Version 24.3.2016

 

Litera E

 

 

 

 

 

 

 

Ebernburg:

OT von Bad Münster am Stein – Ebernburg; VG Bad Münster am Stein – Ebernburg, Lk Bad Kreuznach

 

Mühlen:

- Schloßmühle:

in der ältesten Urkunde vom 29.7.1438 wird dem Müller Henne Molter das Recht verliehen, auf seine Kosten eine Mühle an der Al­senz zu erbauen 1. Der Türsturz des Eingangs des jüngeren heute noch erhaltenen Gebäudes, stammt vom einem Vorgängerbau und da­tiert von 1584 2. Burg und Mühle gehörte den Freiherrn von Sickingen als kurpfälzisches Lehen 3. Am 30.1.1567 bestätigt Conrad von Sickingen in einem „Freyungsbrief“ die von seinem Vorgänger wegen der Mühle getroffenen Vereinbarungen. Die Mühle war Bann­mühle 4.

 

1601 wird in der Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg als Müller zu Ebernburg erwähnt: „*Kern Nikolaus, Müller zu Ebernburg, 4 alb zu Alsenz“ 5.

 

Am 6.7.1697 erhält Johann Niclas *Sterkel aus Bodenheim den Erbbestandsbrief für die Ebernburger Mühle von Franz Friedrich Freiherr von Sickingen 6. Wer der Nachfolger des Johann Nicolaus Sterckel war ist nicht bekannt. Aus einem Erbbestandsbrief vom 20.11.1764 7 ergibt sich, daß der frühere Erbbeständer Henrich *Reichert die sickingische Bannmühle 1752 an dem Müller Michael *Kron und des­sen Ehefrau verkauft hatte, die sie ihrerseits mit herrschaftlicher Genehmigung an den Sohn Konrad *Kron und dessen Ehefrau Anna Maria *Harter als Erbbeständer übergaben. Zugleich wurde Konrad Kron gestattet, zur Abfindung seiner Geschwister eine Hypothek von 1000 fl auf den Mühlenbesitz eintragen zu lassen 8.

 

Der Küfer Johann Georg *Brosius aus Feilbingert kaufte am 17.12.1769 von Konrad *Kron das Erbbestandsrecht am der Ebernbur­ger Mühle im Alsenztal; das Erbbestandsrecht wurde 1775 von der Herrschaft Sickingen auf Brosius übertragen 9.

 

Brosius war in erster Ehe mit N.N. verheiratet, in 2. Ehe mit Barbara Dorst; er hatte aus beiden Ehen je vier Kinder, darunter die Müller Johann *Brosius, Caspar *Brosius 10. Von Johann Georg Brosius übernahm sein Sohn Caspar *Brosius (geb. um 1762 – 10.2.1814 auf der Ebernburger Mühle) den gesamten Besitz. Sein Nachfolger wurde 1828 (das bei Henrich angegebene Sterbedatum 1814 er­scheint angesichts der Mühlen-Übernahme 1828 zweifelhaft) der Neffe Johann (1) Brosius (27.8.1806Lauterecken – 18.6.1846 Ebernburg). Er war der Sohn des Rheingrafenmüllers Johann Brosius in Lauterecken.. Nach ihm besaß der Sohn Johann (2) Brosius de Mühle; er über­nahm nach dem Tod des Vaters 1846 die Ebernburger Mühle; °° 24.4.1873 in Ebernburg mit Elisabeth Katharina Piton (geb. 17.9.1851 Altenbamberg. Vater der Maria Brosius (6.9.1877 Ebernburger Mühle – 17.3.1936 Bad Kreuznach (?); diese heiratete am 27.8.1900 in Ebernburg den Postassistenten Friedrich Wilhelm Schweickart (geb. 9.12.1872), der die Mühle erbte, aber mit seiner Ehefrau nach Kreuznach verzog. Die andere Tochter des Johann (1) Brosius und der Barbara Möbus, Barbara Brosius (3.1.1832 Ebernburger Mühle – 21.12.1915 Ebernburger Mühle) hatte am 1857 den Bauern und Winzer Georg Christoph Schneider (2.11.1829 Ebernburg – 26.9.1915 Ebernburg) geheiratet, der die Mühle zu einem Kaufpreis von 70000 Mark erwarb 11. Aus dieser Ehe ging der Sohn Christoph Schneider (8.5.1864 Ebernburg – 19.9.1953 Ebernburger Mühle) hervor, der seinen Vater als Müller be­erbte. Christoph Schneider heiratete am 7.11.1899 in Windesheim die Försterstochter Sophia Engelberth. Beider Tochter Maria Schneider heiratete Johann Nikolaus Rapp. Das Ehepaar Schneider/Rapp übernahm 1930 die Mühle. Im 2. Weltkrieg wurde bei ei­nem Bombenangriff von 1945 der Wasserlauf der Müh­le verschüttet und das Mühlrad anschließend entfernt. Bis 1958 war die Mühle noch als Schrotmühle in Betrieb 12.

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 99 (Eingangsportal zur Schloßmühle)

 

Literatur/Urkunden:

- Blum-Gabelmann, Franziska: Die Sickinger Bannmühle in Ebernburg; in: Jahrbuch für Hausforschung 1990, S. 53-72

- Henrich, Karl: Die Ebernburger Mühle im Alsenztal; in: Pfälzer Heimat 1977, S. 57-61

- Kreisverwaltung Bad Kreuznach: Unterschutzstellungsbescheid vom 20.8.1980

- Kuntz, H. und Weber, Friedrich Wilhelm: Mühlen in der Nordpfalz im Bereich der Alsenz, gleichzeitig e. Führer für d. Ausstellung d. Nordpfälzer Geschichtsvereins "Wasser als Energiequelle in d. vorindustriellen Zeit" am 16.10.1982 in d. Donnersberghalle in Rocken­hausen.. Otterbach : Arbogast, 1982. 55 S.

- LA Speyer Best. F 4, A 2 Nr. 894116, 894110, A 2 Nr. 2113 fol. 290, U 34 Nr. 3

- LA Speyer A2 Nr. 894/6: „Acta nebst Renovation über die Erbbestands-Bannmühle, 1781-1792“

- Spengel, Gerd: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 206-209

- Steinmetz, H.: Erbbestandsbrief der Ebernburger Mühle 1764; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1910, S. 46

 

 

 

 

 

Ebertsheim:

VG Grünstadt-Land, Lk Bad Dürkheim, am Eisbach gelegen; besteht aus den Ortsteilen Ebertsheim und Rodenbach.

 

Über frühe Herrschaftsrechte der Leininger fehlen urkundliche Nachrichten. Ein Stück Ackerland von 29 Morgen und zumindest die Hälf­te des Zehnten gehörten zum Burglehen Neuleiningen und gingen vom Hochstift Worms zu Lehen 13. Das Patronatsrecht schenkte Graf Friedrich IV. von Leiningen 1305 dem Kloster Höningen 14.

 

Im Hesso'schen Besitzverzeichnis von 1467 als Eigengut der Grafen von Leiningen bezeichnet 15.

 

Das Dorf war lutherisch, bis 1604 gehörte der Ort zur lutherischen Pfarrei Quirnheim; Kirchenbücher ab 1695; in der Kirchenschaff­nei-Rechnung Höningen wurde jedoch 1578 ein lutherischer Pfarrer in Ebertsheim erwähnt 16.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C28 Nr. 123: Prozeß [Anm.: Grafen von Leiningen-Westerburg] mit Hohenlohe betreffend Monsheim, Wachen­heim, Lautersheim und Ebertsheim 1637-1673

 

 

Mühlen:

1591 ergeht „Secretarii Schmitzen Bericht wegen der Mühlwiesen zu Mertesheim, davon wolle der Müller dem Pfarrer [Anm. d. Verf.: von Ebertsheim] den Zehenden nicht folgen lassen, ohndracht sie doch im Ebertsheimer Zehenden gelegen, Pfarrer bittet ihn bei seiner Zehendgerechtigkeit zu handhaben“ 17.

 

Wie sich aus der Flurkarte von Ebertsheim von 1735 18 ergibt, teilte sich der Eisbach westlich des Dorfes am sog. „Abschlag“, öst­lich der „Herrschaftswiesen“. Der nördliche Arm des Baches fließt im heutigen Bachbett, während der südliche Arm (heutige Wasser­gasse) als Mühlgraben die beiden Ebertsheimer Mühlen treibt. Beide Arme vereinigten sich hinter der Dorfmühle wieder.

 

1538 kommt es zur „Temporal-Bestands-Verleihung der Muhlen zu Ebertsheim auf 10 Jahr“. Weiter heißt es: „Doch daß die Untert­hanen nicht klagen, alles Bauholz soll inn den Herrschaftl: Waldungen dazu gelieffert werden“ 19.

 

Um 1697 und auch 1700 wird Johann Wendel *Schäffer als Müller zu Ebertsheim im luth. KB Ebertsheim genannt +++klä­ren: wel­che Mühle++++ 20.

 

Johann Philipp *Schäffer ist 1718 als Müller in Ebertsheim erwähnt; °° Anna Catharina NN; die Ehefrau des Johann Philipp Scheffer ist am 29.6.1718 als Patin bei der Taufe der Anna Catharina Schneider aufgeführt 21.

 

Am 5.6.1719 wird der Johann Philipp Schuster als Müller in Ebertsheim benannt (°° mit Anna Katharina NN.; Vater des Jacob Frie­derich Schuster 22. +++klä­ren: welche Mühle++++

 

1817 gab es in Ebertsheim folgende Mahlmühlen: a) Obermühle mit 2 Mahlgängen, b) Dorfmühle mit 2 Mahlgängen 23.

 

Um 1821 ist Johannes *Koegy, der Sohn des Müllers auf der Papiermühle Quirnheim-Tal, als Müller in Ebertsheim genannt +++klä­ren: welche Mühle++++ 24.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. U35 Nr. 5-8 (Beedbücher ab 1773)

- Wahl, Karl Th.: Ebertsheim 765-1995: unser Dorf, meine Heimat; ein Heimatbuch in Text, Bildern und Dokumenten, Worms-Heppen­heim 1996

 

 

- Dorfmühle, Neue Mühle:

im Beedbuch I (1773-1806) von Ebertsheim unter Nr. 2/4, S. 117 eingetragen: „Eine Mühle im Dorf, samt Hofraith und Garten, be­forcht nach Sonn die Eißbach, nach Pfrimm die alte Bach, nach Wald Henrich Stein, nach Rhein die Gemeind“. Als Eigentümer ist im Beedbuch vermerkt das St. Guidonis-Stift zu Speyer 25.

 

Es handelt sich hierbei um die 1745 als „ neu erbaute weitere Mahlmühle bishero unter Wörth und Dorf gelegen“ bezeichnete Mühle 26. Sie lag am östlichen Ostrand von Ebertsheim und ist bereits im Lageplan von 1735 verzeichnet 27; die Mühle lag in der früheren Keller­gasse, spätere Brunnengasse, heute Eduard Mann Straße. Der erste nachweisbare Besitzer war das im Jahr 1030 gegründete St.-Guido­nis-Stift in Speyer 28. In der Flurkarte von Ebertsheim 1735 ist die Mühle eingezeichnet 29.

 

Die Mühle war noch im 18. Jh. Erbbestandsmühle und gehörte dem St. Guidonis-Stift in Speyer 30.

 

1745 waren die Eheleute Johannes Weygand und Anna Dorothea NN. Eigentümer der Obermühle wie auch der Dorfmühle in Eberts­heim. Sie erhielten vom St. Guido-Stift Speyer ein Darlehen über 2000 fl und bestellten dafür eine Hypothek an ihrem Grundbesitz in Ebertsheim, darunter an ihren beiden Mühlen in Ebertsheim, sowie an weiteren landwirtschaftlichen Grundstücken in Ebertsheim zu­gunsten des St. Guido-Stift in Speyer 31.

 

Darin sind die beiden Mühlen in Ebertsheim beschrieben:

a) eine Mahlmühl samt selben Gebau und Garten oben dem Dorf zwischen dem Pfarrgut gegen Wald und gegen Rhein ...gelegen [Anm. d. Verf.: es handelt sich nach der Lagebeschreibung um die Obermühle]

b) eine neu erbaute weitere Mahlmühle bishero unter Wörth und Dorf gelegen samt daran liegendem Garten nach der zeitlichen Be­forchung taxiert wie aus geworfen [Anm. d. Verf.: es handelt sich nach der Lagebeschreibung um die Dorfmühle].

 

Zwischen Valentin Weygand und seinen Eltern, dem Müller Johannes Weygand und der Anna Dorothea NN ist es zu einer Übergabe der Dorfmühle und Teilung des Weygandischen Mühlenbesitzes in Ebertsheim gekommen. Die Eheleute Johannes Weygand besaßen die Obermühle in Ebertsheim und die um 1745 als „neu erbaute weitere Mahlmühle bishero unter Wörth und Dorf gelegen“ bezeich­nete Dorfmühle in der heutigen Eduard-Mann-Straße 32. Wie sich aus einer Urkunde der gräflich-leiningischen Kanzlei Grünstadt vom 17.9.1766 33 bezüglich einer, ursprünglich auf den beiden Mühlen lastenden Hypothek zugunsten des St. Guido-Stiftes Speyer ergibt, kam es zwischen Valentin Weygand und seinen Eltern, zu einer Teilung des Mühlenbesitzes und der darauf lastenden Forde­rung. Hierbei haben die Eheleute Johannes Weigand die Obermühle übernommen, während die Dorfmühle auf den Sohn Valentin Weygand übertra­gen worden ist. In dieser Urkunde von 1766 heißt es u.a.: „Da das anfänglich von Johannes Weigand und deßen Ehefrau entliehene Ca­pital ... unter denselben und seinem längst verstorbenen Sohn Valentin Weigand ... dergestalt verteilt worden, daß erster [Anm. d. Verf.: der erstgenannte ist Johannes Weygand] 1200 fl auf der einen Mühle [Anm. d. Verf.: die Obermühle] behal­ten, letzter aber [Anm. d. Verf.: Valentin Weygand] mit der ihm von dem Vatter abgetretenen Dorfmüle 800 fl übernommen ...“. 34

 

Nachdem Valentin Weygand († vor 1762) verstorben war, heiratete dessen Witwe NN. den Müller Johann Adam *Bogen 35. In einer weiteren Urkunde vom 17.9.1766 36 ist die Reihenfolge der Müller aufgezählt: „... die bisherigen Besitzer der Valentin Weigandi­schen Müle Johann Adam *Bogen, Georg *Ziegler, und jetzigen Inhaber *Frankfurter ...“.

 

In einem Aktenvermerk des gräflich-leiningischen Canzlei-Actuars J[ohannes ] *Ilgen vom 16.12.1766 heißt: „.So ist mir auch be­fohlen worden, den dermaligen Inhaber der vormalig Valentin Weigandischen Müle, Georg Frankfurter zu Ebertsheim, wegen dessen auf seiner müle haftenden schuldig Capitals ... anzuklagen ..“ 37.

 

In einer am 27.1.1770 von dem gräflich-leiningischen Aktuar Johannes Ilgen gefertigten Aufstellung über die Forderung des St. Gui­do-Stiftes über die geleisteten Teilzahlungen wird für die Zeit vom 6.4.1756 bis 1757 eine Zahlung „für 1 Jahr“ in Höhe von 40 fl verbucht aus dem „auf der Valentin Waigandischen Mühle haftenden Capital ad 800 fl.“ 38. Mithin gehörte eine der 1745 von den Eheleuten Jo­hannes Weygand für das Darlehen des St. Guido-Stifts mit einer Hypothek belasteten Mühlen, 1756 dem Valentin *Wey­gand. Und unter dem 18ten May 1757 der gleichen Urkunde ist unter Nr. f) eine weitere Abzahlung in Höhe von 40 fl vermerkt: „Die von Johann Adam *Bogen alß Besitzer der Valentin Waigandischen Mühle ... d: 18ten May 1757 abgezahlt 40 [fl].“ 39

 

Das Verfahren zog sich immer länger hin, auch nachdem durch die gräflich Altleiningen-Westerburgische Kanzlei am 28.11.1767 dem für die Vollstreckung zuständigen Schultheiß und Gericht von Ebertsheim eine Strafe von 50 Reichstalern angedroht worden war 40.

 

Am 24. März 1772 41 verkaufte das St. Guido-Stift in Speyer die Dorfmühle in Ebertsheim an den Ebertsheimer Bürger Michael Gute­kunst. In einer in Abschrift vom 22.11.1784 erhaltenen Urkunde 42 heißt es: „Das St. Guidons Stift in Speyer verkaufte eine Ihme Nov [die] Mühle zu Ebertsheim einem in der Altleiningisch Westerburger Grafschaft liegenden Dorf pro 1050 fl im Monat Märtz 1772 an den daselbstigen Bürger Michel Guten Kunst, hierauf wurden ... bezahlt dem 21. Märtz 1772 7oo fl, verblieben also im Rückstand 350 fl ...“.

 

Im ältesten Beedbuch von Ebertsheim ist Michael *Gutekunst 1773 als Eigentümer von Äckern, Wiesen und „Eine[r] Mahlmühle im Dorf, samt Hofraith und Garten“ 43.

 

Im gleichen Beedbuch ist 1779 vermerkt: „Mathes Meier 1779 von Michel Gutekunst ersteigt (Anm.: neben weiteren umfangreichen Grundbesitz).... Eine Malmüle im Dorf samt Hofrait und Garten [,] nach Sonn die Eißbach, nach Pfrimm die alte Bach [,] nachm Wald Henrich Steinmetz [,] nach rhein Lehen-Gut“. Ferner ist vermerkt: „Nota. Von diesem Schatzungs Capital ad 100 fl gibt der Gulden wie die Obermüle ... 3X Schatzung mithin 5fl.“ Der Name „Mathes Meier“ ist in der Urkunde durchgestrichen und vermerkt: „modo Kriegs­rath *Verges“. Auch der letzte Name ist gestrichen und vermerkt: „Konrad Ebel“ 44

 

Am 1.2.1785 schreibt der Amtskeller des früheren Klosters St. Guido in Speyer an die fürstbischöflich-speyerische Kanzlei 45: „Zu unse­rer größten Verwunderung haben wir aus dem von Hofgerichts Rath Staub communicierten Kanzlei=protocular Auszug vom 2ten Xber vori­gen Jahrs die bedrückliche Lage unseres Schuldners Michel Gutekunst und deßen Mühl Käufers Mathias Meyer zu Eberts­heim ersehen ...Gleichwie wir nun in Erfahrung gebracht haben, daß der kurpfälzische Kriegs Commissarius Tit. Rath *Verges zu Mannheim dem Mathias Meyer auf seine Mühle und Güter ein Capital von 1000 fl geliehen ... Euer hochlöblichen Kanzlei ist aber ex actis hinläng­lich bekannt, daß unser Stift schon im Jahr 1779 gegen den Müller Michel Gutekunst wegen rückständigen Mühl Kauf Schilling geklaget habe, und selbigen laut der Anlage Sub Nro 1et 2 Terminus ad liquidandum anberaumt worden sei. Diese Liquidati­on kam auf besagte adjuncti Sub Nro 3 unterm 8t 9ber nemlichen Jahrs wirklich zu stande, und bliebe uns gedachten Gute­kunst wegen der an ihn im Jahr 1772 verkauften, aber nicht ganz bezahlten Mühle einen Kauf Schillings Rest von 285 fl 32 Xr schul­dig. Derselbe verkaufte aber bald darauf seine Mühle an Mathias Meyer, und versprach den darauß an uns noch rückhaftenden Kauf Schilling von den Meyerischen Kauf Geldern ... entrichten zu wollen, welchem Handel wir nur unter dem ... [Anm.: Bedingung], daß uns auf ge­melte Mühle wegen unserer Forderung ein vorzügliches Recht vorbehalten sein sollte, genehmigt, und auch eine hochlöbli­che Kanz­ley dem Stift sein habendes Pfand Recht in alle Weege unbeschränkt zu belaßen ... hat. Als aber dennoch keine Bezahlung erfolgte, habe man sich ... im Jahr 1782 zu wei­terem Klag Führen genötigt ... und dem Beklagten nun abermalige Zahlungs Frist von 14 Tagen unter Betrohung der Mühl Versteigerung anberaumt und auf die von Herrn Hofrath Brand [Anm. d. Verf.: Ludwig *Brand, gräf­lich-leiningisch-westenburg. Hofrat und Kanzleidi­rektor von 1775-1793 in Grünstadt; 46] gleich hernach ... weiterer Aufstand gestattet worden ist. Nachdem aber auch diese fruchtlos blieb, hat man von Seiten des Stifts an wohl gedachten Herrn Hofrath Brand unterm 6ten April 1782 und 1ten März 1783 wiederholt um Zahlungs Hilfe und Versteigerung des Unterpfands angerufen, ohne bishero darauf mit einer ... Antwort bedacht worden zu sein. Aus dieser actenmäßigen Geschichts Erzählung ist also ... klar erwießen, daß uns in Rücksicht des noch ... [bestehenden] Gutenkunstischen Kauf Schillings auf die befragliche Mühle ein vorzügliches Pfand Recht zu­stehe, und wir noch vor der an Tit: Hof: Verges ausgefertigten Hypotheque ... befriediget werden müßen, als Mathias Meyer nicht ... das volle Eigenthum dieser verkauften Mühle erlangen konnte, bis erst der darauf noch gehaftete Gutenkunstische Kauf Schillings Rest berichtiget wäre und unserem Stift diese Schuld Jure Separationis proherentialiter verabfolget werden muß.“

 

Der Streit um die Frage des Vorrangs der Kaufpreisrestforderung gegenüber der Hypothek zu Gunsten des Hofrats Verges zog sich wei­ter hin. Am 15ten gbris 1784 teilt die kurfürstliche Hohe Regierung in Mannheim mit, daß sie es für erforderlich halte, zur weiteren Sach­aufklärung eine Kommission nach Grünstadt zu entsenden. Dieser Aktenvermerk gelangte aus unbekannten Gründen erst am 20 gbris 1789 zu den Akten des Hochstifts Speyer. Der weitere Verlauf der Angelegenheit ist den erhaltenen Akten nicht zu entnehmen, die Sa­che ging wohl in den Wirren der Revolutionskriege unter.

 

Am 6ten Vendemaire 9ten Jahrs [der französischen Republik = 28.9.1800) und am 15ten Nivose 9tes Jahr [= 5.1.1801] wendet sich der Müller Heinrich Weigand an die Präfektur des Departement Donnersberg und erinnert an die Beantwortung einer Petition“ vom 2ten Er­gänzungstage Alten Jahrs der Republik“. Am 15ten Nivose 9ten Jahres (= 5.1.1806) schreibt er erneut: „Zufolge Ihres Befehls vom 3ten fri­maire diesen Jahres (= 13.12.1798) gestatteten Sie mir 2 Decaden Zeit um meinen Bestandsbrief zu produzieren. Ich war wäh­rend die­ser Zeit schon einige Male in Mannheim, wo dieser Bestandsbrief sich in den Händen der Famille Verges (Anm.: der kurpfäl­zische Rat in Mannheim Verges, 1785 dem damaligen Eigentümer 1000 fl geliehen, sich anschließend aus der hierfür erhaltenen Hy­pothek befriedigt und die Mühle an sich gezogen) befindet, konnte aber denselben, aller angewandten Mühe ungeachtet, bißher noch nicht antreffen.“ Dem Müller wurde antragsgemäß Fristverlängerung bewilligt. Am 9ten Germinal des Jahres 9 (=30.3.1806) teilt die Präfektur Mainz auf „la petition du Citoyen Weygand fermier temporaire du Moulin“ (= auf den Antrag des Bürgers Weygand, Tem­poralbeständer der Mühle) mit, daß die Pacht von 15 Malter Korn, die er unter dem alten Regime als Wasserfallzins gezahlt hat, nach republikanischen Recht abge­schafft ist. Zugleich wird darauf verwiesen, daß der Eigentümer „Mr de Verges Conseiller de l'Electeur Palatin nunmehr eine Jahrespacht von 15 Florin fordert 47.

 

Im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung wird die dem Herrn Verges aus Mannheim gehörende Mühle am 19. Pluviose X als „freigegebenes Emigrantengut“ durch Herrn Bauer aus Deidesheim erworben 48.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kgl. Bayerischen Bezirksamts vom 15.12.1817 verzeichnet 49 und weist 2 unterschlächtige Was­serräder auf.

 

In der Besitzstands- und Steuer-Musterrolle der Gemeinde Ebertsheim 1842 ist der Müller Jakob *Schiffer u.a. als Eigentümer eingetra­gen „Im Dorf: die Dorfmühle genannt ... Dorfmühle: Wohnhaus mit Mahlmühle mit zwei Mahl- u. einem Schälgang, Scheuer mit zwei Ställen, Schweinestall ...“ 50.

 

Unter Jakob Schiffer ging die Dorfmühle in der späteren Papierfabrik auf.

 

Eigentümer der Dorfmühle waren:

- um 1745 bis ca. 1756 Johannes Weygand; aufgrund einer Teilung des Weygand'schen Mühlenbesitzes folgt der Sohn Valentin Wey­gand

- bis vor 1757 Valentin Weygand († vor 1757); °° mit NN.; die Witwe heiratet den Müller Johann Adam Bogen

- vor 1762 Johann Adam Bogen

- um 1761 war Johann Nickel Hertel; dieser wurde zahlungsunfähig, bei der anschließenden Versteigerung ging die die Mühle über auf

- Georg Ziegler

- Georg Frankfurter

- 24. März 1772 Michael Gutekunst

- 1779 Mathes Meier/Kriegsrat Verges

- 1802 Herr Bauer aus Deidesheim

- 1842 Jakob Schiffer

 

 

- Obermühle, Schwormenmühle, auch Zehntenmühle, Alte Mühle, Dorfmühle, Altmühle:

sie ist die ältere der beiden ursprünglichen Mühlen in Ebertsheim, da die Dorfmühle in einer Urkunde von 1745 als „neu erbaut“ be­zeichnet wird 51; die Obermühle lag in der Wassergasse, am Eisbach am westlichen Ortsrand 52; später Bauernhof Baum 53. In der Flurkarte von Ebertsheim 1735 ist die Mühle eingezeichnet 54. Sie ist weiterhin im Lageplan von 1735 verzeichnet 55. Wahl 56 kennt als Müller auf der Obermühle lediglich den Johann Heinrich Wagner. Er meint unzutreffend: „Die vorherigen Besitzer sind nicht bekannt.“

 

1538 kommt es zur „Temporal-Bestands-Verleihung der Muhlen zu Ebertsheim auf 10 Jahr“. Weiter heißt es: „Doch daß die Untert­hanen nicht klagen, alles Bauholz soll inn den Herrschaftl: Waldungen dazu gelieffert werden.“ 57

 

Unterm 25.2.1605 heißt es im Knoch'schen Repertorium: „Müller zu Ebertsheim wolle nicht neben der Land-Frohn die Brenn­holz-Frohn verrichten, welche der Müller zu Mertesheim Dencgirts [?], welcher doch ein Mit Beständer des Ramser Hoff-Guthes seye.“ 58

 

1610 heißt es im Knochschen Repertorium: „der beyden Müller zu Mertesheim und Ebertsheim Supplic, müßen nebst einem Schwein Jährl: 30 Mltr Mühlen Pfacht abstatten. Beschweren sich über die Bruchmühle, welche ihnen großen Abtrag thue und nur 12 Mltr ent­richte, bitten letztern keine Bann Gäste aufzunehmen oder den Mühlen Pfacht zu verringern.“ 59

 

1612 ergeht „des Schultheißen Bericht über beyde Mühlen [Anm. d. Verf.: zu Mertesheim und Ebertsheim], solten das Mahlwerck in bes­serem Standt erhalten.“ 60

 

1702 wird Johann Martin *Krieger, Müller in Ebertsheim, im luth. Kirchenbuch Ebertsheim als Pate bei der Taufe der Tochter des Zigeu­ners Christoffel Limburger erwähnt, deren Eltern im Haus des Ebertsheimer Schultheißen, Michael Vollmer, Unterschlupf gefun­den hat­ten 61.

 

1707 war Mata: Krieger der Müller in Ebertsheim; gegen ihn war vor der leiningischen Regierung in Grünstadt 1707 durch den Mül­ler auf der Bruchmühle in Quirnheim-Tal, Hanß Nickel *Werle, Klage erhoben worden 62. Hierin ist ausgeführt, daß dem „Anteces­sori“ [Anm. d. Verf.: = Vorgänger] des Müllers Krieger durch die leiningische Regierung verboten worden war ... [Anm. d. Verf.: der Gegen­stand des Verbotes ist aus der Akte nicht ersichtlich].

 

1711 wird im luth. Kirchenbuch Ebertsheim der Johann Conrad *Bendinger, „des Müllerhandwercks u. Bürgers Zu Ebertsheim“ er­wähnt, °° mit Maria Ursula NN.; der Sohn aus der Ehe, Johann Peter, wird am 29.10.1711 in Ebertsheim getauft 63. Johann Conrad Bendinger († vor 1721) war Müllermeister und Bürger in Ebertsheim. Am 9.10.1721 heiratet in Ebertsheim der Müllerssohn Johan­nes Weigand [Sohn des Müllers in Asselheim, Jonas *Weigand] die Müllerstochter Anna Dorothea Bendinger, Tochter des verstorbe­nen Müllermeisters in Ebertsheim, Conrad Bendinger 64.

 

1745 waren die Eheleute Johannes *Weygand und Anna Dorothea Bendinger Eigentümer der Obermühle wie auch der Dorfmühle in Ebertsheim. Sie erhielten vom St. Guido-Stift Speyer ein Darlehen über 2000 fl und bestellten dafür am 5.4.1745 eine Hypothek an ih­rem Grundbesitz in Ebertsheim, darunter an ihren beiden Mühlen in Ebertsheim, sowie an weiteren landwirtschaftlichen Grund­stücken in Ebertsheim zugunsten des St. Guido-Stift in Speyer 65. In der Urkunde sind die beiden Mühlen in Ebertsheim beschrie­ben:

a) eine Mahlmühl samt selben Gebau und Garten oben dem Dorf zwischen dem Pfarrgut gegen Wald und gegen Rhein ...gelegen (Anm.: es handelt sich nach der Lagebeschreibung um die Obermühle)

b) eine neu erbaute weitere Mahlmühle bishero unter Wörth und Dorf gelegen samt daran liegendem Garten nach der zeitlichen Be­forchung taxiert wie aus geworfen (Anm.: es handelt sich nach der Lagebeschreibung um die Dorfmühle)

 

Zwischen Valentin *Weygand und seinen Eltern, dem Müller Johannes Weygand und der Anna Dorothea NN ist es zu einer Übergabe der Dorfmühle und Teilung des Weygandischen Mühlenbesitzes in Ebertsheim gekommen. Die Eheleute Johannes Weygand besaßen die Obermühle in Ebertsheim und die um 1745 als „neu erbaute weitere Mahlmühle bishero unter Wörth und Dorf gelegen“ bezeich­nete Dorfmühle in der heutigen Eduard-Mann-Straße 66. Wie sich aus einer Urkunde der gräflich-leiningischen Kanzlei Grünstadt vom 17.9.1766 67 bezüglich einer, ursprünglich auf den beiden Mühlen lastenden Hypothek zugunsten des St. Guido-Stiftes Speyer ergibt, kam es zwischen Valentin Weygand und seinen Eltern zu einer Teilung des Mühlenbesitzes und der darauf lastenden Forde­rung. Hierbei haben die Eheleute Johannes Weigand die Obermühle behalten, während die Dorfmühle auf den Sohn Valentin Wey­gand übertragen worden ist. In dieser Urkunde heißt es u.a.: „Da das anfänglich von Johannes Weigand und deßen Ehefrau entliehene Capital ... unter denselben und seinem längst verstorbenen Sohn Valentin Weigand ... dergestalt verteilt worden, daß erster [Anm. d. Verf.: der erstge­nannte ist Johannes Weygand] 1200 fl auf der einen Mühle (Anm.: die Obermühle) behalten, letzter aber (Anm.: Va­lentin Weygand) mit der ihm von dem Vatter abgetretenen Dorfmüle 800 fl übernommen ...“. 68

 

Die Eheleute Weygand waren nicht in der Lage, die Hypothek zu bedienen, es kam u.a. zur Versteigerung ihres Mobiliarvermögens 69.

 

Um 1761 war Johann Nickel Hertel der Müller auf der Mahlmühle in Ebertsheim. In einem in Ebertsheim am 21.3.1764 gefertigten Ak­tenvermerk, der in Abschrift erhalten ist, heißt es: „Da des verschuldeten Johann Nickel Hertels dahier [Anm.: in Ebertsheim] ge­legene Mahlmühle mit zugehörigem Haus, Scheuer, Stallung, Garten[,] Wieß u. Feld am 7ten dieses, auf vorgängige hinlängliche Pu­blication und genaueste Taxation nicht ... Steigung gebracht, damals aber solche fruchtlos versucht worden [Anm. d.h. bei der Ver­steigerung der Mühle wurde kein ausreichender Erlös erzielt]; zwischen dieser Zeit hingegen verschiedene Liebhaber dafür im Ort bey Hochgräfl: Kanz­ley sich angemeldet: So hat man vor nötig erachtet, deshalb eine nochmalige Particular-Steigung anzustellen ...“. Hierbei erwarb der Jo­hann Heinrich *Wagner die Mühle für 1001 Gulden 70.

 

In einem Aktenvermerk des gräflich-leiningischen Canzlei-Actuars J[ohannes ] Ilgen vom 16.12.1766 heißt: „... und dann der Mülen-Steigerer Johann Heinrich Wagner von Ebertsh: aus seinem Steigschilling Rest noch 222 fl Capital u. Zins schuldig ist, dieser nach sei­nen Angaben nach ... um ein Moratorium gegen seinen Gläubiger ... nachgesucht ...“ 71. Darauf fordert der Stiftskeller des St. Guido­stifts in Speyer mit Schreiben vom 23.1.1767, dem Schuldner Wagner eine Nachfrist zu setzen und im Falle des fruchtlosen Verstrei­chens die Versteigerung der Mühle durchzuführen. 72

 

Das Verfahren zog sich immer länger hin, auch nachdem durch die gräflich Altleiningen-Westerburgische Kanzlei am 28.11.1767 dem für die Vollstreckung zuständigen Schultheiß und Gericht von Ebertsheim eine Strafe von 50 Reichstalern angedroht worden war 73. Im Ja­nuar 1768 wurde von der Gläubigerin die Zahlung eines Kostenbeitrags für das Verfahren gefordert. Außerdem wurde die­ser aufgege­ben, eine aktuelle Forderungsaufstellung vorzulegen 74, nachdem der Schuldner Wagner behauptet hatte, er „wäre ja kein Xer mehr schuldig“ 75. Der Streit zog sich wegen der „immensen Köstenforderung“ des Stiftskellers Stahlhöffer weiter hin, auch nachdem die Hauptforderung nebst Zinsen beglichen war 76.

 

Die Mühle war bis 1773 Eigentum des Johann Heinrich *Wagner, von diesem kaufte 1773 Heinrich *Weigand die Mühle 77.

 

Im Beedbuch I von Ebertsheim 1773, Bl. 158 ist „Johann Henrich Wagner des Gerichts“ als Eigentümer der Flur 5/20 eingetragen: „Eine Mahl Mühle samt Hofraith und Garten , vor dem Dorf gelegen [beforcht] nach Rhein selbsten, nach Wald =Pfarr Witthum.“ Im gleichen Beedbuch von 1773, S. 356 heißt es: „Henrich Weigand [hat] 1773 von Henrich Wagner erkauft, fol. 158: Eine Malmüle samt Hof und Garten vor dem Dorf gelegen ...“ 78

 

Bereits 1781 wird die Mühle an Heinrich *Gebels veräußert. Im Beedbuch von Ebertsheim ist 1781 eingetragen: Heinrich Gebels 1781 von Henrich Weygand erkauft Eine Malmüle samt Hofrait und Garten vor dem Dorf gelegen ...“ 79. Gebels verkaufte die Ober­mühle 1797 an seinen Bruder Leonhard *Gebels 80.

 

Am 20.2.1807 hatte der in Mannheim wohnende Bankier Hirsch Levy *Hohenemser [Anm. d. Verf.: Inhaber des Bankhauses Hohenem­ser] mit notariellem Kaufvertrag vor dem No­tar Moré in Grünstadt die Mühle in Ebertsheim von dem Müller in Ebertsheim Leo­nard Go­ebels gekauft und verkaufte sie seinerseits mit weiterem notariellen Kaufvertrag, abgeschlossen vor Notar Nicolay in Fran­kenthal am 30.7.1807, registriert am 18.9.1807 an Henry Pfeiffer, Eigentümer in Ungstein weiter. Dieser Kaufvertrag wurde aufgeho­ben durch Urteil des Civil Tribunals von Speyer vom 10.1.1811. Der Bankier Kirsch Levy Hohenemser verkaufte die Mühle darauf­hin erneut am 1.5.1811 durch notariellen Vertrag vor Notar Moré in Grünstadt an den Philipp Schworm, Müller aus Offstein. Die Mühle verfügte über zwei Mahl­gänge, Hof Stallung, Garten, Brandweinbrennerei und war gelegen in Ebertsheim am Ende des Dor­fes und umgeben mit einer Mauer. Der Verkauf erfolgte gegen Zahlung eines Kaufpreises von 8812 Francs bzw. 4700 Gulden deut­schen Geldes. Ausweislich des Kaufver­trages war bei Ver­tragsabschluß anwesend die Mutter des Käufers Catharina Elisabetha geb. Walter, Witwe des Adam Schworm, zu sei­nen Lebzeiten Müller in Offstein und der Müller in Offstein Georg Decker, die sich beide selbstschuldnerisch für die Zahlung des Kaufprei­ses ver­bürgten, so­wie die Zeugen Lazare Emanuel, Handelsmann aus Obrigheim und Daniel Graeber, Händler in Grünstadt 81.

 

1811 erwarb sie Johann Philipp Schworm II, Müllermeister aus Offstein [Anm. d. Verf.: bei Wahl 82 heißt dagegen unzutreffend: Schworm kaufte 1810 die Obermühle in Ebertsheim von Leonhard *Schwebel] von Hirsch Hohenemser aus Mannheim für 4700 fl 83. In der Besitzstands- und Steuer-Musterrolle der Gemeinde Ebertsheim 1842 der Müller Philipp II Schworm u.a. als Eigentümer eingetragen von: „Die Obermühle im Dorf: die Dorfmühle genannt ... Dorfmühle: Wohnhaus mit Mahlmühle mit zwei Mahl- u. ei­nem Schälgang, Scheuer mit zwei Ställen, Schweinestall ...“ 84.

 

In der Besitzstands- und Steuer-Musterrolle der Gemeinde Ebertsheim 1842 ist Philipp II Schworm als Eigentümer der Obermühle und weiteren Grundbesitzes eingetragen 85. Philipp Schworm ist ebenfalls im Grundsteuerkataster Ebertsheim von 1841 als Eigentü­mer der „zu Dorf“ gele­genen Obermühle eingetragen, besehend aus Wohnhaus, Mahlmühle mit 2 Mahlgänge, einer Schälmühle und Scheuer un­ter einem Dach, Stallung und Brennhaus, Schweineställ und Hofraum 86.

 

 

1857 wurde am Reff der Mühle Schworm die Leiche eines neugeborenen Kindes gefunden und in der Folge, nach polizeilicher Ermitt­lung, gegen Elisabetha Happersber­ger aus Ebertsheim am 5.9.1857 ein Prozeß wegen Kindestötung vor dem Assisengericht Zwei­brücken durchgeführt und diese zum Tode verurteilt. Dem Urteil lag folgender Sachverhalt zugrunde: Am 26.6.1857 fand der Mühlbur­sche des Müllers Schworm von Ebertsheim, morgens zwischen 5 und 6 Uhr, beim Ausputzen des Reffs am Wasserhaus der Müh­le, die Leiche eines neugeborenen Kindes. Das Kind war bei der Geburt, nach dem Befund der ärztlichen Untersuchung, lebensfähig ge­wesen und nach der Geburt erstickt worden. Der Ver­dacht fiel sofort auf Elisabetha Happersberger, deren Schwangerschaft im ganzen Ort be­kannt war, den diese aber versucht hatte zu verheimlichen. Man fand bei der polizeilichen Untersuchung eine frische Spur, die von der oberhalb der Mühle gelegenen Behausung der Eltern der Angeklagten an den nahegelegenen Bach führte. In der weiteren Untersu­chung gestand die Happersberger, nach anfängli­chem Leugnen, ein Kind geboren zu haben, dieses sei jedoch tot geboren worden, wes­halb sie es in den Bach geworfen habe. Diese Schutzbehauptung war jedoch, durch die ärztliche Untersuchung der Kindesleiche, wider­legt 87.

 

Philipp II. Schworm vererbte die Mühle an seine Tochter Karoline, die 1885 den Holzhändler Theodor *Abresch aus Neustadt heira­tete. Dieser verpachtete die Mühle samt 60 Morgen Ackerland an den aus Mertesheim stammenden Johannes Groß, der mit einer ge­borenen Steinmetz aus der Brunnengasse (heute Eduard Mann Str.) in Ebertsheim verheiratet war. 1923 wurde der Besitz an den Landwirt Otto *Baum verkauft. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Mühle schon längere Zeit nicht mehr betrieben 88.

 

+++prüfen+++: nach einem späteren Vermerk in der Besitzstands- und Steuer-Musterrolle von Ebertsheim von 1842 wurde die Ober­mühle 1860/61 von Philipp II Schworm an den Schuhmacher Johannes Lang übertragen 89.

 

 

 

- Papiermühle; Papierfabrik Ed. Mann & Co.; Alte Papierfabrik:

ursprünglich eine Kalk- und Holzmühle. Der erste urkundlich belegte Eigner war das im Jahr 1030 gegründete St. Guidonis-Stift in Spey­er. Sie ist im Beedbuch von Ebertsheim eingetragen, Pag. 2/4 RTH (Ruten) 55 S. 710 +++Zitat klären+++. Der nächste [der­zeit] be­kannte Eigentümer war 1775 Michael *Gutekunst aus Ebertsheim, der die Mühle 1778 an der Kriegsrat Verges verkaufte.

 

1776 ist im Beedbuch von Ebertsheim erwähnt der Johannes Schwartz „auf der Papiermüle“. Handschriftlich ist später daneben mit Blei­stift notiert „Crutz“ 90. Bei Wahl 91 wird zur selben Fund­stelle hierzu angegeben „Bernhard Crutz, Papiermühle" .

 

Es folgte der aus Obrigheim stammende Müller und Bankier in Grünstadt [Schiffer'sche Bank, spätere Hypo-Bank] Jakob Schiffer. Dieser erweiterte die Mühle gem. einer Urkunde vom 19.4.1854 +++Zitat klären+++ zu einer Knochenmahlmühle und Stärkefabrik. Mit dem aus Lautersheim stammenden, in Grünstadt ansässigen Kaufmann Philipp Leonhard Mann gründete Jacob Schiffer 1861 unter dem Fir­mennamen 'J. Schiffer' die spätere Papierfabrik, die aus Teilen der alten Mühle bestand, verbunden mit einem Neubau. Diese Papier­mühle trug dann den Firmennamen 'Schiffer und Mann'.

 

Nach 1864 werden im „Handels- und Adressbuch für die Pfalz unterschieden (vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 47):

a. Schiffer, Gebrüder. Papier und Pappendeckelfabrik in Ebertsheim. Inhaber: Jacob Schiffer, Fabrikant in Ebertsheim und Georg Schiffer, Rentner in Neustadt.

 

2. Schiffer & Mann. Kartoffelmehlfabrik in Ebertsheim. Inhaber: Jacob Schiffer, Fabrikant in Ebertsheim und Philipp Leonhard Mann, Kaufmann in Grünstadt.

 

Nach dem Tod des Jacob Schiffer kam es am 13.10.1869 vor dem Notar Machwirth in Grünstadt zu einer Erbteilung und zur Auflö­sung der bestehenden ehelichen Gütergemeinschaft mit Barbara Metz 92. Hierin heißt es zu den Familienverhältnissen: „... auf Ansu­chen von 1) der obengenannten Frau Wittwe Schiffer, 2) Georg Schiffer, Rentner in Neustadt wohnhaft, handelnd in eigenem Namen, ferner als Bevollmächtigter von Maria Schiffer und Carl Schiffer, beide ohne Gewerbe, in Kleinenkarlbach wohnhaft, und emanci­pierte Minderjähri­ge, ... und als Bevollmächtigter von Jacob Schiffer ... in Bro­klyn, im Staate New York .. wohnhaft ... und amtlich als Kurator der obenge­nannten ... Maria Schiffer und Carl Schiffer, 3) Carl Schiffer, Hammerschmied in Ebertsheim wohnhaft und 4) Heinrich Schiffer, Müller in Ziegelhausen bei Heidelberg.

 

Der Nachlaß bestand u.a. in Mühle, „wie sie der Erblasser erworben hat zufolge Akts des königlichen des königlich Notärs Wagner“ am 2.9.1842. „Diese Mühle war ursprünglich eine Mahlmühle und wurde nach und nach in eine Papiermühle umgewandelt, wobei aber ein Theil der neu aufgeführten Anbaulichkeiten auf errungenschaftlichem Grund und Boden gestellt worden ist, und weil eine Trennung der verschiedenen Fabrikgebäuden, welche ... zum Theil auf persönlichem Grund und Boden des Erblassers und zum Thei­le auf errungen­schaftlichen Grund und Boden stehen nicht möglich, war so haben ... die Experten [Anm. d. Verf.: Jacob Thomann Bür­germeister und Wirth in Ebertsheim, Carl Scheffel, Zimmermann in Grünstadt und Conrad Hugler, Maurer in Eisenberg] die gan­ze Fabrik für untheilbar erklärt, worauf dieselbe dann abtheilungshalber versteigert wurde zufolge Protocolls ... des Notärs vom 30.9.1869 , und es wurden dar­aus erlöst 39500 Gulden. .... durch Philipp Leonhard Mann, Kaufmann in Grünstadt ...“ 93.

 

1880 kehrte Eduard Mann nach Deutschland zurück, und übernahm die Leitung der Papierfabrik als Geschäftsführer, während sein Bru­der Heinrich Maria *Mann das väterliche Geschäft in Grünstadt übernahm. Eduard Mann fand schließlich die Möglichkeit seine Mutter und Geschwister auszuzahlen, nachdem ihm sein Schwiegervater August Stursberg ein - hochverzinsliches Darlehen - gewährt hatte, der zugleich zum Stillen Teilhaber der Papierfabrik wurde. Die Firma lautete deshalb ab 30.4.1887: 'Ed. Mann & Co.

 

Eduard Mann baute den Betrieb um und brachte diesen auf modernen technischen Standard. 1888 wurde eine neue Papiermaschine mit einer Arbeitsbreite 1,60 m (Hersteller Gebr. Hemmer, Neidenfels) aufgestellt und die Jahresproduktion von 200 Tonnen/Jahr (1962) auf 450 Tonnen (1888) gesteigert. Durch weitere technische Investitionen konnte die Produktion bis 1900 auf 1750 Tonnen und bis 1914 auf 2800 Tonnen weiter gesteigert werden. Aufgrund des 1. Weltkrieges und er anschließenden schlechten wirtschaftlichen Lage in Deutschland gingen die Geschäfte stark zurück. Infolge des passiven Widerstands der Pfalz gegen die französische Herrschaft 1923 mußte die Firma wegen Ausfalls der Eisenbahntransporte für neuen Monate stillgelegt werden 94. Eduard Mann wurde wegen seiner führenden Tätigkeit im Widerstand anschließend mit dem Titel Kommerzienrat ausgezeichnet.

 

Eduard Mann starb 1927. Die Nachfolge übernahm sein Schwiegersohn Hauptmann a.D. Wilhelm Ziegler. Er konnte während der Welt­wirtschaftskrise 1929 das Überleben der Papierfabrik sicher stellen, u.a. die Verkauf von Obstkistenpapier in die Oase Siwa/Libyen. Wil­helm Ziegler, im Dorf Ebertsheim bis zu seinem Tod als „Herr Hauptmann“ angesprochen, hatte die Geschäftsführung bis 1959 inne. Un­ter seiner Leitung erfolgte Erweiterung der Produktion durch Einbau der noch heute vorhandenen Langsiebmaschine (Erbauer Fa. Voith, Heidenheim) mit einer Arbeitsbreite von 2,30 m.

 

Nachfolger von Wilhelm Ziegler wurden 1959 Werner Ref, mit einer Mann'schen Enkelin verheiratet und Cornelie Ziegler, ebenfalls eine Enkelin von Eduard Mann die beide bereits seit 1948 in der Papierfabrik gearbeitet hatten. Unter deren Ägide wurde u.a. das neue Kes­selhaus gebaut und die Turbine erneuert, sowie die moderne Trockenhaube auf der Papiermaschine errichtet. Die Tagesproduktion wur­de auf 60 Tonnen/Tag erhöht. Außerdem wurde der neue Papiersaal gebaut. 1975 erfolgte der Verkauf an den österreichischen Investor Handler.

 

Literatur/Urkunden:

- Jaffé: Papiermühlen im Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 12 (Eigenbericht der Fa. Ed. Mann und Co)

- LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I/II

 

 

- Sägmühle:

in der Besitzstands- und Steuer-Musterrolle der Gemeinde Ebertsheim 1842 eingetragen, „gelegen hinterm Dorf auf der Hayen“, Plan-Nr. 159 und 159/3; die Sägmühle wurde im Juli 1849 neu erbaut von dem Müller und Eigentümer Jakob *Schiffer 95.

 

 

 

 

 

Eckbach:

früher Karlenbach, Karlbach, Leininger Bach 96.

 

Der Eckbach, im Mittelalter Leinbach, in der Region auch die Eck [Anm. d. Verf.: im Pfälzischen heißt es „die Bach² und nicht „der Bach“] und am Unterlauf auch Neugraben bzw. Leininger Graben genannt, ist ein gut 39 Kilometer langer Bach und ein orographisch linker bzw. westlicher Nebenfluss des Rheins in der nordöstlichen Pfalz.

 

Der Eckbach entspringt in Carlsberg im nördlichen Pfälzerwald. Seine mit Sandstein gefasste Quelle liegt südöstlich der Autobahn A6 (Saarbrücken–Mannheim) im Gemarkungsteil Kleinfrankreich des Carlsberger Ortsteils Hertlingshausen auf 313 m ü. NN. Der Bachur­sprung wird durch einen sogenannten Ritterstein (Nr. 286) markiert. Für das umgebende Leiningerland stellt der obere Eck­bach das zentrale Fließgewässer dar. Von kommunaler Seite ist für die Betreuung des Bachs der Gewässer-Zweckverband Isen­ach-Eckbach zu­ständig, der dem Landkreis Bad Dürkheim untersteht. Anfangs fließt der Bach in östlicher Richtung durch Hertlingshau­sen, dann nord­ostwärts durch Altleiningen, wo er aus dem 20-Röhren-Brunnen den Großteil seiner Wasserführung bezieht. Am nord­östlichen Ortsaus­gang von Altleiningen münden zunächst von links der Rothbach (vier Kilometer lang) und dann von rechts der Hö­ninger Bach (fünf Kilo­meter) ein. 97

 

Nach Durchfließen des Eckbachweihers bei Neuleiningen-Tal durchbricht der Eckbach zwischen den oben bei ihren gleichnamigen Bur­gen gelegenen Dörfern Battenberg im Süden und Neuleiningen im Norden den Ostrand des Pfälzerwaldes und erreicht bei Klein­karlbach das mit Reben bestandene Hügelland beiderseits der Deutschen Weinstraße. In Kirchheim unterquert der nun ostwärts flie­ßende Eck­bach die in Nord-Süd-Richtung verlaufende B271, anschließend fließt er durch Bissersheim. Von dort aus passiert der Eck­bach in nord­östlicher Richtung Großkarlbach, kreuzt die A6 und fließt dann weiter durch Laumersheim. 98

 

In Dirmstein mündet von links der acht Kilometer lange Floßbach, der in der Region auch Landgraben genannt wird und das wasser­reichste Nebengewässer des Eckbachs ist. Links bzw. nördlich des Bachs ist die Struktur des Hügellands deutlich ausgeprägt. Dort bildet ein langgestreckter niedriger Höhenrücken, den drei Hügelkuppen kennzeichnen, die Wasserscheide zum Eisbach hin: der Wörschberg (163 Meter) nördlich der Verbindungsstraße Obersülzen–Dirmstein, der Schneckenberg (143 Meter) zwischen Dirmstein und Offstein so­wie der Stahlberg (134 Meter) zwischen Dirmstein und dem Wormser Ortsteil Heppenheim. Die Gegend rechts bzw. südlich des Eck­bachs ist flacher und war im Bereich Großkarlbach–Laumersheim–Dirmstein–Gerolsheim früher eine sumpfige Nie­derung, die als Weide­land Verwendung fand. Erst dahinter liegt die Wasserscheide zum südlich parallel fließenden Fuchsbach. Dieser war ein linker Zufluss der Isenach, bis in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts seine Hauptwassermenge in den Schrakelbach und damit zum Eckbach hin abgeleitet wurde. Das Gelände zwischen Laumersheim, Dirmstein, Gerolsheim und Heuchelheim, durch das auch die A6 führt, ist noch heute von Bewässerungsgräben durchzogen, die nach rechts aus dem Eckbach abgeleitet sind und nach vier bis acht Kilometern wieder in ihn zurückmünden, nachdem sie sich vorher zum Teil als Schrakelbach gesammelt haben: Weiher­graben, Altbach, Kühweidegraben, Altgraben, Bittinggraben und Lerchengraben. Östlich von Heuchelheim bzw. nördlich des Auto­bahnkreuzes Frankenthal ist der Eckbach von der A61 überbrückt. 99

 

Direkt nördlich von Beindersheim, das der Eckbach als nächstes passiert, mündet von rechts der Schrakelbach, der außer dem Wasser des Fuchsbachs im Wesentlichen vorher aus dem Eckbach durch die vorgenannten Bewässerungsgräben abgeleitetes Wasser in diesen zurückführt. Anschließend durchquert der Eckbach den Westteil der Oberrheinischen Tiefebene, in der er nordnordostwärts fließend die Dörfer Großniedesheim und Kleinniedesheim östlich passiert. Im Unterlauf überwiegend nordostwärts verlaufend, fließt der Eck­bach durch Bobenheim, den nördlichen Gemeindeteil von Bobenheim-Roxheim. Danach steuert er als Neugraben ein Stück nach Norden und knickt südöstlich des Flugplatzes Worms nach Osten ab. Letztlich erreicht der Eckbach innerhalb des Naturschutzgebiets Wormser Ried die Gemarkung der rheinhessischen Stadt Worms, in der er ab der Stadtgrenze Leininger Graben genannt wird und von der B9 über­brückt ist. Nachdem er die Bürgerweide Worms südlich passiert hat, mündet er von Westen kommend auf 90 m ü. NN in den Oberrhein. 100

 

Den alten Namen 'die Eck' führt die Sprachforschung auf die heute noch vor allem in Süddeutschland häufige und als Femininum ge­brauchte Fluss- oder Bachbezeichnung 'Ache' zurück, die aus dem Althochdeutschen als 'aha' überliefert ist. Im Mittelalter trug der Eck­bach den Namen Leinbach, womit auf den „Leinbaum“ Bezug genommen wurde. So wurde damals in der Gegend sowohl der Spitzahorn als auch die Sommerlinde bezeichnet, zwei Baumarten, die an den Ufern des Eckbachs häufig vorkamen. Beide unter­scheiden sich aller­dings vor allem in der Form der Blätter: Ahornblätter sind fünflappig, Lindenblätter ungeteilt. Das Stammwappen der Leininger zeigt einen stilisierten Baum, dessen Blätter wie auch die fünfstrahligen Blüten eindeutig auf eine Linde hinweisen. Das aus dem Gebiet am oberen Eckbach stammende Adelsgeschlecht der Leininger dürfte nach der alten Bachbezeichnung seine Stammburg benannt haben, von der wiederum der spätere Name des Geschlechtes abgeleitet wurde. Dass die ursprüngliche Eck heu­te den Namen Eckbach trägt, geht auf das Königreich Bayern zurück, zu dem die linksrheinische Pfalz ab 1816 gehörte. Als damals die bayerischen Beamten die Pfalz kartographisch erfassten, wollten sie (in Unkenntnis der Namensentstehung) deutlich machen, dass 'die Eck' ein Bach sei. Dies hatte zur Folge, dass der heutige „Eckbach“ sprachwissenschaftlich so viel wie „Bachbach“ bedeutet 101.

 

 

- Mühlen am Eckbach:

für 1658 heißt es im Knochschen Repertorium: „Seeg Miller auf der Carlenbach beklagen sich über die viele Müller auf der Eiß, daß sie so viel ... Frohnden als letztere thun müssen“ 102.

 

Literatur/Urkunden:

- Happersberger, Roland: „Wo die Wasserkraft früher die Arbeit erleichterte“: der verlängerte Mühlenwanderweg frischt die Erinne­rung an ehemalige Mühlen und Triebwerke auf; in: Die Rheinpfalz / Unterhaardter Rundschau, 57 (2001), Nr. 104 vom 5.5.2001 (Thema am Samstag: Wanderung zu den vergessenen Mühlen am Eckbach)

- Rheinpfalz vom 3.12.1954, Ausgabe Grünstadt, Frankenthal: „Einst klapperten viele Mühlen am Eckbach“

- Sprißler, Joseph: Alte Mühlen im Leininger- und Eistal; in: Grünstadter Zeitung v. 20.1.1934

 

 

 

 

 

Edenkoben:

VG Edenkoben, Lk Südliche Weinstraße; gehörte zur Kurpfalz, Oberamt Neustadt

 

1556 reformierte Pfarrei, 1669 auch luth. Pfarrei. KB ref. 1666; KB luth. 1699 103.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 30 katholischen, 200 reformierten und 100 lutherischen Familien auf 104.

 

 

Mühlen:

bereits im Lorscher Codex ist im 15. Jahre König Karls eine Schenkung eines Grundstücks mit einer Mühle zugunsten des Klosters beur­kundet 105. Im Codex Laureshamensis (Tom. II N. 2059) ist 783 eine Schenkung des Witharius Landrad beurkundet, dem Sohn der frei­gebigen Stifterin der Nazarienkirche, der dieser Kirche eine Hube mit Höfen, Wiesen, Wald ... und eine Mühle, alles in der Gemarkung Edenkoben, übereignete 106

 

Die Mühlen wurden vom Triefenbach und dem davon abzweigenden Mühlbach getrieben.

 

Vom 16. bis 19. Jh lagen am Mühlbach, einer etwa 3 km langen künstlichen Wasserführung, insgesamt 12 Mühlen und Wappenschmie­den. Bachbett und einige der Mühlenanlagen sind teilweise erhalten. Dieser Mühlbach ist indirekt bereits im Zinsbuch des Klosters Heils­bruck von 1489 erwähnt; in diesem Zinsbuch ist von der „alten bach“ die Rede, mithin muß es zu diesem Zeitpunkt einen neuen Bach gegeben (err.). Außer diesem Mühlen entlang des Mühlbachs gab es in Edenkoben innerorts weitere Mühlen, teils im Besitz der Gemein­de (unterste Mühle und Mittelmühle), teils im Besitz der Geistlichen Güteradministration Heidelberg, teils auch in Privathand. 1783 lagen von den insgesamt 64 Mühlen im Oberamt Neustadt acht in Edenkoben: die oberste Mühle (Neumühle), Woogwiesmühle, Klostermühle, die Steeg- oder Eichmühle, eine Ölmühle und eine Hammerschmiede. Weiter vier Mühlen bzw. Wappenschmieden lagen in der Geraide: die Hintere Mühle, Mittlere Mühle, Vordere Mühle und die Wappenschmiede (Siegfried­schmiede) mit einer Schleifmühle. Der Mühlbach führt heutzutage kein Wasser mehr, ist aber in seinem Verlauf teilweise noch er­kennbar 107. Dieser Mühlbach zweigte in der Nähe des „Waldhaus“ Edenkoben vom Triefenbach ab 108 und mündete dicht neben der Langhofmühle (Woogwiesmüh­le) und dem Städtischen Schwimmbad wieder in den Triefenbach 109. Mit der wieder vereinten Was­serkraft speiste der Triefenbach ca. 50 m. ost­wärts die Bötzig­mühle/Betzigmühle.

 

Vom [Anm.: früheren] Schwimmbad abwärts fließt der Triefenbach, auch als Wäschbach bezeichnet, am „Maifeld“ vorbei, bis er sich an der früheren Unterführung der elektrischen Oberlandbahn (und dem früheren Autohaus Schönleber) erneut teilte 110, um den An­trieb der Steegmühle sicher zu stellen. Der eine Bacharm fließt hinter den Häusern der „Privatstraße“ hinunter bis zur Volksbank und von dort verrohrt unter der Weinstraße (Schafplatz; be­nannt nach dem ehemaligen Hotel „Zum Schaf“) nach Osten. Der zweite Arm war einst verlegt worden, um am „Stadtberg“ die Steeg­mühle zu treiben 111. Dieser obere Arm des Triefen­bach wurde im Zuge der Kanalisations­arbeiten 1968 stillgelegt 112.

 

Der Triefenbach, der ostwärts von Schafplatz nicht mehr verrohrt war, trieb etwa 80-100 m von den Häusern der Bahnhofstraße ent­fernt, 3 weitere Mühlen an, nämlich die Mittelmühle gefolgt von der Doll'schen Mühle/Unterste Mühle und schließlich die Franksche Öl­mühle 113. [Anm. d. Verf.: die letzte der Edenkobener Mühlen, die Thorsch'sche Mühle wurde nicht vom Triefenbach angetrieben, son­dern mittels elektrischer Energie].

 

In einem Gerichtsprotokoll von 1656 heißt es, daß schon wieder drei Mühlen in Betrieb seien, nämlich die Klostermühle, Mittelmüh­le und die Untere Mühle 114.

 

Caspar Hochstadt wird 1722 als Müllermeister in Edenkoben genannt 115. ++++klären : welche Mühle++++

 

Im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Neustadt von 1738, vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenommen, sind die Edenkobe­ner Mühlen aufgeführt, jedoch ohne die Mühlen in der Haingeraide. Von den insgesamt 64 Mühlen im Oberamt Neustadt lagen acht in der Oberschultheißerei Edenkoben 116.

 

Jacob *Grimm, ein Müller, gebürtig aus Martinsheim üb. Kitzingen, wird 1764 als Müller in Edenkoben genannt 117. ++++klären : wel­che Mühle++++

 

Georg Friedrich *Bach, Müllermeister auf der Geraidemühle ++++klären : welche Mühle++++ °° 1778 mit Henrica Heck aus Speyer 118.

 

Am 20.7.1790 heiratet in Heuchelheim bei Landau die Katharina Walter aus Edenkoben den Schuldiener in Heuchelheim, Georg Ja­cob Wallmanach. Sie ist eine Tochter des Heinrich Walter, Müllermeister in Edenkoben 119.++++klären : welche Mühle++++

 

Auf Anforderung des Landkommisariats Landau vom 12.1.1843 wegen Streitigkeiten bei der Wiesenbewässerung wurde ein Mühlenver­zeichnis erstellt 120, das sämtliche Mühlen in Edenkoben auflistet: „Wegen Ex­cessen in Wiesenwässern und nicht gehöriger Reini­gung dieses Bachs einerseits , andererseits wegen übermäßiger Sperrung des Was­sers durch die Müller sind mehrere Beschwerden eingelau­fen, welche aber, in so weit sie in der Kompetenz der Verwaltung zu ent­scheiden sind, erst aber erkannt werden können, wenn hierorts die älteren Verordnungen, Localgebräuche und Gerechtsame, worauf sich einzelne angefochtene Handlungen stützen, bekannt sind.“ Dieses Verzeichnis listet noch einmal alle Mühlen auf, die in Edenko­ben vom Triefenbach und Mühlbach angetrieben wurden.

 

Am 6.5.1850 wurde auf Antrag des Rentners und Gutsbesitzes in Edenkoben, Johann Wilhelm Arnold, „folgende seinen Solidarschuld­nern Philipp Jacob *Gienanth, Müller, und dessen Ehefrau Elisabetha Menges, beide zu Edenkoben wohnhaft, zugehörigen im Banne von Edenkoben gelegenen Immobilien etc, als 1) ein zweistöckiges massiv in Stein erbautes Wohnhaus sammt damit verbun­denen Mühle, mit zwei Mahlgängen und einem Schälgange, einer Hanfreibe,dabei befindlichen Kelterhaus, Stallung und Hofraum, das Ganze zu Eden­koben am Viehtriebe auf fünfzehn Dezimalen Land gelegen ...“ 121.

 

Es bestanden mithin in Edenkoben und in der Geraide folgende Mühlen (ohne die am Mühlgraben gelegenen Mühlen), aufgelistet in der Fließrichtung bachabwärts, d.h. von West nach Ost 122:

Huhn'sche Mühle, Hüner'sche Mühle

Buschmühle, Mühle auf der Geraid, Wolffsche Mühle

Siegfriedschmiede, Wappenschmiede

Dollsche Mühle, Talmühle

Bergelmühle

Hollersche Mühle, auch Bergelmühle, Mühle obig dem Kloster Heylspruck

Neumühle

Klostermühle

Sägemühle

Gienanthsche Mühle Wazzengasse 22

Ölmühle Wazzengasse 23

Kiessche Mühle oder Langhofmühle, Woogwiesmühle, Schultzenmühle, Wazzengasse 28

Betzigmühle, Bötzigmühle

Steegmühle, Eichmühle auch Stadtmühle

Mittelmühle

Dollsche Mühle, Untere Mühle, Unterste Mühle

Franksche Ölmühle

Thorsch'sche Mühle

 

Die Mühlen und die Anrainer an Mühlbach und Triefenbach unterlagen eine genauen Regelung der Wasserentnahme. Jeweils Mitt­wochs, am „Wässertag“ durften die Mühlen zwischen 6 Uhr früh und 1800 abends kein Wasser in ihre Betriebe leiten. Während die­ses Zeit­raums konnten die Besitzer der unterhalb gelegenen Wiesen „wässern“. Die Uferbereiche der Fließgewässer wurden früher fast aus­schließlich als Wiesen genutzt, wie die Gewannennamen „Klosterwiesen“ und „Schafteichwiesen“ noch heute ausweisen. Auch das Ab­dichten der Wasserdurchlässe nach dem „Wässern“ war geregelt; diese Arbeiten oblag den Müllern bzw. Wappenschmie­den. Diese muß­ten auch jährlich einmal Arbeiten abstellen zur Reinigung des Mühlbachs 123.

 

Literatur/Urkunden:

- Kuby, Alfred Hans: Müller in Edenkoben zwischen 1665 und 1800; in: Pfälz. Familien- u. Wappenkunde Bd 4 = Jg. 12, 1963. S. 361-366

- LA Speyer Best. A14 Nr. 344a: „Mühl acta Edickhoffen“; beinhaltend Verwaltungsvorgänge zu verschiedenen Mühlen ab ca. 1658

- Schmidt, Franz: Edenkoben. Werkstatt Geschichte Edenkoben 2005, S. 20-25: „Es klappert die Mühle“

- Schmidt, Franz: Der Edenkobener Mühlbach, ein frühindustrielles Kulturdenkmal. - In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 34-42

- Urschbach, Ludwig: Die Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; in: Kuby, Alfred (Hrsg.): 1200 Jahre Edenkoben, Mannheim 1969, S. 278-295

 

 

- Aichmühle:

s. Steeg- oder Eichmühle, Stadtmühle

 

 

- Bergelmühle:

die Mühle lag am Edenkobener Mühlbach kurz hinter der in den 1930er Jahren gebauten Siedlung westlich von Edenkoben, Anwesen Klosterstraße 177 124.

 

1837 als Getreidemühle erbaut, war später Kurhaus, Gartenwirtschaft und Weingut. Nach einer umfangreichen Sanierung zog das Künstlerhaus im Frühjahr 1997 in die Bergelmühle ein. Die Mühle gehörte der Familie von Gienanth 125.

 

Die Mühle wurde 1840 (!) von Philipp Jakob I. Gienandt (1811-1869) erbaut. Sie war bis zum Ersten Weltkrieg in Betrieb. Das Wohnge­bäude wurde zwischen den beiden Weltkriegen als „Kurhaus Bergelmühle“ geführt und war immer im Besitz der Familie Gienandt, um 1960 im Eigentum des Weingutsbesitzers Jakob Theodor Gienandt 126.

 

 

- Bergelmühle:

s. auch Hollersche Mühle

 

 

- Betzigmühle, Bötzigmühle:

ca. 50 m unterhalb der Woogwiesmühle und der Vereinigung von Triefenbach und Mühlbach gelegen 127, im Bereich der heutigen Stra­ße „Im Betzig“.

 

Über ihre Entstehung ist nichts Näheres mehr bekannt. Der kurpfälzische Hörfaut Philipp erwähnt sie in dem Mühlenverzeichnis des Oberamts Neustadt von 1738 noch nicht 128.

 

Der erste namentlich bekannte Müller war Johann Heinrich *Voelcker als Müller auf der Betzigmühle; er kaufte 1817 die Steegmüh­le/Eichmühle in Edenkoben von den Erben des verstorbenen Steegmüllers Johann Jakob VI. Gienandt und dessen ebenfalls verstor­bener Ehefrau Maria Margaretha geb. Walter 129. Sein Sohn Johann Philipp *Voelcker (1801-1847) übernahm die Bötzigmühle zu­sammen mit der Eichmühle von seinem Vater. Dessen Sohn Philipp Heinrich *Voelcker, 1832 in der Bötzigmühle geboren, bewirt­schaftete später die Eichmühle und war Bürgermeister von Edenkoben. Der nächste Besitzer der Bötzigmühle hieß Graf. Von ihm übernahm Leonhard Erlen­wein das Anwesen und verlegte seine Feilenhauerei hierher 130.

 

Karte:

- Schmidt, Franz: Edenkoben. „Es klappert die Mühle“; Werkstatt Geschichte Edenkoben 2005, S. 22 (leider ohne Datum und Quellenan­gabe): „Über den wahren umlauf der Bach sowohl bey Friederich Guinants Mahl- als auch des Nicolaus Völckers Öhlen Mühle zu Eden­koben“ und Lageplan der Betzigmühle

 

 

- Bordmühle in der Wazzengasse:

in der Watzengasse 22 gelegen, oberhalb der Ölmühle Wagner, Ölmühle Dr. König, unterhalb der Klostermühle. Sie wurde durch den Mühlbach getrieben, der sich erst unterhalb der Ölmühle bei der Woogwiesmühle wieder mit dem Triefenbach vereinigte 131.

 

Es ist anzunehmen, daß der von Alfred Kuby 132 genannte Sägmüller und Zimmermann, Hans Georg Weber, 1729 in diesem Anwe­sen „Bestands-Bort-Müller“ war. Henrich Balthasar *Gienandt war seit 1759 Pächter und später Besitzer der drei Mühlen in der Wat­zengasse, nämlich der „Mehl-, Olig- und Seegmühl in der Wazzengaß“ 133.

 

An den Kauf durch Henrich Balthasar *Gienandt erinnert im Hause Watzengasse 22 ein in die Wand eingelassener Stein mit der Jahres­zahl 1759: eine senkrecht stehende Eisenzange wird gekreuzt von einem Hammer und einer Eisenzange zwei aufgerichtete Löwen um­rahmen die Handwerkszeichen, darüber befindet sich eine Krone; darunter stehen die Buchstaben H B G 134.

 

Der Urenkel des Henrich Balthasar *Gienandt, der Johann Heinrich V. Gienanth (1808-1867) verkaufte die Sägmühle und zog nach Neu­stadt 135.

 

Etwa ab 1865 betrieben die Gebrüder Nufer in diesem Gebäude eine Mahlmühle mit Sägewerk und Fabrikation von landwirtschaftli­chen Geräten wie Keltern und Traubenmühlen. Zusätzlich wurde noch eine Schwefelmühle eingerichtet, in der italienischer Schwefel zur Be­kämpfung von Echtem Mehltau in den Weinbergen gemahlen wurde. Anfang der 1890er Jahre richteten die Gebrüder Orth in dem An­wesen eine Blechfabrik ein. Nach ihrem Wegzug erwarb der Winzer Ludwig Willem aus St. Martin das Anwesen 136.

 

Abbildung:

- Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; a.a.O., S. 287: Handwerkszeichen des Henrich Balthasar Gienandt am Haus Watzengasse 22

 

Karte:

- Schmidt, Franz: Der Edenkobener Mühlbach, ein frühindustrielles Kulturdenkmal. - In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 35

 

 

- Buschmühle:

s. Wolffsche Mühle

 

 

- Doll'sche Mühle:

s. Talmühle

s. Unterste Mühle

 

 

- Eichmühle:

s. Steegmühle

 

 

- Franksche Ölmühle:

sie ist die letzte vom Triefenbach in Edenkoben angetriebene Mühle; sie lag etwa 200 m unterhalb der Untersten Mühle 137. Sie was die unterste Mühle am Triefenbach in Edenkoben.

 

Die am Triefenbach gelegene *Untere Mühle hieß zunächst „Unterste Mühle“, und wurde nach Inbetriebnahme der unterhalb gelege­nen Ölmühle im Ölmühlgässel sodann als „Untere Mühle“ bezeichnet 138.

 

Im kurpfälzischen Mühlen von 1738 ist sie noch nicht erwähnt, und auch die Tatsache daß dort die Dollsche Mühle als die „Unterste Mühle“ bezeichnet ist, zeigt, daß die Franksche Ölmühle erst später als 1738 erbaut worden ist. Durch Umbauten und Brand sind kei­ne Schlußsteine mehr vorhanden, die das Baujahr der Ölmühle belegen könnten. Im „Bevölkerungsregister der Gemeinde Edenko­ben, an­gefangen 1813“ wird in „Nummer 420 des Haußes Niedergaße“ als Ölmüller genannt: Johann Philipp *Walter (1763-1833), der keine Söhne hatte. Später war der Adjunkt Johann Jacob Frank (1835-1915) Eigentümer der Mühle. Da dessen einziger Sohn stu­dierte, wurde der Ölmüller Georg Jäger durch Kauf Besitzer der Mühle.Von diesem kaufte 1913, nachdem die Mühle 1910 abge­brannt war, der aus Rhodt stammende Jakob *Süß die Ölmühle, baute sie wieder auf und führte sie bis zur Inflation. Er betrieb auch einen „Fouragenhan­del'“. Als der Handel wegen zu großer aufkommender Konkurrenz durch Futtergroßhandel, Konsum- und Raiff­eisen-Vereine sich nicht mehr rentierte, gab der letzte Ölmüller Süß Mitte der 1920er Jahre die Mühle auf und betrieb nur noch Land­wirtschaft und Weinbau.. Heute ist von der Einrichtung der Ölmühle nichts mehr zu sehen. Das Bachbett führt an der Nordgrenze des ehemaligen Mühlenanwe­sens vorbei, und das Gebäude (Bahnhofstraße 121 und 121a) dient heute als Wohnhaus 139.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Landau) von 1864 wird in Edenkoben genannt die Firma „Frank, Johann Jacob. Oelmüller. Eigenthümer: Johann Jacob Frank“ 140.

 

 

- Hammerschmiede Gienandt:

s. Hollersche Mühle

 

 

- Hollersche Mühle, auch Bergelmühle, Mühle obig dem Kloster Heylspruck, Wappenschmiede:

Anm.: zu unterscheiden von der *Bergelmühle

 

Diese Mühle lag am Mühlbach, etwas unterhalb (östlich) der Siedlung und der Bergelmühle, westlich des Klosters Heilsbruck und der Neumühle 141.

 

Die Mühle wurde 1734 von Johann Henrich I. Gienandt, dicht oberhalb des „Herrenhauses“ als Wappenschmiede errichtet. Über der Tür der alten Schmiede sind eingemeißelt: ein Hammer und die Buchstaben H H G – I L G und die Zahl 1734. Die Buchstaben H H G deuten auf Hans Henrich Gienandt, die Buchstaben sind möglicherweise zu deuten als Ileonora (Eleonora) Louisa Gienandt, der Name der Frau Hans Henrich Gienandts 142.

 

Da die Mühle außerhalb der Geraide lag, gehörte sie zum kurpfälzischen Oberamt Neustadt und ist im Mühlenverzeichnis für das Ober­amt Neustadt von 1738, vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenommen, ist sie wie folgt beschrieben: “Ferner befindt sich auf dieser Bach zu Edenkoben ein Hamer Schmidt welche anno 1734 durch Johann Henrich *Guinandt mit Consens churfürstl: hoch­löbl: Hoffcamer auf im Eigenthumblich Guth neu gebauth worden, hat nur ein Waßer Radt, gibt jährlich 3 fl Waßerfall in die Gefäll Verweßerey Neustadt und ist von Anno 1735 biß daher richtig abgetragen worden, der jetzige Poßsessor ist Joh. Nikolaus Häußel.“ 143

 

1810 baute Philipp Dieter II. Gienandt (1787-1855) an der Straßenfront das zugehörige Wohnhaus, wovon noch der Schlußstein des Torbogens erhalten ist: 1810 P D G – C E G. Er war ein Enkel des Eichmüllers Johann Henrich Walther und Vater des Erbauers der Ber­gelmühle, Philipp Jakob I. Gienandt (1811-1869). Die Wappenschmiede blieb bis in die 2. Hälfte des 19. Jh. im Besitz der Fami­lie Gien­andt. Dann wurde sie an den Wappenschmied Georg *Holler verkauft, und war in Betrieb, bis der Sohn Franz August Holler sie 1928 an den Winzer Herbert Schreieck aus St. Martin verkaufte. Von der alten Einrichtung hat sich fast nichts erhalten außer dem Bachbett für das frühere Wasserrad mit dem Wasserfall, eingerahmt in Steinquadern 144.

 

Abbildung:

- Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; a.a.O., S. 285: Türsturz der Hollerschen Mühle mit der Inschrift H H G – I L G und die Zahl 1734. Die Buchstaben H H G deuten auf Hans Henrich Gienandt, die Buchstaben sind möglicherweise zu deuten als Ileo­nora (Eleonora) Louisa Gienandt, der Name der Frau Hans Henrich Gienandts

Karte:

- Schmidt, Franz: „Der Edenkobener Mühlbach, ein frühindustrielles Kulturdenkmal“; in.: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 36 (Wappenschmiede)

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 915/7: „Acta betr: des Joh: Heinrich Hammerschmiede, 1734“ (Guinandt)

 

 

- Huhn'sche Mühle, Hüner'sche Mühle:

sie ist die oberste der Edenkobener Mühle und lag westlich des Dorfes im Bereich der Haingeraide, unterhalb des Hilschweihers im Edenkobener Tal, ca. 150 m westlich der Wolffschen Mühle.

 

Das Jahr ihrer Erbauung ist nicht bekannt. Die älteste Jahreszahl befand sich auf einer steinernen Bank im Garten mit folgendem Spruch: „Auf dieser Bank von Stein erlebte ich bei Sonnenschein die schönsten Stunden. 1652“ 145.

 

Die Mühle ist nicht im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Neustadt von 1738, das vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenom­men wurde, enthalten, da dort nur die Mühlen in der Oberschultheißerei Edenkoben, nicht aber die in Haingeraide aufgeführt sind 146

 

Auf einem Fenstersturz im Hof befinden sich die Initialen “J H M 1757“ und über der Eingangstür steht: „J D H – A M H 1821“ [Anm.: Johann Daniel Hüner – Anna Maria Hüner geborene Jacoby] 147.

 

Möglicherweise war 1821 das Jahr des Umbaus von einer Mahlmühle zur Wappenschmiede. Zwischenzeitlich wurde hier auch eine Öl­mühle betrieben 148.

 

Die Mühle wechselte seit dem Anfang des 19. Jh. des öfteren den Besitzer. Etwa von 1805 bis 1845 war der Müller Johann Daniel *Hüh­ner der Besitzer 149.

 

Im Neustadter Wochenblatt vom 15.6.1841 heißt es: „… läßt Johann Philipp Hüner, Müller dahier, wegen beabsichtigter Wohnsitzände­rung seine im Thale dahier stehende Mahlmühle mit zwei Mahlgängen, einem Schälgange und Schwingmühle, nebst zugehörigem Müh­lengeschirr und dabei befindlichen dreistöckigem Wohnhause mit Hof, zwei Kellern, Stallungen, Kelterhaus mit eiserner Kelter … verstei­gern. Die Wasserräder sind 20 Fuß hoch, die Mühle hat 40 Fuß Wasserfall und eignet sich überhaupt zur Papierfabrikation 150.

 

Der genannten Müller Johann Daniel Hühner war ein Vorfahre des letzten Besitzers des ehemaligen „Café Hüner“ am Goldenen Eck in Edenkoben. Spätere Be­sitzer waren die Müller Arnold und Huhn. Nach letzterem wurde die Wappenschmiede „Huhnsche Mühle“ ge­nannt. 1918 kaufte Ja­kob Meyer („Modenbachmeyer“) die damalige Wappenschmiede und baute sie zu einer Waldgaststätte um, die als Meyerhof“ [Anm.: heute Altenheim Meyerhof] bewirtschaftet wurde 151.

 

Abbildung:

- Urschbach, Ludwig: Die Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; in: Kuby, Alfred (Hrsg.): 1200 Jahre Edenkoben, Mannheim 1969, S. 280: Türsturz der Huhn'schen Mühle mit Inschrift: „J D H – A M H 1821“ [Anm.: Johann Daniel Hüner – Anna Maria Hü­ner ge­borene Jacoby]

 

 

- Klostermühle, Heilsbrucker Mühle (?):

Mühle des Klosters Heilsbruck, gelegen auf der Ostseite des Klosters Heilsbruck 152, am Westrand der Stadt Edenkoben 153, etwa 150 m ostwärts der Neumühle 154.

 

Das Kloster Heilsbruck besaß in Edenkoben und in Harthausen eine Mühle. Zum Betreiben der Mühle in Edenkoben wurde der Mühlbach erbaut. Er wurde in einiger Entfernung vom Kloster mittels eines Stauwehrs vom Triefenbach abgeleitet 155.

 

Am 4.10.1597 wird „die Mühl im Closter Heilspruck ... mit Hansen Wenger von Heuchschelhm [Anm.: Lesart unsicher] eines 6. Jährigen Bestandtsvergleich“ vergeben 156; in der gleichen Urkunde lautet der Pächtername an späterer Stelle dagegen „Hans Wei­gers Mullers zu Heilspruck Bestands Copiam“ 157.

 

Am 28.8.1651 teilt der Schaffner des Klosters Heilsbruck auf Grund herrschaftlichen Befehls „wegen Reparirung der allhiesige Clo­ster Mühlen“ den aktuellen Bautenstand mit. Danach wurden „vor 8 Tagen“ die Zimmerleuten mit der Aufschlagung des Dachs be­auftragt, und in der laufende Woche sollten die Arbeiten an die Steinmetze oder Maurer vergeben werden. Weiter heißt es:Das Mühl Werck habe ich bestens durch 2 geschwohrene Meister aus der Neustatt schätzen laßen ... der Bodenstein, Läufer, Waßer- und ...Radt, Beuttel Kas­ten, und dergleichen, welches vor 1702 fl geschätzt worden ...“ Weiter teilt der Schaffner mit, daß „der jetzige Müller so ein Schweitzer ... keine Bürgschaft laysten kan ...“ 158.

 

In einem Gerichtsprotokoll von 1656 heißt es, daß schon wieder drei Mühlen in Betrieb seien, nämlich die Klostermühle, Mittelmüh­le und die Untere Mühle 159.

 

Für die Jahre 1668-1721 finden sich in den Zinsregistern des Klosters Heilsbruck einige Namen von Klostermüllern, denen die Kloster­mühle unterstand 160. Seit der Aufhebung des Klosters war die Klostermühle kurpfälzischer Besitz und unterstand der Geistlichen Gü­ter-Administration 161.

 

1682 sind Hanß Michel *Flockert und Ehefrau Catharina Elisabeth als Müllerehepaar auf der Klostermühle Edenkoben 162. In einem An­trag des Müllers Hanß Michel Flockert an die kurfürstliche Verwaltung, von dort weitergeleitet an die CGA Heidelberg am 17.2.1682 heißt es: „... daß ich vor ohngefähr einem Jahr die zum Closter Heylspruck gehörige Mühl zu Edigkofen dergestalts be­standen habe, daß ich das Mahlwerk auff mein Cost wieder in Gang bringe, hingegen das erste Jahr frey sein, die folgenden aber von 10. biß auff 12. Mltr. Zu Pfacht gebe, Undt vor die Mühle Caution leiste solle ... die Wohnung repariern zu laßen, daß ich mir zur Nothdurftt darinnen behehlfs könne ...“ 163. Unterm 11.2.1681 erließ die Heidelberger Verwaltung eine Zwischenverfügung und for­derte einen Bericht über den Zu­stand der Mühle bei dem Stiftsschaffner in Edenkoben an. Das Verfahren zog sich offenbar hin, denn erst am 5.2.1689 teilte Schaffner des Klosters Heils­bruck, Brinck, der CGA Heidelberg mit, daß er sich mit dem Müller Flockert nun­mehr über die Höhe der Pachtzahlun­gen der Jahre 1682 bis 1689 geeinigt habe 164.

 

In einem zwischenzeitlichen Aktenvermerk vom 30.7.1688 heißt es: „... und 18te July anhero erstatteten Bericht haben wir nunmehro erfahren waßmaßen die Clostermühle in öffentlicher Staigung ahn die vorige Beständerin Catharina Mittelfoltzin auff 9 Jahr lang umb jährlich 20 Mltr Pfacht überlaßen ... also thun wir sothane Verstaigung hiermit auch ratifizieren ...“ 165.

 

Lorenz *Doll erhielt 1705 die Klostermühle in Edenkoben im Erbbestand, hat aber offensichtlich das Müllerhandwerk nicht selbst betrie­ben, da schon 1706 Philipp Jacob Römmich als „Klostermüller“ bezeichnet wird 166.

 

Um 1706 wird Johannes Balthasar *Körner [† 9.3.1728 auf der Buschmühle] als Klostermüller, später auf der Buschmühle (d.h. so­wohl der Mahl- als auch der Ölmühle) genannt. 1715 ist Johannes Körner als Ölmüller auf der Buschmühle (1725 Kloster-Wingerts­man in Edenkoben; °° Anna Maria Stuber) 167.

 

Um 1717 kam es zu Beschwerden des Klostermüllers Doll gegenüber der kurfürstlichen Verwaltung wegen Beeinträchtigung seines Müh­lenbetriebes. Doll schreibt: „... klagens zu hinderbringen ... was gestalten der der­mahlige Schultheiß zu Edenkoben, Oswaldt [s. Jo­hann Jakob *Oswaldt] gleich unter dem bereits 1705 mir erblich verliehenen Heyl­sprucker Clostermühl eine Neue Mühl zu bauen den Anfang gemacht habe; Gleich wie aber, sofern solches gestattet werden sollte, besagte Closter Mühl nothwendig gäntzlich zu Grundt ge­hen, und mir meiner Nahrung solcher gestalten entzogen, daß ohnmöglich ...würdte, die jährlich vermög Erbbestandts Briefs mir zuentricht­en gebührende 16 Mltr: Korn abführen zu können ...“ .168 Daraufhin beauftragte die CGA Heidelberg den Schaffner des Klosters Heils­bruck, Winkelblech, einen Bericht zu erstatten, der am 26.5.1717 erging 169 und bis auf weiteres den Bau der neuen Mühle zu untersag­en. Win­kelblech wies daraufhin, was er bereits in einer Stellungnahme vom 30.1.1716 betont hatte, daß die Klostermühle durch einen derart dabei liegenden Mühlen-Neubau , „wegen des Waßerlaufs oder Hinterwasser ... schaden habe, ob Er aber, wenn einmahl gdchte Neue Mühl in Stand seyn sollte, dadurch einige seiner Kundtleuthen verliehren werde oder nicht, wird die Zeit lehren ...“. Der Bau wurde dennoch fortgeführt. Als daraufhin der Müller Doll erneut bei der CGA Heidelberg interve­nierte, wies diese im Juni 1717 den Schaff­ner Winkelblech erneut an, für die sofortige Baueinstellung des Neubaues zu sorgen 170. Der Schaffner Winkelblech wies in sei­nem Antwort­schreiben vom 10.6.1717 daraufhin, daß nach Erstattung seines Berichts vom 26.6.1717 seitens der „Ew: Hochlöble Geistle: Administrati­on resolviert worden, daß mit solchem Bauwesen continuiert und der Schaffnerey Müller mit seinem [Er]Suchen ein vor alle mahl abge­wiesen seyn sollte, mithin Er Oswald von selbiger Zeit an die Fun­damenten anlegen und bißhero fortarbeiten laßen ...“ 171. Der Kloster­müller intervenierte in der Folge mehrfach schriftlich bei der CGA Heidelberg 172. Nunmehr beauftragte die CGA Heidelberg unterm 6.7.1717 den Kurpfälzischen Kollektor beim Oberamt Neu­stadt, Johann Wilhelm Mennrath, eine Commis­sion zur Untersuchung der An­gelegenheit einzuberufen und ein Sachverständigengut­achten erstellen zu lassen. Mennrath berief eine Kommission unter Hinzu­ziehung des Oberschultheißen von Edenkoben ein und er­stattete bereits unterm 24.7.1717, nach zuvor ein­genommenem Augenschein, seinen Bericht 173. Die Beschwerde des Müllers Doll wurde zurückgewiesen und dem Müller Oswaldt der bereits am 21.4.1716 ausgefer­tigte Erbbestandsbrief erteilt 174.

 

Am 26.7.1725 beantragte der „Administration Erbbestandts Müller zu Edikhofen Philipp Jacob Remmich“ ihm den Bau eines Schup­pens zur Aufbewahrung des Mühlengeschirrs an seiner Mühle zu gestatten 175.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Neustadt von 1738, vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenommen, ist sie wie folgt be­schrieben: “ist in anno 1705 von der Geistlichen Administration an den Laurrenz (Lo­renz) *Doll in einen Erbbestand begeben wor­den, gibt jährlich 16 Ma Korn Erbpfacht in die Schaffnerey dafür [,] hatt nur einen Gang der­selbe ist mit 50 fl Schatzungs-Capital be­legt [,] der jetzige Poßser ist Philipp Jacob *Römich“ 176 In derselben Akte heißt es später: “Philipp Jacob Römich hatt in ao 1704 [!] Von der Geistln Administration einen mühl­gang im Closter Heylsprück ahn sich Erbbeständl ersteigt, gibt Jährl ins Closter Heyl­sprück 16 Malter Korn.“ 177

 

Folgende Müller auf der Klostermühle sind für das 17. und 18. Jh. bekannt: Hans Peter *Grennerich (1668-1670), Hans Martin Wet­zel (1695-1697), Conrad Wallhauser (1699-1704), Lorenz Doll (1705), Philipp Jacob *Römmich (seit 1706 und noch 1738), NN. Krämer (1740) Philipp Schuster (1746-1758), Philipp Jacob Schuster (1763 und 1779) 178.

 

In einem Schreiben des Schaffners der Klosters Heilsbruck, Winkelblech, an CGA Heidelberg vom 12.2.1753 betreffend „die an den Sautter verkauffte Erbbestandt-Mühle auf der Woogwiesen“ heißt es 179: „Nachdem hießi­ger Schaffnerey Kieffer Johann Jacob Oß­wald seine in Erbbestand habende MahlMühl allhier mit Stallung, Garthen und Zugehör auf der Wog Wieß ... an sein Enckelynn Ma­ria Marga­retha Völckerin, welche sich an des Obermüllers zu Neustadt, Sauters Sohn, Jo­hann Jacob *Sauter, verheyrathet ...“ für 2800 fl verkauft hat, wurde um herrschaftliche Zustimmung gebeten. Sauter wurde in die­sem Schriftverkehr auch als „Klostermüller“ bezeichnet 180.

 

Im Mühlenverzeichnis, erstellt auf Anforderung des Landkommisariats Landau vom 12.1.1843 heißt es 181: „Walter Klostermühle. Eine der Ältesten, [Baujahr] unbekannt, Veränderung 1787, kein Eichpfahl“.

 

Die Klostermühle wurde wie das Kloster Heilsbruck nach Ende der französischen Revolutionskriege im Wege der französischen National­güterveräußerung im Jahre 1800 öffentlich versteigert und ging in den Besitz des Müllers auf der Neumühle, Philipp Heinrich Walter über.

 

Im Neustadter Wochenblatt vom 18.6.1841 heißt es: „... läßt der dahier wohnende Müller, Herr Nikolaus Steinbrunn, seine beim vormali­gen Kloster Heilsbruck dahier stehende Mahlmühle mit zwei Mahlgängen, einem Schälgange, Schwingmühle und zugehörigem Mühlen­geschirr, sammt dabei befindlichem zweistöckigem Wohnhause, Hof mit zwei Einfahrten, zwei Balkenkellern, Kelterhaus mit Kelter, Scheuer, Stallungen … auf Eigenthum versteigern“ 182.

 

Am 29.7.1846 ließ der Müller in Edenkoben, Philipp Jacob *Walter, „und die Erben seiner verlebten Ehefrau, nachbeschriebene ih­nen ge­meinschaftlich und für unvertheilt angehörige ... Immobilien versteigern“, darunter: „Eine Mahlmühle, die Klostermühle ge­nannt, mit zwei Mahlgängen, einem Schälgange, Schwingmühle und zugehörigem Mühlengeschirre, sammt zweistöckigem Wohn­hause ..., alles bei­sammen beim vormaligen Kloster Heilsbruck zu Edenkoben gelegen ...“ 183.

 

Der letzte Eigentümer der Klostermühle war Heinrich Walter; die Mühle war an den Müller Carl Wind verpachtet; die Mühle wurde 1953/54 stillgelegt 184. 1980 eröffnete der Architekt und Künstler Jakob Baqué in dem Gebäuden die Galerie Neumühle, die nach sei­nem Tod 1985 von seiner Witwe Antonie Baqué geb. Walter (+++prüfen+++ Tochter des Heinrich Walter) fortgeführt wurde. In der Galerie befindet sich auch das Mühlenmuseum Eden­koben.

 

Karte:

- LA Speyer Best. WW1 Nr. 8819: Plan des Klosters Heilsbruck mit der Mühle, ohne Jg. aus der Zeit der franz. Revolution, gezeich­net vom Architekten des Departement Monttonnère

- Schmidt, Franz: „Der Edenkobener Mühlbach, ein frühindustrielles Kulturdenkmal“; in.: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 36 [Anm.: ist identisch mit LA Speyer Best. WW1 Nr. 8819

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 915/5: „Acta betr: die dortige erbbeständliche Klostermühl, 1705“

 

 

- Mittelmühle:

die Mühle lag im „Mühlgäßchen“ oder „Judengäßchen“ (Bahnhofstraße 48-49) in Edenkoben. Sie lag am Triefenbach, der ostwärts von Schafplatz 185 nicht mehr verrohrt war, sondern etwa 80-100 m von den Häusern der Bahnhofstraße entfernt, 3 weitere Mühlen antrieb, nämlich die Mittelmühle gefolgt von der Doll'schen Mühle/Unterste Mühle und schließlich die Franksche Ölmühle 186. [Anm. d. Verf.: die letzte der Edenkobe­ner Mühlen, die Thorsch'sche Mühle wurde nicht vom Triefenbach angetrieben, sondern mit­tels elektrischer Energie].

 

In einem Gerichtsprotokoll von 1656 heißt es, daß schon wieder drei Mühlen in Betrieb seien, nämlich die Klostermühle, Mittelmüh­le und die Untere Mühle 187.

 

Hans Wolff *Finck war von 1667-1678 Müller auf der Mittel-Mühle in Edenkoben, dann von 1678-1686 Beständer der Untersten Mühle 188. Ein Gerichtsprotokoll von 1674 berichtet, daß der Mittelmüller Hanß Wolff Finck „bei jezigen Trublen“ die Mühle nicht gebrauchen konnte und um Pachtnachlaß bittet 189.

 

Als Müller folgen 1679-1683 Christoffel *Flockert, sowie 1684 Matheß *Düttelmeyer, verheiratet 1684, „der Mittelmüller allhie“. 1688 ist Lorenz *Walter auf der Mittelmühle [Anm. d. Verf.: Sohn des Schultheißen und Eichmüllers Hans Philipp Walter] 190.

 

Ab 1711 war [Johann] Henrich Oswald *Neu [Nau] der Erbbeständer der Mittelmühle, Gerichtsverwandter und Licentvisitator (Vater von Jakob Neu). Dem Müller Neu wurde am 26.6.1711 der Erbbestandsbrief über die Mühle erteilt 191. Urkundlich heißt es später: “Lorentz Gleich die sogenannte mittelmühl Von der Gemeind Edenkoben in ao 1711 d 26te Junii Erbbeständl angenohmen ...“. 192

 

Die Mittelmühle ging schon im September 1715 an Lorenz *Lachmann über, „wohl quasi als Betriebsleiter“ 193.

 

1738 ist Lorenz *Gleich, der Schwiegersohn des Müllers [Johann] Henrich Oswald *Neu [Nau] (°° 9.1.1709 mit Anna Barbara Neu [geb. ca. 1690 - † 27.1.1736]), der Müller auf der Mittelmühle 194.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Neustadt von 1738, vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenommen, ist sie wie folgt be­schrieben: “ist eine gemeiner (Gemeinde) Mühl undt ist in Anno 1711 von der Gemeindt an den Heinrich Oßwaldt *Neu (Anm.: Jo­hann Heinrich Oßwaldt Neu) in einen Erbbestand begeben worden, gibt jährlich Erbpacht der Gemeindt 16 Malter Korn, hatt nur einen Gang derselbe ist mit 40 fl Schatzungskapital belegt, sonsten [hat] Herrschaft nichts. Kein fernerer Consens ist vorhanden [,] der jet­zige Poß­ser ist Laurentz Gleich.” 195

 

Auf Lorenz *Gleich folgte sein Schwiegersohn, der Bäcker und Müller Paul Philipp *Croissant 196. Nach dem Tod seiner ersten Frau († 27.1.1736) heiratet Gleich am 10.6.1736 die Anna Barbara Moser aus Walsheim, wo er dann bis zu deren Tod 1735 lebte, während sein Schwiegersohn Croissant die Mittelmühle be­trieb 197.

 

1767 übernahm der sehr wohlhabende Küfermeister Johann Heinrich *Gleich aus Edenkoben mit seiner Frau Maria Agnes geb. Nau die Mittelmühle in Edenkoben in Erbbestand 198. Ein direktes Verwandt­schaftsverhältnis zu Laurentz Gleich ist nicht feststellbar [Anm.: Enkel des Johann Heinrich Oßwaldt *Neu 199].

 

Die Mühle blieb in der Folge im Besitz der Familie Gleich. Es folgen Wilhelm Gleich (1774-1838), Johann Nikolaus *Gleich (1808-1880), 1860 Johann Gottfried Gleich (geb. 1840; °° mit NN. 1863) 200.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Landau) von 1864 wird in Edenkoben genannt die Firma „Gleich, Nicolaus. Mahlmüller. Eigenthümer: Nicolaus Gleich“ 201.

 

Die Mittelmühle war eine kleine oberschlächtige Mühle. Sie hatte bei Hochwasser öfters Schäden erlitten und war 1883 abgebrannt. Um die Wasserverhältnisse zu regulieren, erwarb die Stadt Edenkoben die Mühle und legte den Wasserlauf um. Später wurde das An­wesen in mehrere Wohnungen geteilt. In einem Teil befand sich die Kohlenhandlung Teutsch und in dem anderen das Fuhrgeschäft Teutsch 202.

 

Abbildung:

- Kuby, Alfred (Hrsg.): 1200 Jahre Edenkoben, Mannheim 1969, S. 42, abgedruckt bei Billig, Wolfgang: Zur Geschichte des kurpfälzi­schen Marktfleckens Edenkoben ..., a.a.O., S. 59

- Urschbach, Ludwig: Die Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; in: Kuby, Alfred (Hrsg.): 1200 Jahre Edenkoben, Mannheim 1969, S. 291: Schlußstein an der Mittelmühle mit den Initialen der Eheleute Lorenz Gleich: L G – B G [ Lorenz Gleich und Barbara Gleich]

 

Literatur/Urkunden:

- Billig, Wolfgang: Zur Geschichte des kurpfälzischen Marktfleckens Edenkoben im damaligen Oberamt Neustadt vom Ende des 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Darstellung anhand der Ahnenliste der Eleonora Elisabetha Gleich (1761-1804); Selbstverlag Darmstadt 1988

- LA Speyer Best. A2 Nr. 915/3: „Acta betr: die untere und mittlere Gemeinde Mühle, 1767 u. 1768“

 

 

- Mühle in der Venninger Gasse:

am 4.7.1846 annoncierte der Müller Heinrich *Mutschler „seine Mühle in der Stadt Edenkoben zu verkaufen, dieselbe besteht in zwei Mahl-, einem Schälgang, Schwingmühle, Oelmühle, zwei Hanfreiben ... Branntweinbrennerei ...; das Ganze ist schon eine lange Reihe von Jahren mit ganz gutem Erfolg betrieben worden ...“ 203. Die Mühle liegt in der Venningergasse in Edenkoben, wie sich aus einer weiteren Annonce des Müller Hein­rich Mutschler vom 12.9.1846 ergibt 204.

 

Am 26.9.1846 läßt Heinrich *Mutschler, Müller und Gastwirth zu Rhodt, seine zu Edenkoben in der Venninger Gasse stehende Müh­le, bestehend in zwei Mahlgängen, einem Schälgange, einer Oelmühle, zwei Hanfreiben, einem Wohnhaus mit Scheuer und Stallun­gen, ei­nem Kelterhaus mit Kelter, einer Branntweinbrennerei mit zwei Kesseln, einem Morgen Wiesen- und Gartenland, nebst sonsti­gen Zuge­hörungen“ eigenhändig versteigern 205.

 

 

- Neumühle:

auch bezeichnet als „Oberste mühl hardt oben dem Closter“ 206; die Mühle lag am Mühlbach oberhalb des Klosters Heilsbruck, ca. 100 m unterhalb der Hollerschen Wappenschmiede 207.

 

1734 erbaute der Hans Jakob *Neu oberhalb des Klosters eine Öl- und Mahlmühle, die in der Folge als Neumühle bezeichnet wurde 208.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Neustadt von 1738, vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenommen, ist sie wie folgt be­schrieben: “ist anno 1734 durch den Jacob *Neu mit Consens churf. Hofkammer als eine Öhl oder Mahl Mühle zu bauen angefangen worden. Hat vermög in Händen habende Consens ein und vor allemahl 2 fl Recognition in die Gefällverweserey zahlen müssen, so dann alle Jahr 2 Malter Korn in die Kellerei Neustadt, welche in anno 1736 da´erste Mahl ist geleistett worden, diese Mühl hatt nur ein Gang und ist mit 40 fl Schatzungs Capital belegt, der jetzige Poßser ist Wilhelm Walter. Sonsten ledig und eigen.” 209

 

Der oben genannte Johann Wilhelm (1) *Walter, der 1727 die Ölmühle Edenkoben (Watzengasse 23) erbaut hatte, und dessen Vorfah­ren auf der Eichmühle (auch Steegmühle, Stadtmühle) ansässig waren, kaufte 1737 die Neumühle und baute sie fertig. Ein Stauwei­her, auch als Brandweiher bezeichnet sorgte für eine gleichmäßige Wasserzufuhr. Ein Eichpfahl zeugt noch heute von dem Wasser­recht und der erlaubten Stauhöhe. Das Wasserrad mit 6m Durchmesser und oberschlächtigem Gefälle ist noch erhalten. Die Mühle er­hielt um 1925 eine neue Mühleneinrichtung, lief bis 1939 mit eigener Wasserkraft, erhielt ab 1945 einen Elektroantrieb und wurde 1953 stillge­legt. Die Mühle war seit 1737 im Familienbesitz. Der letzte männliche Nachkomme Walter, Friedrich Walter, ist im 2. Weltkrieg gefallen. Die Mühlengebäude wurden vom Schwiegersohn des letzten Walter-Müllers, Philipp Heinrich Walter,, dem Ar­chitekten Jakob Baqué, übernommen 210.

 

Karte:

- Schmidt, Franz: „Der Edenkobener Mühlbach, ein frühindustrielles Kulturdenkmal“; in: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 35: Mühlen am Mühlbach westlich vom Kloster Heilsbruck, Neumühle und bachaufwärts die Waffenschmiede

 

Photo:

- Schmidt, Franz: Edenkoben. „Es klappert die Mühle“; Werkstatt Geschichte Edenkoben 2005, S. 21: Mühlweiher bei der Neumühle

 

 

- Obermühle:

s. Schleifmühle und Sägmühle beim Kloster Heilsbruck (in der Obergasse)

 

 

- Oberste Mühle:

s. Neumühle

 

 

- Ölmühle Arnold (geplante):

am 19.6.1738 erteilte die die kurfürstliche Verwaltung „Unserm Geistlichen Administrations Adjuncto zu gdchten Edenkoben [,] Ar­nold“ die Konzession zum Bau einer neuen Ölmühle bei Edenkoben auf einer dem Arnold gehörenden Wiese. Hiergegen gab es Pro­teste der anliegenden Wiesen- und Weingartenbesitzern, die befürchteten, daß durch zum Betrieb einer oberschlächtigen Ölmühle er­forderlichen Anstauung des Baches, es zu Schäden an den umliegenden Wingerten und Wiesen kommen werde. Darauf leitete die kurfürstliche Ver­waltung eine Überprüfung ein und widerrief unterm 2.6.1739 die dem Arnold erteilte Genehmigung 211.

 

 

- Ölmühle in der Mittelhaingeraide:

s. auch Wolffsche Mühle [Mahlmühle auf der Buschmühle]

 

Die Mühle lag in den Edenkobener “Mittelheimgeraiden”; sie ist wie die anderen Mühlen in der Edenkobener Mittelhaingeraide nicht im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Neustadt von von 1738 aufgeführt 212; die Ölmühle in der Mittelhaingeraide ist aber auch nicht in der ausführlichen Aufstellung und aller Edenkobener Mühlen aufgeführt, die Ludwig Urschbach vorgelegt hat 213.

 

Es handelt sich bei der „Ölmühle in der Mittelhaingeraide“ wohl um die Ölmühle auf der Buschmühle/Wolffschen Mühle, die im Edenko­bener Tal gelegen 214 und eine der obersten der Edenkobener Mühle war und west­lich von Edenkoben im Bereich der Hainge­raide, un­terhalb des heutigen Hilschweihers im Edenkobener Tal lag, am Triefenbach ca. 150 m unterhalb (ostwärts) der Huhn'schen Mühle.

 

Um 1706 wird Johannes Balthasar *Körner [† 9.3.1728 auf der Buschmühle] als Klostermüller, später auf der Buschmühle (d.h. so­wohl der Mahl- als auch der Ölmühle) genannt. 1715 ist Johannes Körner als Ölmüller auf der Buschmühle (1725 Kloster-Wingerts­man in Edenkoben; °° Anna Maria Stuber) 215.

 

In der Aufstellung Kuby's über die Edenkobener Müller 216 ist die Verbindung der Müller aus der Familie Armdinger zur Buschmüh­le dar­gestellt. Der Müllermeister Johann Friedrich *Arme(n)dinger (Sohn des Gemeindebäckers Conrad Armendinger aus Asselheim [Grün­stadt]) °° 25.11.1710 in Edenkoben mit der Elisabetha Barbara Körner, Tochter des Buschmüllers Johann Balthasar Körner. Jo­hann Friedrich Armendinger verstirbt am 4.11.1735 in Edenkoben im Alter von knapp 62 Jahren 217. Der Sohn, Johann Christoph Armendin­ger, heiratet als „neu angehender Müller auf der Buschmühl“ am 7.11.1736 die Anna Elisabetha Jenzer aus Edenkoben. Der andere Sohn, Johannes Armendinger, ebenfalls Mül­lermeister auf der Buschmühle, übernahm offenbar die dortige Mahlmühle 218. Der Johann Chri­stoph Armendinger stirbt als „Ohlenschlager in der Buschmühl“ am 12.4.1749 219.

 

Am 14.12.1744 verkaufte dieser Ohligmüller [Johann] Christoph *Arm[en]dinger seine Ölmühle für 1030 fl Bargeld und 100 fl Trinkgeld an den Edenkobener Zoller Philipp Jakob *Müller und dessen Ehefrau Anna Elisabeth Gleich 220.

 

Nach dem Tod des sehr wohlhabenden Zollers [Anm.: kurpfälzischer Zolleinnehmer] Philipp Jacob *Müller († 4.5.1755 Edenkoben) wur­de die Verlaßenschaft vom Gericht Edenkoben am 8.1.1756 reguliert 221. Danach betrug sein Gesamtvermögen 17071 fl, darunter „eine Ohligmühl“ mit 500 fl. [Anm.: Ölmühle in der Mittelhaingeraide]. Es erben die Kinder Jacob, Wilhelm, Henrich, Eleonora,Christina Barba­ra, Justina Barbara und Friedrich Müller.

 

1763/64 wird Johann Henrich *Müller in Edenkoben als „Ohlenschlager allhier“ bezeichnet 222, wohl auf der Ölmühle der Buschmühle, wie sich aus dem familiärem Zusammenhang ergibt [Anm. d. Verf.: Sohn des Zoller und Be­sitzers der Ölmühle, Philipp Jacob Müller].

 

1792 wird Friedrich Philipp Müller als „Ohlenmüller auf der Geraid“ in Edenkoben genannt 223.

 

 

- Ölmühle Frank:

s. *Franksche Ölmühle

 

 

- Ölmühle Völker:

sie ist mE identisch mit der Ölmühle Walter/Ölmühle Dr. Koenig:

 

Karte:

- Schmidt, Franz: Edenkoben. „Es klappert die Mühle“; Werkstatt Geschichte Edenkoben 2005, S. 22 (leider ohne Datum und Quellenan­gabe): „Über den wahren umlauf der Bach sowohl bey Friederich Guinants Mahl- als auch des Nicolaus Völckers Öhlen Mühle zu Eden­koben“

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 915/9, 915/10, 915/11, 915/12: „Acta in Sachen des Müllermeisters Friedrich Guenandt ./. den Öelmüller Nico­laus *Völker wegen eines Oelmühlenbaues, 1777-1793

- LA Speyer Best. A2 Nr. 915/1: „Acta betr: den Mahl- und Oelmühlenbau des Oswald modo Guenandt 22.2.1759, 1761, beglaubigte Ab­schrift vom 7.2.1768“

 

 

- Ölmühle Walter / Ölmühle Dr. Koenig:

sie lag in der Watzengasse 23, oberhalb der Woogwiesmühle und unterhalb der Bordmühle224. Die Mühle war zunächst eine Öl- und später auch eine Senfmühle. Sie hing eng mit der Sägemühle zusammen und hatte bis 1906 mit ihr eine gemeinsame Toreinfahrt

 

Die Mühle wurde über ein oberschlechtiges Wasserrad mit Wasserkraft aus dem künstlich angelegten „Mühlbach“ getrieben, der 1563 erstmals erwähnt und inzwischen aufgelassen ist 225.

 

Teile der heutigen Gebäude stammen aus dem Jahr 1727. Bei der im Mühlenverzeichnis von 1738 (s.u.) beschriebenen Mühle handelt es sich um den südlichen Gebäudeteil des Anwesen Watzengasse 23 226.

 

Johann Wilhelm (1) *Walter erbaute um 1727 die Ölmühle in der Watzengasse Edenkoben 227. Im Mühlenverzeichnis für das Ober­amt Neustadt von 1738, vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenommen, ist sie wie folgt beschrieben: “Noch befindt sich ein Ohligmühl zu Edenkoben; ist mit Consens chur­fürstlich hochlöbl. Hofcamer in Anno 1727 durch den [Anm. d. Verf.: Johann] Wil­helm *Walter auf sein Eigenthumbsplatz neu gebaut wor­den, gibt jährlich in die Gefällverweserey laudt einer vorgezeigten Quittung 7fl 30 Xer Recognition und ist solches biß daher richtig abgetragen worden; der jetzige Poßser ist Wilhelm Walter ein Sohn des obi­gen Wilhelm Walter.“ 228

 

In der „Geschichte der Familie Gienandt“ heißt es: „Johann Friedrich II. (1739-1796) und Johann Nikolaus III. Gienandt (1753-1816) be­trieben die Mühlen in der Wazzengasse zusammen mit ihrem Neffen Johann Jakob VI. Gienanth (1755 bis 1816) aus Albersweiler“ 229.

 

Eine Inschrift im Türsturz über der Haustür von 1797 mit dem Buchstaben H N G . M C G (Hanns Nikolaus Gienandt – Maria Catha­rina Gienandt, geb. Doll) läßt den sicheren Schluß zu, daß die Ölmühle in diesem Hause von den Gienandt's übernommen und ausge­baut wurde. Deren Tochter Eva Luise Katherina Gienandt (1797-1865) verheiratete sich 1818 mit Dr. med. Heinrich Philipp Koenig (geb. 1779 Zweibrücken), Cantonsarzt in Edenkoben, der 1840 die Ölmühle von den Erben Gienandt ersteigerte. Der kupferne Eich­pfahl, der heute noch an der Wand der ehemaligen Mühle angebracht ist, trägt die Inschrift: „Die Ölmühle von Dr. König“. Eine an­dere Schwester von Frau Koenig, geb. 1803, war in 2. Ehe 1834 mit dem Müller Georg Wilhelm Walter in Edenkoben verheiratet, der die Koenigsche Mühle verwaltete. Der letzte Müller, der die Ölmühle und auch eine Senfmühle betrieb, war der Ingenieur Carl Josef Wagner. Heute ist von der früheren Mühle außer einem großen Mühlstein und dem „Eichpfahl“ nichts mehr vorhanden 230.

 

Um 1900 verzog der Ingenieur Wagner nach Schlettstadt/Elsaß (Sélestat) und verkaufte 1902 das Anwesen an den Winzer Wilhelm Wal­ter und Ehefrau Anna Gerstenmeyer (aus Nußdorf) für 19500 Mark. Im notariellen Kaufvertrag vom 5.12.1902 sind Gebäude und Kauf­gegenstand detailliert beschrieben, von einer Mühle ist hierin nicht mehr die Rede.Nachfolger der Eheleute Wilhelm Walter und Anna Gerstenmeyer war der Sohn Willi Walter (1910-1991, °° mit Katharina Fink [1915-1991], der ebenfalls Winzer war 231

 

Von der ehemaligen Mühle stammt noch ein Mühlstein der sich heute am Weinlehrpfad im Bereich des Kelterplatzes befindet 232.

 

Photo:

- Hartkopf, Herbert: „Das Edenkobener Haus 2006 – eine Mühle“; in: Edenkobener Heimatbrief 2006, S. 10-11

 

Karte:

- Schmidt, Franz: Der Edenkobener Mühlbach, ein frühindustrielles Kulturdenkmal. - In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 35

 

Literatur/Urkunden:

- Hartkopf, Herbert: „Das Edenkobener Haus 2006 – eine Mühle“; in: Edenkobener Heimatbrief 2006, S. 10-11 [Anm.: zur Mühle im An­wesen Watzengasse 23]

- LA Speyer Best. A2 Nr. 915/2: „Concession für J. W. Walter de ao 1727 zu Erbauung einer Ölmühle auf seinem Stück Feld zu Edenko­ben für J. W. *Arnold de 1738 zu Erbauung einer Ölmühle auf seiner Wiese daselbst“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 915/1: „Acta betr: den Mahl- und Oelmühlenbau des Oswald modo Guenandt 22.2.1759, 1761, beglaubigte Ab­schrift vom 7.2.1768“

 

 

- Sägemühle:

s. Bordmühle in der Watzengasse

 

 

- Sägemühle:

im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Landau) von 1864 wird in Edenkoben genannt die Firma „Schneider, Adam. Holzhändler und Sägmüller. Eigenthümer: Adam Schneider“ 233.

 

 

- Schleifmühle:

im Edenkobener Tal, etwa 150 m ostwärts der Siegfriedschmiede gelegen. Das Gebäude ist zerfallen, besitzt aber noch eine Eisen­welle mit Zahnrad. Die Schleifmühle gehörte zur Siegfriedschmiede 234.

 

 

- Schleifmühle und Sägmühle beim Kloster Heilsbruck (in der Obergasse), Obermühle:

in einem Aktenvermerk vom 15.1.1691 des Schaffners zu Winzingen, Philipp Carl Hermanny, betr. die geplante Schleifmühle beim Klos­ter Heilsbruck in Edenkoben heißt es: „... bekant ist, daß, alß des Heilsbrucker Hof­guth zu Edenkoben wieder in einen Temporal Be­stand, vermittelst öffentlicher Versteigung verliehen worden, Johann Henrich *Lorch: Waffenschmied zu Neustadt vor seinen Sohn Jo­hannes *Lorchen, einen alten Schleifplatz bey dem Closter und auf deßen Guth Erbbeständlich angenommen, nachgehends aber ist Ihme Johannes Lorchen ein Zufall an einen Arm kommen, daß seiner selbstigen Aussag und dem Ansehen nach, er es nicht bauen kann, sondern bereits vor dem Krieg bey hochlöbl: Verwaltung wieder aufgekündigt haben soll. Nun findet sich ein Mann zu Eden­koben[,] Johannes Hanß Peter Hammelmann, der zu diesem Plaz Lust tra­get, und Conditionen vorgeschlagen, dies ich ad notam ge­nommen und hiermit ... übergeben sollen, bey welchem, falß hochlöbl: Verwaltung in den Vorschlag willigen sollte ...“. 235

 

Vor diesem Hintergrund teilt der „Johannes Lorch, Einwohner zu Winzingen“ mit Schreiben vom 23.4.1706 an GGA Heidelberg fol­gendes mit 236: „... wegen Aufricht- und Erbauung einer Waffenschmidt und Schleifmühle, auf des Closters Heilsbrucken Guth in ao 1687 mit mir aufgerichtet. Da mir zwar ein Jahr darauf gewesen, und vermög Quittung das Wießen Zinß gezahlet, jedoch das Graß, welches die Franzosen abfourragiert nicht geweßen, So habe doch, weil bemle Franzoßen das Land der Orthen eingehabt nicht länger alldort blei­ben, weniger bauen können, Sondern es hat gndgst Herrschaft bis Jahr bis dahero die Wiesen wieder genoßen als welche beym Closter Guth geblieben. Da nun die Zeiten sich etwas beßer anlaßen, alß habe bey hoch­löbl: Administration hiermit unterthä­nigst anfragen ... sollen, ob dießelbe gndgst gesinnet seye, ...[einen] Erbbestandsbrief ... mir auszufertigen ...“ 237. Bei diesem Schrei­ben befindet sich die Kopie eines Aktenvermerks vom Juni 1687 : „ ... hat sich Johannes Lorch von Neustadt angemeldet, umb ein Waffenschmidt- und Schleifmühl uff des Closters Heilsbrucken Guth, allwo hiebeher eine Schleifmühl .. vorhanden, zu erbauen ...“ In einem Schreiben des Schaffners Philipp Carl Hermanny vom 24.4.1706 heißt es hierzu: „Hat Johannes Lorchen Müller und Waf­fenschmitt zu Winzingen, bey Ewer Churfürsdtl: ... Administration, unterthänigst übergebenes und mir auf pflichtmäßigst Gutachten zugeschicktes Memorial, so hier­bey wieder zurück kombt, .... daß mir annoch wohl wissends, welcher Gestalt Ehr Henrich ... und mein Antecessor Brinck, mit Zuzie­hung meiner als damahligen Schaffner zu Branchweiler, diesen beygeschloßenen Accord sub dato 27. Juny 1687 mit gedachtem Lorchen gemacht, aber wegen damahls eingefallen französl: Kriegs, die Sach ersizen laßen und sie nicht mehr angemeldet ...“. 238

 

In einem Schreiben der CGA Heidelberg vom 30.1.1716 heißt es: „...daß Ihne die, Jo­hannes Lorchen, Müllern zu Wintzingen /:der sonst vom erlernten Handwerck, ein Waffenschmidt ist:/ ehemahlen zum Verbauen in Erbbestand gegeben Wieß, nechst hiesiger Schaffnerey, weilen gedchter Lorch alle gegebenen Freyheits Jahren verstreichen laßen und die mindeste melioration nicht gethan hat­te ...“. Es wird deshalb vorgeschlagen, dem Johannes Lorch den Erbbestand gegen Erstat­tung seines gezahlten Kaufschillings zu ent­ziehen, und die Wiese in Erbbestand dem Hanß Georg *Oswaldt zu Erbauung einer Mahlmühle zu übertragen. Hiergegen wendet sich Johannes Lorch mit einem Schreiben vom 13.2.1716 239. Lorch verweist darauf, daß „der bekannter frantzösischer langwüriger verderbliche Krieg deßen eine Ursach undt ein legalis impedimentum gewesen, dahero umb prolongation gehorsambst gebetten ...“ 240

 

Daraufhin ergeht seitens der CGA Heidelberg mit Schreiben 27.3.1716 die Anordnung an den Schaffner des Klosters Heilsbruck in Eden­koben, Winkelblech, dem Oswald einen anderen Platz zum Bau einer Mahl- und Ölmühle im Erbbestand zur Verfügung zu stel­len, „weil ein Theills der questionierten Lorchischen Erbbestandts Wieß zu Verbauung nicht wohl gelegen, dagegen die sogenante Wagwieß mit dem Waag ... ihm einen Erbbestandt Oswaldt cedieret ..“ 241. Daraufhin kam es zu weiteren Verhandlungen zwischen Oswaldt und Lorch. Oswaldt kaufte am 26.1.1716 das Erbbestandsrecht des Johannes Lorch für 100 fl 242. Am 2.4.1716 wurde so­dann dem Antrag­steller Oswald ein Erbbestandsbrief erteilt, beinhaltend die „vormahls ahn Johannes Lorchen von Wintzingen erb­lich begeben Wieße ...“ 243.

 

1750 wurde die Mühle von Jakob Oswaldt an Heinrich Balthasar *Gienand verkauft. In der behördlichen Genehmigung des Kaufvertra­ges, welche am 17.8.1750 erteilt wurde, heißt es: „... dem allhießigen Schaff­nerey Kiefer Johann Jacob Oswald vermög seines mir pro­ducierten Erbbestands Briefs vom 2. April 1716 eine ... Mahl- und Öhl-Mühle ... zu bauen erlaubt, wofür Er jährl: 15 fl Waßerfall, und 25 fl Erbpfacht dießer Schaffnerey entrichten solle, welche derselbe auch jährl: bezahlet und eine Mahl Mühl – anstatt der Öhl Mühl eine Seeg Mühl darauf gebauet hat, damit Er nun eine Einfahrt dar­zu haben möge, hat Er einen bürgerlichen öden Haußplatz, welcher auf die Gemeine Gaß stoßt, gekaufet, umb die Seeg Klötze darauf führen und abladen zu können, nunmehr aber hat Er sotha­ne Seeg Mühl mit dießem eigenen Platz an den allhießigen Geraiden Waf­fenschmidt Henrich Balthasar Ginandt und dessen Ehefrau­en Anna Catharine ... umb Hundert Gulden ... verkauft ...“ 244

 

In einem Schreiben des Henrich Balthasar Gienand an die Geistliche Administration vom 15.10.1750 wird die Mühle als „die in der Ober­gaß gelegene Seegmühl“ bezeichnet 245.

 

Karte:

- Schmidt, Franz: „Der Edenkobener Mühlbach, ein frühindustrielles Kulturdenkmal“; in: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 34: Mühlen am Mühlbach westlich vom Kloster Heilsbruck, Neumühle und bachaufwärts die Waffenschmiede und S. 35 „Mühlenwerke im Edenkobener Tal“: Hintere Mühle, Mittlere Mühle, Waffenschmiede und Vordere Mühle

 

 

- Schwefelmühle:

s. Bordmühle in der Wazzengasse

 

 

- Siegfriedschmiede:

s. Wappenschmiede

 

 

- Steeg- oder Eichmühle, Stadtmühle:

die Mühle ist im Ort gelegen in der (früheren) Haupt- und Marktstraße 246. Die Eichmühle lag wenige Meter unterhalb der Metzger­gasse am Triefenbach 247. Sie lag einst an einem Nebenarm des Triefenbach; der Trie­fenbach (auch Wäschbach genannt) war einst geteilt worden, um den Antrieb der Steegmühle sicher zu stellen. Der eine Bacharm fließt hinter den Häusern der „Privatstraße“ hin­unter bis zur Volksbank und von dort verrohrt unter der Weinstraße [Anm. d. Verf.: Schafplatz; be­nannt nach dem ehemaligen Hotel „Zum Schaf“] nach Osten. Der zweite Arm war einst verlegt worden, um am „Stadtberg“ die Steeg­mühle zu treiben 248. Dieser obere Arm des Triefen­bach wurde im Zuge der Kanalisationsarbeiten 1968 stillgelegt 249.

 

Wann die Mühle erbaut wurde, ist nicht überliefert. Die erste urkundlich erhaltene Erwähnung geschah im Mühlenverzeichnis von 1738 (s.u.). Die Mühle ist jedoch wesentlich älter. Ein Schlußstein im Keller trug die Jahreszahl 1548. Der älteste bekannte Müller war Johann Philipp *Walter, der 1668 und noch 1679 als Eichmüller genannt wird, und der 1679 Gerichtsverwandter und 1693 und noch 1700 Schultheiß war. Der Sohn Lorenz Walter wurde Müller auf der Mittelmühle in Edenkoben 250.

 

Der Enkel Johann Wilhelm (1) *Walter, geboren 1679, heiratete 1700 eine geborene Haas und wurde Nachfolger seines Vaters auf der Eichmühle 251. Auf diesen folgte der Sohn Johann Wilhelm (2) *Walter und auf diesen Philipp Lorenz *Walter 252.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Neustadt von 1738, vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenommen, ist sie wie folgt be­schrieben 253: “ Die sogenannte Steeg oder Eichmühle ist eine Eigenthumbsmühle; kein Mühl Brief noch Consens ist vorhanden, gibt jährlich in die Kellerei Neustadt 12 Malt. Korn Mühlpacht, so dan in die Gefällverwe­serey Neustadt 3 fl 12 Xer vor Kappen laudt ei­ner vorgezeigten Quittung; der jetzige Poßser Philipp Laurentz *Walter diese Mühl hat 2 Gäng wo von der eine in Anno 1726 neu auf gericht worden, hatt auch darüber ein Consens noch sonsten was aufweißen können.“ In der selben Akte heißt es später: “Philipp Ja­cob Walter hatte die sogenannte Eichen Mühl in ao 1739 ahn sich erkaufft ...“. 254

 

Auf Philipp Lorenz *Walter folgte (der Sohn ? ++++klären ++++) Philipp Jacob Walter und auf diesen wiederum Johann Henrich Wal­ter, der Schwiegervater von Philipp Dieter I Gienanth, Johann Wilhelm III Walter (Schwiegervater von Johann Jacob VI. Gien­andt [1775-1816]) 255. Johann Jakob VI. Gienandt war mit der Tochter des Steegmüllers Johann Wilhelm III Walter, der Maria Mar­garetha geb. Wal­ter verheiratet. Beide übernahmen die Mühle und führten diese bis zu ihrem Ableben fort 256.

 

Jakob Gienanth beabsichtigte bei seiner Mühel eine Lohmühle zu errichten. Nach Proces-Verbal und Ortsbesichtigung wurde der An­trag abgelehnt, da von der Mühle eine hohe Brandgefahr auf die unmittelbar umliegenden Häuser bestand 257.

 

Nach dem Tod des Steegmüllers Gienandt († 1816) und seiner Frau Maria Margaretha geb. Walter († 1817) wurde die Mühle am 3.4.1818 zur Auflösung der Erbengemeinschaft, bestehend aus den minderjährigen Kindern des Müllers Gienand, nämlich Philipp Peter Gienand, Henriette Katharina Gienand, und der Barbara Elisabetha, alle 1818 noch minderjährig, versteigert 258. Die Mühle wird in der Versteigerungsanzeige vom 20.3.1818 wie folgt beschrieben: „... zu Edenkoben, in der Haupt- und Marktstraße gelegen ... Die Mühle, die Aichmühle genannt, bestehet: a) in zwei Mahl- und einem Schälgang, und einer Schwingmühle, dann einer Hanfrei­be, b) einem Wohngebäude in einem zweistöckigen Wohnhause, worinnen vier Stuben, 3 Kammern, 2 Küchen und ein gewölbter Keller, c) einem ge­schlossenen Hofe, worinnen eine Scheuer, Kelterhaus und Kelter, unter derselben 2 gewölbte Keller, d) einem Pferd= Rindvieh= und mehreren Schweineställen, dann ein eingezäunter Pflanzgarten ... Welche Gebäude und Güter zu der Hinter­lassenschaft des dahier ver­lebten Johann Jacob Gienand, gewesenen Müllers, und seiner ebenfalls verlebten Ehefrau Maria Margare­tha geborene Walther, gehö­ren.“ 259.

 

Als Gienandt und seine Ehefrau Maria Margaretha geb. Walter († 1817) gestorben waren, erwarb der Müller auf der Edenkobener Bet­zigmühle, Johann Heinrich *Voelcker die Steegmühle/Eichmühle in Edenkoben von den Erben des verstorbenen Steegmüllers Jo­hann Ja­kob VI. Gienandt und dessen ebenfalls verstorbener Ehefrau Maria Margaretha geb. Walter für 10010 fl. 260.

 

Voelcker's Enkel, Philipp Heinrich *Voelcker lebte nach dem Verkauf der Betzigmühle auf der Eichmühle. Er war ab 1884 Bürger­meister von Edenkoben. Die Mühle war bis 1901 in Betrieb, seit 1865 auch mit Dampfkraft angetrieben. Zum Mühlenbetrieb gehörte auch eine Hanfreibe. Der Schwiegersohn des Bürgermeisters Voelcker, Friedrich Andrea eröffnete in dem Mühlenanwesen ein Haushaltswarenge­schäft. Im Jahre 1951 kaufte die Firma Gustav Lehndorff das Anwesen, riß die alten Gebäude nieder und baute ein mo­dernes Möbel­haus an ihre Stelle 261.

 

 

- Talmühle, Dollsche Mühle:

im Edenkobener Tal, westlich der Stadt Edenkoben; die Talmühle lag etwa 300 m ostwärts (unterhalb) der Siegfriedschmiede (Wappen­schmiede), kurz vor der Abzweigung des Mühlbachs vom Triefenbach. Das heutige Hotel Waldhaus“ Klosterstraße 205, im Eden­kobener Tal, besitzt am Bachlauf ein altes Wirtschaftsgebäude, das früher einmal eine Mahlmühle war. Über ihre Entstehung und ihre Geschichte ist wenig bekannt 262.

 

Das „Bevölkerungsregister der Gemeinde Edenkoben“ (angefangen 1813) registriert unter „Nummero 220 mit Inbegriff des Thaales“ die Müller Wilhelm Mutschler (1773-1854) und Johann Nikolaus Mutschler, Müller und Bäcker, geboren 1807. Der vorletzte Besit­zer war der Müller Philipp Merz, der die Mühle um 1880 aufgeben mußte und nach Amerika auswanderte. Der Nachfolger war Karl Heinrich Doll (1863-1924) der später die Mühle still legte und in eine Waldgaststätte umbaute. Die „Dollsche Mühle“ war in der Fol­ge eine beliebte Ausflugsgaststätte. Von der Anziehungskraft des 1896/97 von August Kuby gebauten „Kurhotel Waldhaus“ profitier­ten auch die Talwirt­schaften, vor allem die Dollsche Mühle. Schon vor 1914 gab der Besitzer Heinrich Doll die Gaststätte auf und zog in sein Elternhaus in der Bahnhofsstraße Edenkoben. Der Verein für Volksheilstätten in Speyer, seit 1937“Landesversicherungs­anstalt“ kaufte 1908 die Tal­mühle für die Versorgung des gleichzeitig als Sanatorium gekauften „Waldhauses“, baute erneut um, so daß nichts mehr an die frühere Talmühle erinnert 263.

 

Der Eigentümer P. J. *Doll bietet am 23.12.1853 die Mühle zum Verkauf oder zur Verpachtung an 264: „Die erste Thalmühle bei Edenko­ben, mit Fourniermaschine, Wohnhaus, Oecono­miegebäuden ...“

 

 

- Thorsch'sche Mühle:

sie ist die unterste der Edenkobener Mühlen. Die Thorsch'sche Mühle war war eine Getreidemühle in der unteren Bahnhofstraße Nr. 190 gegenüber dem Bahnhof. Die Mühle wurde erst 1925 von dem aus Ostpreußen stammenden Adolf *Thorsch errichtet und ist von An­fang an mit elektrischer Energie und nicht nicht mit Wasserkraft betrieben worden. Sie hatte deshalb eine wesentlich höhere Kapa­zität als die meisten mit Wasserkraft angetriebenen Mühlen. Die Leistung betrug 120 bis 150 Doppelzentner/Tag. Als auf dem Eden­kobener Bahnhof ein Zug mit Nebelwerfergranaten bei einem alliierten Fliegerangriff in die Luft flog, traf eine Granate die Mühle und steckte sie in Brand. Vater und Sohn bauten die Mühle wieder auf. Als die Bundesregierung 1960 alle kleineren Mühlen zur Stil­legung aufrief und hierfür Entschädigungen anbot, wurde die Mühle als Letzte der Edenkobener Mühlen geschlossen 265.

 

Abbildung:

- Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; a.a.O., S. 294: Die Mühle von Adolf Thorsch, stillgelegt 1960

 

 

- Unterste Mühle, Untere Mühle, Doll'sche Mühle:

sie lag einige 100 Meter ostwärts (bachabwärts) der Mittelmühle, am „Gottesackergäßchen“, dem Verbindungspfad zwischen zwi­schen Bahnhofstraße und Marktplatz (Anwesen Bahnhofstraße 100) 266; am Triefenbach gelegen; die Gebäude sind inzwischen (2013) wegen Baufälligkeit abgerissen 267.

 

Die am Triefenbach gelegene Mühle hieß zunächst „Unterste Mühle“, und wurde nach Inbetriebnahme der unterhalb gelegenen Öl­mühle im Ölmühlgässel (Anm.: s. *Franksche Ölmühle] sodann als „Untere Mühle“ bezeichnet 268.

 

In einem Gerichtsprotokoll von 1656 heißt es, daß schon wieder drei Mühlen in Betrieb seien, nämlich die Klostermühle, Mittelmüh­le und die Untere Mühle 269.

 

1661-1664 war Sebastian Großmüller als Müller und Zimmermann als Pächter auf der Untersten Mühle, auf ihn folgte 1665 Michael Ha­gebusch, 1669-1670 wird der aus Maikammer stammende Hans Peter Bender als Pächter der Untersten Mühle erwähnt, sowie ebenfalls 1670 Hans *Lips. Hans Wolff *Finck war von 1667-1678 Müller auf der Mittel-Mühle in Edenkoben, dann von 1678-1686 Beständer der Untersten Mühle. Auf ihn folgte sein Vetter Hans Konrad *Holler (1686 und noch 1691). 1701/02 war Hanß Jacob Schroh der Müller auf der Untermühle. 1702 übernahm Lorenz *Lachmann die Untermühle. Er war zunächst Temporalbeständer und wurde 1711 Erbbestän­der bis 1723. Auf ihn folgte als Erbbeständer sein Sohn Philipp Jacob *Lachmann von 1723-1753 270.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Oberamt Neustadt von 1738, vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenommen, ist sie wie folgt be­schrieben: “ist eine gemeiner Mühl (Gemeinde Mühle) und an der Laurentz (Lorenz) Lachmann in Anno 1711 von der Gemeindt in einen Erbbestand begeben worden, gibt jährlich der Gemeine 12 Malter Korn Erb­pacht, so dan in die Kellerey Neustadt jährlich 4 Ma Korn, welches auch diß Jahr als einen Wasserfall Zins vermög einer vorgezeig­ten Quittung ist abgetragen worden. Dieße Mühl hatt nur zwey Gäng von der eine 1724 ist neu und zwar ohne ferneren Consens ge­baudt und aufgerichtet worden, dieße Mühl liegt mit 50 fl in der Schatzung, der jetzige Poßser ist Philipp Jacob *Lachmann.” 271

 

Auf Philipp Jacob *Lachmann folgte dessen gleichnamiger Sohn Johann Wilhelm *Lachmann von 1753 bis 1765 als Müller auf der Un­tersten Müh­le. Von 1756 bis 1783 war dessen Schwager Johann Jakob (1) *Mutschler als Müller und Erbbeständer auf der Unter­sten Mühle 272. Auf ihn folgte der Sohn Johann Jacob (2) *Mutschler (1766-1820). Der nächste Müller war Johann Heinrich *Mutschler (geb. 1791; °° 1819). Weitere Müller waren Johann Georg Doll (geb. 1831, °° 1857), Philipp Doll (geb. 1858); der letzte Besitzer und Unter­müller war Karl Doll, nach dem der Volksmund die Müh­le noch um 1960 benannte 273.

 

Am 19.2.1853 wurde die „in der Niedergasse stehende sogenannte Untermühle mit 2 Mahlgängen, 1 Schälgange und Hanfreibe nebst Wohnhaus“ versteigert 274.

 

„Die Mühle hatte ein oberschlächtiges Wasserrad. An dem auffallend hohen Hof-Torbogen trägt der Schlußstein das Müllerzeichen, das Mühlenrad, und die Buchstaben ... M L M und die Jahreszahl 1728; über dem Kellergeschoß sind die Jahreszahl 1776 und die Buchsta­ben H M und E M eingemeißelt. An anderen Stelle war „Jacob Mutschler 1773“ in den Stein gehauen. Von 1927 bis 1930 war die Stadt und von 1930 bis 1939 Georg Walter Eigentümer. Dann übernahm die Stadt Edenkoben erneut das Mühlenanwesen, und im Sommer 1939 ist die Mühle unter „ohrenbetäubendem Getöse“ nachts eingestürzt. Die Stadt baute an gleicher Stelle einen Faselstall, der nach mehreren Jahren nicht mehr gebraucht wurde; sie verkaufte daher das Gebäude im Jahre 1958 an die Familie Ernst Eckstein.“ 275.

 

Abbildung/Photo:

- Hartkopf, Herbert: Die „Unterste Mühle“ - einst auch Faselstall; in: Edenkobener Heimatbrief Nr. 94, Heft 12/2013, S. 17: Das Haupt­gebäude] der Unteren Mühle vor dem Abriß. An der Gebäudekante erkennt man noch den Ansatz des Torbogens

- Hartkopf, Herbert: Die „Unterste Mühle“ - einst auch Faselstall; in: Edenkobener Heimatbrief Nr. 94, Heft 12/2013, S. 17: Steinzy­linder von ca. 80 cm Durchmesser mit Inschrift: „JOHANN IAKOB MUTSCHLER 1778“

Hartkopf, Herbert: Die „Unterste Mühle“ - einst auch Faselstall; in: Edenkobener Heimatbrief Nr. 94, Heft 12/2013, S. 17: Neben­pforte mit Scheitelstein darin als Wappen ein Mühlrad bezeichnet HM [Heinrich Mutschler] und EM

- Urschbach, Ludwig: Die Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; in: Kuby, Alfred (Hrsg.): 1200 Jahre Edenkoben, Mannheim 1969, S. 279: Ansicht der Unteren Mühle mit Torschlußstein von 1783

- Urschbach, Ludwig: Die Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; in: Kuby, Alfred (Hrsg.): 1200 Jahre Edenkoben, Mannheim 1969, S. 291: Schlußstein mit den Initialen des Untermüllers Henrich Mutschler und seiner Frau: H M – E M

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 915/8: „Acta betr: den Mühlenbau des Philipp Jacob Lachmann, 1725“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 915/3: „Acta betr: die untere und mittlere Gemeinde Mühle, 1767 u. 1768“

 

 

- Wappenschmiede Holler:

s. *Hollersche Mühle, auch Bergelmühle, Mühle obig dem Kloster Heylspruck, Wappenschmiede

 

 

- Wappenschmiede, Siegfriedschmiede:

im Edenkobener Tal gelegen ca. 150 m ostwärts unterhalb der Wolffschen Mühle (Buschmühle) 276. Zur Siegfriedschmiede gehört auch die etwa 150 m ostwärts gelegen *Schleifmühle (s.d.) 277.

 

Ein Auszug aus dem Gerichtsprotokollbuch Edenkoben besagt: Im November 1687 erschien Hanß Philibb Genandt von Lamprecht (1665-1721); er ist im Begriff, in der Geraide [Anm.: Edenkobener Tal] eine Wappenschmiede zu bauen, wohnt so lange (bis Osten 1688) als Hintersasse in Edenkoben. Die Vorsteher der gesamten Mittelhaingeraide, der Geraiden-Schultheiß zu Venningen, Schulthei­ßen, Faute und Gerichte beider Gemeinden Edenkoben und Venningen hatten am 2.7.1687 genehmigt gegen 12 Gülden jährlichen Grun­d- und Bodenzinses eine Waffenschmiede und Schleifmühle, die sog. „Wappenschmied im Walde“, unter Hanß Peter Hammel­manns neu erbauter „Mahlmühle“ [Anm.: Wolffsche Mühle, Buschmühle, Mühle auf der Geraid(t)] zu errichten. Er muß sich des Wein- und Bierzap­fens enthalten und darf nicht die im Wald Arbeitenden von ihrer Arbeit abziehen. Ein Stein der auf der Esse der „Siegfriedschmiede“ ein­gelassen ist trägt die Inschrift „Anno 1687 HPhG“ [Anm.: Hans Philipp Genandt]. Auf einem im Vorgarten noch vorhandenen Grenzstein steht „1688 Jean Philip Guinand“. Guinand wurde in Neustadt 1665 geboren. Er nannte sich „Wappen­schmied im Wald auf der Geraidt“. Nach seinem Tod († 1721) wurde die Schmiede von seinen beiden Söhnen gemeinsam betrie­ben278.

 

Vater von Johann Philipp Friedrich *Gienanth und Philipp Peter Gienanth 279. Der ältere von beiden Söhnen, Johann Philipp Fried­rich Gienandt, baute später die alte Mühle um, wie die Inschrift „17 H P F G 44“ beweist. Das Wohnhaus mit Gaststätte wurde laut Inschrift über der Eingangstür 1787 von Philipp Peter Gi­nand und Catharina Elisabetha Ginandin gebaut bzw. umgebaut 280.

 

Um 1788 ist Philipp Heinrich *Gienand der Waffenschmied in Edenkoben; °° Rosina NN.; das Ehepaar ist am 11.4.1788 in Klingen Pate bei der Taufe des Johann Jakob Gienand, des Sohns des Waffenschmieds in Klingen (?) Johann Jacob Gienand und der Kathari­na Heran­court 281.

 

Bis vor 1853 war Johann Nicolaus Gienanth der Wappenschmied in Edenkoben; er war mit Maria Barbara Schwarz verheiratet; Ge­nanth verließ seine Frau und ging in die USA mit unbekanntem Aufenthaltsort; daraufhin erhob die Ehefrau am 16.3.1853 vor dem Amtsge­richt Landau sog. Gütertrennungsklage 282.

 

Bereits am 23.1.1850 ließ Nikolaus Gienanth im „Landauer Eilboten“ für den 7.2.1850 die freiwillige Versteigerung seiner „Hammer­schmiede“ annoncieren: „... läßt Herr Nicolaus Gienanth, Wappenschmied in Edenkoben wohnhaft, seine zu Edenkoben nahe der Stadt stehende Hammerschmiede ..., seine neu eingerichtete Mahlmühle mit einem Schälgange und einer Schwingmühle, sodann sei­ne bei­den Wohnhäuser mit Scheuer, doppelten Stallungen, 2 Weinkellern..., Kartoffelkeller, Kelterhaus ...“ 283.

 

Die Siegfriedschmiede war ununterbrochen bis 1943 im Besitz der Familie Gienandt. Das Gebäude der Wappenschmiede ist nach au­ßen hin noch in seinem alten Zustand ziemlich erhalten geblieben und war bis zum Tode des letzten kinderlosen Wappenschmiedes Friedrich Karl II. Gienandt 1940 in Betrieb 284.

 

Die Siegfriedschmiede hat seit 1943 dreimal ihren Besitzer gewechselt. Nachdem zuerst die Familie Rudolf Herdel aus Kirrweiler 1947 das Anwesen erworben hatte, kaufte 1954 die Stadt Edenkoben Wappenschmiede und Gaststätte, um das Grundstück 1958/59 an die Familie Rudolf Neugart zu verkaufen. Diese errichtete 1963 im Gartengelände ein Wohnhaus, renovierte die Gaststätte und Fremdenzim­mer und hat 1968 an der Südseite die Gasträume um eine Sonnenterasse erweitert 285.

 

 

 

Siegfriedschmiede im Edenkobener Tal (Photo Ref 3.10.2013)

 

Karte:

- Schmidt, Franz: „Der Edenkobener Mühlbach, ein frühindustrielles Kulturdenkmal“; in: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 34: Mühlen am Mühlbach westlich vom Kloster Heilsbruck, Neumühle und bachaufwärts die Waffenschmiede und S. 35 „Mühlenwerke im Edenkobener Tal“: Hintere Mühle, Mittlere Mühle, Waffenschmiede und Vordere Mühle

 

Photo:

- Schmidt, Franz: Edenkoben. „Es klappert die Mühle“; Werkstatt Geschichte Edenkoben 2005, S. 20: Wasserrad der Guinandschen Wappenschmiede im Edenkobener Tal

 

Literatur/Urkunden:

- Gienanth, Curt Freiherr von: Geschichte der Familie Guinand : von 1655 – 1952, Heidelberg: Selbstverl., 1952

- LA Speyer Best. A2 Nr. 915/4: „Acta betr: die Guenandt'sche Waffenschmiede, 1687, 1700, 1703

 

 

- Wolffsche Mühle, Buschmühle, Mühle auf der Geraid(t):

s. auch Ölmühle auf der Geraid

 

Im Edenkobener Tal gelegen 286; sie ist einer der obersten der Edenkobener Mühle und lag westlich von Edenkoben im Bereich der Haingeraide, unterhalb des heutigen Hilschweihers im Edenkobener Tal, am Triefenbach ca. 150 m unterhalb (ostwärts) der Huhn'­schen Mühle.

 

Nicht zu verwechseln mit der Buschmühle im Modenbachtal (s. Weyher) 287.

 

Die Mühle bestand aus der Mahlmühle und einer *Ölmühle.

 

Die Mühle wurde 1686 von Hanß Peter *Hammelmann als Ohligmühle und Mahlmühle im Bezirk der Geraide im Wald erbaut 288.

 

Es handelt sich bei der „Ölmühle in der Mittelhaingeraide“ wohl um die Ölmühle auf der Buschmühle/Wolffschen Mühle, die im Edenko­bener Tal gelegen289 und eine der obersten der Edenkobener Mühle war und west­lich von Edenkoben im Bereich der Hainge­raide, un­terhalb des heutigen Hilschweihers im Edenkobener Tal lag, am Triefenbach ca. 150 m unterhalb (ostwärts) der Huhn'schen Mühle. In der Aufstellung Kuby's über die Edenkobener Müller 290 ist die Ver­bindung der Müller aus der Familie Armdinger zur Buschmühle darge­stellt. Der Müllermeister Johann Friedrich Arme(n)dinger (Sohn des Gemeindebäckers Conrad Armendinger aus Asselheim [Grünstadt]) °° 25.11.1710 in Edenkoben mit der Elisabetha Barba­ra Kör­ner, Tochter des Buschmüllers Johann Balthasar *Körner. Johann Friedrich Armendinger verstirbt am 4.11.1735 in Edenkoben im Al­ter von knapp 62 Jahren 291. Der Sohn, Johann Christoph Armen­dinger, heiratet als „neu angehender Müller auf der Buschmühl“ am 7.11.1736 die Anna Elisabetha Jenzer aus Eden­koben. Der ande­re Sohn, Johannes Armendinger, ebenfalls Müllermeister auf der Buschmühle, übernahm offenbar die dortige Mahl­mühle292. Der Johann Christoph Armen­dinger stirbt als „Oh­lenschlager in der Buschmühl“ am 12.4.1749 293.

 

Am 14.12.1744 verkaufte dieser Ohligmüller [Johann] Christoph *Armdinger seine Ölmühle für 1030 fl Bargeld und 100 fl Trink­geld an den Edenkobener Zoller Philipp Jakob *Müller und dessen Ehefrau Anna Elisabeth Gleich 294.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird für den 25.7.1828 die Zwangsversteigerung der Buschmühle annonciert: „ ... wird auf Betrei­ben von Herrn Georg Friedrich Grohe-Henrich, Handelsmann, in Neustadt wohnhaft ... gegen Christoph *Breuchel, Müller und seine Ehe­frau Anna Maria Heller, beide im Thale von Edenkoben wohnend, Beklagte auf Versteigerung ... zur Zwangsversteigerung gebracht: ... die im Thal von Edenkoben gelegene, sogenannte Buschmühle, bestehend in einem zweistöckigen Wohnhause, einer Müh­le mit zwey Mahlgängen und einem Schälgange, Vieh- und Schweinställen, ..., oben der Weg, unten die Geraide, oberend Da­niel Hüh­ner, unterend Johann Heinrich Günand, gibt alljährlich vierzehn Gulden Erbpacht an die Gemeinde Edenkoben und hat sie Chri­stoph Breuchel von Ja­kob Schwamb acquiriert, nach Akt paßirt vor Herrn Notär Lemberc am 22. Juli 1821 ..., angeboten zu 900 fl., und kommt die noch schuldige und an den Herrn Kläger zu zahlende Summe von dem Ankaufpreise her.“ 295.

 

1835 nach der Teilung der Haingeraide erwarb Johann Heinrich *Mutschler die Buschmühle. Über der Eingangstür des Vordergebäu­des ist eingemeißelt: „H J M – K E L“ [= Heinrich Johann Mutschler – Katharina Elisabeth Lingenfelder aus Roth] 296.

 

In der „Neustadter Zeitung“ vom 18.5.1854 Nr. 59 wird die Verpachtung der Buschmühle annonciert: „Die Buschmühle, im Thale bei Edenkoben gelegen ... soll auf mehrere Jahre verpachtet werden. ... Die Mühle ist ganz neu, massiv gebaut, enthält drei Mahl-, einen Schälgang und eine Schneidmühle. Das Werk ist nach der neuesten Art construirt, es ist in bestem Zustande und sind die Getriebe von Eisen.“ Die Annonce wurde aufgegeben von Ph. J. Doll jun. Und J. Völcker, Pfalzwirth. 297

 

Der Nachfolger war Christian Heist, der im Jahre 1868 die Öl- und Mahlmühle in eine Wappenschmiede umgebaut hat 298.

 

1872 erwarb Karl *Wolff die Wappenschmiede, ergänzte sie durch eine Hanfreibe und richtete noch eine Gaststätte ein. Da die Gastwirt­schaft keinen bestimmten Namen hatte, nannte man die Wappenschmiede nunmehr Wolffsche Mühle. Als der alte Wappen­schmied Karl Wolff starb, kehrte sein gleichnamiger Sohn von Bad Dürkheim, wo er zehn Jahre als Meister und Geschäftsführer im Dampfhammer­werk Konrad Reitz tätig war, nach Edenkoben zurück und führte die elterliche Wappenschmiede weiter 299.

 

1930/31 übernahm der Schlosser August Becker die Wolffsche Wappenschmiede, legte sie still und schuf in dem rückwärts gelegenen Bau Fremdenzimmer. 1937 richtete ein Pächter in der Wappenschmiede eine Holzmahlmühle ein, in der einige Jahre Sägemehl herge­stellt wurde. Heute liegt die Mühle brach 300.

 

 

- Woogwiesmühle; Kiessche Mühle oder Langhofmühle, Schultzenmühle:

in der Watzengasse 28, im Westen von Edenkoben gelegen, unterhalb der Ölmühle 301. Laut „Edenkobener Heimatblätter“ 1936, S. 39 stand beim früher direkt benachbarten [Anm. früheren] Städtischen Schwimmbad ein Grenzstein, der auf der Vorderseite das „H“ mit dem Krummstab des Klosters Heilsbruck [Anm. d. Verf.: das ehemalige Kloster liegt nicht weit oberhalb der Mühle] und auf der Rücksei­te eine Rune mit der Inschrift „OSZWALT 1716“ trug. Nach wohl zutreffender Ansicht ist damit erwiesen, daß es sich bei der „Woogwies­mühle“ um die „Langhofmühle“ oder die „Kiessche Mühle“ handelt 302. Dicht neben der Woogwiesmühle mündete der Mühlbach wieder in den Triefenbach 303.

 

1707 von dem Edenkobener Schultheiß Johann Jakob *Oßwaldt († 26.3.1753 Edenkoben) erbaut; im Mühlenverzeichnis für das Ober­amt Neustadt von 1738, vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenommen, ist sie wie folgt beschrieben 304: “ist durch hießi­gen Schult­heiß Oßwaldt in Anno 1707 auf einem Geistl: Administrations Platz laudt einer vorgezeigten Erbbestandsbrief als ein Mahl und Ohlig Mühl neu aufgebaut worden, gibt jährlich in hießige Schaffnei 15 fl Pacht, so dann ist sie mitt 40 fl Schatzungs Capital be­legt, der jetzig Poßser ist wie gemeldt der hießige Schultheiß Oßwaldt.”

 

Oßwaldt hat wohl die Mühle nicht selbst betrieben sondern verpachtet. Der erste Beständer war der Mühlarzt Peter Spittaler aus Ober­böblingen, vermutlich seit 1718. Spittaler starb 1726 als Beständer dieser „Schultzenmühle“. Sein Nachfolger als Betreiber der Woog­wiesmühle war Johann Wilhelm (2) *Walter, der zugleich die benachbarte Ölmühle und die von seinem Schwiegervater erbaute „Neu-Mühle“ betrieb. Spätestens seit 1740 hatte Walter als Beständer auf der Schultzenmühle den Müller Johannes *Schmidtknecht aus Co­burg der bis 1737 in Walsheim selbst eine eigene Mühle besessen hatte. Nachfolger des Schmidtknecht als Müller auf der Woogwies­mühle ist ab 1747 der Müllermeister Johann Adam *Schäfer 305.

 

Die Mühle wird nach ihrem Erbauer 1744 „Herrn Schultheißen Mühle“, 1726 und 1747 „Schultzenmühl“ genannt 306.

 

In einem Schreiben des Schaffners der Klosters Heilsbruck, Winkelblech, an die CGA Heidelberg vom 12.2.1753 betreffend „die an den Sautter verkauffte Erbbestandt-Mühle auf der Woogwiesen“ heißt es 307: „Nachdem hießiger Schaffnerey Kieffer Johann Jacob Oßwald seine in Erbbestand habende MahlMühl allhier mit Stallung, Garthen und Zuge­hör auf der Wog Wieß ... an sein Enckelynn Maria Marga­retha Völckerin, welche sich an des Obermüllers zu Neustadt, Sauters Sohn, Johann Jacob *Sauter, verheyrathet ...“ für 2800 fl verkauft hat.

 

Mit Schreiben vom 23.5.1755 teilt der Schaffner des Klosters Heilsbruck, Winkelblech, der CGA Heidelberg mit, „daß die von Erbbestän­der Johann Jacob *Sauter an dem Erbbeständer Heinrich Balthasar Ginand ... verkaufte Erbbestands-MahlMühl pro 3500 ... wohl und theuer verkauft worden, welche zwaren vor den Ginand wohl werth und nicht zu theuer ist, weilen derselbe bereits eine Ohlig­Mühl und HanfReib dabey stehen hat ...“ 308.

 

Die Mühle blieb in der Folge im Eigentum der Familie Gienandt. Der letzte Müller des Stammes Gienandt in der Wazzengasse, Jo­hann Heinrich V. Gienandt (1808-1867), verlebte seine letzten Jahre als Privatier in Neustadt. Er hat wohl die Langhofmühle nach 1850 an den Müller Maus verkauft, dem die Mühle abbrannte. Anschließend war sie im Besitz des Müllers Beyer, der sie als Mahl- und Kunden­mühle betrieb. In den 1880er Jahren erwarb der Bäcker Jakob Orth aus Gleisweiler eine Bäckerei in der Klosterstraße und zu­gleich die Langhofmühle, in der er auch eine Bäckerei unterhielt. Nach einigen Jahren gab er jedoch die Mühle wieder auf und betrieb nur noch die „Bäckerei Orth“ in der Klosterstraße 72. Die Langhofmühle wurde von dem Müller Kies übernommen. Er war der letzten Müller in diesem Anwesen; daher ist die Mühle im Volksmund auch als „Kiessche Mühle“ bekannt. Nach ihm unterhielt der Buchhändler Josef Thüns, der in der Weinstraße 72 auch eine Buchhandlung unterhielt, in den Räumen der Langhofmühle eine Buchbinderei mit Ge­sangbuchfabrikation, die er später nach Neustadt verlegte. Von 1919 bis 1921 fertigte der Kaufmann Anton Bö­digmann hier Matrazen. 1922 kaufte Adolf Reinheimer aus Mannheim von Dr. Johann Bossung die Kiessche Mühle und errichtete darin eine Zigarrenfabrik. Das Wasserrad wurde für den Antrieb der Tabakschneide- und Trockenmaschine benutzt. Nach dem 2. Weltkrieg dienten die Gebäude ver­schiedenen Firmen und wurden dann zu Wohnzwecken umgebaut 309.

 

Karte:

- Schmidt, Franz: Der Edenkobener Mühlbach, ein frühindustrielles Kulturdenkmal. - In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 35

 

 

 

 

 

Edesheim:

VG Edenkoben, Lk Südliche Weinstraße; südlich von Edenkoben im Modenbachtal gelegen; das Dorf gehörte um 1460 zum Territo­rium des Benediktiner-Klosters Weißenburg, fiel 1466 an das Domkapitel Speyer und 1487 an das Hochstift Speyer 310 und dessen Amt Kirr­weiler 311.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von ca. 200 katholischen und 5 jüdischen Familien auf 312.

 

Mühlen:

das Kloster Weißenburg besaß „De Otenesheim“ eine Mühle, die im Liber Possessionum Wizenburgensis von 1280 genannt ist 313.

 

Abt Edelin von Weißenburg ließ kurz vor 1300 alle Rechte und Güter, die sein Kloster besaß, im liber possessionum aufnehmen. Dem Kloster gehörten danach 3 Mühlen in Edesheim, deren Abgabe jährlich 400 Scheffel betrug 314.

 

1709 ist Kaspar *Hochstätter der Müller zu Edesheim; 1726 zu Kanskirchen 315.

 

Aufgrund einer Anfrage der hochstift-speyerischen Regierung vom 14.3.1720 über die im Amt Edesheim gelegenen Mühlen, teilt das hochstift-speyerische Amt Edesheim folgendes mit : „Zwey Mahl- und zwey Öhlmühlen zu Edesheim undt drey Mahlmühlen nebst einer Wappenschmidt zu Hainfeld.“ 316 An anderer Stelle derselben Akte heißt es zu den Mühlen im Amt Edesheim: „Hat man die Mühlen in diesem Ambts weil anfänglich die Innhaber ihre Bericht nit gleich ahn Handen gehabt :/ auch examiniert, und befunden, daß der Mahl­mühle 5, Öhlmüh­len 2, undt 1 Waffenschmidt darinnen ...“ 317

 

Es kann keine Rede davon sein, daß vor 1825 der ganze Modenbach das Oberdorf durchflossen habe. Sobald die Ölmühle gebaut war, muß die Hauptmasse des Odenbachwassers von der „Hülze Brück“ (= hölzernen Brücke) an in dem heutigen Bachbett geflossen sein. In den Akten des 18. Jh. wird unterschieden zwischen dem Dorfgraben und dem Mühlbach und dem alten Graben. Noch vor zwei Men­schenaltern nannten die älteren Leute den Hauptwasserlauf Hinterbach und riefen dadurch den Widerspruch ihrer Kinder hervor, die den ersten Wasserlauf, an den sie beim durchschreiten der Steingasse kamen,Vorderbach, den zweiten Hinterbach nannten und die Bezeich­nung „Alter Graben“ ablehnten 318.

 

In einer Annonce des J. Kämmerer aus Edesheim im Landauer Eilboten vom 28.10.1846 wird die Verpachtung einer Mahlmühle mit 2 Gängen, einem Schälgang und einer Schwingmühle angeboten 319.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H 39 Nr. 2392: Gewässerpolizei Modenbach; enthält u.a.: Streitigkeiten um die Nutzung des Modenbachs für die Wiesenwässerung, 1823-1921, mit folgenden Abschriften: Auszug aus einer Vertragsurkunde mit dem Müller L. Schaffner, 1864; Urteil des Gerichts Edesheim 1707; außerdem Inspektion (Wasserschau), 1817; Schleusenanlage Hainfeld 1903 mit Plänen u.a. Bachlauf in der Gemarkung Edesheim mit Mühlen, datiert 1.9.1836

 

 

- Dorfmühle Edesheim:

heute Anwesen Luitpoldstraße 31 (Familie Rehm), ehemalige Dorfmühle mit Mühlenladen; sie ist die letzte der ehemals sieben Mühlen (richtig: insgesamt 10 Mühlen) am Oberlauf des Modenbachs, die bis heute mit Wasserkraft betrieben wird und vollständig eingerichtet und funktionsfähig ist. Nach Voranmeldung (06323/2192 o. 3103) werden Führungen für Gruppen angeboten.

 

1354 wurde die Dorfmühle in Edesheim erstmals urkundlich erwähnt

 

Aufgrund einer Anfrage der hochstift-speyerischen Regierung vom 14.3.1720 über die im Amt Edesheim gelegenen Mühlen, teilt das Amt Edesheim folgendes mit: „Vermög hiesig Lagerbuch wirdt von der Dorfmühl zu Edesheim gemeldt, daß solche in Anno 1461 den Donnerstag nach St. Petri und Pauli Fest [Anm.: 29.6.1461] von dem hochwürdi­gen Abte ... und Capitul deß Stiffts Wißenbourg frey im Erblichen verliehen ...“ 320. Weiterhin wird zu den Eigentumsver­hältnissen im Jahr 1720 mitgeteilt: „Die Dorfmühl zu Edes­heim [gehört] Ludwig Schaffners Witt modo Velten Geigers Frau von Edesh.“ 321

 

In derselben Akte heißt es an anderer Stelle: „Die Dorfmühl zu Edesheim gibt Jährl. 27 Mltr Korn, 2 fl 15 X geldt und dann 2 Cap­pen“ 322.

 

1885 erwarb Franz Jakob *Spiegel aus Großfischlingen die Dorfmühle in Hainfeld, dessen Bruder NN. Spiegel zeitgleich die Erlenmühle kaufte 323.

 

In der Dorfmühle wird seit 1987 nicht mehr gemahlen, die Mühle ist aber voll funktionsfähig.

 

Urkunden/Literatur:

- Husenbeth, Helmut: Die Dorfmühle in Edesheim: zwischen alter Mechanik und High-Tech; in: Landkreis Südliche Weinstraße: Heimatjahrbuch 1997, S. 179-181

 

 

- Duralische Mahl- und Ölmühle in den Auwiesen bei Edesheim,auch Trätterische Mühle:

s. Erlenmühle

 

 

- Erlenmühle, Erlenhohlmühle, Duralische Mahl- und Ölmühle in den Auwiesen bei Edesheim, Trätterische Mühle:

1828 als „Erlenmühle“ erwähnt 324, 1836 als Er­len-Mühle. Der Namensforscher Ernst Christmann meint: „Die Mühle ist sicher schon sehr alt, wenn ich sie auch nicht weiter zu­rück nachweisen kann, da die Flurnamen noch nicht bearbeitet sind“ 325.

 

Die Mühle lag zwischen Edesheim und Hainfeld 326, oberhalb des Dorfes Edesheim 327 und ist identisch mit der Duralische Mahl- und Öl­mühle in den Auwiesen bei Edesheim, auch Trätterische Mühle oder „Mahlmühle in der Edesheimer Geraide“ 328.

 

Es handelt sich um eine alte Mühle die bereits 1541 genannt wurde. Aufgrund einer Anfrage der hochstift-speyerischen Regierung vom 14.3.1720 über die im Amt Edesheim gelegenen Mühlen, teilt das Amt Edesheim folgendes mit: „Die Ehrle mühl aber oberhalb Edesheim Anno 1541 ... nach Luciae Virginis [Anm.: Festtag der hl. Märty­rerin, der Jungfrau Lucia = 13.12 329] von gnster Herrschaft dem Hansen Schmid undt Margaretha dessen Haußfrauen, Sump­tibus Suis auf die Bach zu er­bauen ggst concediert word geg. 10 Mltr Korn 2 fl 15 kr ahn Geld undt 2 Cappen Jährl.“ 330.

 

Im Regest über den Reichskammergerichtsprozeß [Anm. d. Verf.: der über drei Instanzen laufen­de Prozeß war von 1551-1573 rechtshängig] zwischen Endres Herbort aus Germersheim und Peter Wendel ist die Geschichte der Erlenmühle beschrieben: Die von Hans Schmidt erbaute und beses­sene Mühle wurde 1544 an Hans Hertel aus Essingen verkauft, von diesem an Erhard Bastian, dann an Peter Wendel, beide von Edes­heim, schließlich 1545 an (den Kläger) Endres Herbort, damals Bürger zu Neustadt, und dessen Ehefrau Apollonia. Nach Zahlung ei­ner ersten Rate von 250 fl. erfährt der Kläger Herbort, daß die Mühle dem jetzt in Hambach [„Haumbach unter Kestenburg) lebenden Hans Schmidt bis zur vollständigen Bezahlung des ihm zu zahlenden Kaufpreises verpfändet ist. Zudem hat der beklagte Peter Wen­del einen zum Zubehör der Mühle gehörenden halben Morgen Weingarten verkauft und den Besitz mit einem Zins an die Kirche von Edesheim belastet. Den­noch hat Peter Wendel den für 780 fl. erworbenen Besitz für 825 fl. weiterverkauft. Der Kläger fordert in er­ster Instanz vor Schultheiß und Schöffen zu Edesheim 1550-1551 Schadloshaltung und Rückzahlung der gezahlten Kaufpreisrate. Die Vorbesitzer werde er dann selbst bezahlen. Damit obsiegt der Kläger Herbort in erster Instanz. Gegen das Urteil legt Peter Wen­del in zweiter Instanz Rechtsmittel bischöflich speyerischen Hofgericht Udenheim ein, wo der Prozeß von 1551-1558 läuft. Das Ver­fahren gelangt sodann an das Reichs­kammergericht. In einem weiteren Prozeßverfahren vor dem Hofgericht Udenheim erhebt Hans Schmidt 1562 Klage auf Immission in die Mühle, die ihm 1569 zugesprochen wird 331.

 

1603 erwähnt als Mahlmühle, genannt „Oelmühle“; diese wurde 1596 als Unterpfand eines Darlehens über 1000 fl gestellt, welches der RKG-Advokat und Prokurator am Reichskammergericht Speyer, Lic. Martin Hauk (auch „Haugk, Haukhen“) 1596 dem Johann Sebastian Dirolf („Dirolphen“; s. Jo­hann Se­bastian *Tirolf), bischöflich speyerischer Keller zu Edesheim, gewährte. Dirolf und seine Ehefrau Barbara geb. Riebelin, ver­pflichteten sich 1596 zu 50 fl. Jährlicher Zinszahlung. Wegen Rückstand seit 1601 forderten die Vormünder der minderjährigen Kin­der und Erben des inzwischen verstorbenen Lic. Martin Hauk, sofortige Zahlung oder Immission in die als Unterpfand gegebene Mahlmühle, gen. Oel­mühle zwischen Edesheim und Hainfeld nebst Fischweiher und 15 Morgen Wiesen in einer Klage vor dem Reichskammergericht Speyer 1603-1606. Die beklagten Eheleute Tirolf wiesen Zahlung durch Vorlage von Quittungen nach 332.

 

Offensichtlich wurde die Mühle in den Kriegen des 17. Jh. zerstört oder geriet in Verfall. Denn 1708 erhielt Hanß Stephan Hardlieb aus Burrweiler die erbbestandliche Genehmigung zum Bau der Mahl- und Ölmühle bei Edes­heim, die später als Duralische Mühle bezeichnet wurde. In der „Beschreibung der Grentz und Erneuerung des Loogs Unserer der dritten Mittel Hayn-Geraithen“, gefertigt vom Schultheiß von Rhodt am 4.3.1780 befindet sich die Abschrift des ersten Erbbestands­briefs von 1708 über die Duralische Mahl- und Ölmühle. Dort wird die Erbbestand begeben an „Hanß Stephan Hardlieb der Mahli­gen Bürger und Kiefer Meister zu Burweiler zur Erbauung Einer Mahl- Oehl Mühl oder Hamer Schmieden“ 333. In dieser Urkunde sind als Zeugen eine ganze Reihe von Amtspersonen aufgeführt: „Wir die sämtliche der Mittel Heym Greiden, Vermög Dagoberti­scher Fundation, Eigenthümliche Pohsehsores, und Verordnete Vorsteher, derselbe mit Nahmen Johannes Brumm Schultheiß zu Edesheim, und Jetztmahliger Gerichts­schultheiß, auch Johannes Habermehl deß Gerichts, und Johannes Horberger, von der Gemein­de diesmahliger Bürgermeister zu gedach­tem Edesheim, Valtin Habermehl Schultheiß zu Heinfeld, Hans Martin Geiger, des Gerichts daselbst und Caspar Pflügel von der Ge­meindt, beide Bürger Meister[,] Johann Valtin Tertor (?) Schultheiß zu Weyher, und Petter Eberlin des Gerichts, auch Filip Anweiller, auß der Gemeindt, Eben Mößinger Bürger­meister zu Weyher, sodann Johann Jacob Lüt­zenberger Schuldheis zu Rhod unter Rietburg, auch Hans Christoph Seitz der älter deß Gerichts, Michl Möhringer, Jacob Steigel­mann aus der Gemeindten und beide Bürgermeister da­selbst.“ 334

 

Aufgrund der bereits o.g. Anfrage der hochstift-speyerischen Regierung vom 14.3.1720 über die im Amt Edesheim gelegenen Mühlen, teilt das Amt Edesheim weiter folgendes mit: „„Die Ehrlemühl oberhalb Edesheim [gehört] Dietrich Din­gens von Edesheim“ 335. In derselben Akte heißt es an anderer Stelle: „Die Erlenmühl oberhalb Edesheim 10 Mltr Korn undt 2 fl 15 xer undt 2 Cappen.“ 336

 

1781 kaufte Jacob Steiner, „Bürger zu Bechingen“ [Anm.: = Böchingen) die Mühle. In der Urkunde heißt es: „Dem nach Elisabetha Trai­tern, gebohrene Durahs, Weyl: deß Hochfürstl: Speyerischen Herrn Hofraths Trüt­ter, rück gelaßene Wittb:, alß bißherige Erbbe­ständerin, der zur Mittel heyn Geraiden gehörigen sogenanden Duraschischen Mahl- und Öhlmühle, ..., verkäuferin ..., so dann Jacob Steiner Bür­ger zu Bechingen, als Käufer, und Erbbestandsnachfolger ....“. 337

 

In der gleichen Akte befindet sich die Copia einer „Prodistation vom Oberamt Kirrweiler wegen deß gewesenen Fischweyers hinter der Trätterischen Mühle“ 338. Dort heißt es zu den früheren Eigentumsverhältnissen an Mühle und Fischweiher: „ ... in Bestand der von des abgelebten Hochfürstl: Speyrisch: Hofrath, und Amtmannes Trätters, nachge­lassenen Frau Wittib, eine gebohrene Durahlin .... gehöhri­gen ... Erbbeständl: zu Lehen tragende Mahl, und Öhlen Mühl, ... von Ihrem Vatter, alß dem vormahligen Erbbe­standsinhaber dieser Erbbestands Mühle ... contra omnem bona fide“ entzogen worden 339.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 21.2.1823 die Zwangsversteigerung der Mühle für den 13.3.1823 angekündigt: „.. auf Be­treiben des Herrn Georg Otterstädter, Handelsmann zu Neustadt ... wohnhaft, zur Zwangsversteigerung nachbeschriebener auf dem Banne von Edesheim gelegener Liegenschaften gegen Georg Adam Bühler, Müller und Handelsmann, geschritten werden. Diese Liegen­schaften sind folgende: 1) Die sogenannten Erlenhohlmühle sammt Zugehörungen, bestehend in einem zweystöckigen Wohn­haus, zwey Mahlgängen und einem Schälgang, dabey gelegener Scheuer, zwey Ställen, Schopp und Kelterhaus sammt Kelter ...“. 340

 

Im „Eilboten Landau“ vom 17.5.1834 wird die Verpachtung der Mühle angeboten: „Mühle zu vermiethen. Eingetretener Familienverhält­nisse wegen ist Unterzeichnete willens, ihre in Edesheim gelegene Mühle, sogenannte Erlenmühle ... zu verpachten. Be­schreibung der Mühle: Diese liegt oberhalb des Dorfes zwischen Edesheim und Hainfeld, hat zwei Mahl- und einen Schälgang, und eine Schwingmühle, ist bequem und gut eingerichtet; das ganze Werk ist noch neu und befindet sich im besten Zustand. Auf Verlangen kön­nen auch 3 à 4 Morgen Güter, die um die Mühle herum liegen, dazu gegeben werden. Aus Auftrag von Pet. Heinrich Erlenspiehl, Wittwe“. 341

 

Die Verpachtung erfolgte an einen NN. März, war jedoch nicht von langer Dauer, da der Pächter März 1838 verstorben ist. Im „Eil­boten Landau“ wurde die die neue Verpachtung der Erlenmühle am 2.6.1838 annonciert: „Mühle zu verpachten. Unterzeichner ist ge­sonnen seine durch den Tod des Herrn März erledigte Erlenmühle oberhalb Edesheim liegend, wieder auf sechsjährigen Bestand zu vermiethen. Edesheim, den 31. Mai 1838. J. Kämmerer“. 342

 

1844 gehörte die Mühle zu 2/3 den minderjährigen Kindern des verstorbenen Gutsbesitzers Kämmerer in Edesheim und zu 1/3 des­sen Schwiegermutter, der Witwe Erlenspiehl aus Edesheim 343.

 

Ab 1844 war Johann Jakob *Mutschler der Müller und Pächter auf der Erlenmühle. Er geriet aufgrund seines teuren Lebensstils und auf­grund zu geringer Einkünfte in Konkurs und wurde deshalb am 13./14. 12.1847 unter dem Vorwurf des betrügerischen Bankrotts vor dem Assisengericht angeklagt, jedoch freigesprochen 344.

 

Im Eilboten Landau Nr. 44 vom 4.6.1857, S. 271/72 wird in Wege der Nachlaßauseinandersetzung die Erlenmühle freihändig versteigert: „Am 17. f. M. [= folgenden Monats] ... zu Edesheim … auf Anstehen … von Herrn Johann Kämmerer, Gutsbesitzer in Edesheim wohn­haft, zu Mutterstadt sich aufhaltend, eigenen Namens und als gesetzlicher Vormund seines minderjährigen erstehelichen Sohnes Ludwig Kämmerer, sowie als gesetzlicher Vermögensverwalter seiner noch minderjährigen Kinder zweiter Ehe: Julius, Ferdinand Joseph, Ida Mathilde, Anna Franziska, Robert August, Karoline und Justine Kämmerer … nämlich … 4) ein zu Edesheim im Oberdorfe … gelegenes Wohnhaus … 5) ein zweistöckiges Wohnhaus mit daneben stehender Mahlmühle mit 2 Mahlgängen und einem Schälgange, Scheuer, Stallungen, 2 gewölbten Kellern unter dem Hause, Waschhaus, Schoppen, Hof und Pflanzgarten, das Ganze die Erlenmühle genannt“. Weiter heißt es: „Diese Mühle mit ununterbrochener starker Wasserkraft liegt zwischen Edesheim und Hainfeld, von Rhodt, Flemmlin­gen, Roschbach und der Eisenbahn je eine Viertelstunde entfernt, also gerade in der Mitte so vieler wohlhabender Dörfer. Bei der Mühle wurde noch vor einigen Jahren ein Neubau zu einer Oelmühle aufgeführt ...“ 345.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Landau) von 1864 wird auf der Erlenmühle Edesheim genannt die Firma „Heinemann, Johann Heinrich. Mahlmüller. Eigenthümer: Joh. Heinrich Heinemann“ 346.

 

1885 wurde die Erlenmühle an den Müller NN. Spiegel aus Großfischlingen verkauft, dessen Bruder Franz Jakob *Spiegel zeitgleich die Dorfmühle in Hainfeld erwarb 347.

 

Heutzutage befindet sich in der Gebäuden der ehemaligen Mühle das Weingut der „Erlenmühle“ der Familie Klaus Sperling mit Strauß­wirtschaft 348.

 

Karte:

- LA Speyer Best. D2 Karte Nr. 188 3a: Ansicht der zur 3. Mittelhaingeraide gehörige Duralischen Mahl- und Ölmühle

- LA Speyer Best. D2 Nr. 188c, Bl. 158r: Karte von 1781: „Duralische Mahl- und Oelmühle“

- LA Speyer Best. D2 Nr. 188c, Bl. 284: Karte von 1781: „Duralische Mahl- und Oelmühle“

- LA Speyer Best. D2 Karte Nr. 188 3d: „zur 3. Mittelhaingeraide gehörige Duralische Mahl- und Ölmühle auf den Auwiesen bei Edes­heim“

 

 

- Ölmühle Britt im Unterdorf:

Der Anbau von Ölfrüchten spielte bis Anfang des 19. Jh. eine bedeutende Rolle, wie auch aus der Existenz zweier Ölmühlen in Edes­heim deutlich wird, die Ölmühle im Oberdorf [= Mühle im Dorf Edesheim] und die Ölmühle Britt im Unterdorf 349.

 

Die Ölmühle Britt wurde zu Beginn des 18. Jh. errichtet und war eine Roßmühle, d.h. sie wurde durch ein Göpelwerk mit Pferdekraft an­getrieben. Die Ölmühle Britt hatte auch einen Mahlgang 350.

 

Aufgrund einer Anfrage der hochstift-speyerischen Regierung vom 14.3.1720 über die im Amt Edesheim gelegenen Mühlen, teilt das Amt Edesheim folgendes mit: „Die Roßmühl zu Edesh: [gehört] Nicolao Britt von Edesheim.“ 351 Weiter heißt es an anderer Stelle in der­selben Akte: „Die Roßmühl da­selbsten Jährl 5 fl. 352

 

 

- Ölmühle im Oberdorf Edesheim:

die Mühle lag im Oberdorf von Edesheim 353, Ludwigstraße 108.

 

Der Anbau von Ölfrüchten spielte bis Anfang des 19. Jh. eine bedeutende Rolle, wie auch aus der Existenz zweier Ölmühlen in Edes­heim deutlich wird, die Ölmühle im Oberdorf [= Mühle im Dorf Edesheim] und die Ölmühle Britt im Unterdorf 354.

 

Die Ölmühle wurde zu Beginn des 18. Jh. errichtet und hatte auch einen Mahlgang 355.

 

Aufgrund einer Anfrage der hochstift-speyerischen Regierung vom 14.3.1720 über die im Amt Edesheim gelegenen Mühlen, teilt das Amt Edesheim folgendes mit: „Die Waßer Öhlmühl von Edesh Andres Miller von Edesh.“ 356

 

Die Ansicht, vor 1825 habe der ganze Modenbach das Oberdorf durchflossen, ist unzutreffend. Sobald die Ölmühle gebaut war, muß die Hauptmasse des Odenbachwassers von der „Hülze Brück“ (= hölzernen Brücke) an in dem heutigen Bachbett geflossen sein. In den Ak­ten des 18. Jh. wird unterschieden zwischen dem Dorfgraben und dem Mühlbach und dem alten Graben. Noch vor zwei Men­schenaltern nannten die älteren Leute den Hauptwasserlauf Hinterbach und riefen dadurch den Widerspruch ihrer Kinder hervor, die den ersten Wasserlauf, an den sie beim durchschreiten der Steingasse kamen,Vorderbach, den zweiten Hinterbach nannten und die Bezeichnung „Alter Graben“ ablehnten 357.

In einem Gutachten des Polytechnischen Vereins von 1820 wird die Ölmühle von [Anm. Johann Nicolaus] *Bilabel „wegen ihres schönen Mechanismus“ erwähnt. Die Mühle im Oberdorf ging um 1840 in den Besitz des Gemeinderatsmitglieds Philipp Tillmann über. Dieser wurde 1845 und noch einmal 1869 in den Landtag gewählt. Die Gebäude dieser Mühle gehörten ab ca. 1870 zum Be­triebsgelände der Blechwarenfabrik Assmann, das Werk wurde 1899 von Adalbert Wehr und ab 1905 von Amandus Wehr als Emal­lierwerk weitergeführt 358.

 

Das Ensemble steht heute unter Denkmalschutz bestehend aus: Walmdachbau, Torbogen bez. 1813, Backsteinfabrikhalle um 1900.

 

 

- Roßmühle Edesheim:

s. Ölmühle Britt im Unterdorf

 

 

 

 

 

Edigheim:

OT von Ludwigshafen; 1913 eröffnete die BASF im Nachbardorf Oppau ein weiteres Werk, wodurch aus diesem Bauerndorf eine Indus­triegemeinde wurde; 1928 wurde Edigheim mit dem Nachbardorf Oppau vereinigt und erhielt 1929 Stadtrechte; 1938 wurde Oppau-E­digheim nach Ludwigshafen eingemeindet. Oppau wurde bereits in Urkunden des Lorscher Codex des Benediktinerklosters Lorsch als Ophowa erwähnt (10. Juni des Jahres 808). Spätere Namensvarianten sind Oppaw, Opphauus und Oppawin 359.

 

Edigheim war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Neustadt, Oberschultheißerei Oggersheim. Diese umfaßte die Dörfer: Oggers­heim, Edigheim (teilweise Lehen der Freiherrn von Hundheim), Friesenheim, Oppau nebst Petersau und Scharrau (= Hof bei Rox­heim 360), Mundenheim, Maudach, Mutterstadt, Dannstadt, Rheingönheim, Neuhofen nebst Rehhütte und Kohlhof, Altrip.

 

Mühlen:

am 3.7.888 schenkt König Arnulf von Kärnten dem Siegebald 6 Huben mit Bauernhöfen: Feld, Wiesen, Weiden, Weinbergen, Brachland, Teichen, Bächen und Mühlen, gelegen zwischen den Dörfern Edigheim (Oticheim) und Hophowa (Oppau) in der Grafschaft des Liuther 361.

 

- Schiffsmühle:

am 27. März 1792 kam es bei Oppau zu einem Zwischenfall, von dem uns K. O. Braun berichtet. Die bei Sandhofen stehenden kaiserli­chen Truppen schossen mit Kanonen auf die am Rhein bei Oppau stehende Schiffsmühle. Eine Kugel hatte den Oppauer Bürger Peter Schmitt nur knapp verfehlt, ihm aber den Sack, den er gerade in der Mühle entleeren wollte, vom Rücken gerissen 362.

 

 

 

 

 

Eich / Rheinhessen:

Eich ist eine rheinhessische Ortsgemeinde im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz und Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde, der sie auch angehört; am westlichen Rheinufer, östlich von Osthofen gelegen.

 

Mühlen:

- Eicher Mühle:

auf der Seebach gelegen

 

In einer am 26.9.1889 in der Bürgermeisterei Osthofen unterzeichneten Urkunde trafen die Eigentümer der auf der Seebach gelegenen Mühlen eine Vereinbarung über das Aufstauen des Seebach-Wassers, um durch das Aufstauen verursachte Nachteile für den Mühlenbe­trieb zu vermeiden 363. Beteiligt war u.a. Adam Aufdring aus Eich, der Besitzer der Eicher Mühle.

 

 

- Karolingische Schiffsmühle:

in Eich wurden die Reste einer karolingischen Schiffsmühle freigelegt; ein rekonstruiertes Modell wird im Museum Eich gezeigt 364.

 

 

 

 

 

Eichelsbacher Mühle (bei Pirmasens):

bei Gersbach nahe Pirmasens 365 bzw. bei Vinningen, auch als Elschbacher Mühle be­zeichnet (nicht zu verwechseln mit der Mühle in *'Elschbach bei Bruchmühlbach-Miesau). Bei Pirmasens, westlich von Winzeln ge­legen, an der L482 in Richtung Stausteinerhof und Bot­tenbach; an der *Felsalbe gelegen; die Mühle gehört zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg und liegt in der Schultheißerei Gersbach. 1718 als „Ei­chelspacher Mühl, 1720, 1725-1727als „Eilspa­cher Mühl“ erwähnt 366.

 

In einem Grundstückstauschvertrag abgeschlossen vor dem Burgalber Gericht am 3.5.1599 tauschen Gerhard Martzolff aus Fröschen seinen Grundbesitz in Wentzler Bann einschließlich „das Stück bey Eychelsbacher Mühlen im Thal“ 367.

 

1631 erfolgt die Verlehnung der Mühle an Diebold Kretz durch Hanau-Lichtenberg; die gegenseitigen Forderungen des „Otterfängers und Müllers Diebold Kretzer“ wegen Viehlieferung zur herrschaftlichen Küche und Gegenforderungen wegen Überlassung eines Stück Waldes bei der Mühle an den Müller Kretz aus den Jahren 1630-1633 werden verrechnet 368.

 

1644 ist Georg Arndt als Lehnsmüller auf der Eichelsbacher Mühle (°° mit Barbara Hildner [kath. † 20.1.11742 Vinningen im Alter von 40 Jahren). 369

 

Bis 1721 war Hans Jakob Blättler als Müller in Vinningen. Er erklärte sich mit Schreiben an den Rentkammer in Buchsweiler vom 17.7.1721 bereit, „die von dem 30jährigen Krieg her ganz auf den Boden ruinierte und verfallene sogenannte Langmühle ohnweit Lem­berg“ auf eigene Kosten, gegen kostenlose Gestellung des Bauholzes und gegen günstige Überlassung des Mühlplatzes, wieder aufzu­bauen 370.

 

Am 28.4.1724 klagte die Pirmasenser Müller- und Bäckerzunft gegen den Eichelspacher Müller Johann Joch Lang. Dieser habe dem un­term 21.3.1723 getroffenen Vergleich zuwider gehandelt und sich strafbar gemacht, indem er ohne Erlaubnis Frucht abgeholt und Mehl zugefahren habe, was von Amts wegen verboten ist 371.

1725 baut der Müller Hans Joachim Lang ein 2stöckiges Haus 372.

 

Lehensmüller sind dann 1738/39 Johann Krobs, 1740 Johann Michel Linck. 373

 

Die Bezeichnung der Eichelsbacher Mühle als „Elschbacher Mühle“ findet sich im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745: Dort heißt es in einem Bestandsverzeichnis der Kirschbach Mühle u.a.: “wird durch die Walshauser Bach (= *Felsal­be) betrie­ben, welche aus dem Weiher der Elschbacher Mühle bei Pirmasens entspringt ....” 374

 

Vor 1740 war Johannes *Löffler der Müller auf der Eichelsbacher Mühle bei Pirmasens. Er erhielt 1740 einen Proklamationsschein von der hanau-lichtenbergischen Regierung und wird hierin als „gewesener Eichelsbacher Müller“ bezeichnet 375.

 

1738-39 wird Johann Krobs (Kropß) als Lehensmüller auf der Eichelsbacher Mühle genannt 376.

 

1740 ist Joh. Michael *Linck der Müller auf der Eichelsbacher Mühle bei Gersbach 377. 1741 kommt es zu einem Vergleich zwischen den Müllern Jakob Hauck und Michael Linck auf der Eichelsbacher Mühle wegen gemein­schaftlicher Fahrt, Treppe, Schornstein 378. 1741 werden die Müller auf der Eichelsbacher Mühle, Jakob Hauck aus Vinningen und Michael Linck von Hans Georg Cuntz und Consorten wegen eines zum Eichelsbacher Weiher gezo­genen Bruches verklagt 379.

 

Vor 1760 war Ulrich Fahrni (s. Ulrich *Farny) als Temporalbeständer auf der Eichelsbacher Mühle. Er geriet 1760 in Konkurs 380.

 

1761 kommt es zu einer Beschwerde der „Müllermeister auf der Eichelspacher Mühl“ Valentin Stephan und Friedrich Hauck, [in der Akte als „Imploranten“ bezeichnet], bei der Hanau-lichtenbergischen Re­gierung gegen den Wachtmeister-Leutnant Doel und die Ser­geanten Deihs und Daugenhauer, wegen der von diesen projektierten neuen Mühle bei Gersbach „ohnweit unserer besitzenden Ei­chelspacher Mühle“. Begründet wurde die Beschwerde mit dem zu erwartenden Hinterwasser der neuen Mühle, das „bis an die Rä­der köme, mithin diese stille stehen, und uns an dem Mahlen gäntzlich verhindern würde, … [und] wir in den gäntzlichen Ruin ge­setzt werden“ würden. Das Ergebnis des daraufhin eingeleiteten amtlichen Prüfungsverfahrens lautet, wie sich aus einem Aktenver­merk ergibt: „Der Wacht­meister Lieutenant ist mit seinem Project zur Ruhe verwießen“ 381.

 

Am 28.6.1761 kam es zu einem schweren Unwetter, bei dem die Dörfer Vinningen und Simten, sowie die Rehmühle, Scheeler Mühle und Eichelsbacher Mühle erhebliche Schäden erlitten 382.

 

1762 beschwerte sich der Müller auf der Eichelsbacher Mühle, Valentin Stephan, bei der Hanau-lichtenbergischen Regierung gegen eini­ge Einwohner zu Gersbach wegen Mahlens außer Landes. Diese werfen ihm vor, er habe bei dem Mahlgut betrogen. Beide Par­teien schlossen daraufhin am 13.8.1762 einen Vergleich, in dem sich der Müller Stephan verpflichtete, es „mit dem Mahlgut ordentli­cher hal­ten“ zu wolle, während die Gegenseite sich bereit erklärte, wieder auf der Eichelsbacher Mühle mahlen zu lassen 383.

 

Im sog. Eichelsbacher Mühlenstreit kommt es zu langjährigen gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen einer ganzen Reihe von Be­teiligten. Bis vor 1778 war (Johann) Georg *Hauck der Müller auf der Eichelsbacher Mühle bei Pirmasens. In einem Verfahren vor der Hanau-lichtenbergischen Regierung erhält der frühere Müller Georg Hauck auf der Eichelsbacher Mühle die Erlaubnis zum Pro­zeß vor den lothringischen Gerichten in der von seiner Frau angestrengten Ehescheidungsklage und wegen eines Tauschvertrages 384.

 

1782-1787 kommt es zur Klage des Bürgers (Johann) Georg Hauck zu Vinningen gegen Martin *Büttel von da, sodann Adam Büttel den Kronenwirt daselbst, wegen Abtretung des Eichelsbacher Mühlengutes 385. Ab ca. 1778 war Martin *Büttel der Müller auf der Eichelsba­cher Mühle bei Pirmasens. Er erhielt die Mühle durch Abtretung, nachdem der vorherige Müller Georg *Hauck in Schwie­rigkeiten und eine Scheidung geraten war 386. 1782-1789 kommt es zum Prozeß des Martin Büttel von der Eichelsbacher Mühle ge­gen Stegner 387.

 

1784 kommt es zum Prozeß des Georg Hauck zu Vinningen wegen der Eichelsbacher Mühle 388. Im Eichelsbacher Mühlenstreit wird 1784 ein Vermögensinventar der Magdalena Schumacher erstellt 389. 1784-1786 klagt Friedrich Hauck, Bürger zu Schweigen, gegen die Schuhmacher'schen Erben zu Neu- und Altheim wegen der Eichelsbacher Mühle 390. 1784-1787 klagt Gottfried Stephan, der Müller auf der Eichelsba­cher Mühle, gegen Martin Büttel und dessen Ehefrau auf der Eichelsbacher Mühle wegen Güterlehnung 391. 1786-1789 klagt der Müller auf der Eichelsbacher Mühle, Gottfried *Stephan, gegen die Martin Büttel'schen Eheleute we­gen Teilung der Mühle und Güter 392.

 

1785-1792 kommt es zur Auseinandersetzung des Friedrich Hauck, Bürgers zu Schweigen, gegen Johann Georg Hauck auf der Eichelsbac­her Mühle, sodann Johann Schumacher und Consorten zu Neu- und Altheim als Erben der Georg Hauck'schen Eheleute 393.

 

1785-1792 kommt es zum Prozeß des Martin *Büttel, Bürgers zu Vinningen, gegen Schultheiß Adam Desch von Winzeln und Schul­diener Melchior Lotz von Gersbach sowie Grenadier Niklaus Herbst zu Pirmasens wegen der Eichelsbacher Mühle 394. 1787 /88 kla­gen der Jo­hann Hauck zu Vinningen, Georg Jacob Hauck zu Donsieders, Balthasar Haucks Kinder von Eppenbrunn, Peter Duris Ehe­frau von Eppen­brunn und Georg Greiners Ehefrau zu Vinningen, Geschwister gegen Martin Büttel von der Eichelsbacher Mühle we­gen Erbschaftsscha­dens 395.

 

Weiterhin klagen 1787/88 der Peter Schumacher und Gebrüder zu Neu- und Alt-Altheim gegen die Büttel'schen Eheleute von Vinnin­gen wegen der Eichelsbacher Güter- und Mühlenversteigerung 396.

 

1789 kommt es zur Vermögensversteigerung des Gottfried *Stephan von der Eichelsbacher Mühle 397.

 

Die Mühle wurde bei der Versteigerung durch den Müller NN. Stephan, Witwer von Elisabeth Disque, bisher Müller auf der Mühle in Wil­gartswiesen erworben. Er bean­tragt 1790 bei der Regierung der Grafschaft Hanau-Lichtenberg die Erlaubnis zum Verkauf seiner Mühle zu Wilgartswiesen und der dortigen Güter, da er inzwischen die Eichelsbacher Mühle erworben hatte 398.

 

Am 19.11.1797 wird auf der Eichelsbacher Mühle die Magdalena Katharina Schmidt geboren, Tochter von Karl Schmidt und Marga­retha Herold; sie heiratet am 18.3.1820 den Ackerer aus Höheinöd Johann Jacob Kiefer 399.

 

Am 20.6.1826 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die Verpachtung der Eichelsbacher Mühle annonciert: “Die 5/4 Stund von Pirma­sens im Bann von Gersbach liegende Eichelsbacher Mühle, deren gehende Werke erst dieses Jahr ganz neu hergestellt worden sind, be­stehend in drei Mahlgängen einer Oehl- und Gipsmühle und einer Hanfstampfe, dann über 100 Morgen Ackerland, 30 Mor­gen Wiesen und 12 Morgen Weiher, Schäferey-Berechtigung, und die erforderlichen Wirthschaftsgebäude ...“ 400.

 

Literatur/Urkunden:

- Joffe, Albert: Die Eichelsberger oder Eichelsbacher Mühle; in: Pfälzer Heimat (Beilage zur Pirmasenser Zeitung), Nr. 34, 1932

- Kohl, Hermann: Alte Gewannen des Vinninger, Winzler und Gersbacher Bann. Aus den Zwangsversteigerungsakten der Eichelsba­cher Mühle vom Jahre 1824; in: Pfälzer Heimat (Beilage zur Pirmasenser Zeitung), Nr.32-33, 1930

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1114: Konkurs des ehemaligen Temporalbeständers Ulrich Fahrni auf der Ei­chelsbacher Mühle, 1760

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1118: Abschätzung der Eichelsbacher Mühle, 1746

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1120: Beschwerde der Müllermeister Valentin Stephan und Friedrich

Hauck bei der Hanau-lichtenbergischen Regierung gegen den Wachtmeister-Leutnant Docl und die Sergeanten Deiß und Daugenhau­er wegen der von diesen projektierten neuen Mühle bei Gersbach, 1761

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1122: Beschwerde der Müllermeister Valentin Stephan und Friedrich Hauck bei der Hanau-lichtenbergischen Regierung gegen den Wachtmeister-Leutnant Docl und die Sergeanten Deiß und Daugenhau­er wegen der von diesen projektierten neuen Mühle bei Gersbach, 1761

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1123: Beschwerde des Müller auf der Eichelsbacher Mühle bei der Hanau-licht­enbergischen Regierung gegen einige Einwohner zu Gersbach wegen Mahlens außer Landes, 1762

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1131: Eichelsbacher Mühle bei Gersbach. Ersuchen des Kapitäns Horst zu Pir­masens um käufliche Überlassung von 5 Morgen Wiesenlandes sowie die Erneuerung des Bruchs

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1140: Vergleich zwischen den Müllern Jakob Hauck und Michael Linck auf der Eichelsbacher Mühle wegen gemeinschaftlicher Fahrt, Treppe, Schornstein usw., 1741

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1141: Klage Hans Georg Cuntz und Consorten gegen die Eichelsbacher Müller Jakob Hauck von Vinningen und Michael Linck wegen eines zum Eichelsbacher Weiher gezogenen Bruches

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1142: Bitte des Müller Joh. Michael Linck um die Erlaubnis zum Mahlen am Weihnachtstag

- LA Speyer Best. C20 Nr. 1145: Holzabfuhr-Akkord zwischen Hans Nickel Gerig (Görich) und Johann Krobs (Kropß), Lehensmüller auf der Eichelsbacher Mühle, 1738-1739

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1481: Ausstellung von Proklamationsscheinen etc. für Joh. Löffler, den gewe­senen Eichelsbacher Müller, 1740

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2808: Eichelsbacher (Eichelsberger, Egelsperger, Egchperger) Mühle bei Gers­bach, 1602-1781, enthält: Rechte der Kinder 1. und 2. Ehe (1602); Verlehnung an Diebold Kretz (1631); Forderungen des Otter­fängers und Müllers Diebolt Kretzer wegen Viehlieferung an die herrschaftliche Küche und Überlassung eines Stück Waldes bei sei­ner Mühle an denselben gegen die Schuld (1630-1633); Verkauf der Mühle und deswegen zu zahlendes Laudemium, ferner Eigen­tumsverhältnisse (1696-1767); Erlaubnis zur Erbauung eines zweistöckigen Hauses gegenüber der Mühle auf Vinninger Bann für den Müller Hans Joachim Langmüller und Überlassung von zwanzig Morgen Wilderungsland an denselben (1725); Holzbewilligung für die Reparatur des Eichelba­cher Weihers (1738-1741); Bauholzbewilligung (1743-1744); Mühlengült (1777-1778); Erbauung einer Ölmühle (1781); Weiderecht (1727).

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2817: Reparatur der Brücke der Brücke bei der Schehler und Gersbacher Mühle (bzw. Eichelsbacher Mühle), 1740-1741

- LA Speyer Best. C20 Nr. 2836: Das dem Erbbestandsmüller Claude Cölsch auf der Hilster oder Schweixer Dammühle zur Reparation seiner Mühlengebäude gegen Zahlung verabreichte Bauholz, 1788-1789

- LA Speyer Best C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3495: Genehmigung für den Müller Stephan, Witwer von Elisabetha Dis­que, zur Veräußerung seiner Mühle zu Wilgartswiesen und seiner dortigen Güter und Anlegung des Vermögens seiner drei Kinder auf der von ihm erworbenen Eichelsbacher Mühle, 1790

- LA Speyer Best. C20 Nr. 3525: Klage Martin Büttels von der Eichelsbacher Mühle gegen die Schumacher'schen Erben von Neu- und Alt-Altheim wegen Kosten für Feld- und Wiesenbach, 1788

- LA Speyer Best. C20 Nr. 3772: Prozeß Peter Schumacher und Gebrüder zu Neu- und Alt-Altheim gegen die Büttel'schen Eheleute von Vinnin­gen wegen der Eichelsbacher Güter- und Mühlenversteigerung, 1787-1788

- LA Speyer Best. C20 Nr. 3783: Prozeß Johann Hauck zu Vinningen, Georg Jacob Hauck zu Donsieders, Balthasar Haucks Kinder von Eppenbrunn, Peter Duris Ehe­frau von Eppenbrunn und Georg Greiners Ehefrau zu Vinningen, Geschwister gegen Martin Büttel von der Eichelsbacher Mühle we­gen Erbschaftsschadens, 1787-1788; darin Vermögensteilregister des Bürgers- und Schwanenwirtes Balthasar Hauck von Vinningen und seiner 2. Frau Anna Margarethe Lang von 1779

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3885: Prozeß der Eheleute Martin Büttel gegen die Schumacherischen Erben zu Altheim, o.D.

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 4529: Nachlaßakten des Müllers Georg Hauck, 1780-1786

 

 

 

 

 

Eichenbachermühle bei Neuhemsbach:

auch Pfeiffermühle genannt; zeitweise bestand neben der Mahlmühle auch eine Walkmühle.

 

- Mahlmühle:

westlich von Neuhemsbach an der Alsenz gelegen direkt am Eichenbacher Woog; gehört heute zu Sembach, früher zu Neuhemsbach; in der Feudalzeit ging die Grenze der Grafschaft Wartenberg und der Herrschaft Neuhemsbach durch den Hof des Mühlenanwesens; ur­sprünglich wurde das Wasserrad der Mühle vom Wasser des Eichenbacher Woogs, später von der Alsenz angetrieben 401. Die Eichenba­cher Mühle ist vermutlich der Überrest eines untergegangenen Dorfes, des in alten Urkunden ge­nannten „Ichenbach“ 402.

 

Die „Mühle zu Ichenbac“ wird erstmals am 18.5.1227 urkundlich erwähnt. In einem Vertrag mit dem Kloster Otterberg bestätigen Wer­ner I. gen. Kolb von Wartenberg und seine Ehefrau Sophia u.a., daß sie diese Mühle ihrem Schwiegersohn, Folmar von St. Alban, und ihrer Tochter Adelheid lastenfrei (pro libero) übertragen haben 403.

 

Eine Mühle ist in Eichenbach wird auch 1277 [Anm. d. Verf.: Datum und Übergabe fraglich] urkundlich erwähnt; sie stand im Eigen­tum des Klosters Otterberg, vorher des Conrad von Wartenberg 404. 1279 bekunden Konrad II. von Wartenberg und seine Ehefrau Agnes, daß sie ihr Hofgut in Gonbach (Ganenbach) an Markward und seine Ehefrau L[udgard] von Friesenheim übergeben haben. Der Hof ge­hörte zur Otterberger Grundherrschaft in Alsenbrück. Die lehensrechtlichen Lasten lösen die die Übergeber den Grafen Friedrich IV. und Emich V. von Leiningen gegenüber von ihren Gütern in Eichenbach mit 36 Mltr Spelz ab. Nur ihre Fischzucht und die Mühle bleiben aus­genommen 405, d.h. Mühle und Fischzucht bleiben auch weiterhin von den Leiningern rührendes Lehnsgut.

 

Bereits im Jahre 1285 wird dem Wartenberger Conrad Colbo von den Leininger Grafen zugestanden daß nach seinem Tod neben ande­ren Gütern auch der Weiher an der Eichenbach, die Wiese ohne Mühle, an seine Frau und Tochter über­tragen werden 406. 1492 gibt Hans von Flersheim als Erbe seiner Mutter Margarethe von Randeck dem Eichenbacher Müller aus “sei­nem Hemsbacher Bezirk” Gelände für Bau der Mühle ab 407. 1477 gehört die Mühle den Herren von Flersheim, 1571 erneut im Ei­gentum der Grafen von War­tenberg 408.

 

1588 hatte der Herzog Johann I. von Zweibrücken als Rechtsnachfolger des aufgelösten Klosters Hornbach das Patronatsrecht an der Pfarrkirche und das Recht auf den ihr zustehenden Zehnten u.a. in Eichenbach (= Eichenbacher Mühle bei Sembach) und vertauschte noch 1588 den Zehnten an Friedrich von Flersheim 409.

 

In den kurpfälzischen Akten betreffend den Eichenbacher Woog und die Mühle befindet sich ein 1614 gefertigter „Extract Kolben von Wartenberg Lehen-Revers-Bericht de ao 1509“. Dort heißt es: „... die mühle und die wießen zur Ichenbach, undt ein waldt dabey gele­gen zu der linke henden; gtb solche Lehen, die dem wohlgeborenen Landgraf Hessen von Leiningen seel. ... worden von Johann von Schwartzenberg; gtb zum erst Ihr Theil ... zu Wartenberg; gtb. den Mühl wag halb … 410.

 

1626 ist Jörg Schmidt der Müller auf der Eichenbacher Mühle 411.

 

Die Mühle wurde im 30jährigen Krieg zerstört und wieder aufgebaut. Noch 1658 war die Mühle zerstört. Um 1658 war Hanß Conrad *Zimmer als Müller in Alsenbrück. Er bewarb sich 1658 um einen beschädigten Mühlstein von der zer­störten Eichenbacher Mühle, und wollte diesen als Schälstein nutzen wollte 412.

 

Am 27.6.1656 wird Christoph Barth, leyischer Keller in Schloß Hemsbach anläßlich der Erbbestandsverleihung der „Mühle an der Eichen­bach“ genannt 413.

 

Der Eichenbacher Woog hatte eine Fläche von 40 Morgen und einen hohen Fischbestand und eine nicht unerhebliche wirtschaftliche Be­deutung durch die Fangergebnisse beim Ab­fischen. Der Ertrag eines einzigen Jahres (1745) belief sich auf 15 Zentner und 8 Pfund Karp­fen, die Weißfische nicht mitgerechnet 414. Der Woog lag im Dreiländereck zwischen Kurpfalz, Wartenberg und Neuhemsbach und war nach dem 30jährigen Krieg zwi­schen Wartenberg und Neuhemsbach sehr umstritten; sodaß schließlich sogar mit militärischen Mitteln gedroht wurde 415; schließlich erhielt 1729 die Herrschaft Neuhemsbach den Woog von Kurpfalz zu Lehen, nicht aber die Eichenbacher Mühle, die dem Wartenber­ger zufiel 416. Der Eichenbacher Woog stand Neuhemsbach als kurpfälzisches Lehen zu. 1743 wurde dieses sog. Gnadenlehen einge­zogen, der Woog war nun kurpfälzisch 417.

 

In einem „Extract des Collectoris zu Lauttern ... in gefolg des [am] 10 Juny 1656 abgangenen Schreiben“ an die kurpfälzische Hofkam­mer vom 2.7.1656 heißt es: „Ist ein Woog die Eichebach genandt, zu welchem ein Stück Wäldtlein gehöret .., der verstorbene Junker Flörsheim von Wormbs hatt solches von Churpfaltz seinem gnädigsten Herren zu Lehen getragen, welches nunmehr wieder­umb zurück ... Herrschaft gefallen, ...stehet noch ein Mühl alda ...“ 418. Weiter heißt es: „... bey welchem nun eine Mühl stehet, wel­che Flers­heimer gebaut ..., muß aber ihnen ... nichts davon zu zahlen sein, dan die Gnd: Herrschaft den Wog gar öde und angerißen wiederumb ließen ...“ 419

Am 25.7.1656 wird erstellt ein „Instrumentum über ... [die] Possession der Mühlen, Hauß, Hofs, Ställ, Garten und Woogs an der Eichen­bach gelegen, Item des Berichts und aller dazu gehörigen Waltungen.“ 420. In einem Be­richt des Kellers Lorenz Müller an die kurfürstlic­he Hofkammer Mannheim vom 26.7.1656 heißt es u.a.: „Die Mühl darauf so 2 Gäng gehabt sambt einem Wohnhauß und Stall ..., ist sel­bige an Wasser undt Kampfrädern ... ganz verdorben, das Biedt ist auch et­licher masse verderbet, ist auf dem einen Gang noch ein Bo­denstein, so 10 Zoll dickh, der Laufer darbey so etwa 4 Zoll dickh ist ein groß Stückh abgeschlag und nicht mehr zu gebrauchen, ahm andere Gang sind beede Stein Boden und Laufer noch zur Noth zu einer Schalmühlen zu gebrauchen, alle Türen, Fenster und Öfen so­wohl in der Mühlen alß Wohnbau sind hinweg, auch daß Dach und eine Gibel ahn dem Wohnbau sehr beschä­digt, und viel Ziegel ge­stohlen ...“ 421. Wegen der er­forderlichen Reparatur der als baufällig bezeichneten Mühle und der hierfür auf­zuwendenden Kosten kommt es zu einem längeren Schriftverkehr zwischen den beteiligten kurpfälzischen Behörden (Landschreiber in Neustadt, Keller zu Lautern, Hofkammer Heidel­berg). Am 24.8.1657 berichtet der Landschreiber in Neustadt an die Hofkammer Heidelberg: „Die Mühl be­treffend, ist selbige auch so wohl ahn Gebaue alß dem lauffenden Geschirr und Mahlwerck ganz ruinieret undt nuhren noch ein ganz Stein, so zur Noth zu ge­brauchen, vorhanden, daß also wann der Damm und Ablaß am Wog nicht zuvor gemacht, sich schwerlich je­mand finden, so solche wieder aufzurichten sich underfangen würdt ...“ 422. Um den beschädigten Mühl­stein bewarb sich der Müller aus Alsenbrück, Hanß Conrad Zimmer, der diesen als Schälstein nutzen wollte 423.

 

In einem Aktenvermerk der kurpfälzischen Verwaltung von ca. 1658 (err.) heißt es über ein an Kurpfalz heimgefallenes Mannlehen: „Igelsbach: Das Gericht und Wags zu Igelsbach mit Ihren Zugehörungen alß von Leiningischer Mannschaft wegen herrührendt wird an­jezo der Eichenbacher Wag genant und bestehet in einer Mühl, 40 Morgen Acker. 15 Morg Wießen und 6 Morgen Waltung. Liegt ohnfern Eichenbach“ 424.

 

Der Name „Ichenbach“ (Eichenbach) erscheint auch in einem Lehensbrief des pfälzischen Kurfürsten von 1671, in welchem ein Warten­berger, nämlich Johann Casimir, nach dem Tode seines Bruders Theodor Kolb von Wartenberg, mit „der Mühle und der Wiese zu Ichen­bach und einem Wald darbey gelegen zur linken Hand“ beliehen wird 425.

 

In einer Bestandsaufnahme vom 1678 (err.), erstellt auf kurfürstliche Anordnung vom 22.11.1678 heißt es u.a.: „Wie Eichenbacher Wag angehend, so hat die Mühl daselbsten hiebevor 3 Mahlgängen gehabt, das Mauer Werck stehet noch, das Dach aber hat Stifts­schaffner Krämer ao. 1672 abnehmen laßen, der Wag so die Mühl getrieben, ist öd, der Dam durchbrochen, die Äcker undt Wießen verwüllert Undt Kann Unter 1000 fl alles nicht Wieder in bau gebracht werden, der Wag solte das angelegte Capital mit Interesse Wohl wieder be­zahlen, die Mühl aber, Weilen der Underthanen noch wenig, Undt andere mehr beßer gelegene Mühlen, deren sich dieselbe bedienen, daherumb freye, Kan noch Zur Zeit Kein großen Nutzen bringen.“ 426. Auch am 16.6.1687 heißt es: Zur Stund un­der Alsenborn liegt eine verfallene Mühl hart an einem Fischwog, der Eichenbacher Wog genant, welche under anderem die Herren von Flersheim von Euer Churfürstl Gnd. Zu Lehen getragen und nach Absterben des ... Johan Philipps von Flersheim ist solches alß apart von Churfürst Carl Ludwig ,,, eingezogen worden ...“ 427.

 

Am 11.5.1671 gibt Kurfürst Carl Ludwig von der Pfalz dem Johann Casimir Kolb von Wartenberg als Lehen u.a. „die Mühl undt die Wie­sen zu Ichenbach, undt Einen Waldt darbey gelegen, ... item Zum Ersten den Mühlwog halb ...“ 428. In der Folge versuchte Kur­pfalz ge­gen Protest des von Wartenberg das Lehen an Mühle und Eichenbacher Woog wieder einzuziehen 429. Hintergrund war, daß es nunmehr für die kurpfälzische Regierung von wirtschaftlichem Interesse war, die Mühle instandsetzen zu lassen und zu verpach­ten. Am 26.8.1687 teilt der Neu­stadter Keller der Kurfürstlichen Hofkammer mit, daß der Hans Velten Müller von St. Grethen aus dem Amt Neustadt sich bereit er­klärt hat, „die am Eichenbach Wog gelegene gantz ruinierte Mahlmühl“ wieder in Betrieb zu setzen, wenn ihm diese für 16-20 Jahre überlassen und eine Pachtzinsfreiheit für 6 Jahre gewährt werde 430. Wartenberg legte zum Beweis seiner von Kurpfalz nunmehr bestrittenen Rechtsposition mit Brief vom 16.5.1688 das kurpfälzischen Lehensschreiben vor 431. Die Auseinandersetzung über das war­tenbergische Lehen zog sich jahrzehntelang hin und bestand auch noch, als die Herrschaft Neu­hemsbach längst an die Grafen von Witt­genstein übergegangen war. In einem kurpfäl­zischen „Extractu Lauterer Ambts Protocolli, Actum Alßenborn den 23ten July 1717 ... ein Folge Hlb. Churfürstl: ... unterm 1ten fe­bruary dieses Jahrs erlaßenen ... Befehls die von Seithen der Hlb. Grafen von Witgenstrein alle­gierten pohsehsion mithin durch die gräfl: Wartenberg: angegebene Perturbation des Ei­chenbacher Waags halber ...“ wird über den be­stehenden Streit wegen Fehlens von Unterlagen durch Einvernahme von Zeugen ermit­telt 432. Von kurpfälzischer Seite war zeitweise als Basis von dortiger Rechtsposition die Auffassung vertreten worden, die Übergabe der Mühle nebst Zugehörungen sei unwirksam gewe­sen, weil ein Teil des zu Lehen gegebenen Besitzes (nämlich ein Teil des Eichen­bacher Woogs) dem Obersten von der Leyen gehört habe, und mithin nicht von Kurpfalz habe zu Lehen gegeben werden können 433.

 

1715 hatte der Müller Johann Jakob *Wohlgemuth die Eichenbacher Mühle wieder hergestellt; dieser ist Erbbestandsmüller auf der Ei­chenbacher Mühle 434. Der „Hans Jakob Wohlgemuth wird auch 1725 im Lagerbuch oder 'Renovations-Protokoll der Schultheiße­rei Sem­bach' als Eichenbacher Müller genannt 435. Seine Tochter Ursula *Wohlgemuth heiratete den Müller Johann Nikolaus *Kreh­biel 436, der ab 1740 Müller auf der Ei­chenbacher Mühle ist († 1748) 437. 1746 erfolgte die Verlehnung der Wartenbergischen Mühle auf dem Eichen­bach 438. Es folgte der Müller Heinrich *Würtz439. Dann war NN. Fallmann/Fellmann als Müller auf der Eichenba­cher Mühle. Hier­zu heißt es, daß ein Sohn aus der Ehe Krehbi­el-Wohlgemut eine geborene Fallmann heiratete.+++klären+++. Aus dieser Ehe Krehbi­el-Fallmann entsprang ein Sohn, „der selbst und insbesondere mit seinen Enkeln in den Rückstand kam und seine Heimat aufgeben muß­te“. Dessen Mutter, die genannte „Witwe Fallmann“ mußte die Mühle 1786 Schulden halber verkaufen, wozu der Erbzinsherr Graf Lud­wig von Wartenberg seine Genehmi­gung erteilte 440.

 

Es folgte Wittib Louise “Wernzin” [Anm.: Luise Barbara *Köhler, °° mit Philipp Jakob (1) *Wernz, Erbbestandsmüller auf der Kloster­mühle in Kleinschifferstadt, 1760 Erwerber der Steinmühle/Hermannsmühle in Grethen auf Abbruch und Erbauer der nahebei bachab­wärts errichteten Hermannsmühle oder neuen Untermühle in Bad Dürkheim; seit 1784 Pächter der Herzogmühle in Bad Dürk­heim-Grethen], welche die Mühle von der Witwe Fallmann für 5650 fl kaufte 441.

 

Bald danach, um die Wende zum 19. Jh.., stand die Mühle im Brennpunkt zweier Interessengemeinschaften: auf der einen die seit 1786 von dem Wartenberger Graf Ludwig als Erbbeständerin eingesetzte „Wernzin“ [Anm.: Luise Barbara *Köhler, °° mit Philipp Jakob *Wernz] und auf der anderen Seite die Brüder Heinrich und Friedrich *Würtz, die ebenfalls als Erbbeständer auf der Eichenba­cher Müh­le bezeichnet werden und zwar von 1804-1827. Friedrich Würtz heiratete am 15.4.1800 die Magdalena Krehbiel. Anderer­seits wird die Meinung vertreten, die beiden Brüder Würtz seien von der Eichenbacher Mühle vertrieben worden, die ein Werntz [Anm.: Johann Peter *Wernz 442] heimlich von den Fran­zosen von den Franzosen als Nationalgut gekauft habe 443. Richtig ist wohl, daß die Eichenbacher Mühle an die Familie Wernz fiel, nachdem Johann Peter *Wernz [Sohn der Wittib „Wernzin“ und des Philipp Jakob *Wernz] die Eichenbac­her Mühle von den Franzosen 1803 erwarb 444. Wernz war bereits zuvor auf der Eichenbacher Mühle, wo seine Kinder gebo­ren sind.

 

Zwischen 1787-1793 kam es zu Streitigkeiten zwischen der Betreiberin der oberliegenden Herzogmühle in Grethen, der Witwe des Phil­ipp Jakob Wernz, gegen den Müller auf der Obermühle Dürkheim, Kaspar Zumstein wegen der Höhe von dessen Wasserablaß 445.

 

1812 wurde die Mühle erneuert 446.

 

Seit 1810 war Johann Karl *Graf der Pächter († 6.12.1813 Eichenbacher Mühle), der 1811 als „Karl Philipp *Graf der Müller auf der Ei­chenbach“ im ref. Kirchenbuch Alsenborn erwähnt ist 447; °° mit Elisabetha Kohlberger (geb. 1781 in Duchroth; Tochter von Wil­helm Kohlberger und NN. Mühlberger); seine Witwe heiratet am 29.4.1816 in Sembach den Müller Jo­hann Jakob *Kreuter (zuvor Müller auf der Morbacher Mühle bei Erbesbüdesheim), der ab 1816 [Anm.: wohl ebenfalls als Pächter] der Müller auf der Eichenba­cher Mühle wird 448.

 

1828 heiratete der Müller Christian Wilhelm Pfeiffer aus Meisenheim die Erbtochter Margaretha Wernz; diese erhielt als Mitgift die auf 11000 Gulden veranschlagte Mühle 449. Der Sohn aus der Ehe Pfeiffer/Wernz, nämlich August Pfeiffer, verheiratete sich als neugebacke­ner Müller am 11.1.1868 auf der Neumühle bei Münchweiler/Alsenz mit der dort am 17.2.1845 geborenen Barbara Eichel­berger. Schon am 4.12.1877 starb diese und hinterließ die Töchter Elisabetha, Margaretha und Helene sowie die Söhne Christian und August (2) Pfeif­fer (geb. 22.8.1877). August (2) Pfeifer übernahm von seinem Vater die Mühle. Er heiratete Katharina Gimbel, geb. am 22.1.1886 auf der Lohnsfelder Mühle (Pulvermühle) 450.

 

Der Müller auf der Eichenbachermühle, Jacob *Kreuter, wird 1840 als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 451. ++++klären +: unklar ist, wieso gleichzeitig der Christian Wilhelm Pfeiffer als Müller auf der Eichenbacher Mühle genannt wird+++

 

Seit über hundert Jahren ist die Eichenbacher Mühle im Besitz der Familie Pfeifer. Das zur Mühle gehörige Hofgut ist verpachtet. Die Mühle selbst wird nicht mehr betrieben Hinter der Mühle lag einst der 80 Morgen große Eichenbacher Woog der sich bis ins Hems­bachtal erstreckte. Bei dem Woog stießen einst drei Herrschaftsgrenzen zusammen: Hemsbach, Wartenberg und Kurpfalz 452.

 

Müller auf der Eichenbacher Mühle waren:

- 1626 Jörg Schmidt

- 1715 Johann Jakob *Wohlgemuth vom Eichenbacher Hof

- 1740 Johann Nikolaus *Krehbiel († 1748; °° mit Ursula *Wohlgemuth, der Tochter des Johann Jakob Wohlgemuth)

- ab 1748 (?) Heinrich *Würtz

- 1760 Jacob Krehbiel

- Wittib Louise “Wernzin” aus Grethen bei Bad Dürkheim

- 1800 Friedrich Würtz

- 1803 Johann Peter *Wernz (ersteigert die Mühle als Eigentum von den Franzosen 453)

- ab 1810 Karl Philipp *Graf († Pächter)

 

- ab 1828 Christian Wilhelm Pfeiffer, °° mit Margaretha Wernz

- ab 1868 August (1) Pfeiffer, °° Barbara Eichelberger von der Neumühle Münchweiler/Alsenz

- ab 1886 (err) August (2) Pfeiffer, °° mit Katharina Gimbel von der Lohnfelder Mühle

 

Photo:

- Herzog: Sembach, a.a.O., S. 23 „Das Hauptgebäude der Pfeiffer Mühle [Eichenbacher Mühle]; links im Bild August Pfeiffer, 'der letzte männliche Aktive'

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 283

- Weidmann: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, a.a.O., Bd. 3, S. 253

 

Karte:

- Busch, Egon: Streit um das Weiderecht im Baudweiler Hubbezirk; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009 Heft 4, S. 18 Herrschaft Neu­hemsbach um 1600 mit den allen vorhandenen Mühlen

- Busch, Egon: Baudweiler (Bautweiler); in: Busch: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 20, 23

- LA Speyer Best. W2 Nr. 4: enthält u.a. Mühlen in Bereich Neuhemsbach, darunter die die Eichenbacher Mühle und die Neumühle bei Münchweiler

- LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 5-6: Planskizze von ca. 1611 der Eichenbacher Mühle und der daneben liegenden Grundstücke mit Zuordnung der Besitzverhältnisse und Herrschaftszugehörigkeiten

- LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 18r-19: Planskizze von 1656 der Eichenbacher Mühle und der daneben liegenden Grundstücke mit Zu­ordnung der Besitzverhältnisse und Herrschaftszugehörigkeiten

 

Literatur/Urkunden:

- Burgdörfer, Friedrich W.: Beiträge zur Burgdörfer'schen Familienkunde, Heft 1, München 1960 (auch zur Schloßmühle Neuhems­bach)

- Christmann, Ernst: Die Eichenbacher Mühle und das Münchweilerer Gerichtsbuch. [Sembach]. In: Pälzer Sunndag [Pfalz. Volksztg]. 1957, Nr. 41

- Fath., A.: „Nicht Dodardus oder Theodardus, sondern Bodardus“; in: Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte 1949, S. 256 (zur Eichenbacher Mühle bei Neuhemsbach)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1-3: „Grafen von Sayn-Wittgenstein Acten und Urkunden über das früher leiningische, postea pfälzi­sche Lehen des Eichenbacher Woogs, Mühle, Wald und Gericht bei Neuhemsbach“, 1611-1749

- LA Speyer Best. A Nr. 822 UNr. 1: Vergabe der Mühlrechte und Fischrechte am Eichenbacher Woog bei Sembach als kurpfälzisches Le­hen, 1670

- LA Speyer Best. A Nr. 822 UNr. 2: Vergabe der Mühlrechte und Fischrechte am Eichenbacher Woog bei Sembach als kurpfälzisches Le­hen, 1673-1749

- LA Speyer Best. A2 Nr. 822 UNr. 3: Verlehnung der Wartenbergischen Mühle auf dem Eichenbach bei Sembach, 1746

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1246 Pfälzische Besitzungen in fremden Orten, Sembach, Sachakte 822 3: Verlehnung der Wartenbergi­schen Mühle 1746

- LA Speyer Best. H5 Nr. 5498: Berechtigung der Eichenbacher Mühle bei Sembach, 1899-1902 (darin Plan)

- Rheinpfalz, Kirchheimbolanden, v. 3. 8. 1950 u. Rockenhausen v. 26. 7. 1950 : Die Mühle am Dreiländereck. Das Schicksal der Eichen­bacher Mühle.

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Eichenbacher Mühle im Alsenztal (Anm. bei Neuhemsbach). ein kleiner Beitrag zur Geschichte der Nord­pfalz; in: pfälzische Heimatblätter 1956, S. 88

- Weber, Friedrich W.: Die Eichenbacher Mühle im oberen Alsenztal. [Sembach]; in: Rheinpfalz, Rockenh. 11, Nr. 172 v. 28. 7. 1955

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Gonbacher verweigern den Zehnten (Anm.: zur Herrschaftsgeschichte von Gonbach und Neuhems­bach); in: Donnersbergjahrbuch 1978, S. 88

- Weber, Friedrich Wilhelm und Bechberger, Rudolf: Neuhemsbach in der Nordpfalz: ein Beitrag zur pfälz. Herrschaftsgeschichte. 2. Auf­lage Otterbach 1989

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung. Nr. 104 vom 5.5.2000 (Eichenbacher Mühle bei Neu­hemsbach)

 

- Walkmühle bei der Eichenbacher Mühle:

zeitweise bestand bei der Mahlmühle am Eichenbacherwoog auch eine Walkmühle. In einer Stellungnahme der kurpfälzischen Verwal­tung in Kaiserslautern an die kurpfälzische Regierung vom 12.2.1729 zur Frage des Lehens am Eichenbacher Woog im Streit zwischen der Grafschaft Wartenberg und den Grafen von Sayn-Wittgenstein (Neuhemsbach) heißt es u.a: „Item die Mühle und Wieße zu Ichen­bach, samt einem Walck dabei zur Linken Hand gelegen ...“ 454.

 

 

 

 

 

Eichloch / Rheinhessen:

s. 1931 umbenannt in Rommersheim (heute OT von Wörrstadt), s. Rommersheim, heute OT von Wörrstadt

 

 

 

 

 

Einöd:

heute Stadtteil von Homburg/Saar; früher pfalz-zweibrückisch; Einöd wird erstmals urkundlich in einem Vertrag vom 3.6.1290 zwi­schen dem Grafen von Walram aus Zweibrücken und Ludwig von Homburg erwähnt 455. Emich X. von Leiningen-Dagsburg-Falken­burg, Grün­der der Linie Leiningen-Dagsburg-Falkenburg, der Sohn des Grafen Emich IX. von Leiningen-Dagsburg (*Leinin­gen-Hartenburg) teilte nach langen Reibereien 1560 zu Hartenburg die Herr­schaft 456 mit seinem Bruder Johann Philipp I. von Leiningen-Dagsburg457. Er er­hielt hierbei Schloß und Amt Falkenburg nebst dessen 4 Dörfern, Eischweiler, Einöd, Herschberg, Werschhausen, Horsel, Mülhausen und Reinheim, 1/3 der Gemeinschaft zu Albisheim, Morschheim, Rittersheim und Orbis, Ruchheim, Assenheim, 1/2 der Gemeinschaft Haß­loch, Böhl und Iggelheim, ferner: Mühlheim, Colgenstein, Heidesheim, Kindenheim, Büdingen, das Wäld­chen am Donnersberg, Wallert­heim, Ilbersheim, Dolgesheim, Guntersblum, die Teile an Griesheim, und den Hof und die Güter in Wachenheim (Pfrimm ?).

 

In Einöd wohnten 163 12 Familien mit 73 Personen. 1760 wurde Einöd eigene Schultheißerei, welche die Orte Einöd, Bierbach, Ingwei­ler, die Höfe Nieder- und Obereschweiler, Audenkellerhof, Gutenbrunnen und Schwarzenacker umfaßte 458.

 

 

Mühlen:

- Altmühle Einöd:

Wüstung bei Einöd-Ingweiler; 1353 hatte Friedrich, Herrn zu Hohenburg (Homburg), bei dem Dorf Wenigen Werschweiler (jetzigen Au­denkellerhof bei Einöd) zwei Mühlen errichten lassen „die groß und kleine Altmüle“ 459; 1527 „uff der alten mühle in der ouwen" 460; 1596 „bei der alten Werßweiler Müellen“ 461. 1698 „die große Altmühle, die klein Altmühl“ 462; Flurnamen „An der Altmühl“; die beiden Mühlen sind eingegangen 463.

 

 

+++klären: es müßte nach der Altmühle doch auch eine Neumühle geben+++++

 

 

 

 

 

Einselthum:

VG Göllheim, Lk Donnersbergkreis, auf den nördlichen Anhöhen über dem Zellertal gelegen.

 

Wie alle Dörfer des Zellerthales eine alte Siedlungsstelle, wurde bereits 791 als Ansiltheim in einer Schenkung der Edelfrau Anshild an das Kloster Lorsch erstmals urkundlich erwähnt. Einselthum gehörte in der Frühzeit zum Wormsgau. Im Hochmittelalter waren hier das Kloster Münsterdreisen sowie die Domstifte von Worms und Speyer begütert. Seit dem ausgehenden 12. Jh. sind die Grafen von Leinin­gen als Ortsherren belegt. Mit „Didericus von Einsilinheim“ tritt 1208 erstmals das ortsansässige Rittergeschlecht in Er­scheinung, das 1549 ausstarb. Der letzte Ritter von Einselthum liegt in Gauersheim begraben. Aus dem Nachlaß des Landgrafen Hes­so von Leiningen fiel der Ort schließlich 1481 an Kurpfalz, deren Oberamt Alzey (Unteramt Dirmstein, ab 1705 Freinsheim) das Dorf zugeordnet war 464.

 

Mühlen:

am 04.01.1737 wird im lutherischen Kirchenbuch erwähnt die Taufe der Maria Margaretha Adam, T.d. Joh. Friedrich Adam, Häfner hier, u. Anna Maria geb. Mertz von der Mühle an der Pfrimm in Einselthum? +++klären+++ Paten sind Joh. Paul Pistor, des Raths u. Maurer­meister hier u. seine Frau Maria Margaretha, Catharina Justina Adam, Fr. d. Joh. Christoph Adam, Hofmann hier 465.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 944/7: „Acta betr: die Mühle zu Einselthum, 1747-1749, 1749-1751, 19.10.1769“ +++klären+++

 

 

- Ammels Mühle:

in der Zeller Kollektur Rechnung für Einselthum von 1762 wird die „Ammels Mühl“ erwähnt. Dort heißt es: „... prius Georg Butzer modo Christian Eymann von 2 Morgen Weingarthen bey der Ammels Mühl bey der Bach gelegen“ 466.

 

 

- Appelsheimer Mühle:

sie lag ca. 200 m unterhalb des Dorfes. Sie wurde durch dasselbe Quellwasser angetrieben das die oberhalb gelegene Mühle Erlen­bach antrieb. Im Urkataster 1843 heißt es: „bez. der Mühle Erlenbach: Diese Mühle wird lediglich durch das hinter (= oberhalb) der­selben entspringende Quellwasser, welches durch den Gemeindegraben mittels Röhren dahin geleitet wird, betrieben.“ 467.

 

 

- Mühle Erlenbach:

heute Hauptstraße 28 in Einselthum. Bis 1840 war Leonhard *Muth der Müller auf der Mühle in Einselthum. Er verkaufte diese 1843 für 1400 Gulden an Johann *Erlenbach. Ab 1843 betrieb Johann Erlenbach die Mühle, anscheinend hauptberuflich, denn er ist im Urkatas­ter ausdrücklich als „Müller“ bezeichnet. Im Urkataster 1843 heißt es: „Diese Mühle wird lediglich durch das hinter (= ober­halb) dersel­ben entspringende Quellwasser, welches durch den Gemeindegraben mittels Röhren dahin geleitet wird, betrieben.“ Schon 1845 ver­kaufte Erlenbach die Mühle an Philipp Fauerback. Der Besitz im damaligen Anwesen Wohnhaus Nr. 59 bestand aus Mahlmühle zu 1 Gang, Stall, Hofraum an der Hauptstraße. Nach dem Tod des Philipp Fauerback erhielt 1856 die Tochter Maria Fau­erback die Mühle. Sie war verheiratet mit Peter Anhäuser, der in der Folgezeit als Müller tätig war. Die Eheleute Saß erwarben 1907 das Anwesen von den Vor­besitzer, einer Familie Rupp 468.

 

 

- Wiesenmühle, Einselthumer Mühle; Labbacher Mühle:

an der Pfrimm gelegen, unterhalb des Dorfes im Tal, östlich von Albisheim. Die Wiesenmühle befindet sich um Fuße des Bergdorfes im Wiesengelände an der Pfrimm nahe Albisheim. Sie war Kameralbestandsmühle, und zahlte u.a. 15 1/2 Malter Korn an das Pfarr­amt von Wachenheim / Pfrimm lange vor 1607 469.

 

Die Mühle ist schon früh erwähnt und erscheint urkundlich bereits 1478 470. Die Ein­selthumer Mühle war Bannmühle 471.

 

Der Name 'Wiesenmühle' ist relativ jung. In einer schriftlichen Aufzeichnung des 15. Jh. wird sie als 'Mahlmühle auf der Pfrimm' und im Kaufvertrag der Anna Elisabeth *Heylmann geb. *Labach von 1720 als 'Einselthumer Mühle' bezeichnet. Im 18. Jh. hieß sie auch die 'Labbacher Mühle'. Der Name 'Wiesenmühle' scheint sich erst dann gebildet zu haben, als im Ort Einselthum zwei weitere Müh­len ent­standen. Im Einselthumer Weistum von 1478 ist eine Mühlenordnung enthalten472. Im Mittelalter war die Mühle laut dem Weistum den Herren v. d. Leyen zugehörig 473. Der Name Labach weist auf eine alte Familie aus Falkenstein 474.

 

Der Müller Peter *Heim wurde durch die Kriegswirren von der Einselthumer Mühle vertrieben; er bewarb sich 1674 bei der Landesherr­schaft, den Grafen von Nassau-Weilburg um die Erbpacht der Herrenmühle in Bischheim, wurde jedoch zurückgewiesen: Die Erbpacht er­hielt statt dessen Johannes *Schuler; für den von Schuler zu zahlenden Pachtzins verbürgte sich Magister Johann *Frech, Pfarrer und Kircheninspektor für Kirchheim/Stauf 475. Hintergrund ist die verwandtschaftliche Beziehung, da Frech mit Anna Katha­rina Schuler (Schwester des Johannes Schuler ?) verheiratet ist 476.

 

Anna Elisabeth *Labach, gestorben 1729 [Anm. d. Verf.: 8xUrgroßmutter von Eberhard Ref] war die Ehefrau des Albsheimer Pfortmül­lers Daniel *Heylmann; Kinder waren Christian Heilmann, Marie Margarethe Heilmann verh. Morgenthaler, Johann Frank Heil­mann 477 und Franz Heilmann. Anna Elisabeth Heylmann erwarb 1720 als hochbetagte Witwe die Wiesenmühle bei Einselthum. Der Kaufvertrag 478 wurde geschlossen zwischen Freifrau Anna Barbara, geborene und vermählte von *Bettendorf, Witwe und der Witwe Elisabetha Heylmann, geb. Labbachin. Gegenstand des Vertrags war die Einselthumer Mühle, beschrieben als 'so eine Bannmühle auf Einselthum und jährlich Korn Pfacht und Gefällekorn zu hießiger Kirche gibt'. Von der Lab­bachin heißt es im Kaufvertrag, sie bezie­hungsweise ihre Familie habe zuvor die Mühle innegehabt. Weiter wird im Vertrag erwähnt, daß die Wittib des Daniel Heylmann be­ziehungsweise die Er­ben die Mühle, die "so lange Jahre her im gänzlichen Ruin gelegen we­gen Kriegs", so bald als möglich wieder aufbauen müsse. Für den in der Vergangenheit nicht entrichteten Pachtzins wurde eine Ent­schädigung von 100 Gulden vereinbart, zahlbar an die Kollatur (Kirchenamt) von Wachenheim/Pfrimm 479. Hieraus folgt, daß die Familie die Mühle schon vorher gepachtet haben muß, oder daß sie als Teil des Kaufpreises auch rückständige Gefälle der Vorei­gentümer an die Kirche von Wachenheim zu übernehmen hatte. Aus dem Einselt­humer Weistum von 1484 ergibt sich, daß der Wa­chenheimer Pfarrer 151/2 Malter Korn aus der Einselthumer Mühle zu beanspru­chen hatte. Dieses Recht wird auch in einem Gefälle­verzeichnis des Pfarramts von Wachenheim aus dem Jahr 1608 aufgeführt, wonach dieses jährlich 151/2 Malter Korn aus der "Kame­ralbestandsmühle zu Einselthum" zu beanspru­chen hatte 480. Die Wiesenmühle wurde 1730, nach dem Tod von Anna Elisabeth Labach, von ihren Kindern an einen "Fremden" na­mens Schopp verkauf. Dieser kam wohl aus einem anderen Herrschaftsgebiet. Als Müllermeister Johann Mattheus Dhom von der Veräußerung hörte, machte er sein Interesse gel­tend. Der erste Kaufvertrag wurde daraufhin rückgängig gemacht und die Mühle an Dhom als "Inmärker veräußert 481.

 

1864 wird Jakob Ermath, „Müller a. d. Wiesenmühle bei Einselthum“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 482. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird auf der Wiesenmühle Einselthum genannt der Handelsmüller Jacob Ermarth 483.

 

Die Mühle wurde 1966 stillgelegt, in den Gebäuden wird eine Schweinemästerei betrieben.

 

Die wohl noch aus der Zeit der 'Labbachin' stammende Scheune ist inzwischen (2005) teilweise verfallen bzw. baufällig.

 

Literatur/Urkunden

- Die Rheinpfalz / Donnersberger Rundschau. Mühlen im Zellertal: - 64 (2008), Nr. 260 vom 7.11. (Albisheimer Pfortmühle / gtr); 65 (2009), Nr. 8 vom 10.1. (Wiesenmühle, Einselthum / von Gabi Treiber); Nr. 36 vom 12.2. (Kleinmühle, Albisheim / von Gabi Trei­ber).

- Weber, Friedrich Wilhelm: In der Einselthumer Gemarkung: Die Wiesenmühle an der Pfrimm; in: Donnersberg-Jahrbuch 1986, S. 158

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Mühle Erlenbach in Einselthum; in:Nordpfälzer Geschichtsverein 1977, S. 23

 

 

 

 

 

Eisbach:

s. auch *Altbach, s. auch Worms

 

Der Eisbach, in der Region auch die Eis und am Unterlauf Altbach genannt, ist ein gut 38 Kilometer langer Bach und ein oro­graphisch linker bzw. westlicher Nebenfluss des Rheins in der nordöstlichen Pfalz und im Südosten von Rheinhessen. Der stärkste von sieben Quellbächen des Eisbachs entspringt am Nordhang der Hohen Bühl (443 m ü. NN, südlich der Autobahn in Richtung Kai­serslautern, nach der Ausfahrt Wattenheim) im nördlichen Pfälzerwald südwestlich der Gemeinde Ramsen in 384 m ü. NN. Der nach zwei Kilometern vereinigte Bach füllt den Stausee Eiswoog und nimmt dann beim Weiler Kleehof von rechts den 3,5 Kilometer lan­gen Bockbach auf. Hier ändert sich die zunächst nördliche Fließrichtung nach Nordosten, die nun bis zur Mündung beibehalten wird. Anschließend passiert der Eisbach Ramsen sowie die Kleinstadt Eisenberg. Unterhalb von Ebertsheim mündet von rechts der fünf Kilometer lange Seltenbach und wenige Meter abwärts von links der stärkste Zufluss, der zehn Kilometer lange Rodenbach. Beim Grünstadter Ortsteil Asselheim erreicht der Eisbach die Oberrheinische Tiefebene, deren Westteil er durchquert. Dabei durchfließt er zunächst die Ortsteile Albsheim, Mühlheim, Colgenstein, dann den Hauptort Obrigheim und schließlich den Weiler Neuoffstein. Dort nimmt er das bei der Zuckerrübenverarbeitung anfallende Wasser des Südzucker-Werks auf, pro Arbeitstag etwa 350 m³. Nach Que­rung der Grenze zu Rheinhessen folgt Offstein. Dann passiert der Eisbach die südwestlichen und südlichen Stadtteile der Nibelun­genstadt Worms, nämlich Heppenheim, Wiesoppen­heim, Horchheim, Weinsheim. Auf Höhe der Landesstraße 523 (Worms–Boben­heim-Roxheim) zweigt nach links der Mariamünsterbach ab, der ab dem Mittelalter die Gerber- und Färberviertel im Stadtkern von Worms versorgte und gegen Ende des 19. Jahrhunderts ver­rohrt wurde. Nun *Altbach genannt, durchfließt der Eisbach südlich des Wormser Stadtzentrums die Gemarkung Bürgerweide, ehe er an der Südspitze des Floßhafens auf 89 m ü. NN in den Oberrhein mün­det 484.

 

- Mühlen:

für 1658 heißt es im Knochschen Repertorium: „Seeg Miller auf der Carlenbach beklagen sich über die viele Müller auf der Eiß, daß sie so viel ... Frohnden als letztere thun müssen“ 485.

 

Literatur/Urkunden:

- Blum, Karl: Eistal, Land der Mühlen und Eisenhämmer. In: Pälzer Feierowend. 8, 1956, Nr. 26.

- Sprißler, Joseph: Alte Mühlen im Leininger- und Eistal; in: Grünstadter Zeitung v. 20.1.1934

- Stadtarchiv Worms Best. 1 B Nr. 1685-1719: Eisbach und Eisbachmühlen (Findbücher)

 

 

 

 

 

Eisen (bei Nohfelden) / Saarland:

heute OT von Nohfelden; Eisen liegt an der Mündung des Eisbaches in den Söterbach und ist der höchstgelegenen Ortsteil der Gemein­de Nohfelden. Der Name geht auf die Erzfunde früherer Jahrhunderte zurück. Der Ort war zunächst von der hinteren Grafschaft Spon­heim verwaltet worden, wurde dann mit dem Aussterben der Grafen von Sponheim 1437 pfalz-zweibrückisch. Im 30jährigen Krieg zer­stört und vollständig entvölkert. 1650 wurde das Dorf wieder bewohnbar gemacht. 1704 gab es erst wieder zwei Höfe, den Schwarz-Pe­ter-Hof und den Sötern-Dagstuhlischen Hof 486.

 

Mühlen:

- Eisener Mühle:

in einer Aufstellung vom 26.10.1742, erstellt von NN. Mandt und an Amtskeller Ernst Franz *Hauth „remittirt“ sind folgende 4 Müh­len verzeichnet: „... Hiebey folgen 4 Reverse über die außgestellte Mühlenbestände von denen Beständern unterschrieben ad acta, nehml: ... Wilhelm Schmid, dermahlen zu Eißen , von der Wolfersweyler Mühle“. 487

 

Die Mühle war schon vor 1775 in Betrieb 488.

 

 

 

 

 

Eisenbach:

s. auch Niedereisenbach

 

heute OT vom Matzenbach, VG Glan-Münchweiler, Lk Kusel; am Glan gelegen; nördlich von Glan-Münchweiler; war pfalz-zwei­brückisch im Oberamt Lichtenberg

 

Mühle:

da der 'Eisenbach' oft synonym auch für 'Niedereisenbach' verwendet wurde (s. Eisenbacher Mahlmühle in Niedereisenbach) ist es pro­blematisch, die Müller der richtigen Mühle zuzuordnen

 

Am 19.10.1692 sind Abraham *Fell, Müller in Eisenbach und Eva NN, seine Ehefrau Paten bei der katholischen Taufe des Abraham Sen­senstein in Offenbach/Glan 489.

 

1728 beantragte der Müller in Eisenbach, Caspar *Schug in einer Eingabe an das Oberamt Lichtenberg die Erlaubnis zum Neubau ei­ner Mühle am Glan unterhalb von Hachenbach 490.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 873 3: „Die Feudalität der Eisenbacher Mühle (2 Conv.), 1773-1786“

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 645: Die Mühle zu Eisenbach, 1741-1790

 

 

 

 

 

Eisenberg:

s. auch *Stauf

 

VG Eisenberg, Lk Donnersbergkreis; seit um 1000 gehörte Eisenberg zur salischen Herrschaft Stauf, seit dem späteren 12. Jh. zum Be­sitz der Grafen von Eberstein und ab 1263 den Grafen von Zweibrücken. Diesen folgten 1378/88 die Grafen von Sponheim und 1393 die Grafen von Nassau-Saarbrücken. Ab 1574 gehörte deren Weilburger Linie die gesamte Herrschaft Kirchheim-Stauf; bis 1792 blieb Eisen­berg dann beim nassau-weilburgischen Amt Kirchheim(bolanden)/Stauf; im 30jährigen Krieg sank die Bevölkerung von ca. 240 (1604) auf ca. 90 (1650) ab 491.

 

Mühlen:

im 19. und noch im 20. Jh. trieb der Eisbach in Eisenberg 6 Mühlen verschiedener Betriebszweige an, zudem drei Hammerwerke und eine Eisenschmelz. Dazu kommen noch historische -mühlen, deren Namen zwar bekannt sind, aber oft nicht der genaue Standort 492.

 

Die Mühlen sind in den beiden Mühlenverzeichnissen von ca. 1730 und ca. 1772 aufgeführt 493.

 

Am 6.3.1565 wurde die Mühle in Eisenberg, an Lorentz *Reiß († vor 6.3.1565 err.; Bruder des Notars und gräflichen Rats zu Saar­brücken, Philips Reiß von Eisenburgk/Eisenberg), verpachtet. Der Bäcker und Müller Lorentz Reiß war verh. mit Susanna Neunhel­ler aus Ladenburg; aus der Ehe stammen die Söhne Matthis und Philipp. Deren Vormünder beim frühen Tod des Vaters waren ihre Vettern Ha­man Schmeiß Kolb und Peter Bawer (Bauer). Die Mutter, Witwe Susanne Neunheller hatte nach dem Tod ihres Mannes in 2. Ehe den Müller zu Essingen, Leonhard Morgenröther geheiratet. Die in das Erbe der Söhne fallende Mühle in Eisenberg wurde am 6.3.1565 an Ulrich Eichen von Ebertsheim und dessen Frau Wandlen NN. Verpachtet. Der Besitz wurde (im Wege der Erbauseinan­dersetzung ?) ge­schätzt von Geigers Hansen, Schultheiß von Ramsen, dem Müller auf der Furthmühle Anthoni, Michael Schmidt von Kerzenheim und Ja­kob Müller zu Eisenberg 494. ++++klären : welche Mühle++++

 

Um 1680 wird Nicolaus *Siebert als Müller in Eisenberg erwähnt; er macht in Kaiserslautern eine Forderung gegen Hanß Jacob Gräffen­berger und Philipp Florquy geltend 495. ++++klären : welche Mühle++++

 

Am 28.2.1715 wurde der Hans Martin NN., Müller auf der Mahlmühle zu Eisenberg ++++klären : welche Mühle++++ im luth KB Wat­tenheim als Pate bei der Taufe der Dorothea Elisabetha Bogen (Tochter des Gerichtsmanns zu Wattenheim, Johann Ludwig Bo­gen und der Anna NN.) genannt 496.

 

1864 wird NN. Hahn, „Müller und Gutsbesitzer in Eisenberg“, als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 497. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird der Handelsmüller Jacob Hahn genannt 498.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr.1799/8: Eisenberger Mühlen, 1713-1718, 1743-1762, 1775

 

 

- Dorf- und Bannmühle (sog. Feuersteinsche Mühle):

heute Anwesen Mühlstraße 4-6

 

Eine Bannmühle ist urkundlich in Eisenberg bereits 1146 erwähnt 499. Diese älteste der Eisenberger Mühlen, die schon 1263 als zum großen Hofgut gehörig genannt wurde, war seit ihrer Errichtung im Besitz der jeweiligen Herrschaft von Stauf und lag am östlichen Ende des Dorfes. Noch heute steht der 1575 umgebaute, die Nord­westecke der einstigen Dorfmühle bildende schöne Fachwerkflügel­bau der Hofanlage (sog. Feuersteinsche Mühle), die durch das Mühlengäßchen mit der Wormserstraße verbunden ist 500 501.

 

1702-1725 werden urkundlich Nikolaus *Seibert und Christoph *Schindler auf der Dorfmühle Eisenberg und auf dem herrschaftlich nassau-weilburgischen Gut in Eisenberg erwähnt 502.

 

Es folgte der nassau-usingische Amtskeller zu Rosenthal Johann Martin Heitrich, der die Dorfmühle bis zu seinem Tod 1739 besaß. Nach seinem Tod versuchte sein Schwiegersohn Johann Peter *Fabricius die Mühle zu kaufen 503.

 

Als Erbbeständer der „Dorfmühle zu Eisenberg“ ist im nassau-weilburgischen Verzeichnis „Acta Commissionis die in Erbleyhe bege­bende herrschaftl: Höfe, Mühle und Güther im Amt Kirchheim“ vom 21.7.1755“ der Carl *Rudolph benannt 504. Auch 1762 ist dieser als Müller auf der Dorfmühle erwähnt 505 und erhielt in diesem Jahr einen Erbbestandsbrief 506..

 

Der Umbau wurde wohl 1757 von dem Erbbestandsmüller Karl Ludwig Rudolph durchgeführt 507, gewiß einem Enkel des Nicolaus II. Seibert und Urenkel des Mattheis *Seibert 508. Mattheis *Seibert und seine Ehefrau Elisabeth Meserig hatten die Mühle schon 1663 im Erbbestand 509. Sie ist den Mühlenverzeichnissen von 1730 bzw. 1772 aufge­führt 510 und wie folgt beschrieben: “ist die äl­teste Mühle in Eisenberg, zum freiadligen Großen Hofgut gehörig, Bannmühle für das Dorf. Eigentümer ist Johann Martin Heyterich. Sein Besitz wird ihm von den Grafen von Nassau-Weilburg (Amt Kirchheim/ Stauf) streitig gemacht. Gibt 8 Ma. Korn für den Was­serfall. 1755 ist Carl *Rudolph Erbbeständer” 511. Im Inneren des Gebäudes an einer Tür die In­schrift „CIR 1757“.Im Torbalken des ehemaligen Mühle befin­det sich die Inschrift „IM JAHR 1774 IST DIESES DORHAVS GEBA­VET WORDEN. CARL LVDWIG RVDOLPH VND DESSEN EHEFRAV MA­RIA MARGARETHA RVDOLPHIN 512.

 

1789 erfolgte die Erbbestandsvergabe der Dorfmühle in Eisenberg an den Sohn des Müllers Carl Ludwig *Rudolph, Joh. Martin *Rudolph 513.

 

Das denkmalgeschützte der ehemaligen Mühle wird wie folgt beschrieben: ehemalige Feuersteinsche Mühle, herrschaftliche Dorf­mühle; stattlicher barocker Winkelbau, reiches Zierfachwerk, wohl 1757, Brunnen; Toranlage bez. 1774, Wappenstein bez. 1714, ba­rocke Bruch­steinmauer 514.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 153

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 288

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 288: „Verpachtung der zum Heiderichschen Gut gehörigen Dorfmühle zu Eisenberg, 1755-1766“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/1: Erbbestands-Dorfmühle zu Eisenberg, 1715, 1740-1743, 1762-1784

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr. 1799/11: „Von Nikolaus Seibert und Christoph Schindler von der Dorfmüh­le und von herrschaftlichen Gut zu Eisenberg geforderte Freiheit von dem Römermonatsgeld-Fronden, 1702-1725

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr. 1799/1: Erbbestandsdorfmühle zu Eisenberg, 1715, 1740-1743, 1762-1784

 

 

- Grafsche Mühle:

s. Neumühle

 

 

- Hammer, alter:

lag im Bereich der heutigen Oerlikon-Werke, unterhalb der Eisengießerei Gienanthwerke. Der kleine Hammer wurde 1734 überflüs­sig und 1741 abgerissen, nachdem oberhalb der große Hammer errichtet wurde 515.

 

Vom 'alten Hammer' ist wenig bekannt. 1720 bezog das Dorf Eisenberg, wie sich aus einer erhaltenen Notiz ergibt, einen Grundzins von 27 Gulden für einige Wiesen, die „ehedem“ für die Neuanlage eines Hammers und eines Weihers abgegeben wurden. Hermann Graf hat im Kirchenbuch (Tauflisten von 1674 bis 1770) unter den eingetragenen Eltern und Paten mehrere Namen von Eisenberger Hammer­schmieden nachgewiesen, die im alten Hammer beschäftigt waren: Henrich Kraus und Konrad Seipel 1718, herrschaftlicher Hammer­schmied Johannes Bartholomy 1719, Johann Peter *Friedrich 1731 und als „Faktor auf dem Hammer“ Georg Matthey Neu­meyer 1731. Aus diesen Angaben geht hervor, daß es sich beim Alten Hammer nicht um ein Privatunternehmen handelt, sondern einen herrschaftli­chen , also staatlichen Betrieb, der von einem Geschäftsführer (Faktor) geleitet wurde 516.

 

An Stelle des 1741 abgerissenen alten Hammers entstand ein Mühlengroßbetrieb, die Neumühle 517.

 

 

- Hammerwerk, großes:

1734 gab Graf Karl August von Nassau-Weilburg, zu dessen Amt Kirchheim gehörte, die Anordnung, im Bereich der heutigen Eisengie­ßerei Gienanthwerke, ein großes Hammerwerk zu errichten. Der vorherige kleine Hammer [s. Alter Hammer], wenige hundert Meter un­terhalb des Neubaues gelegen, wurde überflüssig 518. 1770 erhielt der „Posthalter Didier zu Kayserslautern“ einen Erbbestands­brief über den Eisenhammer 519.

 

 

- Kleinhammer:

s. Nächstmühle

 

 

- Kurz’sche Privatmühle:

1755 durften in Eisenberg die “Weiber” nicht auf dem “Wasserbieth” bei der Kurz’schen Privatmühle waschen 520. ++prüfen++ sie ist möglicherweise identisch mit der Nächstmühle in Eisenberg, die im Erbbestand des Schultheißen Matheiß Kurz († 1733, Grab­stein auf dem Friedhof Eisenberg) war.

 

Zwischen 1816 und 1831 wird Georg Friedrich *Kurz als Müller in Eisenberg genannt. Er führt von 1816-1831 einen Prozeß gegen die Gemeinde Eisenberg wegen eines Mauereinsturzes 521.

 

1864 wird Jakob Kurz, „Müller in Eisenberg“, als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 522. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird der Handelsmüller Jacob Kurtz genannt 523.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/10: Kurz'sche Privatmühle zu Eisenberg, 1755-1759, 1770

 

 

- Nächstmühle:

sie stand oberhalb des Gienanth'schen Eisenwerks; auf der Flur „Mühlacker“ beim Kisselhof 524.

 

Neben der Dorf- oder Bannmühle ist sie der älteste Mahlbetrieb im Bereich Eisenberg; errichtet auf Ramser Gemarkung; schon 1282 ur­kundlich erwähnt. Der Name leitet sich von“nächst“ der Burg Stauf. Noch im 18. Jh. Bannmühle für Kerzenheim, Göllheim und Stauf 525. Schon 1490 erscheint als Angrenzer eines aufgeführten Grundstücks „Nehstenhen“ im Lagerbuch von Ramsen, also einen Heinrich oder Johannes Nechst. In der gleichen Quelle ist eine Wiese „vnder dem nechsten wöglein“ eingetragen.

 

Weber meint 526, die Nächstmühle sei laut Weistum (noch 1725) die Bannmühle für das gesamte Amt Stauf gewesen 527. Eine Bann­mühle ist urkundlich in Eisenberg bereits 1146 erwähnt 528. In den Mühlenverzeichnissen von 1730 bzw. 1772 ist dagegen die Feuer­steinsche Mühle aufgeführt 529 und und als Bannmühle zusammengefaßt wie folgt beschrieben 530: “ist die älteste Mühle in Eisen­berg, zum freiadligen Großen Hofgut gehörig, Bannmühle für das Dorf. Eigentümer ist Johann Martin Heyterich. Sein Besitz wird ihm von den Grafen von Nas­sau-Weilburg (Amt Kirchheim/ Stauf) streitig gemacht. Gibt 8 Ma. Korn für den Wasserfall. 1755 ist Carl *Rudolph Erbbe­ständer”.

 

1571 kam es zu Streitigkeiten zwischen dem Bischof von Worms und der Gemeinde Ramsen wegen der Einstellung von Zahlungen sei­tens der Gemeinde Ramsen in Höhe von einem Pfund Heller aus der Wiese bei der Nächstmühle an den Schultheiß von Hetten­heim 531.

 

1719 ist im Lagerbuch Ramsen eine Wiese „unterhalb der Nechstenmühle“ verzeichnet 532.

 

„Der Burg Stauf nächstliegend“; ist Erbbestand des Schultheißen Matheiß Kurz († 1733, Grabstein auf dem Friedhof in Eisenberg. Er gibt für 2 Gänge 20 Ma. Erbpacht 533. Schließlich hat Gienanth die Mühle ge­kauft und die Wasserkraft für ein neues Blechwalzwerk genutzt. Der Eigentümer 1996 nennt seinen Betrieb „Hofgut Walzwerk, Rei­terhof“ 534.

 

1755 erhält Franz Flory einen Erbbestandsbrief über die Nächstmühle 535. 1767 ist Ullrich Flory der Erbbeständer auf der Nächstmühl 536. Als Erbbeständer der „Nächstmühle“ ist im nassau-weilburgischen Verzeichnis „Acta Commissionis die in Erbleyhe begebende herr­schaftl: Höfe, Mühle und Güther im Amt Kirchheim“ vom 21.7.1755“ der Frantz *Flory benannt 537. Die Mühle besteht 1755 aus 1 Wohn­haus, Scheuer mit Stallung; hat 2 Mahl- und 1 Schehl­gang 538.

 

Am 19.5.1759 starb Johann Wilhelm *Gehler (oder Gehter) Müllermeister in der Nächsten Mühl bei Dreisen [Anm.: wohl Nächst­mühle Eisenberg], 36 Jahre alt und wurde am 21.5.1759 begraben 539.

 

Johannes Leysi erhält am 2.6.1789 vom Fürsten Friedrich Wilhelm von Nassau einen Erbbestandsbrief über die Nächstmühle , um dort das Walzwerk „Kleinhammer“ zu errichten540.

 

1808 kaufte Ludwig von Gienanth von Peter Leisy die Nächstmühle in Eisenberg (das spätere Hofgut Norbert Bihlmeier) und rüstete sie unter Ausnützung der Wasserkraft um in ein Hammerwerk, dem 1831/32 ein Rundeisenwalzwerk angeschlossen wurde 541.

 

Schoch meint 542, die Mühle ist „oberhalb von Eisenberg im Eistale [ge­legen], 1752 als Mahlmühle erbaut, ging 1814 als solche ein. ... Statt des Namens 'Nächstmühle' ist seit 1814 'Walzwerk' gebräuch­lich“.

 

Literatur/Urkunden:

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Nächstmühle unterhalb vom Burgdorf Stauf; in: „Die Rheinpfalz“, Ausgabe Eisenberg / Kirchheimbolan­den vom 27.1.1963 und 27.2.1963

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr. 1815/1: Nächstmühle bei Ramsen bzw. Eisenberg, 1725-1789

 

 

- Neumühle, Grafsche Mühle, Grafenmühle, Schultheißenmühle:

zu unterscheiden von der ebenfalls Neumühle genannten späteren Papiermühle in Eisenberg.

 

heute Anwesen Hermann Graf Straße 7, in Stadtmitte südlich des Rathauses am Eisbach gelegen 543; an dieser Stelle wurde 1698 von Johann Ja­kob Keller eine Lohmühle, 1711/12 eine Öl­mühle sowie 1714 eine Mahlmühle errichtet 544. Die Mühle wird als Neumühle, Grafsche Mühle, Grafenmühle oder Schultheißenmühle bezeichnet 545.

 

Möglicherweise durch den Sohn des Erbauers Johann Jakob Keller erfolgte 1722 die Erbauung des jetzigen Wohnhauses. Der Haustür­sturz ist bezeichnet “MGK 1783“. Ein geschnitzter Eckposten zeigt ein Wasserrad und Ornamente mit Inschrift „MDK / AE / LBK / ANNO 1722 / IHS AKVW“. Rechtwinklig angebaut der Mühlenteil unter Krüppelwalmdach; am Oberlichtkämpfer der Tür bezeichnet mit „17 JO­HANN GEORG KURTZ / Anna KLARA KURTZIN 80“ 546.

 

Um ca. 1730 stand die Mühle im Eigentum des Erbauers Matheiß Kurz, Schultheiß in Eisenberg. Er gab gab für den Wasserfall 6 Mltr Korn Wasserfallgeld. Erbnachfolger sind Johann Nicolaus Kurz und dann der 1759 genannte Johann Georg Kurz 547.

 

Am 17.8.1881 wurde die Mühle zwangsversteigert. In der Versteigerungsannonce vom 3.8.1881 wurde die Mühle beschrieben: „... auf 14 Aren oder 41 Dec. Fläche gelegene Neumühle mit drei Mahlgängen, einem Schälgange und und allen Mühleneinrichtungs- und Müh­lenbetriebs-Gegenständen nebst einem Wohnhause, Scheuer, Stallungen, Waschküche ... Die bezeichnete Mühle ist an dem Eisbache, ¼ Stunde von zwei Eisenbahnstationen sehr schön gelegen und neu eingerichtet, besitzt bedeutende Wasserkraft auch in trockenen Jahren mit 12 Fuß Gefälle und hat eine sehr ausgedehnte Kundschaft.“ 548.

 

Der Betrieb der Mühle wurde 1900 eingestellt 549.

 

Das heutige, denkmalgeschützte Gebäude wird wie folgt beschrieben: reicher spätbarocker Fachwerkbau, teilweise massiv, bez. 1722 und 1783, Mühlenteil mit Krüppelwalmdach, bez. 1780, Scheune teilweise Fachwerk, mit Krüppelwalmdach 550.

 

 

- Neumühle (spätere Papiermühle):

zu unterscheiden von der Neumühle/Grafsche Mühle, dem heutigen Anwesen in der Hermann Graf Straße 7, südlich des Rathauses am Eisbach gelegen.

 

Die Neumühle spätere Papiermühle) entstand auf dem Gelände des bisherigen “Alten Hammers“ der 1741 nach dem Neubau des Großen Hammers, abgerissen worden war 551. Es entstand auf herrschaftliche Anordnung der Grafschaft Nassau-Weilburg ein regel­rechter Großbetrieb mit 6 Mühlrädern, bestehend aus Mahlmühle mit 2 Mahlgängen und 1 Schälgang, Ölmühle, Hanfreibe 552 und Walk­mühle. An das fünfte Wasserrad sollte eine Lohmühle und eine Schleifmühle angeschlossen werden. Ob die Lohmühle errichtet wurde ist unklar 553, die Schleifmühle wurde offensichtlich nicht errichtet wurden, weil davon in den überlieferten Akten nichts be­richtet wird. Zum Bau wurden 650 Bretter benötigt, die in des Schultheißen Sägmühl und in der des Lorenz Schumacher 554 geschnit­ten wur­den. Die Quadersteine sollten an der alten Staufer Burg geholt werden, 1800 Malter Kalk hatte der herrschaftliche Kalkofen in Kerzen­heim liefern. Die Mühlsteine kamen von Worms bzw. Flonheim. Die Steine der Ölmühle waren in Albisheim vorrätig. Die Maurerarbeiten übernahm Johannes Plantz aus Kerzenheim, die Schreinerarbeiten der Mühlarzt Balthasar Meyer aus Hettenheim. Da dieser Ort gräf­lich-leiningisch und damit Ausland war, liefen die Verhandlungen wegen dessen Einstellung über die Dienststellen der Grafschaft in Neulei­ningen. Au­ßerdem waren von den umliegenden Gemeinden Fronarbeiten zu leisten. 1744 waren die Arbeiten noch nicht fertiggestellt. Der Mühlarzt Balthasar Meyer weigerte sich weiterzumachen, weil das Baumaterial nicht termingerecht ab­geliefert wurde. Es mußte 1745 ein zusätzli­cher Mühlarzt hinzugezogen werden, nämlich Johann Henrich Schopp aus Wahlheim. Die Mühle wies von Anfang an Baumängel auf, lag zu tief und war Hochwasser gefährdet 555.

 

Der erste Pächter war Hans Georg Wolf aus Wattenheim. Dieser soll sich nach Weber als unfähig erwiesen haben, einen solch vielseiti­gen Betrieb zu leiten 556.

 

Johann Jacob von *Bohr erhielt am 22.11.1749 den Vorzug vor anderen Bewerbern um die Neumühle 557. 1750 ist Jacob Fonborn [Anm. d. Verf.: = Johann Jacob von *Bohr] als Müller auf der Neu­mühle in Eisenberg. In LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 2 heißt es: „Actum Kirchheim den 13ten Jan: 1750 erschien des Müllers von der neuen Mühle bey Eysenberg Jacob Fonborn Ehe Frau ... ihr Ehe­mann ist gedachte herrschaftliche Mühl in der Meinung daß selbige nebst dem Mühlwerk in behörigen Stand befunden worden in Be­stand genomen u. davon mehrentlich 4 fl Zinß zu geben ver­sprochen habe, da sich aber durch seinen Aufzug befunden, daß weder die Ohlig Mühle noch die Hanf-Reibe eingerichtet und nur im mindesten in brauchbarem Stande, sondern auch auß den einem Mahl­gang der Läufer gesprungen u. solchermaßen dieser Gang gleichfalls unbrauchbar und überhaupt selber in sehr schlechten Stand seye ...“ 558. Fonborn beantragt daher, die Pacht herabzusetzen. Fonborn beantragt daher, die Pacht herabzusetzen. Ein Aktenvermerk „Pro Me­moria“ 559 kommt zum Ergebnis, daß dem Müller von Bohr keine Zusagen über den Zustand und die Instandsetzung der „Öhl, Schneidt Mühl und Hanf Reibe“ gemacht worden waren, sondern „die Abrede ware nur, daß Er die Mühle im Stande, wie Er welche empfangen, erhalten .. solle“. Da von Bohr den Pachtzins schuldig geblieben ist, wurde der Pachtvertrag durch die nassau-weilburgi­sche Verwaltung aufge­hoben 560. Von Bohr wurde wegen der Pachtrückstände in Kirchheim(bolanden) in Arrest gesetzt 561 und wur­de von seinem Bru­der Johann Nikolaus (2) von *Bohr ausgelöst 562.

 

Für den 18.7.1750 wurde eine Versteigerung der Mühle anberaumt, es fand sich jedoch kein Pächter. Um das investierte Kapital wenigs­tens einigermaßen arbeiten zu lassen, stellt die nassau-weilburgische Verwaltung einen Mühlknecht ein, der in der Woche 3 Gul­den Lohn bekam und im Kundendienst gegen Zahlung eines Mahllohns (Moter) mahlen sollte. Er „ermolterte“ wöchentlich 2 Malter und 2 Firnsel Korn im Wert 8 Gulden 29 Albus. Auch die anderen Abteilungen des Betriebs suchte die Verwaltung mit angeworbe­nem Personal zu be­treiben. Ein Soldat namens Girß und der Ölschläger Eichelin wurden eingestellt. Der Eisenberger Schultheiß Phil­ipp Wagner sollte die wirtschaftliche Leitung übernehmen und die Oberaufsicht führen. Aus Altersgründen lehnte er ab. Fürst Carl August von Nassau-Weil­burg beauftragte nun einen Hauptmann Clein die Geschäftsführung zu übernehmen, verstand aber nichts von der Müllerei. Oberkel­ler Wild vom Amt Kirchheim klagte darüber bei der Hofkamer in Weilburg 563.

 

Erst 1753 erhielt Johann *Klein aus Freimersheim bei Alzey 564einen 6jährigen Temporalbestand über die Neumühle in Eisenberg. In der Akte LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 1 befindet sich folgender Aktenvermerk: „Aus diesem Umschlag wurde im Juni 1881 der 6jähri­ge Bestandsbrief für Johann Klein von Freimers­heim über die sogen. neue Mühle zu E. nebst 2 Morgen Wiesen gegen eine jährlichen Pacht von 200 fl. v. J. 1753 (beglau­bigte Ab­schrift auf Papier mit einem aufgedruckten Siegel) zur Einverleibung in die Urkundensamm­lung des k. ... ausgehoben.“ 565 Der Tempo­ralbestandsbrief wurde am 21.10.1753 erteilt 566.

 

Als Erbbeständer der „Neumühle“ ist im nassau-weilburgischen Verzeichnis „Acta Commissionis die in Erbleyhe begebende herr­schaftl: Höfe, Mühle und Güther im Amt Kirchheim“ vom 21.7.1755“ der Andreas *Wahn benannt 567.

 

Die Neumühle besteht 1755 aus 1 Wohnhaus und Stallung; hat 2 Mahl- und 1 Schehlgang, 1 Ölgang, 1 Schneidmühle, 1 Lo2hmühle und 1 Hanfreibe 568.

 

Noch 1755 heißt es in einem Aktenvermerk: „Ob die Versteigung der Eisenberger Neuen Mühle ratificiert werden können oder nicht?. Diese Mühle hat hiebevor bey der Selbst Benutzung von Gnädigste Herrschafft wenig eingebracht; dermahlen aber ist sie nebst 2 Morg: Wiesen verpacht vor jährlich 200 fl. ... Bey der Begebung in Erbbestand ist vor Weyher, Wiese und Mühle gebotten pro Canone 175 fl[,] an Erb Kauffschilling 875 fl 569. In dem beigefügten Versteigerungspro­tokoll „Actum Kirchheim den 8ten July 1755“ ergibt sich, daß bei der Versteigerung vier Gebote abgegeben wurden, die jeweils einen Kaufschilling für die Mühle von 825 fl umfaßten, jedoch in der Höhe der jährliche n Erbpacht differierten. Es boten Johannes Schepp [Anm. d. Verf.: von der Gutleutbacher Mühle in Kirchheimbolanden] 150 fl , Ruppert Groß 150 fl, Georg Weinschenk [Anm. d. Verf.: Müller auf der Weismühle Eisenberg] 160 fl und Matheis Wahn 170 bzw. 175 fl. Matheis Wahn unterzeichnete als Meistbietender mit Hand­zeichen, da er Analphabet war 570. Matheis Wahn hat in der Folge seinen Erbpachtvertrag nicht an­getreten. Zu ihm heißt es am 5.8.1755 in dem „Parallelismus De­rer im Amt Kirchheim in Erbbestand Versteigter Herrschaftl: Güther“: „Matthes Wahn ist nicht annehmlich und muß man sich nach einem andern Erbpächter umsehen“ 571.

 

1757 kam es durch Hochwasser zu erheblichen Schäden an der Mühle 572.

 

Johann Georg Weinschenk, der Erbbeständer der Weißmühle wird am 29.11.1760 als „Beständer der neuen Mühl bey Eisenberg“ be­zeichnet 573. Sein Erbbestandsbrief datiert von 1755 574. Er erhält wegen Hochwassers der Eisbach und hierdurch entstandenen Schä­den an der Mühle seitens der Herrschaft Nassau-Weilburg am 19.2.1761 einen Schadensersatz von 120 Gulden 575.

 

Die Neumühle, die an Stelle des „Alten Hammers“ errichtet worden war, lag unmittelbar oberhalb der Weißmühle am Eisbach. Die Neu­mühle wies erhebliche Baumängel auf, und war nur teilweise funktionsfähig, weshalb die bisherigen Pächter und Temporalbe­ständer der herrschaftlichen Neumühle mit ihrem Betrieb keinen Erfolg gehabt hatten. Weinschenk erhielt 1759 den Zuschlag in der Versteigerung der Neumühle für 220 Gulden. In seinem Erbpachtvertrag war der Mühlenbann aufgehoben, wodurch die Wirtschaft­lichkeit der Mühle, die schon in der Vergangenheit kaum eine Rendite abgeworfen hatte, noch weiter sank. Wahrscheinlich ieL dar­um, die unliebsame Kon­kurrenz auszuschalten.In der Neumühle forcierte er vor allem das Ölschlagen, hatte jedoch damit keinen Er­folg. Am 19.4.1760 beschä­digte ein Hochwasser das ganze Anwesen, besonders aber die Einrichtung. Die Wiederherstellung erfor­derte erheb­liche Investitionen von 445. Das ganze Anwesen wurde, um es aus dem Hinterwasser zu bringen, um 2 Schuh gehoben. Es zeigten sich nun die Folgen der mangelhaften Bauplanung bei der ursprünglichen Erstellung der Mühle. Im Herbst 1760 kam es er­neut zu einer Überschwemmung. Weinschenk verlor nun alles Interesse an einer Fortführung des Betriebs. In den Akten von 1760 heißt es, daß er jüngsthin auf dem Weiherdamm dem Kammersekretär den Vertrag aufgekündigt habe 576. Er erhält wegen Hochwas­sers der Eisbach und hierdurch ent­standenen Schäden an der Mühle seitens der Herrschaft Nassau-Weilburg am 19.2.1761 einen Schadensersatz von 120 Gulden 577.

 

Johannes *Bohlander erwarb 1762 als Erbbeständer die Neumühle in Eisenberg, die er zur *Papiermühle umbaute 578. Er erhielt 1762 einen Erbbestandsbrief über die Neumühle 579. Bei seinem Tod erhielt der Stiefsohn Georg Hen­rich *Friedrich die Papiermühle in Eisen­berg 580 [weiter s. *Papiermühle].

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 151

- Weber, Friedrich Wilhelm: Das Müllerhandwerk in der nordpfälzischen Familie Graf; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 69

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/2: Bau der Neu- bzw. Papiermühle in Eisenberg, 1733-1745

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/4: Begebung der bisher temporär verpachteten Neumühle zu Eisenberg, 1761-1762, 1783-1784, enthält u.a. Umwandlung der Neumühle in eine reine Papiermühle

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9: Eisenberg, Acta, Müllers v Bohren auf der Neumühle Temporale Verpachtung 1750-1759

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr. 1799/2: Bau der Neu- bzw. Papiermühle zu Eisenberg, 1733-1745

 

 

- Ölmühle:

auf das frühere Vorhandensein einer Ölmühle in Eisenberg weist die Bezeichnung „Oleygasse“ hin, die in Eisenberg für 1490 nachgewie­sen ist 581. 1604 ist die Olymühle bei der Olygassen genannt 582.

 

 

- Papiermühle:

Johannes *Bohlander, der Betreiber der Papiermühle Albisheim erwarb 1762 als Erbbeständer die Neumühle in Eisenberg, die er zur Pa­piermühle umbaute 583. Die Neumühle war in einem derartig schlechten Zustand und so herunter gewirtschaftet, daß Bohlander die Be­dingungen für eine Übernahme stellen konnte. Seine Konditionen, die er am 2.11.1761 schriftlich niederlegte, sicherten der neuen Pa­piermühle u.a. im Amt Kirchheim das Monopol. Nach Erfüllung dieser und weiterer Bedingungen versprach Bohlander 1000 Gul­den Erb­kaufschilling und ab 1762 einen Jahreszins von 115 Gulden. Der Erbpachtvertrag kam zustande, der Erbbestandsbrief wurde am 18.1.1762 ausgestellt 584.

 

Bohlander muß mithin sehr tüchtig gewesen sein; die Familie Bohlander/Friedrich hatte das Monopol der Papierfabrikation und dazu not­wendigen Lumpensammelns [Anm. d. Verf.: = Hadern als Grundstoff der Papierproduktion] im ganzen nassau-weilburgischen Amt Kirch­heim/ Stauf 585, Wasserzeichen war ein verschnörkeltes NW= Nas­sau-Weilburg 586. Sein Stiefsohn Georg Henrich * Friedrich (18.4.1737 in Albisheim - † 17.5.1816 in Eisenberg; °° am 18.12.1762 in Albisheim mit der Pfarrerstochter Christine Eleo­nore Rühl) übernahm nach dem Tod des Johannes Bohlander († 1783) die Papiermühle und erhielt durch Fürst Karl Christian von Nassau-Weilburg am 25.11.1783 einen Erbbestandsbrief 587.

 

Im Gienanth'schen Archiv im LA Speyer befinden sich Unterlagen über „Erbbestandsabgaben von der Eisenberger Papiermühle“ zwi­schen 1798-1809 588.

 

Von Georg Henrich Friedrich ging noch zu dessen Lebzeiten der die Papiermühle Eisenberg 1802 auf den Sohn Carl Theodor *Fried­rich (1765 in Eisenberg (?) - † 3.11.1811 in Eisenberg; °° mit Philippina Schach) über. Dieser war ab 1800 bis zu seinem Tod auch Maire von Eisenberg. Zu seinen Lebzeiten wurde die Papiermühle aus dem sog. Französischen Nationalgüterverkauf übernommen 589.

 

Nach dem Tod des Carl Theodor *Friedrich ging die Papiermühle an den Sohn Johann Ludwig *Friedrich (geboren 1795 Eisenberg - † 27.3.1856) über. +++prüfen: dieser war 1811 noch minderjährig; wer führte bis zu seiner Volljährigkeit den Betrieb ? +++

 

Am 12.12.1811 berichtet der Eisenberger Bürgermeister, der Maire Holtzbacher an das Departement Donnersberg für das französi­sche Innenministerium. In diesem Schriftstück erscheint jetzt zum ersten Male amtlich statt „Neumühle“ die Bezeichnung „Eisenber­ger Pa­piermühle“. Die Mühle verfügt über 2 Wasserräder und hat eine Leistungsfähigkeit von ca. 1500 Ries jährlich. Hergestellt wer­den Schreibpapier (1 Ries zu 6 fr. 40 cts.), Papier zum Drucken (1 Ries zu 2 fr. 43 cts.), dann Konzeptpapier und Makulaturpapier. Nicht in der Produktion ist das feine ungerippte Velinpapier. Dagegen laufen Versuche, Karton herzustellen 590.

 

Nach dem Urkataster von 1828 gehört die Papiermühle dem „Fabrikanten“ Johann Ludwig *Friedrich. Dort sind die Liegenschaften der Papiermühle aufgezählt: Wohnhaus mit Papiermühle (Plan Nr. 366), Bleichlokale, Pferdestall, Bachhaus, Scheune mit Rindvieh­stallungen, Schuppen, Keller, Schneidemühle, Lumpenmagazin, Brunnen und Hofraum 591. Im Katasterplan 1841 ist die Papiermühle westlich des Ortes eingezeichnet 592. Johann Ludwig *Friedrich ließ 1844 eine Langsiebmaschine aufstellen, mit deren Hilfe, der zeitraubende Vor­gang des Handschöpfens und des Trocknens mechanisiert wurde. Nach seinem Tod 1856 übernahm der Sohn Carl Theodor Friedrich die Fabrik. Er beschäftigte 46 Arbeitskräfte und erzielte eine Produktion von ca. 40000 Ries Papier mit einem Wert von 90000 Gulden 593. Am 19.3.1860 kam es zu einer schweren Explosion im Betrieb. Nach dem Wiederaufbau wurde die Dampfmaschine von 16 Ps ersetzt durch drei Maschinen von zusammen 90 Prozent 594.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird als Eigentümer der Papierfabrikant Carl Theodor Friedrich genannt. Prokurist war damals Christian Gräßle 595.

 

1881 geriet das Unternehmen in Konkurs und wurde übernommen von Jakob Noethlichs, der Direktor der Papier- und Pappenfabrik Schwarzenacker, der Fa. Gebr. Adt, Ab 1887 führte sein Sohn Albert Noethlichs den Betrieb, der sich zur Spezialfabrik für Spulen- und Hülsenpapiere entwickelt. 1900 richtete ein Brand großen Schaden an, besonders im alten Teil der Fabrik und auf dem Trocken­boden. Beim Neubau wurde der lange, in Nord-Südrichtung längs der Weiherstaumauer sich erstreckende Fabrikraum aufgestockt. 1923 wäh­rend des passiven Widerstands gegen die französische Besetzung, wurde u.a. der Eisenbahnverkehr durch die Pfalz be­streikt und stillge­legt. Dadurch brach der Absatz der Papierfabrik völlig zusammen, so daß schließlich an eine Weiterführung der Fa­brik nicht mehr zu denken war. Die Erbengemeinschaft Noethlichs verkaufte ihre Anteile nach und nach an die Firmen Schiffer Kir­cher und Gebr. Gienanth Eisenberg. 1924 wurde die Produktion von Papier eingestellt 596.

 

Literatur/Urkunden:

- Hellriegel, Richard: Die Papiermühlen in Albisheim und Eisenberg. Besonderheiten beim Studium alter Akten entdeckt; in: „Die Rhein­pfalz“, Ausgabe Kirchheimbolanden, Nr. 187 vom 13.8.1956.

- LA Speyer Best. C38 Nr. 297: „Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Papiermühle zu Eisenberg an Georg Henrich Friederich, dann Karl Theodor Friederich“

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr. 1799/2: Bau der Neu- bzw. Papiermühle zu Eisenberg, 1733-1745

- LA Speyer Best. H 37 Nr. 3776: Brückenbau an dem Weiher der Papiermühle Johann Friedrich, 1821-1828.

- LA Speyer Best. H 37 Nr. 2889: Papierfabrik Nöthlich Sohn in Eisenberg, 1893-1900

- LA Speyer Best. T 89 Nr. 05.01 fasc. Nr. 182

- Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz: Findbuch des Bestandes Familien- und Werksarchiv Gebr. Gienanth-Eisenberg [= LA Speyer Best. T 89], bearbeitet von Paul Warmbrunn, Koblenz 2000, S. 104

- LA Speyer Best. T89: Erbbestandsvergabe von der Eisenberger Papiermühle und der Altenheldischen Wiese, 1789-1809

- Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 25, 39, 40

 

 

- Schiffersche Mühle:

der Alexander *Schiffer besaß eine Mühle in Eisenberg 597. Im Amts- und Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 12.9.1831 wird auf Ver­anlassung der Christina Best aus Lambsheim im Rahmen der Zwangsvollstreckung gegen deren Schuldner Adam Diemer aus Sausen­heim die Zwangsversteigerung in dessen ehemaligen Immobilienbesitz betrieben gegen die nunmehrigen Besitzer dieses Immobilienbe­sitzes, darunter den Müller in Eisenberg, Alexander Schiffer 598.

 

Der Müller in Eisenberg, Alexander Schiffer, wird 1840 als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 599.

 

1870 wurde die Mühle von der NN, Witwe Schiffer betrieben; die Mühle wird in einem Prozeßbericht über die Schwurgerichtsverhand­lung gegen den Müllerburschen Heinrich Bernhard wegen Einbruchdiebstahls genannt 600. ++++klären: welche Mühle++++

 

 

- Schleifmühle, alte „obwendig dem Steg“:

es gab in Eisenberg drei Schleifmühlen: die 1604 im Lagerbuch der Herrschaft Stauf erwähnte „alte abgegangene Schleifmühl ob­wendig dem Steg“, die neue Schleifmühle oberhalb des [damaligen] Dorfes und die Schleifmühle „unten an der Furt gelegen“ 601.

 

Zur Lage der ehemaligen Mühle schreibt Weber 602: „Der verdiente Chronist und Ehrenbürger der Stadt Eisenberg, Prof. Dr. Her­mann Graf, nimmt an, daß die Alte Schleifmühle dort stand, wo später die Papiermühle errichtet wurde. An dieser Stelle, die früher weit au­ßerhalb des Dorfes lag, war eine Furt im Eisbach als Teil einer Viehtrift, die zum Katzenberg führte. Die die Herden begleiten­den Hirten dürften wohl nicht durch das Wasser gewatet sein. Sie benützen einen Steg, um das andere Ufer zu erreichen. Stege waren außerhalb des Ortes nicht sehr häufig, so daß dieser Übergang in dem Lagerbuch gemeint sein dürfte.“

 

 

- Schleifmühle der Deutschherrenkommende Einsiedel:

diese Schleifmühle wäre entgegen Weber 603eine vierte Schleifmühle. Diese lag wohl unten im Dorf beim Hofgut der Deutschordens­kommende Einsiedel, also im Bereich der heutigen Tiefenthalerstraße. Demgegenüber lag die „alte Schleifmühle“ oberhalb des Dor­fes im Bereich der späteren Papiermühle und der heutigen Firma Oerlikon.

 

In den ersten Jahrzehnten des 13. Jh. hatte die Kommende Einsiedel des Deutschen Ordens aus dem Reichsbesitz in der Gemarkung Ei­senberg vom Hohenstaufenkaiser Friedrich II. ein Hofgut mit großen Ländereien erhalten. Auf Martini 1663 erhielten der Müller Mattheis Seibert [Anm. d. Verf.: s. Dorf- und Bannmühle] und seine Ehefrau Elisabeth Meserig den Deutschherrenhof in Erbbestand und gaben die Dorfmühle zum Pfand 604. Die alten Gebäude sind nicht mehr erhalten. Der Deutschherrenhof stand auf der Westseite der Tie­fenthalerstraße kurz vor der Bahnlinie. Hier steht heu­te noch ein Gebäude des Hofes aus der Zeit nach 1800 605. Einer Urkun­de von 1626 ist zu entnehmen, daß der Deutschherrenhof "durch das Kriegswesen in Abgang geraten ist". Als der Müller Seibert den Hof 1663 erhielt mußte er den unbewohnbaren Hof neu erbauen 606.

 

Diese Schleifmühle wird im Salbuch der Deutschordenskom­mende Einsiedel vom 1405 erwähnt. Dort heißt es in der Aufzählung der Gü­ter und Zinses der Kommende in Eisenberg: Auf dem „ein unnd zwantzigsten blatt des obgedachten buchs sind die zins, die wir han zu Eissen­berg eingetragen: ...des mulle stucks, seind vier morgen bey der Schleiffmullen [Bl. 68] die Schleiffmul gehört darzu ...[Bl. 69] ... an­derthalb Morgen bey der Schleiffmullen [Bl. 128] ... ein zweyteil bey der Schleiffmuln neben Herr Rudolff [Bl. 129] ...“ 607.

 

 

- Schleifmühle, neue:

es gab in Eisenberg drei Schleifmühlen: die 1604 im Lagerbuch der Herrschaft Stauf erwähnte „alte abgegangene Schleifmühl ob­wendig dem Steg“, die neue Schleifmühle oberhalb des [damaligen] Dorfes und die Schleifmühle „unten an der Furt gelegen“ 608.

 

 

- Schleifmühl untig an der Furt:

es gab in Eisenberg drei Schleifmühlen: die 1604 im Lagerbuch der Herrschaft Stauf erwähnte „alte abgegangene Schleifmühl ob­wendig dem Steg“, die neue Schleifmühle oberhalb des [damaligen] Dorfes und die Schleifmühle „unten an der Furt gelegen“ 609.

 

 

- Schneidmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/7: Schneidmühle zu Eisenberg, 1747

 

 

- Walkmühle:

eine historische Mühle, deren Standort nicht überliefert ist 610.

 

 

- Weißmühle:

bestand bereits 1508 611; unmittelbar unter der Neumühle gelegen 612, bzw. stand oberhalb des Ortes am Eisbach, unterhalb der Pa­piermühle (heute Oerlikon-Werk) 613.

 

Der Name Weißmühle stammt daher, weil sie mit Hilfe des Beutelkastens, der in dieser Zeit Eingang in die Mahlmühlen fand, auch ohne Verwendung von Handsieben Weißmehl herstellen konnte 614.

 

Um 1734 war Johann Martin *Rudolph „sogenannter Weiß=Müller bey Eysenberg wohnend und sein Weib Ana Dorothea Elisabetha, nata ...“ 615. Beide Eheleute sind am 3.9.1734 in Göllheim als Paten bei der Taufe der Anna Dorothea Elisabetha Baum vom 3.9.1734 616.

 

Als Erbbeständer der „Weißmühle zu Eisenberg“ ist im nassau-weilburgischen Verzeichnis „Acta Commissionis die in Erbleyhe be­gebende herrschaftl: Höfe, Mühle und Güther im Amt Kirchheim“ vom 21.7.1755“ der George *Weinschenk benannt 617. Dieser stellt 1759 ein Gesuch um Erlaubnis zur Aufnahme eines Kapitals auf die Mühle 618.

 

Die Weißmühle besteht 1755 aus einem Wohnhaus mit Scheuer und Stallung; hat 2 Mahl- und 1 Schehlgang 619. 1755 wird als Erbbe­ständer der Weißmühle der Müller Georg Weinschenk genannt 620. Weinschenk mußte zwischen 1759-1769 ein Darlehen aufnah­men, das über die Mühle abgesichert wurde 621, mE im Zusammenhang mit der Übernahme der Neumühle in Eisenberg.

 

Um 1775 verkauft der Müller auf der Weißmühle, Johann Georg *Weinschenk, die Mühle und beantragt bei der nassau-weilburgi­schen Verwaltung den Erlaß des „zehnten Pfennigs“ 622.

 

Frantz *Flory, der Erbbeständer der Nächstmühle in Eisenberg, übernahm auch die Weißmühle in Eisenberg 623. Er stellte 1776 bei der nassau-weilbur­gischen Verwaltung ein Gesuch um Erlaubnis zur Aufnahme eines Kapitals auf die Weißmühle in Eisenberg 624. 1780 ver­kaufte Franz Flory seine Mühle an Jakob *Flory, der daraufhin durch die Landesherrschaft Nassau-Weilburg einen Erbbe­standsbrief er­hielt 625.

 

1805 war „Chretien Goebel“ meunier patente demeurant à Ebertsheim“ [Anm.: „meunier patente = Gewerbsmüller]; der Müller Christia­n Goebels von der Bruchmühle in Quirnheim-Tal] der Vormund der minderjährigen Kinder des verstorbenen Müllers auf der Weißmühle Eisenberg, Jacques Flory 626 .

 

Die Weißmühle besteht nicht mehr, nur der Schlußstein eines Portals mit der Jahreszahl 1508, darüber Mühlrad und Brezel, ist erhal­ten geblieben 627.

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk,a.a.O.,S. 81 (Mühlenzeichen am Türsturz der Weißmühle von 1508)

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 290: „Erbbestand der Weißmühle zu Eisenberg, 1755“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 291: „Gesuch des Joh. Georg Weinschenk, Erbbeständer der Weißmühle zu Eisenberg, um Erlaubnis zur Auf­nahme eines Kapitals auf die Mühle, 1759-1769“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 296: „Gesuch des Jakob Flory Erbbeständer der Weißmühle zu Eisenberg, um Erlaubnis zur Aufnahme ei­nes Kapitals auf seine Erbleihe, 1783“

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr. 1799/6: Erbbestands-Weißmühle zu Eisenberg, 1732-1783

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/6: Erbbestands-Weißmühle zu Eisenberg, 1732-1783

 

 

 

 

 

Eistal:

s. Eisbach

 

 

 

 

 

Eitzenbacher Mühle:

s. Etzenbacher Mühle

 

 

 

 

 

Eitzweiler / Saarland:

OT von Freisen, direkt östlich von Asweiler gelegen; das Dorf war zunächst in Besitz der Herren von Sötern. Später wurden die Besit­zungen an Pfalz-Zweibrücken abgetreten 628, und gehörte zum pfalz-zwei­brückischen Amt Nohfelden [auch als Wolfersweiler Ge­richt be­zeichnet]

 

Mühlen:

- Eitzweiler Mühle:

im Weistum des Wolfersweiler Gerichts von 1507 heißt es: „Die Hanbach innen bis gegen Leydesweyler in die alt Muhl“. 1600 be­steht der Hof nicht mehr: „Aus dem Klingelborn in die Hanbach, in die Freis beim gebranneten Hof Leidesweiler am Zusammenfluß beider, ab­wärts bis zu alten Mühle ..“ 629.

 

1735 besaß sie ein Wasserrad und einen Gang. Sie war eine Hausmühle und niemand zu ihr gebannt. Es gab später eine Altmühle (1745-1811) und ab 1745 eine Neumühle im Ort 630.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Eitzwei­ler Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Noh­felden gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Eitzweiler Mühl [hat] 1 Waßerrad wel­ches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 1 fl 13 bz an Geld, 1 Mltr 4 Faß Korn, 4 Faß Habern. Ist nur eine Hausmühl und nie­mand hierher gebannt.“ 631

 

 

 

 

 

Ellerstadt:

VG Wachenheim, Lk Bad Dürkheim; das Dorf war schon 1482 an die Herren von Flörsheim verlehnt. Nach dem Erlöschen dieses Ge­schlechts im Mannesstamm im 17. Jh. kam das Dorf im Erbwege an die Familien von Viermund, von Geiersberg sowie von War­tenberg.; diese waren bis 1684 jedoch in den alleinigen Besitz der Ellerstadter Ortsherrschaft gelangt, besonders durch die aktive Er­werbspolitik des Johann Casimir Kolb von Wartenberg (1673-1712). Um die Erhebung seiner weit verstreuten Besitzungen zur Reichsgrafschaft zu ermöglichen (1707 erreichte der 1699 zum Reichsgraf erhobene Kolb von Wartenberg dieses Ziel), mußte der Pfälzer Kurfürst den größ­ten Teil der Kolb'schen Besitzungen von der Lehensherrschaft freisprechen und ihnen so zu dem notwendi­gen Allodialcharakter verhel­fen. Damit steht Ellerstadt zunächst völlig außerhalb des kurpfälzischen Territorialinteresses. Das wirt­schaftlich und politisch äußerst la­bile Gebilde der Reichsgrafschaft Wartenberg wurde aber schon 1754 für 130000 fl an den Mark­grafen von Baden und Hochberg ver­pfändet. Diese badische Pfandschaft wurde 1761 durch die kurpfälzische abgelöst. Damit war das dorf Ellerstadt wieder Objekt des kur­pfälzischen Oberamtes Neustadt geworden. Der Kurpfälzer als Afterpfandherr der Reichs­grafschaft stieß auf den schärfsten Widerspruch des Wartenbergers und des kaiserlichen Hofrates. Schließlich wurde 1781der pfälzi­sche Pfandschaftskauf annulliert, das Dorf, das War­tenberg 1784 an Sickingen verkaufte, blieb als kurpfälzisches Ausdorf aber im Einflußbereich der Kurpfalz 632.

 

Literatur/Urkunden:

- Koch, Adolf: Weisthum und Gerichtsordnung der Gemeinde Ellerstadt vom Jahr 1555; in: Zeitschrift für Rechtsgeschichte (ZRG) GA 3, 1882, S. 102

 

Mühlen:

++++noch zu bearbeiten++++: auf grund der geographischen Lage auf der Anhöhe zwischen Isenachtal und Schwabenbach dürfte es an einem geeigneten Fließgewässer zum Betrieb einer Mühle gefehlt haben.

 

 

 

 

 

Ellweiler:

VG Birkenfeld, Lk Birkenfeld; nahe Nohfelden im Traunbachtal gelegen; 1200 als „Ellenwilre“ erstmals genannt; gehörte zunächst zu Trier, geriet dann allmählich in den Einflußbereich des Herzogs von Zweibrücken und wurde schließlich seit dem späten 15. Jh. zu des­sen Pflege Achtelsbach gerechnet 633; das Dorf war wie die anderen Dör­fer der Pflege Achtelsbach pfalz-zweibrückisch 634 und gehörte im 18. Jh. zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfelden.

 

Im Ort gibt es noch heute den Mühlweg, der westlich von der Hauptstraße entlang des Traunbach verläuft 635.

 

Mühlen:

- Achatschleifmühle:

im Traubachtal bei Ellweiler gelegen 636.

 

Um die Mitte des 18. Jh. wurden im Zeitalter des Merkantilismus im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken große Anstrengungen unternom­men, eine staatliche Schmuckstein-Manufaktur aufzubauen, die die Macht und den Wohlstand des Landesherrn verstärken sollte. Die Grund­lage bildeten ieL. Die zahlreichen Fundorte von Achaten und ihnen verwandter Halbedelsteine im Raum Baumholder. Um Baumholder lag das weitaus bedeutendste Vorkommen im Gebiet des Herzogtums, zu dem aus vertraglichen Abmachungen zwischen den Landes­herrn die benachbarten Fundorte in der Wild- und Rheingrafschaft Grumbach und um 1785 die Achatschleifen „bei Ober­kirchen im Oberamt Schaumburg“ hinzukamen, deren Besitz der Herrschaft Oberstein schon längere Zeit vorher verloren gegangen war. Die Verar­beitung der Steine erfolgte zum größten Teil in herrschaftlichen Regie betrieben, vereinzelt auch in staatlich stark sub­ventionierten Schleifereien als Lohnwerkstätten. Alle Kosten und Gewinne wurden über die Fürstliche Rentkammer in Zweibrücken verrechnet. Die erste Achatschleiferei wurde auf herzogliche Anordnung im Schloßgarten der Residenzstadt Zweibrücken erbaut. Später traten noch Achatschleifen in (Anm.: Nieder-)Auerbach, Bliesberger Hof und in Mittelbach bei Hornbach hinzu. Weitere Achatschleifen waren in der Umgebung von Nohfelden im Nahetal und eine weitere bei Ellweiler gebaut worden, die am 15.8.1748 dem Herzog als betriebsfertig ge­meldet wurde 637.

 

Der Schleifer Prager und seine seine drei Söhne, begehrte Fachleute, wurden 1770 von Kurpfalz abgeworben für die neu zu errich­tende Achatschleife in Neustadt 638.

 

Im Jahresbericht der Ellweiler Schleife von 1777 ist überliefert, welche Endprodukte hergestellt wurden. Es wurden ausgeliefert: Ku­geln für Arm- und Halsketten, Anhänger für Urketten, Kabinettsteine, Hemden- und Rockknöpfe, Lichtersäulen, Spielmarken, Etuis, Uhrge­häuse und Dosen verschiedener Art. Auch Gebrauchsgegenstände wie Flintsteine für Gewehre, Glätt- und Poliersteine wurden angefer­tigt 639.

 

Am 1.7.1784 heiratet der Peter *Werry, herzoglicher Achatschleifer in Ellweiler (Sohn von Peter Werry, Schuhmachermeister aus St. Agran / Metz, ref. Religion) die Anna Elisabetha *Schöpfer (geb. 1724 – 24.4.1796 in Ellweiler im Alter von 72 Jahren; luth., Toch­ter Philipp Schöpfer und Anna Elisabeth Schug) 640.

 

1785 hieß der Achatschleifer im Ellweiler NN. Merker. Er hatte im Auftrag des pfalz-zweibrückischen Bergrates Jacobi aus Obermo­schel bis zu 400 Rohlinge zu Kabinettsstücken (= Ausstellungsstücken) zu schleifen 641.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer B2 Nr. 3768: „Das Achatwesen überhaupt und insb. die Einrichtung der Ellweiler Achatschleife und deren Begebung, 1787-1792“

- LHA Koblenz Best 393 Nr. 629: „Konzessionierung von Schleifen-, Mahl- und Sägemühlen in den Bürgermeistereien, 1790, 1820-1881

 

 

- Mahlmühle:

im Ort gibt es noch heute den Mühlweg, der westlich von der Hauptstraße entlang des Traunbach verläuft 642. Dies läßt auf das Vorhan­densein einer Mahlmühle schließen +++prüfen+++

 

Um 1584 war Hans *Stock der Müller in Ellweiler; am 22.2.1584 wird ein Kind des Müllers Hans Stock von Ellweiler getauft; Pate war Hans Fries, ein Gerber aus Nohfelden 643 Am 20.6.1586 ist im KB Achtelsbach eingetragen die Taufe der Barbel Stock, Tochter des Hans Stock, Müller zu Ellweiler 644.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Amtes Nohfelden von 1629 heißt es: „Zu Ellweiler, Wolffersweiller Schultheiße­rey, hat Johannes Einselger ++++prüfen++++ Gemeinsmann daselbsten eine Mühl mit einem Gang, diese von seinen Eltern ererbt, gibt vom Wassergang, vermög Erbbestendnuß da dato uff 8te Haupertstag 645 Anno 1530 so Peter von Möcheln damalß Landschrey­ber zu Lich­tenberg Henseln Frantzen zu Ellweiler ertheilt, wie ab der Abschrift ... zu sehen, 4 Faß Korn An die Kellerey Nofelden, hat keine ge­wisse Mähler, soll allein Vor seine Haußstaden mahlen Sintermahl die andere Nachbarn zu Ellweiler, zur Dambacher Bann Mühlen mit ihrem Mahlwerck geordnet worden, seitter anno 1622 da Johannes diese Mühl besser hinuff ge.... (?), gibt er Jährli­chen ein Kap­pen zu wei­term Zinß ....“ 646

 

Vor 1690 heiratet der Heinrich *Schwob, Müller zu Ellweiler, die Lisen Appel (geb. um 1666 – 23.11.1718 im Alter von 52 Jahren) 647.

 

Vor 1690 heiratet der Johann Georg Wertenbach, Müller zu Ellweiler und die Christina NN.; aus der Ehe stammen die Töchter Katha­rina (°° 6.5.1708 mit Paulus Mayer aus Rohrbach) und Anna Magdalena (geb. 24.6.1708) 648.

 

Um 1694 war Heinrich *Scheel der Müller in Ellweiler; Vater der Engel Katharina Scheel (geb. um 1694 in Ellweiler; °° 30.3.1717 mit Jo­hann Heinrich Wowedo aus Sienhachenbach 649.

 

Um 1704 war Heinrich *Scherer als Müller in Ellweiler; °° vor 1704 mit Sophia Maria Lisa Appel; aus de Ehe stammt der Sohn Jo­hann Ulrich Scherer (geb. 31.8.1704; zu dessen Paten gehört er Johann Gerhard Werkhäuser, Müller zu Nohfelden 650.

 

Am 1.12.1763 stirbt in Ellweiler im Alter von 46 Jahren der Johann Adam (1) *'Müller; Müller in Ellweiler (err.); °° I vor 1743 mit Maria Angelika NN. (geb. um 1722 – 20.12.1753 im Alter von 31 Jahren) 651. Nachfolger als Müller wird der Sohn Johann Adam (2) *Müller (geb. 21.12.1744 Ellweiler) 652.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Ellweiler Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfel­den gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Ellweiler Mühl [hat] 2 Waßer Räder welch zwey Gäng treiben; [zahlt an Pfacht] 8 bz an Geld, 2 Mltr Korn, 2 Mltr Habern; hat kein Banngäste, könne 50 Fam: jährl allhi­ro befördert werden.“ 653

 

 

- Mühle am Traunbach unten an Ellweiler, Pletschmühle auff der Traun unten an Ellweyler:

im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Amtes Nohfelden von 1629 heißt es: „Anthes Niclaus zu Ellweiler hat umb wei­land Han­sen von Francksen ++++prüfen++++ seligl. eine Mahlmühl mit 2 Gängen uff die Traunbach Unden ahn Ellweiler gelegen, erblichen Kaufft den Kauffbrieff aber darüber in einer Feuersbrunst verlohren. Alß nun nach absterben gedachts Hansen von Franet­hen ++++prüfen++++ dessen Gefell sowohl Lehen: alß eygenthumliche zur Kellerey Nofelden eingezogen worden, seint die 4 Faß Korn Mühlen­pfacht, so er Müller darüber Hansen von Francksen ++++prüfen++++ entricht, zur Kellerey Nofelden benebes ... vom Wassergang ge­lieffert worden. Diese Mühl so Anthes Niclauß .... ++++prüfen++++ Jahrs Niclauß Hautten ++++prüfen++++ zu Ell­weiler vor 50 fl verkaufft, ist zimlich baufellig, der Jetzig Inhaber aber ist un.... ++++prüfen++++, solche wieder repariren und auß­bessern zu lassen, hat auch keine gewisse Mähler und soll keinem gebande Mähler, sondern allein vor seinen Hausstand mahlen.“. 654

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfelden ge­hörte, wie folgt beschrieben: „Die Pletschmühl auff der Traun unten an Ellweyler [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 1 Mltr Korn; hat die nehml ... und könnte jährl 40 Famil befördert wer­de.“ 655

 

 

- Neue Mahl- und Walkmühle:

1751 erhielt der Müller Hanß Nickel Senngler einen Erbbestandsbrief vom 20.6.1756 und die Erlaubnis eine Mahl-, Walk- und Öl­mühle auf die Traun unten an Ellweiler zu errichten. Bereits am 22.7.1751 wurde die Erlaubnis antragsgemäß dahin geändert, daß er berechtigt war, anstelle der Ölmühle eine Walkmühle zu errichten 656.

 

 

- Sägmühle:

in einer Aufstellung vom 26.10.1742, erstellt von NN. Mandt und an Amtskeller Ernst Franz *Hauth „remittirt“ sind folgende 4 Müh­len verzeichnet: „... Hiebey folgen 4 Reverse über die außgestellte Mühlenbestände von denen Beständern unterschrieben ad acta, nehml: ... von Michel *Lützenberger et Consorten von der Sägmühl unten an Ellweyler“. 657

 

 

 

 

 

Elmstein:

s. auch *Appenthal, *Geißkopferhof; *Helmbach, *Iggelbach, *Mückenwiese, Speyerbrunn

 

VG Lambrecht, Lk Bad Dürkheim; war ab dem Spätmittelalter kurpfälzisch. Der 'Elmstein', schon früh im pfalzgräflichen Besitz nachge­wiesen, entstand vermutlich zur Verwaltung und zum Schutz der umliegenden umfangreichen Waldungen; diese umfaßten noch 1786 etwa 5000 Hektar. Die Bedeutung des zur Burg gehörigen Waldbesitzes unterstreicht die 1253 belegte Gewährung des Waldrechts an das Kloster Otterbach. Die Burg sicherte gleichzeitig die Straßenverbindung von der Vorderpfalz nach Johanniskreuz. Es kann nur ver­mutet werden, daß der Elmstein ursprünglich als Reichsministerialenburg errichtet wurde. Die Herren von Elmstein hatten während des 13. Jh. das Amt eines pfalzgräflichen Schenken inne, waren also hochrangige Lehensleute der Pfalzgrafen.. Noch vor dem Aussterben der Herren von Elmstein im 14. Jh. kamen Teile der pfalzgräflichen Burg und der zugehörigen Waldungen als Pfandbesitz an die Grafen von Zweibrücken; ab 1291 war der Elmstein wieder im direkten Alleinbesitz der Pfalzgrafen. Schon 1419 befindet sich die Burg als pfalz­gräfliches Lehen in den Händen des Grafen Johannes von Sponheim und blieb dort bis zum Ausster­ben der Sponheimer 1437. Mit den Tod des Grafen Albrecht von Sponheim 1437 fiel die Burg an die Pfalzgrafen zurück. 658

 

Das Dorf wies nach Visitationsbericht des Bistums Speyer von 1718/1719 eine Bevölkerung von 3 katholischen und 11 nichtkatholi­schen Familien auf 659.

 

 

Mühlen:

 

Von 1702-1708 ist als Müller in Elmstein Johannes Valentin *Seeleuthner belegt, der 1709 in Spangenberg nachgewiesen ist 660. +++klären: welche Mühle+++

 

Im Elmsteiner Schatzungsregister von 1722 sind in Elmstein nur 2 Mühlen genannt: die Mahl- und Seegmühle „an der Porth“ (Eigentü­mer je zur Hälfte: der Forstknecht Lorentz Haag und Abraham Voltz) und die Schneidmühle (Eigentümer Jacob *Durahs 661) 662. Als ein­zige Mühle lag innerhalb der Mauern die Mahl- und Schneidemühle in Elmstein, auch Mühle „an der Porth“ genannt. Der dortige Mühlen­betrieb umfaßte später eine Mahlmühle und die Wappenschmiede, die nach 1822 geteilt wurden. Im Elmsteiner Schatzungsbuch (Lager­buch) von 1769 ist nur die Mühle „an der Poth“ genannt“.

 

Beim Elmsteiner Hof oberhalb von Elmstein am Speyerbach befand sich noch bis in die 1930er Jahre eine Holzschneidemühle. In ih­rer Reminiszenz baute eine Privatinitiative 1997 dort ein neues Wasserrad 663 +++klären: welche Mühle+++

 

Direkt unterhalb vom Möllbachweiher wird der Speyerbach geteilt. Während sich der Bach danach nach rechts von der Straße weg, ori­entiert, zieht ein von ihm abgeleiteter Mühlgraben bis zur Wappenschmiede 664.

 

Im Elmsteiner Tal gab es früher ein halbes Dutzend Sägewerke 665.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 950/12: Erbliche Verleihung eines Feldes bei der Bordmühle Elmstein, 1770 +++klären: welche Mühle+++

 

 

- Johann Josten Mahl- und Bordmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 950/14: „Acta betr: Joh: Josten Mahl- und Bordmühle, 1477-1745

 

 

- Lanz'sche Mühle:

s. Mahl- und Schneidmühle Elmstein

 

 

- Leichelsbacher Mühle:

oberhalb Elmstein gelegen; die Mühle ging 1856 ein 666.

 

 

- Mahl- und Sägemühle bei Elmstein in *Appenthal:

s. dort

 

 

- Mahl- und Schneidemühle in Elmstein, Mühle „an der Porth“ 667:

auch Lanz'sche Mühle genannt; die Mühle lag am Fuß des Schloßbergs im Oberdorf (= Westteil des Dorfes) „an der Porth“ 668, d.h. des Tores in der vom Schloß herabführenden Mauer, zwischen Speyerbach und Landstraße 669.

 

Auch als 2. Mahl- und Schneidmühle Elmstein bezeichnet 670 (was m.E. darauf zurückzuführen ist, daß der Erbbeständer Knapp eine weitere Mühle, allerdings in der Gemarkung von Elmstein betrieb).

 

Bei dieser Mühle „an der Porth“ handelt es sich wahrscheinlich um eine kombinierte Mühle, bestehend aus einem Mahlgang kombiniert mit einer Wappenschmiede, die um 1750 durch die heutige Wappen­schmiede ersetzt wurde 671.

 

Im Türkensteuerregister in der Fassung der Schatzung vom 17.3.1585 ist in Elmstein „Wendel Hertell der Müler 1280 fl“ erwähnt 672.

 

Zwischen 1608 - 1617 wird der Müller Jacob Wagner in Elmstein genannt. Ein Vermögen ist in der Schatzung von Elmstein 1585-1617 nicht angegeben 673; in der Elmsteiner Gefälle-Liste von 1673 anhand damals recherchierter Akten von 1608 mit Besitz, den später Pe­ter Moser übernahm ist folgendes erwähnt: „Abläßige Gülthen 7 fl 25 Crtz. 3 H. Peter Moser prius Jacob Wagner, uff Geor­gy von 150 fl ... ao 1608 verlegt 674.

 

Von 1705-1722 war Abraham *Voltz als Müller in Elmstein; ihm gehörte die Hälfte der Mahl- und Bordmühle Elmstein „an der Porth“, die andere Hälfte gehörte dem Lorenz Haag 675; beide zahlen dem Elmsteiner Almosen zusammen eine Zinsabgabe für eine „Wies an der Straß and­seit die Bach 5 fl Capital 15 Xer ad 1705 usque ad annum 1715; in der Elmsteiner Schatzung von 1722 mit einem Vermögen von 135 fl. aufgeführt 676. Auch 1721 wird Abraham Voltz urkundlich in Elmstein erwähnt im Zusammenhang mit einer Wiese „bei der Mahl- und Bortenmühle“ . 677

 

Abraham Voltz, wohl Sohn des Müllers auf der Hohenecker Mühle NN. Voltz und der „Elisabeth Voltzin, Müllerin von der Honne­cker Mühl“, war ab 1722 Müller auf der Hohenecker Mühle. Auf ihn folgte in Elmstein der Müller Johann Jakob *Knapp, der mit Anna Elisa­beth [Voltz] verheiratet war. Knapp ist erstmals 1729 in Elmstein erwähnt. Als Müller auf der Schneid- und Mahlmühle Elmstein nimmt er 1732 an Versteigerungen von Grundstücken in Elmstein teil 678. Knapp kaufte die Mühle in Elmstein 1734 von seinem Schwiegervater. 679

 

Die Mühle war kurpfälzisch im Oberamt Neustadt; die Mahlmühlen wurden 1738 vom kurpfälzischen Hörfauth Philipp aufgenom­men; in diesem Verzeichnis ist die Mühle wie folgt beschrieben: “Noch zu Elmstein befindt sich eine Mahl undt Schleifmühl, hatt nur ein Wasser­rad, so daß wan er mahlen thut, so kann er nicht schneiden; ist eigenthümlich; gibt in hießige Kellerey jährlich 1 Malder 4 Sümmern Mühlpfacht, der jetzige Possessor Knapp hatt sie von seinem Schweger [Anm.: Schwiegervater] in Anno 1734 gekauft; Consens ist kei­ner vorhan­den“ 680. Weiter heißt es in der gleichen Akte 681: „In Elmsteiner Gemarkung hatt Johann Jacob Knapp eine eigenthümbl mühl mit einem Gang, Stehet die mehrste Zeit des Jahrs hindurch still, gibt Jährl in die Kellerey Neustadt 1 ½ Mltr Korn.“

 

Nach dem Tod des Johann Jakob *Knapp († 12.10.1744 in Elmstein im Alter von 48 Jahren, „von einem Segglotz (ß) [Anm.: = Säg-Klotz, gesägten Holzklotz] getötet] 682), heiratet dessen Witwe Anna Elisabeth Voltz am 16.7.1748 in Elmstein den Müller Johan­nes *Lantz. Aus der Ehe, der bei Eheschließung bereits 45 Jahren alten, Anna Elisabe­tha Voltz mit dem Johannes Lantz gingen keine Kinder hervor 683. Aus der 1. Ehe stammen jedoch 7 Kinder, darunter die Tochter Maria Elisabeth Knapp (°° mit dem Müller und späteren Be­triebsnachfolger Johann Wilhelm *Dumler) 684.

 

Im Elmsteiner Schatzungsbuch (Lagerbuch) von 1769 ist als Eigentümerin der Mahl- und Bordmühle Elmstein genannt die „Jacob Knap­pen wittib“; zur Beschreibung der Mühle heißt es dort: „mit einem Gang, sambt oben liegendem Garthen, oben im Dorf beym Schloß­berg gelegen, beforcht Einseith Speyerbach, anderßeith die Landstraß, oben spitzt sich zu auf die Bach und Landstraß, unten auf den Möllbacherweg“ 685.

 

Am 21.9.1788 ist ledige, reformierte Wilhelm Lantz aus Waldfischbach bei der Taufe des Wilhelm Lantz, Sohn des Müllermeisters Johann Adam Lantz aus Elmstein und der luth. Barbara Hutmacher, in Elmstein als Pate im Kirchenbuch eingetragen 686.

 

Johann Adam *Lantz (geb. 2.8.1755 Waldfischbach bzw. Langmühle bei Pirmasens - † 26.1.1825 Elmstein im Alter von 70 Jahren, Sohn des Sägmüllers Abraham *Lantz aus Waldfischbach und der Eva Jung von der Hundsweiher Sägmühle), aus Waldfischbach 1787/88 zu­gezogen, ist ab 1788 Bürger in Elmstein. Er wird 1788 als Müller, 1792-1798 als Schmiedemeister, 1802-1823 als Müller, 1813-1819 als Bürgermeister von Elmstein benannt. Er hat die Mühle in Elmstein erworben und auch die Wappenschmiede gegrün­det 687.

 

Um 1802 ist Adam Lanz als Müller in Elmstein erwähnt 688. Lantz übergab 1811 die Wappenschmiede seinem Schwiegersohn [Jo­hann] Georg *Römer. Die Mahlmühle ging 1823 an den Sohn Andreas Lantz (1792-1851) über 689 (s. hierzu im weiteren die Schmalenberger­sche Mühle in der Möll­bachstraße).

 

Müller auf der Mahl- und Schneidemühle in Elmstein (Lanz'sche Mühle) waren:

- 1705-1722 Abraham Voltz und Lorenz Haag je zur Hälfte; Voltz scheidet 1722 aus und übergibt an seinen Schwiegersohn Johann Ja­kob *Knapp, der mit Anna Elisabeth Voltz verheiratet war

- 1722 bis 12.10.1744 Johann Jakob Knapp (er verunglückt am 12.10.1744 Elmstein im Alter von 48 Jahren); seine Witwe Anna Elisa­beth Voltz [?] am 16.7.1748 in Elmstein den Müller Johannes Lantz.

- 12.10.1744 bis Johannes Lantz °° mit Anna Elisabeth Voltz und Witwe des Müllers Johann Jakob Knapp; auf ihn folgt der Johann Wil­helm *Dumler, der mit Maria Elisabeth Knapp, der Tochter des Müllers Johann Jakob Knapp und der Anna Elisabeth Voltz ver­heiratet ist

- bis 1785 Johann Wilhelm Dumler

- ab ca. 1788 Johann Adam Lantz; er übergibt 1823 an seinen Sohn Andreas Lantz

- ab 1823 Andreas Lantz

 

 

- Mahl- und Bordmühle in der Möllbachstraße; Schmalenbergsche Mühle:

die Mühle entstand als eigenständiger Betrieb erst 1823; sie lag gegenüber der heutigen Wappenschmiede 690 und bildete ursprünglich mit dieser einen einheitlichen Mühlenbetrieb; die Mühle wurde um 1900 geschlossen; der damalige Besitzer Jakob Schmalen­berger [Anm. d. Verf.: es handelt sich richtigerweise um dessen Sohn Heinrich Reinhard *Schmalenberger] hatte die Mühle aufgegeben und sich 1901 die sog. Neue Sägemühle gebaut; er verkaufte die Gebäude in der Möllbachstraße an den ehemaligen Mül­ler und Gastwirt Karl Becker, der ein Elektrizitätswerk in den Gebäuden betrieb 691.

 

Johann Adam Lanz, der Ei­gentümer der Wappenschmiede Elmstein, betrieb bis zu seinem Tod 1822 auch die, durch ein gemeinsames Flutgerinne mit Betriebsw­asser versorgte, der Wappenschmiede gegenüberliegende Mahl- und Sägemühle. Nach seinem Tod wurde der Mühlenbetrieb geteilt 692. Während die Wappenschmiede an die Tochter Maria Barbara Lantz (°° 26.2.1811 in Elmstein mit Johann Ge­org Römer) 693 und deren Ehemann ging, kam die Mahlmühle an Andreas Lanz, den Sohn des Johann Adam Lanz 694. Im Urkastaster von 1839 heißt es hierzu: der Müller Andreas Lanz „erhielt [die] Besitzung von seinen Eltern den Adam Lutzischen Eheleuten von Elm­stein nach Ehevertrag vom 12. September 1823 … übertragen“ 695.

 

Später war Karl *Häberle (2.1.1841 – 16.12.1892) Mühlenbesitzer in Elmstein auf der Lanz'schen Mühle; Sohn des Brauereibesit­zers, Holzhändlers und Gastwirts in Hochspeyer Daniel I. Häberle und (°° 25.4.1823) der Elisabeth Lahm; Enkel von Johann Georg Häberle (1776-1858) vom Daubenborner Hof. °° 21.12.1867 mit Elise Barth (26.4.1849-7.7.1904); der Sohn Jakob Häberle wird am 7.11.1868 auf der Lanz'schen Mühle in Elmstein geboren 696.

 

Die Mühle wurde später, von dem aus Mölschbach stammenden Bäcker und Müller, Heinrich Reinhard *Schma­lenberger betrieben († 24.3.1901 Elm­stein) 697.

 

1887 übernahm Theobald I. Haag die benachbarte Wappenschmiede und baute 1895 die frühere Hanfreibe zur Sägemühle um 698, nachdem er zuvor einen Rechtsstreit über die Wassernutzung mit seinem Nachbarn Schmalenber­ger gewonnen hatte 699.

 

Nach dem Tod von Heinrich Reinhard *Schma­lenberger betrieben († 24.3.1901 Elm­stein) 700 ging die Mühle auf den Sohn (err.+++prü­fen+++) Jakob Schmalenberger über, der bereits 1901 in den Mühlengebäuden den Bau eines Elektrizitätswerks für Elmstein geplant hatte und hierzu 1901 Untersuchungen über die Energieausbeute des Speyerbachs in Auftrag. Ingenieur Degenhardt von der Elektrofir­ma Schuckert Nürnberg fand die 6-7 PS, die eine versuchsweise installierte Dynamomaschine aus der Wasserkraft lieferte, nicht ausrei­chend, woraufhin die Gemeinde Elmstein den Strom ab 1904 aus dem Elektrizitätswerk des Karl Becker (s. Mahl- und Sägemühle Ap­penthal) bezog 701.

 

Die Mühle in der Möllbachstraße wurde (Jakob Schmalenberger hatte bereits 1901 die „Neue Sägemühle“ in Elmstein erbaut) geschlos­sen und die Gebäude an den Karl Becker (ehemals Miteigentümer der Sägemühle in Appenthal) veräußert. Becker verlegte 1917 sein Elektrizitätswerk (bisher in der Gaststätte „Zur Burg“ in Elmstein betrieben) in die ehemalige Mahl- und Bordmühle in der Möllbachstraße und wechselte dort das Wasserrad gegen eine Turbine aus 702.

 

 

- Sägewerk Elmstein, Sägemühle Schmalenberger:

das Gebäude des ehemaligen Sägewerks ist das letzte Gebäude in Elmstein in Richtung Mückenwiese, am Nordwestende des Dorfes ge­legen, links der Straße, am Speyerbach. 1901 erbaut, von 1932 bis 1964 betrieben von der Firma Leidner, dann gepachtet vom Unter­nehmer Rigoll, Holz geschnitten bis 1971. Ein Mühlbach fließt durch das Gebäude. Die komplette Produktionsan­lage ist erhalten: Mühl­rad, Transmissionsriemen und Sägegatter 703.

 

Im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung der Sägmühle durch Heinrich Schmalenberger weist das Kgl. Bezirksamt Neustadt mit Schreiben vom 3.10.1899 das Bürgermeisteramt Elmstein an, eine „Bekanntmachung … sofort durch öffentlichen Anschlag und in der sonst hergebrachten Publikationsweise ferner durch sofortigen einmalige Einrückung in der in Elmstein am meisten gelesene Zeitung zur öffentlichen Kenntnis zu bringen. Zugleich ergeht der Auftrag, die Besitznachbarn des H. Schmalenberger und zwar 1) Andreas Speiger, 2) Theobald Haag, 3) Gottfried Asen, 4) Peter Münch und 5) Peter Wüst durch persönliche Zustellung zu benachrichtigen und vorzula­den ...“ 704.

 

Gemäß Mitteilung des kgl. Bezirksamts Neustadt an das Bürgermeisteramt Elmstein vom 12.12.1899 wurde dem „Mühlenbesitzer Hein­rich Schmalenberger in Elmstein“ die Erlaubnis „zur Errichtung einer Schneidemühle auf Grundstück Pl. 312“ erteilt 705.

 

Die sog. „Neue Sägemühle“ wurde 1901 von Jakob Schmalenberger (aus der Mahl- und Sägemühle in der Möllbachstraße) erbaut 706.

 

Nach dem Tod von Heinrich Reinhard *Schma­lenberger betrieben († 24.3.1901 Elm­stein) 707 ging die Mühle auf den Sohn über.

 

Jakob Schmalenberger veräußerte die Sägmühle 1919 an die Fa. Riel und Sohn aus Frankenthal (die auch das Sägewerk in Appenthal gekauft hatte). Riel & Sohn verkauften 1931 die Sägmühle an den Zimmerleute „Gebrüder Leidner“. Nach einer kurzen Verpachtung bis 1971 steht das Sägewerk seither still. Es ist (1904) im Besitz von Hedwig (T.v. Alfred Leidner) und Rudi Semmelsberger 708.

 

Photo:

- Dietrich: Waldbauern und andere Leute, a.a.O., S. 160: das restaurierte Wasserrad in der ehemaligen Sägemühle Leidner (heute Sem­melsberger)

- Dietrich: Waldbauern und andere Leute, a.a.O., S. 163: Kraftübertragung im Untergeschoß des ehemaligen Sägewerks Leitner (heute Eigentümer Semmelsberger)

 

Karte:

- LA Speyer Best. H5 Nr. 1779: „Errichtung eines Triebwerks am Speyerbach durch Hch. Schmalenberger von Elmstein“, darin „proj. Sä­gemühle“

 

 

- Schneidmühle Durahs:

im Elmsteiner Schatzungsregister von 1722 wird als Eigentümer der Schneidmühle genannt der Jacob Durahs „von Weyher“ 709.

 

 

- Schneid- und Sägmühle in Elmstein:

im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis von 1738 ist sie wie folgt beschrieben: „zu Elmstein befindt sich eine Schleif oder Seegmühl so der jetzige Schultheiß Johann Jacob Roth als dermahliger Poßsesser mit Consens churfürst: Hofcamer in Anno 1735 zu bauen an­gefangen undt dieß Jahr in völligen Standt gebracht hatt; auch den jährlichen Wasserfall der Recognition dieses Jahr daß erstmahl mit 5 fl an die Gefällverweserey Neustadt abgetragen; diese Mühl hatt nur ein Wasserrad.“ 710 An anderen Stelle heißt es in der gleichen Akte 711: „Der Schultheiß Rohd zu Elmstein hatt ebenfalß eine Bord od Schneidmühl mit Consens gdgstr Herrschaft in anno [Angabe fehlt] erbaut ...“.

 

1754 war der Johannes Joseph *Histing als Bordschnitter (angestellt ?) auf der Elmsteiner Sägemühle 712.

 

1858 war Karl *Lanz der Sägemüller auf der Elmsteiner Sägemühle; er macht am 4.4.1858 ein Gesuch um Erlaubnis zur Aufstellung ei­ner Circular-Säge (Kreissäge) in seiner Mahl- und Bordenmühle 713.

 

 

- Wappenschmiede:

heute Anwesen Möllbachstraße 5/7; liegt im Ort unterhalb des Burgfelsens am Speyerbach, am westlichen Dorfausgang. Sie ist die ein­zige durch Wasserkraft betriebene, noch mit vollständiger Einrichtung erhaltene alte Schmiede in der Pfalz. Herzstück der Anlage sind die gewaltigen Häm­mer von ei­nem Zentner bzw. 40 kg Gewicht. Die Mühle wird heute durch zwei Wasserräder angetrieben. Seit ca. 1920 wird hier Strom erzeugt, der in das Leitungsnetz eingespeist wird.

 

Bereits im 14. Jh. gab es innerhalb der Festungsmauern des Schloßbergs eine Wappenschmiede, die mit einem Mahlwerk kombiniert war und die um 1750 durch die heutige Wappen­schmiede ersetzt wurde 714.

 

Am 10.6.1780 erteilte der pfälzische Kurfürst Carl Theodor dem Förster und Schultheißen Friedrich Haag und Mitgewerken einen Erbbe­standsbrief, das im Grünberg bei Elmstein angelegte Eisenerzbergwerk und eine neu zu erbauende Schmelzhütte betreffend 715.

 

1792 erfolgt die erste Erwähnung der Wappenschmiede als Besitz von Johann Adam Lanz 716.

 

Die ehemalige Wappenschmiede war Ende des 18. Jh. zusammen mit der Mahl- und Sägemühle jenseits des Bachlaufs (Möllbach­straße 1/3) im Besitz von Johann Adam Lanz, der hier ein Hammerwerk errichtete. Nach Lanz' Tod 1822 und Erbteilung von dessen Schwieger­sohn Georg Römer übernommen 717.

 

Die Wappenhämmer, ursprünglich 5 an der Zahl, waren noch 1887 in einer einfachen Hütte untergebracht, wurden aber um 1900 mit ei­nem Wohnhaus überbaut. Die Errichtung eines Hammer lag nahe, als man in der Umgebung von Elmstein Eisenerz entdeckte und die­ses zu verhütten begann 718.

 

Am 8. Prairial des Jahres 11 [= 28.5.1803] verkaufte die Bürgerin Felizitas Haag (mit Adam Lanz als Beistand) und Mitgewerken den Bürgern Heinrich Gemeiner, Inhaber des Eisenberger Eisenhammers, und Heinrich Emert von Schönau das zu Elmstein stehende Schmelzgebäude nebst Kohlscheuer und das im Dorf noch vorrätig liegende Hammergeschirr um 1550 fl oder 3380 frs. Die Schmie­de war also zu dieser Zeit noch gar nicht betriebsfertig 719.

 

Die Mühle soll 1803 von dem Müllermeister und Schmiedemeister Johann Adam *Lantz († 1822) gegründet worden sein, der auch die die Mahlmühle besaß 720. Dessen Tochter Maria Barbara Lantz °° 26.2.1811 in Elmstein den Johann Georg Römer (°° 26.2.1811 in Elm­stein mit Maria Barbara Lantz) 721. Dieser hat den Besitz von seiner verstorbenen ersten Ehefrau (Maria Barbara Lantz) im Erbgang er­worben, die ihrerseits die Wappenschmiede „von ihren Eltern den Adam Lantzischen Eheleuten durch Schenkung unter Lebenden über­tragen [erhielt] im Aufschlag zu 800 fl nach Akt vom 9. August 1812 722.

 

Johann Adam Lanz, der Eigentümer der Wappenschmiede Elmstein, betrieb bis zu seinem Tod 1822 auch die, durch ein gemeinsames Flutgerinne mit Betriebswasser versorgte, der Wappenschmiede gegenüberliegende Mahl- und Sägemühle. Nach seinem Tod wurde der Mühlenbetrieb geteilt 723. Während die Wappenschmiede an die Tochter Maria Barbara Lantz (°° 26.2.1811 in Elmstein den Jo­hann Ge­org Römer) 724 und deren Ehemann ging, kam die Mahlmühle an Andreas Lanz, den Sohn des Johann Adam Lanz 725. Sie wurde später, von dem aus Mölschbach stammenden Bäcker und Müller, Heinrich Reinhard *Schmalenberger betrieben († 24.3.1901 Elmstein) 726.

 

Die Wappenschmiede blieb von 1822-1886 im Besitz der Familie Römer 727. 1822 übernahm Johann Georg Römer (°° mit Maria Barbara Lantz, T.d. Wappenschmieds Johann Adam Lanz [† 1822]) nach dem Tod seines Schwiegervaters Lanz und der Teilung des Mühlenbe­triebs die Wappenschmiede 728. Auf diesen folgte der Sohn Johann Römer. Er stellte am 13.2.1844 bei der Regierung in Speyer das Ge­such, an das Wasserrad, das den vorhandenen Schleifstein betrieb, eine Hanfreibmühle anhängen zu dürfen, was ihm lt. Konzessionsur­kunde vom 15.7.1844 genehmigt wurde. In dieser Urkunde ist festgelegt, daß das 1. Rad die Wappenschmiede, das 2. Rad den Blase­balg und der 3. Wasserrad den Schleifstein und zusätzlich die Hanfreibmühle antrieb 729.

 

Der Letzte dieses Stammes, Johannes Römer, endete 1879 auf tragische Weise. Nach seinem Tod führten die Witwe und die Kinder einen Rechtsstreit (1884-1887) gegen die Regierung der Pfalz wegen Entschädigung für einen durch Flößerei verursachten Stillstand von Mühlentriebwerken, in dessen Verlauf vom OLG Zweibrücken ein Sachverständigengutachten eingeholt wurde 730. Es folgte im Be­sitz der Mühle die Familie Haag 731. Es kam 1886 zum Konkurs der Wappenschmiede; die­se ging an die Familie Haag über 732. 1887 übernahm Theobald I. Haag die Wappenschmiede und baute 1895 die frühere Hanfreibe zur Sägemühle um 733, nachdem er zuvor einen Rechtsstreit über die Wassernutzung mit seinem Nachbarn Schmalenber­ger (von der benachbarten Mahl- und Bordmühle in Möll­bachstraße) gewonnen hatte. Diese Sägemühle wurde über eine Transmission getrieben 734.

 

Um 1970 gab der letzte Schmied, Heinrich Haag, das Handwerk aus Altergründen auf. 735

 

Nach dem Tod Heinrich Haags (1901-1980) wurde die Schmiede zunächst mit großem örtlichem Engagement erhalten, jedoch konnte der voll­ständige Holzabbau durch Fäulnis an Wasserrad und Hammerschabotten nicht aufgehalten werden: Im Anschluss an den völli­gen be­trieblichen Stillstand, auch durch Verlust des Wasserrechts und den fortschreitenden jahrelangen Verfall der Anlage, gründete sich in 2012 ein gemeinnütziger Förderverein, der eine betriebsfähige Instandsetzung des Hammerwerks anstrebt 736.

 

Heute befindet sich hier das Wappenschmiede-Museum, das in den Sommermonaten, jeweils am ersten Sonntag, von 11 bis 17 Uhr ge­öffnet ist und in dieser Zeit regelmäßige Schmiedevorführungen bietet. Darüber hinaus können Sonderführungen gebucht werden 737.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, S. 289

- Elmsteiner Heimatschrift 2011, S.4: Henrich Haag (1901-1980) beim Schmieden am Schwanzhammerwerk

- Elmsteiner Heimatschrift 2011, S. 5: Der Schmied Daniel Haag auf dem großen Schleifstein, 1928

- Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede: „Daniel Haag an Schleifstein, um ca.1925“ und weitere alte Aufnahmen

- Thies, Katharina: „Die Elmsteiner Wappenschmiede stammt nicht aus der Römerzeit“; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Neustadt Nr. 174 vom 31.7.1961

- Uhly, Erich: Anbau von Hanf und Flachs in der Gemeinde Elmstein; in: Elmsteiner Heimatschrift 2011, S. 20-22 (auch zur Wappen­schmiede Elmstein mit Hanfreibe)

- Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 302: „Wappenschmiede Elmstein. Willi Haag zeigt, wie früher das Schmieden vor sich ging“ (Aufnahme Weber 1980)

- Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 303: Schleifmühle bei der Wappenschmiede

 

Urkunden/Literatur:

- Mies, Katharina: Beim Wappenschmied in Pleisweiler und Elmstein; in: Unsere Heimat. Blätter für saarländisch-pfälzisches Volkstum

Nr. 4 (1938/39), S. 261/62

- Roth, Ernst: „Die alte Elmsteiner Wappenschmiede“; in: Talpost vom 7.8.1976

- Thies, Katharina: „Die Elmsteiner Wappenschmiede stammt nicht aus der Römerzeit“; in: Rheinpfalz, Ausgabe Neustadt/Bad Dürk­heim, Nr. 174 vom 31.7.1961

- Wendel, W.: Ein Handwerk mit eisernem Boden. Eine der ältesten Wappenschmieden der Pfalz steht in Elmstein; in: Pfälzer Feiero­wend (Beilage zur „Die Rheinpfalz“) vom 29.4-5.5.1972

- Zwing, Luitpold: Die Elmsteiner Wappenschmiede im Werden und Vergehen der Zeit, Elmstein 1986, 16 S.; ebenso in: Talpost v. 17.7., 25.7. und 31.7.1986

 

 

 

 

 

Elschbach, Schanzer/Scheidenberger Mühle:

s. Miesau, Schanzer/Scheidenberger Mühle

 

 

 

 

 

Elschbach:

heute Ortsteil von Bruchmühlbach-Miesau; VG Bruchmühlbach-Miesau, Lk Kaiserslautern; 1969 wurde die damals selbständige Gemein­de Elschbach nach Miesau eingemeindet; die Ortsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau wurde am 22.4.1972 aus den Dörfern Bruchmühlb­ach und Miesau gegründet.

 

Mühlen:

- Elschbacher Mühle:

am 6.9.1215 verleiht König Friedrich II. [Anm.: der spätere Kaiser Friedrich II. 1215-1250] dem Hospital der hl. Maria in Lautern („in burgo nostro apud Lutram“) u.a. einen Hof mit Mühle zu Elschbach (Heselsbach) 738.

 

Um 1748 war Johann Georg *Müller der Beständer der Elschbacher Mühle; er ist der Vater des Johann Jakob Müller, der am 4.6.1748 in Buntenbach die Katharina Elisabeth Moser, Tochter des verstorbenen Bürgers und Schlossers zu Ottweiler, Johann An­dreas Moser heira­tet739.

 

 

 

 

 

Elsheim / Rheinhessen:

s. Stadecken-Elsheim

 

 

 

 

 

Elzweiler:

VG Altenglan, Lk Kusel; auch „Eltzweiler“; in der Westpfalz; nordöstlich von Altenglan; direkt oberhalb von Welchweiler, im Eß­weiler Tal gelegen; war pfalz-zweibrückisch; sie ist die oberste Mühle der 4 Mühlen im Eßweiler Tal 740.

 

Mühlen:

- Elzweiler Mahl- und Pletschmühle, auch Welchweiler Mühle:

im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie wie folgt beschrieben: „Die Elzweiler Mahl- und Plet­schmühle ist von dem Dorfe Welchweiler eine Viertelstunde und von der Lorenzenmühle eine halbe Viertelstunde ent­fernt. Sie hat ein 18 Schuh hohes Wasserrad mit einem Mahlgang, muß aus Wassermangel oft stillstehen und lausen. Sie stand vor­dem unten an dem Dorf Elzweiler, 57 Ruthen von dem jetzigen Platz entfernt, auf der Welchweiler Seite und hieß deshalb auch Welchweiler Müh­le. Die Mühle ist in schlechtem Stand. Sie kann auch bei ausreichendem Wasser nicht mehr als 2 ½ Malter in 24 Stunden mahlen. Mi­chael Bo­ber ist der Erbbeständer; sein Erbbestandsbrief datiert vom 17.9.1738. Pacht: 1 Malter Korn und 4 Kap­pen oder 16 bz.“ 741

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Mühle wie folgt be­schrieben: „Die Eltzweiler Mahl oder Pletsch Mühl [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet, [zahlt an Pfacht] 1 fl 1 bz an Geld, 1 Mltr Korn[;] die Elzweiler aus 17 Famil: bestehend mahl ge­meinigl: allhier seynd aber so gebannt, könn bey gutem Waßer in 24 Stunden 2 ½ Malter gemahl werd.“ 742

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1378 2: „Welchweiler Mühle, 1605“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 991 6: „Eltzweiler Mühle, 1716-1776“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 992 1: „Die Elzweiler Pletschmühle, o. D.“

 

 

- Keisersmühle:

auf Wüstung bei Elzweiler; 1585/88 verläuft eine Grenze „der Elzweiler bach nach hinauf vf den Zapffen des Keysers wags ... So bleibet auch die Keysers Mühl hart zur rechten Hand liegen“ 743. Dies ist die einzige Nachricht über die Mühle 744.

 

 

 

 

 

Enkenbach:

s. auch OT Alsenborn

 

OT von Enkenbach-Alsenborn; VG Enkenbach-Alsenborn, Lk Kaiserslautern; gehörte bis 1798 zum sog kurpfälzischen Büttelamt, das die Dörfer Alsenborn, Enkenbach, Neukirchen, Baalborn, Erlenbach und Reichenbach umfaßte.

Mühlen:

der Name der beiden Eselsmühlen besagt, daß zur Verstärkung der schwachen Wasserkraft und wenn diese ganz ausfiel, Esel einge­setzt wurden, um das Werk in Gang zu halten. Daß Tiere in solcher Weise eingesetzt wurden, beweisen die bekannten bayerischen „Roßmüh­len“, und F. W. Weber führt 745 eine Eingabe des Enkenbacher Bürgers Erasmus Fisch vom 19.6.1770 an das Oberamt Lau­tern an: er wolle in seinem Haus eine Öl­mühle einrichten, die „durch Ochsen oder Pferde getrieben wird“ 746.

 

Auf die Obere Eselsmühle weisen die nördlich von Enkenbach liegenden Fluren „Auf die Mühlen“ und „Am Mühlweg“ hin. Der hier vom Dorf nach Norden führende Mühlweg endet bei der Oberen Eselsmühle 747

 

Auf beiden Eselsmühle wohnten immer wieder Personen, die keine Müller waren und auch nicht zur Familie des jeweiligen Mühlenbe­ständers gehörten 748.

 

- Bordenmühle:

der Müller Caspar Busch baute zusammen mit dem Müller auf der (oberen) Eselsmühle in Enkenbach Severin *Weckmann 1682 eine Bordenmühle an den Eichwoog im Alsenztal, auf der Höhe des Hahner Hofes, wo früher eine Schleifmühle stand 749. Sie wird unter dem Namen Bordmühle 1886 und 1916 genannt, wurde dann vom Verein für protestan­tische Liebeswerke der Pfalz erworben und in ihr Kin­der- und Altersheim bei Enkenbach einbezogen 750.

 

Bezüglich dieser Bordenmühle befindet sich in der Verwaltungsakte betr. die Salingsmühle in Kaiserslautern ein Schreiben des Enkenba­cher Klosterschaffners Langhans vom 8.2.1682: „Uff deroselben großgl. Genehmhaltungs-Befehl, vom 29te Novembr. des zurückgelegt­en 1681ten jahrs, habe dem Closter Hoffmann zu Enckenbach Caspar Busch zugesprochen, eine Seegmühl bey dem so ge­nannten Ei­chenwog uff seinen eigenen Kosten, /: Jedoch, daß mann ihme das nöthige Holtz zu folgen bzw. im Stifftswaldt abfolgen lasse :/ Zuer­bauen undt nicht allein mit ihme, sondern auf dem untern davon wohnendem sogenanten Eßels Müller Severin Weck­mann /: welcher mit dar­an anstehen will :/ accordiert, daß Sie järlich drey Gulden dreyßig Kreutzer Wasserfall Zins davon entrichten sollen und wollen“ 751.

 

Am 19.1.1683 wendet sich de Schaffner des Klosters Enkenbach erneut an die kurpfälzische Verwaltung Heidelberg: „Weillen der von Caspar Busch undt Severin Weckmann New erbauten Borthmühl, underm 28te April 1682 ergangene gnädl. Ratifications-befehl besaget, daß der Bestandsbrieff ehistens außgefertigt undt Hernach geschickt werden soll, bishero aber nichts erfolget /: Alß habe dessenthalben underthänige erinnerung thun undt anbey gehors. anfragen wollen, ob gemelte beständer Vor das 1682ste als erste Jahr, da die Mühl erbauet worden, den Wasserfall Zinß zu geben schuldig seyen ....“ 752. Die Hei­delberger Regierung antwortet am 8.2.1683 und teilt mit, daß der Wasserfallzins, da die Mühle erst 1682 erbaut und der Erdbe­standsbrief noch nicht erteilt worden ist, erstmals für das Jahr 1683 Zahlung leisten müßten 753.

 

 

- Eselsmühle, Obere:

besteht erst seit 1789, liegt nördlich von Enkenbach an der Alsenz; ursprünglich gab es nur eine Eselsmühle, die später so genannte Untere Eselsmühle; 1789 baute Michael Kolter, der Müller auf der (Unteren) Eselsmühle, eine weitere Mühle am Eichenbacher Weg, die Obere Eselsmühle; sie hatte eine Bordenmühle und Hanfreibe sowie eine Ölmühle 754; Michael Kolter hatte sich durch den Neu­bau fi­nanziell übernommen und mußte verkaufen; die Mühle übernahm Johann Philipp *Kremb von der Schleifmühle in Imsweiler um 1793 (err.; das fünfte Kind ist auf der Eselsmühle am 9.5.1793 geboren); dieser ist am 7.1.1826 auf der Oberen Eselsmühle ge­storben 755; das Gebäude existiert noch; es wurde in den 1950er Jahren aufgestockt; die Wasserbetriebsanlagen sind ver­schwunden; 1982 war Wer­ner Burgdörfer der Eigentümer 756.

 

1789 baute Johann Michael *Kolter, der Müller auf der (später so genannten Unteren) Eselsmühle, eine weitere Mühle am Eichenba­cher Weg, die Obere Eselsmühle in Enkenbach; sie hatte eine Bordenmühle und Hanfreibe sowie eine Ölmühle 757 und hat wohl aus finanzi­ellen Gründen ++++klären ++++ die Untere Eselsmühle an Johann *Kremp ver­kauft, der ab 1793 Müller auf der Unteren Eselsmühle war 758. Von Johannes *Kremb ging die Obere Eselsmühle 1807 auf den Schwiegersohn Johann Adam *Hemmer über 759. Der Türsturz über dem Stalleingang auf der Oberen Eselsmühle weist fol­gende Inschrift auf: „... 1814 ELISABETHA FRANCI­CA HEMER“ 760

 

Johannes *Berg (menn., 1.3.1789 - † 20.3.1866 Neumühle bei Münchweiler) ist Müller auf der Oberen (err.) Eselsmühle, ab 1814 auf der Neumühle bei Münchweiler; °° I am 15.4.1814 in Enkenbach mit Magdalena Krehbiel, der Witwe des Müllers Friedrich Würtz 761.

 

Am 9.4.1881 läßt Susanna Eyer, die Witwe des Müllers Johann *Armbrust u.a. versteigern: „Plan-Nr. 1204 (39 Dec.), 13 Ar 30 m² Fläche mit Wohnhaus, Mahlmühle, Sägemühle, Scheuer, Stall und Hof, die obere Eselsmühle genannt 762.

 

1917 wurde die Obere Eselsmühle von Heinrich *Burgdörfer gekauft und später aus- und umgebaut 763.

 

Beständer auf der Oberen Eselsmühle waren 764:

 

- 1788 Johann Michael Kolter

- 1793 Johann Philipp *Kremb

- 1807 Johann Adam Hemmer

- 1807 (?) Friedrich Würtz

 

weitere Müller auf der Oberen Eselsmühle sind: 1796 Konrad Paul, Hemmer (vor 1833), +++klären+++ Burgdörfer 765, Peter *Hem­mer (21.8.1803 Obere Eselmühle Enkenbach - ++++; Mahlmüller auf der Oberen Eselsmühle Enkenbach; Sohn des Müllers auf der Esels­mühle Enkenbach, Johann Adam *Hemmer und der Anna Elisabetha Kremb; Enkel des Johannes *Kremb und der Anna Elisabetha Kaufmann) 766.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2379/1 Karte Mehlingen vom 15.9.1829 mit Unterer Eselsmühle, Oberer Eselsmühle und Hetschmühle

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2379/2 Karte Mehlingen vom Februar 1941 Untere Eselsmühle, Obere Eselsmühle und Hetschmüh­le

- LA Speyer Best. W1 Karte 4912: Hetschmühle, untere und obere Eselsmühle, 1859

- LA Speyer Best. W1 Nr. 4914: Nivellement der Hetschmühle und oberen Eselsmühle, 1859

 

Literatur/Urkunden:

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 149 vom 30.6.2000 (Obere Eselsmühle bei En­kenbach)

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 240 +++klären ob untere oder obere E.++++

 

Obere Eselsmühle (Photo Dr. Hermann Müller, Heppenheim, 2011)

 

 

- Eselsmühle, Untere:

ist die ältere der beiden Eselsmühlen (die Obere Eselsmühle besteht erst seit 1789); liegt nördlich von Enkenbach an der Alsenz; ur­sprünglich gab es nur eine Eselsmühle, die wie die Klostermühle dem Kloster Enkenbach gehörte. 1604 erwähnt der kurpfälzische Forst­meister Philipp Velmann die Eselsmühle in der Grenzbeschreibung des ehemaligen Klosters Enkenbach „obwendig der Esels­mühl767; Wil­helm Geißel, „dem vor alters gewesenen Eselsmüller“ 768, ist Müller auf der Unteren Eselsmühle, wobei „vor alters“ sich auf die Zeit vor dem 30jährigen Krieg bezieht 769; im 30jährigen Krieg wurde die Mühle zerstört und der Müller ermordet 770. Arnold *Weckmann war Müller auf der Eselsmühle 771; auf diesen folgt ab 1682-1715 sein Sohn als Müller auf der Eselsmühle, Se­verin *Weckmann 772.

 

1733 war Johann Peter *Zimmermann († beerd. 11.10.1743) Erbbeständer und Eselsmüller; in der Mühlenbeschreibung des kurpfälzi­schen Oberamts Lautern von 1739 ist die Mühle wie folgt beschrieben: “... des Johann Peter *Zimmermann ist Erbbestand von der Geist­lichen Güteradministration. Sie hat 2 Mahlgänge und 1 Schälgang und gibt 10 Ma Korn und 5 Ma Hafer in die Schaffnei Enken­bach” 773.

 

Nach dessen Tod ist um 1745 wird wieder ein Mitglied der Familie Weckmann, der Müller Johann Wilhelm *Weckmann auf der Un­teren Eselsmühle genannt 774. 1750 wird auch dessen Bruder Johann Hermann Weckmann, der Hetschmüller in Al­senborn, auch auf der Esel­mühle genannt 775. Am 9.12.1750 ist eine Erbteilung in das Alsenborn-Enkenbacher Gerichtsbuch eingetragen. Danach be­kam Johann Hermann *Weckmann die Esels­mühle in Enkenbach mit allem Zubehör, der Bruder Johann Wilhelm Weckmann aber die (obere) Hetschmühle in Alsenborn für 1500 Gulden 776.

 

1757 wird auch Johann Wilhelm Weckmann als Müller auf der Unteren Eselsmühle genannt 777; es folgt als Temporalbeständer 1770 Jo­hann Henrich (2) *Hollstein 778. Es folgte Johann Hermann Weckmanns Tochter, Anna Sybilla Weckmann (aus dessen 1. Ehe; geb. 6.2.1753 779; °° 1771 mit dem Bäckermeister in Alsenborn und späteren Müller auf der Eselsmühle in Enkenbach, Johann Peter *Speck 780). Diese war 1770 Erbbeständerin der Eselsmühle und zahlte an die GGA Heidelberg 14 Mltr Korn und 5 Mltr Hafer als Erbpacht 781. Sie bringt die Hetschmühle in die Ehe mit Johann Peter *Speck ein.

 

Der Bäckermeister und Ackerer in Alsenborn, Johann Peter Speck (°° mit Anna Sybilla Weckmann, Kusine 1. Grades der Katharina Doro­thea Weckmann, verh. Kolter) ist bis 1779 Erbbeständer auf der Unteren Eselsmühle in Enkenbach, sowie 1778 auf der Eichels­mühle [Anm. d. Verf.: = Reicholdsmühle bei Eselsfürth 782]. Er verkauft die Eselsmühle am 24.2.1779 an Georg *Wernz, Bürger und Müller­meister zu „Bellem“, in den Vertrag ist aber eingetreten der Johann Michael *Kolter (°° mit Katharina Dorothea Weckmann, Toch­ter des Müllers auf der Hetschmühle Alsenborn Johann Wilhelm *Weckmann und Eva Katharina *Hollstein; Kusine 1. Grades der Anna Sy­billa Weckmann, verh. Speck) aus Katzweiler 783.

 

1789 baute Johann Michael *Kolter, der Müller auf der (später so genannten Unteren) Eselsmühle, eine weitere Mühle am Eichenba­cher Weg, die Obere Eselsmühle in Enkenbach; sie hatte eine Bordenmühle und Hanfreibe sowie eine Ölmühle 784 und hat wohl aus finanzi­ellen Gründen ++++klären ++++ die Untere/Obere Eselsmühle an Johann *Kremp verkauft, der ab 1793 Müller auf der Unte­ren Esels­mühle war 785.

 

Heinrich *Würtz, der frühere Müller auf der Eichenbacher Mühle wird, nach seiner Vertreibung von dort nach 1810 (err. aus dem Ge­burtsdatum seiner Tochter Maria Würtz, geb. 12.2.1810 Eichenbacher Mühle 786) und vor 1813 (err. aus dem Geburtsdatum seiner Toch­ter Barbara Würtz, geb. 28.3.1813 Eselsmühle Enkenbach 787) Müller auf der Un­teren Eselsmühle in Enkenbach 788.

 

Peter *Beutler ist zwischen 1881 und 1892 als Müller auf der Beutlersmühle erwähnt (°° mit Anna Zörcher vom Kahlbergerhof, † 5.9.1881 Eselsmühle; °° 14.3.1892 Eselsmühle mit Elisabetha Schnebele, † 14.3.1892 Eselsmühle) 789.

 

Um 1898 war Heinrich *Würtz der Müller auf der Unteren Eselsmühle in Enkenbach; dieser kaufte mit notariellem Kaufvertrag vom 7.10.1898 von den Erben des verstorbenen Müllers Johann Wittner die „Mahl-, Oel und ..mühle nebst Wohnhaus Scheuer,Schuppen, Hof und Stallung, nebst Inbegriff und Zubehörungen genannt die Papiermühle, gelegen im Thal ... nach Ebertsheim am Eisbach, im Banne von Quirnheim, Section Nr. 26 ..., begrenzt nach Süden den Holzweg, nach Westen einen Fahrweg, nach Norden den Eis­bach, nach Os­ten den hinter der Mühle gelegenen Garten ... 790.

 

Ebenfalls um 1898 wird Johann Berg als Müller auf der Unteren Eselsmühle in Enkenbach bezeichnet; er unterzeichnet als Bürge den notariellen Kaufvertrag, den der Müller auf der Unteren Eselsmühle in Enkenbach mit den Erben des Johann Wittmer über die Papier­mühle in Quirnheim Tal am 7.10.1898 schließt 791.

 

Die Untere Eselsmühle ist in den Gebäuden der Ev. Altersheims aufgegangen 792.

 

Beständer auf der Oberen Eselsmühle waren 793:

- vor 1618 Wilhelm Geißel

- Arnold Weckmann

- 1682/1715 Severin Weckmann

- 1730/41 Johann Peter Zimmermann

- 1750 – ca. 1770 Johann Hermann Weckmann, zugleich auch auf der (Oberen) Hetschmühle in Alsenborn; Vater der Anna Sybilla Weckmann (°° 1771 mit dem Bäcker und anschließendem Müller auf der Hetschmühle, Johann Peter Speck

- 1757 Johann Wilhelm Weckmann (°°mit Eva Katharina *Hollstein; deren Tochter Katharina Dorothea Weckmann heiratete am 13.4.1773 in Katzweiler den Müller Johann Michael *Kolter)

- 1770 Johann Henrich (2) *Hollstein als Temporalbeständer

- 1770 Anna Sybilla Weckmann als Erbbeständerin, Tochter des Hetschmüllers Johann Hermann Weckmann; °° 1771 mit dem Bäcker­meister Johann Peter Speck

- 1771-1779 Johann Peter Speck, °° mit Anna Sybilla Weckmann, der Tochter des Hetschmüllers Johann Hermann Weckmann; Ver­kauf der Mühle an Johann Michael Kolter

- 1779-1807 Johann Michael Kolter; dessen Tochter

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2379/1 Karte Mehlingen vom 15.9.1829 mit Unterer Eselsmühle, Oberer Eselsmühle und Hetschmühle

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2379/2 Karte Mehlingen vom Februar 1941 mit Unterer Eselsmühle, Oberer Eselsmühle und Hetschmüh­le

- LA Speyer Best. W1 Karte 4912: Hetschmühle, untere und obere Eselsmühle, 1859

 

 

- Klostermühle:

sie gehörte dem Kloster Enkenbach; die Mühle stand an der Alsenz im Bereich der heutigen Eisengießerei Heger; sie gehörte dem Klos­ter Enkenbach, bestand auch noch weiter, als das Kloster 1564 aufgehoben wurde, ist dann noch 1604 bezeugt 794. Sie ist im 30jähri­gen Krieg untergegangen und wurde nicht wieder aufgebaut 795.

 

1564 ist Philipp Brem, Bürger und Stadtrat zu (Kaisers-)Lautern der gleichzeitig das Klosterhofgut in Bestand, als Be­ständer der Kloster­mühle genannt 796; in der Schat­zungsliste von 1611 ist aufgeführt “Der Closter Müller” ohne Familiennamen 797. In der Grenzbeschreib­ung von 1764/67 ist die Klostermühle zwar noch erwähnt, aber es heißt von ihr: „ Der Eichbaum und des Klosters Mühl sind aber jetzo nicht mehr 798. Auf die Mühle weisen heute noch die Flurnamen wie „Mühlberg“, „Mühlweg“, „Mühlfeld“.

 

 

- Ölmühle:

bis 1772 war Erasmus Fisch (16.1.1735 Neumühle - † beerd. 24.4.1772 Enkenbach 799) der Beständer und Müler auf der Ölmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 953/4: „Acta betr: die Oelmühle des Erasmus *Fisch, 1770-1774“

 

 

- Schleifmühle:

sie lag an der Alsenz nördlich von Enkenbach-Alsenborn, am Eichwoog zwischen Hahn 800 und dem Eichen­wäldchen; es war eine Schleifmühle ohne Hammerwerk 801; sie ist vor 1682 abge­gangen; an ihrer Stellen wurde 1682 die Bordenmühle errichtet 802.

 

 

 

 

 

Ensheim / Saarland:

südlich von St. Ingbert direkt südlich vom Flughafen Saarbrücken gelegen; gehörte früher der Abtei Wadgassen unter der Hoheit von Nassau-Saarbrücken. Ensheim stand zunächst der Abtei Glandern in Lothringen zu, welche diese Besitzung am 25.4.1264 an die Ab­tei Wadgassen verkaufte gegen eine jährliche Rente von 1200 francs, welche erst am 10.4.1538 abgelöst wurde. Nassau-Saarbrücken, re­giert von Graf Philipp III. (1574-1602), hatte keine Rechte in Ensheim, maßte sich aber solche in der Reformationszeit an und ver­drängte die Ansprüche der Abtei Wadgassen , die als schwächere Institution nachgeben mußte 803.

 

 

Mühlen:

Müller in Ensheim war Sebastian *Rauel, um 1625/26 Meier und Müller in Ensheim +++klären: welche Mühle+++; er kaufte von der Gemeinde Mimbach die Bannmühle auf der Blies für 1800 fl. Im Kaufbrief waren dem Müller Frondienst und Bauholz für den Müh­len- und Wasserbau ver­sprochen worden 804.

 

Literatur/Urkunden:

- Barth, Hermann Peter: Abteilich wadgassische Verhältnisse und Mühlen in der Meierei Ensheim. In: Heimatbuch d. Kreises St. Ing­bert 1954, S. 131-35

 

 

- Gassenmühle:

die Probstei der Abtei Wadgassen besaß auf dem Ensheimer Bann die Gassenmühle auf der ¼ Stunde südwärts vorbei fließenden Eschringer Bach und nächst dem Einfallen des Ensheimer Bächleins in dieselbe 805; 1768 als „Gaßer Mühl“ erwähnt 806; 1837 „Gas­sen-Mühle“ 807; 1916 und 1954 „Gassenmühle“ 808. Die Mühle liegt wohl 1 km südlich des Dorfs, also an keiner Gasse, sondern dürfte nach einem Besitzer namens Gaß benannt sein; auch kommt der Flurname in den nächstgelegenen Städten Saarbrücken und St. Ingbert vor. Bei der Mühle entwickelte sich eine Wohnsiedlung, ein südlicher Teil liegt jenseits des Baches auf Ormesheimer Gemar­kung 809.

 

Die Gassenmühle war Bannmühle; sie stand auf dem ehemaligen Biesen-Gut, das schon 1486 urkundlich erwähnt ist. Erster Pächter des Gutes und der Mühle war Theobald Jung. 1736 erbaute er ein eigenes Haus mit Scheune und Stall. 1739 wurde die Mühle an dem Matt­hias Adt, dem Schwiegersohn von Theobald Jung, vom Kloster Wadgassen in Erbbestand vergeben, der als erster in der Umge­bung Do­sen aus Holz herstellte. Die Dosen wurden auch Müllerdosen genannt. Er war somit Begründer der späteren Adt'schen Wer­ke in Ens­heim 810.

 

 

- Otterberger Mühle:

Mühle des Klosters Otterberg. Am 18.1.1452 nehmen Michel Müller und seine Gemahlin Else von Abt und Konvent des Klosters Otter­berg die Mühle, Garten und Wiesen in Ensheim samt vier Morgen Ackerland um 16 Malter Korns jährlichen Zinses in Bestand 811.

 

 

- Thalmühle:

zur Gemeinde gehörte neben der Gassenmühle auch die Thalmühle, ½ Stunde nordwestlich „an der preußischen Grenze gelegen“, frü­her der Kurpfalz gehörig 812.

 

 

 

 

 

Entersweiler Hof:

südöstlich von Kaiserslautern am Oberlauf der Lauter, unterhalb der Lauterquelle gelegen; gehörte zum kurpfälzischen Oberamt Kai­serslautern.

 

Der Entersweilerhof gehörte zum Stift Kaiserslautern und bestand aus zwei Hofhäusern nebst einer Bordmühle 813.

 

Mühlen:

- Entersweiler Mühle:

südöstlich von Kaiserslautern am Oberlauf der Lauter, unterhalb der Lauterquelle gelegen 814; die Mühle stellt des letzten Rest zur Wüs­tung gewordenen bereits 872 genannten Dorfes Nantharisweiler dar 815. Die Entersweiler Mühle gehörte zum kurpfälzischen Oberamt Kai­serslautern; uralte Mühle, erstmals 1222 urkundlich erwähnt in einer Schenkungsurkunde König Heinrich VII. an das Prämonstra­tenserkloster Kaiserslautern erwähnt; bestand um 1535 nicht mehr; die Neugründung erfolgte 1715; 1714 beantragte der Erbpächter des Entersweilerhofes, Johann Gideon '*Schaffner, bei der Geistlichen Güteradministration in Heidelberg, ihm den Auf­bau einer Säg- und Schneidmühle zu gestatten und ihm einen Erbpachtbrief zu erteilen. Schaffner war nicht nur Erbbeständer des En­tersweiler Ho­fes, son­dern zugleich als kurpfälzischer Klosterschaffner in Kaiserslautern für den gesamten ehemaligen Klosterbesitz des Stifts Kaiserslaut­ern verantwortlich. Aufgrund seiner hohen Stellung wurde er 1732 nach seinem Ableben in der Stiftskirche in Kai­serslautern beigesetzt. Ein von der Geistlichen Güteradministration beim Oberamt Kaiserslautern eingeholtes Gutachten unter­stützte das Vorha­ben, da es auch im kurpfälzischem Interesse lag, dort eine Sägemühle zu bauen, um das Holz aus dem Stiftswald besser verkaufen zu können. Deshalb wurde bereits am 28.5.1715 ein Erbbestandsbrief für Johann Gideon Schaffner erteilt. dieser ließ die Mühle bauen. Nach seinem Tod 1732 übernahm der Sohn Philipp Friedrich Schaffner das ganze Anwesen zu Entersweiler um 3000 Gulden, wie es zuvor mit der Mutter, den Geschwistern und Schwägern ausgemacht war. Die Mutter Magdalena Schaffnerin war je­doch offenbar weiterhin Erbbeständerin, wie sich aus ihrem Antrag auf Pachtnachlaß vom 6.6.1737 ergibt; diesen Antrag be­gründete sie damit, daß beim Durchzug der Französi­schen Truppen 1735 anläßlich der polnischen Erbfolgekrieges die Mühle völlig ausge­plündert worden war und sie einen Schaden von 500 Reichstalern erlitten hatte. Möglicherweise war der Erbbestandsbrief noch nicht umgeschrieben 816. So heißt es in dem Antrag, daß die Entersweiler Mühle „nicht allein völlig fouragieret, sondern gänzlich ausgeplündert“ worden war von Truppen der französischen Ar­mee unter Marschall de Coligny .817

 

1740 beantragte Philipp Friedrich Schaffner als neuer Inhaber bei der Geistlichen Güteradministration die Be­reitstellung von Bauholz für einen Mühlkanal. Wahrscheinlich baute er noch im diesem Jahr zur bisherigen Bordenmühle eine zusätz­liche Mahlmühle, die 1741 erst­malig in den Akten erscheint, und zwar in einem Anleihegesuchs wegen 1500 Gulden, die wohl für den Neubau verwendet werden soll­ten; Schaffner hat wohl die Mühle nicht selbst betrieben sondern verpachtet, wie sich aus einer Akten­notiz von 1745 er­gibt. In diesem Jahr übergab der Stiftsschaffner Gervinus den bisher herrenlosen Weiher oberhalb der Lauter­spring dem "alsdasigen Müller Jörg Beyer". Philipp Friedrich *Schaffner hatte sein Leben lang mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Von 1757 bis 1766 entrichtete er überhaupt keine Pachtzahlungen. Die Einstellung der Zahlungen wollte er als Druck­mittel in einem Prozeß ge­gen die Geistliche Güterver­waltung benutzen, in dem es um die seit den Zeiten des Obristforstmeisters v. Hacke verbotene Waldwei­de mit Schafen ging 818.

 

Hintergrund des Prozesses war folgendes: Durch die 1740 aus landesherrschaftlicher Macht erfolgte Aufhebung der im Erbbestands­brief zugesicherte Schafweideberechtigung im Stiftswald war eine ausreichende Düngung der armen Böden im Entersweiler Hof nicht mehr möglich. Auch andere Beschwerungen waren dem privilegierten Hof aufgebürdet worden, wogegen Schaffner einen 18 Jahre dauernden Prozeß mit der CGA mit dem Ziel einer Herabsetzung der übermäßig hohen Naturalpacht führte. Das wirtschaftliche Gewicht verlegte sich deshalb immer mehr auf die Entersweiler Mühle, die Schaffner 1740 auch zur Mahlmühle ausbaute. Sie wird als solche erstmals 1741 in den Akten der CGA erwähnt 819.

 

Am 3.10.1767 kommt zur Erhebung einer Klage der Erbbestandsmüller auf der Bordmühle Kaiserslautern Peter Henrich Pfaff, Adam Scherer und Consorten gegen den Lauterer Stiftsmüller Henrich Schmitt vor dem Oberamt Lautern wegen der durch diesen beabsich­tigten Errichtung einer Sägmühle auf der sog. Salingsmühle, anstelle der bisherigen Mahlmühle. Diese Klageschrift ist unter­zeichnet von Philipp Friedrich *Schaffner (Erbbeständer auf der Entersweiler Mühle), Henrich Foltz (Erbbeständer auf der Papiermühle Kai­serslautern), J. Adam Scherer, Friedrich Koch, Peter Henrich Pfaff und G. N. Pfaff 820. Die „Churfürstl: Pfaltz Hochlobl: Gemein­schaftl Geistliche Administration“ erteilte am 24.10.1768 die Erlaubnis zur Er­richtung der Sägmühle auf der Sallingmühle anstelle der bisherigen Mahlmühle 821. Die Er­teilung des „vigore contractus“ verzögerte sich aber, denn der Schaffner Bettinger wandte am 17.6.1786 erneut an die Verwaltung: „Schon vor geraumer Zeit habe ich gehorsamst berichtet, daaß der Salingsmüller Schmidt um die Anweißung derer vi­gore contractus ... gebeten habe. Vor wenigen Tagen fande er sich wieder bey mir ein ... da er nun bereits mit dem ZimmerMann den accord getrof­fen, und die Abänderung seiner Mühle keinen Verzug leyde, so wolle er Wiederholter um die Anweißung anstehen ...“ 822.

 

Der Prozeß war beim Tod des Philipp Friedrich *Schaffner am 16.1.1773 immer noch nicht beendet. Seine älteste Tochter Maria Magda­lene *Schaffner war seit 1765 mit Johannes *Becker vom Münchhof in Hochspeyer verheiratet; dieser übernahm von seinem Schwieger­vater die Entersweiler Mühle. Nach dem Beckers Tod 1789 übernahm die fleißige, sparsame und allseits angesehene Wit­we das ver­schuldete Gut. Nicht weniger als sieben Kinder hatte sie zu ernähren. Trotzdem gelang es ihr, den Besitz zu erhalten. Sie starb mit 62 Jahren am 17.1.1801. Der Sohn Philipp Friedrich *Becker übernahm Mühle und Hof; diesen Hof verkaufte er 1808 kurz nach dem Tod der Mutter an die Gebrüder Caspar und Hermann Bläse vom Daubenbornerhof bei Enkenbach, weil er an dessen Ren­tabilität Zweifel hegte und glaubte mit dem Mühlenbetrieb weiterzukommen; er starb jedoch bereits ein Jahr später im Alter 43 Jah­ren; sein Sohn NN. Becker war damals erst vier Jahre alt. Er übernahm 1825 die Mahlmühle, die Bordenmühle war bereits früher stillgelegt worden. Er un­ternahm große Anstrengungen, den Betrieb in die Höhe zu bringen; er löste 1832 die immer noch auf der Mühle lastende Korngülte mit 1100 Gulden ab, baute das Wohnhaus neu auf , errichtete eine Bäckerei und eine Brennerei. Der Bau der Ludwigsbahn 1846/47, die mit einem hohen Damm das Tal überquerte, führte durch den zur Mühle gehörenden Grundbesitz und durch trennte diesen, trennte die Mühle von ihrem Weiher und brachte einen Verlust von 1,75 ha Land. 1853 verkaufte Becker seinen Besitz und verließ die Heimat. Die neuen Besitzer waren Johann Seitz und Christian Jacobi 823.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird genannt der Handelsmüller Christian Julius Jacobi 824.

 

Die neuen Besitzer waren Johann Seitz und Christian Jacobi bauten die Mühle neu im rechten Winkel zum Wohnhaus und verkauften 1875. Ab 1875 betrieben die neuen Inhaber Diemer und May Mühle und Bäckerei weiter. 1886 vernichtete ein Brand das gesamte An­wesen. May hatte nicht mehr den Mut neu anzufangen und ließ das Anwesen versteigern. Die Stadt Kaiserslautern erwarb den Besitz für 14500 Mark um das recht zu sichern und verpachtete das Wohnhaus an die Bayerische Brauerei Kaiserslautern, die bis 1953 eine Gast­stätte mit wechselnden Wirten betrieb 825. 1954 wurde das Gebäude abgerissen 826.

 

Reihenfolge der Müller bzw. Erbbeständer:

- ab 1715/1732 Johann Gideon *Schaffner

- ab 1732 Philipp Friedrich Schaffner (bis 1740 war seine Mutter Magdalena Schaffnerin noch Erbbeständerin)

- ab 1765/1789 Johannes *Becker († 1789; °° mit Maria Magdalene *Schaffner)

- 1789/18.7.1801 Maria Magdalene *Schaffner († 18.7.1801)

- 1801/1809 Philipp Friedrich *Becker

- 1825/1853 NN. Becker

- 1853/1875 Johann Seitz und Christian Jacobi

- 1875 Diemer und May

 

Photo:

- Friedel, Heinz: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 88: En­tersweilermühle um 1900

 

Literatur/Urkunden:

- Albert, Wilhelm: “Die Reste der Siedlung Nanthariswilari”; Pfälzische Heimatblätter Jg. 11 Nr. 10

- Albert, Wilhelm: Die Reste der Siedlung Nanthariswilari: ein Beitrag zur Geschichte der Entersweiler Mühle bei Kaiserslautern. In: Pfäl­zische Heimatblätter. - 2 (1954), S. 76 f.

- LA Speyer Best. Geistliche Güteradministration Nr. 298.5

- LA Speyer Best. Geistliche Güteradministration Nr. 298 a. 1

- LA Speyer Best. Geistliche Güteradministration Nr. 298 b. 10

- LA Speyer Best. Geistliche Güteradministration Nr. 298.5 fol. 146

- LA Speyer Best. Geistliche Güteradministration Nr. 298.5 fol. 166

- LA Speyer Best. H36 Nr. 345 (Landratsamt Kaiserslautern): Mühlenbetriebe: Entersweilermühle, Neumühle, Salingsmühle, Knochen­stampfmühle Stephany, 1831-1879

- Meyer, Louis: Als die Entersweiler Mühle noch stand; in: Rheinpfalz, Kaiserslautern 15, Nr. 188 v. 18.8.1959

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Entersweilermühle unterhalb Lauterspring; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 15-19

 

 

- Papiermühle Entersweilerhof:

+++klären+++

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Karte 4225/11: Schlagbaum Papiermühle Entersweilerhof und Mühle

 

 

- Walkmühle des Hanß Laux, Lauxenmühle:

am 24.7.1609 erteilt die Churfürstlich Geistliche Güterverwaltung Heidelberg dem Weißgerber und Bürger in Kaiserslautern, Hannß *Laux einen Erbbestandsbrief an einem Grundstück des Stifts Lautern, am „Steinwog beim Hoff Entersweiller gelegen“ nebst der Erlaub­nis dort eine Walkmühle zu errichten 827.

 

In dem Aktenkonvolut über die Salingsche Mühle in Kaiserslautern befindet sich folgender Aktenvermerk: „Der Erbbestands Brief de ao 1609 besagt nicht die Salinsche Mühl, als welche am Sauwoog gelegen. Sondern die Lauxen Mühl so ober dieser am Steinwoog gelegen war, aber vorlängstens nicht mehr vorhanden ist.“ 828. Dort ist weiter zur Verdeutli­chung der Unterscheidung notiert: „Endersweyler Hoff: Die Walkmühl am Steinwog“ und „Lauttern: Die Sallinische Mühl am Sauw­oog“.

 

Am 31.5.1698 schreibt der Lauterer Stiftsschaffner in einem Bericht über ausstehende Pachtzahlungen an die kurpfälzische Verwal­tung: „So hatt die Fraw *Frutzweillerin zu Neustatt alhiesigem Stifft wegen der uff ein halb stund von dieser Statt Lauttern stehen ge­habten Walckmühl ..., indem solche Mühl längst verfallen undt zu einem Steinhauß gemacht ... Nun habe ohnlängst dem bißheri­gen Stattschul­heißen zu Neustatt, Hl Frutzweillern solches alles nachmahls remonstriert, undt uf abstattung des Zinses getrieben, Der will sich aber zu nichts verstehen, ... Er werde durch Auffrichtung einer andern Mühl unterm davon, /: welches dann die längst von dem abgelebten Sal­lin uffgebaut 2 Mltr Pfacht Korn zinsende Mühl sein muß :/, die ihrigen in Abgang kommen, daß nicht der Mühe werth seye, das gerings­te davon zu verwenden“ 829 Das Schreiben ist bezeichnet als „Lauterer Stifftsschaffners Schaffner berichtes wen ei­ner abgebranntn Wal­ckmühl bey Lauttern, worden die Fritzweilerische zu Neu­statt“ 830.

 

 

 

 

 

Eppelsheim / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms; südöstlich von Alzey, nordöstlich von Flomborn gelegen.

 

Das Dorf wurde erstmals 782 als „Ebbelesheim“ im Lorscher Codes erwähnt. Über beträchtlichen Besitz am Ort, zuletzt unter der Vogtei der Bolander, verfügte wohl schon im 7./8. Jh. das Stift St. Salvator zu Metz, das ihn 1230 an das Wormser Domstift veräußer­te. Weiter­hin sind das Kloster Rupertsberg und der Deutsche Orden als Grundeigentümer bekannt. Das Dorf war der Burg Alzey dienstbar. Die Vogtei gehörte, unter pfalzgräflicher Hoheit, der Burgmannschaft. Bis ins späte 16. Jh. zog Kurpfalz die Vogtei an sich und Eppelsheim kam an das Oberamt Alzey. Unter dem hier begüterten Adel sind die Dalberger und die einheimischen Schaffrad her­vorzuheben 831.

 

Mühlen:

außerhalb des Dorfes lagen die Kirchmühle (1443 bezeugt) und die Hau- und Schleifmühle 832.

 

1742 wird als Müller in Eppelsheim genannt der Georg Leonhard Wacker 833.

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E10, 712: Mühle zu Eppelsheim, 1653-1794 +++klären: welche Mühler+++

 

 

- Haumühle, Hausmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E10, 3061: Erbleihe der Hau(s)mühle zu Eppelsheim, 1806, 1818, enthält u.a.: Christian Grathwohl (1796), Witwe des Christian Grathwohl (1818)

 

 

- Kirchmühle:

südöstlich außerhalb des Dorfes, ehemals am „Wormser Weg“ gelegen und einst vom Altbach gespeist. Ursprünglich der Eppelshei­mer Kirche gehörig 834.

 

Am 19.11.1328 bekundet Graf Wilhelm von Katzenelnbogen, daß er den Eberhard Vetzer von Geispitzheim mit einem Viertel der Kirch­mühle, an der der Edelknecht Johann Lempe zu Bechtolsheim Gemeinschaft hat, belehnt habe 835.

 

Die Mühle wurde 1433 an Cun Cleymann verpachtet und infolge der Reformation der Geistlichen Güterverwaltung Heidelberg zuget­eilt. 1760-1884 Erbbestand bzw. Eigentum der Familie Wink. Der Betrieb wurde 1928 eingestellt 836.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 51: Kirchmühle, Gewölbestall

 

 

 

 

 

Eppenbrunn bei Pirmasens:

s. auch Eppenbrunner Mühle

 

VG Pirmasens-Land, Lk Südwestpfalz; Eppenbrunn wurde 1235 als Eppenburnen erwähnt, der Weiler Ransbrunnerhof schon 1155 als Ransbronnen. Beide gehörten damals zum Kloster Stürzelbronn und dann bis zum Aussterben der Linie im Jahr 1570 zu Zwei­brücken-Bitsch. Danach gelangten sie an Hanau-Lichtenberg und 1604 zu Hessen-Darmstadt 837.

 

Mühlen:

- Eppenbrunner Mühle:

Wüstung bei Eppenbrunn/Pirmasens; 1710 „der Stemper Weiher samt dem Mühlplatz“, 1711 „Stemper Weyher samt dem darzu gehöri­gen Platz bey Eppenbrunn, auff welchem for alten Zeiten eine Mühl gestanden“ 838; schon 1626 „die Mülen ahn dem Stempen Weyher“ und 1641 „die Müehl an dem Stemppen weyher“ 839. 1828 als „Eppen­bronnermühle“, 1837 als Eppenbrunner Mühle er­wähnt 840.

 

Die jüngere Mühle trug ihren Namen nach Dorf Eppenbrunn, die ältere nach dem „Stemper Weyher“ und dieser nach Baumstämmen, die zur Befestigung des Weiherdammes in den Boden eingetrieben waren, Stempfen genannt (von mhd. „stempfen“, schlagen, stamp­fen) 841.

 

Um 1762 war Johann Niclaus Laux der Müller auf der Eppenbrunner Mühle. Er beschwert sich 1762 über den von ihm zu zahlenden Kos­tenbeitrag zu der neuerbauten Brücke bei seiner Mühle 842.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2830: Beschwerde des Müllers zu Hilst wegen Beeinträchtigung durch die von dem Schultheißen Sebastian Kelsch (s. *Kölsch) von Imsbach zu Eppenbrunn erbaute Mühle, 1614

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2753: Reparatur der Brücke bei der Eppenbrunner Mühle, 1748, 1759-1786

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2180: Beschwerde des Eppenbrunner Müllers Johann Niclaus Laux we­gen dem Kostenbeitrag zu der neuerbauten Brücke bei seiner Mühle, 1762

 

 

- Stütenbacher Mühle:

Sägmühle beim Stiedersbacher Hof bei Eppenbrunn gelegen 843. Die Mühle lag oberhalb des Dorfes Eppenbrunn auf der Stiederbach 844.

 

1740 wurde dem Sägemüller Johann Jacob 845 *Kettenring an der Stieder­bach, im Eppenbrunner Forst, Land zum Bau einer Säge­mühle in Erbbestand gegeben 846.

 

Die Sägemühle ging 1894 ein 847.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1054: Dem Sägemüller Kettenring an der Stiederbach im Eppenbrunner Forst zu einer Sägemühle in Erbbe­stand gegebene Land, 1740

 

Urkunden/Literatur:

- Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2740: Stiedersbacher Hof und Sägmühle bei Eppenbrunn, 1739-1788.

 

 

 

 

 

Erbach bei Homburg / Saar:

heute OT von Homburg/Saarland; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken.

 

Die Katholiken waren nach Homburg, die Lutheraner nach Waldmohr gepfarrt. Die Reformierten gehörten von 1700-1790 nach Ernst­weiler oder Limbach, ab 1790 bis 1950 nach Homburg 848.

 

 

Mühlen:

Die älteste Nachricht über Mühlen in Erbach stammt aus dem Jahr 1580. Um diese Zeit errichtete ein Müller namens Matzloff aus Be­belsheim in Erbach eine Pletschmühle 849.

 

- Erbacher Mahl- und Weihermühle:

die Mühle lag in Erbach, dem heutigen OT von Homburg/Saar; sie war nördlich von Erbach gelegen im Süden des heutigen Ortsteils Reiskirchen; dort befindet sich die Weiher-Straße, die zum ehemaligen Weiher führte; an diesem lag die Mühle, wie sich aus dem Müh­lenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 850 ergibt. Die Erbacher Mahl- und Weihermühle darf nicht verwech­selt werden mit der nördlich von Reiskirchen liegenden Reiskircher Mahlmühle. Die Er­bacher Mahl- und Weihermühle war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken.

 

Aus der Tatsache, daß die Mühle um 1595 und auch 1691 von der Rentkammer Zweibrücken verwaltet wurde, ergibt sich, daß die Müh­le zur Geistlichen Güterverwaltung im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken gehörte, und mithin ursprünglich aus Klosterbesitz oder Kirchenbe­sitz stammte. +++weiteres klären++++ Durch die Reformation war es zu einer Neuordnung des Kirchenvermögens im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken gekommen. Der Zweck und die Verwaltung wurden anders bestimmt. Direkte Folge der 1559 verfüg­ten Säkularisation über die noch bestehenden Klöster war die Übertragung des Kirchenvermögens auf die sog. Klosterschaffneien. Die Kircheneinkünfte wurden von den Kirchenschaffneien verwaltet. Insgesamt wurden es im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken vier solcher Schaffneien einge­richtet: in den Oberämtern Zweibrücken, Bergzabern, Meisenheim und Kusel (Lichtenberg). Die Rechen­kammer blieb oberste Aufsichts­behörde 851.

 

1595 bewarb sich Paulus *Vockenmüller aus Einöd um die Erbacher Mühle am „Herrenweiher“. Hierbei erklärte Vockenmüller der Zwei­brücker Rentkammer, daß sein Vater die Vockenmühle am Patersbach und auch die Altenwoogsmühle bei Vogelbach hergerich­tet habe. Die Zweibrücker Beamten hatten jedoch Bedenken gegen Vockenmüller, der „ein gar seltsamer Gast“ sei. Ein weiteres Be­denken resul­tierte aus der Tatsache, daß die Frau des Paulus Vockenmüller ihr Heimatdorf Einöd nicht verlassen wollte. Dennoch er­hielt Vockenmül­ler 1596 die Mühle im Erbbestand verliehen, ihm wurde ein Erbbestandsbrief erteilt. Bald hatte Vockenmüller jedoch wirtschaftliche Schwierigkeiten und suchte um Ermäßigung der Erbpacht nach. Hintergrund war die Tatsache, daß die Erbacher Müh­le keine Bannmüh­le war, und die Einwohner von Erbach nach Limbach gebannt waren852. Dieser Paulus Focken ist In der Unterta­nenliste des Oberamts Zweibrücken von 1609 auf der „Vocken Mühl“ genannt. Er war mit Elisabeth NN., verheiratet, aus der Ehe stammen 8 Kinder, darunter fünf Söhne und drei Töchter 853.

 

Nach den Verwüstungen des 30jährigen Krieges war die Mühle völlig verfallen und lange unbewohnt. Erst am 10.3.1691 schloß die Zweibrücker Rentkammer mit Johann Stoffel von Weiskirchen, im Amt Dachstuhl gelegen, einen Vertrag ab nach dem Stoffel den öden Mühlplatz und den eingerissenen Weiher herstellen will gegen Lieferung des Holzes, Befreiung von Angaben für 4 Freijahren, und all­mähliche Erhebung der Abgaben durch die Landesherrschaft. Ein weiterer Bewerber um die ehemalige Mühle war Bernhard Widemeyer aus Schiffweiler. Die Rentkammer hatte keine Klarheit über den Umfang des Mühlenbereichs: „In Erbach wohnen jetzt lauter welsche Leute die gegen die neuen Akkorde opponieren. Sie sind der Meinung, daß der ganze Bann ihnen gehört und der neue Müller sich des Platzes wegen mit ihnen vergleichen müsse“. Konflikte wollte die zweibrückische Landesherrschaft vermeiden, da das Land damals von Frankreich okkupiert war und der Intendant von Homburg eingreifen und das Land an sich ziehen könnte. Die Verhandlungen zwischen der Rentkammer und den Bewerbern zerschlugen sich daher. Dagegen bat 1693 der Franzose Gerhard du Brun, die Erbacher Mühle wie­der aufbauen zu dürfen. Die Mühlenanlagen scheinen in aller Eile errichtet worden zu sein, da schon 1697 der Erbacher Müller Muro einen Dammbruch am Weiher meldete 854.

 

Bis vor 1727 war der Conrad *Schmiedler der Müller auf der „Carbacher Mühle in Kleincarbach im Hartenburgischen“, d.h. in Großkarl­bach; dieser zog dann auf die Erbacher Mühle in Erbach und erhielt 1727 im Alter von 60 Jahren die pfalz-zweibrückische Bürgeraufnah­me 855.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 856wird sie zusammenfassend wie folgt beschrieben: “.. liegt unten an dem Damm des Erbacher Weihers, einen Büchsenschuß unterhalb Reißkir­chen, 1/4 Stunde von dem Dorf Erbach. ... Das Hochge­bau ist in schlechtem – hingegen das Mühlwesen und der Wasserbau in gantz gutem Stand und neu repariert, die Mühle hat zwey oberschl. Wasserräder, die 1 Mahl- und 1 Schälgang treiben, auf wel­chem zur Noth auch gemahlen werden kann. ... und kann die Mühle mit ei­nem Gang beständig gehen. ... Simon Jakob *Heyl ist der Erbbe­ständer und hat unterem 2ten May 1733 einen Erbbestand und unterm 15ten April 1738 einen Confirmations-Schein darüber er­halten; er gibt 6 Ma. Korn Saarbrücker Maßung als Pacht. Das Dorf Erbach soll in die Mühle gebannt werden.” 857.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Erbacher Mühl [hat 2 WaßerRäder welch ein Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt an Pacht] 6 Mltr Korn; vide vorstehend art: bez der Reißkircher Mühl.“ 858

 

Am 24.3.1818 wird die Erbacher Mühle freiwillig versteigert. In der Versteigerungsankündigung vom 14.3.1818 heißt es: „Die Erba­cher Mühle mit Wohnhaus, Scheuer, Stallung, 2 Gärten, 17 Morgen Wiesen, und 12 Morgen Äcker um die Mühle herum gelegen, wird den 24sten März 1818 ... öffentlich an den Meistbiethenden versteigert werden. Diese Mühle, welche auch im trockensten Som­mer immer hinreichendes Wasser, wenigsten für einen Gang hat, liegt bey Erbach, ¾ Stunden von Homburg, 1 Stunde von Wald­mohr, an der Stra­ße nach Cusel, ist stark besucht, und es haften auf derselben außer den direkten Steuern keine weiteren Abgaben noch Lasten.“ 859.

 

1819 war Peter *Emerich als Müller auf der Erbacher Mühle; °° mit Margaretha Löffler († vor 1819). Er erscheint im Zusammen­hang mit der Versteigerung der Reiskircher Mahlmühle am 22.4.1819. Im „Intelligenzblatt des Rheinkreises“ Nr. 18 vom 5.3.1819 wird die Verstei­gerung der Mühle Reiskirchen für den 22.4.1819 annociert: Flur 93-98 in der Gemeinde Reiskirchen mit „Mühle, Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Hofgering, Wiese, Garten und Mühl-Damm“. Die Versteigerung erfolgt wegen einer Geldforderung auf Betreiben „von Herrn Carl Exter, wohnhaft in Zweibrücken, in seiner Eigenschaft als Rechner der der Reformierten geistlichen Güter-Verwaltung daselbst ge­gen Catharina Glaser, Witwe von Georg Löffler, gewesener Müller auf der Reiskircher Mühle, sie ge­genwärtig in Homburg wohnhaft, so­wohl in ihrem eigenen Namen wie auch als natürliche Vormünderin ihrer minderjährigen Kinder, Catharina, Louisa, Philippina, Charlotta, Christina und Mariana, und gegen Peter Emerich, Müller auf der Erbacher Mühle wohnhaft, Witwer seiner verlebten Ehefrau Margaretha Löffler, und gesetzlicher Vormund seiner mit derselben erzeugten minderjährigen Toch­ter Margaretha.“ 860.

 

Am 20.5.1831 wird „auf Ansuchen des Herrn Friedrich *Wagner, Müler auf der Ixheimer Mühle wohnhaft, handeln in eigenem Na­men und in dem der mit seiner verlebten Ehefrau Charlotte Seel erzeugten noch minderjährigen Kinder, Namens Wilhelm, Karl Julie und Ca­roline Wagner, 2) des Herrn Carl Seel, Königl. Revierförster in Högen wohnhaft, handelnd in seiner Eigenschaft als Neben­vormund die­ser minderjährigen Kinder, 3) der Friederika Wagner, Witwe des zu Landau verlebten Thierarztes Friedrich Göller. Und in Gemäßheit ei­nes homologationsurtheils des Königl. Bezirksgerichts Zweibrücken vom 18. April dieses Jahres ... wird zur öffentli­chen Versteigerung ... vorschreiten: 1) Die sogenannte Erbacher Mühle, bestehend in 2 Mahlgängen, einem Schälgang und ei­ner neu erbauten und gut einge­richteten Sägmühle, Scheuer, Stallung, Hofgering und geräumigen Wohnhaus für zwei Haushaltungen ..., die Mühle liegt in einem schö­nen Thale, eine Viertelstunde von Homburg“ 861.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 292/5-11: „Die Erbacher Mühle, 1773-1790“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 878: „Die Erbacher Erbbestandsmühle (4 Hefte), 2004“

 

 

 

 

 

Erbacher Tal:

s. Heppenheim/Bergstraße

 

 

 

 

 

Erbes-Büdesheim / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms; westlich von Alzey gelegen

 

Die Stelle, an der heute Erbes-Büdesheim gelegen ist, schon lange Zeiten hindurch - wahrscheinlich mit Unterbrechungen - besiedelt. Zum ersten Mal wurde das Dorf am 2. bis 4. Januar 767 urkundlich erwähnt und seine damalige Michaels-Kirche erstmals zwischen 767 und 768. Der erste namentlich bekannte Einwohner war ein gewisser Egilolf, der zu dem genannten Datum dem gegenüber Worms auf der anderen Rheinseite gelegenen Kloster Lorsch 10 Joch Ackerland verkaufte und dafür ein Pferd erhielt. Der getreuen und genauen Notierung dieses Verkaufs durch die Mönche verdankt Erbes-Büdesheim, ähnlich wie fast alle Dörfer Rheinhessens, seine erste Erwäh­nung. Erbes-Büdesheim gehörte als Dorf insgesamt ursprünglich um 1275 zur Grafschaft Leiningen, ab 1350 zu der Vorderen und Hinte­ren Grafschaft Sponheim, deren Hauptbesitz im Hunsrück lag, und nach deren Aussterben 1437 zu deren Erben: zur Grafschaft Pfalz-Simmern, zur Markgrafschaft Baden und zur Kurpfalz. Von 1559–1598 und von 1611–1673 zählte es zum Her­zogtum Pfalz-Simmern, ei­ner kleinen Nebenlinie der Kurpfalz mit Regierungssitz in Simmern, und ab 1673 ganz zur Kurpfalz 862. Der Ort kam bis 1537 ganz an Kurpfalz, nur 1559-1598 und 1611-1673 zählte er zum Herzogtum Pfalz-Simmern (Amt Bolanden), dann wurde er Sitz eines Unteramtes, ab 1706 im Oberamt Alzey 863.

 

Mühlen:

1373 belehnte Wildgraf Otto den Dietrich von Morsheim mit einem burgerlichen Hause und der Mühle zu Erbesbüdesheim 864.

 

in einer Urkunde vom 14.11.1460 des Klosters Schwabenheim über den Verkauf von dessen Eigenhof zu Erbesbüdesheim und den zuge­hörigen Grundbesitz an Heinrich von Morsheim und Mechthild Bettendorf heißt es u.a.: „It(em) ein zweiteil uff der mul(e)n ge­vor dem widdame zu Eich ...“ 865.

 

- Aulheimer Mühle:

ca. 18 Minuten (zu Fuß) nördlich von Erbes-Büdesheim in Richtung Flonheim; an Stelle der Wüstung Aulenheim (auch Ulenheim, Uln­heim) 866.

 

Im Verzeichnis der Ortschaften etc. im Großherzogtum Hessen vom September 1839 sind die „Aulheimer Mühlen“ mit 17 Einwoh­nern aufgeführt 867.

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. S3 Nr. Nachweis: Erbes-Büdesheim; enthält Aulheimer Mühle, Riedertal und Riedmühle (Erbes-Büdesheim)

 

 

- Morbacher Mühle:

bei Erbesbüdesheim gelegen; bis 1816 war Johann Jakob Kreuter der Müller auf der Morbacher Mühle (er heiratet am 29.4.1816 in Sembach die Elisabeth Kohlberger, Witwe des Müllers Johann Carl (Karl Philipp) Graf von der Eichenbacher Mühle bei Neuhems­bach und übernimmt anschließend die Eichenbacher Mühle) 868.

 

 

- Neumühle:

um 1810 war die Neumühle eine Mahlmühle „mit vier Gängen, nebst einem Schälgange, Oelschlag und Hanfbreche“.Sie stand im Eigen­tum des Domstifts Mainz. Pächter war damals Jakob Bittong aus Mainz. Am 25.1.1810 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüter­veräußerung die Veräußerung der Mühle. Sie wurde erworben von Julien Noiré aus Mainz zum Kaufpreis von 38100 fr. 869

 

 

- Niedermühle:

um 1702 war Melchior *Götz der Müller auf der Niedermühle in Erbesbüdesheim; Vater des Henrich Götz aus Albisheim; im katho­lischen KB Kirchheim ist am 14.7.1702 die Heirat des Henrich Götz „von Albisheim“, „Sohn des Melchior Götz. Müller auf der Nie­dermühle in Er­besbiedesheim, mit Maria Barbara Scherer, Tochter des Joe Scherer von Albisheim“ eingetragen 870. Am 17.4.1711 sind in der kath. Kir­che in Kirchheim (-bolanden) als Paten bei der Taufe des Philipp Henrich Not­hoff anwesend, der Philipp Henrich Götz und seine Frau Barbara 871.

 

 

- Riedmühle, Riedermühle:

im Riedertal am Moosbach zwischen Erbes-Büdesheim und Wendelsheim gelegen; die ehemalige Mühle ist heute eine Ruine 872.

 

Die Riedmühle liegt auf der Wüstung des ehemaligen Dorfes Riede 873. Die Mühle wird erstmals 1418 erwähnt 874. Das nächste Mal wird die Riedmühle 1611 urkundlich genannt in einer Grenzbeschreibung „gegen die Riedt-Mühle“ 875, und erneut 1632: sie gibt 18 Mltr Korn jährlich 876.

 

1652 wird „Hanß Henrich der Schreiner und Rietmüller“ 877. Die nächste Nennung stammt von 1673, wo im Taufregister der reformierten Gemeinde Erbes-Büdesheim genannt wird;: „Rauff Müller des Sebastians des Rietmüllers“ 878. 1675 heißt es im ref. KB Erbes-Büdesheim: „Gertraut Des rietmüller Hanß philipsen Hausfraw“ 879. 1675 lautet der Eintrag: „Melchers Gotzen Müller in der riedtmühlen“ 880, und am 4.1.1677 heißt es von der „rüdt Mühl“ 881.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1762: „Die Gideon Gienand zur Suche nach Eisenerz in Erbesbüdesheimer- und Nacker Gemarkung zugewiesenen Felder“; Situationsplan mit Ortslage Riedermühle, 1784

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. S3 Nr. Nachweis: Erbes-Büdesheim; enthält Aulheimer Mühle, Riedertal und Riedmühle (Erbes-Büdesheim)

 

 

 

 

 

Erdesbach / Glan:

VG Altenglan, Lk Kusel; nördlich von Altenglan am Glan gelegen; das Dorf war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Lichten­berg.

 

 

Mühlen:

- Erdesbacher Mahlmühle:

Auf Anordnung des Herzogs von Zweibrücken erstellte Carl Sundahl 1746 ein Mühlenprotokoll, indem er über die Erdesbacher Mahlmüh­le folgendes berichtete: „Die Erdesbacher Mahlmühle liegt am Glan, von der Patersbacher Vockenmühle und Ulmeter Müh­le je ¼ Stunde entfernt. 2 unterschlächtige Wasserräder, 1 Aalkorb. Der Beständer ist Friedrich *Kling, hat die Mühle nach dem Tod seines Vater Hein­rich *Kling übernommen gegen Zahlung von 600 fl an die Erben­gemeinschaft. Erbbestandsbrief vom 30. März 1741. Er entrichtet als Pacht jährlich: 3 Ma. Korn und 3 Ma. Hafer Lichtenberger Ma­ßung; an Geld 4 fl und für 2 Pfund Heller (alter Währung) 1 fl 2 bz und für 2 Kapaunen 8 bz. Keine Banngerechtigkeit. Der Müller behauptet, es wäre größerer Umsatz in der Mühle, wenn sich die Familien nicht mit den 'vielen Grundbirnen sowie auch anderen Früchten als Wicken und Haber behelfeten.'“ Der Was­serfall ist 3 Schuh hoch, bei Hochwasser und bei Zufrieren des Glan entstehen lange Stillstandszeiten“. 882

 

Die 1746 erstmals bezeugte Mühle kam in der 2. Hälfte des 18. Jh. an Peter Drumm, dessen Familie sie bis 1972 halten konnte. Die ehemalige Mühle ist das heutige Anwesen Mühlweg Nr. 10. 1850 baute Friedrich Drumm IV. (wohl ein Großneffe des im Türsturz des ge­genüber liegenden Anwesens Nr. 10 genannten Friedrich Drumm) der Mühle gegenüber eine Ölmühle, 1860 folgte daneben eine neue Getreidemühle. Damit gab es für kurze Zeit 3 Mühlen, bis die alte Mühle 1894 abgerissen wurde und an ihrer Stelle das heute noch vor­handene Wohnhaus errichtet wurde. Die inzwischen ganz als Wohnhaus umgebaute neuere Mühle ist ein zweigeschos­siger Putzbau mit Krüppelwalmdach. Sie besteht aus der in den Neubau integrierten älteren Ölmühle, einer Überbauung des Mühl­grabens, der neuen Ge­treidemühle (aufgestockt 1952) und einem Wohntrakt 883.

 

Im Mühlenverzeichnis für das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken unter lfd.-Nr. 7 von 1756 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörige Mühle unter Nr. 7 wie folgt beschrieben: „die Ertesbacher Mühl (hat) 2 Waßer Räder, wovon eines ein Mahl das andere aber eine Mahl und Scheelgang treibet; (zahlt jährlich an Pfacht) 5 fl 10 bz an Geldt, 3 Mltr Korn (und) 3 Mltr Haber, ... 30-40 Familien jährl: befördern zu können, ist aber niemand dahin gebannet.“ 884

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird der Handelsmüller Friedrich Drumm genannt 885.

 

Karte:

- LA Speyer Best. A 294/7 Bl. 39r

 

Photo:

- Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S, 49

- Die Rheinpfalz vom 28.5.1966: Die stillgelegte Mühle bei Erdesbach am Glan

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A 294/7 Bl. 37r-40

 

 

- Walkmühle:

in Trockenzeiten des Hochsommers reichte oft das Wasser des Kuselbachs in Kusel nicht aus, um alle Tuchmacher zufrieden zustel­len; deshalb hatten sich eine Anzahl von ihnen schon im 16. Jh. einen Ausweichbetrieb in Erdesbach am Glan erstellt. Im Bedarfsfal­le be­dienten sich die Kuseler Strumpfweber und Wambsweber einer Fertigungsstätte in Altenglan 886. Bereits 1535 hatten die Kuseler Wol­lenweber Hans Maurer, Peter Flesch, Bertholdt Weber, Clesgin Bügel, Hans Jung und Hans der Rat von Pfalzgraf Ru­precht durch den Landschreiber Johann Weidenkopf einen Erbbestandsbrief zum Bau einer Walkmühle in Erdesbach erhalten, die vorher Bremen Hen in Betrieb hatte 887.

 

Urkunden/Literatur:

- Cappel, Michael: „Dorf mit Mühlengeschichte: Edesbach/Glan“; in: Rheinpfalz Ausgabe Kusel vom 17.4.1986 (betr. Walkmühle bei Er­desbach)

 

 

 

 

 

Erfenbach:

heute Stadtteil von Kaiserslautern, war kurpfälzisch

 

Mühlen:

 

- Bordmühle:

am 18.10.1739 wird der frühere Schloßmüller in Kaiserslautern, Johann Wilhelm *Aumer, als Borthenmüller“ zu Erfenbach genannt 888.

 

 

- Mühle auf dem Triesch:

1718 Bezeichnet als Mahlmühle auf dem „Herrschaftlichen Triesch“ Hinterbusch). Erbbeständer war 1718 der Johann Heinrich Zim­mer 889.

 

In einem Aktenvermerk heißt es: '„Carlswoog“ nebst Hühnerbusch, woran die unten ahn dem Damm vorhandene Mahl- und Schneid­mühl sich befindet'. Der Standort dieser Mühle muß demnach in der Nähe vom Hinderbusch gewesen sein, der nach dem 30jährigen Krieg vielfach als 'Willering' (Wildnis) bezeichnet wurde 890.

 

Nach dem Protokoll über die Liquidation des Rustikalbesitzes (der Dominikal- und Zehent-Renten) ist als Eigentümer des Hauses Nr. 18 ½ genannt der Müller Konrad Schwem jr. 891. Die Schwehm gehören zu den ältesten Familien in Erfenbach, die schon im 30jähri­gen Krieg vorkommen 892.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 962/10: „Erbbestandsbrief über die Mühle auf dem Triesch, 1718“

 

 

 

 

 

Erfenstein:

OT von Esthal, VG Lambrecht, Lk Bad Dürkheim; im Elmsteiner Tal am Speyerbach gelegen; in unmittelbarer Nähe liegen die Bur­gen Breitenstein und Spangenberg.

 

Mühlen:

- Bordmühle bei Spangenberg, Spangenberger Sägemühle:

unterhalb der Burgruine Spangenberg im Höllischtal, im Banne von Esthal gelegen 893.

 

1698 sind Peter Baumgarten und Hans Peter Botz Erbbeständer auf der Spangenberger Sägemühle, 1743 ist Erbbeständer der Nico­laus Daubner. Die Sägmühle ist 1818 im Mitbesitz von Andreas Koelsch aus Gräfenhausen [OT von Lambrecht] 894.

 

Von 1702-1708 ist als Müller in Elmstein Johannes Valentin *Seeleuthner belegt, der 1709 in Spangenberg nachgewiesen ist 895.

 

1711 Claudius *Baude (Beude) 1711 der Sägmüller in Spangenberg (später Bordmüller in Hardenburg und im Weitersbrunnertal) 896.

 

1725 wird die Spangenberger Mühle, eine Bordmühle, erwähnt 897.

 

Die Gemeinde Hambach verlangt indebite [zu Unrecht] auf der Schneidemühle in Spangenberg 2 fl Bodenzins. Er soll vorläufig si­stiert [eingestellt] werden,13.8.1792. Die Rechte gehören der Herrschaft 898. Hintergrund war, daß die Burg Spangenberg zum Ham­bach ge­hörte 899.

 

Von 1832-34 war Johann Friedrich *Zimmermann als Sägmüller auf der Spangenberger Mühle 900.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2337/6: Klassifikationsplan Lachen, o.D. (1820-1845), darin u.a. die Ruine Spangerberger Sägmühle

- LA Speyer Best. W1 Nr. 6613, darin u.a. die Helmbacher und die Spangenberger Sägmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1095/5: „Bordmühle bei Spangenberg, 1772“

 

 

 

 

 

Erfweiler-Ehlingen / Saarland:

OT der Gemeinde Mandelbachtal; ca. 5 km westlich von Breitfurt gelegen, ca. 6 km nordwestlich von Herbitzheim; beide ursprüng­lich getrennten Dörfer kamen zwischen 1655 und 1663 zur Grafschaft von der Leyen; ab 1816 zum bayrischen Rheinkreis.

 

Mühlen:

- Ehlinger Mahlmühle:

bis ca. 1821 war Johannes *Kempf († ca. 1821) der Müller auf der Ehlinger Mahlmühle. Nach seinem Tod lassen die Witwe und die übri­gen Erben die Mühle am 30.4.1821 freiwillig versteigern. Im Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 17.4.1821 wird die Versteige­rung der Mühle angekündigt und die Mühle wie folgt beschrieben : „ ... sammt denen dazu gehörigen Ländereyen (die Ehlinger Müh­le genannt) ... Eine auf'm Ehlinger und Erfweiler Bann gele­gene Mahlmühle mit zwey Gang, zwey geräumige Wohnungen, eine im unteren und eine im oberen Stock nebst Scheuer, Stallung und Schwein-Ställe, sammt Hofgering ...“ 901

 

Urkunden/Literatur:

- LA Saarbrücken Best. vdL Nr. 2225: „Schriften und Pachtbrief der Erbpachtmühle zu Ehlingen bei Erfweiler nebst Zession der Mühle an Karl Kaspar von der Leyen, Kurfürst von Trier“, 1661

 

 

 

 

Erlenbach, Gewässer:

der Erlenbach ist ein gut 9 km langer Wasserlauf im südpfälzischen Wasgau (Rheinland-Pfalz) und ein linker Zufluss der Lauter, die hier, an ihrem Oberlauf, noch Wieslauter genannt wird. Der Erlenbach hat eine Haupt- und eine etwas schwächere Nebenquelle, die nur we­nige hundert Meter voneinander entfernt an der Ostflanke des 445 m hohen Löffelsberges zutage treten. Dieser gehört zum Wasgau, der den Südteil des Pfälzerwaldes und den sich anschließenden Nordteil der Vogesen umfasst. Anfangs nach Osten fließend, wobei der Hauptbach das Wohngebiet von Oberschlettenbach berührt, treffen sich die beiden Quellbäche nach 2 km; dabei mündet der schwäche­re Bach von rechts in den stärkeren. Der vereinigte Erlenbach wendet sich nach Süden und passiert die Gemeinden Vor­derweidenthal und Erlenbach. In Niederschlettenbach mündet er von links in die Wieslauter. Zuflüsse sind: Wüstenborn (rechts), Kleisterbach (rechts), 1,4 km, Zimbach (rechts) und Eisenbach (rechts), 1,4 km 902.

 

 

 

 

 

Erlenbach bei Dahn:

VG Dahner Felsenland, Lk Südwestpfalz; östlich von Busenberg; 760 wurde der Bach Erlenbach erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort selbst wird erst 1348 genannt. Von 1500 bis 1650 gehörte er zur Kurpfalz.

 

Mühlen:

- Berwartsteiner Mühle:

Burg Berwartstein hat eine bewegte Geschichte. 1152 wurde sie von König (und späterem Kaiser) Friedrich I. Barbarossa als Reichsle­hen an die Bischöfe von Speyer gegeben; in der Folge tauchen Speyerer Ministerialen als Burgherren auf. 1276 übergaben Walter von Berwartstein und seine Frau Ottilie einen Hof vor dem Berwartstein an Pfalzgraf Ludwig II., erhielten diesen aber wieder zu Ei­gentum zurück. Zu Beginn des 14. Jh. wurde die bisher ungestörte Besitznachfolge der Herren von Berwartstein in Bedrängnis, zu­nächst im Feldzug der Reichsstädte Straßburg und Hagenau gegen die Herren von Berwartstein. 1343 versetzte Anselm von Berwart­stein Burg Berwartstein und das Dorf an Ulrich von Weingarten. 1347 verkauften die Herren von Weingarten die Burg an das Kloster Weißenburg. 1471 nahmen die Eckbrechte von Dürckheim den Berwartstein im Handstreich, wofür sie mit der Reichsacht belegt wurden. Mit der Öff­nung und Einräumung der Burg für Pfalzgraf Friedrich I. durch die Dürckheimer wurden die Ansprüche des Klo­sters Weißenburg umgan­gen. Kurfürst Philipp I. der Aufrichtige verkaufte die Burg 1485 an den kurpfälzischen Marschall Hans von Trotha (Hans Trapp). Versuche des Klosters Weißenburg, sein Eigentum zurückzuerhalten, schlugen fehl. 1544/49 gelangte die Burg über familiäre Bande an die Familie von Fleckenstein 903.

 

Am 15.12.1543 bekannt Christoph von Dratt als Sohn des Ritters Hans von Dratt, daß er verschiedene frühere Mannlehen seines Vaters von Kurpfalz erhalten hat, darunter Schloß Berwartstein, den Viehhof unter Berwartstein, die Mahlmühle, den Grienwoog an der Mühle am Fuße des Berwartstein 904. Am 16.10.1592 gibt Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz dem Philipp von Fleckenstein (d. Ä. als Tochter­mann des ohne männliche Erben verstorbenen Christoph von Dratt) die von Letzterem laut Vertrag von 1543 innegehabten Lehen, dar­unter Burg Berwartstein, den Viehhof unter Berwartstein und die Mahlmühle 905. Am 28.1.1612 gibt Pfalzgraf Johann als Administrator der Kurpfalz dem Philipp von Fleckenstein (als Tochtermann des Christoph von Dratt) neben Schloß Berwartstein u.a. den Viehhof unter Burg Berwartstein und die [zugehörige] Mahlmühle mit dem Grienwoog 906.

 

Nach dem Aussterben der Herren von Fleckenstein kam der Berwartstein durch Verleihung seitens Kaiser Ferdinands III. an den Frei­herrn Gerhard von Waldenburg 907.

 

Am 18.1.1721 belehnte Kurfürst Karl Philipp III. von der Pfalz den Geheimen Rat, Hofkammerpräsidenten Wolff Eberhard Kämmerer von Worms und Freiherrn von Dalberg als Kurator Carl Lothars Freiherrn von Waldenburg gen. Schenkherr als Leib-Mannlehen u.a. mit der Mahlmühle unten an Schloß „Berbenstein“ . 908

 

Bei den Freiherrn von Waldenburg verblieb Burg Berwartstein bis zum Tode des letzten Frei­herrn am 25.6.1793 verblieb 909.

 

Dessen Witwe übertrug die Burg zunächst an Kurpfalz, widerrief dies unter französischer Herrschaft je­doch und verkaufte sie erneut, diesmal an den Mannheimer Rat Franz Dahm, den späteren Bürgermeister von Erlenbach 910.

 

1828 nennt man den zur Burg Berwartstein zugehörigen Hof: „Am Fuße des Berwartstein befinden sich der Hof und die Mühle glei­chen Namens, welche zur Gemeinde Erlenbach zählen 911.

 

Literatur/Urkunden:

- Schoch, W.: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 6

 

 

 

 

 

Erlenbach bei Kandel:

VG Kandel, Lk Germersheim; in der Südpfalz südlich von Landau: gelegen; war kurpfälzisch und gehörte zum kurpfälzischen Amt Billig­heim 912; nahebei liegt die Barthelsmühle (s. *Kandel) 913; am Erlenbach gelegen.

 

Das Erlenbachtal wies drei Mühlen, Barthelsmühle [s. Kandel], Herrenmühle [s. Minderslachen] und Leistenmühle [nordöstliche von Kandel, s. dort], auf, die sämtlich am Erlenbacher Gemarkung lagen 914.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 10 katholische und zwei mennonitische Familien auf 915.

 

Literatur/Urkunden:

- Esser, Werner u. Keppel, Ute: Ortsfamilienbuch Erlenbach bei Kandel. Die Familien aus Erlenbach vom Beginn der Aufzeichnun­gen bis 1900, Erlenbach 2010

 

Mühlen:

Ab 1795 (err.) war Johann Georg *Dörner als Müller in Erlenbach 916.

 

Um 1805/1810 wird Friedrich *Hördt in Kandel als Müllermeister erwähnt 917. ++++klären: welche Mühle++++

 

Um 1892 ist Heinrich Büttner (geb. um 1870; °° um 1890 mit Katharina Rupertus [geb. 11.7.1863 Erlenbach, Tochter des Tagners in Er­lenbach Wilhelm Rupertus und Eva Katharina Hoffmann]); aus der Ehe stammt der Sohn Gottfried Büttner (13.9.1892 Erlenbach - † 7.5.1907 als Müller in Erlenbach 918.

 

 

 

 

 

Erlenbrunn:

seit 1969 Stadtteil von Pirmasens, südlich von Pirmasens gelegen, gehörte zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg

 

Mühlen:

- Rehmühle:

s. Winzeln

 

 

 

 

 

Ernstweiler:

OT von Zweibrücken, im Norden von Zweibrücken gelegen; 982 erstmals urkundlich erwähnt 919. Im späten Mittelalter hatte das Kloster Wörschweiler in Erstweiler Grundbesitz und besaß den Zehnten. Wie die übrigen Wörschweiler Besitzungen in der Zwei­brücker Gegend kam Ernstweiler nach langen Auseinandersetzungen mit den Klo­stervögten, den Grafen von Saarwerden, und deren Erben, den Grafen von Nassau-Saarbrücken, unter die Landeshoheit der Her­zöge von Pfalz-Zweibrücken und gehörte dann zur Schultheißerei Ixheim. 1926 wurde Ernstweiler in die Stadt Zweibrücken einge­meindet 920.

 

Im Ernstweiler Tal wurden in der Zeit der schwedischen Regierung (1689-1719) die Ernstweiler Höfe vom Registrator Schorr errich­tet 921.

 

Mühlen:

- Glasur- und Schleifmühle im Ernstweiler Tal:

1749 erhielt der Fayencemacher Erasmus Müller einen Bestandsbrief über eine Glasur- und Schleifmühle im Ernstweiler Tal 922.

 

 

 

 

 

Erpolzheim:

VG Freinsheim, Lk Bad Dürkheim; in Erpolzheim hatte das Kloster *Limburg einen Hof. Graf Friedrich IV. von Leiningen ver­spricht am 24.8.1249 dem Kloster Limburg, diesen seine Höfe "in districtu meo in Agirsheim und Erpilsheim ... sitas" frei von allen Abgaben, Vogtei­rechten und jedweden Diensten zurückzugeben 923. Das Kloster Hö­ningen hatte Güter in Erpolzheim, die Papst In­nozenz IV. 1245 dem Kloster bestätigt hat 924. Im Hesso'schen Besitzverzeichnis von 1467 war das Hof­gut Erpolzheim als Eigengut der Grafen von Leiningen bezeichnet 925. Das Dorf gehörte zur Grafschaft Leiningen-Hardenburg (die ab 1560 lutherisch war); die Kurpfalz hatte das Pfarrbeset­zungsrecht; es war deshalb über­wiegend reformiert; die ca. 1/4 lutherischen Einwohner wurden von Ungstein aus versorgt; eine lutheri­sche Pfarrei wurde erst 1772 eingerichtet 926.

 

In Erpolzheim bestand eine reformierte Pfarrei seit 1566 mit Pfeffingen und Ungstein (um 1600), seit Mitte 17. Jh. bis 1701 auch Dackenheim. KB ref. 1644 927.

 

Mühlen:

s. auch Johann *Ummel, Philipp Jakob (2) *Wernz

 

In Erpolzheim liegen ehemaliges Gräberfeld der Merowingerzeit, von diesem unterhalb gelegen die Kirche und die Dorfmühle eng zu­sammen. In diesem Bereich kann daher auch die merowingische Hofstelle der Gründungszeit des Dorfes gesucht werden und hier be­fand sich sicher auch der Salhof des Klosters Weißenburg. Die historisch faßbaren Nachfolger des Weißenburger Hofes und jenes Besit­zes, den Konrad der Rote 946 vom Bistum Speyer eintauschte, sind der Leininger Hof, das Limburger Hofgut und die Dorfmühle, die sich zu beiden Seiten der Isenach befanden 928.

 

Am 10.5.1339 schenken Ritter Johann, genannt von Meckenheim und seine Frau Euphemia bestimmen eine jährliche Gült von 30 Malter Korn und ½ Fuder Wein zahlbar u.a. von ihren Wiesen bei der Mühle zu Erpolzheim zur Dotation einer ewigen Messe auf dem St. Niko­lausaltar in der Pfarre Dorickheym 929.

 

1513 erwarben die Mühle in Erpolzheim Junker Philipp von Sultzbach und seine Frau Magdalena von Affenstein. Sie verkauften sie aber schon wieder 1531 an Velten Endres von Kallstadt für nur 242 Gulden 930.

 

Im Salbuch der Grafschaft Leiningen-Hardenburg von 1586 heißt es: „1 Guldt gibt ein jeder Müller zu Erpolzheim für die Mastung so von ihme kein Schwein gelegt wirt“ 931.

 

 

- Erpolzheimer Obermühle:

s. Freinsheim

 

 

- Wernzsche Mühle, Untermühle, Niedermühle:

lag südlich des Ortskern von Erpolzheim an der Isenach. Die Anlage, zu der auch ein Garten und großer Park gehörte, war völlig in sich geschlossen, und nach außen von einer 2 m hohen Mauer umgeben. Die starken Abweichungen bei First und Traufhöhen ließen auf eine unterschiedliche Entstehungszeit der Gebäude schließen. Wie man dem bekrönten Wappen mit den Buchstaben HVMV und der Jahres­zahl 1762 am Sturz über der Haustür des Wohnhauses schließen kann, entstand dieser auf der Westseite des Hofes gelegene Bau im 18. Jh.. Gleichzeitig mit dem Wohnhaus entstand im Süden des Hofes die eigentliche Mühle. Die anderen Bauten des Müh­lenkomplexes ersetzten nach der Mitte des 19. Jh. Vorgängerbauten. Bauherr war Theobald Wernz, der die Mühle 1830 von seinen Eltern geschenkt bekam und 1832 auch das sich östlich anschließende Grundstück erwerben konnte. 1852 entstand auf der Ostseite des Hofes der Stall- und Scheunenbau. Trotz der nach jahrelangem Rechtsstreit schließlich 1985 rechtskräftig gewordener Unter­schutzstellung durch das Denkmalamt könnte die Mühle nicht erhalten werden und mußte schließlich wegen Baufälligkeit 1994 ab­gerissen werden 932.

 

Am 13.3.946 erhält Chuonradus, Sohn des Grafen Wernhar, aus dem Besitz des Domes St. Maria zu Speyer zur Nutzung auf Lebenszeit drei Hufen und eine Mühle „in villa Erfoltesheim“ 933. Die zum merowingischen Gräberfeld in Erpolzheim gehörende Siedlung hat sich unterhalb in Richtung Isenach befunden. Die Wernz'sche Mühle, die sich an dieser Stelle befunden hat, könnte auf eine dort befindliche merowingische Hofstelle zurückgehen. Dies könnte die Mühle gewesen sein, die Konrad der Rote 946 erwerben konnte 934.

 

Am 28.6.1479 an St. Peter und Paul wird die Bachordnung über die Dürkheimer Bach (= Isenach) zu Lambsheim vereinbart, „wie selbi­ge von altem Herkommen im Jahr 1479 ist erneuert worden“. Im Jahr 1479 „haben Theobald *Müller zu Lambsheim, Cuntz Schäf­fer in der oberen Postmühlen, Müller Henn der junge in der niedern Postmühle, Claus Müller zu Eyersheim, Hannß und Claus *Mül­ler in der ober und Niedern Erpolzheimer Mühlen und Claus Müller genannts Moutzon Becker zu Pfiffingen, in Gegenwart Jun­ker Erbrechts von Meckenheim dieser Zeits Schultheiß zu Lambsheim und Hansen Philipp Zollschreiber zu Oggersheim und Amt­mann zu Wachenheim, die­se Bachordnung wieder erneuert...“ 935.

 

Dieser Junker Eckbrecht von Meckenheim, 1479 Schultheiß von Lambsheim, war 1479/80 Besitzer der [Anm. späteren] Wernzmühle in Erpolzheim 936.

 

Am 2.1.1501 beurkundet Emich Graf zu Leiningen, daß er Snyders Peter und dessen Ehefrau Dorothee zu Erpolzheim seine dortige Müh­le in Erbbestand verliehen hat, wofür sie jährlich 28 Mltr Roggen Wormser Maß auf den gräflichen Keller nach Hardenburg liefern und jährlich ein Schwein 17 Wochenlang für den Grafen mästen soll. Die Beständer sollen auch den Bauern zu Erpolzheim und „Rich­heym“ ihr Korn und Mehl holen und bringen und ihnen auf der Waage mahlen. Streitigkeiten zwischen dem Müller und den Bauern we­gen des Mahlens sollen durch den Schultheiß des jeweiligen Ortes entschieden werden. Alle Einwohner zu Erpolzheim und „Richheym“ sollen nur bei diesem Müller mahlen lassen und nicht anderswo 937.

 

Im Salbuch der Grafschaft Leiningen-Hardenburg von 1586 heißt es: „xxviy Malter Korn, 1 gld. für die Mastung oder ein Schwein … gibt jezo Johann Riescher vonn der Mahlmühlen gelegen zu Erpolzheim …. item ein halben Morgen bey der OberMühlen ...“ 938.

 

Im Frankenthaler Ratsprotokoll wird in der Sitzung vom 16.11.1664 protokolliert: „Jacob Christ batt vmb eine Quittung vber 6 Rth ... Daß Jacob Christ Müller zu Erpelsheim Ao 1661 wegen verweigerter Bezahlung, welche Meister Niclaus Pfeifer, Maurer dieser Stadt, we­gen Repa­rierung der Postmühle zu Dürkheim ahn der Hart am Schubreth verdint gehabt, durch M … von Arrest dahin ge­bracht worden, daß ihme Maurer die ged[achte] Zahlung. Nemblich 6 Rthl., von ged[achtem] Hanß Jakob Christ gethan worden, vnd selbiges einigen deß hiesigen Stattraths kenlich seye, solches wirdt auf sein Hanß Jacob Christ begehren hiermit attestiert. Franken­thal den 16. 9bris 1664“ 939.

 

Am 6.5.1734 heißt es in der Versammlung der Bachgenossenschaft Isenach: für „Erbelsheim erscheinet Johannes Ummel abwesend [der] Hr. Schultz“ 940. Auch in den Folgejahren bis zum Bachgerichtstag am 30.4.1766 wird als Müllermeister in Erpolzheim genannt der Johannes Ummel 941.

 

Im Reichskammergerichtsprozeß des Friedrich Ludwig von Reineck ./. Friedrich Magnus Graf zu Leiningen-Dagsburg, 1750-1751 war auch „die Erbbestandsmühle in Erpolzheim“ Prozeßgegenstand. Im Verfahren wehrte sich der Kläger gegen die Erhebung einer Nach­steuer („Nachschoß“) vom 10% bzw. 5%, insg. 348 fl. vom Kauf eines Sechstels des Gießenbierschen freiadeligen und damit steuerfrei­en Gutes in Herxheim sowie der Erbbestandsmühle in Erpolzheim. Dieser Gutsanteil war dem Kläger von dem in Schulden geratenen Jo­hann Karl Merck, Förster in Annweiler, und Ehefrau Anna Caritas, geb. Zecher, für 2500 fl. verkauft worden 942.

 

Die Bezeichnung auf dem oben genannten Schlußstein HVMV 943 bezieht sich auf den Mül­ler Johann Ummel hindeuten (HV = HU, Hans = Johann Ummel). Johann Ummel war der Schwiegersohn des *Balthasar Hafen (aus Frankenstein); dieser erstei­gerte für Jo­hann Um­mel 1769 die Bannmühle in Hardenburg; Ummel zog (offen­sichtlich wegen Verschuldung) nach Erpolzheim, wo er 1772 und 1779 ge­nannt wird 944. Allerdings wird Johannes Ummel auf den Bachgerichtstagen von 945 bis zum 30.4.1766 als Müllermeister in Erpolzheim genannt 946. Auf dem Gerichtstag am 30.10.1766 wird erstmals der Müllermeister Henrich Ummel aufgeführt 947. Aber bereits auf dem Gerichtstag vom 28.4.1768 erscheint wieder der Müllermeister Johannes Ummel 948, ebenso auf dem folgenden Gerichtstagen am 3.10.1768 949. Am 10.5.1769 dagegen wird der Müllermeister Henrich Ummel aufgeführt 950, ebenso am 14.5.1772 951, sowie am 2.5.1774 952.

 

1781 heißt es in einer Aktennotiz über die an der Isenach unterhalb von Dürkheim gelegenen kurpfälzischen Mühlen: „Zu Erpolz­heim befindt sich die 4te Mühl … welche ein Erbbestand von Herrn Reineck und die dermalige Erbbeständerin ist die Ulmische Wit­tib [Anm.: möglicherweise die Witwe des Johann Ummel]“ 953. Dagegen heißt es in der gleichen Akte an anderer Stelle: „... ist die Erpolzheimer dem Hrn von Reineck gehörige Mühl welche an die Ulmische Mah[unleserlich] Temporaliter verliehen“ 954.

 

Am 28.7.1785 ist auf der Sitzung des Bachgerichts anwesend der Müllermeister aus Erpolzheim Johannes Werner 955.

 

Philipp Jakob (2) Werntz kaufte 1789 die Untermühle Erpolzheim für 12400 fl, starb jedoch schon 1799 nach halbjähriger Auszeh­rung/Lungenschwindsucht 956. Müller auf der Erpolzheimer Mühle war Philipp Jakob (2) *Wernz, der Sohn des Müllers Philipp Ja­kob (1) *Wernz (6.1.1717 Gönn­heim - 3.4.1785 Grethen), des Erbbestandsmüllers auf der Klostermühle in Kleinschifferstadt, späte­ren Erbauers der Untermühle in Bad Dürkheim-Grethen, auch Pächters der Herzogmühle in Grethen und zeitweise Müller auf der Ei­chenbachermühle bei Neuhems­bach 957. Philipp Jakob (2) Wernz ist der Bruder des Müllers auf der Herzogmüh­le in Bad-Dürkheim-Grethen (heute Pfalz­museum), Johann Peter Wernz.

 

Karte:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 38 (die zur Kurpfalz gehörenden Mühlen an der Isenach unterhalb von Dürkheim bis Frankenthal).

- LA Speyer Best. W1 Karte 17038: Gemarkungen Erpolzheim und Freinsheim mit Ortslage Erpolzheimer Mühle, 1857, 1872-1881, 1913

 

Photo:

- Baer, Claudia: Die sogenannte Wernzsche Mühle in Erpolzheim, der langsame Verlust eines Kulturdenkmals; in: Denkmalpflege in Rheinland-Pfalz. 47/51 (1992/1996), S. 137-140 (Photos 1994 vor dem Abriß)

 

Literatur/Urkunden:

- Baer, Claudia: Die sogenannte Wernzsche Mühle in Erpolzheim, der langsame Verlust eines Kulturdenkmals; in: Denkmalpflege in Rheinland-Pfalz. 47/51 (1992/1996), S. 137-140.

- Brückner, Elfriede: Die Mühle ist gestorben. Erinnerungen an eine lange Tradition in Erpolzheim; in: Heimat-Jahrbuch Landkreis Bad Dürkheim 1988, S. 208

- „Die Rheinpfalz“ Dürkheimer Ausgabe Nr. 61 vom 13.6.1958: „Eine Freinsheimer Mühle in Erpolzheim“

- LA Speyer Best. C26 Nr. 84: Bestand herrschaftlicher Güter in Erpolzheim, 1682-1745

- LA Speyer Best. C26 Nr. 85: Bestand herrschaftlicher Güter in Erpolzheim (1519) 1738-1793

- LA Speyer Best. H41 Nr. 949: Genehmigung, Errichtung, Erweiterung und Erfassung von Mühlen-, Stau-, Triebswerks- und Wasser­kraftanlagen an den verschiedenen Wasserläufen den Einzelgemeinden; darin: Erpolzheim, Wühle Wernz und Obermühle, 1835-1958

- Storzum, Manfred: „Familie Wernz - eine Müller-Dynastie in der Untermühle Erpolzheim, im Volksmund Wernz-Mühle genannt“: in: Er­polzheim : (fast) alles über Erpolzheim / [textliche Bearb.: Emil Hettich ... ]. - Erpolzheim. Bd. 1 (2011), S. 372-382

- Storzum, Manfred: Die beiden ehemaligen Mühlen in Erpolzheim“; in: Erpolzheim : (fast) alles über Erpolzheim / [textliche Bearb.: Emil Hettich ... ]. - Erpolzheim. Bd. 1 (2011), S. 363-371

- Weber, Friedrich Wilhelm:Die beiden Mahlmühlen in Erpolzheim: sie sind die ältesten Handwerksbetriebe des Landkreises Bad Dürk­heim; in Heimat-Jahrbuch Landkreis Bad Dürkheim 1985, S. 165-169

 

 

 

Erzweiler bei Baumholder:

Wüstung am südlichen Rand des Truppenübungsplatzes Baumholder, unmittelbar an der L 169, die als einzige öffentliche Straße über den Truppenübungsplatz führt und Niederalben mit Baumholder verbindet; zwischen Baumholder und Niederalben; im Südteil des heuti­gen Truppenübungsplatzes Baumholder gelegen 958; war pfalz-zweibrückisch.

 

Mühlen:

- Mühle auf der Erzweilerbach:

lag bei Haupterzweiler, eine untergegangene Siedlung östlich von Erzweiler; 1610 wird eine Mühle auf der Erzweiler Bach erwähnt, die von Hans Born aus Ratsweiler und Seimet Doll aus Erzweiler betrieben wurde 959.

 

 

- Erzweilermühle oder Wattweilermühle:

sie liegt an der Totenalb 1/4 Stunde oberhalb Erzweiler; sie gehörte zur Gemeinde Erzweiler und mußte 1938 bei der Bildung des Trup­penübungsplatzes Baumholder geräumt werden 960. Nur eine Pletsch- und Mahlmühle war die Erzweilermühle, die auch 'Mühle im Gärt­chen' genannt 961.

 

Am 11.11.1589 erhielten die drei Müller Simon Doll, Johann Dromm, beide aus Erzweiler und Hansen Born von Rathsweiler die Er­laubnis in Erzweiler eine Mühle zu errichten 962.

 

Später gehörte sie Müller Dietz, nach dessen Tod die Mühle an dessen Tochter, verh. mit dem Müller Abraham Kühnen überging; beide sind im 30jährigen Krieg verschollen; noch 1694 war die Mühle verfallen und ohne Müller. Am 4.3.1703 wurde die Mühle an Andreas Wetzer aus Pfeffelbach übertragen, einem ehemaligen Soldaten, mit der Verpflichtung zum Wiederaufbau. dieser erfolgte nicht, denn am 7.1.1707 meldete sich Johann Emmerich *Scholl zu Mühlen bei Naß aus dem Weilburgischen, zum Wiederaufbau der Mühle. dieser war zuvor 5 Jahre Knecht auf einer Mühle gewesen und verfügte über gewisse Erfahrungen im Mühlenbetrieb; ihm ge­lang der Wieder­aufbau 963; er wird auch als Johann Henrich *Scholler bezeichnet 964. 1710 erhielt Scholl einen Erbbestandsbrief. Am 18.7.1743 bean­tragte Scholl die Übergabe der Mühle an seinen Tochtermann Johann Peter *Henn zu genehmigen; er hatte inzwi­schen die Mühle um einen Triller zum Betrieb einer Ölmühle angebaut.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lichtenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle „als Pletsch- und Mahlmühle“ beschrieben, deren Ein­richtung sich von den anderen Mühlen im Totenalbtal un­terschied. „Ein zwanzig Schuh hohen Wasserrad treibet vermittelst zweier Trillis zugleich einen Mahl-Scheelgang, welcher letzte­rer auch gar leicht zu einem Mahlgang aptieret werden kann.“. Die Mühle liegt nicht direkt an der Totenalb, sondern an einem 100 Schritt langen Mühlgraben, als „Wasserteich“ bezeichnet. Die Steine kamen aus Medard und aus Odenbach. Als Pacht an das Her­zogtum Zweibrücken mußten drei Malter Getreide, halb Korn halb Hafer, gezahlt werden. „Johann Henrich Scholler, alß der erste Erbbeständer, hat solche sei­nem Tochterman den 28ten Junii 1713 pro 190 fl ange­schlagen übergeben, und darüber keinen Erbbestand alß vom 23ten May 1710 nebst zweyen Confirmationsscheinen von 1721 et 38 in Händen, mithin noch keine auf seinen Tochterman Johan Peter Hön erhalten.“ 965

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 34 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Wattweiler Mahl und Pletsch Mühl im Garth gen[a]nt [hat] 1 Waßer Rad, welches mitteils 2 trilles zugleich einen Mahl und Scheelgang treibet; [zahlt an Pfacht 2 Mltr Korn, 2 Mltr Habern, 1 fl an Geldt; das Dorf Ertzweyler aus 16 Haus Gesäsen [?] bestehend mahlet gemeinig allhier, seynd aber nicht daher gebannet, ist ohnehin auch keine Bann Mühl.“ 966

 

1776 ist in der pfalz-zweibrückischen Huldigungsliste von Aulenbach der „Jost Göttgen, 26 Jahre alt, Mühlknecht zu Erzweiler“ er­wähnt 967.

 

1779 übernahm Henn’s (*Hön !) Schwiegersohn Carl Jakob *Kreuscher die Mühle: dieser verstarb kurz darauf, denn am 12.7.1782 wur­de die Mühle versteigert und ging auf Philipp Sieber über. Dieser hatte die Mühle nicht lange in Besitz, denn schon 1788 erstei­gerte Ni­ckel *Jentes vom Eschelbacher Hof die Mühle 968.

 

Später waren Eigentümer die Eheleute Karl Faber (er stammte aus der Weihermühle in Baumholder) und Katharina Haas; diesen folgte der Sohn Karl Faber verh. mit Dorothea Weiß nach; letzte Betreiber der Mühle war deren Sohn Karl Faber verh. mit Frieda Gilcher, die am 26.3.1939 mit ihren beiden Töchtern Gertrud und Ida Faber nach Glan-Münchweiler verzogen; dort hatten sie die ehemals dem Gra­fen von der Leyen gehörende “Bannmühle” gekauft 969.

 

Photo:

- Gutsbezirk Baumholder (Hrsg.): Chronik des gemeindefreien Bezirks Gutsbezirk Baumholder, a.a.O., S. 152

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1370 1: „Wattweiler Mühle bei Erzweiler, 1767“

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 649: Die Wattweiler Mühle bei Erzweiler, Bd. 1, 1589-1759

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 649: Die Wattweiler Mühle bei Erzweiler, Bd. 2, 1761-1788

 

 

 

 

 

Eschbach bei Landau:

VG Landau-Land, Lk Südliche Weinstraße

 

Mühlen:

s. *Kaisersmühle bei Waldhambach; am Klingbach südlich von Eschbach; sie gehörte politisch zu Waldhambach und kirchlich zu Esch­bach

 

 

 

 

 

Eschersweiler Mühle / Lothringen:

s. Volmunster / Lorraine

 

 

 

 

 

Eselsfürth:

heute OT von Kaiserslautern; östlich von Kaiserslautern am Eselsbach gelegen;

 

 

Mühlen:

die Eselsfürth war ein beträchtliches Hofgut samt einer Mahl- und Bordmühle, die durchfließende Eselsbach trennt die beiden Hof­häuser, wovon das eine samt der den Mühlen der Stadt Kaiserslautern, das andere Hofhaus aber dem Stift Kaiserslautern gehörte 970.

 

Am 2.12.1766 erhält der Kaiserslauterer Ratsbürgermeister Nikolaus *Berg († Januar 1770) das städtische Gut auf der Eselsfürth samt den drei dortigen Mühlen in Temporalbestand. Er vereinbart mit David Wendel, daß dieser das Gut als Afterbeständer bewirt­schaftet. Am 1.8.1769 verleiht er die Mühlen auf der Eselsfürth an Heinrich Brand aus Neidenfels 971.

 

Johann Goswin Widder schreibt in seiner Beschreibung der Kurpfalz von 1787: „Die Eselsfürth, ein beträchtliches Hofgut samt einer Mahl- und Bordmühle, drei viertel Stunde von Kaiserslautern nordostwärts gelegen. Die durchfließende Eselsbach scheidet die bei­den Hofhäuser, wovon das eine samt der Mühle der gemeinen Stadt, das andere aber dem Stift Lautern gehöret“ 972.

 

 

- Eselsfürther Mühle:

es handelt sich um die Mühle des Hospitals Kaiserslautern.

 

Im Schatzungsbuch von 1684 heißt es bei den Gütern des Hospitals Kaiserslautern: „Die Eichels Mühl obig dem Eselsfurth Waag sampt einem Weyherlein 2 Morgen ohngefehr, ist beedes öed undt mit Hecken verwachsen“ 973.

 

1738 gehörte die Mühle dem Landschreiber Johann Heinrich *Heyler 974.

 

Heinrich *Krauß, der Müller auf der Reichholdsmühle kaufte 1773 die Mühle auf der Eselsfürth 975; erst am 7.11.1774 wird ein neu­er Erb­bestandsbrief ausgestellt, da die Stadt Kaiserslautern die Mühle auf der Eselsfürth inzwischen an das Hospital Kaiserslautern abgetre­ten hat 976, im Tausch gegen die Stadtmühle 977. In der Nacht vom 28./29.1.1775 brennt die Mühle bis auf die Grundmauern ab 978 und Krauß verliert seinen Besitz. Er ist nicht einmal in der Lage Brot zu kaufen. Das Hospital Kaiserslautern erläßt ihm den Pachtzins und leiht ihm 10 Mltr. Korn kostenfrei bis Martini 1775 979.

 

1780 Hofgut mit Mahl- und Bordmühle 980.

 

1794 zieht der Bordschnitter Franz Joseph *Bopp mit Familie auf die Eselsfürth 981.

 

1864 wird Georg Kraus „Müller von Eselsfürth in Kaiserslautern“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 982. Dieser Georg Krauß wird auch Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 als Handelsmüller in Eselsfürth genannt 983.

 

 

- Sägemühle:

1696 machte Jacob Leymeister dem Stadtrat von Kaiserslautern den Vorschlag, eine Sägemühle auf der Eselsfürth zu errichten. Im Ratsprotokoll vom 31.1.1696 heißt es sinngemäß: Herr Jacob Leymeister macht dem Stadtrat den Vorschlag, daß, wenn man dem Da­niel Vogt einen Platz einen Platz an dem Eselsfürther Weiher soviel als zu einer Bord- oder Sägemühle vonnöten – verhandeln wolle, die Stadt einen Vorteil daraus ziehen könne. Dieser Daniel Vogt erbiete sich, für den Platz 20 Reichstaler und für das Wasserrecht jährlich 3 Gulden zu bezahlen. Der Stadtrat stimmte dem zu gegen Zahlung von 36 Gulden für den Platz und einen jährlichen Wass­erzins von 4 Gulden 984. Die Verkauf erfolgte laut dem zugehörigen Versicherungsschein, der dem Ratsprotokoll vom 31.1.1696 bei­gefügt ist, an den Jacob Leymeister, Ratsmitglied in Kaiserslautern, und Helena, dessen ehliche Hausfrau sowie an den Bürger in Kaiserslautern Daniel Vogt und dessen Ehefrau Anna Margaretha 985. In einem Nachtrag vom 17. Februar zum Stadtratsprotokoll heißt es sinngemäß: Joachim Heieck läßt beurkunden, daß er ein Drittel dieser Mühle habe bauen helfen und deshalb nützen und ge­nießen wolle, veraktet am 14.7.1698 von Stadtschreiber Schmeding 986.

 

Am 31.1.1696 erwerben der Sattler in Kaiserslautern, Johann Jacob Leimeister und Daniel Vogt einen Bauplatz zur Errichtung einer Sä­gemühle am Eselsfürthweiher 987.

 

Literatur/Urkunden:

- Weber, Friedrich W.: Drei Mühlen auf der Eselsfürth. Daneben Schmiede, Bierbrauerei und Branntweinbrennerei. [Kaiserslautern]; in: Pälzer Feierowend. - 17 (1965), Nr. 36., 1965

- Weber, Friedrich W.: Drei Mühlen auf der Eselsfürth; in: Nordpfälzer Geschichtsverein. 45, 1965, S. 66-72

 

 

 

 

 

Espensteigermühle:

s. Hohenecken

 

 

 

 

 

Essenheim / Rheinhessen:

VG Nieder-Olm, Lk Mainz-Bingen; der Weinort Essenheim liegt in Rheinhessen südlich von Mainz; das dorf gehörte bis 1733 zum Herzog­tum Pfalz-Zweibrücken (Amt Stadecken), dann kurpfälzisch im Oberamt Oppenheim.

 

„Essenheim wird urkundlich erstmals im Jahre 1140 erwähnt. Die Gründung des Dorfes erfolgte allerdings erheblich früher. Der Ortsna­me mit der -heim-Endung spricht für eine Entstehung im Zuge der fränkischen Landnahme im 6.Jahrhundert. Auch verschiedene Boden­funde weisen in diese Zeit. Spuren menschlicher Besiedlung sind jedoch schon viel früher festzustellen. Die ältesten Funde in der Essen­heimer Gemarkung stammen aus der sogenannten Glockenbecherkultur (ca. 2300 bis 1800 v. Chr.). Später lebten Kelten und Römer in die­ser Gegend. In Mainz befand sich ein großes römisches Legionslager und in den umliegenden Gemarkungen sind Überreste zahlrei­cher römischer Villen gefunden worden. Auch auf Essenheimer Gebiet scheinen zumindest zwei römische Höfe bestanden zu haben. Nach dem endgültigen Untergang des römischen Reiches am Rhein um 407 n. Chr. zogen sich die Überlebenden in die befestigten Städ­te zu­rück, die Villen auf dem Lande wurden aufgegeben. Das brachliegende Land wurde von germanischen Siedlern in Besitz genom­men. In Rheinhessen waren dies zuerst die Alamannen, die nach ihrer Niederlage 496/497 den Franken König Chlodwigs weichen muß­ten. Chlodwig und seine Nachfolger besiedelten das eroberte Land planmäßig und errichteten eine Verwaltungsstruktur mit Gauen, an deren Spitze ein vom König eingesetzter Graf stand. Essenheim gehörte in dieser Zeit zum Wormsgau.

 

Durch Schenkungen der Könige gelangten große Teile des Landes in Besitz von Kirchen, Klöstern und Adligen. In Essenheim waren vor allem die Klöster Tholey an der Saar und St. Maximin bei Trier sowie der Mainzer Erzbischof begütert. Dem Kloster Tholey gehörte die dem heiligen Mauritius geweihte Kirche und der Zehnt. Die Mainzer Güter kamen nach und nach an verschiedene Mainzer Stifte und Klöster und an das Zisterzienser-Kloster Eberbach im Rheingau. Da die kirchlichen Grundbesitzer ihre Gerichtsbarkeit nicht selbst aus­üben konnten, belehnten sie Adlige oder Ministerialen (unfreie Bedienstete) mit der Vogtei (bewaffneter Schutz und Blutgerichtsbarkeit) über ihre Güter. Die Vogtei über den Essenheimer Besitz des Mainzer Erzbischofs übten die Herren von Bolanden aus. Diese waren ein Ministerialengeschlecht aus der Pfalz, das in der Zeit der staufischen Kaiser  zu großer Macht gelangte.

 

Die bolandische Vogtei kam durch Heirat einer Erbtochter an die Grafen von Sponheim, später an die Grafen von Veldenz, die auch die Vogtei über die Tholey'schen Güter in Essenheim hatten. Nach dem Tod Friedrichs, des  letzten Grafen aus diesem Hause, 1444 erbte sie sein Schwiegersohn Pfalzgraf Stephan. Bei der Teilung des Pfalzgrafschaft unter dessen vier Söhnen fiel die Grafschaft Veldenz mit Essenheim an Ludwig, den späteren Herzog von Pfalz-Zweibrücken. Essenheim blieb dann bis 1733 beim Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und gehörte zum Oberamt Meisenheim. Die beiden benachbarten Dörfer Stadecken und Essenheim bildeten das räumlich weit entfernt vom Rest des Herzogtums gelegene Amt Stadecken, wo der vom Herzog eingesetzte Amtmann residierte. Auch die Essenheimer hatten unter Kriegen und Seuchen zu leiden. Insbesondere im Dreißigjährigen Krieg waren die Bedrückungen durch Einquartierungen von Sol­daten, Plünderungen und Brandschatzungen schlimm. 1645 überfielen marodierende Soldaten das Dorf und erstürmten die Kirchhof, wo die Bevölkerung Schutz gesucht hatte. Bald nach Ende des Krieges fielen einer Pestepidemie zahlreiche Menschen zum Opfer. Kaum dreißig Jahre später wurden im Pfälzischen Erbfolgekrieg viele Essenheimer Gebäude zerstört.

 

1733 trat der Herzog von Pfalz-Zweibrücken nach wiederholten Streitigkeiten Stadecken und Essenheim an Kurpfalz ab. Die beiden Dör­fer kamen zum kurpfälzischen Amt Oppenheim. Im 18. Jahrhundert stieg die Bevölkerungszahl stark an, die wirtschaftlichen Verhältnis­se konnten damit aber nicht Schritt halten. Zusammen mit der Unzufriedenheit über die politische Unfreiheit trieb dies viele Menschen zur Auswanderung. Die französische Revolution 1789 führte zu grundlegenden Veränderungen der Verhältnisse vor allem in den links­rheinischen deutschen Gebieten. Ende 1792 besetzten französische Truppen Mainz. Anhänger der Revolution gründeten die Mainzer Re­publik und warben in den umliegenden Dörfern für Freiheit und Gleichheit. Zwar konnten preußische Truppen schon im Frühjahr 1793 Mainz und Rheinhessen zurückerobern, doch im Frieden von Campo Formio 1797 bekam Frankreich endgültig die linksrheinischen Ge­biete zugesprochen“ 988.

 

Mühlen:

- Neumühle:

südlich von Essenheim an der Selz gelegen.

 

Photo:

- LA Speyer Best. X3 Foto 2206: Neumühle, Inschriftstein (2005)

- LA Speyer Best. X3 Foto 2207, 2208: Neumühle o.D. (20. Jh.)

 

 

 

 

 

Essingen:

VG Offenbach/Queich, Lk Südliche Weinstraße; nördlich von Landau gelegen; das heutige Dorf entstand aus dem Zusammenschluß der früher selbständigen Dörfer Oberessingen und Niederessingen.

 

Vom 1585 bis 1793 gelangte das damalige Ober- und Niederessingen unter die Herrschaft der Freiherren von Dalberg 989. Am 11.10.1585 verkaufte der kinderlose Witwer Johann Christoph von Rosenberg das Dorf Essingen mit seinem gesamten Besitz an den Bruder seines Schwagers Friedrich von Dalberg, den Erzbischof von Mainz, Wolfgang von Dalberg. 990

 

Im wirtschaft­lichen Niedergang des 19. Jahrhunderts wanderten viele Essinger in die Vereinigten Staaten von Amerika aus. John Ge­orge Nicolay, Sohn Essingens, wurde Privatsekretär von Präsident Abraham Lincoln 991.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 202 katholischen Personen sowie 230 Lutheraner, 29 Kalvinisten, 7 Mennoniten (Ana­baptisten = Wiedertäufer) und 44 Juden auf 992.

 

 

Mühlen:

am Südwestrand des Dorfes befindet sich die heutige Mühlstraße.

 

In einer Tauschurkunde zwischen Bischof Gottfried von Speyer und Rudolf von Leimersheim 993 ist bestätigt, daß ab Gründonners­tag 957 der bisherige Besitz Rudolfs von Leimers­heim, nämlich eineinhalb dienstbare Huben, zwei Morgen Weinberge und eine Mühle in Es­singen in den Besitz des Bischofs von Speyer übergeht 994.

 

Um 1565 war Leonhard Morgenröther als Müller in Essingen. Er heiratete die aus Ladenburg stammende Susanna Neunheller, die Witwe des Eisenberger Müllers Lorentz *Reiß. Am 6.3.1565 wurde die Mühle in Eisenberg, an Lorentz *Reiß († vor 6.3.1565 err.; Bruder des Notars und gräflichen Rats zu Saarbrücken, Philips Reiß von Eisenburgk/Eisenberg), verpachtet. Der Bäcker und Müller Lorentz Reiß war verh. mit Susanna Neunheller aus Ladenburg; aus der Ehe stammen die Söhne Matthis und Philipp. Deren Vormün­der beim frühen Tod des Vaters waren ihre Vettern Haman Schmeiß Kolb und Peter Bawer (Bauer). Die Mutter, Witwe Susanne Neunheller hatte nach dem Tod ihres Mannes in 2. Ehe den Müller zu Essingen, Leonhard *Morgenröther geheiratet. Die in das Erbe der Söhne fallende Mühle in Ei­senberg wurde am 6.3.1565 an Ulrich Eichen von Ebertsheim und dessen Frau Wandlen NN. verpach­tet. Der Besitz wurde (im Wege der Erbauseinandersetzung ?) geschätzt von Geigers Hansen, Schultheiß von Ramsen, dem Müller auf der Furthmühle Anthoni, Michael Schmidt von Kerzenheim und Jakob Müller zu Eisenberg 995.

 

Johannes *Baßler, Müller und Ackersmann [Anm.: Müller in Germersheim] war Eigentümer eines unbebauten Grundstücks in Es­singen bei Landau, Plan-Nr. 107, 30, 93 ar 996.

 

Literatur/Urkunden:

- Schweikart, Wilfried: Die ehemaligen Mühlen in Essingen. - In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch. - 34 (2012), S. 43-47

 

 

- Niederessinger Mühle:

wohl am Südostrand des Dorfes, am Hainbach gelegen.

 

Von der Niederessinger Mühle ist nur der Standort bekannt, wo die Kirchstraße (Meesegaß) den Hainbach kreuzt, denn dort mündet der in Urkunden erwähnte Mühlweg [Anm.: nicht zu verwechseln mit der heutigen Mühlstraße in Oberessingen], von Westen kom­mend, in die Kirchstraße. Möglicherweise befand sich die ehemalige Mühle im Haus Kirchstraße 8, das an der Südseite des Hain­bachs auf schwe­ren Sandsteinquadern gebaut ist, und eine heute zugemauerte Tür zur Bachseite hin aufweist 997.

 

Photo:

- Schweickart: Essingen, a.a.O., S. 442: „Ehemalige Mühle, zuletzt Schlosserei Herbott“ und „An der Hainbachseite der Mühle, noch sichtbar der jetzt zugemauerte Ausgang zum Wasserrad“

 

 

- Dorfmühle, Oberessinger Mühle:

am Mühlbach gelegen, der an der Gemarkungsgrenze zu Knöringen beginnt 998.

 

Der Mennonit Peter Nafziger, der aus einer in Essingen seit 1709 ansässigen Mennonitenfamilie stammte, erhielt per Erbbestandsver­trag vom 20.3.1771 die herrschaftliche Erlaubnis des Dorfherren, Gottlieb Amand Kämmerer von Worms Freiherr von Dalberg, eine Mühle auf dem sog. „Gänsantrich“ zu erbauen999.

 

1793 emigrierte aus Essingen auf der Flucht vor den Franzosen der Müller Anton *Wetzel 1000; dieser war 1752 geboren und wird nach seiner Rückkehr in der Essinger Bürgerliste von 1806 aufgeführt 1001. Auf ihn folgte sein Sohn, Konrad Wetzel. Vermutlich wa­ren bei­de nur Pächter der Mennonitenfamilien Nafziger, Güngerich und Wagler 1002.

 

Der nächste bekannte Eigentümer und Dorfmüller ist Christian *Wagler († 17.7.1818 err.), auf den der Sohn und Betriebsnachfolger Pe­ter *Wagler folgt 1003. Christian Wagler, verh. mit Jakobina Günge­rich, war vor 1818 im Teilbesitz der Dorfmühle Essingen, die er an sei­nen Sohn Peter Wagler vererbte. Dieser konnte erst 1829 den größten Teil der Öl- und Mahlmühle von Georg Philipp Böttler kaufen und die 63 Jahre alte Mühle 1834 neu bauen. Der Dorfmüller Peter Wagler hatte 1838 neben der Mühle auch noch einen der größten land­wirtschaftlichen Betriebe in Essingen 1004.

 

Im Grundsteuer-Kataster von 1838 ist als Eigentümer der Dorfmühle, Plan-Nr. 1881, Haus Nr. 198 genannt der Peter *Wagler, 17.7.1818 Mühle und Ölmühle (südlich des Hainbachs) geerbt vom Vater Christian Wagler, das meiste aber 21.4.1829 durch Kauf von Georg Philipp Böttler für 1500 fl; 1834 alles Neubau. Der Mühlbach beginnt an der Gemarkungsgrenze zu Knöringen bei Plan-Nr. 2009 und ist Eigen­tum des Müllers als Teil der Mühle 1005.

 

Im „Eilboten Landau“ vom 17.4.1839 bietet Peter Wagler, Gutsbesitzer in Essingen seine Mühle in Essingen zum Verkauf an: „... die­selbe hat einen Mahl-und Schälgang, wobei sich die neu erbaute Oelmühle befindet, die in Ermanglung von hinreichendem Wasser mit einem Pferde betrieben werden kann; nebst Wohnung, Scheuer, Stall und einen großen Speicher. Dabei befinden sich zwölf Mor­gen Ackerland, ein Morgen Wiese und ein Viertel Morgen großer Garten...“ 1006.

 

Nach dem Tod des Peter Wagler betrieb dessen Witwe Anna Peterschmitt verh. Wagler die Dorfmühle weiter. Zwischen ihr und der Ge­meinde Essingen begann am 3.1.1844 der sog. Essinger Wasserstreit, der die unberechtigte Wasserentnahme durch die Wiesenan­lieger aus dem sog. Oberbach bzw. „Taupertswiesengräblein“ zum Gegenstand hatte. Der Erbbestandsvertrag vom 20.3.­1771 beinhal­tete in Zi. 8 eine detaillierte Regelung zur Wasserentnahme aus dem sog. Oberbach durch die Angrenzer. In einer anderen Urkunde vom 3.3.1771 „soll aber de sogenannten Taupertswiesengräblein das ganze Jahr das Wasser nicht entzogen werden“. Gegen beiden Reglungen wurde nach Ansicht der Witwe Wagler fortwährend verstoßen. Im Rahmen des Prozesses von 1844 protokollierte der Es­singer Gemeinderat, daß der damalige Müller Wetzel [Anm. Anton Wetzel] in den 1790er Jahren eine Wiese requiriert und darauf einen Graben angelegt hat­te, der das Wasser vom Taupertswiesengraben zu seinem Mühlwiesengraben leitete. Die Gemeinde ver­langte nun von der Witwe Wagler die Beseitigung dieses Grabens 1007.

 

Die Mühle war bis 1865 in Betrieb und wurde um 1890 abgerissen 1008.

 

 

 

 

 

Eßweiler:

s. auch Eßweiler Tal

 

VG Wolfstein, Lk Kusel; Hauptort des Eßweiler Tales

 

Angaben zu den Einwohnern des Eßweiler Tales enthalten die Kirchenbücher zwischen 1637 und 1649, die Alfred Hans Kuby ausgewer­tet hat 1009. Die nächste davor liegende Bestandsaufnahme enthält das „Kirchenvisitationsprotokoll des Oberamts Lichtenberg von 1609“ 1010. Dann folgen die „Personennamen des Eßweiler Tales von 1548“, umfassend die Orte Eßweiler, Oberweiler und Hin­zweiler 1011. Zwi­schen diesen Angaben und dem Kirchenvisitationsprotokoll klafft eine Lücke von rund 60 Jahren, die allerdings teilweise durch ein im LHA Koblenz vorhandenes Verzeichnis der Lichtenbergischen und Closterschen (Kloster Offenbach am Glan) Leibeigenen der sog. Hund­heimer Pflege von 1581 1012 überbrückt werden kann 1013.

 

Mühlen:

1609 wurde auf Anweisung der pfalz-zweibrückischen Regierung eine Erfassung sämtlicher Mühlen im Eßweiler Tal durch den Amt­mann Albert von Gunterrode und den Landschreiber Johann Wernigk vorgenommen. Aus dem Bericht geht hervor, daß die elf Müh­len des Eß­weiler Tales, mit Ausnahme von zweien Mühlen sämtlich Bauernmühlen waren, also im Besitz mehrerer Hausgenossen waren und nur für den eigenen Bedarf mahlen durften. Als Mühlen werden 1609 genannt: Eßweiler Mühle, Obermühle zu Oberweiler im Tal, das Walk­mülchen zu Oberweiler im Tal, Untermühle zu Oberweiler im Tal, Hinzweiler Mühle, Kodenmühle bei Hinzweiler und Nerzweiler (s. Kot­tenmühle Hinzweiler), Hundheimer Mühle, Nerzweiler Mühle, Horschbacher Mühle, Lorenzmühle zu Elzwei­ler und die Hachenbacher Mühle 1014.

 

1746 behauptet der Müller auf Klostermühle in Offenbach/Glan, Michael *Pfeiffer, das ganze Eßweiler Tal mit mehreren Ortschaften sei in seine Klostermühle gebannt. Sundahl, der Verfasser des Mühlenberichts des Oberamts Lichtenberg bezweifelte dies 1015.

 

+++klären: 1756 wurde die Errichtung einer neuen Bannmühle beabsichtigt 1016; um welche Mühle handelt es sich ? ++++

 

Literatur/Urkunden zur Bannmühle des Eßweiler Tales:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 886/11: „Die neu zu erbauende Bannmühle im Eßweiler Tal, 1756-1773“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 889 2: „Zunftwesen zu Eßweiler, auch Müller betr.“

- Die Rheinpfalz / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“

- Zink, Albert: Die Mühlen im Eßweiler Tal; in: Heimatblatt für das Remigiusland 1926, Nr. 9 und 10

 

 

- Eßweiler Dorfmühle:

heute Anwesen Mühlgasse 5 1017. Sie wird Dorfmühle genannt, zur Unterscheidung von der Mühle am Jettenbach oberhalb von Eß­weiler 1018; um 1746 war Theobald *Gilcher Müller und Erbbeständer der Eßweiler Dorfmühle 1019.

 

1548 ist im Einwohnerverzeichnis von Eßweiler der „Anthes der Müller“ aufgeführt 1020.

 

Die Mühle wurde 1609 mit den übrigen Mühlen des Eßweiler Tales durch die pfalz-zweibrückische Regierung „renoviert“. Die nahe oben am Dorf gelegene Mühle gehörte damals fünf Genossen: Hans Staub, Jakob Dietz, Sebastian Diel, Hans Diel und Hans Vetter 1021.

 

Die Mühle wurde im 30jährigen Krieg zerstört. 1662 erhielten die Eßweiler Einwohner Johannes Dietz, Jacob Dietz, Johannes Jä­ckell, Ja­cob Riehl (?), Daniel Reinheimer, Nickell Reiß, Peter Hübell und der aus Bosenbach stammende Hanß Schmidt die pfalz-zweibrückische Genehmigung, „diese Mahl Mühl zu Eßweiler mit einem Gang, welche bey diesem leidig Kriegswesen in abgang kommen ... von neuem aufzubauen, auch daß dieselbe erblichen verliehen ...“ 1022.

 

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie wie folgt beschrieben: „... hat Wasser von Gettenbach und von einem Bächlein, das von Rothselberg her kommt. Sie liegt mitten im Dorf. 2 Wasserräder von 13 und 11 Schuh Höhe treiben 1 Mahlgang und 1 Schälgang. Trotz Klause steht die Mühle ¼ Jahr still. Erbbeständer ist Theobald *Gilcher. Er hat 2 Kon­firmationsscheine und einen Erbbestandsbrief von 1662. Er gibt an Pacht 2 Ma. Korn und 4 fl an Geld.“ 1023

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 43 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Ehsweiler Dorff Mühl [hat] 2 Waßer Räder welche einen Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt an Pfacht]4 fl an Geld, 2 Mltr Korn[.] Ist keine Bann Mühl, und mahlen jedoch die Ehsweiler welche aus 40 famil: besteh all­hier.“ 1024

 

Das heutige Mühlengebäude wurde 1870 durch den Müller Karl Jakob Jung errichtet und besteht aus einem Wohn- und Mühlenge­bäude, das von Stallungen und einem Schuppen flankiert wird.. Die Mühle wurde bis 1986 betrieben. Ihre vollständig erhaltene Aus­stattung be­findet sich auf dem technischen Stand der 1920/30er Jahre mit einer aus den 1950er Jahren stammenden Turbine, die wie früher das Mühlrad, im Haus untergebracht ist. Direkt hinter dem Haus schloß einst der Mühlteich an, dessen Wasser durch den Hof zum Jetten­bach abgeleitet wurde 1025.

 

Um 1978 war Hugo Jung der Müller auf der Dorfmühle Eßweiler 1026.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 255

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 219

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 886/6: „Die Dorfmühle zu Eßweiler 1662-1763“

 

 

- Mühle oben an Eßweiler, Obermühle:

die Mühle ist in der Gemarkung „in den Auwiesen“ gelegen und wohl mit der „Neumühle in der Aue“ identisch 1027.

 

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie wie folgt beschrieben: „... wird gespeist vom Getten­bach und anderen Quellbächlein, 1 Büchsenschuß von Eßweiler und der dortigen Mühle entfernt. Eine Klause vor der Mühle, ohne sie können man Sommers überhaupt nicht mahlen, 1 Wasserrad, 1 Mahlgang. Am geringen Pacht von 10 Faß Korn er­kennt man, wie unbedeutend diese Mühle war. Der Erbbeständer heißt Leonhard Hoffmann; er hat die Mühle vor 18++++ergänzen++++ erkauft. Mühlsteine aus einem alten Bruch beim Ort bzw. vom Reckweiler Hof.“ 1028

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 42 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Mühle oben an Ehsweiler [hat] 1 Waßer Rad wel­ches einen Mahlgang treibet, [zahlt an Pfacht] 1 Mltr 2 Faß Korn[;] zu dieser Mühlen ist niemand gebannet und muß aus denen nahe dabey gelegenen Ortschaften ihre Nahrung zie­hen, bey gutem Waßer können in 24 Stund 3 Mltr gemahl werden.“ 1029

 

Um 1780 ist Michael *Weber „Müller in der Mühle bei Eßweiler“; °° vor 1780 in Offenbach mit Katharina Dressing; Vater der Anna Ka­tharina Weber (~ 12.10.1779) 1030.

 

 

- Neumühle in der Aue:

sie ist wohl identisch mit der Obermühle, die in der Gemarkung „in den Auwiesen“ lag 1031.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 886/7: „Die in der Aue gelegene Neumühle zu Eßweiler, 1662-1782“

 

 

- Trautmannsmühle:

zwischen Eßweiler und Rothselberg am Steinbach gelegen; im 16. Jh. verschwunden

 

1514 geht die Grenze „von der Steinbach herab bis in Trudmans moylen“ 1032.

 

 

 

 

 

Eßweiler Tal:

s. auch Eßweiler, Hinzweiler, Oberweiler

 

Mühlen:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 293/6: Die Pletsch- und Walkmühlen im Eßweiler Tal, 1606-1609

- LA Speyer Best. B2 Nr. 296: Die Mühlen im Oberamt Lichtenberg, 1634-1792, enthält: Designation sämtlicher zur Landschreiberei und Kellerei Lichtenberg zinsbaren Mühlen, darunter auch im Eßweiler Tal

- LA Speyer Best. B2 Nr. 886/11: „Die neu zu erbauende Bannmühle im Eßweiler Tal, 1756-1773“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 889/2: „Zunftwesen zu Eßweiler, auch Müller betr.“

- LA Speyer Best. F2 Nr. 146: Renten, Zinsen und Gerechtigkeiten der Herren bzw. Grafen Cratz von Scharfenstein im Eßweiler Thal so­wie in verschiedenen Orten am Glan, 1563, 1599-1601 (Abschrift von 1660) sowie 1745-1759, darunter Zinslisten von Hinzweiler

- LA Speyer Best F3 Nr. 146: Sal- und Lagerbuch für das Eßweiler Tal +++prüfen+++

- Zink, Albert: Die Mühlen im Eßweiler Tal; in: Heimatblatt des Remigiuslandes 1926, N.r 9 und 10

 

 

 

 

 

Esthal:

VG Lambrecht, Lk Bad Dürkheim. Die Gemeinde liegt auf einem Plateau im Pfälzerwald ober halb des Speyerbachs. Zur Ortsge­meinde Esthal gehören die Ortsteile Esthal, Breitenstein, Erfenstein und *Sattelmühle.

 

Mühlen:

- Spangenberger Sägemühle:

s. *Erfenstein

 

 

- Sägemühle am Völkel, Klein'sche Sägemühle:

in der Gemarkung von Esthal gelegen; sie wird auch Klein'sche Sägemühle genannt 1033.

 

Der Lambrechter Unternehmer Saladin *Klein erwarb in den späten 1780er Jahren das Landhofgut „Sattelmühle“ bei Esthal, wo er eine Mahlmühle unterhielt. Ab 1791 Besitzer der Dreiherrenschmiede östlich von Lambrecht, die er zum Kupferhammer und Säge­mühle um­baute; Besitzer der Obermühle in Lambrecht, der Mühle an der alten Kreuzbrücke vor Frankeneck, und der Sägemühle am Völkel bei Es­thal 1034.

 

Die Sägemühle am Völkel ist auch am 3. Pluviose 13 [1804] im Besitz von Saladin Klein, 1857 von Saladin Jakob und August Klein 1035.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 ist in Esthal genannt die Firma „Klein, S. J., Mühlengeschäft. Eigenthümer Saladin Jacob Klein“ 1036.

 

 

 

 

 

Etschberg:

VG Kusel, Lk Kusel; im Kuseler Musikantenland an einer Abdachung des Odersberg gelegen; westlich von Theisbergstegen; ost­wärts fließt der Glan; war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Lichtenberg.

 

Mühlen:

- Etschberger Mühle:

1621 stellt der Etschberger Müller Johann *Schuhmacher beim Oberamt in Lichtenberg den Antrag, seine Mühle nach Rammelsbach verlegen zu dürfen 1037. Der Antrag stieß auf grundsätzliche Befürwortung; nachdem die Müller in Kusel wegen der Konkurrenz Be­denken äußerten ordnete die Regierung in Zweibrücken 1621 weitere Ermittlungen durch das zuständige Oberamt auf Burg Lichten­berg an, wies jedoch vorab daraufhin, daß eine Konkurrenzlage nicht bestehen dürfte, da die Kuseler Mühlen gebannt seien, was bei der geplan­ten Mühle Schuhmachers nicht der Fall sei 1038; Schworm nimmt an, daß die Mühle tatsächlich nach Rammelsbach verlegt worden sei, aber während des 30jährigen Krieges zerstört worden sei; vermutlich wurde im Zuge der Neubesiedlung von Rammels­bach schon bald wieder eine Mühle erbaut 1039.

 

 

 

 

 

Etzenbacher Mühle:

s. Wiesbach

 

 

 

 

 

Eulenbis:

VG Weilerbach, Lk Kaiserslautern, nördlich von Weilerbach gelegen; war bis 1789 kurpfälzisch im Oberamt Lautern.

 

Mühlen:

das Dorf hat im Pfeifertal zwei Annexen, die Mückenmühle im Pfeiferthal und die Untere Pfeifermühle. Die Obere/Oberste Pfeifer­mühle dagegen gehörte zu Weilerbach.

 

- Bordenmühle im Pfeiferthal:

im Pfeiferthal bei Eulenbis; im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Kaiserslautern von 1739 ist sie wie folgt erwähnt: “hat 1710, den 19. März, Anton Lacoste [Anm.: s. Antoine *La Coste] von Abraham Jöckl zur Hälfte angekauft um 168 fl. Derzeit hat sie des Lacoste Tochtermann Schultheiß Feith [Anm.: s. Johann Peter *Feth] von Steinwenden, bringt 1 Ma. Korn jhrl.” 1040.

 

Am 26.3.1748 wurde auf dem Friedhof der reformierten Kirche der Müller Johann Adam *Weber beerdigt; das Kirchenbuch enthält fol­gende Angaben: “Weber, Johann Adam, 50 Jahre, gew. Borden- und Pfeifermüller im Pfeiferthal” 1041 und am Sonntag nach dem 15.11.1740 in Weilerbach der Taufe der NN. Steck 1042.

 

 

- Mückenmühle, Komtureimühle:

auch Mühle zu Mückenhausen; zwischen Weilerbach und Hirschhorn, im Tal der Mooslauter 1043; heute Mückenmühle 1, Pfeifertal, 67685 Eulenbis, nunmehr Bisonzucht de Graaf; liegt im sog. Pfeiferthal (Mooslautertal) nördlich von Rodenbach und östlich von Eu­lenbis, an der L 356, unterhalb der Einmündung des Rischbach in den von Rodenbach kommen­den Bruchbach (weiter unterhalb als Moosalbe be­nannt); oberhalb der Unteren Pfeifermühle.

 

Die Mückenmühle liegt 600 m unterhalb des Zusammenfluß der beiden Quellbäche, etwa in der Mitte zwischen der Oberen und Un­teren Pfeifermühle. Sie gehört zur Gemeinde Eulenbis 1044.

 

Die Mühle gehörte im Mittelalter der Deutschordenskomturei Einsiedel (Einsiedlerhof bei Kaiserslautern) 1045, am Mückenhauser Bach. Die Mückenmühle wird in den vorhandenen Urkunden der Deutschordenskommende Einsiedel durchweg aus „Mühle unter­halb von Wei­lerbach“ bezeichnet, auf der Wüstung Mühlhausen gelegen. 1562 heißt es „zu Mickenhausen“; 1585 „Es hatt das hauß Einsedell allda ... ein Mall mulh liegen ge­nant muckenhauser Muhl; 1590 wird erwähnt „Andreas Schroeder genant muckenmoeller“; 1592 „Endreß Müler zu Mückenhaußen“ 1046. Der Name Fritzen­mühle leitet sich wohl von dem Müller Fritzen Hanß ab, der am 23.4.1537 einen Erbbestand an der Mühle durch die Deutschordens­kommende Einsiedel erhalten hat.

 

Es handelt sich mE bei diesem Mühlplatz um den urkundlich genannten „Mühlenplatz untig Rodenbach“.

 

Die Mückenmühle wird erstmals urkundlich 1465 erwähnt 1047. In der Urkunde vom 31.1.1465 vergibt die Deutschordenskommende Ein­siedel „ihre Mühle zu Mollehusen mit der Wiese, die man nennet die Eselswiese obenig dan der molen, und eyn garten nyedewen­dig an der molen, wie die moller bijß here gehabt han, an Connradt Beckernn und dessen Ehefrau Margrettenn in Erbbestand“. Die Erbbestän­der liefern dafür 10 Malter Korn und zwei Cappen. Sie haben die Mühle „in gudem uffrichtigem buwe“ zu halten, „sei es buwe des hu­ses, an gudem molnsteyn, an waßerganck im waßer und uberm waser, an allem lauffeme geschirre“, wie auch „den wegk zu der molen“. Sie dürfen Mühle oder Zubehör nicht ohne Zustimmung Einsiedels weitergeben. Die Rückseite der Urkunde der Deutschordens­komturei Einsiedel enthält folgende Aufschrift: „Andreffen die mule zu Wilerbach genant Mulnhusen, dem huß Ein­siddell zustendig .- Commenda Meynsiedell. Ein mühlen beständnuß vom jahr 1465, die mühle zu Grollnhausen betrefendt, so jahrl: zehen malter gethan“. Das Beiblatt von 1450 zur Urkunde von 1465 enthält auf der Rückseite den Vermerk: „Die mull zu Wyllerbach ferluung wie folgt – de anno 1425“ 1048.

 

1525 vergibt die Deutschordenskommende Einsiedel ihre „Mühlen zu Weilerbach“ 1049.

 

Am 11.11.1526 erfolgt die Rechnungslegung der Deutschordenskommende Einsiedel für das Wirtschaftsjahr 1525/26. Darin ist u.a. un­ter Nr. 26 (Naturaleinnahmen) aufgeführt: „10 Malter von der mulen zu Wylerbach“, sowie erneut unter Nr. 35 (Einnahmen an ha­beren von den hoeff guetheren) „10 Malter von der mulen zu Wylerbach“ 1050.

 

Am 11.11.1528 erfolgt die Rechnungslegung der Deutschordenskommende Einsiedel für das Wirtschaftsjahr 1527/28. Darin ist unter Nr. 31 aufgeführt: „ ... 10 Malter von der mulen zu Wyllerbach“ 1051.

 

Am 23.4.1537 vergibt die Deutschordenskommende Einsiedel „die müll, unten am dorff Weilerbach an Fritzen Hanß, Fritz schnei­ders sohne zu Weilerbach, in Erbbestand (zu einem rechten erb lehen), wie es sein Vater etlich jahr unter handen gehabt hat. Jährliche Lie­ferung von 10 Malter Korn und zwei cappen an sanct Martins Tag ...“ 1052.

 

1561 vergibt die Deutschordenskommende Einsiedel ihre „mallmulle zu Weillerbach, unnwendig dem dorff genant zu Mullhausen“ im Erbbestand an „Geuttelts Hanßen von Reißpach [Anm.: wohl Reuschbach, 15 km nordwestlich von Einsiedel, heute OT von Nie­dermohr] und dessen Ehefrau Elsen“ im Erbbestand. „Die Mühle hatte weilant her Ruprecht von Schwartzenburg selig, etwan co­menthur zu Einsi­dell, erblich umb gepurlichen zins vergeben; aus bewegenden Ursachen erfolgt eine neue Vergabe“ 1053.

 

1562 heißt es „zu Mickenhausen“; 1585 „Es hatt das hauß Einsedell allda ... ein Mall mulh liegen ge­nant muckenhauser Muhl; 1590 wird erwähnt „Andreas Schroeder genant muckenmoeller“; 1592 „Endreß Müler zu Mückenhaußen“ 1054.

 

Bereits um 1600 wird in der Bannbe­schreibung Vellmanns die „Verbrannte Mühle“ und der „Mühlenplatz undig Rodenbach“ er­wähnt. G. Scheuermann 1055 "sieht in dem „Mühlenplatz undig Rodenbach“ die sog. Fritzenmühle. Da in dem Bestandsbrief dieser Name nicht auf­taucht, ver­mutet Fendler eine Verwechslung Scheuermanns 1056.

 

In der Beforchung von 1600, welche der kur­pfälzische Forstmeister Velmann in den Reichswaldgemeinden durchgeführt hat, heißt es für das Dorf Eulenbis: “Der Mückenhauser Bach, fängt an bei der Mückenmühle, läuft in die Lauter. Ist Pfalz allein von gemehlter Mühle an bis an die große Steinfurth, ist aber verliehen, giebt Krebs und allerhand Fisch. Die Schwedelbach entspringt im Schwedel­bacher Dorf­brunn, läuft in die Mückenhäuser Bach bei des Commenthurs Brühl” 1057. Bei der Aufzählung der Mühlen im Weilerba­cher Gericht nennt Forstmeister Vellmann im Jahr 1600 auch die „Mockenmühle in Eilenbisser Gemarkung gelegen, ist halb des Stadtschreibers zu Lutern und entricht der Ratsschreiber zu Lautern und Andreas Schröter in die Pflege Otterberg 2 Gulden 4 Heller“ .1058

 

In der Schatzungsliste von 1601 ist “Enderis Schröter und sein Hausfrau Margareth” aufgeführt; dieser Andreas Schröder „aus der Mühl zu Mückenhausen“ wird auch im Otterberger Zinsbuch von 1631 außerhalb Otterbergs in Weilerbach genannt 1059; sie haben zwei Söhne 23jährigen Hans und den einjährigen Johannes 1060. Schröder ist auch in der Beforchung durch den Forstmeister Velmann im Jahr 1600 als Mül­ler auf der Mückenmühle erwähnt ist 1061, jedoch nicht mehr in der Schatzungsliste von 1611 1062. “Commenthurs Brühl” ist ein Gelände der Deutschordenskommende der Komturei Einsiedel. Aus dem Rechnungsbuch der Komturei Einsiedel ergibt sich die Nachfol­ge auf den Müller Hans Grambh. Im 30jährigen Krieg wurde die Mühle zerstört und war noch 1684, als in Eulenbis 2 Familie lebten, ver­fallen und unbewohnt. Im Okto­ber 1698 vergab der Deutschorden die Mühlplatz an Hans *Schaus und dessen Ehefrau Elisabeth aus Er­zenhausen mit einer Wieder­aufbauverpflichtung; zum Wiederaufbau kam es jedoch nicht 1063.

 

1707 verlieh der Komtur Steinkallenfels der Commende zu Einsiedel gehörenden alten „Mühlplatz undig Rodenbach sambt dem da­selbst gelegenen Hofgut etc. an Christian Lenpart (Leibbart ?, Liebhard 1064) von Dantz aus Tirol [= Vandans, Montafon / Österreich 1065] und Anna Elisabetha dessen eheliche Hausfrau. Statt eines Erbkaufschillings auf den verfallenen Mühlplatz mußten sie ein Hof­haus samt Ne­bengebäuden auf ihre Kosten bauen 1066.

 

Die Mückenmühle wird auch in anderem Zusammenhang in Rodenbach genannt. Das Hofgut in Rodenbach wird zusammen mit dem halben Bühl in Weilerbach 1709 an Heinrich Mück und seine Frau Susanne ver­liehen. In einem Schreiben des Deutschordensverwal­ters Schmedding von 1709 wird auch von der Erbverleihung des verfallenen Mückenmühlplatzes und des anliegenden sog. Appen­berges an Wilhelm und Anna Margaretha Scherer berichtet 1067.

 

1710 wurde die Mühle deshalb erneut ver­geben; Erbbeständer ist nun­mehr Georg Peter *Scholl und Ehefrau Anna Eva NN.; diese schafften den Wiederaufbau 1068 und erhielten einen Erbbestandsbrief 1069.

 

1711 trug sich die Komturei Einsiedel mit der Absicht, die Mückenmühle als eigene [weitere[ Mühle zu erbauen. Gegen diesen beab­sichtigten Konkurrenzbetrieb führte der Müller auf der Unteren Pfeifermühle, Johann Niclas Jung, Beschwerde, weil schon zwei Mühlen oberhalb und unterhalb vorhanden waren. Landschreiber Heyler vom Oberamt unterstützte die Beschwerde. Dieser wurde statt­gegeben und der Mühlenneubau unterblieb 1070.

 

Deren Sohn David *Scholl verkauft 1733 den Erbbestand an den Müller Valentin *Jung von der Oberpfeifermühle. In der Urkunde der Deutschordenskommen­de Einsiedel vom 1.12.1733 heißt es: Der Landkomtur Johann Philipp von und zum Steincallenfels geneh­migt aufgrund eines Berich­tes der „verwalthers Jacobi Diel“, daß der bisherige Erbbeständer David Scholl sein Erbbestandsrecht nebst Über­besserung an der auf Mückenhauser Bann gelegenen Mühle an den kurpfälzischen „gemeinsmann und Oberpfeifermüller zu Weilerbach Valentin Jung“ gegen 700 Gulden verkauft. Er vergibt die Mühle samt dem angrenzenden Ackerfeld am Oppenberg an Valentin Jung un des­sen Ehefrau Maria Elisabetha im Erbbestand 1071.

 

1739 wird Anna Sara *Jung von der Mückenmühle im Kirchenbuch von Weilerbach als Patin erwähnt 1072, die Ehefrau des Müllers Johann Adam *Jung. 1744 und 1747 ist im Kirchenbuch der Peter *Jung von der Mückenmühle aufgeführt, der auch Pate bei dem Müller Mühl­berger von der Mückenmühle ist, und umgekehrt 1073; 1747 erscheint im Kirchenbuch als “Mückenmüller der Müller Philipp *Mühlberger 1074; zwischen Familie Mühlberger und Familie Peter Jung muß eine enge Bin­dung bestanden haben. In den Mühlengefällakten des Ober­amts von 1769 findet man sie verzeichnet 1075.

 

Am 6.3.1742 vergibt der Landkomtur Johann Philipp von und zum Steincallenfels für die Deutschordenskommende Einsiedel die auf Mückenhauser Bann gelegene Mühle nach „absterben“ des bisherigen Erbbeständers Valentin Jung im Jahr 1741 dessen ältestem Sohn Johann Adam *Jung, dem das Erbbestandsrecht bei der Erbteilung zugefallen war, und dessen Ehefrau Anna Sara. Inbegriffen ist das angrenzende Ackerfeld, genannt der Oppenberg. Weiter heißt es: Bedingungen wie am 20.12.1710 1076.

 

Der Müller Johann Adam Jung ist wohl bereits 1744 verstorben. Das Sterbedatum errechnet sich aus der Angabe im Kirchenbuch. 1744 und 1747 ist im Kirchenbuch der Peter *Jung von der Mückenmühle aufgeführt, der auch Pate bei dem Müller Mühlberger von der Mückenmühle ist, und umgekehrt 1077.

 

Der Müller Peter *Jung hat den Erbpachtzins nicht gezahlt, denn in einer Urkunde der Deutschordenskommende Einsiedel vom 9.4.1750 wird er als „der flüchtige Peter Jung“ bezeichnet, der „zuvor“ die Mückenmühle besessenen hatte 1078. Bereits am 27.5.1749 / 4.6.1749 heißt es: Nicol und Peter Diehl von Eulenbiß sowie Anna Elisabetha, Ehefrau des abgewichenen Peter Jungen, unter Beistand ihres Bru­der Peter Diehl von Stock­born,verkaufen zum Besten ihres“enkels und pflegkind Johann Adam Jung“ und der zweiten Frau und des Er­ben Johann Philipp, da­mit der Zins und „die bißhero aufgelaffene herrschaftliche schuldigkeiten nicht weiter anwachßen“, das Erbbe­standsrecht an der des „Teutsch ordens commend Einsiedel erbbeständlich relevierende Mückenmühl sambt appertinentien, wozu auch die kelter gehörig, ... „an Peter Weis, gemeindsmann zu Hitschenhausen“ gegen 1200 Gulden sowie 7 Gulden 30 Kreuzer „tranckgeld und vier Malter Korn an aufgelaufener bestands schuldigkeit.“ Der Käufer wird auch den „inspec­torem Pollich und die Stephanische Kin­der zu Lau­tern ratione ihrer fordersambst befriedigen 1079.

 

In einer weiteren Urkunde vom 7.4.1750 heißt es dazu: 'Der Landkomtur Philipp von und zu Steinkallenfels vergibt die „aufm Mücken­hauser Bann unter Willerbach gelegene Mühle, wie sie zuvor der flüchtige Peter Jung besessen hat, an Peter Weis, gemeins­mann zu Hit­schenhausen“, in Erbbestand 1080.

 

In einer Urkunde vom 23.5.1758 heißt es: „Lotharius freyherr von Zievel, des hohen Teutschen ordens rotter, landcommenthur der bal­ley Lothringen“ ..., vergibt die „auf Eulenbisser bann im Weilerbacher Gericht gelegene mühle die Mückenhäuser modo die Mückenmühl genant“, dem Verwalter der Kommende, Jacobo Diel und dessen Ehefrau Anastasiae in Erbbestand. Diel hatte das Erb­bestandsrecht des bisherigen Beständer Peter Weis für 872 Gulden 4 Kreuzer sowie Bezahlung von 103 Gulden an den „Peter Jungi­schen creditorn inspek­torn Polch zu Lautern“ erworben. Durch die beiden oberhalb und unterhalb der angelegten „Pfältzischen müh­len mit hemm bzw. schwel­lung des hinterwasser“ war „grosser nachtheil“ entstanden, zumal hatte sein „antecessor das wadrecht auf der Eulenbisser gemarckung verlohren“gehen lassen. Zum Bestand gehören die „baufällige mahlmühl, scheuer und stallung“ sowie die „zugehörigen feldereye, der Oppenberg“ genannt und die angrenzenden Wiesen 1081.

 

Am 14.1.1771 verkaufen „Jacobus Diel, oberamtbts advocatus“ zu Kaiserslautern und seine Ehefrau Anastasia, vorbehaltlich der Zustim­mung des Komturs ihr Erbbestandsrecht an der zur Kommende Einsiedel gehörigen Mückenmühle an Theobald Schack für 5372 Gulden 1082.

 

Am 26.5.1775 ergeben sich aus einer Urkunde der Deutschordenskommende Einsiedel neue Erbbestandsverhältnisse. Dort heißt es: Na­mens des kurpfälzischen „geheimbden rath und vice kantzleren herrn von Susmann“ wird die erbbeständliche Mückenmühl an Jo­hannes *Andler „bürgerlichem einwohnern zu Catzweiler“, in Temporalbestand für 12 Jahre verliehen. Der Erbbeständer hat an die Deutschor­denskommende die von Herrn von Susmann zu zahlende Erbpacht zu übernehmen und an Herrn von Susmann selbst 170 Gulden zu zahlen. Unterpfand ist das zu Katzweiler befindliche Vermögen von Johannes Andler, seiner Frau Susanna geborene Latt­ner und ihres verheirateten Sohnes Johann Henrich Andler 1083.

 

Am 5.7.1775 heißt es in einer weiteren Urkunde der Deutschordenskommende Einsiedel: Der kurpfälzische Geheime Rat und Vize­kanzler von Susmann genehmigt für sich und namens seiner „Hoffstadtischen enkel“ den am 26.5.1776 vereinbarten Temporalbe­stand über die Mückenmühle unter Weilerbach 1084.

 

In einer Urkunde vom 5.4.1780 heißt es: Frantz Bosong verpflichtet sich gegenüber der Kommende Einsiedel als Bürge und Haupt­zahler der Pacht, die jährlich von der „Teutsch ordens Mückenmühl zu Weilerbach mit denen darzugehörigen gütheren zu einem erb­bestand“ zu zahlen ist. Ihm war der Erbbestand zugesagt worden unter Einräumung, daß er den zu erhaltenden Erbbestandsbrief auf Johann Ni­ckel Scheidt von der Schweinsbacher Mühle bei Kaulbach (mE. Schmeißbacher Mühle bei Kaulbach) nach eingeholter Ra­tifizierung über­tragen kann. Bosong verpflichtet sich, das Laudemium von dem letzten Steigschilling an den Kommendebeamten zu Lautern zu entrich­ten und von den an Frau Regierungsrat von Hoffstatt zu zahlenden Steiggeldern so viel einzubehalten, wie die von dieser zu zahlende Laudemialgebühr von den 3653 Gulden 29 Kreuzer beträgt 1085. Es dürfte sich entgegen der Angaben bei Armgart um die „Schmeißba­cher Mühle“ bei Kaulbach und den dortigen Müller Nicklas *Scheidt (Sohn des Müllers Wilhelm Scheidt und der Anna Magdalena Heyn) handeln.

 

1780 übernimmt Johann Niklas *Scheidt, bisher Müller auf der Schmeißbacher Mühle, die Mückenmühle; ihm wird ein Erbbestands­brief für die Mückenmühle bei Eulenbis zugesagt. Am 9.4.1780 stellt sich Frantz Bosong als Bürge des Müllers Scheidt für die Über­nahme der Mückenmühle zur Verfügung: „Nachdeme mir unterm heutigen dato auf mein unterthäniges Supplicieren die Deutsch-Or­dens Mücken­mühl zu Weilerbach mit denen darzu gehörigen Gütheren zu einem Erbbestand dergestalten in Gnaden zugesagt wor­den, daß ich den gnädig zu erhaltenden Erbbestandts Brief dem Joann Nickel Scheidt Von der Schmesbacher Mühl bey Kaulbach nach Vorhere eingehol­ter gnädiger Ratifikation übertragen könne, so stelle ich mich nicht allein als Bürgen und ...zahler der jährlich zu entrichtenden Erbbe­standspfacht für jetzt und in Zukunft hiermit dar, sondern mache mich auch andurch anheischig, die Laudemi­algebühren Von letzterem Steigschilling ad 2410 fl also gleich nemlich 2 fl von 100 fl an den Kommende Beamten zu Lautern abzu­führen, und erbiete mich anbey, von denen an die Frau Regierungs Räthin von Hoffstadt zu zahlenden Steig-Geldern so viel einzube­halten, als die Laudemial-Gebühren Von denen 3653 fl 29 Xer, so gedachte Frau Regierungs Räthin zu zahlen schuldig ist, ertragen mögen, so geschehen Trier in der Land-Commende den 9ten April 1780“ gez. Frantz Boßong [beglaubigt] In fidem Tit: Weber Balley Secretarius 1086.

 

Der letzte erhaltene Erbbestandsbrief vom 3.3.1782 nennt als Erbbeständer den Franz Bossong, der die Mühle für 2410 Gulden erstei­gert hatte. Dieser bat, die Mühle an Henrich Kraus käuflich überlassen zu dürfen 1087.

 

1785 war Philipp Egli Beständer auf der Mückenmühle und entrichtete 8 Ma Korn und 2 Kapaunen an der Komturei und 2 fl 1 Xer 1 1/2 Heller Erbzins an die Geistliche Güteradministration Otterberg. die Mühle verfügte über 1 Mahlgang und 1 Schälgang,; wenig Mahlkun­den; aus Wassermangel wenig Kapazität 1088.

 

1837 heißt es in der „Beschreibung des Rheinkreises 1089: „Die Gemeinde [Eulenbis] umschließt die 1) Mücken-Mühle über der Moorlau­ter, welche der Comthurei Einsiedel gehörte; 2) die untere Pfeiffermühle eben daselbst und weiter unten in östlicher Nähe gelegen.“

 

Im 19. Jh. im Besitz der Familie Henn (Zweig der Katzweilerer Linie Henn) 1090. 1798/99 ist Johannes Henn der Müller in Eulenbis 1091. In der Franzosenzeit kaufte Johann Jakob Henn aus Katzweiler die Mückenmühle für seinen Sohn Johann Wilhelm Henn 1092. Das jetzige Mühlengebäude ist laut Inschrift über der Haustür von den Eheleuten Johann Wilhelm Henn und Anna Maria Jung 1811er­baut worden 1093.

 

Im Einwohnerverzeichnis von 1836 ist der Müller Johannes Henn auf der Mückenmühle verzeichnet sowie der Müller Adam Henn als “Unbehauster” (Sohn des Johannes Henn ?) 1094. In der Steuerliste von 1876 ist Johannes Henn jr. aufgeführt.

 

Die weiteren drei Mühlenbesitzer waren August Henn († 1888), Johann I. Henn († 1915), Johann II. Henn (1852-1928) 1095.

 

Die Mückenmühle wurde bis in die 1960er Jahre von Au­gust Henn als Getreidemühle betrie­ben; dort befindet sich heute eine be­kannte Bisonzucht.

 

Beständer/Besitzer der Mückenmühle waren:

- 1561 Hans Gentteld

- 1590 Andreas *Schröder (noch 1600, † vor 1618)

- nach 1600 Hans Grambh

- im 30jährigen Krieg zerstört

- um 1698 Hans *Schaus, Wiederaufbauverpflichtung nicht erfüllt

- 1710 Georg Peter *Scholl

- 1733 David Scholl verkauft die Mühle

- ab 1733 bis 1741 Valentin *Jung († 1741); bei der Erbteilung geht die Mühle auf den ältesten Sohn Johann Adam Jung über

- 1742 Johann Adam *Jung und Philipp Mühlberger

- bis 27.5.1749 Peter Jung; er hat den Erbpachtzins für die Mückenmühle nicht gezahlt und ist flüchtig; die Mückenmühle wird des­halb am 27.5.1749 an den Müller Peter Weis verkauft

- 27.5.1749 bis 23.5.1758 Peter Weis; am 23.5.1758 verkauft er die Mühle an den Verwalter der Deutschordenskommende Einsiedel, Ja­cobus Diehl und dessen Ehefrau Anastasia NN.

- 23.5.1758 bis 14.1.1771 Jacobus Diel, Verwalter der Deutschordenskommende Einsiedel als Erbbeständer; er dürfte die Mühle in Tem­poralbestand weiter verpachtet haben; die Eheleute Diehl verkaufen die Mückenmühle am 14.1.1771 an Theobald Schack für 5372 Gul­den

- 14.1.1771 - ++++ Theobald Schack

- bereits um 26.5.1775 ist Erbpächter der kurpfälzische Geheime Rat und Vizekanzler von Susmann; dieser verpachtet die Mühle im Temporalbestand an den Müller Johannes Andler aus Katzweiler

- ab 5.4.1780 Frantz Bosong

- um 1785 Philipp Egli

- +++++

- um 1836 Johannes Henn und Adam Henn

- ++++

- 1954/55 August Henn

 

Literatur/Urkunden/Urkunden:

- LA Speyer Best D52 Nr. 3: Rechnungsbuch der Deutschordenskomturei Einsiedel ab 1585, auch beinhaltend Angaben zur Mückenmühl­e bei Eulenbis

- LA Speyer Best F3 Nr. 10: 1592 wird in der Schatzungsliste von Eulenbis von 1592 mit Angaben zum “Endreaß Muler zu Muckenhau­sen” (Andreas *Schröder), betreffend die Mückenmühle bei Eulenbis

- LA Speyer Best D51 Regesten Nr. 249: Erbbestandsbrief von 1710 der Deutschordenskommende Einsiedel an den Müller Georg Peter Scholl über die Mückenmühle bei Eulenbis

- LA Speyer Best D51 Regesten Nr. 250: Verkauf des Erbbestandsrecht an der Mückenmühle bei Eulenbis durch den Müller David *Scholl an den Valentin Jung aus Weilerbach

- LA Speyer Best. A2 Nr. 967/1: „Acta betr: die untere Pfeiffersmühle und in specie Streitigkeiten mit der Mückenmühle wegen Er­höhung des Stauwehrs, 1790“

- Scheuermann, Gerold: Eulenbis, a.a.O., S. 187-192

- Weidmann, Werner: Von der Mahlmühle zur Bisonzucht-Station : die Mückenmühle bei Eulenbis erzählt eine bewegte Geschichte; in: Weidmann, Werner: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Pfalz. - 3 (2002). S. 234-236

 

 

- Untere Pfeifermühle:

östlich von Eulenbis, nördlich von Rodenbach gelegen, am Bruchbach (dem früheren Rodenbach 1096) südlich der Einmündung des von Eulenbis herunterkommenden Rischbach 1097, bachabwärts unterhalb von Mückenmühle und Mückenhof/Fritzenmühle (s. Roden­bach) 1098; dreieinhalb Kilometer nordöstlich von Weilerbach, an der Straße nach Hirschhorn 1099.

 

1837 heißt es in der „Beschreibung des Rheinkreises 1100: „Die Gemeinde [Eulenbis] umschließt die 1) Mücken-Mühle über der Moorlau­ter, welche der Comthurei Einsiedel gehörte; 2) die untere Pfeiffermühle eben daselbst und weiter unten in östlicher Nähe gelegen.“

 

Auf der Unteren/Untersten Pfeifermühle gibt es heute vier Wohnhäuser, ein Gasthaus, ein Hotel und ein Sägewerk. Zur Entstehung der Ansiedlung gibt es in der Eulenbiser Ortschronik eine ausführliche Beschreibung. Die Mühle war zunächst Walkmühle.

 

Vor dem 30jährigen Krieg wurde die spätere Untere Pfeifermühle als Walkmühle betrieben und gehörte Peter (dem) Wüllenweber als kurpfälzischem Erbbeständer 1101.

 

Der Be­sitzer der “Pfeifermühle”, heute “Obere Pfeifermühle” bei Weilerbach, Daniel *Jung, stellte 1685 ein Gesuch an die kurfürstli­che Hofkammer, an der Mooslauter eine weitere Mühle zu errichten. Er begründete das Gesuch damit, dass an seiner jetzigen Mühle ständi­ger Wassermangel herrsche. Sein Antrag lief darauf hinaus eine Bannmühle für die Orte Weilerbach, Rodenbach, Erzenhausen, Eulenbis, Schwedelbach und Pörrbach einzurichten. Die Behörde erlaubte ihm die Einrichtung der Mahlmühle, lehnte aber das Gesuch nach einer Bannmühle ab. Bereits im Jahre 1693 verkaufte Daniel Jung die Mühle weiter an Johann Niclas Müller. Die schriftliche Bestä­tigung des Verkaufs zog sich bis zum Jahre 1700 hin, weil Unstimmigkeiten über den “eigentümlichen Platz” der Mühle auf­tauchten. Die Nachfor­schungen ergaben, dass nach 1600 eine Walkmühle von Peter Willenbacher von Willer­bach betrieben wurde. Daniel Jung hatte das Land von den Erben gekauft und 1686 die Mühle gebaut. Daniel Jung hatte das Land von den Erben gekauft und 1686 die Mühle ge­baut 1102. Erst am 23.6.1700 erhielten Daniel Jung und seine Ehefrau Maria einen Erbbestandsbrief 1103.

 

Der neue Besitzer Johann Niclas *Müller geb. 23.7.1669 in Erzenhausen – 30.12.1732 in Neustadt/Weinstraße) bemühte sich in den Fol­gejahren ebenfalls vergeblich um die Anerkennung als Bannmühle. Er war ein Pionier der technischen Weiterentwicklung von Mühlen und führte bedeutende Neuerungen in seiner Mühle ein. Am 23.9.1719 brannte die Mühle ab und zwei Jahre später wurden auch die Nebengebäude ein Raub der Flammen. In beiden Fällen wurde Brandstiftung ver­mutet 1104.

 

1724 war das Anwesen durch Johann Nikolaus Müller wieder instand gesetzt, nachdem die Reichswaldgenossenschaft kostenfrei das er­forderliche Bauholz zur Verfügung gestellt hatte 1105.

 

Über die folgenden Jahre ist bekannt, dass 1751 1106 der lutherische Pfarrer von Steinwenden [es dürfte sich um den luth. Pfar­rer Jo­hann Karl Kraischer/*Kreischer handeln] die Mühle ersteigerte; er verkaufte sie jedoch noch im selben Jahr an Jo­hann Nicol Jung 1107, nach a.A. wurde die Mühle lediglich an Jo­hann Nicol Jung verpachtet 1108. Dieser bittet 1752 die Gefällverweserei ihm die Abgaben zu er­lassen, weil die Mühle baufällig war, was durch ein Attest des Weilerbacher Gerichts bestätigt wird 1109. In den folgen­den Jahren muß der Müller Hermann Holl­stein die Unterste Pfeifermühle innegehabt haben. Dessen Witwe Christina Walther, die ur­sprünglich vom Holbor­nerhof stammt, hei­ratete 24.7.1764 in 2. Ehe den Müller Johann Daniel *Knapp von der Mahl- und Schleif­mühle Elmstein 1110.

 

Im reformierten Kirchenbuch von Weilerbach ist vermerkt: “Hollstein, Christina, Wwe. d. Hermann H. von der untersten Pfeifermüh­le 1111. 1782 wird [Johann] Daniel *Knapp als Besitzer der Mühle genannt.

 

Johann Daniel *Knapp, zunächst Müller auf der Mahl- und Schleifmühle Elmstein, dann Müller auf der Unteren Pfeifermühle Eulen­bis; Sohn des Müllers auf der Elmsteiner Mahl- und Sägmühle, Johann Jakob *Knapp und der Anna Elisabetha Voltz [?], wohl Enkel des Mül­lers auf der Mahl- und Sägemühle Elmstein und späteren Müller auf der Hohenecker Mühle in Hohenecken, Abraham *Voltz.; °° am 24.7.1764 in Weilerbach mit Christina Walter vom Holborner Hof 1112, der Witwe des Müllers auf der Unteren Pfeifer­mühle in Eulenbis, Hermann Hollstein 1113. Johann Daniel Knapp ist 1764-1789 als Müller auf der Un­teren Pfeifermühle in Eulenbis be­kundet 1114.

 

1789 ist sein Schwiegersohn Heinrich *Groß der Besitzer der Mühle. Dieser stammte aus einer weit verbreiteten Müllerfamilie im Lauter­tal 1115 und hatte am 29.6.1787 die Anna Maria Knapp von der Un­teren Pfeifermühle geheiratet 1116. Er verstarb 1808 im Alter von 48 Jahren 1117. 1809 besitzt die Witwe von Heinrich Groß, Anna Maria Knapp Witwe Groß, die Mühle. 1818 entstand auf der lin­ken Seite der Moos­lauter als Nebenbetrieb der Groß'schen Mahlmühle eine Ölmühle. Die Witwe Groß regelte im Teilungsakt von 25.11.1818 den Be­sitz. Der Sohn Ja­kob *Groß und dessen Schwager, der aus Weilerbach stammende Adam Riebel waren gemeinsam Besitzer der Mahl­mühle, Adam Riebel war zusätzlich Besit­zer der kleinen Ölmühle links der Lauter 1118. Um kommenden Erbstrei­tigkeiten vorzubeugen, hatte Anna Maria Knapp Witwe Groß in dem Teilungsakt vom 25.11.1818 die Bedingung eingefügt: „Es darf von den Kindern nichts ver­ändert werden.Wenn die beiden aber eine Bordmühle den gegenwärtigen Werk beifügen wollen, dann soll das auf gemeinschaftliche Kosten geschehen“. Dennoch kam es 1841 zwischen beiden Familien zu starken Verstimmungen, als sich Riebel entschloß, noch eine Mahlmühle neben seiner Ölmühle links der Lauter zu errichten. Dagegen wehrte sich Groß erfolgreich unter Hinweis auf die Anordnun­gen im Teilungsakt. Das Landkommissariat lehnte den Antrag auf Neunau ab 1119.

 

 

1864 wird Adam Henn aus Weilerbach Be­sitzer der Ölmühle. Johannes Gehm II von der “Oberen Pfeifermühle” 1120, heiratete die Tochter des Jakob Groß und übernahm einige Jahre später die Mahlmühle. Der letzte Müller, Johannes Gehm III stellte im Jahre 1910 den Müh­lenbetrieb ein. Er beantragte eine Konzession zum Betreiben einer Ausflugsgaststätte, die 1926 von der Gemeindeverwalt­ung Eulenbis erteilt wurde. Die Ölmühle übernahm nach dem Krieg 1870/71 der Sohn von Adam Henn, Johann Wil­helm Henn. 1874 baute er ein Sä­gewerk an. 1882 wurde Adolf Henn geboren, der den Betrieb 1911 übernahm. Es begann ein konti­nuierlicher Auf­schwung des Sägewer­kes. 1953 wurde die Ölmühle stillgelegt; das Sägewerk besteht immer noch 1121.

 

Beständer/Betreiber der Unteren Pfeifermühle waren:

- 1686 Errichtung der Mühle durch Daniel Jung

- 1693 Verkauf an Johann Niclas Müller

- 1719 Brand der Mühle und Neuaufbau

- noch um 1742 Johann Nickel Müller

- 1751 Pfarrer von Steinwenden Beständer der Mühle; verpachtet an Johann Nicol Jung

- 1782 Daniel Knapp

- 1789 Heinrich Groß

- 1809 Witwe Groß

- 1818 Errichtung einer Ölmühle und Teilung durch Witwe Groß

- 1818 Jakob Groß ist Müller auf der Mahlmühle

- 1818 Schwager Riebel ist Müller auf der Ölmühle

- 1864 Adam Henn aus Weilerbach Besitzer der Ölmühle

- 1870/71 Johann Wilhelm Henn, der Sohn von Adam Henn, übernimmt die Mühle

- 1874 Bau des Sägewerks bei der Ölmühle durch Johann Wilhelm Henn

- 1878 Jakob II Groß ist Müller auf der Unteren Pfeifermühle 1122

- 1878 Johannes Henn ist Müller auf der Ölmühle (gem. Steuerliste 1878)

- Johannes Gehm II von der “Oberen Pfeifermühle”, heiratete die Tochter des Jakob Groß und übernahm einige Jahre später die Mahl­mühle

- 1910 Johannes Gehm III stellte den Mühlenbetrieb ein und betreibt eine Ausflugsgaststätte

- 1911 Adolf Henn, der Sohn des Johann Wilhelm Henn übernimmt die Ölmühle und die Sägemühle

- 1953 Stillegung der Ölmühle

 

Literatur/Urkunden/Urkunden:

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best A2 Nr. 1662/5: Obere und untere Pfeifermühle, 1685, 1711-1725, 1752-1761, 1789-1800.

- LA Speyer Best. A2 Nr. 967/1: „Acta betr: die untere Pfeiffersmühle und in specie Streitigkeiten mit der Mückenmühle wegen Er­höhung des Stauwehrs, 1790“; Anm.: „Wegen dieser Mühle und deren Conceßion, vide die Akten über die obere Pfeiffersmühle zu Weilerbach“

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis, in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 235 vom 10.10.2000 (Untere Pfeifermühle bei Weilerbach)

- Weidmann, Werner: Wo "gottlose Buben" einst die Brandfackel anlegten: untere Pfeifermühle war zuerst eine Walkmühle ; bewegte Geschichte beginnt noch vor dem Dreißigjährigen Krieg; in: Weidmann, Werner: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Pfalz. 2002. S. 231-233

 

 

 

 

 

Eußerthal:

VG Annweiler, Lk Südliche Weinstraße; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Neustadt; die Güter des ehemaligen Klosters Eußer­thal dagegen zur CGA Heidelberg

 

1622 wurde das Oberamt Germersheim, zu dem das Dorf gehörte, von österreichisch-kaiserlichen Truppen erobert. Kaiser Ferdinand II. hatte das Oberamt Germersheim, eines aus den besten und vornehmsten Ämtern in der unteren Pfalz, Kurfürst Friedrich V. nach dessen Annahme der böhmischen Königskrone entzogen und das ehemalige 1330 an die Pfalzgrafen verpfändete Reichsgut seinem Bruder Leo­pold administrationsweise und 1628 nach dessen Heirat mit Claudia de' Medici zu Eigentum übertragen. 1631 verließen die österreichi­schen Beamten auf der Flucht vor den Schweden die Stadt Germersheim, kehrten aber nach der Rückeroberung durch die Kaiserlichen 1635 wieder zurück 1123.

 

Mühlen:

am 4.6.1213 übergeben Wolfram, Abt von Weißenburg und Hornbach, und sein Konvent, dem Kloster Eußerthal einige Zehnten .... Zu­gleich gibt Eußerthal eine von Hornbach verpfändete und jährlich 10 Mltr. zinsende Mühle gegen 4 fl zurück 1124, der Erzbischof Sifrid von Mainz stimmt die­sem Vertrag und einem weiteren Vertrag von 1182 mit Urkunde vom 10.7.1237 zu 1125. +++klären: welche Mühle+++

 

Vor 1711 war Hans Jacob *Graff der Müller in Eußerthal († vor 1711); seine Witwe Elisabeth Becker geb. Graf (Tochter des Konrad Graf aus Gräfenhausen (?) heiratet am 29.11.1711 reformiert den Hans Georg Hauck, Kirchenältester in Gräfenhausen (27.12.1657 Gräfen­hausen – 14.3.1717). +++klären: welche Mühle+++

 

Vor 1748 war Müller in Eußerthal der Jakob Becker († vor 1749; °° mit Veronika NN.; Vater des Müller/Schöffen in Lug, Franz Ludwig *Becker 1126).

 

Zwischen 1779 und 1793 wird im ref. KB Siebeldingen der Johannes (1) *Ganther als Müller zu Eußerthal genannt 1127. +++klären: wel­che Mühle+++

 

Um 1827 war Johannes *Juncker Müller zu Eußerthal; °° prot. Queichhambach 17.4.1827 mit der Müllerstochter Margarethe Em­merling (Tochter des Müllers zu Eußerthal Valentin Emmerling und Margarethe Becker) 1128. +++klären: welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden:

- Gierl, Sepp: Vorgänger des St. Paulus-Stiftes. Mühlen des Klosters Eußerthal in der Nähe von Landau; in: Rheinpfalz, Landau. 15, Nr. 29 v. 5. 2. 1959 (Anm.: Mörlheim).

- Scherer Wolfgang W.: Untersuchungen zur Personen- und Besitzgeschichte des Zisterzienserklosters Eußerthal (Speyer: Archiv des Bis­tums Speyer, 1983

 

 

- Schneid- und Mahlmühle, Eußerthaler Mühle, Klostermühle:

Erbbestand von 1594-1791; gehörte der kurpfälzisch Geistlichen Güteradministration Heidelberg 1129.

 

1612 erfolgte die Bestandsverleihung der Mahlmühle Eußerthal durch Geistliche Güteradministration 1130.

 

Die Mühle war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Neustadt; im Mühlenverzeichnis von 1738, aufgenommen vom kurpfälzi­schen Hörfauth Philipp, ist sie wie folgt beschrieben 1131: “hat 2 Wasserräder, 1 zum Mahlen und 1 zum Bordschneiden. Beständer ist Georg *Leibhahn, gibt 254 1/2 Ma Korn und 45 fl als Pacht.”

 

Im Mühlenverzeichnis des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 ist die Mühle wie folgt beschrieben: „Georg *Liebhaber Temporal Be­ständer von der zu Eußerthal liegenden churfürstlichen Administrations eigenthümblich zugehörigen Mühl laßet sich vernehmen,daß solch 2 Waßer Räder haben thut; wovon eines zum Mahlen und Schehlen, das andere aber zum Bordschneiden ge­braucht wird;gibt jährlich zur Receptur Eußerthal pro canone 25 ½ Malter Korn und 45 fl an Geldt, son­sten aber keinen Waßer Pfacht.“ 1132

 

Am 18.2.1805 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf der Sägmühle wie auch der Mahlmühle Eußer­thal. Eigentümer war die Heidelberger Administration. Pächter war Heinrich Ambros aus Ramberg. Käufer war Michael Seiter aus Ram­berg, der beide Mühle für insgesamt 3725 fr. erwarb 1133. Offenbar wurde der Kaufpreis nicht gezahlt, denn am 25.2.1806 erfolg­te im Zuge eines „Wieder-Angebots“ die erneute Veräußerung beider Mühlen. Käufer waren nunmehr der Négociant Friedrich Sche­rer aus Edesheim, und Va­lentin *Emmerling aus Leimersheim zum Kaufpreis von 6525 fr. 1134.

 

1935 heißt es: „Haus Nr. 43. Ehemalige Klostermühle, jetzt Sägewerk. An der Ostseite eingemauert zwei Knospenkapitelle aus der Klos­terkirche, um 1250; an der Südseite Rokokokartusche von 1770 mit dem Klosterwappen (Abtsstab), ehemals Bogenstein“ 1135.

 

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A13 Nr. 486: Bestandsverleihung Mahlmühle Eußerthal 1612

- LA Speyer Best. A13 Nr. 488: „Mühlenverleihung zu Eußerthal 1773“

 

 

- Sägmühle:

gehörte der GGA Heidelberg.

 

Am 18.2.1805 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf der Sägmühle wie auch der Mahlmühle Eußer­thal. Eigentümer war die Heidelberger Administration. Pächter war Heinrich Ambros aus Ramberg. Käufer war Michael Seiter aus Ram­berg, der beide Mühle für insgesamt 3725 fr. erwarb 1136. Offenbar wurde der Kaufpreis nicht gezahlt, denn am 25.2.1806 erfolg­te im Zuge eines „Wieder-Angebots“ die erneute Veräußerung beider Mühlen. Käufer waren nunmehr der Négotiant Friedrich Sche­rer aus Edesheim, und Va­lentin *Emmerling aus Leimersheim zum Kaufpreis von 6525 fr. 1137.

 

 

 

 

 

Eyersheimer Mühle:

Wüstung bei Weisenheim / Sand, VG Freinsheim, Lk Bad Dürkheim; früher auch als Aigersheim, Egersheim, Ergersheim, Ygersheim be­zeichnet, jetzt Eyersheimerhof bei Weisenheim/Sand 1138. Es handelt sich um eine uralte Siedlungsstätte, die bereits im Neolithikum be­siedelt war 1139.

 

Mühlen:

- Eyersheimer Mühle:

vom ehemaligen Dorf Eyersheim ist nur noch ehemalige Mühle erhalten. Sie befindet sich etwa 500 Meter westlich der Straße von Ei­senheim/Sand nach Maxdorf im Winkel zwischen dem Schlittgraben und dessen Einmündung in die Isenach. Der Eyersheimer Hof an der Straße hat nichts mit dem ehemaligen dorf oder der Mühle zu tun 1140.

 

1244 beurkunden Philipp von Hohenfels und seine Ehefrau Elisabeth, daß Merboth, Ritter von Dirmstein, und dessen Kinder von ih­nen acht Malter Korn geliehen habe, die das Dorf und die Mühle zu Eigersheim jedes Jahr abliefern. Mit Erlaubnis des Lehensherrn Philipp von Hohenfels übertrugen darauf Merboth und seine Erben die acht Malter Korn dem Kloster (Enkenbach) als Lehen 1141.

 

Die Mühle war an der Isenach gelegen; die Mühle gehörte der CGA Heidelberg 1142.

 

Am 28.6.1479 an St. Peter und Paul wird die Bachordnung über die Dürkheimer Bach (= Isenach) zu Lambsheim vereinbart, „wie selbi­ge von altem Herkommen im Jahr 1479 ist erneuert worden“. Im Jahr 1479 „haben Theobald *Müller zu Lambsheim, Cuntz Schäffer in der oberen Postmühlen, Müller Henn der junge in der niedern Postmühle, Claus *Müller zu Eyersheim, Hannß und Claus Müller in der ober und Niedern Erpolzheimer Mühlen und Claus Müller genannts Moutzon Becker zu Pfiffingen, in Gegenwart Jun­ker Erbrechts von Meckenheim dieser Zeits Schultheiß zu Lambsheim und Hansen Philipp Zollschreiber zu Oggersheim und Amt­mann zu Wachenheim, die­se Bachordnung wieder erneuert...“ 1143.

 

In einer Grenzbegehung vom 26.4.1486 wird die Eigersheimer Mühle genannt 1144.

 

1547 wird Hans Ruff, der Müller zu Aigersheim, im Stadtzinsbuch von Lambsheim genannt; er besitzt zwei Häuser in Lambsheim; 1576 und 1584 wird er im Protokollbuch von Lambsheim genannt 1145.

 

In einer Übersicht über die Dorfer des Oberamts Neustadt, „Ambt Neustadt cum indice: Extract aus den altig documenten gezog dz A[mbt] Neustatt betr:“, die auch Mühlen beinhaltet, heißt es 1146: „Mühlbau uf der Dürckheimer Bach. Anno 1595 bericht dz A[Ambt] Neustatt warumb von Weißheimers [Anm.: Weisenheim am Sand] in ihrem vorhabenden neuen Mühlenbau uf d Dürkheimer Bach in Ei­gerßheimer Gemarckung hette [?] beede Gemeind Lambßheim und Weißheim mit ihrem Viehtrieb, Wasser und Wald laut angezo­gener Verträg, gemein, so were auch ein alte Beforchung (ist in copie hierbei de Ao 1479), wie es nemlich mit der Türkheimer Bach von Dürk­heim als bis in den Rhein, da sie sich endet, gehalten werden solle, ufgerichtet vnd ao 1479 durch Hft [Herrschaft ?] erneu­ert worden, Wasser durch nicht allein die gantze Bach biß uf etliche gewisse Mühlen ausgetheilt vnd den [?] Mühlen ein gewisser District an solche Bach zugeeignet, … auch vom A[mbt] Neustatt und z Statt Lambsheim die Handhab solch Ordnung übergeben und zugestellt worden.“

 

Neubauer 1147 führt 1494 als Flurnamen in „Aigersheimer Marke“ u.a. die Flur „ob der Mühle“ auf.

 

Um 1712 war Johann Georg Otto der Müllermeister auf der „Erschheimer Mühl bey Weisenheim“ (°° mit Maria Sophia NN.; beide sind am 13.3.1712 in Ruchheim als Paten in Ruchheim bei der der Taufe Maria Sophia Schlag 1148.

 

Am 24.10.1733 wird in der Versammlung der Bachgenossenschaft der Isenach genannt „der Müller von Eygersheim Georg Otto Cul­mann“ 1149. Am 6.5.1734 heißt es in der Versammlung der Bachgenossenschaft Isenach: von „Eigersheim erscheinet Her Schultz Mez­ger nebst jenem Müller Georg Cullmann“ 1150. Auf der Versammlung vom 4.5.1735 heißt es: „Georg Kulmann laßet sich exculpi­ern weilen er kein Mühlknecht hatt“ 1151. Bei der Versammlung des Bachgerichts vom 25.9.1741 ist erschienen „Georg Otto Kull­mann d. Müller 1152.

 

Auf dem Gerichtstag des Bachgerichts vom 23.5.1746 beschweren sich der Müller zu Erpolzheim Johannes Ummel und der Müller zu Freinsheim Johannes Schmitt über den Müller zu Eygersheim Ludwig Schwartz 1153. Als Müller in Eigersheim ist auf dem Ge­richtstag vom 22.9.1762 genannt der „Müllermeister Kuhlmann“ 1154, sowie am 26.4.1763 der Müllermeister Jakob Kuhlmann 1155. Auf dem Gerichtstag am 19.9.1763 heißt es: „Noe [=nomine] der Ludwig Schwartzen Witt. Jacob Kuhlmann“ 1156, auch als Kullmann bezeichnet 1157. Auf dem Bachgerichtstag vom 1.6.1773 ist in Eyersheim aufgeführt als neuer Müller der Müllermeister Johann Koob 1158. Auf dem Gerichtstag vom 4.9.1776 kommt es zu einer Beschwerde gegen „Valentin Koob et Consorten“. Auf einem Randver­merk heißt es hierzu: „Henrich Koobs Wittib Erbs, Phi: Binkkhart, Sebastian Kuhns et Consort Wilhelm Weinheimer“ 1159.

 

1781 heißt es in einer Aktennotiz über die an der Isenach unterhalb von Dürkheim gelegenen kurpfälzischen Mühlen: „Die in Eichershei­mer Gemarkung befindliche so genannte Eichersheimer Mühl welches die 5te Mühl [an der Isenach unterhalb von Dürkheim] ist und in Weisenheimer Gerichtsbarkeit gelegen, die Mühl gehört eigenthümlich zur Gemeind Weisenheim[,] der Temporalbestän­der ist Georg Werls“ 1160. Auf dem Bachgerichtstag am 9.9.1782 ließ sich der Eyersheimer Müllermeister Werns entschuldigen „wegen seiner tödlich krank darnieder liegenden Frau“ 1161. Am 28.7.1785 ist auf der Sitzung des Bachgerichts anwesend der Müllermeister aus Eyersheim Ger­hard Werns 1162.

 

1813 wurde die Eyersheimer Mühle im Wege der Nationalgüterveräußerung für 33000 Franken an Peter Reudelhuber verkauft 1163.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird auf der „Eiershei­mermühle“ genannt die Firma „Reudelhuber, Gg., Handelsmüller, Eigenthümer Georg Reudelhuber“ 1164.

 

Karte:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 38 (die zur Kurpfalz gehörenden Mühlen an der Isenach unterhalb von Dürkheim bis Frankenthal).

 

Literatur/Urkunden:

- Weber, Friedrich W.: Die Rechte des Klosters Enkenbach in Eygersheim. [Weisenheim am Sand, Eyersheimer Mühle u. Eyershei­mer Hof]; in: Nordpfälzer Geschichtsverein. 37, 1957, S. 162-64., 1957 [Vergl. auch Pälzer Sunndag Pfälz. Volksztg. 1957, Nr. 44.]

- Weber Friedrich W.: Das Eyersheimer Mühlenrad (Sage); in: Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 164

 

 

 

1 Vgl. Henrich: Die Ebernburger Mühle im Alsenztal; in:Pfälzer Heimat 1977, S. 57.

2 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 98; vgl. Henrich: Die Ebernburger Mühle im Alsenztal; in:Pfälzer Heimat 1977, S. 57.

3 Vgl. Henrich: Die Ebernburger Mühle im Alsenztal; in:Pfälzer Heimat 1977, S. 57.

4 Vgl. Weizsäcker: Pfälzische Weistümer, Band 1, Speyer 1962, S. 316-323; vgl. LA Speyer Best. A 2 Nr. 895/11; vgl. Henrich: Die Ebernburger Mühle im

Alsenztal; in: Pfälzer Heimat 1977, S. 57.

5 Vgl. Anthes, Günter F.: Die Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg im Jahre 1601; in: PRFK 1975, S. 248.

6 abgedruckt bei: Henrich: Die Ebernburger Mühle im Alsenztal; in:Pfälzer Heimat 1977, S. 57, Original ist inzwischen verschwunden.

7 Vgl. LA Speyer Best. A 2 Nr. 894/6; Nordpfälzer Geschichtsblätter 1910, S. 46; vgl. Steinmetz, H.: Erbbestandsbrief der Ebernburger Mühle 1764; in:

Nordpfälzer Geschichtsverein 1910, S. 46.

8 Vgl. Henrich, a.a.O., S. 59; vgl. LA Speyer Best. A 2 Nr. 894/6.

9 Vgl. Henrich: Die Ebernburger Mühle im Alsenztal, in: Pfälzer Heimat 1977, S. 59; vgl. Weber; Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 143.

10 Vgl. Henrich: Die Ebernburger Mühle im Alsenztal; in:Pfälzer Heimat 1977, S. 60.

11 Vgl. Henrich: Die Ebernburger Mühle im Alsenztal, in: Pfälzer Heimat 1977, S. 61.

12 Vgl. Henrich: Die Ebernburger Mühle im Alsenztal, in: Pfälzer Heimat 1977, S. 61.

13 Vgl. Frey: Versuch einer geographisch-historisch-statischen Beschreibung des kgl. bayerischen Rheinkreises, 4. Bd. Speyer 1836-1837, Bd. II S. 340; vgl. Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen im Wormsgau, a.a.O., S. 172.

14 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. II, S. 340.

15 Vgl. Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen im Wormsgau, a.a.O., S. 170.

16 Vgl. Kuby,: Die lutheri­schen Pfarrer der Grafschaft Leiningen-Westerburg seit der Reformation im Jahre 1560; Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und religiöse

Volks­kunde 1999/2000, S. 6 ff.

17 Vgl. LA Speyer Best. Y4, 155 b, S. 48: Verzeichnis von Dokumenten des Klosters Höningen, Abschrift gefertigt nach der Vorlage im Leiningischen Archiv auf

Schloß Westerburg, nunmehr im Staatsarchiv Wiesbaden.

18 Vgl. LA Speyer W1/371, 3-5.

19 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Teil Protocolla judiscialia Neuleiningen, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

20 Vgl. luth. KB Ebertsheim: Taufeinträge vom 17.2.1697 und 4.7.1700.

21 Vgl. luth. KB Ebertsheim, Taufeintrag vom 29.6.1718, Bl. 21.

22 Vgl. luth. KB Ebertsheim, Taufeintrag vom 5.6.1719, Bl. 23.

23 Vgl. LA Spey­er Best. H33 Nr. 173, Bl. 13r Akten des Bezirksamts Frankenthal betr. Getreidemühlen im Bezirk Frankenthal 1817.

24 Vgl. LA Speyer Best. K16 Notariat Grünstadt, Nr. 380/1821.

25 Vgl. LA Speyer Best. L35 Nr. 5 Beedbuch Ebertsheim1773-1806, S. 200-201.

26 LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I, fol. 2-6.

27 Vgl. Wahl: Ebertsheim, a.a.O., S. 112; vgl. LA Speyer Best. W1 Karte Nr. 371, 3-4.

28 Vgl. Wahl: Ebertsheim, a.a.O., S. 113.

29 Vgl. LA Speyer W1/371, 3-5.

30 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I, fol. 1ff., Best. D2 Nr. 720 II, fol. 772.

31 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I, fol. 2-6.

32 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I, Fol. 2-6.

33 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I fol. 53.

34 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I, fol.54/54r.

35 Vgl. dazu LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I fol. 45: „Vormalig Valentin Weigandische Wittib und nunmehrige Johann Adam Bogische Ehefrau“.

36 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I fol. 56r.

37 Vgl. LA Speyer Best.D2 Nr. 720 I fol. 59.

38 LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I fol. 10.

39 LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I fol. 10.

40 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I, fol. 89.

41 zum Datum Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 II, fol. 773.

42 LA Speyer Best. D2 II, Bl. 855-857.

43 LA Speyer Best. L35 Nr. 5 Beedbuch Ebertsheim I 1773-1806, S. 333.

44 LA Speyer Best. L35 Nr. 5 Beedbuch Ebertsheim 1773-1806, S. 440.

45 LA Speyer Best. D2 II fol. 854 ff..

46 Vgl. Fries: Zeitenwende, a.a.O., S. 37; bei Kell: Fürstentum Leiningen, a.a.O., S. 373 Anm. 528 als Karl Brand angegeben.

47 Vgl. LA Speyer Best. G7 fasc. 183.

48 Vgl. Werner: Die Nationalgüter im Department Donnersberg, a.a.O., Beilage 2, S. 18, der die Mühle allerdings als „Altmühle“ aufführt.

49 Vgl. LA Speyer Best C33 Nr. 173; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S.271.

50 LA Speyer Best. L35 Nr. 6 Besitzstands- und Steuer-Musterrolle der Gemeinde Ebertsheim 1842, fol. 214.

51 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I, Fol. 2-6.

52 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 271.

53 Photo bei Wahl: Ebertsheim, a.a.O., S. 81.

54 Vgl. LA Speyer W1/371, 3-5.

55 Vgl. Wahl: Ebertsheim, a.a.O., S. 112.

56 Vgl. Wahl: Ebertsheim, a.a.O., S. 111-12.

57 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Teil Protocolla judiscialia Neuleiningen, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

58 LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

59 LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Teil VII Mertesheim; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

60 LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Teil VII Mertesheim; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

61 Vgl. luth. KB Ebertsheim, Taufeintrag vom 21.10.1702.

62 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I, Fol.1.

63 luth. Kirchenbuch Ebertsheim, Taufeintrag vom 29.11.1711.

64 luth. KB Ebertsheim, Copulationseintrag vom 9.10.1721, fol. 53.

65 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I, fol. 2-6.

66 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I, Fol. 2-6.

67 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I fol. 53 ff..

68 LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I, fol.54/54r.

69 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I fol. 35.

70 LA Speyer Best. D2 Nr. 720 II fol. 812-13.

71 LA Speyer Best.D2 Nr. 720 I fol. 59.

72 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I fol. 66r.

73 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I, fol. 89.

74 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I, fol. 129-130.

75 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I, fol. 116.

76 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 720 I, fol. 157.

77 Vgl. Wahl: Ebertsheim, a.a.O., S. 113.

78 LA Speyer Best. L35 Nr. 5 Beedbuch Ebertsheim 1773-1806 , Bl.. 356

79 LA Speyer Best. L35 Nr. 5 Beedbuch Ebertsheim 1773-1806, Bl. 450.

80 Vgl. LA Speyer Best. L35 Nr. 5 Beedbuch Ebertsheim 1773-1806, Bl. 550.

81 Vgl. LA Speyer Best. K16, Notariatsakten Grünstadt, Nr. 214 vom 1.5.1811.

82 Vgl. Wahl: Ebertsheim, a.a.O., S. 11.

83 Vgl. LA Speyer Best. L 56 fol. 432.

84 LA Speyer Best. U35 Nr. 6 Besitzstands- und Steuer-Musterrolle der Gemeinde Ebertsheim 1842, fol. 214.

85 Vgl. LA Speyer Best.U35 Nr. 6 Besitzstands- und Steuer-Musterrolle der Gemeinde Eberts­heim 1842, fol. 223.

86 Vgl. LA Speyer Best. L56, Nr. 154, Bl. 432.

87 Vgl. Eilbote Landau Nr. 73 vom 17.9.1857, S. 464-465.

88 Vgl. Wahl: Ebertsheim, a.a.O., S. 113.

89 Vgl. LA Speyer Best. U35 Nr. 6 Besitzstands- und Steuer-Musterrolle der Gemeinde Ebertsheim 1842, fol.226.

90 Vgl. LA Speyer Best. L35 Nr. 5 Beedbuch Ebertsheim I 1773-1806, S. 378.

91 Vgl. Wahl: Ebertsheim, a.a.O., S. 127.

92 Vgl. LA Speyer Best. K16 Nr. 9634 vom 13.10.1869.

93 LA Speyer Best. K16 Nr. 9634 vom 13.10.1869.

94 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 33.

95 Vgl. LA Speyer Best. L35 Nr. 8 Bd. II Besitzstands- und Steuer-Musterrolle der Gemeinde Ebertsheim 1842, fol. 170.

96 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. 2 S. 5.

97 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Eckbach_(Rhein), Abruf vom 4.9.2013.

98 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Eckbach_(Rhein), Abruf vom 4.9.2013.

99 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Eckbach_(Rhein), Abruf vom 4.9.2013.

100 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Eckbach_(Rhein), Abruf vom 4.9.2013.

101 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Eckbach_(Rhein), Abruf vom 4.9.2013.

102 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Amtmann Hartmanns Amts-Protokoll von Ao 1647 biß 1660, Nr. 979; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

103 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 396.

104 Vgl. Schna­bel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., S. 276.

105 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 53.

106 Vgl. Urschbach: Eden­kobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 278.

107 Vgl. Schmidt: Edenkoben. Werkstatt Geschichte Edenkoben 2005, S. 20 ff.

108 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 279.

109 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 289.

110 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 289.

111 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 289.

112 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 290.

113 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 290.

114 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 279.

115 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 363.

116 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 7-8r; Hinweis auf die Haingeraide-Mühlen bei Ursch­bach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 279.

117 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 363.

118 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 361.

119 Vgl. Petermann/Daum: Kirchenbuch Heuchelheim, a.a.O., Bd. 2, S. 80.

120 Vgl. LA Speyer Best. U 284, I B 382; vgl. Schmidt: „Der Edenkobener Mühlbach, ein frühindustrielles Kul­turdenkmal“; in: Südliche Weinstraße: Heimat-

Jahrbuch 2012, S. 40-41.

121 Eilbote Landau vom 9.3.1850, Nr. 20, S. 141.

122 Vgl. Urschbach: Die Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 279 ff.

123 Vgl. Hartkopf: „Das Edenkobener Haus 2006 – eine Mühle“; in: Edenkobener Heimatbrief 2006, S. 10.

124 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 284.

125 Vgl. LA Speyer Best. T 89 Nr. 821 fasc. 108-109; vgl. Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz: Findbuch des Bestandes Familien- und Werksarchiv Gebr. Gien­anth

Eisenberg [= LA Speyer Best. T 89], bearbeitet von Paul Warmbrunn, Koblenz 2000, S. 3.

126 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wap­penschmieden, a.a.O., S. 284.

127 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 289.

128 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 289.

129 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 290.

130 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 289.

131 Vgl. Ursch­bach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 289.

132 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 361-66.

133 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappen­schmieden, a.a.O., S. 286.

134 Vgl. Urschbach: Eden­kobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 286 mit Abb. S. 287.

135 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 286-287.

136 Vgl. Ursch­bach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 287.

137 Vgl. Ursch­bach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 292.

138 Vgl. Hartkopf: Die „Unterste Mühle“ - einst auch Faselstall; in: Edenkobener Heimatbrief Nr. 94, Heft 12/2013, S. 17.

139 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 292.

140 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 83.

141 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 284, 285.

142 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 285.

143 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1.

144 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wap­penschmieden, a.a.O., S. 285.

145 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 280.

146 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 280.

147 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 280.

148 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 280.

149 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 280.

150 Neustadter Wochenblatt Nr. 48 vom 15.6.1841, S. 192.

151 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 280.

152 Vgl. LA Speyer Best. WW1 Nr. 8819: Plan des Klosters Heilsbruck mit der Mühle.

153 Vgl. Topographische Karte Edenkoben, 1:25000, Landesamt für Vermessung Rheinland-Pfalz, 2009.

154 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappen­schmieden, a.a.O., S. 286.

155 Vgl. Schmidt/Werling: Kloster Heilsbruck; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 113.

156 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 344a2 Bl. 1-2.

157 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 344a2 Bl. 3r.

158 LA Speyer Best. A14 Nr. 344a2 Bl. 5.

159 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 279.

160 Vgl. Braun: 700 Jahre Klosters Heilsbruck, Edenkoben 1962, S. 36.

161 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 286.

162 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 362.

163 LA Speyer Best. A14 Nr. 344a Bl. 3.

164 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 344a Bl. 3.

165 LA Speyer Best. A14 Nr. 344a Bl. 11.

166 Vgl. Kuby: Müller in Edenko­ben, a.a.O., S. 361.

167 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 363.

168 LA Speyer Best. A14 Nr. 344a Bl. 68.

169 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 344a Bl. 70-71.

170 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 344a Bl. 73r.

171 LA Speyer Best A14 Nr. 344a Bl. 76r.

172 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 344 Bl. 74-79.

173 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 344a, Bl.84-85.

174 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 344a Bl. 89 ff..

175 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 344a Bl. 91-92r.

176 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1, fol. 7r.

177 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 30.

178 Vgl. Kuby: Müller in Edenko­ben, a.a.O., S. 361-66; vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 286.

179 LA Speyer Best. A14 Nr. 344a Bl. 115.

180 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 344a Bl. 121.

181 Vgl. LA Speyer Best. U 284, I B 382; vgl. Schmidt: „Der Edenkobener Mühlbach, ein frühindustrielles Kulturdenkmal“; in: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahr­buch 2012, S. 41.

182 Neustadter Wochenblatt Nr. 49 vom 18.6.1841, S. 196.

183 Eilbote Landau vom 4.7.1846 Beilage Nr. 27 = LA Speyer Best. Y 20/41.

184 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

185 Anm.: vgl. zum Schafplatz und der Wasserführung: Hartkopf, Herbert: „Interessantes vom Schafplatz“; in: Edenko­bener Heimatbrief Dezember 2009, S. 10-12.

186 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 290.

187 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 279.

188 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 291.

189 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 290.

190 Vgl. Urschbach: Eden­kobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 290.

191 Vgl. Stadtarchiv Edenkoben Best. F3 Kauf- und Einschreibprotokolle 1710-1722; vgl. Billig: Geschichte von Edenkoben, a.a.O., S. 59 Anm. 11.

192 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 29r.

193 Vgl. Billig: Geschichte von Edenkoben, a.a.O., S. 59 Anm. 11.

194 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 290; vgl. Billig: Geschichte von Edenkoben, a.a.O., S. 57; vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 362.

195 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 8; vgl. auch Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 290.

196 Vgl. Urschbach: Edenkobener Müh­len und Wappenschmieden, a.a.O., S. 290.

197 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 362.

198 Vgl. Billig: Geschichte von Edenkoben, a.a.O., S. 19.

199 Vgl. Billig: Geschichte von Edenkoben, a.a.O., S. 59 Anm. 11.

200 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 290.

201 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 83.

202 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 291.

203 Eilbote Landau vom 4.7.1846 Beilage Nr. 27 = LA Speyer Best. Y 20/41.

204 Vgl. Eilbote Landau vom 12.9.1846, Beilage Nr. 37 = LA Speyer Best. Y 20/41.

205 Vgl. „Eilbote Landau“, Nr. 37 vom 12.9.1846, Beilage.

206 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 fol. 7.

207 Vgl. Schmidt: Edenkobener Mühlbach, a.a.O., Karte S. 285; vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 285.

208 Vgl. Billig: Geschichte von Edenkoben, a.a.O., S. 60 Anm. 15.

209 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 7.

210 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 285/286.

211 Vgl. LA Spey­er Best. A14 Nr. 344a Bl. 99-102r.

212 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1; vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 279.

213 Vgl. Urschbach Die Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, S. 278-295.

214 Vgl. Intelligenzblatt Rheinkreis 1828, S. 440.

215 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 363.

216 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 361-66.

217 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 361; vgl. luth. KB Edenkoben.

218 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 361; vgl. luth. KB Edenkoben; vgl. ref. KB. Edenkoben.

219 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.., S. 361; vgl. luth. KB Edenkoben.

220 Vgl. Billig: Geschichte des kurpfälzischen Edenkoben, a.a.O., S. 46 und S. 51 Anm. 12.

221 Vgl. Billig: Geschichte des kurpfälzischen Edenkoben, a.a.O., S. 51 Anm. 14; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 925-934.

222 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 363.

223 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 363.

224 Vgl. Schmidt: Edenkobener Mühlbach, a.a.O., Karte S. 35; vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 287.

225 Vgl. Hartkopf, Herbert: „Das Edenkobener Haus 2006 – eine Mühle“; in: Edenkobener Heimatbrief 2006, S. 10.

226 Vgl. Hartkopf, Herbert: „Das Edenkobener Haus 2006 – eine Mühle“; in: Edenkobener Heimatbrief 2006, S. 10

227 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 36.

228 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 8r.

229 Vgl. Gienanth: Geschichte der Familie Guinand, a.a.O., S. +++Zitat prüfen; vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; a.a.O., S. 287.

230 Vgl. Ursch­bach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; a.a.O., S. 287.

231 Vgl. Hart­kopf: „Das Edenkobener Haus 2006 – eine Mühle“; in: Edenkobener Heimatbrief 2006, S. 10.

232 Vgl. Hart­kopf: „Das Edenkobener Haus 2006 – eine Mühle“; in: Edenkobener Heimatbrief 2006, S. 10.

233 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 85.

234 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 284.

235 LA Speyer, Best. A14 Nr. 344a Bl. 14.

236 LA Speyer Best. A14 Nr. 344a Bl. 16.

237 LA Speyer Best. A14 Nr. 344a, Bl. 17.

238 LA Speyer Best. A14 Nr. 344a, Bl. 20.

239 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 344a, Bl. 45, 45r.

240 LA Speyer Best. A14 Nr. 344a, Bl. 36-38.

241 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 344a, Bl. 53-54.

242 Vgl. Abschrift bei LA Speyer Best. A14 Nr. 344a, Bl. 66r-67.

243 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 344a1, Bl. 57 ff..

244 LA Speyer Best. A14 Nr. 344a1, Bl. 104-106 r.

245 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 344a1, Bl. 107.

246 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 23 vom 20.3.1818, S. 155.

247 Vgl. Kuby: Ein handwerkliches Meisterstück von 1696 in Edenkoben; in Pfälzer Heimat 1976, S. 57-58.

248 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; a.a.O., S. 289.

249 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; a.a.O., S. 290.

250 Vgl. Kuby: Müller in Edenko­ben, a.a.O., S. 365.

251 Vgl. Kuby: Ein handwerkliches Meisterstück von 1696 in Edenkoben; in Pfälzer Heimat 1976, S. 57-58.

252 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; a.a.O., S. 290.

253 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 8-8r.

254 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 30r.

255 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; a.a.O., S. 290.

256 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden; a.a.O., S. 290; vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 23 vom 20.3.1818, S. 155.

257 Vgl. LA Speyer Best. G6 Nr. 387 nicht foliert

258 Vgl. Intelligenz­blatt des Rheinkreises Nr. 23 vom 20.3.1818, S. 155 u. S. 164.

259 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 23 vom 20.3.1818, S. 155.

260 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 290; Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 23 vom 20.3.1818, S. 155.

261 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 290.

262 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 284.

263 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 284.

264 Vgl. Eilbote Landau vom 29.12.1853, S. 569 = LA Speyer Best. Y 20/41.

265 Vgl. Ursch­bach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 294-95.

266 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 291.

267 Vgl. Hartkopf: Die „Unterste Mühle“ - einst auch Faselstall; in: Edenkobener Heimatbrief Nr. 94, Heft 12/2013, S. 17.

268 Vgl. Hartkopf: Die „Unterste Mühle“ - einst auch Faselstall; in: Edenkobener Heimatbrief Nr. 94, Heft 12/2013, S. 17.

269 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 279.

270 Vgl. Ursch­bach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 291; vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 361-366.

271 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1, fol. 7r-8.

272 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 291.

273 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 292.

274 Vgl. Eilbote Landau vom 29.1.1853 = LA Speyer Best. Y 20/41.

275 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 292.

276 Vgl. Urschbach: Edenkobener Müh­len und Wappenschmieden, a.a.O., S. 281.

277 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 284.

278 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 281-282.

279 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappen­schmieden, a.a.O., S. 282.

280 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 282.

281 Vgl. Petermann, Kurt: Kirchenbuch der reformierten Gemeinde Klingen von 1714 – 1780,Teil 2, a.a.O., S. 6.

282 Vgl. Eilbote Landau vom 19.3.1853 = LA Speyer Best. Y 20/41.

283 Eilbote Landau vom 23.1.1850 Nr. 7, S. 42.

284 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 282.

285 Vgl. Urschbach: Edenkobener Müh­len und Wappenschmieden, a.a.O., S. 284.

286 Vgl. Intelligenzblatt Rheinkreis 1828, S. 440.

287 Vgl. Hinweis bei Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S., 361, Anm. zu Johann Friedrich Armendinger.

288 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden a.a.O., S. 280.

289 Vgl. Intelligenzblatt Rheinkreis 1828, S. 440.

290 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 361-66.

291 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 361; vgl. luth. KB Edenkoben.

292 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 361; vgl. luth. KB Edenkoben; vgl. ref. KB. Edenkoben.

293 Vgl. Kuby: Müller in Edenkoben, a.a.O., S. 361; vgl. luth. KB Edenkoben.

294 Vgl. Billig: Zur Geschichte des kurpfälzischen Edenkoben, a.a.O., S. 46 und S. 51 Anm. 12.

295 Intelligenzblatt des Rheinkreises 1828, S. 440 vom 25.7.1828.

296 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 281.

297 Vgl. Neustadter Zeitung“ vom 18.5.1854 Nr. 59.

298 Vgl. Ursch­bach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden a.a.O., S. 281.

299 Vgl. Ursch­bach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 281.

300 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 281.

301 Vgl. Karte bei Schmid: Der Edenkobener Mühl­bach; in: Heimat-Jahrbuch 2012 Landkreis Südliche Weinstraße, S. 35.

302 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden a.a.O., S. 288.

303 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wap­penschmieden, a.a.O., S. 289.

304 LA Speyer Best A2 Nr. 179/1 fol. 7r, 30r.

305 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmie­den, a.a.O., S. 288.

306 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 288.

307 LA Speyer Best. A14 Nr. 344a Bl. 115.

308 LA Speyer Best. A14 Nr. 344a1 Bl. 133.

309 Vgl. Urschbach: Edenkobener Mühlen und Wappenschmieden, a.a.O., S. 288-89.

310 Vgl. Armgart: Zinsbücher des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 96 Anm. zu Nr. 443.

311 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 268.

312 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsan­gaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 276.

313 Vgl. Dette: Liber Possessionum Wizenburgensis, a.a.O., S. 120.

314 Vgl. Braun,: Aus der Geschichte des Dorfes Edesheim, a.a.O., S. 30/31.

315 Vgl. Biundo: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 20.

316 LA Speyer Best. D2 Nr. 151, 151a, fol. 129.

317 LA Speyer Best. D2 Nr. 151, 151a, fol. 95-95r.

318 Vgl. Braun: Aus der Geschichte des Dorfes Edesheim, a.a.O., S. 46.

319 Vgl. Eilbote Landau vom 31.10.1646, S. 176 = LA Speyer Best. Y 20/41.

320 LA Speyer Best. D2 Nr. 151, 151a, fol. 129.

321 LA Speyer Best. D2 Nr. 151, 151a, fol. 130.

322 LA Speyer Best. D2 Nr. 151, 151a, fol. 96.

323 Vgl. Carl: „Eine Mühle, die nicht läuft“; in: 1200 Jahre Hainfeld, a.a.O., S. 152.

324 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., S. 119.

325 Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 194.

326 Vgl. Carl: „Eine Mühle, die nicht läuft“; in: 1200 Jahre Hainfeld, a.a.O., S. 152.

327 Vgl. Eilbote Landau vom 2.6.1838, Nr. 22, S. 88.

328 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 268.

329 Vgl. Sales Doyé: Heilige und Selige, a.a.O., Bd. 1 S. 701.

330 LA Speyer Best. D2 Nr. 151, 151a, fol. 129.

331 Vgl. LA Speyer Best. E Nr. 763, darin Vorakten 1550-1559 mit Kaufbrief des Klägers Herbort von 1545, des Hans Hertel von 1544, Zeugenverhör 1566,

Schuld­brief des Beklagten von 1545, Quittungen 1568 und 1571, sowie Kerbzettel zum Kauf des Hans Hertel (Ausf.) 1544.

332 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 732; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 584, Nr. 677.

333 LA Speyer Best. D2 Nr. 188c, Bl. 159-169.

334 LA Speyer Best. D2 Nr. 188c, Bl. 159-169.

335 LA Speyer Best. D2 Nr. 151, 151a, fol. 130.

336 LA Speyer Best. D2 Nr. 151, 151a, fol. 96.

337 LA Speyer Best. D2 Nr. 188c, Bl. 286.

338 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 188c, Bl. 243 ff.

339 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 188c, Bl. 159-169.

340 Intelligenz-Blatt des Rheinkreises Nr. 54 vom 21.2.1823, S. 258.

341 Eilbote Landau vom 17.5.1834, Nr. 20, S. 80.

342 Eilbote Landau vom 2.6.1838, Nr. 22, S. 88.

343 Vgl. Eilbote Landau vom Dezember 1847 S. 4-5 = LA Speyer Best. Y 20/41.

344 Vgl. Eilbote Landau vom Dezember 1847 S. 4-5 und vom 5.1.1848 = LA Speyer Best. Y 20/41.

345 Eilboten Landau Nr. 44 vom 4.6.1857, S. 271/72.

346 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 85.

347 Vgl. Carl: „Eine Mühle, die nicht läuft“; in: 1200 Jahre Hainfeld, a.a.O., S. 152.

348 s. http://weingut-erlenmuehle.de

349 Vgl. Frey: Gemar­kung Edesheim, a.a.O., S. 16-17.

350 Vgl. Frey: Gemarkung Edesheim, a.a.O., S. 17 Anm. 18.

351 LA Speyer Best. D2 Nr. 151, 151a, fol. 129.

352 LA Speyer Best. D2 Nr. 151, 151a, fol. 96r.

353 Vgl. Frey: Gemarkung Edesheim, a.a.O., S. 17.

354 Vgl. Frey: Gemar­kung Edesheim, a.a.O., S. 16-17.

355 Vgl. Frey: Gemarkung Edesheim, a.a.O., S. 17 Anm. 18.

356 LA Speyer Best. D2 Nr. 151, 151a, fol. 130.

357 Vgl. Braun: Aus der Geschichte des Dorfes Edesheim, a.a.O., S. 46.

358 Vgl. Frey: Gemarkung Edesheim, a.a.O., S. 17 Anm. 18.

359 http://de.wikipedia.org/wiki/Edigheim, Abruf vom 21.3.2014.

360 Vgl. Häberle:Wüstungen, a.a.O., S. 191. 5.9.2013

361 Vgl. Codex Lauresh. CL Nr. 48/3529, zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 54; Vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der

nördlichen Vorderpfalz, a.a.O. S. 467; vgl.

362 Vgl. Original im K.O.Braun-Museum Ludwigshafen-Oppau, mitgeteilt von Herrn Arno Erhard.

363 Vgl. LA. Speyer Best. N-258 3OG D-10 n.F.

364 Vgl. Kazenwadel: Wassermühlen im Wonnegau, a.a.O., S. 67.

365 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 8.11.1830, Nr. 40, S. 346.

366 Vgl. Stadtarchiv Pirmasens, Luth. Kirchenbuch Nr. 3, S. 29. 48. 71; Nr. 4 S. 24; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 185.

367 Vgl. Fremgen: Burgalber Gerichtsbuch, a.a.O., o.S., Eintrag vom 3.5.1599.

368 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2808.

369 Vgl. Siegl: Ortssippenbuch Pirmasens I, a.a.O.-, S. 20.

370 Vgl. Guth: Lemberg, a.a.O., S. 353.

371 Vgl. LA Speyer C20 Nr. 2580 alt; vgl. Rauch: Damals in Pirmasens, a.a.O., S. 9.

372 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2808; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 279.

373 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2808; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 279.

374 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5; zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 194.

375 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1481; er wird auch in LA Speyer Best. C20 Nr. 1122 erwähnt

376 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1145: Holzabfuhr-Akkord zwischen Hans Nickel Gerig (Görich) und Johann Krobs (Kropß), Lehensmüller auf der Eichelsbacher

Mühle, 1738-1739

377 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1142.

378 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1140.

379 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1141.

380 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1114.

381 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1122.

382 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1858.

383 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1123.

384 Vgl. LA Spey­er Best. C20 Nr. 1785.

385 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3693.

386 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3693.

387 Vgl. LA Speyer Best C20 Nr. 3831.

388 Vgl. LA Speyer Best. C20, Nr. 3771.

389 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3903.

390 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3773, 3703.

391 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3692; vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3522.

392 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3522.

393 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3781.

394 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3782.

395 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3783.

396 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3772.

397 Vgl. LA Speyer Best C20Nr. 3897.

398 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 3495: „Genehmigung für den Müller Stephan, Witwer der Elisabetha Disque, zur Veräußerung seiner Mühle zu Wilgartswiesen und

seiner dortigen Güter und Anlegung des Vermögens seiner drei Kinder auf der von ihm erworbenen Eichelsbacher Mühle, 1790, darin Bericht des Beamten Fasco.

399 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 216.

400 Intelligenzblatt des Rheinkreises 1826, S. 308.

401 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 8.

402 Vgl. Busch, u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 15, 19, 26.

403 Vgl. Dolch/Münch: Urkunden Zisterzienserkloster Otterberg, a.a.O., S. 101-102, Urk. Nr. 90

404 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., Bd. 1 S. 96.

405 Vgl. Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, a.a.O., S. 203 Nr. 348.

406 Vgl. Herzog: Sembach, a.a.O., S. 21.

407 Vgl. Weber: Neuhemsbach, a.a.O., S. 18; vgl. Häßel: Wüstung Bautweiler Teil 3 Eichenbacher Mühle; in: Busch: Untergegangene Dörfer und

Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 26.

408 Vgl. Weidmann: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, a.a.O., Bd. 3, S. 252.

409 Vgl. Fath: „Nicht Dodardus oder Theodardus, sondern Bodardus“; in: Ar­chiv für mittelrheinische Kirchengeschichte 1949, S. 256 m.w.N..

410 LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 201.

411 Vgl. Weber: Neuhemsbach, a.a.O., S. 12.

412 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 fol. 83.

413 Vgl. Herzog. Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O, S. 13 Nr. 2041

414 Vgl. Weber: Neuhemsbach, a.a.O., S. 55.

415 Vgl. Weidmann: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, a.a.O., Bd. 3 , S. 252; vgl. Weber: Neuhemsbach, a.a.O., S. 55.

416 Vgl. Weber: Neu­hemsbach, a.a.O., S. 56; dagegen gibt Weidmann: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, a.a.O., Bd. 3, S. 252 das Datum mit 1739 an.

417 Vgl. Weber: Neuhemsbach, a.a.O., S. 32.

418 LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 10.

419 LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 12.

420 LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 17r.

421 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 24r-25.

422 LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 48.

423 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 fol. 83.

424 LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 fol. 87.

425 Vgl. Herzog: Sembach, a.a.O., S. 21.

426 LA Speyer Best. A2 Nr. 719/ Bl. 88.

427 LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 90.

428 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 95, Copia.

429 Vgl. Relation [Rechtsgutachten] der Hofkammer vom 18.8.1687, LA Speyer Best A2 Nr. 719/1Bl. 98-99 und Aktenvermerk vom 19.10.1687, LA Speyer Best A2 Nr.

719/1 Bl. 101.

430 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 100.

431 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 106.

432 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 113-118.

433 Vgl. Relation [Rechtsgutachten] der Hofkammer vom 18.8.1687, LA Speyer Best A2 Nr. 719/1Bl. 98-99 und Aktenvermerk vom 19.10.1687, LA Speyer Best A2 Nr.

719/1 Bl. 101 sowie Stellungnahme der kurpfälzischen Lehenskammer Heidelberg vom 9.10.1717, LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 128-130.

434 Vgl. Krehbiel: From Troubled Times, a.a.O., S. 48.

435 Vgl. Herzog: Sembach, a.a.O., S. 21.

436 Vgl. Krehbiel: From Troubled Times, a.a.O., S. 48.

437 Vgl. Weidmann: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, a.a.O., Bd. 3, S. 253; vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 8; vgl. Weber: Mühlen und

Müllerhandwerk, a.a.O., S. 283; vgl. Krehbiel: From Troubled Times, a.a.O., S. 58.

438 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 12.46 Pfälzische Besitzungen in frem­den Orten, Sachak­te 822/3

439 Vgl. Weidmann: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, a.a.O., Bd. 3, S. 253; vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 8; vgl. Weber: Mühlen und

Müllerhandwerk, a.a.O., S. 283; vgl. Krehbiel: From Troubled Times, a.a.O., S. 58.

440 Vgl. Her­zog: Sembach, a.a.O., S. 21-22; vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 747 Nr. 7044.

441 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 8; vgl. Her­zog: Sembach, a.a.O., S. 22.

442 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 730 Nr. 6884.

443 Vgl. Herzog: Sembach, a.a.O., S. 22.

444 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 730 Nr. 6884.

445 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1096/4: Grethen: Witwe des Philipp Jakob Wernz gegen Kaspar Zumstein aus Dürkheim: Höhe des Wasserablasses, 1787-1793.

446 Vgl. Weber: Neuhemsbach, a.a.O., S. 55.

447 Vgl. ref. Kirchenbuch Alsenborn, Eintrag für Neuhemsbach, zitiert nach Weber: Neuhemsbach, a.a.O., S. 12; vgl. auch Mitteilung von Uwe Ackermann bei

http://www.geneanet.org, Abruf vom 15.7.2013.

448 vgl. auch Mitteilung von Uwe Ackermann bei http://www.geneanet.org, Abruf vom 15.7.2013; vgl. Standesamtsakten Sembach.

449 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O. S. 8; vgl. Herzog: Sembach, a.a.O., S. 22.

450 Vgl. Herzog: Sembach, a.a.O., S. 22-23.

451 Vgl. Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz Nr. 9 vom 13.2.1840 außerordentliche Beilage S. 1.

452 Vgl. Häßel: Die Wüstung Bautweiler; in: Busch, u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 26.

453 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enken­bach-Alsenborn, a.a.O., S. 25.

454 LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 Bl. 316.

455 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaf­ten, a.a.O., S. 114.

456 Vgl. Brinckmeier: Leiningen, Bd. I, a.a.O., S. 267.

457 Vgl. Brin­ckmeier: Leiningen, Bd. I, a.a.O., S. 267, 329 ff.

458 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 114.

459 Vgl. Neubauer: Regesten d. Klosters Werschweiler, Speyer 1921, 1663.

460 Vgl. KSchA Zweibrücken IV 869.

461 Vgl. Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken, Werschweiler Schaffnei Rechnungen, Sch., Bl. 6.

462 Vgl. Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV 3710.

463 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 119.

464 Vgl. Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographischer Teil, a.a.O., S. 201.

465 Vgl. Gabel­mann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 93.

466 Vgl. LA Speyer Best. A 15 Zeller Stifts Collecturrechung Nr. 160 Bl. 19.

467 Vgl. Weber: Die Mühle Erlenbach in Einselthum; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1977, S. 23.

468 Vgl. Weber: Die Mühle Erlenbach in Einselthum; in: Nordpfälzer Geschichts­verein 1977, S. 23.

469 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 316.

470 Vgl. LA Speyer F4, Einselthum 1, fol. 10 [1478].

471 Vgl. Schmitt: Oberamt Alzey, a.a.O., S. 272; vgl. LA Speyer F4, Einselthum 1, fol. 10 [1478].

472 Vgl. Weber: In der Ein­selthumer Gemarkung: Die Wiesenmühle an der Pfrimm; in: Donnersberg-Jahrbuch 1986, S. 158.

473 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 291.

474 Vgl. Kilian: 850 Jahre Falkenstein [1985] mit Besprechung Kilian; in: Pfälz. Familienkunde 1986, S. 35.

475 Vgl. Weber: Die Herrenmühle in Bischheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1976, S. 43.

476 Vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 124 Nr. 1411.

477 erwähnt bei Weber: In der Einselthumer Gemarkung: Die Wiesenmühle an der Pfrimm; in: Donnersberg-Jahrbuch 1986, S. 159.

478 Vgl. LA Speyer, Bestand A2 Nr. 949 I/2b.

479 Vgl. Weber: In der Einselthumer Gemarkung: Die Wiesenmühle an der Pfrimm; in: Donnersberg-Jahrbuch 1986, S. 159.

480 Vgl. Würth: Wachenheim a.d. Pfrimm, a.a.O., S. 310, 316.

481 Vgl. Weber: In der Einselthumer Gemarkung: Die Wiesenmühle an der Pfrimm; in: Donnersberg-Jahrbuch 1986, S. 159.

482 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 22.

483 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 15.

484 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Eisbach_(Rhein), Abruf vom 6.9.2013.

485 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Amtmann Hartmanns Amts-Protokoll von Ao 1647 biß 1660, Nr. 979; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

486 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 114.

487 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/2 fol. 15.

488 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 114.

489 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 376.

490 Vgl. LA Speyer Akte 927 Zweibrücken I Fol. 84; Mahler: Hachenbach, a.a.O., S. 81.

491 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 141/142.

492 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 21.

493 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 285; vgl. LA Speyer Nassau-Weilburg Akten Fasc. 382 und ebenda Best. C 38 Nr. 46, 47.

494 Vgl. LA Saarbrücken, Best. 22 Nr. 2560; vgl. Kirchner: Müller zu Eisenberg. Ein Ge­legenheitsfund; in: Pfälzisch-rheinische Familienkunde, Bd. VIII, S. 372.

495 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 116 Nr. 3363.

496 Vgl. Blum: Kirchenbuchregister Wattenheim, a.a.O., S. 11, Nr. 085.

497 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbau­ernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 25.

498 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 16.

499 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 38, 142; vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O. S. 476; vgl. Polenz: Katalog der merowingischen Funde in der Pfalz, a.a.O., S. 107.

500 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 152.

501 Anm.: Weber: Die Mühlen der Nord- und Westpfalz; in: pfälzische Heimatblätter 1962, S. 31 sieht demgegenüber in der Nächst­mühle die Bannmühle für das

gesamte das gesamte Amt Stauf.

502 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/11.

503 Vgl. Billig: Johann Peter Fabricius; in: PRFK 2001, S. 451; vgl. LA Speyer Best. CC38 Nr. 403a.

504 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 9r-19.

505 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 13r.

506 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 13r.

507 Vgl. Denkmaltopographie Donners­bergkreis, a.a.O., S. 152.

508 Vgl. Billig: Die Seibert und Heitrich im pfälzischen Eisenberg, Darmstadt 1980, S. 2 Anm. 4.

509 Vgl. Billig: Die Seibert und Heitrich im pfälzischen Eisenberg, Darmstadt 1980, S. 2.

510 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 287; vgl. LA Speyer Nassau-Weilburg Akten Fasc. 382; vgl. LA Speyer Best. C 38 Nr. 46, 47.

511 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 9r-19; zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 287.

512 Vgl. Denkmaltopo­graphie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 152.

513 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 289: „Erbbestandsvergabe der zum Heiderichschen Gut gehörigen Dorfmühle zu Eisenberg an Joh. Martin Rudolph, 1789-1790“.

514 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf .

515 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 21-22.

516 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 22.

517 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 22-29.

518 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 21-22.

519 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 13r.

520 Vgl. LA Speyer Best. 38 Nr. 403h; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 18.

521 Vgl. LA Speyer Best. U 321 [VK] Nr. 282.

522 Vgl. Landwirtschaft­liche Blätter: Amtsblatt der Kreisbau­ernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 25.

523 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 16.

524 Vgl. Weber: Die Mühlen der Nord- und Westpfalz; in: pfälzische Heimatblätter 1962, S. 31.

525 Vgl. Weber: Die Wüstungen im Raum Eisenberg. Abgegangene Mühlen; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen i. d. Nordpfalz, a.a.O., S. 269.

526 Vgl. Weber: Die Mühlen der Nord- und Westpfalz; in: pfälzische Heimatblätter 1962, S. 31.

527 Vgl. Weistum LA Speyer Nas­sau-Weilburg Nr. 421a.

528 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 38, 142.

529 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 287; vgl. LA Speyer Nassau-Weilburg Akten Fasc. 382 und ebenda bei Best. C 38 Nr. 46, 47.

530 LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 9r-19; vgl. Weber: Mühlen und Müller­handwerk, a.a.O., S. 287.

531 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1646.

532 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 397.

533 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 287.

534 Vgl. Weber: Die Wüstungen im Raum Eisenberg. Abgegangene Mühlen; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 269.

535 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 13r.

536 Vgl. Gensi>Mennoniten im Amt Kirchheimbolanden (1767), s.a.O., S. 37.

537 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 9r-19; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 45 fol. 59; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 13r.

538 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 19r.

539 Vgl. ref. KB Dreisen; Mitteilung von Ewald Dittmar vom 10.2.2013.

540 Vgl. Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz: Findbuch des Bestandes Familien- und Werksarchiv Gebr. Gienanth-Eisenberg [= LA Speyer Best. T 89], bearbeitet

von Paul Warmbrunn, Koblenz 2000, S. 73; vgl. LA Speyer Best. T 89 [Gienanth] Nr. 123.

541 Vgl. We­ber: 180 Jahre Eisenwerk Gienanth in Eisenberg; aus einem Kaufvertrag vom 24. September 1800; in: Nordpfäl­zer Geschichtsverein 1980, S. 49 ff.

542 Vgl. Schoch, W.: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 14.

543 Vgl. Photo bei Denkmal­topographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 151.

544 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 150.

545 Vgl. Weber: Das Müllerhandwerk in der nordpfälzischen Familie Graf; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 69.

546 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 150.

547 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 287.

548 Pfälzische Presse Nr. 180 vom 3.8.1881.

549 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 150.

550 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf .

551 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 22.

552 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 26; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art a.a.O., S. 222; vgl. LA Speyer Best. C38

Nr. 403/6 I.

553 unterschiedliche Angaben: vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 150-151 (wurde errichtet), bzw. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu

Oerlikon, a.a.O., S. 23 (wurde nicht errichtet).

554 Sägemühle des Lorenz Schuhmacher oberhalb Ramsen; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 269.

555 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 22-24; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 57; vgl. LA Speyer Best. C28 Nr. 403b/I.

556 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 24.

557 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 8, Aktenvermerk vom 22.11.1749.

558 LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 2.

559 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 3.

560 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 12 Aktenvermerk vom 5.9.1750.

561 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 13, Aktenvermerk vom 12.9.1750.

562 Vgl. Kuby: Die nordpfälzische Familie von Bohr (Vonbohr); in: Nordp­fälzer Geschichtsverein 1969, S. 18; vgl. Graf: Eisenberg, a.a.O., S. 146 f.; vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 24.

563 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 24.

564 nach LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 43 stammt er dagegen aus Kettenheim bei Alzey.

565 LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 1.

566 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 77-79; vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 25-26.

567 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 9r-19.

568 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 19r.

569 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 46 fol. 23.

570 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 46 fol. 24-25.

571 LA Speyer Best. C38 Nr. 46 fol. 69r.

572 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 81, Schadensbericht aufgrund einer Mitteilung des Hühnerfängers Heilmann, in Augenschein genommen und aufgestellt

durch J. Daßdorf am 27.2.1757 [Anm.: = Amtskeller in Stauf Johann Frantz Daßdorf / Dahsdorff, der "reitende Förster" aus Stauf].

573 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 100.

574 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 13r.

575 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 98.

576 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 26.

577 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1799/9 Bl. 98; vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 24.

578 Vgl. Weber: Müh­len der besonderen Art, a.a.O., S. 27/28; LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol 13r.

579 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 13r.

580 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 39.

581 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 203; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 359.

582 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 359.

583 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 27/28.

584 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 28.

585 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 24.

586 Abb. bei Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 25.

587 Vgl. Graf / Dormann: Eisenberg, a.a.O., S. 162; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 297: „Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Papiermühle zu Eisenberg an Georg Henrich Friederich, dann Karl Theodor Friederich; vgl. auch Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 28.

588 Vgl. LA Speyer Best. T 89 Nr. 05.01 fasc. Nr. 182; vgl. Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz: Findbuch des Bestandes Familien- und Werksarchiv Gebr.

Gienanth-Eisenberg [= LA Speyer Best. T 89], bearbeitet von Paul Warmbrunn, a.a.O., S. 104.

589 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 28; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 28.

590 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 28.

591 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 29; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 28-29.

592 Vgl. Katasteramt Bad Dürkheim, Katasterplan Eisenberg 1841, abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 141.

593 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 29.

594 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 29.

595 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 16.

596 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 30.

597 Vgl. LA Speyer Best. U 321 Nr. 1085, enthält: Revers für Alexander Schiffer über eine Mühle, Loos- und Teilungszettel für Alexander Schiffer, Heiratsvertrag des Alexander Schiffer, etc., 1804, 1818, 1841-1856, 1885, 1900.

598 Vgl. Amts- und Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 87 vom 12.9.1831, Beilage, S. 673.

599 Vgl. Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz Nr. 9 vom 13.2.1840 außerordentliche Beilage S. 8.

600 Vgl. Zweibrücker Wochenblatt Nr. 234 vom 27.9.1870.

601 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 21.

602 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 21.

603 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 21.

604 Vgl. Billig: Die Seibert und Heitrich im pfälzischen Eisenberg, a.a.O., S. 2; vgl. LA Speyer Bestand D 51 Urk. 80 und D 52 Urk. Nr. 76 Bl. 52.

605 Vgl. Billig: Die Seibert und Heitrich im pfälzischen Eisenberg, a.a.O., S. 3 Anm. 8.

606 Vgl. Billig: Die Seibert und Heitrich im pfälzischen Eisenberg, a.a.O., S. 3 .

607 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 129 Zeile 26, S. 131 Zeile 7f., zu Urkunde Nr. 85.

608 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 21.

609 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 21.

610 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 21.

611 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 142.

612 Vgl. Weber: Vom alten Hammer über die Papiermühle zu Oerlikon, a.a.O., S. 26.

613 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 150.

614 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 81.

615 Vgl. luth KB Göllheim 1b(K2) Bl. 15, Taufeintrag der Anna Dorothea Elisabetha Baum vom 3.9.1734; Anm.: der Mädchenname der Ehefrau fehlt beim Eintrag im Kirchenbuch Göllheim.

616 Vgl. luth KB Göllheim 1b(K2) Bl. 15, Taufeintrag der Anna Dorothea Elisabetha Baum vom 3.9.1734; Anm.: der Mädchenname der Ehefrau fehlt beim Eintrag im Kirchenbuch Göllheim.

617 Vgl. LA Spey­er Best. C38 Nr. 53 Bl. 9r-19.

618 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 291: „Gesuch des Joh. Georg Weinschenk, Erbbeständer der Weißmühle zu Eisenberg, um Erlaubnis zur Auf­nahme eines Kapitals auf die Mühle, 1759-1769“.

619 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 19r.

620 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol 13r.

621 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 291: „Gesuch des Joh. Georg Weinschenk, Erbbeständer der Weißmühle zu Eisenberg, um Erlaubnis zur Aufnahme ei­nes Kapitals auf

die Mühle, 1759-1769“.

622 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 292: „Er­laß des Zehnten Pfennigs wegen Veräußerung der Weißmühle zu Eisenberg durch Joh. Georg Weinschenk [2 Blatt], 1775“.

623 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 294: „Erbbestandsvergabe der Weißmühle zu Eisenberg an Franz Flory, 1778-1779“.

624 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 293: „Gesuch des Franz Flory um Erlaubnis zur Aufnahme eines Kapitals auf die Weißmühle in Eisenberg, 1776“.

625 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 295: „Gesuch des Franz Flory, Erbbeständer der Weißmühle zu Eisenberg um Genehmi­gung zur Veräußerung der Mühle;

Erbbestandsvergabe der Mühle und der sog. Bockswiese an Jakob Flory, 1780-1789“.

626 Vgl. LA Speyer Best. K15/3 Notariatsakten Göllheim Nr. 807 vom 6. Messidor 1805: Verkauf von Möbeln durch die minderjährigen Kinder des verstorbenen Müllers von der Weißmühle Eisenberg Jacques Flory, diese vertreten durch ihren Vormund, den Müller Christian Goebel aus Ebertsheim.

627 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O. S. 150.

628 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 109.

629 Vgl. Staerk: Wüstungen des Saarlandes, a.a.O., S. 274; Mitteilung von Herrn Arno Ehrhardt.

630 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 110.

631 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 97r.

632 Vgl. Karst: Kurpfälzisches Oberamt Neustadt, a.a.O., S. 16 m.w.N..

633 Vgl. Denkmaltopographie Kreis Birkenfeld, a.a.O., S. 142.

634 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 8.

635 Vgl. Karte bei: Denkmal­topographie Kreis Birkenfeld, a.a.O., S. 143.

636 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 338.

637 Vgl. Reitenbach: „Achatschleifen und -Fundstätten im Herzogtum Pfalz-Zwei­brücken“; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 67.

638 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 339.

639 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 338.

640 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 274 Nr. 1444.

641 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 338

642 Vgl. Karte bei: Denkmal­topographie Kreis Birkenfeld, a.a.O., S. 143.

643 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 75.

644 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 31.

645 Anm.: Tag des hl. Hubertus, Bischof von Lüttich, 722-727; Hau­pertstag: örtlich unterschiedlich, idR jedoch der 3. November.

646 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

647 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, a.a.O., S. 256 Nr. 1353.

648 Vgl. Jung: Familienbuch Achtels­bach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 274 Nr. 1443.

649 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 276 Nr. 1457.

650 Vgl. Jung: Fami­lienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 222 Nr. 1166.

651 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 169 Nr. 898.

652 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 170 Nr. 900.

653 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 96r.

654 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

655 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 98.

656 Vgl. LA Speyer Best. A 292/1 Bl. 54r.

657 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/2 fol. 15.

658 Vgl. Karst: Kurpfälzisches Oberamt Neustadt, a.a.O., S. 13-14.

659 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 279.

660 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 446.

661 Anm.: eine Sägmühle des Schultheißen zu Weyer, Jacob Duras, befand sich auf der Helmbach.

662 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 951/9 fol. 289, 291, 291r, 301r.

663 Vgl. Lehmann: Speyerbach, a.a.O., S. 10.

664 Vgl. Lehmann: Speyerbach, a.a.O., S. 11.

665 Vgl. Rheinpfalz vom 27.3.2012: „Wirtschaftswandern. Ein Sägen im Elmsteiner Tal“; http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/cms.pl?cmd=showMsg&tpl=

­rhpMsg_thickbox.html&path=/rhp/­wirtschaftswandern&id=8766324; Abruf vom 9.9.2013.

666 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 12.

667 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 951/9 fol. 291, 291 r.

668 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 951/9 fol. 291, 291 r.

669 Vgl. LA Speyer Best. F3 Nr. 55, fol. 4.

670 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., 251; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 fol. 17.

671 Vgl. Lehmann: Speyerbach, a.a.O., S. 12.

672 Vgl. Jan: Türkensteuerregister, a.a.O., S. 143.

673 Vgl. LA Speyer Best. F3: 41-43; vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 472.

674 Vgl. Ullrich: Ein­wohner von Elmstein, a.a.O., S. 472; LA Speyer Best. A2 Nr. 950/2.

675 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 951/9 fol. 291, 291 r.

676 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 468 m.w.N.

677 Vgl. LA Speyer Best. Kurpfalz A Nr. 1181/6; vgl. Christ­mann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 287.

678 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 235; vgl. LA Speyer Best. 950 Nr. 4.

679 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1: Mühlenprotokoll von 1738; vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein a.a.O., S. 235.

680 LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 fol. 17; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 241;.

681 LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 fol. 26.

682 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 265.

683 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 235.

684 Vgl. Ullrich: Ortsfremde im kath. KB Elmstein, PRFK 2010, S. 31; vgl. Ullrich: Einwohner Elmstein, a.a.O., S. 80; vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O.,

S. 235.

685 Vgl. LA Speyer Best. F3 Nr. 55, fol. 4.

686 Vgl. Ullrich: Ortsfremde im reformierten Kirchenbuch Elmstein 1724-1798; in: PRFK 2010, S. 141; vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 281.

687 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 281.

688 Vgl. Neumer: Bürgerbuch Verbandsgemeinde Hochspeyer, a.a.O., S. 129.

689 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 281.

690 Vgl. Lehmann: Speyerbach, a.a.O., S. 12.

691 Vgl. Heintz: Geschichte des Mahl- und Sä­gewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat, Nr. 11, Dezember 2004, S. 4.

692 Vgl. Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede, Abruf vom 25.7.2013.

693 Vgl. Ullrich: Einwoh­ner von Elmstein, a.a.O., S. 281, 394; ähnlich Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 303.

694 Vgl. Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede, Abruf vom 25.7.2013.

695 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 574 Bl. 220.

696 Vgl. Häberle: Daubenbornerhof, a.a.O., S. 132-133.

697 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 427.

698 Vgl. Uhly: Anbau von Hanf und Flachs in der Gemeinde Elmstein; in: Elmsteiner Heimatschrift 2011, S. 21.

699 Vgl. Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede, Abruf vom 25.7.2013

700 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 427.

701 Vgl. Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat, Nr. 11, Dezember 2004, S. 4.

702 Vgl. Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat, Nr. 11, Dezember 2004, S. 4.

703 Vgl. Rheinpfalz vom 27.3.2012: „Wirtschaftswandern. Ein Sägen im Elmsteiner Tal“; http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/cms.pl?cmd=showMsg&tpl=

­rhpMsg_thickbox.html&path=/rhp/­wirtschaftswandern&id=8766324, Abruf vom 9.9.2013. Anm. dort wird fehlerhaft als Bauzeit das Jahr 1900 angegeben, was angesichts der Baugenehmigung vom 12.12.1900 unzutreffend sein dürfte

704 Ortsarchiv Elmstein Best. GAE 161-11 Trift

705 Vgl. Ortsarchiv Elmstein Best. GAE 161-11 Trift

706 Vgl. Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat, Nr. 11, Dezember 2004, S. 4.

707 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 427.

708 Vgl. Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat, Nr. 11, Dezember 2004, S. 4.

709 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 951/9 fol. 301r.

710 LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 fol. 16-16r.

711 LA Speyer Best. A2 Nr. 179/1 fol. 26r.

712 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 202.

713 Vgl. LA Speyer Best. Q 22 Nr. 143-250: Akten des Triftamtes Neustadt; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O. S. 249.

714 Vgl. Lehmann: Speyerbach, a.a.O., S. 12.

715 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 302; vgl. LA Speyer Best. G6 Nr. 388 fol. 26.

716 Vgl. Hinweistafel an der Wappenschmie­de Elmstein.

717 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, S. 288

718 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 302.

719 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 303.

720 Vgl. Hinweis bei Ullrich: Einwohner von Elmstein a.a.O., S. 281.

721 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 281, 394; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 303.

722 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 574 Bl. 226.

723 Vgl. Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede, Abruf vom 25.7.2013; vgl. Denkmaltopographie Bd. 13.1 Kreis Bad Dürkheim, a.a.O., S. 288.

724 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 281, 394; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 303.

725 Vgl. Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmie­de, Abruf vom 25.7.2013.

726 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 427.

727 Vgl. Hinweistafel an der Wappenschmiede Elmstein.

728 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 281, 394; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 303.

729 Vgl. Uhly: Anbau von Hanf und Flachs in der Gemeinde Elmstein; in: Elmsteiner Heimatschrift 2011, S. 21.

730 Vgl. LA Speyer Best. J1 Nr. 2882.

731 Vgl. We­ber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 303.

732 Vgl. Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede, Abruf vom 25.7.2013

733 Vgl. Uhly: Anbau von Hanf und Flachs in der Gemeinde Elmstein; in: Elmsteiner Heimatschrift 2011, S. 21.

734 Vgl. Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede, Abruf vom 25.7.2013

735 Vgl. Hinweistafel an der Wappenschmiede Elmstein.

736 Vgl. Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede, Abruf vom 25.7.2013

737 Vgl. Internetdatei www.//elmstein.de/Wappenschmiede, Abruf vom 25.7.2013

738 Vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 428

739 Vgl. Schmidt: Familiennamen in der ehemaligen Gemeinschaft Buntenbach im 18. Jahrhundert, 1. Fortsetzung; in: PRFK 1977, S. 461.

740 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 163: Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746.

741 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 163-166; vgl. auch Weber: Mühle und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 218.

742 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 89.

743 Vgl. LA Speyer, Zweibr. Dom.-Akte 90, Bl. 47.

744 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 324.

745 Vgl. Weber: Aus Enkenbachs Vergangenheit, a.a.O., S. 154.

746 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 198.

747 Vgl. LA Speyer Best. W41 Nr. 2379/1 Karte Mehlin­gen vom 15.9.1829 mit Unterer Eselsmühle, Oberer Eselsmühle und Hetschmühle; vgl. LA Speyer Best. W41

Nr. 2379/2 Karte Mehlin­gen vom Februar 1941 mit Unterer Eselsmühle, Oberer Eselsmühle und Hetschmühle.

748 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., +++Zitat klären+++

749 Vgl. Weber: Müh­len im Alsenztal, a.a.O., S. 6.

750 Vgl. Christmann: Siedlungsna­men II, a.a.O.,S. 159.

751 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 19.

752 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 27.

753 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 28.

754 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 6.

755 Vgl. Dhom: Die Sippe Kremb-Kremp im pfälzischen Raum, 2. Auflage Ims­weiler 1975, S. 32.

756 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 6.

757 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 6.

758 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 21, 388 Nr. 3421.

759 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 21.

760 Abbildung bei Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Al­senborn, a.a.O., S. 261.

761 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 92 Nr. 352.

762 Vgl. Pfälzische Presse vom 9.4.1881.

763 Vgl. Burgdörfer: Beiträge zur Burgdörfer'schen Familienkunde, Heft 1, München 1960, S. 16.

764 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 21.

765 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 6.

766 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 261 Nr. 2116 iVm S. 263 Nr. 2127.

767 Vgl. LA Speyer; Akten GGA, A. 362/1 S. 20; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 197; vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 6.

768 Vgl. Weber: Aus Enkenbachs Vergangenheit., a.a.O.,S. 154.

769 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 197; vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 21.

770 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 181, Zitat ohne Quel­lenangabe; vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 6.

771 Vgl. Ruby: Verbandsge­meinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 714.

772 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 240; vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 714.

773 LA Speyer Best. +++Zitat klären+++; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 240.

774 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 6; vgl. Weber: Die beiden Hetschenmühlen unterhalb Alsenborn; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 6, 1958, S. 22.

775 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 21.

776 Vgl. Weber: Die beiden Hetschenmühlen unterhalb Alsenborn; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 6, 1958, S. 22; vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn,

a.a.O., S. 714 Nr. 6723.

777 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enken­bach-Alsenborn, a.a.O., S. 21.

778 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenz­tal, a.a.O., S. 6; vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 302 Nr. 2564.

779 Vgl. luth. KB Kaiserslautern, Taufeintrag vom 6.2.1753.

780 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enken­bach-Alsenborn, a.a.O., S. 714 Nr. 6723 iVm S. 664 Nr. 6171.

781 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 664 Nr. 6171.

782 Vgl. Friedel: Beiträge zur Ortskunde von Kaiserslautern, a.a.O., S. 11.

783 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 664 Nr. 6171.

784 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 6.

785 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 21, 388 Nr. 3421.

786 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 751 Nr. 7086 iVm. S. 405 Nr. 3599.

787 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 751 Nr. 7086.

788 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 21, 751 Nr. 7086.

789 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde En­kenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 97 Nr. 403, 404.

790 LA Speyer, Best. K 16 Kasten Nr. 274 Urk.-Nr. 354.

791 Vgl. LA Speyer, Best. K 16 Kasten Nr. 274 Urk.-Nr. 354.

792 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 6.

793 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 21.

794 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 333; vgl. LA Speyer, CGA Akten, A. 362/1 S. 20 +++Zitat prüfen+++

795 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 6; vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 21.

796 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 20-21.

797 Vgl. Christmann: Dörferuntergang, a.a.O., S. 75.

798 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 333; vgl. Weber: Aus Enkenbachs Vergangenheit, a.a.O., S. 153.

799 Vgl. Angabe Uwe Ackermann bei geneanet, Abruf vom 30.4.2014; vgl. ref. KB Alsenborn.

800 Anm. d. Verf.: Wald beim Hahnerhof.

801 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 330.

802 Vgl. Weber: Mühlen im Alsenztal, a.a.O., S. 6.

803 Vgl. Weber: Die Reformation und Gegenreformation in der Pfarreien Ensheim und Ommersheim, a.a.O., S. 21.

804 Vgl. LA Speyer Best E6 Nr. 2139: Prozeß des Müllers zu Mimbach Nickel Müller vor dem Reichskammergericht; dort befindet sich der Kaufbrief des Rauel.

805 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises IV, a.a.O. S. 85-86.

806 Vgl. Archiv v.d. Leyen in Waal, Karte von 1768. +++Zitat prüfen+++

807 Vgl. Frey: Be­schreibung des Rheinkreises IV, a.a.O., S. 86.

808 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 223.

809 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 223.

810 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 151.

811 Vgl. LA Speyer Best. F7 Gatterer Apparat Nr. 1514.

812 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises IV, a.a.O. S. 85-86.

813 Vgl. Widder: Beschreibung Kurpfalz, zitiert bei Friedel: Beiträge zur Ortskunde von Kaiserslautern, a.a.O., S. 11.

814 Vgl. Albert: Die Reste der Siedlung Nanthariswilari: ein Beitrag zur Geschichte der Entersweiler Müh­le bei Kaiserslautern; in: Pfälzische Heimatblätter 1954,

S. 76 f.; vgl. Weber, Friedrich Wilhelm: Die Entersweilermühle unter­halb Lauterspring; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 15-19.

815 Vgl. Friedel: Die Entwicklung der Kaiserslauterer Industrie; in Friedel/Christmann: Kaiserslautern, einst und jetzt, a.a.O., S. 89.

816 Vgl. Albert: Die Reste der Siedlung Nanthariswilari: ein Beitrag zur Geschichte der Entersweiler Müh­le bei Kaiserslautern; in: Pfälzische Heimatblätter 1954,

S. 76 f.; vgl. Weber: Die Entersweilermühle unter­halb Lauterspring; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 15-19.

817 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 184; vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 298/5 fol. 166; vgl. Weber: Mühlen der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 36.

818 Vgl. Albert: Die Reste der Siedlung Nanthariswilari: ein Beitrag zur Geschichte der Entersweiler Müh­le bei Kaiserslautern; in: Pfälzische Heimatblätter 1954,

S. 76 f.; vgl. Weber: Die Entersweilermühle unter­halb Lauterspring; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 15-19.

819 Vgl. Albert: Die Reste der Siedlung Nanthariswilari: ein Beitrag zur Geschichte der Entersweiler Mühle bei Kaiserslautern; in: Pfälzische Heimatblätter 1954,

S. 76 f.; vgl. Weber: Die Entersweilermühle unterhalb Lauterspring; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 15-19.

820 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307e fol. 50-51r; vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 38: Aktenvermerk vom 30.8.1768 zum Gesuch des Henrich Schmitt zur

Errichtung ei­ner Sägmühle.

821 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 39.

822 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 42.

823 Vgl. Christ­mann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 192.

824 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 18.

825 Vgl. Weber: Die Enterswei­lermühle unterhalb Lauterspring; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 15-19.

826 Vgl. Christ­mann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 192.

827 Vgl. LA Speyer Best. A 13 Nr. 178.

828 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 307 f, Bl. 1.

829 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f Bl. 31-31r.

830 LA Speyer Best. A14 Nr. 307f, Bl. 32r.

831 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 104.

832 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 51.

833 Vgl. luth. KB Alzey, Sterbeeintrag des Kindes Johann Georg Wacker vom 30.4.1742, vgl. http://www.ortsgemeinde-albig.de, Abruf vom 13.5.2014.

834 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 116.

835 Vgl. Hess. StA Darmstadt Best. B15 (Urkunden der Fam. Dalberg) Nr. 45.

836 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 116.

837 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stich­wort Eppenbrunn http://de.wikipedia.org/wiki/Eppenbrunn, Abruf vom 6.9.2013.

838 Vgl. LA Speyer, Briefprotokolle 398, Flur 204 r und 221.

839 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt, Hanau-Lichtenberg III 12 Bl. 15 r und III 13, Bl. 21; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 192.

840 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 192.

841 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 192.

842 Vgl. LA Speyer Best. 20 Nr. 2180.

843 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2740: Stiedersbacher Hof und Sägmühle bei Eppenbrunn, 1739-1788.

844 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. 4, S. 264.

845 Vgl. Angabe bei Gedbas http://gedbas.genealogy.net/person/show/1064110999, Abruf vom 19.12.2014.

846 Vgl. LA Speyer Best. W1 Nr. 1054: Dem Sägemüller Kettenring an der Stiederbach im Eppenbrunner Forst zu einer Sägemühle in Erbbestand gegebene Land, 1740.

847 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, a.a.O., S. 17; s. auch Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 201.

848 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 124.

849 Vgl. Deutsches Rotes Kreuz, Ortsverein Erbach-Reiskirchen (Hrsg.): Die Geschichte von Erbach, Reiskirchen, Lappentascher Hof, 1974, S. 57; vgl. Stadtarchiv

Homburg/Saar Arch.-Nr. 1638k, mitgeteilt von Frau Ilse Ringeisen.

850 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5.

851 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 140-14.

852 Vgl. Deutsches Rotes Kreuz, Ortsverein Er­bach-Reiskirchen (Hrsg.): Die Geschichte von Erbach, Reiskirchen, Lappentascher Hof, 1974, S. 57; vgl. Stadtarchiv

Homburg/Saar Arch.-Nr. 1638k, mitgeteilt von Frau Ilse Ringeisen.

853 Vgl. Schmidt: Untertanenliste des Oberamts Zweibrücken Anno 1612; in: Anthes et. Al: Pfälzische Untertanenlisten, a.a.O., S. 59.

854 Vgl. Deutsches Rotes Kreuz, Ortsverein Er­bach-Reiskirchen (Hrsg.): Die Geschichte von Erbach, Reiskirchen, Lappentascher Hof, 1974, S. 57; vgl. Stadtarchiv

Homburg/Saar Arch.-Nr. 1638k, mitgeteilt von Frau Ilse Ringeisen.

855 Vgl. Ernst: Bürgeraufnahmen und Manumission im Oberamt Zweibrücken, a.a.O., S. 22.

856 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 408-415.

857 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 203.

858 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 123.

859 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 21 vom 14.3.1818, S. 136.

860 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 18 vom 5.3.1819, S. +++Zitat prüfen+++

861 Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 47 vom 5.5.1831, S. 354-355.

862 Vgl. Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographischer Teil, a.a.O., S. 203.

863 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 117.

864 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 3, S. 241-242.

865 Vgl. Müller: Kopialbuch Morschheim, a.a.O., S. 76.

866 Vgl. Wagner: Wüstungen im Grossherzogtum Hessen, Bd. 3, a.a.O., S. 1.

867 Vgl. Rabenau: Verzeichnis Großherzogthum Hessen, a.a.O., Stichwort Aulheimer Mühlen.

868 Vgl. Mitteilung von Uwe Ackermann bei geneanet, http://www.geneanet.org, Abruf vom 15.8.2013.

869 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 29, lfd.-Nr. 9389; vgl. LA Speyer Best. G11, Nr. 113 VI.

870 Vgl. kath. KB Kirch­heim [-bolanden], Eintrag vom 17.2.1702; mitgeteilt bei Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O.

871 Vgl. kath. KB Kirchheim [-bolanden], Eintrag vom 17.4.1711; mit­geteilt bei Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O.

872 Hinweis von Frau Melanie Quiring vom 14.1.2016.

873 Zur Lage des ehemaligen Dorfes vgl. Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, a.a.O., S. 125-126.

874 Vgl. Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, a.a.O., S. 131; vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E12 Nr. 235/4, S. 33v.

875 Vgl. Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, a.a.O., S. 131; vgl. Fabricius: Herrschaften im unteren Nahegebiet, a.a.O., S. 376.

876 Vgl. Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, a.a.O., S. 131; vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E12 Nr. 235/4, S. 121v.

877 Vgl. Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, a.a.O., S. 131; vgl. Verbandsgemeinde-Verwaltungsarchiv Wörrstadt RKBW 1, S. 2.

878 Vgl. Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, a.a.O., S. 131; vgl. vgl. Verbandsgemeinde-Verwaltungsarchiv Wörrstadt RKBW 1, S. 35.

879 Vgl. Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, a.a.O., S. 131; vgl. vgl. Verbandsgemeinde-Verwaltungsarchiv Wörrstadt RKBW 1, S. 37.

880 Vgl. Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, a.a.O., S. 131; vgl. vgl. Verbandsgemeinde-Verwaltungsarchiv Wörrstadt RKBW 1, S. 42.

881 Vgl. Müller: Geschichte von Erbes-Büdesheim, a.a.O., S. 131; vgl. vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E 12, Nr. 235/4, S. 135v.

882 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 37r-40; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 209.

883 Vgl. Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S, 49/50.

884 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 84.

885 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 16.

886 Vgl. Weber: Die Tuchmacher und ihre Walkmühlen in der vorindustriellen Zeit; in: Westricher Heimatblätter 1986, S. 31.

887 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. A 294/1; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 119.

888 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00097.0.00.

889 Vgl. Mahler: Erfenbach einst und jetzt, a.a.O., S. 130; vgl. LA Speyer Akten Kurpfalz Best. 962/7, 962/9; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 962/10: Erbbestandsbrief für die Erbbestandsmühle auf dem Triesch, 1718.

890 Vgl. Mahler: Erfenbach einst und jetzt, a.a.O., S. 130; vgl. LA Speyer Akten Kurpfalz Best. 962/7, 962/9.

891 Vgl. Mahler: Erfenbach einst und jetzt, a.a.O., S. 134.

892 Vgl. Mahler: Erfenbach einst und jetzt, a.a.O., S. 134.

893 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 250.

894 Vgl. Weber: Müh­len der besonderen Art, a.a.O., S. 250.

895 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 446.

896 Vgl. Neumer: Bürgerbuch Verbandsgemeinde Hochspeyer, a.a.O., S. 59 Nr. 109.

897 Vgl. Karch: Mühlen im Hochspeyerbachtal, a.a.O., S. 90.

898 Vgl. Abel: Hambach, a.a.O., S. 88.

899 Vgl. Abel: Hambach, a.a.O., S. 138.

900 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elm­stein, a.a.O., S. 505.

901 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 31 vom 17.4.1821, S. 217.

902 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Erlenbach, http://de.wikipedia.org/wiki/Erlenbach_bei_Dahn, Abruf vom 6.9.2013.

903 Vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, a.a.O., Bd. 1, S. 255-261.

904 Vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 279.

905 Vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 280.

906 Vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 282.

907 Vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, a.a.O., Bd. 1, S. 255-261

908 Vgl. LA Speyer Best. C2 Nr. 25.

909 Vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, a.a.O., Bd. 1, S. 255-261.

910 Vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, a.a.O., Bd. 1, S. 255-261.

911 Vgl. Frey: Beschreibung d. Rheinkreises, a.a.O., Bd. IV, S. 241; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 146.

912 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 499.

913 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 500.

914 Vgl. Runck: Erlenbach, a.a.O., S. 12.

915 Vgl. Schnabel: Bevölkerungs­angaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 277.

916 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Erlenbach, a.a.O., S. 76 Nr. 219.

917 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Erlenbach, a.a.O., Nr. 429.

918 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Erlenbach, a.a.O., Nr. 186 iVm. Nr. 1008.

919 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. 1, S. 138.

920 Vgl. Kunstdenkmäler Stadt und Landkreis Zweibrücken, a.a.O., S. 355-56.

921 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. 2, S. 195.

922 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 317 Anlage Q30; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 95 Nr. 125.

923 Vgl. Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen im Wormsgau; Sonderdruck aus Mitt. Hist.71. Band, Speyer 1974, S. 175, 176.

924 Vgl. Naumann: Die Anfänge des Stifts Höningen; Mitt. Hist 1972, S. 120 u. 122; vgl. Toussaint: Territorium Grafen von Leiningen, a.a.O., S. 176.

925 Vgl. Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen, a.a.O., S. 170.

926 Vgl. Kuby: Pfarrerlisten der Leiningen-Hardenburgischen Pfarreien in der Rheinpfalz; Bl. f. pfälz. Kir­chengeschichte und religiöse Volkskunde 1998, S. 132; vgl. Denkmaltopographie Kreis Bad Dürkheim, a.a.O., S. 65.

927 Vgl. Steiner, Peter: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 397.

928 Vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen in der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O., S. 299-300.

929 Vgl. Glasschröder: Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte, a.a.O., Nr. 87.

930 Vgl. Merk: Erpolzheim, a.a.O., S. 87.

931 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/1 fol. 217r.

932 Vgl. Baer: Die sogenannte Wernzsche Mühle in Erpolzheim, der langsame Verlust eines Kulturdenkmals; in: Denkmalpflege in Rheinland-Pfalz. 47/51

(1992/1996), S. 137-140; vgl. auch „Die Rheinpfalz“ vom 7.3.1983: „Alte Mühle ist nicht klapprig. Projekte in Erpolzheim ... unter Schutz gestellt“.

933 Vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O. S. 488.

934 Vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O. S. 489; vgl. Polenz: Katalog der merowingischen Funde in der Pfalz, a.a.O., S. 115.

935 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 9: Original der Bachordnung vom 28.6.1479; vgl. Frankenthaler Altertumsverein XVI. Jg. 1908, S. 31 f = LA Speyer Best. A1 Nr. 1435 Urk. vom 28.6.1479, begl. Abschrift vom 27.5.1739; Anm.: die alte Bachordnung von 1439 wird auch in LA Speyer Best. A2 Nr. 1315/4 Bl. 3 im Zusam­menhang mit der geplanten Errichtung einer weiteren Mahlmühle in Lambsheim erwähnt.

936 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 47 unter Verweis auf Merk: Heimatbuch Erpolzheim.

937 Vgl. LA Speyer Best. F9 (Urk. aus dem Germanischen Nationalmuseum) Nr. 74.

938 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/1 fol. 221.

939 Vgl. Görtz: Frankenthaler Ratsprotokolle, a.a.O., S. 15.

940 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 16, 19r.

941 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 129.

942 Vgl. LA Speyer Best. E Nr. 2349.

943 Vgl. Baer: Die sogenannte Wernzsche Mühle in Erpolz­heim, der langsame Verlust eines Kulturdenkmals; in: Denkmalpflege in Rheinland-Pfalz. Bd. 47/(1992/1996), S. 137.

944 Vgl. Buchert: Die Unternehmer im Isenachtal und Umgebung im 18. Jh.; in: Pfälz. Fam.- u. Wappenkunde, 1952, S. 38.

945 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 16, 19r.

946 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 129.

947 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 131.

948 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 134r.

949 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 136.

950 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 137r.

951 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 140r.

952 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 143.

953 LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 34.

954 LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 36.

955 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 157.

956 Vgl. Reichardt: Familie Wernz, a.a.O., Anhang S. 4.

957 Vgl. Wihr: Rehhütter Chronik, a.a.O., S. 182.

958 Vgl. Karte bei Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumhol­der, a.a.O., Anhang.

959 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 39.

960 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 7.

961 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 9.

962 Vgl. LHA Koblenz, Bestand 24, Nr. 1062; mitgeteilt von Herrn Norbert Schmidt, Kemp­ten am 13.2.2012.

963 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 86; vgl. LHA Koblenz, Bestand 24, Nr. 1062; mitgeteilt von Herrn Norbert Schmidt,

Kempten am 13.2.2012.

964 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 217.

965 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 150-153.

966 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 88r.

967 Vgl. Schaaff: Untertanenlisten des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken aus den Huldigungsprotokollen des Jahres 1776, a.a.O., S. 151.

968 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 146 Nr. 778; vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder,

a.a.O., S. 86-88; vgl. Gutsbezirk Baumholder [Hrsg.]: Chronik des gemeindefreien Bezirks Gutsbezirk Baumholder, a.a.O., S. 147/48.

969 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baum­holder, a.a.O., S. 86-88; vgl. Gutsbezirk Baumholder [Hrsg.]: Chronik des gemeindefreien Bezirks

Gutsbezirk Baumholder, a.a.O., S. 147/48.

970 Vgl. Friedel: Beiträge zur Ortskunde von Kaiserslautern, a.a.O., S. 11.

971 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00266.0.00.

972 Vgl. Widder: Be­schreibung der Kurfürstlichen Pfalz 1788, a.a.O., Bd. IV, S. 196.

973 LA Speyer Best. F3 Nr. 13 fol. 54.

974 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 237.

975 Vgl. Reis: Kaiserslautern, a.a.O., S. 173 Nr. 01040.0.00; vgl. Stadtarchiv Kaiserslautern Bürgermeisterrechung 1773 Kaiserslautern.

976 Vgl. Reis: Kaiserslautern, a.a.O., S. 173 Nr. 01040.0.00; vgl. Stadtarchiv Kaiserslautern Ratsprotokolle Kaiserslautern Nr.74/243.

977 Vgl. Weber: Mühlen der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 84.

978 Vgl. email Stadtarchiv Kaiserslautern vom 7.7.2014 an den Autor. Die Ansicht es sei zum Brand der Reichholdsmühle gekommen ist danach falsch; vgl. Stadtarchiv Kaiserslautern Best. AB 49/005: Antrag des Müllers Krauß auf Erlaß des Pachtzinses.

979 Vgl. Reis: Kaiserslautern, a.a.O., S. 173 Nr. 01040.0.00; Hospitalbelege Kaiserslautern Nr. 74/310 f.

980 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 24.

981 Vgl. Reis: Kaiserslautern im 18. Jh. a.a.O., Bd. 1 Einheimische, Nr. 00442.0.00.

982 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 19.

983 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 20.

984 Vgl. Weber: Mühlen der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 78; vgl. LA Speyer Best. Kurpfalz Nr. 1243 b: Extract der Stadt Lautern Protocolli.

985 Vgl. Weber: Mühlen der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 79; vgl. LA Speyer Best. Kurpfalz Nr. 1243 b: Extract der Stadt Lautern Protocolli.

986 Vgl. Weber: Mühlen der Stadt Kaiserslautern, a.a.O., S. 80.

987 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1682-1705 Bürger, Hintersassen ..., a.a.O., S. 66 Nr. 4576.

988 aus: http://www.ev-kirchengemeinde-essenheim.de/ortsgeschichte.htm

989 Vgl. Schweickart: Essingen. Jahresringe eines Dorfes, Kapitel 7: Unter der Herrschaft der Freiherren von Dalberg, a.a.O., S. 165-318.

990 Vgl. Schweickart: Essingen. Jahresringe eines Dorfes, a.a.O., S. 122.

991 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Essingen/Pfalz, http://de.wikipedia.org/wiki/Essingen_(Pfalz), Abruf vom 7.9.2013.

992 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 275.

993 Vgl. GLA Karlsruhe Nr. 67/448; abge­druckt bei Schweikart: Essingen, a.a.O., S. 61.

994 Vgl. Schweikart: Essingen, a.a.O., S. 60.

995 Vgl. LA Saarbrücken, Best. 22 Nr. 2560; vgl. Kirchner: Müller zu Eisenberg. Ein Gelegenheitsfund; in: Pfälzisch-rheinische Familienkunde, Bd. VIII, S. 372.

996 Vgl. Angabe im Urkataster Essingen von 1838, Plan-Nr. 1107, abgedruckt bei Schwei­kart: Essingen, a.a.O., S. 494.

997 Vgl. Schweikart: Die ehemaligen Mühlen in Essingen; in: Heimatjahrbuch Landkreis Südliche Weinstraße 2012, S. 47; vgl. Schweikart: Essingen, a.a.O., Bil­der

S. 442.

998 Vgl. Angabe im Urkataster Essingen von 1838, Plan-Nr. 1881.

999 Vgl. LA Speyer Best. U43, Nr. 6; Erbbestandsvertrag abgedruckt bei Schweikart: Die ehemaligen Mühlen in Essingen; in: Heimatjahrbuch Landkreis Südliche

Weinstraße 2012, S. 44-46.

1000 Vgl. Schweickart: Essingen, a.a.O., S. 358; vgl. Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., a.a.O., S. 206.

1001 Vgl. Schweickart: Essingen, a.a.O., S. 413.

1002 Vgl. Schweikart: Mühlen in Essingen, Heimatjahrbuch Südliche Weinstraße 2012, S. 46.

1003 Vgl. Angabe im Urkataster Essingen von 1838, Plan-Nr. 1881.

1004 Vgl. Schweikart: Mühlen in Essingen, Heimatjahrbuch Südliche Weinstraße 2012, S. 46.

1005 Vgl. Angabe im Urkataster Essingen von 1838, Plan-Nr. 1881; vgl. Schweikart: Essingen, a.a.O., S. 484.

1006 Vgl. Eilbote Landau vom 27.4.1839, Nr. 17, S. 68.

1007 Vgl. LA Speyer Best. U43 Nr. 144; vgl. Schweikart: Die ehemaligen Mühlen in Essingen; in: Heimatjahrbuch Landkreis Südliche Weinstraße 2012, S. 43-47; vgl.

Schweikart: Essingen, a.a.O., S. 547-553.

1008 Vgl. Schweikart: Essingen, a.a.O., S. 484 Anm. zu Plan-Nr. 1881.

1009 Vgl. Kuby: Die Bevölkerung des Eßweiler Tals zwischen 1637 und 1649; in: PRFK 1990, Bd. 12, Heft 1.

1010 Vgl. Jung: Kirchenvisitationsprotokoll des Oberamtes Lichtenberg 1609.

1011 Vgl. Herzog/Pfleger: Alte Personennamen des Essweiler Tales; in: PRFK 1982, S. 69-71.

1012 LHA Koblenz Best. 24 Nr. 644: Hontheymer Pflege 1581.

1013 Vgl. hierzu Distler: Einwohner des Essweiler Tales; in: PRFK 1995, S. 291-296.

1014 Vgl. Die Rheinpfalz / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“

1015 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7, zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 212.

1016 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 886/11.

1017 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 255.

1018 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 219.

1019 Vgl. Weber, Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 219.

1020 Vgl. Herzog: Alte Personennamen des Essweiler Tales; in: PRFK 1982, S, 69; vgl. Zink: Häuser- und Einwohnerverzeichnis aus dem Eßweiler Tal von 1548; in: Heimatblätter für den Bezirk Kusel, Kusel 1933, S. 61.

1021 Vgl. Die Rheinpfalz / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“

1022 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 886/6 Bl. 3.

1023 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 176-178; zitiert nach Weber: Mühle und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 219.

1024 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 90.

1025 Vgl. Denkmaltopographie Bd. Kusel, a.a.O., S. 254.

1026 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 219.

1027 Hinweis von Herrn Alfred Paquet vom 21.12.2014.

1028 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 173-175r; vgl. Weber: Mühle und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 219.

1029 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 90.

1030 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mit­telreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 446.

1031 Hinweis von Herrn Alfred Paquet vom 21.12.2014.

1032 Vgl. Trierer Archiv“, Jg. 1911, Ergänzungsheft XII, S. 80; Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 531.

1033 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 250.

1034 Vgl. Lehmann: „Glühweinwanderung 2011 zum Forstgut „Sattelmühle“ - auf den Spuren von Saladin Klein; In­ternetdatei www.Sauerbrunnen.lambrecht.de/glueh-­ wein/2011/2011.htm, Abruf vom 15.3.2013.

1035 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 250.

1036 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 53.

1037 Vgl. Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 120.

1038 Vgl. LA Speyer B2 1241/5; Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 120.

1039 Vgl. Schworm: Die Mühlen von Rammelsbach; in: Westricher Heimatblätter 1997, S. 121.

1040 Vgl. We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 265.

1041 Vgl. Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, a.a.O., S. 21.

1042 Vgl. Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, a.a.O., S. 243. +++Seitenzahl prüfen+++

1043 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 240.

1044 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 201.

1045 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 240; vgl. Armgart / Diener: Deutschordenskommende Einsiedel; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1,

S. 352

1046 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen I, a.a.O., S. 398.

1047 Vgl. Scheuermann: Eulenbis, a.a.O., S. 42.

1048 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskom­mende Einsiedel, a.a.O., S. 202-203 Urk. Nr. 165; vgl. LA Speyer Best D 51/233, Orig. Urk. Pergament 31.1.1465; vgl.

Fendler: Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 41; vgl. Dolch/Münch: Urkundenbuch Kaiserslautern, a.a.O., Bd. III, S. 122 Nr. 96; vgl. Blauth: Reichs-­ walddorf Weilerbach, a.a.O., S. 201.

1049 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskom­mende Einsiedel, a.a.O., S. 274 Nr. 254; vgl. LA Speyer Best. D52 Nr. 2.

1050 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsie­del, a.a.O., S. 279 Zeilen 8, 29 zu Urkunde Nr. 257.

1051 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 295 Zeile 5 zu Nr. 271.

1052 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsie­del, a.a.O., S. 319 Nr. 300.

1053 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 330 Nr. 319; vgl. LA Speyer Best D51 Nr. 234, vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 202.

1054 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen I, a.a.O., S. 398; vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 202.

1055 Vgl. Scheuermann: Rodenbach, a.a.O., S. 218.

1056 Vgl. Fendler: Geschichte der Deutschordenskommende Einsiedel bei Lautern, a.a.O., S. 130 Anm. 23.

1057 Scheuermann: Eulenbis, a.a.O., S. 35.

1058 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 202.

1059 Vgl. Steinebrei: Otterberger Zinsbuch 1631, in: Pfälz.-Rheinische Familienkunde 1980, S. 468

1060 Vgl. Christmann: Dörferuntergang, a.a.O., S. 29, 30.

1061 Vgl. Scheuermann: Eulenbis, a.a.O., S. 35.

1062 Vgl. Christmann: Dörferuntergang, a.a.O., S. 30.

1063 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 202.

1064 Vgl. Hinweis von Herrn Kurt Liebhard vom 5.1.2014.

1065 Vgl. Liebhard: Liebhard und andere Schreibweisen, a.a.O., S. 12.

1066 Vgl. Fendler: Geschichte der Deutschordenskommende Einsiedel bei Lautern, a.a.O., S. 130.

1067 Vgl. Fendler: Ge­schichte der Deutschordenskommende Einsiedel bei Lautern, a.a.O., S. 130.

1068 Vgl. Scheuermann: Eulenbis, a.a.O., S. 188; vgl. LA Speyer Best C51 Regesten 249 +++prüfen: fehlerhaft vgl. Hinweis von Herrn Kurt Liebhard, wohl Best. D51++

1069 Vgl. Mitteilung von Herrn Kurt Liebhard vom 27.3.2014; vgl. LA Speyer Best. D51 Nr. 236.

1070 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 209 m.w.N.

1071 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 427 Urk. Nr. 512.

1072 Vgl. Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, a.a.O., S. 21.

1073 Vgl. Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, a.a.O., S. 40, 41.

1074 Vgl. Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, a.a.O., S. 41.

1075 Vgl. Weber: Mühlen und Mül­lerhandwerk, a.a.O., S. 240.

1076 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 438 Urk. Nr. 532.

1077 Vgl. Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, a.a.O., S. 40, 41.

1078 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 447 Urk. Nr. 552.

1079 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 445 Urk. Nr. 547.

1080 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 447 Urk. Nr. 552.

1081 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskom­mende Einsiedel, a.a.O., S. 459 Urk. Nr. 573.

1082 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 469 Urk. Nr. 594.

1083 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 474 Urk. Nr. 603.

1084 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 475 Urk. Nr. 604.

1085 Vgl. Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 480 Nr. 613.

1086 Vgl. LA Speyer Best. D51 Nr. 244; Vgl. auch Armgart: Urkunden Deutschordenskommende Einsiedel, a.a.O., S. 480 Nr. 613.

1087 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 203.

1088 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 240.

1089 Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 3, S. 52; Hinweis von Herrn Kurt Liebhardt vom 5.1.2014.

1090 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 240.

1091 Vgl. Einwohnerverzeichnis Eulenbis 1798/99, abgedruckt bei Scheuermann: Eulenbis, a.a.O., S. 76.

1092 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 204.

1093 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 204; vgl. Velmann, Philipp: Die Wälder des Stifts zu Kaiserslautern im Jahre 1600; nach der Beforchung des kurfürstlichen Forstmeisters Philipp Velmann; eine forstlich-geographisch-historische Schilderung (Speier 1913).

1094 Vgl. Einwohnerverzeichnis Eulenbis 1836, abgedruckt bei Scheuermann: Eulenbis, a.a.O., S. 88.

1095 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 204.

1096 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 4, S. 287.

1097 Anm.: ab der Einmündung wird der Bruchbach nunmehr Mooslauter genannt

1098 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 204.

1099 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 207.

1100 Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 3, S. 52; Hinweis von Herrn Kurt Liebhardt vom 5.1.2014.

1101 Vgl. Weidmann: Mühlen im Kreis. Untere Pfeifermühle; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 235 vom 10.10.2000

1102 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 209-210.

1103 Vgl. Weidmann: Mühlen im Kreis. Untere Pfeifermühle; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 235 vom 10.10.2000

1104 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 209-210.

1105 Vgl. Weidmann: Mühlen im Kreis. Untere Pfeifermühle; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 235 vom 10.10.2000

1106 Anm.: bei Weidmann: Mühlen im Kreis. Untere Pfeifermühle; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 235 vom 10.10.2000 heißt es dagegen: „nach

zwischenzeitlichem Besitz durch den lutherischen Pfarrer von Steinwenden, Johann Heinrich Wilhelm Leonhard (1724-1785), kam die Mühle im Jahr 1750 in den

Erbbestand des Müllermeisters Johann Nikolaus Jung“.

1107 Vgl. Blauth: Weilerbach, a.a.O., S. 211 ohne namentliche Benennung.

1108 Vgl. Scheuermann: Eulenbis, a.a.O., S. 196.

1109 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 211.

1110 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 235.

1111 Vgl. Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, a.a.O., S. 207.

1112 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 235.

1113 Vgl. Seiter/Müller: Reformiertes Kirchenbuch der Pfarrei Weilerbach 1736-1789, a.a.O., S. 207.

1114 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 235; vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 211.

1115 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 211.

1116 Vgl. luth. KB Steinwenden, Copulationseintrag vom 29.6.1787.

1117 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 211.

1118 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 211.

1119 Vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O., S. 211.

1120 Anm.: bei Weilerbach gelegen.

1121 Vgl. Internetseite Gemeinde Eulenbis http://www.eulenbis.de/texte/seite.php?id=39402, Abruf vom 2.10.2013; vgl. Blauth: Reichswalddorf Weilerbach, a.a.O.,

S. 211-212.

1122 Vgl. Steuerliste 1878 ++++ Zitat klären+++

1123 Vgl. Schwarz: Ehemals kurpfälzische, nunmehr österreichische Leibeigene im Oberamt Germersheim im Jahre 1630 [Teil 1]; in: PRFK 2011, S. 193.

1124 Vgl. Neubauer: Regesten des ehemaligen Benedictiner-Klosters Hornbach, a.a.O., S. 20 Nr. 53.

1125 Vgl. Neubauer: Regesten des ehemali­gen Benedictiner-Klosters Hornbach, a.a.O., S. 24 Nr. 71.

1126 Vgl. Helfrich/Braun: Familienregister kath. KB Hauenstein, a.a.O., S. 7.

1127 Vgl. Cullmann: ref. KB Siebeldingen, Nr. 906; vgl. PRFK-Homepage: Gedcom-Datenbank.

1128 Vgl. Biundo: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 45.

1129 Vgl. Weber: Mühlen und Müller­handwerk, a.a.O., S. 264.

1130 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 486.

1131 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 257; vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1.

1132 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 122/7 Bl. 19.

1133 Vgl. Schieder,: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 437, lfd.-Nr. 12780; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I und G/ Nr. 58.

1134 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 438 Nr. 12783; L:A Speyer Best. G11 Nr. 113 I und G7 Nr. 60.

1135 Vgl. Kunstdenkmäler, Bd. IV. Bezirksamt Bergzabern, a.a.O., S. 208.

1136 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O.,S. 437, lfd.-Nr. 12780; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I und G/ Nr. 58.

1137 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O.,S. 438 Nr. 12783; L:A Speyer Best. G11 Nr. 113 I und G7 Nr. 60.

1138 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 120.

1139 Vgl. Bantelmann: Die neolithischen Funde von der Eyersheimer Mühle in der Pfalz. Prähist. Zeitschrift 59, 1984, S. 16-36; vgl. Damminger:

Wassermühlen im frühmittelalterlichen Süddeutschland, a.a.O., S. 221.

1140 Vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O. S. 489.

1141 Vgl. Haffner: Kloster und Klosterkirche Enkenbach, a.a.O., S. 55 f; vgl. LA Speyer Best. F1 Nr. 6a, S. 114.

1142 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 264.

1143 Vgl. Frankenthaler Altertumsverein XVI. Jg. 1908, S. 31 f = LA Spey­er Best. A1 Nr. 1435 Urk. vom 28.6.1479, begl. Abschrift vom 27.5.1739.

1144 Vgl. LHA Koblenz Best. 700,219 (Familien von Koppenstein und von Hacke ) Nr. 111.

1145 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 51.

1146 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 177/1, Bl. 21.

1147 Vgl. Neubauer: Regsten Werschweiler, a.a.O., S. 372 Nr. 1033 Anm. 1

1148 Vgl. ref. KB Ludwigshafen-Ruchheim 3, S. 16, Taufeintrag vom 13.3.1712.

1149 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 12, 30.

1150 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 16.

1151 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 19.

1152 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 40.

1153 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 49.

1154 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 112.

1155 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 115r.

1156 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 117; dto. fol. 122r.

1157 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 129.

1158 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 142R, 143.

1159 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 147r.

1160 LA Speyer Best. A2 Nr. 54 fol. 34.

1161 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 154r.

1162 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 156r.

1163 Vgl. Rembe: Lambsheim a.a.O., S. 3.

1164 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 75.

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