Version 24.3.2016

 

 

Litera K

 

 

 

Käshofen:

VG Zweibrücken.Land, Lk Südwestpfalz; bei Zweibrücken, direkt an der Grenze zum Saarland, Kondominium zwischen Pfalz-Zwei­brücken und Steinkallenfels 1.

 

Mühlen:

- Etzenbacher Mühle:

s. Wiesbach

 

 

 

 

 

Kaiserslautern:

s. auch *Erfenbach; s. auch *Hohenecken

 

Die Stadt wurde im 30jährigen Krieg ab Juni 1635 von kaiserlichen Truppen unter General Gallas belagert; am 17.6.1635 wurde die Stadt er­obert, geplündert und ein furchtbares Blutbad unter der Bevölkerung angerichtet; die wenigen, die ihr nacktes Leben retten konnten, fanden ringsum nur noch Stille und Tod vor. Zu Kriegsbeginn 1618 hatte die Stadt ca. 3200 Einwohner, nach dem Blutbad von 1635 nur noch rund 200 Einwohner, ein Bevölkerungsverlust von 15/16 2.

 

Um 1683 betrug die Einwohnerzahl ca. 750 Personen. Hierzu schreibt Heinrich Herzog 3: „Die am 3.10.1683 für Kaiserslautern erstellt­e Schatzungsliste enthält die Namen von 173 ortsan­sässigen Zivilisten sowie 24 Witwen und Waisen. Setzt man die von aus­wärts kom­menden Lehrlinge, Mägde und Knechte mit 20 an, so errechnet sich eine geschätzte Gesamteinwohnerzahl von etwa 750 Personen. Die von Prof. Christmann errechnete Zahl 900 dürfte den Realitäten nicht entsprechen.“

 

Johann Goswin Widder nennt in seiner „Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz“ von 1788 für das gesamte Oberamt Kaiserslautern insge­samt 3762 Familien mit 19572 Personen 4.

 

 

Mühlen, allgemein:

1389 gestattete der pfälzische Kurfürst Ruprecht I. dem Rath und der Bürgerschaft Kaiserslautern, das Bruch außerhalb der Stadtmau­ern, zwischen der Pforte und dem Barfüßerkloster gelegen und welches sich bis an des Pfarrklosters Wöge, Mühlwoog und Schnepfen­pflug geheißen, ebenfalls zu einem Woog anzulegen und dann an dem durchfließenden Wasser bei der Ringmauer, zur Be­festigung und größerer Sicherheit der Stadt eine Mühle zu erbauen 5.

 

Johann Goswin Widder nennt in seiner „Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz“ von 1788 in der Stadt Kaiserslautern sechs Mühlen 6. Die Lauter „treibt von ihrem Ursprunge bis zur Stadt die Entersweiler- die Salings- und Papiermühlen, in der Stadt selbst die Hospital- und die Schloßmühlen, und unterhalb derselben die städtische Ohlig- Neue- und die Kameral-Kaisermühlen. Darein fällt in die Stadt das Siegelbächlein, welches ebenfalls eine sogenann­te Stiftsmühle treibet“ 7.

 

Im Ratsprotokoll der Stadt Kaiserslautern von 1.7.1569 heißt es: „Veyox Becker sol zu bueß geben ii pfd. Heller, dieweil sich erfun­den, das er 2 malter frucht zu muelen gethan und das ungelt nit anschneiden8 lassen“ 9.

 

Am 16.4.1599 erhält der Müller Hanß Bernhard *Korb in Kaiserslautern die Bürgeraufnahme 10.++++klären : welche Mühle++++

 

Am 16.6.1599 ist im Bürgerbuch von Kaiserslautern genannt „Hieronymus Chun, Müller, Bürgersohn“ 11.++++klären : welche Mühle++++

 

Am 11.8.1599 ist im Bürgerbuch Kaiserslautern genannt der „Caspar Wehrwolff von Halttenbergensteten, Müller“ 12. ++++klären : welche Mühle++++

 

Am 28.11.1603 ist im Bürgerbuch Kaiserslautern genannt : „Peter Rossardt, Müller“ 13. ++++klären : welche Mühle++++

 

Der Müller Kilian Chun ist im Bürgerbuch Kaiserslautern am „eodem die et supra“, d.h. am selben Tag [der vorherige Eintrag im Bürger­buch datiert auf den 17.10.1605) und am nächsten Tag 14.++++klären : welche Mühle++++ Ab 1605 ist Kilian *Cuhn als Müller in Kaiserslautern; Bürgersohn aus Kaiserslautern; Bürgeraufnahme am 17.10.1605; 1611 ge­schatzt; will am 29.6.1620 seine Schuld an den Flersheimer Keller und Pfleger und leyischen Amtmann in Kaiserslautern, Peter Bruch bezahlen 15. ++++klären : welche Mühle++++

 

Am 25.2.1609 erhielt die Bürgeraufnahme in Kaiserslautern der „Philips *Sonnenborn, waffenschmidt, ist Burger worden den 25. Fe­bruary Anno 1609, Bürger Sohnn, hatt sein geliebt [Anm.: das Gelübde, den Bürgereid] gethann“ 16.++++klären : welche Mühle++++

 

Bis vor 1611 war Peter Müller als Mahlmüller in Kaiserslautern; sein Sohn, der Bäcker in Kaiserslautern, Matthes Müller, erhält am 13.6.1611 die Bürgeraufnahme, „Sohn des verlebten Peter Müller, gewesener Mahlmüller“ 17. ++++klären : welche Mühle++++

 

Ab 1611 bis zu seinem Tod 1627 ist Hieronymus Cuhn als Müller in Kaiserslautern 18. ++++klären : welche Mühle++++

 

Nickel Müller, von „Virth“ (Fürth) ist „Müller zu Mühlen“ (Mühlstraße) 19. ++++klären : Datum ?++++

 

Am 13.1.1618 wird der Müller Hans *Fromm als Salzmesser in Kaiserslautern durch den Schneider Hanß Bayer abgelöst 20.++++klären : welche Mühle++++

 

Am 4.4.1605 erhält Sebastian *Schneider von Werbeln bei Wadgassen in Kaiserslautern Bürgerrecht; er wird 1611 geschatzt; Schnei­der ist 1626 Bordmüller und verkauft einen Garten bei der Mühle; zahlt 1627 Zins und 1629 Gebühr und wird am 7.9.1633 wegen seines Bürgerrechts ermahnt 21. ++++klären : welche Mühle++++

 

Der Hanß Casimir (Caßel) Müller, ein Bürgersohn aus Kaiserslautern, Bäcker und Müller in Kaiserslautern, Bürgeraufnahme am 23.7.1597, wird am 31.7.1620 als „Müller zu Mühlen“ (Mühlstraße) und Bäcker in Kaiserslautern im Ratsprotokoll erwähnt; eben­falls am 2.11.1620 als Bäcker von Soldatenbrot 22.++++klären : welche Mühle++++

 

Am 4.12.1619 erhielt der Waffenschmied Hanß Scheidt (Scheydt) in Kaiserslautern Bürgerrecht; am 27.1.1620 macht Hanß Schätzel von Worms eine Forderung gegen Hanß Scheidt geltend. Scheidt klagt am 28.9.1633 gegen Philipp Culman in Sachen „Korb'sche Erbschaft“ 23 ++++klären : welche Mühle++++

 

Am 23.5.1620 wird im Kaiserslauterer Ratsprotokoll der Leonhardtt *Göpfhardt von „Wolltroff“ (Franken) genannt als „gewesener Müller zu Mühlen“ 24 ++++klären : welche Mühle++++

 

Am 13.2.1621 erhielt der Waffenschmied Hanß Georg *Rösch (Resch) in Kaiserslautern Bürgerrecht; er ist der Sohn des Georg Rösch, gewesener Bürger von Kaiserslautern 25.++++klären : welche Mühle+++

 

Im Kaiserslauterer Bürgerbuch heißt es am 2.1.1667: „Hans Jacob Stein, seines Handtwercks ein Müller undt Hindersaß allhie, von Freyendietz under der Graffschaft Naßaw in der Wetteraw, ist Burger worden und hatt Pflicht geleist ut moris Mittwochs den 2. Ja­nuarii“ 26. ++++klären : welche Mühle+++

 

Im Schatzungsprotokoll von 1684 heißt es: „6 fl jährlich Waßerfall, von der Gewesten Walck modo Borth Mühl, Hln: Johannes Braun vndt Hln: Marx Stephani Wittib zugehörig“ 27.++++klären : welche Mühle+++

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird in Kaiserslautern genannt der Müller Philipp Limbacher 28.+++klären : welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden:

- Friedel, Heinz: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemein­schaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 1 ff; abgedruckt auch bei Friedel: Beiträge zur Ortskunde von Kaiserslautern, a.a.O., S. 19 ff.

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F 21 B, 293/4: Brand der Mühle zu Lautern, 1852-1856, 1864 ++++klären : welche Mühle ? Möglicherweise spätere Kammgarnspinnerei+++

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F 21 B, 257/8: Verkauf der Mühle zu Lautern, 1882-1883 +++klären : welche Mühle ?+++

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F 21 B, 256/22: Verkauf der Mühle zu Lautern, 1863-1864, 1875, 1882-1884, darin auch Lageskizzen+++klären : welche Mühle ?+++

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F 21 B, 195/1: Verpachtung der Mühle zu Lautern, 1846-1862, 1875; enthält auch Schuldenwesen des Müllers Renkel und Flucht vor Maßnahmen

- Küchler, J.: Die Mühlen in Lautern; in: Pfälzische Geschichtsblätter 1907, S. 83-85

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Mühlen der Nord- und Westpfalz; in: pfälzische Heimatblätter 1962, S. 31-32 (beinhaltet auch Kaisers­lauterer Mühlen)

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Mühlen der Stadt Kaiserslautern und der näheren Umgebung (Veröffentlichungen der Arbeitsgemein­schaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz), Kaiserslautern/Rockenhausen 1967

- Weber, Friedrich W.: Weiher und Mühlen von Kaiserslautern; in: Rheinpfalz, Kaiserslautern Nr. 13 v. 16.1.1964

- Weber, Friedrich W.: Die historischen Mühlen innerhalb der Stadtmauern von Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 87-94

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Mühlen in und vor Kaiserslautern; in: Pälzer Sunndag [Pfälz. Volksztg]. 1964, Nr. 47.

 

 

- Blechhammer am Fischerrück:

Ende 1739 ersuchte der aus dem Leininger Tal bei Hardenburg stammende Waffenschmied [Johann] Valentin *Schwarz um Erlaubnis einen Waffenhammer am Fischerrückweiher bauen zu dürfen 29. Schwartz, der in Hardenburg Konkurs gemacht hatte, besaß Verbin­dungen nach Kaiserslautern, wo er hatte den Weiher am Fischereck in Kaiserslautern [= Weiherwoogs oder Fischrücker Wooges, des heutigen Blechhammerweihers 30] auf 12 Jahre gepachtet hatte 31.

 

Sein Sohn, der 1739 aus Frankreich zurückgekehrte Leutnant und Hirschwirt Georg Karl *Schwarz 32 errichtete 1740 am Damm des Langenwoog oder Fischerrücker Woog, des heutigen Blechhammerweihers, einen Wappenhammer 33.

 

Georg Karl Schwarz, war der Erbauer des „Kleinen Hammers“ in Hardenburg. Obwohl ihm unterm 21.12.1735 der Erbbestandsbrief für den Hammer ausgestellt wurde, verkaufte er das Hammerwerk 1739 an den Waffenschmied Johann Jakob *Coublier für2300 fl und zog dann nach Kaiserslautern, wo er 1740 einen Hammer am Langenwoog errichtete. 3000 fl in bar hatte er dazu mitgebracht. Bereits sein Vater hatte den Weiher am Fischereck in Kaiserslautern [= Weiherwoogs oder Fischrücker Wooges, des heutigen Blech­hammerweihers 34] auf 12 Jahre gepachtet 35.

 

1740 wurde das Werk am Langenwoog durch ein Unwetter vernichtet. Im April 1741 wurde der Damm wiederhergestellt, aber der Waf­fenhammer ging nun zunächst an den Unternehmer Perpenté aus Alzey über, welcher ihn dann 1745 an den Kaiserslauterer Post­halter Franz *Didier verkaufte 36.

 

Nach Franz Didiers Tod übernahm zunächst sein gleichnamiger Sohn sowohl den Eisenhammer am Fischerrück als auch die von sei­nem Vater zusätzlich erworbene Eisenschmelze in Eisenberg. Franz (2) Didier war aber den Anforderungen, welche die Geschäftslei­tung an ihn stellte, nicht gewachsen, sie wird als unordentlich bezeichnet und seine Haushaltung als verschwenderisch 37. Die Erbengemein­schaft Didier schlug daher als Nachfolger im Erbbestand den kurpfälzischen Hofgerichtsrat und fürstl. Bretzenheimischen Amtmann zu Zwingenberg, Johann Heinrich *Rügemer vor, der mit Luise *Didier verheiratet war. Dieser ersteigerte dann auch 1791 den Fischer­rücker Hammer. Am 18.7.1792 gestattete der Kaiserslauterer Stadtrat, daß Rügemer als „Übernehmer“ der Eisenberger Werke eine Zah­lung von 2000 fl an den Miterben von Franz Didier sen., Dr. Becker in Heidelberg, leisten könne. Wenige Tage später erlaubte der Stadt ebenfalls, daß an den Kaiserslauterer Deutschordensamtmann Abend, verehelicht mit Magdalena Didier, 1000 fl ausgezahlt werden kön­nen .38

 

1787 bezeichnet als „der Fischerrucker Eisen- und Waffenhammer“ 39.

 

Mit der Übernahme der Landesherrschaft durch die Franzosen wurde bald danach Rügemers Besitz als fürstliches Domänengut unter Sequester gestellt. So konnte der Blechhammer am Fischerrück kurz nach 1800 durch Ludwig Freiherr von Gienanth gekauft werden 40; Familie Gienanth, ließ nun in dem Werk Blech herstellen ließ. Das führte zum neuen Namen „Blechhammer“, wie man ihn 1828, 1837 usw. antrifft 41. 1828 verkaufte Gienanth den kurz zuvor stillgelegten Blechhammer für 3000 fl an Adrian *Pletsch, der hier dann eine Säge- und Ölmühle 42. Später wur­de daraus eine Gaststätte 43.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. T89 Nr. 784 III b: „Belege zur 'Geschichte der Familie Guinand von 1665-1950“, zusammengestellt von Curt von Gien­anth, darin Teil

- Zink, Theodor: Der Blechhammer etc.; in: Pfälzische Geschichtsblätter 1914, S. 4ff.

 

 

- Bordmühle:

s. auch Dammühle

s. auch Kaiserswoog-Dammühle

s. auch Bordmühle in Erfenbach

 

 

- Bordmühle „Mühle zur Mühlen“:

s. auch Komtureimühle

 

Es handelt sich bei dieser Bordmühle nicht um die Stiftssägemühle im Osten der Stadt, sondern um die städtische Sägemühle im Nord­westen der Stadt Kaiserslautern bei der Komtureimühle, zwischen Burgmühle und Neumühle gelegen 44.

 

1566 ist der Adam Bauer tot; seine Witwe Ursula ist Inhaberin der Sägemühle „zu muelen“ (Mühlstraße); sie soll jedes dritte Bord an den Amtmann liefern 45. Ursula Bauer beschwerte sich am 15.3.1566 über die Neuerung in den Abgaben für ihre „Sägemühle zur Müh­len beim Stadtrat 46.

 

Am 15.6.1566 meldet die Pächterin 47 dem Stadtrat Kaiserslautern, „wie daß der amptmann 48sich unterstundt, von wegen unsers gnedigsten herren von ir uff irer seegmulen daß dritte bort zu heben“, und bat um Hilfe gegen diese Neuerung 49.

 

1579 trägt der Rat der Stadt Kaiserslautern ihre Beschwerden dem Pfalzgrafen Johann Casimir, gegen vier Punkte der Resolution, die er bei seinem Regierungsantritt im Fürstentum Pfalz-Lautern erlassen. Unter Punkt 4 heißt es: Die Sägemühle zur Mühlen liegt zwar auf landesherrschaftlichem Grund, steht aber im Eigentum der Weberzunft Kaiserslautern 50. Daraufhin erläßt Pfalzgraf Johann Ca­simir eine erneuerte Resolution, in der es unter Punkt 6 heißt: von den in der Sägemühle zu Mühlen geschnittenen Borden ist jedes dritte ab­zuliefern, da die Mühle und der Mühlkanal auf landesherrlichem Grund und Boden liegen und das Holz zumeist aus dem Reichswald stammt 51. Am 23.6.1581 erläßt Pfalzgraf Johann Casimir dem Stadtrat die Abgabe des6. Bord für öffentliche Aufträge und im Stadt­wald ge­schlagenes Holz und erhebt die Abgabe nur noch von Privatleuten 52.

 

1593 ist. N. Kilian (Chilian) Müller „zu Mühlen“ (Mühlstraße) 53.

 

In der Beforchung durch den Forstmeister Velmann aus dem Jahr 1600 heißt es: „ ...alsdann … hinunter auf die [Lauter-] Strass ne­ben dem Neuwoog, diese Strass innen gegen die Mühl, zur Mühlen genannt, so dem Spital zuständig ..“ 54.

 

Bis 1615 ist Hieronymus *Cuhn (Kuhn) als Müller „zur Mühlen“; er wird am 10.1.1615 als gewesener Müller „zur Mühlen“ (s. Bordmühle „Mühle zur Mühlen“ Kaiserslautern) bezeichnet 55. Am 10.1. 1615 wird Leonhard *Göpfhardt (Goppfhard) aus „Wol­troff“/Franken 56 als Müller auf der Sägemühle zur Mühlen (Mühlstraße) und Nachfolger des Hieronymus Cuhn bezeichnet 57. Am 17.4.1624 wird „Nickel Müller von Virth“ als Müller auf der Bordmühle „Mühle zur Mühlen“ ins Bürger­buch Kaiserslautern einge­tragen, erhält das Bürgerrecht und leistet den Bürgereid 58.

 

1626 wird Sebastian *Schneider († 16./26.3.1647 Kaiserslautern 59) als Bordmüller „Zur Mühlen“ genannt; er stammt aus Werbeln bei Wadgassen und erhält am 4.4.1605 in Kaiserslautern Bürgerrecht; er wird 1611 geschatzt; Schneider ist 1626 Bordmüller und ver­kauft einen Garten bei der Mühle; zahlt 1627 Zins und 1629 Gebühr und wird am 7.9.1633 wegen seines Bürgerrechts ermahnt 60; ist Bord­schnitter „Zur Mühlen“ (Mühlgasse) in Kaiserslautern 61.

 

Der Major Christoph Cuntz verkauft am 26.11.1658 die Bordmühle „bei Mühlen vor der Fackelpforte“ (auf dem Gelände der ehem. Kammgarnspinnerei 62) an Johann Adam *Siegfried 63.

 

Am 27.4.1657 ist der aus Hohenecken stammende Zimmermann Conradt *Stadler als „Bordschnitter“ „bey Mühlen“ (Mühlstraße) in Kai­serslautern 64. Er erhält am 26.6.1671 im Einvernehmen mit dem Konsistorium 3 fl aus dem Almosenfonds, „weil er den durch Ver­wahrlosung geschehenen Brandschaden an der Bordmühle guten Teils wiederum ersetzen muß“ 65.

 

1664 ist Philipp *Voltz der Bordschnitter „zu Mühlen“ (Mühlstraße); er will sich ab 20.6.1664 für einige Zeit in Kaiserslautern auf­halten 66.

 

 

- Bordmühle auf dem Kaiserwoog (bzw. bei der Kaisersmühle), Kaiserswoog-Dammühle:

lag auf dem Damm bei der Kaisersmühle; am Zusammenfluß von Eselsbach und Lauer gelegen und an der Stelle der früheren *Schleif­mühle erbaut 67. Die Mühle lag auf der Gemarkung von Morlautern 68.

 

Im Gefällebuch des Stifts Lautern von 1565 heißt es: „... von der müelen bey dem Keyserswogk [Anm.: = Kaisersmühle] an der seg­müelen gelegen“ 69. Im Gefällebuch des Stifts Lautern von 1590 heißt es: „v fl. Görg der Borttenschnitter uff der Keisersmühlen“ 70.

 

NN. *Klinz war Bordmüller auf der Kaisersmühle; er ist der Vater des Theobald Klinz († vor 1683); Theobald Klinz hinterläßt bei seinem Tod minderjährige Kinder, als deren Vormund am 12.3.1683 der Johann Lettenbauer genannt wird 71.

 

Am 10.7.1688 Johann Niclaus Röseler (*Rösele), Bordmüller auf der Kaisersmühle in Kaiserslautern als Pate bei der Taufe der Maria Bar­bara Glentz (Tochter des Meisters und Bürger in Otterberg, Ludwig Glentz) erwähnt 72; dort heißt es der „Meister Johann Nic­laus *Rö­sele, Bordenmüller auf der Keysersmühl zu Lautern 73.

 

Die Dammühle wurde 1695 von dem Schmied Hanß Georg *Müller als Borden und Sägemühle erbaut 74.

 

1715 nennt das Kaiserslauterer Kirchenbuch als „Bortmüller bey der Kaysersmühl“ einen Hans Görg Lettenbauer. 1777 sitzt „Peter Hein­rich Pfaff auf des Kayserswoogs Damm Bortenmühl“ 75. Es gesellte sich später eine Ziegelei dazu. Zusammen mit dem zu Kaiserslau­tern gehörenden Engelshof bildet sie heute ein ansehnliches Dorf. Die ursprüngliche Mühle entstand am Damm des einstigen Kaisersw­oogs; daher der Name. Um 1955 wurde sie angerissen 76.

 

1738 war Johann Adam *Pfaff und Consorten die Müller und Erbbeständer auf der Dammühle bei Kaiserslautern 77. 1777 sitzt „Pe­ter Heinrich Pfaff auf des Kayserswoogs Damm Bortenmühl“ 78.

 

Der Müller auf der Schloßmühle Kaiserslautern, Johann Adam Pfaff, war auch Besitzer der Bordenmühle bei der Kaisermühle Kaiserslau­tern; am 10.7.1745 wird der Johann Wilhelm *Aumer als „gewesener Bordenmüller auf der Adam Pfaffischen Bordenmühle bei der Kai­sermühle“ genannt 79.

 

Um 1767 wird der Sohn des Johann Adam *Pfaff († 26.1.1750 Kaiserslautern), der Peter Heinrich *Pfaff als Müller und „Erbbestän­der der Bordmühl auf dem Damm bey der Kaysersmühl“ genannt 80 Kaiserslau­tern. Am 3.10.1767 kommt zur Erhebung einer Klage der Erbbestandsmüller auf der Bordmühle Kaiserslautern Peter Henrich Pfaff, Adam Scherer und Consorten gegen den Lauterer Stiftsmüller Johann Heinrich (2) *Schmitt vor dem Oberamt Lautern wegen der durch diesen be­absichtigten Errichtung einer Säg­mühle auf der sog. Salingsmühle, anstelle der bisherigen Mahlmühle. Diese Klageschrift ist unter­zeichnet von Philipp Friedrich Schaffner (Erbbe­ständer auf der Entersweiler Mühle), Henrich Foltz (Erbbeständer auf der Papiermüh­le Kai­serslautern), J. Adam Scherer, Friedrich Koch, Peter Hen­rich Pfaff und G. N. Pfaff 81.

 

1771 (err.) brannte die Bordmühle auf dem Kaiserdamm ab. Am 18.11.1771 nahmen Peter Heinrich Pfaff und seine Frau ein Darlehen auf, um die abgebrannte Mühle wieder aufbauen zu können 82.

 

Nach dem Tod des Peter Henrich Pfaff († 5.9.1779 Dammühle Kaiserslautern) heiratet dessen Witwe Elisabetha Hoppe (um 1747 Theis­bergstegen - † 7.10.1815 Dammühle = Bordmühle auf dem Kaiserdamm) den Müllermeister Johann Philipp *Weigand 83, und bringt die Mühle in die Ehe ein. Dem Bordmüller [Johann] Philipp *Weigand wird 1788 eine Concession über die Bordmühle auf dem Kaisersw­oog, erteilt 84.

 

Bis 1836 war *Johann Pfaff († 24.10.1836 Kaiserslautern im Alter von 30 Jahren) der Müller auf der Dammühle Morlautern 85.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird genannt auf der Dammühle Morlautern genannt der Handelsmüller Peter Scheuer­mann 86.

 

Karte:

- Dolch, Martin: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskun­de. 1 (2001), S. 147: Kaiserswoog und Kaisersmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1232: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1607-1772“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1235: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1773-1775“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1236: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1774-1780“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1237: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1780-1794“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1238: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 5 Convolut de ao 1773-1778, 1769, 1675-1707 (1715), 1695-1723, 1758-1791, 1769 Renovation“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/7: „Acta betr: die dem Bordmüller Philipp Weigand ertheilte Concession über die Bordmühle auf dem Kai­serswoog, 1788“

 

 

- Bordmühle vor der Fackelpforte:

s. Komtureimühle

 

 

- Bordmühle des Kommandanten Moldecke:

1716 durch den Kaiserslauterer Kommandanten Moldecke errichtet; +++Lage und Weiteres klären+++

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/9: Errichtung einer Bordmühle durch Kommandant Moldecke, 1716

 

 

- Bordmühle des Prämonstratenserklosters, Mühle zur Warte:

s. auch Spitalmühle des Prämonstratenserklosters

 

Die zum Prämonstratenserkloster Kaiserslautern 87 gehörende Sägemühle lag im heutigen Volkspark 88. 1222 erstmals urkundlich er­wähnt als „Mühle zur Warte“ und 1364 vom Prämonstratenserkloster vermutlich als Sägemühle an Wienze Messerschmied ver­pachtet 89. Nach aA soll „Winze genant Meßirsmit von Lutern dem Probst Siegfried zu Lutern“ eine Mühle verkauft haben 90.

 

Am 22.6.1484 kommt es zu einem Vergleich zwischen dem Prämonstratenserkloster Kaiserslautern und Rat und Gemeinde Kaiserslau­tern, wegen des von der Sägemühle abfließenden Wassers dahingehend, daß die Stadt es künftig in ihren unterhalb der Sägemühle lie­genden Woog ableiten darf, jedoch, um Schaden für das Kloster zu vermeiden in einer etwa schuhbreiten Rinne 91.

 

Die Bordmühle des Prämonstratenserklosters [auch: Mühle zur Warte) brannte 1579 ab 92.

 

Die Mühlstatt wurde dann 1603 von der Geistlichen Güteradministration an den Stiftmüller Heinrich Mackh verliehen und dieser ver­pflichtet, eine Mahlmühle zu errichten. Mackh verkaufte bereits 1614 die Mühle an begüterten Stadtschreiber Johann Beyer [auch Bayer; späterer Ausfauth in Neustadt] 93.

 

Die Mühle wurde 1616 in eine *Papiermühle umgewandelt 94.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/10: Mahl- und Bordmühle der geistlichen Administration, Papiermühle

 

 

- Bordmühle des Stifts Kaiserslautern:

die Stiftssägemühle lag im Osten der Stadt Kaiserslautern 95 und gehörte wie die Stiftsmühle dem „Dechant und Capittel unser lie­ben Frauen und Sanct Martins Stift“ Kaiserslautern.

 

Im Gefällebuch des Stifts Lautern von 1565 wird genannt „Georg Haberkorn, des stifts segmüller“ 96. Dieser zahlt auch Pacht für einen Garten in der „Gaß umb die fleischschranne oder metzge herumb“ 97. Noch 1588 wird im Gültbuch des Stifts Kaiserslautern der Georg Haberkorn „des stifts segmüller“ genannt, der ein Haus „uff dem Graben“, d.i. In der heutigen Fackelstraße besitzt 98.

 

1720 wurde eine weitere Bordmühle des Stifts Kaiserslautern durch den Stiftsschaffner errichtet 99. +++Lage klären+++

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/11: Errichtung einer Bordmühle durch den Stiftsschaffner, 1720

 

 

- Bruchmühle:

die 1336 urkundlich genannte „Mühle oben an dem Bruche“ gehörte dem Prämonstratenserkloster 100.

 

 

- Burgmühle:

s. Schloßmühle

 

 

- Dammühle:

s. Bordmühle auf dem Kaiserwoog

 

 

- Entersweiler Mühle:

s. *Entersweiler Mühle

 

 

- Galappmühle:

s. Morlautern

 

 

- Hospitalmühle:

s. Spitalmühle

 

 

- Kaisersmühle:

s. auch *Dammühle auf dem Kaiserwoog; s. auch *Schleifmühle; s. auch *Mühle oberhalb des Kaiserswoogs; s. auch Pulvermühle

 

Die Kraft des hier auf 900 Meter Länge aufgestauten Kaiserwoogs lud zur Anlage einer Mühle ein. Am Kaiserswoog lagen im Laufe der Zeit mehrere Mühlen, deren Zweck wiederholt wechselte und die deshalb schwer auseinander­zuhalten sind.

 

Die ursprüngliche Mühle stand an der Lauter bzw. am Damm des historischen Kaiserswoog unterhalb der Stadt Kaiserslautern 101 am Fuße des Elbrichsberges, wo der von Morlautern kommende Weg über die Lauter führt 102; eine der ältesten Mühlen der Pfalz, hatte zeitweise 7 Wasserräder; die Mühle wurde 1912 stillgelegt 103. Es ist die spätere Kaisersmühle, die seit 1894 im Besitze der Stadt ist“; in ductu aquae fluvii qui dicitur des Keysers wagh in fundu proprietatus imperii 104. 1590 als „Keißersmühl“, 1600 als „Kaisers­mühl“, 1660 „unten am Kaiserswoog gelegen die Kaisersmühl genannt“ 105.

 

Die erste urkundlich genannte Kaisersmühle wurde bereits 1310 von dem Schmiedemeister Gottfried, Bürger in Lautern errichtet 106.

 

Da der Schmied Gottfried auch im Zusammenhang mit der Schneidmühle genannt wird, und die Kaisersmühle ebenfalls anfangs Schleif­mühle oder Wappenschmiede gewesen sein dürfte und erstmals 1548 als Mahlmühle bezeichnet wird 107, dürften im Laufe der Zeit un­terhalb des Kaiserswoogs zwei Mühlen gestanden haben: eine Schleifmühle und die später sogenannte Kaisersmühle.

 

1449 werden in Kaiserslautern genannt : „Burkartz Mühle am Keyserswoog“ 108 und „Thomann Smyts Mühle am Keyserswoog“ 109. Die nächste Nachricht von der Mühle am Kaiserswoog findet sich am 11.3.1449, als der Neustadter Bürger Albrecht Kesselring und seine Ehefrau Else alle in ihrem Besitz befindlichen Zinse von Gütern in und bei Lautern an Emmerich Schraß, den Deutschordens­komtur zum Einsiedel, verkaufen, darunter ein Zins von 15 Schilling Heller von Thoman Smyts mulen am Keyserswoge 110. Dessen aus Neustadt stammender Vater Albrecht Kesselring, in 2. Ehe mit Katharina Kelz aus Lautern verheiratet, hatte 1392 ein Burglehen zu Lautern erhal­ten 111. Wie sich aus dem Namen Thoman Smyts erschließt, dürfte die Mühle nach wie vor Waffenschmiede oder Schleifmühle gewesen sein. Dieselbe Urkunde von 1449 nennt noch eine weitere Mühle am Kaiserswoog: Burckartz mulen am Key­serswoge, naher Morlutern zu; der Zusatz verdeutlicht, daß sie nicht direkt am Kaiserswoog, sondern weiter östlich am Unterlauf des Eselsbachs lag und wohl iden­tisch ist mit der 1543 hier genannten Sägemühle und der seit 1695 hier bezeugten Dammühle 112.

 

Zusätzlich zu dieser metallverarbeitenden Mühle auf Reichsland am Kaiserswoog, die von Anfang an in Privathand war und blieb, errichtet­e die Burgverwaltung auch eine Getreidemühle an diesem Woog, die als Burglehen vergeben wurde 113. Um 1400 besaß Ecke von Lautern ein Burglehen, zu dem u.a. „ein mole by Luthern“, d.h. die oberhalb des Kaiserswoogs gelegene (Mahl-)Mühle gehörte 114. Als 1454, nach dem Tode seines Sohnes Simon von Lautern, Kune Eckebrecht von Dürkheim als Vormund von dessen unmündi­gen Kin­dern bestellt wurde, heißt es in dem Lehensbucheintrag „die mule oben an des Keysers wage“; die Mühle lag also oberhalb des Kaisersw­oog an der Lauter, somit etwa an derselben Stelle „obwendig dem Keiserswag gein der Steyngruben uber by dem Stege“, an der Pfalzgraf Philipp I. im Jahr 1485 der Stadt Lautern Reichsgrund zum Aufschütten eines Dammes und Anlage eines Fischweihers überließ, der ein­mal „der statt Steynwag“, später aber Neuwoog genannt wurde und an dem seit 1566 die Existenz der städtischen Neu­mühle nachge­wiesen ist 115.

 

Hanß Bauer († 1594) ist 1565 „von der Mühle am Kaiserswoog; er wird 1569 städtischer Steinsetzer, ebenso 1570 116.

 

Am 14.4.1563 bekunden Dekan und Kapitel des Unser Lieben Frauen- und Sankt Martinsstifts zu Kaiserslautern: Der verstorbene Niko­laus Kris hatte die von Jost Schlangeisen herrührende, unten am Kaiserswoog gegen die alte Sägmühle zu gelegene Schleif­mühle ge­kauft. Diese Schleifmühle wurde mit Bewilligung der Obrigkeit zu einer Mahlmühle umgerüstet und schuldet der Küsterei seitdem einen jährlichen Zins von 12 Albus Lauterer Währung. Charinus Erpf, Schwiegersohn des Nikolaus Kris und jetzi­ger Inhaber der Mühle, und seine Ehefrau Dorothea haben diesen Zins am 14.4.1563 gezahlt und die Mühle dadurch lastenfrei ge­macht. Die Ver­käufer quittieren den Empfang der Ablösesumme 117.

 

1565 werden im Gefällebuch des Stifts Lautern als Beständer der [Mahl ?]mühle am Kaiserwoog genannt der Martin Schlang [er dürfte ein Verwandter des früheren Eigentümers der Schleifmühle am Kaiserwoog, Jost Schlangeisen, sein] und der Hanß Bawer 118.

 

Am 13.5.1581 verkaufte Charinus Erpf, derzeit Bürger zu Saarbrücken, seine unten am Kaiserswoog gelegene Mahlmühle an Pfalz­graf Johann Casimir und quittierte den Empfang der Kaufsumme von 230 Gulden 119. Am 1.1.1585 ernannte Johann Casimir, Pfalz­graf und Administrator der Kurpfalz, den Hans Sprenger zum Lehensmüller seiner Kaisersmühle bei Lautern gegen ein Jahresgehalt von 44 Gul­den. Sprenger soll u.a. darauf achten, daß die Waffenschmiede oder andere, die die Schleifmühlen benützen, nicht das Wasser von den Aalkästen ableiten 120.

 

Der Bestandsvertrag der Kaisersmühle vom 25.12.1606 enthält als Anhang eine vollständige Mühlschatzung, in der alles Zubehör der vier Mahlgänge und des fünften, im Trilles laufenden Schälgangs, aufgeführt sind 121.

 

Ab 1617 wird der Hieronymus *Hammer von Grethen (heute OT von Bad Dürkheim) als Müller in der Kaisersmühle genannt 122. Er er­hält 1617 den Erbbestand an der Mühle 123. Am 28.4.1617 bestätigte der „Hieronimus Hammer von St. Gräden under dem Stifft Lim­purgks bei Dürckheim an der Hardt ge­legen“ daß die Churpfälzisch Geistliche Güteradministration Heidelberg ihn „zu einem Müller in ih­rer Churf: B. Mühl, underhalb Lauttern gelegen, die Keißsers mühl genannt, die nechst nacheinander volgenden zehen Jahren lang“ er­nannt und er einen Bestands­brief erhalten hat, bei einer jährlichen Pachtzahlung von 65 Malter Korn und einer Kauti­on von „Tausend Gülden“ 124. Am 23.5.1617 leistet Velten Voltz, Gemeinsmann und des Gerichts zu Friedelsheim die Bürg­schaft für das Halbteil der Kau­tion von 100fl, die Hieronimus Hammer für die Kaisersmühle zu leisten hat 125. Am 23.5.1617 bestätigen der Leonhardt Honnert und Hannß Voltz „Innwohner und Gemeinszleut zu Seepach“, daß der kurfürstliche Landschreiber in Kaiserslau­tern „des Ersamen Hierony­mum Hammers unseres lieben Schwagers, zu einem Müller in die Kaisers Mühles zu Lauttern uff und an­genommen“, und daß sie „das halbig Theil [der Kaution], nemlich fünff hundert Güld“ übernehmen“ 126.

 

Die Ehefrau Hammers Apollonia NN ist am 25.8.1622 in Zweibrücken Patin bei der Taufe der Apollonia Kolb 127.

 

Am 13.10.1632 heiratet der NN., Kaisersmüller 128.

 

Im 30jährigen Krieg brannte die Kaisersmühle und lag bis 1685 öde, dann errichteten sie drei Männer wieder neu: Schultheiß Peter Sal­lin, der Schultheiß zu Erlenbach Kaspar Becker und der Neumüller Theobald Pfaff 129.

 

1663 wird die Mühle unter dem Kaiserswoog zu Kaiserslautern in den Akten der Churfürstlichen Güterverwaltung Heidelberg (CGA) ur­kundlich erwähnt 130.

 

Theobald *Pfaff († vor 1693) wird als „Kaisermüller“ in Kaiserslautern genannt 131. Er ist auch ab 1676 als Müller auf der Neumühle Kai­serslautern angegeben 132. Seine Witwe Ottilia Wagner (aus 3. Ehe) heiratet den Müller Hanß Peter *Voltz; der Sohn des Theo­bald Pfaff, der Stiefsohn des Voltz, Abraham *Pfaff macht auf der Kaisermühle seine Müllerlehre.

 

Am 12.2.1703 wird Hanß Peter *Voltz, der Müller auf der Kaisermühle, als Pate bei der Taufe des Johann Peter Pfaffe, dem Sohn des Spitalmüllers in Kaiserslautern, Henrich Pfaff. Voltz ist seit 1708 verheiratet mit Ottilia Wagner, der Witwe des Theobald Pfaff (s. Debold *Pfaff) 133.

 

Am 2.2.1706 nimmt die Bäcker- und Müllerzunft Kaiserslautern den Abraham *Pfaff zum mitzünftigen Müller an 134. Auch 1712 ist Abra­ham Pfaff als Müller auf der Kaisersmühle in Kaiserslautern. Am 6.11.1712 ist im reformierten Kirchenbuch von Otterberg als Pate einge­tragen“Abraham Pfaff, Keysersmüller 135. Er ist der Sohn der Maria Ottilia [Pfaff geb. Wagner], die am 17.12.1712 als Pa­tin im refor­mierten Kirchenbuch im Otterberg erscheint, eingetragen als „Maria Ottilia Müllerin von der Keysersmühle 136.

 

1737 wird Jakob *Seufer “von der Kayßers Mühl” als Pate bei der Taufe des Johann Jacob Schärer am 14.2.1737 im reformierten Kir­chenbuch Weilerbach eingetragen 137.

 

Nach dem Tod des Abraham Pfaff [† vor 1734 138] heiratet die Witwe [Anna 139] Margretha Pfaff geb. Krämer 140, den Müller Jo­hann Georg *Fleck 141 und bringt die Kaisersmühle mit in die Ehe. 1738 wird [Johann] Georg *Fleck als Erbbeständer auf der Kai­sersmühle genannt 142; er be­schwert sich am 5.10.1742 zusammen mit Stiftsmüller in Kaiserslautern, Heinrich *Schmitt, bei dem Oberamt Lau­tern, über die Er­höhung des Wasserfalls bei der Schloßmühle Kaiserslau­tern. Er wird von 1735-1744 als Müller auf der Kaisersmühle ge­nannt 143.

 

Um 1740 war Jakob *Hach als Müller auf der Kaisersmühle 144 [als angestellter Müller; °° mit Maria Salome Fleck, der Tochter des Erb­bestandsmüllers Johann Georg Fleck 145].

 

1759 wird der Müller Nicolaus Pfaff als Erbbeständer der Kaisersmühle genannt 146. Er ist der Stiefsohn des Kaisersmüllers Johann Ge­org Fleck 147. Dann müßte er aber der Stiefsohn des Müllers Abraham Pfaff gewesen sein. Ein Sohn „Nikolaus“ ist bei Abraham Pfaff nicht genannt 148, vielmehr wird ein Müller in Kaiserslautern Georg Nikolaus Pfaff als Sohn des Müllers auf der Neumühle in Kaiserslau­tern, Martin Pfaff genannt 149. Nikolaus Pfaff, wirtschaftlich heruntergekommen, konnte die Pacht nicht mehr bezahlen. Nach seinem 1772 erfolgten od ließ die kurfürstliche Hofkammer nach Trockenlegung des Kaiserwooges die Kaisersmühle verstei­gern 150.

 

Bis 1775 war Georg Friedrich als Temporalbeständer auf der Mühle 151, auf ihn der aus Trippstadt stammende Adam Ebelshäuser 152, der 1779 Vater von Zwillingen wird. Ihm folgte 1788 Friedrich (1) Schalk, Sohn des Müllermeisters in Pfaffenhof/Mittelfranken, Martin Schalk. Friedrich Schalk war durch seine Schafherden, die er bis gegen Paris trieb und dort verkaufte, zu Geld gekommen und ward nun Pächter auf der Kaisersmühle 153. Sein ebenfalls auf der Kaisersmühle wohnender jüngerer Bruder, der Müllersbursche Martin Schalk verheiratete sich am 29.11.1792 mit Maria Elisabetha, der Tochter des Neumüllers [Georg] Konrad Pfaff 154. Friedrich Schalk hatte 3 Söhne. Der Sohn Christoph Schalk starb 1830 unverheiratet 155, der Sohn Friedrich (2) Schalk zog auf die Erzhütten, die Mühle fiel an den [Johann] Jakob *Schalk, der die Kaisersmühle übernahm und seinem Vater als Beständer der Kaisersmühle nachfolgte 156. Die Tochter Katharina Schalk († vor 1830) war mit dem Papiermüller Peter *Altherr verheiratet 157.

 

Am 16.12.1830 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die Versteigerung der Kaisersmühle am 27.12.1830 annonciert: „... wird auf Ansuchen von 1. Jakob *Schalk, 2. Friedrich *Schalk, beide Müller auf Kaisersmühle bei Kaiserslautern wohnhaft, handelnd in ih­rem per­sönlichen Namen, und ersterer noch in seiner Eigenschaft als Nebenvormund des nachbenannten minderjährigen Peter Alt­herr, und 3. von Peter *Altherr, Müller, wohnhaft auf der Papiermühle bei Kaiserslautern, in seiner Eigenschaft als Vormund seines mit seiner verleb­ten Ehefrau Katharina Schalk er­zeugten Sohnes Peter Altherr, der zu dem Nachlaß von Christoph Schalk gehörende, ein für sich beste­hendes Ganzes bildende Ant­heil der sogenannten Kaisersmühle, bestehend in einem zweistöckigen Wohnhause, Scheuer, Stallungen, Waschküche, einer Borden­mühle, Mahl- und Oelmühle, einem dabei gelegenen Garten ... öffentlich versteigert“ 158.

 

Die Tochter NN. des Johann Jakob *Schalk heiratete den Handelsmann Friedrich Peter Gerlach, den Sohn des prot. Dekans Gerlach aus Kaiserslautern 159. 1864 wird Friedrich [Peter] Gerlach, „Müller und Oeconom a. d. Kaisersmühle“ als Mitglied des landwirt­schaftliche Vereins der Pfalz, Kan­ton Kaiserslautern, genannt 160. Er ist der Erbauer des um 1860 errichteten Wohnhauses bei der Kaisersmühle 161. Dieser Friedrich Gerlach wird auch im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 als Handelsmüller genannt 162.

 

Zeitgleich 1864 wird [Johann] Jakob Schalk, „Müller und Oeconom a. d. Kaisersmühle“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz aufgeführt 163. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird genannt der Handelsmüller Johann Jakob Schalk 164.

 

Von dem Sohn der Eheleute Gerlach, Rudolf Gerlach, kaufte die Stadtverwaltung Kaiserslautern im Jahr 1900 165. Die Mühle wurde 1912 stillgelegt 166 und diente zuletzt als Obdachlosenunterkunft diente 167. 1956 wurden die Gebäude abgerissen 168.

 

Müller auf der Kaisersmühle sind:

- um 1565 bis 1594 Hanß Bauer († 1594)

- ab 1617 Hieronymus *Hammer von Grethen

- ++++

- bis 1683 Theobald Klinz († vor 1683)

- vor 1693 Theobald (Debolt) Pfaff († vor 1693; seine Witwe Ottilia Wagner (aus 3. Ehe) heiratet den Müller Hanß Peter Voltz; der Sohn des Theobald Pfaff, der Stiefsohn des Voltz, Abraham Pfaff macht auf

der Kaisermühle seine Müllerlehre

- von ca. 1693-ca. 1706 Hanß Peter Volz, °° mit der Witwe Ottilia Wagner verw. Pfaff

- ca. 1706 bis vor 1734 Abraham Pfaff († vor 1734; seine Witwe Anna Margretha Pfaff geb. Krämer heiratet in 2. Ehe

den Müller Johann Georg *Fleck 169 und bringt die Kaisersmühle mit in die Ehe.

- ca. 1734 – ca. 1759 Johann Georg Fleck; auf ihn folgt sein Stiefsohn

- 1759 bis 1772 Nicolaus Pfaff

 

Karte:

- Dolch, Martin: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskun­de. 1 (2001), S. 147: Kaiserswoog und Kaisersmühle

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1238. 2: „Plan über die Cammeral-Erbbestands-, sogenannte Kaysers-Mühl“. Aufgenommen 1769 von J. Eti­enne

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 236

- Weber: Die Mühlen der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 55

 

Literatur/Urkunden:

- Dolch, Martin: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern: Wasserwirtschaft der Burgvogtei vor dem 30-jährigen Krieg; in: Kai­serslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 145-164

- LA Speyer Best. A2 Nr. 63: „Kaisersmühle, Geradelegung der Lauter von der Kaisersmühle ab“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 300: „Kaisersmühle, Graben zur Flösserei“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1232/1-3: „Acta so in drey Convoluten :/ betreffend den Kaiserswoog“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1232: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1607-1772“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1234: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1607-1608, 1685-1772

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1235: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1773-1775“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1236: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1774-1780“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1237/1: Kaisersmühle und dabei liegende Sägmühle, 1786-1793

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1237/2: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 1780-1794“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1238: Acta betr: die Kaisersmühle und die dabei gelegene Sägmühle. 5 Convolut de ao 1773-1778, 1769, 1675-1707 (1715), 1695-1723, 1758-1791, 1769 Renovation“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1238/1: Kaisersmühle und dabei liegende Sägmühle, 1773-1774, 1786-1788

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1238/2: Kaisersmühle und dabei liegende Sägmühle, 1769

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1238/3: Kaisersmühle und dabei liegende Sägmühle, 1675, 1686, 1706-1715

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1238/4: Kaisersmühle und dabei liegende Sägmühle, 1695-1700, 1723

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1238/5: Kaisersmühle und dabei liegende Sägmühle, 1757-1758, 1775-1777, 1787-1791

- LA Speyer Best. A13 Nr. 179: Erbbestandsverleihung 1617 der sog. Kaisermühle bei der Stadt Kaiserslautern

- LA Speyer Best. A13 Nr. 180: „Mühle unter dem Kaiserswoog zu Kaiserslautern, 1663“

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Kaiserwoogs-Dammühle unterhalb Lauterns (Kaiserslautern); in: Nordpfälzer Geschichtsverein, 47, 1967, 54-57

- Weber, Friedrich Wilhelm: Kaisermühle und Dammühle unterhalb der Stadt Lautern; in: Heimatkalender für die Stadt und den Land­kreis Kaiserslautern 1964, S. 157 und 158

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Kaisermühle unterhalb der Stadt Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1965, S. 87 ff

 

 

- Klostermühle:

s. Spitalmühle

 

 

- Knochenstampfmühle Stephany:

 

+++weiteres klären+++

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H36 Nr. 345 (Landratsamt Kaiserslautern): Mühlenbetriebe: Entersweilermühle, Neumühle, Salingsmühle, Knochen­stampfmühle Stephany, 1831-1879

 

 

- Komturei- und Ohligmühle; auch „Mühle zur Mühlen“ (Mühlstraße):

s. auch Bordmühle vor der Fackelpforte (Bordenmühle „bei Mühlen vor der Fackelpforte“)

 

Gelegen auf dem der Gelände der ehemaligen Kammgarnspin­nerei 170 , auf der Pfennbach 171 unterhalb der Walkmühle gelegen 172.

 

Die Mühle wurde wohl im 13. oder 14. Jh. von der Comthurei Einsiedel angelegt. Sie war zunächst Mahlmühle und wurde noch 1488 als Comthureimühle bezeichnet 173.

 

Erstmals am 5.11.1452 wird die Komtureimühle bei der Erbbestandsvergabe an den Müller Henne Lormann und dessen Ehefrau Kathari­na er­wähnt. In der Urkunde vom 5.11.1451 heißt es u.a.: ... vergeben ihre Kaiserslauterer „mule, ane eyn die nest unden an der Walck­mulen unden an der staid zu Lutern gelegen, an Henne Lormann von dem Banne“ (Anm. aus Bann südlich von Kaiserslautern) und des­sen Ehefrau Katherinen im Erbbestand 174.

 

Der Name „Mühlen zur Mühlen“ wird erneut im Verkaufsbrief des Deutschordenskomturs Johann von Hahn vom 2.1.1488 als Bezeich­nung für den außerhalb der Stadtgerech­tigkeit auf Reichsboden liegenden Mühlenkomplex verwendet 175. Die Mühle bestand zeitweise aus mehreren Betrieben, es werden eine Mahlmühle, eine Ölmühle und die Bordmühle („Mühle zur Mühlen“) erwähnt. Am 2.1.1488 176 bzw. am 25.4.1488 177 wird die der Deutschordenskommende Einsiedel gehörende Komtureimühle in Kaiserslau­tern an die Stadt Kai­serslautern verkauft 178. Die Überschrift über die Verkaufsurkunde lautet: „Kauff briff uber die malmule unden an der wober walck mule geleg“ 179, d.h an der Walkmühle der Weberzunft gele­gen. Als Gegenleistung des Kaufvertrages überträgt die Stadt Kaiserslautern an die Deutschordenskomturei Einsiedel einen „Ewig­zins von 18 Malter gutt luter durß korns ... “ Dafür über­eignet Einsiedel eine Mühle, „genant des comentersmule, uswindig Keysers Luthern zur mulen aller nehst unden an der weber walck mulen“ 180. Die unterschiedli­chen Vertragsdaten rühren daher, daß der von Bürgermeister, Rat und Gemeinde ausgestellte Gegenbrief vom 25.4.1488 datiert 181.

 

Die Deutschordenskommende Einsiedel verkauft am 12.1.1495 jährliche Ewigzinsen von 18 Malter Korn an den Kaiserslauterer Bür­ger Blesin Scherer. In der Urkunde heißt es: „Den Zins haben ihre vorfarn von burgermeistern und rate zu Luterenn von der male mulln, ge­nannt des comethers mule, gelegen inwendig der statt Lutern undenn an der Webern walckmull ...“ 182

 

Die Mühle wird auch später „des compthers mühl“ genannt. Am 17.9.1509 vergibt sie der Rat der Stadt Kaiserslautern an Anthis Muller von Franckfort, Bürger von Kaiserslautern und seine Ehefrau Christina von Otterbach in Erbbestand gegen einen jährlichen Zins von vier Gulden 183.

 

Später gab es als „Mühle zur Mühlen“ (Mühlstraße) eine Sägemühle/Bordmühle 184. Da zeitgleich eine Mahlmühle erwähnt wird, hat es sowohl eine Mahlmühle, als auch auch eine gesonderte Bordmühle gegeben [s. auch Bordmühle „Mühle zur Mühlen“].

 

1565 wird im Gültregister des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern der „Jost zur Müelen“; er wohnte auf einer Mühle am Platz der spä­teren Kammgarnspinnerei 185. Ebenfalls wird dort genannt Juncker Gerhardts „son zur Müelen“ 186 und weiter der Wolff Henne „zu Mü­len“ 187

 

1566 ist der Adam Bauer tot; seine Witwe Ursula ist Inhaberin der Sägemühle „zu muelen“ (Mühlstraße); sie soll jedes dritte Bord an den Amtmann liefern 188. Ursula Bauer beschwerte sich am 15.3.1566 über die Neuerung in den Abgaben für ihre „Sägemühle zur Müh­len beim Stadtrat 189.

 

Am 15.6.1569 heißt es im Kaiserslauterer Ratsprotokoll: „Muller zu Muelens falsch belangen. Uff beschehene furbitt ist der be­scheidt, dieweil die muel stilsteht und den beckeren ir guet nit kann gevolgt werden, soll er uff ein schriftlichen urfriden uber zwen tag erledigt und sein falsch bei leibstraff verpotten werden“ 190. Und am 20.12.1569 wird im Protokollbuch notiert: Muller pacht. Der alt muller uff der Newmulen pitt umb stilstandt seines ausstendigen pachts halber. Ist der beschaidt, er sol mit seinen burgen furkom­men, alsdan werde man sich zimlicher ziel mit inen gemeinlich ercleern“ 191. Am 14.5.1570 wird im Protokollbuch notiert: „Jörg, der Altmuler zu My­len gewesen gewessen, diewei[l] er mit erlaubnis der obrigkeit von der mulen abgezogen, ein andern in die statt ge­stel[t], sol er dem spittalmeister nach marzal, dieweil die mule etlich wuchen leher gestanden, ehe der new uffgezogen, entrichten mit korn, waß es ertra­ge, damit der spittelmeister den zins vor vol verrechnen kunde“ 192.

 

Hans Kesselmeier [Anm.: 1566 als der „alte Bürgermeister“ erwähnt 193] aber beklagte sich am 13.7.1569, daß ihm der Müller „zur Müh­len“ sein Mehl und seine Kleien verfälscht habe. Er sei mit dem Betrüger vor die Zunft gekommen. Dabei sei der Müller bestraft worden. In einer Berufungsverhandlung wurden die Bäcker als Zeugen vernommen. Sie bestätigten, daß der Müller die Kleie mit Spreu ver­mischt habe. Daraufhin erhielt der Beklagte 8 Tage Turmstrafe anstatt der vorher verhängten Geldbuße von 5 Pfund Heller Silber 194.

 

1579 mußte die Stadt jeweils das sechste Bord an die Herrschaft abliefern 195.

 

In der Beforchung [= Grenzbeschreibung] der Wälder des Stifts Kaiserslautern durch den Forstmeister Philipp Velmann vom Jahr 1600 heißt es: „... vom Stein Nr. 26 oben an der Steinkaut weiter durch die Steinkaut hinunter auf die Lauterstraße neben dem Neuwo­og; die­se Straßen herein gegen die Mühle, „zur Mühlen“ genannt, so dem Spital zuständig“ 196.

 

Bis 1615 ist Hieronymus *Cuhn (Kuhn) als Müller „zur Mühlen“; er wird am 10.1.1615 als gewesener Müller „zur Mühlen“ (s. Bordmühle „Mühle zur Mühlen“ Kaiserslautern) bezeichnet 197. Am 10.1. 1615 wird Leonhard *Göpfhardt (Goppfhard) aus „Wol­troff“/Franken 198 als Müller auf der Sägemühle zur Mühlen (Mühlstraße) und Nachfolger des Hieronymus Cuhn bezeichnet 199. Am 17.4.1624 wird „Nickel Müller von Virth“ als Müller auf der Bordmühle „Mühle zur Mühlen“ ins Bürger­buch Kaiserslautern einge­tragen 200.

 

1626 wird Sebastian *Schneider († 16./26.3.1647 Kaiserslautern201) als Bordmüller „Zur Mühlen“ genannt; er stammt aus Werbeln bei Wadgassen und erhält am 4.4.1605 in Kaiserslautern Bürgerrecht; er wird 1611 geschatzt; Schneider ist 1626 Bordmüller und ver­kauft einen Garten bei der Mühle; zahlt 1627 Zins und 1629 Gebühr und wird am 7.9.1633 wegen seines Bürgerrechts ermahnt 202; ist Bord­schnitter „Zur Mühlen“ (Mühlgasse) in Kaiserslautern 203.

 

Ob die Mühle wurde im 30jährigen Krieg zerstört wurde, ist nicht überliefert, jedenfalls war sie bald nach Kriegsende wieder in Be­trieb 204. Nach Ansicht von Friedel 205 wurde die Bordmühle im 30jährigen Krieg zerstört206 und soll erst 1697 von den Gebrüdern Rettig wie­der aufgebaut worden sein.

 

Als Erben „des gewesenen Majors zu Pferd unter dem Gräfl. Wittgensteinischen Regiment“ Christoph Cuntz verkauft dessen Tochter Bar­bara Cuntz mit Einverständnis ihrer Mutter am 26.11.1658 die Bordmühle „bei Mühlen vor der Fackelpforte“ (auf dem Gelände der ehem. Kammgarnspinnerei 207) an den Schultheiß Johann Adam *Siegfriedt 208.

 

Am 27.4.1657 ist der aus Hohenecken stammende Zimmermann Conradt *Stadler als „Bordschnitter“ „bey Mühlen“ (Mühlstraße) in Kai­serslautern 209. Er erhält am 26.6.1671 im Einvernehmen mit dem Konsistorium 3 fl aus dem Almosenfonds, „weil er den durch Ver­wahrlosung geschehenen Brandschaden an der Bordmühle guten Teils wiederum ersetzen muß“ 210.

 

1664 ist Philipp *Voltz der Bordschnitter „zu Mühlen“ (Mühlstraße; er will sich ab 20.6.1664 für einige Zeit in Kaiserslautern aufhal­ten 211.

 

Im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-1697) zerstört, wurde die Mühle 1697 von den Brüdern Rettig als Ohligmühle [s. auch Walk- und Öl­mühle des Bartholomäus Rettich] wieder errichtet und 1726 an Ludwig *Lang, nunmehr eine Ölmühle (= Ohligmühle) verkauft 212. Lud­wig Lang, der zuvor Müller in Miesau war, betrieb die Ölmühle bis zu seinem Tode († vor 1731). Seine Witwe Catharina Maria Morian heiratet in 2. Ehe den Müller Georg Konrad *Weigand.

 

Die Mühle ist in der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern für 1738 enthalten; Erbbeständer war damals Georg Conrad Way­gand [s. *Weigand] 213. Dort heißt es u.a., die Mühle habe 2 Mahl- und 1 Ohliggang; sie sei Erbbestandsmühle der Stadt Kaiserslau­tern, wel­che der Vorfahre des Weigand, Ludwig Lang, von dem verstorbenen Forstmeister Franz Daniel Rettig käuf­lich erworben habe. Der Erb­bestandsbrief sei 1726 ausgestellt worden. Er habe jährlich an die Stadt zu entrichten 12 Malter Korn und 30 Kreuzer Pacht 214.

 

Auch 1750 werden dort Georg Konrad *Weigand Müllermeister und seine zweite Ehefrau, Anna Sibylla [Brand], genannt. Ein 1748 an der Mühle an­gebrachter Wappenstein erinnert an diese Familie 215.

 

Ein ganzes Jahrhundert waren Angehörige der Familie Weygand Inhaber der sog. Ohligmühle. In der Aufnahme aller Mühlen im Ober­amt Lautern von 1770/72 ist Henrich Weygand als Erbbeständer genannt. Einrichtung und Pacht waren unverändert geblieben. Es heißt noch, die Mühle habe „hinlänglich“ Wasser und sei „mittelmäßig“ mit Mahlgästen versehen 216. Für das Jahr 1800 wird die Witwe des Heinrich Weygand, Elisabeth, als Besitzerin der Mühle aufgeführt. Sie selber oder ihre Erben veräußerten das Mühlenan­wesen 217.

 

Ab 1825 versuchte der Kaufmann Böcking (wohnte Lauterstraße 16, Kaiserslautern) hier einen Großbetrieb aufzuziehen. Eine Knochen­mühle mit Kollergang wurde der Mühle angegliedert. Er betrieb auch das Mahlen von Steinen und die Herstellung von Dünge­mitteln 218. Nach einem Brand erwarb 1857 der Jurist und Leiter des Pfälzischen Zentralgefängnisses, Franz Flamin Meuth als Initia­tor einer Aktien­gesellschaft für die Errichtung einer Kammgarnspinnerei die Böcking'sche Mühle 219.

 

Literatur/Urkunden:

- Weber, Friedrich Wilhelm: Komturei- oder Ohligmühle im Bereich der heutigen Kammgarnspinnerei Kaiserslautern; in Nordpfälzer Ge­schichtsverein. 47, 1967, 31-34

 

 

- Lampertsmühle:

s. *Lampertsmühle bei Kaiserslautern

 

 

- Lauwen Mühle, Lohmühle:

s. auch Salingsmühle

 

Oberhalb der „Salinische Mühl“ lag die „Lauwen Mühl“, deren Erbbestand von 1609 stammt und die nicht mit der Salinische Mühle ver­wechselt werden darf. Die Lauwen Mühle bestand im 18. Jh. schon lange nicht mehr 220. Dort heißt es: „der Erbbestands Brief de ao 1609 besagt nicht des Salinische Mühl, als welche am Sauwoog gelegen. Sondern die Lauwen Mühl so ober dießer am Bruchw­oog gele­gen war, aber vorlängstens nicht mehr vorhanden ist.“

 

In einem Schreiben des Stiftsschaffners vom 2.12.1680 wird um „Ratification“ des jährlichen Zinses von 40 fl gebeten: “Habe mei­nes ... Berichts vom 10. Marty jüngsthin, eine Lohmühle betr:, welche die Rodgerber unfern der so genannten Papiermühlen vor etli­chen Jah­ren erbauet, gehors. Erinnerung thun sollen, daß vermög Forstmeister mündlicher Aussag Antecehser Römer [Anm. gemeint ist der Amtsvorgänger und Stifftsschaffner Franz Conrad Römer 221], der mit gdachtn. Rodgerbern accordiert, daß sie jährlich 40 fl Wasserfall Zins dem Stifft Lauttern zahlen sollten“ 222.

 

Die Lohmühle war zunächst eine halbe Stunde vor der Stadt gelegen. Am 24.11.1683 beantragten die Rotgerber von Kaiserslautern, diese Lohmühle abbrechen und auf die andere Seite der Stadt verlegen zu dürfen. In einem Aktenvermerk der kurpfälzischen Verwal­tung vom 1.12.1683 heißt: „... daß ihr underm 24te Novembr.: wege einer ohngefehr eine halbe stundt von der Statt gelegen Loh­mühl, welche die Rodgerber daselbst, auß Mangel Waßers abbrechen undt uf die anderer seithen der Statt, alwo daß Wasser etwas stärcker, versezen wolle ...“ 223. Der „Verwaltungs Konsens“ zum geplanten Abbruch und zur Verlegung der Lohmühle wurde am 12.12.1683 er­teilt 224.

 

 

- Mühle oberhalb des Kaiserswoogs:

am 22.4.1454 belehnt Pfalzgraf Friedrich I. denn Kune Eckebrecht von Dürkheim als Träger der Kinder des verstorbenen Simon von Lau­tern (ein Enkel des Ecke von Lautern) mit dessen Burglehen zu Lautern, nämlich dem Büttelamt und der Mühle oben am Kaisersw­oog 225.

 

Die Mühle stand möglicherweise im Bereich der späteren Neumühle oberhalb des Kaiserswoogs und ist zu unterscheiden von der unter­halb des Kaiserswoogs gelegenen Kaisersmühle.

 

 

- Neumühle:

am Neuwoog gelegen 226; die Neumühle liegt an der Lauter oberhalb der Kaisersmühle, „eine halbe Stunde von der Stadt, welcher sie auch zuständig ist“ 227. Die Mühle stand früher in der Lauterstraße 98 in Kaiserslautern, nördlich von Westbahnhof Kaiserslautern 228. Die Neumühle wurde 1912 stillgelegt und 1986 abgebrochen 229. Heute befindet sich hier der „Neumühlepark“.

 

Die Mühle lag an der Lauter oberhalb des Kaiserswoogs 230.

 

Die Mühle wurde angetrieben vom Wasser eines Mühlteichs, der von der Komturei- oder Ohligmühle (spätere Kammgarnspinnerei, jetzt Kulturzentrum Kammgarn) kam und durch den Mittelbach verstärkt wurde, sowie durch die heute kanalisierte Lauter, deren Bachbett sich parallel zur Lauterstraße hinzog. Von den im Rechteck angelegten alten Gebäuden blieb nur eines der beiden ursprüng­lich zur Müh­le gehörenden Wohnhäuser 231. Dieser Mühlteich, der Neuwoog wurde angelegt aufgrund einer Genehmigung von Pfalzgraf Philipp I. vom 3.10.1485 232.

 

Im Jahre 1485 erteilte die kurfürstliche Verwaltung die Erlaubnis, das Bruchgelände oberhalb der Kaisermühle in einen Fischweiher um­zuwandeln, der den Namen „Neuwoog“ erhielt im Unterschied von dem etwas weiter lauterabwärts gelegenen Kaiserswoog 233. Um 1580 wurde hierauf Kosten der Stadt eine Bordmühle erbaut und im Erbbestand vergeben. 1611 war Heinrich Mockh der Müh­lenpächter 234. Etwas anders zeitlich eingeordnet bei Friedel 235: Nach 1559 als „Neue Mühle“, am „Neuwoog gelegen“, entstanden, war sie Säge­mühle und wird 1600 in Vellmanns Be­forchung er­wähnt. Zunächst war der Mühlenbetrieb ein Verlustgeschäft und kein Müller konn­te sein Auskommen finden 236.

 

1566 ist Petter „der Müller“ als Müller auf der Neumühle 237.

 

Bis 1569 war Martin Stultzfuteß als Müller auf der Neumühle 238. Er ist etliche Malter Pacht schuldig geblieben, wie sich aus dem Kai­serslauterer Ratsprotokoll vom 1.10.1569 ergibt. 239.

 

Am 20.9.9.1569 heißt es im Kaiserslauterer Ratsprotokoll: „Muller uff der Newmuelen. Velten Biechner ist heudt dato anstatt Martin Stultzfuteß zu einem muller uff die Newmul angenommen worden ...“ 240. Velten *Biechner der Neumüller in Kaiserslautern wird 1571 abgelöst 241.

 

1570 wurde die Mühle bereits als baufällig bezeichnet 242.

 

1611 ist der Müller auf der Mahlmühle [später Papiermühle] Heinrich *Mack, als Müller auf der Neumühle bei Kaiserslautern 243 und wird 1611 mit einem Vermögen von 400 fl geschatzt 244.

 

Um 1619 war Hanß *Wüllerich (Willrich) der Neumüller in Kaiserslautern. Er wird am 3.3.1619 und 1626-29 im Audienzprotokoll in Kai­serslautern genannt; am 30.3.1620 macht er eine Forderung gegen den Caßel Müller (= Hans Casimir *Müller; um 1620 Bä­cker und Müller in Kaiserslautern) geltend 245.

 

Am 9.6.1633 wird Johannes *Cuhn als Neumüller in Kaiserslautern bezeichnet 246.

 

Bei der Belagerung der Stadt 1635 durch die kaiserlichen Kroaten wurde die Mühle während des „Kroatensturms“ niedergebrannt. 1639 mit der Besetzung der Stadt durch Franzosen setzte der erste Wiederaufbau ein. Damals zog (Hanß) Konrad *Lettenbauer nach Kaisers­lautern und baute die Neumühle wieder auf 247.

 

Am 6./16.2.1644 klagt „Peter von Morlautern“ in Sachen Neumühle 248.

 

Im Kaiserslauterer Ratsprotokoll vom 12.9.1566 heißt es: Kornmeyster zeigten an, der Newmuller ließ seine gulten uffwachen und were bei ime kein bezahlung zu erlangen. Beggerten bescheidt, weß sich gegen ihme verhalten sollten … Ist inen der bescheidt wor­den, sie sollen leudt bestellen und die fruchten, so er eingefurtt, au[ß]tröschen lassen, das der statt davon ir ausstandt geliffert werde, und sol­len uff einen anderen muller bedacht sein“ 249. Am 21.11.1566 heißt es hierzu: „Petter der müller uff der Newmulen ist seiner aussten­digen gulten halb von der Mulen furgefordert worden und uff sein demutigs pitten um weittere dilation, auch furgewandte be­schwernus, zeit buß uff Weiennachten zugelassen ...“ 250.

 

1647 wurde die Neumühle dem Müller (Anm.: Hans) Konrad *Lettenbauer zunächst unentgeltlich überlassen 251. Um 1654 ist Hanß Conradt Lettenbauer der Müller in der „ne­wen Mühle“; seine Tochter Lisabeth Lettenbauer ist am 27.3.1654 in Enkenbach Patin bei der Taufe der Anna Maria Lisabeth Henn 252 [Anm.: °° err. mit Jo­hann Theobald *Klintz]). Am 17.3.1663 heißt es im Bürgerbuch Kaiserslau­tern: „Hans Debelt Klintz, des Neumüllers Tochterman und weilandt … Klintzen geweßenen Bortschnitters uff der Key­sersmühl ehelicher Sohn, ist burger worden und hatt Pflicht geleist wie bräuchlich“ 253.

 

1670 ist der aus dem Jülicher Land stammende Hans Peter *Loth der Müller (Anm.: wohl als Lehenspächter des Müllers Lettenbauer ?) auf der Neumühle. Bereits 1676 ist Debolt *Pfaff der Betreiber der Neumühle. Die Neumühle blieb in der Folge bis 1877 im Be­sitz der Müllerdynastie Pfaff 254, die 1601 aus Frohnhofen bei Kusel nach Kaiserslautern gekommen war 255. Pfaff war 1667 Stifts­müller in Kai­serslautern und wollte bereits am 13.8.1667 die Neumühle über­nehmen. Dies schei­terte. Pfaff wurde in der Folge Schloßmüller in Kai­serslautern und wird am 17.12.1672 als „jetziger Schloßmül­ler“ genannt. Er über­nimmt am 19.1.1674 auf zu­nächst 6 Jahre die Neumüh­le (als Nachfolger des Hans Peter Loth). 1691 ist Pfaff der Kaisermüller in Kaiserslautern 256.

 

Zuvor hatte Ullrich *Martten, ein Müller von Matteswill, Berner Gebiet, war am 10.1.1666 einige Zeit Beständer einer Mühle in „Billig­kamm“ (= Billigheim), nunmehr in der Bord- und Mahlmühle bei „Leiningen“, erklärt, er wolle die Neumühle bei Kaiserslau­tern überneh­men. Es kam am 11.1.1666 zum Vertragsschluß mit Martten über die Neumühle. Dieser kündigte bereits am 19.5.1666 den Vertrag, da er sich nicht halten könne 257.

 

Nach a.A. übernahm nach Lettenbauers Tod erst im Jahre 1676 Theobald (Debold) *Pfaff die Mühle. 258. Nun bleibt die Mühle im Besitz des Müllergeschlechts Pfaff, das 1601 aus Frohnhofen bei Kusel nach Kaiserslautern gekommen war 259.

 

Im Schatzungsprotokoll 1684 heißt es: „Item: Eine Mühl unten am Newwag gelegen“ 260.

 

1688 ist Hans Velten *Pfaff der Neumüller; seine Frau kommt mit einer Tochter nieder, die wegen der französischen Belagerung der Stadt Kaiserslautern auswärts getauft werden mußte. Die Taufe erfolgte am 26.9.1688 in Wörsbach durch den lutherischen Pfarrer von Heimkirchen 261. Hans Velten Pfaff wird am 9.4.1696 als Spitalmüller in Kaiserslautern genannt 262. Nach dem Tod des Müllers Theobald *Pfaff († 1693 oder vorher) übernimmt dessen Sohn Hans Martin *Pfaff als Be­triebsnachfolger und Müller (Temporalbe­ständer ?) die Neumühle. Dieser erneuert am 25.4.1696 den Bestand um drei Jahre 263.

 

Heinrich *Pfaff, der frühere Spitalmüller in Kaiserslautern, ist später (vor 18.3.1707) Müller auf der Neumühle. Am 28.5.1728 ver­leiht die Stadt ihm und seiner Frau Dorothea die Neumühle. Baut bei der Neumühle 1729 eine Schleifmühle, 1731 eine Walkmühle 264.

 

Sein Sohn Johann Adam (1) Pfaff 265 wird 1731, 1733 und auch 1738 als Müller und Erbbeständer auf der Neumühle in Kaiserslau­tern genannt 266. Seine Ehefrau Susanna Münch ist bereits am 13.10.1724 ist bei der Taufe der Johann Henrich Simchen (Eltern: Lud­wig Simchen und Philippina geb. Pfaffin aus Morlautern) in der deutsch-reformierten Kirche in Otterberg als Patin die „Susanna Pfaffin von der Neumühle bei Lautern“ 267.

 

Peter Henrich *Pfaff, der Sohn des Johann Adam (1) *Pfaff 268 ist um 1760 Müller auf der Neumühle in Kaiserslautern 269. Er er­scheint am 30.1.1760 als Gutachter in einer Bewertung der Mühle am Woogdamm in Rodenbach bei Kaiserslautern 270. Am 4.1.1753 besiegelt der Stadtrat Kaiserslautern den Übergang der Neumühle Kaiserslautern an Peter Heinrich Pfaff. Hat die Neumühle von seinen Geschwis­tern um 4000 fl gekauft. Am 27.10.1760 ist er seinen Geschwistern Konrad Georg *Pfaff und Margaretha noch 2300 fl schuldig. Beide verlangen ihr Geld. Peter Heinrich Pfaff will, deshalb eine Hypothek von 2000 fl auf seine Mühle aufneh­men. Geldgeberin ist die Witwe des Dr. Faber aus Mannheim. Der Stadtrat Kaiserslautern stimmt unter Bedingungen zu. Da das Geld nicht für die Befriedigung aller For­derungen reicht, fordern die Geschwister am 15.11.1760 ggfs. die Versteigerung der Mühle. Am 24.4.1764 verkauft Peter Heinrich die Neumühle an seinen Bruder Konrad Georg *Pfaff um 4000 fl. 271

 

Auf diesen folgte dessen Bruder Konrad Georg *'Pfaff († 8.4.1798 Neumühle Kaiserslautern). Dieser kaufte von seinem Bruder Peter Heinrich Pfaff um 4000 fl die städtische Erbbestandsmühle [Neumühle] und erhielt am 25.4.1764 den Erbbestandsbrief aus­gestellt .272

 

Im Bürgerrechtsregister von 1800 werden zwei Eigentümer der geteilten Neumühle genannt, nämlich Carl Pfaff(„meunier“ Mahl­müller) und Heinrich Pfaff („foulon“ = Sägmüller) 273.

 

Seine Witwe Catherine Doenges [Anm.: Elisabetha Katharina Dinges] und die übrigen Erben ließen zur Auflösung der Erbengemein­schaft eine öffentliche Versteigerung am 19.2.1818 durchführen. Im Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 8 vom 29.1.1818, S.35/36 wird die Versteigerung annonciert: „Ein Wohnhaus an der Straße nach Katzweiler und Otterbach gelegen, nebst der darunter befindli­chen, ehemaligen Leder- und Tuchwalkmühle, welche leicht zu einer Schneidemühle hergestellt werde kann, auch mit Scheuer, Stal­lung und Hofgering ...“ 274.

 

1829 finden wir Franz Pfaff, den Onkel des Fabrikanten Georg Michael Pfaff, als Sägemüller auf der Neumühle 275.

 

1834 waren die Gebäude veraltet und wurden von Carl Pfaff 1834 neu erbaut 276.

 

Am 3.11.1837 wird im Neustadter Wochenblatt die Versteigerung angekündigt: „.. läßt Hr. Valentin Karsch, Gutsbesitzer und Handels­mann zu Kaiserslautern wohnhaft, die hierunter beschriebenen, im Banne von Kaiserslautern gelegene Immobilie freiwillig an den Meist­bietenden … versteigern; als: die sogenannte Neumühle, bestehend 1) in einem Wohnhaus mit Scheuer, Stallung, Schopp und Hofge­ring, sammt einer dabei gelegenen Schneidmühle … . Diese mühle ist gelegen an dem Lauterbache, ¼ Stunde unterhalb der Stadt Kai­serslautern, unmittelbar an der daselbst vorbeiziehenden Lauterstraße in dem schönen Lauterthale ...“ 277.

 

Daraufhin kaufte Carl Pfaff die andere Hälfte der Mühle und vereinigte wieder die ganze Mühle in seiner Hand 278. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird genannt der Handelsmüller Carl Pfaff 279.

 

1877 brannte ein Teil der Mühle ab, der Besitz wurde versteigert und von Carl Müller erworben. Die Mühle mußte 1893 wegen des Ka­nalbaus in Kaiserslautern ihr Wasserrecht für 6000 Mark Ablösesumme der Stadt überlassen. Von der Familie Müller wurde die Mühle im Dampfbetrieb dann als Sägemühle nebst ei­nem Schälgang (Schrotmühle) betrieben 280. Die Neumühle wurde 1912 stillge­legt und 1986 abgebrochen 281.

 

Müller auf der Neumühle sind:

- 1566 Petter „der Müller“

- 1569 bis 1571 Velten *Biechner

- 1611 Heinrich Mack/Mockh

- um 1619 Hanß *Wüllerich (Willrich)

- 9.6.1633 Johannes *Cuhn

- 1635 Zerstörung der Neumühle im Kroatensturm

- 1639 Wiederaufbau der Neumühle durch (Hanß) Konrad *Lettenbauer

- 1670 Hans Peter Loth (Anm.: wohl als Lehenspächter des Müllers Lettenbauer ?)

- 19.1.1674 Debold (Theobald) Pfaff als 6jähriger Temporalbeständer

- 1688 bis 1693 (?) Hans Velten *Pfaff

- ab 1693 bis mindestens 1699 Hans Martin Pfaff (Sohn des Debold Pfaff)

- vor 18.3.1707 bis ca. 1731 Heinrich *Pfaff († um 1731); Vater des Müllers Johann Adam (1) Pfaff

- ab 1731 Johann Adam (1) Pfaff; Vater des Müllers Peter Heinrich Pfaff;

- um 1760 Peter Heinrich Pfaff; verkauft 1764 die Neumühle an seinen Bruder Konrad Georg Pfaff

- ab 25.4.1764 Konrad Georg Pfaff

 

Karte:

- Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 147.

 

Photo:

- „Die Rheinpfalz“ Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10.1986: “Auf die Neumühle wartet die Abbruchfirma“

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Neumühle unterhalb der Stadt Kaiserslautern; in: Nordpf. Geschichtsverein. 47, 1967, S. 27: „Neu­mühle heute“ [Anm. 1967].

 

Literatur/Urkunden:

- „Die Rheinpfalz“ Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10.1986:“Auf die Neumühle wartet die Abbruchfirma“

- Küchler, Julius: Die Neumühle (Anm.: in Kaiserslautern); in: Pfälzische Geschichtsblätter +++klären: Jahrgang++++, S. 190,

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1231/14: „Renovation der unter der Neumühle und Stadt Lauterer Grenzscheid, oberhalb dem Kaiserswoog lie­genden Wiesen, 1767“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1243/3: „Acta in Sachen des städt: Erbbeständers der Neumühle ./. die Stadt, 1788“

- LA Speyer Best. H36 Nr. 345 (Landratsamt Kaiserslautern): Mühlenbetriebe: Entersweilermühle, Neumühle, Salingsmühle, Knochen­stampfmühle Stephany, 1831-1879

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 235

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Neumühle unterhalb der Stadt Kaiserslautern; in: Nordpf. Geschichtsverein. 47, 1967, 27-30

 

 

- Ölmühle:

die Mühle lag auf dem Gelände der heutigen Kammgarnspinnerei 282.

 

Eine Ölmühle wird schon 1488 in Kaiserslautern erwähnt; sie lag auf nahe bei der Komtureimühle und der Walkmühle, auf der ande­ren Seite des Bachs. 1488 im Verkauf der Komtureimühle durch die Deutschordenskommende Einsiedel an die Stadt Kaiserslautern heißt es: Dabei war ein Haus, vorzeiten eine Mahlmühle; und jenseits der Bach: ein Anwesen (gehuß), vorzeiten eine Ölmühle 283.

 

Am 2.8.1488 wird die der Deutschordenskommende Einsiedel gehörende Komtureimühle in Kaiserslautern an die Stadt Kaiserslau­tern verkauft. Die Überschrift über die Verkaufsurkunde lautet: „Kauff briff uber die malmule unden an der wober walck mule geleg“ 284, d.h an der Walkmühle der Weberzunft gele­gen. Als Gegenleistung des Kaufvertrages überträgt die Stadt Kaiserslautern an die Deutschor­denskomturei Einsiedel einen „Ewig­zins von 18 Malter gutt luter durß korns ... “ Dafür übereignet die Deutschordenskom­mende Einsie­del eine 1) Mühle, „genant des co­mentersmule, uswindig Keysers Luthern zur mulen aller nehst unden an der weber walck mulen ... 5) eine oleymulen, die gheinu­ber jhensit der bach gelegen, mytt allen iren rechten, wasserfall, zugehördig und ge­rechtigkeytt ...“ 285.

 

Hanß Velten Pfeyffer aus Rodenbach bewarb sich 1697 als Käufer der zerstörten Mühle, schloß aber den Kaufvertrag nicht ab 286. Pfeyf­fer ist in der Schatzungsliste von Rodenbach 1683/84 aufgeführt und war der vermögendste Einwohner des Dorfes 287.

 

Abbildung:

- Friedel, Heinz: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 88: Blick von Westen auf die Stadt (um 1830), vorn die Ohligmühle..

- Friedel, Heinz: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., S. 202: Ohligmühle, nicht datiert

 

 

- Ölmühle des Bartholomäus Rettich:

s. Walk- und Ölmühle

 

 

- Papiermühle:

sie an der Stelle der ehemaligen Bordmühle des Prämonstratenserklosters (im heutigen Volkspark gelegen) entstanden, die 1616 in eine Papier­mühle umgewandelt wurde 288. Die Mühle lag am Papiermühlwoog 289.

 

Papier wurde darin nur im 17. Jh. und da auch nur zwei Jahrzehnte gemacht. Sonst war sie seit dem Mittelalter eine Mahl- und Säge­mühle, der zeitweise eine Ölmühle angeschlossen war 290.

 

Die Bordmühle des Prämonstratenserklosters [auch: Mühle zur Warte) brannte 1579 ab. Die Mühlstatt wurde dann 1603 von der Geistli­chen Güteradministration an den Stiftmüller Heinrich Mackh verliehen und dieser verpflichtet, eine Mahlmühle zu errichten. Der Stifts­müller in Kaiserslautern, Heinrich *Mack 291, erhielt am 26.1.1603 einen Erbbestandsbrief, auf dem Platz einer abgebrann­ten Mühle eine Mahlmühle [die spätere Papiermühle] zu errichten 292. Mackh verkaufte bereits 1614 die Mühle an begüterten Stadt­schreiber Johann Beyer [auch Bayer; späterer Ausfauth in Neustadt] 293. Mack beauftragte den Zimmermann Siegmundt Engelhardt, seinen „neuen Müh­lenbau“ entsprechend herzurichten 294, was dieser jedoch nicht zur Zufriedenheit seines Auftragsgebers erledigte 295. 1616 erhielt Beyer dann die Konzession, eine Papiermühle zu betreiben sowie die erforderliche Konzession zum Sammeln von Lumpen (Hadern). Der tech­nische Betrieb wurde von dem Papiermacher Hildebrandt geleitet 296.

 

Hierzu heißt es anläßlich der Erteilung einer späte­ren Erbbestandsbriefs am 8.11.1656 durch Kurfürst Ludwig von der Pfalz an Nickel Stephan: „... nach dem Unser Stifft Lau­tern einen MühlPlatz Vor der statt Lauttern Eigenthumlich liegen hat, so hir beuor eine Segmühl gewesen, hernach als sie abgebrandt der ledige Platz Henrich Mackh bürgern undt stifftsmüllern zu Lauttern, laut darob den 26. January Anno 1603 außgestelten Erbbestandsb­riefs der gestalt Erbbestandsweiße kaufflich über laßen, daß er wieder eine Mahl­mühle darauff bauen, undt zur Erb­pfacht .... fünff Malter Korn jährlich an Martini entrichten solte, der seiner daran habende Überbe­ßerung Ao 1614 an Johann Beyern Churfürstl. Pfaltz Stifftsschaffneren zu Lauttern anderweitlich Kauffweiße begeben, undt Ao 1616 hernach uf sonder bah­re Concessi­on eine Pa­piermühle darauß gemacht, selbige aber bey ver wichenem Krigsweßen in grundt Ruinie­ret worden, undt obge­dachten Jo­hann Beyers Erben ihre daran habende Überbeßerung Unserem itzigen Stiffts Müllern zu Lauttern Nickel Steffen ... kauf­weiße Über­laßen, undt derselbe beyten, daß wir darin gnds: wolten Consentirn, undt ihme einen Erbbestands­brieff außfertigen laßen Untert­hänigste ansu­chung gethan ...“ 297 Am 15.12.1631 wird dem Johann *Beyer die erbbeständliche Er­laubnis erteilt, „daß er aus seiner zu Lauter habender undt erbauter Mhalmühl eine Papier mhuelen anrichten“ zu können 298. Johann Beyer war von 1609-1613 Stadtschrei­ber in Kaiserslautern; wird 1611 geschatzt bei einem Vermögen von 1600 fl. Bür­geraufnahme in Kaiserslautern am 14.12.1605; hinter­legt am 29.7.1611 beim Stadtrat von Kaiserslautern ein verschlossenes Testam­ent für sich und seine Ehefrau Clara Wentz; ab 23.8.1613 Stiftsschaffner in Kaiserslautern; ab 2.5.1615 Ausfauth in Neustadt 299.

 

Am 16.12.1617 wohnt der wegen Konkurses aus der Kaiserslauterer Bürgerschaft ausgeschlossene ehemalige Metzger in Kaiserslau­tern, Conradt Amling († vor 7.5.1625) auf der Papiermühle 300.

 

Die Papiermühle war aber nur ca. 20 Jahre als solche in Betrieb und ging dann in Wir­ren des 30jähri­gen Krieges unter 301. Nach dem 30jährigen Krieg war sie Mahlmühle und Säge­mühle 302.

 

Zum Zustand der Papiermühle heißt es bereits in einem Aktenvermerk vom 20.3.1656: „Dieße Mühle ist erstlich eine Mahlmühle gewe­ßen, und hat in das Stifft Lautern Jährlich 5 mltr Korn geben, ist hernach zur Papiermühl gemacht worden, ietzund gantz ruiniert, undt wird berichtet daß Johann Beyers Wittib nach dem sie etwas in abgang kommen, dieselbe Vollends einreißen laßen, undt die ma­terialia verkaufft, weil sich nun deren bißher niemandt angenommen, hat Verwaltung Stiffts Schaffner zu Lautern anbefohlen, sich nach Läuten umzusehen, die sie auf ihre Kosten wiederumb in Bau bringen ...“ 303.

 

Ein solcher Interessent wird gefunden. Am 8.11.1656 erteilt der Kurfürst Ludwig von der Pfalz einen Erbbestandsbrief an Nickel *Ste­phan. Darin heißt es: „... nach dem Unser Stifft Lautern einen MühlPlatz Vor der statt Lauttern Eigenthumlich liegen hat, so hie beuor eine Segmühl gewesen, hernach als sie abgebrandt der ledige Platz Henrich Mackh bürgern undt stifftsmüllern zu Laut­tern, laut darob den 26. January Anno 1603 außgestelten Erbbestandsbriefs der gestalt Erbbestandsweiße kaufflich über laßen, daß er wie­der eine Mahl­mühle darauff bauen, undt zur Erbpfacht .... fünff Malter Korn jährlich an Martini entrichten solte, der seiner daran ha­bende Überbeße­rung Ao 1614 an Johann Beyern Churfürstl. Pfaltz Stifftsschaffneren zu Lauttern [= Johannes Bayer, s. *Beyer 304] anderweitlich Kauff­weiße begeben, undt Ao 1616 hernach uf sonder bahre Conces­sion eine Papiermühle darauß gemacht, selbige aber bey ver wichenem Kriegsweßen in grundt Ruinieret worden, undt obgedachten Johann Beyers Erben ihre daran habende Über­beßerung Unserem itzigen Stiffts Müllern zu Lauttern Nickel Steffen ... kaufweiße Über laßen, undt derselbe beyten, daß wir darin gnds: wolten Consentirn, undt ihme einen Erbbestandsbrieff außfertigen laßen Un­terthänigste ansuchung gethan ...“ 305

 

Diese Darstellung ist aber nicht vollständig und damit unkorrekt. Der Eigentumsübergang erfolgte nicht durch die Erben des Ratsschrei­bers Johann *Bayer an den Stiftsmüller Nickel Stephan. Vielmehr übergaben die Erben, die „beyerischen Kinder“ die Papier­mühle „vor der Statt“ zunächst am 30.6.1633 in einem vierjährigen Pachtvertrag zwischen „Johann Paul Flemischen itzigen Ratsschreib­ers Zu Pe­dersheim, und beyerischen Kindern“ 306. Die Pachtzeit lief von „Johannes Baptista dießes 1633 Jahrs [Anm.: = 24.6.1633] uff vier Jahr lang biß uff ermelte Zeit 1637 ...“ 307. Dann wurde die Mühle an Jo­hann Paul Flemming verkauft. Auch nach dessen Tod 1649 verblieb die Papiermühle bei dessen Witwe Anna NN., verh. Flemming, welche die Mühle zunächst mehrere Jahre weiterbetrieb und die „durch das leidige Kriegswesen totaliter Ruinierte Erbliche Papier­mühle“ erst am 16.8.1656 veräußerte 308.

 

Am 16.8.1656 verkauft Anna Flemichin (s. *Flemming) für sich und ihre Tochter die Papiermühle in Kaiserslautern an den Müller Nickel *Stephan 309. Anna Flemming war die Witwe des „spanischen Landschreibers“ in Kaiserslautern (Johann Paul Flemming, † 17.6.1649). Aus der Ehe stammt die Tochter Anna Margaretha Flemming 310.

 

Bis zu seinem Tod am 14.11.1678 war Nickel Steffan/*Stephan Papiermüller in Lautern. 1662 heiratet der spätere Schultheiß des Kübel­berger Gerichts, Jost *Wagner, die Anna Maria Steffan, Tochter des Papiermüllers Nickel Steffan/*Stephan 311. In einem Schrei­ben [der Stiftsschaff­nerei Kaiserslautern ?] vom 25.7.1679 an die Landschreiberei Kaiserslautern heißt es: „Demnach d Ambtsschrei­ber Zu Lau­tern anhe­ro berichtet, daß d Schultheiß zu Schönenberg Jost *Wagner neben seinem Schwager die Papiermühl zu gedcht. Lautern, wel­che Ihme Zum Halb Theil zustehe“ wird neu einrichten, „ darin aber noch anderthalb od Zwey Jahr Zeit [benötige] ... und dabey bedeut­e, daß gdgst Herrschafft Ihme im Nothfall mit einem Vorschuß an Geld und sonsten beförderlich seye ...“ 312.

 

Mit einer nicht datierten Supplik von 1679 [err.] wendet sich der Schultheiß des Kübelberger Gerichts, Jost Wagner, an die kurpfälzi­sche Verwaltung. Es sei ihm vor einigen Monaten angedeutet worden, daß Kurpfalz beabsichtige, im Oberamt Lautern eine Papier­mühle zu errichten. Wagner weist daraufhin, daß er „ahn der alten Papiermühl alhier“ zu einem Drittel [!] beteiligt war. Er könne die übrigen 2/3 erwerben und ein neues „Papierwerck“ errichten. Es bestünde jedoch ein „obstacular“ darin, daß unterhalb der Papier­mühle Lautern mit Genehmigung des gewesenen Stiftsschaffners Römer [Franz Conrad Römer, um 1627 - † 2.7.1705 Kaiserslautern im Alter von 78 Jah­ren; ab 1656 Collektor und Zahlmeister 313] eine Lohmühle errichtet worden war, deren Stauwehr die Wasserkraft der Papiermühle stark beeinträchtige. Wagner bittet deshalb darum, die Lohmühle zu entfernen. Er sei bereit, den bisher dort gezahl­ten Wasserfallzins zu übernehmen 314. Am 3.1.1680 erging daraufhin an den Landschreiber in Kaiserslautern der Befehl, die Angele­genheit zu prüfen und ausführlich zu berich­ten 315. Bereits am 8.1.1680 bestätigt der Landschreiber zu Lautern der kurfürstlichen Ver­waltung die Angaben des Jost Wagner zur Lohmühle und verweist ergänzend auf die Ausführungen zum erforderlichen Kapitalbe­darf von 400 fl bei Ausbau der Papiermühle gemäß dem Wagnerschen Schreiben vom 25.7.1679 316. Ergänzend teilt der Landschrei­ber am 2.12.1680 mit, daß der von der Lohmühle gezahlte Wasserzins sich auf jährlich 40 Xer be­läuft 317. Wagner hat offenbar das „Papierwerk“ erneuert. In den Folgejah­ren tat sich dar­über hinaus wenig, was wohl damit zusammenhängt, daß innerhalb der Erben­gemeinschaft nach Nickel Stephan, keine Einigung über die Übernahme der Papiermühle durch Jost Wagner erzielt worden war und insb. der Miterbe und Stiftsmüller in Kaisers­lautern, Hans Wendel Stephan hiermit nicht einverstanden war. Am 14.9.1684 ließ dar­aufhin das Oberamt Lautern dem Stiftmüller Ste­phan einen oberamtlichen Befehl zustellen. Darin heißt es: „Demnach der alhiesige Stiftsmül­ler Wendel Stephan deme underm 26 Aug. jüngsthin ahn ihn ergangenen Oberambtlichen Decret zu schuldiger Folge sich mit seinem Schwager Jost Wagnern Schultheißen des Kü­belberger Gerichts ratione seines ahn der gemeinschaftlichen Erbbestands sogenanten Papiermühl habenden 1/3 dato noch nicht vergli­chen, sondern dem in erml. Decret profigierten Termin vor vier Wochen also still­schweigend vorbey streichen laßen, gedch. Wagner aber uf endliche Außmahnung derselben ohnablässig sollicitiert, alß wur­de ihme Stephan durch zum endlichen Termin ... noch Dienstag alß 21. dieses hiermit angesetzt und mithin frey gestellet, ob er uf be­sagtem Tag bey Oberambt ... Wagner für seine 2/3 der ausgeleg­ten 900 fl entweder baar bezahlen , od aber ihme sein 1/3 umb 450 fl überla­ßen ...“ 318. Auch hierauf reagierte der Stiftsmüller Stephan nicht. Am 28.9.1684 erging daher eine weitere oberamtliche An­ordnung: „Dem alhiesigen Stiftsmüller wird hiermit endlich anbefohlen, daß er bey bei ahnbedrohter Straff nechste Dienstag 4 gbr bey Oberambt erscheine und die 900 fl vor die 2/3 Mühlen Schultheißen be­zahle, od aber sich von selbigem bezahlen lasse“ 319.

 

Nunmehr reagierte der Stadtmüller Johann Wendel Stephan endlich. Mit einem undatierten Schreiben wandte er sich an das Oberamt Lautern und führte aus: „... bekandt wie daß mein Vater seel: Niclaus Stephan die vor der Stadt Lautern gelegene Vnd in dem vorigen 30. Jährigen Krieg gantz ruinierte Papier Mühl vor 27 Jahren Erblich Bestandts Vnd auff den wüßten Platz eine Frucht vnd Mahl­mühl von grund auff erbauet hat. Nachdem nun derselbe vor 6 Jahren im Bett ent­schlafen Vnd 3 Kind hinterlaßen nemblich mich Vnd 2 Töchter, hab ich als der einzige Sohn davor gedacht, daß mir die Mühl in ei­nem billigen Preiß in der Erbtheilung überlaßen werden solte, es ha­ben aber meine beyde Schwäger Willem Breit [Anm.: Johann Wilhelm Breit, Metzger in Kaiserslautern; °° mit Maria Magdalena Stephan 320] und Jost Wagner Schultheiß zu Schenenberg hinderrücks meiner miteinander verhandelt, vnd dieser deß an­dern Antheil vor 450 fl an sich erkaufft haben also wir beyde bisher die Mühl in Gemeinschaft genutzt, nemblich ich 2 Woch nach­einander und dann Er 4 Wo­chen. Nach dem aber in dem letzten Krieg die Mühl verbrannt in Abgang gerath und baufällig wor­den, habe ich vor ohngefähr 2 Jahren bey hochlöbler: Verwaltung angehalten, daß die Mühl durch Auswärthige Leut möchte geschätzt wer­den, es ist auch solches durch den Stiftsschaffner befohlen worden, ich habe aber doch nit darzu gelangen können. Nunmehr will mich ermelter mein Schwager mit Gewalt gar daraus abtreiben und mir zwahrn vor meinen Antheil 450 fl geben oder aber mich zwingen, daß ich thue für sein en Abstand 900fl gleich bahr bezahlen solle.“ 321 Er teilt weiter mit, daß er mit 6 Kindern gesegnet sei, die von ihm betriebene Stiftsmühle wegen „kleinen Wassers“ wenig abwerfe und er deshalb den von Jost Wagner geforderten Be­trag nicht aufbringen könne. Er sei aber bereit seinen An­teil zu einem angemessenen Preis zu verkaufen, das Angebot Wagners, sei­nen – des Stephans Anteil – für 450 fl. zu übernehmen sei je­doch ungenügend.

 

Daraufhin forderte das Oberamt Lautern den zuständigen Stiftsschaffner auf, über die Angelegenheit zu berichten. In seinem Schrei­ben vom 17.10.1684 teilt dieser mit, daß es vor zwei Jahren zu einem Prozeß gekommen sei, den er – der Stiftsschaffner – auf Be­fehl der Verwaltung vom 28.9.1682 beim kurfürstlichen Oberamt Lautern „anhängig“ gemacht habe, ein schriftliches Urteil sei bisher nicht er­gangen, ihm sei aber von dem kurfürstlichen Landschreiber mündlich berichtet worden, daß Kurpfalz eine gemeinschaftliche Führung der Papiermühle ablehne und Johann Wendel Stephan seinen Anteil für 500 fl an Jost Wagner überlassen sollte. Dieser Preis erschien dem Johann Wendel Stephan jedoch zu gering. Stephan lehnte ab und wurde zusätzlich 10 fl Strafe belegt, weil er den Stifts­schaffner anläßlich dieser Mitteilung „mit unnützen und trutzigen Wortten“ beleidigt hatte 322. Nach weiteren Stellungnahmen von Joh. Wendel Stephan und der Verwaltung in Kaiserslautern wurde der Vorgang mit Schreiben vom 2.2.1685 durch das Oberamt Lau­tern der kurfürst­lichen Regierung in Heidelberg zur Entscheidung vorgelegt, weil der „Querulant“ Stephan trotz gerichtlicher Ent­scheidung des Oberamts nicht zur Einigung bereit sei, den von Jost Wagner bei dem Oberamt hinterlegten Geldbetrag anzunehmen 323. In einer von der Regie­rung in Hei­delberg angeforderten Bericht teilte das Oberamt Lautern am 6.11.1685 u.a. aus, „dahero die Sach vor das Oberambt Lau­tern zum Prozeß erwachsen, undt von Demselben contra den klagenden Hans Wendel Steffen gesprochen worden ...“ 324. Die kurpfälzi­sche Regierung befaßte sich in der Sitzung vom 17.10.1685 mit der Angelegenheit, an der teilnahmen Hofgerichtsrat Dr. jur. Gerhard Schreiber, der kurpfälzische Vizekanzler Friedrich Pastoir, Regierungsrat Johann Wilhelm Fuchs und Hofgerichtsrat Dr. jur. Christian Phil­ipp Brinck 325. Es wurde ein ausführlicher Bericht durch das Oberamt Lautern nach vorheriger Anhörung der beiden Miteigentümer Wag­ner und Stephan. Am 28.1.1686 erging durch die kurpfälzische Regierung der Befehl an das Oberamt Lautern, die Erbbestandsmühle durch Sachverständige bewerten zu lassen 326. Die Schätzung erfolgte u.a. durch den Müller Hanß Conrad *Lettenbauer [jun., Müller auf der Gallappmühle bei Morlautern] 327. Diese vom Oberamt Lautern veranlaßte Schat­zung ergab einen Wert der Mühle von 1416 fl. Dar­aufhin kam es zwischen den Miteigentümern in erneuter Besprechung vom 19.2.1686 vor dem Oberamt Lautern nunmehr zu einem Vergleich. Danach übernahm Johann Wendel Stephan den Anteil seines Schwagers Jost Wagner für 980 fl. Übernimmt, zahlbar in 2 Ra­ten zu je 600 fl inkl. Verzinsung 328. Wegen der Kosten des Verfahrens kam es in der Folge zwischen den Streithähnen zu weiterer Aus­einandersetzung 329.

 

Nickel Steffan hatte die Papiermühle als Sägemühle wieder aufgebaut, der Name „Papiermühle“ blieb aber, obwohl niemals mehr Pa­pier hergestellt wurde 330.

 

Am 14.3.1695 wird Antoni *Bonoll (Bonolth) als Papiermüller in Kaiserslautern und wird als solcher noch 1704 genannt 331.

 

1706 wird Nicklas *Stephan als Müller auf der Papiermühle benannt; seine Tochter Anna Magdalena Stephan wird am 17.8.1706 ge­tauft; Pate ist der Conrad Kuntz (Cuntz), der Sohn des Bürgers und Metzgers in Kaiserslautern, Conrad Kuntz 332.

 

Auf diesen folgte, gem. Erbbestand von 1708 333, als Betreiber der Papiermühle der Daniel *Stephan († um 1737) , Sohn des Bäckers und Stiftsmüllers in Kaiserslau­tern, Hans Wendel Stephan und der Magdalena NN. 334, Enkel des Papiermüllers in Kaiserslautern, Nikel *Stephan 335. °° 15.9.1705 in Kaiserslautern mit der Müllerstochter Anna Barbara Aumer, der Tochter des Müllers auf der Sa­lingsmühle Kaiserslautern, Johann Philipp Aumer 336. Aus der Ehe stammen die Kinder Daniel Stephan (~ kath. Kaiserslautern 25.9.1721), Maria Elisabetha Stephan (~ kath. 30.7.1718 Kaiserslautern), Johannes (~kath. 21.5.1724 Kaiserslautern) und Johann Henrich Stephan (°° Maria Magdalena; sie heiratet als Wit­we am 9.6.1739 in Kaiserslautern den Jacob Schmitt, kath., von der Ga­lappmühle Kaiserslautern) 337.

 

Nach dem Tod des Daniel Stephan kommt es zwischen seinen Kindern 1737 zur erbrechtlichen Regelung. Am 30.7.1737 heißt es in einer notariellen Kaufurkunde: „ ... daß heut zu undgesetztem Dato zwischen des Papiermüllers Daniel Stephan hinterlaßenen Erben und Kin­dern, benamtlich Henrich Stephan, Matthes Stephan, Carl Kunz (?) und deßen Haußfrau Maria Elisabetha. Johannes Stephan und Anna Morgenthaler folgender Accord geschloße und getroffen worden; nemliches Verkauffen die Vier jüngere gemelte geschwi­ster ... dero äl­testem Bruder Henrich Stephan und Magdalenae seiner eheli­chen Haußfrauen ... nechst bey hießiger Statt gelegene so­genannte Papier­mühl ....“. 338

 

Die Papiermühle wurde 1737 in der Erbauseinandersetzung übernommen von dem ältesten Sohn des Daniel Stephan und der Anna Bar­bara Aumer, dem Müller Johann Henrich Stephan. Dieser war verheiratet mit der Maria Magdalena NN.. Er ist bald nach der Übernahme der sog. Papiermühle gestorben, denn bereits in der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern für 1738 aufgeführt; un­ter “Papiermüh­le als Mahlmühle”; Erbbe­ständer war Johann Henrich *Stephans Witwe 339. Die Witwe Maria Magdalena heiratet am 9.6.1739 in Kaisers­lautern den Stiftsmüller Jacob Schmitt, den Miterben der Gallapmühle in Morlautern 340.

 

1741 wird im Konvertitenregister der katholischen Pfarrei Kaiserslautern benannt, der „*Hurtig Johann Peter, Papiermühle Kaiserslau­tern“ 341, der jedoch wohl Mühlenarbeiter unter dem Müller Jacob Schmitt gewesen sein dürfte.

 

Am 27.1.1746 heißt es in einem Aktenvermerk, der Müller Jakob Schmitt beabsichtige ein Darlehen von 600 fl auf die Papiermühle auf­zunehmen, um seine Geschwister auszahlen 342 zu können 343. Dem Antrag wurde stattgegeben, bei einer Rückzahlungsfrist von drei Jahren. 1749 war Schmitt wohl nicht zur Rückzahlung in einer Summe in der Lage, weshalb Schmitt um eine weitere Rückzah­lungsfrist von erneut drei Jahren ersuchte 344.

 

Ab 1753 erscheint als Müller und Erbbeständer auf der Papiermühle der Müller Heinrich Voltz 345. Am 17.5.1753 berichtete der Stifts­schaffner Gervinus an die Geistliche Güteradministration, daß die Stadt Kaiserslautern die Allmende neu vermessen und sich danach ver­schiedene Wiesen und Weiher im Bereich der Papiermühle zum Nachteil des Papiermüllers angeeignet hatte 346.

 

Am 3.10.1767 kommt zur Erhebung einer Klage der Erbbestandsmüller auf der Bordmühle Kaiserslautern Peter Henrich Pfaff, Adam Scherer und Consorten gegen den Lauterer Stiftsmüller Henrich Schmitt vor dem Oberamt Lautern wegen der durch diesen beabsich­tigten Errichtung einer Sägmühle auf der sog. Salingsmühle, anstelle der bisherigen Mahlmühle. Diese Klageschrift ist unter­zeichnet von Philipp Friedrich Schaffner (Erbbeständer auf der Entersweiler Mühle), Henrich *Foltz [Anm. d. Verf.: Erbbeständer auf der Pa­piermühle Kai­serslautern], J. Adam Scherer, Friedrich Koch, Peter Henrich Pfaff und G. N. Pfaff 347.

 

1779 übernahm Jakob Westrich die Papiermühle. Er beabsichtigte den unterhalb der Mühle bachabwärts gelegenen Altenwoog trocken­zulegen; er erhoffte dich dadurch einen schnelleren Wasserabfluß und damit eine höhere Antriebskraft seiner Mühle 348.

 

Um 1785 und auch 1791 war Jacob *Westrich der Erbbeständer der zum Stift Lautern zählenden „sogenannten Papiermühle“ 349. Am 29.5.1785 erklärt sich der Erbbestandsmüller auf der Papiermühle Kaiserslautern, Jacob Westrich, bereit, mehrere Grundstücke neben der Papiermühle von der Stiftsschaffney Kaiserslautern zu übernehmen 350. Am darauf folgenden Tag, dem 30.5.1785 heißt es in ei­ner Mitteilung des Kaiserslauterer Stiftsschaffners Gervinus an die „Hoch Löblich Gemeinschaftliche Geistli­che Admi­nistration“ in Heidelberg: „Es hat Jacob Westrich, Erbbeständer der Von alhiesigem Stift relevanten sogenannten Papier­mühlen ohn­fern Lautern bey alhiesigem Stift die anzeige gethan, daß er Lusten hette das gleich untig deßen Mühlen gelegenen ..., die Bruch­wies ... und den Altenwoog ... erb­beständlich oder aber Temporaliter zu übernehmen ...“ 351.

 

Um 1830 war Peter *Altherr der Müller auf der Papiermühle Kaiserslautern. °° mit der verlebten Katharina Schalk († um/vor 1830) von der Kaisersmühle Kaiserslautern; Vater des minderjährigen Peter Altherr 352.

 

Photo:

- Friedel, Heinz: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O.,

S. 95: Papier mit Wasserzeichen (Adler) aus der Kaiserslauterer Papiermühle.

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 236: „Die sogenannte Papiermühle in Kaiserslautern“

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 307 f, fol. 1-155: „Lauteren Papier Mühl Bestand

- LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, fol. 156: „ Lautern Papier Mühl bestand sach de de 1631 usque 1753“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/10: Mahl- und Bordmühle der geistlichen Administration, Papiermühle genannt

- Meyer, L.: Die ehemalige Papier- und Sägemühle in Lautern; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Kaiserslautern vom 6.8.1962

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Papiermühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 61-67

 

 

- Pulvermühle:

unten am Kaiserswoog gelegen; entstand durch Umbau einer früheren Schleifmühle.

 

Über die ehemalige Schleifmühle am Kaiserswoog heißt es in einem Verzeichnis über die Einkünfte des Deutschordenshauses Einsie­del: Wasserfall unden am Kheiserswagk[,] ein schleifmihl gewesen[,] jetzt pfulffermullen“ 353. Als Betreiber (wohl als Temporalbe­ständer) werden genannt: 1565 der „bolffermacher zu Lautern“, 1583 und 1584 der Velten v. Lungenfeltt / Jörg Specht 354.

 

Am 2.12.1656 wird Hanß Nickel *Henn als Pulvermacher und Glöckner in Kaiserslautern genannt 355.

Zwischen 1789 und 1806 wird in Kaiserslautern als Pulvermüller genannt der Gustav Friedrich Heinrich *Jacob 356.

 

 

 

- Sägemühle:

s. Bordmühle

 

 

- Salingsmühle, Sallinische Mühle am Sauwoog:

s. auch Lauwen Mühle

 

Zur Lage: „oben an der Papiermühle“ gelegen 357. Als Goswin Widder 1788 in seiner Beschreibung des Kurpfalz von der Salings­mühle bei Kai­serslautern berichtete, lag diese noch ¾ Stunden ostwärts von Kaiserslautern, heute am östlichen Stadtrand, an der Enterswei­lerstraße 358. Oberhalb der „Salinische Mühl“ lag die „*Lauwen Mühl“, deren Erbbestand von 1609 stammt und die nicht mit der Salini­sche Mühle verwechselt werden darf. Die Lauwen Mühle be­stand im 18. Jh. schon lange nicht mehr 359.

 

Die Salingsmühle war eine Lohmühle 360; sie liegt eine ½ Stunde von Kai­serslautern entfernt 361; Johann Goswin Widder nennt in seiner „Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz“ von 1788 die Salingsmühle 362, „drei viertel Stunden ostwärts von Lautern, gehört der gemeinen Stadt, und bestehet in einer Mahl- und Schneidmühle“. Die Mühle wurde von dem Handelsmann Peter *Sallin (s. *Sa­ling) einem aus Frankreich (Sedan) vertriebenen Protestanten, um 1670 erbaut. Dieser war 1674 Bürgermeister von Kaiserslautern. Aus französisch „Sallin“ entstand die deutsche Benennung „Saling“. 1788 heißt es „Die Salingsmühle bestehet aus einer Mahl- und Schneidmühle; dann lediglich ihren Namen „Salingsmühle“ 1828, 1837, 1886, 1916 und 1941. 1892 bis 1904 war sie an die Land­wirte und Fuhr­werksbesitzer Hornef und Becker verpachtet. Um 1964 standen die Gebäude immer noch, waren aber abbruchreif 363.

 

Peter *Saling (Sallin) will am 2.8.1673 am Sauwoog eine neue Lohmühle errichten 364. Peter Sallin beantragt am 29.5.1673 die Geneh­migung zur Errichtung der Mühle: „Es hat das Stifft Lautern obig der Papiermühl einen Wog, der Sauwog genandt, an welchem ein Was­serbeth [Anm.: s. Bederich], dann dann ein ziemlicher Fall ist, bey welchem noch niemals etwaß gestanden, daran der Forst­meister Ret­tig [Anm.: Georg Daniel *Rettig 365] undt Peter Sallin bürger alhier willens eine Lohmühle zu bauen ...“ 366. Peter *Sa­ling (Sallin) will am 2.8.1673 am Sauwoog eine neue Lohmühle [s. Salingsmühle Kaiserslautern] errichten 367. Peter Sallin beantragt am 29.5.1673 die Ge­nehmigung zur Errichtung der Mühle: „Es hat das Stifft Lautern obig der Papiermühl einen Wog, der Sauwog genandt, an welchem ein Wasserbeth [Anm.: s. Bederich], dann dann ein ziemlicher Fall ist, bey welchem noch niemals etwaß ge­standen, daran der Forstmeister Rettig [Anm.: Georg Daniel Rettig 368] undt Peter Sallin bürger alhier willens eine Lohmühle zu bau­en ...“ 369. Am 27.1.1704 heißt es zu dem Vorhaben jedoch in einem Schreiben des Stiftsschaffners Franz Conrad Rö­mer an die kur­pfälzische Verwal­tung in Heidelberg: „... Nun haben die beyde wegen des bauens nicht einig werden können. ... Peter Salin aber hat mit dem bauen fort­gefahren. Nun hat er Sallin /: welcher mein Tochterman :/weilen er keines man betr. die Mühle, die vor der Statt ferne stehet, wegen der Lohe allein zu mah­len bekommen können, alßo ist Er anders Sinnes worden, zugleich auß der Loh­mühle auch eine Mahlmühle zu machen ...“ 370.

 

„Forstmeister zu Lautern Rettig“ teilte nach dem Scheitern der Pläne zur gemeinsamen Errichtung einer Lohmühle zusammen mit Peter Sallin mit Schreiben vom 8.3.1675 der kurfürstlichen Verwaltung in Heidelberg „pflichtmäßig“ mit, daß sein früherer Ge­schäftspartner Sallin nicht nur eine Lohmühle errichtet, sondern: „weillen aber derselbe dato Deren Mahlgang in obgedachter Mihl gemacht, Und Zu Zeiten mit seinem Loh mahlet, Und dan for ders gesindt Frucht Zu Mahlen“ 371. Daraufhin leitete die kurpfälzische Verwaltung eine Un­tersuchung ein mit dem Ziel, eine Erhöhung des Wasserfall-Zinses für den zusätzlichen Mahlgang zu erreichen. Die Verwaltung beauf­tragt Forstmeister Rettig zusammen mit dem Otterburger Pfleger An­dreas Tolner, die Untersuchung durchzu­führen. Tolner schlug nun­mehr eine Anhebung des Wasserfallzinses auf 40 Kreuzer und 2 Mltr Korn jährlich vor. Hiergegen wehrte sich „Pierre Sallin“ mit Schrei­ben vom 13.6.1675 und verwies darauf, „daß diese Mühl nicht eine ständige Mahlmühl .... dann solche nur vor einem gang wasser hat. So kan ich mit warheit sagen, daß manchmalen in 2 mona­then nichts zu mahlen bekome, in deme Auch die Schloßmühl wieder aufge­bauth ...“ 372. Die Heidelberger Verwaltung leitete diese „Remonstration“ an den Otterberger Pfle­ger Tolner weiter. Dieser hielt mit Ak­tenvermerk vom 14.7.1675 eine Pacht in Höhe von 2 Mltr Korn und 1fl Geld für angemessen. Heidelberg stimmte dem Vorschlag zu, wies Tolner aber an, den Müller Sallin darauf hinzuweisen, daß er, falls erneut eine Bau resp. Erweiterung ohne behördliche Genehmi­gung durch ihn erfolge, dieser Bau abgerissen werden müsse 373.

 

Die Erteilung eines Erbbestandsbriefs an Salling verzögerte sich jedoch, nachdem verwaltungsintern Bedenken gegen Pachthöhe gel­tend gemacht wurden, insbesondere unter Bezugnahme auf die Pachthöhe der neu zu erbauenden Bordenmühle an den Eichwoog im Alsenz­tal nahe beim Hahner Hofes durch den Hofmann des Klosters Enkenbach, Caspar Busch und den Müller von der Oberen Eselsmühle En­kenbach, Severin *Weckmann 374. Bezüglich dieser Bordenmühle und deren Pachthöhe befindet sich in der Verwal­tungsakte betr. die Salingsmühle in Kaiserslautern ein Schreiben des Enkenbacher Kloster­schaffners Langhans vom 8.2.1682: „Uff deroselben großgl. Ge­nehmhaltungs-Befehl, vom 29te Novembr. des zurückgelegten 1681ten jahrs, habe dem Closter Hoffmann zu Enckenbach Caspar Busch zugesprochen, eine Seegmühl bey dem so genannten Ei­chenwog uff seinen eigenen Kosten, /: Jedoch, daß mann ihme das nöthige Holtz zu folgen bzw. im Stifftswaldt abfolgen lasse :/ Zu­erbauen undt nicht allein mit ihme, sondern auf dem untern davon wohnendem sogenanten Eßels Müller Severin Weckmann /: wel­cher mit daran anstehen will :/ accordiert, daß Sie jär­lich drey Gulden dreyßig Kreut­zer Wasserfall Zins davon entrichten sollen und wollen“ 375.

 

Peter Saling (Sallin) erhält am 28.4.1685 mit Genehmigung des Oberamts von den Vormündern der Wentzel'schen Kindern zu Otter­berg gegen Verpfändung seiner Loh- und Mahlmühle „oben ander Papiermühle“ mit aller Gerechtigkeit samt 12 Morgen Acker ein Darlehen von 300 fl 376.

 

Um 1705 war Johann Philipp *Aumer der Müller auf der Salingsmühle [Anm.: wohl nur Pächter]; °° mit NN. Lettenbauer; er ist der Schwiegersohn des Gallappmüllers Hans Conrad *Lettenbauer jun. 377.

 

Nach dem Tod des Peter Saling († 7.9.1708) ging die Mühle auf den Johann Nicolaus Sallin über, der sie 1731 an Mathias Rödt ver­kaufte 378. Der Verkauf des Erbbestands erfolgte ohne Ge­nehmigung der kurpfälzischen Regierung [Anm.: wohl um das sonst fällige Laudemi­um zu sparen]. Die Anschlagssumme für die Mühle betrug 13600 Gulden. Deshalb erließ die Geistliche Güteradministration am 4.12.1739 an den Stiftsschaffner in Kaiserslautern eine geharnischte Anweisung. Darin heißt es sinngemäß: Da nun solche „Sali­nische Mühle“ zu etlichen Malen gegen alle Verwar­nung ohne vorher eingeholte Erlaubnis und ohne Abführung des Laudemiums als Eigentum verkauft worden ist, ohne den Erbbestand zu beachten, ist sie heimgefallen. Das Oberamt Lautern hat den jetzigen Besitzer zur Räu­mung zu zwingen. Das Ergebnis dieses Ver­fahrens ist nicht überliefert 379.

 

Am 26.2.1767 klagt der Salingsmüller Philipp *Schmitting vor dem Stadtrat in Kaiserslautern gegen die Magdalena Albrecht, Witwe des Tagelöhners Johann Georg Albrecht „in Betreff des Bey ihm geweßenen und verstorbenen Joh. Georg Albrecht“ wegen Ersatz der Kosten für dessen Unterhalt und Begräbnis. Der Stadtrat gesteht ihm in seinem Urteil 15 fl zu. Soll diese von den 41 fl 31 kr abzie­hen, die der Witwe zustehen. Er soll den Rest binnen 8 Tagen zahlen 380.

 

Am 3.10.1767 kommt es zur Erhebung einer Klage der Erbbestandsmüller auf der Bordmühle Kaiserslautern Peter Henrich Pfaff, Adam Scherer und Consorten gegen den Lauterer Stiftsmüller [Johann] Henrich *Schmitt vor dem Oberamt Lautern wegen der durch diesen be­absichtigten Errichtung einer Sägmühle auf der sog. Salingsmühle, anstelle der bisherigen Mahlmühle. Diese Klageschrift ist unter­zeichnet von Philipp Friedrich Schaffner (Erbbeständer auf der Entersweiler Mühle), Henrich Foltz (Erbbeständer auf der Papiermüh­le Kai­serslautern), J. Adam Scherer, Friedrich Koch, Peter Henrich Pfaff und G. N. Pfaff 381.

 

Dieser Heinrich Schmitt besaß auch die Erbbestandsziegelhütte auf dem Tierhäuschen. Er wollte die Salingsmühle in eine Borden­mühle umbauen und erhielt hierzu auch die Genehmigung der Geistlichen Güterverwaltung Heidelberg. Hiergegen erhob die Stadt­verwaltung mehrmaligen scharfen Einspruch mit der Begründung, es gäbe bereits übergenug Sägemühlen in der Umgebung. Auch der kurpfälzische Landschreiber protestierte. Die Einsprüche wurden von der kurpfälzischen Regierung zurückgewiesen und Schmitt durfte bauen 382.

 

Am 15.9.1777 wird auf der Salingsmühle geboren der Georg Konrad Clemens, der Sohn des Bordenschnitters und Harzsieders Phil­ipp Clemens und der Anna Maria geb. Sundheimer 383.

 

1785 war Salingsmüller der Jacob *Schmitt. Er beantragte und erhielt zusammen mit „seiner ehelichen Hausfrau Margareta, einer ge­borenen Mathieu“ am 24.9.1785 von der „Kurpfalz Geistlichen Administration“ Heidelberg einen Erbbestandsbrief über „die zum Stift Lautern gehörige – bey Lautern gelegenen Weyer und Woogen, alß namentlich den alten Woog, die Erlen, die [..]eugwiese, den Con­vents- und Sau-Woog zu Wiesen aptieren zu laßen, welchem Vorhaben aber bislang hauptsächlicherseits im Weeg gestanden hat, daß die an dem Sau- und Papier-Woog gelegene Müller vor die Abgabe des zu Bewäßerung derer [Anm.: Urkunde beschädigt: Müh­len ?] er­forderlichen Waßers.... über[höhte ?] Forderungen angestellet, sondern auch darüber beschwehert haben daß ihnen auf die­sen Fall vie­les Wasser entginge, und daß sie, wann sie eine BachMühle erhielten, nicht mehr mit so vielen Gängen alß bishero mah­len kon­ten. Gleichwie aber durch eine desfals ernannte Commission, unter dem 10ten August dieses Jahres mit dem Salings-Müller Ja­cob Schmitt der Abschluß dahin genommen worden ist, daß dieser

a) den Zapfen am Sau-Woog, an welchem seine Mühle gelegen ist, ziehen

b) das Wasser seiner Mühle hinlängst in einem Graben oder Mühlbach zu führen, und diese auf eigene Kosten vom Anfang des Sau-W­oogs bis zu seiner Mühle stechen, hierzu aber

c) von dem Stift Lautern weiter nichts alß zehen creutzschnittige Eich-Stämme ohne Entgelt erhalten, und

d) den Sau-Woog, wie gedachter Jacob Schmitt solchen dermalen in Temporalbestand besitzt künftig gegen einen Stilo ferreo zu ... Erb­pfacht von zwanzig sechs Gulden erbbeständlich besitzen solle.

Welche commissarische Vereinbarung Mann auch auf erstatteten Vortrag anheute genehmigt hat ...“ 384.

 

1794 wird Johann Wilhelm Krauß als Salingsmüller genannt; dieser °°am 16.5.1785 in Kaiserslautern mit Magdalena Franziska Schmidt. 1800 war die Witwe Margarethe Schmitt (geb. Mathiedu aus St. Nicolas bei Nancy) Eigentümer der Salingsmühle, 1812 die Tochter Mar­garethe Schmitt (°° mit Johann Berner) 385.

 

Im „Eilboten Landauer“ vom 14.4.1838 wird die freihändige Versteigerung der Salingsmühle annonciert: „Montag, den 23. April 1838 ... läßt Frau Margaretha, geborene Schmitt, Müllerin auf der Salingsmühle, Gemeinde Kaiserslautern wohnhaft, Witwe von dem allda ver­lebten Müller Johannes *Berner ... versteigern, nämlich: Eine Mahlmühle, mit zwei Mahlgängen und einem Schälgan­ge, so wie das Wohngebäude alles unter einem Dache, eine dabei gelegene Schneidmühle, sammt Scheuer, Stallung, Schweinställen, neu aufgeführten Brennhause, sammt allen zum Branntweinbrennen erforderlichen Gerätschaften und sonstigen Oekonomiegebäuden fer­ner 20 Morgen Acker- und 12 Morgen Wiesenland, so wie ferner 2 Gärten: das ganze einen Complex bildend und die Salingsmüh­le genannt. Das Hauptgebäude ist zweistöckig, enthält im unteren Stocke zwei große Zimmer, eine geräumige Küche, und auf der an­deren Seite des Hausganges die Mühle mit einer Mühlstube und Spelzenbiethe, im oberen Stock vier Zimmer, eine Kammer und zwei Küchen; über die­sem Gebäude befinden sich drei geräumige Speicher. Die Gebäude sind sämmtlich in gutem Zustande und zum Theil neu aufgeführt. Diese Mühle liegt an der Lauter, eine halbe Stunde oberhalb der Stadt Kaiserslautern, ohnweit der Landstraße, und wird aus dem dabei befindlichen Weiher, durch welche die Lauter fließt, immer mit hinreichendem Wasser ...versehen, und eig­net sich, ihrer vortheilhaften Lage i der Nähe von Kaiserslautern, und des daselbst so bedeutenden Fruchtmarktes wegen, vorzüglich zum Betriebe des Mühlenge­schäftes und der Wirthschaft, welche auch seither mit dem besten Erfolge daselbst statt hatte.“ 386

 

1842 war NN. Enser der Mühlenbesitzer 387.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird auf der Salingsmühle genannt der Handelsmüller Karl Gerlach 388.

 

1870 war Friedrich Maaß der Mühlenbesitzer und 1881 Johann Körner. Nachdem 1889 die Lauterquelle gefaßt wor­den war, um die Trink­wasserversorgung der Stadt Kaiserslautern sicherzustellen, war das Ende der Mühle absehbar. 1891 erwarb die Stadtverwaltung von dem Fruchthändler Leopold Neuberger die Salingsmühle samt ihrem Wasserrecht für 60000 Reichsmark und legte das Mahlwerk still 389.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/12: Errichtung einer Bordmühle, gelegen in der Nähe der Salingsmühle, durch Heinrich Schmitt, 1769-1771

- LA Speyer Best. H36 Nr. 345 (Landratsamt Kaiserslautern): Mühlenbetriebe: Entersweilermühle, Neumühle, Salingsmühle, Knochen­stampfmühle Stephany, 1831-1879

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Salingsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein. 47, 1967, 51-53 (zur Mühle der Familie Saling in Kaisers­lautern)

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 16

 

 

- Schleifmühle unterhalb des Kaiserswoogs:

s. auch Kaisersmühle

 

sie stand unterhalb des Kaiserwooges gegen die alte Sägemühle 390, ehemals am Zusammenfluß von Eselsbach und Lauer gelegen und an der Stelle der späteren Bordmühle am Kaiserdamm 391.

 

„1310 gestattete Kaiser Heinrich VII. dem Schmiede Gottfried, am Abfluß des Kaiserswoogs auf Reiches Boden ... eine Mühle am Abfluß des Kaiserswoogs, am Fuße des Elbrichsbergs als erbliches Lehen, zu erbauen“ 392. Die Mühle lag auf Reichsgrund des deut­schen Rei­ches 393. Der Wasserzufluß der Mühle war 1310 mit einem jährlichen Zins von 1 Pfund Wachs (unius libre cere), 1449 mit einem Viertel Wachs für den St. Nikolaus-Altar in der Burgkapelle belastet 394.

 

Da der Schmied Gottfried auch im Zusammenhang mit der Kaisersmühle genannt wird (die ebenfalls anfangs Schleifmühle oder Wap­penschmiede gewesen sein dürfte und erstmals 1548 als Mahlmühle bezeichnet wird) 395, dürften im Laufe der Zeit unterhalb des Kai­serswoogs drei Mühlen gestanden haben: die Schleifmühle unterhalb des Kaiserswoog (später Mahlmühle), eine weitere Schleifmühle (später *Pulvermühle) und die später sogenannte Kaisersmühle.

 

Vor 1449 war die Mühle im Besitz von Leschen Dielmans, 1449 war die Mühle im Besitz von Thoman Smyt 396.

 

Am 17.12.1543 beurkundet der Landschreiber zu Kaiserslautern, Hans Heiles (Heilleß) als Vertreter des Schultheißen, als Urkundsbeam­ter den Verkauf der Schleifmühle durch die Eheleute Jost und Margare­the Schlangeisen an die Eheleute Nikolaus *Kris und Anna für 18 Gulden Lauterer Währung. Die Mühle lag unten am Kaiserswoog gegen die alte Sägmühle zu und war mit einem jährli­chen Zins an das Stift Kaiserslautern belastet 397.

 

Am 12.11.1548 verleiht das kurpfälzische Oberamt Lautern den Eheleuten Nikolaus *Kris (Niclass Krießen, † vor 1553), Ratsfreund zu Lautern und Anna einen Wasserfall unten am Kaiserswoog für eine Mahlmühle mit einem Mahlgang, wo sie bisher Schleifmühle besas­sen 398. Die Eheleute Kris veräußerten anschließend die Mahlmühle an die Eheleute Jakob Fischer aus Gau-Bickelheim und Margarete NN. 399 Die Eheleute Jakob Fischer beurkunden am 14.10.1555, daß sie die [nunmehr in eine Mahlmühle umgebaute ehe­malige Schleif­mühle unten am Kaiserswoog für 30 Jahre von dem verstorbenen Nikolaus Kris und seiner Ehefrau Anna, wohnhaft in Kaiserslautern, auf 30 Jahre gepachtet, jetzt aber, da sie aus persönlichen Gründen ihren Wohnsitz verändern wollen, sich mit Hie­ronymus Schneegans, dem Besitznachfolger des genannten Nikolaus Kreis ]Anm.: der ist der 2. Ehemann der Witwe Anna des Niko­laus Kris] [und dermaligen Verpächter], über die Aufrechnung von offenen Pachtzinsen und erzielter Verbesserung an der Mühle ge­einigt haben 400. Am 15.2.1557 wird beurkundet, daß Hieronymus Schneegans vom Spital Kaiserslautern einen Acker gekauft hat, neben der unten am Kaiserswoog ge­legenen Mahlmühle 401.

 

Am 14.4.1563 bekunden Dekan und Kapitel des Unser Lieben Frauen- und Sankt Martinsstifts zu Kaiserslautern: Der verstorbene Niko­laus Kris hatte die von Jost Schlangeisen herrührende, unten am Kaiserswoog gegen die alte Sägmühle zu gelegene Schleifmüh­le ge­kauft. Diese Schleifmühle wurde mit Bewilligung der Obrigkeit zu einer Mahlmühle umgerüstet und schuldet der Küsterei seit­dem einen jährlichen Zins von 12 Albus Lauterer Währung. Charinus Erpf, Schwiegersohn des Nikolaus Kris und jetziger Inhaber der Mühle, und seine Ehefrau Dorothea haben diesen Zins am 14.4.1563 gezahlt und die Mühle dadurch lastenfrei gemacht. Die Ver­käufer quittieren den Empfang der Ablösesumme 402.

 

Am 13.5.1581 verkaufte Charinus Erpf, derzeit Bürger zu Saarbrücken, seine unten am Kaiserswoog gelegene Mahlmühle an Pfalz­graf Johann Casimir und quittierte den Empfang der Kaufsumme von 230 Gulden 403.

 

In „Zinß- und Gefelbuch“ des Stifts Lautern von 1590 heißt es: „iii alb Jörg Behn, waffenschmitt, bodenzins von der schleiffmuhln unden bei der Keißersmuhln nehst bei der brücken am olcoben“ [= Ölkoben, Ölmühle] 404.

 

Bis 1663 war Georg *Böhm der Müller und Erbbeständer auf der Schleifmühle unter dem Kai­serswoog 405. Dieser Johann Georg Böhm war Bürger und Waffenschmied in Colmar; er ist der Schwager des Bürgers und Schneiders in Kaiserslautern, Andreas Carle. Johann Ge­org Böhm und Andreas Carle werden am 8.3.1659 in Kaiserslautern erwähnt wegen Schatzung der gemeinschaftlichen Be­hausung samt Schleifmühle 406. Ab 1663 gehörte die Schleifmühle dem Bürger und Waffenschmied zu Lautern Johannes *Reuter 407.

 

Am 17.2.1652 wurde dem Johannes *Reutter vom Stadtrat Kaiserslautern erlaubt, den Hausplatz des Sixt Petit zu kaufen und eine Schmiede darauf zu erbauen; er ist am 2.3.1652 als Sensenschmied erwähnt; führt am 31.7.1652 „ein unchristliches Leben“; am 22.1.1656 bei der Hochzeit seiner Tochter wird ihm der Vorwurf der „Übermäßigkeit“ gemacht; Johannes Reuter beantragt am 17.1.1657 neben der Neumühle eine Schleifmühle zu errichten. Hat am 2.2.1657 zusammen mit Hans Simon Rech die Behausung des Wilhelm Reiff in der Fackelgasse gekauft; am 31.3.1657 wird er als Waffenschmied genannt und soll für die Schleifmühle jähr­lich 2 fl entrichten 408.

 

Im „Erbbestandsrevers über die Schleif Mühl für Joh: Reuther ao 12te May 1663“ heißt es: „ ... daß Stifft Lauttern ... von Jörg Böhm, ge­wesenen Bürger und Waffenschmit in Lauttern von einer Schleifmühl undig dem Keysers­wogsdam am Rörichßwald gelegen, jähr­lich zwölf Creüzer BodenZinßes erhalten, welche Mühl durch daß langwürige Kriegswesen in Abgang und ruin gerathen, daß also eine Zeit­lang dahero nichts gefallen. Welche Schleifmühle ... [hat] erhalten, Meister Johannes Reüttern, Bürgern und Waffenschmitt in Lauttern seiner Hausfrauen und Erbe de novo wir darumb erblichen begeben worden, derge­stalt und also daß Erbbeständer solche Schleifmühl auf seine Costen ohne des Stiffts Zu'thun aufbauen und selbige in baulichem We­sen erhalten, ..., Solte Er aber die Mühl ander weitlich begeben oder verkauffen wölle, so soll er Zuvor bey einem ... Schaffner sich anmelden, damit daß Laudemium von dem erlösten Gelt dem Stifft erlegt würde. Von heut ab dieser Schleifmühl soll Erbbeständer dem Stift Lauttern iärlichen 4 fl Martini und solche ao. 1666 zum ersten Mahl zwölf Creüzer BodenZinß entrichten ...“ 409

 

Auf Johannes Reutter folgt als Waffenschmitt der Sohn Caspar *Reuter 410 und der Sohn Johann Reinhardt *Reutter 411.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A13 Nr. 180: „Erbbestandsrevers über die Schleif Mühl für Joh: Reuther ao 12te May 1663“

- Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 327

 

 

- Schloßmühle:

die Mühle lag unterhalb der einstigen Barbarossaburg 412, südlich des heutigen Rathauses 413; die Schloßmühle stand wenig südlich des heutigen Ratshauses am sog. Eisplätzchen, vor dem jetzt noch sichtbaren Rest der Stadt­mauer und wurde durch einen schmalen, durch Mauerwerk eingefaßten Mühlgraben von ca. 50 Schritt Länge mit der Lauter verbun­den, durch den ein Wasserrad angetrieben wurde, das im 17. Jh. innerhalb des Gebäudes stand und nicht freistehend war. Nach dem späteren Umbau durch Johann Adam Pfaff verfügte die Mühle über drei Wasserräder, die direkt in der Lauter standen, während der Mühlgraben nunmehr beseitigt war 414. In der Renovati­on von 4.7.1770 wird die Lage der Schloßmühle wie folgt beschrieben: „Die sogenannte Schloßmühl liegt einseits dem Herrschaftlichen Schloß, an­derseits der Oberamtmannswies, Vornen Statt alli­ment, Hinten die Stattmauer, Bestehend in Einer Mahl­mühl mit zweyen Gäng, so­dann einem Ohliggang, Scheuer, Stall, Hofgering, Gärten und dem Mühlen Bach ad ½ Morgen 20 ½ Ru­then ....“ 415

 

Im 13. Jh, wurde eine Mühle an der südlichen Burgmauer angebaut, die das Gefälle der Lauer zum antrieb nutzte. Für den Bau wurde der zuvor dort befindliche Weiher abgelassen und verlandete anschließend 416.

 

Die Schloßmühle, die zur Burg in Kaiserslautern gehörte wird auch 1314 urkundlich erwähnt. In diesem Jahr erhielt der Ritter auf Burg Kaiserslautern, Wilhelm von Acker, als sog. Burglehen 15 Malter Getreide aus der Burgmühle 417. Der Lehensnachfolger war Jakob v. Wachenheim, der 1317 von König Ludwig dem Bayern ein Le­hen von 20 Malter Korn aus der Burgmühle erhielt. 1441 wird die „Burg­mühle“ in einer Urkunde erwähnt, in der Ritter Peter von Intzeberg dem Heinrich von Limburg, Spitalmeister zu Kaisers­lautern, für ein Darlehen über 24 Gulden den Mühlenzins, nämlich 29 Malter Korngeldes verpfändet 418.

 

Am 6.2.1353 heißt es: „der mulen tuschen der bůrg und stad Lutern gelegen“ 419. Im ältesten Lehnsbuch der Pfalzgrafen von 1401 wird eine Mühle bei Lautern in einer Grundstücksbeschreibung erwähnt: Dort heißt es: „Item Ecke von Luthern hat empfangen zu burglehen zu Luthern...'ein mole by Luthern gelegen ...“ 420.

 

Am 17.6.1453 verleiht Pfalzgraf Friedrich I. dem Hans Horneck von Heppenheim diverse erbliche Lehen, darunter als Pfandherr ein Bur­glehen zu Lautern, bestehend u.a. einem Wiesenplatz zwischen der Burg und der Mühle 421. Am 22.3.1464 bestätigt Stefan von Einselt­hum, daß er von Herzog Friedrich verschiedene Burglehen zu Lautern empfangen hat, dar­unter „jährlich 20 Malter Korn auf der Burg­mühle zu Lautern“ 422. Am 14.11.1559 bestätigt Heinrich Hase von Laufen gegenüber Pfalzgraf Philipp II., den Empfang ei­nes pfalzgräf­lichen Lehens (welches ihm zusammen mit dem inzwischen verstorbenen Friedrich Stephan von Einselthum verliehen worden war), dar­unter ein erbliches Burglehen zu Lautern. Dessen bisherige Dotierung umfaßte u.a. 20 Malter Korn von der Burg­mühle zu Lautern, und war inzwischen insgesamt ersetzt worden war durch 32 Malter Korn von der Herrenwiese zu Bissersheim 423.

 

Um die Mitte des 16. Jh. besaß die in der Pfalz reich begüterte Familie von Flersheim ein „Burggeseß“, d.h. ein Haus in der Burg und die Burgmühle. In einer Eingabe vom 13.8.1566 behauptete Friedrich von Flersheim, daß die „Burckmühel“, so hiebevor Herr Hein­rich Has besessen und die er erblich an sich erkauft habe, durch die Erhöhung des Wasserbetts an der Spitalmühle großen Schaden er­litten habe. Er beantragte, daß diese Veränderung beseitigt werde 424. Durch Kaufvertrag vom 6.3.1585 erwarb Pfalzgraf und Fürst von Lau­tern, Johann Casimir, von Bechtold von Flersheim, dem Sohn des Friedrich von Flersheim, das „Burggeseß“ und die Burg­mühle für 7000 Gulden. Zusätzlich erhielten die Flersheimer eine ewige Gülte von 40 Mal­ter Korn auf die kurpfälzische Landschrei­berei Kaiserslautern 425. Diese Erbgülte wurde bei Herrschaftswechseln und Erbfällen wiederholt bestätigt, so 1652 von Pfalzgraf Ludwig Philipp an Franz von Flersheim und dessen Töchter, 1657 von Pfalzgräfin Maria Eleonore an die Erbtöchter von Flersheim und 1665 an die Brüder Kolb von Wartenberg 426.

 

In einem Plan aus dem Jahr 1607, der die Grundrisse der Burganlage Kaiserslautern zeigt, ist die „Moulin de Chateau“ dargestellt, gele­gen auf einer Lauterinsel und mit 2 Wasserrädern versehen 427.

 

Am 10.2.1632 heiratet der Schloßmüller NN. in Kaiserslautern 428.

 

1642 wird Hanß *Bös als Müller auf der Schloßmühle in Kaiserslautern genannt. Seine Schwester Eva Bös, Witwe des Cunrad Fux, wird am 12./22.9.1642 nunmehr als Ehefrau des Hanß Fuchs bezeichnet 429. Die Ehefrau des Müllers Bös, Juliane NN, wird am 16.9.1642 im Gerichtsprotokoll aufgeführt 430. Bös wird am 7./17.8.1647 vom Stadtrat aufgefordert, sich bis Michaelis zu äußern, ob er Bürger werden will; am 25.2.1651 wird er als Stiftsmüller bezeichnet 431.

 

Johannes *Walter, gewesener Schloßmüller, soll sich am 6.3.1652 innerhalb von 4 Wochen überlegen, ob er Bürger in Kaiserslautern werden will 432.

 

Angesichts der Bevölkerungsverluste des 30jährigen Krieges und weil weitere Mühlen in Kaiserslautern und Umgebung betrieben wur­den, verlor die Burgmühle immer mehr an Bedeutung. In einer Notiz des Landschreibers Kreywinkel von 1682 wird mitgeteilt, daß die Schloßmühle zum Mahlen ungeeignet war, weil sie „vor diesem nicht zum Mahlen, sondern allein zur Wasserkunst gebraucht worden“ 433.

 

1673 war die Mühle so sehr reparaturbedürftig, daß sie vollkommen neu errichtet werden mußte. Wegen der Bauanweisungen und der Kostenübernahme gab es Probleme 434. Das Fürsten­tum Pfalz-Simmern (Lautern) war in Auflösung begriffen. Die Pfalzgräfin Marie Eleo­nore von Simmern († 1675), Witwe des Pfalz­grafen Ludwig Philipp († 1655) verwaltete gem. dem Vergleich mit Kurpfalz vor dem Reichstagsausschuß vom 2.12.1653 das Für­stentum, das mit ihrem Tod mit den Ämtern Lautern und Kreuznach an Kurpfalz zurückfallen sollte. Deshalb fühlte sich schon jetzt der Kurfürst für die meisten zur Entscheidung anstehenden Fragen zuständig, zu­mal er für die Garnison und Festung Lautern auszu­kommen hatte. Der pfalz-simmerische Landschreiber Kreywinkel mußte deshalb Pläne für die Müh­lenreparatur an die kurpfälzische Regierung und den Festungskommandanten einreichen. Der kurpfälzische Bau­meister Reber ordnete zur Verärgerung des Land­schreibers Kreywinkel Änderungen an. Der ebenfalls kurpfälzische Stiftsschaffner Römer kümmerte sich um den Neubau. Am 10.7.1673 machte er einen Bericht an den kurpfälzischen Obristleutnant von Deyl. Darin heißt es, daß Kreywinkel den Bau bereits bis über die Fenster habe errichten lassen, weigere sich jedoch plötzlich, die Materialien herbeifahren zu lassen und Fronleute zu be­stellen, mit der Begründung, er habe den Bau nicht so in Auftrag gegeben, wie es die kur­fürstliche Verwaltung nunmehr angeordnet habe. Die Verhandlungen zogen sich zwei Jahre hin.Am 9./19.1.1676 richtete der Kom­mandant von Kaiserslautern einen Protest an den Kurfürsten und mahnte die dringende Fertigstellung der Schloßmühle an. Er wies daraufhin, daß aufgrund der Kriegszeiten (2. Holländischer Krieg 1672-1679) die Gefahr bestand, daß durch die vordringenden fran­zösischen Truppen die außerhalb der Stadt Kaiserslautern gelegenen Mühlen zerstört werden könnten, weshalb die Fertigstellung der innerhalb der Stadtmauern gelegenen Schloßmühle für die Versorgung der Bevölkerung dringend erforderlich sei 435.

 

Daraufhin wurden die Arbeiten sofort abgeleitet, die Mühle fertiggestellt und bereits zum 1.5.1676 an den Nikolaus Bauer aus Wachen­heim/Haardt im Temporalbestand verpachtet. Die Mühle verfügte damals lediglich über einen Mahlgang 436. Nach Ablauf von dessen Pachtzeit wurde der Temporalbestand erneut versteigert, wobei sich als Interessent le­diglich Johann Reinhard aus dem Amt Zwei­brücken meldete. Dieser zog, da sich die Pachtzinsverhandlungen hinzogen, sein Angebot zurück. In der Folge meldete sich als Interes­sent lediglich ein „abgedankter Musketier“ namens Conrad Stoltz aus Stuttgart. Dieser hatte in der Garnison Kaiserslautern gedient und war nach seiner Heirat mit einer Müllerstochter aus Otterberg aus dem Militärdienst ausgeschieden. Stolz erhielt einen zeitlich befriste­ten Pachtvertrag. Nach der französischen Besetzung von Kaiserslautern 1682 wur­de die Mühle geschlossen und die Gebäude zugemau­ert, da diese an der Stadtmauer lag und für die Franzosen die Gefahr bestand, daß Unbefugte sich über die Mühle Zugang zur Festung Kaiserslautern verschafften. Erst 5 Jahre später schien diese Gefahr gebannt und der französische Kommandant von Kaiserslautern ver­pachtete die völlig heruntergekommene Mühle an Nikolaus Pfaff für zu­nächst 15, dann 30 Malter Pacht jähr­lich 437.

 

Die Witwe dieses Nikolaus Pfaff, Appolonia Pfaff, berichtete in einem Bittgesuch von ca. 1710, man habe die Mühle ihrem Mann gleich­sam mit Gewalt aufgezwungen, was angesichts deren heruntergekommenem Zustand und dem völlig verwahrlosten Mahlwerk und der sehr hohen Pacht auch einleuchtet. Pfaff beantragte nach dem im Sommer 1699 erfolgten Abzug der Franzosen die Herabset­zung der Pacht auf 18 Malter, es kam jedoch zu keiner Einigung, da Landschreiber Jacobi 24 Mltr fordert. Im Dezember 1699 wurde die Mühle daraufhin öffentlich versteigert. Es erwarb sie der Bürger und Hofschmied Georg Müller um 22 Malter 438.

 

Die Bestandszeit des Müllers Nikolaus Pfaff erscheint trotz allem zweifelhaft. Denn im Bäckerzunftbuch von Kaiserslautern wird zwischen 2.3.1691 und 11.2.1712 der Johann Philipp *Aumer als „Schloßmüller“genannt. Dieser wird aber auch 1705 als Müller auf der Salings­mühle erwähnt 439.

 

Hanß Georg *Müller, Huf- und Waffenschmied aus Lindorf (heute Ortsteil von Kirchheim/Teck), dort geboren 3.3.1654, Bürgerauf­nahme in Kaiserslautern am 30.10.1677. 2 Ehefrauen und 9 Kinder in Kaiserslautern. Erbaut 1695 die Dammühle, steigert 1699 die Schloßmüh­le in Kaiserslautern für 3 Jahre 440. Der Steigerer Müller aber war nur ein Strohmann und gab den Betrieb an Pfaff weiter 441. [Anm.: die Ansicht Webers 442 ist zweifelhaft, da Pfaff 1700 als Müller in Otterberg genannt wird]. Allerdings wird Nikolaus Pfaff bereits 1703 in Kai­serslautern erneut als Schloßmüller genannt 443. Der Huf- und Waffenschmiedemeister und luth. Kirchen­vogt Hans Georg Müller wird 1701 als Pate bei der Taufe des Johann Andreas Meinshausen (geb. 5.6.1701 Kaiserslautern) im luth. KB Trippstadt genannt 444.

 

Am 28.9.1719 wird als Patin im reformierten Kirchenbuch Otterberg erwähnt, die „Maria, Friedrich Zöllers, Schloßmüllers zu Lau­tern Hausfrau“ 445. Der Familienname dieser Patin ist jedoch fehlerhaft überliefert. Es handelt sich um Maria Elisabetha Pfaff, die Ehefrau des Schloß­müllers Friedrich (1) *Ziegler, der bereits 1697 als Schloßmüller genannt wird 446, wohl Tochter des Schloßmüllers Nikolaus *Pfaff und der Appolonia NN. 447. Vater des Müllers auf der Schloßmühle und Betriebsnachfolger Friedrich (2) *Ziegler 448.

 

Während Nikolaus und Appolonia Pfaff die Schloßmühle noch bis 1710 auf dem Namen haben, erledigte Ziegler die praktischen Ar­beiten als Müller. Später geht der Betrieb [Anm.: wohl Temporalbestand] auf Ziegler über. Er muß seinen Besitz noch verschiedent­lich verteidi­gen, so in den Versteigerungen von 1717, 1724 und 1730 449. 1738 ist der Sohn Friedrich (2) Ziegler der Schloßmüller 450. Dieser mel­dete so­dann einen Schadensfall für die Mühle, wie aus einem Attest des Stadtschultheißen Bormann vom 16.2.1737 hervorgeht 451. Da­nach beantragte Ziegler, als der oberamtliche Gefäll­verweser rückständige Mühlenpacht von 43 Malter zwangs­weise betreiben wollte, die Forderung niederzuschlagen. Zur Begründung wies er darauf, daß 1734 und 1735 durch französische Truppen im Schloß ein Lazarett eingerichtet hatten und vor der Mühle die Toi­letten und sanitäre Anlage angelegt wurden. Dadurch konnte die Mühle nicht betrieben werden und der Müller mußte seinen Lebens­unterhalt auf ein er anderen Mühle als Mühlknecht verdienen 452. Aber der Krieg allein war nicht schuld an dem wirtschaftlichen Ruin der Familie Ziegler. Sowohl der Vater als auch die beiden Söhne waren, nach Ansicht des Landschreibers Heyler, Nichtsnutze und dem Trunke ergeben 453.

 

Die Mühle wurde deshalb am 5.2.1739 neu verpachtet. Es boten bei der vorherigen Versteigerung des Erbbestands u.a.: Johann Adam (1) Pfaff, Johann Thomas Dedreux, H. Tauber, Georg Fleck, Peter Pfaff, Christoph Schmitt, Christian Pfeffer und Johann Späth. Den Zu­schlag um 800 Gulden erhielt Johann Georg Mack. Darauf machte Johann Adam (1) *Pfaff ein Nachgebot um 25 fl und erklärte sich be­reit, alle Schulden zu bezahlen. Er erhielt daraufhin den Zuschlag und schon am 7.4.1739 wurde ihm der Erbbestandsbrief ausgestellt 454.

 

Johann Adam (1) *Pfaff baute die baufällige Mühle wieder auf. Die Mühle, die zunächst eine sog. Rollemühle 455 war (d.h. das Mühlrad befand sich mitten im Mühlengebäude), wurde umgebaut und das Mühlrad an die Außenseite des Gebäudes verlegt. Die Mühle wur­de um einen Schäfgang zum Malen von Dinkel erweitert und ein zweites Mühlrad zu dessen Antrieb eingebaut. Hierzu war eine hö­here Wasserkraft erforderlich, wozu Pfaff den Mühlenstau [den sog. Wasserfall]um 16 Zoll erhöhte. Diese Maßnahme rief einen Sturm der Entrüstung bei den oberhalb der Schloßmühle wohnenden Anliegern hervor. Diese behaupteten, durch den höheren Was­serstand hätten nun die „Patres Franziskaner“, sowie die Anwohner vom Kaufhaus bis zum „Goldenen Bock“ in Gärten, Kellern, Brunnen und Gerbhäu­sern großen Schaden. Der Stadtrat schaltete sich ein und machte eine Beschwerde an die kurpfälzische Regie­rung. Auch der Hospital­müller Georg *Fleck und der Stiftsmüller Henrich Schmitt opponierten. Es kam zu Sabotageakten durch die Stadtbevölkerung. Pfaff er­klärte sich „um des lieben Friedens willen“ 1745 bereit, das zweite Wasserrad abzureißen, wenn die Kur­pfalz auf die Erbpacht hierfür verzichtete. Die kurpfälzische Regierung war nicht bereit, auf die Pachteinnahmen zu verzichten und leitete eine Untersuchung ein. Die Regierung schickte einen Wasserbausachverständigen nach Kaiserslautern, um „die sämtlichen Wasserfälle der Müller an der Lauterbach zu Lautern abzuwiegen und zu visitieren; zu prüfen, wo die Klagen der Stadt und der Fran­ziskaner herrühren, ob sie auf die Erhöhung des Wasserbetts an der Schloßmühle zurückzuführen sind oder nicht.“ Das Ergebnis war für die Beschwerdeführer negativ. Eher sei der Spitalmüller an der Misere schuld. Er habe noch vor kurzem ein Brett auf sein Was­serbett gestellt, dadurch staue sich das Wasser bis in den Stadtweiher. Pfaff behielt also Recht, Gang und Mühlrad bleiben. 1760 ist sogar noch ein drittes Rad für die Ölmühle in Betrieb 456.

 

Die Schloßmühle ging später auf den Sohn, Johann Ludwig *Pfaff († 14.4.1755) über. Nach dessen Tod heiratete die Witwe Margare­ta Elisabetha Weber 457 den späteren Schloß­müller Henrich Späth 458, der die Mühle am 17. Oktober 1760 an Konrad Georg *Pfaff für 3000 fl verkaufte 459. Schon drei Jahre später verkaufte Pfaff die Schloßmühle an Peter Jakob Eckel aus Otterberg 460.

 

Von 1754 – 1700 +++prüfen+++ war Johannes Lenz (°° mit Elisabetha Katharina NN.; Vater des Johann Nikolaus Lenz [~ luth. 1.4.1746 Kaiserslautern 461 ]) der Müller auf der Schloßmühle 462.

 

In einer Renovation von 4.7.1770 wird die Schloßmühle wie folgt beschrieben: „ Diese Schloßmühl ist sub. 7ten April 1739 an Adam Pfaff illimitieret begeben worden, von diesem ... solche dessen Sohn Ad: Pfaff, letzterer verstorben, dessen vidua eheligte sich mit Hen: Speth, wo solchem nach diese ... solche Mühl ad Decretum de 2te 7bris 1760 an Conrad Pfaff verkauffet, und davon 60 fl Laude­mium bezahlet. Gedachter Conrad Pfaff überließ solche abermahl ad Decretum de 18te Jenner 1764 an ... Jac: Eckel, und wurde das Laudemi­um mit 61 fl bezahlet. End­lich das ... Mühl lauth Erbbestandts Transfix de 12te April 1774 Maximilian *Winteroll übernom­men .... (Bl. 6, 6r). Die soge­nannte Schloßmühl liegt einseits dem Herrschaftlichen Schloß, anderseits der Oberamtmannswies, Vor­nen Statt alliment, Hinten die Statt­mauer, Bestehend in Einer Mahlmühl mit zweyen Gäng, sodann einem Ohliggang, Scheuer, Stall, Hofgering, Gärten und dem Müh­len Bach ad ½ Morgen 20 ½ Ruthen ....“ 463.

 

Eugen Reis weist demgegenüber auf folgendes hin. Der Sohn Johann Adam (2) des Schloßmüllers Johann Adam (1) *Pfaff und der Su­sanna Münch verstirbt bereits als 4jähriger im Kindesalter (17.12.1742 - † 23.8.1746) 464. Die in der Renovation vom 4.7.1770 ge­nannte „vidua“ [Anm.: Margareta Elisabetha Weber 465], die in 2. Ehe den Johann Heinrich Späth heiratet 466, war in erster Ehe mit dem Schloßmüller Johann Ludwig Pfaff († 14.4.1755) verheiratet, dem ältesten Sohn des Schloßmüllers Johann Adam (1) *Pfaff und der Su­sanna Münch 467.

 

Dieser in der Renovation von 4.7.1770 genannte Peter Jakob Eckel 468 hieß in Wahrheit Johann Peter Eckel 469. P. J. Eckel bat 1772 um Erlaubnis, eine Hanfreibe auf der Schloßmühle errichten zu dürfen 470. Auch Eckel war nur we­nige Jahre Schloßmüller, denn bereits 1775 wird in den Ratsprotokollen ein anderer Schloßmüller genannt 471.

 

1774 ersteigerte Maximilian *Winderoll für 3150 fl den Erbbestand der Schloßmühle 472. Er erhielt am 12.4.1774 einen Erbbestands­brief für die Mühle 473.

 

1821 war NN. Winterroll der Müller auf der Schloßmühle 474.

 

Die Mühle besteht seit langem nicht mehr. Nach einem Bericht in der Pfälzischen Volkszeitung vom 1.7.1959 wurde bei Aushubar­beiten für eine Wasserleitung bei der Barbarossaburg die östliche Front des Fundamentes der Schloßmühle freigelegt 475.

 

Karte:

- Armeebibliothek München: Le chateau de Kaysers Lautern, Handzeichnung von 1740, abdruckt in: Kaiserslautern Festschrift zum 675­jährigen Jubiläum der Stadterhebung, 1951 (zeigt die Verhältnisse der Schloßmühle vor dem Umbau von 1740 476)

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 34: Das Schloßmühlenge­lände nach einem Etienne-Plan von 1770 477

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 29, Schloßmühle 1821 nach ei­nem Plan von Etienne 478

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A1 Nr. 414: Emich von Layen, Oberst, und seine Frau Anna Elisabeth geb. von Flersheim treten an ihren Schwager Jo­hann Casimir Kolb von Wartenberg, pfalz-simmernschen Rat und Statthalter zu Kaiserslautern, und dessen Frau Maria Clara geb. von Flersheim aus der flersheimischen Erbschaft ab verschiedenen Vermögensgegenstände, darunter die Erbgült von 40 Mltr Korn auf der Mühle zu Lautern; Urk. v. 12.9.1659

- LA Speyer Best. A1 Nr. 418: Pfalzgräfin Maria Eleonora von Pfalz-Simmern belehnt die Brüder Kolb von Wartenberg mit der Erbgült von 40 Mltr Korn auf der Mühle zu Kaiserslautern, Urk. v. 11.4.1665 (vgl. Abdruck bei Glasschröder: Rep. d. Urk. d. Kurpfalz, Bd. 1 [1892/94] Nr. 418)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/4: Kaiserslautern Schloßmühle, enthält u.a. Erbbestandsbriefe für Conrad Pfaff, Peter Jakob Eckel und Ma­ximilian Winterroll, 1760-1764, 1774

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/1-5: „Acta betr: die Schloßmühle zu Kaiserslautern a) 1749-1762, 1760-1792, 1789-1792 b) Erbbestands­briefe ao. 1760 u. 1764 c) Renovation nebst Plan ao. 1770

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 28-42

 

 

- Spitalmühle, Spittelmühle, Stadtmühle:

s. auch Bordmühle des Prämonstratenserklosters

 

am Stiftsplatz in Kaiserslautern gelegen 479, in der heutigen Spittelstraße. Die Lauter fließt heute tief unter der Spittelstraße, das Gelän­de wurde im 20. Jh. aufgeschüttet 480.

 

Neben der Burgmühle war die Spittelmühle die älteste Mühle von Kaiserslautern Zuerst dem von Kaiser Friedrich I. Barbarossa gestifte­ten Hospital Sankt Maria als Mahlmühle beigegeben, wurde sie noch im 12. Jh. zur Klostermühle der Prämonstratenser. Die Mühle lag am Ufer der Lauter und stieß mit dem Ostende an die danach errichtete Stadtmauer. Die Lauter und das Weiherwasser flos­sen in Kanä­len durch die Befestigungsanlage, für den Klostermüller gab es ein kleines Tor 481 im Mauerwerk, in dem er zum Müh­lenwoog, später Stadtw­oog 482, gelangte, um dort den Wasserstand 483 zu regulieren. 1360 bei der Trennung von Prämonstratenser­kloster und Spital dem letzteren zugewiesen 484. Ab 1360 hieß die Klostermühle nach ihrem mut­maßlichen Inhaber „Virlings­mühle“. Sie wurde in der Folge Eigentum des Lauterer Spitals und trug dann den Namen „Spitalmühle“, der zu „Spittel­mühle“ wurde. 1389 wurde der Stadt Kaiserslau­tern erlaubt, eine Walkmühle anzugliedern. 1559 wurde die Mühle durch Mathes Lawer und Hans Spital neu errich­tet 485, im 30jähri­gen Krieg stark beschädigt und wieder aufgebaut, gelangte 1774 vollends in städtischen Besitz und wurde deshalb „Stadtmüh­le“ ge­nannt. 486

 

Im Gefällebuch des Stifts Lautern von 1565 heißt es: „Item iiiį mlr. Korn gipt järlich Veltin, spittalmüeller, von etlichen des stiefts äckern“ 487.

 

Am 5./15.8.1642 gerät Hans Conradt *Lettenbauer als Spitalmüller mit Abraham Darr aus Otterberg in Streit. Darr wollte zunächst in der Spitalmühle dann in der „Klostermühle“ mahlen, es kam darüber mit Lettenbauer zur Auseinandersetzung 488.

 

1646 und noch 1649 wird Hans *Jung als Spitalmüller in Kaiserslautern genannt 489. Jung wird am am 29./19.11.1649 in einem Tausch mit Hanß Wolf *Compter genannt 490.

 

Am 12.7.1647 wird der Bürgermeister von Kaiserslautern, Hanß Wolff *Compter als „Spitalmüller“ in Kaiserslautern bezeichnet 491.

 

Hans Peter *Weber, Sohn des Hanß Jakob *Weber aus Oppenstein (Müller auf der Oppensteiner Mühle) und Bruder der Anna Margare­the *Weber (°° mit dem Müller auf der Oppensteiner Mühle Hanß *Schönenberger) war bis 1652 Müller auf der Oppensteiner Mühle und wurde 1652 Spitalmüller in Kaiserslautern 492. Am 17.7.1652 heißt es im Kaiserslauterer Bürgerbuch: „Peter Weber, der Müller im Spital, von Oppenstein, ist bürger worden und hat Pflicht geleist ut moris“ 493.

 

Am 7.5.1653 erhält der nunmehrige Müller auf der Spitalmühle, Nicolaus Mosseler (Mußler) die Bürgeraufnahme in Kaiserslautern (geb. Oberstein, zeitweise Müller in Otterberg, ab 18.12.1655 Müller zu St. Lambrecht) 494. Bereits 1656 hat ein erneuter Wechsel auf der Spi­talmühle stattgefunden. Nunmehr Johann Rudolff der Spitalmüller. Zu diesem heißt es am 17.6.1656 im Kaiserslauterer Bürgerbuch: „Jo­hann Rudolff von Waltersbrick in Hessen, ietziger Spitalmüller, ist burger worden und hatt Pflicht geleist wie bräuch­lich“ 495.

 

1675 ersteigert der Theobald *Metzger († 21.5.1677 Kaiserslautern), Spitalpfleger in Kaiserslautern, die Hospitalmühle; er betreibt diese durch einen Unterpächter, den Johannes Müller 496.

 

Im Schatzungsbuch des Oberamts Lautern von 1684 heißt es: „Ein Mühl in hiesige Stadt beym Clostergarten an der Stadtmauer an Con­rad Lettenbawer auf 8 Jahr ad 34 M Korn verliehen“ 497.

 

Am 20.2.1685 wird Hanß Conrad Lettenbauer jun.- als Spitalmüller in Kaiserslautern genannt 498.

 

Am 9.4.1696 wird der bisherige Müller auf der Neumühle in Kaiserslautern, Hans Velten *Pfaff als Spitalmüller genannt 499. Sein Sohn Daniel Pfaff ist ebenfalls Hospitalmüller 500. +++prüfen+++: bei Reis, a.a.O., S.75 ist kein Sohn Daniel genannt+++

 

Ab 1700 ist Heinrich *Pfaff der Hospitalmüller in Kaiserslautern (er wird am 28.5.1728 als Neumüller genannt) 501.

 

Am 3.3.1707 wird als Pate bei der Taufe des Philipp Petrus Diehl im deutsch-reformierten Kirchenbuch in Otterberg der Philipp *Knierie­men von Lautern als Müller in der Spitalmühle erwähnt 502.

 

Zwischen 1722 und 1724 wird Johann Wilhelm *Aumer als Erbbestands-Hospitalmüller erwähnt. Am 18.12.1724 wird die Mühle seiner Schulden wegen versteigert. Johann Daniel *Pfaff ersteigert sie um 700 fl 503. Er verkauft die Spitalmühle an Balthasar Müller. Klagt am 4.2.1732 gegen diesen, da die Kaufsumme nicht gezahlt wurde 504. Auch 1728 war Johann Daniel *Pfaff Spitalmüller in Kaiserslautern; er ist 1728 im lutherischen Kirchenbuch von Münchweiler/­Al­senz erwähnt 505. 1738 ist Nicol *Niclas als Müller und Erbbeständer auf der Spitalmühle in Kaiserslautern 506.

 

Die „Spittelmühle“ war auch eine Weile im Erbbestand der Haschbacher Müllersfamilie Drees gewesen sein (s. auch Reis, Kaisers­lautern im 18. Jh.). Dies dürften Vorfahren/Verwandte des mit Kath. Maria Drees °° Jakob gewesen sein 507.

 

Mitte des 19. Jh. (err.) war Andreas *Müller der Spitalmüller in Kaiserslautern. °° mit der Müllerstochter NN. Krauß von der Reichholds­mühle. Er ist der Schwager des Müllers auf der Reichsholdsmühle Wilhelm Krauß 508 und ein Neffe des 1788 auf die Kaisers­mühle ge­kommenen Friedrich Schalk (1) 509. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird in Kaiserslautern genannt der Müller und Mehl­händler Andreas Müller 510.

 

Bereits 1813 hatte die Stadt Kaiserslautern, die seit 1774 Alleineigentümerin der Mühle war, das Anwesen gekauft. 1822 bestand es aus einer Mahlmühle mit 2 Gängen, Wohnung, Scheuer, Stallung, Schopp, Schweinestall und Hofraum. 1862 wurde das Wohnhaus zu einem Repräsentativbau umgestaltet und von der Stadt Kaiserslautern für Wohnungen angemietet. Die Müllerei war seit 1874 ein­gestellt, 1891 kaufte die Stadt das Anwesen und nutzte es als Stadthaus II, zuletzt als Museum und Landratsamt. 511

 

Mit dem Abriß der „Spittelmühle“, die nach einem Umbau (1935/36) das Theodor-Zink-Museum beherbergte, hat die Stadt am 19. April 1951 begonnen. Der letzte Besitzer der Spittelmühle, Andreas *Müller, baute das Stadttheater, das in der heutigen Karl-Marx-Straße stand. 512

 

Müller auf der Spitalmühle waren:

- 1642 Hans Conradt *Lettenbauer

- 1646/4649 Hans Jung

- 12.7.1647 der Bürgermeister von Kaiserslautern, Hanß Wolff *Compter wird als „Spitalmüller“ in Kaiserslautern genannt

- 1652 Hans Peter Weber (stammt aus der Oppensteiner Mühle)

- 7.5.1653 bis 18.12.1655 Nicolaus Mosseler (Mußler); er wechselt 1655 auf die Mühle in St. Lambrecht

- 27.3.1656 Hans Conradt *Lettenbauer wird erneut als Spitalmüller genannt

- 1675 Theobald *Metzger († 21.5.1677 Kaiserslautern), Spitalpfleger in Kaiserslautern ersteigert die

Hospitalmühle; er betreibt diese durch einen Unterpächter, den Johannes Müller

- 20.2.1685 Hanß Conrad Lettenbauer jun.- als Spitalmüller in Kaiserslautern genannt

- 9.4.1696 Hans Velten Pfaff, der bisherige Neumüller

- ab 1700 bis 1707 Heinrich Pfaff

- 1707 Philipp Knieriemen

- 1722 bis 1724 Johann Wilhelm *Aumer als Erbbestands-Hospitalmüller erwähnt. Am 18.12.1724 wird die Mühle seiner

Schulden wegen versteigert. Johann Daniel *Pfaff ersteigert sie um 700 fl

- 18.12.1724 Johann Daniel Pfaff; verkauft die Spitalmühle an Balthasar Müller. Klagt am 4.2.1732 gegen diesen, da

die Kaufsumme nicht gezahlt wurde

- vor 1732 Balthasar Müller

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 236

 

Literatur/Urkunden:

- Meyer, Louis: Vom mittelalterlichen Hospital zum Museum. Mußte Aufbauplanung weichen. Spittelmühle im Wandel der Zeiten.. - In: Rheinpfalz, Kaisersl. 18, Nr. 186 v. 13. 8. 1962

 

 

- Stadtmühle:

s. Spitalmühle

 

 

- Stiftsmühle:

s. Bordmühle des Stifts

 

1535 schlossen „Dechant und Capittel unser lieben Frauen und Sanct Martins Stift“ Kaiserslautern und die Stadt Kaiserslautern einen Vertrag „wegen der Mühlen und Bach“ 513. Am 7.6.1535 bekunden das Sankt Martinsstift und die Stadt Kaiserslautern eine Einigung in den Streitigkeiten bezüglich der Stiftsmühle. Umstritten war die Frage der Stiftsfreiheit und des Konkurrenzsschutzes der städti­schen Müller gegenüber dem Stiftsmüller, zu welchem Zweck die Stadt die Tätigkeit des Stiftsmüllers auf Stiftspersonen beschrän­ken und die gebührenpflichtige Benutzung der städtischen Mehlwaage obligatorisch machen, das Stift hingegen unter Berufung auf seine Privilegien und altes Herkommen keinen Mahl- oder Wiegezwang hinnehmen will. Das Stift machte weiterhin Schadenersatz­ansprüche am Kanal­bett wegen vorübergehender Stillegung der Stiftsmühle geltend 514.

 

1565 wird „Conrad, des stifts Müller“ im Gültregister des Prämonstratenserstifts genannt 515. Im Gefällebuch des Stifts Lautern heißt es 1565 an anderer Stelle: „Item xii mlr. Korn gipt järlich Conradt, des stifts müller, auß des stifts müelen“ 516. Im Gefällebuch des Stifts von 1590 heißt es: „xii mlr. Korn stiftsmuhl, so ietzo Henrich Mock in handen, olim Theobalt Muller“ 517.

 

Der Stiftsmüller in Kaiserslautern, Heinrich Mack 518, erhielt am 26.1.1603 einen Erbbestandsbrief, auf dem Platz einer abgebrann­ten Mühle [Anm.: der Bordmühle am Kaiserswoog] eine Mahlmühle [die spätere Papiermühle] zu errichten 519.

 

Der Müller Hieronymus Cuhn († 4.8.1627) dürfte Müller auf der Stiftsmühle gewesen sein, denn nach seinem Tod wird seine Witwe am am 2.9.1633 von Johann Caspar Haag, dem Stiftsschaffner verklagt 520.

 

Am 25.2.1651 wird der bisherige Schloßmüller in Kaiserslautern, Hanß *Bös, als Stiftsmüller bezeichnet 521.

 

Am 12.11.1657 erteilt die Churfürstliche Güteradministration Heidelberg dem Hanß Wendel *Stephan und seiner Hausfrawe Magdale­nen, Nicolay Stephans deß Papiermüllers Sohn [Anm.: s. Nickel *Stephan], einen Erbbestandsbrief über die Mühle, die „unser Stift zu Lautern [als] eine eigenthumbliche mühl daselbst hat, welche hiebevor umb eines Jahrs bestandt als zwölf Mltr Korn verliehen worden“ 522. Nach einem 10jährigen Temporalbestand erteilt Kurfürst Carl Ludwig am 12.11.1667 dem Hans Wendel *Stephan, dem Sohn des Papiermüllers in Kaiserslautern Nicolay Stephan, und seiner ehelichen Haus­frau Magdalena NN., die Stiftsmühle zu Kai­serslautern in ei­nem Erbbestand 523. Wendel Stephan ist im Schatzungsprotokoll Kaiserslautern von 1684 aufgeführt: „Die Stiffts­mühl ist Wendel Ste­phan umb einen gewiesen pfacht Erbl Verliehen, wie in seinem Nahrungs Zettul zu sehen“ 524.

 

Daniel Stephan († vor 1696 ? ++++klären ++++) wird 1683 als Mitglied der Bäckerzunft und Stiftsmüller in Kaiserslautern geschatzt bei einem Vermögen von 765 fl.; seine Witwe Magdalena NN. († 4.4.1705 Kaiserslautern) hatte sich nochmals mit Hanß Müller von „Wolffen“ verheiratet 525.

 

Joh. Peter *Müller ist 25.4.1696 Stiftsmüller, Sohn von Hans Wolff Müller (aus „Meißelsdorf“/Österreich, ist 24.02.1662 Taglöhner in KL, erst 16.01.1672 Bürgeraufnahme). 526

 

Hanss Wolff (Johannes) *Müller (ein Bruder des vorigen) ist am 25.4.1696 jetziger Stiftsmüller, „welcher vorhin die Bürgerschaft ge­habt, aber solche verzogen“, soll wieder Bürger werden 527; Sohn des Hanss Wolff Müller aus „Meißeldorf“/Österreich (am 24.2.1662 Tagelöh­ner in Kaiserslautern, Hintersasse in Kaiserslautern; Bür­geraufnahme 16.1.1672) und der NN. aus Landstuhl 528.

 

Nach 1704 wird Antoni *Bonoll (Bonolth) († 1.5.1713 Kaiserslautern) als Stiftsmüller genannt, der zuvor Papiermüller in Kaiserslaut­ern war. „... er beabsichtigt nach Altleiningen umzuziehen, um auf der dortigen „Borthmühle“ zu schneiden, da er von der Schwiegermutter von der hies. Mühle vertrieben wurde“ 529. °° Anna Catharina NN. (geb. Müller ?); die Ehefrau wird genannt. Vater der Anna Magdalena Bonoll (geb. 20.4.1704 Kaiserslau­tern; °° mit dem Schlossermeister Elias Birck) 530 und der Anna Ursula Bo­nolth (°° mit dem Müller­meister und Betriebsnachfolger auf der Stiftsmühle, Johann Heinrich *Schmidt 531).

 

1738 ist [Johann] Heinrich (1) *Schmidt der Müller und Erbbeständer auf der Stiftsmühle in Kaiserslautern 532. Vater des Stiftsmül­lers Johann Heinrich (2) Schmidt.

 

Der „Stiftsmüller [Johann] Heinrich (2) Schmitt dahier zu Lautern“ beantragt am 7.3.1758 bei der Geistlichen Güteradmini­stration Hei­delberg die erbliche Begebung „der zu alldasigem Stift gehörigen so genannten Münchwies und Weyer“ etc. gegen Zah­lung von 300 fl Erbkauf und 12 fl jährl. Canonis“ 533. 1757 war Heinrich Schmitt auch Erbbeständer des Hofes 'Tierhäuschen' 534. Auch 1758 ist der Heinrich Schmitt als Müller und Erbbeständer auf der Stiftsmühle Kaiserslautern. Er ersteigerte am 25.2.1758 vom Stift Lau­ern die die­sem gehörende Münchweis und Weiher, sodann einen Schuppen, Wiese und einen weiteren Weiher gegen 300 fl Erbkauff und 120 fl „jährl: Canonis“, „damit er das Waßer desto besser zusammen packen, und ... auf seine Mühle bringen“ zu kön­nen 535. Heinrich Schmitt bat 1786 beim Stadtrat um Genehmigung, „seinem neuen Haus“ beim 'Tierhäuschen' einen Ziegelofen gegenüber stellen zu dürfen 536.

 

1792 ist Johann Wilhelm Krauß der Stiftsmüller 537. Er ist der Schwiegersohn des Stiftsmüllers Johann Heinrich Schmidt 538.

 

Müller auf der Stiftsmühle sind:

- 1603 Heinrich Mack

- bis 4.8.1627 Hieronymus Cuhn († 4.8.1627)

- +++++

- 1651 der bisherige Schloßmüller in Kaiserslautern, Hanß *Bös, wird als Stiftsmüller bezeichnet

- ab 12.1.1657 Hanß Wendel *Stephan

- bis vor 1696 Daniel Stephan († vor 1696 ?); seine Witwe Magdalena NN. heiratet den Hanß Müller von „Wolffen“ ,

- 25.4.1696 Hanss Wolff (Johannes) *Müller; seine Tochter Anna Catharina (err) heiratet den Anton Bonoll

- nach 1704 Antoni *Bonoll (Bonolth) († 1.5.1713 Kaiserslautern); seine Tochter Anna Ursula Bonolth heiratet den

Müllermeister und späteren Stiftsmüller Johann Heinrich Schmidt

ab ca. 1713 Johann Heinrich (1) Schmidt († 21.7.1746); Vater des Johann Heinrich (2) Schmidt

ab 21.7.1746 – † nach 12.8.1770 Johann Heinrich (2) Schmidt († nach 12.8.1770); seine Tochter Magdalena Franziska Schmidt (~ 26.4.1763) heiratet am 16.5.1785 den Johann Wilhelm Krauß

- ++++

- ab 1786 (err.) Johann Wilhelm Krauß

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A 14 Nr. 307a: „Vertrag zwischen dem Stift und der Stadt wegen der Mühl von 1535. Copia vidimata vom 17.4. 1760“

- LA Speyer Best. A 14 Nr. 307e: „Acta betr die Stiftsmühle zu Kayserslautern“

 

 

- Trompelschmiede:

im Hagelgrund, Tal des Eselbachs für 1590 nachgewiesen. Das Wort „Trompel“ dürfte von mhd. Drummen, drommen herzuleiten sein. Das mhd. 'smide' bedeutet zunächst Metall (die Schmiede = smidewerc). Da 'drommen' (s. auch 'trommeln') hauen, schlagen, zer­schlagen beinhaltet, könnte es sich bei der Trompelschmiede um ein Pochwerk, vielleicht auch einen Hammer handeln 539.

 

 

- Virlingsmühle:

s. Spitalmühle

 

 

- Waffenschmiede:

s. auch Schleifmühle

s. auch Trompelschmiede

 

1588 wird im Gültregister des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern genannt der Waffenschmied Hans von Horbach; er besitzt ein Haus „vff dem Graben“, d.i. in der heutigen Fackelstraße 540.

 

Am 23.9.1609 erhält der aus Colmar/Elsaß stammende Waffenschmied Hanß Jacob *Brenneisen die Bürgeraufnahme in Kaiserslau­tern; er wird 1611 geschatzt bei einem Vermögen von 200 fl 541.

 

 

- Walkmühle, Weberwalkmühle:

die Weberwalkmühle lag im Bereich der heutigen Kammgarnspinnerei 542.

 

Schon 1451 wird die Walkmühle bei Lagebeschreibung in einem Erbbestandsbrief über die nahe gelegene Komtureimühle erwähnt. In der Urkunde vom 5.11.1451 heißt es u.a.: ... vergeben ihre Kaiserslauterer [Komtureimühle] „mule, ane eyn die nest unden an der Wal­ckmulen unden an der staid zu Lutern gelegen, an Henne Lormann von dem Banne“ (Anm. aus Bann südlich von Kaiserslautern) und dessen Ehefrau Katherinen im Erbbestand 543.

 

Auch 1488 wird die Walkmühle in Kaiserslautern erwähnt. Am 2.8.1488 wird anläßlich die der Deutschordenskommende Einsiedel gehö­rende Komtureimühle in Kaiserslautern verkauft. Die Überschrift über die Verkaufsurkunde lautet: „Kauff briff uber die malmu­le unden an der wober walck mule geleg“ 544, d.h. an der Walkmühle der Weberzunft gelegen. Als Gegenleistung des Kaufvertrages überträgt die Stadt Kaiserslautern an die Deutschordenskomturei Einsiedel einen „Ewigzins von 18 Malter gutt luter durß korns ... “ Dafür übereignet Einsiedel der eine Müh­le, „genant des comentersmule, uswindig Keysers Luthern zur mulen aller nehst unden an der weber walck mu­len“ 545.

 

Auch 1495 wird die der Weberzunft gehörende Walkmühle in der Stadt Kaiserslautern neben der Komtureimühle der Deutschordens­kommende Einsiedel erwähnt. Die Deutschordenskommende Einsiedel verkaufte am 12.1.1495 jährliche Ewigzinsen von 18 Malter Korn an den Kaiserslauterer Bürger Blesin Scherer. In der Urkunde heißt es: „Den Zins haben ihre vorfarn von burgermeistern und rate zu Lu­terenn von der male mulln, genannt des comethers mule, gelegen inwendig der statt Lutern undenn an der Webern walck­mull ...“ 546.

 

 

- Walkmühle des Hanß Laux, Lauxenmühle:

s. Entersweiler Hof

 

 

- Walk- und Ölmühle des Bartholomäus Rettich:

der Gerber Bartholomäus *Rettich (Rettig) erhält am 31.1.1696 einen Platz bei der Neumühle an der Lauter zur Errichtung einer Wal­k- und Ohligmühle gegen 10 fl und jährlich 45 Kreuzer Wasserfallzins 547.

 

 

- Walkmühle des Spitals Kaiserslautern:

sie lag bei der sog. Virlingsmühle, d.h. der Spitalmühle 548; am 8.6.1665 soll die hinter der Spitalmühle gelegene Walkmühle an den da­maligen Temporalbe­ständer der Spitalmühle, Johann *Ru­dolph (Rudolff) zusätzlich verliehen werden 549.

 

1684 wird im Schatzungsbuch Kaiserslautern eine Walkmühle erwähnt, die dem Hospital Kaiserslautern gehört: „Ein alte Walckmühl ne­ben obgemelter Spithal Mühl ist vngangbahr“ 550.

 

 

- Walkmühle bei der Neumühle:

1731 vom dem Neumüller Heinrich *Pfaff errichtet 551.

 

 

- Wartmühle, Mühle zur Warte:

s. *Bordmühle des Prämonstratenserklosters

 

 

- Waschmühle:

auch Wackenmühle 552; sie lag an der heutigen Wackenmühlstraße in Kaiserslautern. Die Mühle war eine Mineralmühle und wird auch als Zementmühle genannt 553

 

Die Mühle lag am Siegelbach, einem kleinen Seitenbach der Lauter, der längst in der Kanalisation der Stadt Kaiserslautern verschwun­den ist 554.

 

Besitzer war 1857, wie sich aus der Versteigerungsurkunde ergibt, H. Jacob. Im Versteigerungsprotokoll vom 24.5.1861 wird das Anwe­sen wie folgt beschrieben 555: Erdmühle, auch Stampfmühle genannt, mit Hof und Schuppen (Plan-Nr. 1654, 1643 und 1654 b ca. 5 De­zimale).

 

Wie sich aus einer Verkaufsurkunde von 1905 ergibt, gab es damals auf der Waschmühle eine Hanfreibe 556.

 

 

- Waschmühle:

s. Morlautern

 

 

 

 

 

Kaisersmühle bei Kaiserslautern:

s. Kaiserslautern

 

 

 

 

 

Kaisersmühle bei Morlautern:

s. Morlautern, Dammühle

 

 

 

 

 

Kaisersmühle am Kaiserbach bei Waldhambach:

s. Waldhambach

 

 

 

 

 

Kaisersmühle bei Wernersberg:

s. Wernersberg

 

 

 

 

 

Kallstadt:

VG Freinsheim, Lk Bad Dürkheim. Das Dorf gehörte einst zur Hartenburger Linie der Grafen von Leiningen, die im Zuge der Refor­mation um 1560 das lutherische Bekenntnis annahmen 557. Das älteste lutherische Kirchenbuch umfaßt den Zeitraum von 1656 bis 1739 und enthält Kallstadt, Pfeffingen und Ungstein betreffende Einträge, letztere allerdings nur bis 1700, da Ungstein im Jahr 1700 eigenständi­ge lutherische Pfarrei mit eigenem Pfarrer wurde.

 

Es bestand kurpfälzisches Patronatsrecht. Lutherische Pfarrei seit 1560 mit Filialen Ungstein (bis 1700) und Leistadt. KB luth. 1656 558.

 

In Kallstadt befand sich als die Grafen von Leiningen 1506 die Dörfer Ungstein und Kallstadt von Kurpfalz zurückerhielten, das gemeinsam­e Gericht für Pfeffingen, Kallstadt und Ungstein. Dieses Dorfgericht tagte jeweils am Georgitag, dem 23. April 559.

 

Mühlen:

Eine Mühle ist bei Weber 560 nicht erwähnt. Dagegen befindet sich im Kallstadter Gerichts­buch 1533-1563 ein Hinweis. Dort ist un­ter lfd. Nr. 83 ein Prozeß vor dem Ortsgericht erwähnt, der den Tausch einer Wiese „zur Mühle“ zum Gegenstand hat 561.

 

Im Haus Weinstraße 70 befindet sich der Schlußstein eines ehemaligen Hoftors, der frei aufgestellt im Hof steht. Der um 1700 entstanden­e Schlußstein zeigt mehrere Berufszeichen, darunter ein von drei Sternen umgebenes Mühlrad 562.

 

Literatur/Urkunden:

- Görtz, Hans-Helmut: Das Kallstadter Gerichtsprotokollbuch 1533-1563, Speyer 2005

- Görtz, Hans-Helmut: Das Kallstadter Gerichtsprotokollbuch 1563-1740, Neustadt/Weinstraße 2010

 

 

 

 

 

Kandel:

VG Kandel, Lk Germersheim; gehörte um 1460 zur Herrschaft Guttenberg, Kondominat von Leiningen-Hardenburg und Pfalz-Zwei­brücken, 1463 fielen die Leininger Anteile an Kurpfalz 563; es bestand bis 1733 weiterhin das Kondominium zwischen Kurpfalz, Pfalz-Zweibrücken, Pfalz-Birkenfeld und Pfalz-Sulzbach, bis die Erbauseinandersetzung endlich durch Vergleich vom 24.12.1733 beigelegt wer­den konnte. Man einigte sich darauf, die Gemeinschaft Guttenberg vollständig auf Pfalz-Zweibrücken zu übertragen, bei dem sie bis zur Französischen Revolution blieb 564. Kandel gehörte zusammen mit Minfeld, Höfen, Minderslachen, Freckenfeld, Vollmersweiler und Nie­derotterbach zur “Unteren Gemeinschaft Guttenberg”.

 

Lutherische Pfarrei seit 1553 mit Nachbarorten. KB luth. 1622 565.

 

Mühlen:

das Augustinerchorherrenstift Hördt erhielt 1278/1305 Zins vor der Mühle in Kandel 566. „Die Mühle zu Kanele, welche Bering von Kane­le innehat, ist dem Kloster Herd zinspflichtig“ 567.

 

Das von Weber 568 vorgelegte Verzeichnis der pfalz-zweibrückischen Mühlen ist unvollständig. Das von Weber bei der Bearbeitung her­angezogene pfalz-zweibrückische Mühlenverzeichnis “Acta sammtlicher Mühlen im Herzogtum Zwei­brücken” 1743-1756 569, enthält trotz des Titels nicht sämtliche Mühlen im Herzogtum. So fehlt die Gemeinschaft Guttenberg vollstän­dig. Dieser Fehler setzt sich dann im Werk von Weber fort. Dabei hatte die Zweibrücker Regierung die Landschreiber der Oberämter, selbständigen Ämter sowie die Kellerei­en 1737 lediglich angewiesen, über die inzwischen neu erbauten Mühlen zu berichten. Nach Eingang der Antwor­ten hat man wohl aus dem vorhandenen Aktenmaterial das Mühlenverzeichnis erstellt und möglicherweise die Gemeinschaft Gutten­berg übersehen. Die Ge­meinschaft Guttenberg gehörte seit 1733 zum neu geschaffenen Oberamt Guttenberg. Das Mühlenverzeichnis im LA Speyer 570 ist aller­dings aufgrund des Aktenzustands nicht mehr benutzbar 571.

 

Bei Frey 572 sind folgende Mühlen bei Kandel aufgeführt: “nordwest­lich von Kandel liegt die Barthelsmühle, nördlich die Herren-Mühle [Anm.: s. Minderslachen] und nordöstlich die Leistenmühle, alle drei über der Erlenbach und in einer Entfernung von 1/2 Stunde. Eben­so weit in südwestlicher Richtung liegt die Haardt Mühle auf der Otterbach. Innerorts gab es keine Mühlen, aufgrund der fehlenden Wasserkapazität und des zu niedrigen Wasserstandes des durch Kandel führenden Dierbachs 573.

 

Bei Nauerth 574 ist eine Karte des Vermessungsamts Landau von 1840 abgedruckt. Diese zeigt in Mittelkandel die Gewanne “unter der Mühlgasse”. Nauerth 575 erwähnt die Barthelsmühle, Herrenmühle, Leistenmühle und die *Archeweyerer Mühle. Ob diese Müh­len jedoch sämtlich Kandel zugeordnet werden können, erscheint derzeit zweifelhaft +++ klären++++; da sie nördlich von Minders­lachen lagen 576. Auch dürfte die Er­wähnung der Archeweyerer Mühle im Zusammenhang mit Kandel und der Gemeinschaft Gutten­berg nicht zutref­fen 577. Die Archeweyerer Mühle lag bei Steinweiler und wäre mithin kurpfälzisch. Die Mühle lag über dem Erlen­bach an der Stelle des im 30jährigen Krieges untergegangenen Dorfes Archeweyer 578.

 

In der Übersichtskarte von Kandel aus dem Jahr 1899 579 ist die „Bardelsmühle“ am Nordufer des Erlenbachs, südlich des Dorfes Erlen­bach eingezeichnet.

 

Im ref. KB Kandel befindet sich Copulationseintrag vom 3.1.1696; es heiratet die Anna Margarethe NN. die Witwe des Müllers Adam Keetzhefer aus Kandel 580.+++klären: welche Mühle+++

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte Kandel von 1899

 

Literatur/Urkunden:

- Gemar, Jakob: Licht im Dunkel der Vergangenheit? Zur Geschichte der Mühlen in der Bienwaldstadt Kandel. In: Rheinpfalz, Germers­heim 13, Nr. 216 v. 18. 9. 1957.

- Keppel, Ute: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde, 2010, Bd. XVII Heft 3, S. 173-180

 

 

 

- Barthelsmühle:

s. auch Ziegelmühle Minderslachen 581.

 

Die Barthelsmühle ist bei Frey, a.a.O., nicht erwähnt, jedoch auf der Karte des Vermessungsamts Landau von 1840 abgedruckt. Diese zeigt in Mittelkan­del die Gewanne “unter der Mühlgasse” 582; 1828 als „Bardelsmühle“ 583, 1836 „Barthelsmühle“ 584 und 1961 „Bartels­mühle“ er­wähnt 585.

 

Bezüglich der Benennung als „Barthelsmühle“ kann angenommen werden, daß sie auf einen Namensträger Barthel Müller zurückgeht. Am 6.5.1627 wur­de ein „Hanß Christoffel Müller als Sohn von Barthel Müller in der Mühle zu Minderslachen und Barbara“ getauft. Am 26.11.1649 heiratete ein Barthel Hanss, Müller zu Minderslachen, als Witwer eine Catharina, Tochter des Marzloff Vasselmann aus Min­feld 586.

 

1752 war Müller auf der Barthelsmühle der Johannes Jakob *Brunner (geb. 1703; Sohn des Müllers Johann Georg *Brunner und der Anna Maria *Guttenbacher 587.

 

Von 1813-1828 war Jacob Hiob *Wurster († 6.5.1828 Kandel) der Müller auf der Barthelsmühle 588.

 

Vom Assisengericht der Pfalz in Zweibrücken wurde am 21.8.1855 ein Einbruch in der Barthelsmühle abgeurteilt und der aus Rö­thendorf bei Dinkelsbühl stammende Mühlarzt Karl Lang zu 5 Jahren Zwangsarbeit verurteilt 589.

 

Um 1892 war Michel *Greser Müller auf der Barthelsmühle Kandel 590.

 

Am 29.3.1924 wird auf der Barthelsmühle geboren die Maria Wilhelmina Rieger, Tochter der Eheleute NN. Rieger und der Ruth geb. Mi­chel 591.

 

Am 25.8.1925 wird geboren die Emma Rieger; Tochter der Katharina Michel °° Rieger, von der Barthelsmühle (bei Kind 3 heißt sie mit Vornamen Ruth, bei Kind 4 dagegen Katharina) 592.

 

Karten:

- LA Speyer Best. U 82 (Stadtarchiv Kandel) Karten U Nr. 16 fol. 49: „Horst-Wiese über der Barthelsmühle im Banne Kandel, der Gemein­de Kandel gehörend, 26.1.1826“

- LA Speyer Best H34 Nr. 468: Barthelsmühle in Kandel 1823-1938, darin Pläne

- LA Speyer Best. H34 Nr. 467: Mühlen am Erlenbach im Banne von Kandel: Barthelsmühle, Herrenmühle, Leistenmühle, 1818-1937, darin Pläne

 

 

- Hardtmühle:

unterschiedliche Schreibweise, als Haardtmühle, Hardtmühle oder Hardmühle angegeben 1828 als „Hordmühle“ angege­ben 593; bei Frey 594ist die Hardtmühle aufgeführt; sie liegt ½ Stunde vom Ort weit in südwestlicher Richtung liegt die Haardt Mühle auf der Ot­terbach 595.

 

Müller auf der Hardtmühle war Daniel *Großglaus († 22.8.1771 in Kandel; beerdigt am Wohnwort Kandel-Höfen am 24.8.1771), zu­nächst bis 1739 Zimmermann in Kandel, dann nach 1739 Müller auf der Hardtmühle 596.

 

Müller auf der Hardtmühle war der aus der Altmühle stammende Johann Dieter *Hüner (geb. um 1750 auf der Alten Mühle in Min­feld – 16.1.1794 auf der Hardtmühle bei Kandel); aus dessen 1. Ehe mit Catharina Barbara Voltz (geb. 22.10.1750 Kandel - † 14.8.1782 Kan­del) stammt der Sohn und Betriebsnachfolger auf der Hardtmühle, Johann Nicolaus *Hüner (1778-1818) 597.

 

Im „Intelligenz-Blatt des Rheinkreises“ Ausgabe Nr. 70 vom 14.9.1819 wird die Versteigerung der Hardmühle in Kandel am 11.9.­1819 für den 27.9.1819 im „Gasthaus Zum Schwarzen Bären in Candel“annociert: ... auf Anstehen a) von Johann Jacob Schönlaub, Müller, auf der Altmühl zu Minfeld, und Georg Michael Zeiß, Ackersmann zu Candel, ersterer in seiner Eigenschaft als Vormund, letzterer aber als Nebenvormund, von Johann Heinrich, Anna Barbara und Anna Catharina Hühner, sämtliche drey minderjährige hin­terlassene und er­zeugte Kinder zwischen Nicolaus Hühner, im Leben gewesenen Hardmüllers dahier zu Candel, und auch Anna Ca­tharina gebohrner Trauth nachheriger Ehefrau von Johann Georg Zeiß, sodann b) des gedachten Johann Georg Zeiß dermalen wohn­haft auf berührter Hardmühlen sowohlen in seiner Eigenschaft als zweyter Ehemann der gedacht verlebten Anna Catharina Trauth wie auch als erster und natürlicher Vormund seines mit derselben erzeugten annoch minderjährigen Sohnes Johannes Zeiß, ... zur vor­läufigen Versteigerung ... von einer Mahlmühle mit drey Mahl- und einem Schälgang, Oehlmühl und Hanfreib sammt denen Wohn- und Mühl-Gebäuden, Scheuer, Stallung, Holzschopf, geräumigen Hof und anliegenden Baum-, Gras- und Pflanzgärtchen, al­les bey und um die Mühl ..., die sogenannte Hardmühle gelegen in der Bannbegränzung von Candel an der Otterbach ...“ 598

 

Am Versteigerungstermin wurde offensichtlich kein Käufer gefunden, denn die Mühle wurde erneut 11.10.1819 versteigert 599.

 

Dabei ersteigerte Johann Jakob (1) Schönlaub die Hardmühle für seinen Sohn, Johann Jacob (2) *Schönlaub (geb. 8.1.1801 Altmühle Minfeld - † 10.11.1856 Kandel Hardmühle), der in der Folge Müller auf der Hardmühle war 600. Dieser ist im Grundsteuer-Kataster Kan­del am 25.4.1842 eingetragen, u.a. „mit Wohnhausu7nd Mühlwerk zu drei Gängen und einem Schelgang“ 601. Dort heißt es: „Die Hard­mühle südwestlich von Kandel an der Otterbach. Wohnhaus mit Mühlwerk zu drei Mahlgängen und einem Schälgang, Wasser­behälter dann Stall, Scheuer mit Stall und eingebauten Schopp, fer­ner vier Schweinställe, Schopp mit durchfahrt und Hofraum. Laut Akt des No­tars Leypoldt vom 25ten Oktober 1819 von Johann Hein­rich, Anna Barbara und Anna Catharina Hühner um 12500 fl er­steigert mit Rth: 6835 im Bann Freckenfeld. Die früher bestandene Oehlmühle abgetragen und dafür den Schälgang errichtet“.

 

Um 1894 war Georg *Holländer der Müller auf der Hardtmühle in Kandel 602.

 

Am 9.8.1927 wird geboren der Heinrich Günther, Tochter des Elisabeth Frey °° NN. Günther von der Haardtmühle 603.

 

Karte:

- LA Speyer Best. U 82 (Stadtarchiv Kandel) Karten M Nr. 16 15-16: „Plan über die Hardtmühle mit Beschreibung der Gebäude samt Pflanzgarten und Wiesen im Banne von Kandel, 23.9.1819“

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

 

- Herrenmühle:

s. Minderslachen

 

 

- Leistenmühle:

nordöstlich von Kandel 604, zwischen Minderslachen und Hatzenbühl, nordöstlich der Stadt Kandel am Erlenbach gelegen; 1592 urkund­lich (in jüngerer Abschrift) erwähnt „biß ahn die Leistenmühl hinab“ 605; am Erlenbach gelegen nördlich von Minderslachen, östlich der Straße Minderslachen-Er­lenbach; westlich liegt die Herrenmühle 606.

 

Erster bekannter Müller auf der Leistenmühle war Michael *Hübsch (1598 Hatzenbühl – 5.8.1652 Leistenmühle bei Kandel), der im lu­therischen Kirchenbuch Kandel von 1624-1652 als Leistenmüller aufgeführt ist; °° I mit Catharina NN.; aus der Ehe gehen 3 Kin­der her­vor, welche 1624, 1627 und 1629 im lutherischen Kirchenbuch als getauft eingetragen sind 607; °° II um 1640 in Minfeld mit Anna Eva NN:, aus der Ehe gehen die Tochter Anna Eva Hüpsch (~ 17.10.1643 Minfeld) und der Sohn Hans Michael Hüpsch (~ 26.8.1649) hervor 608.

 

1662 als „Leistenmühl“ bezeichnet 609; 1742 wird erwähnt „jetztmahliger Leistmüller Alhier in Candel“ 610.

 

Von ca. 1670 bis 1705 ist Heinrich Flick (1624 – 4.6.1705 Leistenmühle im Alter von 81 Jahren) als Müller auf der Leistenmühle. Er war katholisch und in erster Ehe mit Anna Maria NN. verheiratet. Kinder aus der ersten Ehe sind nicht bekannt. Seine 2. Ehefrau war Agnes Leb, die nach seinem Tod noch lange als Leistenmüllerin genannt wird, da sie als 'reiche Müllerswitwe' als Patin sehr begehrt war. Aus der Ehe Flick / Leb geht die Tochter Anna Catharina Flick hervor, die 1733 einen Johann Michael *Reiland heiratet, der aus einer Müller­familie in Winden stammt 611.

 

+++klären: die Daten gehen durcheinander, es können wohl kaum mehrere Müller zeitgleich auf der Leistenmühle gewesen sein; zu­dem wird Heinrich Flick 1695 auf der Bienwaldmühle als Müller genannt und kauft am 29.4.1695 die Herrenmühle bei Mindersla­chen+++

 

Der nächste bekannte Müller auf der Leistenmühle ist Petter *Heussler, ein Zimmermann in Kandel (1624 Kandel – um 1680 Kan­del). °° um 1648 mit Catharina NN.; aus der Ehe gehen 10 Kinder hervor. Wann er Müller auf der Leistenmühle wurde, ist nicht be­kannt. Seine Kinder wurden in Kandel getauft (ohne Hinweis im Kirchenbuch auf Minderslachen oder eine Mühle) darunter der Sohn und zeitweiser Betriebsnachfolger Hanß Friedrich *Heussler und die Tochter Anna Margaretha Heussler (°° mit dem späteren Müller auf der Leisten­mühle, Hans Jakob *Zimmermann); seine 2jährige Tochter Anna Ursula ertrank 1668 im Mühlbach, der Sohn Hanß Friedrich *Heussler (geb. ca. 1646 in Kandel) war vor 1685 dann Leistenmüller; er war ebenfalls Zimmermann; °° mit Margarethe Voll; die 5 Kinder wurden zwischen 1668 und 1685 in Kandel geboren. Danach wird Familie Heussler-Voll nicht mehr in Kandel er­wähnt 612.

 

Hans Jakob *Zimmermann, °° 1680 in Kandel mit der Müllerstochter Anna Margaretha *Heussler, erscheint ab 1680 auf der Leisten­mühle bei Kandel, wo ab 1685 sein Schwager, der Müller Hanß Friedrich Heussler nicht mehr erwähnt wird; Zimmermann und seine Frau haben die Mühle wohl übernommen und wohl bis 1698 betrieben 613.

 

Von 1698 bis 1758 war Johann Martin Juli (Schreibweise auch *July) der Müller auf der Leistenmühle. Geboren wurde er um 1678, ge­storben ist er am 22.1.1758 im Alter von 70 Jahren. Er war katholisch °° I mit Anna Barbara Schweitzer; aus der Ehe stammen 8 Kin­der; °° II Anna Barbara Verl 614; aus der 2. Ehe stammen 4 Kinder. Aus seiner Zeit ist eine Inschrift an dem Gebäude der Leisten­mühle erhalten: „1727 CHAN MAJUIN“. Aufgrund der Eintragungen in den Kirchenbüchern konnte die Inschrift entziffert werden. CHAN bedeu­tet vermutlich 'Christianum annum, bei MAIUN wurde wohl ein Buchstabe vergessen (oder er ist im Laufe der Jahre bis zur Unkenntlich­keit verblaßt), MA ist die Abkür­zung für 'Martin' und der Nachname lautet 'JULIN' 615.

 

1702 wird Johannes *Straup als Müllermeister auf der Leistenmühle genannt. Seine Frau starb am 16.4.1702. ansonsten sind keine wei­teren Eintragungen über ihn oder seine Familie zu finden 616.

 

Unterstützung fand Johann Martin Juli (July) bei seinen beiden Söhnen Johannes Juli (1706-1763, ledig) und Johann Martin Juli (1736-1776) (Anm.: nach Weigel, Albert: Chronik der Hatzenbühler Familien, a.a.O., S. 338: „Johann Georg July). Letzterer war mit der Müllers­tochter Anna Maria Picot von der Herrenmühle bei Kandel verheiratet und hatte 12 Kinder. Der einzige Sohn der beiden, welcher erwachsen wurde, schlug die Offizierslaufbahn ein und übernahm die Mühle nicht 617.

 

Auf Johann Martin Juli folgte um 1735 der Sohn Johann Georg *July aus Hatzenbühl 618und um 1798 der Müller Mathäus *Jung aus Hatzenbühl 619.

 

Balthasar *Biehler (geb. in Hochheim, Neustadt / Württemberg - 1826 Herrenmühle Kandel) ist von 1796 bis 1826 Müller auf der Leis­tenmühle bei Kandel; von ihm stammt eine Inschrift von 1726 an einem Seitenabfluß des Mühlbachs der Leistenmühle: „BAL­THASAR BIEHLER 1823“. °° I mit Maria Catharina Burg aus Niederkandel, °° II mit deren Schwester Maria Margaretha Burg. Ge­storben ist er 1826 bei seinem Sohn Johann Heinrich Biehler auf der Herrenmühle Kandel. Sein Sohn Georg Jakob Biehler übernahm dann die Mühle. Er wurde am 7.5.1800 geboren, heiratete eine Eva Elisabeth Juncker aus Dierbach und hatte 11 Kinder. Gestorben ist er vor 1868 in Al­tenstadt (bei seinem Sohn Jakob ?). Adam Jakob *Biehler, geb. 1832 in Kandel, wird von 1860 bis 1861 auf der Leistenmühle genannt und verheiratet mit Anna Maria *Nauerth aus Erlenbach. Ein Kind wird 1861 auf der Leistenmühle geboren, das nächste wird 1862 in Al­tenstadt genannt 620. 1865 bis 1901 wird der Bruder von Jakob, Johann Georg Biehler, geb. 1835, Müller und Eigentümer der Leisten­mühle Kandel; °° mit Elisabeth RAPP aus Kandel; aus der Ehe stammen 7 Kinder 621.

 

Um 1900 war Franz Kleinlein als Müller in Hatzenbühl 622.

 

Die Gebäude der ehemaligen Leistenmühle sind erhalten und stehen unter Denkmalschutz.

 

Photo:

- Keppel, Ute: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 175: Inschrift von 1726 an einem Seitenabfluß des Mühl­bachs der Leistenmühle: „BALTHASAR BIEHLER 1823“

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

- LA Speyer Best W41 Karte Nr. 2231/2 Klassifikationsplan Hatzenbühl mit Ortslage Leistenmühle, o.D. (1820-1845)

 

 

- Ziegelmühle, Zügelmühle:

s. Minderslachen

 

 

 

 

 

Kapellen-Drusweiler:

s. Drusweiler

 

 

 

 

 

Kappeln:

VG Lauterecken, Lk Kusel; bei Lauterecken gelegen. Kappeln liegt an der Einmündung des Perlebach in den Jeckenbach in der West­pfalz. Im Nordosten befindet sich die Gemeinde Löllbach, im Südwesten liegen Merzweiler und Grumbach. Der Ort wurde im Jahr 1319 als Cappellen erstmals urkundlich in einem Streit zweier Wildgräflicher Häuser um die Gerichtsbarkeit erwähnt. Im Drei­ßigjährigen Krieg wurde es weitgehend zerstört, nur vier Bewohner überlebten. Im 15. Jahrhundert war das Dorf aufgeteilt zwischen drei Lehensträger, denen die Bauern als Leibeigene dienten. Um 1525 wurde das Dorf im Zuge der Reformation protestantisch. 1596 erwarb der Wild- und Rheingraf Johann von Grumbach drei Viertel des Dorfes, ein Viertel gehörte den Boos zu Waldeck als Lehen der Grafen von Veldenz. 1708 verlieh der Wildgraf Leopold Philipp Wilhelm seinen Untertanen die Bürgerrechte und schaffte die Fronden ab; die Untertanen der Boos zu Waldeck verblieben jedoch in Leibeigenschaft. 1798 wurden die Kappeler freie, französische Staatsbürger, nachdem die links­rheinischen Gebiete Frankreich eingegliedert wurden. Ab 1834 bis 1947 gehörte das Dorf zur Rhein­provinz Preußens. Seit 1969 ist Kap­peln Teil der Verbandsgemeinde Lauterecken im Landkreis Kusel. 623

 

Mühlen:

Abraham Schuck war Besitzer der Mühle in Kappeln. 1591 verkaufte er sie mit allem Zubehör an Hans Knapp für 347 Gulden. 624.

 

Um 1707 ist „Johann Peter *Großarth, Müller zu Cappeln“. Am 1.11.1707 war Pate in Odernheim/Glan bei der Taufe des Müllers­sohnes Johann Nikel Gloninger, Sohn des Müllers in Odernheim/Glan, Johannes *Cloninger, „item, Johann Peter Großarth, Müller zu Cappeln“ 625.

 

Um 1740 war Johann Nikolaus Maurer der Müller zu Kappeln (Cappeln); seine Tochter Anna Magdalena Maurer heiratet am 28.4.1740 in (Sien-) Hachenbach den Johann Adam Philippi um 1748 Lohnmüller in (Sien-) Hachenbach; °°Anna Klara NN.; Vater von Johann Peter Knecht (geb. 12.3.1748 Sienhachenbach) 626.

 

 

 

 

 

Karlenbach:

s. Eckbach

 

 

 

 

 

Katzenbach:

VG Rockenhausen, Lk Donnersbergkreis; nordwestlich von Rockenhausen in einem Seitental des Alsenztals gelegen, am Katzen­bach, in den im Ort von Süden her der Rammelsbach einmündet

 

 

Mühlen:

um 1684 war Michel *Erhardt der Müller in Katzenbach 627.

 

- Kolbenmühle, Kohlmühle:

auch als Kohlmühle bezeichnet, so bei der Hochzeit des Müllers Johannes *Kremb „von der Kohlmühle“ 628.

 

Die Kolbenmühle liegt m Talgrund an der Alsenz, östlich von Katzenbach, nördlich von Rockenhausen in Richtung Dielkirchen, nahe der L48.

 

1499 (Abschrift von 1748) heißt es: „Item Wir wiesen auch meins gndstn. Herren mühle genanth Kolbenmühl in diesem gericht Vor eine bahnmühle, und was in diesem gericht sitzt, soll darin mahlen 629. 1547 heißt es: „Item wir weißen auch meines gnedigsten herrn müh­le genannt Kolben mühle in die­sem gericht vor ein ban mühle“ 630. 1547 wird berichtet: „Diese Mühle hat vor Jaren Wolf von Dhürrn des Izigen müllers vatter Zippen hennen erblich verkauft“ 631. 1837, 1916 und 1963 ist die Kolben­mühle erwähnt. 1923 wurde links vom Wasserhausgewölbe ein Stein mit der Jahreszahl 1567 freigelegt. Da sie schon vor 1500 be­zeugt ist und schon vor 1500 damals kurpfäl­zische Bannmühle war, dürfte sie auch nicht nach einem Kolb von Wartenberg benannt sein, wie teilweise ver­mutet wird. Vielmehr ist sie nach einem Erbbeständer namens Kolb benannt 632.

 

Die Mühle wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg stark in Mitleidenschaft gezogen. Nach zwei Jahre nach Kriegsende bat der Müller Johan­nes Henricus Grümb (Kremp) von der Kolbenmühle in Katzenbach um Pachtnachlaß für 1697/98, da er durch Krieg „um alles kommen und in äußersten Ruin gesetzt“. Der Rockenhauser Keller Bernhardi bestätigte dies und schrieb, daß der Müller in anno 1697 zu Zeiten der Belagerung der Ebernburg fouragieret auch zu verschiedenen Malen geplündert und wegen seiner Flucht im Mah­len sehr verhindert worden sei 633.

 

Um 1722 war Johannes *Kremp der „Kolbenmüller“ in Katzenbach 634.

 

Um 1832 war Jakob *Ruby († vor 1850) der Besitzer der Kolbenmühle. Von ihm stammt der Stein am Wasserhaus der Mühle „JR 1832“ 635. 1850 ließ die Witwe Katharina Ruby und deren minderjährige Kinder Elisabeth, Philippina, Daniel und Katharina Ruby erbteilungs­halber die Mühle versteigern 636.

 

Die Mühle wurde am 9.4.1850 von Karl Hoster, Wirt und Gutsbesitzer aus Mannweiler, für 6470 Gulden ersteigert. Dieser errichtete 1863 ein neues Mühlengebäude und 1865 die neue Scheune. Hoster geriet in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die Mühle wurde ver­steigert. Am 3.6.1872 ersteigerte Karl Jakob Gravius vom Bremricherhof die Mühle nebst den zugehörigen Ländereien für 16000 Gulden erstei­gert. Betriebsnachfolger wurde der Sohn Karl Gravius der um 1928 die Mühle betrieb 637.

 

Literatur/Urkunden:

- Gravius, Karl (Kolbenmüller): Die Kolbenmühle bei Rockenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1928, S. 14

 

 

- Rosenmühle bei Katzenbach:

Pfarrer Ludwig Brandstetter schrieb 1908 eine kleine Chronik von Katzenbach. Er schreibt, daß laut Goswin Widder hinter dem Stein­kreuzer Bergwerk an der Rosenmühle wie auch an der alten Brücke Überreste alter Gebäude gefunden wurden. Rosenmühle, Brücke und alte Gebäude sind heute völlig verschwunden. Wenn man nach Katzenbach geht, ist gleich hinter dem Bahnübergang in nördlicher Richtung ein Feldweg, der Rosenmühlerweg. Geht man diesen Weg entlang, kommt man auf der linken Seite an eine Quelle, die vor hunderten von Jahren das Wasserrad einer kleinen Mühle getrieben hat. Die Überreste der alten Gebäude wurden wohl, wie üblich, von der Bevölkerung als Steinbruch benutzt worden, so daß heute nur noch Grundmauern in der Erde vorhanden sind. Der Name dürfte wohl vom Erbauer dieser Mühle stammen. In welcher Zeit dies war ist nicht überliefert. Sie war aber Vorläu­fer der spätere, größeren Kolbenmühle an der Alsenz, die 1517 in einer Urkunde erstmals erwähnt wird (aus Gogro, Julius: Die Ro­senmühle bei Katzenbach in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 56; ders. Nordpfäl­zer Geschichtsverein 1989, S. 28).

 

 

 

 

 

Katzweiler:

VG Otterbach, Lk Kaiserslautern; 12 km nördlich von Kaiserslautern; erstmals 1190 urkundlich erwähnt. Die evangelische Kirche (1822-1826 erbaut) ist ein spätklassizistischer rechteckiger Saalbau. In ihrem Innern befindet sich ein Orgelgehäuse mit einem Schnitzwerk von 1747.

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- o.A.: Die Geschichte einer alten Mühle [Katzweilerer Mühle]. In: NSZ-Rheinfront, Kaiserslautern.v. 24. 12. 1936. (+++++klären, wel­che Mühle++++

 

 

- Dorfmühle oder Stiftsmühle:

nicht an der Lauter, sondern am Dorfbach, dem Becherbach gelegen.

 

Die Mühle ist erstmals urkundlich 1272 erwähnt; sie stand damals im Eigentum des Klosters Otterberg; zuvor gehörte sie dem Rein­hard von Hoheneck 638. Am 21.8.1272 bekunden Werner V. und Philipp VI. Von Bolanden, daß sie den alten Streit zwischen Rein­hard III. Von Hohenecken und dem Ritter Sigelo [III. vom Turm in Lautern] um ein Lehen in Katzweiler (de feodo in Katzwilre) un­ter Einbeziehung des Rates von Schöffen dahingehend entschieden haben, daß dem Kloster Otterberg eine jährliche Gülte von 10 Mltr Getreide von der Mühle in Katzweiler geschuldet wird 639. 1273 fällt Emicho IV. Graf von Leiningen als Richter des Königs einen Schiedsspruch im Streit zwischen dem Kloster Otterberg und dem Ritter Sigelo III. vom Turm in Lautern (Sygelonem militem dictum de Turri in Lutra) um ein Viertel des Ertrages des Mühlengutes in Katzweiler. In diesem Schiedsspruch wurde dem Kloster Otterberg ein Viertel der Erträge des Mühlengutes Katzweiler mitsamt dem Mühlbach zugesprochen. 640

 

Später hatte das Stift Lautern Ansprüche aus der Mühle. Im Gefällebuch des Stifts Lautern von 1565 heißt es: „Item i cappen gipt jär­lich Henchin Muller zu Katzwiller von der müeln daselbst“ 641. Im Gefällebuch des Stifts Lautern von 1590 heißt es: „viii mlr. Korn Mühl Ni­ckell daselbst. Laut erbbeständnuß verschreibung“ 642.

 

1632 wurde die Mühle niedergebrannt 643. Nach dem 30jährigen Krieg gehörte die Mühle dem Stift Kaiserslautern und wurde von der Churfürstlich-Geistlichen Güteradmini­stration (CGA) Heidelberg verwaltet 644.

 

1679 wurde der völlig ramponierte und verschlammte Mühlwoog von der kurfürstlichen Güteradministration an Konrad Römer und Peter Braun aus Kaiserslautern verpachtet, während die Mühle in Erbpacht an den Müller Leonhard Forster aus Veldorf / Oberpfalz (Anm.: s. Leonhard *Förster 645) ging; dieser war für die Dauer von 6 Jahren von der Zahlung der Pacht befreit wurde und für weite­re 6 Jahre nur den hälftigen Betrag zahlen, dafür die Mühle wieder aufbauen mußte. 646

 

In der Erbbestandsurkunde vom 14.1.1681 heißt es: „Ich Leonhard Förster auß der Pfaltz Neu­burg von Veldorf bekennen hiermit, daß .... des Stiffts Lauttern Mahl Mühl zu Catzweiler, im Ambt Wolffstein gelegen, Erbbestandt Weiße gnädigst verliehen, vermög dar­über auß gefertigt undt mir zu Handen gestelten Erbbestandt Brieff ...“ Weiter heißt es: „Wir Carl von Gottes Gnaden Pfaltzgraff bey Rhein ... und Churfürsten ... bekennen hiermit, demnach unser Stifft Lautern eine Mahl­Mühl Zu Catzweiler im Ambt Wolfstein liegen hat, welche vor diesem Erbbestandlich verliehen geweßen, in dem Dreyßige Jährigen Krieg aber sambt dem Mühlwog gantz ruiniert worden, undt biß dahero in Unbau gelegen undt nicht anZubringen gewesen, biß daß itzo ein freundlicher Mann von Veldorff auß den Pfaltz Neu­burg, nahmens Leonhard Förster sich angemeldt, welcher solche Mühl Erblich wieder anZunehmen undt in Bau zu bringen sich erbot­ten, daß wie solche Mühl mit aller Zugehör, Rechten und Gerechtigkei­ten auch bekommen, ... Ihme Leonhard Förster aus besagter Pfaltz Neuburg von Veldorff gebürtig, seiner Ehelichen Hausfrauen Anna Maria undt allen ihren Erben zu einem rechten Erbbestand ver­liehen ... dergestalt ... daß weilln solche Mühl in Abgang und Ruin gerathen, Sie selbige auf Ihren Kosten wiederumb aufbauen dahinge­gen aber Sechs Jahr nacheinander als 1680, 1681, 1682, 1683, 1684 undt 1685 von der Erbpfacht befreyet seien, die nechst hierauf fol­gende Sechs Jahr aber, nemlich 1686, 1687, 1688, 1689, 1690 undt 1691 jährlich die halbe alte Erbpfacht mit Vier Malter Korn, Ein Kap­pen abstatten ...“ Bei der Unterschrift heißt es: „Weillen Leonhart För­ster Schreibens ohnerfahren, alß hat er mich erbitten solches in seinem Namen zu unterschreiben, welches dan hiermit gethan zu ha­ben bekenne ... Lauttern 18. Februar 1682 Peter Braun der Zeit Spi­talpfleger“. 647

 

Ob er sich übernommen hatte oder gestorben ist, bleibt offen, jedenfalls aber erscheint ab 1692 als Pächter Adam Royl/Reil. Forsters Sohn Balthasar Forster erlernte von 1698-1700 auf der Oppensteiner Mühle in Olsbrücken bei dem Müller Peter Schönenberger das Mül­lerhandwerk; 1708 heiratete er eine Tochter des Katzweiler Schultheißen Wilhelm Henn und bewirtschaftete die Dorfmühle nebst zuge­höriger Landwirtschaft. Sein Sohn Johannes Forster übernahm den Betrieb. Am 28.5.1756 trat er mit Genehmigung der kurpfäl­zischen Geistlichen Güteradministration sein Recht auf die Dorfmühle für 1600 Gulden an den Schafmüller Johannes *Kolter ab. Grund waren schlechte wirtschaftliche Verhältnisse, u.a. bedingt durch Wassermangel, weil der Mühlwoog nicht im Verfügungsrecht des Müllers auf der Dorfmühle stand. Johannes Kolter übergab die Dorfmühle seinem Schwiegersohn Johann Wilhelm *Henn "der Schwarze", der von 1759/89 Erbbeständer auf der Dorfmühle war. Johann Wilhelm Henn baute mit Hilfe seines Schwiegervater das heutige Wohn- und Mühlengebäude 648. [Anm. d.- Verf.: die Daten sind mE zweifelhaft; Johann Wilhelm Henn soll 6.11.1759 Kol­ters Tochter Anna Maria Kolter geheiratet haben; dann dürfte er kaum bereits 1759 Erbbeständer gewesen sein].

 

Der Nachfahre und Heimatforscher Hermann Schneider fand heraus, dass Wilhelm Henn einmal fast drei Jahre lang nicht mahlen konn­te, obwohl die Mühle damals nur mit je einem Schäl- und Mahlgang eingerichtet war. Die Wasserkraft war nicht nur zu jenen Zeiten, meist aber in heißen Sommern nach trockenen Frühjahren einfach zu gering. Die Quellen des Becherbachs gegen den Hum­berg zu schütteten zwar immer vorzügliches aber oft eben zu wenig Wasser. Wilhelm Henn bewies in der permanent prekären Situati­on unter­nehmerische Phantasie und richtete auf seiner Mühlhofraite eine Branntweinbrennerei - geeignet auch für die Produktion von Obst- und Kartoffelschnäpsen - und eine Bäckerei ein. Später kamen Schafhaltung, Kohlenhandel und eine Bierniederlage hinzu.

 

Erst als man im Laufe der Jahre erkannte, daß die Mühle ohne den Mühlwoog wirtschaftlich nicht bestehen konnte, fing man, um diesen zu streiten. Im Sommer 1759 verlangte die kurfürstliche Verwaltung vom Unteramt Wolfstein Gutachten über den Stand der sog. Stifts­mühle in Katzweiler, wahrscheinlich weil der Beständer und Müller Johann Wilhelm Henn aus Verärgerung über die Ver­schleppung der Entscheidung im Mühlwoogstreit das Wasserfallgeld nicht gezahlt hatte. Aus 1773 ist eine Eingabe Henns überliefert, ihm entweder den Mühlwoog zuzusprechen oder den Pachtzins herabzusetzen; er wolle auch noch eine Ölmühle bauen, was ohne den Woog nicht möglich war. 1778 kam es zu einem Vergleich, wonach die Erbpacht ermäßigt wurde und dem Dorfmüller ein Nut­zungsrecht über den Tiefsee sowie den Neuwoog und Altwoog, nicht aber über den Mühlwoog zugesprochen wurde. Erst 1806 könn­te sein Sohn Heinrich Henn den Mühlwoog von der Französischen Verwaltung erwerben. 649

 

Magdalena *Henn ist um um 1836 Müllerin in Katzweiler; °° mit dem Müller Johann *Wilking; Mutter des Pfarrers Friedrich Daniel *Wil­king; Großmutter der Elise *Wilking 650.

 

Die Inbetriebnahme der Walzmühle in Ludwigshafen bedeutete einen tiefen Einschnitt in die weitere Entwicklung auch der Dorf­mühle in Katzweiler und das Ende der Getreidemühle. Heinrich Henn, der damalige Eigentümer, ließ kurz nach 1900 die Mühle auf zwei Schrot­gänge umbauen und verarbeitete nun Putzabfälle und Weizenbruch aus der Walzmühle zu Futtermittel. Die Rohstoffe wurden wöchent­lich einmal mit einem Eisenbahnwaggon von Ludwigshafen nach Katzweiler transportiert. Der Antrieb erfolgte nun wahlweise über einen Gasmotor, wobei das erforderliche Treibgas selbst durch Kohlevergasung erzeugt wurde. Erst in der 2. Hälfte des 20. Jh. mußte der Mühlenbetrieb eingestellt werden 651.

 

Photo Dorfmühle:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., Bd. I S. 63, 244

- Weidmann, Werner: „Das alte Mühlrad in Katzweiler ...“; in: Die Rheinpfalz, Ausgabe Kaiserslautern vom 30.12.1999

 

Literatur/Urkunden:

- Littig, E.: Höchstes Mühlenrad und ältestes Mühlwerk der Pfalz (Katzweiler); in: „Die Rheinpfalz“, Ausgabe Kaiserslautern vom 23.8.1963.

- Schneider, Hermann: Die Dorfmühle in Katzweiler; in: Heimatkalender für Stadt und Landkreis Kaiserslautern 1978, S. 112-14

 

 

- Ölmühle (s. Schafmühle):

sie wurde beim Ort 1726 von Peter Weißmann an Stelle der im 17. Jh. untergegangenen Schleifmühle als Ölmühle errichtet 652 und lag links des Mühlkanals 653.

 

 

- Schafmühle bei Katzweiler:

an der Lauter gelegen auf pfalzgräflichem Besitz; sie lag links des Mühlkanals 654.

 

Die Schafmühle an der Waldlauter gehörte im Mittelalter dem Kloster Otterberg. Die Mühle wurde im 30jährigen Krieg zerstört und von 1685 vom Amtsschultheiß Martin Weißmann aus Wolfstein wieder aufgebaut. Dessen Nachfolger und Erbbeständer ist sein Sohn Johann Michael *Weißmann. Dieser erweiterte 1726 den Betrieb um eine Öl- und eine Sägemühle, die auf der linken Seite der Lauter gelegen war 655, am Ort einer 17. Jh. untergegangenen Schleifmühle 656. Seine Tochter, die Mühlenerbin Kathari­na Elisabeth *Weißmann heira­tete 1740 den Johannes Kolter 657.

 

Um 1756 war Schafmüller der Müller Johann Kolter, der durch Vertrag vom 28.5.1756 auch die Dorfmühle übernahm.

 

Unter Johannes Kolter waren die Mahlmühle und die auf der linken Seite der Lauter gelegene Öl- und Bordmühle noch vereint. Erst nach seinem Tode am 4.10.1782 kam es zur Trennung beider Betriebe. Der Sohn Daniel Kolter erhielt die Mahlmühle auf der rechten Seite der Lauter und der Schwiegersohn Johann Wilhelm *Henn, gen. "der Schwarze, die Öl- und Bordmühle auf der linken Seite der Lauter 658.

 

Der Ölmüller auf der Schafmühle hielt 1810 bereits zwei Ölpressen in Gang, was einen regen Zuspruch vermuten läßt. Der Betrieb fun­gierte als Kunden- und Handelsmühle 659.

 

Die Geschäftsbücher des Ölmüllers Daniel Henn von von der Schafmühle im Lautertal in der Zeit von 1789 bis 1820 sind noch erhal­ten 660. Diese enthalten Einzelheiten über die von den Erzeugern angelieferten Mengen Raps: 1 Malter Raps (ca. 170 Pfund) kostete 1792 den Betrag von 10 Gulden 30 Kreuzer, im Jahr 1797 sogar 14 Gulden. Unter den großen Anlieferern von Raps für die Schaf­mühle sind in dieser Zeit zu nennen: der Bauer Johannes Diehl aus Katzweiler mit 28 Malter, Jakob Weiß­mann aus Rothselberg mit 20 Malter, Nickel Zinßmeister aus Mehlbach mit 17 Malter und Johannes Weißmann aus Mehlbach mit 15 Malter. Ebenfalls große Mengen brachte in man­chen Jahren der Vetter Haas aus Siegelbach, Bürgermeister Nickel Henn aus Roden­bach, Michael Stauder aus Stockborn und Peter Klein aus Mehlbach. In den Unterlagen sind auch die Abnehmer ersichtlich 661. Im Rahmen der Handelsmüllerei auf der Ölmühle traten häufig „Juden“ als „Käufer und Vermittler“ auf, die für den Absatz „in weiter entfernte Gegenden“ sorgten, so daß Ölfuhren bis in den vorder­pfälzischen Raum und nach Worms gin­gen 662. Die Sägemühle, die zur Ölmühle gehörte, konnte nur „im Wechsel mit dieser be­trieben werden und verfügte nur über „ein einziges Sägeblatt“ 663.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird als Handelsmüller auf der „Schaafmühle“ genannt der Heinrich Henn 664.

 

Die Schafmühle wurde um 1978 abgerissen.

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O.,S. 241 (Schafmühle bei Katzweiler vor dem Abbruch der Wasserbauten einschließlich Was­serrad, 1978)

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1262/27: Johannes Gehm von der Oppensteiner Mühle gegen Johannes Kolter von der Schafmühle: Erb­schaft und Teilungen, 1744-1754, 1784, 98 Bl.

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1701/4: Wolfstein. Renovation über die Schafmühle, 1781 +++prüfen: es handelt sich wohl um die Schaf­mühle bei Katzweiler+++

- Schneider, Hermann: Die Müllerfamilie Kolter aus der Schafmühle (Katzweiler); in: Pfälz. Familien- und Wappenkunde 1969, Bd. 6, Heft 12, S. 371).

- Schneider, Hermann: Die Schafmühle bei Katzweiler. Von der romantischen Mühle zum Mittelpunkt für Spiel und Sport; in: Rhein­pfalz, Kaiserslautern Nr. 193 v. 24. 8.1959

- Schneider, Hermann: „Aus den Geschäftsbüchern einer alten Ölmühle; in: „Die Rheinpfalz“ Nr. 50/1951

- Schneider, Hermann: „Aus den Geschäftsbüchern einer alten Ölmühle; in: „Die Rheinpfalz“, Ausgabe Kaiserslautern, vom 27.4. 1963

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 202 vom 31.8.2000 (Schafmühle bei Katz­weiler)

- Weidmann, Werner: „Seit vielen Generationen in Familienbesitz“: die Schafmühle bei Katzweiler; 1272 erstmals urkundlich er­wähnt; nach Brand 1937 wiederaufgebaut; in: Weidmann, Werner: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Pfalz. 2002. S. 240-243

 

 

- Schleifmühle:

sie ist in den Wirren der Kriege des 17. Jh. untergegangen; die Schleifmühle lag auf dem linken Ufer der Lauter, gegenüber der Mahl­mühle auf der Schafmühle; an Stelle der früheren Schleifmühle wurde 1726 eine Öl- und eine Sägemühle zur Schafmühle erbaut, die auf der lin­ken Seite der Lauter gelegen war 665.

 

 

 

 

 

Keffenach / Elsaß:

südwestlich von Weißenburg, direkt nördlich von Memmelshoffen auf der Nordseite des Winzenbaechel gelegen; Keffenach war ur­sprünglich Reichslehen, wurde 1348 von Kaiser Karl IV. den Herren von Fleckenstein verliehen. Doch müssen die Ochsensteiner Mitbesit­zer gewesen sein, denn diese besaßen den Ort im 15. Jh. als zur Burg Löwenstein gehörig und gaben ihn den Puller von Ho­henburg als Unterlehen. Nach Aussterben der Ochsenstein 1485 kam Keffenach an deren Erben, die Bitsch-Zweibrücken, 1570 an Hanau-Lichten­berg. Erst 1649 wurde der Ort von Pfalz-Zweibrücken 666 erworben und blieb dort bis zur französischen Revolution, zunächst zum Amt Katharinenburg (Birlenbach), dann zum Amt Kleeburg gehörig 667.

 

Das Dorf wurde im 30jährigen Krieg 1635-1637 zerstört und wurde von der Bewohnern verlassen; Keffenach wies 1649 nur noch 10 oder 11 Häuser auf, die mehr oder minder baufällig waren. Nur 18 Einwohner lebten 1649 in Keffenach, der Bevölkerungsverlust durch den Krieg betrug 85% 668.

 

Mühlen:

- Gaensmühle:

die Mühle liegt am Winzenbach bachabwärts von Keffenach, östlich von Retschwiller.

 

Karte:

- Franck: Les moulins du Winzenbach et l'aura des meuniers; in: l'Outre-Forêt Nr. 131 (III/2005), S. 57: Die Lage der Mühlen am Wint­zenbach

 

 

- Keffenacher Mühle:

auf die ehemalige Mühle weist noch heute die Straße „Rue du Moulin“ hin. Die Stelle heißt noch heute im Volksmund „Im Woog“ und die ehemalige Mühle, gelegen am Winzenbaechel, existiert immer noch, ist aber seit langem funktionsunfähig 669.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle in Keffenach wie folgt beschrieben: „ [hat]1 Waßer­rad; [zahlt an Pfacht] 8 bz Geldt, 2 Mltr Korn; ist eine Waßermangelhafte Mühl und hat nicht viel zu mahl.“ 670

 

Karte:

- Franck: Les moulins du Winzenbach et l'aura des meuniers; in: l'Outre-Forêt Nr. 131 (III/2005), S. 57: Die Lage der Mühlen am Wint­zenbach

 

 

 

 

 

Kettenheim / Rheinhessen:

VG Alzey, Lk Alzey-Worms; südlich von Alzey; früher "Kiedenheim"; unterstand schon früh den Pfalzgrafen bei Rhein und war von alters­her deren Burg Alzey dienstpflichtig. Im Ort lebte ein Rittergeschlecht, das 1221 erstmals genannt ist: damals bezeugte Karl von Keden­heim eine Urkunde des Reichstruchsessen Werner III. von Bolanden, als dieser kaiserlicher Hofrichter in Kaiserslautern war 671. Karl von Kedenheim schlug sich während des 'Endkampfes der Staufer' of­fensichtlich auf die Seite Philipps von Hohenfels, der anders als seine bolandisch(-falkensteinischen) Verwandten staufertreu geblie­ben war. In einer Sühne zwischen dem Hohenfelser und der Stadt Worms wird Karolum de Kidenheim 1246 als Widersacher der Stadt Worms bezeichnet 672. Spätestens Ende des 14. Jh. waren die Herren von Kettenheim Burgmannen bzw. Lehensmannen des Pfalzgrafen bei Rhein, so etwa 1386 in Oppenheim. Ihre Burglehen vereinnahmten sie u.a. auch in der Ket­tenheimer Gemarkung. Dort besaßen sie ein Hofgut, Grundbesitz und eine Mühle 673. Das Dorf war schon früh pfalzgräflich und gehörte bis zur französischen Revolution zum kurpfälzischen Oberamt Alzey674.

 

1787 ist „von 40 bis 50 Häusern“ in Kettenheim die Rede, 1815 zählte das Dorf 308 Einwohner, deren Zahl bis 1830 auf 387 Perso­nen in 56 Wohngebäuden anwuchs 675. 1900 bewohnten 381 Ein­wohner 74 Häuser; 2011 zählte die Ortsgemeinde 294 Einwohner 676.

 

Kirchenbücher:

Eintragungen über Kettenheim finden sich in den Kirchenbüchern von Alzey. Das reformierte Kirchenbuch Albig, das lutherische Kirchen­buch Alzey und das kath. Kirchenbuch Heimersheim sind über Internet auf der Homepage der Gemeinde Kettenheim abruf­bar unter 677: http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/leben/kirchenbuecher.php?navid=27. Der Heimersheimer Bürger Gerd Braun hat im Jahr 2003 das Kirchenbuch der Katholischen Pfarrei Heimersheim aus den Jahren 1700 bis 1798 abgeschrieben, bearbeitet und auf elek­tronischen Dateien neu archiviert.  Zu der Pfarrei Heimersheim gehörten damals auch die Gemeinden Albig, Bermersheim und Lons­heim. In den Jahren 2006 und 2007 hat Gerd Braun dann das Lutherische Kirchenbuch Alzey der Jahre 1686 bis 1798 bearbeitet und ar­chiviert. Zur Lutherischen Pfarrei Alzey gehörten auch die Lutheraner aus Albig. Im Jahr 2010 folgte dann die Übertragung und Archivie­rung des Reformierten Kirchenbuches Albig, das die Jahre 1690 bis 1798 umfasst 678. 

 

 

Mühlen:

im Mittelalter gehörten zwei Mühlen dem Kloster Weidas, das auch Anteil am Zehnten im Dorf hatte 679, darunter die *Walkmühle auf der Wüstung Ergersheim.

 

Die Herren von Kettenheim besaßen im späten MA in Kettenheim ein Hofgut, Grundbesitz und eine Mühle 680. Diese lag zwischen dem untergegangenen Oggersheim und Kettenheim. 1400 kaufte Pfalzgraf Ruprecht III. 2/3 des Zehnten zu Kettenheim und Walheim von Heinrich Bock von Lonsheim, die als Pfälzer Lehen dem Brendel und Ensel von Kettenheim gegeben werden sollten. Brendel hatte schon die Mühle und Güter zwischen Ergersheim und Kettenheim und Wingerte zu Kettenheim zu Lehen. Diese Lehen sind 1662 an Kurpfalz zurückgefallen 681.

 

Im 18. Jh., einer Phase des Wiederaufbaues nach den verheerenden Kriegen des 17. Jh. gab es die Schloßmühle im Dorf (Kirchgasse 18), westlich davon die Katharinenmühle, die Wiesenmühle und die Hessensteigermühle, wobei Letztere aus zwei Anwesen bestand 682.

 

Am 16.1.1707 ist Patin in der lutherischen Kirche in Kirchheimbolanden die Anna Maria Stier, Witwe des Johann Adam Stier, Müller zu Kettenheim 683.

 

Am 5.5.1743 sind Paten bei der Taufe des Conrad Strendler in der reformierten Kirche in Albig der „Conrad Rößner, Müllermeister zu Kettenheim und Ehefrau Catharina“ 684. +++klären: welche Mühle+++

 

Gerhard *Löffel, der Müller aus Standenbühl ist möglicherweise identisch mit dem Müller Gerhard Löffel in Kettenheim++++klären ++++, der als Witwer der am 3.5.1747 eine Anna Elisabeth NN. geheiratet hat und dessen Sohn 1752 der Adam Leffel 1752 geboren wurde. Dieser Adam Leffel zog später gegen 1780 nach Volxheim, wo die Familie Löffel heute noch wohnt 685.

 

 

- Hessensteigermühle:

heute Anwesen Hessensteigermühle 5/6; weitab nördlich des Ortes nahe der Gemarkungsgrenze mit Dautenheim/Stadt Alzey gele­gen. 1555 erstmals urkundlich erwähnt, vormals wohl Besitz des Klosters Weidas, dann von der kurpfälzischen Hofkammer im Erb­bestand vergeben. Spätestens im ausgehenden 16. Jh. gab es hier 2 Mühlen, deren bauliche Trennung ab Mitte des 19. Jh. belegt ist. Nach Stil­legung 1923 Brandschäden. Zwei unmittelbar benachbarte Vierflügelanlagen nördlich des Weidasser Baches mit Bestand überwiegend des 19. Jh. 686.

 

Die Mühle Nr. 6, der baulich wohl ältere Teil, war zunächst im Erbbestand, dann Besitz der Familie Meitzler. Der wiederverwendete [?] Sturz zum Kuhstall bez. 18 HM 32 687.

 

Die Mühle Nr. 5 ist im Portalsturz bez. 18 JOH. AR. 59 [= Johann Arnold] 688.

 

Um 1701 ist Johann Philipp Blath der Müller auf der Hessensteigermühle († vor 23.1.1703; °° am 26.2.1701 in Kettenheim mit Anna Eli­sabeth Braun aus Walsheim; sie °° II am 23.1.703 in Kettenheim mit Johann Henrich Müller) 689.

 

Am 17.1.1703 ist Pate bei der Taufe des Johann Georg Scherr in der reformierten Kirche in Albig der „Hanß Georg Scheidling, Heßenstei­ger Müller“ 690.

 

Um 1739 ist Johannes Korb der Müllermeister auf der Hessensteigermühle. Am 29.11.1739 wird in der reformierten Kirche in Albig ge­tauft die Sybilla Margaretha Renner, Tochter von „Henrich Renner, Müllermeister in Albig und Ehefrau Anna Maria“. Patin hierbei ist die Anna Sybilla, „Tochter von Johannes Korb, Müllermeister auf der Hessensteiger Mühle“ 691.

 

Karte:

- Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 274: Hessensteigermühle, Katasterplan 1833

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 275

 

 

- Katharinenmühle:

westlich der Schloßmühle gelegen 692.

 

 

- Mühle zwischen Kydenheim und Ergerßheim:

s. Wiesenmühle

 

 

- Papiermühle Kettenheim:

ca. 1780 erhielt der Papiermüller in Mertesheim, Martin *Burckhard von der in Frankenthal tagenden kurpfälzischen Kommerzialkommis­sion die Genehmigung zur Errichtung einer Papiermühle in Kettenheim. Als Lumpensammelbezirk wurde ihm der Be­reich der Ämter Sim­mern, Veldenz, Kreuznach und Bacharach zugewiesen 693.

 

Die Papiermühle ist einige Jahre vor 1824 eingegangen 694.

 

 

- Schloßmühle:

Anwesen Kirchgasse 18, im Dorf gelegen, heute der „Schloßmühlenhof“ Weingut Michel 695. Sie wurde durch den, parallel zum Alt­bach [auch Weidasser Bach] geführten Mühlgraben getrieben, der zwischen den Häusern Kirchgasse 37 und 39 in die Ortslage eintrat 696.

 

Die große geschlossene Hofanlage liegt südlich der Kirche. Eine Steintafel über dem zentralen Portal ist bez. J.(ohann) MICHEL 1881). Die ehemalige Schloßmühle stammt aus dem 19. Jh mit barocken Teilen. Die nördlichen Nebengebäude des Mühlengebäudes, die einen Teil der Hofbegrenzung bilden, sind in über Rundbogenöffnungen im Sturz bez. 1709 HB. Ein Türgewände im Sturz mit Mühlradrelief bez. PL 1766. Das korbbogige Hoftor zum Garten ist bez. „J. M. 1748 / W. M. / H. M.“ Die beachtliche, fast vollstän­dig erhaltene Müh­lenanlage kündet von dem auf ertragreicher Landwirtschaft basierenden Wohlstand am Ende des. 19. Jh. 697.

 

Photos:

- Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 272, 273

 

 

- Walkmühle auf der Wüstung bei Ergersheim:

Ergersheim ist ein anderer Name für Kettenheim und darf nicht verwechselt werden mit Eyersheim (Ergersheim) bei Weisenheim/Sand.

 

In einem Inventar des Klosters Weidas bei Alzey, erstellt am 11.9.1553, ist aufgeführt als Eigentum des Klosters Weidas eine Mühlgeld­gülte von 6 Pfd. Hl von der Walkmühle bei Ergersheim (wüst bei Kettenheim) 698.

 

 

- Wiesenmühle am Aufspringerbach:

in der Wüstung Egersheim gelegen; der Aufspringerbach entsteht im westlichen Teil der Gemarkung von Freimersheim, fließt in nordöstl­icher Richtung durch Wahlheim und Kettenheim, treibt dann die Wiesenmühle, treibt ferner die in Kettenheimer Gemarkung lie­genden Katharinenmühle und die zwei Hessensteigermühlen 699.

 

1400 erwirbt Pfalzgraf Ruprecht III. von Heinrich Bock von Lambsheim den Zehnten zu Kiedenheim, Walheim und Weinheim derge­stalt, daß Brendel von Kiedenheim solche Stücke von der Pfalz zu rechtem Mannlehen tragen solle. Dieses Lehen fällt 1662 unter dem Pfalz­grafen Carl Ludwig von den Adeligen von Kettenheim zurück., darunter die Mühle zwischen Kettenheim und Egersheim, d.i. die Wiesen­mühle 700.

 

Im ältesten Lehnsbuch der Pfalzgrafen von 1401 heißt es: „Item Brendel von Kydenheim hat empfangen zu manlehen. Zum ersten eyn mole myt ir zugehorde, garten und wiesen, die liegt zuschen Ergerßheim und Kydenheim und sitzt Eusel von Kydenheim by yme darinne in gemey[n]schaft. Item zu burglehen virdehalb morgen wingarten zu Kydenheim ...“ 701.

 

Kydenheim (=Kindenheim ?) ist weder bei Christmann 702, noch bei Dolch/Greule 703 und auch nicht bei Häberle 704 erwähnt. Auch Prof. Dr. Kar­l-Heinz Spieß, der selbst aus dem Kindenheim benachbarten Bockenheim stammt, macht in dem von ihm herausgegebe­nen Lehnsbuch der Pfalzgrafen keine Anmerkung zu dem Ort „Kydenheim“. Bei der Ortschaft „Ergerßheim“ handelt es sich jedoch um die Wüstung Egersheim bei Alzey, wo sich im Spätmittelalter die Pfarrkirche befand 705, nicht jedoch um Eigersheim (heute Eyersheimer Mühle bei Weisenheim/Sand) 706. Daher scheidet eine Gleichset­zung von „Kydenheim“ mit Kindenheim aus, es handelt sich vielmehr, da die Mühle „zuschen Ergerßheim und Kydenheim“ liegt, um das bei Alzey liegende Kettenheim. Auch Kaufmann 707 ord­net „Kyden­heim“ dem rheinhessischen Dorf Kettenheim zu. Dieselbe Auffassung vertritt Fabricius 708.

 

Die Wiesenmühle wird heute durch eine Vierflügelanlage des 18./19. Jh. gebildet, östlich des Ortes am Weidasser Bach gelegen 709.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 276

 

 

 

 

 

Kindenheim:

VG Grünstadt-Land, Lk Bad Dürkheim; am *Kinderbach gelegen, hart westlich von Bockenheim..

 

Mühlen:

s. Johannes Althen, ein „Mühlenknecht“

 

- Mühle zwischen Kydenheim und Ergerßheim:

im ältesten Lehnsbuch der Pfalzgrafen von 1401 heißt es: „Item Brendel von Kydenheim hat empfangen zu manlehen. Zum ersten eyn mole myt ir zugehorde, garten und wiesen, die liegt zuschen Ergerßheim und Kydenheim und sitzt Eusel von Kydenheim by yme darinne in gemey[n]schaft. Item zu burglehen virdehalb morgen wingarten zu Kydenheim ...“ 710.

 

Kydenheim (= Kindenheim ?) ist weder bei Christmann 711, noch bei Dolch/Greule 712 und auch nicht bei Häberle 713erwähnt. Auch Prof. Dr. Kar­l-Heinz Spieß, der selbst aus dem Kindenheim benachbarten Bockenheim stammt, macht in dem von ihm herausgegebe­nen Lehnsbuch der Pfalzgrafen keine Anmerkung zu dem Ort „Kydenheim“. Bei der Ortschaft „Ergerß­heim“ handelt es sich jedoch um die Wüstung Egersheim bei Alzey, wo sich im Spätmittelalter die Pfarrkirche befand 714, nicht je­doch um Eigersheim (heute Eyersheimer Mühle bei Weisenheim/Sand) 715. Daher scheidet eine Gleichset­zung von „Kydenheim“ mit Kindenheim aus, es handelt sich vielmehr, da die Mühle „zuschen Ergerßheim und Kydenheim“ liegt, um das bei Alzey liegende Ket­tenheim. Auch Kaufmann 716 ord­net „Kyden­heim“ dem rheinhessischen Dorf Kettenheim zu. Dieselbe Auffassung vertritt Fabricius 717.

 

Literatur/Urkunden zu Mühlen:

- Tröscher, Angelika: Gab es Mühlen auf der Kindenheimer Kalksteinhöhe; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1978, S. 79 ff und 1979, S. 16 ff

 

 

- Stampfmühle:

Mayer schreibt in seiner Ortsgeschichte von Kindenheim: „Kindenheim seit 1196 mit Stampfmühle und Backhaus 718. Am 1.5.1256 ver­macht Gräfin Elisabeth von Leiningen dem Kloster Nonnenmünster zu Worms ihre Stampfmühle zu Kindenheim 719.

 

 

 

 

 

Kinderbach:

s. auch *Kindenheim

 

Bach bei Kindenheim; der Name hat nichts mit dem Begriff "Kind" zu tun, sondern geht auf einen dem westfränkischen Namenskreis zu­gehörigen Personennamen "Kundin" zurück, welcher auch namensgebend für Kindenheim und "Kindeneche" wurde. Als Namens­träger dürfte ein Angestellter des Bockenheimer Königshofes anzunehmen sein, der in der Merowingerzeit (als für wichtige Aufga­ben vornehm­lich westfränkische Personen eingesetzt wurden) im Auftrage des Staates das nachmals nach diesem "Kundin" benannte Tal wieder ur­bar machen ließ 720. Der Kinderbach entsprang im Bereich der Gemarkung des heute verschwundenen Dorfes *Gösses­heim und war dort zu einem Woog aufgestaut [Anm. d. Verf.: der Kinderbach ist in der Steuerliste von 1574 "bey dem Woggar­ten un­ter dem Straßen­rech" genannt, ferner in einer kurpfälzischen Güteraufstellung von 1772 721]. Der Bach floß durch Kindenheim dann östlich durch die Kindenheimer Gemarkung "Au" (!), durch den heute verschwundenen Bockenheimer Weiher und mündete früher in den Eisbach, nicht wie heute in die Pfrimm 722.

 

 

 

 

 

Kindinger Mühle:

s. *Siebeldingen

 

 

 

 

 

Kindsbach:

VG Landstuhl, Lk Kaiserslautern; das Dorf hieß früher Königsbach (Künigsbach) wie sich aus Beschreibung der Herrschaft Land­stuhl von 1681 ergibt 723.

 

Kindsbach gehörte im Mittelalter zur Herrschaft Landstuhl. Das Gebiet gehörte im Mittelalter zur Herrschaft Hohenburg. Durch Hei­rat der Tochter Margarete des Wirich Poller von Hohenburg kam die Gegend um Landstuhl mit der Burg Nanstein an Schweikhard von Sickingen und seine Familie, deren bekanntester Vertreter Franz von Sickingen war. Vor der Auflösung gehörten zur Herrschaft Land­stuhl: das Großgericht mit den Orten Bann, Harsberg, Hermersberg, Horbach, Kindsbach, Krickenbach, Linden, Queidersbach, Wesel­berg, Zeselberg und das Kleingericht mit den Orten Hauptstuhl, Langwieden, Martinshöhe, Gerhardsbrunn, Kirchenarnbach-Obernh­eim, Knopp, Oberarnbach, Mittelbrunn, Scharrhof und Schauerberg. Der Regierungssitz war Landstuhl. Die Bäche der Sickin­ger Höhe und des Landstuhler Bruchs trieben folgende Mühlen 724.

 

Mühlen:

in Kindsbach besteht noch heute die Straßen „Mühlweg“ und „Am Mühlwald“, beide gelegen im westlichen Dorf in Richtung Land­stuhl.

 

Wirich von Daun, der Herr der Herrschaft Landstuhl, stiftete 1265ein Jahrgedächtnis dem Kloster Einsiedel, wofür er neben Weide- und Wasserrechten den Platz für eine Mühle im Einsiedel benachbarten Kindsbach gab 725.

 

Über die Obere Mühle bei Landstuhl (s. bei Landstuhl) ist ein Erbbestandsbrief vom 28.7.1723 erhalten geblieben 726. Danach ist Erbbe­ständer für die außerhalb der Stadt gelegene Mühle der Schwanenwirt zu Kindsbach Kilian Menges mit seiner Ehefrau Maria Magdalena. Er zahlt 300 fl bar und gibt jährlich 13 Ma. Korn als Pacht 727.

 

 

 

 

 

Kirchenarnbach:

OT von Obernheim-Kirchenarnbach

 

Mühlen:

s. *Neumühle

 

 

 

 

 

Kirchheim / Weinstraße:

VG Grünstadt-Land, Lk Bad Dürkheim; früher als Kirchheim a.d. Eck bezeichnet, am Eckbach gelegen; 1304 kam das Dorf an die Grafen von Leiningen, vorübergehend 1467-1505 auch an Kurpfalz; dann durch Kauf an die Grafschaft Leiningen-Westerburg 728.

 

1802 hatte das Dorf 693 Einwohner, gem. der Zählung durch den Maire Johann Wilhelm Koch, nämlich 580 Lutheraner, 58 Katholi­ken und 55 Juden 729, 1836 waren es 1041 Einwohner, nämlich 811 Protestanten, 123 Katholiken, 104 Juden und 3 Mennoniten 730.

 

Mühlen:

bis zum Jahr 1740 standen in Kirchheim zwei Mühlen, die untere oder Gerstenmühle und die etwas weiter bachaufwärts gelegene Esels­mühle 731.

 

1709 wird im luth. KB Kirchheim ein Müller namens Conrad *Keil erwähnt 732.

 

Bis vor 1806 war Michel *Balzer als Müller in Kirchheim/Eck ++++klären: welche Mühle++++

 

1817 gab es in Kirchheim folgende Mahlmühlen: a) obere oder Oehlmühle mit 3 Mahlgängen, b) die mittlere Mühle oder Eselsmühle mit 3 Mahlgängen, c) die untere oder Phyische Mühle mit 3 Mahlgängen 733.

 

Literatur/Urkunden:

- "Die Rheinpfalz" vom 19.8.1998: Mühlenwanderweg im Eckbachtal zwischen Dirmstein und Neuleiningen

- Niederhöfer, Wolfgang: Die Triebwerke entlang des Eckbach-Mühlenwanderweges (zu Eckbachweiher, Mühlen in Neuleinin­gen-Tal, Kleinkarlbach, Kirchheim, Bissersheim, Großkarlbach und Dirmstein)

- Niederhöfer, Wolfgang: Mühlenwanderweg am Eckbach

- 35 Mühlen zwischen Neuleiningen und Dirmstein; in: Heimatjahrbuch 1998 Landkreis Bad Dürkheim, S. 156

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Geschichte der pfälzischen Mühlen besonderer Art, Arbogast, Otterbach 1981

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Geschichte der Mühlen und des Müllerhandwerks der Pfalz

 

 

- Alte Gräflich Leiningische Mühle:

s. Koch'sche Mühle

 

 

- Eselsmühle:

Anwesen Am Mühlbach 1, Kirchheim 734, am Eckbach gelegen; spätere Malzfabrik 735.

 

Diese dürfte jedoch gegen a.A. keine Bannmühle gewesen sein 736.

 

1623 wird Hans Becker als Eselsmüller genannt. 1631 war sie im Besitz von Velten Bertzel aus Albsheim a. d. Eis. Von diesem ging sie an Nikolaus Regenborn über und 1652 verkauften sie Peter Vonasthen und David Dix aus Frankenthal mit herrschaftlicher Erlaub­nis von Hans Schlick in Dürkheim aus Nikolaus Regenborns Hof. Schlick war also der Erbe oder wenigstens ein Miterbe des Regen­born'schen Be­sitzes. Wieder zehn Jahre später sitzt ein Hans Ranck in der Eselsmühle. Ranck starb in jungen Jahren und der Vor­mund seiner minder­jährigen Kinder verkaufte die Eselsmühle 1671 an Friedrich Steinmetz aus Neuleiningen. Als dieser um 1683 verstorben war, ver­kaufte dessen Witwe die Mühle 1683 an den Kirchheimer Bäcker Georg Nikolaus Pflug. Dieser Pflug stellte kurz vor der Jahr­hundertwende einen Müllerburschen namens Wiegand *Pie ein, Sohn des Johann Jakob Piehen, Müllermeister in Allen­dorf an der Lumda 737.

 

Wiegand *Pieh heiratete am 14.2.1699 in Kirchheim die Tochter seines Dienstherrn Georg Nikolaus Pflug, die Maria Barbara Pflug und erhielt 1707 die Eselsmühle von seinem Schwiegervater übertragen. Vater des Johann Leonhard Pieh (geb. 1700 err - † 1734 Kirchheim im Alter von 34 J, 5 M, 14 T), Johann Georg *Pieh (Müller auf der Strohmühle Kleinkarlbach) und des jüngsten Sohnes Johann Sebasti­an *Pieh 738.

 

Wiegand *Pieh betrieb die Eselsmühle in Kirchheim über 30 Jahre lang und übertrug diese 1737 an seinen jüngsten Sohn Johann Se­bastian *Pieh 739.

 

Auch um 1747 war Johann Sebastian *Pieh der Müller auf der Eselsmühle. Dieser kaufte von dem Schultheiß Johann Conrad *Bogen 1747 die durch die Eheschließung an diesen gekommene Gerstenmühle / Savigny'sche Mühle in Kirchheim. Sebastian Pieh schleifte die Gerstenmühle und überließ anschließend gemäß Kaufvertrag dem Bogen wieder das Gelände der ehemaligen Gerstenmühle. Pieh tat das, um die Konkurrenz auszuschalten und den Mahlzwang der Kirchheimer Bauern für seine Eselsmühle zu sichern 740.

 

Die Tochter des Müllers Johann Sebastian *Pieh, Johanna Dorothea Elise Pieh (geb. 6.12.1746 - † um 1796) , °° am 24.5.1771 den Kirchheimer Schultheißen und späteren Betriebsnachfolger und Müller auf der Eselsmühle, Johann David *Hammel. Dieser erbte nach dem Tod seines Schwiegervaters Pieh († 8.12.1774) die Eselsmühle und betrieb diese weiter. Nach dem Tod seiner Frau 1796, teilte er mit seinen Kindern. Die Eselsmühle fiel durch Los seinem Sohn, Johann Sebastian *Hammel zu 741. In einem Verzeichnis al­ler im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 742 ist der Sebastian Hammel als Eigentümer einer nicht benannten Mühle in Kirchheim genannt 743. Dessen Sohn, Johann Michael Hammel erbte die Eselsmühle und führte diese bis 1873 744.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird genannt die Firma „Hammel, M., Kunden- und Handelsmüller. Eigenthümer Michel Hammel II. “ 745.

 

In diesem Jahr übergab Johann Michael Hammel die Mühle seinen Söhnen Emil und Mi­chael Hammel, die sie unter der Firma Gebrüder Hammel zunächst noch ein paar Jahre als Mühle bewirtschafteten, dann aber in eine Malzfabrik umwandelten. Doch um sich dem inzwi­schen aufgenommenen Wein­handel voll und ganz widmen zu können, verkauften sie 1898 die Malzfabrik an die Firma Moritz Marx Söh­ne in Bruchsal. 1899 brannte sie nieder und wurde wieder aufgebaut. Einige Jahre vor dem 2. Weltkrieg ging der Betrieb in das Eigen­tum der Firma Malz­fabrik Rheinpfalz AG in Pfungstadt über, die 1864 ein weithin sichtbares, 16 m hohes Silo errichteten Der Umbau des Wohn­hauses erfolgte 1958. Von der alten Eselsmühle ist nicht mehr übriggeblieben als das Erdgeschoß des Wohnhauses. Zum 1.8.1980 stellte die Firma ihre Produktion ein verkaufte das ganze Areal an die Firma Schiffer & Nicklaus in Grünstadt 746.

 

 

- Gerstenmühle, Untere Mühle, Savignymühle:

herrschaftliche Bannmühle; sie ist die älteste der Kirchheimer Mühlen; die Gerstenmühle lag nach dem Beedbuch B von Kirchheim „an dem Pfad, der von der Quirngasse kommt“ auf dem Wiesengelände, das zum Besitztum von Jakob Koch Erben (heute Georg Mühlmi­chel) 747.

 

Im Knochschen Repertorium ist unter dem 22.6.1601 vermerkt: „22 Juny ist einem von Kleinkarlbach die Mühle zu Kirchheim zu beste­hen die Erlaubnuß ertheilt worden, doch daß er die Mahlgäste nicht Verfortheile“ 748. Dort heißt es auch: „Bann-Mühle verlehnt 1601“ 749.

 

Die Gerstenmühle war herrschaftliche Mahlmühle mit zwei oberschlächtigen Gängen; und zahlte an die Grafschaft Leiningen-We­sterburg jährlich 17 Mltr an Wasserpacht und „vor ein Mastschwein 4 Gulden 40 Kr“ 750.

 

Der erste namentlich bekannte Müller auf der Gerstenmühle ist Melchior Lindenschmitt im Jahr 1650. Dieser vernachlässigte die Mühle und ließ sie verfallen. Deshalb wurde sie ihm entzogen und zunächst dem Amtmann Glandorf und nach dessen Tod 1661 dem Georg Rolly [im Knoch'schen Repertorium als Georg Rollin benannt] aus Worms in Erbpacht gegeben. Ihnen erließ man wegen des schlechten Zustands der Mühle alle Abgaben während der ersten 5 Jahre 751.

 

1661 heißt es im Knochschen Repertorium: „Glandorf notificiert seiner Mühlen Verkauff. D. Grünst. 18. DC“. 752

 

Im Knochschen Repertorium ist vermerkt „Mühle gebannds zu Kirchheim erbaut 1664 753. Weiter heißt es: „1664 Erbbestandsbrief der Bann Mühlen zu Kirchheim, Georg Rollin ertheilt, welche in dem Krieg durch Schuld des Müllers eingeäschert worden.“ 754

 

1676 erhielt der Müllermeister Johannes Ziegler den Erbbestand. Er starb 1690 und seine Witwe heiratete 1691 den Bruchmüller Wey­denkopff aus Bissersheim 755. Nach dem Tod des Mül­lers Ziegler kaufte der Schultheiß von Undenheim Philipp Best die Ger­stenmühle und übereignete sie seinem Schwiegersohn, dem leinin­gisch-westerburgischen Forstmeister Peter Michael de *Savigny 756; jetzt hieß die Gerstenmühle auch Savigny­mühle. Peter Michael de Savigny wohnte in dem Savigny'schen Stammhaus, das süd­lich der Mühle an der Dorfstraße stand. Nach dem Zukauf der Mühle war der Savigny'sche Besitz arrondiert 757.

 

Die Familie de Savigny betrieb die Mühle nicht selbst, sondern hat sie verpachtet. Als Pächter wird lange Jahre genannt Johann Mi­chael *Koch, kath., weiland Eberhardt Kochs, gewesenen Inwohners zu Ritzbach, Amts Carstatt, Hochfürstl. Würzburger jurisdicti­on, ehel. Sohn 758.

 

Nach dem Tod von Peter Michael de Savigny († 21.7.1707 Kirchheim/Weinstraße) fiel dessen Besitz an dessen Witwe Anna Barbara geb. Best. Diese heiratete in 2. Ehe am 8.9.1711 in Kirchheim den leiningen-westerburgischer Landkommissar in Kirchheim, Karl Balthasar Meyer 759. Deren einzige Tochter aus 2. Ehe, Maria Beate Luise Meyer, verheiratete sich 1736 mit dem Kirchheimer Schultheiß, späterem Landschultheißen und nachmaligem Senator in Mannheim, Johann Conrad *Bogen. Diese erbte das Haus und erwarb von den Savigny'­schen Erben die Mühle dazu 760.

 

Der Schultheiß Bogen baute 1747 das durch die Eheschließung an ihn gekommene Haus um. Die Mühle verkaufte er dem Eselsmül­ler Johann Sebastian *Pieh, der sie schleifte und gemäß Kaufvertrag dem Johann Conrad Bogen wieder das Gelände überließ. Pieh tat das, um die Konkurrenz auszuschalten und den Mahlzwang der Kirchheimer Bauern für seine Eselsmühle zu sichern 761.

 

 

- Kandelmühle oder Ohligmühle:

schon 1510 lesen wir „die Cannelwiese“ 762. Diese liegt bei der Brücke, der Mühle und den Wiesen Benennung nach einem künstlich hergerichteten Wasserlauf, Kannel oder Kanal vor 763. Heute Anwesen Mühlstraße 13 764.

 

Der Ziegler „Gurg Philipp *Koch“ errichtete auf „Feld bei der Kandelbrücke ... die Kandel- oder Ohligmühle. Als dritte Kirchheimer Mühle. Sie war ... aber auch seit 1743 Mahlmühle“ 765. Zum Bau der Mühle kaufte er aus dem Höninger Stammgut einen Morgen Feld bei der Kandelbrücke 766. Koch betrieb die Mühle zunächst selbst und verkaufte diese dann 1748 für 3000 fl an seinen Schwie­gersohn Georg Ni­kolaus Lang aus Dürkheim. Hintergrund war, daß durch den Abriß der früheren Savigny-Mühle [= Gersten­mühle] die Zahl der Kirchhei­mer Mühlen wieder auf zwei gesunken war und Koch deshalb 1747 eine neue Mühle, die Koch'sche Mühle er­richtet hat­te. Nachdem Koch die neu erbaute Koch'sche Mühle bereits 1752 an die Gräfin Charlotte Wilhelmine von *Lei­ningen, geb. Reichs­-Erbmarschallin und Gräfin zu Pappenheim verkauft hatte, erwarb er die Kandelmühle von seinem Schwieger­sohn Lang zu­rück. Lang erhielt als Kaufpreis landwirtschaftliche Grundstücke, die er seiner­seits veräußerte und vom Erlös eine Müh­le in Klein­karlbach kauf­te. 767

 

Gurg Philipp Koch überließ 1761 die Kandelmühle seinem Sohn Johann Wilhelm Koch, zugleich Anwaltsschultheiß in Kirchheim, und zog nach Worms, wo er anschließend als Baumeister, wohl Mühlenbaumeister, tätig war . 768 Johann Wilhelm Koch (°° mit Anna Regina Pieh von der Eselsmühle) war durch seine Eheschließung ein sehr vermögender Mann geworden, der wiederholt in Grund­stückskäufen ge­nannt ist. Von der verwitweten Gräfin Christina von Leiningen erwarb er 1785 deren Haus in der Quirngasse [heute Haus Mahlerwein], das er umbauen ließ und am Schlußstein des Torbogens sein Namenszug J.W.K. angebracht ist. 769 Er teilte sechs Jahre vor seinem Tod 1798 mit seinen Kindern. Der Sohn Georg Sebastian Koch (°° I 24.7.1791 mit Katharina Elisabeth Zimmer aus Grünstadt [† 1.7.1794 Kirchheim]; °° II 7.1.1796 mit Anna Elisabeth Hammel [20.4.1778 - † 13.1.1864; Tochter des Kirchheimer Schultheißen Johann David Hammel] erhielt die Kandel- oder Ohlichmühle 770. In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt be­findlichen Mühlen vom 15.12.1817 771 ist Sebastian Koch als Eigentümer einer nicht benannten Mühle genannt.

 

1880 brannte die Kandelmühle nieder, wurde alsbald wieder aufgebaut und heißt noch heute (1963) Ohligmühle 772.

 

Literatur/Urkunden:

- Jakobs, Willi: 250 Jahre den Ort geprägt: die Kirchheimer Kandel- oder Ohligmühle; in: Heimatjahrbuch des Landkreises Bad Dürk­heim, 2000, S. 251-254

 

 

- Koch'sche Mühle:

am nördlichem Dorfausgang am Eckbach gelegen, Anwesen Weinstraße Nord 59, spätere Gaststätte „Alte Gräflich Leiningische Mühle“.

 

Ein hofseitig eingemauerter Stein trägt das Baudatum 1748 und das Müllerzeichen (773. Die Mühle wurde 1748 von Gurg Philipp Koch erbaut auf einem Gelände, das er ein Jahr zuvor von Schultheiß Jo­hann Conrad *Bogen gekauft hatte. Auf dem Gelände stand zuvor die Savigny'sche Gerstenmühle, die Bogen auf Abbruch an den Eselsmüller Johann Sebastian *Pieh verkauft worden war, der die Mühle ab­brach, damit das Bannrecht für seine Eselsmühle erwarb und das Grundstück vertragsgemäß wieder an Johann Conrad Bogen zurück­gab 774.

 

Gurg Philipp Koch, der eine Ziegelei betrieb, verkaufte die neu erbaute Mühle bereits 1751 an die Gräfin Charlotte Wilhelmine von *Lei­ningen, geb. Reichs-Erbmarschallin und Gräfin zu Pappenheim, welche sie laut Kaufbriefs vom 21.1.1752 für 5800 Gulden an den Mül­lermeister Johann Sebastian *Pieh abgab. Dieser übertrug später die Mühle an seinen Schwiegersohn Michael *Fey (°° 9.5.1767 mit Anna Maria Pieh). Beide hatten keine Kinder bzw. diese durch frühen Tod verloren. Deshalb verkaufte Michael Fey das Anwesen 1802 an seine Nichte Juliane Fey, die Ehefrau des späteren Bürgermeisters Sebastian Zöller. Dessen Tochter Anna Katharina Zöller heiratete am 25.4.1831 den Johann Jakob (1) Koch aus der Ohligmühle Kirchheim Sohn des Gutsbesitzers (und ehemaligen) Müllers in Kirchheim, Se­bastian Koch 775 und brachte diesem das Anwesen zu. Bei dem Heiratseintrag im luth. KB Kirchheim ist der Sebastian Zöller als „gewe­ßener Müller alhier“ bezeichnet 776. So ward ein Urenkel des Er­bauers Gurg Philipp Koch wieder Besitzer des Anwesens, nachdem die Mühle 82 Jahre lang in familienfremden Händen gewesen war 777. In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 ist Sebastian Zöller als Eigentü­mer einer nicht benannten Mühle aufgeführt 778 . Die Tochter des Sebastian Zöller, Catharina Zöller °° am 25.4.31 den Müllerssohn Johann

 

Jakob (1) Koch wurde 1841 zum Adjunkten, und 1847 zum Bürgermeister von Kirchheim gewählt, ein Amt das er bis 31.12.1874 ausüb­te. Von seinen 7 Kindern waren nur zwei verheiratet: Anna Elisabeth Koch mit dem Gastwirt David (2) Zöller und Johann Ge­org Koch, Gastwirt, Dünger- und Kohlenhändler, mit Maria Puder. Anna Elisabeth und ihr Bruder Sebastian Koch stammten aus er­ster Ehe des Va­ters, Johann Georg und seine Brüder Jakob und Michael, sowie die Schwestern Katharina und Anna aus der zweiten Ehe mit Katharina Schenkel aus Heppenheim an der Wiese. Als Jakob (1) Koch 1885 im Alter von 78 Jahren gestorben war, übernah­men die Brüder Jakob und Michael Koch die Bewirtschaftung der Mühle, und nach Michaels Tod wurde Jakob Koch Alleinbesitzer. Mit seinem Tod fiel die Mühle an die Erbengemeinschaft Zöller-Koch, aus der sie Anfang 1935 der Miterbe Georg Koch IV. Käuf­lich erwarb. Das innere Mühlwerk war aber dermaßen veraltet, daß es nicht mehr benutzt werden konnte. Der neue Eigentümer wan­delte das Anwesen in ein Bauernhaus um.1959 erwarb der Winzer und Gastwirt Philipp Jung das Anwesen. Dessen Sohn Volker Jung baute es in die Gaststätte „Alte gräflich Leininger Mühle“ um. Den Namen leitete er von der Gräfin Charlotte Wilhelmine von Lei­ningen ab, die 1751/1752 Eigentümerin der Mühle gewesen war 779.

 

 

- Lohmühle:

bis 1719 war Conrad Michel Becker († 14.3.1729 Kirchheim/Weinstraße); der Lohmüller in Kleinkarlbach.

 

Anläßlich seiner Beerdigung wurde vom lutherischen Pfarrer in Kirchheim, Christoph August Sporleder, folgendes ins luth. Kirchen­buch eingetragen: „Anno 1719 auf den 14. März: Conrad Michel Becker, oder der sog. Lohmiller, welcher wegen seines recht barba­rischen Verfahrens mit seiner ersten Frau, wie auch andern liederlichen und gottlosen Lebens öfters bestraft und ermahnt worden, wie auch im­mer Besserung vorwerts angelobt, hinterher aber gelästert, geflucht und geschändet. Endlich da er zur 2ten Ehe schreitet und von mir wieder viel und ernstlich zugeredet worden, hat er dem ungeachtet a seinem 2ten Hochzeitstag so unnatürlich gesoffen und gesprun­gen, daß er sich das Netz im Leib zersprenget, und in wenigen Tagen unter entsetzlichen Leibes- und Gewißens Pein und Schmerzen den Geist aufgegeben, und also nachdrückl. Straf Gottes und seine Bosheit allen zur Warnung empfinden müßten, alt et­was über 30 Jahr.“ 780.

 

 

- Untere Mühle:

s. Gerstenmühle

 

 

 

 

 

Kirchheimbolanden:

VG Kirchheimbolanden, Kreisstadt des Donnersbergkreises; ab 1393 befand sich Kirchheimbolanden im gemeinschaftlichen Besitz der Walramschen Stämme des Hauses Nassau (Nassau-Saarbrücken und Nassau-Weilburg), teils bei Nassau-Weilburg allein 781; die Stadt blieb bis zur franz. Revolution Sitz des nassau-weilburgischen Amtes und Regie­rungssitzes Kirchheim.

 

Gehörte zur Grafschaft Nassau-Weilburg (ab 1737 zum Fürstentum erhoben); die Konfession war lutherisch, es gab jedoch ab dem 18. Jh. eine reformierte Minderheitsgemeinde 782.

 

 

Mühlen:

bis 1828 war Johann Wilhelm *Koch als Müller in Kirchheimbolanden +++klären : welche Mühle+++ 783.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird in Kirchheimbolanden genannt die Firma Jac. Ant. Brogino, Tuch-, Schnitt-, Coloni­alwarengeschäft und Oelmühle, Inhaber Karl Friedrich Lennig 784.+++klären : welche Mühle+++

 

Photo:

- Lucae: Kirchheim und seine Bürger, a.a.O, S. 181: das aus dem Jahre 1740 stammende Zunft- bzw. Herbergsschild der Müllerzunft von Kirchheimbolanden (Heimatmuseum Kirchheimbolanden)

- Lucae: Kirchheim und seine Bürger, a.a.O, S. 182: das „Insigil der Kirchheimer Mieler Zunft“ von 1713 (befindet sich im Histori­schen Museum der Pfalz)
 

 

- Gutleutbacher Mühle:

die Mühle stand unterhalb der Ziegelhütte in einer Senke 785. 1571 wird urkundlich „die Mühlbach oder guttleut bach“ erwähnt 786; 1756 ein Acker „obig der Gutlaitbach“ 787.

 

1762 wird die Flur 'Obig der Gutleybach“ erwähnt 788; 1828 erscheint die „Gutleitbacher Ziegelhütt“; 1837 die „Gutleutbacher-Müh­le und Ziegelhütte“ 789.

 

Ein ehemaliges Gutleuthaus (Leprosorium) gibt durch seine Lage am Bach diesem, der Bach, einer Mühle und einer Ziegelhütte den Na­men 790.

 

Müller auf der Gutleutbacher Mühle war Johann Henrich *Schepp (auch Johann Heinrich Schöpp 791), °° mit Maria Elisabetha Rheinganß ; am 21.10.1750 wird in der lutherischen Kirche in Kirchheimbolanden getauft: „Schepp Anna Elisabetha, T.d. Johann Henrich Schepp, Müller der herrschaftlichen Mühle an der Gutleutbach, u. Maria Elisabeth“ 792. Am 07.02.1756 wird „Georg Philipp Schepp, S. d. Johann Henrich Schepp, auf der Gutleutbach Mühle, u. Maria Elisabeth geb. Rheinganß“ in Kirchheimbolanden getauft 793. Aus der Ehe gingen die auch Tochter Catharina Schepp († vor 1788; °° mit dem Bürger und Färbermeister zu Kirchheimbolan­den, Jacob Adam) und der Müller und Betriebsnachfolger auf der Gutleutbacher Mühle, Georg Heinrich Schepp hervor. Am 29.2.1788 kommt es nach dem Tod der Catharina Schepp zur Erbauseinandersetzung, bei der auch der Nachlaß ihrer verstorbenen Mutter Maria Elisabetha (Rheinganß), Witwe Schepp, geteilt wurde. In dieser Erbauseinan­dersetzung zahlte „der Mutter Bruder“ (= Catharina Philippina Schepp), der Mül­ler Georg Heinrich Schepp „auf der Guthlaitbach Mühl, wegen übernommener Mühle“ an die übrigen Miterben einen Erbausgleich von bar 37 fl und innerhalb von 2 Jahren weitere 185 fl 794.

 

1753 wurde das Wasserbieth an dem Anwesen erhöht, da zur Sommerzeit wegen Mandel des Wasserfalls und der schlechten Wasserre­serve die Mühle wenig genutzt werden konnte 795.

 

1755 wird Johann Heinrich Schepp als Erbbeständer auf der Gutleutbacher Mühle genannt. Neben der Mahlmühle betreibt er auch eine Sägemühle und eine Hanfreibe. Die geringe Wasserkraft wird durch eine Roßmühle (Göpelwerk) verstärkt. Die jährliche Pacht beträgt 108 fl 15 Xer 796.

 

1770 kam es wegen der Übernahme notwendig gewordener Reparaturen an einem Ablaufkanal, der unter der an der Mühle vorbeizie­henden Landstraße hindurchführte, zwischen der damaligen Erbpächterin der Mühle, der Heinrich Schleppischen Wittib Maria Elisa­beth und der fürstlich-nassauischen Hofkammer bzw. der Oberkellerei Kirchheim(-bolanden) zu Differenzen, die Fürst Carl von Nassau-Weil­burg persönlich durch eine Resolution vom 30.8.1770 dahingehend entschied, daß die Müllerin die Reparatur zu zahlen hatte 797.

 

Müller und Betriebsnachfolger war der Sohn Georg Heinrich *Schepp, der Müller „auf der Guthlaitbach Mühl“ 798.

 

Um 1833 war Andreas Kölsch der Besitzer der Gutleutbacher Mühle. In der Neuen Speyerer Zeitung“ wird am 27.1.1833 der Verkauf der Gutleutbacher Mühle angeboten: „Der Unterzeichnete [Andreas Kölsch] ist gesonnen, seine nahe bei Kirchheimbolanden gelege­ne Müh­le, die Gutlaibachmühle genannt, solid und gut gebautes Werk, bestehend in Mahl- und Oehlmühle, letztere mit gussenen [Anm.: = gußeisenen] Pressen versehen, dann Morgen Land ..., und Fischweiher, ... ein im Jahr 1826, neu erbautes Haus mit einem Tanzsaal und 6 geräumigen Zimmern, Küche und Speicher, ... Kegelbahn, Kegelschopp und Scheibenstand ..“ Unterzeichnet: Andre­as Kölsch 799.

 

1872 läßt Elise Lauermann, Gutsbesitzerin auf der Gutleutbacher Mühle, Witwe des Georg Peter Rupprecht, Stroh und Heu und Kartof­feln versteigern 800.

 

Die Gebäude wurden 1973 abgerissen, um Platz für das Werksgelände der Firma KKK zu schaffen 801.

 

Photo:

- Lucae: Kirchheim und seine Bürger, a.a.O, S. 180

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. S. 287

 

Literatur/Urkunden:

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Gutleutbacher Mühle bei Kirchheimbolanden; in: Donnersbergjahrbuch 1978, S. 103-105

 

 

- Pulvermühle:

zwischen Kirchheimbolanden und Bischheim am Rußbach gelegen 802; um 1759 war Johann Cas­par *Wegner als Pulvermüller in Kirch­heimbolanden; er ist am 12.9.1759 in der lutherischen Kirche in Kirchheimbolanden als Pate er­wähnt: „Joh. Caspar Wegner, Pulvermül­ler hier“ 803.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2308/1: Klassifikationsplan Kirchheimbolanden o.D. (1820-1845), darin u.a. die Pulvermühle

 

Photo:

- Lucae: Kirchheim und seine Bürger, a.a.O, S. 184: die Pulvermühle 1982

- Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S, 208: Die ehemalige Pulvermühle zwischen Kirchheimbolanden und Bischheim

 

 

 

 

 

Kirkel / Saarland:

s. auch Neuhäusel

 

Südlich von Neunkirchen, westlich von Einöd gelegen; heute im Saarland, früher pfalz-zweibrückisch im Oberamt Zweibrücken, nach 1792 Kanton Waldmohr.

 

 

Mühlen:

- Kirkeler Mahlmühle:

die mittelalterliche Mühle in Kirkel war eine Bannmühle. Bis 1588 war Heinrich Müller, der nachmahlige Beständer der Wörschwei­ler Mühle, der Müller auf der Kirkeler Mahlmühle 804.

 

1598 besaß sie zwei Mahlgänge, die von zwei Wasserrädern angetrieben wurden. 1689 wurde ein Mahlgang zerstört. 1736 kaufte sich Hans Jakob *Wagner von der Hasseler Mühle, in die Kirkeler Mühle ein. 1738 wurde von ihm noch eine Sägemühle angebaut 805.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird die Kirkler Mahl-Mühl wie folgt beschrieben: “Liegt an dem Kirkeler herrschaftlichen Weiher, unten an dem Dorf Kirkel, eine Stund von der Limbacher Weyher-Mühl und also weit von der Ha­seler- und Rohrbacher Mühl. Ist in ziemlichem Stand hat ein oberschläch­tiges Wasserrad auf welches aus gedacht: Weyher durch ein Candel das Waßer geleitet und dadurch ein Mahlgang mit im Trillis ange­hängtem Schälgang getrieben wird. Bei Eiß und trockenem Wetter gehet die Mühle langsam. Bey großem Waßer hingegen kann be­ständig gemahlen werden. Ist anfängl: nur ein Mahlgang ge­wesen von dem vori­gen und ersten Erbbeständer ohngefähr ao 1724 aber ein Scheelgang ... angefüget worden. Die jährliche Pacht beträgt 4 Malter Korn. Das Dorff Kirkel und Neuhäußel so ein Gemeinde aus­machet, ist zu dieser Mühle gebannt und befinden sich an erstem Ort 29 und an Letzterem 6 Haußhaltungen. Die Mühle kann Ih­ren Bann befördern, und rechnet der Müller auf jede Hauß­haltung eine in die andere Jährl: 8 Malter Frucht. Erbbeständer ist Hans Ja­kob *Wagner und legitimiert sich mit einem unterm 20ten Juny 1736 erhaltenen Erbbe­standsbrief” 806.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Kirckler Mahl Mühl [hat] 1 Waßerrad welches einen Mahl und im Trilles laufend Scheelgang trei­bet; [zahlt an Pacht] 4 Mltr Korn; Kirckel und Neuhäusel aus 35 famil: bestehend seyend hierzu gebannt.“ 807

 

Im 19. Jh. war die Mühle noch in Betrieb und in Besitz der Familien Leibrock, Brabänder, Wagner und Klein 808.

 

 

- Kirkeler Seeg- oder Schneid-Mühle:

im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 809wird die Kirkeler Seeg- oder Schneid-Mühle wie folgt beschrie­ben: “Wird gleichfalls durch den Kirkler Weyher getrieben und liegt mit obiger Mahl Mühl in einem Waßer Bau, eine Stund von der Limbacher und so weit von der Hasseler Seeg-Mühl. Ist in gantz gutem Stand und erst seit etwa 6 Jahren aufgerichtet worden, wird durch ein oberschlechtiges Waßerrad, so gleich der obigen Mahl-Mühl durch einen Candel aus menth: Weyher das Waßer bekomt, getrieben. Kan mit der Mahl-Mühl nur bey großem Waßer gehen, sonsten wann die eine gehet muß die andere still stehen ... Entrich­tet jährlich zur Landschreiberey Zweybrücken 7 fl 7 bz 8 kr welches der bey Aufrichtung der Mühle ver­glichene Zinß ist. Hanß Jacob Wagner ist vermög unterm 26ten Novembr: 1738 Erbbestandsbriefs der Erbbeständer dießer Mühle. ...“

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1020/2: „Die Mahl- und Sägemühle zu Kirkel, 1769“

- LA Speyer Best. B2 Akte Nr. 1021/5: „Der Kirkeler Mühl- und der Neuhäusler Wolkersweiher, 1663-1792"

 

 

 

 

 

Kirrberg / Saarland:

östlich von Homburg gelegen; heute Stadtteil von Homburg; war pfalz-zweibrückisch

 

Mühlen:

- Kirrberger Mühle:

am 12.9.1715 wurde Johann Adam *Zott der Neubau einer Mühle in Kirrberg bewilligt. Die Mühle hatte eine gute Wasserzufuhr durch den Lambsbach und besaß 2 Mühlräder. Später war sie eine Getreide-, Öl- und Walkmühle. 1749 wurde der Bau einer zweiten Mühle in Kirrberg abgelehnt 810.

 

Die Kirrberger Mühle ist im Mühlenbericht des Amts Homburg vom 18.9.1756 aufge­führt und zusammenfassend wie folgt beschrie­ben: „Die Kirrberger Mühle am Lambs­bach hat 2 oberschlächtige Wasserräder für 1 Mahl- und 1 Schälgang, gibt 7 Ma. Als Pacht. Sie malt für Kirrberg mit 50 Familien und Homburg. Daneben befindet sich eine Walkmühle.“ 811

 

1775 kaufte Heinrich Peter aus Contwig die Mühle. 1790 steigerte Wilhelm Dejon die Mühle 812.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1024/5: „Die Kirrberger Erbbestandsmühle, 1715-1788“

 

 

- Walkmühle:

sie liegt neben der Kirrberger Mühle am Lambsbach und ist im Mühlenbericht des Amts Homburg vom 18.9.1756 erwähnt 813.

 

 

 

 

 

Kirrweiler bei Maikammer:

VG Maikammer, Lk Südliche Weinstraße; östlich von Maikammer gelegen; gehörte zum Hochstift Speyer und war Sitz des gleichna­migen Amtes 814.

 

Das Dorf wies 1718/1719 neben den bischöflichen Bediensteten und Beamten eine Bevölkerung von 70 katholische Familien und eine nichtkatholische Familie auf der Hammelmühle auf 815.

 

 

Mühlen:

1660 gehörte die Mühle in Kirrweiler (welche ? +++klären+++) dem Edelmann Ludwig Hund von Saulheim 816.

 

Im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung erfolgte der Verkauf einer Mühle in Kirrweiler nebst Grundbesitz (welche ? +++klären+++). Sie wurde erworben von dem Armeelieferanten Delannoy zu Kaufpreis von 24060 fr. 817.

 

 

- Bordmühle obig Kirrweiler, Ziegelmühle:

liegt westlich von Kirrweiler in Richtung auf Maikammer am heutigen Bahnhof; sie wird nach dem Siedlungsnamensbuch von Christ­mann 1828 und 1836 genannt 818 und liegt zwi­schen Kirrweiler und St. Martin, direkt nordöstlich vom Bahnhof.

 

Die Mühle ist in einem Verzeichnis der im Hochstift Speyer, Schaffnerei Kirrweiler liegenden Mühlen vom 30.10.1768 aufgeführt und wie folgt beschrieben: „Zu Kirrweyler. Die sogenannte Ziegel- oder Borth Mühl gleich obig der vorigen gelegen [Anm.: ober­halb der Ham­melmühle, westlich Kirrweiler in Richtung Maikammer], dem Franz Späth der­mahlen gehörig, und giebt zu Mühlpfacht 10 Malter Korn.“ 819

 

Am 2.6.1831 wird im Intelligenz-Blatt des Rheinkreises die Versteigerung der Mühle annonciert: „Der Untheilbarkeit halber und in Gefol­ge Beschlusses Königlichen Bezirksgerichts Landau vom 29. März d. J., gehörig registriert sollen ... den 24. Juni nächsthin ... zur Verstei­gerung gebracht werden: ... 2) eine diesen [nachbenannten] Erben [des Andreas Hauck, im Leben Rechtsgelehrter zu Mai­kammer wohnhaft] und dem Herrn Johann Wilhelm Arnold, Kapitalist, zu Edenkoben wohnhaft, zu gehörige Mahlmühle, die Bord­mühle genannt, in dem Banne von Kirrweiler liegend ... . Die Erben des Herrn Hauck sind: 1) Herr Michael Hauck, Banquier in Frankfurt, 2) Herr Fried­rich Karl Waltz, Großherzoglich Badischer Ministerialrath zu Karlsruhe, 3) Herr Friedrich Wilhelm Waltz, Kaufmann zu St. Petersburg, 4) die Kinder des Herrn Karl Ludwig Röder, Handelsmann, und der Frau Karolina Waltz, als: Emilie, Karl, Wilhelm, Julius, Heinrich, Thekla, Amalia und Philipp Röder, alle zu Heidelberg wohnend ...“ 820.

 

Im Eilboten Landau wird am 11.9.1850 wird der Verkauf eines Pferdes „auf der Bordmühle zu Kirrweiler“ annonciert 821.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. Q17 Wasserwirtschaftsamt Neustadt Nr. 12: Stau- und Triebwerksanlage der mechanischen Werkstatt Neufeld in Kirr­weiler, ehem. Bordmühle Kropsbach, 1924-1966

 

 

- Fleckenmühle:

Lage ++++klären ++++;

 

Die Mühle ist in einem Verzeichnis der im Hochstift Speyer, Schaffnerei Kirrweiler liegenden Mühlen vom 30.10.1768 aufgeführt und wie folgt beschrieben: „Zu Kirrweyler, die Domcapitularische so genannte Flecken Mühl, so Mühlpfacht giebt 5 Malter Korn“. Die Mühle war keine erbbestandlich vergebene Mühle 822,

 

 

- Hammermühle, Hammelmühle:

zwischen Maikammer und Kirrweiler gelegen. Die Mühle war trotz des Namen „Hammerschmiede“ eine Mahlmühle 823.

 

Seit 1680, dann 1698, 1727, 1792 und auch noch im Urkataster von 1839 heißt der Betrieb „Hammelmühle“ und war eine Mahlmühle 824.

 

Die Mühle ist bereits 1718/1719 im Visitationsbericht des Bistums Speyer erwähnt. Das Dorf wies 1718/1719 nach diesem Bericht neben den bischöflichen Bediensteten und Beamten eine Bevölkerung von 70 katholische Familien und eine nichtkatholische Familie auf der Hammelmühle auf 825.

 

Um 1718 war Anthoni Alman der Müllermeister in Kirrweiler 826, wohl auf der Hammelmühle 827.

 

1727 wurde die Mühlengebäude als Getreidemühle neu erbaut. Das bischöfliche Wappen mit der ersten Mül­lerfamilie schmückt noch heute das Privathaus der Hammermühle 828. Dieses Wappen ist eines der schönsten pfälzischen Handwerkszeichen über dem Eingang der Hammermühle in Kirrweiler. Die Inschrift oben: 1727; unten: VALENTIN ENGLER – KATHARINA ELISABEDA ENG(LER) 829.

 

Die Mühle ist in einem Verzeichnis der im Hochstift Speyer, Schaffnerei Kirrweiler liegenden Mühlen vom 30.10.1768 aufgeführt und wie folgt beschrieben: „Zu Kirrweyler die so genannte Hammelmühl obig Kirrweyler dem Anton Allmann gehörig, und giebt Jährlich zu Mühl­pfacht 12 Malter Korn.“ 830

 

Von 1828 bis 1963 urkundlich als Hammelmühle erwähnt 831.

 

Am 26.9.1848 wird auf Antrag des Kaufmanns Abraham Worms die seinem Schuldner, dem Müller zu Kirrweiler, Elias *Schmitt ge­hörige Hammelmühle zwangsversteigert 832.

 

Am 28.3.1855 läßt Carl Theodor Reinig, Gastwirt in Maikammer, die ihm gehörige, „zwischen Maikammer und Kirrweiler gelegene soge­nannte Hammelmühle mit 2 Mahlgängen, 1 Schälgange und Schwingmühle, sammt Oekonomiegebäuden ... „ versteigern 833.

 

Carl und Marianne von Schaabner erwerben 1952 die Mühle. Sie beginnen mit der Vermahlung von Getreide. Aber schon zwei Jahre später legt das Ehepaar von Schaabner im Zuge des allgemeinen Mühlensterbens die Getreidemühle still. Mit einem für seine Zeit ein­maligen Versandhandel für Balkanspezialitäten führen die von Schaabners vorerst das Unternehmen weiter. Ende der 50er Jahre nimmt Familie von Schaabner den Mühlenbetrieb wieder auf und stellt von der herkömmlichen Getreide- auf die Maisvermahlung um. Kunden sind überwiegend Gastarbeiter aus Griechenland, Italien, Jugoslawien und der Türkei, die sonst zu dieser Zeit nur schwierig ihre geliebte "Polenta" kaufen können. 1962 nimmt eine Idee nimmt Gestalt an: Maisgrieß und Maismehl der Hammer­mühle als Qualitätsrohstoffe für glutenfreie Produkte. Ein Kinderarzt aus Ludwigshafen, Dr. Harald Stein, sensibilisiert das Ehepaar von Schaabner Anfang der 60er Jahre für eine bis zu dieser Zeit fast unbekannte und schwierige Ernährungsform:die glutenfreie Diät. Familie von Schaabner erkennt den Be­darf und die Chance, die Lebensqualität für Zöliakie- und Sprue-Betroffene zu verbessern. Das erste glutenfreie Brot wird gebacken; die ersten Kunden per Direktversand beliefert. Die Nachfrage nach glutenfreien Produkten wächst schnell - und das Angebot an glutenfreien Mehlen, Broten, Gebäcke und Teigwaren wird von jetzt an ständig erweitert. Auch die eiweißarme Produktlinie wird in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Horst Bickel, damaliger Direktor der Kinderklinik Heidelberg, ausgebaut. 1974 Als einer der ersten Hersteller glutenfreier Produkte in Deutschland zählt die Hammermühle natürlich zu den Grün­dungsmitgliedern der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft. Die Ham­mermühle kooperiert ebenfalls eng mit der DIG-PKU (Deutsche In­teressengemeinschaft Phenylketonurie und verwandte Stoffwechsel­störungen e.V.).Nach dem Tod ihres Vaters, Carl von Schaabner, übernimmt Sibylle von Schaabner das Unternehmen und baut das Sorti­ment „Diätprodukte“ konsequent aus 834.

 

Photo:

- Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 306: eines der schönsten pfälzischen Handwerkszeichen über dem Eingang der Hammer­mühle in Kirrweiler. Die Inschrift oben: 1727; unten: VALENTIN ENGLER – KATHARINA ELISABEDA ENG(LER)

 

 

- Mühle in Kirrweiler:

in der Mühlgasse gelegen

 

Am 6.2.1850 heißt es im „Eilboten Landau“: „Die in Nro. 73 des Eilboten vom 15. September und Nro. 85 vom 27. Oktober 1849 ausge­schrieben Versteigerung der zu Kirrweiler an dem St. Martiner Bache gelegen und dem Elias Franz Schmitt allda angehörigen ober­schlächtigen Mühle sammt Zubehörden ...soll nunmehr wiederholt Freitags den 1. März .... stattfinden“ 835.

 

Im Eilbote Landau wird am 20.5.1858 die Erhebung einer Gütertrennungsklage annonciert: „ … hat Elisabetha Biffart, ohne Gewerbe, zu Kirrweiler wohnhaft, Ehefrau von Friedrich Wilhelm Durst, früher Müller, jetzt ohne Gewerbe zu Kirrweiler wohnhaft, gegen ihren ge­nannten Ehemann eine Klage auf Gütertrennung erhoben ...“ 836. Ferner heißt es im Eilboten Landau vom 24.12.1858: „Wiederverstei­gerung einer Mühle. Den 30, l. M. … wird auf Anstehen von Hrn. Joh. Mayer, Handelsmann in Maikammer, gegen Konrad Durst, Müller in Kirrweiler, die nachbezeichnete Liegenschaft wegen Nichtzahlung des Erwerbspreises wieder versteigern, nämlich: Ein zu Kirrweiler am Mühlgässel … gelegenes Wohnhaus mit Mahlmühle mit 2 Gängen, einer Schäl- und Schwingmühle, Scheuer, Stallung, Kelterhaus, Hof und sonstigem Zugehör“ 837.

 

Am 26.1.1860 erfolgte die Wiederversteigerung der Mühle in Kirrweiler, am Mühlengäßchen gelegen, nach dem der Steigpreis der ersten Versteigerung durch die Ersteigerer nicht gezahlt worden war. Georg Wilhelm Webel, Müller in Großkarlbach, ließ als Vor­mund der Kin­der Charlotte Margaretha Goos (genannt Ida) und Heinrich August Goos das zu Kirrweiler am Mühlengäßchen gelegen Wohnhaus nebst Mahlmühle mit 2 Gängen, einer Schäl- und einer Schwingmühle versteigern 838.

 

 

- Untere Wiesenmühle bei Maikammer:

die Untere Wiesenmühle bei Maikammer lag auf Kirrweiler Gemarkung; s. Maikammer

 

 

 

 

 

Kirrweiler (bei Lauterecken):

VG Lauterecken, Lk Kusel; nördlich von St. Julian gelegen; westlich liegt der Truppenübungsplatz Baumholder; Kirrweiler gehörte zum Amt Grumbach der Rhein- und Wildgrafen; 1816 kam der Ort zum Fürstentum Lichtenberg, einer im Wiener Kongreß neuge­schaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld bzw. ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Mit die­sem fiel er 1834 an Preußen und gehörte damals zum Landkreis St. Wendel. Nach der Abtrennung des Hauptteils des Landkreises an das 1919 neugeschaf­fenen Saargebiet, wurde der Rest des damaligen Landkreises St. Wendel dem neugeschaffenen Landkreis St. Wendel-Baumholder, und wurde 1937 in den Landkreis Birkenfeld eingegliedert. 1969 wurde er in den Landkreis Kusel umgeglie­dert 839.

 

Mühlen:

ältere Urkunden berichten u.a. von Mühlenrechten 840. ++++weiter++++

 

 

 

 

 

Kirschbach (Kirschbacherhof):

s. auch Contwig, hangende Mühle

 

OT von Dietrichingen, VG Zweibrücken-Land, Lk Südwestpfalz; hart östlich des Flughafens Zweibrücken gelegen; war pfalz-zwei­brückisch im Oberamt Zweibrücken; erstmals 1295 als Kuirisbach urkundlich erwähnt; ab 1591 war anstelle des Dorfes nur noch der Kirschbacherhof vorhanden. Sowohl der Kirschbacherhof wie auch die Mühle waren zweibrückische Lehen; 1591 wurde das Lehen von Pfalz-Zweibrücken an Christian von Bernstein vergeben und blieb in der Folge bis 1737 bei der Familie von Bernstein. Am 21.9.1737 ver­kaufte von Bernstein sein adliges Besitztum an die verwitwete Pfalzgräfin Karoline, die Witwe von Herzog Christian II. von Pfalz-Zwei­brücken. 1762 übernahm Herzog Christian IV. das Hofgut und belehnte damit seinen beiden Söhne, die Grafen Chri­stian und Wilhelm von Forbach. Doch bald nachher kam der Hof durch Tausch an das herzogliche Haus zurück.

 

Mühlen:

- Kirschbacher Mahl- und Ohligmühle:

bei Dietrichingen; lag an der ‘Walshauser Bach’, d.h. der *Felsalbe, südlich vom heutigen Kirschbacherhof gelegen; 1740 erbaut.

 

Die Mühle wird schon 1595 bezeugt, ging im 30jährigen Krieg ein, entstand aber 1759 (?) neu 841. Die Angabe von Kampfmann kann nicht zutreffen, da die Mühle bereits 1745 erwähnt ist und deshalb nicht erst 1759 neu erbaut worden sein kann. +++klären+++

 

Die Mühle wurde 1739 errichtet. In der Genehmigung wurde durch die pfalz-zweibrückische Verwaltung bestimmt, daß die Mühle durch eine Schleuse für die Holzflößerei eingerichtet wird 842.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “wird durch die Waltz­hauser Bach (= *Felsalbe) getrieben, welche aus dem Weiher der Elschbacher Mühle bei Pirmasens entspringt; liegt 1/4 Stunde vom Hof Kirschbach entfernt, ebensoweit von der Großsteinhauser Mühl und eine halbe Stund von der Waltzhauser Mühle. Ist vor etl: Jahren gantz neu aufgebauet worden, hat drey unterschlechtige Wasserräder, wovon das eine einen Mahl-, das andere einen Schehl­gang und das 3te die Ohlig-Mühl treibet. Im Winter muß die Mühle bei hohem Wasser und im Sommer wegen trockenen Wet­ters zu Zeiten still ste­hen. Das Wasser wird durch ein Wehr mit Schließ ca. 40 Schritt oberhalb der Mühle vom Bach in den Mühlgra­ben ab­geleitet. Ist 1740 erbaut worden, entrichtet 10 fl. an Geld und 9 Ma. Korn an die verwitwete Herzogin in Zweibrücken (= Pfalzgräfin Karoline von Pfalz-Zweibrücken). Nur die Kirschbacher Hofbeständer sind in die Mühle gebannt. Zu Zeiten mahlen hier auch Ein­wohner umliegender Ort­schaften. Der Müller handelt auch mit Mehl nach Zweibrücken. Der Besitzer, deßen Vatter die Müh­le erbau­et, und vor einem Jahr ver­storben, ist Benedikt *Veit, der sich mit dem, seinem Vatter unterm 11ten April 1739 außgefertigten Erbbe­standsbrief legitimiert, ge­nießt in allen Stücken Freiheit, weil die Mühle zu dem Kirschbacher Freihof gehört; kann in die Hof­weid 2 Kühe und 8 Schweine führen.” 843

 

1755 Benedict Feit (s. Veit) als Müller auf der Kirschbacher Mühle genannt; er ist der Sohn des Müllers auf der Kirschbacher Mühle, Pe­ter Feit und der Rebecca Beyer 844.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „die Kirschbacher Mühl [hat] 3 Waßerräder, wovon eines einen Mahl, das andere einen Scheelgang u. das 3. ein Ohlig Mühl treibet; [zahlt an Pacht] 10 fl an Geld, 9 Mltr Korn; die Kirschbacher Hofleuth seyend hierher genannt, die As­pacher, Heidelbinger, Walßhauser und Steinhauser mahlen zu Zeiten auch allhier.“ 845

 

1757/58 war Franz Rüthinger, Metzger zu Zweibrücken; der Beständer auf der Kirschbacher Mühle 846, auch als Franz *Riedinger be­nannt 847.

 

Um 1757/58 war Johann Wilhelm *Neumüllers Witwe die Beständerin auf der Kirschbacher Mühle 848.

 

„Ulrici Farne [s. Ulrich *Farnay], gew. Wiedertäufer, Müller Kirschbach“ wird am 23.6.1776 im ref. KB Mittelbach bei der Hochzeit seines Sohnes Johannes Jakobus *Farne, dem Müllermeister auf der Hengstbacher Mühle genannt 849.

 

Zwischen 1768 und 1784 wird Franz Lambacher als Müller auf der Kirschbacher Mühle im kath. KB Großsteinhausen genannt; °° Anna Margarethe Ridinger (Redinger) 850.

 

Im Zuge des französischen Nationalgüterverkaufs wurde die Kirschbachermühle als „Freigegebenes Emigrantengut“, dem Herzog von Zweibrücken gehörig, veräußert 851.

 

1865 wird Joseph *Hauter als Müller auf der Kirschbacher Mühle genannt 852.

 

1897 übernahm der aus der Kirschbacher Mühle stammende Daniel Hauter als Pächter den Dreihof in Essingen 853.

 

Ab 1901 übernahm der aus der Kirschbacher Mühle stammende, der spätere Ökonomierat, Jakob *Hauter die nahegelegene Großstein­hauser Mühle 854.

 

Um 1939 stand die Kirschbacher Mühle im Eigentum der Familie Hauter. Die Mühle wurde in den ersten Kriegstagen 1939 (in der von der Bevölkerung geräumten sog. „Roten Zone“ nahe der deutsch-französischen Grenze gelegen) durch deutsche Pioniere ge­sprengt 855.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 858 6: „Die an den Kirschbacher Müller überlassenen 33 Morgen herrschaftlichen Landes zu Groß- und Klein­steinhausen“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 858 10: „Die Kirschbacher Mühle bei Dietrichingen, o. D.“

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über die Kirschbacher Mühle

- LA Speyer Best. G6 Nr. 176: Kirchenschaffnei Zweibrücken, darin Forderung nach Entschädigung für die der Geistlichen Güterverwal­tung entzogenen Einkünfte aus der Kirschbachermühle, 1799-1803, mit Kopie des Erbbestandsbriefs für die Kirschbachermühle von 1757

 

 

 

 

 

Kleeburg / Elsaß:

s. Cleeburg

 

 

 

 

Kleinbundenbach:

s. auch Großbundenbach

 

VG Zweibrücken-Land, Lk Südwestpfalz; in der Westpfalz nahe Großbundenbach gelegen; auf der Sickinger Höhe nahe der Grenze zum Saarland gelegen. Die Orte Groß- und Kleinbundenbach, Mörsbach, der Neupelerhof bei Bechhofen und die Mühle am Alten­woog gehör­ten noch im 17. und 18. Jh. zur Gemeinschaft Buntenbach. In die Gemeinschaft Buntenbach teilten sich die Herren von Steincallenfels bzw. deren Nachfahren die Freiherren von Cathcart zu Carbiston und das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Entschei­dend für die Entwick­lung der Gemeinschaft Buntenbach bleibt die Tatsache, daß fast über 300 Jahre bis zum Beginn des 19. Jh. dort nur eine ev.-lutherische Pfarrei bestand, während die wenigen Reformierten und Katholiken in die umliegenden Orte eingepfarrt wa­ren 856.

 

Die Dörfer Klein- und Großbundenbach gehörte den Herren von Steinkallenfels von 1441-1674, dann den aus schottischem Adel stam­menden Freiherren Cathcart von Carbiston von 1674-1777; schließlich den Herzögen von Pfalz-Zweibrücken von 1777-1794 857.

 

Literatur/Urkunden:

- HSTA München: Kasten blau Nr. 385/12 Zweibrücker Kopialbuch

- LA Speyer Best. Zweibrücken I, A 910/7 fol. 129 ff.: Relat. Actis über die Beschaffenheit der Buntenbacher Gemeinden vom Archi­varius Aulenbach, den 27.3.1733 verfertigt. Mit 29 Belegen. Es ist neben dem großen Zweibrücker Kopialbuch über Verträge, Le­hens- und Re­versbriefe, die Gemeinschaft Buntenbach betreffend, von dem Schuldiener der evang.-luth. Gemeinde Zweibrücken Jo­hann Georg Belt­zer in wortgetreuer Abschrift aller erreichbaren älteren Urkunden und Verträge abgefaßt und im Hauptstaatsarchiv München im Kasten blau unter Nr. 385/12 aufbewahrt wird, die wichtigste Quelle 858

- Schultz, Wilhelm Eugen: „Historisch-diplomatische Beschreibung der Herrschaft Buntenbach in Rheinbayern“; in: 'Der Bliesgau' 1838 S. 74-112 (mit ausführlichen Quellenstudien 859).

 

Mühlen:

um 1772 war Sebastian *Wedemann als Müller in Kleinbundenbach 860.

 

 

- Mühle Kleinbundenbach:

+++klären: um welche Mühle handelt es sich? Es wird zwischen einer Mühle in Kleinbundenbach und der Stampermühle ausdrück­lich unterschieden (s. Eintrag beim Müller Johann Sebastian *Rheinmann)

 

Um 1772 war Sebastian *Wedemann als Müller in Kleinbundenbach 861.

 

Am 4.1.1796 stirbt in (Klein-)Buntenbach der Müller Johann Sebastian *Rheinmann im Alter von 61 J, 6 M und 8 T „an der Auszeh­rung“; Müller und Beisitzer in Kleinbundenbach; °° mit Angelika N.; Vater der Maria Apollonia Rheinmann (~ Buntenbach am 22.11.1767; Pate war u.a. Adam *Müller von Stampermühle Großbundenbach [Anm.: gehört heute zu Kleinbundenbach] 862, der Ma­ria Elisabetha Rhein­mann (~ 26.4.1770 Großbundenbach) 863.

 

 

- Neuwoogsmühle:

Die Mühle am Bundenbacher Neuwoog gelegen wurde von dem Müller Weber aus Niederhausen erbaut. Wegen der Errichtung kam es zu Streitigkeiten mit der Frau von Cathcart 864.

 

Die Neuwoogsmühle gehörte wie auch das Herrengut zu Kleinbundenbach zur Herrschaft Bundenbach 865.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 915 3: „Streitigkeiten zwischen dem Müller Weber zu Niederhausen und der Frau von Cathcart wegen der Er­bauung einer Mühle am Bundenbacher Neuwoog, o. D.“

 

 

 

- Ölmühle:

+++noch zu klären: identisch mit der Öl- und Sägmühle in Winterbach, die am Neuwoog lag++++

 

Die Ölmühle lag bei Kleinbundenbach und gehörte zu diesem Dorf 866.

 

Um die Ölmühle kam es wiederholt zu Weidestreitigkeiten 867.

 

Am 27.4.1722 stirbt der aus Schöftland/Aargau/Schweiz stammende Melcher Gall, von Beruf Schneider, auf der Ölmühle 868.

 

Zwischen 1777 und 1784 wird als Ölmüller auf der (Klein)Bundenbacher Ölmühle genannt der Johann Adam *Emmerich; er war verhei­ratet mit Louisa Magdalena Hausser aus Altstatt; die Kinder aus der Ehe werden zwischen 1777 und 1784 in Kleinbundenbach geboren 869.

 

Am 15.9.1778 stirbt in Großbundenbach der Peter *Mühlmichel „gebürtig zu Aßelem“ (Asselheim) bei Grünstadt, ein armer Mann; er hielt sich seit 6 Jahren zusammen mit seiner Ehefrau auf der Ölmühle im Bundenbacher Gebiet auf 870.

 

Am 25.2.1782 verstirbt in Kleinbundenbach der Johann Caspar *Albert, Gemeinsmann auf der Bundenbacher Ohlig Mühle 871.

 

Johann *Emmerich war um 1797 Müller auf der Ölmühle zu Kleinbundenbach; Sohn des Beständers auf der Ölmühle in (Klein)Bunden­bach Adam Emme­rich 872; °° I mit Maria Elisabeth Hauther († 27.9.1797 in Buntenbach im Alter von 22 Jahren „an den Folgen eines un­glücklichen Kindbetts“) 873. °° II mit Maria Salomea Hilpert; aus der 2. Ehe stammt der Sohn Christi­an Emme­rich (geb. 14.5.1809 in Kleinbun­denbach; °° 5.3.1839 in Winterbach mit Elisabetha Herget [geb. 31.3.1817 in Biedershau­sen[) 874.

 

In der „Neue Speyerer Zeitung“ wird am 27.2.1852 die freiwillige Versteigerung der Mühle annonciert: „... lassen Witwe und Kinder des dort verlebten Müllermeisters Theobald Kaiser ... versteigern: Eine zur Gemeinde Kleinbundenbach gehörende Mahl- und Oehl­mühle, die Kleinbundenbacher Oelmühle genannt, mit einem Mahl- und einem Schälgange, Wohnhause, Oeconomiegebäuden, Kel­ler, Badhause ...“ 875.

 

Der aus Zweibrücken stammende Müllerssohn Jacob *Hamm (geb. 1830 Zweibrücken) erwarb im Jahre 1851 ++++prüfen++++ mit 21 Jahren die Ölmühle in Kleinbundenbach und baute sie neu auf. Aus seiner Ehe mit NN. stammen 7 Söhne und 1 Tochter, von de­nen die meisten Müller und Bäcker waren 876.

 

Karte:

- LA Speyer BestW1 Nr. 8/1 Karte über die Besitzungen der Freiherrn zu Carbiston in der Herrschaft Bundenbach 1768 (Kopie der Karte von 1763), darin die Ölmühle und die Stampermühle

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2209 Klassifikationsplan Großbundenbach 1845, darin auch die Ölmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 915 5: „Weidestreitigkeiten mit dem Bundenbacher Ölmüller, o. D.“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1027 1: „Die sog. Winterbacher Säge- und Ölmühle am Sägeweiher oder Neuwoog zu Kleinbundenbach, o. D.“

 

 

- Stampermühle:

östlich des Dorfes Kleinbundenbach im Tal zwischen Wiesbach und Winterbach gelegen; die Mühle liegt unterhalb einer Reihe von Wei­hern; oberhalb liegt die Eitzenbacher Mühle (auch als Eitzenbacher Mühle bezeichnet) und gehört heute zu Kleinbundenbach, früher zu Großbundenbach 877.

 

Bereits in der Beschreibung der Gemarkung von Kleinbundenbach durch den Geometer Tilemann Stella von 1564 ist die Stamper­mühle aufgeführt. Dort heißt es: „ ... Diese Etzenbach scheidet Großen Buntenbach und Wisenbach. Unter diesem Zusammenschluß biß zu dem Grundtzapfen am Stamper Woog, hart bey der Stampermühle, welche auf diesem Bann Gebawet ist ...“ 878.

 

Am 26.12.1580 verkauft Friedrich von Steinkallenfels seine Mahlmühle „zu Stamp“ dem Matheß Baissel, zweibrückischem Meier zu „Bon­tenbach“ [= Buntenbach] und seiner Ehefrau Margretha für 130 Gulden, die der Meier an Friedrichs „Angehörigen“ [Anm. der Verf.: Un­tertan] Kleinhans zu Kleinbundenbach gezahlt hat [Anm. d. Verf.: es handelt sich um die Übernahme eines Erbbestands von vorherigen Müller Kleinhans] . Über diese Kaufsumme hinaus soll der Meier dem Aussteller (Anm.: des Erbbestandsbriefs Friedrich von Steinkallen­fels] jährlich zu Martini einen Erbzins von 12 Mltr Korn Bundenbacher Maßung, ferner ein Schwein im Wert von 8 Gulden, 12 Kapaune und 100 Eier liefern 879.

 

Um 1680 ist Johann Conrad *Müller (1647 err - 15.12.1727 Großbundenbach, 80 J. alt) der Beständer auf der Stampermühle; auf ihn folgt sein Sohn Hans Adam *Müller (2.09.1694 Kleinbundenbach - 01.08.1770 Kleinbundenbach) 880. Der Johann Adam *Müller, Sohn des Johann Konrad *Müller, Müller in der Stampermühle zu „Großbundenbach“, wird als Taufzeuge in Buntenbach am 2.2.1716 er­wähnt 881.

 

1834 wird Philipp Vollmar, Müller auf der Stampermühle „bey Kleinbuntenbach“ als Pate in Saalstadt genannt 882.

 

Am 16.6.1717 stirbt die Anna Maria *Tauppel (geb. in Niederalben – 16.6.1717 Buntenbach), die Dienstmagd auf der Stampermühle war 883.

 

1726 erhielt Hans Adam Müller (s. Johann Adam *Müller) von Freiherr Wilhelm von Cathcart zu Carbiston einen Erbbestandsbrief über die Stampermühle; Hans Adam Müller war noch 1759 Erbbeständer der Stamper Mühle 884. +++Anm. es ist zu klären, ob Jo­hann Adam *Müller (2.9.1694 Kleinbundenbach - 01.08.1770 Kleinbundenbach) bis zu seinem Tod, Beständer auf der Mühle war, oder diese früher aufgegeben hat: denn im Mühlenprotokoll der “Mahlmühle unterhalb Wiesbach” sind bereits 1744, d.h. lange vor seinem Ableben als Erbbeständer Peter Müller und dessen Schwager Nickel Ulbrich zu Niedermohr auf­geführt; oder die Beschrei­bung der “Mahlmühle unter­halb Wiesbach” bezieht sich auf eine andere Mühle. Weber zitiert zudem bei der Mühle zu Niederhausen: “liegt 1 Stunde unterhalb der Wiesbacher (!) und 1 Stunde oberhalb der Oberauerbachermühle, dazwi­schen noch die Buntenbacher (! welche Mühle?) und die Stam­permühle (!)+++

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken, erstellt 1744 von Rentkammersekretär Johann Friedrich Marx und vorgelegt am 6.1.1745 885, ist die Mühle als “Mahlmühle unterhalb Wiesbach” bezeichnet und wie folgt beschrie­ben 886: “wird getrieben von ei­nem Wässerlein, das von den beiden Wiesba­cher Brunnen kommt. Liegt nächst unten an dem Dorf Wiesbach. 2 oberschl. Wasserrä­der, wel­che 1 Mahl- und 1 Schälgang betrei­ben. Mühlgraben oberhalb und unterhalb der Mühle. Pacht 9 Faß Korn und 8 bz Kappen­geld. Hat kei­nen Bann. Die Erbbeständer sind Peter Müller und dessen Schwager Nickel Ulbrich zu Niedermohr im kurpfälzischen; vordem als Wies­bach und die Mühle noch sickingisch, Abraham Müller.“ +++überarbeiten: es handelt sich wohl kaum um die Stam­permühle, die ab 1726 und noch 1759 im Erbbestand von Hans Adam Müller war+++

 

Weiter heißt es in diesem Mühlenprotokoll: „200 Meter unterhalb noch ein alter Mühlenplatz an der Eitzenbach (s. *Wiesbach), in dem Eitzenbacher Distrikt Käshofer Banns. Die vormaligen Buntenbacher Besitzer sollen solchen Platz in Kriegszeiten um etwas Eß­bares von der Eigentümerin, deren Mann in den Kriegstroublen erschlagen worden, an sich ge­bracht. Die Wiesbacher wünschen den Wiederaufbau dieser alten Mühle” 887.

 

Zwischen 1749 und 1751 wird der Johann Heinrich Knechtel als Tagelöhner auf der Stampermühle genannt 888. Er ist mit Anna Magdalen­a NN. verheiratet, aus der Ehe stammen die auf der Stampermühle geborenen Kinder Johann Jacob Knechtel (geb. 14.9.1749) und die Anna Apollonia Knechtel (geb. 2.11.1751) 889.

 

Am 28.4.1759 bestätigt Christian Freiherr Cathcart zu Carbiston, Herr der reichsfreien Herrschaft Bundenbach, auf Bitten des Hans Adam Müller (s. Johann Adam *Müller), Müllermeister auf der Stampermühle bei Kleinbundenbach, dem sein Vater Freiherr Wilhelm von Cathcart zu Carbi­ston im Jahr 1726 einen Erbbestandsbrief für diese Mühle erteilt hat, diesen Erbbestandsbrief für dessen Sohn Jakob Müller 890.

 

Johann Jakob *Müller ist bis zu seinem Tod am 7.1.1776 der Müller und Erbbeständer auf der Stampermühle 891.

 

Um 1790 war Adam *Becker der Müller auf der Stampermühle; sein Sohn Jakob *Becker °° am 16.2.1790 in Buntenbach die Susanna Scheffe, Tochter des verstorbenen Müllers auf der alten Hechtlochmühle in Rieschweiler, Friedrich Christian *Scheffe und der Pfarrers­tochter Sophia Magdalena Isemann 892. Vater auch von Henrich Jacob *Becker (°° am 12.2.1793 in Großbundenbach mit Anna Maria Benckle 893; Vater von Johann Jacob Becker (geb. 26.12.1793 Stampermühle Kleinbundenbach; ~ 1.1.1794 Winterbach) 894. Hans Adam Becker war auch der Vater des Müllers auf der Stampermühle, Heinrich Jakob Becker 895.

 

Um 1836 war Philipp *Vollmer der Müller auf der Stampermühle (°° mit Elisabetha NN; diese ist am 7.8.1836 als Patin in Wallhalben bei der Taufe der Anna Marie Kiefer) 896.

 

Die “Stampermühle in Großbundenbach” war 1953/54 im Besitz des Herbert Guth und wurde 1953/54 stillgelegt 897 und ist heute ein Restaurant mit 8 Ferienappartements.

 

Karte:

- LA Speyer BestW1 Nr. 8/1 Karte über die Besitzungen der Freiherrn zu Carbiston in der Herrschaft Bundenbach 1768 (Kopie der Karte von 1763), darin die Ölmühle und die Stampermühle

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2209 Klassifikationsplan Großbundenbach 1845, darin auch die Stampermühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 915 1: Die Stampermühle mit den dazugehörigen Wiesen zu Großbundenbach, o. D.“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 915 2: „Der Stampemühlweiher zu Großbundenbach, o. D.“

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über die Stampermühle

 

 

- Winterbacher Säge- und Ölmühle:

s. Winterbach

 

 

 

 

 

Kleinkarlbach:

VG Grünstadt-Land, Lk Bad Dürkheim; am Eckbach gelegen; gehörte zur Grafschaft Leiningen-Hartenburg 898.

 

Kleinkarlbach wurde 770 im Lorscher Codex erstmals urkundlich erwähnt. 873 gehörte der Ort zum Kloster Murbach. 1309 ging er als Lehen an die Grafen von Leininger. Das Dorf blieb Leiningisch bis 1789. Nach der Französischen Revolution gehörte der Ort zum Don­nersberg-Departement und von 1813 bis 1816 stand Kleinkarlbach unter österreichischer Verwaltung, ehe es als Teil des Rheinkreises dem Königreich Bayern zugeschlagen wurde. 1555 kam es im Leiningerland zur Einführung der Reformation einge­führt und Kleinkarl­bach wurde lutherisch.

 

Mühlen:

Das Kloster Weißenburg besaß „Ad Karlebach“ 899 eine Mühle, die im Liber Possessionum Wizenburgensis von 1280 genannt ist 900.

 

Zwischen Bachweg 3 und 4 befindet sich ein zweiteiliges Stauwehr aus dem 19. Jh. am Anfang des Mühlgrabens, der zur Stroh-- und zur Schleifmühle führte, bestehend aus Stangenwehr mit Sandsteinpfeilern und -balken. Dieses ist das einzige Wehr im Dorf und Denk­mal der Wasser- und Antriebstechnik im Zusammenhang mit den, für die Wirtschaftsgeschichte des Dorfes wesentlichen Müh­len 901.

 

Am Anwesen Röthenbacher Straße 7 weist der Schlußstein am Hoftor ein Mühlenzeichen mit einem von Löwen gehaltenen Mühlrad auf. Die Inschrift ist nicht mehr lesbar 902.

 

Im Fürstlich Leiningischen Archiv in Amorbach lagert schriftliches Material über die Mahlmühlen in Kleinkarlbach aus 1681, 1702 und 1703 903.

 

Sauter, Johannes: geb. um 1640 – 30.6.1694 Kleinkarlbach; Müller in Kleinkarlbach ++++klären : welche Mühle++++ 904, wohl Müller auf der Strohmühle (err.), an der bis 1702 der Hans Georg Sauter einen Anteil besaß, was sich aus folgendem ergibt: Bis 1702 war Rein­hard *Neff aus Battenberg der Besitzer der Strohmühle in Kleinkarlbach 905. Neff verkaufte am 19.10.1702 die Strohmühle an Hans Conrad Schindler, wie sich aus einem Aktenvermerk vom 4.12.1702 ergibt 906. Hierzu heißt es in einem Akten­vermerk: „Heut dato hat der Erbbeständer Hanß Conrad Schindler unß wegen Erbbestands so sich uf 950 fl. beträgt baar bezahlt, Vier hundert Gulden, den rest aber hat solcher ahn Hanß Jeorg Sautern und Johannes Klippel beede zu Klein Carlbach zu bezahlen, und sich deß­wegen bey unserem Ambtmann zu Dürckheim anzugeben, Emichsburg den 8.ten 9bris ao 1702“ 907.

 

1817 gab es in Kleinkarlbach folgende Mahlmühlen: a) die Neumühle, b) die Bachmühle, c) die Strohmühle, d) Schleifmühle, e) Langen­mühle; jede dieser Mühlen hat 2 Mahlgänge 908.

 

Im Urkataster Altleiningen vom 2.10.1841 ist der Müller aus Kleinkarlbach, Johann Hege +++klären, welche Mühle+++, als Eigentü­mer mehrerer Felder bei der Großen Sägemühle eingetragen 909.

 

1864 wird NN. Kling, „Müller in Kleinkarlbach“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 910. ++++klären : welche Mühle++++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C26 Nr. A114: „Mühlen zu Kleinkarlbach 1528-1789“, 193 fol.

- LA Speyer Best. F2 Nr. 153: Kleinkarlbacher Morgenbuch von 1728

 

 

- Backmühle/ Bäckmühle:

die Mühle lag am Westrand des Dorfes, unterhalb der Wiesenmühle 911. Es handelt sich wohl um die Obermühle, eine ehemalige Mahl­mühle [s. Karte LA Speyer Best. W41 Nr. 6225 (gefertigt 1871 mit späteren Ergänzungen: „Bäckmühle“)].

 

Die Mühle war eine Farbenmühle. In ihr wurde vor dem 1. Weltkrieg Ocker verarbeitet. Dieser wurde in der nahegelegenen Gemar­kung der Gemeinde Battenberg in sog. Taglöchern bis zu 15 m Tiefe gegraben. Neben dem gelben Schlemm-Ocker förderte man den dunklen Brennocker, der in der Backmühle mit Hilfe eines Kollergangs gemahlen und zu Anstrichfarbe verarbeitet wurde 912.

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 913 wird Peter Carolina als Eigentümer der Back­mühle Kleinkarlbach genannt. Die Mühle verfügt über zwei Mahlgänge, die von einem unterschlächtigen Mühlrad getrieben werden.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 6225 (gefertigt 1871 mit späteren Ergänzungen): „Bäckmühle“

 

- Bann- und Backmühle, auch Obermühle, Wamboldt'sche Mühle 914:

s. auch Strohmühle

 

herrschaftliche Bann- und Backmühle im Dorf gelegen 915; Die Mahl- und Backmühle in Kleinkarlbach, zuletzt auch Obermühle. Das Ma­terial der Toreinfahrt stammt vom Steinbruch bei Battenberg. Rechts neben dem Handwerkszeichen mit Mühlrad und Brezel (Hausmar­ke) und der Jahreszahl 1567 916.

 

1519 bis 1522 hat der Müller auf der Kleinkarlbacher Mühle dem Büttel der Grafen von Leiningen-Hardenburg für mit Getreide be­baute ehemalige Weingärten insgesamt 4 Malter Korn zahlen müssen und dem Schultheißen von Herxheim ebenfalls 3 Malter für die Wingerte gezahlt; 1523 zahlte er für die Wingerte in Kleinkarlbach 1 ½ Malter 917.

 

Im Salbuch der Grafschaft Leiningen-Hardenburg von 1585 heißt es: „Korn Gülten [gibt] die Mahlmühlen, sambt Ihrer Zugeherdt, wies Herkomen bey der Gülten“ 918. Dort heißt es im Abschnitt „Klein Carlenbach Korn Gülten“ weiter: „... gibt Friederich Sommer vnd Hans Kauffmann beede Müller“ 919. Unter den Abgaben von „Cappen“ [Anm.: Kappaunen] heißt es im gleichen Salbuch von 1585: „4 Cappen gibt Friederich Sommer von der Bahn Mühlen, gelegen zu Klein Carlenbach, mit ihrem Begriff, geforchen obers die gemein Straß, unders Philips Warmboldt, Naher Rhein erselbsten, naher Waldt die Mühll Wieß.“ 920

 

In der „Acta die Herrschaftle: Bann- und Backmühl zu Klein Carlebach“ 921 befinden sich eine ganze Reihe von Unterlagen und Ur­kunden über die Backmühle. Am 27.1.1615 wird der Verkauf der Backmühle aktenkundig gemacht: „... daß Bernhardt Harttenknecht Und Matt­his Korn, wegen Ihren Pflegkindern [Anm. d. Verf: im Revers der Urkunde heißt es „In Vormundtschaft“]neben Mattern Lutzen Mühlarz­tes, bei der Cantzley allhier erschienen sind, und haben gedachte ….. ermelten Mülbesitzes Herrschaftlichen Mühl zu Kleincarlenbach sambt aller Zugehörs, für und umb Eintausentt Güld Geltt Wormbser Wehrung selbsten dergestalt verkauft ...“ 922 In dem zugehörigen Kaufbrief vom 30.1.1615 heißt es, daß die genannten Vormünder mit „Verwilligung d. Obrigkeit zur Kauff Unser Mühl genant die Back­mühl, gelegen im Dorff Kleinkarlebach, Ihme dem Ehrenhafften Matern Nußen [Anm. d. Verf.: später als Ma­tern Neiß bezeichnet 923], Barbara Seiner ehelichen Haußfrawen … vor 1000 fl...“, zahlbar in Raten, verkauft haben. Die jährliche Erbpacht betrug 28 Mltr Korn, 2 Cappen und 1 Schwein. 924. Die von ihren Vormündern vertretenen Minderjährigen waren die Kin­der und Erben des „Adam Hammers, gewesenen Schulzeßen zu Ungstein“ 925. 1632 war der Erwerber Matern Neiß „geweßener Backmüller zu Kleinkarlebach“ verstorben. In einer Aufstellung berechnete die herrschaftliche Verwaltung die rückständige Pacht. Danach hatte Neiß von anstelle der geschuldeten 289 Malter nur 164 Mltr gezahlt, weshalb seine Erben 125 Mltr schuldeten 926. Er­bin war die Witwe Barbara Neiß. Diese ist bald nach ih­rem Ehemann verstorben, wie sich aus einer herrschaftlichen Instruktion vom 6.1.1633 ergibt. Darin wird der leiningische Keller zu Dürkheim, Wendell Kircher, daraufhin gewiesen, daß „wir nach entlichem Ab­leiben Mattern Nußen und seiner Hausfrauen, unß zu unse­rer Bann Mühlen zue Klein Carlenbach die Backmühle genanth wiederumb annehmen, dieselbige weilen weder Erben noch niemand an­derß solcher Mühlen umbdaß bey etlichen Jahren … gentzlichen Ruins um Einhalts willen, …. annehmen will“ 927. Die Grafschaft Leinin­gen als Inhaberin des dominus directus machte mithin von einem Heimfallrecht des nunmehr herrenlosen Grundstücks im Rahmen des Erbpachtverhältnisses Gebrauch 928.

 

Seitens des Grafen Friedrich von Leiningen wurde eine Kommission eingesetzt, um die erforderlichen Reparaturmaßnahmen im Wege der „Aestimation“abzuschätzen, diese nach herrschaftlicher Genehmigung durchführen zu lassen und anschließend den Ver­kauf der Mühle im Wege der Erbbestandsverleihung vorzubereiten 929.

 

Mit Erbbestandsbrief vom 5.3.1634 bestellt Friedrich Graf zu Leiningen einen Erbbestandsbrief "dem Ehrbaren Meister Leonhard Kreb­sen, von Leutershaußen aus der Marggrafschafft Ahnspach bürtig zu einem Müller in unser Bann – und Backmühlen zue Klein Carlen­bach“ und verkauft ihm die Mühle für 198 Gülden 930

 

1635 erfolgte auf Anordnung der Grafschaft Leiningen eine Schatzung der Mühle, welche „durch die beyde Meister des Müller­handwercks mit Nahmen Philips Rusten, Müllern zu Bißersheim unnd Meister Micheln N. [?] Müllern zu Aßelheim“ 931.

 

Ende März/Anfang April 1635 wendet sich der Müller auf der Backmühle Leonhard Krebs an die gräfliche Verwaltung mit dem An­trag, ihm die Pacht nachzulassen. Er führt zur Begründung aus, „daß ich es, bis gegen Michaelis wol mahlen können, …. aber alß daß Rhein­grävisch: undt Frantzösisch Volck allhierumb ankommen, ich weder Tag noch Nacht sicher bleiben können: Sondern neben an­dern in die Flucht, darinnen wir annoch / Gott erbarme es / sindt, zue begeben, genötigt werden, Undt als daß Mahlwerck, wie be­weislich innerhalb 5 Wochen gar nicht getrieben … 932. Die gräfliche Verwaltung ordnete eine Untersuchung an, die durch den Zöller Philipp Dauth, den Fauth Friedrich Gassong, Jacob Hartterknecht, Matheß Könes [?], Jörg Keller im Beisein des Schultzen Velten Bub erfolgte und die Anga­ben des Müllers Krebs bestätigte 933.

 

1651 verkauften die Brüder Friedrich Emich und Johann Philipp III. Grafen zu Leiningen-Dagsburg-Hardenburg dem kaiserlichen Gene­ralwachtmeister Otto Ludwig von Wachenheim die Bann- und Backmühle zu Kleinkarlbach nebst zugehöriger Liegenschaften 934. Die Witwe des Käufers, Maria Hedwig von Wachenheim, geb. von Kronberg, verkaufte diesen Besitz 1664 an Friedrich Wam­boldt von Um­stadt. Die Liegenschaften zählten gemäß der leiningischen Familienverträge zum Stammgut für das Alienationsverbot be­stand. Nachdem Karl Friedrich Wilhelm Graf zu Leiningen-Dagsburg-Falkenburg 1769 die Herausgabe unter Berufung auf das be­stehende Verkaufsverbot verlangte, verweigerte der Rechtsnachfolger des Käufers, Philipp Franz Freiherr Wamboldt von Umstadt die Herausgabe. Er vertrat die Auffassung, das Verkaufsverbot sei infolge des widerspruchslosen Weiterverkaufs durch Maria Hedwig von Wachenheim an die Familie Wamboldt von Umstadt erloschen. Über die Rechtsfrage kam es zum Prozeß vor dem Reichskam­mergericht Wetzlar von 1769-1771 935.

 

Um 1871 war die Mühle dann Farbenmühle [s. Backmühle].

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 6225 (gefertigt 1871 mit späteren Ergänzungen): „Bäckmühle“

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 271: Die Mahl- und Backmühle in Kleinkarlbach, zuletzt auch Obermühle

 

Literatur/Urkunden:

- Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 2, S. 1027 Nr. 1150

- HSTAM 119 = LA Speyer Best. E6 Nr. 58, darin u.a. Kaufverträge 1651, 1664

 

 

- Farbmühlen:

s. Backmühle

s. Neumühle

s. Schleifmühle

 

 

- Langmühle, Langenmühle, Eisenbeiß'sche Mühle:

im Bann von Kleinkarlbach gelegen 936, d.h. ursprünglich au­ßerhalb des Dorfes, westlich des früheren Weilers Hübel 937; heute Bachweg 23, auf der Nordseite des Eckbachs gelegen.

 

Die Ohligmühle gehörte mit 40 Morgen Ackerland, Wingert und Wiesen in die vordere Grafschaft Sponheim und wurde nach Auflö­sung der Grafschaft Sponheim durch die Herren von Wachenheim erworben. Im Zuge der Säkularisation fiel die Mühle dann an den Erbherrn Penserot aus Paris, der die Mühle als Rendite-Obkent kaufte 938.

 

Der aus Dürkheim stammende Müller, Georg Nikolaus *Lang kaufte um 1752 [den Erbbestand] der Mühle in Kleinkarlbach. Lang war der Schwiegersohn des Müllers in Kirchheim/Weinstr. Gurg Philipp Koch, dem Müller auf der Kandelmühle in Kirchheim und Er­bauer der Koch'schen Mühle. Der Ziegler „Gurg Philipp Koch“ errichtete auf „Feld bei der Kandelbrücke ... die Kandel- oder Oh­ligmühle. Sie war ... aber auch seit 1743 Mahlmühle“ 939. Koch betrieb die Mühle zunächst selbst und verkaufte diese dann 1748 für 3000 fl an seinen Schwiegersohn Georg Nikolaus Lang aus Dürkheim. Hintergrund war, daß Koch 1747 vom Kirchheimer Schult­heiß Johann Conrad *Bo­gen das Grundstück der ehemaligen und inzwischen abgerissenen Savi­gny'schen Mühle [= Gerstenmühle] ge­kauft hatte und dort die Koch'sche Mühle errichtete. Nachdem Koch die neu erbaute Koch'sche Mühle bereits 1752 an die Gräfin Charlotte Wilhelmine von *Lei­ningen, geb. Reichs-Erbmarschallin und Gräfin zu Pappenheim ver­kauft hatte, erwarb er die Kandel­mühle von seinem Schwiegersohn Lang zurück. Lang erhielt als Kaufpreis landwirtschaftliche Grundstücke, die er seinerseits veräu­ßerte und vom Erlös eine Mühle in Klein­karlbach kaufte 940.

 

Auf Georg Nikolaus Lang folgte dessen Sohn Johann Ludwig Lang (geb. 24.12.1753 Kirchheim) 941

 

Am 7.10.1806 erhält der Kaufmann und Müller [Johann] Peter *Lang aus Kleinkarlbach von dem Grünstadter Kaufmann Moses Abraham ein Darlehen gegen Einräumung einer Hypothek 942. Aufgrund eines Urteils des Handelsgerichts Mainz vom 7. Germinal des Jahres 13 gegen den Müller Peter Lang aus Kleinkarlbach zugunsten des Händlers Abraham Baruch aus Grünstadt, ließ letzterer „au moulin près de Kleinkarlbach“ des Lang eine Hypothek eintragen 943.

 

Ludwig Lang kaufte die Mühle später und vererbte sie seinem Sohn Georg Peter *Lang 944. Ludwig Lang war bis zu seinem Tod 1819 der Müller in Kleinkarlbach. Auf ihn folgte sein Sohn Georg Peter Lang 945. Georg Peter Lang errichtete einen Mahlgang und eine Han­freibe mit Kollergang 946. In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 947 wird Georg Peter Lang bereits als Eigentümer der „Langnische[n] Mühl“ in Kleinkarlbach genannt. Die Mühle verfügte über zwei Mahl­gänge, die von ei­nem unterschlächtigen Mühlrad getrieben werden.

 

Am 29.5.1826 erscheinen vor dem Notar More in Grünstadt „Georg Peter Lang und Johannes Ilgen beide Müller dahier in Kleinkarl­bach wohnhaft als hierzu berufene Zeugen mit Beysein und in Gegenwart von Frau Dorothea Elisabetha Trautwein, geborene Groser, Müllerin in genannten Kleinkarlbach ... wohnhaft, Wittiben von Claus Trautwein ... wurde zur Verpachtung ... gelegenen Immobi­lien geschritten .... nemlich ... die Mahlmühle und Zugehör, bestehend in zweyen Mahl und einem Schälgang, Schwingmühle ... an Ma­thes Brühl, Ackersmann, in Herrnsheim bei Worms ... 948 +++klä­ren : welche Mühle+++

 

Im Grundsteuerkataster 1839 bestand das Anwesen aus Wohnhaus, Mahlmühle mit drei Mahl- und einem Schälgang, Kelterhaus und Kuhstall, Ölmühle mit Schöppchen, Scheuer mit Pferdestall, Schöppchen mit Backhaus, Brennhaus mit Wohnung, Hanfreibe mit Vorzim­mer vom Hofraum 949.

 

1864 wird L. Lang, „Müller und Gutsbesitzer in Kleinkarlbach“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 950. Im Han­dels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird in Kleinkarlbach genannt die Firma „Lang, L., Getreide-Mühlen-Geschäft, Eigenthümer: Ludwig Lang “ 951.+++klä­ren : welche Mühle+++ Ebenfalls im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird in Kleinkarlbach genannt die Fir­ma „Lang, G. J., Getreide- und Oelmüllergeschäft. Eigenthümer Georg Jacob Lang“ 952.+++klä­ren : welche Mühle+++

 

Im Oktober 1893 kaufte der Müller Wilhelm Eisenbeiß aus Mittelbach bei Zweibrücken von dem Müller Jakob Becker 953.

 

Seit 1893 steht die Mühle im Eigentum der Familie Eisenbeiß. Bis in die 1940er Jahre wurde die Mühle als Getreidemühle betrieben. In den 1950er Jahren erweiterte sich das Produktportfolio um Futter für Nutztiere, welches ausschließlich in der Mühle produziert wurde. Seit den 1960er Jahren werden Fertigfuttermischungen und ein Landhandel betrieben. Seit 2004 ist die Familie Klaus Keßler Pächter der Mühle 954.

 

Photo:

- Simon, Irene: Die Müllersfamilie Lang von Kleinkarlbach, o.J., vorhanden im Archiv PRFK Ludwigshafen II L 20, o.S.: Die ehemalige Lang'sche Mühle in Kleinkarlbach 1969

 

Urkunden/Literatur:

- Simon, Irene: Die Müllersfamilie Lang von Kleinkarlbach, o.J., vorhanden im Archiv PRFK Ludwigshafen II L 20

 

 

- Lohmühle:

schon 1528 erwähnt; vorzeiten im Besitz des Klosters Höningen; nachher in eine Mahlmühle um gewandelt 955.

 

Im Kleinkarlbacher Morgenbuch 1728 ist als Erbbeständer der leiningen-hardenburgische Fauth Valentin Kieß eingetragen. Es heißt dort: „Item die Mahl- und Loh Mühl .. beforcht nacher Waldt Jacob Förster, nacher Rhein Valentin Bender, nacher Sonn gemeiner Weg, nacher Eys sich selbsten … Zinßet ein Sechstheil Malter Korn Gndster Herrschaft und wegen der Lohemühl fünff Guld, vom Wasserfall Zins pfacht gndster H: 4 M Korn und 2 M Spelz Pfacht von der Mahl Mühl“. 956

 

Sie war oder sollte werden ein Nebenbetrieb der Mahlmühle (Strohmühle). Der Müller und Erbbeständer auf der Strohmühle, Johann Wilhelm *Py machte 1771 ein Gesuch an den Grafen von Leiningen in Dürkheim, in dem er ausführte, er habe in Kleinkarlbach eine Mühle in Erbbestand, von der er jährlich 11 Malter Korn als Pacht abliefere. Er können jetzt bei den „nahrungslosen Zeiten“ den geschul­deten Erbpachtzins nicht verdienen. Daher sei er willens, sein Mahlwesen mit einer Lohmühle zu vergrößern, damit er, wenn er nichts an Frucht zu mahlen habe, etwas mit der Lohmühle zu erwerben Gelegenheit habe. Die „hochgräfliche Exzellenz“ in Dürk­heim er­widerte mit Schreiben vom 16.4.1771, wenn der Supplikant bereit sei, jährlich zusätzlich 4fl an Erbpacht zu zahlen, so sei die „unterthä­nigst ge­betene Erlaubnis in Gnaden ertheilet“ 957.

 

Besitzer nach Johann Wilhelm *Py waren Kuhn und zuletzt Kolb 958.

 

 

- Mahl- und Lohmühle Mühlmichel:

im Kleinkarlbacher Morgenbuch von 1728 ist Johannes *Mühlmichel als Eigentümer einer Mahl- und Lohmühle eingetragen. Dort heißt es: „Eine Mahl- und Loh-Mühl sambt Ihrem Begriff, beforcht nach Wald und Rhein sich selbsten, nach Sonn gemeiner Weg, nacher Eiß sich selbst. Zinßt ein Sechstel an … gdgst Herrschaft und wegen der Loh-Mühl 5 fl. Wegen dem Waßerfall zum Pfacht 4 Mltr Korn und 2 Malter Speltz Pfacht von d Mahlmühl.“ 1747 wird Johannes Joder als Eigentümer im Morgenbuch genannt. 959

 

 

- Neumühle:

die Mühle lag westlich des Dorfes, südlich der heutigen Straßengabelung bei Neuleiningen-Tal (Anm. d. Verf. wohl im Bereich der Eisen­brücke) 960. Die Neumühle war ursprünglich eine Walkmühle und ist schon 1452 urkundlich erwähnt 961.

 

1572 ist Jakob Kunz Erbbeständer; verkauft an Georg Ziegler. Begrenzt: nach Wald Bischofswoogdamm, nach Rhein v. Wamboldts Weyergarten, nach Sonn die Battenberger Gemarkung, nach Eis die Straß 962.

 

Im Salbuch der Grafschaft Leiningen-Hardenburg von 1585 heißt es: „Korn Gülten gibt … der Neuen Mühl, bey dem Olig Pfadt, ge­forcht Naher Sonn, die Alt Bach …, Naher Waldt Michel Beckher … , Naher Rhein der Olig Pfadt.“ 963 Weiter heißt es dort: „Nota. Darüber hatt er ein Erbbestandnus Brieff, Inn Ao 1573 Uffgericht. 964 1585 ist Müller auf der „Neuen Mühl, bey dem Olig Pfadt“ der Hanns Kaufmann 965.

 

Im Kleinkarlbacher Morgenbuch von 1728 ist Thomas Hoffmann als Eigentümer eingetragen: „Eine Hofstatt genant die Neu Mühl, im Niedern Dorf gelegen, geforcht nacher Waldt Lohel Pfadt, nacher Rheyn Kettenheimer Wießen, nacher Sonn gemeiner Weeg, nacher Eyß den Waßer Graben, undt gehet die alte Bach dadurch … Zinßt jährl: 2 Kappen Unserer Gndgte Herrschaft, undt Zinßt 1 mltr 3 Firn­sel Korn in seine Stannenschaft [?] wegen des Weyher Garttens, zu Steuer dem Innhaber des Weyher Garttens wegen des Waßerlauffs , undt wird an der Pfacht nichts abgezogen.“ 966

 

Nachdem die Mühle nach langem Gebrauch schließlich durch Mißwirtschaft völlig heruntergekommen war, wurde sie 1741 von ei­nem neuen Pächter zu einer Getreidemühle umgebaut, und hieß von da an 'Neumühle' 967.

 

Am 24.8.1806 heiraten der Müller auf der Neumühle Kleinkarlbach Jakob Bogen und die Luise Lang von der Lang'schen Mühle in Klein­karlbach (Tochter der Langmüllers Johann Ludwig Lang und der Maria Elisabetha Schäfer) 968.

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 969 wird Franz Böhm als Eigentümer der Neu­mühle Kleinkarlbach genannt. Die Mühle verfügt über zwei Mahlgänge, die von einem unterschlächtigen Mühlrad getrieben werden.

 

Im Frankenthaler Wochenblatt vom 4.2.1826 heißt es: „Mahl-Mühle zu verpachten. Die zu Kleinkarlbach liegende Neu-Mühle, mit zwei Mahl- und ein Schälgang, ist auf 3, 6 oder 9 Jahren zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werden. Nähere Auskunft hier­über giebt der Eigenthümer Friedrich Rang in Worms.“ 970.

 

Seit dem 18. Jh. wurde im nahegelegenen Battenberg Ockersand gegraben, der zu Englischrot gebrannt wurde. 1856 errichtete ein Ökonom namens Krug hier eine Farbenfabrik mit einer Dampfmühle. 1875 kaufte ein Calwer Fabrikant namens Kremer die Kleinkarlba­cher Neumühle. Nach der Verbindung der beiden Familien Krug und Kremer durch Heirat verlegte man die Battenberger Pro­duktion nach Kleinkarlbach. Hier wurden nun so lange Naturfarben hergestellt, bis die Chemiefarben diese vom Markt verdrängten 971.

 

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 6224, Flurkarte von 1837

 

 

- Olichmühle des Klosters Höningen:

s. auch Strohmühle

 

die Mühle gehörte dem Kloster Höningen 972, die 1426 973 Friedrich VIII. von Leiningen dem Stift überlassen hatte 974.

 

1475 war Hans Stoheln der Ohligmüller und Erbbeständer auf der Ohligmühle in Kleinkarlbach 975. 1494 erteilt Hanß Honser zu Kleincar­lenbach eine Quittung über erhaltene Bezahlung beim Bau der Oligmühle 976.

 

Die Mühle wird auch 1528 erwähnt; vorzeiten im Besitz des Klosters Höningen; nachher in eine Mahlmühle um gewandelt 977. Nicht zu verwechseln mit der 1673 erwähnten, oben daran liegenden, auf Neuleininger Gemarkung gelegen, alten ungangbaren Öl­mühle 978.

 

Auf die frühere Ohligmühle deutet die Gewanne „Am Ohlichpfad“ nördlich der späteren Strohmühle hin 979.

 

 

- Ohligmühle:

Am 29.6.1673 heißt es: „Pro Memoriale Betr.: die Oligmühl zu Klein Carlbach den 16 Juny ao 1673. Ist dieselbe den 20 May instan­tis anni, von Peter Dathens [Wittib]…. Johannata unnd ihrem Sohn, Hln Jacob Behagel, des Raths und Handelsmann in Frankenthall, ihrem jetzigen Oligmüllern Philipp Boyen, sambt einer Alten unbrauchbaren und auf Neüleininger grund und Bothen gelegenen Oligmühl ver­kaufft, und darzu gegeben worden 50 Rthl: so Klein Carlbacher Gemeind den Datherischen Erben schuldig … 980.

 

In einem Schreiben des Verkäufers an den Grafen Friedrich von Leiningen, das in undatierter Abschrift vorliegt, heißt es: „D 20te May 1673 hat meine Mutter selig verkaufft an Meister Philips Böy, ihre in Klein Carllebacher Gemarckung gelegene Oligmühl, wie auch die oben daran liegende alte Mühl vor die Summa von 525 fl. wie auch die fünffzig Rtler oder Siebenzig fünff Gulden, so ihr Mann Peter Da­then seligen, der Gemeinde Klein Carllebach in bar geldt geliehen … und weilen der Käufer Philipps Boy mir berich­tet, die weil Ihro Hochgräfliche Gnaden die eine Mühl gelöst, und die alte Mühl so wie Er mir berichtet vor einhundert Gulden ge­schätzt worden, bleibt Ihro Hochgräflich Gnaden schuldig vor sein Antheil 425 fl und darzu 75 fl … der Gemeind Klein Carlebach[,] bleib zusammen fl 500, hier­auf haben Ihro hochgräfliche Gnaden … zahlt 125 fl, Rest fl 353 ..“ 981 Am 3.6.1673 wird quittiert , daß der hochgräfliche Secretari­us Johann Niclaus Schefer eine Teilzahlung auf die Schuld geleistet hat. 982

 

Unter dem 18.8.1673 befindet sich in den Akten der „Concept Bestand Briefs Klein Carlbacher Ohligmühl“ 983. Darin heißt es: „... die von Peter Dath Wittiben und dero Sohn Jakob Behagelln des Raths und Handelsmann zu Frankenthal, verwichenen 3.te July die­ses Jahrs verkaufflich abgelöste Ohligmühl zu Klein Carlebach geleg, beforcht nacher Wald der Bischoffswoog, Rhein der Ortysche Garten, nacher Sonn die Mühl … [nacher] Eiß die Straß, so gdl. Herr­schaftl. Jährlich 2 lb Hellern, und 10 Schilling halber der Kir­che Battenberg zinst, dem ehrsame Sebastian Kriegsmann von Batten­berg, folgender Gestalt Bestandnis überlaßen ..“ 984. Beigefügt ist ein „Ectract aus dem Carlbacher Morgenbuch über Peter Dathens … Olig unndt Walckmühl“ 985. Der Erbbestandsbrief wurde am 5.1.1674 erteilt 986.

 

Am 8.4.1674 heißt es in einer Urkunde des Grafen Friedrich Emich von Leiningen-Dachsburg: „... die von Peter Date Wittib Undt dero Sohn Jacob Behagells deß Rathß undt Handelßmann zu Franckenthahl verkäufllich abgelößte Ohligmühl zu Klein Carlebach gelegen ..., Denen Ehrsamen … Unterthanen undt Gemeindßleuthe zu Klein Carlebach Hanß und Jacob Sauter Gebrüder folgender Gestalt uberlas­sen thue ...“ 987. Hanß und Jacob Sauter erhalten am 8.4.1674 „Temporal-Bestandts Briefe“ über die Ohligmühle Kleinkarlbach 988.

 

Am 20.4.1674 stirbt in Kleinkarlbach die „alte Olichmüllerin“; es handelt sich möglicherweise Susanna Mosch (?) 989.

 

Am 22.5.1674 erstellt der Jacob *Bohr, „“Churpfalz Zeller Stifts-Bann Müller“ (in Harxheim/Zellerthal] als Sachverständiger ein Gutach­ten über den Wert der leiningischen Ohligmühle zu Kleinkarlbach und schätzt deren Wert auf 447 fl 990. Als Beständer der Mühle nennt er hierin Hanß und Jacob Sauter.

 

1680 erfolgte die erneute „Abschatzung der Herrschaft: Ohlig Mühl zu Klein Carlbach betr:; in dem Schätzprotokoll heißt es: „unter Dato ist uff Gnädiger Herrschaft Befehl die Klein Carlbacher Ohligmühl beyden Gebeüden Hanß undt Jacob Sauter ab und Hanß Tomas Hoff­mann zugeschätzet worden durch Unparteyische Zimerleut, Schmitt undt Mühl Meister, alß Meyster Ludwig Müller, Müller zu Türckh:, M[eister] Jacob Herr Müller zu Landau, M[eister] Martin Unverzagt, Schmitt zu Calstadt undt M[eister] Johannes Geyer Zi­mermann zu Hartenburg“. Die Schatzung belief sich auf 559 fl, 14 bz 4 kr .991

 

Im Kleinkarlbacher Morgenbuch 1728 ist Reinhardt Neff als Eigentümer eingetragen: „Eine Mühl sambt einem Garthen daran, … nacher Sonn die Bach, nacher Eys ein angewändter, ist die Ohlig Mühl …. Zinßt 6 ½ Heller. Undt gibt anjetzo Gndster Herrschaft 9 mltr zu Wa­ßerfall.“ 992.

 

 

- Ohligmühle, alte:

1673 wird [diese ?] auf Neuleininger Gemarkung gelegenen, als „alten ungangbare Ölmühle“ erwähnt. Die alte Ohligmühle lag ober­halb der Ohligmühle im Dorf Kleinkarlbach 993.

 

Am 29.6.1673 heißt es: „Pro Memoriale Betr.: die Oligmühl zu Klein Carlbach den 16 Juny ao 1673. Ist dieselbe den 20 May instan­tis anni, von Peter Dathens …. Johannata unnd ihrem Sohn, Hrn Jacob Behagel, des Raths und Handelsmann in Frankenthall, ih­rem jetzi­gen Oligmüllern Philipp Boyen, sambt einer Alten unbrauchbaren und auf Neüleininger grund und Bothen gelegenen Olig­mühl verkaufft … 994.

 

In einem Schreiben des Verkäufers an den Grafen Friedrich von Leiningen, das in undatierter Abschrift vorliegt, heißt es: „D 20te May 1673 hat meine Mutter selig verkaufft an Meister Philips Böy, ihre in Klein Carllebacher Gemarckung gelegene Oligmühl, wie auch die oben daran liegende alte Mühl vor die Summa von 525 fl. wie auch die fünffzig Rtler oder Siebenzig fünff Gulden, so ihr Mann Peter Da­then seligen, der Gemeinde Klein Carllebach in bar geldt geliehen … und weilen der Käufer Philipps Boy mir berich­tet, die weil Ihro Hochgräfliche Gnaden die eine Mühl gelöst, und die alte Mühl so wie Er mir berichtet vor einhundert Gulden ge­schätzt worden, bleibt Ihro Hochgräflich Gnaden schuldig vor sein Antheil 425 fl und darzu 75 fl … der Gemeind Klein Carlebach[,] bleib zusammen fl 500, hier­auf haben Ihro hochgräfliche Gnaden … zahlt 125 fl, Rest fl 353 ..“ 995 Am 3.6.1673 wird quittiert , daß der hochgräfliche Secretari­us Johann Niclaus Schefer eine Teilzahlung auf die Schuld geleistet hat. 996

 

 

- Pie'sche Mühle, Py'sche Mühle:

s. Strohmühle

 

 

- Schiffermühle:

s. Wiesenmühle

 

 

- Schleifmühle:

östlich des alten Dorfes in Richtung Kirchheim östlich des früheren Weilers Hübel 997, heute Weingut Altenbach, Bachweg 9; am Eck­bach gelegen. Die Mühle kann auf eine vielfältige Nutzung zurück­blicken; sie war Schleifmühle, Getreidemühle, Ölmühle, Spin­nerei, Gastwirtschaft mit Kegelbahn, Branntweinbrennei und zuletzt Farbenfabrik 998 des Emil Schatz.

 

Die Kleinkarlbacher Schleifmühle gehörte einst zur Unteren Grafschaft von Leiningen-Hardenburg. Die älteste Eintragung ist im Sal- und Morgenbuch vom 19.12.1586 der Grafschaft Leiningen-Hardenburg überliefert. Erbbeständer war damals Max Schmidt, Schult­heiß von Weisenheim, und Margarethe, seine Hausfrau 999. Jeder Schmied der am Schleifstein arbeiten wollte, mußte den Schlüssel in Weisen­heim am Berg bei Schultheiß abholen und wieder abgeben 1000.

 

Die herrschaftliche Verwaltung der Grafschaft Leiningen hatte die Schleifmühle errichtet und ließ diese durch einen Lohnmüller betrei­ben, wie sich aus einem Bericht des zuständigen leiningischen Beamten an die leiningische Landesadministration von 1588 ergibt 1001. Darin heißt es u.a. daß die Müller, die bei der Schleife wohnen, diese versehen und unterhalten müssen. Die Schleifsteine müssen „die von Callstatt“ aus dem dortigen Stein­bruch liefern. Außerdem enthält der Betriebsplan eine detaillierte Nutzungsregelung durch die Schmiede der Umgebung. So durfte der Schmied zu Ungstein jeweils Montags von Johannis 1588 bis Johannis 1589 nutzen ge­ben Zah­lung von 5fl., Dienstags der Schmied zu Großbockenheim, Mittwochs der Schmied zu „Carlinbach“, Donnerstags und Frei­tags der Schmied zu Weisenheim und am Samstag der Schmied zu Callstadt 1002.

 

Im Kleinkarlbacher Morgenbuch von 1728 wird ein Grundstück „Bey der Schleifmühlen“ erwähnt. 1003

 

Photo:

- Denkmaltopographie Bad Dürkheim, a.a.O., Bd. 13.2, S. 383

- Farbenfabrik Emil Schatz (Photo mitgeteilt von Herrn Wolfgang Niederhöfer, Kleinkarlbach am 26.12.2013)

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 432/2: Ortsplan 184]1004.

- LA Speyer Best W41 Nr. 6224/6226 [Ortsplan 1837 Urkataster] 1005

Literatur/Urkunden zur Schleifmühle:

- Beck, B.: "Auch eine Reliquie" (Anm.: Urkunde über die Verhaftung des Jacob Schiffer aus Kleinkarlbach, Verwandter der Albshei­mer Schiffer, 1832 wegen Beteiligung am Hambacher Fest); in: Neue Leininger Blätter Jahrgang 1932, S. 41 - Nachtrag S. 54 zum Gerichts­schreiber Rosenberger beim Friedensgericht Grünstadt

 

 

- Strohmühle, herrschaftliche Mahlmühle, Pie'sche Mühle:

die frühere Ölmühle (s. dort) des Klosters Höningen

 

Nach den ersten Urkunden des Klosters Höningen, so z.B in einem Schirmbrief des Papstes Innozenz II. von 1143 erwähnt, hatte das Augustiner-Chorherrenstift schon damals Besitzungen auch in Carlbach. Im Jahre 1426 schenkte Graf Friedrich VIII. von Leiningen (1397-1437) dem Stift Höningen die Ölmühle in Kleinkarlbach und vermachte ein Jahr später dem Kloster eine Gülte von fünf Pfund Geld auf diese Mühle 1006.

 

Anno 1475 wurde ein neuer Erbbestand über die "Oligmühle zu Klein-carlenbach" zwischen Hanss Stoheln 1007 und dem Kloster Hönin­gen errichtet. Die Pächter setzten dagegen als Unterpfand das Versprechen, die Mühle "in Besserung zu erhalten". Ungeklärt ist die Fra­ge, ob dieses Versprechen mit den Kriegsschäden zusammenhängt, als 1460 das Dorf im pfälzischen Krieg durch Friedrich I., genannt der Siegreiche, gegen die Allianz der Leiningen-Hardenburger und Veldenzer, weitge­hend zerstört wurde 1008.

 

1494 rüstete Hanss Honser zu Kleincarlenbach die Ölmühle zu einer Mahlmühle um. Aus der Oligmühle wurde die Strohmühle 1009.

 

1528 erteilt das Kloster Höningen dem „Petern Oliger Kaufmanns Claußen Sohn und Katharina seiner ehelichen Hausfrau und ihren Er­ben einen Erbbestandsbrief über die „Olymühl mit Ihrem Begriff mit aller Zugehörde in Klein Carlebacher Marck gelegen […] in Kraft dies Brieves umb Siebenhalb Pund Heller jehrliches Zinses Wormbser Wehrung“ 1010.

 

1569 bat der Müller Hansen Kaufmann um die Erlaubnis, seine immer noch im Erbbestand des Klosters Höningen befindliche Mühle wei­ter umbauen zu dürfen. Der Abt Hinrich und sein Convent gestatteten ihm am 4. Nov. den Umbau in eine Mahlmühle zur Herstel­lung von Mehl, Grieß, gequetschten Haferflocken und zum Schroten von Viehfutter. In den darauffolgenden Jahrhunderten hat die Stroh­mühle noch viele Pächter kommen und gehen sehen. Auch die Herrschaftsverhältnisse änderten sich. So kam nach der Auflö­sung des Klosters Höningen 1569 im Gefolge der Reformation die Mühle mit ihren dazugehörigen Liegenschaften an die Lateinschu­le Hönin­gen, später Grünstadt 1011.

 

Im Salbuch der Grafschaft Leiningen-Hardenburg von 1585, Abschnitt „Klein Carlenbach Korn Gülten“ heißt es: „... gibt Friederich Som­mer vnd Hans Kauffmann beede Müller“ 1012.

 

1664 gab der Obrist Friedrich von Wambolt dem Grafen Johann Philipp III. Graf zu Leiningen-Dagsburg-Hardenburg ein Darlehen von 1000 fl. Dafür darf Wambolt auf 80 Jahre u.a. die ungebannte Mahlmühle in Kleinkarlbach [Anm. d. Verf.: die herrschaftliche Bannmühle ist die Obermühle) nutzen 1013.

 

Am 20.4.1674 stirbt in Kleinkarlbach die „alte Olichmüllerin“; es handelt sich möglicherweise Susanna Mosch (?) 1014.

 

Johannes Sauter (geb. um 1640 – 30.6.1694 Kleinkarlbach) war Müller in Kleinkarlbach ++++klären : welche Mühle++++ 1015, wohl Müller auf der Strohmühle (err.), an der bis 1702 der Hans Georg Sauter einen Anteil besaß, was sich aus folgendem ergibt: Bis 1702 war Reinhard *Neff aus Battenberg der Besitzer der Strohmühle in Kleinkarlbach 1016. Neff verkaufte am 19.10.1702 die Strohmühle an Hans Conrad Schindler, wie sich aus einem Aktenvermerk vom 4.12.1702 ergibt 1017. Hierzu heißt es in einem Akten­vermerk: „Heut dato hat der Erbbeständer Hanß Conrad Schindler unß wegen Erbbestands so sich uf 950 fl. beträgt baar bezahlt, Vier hundert Gulden, den rest aber hat solcher ahn Hanß Jeorg Sautern und Johannes Klippel beede zu Klein Carlbach zu bezahlen, und sich deß­wegen bey unse­rem Ambtmann zu Dürckheim anzugeben, Emichsburg den 8.ten 9bris ao 1702“ 1018.

 

Bis 1702 war Reinhard *Neff aus Battenberg der Besitzer der Strohmühle in Kleinkarlbach 1019. Neff verkaufte am 19.10.1702 die Stroh­mühle an Hans Conrad Schindler, wie sich aus einem Aktenvermerk vom 4.12.1702 ergibt 1020. Hierin heißt: „Heut dato hat der Erbbe­ständer Hanß Conrad Schindler unß wegen Erbbestands so sich uf 950 fl. beträgt baar bezahlt, Vier hundert Gulden, den rest aber hat solcher ahn Hanß Jeorg Sautern und Johannes Klippel beede zu Klein Carlbach zu bezahlen, und sich deßwegen bey unse­rem Ambt­mann zu Dürckheim anzugeben, Emichsburg den 8.ten 9bris ao 1702“ 1021.

 

Ab 1702 war Hans Conrad Schindler als Erbbestandsmüller auf der Strohmühle Kleinkarlbach, worüber er von Johann Friedrich Graf zu Leiningen am 4.11.1702 einen Erbbestandsbrief erhielt 1022.

 

Am 19.10.1726 wurde die Strohmühle verkauft. Hierzu heißt es in einem leiningisch-hardenburgischen Aktenvermerk vom 4.12.1726: „Weillen Vor stehender Erbbestand mit Vormundschaftl. Special Conhens Vermög eines Unterm 19. ten Octobris anni Cu­rentis geschlo­ßenem Contracts an Reinhard Neffen von Battenberg seinen Erben kaufflichen überlaßen, daß schultger Laudemium an die Renthey auch würcklichen bezahlt worden, alß wird dießer Erbbestand brieff auf gedachten Neffen und seine Erben, Hiermit von Herrschaffts wegen In der besten Form rechtens Hiermit tranferirt und übertragen, so geschehen Dürckkeim = den 4.ten Decem­brs 1726“ 1023. Hieraus ergibt sich, daß die Mühle an einem Erben NN. des früheren Eigentümers Reinhard *Neff aus Battenberg ver­kauft wurde.

 

Nachdem am 04.12.1726 die Strohmühle an einen neuen Pächter ging, zog der 60jährige Müller Conrad Schindler im Jahre 1727 auf die Erbacher Mühle im Oberamt Zweibrücken des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken. 1727 erhielt er im Alter von 60 Jahren die Bürgeraufnah­me des Pfalz-Zweibrückischen Oberamtes Zweibrücken 1024.

 

Wegen eines Eingriffs seitens der Grafen Johann Friedrich von Leiningen-Dagsburg-Hardenburg in den überlassenen Besitz kam es 1728-1743 zum Prozeß vor dem Reichskammergericht Wetzlar. Der Kläger Franz Philipp Wambolt zu Umstadt, kaiserlicher und kurtrieri­scher Generalmajor und Kommandant der Festung Ehrenbreitstein verlangt von den minderjährigen Kindern des inzwischen verstorbe­nen Grafen Johann Friedrich von Leiningen-Dagsburg-Hardenburg, vertreten durch den Vormund Karl Wilhelm Markgraf von Baden-Dur­lach und dessen Schwester Katharina, verw. Gräfin zu Leiningen-Dagsburg-Hardenburg und den Kleinkarlbacher Bürgern Reinhard Neff, Johann Jakob Disch, Elias Kohl, Thomas Hoffmann und Valentin Kieß die Restitution eingezogener Güter in Kleinkarlbach und die entgangenen Erträge. In dem unter leiningischer Herrschaft stehenden Dorf ordneten die leiningischen Räte eine „Landmaße“ an. Eine Citation der dort Begüterten, darunter dem Kläger von Wambolt unterblieb jedoch. Auch wurde nicht mit der üblichen Rute vermessen und ein unvollständiges Morgenbuch als Grundlage genommen. Obwohl klägerische Güter mehrfach als Anlieger genannt sind und er einen Kaufbrief von 1522 besitzt, wurden klägerische Äcker als herrenlos („caduc“) eingezogen und meistbietend versteigert. Dieses ge­schieht selbst mit klägerischem Wappen ausgesteintem Land. Den klägerischen Hofleuten wurde die Ernte bei der Heimfuhr weggenom­men 1025.

 

Reinhard Neff aus Battenberg war nur von 1726-1733 Inhaber der Mühle. 1733 1026 bzw. bereits 1728 1027 kaufte der Weyand *Pih (Py, Pie), der Müller auf der Eselsmühle in Kirchheim, die Strohmühle in Kleinkarlbach für seinen zweiten Sohn Johann Georg Conrad Pie 1028. Hierzu heißt es in einem leiningisch-hardenburgischen Aktenvermerk vom 23.4.1733: „Nach dem dieses Erbbestandsguth auf vorher bey Uns angehaltenen und erhaltenen Consens von dem bisherigen Innehabenen Reinhard Neffen an Weyand Pieh, Müller von der soge­nannten Esels mühl zu Kirchheim an der Eck und dessen Erben käuflichen überlassen und von letzterem sogleich sei­nem Sohn Georg Conrad Pieh übertragen = diesentwegen auch das gewöhnliche Laudemium mit Einhundert Reichsthaler an Unsere Renthey baar ent­richtet und bezahlt worden; Act haben wir auch den beschehenden Kauff und Verkauf ratihabiret und confirmiret, thun folgens auch hiermit also und dergestalten, daß gedachter Georg Conrad PIEH oder dessen Erben forthann Guth auf obbeschrie­bener Art und Weise, jedoch daß der jeweilige Besitzer und Einwohner jederzeit Unser Unterthan seye, oder werden müsse, als wah­ren Erbbeständer benüt­zen und haben solle. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und angehencktem gräflichen Innsiegels. Gegeben Battenberg den 23 t. April 1733. Taxa Cancell: Cl CLG zu Leiningen“ 1029.

 

Im Kleinkarlbacher Morgenbuch von 1728 befindet sich fol­gender Eintrag: „Georg Conrad Pühe. Eine Mühle, sonsten die Strohmühl ge­nanndt, sambt einem Garten daran, ohngefähr ein Mor­gen Feld groß, sambt Zugehör und Gerechtigkeit, nacher Sonn die Bach, nach Eys ein Angewender, ist die Ohlig Mühle, nunmehr eine Mahl Mühle. Zinßt 6 ½ lb Heller und giebt anjetzo gdgster Herrschaft 9 Maltr: zu Waßerfall. Fol 135 1030. Nota [:] hat noch einen Gang gemacht, giebt dero wegen weither 2 Malter Korn, also 11 Mltr.“ 1031

 

Der obige Hinweis im Morgenbuch auf „fol. 135“ zeigt, daß Johann Georg Pie / Pühe die Mühle um 1728 von Reinhard Neff gekauft hat.

 

Nachdem Wiegand Pieh 1737 die Eselsmühle in Kirchheim an seinen jüngsten Sohn Jo­hann Sebastian Pieh, übergeben hatte, zog er zu seinem zweiten Sohn, Georg Conrad Pieh, auf die Strohmühle Kleinkarlbach, wo er 29.3.1746 starb 1032.

 

Der Müller und Erbbeständer auf der Strohmühle, Johann Wilhelm *Py machte 1771 ein Gesuch an den Grafen von Leiningen in Dürk­heim, in dem er ausführte, er habe in Kleinkarlbach eine Mühle in Erbbestand, von der er jährlich 11 Malter Korn als Pacht abliefere. Er könne jetzt bei den „nahrungslosen Zeiten“ den geschuldeten Erbpachtzins nicht verdienen. Daher sei er willens, sein Mahlwesen mit ei­ner Loh­mühle zu vergrößern, damit er, wenn er nichts an Frucht zu mahlen habe, etwas mit der Lohmühle zu erwerben Gelegenheit habe. Die „hochgräfliche Exzellenz“ in Dürkheim erwider­te mit Schreiben vom 16.4.1771, wenn der Supplikant bereit sei, jährlich zusätz­lich 4 fl an Erbpacht zu zahlen, so sei die „unterthä­nigst gebetene Erlaubnis in Gnaden ertheilet“ 1033.

 

Um 1771 war Johann Wilhelm *Py als Müller und Erbbeständer auf der Strohmühle Kleinkarlbach. Er machte 1771 ein Gesuch an den Grafen von Leiningen in Dürkheim, in dem er ausführte, er habe in Kleinkarlbach eine Mühle in Erbbestand, von der er jährlich 11 Malter Korn als Pacht abliefere. Er können jetzt bei den „nahrungslosen Zeiten“ den geschuldeten Erbpachtzins nicht verdienen. Daher sei er willens, sein Mahlwesen mit einer Lohmühle zu vergrößern, damit er, wenn er nichts an Frucht zu mahlen habe, etwas mit der Lohmühle zu erwerben Gelegenheit habe. Die „hochgräfliche Exzellenz“ in Dürkheim erwiderte mit Schreiben vom 16.4.1771, wenn der Supplikant bereit sei, jährlich zusätzlich 4 fl an Erbpacht zu zahlen, so sei die „unterthänigst gebetene Erlaubnis in Gnaden ertheilet“ 1034.

 

1789 Johann Heinrich Pie als Müllermeister in Kleinkarlbach 1035. Der Witwer heiratete am 17.6.1782 die Anna Regina Lang († 6.2.1850; jüngste Tochter des Müllers auf der Langmühle Kleinkarlbach, Georg Nikolaus *Lang). Da beide keine Kinder hatten, wurde die Mühle nach dem Tod des Müllers Pieh zur Auflösung der Erbengemeinschaft Pieh versteigert und kam so an die Familie Kuhn aus Grünstadt 1036.

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 1037 wird Heinrich Phy als Eigentümer der Stroh­mühle Kleinkarlbach genannt. Die Mühle verfügt über zwei Mahlgänge, die von einem unterschlächtigen Mühlrad getrieben werden.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird für den 10.3.1830 eine Mobiliarversteigerung auf der „Pie'schen Mühle“ annonciert: „Den 10. März nächsthin ... in der Pie'schen Mühle zu Kleinkarlbach werden ... die zum Nachlasse der daselbst verstorbenen Johann Chri­stoph Kuhn'schen Eheleute gehörigen, deren minderjährigen Kindern Christoph Kuhn und Elisabetha Pie ... von da, angefallenen Mobiliarge­genständen ... versteigert.“ 1038

 

1883 ging die Mühle durch Gültloskauf zum Preis von 112,25 RM in das Eigentum des Müllers Michael Kolb über. 1949 wurden die Was­serräder durch Turbinen ersetzt, bis die Mühle nach der fünften Generation der Familie Kolb dem Mühlensterben zum Opfer fiel 1039.

 

 

- Walkmühle:

oberhalb von Kleinkarlbach gelegen unterhalb des bischöflichen Woogdamms; war auch Mahlmühle; 1977 abgerissen 1040.

 

Im Salbuch der Grafschaft Leiningen-Hardenburg von 1585 ist Hanns Müller „von der Walckmühlen“ genannt 1041. Er gibt als Gülten an die Grafschaft Leiningen-Hardenburg 11 Gulden und 8 Alb für eine Wiesenpacht. 1042 Weiter heißt dort: Nota: „Hierüber haben sie ein Erbbestandt versiegelt, durch Graf Emich zu Leiningen, in Anno 1535“. 1043

 

Durch den Ausbau der Festung Frankenthal hatte die Füllung der Festungsgräben Vorrang vor dem Betrieb der Mühlen. Ständigen Streit gab es auch zwischen den Frankenthaler Mahl- und Walkmüllern, wenn das Wasser nicht ausreichte, um beide Mühlenarten gleichzeitig zu betreiben 1044. Um diese unbefriedigende Situation zu verbessern, erwarb die die Stadt Frankenthal am 5.1.1616 eine Walk- und Öl­mühle „zu Klein-Karlbach“. Dem Verkäufer Kilian Greisinger zahlte die Stadt Frankenthal dafür 216 Königstaler 1045.

 

Hierzu heißt es unter der Überschrift „Klein Carlbacher Walckmühlen Kauff“: „Ao 1616 verkauffte, nach laut bey hiesiger Registra­tur be­findtlichs Concept-Kauffbrieffs daselbsts H.L. Rath der Statt Frankenthal, seine in Klein Carlbacher Gemarckung gelegene Walck­mühlen vor 219 Reichsthaler alter Wehrung. In welchem Kauffbrieff unter anderem [vermerkt], daß der zeitige Inhaber …. Leiningen-Harten­burg jährlich pro Martini zu ständigem Gelt oder Pfacht 3 Pfd Heller von der Mühlen …., 1 Pfd. Heller beeder Herrschaf­ten Leyningen … Westerburg …. Schuldigkeiten abtragen …“ 1046.

 

Nach 35 Jahren, am 25.7.1651, beschloß der Stadtrat Frankenthal, sich wieder von der für ihn unrentabel gewordenen Mühle zu tren­nen. Die beiden Frankenthaler Ratsherren Stephan Liset und Peter Dathen erwarben die Mühle für 275 Gulden. Außerdem hatten sie rückständige Abgaben an den Grafen von Leiningen zu zahlen 1047.

 

Im Kleinkarlbacher Morgenbuch 1728 heißt es: „Item Hauß- undt Hofplatz mit seinem Begriff, die Walckmühl genant, bef[orcht] nacher Waldt den Bischöfl: Woogdamm , nacher Rhein die Wammboldische Weyer-Gärthen, nacher Sonn Selbst, nacher Eiß die Landt Straaß. Zinßet Gndgte Herrschaft 3 lb. Heller …. und der Kirch Battenberg … 7 alb 4 kr. Modo dem Caspar Gemlich eingetrag fl 445.“ 1048 Das do­minus directus lag bei Graf Carl Ludwig zu Leiningen und Dachsburg. 1049 Weiter heißt es: „Caspar Gemlich hat fol­genden Mühlplatz von gndgst Herrschaft erkauft: Hauß und Hof … die Walckmühl genandt“ 1050.

 

Caspar Gemlich hat die Walkmühle von Graf Carl Ludwig von Leiningen-Hardenburg und Dachsburg gekauft und diese 1744 an Joseph Kuntz aus Hardenburg verkauft. In einem Nachtrag von 1744 im Kleinkarlbacher Morgenbuch heißt es: „Joseph Kuntz von Hardtenbg: hat solche Mühl von Caspar Gemlich. 1744“. 1051

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 276

 

- Wiesenmühle, Schiffermühle:

zur Gemeinde Kleinkarlbach gehört die ehemals kurpfälzische Wiesenmühle 1052. Westlich des Dorfes an der Eckbach gelegen; auf dem Gelände der heutigen chemischen Fabrik 1053. Dort befindet sich ein Mühlrad als Gedenkstein für die frühere Mühle.

 

In der Urkatasterkarte von 1837 1054 ist die Mühle „Schiffermühle“ benannt, in der Ergänzungskarte von 1871 1055 dagegen heißt es „Wie­senmühle“.

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 1056 wird Wilhelm Schiffer als Eigentümer der Wie­senmühle Kleinkarlbach genannt. Die Mühle verfügt über zwei Mahlgänge, die von einem unterschlächtigen Mühlrad getrieben werden.

 

Um 1832 war Johannes *Schiffer aus Kleinkarlbach der Müller auf der Wiesenmühle; 1832 Teilnahme auf dem Hambacher Fest; we­gen Tragens einer schwarz-rot-goldenen Kokarde 1833 vor dem Friedensrichter in Grünstadt angeklagt 1057. In der Schiffer'schen Mühle in Kleinkarlbach (Wiesenmühle) in Kleinkarlbach wurden 1849 die Piken für die Revoluti­onstruppen angefertigt 1058.

 

Schiffer, Jacob, aus Kleinkarlbach, Vetter oder jüngerer Oheim des Jakob Schiffer aus Albsheim 1059; Schiffer besaß eine Mühle in Klein­karlbach (auf dem Gelände der heutigen Firma Spieß & Sohn); Schiffer war am Ham­bacher Fest 1833 beteiligt und wurde des­halb vor dem Friedensrichter in Grünstadt am 9.6.1833 verhört 1060. Er ist möglicherweise der Vater des Wilhelm *Schiffer, Müller aus Kleinkarl­bach. +++klären, welche Mühle+++

 

Wilhelm Schiffer aus Kleinkarlbach, Schwager der Mutter des Jakob Schiffer und Bruder von deren Ehemann Jakob *Schiffer 1061, kaufte von seiner Schwägerin und deren ältestem Sohn, der ebenfalls Wilhelm Schiffer hieß, 1837 die Mühle in Albsheim für 16000 Gulden 1062; Wilhelm Schiffer wird in den Erinnerungen des Jakob Schiffer als "großer Prozesser & Schwindler" bezeichnet 1063. In der Schiffer'schen Mühle in Kleinkarlbach (Wiesenmühle) in Kleinkarlbach wurden 1849 die Piken für die Revolu­tionstruppen ange­fertigt 1064.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 6224

 

Literatur/Urkunden zu Mühlen allgemein:

- "Die Rheinpfalz" vom 19.8.1998: Mühlenwanderweg im Eckbachtal zwischen Dirmstein und Neuleiningen

- Niederhöfer, Wolfgang: Die Triebwerke entlang des Eckbach-Mühlenwanderweges (zu Eckbachweiher, Mühlen in Neuleinin­gen-Tal, Kleinkarlbach, Kirchheim, Bissersheim, Großkarlbach und Dirmstein)

- Niederhöfer, Wolfgang: Mühlenwanderweg am Eckbach

- 35 Mühlen zwischen Neuleiningen und Dirmstein; in: Heimatjahrbuch 1998 Landkreis Bad Dürkheim, S. 156

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Geschichte der pfälzischen Mühlen besonderer Art, Arbogast, Otterbach 1981

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Geschichte der Mühlen und des Müllerhandwerks der Pfalz

 

 

 

 

 

Kleinottweiler / Saarland:

heute OT von Bexbach/Saarland; nördlich von Homburg gelegen in Richtung auf Bexbach. Kleinottweiler bildete im Mittelalter mit Hatt­weiler und dem Websweilerhof einen gemeinsamen Bann. 1705 heißt der Ort Odweilerhof, ab 1781 Kleinottweiler. 1635 wurde der Ort zerstört und erst um 1700 wieder besiedelt. 1974 wurde Kleinottweiler in die Stadt Bexbach eingegliedert 1065. Das Dorf war pfalz-zwei­brückisch.

 

1609 werden in der Untertanenliste des Oberamtes Zweibrücken genannt: Leonhard *Müller, Molitor (Schwiegersohn von Franzen Els). 1066

 

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Mühle in Kleinottweiler +++klären: welche Mühle+++

 

 

- Frantzenmühle:

sie lag im unteren Teil des Feilbachtales, am Ostufer des Frantzen- oder Herrenweihers. Erstmals wurde sie 1570 erwähnt. 1692 woll­te Pierre Wairie die Mühle wieder aufbauen. Der Mühlenplatz verfiel und wurde 1757/58 aufgelassen und in Wiesengrund umgewan­delt 1067.

 

 

- Naumühle:

Wüstung bei Kleinottweiler; 1547 heißt es urkundlich „Naw Mühl“, „in der müllen“. Weitere Unterlagen sind nicht vorhanden 1068.

 

 

 

 

 

Klingen:

OT von Heuchelheim-Klingen, VG Landau-Land, Lk Südliche Weinstraße; nahe Ingenheim-Billigheim südlich von Landau; gehörte zum kurpfälzischen Amt Billigheim 1069 im Oberamt Germersheim 1070.

 

1718 lebten in Klingen 11 katholische Familien sowie 20 reformierte und 3 lutherische Familien 1071.

 

Mühlen:

es gibt die Mahlmühle, Ölmühle und Wappenschmiede, zum Dorf gehört die Dorfmühle 1072.

 

Literatur/Urkunden:

- Petermann, Kurt und Rinck, Erwin: Die Mühle und Müller von Klingen; in: Heuchelheim-Klingen: Klingen, Pfalz / Hrsg.: Ortsge­meinde Heuchelheim-Klingen (Heuchelheim-Klingen, 1998), S. 346-349

- Rinck, Erwin: Schlußsteine und Initialen an den Häusern; in: Heuchelheim-Klingen: Klingen, Pfalz / Hrsg.: Ortsgemeinde Heuchel­heim-Klingen (Heuchelheim-Klingen, 1998), S. 128-135

 

 

- Mahlmühle:

heute Weingut „Alte Mühle“ in der Mühlbachstraße 3, 76381 Heuchelheim-Klingen 1073

 

Die ehemalige Mühle, nunmehr Sitz des Weinguts Wagner, enthält an mehreren Bauteilen Hinweise ihre ihre frühere Funktion. An der Hoftorsäule findet sich das Mühlrad mit der Jahreszahl 1807 und dem Initialen IGM und MGM. Ein eingemauerter Stein im Hof weist auf die Jahreszahl 1806 GM und IGM hin [Anm. d. Verf. : es handelt sich mE um die Initialen von Georg Meyer bzw. Johann Georg Meyer]. Auf dem Torbogen zum Hauseingang ist die Jahreszahl 1829 mit dem Mühlenrad und den Initialen IGM und MM zu erken­nen. Auf einem weiteren Quaderstein unmittelbar beim Mühleneingang ist die Jahreszahl 1620 zu lesen 1074.

 

Nicht weit davon, bei dem Anwesen Klingbachstraße 19, befindet sich an den Hoftorsäulen ebenfalls das Mühlenrad. Die linke Hoftor­säule trägt die Jahreszahl 1811 und die rechte Säule neben dem Mühlrad die Initialen GM und MM. Auf dem Schlußstein des Kellerein­gangs liest man die Jahreszahl 1814 und die Buchstaben GM 1075. Erwin Rinck meint 1076, hier habe ebenfalls eine Mühle bestan­den. Letz­teres dürfte mE unzutreffend sein, da dort kein Wasserlauf vorhanden war, sondern die Dorfmühle in Klingen etwas nörd­lich davon, an einem Mühlgraben des Klingbachs lag. Es dürften allerdings die Müllerfamilie Johann Georg Meyer als Er­bauer die­ses, nicht weit von der Mühle gelegenen, Anwesens in Betracht kommen.

 

Erstmals wird eine Mühle in Klingen 1614 in einem Verzeichnis über die Zahlung von Gefällen und Zinsen erwähnt 1077.

 

Nach dem Tod des Müllers Hanß Velten Beringer heiratet dessen Witwe Veronica NN. am 30.7.1667 einen Johannes Ritz 1078.

 

Eine im GLA Karlsruhe aufbewahrte Mühlenakte, betreffend die Wasserfall-Betriebsakten, beginnend im Jahr 1669 und endend 1789, enthält folgende Angaben“ „zu Klingen im Dorf zwischen der Straße und Bach ist eine Mühle mit einem Gang befindlich und wird vom Klingenmünsterer Bach getrieben und gehört dem Müller Jacob Stein“ [Anm. d. Verf.: Hanß Jacob *Steiner] 1079.

 

Nach dem Tod des Hanß Jacob Steiner († 1698 , err.) kommt es zur Erbauseinandersetzung zwischen den beiden Kindern: „Es über­läßt Anna Barbara mit ihrem Ehemann Hanß Lumpert dem Bruder Hans Andreas Stein ihren halben Teil an solcher vorgedachter Mühle und wiesen, samt dem noch zu Leimersheim habenden Gut mit allem Zubehör, Recht und Gerechtigkeiten mit der Bedingung, daß Hanß An­dreas der Bruder seiner Schwester Anna Barbara herausgeben und bezahlen soll die Summe von 400 Gulden, guter ge­nehmer Land­währung, den Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzer gerechnet, nachfolgender Maßen zu bezahlen, als nämlich auf Os­tern des nächst­künftigen Jahres 1699. Erstmals 50 Gulden auf Ostern Anno 1700 und 50 Gulden hernach all Jahr bis zu deren gänzli­chen Bezahlung ohne Pension“ 1080.

 

Hans Andreas Stein blieb jedoch nicht lange als Müller auf der Mühle in Klingen. Er starb bereits um 1701. Seine Witwe Anna Bar­bara NN. heiratete den Müller Peter *Leonhard. Peter Leonhard wird erstmals 1701 im Kirchenbuch von Mörzheim mit seiner Frau Anna Bar­bara als Müller von Klingen genannt 1081.

 

Die Mahlmühle in Klingen war im 18. Jh. im Besitz der Müllerfamilie Leonhard 1082.

 

Um 1703 ist Peter *Leonhardt der Müller in Klingen; °° mit Anna Barbara, Witwe des Hans Andreas Stein; beide sind am 11.11.1703 in Heuchelheim als Paten bei der Taufe des Johann Jacob Stock erwähnt 1083. Um 1733 ist Peter Leonhardt der Müller in Klingen; sei­ne Tochter Anna Margaretha Leonhardt ist am 3.11.1733 im re­formierten Kirchenbuch Klingen als Patin erwähnt, als: „Tochter von Leon­hardt Peter Gerichtsmann und Müllermeister zu Klingen“ 1084. Vater des Müllermeisters in Klingen, Hanß Adam *Leonhardt.

 

Hanß Adam *Leonhardt, der um 1729 als Müllermeister und Gerichtsmann in Klingen erwähnt ist, heiratet am 16.6.1729 in Klingen mit Anna Maria Kunz aus Wollmesheim, Tochter der Peter Kunz 1085.

 

Am 9.10.1765 geht die Mühle von Hanß Adam Leonhard an seine 6 Kinder über 1086. In der Erbteilung hat wohl der Sohn Adam Leon­hard die Mühle übernommen.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 1087 wie folgt beschrieben: “Adam *Leonhard Bürger zu Clingen besitzet eine eigenthümbliche Mühl, so er von dessen Eltern ererbet, solche hat 2 Räder welche 2 Mahl- und einen Schehlgang wechßel weis treiben, gibt dem Stift Weißenburg alljährlich 7 Malter Korn Pfacht, Churpfaltz aber außer der gewöhnli­che Schatzung sonsten nichts.”

 

Später geht die Mühle von den Kindern des Hans Adam Leonhard ++++prüfen: oder von Adam Leonhard ?+++ an Johann Conrath Hibsch (Anm.: s. Johann Conrath *Hübsch) 1088. ++++prüfen: Verkauf und/oder gescheiterte Erbauseinandersetzung ?+++

 

Am 12.2.1771 heiratet der Müllermeister in Klingen, Johann Konrad Hübsch die Maria Catharina Hummel aus Heuchelheim 1089.

 

Der Müllermeister Johann Conrath Hübsch und seine Ehefrau Catharina verkaufen am 30.6.1774 die Mühle an den Müllermeister Con­rath Eberhard *Hübsch und dessen Ehefrau Catharina aus Handschuhsheim zum Preis von 4000 Gulden 1090.

 

Bald jedoch heißt es in den Ausfautheiakten: „Die Brüder Eberhard und Friedrich Hübsch von Handschuhsheim bei Heidelberg ver­kaufen an den Müllermeister Johann Georg *Meyer von Bretten, jetzt Bürger von hier [Anm.: in Klingen bei Landau], und dessen Ehefrau ihren dahier gelegenen Mühlenplatz samt der darauf stehenden Mahlmühle mit 2 Mahl-, einem Scheelgang und Hanfreib, samt übrig darauf stehenden Gebäuden, den dazugehörigen Wiesen nebst 2 Pflanzgärten und übrigen Rechten und Gerechtigkeiten. Der Kaufpreis beträgt 2200 Gulden, wovon 550 gleich und der Rest jeweils zu Martini 1777, 1778 und 1779 zu zahlen sind“ 1091.

 

Am 1.5.1788 sind Georg Mayer [Anm.: s. Johann Georg *Meyer] „Müllermeister dahier und Juliana“ als Paten in Klingen erwähnt 1092.

 

Im Jahre 1819 gelangt die Mühle in den Besitz von Georg Meyer 1093.

 

Im Grundsteuerkataster vom 1.2.1842 wird zu Besitznummer 89 „In der Mühlgasse“ aufgeführt: ein Wohnhaus, Mahlmühle auf drei Gängen, Schälmühle, Hanfreibe, Schweineställe, Scheuer mit Stall und Hofraum. Im Jahre 1854/1856 wurde eine Ölmühle dazu ge­baut. Die Mühle ging am 12.2.1859 vom Vater Georg Mayer I durch Schenkung an den Sohn Gottfried Mayer über 1094.

 

„Der Besitzer hat die Verbindlichkeit, den Klingerbach Pl. Nr. 2773 von dem Eichelgraben (Eichgraben) Pl. Nr. 2690 an bis an den Ablaß Pl. Nr. 626/2836 auf seine Kosten zu reinigen. Die aus dem erwähnten Klingerbach (Klingbach) bestehenden Wässerungsrech­te, wie sol­che bei dem Gemeindebesitz für die anliegenden Wiesen vorgetragen sind , werden insoweit als richtig zugestanden , als von Georgi [Anm. volkstümlich für den St. Georgstag, den 23. April] bis Bartholomäi [Anm. St. Bartholomäus-Tag, den 24. August] die Wässerung der Wiesen jeden Samstag von morgen 6 Uhr bis abends 6 Uhr, nicht aber an den anderen Tagen des Jahres erfolgen darf. Wenn von den Wiesenbesitzern ein Wässerungsrecht aus dem erwähnten Bache außer der angegebenen Zeit von Georgi bis Bar­tholomäi in An­spruch genomen werden will, so wird förmliche Protestation hingegen eingelegt und jeder desfallsige Anspruch zu­rückgewiesen“ 1095.

 

Später kam die Mühle in den Besitz von Johannes Kuntz, der im Jahre 1888 eine Heimatgebühr an die Gemeinde entrichtete 1096.

 

Im Jahre 1898 ging die Mühle in den Besitz von Pius Schneider aus Eberstadt über 1097. Die Mühle des Pius Schneider brannte am 20.5.1912 bis auf die Grundmauern ab. Die Wirtschaftsge­bäude konnten gerettet werden 1098. Beim Wiederaufbau der Mühle baute der Müller Pius Schneider 1913 eine Turbine ein. Zuvor hatte die Mühle, wie aus einem Bestand von 1857 ersichtlich, vier Wasserrä­der mit verschiedenen Einläufen sowie eine Hochwasser- und Abkehrschleuse 1099.

 

Der Sohn Wilhelm Schneider war der letzte Müller in dieser Mühle 1100. 1947 war Willy Schneider der Müller auf der Mühle in Klin­gen; die Leistung der kleinen Mahlmühle betrug 2 to/24 Std bei einer Antriebskraft von 8 PS über das Mühlrad oder 13 PS über Die­selmotor 1101.

 

Das gesamte Klingbachtal stand am 8.3.1947 wegen der Schneeschmelze unter Wasser. In der Mühle mußte das Vieh aus den Ställen gerettet werden 1102.

 

1947 war Willy Schneider der Müller auf der Mühle in Klingen; die Leistung der kleinen Mahlmühle betrug 2 to/24 Std bei einer Antriebs­kraft von 8 PS über das Mühlrad oder 13 PS über Dieselmotor 1103. Wilhelm Schneider, der Sohn des Müllers Pius Schneider, war der letz­te Müller in dieser Mühle 1104.

 

Karte:

- Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 349: „Der Klingbachverlauf mit der Mühle von Klingen von 1834“

 

Photo:

- Internetdatei www.weingutwagner-klingen.de: „Photo Hauptgebäude Weingut „Alte Mühle“

 

 

- Wappenschmiede mit Ölmühle, zuletzt Hammerschmiede Fehrenbach:

heute Anwesen Hammerschmiede 1, 76831 Heuchelheim-Klingen; die ehemalige Hammerschmiede liegt westlich des Dorfes, zwischen Klingenmünster und Heuchelheim-Klingen nahe der L493.

 

Das Mühlengebäude stammt aus dem 15. Jh. und ist auf Eichenpfählen gegründet. Seit dem Mittelalter wurden hier Geräte aus Eisen für die Bauern und umliegenden Burgen geschmiedet 1105.

 

Um 1781 war Adam *Biedighöfer auf der Wappenschmiede in Klingen; °° mit Maria Catharina NN.; das Ehepaar „von der Wappen­schmied“ läßt am 26.4.1781 in Klingen die Tochter Catharina Margaretha Biedighöfer taufen 1106.

 

1828 und 1836 als „Wappenschmiede“ erwähnt 1107; vor 1842 Bestand der Besitz aus zwei Komplexen: eine Schleifmühle mit Öl­mühle nebst Wohnung und eine Mahlmühle nebst Wohnhaus, die beide derselben Müllerfamilie gehörten. Nach dem Urkataster wur­de 1842 wurden die beiden Betriebe geteilt, nachdem der frühere Besitzer Johann Jakob *Hauck († vor 1842) verstorben war. Dieser war verhei­ratet mit Anna Maria Ginandt, die ihm wohl auch die Mühle eingebracht haben dürfte. Dies erschließt sich daraus, daß sie auch noch An­teil an dem zweiten Anwesen hatte 1108.

 

Besitzer der Wappenschmiede und der Ölmühle war 1842 Johann Heinrich Gienandt, Wappenschmied zu Edenkoben. Die Ölmühle mit einem Viertel Anteil am Ganzen hatte er am 18.8.1825 Georg Michel Gienandt um 500 fl ersteigert, den übrigen Besitz teils lt. Akt vom 9.3.1841 Samuel Blum und Bernhard Roos aus Ingenheim um 200 fl und teils lt. Notariellem Vertrag vom 5.5.1841 von den Erben der Witwe des Georg Theobald Gienandt um 3249 fl 54 xer gekauft. Der Erwerb der Wappenschmiede Klingen diente der Versorgung des Sohnes Johann Heinrich Gienandt jun. Das geht aus einem bald nach dem Kauf abgeschlossenen Ehevertrag der Eltern hervor 1109.

 

Der neue Inhaber Johann Heinrich Gienandt jun. löste 1857 die Besitzrechte der Witwe Hauck geb. Gienandt und der 4 volljährigen Kin­der gegen Zahlung von 9000 fl ab. Er war ca. 30 Jahre Hammerschmied und betrieb auch die Ölmühle 1110. Am 24.8.1874 verkauften die Witwe und die Kinder „des zu Klingen erlebten Johann Heinrich Gienandt“ das ganze Anwesen mit dem Werkstätten für 12860 fl. an den Wappenschmied Wilhelm Armendinger 1111.

 

Nach dem 1. Weltkrieg stand de Betrieb jahrelang still. Der Hammerschmied Wilhelm Armendinger war gestorben, der Sohn gefallen. Die Witwe verpachtete dann an einen Wappenschmied namens Wolf und verkaufte 1931 an den Wappenschmied Otto Fehrenbach aus Seelbach im Litschental bei Lahr. In dessen Heimat besaß der ältere Bruder die väterliche Wappenschmiede, die noch erhalten ist und unter Denkmalschutz steht 1112.

 

Dessen Sohn, Bernhard Fehrenbach erbte den Betrieb in Klingen, und schmiedete im Frühjahr Wingertshacken und im Herbst Äxte und Bauschlosserartikel 1113. Auch 1963 als „Hammerschmiede Fehrenbach“ bezeichnet 1114.

 

Die Hammerschmiede war bis 1990 in Betrieb und befindet sich noch heute im Besitz der Familie Fehrenbach 1115.

 

Photo:

- Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 309: Hammerschmiede Otto Fehrenbach um1979 (das Photo zeigt die beiden Schmiedehäm­mer)

- Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 310: Hammerschmiede Otto Fehrenbach um1979 (das Photo zeigt den Schleifstein der Ham­merschmiede)

 

Urkunden/Literatur:

- Petermann, Kurt: Die Wappenschmiede in Klingen; in: Petermann/Rinck: Heuchelheim-Klingen, a.a.O., S. 342-345

 

 

 

 

 

Klingenmünster:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; gehörte zum kurpfälzischen Amt Landeck, Oberamt Germersheim 1116; der westliche Orts­teil und die Dorfmitte sind kurpfälzisch, der östliche Teil gehört dem Hochstift Speyer 1117;

 

1718 lebten in Klingenmünster ungefähr 30 katholische Familien sowie 40 nichtkatholische und 4 jüdische Familien 1118.

 

Mühlen:

diese gehörten zum kurpfälzischen Amt Landeck, Oberamt Germersheim; zur Gemeinde Klingenmünster gehörten ... 3) die Waag­mühle, 4) eine Papiermühle, 5) die Thal- und Sägemühle, sämtlich 1/2 Stunde vom Ort gelegen 1119.

 

1608 wird Bastian Kaim (Khaim) als Müller zu Klingenmünster in einer 'Giltverschreibung' erwähnt 1120.

 

Um 1677 war der Müller Bernhardt *Eppel der Müller in Klingenmünster +++ klären welche Mühle+++

 

Um 1683 war Johannes *Kirchhoffer als Müller in Klingenmünster +++ klären welche Mühle+++ ; °° mit NN.; Vater der Juliana Kirch­hoffer; seine Tochter Tochter Juliana K. Ist am 17.3.1683 als Patin bei der Taufe der Maria Juliana Reylandt 1121.

 

Benzinger, Johannes, um 1768 Müller zu Klingenmünster; +++ klären welche Mühle+++; sie entrichtet an die Kellerey Landeck 6 Mal­ter Korn 1122+++klä­ren, welche Mühle; im Mühlenprotokoll nicht angegeben+++++

 

Um 1772 wird Johannes *Theboldt als Müller in Klingenmünster erwähnt 1123.

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Am 8.4.1877 stirbt in Klingenmünster der Müllermeister *Georg Peter *Groß 1124. +++klären, welche Mühle+++

 

Um 1793 war Johann Christoph *Lorch ein Müllermeister in Klingenmünster +++klären, welche Mühle+++; °° mit Elisabeth NN.; beide sind am 7.4.1793 in Heuchelheim bei Landau als Paten bei der Taufe des Johann Christoph Lugenbiehl 1125.

 

Am 25.2.1850 läßt Johann *Ruckstuhl seine Mühle bei Klingenmünster freihändig versteigern. In der Annonce im Landauer Eilboten vom 26.2.1850 heißt es: „ ... läßt Herr Johannes Ruckstuhl, Müller, bei Klingenmünster wohnhaft seine bei Klingenmünster gelegene Mühle, wie er voriges Jahr der aufgeregten Zeit wegen fruchtlos ver­suchte, ... zu versteigern, als er zu seiner Familie nach Nordame­rika auszu­wandern beabsichtigt. Diese Mühle hat einen Fall von sieb­zehn Fuß und besteht in einem allein stehenden Wohnhaus mit zwei Zimmern, einer Küche, großem Keller, in der Mühle mit zwei Mahlgängen, worunter ein sehr guter Holländergang ist, Schwingmühle, in einer allein stehenden Schälmühle, einer neu erbau­ten Sägmühle ...“. 1126++++klären : welche Mühle++++

 

1859 war Wendel Keyser, Müller und Bürgermeister von Klingenmünster, +++klären, welche Mühle+++; Keyser wurde am 1.9.1859 als Geschworener vor dem Assisengericht eingesetzt. 1864 Wendel Kaiser wird, der Müller in Klingenmünster als Mitglied des landwirt­schaftlichen Vereins der Pfalz genannt 1127.

 

 

- Bocksmühle:

bei Klingenmünster gelegen 1128.

 

 

- Dorfmühle:

 

+++Namen prüfen+++; sie liegt mitten im Ort, im kurpfälzischen Ortsteil, direkt neben neuen kurpfälzischen Amtshaus 1129.

 

 

- Hoffmann'sche Mühle:

1864 wird Michael Hoffmann, der Müller in Klingenmünster als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 1130.

 

Am 12.1.1865 geriet der Müller Michael Hoffmann von der Hoffmann'schen Mühle in Klingenmünster mit 78000 fl. in Konkurs 1131. Im Eil­boten Landau vom 20.4.1865 wird für den 21.4.1865 die Versteigerung von Heu und Stroh sowie von 1500 Liter Wein „zu Klingen­münster in der Hoffmann'schen Mühle, ... auf Betreiben von Jonathan Blum, Handelsmann, zu Ingenheim wohnhaft, als provisor­ischem Syndic der Fallitmasse des zu Klingenmünster wohnenden Müllers Michael Hoffmann“ annociert 1132 +++klären, welche Mühle: ist diese mit einer der anderen Mühlen in Klingenmünster identisch+++

 

 

- Kaisersbacher Mühle, Kaisersmühle, Keysermühle:

eine sehr alte Mühle, erstmals 1238 als „geiszersmühlen dicitur“ urkundlich erwähnt 1133; 1238 schenkte Heinrich von Krops­burg die „Keyserbacher Mühle“ und seine Güter zu Klingenmünster dem Kloster, welche zuvor Heinrich von Heuchelheim innehatte 1134.

 

1492 erscheinen „wiesen in der Geysersmühlen gelegen“ 1135; 1836 „Die Mühle auf der Kaiserbach“ 1136, 1886, 1916 und 1963 als „Kai­serbachermühle“. Der Name lei­te sich ab von mhd. Geizer = Ziegenhirte; nach dem an den steilen Hängen des Tales die Ziegen (Gei­ßen) weidenden Geißer erhielt der Bach den Namen „Geißersbach“, nach diesem die im Tal erbaute Mühle 1137.

 

Nordöstlich von Klingenmünster am Kaisersbach; der Name stammt von der dortigen Kaisersmühle; er stammt nicht von deutschen Kai­sern; die Mühle hieß 1238 "Geisersmühle" 1138, der Bach mithin "Geisersbach". Mhd. 'geizer' besagt 'Geisen- oder Zie­genhirte'; also er­hielt der Bach seinen Namen danach, daß an seinen Talwänden der Geißer seine Tiere weidete, und von Bach er­hielt die Mühle ihren Namen 1139. 1238 verschrieben Heinrich von Kropfsberg und seine Gemahlin Jutta der Abtei Klingenmünster, ihre sämtlichen bei Münster gelege­nen und von dem Junker von Heinrich von Heuchelheim gekauften Güter nebst der 'Geysersmühle' 1140.

 

Die Mühle stand im Eigenbesitz und war keine Erbbestandsmühle. Der Müller mußte deshalb nur Grundbesitzabgaben in Form der Was­serpacht zahlen 1141.

 

Johannes *Hafner der Temporalbestandsmüller auf der herrschaftlichen Mahlmühle in Waldhambach erwarb 1758 die Kaisersbacher Mühle mittels öffentlicher Versteigerung, mußte aber bald feststellen, daß er nicht in der Lage war, beide Mühlen gleichzeitig zu betrei­ben, weshalb er die Waldhambacher Mühle „widerrechtlich“ an Martin Meyer in „After-Verlehnung“ weitergegeben hatte 1142. Martin Mey­er erhielt nach Auslaufen des Haupt­pachtvertrags Hafners die Mühle im Temporalbestand 1143.

 

Zwischen 1758 und 1779 wird Johann Georg Dumser als Müller auf der Kaisersmühle im katholischen Kirchenbuch in Göcklingen er­wähnt 1144. +++klären: wie passt Dumser mit dem Eigentumsmüller Johannes Haffner zusammen++++

 

Johannes Hafner schien jedoch mit seiner Neuerwerbung, der Kaisersbacher Mühle, nicht aus gelastet und beantragte im Februar 1764erneut, die Waldhambacher Herrschaftliche Mahlmühle „auf einen künftig 12jährigen Bestand zu übernehmen, und statt der 20 Mltr jährl: 22 Mltr glate früchten z geben ...“ Da Martin Meyer seinen Bestand zunächst nicht aufgeben wollte, und der dem Amt Maden­burg vorstehende Amtskeller Klunckhardt angesichts der Haffnerschen Besitzkonzentration (Peter *Haffner, ein Bruder des Johann­es Haffner betrieb als „churpfälzische[r] Müller“ die „Erlenmühle bei Göcklingen“ wurde das Gesuch Haffners abgewiesen 1145.

 

Nach Auslaufen des Pachtvertrages des Müllers Martin Meyer wurde der Temporalbestand versteigert. Am 21.1.1772 ersteigerte der Müller Joseph *Boltz aus Hördt den Temporalbestand an der fürstbischöflich-speyerischen Herrschaftlichen Mahlmühle in Waldham­bach, mit einer Pacht von 23 Malter Korn auf 6 Jahre Pachtdauer; damit setzte sich Boltz gegen seine Konkurrenten Johannes Stein aus Mai­kammer, Peter Laux Joseph Brauner aus Arzheim, Johannes Theboldt aus Klingenmünster und Conrad Eckenhofer [s. *Eck­hof] aus Bruchsal durch 1146. Nachdem es Boltz jedoch nicht ge­lang, die erforderliche Kaution zu stellen, setzte sich Conrad Eck[en]hof[er] auf der erneuten Versteigerung nunmehr durch und er­hielt einen 6jährigen Temporalbestand bei einer jährlichen Pacht von 24 Malter Korn 1147.

 

Eckhof war ab 1.4.1772 Temporalbeständer auf 6 Jahre auf der bischöflich-speyerischen herrschaftlichen Dorfmühle in Waldham­bach 1148. Am 21.1.1772 unterlag Eckhof zunächst bei der Versteigerung des Temporalbestandes an der bischöflich-speyerischen herrschaftli­chen Dorfmühle in Waldhambach gegen den Hördter Müller Jo­seph *Boltz; nachdem es diesen jedoch nicht gelang, die erfor­derliche Kaution zu stellen, setzte sich Eckhof auf der erneuten Verstei­gerung nunmehr durch und erhielt ab 1.4.1772 einen 6jährigen Temporal­bestand bei einer jährlichen Pacht von 24 Malter Korn 1149.

 

Um 1814 war der Peter *Haffner als Müller auf der Kaisersbacher Mühle. 1814 war er in Göcklingen Taufpate bei seinem Enkelkind Franz Peter Haffner, dem Sohn des Georg Conrad Haffner und der Maria Sommer: er ist hier im Kirchenbuch bezeichnet als: Bürger, Bauer und Müller von Kayserbach, von der Gemeinde Hambach (= Waldhambach) und der Pfarrei Eschbach und als Witwer“. 1819 wird er zum letzten Mal aus Taufpate genannt und als Müller des genannten Ortes (Göcklingen) bezeichnet. Er und seine Frau schei­nen in Eschbach beerdigt zu sein, da die Kaisermühle politisch zu Waldhambach und kirchlich zu Eschbach gehörte 1150.

 

Mühlenwanderweg:

- Internetdatei: http://www.wanderkompass.de/wanderweg/sudliche-weinstrasse/landau-land-wanderroute-2.html: Bachlehrpfad am Kaiserbach von der Kaisermühle bis zur Pfalzgrafenmühle bei Billigheim

 

Photo:

- Müsel, Jürgen: Die Geschichte der Keysermühle von den Anfängen bis heute; Hotelrestaurant Stiftsgut Keysermühle Klingenmün­ster; Internetdatei http//: hotel-restaurant-stiftsgut-keysermuehle.de

 

Literatur/Urkunden:

- Beyer, Christian: „Bürgerstiftung und keysermühle in Klingenmünster: keiner darf verloren gehen – Integration in der Mühle; in: Der Südpfälzer (2012), S. 18-19

- Kleiner, Paul: Mühlen am Kaiserbach: Mühlengeklapper; in: Die Rheinpfalz / Pfälzer Tageblatt Nr. 170 vom 25.7.2007, Beil. Marktplatz regional (Kaiserbacher Mühle)

- Müsel, Jürgen: Die Geschichte der Keysermühle von den Anfängen bis heute; Hotelrestaurant Stiftsgut Keysermühle Klingenmün­ster; Internetdatei http//: hotel-restaurant-stiftsgut-keysermuehle.de

 

 

- Papiermühle:

1/2 Stunde vom Ort gelegen 1151; sie liegt direkt unterhalb der Woog­mühle1152.

 

Die Papiermühle entstand aus der Umwandlung der ehemaligen Waffenschmiede 1153.

 

Literatur/Urkunden

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1271 ½ „Papiermühle bei Landeck“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1271/7: Aufrichtung und Verlehnung der Papiermühle, 1672.

 

 

- Sägemühle:

am 30.3.1740 stirbt in Klingenmünster die Anna Ursula verh. Baumann, Ehefrau des hiesigen Sägemüllers M. Baumann 1154.

 

 

- Sägemühle im Finsterbachtal:

im Finsterbachtal westlich des Dorfes 1155; die Thal- und Sägemühle ist 1/2 Stunde vom Ort gelegen 1156.

 

Die Mühle ist 1768 im Mühlenverzeichnis des Oberamts Germersheim und dem dort abschriftlich enthaltenen Mühlenbericht der Kellerey Landeck aufgeführt, als: “Johannes *Diebold wegen der ao 1714 zu Klingenmünster durch Dietrich Hoffmann gegen jährli­che 20 fl er­richtete Seeg Mühl der mahlen seith 1762 den auf 10 fl molerierten Geld Zinß.” 1157

 

Um 1855 ist Jacob *Sties der Müller auf der Sägemühle bei Klingenmünster 1158.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1271/8: Klingenmünster, Sägmühle auf dem Mühlbach, 1725-1731, 1771-1783.

 

 

- Schleifmühle:

die „Schleifmühle bei Woogmühle“ gehörte der CGA Heidelberg; sie wird bereits in einer Gültverschreibung von 1602 genannt 1159.

 

Um 1672 war Michael *Altz um 1672; Betreiber der Schleifmühle bei Klingenmünster; Vetter des Johann Friedrich I *Lorch 1160; sie liegt am Totenweg am westlichen Dorfrand 1161. Dort befindet sich die Gemarkung „Schleifwiese“ 1162.

 

Der kurpfälzische Mühlenbericht vom 6.4.1768 über den Zustand und die Eigentumsverhältnis­se sämtlicher Mühlen des Oberamts Ger­mersheim beschreibt die Mühle folgendermaßen: „Von der vormaligen Schleif modo Ohlig­mühl daselbst wird von der jetzigen Besitzerin Thomas *Bären Wittib die über hundert Jahr all schon zu Churpfalz vormahlig steyeri­sche Antheil respée1fl4 fl und 1 fl und 4 fl entrich­tete Recognition...in Einnahm gebracht.“ 1163

 

 

- Stiftsmühle:

sie gehörte zur kurpfälzischen Geistlichen Güterverwaltung Heidelberg 1164.

 

Bereits 1617 wird der Stiftsmüller zu Klingenmünster Sebastian *Isel in einer Urkunde der CGA Heidelberg über eine Gültverschrei­bung genannt 1165.

 

In den Mauern des Stifts gelegen am Klingbach bei der Stiftskirche im östlichen Dorfteil, der zwar dem Hochstift Speyer gehörte 1166; sie war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Germersheim, in Zuständigkeit der Geistlichen Güteradministration 1167; sie gehörte von 1665-1789 zur Geistlichen Güteradministration Heidelberg 1168; 1768 war Temporalbeständer der Müller Carl Wilhelm *Schmidt, der als Pacht für zwei Wasserräder 47 Ma. Korn gibt 1169.

 

In diesem Mühlenprotokoll von 1768 ist die Mühle wie folgt beschrieben: “Zu den Clingenmünsterer Stiftes Mauren ist eine der chur­fürstlichen Administration zuständige eigenthümbliche Mühl, welche Carl Wilhelm Schmidt der mahlen temporaliter besitzet, solche hat 2 Waßer Räder, sodann 2 Mühl und 1 Schehlgang, gibt jährlich pro canone 47 Malter Korn dem Stift alda, und außer der Schatzung chur­fürstl: Hofcammer keinen Waßer Zinß, wie solches der von dem Stift Schafner Heuß erstattete sub Nr. 12 beygeboge­ne Bericht auswei­set 1170.”

 

 

- Waagmühle (Woogmühle):

1/2 Stunde vom Ort gelegen 1171; liegt unterhalb der Sägemühle nicht weit vom Dorf 1172; westlich von Klingenmünster gelegen 1173.

 

Die Woogmühle gehörte zur CGA Heidelberg. Bereits 1601 wird die Flur „Wogmühlen“ in Klingenmünster erwähnt 1174. 1608 wird der Müller NN. auf der Wogmühle genannt 1175.

 

Im Mühlenprotokoll von 1768 ist ein Bericht der Amtskellerei Landeck eingefügt über den Zins für die Mühlen, darunter ist die Waag(Woog)Mühle aufgeführt; diese gibt seit 1760 nur noch 10 Malter Korn Wasserfallzins 1176. Die ehemalige Mahlmühle stellte 1899 den Betrieb ein 1177.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1270/6: Waagmühle Klingenmünster, 1656-1675, 1728-1731, 1750-1761.

 

 

- Waffenschmiede:

die Waffenschmiede lag am Klingbach „unter dem Haus Landeck allhier zu Klingenmünster. 1731 wurde diese betrieben von Franz Sie­gel. Der Erlös aus seinem Handwerk reicht nicht aus, um die Familie mit 5 „unerzogenen“ Kindern zu ernähren. Siegel war 19 Jahre lang mit dem Wasserfallzins in Rückstand 1178. Die schlechte Geschäftslage wird wohl der Grund gewesen sein, daß diese Wap­penschmiede in eine Papiermühle umgewandelt wurde 1179.

 

 

- Watmule:

diese wird 1261 urkundlich erwähnt. In den Regesten des Klosters Werschweiler befindet sich eine Urkunde vom 9.5.1261 folgenden In­halts: „Gertrudis von Glissentzellin [Anm.: = Gleiszellen] vermacht an Abt und Konvent zu Werneswilre, wo sie sich ihr Begräbnis er­wählt hat, ihr Haus und Hofstatt bei Clingenmonster nebst einer Wiese bei der watmule.“ 1180.

 

 

 

 

 

Kloster Hane:

OT von Bolanden, VG Kirchheimbolanden, Lk Donnersbergkreis; ehemaliges Augustinerchorherrenstift, später Prämonstratenserinnen­stift bei Bolanden

 

Mühlen:

das Kloster Hane verfügte über einen umfangreichen, weit gestreuten Grundbesitz. Zum Kloster gehörten mehrere Mühlen. 1135 wer­den dem Stift Hane offenbar mehrere Mühlen („molendinis“) im Bereich Nirwenburg (Neubolanden ?) übereignet 1181. 1284 wird eine Mühle im Bereich Marnheim erwähnt 1182.

 

Urkunden/Literatur:

- Burkhart, Ulrich / Heberer, Pia: Hane, St. Maria; in: Keddigkeit, Jürgen / Untermann, Matthias / Ammerich, Hans / Heberer, Pia / Lage­mann, Charlotte (Hrsg.): Pfälzisches Kloster­lexikon. Handbuch der pfälzischen Klöster, Stifte und Kommenden, Band 2, H-L, Kaiserslau­tern 2014, S. 43-73

 

 

 

 

 

 

Klug'sche Mühle im Karlstal:

s. Trippstadt

 

 

 

 

 

Kneispermühle im Wallalbtal:

im Wallalbtal östlich von Maßweiler und Reifenberg gelegen; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken.

 

Kneysvilere, auch Kneysviler, Kneysweiler Mühle 1183, Kneuschweiler Mahl- und Bannmühle 1184, auch „Knuschweyler Müller“ 1185 genannt; die Mühle war ehedem herrschaftliche Bannmühle für die Orte Maßweiler, Rei­fenberg, Schmitshausen und Oberhausen, die schon 1440 als Herrschaftsmühle genannt wurde. 1547 wird erwähnt: „Der Müellwaldt bei Kneuschweyler Müell“ 1186.

 

Am 15.11.1545 verlieh Herzog Johann von Zweibrücken dem Henßlin aus Schmitthausen die Kneuschweiler Mahlmühle erblich als Bann­mühle für die Dörfer Maßweiler, Oberhausen, Reifenberg und Schmitshausen 1187.

 

Im Dreißigjährigen Kriege untergegangen, wurde sie 1701 von Hanß Heinrich *Neeßmann aus Herschberg wieder aufgebaut. Neeß­mann erhielt 1702 die herrschaftliche Bannmühle in einem Temporalbestand auf 12 Jahre. Die ersten 4 Jahre waren pachtfrei, dafür mußte Neeßmann die Mühle auf eigene Kosten wieder aufbauen. Neeßmann hatte bereits vor Erhalt des Bestandsbriefs die Mühle wie­der aufgebaut, wie die Jahreszahl 1701 am Wohnhaus zeigt.

 

Am 23.2.1710 wird „Velten Näßmann auff der Kneusber Mühl“ als Pate bei der Taufe Anna Gertraud, der Tochter des Spenglers aus Wallhalben Hanß Peter Bach, im evang. KB Wallhalben genannt 1188.

 

1712 veräußerte Hanß Heinrich Neeßmann die Kneispermühle für 500 Gulden an Nickel *Stephan aus Kaiserslautern. Dieser Nickel Ste­phan vertauschte noch im gleichen Jahr die Kneispermühle mit Friedrich *Neumüller aus Wörschbach. Dieser erhielt noch gleichen Jahr 1712 einen Erbbestandsbrief über die Kneispermühle 1189.

 

Johann Friedrich *Neumüller verlieh einige Jahre nach dem Mühlenkauf von 1712 eine 'Halbscheid' dieser Mühle an seinen Schwager Ja­kob Güterle 1190. 1720 erhält Hans Jakob Neumüller von der Kneispermühle vom pfalz-zweibrückischen Oberamt Zweibrücken die Aus­zugserlaubnis ins sickingische Hermersberg und gegen Zahlung von 4 fl die Manumission 1191.

 

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Knuschweyler Müller“ den ihm erteilten „Confir­mations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 1192.

 

1741 [Anm.: richtig wohl erst mit seiner Heirat 1744] erwarb Johann Jakob *Fischer aus Thaleischweiler das Mühlengut. Er ist der Stammvater der bis 1930 auf dem Mühlengut wohnenden Familie Fischer 1193. °° 5.5.1744 mit Anna Ottilia *Neumüller, der Tochter des Kneispermüllers Johann Jacob Neumüller 1194.

 

Als 1733 zu Oberhausen die sogenannte Katzenmühle gebaut wurde, in der die Bewohner dieses Ortes dort mahlen ließen, entstand zwischen dem „Kneisper-Müller“ und den Bewohnern von Oberhausen ein Banalitätsstreit, der 1751 durch ein herzogliches Reskript fol­gendermaßen beigelegt wurde: „Die Untertanen in Oberhausen sind verbunden, nach wie vor den Sommer über in der Kneisper­mühle zu mahlen. Im Winter aber, und zwar in der Zeit von Martini bis Mitte März, wird es ihnen wegen der unpraktikablen Wege erlaubt, in der Oberhauser Mühle ihre Frucht zerkleinern zu lassen. Es wäre dann Sache, dass der Bannmüller die Früchte von Ober­hausen abholt und das Mahlgut den Untertanen vor die Häuser brächte, in welchem Falle sie in der Mühle mahlen sollten 1195.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie wie folgt beschrieben: “liegt an der Walber Bach (=Wallal­be), die unten an dem Dorf Oberhausen noch die Labacher Bach zu sich nimmt. Entfernung zur Neumühl (= Faustenmühle; auch Maßweiler Mahl- und Sägemühle bei Maßweiler) oberhalb und zur Ober­hauser Mühle unterhalb je 1 Stunde. dazwischen 3 leiningi­sche Mühlen, nämlich die Herschberger, Würschhäuser und die Walber Mühle. 2 unterschl. Wasserräder für ein 1 Mahl- und 1 Schäl­gang (auf wel­chem zur Not auch gemahlen werden kann). Etwa 100 Gäng überhalb der M. ein kleines Wehr mit Schließ. Die Dörfer Maßweiler, Reifen­berg, Schmitshausen und Oberhausen sind hierher gebannt. Die Erbbeständer Jakob *Neumüller und Jakob Fischer entrichten jährlich an Pacht: 5 Ma. Korn, 5 Ma. Hafer, 1 Mühl­schwein von 100 Pfund und 10 Kapaunen oder dafür 6 fl 10 bz.. Der Sohn des J. Fischer sitzt auf der Mühle. Der Molter wird ge­teilt.” 1196

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Kneuschwei­ler Mahl und Bann Mühl [hat] 2 WaßerRäder welche einen Mahl und einen Scheel­gang treiben; [zahlt an Pacht] 6 fl 10 bz an Geld, 5 Mltr Korn, 5 Mltr Habern; die Maßweiler, Reiffenberg, Schmidshausen u. Ober­hausen ingl. Rischweyler wan dasige Mühl [nicht] fördern kann , Ins: aus 40 fam: bestehend, seyend hierher gebannt.“ 1197

 

Johann Jakob *Neumüller wird als Beständer der Kneispermühle am 2.11.1767 bei der Hochzeit seiner Tochter Maria Ottilia Neu­müller mit dem Müller Johann Jakob *Zumstein genannt 1198.

 

Aus der Kneispermühle stammt Maria Elisabeth Fischer (geb. 18.2.1784 Kneispermühle; Tochter des Theobald Fischer und der Marga­retha Wolf), °° 28.5.1805 in Horbach mit dem dem aus Göllheim stammenden Müller Christoph *Bohl 1199.

 

Der Mühlenzwang wurde erst während der Französischen Revolution aufgehoben. Bei Errichtung der Wasserleitung Reifenberg, Schmits­hausen und Maßweiler kaufte die Wassergenossenschaft Schmitshausen die Mahlmühle, die zur Pumpstation umgebaut wur­de. unter Ausnutzung der kraft und des Mühlrades wird heute noch teilweise das Trinkwasser mittels einer Kolbenpumpe in die höher gelegenen Orte gefördert 1200.

 

Am 14.9.1833 stirbt auf der Kneisper Mühle der Johann Adam *Fischer, Müller auf der Kneisper Mühle im Alter von 58 J und 7 M 1201. Am 5.7.1835 wird der Adam *Fischer, „Müller von der Kneispermühle“ als Pate in Wallhalben genannt 1202.

 

Um 1869 war NN. Fischer der Müller auf der Kneispermühle. Er befand sich gem. Kurliste vom 1.-10-9.1869 mit seiner Tochter zur Kur in Bad Gleisweiler1203.

 

Von der Kneispermühle stammt Margaretha Weidler, verh. in Lemberg mit Heinrich Sommer. Die Eheleute Sommer bauten 1901 in Lem­berg das Haus am Zollwasem 1204.

 

Die Gastwirtschaft, die landwirtschaftlichen Nebengebäude und der dazu gehörige Grundbesitz gingen 1930 an Georg Lenhard und sei­ne Ehefrau Frieda geb. Lindemer über. Bei einem 1946 verübten Raubüberfall fand der Georg Lenhard den Tod. 1953 übernahm die Fa­milie Schröter den Besitz, der dann von deren Tochter mit Ehemann und anschließend von deren Sohn Martin Brenner und sei­ner Frau geführt wurde 1205.

 

Die Kneispermühle ist neben dem landwirtschaftlichen Betrieb wie eh und je ein beliebter Ausflugsort und mit ihren Fremdenzim­mern und einer guten Gastronomie ein ideales Standquartier für ausgedehnte Wanderungen.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1261: „Neuer Lauf der Wallalber Grentzbach von 2.12.1772

 

Photo:

- Juner, Klaus: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2003, S. 124 (Kneispermühle um 1970)

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 198

 

Literatur/Urkunden:

- Juner, Klaus: Zur Deutung des Namens „Kneispermühle“; in:Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2003, S. 124-126

- Kampfmann, Lorenz: Geschichte der Mühlen im Bezirksamt Zweibrücken, a.a.O., S. 17-18

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1087 5: „Kneuschweiler oder Kneispermühle zu Maßweiler, 1545-1751“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1087 8: „Kneuschweiler oder Kneispermühle zu Maßweiler: Rückständige Bautermine, 1737-1740“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1087 7: „Kneuschweiler oder Kneispermühle zu Maßweiler: Justizakten über die Mühle, 1744-1775“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1087 5: „Kneuschweiler oder Kneispermühle zu Maßweiler, 1761-1781“

- Schick, Ernst: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 56

 

 

 

 

 

Kneuschweiler Mahl- und Bannmühle:

s. *Kneispermühle

 

 

 

 

 

Knittelsheim:

VG Bellheim, Lk Germersheim; östlich von Landau bei Bellheim an der Queich gelegen; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Ger­mersheim 1206; zum Dorf gehörte die Mühle zu Knittelsheim 1207.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 31 katholischen und 7-8 nichtkatholischen Familien auf 1208.

 

 

Mühlen:

- Knittelsheimer Mühle:

liegt am Zeiskamer Weg 1209.

 

Ursprünglich war die Knittelsheimer Mühle als Getreidemühle mit Wasserantrieb Anfang 1700 erbaut worden. Zum Anwesen gehö­ren als "Vierkanthof" mehrere Wirtschaftsgebäude mit Viehställen, Scheunen, Wiesen und Wald. Doch schon sehr früh wurde sie zu einer Na­gelschmiede umfunktioniert, die ihre Kraft aus dem Spiegelbach erhält, der am Ottersheimer Teilungswehr von der Queich abgetrennt und später bei Germersheim in den Rhein mündet. Schon zu jener Zeit soll in der Mühle eine Schänke eingerichtet wor­den sein, damit die Kutscher und Arbeiter sich stärken konnten. 1210

 

Die Errichtung der Mühle hängt mit einer Laufkorrektion des *Spiegelbachs zusammen, die Ausgang des 17. Jh. seitens der kurpfälzi­schen Herrschaft zugunsten der Mühlen von Knittelsheim und Bellheim sowie der angrenzenden Wiesen erfolgte. Erst seit dieser Zeit fließt der Spiegelbach ab den Sandwiesen fast rechtwinklig auf die Knittelsheimer Mühle zu und ermöglichte so deren Anlage, die durch auffallende Hochdämmung der Ufer in diesem Anschnitt zusätzlich gefördert wurde. Vor dieser Änderung des Bachbetts als Mühlbach floß der Spiegelbach nach dem Ottersheimer Teilungswehr zunächst nach Osten weiter und zwar im Verlauf der heutigen Sollach. Der Bach diente dem Mitte des 16. Jh. im Bellheimer Wald entstandenen Schloß Friedrichsbühl, für dessen großen Wasser­bedarf das Tei­lungswehr mit Abzweig von zwei Fünftel der Queichkapazität sehr wahrscheinlich angelegt wurde. Nach der endgülti­gen Zerstörung des Schlosses am Ende des 30jährigen Krieges wurde das Wasser dann zu den Mühlen von Knittelsheim und Bell­heim umgeleitet. Der Mühl­bach hieß auf Knittelsheimer Gemarkung anfangs noch Huck- oder Hubgraben, gelegentlich auch Busch-, Bosch- oder Postgraben. 1211.

 

Die erste Erwähnung eines Müllers in Knittelsheim findet sich im katholischen Kirchenbuch von Bellheim im Jahr 1695, allerdings gibt es von dem dort genannten Johannes Conrad [auch Joos Conrady, °° 1695 in Bellheim mit Anna Margarethe NN. 1212] keine wei­teren Nach­richten, es ist nicht einmal sicher, ob die Knittelsheimer Mühle schon bestanden hat und ob Conrad die Mühle betrieb. Gleiches gilt von dem 1735 in Knittelsheim verstor­benen Müller Johann Adam Christ, der aber als Müller der später Fortmühle ge­nannten Mühle in Bell­heim bekannt ist und mögli­cherweise nach 1726 nach Knittelsheim gezogen ist 1213. 1739 findet sich im Flur­plan der Eintrag einer „muhl“ 1214. Erst von dem 1755 verstorbenen Johann Georg Kramer wissen wir, dass er die Knittelsheimer Mühle als Müller betrieb. Sein gleich­namiger Sohn verkaufte die Mühle 1768 an Johann Ludwig *Disqué aus Rinn­thal, der aus einer namhaften hugenottischen Müllerdynas­tie stammte, die generationenlang eine Vielzahl von Mühlen in der Pfalz besaß und betrieb. Neben der allgemein bekannten Funktion als Getreidemühle wurden mit Wasserkraft noch Ölmühle, Hanfreibe, Knochenstampfe Hammer­schmiede und weitere mechanische Werke betrieben. 1215 Der Kaufvertrag der „Kramerschen Erben“ mit Disque befindet sich in den Ortsakten 1216.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 enthalten und wird wie folgt beschrie­ben: “Erschienen Johann Ludwig *Disqué, Bürger allda und gibt zu vernehmen wasmaßen er die daselbige Eigenthumbsmühle erst vor kurz­em von den Kramerischen Erben 1217 erkauft hätte, solche seye mit 2 Waßer Räder versehen, welche 2 Mahl und 1 Scheel­gang wechßel weis trei­ben, gibt jährl: in die Kellerey Germersheim 14 Malter Korn Wasserfall Zinß.” 1218

 

Im Knittelsheimer Gerichtsprotokoll vom 17.4.1769 heißt es: „folgende junge Bürger sind angenommen und verpflichtet worden: Ludwig Disqué (zahlt) für sich und seine Frau 10 Gulden“ 1219. Im „Knittelsheimer Nah­rungsbuch“ von 1788, Teil I Zi. 8 steht: „Ver­zeichnis mein Johann Ludwig Disqué dahier dermalen Inhabenden schatzbaren Vermö­gens“, dann folgt die Aufzählung der Äcker und Wiesen. Unter „Häuser und Gebäu“ heißt es: „ein Mahlmühl samt Begriff gegen den Zeiskamer Weg etc.“ 1220. Aus der Ehe des Johann Ludwig *Disqué und der Maria Barbara Vongerichten stammt der Sohn und Betriebsnachfolger, Johann Jakob *Disqué.

 

Dieser Johann Jakob *Disqué (5.1.1779 Knittelsheim, ~ 7.1.1779 - † 9.5.1826 Knittelsheim) heiratete in Knittelsheim am 23.8.1798 bzw. in Hockenheim/Baden 20.8.1798 die Müllerstochter von der Oberen Mühle in Hockenheim, Maria Eva Zahn (2.3.1777 Hocken­heim/Ba­den – 31.3.1861 Albersweiler; Tochter des Müllers in Hockenheim Peter *Zahn und der Maria Magdalena Schranck). Aus der Ehe stammt der Müller und Betriebsnachfolger Johann Ludwig *Disqué und der spätere Müller auf der Knittelsheimer Mühle, Johann Sieg­mund Disqué 1221. Der älteste Sohn Johann Ludwig Disqué übernahm die Mühle als Betriebsnachfolger, verkaufte diese jedoch am 5.6.1839 an seinen Bruder Johann Sigmund Disqué 1222.

 

Im Eilboten Landau vom 21.3.1840 bietet „Siegmund Disque auf der Knittelsheimer Mühle“ weißen Neckargyps zum Verkauf an 1223.

 

In einer Annonce im Landauer Eilboten vom 13.4.1850 bietet der C. Raßenfoß „auf der Knittelsheimer Mühle“ den Verkauf gemahle­nem „Neckar-Gyps“ an 1224.

 

Bis vor 1850 († um 1850) war Sigmund Disqué der Müller auf der Knittelsheimer Mühle; °° mit Maria Catharina Humbert; aus der Ehe stammen die minderjährigen Kinder Amalia Margaretha Disqué und Barbara Mathilde Disqué. Im Eilboten Landau wird am 17.8.1850 eine Forderungszwangsversteigerung angekündigt: „ ... wird auf Betreiben des Wendel Ginand, Wappenschmied in Albers­weiler wohn­haft, in seiner Eigenschaft als Vormund über Amalia Margaretha Disque und Barbara Mathilde Disque, minderjäh­rige Kinder des auf der Knittelsheimer Mühle, Gemeinde Knittelsheim, verlebten Müllers und Gutsbesitzers Sigmund Disque und des­sen früher verstorbenen Ehefrau Maria Catharina Humbert ... zur gerichtlichen Zwangsversteigerung geschritten werden gegen Jo­seph Geiger, Ackersmann, in Hördt wohnhaft, als Schuldner des betreibenden Theils“ 1225.

 

1855 ist L. Disque auf der Knittelsheimer Mühle. Er bietet in Annoncen im Landauer Eilboten am 21.4.1855 „Selbstgemahlenen Neckar-Gyps“ an 1226 und am 7.8.1856 der „L. Disque auf der Knittelsheimer Mühle“ 1227.

 

Als gegen 1940 die Schmiede aufgegeben wurde, war das Anwesen dem Verfall preisgegeben. Seit 1977 ist die Mühle in Familienbe­sitz und wurde liebevoll von Grund auf restauriert, umgebaut und der große Festsaal angebaut. Vor 1992 wurde die Wirtschaft von mehre­ren Pächtern, meist mit griechischer Küche, bewirtschaftet. Heute befindet sich in den Gebäuden das Hotel „Waldhaus Knit­telsheimer Mühle“, das sich im Besitz von Barbara und Johannes Müller befindet 1228.

 

Gasthof Knittelsheimer Mühle, Postkarte o. J.

 

Photo:

- Heupel/Sinn: Knittelsheimer Mühle, a.a.O., S. 133.

 

Karte:

- Heupel/Sinn: Knittelsheimer Mühle, a.a.O., Karte von 1759, S. 135: Abdruck der Karte LA Speyer Best. W1 Nr. 177.

- LA Speyer Best. W1 Nr. 177: „Plan oder Grundriß über den sogenanten Biges Graben von dem Ottersheimer Währ und der Herrenwies­e in der Gemarkung Bellheim“ , o.D. (1759).

- LA Speyer Best. W1 Nr. 182/1: Alter und neuer Queichbachlauf zwischen dem Ottersheimer Wehr und der Fuchsmühle bzw. der Neu­mühle bei Oberhochstadt (= Hochstadt] bzw. Ottersheim, 1773.

- LA Speyer Best. W1 Nr. 182/2: Alter und neuer Queichbachlauf zwischen dem Ottersheimer Wehr und der Fuchsmühle bzw. der Neu­mühle bei Oberhochstadt (= Hochstadt] bzw. Ottersheim, 1771-1773.

- LA Speyer Best. W1 Nr. 17394: Gemarkung Knittelsheim und Bellheim mit Teilen der Ortslage Knittelsheim und Ortslage Knittelshei­mermühle, o.D. (1816-1950).

 

Literatur/Urkunden:

- Heupel, Carl und Sinn, Peter: Die Knittelsheimer Mühle; in: Gemeinde Knittelsheim (Hrsg.): 1200 Jahre Knittelsheim, Knittelsheim 2008, S. 133-146.

- LA Speyer Best. A2 Nr. 129/8: Renovation der zur Gefällverweserei Germersheim gehörenden Zinsen zu Dammheim, Oberhoch­stadt, Essingen und Knittelsheim, 1634 [Anm.: enthält nichts zu einer Mühle in Knittelsheim]

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1783: Strittige Öffnung am Ottersheimer Wehr zur Wässerung der Wiesen in Knittelsheim 1782-1783

- LA Speyer Best. F2 Nr. 260, 261, 262, 265, 266,: Beedbücher 1788

- LA Speyer Best. F3 Schatzungsbücher Nr. 152: Knittelsheim Bd. 1, 1789-1801

- LA Speyer Best. F3 Schatzungsbücher Nr. 153: Knittelsheim Bd. 2, 1789-1801

- LA Speyer Best. H34 Nr. 1899: Schankwirtschaft Knittelsheimer Mühle, 1919-1937

- LA Speyer Best. H34 Nr. 2296: Wässerordnungen, Wiesenwässerung und Wiesenwässerer in den Gemeinden Bellheim, Knittels­heim, Ottersheim und Zeiskam, 1796-1927

- LA Speyer Best. H34 Nr. 665: Der Dorfbach von Offenbach über Ottersheim bis Knittelsheim, auch Brühlgraben genannt, (1778) 1808-1876

- Schwab, Hermann Josef: Zur Bezeichnung der Fließgewässer in der Gemarkung Bellheim; in: Heinz, H. J. (Red.): Bellheimer Ortsge­schichte(e), a.a.O., S. 829-844

 

 

 

 

 

Knöringen:

VG Landau-Land, Lk Südliche Weinstraße

 

Mühlen:

Das Kloster Weißenburg besaß in „De Knoringen“ eine Mühle, die im Liber Possessionum Wizenburgensis von 1280 genannt ist 1229.

 

 

 

 

 

Knopp-Labach:

VG Wallhalben, Lk Südwestpfalz; auf der Sickinger Höhe gelegen; war sickingisch und gehörte zur Sickingischen Herrschaft Land­stuhl

 

Mühlen:

Am 18.2.1762 wird im ref. KB Wallhalben genannt (anläßlich der Hochzeit seiner Tochter Maria Elisabeth Weber mit dem Müllerssohn auf der Wallhalber Mühle, Johann Valentin Schaaf, Sohn des Müllers Johann Nikolaus *Schaaf) der „gewesene Müller auf der Knöpper Mühle“ Johann Jakob Weber 1230. +++klären: welche Mühle+++

 

 

- Knopper Mühle (früher Niederlabacher Mühle oder Untere Mühle):

die Niederlabacher Mühle lag auf der Wüstung *Niederlaubach südöstlich von Knopp-Labach OT Labach; nach Tilemann Stellas Kar­te von 1563 lag die Wüstung an Stelle der heutigen Knoppermühle 1231. Die Mühle wurde von dem durch den Labach verstärkten Stuhlbach angetrieben 1232.

 

Die Entstehung der Mühle liegt über 500 Jahre zurück. Nach dem Landstuhler Weistum von 1233 gibt um 1500 „der Müller zu Niederla­bach jährlich zu Mühlenzins 4 Malter Korn und zu Fleischgeld 2 Pfund Heller“ 1234.

 

Die Mühle war sickingisch; die Niederlabacher Mühle ist ca. zwischen 1620 und 1630 eingegangen, an ihrer Stelle wurde zwischen 1720 und 1730 die *Knopper Mühle errichtet (s. dort) 1235. Um 1600 war hier nur noch eine Mühle, deren Inhaber jährlich 2 Taler Mühlzins an die Grafen von Sickingen zu entrichten hatte 1236. Die Niederlaba­cher Mühle ist ca. zwischen 1620 und 1630 eingegan­gen, an ihrer Stelle wurde zwischen 1720 und 1730 die Knopper Mühle errichtet 1237.

 

Im sickingischen Amtsrelationsbuch ist ohne Datum (wohl zwischen 1722 und 1737) erwähnt, daß die Niederlabacher Mühle eine Pacht (Wasserfallzins ?) von 4 Malter zahlt 1238.

 

Bereits 1711 wird der Müller auf der Labacher Mühle, Hans Wolf Schäffer im ev. KB Wallhalben anläßlich der Taufe seiner Tochter Anna Elisabeth genannt 1239.

 

Vor 1727 war der Müller und Beständer auf der Knopper Mühle der Hans Wolf *Schäfer. Nach dessen Tod wurde die Mühle 1727 durch die Verwaltung der Grafschaft Sickingen versteigert. Wegen der rechtswidrig und fehlerhaft erfolgten Versteigerung kommt es zu einem Prozeßverfahren vor dem Reichskammergericht 1240. Der Müller Hans Wolf Schäfer war ehemaliger Beständer des Labacher Hofs und Ei­gentümer der Knopper Mühle; bei seinem Tod waren Schulden von 1000 Reichstha­lern vorhanden. Seine Witwe bot Be­zahlung an, den­noch wurde die Mühle versteigert. Die Versteigerung erfolgte unter Verletzung der üblichen Versteigerungsmodalitä­ten durch den sickingschen Beamten Schell und wurde dem Michael Trautmann, Erbbeständer des Hofs Ruhbank bei Pirmasens, an­geblich weit unter Wert für einen Preis zugeschlagen, der lediglich die Schulden deckte. Die Nichtigkeit der Versteigerung folgte nach Auffassung der kla­genden Schäferschen Erben insbesondere daraus, daß Personen, die laut Versteigerungsprotokoll anwesend waren, dennoch in erster Instanz unter Eid ausgesagt (1748) hatten, an der Versteigerung nicht teilgenommen zu haben. Im Verfahren vor dem RKG gab es auch Streit darüber, ob die Mühle freieigen war oder lediglich ein Erb­pachtrecht (Emphyteuse) daran Bestand. Nach Behauptung des beklag­ten Michael Trautmann waren die Schulden Schäfers, der we­gen Falschmünzerei landflüchtig geworden sein soll, wesentlich höher als die behaupteten 1000 Gulden. Das erstinstanzliche Urteil des sickingischen Amtes Landstuhl 1241 führt aus, daß die Versteigerung der Mühle rechtswidrig war, weil die Erbbestandsmühle als Eigentumsmühle versteigert wurde und dies zu ei­nem zu geringen Kaufpreis. Den klagenden Schäferschen Erben sei jedoch hierdurch kein Schaden entstanden, sondern dem Erbrechtsinhaber, der Herrschaft Sickingen. Deshalb wurde 1748 in 1. Instanz durch das Sickingensche Amt Landstuhl die Klage ab­gewiesen. Im Prozeß vor dem Reichs­kammergericht Wetzlar spielte der Jurisdiktionalkonflikt zwischen der Oberrheinischen Reichs­ritterschaft und der vorderösterrei­chischen Regierung in Freiburg/Breisgau eine Rolle, die für das Lehen Landstuhl das Appellations­recht beansprucht. Der Rechtsstreit war schließ­lich von 1764-1769 vor dem Reichskammergericht Wetzlar rechtshängig 1242.

 

Die Mühle wird im pfalz-zweibrückischen (!) Mühlenprotokoll von 1744 als sickingisch (!) ausgewiesen und beschrieben 1243 wie folgt: “steht unterhalb des Zusammenflusses von Labach und Stuhlbach, erbaut zwischen 1720 und 1730, an Stelle der ca. 100 Jahre zuvor eingegangenen Niederlabacher Mühle. Sie wird in dem pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll als sickingisch ausgewiesen; gibt 2 Taler Mühlenzins an die sick. Herrschaft. Müller auf der “Knöpfer Mühle”: Si­mon Höh († 1771)“, nach ihm sein Sohn Johann Adam Höh.”1244. Wie sich aus der Reichskammergerichtsakte ergibt, war der Beklagte der Müller „Simon Hohe“, in den Schriftätzen auch teilweise als „Si­mon Hoehe“ bezeichnet 1245.

 

Um 1780 war Adam Heintz auf der Knopper Mühle. Laut Amtsakten von Leiningen-Falkenburg von 1780 kaufte Adam Heintz aus der Knopper Mühle von dem Müllermeister Heinrich *Kettenring die sog. Konradsmühle in Herschberg für 2000 rheinische Gulden. [Anm.: im Volksmund wird deshalb die Konradsmühle auch "Hense-Miehl" (Heintzen-Mühle) genannt] 1246.

 

Die Knopper Mühle war eine Mahl- und Ölmühle. Daneben befand sich in diesem Gebäude zugleich auch eine Bäckerei. Seit etwa 1918 ist die Knopper Mühle nicht mehr in Betrieb. Die Bäckerei wurde 1925 aufgegeben 1247.

 

Reihenfolge der Müller:

- bis 24.2.1757 Hans Simon Höh, auf diesen folgt der Sohn Johann Simon Höh

- bis 6.3.1771 Johann Simon Höh; auf diesen folgt der Sohn Johann Adam Höh

- 6.3.1771/

 

Photo:

- Heimatkalender für die Stadt und den Landkreis Zweibrücken 1962 S. 56

 

Knopper Mühle, http://www.pfaelzer-muehlenland.de/typo3temp/pics/4d26bfe1aa.jpg

 

Literatur/Urkunden:

- Schick, Ernst: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 53

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 296

 

 

- Labacher Mühle, Oberste Mühle:

unmittelbar bei dem Ort Labach gelegen, 1737 „oberste Labacher Mühle“ genannt 1248, bzw. an dem Zusammenfluß der jungen Labach mit dem Keilerbach, etwa 400 m unterhalb von Labach 1249. Sie wur­de 1737 als „oberste labacher Mühle“ genannt, im Unterschied von der Niederlabacher, der späteren Knopper Mühle 1250.

 

Bereits 1684 ist als Müller genannt der Hans Wolf *Schäffer 1251; ein Hans Wolf Schäfer der „Labächer Müller“ ist 1709 als Pate in Wall­halben bei der Taufe des Johann Jacob Keffer aus Zeselberg 1252; auf den Müller Hans Wolf Schäffer folgte der gleichnamige Sohn, dann Jo­hann *Ehrich und Martin Gutsehr (Schwiegersöhne ?) 1253.

 

 

 

 

 

Köngernheim / Rheinhessen:

VG Nierstein-Oppenheim, Lk Mainz-Bingen; im Selztal gelegen

 

Das Dorf ging aus einer fränkischen Gründung des 6./7. Jh. im Wormsgau hervor, deren Ersterwähnung 782 im Lorscher Codex in der Form „Cuningesheimer marca“ erfolgt. Der Ortsname deutet auf ein Königsgut. Um 1190 hatte Werner II. von Bolanden das Dorf von den Wildgrafen zu Lehen. Im 13. Jh. wurden die Hohenfelser zu Ortsherren. 1257 erscheinen die „Ritter von Kungernheim“, 1332 die Randecker als Lehensträger der Grafen von Veldenz, die 1438 dem Hans von Wolfskehlen das Dorf samt Kirchensatz und Zehnten über­gaben. Nach Erlöschen der Randecker 15125 fiel das Lehen an die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken, die 1516 den Ritter Franz von Sickingen (Ebernburger Linie) belehnten. Aufgrund des Wildfangrechts gelang es Kurpfalz, erheblichen Einfluß zu gewin­nen. Seit 1768 verfügte der ab 1773 reichsgräfliche Zweig Sickingen-Hohenburg über den Ort 1254.

 

Im 30jährigen Krieg war das Dorf teilweise menschenleer. 1666 zählte man 80 kurpfälzische Leibeigene, 1807 gab es 66 Häuser, 1815 lebten im Ort 353 Einwohner, 1830 bereits 451 Personen in 72 Häusern. 1900 ergab eine Zählung 537 Einwohner und 115 Häu­ser 1255.

 

Mühlen:

1738 wurde die Mühle zu Köngernheim verpachtet 1256. +++klären: welche Mühle?+++

 

 

- Obermühle:

1698 wird die „Obermühle“ am Südende des Dorfes (Bahnhofstraße 8) genannt 1257.

 

 

- Untermühle:

1807 war NN. Best der Müller auf der Untermühle. Seine Wohnung befand sich 1807 im Anwesen Gaustraße 19 in Köngernheim 1258.

 

 

 

 

Körborn:

VG Kusel, Lk Kusel

 

Literatur/Urkunden:

- Jung, Rudi: Familienbuch der evangelischen Kirchengemeinden Burg Lichtenberg und Pfeffelbach, Teil I und II (Bonn 1995), um­faßt die Orte Burg Lichtenberg, Thallichtenberg Fronbacher Hof, Körborn, Ruthweiler, Breitester Hof, Bistart, Pfeffelbach, Reich­weiler, Schwarzerden

 

 

 

 

 

Kollweiler:

VG Weilerbach, Lk Kaiserslautern; im Nordpfälzer Bergland zwischen Jettenbach und Reichenbach-Stegen gelegen; im Tal des Reichen­bach. Kollweiler war ursprünglich Bestandteil des Reichslandes um Kaiserslautern. Der deutsche Kaiser Ludwig der Bayer verpfänd­ete das Dorf um 1320 zusammen mit dem Amt Reichenbach an die Grafen von Veldenz. Mit deren Aussterben 1444 gelangte Kollweiler an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken.

 

Mühlen:

- Scheuermannsmühle 1259:

1840 stirbt der Müller Carl *Scheuermann (°° 29.10.1839 in Kollweiler mit Carolina Elisabeth Jenet [17.4.1826 Niedermohr - † 6.3.1840 Niedermohr]; Vater von Carl Scheuermann [geb. 2.3.1840 Niedermohr - † 25.3.1841 Niedermohr]) 1260.

 

 

 

 

 

Konken:

s. auch Langenbach

 

VG Glan-Münchweiler, LK Kusel; besteht aus den OT Konken und Langenbach, war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Lich­tenberg

 

Mühlen:

im Denombrement „des Amptes Lichtenberg und Nohfelden“ von 1704 ist in „Concken“ genannt „Simon Mäng[en] der Müller“ 1261.

 

Literatur/Urkunden:

- Zink, Albert: Aus der Geschichte der Mühlen in Konken, Schellweiler und Bledesbach; in: Kuseler Tageblatt 13, Nr. 18 v. 21. 1. 1961, 1961 [Anm.: beruht lediglich auf der Zusammenfassung des Sundahlschen Mühlenprotokolls von 1746]

 

 

- Langenbacher Mühle:

s. OT Langenbach; dort *Langenbacher Mühle

 

 

- Haaßenmühle bei Konken (auch Hasenmühle):

liegt nahe beim nördlichen Ortsrand von Konken, nahe der Straße nach Ehweiler; in dem Gebäude befindet sich 2010 eine Hundepensi­on.

 

Die Konkener Mühle geht auf 1575 zurück. Am 19.7.1575 erhält Demel Hans aus Konken die Erlaubnis zur Errichtung einer mit ei­nem Gang ausgestatteten Mahlmühle auf seinem eigenen Gelände in der Lochweise zwischen Konken und Ehweiler. Die Mühle war keine Bannmühle. Für das Wasserrecht waren jährlich 2 Malter Frucht halb Korn und halb Hafer an die pfalz-zweibrückische Kelle­rei Lichten­berg zahlen. Im 30jährigen Krieg ging die Mühle unter. Als nach dem Krieg niemand aus der Familie der früheren Bestän­der aufgefun­den werden konnte, fiel die Mühle an die Herrschaft Pfalz-Zweibrücken. 1699 bat Johann von Blon, ehemals Bürger und Zimmermann aus Kusel, um Überlassung des mehr als 50 Jahre öd gelegenen Mühlplatzes, um darauf eine Pletschmühle zu erbauen 1262.

 

1712 wird „Johann von *Blon, Zimmermann und Müller in der Hasen Mühl bey Konken“, 1717 „in der Hasen Mühl bey Conken“ urkund­lich erwähnt 1263.

 

Wie lange die Mühle im Besitz dieses Müllers und seiner Nachkommen war, ist nicht bekannt. 1734 war Eigentümer der Johann Nicko­laus Schneider aus Konken. Dieser war in Schulden geraten und verkaufte 1734 die Mühle an den ehemaligen Müller aus Hinzweiler, Da­niel Müller für 450 fl. „Wegen der Zeitläufte“ gab Müller schon 1736 seinen Besitz, einschließlich eineinhalb Morgen Garten- und Wiesen­land, an Jakob *Schreiner aus Selchenbach weiter 1264.

 

In der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt: “Die Haa­ßenmühle bei Konken liegt am Konker Bach, der in einem Weiher gestaut werden kann. Das Dorf Konken liegt eine ¼ Stunde entfernt, bis zur Schellweiler Mühle ist es ½ Stunde. 14 Schuh hohes Wasserrad mit einem Mahl und einem im Trillis laufenden Schälgang; kann in 24 Stunden 4 Malter, also in der Stunde 1 Faß mahlen. Damit kann die Mühle 30-40 Familien versorgen, ausrei­chende Wasserversor­gung voraus­gesetzt. Erbbeständer ist Johann Nicolaus *Clementz. Er hat einen Erbbestandsbrief vom 2. Februar 1741. Auf seinen Vor­fahren Ja­kob *Schreiner war ebenfalls ein Erbbestandsbrief ausgestellt, der vom 8.5.1737 datiert. Clementz kaufte die Mühle einschließ­lich der nicht in den Erbbestand fallenden Grundstücke für insgesamt 560 fl 1265.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 18 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Haasen Mühl bey Concken [hat] 1 Waßerrad wel­ches einen Mahl und im Trilles lauffend Scheel­gang trei­bet, [gibt an Pfacht] 2 fl an Geldt, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Haber, könne jährlich 30 bis 40 famillien allda befördert werd und ist keine Bann Mühl.“ 1266

 

Weil die Mühle dem Müller Clementz wenig eingebracht hatte und er seine Schulden loswerden wollte, verkaufte er die Mühle 1748 an Michael *Knobloch aus Ruthweiler und wanderte mit Frau und 4 Kindern nach Amerika aus. Der Müller Knobloch betrieb die Mühle nur wenige Jahre und verkaufte sie 1754 für 600 fl an Philipp Schneider. Von dann an blieb die Mühle trotz unerquicklicher Verhältnisse im Besitz der Familie Schneider. Nach dem Tod des Philipp Schneider wurde die Mühle von Johann Adam Schneider übernommen, der 1785 nach langer Krankheit 1785 an Engbrüstigkeit starb. Seine Frau Eva Barbara mit 5 kleinen Kindern fortge­führt. Bei einem Wolkenbruch wurden 1766 zur Zeit der Ernte der Mühlengraben und das Mühlengelände zugeflößt. Mit schwerer Mühe wurde von der Müllerin und ih­rer ältesten Tochter während des Sommers der Schaden beseitigt.. Die Mühle stand jedoch mo­natelang still und der Verdienst blieb aus. Mehrfach wurden die Pachtzinsen erlassen. Als 1791 noch das Wasserrad zu Bruch gegan­gen war, drängte die herrschaftliche Verwal­tung auf den Verkauf der Mühle. Ob das erfolgte ist nicht überliefert 1267.

 

Die weitere Entwicklung ist zunächst ebenfalls nicht überliefert. Erst gegen Ende des 19. Jh. werden Adam Fauß VII., seine Tochter Ju­liane (verheiratete Braun) und deren Sohn Adam Braun als Besitzer und Bewohner der Mühle genannt. 1884 wurde die Hasenmüh­le für 8000 Mark von Jakob Sander für seine Tochter Katharina Sander ersteigert. Sie führte die Mühle mit ihrem Ehemann Julius Germann weiter. Nach der Scheidung der Ehe 1910 geriet die Mühle völlig außer Betrieb. Mit ihrem 2. Ehemann, Philipp Weiher­müller, wurde der Mühlenbetrieb dann wieder aufgenommen und bis 1918 die Mahlmühle weitergeführt. In der Folgezeit wurde in der Hasenmühle nur noch Schrot gemahlen, wobei ein Elektromotor als antrieb diente. In den 1950er Jahren endete mit der Betrieb endgültig 1268.

 

Durch Umbaumaßnahmen und Renovierungsarbeiten ist nichts mehr von der ursprünglichen Funktion der Gebäude erkennbar. Die Ha­senmühle ist heute ein idyllische gelegenes Wohngebäude 1269.

 

Photo:

- Häßel: Chronik der Gemeinde Konken, a.a.O.,S. 259

 

Literatur/Urkunden:

- Häßel, Rudi: Chronik der Gemeinde Konken, Konken 1999, S. 259, 260

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1038 3: „Die Konken- oder Hasenmühle, o. D.“

- Zink, Albert: Die Konkener Mühle; in: Die Rheinpfalz vom 12.6.1996, abgedruckt bei Häßel: Chronik der Gemeinde Konken, a.a.O., S. 258

- Zink, Albert: Geschichte der Konkener Weiher und der Hasenmühle; in: Die Rheinpfalz“, Ausgabe Kusel vom 12.6., 13./14.6.1963

 

 

- Waldmohrer Mühle:

++++Lage klä­ren:, bei Weber, a.a.O. nicht erwähnt++++, vor Konken-Langenbach; hier wohnt Johann Nickel *Wagner; seine Toch­ter Maria Catharina Wagner °° 23.1.1731 mit Christian Eydam 1270.

 

 

 

 

 

Konradsmühle:

s. Herschberg

 

 

 

 

 

Kottweiler-Schwanden:

VG Ramstein-Miesenbach, Lk Kaiserslautern; in der Westpfalz, nördlich von Landstuhl, an der Sulzbach gelegen; war kurpfälzisch und ist in der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 1271 erfaßt.

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- Paul, Roland: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden; in: 650 Jahre Kottweiler-Schwanden / erstellt im Auf­trag d. Ortsgemeinde Kottweiler-Schwanden von Jakob Lill; Karl Urschel; Karl Krupp; Kottweiler-Schwanden, 1999, S. 150-163

 

 

- Mittlere Mühle, Stengelmühle, Munzinger Mühle, Kottweiler Mühle, Pothenmühle:

die Mittlere Mühle wird erstmals 1725 erwähnt und war bis 1983 in Betrieb. Sie wurde im 18. Jh. fast ausschließlich als Stengelmüh­le bezeichnet, während sie im 19. Jh. nach der Besitzerfamilie Poth als „Pothenmühle“ benannt wurde 1272.

 

Im Sommer 1725 wandte sich der Schultheiß des Gerichts Steinwenden, Johann Peter *Feth an das kurpfälzischen Oberamt in Kaisers­lautern und wies in seinem Gesuch darauf hin, daß „zu Cottweiler ein vacanter Mühlenplatz gelegen, worauff ehedessen eine Mühle die Stengel Mühle genannt gestanden ... Das Gewässer, welches selbiges treibet“, sei sehr klein, „dergestalten daß solches in den gerings­ten trockenen Jahren außtrocknet, bey harten Winterszeiten aber zugefrieret, mithin die Mühle nothwendig still stehen muß“. Er bot dennoch, „denen Unterthanen zum besten dieses Mühlgen wieder herstellen“ zu wollen und beantragte die Genehmi­gung zum Wieder­aufbau 1273. Feth erhielt die beantragte Genehmigung, kaufte das Grundstück. „Johann Peter Veith“ wurde unterm 12.10.1725 ein Erbbe­standsbrief ausgefertigt 1274.

 

Die Mühle ist in der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 zusammenfassend beschrieben wie folgt: “hat des Schulthei­ßen zu Steinwenden Vater Johann Peter *Veith seit 1725 in Erbbestand. Die Mühle hat 1 Wasserrad und 1 Mahlgang und gibt 1 Malter Korn und 1 Malter Hafer als Pacht.” 1275.

 

1792 war der Johannes *Braun als Lehnsmüller in Kottweiler 1276.

 

1797 war Peter *Kleemann Müllermeister in Kottweiler; Vater der Cathrina Kleemann (°° am 27.7.1797 mit Johann Nickel Nicolai, Sohn des Jacob *Nicolai, Müllermeister in Niedermohr) 1277.

 

Um 1850 wurde die Mühle von Karl *Poth und Anna Maria Henn betrieben 1278. Auch 1878 wird Karl Poth als Müller in Kottwei­ler-Schwanden genannt 1279.

 

Seit 1886 ist die Mühle im Besitz der Familie Munzinger 1280.

 

Um 1947 war Werner Munzinger der Müller auf der Munzinger Mühle in Kottweiler-Schwanden. Er ist der Sohn von Hermann Mun­zinger. Im Juli 1947 brannte die Mühle ab, das Wohnhaus konnte gerettet werden. Werner Munzinger baute die Mühle wieder auf. Er heiratete 1948 die Müllerstochter Gabriele Bindewald, Witwe Galle, von der Kupfermühle Bindewald in Bischheim 1281.

 

Photo:

- Chronik der Pfälzer Munzinger, Nr. 45, Juni 2007, S. 62: Die Mühle in Kottweiler-Schwanden

 

 

- Untere Mühle, Mühle Gutheil:

liegt am südlichen Ortsausgang in Richtung Steinwenden auf der linken Seite; die Mühle, der spätere Bauernhof Seibert, wurde vermut­lich, wie auch die auf der Gemarkung Steinwenden gelegene Sägemühle (später Sägewerk Wolf & Feil), von dem aus Spesbach stam­menden Müller Carl Scheuermann (1779-1845) erbaut. Dieser war mit Elisabetha Kleemann verheiratet, der Tochter des Müller­meisters Johann Peter Kleemann, der die benachbarte Mittlere Mühle (später Munzinger Mühle) in Kottweiler-Schwanden betrieben hat 1282. Scheuermann und seine Frau errichteten wohl zunächst nur eine Ölmühle, da Carl Scheuermann 1828 als „Ölmüller“ be­zeichnet wurde 1283.

 

Von den neun Kindern des Ehepaars Scheuermann heiratete die Tochter Elisabetha Scheuermann (1817-1883) im Jahr 1840 den in Rei­chenbach geborenen Ludwig Eberhard Gutheil, Sohn des seit 1831 in Steinwenden amtierenden protestantischen Pfarrers Jakob Gutheil 1284. Ludwig Eberhard Gutheil hatte, wie seine Brüder August Heinrich Gutheil (später Gerbereibesitzer in Schrollbach) und Carl Theodor Gutheil (Gerbereibesitzer in Reichenbach), vermutlich bei Johannes Häberle den Beruf des Gerbers erlernt 1285. Vor der Eheschließung schlossen Ludwig Eberhard Gutheil und Elisa­betha Scheuermann einen notariellen Ehevertrag und erhielten zugleich von den Eltern der Braut als Schenkung unter Lebenden zum einen die „zweistöckige Mühle und Sägemühle mit einem Gang“ auf Steinwendener Gemarkung (später Sägewerk Wolf & Feil), zum anderen die „zweistöckige Mahl- und Ölmühle mit zwei Gängen“ in Kottweiler, zum Gesamtwert von 6000 Gulden 1286.

 

Im Urkataster 1845 ist die Untere Mühle beschrieben wie folgt: „Wohnhaus mit Mühlwerk zu einem Mahl- und einem Schälgange, ferner Ölmühle, Scheuer und Stallung“. Zu dem Anwesen gehörte der Weg zur Mühle, der Mühlgraben mit dem Wasserbehälter „ober der Müh­le von Kottweiler herkommend“ und der Mühlgraben aus der Schwenderbach 1287.

 

Nach dem Tod des Ludwig Eberhard Gutheil († 1872 Kottweiler) führte sein gleichnamiger Sohn Ludwig Eberhard Gutheil (1841-1900; °° 1870 mit Karolina Gehm aus Rothselberg) die Mühle weiter. 1895 errichtete er ohne behördliche Erlaubnis zwischen seiner und der Mittleren Mühle eine Stauanlage. Dagegen erhob der dortige Müller Munzinger Einspruch. Durch Vermittlung des Hombur­ger Bezirks­baumeisters Löhmer kam es einer Einigung zwischen beiden Müllern 1288.

 

Als Müller und Betriebsnachfolger führte nach dem Tod des Ludwig Eberhard Gutheil († 1900), dessen Sohn Ludwig Gutheil die Mühle fort. Dieser geriet jedoch bald in wirtschaftliche Schwierigkeiten, so daß die Mühle 1913/14 versteigert werden mußte. Zu diesem Zeit­punkt war Ludwig Gutheil bereits verstorben. Seine Witwe Emma geb. Ehrenhardt wie auch ihre Schwiegermutter konn­ten noch Grund­besitz vor der Versteigerung verkaufen. Die einzige Tochter des Ludwig Gutheil und der Emma Ehrenhardt, Mally Gutheil, spätere verh. Bernhard, wanderte nach Schenectady im US-Bundesstaat New York aus 1289.

 

Der Landwirt Karl Wolf (1869-1946), dessen Vater Jakob Wolf in Kottweiler eine Rotgerberei betrieb und dessen Mutter Philippina Poth aus der Mittleren Mühle stammte, ersteigerte sowohl die Gutheil'sche Sägemühle auf Steinwendener Gemarkung als auch die Untere Mühle in Kottweiler. Während Wolf den Sägewerksbetrieb auf der sog. „Scheuermannsmühle“ (auch „Bordenmühlchen“) fortführte, wur­de der Mahlbetrieb auf der Unteren Mühle in Kottweiler eingestellt 1290.

 

Photo:

- Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 150: Die Mühle Gutheil um die Jahrhundertwende (Anm.: um 1900)

 

 

 

 

 

Krebsweiler:

Ortsteil von Heimweiler, VG Kirn-Land, Lk Bad Kreuznach; südwestlich von Kirn gelegen.

 

Urkundlich erscheinen beide Dörfer Krebsweiler und Heimberg im Jahr 1375 als "Krebeswilre" und "Heymberch". Beide Dörfer ge­hörten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Amt Naumburg. Beide Siedlungen bildeten ein besonderes "Ingericht" im "Gericht Becherbach". Dieser mittelalterliche Gerichts- und Verwaltungsbezirk, der mit dem Kirchspiel Becherbach identisch war, stand im hohen Mittelalter wohl zunächst unter raugräflicher Verwaltung, die ab dem 14. Jahrhundert an die Grafen von Sponheim-Kreuznach überging. Nach de­ren Aussterben kam Amt Naumburg unter kurpfälzisch-badische Verwaltung bis schließlich das Amt 1776 ganz an die Markgrafen von Baden fiel. Am mittelalterlichen "Ingericht" von Krebsweiler und Heimberg hatten im Spätmittelalter die Herren von Heinzenberg Rechts­anteile, die Tilmann von Heinzenberg 1375 an den Wildgrafen Otto von Kyrburg verkaufte. Wirtschaftlich tendierten die Einwohner von Heimberg und Krebsweiler nach Kirn, wo für die Beschickung des dortigen Marktes noch 1579 der sog. "Zollhafer" an die Herren von Steinkallenfels gezahlt wurde. Einer Beschreibung des Amtes Naumburg vom Jahr 1785 zufolge standen in Krebsweiler 30 Häuser, worin insgesamt 32 Familien wohnten. Die Häuser seien "klein und schlecht, obgleich der Ort wohlhabend" sei, heißt es in der Amtsbeschrei­bung. Krebsweiler war der Hauptweinort im Amt Naumburg, wo jährlich bis zu 40 Fu­der Wein (ca. 400 hl) geerntet wurden. Das schöns­te Haus, soll das "Barth´sche Haus" gewesen sein. Heimberg zählte lediglich 16 einstöckige Häuser mit ebenso vielen Familien. Der Großteil der Bevölkerung der beiden Zwillingsdörfer war evangelisch-reformiert 1291.


Nach der französischen Besitzergreifung des linksrheinischen Gebietes und der sich anschließenden Gebiets- und Verwaltungsreform wurden Heimberg und Krebsweiler der Mairie Hundsbach zugeteilt. Nachdem dieser Gemeindeverband ab 1815 als "Oberschulthei­ßerei Hundsbach" weitergeführt wurde, wechselte der Amtssitz in den zwanziger Jahren des 19. Jhs wieder nach Becherbach, das von nun an den Amtsort der hessen-homburgischen Bürgermeisterei Becherbach im Oberamt Meisenheim bildete. Das Oberamt Meisen­heim kam 1866 an Preußen, das 1869 das Oberamt zu einem preußischen Landkreis erhob. Beim Amt Becherbach, das 1932 Be­standteil des Krei­ses Bad Kreuznach wurde, verblieben beide Ortsgemeinden bis zum Jahr 1940. Nach der Auflösung dieses Amtes kamen Heimberg und Krebsweiler zum Amt Kirn-Land, wo sie bis 1969 als selbständige Ortsgemeinden verblieben. Nach ihrem Zu­sammenschluß zur Ortsge­meinde Heimweiler ist diese Bestandteil der Verbandsgemeinde Kirn-Land 1292.

 

 

Mühlen:

- Krebsweiler Mühle:

um 1798 warf Peter *Litzenberger Müller auf der Krebsweiler Mühle

 

 

- Mittlere Mühle:

um 1800 war Peter *Horbach der Müller auf der mittleren Mühle in Krebsweiler 1293.

 

 

 

 

 

Kreimbach-Kaulbach:

VG Wolfstein, Lk Kusel; im Nordpfälzer Bergland südöstlich des Königsbergs an der Lauter gelegen; nördlich von Kaiserslautern; Kreim­bach ist 1309 erstmals urkundlich erwähnt, Kaulbach erscheint urkundlich ab 1437; beide waren kurpfälzisch; seit 7.6.1969 sind die bei­den Ortsteile zur Gemeinde Kreimbach-Kaulbach vereinigt;

 

Kirchenbücher:

- katholisches K.: s. Wolfstein

- lutherisches K. s. Wolfstein-Roßbach

- reformiertes K.: s. Katzweiler, Rothselberg und Zweikirchen

 

Mühlen:

- Schmeißbachermühle:

im heutigen Kreimbach-Kaulbach; ursprünglich eine reine Mahlmühle, im 19. Jh. eine Doppelmühle, bestehend aus einer Ölmühle auf der rechten Seite der Lauter und eine größere Mahlmühle links des Flusses.

 

Die Mühle gehörte der Deutschordenskommende Einsiedel und wurde im Erbbestand vergeben 1294. Eine Mühle am „Kaulbach“ wird 1281 in einem Vergleich mit Hohenecken erwähnt 1295.

 

1627 wird in Kaiserslauterer Stadtrechnung der N. *Laux, Müller zu Schmeißbach (bei Wolfstein) erwähnt, der 1627 für ein Darle­hen von 50 fl Kapital keinen Zins entrichtet hat 1296.

 

Am 21.1.1663 ist Hans (Johannes) *Jung als Müller zu Schmeißbach als Nachfolger von Müller Laux [Anm.: zuvor Spitalmüller in Kai­serslautern] 1297.

 

Um 1671 war Johann Wilhelm *Jung als Müller auf der Schmeißbachermühle 1298; in der 1. Hälfte des 18. Jh. war Wilhelm Scheidt der Müller (Vater von Nicklas *Scheidt); von der Mühle stammt der Müller Nicklas *Scheidt °° am 19.11.1765 Katzweiler mit der Müllers­tochter Susanna Margarethe *Kolter 1299. In einer Urkunde der Deutschor­denskommende Einsiedel vom 5.4.1780 ++weiter++

 

In der Mühlenbeschreibung für das kurpfälzische Amt Wolfstein a.d. Waldlauter von 1738 ist die Schmeißbacher Mahlmühl zusammen­fassend wie folgt beschrieben: „Die Schmeißbacher Mahlmühl des Johann Wilhelm *Scheyd ist Erbbestandsmühle von der Herr­schaft Reipoltskirchen; im 5. Glied von den Eltern und Voreltern ererbt. 1 Mahl- und 1 Schälgang. Abgaben: 12 Malter Korn und 5 Cappen, an Kurpfalz nichts“ 1300.

 

Um 1780 ist Johann Niklas *Scheidt als Müller auf der Schmeißbacher Mühle. Er erhält einen Erbbestandsbrief für die Mückenmüh­le bei Eulenbis. Am 9.4.1780 stellt sich Frantz Bosong als Bürge des Müllers Scheidt für die Übernahme der Mückenmühle zur Ver­fügung. „Nachdeme mir unterm heutigen dato auf mein unterthäniges Supplicieren die Deutsch-Ordens Mückenmühl zu Weilerbach mit denen darzu gehörigen Gütheren zu einem Erbbestand dergestalten in Gnaden zugesagt worden, daß ich den gnädig zu erhalten­den Erbbe­standts Brief dem Joann Nickel Scheidt Von der Schmesbacher Mühl bey Kaulbach nach Vorhere eingeholter gnädiger Ra­tifikation über­tragen könne, so stelle ich mich nicht allein als Bürgen und ...zahler der jährlich zu entrichtenden Erbbestandspfacht für jetzt und in Zu­kunft hiermit dar, sondern mache mich auch andurch anheischig, die Laudemialgebühren Von letzterem Steigschil­ling ad 2410 fl also gleich nemlich 2 fl von 100 fl an den Kommende Beamten zu Lautern abzuführen, und erbiete mich anbey, von denen an die Frau Re­gierungs Räthin von Hoffstadt zu zahlenden Steig-Geldern so viel einzubehalten, als die Laudemial-Gebühren Von denen 3633 fl 29 Xer, so gedachte Frau Regierungs Räthin zu zahlen schuldig ist, ertragen mögen, so geschehen Trier in der Land-Commende den 9ten April 1780“ gez. Frantz Boßong [beglaubigt]In fidem Tit: Weber Balley Secretarius 1301.

 

Um 1845 war die Schmeißbacher Mühle eine sog. Doppelmühle. 1845 beantragte der Müller Heinrich Scheidt von der Mahlmühle die be­hördliche Genehmigung zur beabsichtigten „Erweiterung des Betriebs“. Erstens gehe es darum, dem „vermehrten Zuspruch“ seiner Mühle gerecht zu werden, er wolle aber auch „vorzüglich“ zweitens das ihm „concessionsgemäß zustehende Wasserrecht“ möglichst vollständig ausschöpfen, ein Vorhaben, das zwangsläufig die Opposition des benachbarten Ölmüllers heraufbeschwören mußte 1302. Das Vorhaben wurde genehmigt, denn bereits 1846 verfügte das Mühlwerk der Schmeißbach Mahlmühle über „3 Mahl­gänge und 1 Schäl­gang“ 1303. 1863 gehörten sogar „vier Mahlgänge und ein Schälgang“ zu diesem Anwesen 1304.

 

Georg Adam Scheidt von der auf dem linken Lauterufer gelegenen Ölmühle entschloß sich ebenfalls in 1845 seine eigene Ölmühle um eine Mahlmühle zu erweitern. Er begründete die Notwendigkeit zur Erweiterung mit wirtschaftlichen Gründen. Da „in hiesiger Gegend zu wenig Oelgewächse gepflanzt“ würden, müsse zwangsläufig ein „Mangel an Umsatz des Oels“ auftreten, obwohl er ande­rerseits für das ganze Jahr seine „Gewerbesteuer“ zu zahlen habe. Ferner sei der „Petent ein Familienvater von 8 Kindern“, weshalb es ihm unter diesen Umständen schwer falle, „sich u. seine Familie zu ernähren.“ 1305.

 

In der Nacht vom 25. auf den 26.7.1880 kam es in der Mühle des Heinrich Wilhelm Scheidt, Müller auf der Schmeißbacher Mühle links des Mühlteichs zu einem Brand, der in wenigen Stunden „die Mühle, Wohnhaus und Scheuer mit den darin befindlichen Vor­räthen an Frucht, Mehl, Heu und Stroh“ ziemlich zerstört hatte 1306. Der Müller Scheidt beabsichtigte, zu Beginn 1881 sein „Getreide­mühlenwerk“, das bisher“durch drei... Wasserräder in Betrieb gesetzt“ worden war, „durch eine Turbine zu ersetzen. Dieser bereits im Juni 1881 reali­sierte Plan, zeigt neben dem Hinweis der Gendarmeriestation Wolfstein, der „Brandgeschädigte“ lebe in „sehr gu­ten Vermögensverhält­nissen“, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Mühle 1307.

 

Um die Jahrhundertwende zum 20. Jh. geriet die Mühle in Konkurs 1308

 

Beständer auf der Mühle waren:

- um 1671 Johann Wilhelm Jung

- 1. Hälfte 18. Jh. Wilhelm Scheidt

- um 1845 Heinrich Scheidt

 

Photo:

- Zeitbilder. Illustrierte Heimatbeilage der Pfälzischen Presse, Nr. 47 vom 19.11.1933

 

Literatur/Urkunden:

- Drumm, H.: Schmeißbacher Mühle und Familie Scheidt. In: Westricher Heimatbll. 3, 1939.45-48.

- LA Speyer Best. C23 Nr. 22/1-2: „Kaulbach. Acta betr: die Schmeißbacher Mühle zwischen Kaulbach und Rutzweiler. 1764-1775 und. 1785-1789“

 

 

- Ölmühle auf der Schmeißbachermühle:

die Schmeißbacher Mühle war um 1845 sog. Doppelmühle, d.h. es bestanden auf dem demselben Mühlengrundstück zwei voneinan­der unabhängige Mühlen, die Mahlmühle des Heinrich Scheidt und die Ölmühle des Georg Adam Scheidt.

 

Um 1845 beantragte der Müller Heinrich Scheidt die behördliche Genehmigung zur beabsichtigten „Erweiterung des Betriebs“. Er­stens gehe es darum, dem „vermehrten Zuspruch“ seiner Mühle gerecht zu werden, er wolle aber auch „vorzüglich“ zweitens das ihm „con­cessionsgemäß zustehende Wasserrecht“ möglichst vollständig ausschöpfen, ein Vorhaben, das zwangsläufig die Opposition des be­nachbarten Ölmüllers heraufbeschwören mußte 1309.

 

 

 

 

 

Krickenbach:

VG Kaiserslautern-Süd; Lk Kaiserslautern; südlich von Kaiserslautern, westlich Schopp, am Krickenbach gelegen

 

Mühlen:

- Knochenstampfe:

ehemalige Knochenmühle, sie ist (1911) schon lange außer Betrieb 1310.

 

 

 

 

 

Kriegsfeld:

VG Kirchheimbolanden, Lk Donnersbergkreis; fränkische Gründung des 7./8. Jh. im Nahegau, 900 findet es als „Criechesfeld“ in ei­ner Fuldaer Urkunde Erwähnung. Seit etwa 1100 gehörte das Dorf den Raugrafen, dann gelangte ein Teil von Dorf und Gericht1376 durch Verpfändung an die Grafen von Sponheim-Dannenfels, während die Pfalzgrafen hier schon Rechte besaßen. Der Sponheimer Anteil fiel 1393 an die Grafen von Nassau-Saarbrücken, 1574an Nassau-Weilburg. 1457 brachte Kurpfalz den verbliebenen raugräfli­chen Teil an sich und übernahm im Tausch 1579 auch den nassauischen Besitz. Kriegsfeld wurde dem Amt Erbes-Büdesheim im Oberamt Alzey un­terstellt und erhielt eine Zollstätte. Das Dorf blieb kurpfälzisch bis 1792 1311.

 

1689 wurde Kriegsfeld von den Franzosen niedergebrannt; nur ein einziges Haus, dasjenige von Johannes Schneider, erbaut 1612, über­stand die Zerstörung durch die Franzosen 1312.

 

Mühlen:

- Ölmühle:

sie stand am Südostrand des Dorfes, heute Ecke Weidgenweg / Oberwieserstraße; die Mühle wurde 1817 erbaut; die Ölproduktion wur­de bereits Anfang des 20. Jh. eingestellt, das Gebäude diente sodann bis 1939 als Tanzsaal und Weinkeller. Während des 2. Welt­krieges war es Kriegsgefangenenlager. 1944 war hier wegen der Fliegerangriffe der Kindergarten untergebracht. Dann war es Kino und Sänger­heim. 1980 wurde das Gebäude verkauft und ist heute privates Wohnhaus 1313.

 

 

- Schniftenberger Mühle:

der kleine Weiler Schniftenbergerhof liegt am Wiesbach im Nordosten der Gemarkung Kriegsfeld an der Grenze mit Rheinhessen. Das Gebäude der Schniftenberger Mühle (heute Anwesen Schniftenbergerhof 2) ist der wohl älteste erhaltenen Mühlen-Baukomplex im Don­nersbergkreis 1314.

 

Die erste urkundliche Erwähnung des Schniftenberger Hofes stammt von 1182. Das Jahr der Erbauung der Mühle ist unbekannt, sie wird jedoch schon im 13. Jh. urkundlich genannt. Teile der nord- und Westwand stammen aus der Renaissance, worauf die Gewände hinweisen. Das Haus und der Keller wurden vermutlich um 1580 erbaut. Im Baubestand ist sie die älteste erhaltenen Mühle der Nord­pfalz 1315.

 

Schon vor 1464 im Besitz der Freiherren von Hunoltstein. Die Erbbeständer sind seit 1630 dokumentiert. Das ehemalige Mühlengebäud­e, ein Bruchsteinbau mit Giebelfachwerk weist pfostengeteilte Fenster mit Profilgewänden auf. Im Mahlkeller, zu dem eine Obergadentür führt, sind noch die Mahlsteine und andere Teile der technischen Einrichtung vorhanden. Das Wasserhaus ist verfallen. Die Scheune ist im Torbalken bezeichnet mit A 1866 D (= Andreas Dautermann) 1316.

 

Bei Goswin Widder in seiner Beschreibung der Kurpfalz von 1787 heißt es: „Unterhalb des Dorfes entspringt die Kriegsbach, und im Wie­sengrunde das Wasenbächlein. Beide vereinigen sich mit der von Oberwiesen herkommenden Wiesbach, und treiben in der Ge­markung die sogenannte Schiffenberger Mühle.“ Weiter heißt es „Zweitens, Schriffenberg mit der oben bemerkten Mühle, drei viertel Stunden von Kriegsfeld. An diesem Hofe haben die Edeln von Morsheim einen Theil von Kurpfalz zu Lehen getragen, welcher im J. 1404 heimgefallen ist. Das übrige soll schon vorher an die Vögte von Hunoltstein verkauft worden seyn, welche auch den Hof und die Mühle noch wirklich im Besize haben.“ 1317

 

Johann Gerhard Seiler (1698 err: - 6.9.1759 im Alter von 61 Jahren) ist der erste nachweisbare Erbbeständer auf der Schniftenberger Mühle 1318; dieser wird wohl fehlerhaft auch als „Gerhard Seybert“ bezeichnet 1319. °° mit NN († vor 14767); Vater der Maria Marga­rethe Seiler; ihre Mutter NN. °° II mit Heinrich Kremb von der Kolbenmühle in Katzenbach. Dieser wird 1761 und 1762 als Müller­meister zu Schniftenberg genannt. Kremb heiratet nach dem Tod seiner ersten Frau erneut am 6.9.1767 die Gertrud Dhom aus Kat­zenbach. Die 2. Ehe des Müllermeisters Kremb blieb wohl kinderlos. Die Mühle fiel deshalb die Tochter des Müllers Seilers und der NN.,Maria Margarethe Seiler. Diese heiratete am 19.7.1768 in Kriegsfeld den aus der Hahnmühle in Cölln stammen­den Carl *Dauer­mann (Sohn des Hahnmül­lers in Cölln Henrich Dauermann); dieser heiratete auf die Schniftenberger Mühle ein. Aus der Ehe Dauter­mann/Seiler ging der Sohn und Müllermeister Nicolaus *Dautermann hervor, der die Mühle übernommen hat; er hei­ratet am 25.9.1797 die Justina Rick aus Offstein 1320. Sein Sohn und Nachfolger ist der Müller Karl Dautermann. Dessen Besitz ist im Urkata­ster 1737 beschrieben. Das Anwesen hatte einen geschätzten Wert von 7000 Gulden, es umfaßte Wohn­haus mit Mühle, die zwei Mahlgänge hatte (unter einem Dach zusammen) sowie Stall, Schweineställe mit darüber befindlichen Woh­nung für Bedienstete, Scheine, Schopp und Hofraum 1321.

 

Zwischen 1780-1790 wanderte der Adam Hartung, Müller aus Kriegsfeld, nach Kischker/Batschka aus 1322.

 

Das unter Denkmalschutz stehende Anwesen wird wie folgt beschrieben: im Kern wohl um 1600; Wohnhaus teilweise Fachwerk, einge­schossiges ehemaliges Mühlengebäude, teilweise Fachwerk, teilweise technische Ausstattung erhalten, Scheune bez. 1866 1323.

 

Abbildung:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 232, Zeichnung von Helmut Häßel

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 360

- Geschichts- und Heimatverein Kriegsfeld e.V.: Kriegsfeld. Bilder aus unserem Dorf, a.a.O., S. 39

 

Literatur/Urkunden:

- Dhom, Emil: Die Schniftenberger Mühle bei Kriegsfeld. In: Nordpfälzer Geschichtsverein. Beitr. z. Heimatgesch. 51. 1971, 41-44. Fuß­note: [Erg.:] Kuby, Alfred Hans: Die Schniftenberger Mühle und die "Dautermänner". - Nordpfälzer Geschichtsverein. Beitr. z. Heimat­gesch. 51. 1971, 64.

- Kuby, Alfred Hans: Die Schniftenberger Mühle und die "Dautermänner". - Nordpfälzer Geschichtsverein. Beitr. z. Heimatgesch. 51. 1971, 64

- Schmidt, Erich: Schniftenberger Hof und Mühle [bei Kriegsfeld; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 60-62

 

 

 

 

 

Kriegsheim:

heute OT von Monsheim, s. dort

 

 

 

 

 

Kröppen:

 

 

Mühlen:

- Mühle an der Rodelfahrt im Eppenbrunner Tal:

s. Hilst

 

 

 

 

Krottelbach:

VG Glan-Münchweiler, Lk Kusel; nördlich von Altenkirchen

 

Mühlen:

- Alte Mühle bei Krottelbach:

Wüstung bei Krottelbach; um 1600 Wiese „bei der Alten mühl“ 1324. Alt ist wohl im Gegensatz zur Reismühle vorgesetzt, die schon im 15. Jh. bezeugt ist 1325.

 

31.5.1574 erhielt der Krottelbacher Bauer Hannsmanns Claus von der pfalz-zweibrückischen Regierung die Erlaubnis, eine Mahlmühle mit einem Gang zu errichten, wofür er jährlich einen Erbbauzins von 1 Gulden 26 alb., 1 Mlt Korn und 1 Mltr Haber zu entrichten hat. Gleichzeitig erhielt er für sich und seine Erben einen Erbbestand über die Mühle. 1574 errichtete er am obersten Bruch die Mühle mit ei­nem oberschlächtigen Rad. Um das wenige Wasser zu nutzen, baute er ein Mühlwehr. Dieses hatte zur Folge, daß bei starken Regenfäl­len sich das Wasser staute, ins Dorf Krottelbach und in die Häuser der Bauern am Dorfweg lief. Die Anlieger am Dorfweg beschwerten sich nun bei der pfalz-zweibrückischen Regierung, worauf Hannsmanns Claus durch den Landschreiber den Befehl erhielt, das Wehr zu beseitigen. Nunmehr fehlte Hannsmanns Claus ausreichendes Wasser zum Betrieb der Mühle, weshalb er den Herzog bat, man möge ihm die Pacht abnehmen und erklärte, die Mühle abreißen zu wollen. Damit wurde er jedoch abgewiesen 1326.

 

Bereits im Oktober 1586 stellte Hannsmanns Claus einen erneuten Antrag an den Herzog und bat, ihm die halbe Pacht zu erlassen. Im Gegenzug bot er an, das Wehr derart abzuändern, „daß das Wasser unten hinwegschießen kann und sich nimmermehr zurückstecken soll oder er will das Mühlgen ein wenig wegrücken, damit die Nachbarn unklagbar sein mögen“. Daraufhin verfügte der Herzog, er möge ein unterschächtiges Rad errichten, die Pacht könne nicht nachgelassen werden. Dies erfolgt, allerdings fehlt erneut die erforderli­che Antriebskraft für die Mühle, weshalb 1558-88 wenig gemahlen konnte. 1588 bittet er deshalb erneut und wieder erfolglos um Reduz­ierung der Erbpacht. Darum bittet er 1588 um Erlaubnis, die kleine Mühle abbrechen zu dürfen, um diese „2 oder 3 Ackerlän­gen ...hinuntersetzen“ zu dürfen, was am 14.11.1588 nunmehr genehmigt wird 1327.

 

Auch wurde dem Müller Hannsmann aufgegeben, einen neuen Mühlgraben zu bauen und sich mit den betroffenen Grundstückseigentü­mern über eine Entschädigung zu vergleichen. Nunmehr baute Hans Hansmann zwischen Schloßweg und Straße Herschweiler-Ohmbach seine Mühle, die bis zum 30jährigen Krieg bestand. Noch 1609 sitzt ein Müller mit Namen Hansmann auf der Mühle. Diese ver­schwindet dann im 30jährigen Krieg. Auch eine Familie Hansmann wird nicht mehr erwähnt. Die Mühle wurde nicht mehr aufgebaut. 1328.

 

Literatur/Urkunde:

- Vogelgesang, H.: Die Krottelbacher Mühle (1574); in: Heimatblatt für das Remigiusland 1926, Nr. 1.

 

 

- Mühle in Krottelbach, Krottelbacher Mühle:

Die Mühle wurde 1951/52 von dem Müller Ernst Becker stillgelegt 1329.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1052 1: „Mühle zu Krottelbach, o. D.“, 1700-1830

 

 

- Reisweiler Mühle, Reismühle bei Krottelbach:

die Mühle wird 1485 erwähnt als bei Herschweiler-Pettersheim gelegen 1330.

 

Die Mühle liegt zwischen Krottelbach und Ohmbach bzw. Herschweiler-Pettersheim auf der Wüstung des ehemaligen Dorfes Reis­weiler an der L 350; 1585/88 „Reisweiler Mühle genant“ 1331; 1828 und 1837 „Reisweilerer Mühle“, aber irrtümlich zu Ohmbach statt zu Krottel­bach gerechnet 1332; 1886 „Reißmühle“ 1333; 1916, 1941, 191, 1963 „Reißmühle“. Es war die Mühle der Wüstung Reißwei­ler 1334.

 

Am 8.7.1729 erhielt der Geheime Rat, Oberhof- und Jägermeister Johann Heinrich von Hoffmann u.a. die Reisweiler Mühle als Mannle­hen durch Herzog Gustav Samuel Leopold von Pfalz-Zweibrücken 1335.

 

Vor 1746 war Johannes *Weyermiller der Erbbeständer und Müller auf der Reißweiler Bannmühle 1336; auf diesen folgte sein Schwieger­sohn Johann Jacob *Theis († vor 1762) der „Müllermeister zu Reißweiler“; seine Tochter Maria Juliana Theis heiratet am 21.4.1762 ref. in Waldfischbach den Casimir Euler aus Wolfersweiler 1337.

 

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist „die 1te Reissweiler Bannmühle“ wie folgt be­schrieben 1338: „Die Reißweiler Bannmühle liegt am Langenbach, der durch verschiedene Seitenbäche, z.B. den Krottelbach ver­stärkt wurde. Das Schlöß­chen Pettersheim steht eine kleine Viertelstunde oberhalb der Mühle. Ohmbach ist ¼ Stunde entfernt. 2 Wasserräder, 20 und 14 Schuh hoch, treiben 2 Mahlgänge, auf deren einem auch geschält werden kann. Der Müller klagt in den hei­ßen Sommermo­naten über Wassermangel, gibt aber den Grundeigentümern und Bauern die Schuld, die ihre am Langenbach gelege­nen Wiesen bewäs­sern. Ein Mühlteich von 1300 Schritt Länge, das Wasser kann geklaust werden. Erbbeständer ist Johann Jakob Theis, er hat die Mühle von sei­nem Schwiegervater Johannes *'Weyermiller, der seinerseits einen Erbbestandsbrief vom 20.5.1718 erhalten hatte. Er gibt jähr­lich 13 Ma. Frucht, halb Korn, und halb Hafer, sowie 4 fl 5 bz als Pacht nach Lichtenberg. Krottelbach, Pettersheim, Wahnwegen, Frutz­weiler und Ohmbach mit zusammen 73 Familien sind in die Mühle gebannt. Am Krottelbach, bevor dieser in den Langenbach mündet, stand vordem eine weitere Mühle, wie die alte Klaus beweist.“

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 51 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Reißweiler Bann Mühl [hat] 2 Waßer Räder welche 2 Gäng treiben; [zahlt an Pfacht] 4 fl 5 bz an Geld, 6 ½ Mltr Korn, 6 ½ Mltr Habern; Grottelbach, Petersheim, Wanwegen, Fruthsweiler und Ohmbach, zu­sam: aus 73 famil: bestehend seynd hierhero gebannt.“ 1339

 

Vor 1789 (err.) war Nickel Hollinger der Müller auf der Reisweiler Mühle 1340

 

Um 1821 war Nickel *Hollinger der Müller auf der Reismühle. Er annoncierte im Intelligenzblatt des Rheinkreises am 13.6.1821 den frei­händigen Verkauf seiner Mühle: „Der Unterzeichnete ist gesonnen seine Mühle, die Reismühle genannt, gelegen in dem Bann der Ge­meinde Krottelbach ... bestehend in zwey Mahlgängen und einer Oelmühle ...“ 1341.

 

Im Intelligenzblatt vom 1.2.1823 wird erneut die freiwillige Versteigerung der Reismühle durch den Eigentümer Nickel Hollinger annon­ciert. Dort heißt es: „Die dem unterzeichneten Nickel Hollin­ger von der Reismühle, Canton Cusel, zugehörige Mehl- und Oehl­mühle, mit drey Gängen und oberschlächtigen ; nebst Wohnhaus, Scheuer und Stallung ...“ 1342.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 18274: Gemarkungen Krottelbach, mit Ortslage Bockshof und Reissmühle, o.D. 1800-1999

 

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1218 2: „Die Reißweiler Mühle zu Ohmbach, 1762“

- Pfaff, Thomas Martin:Familienbuch der ehedem reformierten Pfarrei Breitenbach, Pfalz : 1663-1798 ; [mit Höchen, Krottelbach und Oberohmbach nebst den zugehörigen Höfen und Mühlen] / [Thomas Martin Pfaff]. - [Dittweiler] : [Pfaff], 1999. - 341 S.

- Rheinpfalz. Kusel. Rockenhausen u. Zweibrücken, v. 20. 4. 1950., 1950: Mühle erinnert an ein verschwundenes Dorf. Geschichtli­ches um die"Reismühle" bei Ohmbach.

- Zenglein, Dieter: Die Reismühle bei Ohmbach: aus der Geschichte eines uralten Mühlenplatzes; in: Ohmbach: Ohmbach / von Mar­kus Bauer u. Dieter Zenglein. Unter Mitarb. von ... , Ohmbach, 2002. - S. 255-264

- Zenglein, Dieter und Wagner, Helmut: Die Ohmbacher Mühle; in: Ohmbach: Ohmbach / von Markus Bauer u. Dieter Zenglein. Un­ter Mitarb. von ..., Ohmbach, 2002, S. 245-254

- Zenglein, Dieter: Die Reismühle am Ohmbach - aus der Geschichte eines uralten Krottelbacher Mühlenplatzes. In: 650 Jahre Krottel­bach / hrsg. von der Ortsgemeinde. [Red.: Dieter Zenglein ...], Krottelbach, 2007. - S. 372-382

 

 

- Ohligmühle neben der Reissweiler Mühle:

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist „die 1te Reissweiler Bannmühle“ wie folgt be­schrieben: „... Der jährliche Pfacht welchen er wegen dieser Ohligmühlen in die Landschreiberey nach Lichtenberg leisten muß, bestehet in 5fl. ...Flachs und Hanfsamen sind das mehrste welches hiesiger Ge­gend geschlagen würde. Ersterer gibt durch die Bank 8 und letzte­rer 4 Schoppen Ohlig. ...“ 1343

 

 

 

 

 

Kübelberg:

heute OT von Schönenberg-Kübelberg, VG Schönenberg-Kübelberg, Lk Kusel; in der Westpfalz gelegen, nördlich von Waldmohr; besteht aus den OT Kübelberg, Schönenberg und Sand; war kurpfälzisch im Oberamt Kaiserslautern; kam 1779 durch Tauschvertrag von Kur­pfalz an Pfalz-Zweibrücken 1344.

 

In Kübelberg war der Sitz des Kübelberger Gerichts und der Schultheißerei Kübelberg; diese umfaßte 12 Dörfer: Obermiesau, Nieder­miesau, Sand, Schönenberg, Kübelberg, Schmittweiler, Brücken, Dittweiler, Niederohmbach, Altenkirchen und Frohnhofen. Aus der Zeit der Wiederbesiedlung im westlichen Reichsland um Kaiserslautern existieren in der Zeit von 1659-1748 keine Kirchenbü­cher 1345.

 

Kübelberg lag an der Scheidenberger Reichsstraße, der bedeutenden überregionalen Straßenverbindung, die auf der Nordseite des Landstuhler Bruchs durch das Kübelberger Gericht führte. Diese Straße war Vorläufer der später südlich des Landstuhler Bruchs un­ter Kaiser Napoleon I.angelegten Kaiserstraße 1346.

 

Im 30jährigen Krieg wurde das damalige Gericht Kübelberg stark zerstört, es überlebte nur etwa ein Siebtel der Bevölkerung. Im Frie­den von Osnabrück 1648 war der Herzog von Lothringen ausdrücklich ausgeschlossen. Deshalb hielten auch nach 1648 weiter­hin starke lothringische Truppenverbände die wichtigen Städte Homburg und Landstuhl besetzt und streiften plündernd im Land um­her. 1662 wur­de die Westpfalz von der Pest heimgesucht. 1668 folgte der kurze lothringische Krieg. Schließlich folgten ab 1674 die französischen Raubkriege des französischen Sonnenkönigs die besonders 1676/77 in der Westpfalz große Verwüstungen anrichteten. Unter diesen Umständen kam es in den Dörfern des Kübelberger Gerichts keine Entwicklung zum Positiven.Auch bei der kurpfälzi­schen Schatzung von 1684 gab es in Kübelberg und Elschbach noch immer keine Einwohner, in Schönenberg nur 1 Familie, die des Schultheißen Jost Wagner 1347.

 

Im sog. Kübelberger Austausch von 1779 ging Kübelberg von Kurpfalz nunmehr an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken über 1348.

 

Mühlen:

am 14.1.1782 beantragen eine Reihe von Einwohners des Gerichts Kübelberg die Erteilung der Erlaubnis, auf Mühlen außerhalb des Be­zirks des Gerichts Kübelberg mahlen zu dürfen, und die Bannpflicht aufzuheben. Als Begründung wurde angegeben, daß 1) im ganzen Kübelberger Gericht nicht mehr als drei „würkliche“ Mühlen vorhanden seien, 2) „sind es mehrenteils klein Waßers, die ime Somer aus­getrocknet sind, daß sie die Mühle nicht mehr treiben können, und bei der geringsten Kälte wieder zugefroren sind“ 1349. Das Oberamt sandte das Gesuch an den Anwalts-Schultheiß Schuler „zum Bericht, wie viel Mühlen [sich] im Gerichtsbezirk Kübel­berg befinden, ob solche im Stand seinen, die Unterthanen mit dem nötigen Mehl zu versehen ...“ 1350. Dieser teilte in seinem Bericht vom 26.3.1782 u.a. mit, daß „in dahiesigem gericht zwar 10 Mühlen befindtlich, nehmlichen, 1 zu Schaurberg, 1 zu Kübelberg, 1 zu Dittweiler, 2 zu Brücken, 1 zu Altenkirchen, 1 zu Sand, 2 zu Miesau, und die Scheidenberger Wogs Mühl, allein sambtlich Mühlen sind nicht im Stand die untert­hanen zu fourrieren ...“ 1351. Daraufhin wurde durch die pfalz-zweibrückische Regierung dem Antrag stattgegeben.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1056 1: „Das Recht der Bewohner des Gerichts Kübelberg auf auswärtigen Mühlen zu mahlen, 1782-1783“

 

 

- Klingenmühle; auch Kübelberger Mühle:

am Klingbach (früher Wäschbach), westlich von Kübelberg zwischen Schmidtweiler und Kübelberg gelegen 1352; die Klingenmühle ist die einzige Mühle im OT Kübelberg; sie wurde 1406 erstmals ur­kundlich erwähnt und wurde als Mühle „...auf der Kling“ be­zeichnet. In Vel­manns „Beforchung des Amtes Kübelberg“ von 1600 heißt es: „Eine Mühl zwischen Schmidtweiler und Kübelberg gelegen, die Worners­mühl [Anm. auch Wormser Mühl] genannt, jetzt Wiellerichs Hanßen Mühl von Heydelberg. Bis ins letzte Jahr­hundert hieß die Mühl dann „Klinkenmühl“. Erst 1886 als Klingenmüh­le bezeichnet 1353.

 

1637 wurde die Mühle zerstört. Nach dem Wiederaufbau durch Christoffel Kling im Jahr 1684 blieb die Mühle über Generationen im Fa­milienbesitz.

 

Nach Familienforschungen von Apotheker K. A. Braun in Langa bei Frankfurt/Main war um 1680 ein Kling Müller auf der Mühle. Da sie aber schon 1406 „auf der Kling“ heißt, schließt Christmann 1354: „... der die Mühle treibende Bach hieß an dieser Stelle Klinge, d.i. ahd. Klinga, mhd. Klinge, der Klingende, der Gebirgsbach. Es könnten also die ferneren Vorfahren des Müllers Kling ihren Fami­liennamen vom Bach und der Mühle erhalten haben.“

 

Bis 1712 war Christopher *Kling (1654 Ulmet – 5.7.1712 Kübelberger Mühle) Müller auf der Kübelberger Mühle; er ist der Sohn des Mül­lers auf der Vockenmühle in Patersbach/Glan, Georg Kling; Müller auf der Klingenmühle (Kübelberger Mühle) in Schönen­berg-Kübelberg; im reformierten Kirchenbuch von Obermiesau ist eingetragen: „Anno 1712 den 5. July ist Christopher Kling von Ulmeth Weyland Georg Klingen von Ulmeth Ehelicher Sohn im Hr. Entschlafen. Anno 1654 ist er von Georg Kling, Müller in der Vockenmühl, gezeuget und von der Mutter in diese Welt gebohren worden zu Ulmeth. ... Anno 1684 den 19 February ist er mit Mar­garetha Catharina Herrn Jost Wag­ners Eheleiblicher Tochter zu Kübelberg copuliert worden und hat während der Ehe mit ihr erzeu­get 9 Kinder davon noch 4 leben ...“ 1355. Sein Schwiegervater war der Schultheiß des Kübelberger Gerichts Jost Wagner, dessen Mutter Anna Maria Stef­fan von der Papier­mühle in Lautern stammt 1356.

 

Sein Sohn Johann Georg *Kling (auch Klinck) war Betriebsnachfolger auf der Kübelberger Mühle. Er ist als „Jörg Kling“ im Mühlenver­zeichnis von 1739 aufgeführt +++ klären++++.

 

Im Verzeichnis von 1772 über die „Geographische Situation des churfürstlichen Gerichts Kübelberg Oberamts Lautern heißt es u.a.: „... bey der Wornesmühl (Klingenmühl) geht eine schlechte holzene Brücke über dieses Bächlein (Klingbach, damals Wäschbach) 1357.

 

1778 wird sie als eine Mahl- und Öhlmühle beschrieben 1358.

 

Um 1790 war Johann Benedikt *Kling der Müllermeister in Schönenberg +++klären: ob auf der Klingenmühle+++; °° mit Maria Barba­ra Becker; die Tochter aus Ehe, Catharina Elisabetha Kling °° am 13.7.1790 in Obermiesau den Müllermeister Johann Daniel Buhles 1359.

 

Der Umbau/Neubau der bestehenden Gebäude erfolgte 1840. Auf dem Türsturz steht jedoch 1850, was damit erklärt wird, daß diese Schaufassade erst nachträglich ergänzt wurde 1360.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2072/2: Klassifikationsplan von Brücken/Pfalz, 1845, darin u.a. die Klingenmühle

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2070/1: Klassifikationsplan von Brücken/Pfalz, 1847, darin u.a. die Klingenmühle

 

Photo der Klingenmühle 2011 von Herrn Dr. Hermann Müller, Heppenheim

 

 

- Paulengrunder Mühle, auch Grundmühle:

s. Brücken/Pfalz

 

 

- Wornersmühle:

zwischen Kübelberg und Schmittweiler gelegen; 1600 heißt es: „Ein Mühl zwischen Schmidtweiler und Kübelberg gelegen, die Worners­mühl genannt, jetzt Wiellerichs Hanßen Mühl von Heydelberg“ 1361. Es ist wohl „Werners Mühle“ gemeint, vielleicht die heutige Klingen­mühle 1362.

 

 

 

 

 

Kupferthal:

VG Hettenleidelheim, Lk Bad Dürkheim, Tal bei Wattenheim, erstreckt sich in südöstlicher Richtung nach Altleiningen, wo der durch das Kupferthal fließende Rothbach in den Eckbach mündet; hier wurden schon im 15. Jh. Erze gefördert, besonders Kupfererze, und 1614 wurde den Grafen von Leiningen auch das Münzregal zugestanden 1363.

 

 

Mühlen:

eine von Fr. W. Weber anhand von Material aus dem LA Speyer 1364 erstellte Liste, umfaßt folgende Mühlen, darunter auch eine Reihe von Eigentumsmühlen außerhalb der Leiningischen Kernlan­de 1365, in alphabetischer Reihenfolge:

 

 

- Hetschmühle:

die ehemalige Mühle und heutiges Gasthaus liegt an der L 520 südwestlich von Wattenheim in Richtung Carlsberg am Hetschmühlwei­her im Kupfertal.

 

1828 und 1836 „Hetsmühle“ 1366; 1841 „Hetschmühle“ 1367; später Gast­wirtschaft Brüderle 1368.

. °° vor

Am 10./11.12.1806 wird nach dem Ableben des Johann Heinrich Christian Schreiner ein Inventar über den Nachlaß des Verstorbenen erstellt; Schreiner war Ackerer und wohnte auf der Hetschmühle. Zu seinem Nachlaß gehörte umfangreicher landwirtschaftlicher Grund­besitz, meist gelegen nahe der Hetschmühle, jedoch nicht die Mühle selbst. Schreiner wurde beerbt von der Witwe „Reine“ [= Regina] geb. Weyrich und drei minderjährigen Kindern 1369.

 

Mit notariellem Pachtvertrag vom 10.5.1810 verpachtet der Müller zu Wattenheim, Jacob Weyrich seine Erbbestandsmühle, die Hetschmühle, an den aus Mörsbach stammenden Müller Müller Nicolaus *Doengel und dessen Ehefrau Catharina Galtin (sie unter­schreibt mit „Dengin“) auf die Dauer von 8 Jahren. Die Mühle besteht nach diesem Vertrag in einer Mahlmühle mit dem dazu gehöri­gen Geschirr, Wohnung (eine Stube, Kammer und Küche), Stall, Scheuner und Keller 1370.

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 1371 wird Jakob Weyrich als Eigentümer der Hetschmühle Wattenheim genannt. Die Mühle verfügt über einen Mahlgang, der von einem oberschlächtigen Mühlrad getrieben wird.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 16.1.1830 wird die Zwangsversteigerung der Hetschmühle annonciert: „Den 19. April nächst­hin. Auf Betreiben von Michel Riegler, Bürgermeister und Handelsmann in Wattenheim wohnhaft ... gegen seinen Schuldner Jakob Wey­rich, ohne Gewerb, dermalen auf der Hetschmühle im Bann von Wattenheim wohnhaft, und gegen Johannes *Bug, Müller und dessen Ehefrau Regina, geborene Schreiner, auf der genannten Hetschmühle wohnhaft; als drittere Besitzer der nachher beschrie­benen Güter, werden die nachher beschriebenen, den genannten drittern Besitzern zugehörigen, im Banne von von Wattenheim gele­genen Güter ... zwangsweise versteigert werden, nämlich ... Acker bei der Schwemmwoogsmühle ... [weiterhin] Eine Mühle, sammt Haus, Hof, Scheuer, Stall und Garten, genannt die Hetschmühle, mit einem Gang, zwischen dem Weg und den drittern Besit­zern. Das Ganze bildet ein Erb­bestandsgut, worauf eine Pacht haftet von neun Hectoliter 19 Liter Korn, Preis 800 fl ...“. 1372

 

Die Gebäude wurden ca. 1952 von den Eheleuten Brüderle erworben (zuvor Landwirte in Ebertsheim als Pächter des Bauernhofs Schworm in der Ed.-Mann-Straße), die dort eine Gastwirtschaft betrieben; heute Waldgaststätte von Hermann Unverzagt.

 

Photo:

- Postkarte, EDV-Archiv Ref „Mühlen“

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. S. 274

 

 

- Pulvermühle:

die Pulvermühle lag bei der Burg Altleiningen im im Kupfertal 1373 unter dem Altenwoog 1374. 1627 erteilte die Grafschaft Leiningen dem aus Ottweiler stammenden Salpetermacher Helman Burckharts die Konzession zum Salpetergraben in der Grafschaft Leiningen, gegen Abgabe jedes 8. Zentners Salpeter. Auch war ihm verboten, eine Pulvermühle zu errichten 1375. Es wurde ihm jedoch gestattet, „auf sei­ne Kosten die alte Pulvermühle unter dem Altenwoog … in besagter unserer Grafschaft Leiningen gelegen, wiederum auf­richten und bauen ...“ 1376. Burckharts erhielt am 24.6.1627 einen Erbbestandsbrief über die alte Pulvermühle und das Salpeter­graben 1377. Der Erb­bestand wurde am 5.5.1640 erneuert. Ohne ersichtlichen Zusammenhang ist am Schluß des Dokuments noch ein Bartho­lomäus Schram „auß dem Amt Breißig bürdig“ erwähnt 1378.

 

1762 wurde der Erbbestand für das Salpetergraben in der Grafschaft Altleiningen-Westerburg an Johann Michael Vogt und Georg Körber aus Eisenberg verliehen. Für die Konzession mußten die beiden Pächter jährlich 20 fl zahlen 1379.

 

 

- Rudolfsmühle im Kupfertal unterhalb der Burg Altleiningen:

s. Altleiningen

 

 

- Schwenkwoogsmühle, Schwemmwoogsmühle:

auch Schwemmbachsmühle 1380; die Schwenkwoogs­mühle im Kupferthal gehörte dem Freiherrn von Blumenthal 1381 [Anm. d. Verf. Frei­herrn von *Blumencron aus Wattenheim]; bei Hertlingshausen gelegen.

 

1775-1777 kam es zur Pfändung der Müllers der von Blumencronischen Schwemmwoogsmühle bei Wattenheim wegen Holzfrevels im Stumpfwald bei Ramsen 1382.

 

Um 1807 war Hans *Weyrich als Müller auf der Schwemmbachmühle; seine Tochter Regina Weyrich hatte Müller Christian geheira­tet († vor 1807); diese beabsichtigte eine zweite Ehe mit Friedrich Diehl vom Seckenhäuserhof einzugehen und schloß am 4.3.1807 einen no­tariellen Ehevertrag 1383.

 

Bis vor 1822 saß der Müller Johann Heinrich Christian *Schreiner auf der „Schwemmwoogsmühle“ im Kupfertal Gemarkung Wat­tenheim 1384. Der Müller Johannes Büg (°° mit der Müllers­tochter Regina geb. Schreiner) hat von seinem Schwiegervater, dem Müller Johann Heinrich Christian Schreiner die Schwenkwoogs­mühle übernommen 1385.

 

Am 22.6.1822 lassen der Müller auf der Schwenkwoogsmühle „im Bann von Wattenheim“ Johannes Büg und dessen Ehefrau Regina geb. Schreiner durch den Notar Moré in Grünstadt freihändig Grundstücke versteigern 1386.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1723: „Pfändung des Müllers der von Blumencronischen Schwemmwoogsmühle bei Wattenheim wegen Holz­frevels im Stumpfwald bei Ramsen, 1775-1777“

- LA Speyer Best K16 Nr. 289/1822 Notariat Grünstadt: Freihändige Versteigerung von Grundstücken durch den Müller auf der Schwenkw­oogsmühle „im Bann von Wattenheim“ Johannes Büg und dessen Ehefrau Regina geb. Schreiner

 

 

 

 

 

Kuralb:

Bach bei Baumholder; mundartlich 'Kaueralb'; heute wird lediglich der Bachlauf von oberhalb Dennweiler-Frohnbach bis zur Ein­mündung in die Totenalb nahe der Erzweilermühle als Kuralb bezeichnet; im Mittelalter dagegen der gesamte Bach bis zur Einmün­dung in die Steinalb oberhalb von Niederalben. Steinalb und Kuralb bildeten die Grenze des ehemaligen Remigiuslandes im Grenz­bereich zwischen der Pfalzgrafschaft Zweibrücken und der Rheingrafschaft. Im Grenzweistum von 1355 ist diese Grenze sehr genau beschrieben: „Zu Fronbach hebt man an daselbst von dem Born die Bach hinab von Alben, hart neben Ballens Hauß, dannen die Bach hinab die Kuralbe bis gegen Urtzweiler, davon forters bis an den gahawenen Stein, da die Steinalb in die Kuralb fleust, darnach die Steinalb herab bis ge­gen Nideralben, sten Gerichtsstein herab, bis in die Glan, welche Steine beiderseitig Hochgerichts Herren“ 1387.

 

 

 

 

 

Kusel:

Kreisstadt des Lk Kusel und Verwaltungssitz der VG Kusel; am Kuselbach gelegen; die Ortschaft war schon im 6. Jh. als Königshof an der Kreuzung zweier ehemaligen Römerstraße vorhanden, in einem ansonsten seit der Römerzeit völlig menschenleeren Urwald 1388.

 

Der Siedlungsname stammt vom heutigen Kuselbach, der ehemaligen Cosla, Cosella, was nach der Deutung der Keltologen kelti­schen Ursprungs ist 'eingezwängter Bach' besagen soll 1389. In diesem Bereich Bestand also, wie die Namensübernahme zeigt, bei der fränki­schen Landnahme eine keltoromanische Restbevölkerung fort, während das umliegende Gebiet seit Ende des römischen Rei­ches völlig menschenleer war 1390.

 

Kusel gehörte bis zur französischen Revolution zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, zunächst Oberamt Lichtenberg und wurde dann ab 1758 selbst Sitz des Oberamts., das von Burg Lichtenberg in die Stadt verlegt worden war.

 

Kusel wurde in den Jahren 1635, 1677 und 1794 niedergebrannt und litt zudem unter einer Überschwemmung von 1784 (1391. Die Brandschatzung durch die Franzosen erfolgte am 26.7.1794 1392. Wie Fries 1393 berichtet, erfolgte die Brandschatzung wegen dort angeb­lich gefälschter *Assignaten aufgrund einer Ver­wechslung mit dem Dorf Kasel bei Trier 1394.

 

Bevölkerungsentwicklung:

1480 zählte man in Kusel ca. 500 Einwohner, 1587etwa 870 und 1609 angeblich 668. 1635 und 1677 wurde die Stadt zerstört. Die Be­völkerung sank auf 305 Einwohner. Auch in Kusel dauerte es bis in die zweite Hälfte des 18. Jh., ehe der Vorkriegsstand wieder erreicht war. 1704 zählt man ca. 552 Einwohner, die auf 1103 in 1752 anstiegen; 1794 zählte man sogar 1468 Einwohner. Durch die dritte Nie­derbrennung der Stadt sank die Zahl zunächst, wuchs aber dann im 19. Jh. durch die Industrialisierung erheblich an 1395.

 

 

Mühlen:

in Trockenzeiten des Hochsommers reichte oft das nicht aus, um alle Tuchmacher zufrieden zu stellen (+++prüfen: alle Mühlen?+++);

 

Um 1600 war Hans ein Müller zu Kusel; er ließ am 28.6.1600 in Zweibrücken ein Kind taufen, wobei Pantaleon Candidus der Pate war 1396. Dieser Pate Candidus war 1571-1607 Generalsuperintendent des Herzogtums Zweibrücken 1397und Pfarrer in Zweibrücken, was wohl Grund für die auswärtige Taufe war.

 

Literatur/Urkunden zu Kuseler Mühlen allgemein:

- Baum, Ludwig Heinrich: Die Kuseler Mühlen. In: Heimatbl. d. Remigiuslandes. 6, 1927, Nr. 5-9.

- LA Speyer Best. B2 Nr. 814 4: „Die Kuseler Mühlen Bannalität, 1749-1790“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 814 5: „Die Putzung des Kuseler Mühlengrabens, 1762“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 814 6: „Aufhebung des Kuseler Mühlenbannes, 1755-1766

 

 

- Lohmühle:

der zweitwichtigste Wirtschaftszweig in Kusel nach dem Tuchgewerbe (s. Anm. zu den Walkmühlen) war das Ledergewerbe mit (im Jahr 1794) 46 Haushalten, wobei hier im Bereich der Herstellung, bei den Rot- und Weißgerbern, die Vermögen deutlich größer wa­ren, als bei den zahlreichen verarbeitenden Handwerksbetrieben, wie Schuhmachern (25 Betriebe), Sattlern und Knopfmachern 1398. Die zahlrei­chen Betrie­be benötigten zur Lederherstellung Gerberlohe, was die vorhandene Lohmühle erklärt.

 

Die Lohmühle lag unterhalb der Walkmühle; in der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt 1399: „Diese be­kommt auch ein Theil von demjenigen Waßer, welches aus vorbeschriebener Walck Mühle fließet. Ein oberschlechtiges Wasserrad, welches 4 Stempel hebet, wovon aber die meiste Zeit nur zwey gehen können, so sehr das Waßer Ihnen von den Wollen Webern gela­ßen würde.... Haben gar keinen Graben und nichts alß nur den Kandel, wodurch das Wa­ßer auf Ihr Rad gebracht wird zu unter hal­ten. ..Die Beständer davon sind Abraham Beer, Anton Emrich und Philipp Keller und haben ein Bestand Brief vom 17. September 1738 ..“

 

1784/84 komt es zu einem Prozeß zwischen Philipp *Emmerich als Erbbeständer auf der Lohmühle gegen die Kuseler Wollenweber als Besitzer der Walkmühle 1400.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 4: „Die Lohmühle zu Kusel, 1669-1785“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 5: „Die Lohmühle zu Kusel, 1738-1776“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 6: „Die Lohmühle zu Kusel, 1760“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 7: „Prozeß Philipp Emmerich als Erbbeständer auf der Lohmühle zu Kusel gegen die Wollenweber als Besit­zer der Walkmühle, 1784-1785“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 10: „Akten über den Erbbestand der Walkmühle, der Schleifmühle und der Lohmühle zu Kusel, 1656-1776“

 

 

- Lohmühle bei der Kuseler Stadtmühle:

sie kann nur dann betrieben werden, wenn die Kuseler Stadtmühle über ausreichendes Wasser verfügt 1401. In der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt: „In dieser Lohmühlen finden sich 6 Stempel, je 3 in einer Cumb, worin und wodurch die Loh gestoßen wird. ... An dieser Mühlen ha­ben Christian et Valentin Emerich 5/6 et Henrich Linn 1/6, haben aber keinen Erbbestandsbrief darüber in Händen ...“ 1402

 

 

- Lohmühle (alte) unterhalb der Stadtmühle:

sie liegt unterhalb der Lohmühle bei der Kuseler Stadtmühle. In der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Ober­amt Lichtenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt: “Unten an dieser beschriebenen Lohmühlen stehet eine alte aber gantz verfal­lende Mahl Lohmühle, welche ein oberschlächti­ges Wasserrad hatte ... Die gehört ebenfalls Christian et Valentin Emerich 5/6 et Hen­rich Linn et Isaac Emerich 1/6, haben aber kei­nen Erbbestand in Händen, und ob sie gleich keinen Nutzen von der selben ziehen, ent­richten sie doch jährlich in die Landschreibe­rey nach Lichtenberg 1 Reichsthaler Pfacht.“ 1403

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 10: „Akten über den Erbbestand der Walkmühle, der Schleifmühle und der Lohmühle zu Kusel, 1656-1776“

 

 

- Mahlmühle:

die Mühle wurde wie alle Kuseler Mühlen im 30jährigen Krieg zerstört 1404.

+++klären, ob identisch mit der Stadtmühle++++

 

 

- Kuseler Stadtmühle und Bannmühle:

um 1693 (err.) war Johann Nickel Bremm der Müller auf der Stadtmühle in Kusel; seine Tochter Anna Barbara °° am 15.1.1693 in Kusel den Müller zu Sprendlingen, Hans Vigant 1405.

 

Bis 1705 war sodann Friedrich Trompeter der Müller auf der Kuseler Mühle. Er vertauschte diese 1705 mit dem aus Godelhausen stam­menden Anton Heß gegen ein Aufgeld von 400 Gulden und übernahm dessen Limbacher Mühle 1406.

 

Friedrich Trompeter war zunächst Erbbeständer der halben Stadtmühle Zweibrücken gewesen, die er 1692 an den Johann Georg Koch verkaufte. Hiermit war die herrschaftliche Regierung nicht einverstanden, und erwarb diesen Anteil für sich selbst 1407 (Anm.: auf der Stadtmühle Zweibrücken war später seit 1737 der Valentin Cron als Beständer tätig). Trompeter war anschließend Besitzer der Kuseler Mühle und ab 1705 nach dem Tausch mit Anton Heß der Erbbeständer auf der Limbacher Dorfmühle 1408.

 

In der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt 1409: “Die Kuseler Stadt- und Bannmühle hat ihr Wehr hart an Diedelkopf. Im Mühlgraben wird das Wasser zunächst zur Walk- und Loh­mühle und dann zur Stadtmühle geleitet. Letztere liegt unfern der Stadt bei den Gerbhäusern. 3 oberschlächtige Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schelgang. Erbbeständer ist Johann Nickel *Klink, hat einen Erbbestandsbrief vom 8. Dezember 1710 auf den Na­men Nickel *Grimm und einen vom 8. Juni 1739 auf seinen Namen. Als die Stadt Kusel die Mühle von 1662 bis 1695 innehatte, ent­richtete sie als Pacht 10 Ma. Korn, 10 Ma. Hafer und 6 fl 5 bz an Geld. Dann habe die Rentkammer den 'uralten' Pacht von 30 Ma. Gefordert. Daraufhin habe die Stadt die Mühle an den Müller Georg *Bauer verkauft. Seit der Zeit des Vorbesitzers *Fleck betrage die Pacht tatsächlich 30 Ma. Frucht und 14 fl für ein fet­tes Mühlschwein von 200 Pfund. In die Mühle gebannt sind Kusel, Diedel­kopf und Blaubach.“ 1410.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 27 1411 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehö­rende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Cußler Stadt und Bannmühl [hat] 3 Waßer Räder welche 2 Mahl und 1 Scheelgang treiben, [zahlt an Pfacht] 14 fl an Geld, 15 Mltr Korn, 15 Mltr Habern. Cußel, Didelkopf und Blau­bach seynd anhero gebannt das an halb un­bel...ßt.“

 

1776 ist in der pfalz-zweibrückischen Huldigungsliste von Kusel der Johann Nickel Klinck erwähnt; sein gleichnamiger Sohn Johann Ni­ckel Klinck, 29 Jahre alt, arbeitet „bei seinem Vater in der Mühle“ 1412.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 814 1: „Stadtmühle zu Kusel, 1583-1752“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 814 2: „Stadtmühle zu Kusel, 1780-1781“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 814 3: „Stadtmühle zu Kusel, 1789-1792“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 814 7: „Die Kuseler Erbbestandsmühle, 1790-1791“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 829: „Prozeß der Stadt Kusel gegen den Stadtrat und den Stadtmüller Klink und Sohn, o.D.“

 

 

- Ritschmühle unten an Kusel:

s. *Ritschmühle

 

 

- Schleifmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 8: „Schleifmühle zu Kusel, 1764-1776“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 10: „Akten über den Erbbestand der Walkmühle, der Schleifmühle und der Lohmühle zu Kusel, 1656-1776“

 

 

- Walkmühlen, allgemeines:

bereits 1609 waren 26 Haushalte in der Tuchherstellung tätig 1413. Der bedeutendste Wirtschaftszweig in Kusel war das Tuchgewerbe, das 1794 mit 77 Betrieben jeden vierten Haushalt der Stadt beschäf­tigte. 47 Handwerker arbeiteten in der Tuchproduktion, nament­lich Weber, aber auch Spinner, Scherer und Färber 1414. Deren Tätigkeit erklärt auch das Vorhandensein der Walkmühlen nahe der Stadt.

 

1776 ist in der pfalz-zweibrückischen Huldigungsliste von Kusel der Jacob *Roper erwähnt, 61 Jahre alt und Walkmüller “in der Wollen­weber Walckmühl“ 1415.

 

 

- Walkmühle, alte:

schon im 15. Jh. stand in Kusel bei der Mahlmühle eine Walkmühle, die an die pfalz-zweibrückische Amtskellerei Lichtenberg ihre Abga­ben zu entrichten hatte; die Mühle wurde wie alle Kuseler Mühlen im 30jährigen Krieg zerstört 1416. In Trockenzeiten des Hoch­sommers reichte oft das Wasser des Kuselbachs nicht aus, um alle Tuchma­cher zufrie­den zustellen; deshalb hatten sich eine Anzahl von ihnen schon im 16. Jh. einen Ausweichbetrieb in Erdesbach am Glan er­stellt. Im Bedarfsfalle bedienten sich die Kuseler Strumpfweber und Wambsweber einer Fertigungsstätte in Altenglan [s. Altenglaner Walk­mühle] 1417.

 

Die Mehlzubereitung wurde 1976 eingestellt 1418.

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 216

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 7: „Prozeß Philipp Emmerich als Erbbeständer auf der Lohmühle zu Kusel gegen die Wollenweber als Besit­zer der Walkmühle, 1784-1785“ ++++klären: welche Walkmühle++++

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 9: „Streit der Beständer der Walkmühle zu Kusel mit dem Stadtrat zu Kusel wegen des Fußpfads am Müh­lengraben, 1785“ ++++klären: welche Walkmühle++++

 

 

- Walkmühle, neue:

zwischen Kusel und Diedelkopf gelegen; das Geschäft mit Webwaren hatte sich in Kusel so gut entwickelt, daß 1522 oberhalb der Stadt eine weitere Walkmühle errichtet wurde; eine Urkunde vom Bartholomäustag 1522, ausgestellt von Peter von Moschel, dem Landschrei­ber zu Lichtenberg gibt darüber Auskunft. Die Walkmühle war gebaut worden von einer Anzahl von Wollenwebern aus dem Flecken Ku­sel. Diese hatten einen Walkmeister aus ihren Reihen zu wählen, Verwaltung und Betrieb waren genossenschaftlich geregelt 1419. Die Mühle wurde wie alle Kuseler Mühlen im 30jährigen Krieg zerstört. Der Wiederaufbau wurde 1656 begon­nen; der Bäcker und Bierma­cher Johann Hart und die Wollenweber Peter Gerlach und Martin Gerlach erklärten sich bereit, auch die Walk­mühle neu zu errichten; ihr war eine stets wachsende Bedeutung beschieden. 1741 wurde sie von 17 Teilhabern benutzt, die in einem diesbezüglichen Erbbestands­brief namentlich aufgeführt sind 1420.

 

In einer Beschreibung aller im Oberamt Lichtenberg befindlichen Mühlen von 1745/46 ist für die Walkmühle zwischen Kusel und Diedel­kopf vermerkt 1421: “Was die Erstere als die Walckmühle anbetrifft, so treibet deren Wasserrad, so sehr niedrig, durch die an dem Well­baum festgemachten Zapfen 4 Hämmer in Zweyen Cumben, worin das Tuch doch dergestalten gewalket wird, daß wenn ein Cumb ge­braucht der andere stillstehen muß.” Ein Cumb ist der Walktrog, in dem der Wollstoff geschichtet wurde, bevor die Hämmer ihre Arbeit begannen 1422. 1831 handelte es sich bei der “Walkmühle” lediglich um eine Stampfe die einer Ohligmühle an­geschlossen war; die Ehe­leute Bitsch verkauften ihr Mühlenanwesen 1831 anläßlich ihrer Auswanderung in die USA an die Kuseler Wollenweber 1423.

 

Die alte Mühle wurde in den 1930er Jahren abgerissen und die Walkmühle in eine Mahlmühle umgewandelt; letztere stellte 1976 ih­ren Betrieb ein 1424.

 

Photo:

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 29)

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 813 10: „Akten über den Erbbestand der Walkmühle, der Schleifmühle und der Lohmühle zu Kusel, 1656-1776“

- Weber, Friedrich Wilhelm: Das Schicksal der Kuseler Walkmühle; in: Westricher Heimatblätter 19820, S. 117

 

 

- Walkmühle zwischen Ritschmühle und Rammelsbacher Mühle:

In einer Beschreibung aller im Oberamt Lichtenberg befindlichen Mühlen von 1745/46 ist für die Walkmühle zwischen Ritschmühle und Rammelsbacher Mühle vermerkt: “Die zwi­schen der Ritsch und nechst folgender Ramelsbacher Mühle, einiger Weiß Gärber zu Cuhsel. Die stehet an dem Mühl Graben worin das Waßer aus der Cuselbach geleitet und zur Ramelsbacher Mühle geführt wird. ... Bestehet in einem einfachen Hauß, hat 2 Cum­ben und in einem jeden zwey Stämpel und ein oberschlechtiges Waßerrad ... Wilhelm Hill und Peter Linn sind die dermahligen Erb­beständer und ihr letzter Erbbestandsbrief von dem 17ten 7bris ist auf ihren Namen ein­gerichtet … ++prüfen: die Angabe der Erbbeständer betrifft eher die andere Walkmühle in Rammelsbach, bei Schworm, a.a.O., sie keine Namen an­gegeben, sondern Walckmühle einiger Weißgerber ++++.“ 1425

 

 

 

 

 

 

1 Vgl. Wittner: Schweizer (Einwanderer) in der Südwestpfalz, a.a.O., S. 7.

2 Vgl. Christmann: Dörferuntergang, a.a.O., S. 7.

3 Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bür­ger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 6.

4 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz, a.a.O., Bd. IV, S. 179.

5 Vgl. Lehmann: Urkundliche Geschichte von Kaiserslautern, a.a.O., S. 53.

6 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz, a.a.O., Bd. IV, S. 177.

7 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz, a.a.O., Bd. IV, S. 195; vgl. Friedel: Beiträge zur Ortskunde Kaiserslautern, a.a.O., S. 10.

8 Anm.: Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, a.a.O., S. 91 Nr. 362: Eine vollzogene Leistung wird durch Einschnitte in Kerbhölzer bestätigt..

9 Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, a.a.O., S. 91 Nr. 362.

10 Vgl. Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 18.

11 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Histori-­ schen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960,

12 Vgl. Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 19.

13 Vgl. Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 22.

14 Vgl. Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 23.

15 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 13 Nr. 129.

16 Vgl. Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 26.

17 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 32 Nr. 513; vgl. Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 28.

18 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 13 Nr. 126.

19 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 32 Nr. 516.

20 Vgl. Her­zog: Kaiserslautern 1550-1619, a.a.O., S. 20.

21 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S.39 Nr. 623.

22 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S.32 Nr. 510.

23 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S.37 Nr. 589 iVm Nr. 586.

24 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S.23 Nr. 339.

25 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S.35 Nr. 566; vgl. Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 38.

26 Vgl. Braun/Rink: Bürgerbuch Kaiserslautern, a.a.O., S. 62 Nr. 807.

27 Vgl. LA Speyer Best. F3 Nr. 13 fol. 54r, Schatzungsprotokoll von 1684.

28 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 20.

29 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kai­serslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Histori-

­schen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

30 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 154

31 Vgl. Buchert: Unternehmer im Isenachtal, a.a.O., S. 39.

32 Anm.: Schwarz ist identisch mit dem „Hauptmann Schwarz“ der 1748 das Hammerwerk in Neuhemsbach-Heinzenthal errichtete.

33 Vgl. Zink: Kaiserslautern in Vergangenheit und Gegen­wart. Kaiserslautern 1914, S. 362; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 154; vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kai­serslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

34 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 154.

35 Vgl. Buchert: Unternehmer im Isen­achtal, a.a.O., S. 39.

36 Vgl. Buchert: Unternehmer im Isenachtal, a.a.O., S. 39; vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 106.

37 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 111 unter Bezugnahme auf Zink: Der Blechhammer etc.; in: Pfälzische Geschichtsblätter 1914, S. 4ff.

38 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 111.

39 Vgl. Widder: Beschreibung der kurfürstl. Pfalz, a.a.O., Bd. 4, S. 198.

40 Vgl. Weber: Mühlen be­sonderer Art, a.a.O., S. 327-328; vgl. Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., S. 111.

41 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 154.

42 Vgl. Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., S. 111.

43 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 154; vgl. Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., S. 111.

44 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 391 Anm. 5 zu Nr. 478.

45 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, a.a.O., S. 19; vgl. Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., Teil II, S. 391, Nr. 1286 unter Bezugnahme auf Stadtarchiv Kaiserslautern Ratsprotokoll 1566 Bl. 6, 10.

46 Vgl. Stadtarchiv Kaiserslautern: Ratsprotokoll Kaiserslautern vom 17.6.1566.

47 Anm.: es handelt sich um Ursula Bauer, Witwe des Sägmüllers Adam Bauer.

48 Anm.: es handelt sich um den pfalzgräflichen Amtsmann des Fürstentums Lautern, der das Reichsland für Pfalzgraf Johann Casimir von der Pfalz verwaltete.

49 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 391 Anm. 5 zu Nr. 478 unter Hinweis auf: Stadtarchiv Kaiserslautern RP 1, Bl. 6.

50 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd III, S. 388 Nr. 476.

51 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 391 Nr. 478.

52 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 394 Anm. 2 zu Nr. 480 und Hinweis auf Stadtarchiv Kaiserslautern KB 11, Bl. 439-442 sowie LA Speyer F1 Nr. 23 S. 795-798 und LA Speyer Best. F1 Nr. 24, Bl. 329-330'.

53 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, a.a.O., S. 44 Nr. 185.

54 Vgl. Häberle: Wälder des Stiftes zu Kaiserslautern im Jahre 1600 nach der Beforchung des kurfürstlichen Forstmeisters Philipp Velmann, a.a.O., S. 21.

55 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, a.a.O., Bd. 1, S. 53.

56 Vgl. Herzog: Kaiserslautern, a.a.O., Bd. 2 Nr. 339.

57 Vgl. Herzog: Kaiserslautern, a.a.O., Bd. 1, S. 83 Nr. 543.

58 Vgl. Weber: Komturei- oder Ohligmühle, a.a.O., S. 31; vgl. Braun/Rink: Bürgerbuch Kaiserslautern, a.a.O., S. 40.

59 Vgl. Stadtarchiv Kaiserslautern: Gerichtsprotokolle; Herzog: Kaiserslau­tern 1620-1650, a.a.O., S. 85, Nr. 1423.

60 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S.39 Nr. 623.

61 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 85, Nr. 1423.

62 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 37 Nr. 2322.

63 Vgl. Herzog: Kai­serslautern 1651-1680, a.a.O., S. 37 Nr. 2322 und S. 116 Nr. 3366.

64 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 118 Nr. 3394.

65 Vgl. Almosenrechnung Kaiserslautern; vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O., S. 185 Nr. 3394.

66 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 59 Nr. 2602.

67 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 89.

68 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 27.

69 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern von 1565 Bl. 36, a.a.O., Bd. III,S. 443; vgl. LA Speyer Best. A14, Nr. 272.

70 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern von 1590 Bl. 31, a.a.O., Bd. III, S. 488; vgl. LA Speyer Best. A14,

Nr. 273.

71 Vgl. Herzog: Kaiserslau­tern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 35 Nr. 4263.

72 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bür­ger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 81 Nr. 4724.

73 Vgl. Rink, Franz: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg 1650-1802, a.a.O., S. 69 Nr. 606.

74 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen …., a.a.O., S. 73 Nr. 4656.

75 Vgl. LA Speyer, Briefprotokolle 182 Bl. 82. ++Zitat prüfen++

76 Vgl. Christmann: Siedlungs­namen II, a.a.O., S. 174.

77 Vgl. Weber: Müh­len und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 235.

78 Vgl. LA Spey­er, Briefprotokolle 182, B. 82 ++Zitat prüfen++; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 174.

79 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00099.0.00.

80 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00355.0.00; luth. KB Kaiserslautern 2, fol. 9.

81 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307e fol. 50-51r.

82 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00355.0.00; vgl. Stadtarchiv Kaiserslautern Hospitalbelege HB71/163.

83 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00355.0.00 iVm. Nr. 04009.0.00.

84 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/7: „Acta betr: die dem Bord­müller Philipp Weigand ertheilte Concession über die Bordmühle auf dem Kaiserswoog, 1788“.

85 Vgl. Standesamt Kaiserslautern, Sterbeurkunde Nr. 202; Mitteilung von Herrn Stefan Jamin vom 16.5.2013.

86 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 27.

87 Anm.: zum Prämonstratenserkloster Kaiserslautern s. Remling: Urkundliche Geschichte der ehemaligen Abteien und Klöster im jetzigen Rheinbaiern, a.a.O., Bd. 2, S. 93f; vgl. Friedel: Wanderung zu den Höfen und Mühlen östlich von Kaiserslautern, a.a.O., S. 25.

88 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 186 Anm.: 2 zu Nr. 200; vgl. Zink: Kaiserslautern, a.a.O., S. 351.

89 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 89.

90 Vgl. Friedel/Christmann: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., S. 346.

91 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 186, Nr. 200.

92 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 94.

93 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 94.

94 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 186 Anm.: 2 zu Nr. 200; vgl. Zink: Kaiserslautern, a.a.O., S. 351.

95 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 391 Anm. 5 zu Nr. 478 .

96 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern Bl. 24, a.a.O., Bd. III,S. 437; vgl. LA Speyer Best. A14, Nr. 272.

97 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern Bl. 52, a.a.O., Bd. III,S. 451; vgl. LA Speyer Best. A14, Nr. 272.

98 Vgl. Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., Teil II, S. 379, Nr. 942 unter Hinweis auf das Gültbuch des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern von 1565, LA Speyer Best. GGA, A Nr. 272, Bl. 24r u. 5r.

99 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/11: Errichtung einer Bordmühle durch den Stiftsschaffner, 1720.

100 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 89.

101 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 174.

102 Vgl. Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 150; zur Lage der Mühle: vgl. Zink: Kaiserslautern in Vergangenheit und Gegenwart, a.a.O., S. 51.

103 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 236.

104 Vgl. Zink: Kai­serslautern, a,a,O, S. 73 u. Zink, Theodor: Pfälzer Geschichtsblätter 1906, S. 67; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 316; vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. 2, S. 363 Nr. 414.

105 Vgl. LA Speyer, Kurpfalz Akten A 1234, B. 21+++Zitat prüfen+++; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 316.

106 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kai­serslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Histori-­ schen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 3 unter Hinweis auf Zink: Kaiserslautern, a.a.O., S. 344 ff; vgl. Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslau­tern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 150; vgl. Dolch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. 1,

S. 406 f., Nr. 578.

107 Anm.: Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 150 spricht von den „Mühlen am Kaiserswoog“.

108 Vgl. Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., Teil II Sa. 358 Nr. 456.

109 Vgl. Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., Teil II Sa. 358 Nr. 457.

110 Vgl. Urkundenbuch Kaiserslautern II, a.a.O., S. 478-480, Nr. 641; vgl. Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 150.

111 Vgl. Urkundenbuch Kaiserslautern II, a.a.O., S. 340, Nr. 375; vgl. Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 150.

112 Vgl. Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 151.

113 Vgl. Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 151.

114 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. 3, S. 85 Anm. 4 zu Nr. 36.

115 Vgl. Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 151.

116 Vgl. Herzog: Kai­serslautern 1550-1619, a.a.O., S. 19; vgl. Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., Teil II, S. 376, Nr. 858 unter Hinweis auf das Gültbuch des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern von 1565, LA Speyer Best. GGA, A. Nr. 272.

117 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Band III, S. 365 Nr. 441.

118 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern Bl. 35 a.a.O., Bd. III,S. 443; vgl. LA Speyer Best. A14, Nr. 272.

119 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Band III, S. 365 Nr. 441 Anm. 3; vgl. HStA München III, 38-5-173.6.

120 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Band III, S. 404 Nr. 491.

121 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1234; vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. 2, S. 342 Nr. 409.

122 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 25 Nr. 379.

123 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 179.

124 Vgl. LA Speyer Best. A 13 Nr. 179a und Nr. 179b.

125 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 179b.

126 LA Speyer Best. A 143 Nr. 179c.

127 Vgl. Herzog: Kaisers­lautern 1620-1650, a.a.O., S. 25 Nr. 379.

128 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 13 Nr. 137.

129 Vgl. Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 3.

130 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 180.

131 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 26 Nr. 4159.

132 Vgl. Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2; vgl. auch „Die Rheinpfalz“ Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10. 1986: “Auf die Neumühle wartet die Abbruchfirma“.

133 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 53 Nr. 4445.

134 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische,S. 70, Nr. 00336.0.00.

135 Vgl. Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg 1650-1802, a.a.O., S. 94 Nr. 852.

136 Vgl. Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg 1650-1802, a.a.O., S. 95 Nr. 857.

137 Vgl. Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, a.a.O., S. 13.

138 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, S. 70, Nr. 00366.01.01.

139 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, S. 261 Nr. 01587.0.0.

140 Vgl. Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg 1650-1802, a.a.O., S. 151 Nr. 1381.

141 Vgl. Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 3; LA Speyer Kurpfalz Fasc. 1239 III +++prüfen+++

142 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 235.

143 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, S. 261 Nr. 01587.0.0.

144 Vgl. Schneider: Die Müllerfamilie Kolter aus der Schafmühle (Katzweiler); in: Pfälz. Familien- und Wappenkunde 1969, Bd. 6, Heft 12, S. 370.

145 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, S. 315 Nr. 01954.1.00 iVm. S. 261 Nr. 01587.1.01

146 Vgl. Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

147 Vgl. Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

148 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, S. 70, Nr. 00366.0.00.

149 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, S. 71, Nr. 00340.0.00.

150 Vgl. Friedel, Heinz: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslau­tern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

151 Vgl. Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

152 Vgl. Weber: Mühlen der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 64; vgl. Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mittei-­ lungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

153 Vgl. Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

154 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, S. 522, Nr. 03323.0.00; vgl. Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

155 Anm.: das war Grund für die nachstehende Versteigerung.

156 Vgl. Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des

Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

157 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 134 vom 16.12.1830, Beilage S. 992.

158 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 134 vom 16.12.1830, Beilage S. 992.

159 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, S. 522, Nr. 03323.0.00; vgl. Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von

Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

160 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 18.

161 Vgl. Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 3.

162 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 18.

163 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 19.

164 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 21.

165 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, S. 522, Nr. 03323.0.00; vgl. Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von

Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

166 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 236.

167 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, S. 522, Nr. 03323.0.00; vgl. Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von

Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

168 Vgl. „Die Freiheit“ vom 6.10.1956: „Schandfleck Kaisermühle wird abgerissen“.

169 Vgl. Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des

Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 3; LA Speyer Kurpfalz Fasc. 1239 III +++prüfen+++

170 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 37 Nr. 2322; vgl. Weber: Komtureimühle, a.a.O., S. 31; vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer

Indus­trie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 89.

171 Anm.: Pfennbach war der Name der Lauter im Bruchgelände im Westen der Stadt (vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 253 Anm. 2 zu Nr. 295.

172 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 253 Nr. 295.

173 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Histori-­ schen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

174 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 183 Nr. 138; vgl. Stadtar­chiv Kaiserslautern, Urkundenrepertorium, Regesten von Dr. Pfeifer, Nr. 301; vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 70.

175 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 199 Anm. 2 zu Nr. 221.

176 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 225/26 Nr. 189.

177 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 198 Nr. 221.

178 Anm.: die beiden Briefe stellen das für den Vertragsschluß erforderliche Angebot im Verkaufsbrief vom 2.1.1488 und die Annahme vom 25.4.1488 dar.

179 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 225/26 Nr. 189.

180 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 222 Nr. 186.

181 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 199 Anm. 2 zu Nr. 221.

182 Vgl. Armgart: Urkun­den Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 238 Nr. 205.

183 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 224 Anm. zu Nr. 189; vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O.,Bd. III, S. 253 Nr. 295.

184 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Hö­fen und Mühle im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des

Historischen Ver­eins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2; Weber: Komturei- oder Ohligmühle, a.a.O., S. 31.

185 Vgl. Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., Teil II, S. 379, Nr. 969 unter Hinweis auf das Gültbuch des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern von 1565, LA

Speyer Best. GGA, A Nr. 272, Bl. 35r.

186 Vgl. Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., Teil II, S. 380, Nr. 971 unter Hinweis auf das Gültbuch des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern von 1565, LA

Speyer Best. GGA, A Nr. 272, Bl. 35r.

187 Vgl. Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., Teil II, S. 386, Nr. 1149 unter Hinweis auf das Gültbuch des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern von 1565, LA

Speyer Best. GGA, A Nr. 272, Bl. 35r.

188 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, a.a.O., S. 19.

189 Vgl. Stadtarchiv Kaiserslautern: Ratsprotokoll Kaiserslautern vom 17.6.1566.

190 Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, a.a.O., S. 93 Nr. 372.

191 Vgl. Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, a.a.O., S. 110 Nr. 468.

192 Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, a.a.O., S. 116 Nr. 507.

193 Vgl. Herzog: Kaiserslautern, Bürger und an­dere Personen, Bd. 1, a.a.O., S. 43.

194 Vgl. Weber: Komturei- oder Ohligmühle, a.a.O., S. 32.

195 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Histori-­ schen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

196 Vgl. Velmann: Die Wälder des Stiftes zu Kaiserslautern im Jahre 1600: nach der Beforchung des kurfürstlichen Forstmeisters Philipp Velmann; eine forstlich-

geographisch-historische Schilderung Speier: Verl. des Historischen Vereins der Pfalz, 1913; vgl. Weber: Komturei- oder Ohligmühle, a.a.O., S. 32.

197 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, a.a.O., Bd. 1, S. 53.

198 Vgl. Herzog: Kaiserslautern, a.a.O., Bd. 2 Nr. 339.

199 Vgl. Herzog: Kaiserslautern, a.a.O., Bd. 1, S. 83 Nr. 543.

200 Vgl. Weber: Komturei- oder Ohligmühle, a.a.O., S. 31; vgl. Braun/Rink: Bürgerbuch Kaiserslautern, a.a.O., S. 40.

201 Vgl. Stadtarchiv Kaiserslautern: Gerichtsprotokolle; vgl. Herzog: Kaiserslau­tern 1620-1650, a.a.O., S. 85, Nr. 1423.

202 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S.39 Nr. 623.

203 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 85, Nr. 1423.

204 Vgl. Weber: Komturei- oder Ohligmühle, a.a.O., S. 33.

205 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemein­schaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 1 ff; abgedruckt auch bei Friedel: Beiträge zur Ortskunde von Kaiserslautern, a.a.O., S. 20.

206 Anm.: die Zerstörung erfolge entgegen Friedel erst 1697 im pfälzischen Erbfolgekrieg Erbfolgekrieg.

207 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 37 Nr. 2322.

208 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 37 Nr. 2322 und S. 116 Nr. 3366; vgl. Weber: Komturei- oder Ohligmühle, a.a.O., S. 32.

209 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 118 Nr. 3394.

210 Vgl. Almosenrechnung Kaiserslautern; Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O., S. 185 Nr. 3394.

211 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 59 Nr. 2602.

212 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des

Histori­schen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

213 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 235; vgl. Weber: Kom­turei- oder Ohligmühle, a.a.O., S. 33.

214 Vgl. Weber: Komturei- oder Ohligmühle, a.a.O., S. 33.

215 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des

Histori­schen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

216 Vgl. Weber: Komturei- oder Ohligmühle, a.a.O., S. 33; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 144/1.

217 Vgl. Weber: Komturei- oder Ohlig­mühle, a.a.O., S. 33; vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

218 Vgl. Weber: Komturei- oder Ohligmühle, a.a.O., S. 33.

219 Vgl. Weber: Komturei- oder Ohligmühle, a.a.O., S. 33.

220 Vgl. Aktenvermerk LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 1.

221 Vgl. Herzog: Bürger in Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O., Nr. 318.

222 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, fol. 46.

223 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 30.

224 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 30r.

225 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. 3, S. 84 Nr. 36.

226 Vgl. LA Speyer Best. F3 Nr. 13 fol. 50, Schatzungsprotokoll von 1684: „Item: Eine Mühl unten am Newwag gelegen“.

227 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz 1788, a.a.O., Bd. IV, S. 199.

228 Vgl. Weber: Neumühle, a.a.O., S. 27.

229 Vgl. „Die Rheinpfalz“ Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10.1986: “Auf die Neumühle wartet die Abbruchfirma“.

230 Zur Lage s. Karte bei Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch f. Pfälz. Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 147.

231 Vgl. Weber: Neumühle, a.a.O., mit Photo S. 27.

232 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 191 Nr. 209; vgl. Zink: Kaiserslautern, a.a.O., S. 70f.

233 Vgl. Weber: Neumühle, a.a.O., S. 27; vgl. Lehmann: Urkundliche Geschichte der Bezirkshauptstadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 156.

234 Vgl. „Die Rheinpfalz“ Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10.1986: “Auf die Neumühle wartet die Abbruchfirma“.

235 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühle im Westen von Kai­serslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des

Histori­schen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

236 Vgl. Frie­del: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaisers­lautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

237 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, a.a.O., S. 32; vgl. Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., Teil II, S. 389, Nr. 1242 unter Bezugnahme auf Stadtarchiv Kaiserslautern Ratsprotokoll 1566 Bl. 33.

238 Vgl. Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, a.a.O., S. 98 Nr. 402.

239 Vgl. Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, a.a.O., S. 100 Nr. 410.

240 Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, a.a.O., S. 98 Nr. 402.

241 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, a.a.O., S. 24; vgl. Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., Teil II, S. 395, Nr. 1397 unter Bezugnahme auf Stadtarchiv Kaiserslautern Ratsprotokoll 1569 S. 146.

242 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

243 Vgl. Herzog: Bürger in Kaiserslautern 1550-1619, a.a.O., S. 203.

244 Vgl. Herzog: Bürger in Kaiserslautern 1550-1619, a.a.O., S. 122 Nr. 679.

245 Vgl. Audienzprotokoll in Kaiserslautern vom 3.3.1619 und 1626-29.

246 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 13 Nr. 127.

247 Vgl. „Die Rheinpfalz“ Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10.1986: “Auf die Neumühle wartet die Abbruchfirma“.

248 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 57 Nr. 1083.

249 Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, a.a.O., S. 36-37, Nr. 74.

250 Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, a.a.O., S. 45 Nr. 111.

251 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaisers­lautern

des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

252 Vgl. Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 15, Eintrag vom 27.3. 1654.

253 Vgl. Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 60.

254 Vgl. „Die Rheinpfalz“ Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10.1986: “Auf die Neumühle wartet die Ab­bruchfirma“.

255 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaisers­lautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 20.

256 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 29 Nr. 2234.

257 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O., S. 86 Nr. 2004.

258 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des

Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2; vgl. auch „Die Rheinpfalz“ Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10.1986:“Auf die Neumühle wartet die

Abbruchfirma“.

259 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des

Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 2.

260 Vgl. LA Speyer Best. F3 Nr. 13 fol. 50, Schatzungsprotokoll von 1684.

261 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 7.

262 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 26 Nr. 4159.

263 Vgl. Herzog: Kaiserslau­tern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 27 Nr. 4161.

264 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00341.0.00; vgl. Herzog: Kai­serslautern 1682-1705, a.a.O., S. 27 Nr. 4162.

265 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00341.1.01.

266 Vgl. Weber: Mühlen und Müller­handwerk, a.a.O., S. 235.

267 Vgl. Rink: Die Tauf­bücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 128 Nr. 1185.

268 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00337.0.00.

269 Vgl. Scheuermann: Rodenbach. Geschichte eines Dorfes, a.a.O., S. 189, der ihn als Johann Henrich Pfaff bezeichnet.

270 Vgl. Scheuer­mann: Rodenbach. Geschichte eines Dorfes, a.a.O., S. 189.

271 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00355.0.00; vgl. Stadtarchiv Kaiserslautern Ratsprotokoll 60/51; Ratsprotokoll 60/57, Ratsprotokoll 64/20; vgl. Friedel: Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern, a.a.O., S. 20.

272 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00346.0.00; vgl. Stadtarchiv Kaiserslautern Ratsprotokolle 64/20.

273 Vgl. Friedel: Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern, a.a.O., S. 20.

274 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 8 vom 29.1.1818, S.35/36.

275 Vgl. Friedel: Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern, a.a.O., S. 20.

276 Vgl. „Die Rheinpfalz“ Kaiserslauterer Rund­schau vom 24.10.1986: “Auf die Neumühle wartet die Abbruchfirma“.

277 Neustadter Wochenblatt vom 3.11.1837, Nr. 44, S. 175-176.

278 Vgl. Friedel: Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern, a.a.O., S. 20.

279 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 21.

280 Vgl. „Die Rheinpfalz“ Kaiserslauterer Rundschau vom 24.10.1986: “Auf die Neumühle war­tet die Abbruchfirma“.

281 Vgl. „Die Rheinpfalz“ Kaiserslauterer Rund­schau vom 24.10.1986: “Auf die Neumühle wartet die Abbruchfirma“.

282 Vgl. Scheuermann: Rodenbach, a.a.O., S. 95

283 Vgl. Weber: Komturei- oder Ohligmühle, a.a.O., S. 31.

284 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 225/26 Nr. 189.

285 zitiert nach Armgart: Urkunden Deutschor­denskommende Einsiedel, a.a.O., S. 222 Nr. 186.

286 Vgl. Scheuermann: Rodenbach, a.a.O., S. 95; vgl. Küchler: Chronik der Stadt Kaiserslautern aus den Jahren 1566-1798, Kaiserslautern 1905, S. 490.

287 Vgl. Scheuermann: Rodenbach, a.a.O., S. 93-95.

288 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 186 Anm.: 2 zu Nr. 200; vgl. Zink: Kaiserslautern, a.a.O., S. 351

289 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 3.

290 Vgl. Weber: Der Papiermüller Westrich wollte den Altenwoog trockenlegen; in: Pfälzer Sunndag (Pfälz. Volkszeitung) 1964 Nr. 8, S. 5.

291 Anm.. bei Herzog: Bürger in Kaiserslautern 1550-1619, a.a.O., Nr. 679 als Hein­rich Mock bezeichnet.

292 so erwähnt bei LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 7 mit weiterer beglaubigter Abschrift vom 8.7.1719 = LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 9-11.

293 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 94; vgl. Jaffé: Papiermühlen im

ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 9; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 236; vgl. LA Speyer Abt. Kurpfalz, Fasc. 1240/6.

294 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 94.

295 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 94, unter Bezugnahme auf S. 323, Anm. 88: vgl. Stadtarchiv Kaiserslautern , Protokollbeilagen Nr. 5 sowie Akten II/582 (Abschrift des Erbbestandsbriefs der „Papiermühle“ von 1656).

296 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 94.

297 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 6 mit weiterer beglaubigter Abschrift vom 8.7.1719 = LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 9-11.

298 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 21, 26-28r.

299 Vgl. Herzog: Kaisers­lautern 1550-1619, a.a.O., S. 20; Vgl. auch LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 6.

300 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, a.a.O., S. 14 Nr. 13.

301 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 9; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 236; vgl. LA Speyer Abt.

Kurpfalz, Fasc. 1240/6. +++Zitat prüfen+++

302 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 236.

303 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 31r.

304 Vgl. Stuck: Personal der Oberämter, a.a.O., S. 71.

305 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 6 mit weiterer beglaubigter Abschrift vom 8.7.1719 = LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 9-11.

306 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 24.

307 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 24.

308 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 24.

309 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 14.

310 Vgl. Herzog: Kaiserslauterern 1651-1681, a.a.O., S. 58 Nr. 2596.

311 Vgl. reformiertes Kirchenbuch Obermiesau; zitiert nach Klinck: 1050 Jahre Kübelberg, a.a.O., S. 186.

312 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 41.

313 Vgl. Stuck: Personal d. Oberämter, a.a.O., S. 71.

314 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 42-43.

315 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 43r.

316 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 44.

317 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 47.

318 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 41.

319 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 50.

320 Vgl. Herzog: Einwohner Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O., S. 22 Nr. 2164.

321 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 51-51r.

322 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 53-53r.

323 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 60-61r.

324 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 64-65.

325 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 68; zu den Personen vgl. Stuck: Personal der kurpfälzischen Zentralbehörden, a.a.O.

326 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 76.

327 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 89.

328 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 77-77r.

329 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 80 ff..

330 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 96.

331 Vgl. Her­zog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 21 Nr. 4081.

332 Vgl. Herzog: Kaisers­lautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 38 Nr. 4297.

333 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307 h, Bl. 104.

334 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1707, a.a.O., S. 94 Nr. 4858; vgl. Herzog: Kai­serslautern 1651-1681, a.a.O., S. 121 Nr. 3424.

335 Vgl. Herzog: Kaiserslau­tern 1651-1681, a.a.O., S. 121 Nr. 3421.

336 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1707, a.a.O., S. 94 Nr. 4859.

337 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O., S. 121 Nr. 3421.

338 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 12-12r.

339 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 235.

340 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O., S. 121 Nr. 3421; vgl. Weber: Die Mühlen der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 45,

341 Vgl. Friedel: Das Konvertitenregister der katholischen Pfarrei Kaiserslautern; in: PRFK 1975, S. 187.

342 Anm.: er ist Miterbe der Galappmühle Morlautern.

343 Vgl. LA Speyer Best, A14 Nr. 307 h, Bl. 132.

344 Vgl. LA Speyer Best, A14 Nr. 307 h, Bl. 145-146.

345 Vgl. LA Speyer Best, A14 Nr. 307 h, Bl. 153.

346 Vgl. Weber: Mühlen der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 45; vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307h Bl. 147.

347 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307e fol. 50-51r.

348 Vgl. Weber: Der Papiermüller Westrich wollte den Altenwoog trockenlegen; in: Pfälzer Sunndag (Pfälz. Volkszeitung) 1964 Nr. 8, S. 5.

349 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307 f, fol. 2; vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307e, fol. 16; vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, fol. 2.

350 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307 h Bl. 16-19.

351 LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Nr. 1, sowie S. 16-19r.

352 Vgl. Beilage Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 134 vom 16.12.1830, S. 992: Versteigerungsannonce der Kaisersmühle zur Aufhebung einer Erbengemeinschaft.

353 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Band III, S. 368 Nr. 445; vgl. LA Speyer Best. D52 Nr. 109, Bl. 1-5.

354 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Band III, S. 368 Nr. 445; vgl. LA Speyer Best. D52 Nr. 109, Bl. 1-5.

355 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 74 Nr. 2832.

356 Vgl. Böttcher: Anmerkung zu Platz: Der Pfarrer Siebecker von Ilbesheim; in: PRFK 1997, S. 627-628.

357 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 82 Nr. 4733; vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 3.

358 Vgl. Weber: Die Salingsmühle, in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 51; vgl. Friedel: Beiträge zur Ortsgeschichte von Kaiserslautern, a.a.O., S. 11.

359 Vgl. Aktenvermerk LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 1.

360 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 174-175.

361 Vgl. Eisenmann/Hohn: Topo-geographisch-statistisches Lexikon vom König­reich Bayern Bd. 2, Erlangen 1832, S. 518.

362 Vgl. Widder: Beschreibung d. Kurpfalz, a.a.O., Bd. IV, S. 199.

363 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II , a.a.O., S. 465.

364 Vgl. Herzog. Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O, S. 104 Nr. 3221.

365 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 4.

366 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 3.

367 Vgl. Herzog. Kaiserslaut­ern 1651-1681, a.a.O, S. 104 Nr. 3221.

368 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 4.

369 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 3.

370 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 4.

371 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 6.

372 Vgl. LA Speyer Best A14 Nr. 307f Bl. 6-11.

373 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 13.

374 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 14-19; vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 19: Stellungsnahme des Stiftsschaffners des Klosters Enkenbach Langhans

vom 8.2.1682.

375 LA Speyer Best. A14 Nr. 307uf, Bl. 19.

376 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 82 Nr. 4733.

377 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 16.

378 Vgl. Weber: Die Salingsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 53.

379 Vgl. Weber: Die Salingsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 53; vgl. LA Speyer Best. Kurpfalz Nr. 144.1. +++Zitat prüfen+++

380 Vgl. Ratsprotokolle Kaiserslautern 1767 Nr. 25r; vgl. Reis: Kaisers­lautern im 18. Jh, a.a.O., Bd. I, S. 25 Nr. 00025.0.00.

381 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307e fol. 50-51r.

382 Vgl. Weber: Die Salingsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 53.

383 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00845.0.00 iVm 00845.3.03.

384 LA Speyer Best. A 13 Nr. 181: Erbbestands Revers vor Salings Müller Schmitt über den Sauwoog de ao 1785.

385 Vgl. Weber: Die Salingsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 53.

386 Eilbote Landau vom 14.4.1838, Nr. 15, S. 58, Neustadter Wochenblatt Nr. 20 vom 20.4.1838, Beilage.

387 Vgl. Weber: Die Salingsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 51, 53.

388 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 18.

389 Vgl. Weber: Die Salingsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 51, 53.

390 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Band III, S. 325 Nr. 384.

391 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 89.

392 Vgl. LA Speyer: Gatterer Apparat Nr. 337 = Dolch, Martin: Urkundenbuch der Stadt Kaiserslautern, Band 1, a.a.O., S. 406 Nr. 578; vgl. auch Dolch/Münch:

Urkun­denbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. 3, S. 85 Anm. 4 zu Nr. 36 und S. 325 Nr. 384 Anm. 1.

393 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd.1, S406f, Nr. 578.

394 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. 3, S. 85 Anm. 4 zu Nr. 36.

395 Anm.: Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde. 1 (2001), S. 150 spricht von den „Mühlen am Kaiserswoog“.

396 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. 2 S. 478-480 Nr. 641; vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. 3, S. 85 Anm. 4 zu Nr. 36.

397 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Band III, S. 325 Nr. 384.

398 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Band III, S. 330 Nr. 395.

399 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Band III, S. 341 Nr. 409.

400 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Band III, S. 341 Nr. 409.

401 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Band III, S. 343-344 Nr. 412.

402 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Band III, S. 365 Nr. 441.

403 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Band III, S. 365 Nr. 441 Anm. 3; vgl. HStA München III, 38-5-173.6.

404 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Zinß- oder Gefelbuch des Stifts Lautern anno 1590 Bl. 5, a.a.O., Bd. III,S. 471; vgl. LA Speyer Best. A14, Nr. 273.

405 Vgl. LA Speyer Best. A 13 Nr. 180; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 327.

406 Vgl. Herzog. Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O, S. 19 Nr. 2124.

407 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 180; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 327.

408 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O., S. 100 Nr. 3168.

409 LA Speyer Best. A13 Nr. 180.

410 Vgl. Braun/Rink: Bürgerbuch Kaiserslautern, a.a.O., S. 61, Nr. 800.

411 Vgl. Braun/Ring: Bürgerbuch Kaiserslautern, a.a.O., S. 66, Nr. 855.

412 Vgl..Friedel/Christmann: Das Gewässersystem der Lauter und ihrer Zuflüsse im Bereich von Alt-Lautern; in: Christmann/Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., S. 9.

413 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 89.

414 Vgl. Weber: Schloßmühle in Kaiserslautern, a.a.O., S. 30.

415 LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/5 Bl. 8: „Beschreibung über die Schloßmühl da­hier“.

416 Vgl. Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für Pfälzische Geschichte und Volkskunde 2001, a.a.O., S. 145; vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. I S. 398 Nr. 569a.

417 Vgl. Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 28; vgl. Zink: Kaiserslautern in Vergangenheit und Gegenwart, a.a.O.,

S. 306.

418 Vgl. Weber, Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, a.a.O., S. 28; vgl. Zink: Kaiserslautern, a.a.O., S. 307.

419 Vgl. Dolch: Kaiserswoog und Kaisersmühle bei Kaiserslautern; in: Kaiserslauterer Jahrbuch für Pfälzische Geschichte und Volkskunde 2001, a.a.O., S. 145 Anm. 2; vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. 2, S. 46 Nr. 13.

420 Vgl. Spieß: Das älteste Lehnsbuch der Pfalzgrafen bei Rhein vom Jahr 1401, a.a.O., S. 51 Nr. 233.

421 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. II, S. 80.

422 Vgl. Dolch/Münch: Kaiserslautern, a.a.O., Nr. 91; vgl. Wahrheit: Die Burglehen zu Kaiserslautern, 1918, S. 53/123 mit falschem Datum, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen.

423 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Band III, S. 351 Nr. 429.

424 Vgl. Weber: Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1966, a.a.O., S. 28 unter Bezugnahme auf die Ratsprotokolle der Stadt Kaiserslautern, S. 16/17; vgl. Dolch/Münch: Ratsprotokolle Kaiserslautern 1566-1571, a.a.O., S. 31 Nr. 55.

425 Vgl. Weber, Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1966, a.a.O., S. 28.

426 Vgl. Weber, Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsver­ein 1966, a.a.O., S. 30; vgl. Urkundenrepertorium des Stadtarchivs Kaiserslautern Reg.-Nr. 518, 520 und 525.

427 Vgl. Weber: Die Mühlen der Nord- und West­pfalz; in: pfälzische Heimatblätter 1962, S. 31.

428 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 38 Nr. 604.

429 Vgl. Stadtarchiv Kaiserslautern: Ratsakten Nr.. XIII 5, Ver­hörprotokolle 12.12.1641-8.12.1642, Bl. 173 ff.; vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 55

Nr. 1058.

430 Vgl. Stadtarchiv Kaiserslautern: Ratsakten Nr. XIV Ge­richtsprotokoll 16.9.1642-29.11.1649, Bl. 27 ff; vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 55 Nr. 1058.

431 Vgl. Stadtarchiv Kaiserslautern: Ratsakten Bd. XIV, Nr. 3 Ratsprotokolle 6.12.1644-28.12.1650; vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 55 Nr. 1058. Anm.: nach Weber, Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, a.a.O., S. 32 lau­tet der Name des Müllers 'Ludwig Röß'.

432 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O., S. 126 Nr. 3474.

433 Vgl. Weber,: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 30; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1240 1a fol. 83.

434 Vgl. Weber: Schloßmühle, a.a.O., S. 32; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1240 fol. 11.

435 Vgl. Weber: Schloßmühle, a.a.O., S. 33.

436 Vgl. Weber: Schloß­mühle, a.a.O., S. 34.

437 Vgl. Weber: Schloßmühle, a.a.O., S. 35-36.

438 Vgl. Weber: Schloßmühle, a.a.O., S. 36.

439 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00097.0.00.

440 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 73 Nr. 4655.

441 Vgl. Weber: Schloßmühle, a.a.O., S. 36.

442 Vgl. Weber: Schloßmühle, a.a.O., S. 36.

443 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 126 ohne Quellenangabe.

444 Vgl. Herzog, Heinrich: Kaiserslauterer in auswärtigen Kirchenbüchern; in: Pfälz.-Rhein. Familienkunde 1981, S. 536.

445 Vgl. Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg 1650-1802, a.a.O., S. 111 Nr. 1030.

446 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hinter­sassen ..., a.a.O., S. 165 Nr. 4940.

447 Vgl. Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1966, S. 37.

448 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 165 Nr. 4940.

449 Vgl. Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1966, S. 37.

450 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 144 I; vgl. Weber: Schloßmühle, a.a.O., S. 37.

451 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1240 1a fol. 219; vgl. Weber: Schloßmühle, a.a.O., S. 37.

452 Vgl. Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1966, S. 37.

453 Vgl. Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1966, S. 37.7.

454 Vgl. Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1966, S. 37.

455 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1240 / 1 a.

456 Vgl. Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1966, S. 38-39; vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307e, Bl. 44-44r.

457 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00347.1.00.

458 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 03751.0.00.

459 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/5 Bl. 6, 8 vom 4.7.1770: „Beschreibung über die Schloßmühl dahier“; vgl. Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nord-

p­fälzer Geschichtsverein 1966, S. 39.

460 Vgl. Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1966, S. 39.

461 Vgl. luth. KB Nr. 1 Kaiserslautern, Bl. 59.

462 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh., a.a.O., Bd. 1 S. 392 Nr. 02457.0.00; luth. KB Nr. 1 Kaiserslautern, Bl. 59; vgl. Stadtarchiv Kaiserslautern, Bürgermeisterrechung 1574-1770.

463 LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/5 Bl. 6, 8: „Be­schreibung über die Schloßmühl dahier“.

464 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00337.1.10.

465 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00347.1.00.

466 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 03751.0.00.

467 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00347.0.00 iVm 00337.1.01

468 Vgl. Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1966, S. 39.

469 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 01412.0.00.

470 Vgl. Steinebrei: Die Engel'sche oder Bachmühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1991, S. 93.

471 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 01412.0.00; Stadtarchiv Kaiserslautern Ratsprotokolle 75/180.

472 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 147; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/2; vgl. Weber: Die Mühlen der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 10 ff.

473 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 147; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/5 Bl. 6, 6r.

474 Vgl. Weber: Die Schloßmühle in Kaiserslautern; in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1966, S. 31.

475 Vgl. Weber: Die Mühlen der Nord- und Westpfalz; in: pfälzische Heimatblätter 1962, S. 3.

476 Vgl. Hinweis bei We­ber: Schloßmühle, a.a.O., S. 39.

477 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1240 1c fol. 8.

478 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1240/5.

479 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 236.

480 Vgl. Christmann: Die topographischen Veränderungen des Stadtboden; in: Christmann/Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., S. 6.

481 Anm.: die Mühlpforte wurde auch Spittelpforte genannt (vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O. Bd. 3, S. 144 Anm. 1 zu Nr. 135).

482 Anm.: der Stadtwoog lag vor dem Gautor (vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 134 Anm. 1 zu Nr. 118.

483 Anm.: der Abfluß aus dem Stadtwoog wird erstmals 1447 urkundlich genannt (vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. II, S. 392 f, Nr. 475; vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 134 Anm. 1 zu Nr. 118; vgl.: Christmann/Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., S. 467.

484 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 89.

485 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 89.

486 +++Quelle?+++

487 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern Bl. 64, a.a.O., Bd. III,S. 456; vgl. LA Speyer Best. A14, Nr. 272.

488 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., 62 Nr. 1156 und S. 73 Nr. 1305.

489 Vgl. Stadtrechnung Kaiserslautern, zitiert bei Her­zog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 72 Nr. 1289.

490 Vgl. Gerichtsprotokolle Kaiserslautern, zitiert bei Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 72 Nr. 1289.

491 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 59 Nr. 1103.

492 Vgl. Schönenberger: Chronik der Schönenberger, a.a.O., S. 483.

493 Vgl. Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 53.

494 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 91 Nr. 3061; vgl. Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 53.

495 Vgl. Braun/Rink: Bürgerbuch der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 55.

496 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O., S. 89 Nr. 3041.

497 LA Speyer Best. F3 Nr. 13 fol. 54.

498 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 67 Nr. 4586.

499 Vgl. Her­zog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 26 Nr. 4160.

500 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 29 Nr. 2234.

501 Vgl. Herzog: Kai­serslautern 1682-1705, a.a.O., S. 27 Nr. 4162; vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00341.0.00.

502 Vgl. Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Ot­terberg, a.a.O., S. 85 Nr. 759.

503 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00098.0.00 und Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00338.0.00.

504 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00338.0.00.

505 Vgl. Müller: Familiennamen aus dem Trauregister von Münchweiler; in: Busch: Münchweiler. Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 371.

506 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 235.

507 Hinweis von Herrn Al­bert Hirschfeld vom 15./16.2.2011.

508 Vgl. Weber: Die Reichsholdsmühle am Eselsbach, a.a.O., S. 60.

509 Vgl. Friedel: „Eine Wan­derung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Kreis Kaiserslautern des

Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 4.

510 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 20.

511 Vgl. Meyer: Vom mittelalterlichen Hospital zum Museum. Mußte Aufbauplanung weichen. Spittelmühle im Wandel der Zeiten; in: Rheinpfalz, Kaisersl. 18, Nr. 186 v. 13. 8. 1962.

512 Vgl. Meyer,: Vom mittelalterlichen Hospital zum Museum. Mußte Aufbauplanung weichen. Spittelmühle im Wandel der Zeiten; in: Rheinpfalz, Kaisersl. 18, Nr. 186 v. 13. 8. 1962.

513 Vgl. LA Speyer Best. A 14 Nr. 307a: „Vertrag zwischen dem Stift und der Stadt wegen der Mühl von 1535. Copia vidimata vom 17.4. 1760“.

514 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 308-309, Nr. 364.

515 Vgl. Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., Teil II, S. 377, Nr. 890 unter Hinweis auf das Gültbuch des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern von 1565, VGL: LA Speyer Best. GGA, A. Nr. 252, Bl. 31r; vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern Bl. 31, a.a.O., Bd. III,S. 441;

vgl. LA Speyer Best. A14, Nr. 272.

516 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern Bl. 64, a.a.O., Bd. III,S. 456; vgl. LA Speyer Best. A14, Nr. 272.

517 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern von 1590 Bl. 38, a.a.O., Bd. III, S. 491; vgl. LA Speyer Best. A14,

Nr. 273.

518 Anm.: bei Herzog: Bürger in Kaiserslautern 1550-1619, a.a.O., Nr. 679 als Hein­rich Mock bezeichnet.

519 Anm.: so erwähnt bei LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 7 mit weiterer beglaubigter Abschrift vom 8.7.1719 = LA Speyer Best. A14 Nr. 307h, Bl. 9-11.

520 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.Ob., S. 13 Nr. 126.

521 Vgl. Stadtarchiv Kaiserslautern: Ratsakten Bd. XIV, Nr. 3 Ratsprotokolle 6.12.1644-28.12.1650; vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S. 55 Nr. 1058.

522 LA Speyer Best. A 14 Nr. 307e, Bl. 53, 53r; vgl. auch LA Speyer Best. A14 Nr. 307 h Bl. 9-11.

523 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307e fol. 53-56r, Abschrift von 1737.

524 Vgl. LA Speyer Best. F3 Nr. 13 fol: 48: Schatzungsprotokoll Kaiserslautern von 1684: „Die Stifftsmühl ist Wendel Stephan umb einen gewiesen pfacht Erbl

Verlie­hen, wie in seinem Nahrungs Zettul zu sehen“.

525 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 94 Nr. 4858.

526 Vgl. Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http//www-mueller-heppen­heim-homepage.t-online.de/mue-vork.htm, Abruf vom 25.9.2009.

527 Vgl. Herzog: Bürger in Kaiserslautern 1682-1705, S. 74, Nr. 4657.

528 Vgl. Herzog: Bürger in Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O., S. 92 Nr. 3067.

529 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 21.

530 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 21.

531 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 03439.0.00. iVm Nr. 00437.0.00

532 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 236; vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 03441.0.00

533 Vgl. LA Speyer Best. A 14 Nr. 307e: „Acta betr die Stiftsmühle zu Kayserslautern“ fol. 3-7.

534 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemein­schaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 1 ff; abgedruckt auch bei Friedel: Beiträge zur Ortskunde von Kaiserslautern, a.a.O., S. 19.

535 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307e, Bl. 3-7.

536 Vgl. Friedel: „Eine Wanderung zu den Höfen und Mühlen im Westen von Kaiserslautern“; in: Mitteilungen der Arbeitsgemein­schaft Kreis Kaiserslautern des Historischen Vereins der Pfalz, Nr. 14 Januar 1960, S. 1 ff; abgedruckt auch bei Friedel: Beiträge zur Ortskunde von Kaiserslautern, a.a.O., S. 19.

537 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 01049.0.00.

538 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 03441.0.00, 03441.1.26

539 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art a.a.O., S. 327.

540 Vgl. Friedel: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., Teil II, S. 379, Nr. 949 unter Hinweis auf das Gültbuch des Prämonstratenserstifts Kaiserslautern von 1565, vgl. LA Speyer Best. GGA, A Nr. 272, Bl. 4r.

541 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, a.a.O., S. 29.

542 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 89.

543 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 183 Nr. 138.

544 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 225/26 Nr. 189.

545 Vgl. Arm­gart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 222 Nr. 186; vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 199 Anm. 2

zu Nr. 221.

546 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 238 Nr. 205.

547 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersas­sen ..., a.a.O., S. 78 Nr. 4697.

548 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 89.

549 Vgl. Herzog. Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O, S. 103, Nr. 3798.

550 Vgl. LA Speyer F3 Nr. 13, fol. 54; vgl. Friedel/Christmann: Kaiserslautern einst und jetzt, a.a.O., S. 586.

551 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00341.0.00.

552 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 345.

553 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 345.

554 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 345

555 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 345; vgl. Stadtarchiv Kaiserslautern Best. B Akten Nr. 1226, 1802-1901.

556 Vgl. Steinebrei: Die Engel'sche oder Bachmühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1991, S. 93.

557 Vgl. Kaul: Die Einführung der Reformation in der Grafschaft Leiningen-Hartenburg ([Grünstadt 1942]; vgl. Kuby: Pfarrerlisten der Leiningen-Hardenburgischen Pfarreien in der Rheinpfalz; Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 1998, S. 125.

558 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 398.

559 Vgl. Merk: Geschichte Ungstein und Pfeffingen, a.a.O., S. 49-50.

560 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O..

561 Vgl. Goertz: Kallstadter Gerichtsbuch, a.a.O., S. XXII.

562 Vgl. Denkmaltopographie Bad Dürkheim, Bd. II, a.a.O., S. 138 mit Photo.

563 Vgl. Armgart: Zinsbücher des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 443.

564 Vgl. Schneider: Die Kirchenvisitation in der Herrschaft Guttenberg, Zeitschrift f. Geschichte des Oberrheins, Bd. 1, 1878, S. 1 unter Hinweis auf Lehmann: Burgen und Bergschlösser, a.a.O., Bd. I S. 216 ff.; vgl. Schwarz: Artikel Minfeld; in: Burgenlexikon, a.a.O., Bd. III, S. 575; vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. I, S. 440.

565 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 399.

566 Vgl. Armgart/Werling: Augustinerchorherrenstift Hördt; in: Pfälz. Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 238.

567 Vgl. Biundo: Regesten der ehem. Augustinerpropstei Hördt, a.a.O., S. 45 Nr. 46.

568 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 232.

569 Vgl. LA Speyer A292 “Acta sammtlicher Mühlen im Herzogtum Zwei­brücken” 1743-1756.

570 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 293/7.

571 Auskunft Herr Müller LA Speyer vom 5.1.2010.

572 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 491.

573 Mitteilung von Herrn Dr. Esser vom 15.12.2009.

574 Vgl. Nauerth: Bienwaldstadt Kandel, a.a.O., S. 56.

575 Vgl. Nauerth: Bienwaldstadt Kandel, a.a.O., S. 172.

576 Vgl. Karte bei Nauerth: Bienwaldstadt Kandel, a.a.O., S. 171.

577 Vgl. Nauerth: Bienwaldstadt Kandel, a.a.O., S. 172.

578 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. 1 S. 534.

579 Vgl. LA Speyer Best. W1 Nr.1310/1.

580 Vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Werner Esser vom 17.2.2015.

581 Anm.: Keppel: Müller in Kandel; in: PRFK 2010, S. 178 vertritt die Ansicht: „Vermutlich ist die Zügelmühle die Barthelsmühle“.

582 Vgl. Nauerth: Bienwaldstadt Kandel, a.a.O., S. 172.

583 Vgl. Kolb: Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., S. 53.

584 Vgl. Frey, Beschrei­bung Rheinkreis, a.a.O., Bd. 1, S. 491.

585 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 139.

586 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 177.

587 Vgl. Raimar: Das pfälzische Müllergeschlecht Brunner; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1952, S. 15.

588 Vgl. Esser/Keppel: Vollmersweiler, a.a.O., S. 124 Nr. 413.

589 Vgl. Eilbote Landau Nr. 69 vom 30.8.1855, S. 384-385.

590 Vgl. Mitteilung Dr. Werner Esser vom 15.12.2009.

591 Vgl. Mitteilung von Frau Ute Keppel vom 24.1.2015 unter Bezugnahme auf das Hebammenbuch der Oma bzw. Großtante von Norbert Scheidt aus Kandel, 1927 - April 1932.

592 Vgl. Mitteilung von Frau Ute Keppel vom 24.1.2015 unter Bezugnahme auf das Hebammenbuch der Oma bzw. Großtante von Norbert Scheidt aus

Kandel, 1927 - April 1932.

593 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 253.

594 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 491.

595 Vgl. LA Speyer Grundsteuer-Kataster Kandel S. 3315 Besitz-Nummer 820.

596 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 261; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 253.

597 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 41, 343 Anm. zu Nr. 1557.

598 Intelligenz-Blatt des Rheinkreises, Ausgabe Nr. 70 vom 14.9.1819.

599 Vgl. „In­telligenzblatt des Rheinkreises“ Nr. 77 vom 8.10.1819, S. 540.

600 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 563 Nr. 2662.

601 Vgl. LA Speyer Grundsteuer-Kataster Kandel S. 3315 Besitz-Nummer 820; Mit­teilung von Dr. Werner Esser vom 21.12.2012.

602 Vgl. Mitteilung von Herrn Dr. Werner Esser vom15.12.2009.

603 Vgl. Mitteilung von Frau Ute Keppel vom 24.1.2015 unter Bezugnahme auf das Hebammenbuch der Oma bzw. Großtante von Norbert Scheidt aus Kandel, 1927 - April 1932.

604 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 491; vgl. Nauerth: Bienwaldstadt Kandel, a.a.O., S. 172.

605 Vgl. LA Speyer: CGA Akten Best. A. Nr. 151 +++klären: Signatur+++; vgl. Christ­mann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 364.

606 Vgl. LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte Kandel von 1899.

607 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 173.

608 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 350 Nr. 1583.

609 Vgl. Stadtarchiv Kandel, B 169, Bl. 193.

610 Vgl. LA Speyer, Briefprotokolle Nr. 305 +++klären: Signatur+++; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 364.

611 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 173.

612 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 173-174.

613 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 174.

614 Anm.: nach Weigel: Chronik der Hatzenbühler Familien, a.a.O., S. 338: 'Anna Barbara Wer­ling' [28.2.1695 Hatzenbühl – 21.1.1779 Hatzenbühl], Tochter von Philipp Werling und Anna Maria Dost /Dosch.

615 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 174.

616 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 174.

617 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 174.

618 Anm.. a. A. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 174.

619 Vgl. Weigel: Chronik der Hatzenbühler Familien, a.a.O., S. 338; a.A. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, , S. 174.

620 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 174-175.

621 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 175.

622 Vgl. Weigel: Chronik der Hatzenbühler Familien, a.a.O., S. 342.

623 Vgl. Internetdatei Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Kappeln_(bei_Lauterecken), Abruf vom 13.10.2013.

624 Vgl. Karsch: Geschichte des Amtes Grumbach, a.a.O., S. 47.

625 Vgl. ref. KB Odernheim, Taufeintrag vom 1.11.1707; vgl. Daum, Manfred: Reformiertes Kirchenbuch von Odernheim am Glan, a.a.O., S. 42.

626 Vgl. Anthes: Kasualien luth. Pfarrei Sien, a.a.O., S. 87.

627 Vgl. Dhom: Namensverzeichnisse aus dem Unteramt Rockenhausen 1684 und 1722; in: PRFK 1975, S. 238.

628 Vgl. Karmann: Trauungen Auswärtiger im 1. Katholischen Kirchenbuch Imsweiler 1700-1765; in: PRFK Bd. 9 S. 202.

629 Vgl. LA Speyer, Kurpfalzakten A Nr. 1249 +++Zitat klären+++; vgl. Christmann: Sied­lungsnamen II, a.a.O., S. 337.

630 Vgl. LA Speyer, Kurpfalz Akten A. Nr. 161, Bl. 143r +++Zitat klären+++; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II., a.a.O., S. 337.

631 Vgl. LA Speyer, Kurpfalz Akten A. Nr. 161, Bl. 143r +++Zitat klären+++; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II., a.a.O., S. 337.

632 Vgl. Christmann: Siedlungsna­men II, a.a.O., S. 337; vgl. Gravius: Die Kolbenmühle bei Rockenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1928, S. 14.

633 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 184; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1252.

634 Vgl. Dhom: Namensverzeichnisse aus dem Unteramt Ro­ckenhausen 1684 und 1722; in: PRFK 1975, S. 238.

635 Vgl. Gravius: Die Kolbenmühle bei Rockenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1928, S. 14.

636 Vgl. Gravius: Die Kolbenmühle bei Rockenhausen; in: Nordpfälzer Geschichts­verein 1928, S. 14.

637 Vgl. Gravius: Die Kolbenmühle bei Rockenhausen; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1928, S. 15.

638 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., Bd. 1 S. 96.

639 Vgl. Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, a.a.O., S. 178 Nr. 280.

640 Vgl. Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, a.a.O., S. 178 Nr. 281; vgl. Dolch / Münch: Urkunden­buch der Stadt Kaiserslautern Band 1, 1994, Nr. 396.

641 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern Bl. 85, a.a.O., Bd. III, S. 466; vgl. LA Speyer Best. A14, Nr. 272.

642 Vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, Anhang Gefällebuch des Stifts Lautern Bl. 38, a.a.O., Bd. III, S. 491; vgl. LA Speyer Best. A14, Nr. 273.

643 Vgl. Henn: Geschichte der Katzweilerer Sippe Henn, Ludwigshafen 1952.

644 Vgl. LA Speyer Best. A 13 Nr. 197, Urk. v. 14.1.1681.

645 Vgl. LA Speyer Best. A 13 Nr. 197.

646 Vgl. Inter­net-Datei Katzweiler Mühle auf Basis von: Schneider: Katzweiler 1190-1990, hrsg. Gemeindeverwaltung Katzweiler; vgl. Henn: Geschichte der Katz-­ weilerer Sippe Henn, Ludwigshafen 1952.

647 LA Speyer Best. A 13 Nr. 197

648 Vgl. Inter­net-Datei Katzweiler Mühle auf Basis von: Hermann Schneider: Katzweiler 1190-1990, hrsg. Gemeindeverwaltung Katzweiler; vgl. Henn: Geschichte der Katzweilerer Sippe Henn, Ludwigshafen 1952.

649 Vgl. Inter­net-Datei Katzweiler Mühle auf Basis von: Hermann Schneider: Katzweiler 1190-1990, hrsg. Gemeindeverwaltung Katzweiler; vgl. Henn: Geschichte der Katzweilerer Sippe Henn, Ludwigshafen 1952.

650 Vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 513 Nr. 5963 und Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 334 Nr. 3880 iVm Ergänzungen zum Pfälzischen Pfarrerbuch, Buchstaben O

und P; in Bl. für Pfälz. Kirchengeschichte 1988, S. 73.

651 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 286.

652 Vgl. We­ber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 330.

653 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 51.

654 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 51.

655 Vgl. hierzu Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 240-241; vgl. Schneider, Hermann: Die Müllerfamilie Kolter aus der Schafmühle (Katzweiler); in: Pfälz. Familien- und Wappenkunde 1969, Bd. 6, Heft 12, S. 370; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 267-268.

656 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 330.

657 Vgl. hierzu Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 240-241; vgl. Schneider: Die Müllerfamilie Kolter aus der Schafmühle (Katzweiler); in: Pfälz. Familien- und Wappenkunde 1969, Bd. 6, Heft 12, S. 370; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 267-268, 330.

658 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 268.

659 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 51 m.w.N.

660 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 390; vgl. Schneider: „Aus den Geschäftsbüchern einer alten Ölmühle; in: „Die Rheinpfalz“ Nr. 50/1951.

661 Vgl. We­ber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 390; vgl. Schneider: „Aus den Geschäftsbüchern einer alten Ölmühle; in: „Die Rhein­pfalz“ Nr. 50/1951.

662 Vgl. Heil: Der funktionale Wandel, a.a.O., S. 51.

663 Vgl. Heil: Der funktionale Wandel, a.a.O., S. 51; vgl. WWA Kaiserslau­tern: Az.: 25.17.014: Schafmühle Katzweiler, Protokoll vom 27.10.1856.

664 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 23.

665 Vgl. hierzu Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 240-241; vgl. Schneider: Die Müllerfamilie Kolter aus der Schafmühle (Katzweiler); in: Pfälz. Familien- und Wappenkunde 1969, Bd. 6, Heft 12, S. 370; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 267-268, 330.

666 Vgl. Peter: La vente de Keffenach (1649-1650); in: l'Outre-Forêt 2005, S. 15-18.

667 Vgl. Mini­sterium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, a.a.O., S. 508.

668 Vgl. Peter: La vente de Keffenach (1649-1650); in: l'Outre-Forêt 2005, S. 16-17.

669 Vgl. Peter: La vente de Keffenach (1649-1650); in: l'Outre-Forêt 2005, S. 18 Anm. 11.

670 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 112r.

671 Vgl. UBOtterberg 40, S. 31 = UB Kl 1 Nr. 283 S. 147 f.

672 Vgl. UBWorms 1 Nr. 216 S. 149.

673 Vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, a.a.O., Bd. III S. 131.

674 Vgl. auch: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 269.

675 Vgl.. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 269.

676 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 270.

677 der Autor dankt Frau Isabel Johanni für den Hinweis auf die Internetseite; vgl. email Frau Isabel Johanni vom 29.4.2014.

678 Vgl. http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/leben/kirchenbuecher.php?navid=27, Abruf vom 29.4.2014.

679 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 269.

680 Vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, a.a.O., Bd. III S. 131.

681 Vgl. Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, Bd. VI, „Die Herrschaften an der unteren Nahe“, Bonn 1914, S. 209; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen.

682 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 269.

683 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 23.

684 Vgl. ref. KB Albig, http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/leben/kirchenbuecher.php?navid=27, Taufeintrag vom 5.5.1743.

685 Vgl. Mitteilung von Herrn Ralf Löffel vom 21.2.2012.

686 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 274 mit Photos S. 275.

687 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 274 mit Photos S. 275.

688 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 274 mit Photos S. 275.

689 Vgl. Armknecht: Geschichte d. Familie Armknecht, a.a.O., S. 20.

690 Vgl. ref. KB Albig, http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/leben/kirchenbuecher.php?navid=27, Taufeintrag vom 17.1.1703.

691 Vgl. ref. KB Albig, http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/leben/kirchenbuecher.php?navid=27, Taufeintrag vom 29.11.1739.

692 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 269.

693 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Her­zogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 14, 15.

694 Vgl. Demian: Großherzogthum Hessen, a.a.O., S. 94.

695 Vgl. Kulturdenkmäler Kettenheim, http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturdenkmäler_in_Kettenheim, Abruf vom 29.4.2014.

696 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 269-70.

697 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 272 mit Photos S. 272, 273.

698 Vgl. Rödel: Regesten Kloster Weidas, a.a.O., S. 88, 89 Nr. 54.

699 Vgl. Wagner: Wüstungen im Grossherzogtum Hessen, Bd. 3, a.a.O., S. 4.

700 Vgl. Wagner: Wüstungen im Grossherzogtum Hessen, Bd. 3, a.a.O., S. 5.

701 Vgl. Spieß,: Das älteste Lehnsbuch der Pfalzgrafen bei Rhein, a.a.O., S. 49 Nr. 214.

702 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O.,Bd. I-III.

703 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamenbuch, a.a.O.

704 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O.

705 Vgl. Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtli­chen Atlas der Rheinprovinz, Bd. VI, „Die Herrschaften an der unteren Nahe“, Bonn 1914, S. 209.

706 Vgl. hierzu: Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 120.

707 Vgl. Kaufmann: Rheinhessische Ortsnamen, a.a.O., S. 125.

708 Vgl. Fabricius: Erläu­terungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, Bd. VI, „Die Herrschaften an der unteren Nahe“, Bonn 1914, S. 209.

709 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 276.

710 Vgl. Spieß: Das älteste Lehnsbuch der Pfalzgrafen bei Rhein vom Jahr 1401, a.a.O, S. 49 Nr. 214.

711 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O.,Bd. I-III.

712 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamenbuch, a.a.O.

713 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O.

714 Vgl. Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtli­chen Atlas der Rheinprovinz, Bd. VI, „Die Herrschaften an der unteren Nahe“, Bonn 1914, S. 209.

715 Vgl. hierzu: Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 120.

716 Vgl. Kaufmann: Rheinhessische Ortsnamen, a.a.O., S. 125.

717 Vgl. Fabricius: Erläu­terungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, Bd. VI, „Die Herrschaften an der unteren Nahe“, Bonn 1914, S. 209.

718 Vgl. Mayer: Kindenheim, a.a.O., S. 31.

719 Vgl. Scriba: Regesten Rheinhessen enthaltend, a.a.O., S. 105 Nr. 1609; vgl. Debus: Früher kirchlicher Fernbesitz, a.a.O., S. 68 Nr. 151; vgl. Mayer: Kindenheim.

Dorfgeschichte, a.a.O., S. 17.

720 Vgl. Tröscher: Gab es Mühlen auf der Kindenheimer Kalksteinhöhe; in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1978, S. 83 Anm. 2.

721 Vgl. Tröscher: Gab es Mühlen auf der Kindenheimer Kalksteinhöhe; in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1978, S. 83 Anm. 7.

722 Vgl. Tröscher: Gab es Mühlen auf der Kindenheimer Kalksteinhöhe; in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1978, S. 79 und S. 83 Anm. 5.

723 Vgl. Müller/Petry: Denombrement der Herrschaft Landstuhl Anno 1681; in: PRFK 2003, Bd. XV, Heft 6, S. 305.

724 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 293-299

725 Vgl. Armgart / Diener: Deutschordenskommende Einsiedel; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, S. 341.

726 Vgl. LA Best. C 50 Nr. 2.

727 Vgl. Weber: Mühle und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 299.

728 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. 2, S. 354.

729 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 2, S. 355; vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 237.

730 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 2, S. 355.

731 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 306.

732 Vgl. Keller: Kirchheim, a.a.O., S. 229.

733 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 16r Akten des Bezirksamts Frankenthal betr. Getreidemühlen im Bezirk Frankenthal 1817.

734 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 308.

735 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 309.

736 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 198; a.A. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 308.

737 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 309-310.

738 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 310.

739 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 310.

740 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 308.

741 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 310.

742 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

743 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

744 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirch­heim, a.a.O., S. 311.

745 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 61.

746 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirch­heim, a.a.O., S. 311.

747 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 306-307.

748 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10 Abschnitt Kirchheim; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

749 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Repertorium notabilium, S. 185; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

750 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 307.

751 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 307.

752 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10 Abschnitt Kirchheim; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

753 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Realia, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

754 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10 Ab­schnitt Kirchheim; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

755 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 307; vgl. luth KB Bissersheim.

756 Vgl. Curschmann: Schultheiß Philipp Best zu Undenheim und seine Familie; in: PRFK 1976, S. 373; vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 307.

757 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 307.

758 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 308.

759 Vgl. Curschmann: Schultheiß Philipp Best zu Undenheim und seine Familie; in: PRFK 1976, S. 373; vgl. Kel­ler: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 307-.

760 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 307-308.

761 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 308.

762 Vgl. LA Speyer Otterberger Salbuch S. 99. +++Zitat prüfen+++

763 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 318.

764 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirch­heim, a.a.O., S. 312.

765 Vgl. Keller: Kirchheim, a.a.O., S. 224, 312.

766 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirch­heim, a.a.O., S. 312.

767 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirch­heim, a.a.O., S. 312.

768 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirch­heim, a.a.O., S. 312.

769 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirch­heim, a.a.O., S. 312-313.

770 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirch­heim, a.a.O., S. 313.

771 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

772 Vgl. Keller: Kirchheim, a.a.O., S. 224.

773 Vgl. Kunstdenkmäler. Bd. VIII Frankenthal, a.a.O., S. 326.

774 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 308.

775 Vgl. luth. KB Kirchheim 1, S. 40.

776 Vgl. luth. KB Kirchheim 1, S. 40.

777 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 316.

778 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

779 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 316/317.

780 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 235.

781 Vgl. Döhn: Kirchheimbolanden, a.a.O., S. 111.

782 Vgl. Kuby: Pfarrerlisten der nassauischen Pfarreien in der Rheinpfalz (Weilburg und Saarbrücken); in: Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte 1997, S. 241 ff.

783 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfa­milienbuch Minfeld, a.a.O., S. 358 Anm. zu Nr. 1623.

784 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 23.

785 Vgl. Lucae: Kirchheim und seine Bürger, a.a.O, S. 265 Anm. 1.

786 Vgl. LA Speyer, Akten Hochstift Speyer, A. Nr. 787 +++Zitat prüfen+++; vgl. Christmann: Siedlungs­namen II, a.a.O., S. 139.

787 Vgl. LA Speyer, Akten Nassau-Weilburg, A 315 c, S. 2 +++Zitat prüfen+++; vgl. Christ­mann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 239.

788 Vgl. LA Speyer, Briefprotokolle 589 S. 78. +++Zitat prüfen+++

789 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 240 m.w.N.

790 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 240.

791 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 9r-19; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 46 fol. 68r-69; vgl. LA Speyer Best.C38Nr. 46 fol. 73r.

792 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 124.

793 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 194.

794 Vgl. LA Speyer Best. F22 Nr. 117 nicht foliert.

795 Vgl. Döhn: Kirchheimbolanden, a.a.O., S. 310.

796 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 291.

797 Vgl. Döhn: Kirchheimbolanden, a.a.O., S. 310.

798 Vgl. LA Speyer Best. F22 Nr. 117 nicht foliert.

799 Vgl. Neue Speyerer Zeitung Nr. 31 vom 12.2.1833.

800 Vgl. Grünstadter Anzeiger Nr. 23 vom 24.2.1872.

801 Vgl. Kremb: Wüstungen im Raum Kirchheimbolanden und Bolanden; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 189; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. S. 287; vgl. Lucae: Kirchheim und seine Bürger, a.a.O, S. 265 Anm. 1.

802 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 208.

803 Vgl. LA Speyer F6 Nr. 31, ref. KB II Kirchheimbolanden, fol 20; vgl. Mitteilung Eheleute Dittmar vom 22.9.2014; vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim

und Bolanden, a.a.O., S. 201 bezeichnet ihn als „Wagner“

804 Vgl. Spieß: Urkunden Mühlen Bliesbolchen, a.a.O., S. 131.

805 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 242.

806 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 436-443; vgl. auch Weber: Mühlen und Müller­handwerk, a.a.O., S. 204.

807 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 124.

808 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 243.

809 LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 Bl. 443-449.

810 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 243.

811 LA Speyer Best B2 Nr. A292/1 fol. 47; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 205.

812 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 243.

813 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. A292/1 fol. 40; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 206.

814 Vgl. Kunstdenkmäler Stadt und Bezirksamt Landau, a.a.O.,S. 220; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 268.

815 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 278.

816 Vgl. Friedel: Kirrwei­ler, a.a.O., S. 122.

817 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O, S. 297, lfd.-Nr. 11650; vgl. LA Speyer Best. G11 N r. 125.

818 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 160 m.w.N.; vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. I, S. 262.

819 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 151 Bl. 18.

820 Intelligenzblatt des Rhein­kreises, Beilage zu Nr. 56 vom 3.6.1831, S. 430.

821 Vgl. Eilbote Landau vom 11.9.1850, Nr. 73, S. 120.

822 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 151 Bl. 19.

823 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 305.

824 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 305.; vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 44-45; vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 768.

825 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 278.

826 Vgl. luth KB Neustadt; Taufeintrag der Anna Margaretha Jäeckel vom 21.9.1718.

827 Anm.: err. aus Schnabel: Bevölkerungsangaben, a.a.O., S. 278.

828 Vgl. Internet-Datei: Ge­schichte der Hammermühle Kirrweiler http://www.hammermuehle-shop.de/hammermuehle—geschichte, Abruf vom 13.10.2013.

829 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 306.

830 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 151 Bl. 17.

831 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 250 m.w.N..

832 Vgl. Eilbote Landau vom 17.6.1848, S. 349 = LA Speyer Best. Y 20/41.

833 Vgl. Eilbote Landau vom 15.3.1855, S. 106 = LA Speyer Best. Y 20/41; vgl. Neustadter Zeitung Nr. 31 vom 13.3.1855.

834 Vgl. Internet-Datei: Ge­schichte der Hammermühle Kirrweiler http://www.hammermuehle-shop.de/hammermuehle—geschichte, Abruf vom 13.10.2013; s. auch

Mannheimer Morgen vom 15.11.1991: „Hammermühle klappert auf Hochtouren“.

835 Eilbote Landau vom 6.2.1850, Nr. 11, S. 68.

836 Vgl. Eilbote Landau Nr. 39 vom 20.5.1858, S. 253,

837 Eilbote Landau Nr. 101 vom 24.12.1858, S. 643.

838 Vgl. Eilbote Landau vom 12.11.1859, S. 526 = LA Speyer Best. Y 20/41.

839 Vgl. Karch: Amt Grumbach, a.a.O., S. 11; vgl. Internetdatei Wikipedia Stichwort Kirrweiler http://de.wikipedia.org/wiki/Kirrweiler_(bei_Lauterecken), Abruf

vom 13.10.2013.

840 Vgl. Karch: Amt Grumbach a.a.O., S. 11.

841 Vgl. Kampfmann: Heimatkunde des Bezirksamts Zweibrücken, a.a.O., S. 118; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 328, der sich aber lediglich auf

Kampfmann bezieht.

842 Vgl. Rohr: Allerlei über das ehemalige Holzflößen von Dusen­brücken bis Zweibrücken; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2003, S. 201.

843 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 196-202; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 194.

844 Vgl. Rohr: kath. Kirchenbuch Großsteinhausen, a.a.O., S. 29.

845 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 118r.

846 Angabe nach Schneider: Horn­bacher Mühlen, a.a.O., S. 381.

847 Vgl. Rohr: Allerlei über das ehemalige Holzflößen von Dusenbrücken bis Zweibrücken; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2003, S. 201.

848 Angabe nach Schneider: Horn­bacher Mühlen, a.a.O., S. 381.

849 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 70 Nr. 348.

850 Vgl. Rohr: kath. Kirchenbuch Großsteinhausen, a.a.O., S. 67.

851 Vgl. Werner: Die Nationalgüter im Departement Donnersberg, a.a.O., Anlage III, S. 25.

852 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbau­ernkammer Pfalz 1865, S. 68.

853 Vgl. Schweickart: Essingen, a.a.O., S. 266.

854 Vgl. Wilms: Die Großsteinhauser Mühle; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 62-63.

855 Vgl. Rohr: Allerlei über das ehemalige Holzflößen von Dusenbrücken bis Zweibrücken; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2003, S. 201.

856 Vgl. Schmidt: Familiennamen in der ehemaligen Gemeinschaft Buntenbach im 18. Jh.; in: PRFK 1977, S. 419.

857 Vgl. Kuby: Pfarrerlisten kleinerer pfälzi­scher Herrschaften; Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 2001, S. 9.

858 Vgl. Bonkhoff: Grossbundenbach, Kleinbunden­bach, Mörsbach, a.a.O., S. 9.

859 Vgl. Bonkhoff: Grossbundenbach, Kleinbundenbach, Mörsbach, a.a.O., S. 11.

860 Vgl. Schmidt: Familiennamen in der ehemaligen Ge­meinschaft Buntenbach im 18. Jh.; in: PRFK 1977, S. 505.

861 Vgl. Schmidt: Familiennamen in der ehemaligen Ge­meinschaft Buntenbach im 18. Jh.; in: PRFK 1977, S. 505.

862 Vgl. Schmidt: Familiennamen in der ehemaligen Gemeinschaft Buntenbach im 18. Jahrhundert, 1. Fortsetzung; in: PRFK 1977, S. 462.

863 Vgl. Internetdatei familysearch.org. ++Zitat klären+++

864 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 915 UNr. 3.

865 Vgl. Schmidt: Das Herrengut zu Kleinbundenbach, a.a.O., S. 63 Anm. 1.

866 Vgl. Bonkhoff: Grossbundenbach, Kleinbundenbach, Mörsbach, a.a.O., S. 11.

867 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 915 UNr. 5: Weidestreitigkeiten mit dem Bundenbacher Ölmüller, o.D. (1700-1830).

868 Vgl. Bonkhoff: Grossbundenbach, Kleinbundenbach, Mörsbach, a.a.O., S. 81.

869 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 33.

870 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 92.

871 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 1.

872 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 33.

873 Vgl. Schmidt: Familiennamen in der ehemaligen Gemeinschaft Buntenbach im 18. Jh.; in: PRFK 1977, S. 424.

874 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 33.

875 Neue Speyerer Zeitung, Beilage zu Nr. 46 vom 22.2.1852, S. 204.

876 Vgl. Mitteilung von Herrn Eberhard Hamm aus Hauenstein vom 25.11.2011.

877 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97; vgl. Bonkhoff: Grossbundenbach, Kleinbundenbach, Mörsbach, a.a.O., S. 11.

878 zitiert nach Bonkhoff: Grossbundenbach, Kleinbundenbach, Mörsbach, a.a.O., S. 287.

879 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 412.

880 Vgl. Internetdatei von Dr. Her­mann Müller/Heppenheim: http//www-mueller-heppenheim-homepage.t-online.de/mue-vork.htm.

881 Vgl. Schmidt: Familiennamen in der ehemaligen Gemeinschaft Buntenbach im 18. Jahrhundert, 1. Fortsetzung; in: PRFK 1977, S. 461.

882 Vgl. ev. KB Wallhalben8, Bl. 8, Taufeintrag vom 4.12.1834.

883 Vgl. Schmidt: Familiennamen in der ehemaligen Gemeinschaft Buntenbach im 18. Jahrhundert; in: PRFK 1977, S. 419, 423.

884 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 289 a und 289 b.

885 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7.

886 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 +++klären: fol. +++; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 200.

887 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7.

888 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 77.

889 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 33.

890 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 289 a und 289 b.

891 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 94.

892 Vgl. Müller: „Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 512; vgl. Schmidt: Familiennamen in der ehemaligen Gemeinschaft Buntenbach im 18. Jh.; in Pfälz.- Rhein. Familienkunde 1977, S. 420: „Stamper Mühle“

893 Vgl. Bohrer(Fuchs: Register der luth. Pfarrei Großbundenbach, a.a.I., S. 3.

894 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 12.

895 Vgl. Bohrer: Register ref. KB Großbundenbach 1715-1798, a.a.O., S. 3.

896 Vgl. ev. KB Wallhalben8, Bl. 14, Taufeintrag vom 7.8..1836.

897 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

898 Vgl. Kell: Fürstentum Leiningen, a.a.O., S. 23

899 Anm.: der Eintrag kann sich auch auf das Dorf Großkarlbach beziehen, das ebenfalls als „Karlebach“ bezeichnet wurde.

900 Vgl. Dette: Liber Possessionum Wizenburgensis, a.a.O., S. 124.

901 Denkmaltopographie Landkreis Bad Dürkheim, a.a.O., Bd. 13.2, S. 382 mit Photo S. 383.

902 Denkmaltopographie Landkreis Bad Dürkheim, a.a.O., Bd. 13.2, S. 386.

903 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 269.

904 Vgl. Mittei­lung von Paula Stephan vom 3.11.2011.

905 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 274.

906 Vgl. Barziniank: Conrad Schindler, Müller zu Kleinkarlbach ..., a.a.O.; vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A144, fol. 177r.

907 Vgl. Barziniank: Conrad Schindler, Müller zu Kleinkarlbach ..., a.a.O.; vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A144, fol. 178.

908 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 17r Akten des Bezirksamts Frankenthal betr. Getreidemühlen im Bezirk Frankenthal 1817.

909 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 144 lfd. Besitz-Nr. 216 Seite 676.

910 Vgl. Landwirt­schaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S.7.

911 Vgl. LA Speyer Best. W41 Nr. 6225.

912 Vgl. We­ber: Mühle der besonderen Art, a.a.O., S. 346.

913 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 23r-24.

914 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 153, fol. 59.

915 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 274.

916 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 271 Photo und Beschriftung.

917 Vgl. Zotz,: Zur Grundherrschaft der Grafen von Leiningen, a.a.O., S. 221; vgl. FLA Zinsbuch 1519 ff, fol. 10, 21.

918 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/I I a fol. 391.

919 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/II a fol. 412; vgl. LA Speyer Best. F2 Nr. 61/II a, 376r

920 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/II a fol. 418r.

921 LA Speyer Best. C26 Nr. A114 fol. 10-63.

922 LA Speyer Best. C26 Nr. A114 fol. 13.

923 Vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A114 fol. 28.

924 LA Speyer Best. C26 Nr. A114 fol. 15,

925 Vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A114, fol. 18.

926 Vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A114, fol. 28-30r.

927 LA Speyer Best C26 Nr. A114, fol. 36

928 Vgl. Deutsches Rechtswörterbuch, a.a.O., Bd. 5, Sp. 600-606 iVm. Bd. 3, Sp. 115-117

929 Vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A114, fol. 36-41r

930 LA Speyer Best. C26 Nr. A114 fol. 44.

931 Vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A144 fol. 48

932 LA Speyer Best. C26 Nr. A144, fol. 49.

933 LA Speyer Best. C26 Nr. A144, fol. 49-49r.

934 LA Speyer Best. C26 Nr. A144, fol. 53-56r.

935 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 58; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammerge­richtsakten, a.a.O., Bd. 2, S. 1025 Nr. 1150.

936 Vgl. LA Speyer Best. K16, 334, Notariatsakten Grünstadt Nr. 999/1819.

937 Vgl. LA Speyer Best. W41 Nr. 6226, Karte von 1837.

938 Vgl. Niederhöfer: „Die Lang­mühle zu Kleinkarlbach“; Internetdatei http://kleinkarlbach.de/wp-content/uploads/2012/08/Muehlen1.pdf, Abruf vom 25.8.2013.

939 Vgl. Keller: Kirchheim, a.a.O., S. 224, 312.

940 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 312.

941 Vgl. Simon: Die Müllersfamilie Lang von Kleinkarlbach, a.a.O., o. S.

942 Vgl. LA Speyer Best. K10 N-10 Urk. Nr. 535 vom 7.10.1806.

943 Vgl. LA Speyer Best. K16 Kasten Nr. N-10, Urk. Vom 7.10.1806.

944 Vgl. Niederhöfer: „Die Lang­mühle zu Kleinkarlbach“; Internetdatei http://kleinkarlbach.de/wp-content/uploads/2012/08/Muehlen1.pdf, Abruf vom 25.8.2013.

945 Vgl. LA Speyer Best. K 16, 334 Notari­atsakten Grünstadt Nr. 999/1819.

946 Vgl. Niederhöfer: „Die Lang­mühle zu Kleinkarlbach“; Internetdatei http://kleinkarlbach.de/wp-content/uploads/2012/08/Muehlen1.pdf, Abruf vom 25.8.2013.

947 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 23r-24.

948 Vgl. LA Speyer Best. K16 Nr. 26 vom 29.5.1826 lfd. Nr. 197.

949 Vgl. Niederhöfer: „Die Lang­mühle zu Kleinkarlbach“; Internetdatei http://kleinkarlbach.de/wp-content/uploads/2012/08/Muehlen1.pdf, Abruf vom 25.8.2013.

950 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Br. 2, S.8.

951 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 62.

952 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 62.

953 Vgl. Niederhöfer: „Die Lang­mühle zu Kleinkarlbach“; Internetdatei http://kleinkarlbach.de/wp-content/uploads/2012/08/Muehlen1.pdf, Abruf vom 25.8.2013.

954 Vgl. Internetdatei http://www.muehle-eisenbeiss.de, Abruf vom 25.6.2013

955 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 274; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 177; vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A114: Erbbestands

Revers über die Mühle und die Rente von 28 Mltr Korn[,] Schuppen 1 Scheuer oder 2 Pfd Heller / 1fl in Geld, Anno 1529, Acta von 1528-1569.

956 LA Speyer Best. F2 Nr. 153 fol. 85.

957 Vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. 144; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 177.

958 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 177.

959 LA Speyer Best. F2 Nr. 153 fol. 389.

960 Vgl. Karte LA Speyer Best. W41 Nr. 6224.

961 Vgl. Niederhöfer/Martin: Großkarlbach am Eckbach-Mühlenwanderweg, a.a.O., S. 47.

962 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 274.

963 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/II a fol. 392.

964 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/II a fol. 392.

965 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/II a fol. 392.

966 Vgl. LA Speyer Best. F2 Nr. 153 fol. 141.

967 Vgl. Niederhöfer/Martin: Großkarlbach am Eckbach-Mühlenwanderweg, a.a.O., S. 47-48.

968 Vgl. Simon: Die Müllersfamilie Lang von Kleinkarlbach, a.a.O., o. S.

969 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

970 Vgl. Frankenthaler Wochenblatt Nr. 5 vom 4.2.1826, S. 17.

971 Vgl. Niederhöfer/Martin: Großkarlbach am Eckbach-Mühlenwanderweg, a.a.O., S. 48.

972 Vgl. Keddigkeit/Wenz/Untermann: Augustinerchorherrenstift Höningen; in: Pfälz. Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 206.

973 Vgl. Debus: Regesten Augustiner-Chorherrenstifts Höningen, Teil 2, Nr. 271, S. 141.

974 Vgl. Keddigkeit/Wenz/Untermann: Augustinerchorherrenstift Höningen; in: Pfälz. Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 206.

975 Vgl. LA Speyer Best. Y4, 155 b, S. 43: Verzeichnis von Dokumenten des Klosters Höningen, Abschrift gefertigt nach der Vorlage im Leiningischen Archiv auf

Schloß Westerburg, nunmehr im Staatsarchiv Wiesbaden.

976 Vgl. LA Speyer Best. Y4, 155 b, S. 43: Verzeichnis von Dokumenten des Klosters Höningen, Abschrift gefertigt nach der Vorlage im Leiningischen Archiv auf

Schloß Westerburg, nunmehr im Staatsarchiv Wiesbaden.

977 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 274; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 177, 359; vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 203.

978 Vgl. Hinweis bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 274.

979 Vgl. LA Speyer Best. W41 Nr. 6226, Karte von 1837.

980 LA Speyer Best C26 Nr. A114, fol. 71, 100.

981 LA Speyer Best C26 Nr. A114, fol. 69.

982 Vgl. LA Speyer Best C26 Nr. A114, fol. 74.

983 LA Speyer Best C26 Nr. A114, fol. 87-88.

984 LA Speyer Best. C26 Nr. A114, fol. 87.

985 LA Speyer Best. C26 Nr. A114, fol. 88.

986 LA Speyer Best. C26 Nr. A114, fol. 100-101.

987 LA Speyer Best. C26 Nr. A114, fol. 109.

988 LA Speyer Best. C26 Nr. A114, fol. 118-122r.

989 Vgl. Mitteilung von Frau Paula Stephan, Ludwigshafen vom 3.11.2011.

990 Vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A114, fol. 115-116.

991 LA Speyer Best C26 Nr. A114, fol. 66-67, 111-112

992 Vgl. LA Speyer Best. F2 Nr. 152 fol. 135.

993 Vgl. Hinweis bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 274.

994 LA Speyer Best C26 Nr. A114, fol. 71

995 LA Speyer Best C26 Nr. A114, fol. 69.

996 Vgl. LA Speyer Best C26 Nr. A114, fol. 74.

997 Vgl. LA Speyer Best. W41 Nr. 6226, Karte von 1837.

998 Vgl. Niederhöfer: „Die Schleifmühle zu Kleinkarlbach“; Internetdatei http://klein­karlbach.de/wp-content/uploads/2012/08/Muehlen1.pdf, Abruf vom 25.8.2013.

999 Vgl. LA Speyer Best. F2 Nr. 61/II a fol. 376.

1000 Vgl. Niederhöfer: „Die Schleifmühle zu Kleinkarlbach“; Internetdatei http://­kleinkarlbach.de/wp-content/uploads/2012/08/Muehlen1.pdf, Abruf vom 25.8.2013.

1001 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 294; LA Speyer Best. C26 Nr. A 114.

1002 Vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A 114 fol 7-8r; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 294.

1003 Vgl. LA Speyer Best. F2 Nr. 153 fol. 95; vgl. LA Speyer Best. F2 Nr. 153 fol. 84, 120.

1004 abgedruckt bei Denkmaltopographie Bad Dürkheim, a.a.O., Bd. 13.2, S. 380.

1005 abgedruckt bei Denkmaltopographie Bad Dürkheim, a.a.O., Bd. 13.2, S. 380.

1006 Vgl. Niederhöfer: „Die Strohmühle zu Kleinkarlbach“; Internetdatei http://kleinkarlbach.de/wp-con­tent/uploads/2012/08/Muehlen1.pdf, Abruf vom 25.8.2013.

1007 Vgl. LA Speyer Best. Y4, 155 b, S. 43.

1008 Vgl. Niederhöfer: „Die Strohmühle zu Kleinkarlbach“; Internetdatei http://kleinkarlbach.de/wp-con­tent/uploads/2012/08/Muehlen1.pdf, Abruf vom 25.8.2013.

1009 Vgl. Niederhöfer: „Die Strohmühle zu Kleinkarlbach“; Internetdatei http://kleinkarlbach.de/wp-con­tent/uploads/2012/08/Muehlen1.pdf, Abruf vom 25.8.2013.

1010 LA Speyer Best. C26 Nr. A114 fol. 2.

1011 Vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A114 fol. 4; vgl. Niederhöfer: „Die Strohmühle zu Kleinkarlbach“; Internetdatei http://kleinkarlbach.de/wp-con­tent/uploads/ 2012/08/Muehlen1.pdf, Abruf vom 25.8.2013.

1012 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/II a fol. 412.

1013 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 97; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 3, S. 2067-2068, Nr. 2311.

1014 Vgl. Mitteilung von Frau Paula Stephan, Ludwigshafen vom 3.11.2011.

1015 Vgl. Mittei­lung von Paula Stephan vom 3.11.2011.

1016 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 274.

1017 Vgl. Barziniank: Conrad Schindler, Müller zu Kleinkarlbach ..., a.a.O.; vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A144, fol. 177r.

1018 Vgl. Barziniank: Conrad Schindler, Müller zu Kleinkarlbach ..., a.a.O.; vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A144, fol. 178.

1019 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 274.

1020 Vgl. Barziniank: Conrad Schindler, Müller zu Kleinkarlbach ..., a.a.O.; vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A144, fol. 177r.

1021 Vgl. Barziniank: Conrad Schindler, Müller zu Kleinkarlbach ..., a.a.O.; vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A144, fol. 178.

1022 Vgl. Barziniank: Conrad Schindler, Müller zu Kleinkarlbach ..., a.a.O.; vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A144, fol. 177 ff.

1023 Vgl. Barziniank: Conrad Schindler, Müller zu Kleinkarlbach ..., a.a.O.; vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A144, fol. 177r.

1024 Vgl. Barziniank: Conrad Schindler, Müller zu Kleinkarlbach ..., a.a.O.; vgl. Ernst: Bürgeraufnahmen und Manumissionen Oberamt Zweibrücken 1719- 1729, Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung, Contwig 1994.

1025 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 97; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskam­mergerichtsakten, a.a.O., Bd. 3, S. 2067-2068, Nr. 2311.

1026 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 274.

1027 Vgl. LA Speyer Best. F2 Nr. 153, fol. 305: Morgenbuch Kleinkarlbach.

1028 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 310; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 274.

1029 Vgl. Barziniank: Conrad Schindler, Müller zu Kleinkarlbach ..., a.a.O.; vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A144, fol. 178.

1030 Anm.: Der obige Hinweis im Morgenbuch auf „fol. 135“ zeigt, daß Johann Georg Pie / Pühe die Mühle um 1728 von Reinhard Neff gekauft hat; das von Weber:

Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 274 genannte Kaufdatum 1733 ist mithin falsch.

1031 LA Speyer Best. F2 Nr. 153, fol. 305.

1032 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 310; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 274.

1033 Vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. 144; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 177.

1034 Vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. 144; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 177.

1035 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 274.

1036 Vgl. Simon: Die Müllersfamilie Lang von Kleinkarlbach, a.a.O., o. S.

1037 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 23r-24.

1038 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 17 vom 23.2.1830 Beilage S. 136.

1039 Vgl. Niederhöfer: „Die Strohmühle zu Kleinkarlbach“; Internetdatei http://kleinkarlbach.de/wp-con­tent/uploads/2012/08/Muehlen1.pdf, Abruf vom 25.8.2013.

1040 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 276.

1041 Vgl. LA Speyer Best. F2 Nr. 61/II a fol. 377.

1042 Vgl. LA Speyer Best. F2 Nr. 61/II a fol. 377r.

1043 Vgl. LA Speyer Best. F2 Nr. 61/II a fol. 377r.

1044 Vgl. Steiof: Alltag in Frankenthal, Abschnitt Mühlen, a.a.O., S. 67; vgl. Stadtarchiv Frankenthal Best. I 85, S. 240 vom 18.5.1584 und S. 252 vom 29.7.1584; Best.

I 85 S. 254 vom 30.7.1584 und I 88, S. 357 vom 23.12.1594; Best. I 99, S. 104 vom 11.3.1641 und S. 115 vom 16.6.1641.

1045 Vgl. Steiof: Alltag in Frankenthal, Abschnitt Mühlen, a.a.O., S. 67; vgl. Stadtarchiv Frankenthal Best. I 455 S. 47 vom 5.1.1616.

1046 LA Speyer Best C26 Nr. A114, fol. 75.

1047 Vgl. Steiof: Alltag in Frankenthal, Abschnitt Mühlen, a.a.O., S. 67; vgl. Stadtarchiv Frankenthal I 101, S. 261 vom 25.7.1651.

1048 LA Speyer Best. F2 Nr. 153 fol. 85.

1049 Vgl. LA Speyer Best F2 Nr. 153 fol. 1.

1050 LA Speyer Best. F2 Nr. 153 fol. 445.

1051 LA Speyer Best. F2 Nr. 153 fol. 1, 445.

1052 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. 2, S. 360.

1053 Vgl. Karte LA Speyer Best. W41 Nr. 6224.

1054 LA Speyer Best. W41 Nr,. 6224.

1055 LA Speyer Best. W41 Nr,. 6225.

1056 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

1057 Vgl. Neue Leininger Blätter 1932, S. 42.

1058 Vgl. Barbig: Leininger Geschichtsblätter 1909, S. 49.

1059 Vgl. Beck: "Auch eine Reli­quie"; in: Neue Leininger Blätter Jahrgang 1932, S. 41, Nachtrag S. 54 zum Gerichtsschreiber Rosenberger beim Friedensgericht

Grün­stadt.

1060 Vgl. Beck, B.: "Auch eine Reli­quie"; in: Neue Leininger Blätter Jahrgang 1932, S. 41.

1061 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 14.

1062 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 14.

1063 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 14.

1064 Vgl. Barbig: Leininger Geschichtsblätter 109, S. 49.

1065 Vgl. Klauck: Le­xikon saarländischer Ort, a.a.O., S. 247.

1066 Vgl. Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http://www.mueller-heppenheim-home-page.t-online.de/mue-vor­k.htm., Abruf vom 21.7.2014.

1067 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 247.

1068 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 399 m.w.N..

1069 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 414.

1070 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germers­heim vom 6.4.1768.

1071 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsanga­ben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 267.

1072 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 416.

1073 Vgl. Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 348.

1074 Vgl. Rinck: Schlußsteine und Initialen an den Häusern, a.a.O., S. 129.

1075 Vgl. Rinck: Schlußsteine und Initialen an den Häusern, a.a.O., S. 130.

1076 Vgl. Rinck: Schlußsteine und Initialen an den Häusern, a.a.O., S. 130.

1077 Vgl. LA Speyer Best. ++++klären ++++; zitiert bei Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 346.

1078 Vgl. ref. Kirchenbuch Bergzabern; vgl. Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 346.

1079 Vgl. GLA Karlsruhe, Wasserfalls-Recontionen, Vol. I. fol. 66 ff; zitiert bei Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 346.

1080 Vgl. LA Speyer Best. F11 Nr. 865 [Ausfautheiakten Klingen], zitiert nach Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 346.

1081 Vgl. Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 347.

1082 Vgl. Petermann: Kirchenbuch von Heuchel­heim, a.a.O., S. 3.

1083 Vgl. Petermann: Kirchenbuch von Heuchelheim, a.a.O., S. 3.

1084 Vgl. Petermann: Kirchenbuch der reformierten Gemeinde Klingen von 1714 – 1780, a.a.O., S. 37.

1085 Vgl. Petermann: Kirchenbuch der reformierten Gemeinde Klingen von 1714 – 1780, a.a.O., S. 38.

1086 Vgl. LA Speyer Best. F11 Nr. 865 [Ausfautheiak­ten Klingen], zitiert nach Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 347.

1087 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; vgl.

auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 255.

1088 Vgl. LA Speyer Best. F11 Nr. 865 [Ausfautheiakten Klingen], zitiert nach Petermann/­Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 347.

1089 Vgl. Petermann: Kirchenbuch der reformierten Gemeinde Klingen von 1714 – 1780, Nachtrag, a.a.O., S. 1.

1090 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 137 und 137a; Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 347.

1091 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 137 und 137a; vgl. Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 347.

1092 Vgl. Petermann: Kirchenbuch der reformierten Gemeinde Klingen von 1714 – 1780,Teil 2, a.a.O., S. 13.

1093 Vgl. Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 347.

1094 Vgl. Petermann/­Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 347.

1095 Vgl. LA Speyer Best. L56/640/41; vgl. Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 348.

1096 Vgl. Pe­termann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 348.

1097 Vgl. Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 348.

1098 Vgl. Landauer Anzeiger vom 20.5.1912; vgl. Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 348.

1099 Vgl. LA Speyer Best. H31 Nr. 180; vgl. Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 348.

1100 Vgl. Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 348.

1101 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlenster­ben, a.a.O., S. 76.

1102 Vgl. Ortsgemeinde Klingen [Hrsg.]: Klingen/Pfalz 1998, S. 68.

1103 Vgl. Becker, M. F.: Das deutsche Mühlensterben, a.a.O., S. 76.

1104 Vgl. Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 348.

1105 Vgl. https://vhs-suew.de/Veranstaltung/titel-Die+historische+Hammerschmiede+im+Klingbachtal/cmx548ec2d394f9f.html, Abruf vom 14.5.2015.

1106 Vgl. Petermann: Kirchenbuch der reformierten Gemeinde Klingen von 1714 – 1780,Teil 2, a.a.O., S. 2.

1107 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 252.

1108 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 308/309.

1109 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 308-309; vgl. LA Speyer Best. L57, 1150, S. 376.

1110 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 309.

1111 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 309; vgl. LA Speyer Best. L57/1152.

1112 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 309.

1113 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 309.

1114 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 252.

1115 Vgl. https://vhs-suew.de/Veranstaltung/titel-Die+historische+Hammerschmiede+im+Klingbachtal/cmx548ec2d394f9f.html, Abruf vom 14.5.2015.

1116 Vgl. Frey: Be­schreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 426.

1117 Vgl. Pfalzatlas, a.a.O., Bd. 3 Karte Nr. 83.

1118 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 267.

1119 Vgl. Frey: Beschreibung des Rhein­kreises, a.a.O., Bd. 1 S. 426.

1120 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 330.

1121 Vgl. Esser: Ortsfa­milienbuch Winden, a.a.O., S. 2212 Nr. 965; vgl. ref. KB Barbelroth 2/26.

1122 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; Anm.:

bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 257 nicht aufgeführt.

1123 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 233.

1124 Vgl. Petermann: Klingenmünster Reformiertes Kirchenbuch, Teil: Verstorbene 1707-1793, a.a.O., S. 25.

1125 Vgl. Petermann/Daum: Kirchenbuch Heuchelheim, a.a.O., Bd. 2, S. 43.

1126 Eilbote Landau vom 16.2.1850, Nr. 14, S. 91.

1127 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage Nr. 2, S. 2.

1128 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O.,S. 100; vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 6.

1129 Vgl. Pfalz­atlas, a.a.O., Bd. 3 Karte Nr. 83.

1130 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage Nr. 2, S. 2.

1131 Vgl. Ortsgemeinde Heuchelheim-Klingen: Heuchelheim-Klingen, a.a.O., S. 46.

1132 Landauer Eilbote Nr. 30 vom 20.4.1865, S. 230.

1133 Vgl. Lehmann: Burgen und Schlösser, a.a.OP., II, S. 279; vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 227.

1134 Vgl. Petermann/Rinck: Die Mühle und Müller von Klingen, a.a.O., S. 129, 346; vgl. Mitteilung von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigsha­fen-Oppau.

1135 Vgl. LA Speyer, CGA-Akten, A., Nr. 603 Bl. 2.

1136 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises I, a.a.O., S. 370.

1137 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 315/316.

1138 Vgl. Christmann: Flurnamen der Südpfalz als Geschichtsquelle, in: Pfälzer Hei­mat 1961, S. 123; vgl. Lehmann: Burgen II, a.a.O., S. 279.

1139 Vgl. Christmann: Flurnamen der Südpfalz als Geschichtsquelle, in: Pfälzer Heimat 1961, S. 123.

1140 Vgl. Lehmann, a.a.O., Burgen II 279 m.w.N..

1141 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 227.

1142 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 230; vgl. LA Speyer D2/116-3.

1143 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 230; vgl. LA Speyer D2/116-3.

1144 Vgl. Ballweber: Lehrer, Bürgermeister und Handwerker in Göcklingen; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde Bd XVII, o. S..

1145 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 230; LA Speyer D2/116-2.

1146 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 232.

1147 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 234.

1148 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 234.

1149 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 234.

1150 Vgl. Ballweber: Lehrer, Bürgermeister und Handwerker in Göcklingen; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde Bd XVII, o. S.

1151 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 426.

1152 Vgl. Pfalzatlas, a.a.O., Bd. 1 Karte Nr. 83.

1153 Vgl. Weber: Mühlen d. besonderen Art, a.a.O., S. 318.

1154 Vgl. Petermann: Klingenmünster Reformiertes Kirchenbuch, Teil: Verstorbene 1707-1793, a.a.O., S. 6.

1155 Vgl. Pfalzatlas, a.a.O., Bd. 1 Karte Nr. 83.

1156 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 426.

1157 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7, Bl. 11r; s. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 257.

1158 Vgl. Eilbote Landau vom 25.10.1855, S. 473 = LA Speyer Best. Y 20/41.

1159 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 309.

1160 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 82.

1161 Vgl. Pfalzatlas Bd. 1 Karte Nr. 83.

1162 Vgl. Karte bei: Kunstdenkmäler, a.a.O., Bd. Bergzabern, S. 273.

1163 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7:.

1164 Vgl. LA Speyer Best A 14 Nr. 9-834; vgl. Weber: Mühlen und des Müllerhandwerks, a.a.O., S. 262.

1165 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 348.

1166 Vgl. Pfalzatlas, a.a.O., Bd. 1 Karte Nr. 83.

1167 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; vgl.

Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 265.

1168 Vgl. LA Speyer Best A 14 Nr. 9-834; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerks, a.a.O., S. 262.

1169 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Mühlenprotokoll von 1768; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 255.

1170 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Mühlenprotokoll von 1768; Anm.: der erwähnte Bericht ist im Mühlenver­zeichnis nicht erhalten geblieben.

1171 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 426.

1172 Vgl. Pfalzatlas, a.a.O., Bd. 1 Karte Nr. 83.

1173 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, a.a.O., S. 18.

1174 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 303.

1175 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 330.

1176 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122 b: Proto­koll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; vgl.

Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 257.

1177 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfäl­zer Land, a.a.O., S. 18; vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 206.

1178 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 318 unter Hinweis auf LA Speyer Best. A2 Nr. 1272 1/21g; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1271/13: Wasserfallzins

von Franz Siegel, 1731.

1179 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 318.

1180 Vgl. Neubauer: Regesten des Klo­sters Werschweiler, a.a.O., S. 151 Nr. 214.

1181 Vgl. Burkhart/Heberer: Kloster Hane; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 59; vgl. UBMZ Mainzer Urkundenbuch, a.a.O., Bd. 1, Nr. 602, S. 522

„Niu­wenburc“; in UBMZ wird die Ansicht vertreten, es handele sich hierbei um Neuburg/Rhein; dort hatte das Kloster Hane allerdings keinen Grundbesitz; Burkhart/He­berer: Kloster Hane; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 59 vermuten deshalb Neubolanden.

1182 Vgl. Burkhart/Heberer: Kloster Hane; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 59; vgl. LA Speyer Best. F1, Nr. 18, fol. 27r; Remling: Abteien und Klöster, a.a.O., Bd. 2, Nr. 64, S. 371.

1183 Vgl. Juner: Zur Deutung des Namens „Kneispermühle“; in: Heimatkalen­der für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2003, S. 124; vgl. Kampfmann:

Geschichte der Mühlen im Bezirksamt Zweibrücken, a.a.O., S. 17.

1184 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 198.

1185 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

1186 Vgl. Kampfmann: Beiträge zur westpfälzischen Ortsgeschichte, a.a.O., S. 76; vgl. Christmann: Sied­lungsnamen II., s.s.O., S. 334; vgl. Kostwald: Mühlen im Wall­halbtal, a.a.O., S. 37.

1187 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 278; vgl. Kampfmann: Geschichte der Mühlen im Bezirksamt Zweibrücken, a.a.O., S. 17.

1188 Vgl. ev. KB Wallhalben 1, Bl. 8, Taufeintrag vom 23.2.1710.

1189 Vgl. Kampfmann: Geschichte der Mühlen im Bezirksamt Zweibrücken, a.a.O., S. 18 unter Verweis auf Kreisarchiv Speyer: Zweibrücken I Nr. 1087. ++

+Zitat prüfen++++

1190 Vgl. Kampfmann: Geschichte der Mühlen im Bezirksamt Zweibrücken, a.a.O., S. 18.

1191 Vgl. Ernst: Bürgeraufnahmen und Manumission im Oberamt Zweibrücken, a.a.O., S. 49.

1192 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

1193 Vgl. Kostwald: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 37.

1194 Vgl. Bohrer: Register reformiertes Kirchenbuch Rieschweiler, a.a.O., S. 45, 110.

1195 Vgl. Kost­wald: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 38.

1196 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 279-287; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 191.

1197 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 120r.

1198 Vgl. Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Rieschweiler 1683-1798, a.a.O., S. 185.

1199 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 46.

1200 Vgl. Kostwald: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 38.

1201 Vgl. Bohrer: Register reformiertes Kirchenbuch Rieschweiler, a.a.O., S. 43.

1202 Vgl. ev. KB Wallhalben8, Bl. 10, Taufeintrag vom 5.7.1835.

1203 Vgl. Zweibrücker Wochenblatt Nr. 216 vom 15.9.1869.

1204 Vgl. Ziegler: Alt-Lemberg, a.a.O., S. 116 mit Photo.

1205 Vgl. Kostwald: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 38.

1206 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 572.

1207 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 573

1208 Vgl. Schnabel: Bevölke­rungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 270.

1209 Vgl. „Knittelsheimer Nahrungsbuch“ von 1788, Teil I Zi. 8, zitiert nach Disqué: Familie Disqué, a.a.O., S. 34.

1210 Vgl. Internetdatei http://www.knittelsheimer-muehle.de/, Abruf vom 10.1.2013.

1211 Vgl. Heupel/Sinn: Knittelsheimer Mühle, a.a.O., S. 133-144 mit Karte von 1759, S. 135.

1212 Vgl. Heupel/Sinn: Knittelsheimer Mühle, a.a.O., S. 134 unter Bezugnahme auf kath. KB Bellheim.

1213 Vgl. Internetdatei http://www.1200jahre-knittelsheim.de/muehle.htm, Vortrag gehalten von Hermann Josef Schwab.

1214 Vgl. Heupel/Sinn: Knittelsheimer Mühle, a.a.O., S. 134 .

1215 Vgl. Internetdatei http://www.1200jahre-knittelsheim.de/muehle.htm, Vortrag gehalten von Hermann Josef Schwab.

1216 Vgl. Heupel/Sinn: Knittelsheimer Mühle, a.a.O., S. 134 .

1217 Anm.: bei Weber, Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 254: “Krömerische Erben”.

1218 LA Speyer Best. A2 Nr. 122/7.

1219 Vgl. Disqué: Familie Disqué, a.a.O., S. 34.

1220 Vgl. Disqué: Familie Disqué, a.a.O., S. 34.

1221 Vgl. Disqué: Familie Disqué, a.a.O., S. 53.

1222 Vgl. Disqué: Familie Disqué, a.a.O., S. 53.

1223 Vgl. Eilbote Landau vom 21.3.1840, Nr. 12 Beilage.

1224 Vgl. Eilbote Landau vom 13.4.1850, Nr. 30, S. 225.

1225 Eilbote Landau vom 17.8.1850, Nr. 66, S. 487.

1226 Vgl. Eilbote Landau vom 21.4.1855, S. 178 = LA Speyer Best. Y 20/41.

1227 Vgl. Eilbote Landau vom 7.8.1856 Nr. 63, S. 375.

1228 Vgl. Internetdatei http://www.knittelsheimer-muehle.de/, Abruf vom 10.1.2013.

1229 Vgl. Dette: Liber Possessionum Wizenburgensis, a.a.O., S. 117.

1230 Vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, a.a.O., a.a.O., S. 25.

1231 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamen,a.a.O., S. 340; vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 174.

1232 Vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 43.

1233 Vgl. LA Speyer Best. T3 Nr. 24 „Heint­z'scher Nachlaß“ Sachakte 448: Abschrift des Weistums.

1234 Vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 43.

1235 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 296.

1236 Vgl. Kampfmann: Heimatkunde des Bezirksamts Zweibrücken, a.a.O., S. 334; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 334.

1237 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 296.

1238 Vgl. HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von Sickingen: Sickingisches Amtsrelationsbuch Bd. I Nr. 5b S. 429 = Zusammenfassung PRFK Archiv Ludwigshafen Ordner Nr. XIV L 2.0 lfd. Abt. Nr. 11.

1239 Vgl. luth KB Wallhalben1, Bl. 13, Taufeintrag vom 22.6.1711.

1240 Vgl. LA Speyer Best E 6 Nr. 2436.

1241 Vgl. LA Speyer Best. E 6 Nr. 2436 II Teil I Bl. 25: Kopie des nicht datierten Urteils.

1242 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2346; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 3, S. 1568-69 Nr.1760.

1243 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5.

1244 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 296.

1245 Vgl. beispielsweise: LA Speyer Best. E 6 Nr. 2436 II Teil I Bl. 159.

1246 Vgl. Internetdatei Gemein­de Herschberg http://de.wikipedia.org/wiki/Herschberg, Abruf vom 14.10.2013.

1247 Vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 43.

1248 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 297.

1249 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 53.

1250 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 297.

1251 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 297; vgl. LA Speyer, Lagerbücher Nr. 60 +++Zitat prüfen+++; vgl. Kampf­mann: Heimatkunde

des Bezirksamts Zweibrücken, Kaiserslautern 1912. +++Zitat prüfen+++

1252 Vgl. ev. KB Wallhalben Bl. 8, Taufeintrag vom 28.11.1709.

1253 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 297; vgl. LA Speyer, Lagerbücher Nr. 60 +++Zitat prüfen+++; vgl. Kampf­mann: Heimatkunde

des Bezirksamts Zweibrücken, Kaiserslautern 1912. +++Zitat prüfen+++

1254 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 109.

1255 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 110.

1256 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E12, 196/10: Verpachtung der Mühle zu Köngernheim, 1738; Provenienzen: von Ketsch.

1257 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 110.

1258 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 111 mit Photo des Anwesens Gaustraße 19.

1259 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 16.

1260 Vgl. Angabe von Jacques Michel bei Gedbas http://gedbas.genealogy.net/person/show/1062471551, Abruf vom 22.6.2014.

1261 Vgl. Bezirksgruppe Kusel der Pfälz.-Rhein. Familienkunde: Zustand Amt Lichtenberg, a.a.O., S. 80.

1262 Vgl. Zink: Die Konkener Mühle; in: Die Rheinpfalz vom 12.6.1996, abgedruckt bei Häßel: Chronik der Gemeinde Konken, a.a.O.,S. 258.

1263 Vgl. LA Speyer, Briefprotokoll 370, S. 213 und 337 +++Zitat prüfen+++; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 263.

1264 Vgl. Zink: Die Konkener Mühle; in: Die Rheinpfalz vom 12.6.1996, abgedruckt bei Häßel: Chronik der Gemeinde Konken, a.a.O.,S. 258.

1265 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7, Bl. 76r-79 Mühlenprotokoll Oberamt Lichtenberg von 8.7.1746; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 213.

1266 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 86.

1267 Vgl. Zink: Die Konkener Mühle; in: Die Rheinpfalz vom 12.6.1996, abgedruckt bei Häßel: Chronik der Gemeinde Konken, a.a.O., S. 259.

1268 Vgl. Häßel: Chronik der Gemeinde Konken, a.a.O., S. 259.

1269 Vgl. Häßel: Chronik der Gemeinde Konken, a.a.O.,S. 260.

1270 Vgl. Bohrer u.a.: Register zu dem reformierten Kirchenbuch der Pfarrei Contwig von 1698-1764, a.a.O., S. 107.

1271 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29.

1272 Vgl. Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 152.

1273 Vgl. Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 152; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1277.

1274 Vgl. Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 152; vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 514: „Kurfürst Karl Philipp von der Pfalz übergibt dem Johann Peter Veith zu Kottweiler die dortige ehemalige Stengelmühle, welche in Abgang geraten war, und welche Veith auf eigene kosten wieder aufbauen ...“

1275 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 327.

1276 Vgl. Herzog: ref. KB Steinwenden, a.a.O., S. 30 Nr. 519.

1277 Vgl. Herzog: ref. KB Steinwenden, a.a.O., S. 33 Nr. 575.

1278 Vgl. Biundo: Pfälzisches Pfarrerbuch, a.a.O., S. 65 Anm. zu Nr. 721.

1279 Vgl. Leonhardt: Dorfsippenbuch Sambach, a.a.O., S. 69.

1280 Vgl. Munzinger: „Kennt Ihr sie ?“ [Anm.: zu Gertrud Bindewald-Munzinger]; in: Chronik der Pfälzer Munzinger, Nr. 45, Juni 2007, S. 61-62.

1281 Vgl. Munzinger: „Kennt Ihr sie ?“ [Anm.: zu Gertrud Bindewald-Munzinger]; in: Chronik der Pfälzer Munzinger, Nr. 45, Juni 2007, S. 61.

1282 Vgl. Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 150.

1283 Vgl. Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 150; vgl. LA Speyer Best. K26 [Notariat Landstuhl], Akten 1828.

1284 Vgl. Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 150; vgl. Genealogie Scheuermann [Stamm Spesbach-Steinwenden],

zusammengestellt von Roland Paul; vgl. Stammbaum Gutheil, erstellt von August Balz, Bad Dürkheim, 1938.

1285 Vgl. Paul: Von den Müh­len und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 150.

1286 Vgl. Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 150; vgl. LA Speyer Best K26 Kasten 231, Ehevertrag vom 18.7.1840.

1287 Vgl. Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 150; vgl. LA Speyer Best. L 56, Nr. 385, S. 101.

1288 Vgl. Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 151.

1289 Vgl. Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 151.

1290 Vgl. Paul: Von den Mühlen und den Müllern in Kottweiler-Schwanden, a.a.O., S. 151.

1291 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Heimweiler http://de.wikipedia.org/wiki/Heimweiler, Abruf vom 14.10.2013.

1292 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Heimweiler http://de.wikipedia.org/wiki/Heimweiler, Abruf vom 14.10.2013.

1293 Vgl. Hüttenberger: Das schwarze Schaf der Gilcher Familie. Endete der Stamm Gilcher-Weisweiler unter der Guillotine ?; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde, Heft 4 /2003, S. 203; vgl. auch Weber, Mühlen, a.a.O., S. 207, 220.

1294 Vgl. LA Speyer Best. D51 Nr. 244.

1295 Vgl. Armgart/Dickel: Deutschordenskommende Einsiedel; in: Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, S. 351: „am Kaulbach (bei Kaiserslautern?), später nicht mehr erwähnt“.

1296 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1620-1650, a.a.O., S.28 Nr. 443.

1297 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 79 Nr. 2916.

1298 Vgl. Schneider: Das Müllergeschlecht Schönenberger auf der Oppensteinermühle bei Olsbrücken; in: Pfälz. Familien- und Wappenkunde 1969, S. 185.

1299 Vgl. Schneider: Die Müllerfamilie Kolter aus der Schafmühle (Katzweiler); in: Pfälz. Familien- und Wappenkunde 1969, Bd. 6, Heft 12, S. 370.

1300 Vgl. LA Speyer Best. A 2 Nr. 172; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 244.

1301 LA Speyer Best. D51 Nr. 244.

1302 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 35; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel, Nr. 661-04-K, Schmeißbacher Lohnweiler Mühle: Vernehmungsprotokoll der

Müller Heinrich Scheidt und Georg Adam Scheidt vom 11.7.1845.

1303 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 35; vgl. LA Speyer Best. L 56 Nr. 834 S. 279.

1304 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 35; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04 K, Schmeißbacher Mühle:Protokoll über die Setzung des Aichpfahls

vom 7.10.1863, Vgl. auch WWA Kaiserslautern, Triebwerksakten, Az.: 27.51.01 Schmeißbacher Mühle.

1305 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S.46; Ar­chiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-K, Schmeißbacher Mühle: G. A. Scheidt an Landcommissariat Kusel

vom 2.7.1845.

1306 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 44; Archiv Kreisverwal­tung Kusel Az: 661-04-K, Schmeißbacher Mühle: Gendarmeriestation Wolfstein an Bezirksamt

Kusel, vom 26.7.1880.

1307 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 44; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 61-04-K, Schmeißbacher Mühle: H. W. Scheidt an Bezirksamt Kusel vom 20.1.1881 nebst Vermerk Bezirksamt Kusel vom 28.6.1881; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel Nr. 661-04-K, Schmeißbacher Mühle: Gendarmeriestation Wolfstein an Bezirksamt Kusel vom 26.7.1880.

1308 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 35.

1309 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 35; vgl. Archiv Kreisverwaltung Kusel, Nr. 661-04-K, Schmeißbacher Lohnweiler Mühle: Vernehmungsprotokoll der Müller Heinrich Scheidt und Georg Adam Scheidt vom 11.7.1845.

1310 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 12.

1311 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis a.a.O., S. 354.

1312 Vgl. Geschichts- und Heimatverein Kriegsfeld e.V.: Kriegsfeld. Bilder aus unserem Dorf, a.a.O., S. 29 mit Photo.

1313 Vgl. Geschichts- und Heimatverein Kriegsfeld e.V.: Kriegsfeld. Bilder aus unserem Dorf, a.a.O., S. 36 mit Photo.

1314 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 358.

1315 Vgl. Geschichts- und Heimatverein Kriegsfeld e.V.: Kriegsfeld. Bilder aus unserem Dorf, a.a.O., S. 39 mit Photo.

1316 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 360.

1317 Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 3, S. 252-253.

1318 Vgl. Kuby: Die Schniftenberger Mühle und die „Dautermänner“. Eine Ergänzung zu dem Beitrag von Emil Dhom in Nr. 2/1971, S. 64.

1319 Vgl. Dhom: Die Schniftenberger Mühle bei Kriegsfeld. Dem Verfalle preisgegeben; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1971, S. 41.

1320 Vgl. Dhom: Die Schniftenberger Mühle bei Kriegsfeld. Dem Verfalle preisge­geben; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1971, S. 41-44; vgl. Kuby: Die Schniftenberger Mühle und die „Dautermänner“. Eine Er­gänzung zu dem Beitrag von Emil Dhom in Nr. 2/1971, S. 64.

1321 Vgl. Dhom: Die Schniftenberger Mühle bei Kriegsfeld. Dem Verfalle preisgege­ben; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1971, S. 43.

1322 Vgl. Schattauer: Appeltal, a.a.O., o. S.; vgl. Lorenz: Unvergessenes Kischker 1786-1944; 2. Auflage 1980, erschienen in der Reihe Donauschwäbische Beiträge

Nr. 38.

1323 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf, Abruf vom 21.7.2014.

1324 Vgl. LA Speyer, Zweibrücken II, A Nr. 321 Bl. 7.

1325 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 112.

1326 Vgl. Vogelgesang: Die Krottelbacher Mühle (1574); in: Heimatblatt für das Remigiusland 1926, Nr. 1.

1327 Vgl. Vogelgesang: Die Krottelbacher Mühle (1574); in: Heimatblatt für das Remigiusland 1926, Nr. 1.

1328 Vgl. Vogelgesang: Die Krottelbacher Mühle (1574); in: Heimatblatt für das Remigiusland 1926, Nr. 1.

1329 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

1330 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 183; vgl. Fabricius: Die Wüstungen des Pfalz-Zweibrückischen Amtes Lichtenberg; in: Pfälzische Heimatkunde 1911, S. 53.

1331 Vgl. LA Speyer Zwbr. Dom.-Akte Nr. 90, S. 477.

1332 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern. Zweibrücken 1828, S. 102; vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. III, S. 427.

1333 Vgl. Gilar­done: Handbuch d. Reg.-Bezirks Pfalz, Anhang I, Speyer1886, S. XXIII.

1334 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 446.

1335 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 576: Lehensbrief vom 8.7.1729.

1336 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7.

1337 Vgl. Meyer: Register zum 3. ref. Kirchenbuch Waldfischbach [Holzlandkirchenbuch], Zweibrücken 1986, S. 22.

1338 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 198-205; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 221.

1339 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 91r.

1340 Vgl. LA Speyer Best. B2 (Herzogtum Zweibrücken) Nr. 1231/8: „Beschwerde des Reisweiler Erbbestandsmüllers Nickel Hollinger über die vom Burgvogt Etienne

beim Pettersheimer Schloß angelegte Schleuse“, o..D. (1700-1830).

1341 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 49 vom 13.6.1821, S. 348.

1342 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 32 vom 1.2.1823, S. 160.

1343 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 205-206r.

1344 Vgl. Klinck: 1050 Jahre Kübelberg, a.a.O., S. 114.

1345 Vgl. hierzu auch Zenglein/Bauer: Das Gerichtsbuch Kübelberg 1659-1748, Kübelberg 2009; vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187.

1346 Vgl. Häberle: Scheidenberg, Scheidenberger Woog, Scheidenberger Straße. Ein Beitrag zur historischen Geographie der Westpfalz; in: Pfälzisches Museum 1914,

S. 23-28; vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 192; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 479; vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon IV.1, a.a.O., S. 439 ff Artikel „Scheidenburg“.

1347 Vgl. Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 10.

1348 Vgl. z.B. Kuby: Pfarrerlisten kleinerer pfälzischer Herrschaften; Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 2001, S. 79 ff.

1349 LA Speyer Best. B2 Nr. 1056 1: „Das Recht der Bewohner des Gerichts Kübelberg auf auswärtigen Mühlen zu mahlen, 1782-1783“, Bl. 1-2.

1350 LA Speyer Best. B2 Nr. 1056 1, Bl. 3r.

1351 LA Speyer Best. B2 Nr. 1056 1, Bl. 9.

1352 Vgl. auch Klinck: 1050 Jahre Kübelberg, a.a.O., S. 100.

1353 Vgl. Klinck: 1050 Jahre Kübelberg 937-1987, hrsg. Ortsgemeinde Schönenberg-Kübelberg 1987, S. 21.

1354 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 332.

1355 Vgl. reformiertes Kirchenbuch Obermiesau; zitiert nach Klinck: 1050 Jahre Kübel­berg, a.a.O., S. 186.

1356 Vgl. reformiertes Kirchenbuch Obermiesau; zitiert nach Klinck: 1050 Jahre Kübel­berg, a.a.O., S. 186.

1357 Vgl. Klinck: 1050 Jahre Kübelberg, a.a.O., S. 100.

1358 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 331; vgl. LA Speyer, Zwei­brücken I, A , Nr. 313. +++Zitat prüfen+++

1359 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 25 Nr. 57.

1360 Mitteilung von Herrn Dr. Hermann Müller, Heppenheim vom 8.9.2011.

1361 Vgl. LA Speyer Best. A2/01 Nr. 32/1: Vellmanns Beforchung des Amtes Kübelberg von 1600, Bl. 39.

1362 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 572.

1363 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 351 m.w.N..

1364 Vgl. LA Speyer Best C 26 ab Nr. 51 und Bezirksamt Frankenthal Nr. 173.

1365 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 271 ff nach Wasserläufen.

1366 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern. Zweibrücken 1828, S. 51; vgl. Frey: Be­schreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. II, S. 387.

1367 Vgl. LA Speyer Grundsteuerkataster II S. 751. +++Zitat prüfen+++

1368 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 275/76.

1369 Vgl. LA Speyer Best. K16 Kasten N-10, Urk. Nr. 622.

1370 Vgl. LA Speyer Best. K16, 257 Notariatsakten Grünstadt Nr. 198.

1371 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

1372 Intelli­genzblatt des Rheinkreises vom 16.1.1830, Nr. 5, Beilage, Bl. 34-35.

1373 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 198.

1374 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 203.

1375 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 202-203; vgl. LA Speyer Best. C28 Nr. A103.

1376 zitiert nach Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 203.

1377 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 203.

1378 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 203; vgl. LA Speyer Best. C28 Nr. A103.

1379 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 204; vgl. LA Speyer Best. C29 Nr. 1.

1380 Vgl. LA Speyer Best. K16 Kasten N-10, not. Urk. Nr. 107/1807 vom 4.3.1807.

1381 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 273.

1382 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1723: „Pfändung des Müllers von Blumencronischen Schwemmwoogs­mühle bei Wattenheim wegen Holzfrevels im Stumpfwald bei

Ramsen, 1775-1777“.

1383 Vgl. LA Speyer, Best. K16 Kasten N-10, Urk. Nr. 107/1807 vom 4.3.1807.

1384 Vgl. LA Speyer Best K16 Nr. 244/1822 Notariat Grünstadt von 27.5.1822.

1385 arg. ex LA Speyer Best K16 Nr. 244/1822 Notariat Grünstadt von 27.5.1822.

1386 Vgl. LA Speyer Best K16 Nr. 289/1822 Nota­riat Grünstadt.

1387 Vgl. LAS Weistum Kusel II, 2, zitiert nach Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in:Westricher Heimatblätter 1992, S. 4.

1388 Vgl. Christmann, Ernst: Alba, Elbe, Elf und die pfälzischen "-alb"; in Pfälzer Heimat 1956, S. 43.

1389 Vgl. Christmann, Ernst: Alba, Elbe, Elf und die pfälzischen "-alb"; in Pfälzer Heimat 1956, S. 43 rechts Spalte.

1390 Vgl. Christmann, Ernst: Alba, Elbe, Elf und die pfälzischen "-alb"; in Pfälzer Heimat 1956, S. 43 linke Spalte.

1391 Vgl. Schmid: Bevölkerungsentwicklung, a.a.O., S. 91.

1392 Vgl. hierzu Brief des Georg Philipp Baumann an seinen Schwager Fries; in: Fries: Zei­tenwende, a.a.O., S. 158-59; vgl. Hepp: Bericht über die Brandschatzung von Kusel durch die Franzosen 1794; in: Der Turm­hahn- Blätter vom künstlerischen Schaffen und Bauen in der Pfälzischen Landeskirche 1969, Heft 1/2, S. 14 f.

1393 Vgl. Fries: Zeiten­wende, a.a.O., S. 219.

1394 Vgl. auch Weber: „Wegen gefälschter Assignaten wurde 1794 Kusel nie­dergebrannt“; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1973, Der junge Geschichtsfreund, S. 1.

1395 Vgl. Schmid: Bevölkerungsentwicklung, a.a.O., S. 90.

1396 Vgl. Fuchs/Kuby: Taufpaten im ersten ev. Kirchenbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 20.

1397 Vgl. Rheinwald: Ein neu aufgefundener Einblatt­druck des Zweibrücker Buchdruckers Kaspar Wittel von 1599; in: Pfälzer Heimat 1977, S. 87; vgl. Biundo:

Pfälzi­sches Pfarrerbuch, a.a.O., S. 63 Nr. 709.

1398 Vgl. Schmid: Bevölkerungsentwicklung, a.a.O., S. 94.

1399 Vgl. Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 111-112.

1400 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 813 7.

1401 Vgl. Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 118r.

1402 Vgl. Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 118r-120r.

1403 Vgl. Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 120r.

1404 Vgl. Weber: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 31.

1405 Vgl. Pfaff: Familien in Miesau, a.a.O., S. 105 Nr. 382..

1406 Vgl. Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, a.a.O., S. 63.

1407 Vgl. Müller: Zweibrücken. Geschichte eines städtischen Gemein­wesens, a.a.O., S. 31.

1408 Vgl. Zink/Zenglein: Zur älteren Geschichte der Godelhauser Mühle; in: 650 Jahre Godelhausen, a.a.O., S. 63.

1409 Vgl. Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 112r-118r.

1410 zitiert nach Weber: Mühlen und Mül­lerhandwerk, a.a.O., S. 216.

1411 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 87r.

1412 Vgl. Schaaff: Untertanenlisten des Herzogtums Pfalz-Zwei­brücken aus den Huldigungsprotokollen des Jahres 1776, a.a.O., S. 120.

1413 Vgl. Schmid: Bevölkerungsentwicklung, a.a.O., S. 96.

1414 Vgl. Schmid: Bevölkerungsentwicklung, a.a.O., S. 94.

1415 Vgl. Schaaff: Untertanenlisten des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken aus den Huldigungsprotokollen des Jahres 1776, a.a.O., S. 123.

1416 Vgl. Weber: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 31; vgl. LA Speyer Be­st. B2 Nr. 294.7 und 295.

1417 Vgl. Weber: Tuchmacher, a.a.O., S. 31.

1418 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 216.

1419 Vgl. Weber: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimat­blätter 1986, S. 31.

1420 Vgl. Weber: Tuchmacher, a.a.O., S. 31; Baum: Kuseler Mühlen; in: “Heimatblatt des Remigiuslandes” Nr. 6/1927; vgl. Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 108-110r.

1421 Vgl. Mühlenprotokoll von 8.7.1746, LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 108-110r.

1422 Vgl. Weber: Tuchmacher und ihre Walkmühlen, a.a.O., S. 28.

1423 Vgl. Weber: Tuchmacher und ihre Walkmühlen, a.a.O., S. 28.

1424 Vgl. Weber: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 29.

1425 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 125r-127r; vgl. Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 124..

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