Version 24.3.2016

 

Litera B

 

Baalborn:
OT von Mehlingen; VG Enkenbach-Alsenborn, Lk Kaiserslautern. Der Ortsname leitet sich ab „Baldenbornen“ 1.

 

Mühlen:

hart nördlich von Baalborn in Richtung auf Rohrbach befindet sich der Flurname „Mühlwiesen“ 2. Eine Mühle ist dort aber nicht einge­zeichnet. Der Ort Rohrbach liegt ca. 3 km nördlich von Baalborn, die dortige Rohrbacher Mühle liegt davon nördlich in Rich­tung Warten­berg.

 

In Rohrbach liegt die Mühle des Wilhelm Eicher. Der Flurname „Mühlwiesen“ in Baalborn deutet mE deshalb auf die Rohrbacher Mühle, zu welcher die Wasserleitung (gefaßter Bach) über Baalborner Gebiet zur Mühle des Wilhelm Eicher nach Rohrbach verlegt wurde 3.

 

 

 

 

 

Bad Bergzabern:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken Oberamt Bergzabern. Die Bevölkerung der Südpfalz hatte sich gerade etwas von den verheerenden Folgen des 30jährigen Krieges etwas erholt, da begann der Holländische Krieg (1672/79), in dessen Verlauf die Stadt Bergzabern am 20.2.1676 von Französischen Truppen ausgeplündert und in Brandt ge­steckt wur­de. Zwei Jahre Später, 1678, kam es zu einer erneuten Plünderung. Formell wurde der Krieg durch den Frieden von Nim­wegen 1679 be­endet, Frankreich war aber weiterhin berechtigt, seine Truppen durch die Südpfalz marschieren zu lassen. Auch be­gann Ludwig XIV mit seiner Reunionspolitik, die von Herzog Friedrich Ludwig von Pfalz-Zweibrücken abgelehnt wurde; dieser wurde daraufhin seines Landes für verlustig erklärt und sein Land, insbesondere das Oberamt Bergzabern von Französischen Truppen besetzt. Friedrich Ludwig von Pfalz-Zweibrücken starb am 1.4.1681 ohne erbberechtigte Nachkommen zu hinterlassen. Entspre­chend den wittelsbachischen Hausver­trägen und nach dem Testament des Herzogs Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken wurde daraufhin Karl IV. König von Schweden, aus der Seitenlinie Pfalz-Kleeburg, der alleinige Erbe. Dieser konnte sein Fürstentum nicht sofort in Besitz nehmen, da er ebenfalls den französi­schen Souveränitätsanspruch ablehnte. Pfalzgraf Christian II. von der Linie Zweibrücken-Birkenfeld nützte diese ungeklärte Situation aus und übernahm mit französischer Unterstützung die Administration des Fürstentums. Christian von Zweibrücken-Birkenfeld war französi­scher Brigadegeneral, hatte zu Versailles die besten Beziehungen und war auch bezüglich seiner im Elsaß gelegenen Besitzungen bereits Lehensnehmer der Französischen Krone geworden. Er wollte sich einen Überblick über den Zustand des Oberamts Bergzabern verschaf­fen und forderte daher den Amtmann Carl Philipp Schelm von Bergen auf, ihm Auskunft zu erteilen, die befehlsgemäß erging 4.

 

Pfarrei erst lutherisch, später reformiert, seit 1665 auch wieder lutherisch. Auf dem nahen Deutschhof und dem Kaplaneihof wohnen seit dem 18. Jh. Mennoniten. KB ref. 1616 (Lücken); KB luth. 1725.

 

Mühlen:

zur Stadt Bergzabern zählen die Schneid- und Ölmühle oder Wappenschmiede; ferner die Mahlmühle von Eckenhofer und die Mahl- und Wappenschmiede von Correll 5; diese sind im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Bergzabern unter ande­ren Na­men beschrieben 6.

 

1680 wird Peter *Reiland (der spätere Müller in Winden) als Müller in Bergzabern genannt 7. ++++klären: welche Mühle +++++

 

Die Mühlen wurden im 30jährigen Krieg zerstört 8.

 

1734 war Philipp Henrich *Ginant „ein Waffen-Schmid zu Bergzabern. Dieser wird am 8.1.1734 als Pate im luth KB Vorderweidenthal genannt 9. ++++klären: welche Mühle +++++

 

1735-1736 kommt es zu einem Prozeß „advocati fisci ./. Heinrich Balthasar Lonchen, Müller zu Bergzabern, wegen schuldiger Mühlen­pacht 10. ++++klären: welche Mühle; handelt es sich möglicherweise um den Müller „Heinrich Balthasar „Lorch“, ist „Lonch ein Schreib­versehen im Repertorium des LA Speyer ?++++

 

1799 wird Johann Heinrich *Pistor als Müller in Bergzabern und Deserteur der französischen Armee erwähnt; er erscheint in einem Ver­zeichnis vom 12.2.1799 „Tableau des conscrits de la 1ère classe dont les parents ou tuteurs ne justifient pas la présence aux ar­mées de la République“ 11.

 

Um 1835 war Gottfried *Junker als Müller in Bergzabern; Bruder (?) des Christian *Junker, Müller in Albersweiler. Nach dem Tod des Müllers Christian *Junker wurde am 3..11.1835 dessen Mühle in Albersweiler zur Auflösung der bestehenden Erbengemeinschaft ver­steigert. Bei dieser Versteigerung war der Gottfried Junker, Müller, in Bergzabern wohnhaft, als Nebenvormund der Kinder betei­ligt 12.++++klären: welche Mühle+++++

 

Um 1848 war Theobald *Behret Öl- und Mahlmüller in Bergzabern ++++klären: welche Mühle+++++; gegen ihn wurden wegen Teil­nahme an der Demokratiebewegung 1848/49, hier: Teil­nahme „am bewaffneten Zug nach Steinfeld am 17.6.1749“ Ermittlungen einge­leitet 13.

 

 

- Augspurger Mühle:

sie liegt westlich von Bergzabern am Erlenbach; inzwischen hat die Bebauung die ehemalige Mühle eingeholt; heute Anwesen Kurtal­straße 87, Bad Bergzabern; in der ehemaligen Mühle befindet sich ein idyllisch gelegener Waldgasthof.

 

Ihre erste urkundliche Erwähnung fand die Augspurger Mühle im Jahre 1747 im Erbbestandsbrief von Pfalzgraf Christian. IV. von Zwei­brücken. Danach wurde die damalige Sägemühle von Johann *Benzinger (Zimmermann u. Sägwerker) an Matheis *Dietrich (Waffen­schmied) aus Niederotterbach verkauft. Dieser errichtete eine Wappenschmiede. Nach M. Dietrichs Tod übernahm sein Sohn Jakob *Dietrich die Augspurger Mühle. Als Jakob Dietrich emigrierte, wurde sein Eigentum 1794/95 von einem gewissen Johannes *Surerus ersteigert, der die Anlage um das Jahr 1814 vergrößerte 14.

 

Im „Eilboten Landau“ vom 28.8.1841 wird die Versteigerung der Sägemühle (im Banne von Bergzabern im Mühlenthale neben der Stra­ße von Bergzabern nach Zweibrücken gelegen mE. Augsburger Mühle) für den 7.10.1841 annonciert: „Johann Jakob Surerus, Müller auf der Sägmühle bei Bergzabern, ist gesonnen [...] seine Mühle mit allen Zubehörungen [...] im Eigenthum öffentlich verstei­gern zu lassen. Diese Mühle besteht in einer Sägmühle, einer Oelmühle mit doppelter Presse, einer Hammerschmiede mit drei Häm­mer und und vier Feuer, einer Wohnbehausung, Scheuer, Stallungen, einem neuangelegten, mit Zwergbäumen versehenen Pflanzgar­ten, Wiesen, Baum­stück und Fischteich, zusammen circa 7 Morgen haltend, ein Complex bildend und auf dem Banne von Bergz­abern im Mühlenthale ne­ben der Straße von Bergzabern nach Zweibrücken liegend. Der Wasserfall hat 16 Schuh und kann auf dem Eigenthume selbst bis zu 19 Schuh gesteigert werden. Die Sägmühle kann unausgesetzt beschäftigt werden.“ 15.

 

Im Jahre 1842 wurde das Anwesen an Lorenz *Hertle verkauft. Zu dieser Zeit gab es in der Augspurger Mühle drei Wasserräder. Da­mit wurde betrieben: eine Schneidmühle und Hammerschmiede, eine Ölmühle und eine Schleifmühle 16.

 

Im Oktober 1848 kam es zu Ermittlungen gegen Franz Hertle, Sägmüller in Bergzabern und „Revolutionär in Bergzabern“ „wegen ge­meinschaftlicher Zerstörung von Einfriedungen zum Nachteil des Buchdruckers Hügenell aus Bergzabern“ und „nächtlichen 'inju­riösen' Lärm am 1.10.1848“ 17. +++klären: ob Augspurgermühle +++ Der Müller Wilhelm Augsburger wurde wegen Teilnahme am „Steinfel­der Zug“ von 1849 angeklagt 18 +++klären: welche Mühle+++.

 

Nach Lorenz Hertle kam der Besitz in die Hände von Müller Johann, gen. Konrad *Augspurger (geb. 1819). Von ihm erhielt das An­wesen seinen heutigen Namen, "Aug­spurger Mühle". Nach Konrad Augspurgers Tod 1876 erwarb dessen Witwe Elisabeth Augspur­ger (geb. Hey) die Erlaubnis zum Be­trieb einer Wein- u. Bierwirtschaft. Im Jahr 1890 übernahm ihr Sohn Georg Johann *Augspurger den Besitz. Er wandelte die bisheri­ge Scheune des Anwesens in Gästezimmer um. Nach seinem Tod führte seine Witwe Charlotte Augspurger (geb. Schüler) den Be­trieb, bis sie 1919 verstarb. 1922 ging das gesamte Erbe an Adolf Wölfle (verh. mit E. Charlotte Augspurger) über. Die­ser vergrößerte das Anwesen weiter, unter anderem wurden die Mühlräder wegen der starken Erschütterungen aus dem Gebäude ent­fernt und eine große Sägewerkhalle errichtet. Nach dem Tod Adolf Wölfles 1977 führte dessen Sohn Rudolf mit seiner Familie den Be­trieb weiter. Im Jahr 1982 wurde dann das neue Gaststättengebäude an der Ostseite errichtet. 1993 übernahm Erich Wollenweber das Anwesen und führte für einige Jahre das Hotel-Restaurant mit über 20 Zimmern. Nach dessen Tod wurde der Betrieb stillgelegt, und in den fol­genden Jahren verkamen die leerstehenden Gebäude zusehends. Seit August 2003 ist nun die Aug­spurger Mühle im Besitz von Inge Schlinck (geb. Knorn). Nach intensiven Renovierungsmaßnahmen konnte im Frühjahr 2005 die Gaststätte wiedereröffnet werden. Neben mehreren Gästezimmern und einer Ferienwohnung im Mitteltrakt beherbergt die Mühle seit 2006 schließlich auch eine Pflege­stelle der Jugendhilfe Jona in Pirmasens 19.

Augsburger Mühle ca 1924, Verlag Carl Wellhausen, Frankfurt/Main (Archiv Ref)

 

 

Literatur/Urkunden:

- Brauner, August: Von der Schleif-Schneid-Ölmühle und der Hammerschmiede zum Gasthof "Augspurger Mühle". [Bad Bergz­abern.]. In: Bad Bergzabern. 1978, Nr. 8.

- LA Speyer Best. L12 Nr. 180 (Finanzamt Bergzabern), 1863-1864: enthält u.a. Gesuch des Müllers Conrad Augsburger von der Säg­mühle in Bergzabern um Abgabe eines Buchenstamms zur Herstellung eines neuen Wasserrades

- LA Speyer Best. B2 Nr. 731/3: „Die Sägemühle zu Bergzabern, 1750“

 

 

- Bergzaberner Mahlmühle:

nach Weber 20 „die erste Bergzaberner Mühle“.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Bergz­abern gehörte: „Die Bergzaberner Mahlmühl [hat] 1 Wasserrad für 1 Mahl- und Schälgang; [gibt an Pacht] 4 Ma. Korn und 4 Ma. Speltz; weil im ganzen Oberamt der Bann meistenteils aufgehoben ist, kann die Zahl der Mahlgäste nicht angegeben werden 21 .

 

 

- die zweite Bergzaberner Mühle:

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 22 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Bergzabern gehörte: „die 2. Bergzaberner Mühl [hat]hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang. Gibt 5 Ma. Korn und 5 Ma. Spelz sowie 1 fl 1 bz. and Geld 23.

 

 

- die dritte Bergzaberner Mühle:

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 24 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Bergzabern gehörte: „hat 1 Wasserrad für 1 Mahl- und Schälgang. Gibt 3 Ma. Korn und 2 Ma. Spelz als Pacht 25.

 

 

- die vierte Bergzaberner Mühle:

im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Bergz­abern gehörte: hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang. Gibt 6 Ma. Korn, 6 Ma. Spelz und 1 fl 3 bz als Pacht 26.

 

 

- die fünfte Bergzaberner Mühle:

s. Stadtmühle

 

 

- Knochenmühle:

im Kurtal von Bergzabern gelegen; die Mühle wurde 1888 abgebrochen 27.

 

Urkunden/Literatur:

- Jäger, F.: „Als sich im Bergzaberner Kurtal noch die Knochenmühle drehte; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Bergzabern vom 20.3., 23.3 und 25.3.1954

 

 

- Lohmühle im Thal:

1731 heißt es von dem Ehepaar Heller „sich in der Lohmühl aufhaltend“, oder „sich in der welschen Gerben Bergzabern Lohmühle sich aufhaltend. Schon zuvor, 1719, saß auf der „welschen Lohmühle“ ein Mennonit und anschließend bis zu seinem Tod im Jahre 1754 im Alter von erst 38 Jahren der Johann Ludwig *Lorch, „Müller im Thal auf einer Lohmühle. In seinem Sterbeeintrag heißt es: „... da er nachts um 12 Uhr mit einem elenden blinden Pferd in großer Trunkenheit von hier [Anm.: Dörrenbach] abgefahren und al­les erinnern ohngeachtet, da er noch sogar zur Antwort gegeben, es habe ihn der Teufel noch nicht geholt, er werde ihn heunt auch nicht holen, in doppelter Blindheit den weg vor sich genommen, jämmerlich ums Leben, da er nicht weit von hier des andern mor­gens todt gefunden worden“ 28.

 

 

- Martelsmühle:

im Kurtal westlich von Bergzabern, auf der Südseite des Erlenbachs (ehemalige Gemarkung von Dörrenbach) gelegen; die Mühle ging 1898 ein 29.

 

1791 wird in Dörrenbach der Michael Martel als Mahlmüller erwähnt 30. 1828 als „Oehl-, Lohmühle, Martelsmühle“ erwähnt; 1836 als „Oel- und Lohmühle“, 1916 und 1886 als „Martelsmühle“. Die Mühle lag bis 1935 im Bann von Dörrenbach, kam mit Abtretung des süd­lichen Erlenbachufers an Bergzabern und trägt ihren Namen nach dem aus Weißenburg stammenden Müller Michael Bartel (!), der 1791 nach Dörrenbach einwanderte und 1814 in der Mühle starb. An der Stelle der Mühle steht heute die Villa Hatzenbühler 31.

 

Im Eilboten Landau vom 8.8.1840 wird die Versteigerung der Martelsmühle für den 21.8.1840 angekündigt: „ ... läßt der Müller Friedrich Müller von der Martelsmühle, im Mühlentale von Bergzabern gelegen, seine aus einem Mahl- und einem Schälgange beste­hende Mühle, die Martelsmühle genannt“ nebst 6 Morgen Wiesen und 3 Morgen Ackerland in der Nähe der Mühle gelegen freihän­dig versteigern 32.

 

 

- Lohmühle, sog. Hemmetische Lohmühle zu Bergzabern:

im Bergzaberner Kurtal gelegen, die Mühle ging 1898 ein 33.

 

Um 1848 war Georg Mayer als Lohmüller in Bergzabern; gegen ihn wurden wegen Teilnahme an der Demokratiebewegung 1848/49, Er­mittlungen eingeleitet 34.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2025/3: Klassifikationsplan Bergzabern 1937, darin u.a. Lohmühle

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 731 5: „Die sog. Hemmetische Lohmühle zu Bergzabern o.D.“

 

 

- Oligmühle:

in der Untertanenliste des Amtes Bergzabern von 1612 ist in Bergzabern genannt: Caspar Carler, „der äußerste Müller von der Ohlig­mühl 1597“ 35

 

 

- Ölmühle vor dem Oberen Tor, Ölmühle Hier:

die Ölmühle lag vor dem Oberen Tor in der Vorstadt 36, an der Bezirksstraße nach Dahn 37.

 

Bis ca. 1762 war Gabriel Waldhartin der Besitzer der Ölmühle vor dem Oberen Tor. Dessen Tochter Rosina Katharina Waldhartin heirate­te am 27.7.1762 den Müllergesellen Johannes (2) *Pastetenbeck, der nun die Mühle übernahm 38.

 

Johannes (2) Pastetenbeck ging als 20jähriger Geselle auf Wanderschaft und fand Arbeit in Bergzabern auf der Ölmühle vor dem Obe­ren Tor, deren Besitzer Gabriel Waldhartin kurz zuvor gestorben war. °° am 27.7.1762 mit dessen Tochter, Rosina Katharina Waldhartin und erlangte das Bürgerrecht. Aus der Ehe Pastetenbeck/Waldhartin stammen 8 Kinder, darunter 5 Töchter die jedoch alle früh und un­verheiratet starben. Aus der Ehe stammen weiterhin 3 Söhne, Johannes (geb. 10.8.1764 Bergzabern), Heinrich Carl (geb. 8.6.1783 Berg­zabern) und Georg Michael (geb. 20.3.1786 Bergzabern) 39.

 

1773 beantragte der Müller *Pastetenbeck; er beantragte 1773 die Genehmigung zur Erweiterung seiner Ölmühle durch einen Mahl- und Schälgang 40. Da das Gesuch abschlägig beschieden wurde, beantragte er 1776 die freiwillige Versteigerung der Ölmühle durch den zuständigen Vogt 41. Vogt Sprenger zu Annweiler publizierte in Bergzabern am 20.6.1776, daß die in „hiesiger oberer Vorstadt ge­legene dem Johannes Pastetenbecker zugehörige erbbeständliche Ölmühle am Samstag, den 30. Juli nachmittags um 2 Uhr im Wirts­haus zum weißen Roß öffentlich versteigert wird“ 42.

 

Die Ölmühle kam nach mehreren Besitzwechseln in den Besitz der Familie Behret 43.

 

1846 läßt der Ölmüller zu Bergzabern, Johannes *Hier, „seine allda im Mühlenthale gelegene Oelmühle mit Oelmühlengerätschaften, Wohnhaus, Scheuer, Stallungen ...“ versteigern. In der Versteigerungsannonce vom 23.12.1845 heißt es weiter: „Die Oelmühle kann wegen ihres bedeutenden Wasserfalls und ihren Räumen leicht zu einer Mahlmühle mit zwei Mahlgängen und einen Schälgang umge­wandelt [...] werden.“ 44.

 

Am 6.6.1853 wird der Verkauf der Ölmühle in der Zeitung Eilbote Landau angeboten: „Die zu Bergzabern in der sogenannten Vorstadt an der Bezirksstraße nach Dahn gelegene ehemals Georg Hier'sche Oelmühle mit doppelter Presse, Mahlsteinen, zweistöcki­ger Wohnbe­hausung, Scheuer, Stallung ....“ 45.

 

Am 24.5.1855 ließ Johann *Lampert „seine zu Bergzabern im Thal gelegene, die ehemals Georg Hier'sche Oelmühle mit zwei Pres­sen, dazu gehörigen Oeconomiegebäuden ...“ versteigern 46.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 731 2: „Gesuch des Ölmüllers Pastetenbeck zu Bergzabern seiner Ölmühle einen Mahl- und Schälgang anhän­gen zu dürfen 1773“

 

 

- Ölmühle Hier:

s. Ölmühle vor dem Oberen Tor

 

 

- Pulvermühle:

in Bergzabern gab es eine Pulvermühle 47. Diese wurde 1561 zur Verwendung des Kalisalpeters bei Bergzabern errichtet und bestand bis zum 30jährigen Krieg 48.

 

Um 1615 wurde der Pulvermacher Jacob Meyer aus Bergzabern in Landau als Dieb festgenommen. Jacob Meyer war aus Kirchheim a.d. Eck gebürtig. Der Stadtrat Landau beschloß am 21.4.1615 den Meyer an den Pranger stellen zu lassen und mit Ruten aus der Stadt Landau hinausstreichen zu lassen 49.

 

 

- Reinhardsmühle:

bei Bergzabern im Mühlenthal gelegen; +++klären; ist sie identisch mit einer der anderen Mühlen in Bergzabern ?+++

 

Um 1714 [err.] war Müller in Bergzabern, der Johannes Georg (1) *Reinhardt 50. Er ist der Vater des 1737 als Müller in Bergzabern ge­nannten Johann Georg (2) *Reinhardt, der später Müller in Oberotterbach ist.

 

Am 12.5.1737 sind Johann Georg (2) *Reinhardt, Müller in Bergzabern und seine Frau Maria Eva Gulde in Oberotterbach als Patin bei der Taufe der Maria Katharina Kegel, der Tochter des Einwohners in Oberotterbach, Johannes Adam Kegel und der Elisabetha Rausch 51. Dieser Johann Georg (2) *Reinhardt ist später Müller in Oberotterbach.

 

Am 14.4.1836 wird „lassen die Wittib und Erben des verlebten Müllers Johann Adam *Eckenhoffer von Bergzabern, ihre zu Bergz­abern im Mühlenthale gelegene, sogenannte Reinhardsmühle, mit einem Mahl- und einem Schälgange, nebst Hanfreibe, sammt Wohn- und Oeconomiegebäuden ...“ auf vier Jahre öffentlich verpachten 52.

 

 

- Sägemühle:

s. Augspurger Mühle

 

 

- Sägemühle:

1871 wird der Wagenschmied in Bergzabern, Carl *Juncker, als Sägemüller in Bergzabern benannt 53.

 

 

- Sägemühle Wirth:

1926 erwähnt, an der Straße Bergzabern-Dahn gelegen 54.

 

 

- Schleifmühle:

s. Waldmühle

 

 

- Schmackenmühle:

das Gelände, auf welchem die Mühle stand, ging von Dörrenbach an die Stadt Bergzabern über. Als es noch Dörrenbacher Gemar­kung war, stand schon 1584 hier die Schmackenmühle als Besitz des Bergzaberner Müllers Georg *Schmack und blieb im Schmack'­schen Be­sitz bis 1700, wird 1899 Sägewerk, 1904 ganz stillgelegt, 1932 von der Stadt Bergzabern abgerissen. An ihrer Stelle befin­det sich heute der Parkplatz am Ende des Kurparks. Der Name wird 1800 nicht mehr verstanden, daher mehrfach falsch angegeben: 1828 „Schnecken­mühle“, 1886 „Schnackenmühle“ 55.

 

Bei der Mühle scheint eine Art Gasthaus gestanden zu haben56, denn im kath. KB Oberotterbach und auch ev. KB Dörrenbach wur­den im 18. Jh. verschiedene Personen als „wohnhaft in der Schmackenmühle“ bezeichnet 57, ohne daß diese von Beruf 'Müller' ge­wesen wären oder ein nachweisbarer Zusammenhang mit der zeitgleich auf der Schmackenmühle ansässigen Müllerfamilien erkenn­bar ist.

 

In der Aufstellung über die Mühlen in der Gemeinschaft Guttenberg „Spezifikation Bericht oder Beschaffenheit aller und Jeder müh­lenen in der Gemeinschaft Guttenberg“ vom 8.2.1612 heißt es zur „Schmackenmühle Dörrenbach“: Zu wissen erstlich das die SchmackenMühl an Dürrenbacher Marckung einseits neben der Alten Bach anderseits neben den Dürrenbacher Wälden gelegen, Und zuvor eine Walk­mühl gewesen, mit vorwissen und erlaubnis beeder Fursten und Herrn Inhabern der Gemeinschaft Gutenberg in Anno 1584 laut hirun­den abeorierten [?] von Hern Sebastian Bußmann der Zeit Landschreybern von Ampts wegen deßhalben ertheil­ten Muhlbrieues zu einer Muhlen mit einem gang Von Georg *Schmacken, dem die Walckmühel vorhin zugehörig gewesen, uf sei­nen [...] erbauen, und zu bauen zugelaßen worden, dergestalten das er Schmack und seine Erben Und besitzer solche Mühl besitzen und eines ieden Jahrs [...] of Mart­inj für die Erbbeständnuß Vier Achtel Korn [...] guter dürrer Und schöner Frucht dazu wegen der Frondt Vier Gulden gut geltt, dsgdts: er deren alsdann befreiet, entrichten […] solle ...“ 58.

 

Im ältesten ev. KB von Dörrenbach befinden sich zwei Einträge, in denen der Familienname Schmack vorkommt: am 21.2.1710 starb Catharina Schmack, unbekannten alters; 1708 wird Johann Jacob *Berchtold „vulgo Schmack genannt“ erwähnt. Dieser Johann Ja­cob Berchtold wird 1691 als Loh- und Oelmüller zu Dörrenbach genannt; am 21.9.1691 starb seine 1. Ehefrau Anna Margaretha im Alter von 38 Jahren 5 Monaten 3 Tage. Auf der Schmackenmühle selbst saß zur gleichen Zeit Hans Velten *Berchtold als Mahlmül­ler, auch mit ei­ner Anna Margaretha verheiratet, vermutlich Jacobs Bruder 59.

 

Bis zu seinem Tod am 25.5.1730 im Alter von 66 Jahren war der Hans Velten *Berchtold als Müller auf Schmackenmühle; er ist der Va­ter der Anna Maria Berchtold, die am 31.8.1722 den Leinenweber Rudolph Heller aus „Erlesbach“ (Erlinsbach im Aargau/Schweiz oder Erlenbach im Simmental/Schweiz) heiratet 60. Um 1722 war Valentin Berchtoldt der Müller auf der Schmackenmühle bei Bergz­abern; lutherisch; seine Tochter, Anna Maria Berchtold, heiratet 1722 den aus Erlinsbach, Kanton Bern/Schweiz stammenden Weber, Rudolf Hil­ler, der auf der Schmackenmühle wohnt 61. Der Schmackenmüller Valentin Berchtold könnte ein Abkömmling der seit ca. 1660 in Her­gersweiler vertretenen, von Rued im Aargau stammenden Familie Berchtold/Bergthold gewesen sein 62. Die Bergthold in Hergersweiler waren allerdings reformiert 63

 

Er ist auch der Vater des Lorentz *Bergtholdt, der 1732/34 als Müller auf der Schmackenmühle erwähnt ist. 1732/34 hatte die Schma­ckenmühle 2 Gänge 64.

 

1719 lebte in der Schmackenmühle der Waffenschmied Hans Jacob *Muschler [Anm. d. Verf.: vermutlich müßte es richtiger heißen: Mutschler; s. die gleichnamigen Müller u.a. in Edenkoben] mit seiner Frau Barbara, denen am 8.9.1719 ein Sohn Johann Ulrich im Alter von 17 Tagen starb. 1724 war der Waffenschmied Jacob „Muschla“ Pate bei einem Kind des Schmackenmüllers Heller 65.

 

Andreas Geisler († 22.4.1749 Dörrenbach), Zimmermann in der Schmackenmühle, aus Salinburg stammende; °° mit Margaretha Scherb 66.

 

Um 1758 war Johann Georg Grab (Grub) Müller in der Schmackenmühle; °° mit Margaretha Seib (luth. Religion) 67.

 

Am 16.4.1775 stirbt in Klingenmünster der Johann Lorenz *Bergtold im Alter von 33 J, 3 M, 30 T, Müllermeister auf der Schmackenmüh­le 68.

 

Die Schmackenmühle wird 1899 Sägewerk, 1904 ganz stillgelegt, 1932 wurden die Gebäude der ehemaligen Schmackenmühle von der Stadt Bergzabern abgerissen 69. Ihre Stelle ist heute Parkplatz am Ende des Kurparks. Der Name wird 1800 nicht mehr verstan­den, da­her mehrfach falsch angegeben: 1828 „Schneckenmühle“, 1886 „Schnackenmühle“ 70.

 

Karte;

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2025/1

 

Literatur/Urkunden:

- Brauner, August: Die Schmackenmühle; in: Bad Bergzabern 1978 Nr. 9

- Kuby, Alfred H.: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 99-101

 

 

- Stadtmühle:

auch als „die fünfte Bergzaberner Mühle“ bezeichnet 71; von den 5 Bergzaberner Mühlen lag nur die Stadtmühle in der Stadt, alle an­deren oberhalb derselben im Tal des Erlenbachs 72.

 

In der Untertanenliste des Amtes Bergzabern von 1612 ist in Bergzabern genannt: Barthel Diel, „Müller in des Fürsten Stadtmühl“ 73.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Bergz­abern gehörte: „liegt in der Stadt; hat 3 Wasserräder für 3 Mahlgänge; die verhältnismäßig hohe Pacht beträgt 30 Ma. Korn und 12 fl 74 75.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5336: „Bestand der Stadtmühle zu Bergzabern, 1699-1769“

 

 

- Vorstadtmühle:

s. auch Ölmühle Hier, bzw. Ölmühle vor dem Oberen Tor

 

1635 hatte der Anschlußfähnrich Friedrich *Lorch die sog. Vorstadtmühle und die dabei gelegene Waffenschmitt in Erbbestand. Zum Be­trieb gehörte auch eine Mahl- und Sägemühle. Lorch machte eine Eingabe um Pachtnachlaß, da man ihm eine neue Waffenschmie­de „gleichsam vor die Stirn setzen wollte“ 76, d.h. u.a. „daß der neue Hammer unmittelbar oberhalb des Lorch'schen gebaut werden sollte 77; +++klären: welche der obigen Mühle ist mit ihr identisch++++

 

Für den Friedrich Lorch Waffenschmied zu Klingenmünster, wurde am 1.7.1696 ein Erbbestandsbrief ausgestellt, der gleichzeitig die Konzession für einen Neubau beinhaltete: es sollte errichtet werden: eine Waffenschmitthütte, eine Schleifmühle und eine Ohligmüh­le in der Vorstadt zu Bergzabern auf dem Platz, auf dem die alte zerfallene „Olimühl stehet“. Es sollte auch die Kelter zu der Ölmühle wieder instandgesetzt werden. Es dürfte sich bei dem Neubau um dieselbe Waffenschmiede handeln, die bereits oben benannt wurde; denn bei dieser Vorstadtmühle stand 1635 auch eine Ohligmühle, die in den Kriegswirren des Jahrhunderts wohl in Abgang gekom­men war 78.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 731/4: „Die Vorstadtmühle zu Bergzabern (2 Bde.), 1735-1768“

 

 

- Waldmühle:

in der Untertanenliste des Amtes Bergzabern von 1612 ist in Bergzabern genannt: Hans Haß, 1597 Besitzer der Schleifmühle“ 79.

 

Literatur/Urkunden:

- Brauner, August: Von der Schleifmühle zum Schwesternheim „Waldmühle“; in: Bad Bergzabern 1978, Nr. 5

- Volz, Günther: Die Waldmühle in Bad Bergzabern : Sägemühle - Kurhaus - Haushaltungsschule. - In: Südliche Weinstraße: Hei­mat-Jahrbuch. - 34 (2012), S. 67-70

 

 

- Wappenschmiede:

sie lag neben der Vorstadtmühle in Bergzabern 80.

 

Vermutlich war bereits der Waffenschmitt Lorenz *Lorch (geb. ca. 1540 Stelzenberg - † vor 1612 ; Sohn des Müllers in Stelzenberg Hans *Lorch) als Wappenschmied in Bergzabern. Dessen Sohn Jost (Justus) *Lorch (ca. 1575 Bergzabern - † vor 1656) ist jedenfalls als Wap­penschmied in Bergzabern erfaßt 81.

 

1685 gestattet man dem Georg Friedrich *Lorch, Waffenschmied zu Bergzabern, an Stelle des seit dem 30jährigen Krieg ruinierten Ei­senwerks in Schönau ein Hammerwerk zu errichten 82.

 

Für den Friedrich Lorch Waffenschmied zu Klingenmünster, wurde am 1.7.1696 ein Erbbestandsbrief ausgestellt, der gleichzeitig die Konzession für einen Neubau beinhaltete: es sollte errichtet werden: eine Waffenschmitthütte, eine Schleifmühle und eine Ohligmüh­le in der Vorstadt zu Bergzabern auf dem Platz, auf dem die alte zerfallene „Olimühl stehet“. Es sollte auch die Kelter zu der Ölmühle wieder instandgesetzt werden. Es dürfte sich bei dem Neubau um dieselbe Waffenschmiede handeln, die bereits oben benannt wurde; denn bei dieser Vorstadtmühle stand 1635 auch eine Ohligmühle, die in den Kriegswirren des Jahrhunderts wohl in Abgang gekom­men war 83.

 

1733 überließ Nikolaus Friedrich Lorch seine Wappenschmiede bei der Vorstadtmühle in Bergzabern dem Friedrich *Lorch 84.

 

1836 war Nikolaus *Corell der Wappenschmied in Bergzabern; er wurde 1836 zum Geschworener am Assisengericht des Rheinkrei­ses in Zweibrücken gewählt, war jedoch ausreichend entschuldigt und wurde in der Sitzung vom 29.2.1836 daher nicht zum Ge­schworenen er­nannt 85.

 

Literatur/Urkunden:

- Brauner, August: Vom Mühlental zum Kurtal. Der Waffenschmied Friedrich Lorch. [Bad Bergzabern.]. In: Bad Bergzabern. 1978, Nr. 1/2.

 

 

 

 

 

Bad Dürkheim:

s. auch Grethen; s. auch Hardenburg

 

Bad Dürkheim ist Kur- und Kreisstadt in der Metropolitanregion Rhein-Neckar, Lk Bad Dürkheim; gehörte zur Grafschaft (später Fürsten­tum) Leiningen-Hardenburg. Seit 1563 luth. Pfarrei, seit 1726 auch reformierte Pfarrei. KB luth. 1645; KB ref. 1726.

 

Dürkheim hatte im 18. Jh. mit etwa 500 Familien in ca. 2600 Einwohner, die in 400 Häusern lebten 86.

 

Mühlen:

im Salbuch der Grafschaft Leiningen-Hardenburg von 1585, Abschnitt „Dürkheimer Martins Zins“ heißt es: „Dürkheimer Martins Zins gibt Conradt Hartman der Müller“ 87. An anderer Stelle heißt es: „8 Ohm gibt Martin Heintz vnnd Nickel Hans Müller zu Würl­heim [?] von ei­nem Morgen Wingerth ….. 88

 

Im Salbuch der Grafschaft Leiningen-Hardenburg von 1586 wird genannt: „y Cappen gibt Wenndell Volz der Müller“ Von anderer Hand ist [später ?] hinzugefügt: „modo Velten Volz“ 89. Um 1613 war Velten *Voltz Müller in Dürkheim +++welche Mühle+++; er nahm als Gast an der Hochzeit der Tochter des Schulthei­ßen Christoph Pflüger in Hochspeyer teil 90.

 

1654 ist Hans *Helman ein Müller in „Türckheim“; er ist am 25. des Brachmonats 1654 [Anm. d. Verf.: = 6.6.1654] in Otterberg Pate bei der Taufe des Hans Peter Rudolph, Sohn des Müllers in Otterberg Johan *Rudolph 91

 

Um 1840 war Jakob *Graf als Müller in Bad Dürkheim 1840 wurde gegen Graf ein Strafverfahren wegen Majestätsbeleidigung ge­führt 92. +++klären: welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden:

- Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., 478 ff.

- LA Speyer Best. A1 Nr. 53: Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz, Administrator des Stifts Limburg, und Graf Emich von Leiningen, treffen bezüglich der schwebenden Irrungen wegen des Stifts Limburg einen gütlichen Vergleich, u.a. wegen des Gerichts über die Mühlen (Nr. 10), vom 11.5.1593.

 

 

- Bordmühle Schön:

um 1836 durch den Holzhändler Jakob Schön in Bad Dürkheim errichtet 93.

 

Urkunden/Literatur:

- Vgl. LA Speyer Best. H32 Nr. 239/2: Errichtung einer Bordmühle in Dürkheim durch den Holzhändler Jakob Schön, 1836-1859

 

 

- Cleophas Mühle:

sie dürfte am Anfang der heutigen Kurbrunnenstraße gelegen haben 94. Im Zuge des Ausbaues des Gradierwerks der Dürkheimer Sali­ne durch den kurpfälzischen Pächter, dem aus Sachsen stammenden Freiherr Johann Friedrich von Beust, wurde 1737 der Lauf der Isenach verlegt, weshalb die daran gelegenen 3 Mühlen, nämlich die Cleophas Mühle, die Frohnmühle und die Pfef­finger Mühle einge­hen mußten 95. Die Cleophas Mühle bestand aber noch 1744. In diesem Jahr wurde zwischen von Beust und dem Grafen zu Hardenb­urg ein Vergleich wegen der Wasserleitung bei der Cleophas-Mühle abgeschlossen. 96

 

 

- Fronmühle:

unterhalb des Gradierwerks, früher dem Abt von Limburg zuständig, 1976 abgerissen 97; der Name leitet sich ab von mhd. 'vrô' = Herr bzw. das Adj. 'vrôn' = dem Herrn gehörig' 98.

 

Bereits im Dürkheimer „Weistum der drei ungebotenen Dinge“ (o.D., wohl jünger als das Dürkheimer Martinsweistum von 1404 99) heißt es unter Zi. 7: „Vnnd vber die mielnn hatt niemann zu richtenn dann ein apt allein“ 100.

 

Am 26.4.1305 erstmals urkundlich faßbar: „retro molendinum situm dictum Fronmule“ 101.

 

Bei der Eroberung der Stadt Dürkheim durch Kurfürst Friedrich I. [„der böse Fritz“] im August 1471 ging der Fronhof des Klosters Lim­burg in Flammen auf. Ob damals auch die Mühle abbrannte, ist nicht überliefert. Jedenfalls bestand sie auch später, während der Fron­hof nicht wieder aufgebaut wurde 102. Die Frohnmühle zu Dürkheim ist in der Bachordnung der Isenach von 1479 aufgeführt 103. 1501 als „Frohnmühle“ urkundlich er­wähnt 104.

 

1593 heißt es in der „Limpurger Mülenn Bauw Rechnung mein Johann Zahnen der Zeit Limpurgischen Schaffners zu Dürckheim, was ich beider Limpurgischen Mülen 105 halben verbauwt oder an Gelt, Korn, Weinn vnnd habern ausgegebenn“ 106.

 

Bis Juni 1599 war Balthasar Kintzelsheimer der „Limpurger Müller“; er schuldete gem. der Kornabrechnung vom Oktober 1600 dem Stift Limburg 225 Mltr 7 Sümmern 107 . Auf diesen folgte der Müller Jacob Verster 108. Am 30.10.1600 wurde im Zusammenhang mit dem Pächterwechsel das „Limpergisch Müehl Inventarium“ erstellt, das bereits am 4.8.1595 aufgenommen worden war. Dieses beinhaltet beide Limburgischen Mühlen, nämlich die Frohnmühle und die Herzogmühle in Grethen 109. Der Müller unterzeichnet dieses mit dem Namen „Jacob Vesterman“ 110. Weiter heißt es“ Verricht ist diese … Inuentation ihn beisein des Edlen Thome Blarrer von Geyersberg 111 Vizedoms zue Neustatt und Administratoris des Stiffts Lindberg ... Vnd Jacob Steinfels[,] Gräflich leiningischen Fauts zu Dürkheim, sei­nes Vertrags des neuen Müllers wegen“ 112.

 

Um 1611 ist Hanß *Müller der Müller auf der Frohnmühle; er wird im Kallstadter Gerichtsbuch in einem Testament der Eheleute Conradt Weintzen vom 27.11.1611 erwähnt; diese besaßen u.a.eine Wiese, das Sondergut der Ehefrau (sog. *Spindelgut) war, „be­forcht oben naher landt Hanß müller in der frohnmühlen ...“ 113.

 

1613 erhält die „Limpurgische Mühle“ einen neuen Wasserbau, einen neuen Pferdestall und ein neues Scheuerdach. In den Akten befin­det sich die detaillierte Abrechnung, die Geldausgaben von 1131 fl aufweist 114.

 

1615 wird als „Limpurgischer Mühler“ genannt der Erhardt Scheumer 115.

 

Um 1618/20 als „Fronmühle“ erwähnt 116. Während des 30jährigen Krieges geriet die Fronmühle in Verfall; erst 1665 wurde sie wie­der aufgebaut 117.

 

Das Datum des Wiederaufbaues ist unrichtig, denn am 23.2.1660 berichtet der kurfürstliche Stiftsschaffner zu Limburg, Johann Caspar Eisenschmied“ 118 über einen Streit und eine Klage „was von Hans Philipp Wüsten, Müllern in der fron mil alhier zue Derkheim“ zugetra­gen. Vorausgegangen war eine Klage des „Hanß Philips Wißner Churpfl: Erbbestandsmüller aus Dürkheim in daß Stifft Limburg gehörig“ 119 an der kurpfälzische Oberamt Neustadt vom 19.1.1660 über „die gräfl: Leiningischen Amptes wegen ihrer verschuldiger Weiß zu zu­gefügten“ Schäden 120: „ ... alß umb Martini abgewichenen 1659 igsten Jahrs, ich in dem WirthsHauß zu Dürkheim ½ Maß Wein getrun­cken, undt ohn die geringste Ungelegenheit gar nicht gedacht, ein zancksüchtiges Mänlein burger von berührtem Dürkheim[,] der Schweffel Stopfel genant, einen unnöthigen Streit mit Mir angefangen, nicht allein ohne eintzig gegebene Ursach meine 2 Ermel außem Hembdt hinweg gerissen, sondern auch mit seinem Weib, und 2 Söhnen mir in die Haar gefallen, undt mich uf den boden ...“ geworfen … Als der Müller Wißner anschließend nach Hause kam, erschien der gräfl. Leiningische Amtmann und der Secretarius, die „in die Chur­fürstl: Mühl eingefallen“ sind und dort 7 Mltr kurfürstliches Korn beschlagnahmten 121.

 

Als Mühle wurde sie bis zur Verlegung des Isenach 1737, im Zuge der Errichtung der Salinen, betrieben und stellte dann den Betrieb ein 122. Im Zuge des Ausbaues des Gradierwerks der Dürkheimer Saline durch den kurpfälzischen Pächter Frei­herrn von Beust, wurde 1737 der Lauf der Isenach verlegt, weshalb die daran gelegenen 3 Mühlen, nämlich die Cleophas Mühle, die Frohnmühle und die Pfeffinger Mühle eingehen mußten 123. Dann wurde das Gebäude, welche später der Saline gehörte für Wohn­zwecke verwendet 124.

 

1781 heißt es: „Wingerte ohngefähr unter der Fronmühl“ 125; 1836 „die ½ Stunde entlegene Frohn-Mühle, welche der Saline wegen versetzt werden mußte, [...] hat ihren Namen von dem früheren limburgischen Frohn- oder Freihofe, der ehedem in ihrer Nähe gele­gen war und worin die 3 ungebotenen Ding-Tage abgehalten worden sind [...] Ohnehin war der Abt zu Limburg nach dem Dürkhei­mer Weis­tume Herr über die Mühlen ...“ 126.

 

Die Mühle wird 1781 urkundlich erwähnt; 1836 „die ¼ Stunde entlegene Frohn-Mühle, welche der Saline wegen versetzt werden muß­te, [...] hat ihren Namen von dem früheren limburgischen Frohn- oder Freihofe, der ehedem in ihrer Nähe gelegen war ... 127.

 

1868 wurde die Fronmühle zusammen mit anderen Liegenschaften der damals königlich bayrischen Saline von der Stadt Dürkheim er­worben, die sie weiterhin bis 1976 für Wohnzwecke nützte. 1977 wurde an der Stelle des alten Fronmühlengebäudes durch die Ehe­leute Kraus ein stattlicher Hotel- und Gaststättenneubau errichtet 128.

 

 

- Habermühle, Hafermühle:

heute Anwesen Weinstraße Nord 21; wohl auch Holdermühle ++prüfen+++; die Habermühle lag, wie auch die danebenliegende Mittel­mühle und die nach Westen anschließende Obermühle, an der Straße nach Kaiserslautern, bei der scharfen Linkskurve gegenüber dem Weingut Bart, an der heutigen Straße „An den drei Mühlen“. Von alters her war die Isenachbach ab Grethen so kanalisiert, daß sie nicht unten im Tal sondern auf dem Abhang unterhalb der Kaiserslauterer Straße floß. Das führte bei der Straßenkehre zu ca. 4 m Gefäll­e ge­genüber dem ursprünglichen Bachbett und reichte aus, um nacheinander drei Mühlen zu betreiben 129. Die Isenach floß noch in den 1950er Jahren unter dem Anwesen hindurch, dann wurde sie unter die Straße verlegt 130.

 

Schon 1478 wurde die Mühle in einer Urkunde des Klosters Limburg als Kellereimühle des Klosters Limburg genannt, da Hans Becker von „Buhell“ [= Böhl ?] „die Kellereimühle zu Dorckheym, bei der Badstuben gelegen, mit allem Zubehör um 20 Malter jährliche Korn­gült“ in Bestand erhielt. Später, nach dem Lagerbuch von 1562, sind eine Zeitlang „die Jungen Herrn Graven zu Lei­ningen“ Besitzer der Mühle 131. Die Mühle wurde auch 1612 erwähnt 132.

 

1630-1661 (1662) kommt es zwischen der Klägerin Kunigunde geb. Kast, Ehefrau des Jakob Göbel aus Speyer gegen Johann Philipp Graf zu Leiningen-Hardenburg-Dagsburg in Vormund für die minderjährigen Erben des Grafen Johann Ludwig zu Leiningen-Heides­heim vor dem Reichskammergericht. Die Klägerin macht rückständige Gülten aus einer Verschreibung für den baden-durlachischen Kammer­rat Jakob Kast über 4500 fl. Kapital und 100 Mltr Getreide jährlich geltend, die zu entrichten waren aus Mühlen u.a. in Dürkheim. Zwi­schen 1612 und 1628 wurden statt der vereinbarten 1800 Malter nur 790 geliefert, so daß 1100 Malter ausstehen. Un­ter anderem wen­den in diesem Verfahren die Achter von Dürkheim ein, daß sich die Klägerin mit ihnen wegen der Habermühle in Dürkheim verglichen hatte 133.

 

Auch 1652 stand die Mühle im Eigentum der Grafen von Leiningen und wurde von ih­nen 1731 nach den Zerstörungen von 1689 neu aufgebaut 134.

 

1751 pachtete der bisherige Nagelschmied in Dürkheim, Johann Conrad *Zumstein, die Habermühle auf 10 Jahre, die er bis 1761 be­trieb 135.

 

Ab 1836 gehörte die Hafermühle dem Müller Jakob Graf, der bei den Ereignissen von 1848 eine Rolle spielte 136. Graf war bereits 1840 in Erscheinung getreten; in diesem Jahr wurde gegen Graf ein Strafverfahren wegen Majestätsbeleidigung geführt 137. Ab 1850 war Mo­ritz Maas der Eigentümer die Mühle; Maas ist auch 1859 als Müller auf der Hafermühle genannt, im Zusammenhang mit der Setzung ei­nes Eichpfahls bei der Mühle 138..

 

Die Hafermühle wurde 1862 von dem Müller Heinrich Becker um 25000 Gulden gekauft. Damals war sie sowohl Mahl- als auch Öl­mühle 139. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 genannt die Firma „Becker, H., Handelsmüllerei, Oelfabrikation und Spezereihandel. Eigenthümer: Heinrich Becker“ 140.

 

Um 1894 – inzwischen muß der Mühlenbetrieb eingestellt worden sein – kaufte die Stadt Dürkheim das Anwesen und veräu­ßerte dieses noch im gleichen Jahr an den Pflastermeister und Faselhalter Heinrich Faust 141.

 

Die unter Denkmalschutz stehende ehemalige Mühle wird wie folgt beschrieben: Weinstraße Nord 21, ehem. Mühle und Wohnhaus, spätbarocker Krüppelwalmdachbau über Gewölbekellern, bez. 1731 142.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C26 Nr. 51: „Die Habermühle 1612-1620“

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31 UNr. q: Limburger Mühlen in Dürkheim: Bestand d. Limburger Mühlen (Obermühle, Untermühle, Ölmühle, Schleifmühle, Habermühle, Lohmühle etc.)

 

 

- Holdermühle:

möglicherweise auch Habermühle +++prüfen+++ ; der Kaufvertrag über die Holdermühle in Dürkheim von 1620 befindet sich als An­lage in der Akte des Reichskammergerichtsverfahrens der Kunigunde Kast, Ehefrau des Jakob Göbel aus Speyer ./. Johann Philipp Graf zu Leiningen-Hardenburg-Dagsburg 143.

 

 

- Hermannsmühle, Kuhn'sche Mühle, neue Untermühle:

von der Schaffnerei des Oberamts Neustadt hatte der damalige Müller in Klein-Schifferstadt, Philipp Jakob (1) *Werntz schon 1760 das Mahlrecht der Steinmühle erworben. Die Mühle war vielleicht Ölmühle. 1760 waren die Gebäude zerstört und die Mühle lag still. Wernz nutzte das Gefälle der Isenach und die Steine der Ruine und baute kaum 50 m bachabwärts eine neue 'Untermühle'. Zu­nächst verpach­tete er die Mühle, später war sein jüngster Sohn, Georg Friedrich *Wernz (1779-1858) hier Müller 144.

 

 

- Limburger Erbbestandsmühle 1765:

s. Untermühle

 

 

- Limburger Klostermühlen:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31 UNr. q: Limburger Mühlen in Dürkheim: Bestand d. Limburger Mühlen (Obermühle, Untermühle, Ölmühle, Schleifmühle, Habermühle, Lohmühle etc.)

 

 

- Lohmühle:

im Lagerbuch von 1787 wird auch eine Lohmühle genannt, die aber schon damals nicht mehr bestanden hat und über die sonst nichts weiter bekannt ist. Sie dürfte in der Kurbrunnenstraße gelegen sein. Im Lagerbuch heißt es dazu: „Die Helfft an einem Hauß und Gar­ten, so ehemahlen die Loohmühl gewesen beym Herrschaftl: Garten, beforcht oben dem Land die Herrschaft ...“ 145. 146

 

 

- Lohmühle des Klosters Limburg:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31 UNr. q: Limburger Mühlen in Dürkheim: Bestand d. Limburger Mühlen (Obermühle, Untermühle, Ölmühle, Schleifmühle, Habermühle, Lohmühle etc.)

 

 

- Mittelmühle, mittlere Mühle, Lauf'sche Mühle:

die Mittelmühle lag, wie auch die darunterliegende Habermühle und die nach Westen anschließende Obermühle, an der Straße nach Kaiserslautern, bei der scharfen Linkskurve gegenüber dem Weingut Bart, an der heutigen Straße „An den drei Mühlen“ (Mühlgasse). Von alters her war der Isenachbach ab Grethen so kanalisiert, daß er nicht unten im Tal sondern auf dem Abhang unter­halb der Kaisers­lauterer Straße floß. Das führte bei der Straßenkehre zu ca. 4 m Gefälle gegenüber dem ursprünglichen Bachbett und reichte aus, um nachein­ander drei Mühlen zu betreiben 147.

 

Die mittlere Mühle wird 1415 in einer Urkunde des Klosters Limburg im Zusammenhang mit der untersten Mühle genannt 148.

 

Am 2.8.1590 wurde die Mittelmühle zur Pfründen-Anstalt des Dürkheimer Spitals um 1047 Gulden hinzugekauft 149. Über verschie­dene Besitzer gelangte die Mühle 1769 in das Eigentum von Philipp Lauf und blieb dann über 100 Jahre lang im Besitz der Familie 150.

 

Vor 1787 gehörte die Mittelmühle dem Müller Johann Lauff; nach dessen Tod betrieb seine Witwe die Mittelmühle weiter 151.

 

Im Dürkheimer Lagerbuch von 1787 wird die Mittelmühle bei der Beschreibung der Untermühle erwähnt: „[Untermühle] Hauß, Mühl, Scheuer, Stallung und Garten an den 3 Mühlen, beforcht nach Wald der Eingang zur Bach und Johann Lauffen Wittib, nach Rhein die Waldstraß ...“ [Anm. d. Verf.: Die mittlere Mühle war die Lauf'sche Mühle, die oberste war die Heussersche, später Mech­tersheimer'sche und zuletzt Zoller'sche Mühle] 152.

 

Der Mühlenbesitzer in Bad Dürkheim, Johann Wilhelm Lauf heiratet am 18.12.1827 die Müllerstochter Margarete Hammel aus Kirch­heim/Weinstraße (Tochter des Müllers Johann Sebastian Hammel und der Katharina Fitting) 153.

 

1859 wurde das Mühlwerk an der Mühle des Joh. Lauf in Dürkheim erneuert 154, 1889 wurde das Mühlwerk an der Mühle des Jo­hann Lauf in Dürkheim geändert 155.

 

1900 erwarb Friedrich (Fritz) *Weber die Mittelmühle, konnte sie jedoch nicht auf Dauer halten. Im Zwangsversteigerungsverfahren ge­gen Weber wurde die Stadt Bad Dürkheim 1906 Eigentümerin der Mühle 156.

 

Die Stadt Dürkheim erwarb mithin alle drei Mühlen „in der Kehre“ [d.h. die Obermühle, Mittelmühle und Untermühle] in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg. Durch den Abriß der drei Mühlen konnte die Kaiserslauterer Straße, die an dieser Stelle sehr eng war und schon damals ein Verkehrshindernis bildete, beträchtlich verbreitert werden. Lediglich ein Gebäudeteil der ehemaligen Zumstein'­schen Ölmühle [= Untermühle] ist erhalten geblieben 157.

 

Photo:

Lauf'sche Mühle um 1906 (Photo überlassen von Herrn Friedrich Weber am 10.11.2014)

 

 

- Obermühle:

Anwesen „An den Drei Mühlen Nr. 260“, heute Mühlgasse; die Obermühle lag, wie auch die darunterliegende Mittelmühle und die nach Osten an­schließende Habermühle, an der Straße nach Kaiserslautern, bei der scharfen Linkskurve gegenüber dem Weingut Bart, an der heuti­gen Straße „An den drei Mühlen“. Von alters her war der Isenachbach ab Grethen so kanalisiert, daß er nicht unten im Tal sondern auf dem Abhang unterhalb der Kaiserslauterer Straße floß. Das führte bei der Straßenkehre zu ca. 4 m Gefälle gegenüber dem ur­sprünglichen Bachbett und reichte aus, um nacheinander drei Mühlen zu betreiben 158.

 

Die oberste Mühle wird 1463 in einer Urkunde des Klosters Limburg genant. Hiernach gab das Kloster in diesem Jahr dem Hensel Mol­lern von Gauwersheim seine Mühle „zu oberste in der keren zu Durckeym gelegen“, um 10 Malter Kohn jährlich in Bestand. Das Lager­buch von 1562 [mit späteren Einträgen] nennt eine Anzahl von Besitzern, so Wendel Roedel, Hans Wolf Genßheimer, Hans Hailmann, Johann Daniel Brünner 159. 1751 wird Georg Fleck als Müller genannt, 1755 Conrad Tarters Wittib 160.

 

1761 pachtete der bisherige Müller auf der Habermühle Dürkheim, Johann Konrad *Zumstein, die Obermühle, die er 1770 an seinen Sohn Caspar Zumstein weitergab 161.

 

Im Dürkheimer Lagerbuch von 1787 wird die Obermühle bei der Beschreibung der Untermühle erwähnt: „[Untermühle] Hauß, Mühl, Scheuer, Stallung und Garten an den 3 Mühlen, beforcht nach Wald der Eingang zur Bach und Johann Lauffen Wittib, nach Rhein die Waldstraß ...“ [Die mittlere Mühle war die Lauf'sche Mühle, die oberste war die Heussersche, später Mechtersheimer'sche und zu­letzt Zoller'sche Mühle] 162.

 

Zwischen 1787-1793 kam es zu Streitigkeiten zwischen der Betreiberin der oberliegenden Herzogmühle in Grethen, der Witwe des Phil­ipp Jakob Wernz, gegen den Müller auf der Obermühle Dürkheim, Kaspar Zumstein wegen der Höhe von dessen Wasserablaß 163.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 wird genannt die Firma „Heusser, V. Wtb., Kunden- und Handelsmühle, Eigenthümer: Elisabethe Zumstein, Wittwe von Valentin Zumstein“ 164.

 

1896 erwarb die Müllerfamilie Peter Mechtersheimer die Obermühle, 1902 ging sie an die Eheleute Lorenz Zoller über, von denen die Stadt Bad Dürkheim im Jahre 1905 in der Zwangsversteigerung erwarb 165.

 

Die Stadt Dürkheim erwarb mithin alle drei Mühlen „in der Kehre“ [d.h. die Obermühle, Mittelmühle und Untermühle] in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg. Durch den Abriß der drei Mühlen konnte die Kaiserslauterer Straße, die an dieser Stelle sehr eng war und schon damals ein Verkehrshindernis bildete, beträchtlich verbreitert werden. Lediglich ein Gebäudeteil der ehemaligen Zumstein'­schen Ölmühle [= Untermühle] ist erhalten geblieben 166.

 

Photo:

- Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., 479: Die oberste der ehemaligen drei Mühlen, früher Heusser, dann Mechtersheimer.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31 UNr. q: Limburger Mühlen in Dürkheim: Bestand d. Limburger Mühlen (Obermühle, Untermühle, Ölmühle, Schleifmühle, Habermühle, Lohmühle etc.)

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31 UNr. t: Limburger Mühlen in Dürkheim; hier: Die in der Vorstadt gelegene Obermühle bei den drei Mühlen, 1758-1792

 

 

- Ölmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31 UNr. q: Limburger Mühlen in Dürkheim: Bestand d. Limburger Mühlen (Obermühle, Untermühle, Ölmühle, Schleifmühle, Habermühle, Lohmühle etc.)

 

 

 

- Pfeffinger Mahlmühle:

s. Pfeffingen

 

 

- Postmühle:

im Frankenthaler Ratsprotokoll wird in der Sitzung vom 16.11.1664 protokolliert: „Jacob Christ batt vmb eine Quittung vber 6 Rth ... Daß Jacob Christ Müller zu Erpelsheim Ao 1661 wegen verweigerter Bezahlung, welche Meister Niclaus Pfeifer, Maurer dieser Stadt, we­gen Repa­rierung der Postmühle zu Dürkheim ahn der Hart am Schubbreth verdint gehabt, durch M … von Arrest dahin ge­bracht wor­den, daß ihme Maurer die ged[achte] Zahlung. Nemblich 6 Rthl., von ged[achtem] Hanß Jakob Christ gethan worden, vnd selbiges eini­gen deß hiesigen Stattraths kentlich seye, solches wirdt auf sein Hanß Jacob Christ begehren hiermit attestiert. Franken­thal den 16. 9bris 1664“ 167. +++klären: in Dürkheim wird ansonsten keine Postmühle genannt+++

 

 

- Sägemühle auf der Saline Philippshall:

um 1816 errichtet

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 618/7: Erbauung einer Sägemühle auf der Saline Philippshall bei Dürkheim, 1816

 

 

- Schleifmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31 UNr. q: Limburger Mühlen in Dürkheim: Bestand d. Limburger Mühlen (Obermühle, Untermühle, Ölmühle, Schleifmühle, Habermühle, Lohmühle etc.)

 

 

- Stampfmühle:

die Mühle lag unterhalb [err.] vom Halsberg [heute Halsbergstraße] in Bad Dürkheim 168. Die Mühle wird in einem Reichskammerge­richtsprozeß 1520-1524 erwähnt. Dieser betraf die Zufahrt zum Hinterwald bei Bad Dürkheim, in dem die Bürger von Lambsheim „aus Gnaden des Heiligen Kreuzes zu Limburg“ das Beholzugsrecht hatten. Die Holzfuhrwerke mußten von Alters her bei der Stampfmühle über den Halsberg fahren und durften nicht den Weg durch Dürkheim nehmen, was vom Kloster Limburg unter Bezug­nahme eine ent­sprechende Stelle in einem Weistumsrodel gefordert wurde. 169

 

 

- Steinmühle:

s. Grethen

 

 

- Untermühle:

heute Kaiserslauterer Straße 47 170 die Mühle ist sehr alt und wurde bereits 1415 in einer Ur­kunde des Klosters Limburg genannt 171; sie gehörte später der Geistlichen Güterverwaltung Heidelberg172. Nach der Urkunde von 1415 nahmen Hensel Meler und seine Ehe­frau Margarethe von Abt Johann Bock zu „Limburg“ die Mühle in Bestand, „die da gelegen ist zwischen der Steinbrucken und der myckelmy­le“ [= Mittelmühle]. Der erste Lagerbuch von 1562 [Eintragungen aber erst aus der Zeit um 1590/1600] verzeichnete den Velten Volz als Müller auf der unteren Mühle. Es folgt dann eine ganze Reihe +++ 173.

 

Zwischen 1711-1723 kam es zum Streit des Untermüllers mit dem Obermüller wegen des Wasserfalls174.

 

1770 kaufte der bisherige Müller auf der Obermühle Dürkheim, Johann Konrad *Zumstein, für sich und seinen Sohn Georg Franz *Zum­stein die Untermühle für 3900 fl. Die Untermühle war Getreidemühle, war aber nach Einbau einer Kollerwalze und mehrere Stampfen zur Ölmühle ergänzt worden 175. Verkäufer war der Müller Johann Philipp Peter 176.

 

Bei der Erbteilung 1776 nach dem Tod des Vaters Johann Conrad *Zumstein, wurden Georg Franz *Zumstein das Haus 257, die Unter­mühle und der Garten mit 11850 Franken angerechnet 177. Georg Franz Zumstein († 16.8.1788) war verheiratet mit Helene Susan­ne Eli­sabeth Meyer (1754-1828), Bauerstochter aus Lambsheim, Tochter von Wilhelm Franz Meyer (um 1720 - † nach 1791) und der Susanna Kunz aus Lambsheim. Nach dem Tod ihres Mannes führte die tatkräftige Witwe die Mühle mit zugehöriger Landwirtschaft erfolgreich weiter 178.

 

Im Dürkheimer Lagerbuch von 1787 ist die Mühle wie folgt notiert: „Hauß, Mühl, Scheuer, Stallung und Garten an den 3 Mühlen, be­forcht nach Wald der Eingang zur Bach und Johann Lauffen Wittib, nach Rhein die Waldstraß ...“ [Die mittlere Mühle war die Lauf'sche Mühle, die oberste war die Heussersche, später Mechtersheimer'sche und zuletzt Zoller'sche Mühle] 179.

 

Ab 1810 [err.] übernahm der Sohn Johann Georg (1) *Zumstein (1781-1826; °° 1810 mit Maria Christina Catoir) die Untermühle 180. Dieser war in 1. Ehe mit Maria Christina Catoir (1789-1817; gestorben an Typhus), der Tochter des Rotgerbers aus Dürkheim, Jo­hann Heinrich *Catoir und der Anna Barbara Truschel verheiratet. Um die Mitgift seiner ersten Frau von 15000 Gulden sicher anzu­legen, bot er 1811 dem Departement Mont-Tonnère an, aus jetzigen Nationalgut, früherem Eigentum der Fürsten von Leiningen, im sog. Herr­schaftswäldchen 19 Hektar Feld- und Wiesengelände für 10800 Francs zu kaufen. In der Untermühle errichtete er 1816 den später als Büro genutzten Bau entlang der Kaiserslauterer Straße 181. Außerdem ersetzte er den alten Kollergang der Ölmühle durch 2 moderne Keilpressen 182.

 

Nach dem frühen Tod seiner 1. Frau heiratete Johann Georg (1) Zumstein 1819 seine jüngsten Schwägerin, Christine Philippine Ca­toir (1795-1880). Aus dieser Ehe stammt eine Tochter und der Sohn Johann Georg (2) *Zumstein 183. Nach dem frühen Tod des Mül­lers Jo­hann Georg Zumstein († 1826) führte seine Witwe Christine Philippine Catoir die Untermühle weiter und übergab diese 1844 an den Sohn Johann Georg (2) *Zumstein 184.

 

1847 kam es zu einer Erweiterung des Triebwerks der Mühle des Georg Zumstein 185.

 

Johann Georg (2) *Zumstein baute die Mahl- und die Ölmühle aus. Das Getreide bezog er teils aus der näheren Umgebung und aus der Alzeyer Gegend, teils aus dem Ausland. 1854 importierte er 51,3 to Rapssaat für die Ölmühle aus Holland, die per Schiff nach dem neu­gegründeten Ludwigshafen und von dort mit 24 Pferdefuhren nach Dürkheim transportiert wurden. 1856 bezog er 194 Sack Rapskohl aus Landstuhl, die mit der 1849 neu eröffneten Eisenbahn bis Frankenstein und von dort mit Pferdefuhren über die steile 'Steig' und das Isenachtal nach Dürkheim gefahren wurden, wo eine Eisenbahnstation erst ab 1865 bestand 186.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 genannt die Firma „Zum­stein, J. Gg., Oelfabrik, Brandwein-, Kalk-, und Ziegelbrennerei u. Weinhandlung. Eigenthümer: Johann Georg Zumstein“ 187.

 

Johann Georg (2) Zumstein starb im Alter von 64 Jahren am 23.8.1887. In der Sterbeurkunde wird sein Beruf mit Gutsbesitzer, Far­ben- und Ölfabrikant angegeben. Von ihm die Ölmühle auf der Untermühle eingerichtet und eine Fabrikation zur Farbenherstellung in der Weinstraße Nord gegründet. Er ist der Erbauer des schönen Gutshauses (1860) und des Weinkellers in der Hinterbergstraße, der als Fel­senkeller 100 m tief in den Kastanienberg hineingegraben wurde. Auch dies geschah um 1860, denn im „Dürkheimer Wo­chenblatt“ vom 29.4.1860 heißt es, daß „Letten vom Felsenkeller Hinterberg unentgeltlich abgefahren werden kann“ 188.

 

Der Sohn des Johann Georg (2) *Zumstein und der Catharina *Wernz, Johann Georg (3) Zumstein (6.9.1854 - † 6.11.1923) wurde Nachfolger auf der Untermühle 189.

 

1890 kam es zu Veränderungen an Wasserrad und Steuervorrichtung an der Mühle des Georg Zumstein in Bad Dürkheim 190.

 

Die Zumstein Mühle konnte 200-250 to Ölsaaten pro Jahr verarbeiten und erzeugte daraus 640 bis 800 Hektoliter Öl und 100-125 Ton­nen Ölkuchen. Ab 1870 machte sich die Konkurrenz der Großmühle am Rhein bemerkbar. 1907 legte die Familie Zumstein die Ölmühle still und verkaufte 1911 das Wassernutzungsrecht an die Stadt Dürkheim 191.

 

Der Sohn des Johann Georg (2) *Zumstein und der Catharina *Wernz, Johann Georg (3) Zumstein (6.9.1854 - † 6.11.1923) wurde Nachfolger auf der Untermühle. Die Mühle ließ er um 1910 abreißen und verkaufte die Abrißfläche die Stadt Dürkheim für 23000 Mark, die später dort ein Wohngebäude errichtete. Zumstein war in den Folgejahren nur noch Weingutsbesitzer 192.

 

Die Stadt Dürkheim erwarb mithin alle drei Mühlen „in der Kehre“ [d.h. die Obermühle, Mittelmühle und Untermühle] in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg. Durch den Abriß der drei Mühlen konnte die Kaiserslauterer Straße, die an dieser Stelle sehr eng war und schon damals ein Verkehrshindernis bildete, beträchtlich verbreitert werden. Lediglich ein Gebäudeteil der ehemaligen Zumstein'­schen Ölmühle [= Untermühle] ist erhalten geblieben 193.

 

 

Müller auf der Untermühle waren:

- bis 1770 Johann Philipp Peter; 1770 Verkauf an Johann Konrad Zumstein

- 1770 Johann Konrad *Zumstein; nach dessen Tod 1776 folgte der Sohn Georg Franz Zumstein

- 1776 Georg Franz Zumstein; nach dessen Tod 1788 führte dessen Witwe Helene Susanne Elisabeth Meyer die Mühle

- ab 1776 Helene Susanne Elisabeth Meyer Witwe Zumstein; ab 1810 folgte der Sohn Johann Georg (1) Zumstein

- ab 1810 Johann Georg (1) *Zumstein; nach dessen Tod 1826 führte dessen Witwe Christine Philippine Catoir die Mühle

- ab 1826 Christine Philippine Catoir, Witwe Zumstein; ab 1844 folgte der Sohn Johann Georg (2) Zumstein

- ab 1844 – 1887 Johann Georg (2) *Zumstein

- 1887 – 1913 Johann Georg (3) *Zumstein

 

Literatur:

- Feldmann, Georg: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“; in: Feldmann, Georg: Streif­züge durch die Dürkheimer Geschichte Band I, Bad Dürkheim 1995, S. 75 ff.; Aufsatz zuerst veröffentlicht in Bad Dürkheimer Woche Nr. 49/1990

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1096/7: Acta betr: Zwistigkeiten zwischen den Stift Limburgischen Mühlen-Erbbeständern wegen des Waßerab­lasses, 1720-1722“

- LA Speyer Best. A14 Nr. 31 UNr. q: Limburger Mühlen in Dürkheim: Bestand d. Limburger Mühlen (Obermühle, Untermühle, Ölmühle, Schleifmühle, Habermühle, Lohmühle etc.)

 

 

 

 

 

Bad Kreuznach / Rheinhessen:

Große kreisangehörige Stadt, Kurstadt und Kreisstadt, LK Bad Kreuznach; Sitz der VG Bad Kreuznach, der sie aber nicht angehört; an der Nahe gelegen; Stadt seit 1240; gelegen am verkehrsgünstigen Schnittpunkt mehrerer Straßen; die Stadt wuchs im Mittelalter auf beiden Seiten der Nahe, und wurde zunächst durch die schon 1309 erwähnte Maltermühle, bald auch von der Stummelmühle ver­sorgt. Da deren Kapazität zur Versorgung der Bevölkerung nicht ausreichte, entstanden in Laufe der Zeit zusätzliche Notmühlen, auf der Pfingstweide. Bereits im 12. Jh. wird eine Walkmühle urkundlich erwähnt.

 

Am 30.8.1065 schenkte Kaiser Heinrich IV. dem Hochstift Speyer das Dorf Cruzenachen im Nahgowe in der Grafschaft des Emicho mit dem Lehen des Grafen Eberhard von Nellenburg und allen Zugehörungen: „villam unam Cruzenachen dictam in pago Nahgowe [...] cum [...] omnibus quoque appendiciis, hoc est [...] molendinis ...“ 194. 1241 verkaufte Bischof Konrad V. von Speyer den gesam­ten Besitz um Kreuznach an den Grafen Heinrich von Stein, über dessen Erbtochter der Besitz an die Grafen von Sponheim gebracht wurde 195.

 

Infolge der Teilung der Grafschaft Sponheim von 1232 wurde Kreuznach nachdem es 1241 sponheimisch geworden war, Sitz der Vorde­ren Grafschaft. Ab dem 15 Jh. gehörte die Vordere Grafschaft an Kurpfalz, zur Markgrafschaft Baden und dann Grafschaft Vel­denz 196. Ab 1708 gehörte Kreuznach vollständig zur Kurpfalz. Es entstanden neue Mühlen weil deren Ansiedlung durch die kurpfäl­zische Regie­rung nach der Stadtzerstörung von 1689 im Zuge der Wiederbesiedlung gefördert wurde.

 

 

Mühlen:

am 30.8.1065 schenkte Kaiser Heinrich IV. dem Hochstift Speyer das Dorf Cruzenachen im Nahgowe in der Grafschaft des Emicho mit dem Lehen des Grafen Eberhard von Nellenburg und allen Zugehörungen: „villam unam Cruzenachen dictam in pago Nahgowe [...] cum [...] omnibus quoque appendiciis, hoc est [...] molendinis ...“ 197. Die Stadt wuchs im Mittelalter auf beiden Seiten der Nahe, und wurde zunächst durch die schon 1309 erwähnte Maltermühle, bald auch von der Stummelmühle versorgt. Da deren Kapazität zur Versorgung der Bevölkerung nicht ausreichte, entstanden in Laufe der Zeit zusätzliche Notmühlen, auf der Pfingstweide. Bereits im 12. Jh. wird eine Walkmühle urkundlich erwähnt 198.

 

Um 1727 ist Johann Peter Stumpf als Müller in Kreuznach; Vater des Johann Philipp Stumpf (1727 err. - † 17.8.1742 Meisenheim) 199. +++klären: welche Mühle ?+++

Am 14.5.1795 heiraten in Meisenheim der Lohmüller aus Kreuznach +++klären: welche Mühle ?+++, Johann Zacharias Stumpf (S.d. Müllers in Kreuznach, Friedrich Stumpf +++klären: welche Mühle ?+++) und die Katharina Charlotta Henrietta Loth (geb. 22.7.1759 Meisenheim; T. d. Maurers u. Steinhauers Christian Bernhard Loth) 200.

 

Literatur:

- Spengel, Gerd: Um 1850 sollte auf der Roseninsel eine Mühle gebaut werden; in: Naheland-Kalender. - (1993), Seiten 194-196

- Spengel, Gerd: Mühlen um ihre Existenz gebracht : Auswirkungen der Quellwasserfassungen der Stadt Kreuznach 1890 in der Gemar­kung Sponheim; in: Bad Kreuznacher Heimatblätter. - 1992, S. [35]-36

 

 

Mühlen im Stadtbereich Bad Kreuznach am Ellerbach:

- Lohrermühle, nach 1880 am Gräfenbach

- Mühle Lichtenberger vormals Hippe'sche Mühle

- Alte Mühle Diehl

- Neue Mühle Diehl, später Buß'sche Mühle

- Lohmühlen im Gerberviertel

- Ölmühle im Gerberviertel

 

 

Mühlen bei den Salinen:

- Wackenmühle bei der Salinen

- Mühle am Oranienhof (Solepumpwerk)

 

 

Stadtmühlen:

- Lohmühle:

im Rentbuch der Stadt Kreuznach von 1476 heißt es: „10 Pfund Heller von der Lohmühle“ 201.

 

 

- Maltermühle, auch Stadtmühle:

sie war die älteste Mühle innerhalb der Stadtbefestigung und wurde schon 1309 urkundlich erwähnt. Sie lag auf dem linken Ufer des Mühlteichs an der heutigen Kirschsteinanlage. Sie war Getreidemühle der Sponheimer Grafen und erste Bannmühle von Kreuznach. Im Kreuznacher Stadtrecht aus der Mitte des 13. Jh. war festgelegt, daß der Stadtherr sein Bannrecht über Mühlen und Backöfen aus­üben konnte. Im Kreuznacher Weistum ist bestimmt, daß alle Kreuznacher Hausinsassen ohne Ausnahme in der Mühle mahlen lassen muß­ten. Der Müller durfte von 20 Maltern Mahlgut einen Mahllohn in Höhe von 1 Malter einbehalten 202. Im Rentbuch von 1476 ist in § 4 festgelegt, daß die Mühle an das Oberamt der vorderen Grafschaft Sponheim jährlich 30 Gulden zu entrichten hatte und zusätz­lich 1 Gulden 4 Albus für Wecke zu entrichten und zwar je 1 Weck für die Amtsleute, den Truchseß, den Landschreiber, den Schult­heiß, den Stadtschreiber und den Büttel. Außerdem waren dem Truchseß und dem Landschreiber je 2 Kälber und für 4 Schilling Wecke halb an Ostern und halb an Weihnachten zu geben. 1601 betrug die Abgabe der Bannmühle 300 (!) Malter Korn und 30 fl Schweinegeld 203.

 

Am 31.3.1614 wurde in einem Vormundschaftsverfahren der Stadtmüller Mattheiß *Lortz, ebenso am 17.8.1645 Melchior *Hofmann und am 15.6.1655/1657 Jakob Schön als Maltermüller. 1721 beklagte sich der Erbbestandsmüller Philipp *Orthenberger/Ottenberger, er wohne auf einer völlig mit Abgaben überlasteten Mühle +++Zitat+++.

 

Literatur/Urkunden:

- Spengel, Gerd: Mühlen im Bereich der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., S. 76/77 +++prüfen: ob Bd. 1 oder 2+++

 

 

- Stummelmühle:

 

 

- Thress'sche Mühle:

bereits im 12. Jh. wird eine Walkmühle urkundlich erwähnt 204. Im Rentbuch der Stadt Kreuznach von 1476 heißt es: „15 Gulden von der Walkmühle“ 205.

 

Literatur/Urkunden:

- Spengel, Gerd: Kürzel für "Heinrich Carl Ackva": der Keilstein am Fenster des Nordflügels der Thress'schen Mühle. - In: Bad Kreuz­nacher Heimatblätter. - 2004, S. 29 [Anm. d. Verf.: Geschichte 1773-1851]

- Spengel, Gerd: Wasserkraftwerke - Nutzen oder Plage? : Ökologisch und ökonomisch vertretbare Lösung an der T[h]ress'schen Mühle in Bad Kreuznach; in: Bad Kreuznacher Heimatblätter. - (2006), Seiten 13-14

 

 

- Zichorienmühle:

 

 

Mühlen auf der Pfingstweide:

- Schneegansmühle oder Geyer'sche Mühle

- Perard'sche Mühle

- Mühle Stumpf

- Wachter'sche Mühle

- Rotlaymühle / Mühle Ackva

- Sandsteinmühle / Lindenmühle

 

 

 

 

 

Badenheim / Rheinhessen:

VG Sprendlingen-Gensingen, Lk Mainz-Bingen; zwischen Wöllstein und Pfaffen-Schwabenheim gelegen. Badenheim wird bereits im 8. Jahrhundert in Urkunden erwähnt. Innerhalb der Gemarkung lag das heute verschwundene Dorf Desenheim. "Dyesinheim" wird erst­mals im Jahr 1367 in einer Verpfändungsurkunde erwähnt. Damals verpfändete Raugraf Philipp II. von Neuenbaumburg das halbe Dorf an seinen Neffen Graf Walram von Sponheim. Wann das Dorf von seinen Bewohnern aufgegeben wurde, ist nicht be­kannt. Die Stelle, an der das Dorf stand, gehört heute zur Gemarkung Badenheim. Im Jahr 769 war das Kloster Lorsch im Ort begü­tert. Badenheim war im Mittelalter Besitz des Hauses Pfalz-Zweibrücken, das den Ort aber an die rheinische Ritterschaft verlehnt hatte. Im 17. Jahrhundert gehörte der Ort als Lehen dem Freiherrn Faust von Stromberg. Nach dem Aussterben dieser Familie fiel das Lehen an die Herren von Schönborn. Diese hielten den Ort bis zur französischen Besetzung Rheinhessens am Ende des 18. Jahr­hunderts 206.

 

Mühlen:

am 24.9.1379 bekannte Johann von Stromberg, das Dorf Badenheim mit Gericht, Mühlen, Zehnten und Kirchensatz vom Grafen Hein­rich von Veldenz für sich u.a. als Lehen empfangen zu haben 207. Am 23.3.1389 bekannt Johann (Fust ?) von Stromberg, von Grafen Fried­rich von u.a. das hohe und niedere Gericht in Badenheim nebst Backhaus, Mühle und Kirchensatz als Lehen empfangen zu ha­ben 208.

 

Nach dem 7.3.1433 bekannt Johann Fust zu Stromberg, vom Grafen Friedrich von Veldenz folgende Lehen erhalten zu haben: „Die Hälf­te des Dorfes Badenheim mit Gericht, Wasser, Weide und Fischerei, [...] die Mühle, 10 Malter Korn und den dazu gehörigen Wassergang ...“ 209.

 

Um 1722 war Johann Adam *Seiler als Müller in Badenheim 210.

 

Um 1751 war Johann Philipp *Diehl als Müller in Badenheim. Er ist der Sohn des Kilian Diehl. °° am 8.7.1751 in Badenheim mit Susanna Margaretha Emmerich (Tochter des Christian Emerich aus Biebelsheim) 211.

 

Am 8.4.1766 heiratet der Müller in Badenheim Johann Simon *Diehl (Sohn des Johannes Diehl) die Müllerstochter Maria Barbara Schöp­py (Tochter des Müllers in Grolsheim, Christophel Schöppy) 212.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. V 175 Nr. 31 Nachlaß Heinrich Maurer: Familiengeschichte Seyler, Badenheim; enthält: Heinrich J. Maurer: Schönborn-Zeiten in Badenheim. Die Machenschaften des Amtskellers der Maria Theresia Gräfin von Schönborn-Heusenstamm ge­borene Gräfin von Montfort-Tettnang jüngere Linie (Reinschrift); Die grenzenlose Wut des Müllers Johann Adam Seyler zu Baden­heim … Manu­skript 1. Rohfassung).

- LA Speyer Best. V 175 Nr. 29 Nachlaß Heinrich Maurer: Familiengeschichte Seyler, Badenheim; enthält v.a. Heinrich J. Maurer: Die grenzenlose Wut des Müllers Johann Adam Seyler zu Badenheim. Eine Geschichte von Widerstand, Gefangenschaft und Vertrei­bung 1731-1743.

- LA Speyer Best. V 175 Nr. 4: Nachlaß Heinrich Maurer: Müller Seyler zu Badenheim gegen den Schönbornschen Amtskeller zu Kirn, (1734-) 1991).

 

 

 

 

 

Bärenbach bei Idar-Oberstein:

VG Kirn-Land, Lk Bad Kreuznach; im Hunsrück östlich Idar-Oberstein und nördlich vom Truppenübungsplatz Baumholder.

 

Mühlen:

 

- Obere Bärenbacher Mühle:

auch Spielmanns Mühle; vor 1764 wurde die Obere Mühle Bärenbach auch Horbachs Mühle genannt. An einem Kellergewölbe ist ein Türsturz mit „LMHB 1748“, vermutlich Michael Horbach. 1764 heiratete der auf der Sienhachenbacher Mühle um 1740 gebore­ne Peter (2) *Spielmann die Müllerstochter Margarethe Horbach. Aus der Ehe stammen 8 Kinder. Die Mühle hieß nun Spielmanns Mühle. Dessen Sohn Peter (3) *Spielmann (1765-1828) hatte 5 Kinder. Folgende weitere Müller sind bekannt: Johann Jakob Spiel­mann um 1772, Peter Spielmann IV (1800-1864), Peter Spielmann V (1839-1913). Die Produktionserhebung von 1910 nennt Julius Spielmann, der die Mühle im Haupterwerb betrieb. Die Stillegung ist 1943 erfolgt 213. Der Friedrich Spielmann aus Bärenbach heira­tete 1949 die Tochter des ver­storbenen Ölmüllers auf der Stadtmühle Lauterecken Peter Burckhardt und erhielt von seiner Schwieger­mutter die Stadtmühle in Lautere­cken übertragen 214.

 

Photo:

- Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2 a.a.O., S. 137

 

Literatur/Urkunden:

- Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2 a.a.O., S. 137

 

 

- Untere Bärenbacher Mühle Schloßmühle, Naumburger Mühle:

bei der Naumburg gelegen, die später auch als Sitz im „Naumburger Amt“ bezeichnet ist. Ihren Namen erhielt die Naumburg (=Neuen­burg) als Neugründung der über Kirn gelegenen Kyrburg oder der Feste Hachenfels. Die erste Erwähnung dürfte im Jahre 1146 gewes­en sein, als sich Raugraf Emicho „Graf von Nuenburc“ nannte. 50 Jahre später behauptete Werner von Bolanden, er sei von Her­zog Konrad mit Burg „Nuenburg iuxta Kirberg“ belehnt worden, was allerdings nur ein vorübergehendes Besitzverhältnis war. Im Jahre 1323 trug dann Raugraf Konrad V. von der Stolzenberger Linie die „Veste Nuenburg bei Kyr“ dem Erzbischof Balduin von Trier für 600 Pfund Heller zu Lehen auf. Raugraf Heinrich von der Altenbaumburger Linie bestimmte jedoch im Jahre 1325 testa­mentarisch zugunsten sei­ner Frau und seiner Kinder sowie zugunsten des Mannes seiner Stieftochter Graf Philipp von Sponheim-Bo­landen über sein Allod. Darun­ter er­schienen die Burg Nauwenborg, Becherbach, Merxheim, Solzbach, Lembach, Leybelbach sowie Dörfer und Gerichte. Da die Geld­verhältnisse der Raugrafen stets schlecht waren, veräußerten sie allmählich ihren Besitz. Raugraf Georg II. (von Stolzenberg) verpfän­dete im Jahre 1349 die halbe Burg Nunburg an Graf Walram von Sponheim. Raugraf Ruprecht IV. (von Altenbaumburg) tat es im Jahre 1362 ebenso mit den Ortschaften Becherbach, Limbach, Sulzbach und Hof Gauschisberg. Endgültig geschah die Abtretung dann im Jah­re 1381 durch Raugraf Heinrich V. dem Letzten der Linie Altenbaumburg an Graf Si­mon III. Von Sponheim. Danach war die Burg nur noch Verwaltungssitz, und das Amt Naumburg bildete ein Zubehör der vorderen Grafschaft Sponheim. Es umfasste die Gerichte Becher­bach, Bärenbach, Martin-Weierbach, Anteile an Oberreidenbach und Löllbach sowie Hintersassen in mehreren Ortschaften. Bei der Tei­lung 1707 wurde das Amt dem badischen Anteil zugewiesen. Im Jahre 1776 wurde der Amtssitz nach Herrstein verlegt. Die Franzosen zer­störten 1803 die Burg 215.

 

Die Bannmühle in Bärenbach bestand schon lange vor dem 30jährigen Krieg. In sie waren die Dörfer Bärenbach und Schmitthachen­bach gebannt. 1651/52 wurde ein neuer Erbpachtvertrag gemacht. Die Mühle gehörte zum Naumburger Besitz, zuständig war der Amt­mann Johann Wolf Zinngraf auf der Naumburg, der dafür sorgte, daß die Mühle nach der Zerstörung im Krieg wieder aufgebaut wurde 216. Der Käufer der Mühle, Johann Adam Horbach, mußte als Kaufpreis 74 Reichstaler aufbringen und die Kaufschuld mußte in 4 Raten bis 1659 bezahlt sein 217.

 

1726 wird in einer Akte die „Verwaltung der herrschaftlichen Erbbestandsmühle Naumburger (Bärenbacher) Schloßmühle“ oder „Untere Mühle Bärenbach“ behandelt 218. Diese ist dem Erbbeständer Jo­hann Morchen lt. Erbbestandsbrief vom 11.9.1754, ausge­stellt durch das Hochfürstl. Marggräfl. Oberamt 219. Es könnte sich bei ihm um Johann Adam Mörscher handeln, dessen Eheschlie­ßung im Novem­ber 1752 in Kirn mit Maria Katharina NN. im katholischen Kirchenbuch festgehalten ist. Als Wohnort ist vermerkt „in Naumburg/ Bären­bach“ 220.

 

Ab 1761 ist Christian *Schwarz der frühere Müller in Siesbach nun auf der Mühle bei Naumburg in Bärenbach (= Untere Mühle) 221; °° mit Maria Elisabeth NN.; Vater von Maria Elisabeth Schwarz (~ 1.8.1760), Johann Peter Schwarz ( ~ 20.10.1761), Johannes Schwarz (~ 12.10.1763), M. Dorothea Schwarz (~ 3.9.1765) 222.

 

1768 wurde in einer Akte von sehr vielen Schulden gesprochen. Die Mühle wurde daraufhin versteigert und kam am „22. Xbris 1770 an den Steigerer Fillmann aus Herrstein. Später muß sie Johann und Maria Elz gehört und danach eine Zeitlang „Elzmühle“ geheißen ha­ben. 1861 kaufte Johannes Barth die Mühle von diesem Johann Elz für 4800 Gulden (süddeutsche Währung), bzw. 2800 Thaler Preu­ßisch Courant. Auf ihn folgte sein Sohn Friedrich Barth, der in der Produktionserhebung von 1910 als Müller im Hauptberuf be­zeichnet wird. Für diesen wird auch die Wasserbuchakte A ½ von 1922 angelegt. Seine Nachfolger waren Hermann Barth, 1921, dann Paul Barth und Ehefrau Elsbeth Noll gemäß Wasserbuch A ¼ ab 1958. Die Mühle wurde 1970 still gelegt 223.

 

Literatur/Urkunden:

- Franzmann, R.: Bärenbach, eine Bannmühle soll neu entstehen; in: Nahetal 1992, S. 75 f

- LA Speyer Best. B2 Nr. 718/2: „Die Bannfreiheit des Dorfes Becherbach, 1720-1740“

- Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 139

 

 

 

 

 

Bärenbrunnermühle:

s. *Schindhardt

 

 

 

 

 

Baerenthal, Eisenhammer / Lothringen:

auf deutsch Bärental; südlich von Zweibrücken; in Lothringen gelegen, ist eine französische Gemeinde mit 741 Einwohnern (Stand 1. Ja­nuar 2009) im Département Moselle in der Region Lothringen. Sie gehört zum Arrondissement Sarreguemines und zum Kanton Bitche. Baerenthal und das benachbarte Philippsbourg sind die beiden einzigen Gemeinden im Département Moselle, die zum ale­mannischen Sprachraum zählen. Die Gemeinde Baerenthal an der Nördlichen Zinsel liegt in den Nordvogesen, eingebettet in eine Tallandschaft mit Bächen, Weihern und Wäldern. Die nahe der Grenze zur Pfalz gelegene Gemeinde ist 15 Kilometer von Bitche ent­fernt, der nächstgele­gene größere Ort ist Niederbronn-les-Bains 224.

 

Mühlen:

- Eisenhammer:

der Eisenhammer wurde um 1757 von Johann Karl *Alberti als Erbbeständer betrieben 225.

 

Um 1777/78 war der Blechschmied Christoph Ludwig Alberti auf dem Eisenhammer in Bärenthal. Er klagt 1777/78 gegen den Gerichts­schöffen Friedrich *Jaggi zu Philippsburg wegen Anspruchs des zum Waffenhammer gehörenden Geschirrs 226.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 4357: Klage des Blechschmieds Christoph Ludwig Alberti zu Bärenthal gegen den Gerichtsschöffen Friedrich Jaggi zu Philippsburg wegen Anspruchs des zum Waffenhammer gehörenden Geschirrs, 1776-1777

 

 

- Blechhammer:

++++klären : ob identisch mit dem Eisenhammer der Familie Alberti+++; um 1778 war der Kaufmann Johann Heinrich Kraft († 1778 durch Ertrinken), Bürger und Handelsmann zu Straßburg, Erbbeständer eines Blechhammers im Bärenthal 227.

 

Literatur(Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 4343: Tod des Kaufmanns Johann Heinrich Kraft, Bürger und Handels­mann zu Straßburg, Erbbeständer eines Blechhammers im Bärenthal durch Ertrinken

 

 

 

 

 

Bann:

VG Landstuhl, Lk Kaiserslautern; auf der Sickingerhöhe, südlich von Landstuhl, nördlich von Queidersbach gelegen; liegt an der Quei­dersbach (volkstümlich Steinalb genannt); lag in der Herrschaft Sickingen-Landstuhl.

 

Mühlen:

- Waldmühle, auch Walkmühle:

lag im Walkmühltal und wurde meist als Waldmühle bezeichnet 228; lag in dem nach der Mühle benannten Walkmühltal an einem Bach, der dem Gelterswoog zufließt die Mühle war im 15. Jh. zum Walken von Stoffen eingerichtet und wurde im 18. Jh. als Mahl­mühle umge­rüstet 229.

 

Im sickingischen Amtsrelationsbuch ist ohne Datum (wohl zwischen 1722 und 1737) erwähnt: „Waldtmühl, gibt de facto nichts, weil „solche noch nicht in Stand“ 230.

 

Besitzer der Mühle war 1730 Friedrich *Mittauer, 1732 Walter Keller 231.

 

1733 – 1739 lebte Johann Martin Miller († 1775 in Bann) mit seiner Familie auf der Mühle im Walkmühltal 232.

 

1736 oder 1746 +++klären++++ wohnte der Müller Theobald Weber mit seiner Frau in der „Waldmühl“. Das Ehepaar ist zwischen 1731-1744 in Bann erwähnt233.

 

Am 3.6.1754 ist im Kirchenbuch Bann die Eheschließung des Jakob (2) *Mori (Morion ?) vermerkt, dem Sohn des Jakob (1) *Mori aus der Walkmühle in Bann und der Anna Maria NN. 234.

 

Um 1747 ist Heinrich *Metschang (auch Metjean) als neuer Müller in der Mühle im Walkmühltal benannt. Sein Enkel Paul *Met­schang ertrank 1774 in seinem Mühlweiher beim Ausschöpfen von Schlamm. Dessen Witwe Anna Maria Strubel [aus Hohenecken ?] heiratete 1775 Nikolaus Brill aus „Pitlingen“. Das Ehepaar mit Kindern, insgesamt 7 Personen wanderte 1784 nach Galizien aus und wurde in Wis­nicz, Kreis Bochnia angesiedelt 235 236. Mit der Auswanderung der Familie Brill wurde die Mühle stillgelegt 237.

 

Die Walkmühle, oberhalb des Gelterswoogs im Walkmühltal gelegen, ging in den 1840er Jahren ein 238, nach aA bereits mit der Aus­wanderung der Brill 1775 239. Nur ein Paar behauene Sandsteine und Ziegelreste erinnern heute an die kleine Mühle 240.

 

 

 

 

 

Barbelroth:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; am Erlenbach gelegen; war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Bergzabern; Sitz des Unter­amts Barbelroth: Barbelroth, Dierbach, Hergersweiler, Kapellen-Drusweiler, Mühlhofen, Niederhorbach, Oberhausen, Winden. Das Dorf Barbelroth hatte 1609 noch 236 Einwohner, 1681 dagegen nur noch etwa 55 Einwohner; das gesamte Amt Barbelroth hatte 1681 insge­samt nur 540-550 Einwohner 241. Der Zustand des Unteramts Barbelroth wurde auf Anordnung des Herzogs Christian II. von Zwei­brücken-Birkenfeld an das Oberamt Bergzabern durch den Leiter des Unteramts Barbelroth, Amtsschultheiß Johann Jacob *Thyson am 4.7.1681 erstattet 242.

 

Pfarrei zuerst lutherisch, seit 1588/89 reformiert; Umfang: Bergzabern, Oberhausen, Dierbach, Deutschhof, Obermühle. 1632-1704 Zu­sammenlegung der Pfarreien Barbelroth, Mühlhofen, Winden - Hergersweiler mit Sitz des Pfarrers in Barbelroth. 1662-1699 Got­tesdienst in Dierbach, Lutheraner nach Bergzabern eingepfarrt. KB ref. 1596 (Lücken), Dierbach - Winden - Mühlhofen 1678 243.

 

Mühlen:

die alte Mühle in Barbelroth, die in einer Urkunde des 14. Jh. erwähnt wird, läßt sich nicht mehr lokalisieren 244. Im Bericht über den Zu­stand des Unteramts Barbelroth vom 4.7.1681 werden Mühlen nicht genannt; wahrscheinlich ließen die Bewohner ihr Getreide in der Untermühle in Oberhausen mahlen 245.

 

 

- Neumühle bei Barbelroth:

am 11.12.1835 bittet Georg Nagel aus Oberhausen um Erlaubnis, oberhalb des Dorfes Barbelroth eine Mühle bauen zu dürfen 246. Das Grundstück hatte er zuvor von Michael Fleckstein erworben; es kommt zu Einsprüchen von 9 Gemeinden, welche die Bewässe­rung ihrer Wiesen und Waldstücke am Erlenbach bedroht sahen. Dennoch konnte Nagel schließlich 1838 mit dem Bau beginnen. Nach Fertigstel­lung der Mühle wurde Beschwerde geführt, weil sich Nagel nicht an die wasserwirtschaftlichen Vorgaben hinsichtlich der Stauhöhe ge­halten und diese überschritten habe, wodurch die Wiesen sich in Sumpfflächen verwandelt hätten. Es kam zu einer Un­tersuchung durch das Wasserbauamt in Landau. Die Beschwerden erwiesen sich als unbegründet, allerdings mußte Nagel das Müh­lenwehr verändern 247. Es kam auch in der Folge zu wiederholten Beschwerden seitens der Gemeinde Barbelroth und der Wie­senanrainer und Wiesenstreitig­keiten. Dies hatte zur Folge, daß Nagel 1841 die Mühle an Johann *Becker (1828-1860) verkaufte, den Sohn des Hufschmiedes Valentin Becker aus Barbelroth. Becker erhielt noch im sel­ben Jahr die Erlaubnis zum Anbau eines zweiten Mühlrads und eines zweiten Mahl­gangs 248.

 

Mit Annonce vom 19.3.1848 bot Johannes Becker seine „ganz neu erbaute Mahlmühle, bestehend in zwei Mahlgängen, einem Schälgan­ge, Schwingmühle ...“ zum Kauf an 249.

 

1848 kaufte Valentin *Doll die Mühle. 1855 war dieser verstorben, die Mühle wurde von seiner Witwe betrieben. Auch in dieser Zeit kam es zu Auseinandersetzungen 250.

 

Margaretha *Gleich, die Witwe des Müllers Valentin *Doll ließ die Mühle am 30.5.1853 freihändig versteigern. In der Versteigerungsan­nonce vom 14.5.1853 heißt es : „ … läßt Frau Margaretha Gleich, Müllerin auf der bei Barbelroth gelegenen Neumühle und Wittwe des verlebten Müllers Valentin Doll .. versteigern: Die Neumühle bei Barbelroth mit 2 Mahlgängen, 1 Holländergang, Schwingmühle und ei­nem Schälgang ...“ Weiter heißt es dort: „Diese vor einigen Jahren erst neuerbaute Mühle, in einer bekanntlich fruchtbaren Gegend ge­legen, hat die gehörige Wasserkraft, große Kundschaft, und wird nur wegen des erfolgten Todes des Müllers Doll versteigert.“ 251

 

Die Versteigerung schlug wohl fehl, denn am 19.8.1856 lassen die unter Vormundschaft stehenden Kinder der verstorbenen Ehe- und Müllersleute Valentin Doll und Margaretha Gleich versteigern: „Die Neumühle bei Barbelroth mit 2 Mahlgängen, 1 Holländergang, Schwingmühle und Schälgang, mit Wohnhaus, Stallungen und Hofraum ...“. Dort heißt es weiter: „Die Mühle selbst nebst den übri­gen Gebäulichkeiten wurden erst vor einigen Jahren neu erbaut [...], hat die gehörige Wasserkraft und erfreute sich bisher einer sehr großen Kundschaft.“ 252

 

Auch Konrad Kopf, der in den 1850er Jahren die Mühle kaufte, hatte ständig Auseinandersetzungen mit seinen Nachbarn. 1861 war Mi­chael Maulbecker im Besitz der Mühle, der nach dem Tod seiner ersten Frau, die Margarethe Doll, verwitwete “Müllerin” heirate­te. 1877 geht die Mühle in den Besitz des Georg Jakob *Doll über, Maulbecker bleibt aber auf der Mühle wohnen. Die Mühle befin­det sich auch weiterhin im Besitz der Familie Doll 253. 1909 übernehmen die beiden Söhne Dolls, Ludwig Doll und August Doll die Mühle; sie betreiben “eine Kundenmüllerei, eine Mahlmühle mit 2 Gängen, ohne Gehilfen”. 1954 ist die “Müllerei” auf Auguste Doll übergegangen, 1961 war sie im Besitz des Müllermeisters Fritz Doll; 1961 erfolgte die Stillegung 254.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H31 Nr. 508: Mühle Becker in Barbelroth, Akt Nr. 547, 1835-1856.

 

 

 

 

 

Baumholder:

VG Baumholder, Lk Birkenfeld, im Westrich gelegen

 

Mühlen:

Eine Mühle oberhalb von Baumholder wird urkundlich bereits am 15.3.1609 genannt: an diesem Tag verleiht Herzog Johann von Pfalz-Zweibrücken seinem Schultheiß zu Baumholder, Wilhelm Eichhorn, in Erbbestand den Heimbach, wie dieser im gemeinen Bürgerwald, Heimbach genannt, entspringt, in den herzoglichen Weiher oberhalb der Mühle des Fleckens Baumholder und weiter aus dem Weiher herab durch die Pfarr- oder Schmalzwiese zu Naumanns Mühle fließt, wo dieser Bach nicht mehr Heimbach, sondern Schmalzbach ge­nannt wird, folgend von dieser Mühle an zwischen Jörg Höttenschmidts und Strummen Martins Mühlen auf Rusch­berg hinab ...“ 255. +++klären: welche Mühle+++

 

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 561: Zunftordnungen u.a. der Müller

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1060: Mühlen in der Schultheißerei Baumholder, Bd. 1, 1614-1621

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1060: Mühlen in der Schultheißerei Baumholder, Bd. 2, 1656-1761

 

 

- Brandmühle, auch Mühle vor Etschel:

sie gehörte zur Gemeinde Baumholder und mußte 1938 bei der Bildung des Truppenübungsplatzes Baumholder geräumt werden 256. Die Brandmühle lag im Tal der Totenalb östlich von Baumholder zwischen Guthausmühle/Neumannsmühle und Lockersmühle 257; erst­mals 1540 als „Mühle vor Etschel“ erwähnt; sie war die kleinste Mühle im Totenalbtal und wurde als eine Art Notmühle erbaut, für den Fall, daß man mit der Weihermühle in Baumholder nicht mahlen konnte. Sie lag an einem Seitenbach der Totenalb, nur etwa „eine halbe Viertelstunde“ unterhalb der Guthausmühle. Auch die Brandtmühle mußte in Dürrezeiten und auch bei strengem Winter wegen Wasser­mangel oder Eis oft stillstehen; sie hatte einen Bodenstein aus Medard und einen Läuferstein vom Vockenrech. Sie war eine Bannmühle, an der Mahlgäste aus Baumholder, Frohnhausen und Breunchenborn mahlen ließen. Die Bauern waren aber gleich­zeitig auch in die Mühle von Baumholder gebannt, und so hatte die Brandmühle vor allem dann genügend Mahlgäste, wenn die Müh­le in Baumholder überlastet war. Müller war Michael *Horbacher, der die Mühle von seinem Schwiegervater geerbt hatte. Die Fami­lie des Müllers Bestand aus 8 Personen. Die Mühle Bestand fort. Der letzte Betreiber war Wilhelm Scheidt, der mit seiner Familie 1938 nach Schwerin verzog 258.

 

Um 1683 war Johann Jakob *Bastian als Müller auf der Brandmühle; er ist Vater der Anna Katharina Bastian (°° mit dem Müller auf der nahegelegenen Lockersmühle, Johannes *Göttgen) 259.

 

Um 1697 war Hans Jakob *Sebastian (geb. um 1670 in Ruthweiler – unbekannt), der Müller auf der Brandmühle; er ist der Sohn des Müllers in Ruthweiler und später auf der Beckersmühle in Baumholder, Melchior Sebastian (Hans Melchior *Bastian) und Bruder des Mül­lers auf der Beckersmühle in Ruschberg, Johann Nickel *Sebastian. °° am 12.2.1697 mit Maria Engel Jung aus Baumholder; aus der Ehe gingen 6 Töchter hervor, darunter Maria Eva Sebastian (°° 14.1.1727 mit Johann Michael Horbach) 260.

 

Um 1706/07 war Otto Theis (Matthias) Horbach der Müller auf der Brandmühle; er ist der Vater des späteren Müllers Johann Micha­el Horbach; auf ihn folgte der Müller Johann Jakob *Sebastian, dessen Tochter den Müller Johann Michael Horbach am 14.1.1727 heiratet und die Brandtmühle in die Ehe einbrachte.

 

Die im LA Koblenz verzeichneten Akten über die Brandmühle sind verschwunden, weshalb man auf die wenigen Notizen angewie­sen ist, die der Heimatforscher Albert Zink gemacht hatte. Die Brandmühle hatte den 30jährigen Krieg relativ unbeschadet überstan­den und be­stand noch 1938 261. 1656 wird sie im Bericht des Schultheißen zu Baumholder Johannes Müller über die Lohmühle bei Baumholder er­wähnt. Um 1723 lebte Maria Eva Bastian auf der Brandmühle; sie ist am 26.8.1723 Patin bei der Taufe der Maria Ka­tharina Bussy in Ronnenberg 262.

 

Johann Michael *Horbach (28.11.1706 „in der Mühl vor Etschel“ (Brandmühle bei Baumholder) – 22.4.1784 im Alter von 77 Jahren und 7 Monaten) ist der Sohn des früheren Müllers auf der Brandmühle Otto Theis (Matthias) *Horbach und Maria Margaretha NN.; °° I 14.1.1727 mit der Müllerstochter Maria Eva *Sebastian († 3.2.1735 im Alter von 25 Jahren; Tochter des Müllers auf der Brandt­mühle Jo­hann Jakob *Sebastian) 263; die Ehefrau bringt die Brandmühle mit die Ehe, auf der allerdings bereits der Vater des Müllers Johann Mi­chael Hor­bach, der spätere Müller auf der Schmitt-Hachenbacher Mühle 264 zunächst um 1706 als Müller tätig war. Er ist auch um 1746 265 und noch 1764 Müller auf der Brandtmühle (auch Mühle bei Etschel genannt) bei Baumholder.

 

Die Mühle ist im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg von 1746 aufgeführt und wie folgt beschrieben: „ ... Ein oberschlechtiges Wasserradt treibet einen neuen Mahlgang worauf er auch zu weile schelen muß; ... will aber bey harten Wintern Zeiten wegen dem Eiß und weiler kein Waßer alßdann gewesen, 6 biß 7 Wochen still zu halten seyn genöthigt worden. Der Wassergra­ben oder Teich ist undt der Clauß bey 1000 Schritt lang ...Ist eine Bann Mühle und hat alß Bann Güter Baumholder, Aulen­bach, Fron­hausen, Barborn und Brenchelborn. Baumholder bestehet in 150 Familien, Aulenbach aus 18, Fronhausen aus 13 Familien, Barborn ist vergangen und Brencheborn besteht aus 2 Familien, insgesamt 183 Familien. Nachdem aber alle diese auch in die Baum­holder Mühle gebannt sind und die Freiheit haben in eine zu fahren .... wird wohl kaum die Hälfte dieser Sum gerechnet werden kön­nen. Bey genug­samen Waßer und wann die Früchte gut sind, bringet er mit dieser seiner Mühlen in 24 Stunden 4 Malter zu we­gen... Michael Horbacher hat die Mühl von seinem Schwiegervatter ererbt und darüber einen auf seinen Nahmen eingerichteten Erbbe­standsbrief vom 4.10.1738 nebst 2 Confirmationsscheinen ...“ 266.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 32 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Mühle vor Etschel oder die Brandmühle [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet worauf zu Zeiten gescheelet wird; [gibt an Pfacht] 3 fl an Geld, 3 Mltr Korn, 3 Mltr Habern. Ist eine Bann Mühl, und seynd die Baumholder, Aulenbacher, Fronhauser, Barborner und Brenchenborner, aus 183 Famil: bestehend, hieher gebannet.“ 267

 

Auf Johann Michael Horbach folgt der Sohn Johann Peter Horbach († 29.6.1784) 268; mit diesem zeitgleich war auch der jüngere Bru­der Johann Jakob *Horbach auf der Mühle tätig 269.

 

Photo:

- Gutsbezirk Baumholder (Hrsg.): Chronik des gemeindefreien Bezirks Gutsbezirk Baumholder, a.a.O., S. 253

 

 

- Guthausmühle (auch Neumühle oder auch Edingers Mühle oder Neumannsmühle) Mahl- und Ohligmühle:

sie lag unterhalb Baumholder und ist inzwischen das beliebtes Ausflugslokal 'Edingers Mühle' 270; am Guthausbach gelegen.

 

1625 war Johannes *Funck zu Ruschberg Besitzer der "Neumühle", die 1716 als "Neumanns Mühle" (Besitzer: Martin Krieger) er­scheint 271.

 

Vor 1707 war NN. *Horbach der Müller auf der „Unter“, der „neuen Mühle“ (Eintrag im ev. Kirchenbuch Baumholder bei dem Geburt­seintrag seines Enkels geb. um 1707, dem Sohn des Müllers auf der Stegenmühle bei Asweiler, Johann Valentin *Horbach)

 

Um 1736 war Konrad *Schäfer der Müller auf der Neumanns-Mühle in Baumholder (auch Guthausmühle) Vater der Anna Elisabeth Schä­fer, die am 5.1.1736 den Müller auf der Brandmühle bei Baumholder, Johann Michael Horbach heiratet (272.

 

Sie ist im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll von 1746 wie folgt beschrieben 273: Von demjenigen, welches von obiger Loh­mühlen auff diese Mahl- und Ohligmühle fließet, kommen noch zwey Brunnenflüßgen als der Hanßel- und Süßweyerer Born, bei de­ren Einfluß dies Bächel insonderheit den Namen Albergleser Bächel bekommt, nach dem Waldt 'Albe gles' genannt. Der Flecken Baum­holder ist nicht mehr als eine Viertelstunde entfernt.“ Die Gebäude waren sehr baufällig. Ein 18 Schuh hohes Wasserrad trieb den Mahlgang in der Mahlmühle an. Der Müller Johann Theobald *Lang hatte die Mühle vier Jahre zuvor von Nickel *Calmer ge­kauft. Als Pacht mußten ein Malter Korn an die Landschreiberei entrichtet werden. Die Ohligmühle hatte ein eigenes Wasserrad, das vier Stempel antrieb. Zumeist wurden Flachssamen gepreßt. Für zwei Maß Öl verlangte der Müller 8-10 Kreuzer Schlagerlohn, wo­bei an einem Tag etwa 4 Maß Öl ge­schlagen werden konnten 274.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 30 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Neumanns oder Guthaus Mühl [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet; [gibt an Pacht] 6 fl an Geld, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Habern. Die Baumholder mahlen zu Zeiten wann sie bey ihren nicht befördert werden können allhier und kön­nen 20 bis 30 Familien hierselbst befördert werden.“ 275

 

Stürmische Zeiten hat die Guthausmühle erlebt: Von Amerikanern requiriert, von Franzosen zum Ausflugslokal "Moulin Rouge" re­noviert, davor von ehemaligen Kriegsgefangenen niedergebrannt 276.

 

 

- Lohmühle:

im Bericht des Schultheißen zu Baumholder Johann Müller von 1656 heißt es: „Zwischen Baumholder und der Brandmühle, wo man nach Mambächel zu geht, haben die Rotgerber Hans Biel, Johann und Nickel Hock eine Lohmühle gehabt, von der sie jährlich 1 Gul­den und 1 Batzen Zins gaben. Sie ist abgegangen.“ 277. Die Lohmühle lag nur ein kurzes Stück unterhalb des Pochwerks [Anm. d. Verf.: s. Mambächel] und gehörte dem Johann Nickel Haas aus Baumholder. Sie Bestand aus einem großen und mehreren kleinen Gebäuden. Zur Sommerszeit hatte sie oft kein Wasser und deshalb trug sich der Müller 1795 mit dem Gedanken, diese Lohmühle aufzugeben. An Pacht wurde jährlich ein Taler gezahlt. Durch ein 8 Schuh hohes Wasserrad wurden vier Stempel und zwei „Cumben“ gehoben. Eine Viertelstunde unterhalb liegt die Guthausmühle 278.

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 587: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 588: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 585: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 586: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

 

 

- Lohmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 587: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 588: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 585: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 586: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

 

 

- Walkmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 587: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 588: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 585: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 586: Die Loh-, Walk- und Ölmühlen bei Baumholder, 1571-1789

 

 

 

- Weyher Mühle:

1693 baute der Müller Johann Albert die Weihermühle, eine alte Bannmühle, wieder auf;von dort stammt der Müller Henrich Fischer, der 1714 die ehemalige Mühle in Mambächel zum Wiederaufbau übernahm 279; die Mühle liegt unterhalb des herrschaftlichen Wei­hers in Baumholder; sie hat zusammen mit der Brandmühle den Bann über Baumholder, Aulenbach, Frohnhausen, Barborn und Brenchelborn; der Müller Heinrich Heintz besitzt eine Erbbestandsbrief vom 4.11.1738 280. 1736 war Johann Heinrich *Heintz der Müller auf der Wei­hermühle in Baumholder; Sohn des Johann Adam Heintz, Gerichtsschultheiß in Baumholder; °° 15.11.1736 in der ev. Kirche in Baumhol­der mit Anna Maria Schuch aus Baumholder (geb. 27.8.1719 Baumholder – 7.6.1793, Tochter der Ludwig Schuch und der M. Engel Haas) 281. 1769 ist Johann Abraham Heintz der Müller auf der Weihermühle zu Baumholder; er ist der Sohn des Schneidermeisters und Kirchenältesten in Baumholder Johann Georg Heintz und der Anna Sara Heinz (er dürfte ein Groß­neffe seines Vorgängers auf der Mühle, Johann Heinrich Heintz sein +++noch prüfen+++) 282.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lichtenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle zusammenfassend wie folgt beschrieben: „Diese Mühl liegt hart unten an dem herrschaftl. Weyer zu Baumhol­der, bekomt auch einzig und allein das Waßer auß demselben .... Ein Büchsenschuß ohngefehr liegt diese Mühle unten an dem Flecken Baumholder, und eine Viertel Stunde oben an folgender Beckers Mühlen (Anm. s. Ruschberg). Die ist in einem ziemlichen Stande, so wohl ratione der Gebäuden als des Mahlwercks und hat zwey oberschlechtige Waßerrädter, welche 2 Mahl und einen im Trillis laufenden Schelgang treiben. Die Mühle stehet nach des Müllers Aussage, des Somers wegen Mangel des Waßers sehr langen still stehen und ver­sichert derselbe, daß er von Ostern biß Martini .. ein halbes Jahr habe still stehen müßen. ... Entrichtet jährlichen Pfacht in die Kellerey Lichtenberg 1 ½ Malter Habern wie auch 10 fl an Geldt vor ein Mühl Schwein ... Was den Pfacht in den vori­gen Zeiten anbetrifft, war selbiger anno 1716 in 15 Malter halb Korn und halb Habern aber nur in 5 fl vor ein Mühl Schwein bestan­den. Ao 1708 aber sind nur 10 Malter halb Korn und halb Habern samt den 5 fl vor ein Mühl Schwein entrichtet worden. Die Mühle ist ehedem auch nur in einem Tem­poral Bestand begeben und versteigert worden. Baumholder (darin 150), Auerbach (18), Frohnhau­sen (13), Barborn dermahlen keine, Brechenborn (2), Sumam 183 Familien sind sowohl auf diese alß vor beschriebene Brand Mühle vor Etzel gebannt. Vermög einem alten Extract auß dem Baumholder Gerichts Protocoll vom 29. Juni 1610 will der Müller die Bann­gerechtigkeit über die Dörfer Aulenbach, Frohnhausen, Barborn und Brencheborn allein undt Außschließung der Mühle vor Etschel praetendiren. Ruschberg ist nicht gebannt und bestehet auß 40 Familien, ließen Mehrentheils in der Beckers Mühle mahlen, denn die­selbe näher. ... Bey genugsamen Waßer mahlet er in 24 Stunden auf jedem Gang 3 Malter weilen er aber nicht beständig mahlen könnte, wäre Ihme ein gewisse Anzahl zu determinieren ohnmöglich durch Ablaßung des Waßers würde Ihme ein sonderlicher Scha­den zugefüget, dahero er wünschte, selbigen in einem Erb­bestand bekomen zu können. .... Heinrich Heintz ist der Erbbeständer und legitimiert sich mit einem auf seine ... eingerichteten Erbbe­standsbrief vom 4ten gbris 1738, und genießt vermög demselben nicht al­lein die Banngerechtigkeit, sondern hat auch das Recht, daß Ihme die Dorfschaften Aulenbach, Brencheborn und Frohnhausen, wie auch Barborn, bey Erbauung der Mühlen die nöthige Frohndien­ste zu leisten ... verbunden sind. ... Muß aber alle 15 Jahr einen neuen Bestandsbrief ... nebst dene 2 Confirmationsscheinen hat er noch zwey Bestandsbrieff einen vom 2ten Gbris 1716 und vom 2ten 7bris 1695 in Händen.“ 283

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 66 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Baumholder Weyher Mühl [hat] 2 Waßerräder welche zwey Mahl und einen im Trilles lauffend Scheelgang treiben; [zahlt an Pfacht] 10 fl an Geld, 7 ½ Mltr Korn, 7 ½ Mltr Habern. Baumholder, Aulen­bach, Fronhau­sen, Barborn und Brenchenborn aus 183 Familien bestehend seynd anhero gebannt.“ 284

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 582: Die Weihermühle bei Baumholder, insbesondere die Pflicht der Unterhal­tung der Brücke über dem Weiher, 1634-1790

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 583: Die Baumholderer Erbbestandsmühle und die Trockenlegung des Wei­hers, 1765-1766

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 584: Rechtsstreit des Johann Adam Heinze von der Weihermühle bei Baum­holder gegen das Oberforstamt zu Zweibrücken wegen der Unterhaltung des Weiherdammes, Kandels- und Raffbett, 1773-1777

 

 

 

 

 

Bayerfeld:

s. auch *Steckweiler

 

heute OT von Bayerfeld-Steckweiler; VG Rockenhausen, Lk Donnersbergkreis; nördlich von Rockenhausen; an der Alsenz gelegen;

 

Spätestens seit 1256 verfügten die Raugrafen über die Burg und das angrenzende Talstück (Stolzenberger Herrschaft, „Dielkircher“ Tal) mit Bayerfeld und Streckweiler als Reichslehen. Um die Mitte des 14. Jh. gelangte die Herrschaft an wechselnde Ganerben, dar­unter Lei­ninger, Bolander und die Kurfürsten von der Pfalz. 1367 besaß Graf Friedrich von Veldenz den dritten Teil, der 1444 pfalz-zweibrückisch wurde. 1401 erwarb Philipp von Daun ein weiteres Drittel, das Wirich VI. von Daun 1456 mit der Grafschaft Falken­stein vereinigte, die 1667 an Lothringen und 1736 an Österreich fiel. Seit 1514 teilte sich die Stolzenberger Herrschaft zu zwei Drit­teln in pfalz-zweibrücki­schen (darunter Bayerfeld und Steckweiler) und zu einem Drittel in falkensteinischem Besitz 285.

 

Seither waren zusammen mit den Herzögen von Pfalz-Zweibrücken (2/3) die Falkensteiner (1/3) Herren im sog. Stolzenberger Tal (Herr­schaftsbereich der ehemaligen Burg Stolzenberg im mittleren Alsenztal); als solche hatten sie Mitspracherecht bei der Vergabe der Müh­len in Bayerfeld-Cölln, Dielkirchen, Steckweiler, Steingruben und Mannweiler 286.

 

Mühlen:

nahe der alten Mühle oder die Mühle selbst, war eine Silber-Hütte für das Erz vom Roßwald und von Stahlberg. Zeitweise war die Münze der Pfalz-Zweibrücker Fürsten hier, die später nach Meisenheim übersiedelte (vor 1400 bis 1530) 287.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 709/2: „Mühle zu Bayerfeld, 1668-1669“

 

 

 

 

Bechenheim / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms

 

Der Ort wird erstmals 824 in einer Fuldaer Urkunde genannt. Auch Reichsgut und früher Besitz der Abtei St. Maximin vor Trier wer­den dort angenommen. Von der Vogtei über die St. Maximin'schen Güter rührt die Gerichtsbarkeit der Raugrafen über das Dorf, das 1325 an die Grafen von Sponheim-Dannenfels kam. Deren Erbe traten 1393 die Grafen von Nassau an, die 1579 den Ort an Kurpfalz gaben, der dann zum Unteramt Erbes-Büdesheim (Oberamt Alzey) gehörte. 1787 wird Bechenheim als Dorf von etwa 50 Häusern be­zeichnet. 1815 ist von 311 Einwohnern die Rede, 1830 werden 77 Häuser mit 430 Einwohnern gezählt 288.

 

Mühlen:

++++weiter+++

 

 

 

 

 

Bechhofen:

VG Zweibrücken-Land; Lk Südwestpfalz; auf der Sickinger Höhe gelegen, südlich von Bruchmühlbach-Miesau

 

Mühlen:

- Krummühle:

1828 als „Krummühle“, 1837 als „Krum-Mühle“, 1841 als „Krummwoogsmühle“ bezeichnet, später wird sie nicht mehr erwähnt 289.

 

Die Mühle wird bereits 1574 erwähnt im Zusammenhang mit „das den Untertanen hiesigen Oberamts erlaubte Mahlen in der von Cothe­artischen sogen. Krummw­oogs-Mühle zu Bechhofen 290.

 

In der Untertanenliste des Oberamts Zweibrücken von 1609 ist in Bruchmühlbach ein Müller NN. genannt auf der „Mühle aufm Krum­men Wog“ 291.

 

Der Wiederaufbau der Mühle ist urkundlich ab 1749 dokumentiert 292. 1789 wurde die Mühle verkauft 293.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 433/7: Gemarkung Bechhofen im Kanton Homburg, enthält u.a. Krummühle, 1803.

- LA Speyer Best. W1 Nr. 433/8: Gemarkung Bechhofen im Kanton Homburg, enthält u.a. Krummühle, 1802.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 719/1: „Der Krummwoog und die daran gelegene Mühle zu Bechhofen, 1733-1771“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 719/2: „Der Krummwoog und die daran gelegene Mühle zu Bechhofen, 1590-1764“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 719/3: „Der Krummwoog und die daran gelegene Mühle zu Bechhofen, 1767-1768“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 719/4: „Der Krummwoog und die daran gelegene Mühle zu Bechhofen, 1789“, enthält den Verkauf der Mühle.

- LA Speyer Best. B2 Nr. 720/1: Lagerbuch der Gemeinde Bechhofen, 1762

- LA Speyer Best. B2 Nr. 720/5: „Der Wiederaufbau der Mühle von Bechhofen am Krummwoog, 1749-1762“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 720/6: „Das den Untertanen hiesigen Oberamts erlaubte Mahlen in der von Cotheartischen sogen. Krummw­oogs-Mühle zu Bechhofen und die Abschätzung des Etzenbacher Mühlenplatzes unweit Wiesbach, 1574-1789“

- LA Speyer Best. H5 Nr. 5475: Wasserleitungsrecht der auf dem Banne von Bechhofen gelegenen Krummwoogsmühle, 1906-1959

 

 

- Ölmühle Bechhofen:

die Ölmühle wird 1745 urkundlich erwähnt 294.

 

 

 

 

 

Bechtolsheim / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms; 10 km nordöstlich von Alzey am Fluß Selz gelegen; erstmals 766 urkundlich im Lorscher Codex er­wähnt anläßlich der Schenkung eines Weinbergs und einer Mühle an das Kloster Lorsch 295. Um 1190 war Werner II. von Bolanden mit der wildgräflichen Präfektur über den Ort belehnt. 1250 brandschatzte von hier aus König Wilhelm von Holland die Umgebung. 1253 er­hielt die bolandische Linie der Hohenfelser die Ortsherrschaft, von denen Philipp III. das Dorf 1270 zur Ganerbenschaft machte. Bis 1602 währte die Oberherrschaft der Hohenfels-Reipoltskirchener, denen wechselnde Adelsfamilien folgten. Vertreter der Ganerben wa­ren zunächst sechs Exponenten des Niederadels, u.a. die von Bechtoldsheim. 1603 nennt man die von Dalberg, Sturmfe­der, Obertraut, von der Leyen, Greiffenclau-Vollraths, Wallbrunn und Säckingen 296.

 

Mühlen:

Am 15. Juli 767 gibt Teutbert zur Rettung der Seele Giselberts an St. Nazarius (Klosterpatron) im Wormsgau in Bechtolfesheimer Mark neben anderen Ländereien ein Morgen mit einer Mühle 297.

 

Eine Spolie von 1610 befindet sich Anwesen Langgasse 61 in Bechtoldsheim. Es handelt sich um einen aus der Renaissance stammen­den Scheitelstein mit Wappenschild und Mühlrad bezeichnet „16 BSR 10“ 298.

 

Am 9.2.1743 heiratet in der lutherischen Kirche in Rückingen bei Hanau der Johann Philipp *Spengler, „Müller aus Bechtoldsheim“ die Elisabeth Katharina Ensinger aus „Ginsheim i. d. Kurpfalz“ 299.

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Marburg Best. 4c Hessen Darmstadt in 1407: „Was die Landgräfin von Darmstadt wegen der französischen Reunionen, so auf hessischem Eigentum und namentlich die Mühle zu Bechtolsheim extendiert werden wollen, communiziert und darauf geantwortet wurde“, 1687 +++klären: welche Mühle ?+++

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E 14 G, 152/5: v. Sturmfeder: Belehnung mit Mühle und Wießen außerhalb Bechtolsheim an der Kirche, 1535-1694 +++klären: welche Mühle ?+++

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. RKG, 112, Gef. 202 Nr. 1830 (I): v. Esch, Kaiserlicher Obrist, namens seiner mit einer geb. v. Friesenhausen erzeugten Kinder, Brüssel ./. Franz v. Sturmfeder Oppenwei­ler, Ganerbischer Amtmann zu Bechtolsheim und Oberrheinische Reichsritterschaft zu Mainz (Mand.): Störung des Klägers im Besitze der von seiner Mutter Maria Eva v. Friesenhausen, geb. v. Sturmfeder gehörigen Güter nebst Zubehörungen, namentlich der Mühle zu Bechtolsheim, 1720 ++klären: welche Mühle ?+++

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. F2, 124/13: Ersuchen des kurpfälzischen Oberküchenmeisters [Georg] v. Sturmfeder zu München um eine Spezifikation seiner Hessen-darmstädtischen Lehen (Mühle zu Bechtolsheim, Hubhof zu Gommersheim) ++klären: welche Mühle ?+++

 

 

- Bobenmühle, Babenmühle, Gabenmühle:

am 12.1.1288 bekundet König Rudolf, daß er die Gebrüder Johann und Peter von Bechtolsheim, beide Ritter, zu seinen und des Rei­ches Burgmannen zu Odernheim angenommen habe, mit dem Versprechen, ihnen 60 Mark Aachener Währung zu geben, für welche Summe er ihnen die bei Bechtolsheim gelegene Gabenmühle verschreibt 300. Im Dezember 1289 bekundet Graf Eberhard von Katze­nelnbogen, daß die Gebrüder Johann und Peter von Bechtolsheim die Summe von 56 Pfund Heller in die ihnen vom Reich als Pfand zustehende Ba­benmühle verkauft haben 301. Im Dezember 1289 bekundet Graf Eberhard von Katzenelnbogen, daß er aus den Berich­ten seiner hiermit Beauftragten, der Ritter Peter von Bechtolsheim, Sohn Baldemars, und Sigelohs von Bechtolsheim, erfahren habe, daß die Gebrüder Rit­ter Johann und Peter von Bechtolsheim für die Wiedererrichtung der Babenmühle, die sie vom Reich als Pfand tragen, 56 Pfund Heller aufgewendet haben, wie es des Königs und seinem Befehl entsprach, und verspricht, dieses Geld zusammen mit den ihnen durch Pfän­der sichergestellten 600 Mark Kölner Pfennige zu zahlen 302.

 

Am 14.9.1442 bekundet in Alzey Pfalzgraf Ludwig IV., daß er dem Ritter Philipp Vetzer von Geispitzheim u.a. eine Gült von 10 ½ Malter Korn zu Freimersheim verliehen habe, sowie wegen seiner Ehefrau Elise von Wachenheim eine Mühlstatt, gen. Babenmühle, bei Bechtolsheim als Odernheimer Burglehen 303. Eine weitere Belehnung und Bestätigung, auch wegen der Babenmühle erfolgt ur­kundlich am 2.3.1450 304.

 

Am 28.7.1489: Landgraf Wilhelm [III.] belehnt Eberhard Fetzer von Geispitzheim (Geyßspeißheym) mit Mühle und Wiese außerhalb Bechtolsheim an der Kirche sowie einem Hubhof im Nonnenhof zu Gommersheim, wie er sie zusammen mit seinem Vetter Werner Fet­zer von Geispitzheim vom Landgrafen Heinrich zu Lehen trug, als Mannlehen. „Dynstag nach sant Jacobs tag des heiligen apo­steln“ 305.

 

Am 10.11.1497 erteilt Landgraf Wilhelm wegen treuer Dienste aus besonderer Gnade dem Burkhard Sturmfeder eine Expektanz auf die Lehen des Eberhard Fetzer v. Geispitzheim, nämlich die Mühle und Wiesen außerhalb Bechtolsheim an der Kirche u.a. als Mannlehen 306.

 

Am 3.7.1522 bekundet Pfalzgraf Ludwig in einer in Heidelberg ausgestellten Urkunde , daß er nach dem Tode Eberhard Vetzers zu Gei­spitzheim dem Wolf Kämmerer von Worms gen. Von Dalberg wegen seiner Ehefrau Elisabeth Vetzer von Geispitzheim u.a. die von Else von Bechtolsheim herrührende Bobenmühle zu Bechtolsheim als Odernheimer Burglehen verliehen habe 307.

 

 

- Fetzermühle:

+++klären: identisch mit anderer Mühle ?: Babenmühle ?+++am 24.6.1403: Dietrich Kranich von Kirchheim und Johannes von Friesenheim gen. von Wachenheim erhalten von Graf Johann von Kat­zenelnbogen zwei Teile des Weinzehnten in der Bechtolsheimer Mark, zwei Teile des dortigen kleinen Zehnten mit Zubehör und 6 Malter Korngülte von der Fetzer-Mühle bei der Kirche zu Lehen 308.

 

 

- Kenmühle, Kernmühle:

am 29.11.1428 bekundet Pfalzgraf Ludwig III., daß er als derzeitiger Pfandherr dem Volkmar von Wachenheim, genannt Schotte, u.a. eine Mühlstatt bei Bechtolsheim, genannt die Kernmühle, verliehen habe 309.

 

Am 25.10.1437 urkundet in Oppenheim Pfalzgraf Otto von Mosbach als Vormund des Pfalzgrafen Ludwig IV., daß er dem Volkmar von Wachenheim gen. Schotte, u.a. eine Mühlstatt bei Bechtolsheim gen. die Kenmühle als Odernheimer Burglehen verliehen habe 310.

 

 

- v. Knebel'sche Mühle:

+++klären: identisch mit anderer Mühle !?+++

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Hauptstaatsarchiv Best. O 1 A, 27/12: Diebstahl auf der v. Knebel'schen Mühle zu Bechtolsheim durch Philipp Schantz, 1757

 

 

- Lempemühle:

am 21.8.1341 bekunden Ritter Eberhard Vetzer von Geispitzheim, sein Sohn Friedrich und Edelknecht Karl von Bechtolsheim, daß sie sich verglichen haben u.a. über die Lempemühle, Wiese und Hubhof zu Bechtolsheim 311. 1386 empfing der Heinrich Fetzer als Mannle­hen durch Graf Eberhard von Katzenelnbogen eine Mühle zu Bechtolsheim und einen Hubenhof daselbst 312.

 

 

- Lehrbachsche Mühle; Mühle von Sulzheim:

diese befand sich im Hausanwesen Sulzheimer Straße 39 313. Sulzheim wurde der südliche Ortsteil von Bechtolsheim genannt, eine Erinnerung daran, daß das Dorf Bechtolsheim ursprünglich aus zwei Dörfern bestand 314.

 

Das Bechtolsheimer Morgenbuch von 1725 nennt als Besitzer der Mühle von Sulzheim die Herren von Lehrbach; Vorbesitzer waren die Herren Friesenhausen 315.

 

 

- Mühle Hilsdorf:

das Bechtolsheimer Morgenbuch von 1725 nennt die Familie Johann Hilsdorf, die eine kleine Mühle betrieb; diese lag an der „Gemeine Bach“, die im Bereich der Hauptstraße i9n den Dorfgraben mündete 316.

 

 

- Mühle des Johanniterordens:

+++klären: identisch mit anderer Mühle !?+++

 

Am 24.8.1404 erteilen die Mainzer Johanniter einen Bestandsbrief über die Mühle zu Bechtoldsheim 317.

 

Urkunden/Literatur:

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E 5 B, 1922: Die der Johanniterkommende Mainz gehörige Mühle zu Bechtolsheim, 1404-1756

- Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. C2, 306/2: Renovation der dem Johanniterhaus zu Mainz zinspflichtigen Mühle nebst Zubehör zu Bechtolsheim durch Oberschultheiß Johann Jakob Zachari, 1733

 

 

 

 

 

Beeden / Saarland:

bei Homburg/Saar; gehörte zu Nassau-Saarbrücken, ab 1755 war der Ort pfalz-zweibrückisch im Amt Homburg. +++klären: Zugehörig­keit bis 1755+++++

 

Mühlen:

bei Frey sind 1837 „die 2 Beeder Mühlen auf der Erbach“ aufgeführt 318.

 

- Beeder Mühle:

1554 wurde die Mühle von Tilemann Stella als „Segmöl“ bezeichnet. Sie lag am Beeder Woog und erhielt ihr Wasser vom Erbach. Nach 1700 zusammen mit Schwarzenbach im Kirchenbuch genannt. Diese Mühle konnte nur mahlen, wenn der Entenmüller (Anm.: Enten­mühle bei Homburg) das Stauwehr offen hielt 319.

 

Um 1721 war Daniel *Müller der Beständer auf der Beeder Mühle, Kinder sind: 1. Anna Margaretha, °° Homburg 07.12.1721 (luth. KB Homburg) mit Theobald *Hoffmann, Mühlarzt zu Waldmohr (S. v. Hans Valentin Hoffmann, Gerichtsmann zu Waldmohr), 2. Anna Catha­rina, °° Homburg 23.04.1726 (luth. KB Homburg) mit Matthias Baum 320. Dieser Theobald Hofmann erhält durch das pfalz-zweibrückis­che Oberamt Zweibrücken 1722 die Manumission und zahlt bei seinem Wegzug von Waldmohr auf die Beeder Mühle ein Aus­zugsgeld von von 4 fl. 321.

 

Im Mühlenverzeichnis des Amtes Homburg vom 18.9.1756 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Liegt an dem Bach, der durch Hom­burg fließt und bei Schwarzenacker in die Blies mündet. Sie hat 3 Wasser­räder für 2 Mahlgänge, 1 Schälgang und 1 Ohligmühle. Vor dem aus dem großen Beeder Weiher, jetzt abgetrocknet. Kein Bann. Pacht wie Entenmühle“ [Anm. d. Verf.: s. *Homburg] 322. Die Dörf­chen Beeden und Schwarzenbach lassen hier mahlen.“ 323.

 

Um 1787 war Balthasar *Trompeter der Müller und Erbbeständer auf der Beedener Mühle; er führte als Erbbeständer gegen den Fis­kus der Landesherrschaft Pfalz-Zweibrücken einen Prozeß wegen der Frohnfreiheit seiner Mühle 324. Er ist der Sohn des Georg Ja­kob Trom­peter († vor 1781), gewesenen Erbbeständers auf der Beeder Mühle 325.

 

1821 war Christian *Trompeter als Müller auf der Beeder Mühle. Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 16.2.1821 die Beeder Mühle auf Betreiben des Eigentümers Christian Trompeter freihändig versteigert. In der Annonce heißt es u.a. : „ Dienstag, den 6ten März wird auf Verlangen des Herrn Christian Trompeter seine zur Gemeinde Beeden gehörige Mühle bestehend: in zwey oberschlächti­gen Mahlgängen, einem Schälgang, einem Trilles, einer Oehlmühle nebst Wohnung, Scheuer, Stallung, Hofgering … ver­steigert.“ 326

 

1864 wird Joseph Baumann, „Müller auf der Beeder-Mühle, Gemeinde Beeden“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz ge­nannt 327.

 

Literatur/Urkunden:

- KSchA Zw Rep IV Nr. 165 fasc. 4073: Akte betreffend die Beedermühle

- LA Speyer Best. B2 Nr. 292/5 alt. 1: „Die erbbeständliche Beeder Mühle 1741-1792“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 976 5: „Beeder Erbbestandsmühle, o.D.“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 976 6: „Beeder Erbbestandsmühle, 1685-1789“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 976 7: „Beeder Erbbestandsmühle, 1789-1792“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 976 9: „Prozeß des Erbbeständers der Beedener Mühle Balthasar Trompeter gegen den Fiskus wegen Frohnfrei­heit seiner Mühle, 1787-1788“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5333: „Beeder Erbbestandsmühle nächst Homburg, 1796-1798“

 

 

- Lohmühle zwischen Schwarzenbach und Beeder Mahlmühle:

auch als „Homburger Lohmühle“ bezeichnet 328 Wüstung bei Homburg- Schwarzenbach; 1740/50 erscheinen Bewohner der „Loh­mühle“ im katholischen Kirchenbuch. In Flurplänen von 1811 und 1940 bezeichnet der Flurname „An der Lohmühle“ ein Wiesenge­lände. Die Mühle besteht nicht mehr 329.

 

1699 stand die erste Mühle „an dem Damm bei der langen Brücke“. Als die letzte in Erbach noch arbeitende Mühle abbrannte, mach­te der Homburger Amtmann den Vorschlag, eine „Ohlig-, Loh- und Schleifmühle“ auf nassauischem Boden zu errichten. 1741 wurde von der Herrschaft der Bau einer Mühle erlaubt. Die Homburger Lohgerber Osteimer, Serf und Gordner errichteten dann die neue Mühle an der Schwarzenbacher Straße 330.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 292/5-6: „Die verfallene Lohmühle beim Beeder Hof, 1740-1762“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1325 1: „Lohmühle zwischen Schwarzenbach und Beeder Mahlmühle, Erbbestandsbegebungen, 1762-1781“

 

 

 

 

 

Bedesbach am Glan:

VG Altenglan, Lk Kusel; im Kuseler Musikantenland; gegenüber von Patersbach auf dem Ostufer des Glan gelegen; gehörte zu­nächst zur Grafschaft Veldenz, dann zu Pfalz-Zweibrücken.

 

Mühlen:

- Bedesbacher Mühle:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 722/7: „Erweiterung der Klause bei der Bedesbacher Mühle zum Nachteile der Saline bei Diedelkopf, 1753-1766“ ++++klären: handelt es sich um eine eigenständige Mühle bei Bedesbach oder um die auf der anderen Glanseite gelege­ne Fo­ckenmühle bei Patersbach ?++++

 

 

 

 

 

Bellheim:

VG Bellheim, Lk Germersheim; war kurpfälzisch und gehörte zur Fauthei Germersheim im Oberamt Germersheim 331; Mühlen wa­ren die Fortmühle, Mittelmühle, Obermühle, Wappenschmiede auf der Spiegelbach 332; im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Ober­amts Ger­mersheim 333 vom 6.4.1768 sind folgende Mühlen aufgeführt: Mühle unterhalb Bellheim, Mühle des Nikolaus Entzin­ger und die Mühle oberhalb Bellheim.

 

Pfarrei ab 1556 luth., ab 1563 ref., 1706-1763 ref. Pfarrei mit Offenbach verbunden. Lutheraner nach Germersheim eingepfarrt. KB ref. 1706 334.

 

1577 lebten in Bellheim 147 Hausgenossen, 18 unter Vormundschaft stehende Minderjährige sowie ein Ausmärker, insgesamt ca. 700 Personen, wenn man von einem Faktor von 4,5 pro Haushalt ausgeht. Damit war Bellheim neben den Amtsstädten Germersheim und Selz der viertgrößte Ort (nach Schleithal) im Oberamt Germersheim 335. Das Dorf hatte 1718/1719 eine Bevölkerung von 120 katholi­sche Familien und 17 gemischten, insgesamt 137 Familien auf. In derselben Visitationsurkunde ist von anderer Hand eingefügt und die vorstehenden Angaben durchgestrichen: 42 kalvinistische, 1 lutherische und 8 gemischte Familien 336.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 122/1 Bellheimer Zinsbuch von 1455

- LA Speyer Best. A2 Nr. 122/2 Bellheimer Zinsbuch von 1480

- LA Speyer Best. A2 Nr. 122/3 Zinsbuch von 1494

 

 

Mühlen:

eine Mühle in Bellheim stiftete 1275 Hugo von Bellheim gen. Haven er dem Augustinerchorherrenstift Hördt 337.

 

Die meisten Mühlen in Bellheim sind erst jüngeren Datums. Nach Ausweis des Weistums bestand 1565 und noch später in Bellheim kei­ne Mühle, „sondern müssen sie zu Germersheim mahlen vermöge der Pfalz Ordnung“. Die älteste und lange Zeit einzige Mühle ist die „Mittelmühle“. Über die Zeit ihrer Erbauung fehlen nähere Nachrichten, 1726 urkundet Johannes Lederle, Mahlmüller auf der Bell­heimer Mühle, daß er diese Mühle vom Kurfürsten in einem Bestand erhalten habe, und für einen Mahl- und Schälgang an die Kelle­rei Germers­heim außer der bisherigen Mühlenpacht 5 Malter Korn zu liefern habe 338.

 

Nach einem verheerenden Hochwasser im Jahre 1745, bei dem die alten Mühlen überflutet wurden, entschloß man sich von der Queich eine Ableitung nach Bellheim zu führen, um die neu entstandenen Mühlen gleichmäßig mit Wasser zu versorgen. Ab dem Teilungswehr an der Gemarkungsgrenze Ottersheim-Knittelsheim fließt der Spiegelbach über 9,2 km, bis er in den Sondernheimer Altrhein mündet 339.

 

Wegen der Wiesen kam es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen der kurfürstlichen Regierung mit Mühlenbesitzern wegen der Reiter- und Herrenwiesen 340. Ausweislich der „Kurfürstlichen Queichordnung“ vom 24.9.1785 hatte der Kurfürst kraft seiner Ho­heitsrechte das alleinige Verfügungsrecht über den Queichbach und den Postgraben. Daher nahm er das Wasser der Queich für die „Herren- und Reiterwiesen“ in Anspruch. Die Wiesen wurden 1811 als französisches Nationalgut an die Bellheimer Bürger­schaft für 120000 Francs versteigert. Nach dem Übergang der Wiesen in Privateigentum entstanden Streitigkeiten über das Wasser­recht zwischen den Wiesenbesitzern einerseits und den vier Mühlenbesitzern, die ebenfalls auf die Wasserbenutzung aus dem *Spie­gelbach bestanden. Der erste Prozeß wurde 1814 ausgetragen. Hiernach wurde den Wiesenbesitzern nicht dasselbe Recht eingeräumt, das dem Kurfürsten als Vorbesitzer zugestanden hatte. Im zweiten Rechtsstreit, der 1858 von den Wiesenbesitzern gegen die Müller geführt wurde, unter­lagen die Wiesenbesitzer, deren Wasserrecht eingeschränkt wurde 341.

 

Um 1818 wird Georg *Schroth als Müller in Bellheim erwähnt++++klären: welche Mühle++++; er wird 10.3.1818 im Intelligenz­blatt des Rheinkreises anläßlich der Versteigerung eines Hauses in Germersheim als Vormund der an der Versteigerung beteiligten Margare­tha Franzisca Isler bezeichnet 342.

 

1836 heißt es im Intelligenzblatt des Rheinkreises im Zusammenhang mit einer Grundstücksversteigerung in einer Lagebeschrei­bung: „gelegen bei der Mühle des Joseph Cramer“343. ++++klären: welche Mühle++++

 

Michael Anton *Kramer war um 1839 Müller in Bellheim +++klären: welche Mühle+++; °° mit Maria Josefa Lang; Vater des Müllers Josef Anton *Kramer 344.

 

Im Eilboten Landau vom Nr. 77 vom 1.10.1857 wird der Müller in Bellheim Heinrich *Breunig als Vormund genannt 345. +++klären: wel­che Mühle+++

 

Josef Anton *Kramer war Müller in Bellheim (6.11.1839 Bellheim - † 28.11.1897 Bellheim; kath.; Müller in Bellheim ++++klären: wel­che Mühle++++; Sohn des Müllers in Bellheim, Michael Anton *Kramer und der Maria Josefa Lang; °° 31.7.1866 in Mechters­heim mit Katharina Ullmer (geb. 21.11.1840 Mechtersheim) 346.

 

 

Karte:

- Landesamt für Vermessung Koblenz: „Originaloppositionsblatt 70 Bellheim“ von 1836; abgedruckt bei Kulturverein Bellheim (Hrsg.): Bellheim in Vergangenheit und Gegenwart, a.a.O., S. 63

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

Literatur/Urkunden:

- Bernzott, Adolf: Kurfürst prozessierte mit Mühlenbesitzern; in: „Die Rheinpfalz“, Ausgabe Germersheim 11, Nr. 195 v. 24. 8. 1955.

- LA Speyer Best. A2 Nr. 853/4: „Acta betr: die Mahlmühle 1726 u. 1730“ +++klären: welche Mühle+++;

- Schwab, Hermann-Josef: Die Bellheimer Mühlen im 18. Jahrhundert. - In: Bewegte Zeiten / hrsg. von d. Gemeinde Bellheim. [Red.: Hans-Joachim Heinz. Autorenteam: Rainer Becki et. al.]. - Bellheim, 1999, S. 829-844

 

 

- Fortmühle:

die Fortmühle ist die östlichste der drei nördlich von Bellheim am Spiegelbach gelegenen Mühlen; westlich schließt sich die Mittel­mühle an 347. In Bellheim gibt es heute die Fortmühlstraße 348.

 

Die Mühle entstand nahe einer Furt, wo ein alter Weg von Bellheim nach Germersheim die Queich, welche die Mühle trieb, über­querte. „Fort-“ im Mühlennamen ist mundartliche Form für eine Furt 349. (+++prü­fen, ob nicht identisch mit der Mühle unterhalb Bellheim des Valentin Bißon)

 

Müller auf der Fortmühle war Johann Michael *Bißon, °° mit Margarethe Steinhäusel; Vater des Müllers auf der Fortmühle und Betriebs­nachfolgers, Johann Ignatz *Bißon 350.

 

Die Fortmühle war früher eine Mahlmühle. 1844 wurde dem Fortmüller Johann Ignaz *Bisson die Erlaubnis erteilt, seinem Mühlen­werk einen Mehlgang und eine Ölmühle anzugliedern 351.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Landau) von 1864 wird in Bellheim genannt die Firma „Hader, Joseph. Oel- und Mahlmüller. Eigenthümer: Joseph Harder“ 352.

 

Später im Besitze von Karl Harder brannte die Mühle 1901 ab und wurde dann an einen gewissen Harst verkauft. dieser erbaute die Vil­la und wandelte die Mühle in eine Holzverwertungsfabrik um, in der Sä­gemehl zu Holzmehl gemahlen wurde. 1904 wurde dazu das Sä­gewerk errichtet. Um 1930 befand sich dort die Bürstenfabrik von Heinrich Hering 353.

 

Karte:

- Landesamt für Vermessung Koblenz: „Originaloppositionsblatt 70 Bellheim“ von 1836; abgedruckt bei Kulturverein Bellheim (Hrsg.): Bellheim in Vergangenheit und Gegenwart, a.a.O., S. 63

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

 

- Mittelmühle:

s. auch Ohligmühle bei der Mittelmühle

 

Die Mittelmühle lag nördlich des Dorfes am Spiegelbach, östlich schließt sich die Fortmühle, westlich die Obermühle 354.

 

Die älteste und lange Zeit einzige Mühle ist die „Mittelmühle“. Über die Zeit ihrer Erbauung fehlen nähere Nachrichten, 1726 urkun­det Johannes *Lederle, Mahlmüller auf der Bellheimer Mühle, daß er diese Mühle vom Kurfürsten in einem Bestand erhalten habe, und für einen Mahl- und Schälgang an die Kellerei Germersheim außer der bisherigen Mühlenpacht 5 Malter Korn zu liefern habe 355.

 

In dem als Anlage Nr. 5 zum Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim beigefügten Schreiben des Bellheimer Schultheiß vom 27.2.1753 über die im 2. Schlesischen Krieg durch französische Truppen 1745 verursachten Schäden an der Mühle er­gibt sich folgendes: „Daß hiesigen Bürgers und Müllermeisters Johannes Lederle in Anno 1745 durch Machung der Linien seinen Mühl völlig in daß Waßer gesetzet worden, dergestalten, daß gedachter Müller Lederle nicht allein aus des Mühl in das Dorf in ein Lehn Haus mit großen Kösten ziehen, sondern auch die Mühl abbrechen und auf einem anderen Platz stellen laßen, weillen dieselbe gar nicht mehr alda brauchbar gewesen, noch gemacht werden können, mithin dadurch in Ruin gebracht worden, weillen seinen er­steren Mühl 18 Schuch (Wasser)Fall gehabt und kein Hinterwasser ihme schaden können, anjetzo aber diese seine Mühl nun 11 Schuch Fall hat, also 7 Schuch Fall weniger hat, mithin leicht zu ist, was aber der Schaden gemeltem Lederle durch die Linien zuge­füget worden, seine jetzige Mühl bestendig durch das Hinderwaßer Schaden leydet ...“ 356

 

1828, 1836, 1886 und 1963 als „Mittelmühle“ erwähnt 357.

 

Aus dem Grundrißplan von 1937 ist ersichtlich, daß die Mittelmühle aus einer rechts des Spiegelbachs gelegenen Mahlmühle und ei­nem auf dem anderen Ufer gelegenen Sägewerk besteht 358. 1937 war die Mühle nur noch Sägewerk 359.

 

Plan:

- Kunstdenkmäler der Pfalz, Bd. V: Bezirksamt Germersheim, München 1937, S. 24 (Grundrißplan)

 

Karte:

- Landesamt für Vermessung Koblenz: „Originaloppositionsblatt 70 Bellheim“ von 1836; abgedruckt bei Kulturverein Bellheim (Hrsg.): Bellheim in Vergangenheit und Gegenwart, a.a.O., S. 63

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

 

- Mühle unterhalb Bellheim:

sie ist wohl identisch mit der Fortmühle ++++klären ++++

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben. “Valentin *Bißon, Bürger daselbsten besitzet unterhalb dem Dorf eine eigenthümbliche Mahl Mühl mit 2Waßer Räder, so 2 Mahl und einen Schehlgang wechßel weis treiben, gibt jährlich in die Kellerey Germersheim 9 Malter Korn Wasserfall Zinß, solche ist Mühl , so viel ihm bekannt, er­bauet und sein des Bißons Ehefrau in der Erbschaft von ihrem verstorbenen Vater Ulrich *Dumbser zugetheilt und überlaßen worden.” 360

 

Im Anhang zum Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 befindet sich eine Urkunde vom 26.2.1753 über die Mühle und die im 2. Schlesischen Krieg 1745 durch französische Truppen zugefügte Schäden: „Daß dem Ulrich Dumbser Bürger und Müllermeister allhier seine Mahlmühl in anno 1745 als die französischen Linien gemacht, völlig unter Wasser gesetzt worden, derge­stalten, daß derselbe sich gezwungen gesehen, auß der Mühl in das Dorf in ein Zinshauß zu ziehen, und die Mühl mit betrübten Augen anzusehen, und zu verlassen mithin durch das langwiehrig gestaute Waßer diese seine Mühl nicht allein völlig mit sambt Geschirr rui­niert worden, daß alle Wendt eingefallen, sondern auch daß gedachter Ulrich Dumbser diese seine Mühl von neuem müssen machen und herstellen lassen, jedoch nicht mehr in den Stand bringen können, wie selbige davor gewesen, der Ursachen weillen diese Mühl bestendig durch das Hinterwasser großen Schaden , dann durch den großen Damm so die französische Völker untig der Mühlen ge­macht, und noch würklichen stehet, nur ein gleiner Bruch gefallen daß das Wasser nicht fortlaufen kann, sondern bis ahn die Mühlen hinauf schwellet, daß derselbe daß Jahr hindurch nicht mahlen kann, auf diese seine Mühl zu vor 8 ½Schuch Fall gehabt, anjetzo aber nur 7 Schuch hat, also 1 ½ Schuch Fall abgehet, mithin dieser Müller in großem Schaden gesetzet worden, indem demselben die gantze Waßer Mauer einfallen will, und also gezwungen dieselbe gantz neu machen zu laßen, wodurch er wiederum mit dem Mahlen lang still halten muß ....“ 361

 

 

- Obermühle:

die Mühle lag nördlich des Dorfes am Spiegelbach, östlich schließt sich die Mittelmühle an 362. Die Obermühle ist erst zu Beginn des 19. Jh. entstanden 363.

 

Karte:

- Landesamt für Vermessung Koblenz: „Originaloppositionsblatt 70 Bellheim“ von 1836; abgedruckt bei Kulturverein Bellheim (Hrsg.): Bellheim in Vergangenheit und Gegenwart, a.a.O., S. 63

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H34 Nr. 2289: Die Obermühle in Bellheim, 1847-1915, darin Pläne

 

 

- Ohligmühle bei der Mittelmühle:

s.auch Mittelmühle

 

Die Mittelmühle lag nördlich des Dorfes am Spiegelbach, östlich schließt sich die Fortmühle, westlich die Obermühle 364.

 

Auf der Mittelmühle bestand auch eine Ohligmühle. Diese ist 1730 renoviert worden, wie ein Inschriftstein an der Südseite des südli­chen Nebengebäudes zeigt 365.

 

Die Mühle war „obig der Bachwiesenstraße“ gelegen; am 20.6.1730 verkauft die Margarethe NN., die Witwe des Bürgers und Schä­fers in Bellheim, Johannes Strack, ihre in Bellheim gelegene Ohligmühle mit einem Mahlgang, mit Scheuer und Garten, an die Ehe­leute Hein­rich und Anna Eva Schweickert für 1000 fl. Ferner muß der Käufer jährlich 5 Ma Korn wegen des Mahlgangs an die Kelle­rei Germersheim und 10 fl für den Ölgang an die Gefällverweserei zahlen 366.

 

 

- Mühle des Nicolaus Entzinger:

In dem als Anlage Nr. 5 zum Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim beigefügten Schreiben des Bellheimer Schultheiß vom 27.2.1753 über die im 2. Schlesischen Krieg durch französische Truppen 1745 verursachten Schäden an der Mühle er­gibt sich folgendes: „Daß Nicolaus Entzinger seine von des Heinrich *Schweickert sehligen Erben erkaufte Ohlig und Mahlmühle in Anno 1745 durch Machung der frantzösische Linien völlig mit einem Wahl und Graben und aller Dergestalten vergraben und in daß Waßer ge­setzt worden, daß nicht allein gedachter Mühlen völlig ruiniert sondern auch die Mühl aufs neue herstellen müssen , daß also derselbe auf neun Schuch Waßerfall verlohren, vors zehn, vors 2ten ist oben und unter der Mühl ein Damm und alles so ver­stickelt und mit Fa­schinen vermacht, daß durch den gleinen Bruch durch beyden Dämmen daß Waßer nicht fort laufen kann, sondern so angestauet ist, daß das Waßer nicht auff beyden Seithen auslaufen, und bestendig vor und unter der Mühl lieget, daß dieser Müller nicht mahlen noch Ohlig schlagen kann, vors 3tn hat das geschwellte und gestaute Waßer dießem Müller vorm Jahr durchgebrochen und alles so ruiniert, daß er über 100 Reichsthaler Schaden gelitten ...“ 367

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben. “Nicolaus *Entzin­ger Bürger zu berührtem Bellheim hat nechstens dem Dorf allda eine Mahl und Ohligmühl mit 2 Waßer Räder, solche ist nebst letzterer mit 2 Mahl und einem Schehlgang versehen, wird aber der zweytere Mahlgang oder Schehlgang gebrauchet, so muß die Ohlig Mühl still stehen und vice versa wann die Ohlig Mühl gehet, so kann die Mahl oder Schehlmühlgang nicht benutzt werden, gibt jährlich 4 Mltr. Korn Wasserfall Zinß in die Kellerey und 7 fl in die dasige Gefäll Verweserey, sothane 368 Mühl wurde von dem nahmens Wentzel, so viel ihme bekannt, erbauet, übergibt des Endes, den darüber erhaltenen, und sub Nr. 5 hierbey kommenden Kaufbrief (Anm.: ist nicht mehr vorhanden).” 369

 

 

- Mühle oberhalb Bellheim:

nicht zu verwechseln mit der, erst im 19. Jh. entstandenen Obermühle.

 

Die „Mühle oberhalb Bellheim“ ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt be­schrieben. “Ein Stück oberhalb von gedachter Entzingerischen Mühl befindet sich noch eine Mahl- und Ohlig Mühl,, welche Johan­nes Hinkelbein ad­juncti Nr. 6 (Anm.: Urkunde ist nicht mehr vorhanden) von Georg Jacob Häußer erkauft und ferner gantz nei er­bauet. Bey solcher exis­tieren 3Räder, … welche 2 Mahl- und ein Schehlgang wechßel weis, sodann die Ohlig Mühl getrieben wer­den, gibt jährlich in die Kellerei Germersheim 12 Malter Korn und 7 fl 30 Xer von der Ohlig Mühl Wasserfall Zinß.” 370

 

 

- Mühle Lederle:

s. Mittelmühle

 

 

- Wappenschmiedmühle:

östlich von Bellheim auf der Spiegelbach gelegen, direkt an der Straße Rülzheim-Germersheim; auch als „Wappenschmiede auf der Spie­gelbach“ bezeichnet 371.

 

 

 

 

 

Berg:

VG Hagenbach, Lk Germersheim; in der Südostpfalz; an der Lauter gelegen; gehörte bis 1768 zur Kurpfalz Herrschaft Hagenbach; auf­grund des Austauschs der kurpfälzischen Ämter Selz und Hagenbach, die 1768 an Pfalz-Zweibrücken fielen, wurde das Amt Gut­tenberg in Minfeld zu einem pfalz-zweibrückischen Oberamt erhöht und demselben diese eingetauschten Ämter untergeordnet 372; mithin seit 1768 pfalz-zweibrückisch im Oberamt Guttenberg.

 

Mühlen:

- Mühle in Berg:

ist ein zweigeschossiger Putzbau, erbaut um 1730 373.

 

Vor 1818 verstirbt der frühere Müller in Berg, Ferdinand *Harder; Vater der 1818 noch minderjährigen Kinder Ferdinand, Franz und Joseph Harder. Diese werden durch den Vormund Ferdinand Hoffmann, einen Müller aus Rülzheim vertreten. Dieser Vormund ließ eine zur Erbengemeinschaft gehörenden Forderung gegen den Schuldner Franz Joseph Weißenburger, Gastwirt „Zum schwarzen Rappen“ in Berg beitreiben und dessen Haus mit Gastwirtschaft in Berg zwangsversteigern 374.

 

Im Amtsblatt der Königl. Regierung des Rheinkreises Nr. IX vom 28.3.1818 befindet sich das amtliche Zeugnis über die Entlassung des Gutsbesitzers und Müllers in Berg, Gottfried Mühlenberg, um Entlassung als Konscribirter aus dem Militärdienst. Der Grund des Entlas­sungsgesuchs ist „Ansässigmachung durch Guts-Übernahme und Verheirathung mit einer einzigen Erbin. [Das Gut besteht] in einem halben Hof und einer dazu gehörigen Gutes [...] Die gehörige Besorgung sowohl des nicht unbedeutenden Guts als auch der Mühle macht die beständige Gegenwart bei den vorhandenen Verhältnisses durchaus nothwendig.“ Gottfried Mühlenberg beabsichti­ge die Eva Rosina Mayr zu heiraten. Hierzu heißt es weiter: „Die Aelteren der Eva Rosina Mayr sind beide gestorben, diese ist die einzige Tochter und das einzige Kind, welche als Besitzerin des Guts und der Mühle den Conscribirten heirathen will.“ Zu den Fami­lienverhältnissen des Gottfried Mühlenberg heißt es: „Zwei Brüder und eine Schwester: Jacob, 29 Jahre alt, ansäßig verheirathet; Wilhelm, 24 Jahre alt, Sol­dat im Artillerie-Regiment; Christina 22 Jahre alt.“ Zur Mühle: „Das Gut und die Mühl sind in sehr gutem Zustande; dermahlen haften 700 fl Schulden darauf, Mühlenberg bringt aber 1000 fl. baar in die Ehe, woraus also die Behauptung des Guts vollkommen hervorgeht, besonders da er als ein sehr geschickter Müler und sehr fleißiger Bauer bekannt ist. [...] Die Mutter der Eva Rosina Mayr ist gestorben 16. December 1808; der verwitwete Vater am 9. Mai 1812“ 375.

 

Am 20.6.1849 floh der pfälzische Freischärler Jakob Gilcher aus Kusel vor den bayrischen Truppen zunächst über die Rheinbrücke bei Wörth auf badisches Gebiet. Einige Tage später setzte er mit einem Nachen über den Rhein und gelangte auf pfälzischer Seite nach Berg, wo er, zusammen mit anderen Freischärlern und desertierten Soldaten, in einem Stall der dortigen Mühle Platz für die Nacht fand. Doch die Nachtruhe wurde schon bald durch bayerische Soldaten der Garnison Germersheim gestört, welche die Scheu­ne umstellten und alle darin befindliche verhafteten 376.

 

Am 20.8.1852 heißt es in der „Neue Speyerer Zeitung“: „Montag, den 23. August laufenden Jahres [...] wird der Untheilbarkeit we­gen die in dem Ort Berg an der Lauter nahe bei Lauterburg gelegene Berizzi'sche Mühle sammt allem Zugehör öffentlich versteigert. Diese Mühle besteht in einem großen zweistöckigen Wohnhause mit bedeutenden Speicherräumen, der Mühle mit fünf Mahlgängen, einem Schälgange, Oehl- und Gypsmühle, Hanfreibe, Wasch- und Backhaus [...] Die Mühle selbst ist mit keiner Gülte belastet. ...“ 377.

 

Um 1856 Konrad *Kleinlein der Müller in Berg (°° mit Magdalena Rapp; Vater des Müllers in Hatzenbühl, Franz *Kleinlein) 378.

 

Der Müller auf der Mühle in Berg, Ferdinand *Berizzi († 1904) war verheiratet mit Emma Weigel (Tochter des Jakob Weigel und der The­rese Edehard), der Urenkelin des Müllers auf der Wandsheimer Mühle bei Rheinzabern, Johann Peter Brunner und der Maria Elisabeth Fleischbein aus Gleisweiler. Der älteste Sohn des Ehepaars Berizzi/Weigel, Ferdinand Gustav Berizzi erbte die Mühle in Berg, der jüngere Sohn Alfons Berizzi war Müller in Knittelsheim wanderte aber später nach Amerika aus 379.

 

Photo:

- Kunstdenkmäler der Pfalz, Bd. V: Bezirksamt Germersheim, a.a.O., S. 29

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 725/6: „Erbbestand der herrschaftlichen Bannmühle zu Berg, 1740-1752“

- Stehle, Ludwig: Berger Ortschronik, erschienen im Selbstverlag Berg 1980

 

 

 

 

 

Berghausen:

OT von Römerberg; Lk Rhein-Pfalz-Kreis.

 

1470/75 wird Burg Marientraut in Hanhofen Verwaltungssitz des gleichnamigen hochstiftlichen Unteramtes unter dem Oberamt Lauter­burg. Neben Hanhofen gehörten u.a. auch Harthausen, Heiligenstein, Dudenhofen, Berghausen, Schifferstadt, Otterstadt (bis 1709 au­ßerdem Maudach und Mundenheim) sowie Waldsee zum Unteramt Marientraut 380.

 

Mühlen:

das Dorf war in die herrschaftliche Mühle in Dudenhofen (später Grundhöfer'sche Mühle) gebannt 381.

 

- Ölmühle Hammer:

1948 wurde in die Berghausen die Ölmühle des Rudolf Hammer betrieben 382.

 

 

 

 

 

Berghaselach (Wüstung):

ehemaliges Dorf auf dem 135 m hohen Palmberg zwischen Laumersheim und Weisenheim/Sand östlich der Walpurgiskapelle

 

Mühlen:

1141 bestätigte Bischof Burchard von Worms die Besitzungen des Klosters Nonnenmünster. In Haselach befindet sich demnach ein Hub­hof des Klosters mit anderthalb Höfen auf dem Salland. Zum weiteren Besitz gehört u.a. eine Mühle 383.

 

 

 

 

 

Berglangenbach:

VG Baumholder, Lk Birkenfeld; erstmals 1278 urkundlich erwähnt gehörte zur Grafschaft Veldenz und kam 1444 nach dem Ausster­ben der Veldenzer in männlicher Linie über Erbtochter Anna von Veldenz durch deren Eheschließung mit Pfalzgraf Stephan an das Haus Pfalz-Zweibrücken 384 und gehörte zum Oberamt Lichtenberg, Unteramt Baumholder 385. Im 30jährigen Krieg schwer in Mit­leidenschaft gezogen und schließlich unter Bernhard von Weimar auf dessen Rückzug zur Saar 1635 niedergebrannt. Nur ein einziger Einwohner Ni­ckel Welsch wird 1648 als Überlebender genannt 386. Das Dorf hatte 1675 erst 3 Haushaltungen 1688 6 Wohnstätten. Nach dem Sun­dahlschen Mühlenverzeichnis von 1744/45 hatte sich Zahl lediglich 6 auf 10 Haushaltungen in 60 Jahren erhöht. Eine wesentliche Zu­nahme der Bevölkerung erfolgte in der 2. Hälfte des 18. Jh.1780 wurden hier 14 Häuser mit 11 Schulkindern gezählt 10 Jahre später wohnten hier schon 30 Familien. 1815 betrug die Einwohnerzahl 163 387.

 

Jahrhundertelang hieß das Dorf nur 'Langenbach'. Um Verwechslungen mit dem 2. Langenbach im ehemaligen zweibrückischen Unter­amt Konken, ebenfalls im Oberamt Lichtenberg gelegen, zu vermeiden, ist man wohl nach dem 30jährigen Krieg auf die amtliche Be­zeichnung 'Berglangenbach' gekommen die erstmals in einer von Akte von 1757 nachweisbar ist 388.

 

 

Mühlen:

- Berglangenbacher Mühle (m.E. auch Untermühle):

sie lag eine halbe Stunde nördlich von Berglangenbach, oben an dem Dorf Heimbach 389; nicht zu verwechseln mit Langenbach oder Langenbacher Mühle.

 

Susanne Wirtz von der Berglangenbacher Mühle, Tochter von Peter Wirtz, heiratet am 23.9.1727 den Laurentius Kysseler/Keyseler 390.

 

1737 wird Ludwig Hauch [Anm. d. Verf.: der spätere Müllermeister auf der Zinkweiler Mühle] geboren: er ist der Sohn des Gerichts­schöffen zu Berglangenbach (Untermühle) 391.

 

1746 stand bei der Mahlmühle auch eine Ohligmühle. Die Mahlmühle bediente 20 Familien aus Heimbach und Langenbach. Abra­ham Kuntz hatte die Mühle für 450 Gulden und 3 Gulden Trinkgeld am 8.8.1745 von Nickel Calmern erworben. Die Mühle hatte nur ein Was­serrad. Die Mühle ist 19. Jh. spurlos untergegangen 392.

 

Nach dem pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis von 1746 für das Oberamt Lichtenberg 393 hatte die an der Unter gelegene Berglan­genbacher Mühle ein Wasserrad und war verpflichtet, für 20 Mahlgäste aus Heimbach und Berglangenbach zu mahlen. Sie war demzu­folge Bannmühle 394. In dieser Mühlenrenovation wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Die Berg-Langenbacher Mühle liegt ½ Stunde oberhalb Heimbach, ¼ Stunde seitwärts Langenbach. Erbbeständer ist Abraham Kuntz. Er hat die Mühle um 450 fl von Nickel Calmer gekauft“ 395.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 65 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Berg Langenbacher Mühl [hat] 1 Waßerrad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 2 fl 8 bz an Geld, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Habern. Heimbach und Langenbach liegen dieser Mühl am nächst und kön­nen 20 Familien jahrl: auff dieser Mühl befördert werden.“ 396

 

Um 1827 ist Heinrich *Schmidt der Müller auf der „Untermühle bei Berglangenbach 397.

 

 

- Hirschelmühle:

bei Berglangenbach gelegen

 

 

 

 

 

Bermersheim vor der Höhe / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey-Worms

 

Die Ortschaft war nach dem Zeugnis spätmerowingischer Gräber („Heyergewann“ am Ostrand des Dorfes) eine fränkische Grün­dung. 768 und 782 erscheint der Ort als „Bermarsheim“ im Lorscher Codex. 1154 ist hier bedeutender Grundbesitz des Mainzer Klo­sters St. Al­ban, 1158 des Klosters Rupertsberg bei Bingen mit 2 Höfen nachzuweisen. Letzteres etablierte sich bis ins 15. Jh. als loka­ler Gerichts­herr, in dessen Nachfolger 1641 das Kloster Eibingen trat. Daneben verfügte Kurpfalz über Bede und Fron 398.

 

Mühlen:

++++weiter++++

 

 

 

 

 

Bernsbach, Wüstung bei Annweiler:

die Wüstung lag östlich von Annweiler; an dem gleichnamigen Bach, der von links (d.h. nördlich) in die Queich mündet 399.

 

 

Mühlen:

1254 verkauften der Ritter Konrad von Scharfenberg, seine Mutter Demut und sein Bruder Berthold, der Domkantor von Speyer, dem Kloster Eußerthal eine Mühle in Bernsbach für 40 Pfund Speyerer Münze 400; nach aA erfolgte der Verkauf im Jahr 1335 401.

 

- Bernsbacher Ölmühle:

Johann Michael *Keyser von der Wachtelsmühle Annweiler hatte am 16.1.1698 die Chance, die vor dem Osttor der Stadt Annweiler am rechten Ufer der Queich gelegene sog. Bernsbacher Oelmühle, deren Besitzer Johann Jakob Seebach in Konkurs geraten war, in öffentli­cher Versteigerung käuflich zu erwerben 402.

 

 

- Bernsbacher Papiermühle:

die ehemals Freie Reichsstadt Annweiler gehörte ab 1410 zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Herzog Johann I. (1550-1604), an Wis­senschaft und Technik interessiert, versuchte durch Förderung von Handwerk und Handel sein durch den Kriegszug seines Vaters Her­zog Wolfgang nach Frankreich zur Unterstützung der Hugenotten verarmtes Land wirtschaftlich wieder zu sanieren.So hatte er schon 1588 die Gründung einer Papiermühle in Zweibrücken angeregt. Ein ähnliches Projekt unterstützte er auch in Annweiler, als 1596 Veltin *Reinwald vor dem Osttor der Stadt, unterhalb der Einmündung des Bernbachs in die Queich mit einer neuen Ölmühle auch eine Papier­mühle errichtete 403. Doch Reinwald übernahm sich mit den beiden Neubauten und mußte an den Papiermüller Josi­as *Richel verkau­fen. Der Kaufvertrag wurde am 21.5.1599 vor Schultheiß und Gericht in Queichhambach abgeschlossen 404.

 

Später erscheint erneut Reinwald als Besitzer der Papiermühle, der diese dann um 1599 (err.) an den Buchdrucker Bernhard *Albin in Speyer veräußerte. Nach dem Ablebens Albins verkauften die Vormünder von Albins minderjährigen Kinder den Betrieb mit der halben Ölmühle an die Brüder Jacob und Arnold Cömerling, Bürger zu Speyer 405.

 

1612 zahlte der Papiermachergeselle Martin *Dentzer an die Stadt Annweiler das Bürgeraufnahmegeld von 6 fl; er war offensichtlich zu dieser Zeit auf der Bernbacher Papiermühle tätig. Ein Vorfahre von ihm, Jakob Dentzer, wird schon 1562 als Stadtschultheiß in Annweiler und Keller zu Neukastell genannt. Martin Dentzer hat wohl um 1620 die Bernbacher Mühle käuflich erworben und wird 1622 als Eigentü­mer genannt 406.

 

Für 1617 ist ein Papiermacher mit Namen Fauth genannt. Dieser wurde von der Stadt Annweiler bestraft, weil er „nachts zur magt gan­gen“. Zu Beginn des 30jährigen Krieges war die Mühle noch in Betrieb. 1622 mußte das Werk wegen der Kriegswirren vorüber­gehend still gelegt werden 407.

 

Der Papiermüller Martin *Dentzer verstarb 1626 und hinterließ nur einen minderjährigen Sohn Hans Georg, der bei seiner 1648 erfolg­ten Eheschließung schon nicht mehr als Papiermacher erscheint und später als Holzflößer auftritt 408. Besitznachfolger noch vor 1632 wurde Georg Müller, der schon 1621 auf der Papiermühle tätig war. Dessen Sohn Soffel Müller hat ebenfalls das Papiermacher­handwerk erlernt. Wann er die Mühle von seinem Vater übernahm ist nicht mehr zu ermitteln. Georg Müller starb schon 1640 409. Auch andere Mitglieder der Familie waren von 1652 – 1657 in der Papiermühle tätig 410, und zwar 1652 Stephan Müller und dessen Sohn Christoph Müller, der sich 1657 verehelichte 411. Ein im Annweiler Contributionsregister enthaltener Vermerk vom 6.2.1656 besagt, daß der Papie­rer Stoffel Müller, offenbar ein Sohn des obengenannten, für Kontribution und Brandschatzung 47 Gulden ge­zahlt hatte. Die gleichzeitige in der Urkunde enthaltene Notiz besagt, daß dieser Stoffel Müller nicht mehr als Be­sitzer der Papier­mühle betrachtet wurde, denn es heißt dort: „Item haben die von Ettlingen die Jurisdictionalia von gedachter Mühl uns attribuiert in­dem sie schriftlicher Sachen wegen bey uns einkommen vnd von uns begehrt gedachte Mühl zu schützen“ 412.

 

1656 war die Familie Müller nicht mehr im Besitz der Bernsbacher Papiermühle, denn am 22.4.1656 verpachtete die Stadt Annweiler als Eigentümer das Anwesen kurzfristig auf ein Jahr. Offensichtlich war also der Papierer Stoffel Müller kurz vorher in Vermögens­verfall ge­raten. Schon unterm 6.2.1656 wird in einem Eintrag im Annweiler Ratsprotokollbuch ein Vergleich erwähnt mit der Witwe Stoffel Müllers namens Barbara, jetzt Jakob Faastens Ehefrau, wegen einer Schuld ihres verstorbenen Ehemanns über 60 Gulden daß sie nichts geerbt habe 413.

 

1653 heiratete der Hanß Jacob *Seebach, bezeichnet im reformierten Kirchenbuch Annweiler als Gerber, Zinser, Ratsherr, Wirt zum Kirchberg, Ohlig- und Papiermüller in Annweiler und Oberkonsistorialrat im Amt Neucastel die aus Neucastel stammende Anna Ma­ria Schmidt 414. ++++klären: welche Mühle++++

 

Zu Beginn des 17. Jh.- wird am Bernsbach, im Wingertstal eine Papier- und Ölmühle bezeugt, die zwar dem Queichhambacher Gerichtsbezirk zugehörte, jedoch auch von der Nachbarstadt Annweiler, als „in deren Bann liegend“ beansprucht wurde.

 

Karte:

- Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 49: Lageplan der Bernbacher Papiermühl vom Jahre 1699

 

Literatur/Urkunden:

- Jaffé, Albert: Die Bernsbacher Papiermühle auf der Queich vor dem Osttor der freien Reichsstadt Annweiler; in: In: Pirmasenser Ge­schichtsblätter. - 8 (1933), S. 9-12, 13-16, 17.

- LA Speyer Best. B2 Nr. 691/5: Papiermühle zu Annweiler. 1732-1753

 

 

- Mahlmühle:

1235 „molendinum nostrum in Bernesbach“ 415; 1235 verkauft der Ritter Conrad von Scharfenberg und seine Angehörigen („et mater mea Demut et fratres mei Bertholdus, cantor ecclesie spirensis, et Bertholdus iunior“) dem Kloster Eußerthal eine Mühle in Berns­bach 416. Am 18.6.1248 verkaufen Ritter Conrad von Scharfenberg und seine Angehörigen dem Kloster Eußerthal eine Mühle in Bernsbach 417.

 

 

- neue Ölmühle des Veltin Reinhard:

gegenüber der Papiermühle Bernsbach auf dem rechten Ufer der Queich gelegen.

 

1596 von Veltin *Reinwald anstelle der alten Ölmühle neu errichtet 418.

 

Um 1688 hieß der Besitzer der Ölmühle Joh. Jakob Seebach. In den Akten über dem Verkauf der Papiermühle Bernsbach war fälschli­cherweise angeben, daß diese im Queichhambacher Bann gelegen sei. Da dies seitens des Annweiler Stadtrats längere Zeit unbeanstan­det blieb, kam es wegen der länderrechtlichen Zugehörigkeit zu einem 25 Jahre dauernden Rechtsstreit zwischen der Stadt Ann­weiler ei­nerseits und andererseits dem damaligen Besitzer der Ölmühle Joh. Jakob Seebach bzw. Kurpfalz, welche Anstalten macht, das Ge­biet, auf dem die Ölmühle stand, als kurpfälzisches Eigentum zu erklären 419. Obwohl schon am 12.6.1708 trotz der Einsprü­che der See­bachischen Erben zugunsten der Stadt Annweiler durch das herzogliche Gericht in Zweibrücken entschieden worden war, wurde die An­gelegenheit auf Betreiben des kurpfälzischen Pflegers des Klosters Eußerthal von der kurpfälzisch-geistlichen Güterver­waltung Heidel­berg immer wieder bis fast gegen Ende des 18. Jh. aufgegriffen 420.

 

 

- Ölmühle, alte:

sie lag an der Stelle der 1595 errichteten neuen Ölmühle des Veltin Reinwald und der späteren Bernsbacher Papiermühle 421.

 

Diese alte Ölmühle bestand bereits vor 1565. Am 6.1.1565 verkaufte der Oswald Pantel ein Drittel dieser Ölmühle an Veit Erard und Hans Stilling als verordnete Vormünder der von Theobald Hartmann hinterlassenen Kinder zum Pries von 120 fl. 422.

 

Mit Kaufvertrag vom 26.1.1596 verkaufte der Annweiler Ratsverwandte und spätere Bürgermeister Veltin Ziegler dem Müller Veltin *Reinwald von Gossersweiler und Christine seiner Ehefrau das Halbscheid an der Ohligmühle an der Bernsbach für 160 fl. 423. Rein­wald ließ die Mühle abbrechen, um an deren Stelle eine Mahlmühle zu errichten. Sein entsprechendes Gesuch wurde jedoch mit Rücksicht auf den Betrieb der herrschaftlichen Mahlmühle in Annweiler, abgewiesen. Deshalb erbaute Reinwald an der Stelle der al­ten Ölmühle eine neue Ölmühle und dieser gegenüber, auf dem linken Ufer der Queich eine Papiermühle 424.

 

 

 

 

 

Berschweiler bei Baumholder:

VG Baumholder, Lk Birkenfeld; südlich von Baumholder, hart nördlich liegt Föhren-Linden; war pfalz-zweibrückisch

 

Hinweis: Es gibt vier Orte des Namens „Berschweiler“: Berschweiler bei Kirn, Berschweiler bei Baumholder, Berschweiler (Saar­land, Ortsteil von Marpingen, Lk St. Wendel) und Berschweiler (Saarland, Ortsteil von Heusweiler im Stadtverband Saarbrücken) so­wie Ber­schweiler bei Lauterecken (OT von Wiesweiler).

 

Urkunden/Literatur:

- LHA Koblenz, Best. 23 (Grafschaft/Fürstentum Veldenz), Nr. 1052: Erneuertes Berschweiler Zinsbuch, 1752

 

 

Mühlen:

In einem Karte von 1792 ist eine „untere Muhl“, eine Viertelstunde oberhalb Heimbach verzeichnet, zu der jedoch keine Aufzeich­nungen zu finden sind. Diese Mühle dürfte mit einer der 6 Mühlen zwischen Berschweiler und Heimbach identisch sein 425, wobei diese m.E. identisch sein dürfte mit der als „Unter“ bezeichneten Mühle oder der *Zinkweiler Mühle.

 

Bereits 1609 wird im Kirchenvisitationsprotokoll von Konken erwähnt: „*Gelzleichter Johannes. Müller, und Frau Margaretha zu Ber­schweiler“ 426.

 

1842 und 1856 wird als Müller in Berschweiler der Friedrich Karl *Gerhard erwähnt +++klären, welche Mühle++++; er ist Sohn des Müllers Heinrich Gerhard und der Maria Dorothea Pöß aus Berschweiler; °° I 12.4.1842 mit Katharina Müller († 18.1.1856); aus der Ehe stammen 3 Kinder Kinder, darunter der Sohn Friedrich Gerhard (geb. 18.12.1852), der beim Tod seiner Mutter gerade 4 Jahre alt war; °° II 29.5.1856 mit Karolina Werry aus Berschweiler 427.

 

In Berschweiler wird um 1784 als Müller genannt der Peter Strass (°° mit Margaretha Schröder/Schreder; Vater des Wagners Nikolaus Strass [um 1784 Berschweiler - † 3.5.1849 Marpingen) 428. +++klären, welche Mühle++++

 

 

- Obermühle, Mühle oben an Berschweiler, ehemalige Bannmühle:

im Dorf Berschweiler gelegen 429. Sie verfügte über 2 Wasserräder und war Bannmühle für 73 Familien aus Berschweiler Fohren, Lan­genbach und Rückweiler 430.

 

Um 1688 - 1713 war Laux (Lukas) *Albert († 25.9.1713) Müller in Berschweiler 431.

 

 

Auf ihn folgt als Müller auf der Mühle in Ber­schweiler der Sohn Johann Nickel(1) *Albert (*4.22.1692/1698 Mettweiler - 10.2.1763, Sohn von Lukas Albert); dessen Sohn Jo­hann Nickel (2) *Albert heiratet am 21.6.1736 die Müllerstochter Anna Elisabeth Sebastian von der Beckersmühle in Ruschberg und übernimmt von seinen Schwiegereltern die Beckersmühle in Ruschberg 432.

 

Um 1700 war Johann Theobald Brey Müller zu Berschweiler und Linden 433. ++++klären: es können wohl kaum gleichzeitig 2 Mül­ler auf der Mühle gewesen sein++++

 

Laux *Albert ist am 25.9.1713 gestorben; der zweite Sohn Johann Nickel (1) *Albert (4.2.1692/4.2.1689 Mettweiler – 10.2.1763) über­nahm die Mühle in Berschweiler, während der älteste Sohn Hans Konrad*Albert (geb. 5.2.1690) 434 nicht als Müller im Kirchen­buch auf­geführt ist.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lichtenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle zusammenfassend wie folgt beschrieben: “Die erstere (der 6 Mühlen am Langenbach oder der Unter) stehet oben an dem Dorf Berschweiler. [...] das Mühle bestehet aber in zweyn Gängen, an welchem einen durch ein Trillis eine Schehlmüh­le getrieben wird, alle diese aber treiben zwey 15 Schuh hohe Waßer Räder, welche unter einem Obdach wohl verwahret stehen. [...], Kla­get hingegen über Mangel an Waßer in den heißen Somer Zeiten [...] das Wasser reicht kaum für seine Haushaltung, so hat er für einen halben Malter zu mahlen 8 Tage zugebracht. Die Mühle liegt hart unten an dem herrschaftlichen Weyer, der aber vor 6 Jahren zu einer Wiese aptiert worden [...]. Alß eine Bannmühle hat sie nach dem Erbbestandsbrief jährlich 7 Malter Korn und 7 Malter Ha­bern und dann 3 fl in Geldt, wie auch alle drey Jahre n einen Weinkauff Gulden nach Lichtenberg geleistet. Weilen Herr Camerrath Hien vorm Jahr einen Vergleich unter den 6 Millern in dieser Schultheißerei getroffen und dadurch zu Wege gebracht hat, daß er sei­ne Banngerechtig­keit den anderen Millern mitgetheilt hatte, alß hatten solche Ihme von seinem ordinairen Pacht 10 Malter ab und über sich genommen, dahere Ihme noch 4 Malter und 19 Kohlstück übrig bleiben. Vor dem Vergleich waren die Dörfer Berschweiler, Fohren, Langenbach, Rohrbach und Reckweyler darzu gebannet. [...] Johann Nickel *Albert ist der Erbbeständer und hat solche von seinem Vatter Laux Al­bert ererbt, seinen übrigen Geschwistern aber noch nichts daraus herauß gegeben, auch auch keinen anderen alß auf seinen Vatter ein­gerichteten Erbbestandsbrief vom 30. May 1707 in Händen ...“ 435

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 60 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Mühle oben an Berschweiler [hat] 2 Waßer Räder welche 2 Gäng treiben; [Einf. d. Verf.: gibt an Pfacht] 16 Kohlstück, 4 Malter Korn; war eine Bann Mühl der Müller aber hat aber auch solch vermittelst ei­nes getroffenen Vergleichs [...] und war [...] Berschweiler, Fohren, Langenbach, Rohrbach u. Reckweiler aus 79 fam: best. hierher ge­bannt.“ 436

 

Die Tochter von Johann Nickel (1) Albert, Anna Magdalena Albert, heiratet 1738 den Müller Johann Jakob Sebastian (geb. in Berschwei­ler – 12.12.1772 Beckersmühle in Ruschberg, der zunächst Müller auf der Mühle seines Vaters, der Beckersmühle in Rusch­berg ist und die Mühle in Berschweiler übernimmt 437. Johann Jakob *Sebastian († 12.2.1772), der die Mühle von seinem Schwieger­vater übernimmt (err.); er hat 2 Töchter, die nach Mambächel heiraten, keiner der Schwiegersöhne erscheint im Kirchenbuch als Mül­ler.

Es folgt der aus Berschweiler stammende Friedrich *Lang († 30.5.1806), °° mit Maria Margaretha Seibert (1744 Asweiler – 16.9.1811, Tochter von Christian Seibert aus Asweiler, Amt Nohfelden); Kinder aus der Ehe sind: Anna Sophia Magdalena SEIBERT (geb. 3.6.1783; °° 24.11.1803 mit Johann Jakob Jung aus Hirstein), Johann Nikolaus Seibert (geb. 18.6.1785) und Friedrich Jakob Seibert (8.8.1788-13.1.1790) 438.

 

Reihenfolge der Müller:

- um 1688/(1714 Laux (Lukas) *Albert; auf ihn folgt der Sohn Johann Nickel (1) *Albert

- um 1700 Johann Theobald Brey

- 1714/10.2.1763 Johann Nickel (1) *Albert; sein Sohn Johann Nickel (2) *Albert wird Müller auf der Beckersmühle bei Ruschberg; seine Tochter Anna Magdalena *Albert heiratet 1738 mit dem Müllermeister Johann Jakob *Sebastian, der seinem Schwiegervater nachfolgt

- 1763/12.2.1772 Johann Jakob Sebastian († 12.2.1772), der die Mühle von seinem Schwiegervater übernimmt (err.); er hat 2 Töch­ter, die nach Mambächel heiraten, keiner der Schwiegersöhne erscheint im Kirchenbuch als Müller.

- bis 1806 Friedrich *Lang († 30.5.1806)

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 617: Die Bannmühle zu Berschweiler, 1567-1745

- LHA Koblenz Best. 23 (Grafschaft/Fürstentum Veldenz) Nr. 1108: Die Bannmühle zu Berschweiler im Amte Lauterecken, 1739-1788

- LHA Koblenz Best. 395,002 (Amt Oberstein) Nr. 172: Schleifen- und Mühlenbauten, Einzelfälle hier Berschweiler, 1852-1853

 

 

- Ölmühle Berschweiler:

 

Literatur/Urkunden:

- o.A.: Die Ölmühle in Berschweiler; in Saarbrücker Zeitung vom 22.2.1937

 

 

- Mühle unten an dem Dorf Berschweiler, Untermühle:

im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lichtenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle zusammenfassend wie folgt beschrieben : “Was diese Mühle an Waßer mehr alß obbeschriebene (s. Obermühl­e) hat, bestehet in dem durchs Dorf herunter komend Hilgerts Bächel und dem Dorf Brunnen. Ist nur ein Büchsenschuß unten an dem Dorf, die folgende stehet eine halbe Viertelstunde [...] unten. [...] die Mühl hat nur einen Gang welchen ein 12 Schuh hohes Wa­ßer Radt treibet. Bei sehr trockenem Wetter kann er in 24 Stunden nicht mehr alß 4 Faß zu wegen bringen, wegen dem in Winter Zei­ten einfal­lendem Eiß hätt er schon 14 Tage still stehen müssen. Der Waßer Teich ist bey 300 Schritt lang. [...] Entrichtet auf Martini jährlichen Pacht 2 fl, an Korn 1 Malter, an Habern 1 Malter Lichtenberger Maßung, ersteres zur Landschreib: und letztere zur Kelle­rey nach Lichten­berg. Nachdeme die Früchte gut sind, habe er in 24 Stunden ad 21/2 Malter zu wegen gebracht , schätzt auch 20 Haushaltungen beför­dern zu können. [...] Johannes *Kirsch hat zu dem ¼ Theil, welches er von seinem Vatter Hanß Nickel Kirsch ererbet hat, noch 3 Theil von Paul Maurer vor 325 fl und 9 fl 6 Batzen 4 Pfennige Trinckgeldt erkauftet auch einen Erbbestandsbrief vom 8ten Xbris 1744 darüber in Händen ...“ 439

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 61 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Mühle unten an Berschweiler [hat] 1 Waßerrad welches einen Gang trei­bet; [zahlt an Pfacht] 1 fl an Geld, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Haber; die nächste ungebannte Dörffer seynd Eckersweiler, Mettweiler u. Lin­nen [= Linden] aus 31 famil: bestehend, welch hier mahl könn.“ 440

 

Am 2.10.1796 heiratet der Hirt in Berglangenbach die Maria Elisabeth Hauch (28.1.1774 auf der Untermühle), die Tochter des Lud­wig Hauch und der Katharina Schmitt „aus der Untermühle“ 441.

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 718: Die neue Untermühle bei Berglangenbach, 1727-1793

 

 

 

 

 

Berschweiler bei Lauterecken:

s. auch Wiesweiler/Glan

 

OT von Wiesweiler bei Lauterecken; VG Lauterecken, seit 1969 Lk Kusel (vorher Lk Birkenfeld); war kurpfälzisch, Oberamt Lauter­ecken, Schultheißerei Lauterecken 442; am Glan gelegen

 

Mühlen:

der kurpfälzische Müller zu Berschweiler hatte nichts dagegen einzuwenden, daß der pfalz-zweibrückische Müller in Offenbach/Glan nicht nur für die klösterlichen Untertanen in Offenbach mahlt, sondern auch für andere Untertanen 443.

 

 

- Berschweiler Mühle:

1692 wird im katholischen Kirchenbuch Lauterecken für die Filialkirche Berschweiler die Taufe des „Andreas, ehelicher Sohn [von] Jakob *Bühn, molitory ibidem, et Anna Margaretha Coniux“ notiert 444.

 

Die Mühle ist in der Renovation der Schultheißerei Reichenbach vom 17.9.1738 aufgeführt 445und wie folgt beschrieben: „Nicol Klein Eine Erbbestandsmühl zu Berschweyler mit einen Mahl- und Schehlgang[;] gibt jährl: 5 Mltr Korn und 5 Mltr Haber Erbpfacht in die Ambtskellerey zeit 1705. Laut Erbbestandsbrief von gewesene Oberambtmann von Strauch.“

 

Die Mühle ist in der Renovation vom 23.9.1739 enthalten und wie folgt beschrieben: „Ferner seyend wir Ends unterschriebene in der Schultheißerei Lauterecken mit einem hochlöbl:n Oberambt [...] Mühl nachen Berschweiller gangen, und solche ordentlich in Augen­schein genohmen. Gleichwie nun solch ahm Glahn lieget, und in sehr schlechte Stand stehet, soforth auß Mangel deren Mahlgästen ge­stalten […] anhero in die Statt Mühl gebannt seyend: des Jahrs durch [...] die Helft still stehen muß, jedennoch 10 Mltr. Pfacht nebst denen übrig Beschwehrs dem Müller Nickel Klein entrichten muß; jetzo hielten wir pflichtmäßig davor, daß demselben ein Malter von Pfacht abgenohmen werden könnte.“ 446

 

Die Mühle ist weiterhin im Renovationsprotokoll des Oberamts Lauterecken vom 24.5.1776 aufgeführt, das von Hofgerichtsrat und Amtskeller Lehne aufgestellt wurde 447, darin ist die Beschreibung der Mühle von 1760 enthalten 448: „Ist Erbbestandsmühle, hat 2 Wasserräder für 1 Mahl- und 1 Schälgang. Beständer ist Philipp Peter *Gros (Mühle vom Vater Daniel *Gros geerbt). Er gibt als Pacht 4 Ma. Korn und 4 Ma. Hafer, für den Fischfang 1 fl 30Xer.“ In dieser Urkunde werden die Gebäude als baufällig beschrieben und der Erb­beständer verpflichtet, die erforderlichen Baumaßnahmen zu ergreifen.

 

Um 1855 war Philipp *Gros der Müller in Berschweiler. Zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Mühlen durch starke Kon­kurrenz nach Aufhebung des Mühlbanns und des Mahlmonopols schlossen die Mahlmüller an der Lauter am 24.3.1855 einen Mono­polvertrag, mit dem Ziel, durch Ankauf von Uferland und Wasserrechten den Bau neuer Mahlmühlen zu verhindern. Hierbei handelte es sich um Ja­kob Metfelder in Offenbach, Philipp Gros zu Wies- bzw. Berschweiler, Valentin und Johann Brosius in Lauterecken Ja­kob Spielmann in Lohnweiler und Nikolaus Schlemmer in Heinzenhausen 449.

 

 

Urkunden/Literatur:

- LHA Koblenz Best. 23 (Grafschaft/Fürstentum Veldenz) Nr. 1050: Die herrschaftliche Mühle zu Wiesweiler und Berschweiler, 1568-1777

 

 

 

 

 

Berzweiler:

OT von Hefersweiler; VG Wolfstein, Lk Kusel Im Nordpfälzer Bergland, östlich von Wolfstein, südlich von Reipoltskirchen, am Odenbach gelegen.

 

Mühlen:

am 20.2.1745 gibt Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz die Erbbestandsmühle zu Berzweiler dem bisherigen Beständer Johann Niko­laus Klein bis auf die dritte Generation (deren Kinder und Kindeskinder) in Erbbestand. Am 24.1.1749 genehmigt der Kurfürst, daß Klein die­se Mühle an einen Johann Nikolaus Schmidt aus Zweibrücken verkauft, und am 21.11.1752 genehmigt er, daß dieser Schmidt die Mühle an Heinrich *Richtscheid aus Staudernheim weiter verkauft 450.

 

 

 

 

 

Betzelbacher Mühle:

s. Leitersweiler

 

 

 

 

Bexbach:

s. *Mittelbexbach, *Niederbexbach, *Oberbexbach

 

 

 

 

 

Bickenalb:

Bach südwestlich von Zweibrücken;

 

Literatur/Urkunden:

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 264 fasc. 34, 1040, 1206, 4126, 4300 (Bickenalbe und Wiesen daselbst)

 

 

 

 

 

Bickenaschbach:

Wüstung des abgegangenen Dorfes Bickenaschbach (heute Bickenaschbacherhof) im Tal der Bickenalp, südwestlich von Zwei­brücken-Ixheim; Bickenaschbach wurde im 30jährigen Krieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Weiter bestand jedoch die Bicken­aschbacher Mühle, die eine halbe Stunde vom Dorf Mittelbach entfernt liegt 451.

 

Mühlen:

- Bickenaschbacher Mühle:

s. auch Obermühle Altheim / Saar.

 

1828 ist sie als „Aschbacher Mühle“ 452 und 1837 als „Aschbacher Mühle 453 verzeichnet, weil der die Mühle trei­bende Bach für die Um­wohner kurzweg Aschbach hieß, s.i. „Asp-, Aspenbach, Bach an dem viele Aspen (Espen) wuchsen 454.

 

Die Mühle wurde auch die „Kötz“ genannt, wobei unterschiedliche Erklärungen für die Namensgebung existieren. Am wahrscheinlichsten ist mE wohl die Rückführung des Namens auf den herrschaftlichen Förster Kötz, der am 5.12.1831 auf der Bickenaschbacher Mühle stirbt 455.

 

Die Mühle lag an der Bickenalb in der Nähe des Bickenaschbacher Torhauses (zu Mittelbach) 456, hart an der Grenze des Oberamts Zweibrücken zum heutigen Saarland, gegenüber dem Torhaus Mittelbach, nur durch die Altheimer Straße getrennt 457. Die Mühle war pfalz-zwei­brückisch im Oberamt Zweibrücken; stand dem Kloster Hornbach zu 458.

 

Sie wurde 1610 als Mühle des Dorfes Bickenaschbach erbaut 459, auf Grund und Boden des klösterlichen Meyerhofs 460. Der erste Müller war wohl Henrich Hilspach 461. Auch die Bicken­aschbacher Mühle war im 30jährigen Krieg zer­stört worden und wurde zu­nächst eben­falls nicht wieder aufgebaut. Erst 1709 erhielt Hans Peter *Faust von Maßweiler von der schwedischen Rentkammer das Recht, auf dem öde liegenden Mühlenplatz eine Mühle auf eigene Kosten errichten zu dürfen. In sei­nem ersten Erbbestandsbrief wa­ren ihm der Genuß von 4 Freijahren zugebilligt worden, erst nach deren Ende sollte er einen Zins ent­richten 462 in Höhe von 4 Malter Spelz 463. 1724 ver­kaufte er sein Besitztum an Johann *Maurer aus Brenschelbach 464. Maurer sollte gem. Konfirmationsschein 5 Mal­ter Speltz als Erbpacht zahlen, die später auf 4 Mal. Speltz ermäßigt wurden 465. Maurer verkaufte 1730 die Mühle für 750 fl an Se­bastian Krum (s. Sebastian *Krumm) von Giesin­gen im Bitscherland 466. Dieser war bis zu seinem Tod 1744 Erbbeständer auf der Mühle.

 

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Bickenaspacher Müller“ den ihm erteilten „Con­firmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 467.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird die Bickenaschbacher Mahlmühle zusammenfassend wie folgt be­schrieben: “Wird durch die Bickenhalt getrieben. Liegt eine starke halbe Stunde von der Mittelbacher Mühle. Das Mühlengebäu ist in gu­tem und das Mühlweßen in ziemlichem Stand, das Mahlwerck bestehet aus zweyen Mahlgängen und einem im Trillis laufenden Schehl­gang, welche durch zwey unterschlechtige Räder getrieben werden, [...] hat Sommerszeit starken Waßer Mangel, so daß selbi­ge öfters gantz still stehen muß. Liegt an der Vollen Bach hat aber nur ein Wehr um beym anwachs des Waßers solches ableiten zu können, darf weder zum ober- noch unterem Waßer einigen Graben oder Leitung sondern blos allein den Waßer-Bau so mit einer Wa­ßerstube be­decket ist, unterhalten. Der letztere Erbbeständer hat bey wieder auf bauung der Mühle den Scheelgang mittelst eines Tril­les einen Mahlgang angefüget, da selbiger nach dem Bestand nur einen Mahl- und am dem Zweyteren noch einen Scheelgang al­lein haben solte. Wegen der Mahlgäste ist es bey dieser Mühl etwas ungewißes, zu Zeiten kommen einige von Böckweiler, Althem, Mit­telbach, Hengst­bach und Wahler-Hoff. Die Lotharingischen machten dieser Mühl fast die meiste Nahrung. [...] Sebastian Krumm war der letzte Erbbe­ständer, welcher dieses Jahr verstorben ist und hat deßen Wittib die Mühle und einen auff Ihren Mann eingerich­teten Erbbestand vom 25ten Jan: 1732. Der Molter bestehet, wie bey allen Mühlen im Oberamt aus dem 12ten Theil.“ 468

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Bicken Asch­pacher Mühl [hat] 2 WaßerRäder welche zwey Mahl und einen im Trilles lauffenden Scheelgang treiben; [zahlt an Pacht] 2 fl an Geld, 4 Mltr Speltz; die Böckweiler, Altheimer, Mittelbacher, Hengstbacher und Wahlerhoff Leute mahlen zu Zeiten allhier, seyend jedoch nicht geban­net.“ 469

 

Nach dem Tod des Müllers Sebastian *Krumm war die Mühle zunächst ohne Beständer, erst 1748 erlangte Hans Adam *Schalbach von Peppenkum [Anm. d. Verf.: (heute Saarland; in Tal der Bickenalp, südwestlich von Hornbach gelegen] die Mühle für 1206 Gul­den 470, bis er die Mühle am +++klären+++ an Daniel *Conrad aus Mimbach verkaufte 471. Im Erbbestandsbrief der Bickenaschba­cher Mühle vom +++ergänzen+++ heißt es: “[...] viel weniger aber die Mahlgäste mit ohnerlaubten Molter nehmen übervortheilen, sondern sich mit dem begnügen, waß bey mehr besagter Mühle und im ganzen hießigen Oberamt durchgehendes Herkommen und gebräuchlich ist, begnügen laßen [...]” 472. Die Zweibrücker Rentkammer führt am ++++ zur Bickenaschbacher Mühle aus: “Dem­nach Hanß Adam *Schwalbach bißheriger Erbbeständer von der Bickenaspacher Mahlmühle unterthänigste Supplicando vorgestellet waß maßen er ge­dachte Mahlmühle dem Daniel Conrad zu Mimbach pro 2270 Gulden, 30 Kreuzer für erb- und eigenthümblich über­lassen hat [...]” 473.

 

Nach 1749 err. kommt es zum Tausch der Mühle an die “Amtmann Atzenheimsche Wittwe” gegen die Mühle zu Walsheim 474; es handelt bei der Erwerberin um Dorothea *Heiler, die Witwe des Amtmanns Heinrich Ludwig Atzenheim († 19.4.1749 Zweibrücken) 475; diese be­treibt die Mühle nicht selbst, sondern verpachtet sie an den Lehensmüller Johann Bachmann 476; spä­ter +++klären+++ verkauft die Witwe Atzenheim die Mühle an den Lehensmüller Bachmann 477, der um 1780 die Mühle in Erbpacht hat 478. Im Jahr 8 der französi­schen Republik geht die Mühle an Christian Zimmer aus Ernstweiler und dessen Ehefrau Sophia über 479. Im Jahr 13 der französischen Republik ist Daniel *Ambos aus Zweibrücken der Erbbeständer 480.

 

Um 1801 war Georg *Klein der Müller auf der Bickenaschbacher Mühle; er war mit der Müllerstochter Barbara Dettweiler verheiratet 481.

 

Joseph *Dettweiler saß wahrscheinlich von 1806-1840 auf der Mühle 482. Die Angabe von Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach kann nicht stimmen, da Joseph Dettweiler bereits am 3.1.1806 verstorben ist. Seine Witwe Catharina Mayer ist dagegen erst am 6.7.1840 im Alter von 70 Jahren auf der Bickenaschbacher Familie verstorben 483.

 

Wegen rückständigen Erbzins und Pachtverweigerung kommt es zur Versteigerung der Mühle; diese wird durch Philipp *Theyson erstei­gert 484, der die Mühle bis zu seinem Tod auf der Bickenaschbacher Mühle am 11.5.1860 im Alter von 74 Jahren innehatte 485. Die Müh­le ging an Jacob Cron, Bäcker in Schwarzenacker und Ludwig Cron, Müller in Niederauerbach, über. Am 17.9.1866 verkauften beide die Mühle für 11369 Gulden an den Müller Rudolf Riehm und dessen Ehefrau Philippine Kesselring486.

 

Um 1871 wird der Müller Christian *Becker auf der Bickenaschbacher Mühle genannt 487. Er war mE wohl Mühlenarbeiter auf der Mühle.

 

Rudolf *Riehm und dessen Ehefrau Philippine Kesselring verkauften die Mühle am 9.11.1871 an den Müller Johannes *May. Von diesem kam die Mühle an den Müller Daniel *Nafziger 488.

 

1885 stellte der Müller Daniel *Nafziger den Mühlenbetrieb ein 489. Allerdings wird noch am 4.7.1886 Dina Mai, die Tochter des Müllers und Ackerers Jakob Mai auf der Bickenaschbacher Mühle geboren 490.

 

 

Beständer auf der Mühle waren:

- 1709 / 1724 Hans Peter *Faust

- 1724 / 1730 Johann *Maurer

- 1730 / 1748 Sebastian *Krumm

- 1748 / +++ Hanß Adam *Schwalbach

- +++ / ++++ Daniel *Conrad

 

Literatur/Urkunden:

- KSchA Zw Rep IV Nr. 265: des Klosters Hornbach alte und neue Bickenaschbacher-Mühle, deren erbbeständliche Verleihung und Schätzung, Beschwerden der Böckweiler und Altheimer gegen den Müller wegen Überschwemmung, Vertauschung der Mühle an die Amtmann Atzenheimsche Witwe gegen die Mühle zu Walsheim; P. I 1610, 1694, 1699-1701, 1703, 1709, 1711-1712, 1717, 1719-1720, 1723-1725, 1727-1728, 1730-1732, 1748, 1755-1757, 1760, 1762-1768 foliert bis 113

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 413: Beschädigung der Kloster und Kirchenschaffneigüter in der Gemeinde Böckweiler durch Über­schwemmung in Folge der erhöhten Wehre an der Bickenaschbacher Mühle

- KSchA Zw Rep IV Nr. 265: Verkauf der Bickenaschbacher Mühle durch Amtmann Atzenheim’sche Witwe an ihren Lehensmüller Bach­mann; rückständiger Erbzins und Pachtverweigerung; Ersteigerung der Mühle durch Philipp Theysohn; Erneuerung des Erbbe­stands und Laudemiums; P. II 1776, 1778-1780,1785-1786, 1792, 1817-1818, 1820, 1830, 1832, 1859, 1867 sowie Nr. 413, 3480, 3920)

 

 

 

 

 

Biebermühle:

bei Waldfischbach-Burgalben, heute Ortsteil von Donsieders, VG Rodalben, Lk Südwestpfalz; gehörte zur Grafschaft Hanau-Lich­tenberg.

 

Biebermühle und die nahegelegene salische Burg Steinenschloß [15 Minuten Fußweg bergan gelegen] liegt an der uralten Straßenkreu­zung zweier Römerstraßen, an der Grenze von Wormsgau zum Bliesgau, an einer Stelle, die reichsgeschichtliche Bedeutung ge­wann. Seit gallorömischer Zeit überschritt hier eine die Sickinger Höhe übersteigende Fernstraße die Flußgrenze. Diese Straße führte von Land­stuhl, dem karolingischen Königshof und Herzogssitz nach Lemberg und weiter nach Bitsch. Bei der heutigen Biebermühle liegt die Kreuzung mit der großen strata romana, die im römischen Reich von Worms und Speyer über Johanniskreuz nach Metz und weiter nach Paris führte 491. Der Name Biebermühle deutet auf das frühere reiche Vorkommen von Biebern, die im sumpfigen Tal of­fenbar gute Le­bensbedingungen vorfanden. Dolch/Greule492 weisen daraufhin, daß der Name eine Verkürzung von "Bieber(bach)- Mühle ist.

 

Biebermühle, auch Eselmühle genannt, wird erstmals 1466 urkundlich erwähnt. Die Mühle war zunächst Getreidemahlmühle und ge­hörte wie ein großer Teil der Südwestpfalz früher zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg, und ging mit dieser 1736 an Hessen-Darmstadt über. Die Mühle war zeitweise in der Zeit von 1744 bis 1792 eine Gipsmühle, von der die Bauern der Pirmasenser Gegend ihren Gips be­zogen. Hier wurde das Gipsvorkommen des westpfälzischen Muschelkalkreviers verarbeitet 493. Gips wurde schon im Altertum vorwie­gend zu Bauzwecken verwendet. Einen wahren Boom erlebte die Produktion, als in der zweiten Hälfte des 18. Jh. das Düngen von Wie­sen und Äckern mit gemahlenem Gips üblich wurde: Um 1760 machte Pfarrer Johann Friedrich Mayer im Amt Kupferzel1 (Württemberg), damals Fürstentum Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst, erfolgreiche Versuche mit Düngen der Wiesen und Klee­felder mit Gips. Er schrieb 1768 das in Ansbach erschienene Buch "Die Lehre vom Gips". Diese Schrift trug ihm den Titel "Apostel des Gipses" ein. Johann Christian Schabart, Edler v. Kleefeld (1734 bis 1787), führte ca. 1774 das "Gipsen" auf seinen Gütern bei Zeitz ein. Er hatte Erfolg vor allem bei Wiesen, Kleeäckern und Äckern mit Schotenfrüchten. Benjamin Franklin (gest. 1790) lehrte etwa um dieselbe Zeit seine Landsleute in Nordamerika das Düngen mit dem neuen Wundermittel. Als die Erfolge dieser "Gipspio­niere" in unserem Raum be­kannt wurden, stürzte man sich geradezu auf die neue Bewirtschaftungsmethode der Felder. n allen Teilen der Pfalz wurden Gipsmühlen eingerichtet, wurden Kollergänge in vielen Ölmühlen mit breiten, schweren Steinen zum Mineralien­mahlen umgerüstet 494.

 

Die Gipsmühlen verschwanden schnell, als man erkannte, daß das Kalken nur die vorhandenen Nährstoffe er­schließt, jedoch zum Aus­laugen der Böden führt. +++Zitat ?++++

 

Die Mühle dürfte erst nach dem 30jährigen Krieg erbaut worden sein. Sie wird in den Quellen erst in der Zeit nach dem 30jährigen Krieg erwähnt und ist in den Weistümern von Burgalben nicht erwähnt, dort taucht vielmehr nur der Bieberborn auf 495; 1748 Esels­mühle am Bieberbrunn bei Donsieders, auch Biebermühl genannt 496, 1751 Eselsmühle 497; 1754 Bübermühl 498; 1777/78 Bieber­mühle 499. Die dort befindliche Quelle wird im Weistum I von Burgalben 1466 als Bieberborn bezeichnet, die benachbarten Wiesen heißen 1586 und 1590 Biberweisen 500.

 

Von 1769-1775 war Johann Adam *Agne der Biebermüller 501. Dessen Witwe Anna Barbara Ludi heiratet am 25.7.1775 den Müller aus Morsbronn / Elsaß, Johann Heinrich *Kuhn, der nun die Biebermühle übernimmt 502.

 

Johann *Sauter, Lehensmüller auf der Biebermühle, heiratet 1789 Anna Margarethe Triker 503.

 

Um 1818 war J. Göller der Müller auf der Biebermühle 504.

 

1885 sind Daniel und Heinrich Göller die Eigentümer der Biebermühle 505.

 

1922 wird Ludwig Göbels als Müller und Getreidehändler auf der Biebermühle erwähnt 506.

 

Karte:

- Keddigkeit, Burgenlexikon, a.a.O., Bd. 1, S. 174

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2727: Die sogenannte Eselsfürther oder Biebermühle und die dabei befindli­che Öl-, Hirse- und Gips-Mühle

- Weber, Friedrich Wilhelm: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 233, 279

- Weber, Friedrich Wilhelm: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 344

 

 

 

 

 

Biedershausen:

bei Zweibrücken gelegen; VG Wallhalben, LK Südwestpfalz; war pfalz-zweibrückisch 507.

 

Mühlen:

die Dörfer Niederhausen, Battweiler, Winterbach, Biedershausen und Käshofen sind zur Niederhausener Mahl- und Bannmühle ge­bannt 508.

 

- Biedershausener Mühle:

am 15.10.1523 bestätigt Herzog Ludwig von Zweibrücken, daß sein Vater, Herzog Alexander von Zweibrücken, auf der Urbach bei By­dershusen (Anm.: = Biedershausen) eine Mahlmühle errichtet hatte, wodurch die bei dem Dorfe Urbach gelegen Mühle des Klo­sters Hornbach schwer geschädigt wurde, weshalb Herzog Alexander von Zweibrücken vor seinem Tode angeordnet habe, sich mit dem Klos­ter deshalb zu vertragen, und daß dies jetzt in der Weise geschehen sei, daß der Pächter der Mühle zu Bydershusen dem Abte jährlich 3 Mltr Korn zur Entschädigung liefern solle 509.

 

 

 

 

 

Biedesheim:

VG Göllheim, Lk Donnersbergkreis; die erste urkundliche Erwähnung Biedesheims (= Heim des Bosins) fränkische Gründung des 6./7. Jh. erfolgte im Lorscher Codex 782 als „Bosinesheim“ (1766 „Rüben-Büdesheim“ zur Unterscheidung von Erbes-Büdesheim“). Ein mero­wingisches Gräberfeld wurde nordöstlich des Dorfes gefunden. In jüngerer Zeit gehörte der Ort, in dem die Salier Besitz hatten, zum Wormsgau. Als Reichsgut gelangte Biedesheim um die Mitte des 13. Jh. an die Grafen von Leiningen, später an deren unterschiedliche Linien (Hardenburg, Dagsburg, Dagsburg-Falkenburg, Guntersblum). Den Zehnten erhielt in der ersten Hälfte des 12. Jh. das Stift St. Philipp zu Zell vom Kloster Hornbach. 1470 verwüstete Kurpfalz während des Hessoschen Erbstreits das Dorf. Biedesheim blieb bis 1792 leiningisch 510. Das Dorf wurde an Nassau-Weilburg verpfändet, weshalb die Mohrmühle in Biedesheim im nassau-weilburgischen Müh­lenverzeichnis 511 als „Die Mohrmühle in dem Pfandschaftsort Biedesheim“ angegeben ist 512.

 

 

Mühlen:

- Mohrmühle:

das Dorf Biedesheim wurde von den Leiningern an Nassau-Weilburg verpfändet, weshalb die Mohrmühle in Biedesheim im nassau-weil­burgischen Mühlenverzeichnis 513als „Die Mohrmühle in dem Pfandschaftsort Biedesheim“ angegeben ist, und wie folgt be­schrieben wird 514: „Die Mohrmühle in dem Pfandschaftsort Biedesheim ist Eigentum des N. Fischer aus Schwetzingen. 1 ober­schlächtiges Wasserrad und 1 Gang; Fischer gibt 12 Malter Korn für den Wasserfall.“

 

Nördlich des Dorfes zeugen Flurnamen von Vorhandensein der Mühle in Biedesheim: „Am alten Mühlweg“, „Mühl- und Meisen­weg“, „Mühlweg“ 515.

 

1781 heißt es “oben an der Mohrmühle“ 516; 1828 „Moormühle“, 1886 „Mohrmühle“. Das Grundbuch schreibt in Bezug auf Wiesengelän­de „Unter der Mohrmühle“, aber „Am Moorbrunnen“, während letzterer 1663 „Morborn“ heißt, ebenso 1781 „Morborn“ 517.

 

Am 13.02.1710 wird in der lutherischen Kirche in Kirchheimbolanden getauft der „Krämer Johann Peter, S. d. Krämer und seiner Frau ei­ner geb. Müller, von der Biedesheimer Mühl.“ Paten sind Joh. Peter Steuerwald, Müller zu Rittersheim, u. Hans Peter Krämer“ 518.

 

Um 1765 war Konrad Ludwig Bassing († 16.3.1777 im Alter von 50 Jahren, Sohn des Johann Franz Bassing [† 1773 im Alter von 80 Jah­ren]; °° mit Anna Susanna NN. [† 4.8.1765]), der Müller auf der Mohrmühle 519. Aus der Ehe stammt die Tochter Elisabeth Bas­sing (°° 14.6.1791 in Biedesheim mit Johann Michael Weber aus Obrigheim) 520. 1800 wird Konrad Baßing auf der Mohrmühle er­wähnt 521.

 

Um 1819 war Konrad *Baßing der Müller auf der Mohrmühle in Biedesheim; °° Margarethe geb. Lucht; Vater der Katharina Baßing. Am 13.8.1819 schloß der 19jährige Müller in Mertesheim, Johann Georg Werle [damals als 19jähriger noch minderjährig] verbei­standet durch seine Eltern, die Eheleute und Müller in Mertesheim, Karl Werle und Maria Barbara geb. Koellner, einen Ehevertrag mit seiner Braut, Katharina Baßing von der Mohrmühle Biedesheim, Tochter des Müllers auf der Mohrmühle Konrad Baßing und der Margaretha geb. Lucht 522. 1828 ist Werle dann nach Mertesheim verzogen 523.

 

1833 wird Johann Adam Baßing als Müller auf der Mohrmühle, einer Mahlmühle, erwähnt 524.

 

Am 1.12.1856 war der Müller und Gutsbesitzer in Biedesheim, Peter Rupprecht, als Geschworener auf der Sitzung des Assisengerichts Zweibrücken 525.

 

 

 

 

 

Bierbach / Saarland:

heute OT von Blieskastel/Saarland 526; an der Blies, westlich von Einöd gelegen; war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Zweibrücken.

 

Mühlen:

1511 werden in einem Kaufvertrag über Wiesen in Bierbach als Flurnamen erwähnt, „die große und kleine Altmüle“ (527.

 

- Bierbacher Mühle:

am 11.11.1571 bestätigt in einer „Revers der Heinrich im Bitzen zu Bierbach und seine Frau Margreth, daß ihnen Pfalzgraf Johann ge­stattet habe, auf ihrem Eigentum eine Mahlmühle mit Hirse-Stampf zu erbauen neben ihrem Hause zu Bierbach 528.

 

1717 bat der Müller Peter Bausch oberhalb des Dorfes Bierbach um Erlaubnis eine Mahl- und Ohligmühle zu bauen. Bierbach blieb aller­dings bis 1741 ohne Mühle. In diesem Jahr wurde eine Notmühle errichtet 529.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 530 wird sie zusammengefaßt wie folgt beschrieben: “ Die Bierba­cher neu erbaute Mahlmühle wird durch den Abfluß des bei Erbauung der Mühle neu angelegten Weihers getrieben, liegt 500 bis 600 Schritt hinter der oberhalb dem Dorf Bierbach, 1 Stunde von der Schwarzenacker und ebensoweit von der Mimbacher Mühle ent­fernt. 1 ober­schlächtiges Wasserrad für 1 Mahlgang mit Schälgang. Der Erbbeständer Georg *Stich entrichtet jährlich 2 Ma. 1 Faß Korn und ebenso­viel Hafer als Pacht [...] und legitimiert sich mit einem unterm 17ten April: 1741 erhaltenen Erbbestand-Brief [...] Auf der Mühle befindet sich nunmehro obigen Erbbeständers Tochtermann, stehet aber noch bey sich an ob er die Mühle um 1000 fl wie sein Schwiegervat­ter solche ihm anzuschlagen gedenckte, behalten werde ...” .

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Bierbacher Mühl [hat] 1 Waßerrad, welches einen Mahl und im Trilles laufend Scheelgang treibet; [zahlt an Pacht] 2 Mltr 1 Faß Korn, 2 Mltr 1 Faß Haber; hat keinen Bann und kann dahero die Anzahl der Mähler nicht festgestellt werden.“ 531

 

1867 brannte die Mühle ab und wurde nicht mehr aufgebaut 532.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 736 4: „Der Damm und die Schließe im Brückgarten zu Bierbach, 1792“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 736/9: Der Forellen- und Mühlenweiher zu Bierbach, 1747-1759“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 736/10: „Der Erbbestandsmüller Hohmann zu Bierbach, 1759“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 736/11: „Erbbestandsmühle zu Bierbach, 1716-1717“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 736/12: Erbbestandsmühle zu Bierbach: Erbbestandsbriefe, 1741-1790

- LA Speyer Best. B2 Nr. 737/1: „Bierbacher Mühle, 1741-1787“

 

 

- Ölmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über eine Ölmühle in Bierbach

 

 

 

 

 

Billigheim bei Landau:

s. auch *Ingenheim

 

Billigheim ist heute Ortsteil von Billigheim-Ingenheim, VG Landau; Lk Südliche Weinstraße. Billigheim ist urkundlich erstmals 693/94 als Bolinchaime erwähnt; im 10. Jh als Bullenkeim, 1166 als Bullinkeim. Der Name setzt sich aus dem Personennamen Bôlo, später Bullo und dem Grundwort -heim zusammen 533. Obwohl im 13. Jh. Niederadlige (1277, Henricus, dictus Waseger de Bullen­keim, 1283 herr Wernher der vant von Bullenkeim), die sich nach dem Ort benannten, erwähnt werden, ist gleichwohl die Existenz einer Billigheimer Burg weder archäologisch noch urkundlich konkret nachweisbar. Erstmals wurde1828 von Johann Geisel in sei­nem Werk "Der Kaiser-Dom zu Speyer" unter Berufung auf Peter Harers "Beschreibung des Bauernkrieges", eine Wehranlage inner­halb des seinerseits umwall­ten Billigheim erwähnt. Hier liegt jedoch ein offensichtlicher Irrtum vor, denn in Peter Harers Schilderung findet sich kein Anhalt für die Existenz eines Billigheimer Schlosses 534.

 

Billigheim war kurpfälzisch im Oberamt Germersheim; Sitz eines kurpfälzischen Amtes 535.

 

Reformierte Pfarrei seit 1546 (1620-1650 nicht besetzt) und lutherisch seit 1713 (vorher nach Schwegenheim). KB ref. 1703; KB luth. 1799 536.

 

1718 lebten in Billigheim 25 katholische Familien, 5 gemischte und 9 protestantische Familien 537.

 

 

Mühlen:

zur Gemeinde Billigheim gehören die Pfalzgrafenmühle und die Wartgartenmühle auf der Klingbach 538. Bereits 1304 in einer Schen­kungsurkunde der Edelfrau Damburgis, einer Tochter des Koph genannt von Bullenkeim und Gemahlin des Heinrich an der Straße zu­gunsten des Klosters Eußerthal umfassend u.a. Grundstücke “in der Marke des Dorfes Bullenkeim [...] neben der Mülenre (=Mühlrain) befindet sich der erste urkundliche Bezug auf eine Mühle im Ort “Bullenkeim” (Billigheim) 539.

 

Ullrich *Martten, ein Müller von Matteswill, Berner Gebiet, war am 10.1.1666 einige Zeit Beständer einer Mühle in „Billigkamm“ (= Billig­heim), nunmehr in der Bord- und Mahlmühle bei „Leiningen“, will die Neumühle bei Kaiserslautern übernehmen 540. +++klären : welche Mühle+++

 

Bei Goswin Widder in seinem „Versuch einer vollständigen geogr.-hist. Beschreibung der kurfürstl. Pfalz“ von 1787 heißt es: „Ober­halb der Stadt fliest die aus dem Abtswald und von Sulz kommende Wirre oder Wäschbach, unterhalb aber die zu Wald-Rorbach entspringen­de Kappelbach. Sie vereinigen sich ostwärts bei Rohrbach. Jede dieser Bäche treibt eine Mahlmühle.“ 541

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. Y2 Repertorien Sachakte 449 Gemeindearchiv Billigheim, enthält Müller

- LA Speyer Best. F11 Ausfauthei Billigheim (8,6 Regalmeter, 1932 Archivalien, Laufzeit 1621-1675)

 

 

- Mühle zwischen Billigheim und Rohrbach (Pfalzgrafenmühle):

in den sog. Reitweisen 542 zwischen Billigheim und Rohrbach gelegen, nordöstlich außerhalb von Billigheim am Kaiserbach; im Mühlen­verzeichnis für das kurpfälzische Oberamt Germersheim vom 6.4.1768 ist die Mühle wie folgt beschrieben: “Zwischen Bil­ligheim und Rohrbach befindet sich eine Mühl mit einem Waßer Rad versehen, so abwechselnd weis einen Mahl- und einen Schehl­gang treibet, wel­che dermahlen von Johann Adam *Pfalzgraf eigenthümblich betrieben wird, solche ist von seinen Uhr Groß Eltern von denen Herren und Frauen von Botzheim erkauft worden, und muß anjetzo ahn die Famille von Geispitzheim alljährlich an Was­serfall Zinß 10 Malter Korn und 6 fl vor ein fett Schwein entrichten, außer der Schatzung gibt solche churfürstl: Hofcammer kein Waßer Pfacht.” 543

 

Im Landauer Wochenblatt Nr. 32 vom 6.8.1824, S. 127 annonciert der Müllermeister Joseph Worff „In der Mühle auf den sogenann­ten Reitweisen bei Billigheim „oberländer weiße[n] Gips“ an 544.

 

Mühlenwanderweg:

- Internetdatei: http://www.wanderkompass.de/wanderweg/sudliche-weinstrasse/landau-land-wanderroute-2.html: Bachlehrpfad am Kaiserbach von der Kaisermühle bis zur Pfalzgrafenmühle bei Billigheim

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Karte 17462: Gemarkungen Billigheim und Rohrbach mit Ortslage Pfalzgrafenmühle bei Billigheim, 1838-44

 

Literatur/Urkunden:

- Kleiner, Paul: Mühlen am Kaiserbach: Mühlengeklapper; in: Die Rheinpfalz / Pfälzer Tageblatt Nr. 25 vom 30.1.2008, Beil. Markt­platz regional (Pfalzgrafenmühle in Billigheim)

- Tempel, Rainer: Mühlengeschichte am Beispiel der Pfalzgrafenmühle in Billigheim. - In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch. - 34 (2012), S. 58-62

 

 

- Sägmühle im Sauteich:

im Klingbachtal gelegen; hast vor Jahren [Anm.: d. Verf.: vor 1911] den Betrieb eingestellt 545.

 

 

- Wartgartenmühle:

auf der Klingbach gelegen 546, südöstlich außerhalb des Dorfes, heute Straße „Im Wartgarten“.

 

Am 30.4.1732 verheiratet sich der Müller auf der Wartgartenmühle, Melchior *Cremer, mit Anna Maria Jelixin (?) 547.

 

Im Mühlenverzeichnis vom 6.4.1768 für das kurpfälzische Oberamt Germersheim ist die Mühle wie folgt beschrieben: “Valentin *Fi­scher Bürger daselbsten besitzt dermahlen die vor der Stadt liegende Mühl vor im Eigenthumb, so 3 Waßer Räder haben thut, durch selbige werden 2 Mahl und ein Schehlgang, sodann Ohlig und Reib Mühl Gang wechselweis getrieben, ist von sein des Fischers Schwiegervater Johann Valentin *Billighöfer von dem Johann Peter *Pfirrmann laut adjuncti Nr. 8 [Anm. d. Verf.:: ist in der Urkunde nicht mehr vorhan­den] in ao 1745 erkauffet worden, gibt jährlich 5 Malter [...] Frucht ahn die Dhom Dechanei zu Speyer Wasserfall Zinß.” 548

 

1852 war G. M. Keller als Müller in Billigheim. Er annonciert im Eilboten Landau Nr. 25 vom 27.3.1858 den Verlauf einer Färberei 549. Im Eilboten Landau vom 9.12.1858 annonciert der Müller auf der Wartgartenmühle bei Billigheim, Georg Michael Keller, den Verkauf von Pferden und Kühen 550.

 

1947 ist August Pfeiffer der Müller auf der Mühle in Billigheim; die Mühle hat eine Kapazität von 2 to/24 Std. und verfügt über eine Was­serradantrieb von 14 PS bzw. einen Dieselmotor von 18 PS 551. Die Mühle wird noch heute [Anm. d. Verf.: 2009] als Wartgarten­mühle bezeichnet.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Karte 2045/1: Klassifikationsplan Billigheim mit Ortslage Billigheim und Wartgartenmühle, o.D. (1820-1845)

- LA Speyer Best. W1 Karte 17464: Gemarkungen Billigheim mit Ortslage Wartgartenmühle bei Billigheim, 1838-1844

 

 

 

 

 

Bindersbach bei Annweiler:

Stadtteil von Annweiler (eingemeindet am 1.10.1956), Lk Südliche Weinstraße, ca. 2 km südöstlich der Kernstadt von Annweiler gele­gen, in einem Seitental der Queich.

 

Die erstmalige urkundliche Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr 1306 zurück. Bis zum Beginn der Neuzeit gehörte er den Herren von Scharfenberg, ehe er 1521 in den Besitz der fürstlich löwensteinischen Herrschaft Scharfeneck wechselte. Der Dreißigjährige Krieg be­wirkte zweimal, dass das Dorf entvölkert wurde. Obwohl es danach wieder aufgebaut wurde, wurde es 1676 erneut zerstört.

Ab 1798 gehörte Bindersbach zunächst zu Frankreich und unterstand während dieser Zeit dem Kanton Annweiler im Departement Don­nersberg. 1802 hatte die Gemeinde 138 Einwohner, mit Ausnahme von zwei Reformierten und zwei Lutheranern waren alle ka­tholisch 552.

 

Mühlen:

- Ahlmühle:

heute Waldparkplatz östlich Bindersbach. Der Ritterstein Nr. 222 weist auf die ehemalige Mühle hin. Nahe vorbei lief die römische Alt­straße von Godramstein nach Lemberg und Bitche 553. Die Mühle lag wohl nahe der Quelle des Birnbach.

 

 

 

 

 

Birckenau bei Weinheim:

bei Weinheim, kurpfälzisch

 

Mühlen:

die alte Carlebach-Mühle stand direkt an der Landesgrenze zwischen Hessen und Baden. Jahrhundertelang im Besitz wechselnder Adels­familien, war sie seit 1756 Eigentum der Familie *'Kinscherf.

 

 

 

 

 

Birkenhördt:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; das Dorf gehörte 1550 teils Kurpfalz, teils Pfalz-Simmern, teils Baden-Baden; ver­lehnt an Fleckenstein; 1650 Kurpfalz, verlehnt an von Reigersberg; ab 1750 Kurpfalz; Reformation 1543; Konfession lutherisch, bis zur Gegenre­formation um 1680; keine eigenen Kirchenbücher erhalten 554; gehört zum kurpfälzischen Oberamt Germersheim 555.

 

1718 lebten in Birkenhördt 22 katholische Familien und ein Reformierter, der in der Gemeinde nicht geduldet wird 556.

 

Mühlen:

Bei Goswin Widder im „Versuch einer vollständigen geographisch-historischen Beschreibung der Kurpfalz“ heißt es 1767: „Neben dem Dorfe fließt die in der Gemarkung zum Theil entspringende Erlenbach vorbei, treibt 1 Mühle […]. die Bevölkerung bestehet in 57 Famili­en, 313 Seelen: die Gebäude in 1 Kirche und Schule, 56Häusern und 1 Mühle.“ 557

 

 

- Gehlmühle bei Birkenhördt:

liegt westlich von Bergzabern im „Bergzaberner Mühlentale“ in Richtung auf Birkenhördt an der L 427. Nach Weber 558 leitet sich der Name ab von mhd. gel = laut, hell. Sie ist unterhalb des Dorfes an der Erlenbach gelegen 559.

 

In der Aufstellung über die Mühlen in der Gemeinschaft Guttenberg „Spezifikation Bericht oder Beschaffenheit aller und Jeder müh­lenen in der Gemeinschaft Guttenberg“ vom 8.2.1612 heißt es: „Ruprecht Schmack der die Gehlmühlen ahn Simon Ennckrich [Anm.: Simon Ennkrich, Schultheiß von Dörrenbach 1616-1621 560] geweßenen Schultheißen zu Dörrenbach mit ihrer Zugehör ver­kaufft hat, thut den Bericht, Erstlich hab die Mühl 2 mahlgäng und einen Drilles sampt scheuren Und Stallung und gehören dazu ein [...] Drithalben morgen Wißen, Vnden ahn der Muhlen, einseit neben der Letternell, anderseit mit dem gartten neben der Landstraßen, oben uff die Mühl [...] vf Thebold Becker Erben stoßend [...]. Von den wisen gehen Bergzabern hiebei thuth ermelter Schmack auch den bericht, das sein Vatter Georg Schmack solche Mühl Von dem Zachen zu Bergzabern , erkaufft, er aber Von seinem Vatter Und Simon Ennkrich von ihne kürzlich an sich gepracht, welches Ennkerischen hinterlaßene wittib, [...] solche noch innehat und genieße.“ Weiter wird in dieser Urkunde ein anderslautender Bericht des Schultheißen von Birkenhördt, Giebold Hüter aufgeführt: „Ein Anderer Bericht von Giebold Hüetern Schult­heißen zu Birckenherd eingenommen. Ermelter Schultheis zu Birkenherd thuet den Bericht, das solche Mühl wie auch das Waßer aller von deren Von Fleckenstein grund und boden, doch uf Churpfalz Lehen stehe [...]., doch habe [...] der Schaffner von Nünter bey ihme nachgefragt, wo her es komme, das beede Gemeinsherrn Guttenberger Ge­meinschaft 5 Achtel Korn Von der Mühlen haben, Und seye doch weder Waßer noch Mühl uff ihrem Territorio. Denn er habe solche Mühl, was diese Zeit der Gemeinde Birkenherd zugehört, her­nach habe sie Bartel Adam ein wohlhäbiger Mann daselbsten ahn sich erkaufft, Und mit Bewilligung derer Von Fleckenstein, wiederum das neue Haus gebauet. Hernach habe ein anderer dieselbe an sich erkaufft, welcher auf dem Birkenherd gewesen, Der sey zu einem Armen Mann daruff worden, deßwegen er bey der Herrschaft Gutt: angehalten, und versprochen Jährlichen 5 Achtel Korn zu zinsen auszurichten, wan Die Dürrenberger dahin zu mahlen angehalten würden, welches dan ihme bewilligt ....“ 561

 

Im Mühlenverzeichnis des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 ist die Mühle wie folgt beschrieben: „Die in Birkenhördter Gemar­kung liegende sogenannte Geelmühle, welche der Anwaldt Georg Lang von ---born [Anm. d. Verf.: unleserlich] erst kürzlich eigent­hümblich erkaufet, hat ein Waßerrad, so 1 Mahlgang und 1 Schehlgang wechsel weis treibet, gibt jährlich nach Ausweis der sub. Nro. 22 hierbey kommenden von Hrn. Keller Sidler ertheilten Contractus Bürkenhörder Kellerey drey Malter Korn Waßer Gült.“ 562.

 

1828 ist sie urkundlich als „Oehlmühle“ bezeichnet 563, 1836 als „Gehlmühle“ 564, 1886 als „Gellmühle“ 565; 1916 und 1963 als „Gehl­mühle“ 566.

 

Um 1833 war Mahlmüller auf der Gehlmühle bei Birkenhördt der Johann Michael *Schopfer. Dieser kaufte mit notariellem Kaufver­trag vom 8.4.1833 für 2000 Gulden die Pelzmühle bei Hengsberg 567.

 

Im „Eilboten Landau“ vom Im „Eilboten Landau“ vom 9.8.1834 wird die freihändige Versteigerung der Gehlmühle annonciert: „ Am Don­nerstag [...] 28. August [...] läßt Frau Apollonia Amtmann, Witwe in letzter Ehe von weiland N. Hauck, lehens Müller auf der Gehlmühle, sie die Witwe allda wohnend, ihre im Bergzaberner Mühlenthale gelegene Mahlmühle, die Gehlmühle genannt, mit Mahl- und Schäl­gang, oberschlächtig getrieben, Wohnung, Scheuer, 2 große Keller, 2 Ställe, Schweinställe, Holzremise, alles in gu­tem Stande, nebst un­gefähr 18 Nürnberger Morgen Acker und Wiesen, um die Mühle herum liegend, alles Birkenhördter Banns [...] öffentlich versteigern“ 568.

 

Um 1848 war Jakob *Friedrich als Müller und Steinhauer auf der Gehlmühle Birkenhördt; gegen ihn wurden wegen Teilnahme an der Demokratiebewegung 1848/49, hier: Teil­nahme „am bewaffneten Zug nach Steinfeld am 17.6.1749“ Ermittlungen eingeleitet 569.

 

Im Eilboten Landau wird für den 20.2.1857 die freihändige Versteigerung Gehlmühle angekündigt: „... läßt Friedrich Jacob Surerus seine im Bergzaberner Mühlenthale gelegene Mühle, nämlich: 21 Dez. Fläche mit Wohnhaus, mit Mahlmühle, Scheuer und 2 Ställen .. und Ho­fraum, 'die Gehlmühle' … versteigern“ 570.

 

 

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 122, 714, 857 Gehlmühle

- LA Speyer Best. A2 Nr. 857/6: „Acta betr. die sogenannte Grillmühle, 1717; Anm.: Gehlmühle“

 

 

- Ölmühle zwischen Bergzabern und Birkenhördt:

+++klären: Lage und Gemarkung: Birkenhördt oder Bergzabern ?+++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 731 1: „Die Oehlmühle zwischen Bergzabern und Birkenhördt, 1769“

 

 

 

 

 

Birkweiler:

VG Landau-Land, Lk Südliche Weinstraße; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Germersheim

 

Mühlen:

- Mühle bei Birkweiler, Obermühle, Kolchenbacher Mühle:

identisch mit der heutigen *Kügler-Mühle in Siebeldingen (s. dort). Die Birkweiler Mühle lag ursprünglich auf Birkweiler Gemar­kung “am Kolchenbach“; die dortige Mühle wurde manchmal „Kolchenbacher Mühle“, manchmal „Birkweiler Mühle“ genannt.

 

Die heutige Kügler Mühle in Siebeldingen ist identisch mit der *Birkweiler Mühle oder Mühle „am Kolchenbach“ in Birkweiler (s. auch dort 571. Hintergrund ist die Trennung der Siedlung Kolchenbach von der Gemeinde Birkweiler und Eingemeindung in die Ge­meinde Sie­beldingen zwischen 1826-1828 572.

 

Der Kolchenbach (auch Kolgenbach oder Kolkenbach genannt) ist der von Birkweiler nach Siebeldingen fließende Bach, der zu manchen Zeiten fast nur ein Rinnsal ausmacht und keine Mühle antreiben konnte. Er mündet an der Westseite der heutigen Kügler Mühle [Anm. d. Verf.: in Leimersheim im Mühlweg gelegen] in die viel größere Queich. Kolchenbach meint aber auch einen in der „Fran­zösischen Zeit“ untergegangenen Weiler 573 der noch als Gemarkungsname am Westrand von Siebeldingen und am Ostrand von Al­bersweiler wei­terlebt. In dem französischen „Plan de la Commune de Birkweiler“ von 1803gehörte Kolchenbach noch zu Birkwei­ler; daher auch die Be­zeichnung „Birkweiler Mühle“ Auch der Name „Kolchenbacher Mühle“ wird im kath. Kirchenbuch erwähnt. Er versteht sich nicht als Müh­le am Kolchenbach, sondern in der Gemarkung Kolchenbach. Da die damalige Siedlung Kolchenbach un­mittelbar an Siebeldingen an­grenzte und in einiger Entfernung von Birkweiler lag, wurde sie von Birkweiler abgetrennt und 1828 Siebeldingen zugeschlagen 574. Die erste schriftliche Erwähnung von „Kolchenbach“ erfolgte 1291 575.

 

Erbauer der Birkweiler Mühle ist Hans Georg *Disque aus der Kindinger Mühle in Siebeldingen. In einem Erbbestandsbrief des Kurfürs­ten Carl Philipp von der Pfalz vom 31.10.1725 wurde Georg Disqué die Errichtung einer Mahlmühle in Siebeldingen in der Bur­weiler Ge­markung gestattet 576.

 

Im Mühlenverzeichnis des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 ist die Mühle wie folgt beschrieben: „In dasiger Gemarckung nechst Siebeldingen auf der Queich befindet sich eine Mühl, welche Georg Disqué [Anm.: s. Hans Georg *Disqué] nach Ausweis der sub. Nro. 21 anliegender churfürstlicher Conceßion in anno 1725 erbauet und dermahlen dessen Sohn Peter Disqué [Anm.: s. Johann Georg Peter *Disqué] Bürger alda besitzen thut, solche hat 2 Waßer Rädter durch welche 2 Mahl und 1 Schehl Gang, sodann die Oh­ligmühl also zwarn getrieben werden, daß, wenn letztere gebrauchet wird, alsdann der eine Mahlgang still stehen muß; von der Mahl Mühl werden jährlich 32 fl und von der Ohlig Mühl 4 fl in die Gefällverweserey Germersh: an Waßer Fall Zinß bezahlt“. 577

 

Zwischenzeitig war bis 1766 der Johann Jakob Disque (26.5.1725 Kindinger Mühle Siebeldingen – 8.5.1766 Birkweiler Mühle; Sohn des Müllers auf der Kindinger Mühle Johann [Hans] Jakob Disqué und der Maria Katharina Adam/Adram) als Müller auf der Birk­weiler Mühle 578.

 

Nach dem Tod des Johann Jakob Disqué († 1766) war der Johann Georg Peter *Disqué († 1794 579) als Müller auf der Birkweiler Mühle. Er ist des Sohn des Erbauers der Birkweiler Mühle, Georg *Disqué 580. Spätestens mir dem Tod des Georg Peter Disque übernahm der bei diesem angestellte Müller Jakob *Winderoll die Birkweiler Obermühle 581.

 

Wohl ab 1776 (err. ex Eheschließung) war Georg Nikolaus *Disque (geb. 14.101754 Siebeldingen; Sohn des Müllers auf der Birk­weiler Mühle, Johann Jakob Disqué [† 1766]) als Müller auf der Birkweiler Mühle 582.

 

Um 1838 war Christian *Wihs der Müller in Birkweiler. Der Martin *Eckelhofer 1838, Mühlarzt in Birkweiler, wurde am 27.10.1838 vom kgl. bayer. Zuchtpolizeigericht Landau zu einer Haftstraße von 6 Wochen wegen Diebstahls verurteilt; „wegen Entwendung ei­nes Säck­chens Mehl zum Nachtheil des Müllers Christian Wihs von Birkweiler“ 583.

 

 

Literatur/Urkunden:

- Hörle, Judith: Am rauschenden Bach: etliche Mühlen und Wehranlagen zieren den Verlauf der Queich .... - In: Die Rheinpfalz / Pfälzer Tageblatt / R. - 66 (2010), Nr. 179 vom 5.8. (Obere Mühle in Rinnthal); Nr. 201 vom 31.8. (Mühlrad der Alten Stuhlfabrik); Nr. 279 vom 1.12. (Wappenschmiedmühle Queichhambach); 67 (2011); Nr. 21 vom 26.1. (Papiermühle in Sarnstall); Nr. 117 vom 20.5. (Kügler-Müh­le in Siebeldingen); 68 (2012), Nr. 17 vom 20.1. (Queichmühle, Offenbach) = Teil 6. - 2011

- LA Speyer Best. J24 Nr. 1910 (Handelsregisterakten): Handels- und Kundenmühle Kurt Kügler, Siebeldingen, 1953-1979

- LA Speyer Best. F2 Nr. 162, Nr. 163 und Nr. 164: Beedbuch Birkweiler 1745-1796 (3 Bde.)

- LA Speyer Best. F2 Nr. 161: Lagerbuch Birkweiler 1722

 

 

 

 

 

Birlenbach / Elsaß:

OT von Drachenbronn-Birlenbach, südlich von Weißenburg; das Dorf war Allod der Herren von Rappoltstein. Von diesen trugen es die Herren von Than(n) bereits im 13. Jh. zu Lehen. Nach deren Aussterben 1612 verkaufte Eberhard von Rappoltstein das Dorf Bir­lenbach an Johann II. von Pfalz-Zweibrücken. Seitdem gehörte das Dorf zum pfalz-zweibrückischen Amt Kleeburg 584, anfangs noch zum Amt Katharinenburg. Die Katharinenburg war das abgegangene gleichnamige Schloß in Birlenbach, das um 1622 von Johann Casimir von Pfalz-Zweibrücken bei Gelegenheit des Ankaufs von Birlenbach für seine Gemahlin Katharina von Schweden, die Schwester des schwedi­schen Königs Gustav Adolf von Schweden, erbaute, das aber bereits im 30jährigen Krieg, wahrscheinlich 1632 zerstört wurde 585.

 

Mühlen:

- Birlenbacher Mühle:

um 1630 war Theobald *Scheel als Müller in Birlenbach/Elsaß; °° 28.2.1630 in Birlenbach mit Margreth[,] Hanß Minieur selig Toch­ter. Der Heiratseintrag im prot. KB Birlenbach lautet: Anno 1630 Theobald Scheel der Müller, Und Margreth[,] Hanß Minieur selig tochter sind offentlich Zu Kirch gang und Christl: eingesegnet word den 28 Februari.“ 586.

 

Im Mühlenverzeichnis von 1756 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Die Birlenbacher Mühl [hat] 1 Waßerrad; [zahlt an Pfacht] 5 fl 8 bz an Geld, 4 Mltr Korn. Ist keine Bann Mühl, und muß ihr Nahrung aus den nächst dabey gelegenen Ortschaft ziehen.“ 587

 

- Ölmühle:

zur Mühle von Birlenbach gehörte eine Ölpresse, die der Müller am 15.4.1803 verkaufte 588.

 

 

 

 

 

Bischheim:

VG Kirchheimbolanden, Lk Donnersbergkreis; am Leiselbach gelegen; fränkische Gründung vermutlich des Mainzer Erzbischofs, war in der Frühzeit Ort im Wormsgau, dann im Nahegau; urkundlich erstmals 1173 als Bischheim (= Dorf des Bischofs) in einer Ur­kunde des Klosters Otterberg erwähnt. Das Dorf gelangte in der ersten Hälfte des 13. Jh an die Herren von Bolanden. Seit Mitte des 12. Jh. wurde das Kloster Otterberg zum bedeutendsten Grundherren im Dorf, das 1288 an die Grafen von Sponheim-Dannenfels und 1393 an die Grafen von Nassau-Saarbrücken fiel. Nach deren Aussterben 1574 übernahm die Weilburger Linie des Hauses Nassau die Ortsherr­schaft. Bischheim blieb bis 1792 bei Nassau-Weilburg 589.

 

 

Mühlen:

wirtschaftliche Bedeutung im Dorf erlangten die 4 Mühlen, besonders im 19. Jh. die Herrenmühle, während die Kupfermühle im 20. Jh. zum modernen Industriebetrieb erweitert wurde 590

 

Am 9.11.1713 ist der „Müller zu Bischheim (?), Johann Nikolaus 'Schill' (?)“ (m.E. Johann Nikolaus *Schmoll) Pate im lutherischen Kir­chenbuch in Kirchheimbolanden 591.

 

Um 1716 Conrad *Müller als „Müller zu Bischheim“ genannt; er ist am 12.10.1716 Pate in der lutherischen Kirche in Kirchheimbo­landen als „Conrad Müller, Müller zu Bischheim “ 592.

 

1748 wird Johann Valentin Becker als Müller in Bischheim im lutherischen Kirchenbuch von Kirchheimbolanden erwähnt 593.

 

Eine Gipsmühle gab es oberhalb Bischheim am Gutleitbach/Leiselbach 594. +++klären+++

 

 

- Herrenmühle:

stand im Eigentum der Landesherrschaft, Grafen von Nassau-Weilburg (daher der Name Herrenmühle = Herrschaftsmühle); seit 1657 verbürgt 595; bis 1674 war Friedrich Schnell Erbpächter. Ab 1674 war Johannes *Schuler Pächter auf der Herrenmühle. Pfarrer Johann *Frech (15.9.1615 Gießen – 1.7.1685 Kirchheimbolanden; 1668-1585 Pfarrer in Kirchheimbolanden °° 12.9.1642 in Gießen mit Anna Ka­tharina Schuhler) aus Kirchheimbolanden verbürgte sich gegenüber der Landesherrschaft Nassau-Weilburg für den Pachtzins, den ab 1674 der neue Pächter der Herrenmühle in Bischheim, Johannes *Schuler, an die Landesherrschaft zahlen sollte 596. Hintergrund ist die verwandtschaftliche Beziehung, da Frech mit Anna Katharina Schuhler (Schwester des Johannes Schuler ?) verheiratet ist 597.

 

Ab 1698 war Johann *Knauer Erbpächter der Herrenmühle in Bischheim ab 1698; Eheschließung mit Anna Apollonia NN.; Vater des Schultheißen zu Bischheim, Johann Peter Knauer, der die Herrenmühle in Bischheim am 1.3.1749 als Erbpächter bewirtschaftete 598.

 

Am 16.12.1729 wird als Patin im lutherischen Kirchenbuch Kirchheimbolanden erwähnt „Maria Elisabeth Clauer [Anm. d. Verf.: wohl Schreib- oder Lesefehler für 'Cnauer'] eine Tochter aus der Bischheimer Mühl“ 599.

 

Johann Peter Knauer, Müller auf der Herrenmühle in Bischheim, der Sohn des Müllers auf der Herrenmühle Johann Knauer, wird am 07.11.1735 bei der Taufe der Zwillinge Johanna Maria Zeyser und Johann Georg Peter Zeyser, den Kindern des Johann Peter Zeyser, Mit­beständer auf dem Edenborner Hof, u. Anna Elisabeth geb. Grin von Bischheim als Pate erwähnt: Joh. Peter Knauer Müller in der Horn­mühl zu Bischheim 600; ferner ist er am 20.2.1746 als Pate von der Herrenmühle bei einer Taufe in der lutherischen Kirche in Kirchheim­bolanden erwähnt: „Joh. Peter Knauer, Müller in der Herren-Mühle u. seine Frau Maria Sara“ 601. Der Schultheiß zu Bischheim, Johann Peter Knauer, bewirtschaftete die Herrenmühle in Bischheim am 1.3.1749 als Erbpächter 602.

 

Seine Tochter NN. Knauer heiratete den Müller Johann Friedrich *Rupprecht, der die Herrenmühle in Bischheim ab 1774 bewirt­schaftete 603. Rupprecht fügte die Ölmühle, Hanfreibe und Gipsmühle hinzu604. 1768 findet sich sich folgender Aktenvermerk: „1768 hat den 10jahrige Renovation geschehen sollen gegen Erlegung 2 fl. 1772 ist P. Knauer gestorben, und seiner einzigen Tochter Mann J. Frid. Ru­precht hat 1774 um einen neuen Brief angesucht.“ 605.

 

Für die Hanfreibe mußte eine Genehmigung der Landesherrschaft beantragt und Erbpacht gezahlt werden werden 606.

 

Von den späteren Beständer aus der Familie Weiß wurden in der ersten Hälfte des 19. Jh. Bäckerei und Brennerei gebaut. Um 1870 er­folgte der Einbau einer „automatischen Dampfmühle“ und damit der Ausbau zum Großbetrieb durch Franz-Georg und Ludwig Weil. 1903 erfolgte die Verlegung des Unternehmens nach Worms als „Ludwigsmühle“ 607.

 

1770 erwähnt „bey der Herrn Mühl“ 608.

 

1781-1782 kam es zu einem Prozeß des Erbbestandsmüllers Ruprecht von der Herrenmühle zu Bischheim gegen N. Chormann auf der Kupfermühle wegen Anlage einer Schleuse 609.

 

Der Müller und Gutsbesitzer in Bischheim, Konrad *Weil, ist 1840 als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 610. Der Besitzer der Ludwigsmühle in Worms mit Namen Weil hatte in Bischheim seinen auch da schon gut ausgebauten Betrieb, die Herren­mühle verlassen, um an den schiffbaren Strom [Anm. den Rhein] zu ziehen 611.

 

1864 wird Franz Weil, „Müller und Gutsbesitzer in Bischheim“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 612. Im Han­dels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird der Handelsmüller in Bischheim Franz Weil genannt 613.

 

Karte:

- Katasteramt Bad Dürkheim: Katasterplan 1841, abgedruckt bei Denkmaltopograph Donnersbergkreis, a.a.O., S. 269

- LA Speyer Best. C38 Nr. 199 fol. 30: „Erbbestandsmühle, genannt Herrenmühle, zu Bischheim mit dazugehörigen Liegenschaften, 5.3.1772“

- LA Speyer Best. C38 Karte 199 fol. 30: „Erbbestandsmühle, genannt Herrenmühle, zu Bischheim mit dazu gehörigen Liegenschaf­ten, 1772 (kolorierte Federzeichnung)

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S.271

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. S. 286

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 198: „Verpachtung der Herrenmühle zu Bischheim, 1674-1678“ +++prüfen: Verpachtung an Johannes *Schu­ler++++

- LA Speyer Best. C38 Nr. 199: „Erbbestandsvergabe der Herrenmühle zu Bischheim an Joh. Peter Knauer, dann Friedrich Ruprecht, 1698. 1738-1791“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 200: „Die Hanfreibe des herrschaftlichen Erbbestandsmüllers zu Bischheim und die davon sowie von der Han­freibe zu Dreisen und Albisheim zu entrichtende Pacht, 1780-1785“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1300: „Prozeß des Erbbestandsmüllers Ruprecht zu Bischheim gegen N. Chormann auf der Kupfermühle we­gen Anlage einer Schleuse, 1782-1783“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1302 : „Pfandschaftsklage des Martin Schilling zu Niederwiesen gegen Friedrich Rupprecht zu Bisch­heim, 1792-1793“

- LA Speyer Best. H37: „Bau einer Straße Bischheim - Herrenmühle, 1900-1901“

 

 

- Heuberger Mühle:

bei Bischheim; ursprünglich Heydeberg/Heideberg; 1195 „Heydeberg cum pertinentibus suis“; um 1215 „grangiam de Heydeberg“, 1247 Heydeberg, 1262 curie magister in Heidelberg, 1441 Heidberg, 1828 „Heuberger Hof, Heuberger Mühle“, 1837 „Hof und Müh­le Heu­berg“ 614, 1594 heißt es „Hoff Haibergh“ 615.

 

Das Alzeyer Kloster Heilig Geist (an St. Johann) besaß in Bischheim eine Mühle, die ihm (vielleicht schon vor 1290) der M. genannt Ker­ben von Alzey neben Grundbesitz sowie Geld- und Naturaleinkünfte geschenkt hatte. 1299 veräußerte der Konvent in einer Not­lage die Hälfte der Mühle an den Ritter genannt Vater von Kirchheim und ein Jahr später 616 die ganze Mühle an Abt und Konvent des Zisterzi­enserklosters Otterberg 617.

 

Die Heuberger Mühle wird 1594 im einem Reichskammergerichtsprozeß erwähnt, geführt zwischen Graf Albrecht zu Nassau ./. Kur­pfalz, betr. u.a. das Fischereirecht im Bach bis zur Heubergermühle sowie einen Totschlag bei der Heubergermühle. Dort heißt es in der Be­schriftung zur Legende der Karte: „... Diß weßerlin fließt vom Hofe (Anm.: Heuberger Hof) zu dem wogh ist Aber so Klein das eß gar wehnigh zu dem gangh der mihle hilft, aber do vonn die Mühle Ihrenn gangh Auch Allein möcht habenn ...“ 618.

 

Um 1710 war der Mennonit NN. Rupp der Müller auf der Heuberger Mühle (“Cousin Rupp” des Mennoniten Krebiel vom Weierhof) 619.

 

Um 1742 ist Johann Peter *Knauer (er stammt aus der Herrenmühle) als Müller auf der Heuberger Mühle in Bischheim erwähnt; er ist am 23.1.1742 Pate in der lutherischen Kirche in Kirchheimbolanden als „Joh. Peter Knauer Müller auf der Heuberger Mühle“ 620.

 

1746 war Christian Rupp der Müller auf der Heuberger Mühle; °° I Anna NN. († 26.5.1744); °° II 1746 mit der Witwe Gertruda NN:, aus der ersten Ehe waren 4 Kinder vorhanden, darunter der 11jährige Sohn Henrich Rupp (geb. 1735 err.); Christian Rupp hatte bei seiner 1. Eheschließung von seinem Schwiegervater u.a. die Heuberger Mühle erhalten. Anläßlich der 2. Eheschließung des Müllers Christian Rupp wurde am 28.10.1746 das Erbschaftsinventar aufgestellt und die Mühle mit 1000 fl bewertet. Erneut wurde nach sei­nem Tod am 22.4.1766 ein weiteres Inventar aufgestellt und die Erbteilung vorgenommen. Nach dem Tod der 2. Ehefrau Gertruda NN. am 31.1.1770 erfolgte am 9.3.1770 eine weitere Inventarisierung der Erbmasse 621.

 

Bis 1769 ist die Mühle Erbbestandsmühle des Nickel Boß, hat 1 oberschl. Wasserrad und 1 Mahlgang; Erbbeständer ist ab 1769 der Heinrich *Rupp , bzw. bereits ab 1767 622.

 

Auch 1774 wird Henrich Rupp als Beständer der Heuberger Mühle genannt 623. Henrich Rupp als Erbbeständer der Heuberger Mühle klagte 1778-1781 gegen die Pächter der Heuberger Hofes zu Bischheim wegen Wasserstreitigkeiten 624.

 

Am 16.3.1773 ist in einem Inventarium über den Nachlaß der Catharina Witwe von Christian Staufer vom Altbolanderhof, die Toch­ter „Maria, Henrich Ruppen Ehefrau auf der Heuberger Mühl“ erwähnt 625.

 

Um 1797 ist der Heinrich *Rupp Maurermeister und Müller auf der Heuberger Mühle; seine Tochter Susanna Rupp heiratet am 26.11.1797 in Kirchheimbolanden den Drehermeister Joh. Daniel Laukhardt 626.

 

Um 1821 ist Michael *Eicher als Müller auf der Heuberger Mühle; er ist verheiratet mit Maria Rupp; diese reicht am 26.12.1820 Kla­ge auf Gütertrennung beim Bezirksgericht Kaiserslautern ein 627.

 

1864 wird Friedrich Weil, „Müller und Oekonom zu Heubergermühle, Gemeinde Bischheim“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 628.

 

Karten:

- LA Speyer Best. W2 Nr. 32: Karte der Gemarkung des Heuberger Hofs mit der in der Nähe liegenden Mühle zu LA Speyer Best. E6, Reichskammergerichtsprozeß Nr. 3023: darin auch ein in Form einer aquarellierten Federzeichnung des Heubergerhofs von Jobus Korn­teuer aus Leipzig von 1593 mit Ansicht des Hofes, Gemarkungsgrenzen und Marksteinen

- LA Speyer Best. W1 Nr. TK25: „Geometrische Karte über die beyde Herrschafften Höhe Heuberg und Leidhof“ (kolorierte Federzeich­nung von 1758), beinhaltend den Heubergerhof (=Bischheim) und Leithof (=Orbis) mit Heubergermühle und den Waldungen zwischen den Höfen in der Kircheimer Gemarkung

- LA Speyer Best. W1 Nr. 3808: u.a. Heuberger Mühle, Lageplan, 1917-1926.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. E6, Reichskammergerichtsprozeß Nr. 302: der RKG-Prozeß geführt zwischen Graf Albrecht zu Nassau ./. Kur­pfalz, betr. u.a. das Fischereirecht im Bach bis zur Heubergermühle sowie einen Totschlag bei der Heubergermühle

- LA Speyer Best. C38 Nr. 201: „Erbbestand der Heuberger Mahlmühle zu Bischheim, 1709-1789“

- LA Speyer Best. F22 Nr. 131 (Teilungsakten 1746, 1766 und 1770)

- LA Speyer Best. C38 Nr. 180: Klage des Erbbestandsmüllers Henrich Rupp von der Heubergermühle gegen die Pächter des Heuberger­hofs zu Bischheim wegen Wasserstreitigkeiten, 1778-1781

- LA Speyer Best. H37 Nr. 3808: Heuberger Mühle, Grabenreinigung und Bauten in Bischheim, 1917-1926, darin Lageplan der Heu­berger Mühle

 

 

- Klostermühle:

s. Heuberger Mühle

 

 

- Kupfermühle:

am Ostrand des Dorfes, am dem Dorf gegenüberliegenden Ufer des Leiselbachs gelegen; die Mühle besteht noch heute unter der Fir­ma „Karl Bindewald Kupfermühle GmbH“.

 

Die Kupfermühle zerpochte und schmolz die auf der Haide (auf der Höhe nördlich Kirchheimbolanden gelegen) und südlich von Or­bis gegrabenen Kupfererze. Die Kupfermühle mit Poche wird 1683 genannt, muß aber älter sein 629. Die Mühle wird auch 1837, 1828, 1886, 1941 und 1963 als „Kupfermühle“ genannt 630.

 

Eine Mühle in Bischheim wird bereits am 14.2.1300 urkundlich erwähnt. Äbtissin Adelheid und der Konvent des Zisterzienserklo­sters zum Hl. Geist bei Alzey verzichten zugunsten des Klosters Otterberg auf die von Junker Vader von Kirchheim erkaufte Mühle zu Bisch­heim („Bishouesheim“) samt Garten und Teich, 11 Unzen und 3 ½ Heller und 8 Kapaunen jährlichen Zinses631. Es handelt sich hierbei wohl um die Kupfermühle, wie sich aus der Eigentümerstellung des Klosters Otterberg ergibt.

 

Die Kupfermühle wird erneut 1417 urkundlich erwähnt. Am 1.8.1417 verkaufen Abt und Konvent des Klosters Otterberg an den Gra­fen Philipp von Nassau-Saarbrücken eine Gült von 8 Malter Korn „anfallend off der nydersten Mule unden an Byschheym gelegen, unden an dem bruel, mit eygenschaften derselben mulen“ 632. In der Urkunde wird die Mühle zwar nicht als Kupfermühle bezeich­net. Aus der Be­schreibung „unden an dem bruel“ ergibt allerdings, daß es sich um die Kupfermühle handelt. Denn noch heute heißen die Gemarkungen ober- und unterhalb der Kupfermühle „Brühl“ 633.

 

Am 13.12.1487 genehmigt der Graf von Nassau-Saarbrücken, daß Hans Merckel von Pfeddersheim und Melchior Stantz von Aus­purg „die Mule unden an Byschheim, genannt die Kupper Mule“ dem damaligen Besitzer abkaufen und „eyn Schmelz Hutte machen mit allen flossen und wassergengen und gefellen“ 634. Am 13.12.1488 ergeht das Bestätigungsschreiben des Hans Merckel von Pfed­dersheim und des Melchior Stantz von Anspurg über den Erwerb der Mühle unten an Byscheym (= Bischheim) (gen. Die Kupfer­mühle), welche in eine Schmelzhütte umgewandelt werden soll 635.

 

Das Kupfererz wurde schon vor 1500 in der Gemarkung Haide (OT von Kirchheimbolanden) gefunden; dort gibt es noch heute die „Kup­ferbergstraße“. Das gewonnene Kupfererz mußte zur Verarbeitung nach Bischheim in die Kupfermühle gebracht werden (636 Die Kupfer­mühle zerpochte und schmolz die auf der Haide (auf der Höhe nördlich Kirchheimbolanden gelegen) und südlich von Orbis gegrabenen Kupfererze. Die Mühle wird auch 1837, 1828, 1886, 1941 und 1963 als „Kupfermühle“ genannt 637.

 

Erstmals wird die Mühle wieder nach dem 30jährigen Krieg anno 1657 in der kurzen Beschreibung der Herrschaft Kirchheim „samt Perti­nentien“ unter Bischheim erwähnt: „unten an Bischheim steht wieder eine Mühle, ist aber privat eigen“ 638. Die Kupfermühle mit Poche wird 1683 genannt, muß aber älter sein 639.

 

Die Kupfermühle war im Gegensatz zur Herrenmühle bereits im 17. Jh. unabhängiger Privatbetrieb.

 

In einer Urkunde von 1696 wird vermerkt, daß das fürstlich nassauische Amt Kirchheim das sog. Austreibergütchen dem Kupfermül­ler Johann Friedrich Schnell gegen jährlich 3 Malter Korn verleiht 640. Dieses sog. Donnersberger- oder Austreibergütchen zu Bisch­heim wird auf Befehl des Grafen Johann Ernst 1707 durch eine erneute Urkunde aus weitere 3 Jahre gegen jährlich 3 Malter Korn an den Kupfermüller Friedrich *Schnell verliehen 641.

 

Müller auf der Kupfermühle war um 1702 Friedrich Schmoll [s. Friedrich *Schnell] 642. Auf diesen folgte sein Sohn Johann Nikolaus *Schmoll.

 

Der Johann Nikel Schmoll wird bereits am 1.2.1701 als Pate im lutherischen Kirchenbuch Kirchheimbolanden erwähnt sowie am 27.8.1701 als Pate im lutherischen KB Kirchheimbolanden der „Joh. Nikel Schmoll, Kupfermüller zu Bischheim“ 643. Erneut wird er am 29.05.1702 als Pate erwähnt “Joh. Niklas Schmoll, S. d. Friedrich Schmoll, Kupfermüller zu Bischheim” 644. Am 9.11.1713 ist der „Müller zu Bischheim, Johann Nikolaus 'Schill' (?)“ [Anm. d. Verf.: m.E. Schmoll] Pate im lutherischen Kirchenbuch in Kirch­heimbolanden 645.

 

Am 30.05.1723 sind in der lutherischen Kirche in Kirchheimbolanden bei der Taufe des Johann Friedrich Gundelach als Paten anwe­send „Johann Nikolaus *Schmoll, Kupfermüller in Bischheim, und Susanna Frau d. Kupfermüllers 646.

 

Am 02.08.1732 ist bei der lutherischen Taufe Johann Joseph Schuhmacher, Sohn des Thomas Schuhmacher reformierter Religion und von Kriegsfeld gebürtig, Schweinehirt hier, u. Anna Elisabeth, als Pate im Kirchenbuch eingetragen: Joh. Joseph Köppen, Knecht in der Kupfermühle 647.

 

Im Verzeichnis der Mühlen im nassau-weilburgischen Amt Amt Kirchheim(-bolanden)-Stauf ist der Müller Johann Nikolaus Schnell als Ei­gentümer der Kupfermühle zu Bischheim vermerkt. Die Mühle hat 1 Wasserrad und 1 Mahlgang. Gibt 7 Malter Korn für den Wasserfall 648.

 

Aus der Ehe des Kupfermüllers Johann Nikolaus *Schnell und der Susanne Bechtold († 1735 im Alter von 35 Jahren) stammen 4 Töch­ter. Die jüngste Tochter Anna Elisabeth Schnell heiratet 1742 den Valentin *Becker aus Bolanden, der später die Mühle sowie das sog. Austreibergütchen von seinem Schwiegervater übernimmt 649. Am 03.11.1742 bei der Taufe in der lutherischen Kirche in Kirchheimbo­landen des Hofmann Valentin, S. d. Jakob Hofmann, Mitbeständer auf dem Edenborner Hof, u. Anna Charitas geb. Bus­mann von Worms, waren Paten: Valentin Becker zu Bolanden u. seine Desponsata (Verlobte) Elisabetha Schnall, Tochter des Nickel *Schnall in der Kupfermühle 650; mE handelt es sich um ein Schreibversehen bei der Eintragung im Kirchenbuch, und es dürfte der Müller Schnall iden­tisch sein mit dem Müller Johann Nickolaus Schnell.

 

Der Kupfermüller Johann Nikolaus Schnell zieht sich (Anm.: wohl zwischen 1742 und 1748 err.) aufs Altenteil zurück und überträgt „die Mühle samt Mahlgeschirr, Karch und Pferd“ sowie das Donnersberger Gütchen für 900 Gulden auf seine Tochter Anna Elisabe­tha und ih­ren Ehemann. 100 Gulden, 1 Stück Land, 1 Rind und 1 Loß (= Mutterschwein) und einige andere Gegenstände, sowie ½ Malter Weizen­mehl jedes Jahr behält er sich vor 651.

 

Am 26.02.1761 werden bei der Taufe Maria Elisabetha Becker, T.d. Nikolaus Becker, Schultheiß zu Bolanden, u. Maria Barbara Ger­mann von Imsweiler gebürtig als Paten im lutherischen Kirchenbuch Kirchheimbolanden als Paten erwähnt: „Valentin Becker, Kup­fermüller in Bischheim, u. seine Frau Maria Elisabetha“ 652.

 

Johann Valentin Becker verstirbt 50jährig im Jahr 1766 und hinterläßt 5 Kinder im Alter von 5-16 Jahren. Seine Witwe Anna Elisa­beth Schnell betreibt die Mühle bis zu ihrem Tod 1772 weiter. In ihrem Testament vermacht sie die Kupfermühle nebst dem sog. Donnersber­ger- oder Austreibergütchen ihrem 19jährigen ältesten Sohn Valentin *Becker, wobei als Wert 2000 Gulden angesetzt wurden. 1600 Gul­den hatte er an seine Geschwister auszuzahlen, wobei ihm 400 Gulden als eigenes Erbteil angerechnet wurden. Va­lentin Becker konnte diese Summe nicht aufbringen, denn ein Protokoll von 1776 der Vormünder der minderjährigen Geschwister be­richtet, daß Valentin Be­cker seinen Geschwistern noch 1570 Gulden aus Erbteilsverpflichtungen schuldet 653.

 

Der Kupfermüller Valentin Becker war verschuldet. Deshalb wurde es erforderlich, seinen infolge elterlicher Erbteilung 1773 übernommen­en Erbbestand am Donnersberger- oder Austreibergütchen in Bischheim an Gottfried Willig zu veräußern, wozu die herr­schaftliche nassau-weilburgische Genehmigung erteilt wurde 654. Die weiteren Verpflichtungen konnte er offensichtlich nicht tragen. Die Kupfer­mühle geht zwischen 1776 und 1782 auf seinen Schwager Philipp Heinrich Chormann über 655, während das Austreiber­gütchen an Gott­fried Willig veräußert wurde [Anm. d. Verf.: es dürfte sich bei dem Käufer um Gottfried Willig, Sohn des Barthel Willig, Beständer auf dem Heuberg handeln 656].

 

Um 1782 ist Philipp Henrich *Chormann der Müller auf der Kupfermühle Bischheim; er ist der Sohn des begüterten Ackersmanns und damaligen Schultheißen von Bischheim, am 23.02.1782 werden in Kirchheimbolanden als Paten genannt: Philipp Henrich Chor­mann, Müller auf der Kupfermühle in Bischheim, u. seine Frau Maria Barbara 657.

 

Vor 1787 verstirbt der Valentin Becker „auf der Kupfermühle“; sein Sohn der Bäckermeister Nikolaus Becker heiratet am 29.10.1787 in Kirchheimbolanden die „Anna Catharina Bechthold, T.d. verstorbenen Paul Bechthold, des Rats hier“ 658.

 

Am 8. Pluvoise l'an 11 teilt Karl Bindewald der französischen Verwaltung in Alzey, Dep. Monttonnere mit, daß er das Austreibergut am 20.3.1795 gekauft von Gottfried Willig. In der Akte befindet sich ein „Actum Bischheim v: 20ten Mertz 1795“ nebst Attest vom 21.5.1798. Darin heißt es: Ver Kauff Gottfried Willig und deßen Ehe Frau Maria Louisa, des Donnersberger oder Abthreibers Erbbe­stands Guth, so wie er es biß dahero in Bestand gehabt, an Carl Bindewald und deßen Ehefrau Eh Marina“ 659.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 (Katasterkarten) Nr. 2049 1: Klassifikationsplan Bischheim (BA und AG Kirchheimbolanden), 1845

- LA Speyer Best. W41 (Katasterkarten) Nr. 2509 Klassifikationsplan Rittersheim (BA und AG Kirchheimbolanden), 1842-1845, 1897

 

Literatur/Urkunden:

- Bindewald, Gabriele: Die Geschichte der Kupfermühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 16-20

- Eberhardt, Heinrich: „Kupfermühle exportiert nach Holland, Schweiz und Ungarn. Um die Jahrhundertwende war die Herrenmühle eine der größten Mühlen der Umgebung“. [Bischheim]. In: Rheinpfalz, Kirchheimbol. 20, Nr. 80 v. 6.4.1964. [Anm. d. Verf.:Titel et­was miß­verständlich; der Autor beschreibt sowohl die Herrenmühle, wie auch die Kupfermühle]

- LA Speyer Best. C38 Nr. 190: „Die durch Verschuldung des Valentin Becker, Kupfermüller zu Bischheim, notwendige Veräußerung des in elterlicher Erbteilung 1773 übernommenen Erbbestands des Donnersberger- oder Austreibergütchens zu Bischheim an Gott­fried Wil­lig“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1300: „Prozeß des Erbbestandsmüllers Ruprecht zu Bischheim gegen N. Chormann auf der Kupfermühle we­gen Anlage einer Schleuse, 1782-1783“

 

 

- Pulvermühle:

s. Kirchheimbolanden

 

Literatur/Urkunden zu Mühlen in Bischheim, allgemein:

- Eberhardt, Heinrich: „Kupfermühle exportiert nach Holland, Schweiz und Ungarn. Um die Jahrhundertwende war die Herrenmühle eine der größten Mühlen der Umgebung“. [Bischheim]. In: Rheinpfalz, Kirchheimbol. 20, Nr. 80 v. 6.4.1964. (Anm. Titel etwas mißverständ­lich; der Autor beschreibt sowohl die Herrenmühle, wie auch die Kupfermühle)

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Herrenmühle in Bischheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1976 S. 43 ff

 

 

 

 

 

Bischmisheim / Saarland:

1354 hatte das Kloster Wadgassen Rechts in Ort. 1524 schenkte Pfalzgraf Ruprecht von Pfalz-Zweibrücken nach Aufhebung des Klo­sters Wadgassen dessen Rechte in Bischmisheim 660.

 

Mühlen:

auf Bischmisheimer Bann waren einst drei Mühlen in Betrieb. Auf die älteste Bischmisheimer Mühle weist der Flurname „Hinter der Alt­mühl“ und die Anmerkung „der alte Mühlborn“ auf einer Skizze von 1685 hin. Diese Mühle scheint jedoch schon im 14. Jh. ein­gegangen sein. In der Folgezeit hatten die Bewohner von Bischmisheim teils freie Mühlenwahl, zeitweise waren diese an die He­ringsmühle in Fe­chingen und an die Unterste Brebacher Mühle, die sog. Kronenmühle gebannt 661.

 

 

- Bischmisheimer Mühle:

 

Photo:

- Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 63

 

Literatur/Urkunden:

- LA Saarbrücken Best 22 (Nassau-Saarbrücken) Nr. 2488: Die Bischmisheimer Mühle 1691

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über die Mühle in Langweiler

 

 

- Langweiler Mühle, kleine Bischmisheimer Mühle, auch Monzingers Mühle, Munzinger Mühle:

südlich von Bischmisheim gelegen auf der Südseite der Autobahn A6, heute Wasserwerk Brebach; in den 1820er Jahren im Wiesch­bachtal erbaut, auch kleine Bischmisheimer Mühle und nach dem ersten Besitzer Daniel *Munzinger, Monzinger Mühle ge­nannt. 1901 von der Gemeinde Brebach gekauft und zum Wasserwerk umgebaut 662. Dessen Tochter Christina Dorothea Munzinger heirate­te 1852 den Müller Georg Franz *Schmeer, der die Langweiler Mühle bis 1856 betrieb. Der Sohn aus dieser Ehe, Franz Schmeer, war ab 1893 Müller in der Langweiler Mühle 663.

 

Photo:

- Internetdatei Wolles-Web-Welt bei google (Wolfgang Heep): mit vielen, teilweise auch alten Photos 664

 

Karte:

- Internetdatei Wolles-Web-Welt http://www.wolfgang-heep.de/_lmweb/langweiler_mühle.htm: Lagekarte Bischmisheim mit der Lang­weiler Mühle – Wasserwerk Brebach 665

 

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über die Mühle in Langweiler

 

 

- Mühle des Nikolaus Klein:

1804 betrieb der Bäcker in Bischmisheim, Nikolaus Klein, eine Mühle in Bischmisheim am Bischmisheimerbach 666.

 

 

- Ölmühle Bischmisheim:

bereits 1819 war in einem Haus in der Gartenstraße eine private Ölpresse in Betrieb. Die jetzige Ölmühle hat der frühere Ortsvorste­her Philipp Karl Schmeer im Jahr 1909 oder 1911 im lothringischen Marienau (bei Forbach) gebraucht gekauft und in Teilen nach Bischmis­heim transportiert und wiederaufgebaut 667.

 

 

- Sägemühle bei Langweiler:

s. Langweiler

 

 

 

 

 

Bischofsheim:

rechtsrheinisch bei Mainz nahe Ginsheim-Gustavsburg; gehört heute zur Stadt Mainz

 

Mühlen:

1299 ist in Bischofsheim eine Mühle erwähnt, die dem Kloster St. Johann bei Alzey gehörte 668. 1299 verkauft das Heilig Geistklo­ster zu St. Johann bei Alzey die Hälfte einer Mühle zu Bischovesheim an den Ritter Badir von Kircheim 669.

 

Am 13.2.1300 tritt das Nonnenkloster zum Hl. Geist in Alzey alle Rechte, die es auf die Mühle und den Garten zu (Münch-) Bi­schofsheim gehabt hat, an das Kloster Otterberg ab 670.

 

 

 

 

 

Bischweiler/Elsaß (Bischwiller):

Stadt südöstlich von Hagenau, nordwestlich von Straßburg, nahe Brumath; heute Bischwiller; an der Moder (“Moderbach”) gelegen. Die Stadt entstand um einen Hof, den das Bistum Straßburg in dieser Gegend besaß; im Krieg der Stadt Straßburg gegen Bischof Walther von Gerolseck wurde die Stadt von den Straßburgern 1263 niedergebrannt. Später wurde die Stadt dem Walter von Müllen­heim ver­pfändet., dann 1332 an die Ettendorfer, von denen sie weiter verpfändet wurde. Die Burg, die inzwischen erbaut warf, gehör­te den Her­ren von Nyperg, von denen der pfälzische Kurfürst Friedrich I. sie in der 2. Hälfte des 16. Jh. nahm und seinem Nachfol­ger, Kurfürst Philipp von der Pfalz, gab, der die Nyperger entschädigte. Die Stadt war Eigentum der Eschenauer und der Beger. Nach dem Aussterben der Beger 1537 wurde Ludwig von Eschenau Alleinbesitzer der Herrschaft, mit der er die Herzöge von Zweibrücken belehnte. Die Fami­lie von Schönberg und nach ihr die Flach von Schwarzenburg besaßen dieses Lehen, das letztere um 1600 verlo­ren, als die Herzöge von Zweibrücken es ihrem Gebiet anschlossen. 671

 

1617 kam es unter Herzog Johann II. von Pfalz-Zweibrücken zur Gründung einer französisch-reformierten und einer niederländisch-re­formierten Fremdengemeinde in Bischweiler. Neben Wallonen aus den Spanischen Niederlanden waren es vor allem Huge­notte aus der Champagne, der Picardie und den Ardennen, die hierher kamen 672

 

Während des 30jährigen Krieges wurde die Stadt 1629 und 1635 niedergebrannt. 1640 von Herzog Friedrich von Zweibrücken an den Pfalzgrafen Christian I. von Pfalz-Birkenfeld verpfändet, der die Stadt zu seiner Residenz machte. Unter der Regierung der Pfalzgrafen von Birkenfeld wurde Bischweiler an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken angeschlossen.

 

Mühlen:

den Brüdern Bertrand wurde “vermög Concessionsschein vom 18. Januar 1758 zur Errichtung der Mahlmühle und anderen Wercken an der Moderbach auf unserem alleinigen Territorio die gnädigste Erlaubnis erteilt” 673.

 

Literatur/Urkunden:

- Koch, Walter: „Bis weit hinein ins Elsaß“. Ein Beitrag zur Geschichte des ehemaligen Zweibrückischen Amtes Bischweiler; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 17-19

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über die Mühle in Bischweiler

 

 

 

 

 

Bissersheim:

VG Grünstadt-Land, Lk Bad Dürkheim;

 

Bissersheim gehörte zu den sechs Dörfern, von denen die Verfasser der leiningischen Erb­vertrages von 1317 "nit wißen, ob sie lehen oder eigen seindt" 674. Im Hesso'schen Besitzverzeichnis von 1467 ist Bissersheim als Eigengut der Grafen von Leiningen bezeichnet 675. Möglicherweise sind die Leiningischen Besitz- und Herrschaftsrechte zu Bissersheim auf alten Reichsbesitz zurückzuführen 676. In Bis­sersheim hatte das alte salische Hauskloster *Münsterdreisen bereits 872 Besitzungen durch den rheinfränkischen Herzog Nan­thar ge­schenkt erhalten, die ihm noch 1144 von König Konrad III. bestätigt wurden 677. In Bissersheim hatten die Leiningen-Harten­burger ein Schloß, das zweimal (1460 und 1470) von Kurpfalz erobert und geschleift wurde 678. Die Zerstörung von 1460 erfolgte im Pfälzischen Krieg des Kurfürsten Friedrich I. von der Pfalz, des Siegreichen, mit Kurmainz, das mit Leiningen-Hartenburg und Zwei­brücken-Veldenz eng verbunden war 679.

 

1802 hatte das Dorf 289 Einwohner, davon 237 Lutheraner, 25 Reformierte, 5 Katholiken und 32 Juden; 1836 waren es 355 Bewoh­ner, darunter 14 Katholiken, 298 Protestanten und 43 Juden 680.

 

Mühlen:

1473 wird die Mühle in Bissersheim im Rahmen einer Lagebeschreibung bei einem Wiesenkauf erwähnt 681.

 

In der Kirchenvisitation von 1572 682 wird von einer Bissersheimer „Portmühle“ berichtet; hier handelt es sich vermutlich um die Halt­mühle, die an der Bachpforte liegt. Sollten die Besitzer der Bergmühle (mit Na­men Port) jedoch bis 1572 zurückverfolgt werden können, hätte es sich um die Bergmühle gehandelt 683.

 

1635 bestellt Friedrich Graf von Leiningen zur Schatzung der Backmühle in Kleinkarlbach als Sachverständigen den Müllermeister zu Bis­sersheim Philips Rusten 684.++++klären: welche Mühle

 

1648 heißt es im Knochschen Repertorium 685: „Müller zu Bissersheim bittet um Erlaß und Vergünstigung auf die Freinsheimer Mühle zu ziehen“ ++++klären: welche Mühle++++

 

Im Knochschen Repertorium ist vermerkt „Mühle zu Bissersheim erbaut 1649 686.++++klären: welche Mühle++++

 

1670 heißt es im Knochschen Repertorium 687: „Baldischer Erben Klage Ca. den Müller wegen Verkauffter halben Mühlen“ .++++klären: welche Mühle++++

 

1700 ist im Knochschen Repertorium vermerkt 688: „Suppl. des Müllers um einen Baum Zur Mühlen.“

 

1703 wird Christophel Culmann als Müller in Bissersheim genannt 689. +++klären: welche Mühle+++

 

Das eindrucksvolle Handwerkszeichen von einer der Bissersheimer Mühlen befindet sich heute als Schlußstein eines Portals an der Villa Schneider in Hettenleidelheim. Ein Antiquitätenhändler hatte den Stein nach Mannheim gebracht und dann nach Hettenleidel­heim ver­kauft. Dieser Stein stammt von 1742. Besonders bemerkenswert sind die Bracken als Schildhalter. In der Heraldik sind sie Sinnbilder für Kraft und Wachsamkeit. unterhalb des Mühlrads auch hier ein menschlicher Kopf, wie man ihn auch an Kleiekotzern findet 690.

 

1817 gab es in Bissersheim folgende Mühlen: a) Bruchmühle mit 2 Mahl- und 1 Schälgang, b) die Haltmühle mit 3 Mahl- und 1 Schäl­gang und c) die Bergmühle mit 2 Mahl- und 1 Schälgang 691.

 

1864 wird Georg Puder „Müller und Gutsbesitzer in Bissersheim“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 692. ++++klären : welche Mühle++++

 

 

- Bergmühle, Portmühle:

nach Ansicht von Christmann 693 wird die Bergmühle nur 1836 und zwar zusammen mit der noch bestehenden Haltmühle genannt. Sonst hören wir den Namen weder vorher noch nachher 694. Bei Frey wird die Bergmühle ohne weitere Angaben angeführt 695.

 

In der Kirchenvisitation von 1572 696 wird von einer Bissersheimer „Portmühle“ berichtet; hier handelt es sich vermutlich um die Halt­mühle, die an der Bachpforte liegt. Sollten die Besitzer der Bergmühle (mit Namen Port) jedoch bis 1572 zurückverfolgt werden können, hätte es sich um die Bergmühle gehandelt 697.

 

Bis 1788 war Christian Port (°° mit Carolina Korbmann) der Müller auf der Bergmühle 698. Um 1812 war Christian *Porth der Mül­ler auf der Bergmühle in Bissersheim. 1812 kommt es zu einem Streit zwischen den Müllern Georg *Freischlag und Heinrich *Koob gegen den Müller Christian Porth auf der Bergmühle zu Bissersheim „wegen Reparation seiner Mühle, gelegen auf der Leininger Bach“ 699. In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 700 werden die Müller „Koob und Freischlag“ als Eigentümer einer nicht benannten Mühle in Bissersheim genannt.

 

Bis 1840 war Johann Port (°° mit Dorothea Krauß) der Müller in Bissersheim. Ab 1840 (?) war Christian Port der Müller auf der Berg­mühle 701.

 

1812 kommt es zu einem Streit zwischen den Müllern Georg *Freischlag und Heinrich *Koob gegen den Müller Christian Porth auf der Bergmühle zu Bissersheim „wegen Reparation seiner Mühle, gelegen auf der Leininger Bach“ 702.

 

Nach dem Grundsteuerkataster vom 18.2.1841 bestand die Bergmühle aus Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Schopp, Schweineställe, Ho­fraum mit Brunnen, 2 Mahlgängen und 1 Schälgang 703.

 

Als Müller folgte Daniel Puder, auf diesen bis 1863 der Jakob (2) Rembe, dann bis 1890 Georg Rembe, danach Heinrich Rembe, Emil Rembe und auf diesen Günther Rembe. Der letzte bekannte Müller war Gerhard Kautz 704.

 

 

- Bruchmühle:

der Name begegnet in der angegebenen Form 1828 705, 1836 706 und 1963 707. Nach dem Grundsteuerkataster vom 18.2.1841 und be­stand die Bruchmühle aus Wohnhaus, Kelter­haus, Scheuer mit 3 Schweineställen, Stall mit Schopp und Hofraum, 2 Mahlgängen, 1 Schälgang, Ölmühle und Hanfreibe 708.

 

Die Bruchmühle gehörte ursprünglich der Kurpfalz 709.

 

Bis 1583 war Lorenz Müller der Betreiber der Bruchmühle 710. Um 1691 war Niclas *Weydenkopf Müller auf der Bruchmühle in Bissers­heim; dieser heiratete 1691 die Witwe NN. des Müllermei­ster Johannes Ziegler von Gerstenmühle Kirchheim / Weinstraße 711. Am 11.5.1706 heiratet der „Niclas Weydenkopf, Bruchmüller und des Gerichts zu Bißersheimb die Jungfrau Anna Magdalena, Caspar Winkel­mann's aus dem Bieber-Grund, Hanauischer Graf­schaft, ehel. Tochter 712.

 

Bis 1787 war Daniel Puder (°° mit Christina Apolina Wintz) der Müller auf der Bruchmühle 713.

 

Um 1800 war Konrad Puder (wohl Sohn des Müllers auf der Bruchmühle Daniel Puder und der Christina Apolina Wintz) der Mühlenbesit­zer auf der Bruchmühle 714. Auch in einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 wird Konrad *Pu­der als Eigentümer der Bruchmühle Bissersheim genannt. Die Mühle ist oberschlächtig 715. Auf Konrad Puder folgt bis 1855 der Müller Georg Puder (°° mit Magdalena Koch), dann Daniel (2) Puder (°° mit Elisabetha NN.) bis 1906. Anschließend wer­den ge­nannt: Philipp Böll, Otto Böll, Kurt Ohlinger und zuletzt Christian Ellbrück 716.

 

 

- Haltmühle, Haldmühle:

im Ort nördlich vom Eckbach gelegen, in der heutigen Straße „Haldmühle“

 

1836 urkundlich erwähnt als „Haltmühle“ 717; um 1840 „Haltmühle“ (Alter Flurplan) 718. Die verschwundene Mühle trug ihren Na­men nach einer Halde, einem Hang, der den Flurnamen Halde trägt. Im alten Flurplan von um 1840 liest man „In der Halde (Halt)“ 719.

 

Die Haltmühle ist eine stattliche Viereckanlage mit dem 1739 erbauten Wohnhaus mit Mühle. An der Ostseite des Gebäudes befindet sich die Jahreszahl der Erbauung 1739 in Eisenbuchstaben. An der Außenmauer über dem Tor befindet sich ein Scheitelstein, der in voll­plastischem Relief zwei handwerklich ausgeführte Löwen, die das Müllerzeichen halten, und die Jahreszahl 1742 zeigt. Über dem Müller­zeichen eine Krone. Der nordöstlich des Wohnhauses befindet sich ein Schuppen mit einem rundbogigen Einfahrtstor mit profilierten Kämpfern. Am Scheitelstein befindet das Müllerzeichen mit den Buchstaben LS-CS 1762 720.

 

Es handelt sich bei diesem „LS-CS 1762“ um Lorenz Schmitt, °° mit Cäcilie Schmitt, der bis 1760 [Anm. d. Verf.: Datumsangabe bei Lux unzutreffend 721] Müller auf der Haltmühle war. Auf diesen folgte bis 1767 Johann Philipp Fitting, dann bis 1811 Gottschalck Mayer und Consorten aus Mannheim 722.

 

Am 2.4.1811 verkaufen Gottschalck Mayer und Hayum Gottschalk Mayer, beide Handelsleute aus Mannheim, der erstere im eigenen Na­men und der andere namens und im Auftrag des Gutsbesitzers Franz Cramer und dessen Ehefrau Catharina geb. Sacher, in Oberflörs­heim wohnhaft, an den Gutsbesitzer Georg Freyschlag aus Großkarlbach und den Gutsbesitzer Heinrich *Koob an der Sandhofe­ner Fahrt Canton Frankenthal wohnhaft, neben weiterem umfangreichen Grundbesitz in Bissersheim, auch die in Bissersheim gelege­ne „Halde-Mühle“. Der Kaufpreis für den Gesamtbesitz betrug 17000 Gulden . Die Mühle war wie sich aus Zi. 4 Seite 8 des Kauf­vertrages ergibt „alß ein freies Eigenthum vom Tribunal versteigt“ worden, d.h. sie wurde im Wege der Nationalgüterveräußerung durch den französi­schen Staat beschlagnahmt und versteigert 723.

 

Käufer war Georg Freyschlag, der zusammen mit Heinrich Koob die Mühle bis 1831 betrieb 724. 1812 kommt es zu einem Streit zwischen den Müllern Georg *Freischlag und Heinrich *Koob gegen den Müller Christian Porth auf der Bergmühle zu Bissersheim „wegen Repara­tion seiner Mühle, gelegen auf der Leininger Bach“ 725. In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 726 werden die Müller „Koob und Freischlag“ als Eigentümer einer nicht benannten Mühle in Bissersheim genannt.

 

Ab 1831 und anschließend bis ca. 1845 war Heinrich Koob (°° mit Anna Barbara Fey) Alleineigentümer und Betreiber der Mühle 727.

 

Nach dem Grundsteuerkataster vom 18.2.1841 728 bestand die Haltmühle aus Wohnhaus, Schopp, Scheu­er, Stallungen, Brennhaus, Kel­terhaus, Schweineställen und Hofraum; sie umfaßte 3 Mahlgänge, ein Schälgang, Ölmühle und Hanfreibe 729.

 

Ab 1845 folgte Johann Georg Koob, dann ab 1862 der Müller, Gutsbesitzer und Schultheiß Daniel (1) *Puder (°° I mit Anna Maria NN.; °° II Margaretha NN.) 730.

 

Am 6.12.1875 wurde die Haltmühle freihändig versteigert in der Erbauseinandersetzung nach dem verstorbenen Müller und Gutsbe­sitzer Daniel (2) Puder. Die Versteigerung ist im Grünstadter Anzeiger vom 21.11.1875 angekündigt „ ... nachbeschriebene im Banne von Bis­sersheim gelegene Immobilie, als Plan-Nr. 226, 63 5/10 Dec. Fläche, ein zweistöckiges Wohnhaus mit Mühle von 3 Mahlgän­gen und 1 Schälgang, Schoppen, Scheuer, Stallungen, Schweinställen, Brennhaus, Kelterhaus und Hofraum, die Haltmühle genannt“, nebst Garten. Als Eigentümer sind damals genannt „die Kinder und Erben des zu Bissersheim wohnhaft gewesenen und verlebten Müllers, Gutsbesit­zers und Bürgermeisters Daniel *Puder 1., als: 1. Anna Margaretha Puder,ohne Gewerbe, Ehefrau von Otto Karl Florentin von Wächter, Bierbrauer, beide in Kaiserslautern wohnhaft; 2. Georg Puder, Oeconom in Bissersheim wohnhaft; 3. Elisabe­tha Puder, ohne Gewerbe, Ehefrau von Michael Fey, Oeconom, beide in Bissersheim wohnhaft.“ Die Mühle wird weiter in der Ver­steigerungsanzeige wie folgt be­schrieben: „ Die besagte Mühle, inmitten naher, bevölkerter, wohlhabender Ortschaften, eine Viertel­stunde von der Eisenbahnstation Kirchheim a. d. Eck gelegen, wurde seit langen Jahren mit beste Erfolge sowohl als Handels- wie als Kundenmühle betrieben und eignet sich auch zu jedem anderen der Wasserkraft benöthigten Etablissement.“ 731

 

Es folgten Georg Puder zusammen mit Otto von Wächter als Betreiber und Eigentümer der Haltmühle 732;.Otto von Wächter (°° mit Anna Margaretha Puder) war in der Folge bis 1904 Alleineigentümer der Mühle 733. Von 1904 bis 1920 Georg Fey (°° mit Anna Stref­ler), von 1920-1940 Anna Fey, von 1940-1957 Hugo Baum (°° mit Emma Fey), der bis 1957 Mahlrecht besaß 734.

 

1957/56 die Witwe Georg Fey Eigentümerin der Mühle; diese war an den Müller Ludwig Hornbach verpachtet; die Mühle wurde 1957/58 stillgelegt 735. Eigentümer des Gebäudes waren von 1971-1990 Elisabeth Berberich, sodann Leo Hertle 736.

 

Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude werden wie folgt beschrieben: Vierseithof mit Torbau, 18. Jh., Walmdachbau bez. 1739, Wirtschaftsgebäude bez. 1762 bzw. 1742 und 1797 737.

 

Photo:

- Kunstdenkmäler, a.a.O., Bd. VIII Stadt und Landkreis Frankenthal, S. 146

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. K16, 257 Notariatsakten Grünstadt, Nr. 160 vom 2.4.1811: Verkauf der Haldmühle in Bissersheim

- Schmitt, Wolfgang M.: „Die Haldmühle von Bissersheim“; in: Heimatjahrbuch Landkreis Bad Dürkheim 1990, S. 228

 

 

Literatur/Urkunden zu den Bissersheim Mühlen:

- "Die Rheinpfalz" vom 19.8.1998: Mühlenwanderweg im Eckbachtal zwischen Dirmstein und Neuleiningen

- Lux, Klaus: Bissersheim, Ortsgeschichte, Ortsgemeinde Bissersheim 2000, S. 478

- Niederhöfer, Wolfgang: Die Triebwerke entlang des Eckbach-Mühlenwanderweges (zu Eckbachweiher, Mühlen in Neuleinin­gen-Tal, Kleinkarlbach, Kirchheim, Bissersheim, Großkarlbach und Dirmstein)

- Niederhöfer, Wolfgang: Mühlenwanderweg am Eckbach. 35 Mühlen zwischen Neuleiningen und Dirmstein; in: Heimatjahrbuch 1998 Landkreis Bad Dürkheim, S. 156

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Geschichte der pfälzischen Mühlen besonderer Art, Arbogast, Otterbach 1981

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Geschichte der Mühlen und des Müllerhandwerks der Pfalz

 

 

 

 

 

Bisterschied:

VG Rockenhausen, Lk Donnersbergkreis; das Dorf war bis 1607 geteilt; es gehörte zur Hälfte den Herren von Kellenbach und den von Greiffenclau. Die Beeth der zweibrückischen Untertanen ging nach Meisenheim 738. Von 1607 bis 1789 gehörte Bisterschied zum Her­zogtum Pfalz-Zweibrücken Amt Landsberg.

 

Mühlen:

Hinweise auf verschwundene Mühle: auch Gemarkungsnamen zeugen vom früheren Vorhandensein einer Mühle: ‘Am Mühlberg’ (nach David Hoffmann stand da am Berg früher eine Mühle, der Mühlwoog und Deich wurden um 1900 zugeschüttet); ‘In den Mühl­wiesen’; ‘Mühlweg’; In den Mülleräckern” 739.

 

- Wolfsmühle bei Bisterschied:

s. hierzu *Waldgrehweiler: Wolfsmühle

 

nordwestlich von Bisterschied in Richtung auf Waldgrehweiler gelegen und auf Waldgrehweiler Gemarkung; heute OT von Waldgreh­weiler 740.

 

 

- Mühlsteinbrüche:

eine Mühlsteinproduktion gab es in Bisterschied in der Nordpfalz. Dort waren nach einem Bericht über eine Ortsbesichtigung durch das Bezirkskomitee des Landwirtschaftsvereins vom 16.5.1867 “jahrhundertelang betriebene Steinbrüche” 741.

 

 

- Pletschmühle obig dem Dorf Bisterschied:

im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Meisenheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Pletschmühl obig dem Dorff Bisterschied [hat] 1 Waßerrad; [gibt] 3 Mltr Korn; hat das gantze Jahr keine 6 Wochen Waßer zu mahlen und hat übrigens gar keine Nahrung.“ 742

 

 

 

 

 

Bistert:

Wüstung westlich von Thallichtenberg; 1270 erstmals als Pistereit“ erwähnt; Dolch/Greule leiten den Namen von Gallo-rom. „Pistr-ittu“, als Nebenform zu lat. Pistrilla = „kleine Stampfmühle ?“ zurück 743, dann wäre dort möglicherweise eine Mühle gelegen.

 

 

 

 

 

Bledesbach:

heute Stadtteil von Kusel; in der Westpfalz gelegen westlich von Kusel, nördlich von Konken, nahe der Autobahn; war pfalz-zwei­brückisch im Oberamt Lichtenberg.

 

Mühlen:

- Bledesbacher Mühle:

In der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt: “Die Ble­desbacher Mühle ist eine Bannmühle für die Dörfer Bledesbach, Ehweiler, Schellweiler, Hüffler (Hifweiler) und Albessen mit zusamm­en 58 Familien. 2 oberschlächtige Wasserräder treiben 2 Mahlgänge und 1 im Trillis laufenden Schälgang. In den Monaten July und Au­gust besteht Wassermangel, sodaß die tägliche Mahlkapazität der Mühle auf 3 Faß beschränkt ist. Erbbestandsbriefe liegen vor vom 1. Au­gust 1575, vom 23. Januar 1711 und vom 5. November 1739. Letzterer ist ausgestellt auf Katharina Margarethe, Wittib des Müllers Phil­ipp Henrich Peiffer (*Pfeiffer); sie ist wieder verheiratet, der Name des Mannes fehlt). Laut Brief haben die Banngä­ste beim Bau der Mühle und des Wehrs Frondienst zu leisten. Das Holz für das Mühlenwesen erhält der Beständer aus dem herr­schaftlichen Wald. Als Pacht ist jährlich in die Kellere bzw. Landschreiberei Lichtenberg zu liefern: 7 a. Korn und 7 Ma. Hafer Lich­tenberger Maßung, 1 Mühl­schwein oder 6 fl dafür und alle 3 Jahre 1 fl „trockenen“ Weinkauf.“ 744.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 20 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Bledesbacher Mühl [hat] 2 Waßerräder, treib 2 Mahl und einen im Trilles lauffend Scheelgang, [zahlt an Pfacht] 7 Mltr Korn, 7 Mltr Haber, 6 fl an Geldt, und alle 3 Jahr 1 fl [...] Weinkauff. Bledesbach, Eheweiller, Schellweiler, Hittweiler und Albesen, aus 58 Fam. bestehend sind dahin gebannt.“ 745

 

1760 ist Müller in Bledesbach der Friedrich *Pfeiffer, der Sohn des Müllers in Bledesbach, Philipp Heinrich *Pfeiffer 746.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 81r-84r

- LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 86

- Zink, Albert: Aus der Geschichte der Mühlen in Konken, Schellweiler und Bledesbach; in: Kuseler Tageblatt 13, Nr. 18 v. 21. 1. 1961, 1961 (beruht lediglich auf der Zusammenfassung des Sundahl`schen Mühlenprotokolls von 1746)

 

 

 

 

 

Bliesbergerhof:

bei Limbach nahe Homburg/Saar an der Blies gelegen, war pfalz-zweibrückisch

 

Mühlen:

- Achatschleifmühle:

um die Mitte des 18. Jh. wurden im Zeitalter des Merkantilismus im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken große Anstrengungen unternom­men, eine staatliche Schmuckstein-Manufaktur aufzubauen, die die Macht und den Wohlstand des Landesherrn verstärken sollte. Die Grund­lage bildeten ieL. Die zahlreichen Fundorte von Achaten und ihnen verwandter Halbedelsteine im Raum Baumholder. Um Baumholder lag das weitaus bedeutendste Vorkommen im Gebiet des Herzogtums, zu dem aus vertraglichen Abmachungen zwischen den Landes­herrn die benachbarten Fundorte in der Wild- und Rheingrafschaft Grumbach und um 1785 die Achatschleifen „bei Ober­kirchen im Oberamt Schaumburg“ hinzukamen, deren Besitz der Herrschaft Oberstein schon längere Zeit vorher verloren gegangen war. Die Verar­beitung der Steine erfolgte zum größten Teil in herrschaftlichen Regie betrieben, vereinzelt auch in staatlich stark sub­ventionierten Schleifereien als Lohnwerkstätten. Alle Kosten und Gewinne wurden über die Fürstliche Rentkammer in Zweibrücken verrechnet. Die erste Achatschleiferei wurde auf herzogliche Anordnung im Schloßgarten der Residenzstadt Zweibrücken erbaut. Später traten noch Achatschleifen in [Anm.: Nieder-]Auerbach, Bliesberger Hof und in Mittelbach bei Hornbach hinzu. Weitere Achatschleifen waren in der Umgebung von Nohfelden im Nahetal und eine weitere bei Ellweiler gebaut worden, die am 15.8.1748 dem Herzog als betriebsfertig ge­meldet wurde 747.

 

 

 

 

 

Bliesbolchen / Saarland:

heute als Bliesmengen-Bolchen OT der Gemeinde Mandelbachtal / Saarland; im Mandelbachtal gelegen; erstmals wurde der Ort ur­kundlich 1180 bei einer Schenkung an das Kloster Wörschweiler erwähnt; war nicht zweibrückisch, sondern Kondominium zwischen ver­schiedenen Herrschaften, darunter teilweise auch im Besitz der Grafen von der Leyen; noch mitten im 30jährigen Krieg lebten in Blies­mengen 44 Familien und in Bliesbolchen 26 Familien, insgesamt also 70 Familien 748.

 

Mit Bliesbolchen bildete Bliesmengen eine katholische Pfarrei zu der Gräfinthal und die Schleifmühle gehörte. 1337 schenkten die Herren von Mengen dem Kloster Gräfinthal das Patronatsrecht über die Kirche 749.

 

Mühlen:

- Bliesbolgener Mühle:

die Grafen von der Leyen beanspruchten die Bannalität der Bliesbolgener Mühle 750.

 

Ab 1701 wohnte der Müller J. Mathias Keller in Bliesbolchen 751; er ist 1708 in einer Liste der Kir­chengemeinde Bolchen 752 aufge­führt: Matthias Keller, ein Müller, und die Mühle dem Freiherrn von der Leyen zuständig, ist ein Ackermann, hat einen halben Pflug, sein Weib Anna Diel, haben 6 Kinder, 3 Söhne und 3 Töchter, sind alt 13, 9, 7, die Töchter 20, 18 und 13 Jahre alt".

 

Karten:

- LA Speyer Best. B14 Kirchenschaffnei Zweibrücken, Karte Nr. 23: „Bliesbolger Mühle, Anfang 18. Jh.“

 

 

- Wörschweiler Mahlmühle:

bereits 1241 wird die Mühle urkundlich erwähnt. 1241 schenkt „Walter, Herr von Brugke [...] mit Zustimmung seiner Frau Mechthil­dis und seiner Söhne [...] dem Kloster Werneswilre seinen Zehnten zu Lendingen, seine Bannmühle zu Bolchen ... 753. Die Mühle war mithin schon 1241 Bannmühle. Im Juli 1243 bestätigen Abt und Konvent des Klosters Werschweiler, daß die Schenkung unter der Bedingung erfolgt ist, daß jeden Mittwoch eine Seelenmesse „pro defunctis“ gehalten wird, widrigenfalls die Schenkung widerru­fen und an die Domkirche zu Metz überwiesen werden darf 754.

 

Auch um 1450 gehörte die Mühle zum Klosters Wörschweiler 755. Die Mühle wurde erbbeständlich vergeben; sie war Bannmühle; im 13. Jh. gehörte sie den Herren von Brücken und gelangte dann 1241 als Schenkung an das Kloster Wörschweiler 756. Am 7.10.1463 wird anläßlich eines Grundstückskaufvertrags erwähnt „des Klosters Mühle zu Bolchen uf der Bließen“ 757. 1482 hat Graf Johann (Hannman) von Leiningen, Graf zu Rixingen und Herr zu Forbach und Adelheid seine Gemahlin “sich aller Forderungen und Gerechtigkeit, so sie zu des Klosters Mühlen zu Bolchen vermeinen zu haben genzlich verziegen und begeben” 758. 1530 wurde die Mühle vom Kloster Wör­schweiler an den “Hanns Müllern” und seiner Hausfrau “Eva, ihr beider Leben lang, um 12 Gulden jährli­chen Zins verliegen” 759.

 

1530 ist das Kloster Werschweiler durch den Mangel an Arbeitskräften gezwungen, „um zwölf Gulden und ein Essen Fisch“ die Mühle zu Bolchen“ an die Eheleute Hans Müller und Eva zu verpachten 760.

 

Am 24.2.1573 waren Wolff Becker, Fritz und Alexander Müller zu Bolchen. 1588 heißt es, “Alexander der Alt Wersweiler Kloster­müller zu Bolchen wohnhaft, welcher um seine Faul- und Fahrlässigkeit Willen aus der Mühler verschafft worden” 761. 1588 erhält Heinrich Müller, zuvor Müller auf der Kirkeler Mahlmühle, von der der pfalz-zweibrückischen Regierung einen Temporalbestand für 20 Jahren auf der Wörschweiler Mühle 762. Die Wörschweiler Mühle litt in der Folgezeit unter Konkurrenz einer weiteren zwischen 1563 und 1571 in Bol­chen erbauten Mahlmühle, die neu von einem Unterthanen der Freiherrn zu Kriechingen, Erbherrn zu Forbach, errichtet wurde 763. Zwi­schen 1575-1632 kam es zu einer Klage des Klostermüllers (auf der Bliesransbacher Bannmühle) gegen den benachbarten Wörschweiler Müller in Bliesbolchen wegen dessen übermäßig erhöhten Mühlenwehrs 764.

 

Ab Februar 1593 wurde die Mühle auf 20 Jahre im Temporalbestand an Conradt Müller aus Bolchen verliehen. In einem 1629 erstell­ten „Verzeichnis der Mühlen zu dem Kloster Werßweyler gehörig ....“ heißt es: „Deß Klosters Werßweyler mahl mühl zu Bolchen, bey Breun­enthal gelegen, Ist februar in Anno 1593 Conradt Müllern zu Bohlen uff 20 Jahr lang verliehen gewesen, darauß er jähr­lichs ahn gelt 52 fl Undt dan Von Den äckern, die bey solcher Mühl liegen, 2 malter Korn Sarbruckh massung gelieffert.“ 765.

 

Am 11.11.1615 gibt Pfalzgraf Johann II. die Kloster Werschweiler-Mühle zu Bolchen an der Blies (Bliesbolgen) bei Grauenthal (Anm.: = Gräfinthal) an Jacob Meyers zu Eschringen hinterlassene Wittib Elisabeth und ihren Sohn Nickel in Erbbestand 766. In dem 1629 erstell­ten „Verzeichnis der Mühlen zu dem Kloster Werßweyler gehörig“ heißt es: „Welche mühl fürderß [Anm.: nach Ende des 20jährigen Tem­poralbestands des Conradt Müller aus Bolchen] in Anno 1615 im November Elisabethen, deß Meyers Wittiben zu Schringen, Undt Nick­heln ihrem Sohn ...“ verliehen. Als Bürgen wurden für die geschuldete Pacht gestellt „Mayers Hanßgen, Undt Jacob Landt, [...] beede Underthanen zu Waibenheim.“ 767. Elisabeth Meyer und Nickel Meyer betrieben die Mühle nicht selbst, son­dern durch kurzfristig wech­selnde Angestellte bewirtschaften lassen, „Welche nicht Viel Uff die Mühl geachtet, sondern in einem ab­gange kommen lassen“. Deshalb wurde beiden auferlegt, „sich nach einem bestendigen müller Undt mühlarzt, welcher nit allein die gebau Undt lauffent geschirr, handt­haben, sondern auch den Jährlich pfacht außrichten könne, [...]. Uff welcher gedachte wittib Elisa­beth Undt ihr sohn Nickhel [...] entlich mit Hanß Müllern zu Dummerßheim [...] Anno 1621 gehandelt [...]. (Nota: hatt der Wittib Vor ihr besserung zahlt 600 fl) [...] Undt ihr gehabtes Erbrecht dergestalt Übergeben, Daß ermelter Hanß Müller, hinfuhro Vermög oben gezogener Erbbestendnuß [...] erhalten“ 768. Hanß Müller stellte als Bürgen „Jacob Landtgraffen zu Waibenheim, Junge Seimerten [?] zu Binsing, Undt Beckher Lorenzen zu Dumers­heim“. Müller sollte ein Erbbestandsbrief erteilt werden, was 1629 immer noch nicht erfolgt war, „auch hatt der Müller Kriegswesens hal­ber, nit sonderlich darauff getrieben.“ 769.

 

1629 heißt es weiterhin: Der neue Beständer Hanß Müller hat „gemelte deß Klosters mühl, welche [...] ganz abgängig gewesen, wieder­umb nach nottdurfft [...] also Zugericht, daß dieselbige wied zu bewohnen ist“. Wegen eines Rückstaus der Blies, der die An­triebskraft seiner Mühle beeinträchtigt haben soll, beschwerte sich Hanß Müller bei der herzoglichen Regierung in Zweibrücken, „daß der Müller zu Ranspach, Welcher in deß Klosters Hornbach Mühlen wohnt, daß wasser Zu hoch schwellt Undt hinder sich treibe [...]“ 770.

 

Die Wörschweiler Mahlmühle wurde im 30jährigen Krieg 1645 niedergebrannt und eingeäschert 771. Die von dem Grafen von der Leyen ca. ab 1718 beanspruchte Bannalität der Bliesbolchener Mühle führte zu einem Prozeß mit deren Erbpächter, dem Herrn De­veaux d’Achy wegen Mühlenpacht. Dieser sog. ‘Bliesbolger Mühlenprozeß’ wurde jahrzehntelang geführt und richtete sich schließ­lich zwischen 1781-1789 gegen die Devaux und Schubert’schen Erben 772. Um 1766/1768 kam es in diesem Zusammenhang zur Ver­steigerung des Kloster­zehnten zu Brücken und einer Entschädigung des Beständers wegen der von Deveaux d’Achy erwirkten Be­schlagnahme derselben im Rahmen des ‘Bliesbolcher Mühlenprozesses’ 773; es kam zu einem Entschädigungsgesuch des Be­ständers wegen des “Bliesbolger Müh­lenprozessen” 774.

 

Literatur/Urkunden zu Wörschweiler Bannmühle:

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 354: Akten des Klosters Wörschweiler Mahlmühle zu Bliesbolchen Pars I. 1450-1591

- KSchA Zw Rep IV Nr. 355, Tom. I 1593-1607: Konkurrenz der herrschaftlichen zweibrückischen Mahlmühle durch eine weitere in Bol­chen erbaute Mahlmühle, die neu von einem Unterthanen der Freiherrn zu Krichingen, Erbherrn zu Forbach errichtet wurde

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 400: zwischen 1575-1632 kam es zu einer Klage des Klostermüllers (auf der Bliesransbacher Bannmühle) gegen den benachbarten Wörschweiler Müller in Bliesbolchen wegen dessen übermäßig erhöhten Mühlenwehrs

- KSchA Zw Rep IV Nr. 356: Einäscherung und Zerstörung der Wörschweiler Mahlmühle in Bliesbolchen 1645

- KSchA Zw Rep IV Nr. 357, 358-363: Prozeßakten betreffend das Bannrecht der Mahlmühle in Bliesbolchen: die vom Grafen von der Leyen ca. ab 1718 beanspruchte Bannalität der Bliesbolchener Mühle führte zu einem Prozeß mit deren Erbpächter, dem Herrn Deveaux d’Achy wegen Mühlenpacht = nunmehr LA Speyer Best. B14 Nr. 23

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 370: Versteigerung des Klosterzehnten zu Brücken und einer Entschädigung des Beständers der Bliesbol­cher Mahlmühle wegen der von Deveaux d’Achy erwirkten Beschlagnahme derselben; die Akten enthalten weiterhin einiges über den Blies­bolcher Mühlenprozesses 1766/1768

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1389 1: „Irrungen des Fiskus mit de Veaux d'Achy wegen der Wörschweiler Klostermühle zu Bliesbolgen, 1738-1763“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1389 2: „Irrungen des Fiskus mit de Veaux d'Achy wegen der Wörschweiler Klostermühle zu Bliesbolgen, 1765-1766“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1389 3: „Irrungen des Fiskus mit de Veaux d'Achy wegen der Wörschweiler Klostermühle zu Bliesbolgen, 1765-1768“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1389/4: „Irrungen des Fiskus mit de Veaux d'Achy wegen der Wörschweiler Klostermühle zu Bliesbolgen, 1765-1770“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1390 1: „Wörschweiler Klostermühle zu Bliesbolchen, 1768-1769

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1390 2: „Wörschweiler Klostermühle zu Bliesbolchen, 1770-1780

- Spieß, Heinz: Urkunden und Aktenbeiträge zur Geschichte der alten Mühlen im Ortsteil Bliesbolchen; in: Bliesmengen-Bolchen, unsere Heimat. Heimatbuch der Gemeinde Mandelbachtal, Ortsteil Bliesmengen-Bolchen, hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft der Ortsvereine Bliesmengen-Bolchen, Homburg 1980, S. 119-168

 

 

- Kriechinger Mühle:

die Wörschweiler Mühle litt in der Folgezeit unter Konkurrenz einer weiteren zwischen 1563 und 1571 in Bolchen erbauten Mahl­mühle, die neu von einem Unterthanen der Freiherrn zu Kriechingen, Erbherrn zu Forbach, errichtet wurde 775. 1563, 1571 und 1593 ist eine im Bau befindliche Mühle, die Kriechinger Mühle in Bliesbolchen erwähnt, die etwa “zwei Ackerlänge - 300 Gänge” von der Wörschweiler Mühle in Bolchen entfernt lag 776.

 

 

- Mittelmühle:

sie lag vermutlich gegenüber von Bliesschweyen, zwischen Bliesmengen-Bolchen und Bliesransbach, wurde 1580 im Bliesmenger Weis­tum aufgeführt 777. Die Mittelmühle wird bereits 1422 erwähnt. Am 6.6.1422 verleiht Johann Hubenrisser von Odenbach einen am St. Martinstag fälligen [...] Zins von 8 Kappenden Erben des Arnold Conrath von Ranspach, dem Hanes von Rengeshoben, dem [...] Sohn von Ensmyngen und dem Hentzeman von Dedelfing [...] Sohn, 4 Morgen Wingert, gelegen im Bann und Gericht von Rans­pach an dem Berge bei der Mittelmühle 778.

 

 

- Neue Mühle oder Schubert’sche Mühle:

sie wurde 1748 erbaut .779

 

 

- Schubert’sche Mühle:

s. *Neue Mühle

 

 

- Uhrigsmühle, Ulrichsmühle:

in Bliesbolchen wird eine “Hornbach’sche” (Kloster) Mühle urkundlich erwähnt, die 1570 arbeitete und unweit unterhalb der Kloster Wör­schweiler Mühle lag. Hierbei dürfte es sich vermutlich um die sog. Uhrigsmühle handeln, die aber schon auf Bliesransbacher Bann lag 780.

 

Wegen Straftaten auf der Uhrigsmühle kam es mehrfach zu Strafverfahren vor dem Assisengericht Zweibrücken. In der Sitzung vom 14./15.6.1839 waren angeklagt 1) der Johann Kempf, 28 Jahre alt, Mühlarzt; 2) Johann Langenhahn, 23 Jahre alt, Müller; 3) Mathias Langenhahn, Müller, sämtlich auf der Uhrigsmühle in Bliesmengen wohnhaft. Die Anklage lautete auf freiwillige Zerstörung eines Mühl­werkes und einer Brücke. Die Verhältnisse auf der Mühle werden hierbei wie folgt beschrieben: „Die an der Blies gelegene Uh­rigsmühle bildete früher ein zusammenhängendes Ganzes; sie wurde jedoch bei der letzten Territorial-Veränderung zur Hälfte preu­ßisch, zur Hälfte bayerisch und dann von dem Eigenthümer in zwei getrennte Parzellen veräußert. Der Betrieb der nunmehr bestehen­den zwei Mühlen gestattete jedoch nicht, daß eine gänzliche Absonderung Statt finden konnte; die Scheidmauern, Wehren und der Wasserbau blieben gemeinschaftlich, und mußten durch die beiderseitigen Mühlbesitzer erhalten werden.“ 781 Weiter heißt es: „Die Gemeinschaft war aber Quelle unaufhörlicher Streitigkeiten welche besonders heftig zwischen den beiden letzten Eigenthümern, dem Angeklagten Mathias Lan­genhahn und einem gewissen Nicolaus Siebert wurden, weshalb bei Ersterem der lebhafteste Wunsch rege wurde, Herr der beiden Mühle zu werden. Um zu diesem Zeile zu gelangen, suchte nun Mathias Langenhahn, welcher die auf bayri­scher Seite gelegene Mühle besaß, genannten Siebert durch beständige Plackereien zur Veräußerung seiner Mühle zu treiben, erreich­te aber weiter nichts, als daß Letzterer dieselbe an einem gewissen Engelmann verpachtete; aber auch dieser Pächter war bald der Nachbarschaft müde, und verließ die Mühle aus Furcht vor Unannehmlichkeiten von Seiten der Familie Langenhahn, vor Ablauf der Pachtzeit. Siebert gab nun einem wohlhabenden, in gutem Rufe stehenden Manne aus Bliesbolchen, Namens Johann Lager, die Auf­sicht über die Mühle, welche sich da­mals in ganz gutem Zustande befand, so daß sie jeden Augenblick hätte benutzt werden kön­nen. Am Ostersonntag wurde diesem Lauer die Anzeige gemacht, daß ein auf den Wasserbau führender Steg nicht mehr vorhanden war, welcher nur gewaltsamer Weise entfernt worden sein konnte. Der Verdacht fiel natürlich sogleich auf die Familie Langenhahn. Vier­zehn Tage später sollte die Versteigerung der Mühle stattfinden. Als aber die Thüre geöffnet wurde, fand es sich, daß alle Mühl... [un­leserlich] überhaupt alles eiserne Geschirr, wel­ches das Mühlwerk in Bewegung setzt, abhanden gekommen, und das ganze Mühl­werk dadurch total unbrauchbar gemacht war. Diese Zerstörung verhinderte natürlich die Versteigerung und brachte dem Eigenthü­mer bedeutenden Schaden. Der schon früher wegen des zerstörten Steegs gegen die Familie Langenhahn bestandene Verdacht stei­gerte sich nun so, daß eine Nachsuchung bei derselben statt­fand. Es wurden verschiedene, aus der Siebert'schen Mühle entkommene Gegenstände aufgefunden. Langenhahn behauptete jedoch, von der ganzen Sache nichts zu wissen. Am folgenden Tage machte aber der Angeklagte Johann Kempf, welcher bisher als Mühlarzt bei Langenhahn diente, die Anzeige, daß seine Dienstherrschaft unter sei­ner Mithilfe die Zerstörung in der Mühle Siebert vorgenommen, und daß die fehlenden Geschirre theils auf der Mühle, theils in der Blies versteckt seien.“. Es kam daraufhin zu einer weiteren, nunmehr erfolgreichen Durchsuchung. Alle gesuchten Gegenstände wur­den gefunden. Kempf gestand in seiner weiteren Vernehmung ein, an der Zerstörung des Steegs beteiligt gewesen zu sein, habe aller­dings nur auf Anweisung des Mathias Langenhahn gehandelt. 782

 

Vor 1839 und noch 1848 war Mathias *Langenhahn der Müller auf der Uhrigsmühle in Bliesbolchen. Langenhahn wurde am 22.11.1848 vom Assisengericht Zeitbrücken zu einer Haftstrafe von 5 Jahren verurteilt. Das „Neustadter Wochenblatt“ berichtet in seiner Ausgabe 7.12.1848 folgendes: Dem „Mathias Langenhahn, 61 Jahre alt Müller auf der Uhrigsmühle“ wird folgendes zur Last gelegt: „Der Ange­klagte, ein unverträglicher Mann, schien es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, die Miteigenthümer der Mühle, welche zum Theile auf preußischem Gebiete liegt, durch Quälereien jeder Art zu vertreiben, um dadurch alleiniger Eigenthümer zu werden. Nachdem es ihm gelungen war, auch den vorletzten Eigenthümer des preußischen Antheils, einen gewissen Siebert, zu ver­treiben, wollte dieser die Mühle im Jahr 1839 versteigern lassen. Es wurde aber die Entdeckung gemacht, daß das einige Zeit leer ste­hende Mühlwerk durch Herausrei­ßen nothwendiger Theile unbrauchbar gemacht worden war. Dies ist durch Langenhahn und seiner Leute geschehen, in der Absicht, al­lenfallsigen Liebhabern die Kauflust zu benehmen, und hatte die frühere Verurtheilung seines Sohnes und eines Mühlarztes Langen­hahn's durch das Assisengericht zur Folge. Bezüglich Langenhahn's selbst lautete der Ausspruch der Geschwornen in einer Weise, daß nach Ansicht des Assisengerichts eine Strafe nicht verhängt werden konnte. Die projektierte Versteigerung mißlang auch wirklich, wes­halb Siebert sein Eigenthum an den Müller Peter Niederländer verkaufte, auf welchen nun der Angeklagte seinen Haß übertrug. Im Jah­re 1845 ersteigerte Langenhahn einen Theil des Besitzthums, welches sich der nunmehr verstorbene Siebert reservirt hatte. Zwischen den beiden Mühlenbesitzern kam es nun wegen verschiedener Räumlichkeiten bald zu Streitigkeiten, und diese führten am Abend des 29. Mai dieses Jahrs zu der schweren Mißhandlung, welche zu der gegenwärtigen Prozedur Veranlassung gab. Bei dem Zusammentref­fen des Angeklagten und Niederländers gab ersterer diesem in Gegenwart mehre­rer Personen mit einem Hammer einen Streich ins Ge­sicht und zwei schwere Stöße vor die Brust, worauf ihm der Hammer durch sei­ne eigene Tochter entrissen wurde. Den Mißhandelten brachte man besinnungslos ins Bett und schon in derselben Nacht traf der praktische Arzt Dr. Fries von Wittesheim (Anm.: = Witters­heim/Saarland) ein und überzeugte sich, daß alle Erscheinungen deiner Gehirnerschütterung eingetreten war. [...] Langenhahn fand nach verübter That für gut, die Flucht zu ergreifen; er wurde jedoch von der französischen Gendarmerie am 8. August in Habkirchen auf das diesseitige Gebiet geschoben und hier verhaftet. In den Verhören vor dem Untersuchungsrichter wollte der Angeklagte anfänglich von den näheren Umständen der That keine Kenntnis haben, vorge­bend, er habe den Branntwein gespürt und sei über das Benehmen Niederländers so in Zorn gerathen, daß er nicht gewußt, was er thue. Später behauptete er, Niederländer sei auf ihn eingedrungen, und um nicht geschlagen zu werden, habe er demselben den Ham­mer vorgehalten. Zuletzt gab er jedoch zu, gegen Niederländer mit dem Hamer mehrmals gestoßen zu haben. Die Geschwornen er­klärten den Mathias Langenhahn des ihm zur Last gelegten Verbrechens für schuldig und das Assisengericht verurtheilte ihn zur Stra­fe der Einsperrung auf 5 Jahre.“ 783.

 

Karte:

- LA Speyer Best. B14 (Kirchenschaffnei Zweibrücken) Nr. 23 Anfang +++klären: welche Mühle++++

 

Literatur/Urkunden, allgemein:

- Budzinski, Rainer: Einwohner von Bliesmengen-Bolchen von 1500 bis 1800; Selbstverlag Hannover 1994

- LA Saarbrücken Best. 22 (Akten Nassau-Saarbrücken) Nr. 2813: Die Ulrichs- oder Urichsmühle zu Bliesransbach, 1696-1794

 

 

 

 

 

Bliesdalheim / Saarland:

im Bliestal nördlich von Herbitzheim, westlich von Zweibrücken gelegen; war pfalz-zweibrückisch; als „Daleheim“ (Dorf oder Heim im Tal (1218 erstmals urkundlich erwähnt. Das Dorf führte seit 1816, als er zu Pfalz-Bayern kam, zur Unterscheidung von dem höher gelege­nen Heckendalheim den Namen des Flusses Blies als Beiwort 784.

 

Mühlen:

1316 (?) übergibt Berthold von Bontenbach dem Klosters Werschweiler alle seine Güter und Gerechtigkeiten zu Dalheim samt Mühle 785.

 

Um 1737 wurde eine Mühle bei Bliesdalheim errichtet 786.

 

Der Ort war um 1745 in die Herbitzheimer Blieser Bannmühle gebannt 787.

 

 

- Dalheimer Mühle oberhalb Bliesdalheim:

1737 errichtete Johannes *Auer (zuvor Müller auf der Obermühle in Herbitzheim) oberhalb Dahlheim eine Mühle. In der Aufstellung über die seit 1744 neu erbauten Mühlen im Oberamt Zweibrücken vom 25.9.1756, erstellt von dem Keller Böttger an die herzogliche Re­gierung ist folgendes vermerkt): „Oberhalb Dalheim an der Blies hat Johannes Auer ao. 1747 laut seines in Händen habenden Erbbe­stands-Briefs eine neue Mahlmühle erbauet, und solche hat 2 Wasserräder, welche 2 Mahl- und 1 Schehlgang im Trilles treiben. Gibt sol­che jährl: Pfacht 6 Mltr. Korn und 6 fl an Geld, welches letztes aber der Müller auf die gleichfalls im Erbbestands-Brief inse­rierte Erlaub­nis, eine Öhlmühle daran zu bauen, verstehen will. Ist der Kirchheimer herrschaftliche Hof darzu gebannet, von wel­chem allein sie aber die Nahrung nicht ziehen könne, und manchmal aus dem Leyischen oder von Böckweiler Mahlgästen bekäme, so aber von ihnen nicht öffentlich geschehen dürfe, und müßte sich der Müller sich kümerlich darauf nähren. Weil er das ganze Jahr Wasser habe, so könte er jährlichen gar leichtlich 100 und mehr Mahlgäste befördern.“ 788.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Mühle ober­halb Dal­heim am der Bließ; [hat] 2 Waßerräder welche 2 Mahl und einen im Trilles lauffend Scheelgang treiben; [zahlt an Pacht] 6 Mltr Korn, 6 fl an Geld; der Kirchheimer Herrschafts Forst ist hierher gebannt, und könnten jährl 100 und mehr Mahlgäst befördert werden.“ 789

 

Um 1847 (err.) war Jakob Leppla Müller auf der Bliesdalheimer Mühle. Jakob Leppla, von der Mühle in Oberweiler-Tiefenbach; Sohn des Müllers NN. Leppla von der Oberweiler-Tiefenbacher Mühle; °° mit der Müllerstochter Jakobina Urschel (Tochter des Müllers Johann Ja­kob Urschel von der Schrollbacher Mühle und Müllerstochter Jakobina Elisabetha Leiß); Bruder des Müllers Peter Leppla (°°mit der Mül­lerstochter Friederika Urschel; ebenfalls Tochter des Müllers Johann Jakob Urschel von der Schrollbacher Mühle und Müllerstochter Jako­bina Elisabetha Leiß). Während Jakob Leppla die Bliesdalheimer Mühle erwarb, kam Peter 1847 in die Matzenbacher Mühle .790

 

Am 12.9.1866 kam es zu einem Strafverfahren vor dem Schwurgericht für die Pfalz gegen Philipp Rohr, Müller aus Bliesdalheim wegen betrügerischen Bankrotts. Der Prozeßbericht im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ Nr. 76 vom 21.9.1866 schildert das Verfahren wie folgt: „Als der Angeklagte sich im August 1860 mit Maria Fuchs von Breitfurth ver­ehelichte, waren Beide ohne Vermögen. Letztere ererbte während der Ehe ihre elterlichen Immobilien im Werth von 700-800 fl., die dann versteigert wurden. Im dritten Jahre ihrer Ehe pachteten Eheleute Rohr die Mühle des Holzhändlers und Müllers Jakob Leppla in Bliesdalheim nebst etwa 40 Morgen Land um jährliche 860 fl., woselbst der Angeklagte Mehlhandel, Bäckerei und Branntwein­brennerei betrieb. Anfangs kam er wie es schien, vorwärts, später hatte er jedoch Unglück mit Vieh und verstand sich auch nicht auf die Bäckerei, so daß er sich zu viel auf seinen Bäckerburschen verlassen mußte. Die zur Controlle des Geschäftsbetriebs nöthigen Bücher wurden nicht und die vorhan­denen so unvollständig geführt, daß daraus der Stand der Aktiven die Passiven niht ersehen wer­den konnte. Doch wird von der k. Staatsbehörde dieser Umstand nicht als Anklagepunkt aufgestellt, da die rechtswidrige Absicht des Angeklagten sich hierbei nicht nach­weisen läßt. Dagegen hatte derselbe die Mehllieferungen für die St. Ingberter Knappschaft zu be­sorgen und kaufte zu diesem Zweck auf verschiedenen Dörfern auf Credit .. Früchte zusammen,erhob den Betrag hierfür mit 919 fl. 30kr., ging ging jedoch mit dem Gelde [...] auf die Flucht, ohne daß er bis jetzt zur Haft gebracht werden konnte, und hat sonach durch diese Verschleppung und Benachtheiligung seiner Gläubiger sich des betrügerischen Bankrotts schuldig gemacht. Die Aktiven betra­gen circa 1000 fl., die Schulden dagegen nahe an 6000 fl. Heute wurde der Angeklagte in contumaciam zu 4jähriger Zuchthaus­strafe verurtheilt.“ 791.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 747/7: „Bliesdalheimer Mühle, 1746-1773“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 747/8: „Bliesdalheimer Mühle, 1775-1791“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 747/9: „Bliesdalheimer Mühle: Erbbestandsbriefe, 1747-1791“

 

 

 

 

 

Blieskastel, Amt:

das ehemalige Amt Blieskastel, Grafschaft von der Leyen, zählt erst seit Ende des 1. Weltkrieges nicht mehr zur Pfalz. Es ist dem Amt Zweibrücken unmittelbar benachbart. Zur Bevölkerungsentwicklung vor und nach dem 30jährigen Krieg liegen Zahlen vor. Das Amt um­fasste insgesamt 34 Ortschaften. Davon hatten 16 Gemeinden des Amts im Jahr 1598 insgesamt 305 Haushalte, 1651 waren es gerade noch 36. Dies entspricht knapp 10,3 %. Von 34 Ortschaften des Amts waren 16 im Jahr 1651 unbewohnt, 1661 waren es noch 13 und 1698 stand immer noch ein Dorf leer 792.

 

 

 

 

 

Blieskastel / Saarland:

s. auch *Wecklingen

 

die heute Stadt Blieskastel besteht seit der saarländischer Verwaltungsreform vom 1974 aus nunmehr 15 Stadtteilen mit dem Zentrum der alten Residenzstadt Blieskastel. Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1098, bei der als Zeuge auch ein Graf Gottfried von Castele erschien. Der Aufschwung für Blieskastel begann nach 1733, als der regierende Reichsgraf Franz Carl von der Leyen und seine Gemahlin Marianna, geb. Dalberg, ihre Residenz in das Schloß Blieskastel verlegten. Am 1.1.1775 wurde Blieskastel leyensches Oberamt und ab 1773 Residenz der Reichsgrafen von der Leyen. 1784 erhielt Blieskastel Stadtrecht. 1793 mußte der leyensche Hof fliehen, das Schloß wurde zerstört. 1816 kam die Stadt als Kantonsort zum Königreich Bayern-Pfalz 793.

 

Mühlen:

- Blieskasteler Mühle:

schon 1553 wurde ein „mühl zu Blieskastel in dhal“ urkundlich erwähnt. Müller ist damals Michael Mühler, der die Mühle in Erbbestand hat 794. Zu ihm heißt es: „1553 Item die mühl zu Bliescastel im dhal ist Michel Mühler zu Castell erblich verlawen“ 795.

 

Die Mühle hatte schon einen Vorgängerbau. 1619 übernahm Jacob Spies aus Wittersheim die Bannmühle. Bereits 1656 existierte in Blieskastel wieder eine funktionierende Mühle. 1740 wurde die Mühle abgerissen und 1744 von Jean-Pierre Hinsberger wieder aufge­baut. Sie lag gegenüber dem heutigen Paradeplatz. 1780 ging die Mühle wegen Wassermangels ein und wurde umfunktioniert 796.

 

Im „Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 12.6.1830 heißt es über die Blieskasteler Mühle: „Unter den Renten des Waisenhauses [Anm. d. Verf.: in Blieskastel] war der Erbpachtzins von der Mühle zu Blieskastel bedeutend; er betrug im Jahr 1781 die Summe von 220 fl. und wurde noch von anderen Mühlen für die Bewilligung nach Blieskastel mahlen zu dürfen, um 183 fl. 10 kr. vermehrt. Die­se Angaben für das Mahlrecht sind schon im Jahr 1785 an die gräfliche Rentkammer wieder abgetreten worden und da inzwischen die Mühle selbst, wahrscheinlich aus Abgang des Auffschlagwassers, angegangen war, so blieb dem Spital nichts anderes als das Mühlengebäude welches anfangs als eine Hutfabrike benutzt und dann im Jahre 1781 an den Hofchirurg Saal für 2000 fl. verkauft wurde.“ 797.

 

Urkunden/Literatur:

- Landesarchiv Saarbrücken: Best. vdL Nr. 2355: Differenz mit Pfalz-Zweibrücken in Sachen Blieskasteler Mühlwehrs, 1700

 

 

- Breiter Mühle:

s. Lautzkirchen

 

 

 

 

 

Bliesransbach / Saarland:

südöstlich von Saarbrücken, direkt an der französischen Grenze gelegen; bis 1755 pfalz-zweibrückisch; durch Staatsvertrag wurde das für Pfalz-Zweibrücken weit abgelegene Dorf mit Saarbrücken-Nassau gegen Teile der Herrschaft Ottweiler vertauscht 798. Angehörige der fränkischen Widonensippe, Wido und Werinher vermachten im Jahre 796 Bliesransbach mit Dieter­fingen und Willarum (letztere sind Wüstungen geworden) dem Kloster Hornbach bei Zweibrücken. Diesem Kloster stand im Mittel­alter als Eigentümer die Grundherrschaft und die Gerichtsbarkeit über dieses Dorf zu. Die Vogteirechte über Bliesransbach könnten der Adelsfamilie der Herren von Mengen zu Lehen übertragen worden sein. Später nannten sich die "von Mengen" auch die "Herren von Warsberg", und als solche erscheinen sie dann als Vögte in dem Bliesransbacher Weistum von 1531. Teile der Vogtei kamen durch Heirat auch an die Herren von Kriechingen und von Bensdorf. Die Einkünfte aus dem Dorf waren so aufgeteilt, daß der Abt von Hornbach die Hälfte bekam, und die andere Hälfte an die Vögte abgegeben wurde. Weiteren Grundbesitz erhielten die durch Heiraten, Verpfändungen oder Schenkungen das Kloster Gräfin­thal, der lothringische Amtmann Ulrich von Rosiér, die Blieskasteler Burgmänner Johann Hubenrisser von Odenbach und Hannemann Mauchenheimer, die Brüder Hans und Peter Fuhs von Itzenheim, der Saarbrücker Schultheiß Mathisen Degen, der Amtmann zu Blieskas­tel Herr Eltz und das Kloster Tholey. 1615 zog der leyische Amtmann Johann Nieger die Warsberger Gült ein. 1668 kaufte die Blieskaste­ler Herrschaft von der Leyen die Kriechinger Vogtei­rechte. Im Weistum von 1531 wird gesagt, daß der Abt von Hornbach einen freien Hof in Bliesransbach besitzt. Jede Familie hat auf diesem Hof Frondienste abzuleisten. Die Einwohner des Ortes sind verpflichtet in der Uhrigsmühle ihre Frucht mahlen zu lassen (Bannmühle). Zur Zeit der Reformation wurde Bliesransbach schon sehr früh eine reformierte Pfarrei. Das Kloster Hornbach wurde 1558 aufgelöst. Die Einkünfte aus den Klostergütern wurden von Pfalz- Zweibrücken gesondert verwaltet und kirchlich-reformatori­schen Zwecken zugeführt. Im dreißigjährigen Krieg ging das Dorf unter. 1644 soll hier nur noch 1 Mann gelebt haben. In den Reuni­onskriegen Ludwig XIV. wurde der Ort wieder verwüstet. Ende des 17. Jahrhunderts kamen katholi­sche Neusiedler in unser Dorf, unter denen noch heute die ältesten Familien ihre Ahnen suchen dürften. Der Französische Offizier Evrard de Vaux d´Achy nahm 1683 den Klosterhof als herrenloses Gut in Besitz und baute ihn wieder auf. Die Bevölkerung war 1688 auf 20 ka­tholische Familien mit zusammen 54 Kinder angestiegen. Bei der 1702 erfolgten Bannrenovierung wurde das Land an 24 Bauern ver­pachtet oder ihnen zum Kauf angeboten. Der Klosterschaffner berichtete 1714, dass nur der vierte Teil der Rentenschulden abgetragen worden sei. Er sollte darauf hin die Schuldner ausweisen und fleißigere Untertanen ansiedeln. Eine neue bescheidene Kirche wurde 1715, ein Pfarr­haus 1727 und eine Schule 1738 in der Dorfmitte gebaut. 1755 wurde das für Zweibrücken zu weit abgelegene Dorf Bliesransbach gegen Teile der saarbrückischen Herrschaft Homburg getauscht. Der Saarbrücker Amtmann Lex schreibt in einem Bericht, dass hier 82 Häuser und 2 Mühlen stehen 799.

 

 

Mühlen:

- Bliesransbacher Bann- und Verwaltungsmühle oder Uhrigsmühle:

s. auch Uhrigsmühle in Bliesbolchen ++++klären+++; die Uhrigsmühle war die Bliesransbacher Bannmühle 800.

 

Bereits im Weistum von 1531 wird gesagt, dass der Abt von Hornbach einen freien Hof in Bliesransbach besitzt. Jede Familie hat auf diesem Hof Frondienste abzuleisten. Die Einwohner des Ortes sind verpflichtet in der Uhrigsmühle ihre Frucht mahlen zu lassen (Bann­mühle). Bereits im Weistum von 1531 wird gesagt, dass der Abt von Hornbach einen freien Hof in Bliesransbach besitzt. Jede Familie hat auf diesem Hof Frondienste abzuleisten. Die Einwohner des Ortes sind verpflichtet in der Uhrigsmühle ihre Frucht mah­len zu lassen (Bannmühle). Bereits zwischen 1575-1632 kam es zu einer Klage des Klostermüllers (auf der Bliesransbacher Bann­mühle) gegen den benachbarten Wörschweiler Müller in Bliesbolchen wegen dessen übermäßig erhöhten Mühlenwehrs 801. Klauck dagegen meint 802, die Uhrigs-Mühle sei erstmals 1696 urkundlich erwähnt worden.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie wie folgt beschrieben: “Lieget an der Blies, etwa eine klei­ne halbe Stunde vor dem Dorf Ransbach, 2 Stunden unterhalb der Herbitzheimer Bliesmühle, ist die letzte zweibrückische Mühle an ge­dachter Blies. Das Mühlen gebäu hätte einer reparation nöthig, das Mühlenwerck aber ist in gutem stand, 3 Wasserräder treiben 2 Mahl­gänge und 1 Schälgang. Neben dem Waßerbau ist eine Schließ zur Flößung des Holländer Holtzes. Hat ein langes Wehr, das sich bis an die Mühle erstreckt. Entrichtet jährlich als Erbzins an das Kloster Hornbach 16 fl und 1 Reichstaler wegen des Fischfangs, ferner 5 Taler an den Grafen v.d. Leyen nach Blieskastel für den Wasserfall. Bliesransbach mit 72 Haushaltungen ist in die Mühle ge­bannt. Erbbestän­der ist Johannes *Marthe 803, der einen Erbbestandsbrief vom 25.5.1732 besitzt 804.

 

Nach dem Bau der neuen Mahlmühle (der Ransbacher Flüßchenmühle) kam es zum Streit zwischen den Müllern auf beiden Mühlen we­gen der Bannalität der Mühlen 805.

 

Photo:

- Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 459

 

Urkunden:

- LA Saarbrücken Best. 22 (Akten Nassau-Saarbrücken) Nr. 2813: Die Ulrichs- oder Urichsmühle zu Bliesransbach, 1696-1794

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5339, 295/5

- KSchA Zw Rep IV Nr. 391 Bliesmühle bei Bliesransbach

- KSchA Zw Rep IV Nr. 400 = LA Speyer Best. B14 Nr. 32: Neubau der Ransbacher Flüßchenmühle: Streit zwischen beiden Müllern in Bliesransbach wegen der Bannalität

 

 

- Ransbacher Flüßchenmühl, Flösgensmühle auch Götzenmühle:

„Flösges-Mühle“ ist der ältere Name für die Götzenmühle bei Bliesransbach 806. Die Götzenmühle, auch Flösgesmühle genannt wur­de 1574 erbaut. Am 20.5.1574 bewilligte Herzog Johann von Pfalz-Zweibrücken als Schirmherr des Klosters Hornbach seinem und des Klos­ters „angehörigen“ Sondag, Müller von Ranschbach (Ranspach), dessen Ehefrau Engel und deren Erben, eine neue Mühle mit einem Gang an dem Bach, der durch das Dorf Ranschbach läuft, auf seinem Eigengut und auf seine Kosten zu errichten. Sie dür­fen keine Mahlkunden, vor allem zu Ranschbach, die in andere Mühlen gebannt sind, an sich ziehen. Außerdem wurde vereinbart, daß die Erbbe­ständer zusätzlich die vorhandene alte Mühle in Pacht nehmen werden, wenn der jetzige Müller sie nicht mehr in Pacht halten will 807.

 

Die Mühle wurde im 30jähr. Krieg zerstört. 1723 wurde sie wieder von einem Herrn de Veaux [Anm. s. Joseph Scipion Devaux d'A­chy] aufgerichtet. Die Mühle wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört“ 808.

 

Nach dem Bau der neuen Mahlmühle (der Ransbacher Flüßchenmühle) kam es zum Streit mit dem Bannmüller auf der Bliesransba­cher Bann- und Verwaltungsmühle wegen der Bannalität der Mühlen 809.

 

In den Akten des ehemaligen Kirchenschaffneiarchivs Zweibrücken befinden sich Unterlagen über die erbbeständliche Begebung der Kloster Hornbacher Flößgenmühle zu Bliesransbach 1741-1743 810.+++bearbeiten+++

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1743 811wird sie wie folgt beschrieben: “liegt am Dorf- oder Heiligenbrun­nenbächlein bei dem Dorf Ransbach, 1/2 Stunde von der (Blies-)Ransbacher Bannmühle entfernt. 1 oberschlächtiges Wasserrad treibt 1 Mahlgang. Hierbei befindet sich auch zugleich eine Seeg- Ohlig-Mühl, welche beyde durch ein besonderes oberschlechtiges Wa­ßerrad dergestalt getrieben werden, daß wenn die eine gehet, die andere still stehen muß. Bey dem großen Waßer kann die Mühle ge­hen, muß hingegen zu Zeiten bey dem kleinen Waßer still stehen. Das Wäßergen wird durch ein klein Wehr gefangen und auf die Mühle geleitet. Mühlgraben vor und hinter der Mühle von je 30 Ruthen. Erbzins 6 fl an das Kloster Hornbach bzw. die Geistl. Güter­verwaltung. Die Müh­le gehöret dem Müller Adam Bauer eigentl: wie Er solche von Herrn De Veaux (Anm.: s. Joseph Scipion *De­vaux d'Achy) als vo­rigen und nunmehro von Herrschtl: Hoff Rath Groos als jetzigen Haupt-Erbbeständer von dem Kloster Hornbach an sich erkauft, genießt Frohnd­freyheit.“

 

Literatur/Urkunden:

- KSchA Zw Rep IV Nr. 400 = LA Speyer Best. B14 Nr. 32: Neubau der Ransbacher Flüßchenmühle: Streit zwischen beiden Müllern in Bliesransbach wegen der Bannalität

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 401 = LA Speyer Best. B14 Nr. 33: des Klosters Hornbach “Flößgensmühle” zu Bliesransbach und deren erbbe­ständlicher Begebung; Verhandlung und Untersuchungen über die Verwaltungsmühlen überhaupt, namentlich über den “Was­serfall” 1741-1743

- LA Saarbrücken Best. 22 (Akten Nassau-Saarbrücken) Nr. 2814: Die Flösgens- oder Götzenmühle zu Bliesransbach, 1723, 1755-1788

- LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 118-124: Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Rentkammersekretärs Marx vom 6.1.1745;

 

 

 

 

 

Blümelsbach (Blümelbach):

s. auch Blümestalmühle

 

unterschiedliche Bezeichnung; im Internet als Blümelsbach angegeben 812, in der Pfalzkarte mit „Blümelbach“.

 

Der Blümelsbach ist ein etwa 10 km langer Zufluss der Felsalb in der Westpfalz. Mit seinen kleinen Nebenbächen trägt er zur Entwässe­rung des Stadtgebiets und des westlichen Umlands von Pirmasens bei. Der Blümelsbach entspringt mitten im Pirmasenser Stadtgebiet unter der 60 m hohen 'Streckbrücke'. zunächst fließt er nach Norden zwischen dem östlich gelegenen Pirmasenser Stadt­kern und dem Ortsteil Gersbach hindurch. Dann wendet er sich nach Westen und passiert den Ortsteil Hengsberg, der nördlich liegt. Durch das Blü­melstal, vorbei am südlich gelegenen Ortsteil Windsberg, erreicht der Blümelsbach die Röthmühle (bei Dusenbrücken). Kurz unterhalb der Mühle mündet er von rechts in die Felsalb, die ihrerseits in den Hornbach fließt, ein Nebengewässer des Schwarz­bachs 813.

 

Literatur/Urkunden:

- Burger, Fritz: Die Mühlen im Felsalb- und Blümelstal. - Ill. In: Gersbach - eine Ortschronik / [Hrsg.: Chronikausschuß Gersbach, Ver­antwortl. für d. Inhalt: Redaktionsausschuß mit Guido Glöckner et. al.]. - [Pirmasens-Gersbach], [1996]. S. 127-131

- Christmann, Ernst: Elsbach oder Blümelsbach [...] Eine Deutung; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 29-31

 

 

 

 

 

Bobenheim-Roxheim:

verbandsfreie Ortsgemeinde nördlich von Frankenthal; Lk Rhein-Pfalz-Kreis; Bobenheim wurde 768 als Babenheim im Lorscher Co­dex erstmals urkundlich erwähnt, Roxheim im Jahr 775 als Rochenheim. Beide gehörten zum Hochstift Worms. Am 7. Juni 1969 schlossen sich die beiden Gemeinden zusammen. Nahe Bobenheim lag das ehemalige Dorf und Hof Littersheim. Das dortige Non­nenkloster gehör­te ursprünglich zum Kloster Weißenburg und war vom sog. „Salischen Kirchenraub“ 985 durch den Salier Herzog Otto betroffen.

 

Mühlen:

- Mühle Littersheim:

am 27.3.1258 kam Ritter Jakob von (Ober-)stein mit den Seinen von seiner Burg Gundheim bei Worms nach Lidrichisheim und zer­störte hier die Mühle (pistrinum) und das Haus seines Gegners Edelwin, ging dann nach Niedesheim, wo er im Mai die Scheunen des C. Dirolf niederbrannte. Im Juni 1258 schickte er einige Leute in das Dorf Lidriechisheim und verbrannte die Scheune des Edelwin. Damit ist er­wiesen, daß auch die Littersheimer Gegend im Besitz großer Wormser Ritter und Bürgergeschlechter war 814.

 

 

 

 

 

Bobenthal:

VG Dahner Felsenland, Lk Südwestpfalz; in der Südpfalz unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze, nordwestlich von Wissem­bourg/Elsaß gelegen; das Dorf gehörte zum Fürstbistum Speyer, Amt Altenstadt / Elsaß.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von zehn katholischen Familien auf 815.

 

 

Mühlen:

auf die Mühl weist noch heute die Straße 'Mühlweg' im Dorf hin

 

- hochstiftliche Erbbestandsmühle in Bobenthal:

die Bobenthaler Mühle wird erstmals 1353 erwähnt, als Johann von Dahn das Dorf Bobenthal mit seiner Mark, die Dorfmühle und den Wald Albrechtsbühl an das Kloster Weißenburg verkaufte 816.

 

Die „mulen zu Bobendale“ wird weiterhin in einem Reversbrief des Hans von Gommersheim vom 7.4.1435 erwähnt, die Belehnung des Berwartsteins betreffend 817.

 

Die Mühle zu Bobenthal wird erneut im Bestallungsbrief des Simon von Mühlhofen vom 17.3.1443 anläßlich seiner Belehnung der Burg Berwartstein durch das Kloster Weißenburg erwähnt. Dort heißt es: „Item das korne, dar umb die müle zu Bobenthal verlichen ist, sol mir auch min gedinge iglichen jares werden“ 818.

 

In einem Wittumsbrief des Erhard Wiler, Amtmann zu Berwartstein zugunsten seiner Ehefrau Margarethe Wißenhorn vom 10.7.1470 heißt es: „... Unnd als ich Erhart Wyler [...] unnd von myner husfrawen verwiden houptgelt, gült und nutzung [...] dar durch unnd in kaufs wiese [...] zu dem halben sloß Bewerstein mit allen sinen zugehorden [...]. auch das dorff Bobenthale mit siner nutzung betten, gelt, korn, mülenzinß ...“ 819.

 

Am 18.8.1870 wurde die Mühle zwangsversteigert. Hierzu heißt es im Zweibrücker Wochenblatt : „Werden auf Anstehen von Johann Rebholz, Holzhändler, in Weißenburg in Frankreich wohnhaft [...] gegen Friedrich Jakob Jung, Müller, früher in Weingarten, Ober­amts Durlach im Großherzogthum Baden, dann in Bobenthal, Kanton Dahn wohnhaft, dermalen ohne bekannten Wohn- und Aufent­haltsort abwesend .. zwangsweise versteigert werden, als: Ein zweistöckiges Wohnhaus mit Mühle von einem Mahlgange und einem Schälgan­ge, einer Schwingmühle [...] gelegen [...] zu Bobenthal an der Dorfstraße.“ 820

 

Am 1.8.1878 wurde auf der Bobenthaler Mühle der Ludwig Helbling (2) geboren, der Sohn von Ludwig Helbling (1) und Bruder des Jo­hannes Helbling 821.

 

Literatur/Urkunden:

- Kissel, Karl: „Die Bobenthaler Mühle“; in: Heimatkalender f. d. Pirmasenser und Zweibrücker Land 1981, S. 157-163

- LA Speyer Best. D2 Nr.125 ff

 

 

 

 

 

Bockenheim a. d. Weinstraße:

VG Grünstadt-Land, Lk Bad Dürkheim

 

Bockenheim besteht aus den Ortsteilen Großbockenheim im Südteil der Ortsgemeinde und Kleinbockenheim im Norden, an der Emichs­burg gelegen.

 

Das Dorf, ein uralter Weinort am Nordende der Deutschen Weinstraße mit dem 1996 erstellten Weintor, ist erst in neuerer Zeit aus Klein- und Großbockenheim zusammengewachsen. Kleinbockenheim weist mit der ehemaligen Schloßkir­che St. Martin ein kunstge­schichtliches Kleinod auf. Die Gemeinde liegt an der alten Römerstraße von Weißenburg/Altenstadt nach Mainz an alter Besiedlungs­stätte. Das Dorf wird erstmals urkundlich zwischen 766 und 805 in zehn Schenkungsurkunden des Klos­ters Lorsch erwähnt. In der ers­ten Hälfte des 8. Jh. predigte der christliche Missionar der Nordpfalz, der heilige *Philipp von Zell am Berghang von Bocken­heim in der Nähe einer altgermanischen Kultstätte. Der Name Bockenheim (früher ‘Buckenheim‘, Heim des ‘Bukko‘) deutet auf die­se germanischen Ursprünge.

 

Bockenheim ist seit alter Zeit Klosterbesitz; um 1050 geht dieser mit dem Patronat der Kirche St. Lambert an das Kloster Lüttich über. Ein weiterer Besitzwechsel erfolgt um 1200 an die Klöster Otterberg und Wadgassen. Die weltlichen Herrn sind nun die Grafen von Lei­ningen, eines der ältesten pfälzischen Adelsgeschlechter. Erst später entstehen die zwei Ortschaften. Urkundlich gehört Groß­bockenheim seit 1336 zum Kloster Otterberg, Kleinbockenheim dagegen zum Kloster Wadgassen. Bei der Leiningischen Tei­lung 1317/1318 fielen bei­de Bockenheim zusammen mit dem längst verschwundenen Weiler Mittelhofen an die Linie Leiningen-Harten­burg. In den Jahren zwi­schen 1460/1470 wurde Bockenheim als Besitz der Leiningen-Hartenburger, in der ‘Veldenzer Fehde‘ mehr­fach von Kurfürst *Friedrich I. von der Pfalz (dem ‘Siegreichen‘) belagert, in Besitz genommen, die Festung [an der Stelle des heuti­gen Schloßgutes Janson] geschleift und die beiden Orte Kleinbockenheim und Großbockenheim niedergebrannt. Auch im Pfäl­zischen Erbfolgekrieg (1503-1507) litten die beiden Dörfer mehrfach unter den kriegerischen Auseinandersetzungen.

 

Großbockenheim und Kleinbockenheim gehörten 1525 zur Grafschaft Leiningen-Hardenburg. In Großbockenheim besaß das Zisterzi­enserkloster Otterberg einen Klosterhof und das Patronat über die St. Lambert-Kirche. Es war der größte Grundbesitzer im Ort, des­sen Liegenschaften vom Kloster Lorsch über das Domkapitel Lüttich hergekommen waren 822. Das Prämonstratenser­kloster Wad­gassen (Kreis Saarlouis) verfügte in Kleinbockenheim über einen Klosterhof, eine Probstei (das heutige Hofgut Janson 823) und das Patronat über die St. Martinskirche. Auch es war größter Grundbesitzer im Ort und ver­waltete von seiner Kollatur in Kleinbocken­heim aus seinen umfangreichen Grundbesitz in Kindenheim, Dreisen, Dittelsheim, Heß­loch, Freimersheim und Nieder­flörsheim 824.

 

Im Jahre 1560 teilten die beiden Söhne Graf Emich X. von Leiningen und Johann Philipp I. von Leiningen-Hartenburg die väterlichen Be­sitzungen. Emich X., der Stifter der Li­nie Leiningen-Dagsburg-Falkenburg erhielt Schloß und Amt Falkenburg, sein Bruder Johann Philipp I. von Leiningen-Hartenburg bekam Burg und Tal Hartenburg, zu dem u.a. Großbockenheim und Kleinbockenheim gehörten. Nach sei­nem frühen Tod 1562 stand sein minderjähriger Sohn Emich XI. von Leiningen-Hartenburg zunächst unter der Vormundschaft des Oheims. Nach der Volljährig­keit und Regierungsübernahme 1583 kam es zu einer Huldigung der Einwohner, worüber eine teilweise er­haltene Huldigungsliste er­halten ist. Diese enthält u.a. die Einwohner von Groß- und Kleinbockenheim im Jahre 1583. 825 Im Salbuch der Grafschaft Leinin­gen-Hardenburg von 1585 heißt es zu Großbockenheim: „Dieser Flecken sambt seiner Gerechtigkeit und Zugehör stehet dem Wolge­borenen Herrn, Herre Emichen dem Jüngeren, Grauen zu Leiningen, meinem gnedigen Herrn, alß Besitzer des Hauß Hartenbergk ei­genthumlichen zu. Daselbsten haben Ihre G. alle Hohe und Niedere Oberherrlich: vnd Gerechtigkeit“ 826.

 

 

Mühlen:

Bockenheim liegt auf einer leichten Anhöhe über dem Eistal und dem Pfrimmtal. Durch das Dorf fließt mit Ausnahme des von Kinden­heim herabkommenden Kinderbach kein nennenswertes Gewässer. Auch der Kinderbach führt nur wenig Wasser und erscheint daher kaum zum Antrieb einer Mühle geeignet. Dagegen sind Eisbach und Pfrimm wasserreiche Bäche, die eine Vielzahl von Müh­len antreiben. Daher finden sich nur wenige Hinweise auf eine Mühle in Bockenheim.

 

- Kleinbockenheimer Mühle, Otterberger Mühle:

Am 24.6.1307 befreien Graf Friedrich IV. von Leiningen und seine Frau Johanna den Mühlkanal der Otterberg Mühle in Kleinbockenheim von ihnen gegenüber bestehenden Verpflichtungen 827.

 

Am 24.10.1340 befreien Graf Jofried von Leiningen und seine Ehefrau Mechthild von Salm den Hof des Klosters Otterberg von allen Ab­gaben und Lasten. Auch verpflichten sich die Leininger, den Mühlbach (wasserfluz), der in Kleinbockenheim über die Straße zur Mühle im Garten des Klosterhofes geleitet wird, ungestört und ungehindert zu lassen 828.

 

 

- Großbockenheim:

im Weistum von Großbockenheim 1483 heißt es: Der Müller hat zunehmen 1 Vierling von 1 Malter Korn und hat die Frucht zu holen zwei Meilen Wegs 829.

 

 

 

 

 

Böbingen:

VG Edenkoben, Lk südliche Weinstraße; ca. 9 km ostwärts Edenkoben gelegen; das Dorf war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Germersheim. Ref. Pfarrei seit 1570. 1699-1769 mit der Pfarrei Altdorf vereinigt. Lutheraner nach Schwegenheim. KB ref. 1651 (Lücken)

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 2 katholische, 15 reformierte und 5 lutherische Familien auf 830.

 

 

Mühlen:

- Mahl- und Ölmühle Böbingen:

am 10.4.1726 erhielt Thomas Renner die Erlaubnis zur Errichtung einer Mahl- und Ölmühle 831. 1735/40 wird als Müller Johann Ludwig *Geißendörfer genannt. Später erscheinen folgende Namen: Sebastian Langhans (1743/44), Jacob Holtermann († 6.6.1753), 65 Jahre alt), Conrad Eckhoff (1754), Caspar *Kornberger (1770/85, °° mit Eva Catharina Bayersdörffer), Jacob Lutz (1787/89, °° mit Franziska Gutting), Wilhelm Blenck (†1793), Abraham Messinger (1809), Heinrich Sandricker (1814) 832.

 

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben: “Daselbsten im Dorf ist eine Mühl, welche von Johann Michel Grimm temporaliter besessen wird, und dem Böbinger Bürger nahmens Dörrzapf uxorio nomina eigenthümblich zugehöret, solche hat 2Waßer Räder. Eines davon treibet ab wechßel weis den Mahl und Schehlgang, und das andere die Hanf Reib Mühl, gibt jährlich 5 fl Wasserfall Zinß in die Kellerey Germersheim.” 833

 

Bei Goswin Widder im „Versuch einer vollständigen geographisch-historischen Beschreibung der Kurpfalz“ heißt es 1767: „ Durch das Dorf fließt die in der mittlern Haingeraide entspringende durch Edenkoben laufende Bach, welche in dem Orte eine Mühle treibt ...“. 834

 

Müller in Böbingen war Emanuel Levy [† ca. 1856, err.); °° mit Katharina Herdy. Im Eilboten Landau heißt es am 8.11.1856 835: „ ... läßt Katharina Herdy, gewerbslos in Lauterburg wohnhaft, Wittwe des zu Böbingen verlebten Müllers Emanuel Levy, ihre zu Böbingen gele­gene Mühle, welche zwei Mahlgänge, einen Schälgang und Oelmühle enthält, sammt Wohnhaus, Scheuer, Stall, Brennhaus ...“ verstei­gern.

 

Am 3.1.1860 wurde durch Wilhelm Damian, Müller in Böbingen wohnhaft, die diesem gehörige, oben am Dorf Böbingen gelegene Mahl­mühle mit 2 Mahlgängen, einem Schälgange und einer Schwingmühle nebst Wohnhaus [...] freihändig versteigert 836.

 

Die Ölmühle wurde von Hans (Jean) Bonnes, einem Schneider betrieben, der aus dem Hennegau (Belgien) nach Böbingen zugezogen ist; er ist 1671 als Ölmüller erwähnt. Er führte einen Rechtsstreit mit der Gemeinde 837.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 860/3: „Concession zur Errichtung der Mahl- und Oelmühle, 10. April 1726“

- LA Speyer Best. H 39 (Bezirks- und Landratsamt Landau) Nr. 499, darin Konzession (Abschrift) Kurfürst Karl Philipps für die Böbinger Mühle (1726)

 

 

 

 

 

Böchingen:

VG Landau-Land, Lk Südliche Weinstraße; nordwestlich Landau gelegen

 

Mühlen:

am 3. Mai 768 schenkt Maginolt dem Kloster Lorsch im Speyergau in der Gemarkung Böchingen einen halben Wingert und den drit­ten Teil einer Mühle. In einer weiteren Urkunde von 769 ist von der halben Mühle die Rede, in Böchingen oberhalb des Flusses Heimbach (heute Haimbach) 838.

 

Um 1574 gab es in Böchingen zwei Mühlen. Diese werden in einem Prozeßverfahren vor dem Reichskammergericht in Speyer 1635-1639 erwähnt. In diesem Rechtsstreit macht die Erbengemeinschaft nach Kaspar *Fuchs, ehemals Gastwirt in Hagenau/Elsaß An­sprüche auf rückständige Zinsen aus einem Darlehen über 600 fl und Zwangsvollstreckung in das hierfür bestehende Unterpfand, ge­gen die Er­ben des Rudolf von Zeiskam geltend. Die klägerische Erbengemeinschaft besteht aus Dr. med. Johann Friedrich Fuchs, Arzt zu Straß­burg, dessen Bruders Johann Kaspar Fuchs, Wirt zur Alten Pfalz in Straßburg und Daniel Meyer, Schiffszimmermann, namens seiner Ehe­frau Anna Maria geb. Fuchs, Straßburg. Rudolf von Zeiskam hatte sich 1574 zu jährlichen Zinszahlungen an Wen­delin Klaus Weinmann und dessen Ehefrau Katharina aus Hagenau verpflichtet und als Unterpfand für das gewährte Darlehen die beiden Mühlen in Böchingen gegeben. Als 1595-1597 Rudolfs Sohn Christoph von Zeiskam den Zins schuldig blieb, erwirkten die Kläger unter Zurückweisung eines Nachzahlungsangebotes Immission in das Unterpfand beim Hofgericht Rottweil. 1620 erfolgte ein Vergleich mit Christoph von Zeiskams einzigem Kind Maria Katharina von Zeiskam, bzw. deren Stiefvater Philibert von Hoheneck, kurtrierischer Geheimer Rat und bischöflich speyerischer Großhofmeister, wonach diese die Schuld gegen Hauptgeld und 17jährigen Zins zurückkaufen. Über die von Johann Marzolf Gambs, bischöflich speyerischer Amtmann zu St. Walburg, bei der Münze in Ha­genau hinterlegten Geldsumme entsteht Wechselkurss­treit. Die klagende Erbengemeinschaft Fuchs fordert erneut Immission in das Unterpfand, zwei Mühlen zu Böchingen nebst Zubehör 839.

 

1774 kam es zu einem Prozeß des Müllermeisters Jakob Steiner ./. Müllermeister Georg Jakob Meyer wegen Beeinträchti­gung des Müh­lenrechts 1774 840.

 

In einer Annonce im Eilboten Landau vom 9.5.1858 wird als Müller in Böchingen der Konrad Steiner genannt 841.

 

 

- Obermühle:

die Mühle wurde am 7.3.1848 durch den Eigentümer Franz Paul Niederreuther, Müller zu Böchingen, freihändig versteigert. Hierbei wird die Mühle wie folgt beschrieben: „... bestehend in einem neu erbauten Wohnhause mit Stallungen, Keller, Schoppen, Hof, Bä­ckerei, oberschlächtige Mühle mit 1 Mahlgang, 2 Schälgänge, Schwingmühle, Oelmühle mit 2 Pressen ... 842. Der Steigpreis wurde nach erfolg­ter Versteigerung nicht bezahlt, weshalb es am 11.12.1848 zur „Conventionellen Wiederveräußerung“ der im Eigentum von Franz Paul Niederreuther stehenden Mühle kam. In der Versteigerungsannonce vom 21.11.1848 ist die Mühl abweichend wie folgt beschrieben: „Eine zu Böchingen stehende Mühle, sammt Zugehör, bestehend in 1 Mahlgange, 1 Schälmühle, Oelmühle mit 2 Pressen, einem neu er­bauten Wohnhause ...“ 843

 

 

 

 

 

Bockenau / Rheinhessen:

VG Rüdesheim, Lk Bad Kreuznach; nahe bei *Sponheim und Burgsponheim gelegen

 

Bockenau gehörte spätestens seit dem 12.- Jh zur Grafschaft Sponheim.Die Grafschaft Sponheim (Spanheim) war früher eine Graf­schaft zwischen Rhein, Nahe und Mosel. Der Stammvater des gräflichen Geschlechts ist vielleicht Eberhard, um 1044; sein Sohn Stephan grün­dete 1101 unweit seiner Burg die Abtei Sponheim auf dem Gauchsberg. Die Frühgeschichte des Geschlechtes ist jedoch nicht eindeutig erforscht.

 

Graf Gottfried III. († 1218) erwarb durch seine Gattin Adelheid von Sayn Anrecht auf das Erbe der Grafen von Sayn, das 1247 zum Großteil an Sponheim fiel. Nach Gottfrieds Tod begründeten etwa zwischen 1223 und 1237 die Söhne Johann I. die Linie Sponheim-Star­ken­burg („Hintere Grafschaft Sponheim“), Simon I. Sponheim-Kreuznach („Vordere Grafschaft Sponheim“), wäh­rend Heinrich 1248 die Herrschaft Heinsberg, Blankenberg und Löwenberg erbte, deren Erben sich bald in die Zweige Spon­heim-Heinsberg bei Aachen und Sponheim-Löwenbergteilte. Gottfried I., ein Sohn Johanns I., ist der Stammvater der Grafen von Sayn-Wittgenstein.

 

Die Vordere Grafschaft Sponheim umfasste ab dem 13. Jahrhundert die Ämter Kreuznach, Kirchberg und Naumburg. Die Hintere Graf­schaft Sponheim umfasste die Ämter Birkenfeld, Allenbach, Herrstein,Trarbach, Kastellaun und Winterburg.

 

Nach dem Aussterben der Kreuznacher Linie 1414 fielen 1417 ein Fünftel der Grafschaft an die Kurpfalz, vier Fünftel an die Starkenbur­ger Grafen. Als auch diese 1437 ausstarben, fielen ihre Besitzungen an Baden und Veldenz (später Pfalz-Simmern). Nach langwierigen Streitigkeiten mit der Pfalz wurde im Teilungsvertrag von 1707 Birkenfeld an Pfalz-Zweibrücken überwiesen, fiel je­doch 1776 an Baden zurück, während Kreuznach bei der Kurpfalz verblieb. 1801 kam die ganze Grafschaft an Frankreich, 1814 an Preußen, das 1817 einen Teil davon, das Fürstentum Birkenfeld, an Oldenburg abtrat 844.

 

Mühlen:

- Ackermannsmühle, Bannmühle Bockenau:

sie lag auf der Gemarkung von *Sponheim (s. dort) und war Bannmühle für Bockenau 845.

 

 

 

 

Böhl-Iggelheim:

s. auch Böhl

s. auch Iggelheim

 

 

 

 

 

Böhl:

Ortsteil von Böhl-Iggelheim; verbandsfreie Gemeinde, Lk Ludwigshafen; Böhl-Iggelheim entstand am 7. Juni 1969 durch den Zusam­menschluß der bis dahin selbständigen Gemeinden Böhl und Iggelheim.

 

Böhl entstand im 7./8. Jahrhundert als fränkische Gründung und wurde 780 das erste Mal in einer Urkunde des Klosters Lorsch unter dem Namen Buhilo erwähnt. Der Name, der soviel wie „Anhöhe“ bedeutet, ist seit 1602 in der heutigen Form belegt.

 

Böhl gehörte wie auch das benachbarte Iggelheim ursprünglich zum fränkischen Stammesherzogtum, dann zum deutschen Königs­land und behielt bis 1330 seinen reichsunmittelbaren Status. Zusammen mit Haßloch und wahrscheinlich auch Iggelheim wurde Böhl dann von Kaiser Ludwig dem Bayern an die Pfalzgrafen Rudolf II. und Ruprecht I. verpfändet. 1379 wurden die Orte von den von den Pfalz­grafen an die Grafen von Leiningen weiter verpfändet 846. Zwischen 1410-1507 gehörte Böhl zusammen mit Iggelheim und Haßloch zur Pflege Haßloch, einem Kondominat von Leiningen-Hardenburg und Kurpfalz 847. Im Dreißigjährigen Krieg wurden bei­de Ortschaften mehrmals von durchziehenden Söldnerheeren (Spanier, Schweden) geplündert und teilweise niedergebrannt. Bis zum Beginn der franzö­sischen Herrschaft 1797 blieben Böhl und Iggelheim unter kurpfälzischer Herrschaft 848.

 

Das Dorf wies nach Visitationsbericht des Bistums Speyer von 1718/1719 eine Bevölkerung von 29 katholischen und ca. 140 nichtkatholis­chen Familien auf 849.

 

 

Mühlen:

die Flurnamen deuten auf das Vorhandensein von Mühlen hin.

 

1422 heißt es „... ein morgen in der Lohey“; 1338 wird bereits der Lohergraben, 1349 der Loherweg erwähnt. In diesem Gelände wuchs in früher Zeit ein Eichengehölz, das zur Lohegewinnung für den Gerber diente. 1498 gibt es eine „loher furth“. Der Löhrgra­ben ist dann 1602 und 1665 erwähnt. 1710 erscheint zum ersten Mal der „Lehr weeg“ 850. Die Flurnamen können auch im Zusam­menhang mit einer Lohmühle stehen; andererseits sind im Ort keine Gerber überliefert 851.

 

Auch die Flurnamen Mühlbaum und Mühlweg könnten im Zusammenhang mit einer Mühle stehen. 1349 heißt es „of dem mülweg“, 1710 „bey dem Mühl baum“. Diese Flur lag westlich der Lindenstraße und südlich der Meckenheimer Straße. Es ist aber eine Mühle im Bereich der Flurbezeichnung bisher nicht bekannt 852.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1202 ½ Mühle zu Böhl

 

 

 

 

 

Börsborn:

in der Nordwestpfalz nördlich von Schönenberg-Kübelberg gelegen; VB Glan-Münchweiler, Lk Kusel; 1383 erstmals als "Berßborn" ur­kundlich erwähnt; von 1488 - 1793 gehörte die Gemeinde zu dem als " Tal" bezeichneten Besitztum der Grafen von der Leyen.

 

Mühlen:

- Lebecksmühle:

s. Gries

 

Im südwestlichen Ortsteil von Börsborn, der Siedlung, befindet sich die Straße „Lebecksmühle“. Teilweise wird die Lebecksmühle auch der Nachbargemeinde Gries zugeordnet 853.

 

Vor 1760 erscheint im Lagerbuch von Börsborn 854 unter Nr. 209 ein „Christian Lebeck“, dann 1762 zu Gries „Frantz Lebeck“, 1768 „Theobald Lebeck“ 855.

 

1828 erwähnt als „Lebecksmühle“, 1837 als „Lebeksmühle“, 1886 als „Lebeckmühle“, 1916 und 1963 als „Lebecksmühle“ 856.

 

In den 1950/60 er Jahren betrieb Helmut Guth das Gasthaus zur Lebecksmühle 857.

 

 

 

 

 

Bolanden, Amt:

war kurpfälzisch und umfaßte die Dörfer Bolanden, Marnheim u.a.; im Jahr 1706 wurden durch Gebietsaustausch Teile des kurpfälzi­schen Amtes Bolanden (mit Bolanden, Marnheim u.a.) dem nassau-weilburgischen Amt Kirchheim(-bolanden) angegliedert 858.

 

Das Amt Bolanden mit den Dörfern Bolanden, Dreisen, Hahnweiler, Marnheim, Standenbühl und teilweise Weitersweiler gehörte am Ende des 30jährigen Krieges zum Fürstentum Pfalz-Simmern jüngerer Linie. 1689 wurde der Amtssitz, das Schloß Bolanden, von den Franzosen zerstört. Im Bolander Vertrag und Austausch von 1706 zwischen Kurpfalz und Nassau-Weilburg wurden die genann­ten Orte außer Standenbühl und Hahnweiler an Nassau-Weilburg abgetreten. 1642 waren im ganzen Amt Bolanden nur noch 42 Men­schen anzu­treffen. Der fast menschenleere Raum zog nach dem Ende des großen Krieges Einwanderer aus allen Himmelsrichtungen an. Schon kurz vor 1655 wurden bereits über 140 Personen im Amt Bolanden gezählt 859.

 

 

 

 

 

Bolanden:

s. auch Kloster Hane

 

VG Kirchheimbolanden, Lk Donnersbergkreis; 1376 wurde die Burg Bolanden mit den zugehörigen Dörfern, darunter Marnheim und Dreisen, an den pfälzischen Kurfürsten veräußert und wurde Mittelpunkt des Amtes Bolanden. Vom 15. Jh. bis 1674 gehörte das Terri­torium mit Unterbrechungen zu Pfalz-Simmern. Wieder an Kurpfalz zurückgefallen, wurde es 1706 wurden durch Gebietsaustausch Teile des kurpfälzischen Amtes Bolanden (mit Bolanden, Marnheim u.a.) dem nassau-weilburgischen Amt Kirchheim(-bolanden) angeg­liedert 860.

 

Mühlen:

am 17.12.1689 ist im katholischen Kirchenbuch als Pate erwähnt der „Johannes Stihl, Müller? in Bolanden.“; °° mit Clara Gister; sein Sohn Johannes Stihl wird am 9.7.1689 getauft 861. ++++klären: welche Mühle?++++

 

- Grundmühle:

lag auf einer Wüstung bei Bolanden; 1828 und 1837 als „Grundmühle“ urkundlich erwähnt 862.

 

 

- Mühle an der Pfrimm:

+++Name klären; der verwendete Name der unbekannten Mühle ist bloßer Arbeitstitel++++. In der Gemarkungskarte Weierhof und Marnheim von 1717 863 ist am „Brem Flus“ (Pfrimm) unterhalb des Dorfes eine namentlich nicht benannte Mühle eingezeichnet.

 

Diese unbekannte Mühle könnte identisch sein mit der „Grundmühle“ +++klären+++

 

 

- Weihermühle (OT Weierhof):

heute Mühlgasse 7 Bolanden-Weierhof; im Kern noch ins 16. Jh. zurückgehend 864; in der Gemarkungskarte Weierhof und Marnheim von 1717 865 ist am „Brem Flus“ (Pfrimm) unterhalb des Dorfes eine namentlich nicht benannte Mühle eingezeichnet und eine Müh­le di­rekt im Weierhof 866. Die Mühle und der Weierhof verödeten infolge des 30jährigen Krieges. Mit der Ansiedlung des Schweizer Mennonit­en Peter Crayenbühl (Krehbiel) 1682 und der Erbbestandszuteilung an seine Nachkommen mit dem Übergang der Ortsherr­schaft an Nassau-Weilburg 1706 begann der Wiederaufbau südlich des Gerbach 867.

 

Am 18.11.1649 wird im ref. KB Marnheim als Patin bei der Taufe der Margaretha Uhl (Tochter von Nickel Uhl und Anna Maria NN.) ge­nannt, die „Margaretha, der Müllerin zu Weyer Schwester“ 868. Es handelt sich bei der genannten „Müllerin zu Weyer“ um die Ehefrau des Müllers auf der Weihermühle, Velten *Oberlandschüdt.

 

Bis 1670 wird Velten *Oberlandschüdt († 17.1.1670 beerd.) als „der Weyer Müller“ im Kirchenbuch erwähnt 869. ++++prüfen: der Ein­trag steht im Widerspruch zur Angabe: Die im 30jährigen Krieg zerstörte Mühle wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut und be­fand sich von 1657-1720 im Erbbestand der Familie Sülz unter der Geistlichen Güterverwaltung Heidelberg (CGA) 870 +++++.

 

++++klären: Übergang der Weihermühle Bolanden von dem Müller Velten Oberlandschüdt auf den Müller Stephan *Sültz (Schwieger­sohn ?)++++

 

Das Amt Bolanden war kurpfälzisch und umfaßte die Dörfer Bolanden, Marnheim u.a.; im Jahr 1706 wurden durch Gebietsaustausch Teile des kurpfälzischen Amtes Bolanden (mit Bolanden, Marnheim u.a.) dem nassau-weilburgischen Amt Kirchheim(-bolanden) ange­gliedert 871. Das Gebäude der ehemaligen Weihermühle ist im heutigen Anwesen Mühlgasse 7 im OT Weierhof.

 

Die im 30jährigen Krieg zerstörte Weihermühle wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut und befand sich von 1657-1720 im Erbbe­stand der Familie Sülz unter der Geistlichen Güterverwaltung Heidelberg (CGA) 872 bzw. abweichend von 1657-1703 873 zur kur­pfälzischen Geistlichen Güteradministration, dann folgte der Erbbestand der mennonitischen Müllerfamilien Kägy (1720-1770), Rupp (1170-1783) und Krehbiel (1791-1961). Der Betrieb der Mahlmühle wurde 1906 eingestellt 874.

 

Stephan *Sültz (geb. um 1635 (?) - 1710 Weihermühle Bolanden) war Gerichtsmann in Bolanden und Müllermeister auf der Weiher­mühle bei Bolanden (Weierhof); er wurde am 20.12.1707 erneut mit der Weihermühle erblich belehnt. Er ist der Vater des Mül­lers und Betriebsnachfolgers auf der Weihermühle, Johann Conrad *Sultz (Sültz) 875. Die Übergabe der Weihermühle Bolanden erfolgte am 18.10.1710 876.

 

Conradt Sültz verkaufte ++++ Datum klären+++ die Weihermühle an den Mennoniten „Johannes Kayn (Johannes Kägy) 877 und ist nach Marnheim gezogen, wo er Müller auf der Untersten Mühle / Steinmühle bei Marnheim wurde.

 

1763 wird als Erbbeständer auf der Weyer Mühle der Jakob Kaye genannt 878. 1770 war Johannes Rupp der Erbbeständer auf der „Wey­er Mühl“ 879.

 

Der heutige Gebäudekomplex ist denkmalgeschützt und wie folgt beschrieben: barockes Mühlenanwesen; winkelförmiger Hauptbau, teilweise Fachwerk, Krüppelwalmdächer, Westflügel barock um 1710, Nordflügel über tonnengewölbtem Keller und Erdgeschoß 16. Jh.; Fachwerküberbau und Brennhaus um 1710; Scheune vor 1760, Pferdestall bez. 1771 880.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird auf dem Weiherhof genannt der Handelsmüller Johannes Krehbiel 881.

 

Karte:

- Hessisches HStA Wiesbaden 3011/3118; abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 27

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 283

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best A 14 Nr. 9-834: „Erbbestand der Weihermühle von 1657-1720

- LA Speyer C38 Nr. 51 Erbbestandsgüter Amt Kirchheim 1749 LA Speyer F22 Nr. 230: „Verkauf der Weiermühle durch Stephan Sültz an seinen Sohn Conrad Sültz am 18.10.1710“.

 

 

 

 

 

Borkensteiner Mühle oder Dörrmühle:

Ortsteil von Bubenheim/Pfalz, VG Göllheim, Lk Donnersbergkreis; zwischen Harxheim und Bubenheim; 1828 „Dörrenmühle“ 882; 1837 „Dorfmühle und Neumühle“ 883; 1886 „Dörr- und Borkensteinermühle“ 884; im Grundbuch „Burkensteinermühle“, später „Borkensteiner­mühle“, dann dabei die Flurnamen „Borkelstein““ und „Im oberen Borkelstein“ 885.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 werden in Bubenheim (+++prüfen: mE Borkensteiner Mühle+++) genannt 886: der Handelsmüller Philipp Schmitt (Prokurist Johannes Schäfer) und die Handelsmüllerin Margarethe Muth, Ehefrau des abwesenden Johan­nes II. Setzer (Prokurist Johannes III. Setzer).

 

 

 

 

 

Bosenbach:

VG Altenglan, Lk Kusel; im Musikantenland in der Westpfalz, zwischen Lauter und Glan, westlich von Jettenbach gelegen; der OT Frie­delhausen wurde 1971 nach Bosenbach eingemeindet.

 

Die Ortsgemeinde Bosenbach gehörte bis 1595 zur Wild- und Rheingrafschaft, dann ab 1595 bis zum Ende des alten Reiches zum Her­zogtum Pfalz-Zweibrücken 887.

 

Mühlen:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1759: Mühlen zu Bosenbach (nur teilweise vorhanden), o.D. (1700-1830)

 

 

- Bosenbacher Mühle, Trautmannsmühle:

auch als Trautmannsmühle bezeichnet 888.

 

Vor 1693 war Konrad Schnell († vor 19.4.1693) als Müller (err.) auf der Bosenbacher Mühle; °° mit Anna Katharina NN.; am 19.4.1693 wird auf der Bosenbacher Mühle getauft die Maria Katharina Schnell (T.d. † Konrad Schnell und der Anna Katharina NN.) 889.

 

1723 kommt es wegen des Wasserrechts der Mühle zu einer Auseinandersetzung. 1723 hatte man dem Müller NN. +++klären+++ we­gen „des im Dorf höchst nötig habenden Wassers“ das Klausen des Baches verboten, „da wir daraus trinken und kochen müssen“. Da­bei wurde zugleich aber die landwirtschaftliche Bewässerung der Einwohner eingeschränkt, „daß beim Mahlen kein Abbruch ge­schehe; es sei denn daß Wasser überflüssig sei, so der Müller nicht gebrauche“. Als der Keller Gassert als Vertreter des Oberamts Ku­sel/Lichten­berg, einige Ermahnungen vorbringen wollte, geriet er mit der Müllersfrau zusammen. Hierüber klagte der Keller in sei­nem Bericht an das Oberamt: „Nachdem sie aber sogleich mit ihrem unnützen Maule mich angefahren und beschuldiget, ich wäre ein Eheteufel und wollte ihren Mann verstiften, welche Beschuldigungen mich so sehr verdrossen, daß ich mich nicht enthalten konnte, gusto dolose einen Trumpf daraufzusetzen, daß ich sie für eine Kanaille hielte, bis sie mir solches bewiesen“ 890.

 

In der Bestandsaufnahme der Mühlen im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg von 1745 ist sie beschrieben wie folgt: “Die Bo­senbacher Mühle wird von einem Brunnenbächlein getrieben, welches in der Nauwies entspringt, liegt ganz nahe oben an dem Dorf Bo­senbach; hat ein 22 Schuh hohes Wasserrad, das 1 Mahlgang und 1 Schälgang im Trillis treibt. Oft Wassermangel. Erbbestän­der ist der Schultheiß von Bosenbach Johann Daniel *Schmidt. Er liefert 1 Ma. Korn und 1 Ma. Hafer sowie 1 fl 3 bz und 3 Kappen oder dafür 4 bz“ 891

 

1744 kaufte der Bosenbacher Mühlenbesitzer Peter Müller ++++klären: welche Mühle++++ die Bügenmühle in Niederkirchen bei Ot­terberg von den Erben des verstorbenen Schultheißen und Mühlenbesitzers Nikolaus Braun. Peter Müller ließ die Mühle von dem Ein­wohner in Niederkirchen, Ludwig Clemens bewirtschaften, und verkaufte sie diesem 1746 für 650 Gulden 892.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 16 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Bohsenbacher Mühl [hat] 1 Waßerradt welches einen Mahl et. 1 im Trilles lauffend Scheelgang treibet; [zahlt an Pfacht] 2 fl an Geld, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Haber; das Dorf Bosenbach so auf 45 Gemeines Leith bestehet mahlet mehr nichts da­selbst.“ 893

 

Karte:

- LA Speyer Best B 2 Nr. A 294 7 Bl. 73: Sundahl'sches Mühlenprotokoll für das pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg vom 8.7.1746

- LA Speyer Best. B2 Nr. 759: Mühlen zu Bosenbach (nur teilweise vorhanden und beschädigt), o.D.“

 

 

 

 

 

Bottenbach:

VG Pirmasens-Land, Lk Südwestpfalz, etwa 2 km nördlich der französischen Grenze gelegen; am gleichnamigen Bach „Bottenbach“. Das Dorf gehörte bis zum Ende des 18. Jh. zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken.

 

Mühlen:

In Bottenbach gab es keine Mühle.

 

Der Müller auf der nahegelegenen Walshauser Mühle, Johann Adam (1) *Sprau, der in Bottenbach mit Anna Apollonia Hüther verheira­tet war hatte Walshauser Mühle 1685 wieder aufgebaut und seinen Wohnsitz von Bottenbach nach der Walshauser Mühle verlegt, wo er am 8.12.1724 verstorben ist 894.

 

Die Walshauser Mühle war Bannmühle u.a. auch für Bottenbach. Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 895 heißt es hierzu: “Die Dörfer Walshausen, Nünschweiler und Botten­bach sowie Windsberg sind in die Mühle gebannt” 896.

 

Die Einwohner mahlten auch in der nahe gelegenen Hornbacher Klostermühle bei Großsteinhausen. Im Mühlenprotokoll für das Ober­amt Zweibrücken vom 6.1.1745 heißt es hierzu: „Ist eine Bannmühle für die Dörfer Groß- und Kleinstein­hausen … . Auch die Bottenba­cher mahlen zu Zeiten alhier.” 897

 

Von 1770-1780 kam es zu Beschwerden der Gemeinde Bottenbach gegen den Dusenbrücker Müller wegen Anschwellung ihres Wiesen­bachs durch den Mühlgraben 898.

 

 

 

 

 

Breitenbach:

VB Waldmohr, Lk Kusel; nördlich von Waldmohr; liegt im Kuseler Musikantenland an der heutigen Grenze zum Saarland. Im Nor­den be­findet sich Frohnhofen, im Osten Altenkirchen, im Süden Lautenbach (Ottweiler); erstmals 1303 urkundlich erwähnt; gehörte zu Pfalz-Zweibrücken, Oberamt Zweibrücken.

 

Mühlen:

1712 war Peter *Hannauer der Müller in Breitenbach 899. ++++klären: welche Mühle++++

 

 

- Altmühle:

1710 ist „Der Mühlen Wald an der Naßauischen Grenze ohnweit der Mühl gelegen“ urkundlich erwähnt 900; 1761 „Der grose Mühlen Walld“ liegt bei der Altmühl“ 901. Die Mühle besteht heute noch (1964), etwas näher zum Dorf hin die „Neumühle“ 902.

 

 

- Mühle im Niederwiesenthal (auch: Breidenbacher Mahlmühle):

im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken, das 1744 von Rentkammersekretär Johann Friedrich Marx angelegt worden war, ist folgendes vermerkt: ”liegt an einem Bächlein, das in dem Dorf Breidenbach entspringt (läuft nach Lauterbach in das Nassauische). Die Mühle steht im Breidenbacher Niederwiesenthal 1/4 Stunde vom Dorf. Die Mühle ist in gutem Zustand, hat ein oberschlächtiges Wasser­rad mit 1 Mahlgang und 1 angehängtem Schälgang. 1718 erbaut. Erbbeständer ist Johann Peter *Breit, wel­cher sich mit einem Erbbe­standsbrief vom 7.5.1740 legitimiert; gibt 8 fl. Erbzins und 8 Kappen. Mahlen lassen die Breitenbacher mit 45 Haushaltungen, aber nicht stetig” 903.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Breidenbacher Mühl [hat] 1 Waßer Radt auff voorstehend Art [Anm. d. Verf.: s. Duntzweiler Pletschmühle ]eingerichtet; [zahlt an Pacht] 10 fl 8 bz 12 d an Geld; bey genugsamen Waßer könnt das Dorf Breidenbach allhier befördert werden und bestehet solches aus 46 famil:“. 904

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 767 1: „Erbbestandsmühle zu Breitenbach, 1571-1755“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 767 2: „Erbbestandsmühle zu Breitenbach, 1770-1792“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 767 3: „Erbbestandsmühle zu Breitenbach, 1571-1790“

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über einen Mühlenbau in Breitenbach

 

 

- Lohmühle:

am 4.2.1704 schrieben Johannes Mexheimer und Nickel Morgenstern, vermutlich Gerber, aus Breitenbach, an die Königlich Schwe­dische Rentkammer des Herzogtums Zweibrücken einen Brief, indem sie um Reduzierung des Zinses für die abgebrochene Lohmüh­le baten. Sie schilderten ihre Situation dahingehend, daß ihnen vor 8 Jahren die Erlaubnis erteilt worden war, auf eigene Kosten eine Lohmühle zu bauen. Als sie das Werk 4 Jahre lang betrieben hatten, hätte ihnen der Förster verboten, Bäume zu schälen und die Rin­de zu Lohe zu machen. Deshalb sei die Mühle “müßig” stehen geblieben und verfallen. Sie seien schließlich gezwungen gewesen, das verbliebene Bau­holz von der Baustelle zu entfernen. Obwohl die Mühle verschwunden sei, habe der Keller Johann Hermann *Arendts jedes Jahr den zins verlangt. Die Zweibrücker Regierung leitete eine Prüfung ein; der Keller Arendts wurde mit der Erstel­lung eines Gutachtens beauf­tragt und wandte sich seinerseits an den örtlichen Schultheiß Johann Heinrich Freundt. Letzterer bestätig­te, daß die Lohmühle abgebro­chen sei. In Arendts Bericht wurde auch bestätigt, daß der Oberförster das Schälen von Bäumen zum Zwecke des Lohemachens verbo­ten habe. Am 20.11.1704 verfügte die Rentkammer in Zweibrücken daraufhin, daß die jährliche Zinszahlung erlassen werde 905.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 669/2: „Irrungen der Gemeinde Breitenbach mit Frohnhofen wegen der abgängigen Grenz- und Mahlbänne, 1751-1759“

- Pfaff, Thomas Martin: Familienbuch der ehedem reformierten Pfarrei Breitenbach, Pfalz : 1663-1798 ; [mit Höchen, Krottelbach und Oberohmbach nebst den zugehörigen Höfen und Mühlen] / [Thomas Martin Pfaff]. - [Dittweiler] : [Pfaff], 1999. - 341 S.

 

 

- Neue Mahlmühle:

die Mühle liegt etwas näher zum Dorf hin als die Altmühle 906.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 767 4: „Die neuen Mahlmühle zu Breitenbach, 1772-1789“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 767 5: „Die neuen Mahlmühle zu Breitenbach, 1781-1796“

 

 

 

 

 

Breitfurt / Saarland:

heute Stadtteil von Blieskastel; war pfalz-zweibrückisch, Oberamt Zweibrücken; an der Blies gelegen

 

Mühlen:

- Breitfurter Bannmühle, Fronmühle:

die Breitfurter Fronmühle gehörte dem Kloster Hornbach 907.

 

Schon im 15. Jh. wurde eine Mühle in Breitfurt erwähnt; im 30jährigen Krieg wurde die Mühle zerstört. 1686 wurde die Mühle von Se­bastian Auer aus Kreuznach neu errichtet 908. Die Mühle besteht bis heute fort; erstmals 1425 urkundlich erwähnt; um 1744 war Micha­el *Görig aus Bliesbrücken Erbbeständer auf der Breitfurter Bannmühle 909.

 

Die Breitfurter Bannmühle war *Lehensmühle von Pfalz-Zweibrücken, dann des Baron Philipp Friedrich Schorr von Hassel (ab 1720 ge­nannt von *Schorrenburg); sie hatte wie andere große Mühlen an Blies und Glan eine eigene Notmühle, wenn die Hauptmühle we­gen Hochwassers oder Eisgangs nicht betrieben werden konnte. Die Mühle wurde dem Adelsgeschlecht von Schorrenburg bereits im Mittel­alter als Lehen übertragen 910.

 

Bei einem Unglücksfall am 19.7.1732 starb das Kleinkind Maria Elisabetha Haberstich (geb. 12.7.1729 Breitfurt; Tochter des Schweizer Einwanderers aus Aargau, Friedrich „Fritz“ Haberstich und der aus Breitfurt stammenden Maria Catharina Berger) „er­trunken an der Mühle in Breitfurt“ 911.

 

1739 erhielt der Müller Michael *Görich durch den Freiherrn von Schorrenburg einen Erbleihebrief über die Breitfurter Bannmühle 912.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745: Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Rentkammersekretärs Marx vom 6.1.1745) heißt es zusammenfassend: “liegt ein Büchsenschuß weit vor dem Dorf Breitfurt, eine kleine Stunde unterhalb der Mim­bacher, ebensoweit oberhalb der Herbitzheimer Bliesmühle. 3 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang. Beim “vor­nehmsten” Mahlgang sind noch 2 Hirsen-Stempel (Anm.: = Stempel zum Hirsestoßen) angeschlossen. Bei Eiß und großem Wasser ist es eine von denen ersten, welche still stehen muß, kann dagegen bey kleinem Waßer beständig gehen. Bauten: Wehr von 200 Gäng, Oberteich 9 Ruthen, Hinterteich 40 Ruten. Das Dorf Breitfurt ist in die Mühle gebannt. Erbbeständer ist Michael *Görig von Bliesbrücken, Lehensmül­ler (Afterbeständer) ist Sebastian *Auer. Pacht ist an den Baron von Schorrenburg (Anm. Philipp Friedrich Schorr von Hassel; ab 1720 von *Schorrenburg) zu entrichten, und zwar 12 fl an Geld für 1 Mühlschwein, 12 Ma Korn Zweibrücker Maßung, 10 Kapaunen oder für jedes Stück 4 bz, 6 fl für Fronden und Frondgeld, 9 bz, 4 Pfg. für eine Mühlwies, 16 Aale für den freien Fischfang”913.

 

Philipp Friedrich Freiherr von und zu Schorrenburg, gewesener Präsident in Zweibrücken, entzog nach dem Tod des Erbbeständers Mi­chael Görich den Erben (den Söhnen Johann und Paul Görich aus Bliesbrücken) das Erbbestandsrecht über die Breitfurter Bann­mühle, weil diese seiner Meinung nach, nicht rechtzeitig um Erneuerung des Erbbestands nachgesucht hätten. Der Temporalbestän­der und Mül­ler auf der Breitfurter Bannmühle, Sebastian Auer, wurde durch den Freiherrn von Schorrenburg angewiesen, die Pacht nicht mehr an die Erben Johannes und Paul Görich, sondern an von Schorrenburg zu zahlen. Hiergegen klagten die Erben des Micha­el Görich in erster Instanz 1747 vor der Regierung in Zweibrücken. Die Erben Görich vertraten die Ansicht, daß die Aufkündigung des Erbpachtvertrages nicht ohne vorherige Untersuchung hätte erfolgen dürfen, so daß die Mühle zu restituieren sei. Im übrigen sehe das 'gemeine Recht' für die Emphyteuse [Anm. d. Verfassers: = Erbpacht], anders als beim Lehen, keine bestimmte Frist für den An­trag auf Erneuerung vor. Die erste Instanz gab den 1748 Erben Görich Recht und verurteilte den Freiherrn von Schorrenburg unter Aufhebung der Verfallserklärung des Erbpachtrechts zugleich zur Restitution der Mühle. Gegen das obsiegende Urteil legte Freiherr von Schorrenburg Appellation zum Rechtskammergericht Wetzlar ein, wo das Verfahren 1749-1750 rechtshängig war 914. Das Ergeb­nis des Appellationsverfahren vor dem RKG Wetzlar ist nicht bei den Akten, vielmehr endet das Protokollbuch Completum-Vermerk vom 17.7.1750.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „die Breitfurter Mühl [hat] 3 WaßerRäder welche 2 Mahl und 1 Scheelgang treiben; [zahlt an Pacht] 12 fl an Geld, 12 Mltr Korn, 10 Capp od 4 bz p. Stück, 6 fl vorstehend, 9 bz Bachzins von einer Wies, 16 Stück Ahl od 3 bz p. St.; Breitfurt aus 47 fam: bestehend ist hierher ge­bannt.“ 915

 

1800 war die Mühle im Besitz des Müllers Lehmann 916.

 

Bis 1827 war Peter Schetting der Müller auf der Breitfurter Bliesmühle. Die Eheleute Schetting verkauften am 17.12.1827 ihre Breit­furter Bliesmühle an den Müller Lorenz *Wittmann und dessen Ehefrau Margaretha Meier. Nachdem die Käufer nicht zahlten erho­ben die Ehe­leute Schetting Klage vor dem Bezirksgericht Zweibrücken. Nachdem das Gericht der Klage mit Urteil vom 7.7.1830 stattgegeben hatten, veranlaßten die Eheleute Schetting die Versteigerung der Mühle. Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 21.7.1830 die Versteige­rung der Bliesmühle annonciert: „Aus Betreiben von Peter Schetting, Müller und Adjunct zu Breitfurt, für sich und Namens seiner Ehe­frau Maria Lang ... und in Gefolge eines von dem Königl. Bezirksgericht zu Zweibrücken unterm 7. Juli des laufenden Jahres erlassenen ... Urtheils .. nachbezeichnete, Lorenz Wittmann, Müller auf der Breitfurter Bliesmühle, und seiner Ehefrau Margaretha Meier, Schuldner der gedachten Peter Schettingschen Eheleute, angehörende, im Dorf und Bann von Breitfurt liegende Immobilien ... den [18.10.1830] einer öffentlichen Zwangsversteigerung ausgesetzt werden ..., nämlich: Eine zweistöckige Behausung, Stallung und Ho­fraith, mit einer aus zwei Mahlgängen und einem Schälgang bestehende Mühle ..., die Breitfurter Blies­mühle genannt. .... Vorbemeldete Mühle und Grundstücke haben die Schuldner nach einem vor dem Notär Schuler zu Zweibrücken unterm 17. December 1827 passierten ... Akt von dem Requirenten erkauft, sind ein ganzes unzertrennliches Complex und Erblehen des Herrn Gustav von Failly, Di­rektor des Landesgestütes zu Zweibrücken ...“ 917

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 27.9.1830 erneut die Zwangsversteigerung der dem Lorenz Wittmann, Müller auf der Blies­mühle zu Breitfurt und seiner Ehefrau Margaretha Meier gehörenden Bliesmühle in Breitfurt für den 18.10.1830 annonciert 918.

 

1836 war der aus Kusel stammende Philipp Jakob *Bitsch (wohl Sohn des Walkmüllers in Kusel Philipp Bitsch und der Elisabeth Seier) als Müller auf der Breitfurter Bannmühle 919.

 

1910 übernahm Johann Dahlem die Mühle. Bis 1915 blieb die Breitfurter Mühle, die damals hauptsächlich Hafer verarbeitete, im Be­sitz von Heinrich Dahlem, einem Sohn des von Johann Dahlem. Er verkaufte die Mühle 1915 an den Blieskasteler Malzfabrikanten Eugen Barth. Unter seiner Leitung wurde die alte Bauernmühle völlig umgebaut und erweitert; es wurden die Pfälzischen Hafer- Nährmit­tel-Werke“ gegründet. 1923/24 wurde wegen der Verschlechterung der Absatzsituation für Hafer-Nährmittel, die Mühle zu einer Weizen­mühle umgebaut. Wenige Wochen nach der Fertigstellung wurde die Mühle bei einem Brand weitgehend zerstört und konnte erst 1927 die Produktion wieder aufnehmen. Ein weiterer Brand im September 1945 vernichtete die oberen 3 Stockwerke des Mühlengebäudes, deren Wiederaufbau bis 1948 dauerte 920.

 

 

- Notmühle zur Breitfurter Bannmühle:

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie wie folgt beschrie­ben: “liegt oben an dem Dorf Breitfurt an ei­nem kleinen Weiher, hat 2 oberschlächtige Wasserräder für 1 Mahl- und 1 Schälgang. Wird nur bei großem Gewässer gebraucht, wenn die Hauptmühle stillstehen muß, gibt keinen besonderen Pacht.” 921

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756) wird die Mühle beschrieben: „die Breitfurter Noth­mühl [hat] 2 WaßerRäder welche 1 Mahl u. 1 Scheelgang treiben; gibt keinen be­sondere Pacht sondern gehört zu obiger Mühl“ 922.

 

Photo:

- Die Rheinpfalz vom 28.7.1984: „Elektronik und Turbinen statt Mühlen-Romantik“

 

Literatur/Urkunden:

- Die Rheinpfalz vom 28.7.1984: „Elektronik und Turbinen statt Mühlen-Romantik“

 

 

 

 

 

Brenschelbach / Saarland:

im Saarland, nahe der Grenze zu Rheinland-Pfalz gelegen; südwestlich von Hornbach, an der Grenze nach Lothringen gelegen, im heuti­gen Saarland; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken; der Ort war nach dem 30jährigen Krieg ausge­storben, reformierte Schweizer aus dem Berner Oberland wanderten nach dem Krieg ein und bauten den Ort wieder auf 923.

 

Mühlen:

das Dorf war zur Klostermühle in Hornbach gebannt 924. Gegen das Bannrecht der Hornbacher Klostermühle wehrte sich die Ge­meinde und ließ andernorts (wohl auf der Brenchelbacher Mahlmühle) mahlen. Dagegen klagte der Hornbacher Klostermüller Bal­thasar *Cronen vor dem Oberamt Zweibrücken. Die Brenchelbacher Gemeinde versuchte, ihre Mahlfreiheit mit einer Rechtsgewohn­heit zu begründen, wobei sie aber den Beweis schuldig blieb. Das Oberamt stellte deshalb am 29.1.1750 fest, daß die Gemeinde Brenschelbach “die Nicht-Bannalität” nicht beweisen kann. Der Klage des Müllers wurde im Ban­nalitätsprozeß entsprochen. Auch im nachfolgenden Appellations­verfahren wurde die Klage der Gemeinde aufgrund der Beweislage abgewiesen 925.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 780 13: „Mühlen zu Brenschelbach, 1763-1786“

 

 

- Antheßen Mühl:

am 28.2.1622 heißt es im Hornbacher Gerichtsbuch: „… hatt kaufft Peter Blumenauer zu Breistelbach, undt seine haußfraw Elß … Alß nemblich Ein stück wießen uff Breistelbacher Bann in Vollerswieß genant, zwischen der Bach und Anteßen Mühl ...“ 926.

 

 

- Keipenmühle:

++++Lage klären+++

 

Karte:

- LA Speyer Best. F2 (Sal- und Lagerbücher) Karte 7a/f858 32 (Karten des Brenchelbacher Banns) T4: Blumenauer und Keipenmüh­le

 

 

- Mahlmühle oder Blumenauer Mühle, auch Pelzmühle, Beltzmühle:

der Name geht wohl auf den Ritter von Blumenau zurück, dem die Mühle im Mittelalter gehörte 927.

 

Das Blumenauer Hof- und Mühlengut gehörte zum Kloster Hornbach; 1403 kommt die Mahlmühle zu Blumenow an das Kloster Horn­bach. Am 5.5.1403 verzichtet Agnes Kesseler von Hornbach, Bürgerin zu Lutern, welche dem Kloster Hornbach für ihr Jahrge­zeit die von ihrem Vater dem Gerhart von Blumenow abgekaufte Mahlmühle zu Blumenow vermacht hat, vor dem Meyer und den Gerichtsschöffen von Brenstelbach auf diese Mühle 928. Am 6.5.1403 erklärt Endres von Hornbach, Bürger zu Lutern, daß seine Frau Agnes, mit seiner Zustimmung die Mahlmühle zu Blumenow an die Kämmerei des Klosters Hornbach schenkte 929.

 

1437 heißt sie muile zu Blomenauwe: „item die muile zu Blomenauwe, die uns abeverbranzt wart, müsen wir 5 Jahre mangelen.“ 930

 

Am 15.8.1445 verleiht das Kloster Hornbach die Fischereirechte an mehreren Bächen, darunter auf der „Schwolbe bis an die alte Mühle“ 931.

 

1547 geht die Gemarkungsgrenze „biß uff Blumenawer Altmulrath“ 932; 1837 „die Blumenauer Mühle heißt auch Pelz-Mühle“ 933; auch als Pfalzmühle bezeichnet; 1624 wird in der Untertanenliste des Oberamtes Zweibrücken genannt: Hans Grun *Müller, Blumenauermühl­e, und Ehefrau Meyel, Kinder: 1 Sohn und 1 T. 934. Er ist verheiratet mit Meyel NN. 935.

 

Im 30jährigen Krieg war die Mühle untergegangen; die andere Bezeichnung als „Pelzmühle“ „erhielt sie von ihrem Wiedererbauer, dem Müller Nickel *Pelz, der sie 1665 neu aufrichtete. Den ersteren Namen „Blumenauer Mühle“ trägt sie von ihrer Lage in der Blu­menau. Im frühen Mittelalter gehörte sie den Rittern zu Blumenau 936.

 

Andreas Hauther aus Ixheim war Erbbeständer auf der Blumenauer Mühle in Brenschelbach; er übergibt die Mühle an seine Tochter NN., Hauther, Witwe des Peter Kinzinger; es kommt zum Prozeß der Geistlichen Güterverwaltung als Verwalter des Hornbacher Klostergut­es an der Blumenauer Mühle wegen Pachtrückstandes und der Übergabe der Mühle an die Witwe Kinzinger 937. Ab 1688 war Nikolaus *Beltz Müller auf der Mahlmühle in Brenschelbach; sein Erbbestandsbrief datiert vom 24. September 1688; er ist der Vater des Müllers und Betriebsnachfolger auf der Blumenauer Mühle, Peter *Beltz; er ist der Großvater des Müllers in Brenschelbach, Johann *Betz 938. 1744 war Johann *Beltz Erbbeständer auf der Mahlmühle in Brenschelbach b. Zweibrücken 939.

 

Im Hornbacher Gerichtsbuch 1689 heißt es: „... hatt kaufft Johann Nickel Mauß, anjetzo wohnend in der sogenannten Blumenawers mühlen und mit Ihme seine haußfraw Anna Maria …. zwei stücker wießen, das erste stück gelegen oberhalb röhrig oder Meyers mühl in der Bruderwießen zwischen den gräben ...“ 940. Weiter heißt es am 8.2.1691 im Hornbacher Gerichtsbuch: „… hatt kaufft Joh: Nickel Mauß, anjetzo wonhafft in der so genanten Blumenawers mühlen, und seine haußfraw Anna Mariam … zwei stück wie­sen, das erste stück gelegen oberhalb rohrigs oder Meyers mühl ...“ 941.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie wie folgt beschrieben: “die Blumenauer Mühl genannt, liegt an der Schwolb, 1 Stunde oberhalb der Hornbacher Mühle eine halbe Stunde unterhalb des Dorfes Brenschelbach. Ist die letzte Mühl im zweibrückischen auf dieser Seite, das gegenüberliegende Ufer ist Lothringisch. Der Name kommt von benachbarten Blume­nauer Berg. Ist dermahlen im schlechten Stand, 2 Wasserräder für 1 Mahl- und 1 Schälgang. Bey anwachsendem Waßer muß die Mühle gleich still stehen, könnte bey Kleinem beständig gehen, wann die gleich oben daran gelegene Lotharingische Mühle selbiger nicht das Waßer zum öfteren aufhalten. Liegt an der vollen Bach. Muß ein Wehr und einen Ablaufgraben unterhalten. Es sind 5 Ma. Hafer und 4 Kapaunen oder 1 fl 1 bz. in das Kloster zu geben. Erbbeständer ist Johann *Beltz, hat seines Großvaters Erbbestands­brief vom 24. September 1688 und Confirmationsschein vom 16.3.1696, desgleichen vom 18.10.1734 in Händen.” 942.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „die Brenschelba­cher Mühl, die Blumenauer Mühl genannt [hat] 2 Waßer Räder welche einen Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt an Pacht] 1 fl 1 bz an Geld, 5 Mltr Habern; Brenschelbach und Zinsweiler wann sie zu Hornbach nicht können gefördert werden, mahlen allhier“ 943.

 

1838 klagt die Magdalena Kindinger von Blumenauermühle zu Brenschelbach vor dem Oberlandesgericht Zweibrücken ./. Jakob Kindinger von der Bebelsheimer Mühle 944.

 

Am 4.8.1840 wird die Mühle zur Auflösung der bestehenden Erbengemeinschaft nach dem verstorbenen Müller Peter Kinsinger freihän­dig versteigert. In der Versteigerungsannonce im Intelligenzblatt Nr. 78 vom 7.7.1840 heißt es: „... die der Witwe und den Erben des ver­lebten Herrn Peter Kinsinger angehörige, zur Gemeinde Brenschelbach gehörige Blumenauer Mühle, bestehend aus einem zweistö­ckigen Hause, darin sich vorfindendem Mühlwerke von zwei Mahlgängen und einem Schälgange einer Oelmühle mit den dazu gehörigen Ge­räthschaften, Stallung, Scheuer, Brennhaus, Hofgering, Holzschuppen und zwei Kellern ... Dieses schöne, nur eine Stunde von dem Landstädtchen Neuhornbach (Anm.: das heutige Hornbach) und in der Mitte von vielen wohlhabenden Ortschaften, ganz nahe an der französischen Grenze liegende Gut kann auch seiner vortheilhaften Lage wegen ... zu einem großartigen Geschäfte benutzt werden, da selbst bei der trockensten Jahreszeit Wasser zum Betriebe von zwei Gängen vorhanden ist.“ 945

 

1844 bestand die Mühle aus Wohnhaus mit Mahlmühle, Ölmühle, Scheuer, Stallungen, Keller, Brandweinhaus, Holzschuppen und Schweinestall. 1864 wohnten hier 7 Personen in 5 Gebäuden, 1910 mit 9 Einwohnern, 1959 mit 19 Einwohnern 946.

 

Photo:

- Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 70

 

Karte:

- LA Speyer Best. F2 (Sal- und Lagerbücher) Karte 7a/f858 32 (Karten des Brenchelbacher Banns) T4: Blumenauer und Keipenmüh­le

 

Literatur/Urkunden:

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 405 fasc. 477-479: enthält u.a. Unterlagen zum Blumenauer Hofgut und Mühlengut zu Brenschelbach

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 477: enthält Unterlagen zum Blumenauer Hofgut und Mühlengut des Klosters Hornbach in Brenschelbach

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 478: die zum Kloster Hornbach gehörige sog. Blumenauer oder Pfalzmühle auf dem Bann von Brenschel­bach; Tom. 1 enthält Unterlagen aus der Zeit von 1628, 1631, 1688, 1696, 1723, 1734, 1745, 1749, 1751, 1757, 1761-1766

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 9 zum Erbbestandsmüller Andreas *Hauther aus Ixheim, der Übergabe der Mühle an seine Tochter NN. Hauther, Witwe des Peter Kinzinger; Prozeß der Geistlichen Güterverwaltung als Verwalter des Hornbacher Klostergutes an der Blu­menauer Müh­le wegen Pachtrückstandes und der Übergabe der Mühle an die Witwe Kinzinger

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 482: Streitigkeiten wegen Mühlzwangs der Blumenauer Mühle in Brenschelbach 1676, 1683, 1685

- LA Speyer B2 Nr. 1116 2: Streitigkeiten wegen Mühlzwangs des Dorfes Brenschelbach zur Klostermühle Hornbach

 

 

- Röhrigs oder Meyers Mühle:

Im Hornbacher Gerichtsbuch 1689 heißt es: „... hatt kaufft Johann Nickel Mauß, anjetzo wohnend in der sogenannten Blumenawers mühlen und mit Ihme seine haußfraw Anna Maria …. zwei stücker wießen, das erste stück gelegen oberhalb röhrig oder Meyers mühl in der Bruderwießen zwischen den gräben ...“ 947. Weiter heißt es am 8.2.1691 im Hornbacher Gerichtsbuch: „… hatt kaufft Joh: Nickel Mauß, anjetzo wonhafft in der so genanten Blumenawers mühlen, und seine haußfraw Anna Mariam … zwei stück wie­sen, das erste stück gelegen oberhalb rohrigs oder Meyers mühl ...“ 948.

 

 

 

 

 

Breungenborn:

nördlich von Baumholder, heute Wüstung auf dem Truppenübungsplatz Baumholder Breungenborn war früher ein sehr kleiner Ort, der aber durch seinen bedeutenden Markt überregionale Bedeutung erlangt hatte. Die Bewohner waren zum Teil Untertanen der Pfalzgraf­schaft Zweibrücken, zum anderen Teil gehörten sie zu den Herren von Oberstein 949.

 

Mühlen:

Christian *Nix (Nichts) (1711 Breungenborn bei Baumholder - 15.11.1795 im Alter von 84 Jahren) war Müller und Munizipalagent in Breungenborn; °° am 20.4.1747 mit Maria Elisabetha Eisenhuth von der Eisenhutsmühle bei Aulenbach (Tochter des Müllers Jo­hann Ja­kob *Eisenhuth und Maria Johanna Litz 950. Nix hat die Mühle wohl um 1757 verlassen, wie sich aus den Lebensdaten seiner Kinder er­gibt: Joh. Heinrich Nix (geb. 16.3.1749 Breungenborn), Joh. Wilhelm Nix (19.3.1752 ) und Johann Peter Nix (6.11.1754 – 11.5.1758 Breungenborn ) 951. Weitere Kinder wurden in Bleiderdingen (heute OT von Hoppstädten-Weiersbach) geboren 952, nämlich Johannes Nix (geb. 5.12.1757 Bleiderdingen; °° 20.2.1787 mit Susanna Jäckel), Maria Magdalena Nix (12.11.1760 Bleiderdingen; °° 8.2.1785 mit Jakob Birker), Maria Katharina Nix (21.1.1767 Bleiderdingen; °° 14.7.1795 mit Johan­nes Schmitt) und Johann Jakob (11.1.1768 Bleider­dingen – † 1.9.1769) 953. Lediglich der Sohn Johann Peter ist 1758 in Breungenborn verstorben während der Sohn Johanes bereits am 5.12.1757 in Bleiderdingen (heute OT von Hoppstädten-Weiersbach) geboren ist.

 

 

 

 

 

Breunigweiler:

VG Winnweiler, Lk Donnersbergkreis; ursprünglich zur Grafschaft Nassau-Saarbrücken gehörig; zu Nassau-Saarbrücken gehörten wäh­rend des 18. Jh. auch verschiedene Besitzungen in der Nordpfalz und Rheinhessen, die im Amt Jugenheim zusammengefaßt wa­ren. während der Amtsort Jugenheim, Wöllstein, Tiefenthal sowie je ein Viertel von Gumbsheim und Pleudersheim, wenn auch unter­brochen von mehrjähriger Verpfändung, bis zur Französischen Revolution bei der Grafschaft Nassau-Saarbrücken blieben, so trat sie die Schaff­nei Rosenthal und Breunigweiler im Jahre 1777 für 157837 fl. an die Grafschaft Nassau-Weilburg ab 954. Breunigweiler war zu Beginn des 18. Jh. entvölkert, die Häuser zum größten Teil eingefallen und die Felder verwüstet oder überwachsen. 1702 warb "Fürst Walrab zu Nassau, kaiserlicher und niederländischer Generalfeldmarschall und Gouverneur der Stadt und Meierei von Herzogenbusch" neue Siedler an, indem er den "Bauersleuten, so das verwüstet und verwachsen Land anzuroden vorhabend", neben anderen Vergünstigungen eine sechsjährige Steuerfreiheit bewilligt 955. Die Beschreibung von 1764 berichtet: Dieses Dorf ist der al­leinigen Nassau-Saarbrückischen Landesherrschaft unterworfen, und die Untertanen sind leibeigen. Es stehen dermalen ohne Kirche 38 Wohnhäuser allhier, wovon eines nicht bewohnt ist, alle sind mit Ziegeln und nur eines mit Stroh bedeckt, wie dann auch alle Schornsteine mit Holz, was außer dem Dach ist, mit Steinen aufgeführt worden. Es wohnen allhier 33 fronbare Gemeindsmänner und 3 dergleichen Witwen, welche die ganzen Fro­nen präsentieren. Es sind aber nur 5 contribuierende Hintersassen, welche Schirmgeld zahlen und eine dergleichen Witwe daselbst. Es sind dermalen 3 Schutzjuden und ein Beisasse allda. 5 Personen sind frei von Fronen, nämlich der Pfarrer, der Schultheiß, Büttel und die 2 Hirten. Zu der Breunigweiler Schultheißerei gehören Rosenthal, der Kerzweiler Hof, das herrschaftliche Bestandswirtshaus an der Göll­heimer Straße. In dem hiesigen Bann liegt kein Hof, im Ort aber eine Mühle, wohin niemand gebannt ist. Zwei Weiher sind auch allhier, deren einer zu dem herrschaftlichen Wirtshaus an der Göllheimer Straße gehörig ist und zu Wiesen lieget, der andere aber ist mit Fi­schen besetzt und dem dasigen Müller gegen Bezahlung ... gelassen wor­den 956.

 

Mühlen:

- Mahl- und Bordenmühle, ehemalige Klostermühle:

am Sippersfelder Bächlein gelegen; 1704 übernahm Johann Wilhelm Butz die Mühle für 400 fl. und erhielt von den Fürsten von Nas­sau-Saarbrücken den Erbbestandsbrief, der am 6.5.1710 erneuert wurde. Die Mühle verfügte damals über 2 Mahlgänge, d.h. Mühlrä­der: eins für die Mahl- und eins für die Sägemühle 957. Ab 1730 war Johann Peter Weißmann der Müller auf der Mühle in Breunig­weiler; er war verheiratet mit NN. Holstein; Weißmann richtete am 10.12.1730 ein Gesuch an die nassau-saarbrückische Hofkammer, in dem er vom Abgang seiner Bordenmühle wegen “mangelnden Gehölzes” spricht; er bat darum, ihm den Bau einer Ölmühle zu ge­nehmigen; vor allem aber beschwerte er sich darüber, daß der oberhalb der Mühle gelegene Flachswoog mit Genehmigung der nas­sau-saarbrückischen Behörden trockengelegt und in eine Wiese von 1 1/4 Hektar umgewandelt worden war; es war ihm sprichwört­lich hierdurch das Wasser abgegraben worden. Der Streit um den Flachswoog zog sich jahrelang hin, zumal die Bauern auf die Not­wendigkeit des Wiesengeländes für Viehfutter hinweisen und schließlich 1745 ein Pachtangebot für die Mühle nebst zugehörigem landwirtschaftlichen Besitz abgaben. Der Schwager des Müllers Weißmann, Henrich *Holstein, reiste persönlich nach Zweibrücken, um den Bitten des Müllers wegen Erneue­rung des Erbbestandsbriefs mit milderen Bedingungen Nachdruck zu verleihen, jedoch er­folglos. Der Weiher wurde nicht wieder herge­stellt, und die Höhe der Pacht blieb gegenüber 1710 unverändert 958.

 

Nach dem Tod des Müllers auf der Mahl- und Bordenmühle in Breunigweiler Johann Peter Weißmann nahmen dessen Kinder am 23.7.1763 eine Erbteilung vor und überließen die Mühle an die Miterbin Maria Margareta *Weißmann und deren Ehemann Valentin Knapp für 3850 Gulden; 1772 lebte Valentin Knapp nicht mehr; seine Witwe heiratete 1775 wieder; die Mühle blieb aber für den Sohn aus erster Ehe Johann Peter Knapp vorgesehen 959. Unter napoleonischer Herrschaft wurde die Mühle 1803 als ehemaliges nas­sau-weilb. Herrschaftsbesitz versteigert; eine Hälfte mit einem Teil des Wohnhauses ersteigerte der Großvater des Wirtes Schreiner und er­richtete darin eine Gastwirtschaft, die andere Hälfte ersteigerte Gottfried Kraft; im Jahre 1829 ging sie durch Versteigerung von Gott­fried Kraft auf Johann Wolsiffer vom Hahnweilerhof über 960. 1858 folgte diesem sein Schwiegersohn Johannes Hemmer nach; nach dessen Tod wurde die Mühle an Peter/Johann Schach aus Dreisen verkauft; dieser blieb wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten nicht lange auf der Mühle und verkaufte sie an den Landwirt Ludwig Burgdörfer aus Breunigweiler; dieser übergab die Mühle sei­nem Sohn Georg Burgdörfer; 1936 ist Konrad Schönenberger Betreiber der Mühle; er benützt nur das Mahlwerk nur noch zum Schroten 961.

 

Reihenfolge der Müller:

- 1704 Johann Wilhelm *Butz

- 1730 Johann Peter *Weißmann (°° mit NN. Butz)

- 1763 Valentin *Knapp (°° Maria Margaretha *Weißmann)

- 1772 Maria Margarethe *Weißmann, Witwe Knapp

- Johann Peter Knapp

- bis 1803 (+++prüfen) Gottfried Kraft

- 1829 Johann Wolsiffer

- 1858 Johannes Hemmer (°° NN Wolsiffer)

- 1893 Johann Schacht

- 1902 Georg Burgdörfer

- 1936 Konrad Schönenberger

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 291

 

Literatur/Urkunden:

- Gillmann, Rudolf: Sippersfeld, Pfrimmerhof und Breunigweiler. Ein Heimatbuch (Heidelberg 1968)

- LA Speyer Best Nassau-Weilburg Nr. 49a, b, c

- LA Speyer Best. C38 Nr. 228: „Die herrschaftliche Erbbestandsmühle zu Breunigweiler, 1730-1791“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 229: Gesuch des Müllers zu Breunigweiler, Peter Weißmann um Erneuerung des Erbbestandes der Mühle und Nutzung des Weihers„Flachswoog“ zu Breunigweiler, 1744-1745“

- LA Speyer Best. G12 (Koblenzer Forstkonservation Pfälzer Betreffe) Nr. 121: „Das kostenlose Holzkontingent für den Müller auf der Breunigweiler Mühle im herrschaftlichen Wald von Rosenthal“, 1808

- Schnabel, Berthold: Das Dorf Breunigweiler, das Rosenthaler Hofgut und der Kerzweiler Hof im Jahre 1764; in: Nordpfälzer Geschichts­verein 1978 S. 49 ff

 

 

 

 

 

Brücken bei Birkenfeld:

VG Birkenfeld, Lk Birkenfeld; Brücken liegt am Traunbach am Schwarzwälder Hochwald im Hunsrück. 62,3 Prozent der Gemarkungsflä­che sind bewaldet. Der Ort gliedert sich in Brücken und den Ortsteil Traunen, der 1934 eingemeindet wurde. Auf der Gemar­kung Brücken entspringt am Friedrichskopf der Allbach, der im Oberlauf den Namen Königsbach trägt. Traunen war pfalz-zwei­brückisch.

 

Mühlen:

- Brandmühle:

s. Traunen ( OT von Brücken)

 

 

- Engelmühle:

am 25.2.1721 °° I luth der Engelmüller von Brücken, Jacob *Müller die M. Dorothea Sohns aus Buhlenberg 962.

 

Am 7.11.1749 erfolgt die Proklamation des Peter Müller, Sohn des Jacob Müller, „Engelmüller von Brücken“, mit der Anna Christina Lüt­zenburger, der Tochter von (Johann) Theobald *Lützenburger, des Müllers zu Brombach 963.

 

 

- Herrenmühle:

bei Brücken gelegen; sie wird im KB auch im Zusammenhang mit dem nahegelegenen heutigen Ortsteil Traunen erwähnt.

 

Vor 1574 °° Peter *Müller († 24.6.1585 in Brücken), der Müller auf der Herrenmühle bei Brücken, die Gertrud Brenner; Kinder aus der Ehe sind Maria (geb. 25.6.1574), Peter Müller (°°vor 1610 mit Maria NN.), Johannes (°° vor 1622 mit Margreth NN) und Elisa­beth (geb. 16.5.1577; °° 7.2.1600 mit Nicklas Klein aus Rinzenberg) 964.

 

Am 1.11.1611 ist „Hermann der Herrenmüller obig Traunen“ als Pate bei der Taufe des Johannes Köler (Sohn des Leiendeckers Peter Köler und der Else NN. 965. Am 22.11.1618 ist Patin bei der Taufe des Hans Franz Melchior (Sohn des Schultheiß von Achtelsbach, Matt­hes Melchior) die „Maria, *Müller Matthes Toch­ter in der Herrenmühle“ 966. Am 5.7.1618 ist Patin bei der Taufe Katharina Melchior (Tochter von Michel Melchior aus Achtelsbach) die „Margaretha, Müller Matthes Frau, Herrenmühle“ 967.

 

Vor 1622 verheiratet sich der Müller auf der Herrenmühle, Johannes *Müller, Sohn des Herrenmüllers Peter *Müller mit Margreth NN. 968.

 

°° am 19.6.1703 Franz Sohns (geb. in Brücken), Müller auf der Herrenmühle bei Brücken mit Anna Katharina Porcher 969.

 

Am 4.2.1721 °° luth der Hans Nickel Pontius (geb. 24.7.1695 in Eltzweiler, Sohn des Gerichtsschöffen Jacob Pontius und der Maria Salo­me NN.) die Anna Christina Sohns (geb. um 1700 in Brücken), die Tochter des Müllers Franz *Sohns, Müllers auf der Herren­mühle zu Brücken 970.

 

 

- Hottenmühle:

der Name leitet sich wohl von dem Familiennamen der Müllerfamilie Hott ab; um 1590 und noch 1614 wird Adam „Hottenmüller“ (Anm. s. Adam *Hott) in Brücken erwähnt; °° II 1605 die Anna Haupel († 1.7.1636; Witwe des Peter Felleisen, † 1.7.1601 in Buwei­ler) 971. Der Sohn aus 1. Ehe des Adam Hott und der NN., Johannes *Hott wird um 1610 und noch 1631 als Müller auf der Hotten­mühle in Brücken bei Birkenfeld erwähnt; °° vor 1610 mit Margreth NN; Vater des Johannes *Hott und des Sebastian Hott 972.

 

Am 18.4.1626 erscheint als Patin bei der Taufe der Anna Melchior (Tochter des Schultheiß zu Achtelsbach Matthes Melchior) die „Marg­reth, Hottenmüllers Frau“ 973.

 

Am 12.4.1627 wird als Pate bei der Taufe des Johannes Melchior (Sohn des Nicolaus Melchior und der Barbel Hott, der Tochter des Mül­lers Adam Hott von der Hottenmühle) erwähnt der “Johannes, des Hottenmüllers Sohn“ 974.

 

Am 13.1.1629 °° des Bastian *Hott, Müller zu Brücken [Anm.: Sohn des Adam *Hott und Bruder des Johannes [1] *Hott] mit Bar­bel, NN., Witwe des Matthes Schwenk aus Achtelsbach 975.

 

Am 11.8.1630 erscheint als Patin bei der Taufe des Carolus Cuntz in Achtelsbach die „Elisabeth, Johann Hottenmüllers Frau“ 976.

 

Am 27.2.1631 wird der Sebastian Hott, der Sohn des Müllers Hott zu Brücken, als Pate bei der Taufe des Hans Sebastian Kronen im lu­therischen Kirchenbuch der Pfarrei Achtelsbach erwähnt 977.

 

Um 1632 ist „Hans Hott der Junge“ „in der Traunen Mühle“, d.h. Müller in der Hottenmühle in Brücken bei Birkenfeld; Sohn des Müllers auf der Hottenmühle, Johannes Hott und der Margreth NN.; °° mit Els NN.; am 24.7.1632 ist Pate bei der Taufe der Maria Schuch (Toch­ter Johannes Schuch und der Müllerstochter aus der Herrenmühle in Brücken, Maria Müller) der „Hans Hott, der Junge in der Traunen Mühle) 978; am 24.7.1632 ist Patin bei der Tau­fe der Elisabeth Schuch die „Els, Johannes Hotten Frau zu Brücken“ 979.

 

Am 18.3.1642 erscheint als Pate bei der Taufe des Hans Michael Cunz in Traunen der „Hans *Stuber, der Hottenmüller“ 980.

 

Um 1657 war Hans *Stuber (Stober) der Hottenmüller zu Brücken; seine Tochter Dorothea Stuber heiratet am 26.5.1657 den Müller zu Brücken, Hans Hujet. Am 26.5.1657 wird als „Müller zu Brücken“ erwähnt der Johannes Hujet (Hojet, Hoêt) (Zimmermann aus dem Lüt­zeburger Land; Bruder des Zimmermanns Heinrich Hujet; Sohn von Jacob Hojet), von der Hottenmühle zu Brücken; °° am 26.5.1657 in Birkenfeld mit Dorothea Stuber (Stober) (2.12.1640 in Brücken – 5.3.1709; Tochter des Hans Stuber, Hottenmüller zu Brücken). Johann Hujet kaufte am 14.8.1691 die Sägemühle oberhalb von Buhlenberg (nördlich von Brücken gelegen) 981.

 

Nach 1667 war Jacob *Sohns aus Pistron bei Morbach der Hottenmüller in Brücken; er war mit der Anna Katharina Hey, Witwe Dingel­stein, der Witwe des Müllers Matthes Dingelstein verheiratet; bis 18.8.1643 war Matthes *Dingelstein als Müller auf der Unter­sten Ley­henmühle bei Abentheuer; er war mit Anna Katharina Hey verheiratet (geb. in Buhlenberg - 1667; Tochter des Wüllenwebers Hans Hey aus Buhlenberg und der Margaretha Brenner); seine Witwe heiratet nach 1643 den Müller Jacob Sohns aus Pistron bei Morbach, der nach dem Tod seiner Frau († 1667) Hottenmüller in Brücken und 1672 Hahnenmüller war 982.

 

Am 13.1.1688 heiratet Jost *Purpes († 5.12.1728), Leyenmüller zu Brücken, der Sohn des Hans Purpes, Hottenmüller zu Brücken die Rosina Britzius (geb. in Achtelsbach - † 9.11.1709; Tochter des Nickel Britzius); Jost Purpes war seit 1702 Hottenmüller in Brücken ; °° II vor 1713 mit Anna Elisabeth NN. 983.

 

Am 15.10.1757 erfolgt die Proklamation des Georg Andreas Purpes aus Brücken († 8.1.1778) und der Anna Katharina Sohns aus Ach­telsbach; diese heiratet in 2. Ehe am 27.4.1779 den Johann Christian Müller von der Leyenmühle 984.

 

 

- Hahnenmühle:

zwischen Traunen und Brücken gelegen; um 1587 war Adam *Kessel der Müller in der Hahnenmühle 985. Jacob *Sohns aus Pistron bei Morbach, war nach dem Tod seiner Frau († 1667) zunächst Hottenmüller in Brücken und 1672 Hahnenmüller war 986.

 

 

 

 

 

Brücken/Pfalz:

VG Schönenberg-Kübelberg, Lk Kusel; im Ohmbachtal gelegen, im Norden befindet sich Ohmbach, im Nordosten Steinbach/Glan, im Sü­den Schönenberg-Kübelberg, im Westen liegt Dittweiler; war kurpfälzisch und gehörte zum Oberamt Kaiserslautern.

 

Mühlen:

 

im Verzeichnis der Parochianer der Pfarrei 1747 wird in Brücken der Müller Theobald *Eisenhuth genannt 987+++klären: welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 784/4: „Das Mühlenwehr zu Brücken“, o.D. (1700-1830)

 

 

- Brücker Mühle, Mühle zu Brücken;

identisch mit der „Mühle Heyl“ 988.

 

In Brücken ist schon sehr früh eine Mühle nachgewiesen. Nach einer Urkunde im Mauchenheimer Kopialbuch wird bereits 1372 eine Mühle zu Brücken genannt. Nach dieser Urkunde verpfändete Johann Wilenstein seinem Schwager Frank von Wendelsheim u.a „die Gulth von der Müllen zu Brücken.“ 989 Die Abgaben von der Mühle standen nun also Frank von Wendelsheim zu.

 

Ab 1456 waren die Herren von der Leyen und von Eltz Grundherren der Mühle. Ihnen standen zu dieser Zeit auch die Abgaben von der sogenannten Mauchenheimer und Haubenrisser Hube in Brücken zu.990 In den Besitz dieser Rechte waren sie als Nachfolger der Mau­chenheimer nach der Heirat von Georg von der Leyen mit Eva Mauchenheimer im Jahre 1456 gelangt.991

 

In der Folgezeit fehlen Nachrichten zur Geschichte der Mühle vor 992.

 

Die Mühle „Heyl“ wird bereits in der „Beforchung des gantzen Kübelberger Gerichts Crays von allen Frembden Herrschaften umb­gangen und beschrieben den 21ten und 22ten May Anno 1600“ genannt: „Eine Mühl zu Brücken, die Heyl genannt von alters aber, jet­zunder sind der Erben gar viel, darzu giebt jährlich den Junkern von der Leyen und dem von Elz, so zu Blieskastel wohnen, ist verlie­hen, gibt jährlich den Erben 7 Malter Korn“ 993.

 

Im 30jährigen Krieg dürfte auch die Brücker Mühle untergegangen sein 994. Die Existenz der Mühle zu Brücken bereits kurz nach dem 30jährigen Krieg ergibt sich aus dem Kübelberger Gerichtsbuch. Am 18.5.1665 wird vor dem Kübelberger Gericht ein Kaufver­trag abge­schlossen „... über ein Stück Wiß in der Mühlwiß, forcht unten an Käuffern selbsten, ligt zwischen der Bach und dem Mühl­graben, stößt hinunter, da die Bach und der Mühlgraben ineinander lauffen...“ 995.

 

Erst 1705 taucht mit Peter Schäfer wieder ein Müller in Brücken auf.996 Er stirbt bereits ein Jahr später997. Die Mühle wurde um 1712 durch Rupert Blees neu erbaut.998 Blees, der vermutlich aus Frankreich stammte,999 entrichtete aber jahrelang keine Pachtabga­ben. In einer Rechnung des leyen'schen Amtes Münchweiler ist deshalb auch vermerkt, dass die Gefälle von der Mühle in Brücken ausstehen. In einer Notiz in der Rechnung heißt es weiter: „Diese Mühl ist vor ein paar Jahren ohngefehr durch Rupert Winter aufge­bawt worden und wiewohl man demselben verschiedene Mahl bedeuten lassen, dass sich wegen des Pfachts abfinden möge, so will alles gutlichen er nichts erfolgen, dahero Herr Landschreiber zu Lautern zu ersuchen, daß den jezigen Müller dahin anweißen möge.“ 1000

 

Der Graf von der Leyen wandte sich am 28. August 1716 an den Landschreiber in Lautern und wies nochmals darauf hin, dass er „zu der Mahlmühl zu Ohmbachbrücken berechtiget“ sei, aber der Müller sich immer noch weigere die Abgaben an ihn zu zahlen.1001 Von der Leyen bezieht sich mit seinem Rechtsanspruch auf die Kübelberger Grenzbeschreibung von 1600. Den Grafen von der Leyen ge­lang es jedoch nicht mehr ihr altes Recht zu behaupten. Nach dem Tod von Rupert Blees heiratete 1721 seine Witwe Anna Klara den Schmied Jakob Dahl.1002

 

Andreas Hennemann aus Brücken stellte am 16. Februar 1721 beim Oberamt Lautern ein Gesuch zur Erbauung einer weiteren Mühle in Brücken. Das Oberamt forderte den Kübelberger Schultheißen auf, eine Stellungnahme anzufertigen, ob der „Mühlenbau ohn Schaden der Unterthanen geschehen könnte.“ Jakob Dahl, der Müller auf der Brücker Mühle, klagte gegen die Erbauung dieser neu­en Mühle, da er für seinen Mühlenbetrieb Einbußen befürchtete. Durch seine Beschwerde, die von den Behörden näher geprüft wur­de, stellte sich aber auch heraus, dass die Mühle zwar auf eigenem Grund und Boden, aber ohne herrschaftliche Erlaubnis erbaut wurde und seit fast zehn Jahren vom Mühlenbetrieb keine Abgaben geleistet wurden.1003 Bei dem Bau einer Mühle bedurfte es der Genehmigung des Lan­desherrn. Dieser stellte einen Bestandsbrief aus, in dem die Rechte des Erbauers gesichert wurden. Es gab Temporalbestand, bei dem die Mühle nur für eine bestimmte Zeit gepachtet wurde und Erbbestand, der auf Lebenszeit und für die Nachkommen ausgestellt wurde. Der Beständer musste dafür jährlich an das Fürstentum einen Pachtzins zahlen, der in Naturalien oder Geld abgegolten wurde. Der Erb­bestand wirkte insofern wie normales Eigentum. Er konnte auch verkauft werden. Nach der Französischen Revolution gingen die Erbbe­stände in regelrechtes Eigentum über. Sowohl Jakob Dahl als auch Andreas Hennemann erhielten am 17. Januar 1722 von der kur­fürstlichen Hofkammer in Mannheim einen Erbbestandsbrief zum Betrieb bzw. zur Errich­tung einer Mühle.1004 Für die Ausstellung des Erbbestandsbriefes musste Jakob Dahl eine Gebühr von 6 fl. und 23 Kr., Andreas Hen­nemann aber 10 fl. und 37 Kr. Zahlen 1005. Auch die jährliche Pacht wurde unterschiedlich festgelegt. Dahl sollte drei Malter Korn an die Landschreiberei nach Lautern liefern, während für Hennemann die Abgaben auf fünf Malter festgesetzt wurden.1006 Andreas Hen­nemann verzichtete schließlich auf den Bau einer eigenen Mühle. Weshalb wissen wir nicht. Vielleicht rechnete er für seinen Müh­lenbetrieb am Ende einfach nur mit zu geringen Erträgen 1007.

 

Beide Erbbestandsbriefe sind im Original noch erhalten 1008.

 

In einem Inventar vom 4.4.1729, welches eine Erbteilung betraf heißt es zu den Eigentumsverhältnissen der Mühle: Anna Clara, Wit­we von Rupert Blees (seit 1721 verheiratet mit dem jetzigen Müller auf der Brücker Mühle, Jakob Dahl) „hat behalten einen dritten Teil an der verkauften +++prüfen: wann und an wen ?+++ sogenannten Brücker Mahlmühl samt Zubehör 660 fl“ 1009.

 

In der Folgezeit wechselte die Mühle häufig die Besitzer. Am 1. Juni 1731 „Verkauft Jacob Dahl von Brücken ahn Michael Lieb alda, seine in ged. Brücken gehabte eigentumbliche Mühl, Scheuer, Stallung, und Hoffgering, sambt Gärthen, alß einen an der Mühl, der ander auch alda vorn, alß die Mahlmühl mit zwey Gäng sambt der Scheuer hinten darahn mit Stallung, nebst Garthen alda befurcht vorn, und hinten Peter Großcloß einseit der Weeg, und Wilhelm Bauer anderseit die Mühlwießen, vor die Summ 700 fl.“ 1010.

 

In der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 wird die Mühle zu Brücken wie folgt beschrieben: “hat 1722 Jacob *Dahl auf eigenem Grund und Boden erbaut, 1737 an Johannes *Veith um 2230 fl verkauft. Sie hat 1 Mahlgang und gibt 3 Malter Korn als Pacht.” 1011.

 

Am 15.1.1782 beantragt der Jakob Knechtel aufgrund einer ihm am 14.1.1782 von mehreren Bürgern erteilten Vollmacht bei der her­zoglichen Verwaltung die Aufhebung des Mahlzwanges bei der Mühle Heyl mahlen zu lassen und gleichzeit Erteilung der Erlaubnis auf „einer fremden Mühle“ außerhalb des Kübelberger Gerichts mahlen zu dürfen. Das Gesuch wird u.a., damit begründet, daß es der Bann­mühle im Sommer oft, weil der Mühlbach ausgetrocknet ist, am Wasser ermangele und diese deshalb still stehen müsse 1012.

 

Literatur/Urkunden:

- Bauer, Markus: Die Brücker Mühle; in: Bauer, Markus / Zenglein, Dieter: Brücken in der Pfalz – Ein Dorf im Wandel der Zeit, Brücken 1996, S. 241-247

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1056/1: „acta Welcher gestalt denen Unterthanen des Kübelberger gerichts erlaubt worden, auf denen außer dem gericht belegenen Mühlen mahlen zu lassen, 1782/1783“

 

 

- Mühle Heyl:

s. Brücker Mühle

 

 

- Mühle des Andreas Hennemann:

die genaue Lage des von Hennemann in Brücken zur Errichtung einer Mühle gekauften Platzes konnte noch nicht lokalisiert werden. An­dreas Hennemann war in Brücken lutherischer Kirchencensor und Zimmermeister 1013.

 

Andreas Hennemann aus Brücken stellte am 16. Februar 1721 beim Oberamt Lautern ein Gesuch zur Erbauung einer weiteren Mühle in Brücken. Das Oberamt forderte den Kübelberger Schultheißen auf, eine Stellungnahme anzufertigen, ob der „Mühlenbau ohn Schaden der Unterthanen geschehen könnte.“ Jakob Dahl, der Müller auf der Brücker Mühle, klagte gegen die Erbauung dieser neu­en Mühle, da er für seinen Mühlenbetrieb Einbußen befürchtete. Durch seine Beschwerde, die von den Behörden näher geprüft wur­de, stellte sich aber auch heraus, dass die Mühle zwar auf eigenem Grund und Boden, aber ohne herrschaftliche Erlaubnis erbaut wurde und seit fast zehn Jahren vom Mühlenbetrieb keine Abgaben geleistet wurden.1014 Bei dem Bau einer Mühle bedurfte es der Genehmigung des Lan­desherrn. Dieser stellte einen Bestandsbrief aus, in dem die Rechte des Erbauers gesichert wurden. Es gab Temporalbestand, bei dem die Mühle nur für eine bestimmte Zeit gepachtet wurde und Erbbestand, der auf Lebenszeit und für die Nachkommen ausgestellt wurde. Der Beständer musste dafür jährlich an das Fürstentum einen Pachtzins zahlen, der in Naturalien oder Geld abgegolten wurde. Der Erb­bestand wirkte insofern wie normales Eigentum. Er konnte auch verkauft werden. Nach der Französischen Revolution gingen die Erbbe­stände in regelrechtes Eigentum über. Sowohl Jakob Dahl als auch Andreas Hennemann erhielten am 17. Januar 1722 von der kur­fürstlichen Hofkammer in Mannheim einen Erbbestandsbrief zum Betrieb bzw. zur Errich­tung einer Mühle.1015 Für die Ausstellung des Erbbestandsbriefes musste Jakob Dahl eine Gebühr von 6 fl. und 23 Kr., Andreas Hen­nemann aber 10 fl. und 37 Kr. Zahlen 1016. Auch die jährliche Pacht wurde unterschiedlich festgelegt. Dahl sollte drei Malter Korn an die Landschreiberei nach Lautern liefern, während für Hennemann die Abgaben auf fünf Malter festgesetzt wurden.1017 Andreas Hen­nemann verzichtete schließlich auf den Bau einer eigenen Mühle. Weshalb wissen wir nicht. Vielleicht rechnete er für seinen Müh­lenbetrieb am Ende einfach nur mit zu geringen Erträgen 1018.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 784 5: „Erbbestandsbrief für den Andreas Hennemann zur Errichtung einer Mahlmühle an der Ohmbach, 1722“ 1019

 

 

- Neumühle bei Brücken:

sie darf nicht verwechselt werden mit den Mühlen bei Brücken, die ebenfalls die Bezeichnung „Neumühle“ führen 1020. Die Neumüh­le ge­hörte bis ins 19. Jh. zur Gemeinde Steinbach/Glan und war nach Glanmünchweiler eingepfarrt. Erst der letzten Mühlenbesitzer J. Ste­phan setzte die Abtrennung von Steinbach und die Angliederung an Brücken/Pfalz durch. Maßgebend hierfür waren vor allem die Schul­verhältnisse 1021.

 

Die Neumühle bei Brücken gehörte zur Grafschaft von der Leyen.

 

Das älteste bekannte Dokument über die Neumühle ist der Erbbestandsbrief vom 11.11.1682, ausgestellt durch die Grafen von der Leyen, Blieskastel für den Müller Johannes *Marx: Dort heißt es : „... Original Erbbestands Brief 1682 über die neu mühl bey stein Bach amts Münchweiler für Johannes Marxen .... daß heuth ... Meister Johannes Marxen mein eygenthumbliche mahlmuhl Im Amt Münchwei­ler Vnder Steinbach bey ohmbachbrücken erblich vberlassen habe. ... Vberlasse ... solche .. Mr. Johannes Marxe Elisabeth seiner eheli­chen hauß frawen ... Bliscastell auff Sto Martini tag ein Dausend sechshondert Zwey Vndt Achtizigs Jahre“ 1022.

 

Am 17.8.1698 ist als Patin bei der Taufe des Hanß Peter Greiß, dem Sohn des Henrich Greiß aus Dittweiler, die Anna Maria, Ehefrau von Johannes Marcks „von der Neuen Mühle“ 1023. Johannes Marcks, Müller aus der „Newen Mühl zu Brücken“ ist am 4.6.1699 als Pate in der ref. Kirche Miesau bei der Taufe des Johann Theobaldt Jung, dem Sohn des Nickel Jung aus Brücken 1024.

 

Auch am 4.5.1700 war Johannes Marx der Müller auf der „Neuen Mühle oberhalb Brücken, layensche Herrschaft“. Er kaufte am 4.5.1700 vor dem Kübelberger Gericht eine Wiese „bey selbiger Mühl gelegen, uff Churfürstlicher Juristiction ..“ 1025. Die „Neumühl“ ist am 15.5.1730 im Kübelberger Gerichtsbuch erwähnt, als Paul Gerringer zu Brücken „sein eigenthümbliches Stück Wieß bey der Neu­mühl gelegen“ verkauft 1026.

 

Wie lange Johannes Marx die Mühle im Erbbestand hatte, ist unbekannt. Im katholischen Kirchenbuch von Kübelberg kommt im Jahre 1704 ein Valentin *Müller „ex Neumühl prope Brücken“ vor 1027.

 

Anschließend kam die Neumühle an die Müller aus der Familie Stephan; der erste Müller aus der Familie Stephan ist Johannes Ste­phan senior 1028.

 

Von der Neumühle bei Brücken stammt Christina Waal, die 1733 den „Diener des Schultheißen von Kübelberger Gericht Philipp Fle­on“, den Müller auf der Fleonschen Mühle in Kübelberg, heiratet [Anm.: es handelt sich um den angestellten Müller auf der Paulen­grunder Mühle in Kübelberg Christian Truer 1029].

 

1730 wird als Neumüller der „Johannes Stephann“ (s. Johannes *Stefan) erwähnt, der am 15.5.1730 im Kübelberger Gerichtsbuch er­wähnt ist, anläßlich des Kaufs eines Grundstücks von der Witwe des verstorbenen Schultheißen Johannes Orphey 1030. Johannes Ste­phan stirbt am 27.4.1736 auf der Neumühle und wird ausdrücklich als Müller bezeichnet 1031.

 

Ein Bruder von Johannes Stephan dürfte der Johann Philipp *Stephan gewesen sein, der am 17.2.1751 auf der Neumühle starb. Er war in 1. Ehe verheiratet mit Elisabeth Margaretha NN. († Neumühle 5.6.1735) und heiratete in 2. Ehe die Anna Staud aus Wahnwe­gen, die Witwe von Christoph Suker 1032.

 

Auf der Neumühle wurde auch Johann Nicolaus („Nickel“) Stephan geboren, der Sohn des Johann Philipp *Stephan aus der 1. Ehe mit Elisabeth Margaretha NN. († Neumühle 5.6.1735); † 1779 Neumühle bei Brücken. Er war auch Müller auf der „Layisch Neu Mühl, zwei­brückischer seiths“ 1033.

 

Am 8.9.1836 wird öffentlich versteigert „laut Urtheil, erlassen in der Rathskammer zu Zweibrücken am 8. October 1834, auf Anste­hen der Wittib und Erben des, auf der Neumühle bei Brücken verlebten Müllers, Johann Stephan, als: 1) Anna Maria, geborne Weiß, ohne Gewerbe, auf der Neumühle wohnhaft, Vormünderin über ihre beiden annoch minderjährigen Kinder, erzeugt mit obigem ver­lebten Jo­hannes Stephan, mit Namen: Andreas und Jacob Stephan; 2) Johannes Stephan, Sohn, Müller auf der Neumühle, 3) Marga­retha gebor­ne Stephan, Ehefrau von Michael Hanauer, Ackersmann in Breitenbach, 4) Katharina geborne Stephan, Ehefrau von Jacob Zahm, Roth­gerber in Kübelberg ... der Untheilbarkeit wegen ... von der zwischen Ohmbach und Brücken, jedoch auf Steinbacher Bann, gelegenen sogenannten Neumühle: Eine Mahlmühle mit zwei Mahlgängen, einem Schälgange und einer Oelmühle, nebst Zu­gehör, als: Wohnge­bäude, zwei Scheuern, Stallungen, Brennhaus“ 1034.

 

1856 ist Johann Stephan der Müller auf der Neumühle. Er erhält bei der landwirtschaftlichen Preisverleihung vom 29.9.1856 einen Preis für Zuchtkühe und Mutterschweine 1035. Dieser Johannes Stephan setzte die Abtrennung von der Neumühle von der Gemeinde Stein­bach/Glan durch 1036. 1864 wird dessen Sohn 1037 Jakob Stephan „Oeconom und Müller a. d. Neumühle in Brücken“ als Mitglied des land­wirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt 1038.

 

Um 1887 erwarb Christoph Staab die historische Neumühle bei Brücken,. Noch vor der Jahrhundertwende verkaufte er das Anwesen an Isidor Dreyfus (Tryfus), einen jüdischen Matzenbäcker aus Steinbach/Glan. Dieser hatte Verwandte in London, die im Handel mit Roh­diamanten tätig waren. Von dort kam die Anregung, in der Neumühle eine Schleiferei für Rohdiamanten einzurichten. Dreyfus folgte dem Rat und hatte großen Erfolg mit dem Unternehmen. Die ersten Sacharbeiten waren umgeschulte Glasschleifer aus Ga­blonz. Die Rohdiamanten kamen aus London, wohin dann die geschliffenen Brillanten zurückgeliefert wurden. Andere Unterneh­mer in Brücken und Umgebung folgten dem Vorbild. Vor dem 2. Weltkrieg beschäftigten die Schleifereien an der pfälzisch saarländi­schen Grenze 3000 Per­sonen 1039.

 

Karte:

- LA Speyer Best. WW1 Nr. 52: „General Carte über die Graenze zwischen dem Hoch Fürstl. Pfaltz Zweibrücker Gericht Kübelberg und dem Hoch Graeflich Leyschen Amt Münchweiler, aufgenommen im Jahr 1786“

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2070/1: Klassifikationsplan von Brücken/Pfalz, 1847, darin u.a. die Neumühle

 

Literatur:

- Bauer, Markus: Die Neumühle; in: Bauer/Zenglein: Brücken, a.a.O., S. 256-260

- Henrich: Von der Mahlmühle zur Diamantschleiferei. Ein Beitrag zur Geschichte der Neumühle bei Brücken; in: Pfälzer Hei­mat 1975, S. 134-135

- Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 340

 

 

- Paulengrunder Mühle, auch Grundmühle:

gehörte seit jeher zum Dorf Brücken/Pfalz 1040. Die Mühle liegt nordwestlich von Kübelberg in Richtung Dittweiler; dort ist noch heute die Gemarkung „Paulengrund“ vorhanden. Die Mühle liegt hart nördlich vom OT Kübelberg in Richtung Dittweiler; teilweise 1041 angegeben als “Mühle zwischen Kübelberg und Dittwei­ler”; im kurpfälzischen Mühlen­verzeichnis des Oberamts Kaiserslautern von 1739 1042 ist die Mühle wie folgt be­schrieben: “gehört 1738 dem Jörg *Kling, 1739 aber dem Fleon. dieser ist nicht einheimisch, deshalb kann von ihm nichts gemeldet wer­den, außer daß selbige 1 Malter Korn und 2 Malter Hafer als Pacht gibt.” 1043. Die Mühle liegt wohl auf der Gemar­kung von Brücken/Pfalz 1044.

 

Es handelt sich bei „Fleon“ um den Schultheiß des Amtes Kübelberg und des Kübelberger Gerichts, Philipp *Fleon; dieser ließ die Mühle durch Pächter oder Knechten betreiben. 1746 suchte Fleon um „gering Bauholz zur Grundmühl“ nach. Er hat damals an der Mühle Um­bau- oder Renovierungsarbeiten vorgenommen. 1747 wird im Kirchenbuch als Taufpate erwähnt“Henricus Schäffer, villi­cus (Verwalter) des Herrn Fleon in Elschbach“. Ein weiterer Hinweis darauf, daß Fleon sich auf örtliche Verwalter für die Bewirt­schaftung seines Besitzes stützte. Als im 1747 der Pfarrer in Brücken eine Liste der Gemeindemitglieder seines Pfarrsprengels erstell­te, führte er auf der Paulen­grundmühle auch den „Müller des Herrn Fleon“ auf 1045.

 

Nach 1739 bis 1743 war Christian *Truer († 1.3.1743 auf der Paulengrunder Mühle) angestellter Müller des Schultheißen Fleon auf der Paulengrunder Mühle 1046.

 

Im Jahre 1848 wurde die Mühle etwa hundert Meter talabwärts vorverlegt, als die neue Straße nach Dittweiler gebaut wurde. Noch 1920 war die Mühle im Paulengrund ein kleines bescheidenes Anwesen. In diesem Jahr übernahm sie Isidor Liebmann, der sie 10 Jahre später aufstockte und modernisierte 1047.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 574: Gemarkung Brücken im Kanton Waldmohr, 1806, darin u.a. Paulengrundsmühle

 

Photo/Abbildung:

- Bauer, Philipp; Bauer, Stefan; Sellemols Bd. VI

- Sellemols, Bd. VI: Kunstmaler Alois Metzger Leben und Werk: Paulengrunder Mühle 1927, S. 90 1048

 

Literatur/Urkunden:

- Appel, Ernst: Der Paulengrund im schönen Kohlbachtal. [Brücken]; in: Pfälz. Volksztg. 171, Nr. 153 v. 5. 7. 1962

- Zenglein, Dieter: Die Paulengrunder Mühle; in: Bauer, Markus und Zenglein, Dieter: Brücken in der Pfalz. Ein Dorf im Wandel der Zeit (Brücken 1993), S. 247, 249

 

 

 

 

 

Bruchmühlbach-Miesau:

s. auch *Buchholz, *Elschbach, *Miesau, *Vogelbach

 

VG Bruchmühlbach-Miesau, Lk Kaiserslautern. Das Dorf Bruchmühlbach wurde erst 1938 aus den Ortsteilen Bruch und Mühlbach zusam­mengeschlossen 1049 südwestlich des Frohnbach gelegene Ort Bruch war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zwei­brücken 1050; das auf der anderen Seite des Glan gelegene Dorf Mühlbach war sickingisch 1051. In der Landesbeschreibung [Anm. d. Verf.: = De­nombrement] der Herrschaft Landstuhl von 1681 heißt es: „Mühlbach, ein Dörflein, scheidet sich mit Zweibrücken, durch ein durchflie­ßendes Bächlein“ 1052.

 

Mühlen:

- Belzmühle, Betzmühle:

liegt am Mühlbach der von Langwieden kommt und bald in den Glan mündet; sie stand im Osten der Siedlung, südlich der Kaiser­straße 1053; bei Weber 1054 als Belzmühle bezeichnet; in der Westpfalz Wanderkarte dagegen als Betzmühle; ehemals sickingische Erbbestands­mühle 1055; 1828 „Belzmühle“ 1056; 1837 „Pelzmühle“ 1057; 1886 „Belzmühle“ 1058. Die einstige Mühle ist ein landwirtschaftli­ches Anwesen. Da die historischen Formen nicht weit genug zurückreichen, kann nur vermutet werden, daß das Bestimmungswort „Belz“, die pfälz. mundartlichen Form für Pelz, ein dichtes Gebüsch, vielleicht Weidengebüsch bezeichnete 1059. Die Belzmühle war sickin­gische Erbbe­standsmühle; sie hat­te nur einen Mahlgang. Nach der Zerstörung noch vor 1700 wieder aufgebaut. Inhaber und nach Ansicht von Th. Knocke 1060 auch Erbauer war Hans Barthel *Stich. Seine Nachfahren betrieben die Mühle im 18. und auch im 19. Jh. 1061

 

In der Landesbeschreibung (= Denombrement) der Herrschaft Landstuhl von 1681 heißt es: „Mühlbach, ein Dörflein, scheidet sich mit Zweibrücken, durch ein durchfließendes Bächlein. Darin hat die Herrschaft eine Mürterey (Mülterey, Müllerey ?), so mehrmalen abge­brant, und wegen des jüngsten Brands noch ohnbebaut, hat hiero vorgethan 10 fl. damahls o.“ 1062.

 

Die einstige Mühle ist nun landwirtschaftliches Anwesen 1063.

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 298

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2071 (Anm.: Karte Steuergemeinde Langwieden vom 29.4.1846; dort ist nordwestlich des Dorfes Langwie­den, außerhalb der Gemarkung Langwieden die Belzmühle eingezeichnet)

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 783/3

- LA Speyer Best. B2 Nr. 783/4

- LA Speyer Best. B2 Nr. 783/5

 

 

 

- Frohnbacher Mühle (alte Mühle):

[Anm. d. Verf: ich bezeichne die Mühle als „alte Mühle“ auf der Frohnbach, weil die die neue Frohnbacher Mühle, oder Tausend­mühle, erst 1598 erbaut wurde] 1537 kam es zu Streitigkeiten zwischen Symon Wecker V. von Zweibrücken-Bitsch und dem Hans von Bitsch genannt Gentersberg, die jedoch 1537 gütlich vergleichen wurden, u.a. wegen des Schwellens des Weihers oberhalb der Frohnbach Mühle auf der Frohnbach 1064.

 

 

- Tausendmühle (Bruchmühlbacher Mahl- und Bannmühle), auch Fronbacher Mühle:

der Name leitet sich ab von mhd. 'tusen' = schallen, sausen, platschen 1065.

 

Die Mühle ist pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Zweibrücken; sie liegt südlich von Bruchmühlbach auf der Westseite des Fronbach.

 

Die vom Frohnbach getriebene Tausendmühle wurde 1598 erbaut, ist aber im Dreißigjährigen Krieg „in Abgang gekommen“. Um das Jahr 1700 streiten sich zwei Müller um den Besitz der zerfallenen Mühle. Der Mühlbacher Hans Barthel *Stich macht seinen An­spruch geltend, wird aber von der Zweibrücker Regierung abgewiesen, weil der Platz doch keinem fremden, sickingischen Unterta­nen gegeben werden soll, sondern einem zweibrückischen Landeskind 1066. Die Mühle wird dem Mitbewerber Johannes Frey, „der Schweizer Hanns“ genannt, zugeschlagen. Der Verkäufer des Mühlplatzes ist der Schultheiß Peter Schröer aus Katzenbach Ramstei­ner Gerichts, der wie­derum das Anwesen von Hans Wagner gekauft hatte. Der jetzige Kaufpreis beträgt 44 Reichstaler. Johannes Frey soll die Gebäude auf eigenen Kosten wieder aufbauen, das nötige Holz soll ihm kostenlos übergeben werden. Durch Handschlag und Vereidigung wird er am 3.4.1702 von dem Keller Arentz verpflichtet. Johannes Frey bleibt nicht lange auf der Tausendmühle. Bereits am 3.5.1703 verkauft er die Mühle samt Zubehör für 701 Gulden an Daniel *Müller von „Contwich“ 1067.

 

Der aus Contwig stammende Daniel *Müller kaufte am 03.05.1703 die Tausendmühle und verkaufte sie wiederum 1707 an Hans Ja­kob *Schuff, Müller aus Staufenbach. Dieser läuft verschuldet heimlich davon. Daniel Müller übernimmt die Mühle 1709 wieder und verkauft sie 1710 erneut 1068. Daniel Müller fand bald darauf in David *Fischer aus Gehrweiler einen neuen Käufer für die Mühle 1069.

 

David Fischer unterzeichnet den Kaufakt am 16.6.1710 mit einem Handzeichen X, „weil er des Schreibens ohnerfahren ist“. In der Fol­gezeit häufen sich die Beschwerden bei der Zweibrücker Regierung, bald vom Müller, bald von den Kunden. Bereits 1709 sah sich der damalige Müller außer Stande die Erbpacht zu bezahlen, weil die Vogelbacher Konkurrenz ihm die Einnahmen schädige und in Bruch­mühlbach nur neun Häuser stünden. Der Lambsborner Schultheiß Rupert Trautmann und die Gemeinde Bruchmühlbach be­schweren sich ein andermal über den Müller der Frohnbach David Fischer, daß er schlecht mahle und ihnen ins Gesicht sage, „er möge ihnen mah­len wie er wolle“. Die beschwerdeführenden Bauern wollen in Vogelbach mahlen lassen. Nach dem ersten Bescheid der Zweibrücker Re­gierung wird aber die Gemeinde angehalten, in der Tausendmühle mahlen zu lassen, weil sie dorthin gebannt sei, in einem späteren Be­scheid wird ihnen allerdings die Freiheit gegeben, mahlen zu lassen, wie sie wollen, weil sich nichts findet, daß diese Mühle eine Bann­mühle sei 1070.

 

Am 18.4.1722 vertauscht David Fischer die Tausendmühle mit Theobald *Hoof von Bruchmühlbach mit dessen Gütern 1071. In einem Ak­tenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Bruch­mühlbacher Mahl Müller“ den ihm erteilten „Confirma­tions-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 1072.

 

Hoof übergibt am 9.6.1730 die Mühle seinem „Enkelgen“ Johannes Gummel und behält sich den Vorbehalt darin. Gummel will sie wieder zur Bannmühle erklärt haben, aber die Gemeinde protestiert energisch dagegen. Sie beschuldigt ihrerseits den Müller, er de­fraudiere die Mahlgeräte gebe anstatt Mehl pures Schrot, sei ein überaus unruhiger, boshafter Mann und drohe mit Totschießen, wenn die Gemeinde ihre Gefälle eintreiben wolle. Seine Frau hat dem Bürgermeister die Zähne in den Hals gestoßen, als er pfänden wollte. Daraus ist zu er­sehen, was dieser Müller „vor ein feiner Pursch ist“. Weiter gibt es Streit um die Bannalität der Mühle. Die Gemeinde behauptet, der Gummel habe diese erschlichen. Gummel seinerseits hat 114 Gulden Schulden bei der Witwe des Wallhalber Müller ++++klären ++++ und droht mit Konkurs wenn er die Banalität nicht erhält. Daraufhin wird sie ihm 1741 erteilt, aber schon im näch­sten Jahr bitten die Bruchmühlbacher die zweibrückische Regierung erneut um Mahlfreiheit und verlangen den Verkauf der Mühle. Gummel ist wohl des lan­gen Kampfes überdrüssig und verkauft die Tausendmühle am 10.10.1742 für 1700 Gulden und 29 Gulden „Trankgeld“ an den Schuldie­ner Jakob *Wallbacher aus Dunzweiler 1073.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie wie folgt beschrieben 1074: “Liegt an der Fronbach, welche oben im Thal aus verschiedenen Brunnen entspringt und zwischen Bruchmühlbach und Miesau in die Glan lauffet, eine halbe Stund von hier ist die Vogelbacher und die Mühl am alten Woog [Anm. d. Verf.: s. Altenwoogsmühle], nicht weniger auf Sicking: Bruch Mühlbach eine Mühl. Ist in schlechtem Zustand, hat ein oberschl. Wasserrad von 28 Schuh hoch, welches einen Mahlgang treibet. Der darin wirkende Lehensmüller hat auf seine Kosten eine Windmühle zur Säuberung der Früchte machen lassen. Graben bis zum oberen Weiherdamm, Gefäll zu hoch, verlegt. Vor etwann vier Jahren hat die Mühle ohngefähr 80 Schritt auff der Seite in einem an­deren Gebau mitten unter dem alten Weyherdamm gestanden[,] ist aber auf den dermahligen Platz wegen des hohen Fals des Waßers und weilen der Weyher in Abgang gekommen, gesetzet, und zu dem auch das Waßer oben im Thal gefangen und längs des Berges herab geführet worden. Der jährl: Pfacht ist zwey Malter Korn und ein Malter Habern Zweybrücker Maßung. ... Die dießeithige Ge­meind Bruchmühlbach [Anm. d. Verf.: das sickingische Bruchmühlbach auf der anderen Ufer des Glan] ist mit 23 Haushaltungen ist hierher gebannt. ... Der dermahlige Erbbeständer ist Jakob *Wallbacher, welcher die Mühle vor zwey Jahren erkauffet, aber noch kei­nen Erbbestandsbrief erhalten, sondern nur seines Vorfahrens vom 16ten Decembr: 1737 im Handen hat ... Zu der Mühlen gehören nach folgende ao 1702 darzu gegebene va­canti Güther, bestehend in dem Mühlen Weyher samt dem Damm und HaußPlatz oben in der Frohnbach Sieben Morgen ausmachend ...” 1075.

 

Auch Wallbacher beschwert sich wie sein Vorgänger über die Bruchmühlbacher; sie kämen nur bei niedrigem Wasser und wenn er dan nicht mahlen können, gingen sie sofort weiter zur leiningischen Mühle [Anm.: Wallhalber Erbbestandsmühle in Wallhalben]. Bei großem Wasser kämen sie aber nicht. Wenn keine Abhilfe geschaffen werde, könne er die Erbpacht nicht bezahlen. Wallbacher wird bald kränk­lich und stirbt. Seine Witwe steckt noch tief in den Schulden. Im Einverständnis mit ihren Kindern verkauft sie am 9.10.­1749 die Mühle für 2100 Gulden und vier neue Louisdor Trinkgeld an Theobald *Lang aus dem kurpfälzischen Miesau, Amt Lautern 1076 Lang verkauft die Tausendmühle bereits am 14.4.1753 zum Einkaufspreis und ½ Fuder Wein an den Schultheißen Johann Adam (1) *Munzinger aus Bruchmühlbach 1077.

 

Auf der „Fronsbacher Mühle“ bei Bruchmühlbach ist am 5.8.1773 Maria Elisabeth Pfeiffer geboren (Tochter von Friedrich Pfeiffer und Eva Elisabeth Born; °° am 16.7.1819 in Stambach mit dem Tagelöhner Johann Nikolaus Gebhard 1078.

 

1809 ist ein Verwandter des Schultheißen Johann Adam Munzinger, der Peter *Ulrich der Müller und Eigentümer der Tausend­mühle 1079. Dessen Ehefrau Louise Wilhelmine Munzinger (geb. 17.11.1787 Bruchmühlbach, Tochter von Johann Ludwig Munzinger und Wilhelmine Weber; °° 1808 Lambsborn mit Peter Ulrich) 1080 ist die Enkelin des Schultheißen Johann Adam Munzinger.

 

Nach ihm treffen wir wieder auf einen Munzinger, dann einen Wild, hierauf einen Heinrich Kaiser, der dem Wohnhaus einen Anbau gibt in dem später die Maschine. Der Nachfolger Karl Heinz aus Langwieden, vernachlässigt die Mühle und hält sich täglich im Wirtshaus auf. Er übergibt die Mühle seinem Tochtermann Ludwig Neumann aus Lambsborn und von diesem übernimmt sie wie­der der Onkel August Heinz. 1890 kommt es zur Zwangsversteigerung; den Zuschlag erhält Paul Broschar, der sie 1900 seinem Sohn Ja­kob Broschar über­trägt. Dieser hat Wohnhaus und Stallung neu erbaut, den Betrieb maschinenmäßig eingerichtet, um von der schwa­chen Wasserkraft un­abhängig zu sein. Jakob Broschar stirbt 1942 und sein Schwiegersohn Oskar Frank übernimmt die Mühle 1081.

 

Oskar Frank richtete 1942 den Betrieb elektrisch ein und ersetzte das oberschlächtige Wasserrad durch eine Turbine. Heike Stahl, ge­borenen Frank, übernahm 2005 die Mühle von ihrem Müllermeister Vater Alois Frank (°° mit Renate NN.). Die Mühle ist die letzte in Betrieb befindliche Mahlmühle im Landkreis Kaiserslautern 1082.

 

Photo:

- Klein, Monika: „Einst mit Wasser betrieben. Backen statt mahlen in der Tausendmühle in Bruchmühlbach; in: „Die Rheinpfalz“ Nr. 124 vom 30.5.2014, Immobilienmarkt S. 5.

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., 201

 

Literatur/Urkunden:

- Gortner: Bruchmühlbach, a.a.O., S. 89-92: Die Tausendmühle

- Klein, Monika: „Einst mit Wasser betrieben. Backen statt mahlen in der Tausendmühle in Bruchmühlbach; in: „Die Rheinpfalz“ Nr. 124 vom 30.5.2014, Immobilienmarkt S. 5.

- LA Speyer Best. B2 Nr. 783/3: „Mühle zu Bruchmühlbach, 1740-1742“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 783/4: „Mühle zu Bruchmühlbach, 1669-1770“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 783/5: „Mühle zu Bruchmühlbach: Erbbestandsbriefe, 1702-1770“

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 130 vom 6.6.2000 (Tausendmühle bei Bruch­mühlbach-Miesau)

 

 

- Krummwoogsmühle:

s. Bechhofen

 

 

- Neumühle:

in der Aufstellung der pfalz-zweibrückischen Mühlen vom 25.9.1756, erstellt von dem Keller Böttger an die herzogliche Regierung ist fol­gendes vermerkt: „Zu Bruchmühlbach hat [Johann] Adam *Munzinger ao. 1754 eine Mühle bey seiner alten Mühle neu erbau­et, und einen Erbbestandsbrief darüber erhalten; Solche hat nur 1 Wasserrad, welches 1 Mahl- und 1 Ohliggang wechselweise und eine Hirschenmühl im Trillis treibet; gibt zu Pfacht 2 ½ Malter Korn und 6 fl. Geld; diese neue seyet eine Zugab oder Verbesserung der alten Mühle, zu welch letzterer das Dorf Mühlbach gebannet; sonsten diese beede Mühlen auch ihre Nahrung aus Zweybrückisch benachbar­ten Dorfschaften, als Lamsborn, Vogelbach nirgendshin gebannet, und dann auch aus nahe gelegenen Sicking:n Orthen, welche Ein­wohner freywillig in denenselben mahlen wollen. Sagt ... Munzinger, daß er die Zahl der Mahlgäste, so auf der neuen Mühl befördert werden, ... nicht zu bestimmen wüßte ...“. 1083

 

 

 

 

 

Bruchweiler:

heute OT von Bruchweiler-Bärenbach; VG Dahner Felsenland; Lk Südwestpfalz; gehörte zum Hochstift Speyer

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 24 katholischen Familien auf 1084.

 

 

Mühlen:

- Mühle zu Bruchweiler:

am 3.11.1849 stirbt in Bruchweiler-Bärenbach der Müller Philipp *Hammer; er war der Müller auf der Öl- und Mahlmühle Bruchweiler-Bärenbach 1085.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer, Best. D2 Nr. 120 Acta betr: die Mühlen zu Bruchweiller

 

 

 

 

 

Bubenheim / Pfalz:

VG Göllheim, Lk Donnersbergkreis; am Ammelbach gelegen; fränkische Gründung des 6./7. Jh. im Wormsgau; der Name erscheint erst­mals gesichert 1140 als „Bubinheim“ (= Heim des Bobo), als Graf Ludwig von Arnstein das Dorf der Prämonstratenserabtei Arn­stein an der Lahn übertrug. Die Vogtei hatte zunächst die Pfalzgrafschaft, dann Kurpfalz inne. 1478 wechselte das Dorf durch Kauf an das St. Martinsstift in Worms, während die Oberhoheit bei Kurpfalz verblieb (Unteramt Dirmstein, ab 1705 Unteramt Freinsheim im Oberamt Al­zey) 1086.

 

Mühlen:

- Stiftsmühle, Dorfmühle:

die Dorfmühle wird erstmals 1452 urkundlich erwähnt 1087.

 

Auf dem alten Friedhof bei der Kirche steht ein verwitterter barocker Grabstein von 1764 (?) mit einem stilisierten Mühlrad und ei­nem aus einem Herzen wachsenden Kreuz 1088.

 

Das Vorhandensein einer Mühle ergibt sich auch aus dem Katasterplan von 1841; am nördlich Dorfrand südlich des Baches ist der Flur­name „Hinter der Mühle“ eingezeichnet 1089.

 

1788 1090 erfolgte eine Taxation der Stiftsmühle mit einer genauen Aufstellung der gesamten Ausrüstung der damaligen Stiftsölmühle, ein interessantes Zeugnis über die technische Ausstattung einer Mahlmühle am Ende der Barockzeit 1091.

 

Im Intelligenzblatt Nr. 22 vom 16.3.1821 von Jacob Dettweiler, in Kindenheim wohnend, die Versteigerung der Öl- und Mahlmühle in Bu­benheim annonciert. Hierbei wird die Mühle wie folgt beschrieben: „ ... daß die sogenannte Dorfmühle zu Bubenheim ... beste­hend in einer Mahlmühle mit zwey Gängen und einem Schälgang; einer Oehlmühle mit doppelter Presse, einem Wohnhaus, Scheuer, Stallung und Schoppen ...mittels öffentlicher Versteigerung begeben wird. ... Dieselbe wird auch aus aus freier Hand verkauft, wor­über das Nä­here bey Jacob Dettweiler zu Kindenheim ... zu erfahren ist.“ 1092

 

Im Intelligenz-Blatt des Rheinkreises wird für den 10.2.1826 die Zwangsversteigerung der Bubenheimer Mühle annonciert: „.. auf Be­treiben des Herrn Johann Gabriel Maria Merlhes, Französischer Obert, früher in Straßburg, jetzt in Luxelles in Frankreich wohn­haft, für und im Namen seiner Ehefrau Elisabetha Josephina geborne Stein ... gegen Adam Wiegner, ehemals Müller, jetzt ohne Ge­werbe, und dessen Ehefrau Elisabetha geborne Dettweiler, vormals in Bubenheim, Kanton Göllheim wohnhaft, dermalen ohne be­kannten Aufenthalt, als laut Urtheil des Bezirksgerichts zu Kaiserslautern, vom 13ten Oktober abhin, ... zur Zwangsversteigerung der nachbeschriebenen, den genannten Adam Wiegnerischen Eheleuten angehörigen, in der Gemeinde und Gemarkung von Bubenheim gelegenen Immobilien [...] als: 1) Section B, Nro. 174. Eine Mahl- und Oelmühle sammt Wohnhaus, Scheuer, Stallung, zwey Gärten, Hof und andere Zugehö­rungen ..., gelegen zu Bubenheim, genannt die Dorfmühle, stoßt nach Wald auf die Hauptstraße, nach Rhein auf Michael Flörsch, nach Pfrimm auf Simon Würz und nach Eis ebenfalls auf Michael Flörsch ... Die obbezeichnete Mühle und drey Stücker Feld bilden ein Erbbe­standsgut und es haftet darauf ein Erbpacht zu Nutzen des Sanct Martins-Stift in Worms .. 1093.

 

 

 

 

 

Bubenheim / Rheinhessen:

VG Gau-Algesheim, Lk Mainz-Bingen

 

Das Dorf wurde erstmals 766 im Lorscher Codex erwähnt und gehörte wahrscheinlich zu den Reichsdörfern des Ingelheimer Grun­des. 1407 wurde Bubenheim zusammen mit Ingelheim und Groß-Winternheim an Kurpfalz verpfändet, wo es bis zur französischen Revolution verblieb. Ingelheim war dem kurpfälzischen Oberamt Oppenheim zugeordnet.

 

Mühlen:

Um 1868 war Anton Schneider der Müller in Bubenheim 1094.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. U278 Gemeindearchiv Elsheim Nr. 334: Aufsicht über den Bau, Betrieb und Umbau der Wehranlage der Mühle von Ge­org Krug aus Elsheim und der Mühle des Anton Schneider aus Bubenheim, 1868-1890

 

 

 

 

 

Buchholzer Mahlmühle:

s.Nieder-*Miesau

 

 

 

 

 

Buchsweiler/Elsaß, Bouxwiller:

Die Grafschaft Hanau-Lichtenberg war ein Territorium des Heiligen Römischen Reiches. Sie entstand 1456–80 aus einem Teil der Graf­schaft Hanau und der halben Herrschaft Lichtenberg. Nach dem Aussterben der Grafen von Hanau-Lichtenberg 1736 fiel die Grafschaft Hanau-Lichtenberg an die Landgrafen von Hessen-Darmstadt und die Grafschaft Hanau-Münzenberg an die Landgrafen von Hessen-Kas­sel 1095. Ihr Zentrum lag im unteren Elsaß mit der Hauptstadt Buchsweiler. Buchsweiler war auch der Sitz des gleichnamigen Amtes Buchsweiler.

 

Mühlen:

- Schloßmühle:

um 1700 war Christian Kammeyer der Schloßmüller in Buchsweiler (°° mit Maria Magdalena Berck; Vater des Christian Kammeyer [geb. 22.8.1700]) 1096.

 

 

 

 

 

Bundenthal:

VG Dahner Felsenland, Lk Südwestpfalz; die Ortsherrschaft hatten von 1648 bis zur französischen Revolution die Schenk von Walden­burg inne; am 7.6.1969 im Zuge der Verwaltungsreform verlor Bundenthal seine Selbständigkeit und wurde mit Bruchweiler-Bä­renbach zur neuen Ortsgemeinde Wieslauter zusammengeschlossen; nach Protesten der Bevölkerung wurde Wieslauter wieder aufge­löst und Bundenthal zum 17.6.1989 wieder selbständig.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 25 katholischen und 7 gemischten Familien auf 1097.

 

 

Mühlen:

möglicherweise Müller in Bundenthal war Hans Wendell (1) *Breiner (geb. vor 1635 Dambach-la-Ville / Elsaß [?] - † nach 1678 Siebel­dingen), der spätere Müller in Siebeldingen 1098+++prüfen+++. Dessen Sohn, Hans Wendell (2) *Breiner, der spätere Müller in Bunden­thal ist 1676 in Bundenthal geboren 1099.

 

- Bundenthaler Mühle:

Die Bundenthaler Mühle wurde bereits 1440 erwähnt. In diesem Jahr ließ Hertwig Eckbrecht „der Schwarze“ von Dürkheim eine Urkun­de darüber aufnehmen, daß „die halbe Lauter, von der Bundenthaler Mühle bis zum Hasselthale, welcher Theil ausgesteint sei nach Dra­chenfels, die andere Hälfte aber dem Abt von Weißenburg gehöre und wer auf dieser Strecke Holz flößen wolle, der müssen sich in un­serer Burg anmelden und auch Zins davon entrichten.“ 1100

 

Die Mühle auf der Lauter bei Bundenthal wurde bereits im Zinsbuch des Amtes Wegelnburg, verfaßt vermutlich um 1470/75 (err.) er­wähnt, die spätere Falkenmühle1101.

 

Am 18.5.1602 verleiht Herzog Johan von Pfalz-Zweibrücken dem Vogt seines Amtes Wegelnburg und Bergverwalter zu Schönau, Adam Jäger die Mahlmühle zu Bundenthal im Erbbestand 1102.

 

Eine Mühle in Bundenthal ist auch im Gerichtsverfahren vor dem Reichskammergericht Speyer um 1616 erwähnt. Dieses Verfahren be­traf die Appellation des Adam Jäger, gräflich hanau-lichtenbergischer Rat und Amtmann zu Niederbronn und gewesener Bergver­walter zu Schönau vor dem RKG gegen Philipp und Hans Georg Schwartzerdt wegen Kautionszahlung, mit der Jäger die Aufhebung des erstin­stanzlichen Urteils des Pfalz-Zweibrückischen Hofgerichts Zweibrücken anstrebt. Die Parteien waren seit 1605 gemeinsa­me Eigentümer der von Adam Jäger errichteten Eisenhütte im Jägerthal unter dem Schloß Winstein in der Grafschaft Hanau-Lichten­berg. Die im Gesell­schaftsvertrag von 1608 vereinbarte Erlegung von 1000 fl Kaution bleibt der Adam Jäger schuldig. Die Brüder Schwartzerdt beantragten daraufhin 1611 bei der herzoglichen Regierung in Zweibrücken einen Arrest in den Besitz des Adam Jäger, namentlich dessen im pfalz-zweibrückischen Amt Wegelnburg gelegene Mühlen, Weiher und Gärten zu Schönau und Bundenthal. Jä­ger erhob im erstinstanzlichen Verfahren Gegenforderungen über ausstehende Kapitalien von 1365 fl, jährliche Leibrenten von 350 fl, 50 fl aus einer Schuldverschrei­bung von 1609 und weitere 463 fl laut Schlußrechnung der Schaffnerei von 1609. Nach Verhän­gung des Arrests durch das Hofgericht forderten die Brüder Schwartzerdt neben 1000 fl Kaution weitere 743 fl. Kosten und Zinsen. Jäger beantragte im Verfahren vor dem Hofgericht, die gegnerische Prozeßkaution müsse neben Gerichtskosten seine Gegenforderun­gen abdecken. Der dritte Bruder Christoph Schwartzerdt solle als Mitunterzeichner des Vertrages und nunmehriger Hauptbetreiber der Eisenhütte in den Prozeß einbezogen wer­den. Er bestreitet zudem die Zuständigkeit des zweibrückischen Hofgerichts, da weder der Vertrag im Herzogtum Zweibrücken ausge­stellt wurde, noch die Eisenhütte dort liege. Das Hofgericht läßt es bei ursprünglicher Prozeßkaution bewenden und verpflichtet Jäger zur Litiskontestation, wogegen dieser an das RKG (1616-1617) appelliert 1103.

 

 

- Falkenmühle (Rumbach):

s.. Rumbach

 

Anm.: die Falkenmühle liegt unmittelbar am rechten Ufer der Wieslauter auf der Gemarkung von Rumbach, jedoch unmittelbar bei der Gemeinde Bundenthal 1104 direkt an der Westseite des Dorfes Bundenthal.

 

 

- Waldenburgische Mühle:

in der Mühlstraße in Bundenthal, auf dem östlichen Ufer der Wieslauter, direkt gegenüber der Falkenmühle ; die Waldenburgische Mühle gehört zur Gemarkung Bundenthal, die direkt gegenüberliegende Falkenmühle (auf dem Westufer der Wieslauter) dagegen zur Gemar­kung Rumbach 1105.

 

Die Waldenburgische Mühle gehörte zum Besitz des Hochstifts Speyer.

 

+++weiter bearbeiten+++

 

Um 1712 war Conrad *Weinmüller als Müller in Rumbach, später in Bundenthal; °° Anna Dorothea Stöhr; Vater des Müllers auf der Bä­renbrunnermühle bei Schindhardt, Conrad Weinmüller 1106.

 

Seit 1865 befindet sie sich im Besitz der heutigen Eigentümerfamilie, welche schon 1760 auch die auf dem gegenüberliegenden Ufer be­findliche Falkenmühle erwarb. Die Kornmühle Falkenmühle auf dem rechten Ufer war bis 1969 in Betrieb, das auf dem linken Ufer be­findliche Sägewerk wurde bis ins Jahr 2000 betrieben. Heute sind auf dem Gelände der Falkenmühle zwei Gästehäuser und Ferienwoh­nungen untergebracht, die sich teils auch mit der Historie der Mühle beschäftigen 1107.

 

Auf dem Gelände der Falkenmühle befinden sich das ehemalige Mühlengebäude, ein historisches Wohnhaus und ein stillgelegtes Säge­werk. Das Mühlengebäude, welches zuletzt im 19. Jahrhundert nach einem Brand teils neu errichtet wurde, verfügt als einzige Mühle im Wasgau noch über die vollständige Mahltechnik. Das ehemalige Wohnhaus wird heute als Gästehaus genutzt. Das Säge­werk auf dem Gelände der ehemaligen Waldenburger Mühle besitzt noch die komplette Sägetechnik 1108.

 

Literatur/Urkunden:

- Fröhlich, Otto: Durch Bach getrennt und doch zusammen: in Falkenmühle soll ein Museum entstehen (Falkenmühle in Rumbach); in: Die Rheinpfalz / Pirmasenser Rundschau, 57 (2001), Nr. 71 vom 24.3.2001 (Thema am Samstag: die Geschichte der Falkenmühle und ihres Sägewerks)

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1288/7: „Falkenmühle zu Rumbach (Erbbestandsbriefe), 1711-1777

 

 

 

 

 

Burgalben:

s. auch *Waldfischbach, *Dietersbach

 

OT von Waldfischbach-Burgalben; VB Waldfischbach-Burgalben, Lk Südwestpfalz; gehörte zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg, wäh­rend der Nachbarort Waldfischbach kurpfälzisch war und im Oberamt Lautern lag. Burgalben liegt am Zusammenfluß von Schwarz­bach und Moosalbe; die Grenze zwischen dem südlich gelegenen Burgalben und dem nördlichen, an der Moosalbe gelegenen Wald­fischbach, bil­dete lange Zeit der Schwarzbach. Burgalben wurde 1615 an die Herrschaft Hanau-Lichtenberg verkauft. Waldfischbach, das Jahrhunder­te zum Kloster Hornbach gehörte, wurde lange als Abt-Fischbach bezeichnet 1109.

 

Das Kloster Hornbach hatte für seinen Grundbesitz in Waldfischbach die Grafen von Homburg als Kastenvögte bestellt. Als diese um 1440 ausstarben, wollte das Kloster die Herzöge von Zweibrücken als Vögte im Gericht Zweibrücken annehmen. Aber die Kurfür­sten von der Pfalz verlangten und erhielten die Vogtei, die sie durch das Oberamt Lautern ausüben ließen. Kurpfalz verlangte immer mehr Rech­te, besonders als sich das Kloster 1558 auflöste und die Ausübung der Rechte auf die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken überging. Im Landauer Vertrag von 1612 kam eine vorläufige Einigung zustande 1110. So kam es, daß die Kurpfalz inmitten ihres Ge­biets Hoheitsrechte der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken akzeptieren mußte 1111. Mithin war Waldfischbach kurpfälzisch im Oberamt Lautern, aber Pfalz-Zwei­brücken besaß als Nachfolger des aufgehobenen Klosters Hornbach Rechte im Dorf, wie dies ausführlich im Weistum von 1617 darge­stellt ist 1112, Burgalben dagegen fiel nach dem Aussterben der Grafen von Zweibrücken-Bitsch an Hanau-Lichtenberg 1113.

 

 

Mühlen:

in einem Aktenvermerk über den Inhalt der Gefälleakte von 1574-1579 heißt es: „Wasmaßen das Closter Wadgassen Johann Engler dem fürstl Pfaltzgräflichen Landschreiber zu Kayserslautern alle Ihme in dem Burgalber Pfarrbezirk habende Jura[,] Gefälle und Güther als ein Mannlehen übergeben … dem Hrn Grafen Philipsen zu Hanau dem älteren … übergibt ...: Wogegen uns bemelter Hl. Graf Ihme Engeln und dessen Lebens Erben die Collatur und die Helfte am Ohmgeld, Zoll, Besthaupten oder Todfällen, den jährle Genuß des 8tägigen Weinhandels auf dem Jahrmarkt zu Burgalben, dazu die MühlGült von der neuen Mühl …. wie auch die jährli­che Mühlgülth von des Clos­ters Mühlen, und den Zehenden daselbst … überläßt“ 1114.

 

Im Weistum der „Pflege Fischbach“ von 1617 ist geregelt, daß die Hornbacher Klostermühle dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken zu­stand. Dort heißt es u.a.: „3. Ueber das hat auch Pfaltz-Zweybrücken im Nahmen besagtes Closters ein Bannmühl zu Fischbach, dar­innen bei Straf 10 b Pfennig die vier Dörfer oder Weiler Fischbach, Steinalben, Diedesbach und Burgalben zu fahren und zu mahlen gebandt ...“ . Dies kollidiert dann mit den Rechten der Burgalbermühle / Wadgasser Klostermühle +++klären+++ Theodor Zink meint 1115, das Bann­recht habe nur die Leibeigenen betroffen.

 

Am 28.7.1272 bestätigen Graf Friedrich von Homburg, Vogt des Klosters Hornbach zu Vissbach (= Fischbach) und seine Söhne ..., daß der Bann zu Vissbach dem Kloster Hornbach gehört und daß dieses das Recht besitzt, daselbst eine Mühle zu bauen, in welche die Leu­te zu Steinalben, Didenspach, Burgenhalben (= Burgalben) und Heildersberg gebannt sind, soweit sie nicht unter der Vogtei des Grafen stehen 1116.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. F2 Nr. 8e: Sal- und Lagerbuch Burgalben von 1745

 

 

- Burgalber Mühle; auch Wadgasser Klostermühle, Munzingermühle:

sie lag auf der Wadgasser Seite des Schwarzbachs im Schwarzbachtal östlich von Burgalben 1117. Die Mühle bei Burgalben gehörte dem Kloster *Wadgassen zusammen mit dem dortigen Herrenhof, wie sich aus einer kaiserlichen Urkunde vom 16.3.1216 ergibt 1118 bzw. 1215 1119. Kai­ser Friedrich II. bestätigte 1216: „... will allen Getreuen zur Notiz geben, daß er der Kirche von Wadegazin den Besitz der Mühle, gelegen im Herrenhof, welcher Burgalben genannt wird, bestätigt. Er wünscht nicht, daß irgendeiner seiner Offi­zialen die Kirche Wa­degazin in der besagten Mühle belästigt oder beschwert ...“ 1120.

 

Um 1535 hatte der Müller Caspar Hoffer, zugleich Schultheiß von Wadgassen, die Mühle im Besitz. Velten Kappel und dessen Ehe­frau „Mühl-Kathrin“ waren nach 1535 Beständer der Mühle. Am 16.10.1548 bestätigt Velten Cappel, der Sohn von Stephan Cappel, dem Mül­ler der Sinnmühle, daß er die Wadgasser Klostermühle für eine jährliche Abgabe von 5/8 Korn, Cappaunen und 10 Schilling als Lehen erhalten habe 1121.

 

1576 erteilte die hanau-lichtenbergische Regierung dem Müller Hauck aus Donsieders einen Erbbestandsbrief für die auf seine Ko­sten erbaute Mühle (= Moschelmühle), „die eine viertel Stund Wegs unterhalb Burgalben am Schwarzbach gelegen“ war. Der Ein­spruch der Eigentümer der Wadgasser Klostermühle, der sich auf das jahrhundertealte Recht der Bannmühle berief, blieb unbeachtet 1122.

 

In einem Bericht des Schaffners zu Lemberg Wendling Lindenschmitt an die hanau-lichtenbergische Verwaltung in Buchsweiler vom 23.5.1577 ist die „Closter müel“ erwähnt 1123.

 

Die Witwe des Müllers Velten Cappel verkaufte 1585 den Erbbestand und die inzwischen ruinöse Burgalber Mühle, auf der schon 1584 kein Mahlbe­trieb mehr bestand, an den Landschreiber von Kaiserslautern, Hans (Johann) Heinz Engel 1124, 1125. Im Gerichtsbuch von Bur­galben heißt es hierzu: „Uff heutt Montags nach Johannis Ano [15]85 1126 hatt Mühl Chatarinen, weiland Capel Veltens[,] Müllers zu Bur­galben hinterlassene Wittib Beneben ihren Kindern undt engste Freundte, vor uns dem Grafflich Hanauischen Gericht zu Burgalben der Wadgasser Mühlen halber, Ufftrag und Wehrhaft gethan, Und also ihr Erbliche Gerechtigkeyt, Herrn Franz Engell dieser Zeit Schultheiß zu Lauttern, Ursula seiner Ehelichen Haußfrauen und ihren Erben … vor 125 R[eichsthaler] … verkaufft und übergeben … Und hatt Hanß Engell Käuffer über sich genommen die Erbbeschwerd der Wadgassischen Mühlen Gült, alß 5 Malter Korn, 10 fl und 5 Cappen“ 1127.

 

Franz Engel erhielt durch das Kloster Wadgassen den Erbbestand an der Mühle gegen eine jährliche Erbpacht von 50 Mltr Korn und Ha­fer 1128.

 

In einem Aktenvermerk über den Inhalt einer Gefälleakte von 1574-1579 heißt es: „Wasmaßen das Closter Wadgassen Johann Engler dem fürstl Pfaltzgräflichen Landschreiber zu Kayserslautern alle Ihme in dem Burgalber Pfarrbezirk habende Jura[,] Gefälle und Güther als ein Mannlehen übergeben … dem Hrn Grafen Philipsen zu Hanau dem älteren … übergibt ...: Wogegen uns bemelter Hl. Graf Ihme Engeln und dessen Lebens Erben die Collatur und die Helfte am Ohmgeld, Zoll, Besthaupten oder Todfällen, den jährle Genuß des 8tägi­gen Weinhandels auf dem Jahrmarkt zu Burgalben, dazu die MühlGült von der neuen Mühl …. wie auch die jährli­che Mühlgülth von des Closters Mühlen, und den Zehenden daselbst … überläßt“ 1129.

 

1585 mußte die alte Klostermühle wegen Baufälligkeit abgetragen werden 1130.

 

In den Jahren nach Ende des 30jährigen Krieges wird in der Steuerliste der Müller des Lemberger Amtes, zu dem Burgalben gehörte, als Müller auf der Burgalber Mühle (vormals Wadgasser Klostermühle), der Johann Jakob *Weihermüller (Weyenmüller) (geb. ca. 1613 – 25.4.1688) aufgeführt 1131. Bereits 1666 ist der aus Clausen stammende Hannß Caspar *Schäfer der Besitzer der Burgalber Mühle. Der Besitz geht am 26.1.1695 als Verschreibung an den aus Rodalben stammenden Müller Jakob Hauck über. Per Kauf am 31.5.1709 ge­langt dann die Mühle an den Schweizer Einwanderer Johann Caspar Sieber vom Stausteiner Hof 1132. Johann Kaspar *Siebers (1675 (err.) - 8.7.1745 Burgalben im Alter von 70 Jahren) war Müller in Burgalben 1133.

 

In Salbuch Burgalben von 1745 wird Hanß Georg *Ruck zusammen mit seiner Frau als Eigentümer einer Hofraith in Burgalben ge­nannt. Dort heißt es u.a: „Der gantze Platz seye übrigens eine pertinenz 1134 der dat: 31. Maji 1709, mit einem Siebenden 1135 Loost­heil, von Ja­kob Haucken gekauften Mahlmühl …, welche sich nach gedachtem Kaufbrief beschreibet: 'Einseith der Weg, anders die Bach,oben und unten gdgster Herrschaft stoßend', wobey zu weiterer Erläuterung diene, daß zuvor in metionnirtem Kauff Brieff kein Morgen Maß ent­halten seye, bey der in Ao 1721 geschehenen Meßung jedoch der ganze Platz der Mahlmühl ...“ gehöre 1136. Weiter heißt es unter Nr. 20: „Die Mühl Erkaufft lt Vorschreibung vom 16te 7br: 1728 von Matth: Bergern seinem Schwager, denen solche inhalt Sieberl: Invent: … durch seine Frau Margarethen erbl: zugefallen. [und] sich übrigens wie vor durch den Hauckl: Verkaufft.“ 1137 Aus den weiteren dorti­gen Vermerken ergibt sich, daß die Ehefrau des Hanß Georg Ruck eine Tochter des Müllers Sieber war, de­ren Schwester mit Matth. Ber­ger verheiratet war. 1138. Diese ist auch die Schwester des zu den Soldaten gegangenen Jakob Sieber. Dieser Jakob Sieber hatte seinen ganzen väterlichen Erbteil an [seinen Schwager] Matth. Berger verkauft 1139.

 

Bis 1790 ist Georg *Ruck († in den 1790 Kriegsjahren Burgalben; °° mit Maria Elisabeth (Barbara) Gampfer; Vater der Elisabeth Barbara Ruck [ca. 1773 - 27.8.1829 Burgalben; °° mit dem Ackerer Heinrich Busch] als Müllermeister in Burgalben 1140.

 

Am 9.5.1859 läßt Philippine Ruck, wohnhaft in New York , USA, Witwe von Johann Jakob *Stephan freihändig versteigern: „Die ihr an­gehörige Burgalbermühle, im Dorfe Burgalben gelegen, bestehend in einem Wohnhause mit 2 Mahlgängen und einem Schälgange, einer Radhütte, Sägmühle, Hanfreibe, Oelmühle, Branntweinbrennerei ...“. In der Versteigerungsannonce vom 8.4.1859 heißt es wei­ter: „Die­ser Mühle, am Schwarzbach, ganz in der Nähe von Waldfischbach und 1 ½ Stunden von Pirmasens entfernt, gelegen, lie­fert der Schwarzbach hinreichend Wasser zu deren vollständigem Betriebe, was insbesondere auch in den letzten trockenen Jahren der Fall war, und es erfreute sich der Besitzer der Mühle immer bisher eines starken Zuspruchs von Seite der Bewohner der vielen ganz in der Nähe gelegenen wohlhabenden Ortschaften.“ 1141.

 

Am 9.5.1859 ersteigerte Michael Munzinger aus Gerhardsbrunn das Mühlenanwesen, das damals bestand aus Mahlmühle, 1 Säg­mühle, 1 Ölmühle mit angebauter Brennerei. Außerdem gehörten dazu Hof, Stallungen, Scheuer und 1 Tagwerk Land. Der Kaufpreis betrug 11800 Gulden. Michael Munzinger hat laut der noch vorhandenen Steigbriefe Nr. 183 und 206 den Kaufpreis in jährlichen Raten von 2950 Gulden abgezahlt. Die Kaufpreisbürgschaft übernahm der Landwirt Adam (2) Kettenring aus Hermersberg, der ver­mutlich ein Ver­wandter der Frau des Michael Munzinger (Marie Elisabeth Kettenring, 1804-1863 aus Hermersberg 1142) 1143.

 

Michael Munzinger hat erhebliche Investitionen in die Mühle getätigt. So ließ er das Gerinne zur Mahlmühle sowie dasjenige zur Öl­mühle bedeutend erweitern; der Mühlkanal wurde verändert und das Mühlrad auf die Höhe von 5,50 m ausgelegt 1144.

 

Aus der Ehe des Michael Munzinger und der Marie Elisabeth Kettenring stammen 6 Kinder, darunter der Sohn Adolph Munzinger (1833-1912; °° II mit Luise Kettenring [1847.1885]), der die Mühle 1867 übernommen hat 1145. Aus seinem Ehevertrag vom 12.1.1867 mit Lui­se Kettenring aus Hermersberg geht hervor, daß vor dem Notar alle Erben auf ihren Anteil am väterlichen Mühlen­besitz verzichtet haben 1146.

 

Die Mühle übernahm noch zu Lebzeiten des Adolph Munzinger der Sohn Heinrich Munzinger († 8.12.1965). 1905 brannte die Mun­zinger Mühle bis auf die Grundmauern ab und wurde wieder neu aufgebaut mit Ausnahme der ebenfalls abgebrannten Gebäude der Ölmühle, Sägmühle und der Hanfreibe 1147. Heinrich Munzinger heiratete am 17.7.1908 die Adelheid Schäfer († 19.4.1962) aus Don­sieders, nach­dem zuvor am 5.6.1908 in einem notariellen Ehevertrag Errungenschaftsgemeinschaft vereinbart worden war. Er mo­dernisierte die Müh­le und baute in den 1930er Jahren eine Turbine ein. Von den 3 Söhnen aus der Ehe übernahm der Sohn Gustav Munzinger die Mühle 1148, der weitere Sohn Dr. Kurt *Munzinger war von 1948 bis 1970 Direktor der Landwirtschaftskammer der Pfalz 1149.

 

Gustav Munzinger (geb. 1914, °° mit Lydia Elbert) übernahm 1950 die Burgalber Mühle. Er baute sie weiter aus, u.a. sind der Bau großer Silos mit Getreidetrockungsanlage und moderner Abladevorrichtung zu nennen. Die Burgalber Mühle war unter ihm, wie schon unter seinem Vater Heinrich, ieL. eine Handelsmühle, die fast ausschließlich Bäckereien belieferte. Gustav Munzinger mußte 1969 aus Gesundheitsgründen den Mühlenbetrieb aufgeben, nachdem die zugehörigen Landwirtschaft bereits ab 1956 verpachtet war 1150.

 

 

Roggenmühle Munzinger, Photo Eberhard Ref vom 20.6.2014 ehemaliger Wasserbau der Roggenmühle Munzinger Photo Eberhard Ref vom 20.6.2014

 

 

 

Genealogie der Gerhardsbrunner Munzinger auf der Munzinger Mühle 1151:

 

 

weitere Photos:

- Fremgen, Reinhold: Die Geschichte des Ortes Burgalben ... (Selbstverlag 2002), S. 220, 226

- Heimatmuseum Waldfischbach-Burgalben, Photo Nr. 23: Schwarzbach, Munzinger Mühle, Aufnahme um 1950; Photo Nr. 25 Mun­zinger Mühle (früher Burgalber Mühle, Aufnahme um 1905; Nr. 26 Munzinger Mühle, Aufnahme um 1960; Nr. 27 Munzinger Müh­le, Aufnahme um 1915.

- Munzinger, Kurt: Die Burgalber Mühle seit über 100 Jahren im Besitz der Munzinger; in: Chronik der Pfälzer Munzinger. Nr. 38, 1984, S. 10 (Blick von der Straßenseite), S. 11 (Blick vom Mühlenstau des Schwarzbach mit dem alten, gegiebelten Wasserbau der Mühle)

 

Literatur/Urkunden:

- Fremgen, Reinhold: Die Geschichte des Ortes Burgalben ... (Selbstverlag 2002), S. 219-227

- Jaffe: Die Wadgassen'sche Klostermühle im Dorf Burgalben, Pfälzer Heimat, 100. Jg, Nr. 18 und 19 vom 10. und 19.7.1930, abge­druckt bei Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben: Burgalben, a.a.O., S. 441-443

- Jackson-Noll, Christel: Die Munzinger Mühle; in: Burgalben / [Hrsg. Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben], a.a.O., 444-446

- Munzinger, Kurt: Die Burgalber Mühle seit über 100 Jahren im Besitz der Munzinger; in: Chronik der Pfälzer Munzinger. Nr. 38, 1984, S. 10-13.

 

 

- Dietersbachermühle, Obermühle, Sinnmühle:

auch Zimmermühle genannt; Wüstung bei Burgalben; 1599 urkundlich erwähnt „an Zimmer Müllen zu Burgalben“ 1152; in der Velmann'­schen Beforchung des Ge­richts Waldfischbach von 1600 heißt es „die Schwarzbach bei der Zimmer mülen“ 1153. Die Mühle lag ein gutes Stück oberhalb von Burgalben dem Hornbacher Wald gegenüber 1154.

 

um 1548 war Stephan Cap­pel der Müller auf der Sinnmühle; dessen Sohn Velten Cappel bestätigt am 16.10.1548, daß er die Wadgas­ser Klostermühle als Lehen erhalten habe 1155.

 

In einem Bericht des Schaffners zu Lemberg Wendling Lindenschmitt an die hanau-lichtenbergische Verwaltung in Buchsweiler vom 23.5.1577 heißt es u.a.: „Die Müel so Im Dorff hat Vier Hamer ...“ 1156.

 

Am 12.10.1592 verkauft auf dem Gerichtstag in Burgalben der Knebels Endrissen aus Fröschen an Philips, Müller zu Burgalben und Anna seiner Frau eine Stück Wiese 1157.

 

Am Montag nach Martini 1598 auf dem Gerichtstag in Burgalben kaufen der Müller Philipp zu Burgalben und seine Frau Emmel, so­wie Cappel Stefan und seine Frau Agnesen von ihrem Schwager Gangelfen sein Fünftel an der Zinnenmühle (Sinnmühle) obwendig von Bur­galben 1158. Am Burgalber Gerichtstag vom 3.5.1599 kaufen Cappel Stefan zu Burgalben und seine Frau Auguste 1159 von Ja­kob Fischers Kind ihr gebührend Teil an seiner Mühle zu Burgalben und der dazu gehörenden Hofstatt für 50 Gulden 1160. Am Gerichtstag vom 12.5.1601 wird ein Grundstückskauf beurkundet, Danach kaufen „Müell Stephan zu Burgalben, auch sein Schwager Steffan zu Hermers­berg, undt Philip Müller daselbsten zu Burgalben“ mehrere Grundstücke 1161.

 

1605 war der Sinnmüller Mühlen Philippen verstorben. Am 13.5.1605 wurde von seiner Witwe der in die Erbmasse fallende Teil der Mühle verkauft. Hierzu heißt es im Burgalber Gerichtsbuch unterm 13.5.1605: „Cappel Stephan und seine eheliche Hausfrau Agneß, wohnhaftig zu Burgalben wie auch Stephan Becker und Juliana seine Hausfrau, wohnhaft zu Hermersberg haben gekauft von Anna, Mühlen Philippen selig nachgelassener Wittib zu Burgalben, ihr gebührend Theil an der Mühl wo selbst oben dem Dorff Burgalben gele­gen, die Sinnmühl genannt, sampt ihrem Theil. Im Beed zugehörig Gärten an erstgenannter Mühl.So an ihrer jeder zur zur Hälfte zu­ständig. Und ist der Kauf geschehen um anderhalb Hundert Gulden“ 1162.

 

Im Lagerbuch Burgalben wird weiterhin erwähnt der Kauf einer Hofraith von „Jakob Haucken dem gewesenen Sinn Müller ohnge­fehr in Ao 1702“ 1163.

 

Um 1743 war Caspar Sieben der Sinnmüller; im Lagerbuch Burgalben von 1745 heißt es im Zusammenhang mit dem Kauf einer Hofrai­the (Nr. 29 im Lagerbuch Burgalben) durch den Hannß Peter Traxel, daß diese vom Verkäufer und vorherigen Eigentümer Mathi­as Ber­ger, „von Caspar Sieber dem Sinnmüller zum Theil ererbt“ worden war 1164. Dort wird weiterhin Caspar Schäfer „der erste Sinn Müller“ ge­nannt 1165. An anderer Stelle heißt es: „Eine Wiese … habe ihr Vatter Heinrich Jochum den 10te 8br: 1718 von Caspar Sie­bern dem ge­wesenen Sinn Müller vor 4 Morgen ertauschet dessen Author [?] seye Jacob Frank vermög Kauff Brieffs vom 31te May 1709 als des Sie­bers Vorfahr an der Mühl ...“1166 . Der genannte Mathias Berger wird ausdrücklich als „Tochtermann“ bezeichnet 1167.

 

Im Lagerbuch Burgalben wird weiterhin erwähnt der Kauf einer Hofraith von „Jakob Haucken dem gewesenen Sinn Müller ohnge­fehr in Ao 1702“ 1168.

 

Literatur/Urkunden:

- Fremgen, Reinhold: Die wandernde Mühle von Burgalben. In: Heimatkalender f. d. Pirmasenser u. Zweibrücker Land. - 1995, S. 194-196

- Fremgen, Reinhold: Warum die Sinnmühle talabwärts wanderte: zur Geschichte der Mühlen in Burgalben; in: Die Rheinpfalz, Pirma­sens vom 9.1.1991

- Fremgen, Reinhold: Die Geschichte des Ortes Burgalben … (Selbstverlag 2002), S. 234-236

- Jaffé, Albert: Die Burgalber Ober- oder Sinnmühle; in: Burgalben / [Hrsg.: Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben. Schrift- u. Red. Leitung: Günther K. Cappel ...]. Waldfischbach-Burgalben, 2002, S. 439-441

 

 

- Moschelmühle, Dirrenmühle, Dyrmühle:

nicht zu verwechseln mit der Sinnmühle. Die Moschelmühle liegt ca. 500 m südlich von Waldfischbach-Burgalben am Schwarzbach. Sie gehört zum Ortsteil Burgalben; heute Gastwirtschaft.

 

1576 erteilte die hanau-lichtenbergische Regierung dem Müller Hauck aus Donsieders einen Erbbestandsbrief für die auf seine Ko­sten erbaute Mühle, „die eine viertel Stund Wegs unterhalb Burgalben am Schwarzbach gelegen“ war. Der Einspruch der Eigentümer der Wadgasser Klostermühle, der sich auf das jahrhundertealte Recht der Bannmühle berief, blieb unbeachtet 1169.

 

In einem Bericht des Schaffners zu Lemberg Wendling Lindenschmitt an die hanau-lichtenbergische Verwaltung in Buchsweiler vom 23.5.1577 heißt es u.a.: „Die erste müel und dem dorff ist in 2 Jaren auß vergönnung Hr [hoher ] Hrn [Herrschaft] alher erst gebau­ten worden[,] davon gibt müller jahrs: Herrschafft 6 achtel Korn ….“ 1170.

 

1583 heißt es: „Malmühlen Vnnden An dem Dorff Burgalben gelegen, genant Die „Dirren muschlen“, sowie „Verzeichnuß der Mi­lenn Dyr­muschel genant“ 1171. Am 28.11.1583 erscheinen vor Schultheiß und Gericht in Burgalben „nemlich Geörgen Adam von Ey­net, wohnhaft in Thonsitters, im Namen und wegen seiner selbsten und Ermelia seiner ehelichen Hausfrau, dann Catharina, weilant Foltzens Christ­manns zu Eynet hinterlassener Wittib und zeigen an [...] verkauft und zu kaufen geben. […] Dann auch Ehrsamen Casparen Nolden von Hainfeld, Zimmerer und Mahlmühlenhandwerker, Margaretha seine eheliche Hausfrau […] Ihre Mahlmühl un­den an dem Dorf Burgalben gelegen, genannt 'Die Dürtzen muscheln' … […]. Und zu solcher Mahlmühlen gehörig, in Maßen und Form, laut eines Bestandes. Dar­über habenden Bestandsbriefes als befanden Wir Philipp Graf zu Hanau und Herr zu Lichtenberg. [..] so geben auf Montag nach Johan­nes Baptista des 26. Juny […] 1576 [….]“. Der Verkauf an den Caspar Nold und Margarethe NN. erfolgte gegen Zahlung von 600 Gulden 1172.

 

Dieser Caspar Noldt, Moschelmüller kauft zusammen mit seiner Frau Margreth auf dem Burgalber Gerichtstag am 18.4.1598 einen Acker 1173. Am 3.5.1599 kaufen Diether Frankengrimmer zu Burgalben und seine Frau Sabine „ein Garten gelegen bey Dagenborn oben an dem Cappelschmitt“ für 13 Gld von Caspar Nolden dem Muschelmüller 1174. Am Gerichtstag des Burgalber Gerichts vom „Montag nach Francisci anno 1601 [haben] Wilhelm Sey von Müllenbach 1175 und seine Hausfrau Margareth .. gekauft von Caspar Nol­den von Hainfeld den Müller in der Moschell – Mühle bey Burgalben, dessen Mühle …. für 900 Gulden“ 1176.

 

Die Mühle hieß z. Zt. der Velmannn'schen Beforchung 1600 „Mosalber Mühl“ und liegt „uff der Mosalber Bach“, denn man rechnete die Moosalb zeitweise nicht nur wie heute bis zur Einmündung in den Schwarzbach, sondern sogar bis zur Einmündung der Rodalb. Der heutige Name hat sich aus der Zusammenziehung und Abschwächung gebildet 1177.

 

Auf dem Burgalber Gerichtstag vom 17.2.1610 heißt es: Dielen Heintzen Martertod von Steinalben und seine Hausfrau Appolonia haben an Rechten hinweg gewähret umb Höh Jacob zu Dunseiters [Donsieders] die Moschelmühl sampt derselben Zugehör und Ei­gen-Gütern darumb gelegen wo er von Wilhelm Seyen und dessen Hausfrau Margareth erkauft gehabt und ist der Kauf zugangen und beschehen Volgender gestalt, , daß er Zum an Ziel [etwa Zug um Zug] erlegen solle Fünffhalbhundert [550] Gulden und dann jähr­lichs Hundert biß zu völliger Betzahlung, wie auch letztlich Fünfzig Gulden, welches in einer Summe macht Taußent Gulden“ 1178. Auf dem Burgalber Ge­richtstag vom Juni 1610 heißt es: „Wilhelm Sey, gewesener Moschelmüller und seine Hausfrau Margretha, an­sässig zu Burgalben, haben gekauft von Schneider Adamen und dessen Hausfrau zu Burgalben ihre Behaußung, Garten und daselbst­en Hofgering bei der Bach ge­legen zu Burgalben ....“ 1179.

 

Am 15.8.1714 wurde ein Kaufvertrag über eine Wiese geschlossen, der im Beedbuch von Burgalben von 1745 erwähnt ist. Dort heißt es: „Mit diesem Wießenstück hatte es … diese Beschaffenheit, alß den 15te Aug: 1714 vermög vorgewiesener Privat Urkund Marx Glöck­ner [diese]… schon gekauft gehabt und das Gebäu aufführen wollen, oder selbige zu kauffen erst vorhabens geweßen, so habe nur gedcht: Glöckner bey Vinzenz Jochum von Heldersberg, ihrem Großvatter 200 fl gelehnt und seine den 8te Juny 1708 vermög produ­ciertem Kauff Brieff … von Stephan Stallern und deßen Haußfraw zu Pirmasens erkauffte Hauß und Güther …. unter der obal­legierten Privat Uhrkundt mentionirter Bürgschaft, Joh: Eberh: Paulen von Pirmasens und Joh: Valentin Letterings von Donsieders davor verhypo­theciret. Den 5te Febr: 1715 habe Eß Michael Vöthel [?] und Marx Glöckner als Besitzer der Muschelmühl selbige an den verstorben Hanß Jakob Beckern und dessen auch verstorbenen Bruder Andris Beckern solcher Gestalt verkaufft, daß sie die 200 fl bey Vinzenz Jo­chum zu Heldersberg …“ 1180. An anderer Stelle heißt es: „Eine Wiese … habe ihr Vatter Heinrich Jochum den 10te 8br: 1718 von Caspar Siebern dem gewesenen Sinn Müller vor 4 Morgen ertauschet dessen Author seye Jacob Frank vermög Kauff Brieffs vom 31te May 1709 als des Siebers Vorfahr an der Mühl ...“ gewesen war1181 .

 

Zwischen 1739 und 1741 wird der „Muschelmüller“ Andreas Becker in den Akten genannt 1182.

 

1745 wird im Lagerbuch Burgalben erwähnt, daß ein Theil der Hofraith Nr. 14 von „Jacob Beckern den geweßenen Muschelmüller“ ver­kauft worden ist 1183.

 

Im Lagerbuch Burgalben 1745 wird genannt der „Jacob Meyer auf der Muschelmühl uxorio noe Maria Cathar: Beckerin“. Diese ist die Tochter des verstorbenen „Muschelmüllers“ Johann Jakob Becker 1184. Dieser Jakob Becker habe einen Platz bei der Moschel­mühle lt. Kaufbrief vom 18.6.1743 von der Herrschaft [Anm. Grafschaft Hanau-Lichtenberg] gekauft 1185. Zur Moschelmühle heißt es weiter im Lagerbuch vom 1745: „Die sogenannte Musch Mühl [ist laut] Cehsions Brief vom 29te Maji 1737, ingln Kauffbrieff vom 5te febr: 1715 ...“ 1186.

 

1744 hat der Müller auf der Moschelmühle, Christian *Becker 1187, die Mühle von seinem Bruder Andreas *Becker übernommen und war 1766 nach langer Krankheit gestorben. Während dieser Krankheit mußte er die Mühle mehrmals verpachten. Einer der Pächter war der Ehemann von Beckers späterer 2. Ehefrau, Maria Elisabeth Funck, Johann Theobald Hess aus Niedermiesau († 5.4.1762 ). Als weiterer Pächter tritt dann Johannes Störzenbach in Erscheinung und ab März 1776 bis März 1773, bis zur Volljährigkeit von Christi­an Beckers Sohn, Joseph *Becker, wurde die Mühle von dem Pächter Georg Heinrich Kuhn aus Morschbronn bewirtschaftet.

 

Der Müller Christian *Becker ist auch im Mühlenverzeichnis der Grafschaft Hanau-Lichtenberg von 1766 als Erbbeständer auf der Mo­schelmühle genannt 1188.

 

Am 22.3.1773 übernahm dann Joseph *Becker die Moschelmühle 1189. Joseph Becker, der Müller auf der Muschelmühle, erhob 1774 Kla­ge gegen seine Stiefmutter Elisabeth Becker wegen Zauberei 1190.

 

Um 1782 ist Johann Jakob *Mattil als Lehnsmüller auf der „Muschelmühle“, Sohn des Müller zu Thaleischweiler, Jakob Mattil; °° 28.5.1782 in der reformierten Kirche Wallhalben mit Maria Elisabetha Neßmann, Tochter des Philipp Neßmann, Gemeinsmann zu Saal­stadt 1191.

 

Nach dem frühen Tod Beckers († 22.3.1784 Moschelmühle Burgalben im Alter von 39 Jahren 1192 heiratete seine Witwe im 2. Ehe Jo­hann Jakob *Bohl einen Mühlenbauer, der ab 22.11.1785 die Mühle weiterführte 1193; auf diesen folgten (bzw. mit ihn gemeinsam) die Söhne Heinrich Jacob *Becker (ca. 1779 Moschelmühle in Waldfischbach-)Burgalben – 20.8.1808; °° 6.4.1806 mit Maria Catha­rina Weber) und des Müllers Jacob Becker (5.8.1778 Moschelmühle in Waldfischbach-Burgalben - ++++; °° Anna Maria Bohl) 1194.

 

Müller auf der Moschelmühle waren:

- 1576 NN. Hauck

- bis vor 1583 Christmann Foltz; dessen Witwe Catharina und Geörgen Adam von Eynet wohnhaft in Thonsitters, sowie dessen Ehe­frau Ermelia verkaufen die Mühle an den Caspar Nold und dessen Ehefrau Margarethe NN.

- ab 1583 bis 1601 Caspar Nold/Noldt; dieser hat die Mühle 1601 verkauft an Wilhelm Sey

- ab 1601 bis +++ Wilhelm Sey

- bis 1744 Andreas Becker; die Mühle übernimmt dessen Bruder Christian Becker

- 1744 -1766 Christian Becker; er war lange krank; während dieser Krankheit mußte er die Mühle mehrmals verpachten. Einer der Päch­ter war der Ehemann von Beckers späterer 2. Ehefrau, Maria Elisabeth Funck, Johann Theobald Hess aus Niedermiesau († 5.4. 1762 ). Als weiterer Pächter tritt dann Johannes Störzenbach in Erscheinung und ab März 1776 bis März 1773, bis zur Volljährigkeit von Christi­an Beckers Sohn, Joseph *Becker, wurde die Mühle von dem Pächter Georg Heinrich Kuhn aus Morschbronn bewirt­schaftet. Mit Errei­chen der Volljährigkeit übernimmt der Sohn Joseph Becker die Mühle.

- 22.3.1773 bis 22.3.1784 Joseph Becker; nach dessen frühem Tod († 22.3.1784 Moschelmühle Burgalben im Alter von 39 Jahren) hei­ratete seine Witwe Maria Barbara Ruck (Tochter des Burgalber Gerichtsschöffen Georg Ruck) 1195 in 2. Ehe Johann Jakob *Bohl einen Mühlenbauer, der ab 22.11.1785 die Mühle weiterführte

- 22.11.1785 bis 27.4.1813 Johann Jakob Bohl; aus der Ehe mit Maria Barbara Ruck stammt der Müller Johann Adam Bohl und der

Müller Johann Georg Bohl

 

Abbildung:

- Ölgemälde von L. Götz, Wartenberg: abgedruckt auf dem Buchumschlag von Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O.

 

Literatur/Urkunden:

- Fremgen, Reinhold: Die Geschichte des Ortes Burgalben ... (Selbstverlag 2002), S. 227-231

- Fremgen, Reinhold: Der Moschelmühler Hexenprozeß; in Historischer Verein Pirmasens, Jahrbuch 11 (2003), S. 67-76

- Jaffé, Albert: Die Moschelmühle; in: Pirmasenser Heimatblätter Nr. 6 vom 12.6.1930 und Nr. 7 vom 24.7.1930. +++noch bearbeiten+++

- Jaffé, Albert: Die Lohmühle auf der Moschelmühle; in: Burgalben / [Hrsg.: Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben. Schrift- u. Red. Leitung: Günther K. Cappel ...]. Waldfischbach-Burgalben, 2002, S. 431 ff

- Jaffé, Albert: Die Moschelmühle; in: Burgalben / [Hrsg.: Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben. Schrift- u. Red. Leitung: Gün­ther K. Cappel ...]. Waldfischbach-Burgalben, 2002, S. 431 ff

- LA Speyer C 20 Nr. 1078 (Moschelmühler Hexenprozeß): Klage Joseph Beckers, Müller auf der Muschelmühle geben seine Stief­mutter Elisabeth Becker wegen Zauberei

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 1736: Forderung des Valentin Rauch von Gerhardsbrunn an den Muschelmül­ler Andreas Becker, 1739-1741

 

 

- Lohmühle auf der Moschelmühle:

1830-1838 von Johann Christian *Mattil errichtet

 

Literatur/Urkunden:

- Fremgen, Reinhold: Die Geschichte des Ortes Burgalben ... (Selbstverlag 2002), S. 231

- Jaffé, Albert: Die Lohmühle auf der Moschelmühle; in: Burgalben / [Hrsg.: Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben. Schrift- u. Red. Leitung: Günther K. Cappel ...]. Waldfischbach-Burgalben, 2002, S. 431 ff

 

 

- Motz Nickels Mühl:

Die Lage der Mühle ist unklar, ebenfalls ob es sich um eine abweichende Benennung einer der Burgalber Mühlen handelt. Die Mühle wird soweit ersichtlich lediglich einmal im Burgalber Gerichtsbuch beiläufig genannt. Dort heißt am Gerichtstag vom 20.5.1607 im Rah­men eines Grundstückskauf: „Veltin Meyer und seine Hausfrau Anna, Schöfer Veiox Tochter, wohnhaft zu Burgalben Fischbach haben auf anno [15]95 mit Kappel Gallen zu Einöth … einen Tausch … getroffen und weil Kappell Gallen Kinder vemeinen, daß er nicht alles erle­digt, so haben sie sich vor Gericht verglichen … und sind dies die Stücker. Item ein Stück Wiesen … gelegen oben an des Schultheiß Stück zu Vischbach, item noch ein Stücklein oben an erwähnten Stückern bei Motz Nickels Mühl gelegen auf den Bit­scher Seiten “ 1196.

 

Es könnte sich um oberhalb von Waldfischbach gelegene Geiselberger Mühle handeln, die Im Jahr 1600 war „Schultheißen Nickels“ (auch als „Nickel Schuster“ bezeichnet) von Horbach der Müller auf der Hertersweiler Mühle. Nach ihm hieß die Mühle „Alte Schulthei­ßenmühle“.

 

 

- Munzingermühle:

s. Burgalber Mühle

 

 

- Papiermühle bei Burgalben (nur geplant):

als 1761 die Ländereien des in der Gemarkung Donsieders, bei Burgalben gelegenen, ehemaligen und schon um 1630 eingegangenen Hofes namens Diedersbach versteigert wurden, war den Steigerern desselben namens Paul Hirschelmann, Heinrich Knörr und Kon­sorten aus Donsieders durch den Landgrafen von Hessen-Darmstadt die Auflage gemacht worden, auf der Schwarzbach bei Burgal­ben eine Pa­piermühle zu errichten. Da diese 1770 noch nicht erbaut war, wurden die Ersteigerer der Ländereien bei Androhung einer Strafe von 100 Reichsthalern und der Enteignung der ersteigerten Grundstücke, aufgefordert die Papiermühle alsbald zu errichten 1197. Die Angele­genheit erledigte sich, als 1772 der Besitzer der Schelermühle (bei Winzeln), Georg *Grohe, sich verpflichtete eine Pa­piermühle zu er­richten (s. Vinninger Papiermühle) 1198.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2726: Erbbestandsgüter auf dem Diedersberg und die Papiermühle bei Don­sieders, 1761-1791

 

 

- Sägemühle:

s. Wappenschmiede

 

 

- Sinnmühle:

s. Dietersbacher Mühle

 

 

- Wappenschmiede:

sie lag an der Brücke, wo das Dietersbächel in den Schwarzbach mündet; ab 1824 ein Waffenhammer“; ehemalige Sägemühle

 

Es dürfte sich um die bei Schoch erwähnte „Wappenschmiede im Schwarzbachtale“ handeln, die in den 1880er Jahren den Betrieb ein­stellte 1199; sie lag an der Brücke, wo das Dietersbächel in den Schwarzbach mündet; ab 1824 ein Waffenhammer“; die ehemalige Säge­mühle; es dürfte sich um die bei Schoch erwähnte „Wappenschmiede im Schwarzbachtale“ handeln, die in den 1880er Jahren den Be­trieb einstellte 1200.

 

 

- Zimmermühle:

s. Dietersbachermühle, Obermühle, Sinnmühle

 

 

 

 

 

Burgsponheim:

VG Rüdesheim, Lk Bad Kreuznach; liegt auf einer Anhöhe über dem Ellerbach zwischen dem Soonwald und der Nahe. Zur Gemeinde ge­hört auch der Wohnplatz Ackvas Mühle 1201.

 

Die über dem Dorf Burgsponheim gelegene gleichnamige Burg (1127 erstmals urkundlich erwähnt) war bis Anfang des 13 Jh. der Sitz der Grafschaft Sponheim, bevor die Grafen von Sponheim diesen nach Kreuznach verlegten. Das Dorf gehörte zur Vorderren Grafschaft Sponheim und lag im Oberamt Kreuznach; das Oberamt Kreuznach war seit 1417 Teil des Kondominiums von Kurpfalz, Veldenz, Pfalz-Simmern und der Markgrafschaft Baden. Ab 1708 gehörte das Amt Kreuznach nach einer Realteilung vollständig zur Kurpfalz, allerdings wurde das Dorf Burgsponheim an die Markgrafschaft Baden abgetreten.

 

Mühlen:

der Johann Caspar Spengler (luth.; 19.2.1720 Burgsponheim - † 25.8.1771 Burgsponheim; °° 26.4.1746 mit Katharina Philippina Roos [luth.; 28.10.1727 Winterburg - † 20.6.1774 Burgsponheim]) war Müller in Burgsponheim und Schultheiß des Sponheimer Tales 1202.

 

 

 

 

 

Burrweiler:

VG Edenkoben, Lk Südliche Weinstraße; der Ort liegt 7 km südlich von Edenkoben unterhalb des Annaberges am Westrand der Rheine­bene; der Ort gehörte zu zeitweise zur Kurpfalz, dann als kurpfälzisches Lehen an die Grafen von der Leyen, wo das Dorf bis zur franzö­sischen Revolution verblieb 1203.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 60 katholischen und 3 jüdischen Familien auf 1204.

 

 

Mühlen:

in Burrweiler muß es schon im Mittelalter eine Mühle gegeben haben, wie der um 1275 urkundlich überlieferte Flurname „am Mulenbu­hel“ zeigt. In einem vom Geistlichen Gericht in Speyer beurkundeten Testament von 1275 stifteten der Ritter Hugo miles de Bellenheim dictus Havenarius (= Ritter Hugo von Bellheim gen. Hafner) und seine Frau Lukardis dem Kloster Eußerthal Weinberge in Altenvorst (heute Wüstung bei Burrweiler), darunter „anderthalben Morgen am Mulenbuhel“ für die Unterhaltung des ewigen Lichts am Marienaltar 1205.

 

Die Mühle in Burrweiler ist auch im dritten Testament des Ritters Hugo miles de Bellenheim dictus Havenarius (= Ritter Hugo von Bell­heim gen. Hafner), ausgefertigt vom Offizialatsgericht in Speyer 1275 aufgeführt. Diese Mühle vermachte der Erblasser dem Kloster Hördt 1206.

 

Aus Burrweiler stammt der Müller Hanß Stephan * Hartlieb (auch: Vattleb), dieser erhält 1693 die Erlaubnis die Mühle in Großfisch­lingen wieder aufzubauen und sie 8 Jahre lang abgabenfrei zu betreiben. Er ist ab 1715 Müller in Weyher 1207.

 

 

- Burrweiler Mühle:

nördlich von Burrweiler, in den Rottwiesen gelegen; 1828 als „Burrweilermühle“ 1208, 1836 als „Mühle im Thale über der Waagbach“ 1209 urkundlich erwähnt.

 

Eine Mühle bestand hier schon sehr früh, wohl die heutige Burrweiler Mühle; das bezeugen Flurnamen: 1275 „im Mülenbühel“ (1210; 1609 ein Wingert „im Mülenbüel gelegen“ 1211; 1739 „am Mühlhübel genant“ 1212. Die Mühle liegt außerhalb des Dorfes 1213.

 

1686 erbaut von Hans Hartlieb. 1699 kauft Johannes Wiß (1. Generation) die Burrweiler Mühle. 1794 Maria Ludovica Wiß (in Frankreich geb. Simulin) bewahrt die Mühle vor der Zerstörung durch französische Revolutionstruppen 1214.

 

Im „Landauer Eilboten“ vom 10.4.1841 lassen auf der sog. „Burrweiler Mühle“ bei Burrweiler der Christian *Wiß, Müller und Gutsbesit­zer, auf der Mühle wohnhaft, und die Erben „verlebten Ehefrau“ deren bewegliches Vermögen versteigern 1215.

 

1850 wird vor der Mühle ein Ziergarten mit Karpfenteich und die Insel angelegt. 1867 erfolgt die Inbetriebnahme des Sägewerks 1216.

 

In den 1930er Jahren verfügte die Getreidemühle über einen Walzenstuhl und hatte eine Kapazität von 1 Tonne Getreide/Tag. Angetrie­ben wurde sie über ein oberschlächtiges Wasserrad mit einem Durchmesser von 6 m, das eine Leistung von 6 PS hatte. 1939 wurde es durch eine moderne Durchflußturbine ersetzt. Man erhielt jetzt eine Fallhöhe von 6,10 m zwischen Oberwasser und Unterwasser bei ei­ner Leistung von 13 PS. Zwischen 1943-1948 wurde die Mühle als Kundenmühle betrieben (d.h. es wurde i.e.L das Getreide von Kunden gemahlen und weniger Mehl auf eigene Rechnung). Bedingt durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft in den 1950er Jahren und das Stillegungsprogramm des Bundes von 1957 kam es 1960 zur Stillegung der Mühlen durch den Müller Eugen Wiß. Dessen Sohn Theo Wiß, der letzte Müller auf der Burrweiler Mühle baute de Betrieb, bestehend aus Sägemühle und Landwirtschaft, zum Weingut um. Theo Wiß hatte den Betrieb 1964 von seinen eltern übernomen. 1970 wurde das Sägewerk geschlossen. Heute ist der ehemalige Mühlenbe­trieb in zwei Bereiche aufgeteilt: Der älteste Sohn von Theo und Gertrud Wiß, Gerhard Wiß, führt heute das Weingut. Der jüngere Bru­der Christian mit Ehefrau Michaela, beides gelernte Hotelfachleute, schufen aus Gertruds Weinstube das heutige Landrestaurant „Burr­weiler Mühle“ 1217.

 

Karte:

- LA Speyer Best. A14 Nr. 150e, fol. 74: Lageskizze der Burrweiler Mühle

 

Literatur/Urkunden:

- Burger, Fritz: 300 Jahre Burrweiler Mühle 1686-1986. Burrweiler 1986

- Möller, Wolfgang: Erinnerungen des letzten Müllers Theo Wiss. - In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch. - 34 (2012), S. 24-26

- o.A.: Die Mühle in den Rottwiesen [Burrweiler Mühle, Farn. Wiss]. In: NSZ-Rheinfront, Süd, v. 6. I. 1938.

 

 

 

 

 

Busenberg:

VG Dahner Felsenland, Lk Südwestpfalz; während des Mittelalters und in der frühen Neuzeit zählte Busenberg wie die Umgebung meist zum Herrschaftsbereich des Hochstifts Speyer, zeitweise auch zur Kurpfalz bzw. zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 25 katholischen Familien auf 1218.

 

Zum Dorf Busenberg gehört die Wüstung Bärenbunn (heute Bärenbunnerhof).

 

 

Mühlen:

- Bärenbrunnermühle:

s. Schindhard

 

 

- Busenberger Mühle:

um 1619 hatten die Eckbrechte von Dürkheim um das Dorf Busenberg herum beträchtlichen Besitz, darunter die Mühle 1219. 1702 war die Familie von Dürkheim erneut von Kurpfalz mit dem Dorf Busenberg belehnt worden

 

Um 1793 war Balthasar *Breiner (auch Breuner oder Brenner) als Müller in Busenberg; er ist zwischen 1791 und 1793 vor den französi­schen Truppen emigriert 1220.

 

 

1 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 48; vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. 1, S. 30.

2 LA Speyer Best. W41 Nr. 2379/1 Karte Mehlingen vom 15.9.1829.

3 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 851/4: Verlegung einer Wasserleitung (gefaßter Bach) zur Mühle von Wilhelm Eicher in Rohrbach über Baalborner Gebiet, 1744-1748,

1768.

4 Vgl. Bayerisches HStA Kasten blau 390/3/II.

5 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, Bd. 1, a.a.O., S. 390.

6 Vgl. LA Speyer B2 Nr. A 292 fol. 107 ff; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 233.

7 Vgl. Esser: Ortsfamilienbuch Winden, a.a.O., S. 221, Nr. 954.

8 Vgl. Brauner,: "Die Vorstadt und die Mühlen wurden im Jahr 1635 durch die Soldaten ruiniert", In: Rheinpfalz, Landau v. 17.1.1978. [Bad Bergzabern.] .

9 Vgl. luth. KB Vorderweidenthal 1, S. 77.

10 LA Speyer Best. B2 Nr. 731/6.

11 Vgl. Archives Départementales du Bas-Rhin, Strasbourg, Nr. 1L 1418; zitiert bei Martin: Emigration, a.a.O., S. 306.

12 Vgl. Eilbote Landau vom 5.9.1835, Nr. 36, S. 141.

13 Vgl. LA Speyer Best. J1 Nr. 168: Der bewaffnete Zug nach Steinfeld am 17.6.1749.

14 Vgl. Brauner: „Von der Schleif-Schneid-Ölmühle und der Hammerschmiede zum Gasthof "Augspurger Mühle". [Bad Bergzabern.]. In: Bad Bergzabern. 1978, Nr. 8.

15 Vgl. Eilbote Landau vom 28.8.1841, Beilage zu Nr. 35.

16 Vgl. Brauner: „Von der Schleif-Schneid-Ölmühle und der Hammerschmiede zum Gasthof "Augspurger Mühle". [Bad Bergzabern.]. In: Bad Bergzabern. 1978, Nr. 8.

17 Vgl. LA Speyer Best. J1 Nr. 179: „Die Bewegung im Kanton Bergzabern, Urteilsauszüge und ältere Untersuchungsstücke Revolutionäre betreffend“, Bl. 510-542.

18 Vgl. Böttcher: Familienbande der pfälzischen Revolution, a.a.O., S. 318.

19 Vgl. Brauner: „Von der Schleif-Schneid-Ölmühle und der Hammerschmiede zum Gasthof "Augspurger Mühle". [Bad Bergzabern.]. In: Bad Bergzabern. 1978, Nr. 8.

20 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 233.

21 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 108; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 233.

22 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 108r.

23 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 233.

24 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 108r.

25 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 234.

26 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 108r; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 234.

27 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 12.

28 Vgl. Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 100; Prot Landeskirchenamt Speyer Abt. 57 Nr. 20.

29 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 13.

30 Vgl. Dörrenbach, Gemeinde [Hrsg.]: 1000 Jahre Dörrenbach, a.a.O., S. 457; LA Speyer Best.V23 Nr. 126 Nachlaß Vogelgesang.

31 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 379, mit schreibfehlerhafter Angabe des Namens Martel; s. Martelsmühle und nicht Bar­telsmühle.

32 Eilbote Landau vom 8.8.1840, Nr. 32, S. 120.

33 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 12.

34 Vgl. LA Speyer Best. J 1 Nr. 161: Verhaftung des Landkommissärs Freiherr von Maillot in Bergzabern am 28.5.1849.

35 Vgl. Brauner: Untertanenlisten des Amtes Bergzabern 1612; in: Anthes et. al: Pfälzische Untertanenlisten, a.a.O., S. 36.

36 Vgl. Weintraud: Die Ölmül­lerfamilie Pastetenbecker, a.a.O., S. 424 Anm. 6.

37 Eilbote Landau vom 9.7.1853, S. 299 = LA Speyer Best. Y 20/41.

38 Vgl. Weintraud: Die Ölmül­lerfamilie Pastetenbecker, a.a.O., S. 423.

39 Vgl. Weintraud: Die Ölmül­lerfamilie Pastetenbecker, a.a.O., S. 423.

40 LA Speyer Best. B2 Nr. 731 2: „Gesuch des Ölmüllers Pastetenbeck zu Bergzabern seiner Ölmühle einen Mahl- und Schälgang anhängen zu dürfen 1773“.

41 Vgl. Weintraud: Die Ölmül­lerfamilie Pastetenbecker, a.a.O., S. 423.

42 Vgl. Weintraud: Die Ölmül­lerfamilie Pastetenbecker, a.a.O., S. 424 Anm. 6.

43 Vgl. Weintraud: Die Ölmül­lerfamilie Pastetenbecker, a.a.O., S. 423.

44 Eilbote Landau vom 17.1.1846, S. 13 = LA Speyer Best. Y 20/41.

45 Eilbote Landau vom 9.7.1853, S. 299 = LA Speyer Best. Y 20/41.

46 Vgl. Eilbote Landau vom 7.7.1855, S. 304 = LA Speyer Best. Y 20/41.

47 Vgl. Eid: Hof- und Staatsdienst, a.a.O., S. 120 Anm. 1.

48 Vgl. Eid: Hof- und Staatsdienst, a.a.O., S. 140.

49 Vgl. Henrich: Landauer Scharfrichter; in: Mittei­lungen des Hist. Vereins d. Pfalz 1980, S. 325; vgl. Stadtarchiv Landau B I Bd. 17 fol. 202.

50 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 112.

51 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 70.

52 Vgl. Eilbote Landau vom 19.3.1836, S. 47 = LA Speyer Best. Y 20/41.

53 Vgl. Esser: Ortsfamilienbuch Winden, a.a.O., S. 139 Nr. 567.

54 Vgl. LA Speyer Best. H31 Nr. 151 Z 2290: Verbreiterung der Bezirksstraße Bergzabern-Dahn bei der Sägemühle Wirth in Bergzabern, hier: Geländeerwerb, 1926.

55 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 490.

56 Vgl. Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 100.

57 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., +++Zitat ergänzen: Seitenzahl+++; vgl. Kuby: Schmackenmühle, a.a.O., S. 100.

58 Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220, Bl. 33-34r.

59 Vgl. Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 99.

60 Vgl. Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 100.

61 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 261.

62 Vgl. KB Rued, OS Münzesheim, ref. KB Winden.

63 Vgl. Steiner:Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 261.

64 Vgl. Dörrenbach, Gemeinde [Hrsg.]: 1000 Jahre Dörrenbach [Dörrenbach 1992], S. 451; Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S..100.

65 Vgl. Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 100.

66 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 42.

67 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 46.

68 Vgl. Petermann: Klingenmünster Reformiertes Kirchenbuch, Teil: Verstorbene 1707-1793, a.a.O., S. 8.

69 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 490; vgl. Kuby: Die Schmackenmühle und ihre Bewohner zwischen 1690 und 1733; in: PRFK 1982, S. 99.

70 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 490.

71 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 234.

72 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 323.

73 Vgl. Brauner: Untertanenlisten des Amtes Bergzabern 1612; in: Anthes et. Al: Pfälzische Untertanenlisten, a.a.O., S. 36.

74 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 109.

75 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 234.

76 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 323-324; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 731/4.

77 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 324.

78 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 324.

79 Vgl. Brauner: Untertanenlisten des Amtes Bergzabern 1612; in: Anthes et. Al: Pfälzische Untertanenlisten, a.a.O., S. 37.

80 Vgl. Schultz: Schönau, a.a.O., S. 118.

81 Vgl. Archiv PRFK Ludwigshafen, Unterlagen Lorch.

82 Vgl. Schultz: Schönau, a.a.O., S. 118.

83 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 324.

84 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 324; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 293/2.

85 Vgl. Eilbote Landau vom 5.3.1836.

86 Vgl. Kell: Fürstentum Leiningen, a.a.O., S. 23; vgl. FLA A5/35/18; vgl. Kell: Hof und Kultur, a.a.O., S. 269

87 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/I fol. 75r.

88 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/I fol. 48r.

89 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/I fol. 106.

90 Vgl. Ludt: Hochspeyer, a.a.O., S. 71; vgl. LA Speyer Best. A2 / 1178/ 9 VII Bl. 2; vgl. Ref: Die Hinrichtung des Mörders Asmus Gottschalck aus Enken­bach anno 1613; in: PRFK 62. Jg. 2013, Bd. XVII, S. 561.

91 Vgl. Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 16.

92 Vgl. LA Speyer Best. H1 Nr. 1090, fol. 41-49.

93 Vgl. LA Speyer Best. H32 Nr. 239/2: Errichtung einer Bordmühle in Dürkheim durch den Holzhändler Jakob Schön, 1836-1859.

94 Vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 481

95 Vgl. Lehmann: Geschichtliche Gemälde aus dem Rheinkreise Bayerns. Zweites Heft: Das Dürkheimer Tal, Heidelberg 1834, S. 106.

96 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 2, S. 414.

97 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 277.

98 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 216.

99 Vgl. Weizsäcker: Pfälzische Weistümer, a.a.O., Bd. 1, S. 301 Anm. 1.

100 Vgl. Weizsäcker: Pfälzische Weistümer, a.a.O., Bd. 1, S. 299.

101 Vgl. Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, a.a.O., 262 Nr. 506; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 216.

102 Vgl. Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 481.

103 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 763, fol. 2 (Copia Bachordnung über die Türkheimer Bach“ von 1479).

104 Vgl. Lehmann: Geschichtliche Gemälde aus den Rheinkreise Bayerns II, Heidelberg 1934, S. 47.

105 Anm.: es handelt sich bei den beiden Limpurgischen Mühlen um die Fronmühle in Dürkheim und die Herzogmühle bei Grethen.

106 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 60.

107 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 70-70r.

108 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 71.

109 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 71-76.

110 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 76.

111 Anm.: zu Thomas Blarer von Geyersberg vgl. Stuck: Verwaltungspersonal der Oberämter, a.a.O., S. 15.

112 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 76.

113 Görtz: Das Kallstadter Gerichtsprotokollbuch 1563-1740, a.a.O., S. 308.

114 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 77-87.

115 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 87.

116 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 216 m.w.N.

117 Vgl. Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 481.

118 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 154; nicht genannt bei Stuck: Verwaltungspersonal Oberämter, a..a.O.

119 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 153.

120 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 153r.

121 Vgl. LA Speyer Best. A14 Nr. 9, fol. 152-152r.

122 Vgl. Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 481.

123 Vgl. Lehmann: Geschichtliche Gemälde aus dem Rheinkreise Bayerns. Zweites Heft: Das Dürkheimer Tal, Heidelberg 1834, S. 106.

124 Vgl. Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 481.

125 LA Speyer Leininger Lagerbuch 9, S. 16/17

126 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises II, a.a.O.,S. 415.

127 Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. II, S. 415.

128 Vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 481.

129 Vgl. Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 355.

130 Vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 480.

131 Vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 480.

132 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 275 unter Berufung auf eine schriftliche Auskunft des FLA Amorbach.

133 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 1837, darin Q3 Gültverschreibung von 1612.

134 Vgl. Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 353.

135 Vgl. Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 355.

136 Vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 480-481.

137 Vgl. LA Speyer Best. H1 Nr. 1090, fol. 41-49.

138 Vgl. LA Speyer Best. H32 Nr. 239/10: Eichpfahlsetzung an der Mühle des Moritz Maas in Dürkheim, 1859.

139 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Landkreis Bad Dürkheim http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Bad_Dürkheim.pdf, Abruf vom 30.6.2014.

140 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 51.

141 Vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 480-481.

142 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Landkreis Bad Dürkheim http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Bad_Dürkheim.pdf, Abruf vom 30.6.2014.

143 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 1837, darin Q39 Kaufbrief über die Holdermühle in Dürkheim von 1620.

144 Vgl. Reichardt: Familie Wernz, a.a.O., S. 4.

145 Zitiert nach Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 481.

146 Anm.: in westlichen Verlauf des Straßenzuges liegt die Gerbergasse, die auf die Gerberzunft in Bad Dürkheim hinweist. Die Rotgerber benötigten für ihr Handwerk Gerberlohe, die in der Lohmühle produziert worden sein dürfte.

147 Vgl. Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 355; vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 478.

148 Vgl. Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 478.

149 Vgl. Lehmann: Geschichtliche Gemälde aus dem Rheinkreise Bayerns. Zweites Heft: Das Dürkheimer Tal, Heidelberg 18734, S. 106; vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 478.

150 Vgl. Dautermann u.a.:Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 478.

151 Vgl. Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, a.a.O., S. 76.

152 zitiert nach Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, a.a.O., S. 76.

153 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 311.

154 Vgl. LA Speyer Best. H32 Nr. 239/8: Erneuerung des Mühlwerks des Müllers Joh. Lauf in Dürkheim, 1859.

155 Vgl. LA Speyer Best. H32 Nr. 239/9: Änderung des Mühlwerks des Müllers Joh. Lauf in Dürkheim, 1889.

156 Vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 478.

157 Vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 480.

158 Vgl. Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 355; vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 478.

159 Vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 478.

160 Vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 478.

161 Vgl. Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 355.

162 Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, a.a.O., S. 76.

163 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1096/4: Grethen: Witwe des Philipp Jakob Wernz gegen Kaspar Zumstein aus Dürkheim: Höhe des Wasserablasses, 1787-1793.

164 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 53.

165 Vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 478.

166 Vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 480.

167 Vgl. Görtz: Frankenthaler Ratsprotokolle 1664-1667, a.a.O., S. 15.

168 Anm.: die Mühle ist mE identisch mit der Untermühle Bad Dürkheim; die Halsbergstraße verläuft von der Sonnenwendstraße bergab in südwestlicher Richtung und mündet in die Vigilienstraße, die wiederum in die Kaiserslauterer Straße übergeht und nahe der alten „Kehre“ in die B37 mündet.

169 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 3179.

170 Vgl. Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, a.a.O., S. 75.

171 Vgl. Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, a.a.O., S. 75; vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 478.

172 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 263.

173 Vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 478-480.

174 Vgl. Weber: Mühlen und Mül­lerhandwerk, a.a.O., S. 263; LA Speyer Best. A 14 Nr. 9 ff.; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1096/7: Acta betr: Zwistigkeiten zwischen den Stift Limburgischen Mühlen-Erbbeständern wegen des Waßerablasses, 1720-1722“.

175 Vgl. Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 355.

176 Vgl. Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, a.a.O., S. 76.

177 Vgl. Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 357.

178 Vgl. Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 357.

179 Lagerbuch Dürkheim 1787 zitiert nach Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, a.a.O., S. 76.

180 Vgl. Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 357.

181 Vgl. Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 357.

182 Vgl. Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 358.

183 Vgl. Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 358.

184 Vgl. Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 358.

185 Vgl. LA Speyer Best. H32 Nr. 239/6.

186 Vgl. Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 358.

187 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 52.

188 Vgl. Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, a.a.O., S. 77.

189 Vgl. Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, a.a.O., S. 79.

190 Vgl. LA Speyer Best. H32 Nr. 239/7.

191 Vgl. Reichardt: Familie Zumstein, a..a. O., S. 359; nach Feldmann: Mahlmühle Zumstein, a.a.O., S. 77 erfolgte die Stillegung der Ölmühle erst 1913.

192 Vgl. Feldmann: „Mahlmühle, Ölmühle, Schwarzfabrik. Aus der Geschichte der Familie J. G. Zumstein“, a.a.O., S. 79.

193 Vgl. Dautermann u.a.: Bad Dürkheim. Chronik einer Salierstadt, a.a.O., S. 480.

194 Vgl. Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographi­scher Teil, a.a.O., S. 6 m.w..N.

195 Vgl. Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographischer Teil, a.a.O., S. 9.

196 Vgl. Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographischer Teil, a.a.O., S. 2.

197 Vgl. Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographi­scher Teil, a.a.O., S. 6 m.w..N..

198 Vgl. Spengel: Mühlen im Bereich der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., S. 76/77.

199 Vgl. Anthes: Kasualien ref. Pfarrei und luth. Pfarrei Meisenheim, a.a.O., S. 1270 Nr. 5794.

200 Vgl. Anthes: Kasualien ref. Pfarrei und luth. Pfarrei Meisenheim, a.a.O., S. 1270 Nr. 5798.

201 Vgl. Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographischer Teil, a.a.O., S. 3.

202 Vgl. Spengel: Mühlen im Bereich der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., +++prüfen: ob Bd. 1 oder 2+++ S. 76/77.

203 Vgl. Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographischer Teil, a.a.O., S. 3; vgl. Spengel: Mühlen im Bereich der mittleren und unteren Nahe, a.a.O.,

S. 76/77.

204 Vgl. Spengel: Mühlen im Bereich der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., +++prüfen: ob Bd. 1 oder 2+++ S. 76/77.

205 Vgl. Fabricius: Herrschaften des unteren Nahegaus, Topographischer Teil, a.a.O., S. 3.

206 Vgl. Internetseite http://www.badenheim.de/site/index.php?article_id=2; Abruf am 19.8.2013.

207 Vgl. Pöhlmann: Regesten der Lehensurkunden der Grafen von Veldenz, a.a.O., Nr. 712; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau.

208 Vgl. Pöhlmann: Regesten der Lehensurkunden der Grafen von Veldenz, a.a.O., Nr. 713; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen-Oppau..

209 Vgl. Pöhlmann: Regesten der Lehensurkunden der Grafen von Veldenz, a.a.O., Nr. 720.

210 Vgl. Fuchs: Copulation „Auswärtiger“ im Badenheimer Kirchenbuch; in: PRFK 1997, S. 654.

211 Vgl. Fuchs: Copulation „Auswärtiger“ im Badenheimer Kirchenbuch; in: PRFK 1997, S. 651.

212 Vgl. Fuchs: Copulation „Auswärtiger“ im Badenheimer Kirchenbuch; in: PRFK 1997, S. 651.

213 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 137.

214 Vgl. Zink: Lauterecken, a.a.O., S. 361.

215 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Naumburg_(B%C3%A4renbach, Abruf am 19.8.2013.

216 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 139 unter Bezugnahme auf LHA Koblenz Ko. 33/508.

217 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 139.

218 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 139 unter Bezugnahme auf LHA Koblenz Best. 441 Nr. 17818 und Best. 33

Nr. 508.

219 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 139.

220 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Wei­erbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 284

Nr. 1312.

221 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreiden­bach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 417.

222 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 417; vgl.

kath. Familienbuch Baumholder Nr. 593.

223 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, Bd. 2, a.a.O., S. 139.

224 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Baerenthal, Abruf am 18.8.2013.

225 Vgl. Anthes: Die Kasualien der reformierten Pfarrei 1607-1798 und der Lutherischen Pfarrei 1684-1798 zu Meisenheim am Glan, a.a.O., S. 432.

226 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 4357.

227 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 4343.

228 Vgl. Lindemer: Einwanderung in die Herrschaft Sickingen, Amt Landstuhl, um 1700, Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1956, S. 84.

229 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 294/95 leider ohne Quellenangabe.

230 Vgl. HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von Sickingen: Sickingisches Amtsrelationsbuch Bd. I Nr. 5b S. 378 = Zusammenfassung PRFK Archiv Ludwigshafen

Ordner Nr. XIV L 2.0 lfd. Abt. Nr. 11.

231 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 295 leider ohne Quellenangabe.

232 Vgl. Lindemer: Einwanderung in die Herrschaft Sickingen, Amt Landstuhl, um 1700; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1956, S. 84.

233 Vgl. Lindemer: Einwanderung in die Herrschaft Sickingen, Amt Landstuhl, um 1700; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1956, S. 89; vgl. Weber:

Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 295.

234 Vgl. Lindemer: Familienbuch Queidersbach, bei PRFK Ludwigshafen, III B 60-0 Loseblattsammlung, S 131.

235 Vgl. Lindemer: Einwanderung in die Herrschaft Sickingen, Amt Landstuhl, um 1700; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1956, S. 84.

236 Anm.: nach Ansicht von Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 295 soll er nicht Enkel sondern der Sohn des Heinrich Metschang sein +++klären+++

237 Vgl. Lutz: „Die Walkmühle klappert nicht mehr“; in: Die Rheinpfalz vom 27.9.1986.

238 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, a.a.O., S. 18.

239 Vgl. Gillen: „Es klappert die Mühle ...“; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Kaiserslautern vom 15.6.2011.

240 Vgl. Gillen: „Es klappert die Mühle ...“; in: „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Kaiserslautern vom 15.6.2011.

241 Vgl. Barbelroth. Stationen einer Ortsgeschichte, a.a.O., S. 39.

242 Vgl. Barbelroth. Stationen einer Ortsgeschichte, a.a.O., S. 39 unter Bezugnahme auf Bayerisches HStA Kasten blau 390/3/II.

243 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 395.

244 Vgl. Übel: Von Müllern und Wiesenwässerern; in: Barbelroth, a.a.O., S. 310.

245 Vgl. Barbelroth. Stationen einer Ortsgeschichte, a.a.O., S. 39 unter Bezugnahme auf Bayerisches HStA Kasten blau 390/3/II.

246 Vgl. Übel: Von Müllern und Wiesenwässerern; in: Barbelroth, a.a.O., S. 310 unter Bezugnahme auf LA Speyer H 31, 608.

247 Vgl. Übel: Von Müllern und Wiesenwässerern; in: Barbelroth, a.a.O., S. 310/311.

248 Vgl. LA Speyer Best. L 56, 608, pag. 513.

249 Eilbote Landau vom 1.4.1848, S. 199 = LA Speyer Best. Y 20/41.

250 Vgl. Übel: Von Müllern und Wiesenwässerern; in: Barbelroth, a.a.O., S. 311.

251 Eilbote Landau vom 23.4.1853, S. 211 = LA Speyer Best. Y 20/41.

252 Eilbote Landau vom 9.8.1856, S. 383, 395 = LA Speyer Best. Y 20/41.

253 Vgl. Übel: Von Müllern und Wiesenwässerern; in: Barbelroth, a.a.O., S. 311.

254 Vgl. Ludowici: Handwerker und Gewerbetreibende in Barbelroth, Gemeinde Barbelroth 1994, S. 67-68.

255 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 515.

256 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 7.

257 Vgl. Karte bei Hartmann: Ergänzung Gutsbezirk Baumholder, Anhang.

258 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 8.

259 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 81; vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil II katholisches Kirchenbuch,

a.a.O., S. 35.

260 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, S. 274 Nr. 1479.

261 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 73 unter Hinweis auf LA Koblenz Abt. 24 Nr. 578 und 582.

262 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil II katholisches Kirchenbuch, a.a.O., S. 19.

263 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 142 Nr. 757 iVm. S. 143 Nr. 759.

264 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 143 Nr. 759.

265 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg von 1746; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O.,

S. 217.

266 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl.143-146.

267 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 88.

268 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 143 Nr. 761.

269 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 143 Nr. 763.

270 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 5.

271 Vgl. Hinweis bei Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 91.

272 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 143 Nr. 759.

273 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl 140-143.

274 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 8.

275 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 88.

276 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 5.

277 Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I evangelisches Kirchenbuch, a.a.O., S. 21.

278 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 8.

279 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 98.

280 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224.

281 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 130 Nr. 690.

282 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 133 Nr. 704.

283 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 252r-256; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224.

284 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 94.

285 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 391.

286 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 282.

287 Vgl. Schmidt: Ehemalige Erzhütten und Pochwerke in der Nordpfalz; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 298.

288 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 63.

289 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 348.

290 LA Speyer Best. B2 Nr. 720/6: „Das den Untertanen hiesigen Oberamts erlaubte Mahlen in der von Cotheartischen sogen. Krummw­oogs-Mühle zu Bechhofen und

die Abschätzung des Etzenbacher Mühlenplatzes unweit Wiesbach, 1574-1789“ .

291 Vgl. Schmidt: Untertanenliste des Oberamts Zweibrücken Anno 1612; in: Anthes et. Al: Pfälzische Untertanenlisten, a.a.O., S. 72.

292 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 720/5: „Der Wiederaufbau der Mühle von Bechhofen am Krummwoog, 1749-1762“.

293 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 719/4: „Der Krummwoog und die daran gelegene Mühle zu Bechhofen, 1789“, enthält den Verkauf der Mühle.

294 Vgl. LA Saarbrücken Best. Von der Leyen Amtsbuch vdL 2448: Procès verbal, den Weiher zu Bechhofen und die Abgabe des dasigen Ölmüllers betreffend, 1745

295 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., Bd. 1 S. 53; Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 68.

296 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 68.

297 Vgl. Weber: Geschichte der Mühlen, a.a.O., Bd. 1 S. 53.

298 Vgl. Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 80 mit Photo S. 81.

299 Vgl. Bott: Trauungen auswärtiger Paare in Rückingen bei Hanau in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts; in: Archiv für Sippenforschung 1933, S. 86.

300 Vgl. Hess. StA Darmstadt Best. B15 (Urkunden der Fam. von Dalberg) Urk, vom 1.12.1288.

301 Vgl. Hess. StA Darmstadt Best. B15 (Urkunden der Fam. von Dalberg) Urk, vom Dez. 1289.

302 Vgl. Hess. StA Darmstadt Best. B15 (Urkunden der Fam. von Dalberg) Urk, von Anfang Dez. 1289.

303 Vgl. Battenberg: Dalberger Urkunden: Regesten zu den Urkunden der Kämmerer von Worms gen. von Dalberg und der Freiherren von Dalberg, 1165-1843, a.a.O.,

Nr. 272.

304 Vgl. Battenberg: Dalberger Urkunden, a.a.O., Nr. 299.

305 Vgl. Hess. StA Darmstadt E 14 G, Nr. 2/1 fol. 137r.

306 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. E 14 G in Nr. 2/1, S. 180r.

307 Vgl. Battenberg: Dalberger Urkunden: Regesten zu den Urkunden der Kämmerer von Worms, a.a.O., Nr. 834.

308 Vgl. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, a.a.O., Bd. 4, S. 2370, ähnlich S. 2383 vom 29.8.1403.

309 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. B15 Nr. 181.

310 Vgl. Battenberg: Dalberger Urkunden: Regesten zu den Urkunden der Kämmerer von Worms gen. von Dalberg und der Freiherren von Dalberg, 1165-1843,

a.a.O., Nr. 247; vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. B15 Nr. 204.

311 Vgl. Mötsch: Regesten der Grafen von Sponheim, a.a.O., Bd. IV, 4744, 26., 125; vgl. Hess. StA Darmstadt Best. B15 Nr. 56.

312 Vgl. Demandt: Katzenelnbogen, a.a.O., Bd. I Nr. 838; vgl. Hess. StA Darmstadt Best. B15 (Urkunden der Fam. Dalberg) Nr. 56.

313 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 69.

314 Vgl. Oberle: Geschichte von Bechtolsheim, a.a.O., S. 62.

315 Vgl. Oberle: Geschichte von Bechtolsheim, a.a.O., S. 54.

316 Vgl. Oberle: Geschichte von Bechtolsheim, a.a.O., S. 65.

317 Vgl. Hess. StA Darmstadt Best. A2 Nr. 11/3.

318 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. IV, S. 163.

319 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 48 iVm. S. 208.

320 Vgl. Internetdatei Dr. Hermann Mül­ler/Heppenheim: http//www-mueller-heppenheim-homepage.t-online.de/mue-vork.htm, Abruf vom 23.9.2013.

321 Vgl. Ernst: Bürgeraufnahmen und Manumission im Oberamt Zweibrücken, a.a.O., S. 45.

322 LA Speyer Best B2 Nr. A292/1 fol. 46r-47, 125.

323 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 205-206.

324 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 976 9: „Prozeß des Erbbeständers der Beedener Mühle Balthasar Trompeter gegen den Fiskus wegen Frohnfreiheit seiner Mühle, 1787-

1788“.

325 Vgl. Bohrer: Copulations-Register zu den Evangel. Reform. Kirchenbüchern der Pfarrei Ernstweiler, a.a.O., S. 54.

326 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 14 Beilage vom 16.2.1821, S. 100.

327 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 14.

328 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 208.

329 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 370.

330 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 208, 422.

331 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 556.

332 Vgl. Frey, a.a.O., Bd. 1 S. 557.

333 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 253.

334 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 395.

335 Vgl. Kulturverein Bellheim (Hrsg.): Bellheim in Vergangenheit und Gegenwart, a.a.O., S. 85.

336 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 270.

337 Vgl. Armgart/Werling: Augustinerchorherrenstift Hördt; in: Pfälz. Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 238.

338 Vgl. Biundo: Bellheim im Wandel der Zeiten, Selbstverlag Bellheim 1930, S. 219.

339 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Spiegelbach http://de.wikipedia.org/wiki/Spiegelbach, Abruf vom 18.10.2013.

340 Vgl. Bernzott: Kurfürst prozessierte mit Mühlenbesitzern; in: „Die Rheinpfalz“, Ausgabe Germersheim 11, Nr. 195 v. 24. 8. 1955.

341 Vgl. Biehler, u.a.: Bellheim, a.a.O., S. 189.

342 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 20 vom 10.3.1818, S. 123.

343 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 118 vom 22.11.1836, S. 946.

344 Vgl. Hoffelder: Einwohner von Mechtersheim, a.a.O., Nr. 1054.

345 Vgl. Eilbote Landau, Nr. 77 vom 1.10.1877, S. 499

346 Vgl. Hoffelder: Einwohner von Mechtersheim, a.a.O., Nr. 1054.

347 LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899.

348 Vgl. Kulturverein Bellheim (Hrsg.): Bellheim in Vergangenheit und Gegenwart, a.a.O., Karten S. 66, 68.

349 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 211.

350 Vgl. Wittner: Familienregister Großfischlingen, a.a.O., S. 15.

351 Vgl. Biundo: Bellheim im Wandel der Zeiten, a.a.O., S. 220; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 211.

352 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 83.

353 Vgl. Biundo: Bellheim im Wandel der Zeiten, a.a.O., S. 220; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 211.

354 Vgl. LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899.

355 Vgl. Biundo: Bellheim im Wandel der Zeiten, Selbstverlag Bellheim 1930, S. 219.

356 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7.

357 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 385.

358 Vgl. Kunstdenkmäler der Pfalz, Bd. V: Bezirksamt Germersheim, a.a.O., S. 24, Grundrißplan.

359 Vgl. Kunstdenkmäler der Pfalz, Bd. V: Bezirksamt Germersheim, a.a.O., S. 27.

360 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7; vgl. auch Weber: Müh­len und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 253.

361 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk,a.a.O., S. 185.

362 LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899.

363 Vgl. Biundo: Bellheim im Wandel der Zeiten, Selbstverlag Bellheim 1930, S. 220.

364 LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899.

365 Vgl. Kunstdenkmäler der Pfalz, Bd. V: Bezirksamt Germersheim, a.a.O., S. 27.

366 Vgl. Biundo: Bellheim im Wandel der Zeiten, a.a.O., S. 219.

367 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 185.

368 Anm.: so beschaffen; vgl. Pfälz. Wörterbuch, a.a.O., Stichwort 'sothane'

369 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 253.

370 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 253.

371 Vgl. Frey,: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. 1 S. 557.

372 Vgl. Frey: Beschreibung des bayrischen Rheinkreises, a.a.O., S. 442.

373 Vgl. Kunstdenkmäler der Pfalz, Bd. V: Bezirksamt Germersheim, a.a.O., S. 29.

374 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 11 vom 6.2.1818, S. 53.

375 Vgl. Amtsblatt der kgl. Regierung d. Rheinkreises Nr. IX vom 28.3.1818, S. 575.

376 Vgl. Hans,: Die Revolution von 1848/49 im Landkommissariat Germersheim, a.a.O., S. 195 ff., 269; vgl. Gilcher: Meine Erlebnisse vom Jahre 1849; in: Pfälzische

Geschichtsblätter, Nr. 1/1910, S. 1-16, hier S. 6f.

377 Vgl. Neue Speyerer Zeitung, Nr. 190 vom 8.8.1852, S. 868.

378 Vgl. Weigel: Chronik der Hatzenbühler Familien, a.a.O., S. 342.

379 Vgl. Raimar: Das pfälzische Müllergeschlecht Brunner; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1952, S. 19.

380 Vgl. Lohrbächer: Terram in Heinhouen. 850 Jahre urkundliche Erwähnung der Gemeinde Hanhofen; in: Lohrbächer: Über Heiligenstein, Römerberg und die Pfalz,

a.a.O., S. 23.

381 Vgl. Klotz: Ortsgeschichte der Gemeinde Dudenhofen, Gemeindeverwaltung Dudenhofen 1964, S. 141, m.w.N.; vgl. Kinscherff: Die wechselvolle Geschichte der Mühlen. Aufgezeichnet am Beispiel Dudenhofen; in: Heimatjahrbuch Landkreis Ludwigshafen 1985, S. 174-177.

382 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 200.

383 Vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O. S. 420.

384 Vgl. Hinkelmann: Berglangenbach, a.a.O., S. 10; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224.

385 Vgl. Hinkelmann: Berglangenbach, a.a.O., S. 10.

386 Vgl. Hinkelmann: Berglangenbach, a.a.O., S. 12.

387 Vgl. Hinkelmann: Berglangenbach, a.a.O., S. 13.

388 Vgl. Hinkelmann: Berglangenbach, a.a.O., S. 7.

389 Vgl. Hinkelmann: Berglangenbach, a.a.O., S. 94.

390 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil II katholisches Kirchenbuch, a.a.O., S. 49.

391 Vgl. Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Unterberggemeinden, a.a.O., Bd. 1, S. 230 Nr. 896.

392 Vgl. Weigel: Chronik der Hatzenbühler Familien, a.a.O., S. 342.

393 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 250 - 252; vgl. Hinkelmann: Berglangenbach, a.a.O., S. 13.

394 Vgl. Hinkelmann: Berglangenbach, a.a.O., S. 13.

395 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.I., S. 224.

396 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 93r.

397 Vgl. Jung: Familienbuch der katholi­schen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 398.

398 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 84.

399 Vgl. Frey: Beschreibung d. Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 352.

400 Vgl. Happ: Stadtwerdung, a.a.O., S. 327; Hilgard, a.a.O., S. 54.

401 Vgl. Frey: Beschreibung d. Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 352.

402 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 88.

403 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 9; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 84 mit Bezugnahme auf Pirmasenser

Geschichtsblätter 1933 Jg. 8.72.

404 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 48; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 84.

405 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 84; vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 48.

406 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 50.

407 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 50.

408 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 50.

409 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 50.

410 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 84.

411 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 50.

412 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 50.

413 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 50.

414 Vgl. Wittmer/Rupp/Mock: Familienregister Ilbesheim bei Landau, a.a.O., S. 67.

415 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. 1 S. 47.

416 Vgl. Hilgard: Urkunden zur Geschichte der Stadt Speyer, a.a.O., S. 46, Nr. 54.

417 Vgl. Hilgard: Urkunden zur Geschichte der Stadt Speyer, a.a.O., Nr. 73.

418 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 47.

419 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 48.

420 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 48.

421 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 47.

422 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 47.

423 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 47.

424 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 47.

425 Vgl. Hinkelmann: Berglangenbach, a.a.O., S. 94.

426 Vgl. Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Unterberggemeinden, a.a.O., Bd. 1, S. 203 Nr. 764.

427 Vgl. Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Unterberggemeinden, a.a.O., Bd. 1, S. 208 Nr. 793, 794.

428 Vgl. Groß: Familienbuch Winterbach, a.a.O., S. 170 Nr. 35.

429 Vgl. Hinkelmann: Berglangenbach, a.a.O., s. 94.

430 Vgl. Hinkelmann: Berglangenbach a.a.O. S. 94.

431 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 2.

432 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch , a.a.O., S. 26.

433 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder,Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 44.

434 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 5 Nr. 23.

435 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 235-239; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224.

436 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 93.

437 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 6 Nr. 26 und S. 274 Nr. 1481.

438 Vgl. Jung: Ortssippenbuch Unterberggemeinden, a.a.O., Bd. 2, S. 380 Nr. 1577.

439 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 235-239, s. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224.

440 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 93.

441 Vgl. Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Unterberggemeinden, a.a.O., Bd. 1 S. 188 Nr. 699.

442 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamenbuch, a.a.O., S. 58; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 258.

443 Vgl. Schworm: Die ehemalige Klostermühle in Offenbach am Glan; in: Westricher Heimatblätter 1998, S. 158.

444 Vgl. kath. Kirchenbuch Lauterecken, Taufeinträge 1692.

445 LA Speyer Best. A 2 Nr. 131/ fol. 29R/30: Bericht des Amtskellers Schabrock vom 17.9.1738.

446 LA Speyer Best. A2 fasc. 131/1, 179 fol.

447 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 131/3, Bl. 7-9.

448 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 258.

449 Vgl. Weber: Kreuscher und Spielmann. Familien vom Bachadel an der Lauter; in: Pälzer Sunndag, Nr. 34 vom 19.8.1956; S. 3; vgl. Heil: Funktionaler Wandel, a.a.O., S. 37.

450 Vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 301; vgl. Glasschröder, Rep. d. Urk. d. Kurpfalz, Bd. 1 (182/94), Nr. 301.

451 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 60; vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. 1, S. 50; vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. 2, S. 147.

452 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., S. 160.

453 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, Bd. IV, a.a.O., S. 58.

454 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 147.

455 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 63 iVm S. 171 Nr. 816.

456 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 27.

457 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 63.

458 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 106.

459 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 147.

460 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 63.

461 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 63.

462 Vgl. KSchA Zw. Rep. IV Nr. 265, 266; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 106; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 147.

463 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 134; vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 64.

464 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 106.

465 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 134 unter Bezugnahme auf KSchA Zw. Rep. IV, Nr. 165, 266.

466 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 106.

467 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

468 LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 137-143: Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Rentkammersekretärs Marx vom 6.1.1745.

469 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 117.

470 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 106.

471 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 106.

472 Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 30; vgl. KSchA Zw. Rep. IV Nr. 265.

473 Vgl. KSchA Zw Rep. IV, Nr.. 26, zitiert nach Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 104.

474 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 265.

475 Vgl. Stuck: Verwaltungspersonal, a.a.O., S. 9.

476 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 64.

477 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 265.

478 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 64.

479 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 64.

480 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 64.

481 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 139 Nr. 668.

482 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 64.

483 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 57 Nr. 282.

484 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 266.

485 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 265 Nr. 1485.

486 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 64.

487 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 21 Nr. 95.

488 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 64.

489 Vgl. Kampfmann: Beiträge zur westpfälzischen Ortsgeschichte, a.a.O., S. 176; vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O. S. 64.

490 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 201 Nr. 980.

491 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 256.

492 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamensbuch, a.a.O., S. 60.

493 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 279; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 344; vgl. Landesarchiv Speyer, Best. C 20 Nr. 2727 [alt 66].

494 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 343.

495 Vgl. Weizsäcker: Weistümer, Bd. I, a.a.O., S. 207.

496 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, Bd. 2, a.a.O., S. 148 unter Bezugnahme auf lutherisches Kirchenbuch für Pirmasens, Stadt-Archiv Pirmasens Nr. 27.29.7

497 Vgl. Christmann:Siedlungsnamen, Bd. 2., a.a.O., S. 148.

498 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, Bd. 2, a.a.O., S. 148 unter Bezugnahme auf lutherisches Kirchenbuch für Pirmasens, Stadt-Archiv Pirmasens Nr. 27.29.7

499 LA Speyer, Best. F2 Nr. 14b, Lagerbuch für Donsieders; vgl. Christmann: Siedlungsnamen, Bd. 2, a.a.O., S. 148.

500 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, Bd. 2, a.a.O., S. 148; vgl. Weizsäcker: Weistümer, Bd. I, a.a.O., S. 207, 209.

501 Vgl. Gemeinde Donsieders [Hrsg.]: Donsieders in seiner Geschichte, a.a.O., S. 382.

502 Vgl. Siegel: Familienchronik Thaleischweiler, a.a.O., S. 64 Nr. 362.

503 Vgl. Gemeinde Donsieders [Hrsg.]: Donsieders in seiner Geschichte, a.a.O., S. 382.

504 Vgl. LA Speyer Best. H3 Karte 3309 fol. 4: Situationsplan des Walddistrikts an den Langenbirken im Revier Burgalben zwecks Verkauf an J. Göller, Müller auf der Biebermühle. Karte von 1818.

505 Vgl. Gemeinde Donsieders [Hrsg.]: Donsieders in seiner Geschichte, a.a.O., S. 383.

506 Vgl. Gemeinde Donsieders [Hrsg.]: Donsieders in seiner Geschichte, a.a.O., S. 385, 685.

507 Vgl. Wittner: Schweizer (Einwanderer) in der Südwestpfalz, a.a.O., S. 7.

508 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5: Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745.

509 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 169, Nr. 713.

510 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 187.

511 Vgl. LA Speyer Nassau-Weil­burg Akten Fasc. 382 und ebenda neu Best. C68 Nr. 46; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 285.

512 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 291.

513 Vgl. LA Speyer Nassau-Weilburg Akten Fasc. 382 und ebenda neu Best. C68 Nr. 46; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 285.

514 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 291.

515 Vgl. Katasteramt Bad Dürkheim, Katasterplan 1841, abgedruckt bei: Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 187.

516 Vgl. LA Speyer, Leininger Lagerbuch 9, S. 644/645.

517 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 389.

518 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 43.

519 Vgl. ev. KB Speyer, Mitteilung von Frau Marie Luise Reuter vom 7.8.10.2013.

520 Vgl. ev. KB Speyer, Mitteilung von Frau Marie Luise Reuter vom 7.8.10.2013.

521 Vgl. ev. KB Speyer, Mitteilung von Frau Marie Luise Reuter vom 7.8.10.2013.

522 Vgl. LA Speyer Best. K15, 10 Notariatsakten Göllheim Nr. 412 vom 13.8.1819.

523 Mitteilung von Frau Marie Luise Reuter vom 7.8.10.2013.

524 Vgl. ev. KB Speyer, Mitteilung von Frau Marie Luise Reuter vom 7.8.10.2013.

525 Vgl. Eilbote Landau, Nr. 98 vom 6.12.1856, S. 593.

526 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 57.

527 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 378, Nr. 1063.

528 Vgl. LA Speyer Best. D 35 S. 41: Repertorium Werschweiler, erstellt 1893 durch Kreisarchivar Dr. Joh. Mayerhofer an Hand der beiden Kopialbücher des Klosters

Werschweiler, die Kriegsverlust sind.

529 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 58.

530 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 462-469; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 205.

531 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 124r.

532 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 58.

533 Vgl. Dolch / Greule: Siedlungsnamensbuch, a.a.O., S. 62.

534 Vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon Bd. 1, a.a.O., S. 176.

535 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 393.

536 Vgl. Steiner, Peter: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 396.

537 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 266.

538 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 398.

539 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 399.

540 Vgl. Herzog: Kaiserslautern 1651-1681, a.a.O., S. 86 Nr. 2004.

541 Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 453.

542 Vgl. Landauer Wochenblatt Nr. 32 vom 6.8.1824, S. 127.

543 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; vgl. auch

Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 255.

544 Vgl. Landauer Wochenblatt Nr. 32 vom 6.8.1824, S. 127.

545 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, a.a.O., S. 16.

546 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 398.

547 Vgl. luth KB Billigheim-Ingenheim, Taufeintrag vom 30.4.1732 des Johannes Cremer in Billigheim.

548 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germers­heim vom 6.4.1768; vgl. auch

Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 254.

549 Vgl. Eilbote Landau Nr. 25 vom 27.3.1858, S. 164,

550 Vgl. Eilbote Landau Nr. 96 vom 9.12.1858, S. 616

551 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 76.

552 Vgl. Internetdatei Wikipedia Stichwort Bindersbach, http://de.wikipedia.org/wiki/Bindersbach, Abruf vom 16.9.2013.

553 Vgl. Rösch: Altstraßen im Wasgau; in: Pfälzer Heimat 2013, S. 73.

554 Vgl. Kuby: Pfarrerlisten kleinerer pfälzischer Herrschaften; Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 2001, S. 79 ff

555 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd.1, S. 399; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 257.

556 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 267.

557 Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 463-464.

558 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 16.

559 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 399.

560 Vgl. Gemeinde Dörrenbach: 1000 Jahre Dörrenbach, a.a.O., S. 111.

561 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220, Bl. 35-36.

562 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 122/7 Bl. 19.

563 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., S. 37.

564 Vgl. Frey: Beschreibung d. Rheinkreises I, a.a.O., S. 399.

565 Vgl. Gilardone: Handbuch Regierungsbezirk Pfalz, a.a.O., S. V.

566 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a,a,O., S. 223.

567 Vgl. Kampfmann: „Wie die Pelzmühle entstand und verging“; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Jg. 6 1936, vom 9.4.1936, Blatt 4, S. 13-14.

568 Eilbote Landau vom 9.8.1834, Nr. 32, S. 128.

569 Vgl. LA Speyer Best. J 1 Nr. 168: Der bewaffnete Zug nach Steinfeld am 17.6.1749.

570 Vgl. Eilboten Landau Nr. 13 vom 14.2.1857, S. 79.

571 Vgl. Heupel: Siebeldinger Mühlen, a.a.O., S. 76; auch zur Gemarkungsänderung von 1828.

572 Vgl. LA Speyer Best. H3 Nr. 7676/4: Trennung der Siedlung Kolchenbach von der Gemeinde Birkweiler und Eingemeindung nach Siebeldingen, 1826- 1828.

573 Vgl. Widder: Beschreibung Kurpfalz, a.a.O., Bd. II, S. 509; vgl. Heupel: Siebeldinger Mühlen, a.a.O., S. 76.

574 Vgl. Heupel: Siebeldinger Mühlen, a.a.O., S. 76.

575 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamensbuch, a.a.O., Stichwort Kindingen und Kolchenbach.

576 Vgl. Disqué: Familie Disqué, a.a.O., S. 5 unter Hinweis auf LA Speyer Best. A1 Nr. 2170; vgl. Heupel: Siebeldinger Mühlen, a.a.O., S. 76.

577 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 122/7 Bl. 18a Rückseite.

578 Vgl. Disqué: Familie Disqué, a.a.O., S. 4.

579 Vgl. Decker: Die Winderoll-Müller. - In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 82.

580 Vgl. Mühlenverzeichnis des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768, LA Speyer Best A2 Nr. 122/7 Bl. 18a Rückseite.

581 Vgl. Decker: Die Winderoll-Müller. - In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch 2012, S. 82.

582 Vgl. Wolf: Ortsfamilienbuch Birkweiler, a,a,O., S. 43 Nr. 212.

583 Vgl. LA Speyer Best. J8 Nr. 182.

584 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, Straßburg 1901/03, S. 96-97.

585 Vgl. Ministerium für Elsaß-Lothringen, a.a.O., S. 503.

586 Vgl. prot. KB Birlenbach 1614-1822, Archi­ves Départmentales Bas-Rhin Strasbourg, Best. 3E 42/9 Bl. 198.

587 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 , Bl. 112r.

588 Vgl. Streicher: La Ölmühle des Sept-Fontaines de 1796 à 1854; in: l'Outre-Forêt 2014, Heft 1, S. 48.

589 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 268.

590 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 268.

591 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 48.

592 Vgl. Gabelmann Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 52.

593 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 118.

594 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 344.

595 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 270.

596 Vgl. Weber: Die Herrenmühle in Bischheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1976 S. 43.

597 Vgl. Biundo: Pfarrerbuch, a.a.O., S. 124 Nr. 1411.

598 Vgl. Weber: Die Herrenmühle in Bischheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1976 S. 43.

599 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 78.

600 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 90.

601 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 114.

602 Vgl. Weber: Die Herrenmühle in Bischheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1976 S. 43.

603 Vgl. Weber: Die Herrenmühle in Bischheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1976 S. 44.

604 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 270.

605 La Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 6.

606 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 200: „Die Hanfreibe des herrschaftlichen Erbbestandsmüllers zu Bischheim und die davon sowie von der Hanfreibe zu Dreisen und

Albisheim zu entrichtende Pacht, 1780-1785“.

607 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 270.

608 Vgl. LA Speyer: Briefprotokolle Nr. 305; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 272.

609 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1300: „Prozeß des Erbbestandsmüllers Ruprecht zu Bischheim gegen N. Chormann auf der Kupfermühle wegen Anlage einer Schleu­se, 1782-1783“.

610 Vgl. Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz Nr. 9 vom 13.2.1840 außerordentliche Beilage S. 9.

611 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 126.

612 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 24.

613 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 14.

614 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen I, a.a.O., S. 226.

615 Vgl. LA Speyer Best. W2 Nr. 32.

616 Vgl. Schnabel / Untermann: Alzey Heilig Geist (an St. Johann); in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, A-G, S. 111; vgl. Urkundenbuch Otterberg, a.a.O.,

Nr. 463, S. 244 f.

617 Vgl. Schnabel / Untermann: Alzey Heilig Geist (an St. Johann); in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, A-G, S. 111; vgl. Urkundenbuch Otterberg, a.a.O.,

Nr. 463, S. 244 f.

618 Vgl. LA Speyer Best. E6, Reichskammergerichtsprozeß Nr. 3023, darin auch eine, in Form einer aquarellierten Federzeichnung des Heubergerhofs von Jobus

Kornteuer aus Leipzig von 1593, gefertigte Ansicht des Hofes, Gemarkungsgrenzen und Marksteinen mit Karte LA Speyer Best. W2 Nr. 32.

619 Vgl. Krehbiel: From Troubled Times, a,a,O., S. 25.

620 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 105.

621 Vgl. LA Speyer Best. F 22 Nr. 131Heuberger Mühle.

622 Vgl. Gensi style="margin-bottom:0cm;orphans:0;widows:0;">623 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 5r.

624 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 180: „Klage des Erbbestandsmüllers Henrich Rupp von der Heuberger Mühle gegen die Pächter des Heuberger Hofes zu Bischheim

wegen Wasserstreitigkeiten 1778-1781“.

625 Vgl. LA Speyer Best. F 22 Nr. 131a fasc. 240.

626 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 321.

627 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 8 vom 26.1.1821 S. 45; vgl. auch Neue Speyerer Zeitung Nr. 211 vom 25.1.1821.

628 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 24.

629 Vgl. Schmidt: Ehemalige Erzhütten und Pochwerke in der Nordpfalz; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 300.

630 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 350.

631 Vgl. LA Speyer Best. F7 Gatterer Apparat Urk. 293B.

632 Vgl. Bindewald: Die Geschichte der Kupfermühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 16.

633 Vgl. Hinweis bei: Bindewald, Gabriele: Die Geschichte der Kupfermühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 16.

634 Vgl. Bindewald: Die Geschichte der Kupfermühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 16, leider ohne Quellenangaben.

635 Vgl. LA Speyer C 35 Urk. 355.

636 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 294 m.w.N.; vgl. Bindewald: : Die Geschichte der Kupfermühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 17.

637 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 350.

638 Vgl. Bindewald: Die Geschichte der Kupfermühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 17.

639 Vgl. Schmidt: Ehemalige Erzhütten und Pochwerke in der Nordpfalz; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 300.

640 Vgl. Bindewald,: Die Geschichte der Kupfermühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 17,.

641 Vgl. Bindewald: Die Geschichte der Kupfermühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 18.

642 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 18.

643 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 17.

644 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 18.

645 Vgl. Gabelmann Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden , a.a.O., S. 48.

646 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 66.

647 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 83.

648 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 286.

649 Vgl. Bindewald: Die Geschichte der Kupfermühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 18.

650 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 107.

651 Vgl. Bindewald,: Die Geschichte der Kupfermühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 18.

652 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 203.

653 Vgl. Bindewald: Die Geschichte der Kupfermühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 19.

654 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 190: „Die durch Verschuldung des Valentin Becker, Kupfermüller zu Bischheim, notwendige Veräußerung des in elterlicher Erbteilung

1773 übernommenen Erbbestands des Donnersberger- oder Austreibergütchens zu Bischheim an Gottfried Willig“.

655 Vgl. Bindewald: Die Geschichte der Kupfermühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1972, S. 19.

656 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 205

657 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 268.

658 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 315.

659 Vgl. LA Speyer Best. G6 Nr. 387 nicht foliert

660 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte a.a.O., S. 63.

661 Vgl. Heep, Wolfgang: Bischmisheimer Mühlen; in: http://www.wolfgang-heep.de/_lmweb/langweiler_mühle.htm, Abruf vom 21.8.2013.

662 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 263; Heep: Bischmisheimer Mühlen; in: http://www.wolfgang-heep.de/_lmweb/langweiler_ mühle.htm, Abruf

vom 21.8.2013.mit vielen, teilweise auch alten Photos [Hinweis von Horst Klein vom 14.4.2013].

663 aus Heep: Bischmisheimer Mühlen; in: http://www.wolfgang-heep.de/_lmweb/langweiler_mühle.htm, Abruf vom 21.8.2013.

664 Hinweis von Horst Klein vom 14.4.2013.

665 Hinweis von Horst Klein vom 14.4.2013.

666 LHA Koblenz: Best. 702 Karte Nr. 13741, 1804.

667 aus Heep,: Bischmisheimer Mühlen; in: http://www.wolfgang-heep.de/_lmweb/langweiler_mühle.htm, Abruf vom 21.8.2013.

668 Vgl. Weber: Geschichte der Mühlen, a.a.O., Bd.1 S. 96; Wagner: Wüstungen im Grossherzogtum Hessen, Bd. 3, a.a.O., S. 14.

669 Vgl. Wagner: Wüstungen im Grossher­zogtum Hessen, Bd. 3, a.a.O., S. 15.

670 Vgl. Scriba: Regesten Rheinhessen enthaltend, a.a.O., S. 146 Nr. 2214; vgl. Wagner: Wüstungen im Grossherzogtum Hessen, Bd. 3, a.a.O., S. 15.

671 Vgl. Paul: Minderheiten im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken; in: Konersmann/ Ammerich: Historische Regionalforschung im Aufbruch. Studien zur Geschichte des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken [Speyer 2010], S. 112.

672 Vgl. Paul: Minderheiten im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken; in: Konersmann/ Ammerich: Historische Regionalforschung im Aufbruch. Studien zur Geschichte des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken [Speyer 2010], S. 112.

673 Vgl. KSchA Zw. Rep. IV Nr. 1229; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 135, 136.

674 Vgl. Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen im Wormsgau, sein Aufbau und Verfall im Mittelalter, a.a.O., S. 174.

675 Vgl. Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen im Wormsgau, sein Aufbau und Verfall im Mittelalter, a.a.O., S. 170, 174.

676 Vgl. Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen im Wormsgau, sein Aufbau und Verfall im Mittelalter, a.a.O., S. 174; vgl. Kraft: Das Reichsgut im Wormsgau, a.a.O., S. 158.

677 Vgl. Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen im Wormsgau a.a.O., S. 174; vgl. Frey,: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. 2, S. 329.

678 Vgl. Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen im Wormsgau a.a.O., S. 174; vgl. Frey,: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. 2, S. 329.

679 Vgl. hierzu Schaab: Geschichte der Kurpfalz, a.a.O., Bd. I, S. 178; vgl. Conrad: Leiningen. Geschichte eines Grafenhauses, a.a.O., S. 287.

680 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 2, S. 331.

681 Vgl. LA Speyer Best. Y4, 155 b, S. 40: Verzeichnis von Dokumenten des Klosters Höningen, Abschrift gefertigt nach der Vorlage im Leiningischen Archiv auf

Schloß Westerburg, nunmehr im Staatsarchiv Wiesbaden.

682 Vgl. Leininger Geschichtsblätter März 1909, S. 23 ff.

683 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 480.

684 Vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A144 fol. 48

685 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Teil V Bissersheim; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

686 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Realia, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

687 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Teil V Bissersheim; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

688 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Teil V Bissersheim; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

689 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 482.

690 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 151.

691 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 10r Akten des Bezirksamts Frankenthal betr. Getreidemühlen im Bezirk Frankenthal 1817.

692 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S.8.

693 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 145.

694 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II., a.a.O., S. 145.

695 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises II, a.a.O., S. 331.

696 Vgl. Leininger Geschichtsblätter März 1909, S. 23.

697 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 480.

698 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 483.

699 Vgl. LA Speyer Best. G6 Nr. 387 nicht foliert

700 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

701 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 483.

702 Vgl. LA Speyer Best. G6 Nr. 387 nicht foliert

703 Vgl. LA Speyer L 56 Nr. 148; vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 478.

704 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 483.

705 Vgl. Kolb,: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., S. 48.

706 Vgl. Frey:Beschreibung des Rheinkreises II, a.a.O., S. 331.

707 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 166.

708 Vgl. LA Speyer L 56 Nr. 148, vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 478.

709 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 2, S. 331.

710 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 482.

711 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 228, 307.

712 Vgl. luth. KB Kirchheim; Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 228.

713 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 482.

714 Vgl. Lux, Klaus: Bissersheim, Ortsgeschichte, Ortsgemeinde Bissersheim 2000, S. 482.

715 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

716 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 482.

717 Vgl. Frey: Beschreibung d. Rheinkreises II, a.a.O., S. 331; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, S. 250.

718 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 250.

719 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II., a.a.O., S. 250.

720 Vgl. Kunstdenkmaler, a.a.O., Bd. VIII Stadt und Landkreis Frankenthal, S. 144 und Grundrißplan S. 145.

721 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 482.

722 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 482.

723 Vgl. LA Speyer Best. K16, 257 Nr. 160 vom 2.4.1811.

724 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 482.

725 Vgl. LA Speyer Best. G6 Nr. 387 nicht foliert

726 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

727 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 482.

728 LA Speyer L 56 Nr. 148.

729 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 478.

730 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 482.

731 Grünstadter Anzeiger vom 21.11.1875.

732 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 482.

733 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 482 mit Photo S. 483.

734 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 482.

735 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben im 20. Jh, a.a.O., S. 97.

736 Vgl. Lux: Bissersheim, Ortsgeschichte, a.a.O., S. 482.

737 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Landkreis Bad Dürkheim http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Bad_Dürkheim.pdf.

738 Vgl. Anthes: Die Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg im Jahre 1601; in: PRFK 1975, S. 245.

739 Vgl. Schitter: Bisterschied, Chronik eines Dorfes [Hrsg. Gemeinde Bisterschied 1988], S. 62.

740 Vgl. Karte abgedruckt bei Schitter: Bisterschied, a.a.O., S. 206, 290.

741 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 71; vgl. Schitter: Bisterschied, Chronik eines Dorfes, a.a.O., S. 99.

742 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 102r.

743 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 67.

744 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 81r-84r: Mühlenprotokoll von 8.7.1746; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 214.

745 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 86.

746 Vgl. Bohrer: Register kath. KB Nünschweiler, a.a.O., S. 45.

747 Vgl. Reitenbach: „Achatschleifen und -Fundstätten im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken“; in: Pfälzische Heimatblätter 1963, S. 67; vgl. Weber: Mühlen beson­derer Art,

a.a.O., S. 337.

748 Vgl. Budzinski: Einwohner von Bliesmengen-Bolchen a.a.O., S. 24.

749 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 68.

750 Vgl. LA Speyer Best. B14 (Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken) Nr. 23.

751 Vgl. Budzinski: Einwohner von Bliesmengen-Bolchen a.a.O., S. 26.

752 Vgl. Budzinski, Einwohner von Bliesmengen-Bolchen a.a.O., S. 27; LA Speyer Best C 33 Nr. 210/115.

753 Vgl. Neubauer, A.: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 120 Nr. 109.

754 Vgl. Neubauer, A.: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 123 Nr. 119.

755 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 354.

756 Vgl. Spieß: Urkunden und Aktenbeiträge zur Geschichte der alten Mühlen im Ortsteil Bliesbolchen, a.a.O., S. 119; vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 354/43, abgedruckt

bei Spies, a.a.O., S. 121.

757 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 348/349, Nr. 943.

758 Vgl. KSchA Zw Rep IV Nr. 354/44 u. 354/1; abgelichtet bei Spieß: Urkunden und Aktenbeiträge zur Geschichte der alten Mühlen im Ortsteil Bliesbolchen, a.a.O.,

S. 123, 124; vgl. Neubauer, Andreas: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 361, Nr. 993.

759 Vgl. Spieß: Urkunden und Aktenbeiträge zur Geschichte der alten Mühlen im Ortsteil Bliesbolchen, a.a.O., S. 126; vgl. Neubauer, A.: Regesten des Klosters

Werschweiler, a.a.O., S. 385 Nr. 1094.

760 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 385 Nr. 1094; vgl. Litzenburger: Die Entstehung und Ausbreitung der Grundherrschaft Werschweiler; in: Archiv für mittelrhein. Kirchengeschichte, 1950, S. 88-129 und 1951, S. 171.

761 Vgl. Spies: Urkunden Mühlen Bliesbolchen, a.a.O., S. 128.

762 Vgl. Spieß: Urkunden Mühlen Bliesbolchen, a.a.O., S. 131.

763 Vgl. KSchA Zw Rep IV Nr. 355, Tom. I 1593-1607; vgl. Spies: Urkunden Mühlen Bliesbolchen, a.a.O., S. 129.

764 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 400 = LA Speyer Best. B14 Nr. 32.

765 Vgl. LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Kopie Bl. 53-55; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

766 Vgl. LA Speyer Best. D 35 S. 46: Repertorium Werschweiler, erstellt 1893 durch Kreisarchivar Dr. Joh. Mayerhofer an Hand der beiden Kopialbücher des Klosters

Werschweiler, die Kriegsverlust sind.

767 Vgl. LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Kopie; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220, Bl 53.

768 Vgl. LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Kopie; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220, Bl 53-53r.

769 Vgl. LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Kopie, Bl. 55-57; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220, Bl 53r.

770 Vgl. LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Kopie; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220, Bl 54.

771 Vgl. KSchA Zw Rep IV Nr. 356.

772 Vgl. KSchA Zw Rep IV Nr. 357, 358-363, nunmehr LA Speyer Best. B2 Nrn. 1389/1-4.

773 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 370.

774 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 346.

775 Vgl. KSchA Zw Rep IV Nr. 355, Tom. I 1593-1607; vgl. Spies: Urkunden Mühlen Bliesbolchen, a.a.O., , S. 129.

776 Vgl. Spies: Urkunden Mühlen Bliesbolchen, a.a.O., S. 119.

777 Vgl. Spies: Urkunden Mühlen Bliesbolchen, a.a.O., S. 119.

778 Vgl. Pöhlmann: Regesten des Wilhelmitenklosters Gräfinthal bis 1599 [Speier 1930], Nr. 319.

779 Vgl. Spies: Urkunden Mühlen Bliesbolchen, a.a.O., S. 119.

780 Vgl. Spies: Urkunden Mühlen Bliesbolchen, a.a.O., S. 119.

781 Neustadter Wochenblatt vom 5.7.1839, Nr. 54, S. 213: Assisenverhandlung vom 14./15.6.1839.

782 Vgl. Neustadter Wochenblatt vom 5.7.1839, Nr. 54, S. 213: Assisenverhandlung vom 14./15.6.1839.

783 Neustadter Wochenblatt Nr. 147 vom 7.12.1848, S. 595.

784 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 66.

785 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 242, Nr. 546; vgl. Bonkhoff: Grossbundenbach, Kleinbundenbach, Mörsbach, a.a.O., S. 21.

786 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 748/1: „Differenzen mit Schorrenburg wegen mehreren in de Bliesdalheimer Bache gelegenen Wörthe, dann die Errichtung einer Mühle

auf diesem Bache und der Bach selbst“.

787 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5; Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 190.

788 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 S. 44r-45.

789 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 126.

790 Vgl. H. Weis; Internet-Datei Matzenbach.de/gemeinde/historik/matz.htm, Stand November 2007, Abruf 23.8.2013.

791 Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 76 vom 21.9.1866.

792 Vgl. Wittner: Schweizer (Einwanderer) in der Südwestpfalz, a.a.O., S. 20.

793 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 67.

794 Vgl. Krämer: Das Amt Blieskastel im Jahr 1553, a.a.O., S. 26.

795 Vgl. Besse/Gölzer: Hornbacher Bürgermeisterei-Rechnungen 1575-1680, a.a.O., S. XVII Anm. 5.

796 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 68.

797 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 12.6.1830, Nr. 24, S. 227.

798 Vgl. Hoor: Bliesransbach. Das Tor zum Bliesgau, a.a.O., S. 244 ff.

799 Vgl. Heimatverein Bliesransbach, Internet-Datei Bliesransbach http://bliesransbach.org/historisches, Abruf vom 22.8.2013.

800 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 69.

801 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 400, nunmehr LA Speyer Best. 14 Nr. 32.

802 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 459.

803 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 118-124: Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Rentkammersekretärs Marx vom 6.1.1745;

vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 191.

804 Vgl. auch Budzinski: Einwohner von Bliesmengen-Bolchen von 1500 bis 1800, a.a.O., S. 14: dort allerdings Johannes *Martin.

805 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 400, nunmehr LA Speyer Best. 14 Nr. 32.

806 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 137.

807 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 393 vom 20.5.1574.

808 Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 163.

809 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 400, nunmehr LA Speyer Best. 14 Nr. 32.

810 Vgl. LA Speyer Best. B14 (Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken) Nr. 33.

811 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 118-124: Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Rentkammersekretärs Marx vom

6.1.1745; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 191.

812 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Blümelsbach http://de.wikipedia.org/wiki/Bl%C3%BCmelsbach, Abruf vom 23.8.2013

813 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Blümelsbach http://de.wikipedia.org/wiki/Bl%C3%BCmelsbach, Abruf vom 23.8.2013

814 Vgl. Biundo: Bobenheim-Roxheim: aus der Geschichte einer Großgemeinde, Bobenheim-Roxheim 1973, S. 434.

815 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 277.

816 Vgl. Verkaufsbrief vom 4.3.1353, überliefert als Abschrift in LA Speyer, Best. F1 Nr. 97 fol. 258 f.; vgl. Schulz: Codex Berwartstein, a.a.O., S. 214 Anm. 7.

817 Vgl. Schulz: Codex Berwartstein, a.a.O., Nr. 40, S. 214, 12; vgl. LA Speyer, Best. F1, Nr. 97, fol. 270v.

818 Vgl. Schulz: Codex Berwartstein, a.a.O., Nr. 40, S. 226, 35; LA Speyer, Best. F1, Nr. 97, fol. 271.

819 Vgl. Schulz: Codex Berwartstein, a.a.O., S. 298; Abschrift Nachlaß Lehmann, LA Speyer, Best. T3, Nr. 556, fol. 213.

820 Vgl. Zweibrücker Wochenblatt Nr. 173 vom 27.7.1870.

821 Vgl. Internetdatei: wapedia.mobi/de/Wegelnburgmühle Abruf vom 21.3.2014.

822 Vgl. Alter: Aufstand der Bauern, a.a.O., S. 239; vgl. Böshenz: Stimme der Heimat. Geschichte und Geschichten von Bockenheim, a.a.O., S. 41, 108; vgl. Tröscher: Der Bockenheimer Bauernaufstand 1525; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1975, S. 52.

823 Vgl. Alter: Aufstand der Bauern, a.a.O., S. 243 Anm. 20.

824 Vgl. Alter: Aufstand der Bauern, a.a.O., S. 239.

825 Vgl. Neumer: Eine Leinin­gen-Hartenburgische Huldigungsliste von 1583; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 1984, S. 301 ff.

826 LA Speyer Best. F2 Nr. 61/II a fol. 445.

827 Vgl. Fesser: Frühmittelalterliche Siedlungen der nördlichen Vorderpfalz, a.a.O. S. 436; Urkundenbuch Otterberg, a.a.O., Bd. 1, S. 333 = Bd. 2, S. 524.

828 Vgl. Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, a.a.O., S. 356-357, Urk.-Nr. 731; Original FLA Amorbach, Abt. Leininger Urkunden.

829 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 116; vgl. Weizäcker: Pfälzische Weistümer, a.a.O., Bd. II, S. 167.

830 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 278.

831 LA Speyer Best. A2 Nr. 860/3: „Concession zur Errichtung der Mahl- und Oelmühle, 10. April 1726“

832 Vgl. Böbingen, Ortsgemeinde [Hrsg.]: Böbingen. Aus der Geschichte eines Gäudorfes, a.a.O., S. 61.

833 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 254.

834 Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 435.2

835 Eilbote Landau Nr. 90 vom 8.11.1856, S. 543.

836 Vgl. Eilbote Landau vom 10.12.1859, S. 570 = LA Speyer Best. Y 20/41.

837 Vgl. Böbingen, Ortsgemeinde [Hrsg.]: Böbingen. Aus der Geschichte eines Gäudorfes, a.a.O., S. 47, 50, 51.

838 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., Bd. 1, S. 53.

839 Vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 412-413, Nr. 499; vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 575.

840 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 861/1 „Prozeß des Müllermeisters Jakob Steiner ./. Müllermeister Georg Jakob Meyer wegen Beeinträchtigung des Mühlenrechts

1774“.

841 Vgl. Eilbote Landau Nr. 71 vom 9.9.1858, S. 445,

842 Eilbote Landau vom 5.2.1848 S. 66 = LA Speyer Best. Y 20/41; Neustadter Wochenblatt Nr. 118 vom 30.9.1848, S. 472.

843 Eilbote Landau vom 25.11.1848, S. 631 = LA Speyer Best. Y 20/41.

844 Vgl. Internetdatei Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Bockenau, Abruf vom 8.9.2014

845 Vgl. Spengel: Die Mühlen von Sponheim und Burgsponheim, a.a.O., S. 3, 21 ff.

846 Vgl. Brendel/Scheurer: 1200 Jahre Böhl, a.a.O., S. 24.

847 Vgl. Brendel/Scheurer: 1200 Jahre Böhl, a.a.O., S. 23-45.

848 Vgl. Brendel/Scheurer: 1200 Jahre Böhl, a.a.O., S. 24.

849 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 281.

850 Vgl. Brendel/Scheurer: 1200 Jahre Böhl, a.a.O., S. 113.

851 Vgl. Brendel/Scheurer: 1200 Jahre Böhl, a.a.O., S. 86.

852 Vgl. Brendel/Scheurer: 1200 Jahre Böhl, a.a.O., S. 114.

853 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 362.

854 Vgl. LA Speyer F2 Nr. 173.

855 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 363.

856 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 362.

857 Vgl. Photographie in Internetdatei bei ebay 2010.

858 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 285.

859 Vgl. Kuby/Kimmel: Wiederbesiedlung des Amtes Bolanden, a.a.O., S. 5-6.

860 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 285; vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 273.

861 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 460.

862 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 237 m.w.N..

863 Vgl. Hessisches HStA Wiesbaden 3011/3118; abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 27.

864 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 38.

865 Vgl. Hessisches HStA Wiesbaden 3011/3118; abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 27.

866 Vgl. Hessisches HStA Wiesbaden 3011/3118; Gemarkungskarte Weierhof und Marnheim von 1717; abgedruckt bei Denkmaltopographie

Donnersbergkreis, a.a.O., S. 27.

867 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 281.

868 Vgl. ref. KB Marnheim 1, Bl. 8.

869 Vgl. ref. KB Marnheim; Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar vom 6.8.2011.

870 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 282.

871 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 285.

872 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 282.

873 Vgl. LA Speyer Best A 14 Nr. 9-834; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 262.

874 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 282.

875 Vgl. Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar vom 8.8.2011.

876 Vgl. Mitteilung von Herr Ewald Dittmar vom 8.8.2011 und 3.12.2011; vgl. LA Speyer C38 Nr. 51 Erbbestandsgüter Amt Kirchheim 174vgl. 9; LA Speyer

F22 Nr. 230: „Verkauf der Weiermühle an seinen Sohn Conrad am 18.10.1710“.

877 Vgl. LA Speyer C38 Nr. 51; Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar vom 3.12.2011.

878 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 47 Bl. 72r.

879 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 27r.

880 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf, Abruf vom 8.7.2014.

881 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 14.

882 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., S. 84.

883 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises III, a.a.O., S. 186.

884 Vgl. Gilardone: Handbuch Regierungsbezirk Pfalz, a.a.O., S. VII.

885 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 181; Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 15.

886 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 14.

887 Vgl. Debus: Verwaltungsreform und Wappenwesen; in: PRFK 1982, S. 72; vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 10, enthält u.a. die Bestätigung des Tauschs des zum wild- und rheingräflichen Amt Grumbach gehörenden Dorfes Bosenbach gegen das pfalz-zweibrückische Dorf Merzweiler bei Grumbach, Tauschvertrag von 1595.

888 Vgl. Trautmann: „Trautmann aus dem Hause Schneider-Lambsborn“; in: PRFK 1977, S. 452.

889 Vgl. Anthes: Kasualien d. Luth. Pfarreien Herrensulzbach und Grumbach 1627-1798, a.a.O., S. 252 Nr. 1848.

890 Vgl. Weber: Müller und Mühlenhandwerk, a.a.O., S. 118 unter Zitat aus „Pälzer Sunndag, Beilage zur „Pfälzischen Volkszeitung“ vom 27.4.1959, Beitrag von Dr. Fritz Koschinsky nach einem (nicht näher bezeichneten) Aktenstück von 1774 des Landratsamt Kusel.

891 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 70r-73: Mühlenprotokoll von 8.7.1746, zitiert bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 212/213.

892 Vgl. Knecht: Bellenmühle, a.a.O., S. 93.

893 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 85r.

894 Vgl. Rohr: Walshausermühle, a.a.O., S. 171.

895 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7; vgl. LA Speyer Best. 295/5 Bl. 203-215.

896 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 194.

897 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl 189-196; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 194.

898 Vgl. LA Speyer Best. B2 Sachakte 765 UNr. 4.

899 Vgl. Bauer,: Die Familie Andres in Kübelberg, Höchen und Brücken; in: PRFK 2012, S. 400; vgl. Standesamt Waldmohr, KKB Breitenbach 1686-1744, S. 16.

900 Vgl. LA Speyer Zweibrücken II,A Nr. 766. +++ Zitat prüfen+++

901 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O.,S. 119.

902 Vgl. Christmann, Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 119.

903 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und B2 Nr. 295/5 Bl. 387-394; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 202.

904 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 122r.

905 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 166/67.

906 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. II, S. 119.

907 Vgl. Fell/Keddigkeit/Heberer: Benediktinerkloster Hornbach; in: Pfälz. Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 300.

908 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 79.

909 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 189.

910 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 129; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1116/1-4; vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 2687.

911 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 244.

912 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2703 mit Anl. Q11: Vorakten 1747-1748 mit inseriertem Erbleihebrief 1739 [Bl. 23 ff.]; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen

Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 3, S. 1646, Nr. 1841.

913 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 85-96; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 190.

914 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2703; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 3, S. 1646, Nr. 1841 mit erstinstanzlicher

Relation und Urteilsvorschlag „Relatio cum voto“.

915 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 116r.

916 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 79.

917 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 85 vom 23.7.1830 Beilage, S. 647.

918 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 112 vom 29.9.1830 Beilage, S. 838.

919 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 26 vom 9.3.1836, S. 206.

920 Vgl. Die Rheinpfalz vom 28.7.1984: „Elektronik und Turbinen statt Müh­len-Romantik“; vgl. auch Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 79.

921 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 96-99: Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Rentkammersekretärs Marx

vom 6.1.1745; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 190.

922 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 1162.

923 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 79.

924 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 34.

925 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 34; vgl. LA Speyer B2 Nr. 1116/2; vgl. zum Mühlenzwang auch: KSchA Zw Rep. IV Nr. 482.

926 Gölzer: Gerichtsbuch Hornbach, a.a.O., S. 54 Nr. 35 und S. 58 Nr. 41; LA Speyer Best. B2, Nr. 780/6, fol. 7, 11.

927 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 70.

928 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 91 Nr. 333.

929 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 92 Nr. 333.

930 Vgl. Neubauer: Regesten des ehemaligen Klosters Hornbach, Speyer 1904, S. 303 und S. 233.

931 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 109 Nr. Nr. 396.

932 Vgl. Kampfmann: Beiträge zur westpfälzischen Ortsgeschichte, a.a.O., S. 28.

933 Vgl. Frey: Beschreibung d. Rheinkreises IV, a.a.O., S. 149; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 157.

934 Vgl. Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim: http//www-mueller-heppenheim-homepage.t-online.de/mue-vork.htm, Abruf vom 8.7.2014; vgl. Schmidt: Untertanenliste des Oberamts Zweibrücken Anno 1624; in: Anthes et. al: Pfälzische Untertanenlisten, a.a.O., S. 102.

935 Vgl. Schmidt: Untertanenliste des Oberamts Zweibrücken Anno 1624; in: Anthes et. al: Pfälzische Untertanenlisten, a.a.O., S. 102.

936 Vgl. Kampfmann: Heimatkunde des Bezirksamts Zweibrücken, a.a.O., S. 116; Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 157; a.A. Klauck: Lexikon saarländischer

Ortschaften, a.a.O., S. 70, der als Datum des Pelz'schen Wiederaufbau 1684 angibt.

937 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 179 Tomus 2.

938 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 193.

939 Vgl. Weber: Müh­len und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 192.

940 Gölzer: Gerichtsbuch Hornbach, a.a.O., S. 53; LA Speyer Best. B2, Nr. 780/6, fol. 1.

941 Gölzer: Gerichtsbuch Hornbach, a.a.O., S. 54; LA Speyer Best. B2, Nr. 780/6, fol. 3.

942 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 185-189; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 193.

943 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 118r.

944 Vgl. LA Zweibrücken Best. J1 Nr. 356, darin Protokoll i.S. Magdalena Kindinger von Blumenauermühle zu Brenschelbach ./. Jakob Kindinger von der Bebelsheimer Mühle.

945 Vgl. Intelligenzblatt Nr. 78 vom 7.7.1840 S. 619.

946 Vgl. Klauck: Lexi­kon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 70.

947 Gölzer: Gerichtsbuch Hornbach, a.a.O., S. 53; LA Speyer Best. B2, Nr. 780/6, fol. 1.

948 Gölzer: Gerichtsbuch Hornbach, a.a.O., S. 54; LA Speyer Best. B2, Nr. 780/6, fol. 3.

949 Vgl. Schworm: Die Steinalb und ihre Mühlen; in: Westricher Heimatblätter 1992, S. 4.

950 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil II katholisches Kirchenbuch, a.a.O., S. 75.

951 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil II katholisches Kirchenbuch, a.a.O., S. 76.

952 Vgl. Hinweis bei Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil II katholisches Kirchenbuch, a.a.O., S. 76.

953 Vgl. Jung: Familienbuch Hoppstädten-Weiersbach, a.a.O., S. 198, Nr. 1179.

954 Vgl. Schnabel: Das Dorf Breunigweiler, das Rosenthaler Hofgut und der Kerzweiler Hof im Jahre 1764; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1978, S. 49 ff

955 Vgl. Schnabel: Das Dorf Breunigweiler, das Rosenthaler Hofgut und der Kerzweiler Hof im Jahre 1764; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1978,

S. 49 ff; vgl. Dhom: Die Sippe Wolsiffer von Hanweiler, a.a.O., S. 9.

956 Vgl. Schnabel: Das Dorf Breunigweiler, das Rosenthaler Hofgut und der Kerzweiler Hof im Jahre 1764; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1978 S. 49 ff

957 Vgl. Gillmann: Sippersfeld, Pfrimmerhof und Breunigweiler, a.a.O., S. 245; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 292.

958 Vgl. Gillmann: Sippersfeld, Pfrimmerhof und Breunigweiler, a.a.O., S. 245; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 292.

959 Vgl. Gillmann: Sippersfeld, Pfrimmerhof und Breunigweiler, a.a.O., S. 246.

960 Anm. nach Dhom: Die Sippe Wolsiffer von Hanweiler, a.a.O., nach S. 9 ging die Mühle mit der Hälfte des Wohnhauses bereits 1803 an Wolsiffer über.

961 Vgl. Lehmann,+++ergänzen+++ a.a.O., S. 87; vgl. Gillmann: Sippersfeld, Pfrimmerhof und Breunigweiler, a.a.O., a.a.O., S. 247.

962 Vgl. Jung, Rudi: Fami­lienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 169 Nr. 897.

963 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 155 Anm. zu Nr. 815.

964 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 167 Nr. 883.

965 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 118.

966 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 162 Nr. 849.

967 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 162 Nr. 852.

968 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 169 Nr. 891.

969 Vgl. Internetdatei Geneanet http://gw.geneanet.org/sl2?lang=de;p=johann+jakob;n=sohns; Angabe von Stephanie Lemke, Abruf vom 7.4.2014; vgl. Jung, Rudi:

Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 208 Nr. 1100.

970 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 180 Nr. 963.

971 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S.102.

972 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S.110.

973 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 162 Nr. 849.

974 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 162 Nr. 851.

975 Vgl. Jung, Rudi: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 253 Nr. 1335.

976 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 137 Nr. 714.

977 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S.131.

978 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 243 Nr. 1283.

979 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 243 Nr. 1285.

980 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 138 Nr. 721.

981 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O, S.111.

982 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 59.

983 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 182 Nr. 971.

984 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 182 Nr. 971.

985 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 119.

986 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 59.

987 Vgl. Bauer: Einwohnerverzeichnisse von Brücken 1747-1787; in: PRFK 1999, S. 174; vgl. Taufbuch der kath. Pfarrei Brücken 1741-1798.

988 Vgl. Hinweis von Herrn Markus Bauer vom 3.1.2014.

989 LA Speyer, Best. Y 4, Nr. 152; vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 241.

990 Vgl. LA Speyer, Best. A 2, Nr. 776; vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 241.

991 Vgl. Lehner: Die Mauchenheimer und von der Leyen im Münchweiler Tal, in: Westrichkalender Kusel, 1969, S. 131; vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O.,

S. 241.

992 Vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 241.

993 Vgl. LA Speyer Best. B2, Nr. 1056/1; vgl. LA Speyer, Best. A 2, Nr. 32A ; vgl. Henrich: Von der Mahlmühle zur Diamantschleiferei, a.a.O., S. 134; vgl. Bauer: Die

Brücker Mühle, a.a.O., S. 241.

994 Vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 241.

995 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 14r; zitiert nach Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 58.

996 Vgl. Bistumsarchiv Speyer, KKB Ramstein 1692-1756 (Taufbuch); vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 241.

997 Vgl. Bistumsarchiv Speyer, KKB Kübelberg 1704-1741; vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 241.

998 Vgl. LA Speyer, Best. B 2, Nr. 293/8.

999 Anm.: bei Markus Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 242 heißt es: „Im KKB Homburg 1694-1751 wird Rupert Blaisi 1695 als Soldat in Vogelbach genannt. Später taucht häufig auch die Namensform Bläs auf. Der Familienname ist aus dem französischen Sprachraum“.

1000 Vgl. LA Speyer, Best. C 32, Nr. 125/32; vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 242.

1001 Vgl. LA Speyer, Best. C 33, Nr. 124/7

1002 Vgl. Bistumsarchiv Speyer , KKB Kübelberg 1704-1741; vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 242.

1003 Vgl. LA Speyer, Best. B2 Nr. 293/8; vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 242.

1004 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 784/1 (Hennemann); vgl. LA Speyer, Best. A 2, Nr. 144/1 (Dahl); vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 242.

1005 Vgl. LA Speyer, Best. B 2, Nr. 293/8; vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 242.

1006 Vgl. LA Speyer, Best. B 2, Nr. 784/1 und A 2, Nr. 144/1.

1007 Vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 242

1008 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 144/1 (Dahl) , zitiert bei Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 243-244; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 784/1 (Hennemann)

1009 Vgl. LA Speyer Best. F29 Nr. 8; vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 245.

1010 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 187; vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 245.

1011 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29; zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 237.

1012 Vgl. LA Speyer, Best. B 2, Nr. 1056/1 (Das Recht der Bewohner des Gerichts Kübelberg auf auswärtigen Mühlen zu mahlen 1782/83) mit Hinweis von Herrn

Markus Bauer vom 3.1.2014.

1013 Hinweis von Herrn Markus Bauer vom 3.1.2014.

1014 Vgl. LA Speyer, Best. B2 Nr. 293/8; vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 242.

1015 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 784/1 (Hennemann); vgl. LA Speyer, Best. A 2, Nr. 144/1 (Dahl); vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 242.

1016 Vgl. LA Speyer, Best. B 2, Nr. 293/8; vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 242.

1017 Vgl. LA Speyer, Best. B 2, Nr. 784/1 und A 2, Nr. 144/1.

1018 Vgl. Bauer: Die Brücker Mühle, a.a.O., S. 242.

1019 Hinweis von Herrn Markus Bauer vom 3.1.2014: der Erbbestandsbrief des Andreas Hennemann bezieht sich auf einen Mühlenplatz in Brücken / Pfalz an der

Ohmbach, nicht jedoch im Dorf Ohmbach

1020 Vgl. Henrich: Von der Mahlmühle zur Diamantschleiferei, a.a.O., S. 134.

1021 Vgl. Henrich: Von der Mahlmühle zur Diamantschleiferei, a.a.O., S. 134; vgl. auch Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 340.

1022 LA Speyer Akten Von der Leyen Nr. 125/Ziff 24; vgl. Henrich: Von der Mahlmühle zur Diamantschleiferei, a.a.O., Pfälzer Heimat 1975, S. 134.

1023 Vgl. Bauer: reformiertes Kirchenbuch Miesau, a.a.O., S. 44.

1024 Vgl. Bauer: reformiertes Kirchenbuch Miesau, a.a.O., S. 60Nr. 338.

1025 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 65 V; zitiert nach Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 93.

1026 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 131 V; zitiert nach Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 145.

1027 Vgl. Henrich: Von der Mahlmühle zur Diamantschleiferei, a.a.O., Pfälzer Heimat 1975, S. 134.

1028 Vgl. Henrich: Von der Mahlmühle zur Diamantschleiferei, a.a.O., Pfälzer Heimat 1975, S. 134.

1029 Vgl. Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 31 und S. 44 Anm. 24.

1030 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 131 V; zitiert nach Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 146.

1031 Vgl. kath. KB Glanmünchweiler; vgl. Henrich: Von der Mahlmühle zur Diamantschleiferei, a.a.O., Pfälzer Heimat 1975, S. 134.

1032 Vgl. kath. KB Glanmünchweiler; vgl. Henrich: Von der Mahlmühle zur Diamantschleiferei, a.a.O., Pfälzer Heimat 1975, S. 134.

1033 Vgl. LA Speyer, Akten Zweibrücken I, 313: „Schatzungs = Haubt Tabell der Schultheiserey Kübelberg vom 10. Jan. 1761“; Henrich: Von der Mahlmühle zur

Diamantschleiferei, a.a.O., Pfälzer Heimat 1975, S. 134.

1034 Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 91 vom 24.8.1836, S. 730-731.

1035 Vgl. Blätter für Landwirtschaft und Gewerbewesen für die Pfalz, Speyer 1857, S. 14: Proto­koll über die landwirthschaftliche Bezirksversammlung und Preis-

Vertheilung zu Landstuhl vom 29.9.1856.

1036 Hinweis von Herrn Markus Bauer vom 3.1.2014.

1037 Hinweis von Herrn Markus Bauer vom 3.1.2014.

1038 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 17.

1039 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 340; vgl. Henrich: Von der Mahlmühle zur Diamantschleiferei, a.a.O., Pfälzer Heimat 1975, S. 134.

1040 Hinweis von Herrn Markus Bauer vom 3.1.2014.

1041 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 238.

1042 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29.

1043 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 238.

1044 Vgl. Zenglein: Die Paulengrunder Mühle; in: Bauer/Zenglein: Brücken, a.a.O., S. 247.

1045 Vgl. Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 32.

1046 Vgl. Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 31 und S. 44 Anm. 24.

1047 Vgl. „Die Rheinpfalz“ vom Samstag 25.8.1951: „Westpfälzische Mühlen stellen sich vor“.

1048 Vgl. Mitteilung von Dr. Hermann Müller, Heppenheim vom 26.1.2013.

1049 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 80.

1050 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 80.

1051 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 80.

1052 Vgl. Müller, Hermann und Petry, Wendelin: Denombrement der Herrschaft Landstuhl Anno 1681, Pfäl­zisch-Rheinische Familienkunde 2003, S. 315 = HStA

Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von Sickingen.

1053 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 298.

1054 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 298.

1055 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 298.

1056 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern. Zweibrücken 1828, S. 60.

1057 Vgl. Frey: Beschreibung d. Rheinkreises IV, a.a.O.,S. 189.

1058 Vgl. Gilardone: Handbuch Regierungsbezirk Pfalz, Speyer 1886, S. XXVII.

1059 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 143.

1060 Vgl. Kno>klären ++++

1061 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S, 298.

1062 Vgl. Müller/Petry: Denombrement der Herrschaft Landstuhl Anno 1681, Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 2003, S. 315 = HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von

Sickingen.

1063 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. II, S. 143.

1064 Vgl. Lehmann: Geschichte der Grafschaft Hanau-Lichtenberg, a.a.., Bd. 2, S. 383.

1065 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 16, 294/95.

1066 Vgl. Gortner: Bruchmühlbach, a.a.O., S. 89.

1067 Vgl. Gortner: Bruchmühlbach, a.a.O., S. 89.

1068 Vgl. Internetdatei von Dr. Hermann Müller/Heppenheim:http://www.mueller-heppenheim-homepage.t-online.de/mue-vork.htm; vgl. Gortner: Bruchmühlbach, a.a.O.,

S. 89.

1069 Vgl. Gortner: Bruchmühlbach, a.a.O., S. 90.

1070 Vgl. Gortner: Bruchmühlbach, a.a.O., S. 90.

1071 Vgl. Gortner: Bruchmühlbach, a.a.O., S. 90.

1072 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

1073 Vgl. Gortner: Bruchmühlbach, a.a.O., S. 90-91: er bezeichnet ihn als „Wallacher“.

1074 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 343-352.

1075 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., 200/201.

1076 Vgl. Gortner: Bruchmühlbach, a.a.O., S. 91.

1077 Vgl. Gortner: Bruchmühlbach, a.a.O., S. 91.

1078 Vgl. Fremgen: Bür­ger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 122.

1079 Vgl. Gortner: Bruchmühlbach, a.a.O., S. 91.

1080 Vgl. Angabe von Horst Klein, http://gw.geneanet.org/horstklein?lang=de;pz=horst;nz=klein;ocz=0;p=louisa;n=munzinger, Abruf vom 21.5.2014.

1081 Vgl. Gortner: Bruchmühlbach, a.a.O., S. 91.

1082 Vgl. „Die Rheinpfalz“ Ausgabe Kaiserslautern vom 15.6.2011 und 17.9.2010. Zitat klären

1083 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 S. 43-43r, 121r, 125r.

1084 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., S. 277.

1085 Vgl. Standesamtsakten Bruchweiler-Bärenbach, Sterbeeintrag Nr. 12 vom 3.11.1849; Mitteilung von Herr Stefan Jamin vom 6.4.2015.

1086 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis a.a.O., S. 191.

1087 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 191.

1088 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 152.

1089 Vgl. Katasteramt Bad Dürkheim, Katasterplan 1841, abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 191.

1090 Anm.: Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 75, 317 macht unterschiedliche Angaben: 1758 oder 1788 nach Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 210: nennt 1788; vgl. LA Speyer Best. D12 (Hochstift Worms) Nr. 138.

1091 Vgl. LA Speyer Best. D12 Nr. 138, abgedruckt bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 317.

1092 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 22 vom 16.3. 1821, S. 152.

1093 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 271 vom 13.11.1825.

1094 Vgl. LA Speyer Best. U 278 Nr. 334: „Aufsicht über den Bau, Betrieb und Umbau der Wehranlage der Mühle von Georg Krug in Elsheim und der Mühle

von Anton Schneider aus Bubenheim, 1868-1890.

1095 Vgl. Wittenberger: Stammbaum der Grafen von Hanau-Lichtenberg, a.a.O., S. 33.

1096 Vgl. prot. KB Buchsweiler 1700-1736 Bl. 19.

1097 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 277.

1098 Mitteilung von Herrn Benedikt Schreiner bei Geneanet, Abruf vom 19.2.2015 unter Bezugnahme auf Kastens: Dahn Families, a.a.O., Nr. B7, B72.

1099 Mitteilung von Herrn Benedikt Schreiner bei Geneanet, Abruf vom 21.2.2015 unter Bezugnahme auf Kastens: Dahn Families, a.a.O., Nr. B63, B72, C29.

1100 Lehmann: Burgen und Bergschlösser: Bd. 1 Speyergau, a.a.O., S. 117

1101 Vgl. Schulz: Zinsbuch, a.a.O., S. 37 m.w.N., 46.

1102 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 490.

1103 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 867; Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 2, S. 739-740, Nr. 838.

1104 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Falkenmühle_(Rumbach), Abruf vom 27.8.2013.

1105 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Falkenmühle_(Rumbach), Abruf vom 27.8.2013.

1106 Vgl. Wittmer/Rupp/Mock: Familienregister Ilbesheim bei Landau, a.a.O., S. 76.

1107 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Falkenmühle_(Rumbach), Abruf vom 27.8.2013.

1108 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Falkenmühle_(Rumbach), Abruf vom 27.8.2013.

1109 Vgl. Christmann: Waldfischbach, a.a.O., S. 5.

1110 Vgl. Ballbach: 750 Jahre Waldfischbach, a.a.O., S. 33.

1111 Vgl. Ballbach: 750 Jahre Waldfischbach, a.a.O., S. 31.

1112 Vgl. Christmann: Waldfischbach, a.a.O., S. 21.

1113 Vgl. Fremgen: Gerichtsbuchbuch Burgalben, a.a.O., ohne Paginierung.

1114 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2719 fol. 1.

1115 Vgl. Zink: Land und Leute; in: Ballbach: 750 Jahre Waldfischbach, a.a.O., S. 46.

1116 Vgl. Neubauer: Regesten des ehemaligen Benedictiner-Klosters Hornbach, a.a.O., S. 34 Nr. 104.

1117 Vgl. Ortsgemeinde Waldfischbach- Burgalben: Burgalben, a.a.O., S. 84.

1118 Vgl. Burg: Regesten Wadgassen, a.a.O., S. 37 Nr. 63; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 99; vgl. Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben: Burgal­ben, a.a.O., S. 84.

1119 Vgl. Fremgen: Burgalben, a.a.O., S. 219; vgl. Burg: Regesten Wadgassen, a.a.O., S. 37 Nr. 63

1120 Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben: Burgalben, a.a.O., S. 84-85; vgl. Burg: Regesten Wadgassen, a.a.O., S. 37 Nr. 63; Jaffe: Die Wadgassen'sche Klostermühle im Dorf Burgalben, Pfälzer Heimatg, 100. Jhg, Nr. 18 und 19 vom 10. und 19.7.1930, abgedruckt bei Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben: Burgalben, a.a.O., S. 441-442.

1121 Vgl. Fremgen: Burgalben, a.a.O., S. 220.

1122 Vgl. Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben: Burgalben, a.a.O., S. 92.

1123 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2719, fol. 81.

1124 Vgl. Fremgen: Burgalben, a.a.O., S. 220; vgl. Burg, Josef: Regesten der Prämonstratenserabtei Wadgassen, Saarbrücken 1980, S. 449 Urk.-Nr. 1199; vgl. Jaffe: Die Wadgassen'sche Klostermühle im Dorf Burgalben, Pfälzer Heimatg, 100. Jhg, Nr. 18 und 19 vom 10. und 19.7.1930, abgedruckt bei Ortsgemeinde Waldfischbach- Burgalben: Burgalben, a.a.O., S. 442.

1125 Anm.: Hannß Engel, 1577 Landschreiber zu Lautern; ist 1586 Schultheiß und Gerichtsschöffe; hat 1590 ein Kaus in der Kirchgasse in Kaiserslautern, von der Martinskirche zum Rittersberg führend; vgl. Herzog: Kaiserslautern 1550-1619, a.a.O., S. 64 Nr. 326+.

1126 Anm.: am 24.6.1585, Geburt Johannes des Täufers.

1127 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 516, fol. 17; vgl. Fremgen: Gerichtsbuch Burgalben, a.a.O., o.S., Eintrag vom 24.6.1585.

1128 Vgl. Jaffe: Die Wadgassen'sche Klostermühle im Dorf Burgalben, a.a.O., S. 442; vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2719 fol. 114.

1129 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2719 fol. 1.

1130 Vgl. Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben: Burgalben, a.a.O., S. 85.

1131 Vgl. Fremgen: Burgalben, a.a.O., S. 212, 221.

1132 Vgl. Fremgen: Burgalben, a.a.O., S. 124, 221.

1133 Vgl. Siegl: Ortssippenbuch Pirmasens Teil 1, 1640-1740, a.a.O., S. 154, Nrn. 1185, 1186, 1188; vgl. Kirchner, Fritz: Die Familie Steffen-Stephan. Ein Beitrag zur

Schweizer Einwanderung in die Pfalz; in: PRFK Bd. 9 S. 218 zu Nr. II b.

1134 Anm.: von lat. pertinere = enthalten; i.S. von Bestandteil.

1135 Anm.: der Müllerfamilie Sieber.

1136 LA Speyer Best. F2 Nr. 8e, fol. 115r-116.

1137 LA Speyer Best. F2 Nr. 8e, fol. 116.

1138 LA Speyer Best. F2 Nr. 8e, fol. 116.

1139 LA Speyer Best. F2 Nr. 8e, fol. 117.

1140 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 66.

1141 Eilbote Landau vom 14.4.1859, S. 178 = LA Speyer Best. Y 20/41.

1142 Vgl. Munzinger: Die Burgalber Mühle seit über 100 Jahren im Besitz der Munzinger; in: Chronik der Pfälzer Munzinger. Nr. 38, 1984, S. 12.

1143 Vgl. Munzinger: Die Burgalber Mühle seit über 100 Jahren im Besitz der Munzinger; in: Chronik der Pfälzer Munzinger. Nr. 38, 1984, S. 11.

1144 Vgl. Munzinger: Die Burgalber Mühle seit über 100 Jahren im Besitz der Munzinger; in: Chronik der Pfälzer Munzinger. Nr. 38, 1984, S. 11.

1145 Vgl. Munzinger: Die Burgalber Mühle seit über 100 Jahren im Besitz der Munzinger; in: Chronik der Pfälzer Munzinger. Nr. 38, 1984, S. 11.

1146 Vgl. Munzinger: Die Burgalber Mühle seit über 100 Jahren im Besitz der Munzinger; in: Chronik der Pfälzer Munzinger. Nr. 38, 1984, S. 11; vgl. LA Speyer

Best. K35 Notariat Pirmasens Urk.-Nr. 668/1867 vom 14.1.1867.

1147 Vgl. Munzinger: Die Burgalber Mühle seit über 100 Jahren im Besitz der Munzinger; in: Chronik der Pfälzer Munzinger. Nr. 38, 1984, S. 12.

1148 Vgl. Munzinger: Die Burgalber Mühle seit über 100 Jahren im Besitz der Munzinger; in: Chronik der Pfälzer Munzinger. Nr. 38, 1984, S. 12.

1149 Vgl. „Die Rheinpfalz vom 13.8.1975: „Dr. Kurt Munzinger 65. Leitete seit 1948 Landwirtschaftskammer Pfalz“; vgl. „Die Rheinpfalz“ vom 13.8.1981: „Kurt Munzinger 70 Jahre“.

1150 Vgl. Munzinger: Die Burgalber Mühle seit über 100 Jahren im Besitz der Munzinger; in: Chronik der Pfälzer Munzinger. Nr. 38, 1984, S. 13.

1151 aus: Munzinger: Die Burgalber Mühle seit über 100 Jahren im Besitz der Munzinger; in: Chronik der Pfälzer Munzinger. Nr. 38, 1984, S. 12.

1152 Vgl. LA Speyer, Briefprotokolle 516, Bl. 76R; Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 584.

1153 Vgl. LA Speyer Kpf., A. 141, Bl. 15/16; vgl. Velmann, Philipp: Beforchung des ehemaligen Gerichts Waldfischbach von Forstmeister Philipp Velmann aus dem Jahre

1600, hrsg. und erläutert von Ernst Bilfinger; in: Pfälzerwald 1906, S. 8.

1154 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S., 584.

1155 Vgl. Fremgen: Burgalben, a.a.O., S. 220.

1156 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2719, fol. 81.

1157 Vgl. Fremgen: Gerichtsbuch Burgalben, a.a.O., o.S., Eintrag vom 12.10.1592; vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 516 fol. 27r.

1158 Vgl. Fremgen: Gerichtsbuch Burgalben, a.a.O., o.S., Eintrag vom Montag nach Martini 1598.

1159 Anm.: im Eintrag vom Montag nach Martini 1598 lautet der Vorname dagegen Agnesen.

1160 Vgl. Fremgen: Gerichtsbuch Burgalben, a.a.O., o.S., Eintrag vom 3.5.1599; vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 516 fol. 67r.

1161 Vgl. Speyer Best. F5 Nr. 516 fol. 84r.

1162 Vgl. Fremgen: Gerichtsbuch Burgalben, a.a.O., S. 55.

1163 LA Speyer Best. F2 Nr. 8e, fol. 141r.

1164 Vgl. LA Speyer Best. F2 Nr. 8e: Sal- und Lagerbuch Burgalben, fol. 15.

1165 Vgl. LA Speyer Best. F2 Nr. 8e: Sal- und Lagerbuch Burgalben, fol. 15.

1166 LA Speyer Best. F2 Nr. 8e, fol. 92r.

1167 LA Speyer Best. F2 Nr. 8e, fol. 94r.

1168 LA Speyer Best. F2 Nr. 8e, fol. 141r.

1169 Vgl. Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben: Burgalben, a.a.O., S. 92.

1170 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2719 fol. 81.

1171 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 390; vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 516, fol. 13.

1172 Vgl. Fremgen: Burgalber Gerichtsbuch, a.a.O., o.S., Eintrag vom 28.11.1583; vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 516, fol. 13.

1173 Vgl. Fremgen: Burgalber Gerichtsbuch, a.a.O., o.S., Eintrag vom 18.4.1598; vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 516, fol. 55-56.

1174 Vgl. Fremgen: Burgalber Gerichtsbuch, a.a.O., o.S., Eintrag vom 3.5.1599; vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 516, fol. 68r.

1175 Anm.: wohl Mühlbach, OT von Bruchmühlbach.

1176 Vgl. Fremgen: Burgalber Gerichtsbuch, a.a.O., o.S., Eintrag von 1601; vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 516, fol. 91.

1177 Vgl. Christmann: Waldfischbach, a.a.O., S. 53.

1178 Vgl. Fremgen: Gerichtsbuch Burgalben, a.a.O., S. 73.

1179 Vgl. Fremgen: Gerichtsbuch Burgalben, a.a.O., S. 74.

1180 LA Speyer Best. F2 Nr. 8e, fol. 93-93rr.

1181 LA Speyer Best. F2 Nr. 8e, fol. 92r.

1182 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1736: Forderung des Valentin Rauch von Gerhardsbrunn an den Muschelmüller Andreas Becker, 1739-1741.

1183 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 8e, fol. 83.

1184 LA Speyer Best. F2 Nr. 8e, fol. 152.

1185 LA Speyer Best. F2 Nr. 8e, fol. 152.

1186 LA Speyer Best. F2 Nr. 8e, fol. 155.

1187 Vgl. zu diesem LA Speyer Best. F2 Nr. 8e, fol. 155. Er ist ein Schwager des Jacob Mayer, vgl. LA Speyer Best. F2 Nr. 8e, fol. 155

1188 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2598 fol. 59.

1189 Vgl. Fremgen: Moschelmühler Hexenprozeß, a.a.O., S. 67.

1190 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 1078.

1191 Vgl. Kno style="font-weight:normal;text-decoration:none;margin-bottom:0cm;orphans:0;widows:0;">1192 Vgl. Fremgen: Moschelmühler Hexenprozeß, a.a.O., S. 76.

1193 Vgl. Fremgen: Moschelmühler Hexenprozeß, a.a.O., S. 76.

1194 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 34.

1195 Vgl. Fremgen: Moschelmühler Hexenprozeß, a.a.O., S. 67-68.

1196 Vgl. Fremgen: Gerichtsbuch Burgalben, a.a.O., S. 62.

1197 Vgl. Jaffé: „Die ehemaligen Papiermühlen im heutigen Bezirksamt Pirmasens und ihre Wasserzeichen“; in: Der Papierfabrikant. 26 (1928), S. 565-570; vgl.

Pfälzer Heimat. Beil. z. Pirmasenser Zeitung. - 98 (1928), S. 23; vgl. Staatsarchiv Darmstadt. Kabinettsprotokoll von 1770.

1198 Vgl. Jaffé: „Die ehemaligen Papiermühlen im heutigen Bezirksamt Pirmasens, a.a.O., S. 23.

1199 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, a.a.O., S. 18.

1200 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, a.a.O., S. 18.

1201 Vgl. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 16

1202 Vgl. Archiv PRFK Ludwigshafen, Ahnenliste K. H. Armknecht Nr. XV A 2.8, S. 12.

1203 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O.,Bd. I S. 246.

1204 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 278.

1205 Vgl. Kulturverein Bellheim (Hrsg.): Bellheim in Vergangenheit und Gegenwart, a.a.O., S. 95; vgl. HStA Mün­chen, RhpfU 466 ++Zitat prüfen++; vgl. Würdtwein: Monasticon Palatinum, Bd. 3, Mannheim 1795, Nr. 37, S. 83-85.

1206 Vgl. Kulturverein Bellheim (Hrsg.): Bellheim in Vergangenheit und Gegenwart, a.a.O., S. 95, m.w.N.

1207 Vgl. Wittner: Familienregister Großfischlingen, a.a.O., S. 145.

1208 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., S. 110.

1209 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O.,, Bd. 1, S. 248.

1210 Vgl. HStA München, Rheinpfalz Urkunden 466 +++Zitat prüfen+++

1211 LA Speyer; Urk. Hochstift Speyer A. Nr. 150 +++Zitat prüfen+++

1212 LA Speyer, Lagerbuch Burrweiler S. 1; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 171.

1213 Vgl. Eilbote Landau vom 10.4.1841, Beilage zu Nr. 15.

1214 Angabe gem. Informationstafel an der Burrweiler Mühle.

1215 Vgl. Eilbote Landau vom 10.4.1841, Beilage zu Nr. 15; vgl. Neustadter Wochenblatt Nr. 29 vom 9.4.1841, S. 115.

1216 Angabe gem. Informationstafel an der Burrweiler Mühle.

1217 Vgl. Möller, Wolfgang: Erinnerungen des letzten Müllers Theo Wiss. - In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch. - 34 (2012), S. 24-26.

1218 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 277.

1219 Vgl. Lehmann: Burgen und Bergschlösser im Speyergau, a.a.O., Bd, 1, S. 131

1220 Vgl. Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., S. 199.

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