Version 24.3.2016

 

Litera D

 

 

Dackenheim:

VG Freinsheim, Lk Bad Dürkheim

 

Mühlen:

im Liber Possessionum des Klosters Weißenburg, verfaßt Ende des 13. Jh. aus älteren Belegen, wird frühzeitig Weißenburger Besitz in Dackenheim genannt, darunter eine Mühle. Diese Mühle, die sicher eine Wassermühle war, wird nicht im Bereich des heutigen Ortes ge­legen haben, da dieser auf dem Scheitel einer Bodenwelle liegt und eine Mühle sich allenfalls unterhalb davon befunden haben könnte, wo sich in etwa 100 m vom Dorfrand ein Bach befindet. Es käme aber auch jener Bereich in Frage, in dem sich nach Ansicht von Polenz 1 eine mögliche Siedlungsstelle lokalisiert, die sich etwa 500 m nördlich von Dackenheim befunden haben könnte. Eine Mühle ist ei­nem anderen Eintrag ausdrücklich unter Großkarlbach genannt 2.

 

 

 

 

 

Dahn:

VG Dahner Felsenland, Lk Südwestpfalz; 1603 fiel die Herrschaft Dahn mit dem Tod des Ludwig von Neudahn und dem Aussterben de­ren von Dahn als heimgefallenes Lehen in den Besitz des Bischofs von Speyer 3 und gehörte von nun an zum Hochstift Speyer.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 41 katholischen Familien auf 4.

 

 

Mühlen:

am 8.12.1776 stirbt in Dahn der Müller Balthasar *Breuner (Sohn des Müllers in Bundenthal, Friedrich Breiner und Enkel des Müllers in Bundenthal Hans Wendell [2] *Breiner) 5. +++klären: welche Mühle+++

 

 

Sitz des Amtes Dahn mit folgenden Mühlen 6:

 

  1. Mahlmühle, Hanfreibe und Waffenschmiede in Bruchweiler (Bärenbach)

  2. herrschaftliche Erbbestandsmühle in Dahn

  3. die Freiherr von Waldenburgische Mühle zu Dahn

  4. Sägemühle in Dahn

  5. Mahlmühle des Chr. Messemer am mittleren Fischwoog bei Fischbach

 

weiterhin die Äussermühle 7 und die Fischwoogmühle, ursprünglich Pfalzgrafenmühle, 1865 wird auch die Neudahner-Sägmühle ge­nannt 8.

 

- Äussermühle:

s. auch Sägemühle bei der Äußermühle

 

Schon 1569 urkundlich erwähnt „in der außer mülen“ 9, bezeichnet die äußere Mühle, im Gegensatz zu einer Mühle im oder unmittel­bar beim Ort 10.

 

Am 20.2.1782 stirbt in Dahn die Katharina Bergmann im Alter von 45 Jahren sie war eine Zigeunerin und lebte seit 4 Wochen in einer Scheune bei der Äußeren Mühle 11.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 5.3.1819 die Versteigerung einer Wiese „an der äußeren Mühle“ annonciert12.

 

 

- Bachmühle:

bei Dahn gelegen; die Mühle war durch den Speyerer Bischof Philipp von Sötern wegen einer Obligation über 151.443 Reichsthaler ge­genüber dem Söternschen Familienfideikommiß verpfändet worden. Nach dem Tod des Bischofs kam es 1659/1660 zu einem Rechtss­treit vor dem Reichskammergericht. Der Nachfolger Lothar Friedrich Bischof von Speyer hatte die Obligation wegen Un­rechtmäßigkeit widerrufen 13.

 

Am 20.12.1758 starb die Dienstmagd Susanna Anna Maria Arnold (ca. 18 Jahre alt; Tochter von Friedrich Arnold und Rosina NN. aus „Silts“ [= Silz ?) auf der Speyerischen Mühle am Rauch beim Löschen 14. +++klären: ob diese Mühle; im kath. KB Dahn ist kein Ort ge­nannt+++

 

 

- Dorfmühle:

die Mühle lag mitten in der Ortschaft Dahn. Im Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 5.11.1830 wird die freiwillige Versteigerung zur Auflösung der Erbengemeinschaft nach dem verlebten Müller Jakob *Breiner annonciert: „... auf Ansuchen ... 1. Der Magdalena *Hettin­ger, Müllerin, wohnhaft zu Dahn, Wittwe des daselbst verstorbenen Jakob Breiner, handeln als Vormünderin ihrer mit demsel­ben erzeug­ten minderjährigen Kinder .. wird ... zur Versteigerung der den Requirenten angehörigen mitten in Dahn gelegenen Mühle, genannt die Dorfmühle, bestehend 1. aus einer Mahlmühle mit zwei Mahl- und einem Schählgang, sammt Wohnung, ... 2. aus einer Ölmühle nebst Wohnung; 3. aus einer Schneidmühle ...“ geschritten 15.

 

 

- Fischwoogmühle, ursprünglich Pfalzgrafenmühle:

ursprünglich Pfalzgrafenmühle genannt 16 und identisch mit der herrschaftlichen Erbbestandsmühle in Dahn; auch Fischerwoog­mühle; 1828 als „Fischwoger Mühle“ 17, 1834 als „Hof und Mühle Fischwog“ 18, 1886 als „Fischwooger Sägmühle“ 19, 1916 als „Fischwooger­mühle“ und 1963 als „Fischwoogmühle“ bezeichnet. Der namensgebende Fischwoog wird schon 1770 20 genannt 21.

 

1774 entstand in der Nähe des Dahner Stadtteils Reichenbach in Richtung Erfweiler die Pfalzgrafenmühle, die später in Fischwoog­mühle umbenannt wurde. Letzteren Namen hat sie von ihrem Standort, einem auf dem Territorium des Fürstbistums Speyer gelege­nen Fischw­oog. Das Gelände auf dem sie erbaut wurde, zählte zur sog. Pfalzgrafenwiese und damit zur Herrschaft des Freiherrn von Waldenburg. Nachdem der Bischof von Speyer 1774 mit Rücksicht auf den Dahner Bannmüller in der Dorfmühle, dem Christoph Messemer den Bau einer weiteren bischöflich-speyerischen Mühle verweigert hatte, erhielt Messemer die beantragte Erlaubnis nun­mehr vom Freiherrn von Waldenburg 22. Um 1774 wurde sie deshalb als „Mahlmühle des Chr. Messemer am mittleren Fischwoog bei Fischbach“ bezeichnet 23.

 

1828 schenkte die Witwe Catharina Hettinger die Mühle ihrem Sohn Franz Hettinger. Dessen Witwe wiederum heiratete den Müllers­sohn David Weber aus Rumbach. Webers Stieftochter und deren Ehemann Josef Schwarzmüller übernahmen 1855 die Mühle. Diese gerieten in wirtschaftliche Schwierigkeiten und konnten ein bei der Dahner Kirche aufgenommenes Darlehen nicht zurückzahlen. Bei der nachfol­genden Zwangsversteigerung erwarb dann die Dahner Kirche die Mühle. 5 Jahre später verkaufte sie die Mühle, die abge­rissen werden sollte, an den Erfweiler Johannes Naab; dieser vererbte sie 1909 an seinen Sohn Karl Naab. 1919 ging die Fischwoog­mühle in den Be­sitz der Familie Paul über 24. Um 1932 war Wilhelm Paul der Müller auf der Fischwoogmühle 25.

 

Während der Evakuierung 1939/40 [Anm. d. Verf.: die Mühle lag in der „Roten Zone“], wurde das gesamte Getreide des Dahner Raum­es auf der Fischwoogmühle, als der einzigen in Betrieb gehaltenen Mühle, gemahlen. 1956 übernahm Helmut Paul die Mühle, die nicht mehr betrieben wird 26.

 

1963 betriebt die Erbengemeinschaft an der Fischwoogmühle, bestehend aus Mathilde Anstett aus Erfweiler und Maria Paul von der Fischwoogmühle die Zwangsversteigerung gegen die Erbengemeinschaft Mertz in Erfweiler 27.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 10101: Waldenburger Grundstü style="margin-bottom:0cm;orphans:0;widows:0;">- LA Speyer Best. W41 Nr. 2547: Ortslage Schindhard und Bärenbrunnermühle mit Ortslage Busenberg, Fischwoogermühle, o.D. (1820-1845)

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. Best. J13 Nr. 873: Klage des Konkursverwalters über das Vermögen des Paul Valentin, Landwirt in Bruchweiler ./. Wil­helm Paul, Müller auf der Fischwoogmühle u.a., 1932

- Schultz, Alois: Die Dahner Mühlen, Teil III: „Von der Pfalzgrafenmühle zur Fischwoogmühle“ in: „Die Rheinpfalz“, Pirmasenser Rund­schau vom 18.3.1981

 

 

- Sägemühle bei der Äußermühle:

Bürgermeister Johann Dauenhauer aus Dahn erhält 1863 die Konzession zum Bau und Betrieb einer Sägemühle bei der Äußermühle, an der Wieslauter gelegen 28.

 

 

 

 

 

Dalheim / Rheinhessen:

VG Nierstein-Oppenheim, Lk Mainz-Bingen

 

Die fränkische Gründung des 6./7. Jh im Wormsgau kommt zuerst 766 in einer Lorscher Schenkungsurkunde als „Dalaheim“ [= Tal­heim] vor, die jetzige Namensform erscheint erstmals 1263. Auch erfolgten Besitzübertragungen an das Kloster Fulda. Das Dorf, an­fangs wohl Reichsgut, trugen um 1190 die Herren von Bolanden als Teil der rheinhessischen „praefectura“ von den Wildgrafen zu Lehen. Später ge­langte es zur Grafschaft Falkenstein, als deren Inhaber sich die Grafen von Virneburg (nach 1418), die Herren von Dhaun-Falkenstein (1456), die Grafen von Löwenhaupt und Manderscheid (1594) und die Lothringer Herzöge (1667) ablösten. Durch Heirat fiel sie 1736 an die Habsburger (Vorderösterreich / Amt Winnweiler). Der Zehnte gehörte dem Probst des Wormser St. Martinsstiftes, ab 1110 dessen Kanonikern. Daneben verfügten die Pfalzgrafen über Rechte im Ort. 1518/38 waren die Herren von Dienheim mit Dorf und Gericht be­lehnt 29.

 

Die Einwohnerzahl belief sich 1815 auf 527 Personen, bis 1830 war diese auf 723 Einwohner angewachsen. 1900 zählte Dalheim 740 Einwohner und 165 Häuser 30.

 

 

Mühlen:

am 18.1.1809 teilt der Maire von Dalheim mit, daß es in Dalheim Wassermühlen mit je fünf Gängen gibt, davon je drei Mahl- und zwei Schälgänge 31 .

 

 

 

 

 

Dambach bei Birkenfeld:

VG Birkenfeld, Lk Birkenfeld; westlich von Birkenfeld gelegen; das Dorf war wie die anderen Dörfer der Pflege Achtelsbach pfalz-zwei­brückisch 32.

 

Eine Pflege war früher ein Verwaltungsbezirk, der eine Anzahl von Ortschaften und Höfen umfaßte. An der Spitze stand der Gerichts­schultheiß. Die Pflege Achtelsbach umfaßte die Dörfer Abentheuer, Achtelsbach, Rode, Burnen (Born), Traunen, Meckenbach, Dam­bach und Ellweiler sowie der im Hochwald bei Züsch gelegene Neuhof 33.

 

Mühlen:

- Brandmühle:

s. Traunen (= OT von Brücken)

 

 

- Dambacher Mühle:

die Mühle bestand bereits vor 1526. Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Amtes Nohfelden von 1629 heißt es: „In der Pfleg Achtelsbach zwischen Traunen und Ellweiler hat es eine Mühl mit 2 Gängen die Dambacher Mühl genant[,] dieselbe hat Peter von Mocheln Landschreyber zu Lichtenberg Ambts Ambts weyl. Anno 1526 Basten von Dambach erblich verliehen, der daher vor 4 fl f. 26 alb und ein Faß Breymehl, vermög Copia Erbbeständniß Brieffs .... Nachdem nun diese Mühl Anno 1617 mit gnster Bewilli­gung des Durch­lauchtigten Pfaltzgraue Johansen ... zur Bannmühl verordnet und die Underthane zu Achtelsbach, Meckenbach, Trau­nen, Dambach und Ehlweiler darzu geband und gewiesen worden, Alß habe .. damalß den Mühlenpfacht ... umb 4 Mltr. Habern erhö­he laßen, laut Abschrift des Neuen Mühlen Bestendnuß und Bann Brieff ... Der Jetzige Inhaber dieser Mühle ist Johannes Grub zu Ellweiler. Auch ist die Mühl it­ziger Zeit ahn Gebaues zimlich Baufellig ....“ 34.

 

In der gleichen Akte befindet sich das „Dambacher Mühlenbestendnuß de ao. 1526“ vom „Sontag Exaudi ao. 1526“. Dort heißt es : „Ich Peter von Mochels, Landschreyber zu Lichtenberg bekenne mit diesem Brieff, daß ich ... die Mahlmühl uff der Traun, Basten von Dam­bach und seinen Erben erblich verliehen, Umb den alten Pfacht , nemblich alle Jahr 4 fl 26 alb: in Geldt und ein Faß Brey­mehl.. zu lief­fern ... zugelassen , daß obernanter Bastian Ein Seeg Mühl bey der Mahlmühlen, auffrichten und bauren soll, In seinen Costen ... . Von solcher Seeg Mühlen soll Bastian alle Jahr mit dem Mühlenpfacht 20 alb ... außrichten [und bezahlen] ...“ 35

 

Am 3.2.1613 stirbt der Müller auf der Dambacher Mühle, Peter *Müller an der Pest 36.

 

In einer „Pro Copia Bann Brieff“ vom 15.10.1617 heißt es: „Wir Johannes ... Pfaltzgraue bey Rein ... bekenne hiemit ..., daß nachfolgen­de Dorffschafften Unseres Ambts Nofelden, Nemlich Achtelsbach, Traunen, Meckenbach, Dambach und Ellweiller, die Jenige Ihre Früch­ten, so sie zu ihrem Haußgebrauch durchs Jahr über zu gebrauchen ... vonnöten guten Theils anderstwo und außerhalb ... unseres Ambts Nofelden in frembder Herrschaft ... geschafft haben um ... mahlen zu laßen ... Und wir dar noch diesen ... Bericht er­langt, daß die ahn dem Wasser die Traun genant, zwischen beeden gemelten Dörffern Traunen und Ellweyler gelegene Mahlmühl wel­che zwehn gäng hat, und unseres gewesenen Kellers zu Nofelden Johann Kneupelß 37 nachgelassener Wittib Und Erben mit Nahmen Susanna Kel­lerin, Johann Friedrich, Johann Albrecht und Johann Jacob Kneupelß, Gebrüdern Jetziger Zeit Infandts, daß gantze Jahr durch Wasser genung und also gedachte Gemeinde und Dorffschafften Alß dann besagte Mühl wohl ... gelegl mit dem mahlen darbei gnugsam beför­dert werden könnte ...,Ist auch hirmit unser gentzlicher will ..., daß unser vorbesagten Dörffern ... Un­derthanen ... ihre Früchten ...., alß in vorbenanter Mühlen mahlen zu lassen schuldig sein sollen ... .“ 38

 

Vor 1610 und noch 1613 war Peter *Müller (geb. 1578 - † 3.2.1613, um 35 Jahre alt, an der Pest), Müller in der Dambacher Mühle, °° vor 1610 mit Margreth NN. (geb. um 1683 - † 22.1.1613 an der Pest) 39

 

Vor 1621 °° Claus Räuber (Rauber), Müller in der Dambacher Mühle und Margreth Damm 40.

 

Im Denombrement des Oberamts Lichtenberg von 1704 ist aufgeführt unter der Rubrik „Außlendische deß Ambts Birckenfelt“ der „Jakob Sons Orleyen Miller“ 41.

 

 

 

 

 

Dannenfels:

VG Kirchheimbolanden, Lk Donnersbergkreis; seit 1331 nach Verleihung des Stadtrechts unter der Herrschaft von Graf Philipp von Spon­heim-Dannenfels als „Staedtlin Tannenvels“ erwähnt; 1393 fiel Dannenfels mit der ganzen Herrschaft Kirchheim an die Grafen von Nassau-Saarbrücken, 1574 im Erbgang nach dem Aussterben der Hauptlinie an die Linie Nassau-Weilburg, wo der Ort bis 1792 blieb 42; Konfession lutherisch 43.

 

Mühlen:

- Dannenfelser Mühle:

im Talgrund ostwärts von Dannenfels gelegen.

 

Die Mühle hat wie sich aus den Mühlenbeschreibungen von ca. 1730 bzw. 1772 ergibt 2 Mahlgänge und gibt 6 Ma Korn für den Was­serfall 44.

 

Johann Ehrenfried Sturm (6.5.1665 in Württemberg (?) - 18.2.1735 in Kirchheimbolanden) ist bis 1715 auf dem Wallbronnschen Gut in Gauersheim, dann 1715-1718 in Bolanden; 1718-1735 Oberschultheiß in Kirchheimbolanden 45; Johann Ehrenfried Sturm ist Eigentü­mer der Dannenfelser Mühle 46; die Angabe bei Weber 47„Joseph Ehrenfried Sturm“ ist unzutreffend. Sturm ließ die Mühle durch Ver­walter/Pächter betreiben, denn als Oberschultheiß von Kirchheimbolanden war er zum eigenhändigen Betrieb der Mühle außerstande. So war ab 1724 der Müller Johann Peter *Alles als Müllermeister auf der Dannenfelser Mühle, wo seine Kinder ab 1724 geboren sind 48.

 

Um 1752 war Jakob *Zuerger der Müller auf der Dannenfelser Mühle; °° vor 25.10.1752 mit Susanna Krehbiel vom Weierhof, der Toch­ter des Michael (1) *Krehbiel vom Weierhof und Anna NN. 49. Jakob Zuerger wird 1767 als Jacob Zerger benannt 50.

 

In einem Inventar vom 13.12.1773 anläßlich einer Erbauseinandersetzung über den Nachlaß des verstorbenen Beständers auf dem Neu­hof in Rothenkirchen, Christian Danner, wird als Miterbe erwähnt, der „Johann Danner, wohnhaft in der Dannenfelser Mühl“ 51.

 

Wann die Dannenfelser Mühle erbaut wurde, ist aus den bisher bekannten Unterlagen nicht zu ersehen, doch heißt es in einem Mühlen­handbuch von 1730: "Die Mühle ist Eigentum des Josef Ehrenfried Sturm. Sie hat zwei Mahlgänge und gibt 6 Malter Korn für den Was­serfall". 1743 wird in dem Steueransatzbuch ein "Joh. Jakob Züricher auf der Dannenfelser Mühle" genannt. Ihm gehörten auch schon die umliegenden Grundstücke, so eine Gewand auf dem Eichenrain, der Mühlgraben, ein Stück "untig der Mühl" und das Stück im Tier­garten. 1790 geht der gesamte Besitz an Jakob Danner über. Im Sektionsverzeichnis von 1802 werden dessen Erben als Besitzer ge­nannt mit folgenden Liegenschaften: "... wes ist Mühl und Gebäude und unter der Mühl, Tiergarten genannt, der Mühlwei­her und die Wies ober dem Weier bis an die Woogswies, sowie die Wies unter der Mühl zwischen Bolander Gemark und Heideshei­mer Gut. 1808 geht im Zuge einer Versteigerung alles an Johannes I. Dern über. In Urkunden von 1843 wird dessen Sohn, der Müller Johannes II. Dern als Eigentümer ausgewiesen. Hierbei erfolgt auch erstmals eine Beschreibung der Dannenfelser Mühle: Wohnhaus mit Mühlwerk zu zwei Mahlgängen und einem Schälgang, Scheuer mit Stall, dann Schweineställe, Schuppen, Bienenstand und Ho­fraum mit Brunnen. In den Anmerkungen heißt es: "Der Weiher ist zur Fischzucht nicht geeignet wegen öfterem Mangel an Wasser". Andererseits wird 1888 von einem Hochwasser berichtet, bei dem der Mühlweiher übergelaufen und großer Schaden entstanden ist. Am 31. Dezember 1899 wird der Müllereibetrieb schließlich eingestellt und im Juli 1900 an Julius Rotberg, den bisherigen Besitzer der Villa Donnersberg ver­kauft. Er führte die Mühle als Gastwirtschaft mit Beherbergung, jedoch mit minimalem Betrieb weiter. Schon 1905 verkaufte er sie wei­ter an Dr. Herold aus Düsseldorf, dieser verpachtet sie 1910 an Karl Glaß. Nach dem 1. Weltkrieg wurde sie von dem Architekten Gustav Gümbel, einem scheinbar schrulligen Junggesellen, als Ruhesitz gekauft. 1930 wird die Müh­le von Heinrich Mann aufgekauft und als Gastwirtschaft geführt. Er setzt in den Weiher Fische ein und ließ einige Ruderboote fahren. Obwohl der Weiher nach und nach immer mehr mit Schilf zuwucherte, herrschte bis zum letzten Kriege meist reger Betrieb. Bei Frostwetter im Winter zogen ganze Kinderscharen zur Mühle zum Schlittschuhlaufen, Schleifen und Eishockey spielen. 1950 wird die Mühle von Frau Eller von Elberstein und schließlich 1953 von der heutigen Besitzerin, Frau Ruth Tiemann, aufgekauft, die sich noch ein Wohnhaus dazu baut. Während die Gastwirtschaft im Laufe der Jahre von verschiedenen Pächtern betrieben wird, läßt Frau Tiemann den inzwischen total verschlammten Weiher ausräu­men, mit Außenanlagen versehen und führt in nun mit Bootsverleih und Angelmöglichkeit. Die Mühle ist seitdem zu einem beliebten Ausflugsziel geworden, mit Wandermöglichkeiten nach verschiedenen Richtungen.“ 52

 

Der Müller Johannes (2) *Dern ist am14.5.1882 auf der Dannenfelser Mühle gestorben. Weiterhin lebt sein Schwager Ludwig Acker­mann auf der Dannenfelser Mühle, wo er am 2.11.1877 verstorben ist. Der Sohn des Johannes (2) Dern, der Müller Ludwig Dern hat die Mühle übernommen.

 

Müller oder Beständer auf der Dannenfelser Mühle waren:

- um 1730 Johann Ehrenfried Sturm (war Eigentümer und betrieb die Mühle durch einen Lehnsmüller)

- um 1743 und auch 1752 Jakob Zuerger/Johann Jakob Züricher

- ++++

- ab 1790 Jakob Danner († um 1802)

- um 1802 die Erben des Jakob Danner, 1808 wird die Mühle versteigert, den Zuschlag erhält Johannes I. Dern

- 1808/23.12.1837 Johannes I. Dern († 23.12.1837); auf diesen folgt der älteste Sohn Johannes II. Dern

- ab 1837/14.5.1882 Johannes II. Dern; Vater des Ludwig Dern

- 14.5.1882/1899 Ludwig Dern

- 31.12.1899 Mühlenbetrieb wird eingestellt

 

Photo:

Gasthaus „Dannenfelser Mühle um 1955, Inh. Anni Haag (Archiv Ref, Postkarte gestempelt 7.8.1961)

 

 

 

 

 

Dannstadt:

s. auch Schauernheim

 

OT von von Dannstadt-Schauernheim; VG Dannstadt-Schauernheim, Lk Rhein-Pfalz-Kreis. Dannstadt war bereits in den ersten Jahr­zehnten des 14. Jh. von Falkenstein-Münzenberg an die rheinische Pfalzgrafschaft gefallen. In Schauernheim oblag die ortsherrliche Ge­walt seit 1281 dem Kloster St. Lambrecht, das an übergeordneten Rechten noch die Kirchenherrschaft und den Zehnten für sich beans­pruchte. Dieses Kloster besaß im Spätmittelalter auch die weitaus größte Grundherrschaft in Dannstadt. Aus der seit dem 14. Jh. nach­zuweisenden Schirmvogtei über das Kloster St. Lambrecht leiteten die Pfälzer Kurfürsten aufgrund ihrer politischen, wirtschaft­lichen und militärischen Überlegenheit landesherrliche Rechte ab und setzten sie seit der Mitte des 14. Jh. durch. 1533 zog die Kur­pfalz auch die Ortsherrschaft an sich und ebnete mit der Aufhebung des Klosters die herrschaftlichen Restbefugnisse ein. Das Dann­stadter Hofgut (Münchgut) unterstand von nun an bis zum Ende des 18. Jh. als Pfründe der Universität Heidelberg, der es vom Kur­fürsten als Pfründe übereignet wurde 53. Die Heidelberger Hochschule verpachtete dieses und andere Güter zunächst auf 10 Jahre an den Landesherrn; diese Frist wurde immer wieder verlängert, bis 1700 der Universität die Aufhebung der Pacht gelang. Erst dann konnte die Heidelberger Hochschule ihre Güter in eigener Regie frei verwalten 54.

 

Beide damals selbständigen Dörfer waren seit 1533 kurpfälzisch und gehörten seit dem frühen 17. Jh. zur Oberschultheißerei Oggers­heim im Oberamt Neustadt.

 

Das Dorf Dannstadt wies nach Visitationsbericht des Bistums Speyer von 1718/1719 eine Bevölkerung von 31 katholischen, 42 refor­mierten, 8 lutherischen, 1 jüdischen und 8 gemischten Familien auf 55.

 

 

Mühlen:

Mühlen bestanden im Spätalter und in der frühen Neuzeit sowohl im Ortsteil Dannstadt wie auch im Ortsteil Schauernheim.

 

In der Beschreibung der Güter des Speyerer Domdekans in Dannstadt von 129356 heißt es: „... unum [iugerum] su­per stratam Spiren­sam iuxta Mulichen“ (Anm.: ... einen Morgen über der Speyerer Straße neben der Mühle“). Allerdings wird diese „Mulichen“ als Ortsan­gabe im Güterverzeichnis des Speyerer Domdekans von 1347 nicht mehr erwähnt 57.

 

Im Güterverzeichnis von 1297 des Klosters St. Lambrecht, das der größte Grundeigentümer in Dannstadt war, heißt es u.a.: „In Dan­nestat agri conventus sancti Lamperti: in superiore campo: ... In eadem villa in inferiori campo: ... 1 iugerum apud Mulich ...; 4 iu­gera apud Mulich“ (Anm.: = in demselben Dorf in der unteren Gemarkung, 1 Morgen bei der 'Mulich; 4 Morgen bei der Mulich') und in dersel­ben Urkunde weiter unten: „... dimidium (iugerum) apud Mulich; 5 iugera apud eundem ...“ (Anm.: „ein halber Morgen bei der Mulich; 5 Morgen bei der selben“) 58.

 

Als das Kloster St. Lambrecht am 28.2.1314 umfangreichen Grundbesitz des Gozzo von Ellerstadt in Dannstadt kaufte, mußte der Schauernheimer Müller Jakob als einer der Beauftragten des Klosters dem Verkäufer das Geld aushändigen. Das Kloster mußte für den Kauf neben einem baren Kaufpreis von 60 Pfund Heller noch eine jährliche Gült 9 Malter Roggen abführen. Die Begleichung der Korngült wurde St. Lambrecht dadurch erleichtert, daß ein gewisser Heinrich Molendarius für sein Seelenheil dem Kloster eine ewige Rente von 5 Malter Roggen stiftete, die ausdrücklich zur Begleichung der dieser Ellerstadter Schuld dienen sollte 59. Im Seel­buch des Klosters St. Lambrecht wird am 13. März das Jahrgedächtnis dieses Heinrich Molendarius gefeiert. Es heißt dort: „Heinri­cus molendarius dedit nobis 50 libras hallensium bonorum et legalium pro 10 maldris siligis, cum quibus peragemus anniver­sarium suum. De quibus in vita sua dan­tur nobis 5 maldra in vigilia annunciationis beate Marie pro consolatione nostri conventus“ 60. Die­ser Heinricus Molendarius war wohl der Müller der Klostermühle in Lambrecht-Grevenhausen61.

 

Auch in der Beschreibung der Weißenburger Lehen (des Klosters Weißenburg) in Dannstadt von 1481 62 befinden sich Hinweise auf eine Mühle. Dort heißt es u.a.: „2,5 morgen zu ende an dem Müle wege nebent den von Herde ...“

 

Dagegen fehlt im Dannstadter Türkensteuerregister von 1585 ein Hinweis auf einen Müller, zumindest fehlt die Berufsangabe, ob­wohl bei anderen Personen teilweise die Berufe angegeben sind (z. B. Schmied, Maurer, „Kühehirt“ o.ä.) 63. Gleiches gilt für das Schatzungs­register von 1617 , die Schatzungsliste 1653, das Fruchtzehntregister vom 16.6.1664, das Monatsgeldregister von 1669 und das Schat­zungsprotokoll von 1721. Auch im Dannstadter Gerichtsbuch von 1570-1634 ist kein Müller aufgeführt 64. Es hat da­her den Anschein, als ob in Dannstadt in dieser Zeit keine Mühle vorhanden war.

 

Um 1792 bis 1827 war Johannes *Berlinger als Müller in Dannstadt 65.

 

Um 1863 erscheint der aus Oberflörsheim stammende Philipp *Fauth als Müller in Dannstadt (°° 10.12.1863 mit Maria Margarethe Brech, der Tochter des Ackersmanns in Dannstadt Georg Jakob Brech und der Maria Elisabeth Becker) 66.

 

 

 

 

 

Daubhausmühle:

bei *Alsenz (s. dort)

 

 

 

 

 

Dautenheim:

Stadtteil von Alzey

 

Mühlen:

in einem Inventar des Klosters Weidas bei Alzey, erstellt am 11.9.1553, ist aufgeführt als Eigentum des Klosters Weidas die Mühle zu Dautenheim. Diese ist im Erbbestand vergeben und zinst jährlich 24 Mltr. Korn 67.

 

Die Mühle war kurpfälzisch .

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Hauptstaatsarchiv Best.

 

 

 

 

 

Deidesheim:

VG Deidesheim , Lk Bad Dürkheim; gehörte zum Hochstift Speyer, katholische Pfarrei 68.

 

Mühlen:

+++klären: die Mühle in Gimmeldingen sind teilweise auch bei Deidesheim aufgeführt: Zusammenfassung erstellen+++++

 

Die Grenze zwischen Kurpfalz und dem Hochstift Speyer, zu dem das nahegelegene Deidesheim gehörte, verlief oberhalb von Gimmel­dingen durch das Gimmeldinger Tal. Dessen oberer Teil auf Deidesheimer Gemarkung wurde damals Benjental genannt, im Ge­gensatz zur heutigen Bezeichnung. Unter Benjental verstand man früher nicht das beim Pfälzerwaldhaus vom Gimmeldinger Tal ab­zweigende und heute noch so genannte Benjental, sondern auch den Teil des Gimmeldinger Tales vom Pfälzerwaldhaus abwärts bis zur Grenze am der heutigen Looganlage 69. 1711 hatten die Deidesheimer in ihrem Wald eine Mahlmühle für Getreide gebaut, die Obermühle. Kurpfalz verlangte nun von den „Ausländern“, die zu Deidesheimer Obermühle fuhren Zoll und errichtete 1715 eine Zollschranke 70. Die ehema­lige Grenze verlief an der heutigen „Loganlage“.

 

Ursprünglich war die Wappenschmiede im Benjental eine Mahlmühle gewesen. Die seinerzeit gleichzeitig mit dieser Mahlmühle entstan­dene erste Wappenschmiede mit Schleifmühle stand unterhalb derselben, da wo zuletzt eine Mahlmühle war. Zwischen beiden lag noch eine dritte Mühle,im Gegensatz zur oberen die untere Mühle genannt. Unweit vom Forsthaus stand noch eine vierte Mühle, die ehemali­ge Schleifmühle, in der zuletzt bis zur Erbauung des Forsthauses 1878 der Förster wohnte. Da der Transport zu den Müh­len mit­tels Eseln bewerkstelligt werden mußte, die bei den Mühlen gehalten wurden, hießen die Mühlen im Volksmund die „Esels­mühlen“ 71.

 

Am 13.5.1822 teilt der Maire von Deidesheim, Dientz dem Arrondissement Speyer mit, daß der Jean Miller, Müller in Deidesheim, eine Mühle bei Deidesheim, im Mühlenthal errichten wolle 72.

 

Literatur/Urkunden zu Deidesheimer Mühlen:

- Bilfinger, Ernst: Die ehemaligen „Eselsmühlen“ im Benjental; Pfälzer Kurier, Wochenendbeilage“Pfalz“ Nr. 15-18, 20, 22 und 24; Nach­druck in: Heimatblätter Deidesheim und Umgebung, August 1975 Heft 17, S. 2 ff.)

 

 

- Benjenthaler Mühle:

Im der Neustadter Zeitung vom 1.11.1855 Nr. 131 heißt es: „Versteigerung der Benjenthaler Mühle: ... den 5. Novembr. nächsthin ... läßt Jacob Blankenheim .. versteigern ..: ein im Benjenthal, Gemarkung von Deidesheim, gelegenes Wohnhaus mit Mühle ...“. 73

 

 

- Neumühle:

im Gimmeldinger Tal; war Mahlmühle; ist seit 1905 außer Betrieb 74.

 

 

- Obermühle (Wappenschmiede Koch) im Benjental:

Die Grenze zwischen Kurpfalz und dem Hochstift Speyer, zu dem das nahegelegene Deidesheim gehörte, verlief oberhalb von Gimmel­dingen durch das Gimmeldinger Tal. 1711 hatten die Deidesheimer in ihrem Wald eine Mahlmühle für Getreide gebaut, die Ober­mühle. Kurpfalz verlangte nun von den „Ausländern“, die zu Deidesheimer Obermühle fuhren Zoll und errichtete 1715 eine Zoll­schranke 75. Diese ehemalige Grenze verlief an der heutigen „Loganlage“.

 

Am 5.7.1838 wird im Neustadter Wochenblatt die Mühlenverpachtung angekündigt: … den Kindern und Erben des im Benjenthale, im Banne von Deidesheim verlebten Müllers und Wappenschmieds Johannes Corell gehörige Mühlwerk, … in besagtem Benjenthale, auf einen dreijährigen Pachtbestand öffentlich versteigert, nämlich 1) Die sogenannte untere Mühle, bestehend in einem Mahl- und Schäl­gang nebst Schwingmühle, Wohn- und Nebengebäuden … 2) Die obere Mühle mit Mahl- und Schälgang ...“ 76

 

Müller auf der Obermühle war Georg *Koch (geb. 13.4.1824 Annweiler - 1862 im Alter von 38 Jahren, Sohn des Gerbers in Annwei­ler, Friedrich Koch und der Katharina geb. Koch; °° 9.9.1847 mit Elisabeth Diemer aus Edenkoben 77 und dessen Sohn Johannes Koch (4.5.1849 Deidesheim – 5.8.1927; °° mit Anna Maria Köhler aus Gimmeldingen). Georg Koch baute die Obermühle zu einer Wappen­schmiede um, sein Sohn Johannes verkaufte die Mühle an die Gemeinde Gimmeldingen, in der er dann auch wohnte, seine Frau stammte aus Gimmeldingen. Deidesheim leitete die Quelle, Kochsche Quelle genannt aber auf Deidesheimer Gebiet ab 78.

 

 

- Schleifhäusel:

Mühle im Silbertal gelegen, ist 1882 niedergebrannt 79.

 

 

- Schwenk'sche Mühle:

im Silbertal gelegen, stand an der Stelle des Forsthauses Benjental, wurde 1868 zerstört 80.

 

 

- Untere Mühle im Benjenthal:

Am 5.7.1838 wird im Neustadter Wochenblatt die Mühlenverpachtung angekündigt: … den Kindern und Erben des im Benjenthale, im Bane von Deidesheim verlebten Müllers und Wappenschmieds Johannes Corell gehörige Mühlwerk, … in besagtem Benjenthale, auf einen dreijährigen Pachtbestand öffentlich versteigert, nämlich 1) Die sogenannte untere Mühle, bestehend in einem Mahl- und Schäl­gang nebst Schwingmühle, Wohn- und Nebengebäuden … 2) Die obere Mühle mit Mahl- und Schälgang ...“ 81

 

 

- Wappenschmiede im Benjental (Coublier):

auch als „Wappenschmiede im Silbertale“ bezeichnet 82, jetzt Pfälzerwaldhaus 83, 1828 Wappenschmiede im Benjental“, 1836 als „die Wappenschmiede im Benjenthal“, 1886 „Benjental und Mühle“, 1916 „Forsthaus im Benjental“ genannt 84.

 

Die Wappenschmiede wurde 1710 von Jakob Goublier (*Coublier) aus Lambrecht errichtet wurde, der zuvor kurpfälzischer Untertan war und nun Untertan des Hochstifts Speyer wurde 85. Sein Sohn Niclaus Goublier (*Coublier) führte die Wappenschmiede fort.

 

1828 wird die „Wappenschmiede im Benjental“ erwähnt 86; 1836 „die Wappenschmiede im Benjenthal“ 87; 1886 „Benjenthal und Müh­le“ 88. Die 1828 und 1836 bezeugte Wappenschmiede stammt wohl schon aus dem 18. Jh., heute nur noch ein Forsthaus. Die Namens­form ging aus der Dativkonstruktion „im bännigen Tal“ hervor. Beziehungswort ist mhd. „bennec“, mit dem Bann belegt 89. 1892 kaufte die Gemeinde Mußbach das Gebäude, in der Absicht, sich dadurch die auf dem Grundstück entspringende starke Quelle für die Wasser­versorgung zu sichern. Die Absicht schlug fehl, weil die Deidesheimer die Quelle für sich selbst abgruben. Nun wurde die Wappen­schmiede zum Pfälzerwaldhaus umgebaut und für Weinwerbung des Mußbacher Weins genutzt 90. Die Mühle steht seit 1898 still 91.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1076/7: „Acta in Sachen der Gimmeldinger Müller und der Gemeinde ./. den Hammerschmied im Benjen­tal, we­gen Hemmung des Waßers“

 

 

- Wappenschmiede Correll:

im Neustadter Wochenblatt vom 23.4.1841 heißt es: „... wird die den minderjährigen Kindern des im Benjental verlebten Müllers und Wappenschmieds Johannes Corell gehörigen Mühle im Benjenthal, Bann von Deidesheim, mit 2 Mahlgängen, 1 Schälgang, 1 Schwing­mühle, Wohnhaus, Stallung … auf einen mehrjährigen Pachtbestand versteigert“ 92.

 

Im „Neustadter Wochenblatt“ vom 12.12.1848 läßt Joseph Schmitt, Bäcker und Gutsbesitzer zu Deidesheim „seine, von den Johann Co­rell'schen Erben ersteigte, im vorigen Jahre vollständig neu eingerichtete, Mühle im Benjenthale mit Wohnung, Stalle, Hof und Garten, ferner mit dem dazu gehörigen Acker und Wiesen-Lande, zusammen eine Fläche von 3 Tagwerken 33 Dezimalen oder unge­fähr fünf Morgen enthaltend, an den Meistbietenden auf Eigenthum versteigern 93.

 

Der Wappenschmied Johannes Correll zu Deidesheim im Mühltal strengte 1898 einen Prozeß gegen die Stadt Deidesheim an, da Deides­heim das Wasser des Weinbaches und der Herrenquelle zur Wasserversorgung von Deidesheim nutzen wollte, er das Wasser aber zur Betreibung seiner Wappenschmiede benötigte. Das königliche Landkommissariat Neustadt hatte am 11. Juli 1856 dem damaligen Besit­zer der Thalmühle zu Deidesheim, Josef Dietz die Erlaubnis erteilt, unterhalb seiner Mühle auf Plan 5918 1/3 eine Wappen­schmiede zu errichten und das Gefälle des vorbeifließenden Mühlbaches zu nutzen. Josef Dietz hatte die Wappenschmiede für seinen Schwieger­sohn Johannes Correll errichten lassen. Deidesheim leitete die Quelle, Kochsche Quelle genannt, aber auf Deidesheimer Gebiet ab 94.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best H 32 Nr. 238: „Wasserbauten und Anlagen im Banne Deidesheim, Laufzeit 1853-1899 (Anlage einer Wappen­schmiede durch Koch, Corell, Dietz mit Plänen).

 

- LA Speyer Best. U 315 Nr. 1057 (Stadtarchiv Deidesheim, 1856, 1898) enthält den Wasserprozeß des Wappenschmieds Johannes Co­rell im Mühltal gegen die Stadt Deidesheim. In der Akte befindet sich u.a. das Gesuch des Joseph Dietz um Verleihung der Kon­zession zur Errichtung einer Wappenschmiede im Mühltal.

 

 

 

 

 

Dellfeld:

VG Zweibrücken-Land; Lk Südwestpfalz; östlich von Zweibrücken, im Zweibrücker Hügelland; am Schwarzbach gelegen; war pfalz-zwei­brückisch im Oberamt Zweibrücken 95.

 

Mühlen:

- Dellfelder Mahlmühle:

die Mühle zu ”Dellenvet” wird schon 1295 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Sie lag bachabwärts an der heutigen Schwarzbach­brücke in der Ortsmitte. Im 30jährigen Krieg wurde die Mühle zerstört und zunächst nicht wieder aufgebaut 96.

 

Das Baujahr der Wiedererrichtung der Mühle wird unterschiedlich angegeben. Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 97 heißt es: „ Erst vor 12 Jahren aufgerichtet“. Danach wäre die Mühle erst 1733 wieder aufgebaut worden. In einem Akten­vermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Hechtlocher und Dellfelder (Müller), welche beede Mühlen zu­sammen verliehen“ den ihm erteilten „Confirmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 98. Mithin be­stand die Mühle bereits wieder 1722. Nach dem Aktenvermerk waren beide Mühlen an den denselben Müller verliehen. Die Alte Hechtlo­cher Mühle in Rieschweiler kaufte am 5.12.1695 der aus Nünschweiler stammende Samuel *Buchheit für 300 fl. Buchheit erhielt am 26.3.1697 den Erbbestandsbrief ausgehändigt. Der tatkräftige Müller erbaute 1717 die Neue Hechtlocher Mühle hinzu 99.

 

1732 +++Datum wohl unrichtig: prüfen+++ beantragten Friedrich Stock und Georg *Veith die Genehmigung zum Bau einer Mahl­mühle in Dellfeld. In ihrem Antrag verspra­chen sie, bei besonderen Schäden den Wiesenbesitzern Ersatz zu leisten. Daraufhin erklär­te sich die Gemeinde mit dem Vorhaben einverstanden; der Bau wurde von der herzoglichen Regierung am 18.12.1732 genehmigt 100.

 

Um 1740 verkauften die beiden Müller Georg *Veith und Friedrich Stock ihre Anteile an der Dellfelder Mühle an den Dellfelder Bür­ger und Müller Mattheis *Bischoff. Er mußte eine Pacht von 11 Malter 7 Faß Korn, 9 Malter 7 Faß Hafer und zwei Kapaunen oder 8 Batzen an die herzogliche Regierung zahlen 101. Nach mehreren Mo­naten Mühlenbetrieb beschwerten sich die obenliegenden Müh­lenbesitzer aus Dellfeld und Rieschweiler, weil bei der Mühle das Wasser zu hoch gestaut würde. Eine Untersuchung ergab, daß beim Bau der Mühle nicht alle Auflagen beachtet worden waren. Bei Hochwasser ließ sich das Schußbrett nicht richtig aufziehen, so daß das Wasser nicht schnell genug ablaufen konnte. 1740 waren die Wiesen durch den Wasserstau an der Mühle wieder stark über­schwemmt. Die erbosten Dellfelder Wiesenanrainer rissen die Schließe am Mühlenwehr heraus und nahmen das Schußbrett mit. Der Müller hatte nun kein Wasser zum Mahlen. Er beschwerte sich bei der herzoglichen Regierung und bekam auch Recht mit der Auf­lage, den Lauf seiner Mühle zu än­dern. Der Wasserbau wurde tiefer ge­legt und ein eigener Mühlkanal gebaut. Diese Maßnahmen ver­ursachten solche Kosten, daß sich der Müller Bischoff veranlasst sah, seine Mühle an (Johann) Friedrich (2) *Becker zu verkaufen 102.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie wie folgt beschrieben: “liegt an der Schwarzbach, eine hal­be Stunde unterhalb der Hechtlocher Mühlen (s. Rieschweiler) und eine Stunde oberhalb der Contwiger Mühlen und befindet sich zwischen diesen beyden sonst kein weiter Waßer-Gebau. Ist erst seit 12 Jahren aufgerichtet und in Vollkommenem gutem Zustand. Das Mahlwerck bestehet aus zweyen Mahl- und einem im Trilles laufenden Scheelgang, so durch zwey unterschlechtige Wasserräder getrie­ben werden, der Müller fischet oberhalb der Mühlen etwann 20 Schritt weit biß an die Schlies in dem Wehr, und unterhalb et­wann 50 Schritt, bis wo das Waßer wieder in die Mutterbach kommet. Bey dem geringsten Anwachß des Wassers muß die Mühle un­ter allen be­nachbarten am ersten und längsten still stehen, kan hingegen bey kleinerem Waßer beständig gehen. Liegt hinter einem Wehr welches ohngefähr 15 Schritt lang seyn dörfte, in dessen Mitte befinden sich eine Schließe, durch welche sonsten dass Hollän­der Holtz geflößet, weilen aber dadurch das Wehr jederzeit ruinieret worden, so hat der Beständer neben dem Waßer-Bau eine andere große 8 Schuh weite Schließe müßen verfertigen lassen. Anfängl: hat die Mühle 3 Waßerräder und und zwey Mahl- nebst einen Scheelgang worauf in Noth­fällen auch gemahlen werden konnte, gehabt, weilen aber dadurch und wegen des hohen Waßer-Baues de­nen umliegenden Wießen großer Schaden zugefüget worden, so hat der Erbbeständer den Waßer-Bau niedriger legen, desgleichen ein Rad weg schaffen und folgl: dem Scheelgang einen Mahl-Gang im Trilles anhängen lassen.Das Dorf Dellfeld ist zu dieser Mühle ge­bannt.Der Erbbeständer Friedrich *Becker gibt als Pacht 9 Ma. Korn und 9 Ma. Hafer, 2 Kappen oder 8 bz nach Zweibrücken ... Der dermahlige Erbbeständer ist Friedrich Becker 103, welcher die Mühle vor etwann vier Jahren erkauffet und unterm 24. Sept: 1740 einen Erbbestand erhalten hat. ... Auf der Mühle sitzet ein Lehns-Müller, welcher dem Erbbeständer jährlich 1ooo fl Zinß bezahlet“ 104.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Dellfelder Mühl [hat] 2 WaßerRäder welche 2 Mahl und einen im Trilles laufenden Scheelgang treib; [zahlt an Pacht] 8 bz an Geld, 9 Mltr Korn, 9 Mltr Habern; Dellfeld aus 36 famil: bestehend ist hierher gebannt.“ 105

 

Auch bei Johann Friedrich (2) *Becker gab es Beschwerden. Auch die späteren Müller wurden zum Schadensersatz herangezogen, was den Er­trag der Mühle dauerhaft schädigte. Die Mühle wechselte daher in den nachfolgenden Jahrzehnten häufig den Besitzer 106. 1775 er­scheint im reformierten Kirchenbuch als Müller zu Dellfeld der Müllermeister Jakob *Finger 107. 1782 kaufte Jakob *Bach­mann die Mühle zu einem Preis von 2200 Gulden. Aber auch er wurde von den Beschwerden der Wiesenanrainer nicht verschont, ob­wohl auch er Änderungen an der Mahlanlage durchführte. Die Unkosten drückten die Rentabilität so stark herab, daß die Mühle schließlich still­gelegt wurde 108. 1786 ist Johann Wendel *Sauter als Lehensmüller auf der Mühle in Dellfeld 109. Die Mühle Bestand bis 1790 110. 1792 kommt es zum Neubau der Mahlmühle zu Dellfeld; diese wird 1837/38 durch die Gemeinde Rieschweiler (!) zur Ver­besserung des Wiesenthals verkauft 111.

 

Literatur/Urkunden:

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 554: Säuberung einer durch die “Wasserfluthen” verdorbenen Wiese des Klosters (Hornbach) zu Dellfeld

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 566: Verkauf der 1792 erbauten Mahlmühle zu Dellfeld durch die Gemeinde Rieschweiler zur Verbesserung des Wiesenthals 1837-1838

- LA Speyer Best. B2 Nr. 843 5: „Dellfelder Mahlmühle, 1719-1772“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 843 6: „Dellfelder Mahlmühle, 1774-1790“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 843 7: „Beschädigung der Brücke und Mühle zu Dellfeld durch den untauglichen Ablaß, 1755-1760“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 843 8: „Der durch die Dellfelder und andere Mühlen der herrschaftlichen Wiesen zugehenden Schaden, 1761-1775“

- Schmidt, P.: Die Dellfelder Mahlmühle; in: Aus heimatlichen Gauen 1927, S. 1-2

- Schmidt, NN.: Dellfeld und seine Mahlmühle. Sie Bestand von 1717-1790; in: Aus heimatlichen Gauen 16, 1955 Nr. 9

- Schmidt, NN.: Dellfeld und seine Mahlmühle. Sie Bestand von 1717-1790; in: Aus heimatlichen Gauen 16, 1955 Nr. 9

 

 

 

 

 

Dernbach:

VG Annweiler am Trifels, Lk Südwestpfalz; gehörte zur Herrschaft Scharfeneck; Pfarrei: der Ort Dernbach war reformierte Tochterge­meinde von Albersweiler 112.

 

Mühlen:

- Dernbacher Mühle:

in der Ortsgasse gelegen 113, bzw. am Ortsausgang von Dernbach 114, links des Baches 115.

 

Die Mühle wird [erneut] 1446 urkundlich erwähnt und dürfte zum Hochstift Speyer gehört haben. 1446 war die Mühle im Besitz von Hans und Erhard Contz. Die Mühle wurde zu diesem Zeitpunkt schon als „alt und besserungsbedürftig“ bezeichnet. Es ist allerdings auf­fallend, daß die Mühle, welche nach Grünenwald 116links des Baches lag, auf einem Plan von 1564 nicht eingezeichnet ist, der al­lerdings drei Mühlenweiher zeigt 117. Ob die Mühle mit dem Kauf des Dorfes 1482 schon in den Besitz der Löwenstein-Scharfenber­ger überging, ist aus den Quellen nicht zu erschließen 118.

 

Erst nach dem 30jährigen Krieg ist wird die Mühle urkundlich wieder erwähnt. 1651 kaufte der Löwensteine Amtmann Wilhelm Nel­lis das Mühlengut von dem Müller Hans Jakob Klein. Zu der Mühle gehörte noch ein Gut, „Katzengueth“ genannt. 1657 war Hans Mon der Müller in Dernbach 119. 1668 wurde das Mühlenhaus neu errichtet. 1670 findet sich die Mühle zweifelsfrei im Besitz der Grafen von Lö­wenstein-Scharfeneck. Sie wird als „heimgefallen“ bezeichnet und zinst mit „3 Malter Korn für Wasserzins, 2 fl Frohngeld, 1 fl Beeth, 12 Schilling Pfennige Pension, 8 Schilling Pfennige Reichsanlage, einen Kapaun und zwei Hühner“ jährlich. Die Grafen von Löwenstein über­gaben die Mühle ab 1679 an Erbbeständer. Der erste Beständer war Matthes Scherer (Scherr) , dem sie als „ein wahrer Erb Bestand“ übergeben wurde. Neben 10 Malter Korn als Mahlgeld hatte der Müller noch „zwey Gulden 30 Kreuzer Frohngeld sowie einen Kapaun und zwei Hühner zu entrichten“ 120. Der Antrag auf den Bau einer zweiten Mühle wurde 1686 abgelehnt. Um 1700 befand sich die Müh­le im Besitz von Johannes Enni und Georg Michael Peroseth, bei denen es sich um von Kurpfalz angesiedelte Piemonteser handeln dürf­te. Enni verkaufte seine Hälfte der Mühle an Paul von Thoren der seinerseits die­se Hälfte der Mühle an Johann Lorentz weiterveräußerte 121.

 

Um 1728 ist Johannes *Lorentz der Müller zu Dernbach; sein Sohn Johann Wilhelm, Gemeinsmann in Spirkelbach heiratet lutherisch am 21.9.1728 in Spirkelbach Marie Ursula Bieber, die Tochter des Schultheißen in Spirkelbach, Abraham Bieber II 122.

 

Von der Herrschaft Löwenstein-Scharfeneck wurde den Einwohnern von Ramberg 1744 erlaubt, dass sie Getreide, das sie von außer­halb der Herrschaft gekauft haben, auch auswärts mahlen lassen dürfen. Unter Strafe stand aber weiterhin, das in der Herrschaft erwirt­schaftete Getreide auswärts zu mahlen. Nur die Mühlen von Ramberg und Dernbach standen hier zur Verfügung, die Ramberger waren weiter auf ihre Mühle gebannt 123. 1753 heißt es: „An Mühlen befinden sich in der Herrschaft 2, nemblich eine zu Ramberg, welche von dem Waßer des Weihers getrieben wird und gnädigster Herrschaft jährlich zu Pacht 2 Mltr. Korn und 2 fl. Frohngeld rich­tet“ 124. Obwohl dies untersagt war, versuchte der Müller Born sich durch Schwarzmahlen ein Zubrot zu verdienen und wurde 1752 wegen widerrechtli­chem Freimahlen verurteilt 125.

 

1768 befand sich Daniel Seiter im Besitz der Mühle. Im Lagerbuch der Gemeinde wurde festgehalten: „Haus, Nebenhaus, Mühle, Scheu­er, Stallung, Hof, Acker und Wiesen zinst jährlich zwei Kappen, zwei Hühner, zwei Mltr. Korn und zwei fl. Frongeld“ 126.

 

Während die Mühle seit Beginn des 18. Jh. zwei Beständer hatte, war sie 1771 wieder in einer Hand vereint. Beständer war Adam *Seit­her aus Ramberg [wohl aus der Ramberger Müllerfamilie Seither]. Dieser hatte 1771 auch den Teil der Mühle der Familie Pero­seth ge­kauft und hielt nun den gesamten Mühlenkomplex in Besitz. 1771 wird die Mühle beschrieben: „In Dernbach findet sich auch eine Müh­le, welche gnädigste Herrschaft 3 Mltr. Korn zu Pacht und 2 fl. an Frohngeld bezahlet, welche ebenmäßig durch das Wasser aus dem Weiher getrieben wird.“ 127.

 

1781 befand sich die Mühle im Besitz von Johann Michael Held und ging noch im gleichen Jahr auf dessen Sohn Georg Jakob Held über, der auch 1787 noch als Müller auf der Dernbacher Mühle erwähnt ist 128.

 

Als Adelsgut wurde die Mühle 1797 von den Franzosen als Nationalgut eingezogen, 1805 an die Compagnie de Lannois versteigert und von dieser 1808 an Philipp Becker aus Ramberg verkauft. Nach dessen Tod übernahm die Witwe Eva Elisabeth Wassemer verh. Becker die Mühle. 1835 ging die Mühle an deren Schwester Katharina Wassemer verh. Höffner über 129.

 

1829-1836 war der frühere Lehrer Johann Baptist Hoeffner (1808-1828 Lehrer in Dernbach) der Müller in Dernbach und zugleich Gref­fier in Ramberg, Dernbach und Eußerthal 130.

 

Im Landauer Eilboten vom 11.5.1839 wird die Vergabe von Pflasterarbeiten in der Gemeinde Dernbach „in der Ortsgasse gegen die Mühle“ angeboten 131.

 

Die Mühle war wohl verpachtet und wurde von der Familie Hoeffner nicht selbst betrieben. 1858 wird im Eilboten Landau genannt der „Johannes Maurer, Müller in Dernbach“ 132.

 

Bis 1875 blieb die Mühle im Besitz der Familie Höffner, die sie in diesem Jahr an Johann Dietrich und dessen Ehefrau Katharina Meyer aus Dernbach für 600 Gulden verkaufte 133.

 

Es handelt sich um eine oberschlächtige Mühle mit zwei Mahlgängen für Brot- und Weißmehl sowie einem Schälgang und einer Hanfrei­be zum Flachsbrechen. Die zwei Mühlwöge dienten auch als Fischteiche. Der Gebäudekomplex umfaßte noch eine Bäckerei, die auch nach Schließung der Mühle 1890 weiter in Betrieb bleib 134.

 

Photo:

- Internetdatei dernbach-pfalz.de/dorfrundgang: das Hauptgebäude der Mühle im Beginn des 20. Jh.

 

Literatur/Urkunden:

- Ehnes, Ernst Heinrich: Warum diese vielen Mühlen und Wirtschaftshöfe im Dernbachtal?. In: Wasgaubote. - 76 (1954), Nr. 21

- Übel, Rolf: Die Dernbacher Mühle; in: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch. - 34 (2012), S. 48-50

- Übel, Rolf: Die Dernbacher Mühle; in: Dernbach / Landkreis Südliche Weinstraße: Dernbach: 1189 bis 2014 ; ein Blick auf 825 Jahre Dorfgeschichte / hrsg. für die Ortsgemeinde Dernbach von Gerhard Beil ... - Dernbach, 2014. - S. 668-670

 

 

 

 

 

Dexheim / Rheinhessen:

VG Nierstein-Oppenheim, Lk Mainz-Bingen, westlich von Oppenheim gelegen.

 

Der Ortsname kommt erstmals 774 im Lorscher Codex in der Form „Thechidesheim“ vor. Karl der Große schenkte dem Kloster Lorsch ein Gut in der Gemarkung, das der Oppenheimer Kirche gehört hatte. 889 übertrug König Arnulf die Kirche dem Kloster Ful­da. Um 1200 war das Reichsdorf zu Bau und Unterhalt eines Mainzer Stadtmauerabschnitts verpflichtet. 1313 bis 1354 war das Dorf an den Mainzer Erzbischof verpfändet. Das Dorf kam schließlich als Pfandschaft 1375 an Kurpfalz (Oberamt Oppenheim). Unter den Grundbesitzern sind die Mainzer Kartause ab 1343 und die Herren von Dienheim, die hier seit dem letzten Viertel des 15. Jh. ein Schloß hatten, verbürgt. Der 30jährige Krieg zog Dexheim stark in Mitleidenschaft: 1647 lagen weite Teile des Dorfes in Schutt und Asche, das Schloß war unzer­stört. Die Bevölkerung ging unterdessen um 36 auf 12 Familien zurück, bis 1687 hatte sich der Stand der Einwohnerschaft wieder erholt (182 Personen). Im pfälzischen Erbfolgekrieg zerstörten die Franzosen 1689 das Dorf. Der Wie­deraufbau, bei dem Trümmer des Schlos­ses Verwendung fanden, setzte nach 1700 ein. 1794 hatte das Dorf 407 Einwohner, 1830 wa­ren es bereits 638 135.

 

Mühlen:

am 18.1.1809 teilt der Maire von Dexheim mit, daß es in Dexheim zwei Wassermühlen mit je drei Gängen gibt, davon je zwei Mahl- und 1 Schälgang. Die Mühlen haben wenig Wasser und waren deshalb in einem schlechten Zustand 136.

 

 

 

 

 

Dickesmühle:

+++Lage klären++++; es könnte sich um eine Mühle bei Dickeswilre, das spätere Ditschweiler, Kreis Forbach, handeln 137.

 

Am 25.3.1267 schenken Conrad Ritter von Lützelstein mit dem Beinamen Beheym und seine Frau Irmengard ihr Allod zu „Dikes­mulre“, die halbe Mühle mit Äckern, Wiesen, Hofstätten, Rechten und Zubehör dem Kloster Werschweiler 138.

 

 

 

 

 

Diedelkopf:

Stadtteil von Kusel; VG Kusel, LK Kusel; unmittelbar westlich der Kernstadt von Kusel und mit dieser baulich zusammengewach­sen; westlich des Glan, in Richtung Ruthweiler und Thallichtenberg gelegen; war pfalz-zweibrückisch

 

Mühlen:

- Diedelkopfer Mahlmühle:

sie ist eine alte Mühle, wie die Erbbestandsbriefe vom 3.2.1593 und 1595 zeigen, die auf einen Beständer namens Noe[? = nomine, d.h. Namens …. +++prüfen+++] ausgestellt sind 139.

 

In der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt: “Die Die­delkopfer Mahlmühl erhält ihr Wasser von dem Kanal der Salzsode und dem Bach, der nunmehr Kuselbach heißt; zur Kuseler Stadtmüh­le ist es noch eine gute Viertelstunde. Die Mühle hat großen Schaden durch die Salzsode, der Müller erhält für jeden Tag, an dem er nicht mahlen kann, 4 Kopfstücke an Geld von dem Entrepreneur der Sode, Herrn Cruel. 2 oberschlächtige Wasserräder. Erb­beständer ist Nickel Pfeifer, hat Erbbestandsbrief vom 3. Februar 1593 und einen solchen von 1595, ausgestellt auf einen Beständer namens Noe [? = nomine, d.h. Namens …. +++prüfen+++]. Seine Rechte stützen sich auf einen Konfirmationsschein vom 15. April 1738. Als Pacht hat er zu entrichten: 2 Ma. Korn, 2 Ma. Hafer, 1 fl und 2 Kappen.“ 140.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 26 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Diddelkopper Mühl [hat] 2 Waßerräder welche 2 Mahl und einen im tril: lauf: Scheelg. treib, [zahlt an Pfacht] 2 Mltr Korn, 2 Mltr Habern. Könn die Mahlgäst nicht benannt werd weil er das kein hat (?) +++klären+++, und ihm das Waßer entzog werden kann.“ 141

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 31.3.1823 die freihändige Versteigerung der Mühlen angekündigt: „... auf Begehren von Louisa gebohrne Köhler ohne Gewerbe, und von deren Ehemann Jakob Neu[,] Müller, erstere in der Eigenschaft als gesetzliche Vormün­derin ... von Henriette Scholler und Friedrich Scholler, ... minderjährige Kinder erster Ehe der ersagten Louisa Neu mit ihrem ver­lebten ersten Ehemann Friedrich Scholler, gewesenen Müller in Diedelkopf, .. in Gemäßheit eines durch das königl. Bezirksge­richt von Kaisers­lautern, unterm fünften September letzthin erlaßenen ... Homologations-Urtheiles, zur vorläufigen Versteigerung nachbeschribe­ner, zur Gütergemeinschaft der gedachten Louisa Neu mit ihrem ersagten ersten Manne gehöriger Liegenschaften ... geschritten, als: 1) ... eine zu Diedelkopf stehende Mahlmühle nebst Wohnhaus und Stallung ...“ 142.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird genannt der Handelsmüller Ludwig Drumm 143.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 847/6: „Die Diedelkopfer Mühle, 1716-1757“

- Zink, Albert: Das Diedelkopfer Salz wurde in früherer Zeit auf Jahrmärkten verkauft. Zur Geschichte der Salzsole und Mühle von Die­delkopf; in: Rheinpfalz, Kusel, Rockenh. 18, Nr. 201 v. 30. 8. 1962

 

 

 

 

 

Dielkirchen:

VG Rockenhausen, Lk Donnersbergkreis; nördlich von Katzenbach, an der Alsenz gelegen; zusammen mit den Herzögen von Pfalz-Zwei­brücken (2/3) waren die Falkensteiner (1/3) Herren im sog. Stolzenberger Tal (Herrschaftsbereich der ehemaligen Burg Stolzen­berg im mittleren Alsenztal); als solche hatten sie Mitspracherecht bei der Vergabe der Mühlen in Bayerfeld-Cölln, Dielkirchen, Steckweiler, Stein­gruben und Mannweiler 144. Die Mühlen in Dielkirchen wurden vom pfalz-zweibrückischen Amt Landsberg ver­waltet, das zum Oberamt Meisenheim gehörte.1739 kam es zur erblichen Überlassung eines halben Morgens Wiesenlands von dem Otterberger Mönchsgut an den Müller Eckert (!) im Steckweiler Thal zur Herstellung eines Mühlenteichs 145.

 

Mühlen:

+++ um 1772 war Nicolaus Eckhardt Müller in Dielkirchen (unklar auf welcher Mühle) und zahlte Frohngeld zu 2/3 an die Rentkam­mer in Zweibrücken 146 ++++

 

1585 wird im lutherischen Kirchenbuch von Dielkirchen und Menzweiler als Müller der Andreas *Suntemer als Müller in Dielkir­chen ge­nannt 147.

 

 

- Dielkircher Mühle:

heute Anwesen Mühlstraße 18; im Westteil des Dorfes nahe der Eisenbahn gelegen.

 

Die Mühle gehörte zum pfalz-zweibrückischen Unteramt Landsberg 148, wobei die Grafen von Falkenstein aufgrund des Kondomini­ums zu 1/3 beteiligt waren 149.

 

Die ehemalige Dorfmühle wurde erstmals 1524 im Rahmen der Bebauung als Erbbestandsmühle durch den Müller Heinrich Matz (m.E.: = Matzen Henn) urkundlich erwähnt. Die jetzigen Gebäude im Anwesen Mühlstraße 18 gehen auf eine Erneuerung durch Phil­ipp Eckard von 1799 zurück 150.

 

Spätestens seit 1534 war die Mühle Bannmühle für Dielkirchen und Steingruben. 1534 151 erteilt Pfalzgraf Ludwig von Veldenz dem Mül­ler Matzen Henn einen gemeinsamen Erbbestandsbrief auch an der Hahnenmühle bei Cölln (dortiger Müller ist “Hansen, der Hahnen­müller“). In der Urkunde heißt es bezüglich der Dielkircher Mühle: „.. daß Matzen Henn zu Dielkirchen auf der neuen Mühle wegen, so er zu bauen angefangen ...“ 152.

 

Zwischen 1571-1579 wird der Müller Wenz Kluppel auf der Dielkircher Mühle genannt. Zwischen 1571-1579 kommt es zu Differen­zen zwischen Pfalz-Zweibrücken und der Grafschaft Falkenstein über die die Prozeßordnung in der Appellationsinstanz für das gemeinschaftlic­he Gericht des Stolzenberger Tals. Ausgangspunkt war die Klage des falkensteinischen Sekretärs Weyrich Rettenburg ge­gen Wenz Kluppeln aus Mannweiler, die Gerechtsame einer Mühle betreffend 153. Zwischen 1576-1579 kam es deshalb zu einem Verfah­ren vor dem Reichskammergericht in Speyer. Der Kläger, Johann von Daun, Graf zu Falkenstein, Herr zu Oberstein .., machte gegen ge­gen Her­zog Johann von Pfalz-Zweibrücken die Verletzung seiner Mit-Gerichtsbarkeit in der gemeinschaftlichen Herrschaft Stolzenberg im Appel­lationszug geltend. In der 1536 publizierten Gerichtsordnung wurde die Appellation einzig den beiden beteilig­ten Herrschaften zu­gebilligt. Als der gewesene falkensteinische Secretarius Wirich Rotenberger beim Gericht Dielkirchen wegen der dortigen Mühle Klage gegen Wentz Kluppeln von Mannweiler erhebt, appelliert Kluppeln an das pfalz-zweibrückische Hofgericht. Aus einer beiden Herrschaf­ten ge­meinsamen Kiste werden die Vorakten unter Aufbrechung des Schlosses entnommen. Das Hofge­richt sendet sendet dem Gericht zu Dielkirchen ein Kompulsorial und schließlich das Urteil zur Verkündung an die Prozeßparteien. Der Beklagte weist u.a. daraufhin, daß die Appellation über zwei Jahre unbearbeitet geblieben war weshalb Rechtsverweigerung vor­liege 154.

 

Um 1601 ist Ludwig *Ritzmann der Müller in Dielkirchen. 1601 wird in der Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Lands­berg als Müller zu Dielkirchen erwähnt: „Ritzmann Ludwig, Müller zu Dielkirchen, °° Elisabeth, 1 alb 6 Pfg.“ 155.

 

1629 war die Mühle noch erhalten und wurde an Hans Ritzmann aus Dielkirchen verliehen. 1643 war die Mühle an Gebäuden und am Wasserbau baufällig 156.

 

Um 1664 war M. Georg *Cloninger der Müller in Dielkirchen; °° mit Elisabetha NN; Vater des Müllers in Odernheim/Glan, Johan­nes *Cloninger. Am 31.1.1664 heißt es im ref. Kirchenbuch Odernheim: „Johannes Gloningern, Vndersten Müllern undt Anna Bar­beln seiner hausfr. ein Junges döchterlein getaufft, mit Namen Maria Elisabetha, geVattern waren ... Maria, obigen Gloningers Schwiegermutter Zu Eremmenach (?), vndt dan sein eigene Mutter Elisabetha, M. Georgen Gloningers müllers zu Dielkirchen.“ 157.

 

Um 1707 war der Müller und Erbauer der Mühle zu Steingruben, Balzahar *Bühler, gleichzeitig auch Besitzer der Mühle zu Dielkir­chen 158. Er war auch herzoglich zweibrückischer Schultheiß in Dielkirchen 159.

 

Bis 1738 war der Georg *Mathias der Müller auf der Dielkircher Mühle; er tauschte diese 1738 mit NN. *Eckhard gegen dessen Mühle in Ginsweiler. Eckhard erhielt für seine Mühle 1300 und zahlte für die Dielkircher Mühle 1250 fl 160. Bei dem Müller NN. Eckard dürfte es m.E: um den Müller Philipp Jacob Eckhard (*26.2.1700 Ginsweiler) handeln, den Sohn des Müllers zu Ginsweiler Hans Adam *Eckard ++++klären++++. Der Müller Eckard machte nun, aufgrund des Erbbestandsbriefs von 1534 Bannrechte auch im nördlich von Dielkir­chen gelegenen Steingruben geltend und wurde hierbei von der Herrschaft Pfalz-Zweibrücken unterstützt.

 

Im Mühlenprotokoll vom 6.10.1756 heißt es: „Dielkircher Mühl. Joh: Niclaus Eccard hieher ad 2/3tel. Hat 2 Waßerräder welche 2 Mahl- und einen im Trilles laufenden Scheelgang treiben“. 161

 

1792 kommt es wegen des Mühlenwehrs zu einer Streitigkeit zwischen dem [Anm.: unterliegenden] Müller Graf von Steingruben und dem Müller Eckhard zu Dielkirchen in der Herrschaft Stolzenberg 162.

 

Das heutige, denkmalgeschützte Gebäude wird wie folgt beschrieben: ehemalige Dorfmühle mit Mühlgraben, hakenhofförmige spätbaroc­ke Baugruppe mit Wohnhaus bez. 1799, Mühlentrakt, Scheune 1868 163.

 

Photo zur Dorfmühle:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 404

 

Literatur/Urkunden zur alten Mahl- und Ölmühle:

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in al­phabetischer Ordnung), Nr. 61. Dielkirchen. Mühlen. Nr. 1. die alte Mahl- und Ölmühle 1643-1806

- LA Speyer Best. B2 Nr. 849 4: „Die Mühle zu Dielkirchen, o. D.“

- LA Speyer Best. C14 (Grafschaft Falkenstein] Nr. 982: „Wehrstreitigkeit zwischen dem Müller Graf von Steingruben und dem Mül­ler Eckhard zu Dielkirchen in der Herrschaft Stolzenberg, 1792“

- Weber, Friedrich W.: Aus der Geschichte der Mühle in Dielkirchen; in: Rheinpfalz, Rockenhausen 15, Nr. 299 v. 29. 12. 1959

 

 

- Neumühle:

 

Literatur/Urkunden zur Neumühle:

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in al­phabetischer Ordnung), Nr. 61. Dielkirchen. Mühlen. Nr. 2. die Neumühle 1778-1812

 

 

 

 

 

Diemeringen/Lothringen:

französische Gemeinde im Département Bas-Rhin in der Region Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine. Der Ort gehört zum Arrondisse­ment Saverne und zum Kanton Ingwiller. Diemeringen hat 1648 Einwohner (Stand 1. Januar 2013) auf 8,81 km² und ist Mitglied des Gemeindeverbandes Communauté de communes d’Alsace Bossue. Diemeringen liegt im Naturpark Nordvogesen (Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord) 164.

 

Die Herrschaft Diemeringen gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, das die Herrn von Finstringen damit belehnte. 1421 verpfände­te Heinrich von Finstringen die Hälfte der Herrschaft (Burg, Vorburg und Stadt Diemeringen, Dehlingen, Butten, Völlerdingen und Wey­er) für 4000 Gulden an Graf Philipp I. von Nassau-Saarbrücken (um 1368–1429). Durch Erbgang wurde die Herrschaft am Ende des fünfzehnten Jahrhunderts zwischen der Rheingrafschaft (als Grafen von Salm) und der Grafschaft Moers-Saarwerden geteilt. Um 1560 wurde durch Rheingraf Philipp Franz von Dhaun und Salm-Neufviller-sur-Moselle (1518–1561) und seinen Sohn Friedrich I. von Dhaun und Salm-Neuviller-sur-Moselle (1547–1608) die Reformation eingeführt. Während der Kriege des siebzehnten Jahrhunderts wurde die Region stark verwüstet. Zwischen 1671 und 1673 wurden in der Herrschaft Diemeringen nach den Aufzeichnungen des Pfarrers Johann Andreas Keifflin (1638–1709) im Kirchenbuch mindestens zwölf Frauen und fünf Männer wegen Zauberei hingerichtet, eine beschuldigte Frau starb im Gefängnis. Im achtzehnten Jahrhundert war die Herrschaft zwischen dem Fürstentum Salm-Salm, den Wild- und Rhein­grafen zu Dhaun-Grumbach, zu Dhaun-Kyrburg und vom Stein geteilt. 1793 wurde Diemeringen, das bis dahin eine Exklave des Heiligen Römischen Reiches gebildet hatte, Teil der Französischen Republik 165.

 

Mühlen:

in einem Reichskammergerichtsprozeß 1601/02 betreffend die Wiedereinlösung von Schloß und Amt Blieskastel wird die Mühle Wachten bei Diemeringen genannt 166.

 

 

 

 

 

Diemerstein:

Ortsteil von Frankenstein, VG Hochspeyer, Lk Kaiserslautern

 

1456 ist die Burg zu 3/4 im Besitz von Kurpfalz; 1499 gehört 1/4 der Burg dem Junker Bonn von Wachenheim, das er von Ort von Wein­garten erhalten hat, 3/4 hält er als kurpfälzisches Lehen.. 1618 kauft Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz für seinen Bruder Lud­wig Philipp von Pfalz-Simmern Schloß und Herrschaft Diemerstein für 18000 Gulden von Georg Ort Bonn von Wachenheim, die da­mit in einer Hand vereint sind. 1621 sitzt auf Diemerstein eine spanische Besatzung; die Bewohner der Umgebung erleiden schwere Not. . 1635 Kaisers­lautern wird gestürmt, geplündert und niedergebrannt, auch die Dörfer der Umgebung werden zerstört und bleiben jahrelang unbe­wohnt.; Burg Diemerstein wird eingeäschert, das Dörfchen ist menschenleer. 1707 wird Diemerstein Teil der Reichs­grafschaft Warten­berg.

 

Mühlen:

- Diemersteiner Mühle:

der erste urkundliche Hinweis auf eine Mühle im Bereich der heutigen Gemeinschaft stammt aus dem Jahr 1251. Ein Lehensbrief, der den Grenzverlauf zwischen dem Stift Limburg und dem Territorium des Johannes von Frankenstein regelte, erwähnte die Mühle von *Diemerstein 167.

 

Die ehemalige Mahl- und Bordmühle in Diemerstein muß für das Mittelalter im Zusammenhang mit der Geschichte der Burg gesehen werden; die Mühle kam 1618 durch Verkauf seitens des Georg Ort Bonn von Wachenheim zusammen mit Burg und Herrschaft Diemer­stein an Kurpfalz 168; nach 1707 wartenbergisch; wurde 1754 von Graf Casimir von Wartenberg dem Markgrafen von Baden verpfändet 169.

 

Mit Urkunde vom 9.7.1687 räumte die Pfalzgräfin Maria von Oranien als Ortsherrin dem Peter Küntzer aus Buchholderberg in der Schweiz und dessen Ehefrau Margaretha Wilhelmina NN. das Recht ein, die verfallene Diemersteiner Mühle wieder aufzubauen und er­teilt ihm einen Erbbestandsbrief 170.

 

1698 kauft Philipp *Brennemann aus Diemerstein zusammen mit Jakob Lichty, Jakob Steiner und Heinrich Schröder die Mahlmühle in Diemerstein von Peter Küntzer 171. Nach 1710 war der Mennonit Jost (1) Engel († 19.11.1739) Erbbestandsmüller in Diemerstein 172; auf ihn folgte ab 1739 sein Sohn Jakob (1) Engel; auf diesem wiederum sein Sohn Jakob (2) Engel; nach dessen frühzeitigen Tod im Al­ter von 38 Jahren übernahm dessen junge Witwe Magdalena Steiner die Mühle und führte sie bis zu ihrem Tod 1821. Nach ihr sollte der einzige Sohn Jakob die Mühle übernehmen. Nach dem frühen Tod des einzigen Sohnes und Erbnachfolgers auf der Die­mersteiner Mühle setzte sie durch, daß der Schwiegersohn Peter Eymann, der gerade den Wackenbornerhof von seiner Mutter über­nommen hatte, diesen verkaufte und als Müller unter ihr auf der Diemersteiner Mühle arbeitete. Die jungen Eheleute Elisabeth und Peter Eymann ge­horchten und zogen im Frühjahr 1811 nach Diemerstein; Peter Eymann beschwerte sich später, daß er 7 Jahre lang als Magdalenas Knecht auf der Mühle gearbeitet habe und ihr nichts recht machen konnte, aber gestand auch zu, daß sie “erzogen” habe. Nachdem die jüngste Tochter Barbara dem Müller und Witwer Christian Goebels in Hertlingshausen geheiratet hatte, besuchte Magdalena Steiner die Tochter öfter; eines Tages stürzte sie auf der Mühltreppe in Hertlingshausen und brach sich ein Bein. Von die­sem Unfall erholte sie sich nicht mehr; Magdalena Steiner starb 1821 in Diemerstein und wurde neben ihrem Mann auf dem Friedhof im Glasthal oberhalb von Diemers­tein beerdigt 173. Peter Eymann führte nun die Mühle eigenverantwortlich. Er hatte bereits seit län­gerem beabsichtigt, die zu klein ge­wordene Mühle, die oberhalb von Diemerstein im Glastal am Glasbach lag, aufzu­geben und am breiten Ausgang des Tales am Zusam­menfluß von Glasbach und Diemersteiner Bach eine neue größere Mühle mit 3 Mahlgängen zu errichten. Diesen Plan setzte er nun um, und 1829 war die Mühle fertiggestellt. Ab 1842 hat Peter Eymann, der 1840/41 in Franken­stein die neue Ölmühle gebaut hatte, die Die­mersteiner Mühle verpachtet; Temporalbeständer auf 6 Jahre war der Müller Philipp Kremb aus Lohnsfeld. Die Ölmühle wurde ab 1842 geschlossen; 1848 übernahm der Müller Christian Goebels (°° am 30.12.1847 mit der Tochter des Müllers Peter *Eymann aus der 1. Ehe, Elisabeth Eymann) die Diemersteiner Mühle.

 

Der Schwiegersohn Christian Goebels, der ab 1848 die Mühle übernahm, ließ 1859 anstelle der 3 Wasserräder ein großes Wasserrad mit 8 m Durchmesser anbringen, neben der Mahlmühle und Sägemühle gab es jetzt eine Bäckerei.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird in Diemerstein genannt der Handelsmüller Christian Göbels 174.

 

Nach dem Tod des Müllers Chri­stian Goebels († 24.3.1872) übernahm die Witwe Elisabeth Eymann die Mühle. Pläne zur Verpachtung der Mühle scheiterten; Elisa­beth Eymann nahm daraufhin große Investitionen von 900 Gulden vor und ließ die Mühle bei Beginn der Gründerzeit in ein Säge­werk abbauen. 1878 trat der volljährig gewordene Sohn Johannes (Jean) Goebels in den Betrieb ein und pachte­te diese zunächst für 300 Mark; im Juni 1884 anläßlich seiner Verheiratung kaufte er den Diemersteiner Besitz von seiner Mutter für 6650 fl.

 

Reihenfolge der Müller:

- vor 1698 Peter Küntzer

- ab 1698 Philipp *Brennemann aus Diemerstein zusammen mit Jakob Lichty, Jakob Steiner und Heinrich Schröder

- nach 1710 Jost (1) *Engel († 19.11.1739)

- nach 1739 Jost (2) Engel)

- Witwe NN, Witwe des Jost (2) Engel

- Jakob (2) Engel (24.8.1796, °° II Magdalena *Steiner)

- ab 24.8.1796 Magdalena *Steiner, Witwe von Jakob (2) Engel

- ab 1821 Peter *Eymann (Müller und später MdL; °° I am 9.6.1810 mit Elisabeth Engel, der Tochter von Jakob (2) Engel und Magdale­na *Steiner); er war bereits seit 1811 unter seiner Schwiegermutter auf der Mühle tätig

- 1842/48 Philipp Kremp als Pächter des Peter Eymann

- ab 1848 Christian *Goebels († 24.3.1872; °° mit Elisabeth Eymann, der ältesten Tochter des Peter Eymann)

- ab 24.3.1872 Witwe Elisabeth Eymann verw. Goebels

- ab 1878 Johannes (Jean) Goebels (Sohn von Christian Goebels und Elisabeth Eymann)

 

Literatur/Urkunden:

- Fuhrmann, Marliese: Die Frauen von der Diemersteiner Mühle; in: Kaiserslautern Landkreis Heimatjahrbuch 2001, S. 135-148

- LA Speyer Best. X 53 Nr. 89: Erbbestandsurkunden Diemersteiner Mühle (in Kopie): 1. Transkription der Urkunde von 1687 (MF - Auf­nahme des Originals X 9 Nr. 124); 2. Erbbestandsurkunde von 1792 (Privatbesitz Walther, Deidesheim)

- Walther, Willi: Die Geschichte einer Mühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1985, S. 138-144

 

 

- Obermühle:

die Mühle lag oberhalb von Diemerstein, Mahlmühle 175.

 

Pfalzgraf Johann Kasimir kaufte die Mühle von den minderjährigen Kindern des Philipp Bonn von Wachenheim († 1589), des Eigentü­mers von Burg Diemerstein 176.

 

Die Mühle ging in den 1860er Jahren ein 177.

 

 

- Sägemühle:

1563 wird in einem Verfahren vor dem Reichskammergericht auf ein Protokoll einer Waldbegehung in den Ganerbenwaldungen bei Die­merstein Bezug genommen, darin u.a. die Sägemühle des NN. Weiß aufgesucht wird 178.

 

 

 

 

 

Dienheim / Rheinhessen:

VG Rhein-Selz mit Sitz in Oppenheim, Lk Mainz-Bingen; südlich von Oppenheim gelegen; der Weinort kam 1495 durch Kauf an Kurpfalz und gehörte zum Oberamt Oppenheim.

 

Mühlen:

- Dienheimer Mühle:

+++prüfen+++

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best.

 

 

 

 

 

Dierbach:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken Oberamt Bergzabern; an der Dürbach ge­legen, welche hier 3 Mühlen betreibt 179.

 

Reformierte zur Pfarrei Barbelroth, 1698 eigener Pfarrer, der ab 1700 die Pfarrei von Barbelroth aus verwaltet. Die Lutheraner waren nach Bergzabern eingepfarrt 180.

 

Mühlen:

- Dierbacher Mahlmühle:

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 181 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Bergzabern gehörte: „hat 1 Wasserrad für 1 Mahl- und 1 Schälgang; gibt 6 Ma. Korn als Pacht. Die Bewohner von Ober­hausen lassen hier mahlen 182.

 

 

 

 

 

Dietersbach, Wüstung:

Wüstung des ehemaligen Dorfes Dietersbach im Dieterstal, im oberen Schwarzbachtal, östlich von Burgalben südlich des Schwarz­bachs gelegen. Das Dorf war eine kleine Klostersiedlung, die schon 1272 urkundlich genannt ist. Nach dem Burgalber Weistum von 1522 war Mayer Jekels als Schöffe aus Dietersbach im Jahrgeding des Burgalber Gerichts anwesend.. Schon um 1600 „lag das Dörf­chen öde da“ 183.

 

Mühlen:

- Klostermühle:

s. Burgalben

 

Karte:

- Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben (Hrsg.): Burgalben 1152-2002. Vergangenheit und Gegenwart, Waldfischbach-Burgalben 2002, S. 39

 

 

 

 

 

 

Dietrichingen:

VG Zweibrücken Land, Lk Südwestpfalz; östlich vom Flughafen Zweibrücken, an der Felsalb gelegen; war pfalz-zweibrückisch im Ober­amt Zweibrücken 184.

 

Mühlen:

s. auch *Kirschbacher Mühle beim Kirschbacher Hof; s. auch: Hangende Mühle bei Contwig;

 

Das Dorf war zur Klostermühle Hornbach gebannt; ++++klären: weitere Mühle++++

 

1779 beantragte der Müller Heinrich Schindel (?) die Anordnung eines Mühlenbanns für die Herrenmühle in Dietrichingen, was sei­tens der zweibrückischen Verwaltung nicht befürwortet wurde ++++überprüfen++++ 185.

 

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über einen Mühlenbau in Dietrichingen

 

 

 

 

 

Dietschweiler (Dietzweiler):

auch Pfalz-Dietzweiler 186; heute OT von *Nanzdietschweiler; VG Glan-Münchweiler, Lk Kusel; nördlich von Bruchmühlbach-Miesau; ge­hörte zur Grafschaft von der Leyen im Bereich des Münchweiler Tales, Amt Münchweiler am Glan (heute Glan-Münchweiler).

 

OT von Nanzdietschweiler; VG Glan-Münchweiler, Lk Kusel; die heutige Ortsgemeinde Nanzdietschweiler besteht aus den beiden ur­sprünglich eigenständigen Dörfer Nanzweiler (westlich des Glan gelegen), das gegenüber auf der Ostseite des Glan gelegene Nanz­dietzweiler und und das südlich davon gelegene *Dietschweiler, die anfangs des 19. Jh. zusammengefaßt wurden 187. 1969 wurden die drei Gemeinden Dietschweiler, Nanzdiezweiler und Nanzweiler unter dem Namen Nanzdietschweiler zusammengefaßt 188.

 

Mühlen:

- Dietschweiler Mühle:

heute Anwesen Neunkircher Straße 22; im Ortsteil Dietschweiler gelegen

 

Die „mule zue Dietshwyler“ ist von 1437 bis 1717 fast lückenlos überliefert, ab 1717 bis in 2. Hälfte des 19. Jh. existierten eine Öl­mühle und eine Mahlmühle nebeneinander 189. in einem Lageskizze von 1768 sind drei Wasserräder eingezeichnet 190.

 

Um 1685 war Jean Nickel *Müller der Müller auf der Mühle zu Dietschweiler; °° mit Anna Maria Brieler 191.; am 16.2.1685 sind bei der Taufe seiner Tochter Margretha Ottilia Müller als Paten anwesend die Anna Braun verh. Pfaff (2. Ehefrau des Müllers in Kaiserslau­tern, Debold [Theobald] *Pfaff) und deren Schwester Margretha Braun (Töchter des Georg Braun aus Glan-Münchweiler) 192. Am 4.6.1691 wird in der ref. Kirche Miesau getauft der Johann Michael Müller, Sohn des Hanß Nickel Müller, des Müllers zu Dietschweiler 193.

 

Vor 1715 war Peter Knapp auf der „Pfaltz-Diezweiler Mühl“; sein Sohn, der Schneider Nickel Knapp heiratet am 5.3.1715 die Anna Mar­garetha Kipp 194.

 

Um 1768 war Johann Philipp *Leiß der Gemeind Müller zu Dietschweiler 195. Am 3.2.1768 wurde Philipp Peter, des Philipp Leißens Ge­meind Müllers zu Dietschweiler ehelicher Sohn mit Maria Margaretha des Wenzen [?, schlecht leserlich] Glocks Kirchen Censors aus Mat­zenbach ... in Theisberg copuliert 196.

 

1788 werden als Eheleute der Müllermeister Johann Jacob Braun und die Maria Margaretha Müller in Pfalz-Dietzweiler genannt. Deren Sohn, der Müllermeister Johann Jacob Braun jun. heiratet am 1.4.1788 in Obermiesau die Catharina Elisabetha Roland (auch Raulandt, geb. 6.12.1767 in Niedermiesau, Tochter des Schneidermeisters Johann Ulrich Roland und der Maria Eva Molter) 197. Eine weitere Er­wähnung erfolgt 1782 bei der Hochzeit der Maria Philippina Braun, die am 6.11.1792 in Spesbach den Müller Johann Nicolaus Gilcher heiratet. Dieser Müller Gilcher wird noch 1796 in Pfalz-Dietzweiler genannt anläßlich der Geburt des Kindes NN. Gilcher (geb. 13.3.1796 Pfalz-Dietzweiler) 198.

 

Der Müllermeister und Witwer auf der Dietschweiler Mühle, Oberamt Lautern, Jacob *Braun °° am 24.4.1792 in Winterbach die Müllers­tochter Elisabeth Weber (Tochter des Müllermeisters zu Niederhausen, Heinrich Weber) 199.

 

1884 wurde der Neubau der Mühle beendet. Wenige Jahre später wurden die Wasserräder durch eine Francisturbine ersetzt. In den 1970er Jahren wurde die Mühle auf einen Antrieb mittels Teerölmotor umgerüstet 200. 1989 wurde die Mahlmühle aus Rentabilitätsgrün­den stillgelegt. Die frühere vorhandene Ölmühle war bereits um 1900 abgerissen wurden 201.

 

Karte:

- Lageskizze von 1768, abdruckt bei Groß: Dietschweiler Mühle a.a.O., S. 119, leider ohne Quellenangabe

- Situationsplan von ca. 1816 über die neu zu erbauende Brücke bei der Mühle zu Dietschweiler und die Mühle; Original im Archiv der Verbandsgemeinde Glanmünchweiler, verkleinerte Kopie LA Speyer Best. U301 Nr. 131)

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Band Kusel, a.a.O., S. 85

- Groß, Richard: Zur Geschichte der Dietschweiler Mühle; in: Westrichkalender, Landkreis Kusel (Hrsg.), 1983, S. 118

 

Literatur/Urkunden:

- Groß, Richard: Zur Geschichte der Dietschweiler Mühle; in: Westrichkalender, Landkreis Kusel (Hrsg.), 1983, S. 117-119 (s. auch Inter­netdatei http://www.dietschweiler.de/MUEDI/muedi.htm)

- LA Speyer Best. A2 Nr. 65: „Die[t]zweiler, Wiesenwässerung aus der Glan“

- Landesarchiv Saarbrücken Best. vdL Nr. 2012 U: Beständnisbrief über die Mühle von Dietschweiler, verliehen von Georg von der Leyen

 

 

 

- Ölmühle Dietschweiler:

ab 1717 bestand eine Mahlmühle und eine auf der anderen Seite des Mühlgrabens gelegene Ölmühle. Die Ölmühle wurde um 1900 ab­gebrochen 202.

 

Um 1768 hieß der Ölmüller Philipp Schmidt aus Hütschenhausen wie sich aus dem Lageplan von 1768 ergibt; zur Mühle gehörte das Mühlengebäude, Stallung, Hofgering und Garten 203.

 

Karte:

- Internetdatei http://www.dietschweiler.de/ORTSANS/mudi-b2.gif: Plan von 1768

 

Photo:

- Internetdatei http://www.dietschweiler.de/ORTSANS/mudi-b2.gif

 

Literatur/Urkunden:

- Groß Richard: Zur Geschichte der Dietschweiler Mühle; in: Westrichkalender, Landkreis Kusel (Hrsg.), 1983, S. 117-119 (s. auch Inter­netdatei http://www.dietschweiler.de/MUEDI/muedi.htm)

 

 

 

 

 

Dimschweiler, Wüstung:

Wüstung im heutigen Stadtgebiet von Kusel. Frey schreibt hierzu 204: „Nächst Diedelkopf brannten die Kroaten 1635, sammt Kusel, auch ein Dörfchen nieder, das entweder Dimschweiler oder Heibweiler oder auch Grehweiler gewesen zu seyn scheint; denn auf der Marke von Diedelkopf wurden 3 bedeutende Huben bereits zum größten Theil auf Eigenthum vertheilt, ... wovon die Dimschweiler Hube 412 Morgen ... enthielt ...“.

 

Mühlen:

- Dimschweiler Walkmühle:

zwischen Diedelkopf und Bledesbach gelegen

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 847/8: „Die Dimschweiler Walkmühle zwischen Diedelkopf und Bledesbach, 1694-1739“

 

 

 

 

 

Dirmstein:

VG Grünstadt-Land, Lk Bad Dürkheim; erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im 8. Jahrhundert, mit Datum dann im Jahre 842 205. Obwohl es zu keiner Zeit den Grafen von Leiningen gehört hat, zählt man es heute zum Leiningerland. Vor allem der histori­sche und gut restaurierte Ortskern des Oberdorfes ist als Denkmalzone eingestuft. Von den 58 geschützten Objekten liegen 48 in die­sem Bereich. Sie stammen wie das bedeutendste Wahrzeichen des Dorfes, die barocke Zweikirche St. Laurentius, mit wenigen Aus­nahmen aus der Glanzzeit der Gemeinde im 18. Jahrhundert, an dessen Ende Dirmstein nach teilweise bestrittenen Quellen für zwei Jahrzehnte sogar Stadtrechte besaß.

 

Anfangs war Dirmstein reichsunmittelbar und unterstand hinsichtlich Grundherrschaft und Gerichtsbarkeit direkt dem König bzw. Kaiser. Diese Rechte trat Heinrich VI. Am 4. April 1190 an den Wormser Bischof Konrad II. von Sternberg ab. Mit Urkunden aus den Jahren 1332 und 1384 wurden die bischöflichen Privilegien bestätigt und 1405 teilweise noch erweitert. Ein lediglich als „Haus“ be­zeichneter Vorgängerbau eines Schlosses des Bischofs wurde ab 1240 bezeugt, das eigentliche Schloss, das dem Bischof auch als Sommersitz diente, erstmals 1414 206.

 

Bei der Verwaltung bediente sich der Bischof der Angehörigen des niederen Adels, die bereits in Dirmstein ansässig waren oder sich hier niederließen. Dirmsteiner Adelsfamilien wurden erstmals im 12. Jh. urkundlich erwähnt. Die bekannteste war die Familie Lerch, die vom Ende des 13. Jahrhunderts bis zu ihrem namentlichen Aussterben Ende des 17. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle sowohl im Dorf als auch – wegen ihrer ausgedehnten Besitztümer – im gesamten südwestdeutschen Raum spielte. Ihr Name ist an mehreren historischen Dirmsteiner Gebäuden in Stein gemeißelt, so am Torbogen zum Spitalhof und an der Mauer der heutigen „Fechtschule“ am Kellergarten. Nach Einheirat Mitte des 17. Jahrhunderts trat die Familie Sturmfeder von Oppenweiler das Erbe der Familie Lerch an. Weitere Adelsge­schlechter des Mittelalters waren u.a. die Familien Nagel von Dirmstein, von der Hauben und von Affenstein. Ab dem 15. Jahrhundert bildeten die Vertreter des Adels eine Ganerbschaft, deren Versammlungen schließlich in einem Vorgängerbau der heutigen St.-Mi­chael-Apotheke, der 1535 errichtet wurde, stattfanden 207. Im 15. Jh. sollen an die 22 Adelsgeschlechter in Dirm­stein ansässig gewesen sein. Es gab eine Reihe von Schlössern, voran der bischöfliche Schloß, das aus einer Wasserburg hervorge­gangen war 208.

 

Dirmstein stand seit 1525 bis 1705 unter der gemeinsamen Herrschaft von Kurpfalz und Hochstift Worms 209. Beim Bauernkrieg rückten die Bauern am 14.6.1525 in Dirmstein ein 210. Unter den Bauern hatte der Ort selbst wenig zu leiden, obwohl am 4. Juni 1525 aufstän­dische Bauern unter Führung des Dirmsteiner Vasallen Erasmus von der Hauben das Bischöfliche und das Kurpfälzische Schloss, die Af­fensteinische Burg sowie das Augustiner-Kloster schleiften und in Brand setzten. Das Bischöfliche Schloss und die Affensteinische Burg wurden anschließend wieder benutzbar gemacht, die beiden anderen Anwesen blieben Ruinen und verfielen all­mählich ganz 211.

 

Ebenfalls nur zu kleineren Zerstörungen kam es während des Dreißigjährigen Krieges. Repressionen musste besonders der bekennen­de katholische Parteigänger Caspar Lerch (1575–1642) erdulden, dessen „Burg“ geplündert wurde und der samt seiner Familie zu Flucht und neunzehnjährigem Exil gezwungen war. Caspar Lerch war der herausragende Vertreter seiner Familie, zunächst als Käm­merer des Bischofs von Speyer, dann als kurmainzischer Amtmann in Tauberbischofsheim und schließlich als Direktor des Ritterkan­tons Oberrhein. Außerdem verfasste er zahlreiche juristische Werke sowie eine Familienchronik 212.

 

1689 allerdings wurde Dirmstein durch französische Truppen fast gänzlich niedergebrannt. Von 1688 bis 1697 führte nämlich der „Son­nenkönig“ Ludwig XIV., um an das angebliche Erbe seiner Schwägerin Liselotte von der Pfalz zu kommen, den Pfälzischen Erbfolgekrieg – und ließ paradoxerweise die von ihm begehrte Kurpfalz in Schutt und Asche legen. In Dirmstein wütete die Feuers­brunst drei Tage lang, vom 7. bis 9. September. Nur einige wenige Häuser blieben unversehrt 213.

 

Dirmstein stand seit 1525 bis 1705 unter der gemeinsamen Herrschaft von Kurpfalz und Hochstift Worms 214 Das ehemalige kurpfälzi­sche Amt Dirmstein umfaßte 1667 die zwei falkensteinischen Dörfer Groß- und Klein-Niedesheim, ferner die mit dem Hochstift Worms ge­meinschaftlichen Dörfer Bobenheim, Bockenheim, Dirmstein, Horchheim, Mörsch, Roxheim, Weinsheim und Wies-Op­penheim 215.

 

Der kurpfälzische Besitz in Dirmstein gehörte bis 1705 zum kurpfälzischen Unteramt Dirmstein, Oberamt Alzey. „1705 aber alß Dirmstein im austausch ahn die bischoflich wormbsische abgetreten ist, das unterambt Dirmstein ins unterambt Freinsheim, wie vor nach zum oberambt Altzey gehörig, verwandelt hingegen im 1723iger jahr zu einem apparten oberambt gemacht und also Freinsheim zur oberambtsstatt gnädigst erhoben worden ...“ 216. Dirmstein mit seiner reformierten Bevölkerung gehörte aufgrund eines Ge­bietstauschs seit 1705 zum katholischen Fürstbistum Worms 217.

 

1780 erhielt Dirmstein die Stadtwürde 218.

 

Dirmstein hatte 1802 insgesamt 1252 Einwohner, darunter 700 Katholiken, 510 Reformierte und 42 Juden; 1836 waren 2049 Bewoh­ner 219.

 

 

Mühlen:

am 20.1.1249 erhielt Gerhard gen. von Schmutzlin, Ritter von Dirmstein vom Stift St. Martin in Worms gegen eine jährlichen Zins die Mühle des Stifts bei Dirmstein im Erbrecht 220. +++klären: welche Mühle+++

 

1817 gab es in Dirmstein folgende Mahlmühlen: a) Spormühle mit 2 Mahlgängen, b) Niedermühle mit 2 Mahlgängen 221.

 

Literatur/Urkunden:

- Haas, Eugen: „Dirmstein-Heuchelheimer Wasserstreit. Mühlen und Wässerungsrecht seit Jahrhunderten. 1760 neu geregelt“; in: „Die Rheinpfalz“ Frankenthaler Nachrichten 12, Nr. 301 vom 28.12.1956.

- Jarosch, Walter: Die Dirmsteiner Mühlen; in: Martin (Hrsg.): Dirmstein: Adel, Bauern und Bürger (Neustadt an der Weinstraße: Stiftung zur Förderung der Pfälzischen Geschichtsforschung, 2005), S. 465-470

 

 

- Niedermühle (Mühle des Klosters Groß-Frankenthal):

Anwesen Gerolsheimer Straße 13 222; sie lag unterhalb des Dorfes am Eckbach, und wurde deshalb als Unterscheidung zur oberhalb ge­legenen Spormühle/Obermühle als Niedermühle bezeichnet. Die Niedermühle liegt heute in der Gerolsheimer Str. 13 im Osten des Ortes am Rande des Niederdorfes und links des Eckbachs, der dort die Dirmsteiner Wohnbebauung verlässt. Westlich gegenüber er­streckte sich früher der Friedhof mit der ersten Pfarrkirche des Ortes, die St. Peter geweiht war. Die Gebäude stehen unter Denkmal­schutz.

 

Das weiträumige Anwesen aus dem 19. Jahrhundert gruppiert sich um einen rechtwinkligen Hof. Das heutige Walmdach-Wohnhaus steht an der Stelle des ersten Mühlengebäudes; es ist von der Straße zurückgesetzt und durch eine halbhohe Mauer von ihr getrennt. Die spätklassizistische Putzfassade mit hausteingerahmten Stichbogenfenstern ist durch Lisenen in drei Abschnitte geteilt. Der Knie­stock zeigt über jedem Fenster eine querrechteckige Öffnung. Die Fensterteilung wurde nachträglich erneuert, die Holzklappläden sind zum Teil erhalten. Das Erdgeschoss ist durch einen Mittelflur geteilt, nach oben führt eine Holztreppe mit Gusseisengeländer. Unter dem Ge­bäude breitet sich ein Gewölbekeller aus, der aus zwei parallelen Tonnen besteht. Unter den Wirtschaftsgebäuden her­vorzuheben ist die große Scheune rechts des Hofes, die über drei durch Backsteinmauerwerk eingefasste Stichbogentore verfügt.

 

Die ursprünglich mit drei Mahlgängen sowie einem Schrotgang ausgestattete Mühle bestand bereits im Mittelalter. Sie arbeitete mit un­terschlächtigen Wasserrädern. Diese reichten also angesichts des flachen Geländes nach unten in die Strömung und wurden nicht über Stauweiher und Kanal von oben – oberschlächtig – mit Wasser versorgt. Nachdem das Hauptgebäude baufällig geworden war, wurde es abgetragen und 1857 durch Christian und Jakob Janson neu errichtet. Die Wirtschaftsgebäude wurden 1882/83 durch Ja­kob II. Janson erneuert. Die größte Scheune brannte in der Nacht vom 25. auf den 26. Mai 2009 nach einem Blitzeinschlag völlig aus 223.

 

Die Niedermühle ist bereits im Mittelalter urkundlich mehrfach erwähnt.

 

Am 23.6.1240 vertauscht Bischof Landolf von Worms seinen Hof nebst Mühle und zugehörigem Grundbesitz zu Dyrmstein an das Kloster Frankindail gegen dessen Hof samt Zubehör zu Dyrmstein ... 224.

 

Am 23.4.1330 vertauschen Conrad Kranich und seine Gemahlin Agnes mit dem Abt und Konvent Frankenthal mehrere Grundstücke und eine Burg zu Dirmstein bei der Mühle gegen eine Gült von 2 Unzen Geld und 4 Kappaunen 225.

 

Um 1356 wird im Dirmsteiner „Beweißthumbsbuch“ der Niedermüller aufgefordert, seinen Pflichten zur Reinigung des Bachstaden nach­zukommen. „Es hat der Niedermüller etlich Jahr den Bachstaden nit gehalten und die Bach von seiner Mühlen den Brüvel ab­ben, soweit ihm gebühret, nit fegen wollen, darauf wir Schultheiß, Gericht und Geordnete von der Gemeinde solch Teil zu fegen ver­dinget, den Lohn, was solches ertragen, den Müller angefordert, welchen er zu legen sich geweigert, weshalb wir bei beiden Amtsleu­ten und dem Schaffner zu Frankenthal angesucht ...“ 226.

 

Am 6.8.1471 geben Johann, Prior und der Konvent des Klosters Groß-Frankenthal ihre Mühle zu Dirmstein und 2 Morgen Acker an Dyll, Müller, gegen jährlich zehnt Malter Korn und 4 Kappaunen in Erbbestand 227.

 

Am 6.8.1471 kommt es zur „Rachtung (d.h. rechtliche Regelung, Schlichtung) zwischen der Gemeinde Dirmstein und dem Nieder-Müller Jost Beckenhaupt wegen Unterhaltung der Brücke über den Bach zwischen der Mühle und dem Pfarrhof und wegen Bewässe­rung der Wiese bei der Mühle 228.

 

Am 22.9.1500 kommt es zur Rachtung (Anm.: vergleichsweiser Vertrag zur Streitschlichtung) zwischen der Gemeinde Dirmstein und dem Nieder-Müller Jost *Beckenhaupt wegen Unterhaltung der Brücke über den Bach zwischen der Mühle und dem Pfarrhof und wegen Bewässerung der Wiese bei der Mühle 229.

 

1562 im Zuge der Säkularisation und Enteignung des Klosterbesitzes in der Kurpfalz wurde das Kloster Großfrankenthal aufgehoben und dessen Besitz, darunter auch die Niedermühle in Dirmstein der Geistlichen Güteradministration Heidelberg (CGA) übertragen 230.

 

Um 1600 waren Erbbeständer die Brüder Michael und Peter Weißreb je zur Hälfte. 1607 waren Peter Weißreb und seine Ehefrau Ma­ria die alleinigen Besitzer der Mühle 231.

 

Am 12.2.1621 erhielten Jacob Dick und seine Ehefrau Catharina von der Kurpfälzischen Kirchengüter- und Gefällen-Verwaltung die ehe­mals zum Kloster Großfrankenthal gehörige, nunmehr der Schaffnerei Dirmstein inkorporierte Mühle samt 6 Morgen Ackerland und 5 Morgen Wingert in Erbpacht. Der jährliche Erbpachtzins betrug 10 Mltr. Korn guter Dörre in Wormser Maßung und 4 Mast­hähne. Der Kaufpreis an den Vorbesitzer Weißreb betrug 690 Gulden 232.

 

Die nächste überlieferte urkundliche Erwähnung stammt von 1710. In diesem Jahr klagte der 42jährige Müller Hans Schwalb, daß er ge­zwungen sei, mehr Ackerbau zu betreiben, „weilen das Mühlenhandwerk weniger Kunden und Abgang des Wassers halber schlecht trei­be“ 233.

 

1738 wird der Müller Johann Philipp *Plantz (auch Blantz) erwähnt (geb. um 1710 -27.3.1754 Dirmstein; °° 17.11.1733 Dirmstein mit Marie Ursula Nick aus Dirmstein 234) der noch 1754 auf der Mühle tätig war 235. Seine Vorfahren stammen aus Vorderhindelang und wa­ren ebenfalls im Müllergewerbe tätig, dort in der Lexenmühle. Ein Familienzweig ließ sich vor 1682 im Weilburg-Nassaui­schen auf der Langenbacher Mühle bei Langenbach nahe (Nieder-)Selters nieder. 1711 kamen Vorderhindelanger Lexenmüller nach Göllheim, Kerzen­heim, ebenfalls Weilburg-Nassauisches Gebiet. Johannes Philipp Plantz heiratete in Dirmstein in die ehemals All­gäuer Familie Nick ein. Auch hier gab es wohl noch Verbindungen in die Heimat des Großvaters. Balthasar Nick, sein Schwiegerva­ter 236, ein Allgäuer Maurer ist als Baumeister der 1742 geplanten Dirmsteiner Laurentiuskirche genannt 237.

 

Bis zur französischen Revolution wurde die Mühle als ehemaliges Frankenthaler Klostergut von der Geistlichen Güteradministration Hei­delberg (CGA) weiterhin verwaltet. Etwa um 1809 kam die Niedermühle in den Besitz der Familie Janson 238.

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 239 wird Thomas Bauer als Eigentümer der Nieder­mühle Dirmstein genannt. Die Mühle verfügt über zwei Mahlgänge, die von einem unterschlächtigen Mühlrad getrieben wer­den.

 

Am 6.8.1858 beantragten die Brüder Christian und Jakob Janson bei dem königlich bayrischen Landkommissariat die Erlaubnis, an ihrer Mühle einen feststehenden Dampfkessel von 8 PS aufzustellen. Das Gesuch wurde mit der mangelnden Wasserkraft des Eck­bach be­gründet dessen Wasserstand durch die Wiesenbewässerung entlang des Bachs und durch die Weiher auf dem Gienanth'schen Werk in Eisenberg abgenommen habe.Notgedrungen müsse die Dirmsteiner Mühle eine andere Treibkraft aufbauen.Mit der Auflage einen 20m hohen Schornstein zu errichten, wurde die Dampfkesselanlage genehmigt. Dank dieser Neuerung konnte nun auch im Winter bei Eis­gang des Mühlbaches gemahlen werden 240.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge in das Gesellschaftsregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 genannt die Fir­ma „Janson, Gebrüder. Kunden- und Handelsmühlen-Geschäft in Dirmstein. Inhaber Christian Janson und Jacob Janson II. in Dirmstein“ 241.

 

Die Janson'sche Niedermühle wurde bis weit ins 20. Jh. betrieben.

 

Die unter Denkmalschutz stehende frühere Mühle wird wie folgt beschrieben: ehemalige Niedermühle, weiträumiges Mühlenanwe­sen, 19. Jh., zweieinhalbgeschossiger spätklassizistischer Walmdachbau, 1857, Wirtschaftsbauten 1882/1883 242.

 

Photo:

- Internetdatei Wikipedia: Stichwort Dirmstein: Haupthaus der Niedermühle

 

Literatur/Urkunden:

- Jarosch, Walter: Die Niedermühle in Dirmstein: wechselnde Besitzverhältnisse und ein Erbbestandsbrief von anno 1621. in: Heimat­jahrbuch des Landkreises Bad Dürkheim. - 22 (2004), S. 218-221

- Jarosch, Walter: Die Dirmsteiner Mühlen; in: Martin (Hrsg.): Dirmstein: Adel, Bauern und Bürger (Neustadt an der Weinstraße: Stiftung zur Förderung der Pfälzischen Geschichtsforschung, 2005), S. 465-470

 

 

- Spormühle, auch Obermühle (Werschweiler Mühle):

Anwesen Spormühlenweg 12; auch als Sporrmühle bezeichnet 243; dem Bischof von Worms zuständig, da Worms der Mitbesitzer von Burg Neuleiningen ist 244.

 

Der Name könnte sich von 'sporr' herleiten; 'sporr' ist ein in Vergessenheit geratener mundartlicher Ausdruck der Nordpfalz; mhd. spor = Sporn. Für die Fleckenmühle in Alsenz 1764 in folgendem Zusammenhang gebraucht: Mühl- oder Langeisen samt Sporr, Kumpf und Mühlhaue. Es könnte sich um die spornförmige Eisengabel handeln, die beim Ausdrücken des Mahlgangs dem Kamm­rädchen im Trilles untergeschoben wird (Sporr = Sperre ?) 245.

 

Im Mittelalter lag sie südwestlich von Dirmstein, ca. 250 m am Eckbach aufwärts außerhalb des Ortes. Zur Unterscheidung von der Nie­dermühle am östlichen Ortsausgang wurde sie einst Obermühle genannt. Im 20. Jahrhundert dehnte sich Dirmstein auch nach Südwes­ten aus, so dass die Spormühle nun innerhalb des Dorfes liegt.

 

Wohn- und Funktionsgebäude sowie das Torhaus umschließen rechtwinklig im Westen, Süden (wo der Eckbach vorbeifließt) und Os­ten einen großen gepflasterten Innenhof, der nach Norden von einer mannshohen Mauer begrenzt wird. Technisch handelte es sich um eine Mahlmühle mit zwei Mahlgängen und unterschlächtigen Wasserrädern. Diese reichten also angesichts des flachen Geländes nach unten in die Strömung und wurden nicht über Stauweiher und Kanal von oben (oberschlächtig) mitversorgt. Die unterschlächti­ge Technik ist zwar einfacher, aber weniger effektiv und zudem anfällig gegen Hochwasser, weil das Mühlrad bei Überschwemmung seiner Drehachse nicht mehr rotieren kann. Dass man sich trotzdem für diese Art des Betriebes entschied, ist ein Beleg dafür, dass am Ort der Mühle in der Vergangenheit die Wasserführung des Eckbachs stets ausreichte, während das Hochwasserrisiko vernachlässig­bar gering war.

 

Die Spormühle wurde im 15. Jahrhundert [Anm.: nach richtiger Ansicht 1264 246] erstmals erwähnt, ist in erhaltenen Teilen ihrer Bausubstanz jedoch si­cherlich erheblich älter. Im Mittelalter lag sie südwestlich von Dirmstein, ca. 250m am Eckbach aufwärts außerhalb des Ortes. Zur Unter­scheidung von der Niedermühle am östlichen Ortsausgang wurde sie einst Obermühle genannt. Sie gehörte dem Stift St. Martin in Worms. Eine lange Reihe erhaltener Urkunden beginnt 1447 mit einem Erbbestand, an Henner Kubel und seine Ehefrau Catharin (Anm. s. Ausführungen und Fundstellen weiter unten im Text). Ein Beständer war verpflichtet, auf seine Kosten das Bachufer sauber und den Wasserfluss durchgängig zu halten. Zu den Erbbeständern zählte später auch die Adelsfamilie Sturmfeder. Im Laufe ihrer Geschichte brannte die Mühle mehrmals ab und wurde im 30jährigen sogar völlig zerstört. Sie wurde jedoch immer wieder aufge­baut. Der Schluß­stein des Torbogens am Torhaus trägt die eingemeißelte Jahreszahl 1757. Als gegen Ende des 18. Jahrhunderts die Französische Revo­lution auf die Pfalz übergriff, wurde das gesamte Kircheneigentum versteigert, darunter auch die Spormühle, die sich zuletzt im Be­sitz des Bischofs von Worms befunden hatte. Damals erwarb die Familie von Camuzi das Gebäude. Seither ist die Mühle Privateigentum. Im 20. Jahrhundert dehnte sich Dirmstein auch nach Südwesten aus, so dass die Spormühle nun innerhalb des Dorfes liegt. 1937 wurde die Mühle zum Zweck der Stromerzeugung umgebaut und 1955 endgültig stillgelegt. Nach Renovierung Mitte der 1990er Jahre beher­bergt die Spormühle neben einer Kunstgalerie ein kleines Landhotel. Seit 1994 ist sie denkmalgeschütz­tes Gebäude. An der Mühle ist der untere Endpunkt des Eckbachmühlen-Rad- und Wanderweges 247.

 

Erstmals urkundlich erwähnt 1264: „Wilderich von Alzey, Burgmann zu Leiningen, und seine Frau übergeben der Küsterei des Zisterzi­enserklosters Wörschweiler die Obermühle zu Dirmstein“ 248.

 

Vermutlich kam die Mühle anschließend durch Tausch in den Besitz des St. Martin-Stifts zu Worms. Dieses verlieh 1447 die Mühle an Henne Kübel und seine Ehefrau Catharina im Erbbestand gegen eine jährliche Pachtabgabe von 12 Mltr gutes trockenes Korn 249 Diese geben am 29.4.1447 als Beständer der dortigen, dem Stift St. Martin zu Worms gehörenden Mühle („uff der bach“) jährlich 12 Mltr als Korngülte 250.

 

Am 23.4.1541 wird die Obere Mühle urkundlich im Zusammenhang mit einem Nachbargrundstück erwähnt; an diesem Tage bekennt die Priorin des Klosters St. Maria Magdalena auf dem St. Andreasberg in der Vorstadt von Worms urkundlich, daß der Junker Caspar Lerch von Dirmstein die 12 Pfund Heller Zins, die von seinem von dem alten Hans Kickel zu Dirmstein gekauften, bei der oberen Mühle gele­gen Garten, abgelöst habe 251.

 

Die nächste urkundliche Erwähnung datiert vom 30.10.1574: „Es erscheinen Catherina des weiland Johann Premmers gewesener Schultheiß daselbst und ihr Tochtermann der kurpfälzische Schaffner zu Frankenthal Dietrich Rauwen vor dem Notar Johann Erpff um ihre Mühle, die obere Mühle genannt, außer dem Flecken vor der Sporweyden auf der Bach gelegen, an Conrad Odenwaiden und Apolo­nia, seine eheliche Hausfrau zu verkaufen. Zur Mühle gehörig ist Haus, Hof, Scheune, Stall, Garten, laufendes Geschirr, , Was­ser- und Kammräder, Mühlstein, Mühleisen, Kasten, Brüdel, Binde, Sieber, Wasserbordt, Maß und 6 Morgen Feld. Der Kaufpreis be­trägt 625 Gul­den Landes- und Wormser Währung. Dechant und8 Kapitel des St. Martinstifts in Worms sind mit der Verschreibung einverstanden und setzen die jährliche Gült auf 12 Malter Korn fest.“ 252.

 

Vom 13.10.1626 datiert die nächste urkundliche Erwähnung. Es verleihen Christmann Duchern, Pfalzgräflicher Münzverwalter in Meisen­heim und seine Frau Kunigunde Brenneisen ihre Mahlmühle dem Theobald *Augsburger und seinem Eheweib Anna Maria auf zunächst 2 Jahre. Aus Abgabe verlangten sie im ersten Jahr 18 Malter Korn und 8 Malter Gerste und im 2. Jahr 26 Malter Korn, alles Wormser Maß, dazu sollten die Beständer jedes Jahr zwei Schweine mästen 253.

 

Die Mühle war immer Eigentum des St. Martin Stifts in Worms und wurde im sog. Temporalbestand vergeben. Pächter waren u.a die Freiherrn von Sturmfeder, Michael Keitz oder Christian Mangold (zwischen 1738 und mindestens 1751). Letzterer wurde 1741 aufgefor­dert, seinen Beitragsrückstand seit 1734 in Höhe von 3 Gulden für Haspel und Trimmer an die Gemeinde Dirmstein zu zahlen. Der Päch­ter nach Mangold konnte bisher nicht identifiziert werden. Aus dem Jahr 1754 stammt ein Scheitelstein an einem Torbogen and er Müh­le mit den Initialen „IHBL“ 254. Der Schlußstein des Torbogens am Torhaus trägt die Jahreszahl 1757.

 

Im 30jährigen Krieg wurde die Mühle völlig zerstört.

 

Am 31.12.1756 folgten als Erbbeständer Johannes Blanck und seine Ehefrau Maria Franziska. Zum Erbbestand gehörten auch Acker­land und Weinberge. Die jährliche Erbpacht betrug 12 Malter Korn. Als Johannes Blanck 1758 starb, ging der Erbbestand an seine Witwe. Diese heiratet 1760 den Obereinnehmer Franz Casimir von Camuzi. Nun gehörte die Spormühle zum Familienbesitz der Ca­muzi's und wurde bis weit ins 19. Jh. hinein stets verpachtet 255.

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 256 wird Friedrich Walter als Eigentümer der „Sporrmühle“ Dirmstein genannt. Die Mühle verfügt über zwei Mahlgänge, die von einem unterschlächtigen Mühlrad getrieben wer­den.

 

1823 beantragt der Müller Friedrich Walther in einem Gesuch an die Gemeinde Dirmstein, für die Einhaltung der Bachordnung von 1346 257 zu sorgen. Diese Bachordnung ist nicht erhalten, wird jedoch in der überlieferten Bachordnung von 1479 genannt 258. Diese Ord­nung besagt, daß der Spormüller den Mühlbach von seiner Mühle bis nach Laumersheim putzen muß, damit auch die Niedermüh­le in Dirmstein und die Heuchelheimer Mühle mit ausreichende Wasser versorgt werden können. Walther beruft sich in seinem An­trag auch auf eine Anordnung vom 14.6.1747, die nach einem Prozeß des Spormüllers mit der Familie von Brasseur wegen der Was­serrechte im Bach erlassen wurde. Danach haben die Wiesenbesitzer das Recht, Bachwasser zur Bewässe­rung ihrer Wiesen zu be­stimmten Zeiten entnehmen und hierzu auch temporäre Rinne zur Bewässerung anzulegen. Sie waren aller­dings verpflichtet, diese Rinnen anschließend wieder zu verfüllen. Weder die zeitliche Beschränkung bei der Wasserentnahme noch die weitere Verpflichtung zum Verschließen der Entwässerungsgräben wurde beachtet 259.

 

Im Neustadter Wochenblatt kündigt der Müllermeister Carl Walther für den 4.9.1838 die Versteigerung seiner „im Banne von Dirm­stein gelegen[n], im besten Zustand befindliche[n] Mühle, genannt die Spormühle, mit 2 Mahlgängen, Schälgang, Schwingmühle und Säube­rer, dann Wohnhaus, neuerbauter Scheuer, Stallung, Hofraum und Garten“ n den Meistbietenden an 260.

 

Wie sich aus einem Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 30.8.1878 ergibt, hatte Gideon von Camuzi die Spormühle 1861 verkauft und den Verkaufserlös in Höhe von 6000 Gulden der von ihm bereits 1859 gegründeten „Anna-Schulstiftung“ geschenkt 261.

 

Aus der Folgezeit sind nun mehrfach wechselnde Namen von Müllern auf der Spormühle bekannt, wie Johann Cornelius, Seifried, Leon­hard Kern, Georg Lust 262.

 

1937 wurde die Mühle zum Zweck der Stromerzeugung umgebaut.

 

Bis 1953/54 war Bernhard Hestler der Eigentümer der Spormühle; die Spormühle wurde 1953/54 stillgelegt 263.

 

Die denkmalgeschützten Gebäude der Mühle sind erhalten und dienen heute dem Landhotel „Spormühle“ und einer Kunstgalerie. Diese werden wie folgt beschrieben: Spormühle, Vierseithof, 18. Jh., Torbau mit Walmdach, bez. 1757, eingeschossiges spätbarockes Wohn­haus, Eindeckung und Gauben um 1900, Wirtschaftsbau und Mühlengebäude 264.

 

Literatur/Urkunden:

- Bich, Jürgen: „Mühlen am Eckbach“. In: Die Rheinpfalz / Frankenthaler Zeitung. - 54 (1998), Nr. 113 vom 16.5. (Dirmsteiner Spor­mühle)

- Jarosch, Walter: Die Ober- oder Spormühle in Dirmstein : ein Erbbestandsbrief von 1756 der Familien Blanck und Camuzi. - In: Dürk­heim <Landkreis>: Heimatjahrbuch des Landkreises Bad Dürkheim. - 21 (2003), S. 116-120

- Karl, Georg Peter und Ulrike Weber: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 13.2: Kreis Bad Dürkheim. Stadt Grünstadt, Verbandsgemeinden Freinsheim, Grünstadt-Land, Hettenleidelheim. Worms 2006

- Niederhöfer, Wolfgang: Die Triebwerke entlang des Eckbach-Mühlenwanderweges (zu Eckbachweiher, Mühlen in Neuleinin­gen-Tal, Kleinkarlbach, Kirchheim, Bissersheim, Großkarlbach und Dirmstein)

 

 

 

 

 

Disibodenberg:

Klosterruine in der VG Bad Sobernheim, Lk Bad Kreuznach. Sie liegt auf einem Höhenrücken an der Mündung des Glans in die Nähe in der Gemarkung von Odernheim / Glan.

 

Mühlen:

zum Klosterbesitz gehörten eine Reihe von Mühlen

 

- Disibodenberger Obermühle:

im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Meisenheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Disibodenberger Obermühl [hat] 3 Waßerräder welche 2 Mahl und 1 Scheelgang trei­ben; [gibt] 20 Mltr Korn, 10 fl an Geldt in die dasige Closter Schaffney; die Stadt Odernheim und der Hoff Heddart, aus 120 famil: be­stehend, seynd hierher geb:“. 265

 

 

- Niedermühle:

die „Fürstliche Nieder Mühl“ wird im „Verzeichnüß der Mühlen Zu dene Closter Disibodenberg gehorig“ aufgeführt. Danach ist in der Jah­resrechnung des Klosters Disibodenberg von 1581 vermerkt, daß Niclauß Müller von Duchroth die Mühle im Temporalbe­stand besaß und diese mindestens noch drei weitere Jahre betrieben hat 266.

 

Am 31.1.1605 wird durch Pfalzgraf Johannes als Erbkastenvogt und Schirmherr des Klosters Disibodenberg der Erbbestandsbrief über die zum Vermögen des ehemaligen Klosters Disibodenberg gehörende Niedermühle erteilt. In einer beglaubigten Abschrift die­ses Erbbe­standsbriefs heißt es: „Wir Johannes von Gottes Gnaden Pfaltzgrawe bey Rhein .... thun kundt hiermit ..., daß wir ... ge­melts Closters Mahlmühl, unden an besagts Closters Berg gelegen, die Nieder Mühl genand, ... unserem angehörigen Leibbeignen Undert­hanen, Nic­laus Kernen ... verliehen haben ...“ 267.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Meisenheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Niedermühl [hat] 3 Waßerräder welche 2 Mahl und einen Scheelgang treib; [gibt] 20 Mltr Korn 8 Mltr Gerst in die Schaffney Odernheim; hat weiter keinen Bann als das Disibodenberger Closter und den St. Anthonyber­ger Hooff aus 7 fam: bestehend, 200 famil: könnten allhier befördert werden.“ 268

 

Photo:

- Fell/Keddigkeit/Untermann: Disibodenberg; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, S. 270

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. X 53 lfd. Nr. 7: „Erbbeständnisbeschreibung der Hofgüter und Mühlen im Fürstentum Zweibrücken 1629 (Amt Nohfel­den, Gemeinschaft Guttenberg, Schaffnei Wörschweiler, Kloster Disibodenberg) = Original Kirchenschaffneiarchiv Zwei­brücken IV. 1220

 

 

 

 

 

Ditschweiler:

s. Nanz-Dietschweiler

 

 

 

 

 

Dittweiler:

VG Schönenberg-Kübelberg, Lk Kusel; westlich von Brücken, nahe der heutigen Grenze zum Saarland; war kurpfälzisch im Ober­amt Kai­serslautern, im Gericht Kübelberg. 1592 lebten in Dittweiler 18 Familien (ca. 70 Einwohner), 1611 werden 17 Familien zur Schatzung herangezogen (ca. Einwohner) 269; im 30jährigen Krieg schwer getroffen und weitgehend entvölkert; 1656 werden nur 4 Familien (ca. 15 Einwohner) zur Schatzung herangezogen; das Dorf nahm in der Folgezeit einwohnermäßig noch weiter ab, wohl als Auswirkung des Krieges 1672/79; 1684 werden nur 3 Familien zur Schatzung herangezogen (ca. 10 Einwohner) 270.

 

Mühlen:

die Existenz einer Mühle in Dittweiler bereits nach dem 30jährigen Krieg ergibt sich aus dem Kübelberger Gerichtsbuch; dort wird am 18.5.1665 ein Kaufvertrag abgeschlossen über „... ein Stück Wiß zu Ditwiler in der Mühlwiß ...“ 271.

 

 

- Dittweiler Mühle, Mühle des Nickel Molter:

im kurpfälzischen Mühlenverzeichnis des Oberamts Kaiserslautern von 1739 272 ist die Mühle wie folgt beschrieben: “Die Mühle des Ni­ckel Molter, hat nur 1 Gang und gibt für den Wasserfall 1/2 Ma. Korn und 3 Kappen”.

 

Anm.: Weber 273 meint: „die Mühle in Dittweiler ist Eigentum von Theobald *Müllers Wittib, hat nur 1 Gang und gibt 3 Kappen für den Wasserfall”. Dagegen heißt es jedoch im luth. Kirchenbuch Steinwenden am 18.2.1727: Theobald Müller, Henrich Müller in der Dietschweiler eheliger Sohn und Elisabetha Catharina.

 

1856 ist Georg *Horbach als Müller in Dittweiler. Er erhält bei der landwirtschaftlichen Preisverleihung vom 29.9.1856 einen Preis für Zuchtstiere 274.

 

Photo:

- die alte Dittweiler Mühle um 1910; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 99

 

 

- Mühle zwischen Kübelberg und Dittweiler Mühle:

s. *Kübelberg, Klingenmühle

s. Brücken, Paulengrunder Mühle

 

 

 

 

 

Dörrenbach:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; gehörte zunächst Gemeinschaft Guttenberg (Pfalz-Zweibrücken und Pfalz-Veldenz) und ab 1733 alleine pfalz-zweibrückischen Herrschaft Guttenberg 275.

 

Lutherische Pfarrei seit 1546. 1645 betreute der Pfarrer alle Dörfer der Gemeinschaft Guttenberg allein. Zeitweise muß er wegen der Unsicherheit in Weißenburg wohnen. 1684 wird die Kirche lutherisch-katholisch simultan. KB luth. 1690 (mit ref. Einträgen). Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 13 katholische, einer gemischten und 65 nichtkatholischen Familien auf 276.

 

 

Mühlen:

zur Gemeinde gehören die Schmackenmühle [s. Bergzabern] zu 1/2 Std., die Öhl- und Lohmühle zu 1/2 Std. Entfernung, beide Müh­len gegen Norden über dem Böllenborn Bächlein und nächst der Erlenbach gelegen 277.

 

Um 1774 ist Johanna *Lehnhardt der Müller im „Dörrenbacher Gebiet“ ++++klären: welche Mühle++++; °° mit Anna Maria Elichin­ger; Vater der Margaretha Lehnhardt (geb. 26.1.1774 Dörrenbach) 278.

 

- Knochenmühle:

sie lag neben der Lohmühle. 1887 kaufte Direktor Karcher aus Kaiserslautern die nahe beieinander gelegenen Mühlen „Knochen- und Lohmühle“ am Erlenbach; seine Witwe ließ beide 1897 niederlegen und an der Stelle die Villa Karcher bauen 279.

 

 

- Lohmühle:

1691 und noch 1708 wird Johann Jacob *Berchtold „vulgo Schmack“ im evangelischen Kirchenbuch von Dörrenbach, als Loh- und Öl­müller in Dörrenbach genannt 280.

 

1719 war Johann Baumann als Tagelöhner auf der Lohmühle. Er war Mennonit. Im Sterbeeintrag im ev. KB Dörrenbach heißt es: „15.9.1719 † Susanna, Ehefrau von Johann Baumann, ref., gebürtig aus dem Berner Gebiet, Taglöhner, sich aufhaltend in der sogen. Welschen Löhmühle bei einem Wiedertäufer, begraben Dörrenbach 16.9.1719, ca. 31 Jahre alt“ 281.

 

1731 heißt es von dem Ehepaar Rudolph *Heller und Anna Maria *Berchtold (sie stammt aus der Schmackenmühle und war eine Nichte des Lohmüllers Johann Jacob Berchtold) „sich in der Lohmühl aufhaltend“ bzw. „sich in der welschen Gerben von Bergz­abern (!) Loh­mühle sich aufhaltend“ 282. Kuby meint hierzu, daß hierunter der Betrieb von Johann Jacob *Berchtold, eines Onkels von Anna Maria Berchtold gemeint sei 283. Die Lohmühle des Johann Jacob Berchtold lag allerdings in Dörrenbach.

 

1732/34 gehörte die Lohmühle in Dörrenbach den Erben des Matthias Geörgen von Bergzabern 284.

 

1828, 1836 und 1886 als „Lohmühle“ erwähnt. 1887 kaufte Direktor Karcher aus Kaiserslautern die nahe beieinander gelegenen Mühlen „Knochen- und Lohmühle“ am Erlenbach; seine Witwe ließ beide 1897 niederlegen und an der Stelle die Villa Karcher bau­en. Da 1935 das rechte Erlenbachufer an die Stadt Bergzabern abgetreten wurde, kam das Gelände der ehemaligen Lohmühle damit an Bergzabern 285.

 

 

- Mahlmühle, auch Martelsmühle:

s. Bad Bergzabern

 

 

- Ohligmühle:

1691 und noch 1708 wird Johann Jacob *Berchtold „vulgo Schmack“ im evangelischen Kirchenbuch von Dörrenbach, als Loh- und Öl­müller in Dörrenbach genannt 286. um 1732/34 um 1732/42 war H. Adam Frey der Müller auf der Ohligmühle in Dörrenbach 287.

 

Um 1766 war Franz Simon *Heinz der Ölmüller und Zuckerbäcker in Dörrenbach (geb. 4.4.1743 Dörrenbach; Sohn von Christoph Heinz und Johanna geb. Lameneth; °° 3.2.1766 Dörrenbach mit Eva Schauer, geb. 29.1.17470 Dörrenbach, Tochter Stephan Schauer und Ka­tharina geb. Singer) 288. Vater u.a. der Katharina Heinz (°° mit dem Müller in Oberotterbach Joseph Georg *Bonewitz).

 

 

- Sägemühle:

1732/34 war Johann Ludwig *Lorch aus Bergzabern Eigentümer einer kleine Sägemühle in Dörrenbach nebst daran gelegenem Wei­her 289; er ist möglicherweise identisch mit dem Ölmüller auf der Winzenmühle in Oberotterbach, Johann Ludwig Lorch.

 

 

- Schmackenmühle:

s. Bergzabern

 

Das Gelände, auf welchem die Mühle stand, ging von Dörrenbach an die Stadt Bergzabern über. Als es noch Dörrenbacher Gemar­kung war, stand schon 1584 hier die Schmackenmühle als Besitz des Bergzaberner Müllers Georg Schmack und blieb im Schmack'­schen Besitz bis 1700, wird 1899 Sägewerk, 1904 ganz stillgelegt, 1932 von der Stadt Bergzabern abgerissen. Ihre Stelle ist heute Parkplatz am Ende des Kurparks. Der Name wird 1800 nicht mehr verstanden, daher mehrfach falsch angegeben: 1828 „Schnecken­mühle“, 1886 „Schnackenmühle“ 290.

 

 

- Walkmühle:

Johann Adam *Frey 291, ein Schweizer Einwanderer, wohnt in der Walkmühle im Tal auf Dörrenbacher Bann und stirbt am 10.10.1761 in Dörrenbach 292. Johann 1791 wird in Dörrenbach der Christoph *Authenrieth als Walkmüller erwähnt 293.

 

 

 

 

 

Donsieders:

auf der Anhöhe südlich von Waldfischbach-Burgalben gelegen; gehörte zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg

 

Mühlen:

- Papiermühle:

s. *Burgalben

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2726: Erbbestandsgüter auf dem Diedersberg und die Papiermühle bei Don­sieders, 1761-1791

 

 

 

 

 

Drachenbronn / Elsaß:

südwestlich von Weißenburg/Elsaß; Drachenbronn ist vielleicht identisch mit dem „Trachenburg“, das 1298 mit Birlenbach als rappolt­steinisches Lehen der Herren von Thann genannt wird. Das Dorf gehörte zur Herrschaft Fleckenstein (Amt Sulz = Soultz sous Forêt / El­saß), ursprünglich als Allod, seit 1547 als Lehen von Pfalz-Zweibrücken. Nach dem Aussterben der Herren von Flecken­stein 1720 kam das Dorf an die Göllnitz, von diesen um die Mitte des 18. Jh. an die von Wrede und von Esebeck. Die Katholiken ge­hörten zur Pfarrei Keffenach, die Reformierten seit 1729 zur Pfarrei Kleeburg 294.

 

Mühlen:

- Haselmühle:

nördlich von Drachenbronn gelegen, an der Straße nach Cleebourg (D 77), am tiefsten Punkt zwischen le lacet (Schlangenkehr) de Dra­chenbronn und der Kreuzung mit der nach Bremmelbach führenden Straße (D 76). Der Mühlenbetrieb wurde Ende des 19. Jh. nach dem Tod des letzten Müllers eingestellt und das Anwesen an einen Industriellen aus Wissembourg verkauft 295.

 

Photo:

- Birckel, Paul: Les dernières années de la Haselmühle; in l'Outre-Forêt Nr. 13 (II/2005), S. 50-52.

 

Literatur:

- Birckel, Paul: Les dernières années de la Haselmühle; in l'Outre-Forêt Nr. 13 (II/2005), S. 50-52.

 

 

- Kreutzermühle, Kreuzermühle:

bachabwärts der Walkmühle 296. Die Mühle wurde um 1770 errichtet und lag, ebenso wie die etwas später erbaute Dorfmühle, am Orts­ende am „Birlebaechel“ 297.

 

Von 1774-1819 war J. Martin Breitenbucher (geb. 1739 Birlenbach; ev.; °° mit Barbe Weber [† ca. 1799) der Müller auf der Kreutzer­mühle. Es folgt von 1808-1825 der Martin Breitenbucher (1767 Birlenbach – † 1825 Birlenbach; ev.; °° mit Eva Weimer [† 1778 Hoffen]). Von 1825-1848 war Frédéric Breitenbucher (1797 Birlenbach - † 1848 Birlenbach; ev.; °° 1823 in Birlenbach mit Anne Marie Meder [1798 Birlenbach - † 1864 Birlenbach) der Betreiber der Mühle.

 

Es folgt von 1851-1863 als Betreiber der Mühle der gleichnamige Sohn Frédéric Breitenbucher (1826 Birlenbach - † 1863 Birlen­bach; ev.; Sohn von Frédéric Breitenbucher und der Anna Marie Meder; °° 13.6.1848 in Keffenach mit „jeune fille“ (Jungfrau) Made­leine Unge­rer [geb. 12.7.1826, Tochter von Michel Ungerer und Dorothée Dirrenberger] 298. Dieser wird bereits 1842 als [angestell­ter ?] Müller ge­nannt. 1842 war Frédéric Breitenbucher der Müller auf der Kreutzermühle 299. Frédéric Breitenbucher war 13.4.1841 300 in Birlenbach als Trauzeuge bei der Hochzeit des Georges Koblentzer und der Made­leine Ungerer 301.

 

1856 wird als Mühlenarbeiter auf der Kreutzermühle genannt der Georges Hess (geb. 1821 Drachenbronn; Sohn des † Müllers Henri Hess aus Retschweiler und der † Eve Catherine Weber; °° 1843 in Drachenbronn mit Madeleine Schneider, Tochter des Müllers Ge­orge Schneider und der Madeleine Schillein) 302.

 

Es folgt von 1861-1871 der aus Retschwiller stammende Charles Schneider (1827-1917; °° mit Catherine Wüst [geb. 1833 Birlen­bach), sowie teilweise zeitgleich

 

Karte:

- Franck: Les moulins du Winzenbach et l'aura des meuniers; in: l'Outre-Forêt Nr. 131 (III/2005), S. 57: Die Lage der Mühlen am Winzenbach

 

Photo:

- Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 8.

 

Literatur:

- Franck, Ch. et H.: Les meuniers de Kreutzermühle de la fin du 18e siècle à 1944; in: l'Outre-Forêt Nr. 156, S. 67-71

 

Karte:

- Franck: Les moulins du Winzenbach et l'aura des meuniers; in: l'Outre-Forêt Nr. 131 (III/2005), S. 57: Die Lage der Mühlen am Winzenbach

 

Photo:

- Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 8.

 

Literatur:

- Franck, Ch. et H.: Les meuniers de Kreutzermühle de la fin du 18e siècle à 1944; in: l'Outre-Forêt Nr. 156, S. 67-71

 

 

- Siebenbronnermühle:

auch Siebenbrunnermühle oder Siebenbrucker Mühle 303 am Wintzenbach gelegen 304. Die Mühle bestand wahrscheinlich schon An­fang des 18. Jh. 305.

 

Die Mühle wurde 1726 von Balthasar Weber († 1746 Kutzenhausen / Elsaß, °° mit Maria Eva Kornprobst [1710 Lauterbourg - † 1742 Kutzenhausen 306) errichtet; er wird 1726-1729 als Müller auf der Siebenbronnermühle genannt 307. Die Funktionsfähigkeit der Sieben­bronnermühle wurde 1732 bestätigt. 1732 wurde die Mühle von Hans Adam Weber aus Pfaffenbronn, der selbst kein Mül­ler war, für sei­ne beiden Söhne gekauft 308. Von 1735-1737 war Tobias Steurer (°° mit Anna Magdalena NN.) als (angestellter) Mül­ler auf der Mühle 309.

 

Es folgt von 1738-1748 Johann Georg Weber (geb. 1716 in Lembach; Sohn von Hans Adam Werber aus Pfaffenbronn; °° 1738 in Lem­bach mit Maria Magdalena *Bostetter [geb. ca. 1717] 310). Weber wird 1738 und 1741 wird Johann Georg *Weber als Müller auf der Siebenbrucken Mühle im Kirchenbuch Hoffen benannt. Am 12.10.­1738 ist bei der Taufe des Johann Michael Jung in der refor­mierten Kir­che in Hoffen als Pate im Kirchenbuch eingetragen der „Hans Georg Weber (?) der Siebenbrucken Müller“ 311. Am 20.4.1741 ist bei der Taufe des Johannes Jung in der reformierten Kirche in Hoffen als Pate im Kirchenbuch eingetragen der „Johann Georg Weber der Sie­benbrunner Müller“ 312. Die Ehefrau Magdalena NN. verh. Weber ist am 24.6.1741 als Patin bei der Taufe der Maria Magdalena Strohm in der reformierten Kirche in Hoffen/ Elsaß er­wähnt: Magdalena, Joh. Georg Weber des Siebenbrucken Müllers, uxor.“ 313.

 

1749 ist Joseph Weber (geb. 1723 Lembach; °° 1748 in Drachenbronn mit Anna Margaretha Pflug [ca. 1729 Drachenbronn - † 1783 Drachenbronn]) der Müller auf Siebenbronnermühle 314.

 

Es folgt von 1779-1799 der Johann Peter Weber (1749 Drachenbronn - † 1799 Drachenbronn; °° 1779 in Lampertsloch / Elsaß mit Anna Eva Catharina Motz [1761 Lampertsloch - † 1826 Drachenbronn) 315.

 

Bereits 1772 scheint ein Teil der Mühle erneuert worden zu sein 316.

 

Bis 1799 war Hans Peter Weber der Müller sowohl auf der Siebenbronnermühle als auch auf der nahegelegenen Ölmühle. Weber starb bereits 1799. Seine Witwe Catharina Motz betrieb beide Mühlen zunächst weiter. Erst am 21.4.1807 kam es zur erbrechtlichen Regelung zwischen ihr und den beiden Töchtern aus der Ehe, am Vorabend der Hochzeit der 18jährigen Tochter Elisabeth Weber (geb. 1789) mit dem aus einem Langensoultzbacher Müllergeschlecht stammenden 26jährigen Müllergesellen Philipp Müller. Die äl­tere Tochter, die 24­jährige Eva Catharina Weber war mit dem Müllergesellen Heinrich Hess aus Drachenbronn, einem Leineweber­sohn, verheiratet. Die Re­gelung erfolgte durch Auslosung 317 Die jüngere Tochter Elisabeth Weber erhielt die Ölmühle, während die Mahlmühle an Eva Catharina Weber und deren Ehemann Philipp Müller gefallen ist 318.

 

1806 wird Jean Henri Hess (1779 Drachenbronn - † 1839 Drachenbronn 319; °° 1801 in Drachenbronn mit Eva Catharina Weber [1783 Drachenbronn - † 1829 Drachenbronn) als Müller auf der Mahlmühle der Siebenbronnermühle genannt 320.

 

1833 wird der Jean Frédéric Hess (1801 Drachenbronn - † 1833 Drachenbronn; Sohn des Müllers Jean Henri Hess, °° 1827 in Drachen­bronn mit Maria Elisabeth Stambach [1802 Keffenach - † 1877 Drachenbronn]) als Müller in Drachenbronn genannt 321.

 

Von 1841 – 1870 ist Jean Jacques *Hausauer (1813 Cleebourg - † 1889 Drachenbronn, Sohn des Müllers in Cleebourg Jacques Hausau­er und der Marguerite Meyer ; °° 12.5.1839 in Drachenbronn mit Elisabetha Hess, Tochter des Müllers in Drachenbronn Jean Henri Hess und der † Eve Catharine Weber 322) als Müller auf der Siebenbronner Mahlmühle genannt 323.

 

Am 1.4.1843 heiratet der Müller in Drachenbronn Georges Hess (1821 Drachenbronn - † 1847 Drachenbronn, Sohn des Müllers in Dra­chenbronn Jean Henri Hess und der Eva Catharina Weber) die aus Retschweiler stammende Madeleine Schneider 324.

 

Es folgt von 1855 – 1895 der Balthasar Pflug (1835 Cleeburg - † Drachenbronn); er heiratet am 9.3.1854 in Cleebourg die Müllerstoch­ter Caroline Hess (Tochter von † Jean Frédéric Hess und Maria Elisabeth Stambach) 325.

 

1874 wird der Philipp Hess (geb. 1856 Memmelshoffen; °° mit Caroline Hess [1856 Niederbetschdorf - † 1888 Drachenbronn]) als Müh­lenarbeiter auf der Siebenbronner Mahlmühle genannt 326. Von 1872-1874 war Jacques Haffner (geb. 1855 Drachenbronn; °° 1872 in Keffenach mit Barbe Griebel [1850 Drachenbronn - † 1915] als Mühlenarbeiter auf der Siebenbronnermühle 327.

 

Als Beständer der Siebenbronnermühle folgt von 1875-1879 Frédéric Pflug (geb. 25.4.1855 Drachenbronn; Sohn des Müllers Baltha­sar Pflug und der Caroline Hess 328; °° 1875 in Keffenach mit Madeleine Breitenbucher [geb. 1853 Birlenbach, Tochter von † Fried­rich Brei­tenbucher und Magdalena Ungerer 329] 330 und von 1882-1915 dessen Bruder Philippe (1) *Pflug (geb. 26.12.1859 Drachen­bronn 331 - † 1934 Drachenbronn; Sohn des Müllers Balthasar Pflug und der Caroline Hess 332; °° 1885 in Drachenbronn mit Doro­thée Griebel [1859 Drachenbronn – 1928 Drachenbronn]) 333.

 

Letzter Müller auf der Siebenbronnermühle war von 1915-1924 der Philipp (2) *Pflug (8.8.1886 Drachenbronn - † 1928 Drachenbronn; °° 1919 in Drachenbronn mit Marguerite Franck [1890 Soultz – 1966 Drachenbronn] 334.

 

Photo:

- Postkarte um 1900: Siebenbronnenmühle (éditée par C. Burckardts, Wissembourg), veröffentlicht l'Outre-Forêt Nr. 130 (II/2005), S. 24

- Postkarte von 1920: Le moulin des Sept Fontaines au cours des années 1920 (coll. H. Franck); veröffentlicht l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6.

- Postkarte um 1920: Le moulin des Sept Fontaines vers 1920; in: l'Outre-Forêt 1987, Nr. 57, S. 57

 

Literatur:

- Franck, H., Franck, J.-M et R. Schellmans: Les sources du moulin des Sept fontaines; in: l'Outre-Forêt Nr. 116, S. 17-21

- Streicher, Jean Claude: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 47-56

 

 

- Ölmühle auf der Siebenbronnermühle:

die Ölmühle auf der Siebenbronnermühle wurde 1796 errichtet, knapp 100 m bachabwärts am Wintzenbach unterhalb der Siebenbron­ner Mahlmühle entfernt. Erbauer war der Müller auf der Siebenbronner Mahlmühle, Hans Peter Weber, aus Mitteln seiner Ehe­frau Katha­rina geb. Motz aus Lampertsloch. Der Türsturz am Eingang zur Ölmühle zeigt die Initialen „17-HPW-96“. Diese ähneln den Initia­len am zweiten Wohnhaus auf der Siebenbronnermühle, welches 1772 erbaut worden ist: „Ano-1772-HPW“ 335.

 

Die Ölmühle wies ein großes oberschlächtiges Wasserrad mit einem Durchmesser von 7,5m auf, was durch die geringe Wasserkraft des Wintzenbach bedingt war 336.

 

Da die Entfernung zwischen beiden Mühle nicht groß war und der Winzenbach kein ausreichendes Gefälle aufwies, wurde 1797 ein mit Steinen eingefaßter Mühlgraben angelegt 337.

 

Der Müller Hans Peter Weber starb bereits 1799. Seine Witwe betrieb die Mühle zunächst weiter. Erst am 21.4.1807 kam es zur erbrechtlichen Regelung zwischen ihr und den beiden Töchtern aus der Ehe, am Vorabend der Hochzeit der 18jährigen Tochter Elisa­beth Weber (geb. 1789) mit dem aus einem Langensoultzbacher Müllergeschlecht stammenden 26jährigen Müllergesellen Philipp Müller. Die ältere Tochter, die 24jährige Eva Catharina Weber war mit dem Müllergesellen Heinrich Hess aus Drachenbronn, einem Leinewebersohn, verheiratet. Die Regelung erfolgte durch Auslosung 338. Die jüngere Tochter Elisabeth Weber erhielt die Ölmühle 339.

 

Elisabeth Weber und Philipp Müller ( 1842) heirateten am 26.4.1807 auf dem Rathaus von Drachenbronn. Philipp Müller wird in den Standesamtsakten als „Ölmüller auf der Siebenbrunnen Mühl“ bezeichnet. Philipp Müller betrieb die Ölmühle weitere 12 Jahre und ver­pachtete diese dann am 1.12.1819 an Georg Gerst, einem aus Pfaffenhoffen / Elsaß (westlich Haguenau) stammenden Müller­gesellen 340. Da Gerst die geschuldete Pacht von 900 francs schon i ersten Jahr nicht zahlte, kam es zur Kündigung des Pachtvertra­ges. Philipp Müller befriedigte sich durch Ausübung eines Vermieterpfandrechts aus den von Gerst eingebrachten Ölpressen. Über deren Bewertung kam es vor dem Friedensgericht Weißenburg zu einem Gerichtsverfahren 341.

 

Philipp Müller († 19.4.1842 342) blieb mit seiner Familie auch in den folgenden Jahren auf der Ölmühle und bezeichnete sich als „Müller auf Siebenbronnen“ 343. Nach seinem Tod 1842 ging die Mühle an den Sohn Philipp (2) Müller, °° mit Eva Catharina Motz aus Lamperts­loch (Tochter des Landwirts Johann Georg Motz) 344. Die Mühle wurde mit einem Wert von 16000 francs veranschlagt. Ein Anteil von 2000 frcs blieb bei der Witwe Elisabeth Müller geb. Weber, Philipp (2) Müller hatte an die Erbengemeinschaft mit sei­nen Geschwistern 14000 frcs zu zahlen (abzüglich seines Erbanteils von 1/5) 345.

 

Die wirtschaftliche Lage der Mühle wurde jedoch zunehmend schlechter, bedingt durch die einseitige Ausrichtung als reine Ölmühle, die zudem auf die Herstellung von Rapsöl ausgerichtet war. Dieser Rohstoff stand nicht in ausreichendem Maß zur Verfügung infol­ge der mageren Böden im Bereich Drachenbronn. Am 21.11.1849 mußte Müller ein Darlehen von 400 frcs. aufnehmen bei einer Ver­zinsung von %, hypothekarisch abgesichert an der Mühle nebst zugehörigen Grundbesitz. Da die wirtschaftliche Lage sich nicht ver­bessert konnte Müller den Kredit nicht bedienen und war dadurch gezwungen, seine Mühle zu verkaufen. Am 25.9.1854 erwarb der Holzhändler Frédéric Wolff und seine Ehefrau Marguerite Dorothée geb. Dangler, beide aus Oberbetschdorf die Ölmühle für ledig­lich 7000 frcs.346 Nach Abzug des Darlehens und Zahlung weiterer Schulden verblieben den Verkäufern lediglich 1200 frcs. Philipp (2) Müler und Eva Ca­tharina Motz emigrierten anschließend in die USA, wo Müller 1876 verstorben ist 347.

 

Photos:

- Streicher, Jean Claude: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 47-56

 

Karte:

- Franck: Les moulins du Winzenbach et l'aura des meuniers; in: l'Outre-Forêt Nr. 131 (III/2005), S. 57: Die Lage der Mühlen am Winzenbach

 

Literatur:

- Streicher, Jean Claude: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 47-56

 

 

- Walkmühle:

am Winzenbach gelegen, unterhalb der Siebenbronnermühle; dort ist heute eine Straßengablung als „Walkmuehle“ bezeichnet 348.

 

Die Walkmühle lag an der Grenze der drei Gemarkungen von Drachenbronn, Birlenbach und Soultz-sous-Forêts, wie der Kataster­plan von 1760 zeigt. Aus der Karte ist ersichtlich die Insel im Winzenbach, die es ermöglichte, durch ein System von Schleusen, das Wasser auf das Mühlrad der Walkmühle zu leiten, gegen den Lauf des Baches 349. Der Lauf des Baches ist seit der Errichtung des Camps de Drachenbronn durch die französische Armee geändert und fließt heute unterirdisch 350.

 

Die Walkmühle wurde gebaut aufgrund Erlaubnis vom 17.4.1724 des Prinzen Jules de Rohan, von Soubise auf dem Grund und Bo­den des Erbbeständers Philipp Klein 351.

 

Von 1724-1744 war Frédéric Klein (1663 - † 1744; °° mit Anna Rosine Keyser) der Müller auf der Walkmühle 352. Es folgt 1744 Jean Frédéric Klein (1704 Soultz - † 1755 Soultz; °° I 1729 mit Marie Eve Christian; °° II 1733 mit Marie Catherine Schneider (1715 - † 1763 Soultz]) als Müller auf der Walkmühle 353. Von 1755-1756 war Müller auf der Walkmühle der Jean Michel Eckert (°° mit Christine Creut­zer), dan von 1758-1775 der Jean Michel Klein (geb. 1734 Soultz; °° 1758 in Birlenbach mit Anna Catharina Breiten­bucher [geb. 1738 Breitenbach] 354.

 

Die ehemalige Walkmühle wurde 1773 zur Ölmühle umgebaut 355.

 

Von 1776-1805 war Walkmüller der Georges Henri Klein (1755 Soultz – † 1807 Soultz; °° 1775 in Soultz mit Marie Madelaine Klein [1755 Retschwiller - † 1835 Retschwiller), von 1805-1846 und erneut von 1853-1859 Jean Georges Klein (1781 Soultz - † 1859 Birlen­bach; °° I 1805 Birlenbach mit Christine Trautmann [1784 Birlenbach - † 1832 Soultz]; °° II 1853 in Birlenbach mit Madeleine Jordy [geb. 1813 Birlenbach] 356. Von 1834 -1861 und damit gleichzeitig war Georges Klein (1807 Soultz - † 1882 Soultz; °° 1834 in Soultz mit Louise Haury [1808 Lembach - † 1856 Soultz]) der Müller auf der Walkmühle 357.

 

In der Zwischenzeit von 1846-1853 war Charles Schwenck (1814 Langensoultzbach - † 1868 Soultz, °° mit Dorothée Durenberger [geb. ca. 1810]) der Müller auf der Walkmühle 358.

 

Von 1856-1875 war Henri Franck (1829 - † 1905; Sohn von des Landmann Georges Frank aus Kutzenhausen und der Salome Schen­kel; °° 27.8.1855 Kutzenhausen mit Louise Trautmann [1823 Lembach - † 1873 Soultz; wohnhaft auf der Walkmühle, Tochter des Land­manns Henri Trautmann und der Catherine Haury]) der Müller auf der Walkmühle 359. 1866 wird zeitgleich der Jean Georges Franck (1826 - † 1876; °° 1857 in Kutzenhausen mit Barbe Zimer [1829 Morsbronn - † 1916]) als Müller auf der Walkmühle genannt 360.

 

Der letzte Müller auf der Walkmühle war von 1875-1924 der Heinrich Franck (18.4.1861 Walkmühle - † 1939; Sohn des Ackerers Hein­rich Franck und der Luise Trautmann; °° 30.4.1889 in Birlenbach mit Margaretha Schattner [1866 Birlenbach - † 1948 Drachen­bronn, Tochter des Ackerers Jakob Schattner aus Birlenbach und der Magdalena geb. Meissel]) 361.

 

Die Walkmühle wurde 1942 abgerissen 362.

 

Photo:

- Franck: Les moulins du Winzenbach et l'aura des meuniers; in: l'Outre-Forêt Nr. 131 (III/2005), S. 56.

- Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 7: die aufgelassene und zer­störte Walkmühle 1942 (Photo H. Franck, 1942)

 

Karte:

- Franck: Les moulins du Winzenbach et l'aura des meuniers; in: l'Outre-Forêt Nr. 131 (III/2005), S. 57: Die Lage der Mühlen am Winzenbach

 

 

 

 

 

Dreisen:

s. auch OT *Münsterhof

 

VG Göllheim, Lk Donnersbergkreis; Dreisen ("dreis" = sprudelnde Quelle), fränkische Gründung vielleicht des 8. Jh., kommt erst­mals in einer Urkunde König Ludwigs des Deutschen 872 (um 864 ?) als "Dreisa" (1303 "Dreysen", später "Münsterdreisen" vor, als Gaugraf Nanthar dort ein Benediktinerinnenkloster stiftete. Anfangs zum Wormsgau, später zum Nahegau gehörend, befand es sich vermutlich in Reichsbesitz. Um 1190 hatte Werner II. von Bolanden die Grafengewalt von den Leiningern inne. Die Hauptlinie der Bolander behielt offenbar das Dorf, bis 1376/80 die Herrschaft Bolanden an Kurpfalz verkauft wurde (Amt Bolanden, Oberamt Al­zey). 1410-1598 bzw. 1611/48-1674 übten die Linien Pfalz-Simmern die Landesherrschaft aus. 1706 erwarb der Graf von Nas­sau-Weilburg das Dorf auf dem Tauschweg von Kurpfalz 363.

 

Den Südteil des Dorfes durchzog die alte, ab 1355 verbürgte Geleitstraße. Im 30jährigen Krieg wurde Dreisen vermutlich in der Schlacht vom 24. Mai 1632 zwischen Schweden und Spaniern in Mitleidenschaft gezogen, da es auf der spanischen Rückzugslinie lag. Aus den Kriegseinwirkungen erklärt sich die geringe Einwohnerzahl von nur noch ca. 150 Personen mit 22 bewohnten Häusern bei 30 verödeten Wohnstätten 1681 364.

 

Dreisen war bis zum 30jährigen Krieg reformierter Pfarrort. Sowohl von Kurpfalz aus auch von Seiten der lutherischen Herrschaft Nassau-Weilburg lehnte man die Bitte um Wiederherstellung der Pfarrei ab. Dreisen war seither Filialort der Pfarrei Marnheim 365. 1698-1706 war die Kirche Simultaneum.

 

 

Mühlen:

auf einer Karte vom 8.10.1763, die einen Teil der Gemarkung Dreisen zeigt, ist der Mühlgraben eingezeichnet 366.

 

1864 wird Valentin Berg, „Müller und Oekonom in Dreisen“, als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 367. +++klä­ren : welche Mühle+++

 

 

- Dorf- und Bannmühle, auch Mühle Rupp, Vordere Mühle, auch herrschaftliche Mahlmühle:

liegt im Südwestteil des Dorfes in der in der Mühlstraße (heute Anwesen Mühlstraße 6). Die Dorfmühle ist urkundlich bereits 1447 be­legt 368; ehemalige Geispitzheimer Erbbestandsmühle 369; die Mühle gehörte wie das Dorf ab 1706 zunächst zu Nassau-Weilburg; wurde durch Tausch 1781 von der Grafschaft Leiningen erworben; 1722 und 1731 erwähnt (++++klären++++: wo erwähnt) 370.

 

Diese ist im nassau-weilburgischen Mühlenverzeichnis wie folgt beschrieben: „Die Mühle im Dorf Dreisen mit 2 Mahlgängen ist Ei­gentum der Herren von Geispitzheim (zu deren Haus Münster-Dreisen gehörig); als Erbbestand vergeben an Jakob *Siegell um 21 al­ter Korn und 15 fl als jährliche Pacht ...“ 371.

 

Die hintere Mühle wie auch die vordere Mühle gehörten (Anm.: später) dem Müller Johann Pfannebecker. Hierzu meint Julius Wolf wohl irrig, wann die Mühlen gebaut wurden, sei nicht mehr feststellbar 372.

 

1772 wurde die herrschaftliche Mahlmühle zu Dreisen an Philipp *Gerlich verpachtet 373.

 

1780 wurde die herrschaftliche Mahlmühle zu Dreisen an Daniel *Geiß verpachtet 374. ++++klären: es dürfte sich wohl um die Müh­le auf dem Münsterhof bei Dreisen handeln, wo Daniel Geiß ab 1784 Müller und Erbbeständer war++++

 

1783 erfolgte die Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Mahlmühle zu Dreisen an den Joh. Christoph *Gaul 375.

 

1789 erfolgte die Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Mahlmühle zu Dreisen an Reinhard *Siegel 376. Dieser stellte 1791 ein Ge­such auf Wiederherstellung einer Brücke unter der Mühle 377.

 

1847 erwarb der Müller auf der Münstermühle im Münsterhof, Valentin *Rupp I die im Ort Dreisen gelegene Mühle samt Wasser­recht für 700 Gulden von Johann Pfannebecker. Es war eine Mahlmühle mit 2 Gängen und 1 Schälgang. Die Mühle wurde in der Fol­gezeit von 6 Generationen der Rupps betrieben. Zusätzlich um Mühlrad wurde 1937 eine Turbine eingebaut. Der letzte Müller, und Bäckermeister Walter Rupp, schloß die Mühle 1984 378.

 

Am Haus Rupp, Mühle und Bäckerei in Dreisen, befindet sich der am Türsturz der Schlußstein von 1705/1947 379.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird der Rotgerber und Müller in Bolanden Nicolaus Becker mit einer „Zweign.“[Zweigniederlassung] in Dreisen genannt 380.

 

Am 19.5.1879 ließ Philipp *Rupp in Dreisen versteigern: „sein im Dorfe Dreisen an der Göllheimer Straße gelegenes Mühlenanwe­sen be­stehend in: Plan-Nr. 104, 19 Dec = 6 Ar 47 m² Fläche, worauf: ein Wohnhaus, Mahlmühle mit zwei Gängen und einem Schäl­gange, voll­ständige Bäckerei, 3 Keller, Stall, Schweineställe und Hofraum mit Brunnen, ... Plan-Nr. 281 Mühlteich ... Plan-Nr. 281 1/3 Ablaßbach ...“ 381.

 

1947 ließ der Bäckermeister und Müller Jakob Rupp an seinem Neubau nach altem Muster eine schöne Steinmetzarbeit mit den überlie­ferten Symbolen Mühlrad, Brezel und Löwen anbringen 382.

 

Karten:

- LA Speyer Best. F2 Sal- und Lagerbücher, Karte 154 fol1: Dreisen: „Ansicht der v. Geispitzheimischen Häuser, der alten Kirche, der Mahlmühle etc.“, erstellt von Johannes Frantz, kurpfälzischer Feldmesser zu Offenheim für den Freiherrn von Geispitzheim

- LA Speyer Best. F2 Sal- und Lagerbücher, Karte 155 fol43a: Dreisen: „Ansicht der gemeinschaftlichen Mühle, des Mühlenstalls ... zu Dreisen“

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. S. 148 (Türsturz von 1705/1947)

 

Literatur/Urkunden:

- Weber, Friedrich Wilhelm: Eine der wenigen Mühlen, die noch mahlen - die Dorf- oder Bannmühle in Dreisen; in Donnersbergjahr­buch 1981, S. 76

 

 

- Hanfreibe:

+++klären: war die Hanfreibe Teil einer der Mühlen im Dorf oder eine selbständige Einrichtung?++++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 200: „Die Hanfreibe des herrschaftlichen Erbbestandsmüllers zu Bischheim und die davon sowie von der Han­freibe zu Dreisen und Albisheim zu entrichtende Pacht, 1780-1785“

 

 

- Hintere Mühle:

die hintere Mühle wie auch die vordere Mühle gehörten dem Müller Johann Pfannebecker. Wann beide Mühlen gebaut wurde, ist nicht mehr feststellbar. Die hintere Mühle brannte 1828 ab. Johann Pfannebecker verkaufte das Grundstück 1829 samt Wasserrecht an seinen Bruder Valentin Pfannenbecker mit der Auflage, für die von der Brandkasse gezahlte Entschädigung von 1160 Gulden die Mühle wieder­aufzubauen. Es wurde ein Durchfahrtsrecht eingetragen. 1865 erwarb dann Ruppert Specht die Mühle, später ging sie ins Eigentum von Philipp Ramge über, dann weiter an dessen Sohn Alfred Ramge. 1938 wurde die Mühle stillgelegt. Die Witwe von Alfred Ramge verkauf­te sie 1952 am Jakob Rupp. 1953 wurde die Mühle samt Wohnhaus abgerissen und auf dem Grundstück eine Maschinenhalle errichtet 383.

 

Im Katasterplan von 1841 sind südwestlich des Ortes die „Mühl Wiesen“ als Flurname eingetragen 384.

 

 

- Lochmühle:

liegt östlich des Dorfes über der B47 (Verbindungsstraße Göllheim - Dreisen) in der Straße „In den Kappesgärten“, an der Pfrimm gele­gen; später Gastwirtschaft und Hotel; seit 2002 Sozialeinrichtung des CJD Kirchheimbolanden.

 

Bei der Lochmühle öffnet sich von Osten her ein kurzes lochartiges Tälchen; das ist wohl 1681/83 mit dem Flurnamen „Im Loch“ 385 ge­meint und gab der Mühle den Namen 386.

 

Die Lochmühle unterhalb von Dreisen wurde 1724 erbaut und diente als Lohmühle zur Herstellung von Gerberlohe. In der Folgezeit wurde sie als Getreidemühle genutzt. Der Erbauer der Mühle, (Johann) Andreas *Becker aus Gauersheim, erhielt 1724 durch den Grafen von Nassau-Weilburg, das Recht die Mühle zu betreiben, im Erbbestand gegen Zahlung von 100 Gulden und einer jährlichen Erbpacht von 16 Malter Korn 387. Vor 1766 °° Andreas Becker von der Lochmühle Dreisen die Susanne Elisabeth Kunz (ref.; geb. 7.3.1740 Lambs­heim - † nach 1791, Tochter des Ackersmanns in Lambsheim Johannes Kunz und der Maria Elisabeth Weinheimer; aus der Ehe stammt die Tochter Susanne Marie Becker, geb./~ 27/28.3.1766 388; °° 26.21786 mit dem Ackermann Johannes Mayer 389).

 

1764 erwarb Georg Decker die Mühle bei einer Versteigerung. Da er aber nicht die Mittel aufbrin­gen konnte, die Gläubiger zu befriedi­gen, gelangte die Mühle 1781 (+++prüfen, da die Mühle schon 1773 als Kellersmühle bezeichnet wird 390) über die Herren von Nassau-Weilburg an der Gerichtsschöffen und Müllermeister Valentin *Keller. Ab 1861 war die Mühle dann im Besitz der Familie Jakob Schach. Das weitere Schicksal der Mühle bleibt unklar. Zeitweise diente das Gelände als Gemüse­anbaubetrieb. 1968 kaufte Ernst Schilling das Anwesen und baute es zum einem bald gutgehenden Hotel und Restaurant um 391. Kur­ze Zeit dienten die Gebäu­de als Treffpunkt der rechtsradikalen NPD. 2002 erneut verkauft und dient seither als Sozialeinrichtung des CJD Kirchheimbolanden.

 

Anm. zu Becker/Decker: 1771 kam es zu einem Appellationsverfahren vor dem Reichskammergericht Wetzlar zwischen den Brüdern Jo­hann Heinrich Becker (Kläger 1. Instanz) aus Dreisen sowie Anton Becker und Valentin Becker (Beklagte 1. Instanz) aus Kirchheimbo­landen. Das Verfahren betraf das Erbe der klägerischen Eltern und die öffentliche Versteigerung der elterlichen Erbbestands­mühle. Das Verfahren wurde in 1. Instanz vor der Nassauischen Regierung zu Weilburg geführt. Nach Klageabweisung erhob der Kläger 1. Instanz 1771 Appellation vor dem Reichskammergericht. Die Akte ist nicht mehr vorhanden, die Informationen beruhen auf Angaben des bayri­schen Hauptstaatsarchivs München 392.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird auf der Lochmühle genannt der Handelsmüller Jakob III. Schach 393.

 

Karte:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 268 fol. 36: „Plan der Nassau-Weilburgischen Wiesen, genannt die Heidesheimer Neuwiese, bei Dreisen mit Einzeichnung von Karl Valentins Kellersmühle (Anm.: Karl Valentin *Keller), Loh- oder Lochmühle, vom 25.5.1773“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 267: „Austausch Nassau-Weilburgischer im Leiningenschen anfallenden Renten und Güter gegen Leinin­ger Ge­fälle im Amt Kirchheim, insbes. Ankauf der Lohmühle zu Dreisen und deren Erbkauf durch Valentin Keller zu Dreisen, 1724. 1781-1786, darin: Erbbestandsbrief für Andreas Becker zu Gauersheim über die Lohmühle zu Dreisen vom 27./28.4.1724“

 

 

- Lohmühle in Dreisen:

liegt direkt östlich der B 47 an der Brücke über die Pfrimm. Gebaut wurde das Anwesen in der „Einöde“ als Lohmühle, wie sich aus dem Urkundsbestand im LA Speyer ergibt 394. Am 15.10.1669 übermittelte der pfalzgräflich-sponheimische Schaffner zu Bolanden, Winolt, auf Vortrag des Schultheißen Conrad Bab zu Dreisen, das Ersuchen von Franz Frantzen und Johann Karch wegen des Baus einer Loh­mühle unterhalb des Dorfs Dreisen. Beide waren wohl Gerber. Sie wollten diejenigen Grundbesitzer, durch deren Güter der Mühlgraben geführt werde, durch Land oder Geld entschädigen. Die herrschaftliche Klosterwiese sollte dabei keinen Schaden neh­men und somit im Zins nicht beeinträchtigt werden 395. Angaben über die genaue Führung des Mühlgrabens sind im Grundsteuerka­taster Dreisen Bd. I enthalten. Dort heißt es vom Mühlteich: Er beginnt bei Pl. Nr. 743 aus der Pfrimm, läuft neben den Kirchwiesen (ehemals Klosterwiesen) und den Stickgärten her, durch das „Gewirre“ und die Auwiesen zur Lohmühle, wo er sich wieder mit der Pfrimm vereinigt 396. Die fürst­liche pfalzgräflich-sponheimische Verwaltung in Kreuznach genehmigte das Vorhaben vom Schreiben vom 22.10. 1669. Der Betrieb soll­te 1670 gegen jährlich 2 Malter Korn als Wasserfallzins aufgenommen werden 397.

 

Unter dem Be­ständer Andreas Becker wurde sie 1724 gegen jährlich 2 Malter Wasserfallzins nunmehr als Mahlmühle betrieben 398. Der aus Gauersheim stammende Müller Andreas Beker erhielt am 27./28.4.1724 einen Erbbestandsbrief über die Mühle 399.

 

1781 (err.) erfolgte der Erbkauf der Lohmühle durch Valentin Beker aus Dreisen 400.

 

Im Jahr 1800 er­warb sie Johann Valentin Berg und sie wurde von den Bergs bis 1910 als Mahlmühle betrieben 401.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird auf der Lohmühle genannt der Handelsmüller Valentin Berg 402.

 

Ab 1911 wurde die Mühle nur noch zur Elektrizitätserzeugung genutzt. In den 1960er Jahren verkaufte die Erbin Ruth Berg, verhei­ratet mit Dr. Münch in Kaiserslautern, die Mühle an Heinrich Bradfisch, der hier Landwirtschaft betrieb 403.

 

Photo:

- Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 168

 

Karte:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 268 fol. 19: „Riß über 11 Morgen herrschaftlicher Wiesen zu Dreisen mit Einzeichnung der Lohmühle, 1731 (?)“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 268 fol. 36: „Plan der Nassau-Weilburgischen Wiesen, genannt die Heidesheimer Neuwiese, bei Dreisen mit Einzeichnung von Karl Valentins Kellersmühle (Anm.: Karl Valentin *Keller), Loh- oder Lochmühle, vom 25.5.1773“

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer C38 Nr. 267: darin u.a. Ankauf der Lohmühle zu Dreisen und deren Erbkauf durch Valentin Keller zu Dreisen, Laufzeit 1724 1781-1786, darin auch Erbbestandsbrief für Andreas Becker zu Gauersheim über die Lohmühle vom 27./28.4.1724

 

 

 

 

Druslach:

Bach in der Südpfalz. Der *Fuchsbach wird im Süden der Gemarkung Hochstadt nach Nordosten von der Queich abgeleitet. Nach der Passage von Zeiskam wird ein Drittel der Wassermenge nach links als Hofgraben abgezweigt, zwei Drittel fließen als Druslach nach Os­ten. Diese ist im Süden von Lingenfeld auf etwa 100 m aufgestaut; mit dem Stauwasser wurde früher die Lochmühle betrie­ben. 1 km östlich mündet die Druslach auf der Höhe der Rheininsel Grün in den Lingenfelder Altrhein, der ober- und unterhalb mit dem Rhein ver­bunden ist.

 

Der 8 km lange Hofgraben erreicht nordöstlich von Zeiskam die Gemeinde Lustadt und fließt dann nördlich parallel zur Druslach durch Westheim und Lingenfeld. Dort mündet er 1 km nördlich der Druslach in dieselbe Altrheinschlinge wie diese. Lokal wurde der Fuchsbach auch „Gnadenwasser“ genannt. Der Legende nach überbrachte nämlich ein altes Mütterchen aus Zeiskam im Jahre 1428 dem Pfalzgra­fen Ludwig III. als Geschenk einen Korb mit Karotten und durfte sich zum Dank eine „Gnade“ ausbitten. Das Mütter­chen soll für seinen Wohnort den Wunsch nach einer Bewässerungsöffnung von der Queich her „in der Größe eines Fuchsloches“ geäußert haben. Dieses Fuchsloch, in Stein gehauen und in das linke Queichufer eingesetzt, gab dem neuen Wasserlauf den Namen 404.

 

 

 

 

 

Drusweiler:

heute OT von Kapellen-Drusweiler, VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken Ober­amt Bergzabern.

 

Seit 1533 reformierte Pfarrei mit Kapellen und Niederhorbach. Die Lutheraner verrichten ihre Kasualien in der reformierten Kirche, sind aber nach Bergzabern pfarrgenössig. KB ref. 1576, mit Kapellen und Niederhorbach 1669 405.

 

Mühlen:

- Drusweiler Mühle:

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Bergz­abern gehörte: „hat 2 Wasserräder für 1 Mahl- und 1 Schälgang. Gibt 10 Ma. Korn als Pacht 406.

 

1939 und noch 1947 war Konrad Philipp *Bretz der Müller auf der Drusweiler Mahlmühle; die kleine Mühle hatte eine Leistung von 0,75 to/24 Std. und wurde über ein Wasserrad angetrieben oder über Elektromotor angetrieben; 1939 wurde die Mühle wie das ganze Dorf wegen der Grenznähe zu Frankreich und dem Truppenaufmarsch auf bei Seiten evakuiert 407.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 863 1: „Die Mühle zu Drusweiler, o. D.“

 

 

 

 

 

Duchroth:

nahe Oberhausen/Nahe; VG Bad Münster am Stein, Lk Bad Kreuznach

 

Das Dorf gehörte zusammen mit Oberhausen/Nahe zu Veldenz/Pfalz-Zweibrücken, war jedoch immer verlehnt: 1150 an Blick von Lich­tenberg; im Weistum von Duchroth-Oberhausen von 1517 werden für die Mühle in Oberhausen Herzog Ludwig II. d.J. Graf zu Vel­denz-Zweibrücken und Hans Blicken von Lichtenberg d.Ä. als Grundherr und Erblehensherr genannt; 1650 die Herren von Gün­derode, war ab 1753 Kondominium zu je 1/2 von Pfalz-Zweibrücken und dem Freiherrn von Fürstenwärther, dem Erben der um 1750 im Mannesstamm erloschenen Herren von Günderod. Im sog. Kübelberger Austausch von 1779 mit Kurpfalz wurde die pfalz-zwei­brückische Hälfte an Oberhausen/Nahe und Duchroth an Kurpfalz übertragen Reformation 1548/49, Konfession reformiert 408.

 

 

Mühlen:

das Dorf Duchroth war zur Mühle in Oberhausen/Nahe gebannt. Im Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Oberamts Meisenheim von 1743 über die Mühle in Oberhausen/Nahe heißt es: “...liegt an der Nahe, hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgänge. Gibt 16 Malter Korn und 4 fl Pacht. Erbbeständer ist Franz Philipp *Mühlberger. Sie ist Bannmühle für Duchroth und Oberhausen.” 409.

 

Im 16. Jh. war Wolf *Elsasser der Müller in Duchroth 410.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 882/1: „Acta betr: den Duchrother oder Oberhauser Mühlenwörth und deßen Begebung, 1754-1774“

- LHA Koblenz: Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1304: Verhör des Müllers Wolf Elsasser wegen Diebstahls, 16. Jh.

 

 

- Mäusmühle:

1738 als „Mäußmühl“ 411. die Mühle ist spurlos untergegangen, ist jedoch als Flurname bekannt. Sie stand am Hagenbach, wo der Dim­rotherbach (Anm.: dieser fließt von Dimrotherhof in nördlicher Richtung auf Duchroth zu) in diesen einmündet. 1738 waren noch Mau­erreste dieser Mühle vorhanden. Der Müller von Oberhausen Johann *Cloninger wollte damals an dieser Stelle eine neue Mühle bauen. Sein Antrag wurde von der pfalz-zweibrückischen Verwaltung abgelehnt, weil der Hagenbach die sickingisch-zwei­brückische Grenze bil­dete und weil die Einwohner von Duchroth und Oberhausen zur Bannmühle Oberhausen/Nahe gebannt waren. Am 24.10.1741 bean­tragte der Mühlarzt Johann Jakob *Scherer aus Oberhausen die Genehmigung zum Neubau einer Mühle an die­ser Stelle. Auch sein An­trag wurde abgelehnt 412.

 

 

- Rocksmühle:

in den Musterungslisten des Oberamts Meisenheim, Gemeinschaft Duchroth von 1587 ist genannt: „Lorenz von der Rocksmühle“ 413.

 

 

 

 

 

Dudenhofen:

VG Dudenhofen; Lk Rhein-Pfalz-Kreis; westlich von Speyer am Speyerbach gelegen; das Dorf gehörte zum Hochstift Speyer.

 

Mühlen:

eine Mühle zu Dudenhofen wird zum ersten Mal 1224 erwähnt 414. Erstmals wird 1224 die “Ganzenmühle” bei Högenhoven (Hanho­fen) erwähnt, die 1224 gegen eine jährliche Gilt von 12 Scheffel Dinkel an das Kloster Maulbronn verpachtet wurde. 1305 verlieh der Abt von Maulbronn die „Gansmühle“ dem Konvent des hl. Grab-Klosters in Speyer. Bei einer Güterverleihung im Jahr 1363 wer­den einige Güter angeführt, die „ob der Gansmühle bey Dietnhoven“ lagen 415.

 

1382 verbietet König Wenzel dem Hermann von Hohenfels, die Stadt Speyer in ihrem Besitz der Mühle zu Dudenhofen nicht zu stören 416.

 

Bischof Raban erhält vom Germanstift in Speyer in der Folgezeit die “Wingertsmühle” am Speyerbach zugesprochen. Im Besitz des Klos­ters Maulbronn befindet sich 1450 die “Steinmühle”, die mit 15 Malter Korn als Jahrespacht an Claus Müller, Müllers sel. Sohn, verpach­tet war. Diese Mühle wird noch 1525 erwähnt: „Schafskirchhof ob der Steinmühl 417.

 

Auch das Dudenhofener Weistum (vermutlich aus dem 15. Jh.; Original schon im 16. Jh. nicht erhalten, aber überliefert in einem „Büch­lein“ vom 19.9.1583 418) spricht von der Maulbronner Mühle. In Nr. 8 des Weistums heißt es: „Weissen und sprechen daß ein gemeiner allment Weeg seyn soll zu der Muhlbronner [= Kloster Maulbronn] *bederich.“ In Nr. 9 heißt es: „were es sach, daß der müller oder ein andere Muller wolt weren vor sanct Geörgentag [Anm.: 23. April] und nach sanct Michaelstag (29. September) durch den hoff reiten, so mögen wir ein weg uffthun zu dem bederich der untersteint ist.“

 

Die Stadt Speyer hatte ebenfalls eine Mühle in Dudenhofen. Die Speyerer Chronik berichtet: „Hermann von Hohenfels hindert und irret die Stadt an der Mühlen und Gütern zu Dudenhofen, die sie lange Zeit in Nutz und Gewehr gehabt, darum König Wenceslaus Herman geboten, ohne Hindernus allen Schaden gut zu machen, am Dienstag nach Michaelis zu Frankfurt 1382 419.

 

Das Ratsprotokoll der Stadt Speyer spricht 1587 von der “Hirschmühle”, die kurze Zeit später verkauft wird 420. Wenig Bedeutung hatte die “Fransche Mühle”, deren Besitzer Calvinist war und deshalb mit den bischöflichen Räten in ständigem Streit lag. Sie wurde im 30jäh­rigen Krieg zerstört 421. Es handelt sich die „Frank'sche Mühle“.

 

Die Mühle des Hochstifts Speyer zu Dudenhofen war durch den Speyerer Bischof Philipp von Sötern wegen einer Obligation über 151.443 Reichsthaler gegenüber dem Söternschen Familienfideikommiß verpfändet worden. Nach dem Tod des Bischofs kam es 1659/1660 zu einem Rechtsstreit vor dem Reichskammergericht. Der Nachfolger Lothar Friedrich Bischof von Speyer hatte die Obligatio­n wegen Unrechtmäßigkeit widerrufen 422.

 

1685 erscheint urkundlich die “Pelzmühle” oberhalb des Dorfes am Woogbach, deren jährlich Pachtzins 12 Malter Getreide an das Hoch­stift Speyer betrug.

 

Im 18. Jh. bestand in Dudenhofen nur noch die herrschaftliche Mahlmühle 423.

 

Am 4.8.1780 wurde auf dem Friedhof von Dudenhofen der Müller Georg *Hitzel beerdigt. Ein Mainzer aus Heidesheim, „vulgo Mayntzer Jörg“. Er starb am Vortag, dem 3.8.1780 i Gasthaus „zum Ochsen“. Dort wurde ihm mit einem Messer ins Herz gestochen (vgl. KB Du­denhofen/Pfalz; vgl. Ofer: Gelegenheitsfund; in: PRFK 1989, S. 498). +++klären: welche Mühel+++

 

im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird in Dudenhofen ge­nannt die Firma „Becker, J., Kunden- und Handelsmüller. Eigenthümer Johannes Becker“ 424.+++klären: welche Mühel+++

 

Um 1870 war Engelhard *Sieber als Müller in Dudenhofen +++klären: welche Mühle+++. Er wurde am 20.9.1870 vom Schwur­gericht Zweibrücken für das 3. Quartal als Geschworener einberufen 425.

 

 

- Fransche Mühle, Frank'sche Mühle, Steinmühle:

im Besitz des Klosters Maulbronn befindet sich 1450 die “Steinmühle”, die mit 15 Malter Korn als Jahrespacht an Claus Müller, Müllers sel. Sohn, verpachtet war. Diese Mühle wird noch 1525 erwähnt: „Schafskirchhof ob der Steinmühl 426.

 

Wenig Bedeutung hatte die “Fransche Mühle”, deren Besitzer Calvinist war und deshalb mit den bischöflichen Räten in ständigem Streit lag. Sie wurde im 30jährigen Krieg zerstört 427. Bei der Türkenschatzung 1603 wurde das Vermögen des Müllers Velten *Frank, eines Kalviners, auf 3000 fl, darunter die Mühle auf 400 fl veranschlagt. Er war der wohlhabendste Bürger in Dudenhofen. A. 12.1.1625 be­richtete Frank, der „alte Müller von Dudenhofen“, dem Rat der Stadt, „daß ihn die bischöflichen Räte um 800 Reichstaler gestraft hät­ten, weil er bisher dem Bischof nicht gefront hätte und auch seinen Sohn, der ihrer Religion nicht wär, drau­ßen durch den Pfarrer von Freisbach zur Erden bestatten lassen und er wäre uf morgen den Tag, daß er zu Kirrweiler erscheinen müs­se und die 800 Reichstaler er­legen sollte“. Dabei übergab der Müller einen Brief, aus dem ersichtlich war, daß die Mühle in Speyerer Gemarkung lag. Im darauf fol­genden Jahr verstarb Frank. Das Ratsprotokoll vom 16.1.1626 beschäftigte sich mit dem Vermögen des Müllers, das in der Zwischenzeit ohne Einverständnis des Rares versteigert worden war. Da Frank einen Enkel hinterlassen hatte, be­stimmte man einen Vormund. Nach wie vor behauptete der Rat, daß diese Mühle auf städtischen Territorium liege 428.

 

Am 18.5.1626 verkaufen Hanß König aus Heiligenstein, Peter Lochbaum aus Langenfeld [Lingenfeld] für sich und namens ihrer Ehefrau­en Anna und Margaretha Franck, ferner Hanß Adam Günther und Hanß Georg Schön, beide aus Dudenhofen, als Vormünder im Namen der Margaretha Franck, Tochter des Velten Frank des Jüngeren und der Barbara, sämtlich Erben bzw. Nachkommen des Veltin Franck, ehemaligen Müllers zu Dudenhofen, mit Beistand von Johann Conradt Gerißheim, speir. Ausfauth des Amts Kirrwei­ler, dem Johann Rein­hardt von Sötern, fürstl. Speirischem Rat usw. die Steinmühle zu Dudenhofen nebst einigen um die Mühle gele­genen Grundstücken, um die Summe von 1000 Reichstalern. 429

 

 

- Galgenmühle:

s. Schießberger Mühlen (= Galkmühle) in Speyer

 

Im 15. Jh. (jüngere Abschrift einer älteren Urkunde) heißt es zu den Gemarkungsgrenzen: diese geht „von der Diebsbrücke an hinder dem Roten Thorn füre biß an die ober Galgmühlen und von derselben Galgenmühlen an biß an die guten leuthe“ 430. Anfang des 16. Jh. verläuft die Grenze zwischen Dudenhofen und Speyer von „derselben Galgkmülen an büs an die guten lüde (Anm.: = Gutleut­haus, ein Leprosorium), vnd von den guden lüden an die landauwer strasse“ 431.

 

 

- Grundhöfer'sche Mühle:

s. herrschaftliche Mühle

 

 

- herrschaftliche Mühle in Dudenhofen:

später Grundhöfer'sche Mühle; im 18. Jh. bestand in Dudenhofen nur noch die herrschaftliche Mahlmühle 432. Wann die Mühle er­baut wurde ist unbekannt. Urkundlich wird sie erstmals1717 als herrschaftliche Bannmühle aufgeführt, in der die Bauern aus Duden­hofen, Schifferstadt, Berghausen und Heiligenstein zum Mahlen verpflichtet waren 433. Diese Mühle dürfte, wenigstens dem Standort am Woogbach nach, in ihren Fundamenten erhalten sein; bekannt ist lediglich, daß sie oftmals den Besitzer wechselte 434. 1717 wur­de sie von durch Bischof Heinrich Hartard an Georg Friedrich *Siegel, Müller zu Kißlau, gegen eine jährliche Pacht von 50 Malter Korn auf 12 Jahre verliehen 435.

 

1736 wurde die Mühle an Georg *Armbrust von Geinsheim um eine jährliche Pacht von 114 Malter Korn auf 6 Jahre verliehen. Sein Nachfolger als Temporalbeständer war 1742 Johann Peter *Fertig. Dieser erhielt die Mühle auf 6 Jahre gegen eine jährliche Pacht von 50 Malter Korn. Am 5.2. 1748 erhielt Leonhard *Worf die Mahlmühle ebenfalls im Temporalbestand auf 6 Jahre gegen eine jähr­liche Pacht von 150 Malter Korn und ein fettes Mühlschwein von 200 Pfund oder ersatzweise 20 fl in Geld. Auf diesen folgte Lukas Worf. Er erhielt die Mahlmühle am 19.4.1754 auf 6 Jahre zu gleichen Bedingungen. 1760 wurde seine Bestandszeit um 10 Jahre ver­längert. Da­mals mußten die Eheleute Worf ein Zeugnis vorlegen, wonach sie statt bisher 500 fl nun 580 fl Kaution geben konnten. 1762 war die Mühle reparaturbedürftig und wurde nach langen Auseinandersetzungen um die Auftragsvergabe und die Auftragssum­me ab 1764 in­standgesetzt. Am 12.6.1769 erhielt Lukas Worf die Mühle auf weitere 12 Jahre unter den alten Bedingungen. Von ihm übernahm sein Schwiegersohn Leonhard *Kinscherff am 5.6.1782 die Mühle im Temporalbestand auf 12 Jahre gegen eine jährliche Pachtsumme von 196 Malter Korn. Auch er und seine Frau Franziska mußten eine Kaution stellen, nämlich ihr Haus, die Wirtschaft „Zum Schwarzen Adler“ samt aller Schildrechte zu 600 fl und 1 Morgen Wiesen, im Hansenerlich gelegen, zu 400 fl 436.

 

Ab 1792 mußte Leonhard Kinscherff an die Franzosen viermal Tribut leisten, bis sie nach Abtretung des linken Rheinufers Eigentum der Französischen Nation wurde 437. Im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung wird die vorher dem Fürstbischof von Speyer zu­stehende Herrschaftsmühle genannt 438.

 

Um 1829 war der Müller NN. Kinscherff der Betreiber der herrschaftliche Mühle in Dudenhofen; als 1829 der aus Iggelheim stam­mende Johann Meyer beantragte, „auf der Dudenhofen Mühlbach circa 200 Meter oberhalb des Dorfes und der Mühle des Kinscherff eine Öl­mühle errichten zu dürfen 439 widersprach Kinscherff offenbar, denn das Vorhaben Meyers wurde nicht realisiert. Zehn Jahre später, 1839 beantragte Johann Meyer die Bewilligung für den Bau einer Ölmühle, „ungefähr 700 Meter entfernt von der Mühle des Kinscherf ... zwischen Speyer und Dudenhofen“, also unterhalb des Ortes 440. Es kam erneut zu einem Einspruchs des Müllers Kin­scherff. Dem An­trag des Johann Meyer wurde schließlich am 24.4.1840 stattgegeben 441. Doch bereits im folgenden Jahr ergaben sich Schwierigkeiten wasserbaulicher Art, als nämlich der als nämlich der Neumüller gezwungenermaßen sein ganzes Mühlwerk ver­ändern und einen neuen zu seiner Mühle führenden Mühlgraben ausheben lassen wollte, weil „der Abfall an der Mühle wegen Man­gels des benötigten Wassers zum Betriebe derselben zu wenig und zu gering sei“ 442 Dieses Vorhaben wurde jedoch wegen einer an­deren Lösung aufgegeben, näm­lich hinter der Mühle einem Durchstich zu machen, zur rascheren Beseitigung des Hinterwassers. Gleichzeitig be­antragte er die Geneh­migung zum Bau eines weiteren Wasserrades. Um 1850 war die neue Mühle dann fertiggestellt 443. Zu weite­rem Widerstand des Müllers Kinscherf scheint es nicht mehr gekommen zu sein.

 

Der Nachfolger, Martin *Kinscherf war vor 1867 verstorben. Als das Bezirksamt Speyer am 11.6.1867 dem Ackerer und Bürgermei­ster aus Dudenhofen, Lorenz Mund, die Erlaubnis erteilt, „auf dem rechten Ufer des Woogbaches oberhalb Dudenhofen“ eine Öl­mühle zu er­richten, legte die Müllerin „Martin Kinscherf Witwe“ gegen die Genehmigung Einspruch en und begründete diesen mit der nachteiligen Veränderung der ohnehin mangelhaften Wasserkraft am Woogbach, wodurch ihr eigenes Staurecht beeinträchtigt werde. Nachdem auch weitere Einsprüche der Wiesenbesitzer und des Schloßmüllers in Hanhofen, Franz Becker erfolgt waren, wur­de der Antrag auf Er­richtung der Ölmühle zurückgewiesen 444.

 

1901 brannte die Mühle ab. Wieder aufgebaut wechselte sie mehrmals den Besitzer, bis sie 1962 endgültig stillgelegt wurde. Die Bauern liefern heute (1985) ihr Getreide zu der seit 1224 bestehenden Schloßmühle in Hanhofen an. Die in der Nähe stehende “Neu­mühle” schloss 1968 nach 140 Jahren Tätigkeit ihre Pforten 445.

 

Urkunden/Literatur:

- Klotz, F.: Von der herrschaftlichen Mühle zu Dudenhofen; in: „Die Rheinpfalz Ausgabe Speyer vom 8.12.1956

 

 

- Morschmühle:

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 270

 

 

- Neumühle I:

um 1619 war Veltin *Franckh der Müller in der Neumühle 446.

 

 

- Neumühle II:

als 1829 der aus Iggelheim stammende Johann Meyer beantragte, „auf der Dudenhofen Mühlbach circa 200 Meter oberhalb des Dor­fes und der Mühle des Kinscherff eine Ölmühle errichten zu dürfen 447 widersprach Kinscherff offenbar, denn das Vorhaben Meyers wurde nicht realisiert. Zehn Jahre später, 1839 beantragte Johann Meyer die Bewilligung für den Bau einer Ölmühle, „ungefähr 700 Meter ent­fernt von der Mühle des Kinscherf ... zwischen Speyer und Dudenhofen“, also unterhalb des Ortes 448. Es kam erneut zu ei­nem Ein­spruchs des Müllers Kinscherff. Dem Antrag des Johann Meyer wurde schließlich am 24.4.1840 stattgegeben 449. Doch be­reits im folgen­den Jahr ergaben sich Schwierigkeiten wasserbaulicher Art, als nämlich der als nämlich der Neumüller gezwungener­maßen sein ganzes Mühlwerk verändern und einen neuen zu seiner Mühle führenden Mühlgraben ausheben lassen wollte, weil „der Abfall an der Mühle we­gen Mangels des benötigten Wassers zum Betriebe derselben zu wenig und zu gering sei“ 450. Dieses Vorha­ben wurde jedoch wegen ei­ner anderen Lösung, nämlich hinter der Mühle einem Durchstich zumachen, zur rascheren Beseitigung des Hinterwassers. Gleichzeitig beantragte er die Genehmigung zum Bau eines weiteren Wasserrades. Um 1850 war die neue Mühle dann fertiggestellt 451. Zu weite­rem Widerstand des Müllers Kinscherf scheint es nicht mehr gekommen zu sein.

 

Die Neumühle schloss 1968 nach 140 Jahren Tätigkeit ihre Pforten 452.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. Q22 (Triftamt Neustadt) Nr. 213: Dudenhofer Neumühle (Mayer), 1840-1842

 

 

- Pelzmühle:

1685 kaufen Christoph *Flockert und seine Frau Maria Katharina die dem Hochstift Speyer zugefallene (offenbar waren keine Erben vor­handen), „ganz verfallene Pelzmühle oberhalb Dudenhofen“ um 50 fl und einen jährlichen Wasserzins von 12 Malter Korn 453. Die “Pelz­mühle” lag oberhalb des Dorfes am Woogbach 454.

 

 

- Steinmühle:

s. Frank'sche Mühle

 

 

- Walkmühle:

das St. Germanstift Speyer besaß in Dudenhofen zwei Mühlen, die Walkmühle und die Wingertmühle, „nydewendig Dudenhofen uff der bache gelegen“. Die Walkmühle hatte das Stift bereits für einen Zins von 5 Gulden an den Weber Henne von Suste und die beiden Tu­cher, Gebrüder Mengoß und Peter, Speyerer Bürger, und ihre Erben verkauft, als Dekan und Kapitel des Stifts diesen Zins zusam­men mit der Wingertmühle am 23.4.1407 dem Speyerer Bischof Raban von Helmstädt gegen eine Ewiggült von 9 Malter Korn, die von nun an der Bischof an Stelle des Germanstifts dem Domkapital reichen sollte, verkauft 455.

 

 

- Wingertmühle:

das St. Germanstift Speyer besaß in Dudenhofen zwei Mühlen, die Walkmühle und die Wingertmühle, „nydewendig Dudenhofen uff der bache gelegen“. Die Walkmühle hatte das Stift bereits für einen Zins von 5 Gulden an den Weber Henne von Suste und die beiden Tu­cher, Gebrüder Mengoß und Peter, Speyerer Bürger, und ihre Erben verkauft, als Dekan und Kapitel des Stifts diesen Zins zusam­men mit der Wingertmühle am 23.4.1407 dem Speyerer Bischof Raban von Helmstädt gegen eine Ewiggült von 9 Malter Korn, die von nun an der Bischof an Stelle des Germanstifts dem Domkapital reichen sollte, verkauft 456.

 

Literatur/Urkunden:

- Klotz, Fritz: Die Mühlen und Müller (in Dudenhofen); in: Klotz, Fritz: Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen, Gemeindever­waltung Dudenhofen 1964, S. 138-146

 

 

 

 

 

Dunzweiler:

VG Waldmohr, Lk Kusel; nordwestlich von Waldmohr; war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Zweibrücken

 

Mühlen:

- Pletschmühle, Dunzenweiler Mühle:

an Stelle der heutigen Mühle muß schon sehr früh eine Mühle gestanden haben, denn in einer Urkunde von 1547 heißt es, die Gemar­kungsgrenze gehe“die bach hinab biß bei der Altmühl“ 457; auch 1772 wird noch einmal die „Altmühl“ genannt 458.

 

Am 4.5.1700 verkaufte der Müller Hans Georg *Becker von der „Duntzweiler Mühl“ einen von seiner Schwiegermutter ererbten Hofplatz“ 459.

 

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Waldtmohrer Unter Dorfmüller“ den ihm erteil­ten „Confirmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat. Dort heißt es weiter: „der Duntzweyler hat ver­kauft und hat freie Richtigkeit“ 460.

 

1728 kaufte der frühere Müller auf der Reismühle in Krottelbach, Johannes *Weyermiller, die Pletschmühle in Dunzweiler und die dortige Ziegelhütte von dem pfalz-zweibrückischen Brigadier der fürstlich zweibrückischen Leibgarde und zugleich Wegeaufseher in Zwei­brücken, Claude Mariotte. Er erhielt 1728 von der pfalz-zweibrückischen Regierung einen Erbbestandsbrief über die Dunzwei­ler Mühle. Weyermüller konnte den mit Mariotte vereinbarten Kaufpreis jedoch nicht zahlen. Daraufhin wurde die Erbbestandsmühle in Dunzweiler einschließlich der zugehörigen Ziegelhütte zwangsversteigert. Die Versteigerung erfolgte nach Ansicht des Johannes Weyermiller (auch als Weyermüller bezeichnet) unter Wert, wodurch dieser seiner Ansicht nach um 229 fl. geschädigt wurde. Weyer­miller erhob deshalb 1729 Klage vor dem Oberamt Zweibrücken mit dem Ziel, die Zwangsversteigerung als null und nichtig aufzu­heben (Nullitätsklage) und ihm Schadenersatz in Höhe seiner gemachten Aufwendungen von 150 fl. bzw. 52 fl. für den Einkauf in die Müllerzunft zuzusprechen. In zweiter Instanz war das Verfahren 1730 vor der Regierung in Zweibrücken rechtshängig. Nach Ab­weisung der Nullitätsklage wandte sich Weyermiller mit einer sog. Citationis ad videndum deduci nullitates ... an das Reichskammer­gericht Wetzlar (1733-1736) 461.

 

1744 war Johann Peter *Glaser Erbbeständer auf der Pletschmühle in Dunzweiler 462.

 

Im Mühlenprotokoll des Oberamts Zweibrücken, erstellt 1744 und vorgelegt am 6.1.1745 ist folgendes vermerkt: “Die Dunzweiler Plet­schmühle wird von einem Bächlein getrieben, das ¼ Stunde von der Mühle in dem herrschaftlichen Erlenborner Wald entspringt und in die Schönenberger Bach fließt, ¼ Stunde unterhalb des Dorfes Dunzweiler. Ist in gutem Stand und erst seit etlichen Jahren re­pariert worden, hat 1 oberschlächtiges Wasserrad, 1 Mahlgang und 1 Schälgang im Trillis. Bey Eiß und Sommerszeit gehet selbige so langsam, daß der Müller ... zu Zeiten nicht seyn Brod mahlen, hingegen bey wachsendem Waßer ein zieml: beförderen können. Hat oberhalb der Mühl ein kleines Wehr, längerer Oberdeich, Kandel von 30 Meter. Kein Bann. Die Mühle und die dabei befindliche Zie­gelhütte sind in ei­nem Bestand, für die Mühle allein sind 2 fl und 2 Kappen 8 bz Pacht zu zahlen. Dunzweiler mit 29 Haushaltungen läßt hier mahlen (wenn die Mühle Wasser hat). Die Duntzweiller Gemeind allein so 29 Haushaltungen starck ist, mahlet in dießer Mühl wann selbige Wa­ßer hat. ... Johann Peter Glaser ist der Erbbeständer vermög in Handen habenden Bestandes vom 23ten Marty 1737 ...” 463.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Duntzweiler Plet­schMühl [hat] 1 WaßerRad welches einen Mahl und im Trilles laufend Scheelgang treibt; [zahlt an Pacht] 2 fl 8 bz an Geld. Ist keine Bann Mühl, jedoch mahlen die Duntzweyl aus 29 famil: bestehend, gemeinigl allhier.“ 464

 

Karte:

- LA Speyer Best. WW1 Nr. 1270: „Geometrische Aufnahme über die Hoheitslinie zwischen dem Churpfaelzischen Oberamt Lautern und dem Herzoglich Pfalzzweibrückischen Oberamt Zweibrücken“, aufgenommen Juni 1774

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 864 14: „Die Mühle und Ziegelhütte zu Dunzweiler, o. D.“

 

 

 

 

 

Dusenbrücken:

s. auch*Walshausen;

 

OT von Nünschweiler, VG Thaleischweiler-Fröschen, Lk Südwestpfalz; südlich der B8 und der K10 gelegener Weiler; westlich von Pirma­sens im Felsalbtal zwischen Zweibrücken und Pirmasens gelegen; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zwei­brücken. Bei Dusenbrücken überquerte jahrhundertelang die wichtige “Salzstraße vom lothringischen Salinengebiet bei Dieuze zum Rhein die Felsalb.

 

Mühlen:

bereits im Mittelalter gab es in Dusenbrücken eine Mahlmühle 465.

 

- Dusenbrücker Mühle:

die ehemalige 1938 abgerissene Dusenbrücker Mühle befand sich etwa bei der heutigen Brücke am Regenrückhaltebecken, wo nun das Wasser der Felsalb und des Blümelbachs während der Regenzeit gestaut werden kann 466.

 

Die unweit des Dorfes “Dudenbrücken” neu zu erbauende Noth- und Handelsmühle, Öl- und Mahlmühle, wurde erbbeständlich ver­geben 467; die Erbbestandsmühle in Dusenbrücken und die an das Kloster Hornbach davon zu entrichtende Pacht 468.

 

In der Aufstellung der Mühlen im Herzogtum Zweibrücken vom 25.9.1756, erstellt von dem Keller Böttger an die herzogliche Regie­rung ist folgendes vermerkt: „Die Dusenbrücker Mühl wurde ao. 1751 neu auferbaut, und dem Besitzer Mattheus Müller in ao. 1755 ein neuer Erbbestandsbrief darüber ertheilet, Vermöge dessen diese Mühle 2 Wasserräder hat, welche einen Mahl- und eine Schehl­gang treiben, 9 Mltr. 7 Faß Korn, 2 Mltr. Haber und 9 fl an Geld gibt, ist das Dorf Nünschweiler darzu gebannt“ 469.

 

Der hierin genannte Johann Mathias *Müller ist wohl +++prüfen+++ der Sohn des Müllers zu Dusenbrücken, Johann Georg Müller († 13.2.1759 Dusenbrücken im Alter von 61 J. 470) und der Anna Margaretha NN († 13.2.1759 Dusenbrücken im Alter von 61 J.) 471.

 

1756 hatte die benachbarte Walshauser Mühle 118 Familien als Mahlgäste. Es waren zwei Wasserräder mit zwei Mahlgängen und ein Schälgang vorhanden. Da die Wasserkraft nicht mehr ausreichte, mußten ab 1755 die Nünschweiler und Windsberger Mahlkunden in der in Dusenbrücken von Mathias Müller neu errichteten Mühle mahlen lassen 472.

 

Der Betrieb der Mühle wurde durch das Holzflößen auf der Felsalb beeinträchtigt. Deshalb erhielt laut Erbbestandsbrief von 1755 der Dusenbrücker Müllermeister Mathias *Müller, wenn Holz geflößt wurde, pro Tag und Mahlgang, einen Gulden Entschädigung. Im Jahr 1786 verlangte er laut Erbbestandsbrief 39 Gulden Entschädigung von der Herrschaft, weil diese vor über 10 Jahren Brennholz durch seine Schleuse geflößt hatte. Diese Schleuse befand sich weit oberhalb der Mühle, am Beginn seines langen Mühlgrabens, der wohl schon im Mittelalter für die erste lang vergessene Dusenbrücker Mühle gegraben wurde. Durch die Trockenlegung seiner Müh­le konnte Mathias Müller 13 Tage lang nicht mahlen. Er erhielt dafür aber nur 26 Gulden im Jahre 1787 ausbezahlt, nach einer Warte­zeit von mehr als 10 Jahren. Der Zweibrücker Herzog hatte sich mit dem Bau des Karlsberger Schlosses stark verschuldet 473.

 

Von 1770-1780 kam es zu Beschwerden der Gemeinde Bottenbach gegen den Dusenbrücker Müller wegen Anschwellung ihres Wiesen­bachs durch den Mühlgraben 474.

 

Am 16.8.1853 wird die aus dem Nachlaß des verstorbenen Müllers Philipp Müller stammende Dusenbrücker Mühle versteigert : „Diese ganz neu hergerichtete Mühle, 2 Stunden von Pirmasens und 3 Stunden von Zweibrücken, ¼ Stunde von der Landauer Chaus­sée gele­gen“ bestehend „in einem neuerbauten Wohngebäude ...in 2 Mahlgängen, einem Schälgange, einer Sägemühle, einer Oel­mühle und ei­ner Hanfreibe ...“. Weiterhin heißt es dort: „Die Mühle ist überschlächtig mit einem Gefälle von 24 Fuß und hat das gan­ze Jahr hinrei­chendes Wasser zum Betrieb der Werke.“ 475

 

Literatur/Urkunden:

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 676: die unweit des Dorfes “Dudenbrücken” neu zu erbauende Noth- und Handelsmühle, Öl- und Mahl­mühle; deren erbbeständliche Begebung und Pachtrückstände; Regelung der Bannalität

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 677: die Erbbestandsmühle in Dusenbrücken und die an das Kloster Hornbach davon zu entrichtende Pacht

 

 

- Rothmühle, Röthmühle:

östlich von Dusenbrücken in Richtung Winschberg, am Blümelsbach gelegen; kurz unterhalb der Mühle mündet der Blümelsbach von rechts in die Felsalb.

 

Karte:

- LA Speyer Best. H5 Nr. 4512

- LA Speyer Nest. W1 Nr. 4225 70

 

 

 

 

 

 

 

1 Vgl. Polenz: Katalog der merowingischen Funde in der Pfalz, a.a.O., S. 75; vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O. S. 304.

2 Vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O. S. 304 und S. 448; vgl. Zeuß: Liber Possessionum, a.a.O., Bd. 2, S. 93.

3 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 261.

4 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 277.

5 Vgl. Helfrich: Familienregister der kath. Pfarrei Dahn, a.a.O., S. 17.

6 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O.,S. 267.

7 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 128.

8 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1865, S. 82.

9 Vgl. Christmann, Siedlungsnamen II, a.a.O., S, 128.

10 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 128.

11 Vgl. Helfrich u.a.: Familienregister zum kath. KB Dahn, a.a.O., S. 12.

12 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 18 vom 5.3.1819, S. 133.

13 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 183.

14 Vgl. Helfrich u.a.: Familienregister zum kath. KB Dahn, a.a.O., S. 6.

15 Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 5.11.1830, Nr. 122, Bl. 901.

16 Vgl. Schultz: Die Dahner Mühlen, Teil III: „Von der Pfalzgrafenmühle zur Fischwoogmühle“ in: Die Rheinpfalz“ vom 18.3.1981.

17 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern. Zweibrücken 1828, S. 134.

18 Vgl. Frey: Beschreibung d. Bayr. Rheinkreises, Bd. IV, a.a.O., S. 232.

19 Vgl. Gilardone: Handbuch Regierungsbezirk Pfalz, Speyer 1886, S. VII.

20 Vgl. LA Speyer, Best. Hochstift Speyer, A Nr. 170.

21 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 208.

22 Vgl. „Die Rheinpfalz“, Pirmasenser Rundschau vom 18.3.1981.

23 Vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 62 und Nr. 65; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 267.

24 Vgl. „Die Rheinpfalz“, Pirmasenser Rundschau vom 18.3.1981.

25 Vgl. LA Speyer Best. Best. J13 Nr. 873: Klage des Konkursverwalters über das Vermögen des Valentin Paul, Landwirt in Bruchweiler ./. Wilhelm Paul, Müller auf der Fischwoogmühle u.a., 1932; vgl. LA Speyer Best. J13 Nr. 728 Klage des Konkursverwalters über das Vermögen des Kaufmanns Bernhard Paul in Zweibrücken ./. Wilhelm Paul, Müller auf der Fischwoogmühle, 1933.

26 Vgl. „Die Rheinpfalz“, Pirmasenser Rundschau vom 18.3.1981.

27 Vgl. LA Speyer Best. J13 Nr. 947.

28 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 254.

29 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen, Bd. 18.3, a.a.O., S. 61.

30 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Mainz-Bingen Bd. 18.3, a.a.O., S. 61-62.

31 Vgl. LA Speyer Best. U298, Nr. 295 F

32 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 8.

33 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 8.

34 LA Speyer Best. X53 Nr. 7 (Kopie); Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

35 LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Bl. 18 (Kopie); Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

36 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, Nr. 888.

37 Vgl. zu ihm: Stuck, Verwaltungspersonal Zweibrücken, a.a.O., S. 131.

38 LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Bl. 19-20r (Kopie); Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

39 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 1678 Nr. 888.

40 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 183 Nr. 973.

41 Vgl. Bezirksgruppe Kusel der Pfälz.-Rhein. Familienkunde: Dermahliger Zustand des Amptes Lichtenberg und Nohfelden sampt beygefügtem Denombrement 1704, Kusel 2010, S. 108.

42 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 286.

43 Vgl. Kuby: Pfarrerlisten der nassauischen Pfarreien in der Rheinpfalz [Weilburg und Saarbrücken]; in: Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 1997, S. 245.

44 Vgl. LA Speyer, Briefprotokolle Nr. 576; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 175; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 286.

45 Vgl. auch Fries: Zeitenwende, S. 6; vgl. Fink, Familienchronik Mann, a.a.O.,S. 181.

46 Vgl. lutherisches Kirchenbuch Kirchheimbolanden; Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

47 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 286.

48 Vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar; vgl. lutherisches Kirchenbuch von Kirchheimbolanden.

49 Vgl. Krehbiel, Howard E.: “From Troubled Times, a.a.O., S. 49.

50 Vgl. Gensi style="margin-bottom:0cm;orphans:0;widows:0;">51 Vgl. LA Speyer Best. F 22 Nr. 131.

52 Mitteilung Ewald Dittmar, dem von Herrn Beutler der obige Artikel über die Dannenfelser Mühle, aus unbekannter Quelle, übermittelt wurde.

53 Vgl. Drechsel/Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., Bd. 1 S. 134, 138, 222.

54 Vgl. Drechsel/Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., Bd. 1, S. 222.

55 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 281.

56 GLA Karlsruhe 67/449, f. 59r-60 = Codex maior Spirensis, abgedruckt bei Drechsel/Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., Bd. 1, S. 207.

57 Bayr. HSTA München Rheinpfälzer Urkunden Nr. 195; abgedruckt bei Drechsel/Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., Bd. 1 S. 212-217.

58 Universitätsarchiv Heidelberg, IX, 4e, Nr. 284a, f. 50v-52r [Salbuch], abgedruckt bei Drechsel/Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., Bd. 1, S. 223.

59 Vgl. Drechsel/Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., Bd. 1 S. 226.

60 Fouquet u.a.: Das Seelbuch des Dominikanerinnenklosters St. Lambrecht, a.a.O., S. 15 Nr. 79.

61 Vgl. Fouquet u.a.: Das Seelbuch des Dominikanerinnenklosters St. Lambrecht, a.a.O., S. 104 Anm. zu Nr. 79; vgl. Conrad: Die Geschichte des Dominikanerinnen- klosters in Lambrecht bis zur Reformation anhand der Quellen untersucht, a.a.O., S. 97.

62 Vgl. LA Speyer Best. D27 Nr.62, abgedruckt bei Drechsel/Fouquet: Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., Bd. 1 S. 238-240.

63 Vgl. LA Speyer Best. C 2151, abgedruckt bei Seelinger: Familien in Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., S. 704/05.

64 Vgl. Seelinger: Familien in Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., S. 707 ff.

65 Vgl. Seelinger: Familien in Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., S. 87 Nr. 241-243.

66 Vgl. Seelinger: Familien in Dannstadt und Schauernheim, a.a.O., S. 195 Nr. 710.

67 Vgl. Rödel: Regesten Kloster Weidas, a.a.O., S. 88, 89 Nr. 54.

68 Vgl. Steiner, Peter: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 396.

69 Vgl. Bilfinger: Die ehemaligen „Eselsmühlen“ im Benjental; Pfälzer Kurier, Wochenendbeilage“Pfalz“ Nr. 15-18, 20, 22 und 24; Nachdruck in: Heimatblätter Deides­heim und Umgebung, August 1975 Heft 17, S. 2.

70 Vgl. Schneider/Sitzmann: Gimmeldingen. Chronik eines Weindorfes, a.a.O., S. 370 mit Karte S. 381; vgl. Metz/Sitzmann: „Die ehemaligen Mahlmühlen am Muß­bach“; in: Kermann/Sitzmann, Alfred: Gimmeldingen. Leben im Weindorf , a.a.O., S. 44 mit Karte S. 45.

71 Vgl. Bilfinger: Die ehemaligen „Eselsmühlen“ im Benjental; Pfälzer Kurier, Wochenendbeilage“Pfalz“ Nr. 15-18, 20, 22 und 24; Nachdruck in: Heimatblätter

Deidesheim und Umgebung, August 1975 Heft 17, S. 2.

72 Vgl. LA Speyer Best. G6 Nr. 387 nicht foliert

73 Neustadter Zeitung vom 1.11.1855 Nr. 131.

74 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 14.

75 Vgl. Schneider/Sitzmann: Gimmeldingen. Chronik eines Weindorfes, a.a.O., S. 370 mit Karte S. 381; vgl. Metz/Sitzmann: „Die ehemaligen Mahlmühlen am

Mußbach“; in: Kermann/Sitzmann: Gimmeldingen. Leben im Weindorf , a.a.O., S. 44 mit Karte S. 45.

76 Vgl. Neustadter Wochenblatt vom 19.6.1838 Nr. 37, S. 148.

77 Vgl. Mitteilung von Katharina Hofrichter aus Neustadt vom 3.1.2011 und 1.5.2011.

78 Mitteilung von Frau Katharina Hofrichter aus Neustadt vom 30.4.2011.

79 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, a.a.O., S. 16.

80 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, a.a.O., S. 18.

81 Vgl. Neustadter Wochenblatt vom 19.6.1838 Nr. 37, S. 148.

82 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, a.a.O., S. 18.

83 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 208.

84 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 143.

85 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 302; vgl. Metz/Sitzmann: „Die ehemaligen Mahlmühlen am Mußbach“; in: Kermann/Sitzmann: Gimmeldingen. Leben

im Weindorf, a.a.O., S.47 mit Karte S. 45.

86 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern. Zweibrücken 1828, S. 122.

87 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises II, a.a.O., S. 433.

88 Vgl. Gilardone: Handbuch Regierungsbezirk Pfalz, Speyer 1886, S. IX.

89 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II., a.a.O.,S. 143.

90 Vgl. Bilfinger: Die ehemaligen „Eselsmühlen“ im Benjental; Pfälzer Kurier, Wochenendbeilage“Pfalz“ Nr. 15-18, 20, 22 und 24; Nachdruck in: Heimatblätter

Deidesheim und Umgebung, August 1975 Heft 17, S. 2.

91 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, a.a.O., S. 18.

92 Neustadter Wochenblatt Nr. 33 vom 23.4.1841, S. 131.

93 Vgl. Neustadter Wochenblatt Nr. 149 vom 12.12.1848, S. 595.

94 Mitteilung von Frau Katharina Hofrichter aus Neustadt vom 30.4.2011.

95 Vgl. Wittner: Schweizer (Einwanderer) in der Südwestpfalz, a.a.O., S. 7.

96 Vgl. Gemeinde Dellfeld: Dellfeld gestern und heute, a.a.O., S. 77 .

97 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5.

98 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

99 Vgl. Müller: „Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 505/506.

100 Vgl. Gemeinde Dellfeld: Dellfeld ge­stern und heute, a.a.O., S. 77 leider ohne Angabe der Quellen.

101 Vgl. Gemeinde Dellfeld: Dellfeld gestern und heute, a.a.O., S. 77 leider ohne Angabe der Quellen; vgl. mi.huebner@online.de, http://gedbas.genealogy.net/­ person/show/1140524302, Abruf vom 22.4.2014.

102 Vgl. Gemeinde Dellfeld: Dellfeld gestern und heute, a.a.O., S. 78.

103 s. Johann Friedrich (2) Becker.

104 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 246-254; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 197.

105 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 116.

106 Vgl. Gemeinde Dellfeld: Dellfeld gestern und heute, a.a.O., S. 78 leider ohne Angabe der Quellen.

107 Vgl. Bohrer u.a.: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, a.a.O.,S. 22.

108 Vgl. Gemeinde Dellfeld: Dellfeld gestern und heute, a.a.O., S. 78 leider ohne Angabe der Quellen.

109 Vgl. Bohrer,u.a.: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, a.a.O.,S. 74.

110 Vgl. Schmidt: „Dellfeld und seine Mahlmühle. Sie bestand von 1717-1790“; in: Aus heimatlichen Gauen 16, 1955 Nr. 9.

111 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 566. +++Zitat prüfen+++

112 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 396.

113 Vgl. Eilbote Landau vom 11.5.1839, Nr. 19, S. 75.

114 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 12.12.2012.

115 Vgl. Grünenwald: Dernbach im Queichtal, a.a.O.

116 Vgl. Grünenwald: Dernbach im Queichtal, a.a.O.; vgl. Übel: Dernbacher Mühle, a.a.O., S. 48.

117 Vgl. Übel: Dernbacher Mühle, a.a.O., S. 48.

118 Vgl. Übel: Dernbacher Mühle, a.a.O., S. 48.

119 Vgl. Übel: Dernbacher Mühle, a.a.O., S. 48.

120 Vgl. Übel: Dernbacher Mühle, a.a.O., S. 48.

121 Vgl. Übel: Dernbacher Mühle, a.a.O., S. 48.

122 Vgl. Biundo: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 64.

123 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012; vgl. LA Speyer Best. C 47, Nr. 2d.

124 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012; vgl. LA Speyer Best. C 47, Nr. 2.

125 Vgl. Übel: Dernbacher Mühle, a.a.O., S. 49.

126 Vgl. Mitteilung von Herrn Rolf Übel vom 11.12.2012; vgl. Gemeindearchiv Ramberg, Lagerbuch von 1768.

127 Vgl. Übel: Dernbacher Mühle, a.a.O., S. 48-49.

128 Vgl. Übel: Dernbacher Mühle, a.a.O., S. 50.

129 Vgl. Übel: Dernbacher Mühle, a.a.O., S. 50.

130 Vgl. Grünenwald: Johann Baptist Hoeffner, von 1808-1828 Lehrer in Dernbach, 1829-1836 Müller in Dernbach und zugleich Greffier in Ramberg, Dernbach und

Eußerthal. „Schulgeschichte von Dernbach u. Eusserthal.“ Manuskript.

131 Vgl. Eilbote Landau vom 11.5.1839, Nr. 19, S. 75.

132 Vgl. Eilbote Landau Nr. 55 vom 15.7.1858, S. 350,

133 Vgl. Übel: Dernbacher Mühle, a.a.O., S. 50.

134 Vgl. Übel: Dernbacher Mühle, a.a.O., S.50.

135 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. Mainz-Bingen 18.3, S. 68-69.

136 Vgl. LA Speyer Best. U298, Nr. 295 F

137 Vgl. hierzu: Jungk: Regesten zur Geschichte der ehemaligen Nassau-Saarbrückischen Lande, a.a.O., S. 467 Nr. 1722.

138 Vgl. LA Speyer Best. F1 Nr. 114 a: Urkunden Werschweiler IV, Repertorium über des Klosters Werschweiler Originalia, durch Niclaussen Feilsperger, Rechen-­ schreiber in Zweibrücken, registriert 1588, Bl. 50 = Neubauer: Regesten Werschweiler, a.a.O., S. 166 Nr. 262.

139 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7: Mühlenprotokoll Oberamt Lichtenberg vom 8.7.1746.

140 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 105-107r : Mühlenprotokoll von 8.7.1746,; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 215.

141 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 87.

142 Intelligenz-Blatt des Rhein­kreises Nr. 95 vom 11.4.1823, S. 429.

143 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 14.

144 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 282.

145 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 584.

146 Vgl. Jacob: Die Wolfsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1933, S. 6.

147 Vgl. Karmann: Die Lutheraner von Dielkirchen und Menzweiler im Jahre 1585; in: PRFK 1979, S. 293.

148 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 228 ff..

149 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 282.

150 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 404.

151 Vgl. R. K.: Die Hahnmühle, Nordpfälzer Geschichtsverein 1937, S. 58 leider ohne Quellenangaben.

152 Vgl. LA Speyer Akten Zweibrücken I Nr. 849 fol. 54 ff; zitiert nach Graf: Aus der Geschichte der „Bach­grafen“ des Alsenztales; in: Nordpfälzer

Geschichtsverein 1953, 47, 52-53. ++Zitat prüfen+++

153 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 46/1: Differenzen zwischen Pfalz-Zweibrücken und Falkenstein über die Prozedur in der Appellationsinstanz wegen der in dem

gemeinschaftlichen Gericht verhandelten Klagsache des falkensteinischen Sekretärs Weyrich Rettenberg gegen Wenz Kluppeln von Mannweiler , die Gerechtsame einer Mühle betr., 1571-1579.

154 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 491.

155 Vgl. Anthes: Die Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg im Jahre 1601; in: PRFK 1975, S. 250.

156 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 181; vgl. Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim III/61.

157 Vgl. ref. KB Odernheim, Taufeintrag vom 31.1.1664; vgl. Daum: Reformiertes Kirchenbuch von Odernheim am Glan, a.a.O., S.4.

158 Vgl. Graf: Aus der Geschichte der „Bachgrafen“ des Alsenztales; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1953, 47.

159 Vgl. Weber: Müllerhandwerk in der nordpfälzischen Familie Graf; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 68.

160 Vgl. Graf: Aus der Geschichte der „Bachgrafen“ des Alsenztales; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1953, S. 47.

161 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 63r-64 und S. 105.

162 Vgl. LA Speyer Best. C14 Nr. 982.

163 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf .

164 Vgl. Internetdatei wikipedia, Stichwort Diemeringen, Abruf vom 27.2.2016.

165 Vgl. Internetdatei wikipedia, Stichwort Diemeringen, Abruf vom 27.2.2016.

166 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 3137.

167 Vgl. Michel/Walther: Die Mühlen zu Frankenstein, Teil 1; in: Heimatjahrbuch Kaiserslautern 2009, S. 75; vgl. LA Speyer Best. A Nr. 833.

168 Vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 571: Georg Ort Bonn von Wachenheim verkauft Burg und Herrschaft Diemerstein an Kurpfalz, 2./12.9.1618.

169 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 304.

170 Vgl. Walther: Die Geschichte einer Mühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Kaiserslautern 1985, S. 138-144; Kopie der Urkunde befindet sich in LA Speyer Best. X 53

Nr. 89.

171 Vgl. Neumer: Bürgerbuch der Verbandsgemeinde Hochspeyer, a.a.O., S. 94.

172 Vgl. Ruby Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn Bürgerbuch, a.a.O., S. 178/79; vgl. Neumer: Bürgerbuch Verbandsgemeinde Hochspeyer, a.a.O., S. 131.

173 Vgl. Fuhrmann: Die Frauen von der Diemersteiner Mühle; in: Kaiserslautern Landkreis Heimatjahrbuch 2001, S. 135-148.

174 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 14.

175 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 14.

176 Vgl. Lehmann: Geschichtliche Gemälde aus der Pfalz. Zweites Heft: Das Dürkheimer Tal, a.a.O., S. 283.

177 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 14.

178 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 3180, darin als Lit. M das Protokoll einer Waldbegehung der Ganerbenwaldungen bei Diemerstein einschl. des Sägemühle.

179 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 402.

180 Vgl. Steiner, Peter: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 396.

181 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 109r.

182 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 234.

183 Vgl. Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben: Burgalben, a.a.O., S. 84.

184 Vgl. Wittner: Schweizer (Einwanderer) in der Südwestpfalz, a.a.O., S. 7.

185 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 4-4r.

186 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 43, Nr. 139.

187 Vgl. Denkmaltopographie Kusel, a.a.O.,S. 84, 86.

188 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamensbuch, a.a.O., S. 327.

189 Vgl. Groß: Dietschweiler Mühle, a.a.O., S. 118.

190 Vgl. Lageskizze von 1768, abgedruckt bei Groß: Dietschweiler Mühle a.a.O., S. 119.

191 Vgl. Pfaff: Familien in Miesau, a.a.O., S. 129 Nr. 458.

192 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1680, a.a.O., S. 29 Nr. 2234; ref. KB Steinwenden I, Taufeintrag vom 16.2.1685.

193 Vgl. Bauer: ref. Kirchenbuch Miesau, a.a.O., S. 39.

194 Vgl. Nägle: Trauungen Ortsfremder und Zugezogener im lutherischen Kirchenbuch des „Münchweiler-Thales“ 1664-1800; in Pfälz. Familien und

Wappenkunde 1962, S. 220.

195 Vgl. luth. KB Steinwenden, Copulationseintrag Philipp Peter Leiß vom 3.2.1768.

196 Vgl. luth. KB Steinwenden, Copulationseintrag vom 3.2.1768.

197 Vgl. Pfaff: Familien in Miesau, a.a.O., S. 110 Nr. 391.

198 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 43, Nr. 139.

199 Vgl. Bohrer/Ernst: Register ref. Kirchenbuch Winterbach, a.a.O., S. 20.

200 Vgl. Groß: Dietschweiler Mühle, a.a.O., S. 119.

201 Vgl. Internetdatei http://www.kuseler-musikantenland.de, Abruf vom 29.8.2013

202 Vgl. Groß: Zur Geschichte der Dietschweiler Mühle; in: Westrichkalender, Landkreis Kusel (Hrsg.), 1983, S. 117-119; s. auch Internetdatei

http://www.dietschweiler.de/MUEDI/muedi.htm, Abruf vom 29.8.2013

203 Vgl. Internetdatei http://www.dietschweiler.de/ORTSANS/mudi-b2.gif: Plan von 1768, Abruf vom 29.8.2013

204 Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. 3, S. 412.

205 Vgl. Armgart: Erste Erwähnungen und Ortsname; in: Dirmstein – Adel, Bauern und Bürger, Chronik der Gemeinde Dirmstein, S. 37 ff..

206 Vgl. Internetdatei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Dirmstein, Abruf vom 30.8.2013.

207 Vgl. Internetdatei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Dirmstein, Abruf vom 30.8.2013.

208 Vgl. Alter: Aufstand der Bauern, a.a.O., S. 378.

209 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 2, S. 333.

210 Vgl. Alter: Aufstand der Bauern, a.a.O., S. 379.

211 Vgl. Internetdatei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Dirmstein, Abruf vom 30.8.2013.

212 Vgl. Internetdatei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Dirmstein, Abruf vom 30.8.2013.

213 Vgl. Internetdatei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Dirmstein, Abruf vom 30.8.2013.

214 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 2, S. 333.

215 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 2, S. 336.

216 Vgl. Stadtweistum Freinsheim von 1737, abgedruckt bei Dickel: Pfälzische Weistümer, a.a.O., Bd. 2, S. 565/66.

217 Vgl. Dumont: Mainzer Republik, a.a.O., S. 19.

218 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 2, S. 332.

219 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 2, S. 339.

220 Vgl. Happ: Stadtwerdung am Niederrhein, a.a.O., S. 309; vgl. Stadtarchiv Worms Best. 1 A II Nr. 13a; vgl. auch Bönnen: Eine bislang unbekannte Urkunde aus dem Wormser Stadtarchiv vom Jahre 1249; in: Archiv für hessische Geschichte und Alterstumskunde NF 56, 1998, S. 309-320.

221 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 12r Akten des Bezirksamts Frankenthal betr. Getreidemühlen im Bezirk Frankenthal 1817.

222 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Landkreis Bad Dürkheim http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Bad_Dürkheim.pdf.

223 Vgl. Internetdatei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Dirmstein, Abruf vom 30.8.2013.

224 Vgl. Glasschröder: Urkunden Nr. 467; vgl. LA Speyer Best. D 11 II, 11; vgl. LA Best D11 II, 11; vgl. LA Speyer Best. F7 Nr. 65; vgl. LA Speyer Best. F1 Nr. 14

fol. 381 v = UpfKG 1, Nr. 467, S. 197; 474, S. 199; vgl. Christmann/Untermann: Augustinerchorherrenstift Frankenthal; in: Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, S. 522; vgl. Jarosch: Dirmsteiner Mühlen, a.a.O., S. 468.

225 Vgl. LA Speyer Gatterer Apparat Nr. 424; vgl. Martin: Quellen zur Geschichte Dirmsteins und der Familie Lerch von Dirmstein, a.a.O., S. 259 Nr. 90; vgl. Jarosch:

Dirmsteiner Mühlen, a.a.O., S. 468.

226 Jarosch: Dirmsteiner Mühlen, a.a.O., S. 469.

227 Vgl. Martin: Quellen zur Geschichte Dirmsteins und der Familie Lerch von Dirmstein, a.a.O., Nr. 491; vgl. LA Speyer, Gatterer Apparat Nr. 1789.

228 Vgl. Stadtarchiv Heidelberg Nr. 71, Gatterer Nr. 1789, zitiert bei Martin: Quellen zur Geschichte Dirmsteins und der Familie Lerch von Dirmstein, a.a.O.,

S. 324 Nr. 491.

229 Vgl. Martin: Quellen zur Geschichte Dirmsteins und der Familie Lerch von Dirmstein, a.a.O., Nr. 491; vgl. LA Speyer, Gatterer Apparat Nr. 1789; vgl. Jarosch:

Dirmsteiner Mühlen, a.a.O., S. 469.

230 Vgl. Jarosch: Die Dirmsteiner Mühlen; in: Martin [Hrsg.]: Dirmstein, a.a.O, S. 469.

231 Vgl. Jarosch: Die Dirmsteiner Mühlen; in: Martin [Hrsg.]: Dirmstein, a.a.O, S. 470.

232 Vgl. Jarosch: Die Dirmsteiner Mühlen; in: Martin [Hrsg.]: Dirmstein, a.a.O, S. 470; vgl. Stadtarchiv Heidelberg, Städtische Sammlungen, Nr. 382.

233 Vgl. Jarosch: Die Dirmsteiner Mühlen; in: Martin [Hrsg.]: Dirmstein, a.a.O, S. 470; vgl. Beethbuch Dirmstein 1710 S. 14 [GAD B 539 +++Zitat prüfen++

234 Vgl. Mitteilung von Herrn Josef Plantz vom 10.11.2010 unter Hinweis auf rk Kirchenbuch Dirmstein.

235 Vgl. Jarosch: Die Dirmsteiner Mühlen; in: Martin (Hrsg.): Dirmstein, a.a.O, S. 470; Anm.: Jarosch gibt allerdings an, der Müller Philipp Blantz sei noch 1756

auf der Mühle tätig gewesen, was wegen des Sterbedatums nicht zutreffen kann.

236 Vgl. Mitteilung von Herrn Josef Plantz vom 10.11.2010.

237 Vgl. Martin [Hrsg.]: Dirmstein Adel, Bauern und Bürger, a.a.O., S. 275.

238 Vgl. Jarosch: Die Dirmsteiner Mühlen; in: Martin [Hrsg.]: Dirmstein, a.a.O, S. 470.

239 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

240 Vgl. Jarosch: Die Dirmsteiner Mühlen; in: Martin [Hrsg.]: Dirmstein, a.a.O, S. 470.

241 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 43.

242 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Landkreis Bad Dürkheim http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Bad_Dürkheim.pdf.

243 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 275.

244 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 275.

245 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 24.

246 Vgl. Jarosch: Die Dirmsteiner Mühlen; in: Martin [Hrsg.]: Dirmstein, a.a.O, S. 466 unter Hinweis auf: o.A.: Urkunden des ehemaligen Cisterzienserklosters

Werschweiler bei Zweibrücken [München 1882] Nr. 160, 242; vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 160 Nr. 242; vgl. auch: Litzenburger: Die Entstehung und Ausbreitung der Grundherrschaft Werschweiler; in: Archiv für mittelrhein. Kirchengeschichte, 1950, S. 105; vgl. Martin: Quellen zur Geschichte Dirmsteins und der Familie Lerch von Dirmstein, a.a.O., S. 252/253 Nr. 44; vgl. Neubauer, A.: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 160 Nr. 242.

247 Vgl. Internetdatei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Dirmstein, Abruf vom 30.8.2013.

248 Vgl. Jarosch: Die Dirmsteiner Mühlen; in: Martin [Hrsg.]: Dirmstein, a.a.O, S. 466 unter Hinweis auf: o.A.: Urkunden des ehemaligen Cisterzienserklosters

Werschweiler bei Zweibrücken [München 1882] Nr. 160, 242; vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 160 Nr. 242; vgl. auch: Litzenburger: Die Entstehung und Ausbreitung der Grundherrschaft Werschweiler; in: Archiv für mittelrhein. Kirchengeschichte, 1950, S. 105; vgl. Martin: Quellen zur Geschichte Dirmsteins und der Familie Lerch von Dirmstein, a.a.O., S. 252/253 Nr. 44; vgl. Neubauer, A.: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 160 Nr. 242.

249 Vgl. Jarosch: Dirmsteiner Mühlen, a.a.O., S. 466 mit Hinweis auf eine nicht genau bezeichnete Urkunde im Stadtarchiv Worms.

250 Vgl. Martin: Quel­len zur Geschichte Dirmsteins und der Familie Lerch von Dirmstein, a.a.O., S. 315 Nr. 434; vgl. Stadtarchiv Worms Best. Abt. 1 A II Nr. 66.

251 Vgl. StA LB Best. 139a, U 368, zitiert bei Martin: Quellen zur Geschichte Dirmsteins und der Familie Lerch von Dirmstein, a.a.O., S. 355 Nr. 643.

252 Vgl. Jarosch: Dirmsteiner Mühlen, a.a.O., S. 466-467 ohne Quellenangabe.

253 Vgl. Jarosch: Dirmsteiner Mühlen, a.a.O., S. 467 ohne Quel­lenangabe.

254 Vgl. Jarosch: Dirmsteiner Mühlen, a.a.O., S. 466-467.

255 Vgl. Jarosch: Dirmsteiner Mühlen, a.a.O., S. 467.

256 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

257 Vgl. Gemeindearchiv Dirmstein Nr. 534. +++Zitat prüfen+++

258 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763:darin „Copia Bachordnung über die Türkheimer Bach“ von 1479.

259 Vgl. Jarosch: Dirmsteiner Mühlen, a.a.O, S. 467-68.

260 Vgl. Neustadter Wochenblatt vom 24.7.1838 Nr. 56 S. 224

261 Vgl. Jarosch: Dirmsteiner Mühlen, a.a.O., S. 468.

262 Vgl. Jarosch: Dirmsteiner Mühlen, a.a.O., S. 468.

263 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

264 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Landkreis Bad Dürkheim http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Bad_Dürkheim.pdf, Abruf vom 10.7.2014.

265 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 101r.

266 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220 Bl. 93.

267 LA Speyer Best. X53 Nr. 7 (Kopie); Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220 Bl. 97 ff.

268 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 101r.

269 Vgl. Christmann: Dörfersterben, a.a.O., S. 69.

270 Vgl. Christmann: Dörfersterben, a.a.O., S. 121.

271 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 16v; zitiert nach Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 59.

272 LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 239.

273 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 239.

274 Vgl. Blätter für Landwirtschaft und Gewerbewesen für die Pfalz, Speyer 1857, S. 13 Protokoll über die landwirthschaftliche Bezirksversammlung und

Preis-Vertheilung zu Landstuhl vom 29.9.1856.

275 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O.l, B.d 1, S. 403.

276 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 273.

277 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 405.

278 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 83.

279 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 370.

280 Vgl. Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 99.

281 Vgl. Kuby: LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7

282 Vgl. ev. KB Dörrenbach; vgl. Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 100.

283 Vgl. Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 100.

284 Vgl. Dörrenbach, Gemeinde [Hrsg.]: 1000 Jahre Dörrenbach, a.a.O., S. 451.

285 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 370.

286 Vgl. Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 99.

287 Vgl. Dörrenbach, Gemeinde [Hrsg.]: 1000 Jahre Dörrenbach, a.a.O., S. 451.

288 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 54.

289 Vgl. Dörrenbach, Gemeinde [Hrsg.]: 1000 Jahre Dörrenbach, a.a.O, S. 451.

290 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 490.

291 Anm.: um 1732/34 um 1732/42 war ein H. Adam Frey der Müller auf der Ohligmühle in Dörrenbach (Vgl. Dörrenbach, Gemeinde [Hrsg.]: 1000 Jahre Dörrenbach [Dörrenbach 1992], S. 451

292 Vgl. Vogelgesang Nachlaß: Einwanderer im Raum Bergzabern, Archiv PRFK Ludwigshafen, S. 9.

293 Vgl. Dörrenbach, Gemeinde [Hrsg.]: 1000 Jahre Dörrenbach, a.a.O., S. 457; vgl. LA Speyer Best.V23 Nr. 126 Nachlaß Vogelgesang.

294 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, Straßburg 1901/03, S. 232.

295 Vgl. Birckel: Les dernières années de la Haselmühle; in l'Outre-Forêt Nr. 13 (II/2005), S. 50-52.

296 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 53.

297 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 8.

298 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 8; vgl. Standesamtsunterlagen Keffenach http://etat civil.bas-rhin.fr/adeloch/adeloch_flash/adeloch_flash.php, Abruf vom 21.6.2014.

299 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 53.

300 Hinweis von Francis Drey bei geneanet, Abruf vom 11.6.2014. Anm.: Drey gibt das Heiratsdatum fehlerhaft an. Die Eheschließung erfolgte dagegen erst am 28.4.1841; vgl. Standesamtsakten Birlenbach http://etat-civil.bas- rhin.fr/adeloch/adeloch_flash/adeloch_flash.php, Abruf vom 11.6.2014.

301 Hinweis von Francis Drey bei geneanet, Abruf vom 11.6.2014.

302 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 8, der allerdings der Todesjahr mit 1847 angibt; vgl. Standesamtsakten Drachenbronn http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/adeloch_flash/adeloch_flash.php, Abruf vom 21.6.2014.

303 reformiertes KB Hoffen/Elsaß, Taufeintrag vom 12.10.1738.

304 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 48.

305 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, Straßburg 1901/03, S. 1032.

306 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6.

307 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6.

308 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 5.

309 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6.

310 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6.

311 Vgl. reformiertes KB Hoffen/Elsaß, Taufeintrag vom 12.10.1738.

312 Vgl. reformiertes KB Hoffen/Elsaß, Taufeintrag 20.4.1741

313 Vgl. reformiertes KB Hoffen/Elsaß Taufeintrag vom 26.4.1741

314 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6.

315 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6.

316 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, Straßburg 1901/03, S. 1032.

317 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 50.

318 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 48, 50; anders dagegen Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6, wonach die Mahlmühle an Heinrich Hess gefallen ist.

319 Vgl. Standesamtsakten Drachenbronn, Sterbeeintrag vom 20.2.1839, http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/adeloch_flash/adeloch_flash.php.

320 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6.

321 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6; vgl. Standesamtsunterlagen Drachenbronn http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/adeloch_flash/adeloch_flash.php, Abruf vom 19.6.2014.

322 Vgl. Standesamtsunterlagen Drachenbronn http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/adeloch_flash/adeloch_flash.php, Abruf vom 19.6.2014.

323 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6; vgl. Standesamtsunterlagen Drachenbronn http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/adeloch_flash/adeloch_flash.php, Abruf vom 19.6.2014.

324 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6.

325 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6; vgl. Standesamtsunterlagen

Cleebourg http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/adeloch_flash/adeloch_flash.php, Abruf vom 19.6.2014.

326 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6.

327 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6.

328 Vgl. Standesamtsunterlagen Drachenbronn http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/adeloch_flash/adeloch_flash.php, Abruf vom 19.6.2014.

329 Vgl. Standesamtsunterlagen Keffenach http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/adeloch_flash/adeloch_flash.php, Abruf vom 20.6.2014.

330 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6.

331 Vgl. Standesamtsunterlagen Drachenbronn http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/adeloch_flash/adeloch_flash.php, Abruf vom 20.6.2014.

332 Vgl. Standesamtsunterlagen Drachenbronn http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/adeloch_flash/adeloch_flash.php, Abruf vom 20.6.2014.

333 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6.

334 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6.

335 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 48.

336 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 48.

337 Vgl. Franck: Les moulins du Winzenbach et l'aura des meuniers; in: l'Outre-Forêt Nr. 131 (III/2005), S. 54 mit Photo der Ölmühle und Katasterplan von 1970.

338 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 50.

339 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 48, 50.

340 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 51.

341 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 52; vgl. Archiv Départementales Bas-Rhin

Strasbourg, (ABR), Best. 7E56.1/105.

342 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 54.

343 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 52.

344 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 54.

345 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 54.

346 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 55.

347 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 56.

348 s. Google-Maps Drachenbronn https://www.google.de/maps/@48.9828079,7.8559689,17z?hl=de.

349 Vgl. Franck: Les moulins du Winzenbach et l'aura des meuniers; in: l'Outre-Forêt Nr. 131 (III/2005), S. 55.

350 Vgl. Franck: Les moulins du Winzenbach et l'aura des meuniers; in: l'Outre-Forêt Nr. 131 (III/2005), S. 55 mit Photo des ehemaligen Bachlaufs.

351 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 7.

352 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 7.

353 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 7.

354 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 7.

355 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 48.

356 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 7.

357 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 7.

358 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 7.

359 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 7; vgl. Standesamtsunterlagen Kutzenhausen, http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/adeloch_flash/adeloch_flash.php, Abruf vom 21.6.2014; vgl. Standesamtsunterlagen Kutzenhausen, http://etat-civil.bas-rhin.fr/ adeloch/ adeloch_flash/adeloch_flash.php, Abruf vom 21.6.2014.

360 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 7.

361 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 7.

362 Vgl. Franck: Les moulins du Winzenbach et l'aura des meuniers; in: l'Outre-Forêt Nr. 131 (III/2005), S. 56.

363 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 195.

364 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 195.

365 Vgl. Wolf: Die Kirchen im Dekanat Kirchheimbolanden; in: Der Turmhahn 1977, Heft 5/6, S. 6.

366 Vgl. LA Speyer F 22 Nr. 124 Loseblattsammlung nicht paginiert.

367 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 24.

368 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 195.

369 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O. S. 198.

370 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 278.

371 Vgl. Weber: Mühle und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 287.

372 Vgl. Wolf: Wüstungen in und bei Dreisen; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 223.

373 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 262: „Verpachtung der herrschaftlichen Mahlmühle zu Dreisen an Philipp Gerlich, 1772-1774“.

374 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 263: „Die Verpachtung der herrschaftlichen Mahlmühle zu Dreisen an Daniel Geiß, 1780-1793“.

375 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 264: „Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Mahlmühle zu Dreisen an Joh. Christoph Gaul, 1783-1791.

376 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 265: „ Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Mahlmühle zu Dreisen an Reinhard Siegel, 1789-1790“.

377 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 266: „Gesuch des Reinhard Siegel, Erbbeständer der herrschaftlichen Mahlmühle zu Dreisen, um Wiederherstellung einer Brücke

unter der Mühle, 1791-1792“.

378 Vgl. Wolf: Wüstungen in und bei Dreisen; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 223.

379 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. S. 148.

380 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 14.

381 Grünstadter Anzeiger Nr. 98 vom 28.4.1879 und Nr. 106 vom 7.5.1978.

382 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O. S. 151-152.

383 Vgl. Wolf: Wüstungen in und bei Dreisen; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 223

384 Vgl. Katasteramt Bad Dürkheim, Katasterplan Dreisen 1841, abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 195.

385 Vgl. Gemeindearchiv Dreisen, Schatzungsrevision 1681/83. +++Zitat prüfen+++

386 Vgl. Christmann: Siedlungs­namen II, a.a.O., S. 369.

387 Vgl. Wolf,: Wüstungen in und bei Dreisen; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 223; vgl. Weber: Mühlen

besonderer Art, a.a.O., S. 168; vgl. LA Speyer Best. C 38 Nr. 267.

388 Vgl. Rembe: Lambsheim, a.a.O., S. 66 Nr. 83; vgl. Rembe: Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, a.a.O., S. 66 Nr. 82 iVm. S. 157

Nr. 1092.

389 Vgl. Rembe: Lambsheim. Die Familien von ca. 1800 – ca. 1830 (1850), 2. Band, a.a.O., S. 174 Nr. 1277.

390 Vgl. LA Speyer Best. C38 Karte Nr. 268 fol. 36.

391 Vgl. Wolf: Wüstungen in und bei Dreisen; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 223.

392 Vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 73 Nr. 97.

393 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 14.

394 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 168; LA Speyer Best. A 14Nr. 637 bb.

395 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 168; LA Speyer Best. A 14Nr. 637 bb.

396 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 169.

397 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 169; vgl. LA Speyer Best. A 14Nr. 637 bb.

398 Vgl. Wolf: Wüstungen in und bei Dreisen; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Klein­siedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 223; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 267.

399 Vgl. LA Speyer C38 Nr. 267: darin u.a. der Erbbestandsbrief für Andreas Becker zu Gauersheim über die Lohmühle vom 27./28.4.1724.

400 Vgl. LA Speyer C38 Nr. 267: darin u.a. Ankauf der Lohmühle zu Dreisen und deren Erbkauf durch Valentin Keller zu Dreisen, 1781-1786.

401 Vgl. Wolf: Wüstungen in und bei Dreisen; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Klein­siedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 223; vgl. LA Speyer Best. C38

Nr. 267.

402 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 14.

403 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 168.

404 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Druslach http://de.wikipedia.org/wiki/Druslach, Abruf vom 1.9.2013.

405 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 396.

406 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 109; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 233.

407 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 76.

408 Vgl. z.B. Kuby: Pfarrerlisten kleinerer pfälzischer Herrschaften; Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 2001, S. 79 ff.

409 Vgl. LA Speyer Best. 2 Nr. A 192/1:1743-56, zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 228.

410 Vgl. LHA Koblenz: Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1304.

411 Vgl. Lagerbuch Duchroth; Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 379.

412 Vgl. Herzog: Heimatbuch der Gemeinde Duchroth-Oberhausen, a.a.O., S. 297.

413 Vgl. Anthes et al: Pfälzische Untertanen, a.a.O., S. 22.

414 Vgl. Klotz,: Dudenhofen; in: Heimatjahrbuch Landkreis Ludwigshafen 1985, S. 29, 43.

415 Vgl. Klotz: Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen, Gemeindeverwaltung Dudenhofen 1964, S. 138-139 m.w.N.

416 Vgl. LA Speyer Best. 001U, Urkundenbestand 1U Nr. 091.

417 Vgl. Klotz: Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen, Gemeindeverwaltung Dudenhofen 1964, S. 139 m.w.N..

418 Vgl. Weizsäcker: Pfälzische Weistümer, a.a.O., Bd. I S. 231 ff.

419 Vgl. Klotz: Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen, Gemeindeverwaltung Dudenhofen 1964, S. 139 m.w.N.

420 Vgl. Klotz: Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen, Gemeindeverwaltung Dudenhofen 1964, S. 139 m.w.N.

421 Vgl. Kinscherff: Die wechselvolle Geschichte der Mühlen. Aufgezeichnet am Beispiel Dudenhofen; in: Heimatjahrbuch Landkreis Ludwigshafen 1985, S. 174-177.

422 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 183.

423 Vgl. Klotz: Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen, Gemeindeverwaltung Dudenhofen 1964, S. 141 m.w.N.

424 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 51.

425 Vgl. Zweibrücker Wochenblatt Nr. 227 vom 20.9.1870.

426 Vgl. Klotz: Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen, Gemeindeverwaltung Dudenhofen 1964, S. 139 m.w.N..

427 Vgl. Kinscherff: Die wechselvolle Geschichte der Mühlen. Aufgezeichnet am Beispiel Dudenhofen; in: Heimatjahrbuch Landkreis Ludwigshafen 1985, S. 174-177.

428 Vgl. Klotz: Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen, Gemeindeverwaltung Dudenhofen 1964, S. 140 m.w.N.

429 Vgl. LA Speyer Best. C2 Nr. 9, Best. C1 Nr. 12.

430 Vgl. Weizsäcker: Pfälzer Weistümer I, Weistum von Dudenhofen; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 221.

431 LA Speyer, Lagerbuch 53 Bl. 192 ++ Zitat prüfen++; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 221.

432 Vgl. Klotz: Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen, Gemeindeverwaltung Dudenhofen 1964, S. 141 m.w.N.

433 Vgl. Klotz: Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen, Gemeindeverwaltung Dudenhofen 1964, S. 141, m.w.N.; vgl. Kinscherff: Die wechselvolle Geschichte der Mühlen. Aufgezeichnet am Beispiel Dudenhofen; in: Heimatjahrbuch Landkreis Ludwigshafen 1985, S. 174-177.

434 Vgl. Kinscherff: Wechselvolle Geschichte der Mühlen, a.a.O., S. 174.

435 Vgl. Klotz: Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen, Gemeindeverwaltung Dudenhofen 1964, S. 141.

436 Vgl. Klotz: Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen, Gemeindeverwaltung Dudenhofen 1964, S. 141-142.

437 Vgl. Kinscherff: Wechselvolle Geschichte der Mühlen, a.a.O., S. 174-177.

438 Vgl. Werner: Die Nationalgüter im Departement Donnersberg, a.a.O., Anlage IVb, S. 58).

439 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 64; vgl. La Speyer Best. H 3 Nr. 7737,3: Kinscherff an Reg. d. Rheinkreises Speyer, vom 20.1.1829.

440 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 65; vgl. LA Speyer Best. H 3 Nr. 7737,3: J. Meyer an Regierung d. Pfalz Speyer vom 13.4.1839.

441 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 66; vgl. LA Speyer Best. H 3 Nr. 7737, 3: Regierungsentschließung vom 24.4.1840.

442 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O. S. 66; vgl. LA Speyer, Best. H3 Nr. 7737, 3: J. Meyer an Reg. d.Pfalz Speyer vom 25.11.1841.

443 Vgl. Heil: Funktionaler Wan­del, a.a.O., S. 66 m.w.N.

444 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 80-81 m.w.N.

445 Vgl. Kinscherff: Wechselvolle Geschichte der Mühlen, a.a.O., S. 174-177.

446 Vgl. Schwarz: kurpfälzische Leibeigene in Ausdörfern des Ober­amts Germersheim im Hochstift Speyer 1619/20; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde

2009, S. 563.

447 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 64; vgl. La Speyer Best. H 3 Nr. 7737,3 Kinscherff an Reg. d. Rheinkreises Speyer, vom 20.1.1829.

448 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 65; vgl. LA Speyer Best. H 3 Nr. 7737,3 : J. Meyer an Regierung d. Pfalz Speyer vom 13.4.1839.

449 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 66; vgl. LA Speyer Best. H 3 Nr. 7737, 3: Regierungsentschließung vom 24.4.1840.

450 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O. S. 66; vgl. LA Speyer, Best. H3 Nr. 7737, 3: J. Meyer an Reg. d. Pfalz Speyer vom 25.11.1841.

451 Vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 66 m.w.N.

452 Vgl. Kinscherff: Wechselvolle Geschichte der Mühlen, a.a.O., S. 174-177.

453 Vgl. Klotz: Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen, Gemeindeverwaltung Dudenhofen 1964, S. 141 m.w.N.

454 Vgl. Kinscherff: Wechselvolle Geschichte der Mühlen, a.a.O., S. 174-177.

455 Vgl. Issle: Das Stift St. German vor Speyer, a.a.O., 223; LA Speyer Hochstift Speyer Urk. Nr. 224.

456 Vgl. Issle: Das Stift St. German vor Speyer, a.a.O., 223; LA Speyer Hochstift Speyer Urk. Nr. 224.

457 Vgl. Kampfmann: Beiträge zur westpfälzischen Ortsgeschichte, a.a.O., S. 183.

458 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 183.

459 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol.65 V; zitiert nach Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 93.

460 LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

461 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2871, darin: Q5 Kaufbrief von 1728, Q9 Versteigerungsprotokoll, Q21 Erbbestandsbrief für Weyermiller von 1728 [Ausfertigung] mit eigenhändiger Unterschrift des Pfalzgrafen Gustav Samuel Leopold von Pfalz-Zweibrücken; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichts- akten, a.a.O., Bd. 3, S. 2106, Nr. 2356.

462 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 202.

463 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 382-387; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 202.

464 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 122r.

465 Vgl. Rohr: Allerlei über das ehemalige Holzflößen von Dusenbrücken bis Zweibrücken; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2003, S. 201.

466 Vgl. Rohr: Allerlei über das ehemalige Holzflößen von Dusenbrücken bis Zweibrücken; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2003, S. 201.

467 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 676.

468 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 677.

469 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 S. 44, 126.

470 Vgl. Bohrer: ref. KB Nünschweiler, a.a.O., S. 43.

471 Vgl. Bohrer: Register kath. KB Nünschweiler, a.a.O., S. 43.

472 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 122r.

473 Vgl. Rohr: Allerlei über das ehemalige Holzflößen von Dusenbrücken bis Zweibrücken; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2003, S. 201.

474 Vgl. LA Speyer Best. B2 Sachakte 765 UNr. 4.

475 Eilbote Landau vom 30.7.1853, S. 339 = LA Speyer Best. Y 20/41; Wochenblatt für den Königlich-Bayerischen Gerichtsbezirk Zweibrücken Nr. 91 vom 31.7.1853.

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