Version 24.3.2016

 

Litera C

 

 

 

 

Christophelsmühle:

s. Rathsweiler

 

 

 

 

 

Cleeburg (Amt) / Cleebourg / Elsaß:

pfalz-zweibrückisches Amt südwestlich von Weißenburg / Wissembourg / Elsaß. Das pfalz-zweibrückische Amt Kleeburg umfaßte 2 Un­terämter: 1. Schloß Kleeburg mit Hofen (Hoffen), Hunspach, Ingolsheim, Rott und Steinselz; 2. Schloß Katharinenburg (1620 ge­gründet) mit Birlenbach (seit 1618), Bremmelbach und Keffenach (seit 1649) und einen Teil von Schönenburg (seit 1651). Dazu noch einen Teil von Langensulzbach. Ein Teil des Amtes (Kleeburg, Rott, Steinselz und Oberhofen) gehörte ursprünglich zum Mundat der Abtei Weißen­burg, kam jedoch früh in den Besitz von Kurpfalz (Kleeburg selbst erst 1350) und wurde mit einem anderen Teil (Hunspach, Hofen, wel­ches gleichfalls ursprünglich weissenburgisch war, und Ingolsheim) vereinigt, der schon im 14. Jh. zu Kur­pfalz gehörte.Bedeutende Teile des Amtes, so Kleeburg, Hunspach, Steinselz, Rott, Ingolsheim, Oberhoffen und Hoffen waren im 14. und 15. Jh. als Unterlehen von Kurpfalz im Besitz der Puller von Hohenburg, kamen jedoch vor und nach 1482 an Kurpfalz zurück. 1504 wurde der größte Teil des Am­tes von Kaiser Maximilian I. der Kurpfalz aberkannt und an Pfalz-Zweibrücken als Lehen übertra­gen, in dessen Besitz es fortan blieb.Mit Pfalzgraf Johann Casimir wurde am Anfang des 17. Jh. eine Linie Zweibrücken-Kleeburg gestiftet, deren Mitglieder zu Kleeburg residier­ten und die erst 1718 wieder mit der Hauptlinie vereinigt wurde. 1680 erfolgte die Re­union des Amtes mit Frankreich, die 1697 durch den Rijswijk Frieden bestätigt wurde. 1787 erkannte auch Pfalz-Zweibrücken-Bir­kenfeld die französische Gebietshoheit über diesen Ge­bietsteil an 1.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Amtes Cleburg vom 1.1.1629 2 werden die Mühlen, die zum pfalz-zweibrücki­schen Amt Cleeburg gehörten, aufgelistet und beschrieben:

 

  1. Cleberger Schloßmühle

  2. Wannershausen Mühl

  3. Bruck Mühl zu Hoffen

  4. Nielsen Matthisen Mühl zu Hoffen

  5. Wültzen Mühl

 

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 3 werden ebenfalls die zum pfalz-zweibrückischen Amt Clee­burg gehörenden Mühlen aufgezählt:

 

  1. Retzmühle bei Rott

  2. Steinselzer Mühle

  3. Cleeburger Schloßmühle

  4. zweite Cleeburger Mühle

  5. Wennershauser Mühl

  6. Ingolsheimer Mühl

  7. Hunspacher Mühl

  8. Wald- oder Lindenmühl bei Hoffen

  9. Zollbrucker Mühl

  10. Birlenbacher Mühl

  11. Keffenacher Mühl

  12. Schönenburger Mühl

  13. Barthel Nilsen Mühl bei Hoffen

  14. Cleeburger Mühl an der Rollen

  15. Brückmühle zu Hoffen

  16. Birlenbacher Mühl

  17. Wilsenmühl (= Wintzenmühle im Amt Fleckenstein) bei Meymelshoff (Memmelshof)

 

 

 

 

 

Cleebourg (Dorf) / Elsaß:

südwestlich von Wissembourg gelegen; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Amt Cleeburg.

 

Das pfalz-zweibrückische Amt Kleeburg umfaßte 2 Unterämter: 1. Schloß Kleeburg mit Hofen (Hoffen), Hunspach, Ingolsheim, Rott und Steinselz; 2. Schloß Katharinenburg (1620 gegründet) mit Birlenbach (seit 1618), Bremmelbach und Keffenach (seit 1649) und einen Teil von Schönenburg (seit 1651). Dazu noch einen Teil von Langensulzbach. Ein Teil des Amtes (Kleeburg, Rott, Steinselz und Oberho­fen) gehörte ursprünglich zum Mundat der Abtei Weißenburg, kam jedoch früh in den Besitz von Kurpfalz (Kleeburg selbst erst 1350) und wurde mit einem anderen Teil (Hunspach, Hofen, welches gleichfalls ursprünglich weissenburgisch war, und In­golsheim) vereinigt, der schon im 14. Jh. zu Kurpfalz gehörte. Bedeutende Teile des Amtes, so Kleeburg, Hunspach, Steinselz, Rott, Ingolsheim, Oberhoffen und Hoffen waren im 14. und 15. Jh. als Unterlehen von Kurpfalz im Besitz der Puller von Hohenburg, ka­men jedoch vor und nach 1482 an Kurpfalz zurück. 1504 wurde der größte Teil des Amtes von Kaiser Maximilian I. Der Kurpfalz ab­erkannt und an Pfalz-Zweibrücken als Lehen übertragen, in dessen Besitz es fortan blieb.Mit Pfalzgraf Johann Casimir wurde am An­fang des 17. Jh. eine Linie Zwei­brücken-Kleeburg gestiftet, deren Mitglieder zu Kleeburg residierten und die erst 1718 wieder mit der Hauptlinie vereinigt wurde. 1680 erfolgte die Reunion des Amtes mit Frankreich, die 1697 durch den Rijswijk Frieden bestätigt wurde. 1787 erkannte auch Pfalz-Zweibrücken-Bir­kenfeld die französische Gebietshoheit über diesen Gebietsteil an 4.

 

 

Mühlen:

in Cleeburg gab es die Obere Hasselmühle (Herrenwaldmühle), und die (vor 1901) verschwundenen Obere Lochmühle sowie die eben­falls vor 1901 bereits verschwundene Untere Hasselmühle (Fritzenmühle) 5.

 

Um 1813 war der Jacques Hausauer Cleebourg (°° mit Marguerite Meyer; Vater des Müller auf der Siebenbronnermühle in Drachen­bronn / Elsaß) 6. +++klären: welche Mühle+++

 

- Cleeburger Mühle an der Rollen:

im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 7wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Die Cleeburger Mühl an der Rollen [hat] 1 Waßerrad welches einen Mahl und im Trilles lauffend Scheelgang treibet; [gibt an Pfacht] 3 Mltr 4 Sm [Sim­mern] Korn; ist kein Bann Mühl, und muß ihr Nahrung aus den nechst dabey gelegenen Ortschaften suchen“.

 

 

- Cleeburger Schloßmühle:

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Amtes Cleburg vom 1.1.1629 heißt es: „Zu Cleberg Am Schloß Eine [Mühle], mit einem Mahl und Schelgang, Ist bei der Fürstlichen Rechen Cammer Anno 1626 Lorenz Kernbergern einem Mühl Arzen alhier 9 Jahr lang, Jähr­lich 23 Achtel Korn darauß zu geben [...] Ist vor 12 Jahren Im merklichen abgang gewesen, hab sie aber damahlen wieder also zurich­ten laßen, daß sie jezo im guden wesentlichen Bau undt Gang ist“ 8.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Cleeburger Schloßmühle wie folgt beschrieben: „Die Clee­burger SchloßMühl [hat] 1 WaßerRad welches ein Mahl und Scheelgang wechselweis treibet; [zahlt an Pfacht] 8 bz an Geld, 10 Mltr Korn; war ehedem eine Bann Mühl, der Bann aber ist wieder aufgehoben worden.“ 9

 

 

- Obere Hasselmühle (Herrenwaldmühle), Haselmühle:

sie war eine Ölmühle; die Mühle soll schon im 18.Jh. Bestanden haben; war bis 1886 Getreidemühle 10.

 

Photo:

- l'Outre-Forêt 1987, Nr. 57, S. 30: La „Haselmühle“ d'après une carte postale de 1910

- l'Outre-Forêt 1987, Nr. 57, S. 57: La „Haselmühle“ près Cleebourg vers 1925

 

 

- Ölmühle im Sonnenholz:

1753 wurde eine Ohligmühle im Sonnenholtz im Banne von Kleeburg durch Georg Kuhn neu erbaut. Dort heißt es: „Die Mühl wird Von einem Waßer Rad getrieben, und treibt kein ander Werck alß zum Öhlschlagen erforderlich. Von dieser Mühl wird jährlich Ver­mög Erbbe­stand vom 19. Jun: 1753 erlegt 9 fl und ist übrigens Kein Bann Mühl. Die Nahrung ziehet der Müller theils von eine Theils Von ausländi­schen, und konnte innerhalb 24 Stund wohl 3 Malter Gesäms zu Öhl schlagen ...“ 11

 

 

- Roß-Ölmühle:

In der Aufstellung der pfalz-zweibrückischen Mühlen vom 1756 heißt es: „Die Roß Ohlig Mühl so Michael Senn zu Hunsbach erbau­et, und davon vermög Erbbestand vom 20. gber 1755 erlegt 5 fl dieses Werck wird mittelst eines Pferdes mit 2 Steinen getrieben, und könnte alle 24 Stund 1 1/2 Malter Gesäms zu Ohl schlagen, wovon Ihm aber kaum ein 6ter Theil zugebracht wird ..“ 12

 

 

- Untere Hasselmühle (Fritzenmühle):

die Mühle wurde 1889 abgebrochen 13.

 

 

- Zweite Cleeburger Mühle:

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die „Zweyte Cleeburger Mühl“ wie folgt beschrieben: „Die zweyte Cleeb: Mühl [hat] 1 WaßerRad; [zahlt an Pfacht] 2 fl 8 bz an Geldt, 4 Mltr Korn; hat gleiche Beschaffenheit wie bey der Retz­mühl“ 14 [s. Retzmühle bei Rott/Elsaß].

 

 

- Wennershauser Mühle:

auch Wannershauser Mühl 15

 

Im pfalz-zweibrückischen „Verzeichnuß der Zum Ambt unndt Hauß Cleberg gehörigen Mühlen“ vom Januar 1629 heißt es: „Unfern Cle­berg inn desselben Bann liegt eine Muehl, die Wannerßhauser Mühl genant, die ist Hannß Schouren seligen Vor Ungefehr etlich unndt Zwanzig Jahren bei der Fürstlichen Canzley Erblichen undt 7 Achtel Korn Verliehen worden, welche Gült nun mehr Doctor Melchior *Koch zu Weißenburg empffangt, wegen Herzog Johann Casimiren Pfaltzgrauen. Diese Mühl hat Jezo obgemelts Schouren Sohn, auch Hannß Schour genandt in Handenn, Undt ein Mühl Arzen darinn sizen, Er Hannß aber wont under dem Herren Braunen von Hanaue bei Betschdorff, alda er auch ein Mühl hatt, Hab Ihme sagen laßen, mit seinem Lahnungs Brieff bei mir Zu erscheinen, Er hatt mich aber biß Jezo damit Uffgehalten, Unndt mir entboten, habe den Brieff gen Straßburg ...“ 16

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 17 wird die Wennershauser Mühle wie folgt beschrieben: „Die Wen­nershauser Mühl [hat] 1 WaßerRad; [zahlt an Pfacht] 1 fl 1 bz an Geldt, 4 Mltr Korn; vide diesen Art. bei der Retzmühl“ [Anm. s. Aus­führungen bei der Retzmühle in Rott/Elsaß].

 

 

 

 

 

Cölln / Alsenz:

s. auch *Mannweiler

 

OT von Mannweiler-Cölln; VG Alsenz-Obermoschel, LK Donnersbergkreis; an der Alsenz gelegen. Der Name ist zu 'Colonia' in der mittel­alterlich verengten Bedeutung 'Colonia = Pachthof' zu stellen , und aus einem solchen Pachthof hat sich das kleine Dorf im Al­senztal entwickelt 18. Das Dorf zählte zunächst zum Nahegau und schließlich zum „Stolzenberger Tal“, einem Reichslehen mit Burg Stolzenberg bei Bayerfeld als Mittelpunkt. Vor 1256 kam das Reichslehen an die Raugrafen, die seit der ersten Hälfte des 14. Jh. durch Heirat und Pfandschaften Anteile u.a. an die Bolander sowie Sponheimer und Leininger Grafen abgaben. Die Leininger ver­pfändeten ihr Drittel an die Grafen von Veldenz und den Ritter Antilmann von Graswege. 1418 teilten sich die Herrschaft Raugraf Otto, Graf Friedrich von Vel­denz und Philipp von Daun-Oberstein. Der Anteil von Veldenz fiel nach deren Aussterben in männlicher Linie an Pfalz-Zweibrücken. 1456 gliederte Wirich VI. Von Daun-Oberstein seinen Besitz im Stolzenberger Tal der Grafschaft Fal­kenstein ein, die 1736 an Österreich kam. Das raugräfliche Drittel gelangte 1515 ebenfalls an Pfalz-Zweibrücken, sodaß ein Kondo­minium zwischen den Herzögen von Pfalz-Zwei­brücken (2/3) und den Falkensteinern (1/3) bestand 19.

 

Der um die Kirche von Cölln gelegene Teil des Ortes hieß früher Menzweiler 20.

 

Mühlen:

- Hahnenmühle, Hahnmühle:

sie lag unterhalb des Schlosses Stolzenberg. Der Wald „Hahn“ gleich hinter der Mühle am Berghang veranlaßte den Mühlennamen; Be­ziehungswort ist mhd. 'hagen' = Gebüsch, Buschwald 21. Diese Mühle steht heute noch und findet Verwendung als Weinkellerei, Inha­ber P. Linxweiler, Mannweiler 22.

 

Die Hahnmühle bei Cölln unterhalb von Burg Stolzenberg gelegen, wird bereits im Weistum von 1429 als Bannmühle erwähnt 23 und versorgte die zur Herrschaft Stolzenberg gehörigen Dörfer Dielkirchen, Steckweiler, Bayerfeld und Cölln 24.

 

Die Erbauung der Mühle steht sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Bedürfnissen der Reichsfeste Stolzen­berg, die in unmittelbarer Nähe auf einer Anhöhe stand. Die Burg war von mehreren Adelsfamilien bzw. deren Vasallen bewohnt und ver­fügte zur Versorgung mit den erforderlichen Lebensmitteln über einen eigenen Wirtschaftshof (den Stolzenberger Hof) und eine ei­gene Mühle, die Hahnmühle 25.

 

1482 ist sie erneut urkundlich erwähnt „by der Hane mulen“ 26; sie stand zuvor im Eigentum des deutschen Reichs und gehörte ab 1484 den Bock von Niederkirchen 27; sie wurde am 22.5.1484 durch Bernt von Flörsheim, Amtmann zu Meisenheim, Peter von Gers­bach, Amtmann zu Falkenstein und Wigell von Bische namens der Herrschaft Stolzenberg in Erbpacht verliehen an Burgfrieda Bock von Niederkirchen 28. Die Inhaber der nun schon zerstörten Burg und des Amtes Stolzenberg waren der Herzog von Zwei­brücken und der Graf von Falkenstein. Von der Pacht von 13 Malter und 1 Viernsel Korn erhielt Zweibrücken 2/3 und Falkenstein 1/3 29.

 

Der nächste Erbbestandsbrief (in einer Urkunde sowohl für die Hahnmühle in Cölln und auch die Neumühle in Dielkirchen) wurde erteilt 1524 auf Dienstag nach St. Martinstag zwischen Pfalzgraf Ludwig von Veldenz (-Zweibrücken), den Brüdern Philipp und Wi­rich von Fal­kenstein im Kondominium und dem Metzen Henn für die Neumühle in Dielkirchen und und Hansen dem Hannmüller unter folgenden Be­dingungen, 1. auf Liebfrauentag zu liefern 13 Malter und 1Viernsel Korn, zwei Drittel an Zweibrücken und ein Drittel an Falkenstein 2. da Metzen Henn an der Neumühle zu Dielkirchen zu bauen angefangen, soll er als erstes Ziel 6 ½ Malter und ein Viernsel und der Hann­müller 7 Malter liefern 30. Da nunmehr im im Amt Stolzenberg neben der Hahnmühle eine weitere Bannmühle, die Neumühle in Dielkir­chen bestand und nur noch die Dörfer Cölln und Bayerfeld in die Hahnmühle gebannt waren, führte dies zu einer Reduzierung der Pacht für die Hahnmühle, die nur noch 7 Malter betrug 31.

 

Um 1566 war Hans *Hanmüller der Müller auf der Hahnmühle. Diese war baufällig, Hans Hanmüller bittet deshalb 1566 bei der Herr­schaft um Bauholz zur Reparatur der Mühle 32.

 

Um 1700 bis zu seinem Tod 1721 war Hans Wenz *Bock Müller und Erbbeständer in Cölln 33; er war ehemaliger falkensteinischer Schultheiß. Vater des Lutz Bock 34, des NN. Bock 35, Maria Katharina Bock (geb. err. 1671; °° am 6.2.1700 Hanß Peter Dauter­mann, geb. ca. 1671 Neu-Bamberg – 16.2.1739 Hahnmühle], Bäcker aus Neu Bamberg 36 und Susanne Marie Bock (°° Johann Het­tesheimer, Schreiner in Cölln; er °° II Susanna Dautermann) 37.

 

Nach dem Tod des Hans Wenz Bock kam es mit der Herrschaft zu Auseinandersetzungen um die Hahnmühle vor dem Hintergrund der Erbauseinandersetzung unter dem Miterben. Am 8.7.1722 berichtete der pfalz-zweibrückische Amtmann von Obermoschel, Ge­org Con­rad Strähl, an die herzogliche Regierung, daß die Hahnmühle in sehr schlechtem Zustand sei. Man möge dem Erbbeständer kündigen, da er seiner Brutalität wegen nicht gut herauszubringen sei. Er habe mit den Vertretern der anderen Teilhaber ein Zusam­menkunft zur Besichtigung der Mühle vereinbart. Am Tage der Besichtigung habe der Sohn Lutz Bock den Eingang verschlossen und als dieser mit Ge­walt aufgebrochen worden war habe dieser den Falkensteinischen Bürgermeister von Dielkirchen, seinen eigenen Onkel Ludwig Bock, zu Boden geschlagen und verwundet. In der Folge wurde Amtmann Strähl von der pfalz-zweibrückischen Re­gierung beauftragt, den Lutz Bock und seinen Bruder notfalls unter Anwendung von Gewalt aus der Mühle zu setzen, und die Mühle gegen Nachzahlung rückständi­gen Pachtgeldes in Erbpacht neu zu vergeben. Den Zuschlag und den Erbpachtvertrag erhielten Lud­wig Bock und der angeheiratete Neffe Hans Peter Dautermann 38. Am 13.7.1723 beantragen die neuen Erbpächter bei der pfalz-zweibrückischen und ebenso bei der falkensteinischen Regierung die kostenlose Zurverfügungstellung von Bauholz, da sie das zu­sammengebrochene Mahlwerk der Hahn­mühle wieder herrichten wollten. Sie erhielten 2/3 der benötigten Menge von Pfalz-Zwei­brücken und 1/3 von Falkenstein (Anm. die Mühle stand im Kondominium zwischen beiden Herrschaften). Hans Peter Dautermann scheint in der Folge die Mühle allein übernom­men zu haben, da der Name von Ludwig Bock nicht mehr genannt wird. Er ist der Va­ter von Johann Heinrich Dautermann, Valentin Dautermann, Friedrich Dautermann († vor 1741, seine Witwe Anna Katharina NN. und 4 bzw. 6 Kinder leben auf der Hahnmühle), Jakob Dautermann 39.

 

Nach dem Tod des Müllers Hans Peter *Dautermann († 16.2.1739) kommt es erneut zu einer harten Erbauseinandersetzung unter des­sen Söhnen Johann Henrich (Heinrich) Dautermann und Valentin Dautermann 40. Nach seinem Tod mußte die Mühle 10 Perso­nen er­nähren, nämlich die Witwe Maria Barbara Bock, die Witwe des bereits verstorbenen Sohnes Friedrich Dautermann, Anna Ka­tharina NN. und deren 6 Kinder, den Sohn Heinrich (Johann Henrich) Dautermann und den ledigen Sohn Jakob Dautermann. Johann Henrich zahlte an seine Mutter jährlich 50 fl zu deren Unterhalt; sie erhielt als Vorbehaltsgut weiterhin das zur Erbschaft gehörige Herrengut in Steck­weiler 41.

 

Valentin Dautermann machte seinem Bruder Johann Henrich Dautermann die Erbschaft streitig. Als Begründung seiner Ansprüche führ­te er an, der Vater hätte bestimmt, die Mühle sei jedem Kind zu 180 Gulden anzuschlagen. Johann Henrich Dautermann und Va­lentin Dautermann sollten den Betrieb gemeinsam führen und in 4 Raten ihre Geschwister auszahlen. 1741 kam der Streitfall über das Ober­amt Obermoschel vor die herzogliche Regierung in Zweibrücken 42. Von der Hofkammer Zweibrücken wurde entschieden: „ ... weil her­kömmlich, daß dem letztlebenden Ehegatten die Nutznießung der Verlassenschaft zukommt, auch die Anna Katharina Dautermann ihrer Schwiegertochter, Friedrich Dautermanns Witwe, die Mühl nutznießlich überlassen wolle, soll es auch dabei sein ohnabänderliches Ver­bleiben haben, mithin das Spielen (Verlosen) unter den Kindern einseitig aufgehoben sei“. Die beiden Witwen konnten jedoch de Betrieb nicht weiterführen und waren auf einen Mühlenfachmann angewiesen. Dies dürfte der Grund für eine Ei­nigung unter den Erben dahin­gehend gewesen sein, daß der Sohn Johann Henrich Dautermann die Mühle übernahm und die übrigen Beteiligten auszahlte. Daß die­ser die Mühle übernommen hat, erhellt sich aus der Tatsache, daß am 13.6.1754 die herzogliche Regie­rung in Zweibrücken bei dem her­zoglichen Amtskeller in Obermoschel, Becker, anfragte, warum dem Erbbeständer Johann Henrich (Heinrich) Dautermann noch kein Erb­bestandsbrief ausgestellt und die Erbschaftssteuer (Laudemium) noch nicht bezahlt sei. Becker antwortete, daß Dautermann ein falken­steinischer Untertan war und die pfalz-zweibrückischen und falkensteinischen Behörden sich zunächst nicht einigen konnten. Erst Ende Oktober 1756 fand der erforderliche Amtstag des Stolzenberger Tales statt; hierbei einigten sich die beiden Herrschaften über die Höhe des von Heinrich Dautermann zu zahlenden Laudemiums; dieser erhielt, da er von seinen Miterben die Mühle inzwischen gegen Zahlung von 200 fl übernommen hatte 1756 einen neuen Erbbestandsbrief 43.

 

Im Mühlenprotokoll vom 6.10.1756 heißt es: „Die Hahnmühl besitzt Heinrich Daudermann und gibt hieher ad 2/3tel. Hat 2 Waßerrä­der, welche 2 Mahl- und 1 im Trilles laufenden Scheelgang treiben.“ 44

 

Johann Henrich (Heinrich) Dautermann) stirbt ca. 1767. Seine Tochter Marie Catharina Dautermann ist mit dem aus der Stromberger Mühle stammenden Johann Nicolaus *Weintzheimer verheiratet. Dieser beantragt am 29.6.1767 die Erteilung eines neuen Erbbestands­briefs und erhielt diesen am 2.11.1767 von der pfalz-zweibrückischen Regierung einen Erbbestandsbrief über die Hahnmüh­le in Cölln, nach erfolgter Erbauseinandersetzung nach seinem Schwiegervater um 1767 45.

 

Um 1843 war Jakob Weinsheimer der Müller auf der Hahnmühle; °° mit Katharina Wenz; seine Tochter heiratete am 28.2.1843 den Ackerer Jakob Zinßmeister 46.

 

Um 1850 war Johann Jakob Scheu als (angestellter ?) Müller auf der Hahnmühle; °° mit der Müllerstochter (err.) Christina Wasem (*12.8.1821 in Gerbach; ~ 12.8.1821 in der ev. Kirche in St. Alban getauft; ihre Eltern NN. Wasem leben auf der Hahnmühle) 47; Chris­tina Wasem bringt (err.) die Mühle in die Ehe ein. Am 30.9.1850 wird in Gerbach die Tochter Elisabeth Scheu geboren 48.

 

1898 kam die Hahnmühle in den Besitz der Familie Linxweiler, die im benachbarten Mannweiler eine Mühle betrieb 49. Deren Nachfah­ren betreiben noch heute auf der Hahnmühle das bekannte Weingut.

 

Erbbeständer / Eigentümer waren:

- ab 22.5.1484 Burgfrieda Bock von Niederkirchen

- ab 1524 Hansen der Hannmüller

- 1700 bis zu seinem Tod 1721 war Hans Wenz *Bock; in der harten Erbauseinandersetzung nach seinem Tod erhielten die Mühle sein Bruder, der Schultheiß von Dielkirchen Ludwig Bock und der Schwiegersohn Hans Peter Dautermann (°° mit Maria Katharina Bock)

- ab 1722 Ludwig Bock und Hans Peter Dautermann

- ab ca. 1723- 16.2.1739 Hans Peter Dautermann

- ab 1739 bis ca. 1767 Johann Henrich Dautermann; seine Tochter Marie Catharina Dautermann ist mit dem aus der Stromberger Mühle stammenden Johann Nicolaus *Weinsheimer verheiratet.

- ab 1767 Johann Nikolaus Weinsheimer; °°Marie Catharina Dautermann; Vater des Müllers und Betriebsnachfolgers Jakob (1) *Weins­heimer

- bis 1845 Jakob (1) *Weinsheimer

- ++++

- bis 1936 Ludwig Weinsheimer († 1936 50).

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 230

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2365/1: Klassifikationsplan Mannweiler mit Cölln und Hahnmühle, o.D. 1820-1845

 

 

Literatur/Urkunden zur Hahnenmühle:

- Geschäftsanzeiger Alsenz-Obermoschel, Rockenhausen, Winnweiler. - 24 (1996), 34, S. 21. - 1996. - 1996. - Ehemalige Mühle, inzwi­schen Weingut. - Früheres ebenda. - 23 (1995), 32, S. 17; 33, S. 33 (Geschichte der Hahnmühle).

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in al­phabetischer Ordnung), Nr. 47. Cölln am Alsenz; Hahnenmühle 1484-1768

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in al­phabetischer Ordnung), Nr. 325. Stolzenberger Tal. Hahn-Mühle (1524); 1628-1767; 1808

- LA Speyer Best. 2 Nr. A 192 1: „1743-56 Mühlenbericht des Oberamts Meisenheim von 1743“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 794 3: „Bitte des Hans Hanmüller von der Hahnmühle bei Cölln um Bauholz zur Reparatur seiner baufälli­gen Mühle, 1566“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 795 3: „Die Hahnenmühle bei Cölln, o.D.“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 795 4: „Der Flutgraben von der Menzweiler Kirche bis zur Hahnenmühle zu Cölln, 1733“

- LA Speyer Best. C14 (Grafschaft Falkenstein) Nr. 940: Streitigkeiten mit Pfalz-Zweibrücken über die Privatjurisdiktion über die Hamühle im Dielkircher Tal, 1741

- LA Speyer Best. C14 Nr. 467: Hinterlassenschaft Dielkirchen, hier: Georg Wilhelm Dautermann von der Hahnmühle bei Cölln, 1770-1778

- Rentkammer Zweibrücken: Mühlenbericht der Rentkammer Zweibrücken von 1772 (abgedruckt bei Jacob, L.: Die Wolfsmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1933, S. 6) +++ Fundstelle ermitteln++++

- R. K.: Die Hahnmühle, Nordpfälzer Geschichtsverein 1937, S. 57-64 und S. 71/72

- Stock, Pfarrer: Aus dem Hausbuch eines Nordpfälzers (Anm.: auch zur Hahnmühle und Schultheiß Hans Wenz Bock aus Cölln), Nordp­fälzer Geschichtsverein 1932, S. 5-8

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Hahnmühle an der Alsenz; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 9, 1961, S. 75-76

 

 

 

 

 

Colgenstein:

s. auch Heidesheim;

 

OT von Obrigheim, VG Grünstadt-Land, Lk Bad Dürkheim; war leiningisch und gehörte Colgenstein gehörte zur Grafschaft Dürk­heim-Hardenburg; der Ort war ab 1560 mit der Einführung der Reformation in der Grafschaft Dürkheim-Hardenburg von lutheri­scher Konfes­sion 51.

 

Mühlen:

- Schloßmühle:

s. Heidesheim

 

 

- Klostermühle:

++++Lage klären++++

 

s. Klostermühle Obrigheim

 

 

 

 

 

Contwig:

VG Zweibrücken-Land, Lk Südwestpfalz; östlich von Zweibrücken, am Schwarzbach gelegen; der Name stammt von lat. 'condate' = Zu­sammenfluß und 'vicus' = Dorf, d.h. Siedlung am Zusammenfluß 52; war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Zweibrücken 53.

 

Mühlen:

im Kübelberger Gerichtsbuch ist am 14.5.1692 der Müller zu “Cunthwig“ Hanß Balthasar Weber erwähnt; dieser besaß Grundbesitz in Miesau. Kurpfalz hatte eine Kapitalforderung von 50 Gulden, die an Grundbesitz besichert war. Der Grundbesitz wurde verkauft gegen Übernahme der offenen Schuld 54.

 

Am 4.3.1658 verkauft der Jacob Stein aus Contwig ¼ Teil an der Contwiger Mühle 55. +++klären: welche Mühle+++

 

Ziliox *Weber (Sohn des † Ziliox Weber aus Contwig) Müller in Contwig; † 23.11.1747 im Alter von 83 Jahren; er hatte 10 Kinder, 67 En­kel und 3 Urenkel 56. Am 18.12.1772 verstirbt Contwig im Alter von 68 Jahre der Henrich Jakob *Becker; Erbbestandsmüller in Contwig 57. +++klären: welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 801/8: „Verschiedene Mühlenakten über die Contwiger Mühlen, 1717-1755“

- o.A.: Traditionsreich, aber der Zeit angepaßt. Die Contwiger Mühle kann auf eine lange Vergangenheit zurückblicken; in: Pfälzi­scher Merkur v. 9.4.1977

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 197

 

 

- Alte Contwiger Mahlmühle:

Die älteste nachweisliche Urkunde, in welcher die Mühle in ‘Cuntwich’ erstmals genannt wird, stammt von 1272; damals gehörte die Mühle dem Kloster Hornbach 58. Hierin beurkundet Graf Heinrich von Zweibrücken „1272, mense Januario“, daß Abt Hugo von Horn­bach und dessen Konvent ihre zum Einkommen des Kämmerers gehörende Mühle zu Kuntwich den Eheleuten Folmar und Agnes ver­pachtet haben 59.

 

1362 und auch 1440 gehörte die Mühle dem Herzog von Zweibrücken. 1462 brannte die Mühle bis auf die Grundmauern ab und wur­de von den Einwohnern des Dorfes auf eigene Kosten wieder aufgebaut. Hieraus leitete die Gemeinde ein Eigentumsrecht an der Mühle ab, das zu langandauernden Differenzen mit der Rentkammer Zweibrücken führte, die das behauptete Eigentumsrecht nicht anerkannte 60.

 

Um 1571 war Niclas Miller als Lehnsmüller auf der Contwiger Mühle. Er stellte bei der pfalz-zweibrückischen Regierung den Antrag auf Neubau der abgerissenen Mühle in Mittelbach, der jedoch abgelehnt wurde 61.

 

1625 als die zu Hornbach liegenden Reiterregimenter der Obristen Cratz und Schmidt von der Gemeinde Contwig eine Kriegssteuer von 992 Gulden forderten, verkaufte die Gemeinde die Mühle für 1000 Gulden; Käufer waren die alteingesessenen Contwiger Bürger Georg Schwartz und Jacob *Veith.; nach Widerspruch der Rentkammer Zweibrücken mußte die Gemeinde Cont­wig den Kaufpreis zurückerstat­ten. Im 30-jährigen Krieg wurde die Mühle in Mitleidenschaft gezogen. Erst 1652 fand sich mit (Jo­hann) Ni­ckel *Weber ein Käufer. Er betreibt die Mühle trotz aller Schwierigkeiten bis zu seinem Tod 62.

 

Zwischen 1684 und 1691 wird Johann Balthasar Weber als Müller zu Contwig genannt. Er ist der Vater des Müllers und Betriebsnachfol­gers, Johann Philipp *Weber 63.

 

1708 erboten sich der Sohn Johann Philipp *Weber und der Schwiegersohn (?) Giriax *Schäfer als Erben der Mühle bereit, die Müh­le fortzuführen 64. Während Ciriax/ Gyriax/Cyriakus/Ciliox *Schäfer bereits 1712 im Alter von 60 Jahren stirbt, führt Johann Phil­ipp *We­ber die Mühle fort. Seine Söh­ne Johann Jakob Weber und Philipp Weber werden als Müller auf der Mahlmühle erwähnt, ebenso der Schwiegersohn Nickel *Zim­mermann. Um 1733 war Jakob *Weber, Müller und Gemeinsmann zu Contwig; sein Sohn Philipp Adam We­ber (Müller zu Wiesbach heiratet am 10.11.1733 in Wiesbach die Müllerstochter Anna Margaretha Müller, die Tochter des Müllers in Wiesbach, Johann Abra­ham *Müller 65. 1735 nahmen Jakob Weber und sein Schwager Nickel *Zimmermann eine große Erneuerung der Mühle vor. Die hohen Kosten konnten sie nicht selbst tragen und verpachteten daher die Mühle an den Schweizer Conrad Pinckley, der die Schulden in 9 Jahren abtragen sollte, während Weber und Zimmermann weiterhin die Erbpacht zahlten +++prüfen: s. auch gleichlautende Dar­stellung bei Neue Contwiger Mühle+++. 1738 war die große Schleuse im Bau, zu der Weber und Zimmermann außer ihrer persönli­chen Arbeit 614 Gulden beitrugen 66. 1744 kamen die beiden Mennoniten Christian *Hauther und Ulrich *Farnay (auch Farny; s. ref. Kirchenbuch Contwig) als Lehensmüller nach Contwig. Der Versuch, die herrschaftlichen Beamten aus Zweibrücken als Kunden der Mühle zu gewinnen und dadurch den Umsatz zu steigern, schlug fehl Bereits 1746 haben sie die Mühle verlassen und Lo­renz Cron nimmt die Mühle auf 16 Jahre in Pacht 67

 

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Contwicher Mahlmüller“ den ihm erteilten „Con­firmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 68.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 69 wird sie wie folgt beschrieben: “liegt an der Schwarzbach zwi­schen der Contwiger Sägmühl und der Neuen Mahlmühl, 1 Stunde unterhalb der Dellfelder Mühle (Anm. dazwischen noch die Schifflicker Wei­hermühle). 3 unterschlächtige Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang. Die Mühle liegt hinter einen „gerin­gen“ Wehr kein Mühl­teich. Keine Bannmähler, aber die Bewohner von Contwig, Stambach und von den umliegenden Höfen. Der Erbbeständer ist Heinrich *Weber, Müller zu Hornbach, da dessen Vater die Mühle übergeben hat. Von einem Lehnsmüller betrieben. Pacht jährlich 5 fl. für 1 Mühlschwein, 1 fl 1 bz für 4 Kappen, 5 Ma. Korn und 5 Ma. Hafer. Es lassen hier mahlen auch die von Schiflick und Auerbach. Der Lehnsmüller hält 2 Pferde zum Abholen der Früchte.“ 70.

 

Zur Lage der „Alten Contwiger Mahlmühle“ und der Sägemühle Contwig heißt es im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 “ Liegt an der Schwarzbach zwischen der Contwiger Seeg- und der neuen Mahlmühl ...“ 71.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die alte Contwi­ger Mahl Mühl [hat] 3 Waßerräder welche 2 Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt an Pacht] 6 fl 1 bz an Geld, 5 Mltr Korn, 5 Mltr Habern; Contwig und Stambach aus 150 fam: bestehend ingl[eichen ] des Offweiler und Truppacher Hoff mahl gemeinigl all­hier; seyend jedoch [nicht] gebannt.“ 72

 

Am 4.9.1812 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf der Mühle mit 6 Gängen am Schwarzbach. Ei­gentümer war der Herzog von Pfalz-Zweibrücken. Pächter war Christian Kauer +++Schreibweise prüfen+++. Die Mühle wurde von dem Architekten Christian Kauter aus Zweibrücken zum Preis von 14400 fr erworben 73 ++++klären: ob Alte oder Neue Contwiger Mühle++++.

 

Im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ wird am 18.3.1863 die Verpachtung der „Contwiger Mühle +++klären: ob Alte oder Neue Contwiger Mühle+++ annonciert: „... läßt Herr Conrad Kötz, wohnhaft auf der zur Gemeinde Limbach gehö­rigen Limbacher Ziegelhütte, ... seine im Orte Contwig gelegene Mahlmühle, genannt die „Contwiger Mühle“, auf 6 Jahre öffentlich ver­pachten. Die Mühle hat 4 Mahlgänge und 1 Schälgang. Auf Verlangen kann auch die dazu gehörige Gyps- und Oehlmühle mit in die Pacht gegeben werden ..“ 74.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 801/5: „Mahl- und Sägemühle zu Contwig, 1566-1762“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 801/6: „Mahl- und Sägemühle zu Contwig, 1699-1718“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 801/7: „Mahl- und Sägemühle zu Contwig, 1751-1779“

 

 

- Gipsmühle:

ein aus dem Jahr 1792 stammendes Gebäude in Contwig bezeichnet man noch heute als “Gipsmühle”. Sie war wohl nur kurze Zeit in Betrieb doch hat sich der Name erhalten 75. ++prüfen: s. Akte LA Speyer Best. B2 Nr. 801/4 mit Laufzeit 1700-1830++

 

Literatur/Urkunden:

- Bohrer, Walter u.a.: Register zu dem reformierten Kirchenbuch der Pfarrei Contwig von 1698-1764, hrsg. von der Zweibrücker Arbeits­gemeinschaft für Familienforschung, Zweibrücken 1971

- Bohrer, Walter u.a.: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig von 1768-1789, hrsg. von der Zweibrücker Arbeitsgemein­schaft für Familienforschung, Zweibrücken 1972

- LA Speyer Best. B2 Nr. 801 4: „Anlegung einer Gipsmühle und Hanfstampfen zu Contwig, o. D.“ (1700-1830)

- Ortsgemeinde Contwig: 750 Jahre Contwig (Selbstverlag Contwig 1987), S. 48-58

- Schorn, Liesel: Die Mühle zu Contwig; in: Westrich-Kalender [Zweibrücken]. 1961 (1960). S. 77-82

 

 

- Hangende Mühle:

s. auch *Kirschbacher Mühle (heute Kirschbacherhof bei Dietrichingen)

 

Wüstung zu Contwig; 1547 führt die Beschreibung der Contwiger Gemarkungsgrenze, wo Contwig mit dem Kirschbacherhof zusammen­grenzt, eine „hanngende Müele“ an. Eine Mühle befindet sich dort nicht und ist auch nichts davon bekannt, daß jemals dort eine stand 76. Die gleiche Mühle wird 1547 bei der Beschreibung der Mauschbacher Gemarkungsgrenze erwähnt, wo den Bewohnern des Hecken­aschbacher- und Heidelbingerhofs das Recht zugesprochen wird, „bey hangender Muehl zue trenckhen“ (d.h. Ihr Weidevieh zu tränken); und schon 1465 , als ein Lehen „bei der hangenden Mühle“ angeführt wird, welches Ort mann von Hedelbingen von Junker Friedrich von Bitsch erhalten hat 77.

 

 

- Neue Contwiger Mahlmühle:

um 1733 war Johann Jakob *Weber, Müller und Gemeinsmann zu Contwig 78. 1735 nahmen Johann Jakob Weber und sein Schwa­ger Nickel *Zimmermann eine große Erneuerung der Mühle vor. Die hohen Kosten konnten sie nicht selbst tragen und verpachteten daher die Mühle an den Schweizer Conrad Pinckley, der die Schulden in 9 Jahren abtragen sollte, während Weber und Zimmermann weiterhin die Erbpacht zahlten +++prüfen: s. auch gleichlautende Darstellung bei Alte Contwiger Mühle+++. 1738 war die große Schleuse im Bau, zu der Weber und Zimmermann außer ihrer persönlichen Arbeit 614 Gulden beitrugen 79

 

Die Mühle wird Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken erstellt 1744, vorgelegt am 6.1.1745 wie folgt beschrieben: “liegt an der Schwarzbach, neben der Alten Mühl. 3 Wasserräder treiben 2 Mahlgänge und 1 Schälgang. Große Schließ neben dem Wasserhaus für die Flößerei. Kein Mühlteich. Erbbeständer sind Johann Jakob Weber und Nickel Zimmermann von Contwig, deren Letzterer vor zwey Jahren verstorben. Pacht wie bei der Alten Mühle. Wird von Lehnsmüller betrieben (auf 20 Jahre verliehen).” 80

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Contwiger Neue Mahl Mühl [hat] 3 Waßerräder welche 2 Mahl und 1 Scheelgang treib; [zahlt an Pacht] 6 fl 1 bz an Geld, 5 Mltr Korn, 5 Mltr Habern; hat die nehml Beschaffenheit wie die alte Contwiger Mühl.“ 81

 

An einem nicht überlieferten Datum erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf der Mühle in Cont­wig. Ei­gentümer und Pächter sind nicht überliefert. Die Mühle wurde von dem Armeelieferanten Vandlerberghe zum Preis von 30000 fr erwor­ben 82. ++++klären: ob Alte oder Neue Contwiger Mühle++++.

 

Müller auf der Contwiger Mühle waren +++welche Mühle++++:

- bis 1625 Gemeinde Contwig

- 1625 Georg Schwartz und Jacob *Veith., beide aus Contwig; wegen Widerspruch der Rentkammer Zweibrücken scheitert der Voll­zug des Kaufvertrages

- 1708 Johann Philipp Weber und Giriax Schäfer in Erbengemeinschaft; der Förster Cyriakus Schäfer verstirbt 1712, sein Schwager Jo­hann Philipp Weber führt die Mühle fort; er ist der Vater der Müller Philipp Weber und Johann Jakob Weber sowie der Tochter Su­sanna Margret Weber (°° 28.10.1721 mit Nickel Zimmermann)

 

Urkunden/Literatur:

- Pfälzischer Merkur / Zweibrücker Zeitung v. 9.4.1977: „Traditionsreich, aber der Zeit angepaßt. Die Contwiger Mühle kann auf eine lan­ge Vergangenheit zurückblicken“.


 

- Contwiger Sägemühle:

in einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Contwiger Sörg-Müller“ den ihm erteilten „Con­firmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 83.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie wie folgt beschrieben: “wird durch den Schwarzbach be­trieben, liegt mit der Alten Contwiger Mahlmühle in einem Wasserbau. Die nächste Sägemühle ist die, die sich bei der Faustenmühle (= Maßwei­ler Mahl- und Sägemühle) befindet. Hat 1 unterschlächtiges Wasserrad, zahlt jährlich zur Landschreiberei Zweibrücken 8 fl. Bei auftre­tendem Holzmangel darf der Erbbeständer die Sägemühle in einer Kupfer- oder Ohligmühle umwandeln. Vor diesem sollen alle umlie­genden Orte genötigt gewesen sein, ihr Holz auf dieser Bordmühle schneiden zu lassen. Es soll dem Inhaber auch freigestanden sein, Klötze aus den benachbarten herrschaftlichen und gemeindlichen Wäldern gegen Zahlung von 1/2 fl für den Ei­chenstamm und 5 bz. für den Stamm Kiefernholz zu holen. Das ist jetzt nicht mehr gestattet, also Verdienst gemindert. Von Walshau­sen und Windsberg werden keine Stämme mehr hierher gebracht, auch keine auf den Verkauf verabfolgt. Die Sägemühle ge­hört zur Mahlmühle, Beständer ist Hein­rich *Weber, Müller zu Hornbach. Die Mühle ist 10 Jahre zuvor vom Vater übernommen wor­den. Derzeit wird sie von einem Lehensmül­ler betrieben. der Vater hat einen Erbbestandsbrief am 28. April 1718 und einen Konfirmatio­nsschein am 13. April 1738 erhalten. Auf der Mühle ruht ein Sonderrecht: Der Beständer darf Sägeklötze und geschnittene Ware un­entgeltlich auf dem Schwarzbach zur Säge­mühle und von da nach Zweibrücken flößen. Der Lehensmüller erhält als Lohn vom Schnitt 1 bz. Vordem die Vergütung gestaffelt: Von 1 Zoll dicke 1 bz, von 2 Zoll bz usw. nach Proportionen.” 84

 

 

- Stahlhammer Contwig:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 801/2: „Verrückung des Stahlhammers zu Contwig, desfallsige Beschwerde der Gemeinde, 1786“.

 

 

1 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, Straßburg 1901/03, S. 519-520.

2 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220, Bl. 47-48.

3 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 111-113r.

4 Vgl. Ministeri­um für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 1. Bd., Straßburg 1901/03, S. 519-520.

5 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 1. Bd., Straßburg 1901/03, S. 519.

6 Vgl. Franck: A la découverte des moulin du Winzenbach (3ème partie); in: l'Outre-Forêt Nr. 132 (IV/2005), S. 6; vgl. Standesamtsunterlagen Drachenbronn http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/adeloch_flash/adeloch_flash.php, Abruf vom 19.6.2014.

7 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 113.

8 LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Kopie; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

9 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 111.

10 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 1. Bd., Straßburg 1901/03, S. 786.

11 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 72.

12 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1, S. 72r.

13 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 1. Bd., Straßburg 1901/03, S. 1131.

14 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 111r.

15 Vgl. LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Kopie; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220, Bl. 47.

16 LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Kopie; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220, Bl. 47.

17 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 111r.

18 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen I, a.a.O., S. 88.

19 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 282; Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 82.

20 Vgl. Stock: Aus dem Hausbuch eines Nordpfälzers; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1932, S. 6.

21 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 249.

22 Vgl. Busch: Menzweiler, ein ehemaliges Kirchdorf bei Mannweiler-Cölln; in: Busch (Hrsg.): Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz,

a.a.O., S. 804.

23 Vgl. R. K.: Die Hahnmühle, Nordpfälzer Geschichtsverein 1937, S. 58; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 97.

24 Vgl. Weber: Die Hahnmühle an der Alsenz; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 9, 1961, S. 75; vgl. auch Busch: Menzweiler, ein ehemaliges Kirchdorf bei Mannweiler- Cölln; in: Busch (Hrsg.): Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 84.

25 Vgl. Weber: Die Hahnmühle an der Alsenz; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 9, 1961, S. 75.

26 Vgl. LA Speyer Best. Zweibrücken II, A. 1494 Bl. 18r; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 284.

27 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S.97.

28 Vgl. R. K.: Die Hahnmühle, Nordpfälzer Geschichtsverein 1937, S. 58 leider ohne Quellenangaben.

29 Vgl. Weber: Die Hahnmühle an der Alsenz; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 9, 1961, S. 75.

30 Vgl. R. K.: Die Hahnmühle, Nordpfälzer Geschichtsverein 1937, S. 58 leider ohne Quellenangaben; vgl. LA Speyer Akten Zweibrücken I Nr. 849 fol. 54 ff; zitiert

nach Graf,: Aus der Geschichte der „Bachgrafen“ des Alsenztales; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1953, 47, 52-53; vgl. Weber: Die Hahnmühle an der Alsenz; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 9, 1961, S. 75 mit Hinweis auf: Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim III 61.

31 Vgl. Weber: Die Hahnmühle an der Alsenz; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 9, 1961, S. 75.

32 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 794/3: „Bitte des Hans Hanmüller von der Hahnmühle bei Cölln um Bauholz zur Reparatur seiner baufälligen Mühle, 1566“.

33 Vgl. R. K.: Die Hahnmühle, Nordpfälzer Geschichtsverein 1937, S. 59.

34 Vgl. R. K.: Die Hahnmühle, Nordpfälzer Geschichtsverein 1937, S. 59.

35 Vgl. R. K.: Die Hahnmühle, Nordpfälzer Geschichtsverein 1937, S. 5: „Bock und sein Bruder“.

36 Vgl. Mitteilung von Herrn Helmuth Tautermann / Wien vom 11. Juni 2010]; vgl. luth. KB Dielkirchen; vgl. Mitteilung Herrn Ewald Dittmar.

37 Vgl. Stock: Aus dem Hausbuch eines Nordpfälzers; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1932, S. 5-6.

38 Vgl. R. K.: Die Hahnmühle, Nordpfälzer Geschichtsverein 1937, S. 59/60.

39 Vgl. R. K.: Die Hahnmühle, Nordpfälzer Geschichtsverein 1937, S. 60/61 leider ohne Quellenangabe; vgl. Weber: Die Hahnmühle an der Alsenz; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 9, 1961, S. 75.

40 Vgl. R. K.: Die Hahnmühle, Nordpfälzer Geschichtsverein 1937, S. 61/62 leider ohne Quellenangabe.

41 Vgl. Weber: Die Hahnmühle an der Alsenz; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 9, 1961, S. 75.

42 Vgl. R. K.: Die Hahnmühle, Nordpfälzer Geschichtsverein 1937, S. 61/62 leider ohne Quellenangabe; vgl. Weber,: Die Hahnmühle an der Alsenz; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 9, 1961, S. 75; vgl. LA Speyer Best. C14 [Grafschaft Falkenstein] Nr. 940: „Streitigkeiten mit Pfalz-Zweibrücken über die Privatjurisdiktion über die Hanmühle im Dielkircher Tal, 1741“.

43 Vgl. R. K.: Die Hahnmühle, Nordpfäl­zer Geschichtsverein 1937, S. 61/62 leider ohne Quellenangabe; vgl. Weber: Die Hahnmühle an der Alsenz; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 9, 1961, S. 75.

44 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 64r-65 und S. 105.

45 Vgl. R. K.: Die Hahnmühle, Nordpfälzer Geschichtsverein 1937, S. 63 leider ohne Quellenangabe; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 143.

46 Vgl. Ortssippenbuch Mehlbach 1938, a.a.O., S. 185 Nr. 1242; vgl. R. K.: Die Hahnmühle, Nordpfälzer Geschichtsverein 1937, S. 63 leider ohne Quellenangabe.

47 Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

48 Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar.

49 Vgl. Weber: Die Hahnmühle an der Alsenz; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 9, 1961, S. 75.

50 Vgl. R. K.: Die Hahnmühle, Nordpfälzer Geschichtsverein 1937, S. 63.

51 Vgl. Kuby,: Pfarrerlisten der Leiningen-Hardenburgischen Pfarreien in der Rheinpfalz; Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 1998, S. 122.

52 Vgl. Post: Pfälzisch, a.a.O., S. 53.

53 Vgl. Wittner: Schweizer (Einwanderer) in der Südwestpfalz, a.a.O., S. 7.

54 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 46 R – 47 V; zitiert nach Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 80.

55 Vgl. Stadtarchiv Zweibrücken: Landgerichtsbuch Zweibrücken, fol. 273r; vgl. Gölzer: Register zum Landgerichtsbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 120.

56 Vgl. Bohrer u.a.: Register zu dem reformierten Kirchenbuch der Pfarrei Contwig von 1698-1764, a.a.O., S. 109.

57 Vgl. Bohrer, u.a.: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, a.a.O.,S. 4.

58 Vgl. Ortsgemeinde Contwig: 750 Jahre Contwig, a.a.O, S. 48; vgl. HStA München, Urk. Rheinpfalz Nr. 1163 ++ Zitat prüfen++

59 Vgl. Neubauer: Regesten des ehemaligen Benedictiner-Klosters Hornbach, a.a.O., S. 34 Nr. 103.

60 Vgl. Ortsgemeinde Contwig: 750 Jahre Contwig, a.a.O, S. 48.

61 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 52.

62 Vgl. Ortsgemeinde Contwig: 750 Jahre Contwig, a.a.O, S. 48.

63 Vgl. Bohrer: Register zum reformierten Kirchenbuch Rieschweiler 1683-1798, a.a.O., S. 171.

64 Vgl. Ortsgemeinde Contwig: 750 Jahre Contwig, a.a.O, S. 49.

65 Vgl. Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim:http://www.mueller-heppen-heim-home-page.t-online.de/mue-vork.htm, Abruf vom 15.9.2012.

66 Vgl. Ortsgemeinde Contwig: 750 Jahre Contwig, a.a.O, S. 49.

67 Vgl. Ortsgemeinde Contwig: 750 Jahre Contwig, a.a.O, S. 50.

68 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

69 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 254-262.

70 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 197.

71 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 254.

72 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 120.

73 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 477, lfd.-Nr. 13115; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 VI u. G7 Nr. 63 IV.

74 Vgl. Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 19 vom 6.3.1863.

75 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 344; vgl. Schorn: Die Mühle zu Contwig; in: Heimatkalender für Stadt und Kreis Zweibrücken 1961, S. 82.

76 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 253.

77 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 253.

78 Vgl. Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http://www.mueller-heppen-heim-home-page.t-online.de/mue-vork.htm, Abruf vom 15.9.2012.

79 Vgl. Ortsgemeinde Contwig: 750 Jahre Contwig, a.a.O, S. 49.

80 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7, 295/5 Bl. 268-272; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 198.

81 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 120r.

82 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 477, lfd.-Nr. 13116; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 125.

83 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

84 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 262-267, zitiert nach Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 258/59.

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