut als 6 Pd. Pfennig, der Herrschaft Frucht mühlfrei mahlen. Der Wasserbau mit Stad und Gebiet ge­hen für 80 fl. ...“ 537.

 

In einer Supplik des Müllers auf der Langmühle um Pachtnachlaß wegen Krankheit vom 27.4.1582 heißt es: „...demnach die Langmüel, Im ampt Lemberg, nechst vergangenes 81 Jars, eines Möllers gemangelt, und ler gestand ...“ 538.

 

1607 verkauft Graf Joh. Reinhard von Hanau-Lichtenberg die Langmühle in Lemberg an Marzolph Montz „jedoch mit dem Vorbehalt dar­an jährl Von sothaner Mühle fallenden 8 Malter Korn und 2 Mühl Schweine und 11 fl Seeg Mühlen Zinß“ 539. Dieser Marzolph Montzen erhält am 4.6.1607 einen Erbbestandsbrief über die Mühle für sich und seine Leibeserben 540.

 

1609 und auch 1612 ist Martzolf Muntz der Langmüller 541. Muntz beantragt in einem nicht datierten Schreiben (1627 err.) an die Lan­desherrschaft die Reduzierung der Erbpacht für die Langmühle: „... Ich setze außer Zweifel, E.E.Hrn und Gr[afen] werden mehr­entheils gute Wissenschaft tragen, welchermaßen vor einem halben Jahr, der jetzige Keller zu Lemberg und Consorten allernechst am Dorff eine MahlMühl gebauen, und wird es mit der Järlichen Müelgülten , so ich meiner eigenthumblichen Maalmüel (die umb des Hochgebohrenen Herrn, Herren Johann Reinharden, Grauen zur Hanau, und Zweybrückhen, Meines gnädigen Herrn, ich für sechs Hundert Gulden an mich erkaufft, und die LangMüel genant wirdt), … daß nemblich solche uff diese beede Müelen geschlagen, undt Jede die halbe Gült tragen“ solle 542. Muntz begründet seinen Antrag u.a. mit dem Wegfall von Mahlgästen und Wassermangel, bzw. Behinderung beim Mahlen infolge des erhöhten Wasserfalls der neugebauten Mühle.

 

Im Inventar von 1626 findet man unter “Mühlgülldt” die Angabe: “Item tregtt die Langmülen jars bestendig 6 Malter Korn à 3 fl” 543.

 

Mit einem nicht datierten Schreiben, verfaßt wohl vor 1627 (err.), beantragt der Peter Wagner „der jünger Zoller zu Münchweiler“ ihm den Bau einer neuen Mahlmühle zwischen dem Dorf Lemberg und Münchweiler [an der Rodalb] zu gestatten 544. Hiergegen wendet sich der Müller auf der Langmühle, Veltin Moltz (wohl ein Sohn des obigen Müllers Martzolf Muntz) und trägt vor: „... Ich hab die Mühle zu Lemberg, so man die Langmühle nennet, nun Sechtzehen Jar Lehnungs Weise bestanden und bewohnet … Demnach aber unlängst ein Anderer nach obernannten Müelen getrachtet, Vnd dieselbige Zu bewohnen begehret, auch die järliche Gülten Vmb Zwey Malter gestey­gert, Vnd sich hiemit einzudringen understanden, So hab ich dieselbige Müel umb anerbottene Gülten annemen laßen, vnd von dersel­ben abzuziehen bewilliget, Dieweil dann zu Pirmasens ein Wäßerlein, Vnd an dem selbigen ein feiner wolgelegener Ort, dahin eine Müel gar füglich gesetzet werden möchte. Vnd ich dann noch einen Sohn habe, der das Müllerhandtwerck gelernet, und mir nun etliche Jar lang die Müel versehen können, Welchem Ich Väterlicher Pflicht halben billich nützlich vorstehen Vnd er hingegen mich in meinem Alter ernehren und Vnderhalten sollte ...“ Er bittet daher den Grafen von Hanau-Lichtenberg, ihm zu geringem Entgelt den Neubau einer Mühle bei Pirmasens zu gestatten 545.

 

In einem Aktenvermerk von 1627 heißt es: „Graf Philips Wolfgang [von Hanau-Lichtenberg] will die Langmühle zu Lemberg von dem Zoller 546 daselbst wieder einlösen“ 547. In einer „Kundschafft die Langmühl betref:“ vom 16.2.1628 heißt es: „Daniel Schweyer der sa­get [er] habe von Beckher Hennseln dem Verkäuffer wohl gehört, daß er Peter Wagner dem Zöller die LangMühl für 200 fl. verkaufft. Dieboldt Cuntz von Pirmasens saget, daß Ihme der vorgemelte Verkäuffer alß Beckher Hensell, Ihme Zeugen uf der Stegge begegnet, undt [erzählt], habe Ihme Zoller Petter die Langmühl z[u] 200 fl. verkaufft“ 548. Bereits zuvor in einem Schreiben vom Dezember 1627 bitten „Hanß Otten Kinder zu Lemberg den Kauf der Langmühl stehen zulassen“ 549. Der Kauf zwischen Peter Wag­ner und Henseln Beckher und ist nicht vollzogen oder rückabgewickelt worden. In einem Schreiben vom Dezember 1627 bitten „Hanß Otten Kinder zu Lemberg den Kauf der Langmühl stehen zulassen“ und erklären: „... und Ihme [dem Zoller] sein Gelt wieder zu erstatten“ 550. In den Akten befindet sich eine Aufstellung „Zoll Peters Besserungen auff der Langmühle“. Dort heißt es: „Ver­zeichnus der Langmüllers, wie die Erben, solche wieder von mir Peter Wagner, begeren an zu nemen, Erstlich vor mein Aus­geben Gelt ...“ 551.

 

In einer „Acta“ von 1632 heißt es: „Hanß Böringer der Langmüller zu Lemberg betr: pto schuldiger Mühlgülten“ 552. Dieser Hans Berlin­ger war ab ca. 1632 Müller auf der Langmühle Lemberg; zuvor war er Müller auf der Sägemühle am Salzwoog gewesen.

 

In der Inventation von 1641: “die Landmühl ist verbrannt”; dies ereignete sich 1636 553.

 

Am 17.7.1721 erklärte sich der Vinninger Müller [s. Eichelsbacher Mühle] Hans Jakob *Blättler bei der hanau-lichtenbergischen Rent­kammer in Buchsweiler bereit erklärt, “die von dem 30jährigen Kriege her ganz auf den Boden ruinierte und verfallene soge­nannte Langmühle ohnweit Lemberg”, bei Einräumung eines Erbpachtrechts auf eigene Kosten wieder aufbauen zu wollen, wenn ihm das nöti­ge Bau­holz gratis, der Bauplatz zu einem billigen Preise überlassen und ihm dreijährige Pachtfreiheit zugestanden werde 554. 1722 ist „Hanß Jacob Blettle Müller auff der Lang­mühl“; er ist Schweizer Einwanderer 555.

 

Blättler hatte sich mit dem Neubau finanziell übernommen, und mußte bereits kurz nach der Inbetriebnahme, welche 8 Tage nach Fast­nacht 1722 erfolgte, um Zahlungsstundung des vereinbarten Kaufpreises für den Mühlplatz und eines Betrages von 25 Gulden für den Meistertitel, von dem ein Drittel der Landesherrschaft und 2/3 der Müllerzunft zustanden, bitten. Das Ersuchen blieb erfolg­los. Blättler entschloß sich daraufhin, den Mühlenplatz zu verkaufen. Blättler verkaufte daraufhin 1723 seine überschuldete Mühle an Matthäus Schütz aus Meinelshofen (s. Memmelshoffen/ Elsaß) im Kirchspiel Sulz (s. Soultz sous Forêt) um 230 fl. Hiergegen erhob ein Kaufinter­essent für die Mühle, Johann Schwalje (= Johannes Chevalier) aus Ober­steinbach bei der Rentkammer Einspruch und betonte den Vor­rang von Einheimischen beim Kauf gegenüber Landfremden 556. Die Rent­kammer holte daraufhin hierzu Auskünfte bei dem Gerichts­schöffen zu Pirmasens Johann Eberhard Schulz, dem Gerichtsschöffen zu Winzeln Hanß Georg Sieger und dem Gerichtsschöffen zu Pir­masens Hans Adam Anstätt ein, die übereinstimmend erklärten, ein Vorrang bestehe nur bei nächsten Verwandten, nicht aber wie von Chevalier behauptet, gegenüber Landfremden 557.

 

Die Rentkammer wies den Einspruch ab und erteilte Einwilligung zum Kauf durch Matthäus Schütz. Zugleich wurde angeordnet, daß der Kaufpreis bei der Rentkammer zu hinterlegen sei. Eine amtliche Rechnungsaufstellung vom 10.3.1724 hatte ergeben, daß die Schul­den des Blättler bei der Rentkammer den Kaufpreis von 230 Gulden um 86 Gulden überstiegen 558.

 

Der Käufer Schütz verstarb jedoch, bevor er die Mühle übernehmen konnte. Seine Erben verkauften den Mühlenbesitz. Nach dem Lem­berger Amtskontraktprotokollbuch 1725 wurde die Langmühle an Johann Georg Ohliger aus Zinßweiler bei Bitsch für 367 fl. verkauft 559.

 

Auch dieser wurde mit der Mühle nicht glücklich. Schon vor seinem Einzug in die Mühle mußte er feststellen, daß nur die Wohnbehau­sung und der untere Stock bewohnbar waren, während sonst Türen und Fenster fehlten. Ohliger hätte für die Fertigstellung der Mühle weitere 600 fl investieren müssen und übernahm sich ebenfalls finanziell. Auch er beantragte teilweise Stundung der Mühl­pacht, was nicht in vollen Umfang genehmigt wurde 560. Ohligers Vermögensverhältnisse verschlechterten sich immer mehr und am 30.4.1729 be­richtete der Amtsschaffner Fleischmann an die Rentkammer in Buchsweiler, daß der Besitzer der Langmühle, Georg Ohliger, „ohne Vor­bewuß eines Menschen, mit Sack und Pack durchgebrannt sei. Dies habe ihm der herrschaftliche Jäger Heinrich Cuntz aus Lemberg mit­geteilt“. Cuntz wurde beauftragt, des Ohliger habhaft zu werden und konnte diesen in der folgenden Nacht in der Mühle überraschen und festnehmen 561.

 

Auf diesen folgt 1731 Benedict Beri (*Bury), beide sind Einwanderer aus der Schweiz 562. Benedikt Bury hatte die Langmühle von Georg Ohliger erkauft und hierüber einen Erbbestandsbrief vom 1.5.1730 und am 10.8.1738 eine Confirmation erhalten 563. Auch 1741 ist Be­nedikt *Bury der Langmüller; er gerät in Schulden 564. Benedikt Bury beabsichtigte deshalb 1742 die Langmühle an Johann Christoph *Armendinger von der Buschmühle Edenkoben auf 6-9 Jahre zu verpachten 565. Armendinger beantragte daraufhin die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis für die Grafschaft Hanau-Lichtenberg 566. Die Landesherrschaft stimmte der Verpachtung zu, diese scheiterte je­doch „als die ersten Lehner nicht dahin ziehen wollten“ 567.

 

Daraufhin will Bury 1745 sei­ne Langmühle an einen Wiedertäu­fer, den Christian Müller aus Limbach verpachten 568. Die hanau-lichten­bergische Regierung stimmte jedoch einer Verpachtung nur auf die Dauer von 6 Jahren zu 569. Christian Müller übernimmt daraufhin die Langmühle im Temporalbestand, will jedoch bereits 1746 zur Bewirtschaftung der Mühle und der zugehörigen Landwirtschaft seinen Schwager Jacob Jutzi oder einen anderen Wiedertäufer in der Mühle aufnahmen. Die hanau-lichtenbergische Regierung lehnt die dauer­hafte Aufnahme des Jutzi ab, weil dieser „in keinem guten Ruf“ steht, stimmt jedoch der Aufnahme eines anderen Mennoniten zu 570.

 

Benedikt Bury übertrug die Langmühle mit Übergabevertrag vom 19.6.1753 an seine Tochter Anna Margaretha Bury und deren Ehe­mann Friedrich Conrad *Armendinger 571. Noch 1754 und 1755 werden Friedrich Conrad Armendinger und Benedikt Bury gemeinsam als Beständer der Langmühle genannt 572.

 

Um 1755 war Friedrich Conrad *Armendinger der Müller und Beständer der Langmühle. Auch er gerät in Schulden 573. Er ist verhei­ratet mit Margaretha Barbara Busi aus Lemberg 574 und der Schwiegersohn des Lang­müllers Benedikt Bury.

 

Um 1761/1763 betrieben der Hauptmann Wendel, der Gerichtsschöffe Friedrich Schmitt und der Bäckermeister Johann Adam Kieffer die Langmühle gemeinsam. Zwischen ihnen kommt es zwischen 1761-1763 zum Streit 575. 1760 bittet der Erbbeständer auf der Langmühle, Benedict Bürj (!), „das ihm das zu neuer Auferbauung seiner Erbbestandsmühle erforderlicher ...“Bauholtz“ zur Verfü­gung zu stellen 576. 1771 werden Benedikt Bury und Friedrich Armendinger als Erbbeständer der Langmühle genannt 577.

 

1788 (err., Antrag ohne Datum) beantragen Daniel Weinmann und Georg Schneider, als Erbbeständer der Langmühle, die Überlass­ung von Bauholz zur Reparatur der Langmühle, wozu mit Verfügung der hanau-lichtenbergischen Verwaltung vom 5.2.1788 die Genehmi­gung ergeht 578.

 

Nach dem Tod des Müllers Friedrich Conrad Armendinger kam es am 28.2.1788 zu einem Übergabevertrag zwischen der Witwe Marga­retha Barbara Armendinger, geb. Bury, ihrem Sohn Daniel Armendinger und der Tochter Margarethe Armendinger verh. Wein­mann bzw. dem Schwiegersohn Daniel Weinmann. Darin ist vereinbart, daß Daniel Armendinger und die Eheleute Weinmann die Langmühle je zu Hälfte erhalten, und die gegenüber der Landes­herrschaft bestehenden Verpflichtungen hälftig abtragen sollten. Für den Fall, daß die Eheleute Weinmann ihren diesbezüg­lichen Ver­pflichtungen nicht nachkommen sollten, sollte der Weinmann'sche Anteil an der Mühle zu dem im Übergabevertrag fest­gelegten An­schlagspreis an Daniel Armendinger übergehen. 1789 klagt Daniel *Armendinger, der Sohn des verstorbenen Lang­müllers Friedrich Conrad Armendinger und der Margaretha Barbara Bury, von der Langmühle gegen seinen Schwager Daniel Weinmann und dessen Ehefrau Margaretha geb. Armendinger, der Schwester des Daniel Armendinger, wegen Erbbestands-Ein­stand 579. Am 28.4.1790 übersendet die hanau-Lichtenbergische Rentkammer Buchsweiler das „Fürstliche Decret, nach welchem die mit dem Armendingerischen Antheil des Langmühlen Erbbestands getroffenen Verfügung con­firmiert und die Weinmännische Ehefrau, eine Armendingerische Tochter, mit ihren dagegen gemachten Einwendungen abgewiesen“ wurde. Es erging Anweisung, dem Armen­dinger einen neuen Erbbestandsbrief zu erteilen 580.

 

1789 macht die Forstverwaltung Rodalben Ansprüche gegen die Beständer auf der Langmühle geltend 581.

 

1790 wird der Georg Schneider als Erbbestandsmüller auf der Langmühle aktenmäßig genannt 582.

 

Photo:

- Vgl. Guth: Lemberg, a.a.O., S. 356: Das 1770 von Benedikt Bury errichtete zweistöckige Mühlenwohnhaus

 

Literatur/Urkunden:

- Jaffé, Albert: Die Langmühle bei Lemberg; in: Pirmasenser Geschichtsblätter. - 6, 1931. 14-16. 17-19. 23-24.

- LA Speyer Best. C20 Nr. 1101: Klage Daniel Armendingers von der Langmühle gegen Daniel Weinmann und Frau wegen Erbbe­stands-Einstands, 1789

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1264: Gesuch des Langmüllers Benedikt Bury, seinen Mühle an einen Wieder­täufer verlehnen zu dürfen, 1745

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1292: Schuldenwesen des Langmüllers Friedrich Conrad Armendingers, 1755-1759

- LA Speyer Best. C20 Nr. 1304: Klage des Augustinerkonvents zu Landau gegen den Sägmüller Hans Georg Koch von der Langmühle zu Lemberg wegen Nichterfüllung des mit ihm abgeschlossenen Akkords zur Lieferung des Holzes zu den Betstühlen in die Augustinerkir­che, 1760-1761

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1320: Langmühle, 1741

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1326: Schuldenwesen des Langmüllers Benedikt Bury, 1741

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1649: Streit wischen dem Hauptmann Müller einerseits und dem Gerichts­schöffen Friedrich Schmitt und dem Bäckermeister Johann Adam Kieffer wegen der gemeinschaftlich betriebenen Langmühle, 1761-1763

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2926: Langmühle und die daran gebaute Sägemühle zu Lemberg, 1563-1767; enthält u.a. Forderung des Maurers Michel zu Neuweiler wegen Reparatur der Langmühle.

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2927: Wiedererbauung und erbbeständliche Verleihung der sog. Lang­mühle bei Lemberg, 1721-1738

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2928: Versteigerung der caduc gefallenen, Abmessung des dem Benedikt Bury erbbeständlich überlassenen Caduclandes, die dem Langmühlen-Erbbeständern wegen Verfertigung des Grabens unterhalb der Mühle verwilligten 18 fl in der Gemarkung Lemberg, 1763-1767

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2929: Die dem Langmüller Benedikt Bury zu Lemberg erblehensweise überge­benen sechs Morgen Wiesen an der Salzbach, 1741

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2930: Das den Erbbeständern auf der Langmühle bei Lemberg verwilligte Bau- und anderes Holz, 1739-1786

- LA Speyer Best. C20 Nr. 2931: Neunjähriger Bestand des Langmüllers Benedikt Bury an einem unweit der Langmühle gelegenen, mit Pfrimen bewachsenen Platzes von ungefähr 8 Morgen, 1741-1745

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2932: Die gegen die Erbbeständer auf der Langmühle angebrachte Beschwer­de wegen Weidebetrieb auf dem Stephansberg in der Gemeinde Lemberg, 1776-1778

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2933: Langmühle und zugehörige Ländereien in der Gemeinde Lemberg, 1726-1792

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2934: Langmühle bei Lemberg, Verlehnung u.a., 1742

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2935: Langmühle bei Lemberg, 1765-1792; enthält u.a.: Ansuchen der Erbbe­ständer um Nachlaß des Erbzinses; deren Anspruch auf Mühlfreiheiten, Laudemium und Pfundzoll wegen der von Friedrich Armendinger abgetretenen Hälfte der Mühle; Untersuchung der Caduc-Wiesen im Storrbacher Tal; Forderung der Erbbeständer we­gen Verfertigung des unterhalb der Mühle gelegenen Grabens; die von Benedikt Bury vorgehabte Erbauung einer neuen Mahlmühle neben der Sägmühle gegen den Weiherdamm

- LA Speyer Best. C20 Nr. 3553: Forderungen der Forstverwaltung Rodalben gegen die Beständer auf der Langmühle, 1789

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3723: Gesuch des Langmüllers Benedikt Bury bei Lemberg um die Genehmi­gung zur Weiterverlehnung seiner Erbbestandsmühle an einen Wiedertäufer, 1745

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 4578: Rechnungen der Temporalbeständer Kapitän Müller, Friedrich Schmidt und Johann Adam Kieffer

 

 

- Langkehlermühle:

lag auf einer Wüstung bei Lemberg, am Buchbach gelegen. 1766 hatten die Saarbrücker Holzhändler Schmittborn und Röchling im Lem­berger Forst für 30000 Gulden Holz ersteigert. Man hatte ihnen bei der Ersteigerung gleichzeit die Erlaubnis zugesichert, zur Verarbei­tung des erworbenen Holzes eine Sägmühle auf der Salzbach an „unschädlichen Ort“ einem errichten zu dürfen. Sie beantragten darauf­hin, ihnen den Bau der Sägmühle an der „langen Kehl“ im Bereich des Salzbach, da oberhalb der gewählten Stelle an der langen Kehl sich 2 Brunnen befanden, die den meisten Teil des zum Antrieb benötigten Wassers lieferten 583.

 

1766 erlaubte Landgraf Ludwig IX. von Hanau-Lichtenberg „an der lan­gen Kehlen“ eine Sägmühle zu bauen und 1767-1769 entstand diese 584.

 

Bei einer Versteigerung im Jahre 1773 kam die Mühle in den Besitz von Kammerrath Schreibeisen und Generallieutenant Werner in Darmstadt 585.

 

Am 18.2.1777 erhielt der auf der Sägmühle ansässige Sägmüller Heinrich Bischoff noch 4 Morgen Wilderungsland als Pachtland auf die Dauer von 6 Jahren 586.

 

Um 1777 wird auch Johannes Jacob *Deiß, luth., als Meisterknecht auf der Langkehler Sägemühle genannt; °° mit Anna Barbara Henn; aus der Ehe stammt die Tochter Susanna Margaretha Deiß, geb. 31.8.1777 587.

 

Bereits 1779 wurde die 45 Schuh lange und 25 Schuh breite Sägmühle, das laufende Werk, dazu Wohnhaus mit 2 Wohnungen, Schwei­neställen, Scheuer, Ackerland und der zur Mühle gehörenden Wassergraben für 803 Gulden verkauft. Das Kapital des Kaufschillings soll­te nach den Bestimmungen des Kaufvertrages bei der Herrschaft Hessen-Darmstadt mit vierteljähriger Kündigung stehen bleiben und ab 15.5.1779 mit 5 Prozent verzinst werden 588.

 

1782 bittet der Kammerassessor Ehrmann in Pirmasens, man möge ihm die Sägmühle auf 6 Jahre verpachten, wobei er jährlich 200 Gulden Zins zahlen und das laufende Geschirr zur Hälfte unterhalten, während die Herrschaft als Eigentümer die Reparaturkosten an den Gebäuden übernehmen sollte. Neben weiteren Bedingungen forderte er zollfreie Ausfuhr der Schnittwaren und die erforderlichen Holzlieferungen aus dem Forst Lemberg auf die Dauer von 6 Jahren zu einem Preis von 24 Kreuzer pro Sägklotz. Das diesbezüglich an­geforderte Gutachten des Forstmeisters Kekule und des Regierungsrats und Cammerdirektors Stauch bezeichnete die Offerte des Asses­sors Ehrmann als dem herrschaftlichen Interesse zuwiderlaufend, weshalb beide einen mit dem bisherigen Sägmüller Heinrich Bischoff unterm 5.10.1782 getroffenen Vertrag zur Bestätigung der fürstlichen Regierung vorlegten. Eine entsprechende detaillierte Vereinbarung wurde durch Dekret vom 25.3.1783 erlassen 589.

 

In der französischen Revolution wurde die Mühle unter Sequestration gestellt und am 18.7.1801 zunächst auf 3 Jahre versteigert. Den Zuschlag erhielt Adam Keller aus Pirmasens. Auch bei der erneuten Pachtversteigerung 1804 in eine wiederum 3jährige Lehnung blieb er mit 70 Gulden Meistbietender 590. Bei der 1809 erfolgten Versteigerung des Eigentums an der Mühle ging diese an Martin Riesbeck (err.) 591.

 

1837 bzw. 1842 wurde eine Mahlmühle mit 2 Mahlgängen ein­gerichtet 592. 1893 verkaufte der Besitzer Johann Georg *Seibel bei an den Staat. In den folgenden Jahren erfolgte der Abriß 593. Die Mühle war Sägmühle und lag oberhalb des Weilers Salz­woog 594.

 

1842 erwarben Leopold Weil aus Pirmasens, Levy Abraham, Levy Michel und Levy Simon aus Blieskastel die Langkehlermühle, in der mittlerweile auch eine Mahlmühle eingerichtet war, samt Wohnhaus, Scheuer und Stall und zugehörigem Land für 5000 Gulden von Mar­tin Riesbeck 595.

 

Am 18.8.1846 wurde durch die Eigentümer, Herrn Levi zu Blieskastel und Weil von Pirmasens „ihr auf dem Lemberger Banne gele­genes Langkehler Mahl- und Sägmühlengut“ freihändig versteigert. Die Mühle ist in der Annonce vom 5.7.1846 wie folgt beschrie­ben: „Dassel­be besteht aus 2 Mahlgängen, ei­ner Sägmühle ...“ 596.

 

Am 12.4.1848 und 4.5.1848 bietet der Müller Joseph Mayer „seine im Lemberger Banne bei Pirmasens gelegene Mühle, die Lankeh­ler Mühle genannt, bestehend in zwei Mahlgängen und einem Schälgange, nebst Sägmühle ...“ zum Kauf an 597. Die Mühle wurde nunmehr vom dem Müller Joseph Meyer für 7300 Gulden übernommen. Aber schon nach drei Jahren steigerten die vorgenannten Weil Leopold und Genossen 1851 die Mühle, offenbar aus der Konkursmasse des Joseph Meyer, um 3300 Gulden zurück und verkauften das Müh­lenanwesen am 15.6.1852 dem Ackerer Franz Scharf für 4300 Gulden. Dieser überließ durch Akt vom 15.7.1852 die Langkehlermühle den Eheleuten Andreas Herb, Glasfabrikant in Pirmasens, für 5200 fl 598.

 

Am 20.5.1859 wurde die Mühle erneut versteigert, diesmal durch den jetzigen Eigentümer, den Glasfabrikanten in Pirmasens, Andre­as Herb. In der Versteigerungsannonce wurde die Mühle wie folgt beschrieben: „Ein Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Holzschuppen, Schwein­ställe, Arbeiter-Wohnung, 1 Mahlmühle mit 2 Gängen, 1 Sägmühle mit 1 Gange, Mühlgraben ..., alles dieses zusammen die zur Gemein­de Lemberg gehörige Langkehler-Mühle bildend ...“ Weiter heißt es: „Diese Mühle, inmitten von Staatswaldungen, in der Nähe der Landau-Pirmasenser-Staatsstraße, 1 Stunde von Pirmasens, entfernt gelegen, wurde erst vor kurzer Zeit nach neuester Art hergestellt, erhält durch den Salzbach mit einem Gefälle von etwa 12 Fuß und durch Zufluß von bedeutendem Quellwasser zu jeder Zeit – selbst in den letzten trockenen Jahren verminderte sich nie der Wasserstand – Wasser zu deren vollständigem Betriebe ....“ 599.

 

Es wurde wohl zunächst kein Interessent gefunden. Erst durch Kaufvertrag vom 5.6.1863 erwarb der Müller Joseph Konrad die Mühle von den Eheleuten Andreas Herb für 8000 fl. Auch Konrad hatte kein Glück mit der Mühle, denn bereits am 27.6.1867 verkaufte er die Langkehlermühle mit Verlust an die Eheleuten Johann Georg Seibel für 52 Gulden 600.

 

Seibel blieb 30 Jahre auf der Mühle. Da diese immer weniger Ertrag abwarf, sah sich Seibel gezwungen einen Teil der Mühle auf 9 Jahre zu verpachten und schloß einen Pachtvertrag mit dem in Lemberg ansässigen Glasfabrikanten Karl Schmitt, der darin eine Glasschleife­rei als Zweigstelle der Ludwigsthaler Glashütte einrichtete 601.

 

Wegen der Holzflößerei auf dem Buchbach mußte jeweils in Spätjahr der Mühlenbetrieb an je einem Wochentag eingestellt werden, um die Flößerei zu ermöglichen 602. In gleicher Weise wurde das Holz aus dem *Storrbachtal mit Hilfe der Stauweiher am Melkerplätzchen bis nach Kaltenbach befördert 603. Über die Höhe der Entschädigung kam es zwischen dem Müller Johann Georg Seibel und dem bayri­schen Staat zu einem Prozeßverfahren. Seibel gewann dieses vor dem Landgericht Frankenthal nach 5jähriger Prozeßdauer. Er soll­te je Ausfallstunde 10 Pfg. Entschädigung erhalten Das war Seibel zu wenig. Er ging in die Berufung. Dort wurde nach weiteren 5 Jahren Pro­zeßdauer das erstinstanzliche Urteil aufgehoben. Seibel legte Revision beim Reichsgericht Leipzig ein, konnte jedoch die geforderten Ge­richtskosten nicht rechtzeitig auftreiben und wurde letztendlich deshalb durch Prozeßurteil seiner Revision für verlu­stig erklärt. Die Ge­richts- und Anwaltskosten beliefen sich auf 600 Mark, zu deren Bezahlung Seibel 2 Rinder verkaufen mußte 604.

 

Die Mühle ging 1893 ein 605. Seibel, der die Mahlmühle bereits zuvor eingestellt hatte, gab 1894 auch die Sägmühle aufgrund seines ho­hen Alters auf und verbrachte seinen Lebensabend bei seinem in Lemberg ansässigen Sohn Karl Seibel 606.

 

Literatur/Urkunden:

- Burger, Fritz: Schnittholz aus dem Lemberger Forst für das landgräfliche Baumagazin: d. Geschichte d. Langkehler Mühle. - Ill. In: Hei­matkalender: d. Pirmasenser u. Zweibrücker Land 1989, S. 71-75.

- Jaffé, Albert: Die herrschaftliche Sägemühle an der langen Kehl seit ihrer Gründung unter Landgraf Ludwig IX.; in: Pirmasenser Ge­schichtsblätter vom 8.1.1830 und 26.2.1930 [Anm.: Lemberg]

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2939: Langkehler Sägmühle bei Lemberg, 1780-1789

 

 

- Mahl- und Sägemühle auf dem *Salzwoog:

s. Salzwoog

 

 

- Pulvermühle:

sie wurde 1760 im Buchbachtal bei der Langmühle errichtet; Initiator war Landgraf Ludwig IX. von Hessen, der Pirmasens zur Resi­denz erhob und darin eine ständig wachsende Garnison ins Leben rief. Für sein Soldaten-Hobby benötigte er große Mengen Schieß­pulver, und ließ hierzu 1759 eine eigene Salpetersiederei und Pulvermühle bauen. Hierzu wurde ein Vertrag mit dem Pulvermacher Valentin Brands­tetter geschlossen (der Vertrag war früher im LA Speyer vorhanden und ging im 2. Weltkrieg verloren). Nach dem Tod des Pächters Brandstetter († 1764 607) übernahm der Schreinermeister Hermann Gundelwein die Pulvermühle auf 6 Jahre, zu­nächst zusam­men mit Peter Hinterlohner, der später ausschied; am 27.2.1770 wurde ein neuer Vertrag mit dem Pächter Gundelwein abgeschlossen, der eine Laufzeit bis 1775 hatte; der Be­trieb scheint guten Gewinn abgeworfen zu haben, denn 1775 bewarben sich außer Gundelwein noch zwei weitere Interessenten, näm­lich der Rot­gerber Böhmer aus Pirmasens (dieser hatte 1775 auch die Altenw­oogsmühle gepachtet) und der Pulverfabrikant Neupert aus Zwei­brücken. Um bessere Erträge zu erzielen, ließ der Landgraf den Vertrag versteigern, wobei Gundelwein, nun allerdings zu schlech­teren Konditionen den Zuschlag erhielt. Die Pachtzeit des neu­en Vertrages lief vom 19.5.1776 bis 19.5.1782 und wurde nach Ablauf dieser Pachtzeit am 18.5.1782 um weitere 6 Jahre bis zum 19.5.1788 verlängert 608. 1790 erfolgte deshalb eine Anfrage beim Landgrafen von Hessen wegen Beibehaltung der Pulvermühle. Dieser entschied sich für den Weiterbetrieb wegen der Ein­nahmen an Pachtzins in Höhe von jährlich 90 Gulden. Schon vor Ablauf der erneuerten Pachtzeit war die Fabrikation von Pulver wegen Verminderung der Pirmasenser Garnison eingestellt worden, wie sich aus dem Bericht des Amtsschaffners Mauerer vom 7.4.1792 an die hessische Rentkammer in Darmstadt ergibt. Das letzte auf der Mühle lagernde Pulver wurde 1791 in das Pulvermagazin der Garnison Pirmasens transportiert, das sich in einem Turm am Ende der Klosterstraße Pirmasens befand 609.

 

Um die Gebäude nicht leerstehen zu lassen schloß Amtsschaffner Maurer mit dem gewesenen Pulvermüller unter Bürgschaft des Her­mann Gundelwein auf 6 Jahre zu einem jährlichen Pachtzins von 16 Gulden einen Vertrag, der aber nur auf 1 Jahr bestätigt wurde. Am 21.1.1793 übersandte Amtsschaffner an die Rentkammer Darmstadt einen Vertrag mit dem Rotgerber Joh. Diehl aus Pirmasens einen auf 12 Jahre abgeschlossenen Vertrag, in dem die ehemalige Pulvermühle nunmehr als Lohmühle weiterbetrieben werden soll­te. Erst am 11.6.1793 wurde dieser Vertrag durch den neuen Landgrafen von Hessen, Ludwig X. bestätigt. Hieraus ergibt sich, daß der Besitz aus der Mühle, einem dabei befindlichen Wohnhaus mit Stallungen und ca. 14 Morgen Land um die Mühle, bestand. Diese Ländereien erstreckten sich an dem Storwooger Pfad hinten bis an den Wald, unten auf dem Weg, der nach der Langkehler Sägmühle führt und auf der Seite gegen Lemberg bis an den Fischbehälter und an Daniel Armendingers Feld 610.

 

Nach der französischen Revolution wurde die Mühle 1798 als französisches Nationalgut beschlagnahmt und unter Sequestration ge­stellt. Am 18.1.1801 erfolgte die Versteigerung der Verpachtung des Wohnhauses bei der Pulvermühle auf 3 Jahre; den Zuschlag erhielt der Louis Stephan aus Pirmasens, unter Beistand von Georg Theobald Koch unter der Bürgschaft von Jakob Koch und dessen Ehefrau Ottilie Bischoff. 1805 fand nochmals eine Verpachtung von 6 Morgen Ackerland bei der Pulvermühle gelegen an den Georg Theobald Koch aus Lemberg unter Bürgschaft des früheren Pulvermüllers Andreas Bruder statt 611.

 

Im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung erfolgte am 12.6.1804 die Veräußerung eines Gebäudes, bez. „die Pulvermüh­le“, deren Provenienz mit „Landgraf von Hessen-Darmstadt“ angegeben ist. Pächter war Ludwig Stephan. Käufer waren die Mül­ler Jakob Gross aus Lemberg 612 und Daniel Armendinger aus Lemberg, die den Zuschlag gegen Zahlung von 1025 frcs. erhielten 613.

 

Bei der im Frühjahr 1809 (!) in Mainz vorgenommenen Versteigerung dieser Nationalgüter gelangte die Familie Groß von der Langmühle in den Besitz der Pulvermühle. Ein Angehöriger dieser Familie Christian Groß baute die Lohmühle, nachdem sie längere Ölmühle und Glasschleife Verwendung gefunden hatte, zu einem Wohnhaus um und versah auch das zur Pulvermühle gehörige Wohnhaus mit einem neuen Dach. Seit Anfang des 19. Jh. bis1911 war in der ehemaligen Pulvermühle die Langmühler Dorfschule untergebracht. Bis 1889 waren Friedrich und Ludwig Groß gemeinschaftliche Besitzer der Langmühle Mahlmühle und der ehemaligen Pulvermühle. Seit 1889 ge­hörte die ehemalige Pulvermühle dem Ludwig Groß allein. Dieser verkaufte sie an Heinrich Leiner, der eine Wäscherei darin einrichtete, aber in Konkurs geriet, worauf derselbe Ludwig Groß die ehemalige Pulvermühle 1914 zurückkaufte 614.

 

Literatur/Urkunden, allgemein:

- Faul, Fritz: „Langmühle – einst Salpetersiederei und Pulvermühle des Landgrafen“; in Heimatkalender für das Pirmasenser und Zwei­brücker Land 1974, S. 54-56

- LA Speyer Best. C20 Nr. 3141: Errichtung einer Salpetersiederei und Pulvermühle bei Pirmasens, welche zu einer Lohstampfe einge­richtet und vergeben wird, 1759-1793 (Kriegsverlust)

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2370: Gesuch des Beständers Hermann Gundelwein, Schreinermeisters in Pir­masens, die zum Bestand der Pulvermühle gehörigen 2 Stücke freies Zugvieh in Pirmasens halten zu dürfen

- LA Speyer Best. F6 Kirchenbücher Nr. 381 luth KB Pirmasens 1779-1787 (1788), enthält u.a. Einträge zur Pulvermühle

- Jaffé, Albert: „Die Landgräfl. Pulvermühle und Salpetersiederei bei der Langmühle“; Vortrag gehalten nach den den Akten Hanau-Lich­tenberg Nr. 104 des Staatsarchivs Speyer; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 2 vom 17.11.1926, Nr. 3 vom 16.12.1926 und Nr. 4 vom 26.1.1927 (Anm.: es handelt sich um die Akte LA Speyer Best. C20 Nr. 3141: Errichtung einer Salpetersiederei und Pul­vermühle bei Pir­masens, welche zu einer Lohstampfe ein­gerichtet und vergeben wird, 1759-1793 [Kriegsverlust])

 

 

- Sägemühle auf der Langmühle:

die Sägemühle lag auf dem Gelände der Langmühle. 1748 war NN. Nafziger der „Seegmüllerbeständer auf der Langmühl“ 615. Am 17.10.1755 werden die „zur Versezung der Seegmühle auf der Langmühle“ erforderlichen 144 Baumstämme von der Fürstlich Ha­nau-Lichtenbergischen Forstkammer bewilligt 616.

 

1760 beantragen Friedrich Conrad Armendinger und Benedict Buri als Erbbeständer 617 der Langmühle bei der Hanau-Lichtenbergis­chen Verwaltung: „Wir … sind Willens unsere SeegMühl bey der LangMühl wegen ihrer Baufälligkeit abzubrechen und auf deren Platz eine neue aufzubauen“ 618. Hierzu heißt es in einem Amtsbericht vom 23.7.1760: „Die bey der LangMühl befindliche Seeg­Mühl befindet sich in solchen baufälligen Umständen, daß diese Baufälligkeit ihr den täglichen Einfall drohet“ 619.

 

1760/61 war Hans Georg Koch der Sägmüller auf der Langmühle zu Lemberg. Es kommt gegen ihn zu einer Klage des Augustinerkon­vents zu Landau wegen Nichterfüllung des Vertrages über die Lieferung von Holz für die Betstühle des Klosters 620.

 

Am 27.5.1786 bitten „Margarethe Friedrich Armendingers Witwe und Georg Schneider die Erbbeständer auf der Langmühle“ die ha­nau-lichtenbergische Verwaltung um Überlassung eines „tüchtigen Baum[s] zu einem Wellbaum“ 621.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2926: Langmühle und die daran gebaute Sägemühle zu Lemberg, 1563-1767

 

 

 

 

 

Lengelsheim/Lothringen:

nördlich von Bitche gelegen, nicht weit von Volmünster; gehörte zur Grafschaft Zweibrücken-Bitsch.

 

Mühlen:

1796 wird Georg Oberinger [?] als Müller auf der Mühle in Lengelsheim im kath. KB Großsteinhausen genannt; °° mit Maria Elisa­beth Stauder; Vater des Nicolaus (geb. 27.3.1796) 622.

 

 

 

 

 

Lettweiler:

VG Meisenheim, Lk Bad Kreuznach; in Rheinhessen westlich von Obermoschel gelegen, auf der Hälfte der Wegstrecke nach Odern­heim/Glan; früher pfalz-zweibrückisch im Oberamt Meisenheim.

 

Mühlen:

- Meusmühle, auch Meismühle:

zwischen Lettweiler und dem Schreckhof, aber noch auf Lettweiler Gemarkung lag im 16. und 17. Jh. hinter dem Schreckhof im Tal die Mäusgen oder Meusmühle, welche in der Rehborner Grenzbeschreibung von 1617 als Meismühle aufgeführt wird, aber nun schon längst eingegangen ist 623. Die Mühle wird bereits 1617, als unterhalb des Schreckhofs bei Rehborn gelegen, erwähnt 624.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1063 3: „Die Mäuschensmühle zu Lettweiler, o. D.“

 

 

 

 

 

Leyen (Lk Birkenfeld):

s. Abentheuer

 

OT von Abentheuer 625.

 

 

 

 

 

Liebsthal:

OT von Quirnbach, VG Glan-Münchweiler, Lk Kusel; westlich von Quirnbach gelegen; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Lichtenberg.

 

Quirnbach wurde im Jahr 1152 als Querenbach erstmals urkundlich erwähnt, Liebsthal wurde 1349 als Lybestatt erstmals genannt. Zu­nächst zur Grafschaft Veldenz zugehörig, gelangte Quirnbach 1444 an Pfalz-Zweibrücken. Im gleichen Jahr wurden erstmals die Quirn­bacher Märkte erwähnt. Seit 1877 wurde ein reiner Pferdemarkt durchgeführt. Am 9. März 1975 wurde die Gemeinde Quirn­bach bei Ku­sel aus den aufgelösten Gemeinden Liebsthal und Quirnbach bei Kusel neu gebildet und am 1. Mai 1976 in Quirnbach/Pfalz umbenannt. Bei dem Ortsteil Liebsthal befand sich eine mittelalterliche Höhenburg, die Burg Liebsthal 626.

 

 

Mühlen:

die Mühle in Rehweiler war Bannmühle für die Dörfer Drahweiler, Quirnbach, Liebsthal und Erfweiler mit (1746) insgesamt 48 Fa­milien 627.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1071/2: „Bau einer Mühle zu Liebsthal, 1566-1748“

 

 

 

 

 

Lichtenberg, Burg:

gehört heute zu Thallichtenberg, VG Kusel, LK Kusel; war lange Sitz des Pfalz-Zweibrückischen Oberamts Lichtenberg

 

Mühlen:

- Roßmühle auf Burg Lichtenberg:

auf Burg Lichtenberg gab es eine Göpelwerk, eine sog. Roßmühle. Der Müller Hermann von Moschel [er stammt wohl aus Obermo­schel] hat 1488 als Mühlarzt zwei Roßmühlen, eine zu Veldenz und eine zu Landsberg, neu errichtet und eine zu Lichtenberg ange­fangen. Er verpflichtete sich, diese drei Mühlen seiner Lebtag im besten Bau zu halten, wofür ihm der Mühlenpacht zu Moschel (nämlich 11 Mltr Korn jährlich), Beed- und Wachtfreiheit für seine jetzigen Güter versprochen wird 628. Die Mühle befand sich im Innern der Nordbastion 629.

 

 

- Mühle in der Kurbach:

am 27.3.1420 bekannt Jeckel Bornbach von Lichtenberg, von dem Junker Friedrich Graf von Veldenz als Burglehen zu Lichtenberg erhal­ten zu haben sein Haus zu Lichtenberg, einen Garten daselbst, 14 Pfund handreichenden Geldes und eine Mühlenstatt in der Kurbach 630. Es dürfte sich bei der „Mühlenstatt in der Kurbach“ m.E. um eine Mühle im südlich von Lichtenberg gelegen Dorf Al­bessen handeln, das im Kor­bachtal liegt.

 

 

 

 

 

Limbach / Saarland:

war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken; südöstlich von Neunkirchen, am heutigen Autobahnkreuz Neunkir­chen gelegen; das Dorf liegt an der Blies heute Ortsteil von Kirkel; bis 1974 selbständige Gemeinde; 9 km südlich von Neunkirchen; 1219 erstmals urkundlich erwähnt

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- Fess, W.: 750 Jahre Limbacher Mühle. In: Geschichte und Landschaft der Saar. 2, 1950, Nr. 8 u. 9. +++klären, welche Mühle++++

 

 

- Limbacher Dorfmühle:

die Geschichte der Mühle geht zurück bis 1219. Erster Pächter nach dem 30jährigen Krieg war Michael *Feller aus Bregenz 631. Mi­chael *Feller, der aus Bergitz, Innsbrucker Gebiet stammt, übernahm 1684 die Limbacher Mühle 632.

 

1705 übernahm Anton Heß aus Godelhausen die Limbacher Dorfmühle. Er war zuvor Müller auf der Godelhauser Mühle gewesen, die er 1705 an Hans Jakob Becker aus Neunkirchen am Potzberg für 920 Gulden verkaufte. Heß verwendete den erzielten Kaufpreis, um die ihm im Erbgang zugefallene Limbacher Mühle zu übernehmen (und wohl die anderen Miterben auszuzahlen). Anton Heß behielt jedoch die Limbacher Mühle nicht lange und vertauschte sie gegen ein Aufgeld von 400 Gulden mit der Kuseler Mühle, deren Besitzer damals Friedrich Trompeter war 633.

 

Friedrich Trompeter war zunächst Erbbeständer der halben Stadtmühle Zweibrücken gewesen, die er 1692 an den Johann Georg Koch verkaufte. Hiermit war die herrschaftliche Regierung nicht einverstanden, und erwarb diesen Anteil für sich selbst 634 (Anm.: auf der Stadtmühle Zweibrücken war später seit 1737 der Valentin Cron als Beständer tätig). Trompeter war anschließend Besitzer der Kuseler Mühle und ab 1705 nach dem Tausch mit Anton Heß der Erbbeständer auf der Limbacher Dorfmühle 635.

 

Valentin *Cron, der spätere Stadtmüller in Zweibrücken, übernahm 1724 von seinem Schwiegervater Friedrich Trompeter die Limba­cher Dorfmühle 636; ab 1724 war Valentin Cron Afterbeständer auf der auf der Limbacher Dorfmühle 637 und noch 1745 638; er hat ein Bau­erngut bei der Mühle.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 639 wird sie zusammenfassend wie folgt beschrieben: “Die Limba­cher Dorff-Mühl liegt an der Blies im Dorf Limbach eine halbe Viertel Stund von dasiger Wey­her Mühl und eine Viertel Stund von der Nieder­betschbacher sogenannten Wodsacker Mühl. Ist in Ansehung des Hochgebaues so­wohl, als auch des Mahlwercks in völlig gutem Stand, die Mühle wird durch zwey unterschl. Wasserräder (in einer Wasserstube) ge­trieben, hat zwey Mahlgänge und 1 im Trillis angehängten Schälgang, bey großem Waßer muß selbige zu Zeiten etl: Wochen still ste­hen und bey kleinem kan sie zuweilen auch nur mit einem Gang gehen ... Hat Fischereigerechtigkeit und zu solchem Ende in dem Ablaß einen Fischfang. Vorder- und Hin­terteich von je 100 Gäng. Die Gemeinde Limbach hat die Mühle im Erbbestand, entrichtet 10 Ma. Korn Saarbrücker Maßung und 15 fl 9 bz 8 Pfg. für ein Mühl­schwein und 8 Kappern. Das Dorf Limbach war vordem mit seinen 47 Haushaltungen in die Mühle ge­bannt, auch Erbach war hierher gebannt. Afterbeständer ist Valentin Cron.; er hat ein “starkes” Bau­erngut bei der Mühle. Alles benö­tigte Holz von der Herrschaft.” 640.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Limbacher Dorff Mühl [hat] 2 WaßerRäder, welche 2 Mahl und einen im Trilles lauffend Scheel­gang treiben; [zahlt an Pacht] 15 fl 9 bz 8 d an Geld, 10 Mltr Korn; das Dorff Limbach aus 47 famil: bestehend soll hierher gebannt seyn.“ 641

 

Im 19. Jh. war die Mühle im Besitz der Familie Weber. 1931 übernahm der Dilsburger Müller Alfred Bohn das Anwesen. Die Mühle wurde 1963 stillgelegt 642.

 

Photo:

- Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 272

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 292/5-5: „Limbacher Mühlenbann über Altstadt 1756“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1077 2: „Die Limbacher Dorfmühle oder Bannmühle, 1761-1785“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1077/7: „Die Erbbestandsmühle des Müllers Cron zu Limbach; Bewässerungsdifferenzen mit Nassau,

1783-1786“

 

 

- Limbacher Weihermühle, auch Obermühle:

1609 werden in der Untertanenliste des Oberamtes Zweibrücken genannt: Hans Müller, in der Sägmühle in Limbach, Ehefrau Marg­reth. 643

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie wie folgt beschrieben: “Die Limbacher Weyher-Mühl be­stehend aus einer Mahl-[,] Öhl- und Seegmühl wird durch den Limbacher Weiher getrieben, liegt eine halbe Viertelstunde oberhalb des Dorfes. 2 oberschl. Wasserräder, die 1 Mahlgang und die Ohligmühl in Bewegung setzen. Hart daneben die Sägmühl mit einem besonderen Was­serrad. Der dermahlige Temporalbeständer ist Georg Heinrich *Leibrock, entrichtet 10 Ma. Pacht. Leibrock hat einen [Anm.: Temporal-] Bestandsbrief vom 19. Februar 1739. Die Mühle ist den 29. July a.o. erbbeständlich versteigert und nebst 10 Mal­ter Korn jährl: Pfachtes hiesiger Maasung, bis ad = 885 fl Erbkaufschilling agebracht worden ohne 273 fl Meliorations-Kosten so dem dermahligen Temporal Be­ständer erstattet werden müssen. Der künftige Erbbeständer ist Wilhelm Koch, Handelsmann und Be­ständer des Forbacher Hofes.” 644.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben 645: „Die Limbacher Wey­her Mühl [hat] 2 WaßerRäder wovon eines einen Mahl und Scheelgang, das ander eine Ohlig Mühl treibet; [zahlt an Pacht] 72 fl an Geld, 10 Mltr Korn; das Dorf Niederbetschbach aus 29 Gäst bestehend ist hierzu gebannt.“

 

Um 1788/1789 war Andreas *Luth Müller auf der Weihermühle 646.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 23 vom 23.3.1819 wird unter dem 22.3.1819 für den 5.4.1819 die Versteigerung angekün­digt: „Der gegenwärtig trocken liegende Weiher, genannt der Säge Weiher enthaltend 257 ½ Morgen. [Weiterhin] Ein dabey gelege­ner Platz auf dem ehemals eine Mahl = Oehl = und Schneid = Mühle, nebst Wohnungen, genannt die Liebhaber=Mühle, gestanden ...“ 647

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best B2 Nr. 1077 3: „Die Weihermühle des Andreas Luth (Ludwig Weber) zu Limbach, 1780-1789“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1077 4: Die Limbacher Weiher- und Obermühle, 1748-1777“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1077 6: „Schatzbarkeit der Limbacher Weihermühle, 1788-1789“

 

 

- Mühle in der ehemaligen Kupferschmelze bei Limbach:

um 1793 wurde die alte Kupferschmelze bei Limbach zu einer Mahlmühle eingerichtet.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1077 1: „Veränderung der alten Kupferschmelze zu Limbach in eine Mahlmühle, o. D.“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1077 5: „Einrichtung der alten Kupferschmelze bei Limbach zu einer Mahlmühle, 1793“

 

 

- Sägmühle:

s. Weihermühle

 

 

- Untere Mühle:

1609 ist der NN. Müller, untere Mühle Limbach, in der Untertanenliste des Oberamts Zweibrücken von 1609 genannt648.

 

 

 

 

 

Linden bei Baumholder:

s. auch *Fohren

 

Fohren-Linden ist eine Ortsgemeinde in der VG Baumholder, Lk Birkenfeld; oberhalb von Berschweiler bei Baumholder gelegen; das Dorf war pfalz-zweibrückisch

 

Mühlen:

um 1797 ist Christian *Müller der Müller in Linden; °° mit Maria Elisabeth Albert aus Linden; Vater der Margaretha Müller (geb. 29.12.1797 Linden - 28.3.1863 Heimbach; °° vor 1822 mit dem Müller in Linden (?) Karl *Caspari (geb. um 1798 Niederbrombach) 649.

 

am 26.11.1838 ist die Carolina Seibert „aus der Mühle von Linden“ die Patin bei der Taufe des Johannes Nikolaus Baier 650.

 

 

- Mahl und Pletschmühle, Lindener Mühle:

die bei dem Dorf Linden gelegene Mühle war eine Bannmühle. Der Müller betrieb noch nebenbei einen Handel mit Hafermehl und Grieß.

 

Die Mühle wurde ab 1711 von dem Müller Johann Theobald *Brey betrieben, der am 28.2.1711 einen Erbbestandsbrief erhalten hat­te. Dessen Tochter Anna Maria Brey heiratete um ca. 1738 651 den Müller Friedrich *'Seibarth 652; dieser übernahm von seinem Schwieger­vater die Mühle für 600 fl, wobei nach Abzug des künftigen Erbteils seiner Frau, an deren Geschwister 480 fl ausgezahlt werden mußten 653, wobei teilweise fälschlich die Übernahme auf 1711 vordatiert wurde 654; tatsächlich erhielt Friedrich Seibarth seinen Erbbestands­brief erst am 6.5.1741 655.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lichtenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle zusammenfassend wie folgt beschrieben 656: „Die Mahl- oder Pletsch-Mühle bey dem Dorf Linden liegt ebenfalls an der Under ... Liegt dem Dorf Linden gleich gegen über von obiger (Anm.: Untermühle bei Berschweiler nahe Baumhol­der) und fol­gender eine Viertel Stunde entfernt. ... Das Mahlwerck aber bestehet nur auß einem Gang welches ein zwölf Schuh hohes Waßer Radt treibt. Hat wegen Mangel des Waßers nicht nöthig etl: Tage still zu halten, dann er mit Claußen sich ... zu helfen und da­durch in 24 Stunden ein Malter mahlen kann. Der obere Teich ist 324 Schritt und der untere 148 Schritt lang, beyde hat er allein zu unterhalten. ... Der Pacht bestehet in 1 Malter Korn und 1 Malter Haber et 2 fl an Geldt, welch er nach Lichtenberg zu leisten schul­dig. ... Mit Haber­mehl und Grieß hat er manchmal was zu tun, sonsten der Handel ... cessiert. Friedrich Seibarth legitimiert sich mit einem Erbbestands­brief vom 6ten May 1741... Der erste Erbbestandsbrief vom 28ten Februar 1711 ist auf seinen Schwiegervatter Theobald Brey eingerich­tet. Von diesem hat er die Mühle vor 600 fl angeschlagen bekommen worunter aber seiner Frauen Erbteil das 5te Theil mit begriffen, weßwegen er 480 fl seinen übrigen Geschwistern herauß geben müsse.“

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 62 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Mahl oder Pletsch Mühl bey Linden [hat] 1 Waßerrad welches einen Gang treibet; [gibt an Pfacht] 2 fl an Geldt, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Habern; vorbeschriebene Dorfschaften [Anm.: s. lfd. Nr. 61 Mühle unten an Berschwei­ler: Eckersweiler, Mettweiler u. Linden] seynd ebenfalls nicht weit von dieser Mühl geleg und könn hier befördert werd und könn in 24 Stund 2 Mltr Frucht allhir gemahl werd.“ 657

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. 24 Nr. 763: Die Mühle zu Linden (pfalz-zweibrückisches Amt Lichtenberg), 1711-1787

 

- Finkenmühle bei Linden (auch Hirsenmühle, Herrenhauser Mühle, Herrenhäuser Mühle, auch Storrenmühle:

s. Herrenhauser Mühle

 

 

 

 

 

Linden / Pfalz:

VG Kaiserslautern-Süd, Lk Kaiserslautern; südlich von Queidersbach im Westrich gelegen; gehörte zur sickingischen Herrschaft Land­stuhl; am Queidersbach gelegen. Das Dorf war 1681 noch völlig entvölkert, der bisher einzige Bewohner, Christian Jacob hatte das Dorf in 1681 verlassen 658.

 

Mühlen:

 

 

- Lindener Mühle:

am Queidersbach unterhalb Linden gelegen.

 

Im Denombrement der Herrschaft Landstuhl von 1681 heißt es: „In diesem Dorf (Anm.: Linden) ist eine Mühle gewesen so vor alters jährlich angedienet nebst so 2 Flory Fleischgeld 12 Malter Korn. Jetzo nichts.“ 659.

 

2.5.1706 verkaufte Valentin Schneider mit Einverständnis des Landesherrn Ferdinand Hartmann Freiherr von Sickingen-Hohenburg die Mühle an Hans Caspar *Schaaf, den Müller auf der Geiselberger Mühle um 651 fl 20 Albus 660.

 

Der Sohn Hans Nikolaus *Schaaf, Sohn des Müllers auf der Geiselberger Mühle, Johann Hans *Caspar und der Anna Magdalena NN.; war zunächst Müller auf der Lindener Mühle 661, dann auf der Geiselberger Mühle, vermutlich als Nachfolger seines Vaters († 13.11.1743 mit 77 Jahren), der aufgrund seines hohen Alters nicht mehr in der Lage gewesen sein dürfte, die Mühle zu betreiben.

 

Auf Hans Nikolaus *Schaaf folgt dessen Sohn Valentin Schaaf , dann dessen Sohn Johann Adam *Schaaf 662.

 

Nach a.A sollen Bernhard *Richtscheid und seine Nachfahren seit ca. 1700 ununterbrochen auf der Lindener Mühle bei Horbach gelebt. Bernhard *Richtscheid wird 1713 erstmals auf einer Mühle bei Linden in der Nähe von Queidersbach erwähnt 663. Wieso diese zeitgleich mit den Müllern aus der Familie Schaaf Betreiber einer Mühle gewesen sein sollen, erscheint jedoch zweifelhaft. Zu der Streitfrage teilt Albert Hirschfeld mit m.E. überzeugenden Gründen folgendes mit: „... gab es auf der Sickinger Höhe keinen Müller Richtscheid. Davon konnte ich mittlerweile auch Frau Pux überzeugen. Ob Bernhard Richtscheid auf einer Mühle "gelebt" hat ist auch sehr zweifelhaft. Of­fenbar taucht der 1713 geborene Bernhard mit seinen Eltern nach der Auswanderung in Ungarn auf. Da es in der Zeit von 1719-1724 in Horbach eine Kirchenbuchlücke gibt, kann Bernhard mit seinen Eltern nur in dieser Zeit ausgewandert sein. Der Beruf des Vaters in sei­ner Lindener Zeit ist nirgends dokumentiert. Ob dieser ein Bruder des in Linden lebenden Urvaters der Richtscheid, Bernhard R. oo Ma­ria Katharina ist, kann ebenfalls nicht bestimmt werden. Auch dieser Bernhard R. ist kein Müller sondern Bauer und Schuster in Linden gewesen. Woher also das 'Gerücht' stammt, die Richtscheid´s wären Müller gewesen … beruht ... nur auf irgendwelchem Hörensagen. Auch das Denombrement weißt für diese frühe Zeit keine Richtscheid aus, so dass diese wahrscheinlich von irgendwo zugewandert sein dürften. Namensvettern gab es zumindest in der Nordpfalz (St. Julian, Staudernheim), die auch später auswanderten, zuhauf.“ 664

 

 

 

 

 

Lindesheim (Wüstung):

Wüstung zwischen Obrigheim und Neuoffstein, wohl südlich der Eis; südlich der Eis verläuft der Lindesheimer Weg von Colgenstein nach Osten. Das Dorf Lindesheim ging im Verlauf des Mittelalters ein, die Gemarkung bestand aber bis ins 19. Jh. und wurde erst 1818 zwi­schen Obrigheim und Offstein aufgeteilt 665.

 

Mühlen:

770/71 schenkte Odolfried dem Kloster Lorsch eine Mühle nebst Ackerland in Landrisheimer marca zwischen Landrisheim und dem öst­lich benachbarten Offstein (CL 1262: unum molendinum et X iurnales de terra aratoria) 666. Nach dem Urbar CL 3660 besitzt das Kloster in Lindesheim eine Mühle 667. Nach 824 erwähnt ein Wormsgau-Urbar eine Mühle in Landrihesh[eim]/Landrichesheim 668.

 

 

 

 

 

Lingenfeld:

VG Lingenfeld, Lk Germersheim; war kurpfälzisch und gehörte zum kurpfälzischen Unteramt Landeck bei Klingenmünster 669.

 

Das Dorf hatte 1718/1719 eine Bevölkerung von 64 katholischen Familien, 1 kalvinistischen und 2 lutherischen Familien auf 670.

 

 

Mühlen:

 

- Eisenhammer an der Druslach zwischen Germersheim und Lingenfeld:

s. Germersheim

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 447“Eisenhammer an der Druslach zwischen Germersheim und Lingenfeld“

 

 

- Lochmühle, auch Lachenmühle:

nicht zu Verwechseln mit der weiter westlich in Richtung Zeiskam, ebenfalls auf der Druslach gelegenen Lachenmühle (s. Lustadt).

 

Zur Gemeinde Lingenfeld zählte die Lochmühle, 1/4 Stunde südwärts an der Straße und über dem Drusbach gelegen, welche früher der kurpfälzischen Hofkammer gehörte und einen bedeutenden Weiher als Wasserspeicher besaß 671. Die Mühle gehörte früher der kur­fürstlichen Hofkammer und besaß einen bedeutenden Weiher als Was­ser-Vorratskammer den sog. Fischweiher. Der Name der Mühle soll daher rühren,daß das Anwesen in einer Mulde liegt. Schon vor dem 30jährigen Krieg soll hier eine Mühle gestanden ha­ben, die vermut­lich 1689 von französischen Truppen zerstört wurde. Der öd­liegende Mühlplatz kam urkundlich um 1715 in den Be­sitz von Johann Neu­burger (auch Neuberger 672) und Johann Karr aus Speyer. Beide erhielten 1715 von der kurpfälzischen Verwal­tung die Erlaubnis, hier einen Eisenhammer mit Schmelzwerk zu errichten und die nötigen Eisensteine im Bereich des Oberamts Germersheim zu graben. Eben­so wurde ihnen gestattet, vor ihrem Gebäude einen Weiher anzulegen, der möglicherweise identisch sein dürfte mit dem „seit unvor­denklicher Zeit bestehenden 1500 Quadratruten umfassenden See und Sumpf“, den die Müller Valen­tin Däuwel und dessen Schwager Heinrich *Breinig von der Holzmühle in Westheim im Jahr 1835 in eine üppige Wiese umwandel­ten, wie eine Inschrift eines Gedenk­steins lautet, der bei Mühle errichtet wurde 673.

 

Über den Betrieb der Eisenhammers und Schmelzwerks ist nichts überliefert, bekannt ist nur, daß in der Lochmühle Getreide gemah­len und Öl geschlagen wurde 674.

 

1788 wird von Kurpfalz ein Erbbestandsbrief über die Lacher Mühle in Lingenfeld erteilt 675.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 96 vom 15.10.1831 befindet die Versteigerungsannonce vom 11.10.1831 über die Lingenfel­der Mühle: „Donnerstag, den 27. October 1831 ... wird nachbezeichnete, zum Nachlasse des auf der Lochmühle verlebten Müllers Heinrich *Sauerbrunn gehörige Mühle ... versteigert, ... nämlich: Eine Mühle, bestehend in zwei Mahlgängen und einem dritten, wel­cher mit ei­nem Schälgang verbunden ist, einer doppelten Hanfreibe, einer Gyps- und Oelmühle, sammt sehr geräumigen Wohn- und Oeconomie­gebäuden ... und einem Fischweyher, welcher zugleich die Mühle zu jeder Zeit des Jahres mit dem nöthigen Wasser reich­lich versieht, das Ganze gelegen im Banne von Lingenfeld, genannt die Lochmühle, an der Landstraße zwischen Lingenfeld und Ger­mersheim. Die Versteigerung erfolgt ... auf Anstehen von 1. Christina geborene *Breunig, Witwe von Heinrich Sauerbrunn, Müllerin handeln sowohl für sich in eigenem Namen, wie auch als ... Vormünderin ihrer mit ihrem Ehemann erzeugten minderjähri­gen Tochter Maria Elisabetha Sau­erbrunn; 2. Heinrich Jakob Breunig, Gastwirth zu Oberlustadt wohnhaft, handelnd als gerichtlich ernannter Ne­benvormund dieser Min­derjährigen; 3. Georg Adam Breunig, Ackersmann, zu Westheim wohnhaft, handelnd als natürli­cher Vormund seiner mit seiner verlebten Ehefrau Maria Eva Sauerbrunn erzeugten noch minderjährigen Kinder: a. Maria Christina Breunig und b. Georg Breunig; 4. Andreas Hell­mann, Ackersmann, zu Westheim wohnhaft, handeln als Beivormund dieser Minder­jährigen und 5. Maria Christina Sauerbrunn, Ehefrau von Johann Baßler, Gutsbesitzer zu Essingen, im Kanton Landau wohnhaft.“ 676

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 15.5.1835 annonciert „nachbezeichnete, zum Nachlasse des auf der Lochmühle verleb­ten Müllers, Georg Adam Breunitz, gehörige Mühle ... versteigert, nämlich: 1) Eine Mühle, bestehend in zwei Mahlgängen und ei­nem dritten, welcher mit einem Schälgange verbunden ist, einer doppelten Hanfreibe, einer Gyps- und einer Oelmühle, sammt sehr geräumigen Wohn- und Oeconomiegebäuden ... . Die Versteigerung geschieht in Gefolge eines Beschlusses des Königlichen Bezirks­gerichts zu Land­au, vom 20. April 1835, auf Anstehen von 1) Maria Katharina Haaf, Witwe zweiter Ehe von dem Erblasser, Ge­org Adam *Breunig, gewe­senen Müllers auf der Lochmühle ...“ 677.

 

Die heute noch bestehenden Gebäude wurden zum größten Teil 1848 von Valentin Däuwel 678 im Stil einer fränkischen Hofanlage als geschlossenes Viereck errichtet und von den Nachfolgern erweitert, wobei die günstigen Wasserverhältnisse der Druslach für den Stand­ort ausschlaggebend gewesen sein dürften 679.

 

Auch 1864 wird Valentin Däuwel, „Müller auf der Lochmühle (Gem. Lingenfeld)“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz ge­nannt 680.

 

Um die Wende zum 20.Jh. wurde ein großer Teil der Mühle bei einem Brand zerstört und 1930 hat ein Orkan, der den Damm brechen ließ, erneut großen Schaden an den Gebäuden verursacht. Der Mühlenbetrieb wurde in den 50er Jahren von den Müllern aus der Fami­lie Brecht eingestellt. Es wurde dann eine Gastwirtschaft in einem der Gebäude und ein Campingplatz eingerichtet681.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

Literatur/Urkunden:

- Dietrich, Otto: „Es klappert die Mühle ... Aus der Geschichte der Lingenfelder Lodimühle“ [Speyer:] Die Lingenfelder Lochmühle. In: Rheinpfalz, Germersh. 12, Nr. 81 v. 6. 4. 1956; Speyer. 12, Nr. 190 v. 16. 8. 1956.

- Hoffmann, Erwin: Die Lochmühle in Lingenfeld; in: Hofmann, Erwin: Lingenfeld und seine Geschichte (Lingenfeld 1987), S. 162-163

- Klein, A.: Ein Stück Heimat [Lingenfeld, Lochmühle]; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Speyer von´m 6.3.1962

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1067/4: enthält u.a. „Erbbestandsbrief über die zwischen Germersheim und Unter-Lingenfeld auf einem öden Mühlplatz durch J. Neuberger & G. L. Karr errichtete Mühle“

 

 

- Eußerthaler Mühle:

unterhalb des Dorfes lag ehedem eine Mühle des Klosters Eußerthal, welches 1318 der Kirche in Lingenfeld eine Öl-Rente von 17 fl überlassen hat für den Bachlauf dieser Mühle, welche zur Probstei Mechtersheim gehört hat 682

 

 

- Ölmühle des Andreas Schantz:

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben: „In dem Dorf Lingenfeld hat An­dreas Schanz eine geringe Ohlig Mühl, so die Leuth ziehen , und kein Waßerrad haben thut, hat bei bey Schwegenheim (s.d.) angemer­ket, die nembtliche Beschaffenheit.“ 683

 

 

 

 

 

Lobloch:

s. Gimmeldingen

 

 

 

 

 

Lohnsfeld:

VG Winnweiler, Lk Donnersbergkreis; südlich des Donnersbergs gelegen; 1190 wird der „Sacerdos [Priester] Cunradus de Logins­feld" ur­kundlich bezeugt; 1327 Lohnsfeit, 1486 Lanßfeldt; 17./18. Jh Lohnsfeld. Das Dorf gehörte seit 1554 und auch noch 1689 ge­hörte Lohns­feld zu drei Viertel dem Grafen von Falkenstein und zu einem Viertel dem Kloster Otterberg 684. 1667 ging die Graf­schaft von den Daun-Falkensteinern an den Herzog von Lothringen, 1736 an Österreich über 685.

 

 

Mühlen:

- Lohnsfelder Mühle:

heute Anwesen Kaiserstraße 2, Lohnsfeld. Das weitläufige Mühlenanwesen des 19.Jh. ist in der Talsenke unterhalb des südlichen Orts­ausgangs gelegen; 1778 von Georg Kremb betrieben, im Ursprung älter, wurde die Mühle bis 1958 genutzt. Die Mühle lag am Mühlgra­ben, der vom Lohnsbach gespeist und bis heute erhalten ist 686. Müller auf der Mühle sind: Johann Georg *Kremb, Sohn Jörg *Kremp und der Elisabeth *Laninger 687. 1778 als Müller auf der Dorfmühle in Lohnsfeld; verheiratet 1771 Martha *Witt in Winnweiler 688. Vater von Johann Georg *Kremp (2) 689.

 

Die Mühle wurde von dem Müller NN. Müller erworben. Er baute sie modernen Bedürfnissen entsprechend aus. Um 1950 ist dessen Sohn, der junge Inhaber Alfons Müller weiter bestrebt, den Betrieb leistungsfähig zu erhalten 690. Die Dorfmühle war bis Anfang der 1960er Jahre in Betrieb. Alfons Müller ver­kaufte die ehemalige Mühle 1972 691.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 512

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. S. 281 Dorfmühle in Lohnsfeld

 

Literatur/Urkunden:

- Denkmaltopographie Donnerbergkreis, a.a.O., S. 510

- Dhom, Emil: Die Lohnsfelder Mühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1973, S. 19-21

- LA Speyer Best. C14 (Grafschaft Falkenstein) Nr. 250: Die Mühlen und der Mühlweiher zu Lohnsfeld, 1777-1792

 

 

- Pulvermühle:

am Lohnsbach zwischen Wartenberg und Lohnsfeld gelegen 692; die Pulvermühle Lohnsfeld wurde um 1770 von dem falkensteini­schen Schultheißen und Handelsmann zu Winnweiler Wilhelm Nicolla gebaut und schon wenige Jahre später in eine Hanfreib-, Oh­lig- und Loh­mühle umgewandelt 693.

 

In den 1970er Jahren wurde in der ehemaligen Pulvermühle die Mahlmühle und Bäckerei Hörhammer betrieben 694.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2358/1: Klassifikationsplan Lohnsfeld o.D. (1820-1845), mit Pulvermühle

 

Photo:

- Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 209: ehemalige Pulvermühle Lohnsfeld nach der Renovierung in den 1970er Jahren

 

 

 

Lohnweiler:

VG Lauterecken, Lk Kusel; im Lautertal gelegen; erstmals 1326 (?) urkundlich erwähnt 695; bezeichnet auch als Lonwilre, Lohen­weiler, Lanweiler 696. Das Dorf gehörte zum Amt Lauterecken und kam zusammen mit dem Amt Lauterecken durch Heirat 1444 an das Herzog­tum Zweibrücken., gehörte von 1543-1695 zum selbständiges Fürstentum (Pfalz-Veldenz) und wurde nach langem Erbstreit im Rahmen des Amtes Lauterecken 1733 der Kurpfalz einverleibt. 1802 hatte das Dorf 269 Einwohner, deren Zahl bis 1867 auf 422 Personen an­stieg.

 

Mühlen:

In der kurpfälzischen Renovation der Mühlen von 1744 beschrieben697, fehlt dagegen im Renovationsprotokoll von 1776 698. Im Lauter­tal steht die heute stark veränderte, ehemalige Mühle von Lohnweiler, deren Mühlentrakt 1794 datiert ist 699.

 

- Lohnweiler Mühle:

die Mühle ist in der Renovation der Schultheißerei Reichenbach vom 17.9.1738 aufgeführt 700 und wie folgt beschrieben: „Daniel Groß eine Erbbestandsmühl zu Lohnwey­ler mit einem Mahl-, Schehl- und Ohliggang gibt jährl: 3 Mltr Korn, und 3 Mltr Haber vor den Waßer­fall in die Ambtskellerey zeit 1730 laut Erbbestandsbrief.“

 

Die Mühle ist in der kurpfälzischen Renovation der Mühlen von 1744 beschrieben: „Die Lohnweiler Mühl wäre dem jetzigen Bestän­der Daniel *Gros nach propostion seiner Mahlgäste das gnd: Dorf Lohnweiler ..., dahiesig­e ein Hof [...] Pfacht und Herrn gleich dann pro 2. [...] 5. so den halbern [...] gegen diesen nicht hat und ...“ 701

 

Die Lohnweiler Mühle fehlt dagegen im Renovationsprotokoll von 1776 702. Im Lautertal steht die heute stark veränderte, ehemalige Mühle von Lohnweiler, deren Mühlentrakt 1794 datiert ist 703.

 

1835 beantragte Christian *Groß, der Betreiber der unterhalb, in Lauterecken gelegenen Bordenmühle, Christian *Groß, die Genehmi­gung zur Erweiterung seiner Mühle, bestehend in einer Schneid- Öl und Hanfreibmühle und einen Mahlgang, um durch diesen “ausge­dehnten Mühlenbach“ die Möglichkeit zu erhalten, „seine zahlreiche Familie besser als bisher ernähren zu können“, müsse doch „sein je­ziges Mühlwesen eine geraume Zeit des Jahres aus Mangel an Arbeit ganz stille stehen“ 704. Die Genehmigung wurde trotz Einspruchs des Eigners der oberhalb an der Lauter in Lohnwei­ler gelegenen Mühle, Jacob *Spielmann, erteilt. Die Mahlmühle wurde 1836 vollendet 705.

 

Die Opposition gegen die Erweiterung ist nachvollziehbar, da beide Mühlen nur ca. 600 m voneinander entfernt lagen und die Spal­tung der Wasserkraft in 26/36 für den Müller Spielmann und 10/36 für den Müller Groß betrug 706.

 

1836 beantragte der Müller Jacob Spielmann die Erlaubnis zur Herstellung eines 3. Ganges der Mühle, „da wohl Niemand beein­trächtigt“ werde 707. Dagegen erhob der nur wenig unterhalb liegende Müller, Christian Groß, Ein­spruch, worauf die Regierung be­schloß“ dem Ja­cob Spielmann die fragliche Erlaubnis vor der Hand zu verweigern“ 708. 1855 war die Vergrößerung schließlich den­noch vollzogen, wie die Bemerkung Spielmanns be­weist, er habe „durch verbesserte Construction und die vor etlichen Jahren vorge­nommen Rectification seines Mühlenkanales“ das Werk „auf drei Mahlgänge nebst dem Schälgang“ gebracht. Spielmann erwähnt in diesem Zusammenhang weiterhin, daß er unabhän­gig von dem in neueren Zeit „leidenden Mahlgeschäft“, eine „Oel- Bord- und Loh­mühle“ errichten wolle, um auch „die bis jetzt ver­lorengehende Wasserkraft zu benützen“ 709. Hier­gegen legte der jetzige unterlie­gende Müller Widerspruch ein 710. Als Ersatz dafür richtete Spielmann dann im folgenden Jahr 1856 einen 4. Mahlgang ein 711.

 

Die Mühle in Lohnweiler war bereits 1847 entsprechend den Empfehlungen der bayrischen Staatsregierung zur Errichtung „amerikani­scher Mahlmühlen“ technisch den neuen Standard umgerüstet 712.

 

1855 beantragte Jakob Spielmann seinerseits erneut die Genehmigung zur Erweiterung seiner Mühle nämlich in Lohnweiler eine „Oel- Bord- und Lohmühle“ einzurichten, dieser Antrag wurde jedoch abgelehnt 713.

 

Zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Mühlen durch starke Konkurrenz nach Aufhebung des Mühlbanns und des Mahlmono­pols schlossen die Mahlmüller an der Lauter am 24.3.1855 einen Monopolvertrag, mit dem Ziel, durch Ankauf von Uferland und Wasser­rechten den Bau neuer Mahlmühlen zu verhindern. Hierbei handelte es sich um Jakob Metfelder in Offenbach, Philipp Gros zu Wies- bzw. Berschweiler, Valentin und Johann Brosius in Lauterecken Jakob Spielmann in Lohnweiler und Nikolaus Schlemmer in Heinzenhau­sen 714.

 

1858 ist Peter Spielmann als Betriebsnachfolger und Müller auf der Lohnsfelder Mühle. Er stellt erneut den Antrag zur Erbauung ei­ner „Schneid- und Lohmühle“ 715. Im Sommer 1858 zeigte Spielmann die Vollendung der neuen Betriebsstätte an, doch habe man ihm mit­geteilt, daß „in Folge Art. 38 des revidierten Forststrafgesetzes“, die ausdrückli­che „Genehmigung hoher königlicher Regie­rung erforder­lich sei, wenn die Gebäude“nicht 500 Meter vom nächsten Walde entfernt“ lie­gen. Spielmann wies daraufhin, daß die Entfernung bis zum Gemeindewald „nur ca. 130 Meter“ betragen, betonte jedoch, daß die Existenz einer Lohn- und Schneidmühle im öffentlichen In­teresse liege und wurde auch vom Bürgermeisteramt Lauterecken unter­stützt. Daraufhin wurde eine eingeschränkte Betriebserlaubnis erteilt, verbunden mit einem nächtlichen Betriebsverbot. Das Verbot des nächtlichen Betriebes wurde schließlich nach einer Ortsbesichti­gung 1861aufgehoben 716.

 

Die wirtschaftlichen Verhältnisse blieben trotz der Betriebserweiterung angespannt und 1872 das Konkursverfahren, „die Gant“, er­öffnet 717.

 

1867 kam es zu einem Brand in der Mühle. Der Müller Peter Spielmann verwies in einem Schreiben vom 15.6.1867 an das Be­zirksamt Kusel darauf, daß durch den Brand sein „Mahlwerk gänzlich zerstört ward“; deshalb wollte er die Mahlmühle mit einem neuen Werk zu versehen und auch die beiden Gerinne der Mühle nun „anders zu theilen“ 718. Der ca. 600 entfernte Unterlieger widers­prach der Maß­nahme. Die daran anschließenden Auseinandersetzungen zogen sich bis zum Konkursver­fahren des Lohnweiler Müllers 1872 hin 719.

 

Karte:

- Archiv Kreisverwaltung Kusel Az: Nr. 661-04-L Lohnweiler Mühle vom 18.2.1858, abgedruckt bei Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 48

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2359/2: Lohnweiler mit Ortslage Lauterecken und Bordmühle, o.D. (1820-1845)

 

 

 

 

 

Lonsheim / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms, nördlich von Alzey, zwischen Flonheim und Albig gelegen

 

Die Ortschaft darf als fränkische Gründung des 6./7. Jh. gelten. Die urkundliche Ersterwähnung des Ortes 775 ist im Lorscher Codex als „Laonisheim“ festgehalten. Um 1190 war Werner II. von Bolanden hier mit einer Liegenschaft belehnt. Später kommen die Hep­penheim gen. Von Saal, die Obersteine und die Euler von Dieburg als wichtige Grundbesitzer vor. Früh gelangte die Ortsherrschaft an die Wild­grafen, 1283 an deren Kyrburger Linie. Diese vergaben das Dorf mehrfach als Pfand oder als Lehen. Dennoch hatten Kur­pfalz und auch Kurköln Reche am Ort. Im Gefolge des Wildfangstreites (1664-1667) traten die Wild- und Rheingrafen Lonsheim 1679 schließlich an Kurpfalz ab, womit es zum Oberamt Alzey kam 720.

 

1717 setzte sich die Einwohnerschaft aus 38 Familien zusammen 721. 1778 verteilten sich 243 Personen auf 42 Familien, die 41 Häu­ser bewohnten, 1900 bewohnten 386 Personen 88 Häuser; 2011 beließ sich die Einwohnerzahl auf 566 Personen 722.

 

Mühlen:

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Ludwigshafen:

s. die einzelnen Ortsteile: Mundenheim

 

Mühlen:

 

- Schiffsmühle Goebels:

1852-74; diese Schiffsmühle lag 1852-74 im Rhein vor der Hemshofschachtel. Die Mühlsteine wurden durch zwei Schaufelräder ange­trieben, gewöhnlich waren drei Mahlgänge vorhanden 723.

 

Photo:

- Kirsch: Mundenheim, a.a.O., S. 38

- Ludwigshafen in alten Ansichten, a.a.O., S. 72

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 85

 

Literatur/Urkunden:

- Kirsch, Friedrich: Von den ehemaligen Schiffsmühlen an unserem Ufer; in: „Die Schwefel-Kutt“, Werkszeitung der Gebr. Giulini, Lud­wigshafen/Rh., Nr. 2/1962

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 86

 

- Walzmühle:

s. *Walzmühle Ludwigshafen

 

Literatur/Urkunden:

- Baus, Fritz: Die deutsche Getreide-Großmüllerei m. bes. Berücks. d. Mühlenzentrums Mannheim-Ludwigshafen. - Ludwigshafen a. Rh.-Mundenheim : Sturm., [1934]. - 111 S. (Heidelberg. Staatswiss. Diss. v. 15. Sept. 1934).

 

 

 

 

 

Ludwigswinkel:

VG Dahn, Lk Südwestpfalz; Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt gründete 1784 die abgelegene Siedlung („Winkel“) und gab ihr seinen Namen 724.

 

Mühlen:

- Mühle auf dem Reißlerhof:

nach dem Tod des Handelsmanns in Fischbach bei Dahn, Johann Georg Schlick († 1745) errichteten dessen Erben die söhne Anthoni und Louis Jean Schlick, beide Schreiber in Weißenburg, sowie deren Schwager Olivier Schlick, Advokat in Nancy, zwischen Schönau und dem kleinen Reisel den Reislerhof, den sie verpachteten. Da die Hofleute ständig wechselten und die hanau-lichtenbergische Rentkam­mer in Buchsweiler die Genehmigung zur Errichtung einer Papier- und Tabakmühle verweigerte, boten sie alsbald den Reislerhof und die anderen ererbten Güter der hanau-lichtenbergischen Rentkammer zum Kauf an. Die überzogenen Forderungen des Advokaten Schlick führten zum sofortigen Abbruch der Verhandlungen. Schließlich kaufte das Zisterzienserkloster Stürzelbronn den Reislerhof für 20000 Li­vres. Die Buchsweiler Regierung erklärte diesen Vertrag für ungültig, weil das der Grafschaft Hanau-Lichtenberg zustehende Vorkaufs­recht nicht gewahrt worden sei. Nach längeren Verhandlungen überließ das Kloster Stürzelbronn 1782 für 16358 Gulden das Hofgut der hanau-lichtenbergischen Regierung 725.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer F2 Nr. 183 Bl. 1-10, 234/235 und LA Speyer Best. F2 Nr. 185: Lagerbuch Fischbach; enthält u.a. Beschreibung des Reisler­hofs mit Mühle

 

 

- Reißler Mühle:

um 1830 war Heinrich *Kästner der Müller auf der Reißler Mühle. Er wird in einer Versteigerungsannonce betreffend den Nachlaß des verstorbenen Bordmüllers in Ludwigswinkel Georg Gutehrl im Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 7.8.1830 als Vormund der Kinder des verstorbenen Schneidmüllers Gutehrl erwähnt. Dort heißt es: „“Auf Anstehen 1. von Heinrich Kästner, Müller, wohnhaft auf der Reiß­ler Mühle, Hauptvormund der minderjährigen Kinder erster Ehe von weiland Georg *Gutehrl, gewesener Schneidmüller in Ludwigswin­kel, Namens: Adam, Christian und Georg Gutehrl, alle ohne Gewerb und bei ihrem Vormund wohnhaft; 2. Der Frie­derika Bott, ohne Ge­werb, zweite Ehefrau und Wittwe des genannten verstorbenen Georg Gutehrl, natürliche Vormünderin der aus ihrer Ehe mit demselben entsprossenen Kinder: Elisabetha und Dorothea Gutehrl, ohne Gewerb und bei ihrer Mutter wohnhaft [...]“ 726.

 

 

- Rösselbrunnermühle:

Sägmühle, später Röselsbrunnerhof bei Ludwigswinkel 727. Diese lag „im Hanauischen“ 728. Bis 1786 war der Martin Köhl als Sägmüller und Temporalbeständer auf der Rößelbrunner Sägmühle. Dieser beantragt am 18.11.1786 bei der pfalz-zweibrückischen Verwaltung, ihm die Errichtung einer neuen Sägmühle zwischen Schönau und Hirschthal auf pfalz-zweibrückischen Gebiet zu erlauben. Er schreibt hierin: „Schon viele Jahre lang bin ich Beständer von Sägmühlen gewesen, und dermahlen stehe ich bei dem Eigenthümer der Rößelsbrunner Sägmühle … in Condition … Merin jeziger Accord gehet bald zu Ende ...“ 729.

 

Am 31.3.1872 wird in der ref. Kirche Rumbach konfirmiert der Joseph Lantz, Sohn des Leonhard Lantz, dem Sägmüller auf der Röselsbrunnermühle 730.

 

 

- Sägemühle unterm Saarbronnen:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3036: Die von Obrist Grandville und dem Kammerrat Reuß zu erbauende Säg­mühl unterhalb dem Saarbronnen unfern der Grunbach bei Ludwigswinkel, 1754-1760

 

 

- Sägemühle Schlick:

nordöstlich von Ludwigswinkel gelegen; errichtet ca. 1722 durch den hanau-lichtenbergischen Zollpächter Johann Georg *Schlick; dieser ersteigerte 1722 ein Landstück von 35 ½ Morgen am Saarbach als Erbbeständer und errichtete dort eine Sägemühle; aus dieser ging unter Landgraf Ludwig IX. der Saarbacher Hammer hervor, einer der wichtigsten metallverarbeitenden Betriebe aus der vorin­dustriellen Phase im Wasgau 731.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. C20 Nr. 3028 (Reißlerhof bei Ludwigswinkel): enthält: die dem Handelsmann Schlick zu Fischbach (=Waldfisch­bach) genehmigte Errichtung einer Säg- und Ölmühle an der Saarbach und deren Erbbestand (1730-1740); Verkauf eines Hausanwesens zu (Wald)Fischbach von Schultheiß Georg Kohler zu Busenberg an Georg Schlick zu Fischbach; ferner Streitigkeiten zwischen den Schlick'­schen Erben und Jost Weber zu Fischbach wegen widerrechtlich angelegter Schmiede (1737-1746); Genehmigung für Hans Georg Schlick zu Fischbach wegen Erbauung einer Mahlmühle an seine Mahl- und Sägmühle und darüber erteilter Erbbestand (1740-1742); die von den Schlick'schen Erben vorgehabte Verwendung ihrer 2ten Sägmühle in eine Schmiede von 3 Hämmern und 2 Öfen; ferner Ver­gleich mit denselben wegen schuldiger Rückstände.

 

 

- Saarbacher Hammer:

s. auch Sägemühle Schlick

 

1828 als „Saarbacher Hammer“,1837 „Eisenwerk an der Sauerbach“, 1916, 1961 „Saarbacherhammer“ bezeichnet. Das Werk stammt wohl noch aus dem 18. Jh. 732.

 

Um 1793 war Johann (3) *Clar als Platzmeister in den Eisenwerken am Saarbacherhammer 733. Zwischen 1830-1849 wird Conrad (2) Hirtz als Hammerschmied auf dem Saarbacherhammer genannt 734, sowie dessen Bruder Friedrich Hirtz (°° mit Catharina Jost) 735, weiterhin der Hammerschmied Johann (Hirtz (geb. 9.1.1812 Trippstadt; S.d. Hammerschmieds vom Saarbacherhammer Friedrich Hirtz und d. Catharina Jost) 736 und dessen Bruder NN. Hirtz (geb. 1.10.1817, S.d. Hammerschmieds vom Saarbacherhammer Friedrich Hirtz und d. Catharina Jost; °° 31.12.1843 Schönau mit Philippine Hermann [geb. 1.3.1817 Frauenhof; T.v. Jacob Hermann u. d. Barbara Heb vom Reißlerhof) 737.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3041: Bauholz für die Reparatur der Brücke über den Saarbacher Mühlengra­ben zu Ludwigswinkel, 1785

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3042: Reparatur der Brücken über den Auslauf des Weyherichwoogs bei der Saarbacher Mühle und über den dasigen Mühlgraben und Mühlbach zu Ludwigswinkel, 1784-1788

 

 

 

 

 

Lützelstein (La-Petite-Pierre) / Elsaß:

24 km nordwestlich von Saverne, gelegen in den Nordvogesen an der Grenze zwischen Lothringen und Elsaß. Das Dorf und die Herr­schaft Lützelstein gehörten zunächst den Herrn von Lützelstein und fielen mit deren Aussterben 1640 an Pfalz-Veldenz, wo sie bis 1694 blieben. Im Austausch von 1743 kamen beide im Kondominium an Birkenfeld und Pfalz-Sulzbach, wo sie bis zur französi­schen Revoluti­on blieben 738. Das Dorf Lützelstein war Residenzort der Grafschaft Lützelstein, welche die Dörfer Adamsweiler, Ber­lingen, Bettweiler, Durstel, Eschburg, Frohmühl, Gungweiler, Hangweiler, Hinsberg, zeitweise Lohr, Lützelstein, Petersbach, Pfal­zweier, Pu­berg, Rosteig, Schönburg, Tieffenbach, Volksberg, Waldhambach, Weinburg, Weislingen, Weschheim, Wingen, Winters­burg und Zil­lingen umfaßte 739.

 

Mühlen:

- Lützelsteiner Mühle:

die Mühle liegt am Littersbach, der ein Stück unterhalb der Mühle, nördlich von Wolfsthal in die Zinsel mündet; die Mühle liegt westlich von La-Petite-Pierre im Tal unterhalb der Festung, das Wasser der Mühle stammt aus dem, durch den „Niederste Weier“ auf­gestauten Littersbach.

 

Karte:

- LA Speyer Best. WW1 Nr. 1909 (aus LA Speyer Best. B2 Nr. 4970 fol. 53): Karte von Breitschloß (Anm.: = Festung Lützelstein) von 1781

 

 

 

 

 

Lug:

OT von Lug-Schwanheim; VG Hauenstein, Lk Südwestpfalz; am Rimbach gelegen. Lug gehörte im Hochmittelalter zum Kloster Klingen­münster, welches das Dorf als Lehen weitergab. 1490 wurde das Lehen dreigeteilt; ein Teil ging an Kurpfalz, an weiterer an die Herren von Fleckenstein und der dritte an Zweibrücken-Bitsch. Dieser Teil fiel später ebenfalls an Kurpfalz.

1718 lebten in Lug 13 katholische Familien 740.

 

Mühlen:

Friedrich und Hamann von Zweibrücken-Bitsch schenkten 1402 ihre Mühle zu Lug dem St. Nikolausaltar der Burgkapelle auf Burg Lindel­brunn 741.

 

am 15.8.1682 heiratet der Metzger in Annweiler, Simon Heß (ref.), die Anna Ursula NN (ref.; † 28.3.1689 Annweiler), die „Witwe des Müllers zu Lug“ 742. +++klären: Name des Müllers+++

 

Die „theils von Schwanheim, theils von Dimbach sich sammelnde Rimbach treibt hier zwei Mühlen und fällt bei Sarnstall in die Queich“ 743.

 

 

- Mühle des Franz Ludwig *Becker:

sie gehörte zur Kellerei Landeck im kurpfälzischen Oberamt Germersheim; die Mühle ist 1768 im Mühlenverzeichnis des kurpfälzi­schen Oberamts Germersheim und dem dort abschriftliche enthaltenen Mühlenbericht der Kellerey Landeck aufgeführt, als “Franz Ludwig *Beckersche Mühl zu Lug, diese gibt 4 Malter Korn Mühlenzinß an die Amtskellerei Landeck 744.

 

 

- Mühle des Johannes Cunz:

sie gehört zur Kellerei Landeck im kurpfälzischen Oberamt Germersheim; die Mühle ist 1768 im Mühlenverzeichnis des Oberamts Ger­mersheim und dem dort abschriftliche enthaltenen Mühlenbericht der Kellerey Landeck aufgeführt, als: “von der Jo­hannes *Cun­zen alda der mahlen zustehenden anderen Mühl, welche in ao 1726 die Erlaubnis gegen jährlich 4 fl zu einer Seeg Mühl erhalten, und nachge­hend zu einer Mahl Mühl aptiert worden; seit ao 1746 jährlich 4 Malter Korn.” 745

 

 

 

 

 

Lustadt:

VG Lingenfeld, Lk Germersheim; nordwestlich von Germersheim, direkt östlich von Zeiskam; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Germersheim

 

Mühlen:

- Lachenmühle:

südlich von Oberlustadt an der Druslach gelegen; östlich schließt sich, ebenfalls auf der Druslach gelegen, die zu Lingenfeld gehö­rende Lochmühle an 746.

 

Die Mühle entstand um 1700 auf Territorium des Johanniterordens auf Anordnung der kurpfälzischen Regierung; wurde 1721 erst­mals erwähnt 747. Im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben: „Sothane in Niederlu­stadter Ge­marckung lie­gende Mühl ist ein Eigenthumb und hat das von Zeiskam aus der Queich kommende geringe Wasser zu ge­brauchen, der jetzige Inha­ber namentlich Georg Andermüller 748 hat 3 überschlächtige Waßer Rädter durch welche 2 Mahl und 1 Schehlgang, sodann die Ohlig und Hirschen Mühl wechselweis getrieben werden, gibt in das Closter Haimbach jährlich 8 Malter Korn Pfacht, ahn Churpfaltz aber nichts.“ 749

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben: „Anton *'Bernich Bürger zu Lin­genfeld besitzet dermahlen die dem verstorbenen dasigen Cronenwürth Anton *Schantz zugehörig gewesene churfürstl: Hofca­mer Erb­bestands sogenannte Lachen Mühl, welche jener in ao 1762 an sich erstei­gert,und diesfalls von gnädigster Hofcamer den Consens er­halten, solche Mühl hat 4 überschlächtige Waßer Rädter, zwey davon trei­ben wechselweis 2 Mahl und einen Schehlgang das dritte ge­hört zu der Ohligmühl und das 4te zu zu der Hanfreib, gibt jährlich in die Kellerei Germersheim von der Mahlmühl 8 Malter Kohn, von der Ohligmühl 7 fl 30x Waßer Fall Zinß nebst dem die gewöhnli­che Schatzung.“ 750

 

Noch bei der Einigung zwischen dem Johanniterorden mit der Kurpfalz 1785 war unter den strittigen Punkten u.a. die Lachenmühle zu Lustadt 751.

 

Von 1785 bis 1963 als „Lachenmühle“ angegeben. 1842 bestand sie unter dem Inhaber Johann Daniel *Frank aus einer Mahl-, Öl- und Gipsmühle sowie Hanfreibe 752. Johann Daniel *Frank (?.07.1797 Winzinger Mühle – 1.11.1851) ist der Sohn des Müllers „auf der 2. Mühle bei Winzen“, Johann Frank und der Maria Barbara Welde Welder (auch Weldé, Veldé). °° mit Amalia Helenore *Mi­schon (16.3.1799 Obermühle Haßloch – 25.1.1830 Lachenmühle bei Lustadt), der Tochter des Müllermeisters auf der Obermühle Haßloch, Philipp Jacob *Mischon und der Maria Eva Hammelmann (geb. 1776) und Enkelin des Müllers auf der Obermühle Haßloch Johann Phil­ipp *Mischon und der Maria Louisa Rooß 753.

 

Im „Eilboten Landau“ vom 24.4.1850 annonciert der Müller Johann Franck von der Lachenmühle bei Oberlustadt den Verkauf von selbst gemahlenem Neckar-Gips 754, sowie im „Eilboten Landau“ vom 23.9.1858 den Verkauf von eines Rindes 755.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

 

- Ludwigsmühle:

bei Oberlustadt gelegen; 1886, 1916, 1934 und 1963 erwähnt 756. wohl identisch mit der Lachenmühle +++prüfen+++

 

 

- Niederlustadter Mühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 808 5: „Bestandsvergabe der Fischrechte an dem herrschaftlichen Weiher an der Niederlustadter Mühle, 1777-1784“

 

 

 

1 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 399.

2 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 278.

3 Vgl. Poller: Rheingönheimer Bürgerbuch, a.a.O., Bd. 2, S. 2.

4 Mitteilung von Dr. Hermann Müller, Heppenheim vom 16.1.2013.

5 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 399.

6 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 278

7 Vgl. Internetdatei http://geraldlehmann-lindenbergpfalz.de/muehlen.html, Abruf vom 29.5.2013.

8 Vgl. Sturm: Schifferstadt, a.a.O., S. 27; vgl. Jan: Türkensteuerregister, a.a.O., S. 145.

9 Vgl. Internetdatei http://geraldlehmann-lindenbergpfalz.de/muehlen.html, Abruf vom 29.5.2013.

10 Vgl. Ehrmanntraut / Martin: Protokollbuch der französisch-reformierten Gemeinde Frankenthal, a.a.O., S. 255.

11 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 91 Nr. 3061.

12 Vgl. Anthes: Kasualien ref. Pfarrei und luth. Pfarrei Meisenheim, a.a.O., S. 1248 Nr. 5616.

13 Vgl. LA Speyer, Universität Heidelberg a.81; notiert bei PRFK Ludwigsha­fen XVII Lam: Familiennamen von anno 1750.

14 Vgl. Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, a.a.O., S. 16; vgl. LA Speyer D. 2/36. +++Zitat prüfen+++

15 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 52.

16 Anm.: in LA Speyer Best. A2 177/1 befindet sich in Abschrift ein Verzeichnis u.a. der Mühlen im Oberamt Neustadt vom 8.1.1683.

17 Anm.: Sägemehl

18 LA Speyer Best.F5 Nr. 279, S. 62; vgl. Christmann: Bordmühlenbrand in Lambrecht, a.a.O., S. 133.

19 LA Speyer Best.F5 Nr. 279, S. 62; vgl. Christmann: Bordmühlenbrand in Lambrecht, a.a.O., S. 133.

20 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zwei­brücken IV. 1220, Bl. 37r.

21 Vgl. Universitätsbiblio­thek Heidelberg, Nachlaß Lehmann Nr. 345; vgl. Universitätsarchiv Heidelberg, XI, 4h Nr. 48; veröffentlicht bei Fouquet: Seelbuch des

Dominikanerinnenklosters St. Lambrecht, Speyer 1990.

22 Vgl. Fouquet: Seelbuch des Dominikane­rinnenklosters St. Lambrecht, a.a.O., S. XXXIII.

23 Vgl. Fouquet: Seelbuch des Dominikanerinnenklosters St. Lambrecht, a.a.O., S. 15 Nr. 79.

24 Vgl. Fouquet: Seelbuch des Dominikanerinnenklosters St. Lambrecht, a.a.O., S. 104 Anm. 79; vgl. Conrad: Die Ge­schichte des Dominikanerinnenklosters in

Lam­brecht bis zur Reformation anhand der Quellen untersucht, a.a.O., S. 97.

25 Vgl. Fouquet: Seelbuch des Dominikanerinnenklosters St. Lambrecht, a.a.O., S. 42 Nr. 278.

26 LA Speyer Best. A2 Nr. 177/1: „Ambt Neustadt cum indice: Extract aus den altig documenten gezog dz A[mbt] Neustatt betr:“ Bl.: 15r-16.

27 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 349.

28 Vgl. Internetdatei http://geraldlehmann-lindenbergpfalz.de/muehlen.html, Abruf vom 25.8.2013.

29 LA Speyer Best. H3 Nr. 7713: Beseitigung der Wasserführungsmängel und Wiederherstellung der sog. Kuhbrücke an der neuen Mühle des Andreas Kölsch (1834- 1847).

30 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 62.

31 Vgl. Internetdatei http://geraldlehmann-lindenbergpfalz.de/muehlen.html, Abruf vom 25.8.2013.

32 Vgl. Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, a.a.O., S. 349.

33 Vgl. Gienanth: Geschichte der Familie Guinand, a.a.O., S. 8.

34 Vgl. Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, a.a.O., S. 389.

35 Vgl. Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, a.a.O., S. 390.

36 Vgl. Lehmann: Glühweinwanderung - auf den Spuren von Saladin Klein, a.a.O.

37 Vgl. Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, a.a.O., S. 349.

38 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 279.

39 Vgl. Stuckert: Weidenthal, a.a.O., S. 226.

40 Vgl. Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, a.a.O., S. 14; vgl. Merkel: Wirtschaftsgeschichte der Universität Heidelberg, a.a.O., S. 57.

41 Vgl. PRFK Archiv Ludwigshafen, Unterlagen Mattil bei PRFK Ludwigshafen.

42 Vgl. Lehmann: Glühweinwanderung - auf den Spuren von Saladin Klein, a.a.O.

43 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, S. 336.

44 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 250.

45 Vgl. Weber: Die Tuch­macher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 27-

46 Vgl. Paul: Genealogi­scher Nachtrag zu dem Beitrag von Jürgen Vorderstemann: Ein Göttelbrief für Anna Maria Mathis [recte: Mattil] aus Waldfischbach 1756 [in: Pfälzer Heimat 2006, S. 73]; in: Pfälzer Heimat 2007, S. 32.

47 Vgl. Lehmann: Glühweinwanderung - auf den Spuren von Saladin Klein, a.a.O.

48 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 250/51.

49 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, S. 324.

50 Vgl. Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, a.a.O., S. 349.

51 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, S. 324

52 Vgl. Gienanth: Geschichte der Familie Guinand, a.a.O., S. 8.

53 Vgl. Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, a.a.O., S. 389.

54 Vgl. Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, a.a.O., S. 14; vgl. Merkel: Wirt­schaftsgeschichte der Universität Heidelberg, 1973, S. 57.

55 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, S. 32

56 Vgl. Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, a.a.O., S. 349.

57 Vgl. Internetdatei http://geraldlehmann-lindenbergpfalz.de/muehlen.html, Abruf vom 25.8.2013.

58 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 48.

59 Vgl. Louis: Ge­schichte der Holzmühle, a.a.O., S. 15.

60 Vgl. Louis: Geschichte der Holzmühle, a.a.O., S. 15.

61 Vgl. Louis: Geschichte der Holzmühle, a.a.O., S. 15.

62 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 399.

63 Vgl. Frankenthaler Altertumsverein XVI. Jg. 1908, S. 31 f = LA Speyer Best. A1 Nr. 1435 Urk. vom 28.6.1479, begl. Abschrift vom 27.5.1739; Anm.: die alte Bach-

ordnung von 1439 wird auch in LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/4 Bl. 3 im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung einer weiteren Mahlmühle in Lambsheim

erwähnt.

64 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/4 Bl. 1-16.

65 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 9.

66 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 9: Original der Bachordnung vom 28.6.1479; vgl. Frankenthaler Altertumsverein XVI. Jg. 1908, S. 31 f = LA Speyer Best. A1

Nr. 1435 Urk. vom 28.6.1479, begl. Abschrift vom 27.5.1739; Anm.: die alte Bachordnung von 1439 wird auch in LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/4 Bl. 3 im Zusam­menhang mit der geplanten Errichtung einer weiteren Mahlmühle in Lambsheim erwähnt.

67 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 177/1, Bl. 25r.

68 Vgl. Rembe Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, a.a.O., S. 5.

69 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 9.

70 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 55.

71 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 9.

72 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S.39.

73 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 50; vgl. Rembe: Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, a.a.O., S. 5, 15.

74 Vgl. Rembe: Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, a.a.O., S. 5.

75 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 9.

76 Vgl. Görtz: Frankenthaler Ratsprotokoll 1664-1667, a.a.O., S. 132.

77 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 9.

78 Vgl. Rembe Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, a.a.O., S. 45.

79 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 1, 7.

80 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 1.

81 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 1.

82 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 3-5r.

83 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 7.

84 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 9.

85 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 13.

86 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 13.

87 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 9.

88 Vgl. Rembe: Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, a.a.O., S. 5.

89 Vgl. Rembe: Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, a.a.O., S. 5.

90 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 17.

91 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 9.

Anm.: dieser heiratete am 8.5.1724 die Müllerswitwe Anna Katharina NN, Witwe des Müllers Georg Peter Sanftleben, die die Mühle mit in die Ehe brachte (vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 115 Nr. 637).

92 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 29.

93 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 31.

94 LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 35-36; Extractus aus dem Lambsheimer Ratsprotokoll.

95 Vgl. Rembe: Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, a.a.O., S. 5.

96 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 43.

97 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/3 Bl. 47-47r.

98 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 19.

99 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 17r.

100 Vgl. Angabe bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 252.

101 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 35R; vgl. auch: Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 252.

102 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol 18r.

103 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 30.

104 Vgl. Rembe: Fehlende Namen der Frauen in den Lambsheimer Kir­chenbüchern; in: PRFK 1974, S. 43.

105 Vgl. Klein, Günter: Die Lambsheimer Mühle, a.a.O., ohne Seitennumerierung; vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 9.

106 Vgl. Rembe: Fehlende Namen der Frauen in den Lambsheimer Kirchenbüchern; in: PRFK 1974, S. 43.

107 Vgl. Klein: Die Lambsheimer Mühle, a.a.O., ohne Paginierung

108 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 36.

109 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 40.

110 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 48.

111 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 50r.

112 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 62.

113 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 60; vgl. Rembe: Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, a.a.O., S. 60 iVm S. 114.

114 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 104r.

115 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 112.

116 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 9.

117 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 115r, 117r..

118 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 9.

119 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 9.

120 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 145.

121 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 8.

122 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 11-11r.

123 LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 18.

124 LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 18.

125 LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 24.

126 LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 24.

127 LA Speyer Nr. 173 Akten Bezirksamt Franken­thal +++Zitat prüfen+++

128 Vgl. Klein: Die Lambsheimer Mühle, a.a.O., S. 1 ff.

129 Vgl. Rembe: Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, a.a.O., S. 83.

130 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/5.

131 Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 354.

132 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 354.

133 Vgl. Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, a.a.O., S. 208 Nr. 364.

134 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Band III, S. 341 Nr. 409.

135 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Zinß- oder Gefelbuch des Stifts Lautern anno 1590 Bl. 23, a.a.O., Bd. III,S. 483; vgl. LA Speyer Best. 14, Nr. 273.

136 Vgl. Herzog: Franz.-reformiertes Kirchenbuch Otterberg, Heiratsregister 1679-1793, a.a.O., Nr. 160.

137 Vgl. Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg 1650-1802, a.a.O., S. 195 Nr. 1773.

138 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz 1788, a.a.O., Bd. IV, S. 258.

139 Vgl. Eilbote Landau vom 28.7.1853 S. 323 = LA Speyer Best. Y 20/41.

140 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 399.

141 Vgl. Borg: Frühe Liebe zu Landau, a.a.O.,S. 55, 58.

142 Vgl. Borg: Frühe Liebe zu Landau, a.a.O., S. 59.

143 Vgl. Mitteilung von Herrn Hermann Kabs/Nürnberg vom 15.5.2010; vgl. Petermann-Register Stadtarchiv Landau; vgl. lutherisches Kirchenbuch Landau.

144 Vgl. Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., S. 250.

145 Vgl. Hinweis von Frau Christine Thelen vom 25.9.2012.

146 Vgl. Collofong/Fell: 1000 Jahre Lambrecht, a.a.O., S. 61; vgl. Universitätsarchiv Heidelberg IX 4e Nr. 172 [Kopialbuch], S. 24r.

147 Vgl. Landauer Museum, Jg. 1905 Nr. 2 S. 4; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 174.

148 Vgl. Lehmann: Urkundliche Geschichte von Landau, a.a.O., S. 34

149 Vgl. Urkataster Landau Bd. 1, S. 132.

150 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S., 174.

151 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr.526, darin Kaufbrief von 1388 vor dem Dorfgericht Queichheim; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammer­ ge­richtsakten, a.a.O., Bd. I, S. 336.

152 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 3010.

153 Vgl. luth KB Landau, Stadtarchiv Landau C271; Mitteilung Hermann Kabs vom 26.5.2013.

154 Vgl. LA Speyer, Best. F23 Nr. 22 Ausfautheiakten Landau Nr. 826.

155 Anm.: diese ist enthalten im Inventarium LA Speyer Best. F23 Nr. 22 Ausfautheiakten Landau Urk. 826,

156 Mitteilung von Herrn Dr. Michael Martin vom 13.3.2012; vgl. Service Historique de l'Armée de Terre, Archives du génie“, Akte Best. Xe 341 Génie: „mémoire des

ouvrages de fortification ... pendant l'année 1785“ in Landau.

157 Vgl. Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., S. 250.

158 Vgl. Martin: Emi­gration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., Teil III: Verzeichnis der Nationalgüter, S. 179.

159 Vgl. LA Speyer, Best. F23 Nr. 22 Aus­fautheiakten Landau Nr. 826.

160 Vgl. Annonce des Schuhmachers Carl Baudoin, in:Eilbote Landau vom 19.3.1859, S. 136 = LA Speyer Best. Y 20/41.

161 Vgl. Eilbote Landau Nr. 88 vom 6.11.1858, S. 560.

162 Vgl. LA Speyer Best. 'F23 Nr. 14, Ausfautheiakten Landau Nr. 498/1749.

163 Vgl. Eilbote Landau Nr. 88 vom 31.10.1856, S. 528: Hinweis in einer Versteigerungsannonce betr. Dampfbad.

164 Vgl. Eilbote Landau Nr. 3 vom 10.1.1857, S. 14 und Nr. 103 vom 24.12.1856, S. 628.

165 Eilbote Landau Nr. 16 vom 25.2.1858, S. 95.

166 Vgl. Eilbote Landau vom 30.8.1848, S. 470 = LA Speyer Best. Y 20/41.

167 Eilbote Landau vom 31.8.1850, Nr. 70, S. 525.

168 Vgl. Borg: Frühe Liebe zu Landau, a.a.O., S. 8

169 Eilbote Landau vom 4.11.1848, S. 589 und vom 18.11.1848 S. 618 = LA Speyer Best. Y 20/41.

170 Eilbote Landau vom 9.4.1853, S. 154 = LA Speyer Best. Y 20/41.

171 Vgl. Hinweis von Frau Christine Thelen vom 25.9.2012.

172 Lehmann: Urkundliche Geschichte von Landau, a.a.O., S. 189

173 Vgl. LA Speyer Briefprotokolle, Best. F 5 Nr. 686 fol. 370r.

174 Vgl. Borg: Frühe Liebe zu Landau, a.a.O., S. 83.

175 Vgl. Kunstdenkmäler, Bd. II Landau, a.a.O., S. 92.

176 Vgl. Borg: Frühe Liebe zu Landau, a.a.O., S. 83-84.

177 Vgl. Stadtarchiv Landau, Ratsprotokoll 1585/90, fol. 249 f, 250, 2436 und 2636.

178 Vgl. Stadtarchiv Landau, Ratsprotokoll 1585/90, fol. 263.

179 Vgl. Stadtarchiv Landau, Ratsprotokoll 1590/94 Bl. 86, 89.

180 Vgl. Stadtarchiv Landau, Best. S 2-308 Neumühle, Mitteilung vom 3.5.1962.

181 Stadtarchiv Landau, Ratsprotokoll Landau Bd. 24 fol. 209; ab­schriftlich Stadtarchiv Landau Best. S 2-308 Neumühle.

182 Vgl. LA Speyer: Briefprotokolle Best. F5 Nr. 682 fol. 67r-68.

183 Vgl. LA Speyer Briefprotokolle, Best. F 5 Nr. 686 fol. 370r.

184 LA Speyer Best. F5 Nr. 687 Bl. 679.

185 Vgl. LA Speyer, Best. F 23 Nr. 30, Inventar vom 24.4.1782.

186 Vgl. Stadtarchiv Landau, Best. S 2-308 Neumühle, Mitteilung vom 3.5.1962.

187 Vgl. LA Speyer, Best K 25, Kasten Nr. 72, Urk. Nr. 326 vom 31.5.1808.

188 Mitteilung von Frau Christine Thelen vom 5.10.2012.

189 Vgl. Stadtarchiv Landau, Best. S 2-308 Neumühle, Mittei­lung vom 3.5.1962.

190 Mitteilung von Herrn Dr. Michael Martin vom 13.3.2012.

191 Vgl. LA Speyer Best. K 25 Nr. 72 Urk. Nr. 326 [ Briefprotokolle Landau].

192 Eilbote Landau vom 8.8.1840, Nr. 32, S. 127.

193 Vgl. Hinweis von Frau Christine Thelen vom 25.9.2012.

194 Vgl. Die Rheinpfalz, Pfälzer Tageblatt vom 18.7.1962.

195 Vgl. Lehmann: Urkundliche Geschichte der Stadt Landau, a.a.O., S. 136.

196 Vgl. Lehmann: Urkundliche Geschichte der Stadt Landau, a.a.O., S. 156.

197 Vgl. Stadtarchiv Landau A A 93; Schreiben Stadtarchiv Landau vom 10.2.1971 Best S 2-308 Spitalmühle.

198 Vgl. Schrei­ben Stadtarchiv Landau vom 10.2.1971 Best S 2-308 Spitalmühle.

199 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen …., a.a.O., S. 67 Nr. 4586.

200 Vgl. LA Speyer Best. F3 Nr. 13 fol. 54, Schatzungsprotokoll von 1684.

201 Vgl. LA Speyer Best. F23 Nr. 14, Ausfautheiakten Landau Nr. 491/1749.

202 Mit­teilung von Herrn Hermann Kabs, Nürnberg vom 11.5.2010.

203 Vgl. Martin: Emi­gration, a.a.O., Teil III: Verzeichnis der Nationalgüter, S. 177.

204 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 8.2.1827, Nr. 25, Beilage, S. 133.

205 Vgl. Landauer Wochenblatt Nr. 24 vom 7.10.1825, S. 162.

206 Vgl. Eilbote vom 6.7.1839, Nr. 27, S. 108.

207 Vgl. Eilbote Landau vom 11.3.1848, S. 146 = LA Speyer Best. Y 20/41.

208 Vgl. Eilbote Landau vom 17.3.1859, S. 124 = LA Speyer Best. Y 20/41.

209 Vgl..Die Rheinpfalz, nicht datiert, in: Stadtarchiv Landau Best. S 2 308.

210 Vgl. Borg: Frühe Liebe zu Landau, a.a.O., S. 83.

211 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 62 1: „Die beabsichtigte Versetzung der beiden Landauer Stadtmühlen an den dortigen Kanal und den dadurch den herrschaftlichen

Mühlen zu Albersweiler zugehenden Nachteil, 1783-1787“

212 Vgl. Kunstdenkmäler, Bd. II Landau, a.a.O., S. 92.

213 Vgl. Borg: Frühe Liebe zu Landau, a.a.O., S. 83.

214 Vgl. Borg: Frühe Liebe zu Landau, a.a.O., S. 59.

215 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 843.

216 Vgl. Stadtarchiv Landau, Best. S 2-308 Neu­mühle, Mitteilung vom 3.5.1962.

217 Vgl. luth. KB Stadtarchiv Landau K45, H38; Mitteilung von Herrn Hermann Kabs, Nürnberg vom 11.5.2010.

218 Mitteilung von Herrn Hermann Kabs, Nürnberg vom 11.5.2010.

219 LA Speyer Best. F5 Nr. 687 Bl. 679.

220 Anm.: dieses ist enthalten im Inventarium LA Speyer Best. F23 Nr. 19 Ausfautheiakten Landau Urk. 730.

221 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 62 1: „Die beabsichtigte Versetzung der beiden Landauer Stadtmühlen an den dortigen Kanal und den dadurch den herrschaftlichen

Mühlen zu Albersweiler zugehenden Nachteil, 1783-1787“

222 Lehmann: Urkundliche Geschichte der ehemaligen freien Reichsstadt Landau, Neustadt 1853, S. 277.

223 Lehmann: Urkundliche Geschichte der ehemaligen freien Reichsstadt Landau, Neustadt 1853, S. 277.

224 Mitteilung von Herrn Dr. Michael Martin vom 13.3.2012.

225 Vgl. Eilbote Landau Nr. 20 vom 8.3.1856, S. 112.

226 Hinweis von Frau Christine Thelen vom 25.9.2012.

227 Vgl. Stadtarchiv Landau, Ratsprotokoll 1585/90, fol. 249 f, 250, 2436 und 2636.

228 Vgl. Stadtarchiv Landau, Ratsprotokoll 1585/90, fol. 263.

229 Vgl. Stadtarchiv Landau, Ratsprotokoll 1590/94 Bl. 86, 89.

230 Vgl. Stadtarchiv Landau, Best. S 2-308 Neumühle, Mitteilung vom 3.5.1962.

231 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 299; vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 45-46.

232 Vgl. LA Best. C 50 Nr. 2. +++Zitat prüfen+++

233 Vgl. Weber: Mühle und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 299.

234 Vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 45-46.

235 Vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 45.

236 Vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 46.

237 Vgl. Urschel: Trauungen Ortsfremder im kath. KB Reichenbach; in: PRFK1982, S. 91.

238 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 206.

239 Vgl. Dahl: Landstuhl, seine Vergangenheit und Gegenwart, a.a.O., S. 68.

240 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 206.

241 Vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 46.

242 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreis­bauernkammer Pfalz 1865, S. 304.

243 Vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 46.

244 Vgl. Juner: Müh­len im Wallhalbtal, a.a.O., S. 45

245 Vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 45.

246 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 451, lfd.-Nr. 12889; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 IV u. G7 Nr. 64.

247 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 299.

248 Vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, a.a.O., Bd. III, S. 101 mit Karte.

249 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 48.

250 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 206.

251 Vgl. LA Speyer: Sickinger Amtsrelationsbuch, S. 1602 ++Zitat klären++; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 388.

252 Vgl. LA Speyer: Sickinger Amtsrelationsbuch, S. 1603/04. ++Zitat klären++

253 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 388-389.

254 Vgl. Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz vom 28.3.2011; Internetdatei Wikipedia: Liste der Kulturdenkmäler in Landstuhl. http://de.wikipedia.org/wiki/

Liste_der_Kulturdenkmäler_in_Landstuhl, Abruf vom 16.10.2013.

255 Vgl. LA Best. C 50 Nr. 2.

256 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 299; vgl. Ju­ner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 46.

257 Vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 46.

258 Vgl. Werner: Die Nationalgüter im Departement Donnersberg, a.a.O., Anlage IV, S. 43.

259 Vgl. Sickinger Ge­richtsbuch ++Zitat klären++

260 Vgl. Friedel: Das Konvertitenregister der katholischen Pfarrei Kaiserslautern; in: PRFK 1975, S. 188.

261 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 293 ff.

262 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, Teil 2 Katholisches Kirchenbuch, a.a.O., S. 6.

263 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 191r-194; s. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 220/21.

264 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 220/21.

265 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 91.

266 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 355.

267 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

268 Vgl. Internetdatei Wikipedia Stichwort Langweiler (bei Lauterecken), http://de.wikipedia.org/wiki/Langweiler_(bei_Lauterecken), Abruf vom 16.10.2013.

269 Vgl. Karsch: Geschichte des Amtes Grumbach, a.a.O., S. 51.

270 Vgl. Anthes: Kasualien d. Luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach 1627-1798, a.a.O., S. 56 Nr. 339.

271 Vgl. Anthes: Kasualien d. Luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach 1627-1798, a.a.O., S. 60 Nr. 365.

272 Vgl. Anthes: Kasualien d. Luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach 1627-1798, a.a.O., S. 69 Nr. 439.

273 Vgl. Anthes: Kasualien d. Luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach 1627-1798, a.a.O., S. 69 Nr. 439.

274 aus Heep,: Bischmisheimer Mühlen; in: http://www.wolfgang-heep.de/_lmweb/langweiler_mühle.htm, Abruf vom 21.8.2013.

275 Vgl. Müller/Petry: Denombrement der Herrschaft Landstuhl Anno 1681, Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 2003, S. 315 = HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von Sickingen.

276 Vgl. LA Speyer Best. W41 Nr. 2071 Karte Steuergemeinde Langwieden vom 29.5.1846.

277 Vgl. Lagerbuch im Ge­meinde-Archiv Langwieden ++Zitat prüfen++; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 112.

278 Vgl. Christmann: Sied­lungsnamen II, a.a.O., S. 112.

279 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 533 Bl. 540.

280 Vgl. Kilian: Schatzungsregister des kurpfälzischen Oberamtes Stromberg, a.a.O., S. 14.

281 Vgl. Kilian: Schatzungsregister des kurpfälzischen Oberamtes Stromberg, a.a.O., S. 45.

282 Vgl. Kilian: Schatzungsregister des kurpfälzischen Oberamtes Stromberg, a.a.O., S. 45.

283 Vgl. auch zur weiteren Entwicklung und auch zur Rumpf'schen Mühle: Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., S. 119-126.

284 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Laumersheim, http://de.wikipedia.org/wiki/Laumersheim, Abruf vom 15.10.2013.

285 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Laumersheim, http://de.wikipedia.org/wiki/Laumersheim, Abruf vom 15.10.2013.

286 Vgl. Copia saec. XVII; vgl. ZGO 62 NF XXIII, 1908, S. m19 Nr. 6 [Oberndorf­fisches Archiv S.m19-m45 mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Oppau vom

15.8.2013.

287 Vgl. Neubauer Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 378, Nr. 1510.

288 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 18r Akten des Bezirksamts Frankenthal betr. Getreidemühlen im Bezirk Frankenthal 1817.

289 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 275.

290 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F2 Nr. 141, S. 21: 1747 27: v. langenscher Pachtbrief über die Weidenmühle bei Laumersheim.

291 Vgl. LA Speyer Best. C13 Nr. 115.

292 Vgl. LA Speyer Best. C13 Nr. 115.

293 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 327, lfd.-Nr. 11879; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I u. G7 Nr. 64.

294 Vgl. Schieder,: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 327, lfd.-Nr. 11882; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I u. G7 Nr. 64.

295 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

296 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

297 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 264.

298 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 853.

299 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 855.

300 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F2 Nr. 141, S. 326: 1751 Oktober 4: v. Langen, Erbbestandsbrief über die Hornungsmühle zu Laumersheim.

301 Frankenthaler Wochenblatt Nr. 52 vom 27.12.1828, S. 205.

302 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 27.

303 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/4, fol. 2-8.

304 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1581/1 fol. 23.

305 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 27.

306 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 31.

307 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 32.

308 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr.125 ff.; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 266-269.

309 Vgl. Schnabel: Bevölke­rungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 271.

310 Vgl. Es­ser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 414 Nr. 1909.

311 Vgl. Mit­teilung von Herrn Dr. Werner Esser vom 15.12.2009.

312 Vgl. Weber:Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 267.

313 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk a.a.O., S. 266.

314 Vgl. Weber: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 31.

315 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 131.

316 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 83-94r.

317 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 131.

318 Quelle: katholisches Kirchenbuch Lauterecken. +++klären++++

319 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchen­bollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 137.

320 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 26.

321 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 26.

322 Vgl. LA Speyer Kurpfalz Nr. 1354 ++Zitat prüfen++; Stadtarchiv Lauterecken Best. Nr. A 160 und Urkataster 1845.

323 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 362/63.

324 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 160.

325 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. III, S. 452.

326 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 44/45; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-L, Stadtmühle Lauter­ecken: Schreiben Christian Groß an Reg. d.

Rheinkreises Speyer vom 5.12.1835.

327 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 45; vgl. LA Speyer: Lauterecken Best. L 56 Nr. 838, S. 111 f.

328 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 45; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel, Nr. 661-04-L, Bordmühle Lauterecken: Regierungsentschließung d. Reg. d.

Rhein­kreises Speyer vom 16.8.1836; vgl. auch LA Speyer Best. U 174 Nr. A 172.

329 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises III, S. 452; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 160.

330 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 362/63.

331 Vgl. Christmann: Sied­lungsnamen II, a.a.O., S. 16O m.w.N.

332 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 45 unter Hinweis auf Privatunterlagen der Fam. H. Christmann, Bordmühle II, Lautere­cken: Schenkungs- und

Theilungsact vom 7.11.1874.

333 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 45 vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-L, Bord­mühle Lauterecken: Technisches Gutachten vom 10.3.1875.

334 Vgl. Heil: Funk­tionaler Wandel, a.a.O., S. 45.

335 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 363.

336 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 362/63.

337 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 362/63.

338 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 44/45; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-L, Stadtmühle Lauterecken: Schreiben Christian Groß an Reg. d.

Rheinkreises Speyer vom 5.12.1835.

339 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 45; vgl. LA Speyer: Lauterecken Best. L 56 Nr. 838, S. 111 f.

340 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 45; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel, Nr. 661-04-L, Bordmühle Lauterecken: Regierungsentschließung d. Reg. d.

Rhein­kreises Speyer vom 16.8.1836; vgl. auch LA Speyer Best. U 174 Nr. A 172.

341 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 45 unter Bezugnahme auf Privatunterlagen der Fam. H. Christmann, Bordmühle II, Lautere­cken: Schenkungs- und

Theilungsact vom 7.11.1874.

342 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 45; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-L, Bord­mühle Lauterecken: Technisches Gutachten vom 10.3.1875.

343 Vgl. Heil: Funk­tionaler Wandel, a.a.O., S. 45.

344 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 131/3 Bl. 4.

345 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 361.

346 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 46; vgl. WWA Kaiserslautern, Triebwerksakten, Az: 27.56.01., Stadtmühle Lauterecken: Teilungsprotokoll vom 13.6.1843

und LA Speyer, Best. L 56 Nr. 837 S. 152.

347 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 46; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-L, Stadtmühle Lauterecken: Protocoll über die Aichpfahlsetzung vom

9.6.1859; vgl. WWA Kaiserslautern, Triebwerksakten, Az: 27.56.01, Stadtmühle Lauterecken.

348 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 300.

349 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 299; vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 361.

350 Vgl. LA Speyer Best C 41 Nr. 52/1.

351 Vgl. Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 182.

352 Vgl. Salmsches Archiv Anholt in Westfalen, Nr. 6.

353 Vgl. Zink: Lauter­ecken, a.a.O., S. 361; vgl. LA Speyer Kurpfalz Nr. 1354. ++Zitat prüfen++

354 Vgl.. luth. KB Lauterecken 2, Bl. 32, Bild 37.

355 Vgl.. luth. KB Lauterecken 2, Bl. 66, Bild 71.

356 Vgl.. luth. KB Lauterecken 2, Bl. 69, Bild 74.

357 Vgl. email Heidi Lange vom 14.3.2013 unter Hinweis auf Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 362.

358 Vgl. Herzog: Familienbuch von Heimkirchen, a.a.O., S. 39 Nr. 54; vgl. luth KB Heimkirchen.

359 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 370, fol.98-98r.

360 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 361/62.

361 Vgl. Feil-Krampe: Familienbuch reformierten Pfarrei Medard, a.a.O., S. 213.

362 Vgl. Henrich: Die Ebernburger Mühle im Alsenztal, in: Pfälzer Heimat 1977, S. 61.

363 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 362.

364 Vgl. Weber: Kreuscher und Spielmann. Familien vom Bachadel an der Lauter; in: Pälzer Sunndag, Nr. 34 vom 19.8.1956; S. 3; vgl. Heil: Funktionaler Wandel,

a.a.O., S. 37.

365 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 98; vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 362.

366 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 362.

367 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 359.

368 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 359.

369 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 359.

370 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1213/4 fol. 18.

371 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 183.

372 Vgl. Feil-Krampe: Familienbuch reformierten Pfarrei Medard, a.a.O., S. 87.

373 Vgl. LA Speyer 1352, 1353 +++Zitat prüfen+++

374 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 360.

375 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 131/3 Bl. 4.

376 LA Speyer Best A 2 Nr. 131/3 Bl. 4.

377 LA Speyer Best A 2 Nr. 131/3 Bl. 4; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 258.

378 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 360.

379 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 361.

380 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 26.

381 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 361.

382 Anm.: die Angabe bei Zink, a.a.O., S. 361 kann nicht stimmen, da Brosius die Ölmühle ersteigert hat.

383 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 361.

384 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 42; vgl. Archiv Kreisver­waltung Kusel Nr. 661-04-L, Stadtmühle Lauterecken: A. Brügel an Bezirksamt Kusel vom 27.3.1878; vgl. WWA Kaiserslautern, Trieb­werksakten Az: 27.56.01 Stadtmühle Lauterecken.

385 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 42; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel, Nr. 661-04-L, Stadtmühle Lauterecken: Bürgermeisteramt Lauterecken an

Bezirksamt Kusel vom 10.7.1878.

386 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 25; vgl. WWA Kaiserslautern, Triebwerksakten, Az.: 27.56.01. Stadtmühle Lauterecken: Teilungsprotokoll vom 13.6.1843;

vgl. La Speyer Best. L 56, Nr. 837, S. 531.

387 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 362.

388 Vgl. Weber,: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 31.

389 Vgl. Staerk: Die Wüstungen des Saarlandes, a.a.O., S. 277.

390 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 157.

391 Vgl. zur Wüstung Lauxweiler: Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. II. S. 362.

392 Vgl. Süss: Die Pfälzer im „Schwarzen Buch“. Ein personengeschichtlicher Beitrag zur Geschichte des Hambacher Festes, a.a.O., S. 176.

393 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 164.

394 Vgl. Klauck: Lexikon, a.a.O., S. 153.

395 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1865, S. 135.

396 Vgl. Zweibrücker Wochenblatt Nr. 233 vom 26.9.1870.

397 Vgl. LA Saarbrücken Best. LRA.IGB (Landratsamt St. Ingbert) Nr. 5513: Wasserentnahme aus den Würzbach (Bewässerungsanlage Dr. Mayer): Einspruch des

Georg Schneider (Mühlenbetreiber Breitermühle“, 1905-1907.

398 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papier­mühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 10.

399 LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 215-219: Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745.

400 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehe­maligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S.11; vgl. LA Speyer ++++klären ++++, Temporalbestandsvertrag vom

22.7.1700.

401 Vgl. Nägle: Trauungen Ortsfremder und Zugezogener im lutheri­schen Kirchenbuch des „Münchweiler-Thales“ 1664-1800; in Pfälz. Familien und Wappenkunde 1962, S. 221.

402 Vgl. Jaffé: Geschichte der Pa­piermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S.11.

403 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 469-481.

404 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S.11.

405 Vgl. Hauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 266-267.

406 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 209.

407 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 229.

408 Vgl. Klauck: Lexi­kon saarländischer Orte, a.a.O., S. 241.

409 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 156.

410 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen I, a.a.O., S. 349.

411 Vgl. Schneider: Schlösser und Landsitze der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken in den Oberämtern Zweibrücken und Homburg im 18. Jahrhundert, a.a.O.,

Abschnitt 12, S. 349–361: Schloß und Gärten Mon Bijou.

412 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 30 Nr. 87.

413 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5, zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 192.

414 Vgl. LA Speyer Best. C5 Nr. 217: Antrag des Müllers Johann Schuler, 217846.

415 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 321.

416 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 185.

417 Vgl. LA Speyer Best. C 5 Nr. 216 Bl.. 49 ff; vgl. Neuberger: Die alte Merzalber Mühle, a.a.O., S. 227.

418 Vgl. Neuberger: Die alte Merzalber Mühle und die Karlsmühle a.a.O., S. 227.

419 Vgl. LA Speyer Best. C 5 Nr. 216 Bl. 66-68, abgedruckt bei Neuberger, a.a.O., S. 227-228.

420 Vgl. LA Speyer Best. C 5 Nr. 216 Bl. 76 ff; vgl. Neuberger, a.a.O., S. 228.

421 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 476, lfd.-Nr. 13102 u. 13103; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 V und G7 Nr. 64.

422 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 476 Nr. 13103; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 V und G7 Nr. 64.

423 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 476 Nr. 13108; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 125.

424 Vgl. Neuberger: Die alte Merzalber Mühle und die Karlsmühle a.a.O., S. 229-230.

425 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 11.

426 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsan­gaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 265.

427 Vgl. Leimersheim einst und jetzt, Horb am Neckar 1986, S. 9.

428 Vgl. Wollmershäuser: Protokolle des kurpfälzischen Regierungsrats, a.a.O., S. 466; vgl. GLA Karlsruhe Best. 61/8822-9473.

429 Vgl. Remling: Abteien und Klöster, a.a.O., Bd. II, S. 28; vgl. Pöhlmann/Doll: Regesten der Grafen von Zweibrücken, a.a.O., Nr. 205; vgl. Biundo: Regesten der ehem. Augustinerpropstei Hördt, a.a.O., S. 34.

430 Vgl. Biundo: Regesten der ehem. Augustin­erpropstei Hördt, a.a.O., S. 75.

431 Vgl. LA Speyer, Best. F1 Nr. 19a fol. 137; vgl. Hodapp: Leimersheim, a.a.O., S. 271.

432 Vgl. Hodapp: Leimersheim, a.a.O., S. 271.

433 Vgl. Hodapp: Leimersheim, a.a.O., S. 271.

434 Vgl. Hodapp: Leimersheim, a.a.O., S. 271.

435 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 253.

436 Vgl. Hodapp: Leimersheim, a.a.O., S. 271-72.

437 Vgl. Hodapp: Leimersheim, a.a.O., S. 272.

438 Vgl. Hodapp: Leimersheim, a.a.O., S. 272.

439 mündliche Mitteilung von Herrn Helmut Herzog, Osnabrück/Limburgerhof.

440 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 399.

441 Vgl. Zeuß: Traditiones possessionesque Wizzenburgensis, Speyer 1842.

442 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 393.

443 Vgl. Dette: Liber Possessionum Wizenburgensis, a.a.O., S. 120, 147.

444 Vgl. KSchA Zw. Rep II Pachtvertrag der Leinsweiler Mahlmühle vom 7.9.1705.

445 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 108.

446 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müller­handwerk, a.a.O., S. 233.

447 Vgl. „Der Eil­bote vom 31.1.1849, S. 58.

448 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10: Worms, S. 246.

449 Vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 89 mit franz. Militärkarte gezeichnet von Antoine de Règemorte von 1735 und S. 230 mit einer Karte von Pater Hamann

„Landschaft von Worms“ von 1690.

450 Vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 234.

451 zitiert nach Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 235 und betrifft die Schellenmühle.

452 Vgl. Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 1872, S. 272.

453 Vgl. Schü­ler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 91-92.

454 Vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S.235.

455 Vgl. Spies: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972.

456 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10: Worms, S. 246; vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 238; vgl. Spies: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972.

457 Vgl. Stadtarchiv Worms, Abt. 43 Nr.1147; vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 238-239.

458 Vgl. Stadtarchiv Worms, Abt. 43 Nr.1147; vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 238-239.

459 Vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 239.

460 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 nicht foliert.

461 Vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 239.

462 Vgl. Spies: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972.

463 Vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 235.

464 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10, S. 248; nach Spies: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972 lag die Mühle „mitten im Dorf“.

465 Vgl. Spies: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972; vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 240-241.

466 Vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 240.

467 Vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 235.

468 Vgl. Spies: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972.

469 Vgl. Spies: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972.

470 Vgl. Spies: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972.

471 erwähnt bei Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 235.

472 Vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 235; vgl. Spies, Karl: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972.

473 Vgl. Spies: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972.

474 Vgl. Spies: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972.

475 Vgl. Spies: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972; Angabe ist widersprüchlich, da J. J. Michael Spies damals nur Müllergeselle auf der Mühle Hirth war und erst mit seiner Hochzeit mit der Mühlenerbin Eva Maria Schärf geb. Hirth am 21.1.1854 die Mühle übernommen hat.

476 Vgl. Spies: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972.

477 Vgl. Spies: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972; vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 241.

478 Vgl. Spies: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972.

479 Vgl. Spies: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972

480 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10: Worms, S. 248.

481 Vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 236.

482 Vgl. Spies: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972.

483 Vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 236.

484 Vgl. Kunstdenkmäler Großherzogtum Hessen, a.a.O., S. 91.

485 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd.1 S. 80 Nr. 100.

486 Vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 236.

487 Vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 235.

488 aufgeführt bei Schüler/Roschy: Leisel­heim, a.a.O., S. 235.

489 Vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 235.

490 Vgl. Angabe bei familysearch.org.

491 Vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 238.

492 Vgl. Spies: Wonnegauer Heimatblätter Nr. 2, Februar 1972.

493 Vgl. Schüler/Roschy: Leiselheim, a.a.O., S. 237.

494 Anm.: m.E. unzutreffend; s. Mühlenprotokoll LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 221r-223r.

495 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 55

496 Vgl. Bezirksgrup­pe Kusel der Pfälz.-Rhein. Familienkunde: Dermahliger Zustand des Amptes Lichtenberg und Nohfelden sampt beygefügtem De­nombrement 1704;

Kusel 2010, S. 85.

497 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2701, darin Bericht des Jakob Guthmann, Müller in der Betzelbacher Mühle [mit Handzeichen Guthmanns] über seine Eintürmung auf

der Burg Lichten­berg; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 3, S. 1650/51, Nr. 1845.

498 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 221r-223r.

499 Anm.: s. „Mühle oben an der Betzelbacher Mühl“ in Leitersweiler.

500 s. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 223, der allerdings „Letzelbacher Mühl“ angibt.

501 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 92.

502 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 234r; vgl. auch Weber: Mühle und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224, Anm. zur Saaler Mühle.

503 Vgl. Schwerdtfeger/ Jürgensmeier: Germania Benedicta, a.a.O., S. 863.

504 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 65.

505 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 217-220.

506 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 222/23.

507 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 92.

508 Vgl. Schaaff: Untertanenlisten des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken aus den Huldigungsprotokollen des Jahres 1776, a.a.O., S. 134.

509 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 220-221.

510 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 92.

511 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 419.

512 http://www.france-voyage.com/frankreich-stadte/lembach-26614.htm, Abruf vom 23.4.2014.

513 Vgl. http://www.tourisme-alsace.com/de/244000587-Commune-de-Lembach.html, Abruf vom 23.4.2014.

514 Vgl. kath. KB Lembach, Taufbuch, S. 3-4, Taufeintrag vom 26.1.1717, http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/adeloch_flash/adeloch_flash.php, Abruf vom 23.4.2014.

515 Vgl. Vogler: Liste des électeurs de l'arrondissent Wissembourg en 1807; in: l'Outre-Forêt 1985 Nr. 51, S. 15.

516 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 48.

517 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 48.

518 Vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, a.a.O., Bd. III, S. 365/66.

519 Vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, a.a.O., Bd. III, S. 365/66

520 Vgl. Guth: 406 Jahre wechselvolles Schicksal. Altenwoogsmühle – ein denkmalpflegerisches Schmuckstück; in Wasgaublick 1993, S. 104.

521 zitiert bei Guth: Altenwoogsmühle; in Wasgaublick 1993, S. 104.

522 Vgl. LA Darmstadt +++prüfen: oder Speyer+++, Hanau-Lichtenberg III 13 Bl. 37r; vgl. Christmann: Sied­lungsnamen II, S. 117; vgl. Guth: Altenwoogsmühle; in Wasgaublick 1993, S. 104.

523 Vgl. Ziegler: Alt Lemberg, Ortsgemeinde Lemberg 1992, S. 52; vgl. Christ­mann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 117; vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2936.

524 Vgl. Weber: Mühlen und Müller­handwerk, a.a.O., S. 279.

525 Vgl. Guth: Lemberg. Dorf und Burg im Wandel der Zeit, a.a.O., S. 391-92.

526 Vgl. Ziegler: Alt Lemberg, Ortsgemeinde Lemberg 1992, S. 52.

527 Vgl. A Speyer Best. Best. C20 Nr. 1316: Klage Wendel Kellers, des ehemaligen Beständers der Allwoogs­mühle [Lemberg], gegen Kammerrat Reuß wegen Vergü­tung des aus dem Pachtverhältnis entstandenen Schadens, 1761.

528 Vgl. Bohrer: Copulations-Register zu den Evangel. Reform. Kirchenbüchern der Pfarrei Ernstweiler, a.a.O., S. 56.

529 Vgl. Ziegler: Alt-Lemberg, a.a.O., S. 52; vgl. Guth: Lemberg, a.a.O., S. 394 ff.

530 Zweibrücker Wochenblatt Nr. 269 vom 7.11.1870.

531 Vgl. Ziegler: Alt-Lemberg, a.a.O., S. 52; vgl. Guth: Lemberg, a.a.O., S. 394 ff.

532 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises, Bei­lage zu Nr. 12 vom 3.2.1831, S. 73-74.

533 Vgl. Guth: Lemberg, a.a.O., S. 352.

534 nach Lehmann: Burgen und Bergschlösser, a.a.O., Band 5, S. 286; vgl. Guth: Lemberg, a.a.O., S. 352.

535 Anm.: Tag des hl. Erzmärtyrers Stephanus ist der 26.12., der Stephanstag.

536 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2926, fol. 7-9.

537 zitiert bei Guth: Lemberg, a.a.O., S. 352 leider ohne Quellenangabe.

538 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2926, fol. 11-11r.

539 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2926, fol. 16.

540 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2926, fol. 17-19.

541 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2926, fol. 27r, 30, 33r.

542 LA Speyer Best. C20 Nr. 2926, fol. 39.

543 Vgl. Guth: Lemberg, a.a.O., S. 353.

544 LA Speyer Best. C20 Nr. 2926, fol. 23-24.

545 LA Speyer Best. C20 Nr. 2926, fol. 25-25r.

546 Anm.: der Zoller war Peter Wagner; vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2926, fol. 44; vgl. auch Guth: Lemberg, a.a.O., S. 353.

547 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2926, fol. 37.

548 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2926, fol. 45.

549 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2926, fol. 47r.

550 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2926, fol. 46, 47r.

551 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2926, fol. 48.

552 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2926, fol. 50.

553 Vgl. Guth: Lemberg, a.a.O., S. 353.

554 Vgl. Guth: Lem­berg, a.a.O., S. 353; vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2927, fol. 3-4r.

555 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen I, a.a.O., S. 345 m.w.N.; vgl. luth. KB Pirmasens 3, S. 72, 226; vgl. Guth: Lem­berg, a.a.O., S. 353 leider ohne Quellenangabe.

556 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2927 fol. 18, 26-29, .

557 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2927 fol. 31.

558 Vgl. Guth: Lemberg, a.a.O., S. 354.

559 Vgl. Guth: Lemberg, a.a.O., S. 355; vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2927 fol. 32.

560 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2927 fol. 33-36.

561 Vgl. Guth: Lemberg, a.a.O., S. 355; vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2927 fol.38-40 mit Vernehmungsprotokoll des Ohliger fol. 41-43r..

562 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen I, a.a.O., S. 345 m.w.N.; vgl. luth. KB Pirmasens 3, S. 72. 226; vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2927 fol. 48.

563 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1101.

564 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1326.

565 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2934 fol. 3 und fol. 15.

566 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2934 fol. 4.

567 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2934 fol. 19.

568 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1264; vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3723; vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2934 fol. 16 und fol. 24.

569 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2934 fol. 16.

570 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2934 fol. .

571 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1101.

572 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2930 fol. 24-25.

573 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1292.

574 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben zwi­schen 1665 und 1800. In: Pfälz. Familien- u. Wappenkde. Bd 4 = Jg. 12, 1963. S. 361.

575 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1649.

576 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2930 fol. 33.

577 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2930 fol. 36.

578 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2930 fol. 42-43.

579 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1101.

580 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2933 nicht foliert.

581 Vgl. LA Speyer Best C20 Nr. 3553.

582 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2989 fol. 9

583 Vgl. Jaffé: Die herrschaftlichen Sägemühle an der langen Kehl; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Jg. 5 vom 8.1.1930.

584 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 12; Anm.: Christmann gibt als Datum der Erlaubnis 1766 an, während Burger 1746 nennt; unterschiedliche

Angaben erfolgen auch beim Bau der Mahlmühle nämlich 1837 bzw. 1842.

585 Vgl. Jaffé: Die herrschaftlichen Sägemühle an der langen Kehl; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Jg. 5 vom 8.1.1930.

586 Vgl. Jaffé: Die herrschaftlichen Sägemühle an der langen Kehl; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Jg. 5 vom 8.1.1930.

587 Vgl. LA Speyer Best. A 197 Nr. 81/1.

588 Vgl. Jaffé: Die herrschaftlichen Sägemühle an der langen Kehl; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Jg. 5 vom 8.1.1930.

589 Vgl. Jaffé: Die herrschaftlichen Sägemühle an der langen Kehl; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Jg. 5 vom 8.1.1930.

590 Vgl. Jaffé: Die herrschaftlichen Sägemühle an der langen Kehl; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Jg. 5 vom 26.2.1930..

591 Vgl. Jaffé: Die herrschaftlichen Sägemühle an der langen Kehl; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Jg. 5 vom 26.2.1930.

592 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 12.

593 Vgl. Christ­mann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S, 358; vgl. Burger,: Schnittholz aus dem Lemberger Forst, a.a.O., S. 71.

594 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 12.

595 Vgl. Jaffé: Die herrschaftlichen Sägemühle an der langen Kehl; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Jg. 5 vom 26.2.1930.

596 Vgl. Eilbote Landau vom 18.7.1846 Beilage Nr. 29 = LA Speyer Best. Y 20/41.

597 Vgl. Eilbote Landau vom 12.4.1848, S. 223 und S. 267 = LA Speyer Best. Y 20/41.

598 Vgl. Jaffé: Die herrschaftlichen Sägemühle an der langen Kehl; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Jg. 5 vom 26.2.1930.

599 Eilbote Landau vom 5.5.1859, S. 205 = LA Speyer Best. Y 20/41.

600 Vgl. Jaffé: Die herrschaftlichen Sägemühle an der langen Kehl; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Jg. 5 vom 26.2.1930.

601 Vgl. Jaffé: Die herrschaftlichen Sägemühle an der langen Kehl; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Jg. 5 vom 26.21930.

602 Vgl. Burger: Schnittholz aus dem Lemberger Forst, a.a.O., S. 74.

603 Vgl. Jaffé: Die herrschaftlichen Sägemühle an der langen Kehl; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Jg. 5 vom 26.21930.

604 Vgl. Burger: Schnittholz aus dem Lemberger Forst, a.a.O., S. 74; vgl. Jaffé: Die herrschaftlichen Sägemühle an der langen Kehl; in: Pirmasenser Geschichtsblätter

Jg. 5 vom 26.21930.

605 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 12.

606 Vgl. Jaffé: Die herrschaftlichen Sägemühle an der langen Kehl seit ihrer Gründung unter Landgraf Ludwig IX.; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Jg. 5 vom

26.21930.

607 Vgl. Jaffé: Pulvermühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 2 vom 16.12.1926.

608 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 209/11 mit Photo; Weber nimmt Bezug auf Notizen, die Dr. Jaffe im LA Speyer gemacht hatte; die Originalakten sind Kriegsverlust; vgl. Faul: „Langmühle – einst Salpetersiederei und Pulvermühle des Landgrafen“; in Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 1974, S. 54-56; vgl. Jaffé: „Die Landgräfl. Pulvermühle und Salpetersiederei bei der Langmühle“; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 2 vom 17.11.1926, Nr. 3

vom 16.12.1926.

609 Vgl. Jaffé: „Die Landgräfl. Pulvermühle und Salpetersiederei bei der Langmühle“; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 3 vom 16.12.1926.

610 Vgl. Jaffé: „Die Landgräfl. Pulvermühle und Salpetersiederei bei der Langmühle“; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 4 vom 26.1.1927.

611 Vgl. Jaffé: „Die Landgräfl. Pulvermühle und Salpetersiederei bei der Langmühle“; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 4 vom 26.1.1927.

612 Anm.: aus der Familie Groß von der Langmühle Lemberg; vgl. Angabe bei Jaffé: „Die Landgräfl. Pulvermühle und Salpetersiederei bei der Langmühle“; in: Pirma-­

senser Geschichtsblätter Nr. 4 vom 26.1.1927.

613 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 458 Nr. 12947; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 , G7 Nr. 64.

614 Vgl. Jaffé: „Die Landgräfl. Pulvermühle und Salpetersiederei bei der Langmühle“; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 4 vom 26.1.1927.

615 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2930 fol. 9-10.

616 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2930 fol. 26.

617 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2930 fol. 30.

618 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2930 fol. 27.

619 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2930 fol. 29.

620 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1304.

621 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2930 fol. 45.

622 Vgl. Rohr: kath. Kirchenbuch Großsteinhausen, a.a.O., S. 79.

623 Vgl. Fabricius: Die Grafschaft Veldenz; in: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz, Bd. 96, S. 44; vgl. Häberle, Daniel: Wüstungen, a.a.O., S. 166; vgl. Häberle,: Schreckhof und Meusmühle bei Rehborn; in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1930, S. 33-35.

624 Vgl. Hä­berle: Wüstungen, a.a.O., S.166;vgl. Fabricius: Grafschaft Veldenz, a.a.O., S. 44.

625 Vgl. Denkmaltopographie, Bd.11, Kreis Birkenfeld, a.a.O., S. 96.

626 Vgl. Inter­netdatei Wikipedia, Stichwort Quirnbach http://de.wikipedia.org/wiki/Quirnbach/Pfalz, Abruf vom 18.10.2013.

627 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 19r.

628 Vgl. Eid: Der Hof- und Staats­dienst im ehemaligen Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, a.a.O., S. 120; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 101-102.

629 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 101-102.

630 Vgl. Pöhlmann: Regesten Veldenz Nr. 157; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen am 12.4.2012.

631 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 271; vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 99, Nr. 38; vgl. Litzenbur­ger: Die Entste-

­hung und Ausbreitung der Grundherrschaft Werschweiler; in: Archiv für mittelrhein. Kirchengeschichte, 1950, S. 97.

632 Vgl. Drumm: "Die Einwanderung Tiroler Bauhandwerker in das linke Rheingebiet 1660-1730", S. 24; vgl. Petto: Wanderungen aus Tirol und Vorarlberg in das

Saarland, a.a.O., S. 94.

633 Vgl. Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, a.a.O., S. 63.

634 Vgl. Müller: Zweibrücken. Geschichte eines städtischen Gemein­wesens, a.a.O., S. 31.

635 Vgl. Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, a.a.O., S. 63.

636 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 189.

637 Vgl. email Werner Cappel an Horst Klein vom 14.4.2013; Hinweis von Herrn Horst Klein vom 14.4.2013.

638 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 421-428.

639 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 421-428.

640 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 204.

641 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 123r.

642 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 271.

643 Vgl. Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http://www.mueller-heppenheim-home-page.t-online.de/mue-vor­k.htm; vgl. Schmidt: Untertanenliste des Oberamts Zweibrücken Anno 1612; in: Anthes et. Al: Pfälzische Untertanenlisten, a.a.O., S. 70.

644 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 428-436; vgl. auch Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 260; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O.,

S. 204.

645 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 123r.

646 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 1077 3: „Die Weihermühle des Andreas Luth (Ludwig Weber) zu Limbach, 1780-1789“

647 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 23 vom 23.3.1819

648 Vgl. Schmidt: Untertanenliste des Oberamts Zweibrücken Anno 1612; in: Anthes et. Al: Pfälzische Untertanenlisten, a.a.O., S. 59.

649 Vgl. Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Unterberggemeinden, a.a.O., Bd. 1 S. 142, Nr. 501.

650 Vgl. Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Unterberggemeinden, a.a.O., Bd. 1 S. 64 Nr. 158.

651 Vgl. Jung: Ortssippenbuch Heide- und Unterberggemeinden, a.a.O., S. 122 Nr. 400.

652 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 241r-243r; teilweise auch als Seibert bezeichnet; s. Jung: Ortssippenbuch Heide- und Un­terberggemeinden, a.a.O., S. 122

Nr. 400.

653 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 241r-243r.

654 Vgl. Hinkelmann: Berglangenbach, a.a.O., S. 94.

655 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224.

656 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 241r-243r; vgl. auch We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224.

657 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 93.

658 Vgl. Müller/Petry: Denombrement der Herrschaft Landstuhl Anno 1681, Pfäl­zisch-Rheinische Familienkunde 2003, S. 311 = HstA Wiesbaden Abt. 121

Nr. 7 von Sickingen.

659 Vgl. Müller/Petry: Denom­brement der Herrschaft Landstuhl Anno 1681, Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 2003, S. 311 = HstA Wiesbaden Abt. 121

Nr. 7 von Sickingen.

660 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 295; LA Speyer Best. C 50 Nr. 2 Kaufbrief vom 2.5.1706.

661 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 295; vgl. Internetdatei Schaaf Homepage, www.schaafs.de; Anm.: nach Weber, a.a.O., S. 295

stirbt er 1765, nach Homepage Schaaf beim Brand der Geiselberger Mühle am 28.4.1740.

662 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 295.

663 Mitteilung von Frau Elisabeth Pux vom 18.8.2014 und 13.9.2014.

664 Mitteilung von Herrn Albert Hirschfeld vom 20.2.2015.

665 Vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen in der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O., S. 623-624.

666 Vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen in der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O., S. 623.

667 Vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen in der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O., S. 288, 623.

668 Vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O. S. 624; vgl. Codex Laureshamensis CL 3660.

669 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 578.

670 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 269.

671 Vgl. Frey: Beschreibung des Rhein­kreises, a.a.O., Bd. 1 S. 579.

672 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1067/4.

673 Vgl. Hoffmann: Die Lochmühle in Lingenfeld; in: Hofmann: Lingenfeld und sei­ne Geschichte, a.a.O., S. 162-163.

674 Vgl. Hoffmann: Die Lochmühle in Lingenfeld; in: Hofmann: Lingenfeld und seine Ge­schichte, a.a.O., S. 162-163.

675 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1369/2.

676 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 96 vom 15.10.1831.

677 Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 15.5.1835. +++Zitat ergänzen+++

678 Anm. er war verheiratet mit Christina Barbara Breinig von der Holzmühle in Westheim.

679 Vgl. Hoffmann: Die Lochmühle in Lingenfeld; in: Hofmann: Lingen­feld und seine Geschichte, a.a.O., S. 162-163.

680 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 9.

681 Vgl. Hoffmann: Die Lochmühle in Lingenfeld; in: Hofmann: Lingen­feld und seine Geschichte, a.a.O., S. 162-163.

682 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkrei­ses, a.a.O., Bd. 1 S. 579.

683 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7, Bl. 16r.

684 Vgl. Busch: Die Ge­markungsgrenze zwischen Münchweiler und Lohnsfeld 1518; in: Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 68.

685 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O. S. 510.

686 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 512.

687 Vgl. Dhom: Die Lohnsfel­der Mühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1973, S. 19.

688 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 282.

689 Vgl. Dhom: Die Lohnsfelder Mühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1973, S. 21.

690 Vgl. „Die Rheinpfalz“ vom Samstag 25.8.1951: „Westpfälzische Mühlen stellen sich vor“.

691 Vgl. Wassner: Kulturdenkmal Kaiserstraße 2 Dorfmühle; in: Internetdatei Lohnsfeld.de.

692 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 198.

693 Vgl. Weber: Mühlen der der besonderen Art, a.a.O., S. 208; vgl. LA Speyer Best. C14 Nr. 79/9.

694 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 209.

695 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamenbuch, a.a.O., S. 292.

696 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen der Pfalz 1952, a.a.O., S. 362.

697 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 131/2 fol. 13.

698 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 131.

699 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 188.

700 LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/ fol. 29r. Bericht des Amtskellers Schabrock vom 17.9.1738.

701 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 131/2 fol. 13.

702 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 131.

703 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 188.

704 Vgl. Heil: Funktionaler Wan­del, a.a.O., S. 44/45; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-L, Stadtmühle Lauterecken: Schreiben Christian Groß an Reg. d.

Rheinkreises Speyer vom 5.12.1835.

705 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 45; vgl. LA Speyer: Lauterecken Best. L 56 Nr. 838, S. 111 f.

706 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 45; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel, Nr. 661-04-L, Bordmühle Lauterecken: Regierungsentschließung d. Reg. d.

Rheinkrei­ses Speyer vom 16.9.1836; vgl. auch LA Speyer Best. U 174 Nr. A 172.

707 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 33; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel, Nr. 661-04-L: Lohnweiler Mühle, J. Spielmann an Reg. d. Rheinkr. Speyer vom

2.1.1836.

708 Vgl. Heil: Funk­tionaler Wandel, a.a.O., S. 33; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-L, Lohnweiler Mühle: Regierungsentschließung d. Reg. d. Rheinkr.

Speyer vom 16.9.1836.

709 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S.34; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-L, Lohn­weiler Mühle: J. Spielmann an Reg. d. Pf. Speyer vom

14.9.1855; vgl. auch LA Speyer: Lauterecken, Best. U 174 Nr. A 162.

710 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 34; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-L, Lohnweiler Mühle: Protokoll des Bürgermeisteramts Lauterecken

vom 3.11.1855.

711 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 34; vgl. LA Speyer, Best. L 57 Nr. 1668, S. 595; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-L Lohnweiler Mühle: J.

Brosius, Bordenmühle Lauterecken an Land­commissariat Kusel vom 13.12.1858.

712 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 40; vgl. LA Speyer Best. H 38 Nr. 743: Schreiben Bürgermeisteramt Lauterecken an Landcommissariat Kusel vom

25.10.1847.

713 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 47; vgl. Ar­chiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04 L, Lohnweiler Mühle: J. Spielmann an Reg. d. Pfalz Speyer vom

14.9.1855; vgl. LA Speyer: Lauterecken,Best. U 174 Nr. A 162.

714 Vgl. Weber: Kreuscher und Spielmann. Familien vom Bachadel an der Lauter; in: Pälzer Sunn­dag, Nr. 34 vom 19.8.1956; S. 3; vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 37.

715 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 34, 47; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel, Nr. 661-04-L, Lohn­weiler Mühle: P. Spielmann an Landcommissariat Kusel

vom 18.2.1858.

716 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 47/49 m.w.N.

717 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 34; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel, Nr. 661-04-L, Lohnweiler Mühle: Regierungs­entschließung d. Reg. d. Pfalz Speyer

vom 27.1.1872.

718 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 42; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-L, Lohnweiler Mühle: P. Spielmann an Bezirksamt Kusel vom

15.6.1867.

719 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 42; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-L, Lohnweiler Mühle; Vgl. auch LA Speyer, Lauterecken Best.

U174 Nr. A 162.

720 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 277.

721 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 277.

722 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 278.

723 Vgl. Ludwigshafen in alten Ansichten, a.a.O., S. 72

724 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamensbuch, a.a.O., S. 293.

725 Vgl. Dilli: Grafschaft Hanau-Lichtenberg, a.a.O., S. 135.

726 Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 7.8.1830 Nr. 93, Beilage, Bl. 697.

727 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, Bd. II, a.a.O., S. 455.

728 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1312/3, fol. 11.

729 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1312/3, fol. 11 und 11r.

730 Vgl. Kuby: Auszüge aus dem reformierten Konfirmandenregister Rumbach 1781 ff.; in: Pfälz.-Rhein. Familienkunde1981. S. 527.

731 Vgl. Wenz,: Ein Beitrag der Zisterzienser zur Besiedlung des Wasgaus: Der Faunerhof bei Lud­wigswinkel. Ein Klosterhof der Abtei Stürzelbronn; in: Pfälzer Heimat 2011, S. 41 Anm. 13; vgl. Dilli: Verfassung und Verwaltung der Grafschaft Hanau-Lichtenberg, a.a.O., S. 93.

732 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 463.

733 Vgl. Kastens: Schönau Protestant Fami­lies, a.a.O., S. 22.

734 Vgl. Kastens: Schönau Protestant Fami­lies, a.a.O., S. 49.

735 Vgl. Kastens: Schönau Protestant Fami­lies, a.a.O., S. 50.

736 Vgl. Kastens: Schoenau/Germany 1800-1850 Protestant Families, a.a.O., S. 51.

737 Vgl. Kastens: Schoenau/Germany 1800-1850 Protestant Families, a.a.O., S. 51.

738 Vgl. Baquol: Dictionaire du Haute du Bas-Rhin, a.a.O., S. 336.

739 Vgl. Ministerium Elsaß-Lothringen: Reichsland Elsaß-Lothringen, a.a.O., Teil 3, S. 604-605.

740 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 267.

741 Vgl. Lehmann: Burgen und Bergschlösser im Speyergau, a.a.O., S. 197; vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 203.

742 Vgl. Biundo: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 14.

743 Vgl. Frey: Beschreibung d. Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 352.

744 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; s. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 257.

745 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 257, der die Mühle allerdings dem OT Schwanheim zuordnet.

746 Vgl. LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899.

747 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 352.

748 Anm.: bei Weber, Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 256: „Ankermüller“.

749 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7, Bl. 16.

750 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7, Bl. 16.

751 Vgl. Armgart / Schulz: Johanniterkommende Heimbach; in: Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 138; vgl. LA Speyer Best. D57, Nr. 44.

752 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 352.

753 Vgl. Weisbrod: Jacob Frey 1813-1871, Küfer und Bierbrauereibesitzer in Germersheim [hier: Stammbaum der Babette Frey, geb. Frank]; in: PRFK 2004,

S. 497, 501.

754 Vgl. Eilbote Landau vom 24.4.1850, Nr. 33, S. 246.

755 Vgl. Eilbote Landau Nr. 75 vom 23.9.1858, S. 480.

756 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 374.

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