Version 24.3.2016

 

 

Litera A

 

 

Abentheuer:

VG Birkenfeld, Lk Birkenfeld; westlich von Birkenfeld, nördlich von Achtelsbach gelegen. Der älteste, 1367 erstmals als „Leyen“ erwähn­te Teil des Ortes liegt im Südosten zwischen dem Traunbach und dem Anstieg zum Kleekopf. Er wird heute durch die Straße „In der Dell“ erschlossen. Der nördlich davon angesiedelte Ortsteil Abentheuer oder Abentheuerhütte taucht als „Abentueren“ erst­mals 1580 auf. Die beiden Ortsteile behielten bis Mitte des 18. Jh. ihren eigenen Namen und wuchsen erst zum Beginn des 20. Jh. zu­sammen 1.

 

Der Traunbach bildete die Grenze zwischen dem sponheimischen Amt Birkenfeld im Osten und dem hunolsteinischen, später zweibrücki­schen Amt Achtelsbach im Westen 2. Das Amt Birkenfeld war ab 1437 mit dem Aussterben der Grafen von Birkenfeld ein Kon­dominium zwischen den Markgrafen von Baden und den Herzögen von Pfalz-Zweibrücken. Erst bei Teilung der hintersponheimi­schen Gemeinherr­schaft 1776 wurde Birkenfeld und damit auch der rechts des Traunbachs gelegene Teil von Abentheuer badisch 3.

 

Der Ortsteil Abentheuer war wie die anderen Dörfer der Pflege Achtelsbach pfalz-zweibrückisch 4. Eine Pflege war früher ein Verwal­tungsbezirk, der eine Anzahl von Ortschaften und Höfen umfaßte. An der Spitze stand der Gerichtsschultheiß. Die Pflege Achtels­bach umfaßte die Dörfer Achtelsbach, Rode, Burnen (Born), Traunen, Meckenbach, Dambach und Ellweiler sowie den im Hochwald bei Züsch gelegene Neuhof 5.

 

 

Mühlen:

1811 war Jakob *Roth der Eigentümer der Getreidemühle in Abentheuer 6. +++klären: welche Mühle+++

 

Urkunden/Literatur:

- LHA Koblenz Best. 276 Akte Nr. 1030: Entscheidungen über Gesuche zur Errichtung und Veränderung von Wasserkraftwerken (Mühlen) zur Betreibung von Getreidemühlen, Ölmühlen, Sägewerken usw. im Arrondissement Birkenfeld, u.a. in Kusel und Abentheuer, IX-1813 / 1800-1813.

 

 

- Leyenmühle:

sie lag, wie der Namen „Leyen-“Mühle zeigt, wohl im Ortsteil „Leyen“.

 

Die Mühle war im 16. Jh. Sägmühle und zugleich auch Mahlmühle, wie sich mehrfach aus Kirchenbucheintragungen ergibt. So heißt es beispielsweise bei der Heirat des Müllers Johannes (2) *Brenner (1540 – 20.7.1622 auf der Leyenmühle in Abentheuer), dieser sei der Sohn des Johannes (1) *Brenner, eines Dielschneiders (= Sägmüller) zu Layen gewesen; Johannes (2) Brenner war Müller und Diel­schneider auf der Leyenmühle in Abentheuer, Pflege Achtelsbach; °° mit Gertraud *Brenner (Patin am 4.3.1583 und 1588) 7.

 

Im 16. Jh. und frühen 17. Jh. waren Angehörige der Familie *Brenner als Müller auf der Leyenmühle in Abentheuer; im Kirchenbuch Achtelsbach sind mehrfach Eintragungen von Familienangehörigen erfolgt 8.

 

Der Name der Mühle rührt offensichtlich von dem Müller Johannes *Leyen; dessen Tochter Katharina Leyen (geb. in der Leyenmüh­le) am 15. Trinitatis 1577 (= 2.6.1577) den Adam *Brenner (geb. 1552; genannt „Leyen-Adam“) heiratet 9 .

 

Am 8.11.1583 erscheint als Pate bei der Taufe des Hans Leyhen (Sohn des Johannes Eydam Adam Leyhen auf der Abentheuer) der „Hans, Johann [des] Müllers Sohn auf der Leyhen-Mühle 10.

 

Am 10.1.1584 ist Pate bei der Taufe des Hans Schneider aus Ellweiler der „Hans, Müller Johannes Sohn von der Leyhen-Mühle“ 11.

 

Am 9.2.1584 ist Patin bei der Taufe des Johannes Schreiner (Sohn von Johann Schreiner aus Brücken) die „Gertraud, Müllers Johan­nes Frau, Leyhenmühle“ 12.

 

Am 4.1.1586 heiratet die Gertrud *Brenner, Witwe des Müllers Peter *Müller von der Herrenmühle bei Brücken († 24.6.1585 Brücken) in 2. Ehe den Johannes *Brenner (1540 – 20.7.1622) von der Leyenmühle bei Abentheuer nördlich von Brücken 13.

 

Bis 1622 war Johannes *Brenner (geb. 1540 – 20.7.1622 auf der Leyenmühle in Abentheuer) der Müller auf der Leyenmühle 14.

 

Am 13.1.1688 °° Jost *Purpes († 5.12.1728), Leyenmüller (bei Abentheuer), der Sohn des Hans *Purpes, Hottenmüller zu Brücken die Rosina Britzius (geb. in Achtelsbach - † 9.11.1709; Tochter des Nickel Britzius); Jost Purpes war zunächst Leyenmüller bei Abentheuer und ist seit 1702 Hottenmüller in Brücken15.

 

Hanß Peter Miller (s. Hans Peter *Müller) war bis 28.9.1718 als Müller auf der Leyenmühle zwischen Abentheuer und Bann, nörd­lich von Brücken bei Birkenfeld. Zeitweise war Hanß Peter Miller (Hans Peter *Müller) Temporalbeständer (?) auf der Mühle in Friedel­hausen. Er ist der Sohn des um 1658 in Einöllen wohnhaft gewesenen Johann Müller. Hanß Peter Miller (Hans Peter Müller) stirbt am 28.09.1718 in der Leyenmühle (südlicher Teil des Abentheuer Bann) und wird am 30.9.1718 in Birkenfeld begraben. Er ist "unge­fähr" (!) 60 Jahre alt, gebürtig von "Einöllen", sein Vater heißt Johann Müller, verheiratet ist er vor 29 Jahren (also 1689) an Engel (Angelica) Scherer und seit 2 Jahren, also 1716, Pächter der Leyenmühle, nördlich vom heutigen Brücken und südlich von Abentheu­er. Er hatte mindestens 5 Kinder (Johann Henrich, geb. 1698/Friedelhausen, Jo Daniel, geb. 1704/Friedelhausen, Johann Ja­kob, Anna Margaretha und Valentin) hatte, die alle in Birkenfeld geheiratet haben. In den Heiratseintragungen wird er jedesmal als "gewesener Müller zu Friedelhausen im Ober­amt Lichtenberg" erwähnt 16.

 

Am 18.11.1738 erfolgt die Proklamation des Johann Nicolaus *Friederich von der Leyenmühle und die Weberin Eva Margaretha von Hambach 17.

 

 

- Untere Leyenmühle:

bis 18.8.1643 war Matthes *Dingelstein († 18.8.1643, Enthauptung wegen Ehebruchs 18) als Müller auf der Untersten Leyhenmühle bei Abentheuer; er war mit Anna Katharina Hey verheiratet (geb. in Buhlenberg - 1667; Tochter des Wüllenwebers Hans Hey aus Buhlen­berg und der Margaretha Brenner); seine Witwe heiratet nach 1643 den Müller Johann Jacob *Sohns aus Pistron bei Morbach, der nach dem Tod seiner Frau († 1667) Hottenmüller in Brücken und 1672 Müller auf der Hahnenmühle bei Brücken war 19.

 

Der Sohn aus der Ehe des Johann Jacob Sohns und der Anna Katharina Hey Witwe Dingelstein, Hans Adam *Sohns war Müller und Be­triebsnachfolger auf der Leyenmühle 20.

 

 

- Mühle oberhalb der Eisenhütte:

zunächst Sägemühle, dann Walkmühle; am 4.8.1622 heiratete in Birkenfeld der Hans Reinhard *Eisenschmidt die Elisabeth Hey († 1639 an der Pest; Tochter des Wüllenweber Hans Hey); er war Besitzer der Mühle oberhalb der Eisenhütte auf der Abentheuer; Sohn aus der Ehe ist Hans Niclas Eisenschmidt. Dieser kam mit 18 Jahren von der Wanderschaft auf die seinem Vater gehörende Mühle zurück. Er war Wüllenwebermeister geworden wie sein Großvater Hey; aus der Sägemühle war eine Walkmühle geworden; Hans Niclas Eisen­schmidt °° am 9.9.1651 die Magdalena Marei (geb. 1619 Niederhosenbach, Tochter des Pfarrers in Niederhosenbach, Nicolaus Marei); die Familie Eisenschmidt/Marei verzog nach Birkenfeld 21.

 

 

- oberer Hammer:

an die beiden Hämmer, die den Ort bestimmten, erinnern heute nur noch die Gemarkungsnamen 22.

 

Die Hammerwerke waren unter der Bezeichnung Abentheuerhütte erfaßt. 23 Am 16.12.1699 überträgt die gemeinschaftliche Rentkam­mer zu Trarbach im Namen von Pfalzgraf und Herzog Christian von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld und Markgraf Ludwig Wil­helm von Ba­den, dem Remacle Joseph Hauzeur, Erbbeständer zu Züsch, das Hüttengut auf der Abentheuer mit Hammer, Schmelze und Gebäuden in Erbbestand 24. Am 1.7.1700 setzen die gemeinschaftlich-sponheimischen Amtsleute Jacobi und Hellingh den Re­macle Joseph de Hauzeur in Anwesenheit der Abentheurer und Bulenberger Gerichtsschöffen in den Besitz des Hüttengutes Abentheuer 25.

 

Auch um 1718 war Remacle Joseph Hauzeur der Betreiber des Hüttengutes in Abentheuer. Er beantragt nach dem Tode des Pfalzgra­fen Christian II. dessen Nachfolger Pfalzgraf und Herzog Christian III. von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld um Bestäti­gung seines Hüttenbe­standes zu Abentheuer. Diese erfolgt am 9.11.1719 die Bestätigung durch den Pfalzgrafen 26.

 

Am 18.6.1764 erteilt die sponheimische gemeinsame Rentkammer zu Trarbach im Namen der Gemeinsfürsten auf Ansuchen des Jo­hann Heinrich Stumm diesem einen Temporalbestandsbrief auf das Abentheuer Hüttengut aus. Grundlage der Begebung ist der dem Joseph von Hauzeur 1699 erteilt Bestand, soweit er nicht durch die Konvention vom 21.5.1756 geändert wurde 27. Dieser Temporal­bestand soll bis 1776 laufen 28. Johann Heinrich Stumm „von der Abentheuer“ bittet am 7.5.1774 die sponheimische gemeinschaftli­che Rentkammer um Verlängerung des zu Ende gehenden Temporalbestands auf weitere 20 Jahre. Er führt aus, da´sich im Amt Bir­kenfeld kein abbau­würdiges Erz gefunden habe, die Schwarzenbacher Gruben erschöpft seien und er in den letzten 10 Jahren nur 4 „Kampagnen“ lang Erz verhütten konnte. Der Preis des Kohlholzes sei gestiegen, der Preis des Eisens aber, besonders in Holland, ge­fallen. Der Weiterbetrieb des Werkes liege im Interesse der sponheimischen Herrschaft, da der Verdienst der Untertanen vermehrt, Handel und Wandel begüns­tigt würde 29.

 

Auch um 1779 ist J. H. Stumm der Betreiber der Abentheuerhütte 30. Im November 1785 machen die Gebrüder Stumm eine Eingabe an den Markgrafen von Baden, betreffend die nachteilige Abfassung des erneuerten Erbbestands (!) für das sog. Hüttengut auf der Abentheuer. Die Brüder weisen darauf hin, daß Herrn de Hauzeur die Belehnung für ihn „und seine rechtmäßigen Erben“ erteilt wor­den ist. Sie bitten um die frühere Fassung 31.

 

Am 17.10.1835 kommt es zur Übereinkunft zwischen Friedrich Philipp Stumm einerseits, Rudolf Heinrich und Gustav Adolf Böcking an­dererseits: Nachdem Friedrich Philipp Stumm seinen beiden Enkeln seine fünf Sechstel Anteile an den Gewerkschaften zu Gräfenbach, Asbach und Abentheuer übertragen hat, überträgt er denselben auch die zum Betriebe dieser Werke erforderlichen bisher verwendeten Betriebskapitalien von 185000 Talern 32. Am 17.10.1835 kommt es zu einer weiteren Vereinbarung nunmehr zwi­schen Carl Friedrich Stumm, Rudolf und Gustav Böcking über die gemeinschaftliche obere Verwaltung der bisher unter der Firma von Gebr. Stumm vereinig­ten Werke: Nachdem im Kaufakt vom 17.10.1835 betr. die Werke Gräfenbach, Asbach und Abentheuer festgesetzt ist, daß diese Werke noch vier Jahre lang unter der bisherigen Firma von Gebrüder Stumm und in Gemeinschaft mit den Carl Friedrich Stumm gehörigen Werke Neunkirchen und Halberg weiter verwaltet werden sollen, so wird vereinbart, daß Carl Fried­rich Stumm die obere Verwaltung des ganzen Geschäfts haben soll 33.

 

Urkunden/Literatur:

- LHA Koblenz Best. 700, 130 Nr. 510: Grenzbegang des Hüttengutes Abentheuer vom 17.5.1621.

- LHA Koblenz Best. 700, 130 Nr. 511: Ausmessung der zum Hüttengut Abentheuer gehörigen Güter durch den Schultheiß Franz Melchi­or Stor, 27.5.1621.

- LHA Koblenz Best. 700, 130 Nr. 120: Unterlagen der Familie Stumm-Böcking, enthält u.a. Notizen betr. Privilegien der Hüttenwer­ke in Abentheuer u.a.; Brief von Pidoll von der Eichelhütte an Hüttenmeister Stumm zu Abentheuer wegen Verwendung des Schmiedemeis­ters Valentin, 1790.

- LHA Koblenz Best. 700, 130 Nr. 390: Verzeichnisse und Notizen betreffend Akten und Urkunden, die die Stumm'schen Hüttenwer­ke be­treffen, 1884.

 

 

- Unterer Hammer:

direkt in der Ortsmitte befinden sich die Flurnamen „Auf dem untersten Hammer“ und „Im Hammerrech“ 34.

 

 

- Sägemühle, Hujetsägemühle:

östlich des Dorfes im bewaldeten Tal der Traun hatte sich die seit dem späten 17. Jh. urkundlich belegte Hujetsägemühle angesiedelt, aus sich im späten 19. Jh. eine Möbelfabrik entwickelte 35.

 

Die Mühle wurde m.E. von Angehörigen der Familie Hujet betrieben, deren Familienangehöriger Johannes *Hujet ab ca. 1657 als Müller auf der Hottenmühle in Brücken genannt wird. Dieser war zunächst Zimmermann und stammte aus dem Lüneburger Land. °° am 26.5.1657 in Birkenfeld mit Dorothea Stuber (Stober) (2.12.1640 in Brücken – 5.3.1709; Tochter des Hans *Stuber, Hottenmüller zu Brücken). Er übernahm wohl später von seinem Schwiegervater die Hottenmühle in Brücken. Johann Hujet kaufte am 14.8.1691 die Sä­gemühle oberhalb von Buhlenberg (nördlich von Brücken gelegen) 36.

 

Um 1830 waren die Gebrüder Roth Betreiber der Hujetsägemühle 37. Um 1818-1828 war Franz Jakob Roth Beständer auf der Hujetsäge­mühle 38.

 

Photo:

- Ansichtskarte von 1900 Internetdatei www.abentheuer-online.de/2006/2006das_dutzend_ist_voll.htm

 

Literatur:

- Schmitt, Reiner: Die holzverarbeitenden Betriebe auf der Hujets-Sägemühle bei Abentheuer, Birkenfeld: Sägemühle Franz Jakob, Jo­hann Nickel, Johann Dietrich, Franz Peter und Wilhelm Roth vor 1804 - nach 1922; Säge-, Hobel- und Imprägnierwerke Alexander von Hammerstein 1887 - 1919, Abentheuer und Reinsfeld ; Säge-, Hobel- und Imprägnierwerke Kurt Böcking 1919 - 1965, Aben­theuer, Reinsfeld und Thalfang / Reiner Schmitt. - [Neuhütten], 2008

 

 

 

 

Achtelsbach, Dorf und Pflege:

VG Birkenfeld, Lk Birkenfeld; westlich von Birkenfeld gelegen; das Dorf war wie die anderen Dörfer der Pflege Achtelsbach pfalz-zwei­brückisch. 39 Als Afterlehen von Trier gehörten die Pflege Achtelsbach wie auch das Dorf zunächst den Vögten von Hunolstein, bis 1480 das Herzogtum Zweibrücken endgültig die Herrschaft übernahm 40.

 

Eine Pflege war früher ein Verwaltungsbezirk, der eine Anzahl von Ortschaften und Höfen umfaßte. An der Spitze stand der Gerichts­schultheiß. Die Pflege Achtelsbach umfaßte die Dörfer Abentheuer, Achtelsbach, Rode, Burnen (Born), Traunen, Meckenbach, Dam­bach und Ellweiler sowie den im Hochwald bei Züsch gelegenen Neuhof 41.

 

1256 war Achtelsbach im Besitz der Grafen von Salm und Lehen der Herren von Hunolstein. Im gleichen Jahr schenkte der Vogt von Hu­nolstein seiner Gemahlin den „Hof Achtelspach mit den Höfen Drumen, Rode und Burnen“. 1308 „bewittumte“ Vogt Johann von Hunol­stein seine Gemahlin Anna mit dem Hofe Achtelsbach und dem Gut Meckenbach. 1357 wurde das Schutzrecht über Achtels­bach dem Grafen Gottfried von Sponheim pachtweise übertragen. 1359 wurde Achtelsbach an den Grafen Heinrich von Veldenz ver­pfändet. 1480 wechselte die Pflege Achtelsbach von den Hunolsteinern an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, wo es bis zur französi­schen Revolution verblieb 42.

 

 

Mühlen:

um 1645 ist Philipp *Oberst der Müller in Achtelsbach; °° vor 1645 mit Engel NN.; Vater des Friedrich Oberst (geb. 8.6.1645 Achtels­bach) 43.

 

Urkunden/Literatur:

- LHA Koblenz Best. 393 Akte Nr. 629: Konzessionierungen von Schleifen, Mahl- und Sägemühlen in den Bürgermeistereien der Regie­rung Birkenfeld 1790, 1820-1881, darunter Achtelsbach.

 

 

 

 

 

Adenbach:

LK Kusel, VB Lauterecken; im Odenbachtal, nördlich von Ginsweiler; erste urkundliche Erwähnung 1379 in einer Akte der Graf­schaft Vel­denz; pfalz-zweibrückisch, gehörte zum Oberamt Meisenheim.

 

Mühlen:

- Adenbacher Mühle:

lange vor der Erbauung der Adenbacher Mahlmühle war die “Bürgerschaft” von Adenbach, ebenso wie diejenige von Ginsweiler, vom Naumburger Hof, von Becherbach, Gangloff, Roth, Cronenberg und Medard zur Odenbacher “Glanmühle” gebannt, die bereits im Vel­denzer Teilungsvertrag von 1387 urkundlich erwähnt ist. 44 Im Schatzungsregister, welches vor 1595 erstellt wurde 45, erscheint als Ver­anlagter: “Michel, Müller Hanßens Sohn von Adenbach” 46. In der Folgezeit fehlen Nachrichten über die Mühle; sie dürfte im 30jährigen Krieg zerstört oder aufgelassen worden sein. 1722 unternahm der Müller Johann *Riegel von Gumbsweiler den Versuch zum Neubau der Mühle, “weillen er aber armuthhalber die Mühle nicht ausbauen konnte, so hat er selbige noch in dem nemlichen Jahr an Peter *Oloffer verkauft und ist mit seiner Frau und etlichen Kindern in das ‘Neue Land’ gezogen” 47.

 

Oloffer kaufte 1722 die im Ausbau begriffene Mühle in Adenbach von dem dortigen Müller Johannes *Riegel, dem das Geld ausgegan­gen war. Oloffer hat “darauf die Mühle so weit gebracht, daß man darinnen mahlen können”. Offenbar florierte der Betrieb nicht so, wie er sollte, denn nach 5 Jahren veräußerte er das Anwesen an den Müller Johann Philipp *Maurer aus Niedersaulheim und emi­grierte nach Nordamerika 48. Maurer kaufte 1727 die Mühle in Adenbach, besaß die Mühle jedoch nur vier Jahre, stieß sie dann ab und verzog mit seiner Frau und drei ganz kleinen Kindern an einen unbekannten Ort 49; die Mühle wurde 1731 vom Unterschultheiß zu Medard Jo­hannes *Schlicher gekauft. Schlicher “blieb aber zu Medard wohnen” und ließ die Mühle durch “Lehns-Müller” betrei­ben. Da die Lehns-Müller vermutlich nicht allesamt solvent waren und die Schwierigkeiten sich häuften, veräußerte er die Mühle 1736 50 an den Peter *Heyel hat die Mühle 1736 gekauft; auch er blieb nur kurz bis 1738 auf der Mühle.

 

In der Mühlenbeschreibung des pfalz-zweibrückischen Oberamts Meisenheim von 1743 51 wird die Mühle wie folgt beschrieben: “Die Mühle hat 2 Wasserräder und 1 Schälgang; gibt 3,5 Malter Korn und 3,5 Malter Hafer als Pacht. Adenbach mit 22 Familien läßt hier mahlen“ 52 .

 

1750 wird ein Peter *Barth, “Müller an der Adenbach” im Kirchenbuch erwähnt 53.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756wird die Mühle, die damals noch zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Meisenheim gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Adenbacher Mühl [hat 2 Waßerräder 1 Mahl und einen Scheelgang; [gibt] 3½ Mltr Korn, 3½ Mltr Habern; hat kein ander Mühlgäst als die auf 22 fam. bestehend Adenbacher.“ 54

 

Von 1762-3.11.1795 war Müller in Adenbach der Johann Adam (1) *Limbacher; aus Adenbach bei Meisenheim (1730 err. - † 3.11. 1795; lutherisch); Müller in Adenbach; °° mit der Müllerstochter Anna Elisabeth *Schlemmer aus der Medarder Mühle; Vater des Müllers Jo­hann Adam (2) *Limbacher 55 und des Müllers Johann Michael *Limbacher. Seine Nachfolger sind die Söhne Jo­hann Adam (2) *Limba­cher und Johann Michael *Limbacher. Johann Adam (2) Limbacher ersteigerte Anfang des 19. Jh. [Anm. d. Verf.: um 1819 err.] die Schloßmühle in Imsweiler, die er bis zu seinem Tod 33 Jahre lang betrieb 56; er ist am 27.1.1798 im reformierten Kirchenbuch Medard als Pate bei der Taufe des Philipp Jacob Adam Geib eingetragen 57.

 

Johann Michael *Limbacher (21.7.1779 Adenbach - 8.3.1806 Adenbach), seine Brüder Johann Adam (2) Limbacher und Johannes Lim­bacher haben die Mühle in Adenbach zunächst gemeinsam betrieben. Nach dem frühen Tod des Johann Michael Limbacher († 8.3.1806 Adenbach im Alter von 27 Jahren) übernahm der jüngste der Söhne des Müllers Johann Adam (1) *Limbacher und der Anna Elisabeth Schlemmer, Johannes *Limbacher, 1814 das Erbe und die Mühle in Adenbach 58, während Johann Adam (2) *Limbacher um 1819 (err.) die Schloßmühle in Imsweiler ersteigerte, die er 33 Jahre lang bis zu seinem Tod († 1852) betrieb. Dessen Ehefrau Ka­tharina *Zapp stammte vom Holborner Hof bei Imsweiler.

 

Auf Johannes Limbacher (°° mit Carolina Jacobina Braun) folgte der Sohn Jakob *Limbacher (29.3.1821 Adenbach - 30.12.1857 Aden­bach). Ja­kob Limbacher übernahm nach dem Tod des Vaters († 2.3.1847) die Mühle in Adenbach 59.

 

1964 war die Mühle noch in Betrieb, Müller war Georg *Michel 60; im Mühlenverzeichnis 1976 ist sie nicht mehr aufgeführt 61.

 

Reihenfolge der Müller:

- 1595 “Michel, Müller Hanßens Sohn von Adenbach”

- 1722 Johann *Riegel von Gumbsweiler

- 1722/1727 Peter *Oloffer

- 1727/1731 Johann Philipp *Maurer aus Niedersaulheim

- 1731/1736 Johannes *Schlicher, Unterschultheiß in Medard

- 1736/38 Peter *Heyel

- 1738/40 Johann Peter *Horbach

- 1740/1753 Johann Theobald Lützenberger (auch: Theodor Lützenburger)

- 1753/1755 Philipp Henrich *Horbach, Müller aus Jettenbach

- 1755/1761 Johann Nickel *Schmidt

- 1761/1762 Jakob *Hüttel

- 1762/1795 Johann Adam (1) *Limbacher († 3.11.1795), Vater von Johann Michael *Limbacher (*21.7.1779) und Johann Adam (2)

*Limbacher (*23.12.1784)

- 1795/1806 Johann Michael *Limbacher († 8.3.1806) zusammen mit seinem Bruder Johann Adam (2) *Limbacher und seinem jüng­sten Bruder Johannes *Limbacher

- +++++

- 1814/1847 Johannes *Limbacher († 2.3.1847); Vater des Müllers Jakob *Limbacher

- 1847/1857 Jakob Limbacher († 30.12.1857) °° Charlotte Gauch

- 1857/1877 Charlotte Gauch als Erbengemeinschaft; Mutter u.a. von Jakob (2) *Limbacher

- 1877/10.5.1882 Jakob II *Limbacher; er übergab die Mühle aus gesundheitlichen Gründen an seinen Bruder Eugen

Limbacher

- 10.5.1882/30.5.1909 Eugen *Limbacher; die Mühle wurde versteigert; den Zuschlag erhielt der Müller Adam Michel

aus Reipoltskirchen

-1.6.1909/1926 Adam *Michel († 15.1.1926), Müller aus Reipoltskirchen; Vater des Müllers in Adenbach Georg Michel

 

Literatur/Urkunden:

- Dhom, Emil: Aus dem Leben des Müllermeisters Johann Adam Limbacher in Imsweiler in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1981 S. 17 ff.

- Dhom: Sippe Schlemmer, a.a.O., S. 66

- Feil-Krampe: Familienbuch reformierten Pfarrei Medard, a.a.O., S. 89

- LA Speyer Best. B2 Nr. 650/1: „Erbbestandsmühle zu Adenbach, 1722-1776“

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Mühle in Adenbach

- LA Speyer Best. B2 Nr. 650/1: Erbbestandsmühle zu Adenbach, 1722-1776

- Wendel, Alfred: Adenbach und Ginsweiler, a.a.O. S. 231 ff.

 

 

 

 

 

Albersweiler:

s. auch *St. Johann

 

VG Annweiler Lk Südliche Weinstraße; der Südteil des Ortes gehörte Pfalz-Zweibrücken, Oberamt Bergzabern, Nordteil sowie Dernbach und Ramberg gehörte zur Herrschaft Scharfeneck; Pfarrei erst lutherisch, ab 1589 reformiert (1635-1779 von Frankweiler versorgt), 1736 auch wieder lutherisch. KB ref. 1607, KB luth. 1736 62.

 

Das Dorf gehörte zu einem Teil der Herrschaft Löwenstein auf Scharfeneck, zusammen mit den Dörfern Dernbach und Ramberg. Diese Herrschaft wurde ab 1558 lutherisch. Pfarrsitz war Kanskirchen, später auch St. Johann genannt 63.

 

Mühlen:

im Mai 1262 verkauft Ritter Ulrich von Than mit Zustimmung seines Bruders Heinrich von Than und seiner Vettern [...] seine Mühle bei „Albrechtsweiler“ den Speierer Bürgern Bertold und Konrad Schmalz für 12 Mark Silber und übergibt sie im Verein mit seiner Frau vor der Huberversammlung (coram unversitate hubarioriorum) zu Albersweiler den genannten Käufern, welche dem Besitzer des Berges an dem die Mühle gelegen, jährlich vier Unzen Zins zu zahlen haben 64.

 

Am 14.4.1338 bekennt der Rat der Stadt Annweiler, daß vor ihm Berthold Schmalz, Fauth zu Annweiler, dem Kloster Eußerthal für 20 Pfund Heller eine jährliche Gült von 4 Achtel Korn auf seine Mühle zu Albersweiler verschrieben habe 65.

 

Am 23.4.1529 Konrad von Sickingen, Vogt zu Bruchthal, Diether Kemmerer von Worms genannt von Dalbergk, Bertolt von Flers­heim und Friedrich von Fleckenstein, Fauth zu Germersheim „vertragen“ Ludwig und Friedrich Grafen zu Lewenstein und Herrn zu Scharfen­eck mit dem Kloster Eußerthal wegen der Güter des ausgestorbenen Jungfrauen-Klosters Kanskirchen und der Mahlmühle zu Alberswei­ler 66.

 

Albersweiler gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken Oberamt Bergzabern; die Mühlen sind im Mühlenbericht für das Herzog­tum Zweibrücken von 1743 erfaßt 67.

 

Um 1732 war Friedrich *Zeiß Müller in Albersweiler. Er war auch der erste Pächter auf der Geisskopfermühle bei Elmstein. Zeiss bean­tragte auch die Erlaubnis, dort eine Sägemühle bauen zu dürfen. Sein Vertrag wurde 1732 geschlossen, ging dann aber an den Ober­schultheißen Wendel Metzger aus Albersweiler über 68.

 

Nach 1763 war der aus Edesheim stammende Müller und frühere Pächter der Ilbesheimer Mühle +++Name?+++zeitweise Temporalbe­ständer in Al­bersweiler 69 +++klären, welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer B2 Nr. A 292 fol. 107 ff.

- LA Speyer Best. B2 Nr. 657/5: „Die Mühle an der Queich in Albersweiler, 1730-1738“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 14 (Ortsakten) Nr. 659 1: Überschwemmungen zu Albersweiler durch Ausbrüche der Queich, 1759-1774

- LA Speyer Best. B2 Nr. 14 (Ortsakten) Nr. 657 5: Die Mühle an der Queich zu Albersweiler, 1730-1738 ++klären, welche Mühle++

- LA Speyer Best. B2 Nr. 62 1: „Die beabsichtigte Versetzung der beiden Landauer Stadtmühlen an den dortigen Kanal und den da­durch den herrschaftlichen Mühlen zu Albersweiler zugehenden Nachteil, 1783-1787“

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 232 ff.

 

 

- Juncker'sche Mühle:

1821 war NN. Junker als Müller in Albersweiler; der bei ihm beschäftigte Müllersbursche Peter Bell von Brenschelbach wurde beschul­digt, zu Lasten des Müllers Junker bei einem Diebstahl u.a. 20 Gulden gestohlen zu haben. Bell wurde daraufhin steckbrieflich gesucht 70.

 

Bis 1835 war Johann Michael *Junker († 1835) Müller auf der Junker'schen Mühle; °° I mit NN:, aus der Ehe stammen mehrere min­derjährige Kinder; °° II mit Ester Barbara Cullmann. Nach dem Tod des Müllers Junker wurde am 3.11.1835 die Mühle zur Auflö­sung der bestehenden Erbengemeinschaft versteigert, nämlich „eine zu Albersweiler an der Hauptstraße gelegene Mühle mit drei Mahlgänge, ei­nem Schählgang, Oehlmühle, Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Keller und Gärtchen, neben Johannes Edinger, taxirt 10000fl. ...“ 71.

 

 

- Neumühle:

s. Queichhambach

 

 

- Obere Mühle, Obermühle oder Steinmühle:

im Dorf in der Hauptstraße an der Queich gelegen; sie hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang; sie gibt 9,5 Malter Korn als Pacht; keine Bannmühle 72.

 

Um 1618 war Veit *Hahn der Müller auf der Obermühle in Albersweiler; er erscheint 1618 als reformierter Pate bei einer Taufe in Queichhambach 73.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 74 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Ober­amt Bergzabern gehörte: „Die Albersweiler Obere oder Steinmühl [hat] 2 Waßer Räder welche 2 Mahl und einen im Trilles laufend Scheel­gang treib; [zahl an Pacht] 9 1/3 Mltr Korn dermahlen ...“

 

Vor 1836 war Johannes (1) *Keyser der Müller auf der Mühle in der Hauptstraße in Albersweiler. Am 16.8.1836 lassen die Kinder und Er­ben der in Albersweiler verstorbenen Eva Susanna Nägle, Witwe von dem daselbst verstorbenen Müller Johannes *Keyser, die Mühle versteigern. Diese wird in der Versteigerungsannonce wie folgt beschrieben: „Eine zu Albersweiler an der Hauptstraße gelege­ne Mühle mit drei Mahlgängen, einem Schälgange, Oelmühle, Wohnhaus ...“ 75. Der Sohn Johannes Keyser hat die Mühle zusam­men mit seinem Schwiegervater Christoph Maushard von Wilgartswiesen am 16.8.1836 für 9325 fl aus dem Nachlaß seiner Mutter Eva Susanne Nägle erworben 76. Bereits am 11.7.1836 wurden auf der Mühle im Wege der Mobiliarversteigerung der Viehbestand und Zubehör „von den Er­ben der Johannes Keyser'schen Witwe“ versteigert 77.

 

Im Urkataster vom 30.5.1843 ist Johannes (2) *Keyser zusammen mit seinem Schwiegervater Christoph Maushard von Wilgartswie­sen Eigentümer der Mühle. Er hat diese am 16.8.1836 für 9325 fl aus dem Nachlaß seiner Mutter Eva Susanne Nägle erworben 78. In diesem Urkataster vom 30.5.1843 ist die Mühle wie folgt beschrieben: „Wohnhaus mit Mahlmühle mit 2 Mahl- und 1 Schälgang, Plan-Nr. 292, sowie eine Oel- und Schrotmühle mit 1 Mahlgang Plan-Nr. 308“ 79.

 

1855 verliert Johannes *Hochberg, Mühlknecht bei dem Müller Johann *Kaiser von Albersweiler einen seinem Dienstherrn gehören­den Sack mit Spelz im Wert von 7 fl 30 kr. 80.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Landau) von 1864 wird in Albersweiler genannt die Firma „Keyser, Johannes. Mehl- und Oelmüller. Eigenthümer Johannes Keyser“ 81.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H3 Nr. 1575 III Wasserbau, Triftwesen und Mühlenkonzessionen an der Queich zwischen Annweiler und Albers­weiler, 1840-1921: enthält u.a. Unter- und Obermühle von J. Keyser in Albersweiler.

- LA Speyer Best. H31 Nr. 490: Obermühle Albersweiler, Akt Nr. 511, 1835-1862

- LA Speyer Best. Q22 (Triftanlagen) Nr. 731: Albersweiler Obermühle, 1841

- LA Speyer Best. Q22 (Triftanlagen) Nr. 228: Albersweiler Obermühle, 1829-1859

 

 

- Untere Mühle oder Dorfmühle:

an der Queich gelegen; sie hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang; sie gibt 9,5 Malter Korn als Pacht; keine Bannmühle 82.

 

Am 6.9.1836 werden auf der Jacob Keyser'schen Mühle „auf Ansuchen von Jacob Keyser, Müller in Albersweiler wohnhaft, als Vor­mund über Susanne und Friedrich Keyser, beide minderjährig, ohne Gewerbe, bei ihm wohnhaft“ ca. 15000 Liter Weine u.a. verstei­gert. 83

 

Im Urkataster vom 30.5.1843 ist bei der Unteren Mühle in Albersweiler vermerkt, daß der Müller Jakob *Keyser die Untermühle durch Vertrag vom 24.3.1834 von seiner Mutter Susanna Nägle, Witwe des Müllers Johannes (1) Keyser zum Preis von 14000 fl er­worben hat 84. Die Mühle ist im Urkataster vom 30.5.1843 wie folgt beschrieben: Wohnhaus und Mühle mit 2 Mahl- und 1 Schäl­gang, Plan-Nr. 359 sowie Mahlmühle mit 1 Gang, dann Schrot und Oehlmühle Plan-Nr. 360. 85

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Landau) von 1864 wird in Albersweiler genannt die Firma „Keyser, Jacob. Oel- und Mahlmüller. Eigenthümer Jacob Keyser“ 86.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 657/4: „Die Dorf- oder untere Mühle zu Albersweiler, 1664-1670“

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. H3 Nr. 1575 III Wasserbau, Triftwesen und Mühlenkonzessionen an der Queich zwischen Annweiler und Albers­weiler, 1840-1921: enthält u.a. Unter- und Obermühle von J. Keyser in Albersweiler

- LA Speyer Best. B2 Nr. 14 Ortsakten Sachakte Nr. 657 4: Die Dorf- oder untere Mahlmühle zu Albersweiler, 1664-1670

 

 

- Wappenschmiede:

in der Hauptstraße Nr. 4 (Nummerierung um 1935) in Albersweiler gelegen; gegründet 1766, 1848 erneuert. Das Wohnhaus stammt von 1785. 87

 

Bis 1777 war Johann Heinrich (2) Ginand, der Wappenschmied in Edenkoben und Albersweiler. 88Auf ihn folgte der Sohn und Betriebs­nachfolger Philipp Friedrich (1) *Gienanth.

 

Wappenschmied war bis 1845 der Philipp Friedrich (1) *Gienanth, der Sohn des Wappenschmieds in Edenkoben und Albersweiler Jo­hann Heinrich (1) Ginand und der Elisabeth Steiner 89. Der Sohn Betriebsnachfolger war Johann Wendel (2) *Gienanth.

 

Die Wappenschmiede gehörte 1843 zu einem ganzen System von Mühlen; nach dem Urkataster 90 gehörten dazu: 1 Schleifmühle, 1 Öl­mühle, 1 Schneidmühle und eine Hanfreibe. Außerdem betrieb der Besitzer Johann Wendel (2) *Gienand (Gienanth) noch Landwirt­schaft für die 3 Keller, 1 Stall, 2 Schweineställe, 1 Scheuer und 1 Heuspeicher vorgesehen waren. J. W. Gienanth besaß ein Wohnhaus bei der Hammerschmiede (Plan-Nr. 1169) und ein zweites Haus “am Kanal” (Plan-Nr. 316) mit Keller, Stall und Hof, das er 1839 von Ja­cob Huber um 410 fl. ersteigert hatte. Den größten Teil seines Besitzes hatte er von seinem Vater Philipp Friedrich (1) *Gienanth geerbt, der 1843 (als Altenteil) noch 6 Tagwerk Äcker und Wiesen bewirtschaftete, die er teils von seinen Brüdern Johann Jacob (4) Gienanth und Johann Heinrich (3) Gienanth (wohnhaft in Weißenburg) erworben, teils lt. Akt der Waisenschreiberei vom 6.5.1789 von seinem El­tern Johann Heinrich Gienanth und Maria Elisabeth Steiner im Erbgang erhalten hatte. Johann Wendel Gien­anth überließ seinen ganzen Be­sitz als Schenkung seinem Sohn Ludwig *Gienanth mit Vertrag vom 11.4.1870. Der Erbe, auch ge­lernter Wappenschmied verkaufte fünf Jahre später den Besitz an den Wappenschmied Michael *Holler am 6.4.1875; Nachfolger im Betrieb wurde dessen Sohn Franz Xa­ver Holler laut Ehevertrag der Eltern vom 26.4.1877. Besitzstand zu dieser Zeit warten Wohn­haus, Keller, Hammerschmiede, Schleifmüh­le, Ölmühle, Stall und Scheuer. Die Sägemühle und die Hanfreibe waren aufgegeben 91.

 

Auch 1855 war Johann Wendel (2) Gienand (*Gienanth) der Müller auf der Wappenschmiede; er war zugleich Adjunkt von Albers­weiler; er wird am 20.8.1855 zum Geschworenen am Assisengericht der Pfalz ernannt 92.

 

Photo:

- Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 320

 

Literatur/Urkunden:

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 2/1229

 

 

- Albersweilerer Sägemühle:

am 20.8.1834 stellte der Wappenschmied Philipp Friedrich *Gienanth ein Gesuch um Erlaubnis zur Errichtung einer Schneid- und Bord­mühle; Besitzer 1852 ist Johann Wendel Gienanth 93.1877 war der Betrieb der Sägemühle aufgegeben 94.

 

 

 

 

 

Albessen:

VG Kusel, LK Kusel; südlich von Thallichtenberg im Korbachtal gelegen

 

Mühlen:

 

- Mühle in der Kurbach:

es dürfte sich bei der „Mühlenstatt in der Kurbach“ m.E. um eine Mühle im südlich von Lichtenberg gelegen Dorf Albessen handeln, das im Korbachtal liegt.

 

Am 27.3.1420 bekannt Jeckel Bornbach von Lichtenberg, von dem Junker Friedrich Graf von Veldenz als Burglehen zu Lichtenberg erhal­ten zu haben sein Haus zu Lichtenberg, einen Garten daselbst, 14 Pfund handreichenden Geldes und eine Mühlenstatt in der Kurbach 95. Am 23.7. 1429 verleiht Graf Friedrich von Veldenz das durch den Tod des Jeckel Bornbach von Lichtenberg als erledigt frei gewordene Burglehen an den Thielmann von Schwartzenberg. Das Lehen besteht u.a. in einer Mühlstatt zu Kürbach 96.

 

 

 

 

 

Albig / Rheinhessen:

VG Alzey-Land, Lk Alzey Worms

 

Der wohl vorgermanische Ortsname kommt schon 767 im Lorscher Codex als „Albucha“ [= Siedlung an einem Bach ?] vor. Zwei mero­wingische Gräberfelder gehören ins frühe 6. Jh. Frühe Grundbesitzer waren u.a. die Klöster Lorsch und St. Maximin bei Trier so­wie die Al­zeyer Klöster. Auch die Herren von Albig und Alzeyer Ministerialen waren hier begütert. Die Raugrafen und die Truchses­se von Alzey hat­ten Anteile am Gericht. Letztere übergaben das Dorf 1357 dem Pfalzgrafen. Bis 1457 setzte sich Kurpfalz als alleini­ger Dorf- und Ge­richtsherr durch, sodaß Albig zum Oberamt Alzey kam 97.

 

Kirchenbücher:

das reformierte Kirchenbuch Albig, das lutherische Kirchenbuch Alzey und das kath. Kirchenbuch Heimersheim sind über Internet auf der Homepage der Gemeinde Kettenheim abruf­bar unter 98: http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/leben/kirchenbuecher.­php?navid=27. Der Heimersheimer Bürger Gerd Braun hat im Jahr 2003 das Kirchenbuch der Katholi­schen Pfarrei Heimers­heim aus den Jahren 1700 bis 1798 abgeschrieben, bearbeitet und auf elektronischen Dateien neu archiviert.  Zu der Pfarrei Heimers­heim gehörten damals auch die Gemeinden Albig, Bermersheim und Lonsheim. In den Jahren 2006 und 2007 hat Gerd Braun dann das Lutherische Kir­chenbuch Alzey der Jahre 1686 bis 1798 bearbeitet und archiviert. Zur Lutherischen Pfarrei Alzey gehörten auch die Lutheraner aus Al­big. Im Jahr 2010 folgte dann die Übertragung und Archivierung des Reformierten Kirchenbuches Albig, das die Jahre 1690 bis 1798 umfasst 99. 

 

 

Mühlen:

1787 sind für Albig verzeichnet: Mühle und Erthaler Schloß, je 2 Kirchen und Mühle. 1809 kommt in den Gemeindeakten eine Windmüh­le vor 100.

 

Bei Goswin Widder in seinem „Versuch einer vollständigen geogr.-hist. Beschreibung der kurfürstl. Pfalz“ von 1787 heißt es: „Durch das Dorf fließt die oberhalb Heimersheim entspringende Engbach, treibt eine dem Freiherrn von Erthal zuständige Mühle ...“ 101.

 

Um 1723 ist Müller in Albig der Martin Mörber; seine Ehefrau Anna Margaretha ist am 16.1.1723 als Patin in der luth. Kirche in Al­zey 102.

 

Am 29.11.1739 wird in der reformierten Kirche in Albig getauft die Sybilla Margaretha Renner, Tochter von „Henrich Renner, Müllermeis­ter in Albig und Ehefrau Anna Maria“. Patin hierbei ist die Anna Sybilla, „Tochter von Johannes Korb, Müllermeister auf der Hessensteiger Mühle“ 103. Am 6.8.1741 wird in Albig getauft die Maria Elisabetha Renner, Tochter von Henrich Renner und Anna Maria NN. 104. Die Ehe­leute Renner sind Paten in der reformierten Kirche in Albig am 19.12.1741 105. Am 6.1.1743 wird getauft de­ren Sohn Johann Friedrich Renner 106.

 

Am 8.1.1745 wird in Albig geboren und getauft am 11.4.1745 in der reformierten Kirche in Albig die Maria Catharina Renner, Toch­ter des „Heinrich Renner Müllermeister in Albig und Ehefrau Anna Maria“ 107. Am 9.6.1747 wird die Anna Elisabetha Renner gebo­ren und am 11.6.1747 in der reformierten Kirche in Albig getauft, Tochter des „Henrich Renner Müllermeister in Albig und Ehefrau Anna Maria“ 108, sowie am 20.7.1749 getauft die am 17.7.1749 geborene Gertraud Renner 109 und am 11.5.1752 die am 5.5.1752 geborene Anna Cathari­na Renner 110 sowie am 25.7.1754 deren Tochter Anna Margaretha Renner 111.+++klären: welche Mühle+++

 

Am 9.1.1.1766 wird geboren und am 12.1.1766 in der reformierten Kirche in Albig getauft der Henrich Conrad, Sohn von „Georg Peter Conrad, Müllermeister in Albig, lutherischer Religion und Ehefrau Catharina Elisabetha“ 112. +++klären: welche Mühle+++

 

Am 29.4.1781 wird geboren und am 1.5.1781 in der reformierten Kirche in Albig getauft der Johann Michael Jacobi, Sohn von „Phil­ipp Leonhard Jacobi, Müller in Albig, luth. Confession und Ehefrau Susanna Wilhelma geb. Schneider aus Albig“ 113. Am 1.11.1781 verstirbt in Albig im Alter von 19 Jahren die Susanna Wilhelmina Jacobi, Ehefrau von Philipp Leonhard Jacobi, Müller in Albig 114. Am 23.5.1785 wird geboren und am 26.5.1785 in der reformierten Kirche in Albig getauft die Tochter Anna Clara Jacobi 115. +++klä­ren: welche Mühle+++ Patin war hierbei am 23.5.1785 die Clara (Sperb), „Tochter des verstorbenen Philipp Sperb, Müller in Albig“ 116. +++klären: welche Mühle+++.

 

Am 22.7.1787 waren Paten in der reformierten Kirche in Albig bei der Taufe des Philipp Leonhard Stiehn die Eheleute „Philipp Leonhard Jacobi, Müller in Albig und Ehefrau Barbara [!]“ 117. Am 10.6.1788 stirbt im Alter von 3 Jahren die Clara Jacobi, Töchter­lein von Leon­hard Jacobi, Müller in Albig“ 118.

 

 

 

 

 

Albisheim / Pfrimm:

VG Göllheim; Lk Donnersbergkreis;

 

Das Dorf ist eine sehr alte Siedlung und war wie die meisten anderen Dörfer an der geographisch bedingten Grenze zwischen Wald­land und der offenen Ackerlandschaft bereits sehr früh besiedelt, wie Reihengräberfelder des 5. Jh. beweisen. Im Norden befindet sich die ,Marnheimer Bucht‘, eine oft als „Rheinhessisches Hügelland bezeichnete Lößplattenlandschaft, während westlich das Wald­gebiet des Donnersberges liegt. Aus der Lage ist ersichtlich, daß die Gartenlandschaft der ,Marnheimer Bucht‘ und des Zellertales kein Geschenk der Natur, sondern das Ergebnis jahrtausendelanger Rodung und Kultivierung ist. Funde bereits aus der Altsteinzeit beweisen dies. Die lagebedingte Grenzsituation ist erstmals deutlich nachweisbar aus der fränkischen Zeit.

 

Albisheim liegt an der sog. „Königsstraße“ von Worms über den Königshof von Albisheim zum Donnersberg und zu den beiden „Heiden­burgen“ der Westpfalz bei Kreimbach und Oberstaufenbach, eine wohl schon in der Römerzeit benutzten Ost-West-Verbin­dung. Die Kö­nigspfalz zu Albisheim bestand schon im 9. Jahrhundert. Kaiser Ludwig der Fromme vollzog hier 835 seine große Schenkung an die Ab­tei Prüm. Vogtei und Gericht stand den Grafen zu Leiningen als Lehen der Abtei Prüm zu, beide wurden später den Herren von Bolanden übertragen. Die Bedeutung von Albisheim bestätigen viele ansehnliche Höfe und Güter weltlicher und geistlicher Herren, insbesondere das Pfalzgrafengut, der Fronhof, der Heyerhof, der Ottersbergerhof und das Zeller Gut.

 

Urkundlich wird Albisheim u.a. 835 als “albulfi villa”, 869 als Albolfelsheim, 893 als Aluesheim, 1068 als Albuesheim, 1222 als Al­besheim und ab 1251 als Albisheim erwähnt. Deutung: ‘Heim (Dorf) des Albolf (Albulf)’. Vollständig lautet der germanische Perso­nenname Alb­wolf. Die zu Albulf, Albolf gewordene Form ist schon für das 8. Jh. belegt. “Albulfi villa” in der lat. Schenkungsurkun­de Ludwigs des Frommen von 835 ist Lateinisierung von in Wirklichkeit gesprochenem Albulfesheim. Damals bedeutet ‘Heim’ noch ‘Dorf’. Ab 1414 wurde die Bezeichnung ‘ûf der Pfrimmen’, d.i. ‘oben auf dem Ufer der Pfrimm’ 119. Die Nennung der Burg Hohen­fels im Zusammenhang mit Al­bisheim im Lehensbuch Werner II. von Bolanden erklärt sich daraus, daß ein großes Waldgebiet am Südfuß des Donnersberges zum Hof Albisheim gehörte 120.

 

Der Königshof zu Albisheim besaß bereits zu Anfang die Kapelle, die Ludwig der Fromme am 25.5.835 mit seiner bereits erwähnten Schenkung der Abtei Prüm in der Eifel vermachte. Der genaue Stadtort und das weitere Schicksal dieses Gotteshauses zu “Albulfi Villa” liegt im Dunkel. Ob die mächtigen Fundamentmauern östlich der heutigen evangelischen Kirche eventuell dieser frühen Ka­pelle zuzuord­nen sind, konnte bisher nicht geklärt werden. Auf eine mittelalterliche Kirche weisen das heutige Westportal und das Sakramentshäus­chen hin. Urkundlich belegt ist dieses Gotteshaus schon im 13. Jahrhundert. In einem Schutzbrief Kaiser Friedrich II. (1212-1250) wird die “CURIAM IN ALBISHEIM CUM APPENDICIIS SIUS MCCXIIII KL. APRILIS” (‘sein Königshof mit Län­dereien April 1214’) erwähnt. Spä­ter erfahren wir von Klagen über den schlechten Zustand dieses Kirchengebäudes. 1321 erhielt das Kloster Rothenkirchen das Patronat über die Kirche. Die Reformation wurde 1554 eingeführt 121

 

1393 fiel ein Teil von Albisheim mit der ganzen Herrschaft Kirchheim an die Grafen von Nassau-Saarbrücken, 1574 im Erbgang nach dem Aussterben der Hauptlinie an die Linie Nassau-Weilburg mit dem Amt Kirchheim(-bolanden), wo der Ort bis 1792 blieb.

 

Nachdem im Jahre 1416 die Vogtei oder Pflege Albisheim mit den Dörfern Albisheim, Morschheim, Orbis und Rittersheim von Graf Jo­hann von Leiningen-Rixingen um 5000 Goldgulden verkauft worden war, teilten sich gleich drei Herren den neuen Besitz: die gräflichen Häuser Leiningen-Hardenburg, Nassau-Saarbrücken und die Ritter von Inseltheim (Einselthum), an deren Stelle um 1549 die Herren von Waldbrunn traten.

 

Im Hesso'schen Besitzverzeichnis von 1467 als Eigengut der Grafen von Leiningen bezeichnet122. Graf Johann Ludwig von *Leinin­gen-Dagsburg-Falkenburg-Heidesheim veräußerte 1614 die zur Burg Falkenstein gehören­den Anteil am Dorf Albisheim und die Dör­fer Morschheim, Rittersheim und Orbis an den Grafen Ludwig von Nassau-Saarbrücken 123.

 

 

Mühlen:

ein als „pistrinum“ = Stampfmühle (auch für Bäckerei gebraucht) gab es 1322 in Albisheim 124.

 

1780 erfolgt der Ankauf der Mahlmühle in Albisheim +++klären: welche Mühle++++ durch das Fürstentum Nassau-Weilburg 125.

 

1778 war der Müllermeister Wilhelm Peter der Beständer Mahl- und Lohmühle in Albisheim 126.+++klären: welche Mühle++++

 

 

- Hanfreibe:

+++klären: war die Hanfreibe Teil einer der Mühlen im Dorf oder eine selbständige Einrichtung?++++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 200: „Die Hanfreibe des herrschaftlichen Erbbestandsmüllers zu Bischheim und die davon sowie von der Han­freibe zu Dreisen und Albisheim zu entrichtende Pacht, 1780-1785“

 

 

- Kleinmühle:

 

Literatur/Urkunden:

- Die Rheinpfalz / Donnersberger Rundschau. Mühlen im Zellertal: - 64 (2008), Nr. 260 vom 7.11. (Albisheimer Pfortmühle); 65 (2009), Nr. 8 vom 10.1. (Wiesenmühle, Einselthum / von Gabi Treiber); Nr. 36 vom 12.2. (Kleinmühle, Albisheim / von Gabi Trei­ber).

 

 

- Kraußsche Mühle:

bei Christmann 127 wird eine „Krauß'sche Mühle“ in Albisheim erwähnt. Es dürfte sich hierbei um eine Verwechslung mit Albsheim (heute Obrigheim, OT Albsheim) handeln, wo eine Krauß'sche Mühle existierte.

 

 

- Lohmühle:

ab 1772 war Wilhelm Peter *Lemmer der Erbbeständer auf der Lohmühle Albisheim. Die Mühle war um 1778 auch Mahlmühle 128. Wil­helm Peter Lämmer erhielt am 11.11.1772 den Erbbestandsbrief für die Lohmühle in Albisheim bei einer jährlichen Pfacht von 200 fl. 129. Am 11.11.1772 erhielten Wilhelm Peter Lemmer und seine Ehefrau Anna Margaretha Würth die Lohmühle in Albisheim mit Rindenscheu­er, Ställen, Hof und Garten durch die Herrschaft Nassau-Weilburg gegen 1000 Reichstaler Erbkaufschilling und jährliche Erb­pacht von 200 Gulden in Erbbestand übertragen 130.

 

1796 erfolgt die Erbbestandsvergabe der oberen Schmelzmühle und der Lohmühle zu Albisheim an Conrad *Deubel 131.

 

1830 werden bei der Zwangsversteigerung (und [?] zur Auflösung der Erbengemeinschaft nach dem verstorbenen Jakob Deibel von der oberen Schmelzmühle) der benachbarten Schmelzmühle Albisheim als Eigentümer der Lohmühle Albisheim erwähnt „die Kinder zweiter Ehe des gedachten [Johann] Jakob *Deibel“ 132.

 

Karte::

- LA Speyer Best. C38 Nr. 128 fol. 149: „Bezirke des Müllermeisters Wilhelm Peter [Anm. d. Verf.: Lemmer] an der Mahl- und Loh­mühle in Albisheim an der Pfrimm, 5. Nov. 1778“

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 45, fol. 45: Kirchheimer Erbbestandsgüter: Lohmühle Albisheim

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1075: „Verkauf von Holländer Holz, Rindenschälen in den Waldungen des Amts Kirchheim, Anlage einer Loh­mühle zu Albisheim, 1738-1740

- LA Speyer Best. C38 Nr. 128: „Erbbestand der oberen Schmelzmühle und Lohmühle zu Albisheim, 1759-1789“, darin Lageplan

- LA Speyer Best. C38 Nr. 129: „Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Lohmühle zu Albisheim an Wilhelm Peter Lemmer, 1770-1789“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 130: „ Erbbestandsvergabe der oberen Schmelzmühle und der Lohmühle zu Albisheim an Conrad Deubel, 1796-1803

- LA Speyer C38 Nr. 1075: „Verkauf von Holländerholz und Rindenschälen in den Waldungen des Amtes Kirchheim, darin auch: An­lage einer Lohmühle zu Albisheim, 1738-1740“

 

 

- Mettermühle:

die Mühle lag nordwestlich des Dorfes am Leiselbach, oberhalb der Steinmühle 133. Bei einer Zwangsversteigerungsankündigung vom 27.5.1829 wird u.a. in Albisheim zwangsversteigert ein Acker gelegen „ander Mettermühle“ 134.

 

++++klären: weiteres bisher nicht ermittelt++++

 

 

- Papiermühle:

am Leiselbach unterhalb der Pfortmühle; heute Anwesen Hammerhof 20 auf der Ostseite des Dorfes 135; ursprünglich als Hammer­werk zum nassau-weilburgischen Eisenhüttenbezirk gehörig 136.

 

Johannes *Bohlander errichtete 1755 137 die Papiermühle in Albisheim auf dem Gelände des früheren Hammerhofes 138, einem ehe­mals nassau-weilburgischen Hammerwerk 139.

 

In einem „Extractus Kirchheimer Amts Visitations Protocolli vom Monath April 1755“, der als Kopie vom 16.5.1756 erhalten ist, heißt es: „Dem Papiermüller Johannes Pohlander ist die bisher im temporal Bestand gehabte Pappier Mühl, dergestalt im Erbbestand zugesaget worden, daß er das dermahlen höchst nöthige und künftige Bauwesen auf seine eigenen Kosten bestreiten, und sich weder Geschirr- noch anderen Holtzes zu erfreuen habe, dargegen aber nur 1000 f pro Laudemio und jährlich 100 f Erbpacht bezahlen“ 140.

 

In einem Schreiben des nassau-weilburgischen Beamten in Kirchheim(-bolanden) vom 18.1759 an den „H HofCamer Cassier Zeyher Weilb:“ heißt es: „Außer denen [...] unterm 15ten gbris 1756 Designiert Zugegangenen Erbkaufschilling derer in ao 1755 neuer Dings im Amt Kirchheim begebenen Erbbestands Güther und Mühlen, ist auch bey der in besagtem Jahr Vorgeweßnenen Landes Vi­sitation die Temporaliter begeben gewesene Papier Mühle zu Albisheim mit Zugehöriger Hofgering und Weyern an den Papier Mül­ler Johan­nes Bohl­ander, gegen Erlegung 1000 fl Erbkaufschilling diese in 4 Jahres Terminen 1756 Martini ...“ zu zahlen 141.

 

Johannes Bohlander erhielt am 13.4.1758 einen Erbbestandsbrief für die Papiermühle Albisheim bei Zahlung eines jährlichen „Pacht­geld“ von 100 fl und 1000 fl Erbkaufschilling 142, der allerdings erst mit Schreiben vom 28.7.1759 übersandt wird 143.

 

Unterm 6.11.1763 heißt es in einem „Unterthänigsten Bericht“ betr. „Ao Suppliciam Johannes Bohlanders, Papiermüllers zu Albisheim, und Georg Henrich Friedrichs gleichmäßigen Papier Müllers zu Eisenberg 144, um gnädigste prolongation des zu bezahlenden Erb­kaufschillings“ weiter: „Um der beschwehrlichen Bau Kosten überhoben zu werden, hat man die Mühle um ein billiges Kaufgeld und Endlichen Jährlichen Pacht begeben. Sie Supplicanten sind auch im Stande Beydes in denen Stipulierten Terminen ohne sich Wehe zu thun, zu entrichten ….“ 145.

 

Von Johannes Bohlander ging die Papiermühle auf den Sohn Andreas *Bohlander über, die sie erweiterte und ausbaute 146. Das von We­ber angegebene Datum „1783“ ist falsch. Die Übergabe von Johannes Bohlander an seinen Sohn Andreas Bohlander erfolgte bereits am 25.10.1770 147. In dem abschriftlich erhaltenen Erbbestandsbrief von 1785 heißt es nämlich: Von Gottes Gnaden Carl Fürst zu Nas­sau, Graf von Saarbrücken [...] urkunden und bekennen hiermit: Nach­dem der bisherige Erbbeständer der Papiermühle zu Albisheim, wei­land Johannes Bohlander bereits im Jahr 1770 bemehlte Papier­mühle und Zubeherung seinem Sohn Andreas Bohlander [...] in dem An­schlag zu 3600 Gulden … überlassen hat, daß derselbe erst nach seinem Tod wirklicher Erbbeständer werden solle …, [ha­ben wir] in An­betracht des Supplikanten ...zum Erbbeständer ...“ er­nannt. Die erbbeständliche Übertragung vom 21.2.1785 befindet sich als Abschrift in einer Urkunde „de vingt cinq Germinal l'an once de la République française“ betreffend die Übertragung der Pa­piermühle an Friedrich Boing und Compagnie 148. Auch in einem Aktenvermerk vom 25.1.1783 heißt es: „Da des Supplicanten [Anm.: des Andreas Bohlanders] Vaters als der eigentliche Besitzer besagter Erbbestands Mühle, wirklich noch am Leben ist, und sich in dem mit seinen Kindern unterm 25.tn Gbr 1770 errichteten Vertrag, das Eigenthum dieses Lehens außdrücklich Vorbehalten hat, so hat es dabei bis zu deßen Ableben … sein Bewenden“ 149. 1784 war Johannes Bohlander verstorben. Deshalb heißt es in einem an die „Hochfürstliche Hof Camer“ erstatteten Bericht vom 16.10.1784: „Nachdem des Supplicanten Vatter inzwischen mit Tod abgegangen, mithin der Vorbehalt des in unserem Be­richt vom 24 octobers 1782 [und] Rescripti vom 9ten Januarii … angezogenen Pacti erloschen ist...“ 150.

 

Andreas Bohlanders Geschäfte liefen jedoch nicht gut. Bereits am 19.8.1782 hatte Bohlander darauf hingewiesen, daß er „den Vertrieb seiner Papier Waren gantz außer Land suchen“ müsse. Auch waren ihm erhebliche Schäden und Ausfälle zugefügt worden. „Auf diese Weiß wären ihme der bekannte Doctor Barth 151 200 fl welche in dessen Concurs gäntzlich Verlohren gegangen und der Capellmeister Vogler zu Mannheim 300 fl schuldig geworden“ 152. Andreas Bohlander bat daher am 19.8.1782, die nassau-weilbur­gi­sche Verwaltung um ein Darlehen von 500 fl 153. Im diesbezüglichen Bericht des Amts Kirchheim[bolanden] an die nassau-weilburgische Hofkammer Weil­burg vom 25.8.1782 heißt es: „Supplicant ein junger Mann Von Geschick und Fleiß[,] hat den von seinem Vatter übernommenen Erbbe­stand der … Papier Mühle zu Albisheim durch neue Anlagen sowohl von wirthschaftlichen Gebäuden, als in der Officin ansehnlich verbe­ßert – auch sein Comerce“ sehr erweitert, dabey aber den in allegirter Vorstellung enthaltenen Schaden nicht vermeiden können“ 154. Bohlander erhielt daraufhin durch persönliche Anweisung durch Carl Fürst zu Nassau, gegen 3%ige Verzinsung den erbetenen „Vor­schuß“ bei jährli­cher Tilgung von 50 fl auf die Dauer von 10 Jahren 155.

 

1770 wird im luth. KB Albisheim der Papiermüllergeselle Johannes *Schmidt aus genannt 156.

 

Nach dem Tod seines Vaters Johannes Bohlander mußte Andreas Bohlander bei Übernahme der Mühle den im Vertrag vom 25.10.1770 vereinbarten Betrag von 3600 fl. an die übrigen Miterben auszahlen. Hierzu war er nicht in der Lage.„Unglück und Untergang drohet mir, und meinem ganzen Hauß“, schreibt er im März 1785 an den Fürsten von Nassau-Weilburg. „Ich bin an die 5000 fl inclusive derjeni­gen 500 fl, so von Ew. Hoch-Fürstl. Durchlaucht ich erborgt habe, und davon noch 400 fl. restire, schuldig, welche ich meistentheils zu meinem Erbbestand, durch das auf meine eigenen Kosten, bestrittene große Bauwesen, verwendete und daher um seinen doppelten Werth des Ankaufes nicht allein verbessert habe, sondern auch nun eine neue Papiermühle besitze, und so eingerichtet habe, wie sie hier zu Land weit und breit nicht anzutreffen sein dürfte ...“ 157. Andreas Bohlander bittet daher um Gewährung eines Darlehens von 6000 fl. Im hierzu ergangenen Bericht des Amts Kirchheim an die Hofkammer Weilburg wird Bohlander als ein „in seiner Profession ge­schickter Mann, von regelmäßiger Aufführung“ geschildert“. Sein Vermögen beträgt nach der Berechnung des Amts Kirchheim 19012 fl 158. Carl Fürst zu Nassau bewilligte persönlich am 30.5.1785 ein Darlehen über 5000 fl 159 aus der fürstlichen „Chatoulle“ 160. Bereits am 25.7.1785 bestätigt die Hofkammer, daß Bohlander den offenen Rest von 400 fl. aus dem ersten Darlehen getilgt hat 161.

 

Andreas Bohlander blieb jedoch auch in den Folgejahren in wirtschaftlicher Bedrängnis. Im einem Bericht des Amts Kirchheim an die Hofkammer Weilburg vom 14.10.1787 wird berichtet, daß Bohlander den „2ten Abtrags-Termin“ nicht eingehalten hat 162. Bohlander führte diesen Rückstand von 500 fl auf Investitionen durch den Bau eines neuen Holländers zurück, wofür er 600 fl. aufgewendet habe. Auch sei seine Ehefrau schwer erkrankt und er habe hohe Arztrechnungen zahlen müssen. Auch seien in seiner Landwirtschaft innerhalb kurzer Zeit ein „Stück Rindvieh“ und ein Pferd gestorben, die hätten ersetzt werden müssen 163. Sein Antrag auf Aussetzung der fälligen Tilgungsraten um ein Jahr wurde durch Carl Fürst zu Nassau auf „Vorstellung“ Bohlanders am 10.11.1787 bewilligt 164. Doch die wirt­schaftliche Lage Bohlanders besserte sich auch in den Folge nicht. In einem Bericht des „Amts und der Oberkellerey zu Kirchheim“ an die Hofkammer Weilburg vom 16.1.1789 heißt es: „Supplicant hat dasjenige Capital ad 5000 fl. welches ihme aus der Chatoulle der hochseeligen Fürstin ao. 1785 gefloßen waren, auf den Erlös seiner inzwischen versteigten Eigenthums-Güthern angewiesen, mithin den mit seinen übrigen nun versteigten liegenden Vermögen dafür verhypothcirt gewesenen Erbbestand zwar à nexit hypothcae wiederum liberiert – allein sich von seinen vielen Schulden bei inn- und ausländischen Juden und Christen, welche er meistens übermäßig verzin­sen muß, zum Theil nun auch eingeklaget worden sind, … keineswegs frey machen können … . Da indessen zuverlässig ist, daß Suppli­cant nicht durch Verschwendung – sondern durch Abfindung seiner vielen Geschwister – durch ein starkes zu Verbesserung des Erbbe­stands angelegte Bauwesen – durch mehrere unternommene Güther und andere .. Pachtungen …[,] endlich auch durch starken Verlust an verlohren gegangenen Activis in Schulden gerathen, dabei in einer starken – mit Frau und unerzogenen Kindern bestehenden Familie - … beladen ist …. So stellen höherem gnädigen Gutfinden unterthänigst anheim, ob dem Petito … mildest willfahret werden wolle, daß entstehenden Falls der Angriff des Supplicanten Erbbestands und so nicht der Ruin Desselben und seiner zahlreichen Familie“ vermeiden werden könne 165. Dem Antrag Bohlanders, ihm die Aufnahme eines weiteren Darlehens auf die Erbbestands-Papiermühle und damit den weiteren Betrieb derselben zu ermöglichen, wurde am 13.5.1789 durch Friedrich Fürst zu Nassau positiv beschieden 166.

 

Am 16.78.1792 übertrugen Andreas Bohlander und seine Ehefrau Christina Charlotte die Papiermühle Albisheim an ihren Sohn Franz Bohlander und dessen Ehefrau Henriette Margarethe Schmidt (Tochter des Johannes Schmidt vom Gundheimer Hof) zum Preis von 5500 Gulden, fällig innerhalb von 12 Jahren. Zunächst sollte die Hälfte des Erbbestand „bald“ abgetreten werden, die andere Hälfte nach 12 Jahren und völliger Bezahlung des Übernahmepreises 167.

 

In einer Urkunde „de vingt cinq Germinal l'an once de la République française“ verkaufte Franz Bohlander seine Papiermühle an Fried­rich Boing und Compagnie 168.

 

Während der französischen Revolution soll hier das Papier zu den falschen Assignaten hergestellt worden sein 169.

 

Um 1860 von den Brüdern Johann und Christian *Schloßstein erworben und zur Papierfabrik umgebaut 170; 1865 von dem Unterneh­mer Schloßstein zur Mahlmühle umgebaut; um 1900-1917 Elektrizitätswerk, seit 1930 Bauernhof 171. In der westseitigen Scheune be­findet sich ein zugesetzter Kellereingang mit der Inschrift ABL 1781 (= Adam Bohlander) 172.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 heißt es 173: „Schloßstein, Joh. Ph., Papierfabrikant und Oelmüller, Eigenthümer Joh. Phil. Schloßstein“.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Donnerbergkreis a.a.O., S. 185

 

Literatur/Urkunden:

- Hellriegel, Richard: Die Papiermühlen in Albisheim und Eisenberg; in: „Die Rheinpfalz“, Ausgabe Kirchheimbolanden, Nr. 187 vom 13.8.1956.

- LA Speyer Best. C38 Nr. 132: „Die Papiermühle zu Albisheim, 1755-1793“

 

 

- Pfortmühle:

am 27.6.1423 ergeht ein Erbbestandsrevers des Hennechin Swiker, Müllers von Stetten und seiner Frau Agnes über die Mühle [Anm. d. Verf.: bezeichnet als 'male') zwischen Albisheim und Gauersheim, gen. 'fürstmole', deren Lehensherr Nassau ist. Die Urkunde ge­siegelt auf Seiten des Ausstellers durch Junker Gerlach von Gauersheim und Junker Wolff von Lewenstein 174.

 

Am 7.12.1531 vertauschen Abt Nikolaus Rauschkolb und der Konvent des Klosters Rodenkirchen an die Grafen Johann Ludwig und Phil­ipp von Nassau-Saarbrücken die Furtmühle bei Albisheim 175.

 

Für 1574 ist als Pfortmüller in Albisheim vermerkt Hans *Lawer 176.

 

Nikolaus *Heilmann ist um 1657 urkundlich als Müller erwähnt; Müller auf der Pfortmühle in Albisheim 177. Die Pfortmühle stand im Ei­gentum der Grafen von Nassau. Diese mußten 1640 ins Exil gehen und die Herrschaft den Fürsten Metternich überlassen, die sie erst 1648 zurück erhielten. Kramer 178 berichtet 1657: "Allhier (in Albisheim) hat gnäd. Herrschaft eine schöne Mahlmühle, wird die Forth­mühle genannt, dabey (damals) 17 Morgen Äcker und Wiesen, ist (u.a. durch Brand) ganz ruiniert und in 30 Jahren nicht in Gang gewe­sen aber wieder repariert und gibt der Pächter (Nicolaus Heilmann) einen ermäßigten Pacht und steigt bis zum völligen Pacht von 25 Malter" 179. Heilmann war mit Anna Elisabeth *Labach verheiratet. Diese könnte eine Enkelin des Pfortmüllers Hans Lawer sein +++prü­fen+++, denn es könnte sich bei „Labach“ auch um eine sprachliche Abschleifung aus "Lawer" (Lawer-Laber-La­bach) handeln.

 

Auf ihn folgt der Sohn Daniel *Heylmann um 1639 - 21.11.1712 180, °° mit Anna Elisabeth *Labach; die Pfortmühle ging 1729 nach dem Tod der Anna Elisabeth Labach verh. Heilmann an deren Tochter Marie Margarethe *Heylmann und deren Ehemann Johann Caspar *Morgenthaler. 1756 ist deren Sohn Johann Nickel *Morgenthaler Erbbeständer der Pfortmühle. 181 Nach dem Tod von Mar­garethes Mut­ter, der Pfortmüllerin Anna Elisabeth *Labach verh. Heylmann 1729, fiel die Pfortmühle vollständig an das Ehepaar Morgenthaler 182. .Aus der Ehe ging u.a. der Sohn Johann Nikolaus Morgenthaler hervor.

 

Am 10.09.1739 wird in der lutherischen Kirche in Kirchheimbolanden getauft der Georg Peter Schnabel, (ein uneheliches Kind), Sohn der Catharina Elisabetha Rost, reformierter Religion u. wohnt auf der Fortmühle (Pfortmühle) bei Albisheim; als Vater nennt sie den Sattlergesellen Johann Adam Schnabel von Weilburg gebürtig; Paten: Georg Tobias Wilhelm, Herrschaftl. Hofschmied, Joh. Pe­ter Cranei­ßen, Metzgermeister hier, Maria Ernestina Feig, alle von hier u. ledigen Standes 183.

 

Am 1.9.1756 erhält der Johann Nickel *Morgenthaler einen Erbbestandsbrief für die Furth Mühle in Albisheim184. Hierzu heißt es in der „Designation derer zur Oberkellerey Kirchheim nach denen Erbbestandlichen Stipulationen einzuhebenden Laudemial Thaler sive renova­tions und Cammer Gebühren. Seit. 1756 wird der Erbbestand über die sogenante ForthMühle zu Albisheim samt dazuge­hörigen 29. Mo. 20 Ar Acker u. Wiesen auf den Niclas Morgenthaler u. deßen Ehefrau renoviert und hat dieserhalb wegen des bey Absterben eines Peter Caspar Morgenthalers unterlaßener renovation diese noch nachzuholen mit 10 fl, diese poenae loco 10 fl dann wegen des jetzigen mu­tations falles der Erbherren 10 fl.“ 185.

 

1783 wurde Johann Adam *Morgenthaler (1748-1813), der Sohn des Müllers Johann Nikolaus *Morgenthaler und der Anna Elisa­beth Armbrecht, der Erbbeständer auf der Pfortmühle 186.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 heißt es 187: „Albisheim Pfortmühle, Firma Morgenthal, J., Handelsmüller, Eigenthümer Jacob Morgenthaler“.

 

In der Pfortmühle wurde zeitweise auch eine Gipsmühle betrieben 188.

 

Erbbeständer auf der Pfortmühle waren:

- um 1657 Nikolaus *Heilmann; auf diesen folgte der Sohn Daniel Heilmann

- Daniel *Heylmann (um 1639 Albisheim / Pfrimm [err.]) – 21. oder 22.2.1711 Albisheim/Pfrimm); °° Anna Elisabeth *Labach

- 1711-1729 die Witwe Anna Elisabeth Labach; Mutter u.a. der Marie Margarethe *Heylmann (°° II mit dem Müller Johann Caspar *Morgenthaler

- bis 1747 Johann Caspar *Morgenthaler (°° Marie Margarethe Heylmann; Vater des Johann Nikolaus Morgenthaler 1716-10.4.1772)

- 1747 bis 10.4.1772 Johann Nikolaus *Morgenthaler († 10.4.1772); °° mit Anna Elisabeth Armknecht, Vater des Müllers Johann Adam I Morgenthaler (1748-1814)

- bis 1814 Johann Adam I. *Morgenthaler

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 45 fol. 45: Albisheim, Furth Mühle, Erbbeständer Joh. Nickel Morgenthaler, Erbbestandsbrief vom 1.9.1756

- LA Speyer Best. C38 Nr. 133: „Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Fortmühle zu Albisheim an Caspar und Johann Nikolaus Mor­genthaler, 1737. 1755“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 134: „Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Fortmühle zu Albisheim an Johann Adam Morgenthaler, 1783-1789“

- Die Rheinpfalz / Donnersberger Rundschau. Mühlen im Zellertal: - 64 (2008), Nr. 260 vom 7.11. (Albisheimer Pfortmühle); 65 (2009), Nr. 8 vom 10.1. (Wiesenmühle, Einselthum / von Gabi Treiber); Nr. 36 vom 12.2. (Kleinmühle, Albisheim / von Gabi Trei­ber).

 

 

- Schmelzmühle, Obere:

heute Anwesen Obere Mühlgasse 15; vor 1700 bis um 1730 Eisenschmelz des herrschaftlichen Hüttenbezirks 189, wobei insbesondere Erze vom Eisensteiner Wald bei Kirchheimbolanden verhüttet wurde 190; der ursprünglich vorhandene Eisenhammer wurde noch vor 1730 stillgelegt und war ab 1743 in eine Mahlmühle umgewandelt worden 191. 1761-1796 im Erbbestand der Familie Lämmer; im 19. Jh. im Besitz der Familie Deibel 192.

 

In einer Aufstellung vom 14.7.1767 heißt es: „Johann Wilhelm *Lemmer Müller in der Obern Schmeltz Mühle zu Albisheim 10 fl. , so­dann deßen Vatter Georg Lamer an xten Pfennig 50 193.

 

Am 21.10.1765 erhielt Wilhelm Peter *Lämmer [der ab 1772 auch die Lohmühle in Albisheim betrieb] einen Erbleyhbrief über die Obere Schmelzmühle Albisheim 194.

 

In der nassau-weilburgischen Mühlenbeschreibung von ca. 1772 195 ist sie wie folgt beschrieben: “ ist herrschaftlich, hat 2 Mahlgän­ge; 1765 ist Wilhelm Peter Lämmer (s. *Lemmer) Erbbeständer“. Im lutherischen Kirchenbuch wird der Müller 'Lämmer' als Wil­helm Peter '*Limmer' (?) bezeichnet 196.

 

Am 23.5.1767 wird im lutherischen Kirchenbuch von Kirchheimbolanden bei der Taufe des Joh. Peter Usner, S. d. Joh. Michael Us­ner u. Anna Margaretha geb. Tempel von Mörrstadt, als Pate genannt: „Wilhelm Peter Limmer (?) Erbbestandsmüller in Albisheim“ 197. Am 14.1.1783 verstirbt in Albisheim Anna Maria Limmer, T.d. Wilhelm Peter Limmer von Albisheim, 14 Jahre alt198. Am 22.09.1789 heiratet Joh. Georg Huber, von Kerzenheim gebürtig, die Anna Maria geb. Limmers, T. d. verstorbenen Müllermeister Pe­ter Limmers von Albis­heim 199.

 

1796 erfolgt die Erbbestandsvergabe der oberen Schmelzmühle und der Lohmühle zu Albisheim an Conrad *Deubel 200. Er dürfte der Va­ter des Müllers auf der Oberen Schmelzmühle in Albisheim, Johann Jakob *Deibel sein, der 1804 den Neubau der Scheune auf der Müh­le errichtet hat.

 

Das erhaltene Gebäude der Mahlmühle stammt von 1888; erhalten ist auch das Gebäude der ehemaligen Lohmühle (urkundlich er­wähnt 1743); der Haustürsturz ist bezeichnet mit „V. BRUBACHER 1908“. Dazwischen liegt das Wasserhaus mit dem gut erhaltenen Wasserrad mit einem Durchmesser von 8 m; die sonstige technische Einrichtung ist verloren. Im Torbalken der Scheune die Inschrift: „DIESEN BAU HAT ERBAUT IOHANN IAKOB DEIBEL / DIE SELIGE HAUSFRAU ANNA ELISABETH DEIBELIN IM JAHR ANNO 1804“ 201.

 

1830 wird in Vollziehung eines Urteils des Bezirksgericht Kaiserslautern vom 16.11.1829 die Zwangsversteigerung von diversen Grund­stücken „die zur Masse des zu Albisheim an der Pfrimm verlebten Müllers Jakob Deibel“ gehören (und [? ] zur Auflösung der Erbenge­meinschaft nach dem verstorbenen Jakob Deibel von der Schmelzmühle), darunter die Schmelzmühle Albisheim am 11.3.­1830 wie folgt annonciert: „Eine Mahlmühle mit zwei Mahlgängen und einem Schälgange sammt Wohnhaus, Scheuer, Stallung[,] Hofraum und Garten gelegen in dem Dorf Albisheim, oben am Dorfe, begrenzt [...] gegen Westen die den Kindern zweiter Ehe des gedachten Jakob Deibel, angehörige Lohmühle ...“ 202.

 

Zuletzt wurde die obere Schmelzmühle als Mahl- und Lohmühle betrieben 203.

 

Das heute denkmalgeschützte Gebäude wird wie folgt beschrieben: geschlossene Hofanlage, 18. - frühes 20. Jh.; Wohnhaus in barocki­sierendem Heimatstil, bez. 1908, Mahlmühle 1888, Bruchstein-Lohmühle vor 1743, Wasserhaus mit Wasserrad Scheine mit Fachwerks­peicher bez. 1804, Knechtwohnung 19. Jh., Stall 1902, barocke Zehntscheune 18. Jh. 204

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. S. 285

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 128: „Erbbestand der oberen Schmelzmühle und Lohmühle zu Albisheim, 1759-1789“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 130: „ Erbbestandsvergabe der oberen Schmelzmühle und der Lohmühle zu Albisheim an Conrad Deubel, 1796-1803“

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Obere und Untere Schmelzmühle in Albisheim / Pfrimm; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1975, S. 14-20

 

 

- Schmelzmühle, Untere:

der ursprünglich vorhandene Eisenhammer wurde noch vor 1730 stillgelegt und in eine Mahlmühle umgewandelt 205.

 

Vor 1755 war ein NN. *Eschenfelder Temporalbeständer der Mühle, wie sich aus einem Erbbestandsbrief vom 21.5.1755 ergibt 206.

 

Die Mühle ist herrschaftlich; als Erbbeständer ist im nassau-weilburgischen Verzeichnis „Acta Commissionis die in Erbleyhe bege­bende herrschaftl: Höfe, Mühle und Güther im Amt Kirchheim“ vom 21.7.1755“ der Johann *Wohlgemuth benannt 207.

 

Johann Wohlgemuth erhielt am 6.9.1755 einen Erbbestandsbrief über die Untere Schmelzmühle 208.

 

Im Erbbestandsbrief vom 21.5.1755 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „... Unsere eigenthümliche Mühle, die untere Schmelz­mühle genannt, in Zwey Mahlgängen, einem Scheelgang und einer ohlen Mühle alles in einem Bau bestehend, sambt dem Weyer über dieser Mühl und dem Keller und Brunnen unter dem Kohlschoppen, dann dem Merkelischen Hauß, Scheuer und Garten an die­ser gelegen, Item 12 Morgen Acker, und dann noch 10 Morgen Acker und 3 Morgen, 2 Viertel und 8 Ruthen Wiesen, so ehedem an Eschenfelder Temporaliter verpacht gewesen, und zusammen in Albisheim und dasigen Dorfgemarkung gelegen sind, dem Johann Wohlgemuth und Magdalene, dessen eheliche Hausfrauen zu Eichenbach und deren ehelichen Leibeserben gegen Erlegung Dreytau­send Einhundert Gul­den rheinisch, jedoch mit Vorbehalt Unseres eigenthumbs, [...] Erblich verliehen haben ...“ 209.

 

Erbbeständer ist 1765 Johann(es) Wohlgemut 210 und auch 1767 211. Am 26.8.1790 wird dem Johannes Wohlgemut von der nassau-weil­burgischen Verwal­tung in Kirchheim(-bolanden) die Renovation des Erbbestandsbriefs erteilt 212.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 heißt es 213: „Wohlgemuth, C, Handelsmüller, Eigenthümer Christian Wohlgemuth [u.] Wohlgemuth, Jacob, Handelsmüller“.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 131: „Erbbestand der unteren Schmelzmühle zu Albisheim, 1756-1803“

- Krehbiel, Dr., Reallehrer: „Erbleihbrief über die untere Schmelzmühle zu Albisheim 1755; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1913, S. 6

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Obere und Untere Schmelzmühle in Albisheim / Pfrimm; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1975, S. 14-20

 

 

- Steinmühle, Ölfabrik Schloßstein:

die Mühle lag östlich des Dorfes am Leiselbach 214. Um 1768 lag das Erbbestandsrecht „dominus directus“ bei dem Pfalzgrafen Johannes von Pfalz-Birkenfeld 215.

 

Die Mühle gehört von jeher zum dortigen freiadeligen Fronhof. Besitzer ist der Herr von Gagern. Der Temporalbeständer ist Johan­nes Glaser 216. Um 1664 war Joachim *Eltzinger der Hofmann und Müller des Friedrich von Steinkallenfels auf der Steinmühle in Al­bisheim 217. Um 1671 und noch 1682 war Hans Mathes *Baum Lehensmüller auf der Steinmühle 218.

 

Am 07.01.1693 heiratet Matthäus *Aumer, Müller auf der Steinmühle bei Albisheim, und mit Anna Barbara Schuster, Witwe d. Joe Voß von Bolanden 219.

 

1699 war Simon *Eckel der Müller auf der Steinmühle in Albisheim; er war Lehensmüller des Friedrich von *Steinkallenfels 220 .

 

Ab ++++klären ++++ war Balthasar *Hehn als Müller auf der Steinmühle; °° mit NN.; Vater der Maria Eva Hehn (°° 10.4.1725 in Kirchheimbolanden mit Peter Tamlo) und der Maria Johanna Hehn (°° 15.5.1725 in Kirchheimbolanden mit Johannes Bresch aus Her­schweiler) 221.

 

Am 28.11.1732 pachtete Christian Staufer die Mühle . Von Staufer übernahm Jakob Berg die Mühle und betrieb sie bis 1750 222. Inzwi­schen waren die Wildgrafen Eigentümer der Mühle geworden.Am 26.4.1750 verpachtete die Wildgräfin Katharina von Daun und Kyrburg dem Valentin Steyl und dem Peter Schwab beide aus Uffhofen auf 6 Jahre 223.

 

Um 1768 war Philipp *Hassinger der Beständer der dem Pfalzgrafen Johannes von Pfalz-Birkenfeld zuständigen Steinmühle; Vater des Jacob Hassinger (dieser unterhielt eine außereheliche Beziehung, ihm wurde gem. Eintrag im luth. KB Albisheim von Januar 1768 „vor­ehelicher Beischlaf“ mit Maria Elisabetha Wurstner, der Tochter des Häfners in Albisheim, Johann Valentin Wurstner vorgeworfen 224).

 

Seit 1771 und noch 1794 waren Peter *Hassinger und dessen Schwager Michael Laubenstein († 1793) Pächter der Steinmühle 225.

 

Im Grundsteuerkataster von 1843 +++weiter: Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 409

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 heißt es 226: „Schloßstein, Joh., Müller u. Weinhändler [u.] Schloßstein Joh. Phil. Papier­fabrikant und Oelmüller“.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1770/4: „Von Morschheimsches, von Steinkallenfelssches bzw. von Gagernsches Gut und Mühle zu Albis­heim, 1631, 1670-1674, 1701, o.D. (18. Jh.)

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1784/2: Verpachtung der Steinmühle und deren Fronhofsgüter in Albisheim, 1780-1784“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1785/5: Steinmühle sowie Kofflersches Gut und Rauenthaler Höfe in Albisheim“, 1748-1765

- LA Speyer Best. C38 Nr. 1784/5: Akquisition der Steinmühle und ihrer Frongüter sowie des Schloßlocherhofes zu Albisheim, 1780-1784“

 

 

- Wiesenmühle (Gemarkung Einselthum):

s. *Einselthum, Wiesenmühle

 

 

 

 

 

Albsheim an der Eis (Obrigheim):

OT von Obrigheim; Lk Bad Dürkheim; am Eisbach gelegen; das Dorf war leiningisch.

 

Vor 1467 ist eine Leiningische Ortsherrschaft nicht nachweisbar 227. Im Hesso'schen Besitzverzeichnis von 1467 als Eigengut der Grafen von Leiningen bezeichnet 228.

 

Albsheim gehörte zur Grafschaft Leiningen Westerburg; Einführung der Reformation ab 1560; Konfession: lutherisch; gemeinsame Pfar­rei mit Asselheim (heute Grünstadt-Albsheim); Albsheim gehörte von 1560 - 1650 zu Asselheim, von 1650 - 1673 Asselheim zur Pfarrei Albsheim. Die Pfarrei Albsheim wurde meistens, wenn auch nicht immer, von den Diakonen (zweiten Pfarrern) von Grünstadt versorgt. Ab der Kirchenunion 1818 war Albsheim Teil der Pfarrei Mühlheim 229.

 

1802 hatte Albsheim 304 Einwohner, nämlich 297 Lutheraner, 6 Reformierte und Katholiken.230.

 

Mühlen:

Am 30.12.1703 wird der Müllermeister zu Albsheim Johann Peter Bartholome als Pate bei der Taufe der Maria Catharina Weinbergerin, der Tochter des Gemeindebäckers in Mühlheim/Eis, Jacob Weinberger und der Anna Barbara NN., im luth KB Mühlheim/Eis genannt 231.

 

Bis vor 1746 err. war NN. Hoos 232 bzw. Johann Adam Heen 233 als Müller in Albsheim+++klären: welche Mühle+++; °° mit Maria Mag­dalena *Lerch (Tochter des Müllers auf der Papiermühle am Hohfels bei Asselheim und der Klara Elisabeth Gerste); die Witwe Hoos °° II mit dem Müller auf der Eselsmühle in Kirchheim/Weinstraße, Johann Sebastian *Pieh. Die Tochter aus der Ehe des NN. Hoos und der Maria Magdalena Lerch, Anna Elisabeth Hoos, heiratete den Müller Johann Philipp Wittner 234.

 

1817 gab es in Albsheim 3 Getreide-Mühlen mit je 2 Mahlgängen und 1 Getreidemühle mit einem Gang 235.

 

 

- Kraußmühle. Kausemühle:

auch als Kausemühle bezeichnet 236.

 

Westlich des Dorfes in Richtung Asselheim im Talgrund am Eisbach gelegen; besteht bereits seit um 1718, wie sich aus dem Wappen­stein auf dem Türsturz ergibt; der rechte Torpfeiler ist nachträglich bezeichnet LK 1839, dem Monogramm des damaligen Eigen­tümers Georg Ludwig II. *Krauß, der das Anwesen 1814 übernommen hatte. Die seitliche Stichbogenpforte mit relifiertem Mühlrad ist bezeich­net IH IK 1723. In der ehemaligen Scheune befindet sich der Eingang zum Keller als Rundbogenpforte, bezeichnet CR 1777. Auf der Westseite ist ein weiteres Rundbogentor bezeichnet L.K. 1828 237.

 

1828 und 1836 als „Krausemühle“, 1886, 1916 und 1941 als „Kraußmühl“ erwähnt, später als Krauß'sche Mühle oder auch Waldmühl­chen bezeichnet 238.

 

im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 genannt die Firma „Lud­wig Krauß IV. Mühlen- und Mehlhandelsgeschäft, Eigenthümer Ludwig Krauß IV.“ 239.

 

1970 kaufte der Architekt Einald Sandreuther die ehemalige, heruntergekommene Mühle und baute die Mühlengebäude zum Wohn­haus aus 240.

 

Photo:

- Rheinpfalz Nr. 267 vom 16.11.2012, Immobilienmarkt S. 4: „Eine Oase hinter dicken Mauern“

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. S. 272

 

Literatur/Urkunden:

- Christiansen, Uwe C.: Die Kraußmühle bei Albsheim; in: Asselheimer Dorfblatt, Ausg. 43 = 1999, S. 7-9

 

 

- Ölmühle:

1705 erteilt die leinigisch-westerburgische Verwaltung eine „Concession zur Erbauung einer Ohligmühlen unterhalb Albsheim auf der Eiß, davon jährl. 5 Mltr Korns Wasserfall Geldes entrichtet werden sollen“ 241.

 

 

- Schiffermühle:

bestand schon 1755, wie sich aus dem Wappenstein von 1755 über dem Eingang auf der Hofseite zur Mühle ergibt 242.

 

Jakob (1) *Schiffer °° im September 1805 mit der Müllerstochter Elisabeth Wittner von der Moor- oder Wittnermühle in Albsheim 243; durch ihre Heirat mit dem Müller Jakob *Schiffer kam 1806 die Schiffermühle in Albsheim in den Besitz der Familie Schiffer 244.

 

Jakob (2) *Schiffer (14.3.1811 - +++); Müller aus Albsheim; jüngerer Bruder des Wilhelm Schiffer 245; Sohn des Jakob (1) *Schiffer und Elisabeth geb. Wittner 246. Sein Vater Jakob Schiffer wurde 1819 vom Assisengericht zu einer Haftstrafe von 4 oder 5 Jahren we­gen "Sprengung der Lotterie" bzw. wegen Weinpanscherei 247 verurteilt; verheiratet mit Anna Maria Stein seit 19.12.1849 248; nach Fink 249 dagegen war Friedrich Mann dagegen mit Elisabeth, geb. Bernhard aus Kerzenheim verheiratet); Schwager des Friedrich Mann (die Schwester der Schiffer'schen Ehefrau war mit Friedrich Mann aus Lautersheim 250 und Schwipp-Schwager von Philipp Leonhard Mann verheiratet; später Bankier in Grünstadt; die Schiffer'sche Bank betrieb er zusammen mit Philipp Leonhard Mann und Christian Reibold aus Freinsheim; er kaufte 1839 die Heckmühle zwischen Laumersheim und Großkarlbach 251 von der 50jähri­gen Witwe Katharina Marga­rethe Fitting, geb. Webel, Witwe des 1829 verstorbenen Philipp I. Fitting 252; diese machte dem damals 28jährigen Schiffer "schöne Au­gen", dieser ließ sich jedoch nicht "bezirzen", was die Beziehung zu der weiterhin auf der Mühle le­benden Witwe merklich abkühlte, was Schiffer "in eine sehr mißliche Lage" brachte 253. Schiffer betrieb die Heckmühle bis 1843 254. 1842 erkrankte er schwer und wurde zu­nächst von Dr. Friedrich Christian *Fries aus Grünstadt behandelt 255. Schiffer verkaufte 1843 die Heckmühle an Philipp Hermann Wedel, in der Annahme vom Verkaufserlös der wasser- und leistungsschwachen Heckmühle die Schloßmühle in Heidesheim erwerben zu kön­nen 256. 1848 schloß Schiffer sich den "Freiheitskämpfern" in Grünstadt an und wurde Vorsitzender des Demokratischen Vereins und be­suchte mehrfach der Parlament in der Frankfurter Paulskirche 257; 1849 bei Ein­marsch der preußischen Truppen in der Pfalz beteiligte er sich jedoch nicht am Widerstand. Eheschließung am 19.12.1850 mit NN. geb. Bernhard, die 20 Morgen Feld in die Ehe brachte. In der Folge betrieb Schiffer Landwirtschaft mit Schnapsbrennerei 258, und übernahm Ein- und Verkauf der Schiffer'schen Mühle in Albsheim, an der mit seinem Bruder im Erbgang beteiligt war; nach dem Tod seines Bruders Wilhelm Schiffer im Jahr 1866 führte er die Mühle in Albsheim bis zur Volljährigkeit seines Neffen, der ebenfalls Wilhelm Schiffer hieß, bis Ende 1868 fort. Den Verdienst aus der in eine Kunstmühle umgebauten Mühle sowie die Gewinne aus der sehr gut laufenden Ökonomie (Landwirtschaft) legte er in Staatspapieren an.

 

Er muß hierdurch wohlhabend geworden sein, denn er gründete in den 1860er Jahren (das Datum ist in den "Erinnerungen" S. 29 unle­serlich 259) das Bankhaus Becker, Rohsèe und Schiffer in Grünstadt, das aufgrund von Streitigkeiten wieder aufgelöst wurde; 1868 kam es zusammen mit Christian Reibold und Philipp Leonhard Mann zur Gründung der Schiffer'schen Bank (heute BayernHypo in Grün­stadt). Schiffer erwähnt, daß er mit Ph. L. Mann "manche Kämpfe" geführt habe 260, die Geschäfte sind "ziemlich zufrieden" verlaufen. Zu den Auseinandersetzungen mit Philipp Leonhard Mann kam es wohl, weil dieser seinen mittellosen Schwager Jacob Emmerich als Buchhalter und Kassierer einstellte und "mit aller Gewalt demselben Procura suchen zu verschaffen" 261. 1877 erlitt das Bankhaus schwere Verluste von 150000 Mark, die mit Kreditvergaben durch Emmerich an den "Spitzbub" Martinstein in Zusam­menhang stehen 262.

 

Schiffer betrieb außerdem seit 1863 zusammen mit dem Bruder seiner Frau eine wirtschaftlich sehr gut gehende "Sand- und Erdgräbe­rei" (Klebsandgruben, Tonerdegruben und Schamotteindustrie bestehen noch heute in Eisenberg); mit diesem Schwager, den Schif­fer nur als "Räuber" bezeichnet, kam es zu harten Auseinandersetzungen und Prozessen 263; die Firma wurde deshalb nach dem Tod des weiteren Teilhabers Hartenbach 1868 aufgelöst. 1879 gründete Schiffer zusammen mit dem 1849 in Grünstadt geborenen Inge­nieur Friedrich Kircher in die Firma "Schiffer & Kircher" als OHG für Sandwäscherei und Kaolinschlämme mit Sitz in der Schloß­mühle in Hei­desheim, die ab 1888 Gelände in Eisenberg kaufte. Die Firma Schiffer & Kircher nahm in der Zwischenzeit versuchs­weise die Glie­mannn'sche Mühle zwischen Mertesheim und Asselheim in Betrieb und 1894 in Eisenberg eine Fabrik, die bis ca. 1970 bestand und 1926 30 Angestellte und 650 Arbeiter in mehreren Werken beschäftigte (später Fa. Didier 264).

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 heißt es 265: „Schiffer, Jacob & Wilhelm. Müllerei-Geschäft in Albsheim. Inhaber Jacob Schiffer und Wilhelm Schiffer, beide Müller in Albsheim“.

 

1864 wird Wilhelm Schiffer, „Müller und Gutsbesitzer in Albisheim“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz genannt. 266 [Anm. d. Verf.: m.E. handelt es sich bei der Ortsangabe um einen Schreibfehler].

 

Es folgt als Müller in Albsheim der Wilhelm (2) *Schiffer (geb. 26.9.1846) 267, Sohn des Müllers in Albsheim Wilhelm (1) *Schiffer und der Elisabeth NN.; °° am 18.2.1881 in Albsheim mit Elisabetha Fuchs (geb. 25.12.1857 Albsheim; Tochter des Oeconomen in Albsheim, Johann Philipp Fuchs und der Elisabetha geb. Römer) 268. Vater des Friedrich Wilhelm Schiffer (~ 27.11.1887 ) 269 und des Rudolf Schif­fer (~ 8.5.1889) 270.

 

Der Müller Wilhelm Schiffer ist 3.12.1874 in Mühlheim a.d. Eis als Trauzeuge bei der Hochzeit des Ackersmanns Georg Adam Schüller (geb. 31.1.1840, Sohn des Ackersmanns Georg Adam Schüller und der Philippine geb. Hartenbach) und der Magdalena Nehb (geb. 21.5.1852, Tochter des Ackersmanns Johannes Nehb und der Wilhelmine geb. Pfeiffer) 271.

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. S. 149 (Wappenstein von 1755 über dem Eingang zur Hofseite der Mühle)

 

Literatur/Urkunden:

- Schiffer, Jakob: Erinnerungen, unveröffentlichtes Manuskript

 

 

- Schleifmühle:

am 7.4.1628 erläßt die gräflich leiningen-westerburgische Regierung ein „Decretum Erlaubnis zu Erbauung einer Schleif-mühlen zu Albs­heim, wollen jährl 1 fl an die Herrschafft hier entrichten“ 272.

 

 

- Wittnermühle:

s. Mühlheim/Eis

 

auch Moormühle genannt; sie lag am Südrand von Mühlheim/Eis, aber schon auf Albsheimer Gemarkung 273.

 

 

 

 

 

Alsenborn:

s. auch Enkenbach

 

OT von Enkenbach-Alsenborn, LK Kaiserslautern, VB Enkenbach-Alsenborn; gehörte bis 1798 zum sog kurpfälzischen Büttelamt, das die Dörfer Alsenborn, Enkenbach, Neukirchen, Baalborn, Erlenbach und Reichenbach umfaßte.

 

Mühlen:

um 1720 war als Müller in Alsenborn, der Jacob *Dättwyller aus der „Waldgemeinde Arburger Ampt, im Zoffinger Kirchspiel, Ber­ner Can­ton“; °° am 7.1.1720 in Alsenborn mit Sara Hüpscher aus „Staufenbach, Kanton Bern, Lenzburger Ampt“ 274.

 

Henrich Blockartz, ein Mühlarzt aus Schlesien, war 1752 auf der Hetschmühle in Alsenborn 275 ++++klären: welche Mühle++++

 

 

- Obere Hetschmühle, Heubstmühle:

an der Alsenz, nördlich von Enkenbach-Alsenborn 2 km unterhalb der Quelle; zur Mühle gehörten 26 Morgen Land; ursprünglich gab es nur eine Hetschmühle, die obere Hetschmühle 276. Die Hetschmühle gehörte ursprünglich zum Kloster Enkenbach 277.

 

Hetschmühle ist die Bezeichnung für eine oberschlächtige Mühlen; solche hatten statt Schaufeln (bei unterschlächtigen Mühlen) Wasser­kasten, in die von oben her über eine Holzkandel das Wasser geleitet wurde. Das Gewicht des Wassers setzte das Mühlrad in Bewe­gung; aber je weiter ein Wasserkasten nach unten geriet, umso mehr Wasser schüttete er wieder aus, um sich gänzlich zu entlee­ren, und wenn er oben hinkam, wieder gefüllt zu werden. Das ständige Geräusch des Wasserausschüttens klang wie unausgesetztes Schluchzen, Gurgeln und Seufzen und wurde als „hetschen“ bezeichnet 278.

 

Die Mühle gehörte dem Kloster Enkenbach, nach der Reformation dann der CGA Heidelberg; erst im Zuge der französischen Revo­lution wurde sie als 'französisches Nationalgut' zunächst beschlagnahmt, dann in Privatbesitz versteigert; urkundlich erstmals er­wähnt 1497, als Probst und Konvent des Klosters die “heubst muel” an Peter von “Eyssenburg” in Erbbestand gaben 279; sie wird im­mer wieder ge­nannt; 1497 (Ab­schrift von 1770) „heubstmuel“ 280, 1564 „Hetschmühle“ 281 bzw. Heubstmühle 282; 1604 „hezmühl“ 283; 1667 „Hetschmühler unterst Wies“, 1682 „Hetscher Mühl“ 284; im 30jährigen Krieg zerstört; am 11.2.1667 erwarb der Schultheiß Theobald Krämer aus Alsenborn die „Hetschmühler unterst Wies“, gelegen an dem ganz verwachsenen Speckwoog, der zur ganz ver­fallenen Müh­le gehörte 285, auf die Dauer von 8 Jahren 286. Ein Wiederaufbau erfolgte jedoch nicht, noch 1682 lag die Hetschmühle immer noch in Trümmern 287. In einer Aufstellung über die Klostergüter zu Enkenbach ist damals die „Hetscher Mühl zu Alsenborn“ aufgeführt. Dort heißt es: „Solche Mühle, wozu auch niemand mehr vorhanden ist verfallen, und vor alters Georg Kesselring, der Hetschmüller, jährlich und erblich davon zahlt Korn 14 Malter, Hahnen drei Stück“ 288.

 

1704 soll Adam Platz (Plaß) die Mühle auf seine Kosten aufbauen 289. Platz, ein Zimmermann aus Hochspeyer erhält die Hetschmüh­le am 18.2.1706 in einem 30jährigen Erbbestand, hat sich aber wegen der kriegerischen Ereignisse auf den Heuberg begeben 290. 1706 erfolg­te der Wiederaufbau durch den Zimmermann Adam Platz aus der Schweiz; 1710 Fertigstellung durch Joachim Hachenburg 291.

 

Joachim *Hachenbruch „auß dem Leiningischen“ war 1710 (1711) – 1717 Müller und Temporalbeständer auf der Oberen Hetschmühle in Alsenborn; °° mit NN. Storck, der Tochter des Schultheißen Storck in Zeselberg 292.

 

Der Müller auf der Unteren Eselsmühle in Enkenbach, Samuel *Weckmann war durch Einheirat seit 1724 Erbbeständer auf der Hetschmühle in Alsenborn [Anm. d. Verf.: ursprünglich gab es nur eine Hetschmühle]; °° mit Maria Magdalena Hackenbrug , der Toch­ter des Müllers auf der Hetschmühle Joachim *Hachenburg 293. Die Ehefrau Weckmann unterschreibt 1732 als Wittib einen neu­en Erbbe­standsbrief betr. Hetschmühle 294. Sie berichtet, daß eine Räuberbande die Mühle überfallen hätte, ihren Ehemann gebunden lie­gen ge­lassen und allen Effecten-Vorrat mitgenommen. Ihr Mann sei vor Jahresfrist gestorben 295.

 

Am 9.12.1750 ist eine Erbteilung in das Alsenborn-Enkenbacher Gerichtsbuch eingetragen. Danach bekam Johann Hermann Weck­mann die Eselsmühle in Enkenbach mit allem Zubehör, der Bruder Johann Wilhelm Weckmann aber die (obere) Hetschmühle in Al­senborn für 1500 Gulden 296.

 

Johann Wilhelm *Weckmann verstarb am 27.5.1760 auf der Hetschmühle. °° II mit Eva Katharina Holstein. Seine Witwe heiratete am 2.12.1760 in Alsenborn den aus Hirschhorn stammenden Müller Johann Nikolaus *Gehm 297. Ab 1760 war Johann Nikolaus *Gehm Mül­ler und Erbbeständer auf der (Oberen) Eselsmühle in Alsenborn 298. Gehm heiratete nach dem Tod der Eva Ka­tharina Holstein († 21.4.1763) am 29.1.1765 in Alsenborn mit Katharina Elisabetha Geib (11.9.1746 Morbach - † 30.7.1813 Hetschmühle Alsenborn; Toch­ter des Gerichtsschöffen und Zensors in Morbach Johann Geib und Maria Barbara NN.) 299. Nach dem Tod des Mül­lers Johann Nikolaus *Gehm (beerd. 25.4.1772 Obere Hetschmühle Alsenborn) heiratet die Katharina Elisabetha Geib, Witwe Gehm am 29.12.1772 in Alsen­born den aus Roßbach stammenden Müller Johannes Klein 300.

 

1773/87 war Johannes (Johann) *Klein und dessen Ehefrau Elisabetha Geib Beständer auf der oberen Hetschmühle 301. Sie erhielten von dem Direktor der kurpfälzischen Zeichnungsakademie Peter von Verschaffelt ein Darlehen von 2400 Gulden. Sie gaben dafür nach Ein­holung der Genehmigung der Geistlichen Güterverwaltung Heidelberg in Pfand: Eine Mahlmühle nebst Scheuer, Stall und Hofgering in des Erbbestands Steinen zu 700 Gulden. Dazu 6 Morgen Wiesen zu 2000 Gulden und 11 Morgen Ackerland. Dazu ver­pfändeten sie noch einige Morgen Eigentumsland 302.

 

Nach dem Tod des Müllers Johannes (Johann) *Klein († 29.6.1787 Obere Hetschmühle Alsenborn) fiel die Mühle an die Tochter aus der Ehe zwischen dem Müller Johann Nikolaus *Gehm und der Katharina Elisabetha Geib, der Franziska Wilhelmina Eleonore Gehm (geb. 1.9.1771 Hetschmühle Alsenborn; °° 16.2.1790 Alsenborn mit dem Müller Valentin *Rupp 303). Hierzu heißt es im Alsen­borner Gerichts­buch, Alsenborner Gerichts-, Kauf- und Tauschcontrakten Protocollum Nr. 302 vom 8.1.1790: „Als, den 8.1.1790 vor versammeltem Ge­richt erschien des Johannes Kleins hinterlassene Wittib, wh. Auf der Hetschmühl, Catharina Elisabetha, eine ge­bohrene Geibin nebst ih­rem Beistand [...] und ihre Tochter Francisca Wilhelmina Gehmin [!] nebst ihrem Beistand [...] und ihrem Spons [Verlobten] Valentin Rub [Rupp] von Steinbach (Sohn des Johannes Rupp) wegen Güterübernahme, das Vermögen ist aber überschuldet. Dieser nimmt die Übertragung trotzdem an [...] und zwar eine Mahlmühl nebst Scheuer, Stall und Hofgering mit 2 Gär­ten, 2 Wiesen und 11 Morgen Ackerland in einem Stück um 3500 fl. ...“ 304.

 

1798 hatte der Müllermeister Valentin *Rupp die Hetschmühle. Seine Ehefrau Franziska war eine geborene Gehm. Sie hatten von dem Enkenbacher Bürger Henrich Würtz 2400 Gulden geborgt und mußten zur Absicherung des Darlehens auch ihre von der ehema­ligen Geistlichen Güteradministration herrührende Mühle in Pfand geben 305. Valentin Rupp scheint die Mühle bei der Versteigerung der ehe­maligen kurpfälzischen Staatsgüter durch die französische Domänenverwaltung ersteigert zu haben. In der Folge blieb die Mühle über 100 Jahre lang im Besitz der reichen Familie Rupp. Es folgte ab 1819 der Sohn Johann Jakob *Rupp und nach diesem ab 1856 wieder­um dessen Sohn Andreas Rupp 306.

 

Beständer waren 307:

1564 Leonhard *Kesselring

1667 Schultheiß Theobald Krämer auf 8 Jahre 308

1704 Adam Platz (Plaß) soll die Mühle auf seine Kosten aufbauen

1710 Joachim *Hachenbruch; Vater der Maria Magdalena Hackenbrug (°° mit dem Müller Samuel *Weckmann)

1717 Philipp Jacob *Horbach (Herbach)

1724 Samuel *Weckmann (Sohn des Severin Weckmann von der Oberen Eselsmühle in Enkenbach)

1739 "des Samuel Weckmann Erben" Johann Wilhelm Weckmann und Johann Hermann Weckmann

1740 Johann Hermann Weckmann

1744 Adam Schreiber

1751- † 27.5.1760 Johann Wilhelm *Weckmann; °° II mit Eva Katharina Holstein verheiratet. Seine Witwe heiratete am 2.12.1760 in Alsenborn den aus Hirschhorn stammenden Müller Johann Nikolaus Gehm

1760 - † 24.4.1772 Johann Nikolaus *Gehm, °° I mit Eva Katharina Holstein Witwe Weckmann († 21.4.1763); °° II 29.1.1765 in Alsenborn mit Katharina Elisabetha Geib; diese °° II 29.12.1772 den Müller Johannes Klein

1773 - † 29.6.1787 Johann Klein; nach dessen Tod folgte die Tochter aus 1. Ehe, Franziska Wilhelmina Eleonore Gehm; °° 16.2.1790 Alsenborn mit dem Müller Valentin *Rupp

1790-1819 Valentin Rupp, der auch die untere Hetschmühle erbaute; es folgte der Sohn

1819 Johann Jakob Rupp

1856 Andreas Rupp

 

Seit 1724 ist Samuel *Weckmann Erbbeständer auf der Oberen Hetschmühle; die Mühle hat ein Mahl und 1 Schälgang Pacht beträgt 14 Ma. Korn, ein Schwein zu 2 fl 30Xer und 3 Kappen; im Mühlenprotokoll des kurpfälzischen Oberamts Lautern 1739 sind als Müller die Er­ben des Samuel Weckmann aufgeführt 309; weitere Müller sind Johann Nikolaus Gehm 1763, Valentin Rupp 1792, ++ Schneider 1870, +++ Hensler 1910, und der Doppelmüller Jakob Müller 1911 aufgeführt 310.

 

Im Mühlenprotokoll des kurpfälzischen Oberamts Lautern von 1739 311 wird die Mühle wie folgt beschrieben: “haben des Samuel *Weck­manns Erben als Erbbestand von der CGA. Pacht seit 1732: 14 Malter Korn, 1 Schwein zu 2 fl 30 Xer und 3 Hahnen (Kappen). Sie hat 1 Mahl - und 1 Schälgang.” 312.

 

Hetschmühle ist eine Bezeichnung für oberschlächtige Mühlen; sie hatten statt Schaufeln (bei unterschlächtigen Mühlen) Wasserka­sten, in die von oben her über einen Holzkandel das Wasser geleitet wurde. Das Gewicht des Wassers setzte das Mühlrad in Bewe­gung; aber je weiter ein Wasserkasten nach unten geriet, umso mehr Wasser schüttete er wieder aus, um sich gänzlich zu entleeren, und wenn er oben hinkam, wieder gefüllt zu werden. Das ständige Geräusch des Wasserausschüttens klang wie unausgesetztes Schluchzen, Gurgeln und Seufzen und wurde als „hetschen“ bezeichnet 313.

 

Neben den Beständern lebten und arbeiteten weitere Personen auf der Mühle. Am 14.4.1720 verheiratete sich der Müller auf der Hetschmühle Johannes Schmitt mit der Maria Barbara Hetzel 314.

 

Die Mühle stand 1958 still, das Gewerbe wurde im gleichen Jahr abgemeldet 315.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2379/1 Karte Mehlingen vom 15.9.1829 mit Unterer Eselsmühle, Oberer Eselsmühle und Hetschmühle

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2379/2 Karte Mehlingen vom Februar 1941 Untere Eselsmühle, Obere Eselsmühle und Hetschmüh­le

- LA Speyer Best. W1 Karte 4912: Hetschmühle, untere und obere Eselsmühle, 1859

- LA Speyer Best. W1 Nr. 4914: Nivellement der Hetschmühle und oberen Eselsmühle, 1859

 

Photo:

- Fotographien der Obere Hetschmühle, erstellt 2011 von Herrn Dr. Hermann Müller (in Archiv Ref)

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A 13 Nr. 16: „Sog. Heubst-Mühle. Erbbestandsverleihung von 1564

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die beiden Hetschenmühlen unterhalb Alsenborn; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 6, 1958, S. 22 (bei Pfäl­zisch – Rheinische Familienkunde, Archiv Ludwigshafen XXI Mühlen).

- Weidmann, Werner: „Wo die Alsenz das Mühlrad in Schwung hielt“: die Obere Hetschmühle nordwestlich von Alsenborn - heutige Ei­gentümer dokumentieren Geschichte; in: Weidmann, Werner: Schul-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Pfalz. 2002, S. 244-246

 

 

- Untere Hetschmühle:

an der Alsenz, nördlich von Enkenbach-Alsenborn 2 km unterhalb der Quelle; ursprünglich gab es nur eine Hetschmühle, die obere Hetschmühle 316; die Untere Hetschmühle wurde 1860 von Andreas *Rupp (Sohn des Jakob Rupp) als Hanfreibe bzw. Ölmühle, dabei Mahlmühle erbaut; letztere mit Bäckerei wurde zuletzt von Friedrich Hübsch betrieben und 1940 stillgelegt. Die Ölmühle wurde schon 1895 geschlossen; ständig Wassermangel 317.

 

Laut Notariatsurkunde vom 8.7.1870 versteigerte Rupp einen Teil seines Mühlgutes und zwar Pl.- Nr. 439: 6 Tagwerk 6 Dezimale Wiesen unter der Mühle mit darauf stehender Ölmühle und Hanfreibe neben dem Gemeindewald in insgesamt 13 Losen. Das 8. Los mit der Öl­mühle und Hanfreibe ersteigerten Karl Ludwig Noll und Anton Hemmer in Enkenbach. Hemmer hat die Ölmühle eine Zeitlang selber be­trieben. Dann stand die Mühle für kurze Zeit im Eigentum eines NN. Flockerzie von der Eselsfürth bei Kaiserslau­tern, dann fiel sie an Ludwig Hübsch, der mit einer NN. Emmer aus der Wirtschaft Schläfer in Enkenbach verheiratet war 318.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Karte 4912: Hetschmühle, untere und obere Eselsmühle, 1859

- LA Speyer Best. W1 Nr. 4911: Erbauung einer Mühle zwischen der Hetschmühle und der Eselsmühle, 1860 [Anm.: die untere Hetschmühle wurde 1860 errichtet]

- LA Speyer Best. W1 Nr. 4913: Längennivellement zur Erbauung einer Mühle zwischen der Hetschmühle und der oberen Eselsmüh­le, 1860

 

Literatur/Urkunden:

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Mahl- und Sägemühle in Alsenborn; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1983, S. 36

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die beiden Hetschenmühlen unterhalb Alsenborn; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 6, 1958, Seite 22 (bei Pfälzisch – Rheinische Familienkunde, Archiv Ludwigshafen XXI Mühlen).

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis; in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung. Nr. 75 vom 29.3.2000 (Obere Hetschmühle bei Al­senborn)

 

 

 

 

 

Alsenbrück-Langmeil:

Ortsteile Alsenbrück und Langmeil; Alsenbrück-Langmeil ist heute OT von Winnweiler, Lk Donnersbergkreis

 

Die heutige Gemarkung Alsenbrück-Langmeil war nach dem Abzug der Römer im Jahr 406 und der Inbesitznahme durch die Fran­ken ab etwa 450 Teil des "Reichslandes bei Kaiserslautern". Im Rahmen eines Systems von Königshöfen an den wichtigsten Straßen des Rei­ches entstand im 6. Jh. der fränkische Königshof "Landgut Alesencen", der spätere "Sedelhof" (Herrenhof) und heutige Sattel­hof. In der Folgezeit entstand dicht dabei die gleichnamige Siedlung Alesencen. Otto von Worms, ein Vorfahre des Kaisergeschlechts der Salier, er­hielt 985, als Entschädigung für das Herzogtum Kärnten, von Kaiserin Theophanu (Gattin des Kaisers † Otto II und Re­gentin für den minderjährigen Otto III) die Vogtei über das Reichskloster Weißenburg. Ohne Skrupel zog Otto von Worms den um­fangreichen Kloster­besitz auf beiden Seiten des Rheins ein. Durch den “Weißenburger Kirchenraub” wurde der Weißenburger Klo­sterbesitz zum salischen Hausbesitz und später staufischer Reichsbesitz. Um 987 stiftete dieser Salierherzog Otto von Worms das Be­nediktinerkloster St. Lam­brecht und schenkte 987 diesem Kloster u.a. das Landgut "Alesencen" im heutigen Alsenbrück. also den heutigen Sattelhof mit bedeu­tendem Acker- und Wiesenland 319. Die Schenkungsurkunde lautet: "... von meiner Hand unwiderruflich geschenkt wurde auch ein Land­gut Alesencen, dessen Bestand damals meinem Geheiß entsprechend aufgenommen wurde, nämlich 100 Joch Ackerland, Wießen zu etwa 30 Fuhren, die Zehntkirche, 2 Mühlen, 6 Hofplätze, ein teils kultivierter, teils unkultivierter Wald zu 31 Mansen ..." 320. Im Zuge ei­nes fortschreitenden wirtschaftlichen Verfalls verkaufte das Kloster St. Lambrecht 1209 seinen Besitz Alsenbrück an die Ritter von Lich­tenstein (bei Neidenfels). Konrad von Lichtenstein verkaufte 1242 seinen Alsenbrücker Be­sitz einschließlich des Sedelhofes und des erst­mals urkundlich hier erwähnten Hofes Wiesenbach (Waschbächerhofs) an das Kloster Otterberg. dessen Vögte in Alsenbrück die Ritter von Wartenberg, dann die Ritter von St. Alban, um 1400 gefolgt von deren Erben, den Herren von Oberstein. 1542 tauscht Tiburtius Bechtolff von Flersheim mit Hans Sifrid von Oberstein seinen Anteil am Schloß und Dorf Guntheim gegen die Kastenvogtei Alsenbrück nebst Zubehör (Waschbächerhof), die Burg Randeck mit dem dritten Teil des halben Zehnten daselbst und den Obersteiner Anteil an dem Neuhemsbach benachbarten Dorf Sippersfeld; die Flersheimer versuch­ten damit ihren Besitz im Raum Neuhemsbach zu arrondie­ren 321. Im Zuge der Reformation wird das Kloster Otterberg 1561 aufge­löst und Kurpfalz wird Landesherr über Alsenbrück. Im Wege ei­nes Mannlehens wurden jedoch die Flersheimer beliehen. Der Ort gehörte bis 1655 den Junkern von Flörsheim und fiel mit deren Aus­sterben an Kurpfalz zurück. Erst 1733 wurde er durch Tausch ein Teil der Grafschaft Falkenstein.

 

 

Mühlen:

in Alsenbrück gab es bereits 987 zwei Mahlmühlen, von denen eine in die spätere Lohmühle umgewandelt wurde.

 

Um 1783 wird Jacob *Welker als Müllermeister in Alsenbrück; er dürfte von der Dorfmühle in Niederkirchen bei Otterberg stam­men, wo er Grundbesitz besaß. Am 29.10.1783 „verkaufte der Müllermeister Jacob Weller zu Alsenbrück seine allhier (Anm.: zu Niederkirchen) gelegenen Gütherstücker, welche er nämlich von Adam Walter ersteigt hat ...“ 322.

 

Am 24.1.1792 heiratet in Obermiesau der Müllermeister und Witwer aus Alsenbrück Valentin Frank (Sohn des dortigen Schulthei­ßen) die Charlotta Catharina Wilhelmina *Buhles 323.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 heißt es 324: „Valentin Salomon Frank, Handelsmüller“.

 

1929 gab es in Alsenbrück die Getreidemühle des Albert Frank 325. +++klären+++

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. U 307 Nr. 153: Reinigung und Instandhaltung von Bächen; enthält u.a. eine Aufstellung der für die Bachreinigung kos­tenpflichtigen Mühlen- und Wiesenbesitzer; weiterhin eine Entschließung des Bezirksamts Kaiserslautern zur Korrektion des Alsenzba­ches und zur Erbauung eines Überfall-Wehrs durch die Mühlenbesitzer Friedrich Eymann von Alsenbrück und David Kaege von Winnwei­ler 1859.

 

 

- Grafsche Mühle, Sägewerk:

um 1921 betrieb der Johann Bläse in Alsenbrück die Grafsche Mühle (Sägewerk) 326.

 

 

- Klostermühle des Klosters Otterberg:

s. spätere Lohmühle

 

 

- Lohmühle im OT Langmeil, Otterberger Klostermühle:

beim heutigen Sattelhof; erstmals 987 urkundlich erwähnt; sie gehörte wohl zu den beiden Mühlen die 987 bei der Schenkung des Landguts “Alesencen” durch den Salierherzog Otto von Worms dem Benediktinerkloster St. Lambrecht zufielen 327. Die Schenkungsur­kunde lautet: "... von meiner Hand unwiderruflich geschenkt wurde auch ein Landgut Alesencen, dessen Bestand da­mals meinem Ge­heiß entsprechend aufgenommen wurde, nämlich 100 Joch Ackerland, Wießen zu etwa 30 Fuhren, die Zehntkirche, 2 Mühlen, 6 Hofplät­ze, ein teils kultivierter, teils unkultivierter Wald zu 31 Mansen ..." 328.

 

Die Lohmühle war ursprünglich eine Mahlmühle; sie kam mit dem landwirtschaftlichen Hofgut zusammen an das Kloster Otterberg. Um 1242 verkauft Ritter Konrad I. von Lichtenstein verkauft nach dem Ableben seiner 1. Ehefrau wegen seiner Geldknappheit dem Konvent des Klosters Otterberg die von seinem Vater geerbten Güter in Alsenbrück, nämlich den Sedelhof [...] mit allem Zubehör an Wiesen, Äckern, einer Mühle ... 329. Am 28.1.1277 versicherte die Agnes von Lichtenstein (Witwe des Konrad I. von Lichtenstein in dessen 2. Ehe) und ihr Sohn Konrad II. von Lichtenstein gegenüber dem Kloster Otterberg, keinerlei Eigentumsrechte an den Gütern in Alsenbrück zu haben, die sie mit allen Zugehörungen an Äckern, Wiesen und Mühlen … dem Kloster Otterberg verkauft haben 330. Am 28.2.1277 verkaufen Philipp I. von Hohenfels und seine Ehefrau Isengard dem Kloster Otterberg ihre Wiese beiderseits des Ba­ches zwischen der Brücke und der Otterberger Klosterwiese, oberhalb der Otterberger Klostermühle beim Dorf Lohnsfeld 331.

 

Am 13.8.1313 wird in einer Urkunde des Klosters Otterberg bei einer Grundstücksbeschreibung genant „in Lonsfelder Wege“ bei der Klostermühle 332.

 

Nach der Säkularisierung des Klosters Otterberg un­terstand die Lohmühle der kurfürstlichen Geistlichen Güterverwaltung in Heidel­berg.

 

Die Lohmühle lag nach der Renovation von 1589 beim Sattelhof. Nach dem Lagerbuch von 1772 stand sie zwischen dem Sattelhof­haus und der Trift. Der sechs Morgen große Acker des Geißelhof-Erbbestandes wird wie folgt beschrieben: “An der Lohmühle, oben Schult­heiß Franck, unten die Trift, stoßt auf Sattelhofhaus” 333. Im 30jährigen Krieg wurde die Mühle 1632 wie auch das ganze Dorf völlig zer­stört; um 1660 wurden die Gebäude der früheren Lohmühle von dem Lohmüller Wendel Leininger "auf eigene Kosten" wieder erbaut; Leininger geriet in Streit mit der Verwaltung und mußte wegen seines “losen Mundwerks” ins nahe falckensteinische Ausland flüchten; die Mühle stand anschließend erneut leer; der frühere Beständer Leininger verstand es mit Drohungen aus dem Ausland mögliche Inter­essenten zu verscheuchen, indem er damit drohte diese anzuzünden so z.B. Cornelius Peters, der 1670 die Mühle pachten wollte und kurz darauf Johannes Frey aus Börrstadt. Schließlich wurde der Kuhhirte Nikolaus Kutte Lohmüller und erhielt einen 6jährigen Temporal­bestand; er reparierte das schadhafte Strohdach und beseitigte weitere Schäden; offensichtlich warf die Mühle jedoch keinen Gewinn ab, denn Kutte versuchte bereits nach einem Jahr, die Mühle wieder loszuwerden; Hans *Hack, der bereits die Mahlmühle in Ot­terberg betrieb, übernahm die Mühle 1681; er begann diese in eine Mahlmühle umzubauen, überschulde­te sich jedoch hierbei; er ver­zichtete 1683 auf die Mühle, die im Frühjahr 1683 von dem Müller Caspar *Holl von der Wahlheimer Ohligmühle im Amt Alzey übernom­men wurde. Auch er konnte bald die Pacht nicht mehr zahlen, zumal mit der Mühle aufgrund schlechter technischer Ausstattung kein gutes Mehl erzeugt werden konnte. Er machte sich aus dem Staub und kehrte von “einer län­geren Reise nach Saarlouis” nicht mehr zu­rück. Als neuer Pächter konnte für kurze Zeit Caspar Westenröder aus Oberflörsheim ge­wonnen werden, dem es jedoch auch nicht ge­lang, die Mühle wieder in Gang zu setzen; 1687 übernahm Christian Müller den Sattel­hof und Mühle; bereits 1698 stand das Anwesen erneut leer; der Zustand der Mühle wird vom kurpfälzischen Pfleger der Pflege Ot­terberg der Geistlichen Güteradministration beschrie­ben: “... die gänzlich abgerissene und in Grund ruinierte Mühle und samt dem dem verfallenen Mühlenteich ...”. Schließlich übernahm Benedikt Steinemann den Bauernhof in 15jährigen Temporalbestand. Ihm folgte der Pfleger Witt, dessen Nachfahren von 1712 bis 1817 hier an­sässig waren. Die Mühle kam kam jedoch nicht mehr in Gang; der Bauernhof wurde weiterbetrieben und behielt die Bezeichnung Loh­mühle bei; die ehemalige Lohmühle wurde durch Notarsver­trag vom 11.2.1817 von Johannes Karl *Krehbühl zusammen mit Johan­nes Eymann übernommen 334.

 

Um 1670 wird die NN. Eichelberger auf der Lohmühle bei Langmeil geboren (menn.; °° mit Johannes Eymann) 335 [Anm. d. Verf.: es handelt sich insoweit nicht um die Mühle, sondern den Seidel- oder Sedelhof im heutigen Ortsteil Sattelhof, der das Doppelanwesen Joh. Krehbiel und Witwe Daniel Eymann umfaßte 336].

 

1731 berichtet das luth. Kirchenbuch von Winnweiler, daß ein Taglöhner und Dienstknecht des Schultheißen Essig von der Lohmühle sich trauen ließ 337.

 

Um 1850 ist der Mennonit Johannes Krehbiel als Müller auf der Lohmühle Langmeil; °° am 23.8.1850 mit der aus Assenheim stammen­den Maria Neff, Tochter des Mennoniten Abraham Neff, dem Bürgermeister von Assenheim und der Magdalena Krehbiel vom Sattelhof 338.

 

Um 1859 war Friedrich Eymann Mühlenbesitzer in Alsenbrück [err.; °° 6.8.1826 Alsenbrück mit Magdalena Rosalia Krehbiel vom Bolan­derhof] 339.

 

Karte:

- Ortsplan mit Sattelhof um 1770;LA Speyer Best. W 1/368 veröffentlicht in Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 555

 

 

Literatur/Urkunden zur Lohmühle:

- Drumm: Vom Sattelhof zur Lohmühle; in: Pfälzische Heimatblätter Nr. 4, S. 62

- Wasem, Peter: Die Lohmühle bei Langmeil; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 3/2005 S. 1-2

 

 

- Mahl- und Sägemühle (Mühle Eisenbeiß):

in Alsenbrück; sie gehörte wohl zu den beiden Mühlen die 987 bei der Schenkung des Landguts “Alesencen” durch den Salierherzog Otto von Worms dem Benediktinerkloster St. Lambrecht zufielen 340. Die Schenkungsurkunde lautet: "... von meiner Hand unwider­ruflich geschenkt wurde auch ein Landgut Alesencen, dessen Bestand damals meinem Geheiß entsprechend aufgenommen wurde, nämlich 100 Joch Ackerland, Wießen zu etwa 30 Fuhren, die Zehntkirche, 2 Mühlen, 6 Hofplätze, ein teils kultivierter, teils unkulti­vierter Wald zu 31 Mansen ..." 341. Vor 1277 gehörte die Mühle den Reinhard von Hoheneck, ab 1277 dem Kloster Otterberg 342.

 

Die Mahlmühle lag nach der Renovation von 1589 beim Dorf Alsenbrück oberhalb des Dorfwoogs 343.

 

Um 1658 war Hanß Conrad *Zimmer als Müller in Alsenbrück. Er bewarb sich 1658 um einen beschädigten Mühlstein von der zer­störten Eichenbacher Mühle, und wollte diesen als Schälstein nutzen wollte 344.

 

Die Mühle lag 1728 auf kurpfälzischem Territorium, das dem falkensteinischen Territorium in Alsenbrück benachbart war; erst 1733 wur­de Alsenbrück durch Tausch ein Teil der Grafschaft Falkenstein; 1728 war Bernhard (Bernd) *Zimmer Müller auf der Mühle; sei­ne Toch­ter Anna Margaretha *Zimmer heiratete den von auswärts kommenden Peter Augustin *Jutzi; nach dessen Tod heiratete seine Witwe Anna Margaretha Zimmer den Heinrich/Heinrich *Blochwitz († 1778), der die Mahlmühle bis zu seinem Tod betrieb 345.

 

Müller auf der Mahl- und Sägemühle waren:

- 1728 Bernhard (Bernd) Zimmer; Vater der Anna Margaretha Zimmer (°° I mit Peter Augustin Jutzi; °° II Henrich Blochwitz)

- Peter Augustin Jutzi († 1774); °° mit Anna Margaretha Zimmer

- Henrich Blochwitz; °° mit Anna Margaretha Zimmer

 

Karte:

- Ortsplan um 1770;LA Speyer Best. W 1/368 veröffentlicht in Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 553

 

Literatur/Urkunden zur Mahlmühle:

- LA Speyer Best C 14 Nr. 393

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Mahl- und Sägemühle in Alsenbrück; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1983 S. 36 ff

 

 

- Schneidemühle Alsenbrück:

+++klären ob identisch mit einer anderen Mühle+++1934 war Wilhelm Müller der Besitzer der Schneidemühle. Gegen ihn wurde 1934 wegen Steuerrückständen die Zwangsvollstreckung eingeleitet. 346

 

 

- Salomonsmühle in Langmeil:

1856-1864 in Langmeil genannt 347.

 

 

 

 

Alsenz, Fluß:

Die Alsenz entspringt am Nordrand des zum Naturpark Pfälzerwald gehörenden Diemersteiner Wald. Die Quelle liegt in Alsenborn auf ei­ner Höhe von 292 m über N.N. im Alsenborner Becken. Vor ihrer Quelle aus fließt die Alsenz überwiegend in nördliche Rich­tungen durch das Nordpfälzer Bergland. An ihrem Lauf liegen die Ortschaften Winnweiler (hier mündet der Lohnsbach), Schweis­weiler, Imsweiler (hier mündet der Moschelbach), Rockenhausen, Dielkirchen, Bayerfeld-Steckweiler, Mannweiler-Cölln, Oberndorf nach Alsenz. Unterhalb von Alsenz mündet die Moschel, der wichtigste Nebenfluss der Alsenz. Über Hochstätten und Altenbamberg fließt sie weiter nach Ebernburg wo die Alsenz rechtsseitig auf 110 m ü. NN in die Nahe mündet 348.

 

Die Alsenz überwindet auf ihrem 49,9 km langen Weg einen Höhenunterschied von 182 m, was einem mittleren Sohlgefälle von 3,6 ‰ entspricht. Sie entwässert ein 327,668 km² großes Einzugsgebiet über Nahe und Rhein zur Nordsee, weshalb die Alsenz zum Flußsys­tem des Rheins gehört. Mit einem Einzugsgebiet von 65,997 km² ist die 20,4 km lange Moschel der wichtigste Nebenfluss der Alsenz. Sie hat damit einen Anteil von 20 % am Einzugsgebiet der Alsenz. Weitere nennenswerte Nebenflüsse sind Moschelbach und Lohns­bach, deren Einzugsgebiet für die Flusslänge von rund 8,5 km mit 37,329 km² bzw. 35,324 km² eine beachtliche Größe aufweisen 349.

 

Literatur/Urkunden:

- Röder, Ernst: Holzflößerei auf der Alsenz 1739-1744; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1979, S. 102

- Wasem, Peter: Einst Leibeigene, dann „Bachadel“: Müller und Mühlen im Alsenztal; in: Donnersbergjahrbuch 2010, S. 48-51

- Weber, Friedrich W.: Alte Mühlen an der oberen Alsenz; in: Rheinpfalz, Rockenh. 12, Nr. 194 v. 21.8.1956

 

 

 

 

Alsenz:

VG Alsenz-Obermoschel, Lk Donnersbergkreis

 

Alsenz war zunächst Wild- und Rheingräflich. Jedoch hatte Landsberg das Ingericht zur Hälfte, das 1600 von Pfalzgraf Georg Gustav von Veldenz-Lauterecken ertauscht worden war. Daneben hatte der Junker Johannes von Warsburg die andere Hälfte. Pfalz-Zwei­brücken standen zu und wurden von Landsberg erhoben der Eigen- und Kappeszins, Jahrbeeth, Judengeleit, Frevelgelder und Abzah­lung aus der Leibeigenschaft. Daneben war die wichtigste Einnahme der Zoll zu Alsenz 350.

 

Mithin war Alsenz seit 1600 zu 2/3 pfalz-zweibrückisch im Oberamt Meisenheim; das Herzogtum erwarb in diesem Jahr die Anteile an dem Ort, der Rest verblieb bei den Wildgrafen von Grumbach 351; 1755/56 wurde Alsenz an Nassau-Weilburg vertauscht, nachdem Pfalz-Zweibrücken erst wenige Monate zuvor das zum Alleinbesitz fehlende Drittel erworben hatte (sog. Homburger Austausch) 352.

 

Mühlen:

eine Mühle ist in Alsenz erstmals 822 urkundlich erwähnt; sie stand im Eigentum des Klosters Weißenburg 353.

 

s. auch Müller Philipp *Jung (um 1695 Alsenz, unklar welche Mühle 354. ++++klären ++++

 

Der Müller zu Alsenz +++klären, welche Mühle+++, Ambrosius Müller, stellte 1761 ein Gesuch um Bestätigung als Erbbeständer des Korn- und Hafergutes zu Alsenz durch seinen von Philipp Schworm ersteigerten Anteil 355.

 

Um 1869 ist Georg Linn als Müller in Alsenz +++klären, welche Mühle+++; Vater der Katharina Linn (geb. 3/1869 Alsenz - † 5.7.1920 Alsenz; °° am 18.11.1892 in St. Alban mit dem Ackersmann Philipp Dhom (geb. 6.4.1868 St. Alban) 356.

 

- Daubhausmühle:

sie liegt ca. 1 km außerhalb des Ortes an der Alsenz; die Mühle ist im Ortsplan der französischen Vermessung von 1807 eingezeich­net 357. Die Mühlen war teilweise Pochwerk für Seelberger Erz. Sie hatte als Mahlmühle 2 Mahlgänge und 1 Schälgang; die Mühle gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken Oberamt Meisenheim, ab 1756 gehörte die Mühle zum nassau-weilburgischen Amt Kirchheim(-bolan­den) 358. In der Daubhausmühle befand sich ein Pochwerk, das der Herzog von Pfalz-Zweibrücken betrieb 359.

 

Benennungsursache war, wie schon der urkundliche Beleg von 1562 zeigt, ein Taubenhaus; es stand hinter der Mühle gegen den mit Weinbergen bedeckten Hang; deshalb trug auch ein Wingert dabei diesen Namen, wie bereits 1482 zu lesen ist360.

 

Die Mühle ist 1571 als „Dauphausmühle“ und 1562 „eine Wies im Dauphaus“ urkundlich erwähnt 361. 1565 kaufte der Müller auf der Daubhausmühle, Philipp Triel Mayer Grundbesitz 362. Am 7.5.1579 gab Pfalzgraf Johannes, Herzog von Zweibrücken, seinem Landschrei­ber in Meisenheim den Auftrag, die Daubhausmühle bei Alsenz, die bis zu diesem Zeitpunkt als Mahlmühle genutzt wurde, zu kaufen. Er hatte die Absicht, hier ein Pochwerk für das Bergwerk Seelberg einzurichten. Das Vorhaben wurde ausgeführt, die Eigen­tumsänderung wurde am 26.5.1579 ins Gerichtsbuch Alsenz eingetragen. Die Mahlmühle wurde weiterbetrieben. Das Pochwerk hatte ein eigenes Was­serrad und störte deshalb bei normalem stand den Betrieb der Mahlmühle nicht. So konnte diese weiter verpachtet wer­den und zwar 1579 an Hans Keffer und 1583 an Hans Schwoll, Bürger zu Moschel. Jeweils vorbehalten wurde der Herrschaft “Wann oder zu welcher Zeit wir oder unsere Erben zu pockhen haben in unserem Pochhaus oder Pochwerk, ein solches zu gestatten 363.

 

1601 wird in der Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg als Müller auf der Daubhausmühle erwähnt: „*Käufer Lorenz, Müller auf der Daubhausmühle zu Alsenz, 24 alb.“ 364

 

Am 27.11.1624 berichtete der pfalz-zweibrückische Keller in Landsberg, Bartholomäus Meisterlin, an die herzogliche Regierung in Zwei­brücken, daß niemand die Daubhausmühle in Alsenz haben wolle, da das Kriegsvolk “hin- und widerstreife”; an die Capitäne auf Burg Landsberg müßten Abgaben in Form von Frucht gezahlt werden; er könne sich nicht durchsetzen gegen die unbotmäßigen Müller. Der spanische General habe dem jetzigen Leutnant auf Landsberg befohlen, den Pacht von den Mühlen für die Unterhaltung der Burgbesat­zung zu erheben, “also daß ich mich der Mühlen nicht anmaßen darf” 365.

 

Die Daubhausmühle ist im 30jährigen Krieg „mit dem dazugehörigen Gebäu zugrunde gerichtet worden, so daß außer dem Wohn­haus, so noch einiges unter Dach, nichts mehr davon vorhanden“ 366.

 

1686 ist Hans Georg *Rentsch, Zimmermann und Müller aus Dirmstein auf der Mühle in Rehborn; er erscheint bereits 1691 als Mül­ler auf der Taubertsmühle ++++klären: identisch mit Daubhausmühle ?++++ in Alsenz 367.

 

Um 1693 war Johannes *Braun der Müller auf der Daubhausmühle; dieser übernahm zusätzlich die Ruine der Gauchsmühle oder Nächs­tenmühle in Alsenz, baute diese Mühle wieder auf und errichtete eine Obstmühle 368dazu .

 

1698 war Johannes *Riebel als Müller auf der Daubhausmühle. Am 11.3.1698 wird getauft: Johann Jacob, „Hanß Jacob Hornschuchs des Niedermüllers [Anm. d. Verf.: zu Odernheim] alhier, u. Sara Cathrinen seiner ehel. Haußfr. Söhnlein, ward geboren den 9ten Mertz, Mit­wochen Abendt, und den 11 dieses im hauße (weiln er krank) getaufft. Petter war [...] Meister Johannes Riebel, jetziger Zeit Müller in der Daubhaußmühle zu Alsentz“ 369.

 

1703 wurde auf der Daubhausmühle eine Ölmühle betreiben, die 1756 neu eingerichtet wurde 370. Erbbeständer war 1735 Christoph *Lenz 371.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 372 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Lands­berg gehört hatte: „verkauft“.

 

Ab 1757 war Erbbeständer der Oberförster aus Schwarzenacker, Johann Nikolaus *Ackermann, dessen Lehensmüller Paulus Bauer war 373; dieser Lehensmüller verläßt die Mühle in vertragsbrüchiger Weise 374.

 

Ackermann verkaufte die Daubhausmühle ca. 1761 an den aus Dorlar Amt Atzbach bei Wetzlar stammenden Johann Ludwig *Bepp­ler 375; da Beppler den Kaufpreis für die Mühle nicht in voller Höhe bezahlte, wandte sich Ackermann an die nassau-weilburgische Verwal­tung 376. Auch kam es zu einer Beschwerde des „Pfalz-Zweibrückischen Oberförsters zu Homburg gegen das Amt Alsenz we­gen verwei­gerter Gerechtigkeit und ungerechtfertigten Abgaben (ratione denegatae iustitiae et indebitarum exactionum) hinsichtlich der Daub­hausmühle zu Alsenz“ 377. Ackermann beschwerte sich auch gegen den nassau-weilburgischen Amtsverweser in Alsenz, Gümbel 378.

 

Lorenz Käufer war Müller auf der Daubhausmühle ++++klären : wann ?+++ 379

 

Ab ca. 1761 war Ludwig *Beppler Müller (aus Dorlar/Amt Atzbach) der Erbbeständer auf der Daubhausmühle 380 ; Beppler erwarb 1764 auch die Fleckenmühle in Alsenz 381. Ludwig Beppler verkaufte nach dem Erwerb der Fleckenmühle seine Daubhausmühle an den Fried­rich Eckard von „Dillkirchen“ 382.

 

1766 beantragten die Erben des verstorbenen Müllers Christoph *Lenz [Erbbeständer der Daubhausmühle seit 1735] den Erlaß der [aus der Übernahme der Daubhausmühle seit 1735 immer noch geschuldeten] Laudemialgelder und des Zehnten Pfennigs für die Daubhaus­mühle 383.

 

1772 war Friedrich *Eckhardt Müller auf der Daubhausmühle 384. 1784 beantragte der Müller Friedrich Eckhard bei der nassau-weilburgi­schen Verwaltung ihm die infolge Überschwemmung der Mühle rückständig gebliebene Pacht zu erlassen 385.

 

1790 erhielt Friedrich *Eckhardt einen Erbbestandsbrief in dem es u.a. heißt, daß der Müller die Früchte mit eigenen Eseln oder Fuhren bei den Bauern abzuholen und ebenso wieder nach Hause zu schaffen habe 386.

 

Die Daubhaus­mühle erlitt am 4.9.1792 aufgrund eines Hochwassers einen Totalschaden; der Müller Friedrich Eckhardt wandte sich des­halb an den Landesherrn in Kirchheimbolanden (Nassau-Weilburg) mit der Bitte um Hilfe 387.

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 230

 

Karte:

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Nr. 754: „Ankauf der Daubhausmühle bei Alsenz durch den Verkauf von Wie­sen zu Intzmanshausen (Immetshausen = Roßbach)“, 1578-1672 (darin; Grundriß der Daubhausmühle mit Pochwerk).

- LA Speyer Best. C38 (Grafschaft Nassau-Weilburg) Karte 754 fol. 31/32: Bau eines Pochwerkes bei der Daubhäusermühle bei Niedermos­chel, 1578, enthält: Grundriß des Pochwerks bei der Daubhausmühle 1578 (fol 31) und der Daubhausmühle mit Pochwerk 1578 (fol. 32)

- LA Speyer Best. C 38 Karte Nr. 767 fol. 11: „Neue Wassergräben bei der Taubhausmühle bei Alsenz, Aufsicht der Mühle mit Einzeich­nung der Triebwerke, 8.12.1778“

- LA Speyer Best. C38 Karte 750 fol. 37: Durchstich der Alsenz bei der Taubhausmühle bei Alsenz, 1781

- LA Speyer Best. C38 Nr. 754: darin Grundriß der Daubhausmühle mit Pochwerk (fol. 32); Grundriß des Pochwerks der Daubhaus­mühle 1581 (fol. 31).

 

Literatur/Urkunden zur Daubhausmühle:

- Kirchenschaffnei Meisenheim: Bestand Kirchenschaffneiarchiv Meisenheim; Redlich-Repertorium von 1933 Bestand B. Specialia (in al­phabetischer Ordnung), Nr. 14, Alsenz Daubhaus-Mühle 1628ff. (s. auch Fasz. 48, Nr. 19)

- Kopp, Norbert: Alsenz. Die Flecken- oder Dorfmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1922, S. 70-72

- LA Speyer Best. C38 Nr. 741: „Erbbestandsvergabe der Daubhausmühle bei Alsenz an den Pfalz-Zweibrückischen Oberförster Joh. Ni­kolaus Ackermann von Schwarzenacker (bei Homburg), 1759-1769“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 742: „Erbbestandsvergabe der Daubhausmühle bei Alsenz an Joh. Ludwig Bepler (Böppler) aus Dorlar (Amt Atzbach), 1762-1764“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 743: „Erbbestandsvergabe der Daubhausmühle bei Alsenz an Friedrich Eckhard und Abkauf des Holz­rechts dieser Mühle, 1764-1791

- LA Speyer Best. C38 Nr. 744: „Gesuch des Michael Lenz und Joh. *Stetzenbach namens der Witwe des Christoph Lenz zu Alsenz um Genehmigung des Verkaufs der Daubhausmühle, 1756-1761“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 745: Beschwerden des „Pfalz-Zweibrückischen Oberförsters zu Homburg gegen das Amt Alsenz wegen verwei­gerter Gerechtigkeit und ungerechtfertigten Abgaben (ratione denegatae iustitiae et indebitarum exactionum) hinsichtlich der Daub­hausmühle zu Alsenz, 1762-1769“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 746: „Gesuch der Erben des Christoph Lenz zu Alsenz um Erlaß des Zehnten Pfennigs und der Laudemialgel­der für die Daubhausmühle zu Alsenz, 1766-1769

- LA Speyer Best. C38 Nr. 747: „Gesuch des Pfalz-Zweibrückischen Oberförsters Ackermann zu Meisenheim Erbbeständer der Daubhaus­mühle zu Alzey, um günstige Berechnung der rückständigen Erbpacht, 1763“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 748: „Gesuch des Friedrich Eckhard, Erbbeständer der Daubhausmühle bei Alsenz, um Genehmigung zur Auf­nahme von Kapitel auf diese Mühle, 1772-1791

- LA Speyer Best. C38 Nr. 749: „Gesuch des Friedrich Eckhard, Erbbeständer der Daubhausmühle bei Alsenz um Erlaß der rückstän­digen Erbpacht wegen Überschwemmung, 1784“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 750 fol. 37: „Durchstich der Alsenz und andere Verbesserungen für die Daubhausmühle bei Alsenz, 1778-1782“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 751: „Gesuch des Friedrich Eckhard, Erbbeständer der Daubhausmühle bei Alsenz, um Beihilfe zum Wieder­aufbau seiner durch Hochwasser zerstörten Mühle, 1792-1793“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 752: „Die Daubhausmühle bei Alsenz Prov. Zweibrücken, 1582-1670“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 753: „Die Daubhausmühle bei Alsenz Prov. Zweibrücken, 1583-1740“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 754: „Ankauf der Daubhausmühle bei Alsenz durch den Verkauf von Wiesen zu Intzmanshausen (Immetshau­sen, Wohnplatz von Roßbach), 1578-1672“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 755: „Ankauf der Daubhausmühle bei Alsenz, 1578-1580“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 756: „Abschätzung der Daubhausmühle bei Alsenz, (1633) 1650-1651“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 757: „Pachtrückstände der Daubhausmühle bei Alsenz, 1756“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 758: „Erbbestand der Daubhausmühle bei Alsenz, (1583-1716) 1765“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 759: „Verkauf des Erbbestands der Daubhausmühle bei Alsenz von der Witwe des Christoph Lentz an den Oberförster Ackermann zu Meisenheim, 1756-1769“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 760: „Überschreibung des Erbbestands der Daubhausmühle zu Alsenz von Oberförster Ackermann zu Hom­burg auf Ludwig Beppler von Dorlar, 1762-1770“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 761: „Entweichen des Ackermännischen Afterbeständers der Daubhausmühle bei Alsenz, Paul Bauer, 1761“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 762: „Beschwerden des Oberförsters Ackermann zu Meisenheim als Erbbeständer der Daubhausmühle bei Al­senz gegen Amtsverweser Gümbel zu Alsenz, 1763-1767).

- LA Speyer Best. C38 Nr. 763: „Das Entweichen des Ackermännischen Afterbeständers der Daubhausmühle bei Alsenz, Paul Bauer, 1761“

- ders.: „Oberförster Ackermann zu Meisenheim gegen Ludwig Beppler zu Alsenz wegen Zahlungsrückstands aus dem Kauf der Daub­hausmühle bei Alsenz, Reparaturen am Mühlenwehr, 1762-1766

- LA Speyer Best. C38 Nr. 764: „Überschreibung des Erbbestands der Daubhausmühle bei Alsenz von Ludwig Beppler auf Friedrich Eck­hard von Dillkirchen, 1764-1783

- LA Speyer Best. C38 Nr. 765: „Gesuch des Friedrich Eckhard, Erbbeständer der Daubhausmühle bei Alsenz, um Genehmigung zur Auf­nahme von Kapitel auf die Mühle, 1772-1791

- LA Speyer Best. C38 Nr. 766: „Beitreibung der von Friedrich Eckhard, Erbbeständer auf der 'Dankhausmühle“ bei Alsenz zu entrichten­den Pacht, 1771-1791“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 767: „Die von Friedrich Eckhard, Erbbeständer der Dankhausmühle bei Alsenz geplanten Verbesserungen an der Mühle, insbesondere Durchstich eines Bachstadens. Mit Plan, 1778-1782“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 768: „Holzrechte der Daubhausmühle bei Alsenz, 1763. 1784“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 769: „Die dem Erbbeständer der Daubhausmühle bei Alsenz obliegende Unterhaltung der kleinen Brücke über den Mühlteich, 1784“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 770: „Das dem Friedrich Eckhard, Erbbeständer der Daubhausmühle bei Alsenz, auf die Mühle vorge­schossene Kapital von 100 fl, 1790-1791“

- o.A.: Eine Bittschrift des Daubhausmüllers zu Alsenz an das kurpfälzische Amt Böckelheim aus dem Jahre 1772; in: Nordpfälzer Ge­schichtsverein 1926, S. 39

 

 

- Ölmühle auf der Daubhausmühle:

1703 wurde auf der Daubhausmühle eine Ölmühle betreiben, die 1756 neu eingerichtet wurde 388. Erbbeständer war 1735 Christoph *Lenz 389.

 

 

- Fleckenmühle oder Dorfmühle:

s. Hans *Wend

 

Die Mühle ist im Ortsplan der französischen Vermessung von 1807 als „im Dorf gelegen“ eingezeichnet 390.

 

Die Flecken- oder Dorfmühle war Bannmühle in Alsenz; die Fleckenmühle wurde erstmals 1530 urkundlich erwähnt. In diesem Jahr er­hielt ein Valtin aus Biebelheim die Fleckenmühle in Erbpacht für einen Pachtzins von 24 Malter Korn durch Pfalzgraf Ludwig übertragen.

 

Vor dem 30jährigen Krieg hatte das Dorf 120 Feuerstellen, 1631 waren in Alsenz 40 Wohnhäuser unbewohnt. Dem Müller Hans Wentz wurde ein Pachtnachlaß von 20 Mltr Korn gewährt -391.

 

Die Mühle wird sodann wieder am 26.11.1641 urkundlich erwähnt. Der Dorfmüller Johannes Wenz, ein 68jähri­ger Untertan war we­gen durch das “verderbliche 30jährige Kriegsunwesen und große Hungersnot”, gleich anderen Einwohnern in die Niederlande ge­flüchtet. Als er zurückkam, fand er die Mühle in ganz verfallenem Zustand vor, so daß er sie nicht mehr erhalten konnte. Die Ein­wohner waren bis auf 4-5 Haushaltungen geflüchtet. Deshalb beantragte er bei der pfalz-zweibrückischen Regierung einen Pacht­nachlaß, um die Mühle wieder aufbauen zu können 392. Dazu scheint es aber nicht gekommen zu sein, 1665 war ein Heinrich Jung der Betreiber der Mühle, und da er das ganz verfaulte Wasserhaus umbauen mußte, erhielt er aus dem Spitzenberger Wald un­entgeltlich 7 Eichenstämme. 1695 ist die Mühle im Besitze des Philipp Jung. Derselbe berichtet, daß die Fleckenmühle wie auch der ganze Ort im September und Oktober 1694 von den Französischen Truppen ausgeplündert und geschatzt worden war 393.

 

1726 ist Johan­nes Heinrich *Herter der Müller auf der Fleckenmühle, verkaufte dieselbe aber schuldenhalber am 27.9.1749 an Johan­nes *Bennin­ger, der 1734 Mahlmüller auf der Gauchs- oder Nächstenmühle in Alsenz ist, für 3400 fl. 394. Johannes Benninger selbst sah sich be­reits am 3.2.1751 schuldenhalber gezwungen, die Fleckenmühle am 3.2.1751 zum Preis von 2970 fl an den aus Diedel­kopf/Oberamt Lichtenberg stammenden Müller Johannes Nikolaus *Pfeifer zu verkaufen. Die Mühle und das Wohnhaus waren ganz baufällig, so daß Pfeifer 1753 alles neu aufbauen mußte mit einem Kostenaufwand von über 1000 fl.. Er ist hierüber so in Schulden geraten, daß die am 21.9.1758 das ganze Anwesen auf dem Zwangswege zum Taxpreis von 4828 fl angeboten wurde. Die Mühle, be­stehend aus 2 Mahlgän­gen und 1 Schälgang fand jedoch keinen Käufer 395.

 

Johannes Nikolaus *Pfeifer ließ am Neubau der Mühle ein Handwerkszeichen mit Mühlrad, Kronhammer und flankierenden Löwen an­bringen, versehen mit der Inschrift HN – 17. P 53. d.h. Hans Nickel Pfeifer, Erbauungsjahr 1753 396. Der beim Brand der Mühle 1898 ge­rettete Bildstein wurde später über dem rückwärtigen Eingang des Hauses Hans Knecht, Mühlstraße 238 eingemauert 397.

 

Pfeifer muß um 1759 verstorben sein, denn seine Witwe Anna Catharina *Pfeiffer erhielt einen Erbbestandsbrief und stellte ein Ge­such an die nassau-weilburgische Regierung in Kirchheim(-bolanden) um Genehmigung einer Kapitalaufnahme auf die Mühle 398.

 

Erst 1764 kaufte Ludwig *Beppler, der Besitzer der Daubhausmühle das Anwesen zu 5444 fl. 399 von der Anna Katharina Pfeifer. An­schließend wurde der Erbbestand auf Ludwig Beppler übertragen 400.

 

Nach seinem Tod am 1.4.1789 folgte sein Sohn Johannes *Beppler als Müller auf der Fleckenmühle nach; er zahlte wohl für die Auflö­sung der Erbengemeinschaft einen Betrag von 4000 fl. In der folgenden Kriegszeit wurde die Mühle hart mitgenommen und wech­selte wiederholt den Besitzer. 1904 unter dem Pächter Konrad aus Alsenz brannte die Mühle nieder 401; nach a.A. brannte die Fleckenmühle 1892, damals im Besitz des Müllers und Getreidehändlers Wilhelm Conrad bis auf die Grundmauern nieder 402. Letzter Eigentümer zum Zeitpunkt des Brandes war Georg Schworm, die Mühle war an den Getreidehändler Wilhelm Conrad verpachtet 403.

 

Dessen Erben konnten sich zum Wiederaufbau nicht mehr entschließen, zumal die Mühle wegen zu hohen Wasserstandes oft stillgestan­den hatte. Der Käufer ließ alles niederreißen, Teich und Mühlgraben einebnen und verwendete das Gelände als Bauplatz. Es blieb nur ein Türsturz mit Wappen und Jahreszahl 1753 404. Von der Mühle ist lediglich das Mühlenwappen vom Neubau 1753 vorhan­den, das im Türsturz über der östlichen Eingangstür zum Haus Heblich noch heute zu sehen ist 405.

 

1892 406 bzw. 1898 407 brannte die Fleckenmühle in Alsenz, damals im Besitz des Müllers und Getreidehändlers Wilhelm Conrad bis auf die Grundmauern nieder 408.

 

Literatur/Urkunden:

- Kopp, Norbert: Alsenz. Die Flecken- oder Dorfmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1922, S. 14

- LA Speyer Best. C38 Nr. 788: „Die Dorf- oder Fleckenmühle zu Alsenz Prov. Zweibrücken, 1530, 1613-1756

- LA Speyer Best. C38 Nr. 789: „Erbbestand der Dorf- oder Fleckenmühle zu Alsenz (Abschriften aus Nr. 788), 1631-1765“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 790: „Erbbestand der Dorf- oder Fleckenmühle zu Alsenz, 1758-1790“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 791: „Ausfertigung des Erbbestandsbriefs über die Fleckenmühle zu Alsenz an die Witwe des Nikolaus Pfeiffer und deren Gesuch betr. Kapitalaufnahme, 1759-1764“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 792: „Überschreibung des Erbbestands der Fleckenmühle zu Alsenz von Anna Catharina Pfeiffer auf Lud­wig Bepler von der 'Daubliansmühle' [Anm. d. Verf.: Daubhausmühle], 1764-1784

- May, Karl W.: Wüstungen in und um Alsenz; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 97/98

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 94

 

 

- Lohmühle Alsenz:

sie wurde nach 1745 neu errichtet. Im Mühlenprotokoll vom 6.10.1756 heißt es: „Außer einer Lohmühle [Anm. d. Verf.: wurden nach 1745 keine neuen Mühlen errichtet], so zwischen Niedermoschel und Alsentz gelegen, und Joh: Michel Bastian der daßige Ger­ber in Ge­nuß hat; hat 1 Waßerrad, gibt jährl: 3 fl Zinß“. 409

 

 

- Nächstmühle oder Gaumühle, Gauchsmühle:

die Mühle ist im Ortsplan der französischen Vermessung von 1807 zwischen Dorf und Daubhausmühle eingezeichnet 410.

 

Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1482: „unden an gauchs mulen“ 411; dort heißt es 1482 weiter „acker by der Gauchs mu­len“ 412. 1482 wird auch der Name des Besitzers Peter Gauch erwähnt 413; zeitgleich erscheinen in Alsenz „Hans Gauch, Jakob Gauch“ 414.

 

Zwischen 1572-1574 wird die Gauchsmühle im Erbbestand vergeben 415, ebenso 1572 416.

 

Die nächste Erwähnung erfolgt 1582, als ein Johannes *Scholl die Mühle von seinem Vater übernahm; die Mühle gehörte dem Her­zog Johannes von Zweibrücken und wurde im Erbbestand vergeben 417. 1606 wird die „gauchßmühle“ urkundlich erwähnt 418.

 

Im 30jährigen Krieg ist ein Samuel Morgenstern genannt. Die Mühle verfiel in dieser Zeit vollständig. 1665 versuchte der Zimmer­mann Otto Keylhauer aus Niedermoschel die Mühle aufzubauen. Das Material dazu wurde ihm von der Regierung geschenkt. Keyl­hauer erstell­te die 4 Grundmauern und mußte dann aufgeben, weil er keine Mittel mehr hatte 419. Nach dem Scheitern des ersten Wiederaufbauvorhab­ens von 1665 dauerte es 25 Jahre, bis 1690 Philipp Schäfer aus Oberalben, “im Lande Lichtenberg” den Versuch zum Wiederaufbau unternahm 420; er gab jedoch bald auf. 1693 übernahm der Müller auf der Daubhausmühle Johannes *Braun zusätzl­ich die Ruine der Gauchsmühle oder Nächstenmühle in Alsenz, baute diese Mühle wieder auf und errichtete eine Ölmühle 421. 1703 wur­de hier eine Öl­mühle betreiben 422. Durch die Kriegszeiten kam alles in Rückgang; die Mahlmühle und die Ölmühle wurden 1734 ge­trennt verkauft. Die Mahlmühle kaufte Johannes *Benninger, die Ölmühle für 1200 fl ein Kleemann++++weiter++++. Ben­ninger ver­kaufte 1750 die Mahl­mühle an Philipp *Clonninger für 2350 fl. 423. Clonninger übergab die Mahlmühle sei­nem Schwieger­sohn Wilhelm *Mühlberger, sie kam jedoch 1754 wieder auf seinen Namen; Clonninger verkaufte die Mahlmühle 1754 am Nikolaus *Knecht aus Mei­senheim für 2406 fl.; dieser kaufte 1757 auch die unmittelbar daneben liegende Ölmühle; er blieb Müller auf der Mühle bis 1789, dann übernahm sein Sohn den Betrieb 424. Anm. d. Verf.: die Angaben erscheinen unzutreffend, denn 1762 machte der Müller und „Erbbe­ständer der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz, Wilhelm Mühlberger“ ein Gesuch um Reduzierung der Pacht 425. Außerdem wird 1772 Nikolaus Knecht als Besit­zer der Ölmühle bezeichnet 426. ++++prüfen+++

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 427 heißt es zu „Gaugs Mühl unterhalb Alsens“, die zum pfalz-zwei­brückischen Amt Landsberg gehört hatte: „verkauft“.

 

1762-1772 wird der Wilhelm Mühlberger als Erbbeständer der Gauchsmühle urkundlich benannt. Er stellte Gesuche auf Pachtnach­laß 428. Seine Vermögenslage ist schlecht; es kommt 1771 zu Pfändungen gegen ihn 429.

 

1772 beantragte der Müller Philipp Cloninger die Überschreibung des Erbbestands an der Nächstmühle zu Alsenz 430. Er ist der Schwie­gersohn des Müllers Wilhelm Mühlberger 431. Die Übertragung erfolgte antragsgemäß, Cloninger verkaufte anschließend einen Teil des Mühlwerders an den Beständer der Ölmühle 432.

 

Die Nächstmühle mußte für auswärts arbeiten, da die Dorfmühle als Bannmühle ein Privileg in Alsenz hatte, wonach die Alzenzer Ein­wohner dort mahlen lassen mußten. Die Wasserverhältnisse machten auch immer Schwierigkeiten 433.

 

1774 stellte Philipp Cloninger, Erbbeständer der Nächstmühle, an die nassauische Verwaltung ein Gesuch um Genehmigung des Ver­kaufs eines Teils seines Mühlenwerders an Johann Nikolaus Knecht, Erbbeständer der Ölmühle bei der Nächstmühle zu Alsenz 434.

 

1775 veräußerte Philipp *Cloninger 1772 die Nächstmühle an den Eigentümer der dabei gelegenen Ölmühle und Müller auf Gauchs­mühle, Nickel Knecht 435. Johann Nikolaus *Knecht erhielt daraufhin von der nassau-weilburgi­schen Verwaltung einen Erbbe­standsbrief 436.

 

Nickel Knecht, der Erbbeständer der Nächstmühle zu Alsenz, beantragte 1777 die Verlängerung des Rückzahlungstermin eines auf die Mühle aufgenommenen Kapitals 437.

 

1777 stellte der Müller Knecht bei der nassau-weilburgischen Verwaltung den Antrag, ihm Bauholz zur Wiedererbauung des zur Mühle gehörenden Wohnhauses zur Verfügung zu stellen 438.

 

Knecht blieb Müller auf der Mühle bis 1782, dann übernahm sein Sohn den Betrieb. Die Mühle mußte für auswärts arbeiten, da die Dorf­mühle als Bannmühle ein Privileg in Alsenz hatte, wonach die Alzenzer Einwohner dort mahlen lassen mußten. Die Wasserver­hältnisse machten auch immer Schwierigkeiten 439.

 

1782 übertrug Johann Nikolaus Knecht seinen Erbbestand an der Mühle an seinen Sohn Jacob Knecht 440. Johann Nickel Knecht scheint jedoch die Ölmühle behalten zu haben und hat nur die Mahlmühle auf seinen Sohn übertragen, da er 1789 um Genehmigung der 5jähri­gen Verpfändung seines Erbbestands nachsucht 441.

 

Wohl 1812 kam die Mühle in den Besitz des Johannes Philipp *Dietz aus Gaugrehweiler. dieser heiratete am 27.8.1812 die Charlotte Schworm, Mitbesitzerin der Mühle. Dietz starb 1860. Nachfolger sind dann seine Söhne Karl Philipp Dietz († 1868; °° 1860 mit Ju­liana Mattern aus Odenbach) und Friedrich Dietz (°° 1864 mit Katharina Pfleger aus Schallodenbach). 1881 wurde der Betrieb einge­stellt; 1916 kaufte Friedrich Spuhler sen. das Gebäude, und betrieb dort eine Werkstatt, sowie ab 1924 eine Tankstelle 442.

 

Literatur/Urkunden:

- Kopp, Norbert: Alsenz. Die Gauchs- oder Nächstenmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1922, S. 19 ff

- LA Speyer Best. C38 Nr. 771: „Erbbestand der Gauchsmühle (Nächstmühle) zu Alsenz, 1572-1754“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 772: Gesuche des Erbbeständers der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz, Wilhelm Mühlberger, um Pacht­nachlaß, 1762-1772“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 773: „Überschreibung des Erbbestands der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz von Wilhelm Mühlber­ger auf dessen Schwiegersohn Philipp Cloninger und Verkauf eines Teils des Mühlwerders an den Besitzer der Ölmühle, Nikolaus Knecht“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 774: „Überschreibung des Erbbestands der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz von Philipp Cloninger auf Jo­hann Nikolaus Knecht, 1775-1778“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 775: „Überschreibung des Erbbestands der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz von Joh. Nikolaus Knecht auf dessen Sohn Jacob Knecht; 1782-1791“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 778: „Gesuch des Joh. Nickel Knecht, Erbbeständer der Ölmühle bei der Nächstmühle zu Alsenz, um Genehmi­gung der fünfjährigen Verpfändung seines Erbbestands, 1789“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 779: „Gesuch des Philipp Cloninger, Erbbeständer der Nächstmühle zu Alsenz, um Genehmigung des Ver­kaufs eines Teils seines Mühlenwerders an Joh. Nik. Knecht, Erbbeständer der Ölmühle bei der Nächstmühle, 1774“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 780: Gesuch des Philipp Cloninger zu Alsenz um Überschreibung der des Erbbestands der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz, 1780

- LA Speyer Best. C38 Nr. 781: „Gesuch des Philipp Cloninger Erbbeständer der Nächstmühle zu Alsenz, um Genehmigung zur Auf­nahme eines Kapitals auf seine Mühle, 1774“- LA Speyer Best. C38 Nr. 787: „Erbbestand der Gauchsmühle (Nächstmühle) zu Al­senz, (1572) 1765“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 782: „Gesuch des Joh. Nickel Knecht Erbbeständer der Nächstmühle zu Alsenz um Bewilligung von Bau­holz zur Wiedererbauung des zur Mühle gehörenden Wohnhauses, 1777-1779“.

- LA Speyer Best. C38 Nr. 783: Veräußerung der der Nächstmühle zu Alsenz durch Philipp Cloninger und deren Erbbestandsvergabe an Nickel Knecht, 1775-1777

- LA Speyer Best. C38 Nr. 784: „Gesuch des Nickel Knecht, Erbbeständer der Nächstmühle zu Alsenz, um Verlängerung des Rückzah­lungstermins eines aufgenommenen Kapitals 1777“.

- LA Speyer Best. C38 Nr. 785: Überschreibung des Erbbestands der Nächstmühle zu Alsenz auf Jakob Knecht und Kapitalaufnahme auf die Mühle, 1782-1791

- LA Speyer Best. C38 Nr. 786: „Beschwerde der Erbbestandsmüller zu Alsenz, Joh. Nickel Knecht und Wilhelm Mühlberger wegen Stö­rung ihrer Gerechtsame, 1761-1764“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 787: Erbbestand der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz, (1572) 1765.

- May, Karl W.: Wüstungen in und um Alsenz; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 100/101

- Schattauer, Willi: Die Gauchs- oder Nächstenmühle zu Alsenz 1582-2006; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, Beiträge zur Heimatge­schichte, Jahrgang 2009, Heft 4 S. 22

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Nächst- und Gaumühle in Alsenz (Mahl- und Öhlmühlen geben Aufschluß über frühere Wirtschaftsver­hältnisse); in: Heimatkalender für die Stadt und den Landkreis Kaiserslautern 1960, S. 101 und 103

 

 

- Ölmühle auf der Gauchsmühle:

1693 übernahm der Müller auf der Daubhausmühle Johannes *Braun zusätzlich die Ruine der Gauchsmühle oder Nächstenmühle in Al­senz, baute diese Mühle wieder auf und errichtete eine Obstmühle +++klären+++ oder Ölmühle; Schattauer spricht in gleichem Absatz von der Obst-/Ölmühle 443. 1703 wurde hier eine Ölmühle betreiben 444. Durch die Kriegszeiten kam alles in Rückgang; die Mühle und diese wurde 1734 getrennt verkauft. Die Mahlmühle kaufte Johannes *Benninger, die Ölmühle für 1200 fl ein *Klee­mann. Der Besitzer der Ölmühle, Kleemann starb 1753. Die Erben verkauften die Ölmühle an Franz Reinhard, Handelsmann aus Obermoschel für 410 fl. Nach 14 Tagen übernahm der Müller Johannes Bautzky die Ölmühle zum gleichen Preis. 1757 kaufte der Besitzer der Mahlmühle auf der Gauchsmühle, Nikolaus *Knecht, die Ölmühle und betrieb bis zu seinem Tod 1789 nunmehr eine Mahl- und Ohligmühle. Die Ölmühle teilte in den Folge die Geschicke der Mahlmühle 445. Die Angaben erscheinen unzutreffend, denn 1762 machte der Müller und „Erbbe­ständer der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz, Wilhelm Mühlberger“ ein Gesuch um Reduzierung der Pacht 446. Außerdem wird 1772 Nikolaus Knecht als Besitzer der Ölmühle bezeichnet 447. ++++prüfen+++

 

1782 ++++prüfen++++ übertrug Johann Nikolaus Knecht seinen Erbbestand an der Mühle an seinen Sohn Jacob Knecht 448. Johann Nickel Knecht scheint jedoch die Ölmühle behalten zu haben und hat nur die Mahlmühle auf seinen Sohn übertragen, da er 1789 um Genehmigung der 5jährigen Verpfändung seines Erbbestands nachsucht 449. 1789 erfolgte die Erbbestandsvergabe an den Joh. Nickel Knecht 450.

 

Literatur/Urkunden zur Ölmühle auf der Nächstmühle oder Gaumühle, Gauchsmühle:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 776: „Erbbestand der Ölmühle an der Gauchs- oder Nächstmühle zu Alsenz, 1758-1786“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 777: „Erbbestandsvergabe der Ölmühle an der Nächstmühle zu Alsenz an Joh. Nickel Knecht, 1789-1790“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 778: „Gesuch des Joh. Nickel Knecht, Erbbeständer der Ölmühle bei der Nächstmühle zu Alsenz, um Genehmi­gung der fünfjährigen Verpfändung seines Erbbestands, 1789“

- LA Speyer Best. C38 Nr. 779: „Gesuch des Philipp Cloninger, Erbbeständer der Nächstmühle zu Alsenz, um Genehmigung des Ver­kaufs eines Teils seines Mühlenwerders an Joh. Nik. Knecht, Erbbeständer der Ölmühle bei der Nächstmühle, 1774“

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Nächst- und Gaumühle in Alsenz (Mahl- und Öhlmühlen geben Aufschluß über frühere Wirtschaftsver­hältnisse); in: Heimatkalender für die Stadt und den Landkreis Kaiserslautern 1960, S. 101 und 103

 

 

- Schmelzmühle, Untere:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 131: „Erbbestand der Unteren Schmelzmühle zu Albisheim, 1756-1803“

 

 

- Taubertsmühle:

+++klären: identisch mit der Daubhausmühle ?++++ 1686 ist Hans Georg *Rentsch, Zimmermann und Müller aus Dirmstein auf der Mühle in Rehborn; er erscheint bereits 1691 als Müller auf der Taubertsmühle in Alsenz 451.

 

 

- Waldmühle/Walkmühle:

in der Oberndorfer Grenzbegehung von 1599 ist sie als Walkmühle genannt; 1663 wurde sie „zur Mühle umgewandelt“ (Gerichts Nr. 4 des Amtes Alsenz; diese Akte ging allerdings im 18. Jh. „zu Verlust“; Einzelhinweise hierauf bestehen jedoch 452. Die Mühle stand im Grenzbereich zwischen Alsenz und Oberndorf, auf Alsenzer Gebiet. Nach Stock 453 stand die Mühle dort, wo seit 1871 die Eisenbahn­brücke über die Alsenz führt. Die angrenzende Flur heißt „An der Waldmühle“. 1768 wird die Gewanne „auf der wald mill“ ge­nannt und 1789 „auf der Waldmühl“ 454.

 

 

 

 

 

Alsterweiler:

heute OT von Maikammer, Lk Südliche Weinstraße; zum hochstift-speyerischen Amt Kirrweiler gehörten die Orte Alsterweiler, Die­desfeld, Geinsheim, Grevenhausen, Groß-Fischlingen, Hambach, Kirrweiler, Maikammer, St. Martin, Venningen und Weyher mit ins­gesamt 3579 Bewohnern (1530) 455.

 

Mühlen:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. F2 Nr. 35b: Schaffnei Kloster Heilsbruck, Lagerbuch; enthält u.a. Güter, Gülten und Zinsen zu Alsterweiler, 1489 +++prüfen: ob darin Mühle enthalten+++

 

- Alstermühle:

1916 wird sie erwähnt; die Mühle besteht nicht mehr 456.

 

 

 

 

 

Altbach, Gewässer:

als Altbach wird der Unterlauf des Eisbachs ab Weinsheim bezeichnet. Auf Höhe der Landesstraße 523 (Worms–Bobenheim-Rox­heim) zweigt nach links der Mariamünsterbach ab, der ab dem Mittelalter die Gerber- und Färberviertel im Stadtkern von Worms ver­sorgte und gegen Ende des 19. Jahrhunderts verrohrt wurde. Nun Altbach genannt, durchfließt der Eisbach südlich des Wormser Stadtzentrums die Gemarkung Bürgerweide, ehe er an der Südspitze des Floßhafens auf 89 m ü. NN in den Oberrhein mündet 457.

 

Mühlen am Altbach:

+++weiter+++

 

Literatur:

- Müller, Edith und Müller, Herbert: Die Mühlen am Altbach; in: Heimatjahrbuch Alzey-Worms 2007, S. 93-96

 

 

 

 

 

Altenbamberg:

VG Bad Münster am Stein, Lk Bad Kreuznach; Dorf im Alsenztal, heute Rheinhessen, Landkreis Bad Kreuznach. Das Dorf ist im Schutze der darüberliegenden *Altenbaumburg entstanden. Die Kirche im Tal unterhalb der Bommenburch (um 1215) wird im 13. Jh. mehrfach in Urkunden des Klosters Tholey genannt. Offenbar war die Kirche Ausgangspunkt der Talsiedlung, die erst um 1320, als dem "Dale" der Baumburg das Stadtrecht verliehen wurde und den Burgnamen annahm 458.

 

Ab 1816 gehörte Altenbamberg zur bayrischen Pfalz, Bürgermeisteramt Hochstätten im Canton Obermoschel 459.

 

Mühlen:

- Bannmühle:

am 29.3.1559 vereinbaren Wolbrecht Riedesel von Eisenbach, Erbmarschall zu Hessen, Hartmut von Kronberg und Wolf Kämmerer von Worms gen. von Dalberg als Vormünder von Walters von Kronberg hinterlassenen Söhnen mit Frau Vobricht, Müllerin zu Alten­bamberg, welche keinen Erbbestandsbrief für ihre Mühle vorzuweisen vermag, daß sie künftige Pfingsten die Mühle räumen und für alles Mühlge­schirr und den zur Besserung der Mühle gemachten Aufwand 100 Taler und 10 fl. Entschädigung erhalten soll. Die Mühle soll der kron­berg'sche Amtmann zu Altenbamberg, Hans Jörg von Senff, auf ein Jahr gegen eine Pacht von 5 Malter Korn – wovon 4 an den Pfarrer zu Altenbamberg zu reichen sind – und 5 Mltr Gerste in Bestand bekommen 460.

 

Am 18.3.1754 wird, nachdem durch den Tod des Freiherrn von Waldecker das kurpfälzische Lehen zu Altenbamberg der Kurpfalz heim­gefallen ist, die Mühle zu Altenbamberg von der Kurpfalz dem bisherigen Beständer Franz Anemer (al *Aumer, Oumer) auf 6 Jahre in Bestand gegeben 461.

 

Am 30.10.1762 verleiht die Rentkammer zu Rappolzweiler namens des Herzogs Friedrich (Anm. d. Verf.: Pfalzgraf Friedrich erhielt am 30.11.1754 durch Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz das durch Tod des Johann Hugo Freiherr von Waldeck heimgefallene Le­hen Alten­bamberg 462) dem Mühlenbeständer Franz *Aumer die Mühle zu Altenbamberg auf 12 Jahre in Temporalbestand 463.

 

Nach dem Tod des Müllers Franz Aumer verleiht die kurfürstliche Administration am 26.7.1782 auf Bitten der Witwe des Franz Au­mer deren zukünftigem Schwiegersohn Nicolaus Witt von Norheim und deren ältester Tochter Margarethe Aumer die Mühle zu Al­tenbamberg in Erbbestand 464.

 

Am 22.6.1821 läßt Georg Kizel, Erbbestandsmüller auf der Altenbamberger Mühle, seine Mühle freihändig versteigern. In der An­nonce im Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 26.6.1821 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „... seine in dem Ort Altenbamberg besitzende Erbbestandsmühle mit 4 Morgen dazu gehörige Güter, nebst 8 Morgen Privatgüter [...] versteigern zu lassen. Die Mühle ist im besten Stand, an einer Hauptlandstraße, mit einem Wört daran stoßend von 2 Morgen. Ein schönes Wohnhaus, darin die Mühle mit 2 Mahl- und 1 Schälgang, Scheuer, Stallung etc. Jährlich wird ein Erbzins von 55 fl davon bezahlt ...“ 465

 

Am 3.2.1827 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die Wiederversteigerung der Altenbamberger Mühle für den 27.2.1827 annon­ciert: “Auf Betreiben von 1) Johannes Brosius, Müller und Adjunkt zu Lauterecken, handelnd als bisheriger Vormund über Katharina Bro­sius, Ehefrau von Servatius Gebhard, Mehlhändler zu Norheim im Königl. Preuß. Großherzogthum Niederrhein, und als Bevoll­mächtigter der Eheleute Jacob Brosius, Müller , und Elisabetha Brosius, zu Lauterecken; 2) von genanntem Servatius Gebhard, die Rechts seiner Ehefrau wahrend; 3) Jacob Brosius, Müller zu besagtem Norheim; 4) Peter Brosius ohne besonderes Geschäft zu Lau­terecken; die Be­sagten, Jacob, Elisabetha, Peter und Katharina Brosius Kinder erster Ehe von Kaspar Brosius, im Leben gewesenen Müller zu Ebernburg und von der verstorbenen Katharina Christmann; 5) Carl Günther, Gutsbesitzer zu Bingert wohnhaft, handelnd als Vormund als Vormund von Johannes, Barbara, Valentin und Karl Brosius, Kinder zweiter Ehe des Verlebten, erzeugt mit der auch verlebten Anna Margaretha Rodrian und im Gefolge eines registrierten Urtheils des Königl. Bezirksgerichts zu Kaiserslautern vom sechzehnten May vorigen Jahres; gegen 1) Georg Kitzel, Müller zu Altenbamberg, als vorigen Eigenthümer und Hypothekar-Schuld­ner der besagten Brosius'schen Erben und 2) gegen Georg Wilhelm Scipio, Handelsmann zu Mannheim im Großherzogthum Baden wohnhaft, als dritter Besitzer; eingeleitete und auf den vierzehnten September letzthin festgesetzte Wiederversteigerung der soge­nannten Altenbamberger Mühle [...] so wird an­durch bekannt gemacht, daß [...] auf Betreiben der genannten Requirenten [...] die fragli­che Wiederversteigerung [...] auf den 23.2.1827 [...] statt haben wird [...] bestehend in 1) Section D. Nro. 616, 627, 618 und 619. Vier Aren zwey und siebzig Centiaren Land, mit Mühle, Wohngebäude, Hof, Scheuer, Stallung ....“ 466.

 

2003 ist Ulrich Kügler der Müller auf der Altenbamberger Mühle 467.

 

Abbildung:

- Historischer Stich unbekannten Datums von der Mühle in Altenbamberg; abgedruckt bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 110

 

Literatur/Urkunden:

- Camilla Ebertshäuser / Benjamin Rusch: Das Müllerhandwerk ist heute ein hartes Brot: Ulrich Kügler vereint in seiner Altenbam­berger Mühle Hightech und Tradition / . - Ill. In: Rhein-Zeitung, Ausg. E. - 156 (2003), 235 vom 10.10., S. 20.

- Weber, Friedrich Wilhelm: Die Bannmühle in Altenbamberg an der Alsenz; in: Nordpfälzer Geschichtsverein. 1962, 602-607

 

 

 

 

 

Altdorf:

VG Edenkoben, Lk Südliche Weinstraße; östlich von Edenkoben gelegen

 

Altdorf war einst vom Kloster Weißenburg lehenbar. Noch 1468 waren die Herren von Altdorf mit ihrer Burg vom Weißenburger Kloster belehnt; später erscheinen die Herren von Ochsenstein als Lehensherrn. Von diesen kam das Dominium an die Grafen von Zweibrücken-Bitsch und deren Erben, die Grafen von Hanau Lichtenberg und Hessen-Darmstadt, endlich an Kurpfalz. Auch diese Gebietsherren ga­ben den Ort anderen Adelsgeschlechtern zu Lehen. Solche Lehensträger waren seit 1558 die Riedesel von Bellers­heim, 1641-72 die Boos von Waldeck, nach diesen die Herren von Schomburg-Leister und von 1717 die Grafen von Degenfeld 468.

 

Literatur/Urkunden:

- Altdorf Ortsgemeinde (Hrsg.): Altdorf, Pfalz 991-1991. Beiträge zur Geschichte des Dorfes und seiner Bewohner Altdorf 1991

- Benz, Michael: Altdorfer Dorfrechnungen aus den Jahren 1558 bis 1600; in: PRFK 1997, S. 561-570 (zu den 23 Altdorfer Dorfrechun­gen aus den Jahren 1558 – 1600, mit Benennung der damaligen Einwohner; die Dorfrechungen sind Anlagen zum RKG-Prozeß LA Spey­er Best. E6 Nr. 2368)

- LA Speyer Best. E6 Nr. 2368 (Klage gegen Gericht und Gemeinde Altdorf wegen Ausfuhr gegen die Ortsherrschaft des Johann Friedrich Riedesel von Bellersheim zu Altdorf; darin u.a. 3 Altdorfer Dorfrechungen aus den Jahren 1558 – 1600, mit Benennung der damaligen Einwohner)

- LA Speyer Best. C9: Herrschaft Altdorf (von Degenfeld-Schomburg) Rechnungen, 15 Akten, 1713-1791, 0,4 Rgm

 

 

Mühlen:

- Hanenbacher Mühle, Mühle am Hahnenbach:

1274 schenkte Johann von Metz auf Scharfeneck eine Mühle am Hahnenbach an das Kloster Eußerthal 469.

 

1296 verkauft Burkard v. Schwanden, Comthur zu Heimbach, dem Abt Gerlach z. Eußerthal eine auf der bei dem Dorfe Hanenbach gele­genen Mühle haftende Gülte von 20 Mltr. Frucht, welche der Ritter Hans v. Metz früher der Johanniter-Komturei Heimbach ge­schenkt hatte 470.

 

Nach aA. besaß das Kloster Eußerthal erst seit 1326 auf dieser Mühle diese 20 Malter Korngült, die das Kloster im November 1326 schenkweise von der Begine Lucardis Walheimer erhalten hatte 471. Zur Lage dieser Mühle schreibt Frey bei der Beschreibung von Alt­dorf: „Sie vermachte ferner dem Kloster 20 Mltr. Korngülte auf der Hanenbacher (Queichhambach gegenüber gelegenen ehemali­gen) Mühle ...“ 472. Queichhambach liegt allerdings bei Annweiler und nicht bei Altdorf, eine gemeinsame Gemarkung ist nicht er­sichtlich. In Queichhambach mündet zudem der Hanenbach in die Queich. Auch war Hanenbach ein früherer, 1283, 1329 und 1408 gebrauchter Name für Queichhambach 473. Deshalb ist die Zuordnung der Hanenbacher Mühle zum Dorf Altdorf mE unzutreffend und dürfte darauf zurückzuführen sein, daß die Verwaltung der Mühle über die Grangie Altdorf des Klosters Eußerthal erfolgte.

 

 

 

 

 

Altenglan:

s. auch *Mühlbach, *Patersbach

 

VG Altenglan, Lk Kusel; am Glan gelegen; bis zum Herrschaftswechsel im Jahr 1444 war das Dorf veldenzisch in der Schultheißerei Ul­met und wurde wie alle Dörfer des Remigiuslandes vom veldenzischen Oberamt auf Burg Lichtenberg (Pfalz) aus verwaltet; ab 1444 pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Lichtenberg.

 

In Altenglan münden der Kuselbach und der Reichenbach in den Glan. Altenglan, das seit dem 7. Juni 1969 zusammen mit Mühlbach am Glan und Patersbach die Ortsgemeinde Altenglan innerhalb der Verbandsgemeinde Altenglan bildet, war Teil des großen Reichsland­bezirks um Kaiserslautern, und gehörte zum "Nahegau". Auf eine königliche Schenkung geht der kurz vor 590 an das Bistum Reims ge­kommene Besitz um Kusel zurück, der 931 an die Reimser Abtei St. Remy übergeben wurde. Das später Remigiusland genannt­e Gebiet kam um 1125 als Reimser Lehen zum Herrschaftsgebiet der Grafen von Veldenz" und fiel mit deren Aussterben im Mannesstamm 1444 an die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken. Erstmals im Jahr 866 urkundlich greifbar, wurde das Dorf seit der Mitte des 12. Jahrhunderts als "Aldenglane" bezeichnet. Bis zum Herrschaftswechsel im Jahr 1444 gehörte es der Schultheißerei Ulmet an und wurde wie alle Dörfer des Remigiuslandes vom veldenzischen Oberamt auf Burg Lichtenberg (Pfalz) aus verwaltet. Vor dem 30­jährigen Krieg (1609) lebten hier 200 Personen in 37 Haushalten. Nach dem Ende des Alten Reichs und der kurzen Zugehörigkeit zu Frankreich (1797 - 1814) kam Altenglan mit der linksrheinischen Pfalz an das Königreich Bayern. 1802 zählte die Gemeinde 328 Einwohner, deren Zahl sich bis 1867 auf 639 steigerte. 1997 wohnten in Altenglan 1848 Menschen.

 

Mühlen:

- Altenglaner Mahlmühle:

die Ortsbebauung wurde noch im 19.Jh. im Norden vom Graben der Altenglaner Mühle begrenzt 474. An der Einmündung des Kusel­bach in den Glan gelegen; sie erhält ihr Wasser ieL vom Kuselbach, aber auch etwas Wasser aus einem vom Glan gespeisten Teich, der über ein Wehr am Glan und einen Mühlgraben oberhalb der Mühle in den Kuselbach geleitet wird 475.

 

Die Mühle wurde um 1724 erbaut von Johann Riegel von Gumbsweiler 476.

 

Die Mühle in Altenglan ist im Mühlenbericht des Oberamts Lichtenberg von 1746 aufgenommen und zusammengefaßt wie folgt be­schrieben 477: Die Altenglaner Mahlmühle erhält vom Kuselbach und vom Glan das Wasser; die Altenglaner Mahlmühle liegt 1/4 Stunde unterhalb der kurpfälzischen Mühle zu Mühlbach, nahe bei dem Dorf Altenglan in Richtung Patersbach. 2 unterschlächtige Wasserräder, welchen einen Mahl- und das anderen einen Mahl- und einen Schälgang wechselweiße treiben; 1 verfallenen Aalkorb. Liefert an Pacht in die Landschreiberei Lichtenberg 4 fl und in die Kellerei Lichtenberg je 4 Malter Korn und Hafer. Erbbeständer ist Michael *Scherer. In sei­nem Erbbestandsbrief vom 23.1.1732 wurde ihm zugesichert, daß keinem anderen Müller erlaubt sei, mit ei­nem Pferd, Esel oder Karch ins Dorf Altenglan zu fahren und Früchte von da in ihre Mühle zu fahren. Dieses Recht wurde am 15.4.1738 konfirmiert 478.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Altenglaner Mahl Mühl (hat) 2 Waßer Räder, wovon eines einen Mahl, das andere aber einen Mahl und Scheelgang treibet; (gibt jährl: an Pfacht) 4 fl an Geldt, 4 Mltr Korn, 4 Mltr. Habern. Friedelhausen, Bosenbach, Reichenbach laßt auff dieser Mühl Mahl, wann sie auff der ih­rig nicht kön­nen befördert werden. Er getrauet sich 50 Famillien wann sie ordentlich kommen zu fördern.“ 479

 

1809/11 wurde über einen Antrag auf Pachtermäßigung des Michael Ulrich, Müller in Altenglan, verhandelt 480.

 

Im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ wird am 12.2.1857 die freiwillige Versteigerung der Altengla­ner Mahlmühle für den 5.3.1857 angekündigt: „... läßt Herr Michael Ullrich III, zu Altenglan, seine allda gelegene Mahlmühle, die sog. 'Altenglaner Mahlmühle', nebst sonstigen Zugehörungen, bestehend in einem zweistöckigen, massiv erbauten Wohnhause, Mühle mit zwey Mahlgängen und einem Schälgang, Spreukammer, zwei Scheunen, Stallungen [...] versteigern.“ 481.

 

Die Mühle wurde später in eine Drahtfabrik umgerüstet 482.

 

Karte:

- LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 33

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best B 2 Nr. A 294 7 Bl. 30r-33r und Bl. 132-134r

- LA Speyer Best. B2 Nr. 662 5: „Die Mühle zu Altenglan, 1781-1785“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 663 3: „Die von Joh. Riegel von Gumbsweiler zu Altenglan erbaute Mahlmühle, 1724-1792“ (2 Aktenbän­de)

- LA Speyer Best. B2 Nr. 663 4: „Einreißen des Glanflusses vom Altenglaner Mühlenwehr an bis Patersbach, 1748-1794“

 

 

- Lohmühle zu Altenglan:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 663 2: „Lohmühle zu Altenglan, 1759-1791“

 

 

- Schleifmühle und Hammerschmiede zu Altenglan:

die Mühle in Altenglan ist im Mühlenbericht des Oberamts Lichtenberg von 1746 aufgenommen und zusammengefaßt wie folgt beschrie­ben: „liegt an keinem Wassergraben sondern an der vollen Bach (=Glan). Von der vorbeschriebenen (= Rammelsbacher Mahl- und Oh­ligmühle) eine starke Viertelstunde von der sogenanten Streit Mühlen, wo zwischen doch die pfälzische Mühle zu Mühlbach ste­het eine halbe Stunde entfernt. Sie liegt oben am Dorf Alten und unten an dem selben liegt die Altenglaner Mahl Mühle. Ist derge­stalten einge­richtet, daß durch ein unterschlechtiges Waßerrad ein Hamer, und ein im Trillis laufender Schleifstein [...] wechselweis getrieben wer­den. Hat ohngefehr 3 Schuh Fall, muß aber dennoch wegen dem großen Gewäßer und wegen Eiß zu Zeiten 14 Täg biß 4 Wochen still stehen. [...] Der dermahlige und zwar erste Beständer ist Adam Ruth und erweißet sein Erbbestandsrecht mit einem (Erbbestands­brief) vom 26. April 1737 ...“ 483.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 663 1: „Die Hammer- und die Schleifmühle an der Caßler Bach zu Altenglan, 1737-1777“

 

 

- Streitmühle:

s. Rutsweiler/Glan

 

 

- Walkmühle, Altenglaner:

Im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ wird für den 7.6.1867 die freiwillige Versteigerung der Alt­englaner Walkmühle annonciert: „... lassen die Eigenthümer der „Altenglaner Walkmühle“, als Friedrich Ehrenspeck, Daniel Böh­mer, Philipp Finck, Adolph Finck, Caroline Finck und die Kinder des verstorbenen Jacob Philipp Finck, sämmtlich dahier n Kusel wohnhaft, die Altenglaner Walkmühle, als: Plan-Nro. 267, 82/10 Dezimalen Fläche, Wohnhaus, Stallung, Hof [...] beisammen im Ban­gert, Bann Altenglan gelegen; Plan-Nro. 201, 42 Dezim. Wasser allda, der Mühlbach, Mühlteich mit Brücken und Wehr, nebst dem zur Mühle gehörigen Ge­schirr ...“ 484.

 

 

 

 

 

Altenkirchen:

VG Schönenberg-Kübelberg, Lk Kusel; im der Nordwestpfalz, nordwestlich von Schönenberg-Kübelberg im Kohlbachtal gelegen; gehörte zum Kübelberger Gericht

 

Mühlen:

- Kirchenmühle:

die Mühle war ehemals im Besitz der Kirche zu Altenkirchen gewesen und im Zuge der Reformation in die Verwaltung der CGA Heidel­berg übergegangen 485.

 

1602 im Zusammenhang einer „Copia revers Erbbestands brief über die Kirchenmühl zu Allenkirchen“ erwähnt 486.

 

1641 ist Katharina NN, die Ehefrau von Nikolaus *Steffan, Müller zu Altenkirchen, Patin bei der Taufe von Anna Katharina Jung 487. Auf der Kirchenmühle war zunächst Nickel *Stephan ansässig, bevor er 1653 in Kaiserslautern die zerstörte Stiftsmühle wieder auf­baute 488.

 

Am 3.5.1659 wird im Kübelberger Gerichtsbuch anläßlich eines Grundstückstauschs eine Lagebeschreibung in Altenkirchen zitiert, nach welcher die Mühle bereits 1659 resultiert: „... ein Stück Wies im Hoff zu Allenkirchen [...]; Item ein Stück Garten im Woggar­ten, .. stößt mit einem End wieder die Mühlclaus ...“ 489.

 

Nach dem Tod des Altenkircher Müller Hans Theobald *Steffan, der keine leiblichen Erben hat, macht daraufhin der Kübelberger Schult­heiß Jost Wagner für seine Ehefrau Anna Maria Stephan Erbansprüche geltend, die Tochter des Müllers Nickel Stephan und Schwester des Hans Theobald Steffan ist 490.

 

Das Testament Altenkircher Müller Hans Theobald *Steffan vom 3.5.1686 491 ist im Kübelberger Gerichtsbuch am Notgerichtstag 14.5.1692 beurkundet: „Erstlich weyle ich, Hanß Theobald Staffann, keine Leibs Erben habe, nehme ich zu Erben an Hanß Nickel Be­ckern unnd seine Haußfrauw Anna Katharinam unnd übergebe ihnen alle liegende Güther sampt Hoffgering unnd der Mühlen, so ich von meinen Eltern ererbet, unnd mit meinem Bruder Nickel Steffan sich verglichen, alles waß in Allenkircher Gemarckung liegt ...“ 492.

 

1701 wird als Müller in Altenkirchen genannt der Hanß Nickel Molter. Dieser ist am 28.10.1701 als Pate in der ref. Kirche in Miesau bei der Taufe des Johann Nickel Becker, Sohn des Gemeinsmanns in Brücken Henrich Becker. Weitere Patin hierbei ist die Maria Barbara, Ehefrau von Hanß Peter Molter aus Dittweiler 493. Am 9.4.1702 wird in der ref. Kirche in Miesau getauft die Maria Margaretha Molter, Tochter des Hanß Nickel Molter 494. Am 30.1.11718 ist Patin in der ref. Kirche in Miesau die Maria Margaretha, „Ehefrau von Hanß Nickel Molter, Müller in Altenkirchen“ 495.

 

1740 wird urkundlich erwähnt „Kirchen Mühl betreffend“; 1761 urkundet die CGA Heidelberg „demnach der dermahlige Inhaber der zu unserer Collectur Lautern gehörigen so genanten Kirchen Mühl zu Allenkirchen Johann Adam Becker vorstellet ...“ 496.

 

Literatur/Urkunden:

- Nikolaus, Walter: Die Kirchenmühle zu Altenkirchen; in: Westricher Heimatblätter 1990, S. 146

 

 

 

 

 

Altenstadt bei Weißenburg:

seit 1974 Ortsteil von Wissembourg/Elsaß; östlich von Wissembourg/Elsaß gelegen; gehörte zum Hochstift Speyer.

 

Altenstadt wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 85 katholischen Familien auf 497.

 

 

Mühlen:

am 9.12.1708 wird in der katholischen Kirche in Altenstadt getauft die Maria Anna, Tochter von Franz Burgarelle und der Margare­tha Pi­erran, „de Moulin en Bophoner [?]“ +++klären: welche Mühle ? ++++ 498.

 

Am 12.8.1734 wurde getauft Philippina Färber, Tochter von „Dni Wilhelmi Färber et Margaretha Graunin Coniugum et Civium in molina Altstattenin“ 499.

 

Im Einwohnerverzeichnis von Altenstadt für das Jahr 1836 ist der Müller George *Waltz, 35 Jahre alt, aufgeführt 500. +++klären: wel­che Mühle ? ++++

 

Im Einwohnerverzeichnis von Altenstadt für das Jahr 1836 ist der Müller Jean Michel *Ehrstein, 48 Jahre alt, aufgeführt 501. +++klä­ren: welche Mühle ? ++++

 

Im Einwohnerverzeichnis von Altenstadt für das Jahr 1836 ist der Müller George *Zimpelmann, 48 Jahre alt, aufgeführt 502. +++klä­ren: welche Mühle ? ++++

 

Im Einwohnerverzeichnis von Altenstadt für das Jahr 1836 ist der Müller Jacques *Kaelber, 48 Jahre alt, aufgeführt 503. +++klären: wel­che Mühle ? ++++

 

Im Einwohnerverzeichnis von Altenstadt für das Jahr 1836 ist der Müllerknecht (garçon-meunier) Ferdinand *Pfeiffer, 27 Jahre alt, auf­geführt 504. +++klä­ren: welche Mühle ? ++++

 

Im Einwohnerverzeichnis von Altenstadt für das Jahr 1836 ist der Müller Gaspar *Kolb, 33 Jahre alt, aufgeführt 505. +++klären: wel­che Mühle ? ++++

 

Im Einwohnerverzeichnis von Altenstadt für das Jahr 1836 ist der Müller Mathieu *Eckert, 41 Jahre alt, aufgeführt 506. +++klären: wel­che Mühle ? ++++

 

Im Einwohnerverzeichnis von Altenstadt für das Jahr 1836 ist der Müllerbursche Charles Hinst, 11 Jahre alt, aufgeführt 507 +++klä­ren: welche Mühle ? ++++

 

Im Einwohnerverzeichnis von Altenstadt für das Jahr 1836 ist der Müller Philippe *Maushard, 28 Jahre alt, aufgeführt 508. +++klären: welche Mühle ? ++++

 

Im Einwohnerverzeichnis von Altenstadt für das Jahr 1836 ist der Müllerbursche Frederic Kaemm, 42 Jahre alt, aufgeführt 509 +++klä­ren: welche Mühle ? ++++

 

Müller in Altenstadt war ab 1862 der frühere Müller auf der Leistenmühle Kandel, Georg Jakob *Biehler 510. +++klären: welche Mühle ? ++++

 

 

- Altenstadter Mühle:

die Kammerkommende des Deutschen Ordens in Weißenburg besaß eine Mühle in Altenstadt 511. Im Ludwigsburger Urkundenver­zeichnis aus dem beginnenden 17. Jh. ist unter Nr. 104 ein „Urtheilsbrieff vom Landgericht zu Heidelberg über die Mühl zue Alten­stadt“ aus dem Jahr 1478 erwähnt. Dem Müller wird darin aufgetragen, das Anwesen „in ehrlichem Baw zu halten“ 512. Unter Nr. 106 des Verzeichnisses ist für 1490 in einem weiteren Urteilsbrief der Conrad Müller als Pächter des Anwesens genannt 513.

 

1495 wird der Müller Anstet Conrad vom Orden als Pächter der Schleifmühle [++++klären: ist die Deutschordensmühle eine Schleif­mühle, oder gehört zu dieser eine Schleifmühle, oder besteht eine gesonderte Schleifmühle des Deutschordens in Altenstadt ?] einge­setzt 514.

 

Am 19.5.1622 wurde von österreichischen Truppen unter Erzherzog Leopold von Österreich in Altenstadt u.a. die Ordensmühle niedergeb­rannt 515.

 

Nach Ende des Holländischen Krieges (1672-1679) fiel der bisherige Besitz der Deutschordenskommende Weißenburg auf Befehl des französischen Königs an den Lazaristenorden. Dessen Komtur Jäger berichtete in Bestandsverzeichnis über die Erbbestands- und Tem­poralbestandsgüter der nunmehrigen Kommende des Lazaristenordens von 1685, daß die zerstörte Deutschordensmühle zu Al­tenstadt für den Preis von 800 Gulden wieder aufgebaut werden sollte 516. Im „Archives Westercamp“ der Stadt Weißenburg befindet sich eine umfangreiche Aufstellung über die Einnahmen und Ausgaben der Deutschordenskommende Weißenburg von 1693. Dort wird u.a. be­richtet, daß der Pächter der Deutschordensmühle Altenstadt eine jährliche Pacht von 150 Gulden zahlt 517.

 

Am 14.7.1686 wird in der katholischen Kirche in Altenstadt getauft der Joann. Jacob Arnold, Sohn von Christian Miller und Barbara Rö­rin, „in der Altstadt Mühle“ 518.

 

1747 verhandelte der Komtur der Deutschordenskommende Weißenburg mit dem pfalz-zweibrückischen Renovator Sundahl über eine Beteiligung an einer Landrenovation und Aussteinung, mit der Sundahl im Oberamt Bergzabern beauftragt war. In einem Ko­stenplan für die Renovation und Grenzsteinsetzung der Deutschordensgüter der Kommende Weißenburg ist u.a. das Hofgut und die Mahlmühle in Al­tenstadt genannt 519.

 

Am 24.6.1846 wurde im Wege der Licitations-Versteigerung die Mühle in Altenstadt versteigert, bestehend aus einer Mahlmühle mit fünf Gängen, Oehlmühle und Hanfreibe 520.

 

 

- Deutschordensmühle:

s. Altenstadter Mühle

 

 

- Eichmühle:

am 25.2.1696 wird in der katholischen Kirche Altenstadt getauft die Margaretha Scherrer, Tochter des Mattheus *Scherrer und der Anna Catharina Altenbergerin „auß der Eichmühl“ 521.

 

Am 1.3.1701 wird in Altenstadt beerdigt: „Anno 1701 [...] obiit et die 1 Marty Sepultus est Joannes Jacobus [Anm. d. Verf.: Nachna­me ist im Kirchenbuch versehentlich nicht eingetragen] Molitor in Altstat.“ 522. An anderer Stelle im Kirchenbuch heißt es dann: „Se­pelitur Joanny Jacobus Altenberger molitor in der Eichmühl 523.

 

Am 30.11.1856 wurde versteigert: „Eine Mahlmühle, bekannt unter dem Namen „Eichmühle“, in der Gemeinde Altenstadt gelegen, die­selbe besteht in drei Mahlgängen, einer Oelmühle und einer Hanfreibe, ferner ein Wohnhaus, Hof, Scheuer Stallungen [...] und ge­hört dem Weissenburger Bürger-Hospital.“ 524.

 

 

- Neumühle:

mitten in Dorf Altenstadt an der Lauter gelegen 525.

 

In der „Neuen Speyerer Zeitung“ wird am 28.3.1827 die Versteigerung der Neumühle annonciert: „... die daselbst mitten im dorf an der Lauter gelegene, sogenannte Neumühle, mit 3 Mahlgängen, 1 Schälgang und einer doppelten Oehl-Mühle, sammt zwey Wohngebäu­den, Scheuer und Stallungen ...“ 526.

 

Am 9.2.1839 wird im Eilboten Landau die Verpachtung der Neumühle annonciert: „Die Neumühle in Altenstadt bei Weißenburg, gegen­wärtig durch Herrn Zimmermann betrieben, ist zu verlehnen. Sich an Herrn Ehrstein auf der Bienwaldmühle zu wenden.“ 527.

 

 

- Ölmühle:

im Landauer Eilboten vom 15.6.1839 wird der Verkauf der Ölmühle annonciert: „Eine in der Altenstadt bei Weißenburg im Französi­schen an der Gränze gelegene ganz neu erbaute Oelmühle, und aufs Beste eingerichtet, ist mit allen befindlichen Geräthschaften aus der Hand zu verkaufen. Die näheren Bedingungen sind zu erfahren bei Wilhelm Heltzerle, schwarz Quartier Nro. 80 in Weißenburg“ 528.

 

 

- Rosselmühle:

im Banne von Altenstadt und nahe bei Weißenburg gelegen.

 

1836 war die Catherine Schneider als „Domestique“ auf der „Moulin, dit Rohselmühl 529.

 

Am 4.8.1856 wird die Rosselmühle im Banne von Altenstadt und nahe bei Weißenburg versteigert. Diese gehört zur 'Nachverlassen­schaft' der verstorbenen Katharina Kölber, Ehefrau in 2. Ehe von Josef Guth, und Witwe in 1. Ehe von Thomas Winteroll, ange­schlagen zu 100,000 Franken 530.

 

 

- Schleifmühle:

1495 wird der Müller Anstet Conrad von der Kammerkommende des Deutschen Ordens in Weißenburg als Pächter der Schleifmühle in Altenstadt [++++klären: ist die Deutschordensmühle eine Schleifmühle, oder gehört zu dieser eine Schleifmühle, oder besteht eine ge­sonderte Schleifmühle des Deutschordens in Altenstadt ?] eingesetzt 531.

 

 

 

 

 

Altenwoogsmühle:

s. Lemberg

 

 

 

 

 

Altenwoogsmühle:

s. Vogelbach

 

 

 

 

 

Altheim / Saarland:

OT von Blieskastel; hart westlich von Hornbach, an der heutigen saarländisch-pfälzischen Grenze, an der Bickalb gelegen;

 

Seine erste urkundliche Erwähnung fand der Ort Altheim im Jahr 1275: Der Pfarrer Folmar zu Altheim vermachte testamentarisch seinen Besitz dem nur wenige Kilometer entfernten Kloster Hornbach. Die Grafen von Zweibrücken sind zu dieser Zeit Herren von Altheim, spä­ter durch Gebietsteilung das Haus Zweibrücken-Bitsch. Um 1500 leben bereits über 100 Menschen im Ort. Der Dreißig­jährige Krieg (1618-48) führt jedoch zu einer beinahe vollständigen Verödung. So werden für die Jahre 1643 - 1686 kaum mehr als 2-4 Bewohner ge­zählt. Erst ab dem Jahr 1688 geht es wieder aufwärts. Die Aussicht zahlreicher Privilegien (zum Beispiel Steuerfrei­heit auf 10 Jahre) lockt wieder Menschen in den Ort. 1689 wird die Pfarrei neu eingerichtet. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts hat sich die Bevölkerungszahl bei 600 stabilisiert. Altheim gehörte lange zu Lothringen und damit nach dessen Anschluss im Jahr 1766 zu Frankreich. Einige Bannstei­ne aus dem 17. Jahrhundert mit dem Lothringer Doppelkreuz sind auf dem Ortsgebiet erhalten. 1749 wurde eine französisch-königliche Poststation eingerichtet. Das alte Posthaus wurde 1973 abgerissen. 1781 - kam die Exklave Alt­heim (mit Neu-Altheim, Utweiler und Nie­dergailbach) in leyenschen Besitz. Die Bewohner waren darüber wenig erfreut. In einer Landschaftsversammlung in Ommersheim im Jahr 1789 verlangen Vertreter: "Wir wollen Lothringer sein und bleiben". Dieser Wunsch ging dann im Zuge der französischen Revoluti­on auch in Erfüllung. Aber nur für kurze Zeit, denn nach dem Niedergang Na­poleons kam Altheim an Bayern 532.

 

Mühlen:

bereits im Weistum von Altheim aus 1367 533 wird eine Mühle zu Altheim erwähnt. Dort heißt es: „Item hat ein apt macht zu machen ein fron müle und alle die gebure zu Altheim und zu Beckwiler zu zwingen do zu malen und dar umb soll ein apt oder were die müle hat, den gebüren geben 1 firtel wins jars. Dar umb ist es ein fronmule. Item ist man den geburen auch schuldig 1 firtel wins von der mülen die junkherr Lamprechts was.“

 

1675 wird der Nícklaus NN als Müller in Altheim genannt, °° mit Catharin NN; er verkauft 1675 viermal Grundstücke, darunter ei­nes zu Mimbach 534. +++klären: welche Mühle+++

 

Um 1874 (err.) war Karl Isemann der Müller in Altheim +++klären: welche Mühle+++; er war mit Katharina Ruby verheiratet. Sein gleichnamiger Sohn Karl Isemann war ab ca. vor 1874 (err.) Müller auf der Mühle in Hengstbach 535.

 

- Obermühle:

s. auch Bickenaschbacher Mühle.

 

Die Mühle lag an der Bickenalb in der Nähe des Bickenaschbacher Torhauses (zu Mittelbach). Offenbar wurde eine erste Mühle im 30­jährigen Krieg zerstört. Anfang des 18. Jh. stand an dem Platz eine neue Mühle. Um 1800 besaß die Familie Pierre aus Saaralbe die Müh­le. Im 20. Jh. hießen die Besitzer Dahl. Erst 1972 wurde der Betrieb eingestellt 536.

 

 

- Hornbacher Klostermühle, auch Untermühle, Untere Altheimer Mühle:

die Mühle lag außerhalb des Dorfes, talabwärts in nordöstlicher Richtung links der Bickenalb 537 und war die für Böckweiler und Alt­heim zuständige Bannmühle: „Fron müle und alle die gebure zu Altheim und zu Beckwiler zu zwingen do zu malen“ 538.

 

Die Mühle wurde 1375 im Altheimer Weistum als Bannmühle für Altheim, Böckweiler und Brenschelbach erstmals erwähnt und ge­hörte dem Kloster Hornbach. Sie wurde Untermühle oder auch Klostermühle genannt 539.

 

Ein Lehensbrief von 1618 meldet, daß diese Klosterbannmühle von Herzog Johann II. von Zweibrücken dem damaligen, nicht nament­lich genannten Müller im Erbbestand gegeben wurde gegen einen jährlich zu entrichtenden Erbzins von 16 fl 60 kr neben Liefe­rung von 4 alten Hühnern in Federn 540.

 

Im 30jährigen Krieg scheint die Mühle verfallen zu sein, denn in Urkunde des Kirchenschaffneiarchivs Zweibrücken wurde sie 1763 von dem Müller Nikolaus *Faust wieder neu aufgebaut und eingerichtet 541.

 

Es kam zu Beschwerden der Gemeinde Böckweiler wegen auferlegter Bannalität bezüglich der Hornbacher Klostermühle bei Alt­heim 542. Es kam daraufhin zur Verpachtung der Mühle an die Gemeinde Böckweiler 543. Die Gemeinde Böckweiler verpachtete als Erblehen die Mühle. Mit dem Lehensmüller kam es in der Folge zu Problemen und zum einem Prozeß zwischen der Gemeinde Böck­weiler und ihrem Erblehensträger 544.

 

1757 wurde ein neuer Erbbestandsbrief aufgestellt. Besitzer war die Familie Müller, nach 1800 die Familie Wilbert. 1929 wurde der Mühl­betrieb eingestellt 545.

 

Ende des 18. wird die Familie Nikolaus Müller als Besitzer genannt, später der Müller Wilbert. In den französischen Revolutionskrie­gen kam es hier zu einem Gefecht zwischen preußischen und französischen Truppen. Lange Zeit war die Familie *Wilbert Eigentü­mer der Mühle. 1929 war der Name dieser Familie in Altheim so gut wie ausgestorben, nur ein alternder männlicher Zweig lebte noch. 1929 war der frühere Bäcker Jakob Schmitt Besitzer der Klostermühle 546.

 

Literatur/Urkunden zur Hornbacher Klostermühle:

- „Aus heimatlichen Gauen“, Beil. z. Pfälzer Merkur Nr. 12 vom 26.3.1929

- KSchA Zw Rep IV Nr. 34 fasc 1635: Bannalität und Reparatur der Mühle in Altheim

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 407: Beschwerden der Gemeinde Böckweiler wegen auferlegter Bannalität bezüglich der Hornbacher Kloster­mühle bei Altheim, Reparatur der Mühle und Mühlzinsrückstände

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 408: Verpachtung der Hornbacher Klostermühle bei Altheim an die Nachbargemeinde Böckweiler

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 409 Tom. 2: Prozeß der Gemeinde Böckweiler wegen der von ihr gepachteten Hornbacher Klostermühle bei Alt­heim gegen ihren Erblehensträger

- KSchA Zw Rep IV Nr. 34 fasc. 1840: Geradestich der Bickenalp auf Kirchenschaffneieigentum bei der untersten Altheimer Mühle

- LA Speyer Best. B2 Nr. 750/9: „Die von der Gemeinde Böckweiler erbbeständlich übernommene Klostermühle unterhalb Altheims, 1733-1761“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 750/10: „Die von der Gemeinde Böckweiler erbbeständlich übernommene Klostermühle unterhalb Alt­heims, 1749-1759“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 750/11: „Die von der Gemeinde Böckweiler erbbeständlich übernommene Klostermühle unterhalb Alt­heims, 1768-1789“

 

 

 

 

 

Althornbach:

VG Zweibrücken-Land, Lk Südwestpfalz; südlich Zweibrücken, am Hornbach gelegen, nördlich von Hornbach; war pfalz-zwei­brückisch im Oberamt Zweibrücken

 

Mühlen:

- Alte Mühle bei Althornbach; Mühle zu Bedingen:

Bedingen, heute Bödingerhof ist eingemeindet in Althornbach 547. Wüstung bei Althornbach. Nach Kampfmann 548 lag die alte Mühle „dort, wo das Wässerlein die Erßenbach ins Haupttal eintritt“, also ins Tals des Hornbachs. 1547 heißt es bei Kampfmann 549 heißt es: „Althornbacher beriß vndt Bann fahet ahn vnden an der alten Mühlen naher Rimschweiler zu.“ Die heutigen Flurnamen „Auf dem Mühl­berg“ und mundartliches „Altmihler Hang“ bewahren die Erinnerung daran 550.

 

Die Mühle bestand schon lange zuvor. Sie war Besitz des Klosters Hornbach 551. Am 12.5.1438 verleiht das Kloster Hornbach dem Clees­gin, Müller zu Altenhornbach und sei­ner Ehefrau Kettern ihre Mühle zu Bedingen, das Wasser von seiner Mühle an bis zur Brücke, einen Acker „gen der mulen an pry­menberge“ und 2 Wiesenplätze bei der Mühle gegen eine Pacht von 2 Pfd. Pfennige Hornbacher Währung 552.

 

 

- Mahlmühle zu Althornbach:

in Althornbach gelegen; die Mühle wurde 1725 553 bzw. 1726 554 von dem Müller Johann Henrich *Weber errichtet; als Standort wur­de ein Wiesenplatz, der sog. “Brun­nen-Garthen” gewählt, der im Eigentum seines Schwiegervaters Ludwig Heinrich Weber stand 555. Gegen die Erlaubnis zur Errichtung der neuen Mühle in Althornbach durch den Müller Johann Henrich *Weber wehrten sich der Müller auf der Oberen Mahl- und Ohligmühle in Hornbach [Goffingmühle] Gottfried *Goffing und die Geistliche Güterverwaltung Heidelberg. Zwischen Rentkammer und der Geistlichen Güterverwaltung kam es zum Streit wegen der deren Rechten aus dem Was­serfall und dem Bann. Goffing und die Geistliche Güterverwaltung versuchten gegen die herzogliche Genehmigung der Rentkammer ein Widerspruchsrecht zu begründen, wurden jedoch mit ihrer “vermeintlichen Prohibition” verworfen. Ein Widerspruchsrecht i.S. ei­nes ius contradicendi gegen das Mühlenregal des Landesherrn Bestand nicht. Die Geistliche Güterverwaltung und der Müller Goffing wurden angewiesen, mit dem neuen Müller Weber zu “tractieren” und “das Projekt des Erbbestandes (sei) sowohl von Regimen als von Serenissimi Gustavo gnädigst approbiert worden” 556. Durch den Mühlenneubau der Mahlmühle zu Hornbach gerieten wegen der nun vorhandenen Überkapazität und des zugunsten der Klostermühle bestehenden Bannrechts sowohl der Mahlmüller Weber selbst wie auch Gottfried *Goffing von der obe­ren Mahl- und Ohligmühle in Hornbach in wirtschaftliche Schwierigkeiten und konnten teil­weise die Pacht kaum zahlen; bei Weber droh­te über Jahre hinweg die Zwangsversteigerung 557.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 558 wird sie wie folgt beschrieben: “wird durch die Hornbach getrie­ben, liegt zu Hornbach gleich unterhalb dasiger Strohbrücke auf dem sogenannten Bremmengarten. 4 Wasserräder treiben 3 Mahl­gänge und 1 Schälgang; liegt an der “vollen” Bach. Steinernes Gewölbe unter der Landstraße. Entrichtet jährlich 5 fl an die Land­schreiberei Zwei­brücken und 12 Ma. Korn Hornbacher Maßung an die Oberkellerei. Die Mühle hat keine gebannten Mähler, profi­tiert aber von den Kun­den der Klosterbannmühle, wenn diese nicht leistungsfähig ist. Bei Hochwasser lassen die Bewohner der Stadt im Lothringischen mah­len (zu Breidenbach, Eschweiler und St. Omersweiler). Der Erbbeständer ist Heinrich Weber [Johann Henrich *Weber 559], der die Mühle 1726 560 gebaut hat. Er ist frei von Fron, Wachen und Einquartierung. Eine von Weber geplante Mahlmüh­le in Hornbach wird wegen Geldmangels wohl nicht zustande kommen.” 561.

 

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten und deshalb gestellten Anträge bei der Regierung in Zweibrücken führten zur Erarbeitung verschie­dener Lösungsansätze, darunter die Errichtung einer Mahlmühle in Althornbach durch Weber; hierhin sollte der gesamte sog. Althornba­cher Hof gebannt werden. Weil aber gleichzeitig auch eine Mühle in Mittelbach und eine weitere Mühle am *Kirschbacher­hof genehmigt wurden, verzichtete Johann Henrich Weber auf die Ausführung des Neubaues und wollte stattdessen eine Ölmühle an seiner Mahlmühle errichten. Hierzu verpfändete seinen gesamten Besitz gegen ein von der Herzoglichen Rentkammer gewährtes Darlehen. Von der Darle­hen summe wurden zuerst beträchtliche Pachtrückstände abgezogen. Mit dem restlichen Geld begann Weber die Ölmühle zu bau­en. Weil aber gleichzeitig in Mittelbach eine Ölmühle entstand, ließ er seinen Bau unvollendet 562. Weber mußte für seine nie errichtete Mühle in Althornbach und die nicht fertiggestellte Ölmühle aufgrund der Vereinbarung im Konzessionsvertrag die darin vereinbarte Pacht zahlen, obwohl er nichts einnahm. Dies trug nicht unwesentlich zu seinem finanziellen Ruin bei 563. Er ge­riet in solche Schwierigkeiten, daß die Mühle und übriges Vermögen schließlich versteigert wurde. Der Versteigerungserlös von 3821 fl reichte nicht aus, um die Schul­den zu decken 564. Betriebsnachfolger war nach dem “Pfalz-zweibrückischen Häuserbuch der Stadt Hornbach” der Müller Johann Baltha­sar Cron [Anm. d. Verf.: von der Klostermühle in Hornbach] 565.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „die Alt Hornba­cher Mahl Mühl [hat] [Angabe fehlt] WaßerRäder welche drey Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt an Pacht] 16 Mltr Korn.“ 566

 

Die Mühle an der Strohbrücke gelegen war von der Holzflößerei auf der Felsalb (ab hier nur noch Hornbach genannt) nicht betroffen, da sie abseits vom Floßkanal lag. Oberhalb von ihr gab es eine sogenannte Holländerschleuse, die ihren Namen von großen Baum­stämmen erhalten hatte, die auf dem langen Wasserweg nach Holland trieben und dort im holzarmen Land beim Schiffbau Verwen­dung fanden 567.

 

Die Mühle war zuletzt mit 6 Wasserrädern versehen und wurde im 2 Weltkrieg abgerissen 568, da sie in der sog. „Roten Zone“ in Grenz­nähe nach Frankreich und zum Westwall lag.

 

Literatur/Urkunden:

- KSchA ZW Rep IV Nr. 54 fasc. 1672, 1693: Bau einer neuen Mühle in Althornbach (Nr. 1672, 1693), Bannalität der Althornbacher Ge­meinde (Nr. 1672)

- LA Speyer Best. B 2 Nr. 1116/4: Mühlen in Hornbach: Widerspruch der Geistlichen Güterverwaltung und des Müllers Gottfried Goffing von 1725 gegen die Genehmigung zum Bau der neuen Mahlmühle in Althornbach

 

 

 

 

 

Altleiningen:

s. auch OT Höningen

 

VG Hettenleidelheim, Lk Bad Dürkheim; Stammsitz der Grafen von Leiningen

 

Mühlen:

im Altleininger Weistum von 1512 sind Mühlen in Altleiningen erwähnt: „Item weisent sie muhlen vnd backhauß zu der Alten Lei­ningen sey meins herrn vonn Leiningen wegen“ 569.

 

1647 heißt es im Knoch'schen Repertorium 570: „Nachricht an Storcken, den Maurer zur Verfertigung der Mühlen ++++klären: welche Mühle++++ nebst den Handfröhnern, wie auch die Fuhrleuthe zu Abholung der Ziegeln bestellen.“ Bei dem genannten „Storcken“ han­delt es sich um den leiningischen Verwaltungsbeamten Ludwig Casimir *Storck.

 

1704 heißt es in dem vom leiningischen Chronisten, Johann Ludwig *Knoch (1712 St. Goar – 1808), erstellten Repertorium 571: „Suppli­catio der Wachenheimer Bordschnitter zu Altleiningen, daß ein Einwohner [Anm. d. Verf.: zu Obrigheim ?] sein Schuldiges Entgelt über sein ungebührliche Verweigerung ausrichten möge.“

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 572 ist Lorenz Philipp Müller als Eigentümer einer nicht benannten Mühle aufgeführt. +++klären: welche Mühle+++

 

Der Papiermacher ++++klären: welche Mühle++++ Gottfried Finck wird im Urkataster Altleiningen vom 2.10.1841 als Eigentümer ei­nes Wohnhauses „Zu Dorf bei der Petzenkammer“ aufgeführt 573:

 

1817 gab es in Altleiningen folgende Mahlmühlen: a) Großsägemühle mit 2 Gängen, b) Kleinsägemühle mit 2 Gängen, c) Schloß­mühle mit 1 Gange und d) Neumühle mit 2 Gängen 574.

 

im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 genannt die Firma „Müller Joh., Krämer, Müller, Bäcker und Wirth, Eigenthümer: Johannes Müller“ 575.+++klären welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden zu Mühlen:

- Conrad, Heinrich: Vor 450 Jahren "in der Alten Leiningen". Mühle und Backhaus als Freistatt. [Altleiningen]. In: Rheinpfalz, Eisen­berg, Grünstadt. 18, Nr. 97 v. 26. 4. 1962. +++klären welche Mühle+++

- Niederhöfer, Wolfgang: Die Triebwerke entlang des Eckbach-Mühlenwanderweges (zu Eckbachweiher, Mühlen in Neuleinin­gen-Tal, Kleinkarlbach, Kirchheim, Bissersheim, Großkarlbach und Dirmstein)

- Weber Friedrich W.: Als in Altleiningen noch die Mühlen klapperten; in: Rheinpfalz, Unterhaardter Rundschau 24, Nr. 2 v. 3.1.1968

 

 

- Bordmühle bei Altleiningen:

vor 1736 war hier Beisasse der Christoph Busch; dessen Sohn Michel Busch (ref.), „dermahlen Knecht auf dem Daubenbornerhof“, °° am 19.6.1736 in Alsenborn die Anna Elisabetha Hubedubel (Tochter von Hans Jacob H., „Beysaß auf der alter Glashütte bei Wei­denthal), „ebenfalls dermahlen Dienstmagd zu Daubenborn, sind cath. copuliert worden“ (ref. KB Alsenborn; Ruby: Verbandsge­meinde Enken­bach-Alsenborn, a.a.O., S. 140 Nr. 853).

 

Vor 1737 war Stoffel Busch († vor 1737) Bordenmüller zu Altleiningen; dessen Sohn, der Wagner in Rohrbach, Johann Henrich Busch, °° 1737 die Anna Elisabetha NN. 576.

 

 

- Eisenhammer:

Wüstung (?) im Leininger Tal; 1789 „Eisenhammer im Altleininger Thal“, „Eisen Hammer in valle Leiningense“ (Altes Kirchenbuch von Neuleiningen); so zog Lehrer Sprißler Stellen aus dem genannten Kirchenbuch aus. „Genauer zu lokalisieren vermag ich den Eisenham­mer nicht; vielleicht lebt er in einem andersartigen Werk am Leininger Bach fort“ 577.

 

Im Knoch'schen Repertorium heißt es 1669 578: „Graf Philips an den Renthmeister die Bestellung eines Berg Verständigen, und
Anrichtung der Schmelz und Hammers. Und auf was Arth den Grünstadtern der Weinzehnt in der Port Mühlen zugelassen worden. Be­ständnuß Brieff des Hammers.“

 

Der Drahtzug, ursprünglich ein Wappenhammer, wurde 1806 durch den Besitzer, Reichsrat von Gienanth, in einen Drahtzug verwan­delt 579.

 

Im Altleininger Beedbuch heißt es unter lfd.-Nr. 192: „Herrschaftlicher Erbbeständlicher Eisenhammer [Einf. d. Verf.: bestehend aus] Hauß, Hof und Hamer mit mit seinem Begriff, laut Morgen Buchs“ 580

 

Im Urkataster Altleiningen vom 2.10.1841 ist Friedrich Freiherr von Gienanth als „Hammerbesitzer“ eingetragen. Weiterhin ist dort ver­merkt: „Im Thal der Drahtzug, Wohnhaus, Stallungen, Drahtzug, Glühofen, Stifterfabrik und Hofraum“. Er hat „den ganzen Besitz laut Akt vor Notär Hellriegel in Winnweiler vom 21ten März 1829 von seinem Herrn Vater Ludwig von Gienanth schenkungsweise zum Ei­genthum erhalten“ 581.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C28 Nr. 100: Einrichtung u. Betrieb des Eisenbergwerks zu Altleiningen, 1600-1665

- LA Speyer Best. C28 Nr. 101: Kohlenbrennerei zu Neuhemsbach für das Eisenbergwerk zu Altleiningen, 1600-1604

- LA Speyer Best. C28 Nr. 104: Die Münze (Eisenschmiede) zu Altleiningen-Grünstadt, 1606-1623, 1650

 

 

- Großsägemühle:

die Mühle liegt ein gutes Stück ostwärts des Dorfes Altleiningen, unterhalb des Maihofes in Richtung Neuleiningen-Tal 582.

 

1660 heißt es im Knoch'schen Repertorium 583: „Beständnuß Brieff über die Altleininger Seeg-Mühlen“.

 

1672 heißt es im Knoch'schen Repertorium 584: „1672. Concept, Accord und Beständnuß der alten Seeg-Mühlen zu Altleiningen, sel­bige wieder aufzubauen, und was daVon jahrl: praestiert werden soll.“

 

Um 1728 war Georg Nicklaus *Henn der Müller auf der Großsägemühle Altleiningen; °° 1699 mit Anna Salome Henn (1682 [err.] - † 28.12.1728 im Alter von 46 Jahren; Müllerin auf der Großsägemühle bei Altleiningen); ihr Grabstein befindet sich auf dem Fried­hof von Höningen 585; dort ist der Müller Georg Nicklaß Henn erwähnt. Die Inschrift auf dem Grabstein lautet: „Alhier ruhet Anna Salome [,] Ge­org Niclaus Hennen von der Grose Segmühl 19 Jahr lang gewesne eheliche Hausfrau, welche Anno 1728 den 23den De­cembris im 46den Jahr ihres Alters entschlafen ...“

 

Die große Sägemühle stand im Eigentum der Grafen von Leiningen und wurde in Erbpacht vergeben. Vor 1744 war Berthold ‘Bar­thel’ *Dörner Erbbeständer auf der Großen Sägemühle; in der Erbbestandsurkunde seines Nachfolgers von 1744 ist der Umfang des Erbbe­stands beschrieben “wie dieselbe bißhero unßer underthan Erbbeständer Barthel Dörner genoßen ...” 586. 1744 wurde Philipp Mathes *Geißler Erbbeständer der Großsägemühle in Altleiningen 587. Geißler stammte von der Obermühle in Neuleiningen-Tal, wie sich aus dem Erbbestandsbrief über die Große Sägemühle ergibt; im dieser Urkunde vom 7.9.1744 wurde Geißler und seiner Ehefrau Sibila Catharina NN von Graf Georg Hermann von Leiningen-Westerburg (-Altleiningen) der Erbbestand an der auf Altleininger Ge­markung unterhalb des Großen Hammers im Leininger Tal gelegenen "große Seeg Mühl" samt zugehörigen Äckern und Wiesen übertragen. Eine erneute Beur­kundung war erforderlich geworden, nachdem Graf Georg Hermann 1751 verstorben war; sein Nach­folger Christian Johann Graf zu Lei­ningen-Westerburg-Altleiningen bestätigte daher am 13.9.1759 den bestehenden Vertrag 588.

 

In den Altleininger Ausfautheiakten ist Philipp Mathaeus Geisler als Eigentümer des Flurstücks Nr. 185/1 eingetragen, die „Große Säg Mühl [...] Hauß, Hofraith und Mühl, die große Sägmühl genannt ...“ 589

 

1759 wurde die „sogenannte Grosse Seeg Mühl“ urkundlich erwähnt, 1758 „die zwischen Alt Leiningen und Hertelshausen gelegene Seeg Mühl“, die am 16.10.1756 in sechsjährigen Bestand gegeben“ wurde. 1751 wurde ein „Inventarium über die laufende Schiff und Geschirr auf der Herrschaftlichen Seeg Mühlen bey Altleiningen“ urkundlich errichtet 590.

 

Im September 1792 wurde in notarieller Urkunde des Notars Fabricius in Grünstadt das Nachlaßverzeichnis nach dem verstorbenen Mül­ler auf der Großen Sägemühle, Johann Philipp Geisler erstellt 591.

 

Im Oktober des Jahres 1807 übernahm H. Guinant aus Winnweiler von der Französischen Administration in Mainz die Erbpacht 592. Am 2.3.1813 erhält die Witwe des verstorbenen Müllers Caspar *Geisler durch den Eigentümer Freiherr von Gienanth einen Erbbestands­brief 593. In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 594 heißt es: “Geißler Kaspar Wittib Große Sägmühle 2 Mahlgänge Altleiningen“. Ein weiterer überlieferter Vertrag vom 13.2.1823 beurkundet, daß Guinant noch als Erbpacht-Herr bezeichnet wird. Das Schriftstück sagt ferner aus, daß die Witwe des Caspar Geißler die Mühle an ihren ältesten Sohn Johann Georg Geißler übergibt 595.

 

In einem notariellen Vertrag vor dem Notar Moré mit Amtssitz in Grünstadt vom 29.2.1827, abgeschlossen in Wattenheim, heißt es: „ ... ist erschienen Johann Georg Geissler, Müller, auf der großen Sägmühlen im Thal und im Bann von Alt-Leiningen wohnhaft, wel­cher er­klärte, daß er als ein von allen Schulden und Eigenthum seines Erbbestands Eigenthum verkauft habe [...] an seinen Bruder Philipp *Geissler, Handelsmann auf der genannten Mühle wohnhaft [...] nemlich ein Erbbestandsgut, genannt die Große Sägmühle [...] beste­hend in Wohnhauß, Mühle mit zwei Mühl- und einem Schälgang ...“ nebst landwirtschaftlichem Grundbesitz für insgesamt 1880 fl. Wei­ter heißt es: „Alles was die Mutter der Partheien, nach Inhalt des oben angeführten Aktes vom 1ten Februar 1823 sich an den verkauften Gegenständen lebenslänglich vorbehalten hat[,] hat der Käufer ebenfalls zu übernehmen ...“ 596.

 

Um 1832 war die ehemalige Sägemühle, die ehedem zur Grafschaft Leiningen gehörte, eine einträgliche Mahlmühle 597.

 

Im Urkataster Altleiningen vom 2.10.1841 ist der Müller Philipp *Geisler als Eigentümer verzeichnet: „Ausser dem Dorf die große Säge­mühle, Wohnhaus mit Mahlmühle mit zwei Mahl und einem Schälgang ...“ Weiterhin ist dort vermerkt: „den ganzen Besitz laut Akt vor Notar Moré vom 9ten Februar 1827 vom Bruder Georg Geißler um 6650 fl erkauft“ 598.

 

Schließlich kaufte am 13.3.1841 Philipp Geißler endgültig die Mühle für 993 Gulden 599. Philipp Geisler zahlt 1841 eine Grundsteuer von 42 Gulden 600.

 

Die Nachkommen des Johann Georg Geißler zogen sich später auf den ihnen gehörenden Maihof zurück und verkauften die Große Säge­mühle 1919 an Richard Schmitt aus Neustadt/Haardt. Schmitt gründete unter der Bezeichnung “Union-Farbwerke Neustadt” in den Ge­bäuden der ehemaligen Mühle eine Seifenfabrik, die aber nach kurzer Zeit die Produktion wieder einstellte. Die nächsten Ei­gentümer, die Gebrüder Schaaf aus Neustadt produzierten mit ihrer Firma “Pfälzische Aluminium-Werke” Aluminiumgeschirr; der Betrieb brannte schon nach kurzer Zeit ab, doch die zerstörten Gebäude wurden von den Eigentümern wieder aufgebaut. 1927 erwar­ben Heinrich und Luise Gensheimer aus Ludwigshafen-Friesenheim die ehemalige Mühle, lösten 1928 ihren Betrieb in Ludwigsha­fen auf und verlegten ihn nach Altleiningen. So entstand die Firma “Heinrich Gensheimer und Söhne Maschinenfabrik Altleiningen” 601.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2016/1 Beilage, 1839

 

 

- Hetschmühle:

s. Rudolphsmühle

 

 

- Kleinsägemühle; auch Rößelsmühle:

die Mühle liegt an der Einmündung der von Höningen kommenden Straße in die Talstraße 602.

 

Eine Sägemühle mit Mahlgang versehen, im Altleininger Tal gelegen 603 auf Höninger Gemarkung 604. Eine sichere Quelle über das Alter der Sägemühle fehlt. Wahrscheinlich Bestand schon länger eine Mahlmühle. 1818 verkaufte der damalige Besitzer Johann Heinrich Rö­ßel einige zur Mühle gehörende Wiesen an den Freiherrn von Gienanth 605.

 

In den Altleininger Ausfautheiakten ist Johann Georg Hoehn als Eigentümer des Flurstücks Nr. 181/1 eingetragen, „die kleine Säg Mühl, bestehend aus einer Hofraith worauf 3 Wohnhäußer, Scheuer und Säg Mühl stehen ...“ Hoehn zahlte eine Schatzung von 13 fl 54 Xer 606. Sein Rechtsnachfolger ist der Schwiegersohn Georg Schub, der die Kleinsägemühle „von seinem Schwieger Vaters Hoe­hen Vermögen an sich ersteigt“ 607.

 

Unter dem 12.8.1820 wird im Amts- und Intelligenzblatt des Rheinkreises die freiwillige Versteigerung der Kleinsägemühle annon­ciert 608: „... die in dem Altleininger Tal gelegene, sogenannte kleine Sägmühle, bestehend in einem Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Hofraith, Garten und der Sägmühle (welche auch zu einer Mahlmühle eingerichtet werden kann, indem der Fall des Wassers sehr stark ist) [...] auf Begehren des Eigenthümers Heinrich Rößel ...“.

 

Um 1832 war die Sägemühle auch mit einer Mahlmühle und Hanfreibe verbunden 609.

 

Im Urkataster Altleiningen vom 2.10.1841 ist Maria Erna geborene Schreiner, Witwe des Johann I. Müller genannt, als „Müllerin auf der kleinen Sägmühle, bestehend aus Wohnhaus mit Stallung, Schweinställe, Mahlmühle mit 2 Mahl- und einem Schählgang, Han­freib, Schneidmühl.“ Weiter heißt es dort: „Durch den verstorbenen Ehemann laut Ehevertrags vor Notar Moré vom 31. Januar 1823 von dem Vater Johann Jakob Müller zur Aussteuer schenkungsweise erhalten ...“ 610.

 

Die Kleinsägemühle war um 1840 zusammen mit der Rudolphsmühle im Besitz von Valentin (1) Graf 611.

 

Um 1845 besaß Valentin Graf und 1881 Heinrich Krebill die Mühle. Krebill verkaufte sie schließlich an den Juden Kauffmann aus Neulei­ningen. Dieser setzte einen Verwalter namens Geißendörfer ein. Anschließend erscheint eine Familie Friedrich als Sägewerks­besitzer. Friedrich ließ ein neues Wasserrad als Antriebskraft einbauen. Dann folgte Rudolf Bohn als Nachfolger. Sein Vater Chri­stoph Bohn I. be­richtete, daß sein Sohn Rudolf die Sägemühle gemietet hätte, nachdem sie jahrelang leer gestanden hatte und später als Armenhaus genutzt worden war 612.

 

Nach Ansicht von Weber 613wurde die Mühle 1847 von Valentin (1) Graf für 4900 Gulden an Johannes Pfannebecker veräußert.

 

Am 29.3.1877 wurde durch den königlichen Notar L. Gassert in der Zimmermann'schen Wirtschaft in Altleiningen der Nachlaß der ver­lebten Eheleute Jacob *Rössel und Elisabetha Petri von der „kleinen Sägemühle“ versteigert, darunter die Plan-Nr. 724 mit 36 Dec. Flä­che bebaut mit „Wohnhaus mit Stall, Schweinställen, Mahlmühle mit 2 Mahl- und einem Schälgange nebst Hanfreibe, Schneidmühle, Scheuer und Hofraum 'die kleine Sägemühle'“ 614.

 

Es hat wohl der Gutsbesitzer aus Neuleiningen, Benjamin Kaufmann, die Mühle ersteigert. Dieser läßt nämlich am 20.10.1879 die Rö­ßelsmühle versteigern. In der Versteigerungsankündigung vom 4.10.1879 615 ist die Mühle wie folgt beschrieben: „Die im Altleinin­gerthale gelegen sogenannte Rößelsmühle, eine Sägemühle mit 2 Mahlgängen und einem Schälgange. Dieselbe wird von dem durch das Thal fließenden Bache gespeist, hat das ganze Jahr hindurch volle Wasserkraft und kann ihrer günstigen Lage und Einrich­tung we­gen zu jedem Fabrikgeschäft verwendet werden“.

 

Photo:

- Weber, Friedrich Wilhelm: Das Müllerhandwerk in der nordpfälzischen Familie Graf; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 69

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2016/1 Beilage, 1839

 

 

- Mühle am Röhrenbrunnen/Mühle Geißendörfer, Papiermühle am Röhrenbrunnen, Untere Papiermühle:

ursprünglich herrschaftliche Mahlmühle 616. Die Papiermühle liegt wenige Schritte von Röhrenbrunnen entfernt, dessen aus dem Röhren­brunnen fließende Wasser „schon wenige Schritte unterhalb das Rad einer Papiermühle in Bewegung setzen“ 617. 1782 als „vor­derste Müle“ bezeichnet 618.

 

Im Urkataster Altleiningen vom 2.10.1841 werden die beiden Papiermühlen wie folgt unterschieden 619: „... die obere Papiermühle, im Gegensatze zu der Unteren bei dem Brunnenhause resp: Dorfbrunnen ...“. Die Mühle trägt die Plan Nr. 45.

 

1807 heißt es zur Lagebeschreibung der Mühle in einem notariellen Kaufvertrag 620: „Eine Papiermühle, am Rand des Dorfes Altleinin­gen, mit Scheune, Pferdestall, Garten hinter der Mühle und ein Prié hinter der Mühle ... gegen Süden die Verkäufer und der Bach, gegen Rhein Peter Schwerdt, gegen Norden die verheirateten Verkäufer [d.h. in Errungenschaftsgemeinschaft] und gegen Wald Lo­renz Klo­epfer.“

 

Die Mühle lag nur wenige Schritte vom Röhrenbrunnen entfernt und besaß um 1832 ein Mühlrad, das vom Wasser des nahen Röhren­brunnens getrieben wurde. Im 1800 bildete der „jetzige Pflanzgarten bey dieser Mühle noch einen Wasserbehälter, in welchem die schönsten Forellen ihr [...] Wesen trieben. Zur Zeit, da die Burg Altleiningen noch im Wesen war, stand in diesem Behälter ein Haus mit einem Triebwerk, durch welches die Burg mit Wasser versehen wurde ...“ 621.

 

Die Mühle lag südlich des Röhrenbrunnens nahe Altleiningen. Sie erhielt ihren Antrieb durch die Quelle des 20-Röhren-Brunnens, dessen starke Wasserführung den Eckbach weitgehend speist 622. Hierzu heißt es Urkataster Altleiningen 1841: „Der Springbrunnen im Dorf mit 20 Röhren“ und steht im Eigentum der Gemeinde Altleiningen 623. Weiter heißt es dort: „Der Besitzer der Mühle Pl. No. 45 hat das Recht aus der Brunnenstube nebigen Brunnens Wasser mittelst angebrachter Daichel zu seinem Springbrunnen zu leiten.“ 624.

 

Im Urkataster Altleiningen vom 2.10.1841 wird die Lage der Papiermühle wie folgt beschrieben 625: „Der Brunnen in der Mitte des Dorfes [...] ward im J: 1831 wieder schön hergestellt, und strömt sein besonders klares Wasser aus 20 dicken Röhren, um durch einen [...] so­gleich neu gebildeten Bach schon wenige Schritte unterhalb das Rad einer Papiermühle in Bewegung zu setzen.“ Im Urkataster Altleinin­gen vom 2.10.1841 werden die beiden Papiermühlen wie folgt unterschieden 626: „[...] die obere Papiermühle, im Gegensatze zu der Un­teren bei dem Brunnenhause resp: Dorfbrunnen ...“. Weiterhin heißt es im Urkataster 627: „Zu Dorf beim Gemein­debrunnen, Wohnhaus mit Papiermühle [...], Hofraum mit Springbrunnen“, Plan-Nr. C 45). Weiter heißt es 628: „Zu dem sogenannten Springbrun­nen wird das Wasser aus dem Gemeindebrunnen mit 20 Röhren [!] .. geleitet“.

 

1780 kauften „Georg Walter modo Christian Walter“ von Peter Schwenck das Grundstück in Altleiningen lfd.-Nr. 254 Plan-Nr. 134/7„Wohnhaus und Malmühle neben dem Dorf nebst Scheuer, Stallung und Gärten und der Wiß hinter der Scheuer, nach Sonn die Bach[,] nach Rhein der [...] und nach Eiß die Scheuer[,] nach Wald Valentin Kloepfer mit dem Garten dazu, wo die Bach durch läuft. Ist gdgster Herrschaft 12 fl und Mühlpacht 12 M Korn“ 629 630 631.

 

Im Altleininger Beedbuch ist die Mühle wie folgt beschrieben: „Wohnhaus und Mahlmühl neben dem Dorf, beforcht nach Eiß, den Behäl­ter mit der Bach und Adam Louis, nach Rhein Inhaber, nach Sonn die Ochsen Wieß und Mathäus Müller [,] nach Wald Valentin Kloepfer, zinßt gnädigster Herrschaft 12 fl und Mühlenpacht jährl: 6 Mltr Korn. Zu den Eigentumsverhältnissen sind mehrere Perso­nen benannt, die teilweise gestrichen sind; die Reihenfolge kann nicht sicher bestimmt werden, da Jahreszahlen fehlen. Eine vermut­liche Reihenfolge: Peter Nafziger, Henrich Speth, modo Wilhelm Schwenck, modo Balthasar Fetzer, modo Peter Schwenck. Ein Randvermerk lautet: „Georg modo Christian Walther [...] erkaufte Mühl ...“ 632.

 

1784 heißt es in den Ausfautheiakten weiter: „Georg Walter 1782 von Wilhelm Kochendörfer ersteigt... 1784 von seinem Bruder Ge­org Walter [Anm. d. Verf.: Georg Christian Walter] ersteigt fol. 254 Plan-Nr. 134/7 Wohnhauß und Mahlmühle neben dem Dorf ...“. 633

 

Joh. Georg *Walter verkaufte am 29.5.1807 die Papiermühle am Röhrenbrunnen in Altleiningen an Johann Georg *Friedrich 634. Nach dem notariellen Kaufvertrag verkaufen die Eheleute Johann Georg Walter und Eva Catharina geb. Sorg an den Papiermacher Johann Ge­org *Friedrich aus Eisenberg: „Eine Papiermühle, am Rand des Dorfes Altleiningen, mit Scheune, Pferdestall, Garten hin­ter der Mühle und ein Prié hinter der Mühle [...] gegen Süden die Verkäufer und der Bach, gegen Rhein Peter Schwenck, gegen Nor­den die verheirate­ten Verkäufer [d.h. in Errungenschaftsgemeinschaft] und gegen Wald Lorenz Kloepfer. Der ehemalige Weiher mit dem Häuschen, beide sind gelegen an der Grenze, seitwärts von besagter Mühle ...“ 635 636

 

Im Urkataster Altleiningen vom 2.10.1841 ist Johann Georg *Friedrich als Eigentümer verzeichnet: „Zu Dorf beim Gemeindebrun­nen[,] Wohnhaus mit Papiermühle ...“ Weiterhin ist dort vermerkt: „Laut Akt vor Notar Moré vom 29ten Mai 1807 von Georg Walter um 5800 frcs erkauft mit mehreren nachbenannten Grundstücken“ 637.

 

1855 ließen die Erben von Johann Georg Friedrich das gesamte Anwesen in Altleiningen versteigern. Die Mühle wurde von Jakob Hochs­tettler aus Eisenberg für 2620 Gulden ersteigert. Dieser verkaufte die Mühle schon 1861 an Jakob Bickerich und den aus Ebertsheim stammenden Georg Leonhard Geißendörfer 638.

 

im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 genannt die Firma „Gei­ßendörfer Georg Leonhard, Müller und Mehlhändler, Eigenthümer Georg Leonhard Geißendörfer“ 639.

 

 

Wie sich aus einer Versteigerungsnotiz vom 2.10.1874 ergibt, war Bickerich der Schwiegervater des genannten Geißendörfer. Am 2.10.1874 ließ Michael Thomann aus Grünstadt den Besitz des Geißendörfer und der Kinder der verstorbenen Anna Maria Bickerich öf­fentlich versteigern. Steigerer war der Händler Karl Theobald. Im Güter­verzeichnis ist nur noch von einer Mühle die Rede. Das Papier­machen war anscheinend damals bereits eingestellt 640.

 

Um 1872 war L. Geißendörfer als Müller auf der Mühle am Röhrenbrunnen 641. Es dürfte sich bei ihm um Leonhard Geißendörfer handeln (°° mit Anna Maria Bickerich, Vater der Anna Maria Geißendörfer, ~ 15.11.1863 in der ev. Kirche in Altleiningen). Es han­delt sich bei ihm wohl auch um den NN. Geißendörfer, der 1881 auf der Kleinsägemühle als Verwalter des Eigentümer Heinrich Kre­bill auf der angegeben ist.

 

Im Grünstadter Anzeiger Nr. 94 vom 7.8.1872 befindet sich folgende Annonce: „Mittwoch den 21. August 1872 [...] zu Altleiningen [...] läßt L. Geißendörfer, Müller von da, [...] in Eigenthum versteigern: seiner zu Altleiningen in der Mitte des Dorfes gelegene Müh­le sammt Nebengebäuden mit 2 Mahlgängen und einem Schälgange, neuester Construction, dann Pflanzgarten und 31/2 Morgen Wie­sen. Die Wie­se hat 151/2' Gefäll, liegt in der Nähe eines Brunnens mit 20 Röhren und das Wohnhaus mit 6 Zimmern ist neu erbaut“ 642.

 

Photo:

- Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 47

 

 

- Neumühle:

nahe beim Neuhof, westlich von Altleiningen am Eckbach gelegen, unterhalb der Oberen Papiermühle 643 auf der Gemarkung Hönin­gen/Neumühle 644 und trägt im Urkataster die Plan-Nr. 424a 645.

 

Der Höninger Prior Johann Sunsbeck, der auch das Kloster mitsamt der Klosterkirche renovierte, erbat sich von dem Landgrafen Hesso von Leiningen die Erlaubnis, weiteres Ackerland in der Umgebung des Neuhofs urbar machen zu dürfen. Des weiteren führte er auch am Neuhof selbst Baumaßnahmen aus und legte 1455 in seiner Nähe eine Mühle, die Neumühle, an 646.

 

1455 ergeht durch Hesso Graf von Leiningen die „Bewilligung und Erlaubnus, daß Prior und Convent des Closters zu Heyne uff sei­nem Wasser bei dem Nuwen Hofe hinter Alten-Lyningen gelegen eine Müle bauwen mögen“ 647.

 

1457 erteilen Pfalzgraf Friedrich und Markgraf Carl zu Baden beiden Grafen zu Spanheim die Bewilligung, wodurch dieselben die vom Kloster Höningen „in ihrer Herrlichkeit Wasser und Weiden Alten-Leiningen hinter Heyne [Anm. d. Verf.: = Höningen] uff dem ihren bie dem Nuwen Hofe off dem Flecken genannt, off dem Werehuse gelegene erbaute Mühle gut heißen und ihnen keinen Eintrag zu tun ver­sprechen.“ 648

 

In der sog. Bayeri­schen Fehde, in deren Verlauf Graf Emich VIII. von Leiningen, die Klöster Limburg und Höningen überfiel, wurde auch der Neuhof 1507 heimgesucht und der Hof in Brand gesteckt 649.

 

Im 19. Jh. war Philipp Karl *Graff (13.5.1812 Waldmühle bei Neuhofen - 6.7.1880 Neuhofen) aus der Waldmühle bei Neuhofen zeit­weise Müller auf der Neumühle in Altleiningen 650.

 

Nach dem Urkataster Altleiningen vom 2.10.1841 ist die Witwe Magdalena geb. Schmitt, Witwe des Christian Wiegel die Betreiberin der „Neumühle im Thal, Wohnhaus mit Mahlmühle mit 2 Gäng, 1 Schälgang, Scheuer mit Stallung und Hofraum“. Dort heißt es wei­ter: „Den ganzen Besitz durch den im Dorfe 1840 verlebten Ehemann laut Akt vor Notär Rauh vom 27ten September 1838 von Salo­mon Kauf­mann von Neuleiningen um 5000 fl erkauft“ 651.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2016/2 Beilage, 1839

 

 

- Oligmühle bei Altleiningen:

die Oligmühle in Altleininger Gemarkung wird 1580 urkundlich erwähnt in einem Kaufbrief über 2 Morgen Acker „bei der Ohlig­mühlen in Altleininger Gemarkung gelegen“ 652.

 

 

- Papiermühle am Röhrenbrunnen, Untere Papiermühle:

s. Mühle am Röhrenbrunnen, Mühle Geißendörfer

 

 

- Papiermühle, obere, Papiermühle am Neuhof, Heschongs Papierfabrik:

die Papiermühle lag am Eckbach oberhalb (westlich) von Altleiningen 653, und gehörte zur früheren Gemarkung Höningen 654.

 

Zur Lage der Papiermühle heißt es in der notariellen Urkunde vom 9.11.1810 655: „Papiermühle dem Neuhof gegenüber am Altleinin­ger Wald gelegen“.

 

Die obere Papiermühle lag westlich des Dorfes Altleiningen zwischen Neumühle [beim Neuhof] und dem Unterselighof, direkt unter­halb des Weihers „Ober der Papiermühle“ 656 und trägt im Urkataster die Plan-Nr. 400a 657.

 

Johann Georg *Knoeckel war um 1787 Müller auf der Oberen Papiermühle in Altleiningen 658.

 

Der Papiermacher (Johann) Georg *Walter verpachtete mit notariellem Vertrag vom 9.11.1810 seine Papiermühle an den Papierma­cher Peter Theodor Röll, gebürtig in Hamm in Westfalen, gegenwärtig wohnhaft in Neustadt an der Haardt, für die Dauer von 12 Jah­ren be­ginnend ab 1.5.1811 bis 1.5.1823. Die jährliche Pacht war fix und betrug 250 Gulden in Gold- oder Silbermünzen zahlbar [Anm. d. Verf.: also keine Assignaten]. Der Pächter übernahm für die Dauer des Pachtvertrages alle auf der Mühle ruhenden Abgaben und Lasten und war außerdem verpflichtet, „das lauffende Werck auf seine Kosten zu unterhalten“. Außerdem wurde dem Pächter für den Fall des Ver­kaufs der Papiermühle ein Vorkaufsrecht eingeräumt 659.

 

Im Amts- und Intelligenzblatt des Rheinkreises wird am 10.9.1820 die Versteigerung annonciert, nämlich „die dem Theodor Röll von Alt­leininger zugehörigen, im Banne von Altleiningen gelegene, zur Papiermühle eingerichtete sogenannte herrschaftliche Sägemühle ...“ 660.

 

Lehmann bezeichnet 1832 die Papiermühle beim Neuhof als „Heschongs Papierfabrik“ 661.

 

Im Urkataster Altleiningen vom 2.10.1841 werden die beiden Papiermühlen in Altleiningen wie folgt unterschieden : „... die obere Pa­piermühle, im Gegensatze zu der Unteren bei dem Brunnenhause resp: Dorfbrunnen ...“ .662

 

Die obere Papiermühle Altleiningen war eine Gründung der Familie Lorch, wahrscheinlich der Annweiler Linie. Sie wurde betreiben von Vertretern der angeheirateten Familie Knoeckel und Roedter. Die erste urkundliche Nachricht stammt von 1787. Laut Eintragung im Kir­chenbuch ließen am 24.4.1787 Johann Georg Knöckel und seine Ehefrau Anna Barbara Lorch ihren am 23.4.1787 geborenen Sohn Jo­hann Friedrich Knöckel taufen. Gevattersleute waren Carl Theodor *Friedrich, Papiermacher aus Eisenberg [Anm. d. Verf.: 4xUrgroßon­kel von Eberhard Ref; Bruder der Charlotte Christiane Friedrich verh. Mann; Sohn des Johann Henrich Friedrich, 5xUr­großvater von Eberhard Ref], Johanna Catharina Pohlander (Bohlander) aus Albisheim, Johann Friedrich Lorch aus Annweiler und dessen Ehefrau Ma­ria Sophia Lorch 663.

 

Nach dem Urkataster Altleiningen vom 2.10.1841 ist der Papiermüller Ludwig *Roedter der Eigentümer der oberen Papiermühle 664. Dort heißt es weiter: „Laut Akt vor Notär Köster zu Dürkheim vom 27ten April 1840, bei der Theilung und Gleichstellung des errungenschaftlic­hen Vermögens der Ehe mit der verstorbenen Ehefrau Anna Klara geborenen Werntz als Antheil zum Eigenthum zugefal­len“ 665. Roed­ter, „Papiermüller in Höningen auf der oberen Papiermühle Steuergemeinde Altleiningen“ zahlte 1841 eine Grundsteuer von 1 Gulden 666.

 

In der Grünstadter Zeitung vom 1.10.1887 wird die freihändige Versteigerung der Papiermühle gelegen in der Gemarkung Altleinin­gen für den 15.11.1887 annonciert: „Dienstag, den 15. Novbr. 1887 [...] zu Hertlingshausen in der Wirthschaft von Friedrich Bohnen­stiel, lassen die Herrn Jean Göbels, Oeconom in Ludwigshafen a. Rh. Und Jean Barth, Privatmann in Dürkheim a. H., ihr im Bann Altleiningen gelegenes Mühlenanwesen – Wohnhaus mit Säg-, Mahlmühle Keller, Nebengebäuden, mit Wiesen und Ackerland, nebst einem ca. 5 Morgen großen Fischweiher – die sogenannte Papiermühle [...] versteigern. Das Wasser hat ein Gefäll von ca. 22 Fuß, und ist daher das Anwesen zum Betriebe einer Mahl- und Schneidmühle besonders geeignet. Behufs näherer Auskünfte wollen sich Lieb­haber an Herrn Bürgermeister Berg in Hertlingshausen wenden“ 667. [Anm. d. Verf.: aus der Annonce ergibt sich nicht zweifels­frei, um welche der beiden Papiermühle in Altleiningen es sich handelt. Da die Versteigerung in Hertlingshausen erfolgt, und der Bürger­meister von Hertlingshausen Auskünfte geben kann, dürfte es sich obere Papiermühle handeln. Auch wird als Lage der Mühle nicht der Ort Altleiningen (wo die Pa­piermühle Friedrich lag), sondern die Gemarkung Altleiningen angegeben].

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2016/2

 

Literatur/Urkunden:

- Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S.14

 

 

- Papiermühle, untere:

s. Mühle am Röhrenbrunnen, Mühle Geißendörfer

 

 

- Pulvermühle:

s. Kupferthal

 

 

- Rößelsmühle:

s. *Kleinsägemühle

 

 

- Rudolphsmühle:

auch Hetschmühle 668; nach Christmann identisch mit der Schloßmühle 669. 1762 liest man „Rudolphsmühle“ 670, ebenso 1828 671, 1836 „Die Rudolphsmühle unter der Burg und im Kupferthale gelegen“ 672; 1886, 1916, 1941 und 1963 wird sie nicht genannt; aber amtlich gilt immer noch „Schloßmühle“ 673.

 

In den Ausfautheiakten von Altleiningen heißt es unter lfd.-Nr. 197, Flurstück 197/1: „Frantz Eitelmann, Hauß und Mühl, die Rudol­phs-Mühl genannt, am Thier-Garten, beforcht nach Rhein der Thiergarten, Wieß, nach Sonn Herrschaftlicher Garten Wald, nach Ei­ßen Schmelzer Wog, nach Wald der Herrschaftliche Weyher, ist als eine der schlechtesten Mühlen zeither gehalten und sind statt im Morgen­buch stehenden 30 fl verschätzt worden [mit] 20 fl.[;] gibt [...] Pfacht 8 Mltr Korn ...“ 674 Dort ist als nachfolgender Eigentü­mer genannt „modo Georg Matthes Nikles“. Weiter heißt es: „obiges hat Georg Matthes Nickles von seinen Geschwistern übernom­men“ 675.

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 676 heißt es: “Nikels Mathias Rudolphsmühle 1 Mahlgang Altleiningen“.

 

Im Urkataster Altleiningen vom 2.10.1841 wird die Lage der Rudolphsmühle wie folgt beschrieben: „Die Rudolphsmühle unter der Burg im Kupferthale gelegen“ 677 678, Plan-Nr. 219a 679.

 

Im Urkataster Altleiningen vom 2.10.1841 heißt es weiter:“ Valentin *Graf, Müller. Die Rudolphsmühle, Wohnhaus, Mahlmühle mit einem Gang, Stallung, Scheuer und Hofraum. [...] Den ganzen Besitz laut Akt vor Notar Rauh vom 21ten Juli 1836 vom Vater Gott­fried und Bruder Gottfried Graf um 1200 fl erkauft ...“ 680.

 

Im Kupfertal, hart an der Straße, da wo die große Schleife ist, befand sich eine Getreidemühle, die den Betrieb schon im 19. Jh. einge­stellt hat; von ihr sind keine Reste mehr vorhanden; die Mühle war nach dem ursprünglichen Besitzer namens Rudolph genannt. Die letz­ten Eigentümer hießen Graf und Pfannebecker 681.

 

Eine von Fr. W. Weber anhand von Material aus dem LA Speyer 682 erstellte Liste, umfaßt mehrere Mühlen, darunter auch eine Reihe von Eigentumsmühlen außerhalb der Leiningischen Kernlande [Anm. d. Verf.: nach Wasserläufen], enthält u.a. die Rudolfsmühle im Kupfer­tal unterhalb der Burg Altleiningen 683.

 

Die Rudolphsmühle war um 1840 zusammen mit der Kleinsägemühle im Besitz von Valentin (1) Graf 684.

 

1872 läßt der letzte Eigentümer, Valentin *Pfannenbecker, die Mühle freiwillig versteigern. Die Veröffentlichung des bevorstehenden Ver­steigerungstermin im Grünstadter Anzeiger Nr. 74 vom 22. Juni 1872 hat folgenden Wortlaut: „ Mittwoch, den 26. Juni 1872, nachmit­tags 2 Uhr, zu Altleiningen im Wirthshause von Zimmermann, läßt Herr Valentin Pfannenbecker sein im Banne von Altlei­ningen gelege­nes Anwesen: Plan-Nro. 219-222: 313 Decimalen Fläche, darauf ein Wohnhaus mit Mahlmühle, „die Rudolphsmühle“ genannt, nebst Scheuer, Stallung, Hof, Garten, Acker, Wiesenland und Weiher [...] unter günstigen Bedingungen freiwillig zu eigen versteigern.“ 685

 

Die unweit der Ruine Altleiningen gelegen Mahlmühle wurde 1875 abgebrochen 686.

 

Anm.: wenn Christmanns Ansicht zutrifft, daß die Rudolphsmühle auch als „Hetschmühle“ (d.i. eine oberschlächtige Kleinmühle) be­zeichnet wurde, dann kann sie nicht mit der Schloßmühle übereinstimmen. Wie die Photos der Schloßmühle deutlich zeigen, ist diese eine große, reiche Mühle, nicht aber eine kleine „Hetschmühle). Außerdem liegt die Rudolphsmühle im Kupfertal nördlich der Burg Altlei­ningen, während die Schloßmühle im wesentlich wasserreicheren Eckbachtal, südöstlich der Burg Altleiningen liegt.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2016/1 Beilage

 

 

- Sägmühle Roedter et Schaaf:

1841 in den Grundsteuerakten Altleiningen genannt. Eigentümer sind „Roedter et Schaaf aus Hardenburg“. Die Sägmühle steht auf ei­nem Hausplatz am Wald. Die Grundsteuer beträgt jährlich 1 Gulden 687.

 

 

- Sägemühle zwischen Altleiningen und Hertlingshausen:

+++noch zu bearbeiten+++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C28 Nr. 138: Verpachtung der Sägemühle zwischen Altleiningen und Hertlingshausen, 1758-1779

 

 

- Schloßmühle:

heute Anwesen Schloßmühle 2 688, gehört heute zur Jugendhilfeeinrichtung St. Raffael der Caritas, Schloßmühle 1, die in den Gebäu­den der früheren Schloßmühle ihren Anfang nahm.

 

Nach Christmann 689 identisch mit der Rudolphsmühle. 1762 liest man „Ru­dolphsmühle“ 690, ebenso 1828 691, 1836 „Die Rudolphs­mühle unter der Burg und im Kupferthale gelegen“ 692; 1886, 1916, 1941 und 1963 wird sie nicht genannt; aber amtlich gilt immer noch „Schloßmühle“ 693.

 

Anm.: wenn Christmanns Ansicht zutrifft, daß die Rudolphsmühle auch als „Hetschmühle“ (d.i. eine oberschlächtige Kleinmühle) be­zeichnet wurde, dann kann sie nicht mit der Schloßmühle übereinstimmen. Wie die Photos der Schloßmühle deutlich zeigen, ist diese eine große, reiche Mühle, nicht aber eine kleine „Hetschmühle). Außerdem liegt die Rudolphsmühle im Kupfertal nördlich der Burg Altlei­ningen, während die Schloßmühle im wesentlich wasserreicheren Eckbachtal, südöstlich der Burg Altleiningen liegt.

 

In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindlichen Mühlen vom 15.12.1817 694 heißt es: “Krebill Heinrich Schloßmühle [,] 2 Mahlgänge Altleiningen.“ Die Mühle wurde 1817 auch als Ölmühle betrieben 695.

 

Im Urkataster Altleiningen vom 2.10.1841 zu Plan-Nr. 695 „Mühle im Unteren Dorf“ ist Heinrich Krebill, Müller als Eigentümer der Plan-Nr. 695 „Wohnhaus mit Mühle, mit zwei Mahlgängen, 1 Schälgang und Ölmühle ...“ eingetragen. Dort heißt es weiter:“ Laut Akt vor No­tar Moré vom 15. April 1819 von der Mutter Agnes Krebill geborene Würtz schenkungsweise übertragen erhalten ...“ 696. In der Karte von 1839 ist das Grundstück Plan-Nr. 695 am östlichen Ende des Dorfes unterhalb des Schlosses Altleiningen als letztes Haus rechts der Straße, am Eckbach, eingezeichnet 697. Hieraus ergibt sich zweifelsfrei, daß Schloßmühle und Rudolphsmühle ver­schiedene Mühlen sind und die Ansicht von Christmann 698 unzutreffend ist. Dies wird zusätzlich dadurch unterstrichen, daß die Na­men der Müller auf der Schloßmühle Eytelmann, Krebill, Würtz und später Löwenberg, sämtlich auf mennonitische Familien hinwei­sen.

 

Mit Kaufurkunde vom 8.11.1740 mit (Pergament mit Siegel; im Besitz von Herrn Hartmut Müller, Alzey) verkaufen Johann Georg *Eytel­mann und Ehefrau Anna Dorothea ihre "unterhalb dem Dorf gelegene Mahl- Mühle" (wohl die Schloßmühle) samt allem auf­gezählten Zubehör an Abraham Sender (?), Müllermeister in Dürkheim an der Haardt und Ehefrau Anna Christina NN. 699.

 

Laut Akt vor Notar Moré vom 15. April 1819 hat der Müller Heinrich Krebill die „Mühle im Unteren Dorf“ von der Mutter Agnes Krebill ge­borene Würtz schenkungsweise übertragen erhalten ...“ 700.

 

Thomas Löwenberg (1849 - 1928, Mennonitenprediger in Ibersheim, gebürtig vom Weierhof) war 1878-1880 dort, um seinen Bruder August *Löwenberg, der die Mühle bewirtschaftete, vor dem Ruin zu retten, was ihm aber nicht gelungen ist. Von dort brachte er eine Urkunde vom 8.11.1740 mit (Pergament mit Siegel), in der Johann Georg Eytelmann und Ehefrau Anna Dorothea ihre "unter­halb dem Dorf gelegene Mahl- Mühle" samt allem aufgezählten Zubehör an Abraham Sender (?), Müllermeister in Dürkheim an der Haardt und Ehefrau Anna Christina verkaufen 701.

 

Am 20.4.1892 kauften Max von Vermoog, Kaufmann und Andreas Wolfert, Privatier, beide in Karlsruhe wohnhaft die Schloßmühle 702. Am 13.5.1892 wurde die Mühle Plan-Nr. 695 mit 2 Mahlgängen und einem Schälgang, Ölmühle etc. von den Eigentümern Max von Verm­oog, Kaufmann und Andreas Wolfert, Privatier, beide in Karlsruhe wohnhaft an den Müller Heinrich *Schiffer, wohnhaft in Kleinkarl­bach verpachtet 703. 1927 wurden die Gebäude vom Caritasverband Speyer gekauft; die Paulusbrüder aus Queichheim rich­teten hier ein Haus zur Resozialisierung entlassener Strafgefangener ein. Später wurde das Haus von dem Hildegardisschwestern übernommen und zu einem Erholungsheim für Mütter und Kindern umfunktioniert Heute befindet sich hier eine Jugendhilfeeinrich­tung der Caritas.

 

Die unter Denkmalschutz stehenden früheren Mühlengebäude werden wie folgt beschrieben: Anwesen Schloßmühle 2, ehemalige Schloßmühle, stattlicher Dreiseithof, 18./19. Jh., im Kern spätbarocker Krüppelwalmdachbau, rückwärtig bez. 1852, kath. Kirche St. Mar­tin (ehemalige Scheune), Mansarddachbau, 1933, bauzeitliche Glasfenster und Figuren, Spolie bez. 1762 704.

 

Photo der Schloßmühle:

- Heiberger, Hans: 1200 Jahre Altleiningen, a.a.O., S. 70

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. S. 273

 

 

- Thalmühle:

am 8.1.1571 wird der Neubau einer „Mühl im Thal Altleiningen“ herrschaftlich genehmigt 705. Diese wird auch als „Thalmühle“ bezeich­net. Im Knoch'schen Repertorium heißt es 706: „Thal mühle erbauet 1571“. Im gleichen Repertorium wird auf die Frondienste „zur Mühle im Altleininger Thal“verwiesen 707. ++++klären: welche Mühle++++

 

 

 

 

 

Alzey:

s. auch OT *Dautenheim, OT *Schafhausen, OT *Weinheim

 

verbandsfreie Stadt im Lk Alzey-Worms; war ursprünglich kurpfälzisch, aber nicht zur historischen Pfalz von 1816 gehörig. Sitz des kur­pfälzischen Oberamts Alzey. Das Oberamt Alzey umfaßte im 18. Jh. insgesamt 77 Dörfer und war verwaltungsmäßig gegliedert in das Ober­amt selbst sowie die Unterämter Erbes-Büdesheim und Freinsheim 708.

 

 

Kirchenbücher:

das reformierte Kirchenbuch Albig, das lutherische Kirchenbuch Alzey (1686-1798) und das kath. Kirchenbuch Heimersheim sind über Internet auf der Homepage der Gemeinde Kettenheim abruf­bar unter 709: http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/le­ben/kir­chenbuecher.php?navid=27. Der Heimersheimer Bürger Gerd Braun hat im Jahr 2003 das Kirchenbuch der Katholischen Pfar­rei Heimers­heim aus den Jahren 1700 bis 1798 abgeschrieben, bearbeitet und auf elektronischen Dateien neu archiviert.  Zu der Pfar­rei Heimers­heim gehörten damals auch die Gemeinden Albig, Bermersheim und Lonsheim. In den Jahren 2006 und 2007 hat Gerd Braun dann das Lutherische Kirchenbuch Alzey der Jahre 1686 bis 1798 bearbeitet und archiviert. Zur Lutherischen Pfarrei Alzey ge­hörten auch die Lu­theraner aus Albig. Im Jahr 2010 folgte dann die Übertragung und Archivierung des Reformierten Kirchenbuches Albig, das die Jahre 1690 bis 1798 umfasst 710. 

 

 

Mühlen:

bei Goswin Widder heißt es 1787: „Durch die Stadt lauft die sogenannte Selse, vor Alters Salusia, auch Salisus genannt. Diese Bache entspringt zu Orbis im Nassau-Weilburgischen Gebiete, rinnet nach Mauchenheim und nimmt die von Weinheim kommende Steinba­che auf, flieset sofort anhero und von da nach Freimersheim, Bös-Köngernheim, Odernheim etc. Sie treibet oberhalb der Stadt die dem Deutsche Orden gehörige Rechen-Mühle, und die Hundheimische Peter-Mühle, in der Stadt aber die … der geistlichen Verwal­tung zu­ständige Stadtmühle, die Kameral-Antoniter, und die Fortmühlen. In der städtischen Gemarkung vereinigt sich auch noch die von Ket­tenheim kommende Mühlbach mit gedachter Selse, und treibet die Kameral-Erbbestands-Raumühle.“ 711

 

Am 12.6.1386 wird die Mühle des Deutschordens in der Alzeyer Gemarkung urkundlich erwähnt: Revers des Jeckeln Müllers über die von des deutschen Hauses Kommentur zu Koblenz erblich bestandene Mühle in der Alzeyer Gemarkung gelegen bei dem Stege für acht und zwanzig Schilling Heller jährlicher Gülte 712.

 

Am 4.7.1447 wird ein Kaufbrief über die Alzey gelegene Mühle abgeschlossen 713. +++klären: welche Mühle+++

 

Literatur/Urkunden:

- Schultze-Strasser, Kathrin u. Claus Rosenberg Mühlen im Alzeyer Land ; in: Allgemeine Zeitung <Mainz> / Alzey. - 1994, 175 vom 30.7., S. 15; 176 vom 1.8., S. 10; 180 vom 5.8., S. 12; 181 vom 6.8., S. 14; 186 vom 12.8., S. 12; 187 vom 13.8., S. 15; 190 vom 17.8., S. 14, 1994

 

 

- Döngesmühle:

im Verzeichnis der Ortschaften etc. im Großherzogtum Hessen vom September 1839 ist die Döngesmühle in Alzey mit 8 Einwohnern aufgeführt 714.

 

 

- Eichenmühle (?):

im ältesten Zinsbuch der Pfalzgrafen von 1401 wird an den Werner Winter von Alzey ein Burglehen vergeben, darunter: „Item von myns herren ,mulen zu Altzei by der ychen zehen malter korns.“ 715.

 

 

- Fortmühle:

in der Stadt Alzey gelegen. Bei Goswin Widder heißt es 1787 hierzu: „Durch die Stadt lauft die sogenannte Selse, vor Alters Salusia, auch Salisus genannt. Diese Bache entspringt zu Orbis im Nassau-Weilburgischen Gebiete, rinnet nach Mauchenheim und nimmt die von Weinheim kommende Steinba­che auf, flieset sofort anhero und von da nach Freimersheim, Bös-Köngernheim, Odernheim etc. Sie trei­bet oberhalb der Stadt die dem Deutsche Orden gehörige Rechen-Mühle, und die Hundheimische Peter-Mühle, in der Stadt aber die … der geistlichen Verwal­tung zuständige Stadtmühle, die Kameral-Antoniter, und die Fortmühlen“ 716

 

Um 1701 war Philipp Weber der Müller auf der Fortmühle; °° mit Elisabetha NN; Vater der Anna Margaretha Weber (geb. 19.12.1701 Al­zey, ~ 26.12.1701 Alzey); Pate bei ihrer Taufe war Anna Margaretha NN., Ehefrau des Würtzmüllers Hanß Peter 717.

 

 

- Kellermühle:

s. Wahlheim

 

 

- Mittlere Mühle:

die Mühle ist 1401 in einer Lagebeschreibung eines Alzeyer Lehens von 1401 erwähnt. Im ältesten Zinsbuch der Pfalzgrafen von 1401 heißt es bei einem an Henne Wilche von Altzei gegeben Lehen: „Item ein wiese oben an der mittel molen.“ 718.

 

 

- Raumühle bei Alzey:

die Raumühle, die am Weidaser Bach auf der Gemarkungsgrenze von Alzey, Dautenheim und Gau-Heppenheim steht, scheint ehe­mals zum Besitz des Alzeyer Klosters Heilig Geist (an St. Johann) gehört zu haben. Im 17./18. Jh hatte sie nämlich Grundzins an die Schaff­nerei St. Johann zu zahlen 719.

 

Bei Goswin Widder heißt es 1787: „Durch die Stadt lauft die sogenannte Selse, vor Alters Salusia, auch Salisus genannt. Diese Bache entspringt zu Orbis im Nassau-Weilburgischen Gebiete, rinnet nach Mauchenheim und nimmt die von Weinheim kommende Steinba­che auf, flieset sofort anhero und von da nach Freimersheim, Bös-Köngernheim, Odernheim etc. Sie treibet oberhalb der Stadt die dem Deutsche Orden gehörige Rechen-Mühle, und die Hundheimische Peter-Mühle, in der Stadt aber die … der geistlichen Verwal­tung zu­ständige Stadtmühle, die Kameral-Antoniter, und die Fortmühlen. In der städtischen Gemarkung vereinigt sich auch noch die von Ket­tenheim kommende Mühlbach mit gedachter Selse, und treibet die Kameral-Erbbestands-Raumühle.“ 720

 

Müller auf der Raumühle war NN. Lucius; seine Tochter Gertrauda Lucius war mit dem 1811 verstorbenen Alsheimer Landwirt, Kauf­mann und Adjunkt Philipp Rudolf Hirsch verheiratet 721.

 

 

- Rechenmühle bei Alzey:

die Mühle gehörte dem Deutschen Orden. Bei Goswin Widder heißt es 1787: „Durch die Stadt lauft die sogenannte Selse, vor Alters Sa­lusia, auch Salisus genannt. Diese Bache entspringt zu Orbis im Nassau-Weilburgischen Gebiete, rinnet nach Mauchenheim und nimmt die von Weinheim kommende Steinba­che auf, flieset sofort anhero und von da nach Freimersheim, Bös-Köngernheim, Odern­heim etc. Sie treibet oberhalb der Stadt die dem Deutsche Orden gehörige Rechen-Mühle, und die Hundheimische Peter-Mühle, in der Stadt aber die … der geistlichen Verwal­tung zuständige Stadtmühle, die Kameral-Antoniter, und die Fortmühlen. In der städti­schen Gemarkung ver­einigt sich auch noch die von Kettenheim kommende Mühlbach mit gedachter Selse, und treibet die Kame­ral-Erbbestands-Raumühle.“ 722

 

Um 1714 war Johannes Engelhart der Rechenmüller; °° mit Anna Catharina NN (sie ist Patin am 11.2.1711 in Alzey bei der Taufe der Anna Catharina Ficht) 723; Johannes Engelhart ist der Vater des Johann Nicolaus Engelhart, welcher der außerehelichen Zeugung ei­nes Sohnes bezichtigt wird. Im luth KB befindet sich unter dem 12.12.1714 der Taufeintrag des Johann Erhard Nick. Dabei bemerkt der luth Oberpfarrer Johannes *Froebelius 724 im Kirchenbuch: „Maria Elisabetha Nick, hinterlassene Tochter von weyland Hanß Pe­ter Nick, ge­wesener Schäfer in Kerzenheim, Ihro Hochgräflich Nassau Weilburgischen Excellenz zugehörig, welche sich in ihrem le­digen Stand be­trügen lassen, ein unehelich Kind zur Welt geboren, vor den Vatter angegeben Johann Nicolaus Engelhart. Johannes En­gelharten Re­chenmüllers bey Altzey Sohn“ 725. Am 17.3.1716 wird als Pate bei der Taufe der Johanna Magdalena Mäurer in Alzey ge­nannt der „Jo­hann Jacob Engelhart, lediger Sohn von Meister Johannes Engelhart, Müller in der Rechenmühle 726. Am 13.6.1718 ist Pate bei der Taufe des Johann Nicolaus Sorger in Alzey der „Johann Nicolaus Engelhard, eheleiblicher Sohn von … Engelhard, Re­chenmüller“ 727.

 

Am 7.7.1720 wird in Alzey getauft der Johann Adam Engelhart (geb. 5.7.1720Alzey), Sohn des „Johann Georg Engelhart, Rechen­müller und Ehefrau Anna Clara“ (Tochter des Müllers in Heddesheim/Rheinhessen, Johann Philipp Knecht und der Agnesa NN.). Pate war „Jo­hann Adam Knecht, Müller zu Hochstät­ten auf der Alsenz“ 728. Am 18.1.1722 wird in Alzey getauft die Agnesa Engelhart (geb. 15.1.1722 Alzey), Tochter von „Johann Georg Engelhart, Bürger und Rechenmüller bei Alzey und Ehefrau Anna Clara“. Patin war „Agnesa, Ehefrau von Johann Philipp Knecht, Müller in Heddesheim auf der Güldenbach als Schwiegermutter“ 729. Am 13.5.1723 wird getauft der Sohn Hans Georg Engelhart (geb. 9.5.1723 Alzey) 730.

 

 

- Stadtmühle:

heute Spießgasse 66; 1341 erhielt das Zisterzienserinnen Kloster Himmelgarten in Alzey eine großzügige Zuwendung: als Treuhän­der des verstorbenen Ritters Gerhard Rattan übergaben Abt Jacob Rattan vom Kloster Münsterdreisen, die Ritter Gerhard von Win­nenberg und Johann Truchsess von Alzey sowie Emiche Selege und Wenze Wirt dem Kloster „zu den hymelgarten“ 100 Mltr Korn­geld. Die Schen­kung war mit der Auflage versehen, daß das Kloster jede Woche zwei Malter in derjenigen Mühle mahlen ließ, die einst dem Ritter Her­bold Hasenuel gehört hatte und in der Stadt Alzey lag (d.i. die Stadtmühle). Der Müller sollte davon das Molter, d.h. den Mahllohn neh­men und das Mehl an das Backhaus geben, das vormals ebenfalls im Besitz des Ritters Herbord gewesen war. 731.

 

Nach der Almosenstiftung des Ritters Gerhard Rattan von 1341 standen dem Alzeyer Zisterzienserinnenkloster Himmelgarten u.a. 23 Mltr ewige Gülten von der Stadtmühle und dem an ihr liegenden Backhaus zu 732.

 

Die Stadtmühle in der Stadt Alzey wird auch 1401 erwähnt. Im ältesten Zinsbuch der Pfalzgrafen von 1401 heißt es: „Item Syfrid vom Stein, ritter, hat empfangen. Item zu manlehen eyn mole ußen an der alten stadt Altzei.“ 733.

 

Um 1699 war Johannes Lang († vor 18.3.1714) der Stadtmüller in Alzey; lutherisch; °° mit Juliana Catharina NN.; Vater der Maria Mar­garetha Lang (geb. 27.6.1699, ~ 2.7.1699 Alzey) 734, des Johann Leonhard Lang (geb. 25.8.1702, ~ 27.8.1702) 735, des Georg Friedrich Lang (geb. 9.10.1705, ~ 11.101.1705 Alzey) 736, der Sybilla Margaretha Lang (geb. 8.3.1708 Alzey, ~ 14.3.1708 Alzey) 737, der Maria Eli­sabetha Lang (geb. 21.11.1710 Alzey, ~ 23.11.1710) 738,

 

Der Stadtmüller Johannes *Lang samt Frau wird in der Untertanenliste des kurpfälzischen Oberamtsamts Alzey von 1698 genannt 739. Der Stadtmüller Johannes Lang war am 20.9.1699 Pate in Alzey bei der Taufe des Johannes Schneider 740 und am 2.6.1710 bei der Tau­fe des Johannes Berckhöffer 741. Am 4.3.1711 ist Patin bei der Taufe der Juliana Catherina Meyer die „Juliana Catherina, Ehefrau von Jo­hannes Lang, Bürger und Stadtmüller, dahier“ 742. Am 18.3.1714 ist Patin bei der Taufe des Johannes Fischt in Alzey, „die Anna Margare­tha Lang, Jungfer Tochter von Johannes Lang selig, gewesener Stadtmüller dahier“ 743 und ebenfalls am 25.7.1719 die „Anna Margare­tha, hinterlassene Jungfer Tochter von weyland Johannes Lang, gewesener Bürger und Stadtmüller“ 744. Die Mühle wurde von der Witwe Juliana Catharina NN., Wwe. Lang fortgeführt; diese ist am 24.10.1714 Patin bei der Taufe des Philipp Schnei­der in Alzey, im luth. KB Al­zey benannt als „Juliana Lang, Stadtmüllerin dahier“ 745.

 

Seit Nachfolger als Stadtmüller ist ab ca. 1715 der Sohn 746 Johann Philipp *Lang, °° mit Anna (Johanna) Maria NN. (sie ist Patin am 25.9.1715 in Alzey bei der Taufe der Anna (auch Johanna) Maria Meyer 747 und ebenfalls am 11.3.1717 bei der Taufe der gleichnami­gen Anna Maria Meyer 748. Aus der Ehe stammt die Tochter Maria Juliana Lang (geb. 6.5.1717 Alzey, ~ 9.5.1717 in der luth. Kirche in Alzey. Patin bei ihrer Taufe ist die Maria Catharina, Ehefrau des leiningen-westerburgische Schultheißen Johann Adam Setzer aus Kirchheim / Weinstraße) 749. Die Ehefrau Anna Maria ist auch am 16.7.1719 Patin in der luth. Kirche in Alzey 750. Der Stadtmül­ler Johann Philipp Lag ist am 29.8.1717 als Pate bei der Taufe des Johann Phil­ipp Clöß in Alzey 751. 1719 ist Johann Philipp Lang auch Kirchenältester der luth. Kirchengemeinde Alzey 752. Am 12.11.1719 wird in der luth. Kirche in Alzey getauft die Sybilla Mar­garetha Lang (geb. 7.11.1719 Alzey), Tochter von „Johann Philipp Lang, Ältester der Ev.-luth. Kirche, Bürger und Stadtmüller dahier und Ehefrau Anna Maria“. Paten waren „Maria Margaretha, hinterlassene eheliche ledige Tochter von weyland Johannes Lang, gewe­sener Bürger und Stadtmüller dahier und Sybilla, ledige Tochter von Johann Adam Setzer, Schultheiß von Kirchheim an der Eck, Hochgräflich Leiningen Westerburg“ 753. Am 4.1.1724 wird in der luth. Kirche in Alzey getauft der Sohn Johann Georg Philipp Lang (geb. 1.1.1724 Alzey). Pate ist Johann Georg Set­zer, lediger Sohn von Johann Adam Setzer, Hochgräfl. Leiningen-Westerburgischer Schultheiß in Kirchheim an der Eck 754.

 

Am 27.3.1741 wird in Alzey beerdigt der minderjährige 43 Wochen alte Johann Georg Ludwig Lang, Sohn des Stadtmüllers Johann Phil­ipp *Lang 755.

 

Am 22.11.1822 heiraten in Kirchheim/Weinstraße der Stadtmüller aus Alzey, Daniel Schmidt und die Caterina Dorothea Schmidt aus Kirchheim 756.

 

 

- St. Antonius Mühle, Töngesmühle:

die Mühle war ein wichtiger Besitz des St. Antonius-Klosters Alzey „des Antoniterhaus mul“; die Mühle lag bei Alzey an der Selz und war wirtschaftlich einträglich 757.

 

Die Töngesmühle ist am 30.1.1683 in einer Erbbestandsurkunde betr. das Probstische Lehensgut zu Alzey, erwähnt 758.

 

Bei Goswin Widder heißt es 1787: „Durch die Stadt lauft die sogenannte Selse, vor Alters Salusia, auch Salisus genannt. Diese Bache entspringt zu Orbis im Nassau-Weilburgischen Gebiete, rinnet nach Mauchenheim und nimmt die von Weinheim kommende Steinba­che auf, flieset sofort anhero und von da nach Freimersheim, Bös-Köngernheim, Odernheim etc. Sie treibet oberhalb der Stadt die dem Deutsche Orden gehörige Rechen-Mühle, und die Hundheimische Peter-Mühle, in der Stadt aber die … der geistlichen Verwal­tung zu­ständige Stadtmühle, die Kameral-Antoniter, und die Fortmühlen.“ 759

 

 

- Würtzmühle:

s. Weinheim bei Alzey

 

 

 

 

 

Alzey, Oberamt:

 

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 62 ½: Wasserordnung für die Müllerzunft

 

 

 

 

 

Annweiler:

s. auch Wüstung *Bernsbach (Bernbacher Papiermühle); s. auch Queichhambach

 

VG Annweiler, Lk Südliche Weinstraße; gehörte zum Herzogtum Zweibrücken, Oberamt Bergzabern; Mühlenverzeichnis Oberamt Zwei­brücken 760.

 

Pfarrei erst lutherisch (1556), dann reformiert (1593). 1704 auch wieder lutherisch (vorher von Bergzabern versorgt). KB ref. 1640, KB luth. 1704 761.

 

Mühlen:

++++klären : welche Mühle++++unbekannte Müller in Annweiler sind 1642 Abraham Raquet „gewes. Müller“, 1641/74 H. Peter *Mühlmichel, 1666 Georg Daniel Vett, 1675/1701 Joh. Phil. *Mühlmichel 762; Peter *Mühlmichell um 1654 Müller in Annweiler; er ist am 25. des Brachmonats 1654 in Otterberg Pate bei der Taufe des Hanß Peter Rudolph, Sohn des Otterberg Müllers Johann *Ru­dolph 763.

 

Um 1620 und noch nach 1632 ist Leonhard *Hoffmann, „der Mohler“ in Annweiler 764.

 

um 1750 war Wilhelm *Schott ein Lohmüller in Annweiler; °°Anna Barbara Meyer; Vater der Juliane Magdalene Schott (geb. luth. Ann­weiler 10.6.1750 – 21.4.1820; °° 12.11.1780 mit dem Schmied aus Annweiler, Valentin Ibig) 765.

 

Um 1763 war Johann Jakob *Bauer “Falkenburger Sägmüller“ in Annweiler 766.

 

Um 1813 war Johannes *Leitz der Lohmüller in Annweiler +++klären: welche Lohmühle+++; °° Maria Barbara Eichhardt; seine Tochter Marie Barbara Leitz (~ ref. Annweiler 23.11.1788) heiratet am 3.4.1813 in Annweiler den Zimmermann Xaver Hirschbiel 767.

 

um 1826 war Heinrich Jacob *Hofäcker ein Lohmüller in in Annweiler. Sein Bruder Karl August *Hofäcker war Müller in Annweiler 768.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Landau) von 1864 wird in Annweiler genannt die Firma „Stein, Friedrich Adam. Oel- und Mahlmüller. Eigenthümer: Friedrich Adam *Stein“ 769.

 

um 1865 war Johannes *Hirschmann Mühlarzt in Annweiler; Sohn des Drahtziehers zu Goldmühle Johann Michael Hirschmann und Re­bekka Pfortach zu Goldmühle; °° Annweiler prot. 29.6.1865 mit Apollonia Seebach (geb. 27.5.1842), Tochter des Friedrich Hein­rich See­bach und Apollonia Heft in Sarnstall) 770.

 

um 1865 war Wilhelm *Kuhn Müller in Annweiler; °° mit Anna Katharina Silbernagel; seine Tochter Katharina Luise Kuhn (geb. 7.5.1865 Annweiler) heiratet am 28.2.1885 in Annweiler den Dietrich Ludwig Hoffmann 771.

 

Literatur/Urkunden, Mühlen allgemein:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 696/4: „Streitigkeiten und Verträge zwischen Annweiler und Landau wegen des Holzflößens auf der Queich, 1713-1729“

 

Literatur/Urkunden zu Mühlen, allgemein:

- Biundo, Georg und Heß, Hans: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt (Annweiler 1968), S. 138 ff (Mühlen)

- LA Speyer Best. A14 (CGA) Nr. 140 UNr. b: Ölmühle in Annweiler, 1758-1762 +++klären : welche Mühle+++

 

 

- Ahlmühle:

s. Bindersbach

 

- Bernsbacher Ölmühle:

s. Bernsbach

 

 

- Bernsbacher Papiermühle:

s. *Bernsbach

 

 

- Lohmühlen, allgemein:

das Gerberviertel lag innerhalb der Ringmauern am Lauf des Mühlbachs. Es konzentrierte sich westlich des und östlich des Unterto­res. Lohmühlen befanden sich sowohl innerhalb als auch außerhalb der Stadt 772.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 691/6: „Die beiden Lohmühlen zu Annweiler, 1740-1768“ +++klären: welche Lohmühlen++++

 

 

- Lohmühle oberhalb der Stadt:

die Lohmühle lag oberhalb der Stadt; sie war ursprünglich eine Hammerschmiede, zuletzt Sägmühle. Sie lag innerhalb der Mauern bzw. an deren Nordostecke 773. Als Müller auf der Sägemühle erscheint 1708/1725 Hans Jakob Keyser 774.

 

 

- Lohmühle gegenüber der Stadtmühle:

1657 wird die kleine Lohmühle gegenüber der Mahlmühle (mE Stadtmühle) erwähnt 775.

 

Um 1703 betrieb der Rotgerber, Lohmüller sowie Ratsverwandter in Annweiler, David *Goffins, die Lohmühle gegenüber der Stadtmühl­e; die Lohmühle besaß kein eigenes Triebwasser, sondern war an den Mühlgraben der Stadtmühle angeschlossen und somit vom guten Willen des Stadtmüllers abhängig 776. Da es in der Vergangenheit verschiedene Male Streitigkeiten zwischen Lohmüller und Stadtmüller gegeben hatte, veranlaßte die zweibrückische Rentkammer beim Abschluß des Erbpachtvertrages von 1703 mit dem Stadtmüller Johann Michell *Keyser (Kayser) die Aufnahme einer Klausel zugun­sten des Lohmüllers. In Zi. 6 des Erbpachtvertrages vom 30.1.1703 ist eine explizite Regelung enthalten 777. Später ist es zu einem Besitzübergang gekommen. 1742 waren Alleinbesitzer der Lohmühle die Erben des verstorbenen Lohmüllers Ludwig Pasquai (*Pasquay), der seinerseits die Mühle von seinem Schwieger­vater Michael *Keyser (der Stadtmüller Johann Michael *Keyser) erhalten hatte 778.

 

Als Lohmüller werden erwähnt 1719 Christian Kammacher, 1724 Johann Georg Reiß, 1729/41 Johann Georg Brauß, 1749 die kleine Loh­mühle, 1746/58 Stephan Mayer, 1788 Joh. Leitz, 1789/94 (†) Joh. Sauter, 1796 (†) Heinrich Gelbert 779.

 

Um 1790-1792 wollte der Stadtmüller Jacob *Denzer in Annweiler eine Ölmühle errichten 780 und hierzu die in seinem Eigentum stehen­de Lohmühle, gelegen gegenüber der Stadtmühle, in eine Ölmühle umwandeln. Der Umbau erfolgte nach Erteilung einer nicht mehr in den Akten vorhandenen Genehmigung der pfalz-zwei­brückischen Rentkammer 781. Später kam es zu Einsprüchen der ande­ren Ölmüller und auch der Nachbarn und zu einem Procès-Verbal in Annweiler mit Vernehmung der nachstehenden Zeugen: dem Färber in Annweiler L. Christoph Stock, des Maurers L. Jacob Wassender, dem Zimmermann Jacob Hirschbiehl und des L. Christoph Näge­len 782.

 

Photo:

- Frey, Günter: Die Gerber von Annweiler; in: Pfälzisch-rheinische Familienkunde 2010, S. 3: Gerbergasse in Annweiler um 1900 mit Loh- und Walkmühle

 

 

- Lohmühle, neue, unterhalb der Stadt:

1707 wird „die neue Lohmühle“ bei der steinernen Brücke unterhalb der Stadt erwähnt783.

 

 

- Lohmühle zwischen Annweiler und Queichhambach:

++++möglicherweise identisch mit der Lohmühle oberhalb der Stadt+++++klären++++; Johann Michael *Keyser erbte 1696 von Pe­ter Kayser die Loh- und Ölmühle zwischen Annweiler und Queichhambach; er gab diese an seinen Schwiegersohn Ludwig Pasquai (*Pasquay) weiter 784.

 

Eine alte Schleifmühle, die 1628 von den Hugenotten in Besitz genommen wurde; zwischen Annweiler und Sarnstall bestand seit der Mitte des 16. Jh. eine Schleifmühle und ihr gegenüber eine Walkmühle, die Eigentum der Stadt war 785. Es muß sich hierbei um die alte ehemalige Schleifmühle handeln, die 1628 von den Hugenotten in Besitz genommen und zur Walkmühle gemacht wurde. Sie war später Lohmühle (Kabig­mühle) 786.

 

 

- Mink'sche Mühle:

s. Rollwagische oder Minckenmühle

 

 

- Mühle unterhalb Annweiler:

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Bergzabern von 1756 787 wird die Mühle beschrieben: „Mahlmühle; sie hat 1 Wasserrad für 1 Mahlgang und 1 Schälgang; kein Bann; Pacht: 5 Ma.. Korn und 4 fl. 788.

 

 

- Ölmühle und Lohmühle, auch Vennsbacher Mühle:

nahe der Stadt Annweiler gelegene Loh- und Ölmühle 789.

 

Im ref. Kirchenbuch Annweiler ist der 1602 geborenen Schmied Lorenz Bosch erwähnt, der Sohn des Sebastian *Bosch, Ohligma­cher und Stadtknecht in Annweiler und der Catharina Lawer 790.

 

Zwischen 1695 und 1708 kam es zu einem Prozeß der Seelbacher Erben gegen die Stadt Annweiler wegen der Ölmühle in Annweiler 791.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 691/8: „Prozeßakten der Seelbacher Erben ./. die Stadt Annweiler dasige Ölmühle betr., 1695-1709“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 703/9: „In Sachen der beiden Gebrüder Johann Jacob und Conrad Seelbach ./. die Stadt Annweiler, die nahe an der Stadt gelegene Oel- und Lohmühle, den Vennsbacher Mühle, 1722-1726“

 

 

- Papierfabrik Michel:

im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Landau) von 1864 wird in Annweiler genannt die Firma „Michel, P.A. Sohn, Papierfabrik in Annweiler. Inhaber: Carl Michel und Erhard Michel“ 792.

 

 

- Papiermühle, Bernsbacher Papiermühle:

s. *Bernsbach

 

 

- Papiermühle:

s. Wachtelsmühle

 

 

- Rollwagische Mühle; auch Minckenmühle, Keysermühle, später Kabigmühle:

nach Christmann 793 wurde die Rollwagische Mühle später als Kabigmühle bezeichnet, nach Biundo / Heß 794 dagegen die gegenüber auf dem anderen Ufer der Queich liegende Lohmühle .

 

„Unterhalb der Ölmühle auf dem rechten Ufer der Queich gegenüber der Walkmühle baute der Landauer Bürger Heinrich Rollwagen trotz vieler Einsprüche und Schwierigkeiten eine Mühle, die fortan den Namen Rollwagenmühle trug. Diese Mühle kaufte 1708 Jo­hann Michael Keyser, 1716 war Wilhelm Kempf Beständer auf der Mühle; 1731 erscheint Joh. Keyser als Müller auf der Rollwagen­mühle, 1745 Valentin Alexander Minck, 1780 Konrad Minck (Ölmühle, auch Minckenmühle genannt), 1789/94 Johann Nikolaus Keyser († 1794) 795. Die Tochter des Müller auf der Rollwagischen Mühle, Martin (1) *Minck, die Anna Marie Minck (7.4.1727 luth. Annweiler – 23.3.1803 im Alter von 75 Jahren) heiratet den Metzger in Annweiler, Johannes Krieg, der als Metzger in Annweiler auf der Rollwagenmühle bezeich­net ist 796.

 

Die Mühle lag auf dem rechten Ufer der Queich, gegenüber der Kabigmühle, der ehemaligen Walkmühle und späteren Lohmühle auf dem linken Queichufer 797.

 

1886 und 1916 als „Kabigmühle“ angegeben 798. Die Benennung hat einen Flurnamen als Beziehungswort, während früher der Mühlennam­e vom Beständer oder Eigentümer herrührte, z.B. Minckenmühle oder Keysersmühle 799.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Bergzabern von 1756 ist sie wie folgt beschrieben 800: “hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgänge und 1 Schälgang; kein Bann; Pacht: 7 Ma. Korn und 4 fl. 801.

 

Die Minckmühle wird 1835 „im Eilboten Landau“ erwähnt 802.

 

Im „Eilboten Landau“ vom 23.2.1838 wird die freihändige Versteigerung der Mühle für den 1.3.1839 annonciert: „... werden auf freiwilli­ges Anstehen der Frau Anna Maria Minck, Witwe des verlebten Herrn Johann Konrad Grohe, Rentnerin, in Mannheim wohn­haft, [...] öf­fentlich versteigert. Eine der Frau Requirentin eigenthümlich zuständige, zu Annweiler an der Queich gelegene Mahl- und Oelmüh­le, nebst Wohnhaus, Scheuer, Stallung und sonstige Oeconomie-Gebäuden, Hof und Garten; auch denen dazu gehörigen Loh­mühltagen und 42 Aren (2/4) Ackerland bei der Mühle ...“ 803.

 

Im Landauer Eilboten vom 16.1.1858 wird die Verpachtung der „Rollwag- oder Kaysermühle“ annonciert, bestehend in einer Mahlmühle mit drei Mahlgängen und einem Schälgange, Oelmühle, Wohngebäude mit Scheuer und Stallungen nebst umliegendem Grundbesitz. Diese gehörte dem minderjährigen Johann Engelhard, der durch die beiden Vormünder, den Kaufmann in Albersweiler Karl Neubauer und den Papierfabrikanten in Annweiler, Peter August *Michel, vertreten wurde. 804.

 

Am 31.1.1859 wurde durch die Erben des verlebten minderjährigen Johann Peter Engelhard, die zu dessen Nachlaß gehörende „soge­nannte Rollwagen- oder Keysermühle, im Banne von Annweiler, an der Queich gelegen, mit einer Wasserkraft für sechs Gänge, beste­hend in drei Mahl- und einem Schälgange, Schwingmühle, Oelmühle mit doppelter Presse, dann Wohngebäude, Scheuer, Scheuer, Stal­lungen ...“ im Wege der Erbauseinandersetzung versteigert 805. Offensichtlich fand sich kein Interessent, denn eine erneute Versteige­rung erfolgte am 30.5.1859 806.

 

Die Kabigmühle wurde offensichtlich von Johann Adam *Lieberich ersteigert. Im Landauer Eilboten vom 25.6.1859 findet sich fol­gende Versteigerungsannonce: „Am Donnerstag, den 7. Juni […] zu Godramstein im Eichhorn, lassen Herr Johann Adam Lieberich, Müller auf der zur Gemeinde Annweiler gehörigen Kabigmühle, und dessen Kinder erster Ehe [...] versteigern: ein Wohnhaus [...] zu Godramstein 807.

 

Die Mühle wurde vor 1910 aufgegeben und war 1910 bereits ein Wohnplatz mit 72 Bewohnern 808.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1234/7: „Die Rollwagische Pletschmühle item die Ölmühle zu Queichhambach, 1709-1747“

 

 

- Schleifmühle, alte:

westlich von Annweiler an der Stelle der späteren Wachtelsmühle gelegen, gegenüber der Walkmühle auf dem anderen Ufer der Queich 809.

 

Die alte Schleifmühle, zwischen Annweiler und Sarnstall gelegen, bestand seit der Mitte des 16. Jh.; ihr gegenüber lag eine Walk­mühle, die Eigentum der Stadt war 810. Es muß sich hierbei um die alte ehemalige Schleifmühle handeln, die 1628 von den Hugenot­ten in Besitz genommen und zur Walkmühle gemacht wurde. Sie war später Lohmühle [s. Walkmühle Annweiler] 811.

 

Gegen Ende des 16. Jh. wirkte auf dieser Schleifmühle ein Wappenschmied namens Hans Gebhard. Am 5.3.1593 überließen Bürger­meister und Rat der Stadt Annweiler diese Schleifmühle dessen Witwe und ihren beiden unmündigen Kindern zum Preis von 40 Gul­den, nachdem diese sich in 2. Ehe mit Wappenschmied Heinrich (1) Spohn aus Ramsweiler [Anm. d. Verf.: = Ransweiler/­Donners­bergkreis] verheiratet hatte 812. Dieser kaufte dann an 2.3.1601 von seinen Stiefkindern die Schleifmühle, welche damals mit 10 Schilling jährli­chem Wasserfallzins der Herrschaft pflichtig war, für 69 Gulden. Nach dem Tod Spohns übernahm sein eigener gleich­namiger Sohn Heinrich (2) Spohn die Waffenschmiede die er bis zu seinem Tod 1633 weiter betrieb. Mittlerweile war die Schleif­mühle derart herunter gekommen daß dessen Erben die Mühle räumten und diese dem weiteren Verfall überließen. Viele Jahre lang versuchte die Stadt Ann­weiler den Platz der verfallenen Mühle zu verpachten. Erst 1666 brachte der Schmied Hans Peter *Kayser den Platz der ehemaligen Schleifmühle in seinen Besitz. Kayser hatte bereits 1663 das gegenüber auf dem anderen Ufer Queich gele­gene Gelände der ehemaligen Walkmühle gekauft, und an deren Stelle eine Hammerschmiede mit angeschlossener Öl- und Lohmüh­le errichtet813.

 

Diese Mühle hieß fortan Kaysersmühle bzw. Wachtelsmühle [Anm. d. Verf.: nicht zu verwechseln mit der nahebei gelegenen Rollwagi­schen Mühle, die auch den Namen Kaysersmühle trug] 814.

 

 

- Stadtmühle (Bannmühle):

die Stadtmühle liegt, innerhalb der Mauern der Stadt, am Mühlgraben der Queich, lag unmittelbar beim Unteren Tor 815.

 

„Der pfälzer Kurfürst Ruprecht I. setzte 1367 seinem Vizdum zu Neustadt, Ritter Konrad Landschaden von Steinach und dessen Ehe­frau, für ein bedeutendes ihnen schuldiges Capital, unter anderen Stücken auch [Annweiler] zum Pfande ein […] Ruprecht I. löste je­doch die­se Pfandschaft vor 1371 von seinem Vizdume wieder ein, denn in späteren geringeren Schuldverschreibungen an denselben, nimmt er Annweiler, die Mühle daselbst […] immer ausdrücklich von der Pfandschaft aus.“ 816

 

1477 wird der „moler“, 1480 der Müller Conrat von Danne urkundlich erwähnt. 1487 war Stadtmüller Hans Isenfuß, 1487 wurde die Mühle an Hans Müller von Gochsheim auf vier Jahre verliehen, er hatte dem Herzog alljährlich 80 Achtell Korn zu liefern. Die Schatzung der Mühle stand der Stadt zu und betrug 1504 über 21 Pfd. 1524 übernahm Hans Michael Stoffel, Müller aus Mörlheim die Mühle. Ihm folgten als Stadtmüller 1526 Hans Müller Sohn von Göcklingen, 1529 Hans Kuntz von Herxheim, 1532/44 Joh. Nickel Müller, 1535 Jakob Becker, 1547/65 Konrad Wilhelm Minck, 1550 Hans Bentz, 1586/88 Jeremias Schandtel, 1564 (†) Hans Schmitzer, 1591 Die­ther Spod, 1705/21 Hans Michael Kayser (er dürfte mE mit Johann Michel Keyser identisch sein, der die Mühle am 12.10.1768 er­steigerte und 1703 einen Erbbestandsbrief erhielt), bis 1814 (†) Joh. Minck 817.

 

1584 ließ als die Stadt einen neuen Mühlbau und Ablaß machen, der über 520 fl kostete 818. 1594 errichtete im Inneren der Stadt der Vogt und Kammerschreiber Nikolaus Großhans eine neue Getreidemühle 819.

 

Der aus Annweiler stammende Müllerssohn Johann Michell *Keyßer ersteigerte am 12.10.1698 einen 6jährigen Temporalbestand an der Stadtmühle in Annweiler und erhielt 1703 einen Erbbestandsbrief über die herrschaftliche Stadtmühle in Annweiler durch die Rentkam­mer Zweibrücken ausgestellt; Keyser zahlte für die Übernahme der Mühle 850 Gulden und eine jährliche Erbpacht von 24 Ma Weizen und 66 Malter Korn, zusammen also 90 Malter und für ein gutes Mühlschwein in bar jährlich 12 Gulden 820. Damit Key­ser die hohe jährli­che Erbpacht erbringen kann, waren Annweiler und Sarnstall in die Mühle gebannt 821.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Bergzabern von 1756 ist sie wie folgt beschrieben: “an der Queich hat 3 Wasserräder für 3 Mahlgänge und 1 Schälgang; sie ist Bannmühle für Annweiler und Sarnstall mit 300 Familien; Pacht: 66 (!) Malter Korn, 24 Malter Spelzenkerne und 12 fl.” 822.

 

Heinrich *Pfeifer († vor 1743) war Stadtmüller in Annweiler; er ist der Vater der Anna Margreth Pfeifer (°° 18.4.1717 in Contwig den Jo­hann Balthasar Weber (Sohn des Müllers in Contwig Johann Jakob *Weber) 823. 1742-1744 kam es zur Versteigerung der Pfei­ferschen Mahlmühle zu Annweiler 824.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 heißt es zu der Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Bergz­abern gehörte: „Die Annweiler Stadt Mühl [hat] 3 Waßerräder, welche 3 Mahl- und einen im Trilles laufenden Scheelgang trei­ben; [gibt] 12 fl an Geld, 24 Mltr Kernen, 66 Mltr Korn. Sarnstall und Annweiler aus 300 fam. bestehend sind dahier gebannt“ 825.

 

1781 kam es zu Baumaßnahmen zur Verbesserung der Stadtmühle Annweiler bezüglich des Hinterwassers 826.

 

Um 1790-1792 wollte der Stadtmüller Jacob *Denzer in Annweiler eine Ölmühle errichten 827 und hierzu die in seinem
Eigentum stehende Lohmühle, gelegen gegenüber der Stadtmühle, in eine Ölmühle umwandeln 828.

 

In der „Neue Speyerer Zeitung“ heißt es am 12.3.1818: „Die Erben des verstorbenen Müller Jacob Denzer sind gesonnen [..] ihre in der Stadt Annweiler gelegene Mühle samt Zubehörde [...] versteigern zu lassen. Solche besteht in einem bequem angelegten zweystöckig­ten Wohnhauß, gelegen an der Hauptstraße, enthaltend mehrere größere und kleine Zimmer, Kammern, und zwey Küchen, sieben Spei­cher. Einer dazu gehörigen großen Scheuer, drey Kellern, großen Hof, mehrere Stallungen [...]. Ins besondere auch aus ei­ner Mahl-Müh­le mit 3 Gängen und einer Oehl-Mühle mit einem Gang.“ 829.

 

Am 8.2.1827 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die Versteigerung der Stadtmühle Annweiler annonciert: „Auf Anstehen von Elisa­betha Ehemann Wbt. des verlebten Franz *Breitling gewesener Müller in Annweiler, und von Andreas *Bähr, Müller auf der Spi­talmühle bey Landau, als Nebenvormund der minderjährigen Kinder des Verlebten; Soll den 26ten März nächsthin, in Gemäßheit ho­mologierten Familienrathsbeschluß vom 7ten December 1826 [...] Zur Versteigerung [...] der in die Verlassenschaftsmasse des ge­nannten Breitlings gehörige Mühle mit drey Mahl- und einem Schälgang, auch Oehlmühle, nebst Scheuer, Stallung und Hofraith, ge­nannt die Annweiler Stadtmühle [...] geschritten werden.“ 830.

 

Am 14.7.1837 wird die Nachlaßversteigerung der Mühle angekündigt: „...lassen die Witwe und bevormundeten minnorennen Erben des zu Annweiler verlebten Müllers, Johann Frank, der Erbvertheilung und Untheilbarkeit halber …. versteigern: 1) Eine mitten in der Stadt Annweiler an der Queich gelegene neuerbaute Mahlmühle, bestehend aus drei Mahlgängen und einem Schälgange, sammt den dazu gehörigen Mühlwerkzeugen und Geräthschaften, wozu eine schöne und geräumige mit der Mühle verbundene Wohnung, Scheuer, Stal­lungen und sonstigen Oeconomiegebäude gehören. 2) Eine auf der anderen Seite der Queich visa vis dieser Mühle ste­hende Oehlmühle mit 2 Pressen und allem sonstigem Zugehör. 3) Eine in der Stadt Annweiler stehende, zu einer Spinnerei eingerich­tete Walkmühle“ 831.

 

Im Neustadter Wochenblatt vom 16.9.1842 heißt es: „... läßt Herr Georg Jakob Clauß, Müller in Annweiler, nachbeschriebene ihm ei­genthümlich zuständige, im Banne von Annweiler gelegene Liegenschaften freiwillig … versteigern, nämlich: 1) Eine zu Annweiler an dem Queichbache gelegene, nach neuster Art eingerichtete Mahlmühle mit drei Mahl- und einem Schälgange, eine neue Oehlmühle, nebst Wohnhaus und Nebenbau mit 11 Zimmern, wovon 6 tapezirt, ein großer Salon mit Balkon, Küche, Brennhaus ...“ 832.

 

Literatur/Urkunden:

- KSchA Zw Rep. IV Nr. 59: Stadtmühle Annweiler: Verbesserung der Annweiler Stadtmühle bezüglich des Hinterwassers

- KSchA Zw Rep IV Nr. 59 fasc 3827: Stadtmühle Annweiler: Capitalbrief auf die Stadt Annweiler = LA Speyer Best. B14 Nr. 5:

- LA Speyer Best. 14 Nr. 5 (früher KSchA Zw Nr. 59): Verbesserung der Annweiler Stadtmühle bezüglich des Hinterwassers 1781

- LA Speyer Best. B2 Nr. 691 3: „Versteigerung der Pfeiferschen Mahlmühle zu Annweiler, 1742-1744“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 691 7: „Die von Stadtmüller Denzer zu errichtende Ölmühle zu Annweiler, 1790-1792“

- Veit, Peter: Alte Stadtmühle. - In: Südliche Weinstraße: Heimat-Jahrbuch. - 34 (2012), S. 63-66

 

 

- Wachtelsmühle:

zwischen Annweiler und Sarnstall bestand seit der Mitte des 16. Jh. eine Schleifmühle und ihr gegenüber eine Walkmühle, die Eigen­tum der Stadt war. Diese Hammerschmiede lag vor dem Westtor der Stadt Annweiler 833. Von welcher dieser Vorgängermühlen der Name 'Wachtelsmühle' stammt, wird in der Literatur unterschiedlich angegeben. Jaffé 834 weist den Namen einerseits der alten Schleifmühle, andererseits auch der ihr gegenüber auf dem anderem Ufer der Queich liegenden Walkmühle zu.

 

Die Stadt verkaufte die gegenüber der Hammerschmiede liegende Walkmühle 1594 an den Müller Matthias Küchlin, von dem sie dann an den Heidelberger Bürger und Zimmermann Hans Wachtel (daher der Name Wachtelsmühle), 1626 an Hans Hiller von Al­bersweiler, 1629 an den Annweiler Schultheißen Velten Lang und wieder 1633 an den Müller Hans Hiller kam. 1648 war die Mühle ganz verfallen. 1669 kam sie in den Besitz von Johann (Hans)Peter *Kayser/Keyser (Hammerschmiede, Öl- und Lohmühle). An Weihnachten 1711 brannte das Mühlgebäude völlig ab. Der Besitzer Franz Henrich Foltz/*Voltz aus Annweiler baute sie wieder auf (Lohmühle und Hanfrei­be) und übertrug die Wappenschmiede 1722/31 an Heinrich Gienanth, der auch Weinausschank betrieb. Foltz verkaufte auch die gegen­über, auf dem anderen Ufer der Queich liegende, ehemalige Walkmühle 1732 an den Papiermüller Johann Georg *Maurer aus Schwar­zenacker, der nun eine Papiermühle errichtete. Die Einrichtung der früheren Wappenschmiede verblieb dagegen bei dem Verkäufer Foltz, der 1731 beantragte ihm die Errichtung einer Wappenschmiede in Rinnthal (s. Obere Mühle) zu genehmigen und dabei darauf verwies, daß er die Einrichtung für eine Waffenschmiede habe er von der verkauften Wachtelsmühle in Annweiler habe 835.

 

Um 1633 war die „alte Schleifmühle“ [s. dort] derart herunter gekommen daß dessen Erben des vormaligen Waffenschmieds Hein­rich (2) Spohn die Mühle räumten und diese dem weiteren Verfall überließen. Viele Jahre lang versuchte die Stadt Annweiler den Platz der verfallenen Mühle zu verpachten. Erst 1666 brachte der Schmied Hans Peter Kayser diesen in seinen Besitz, um darauf eine Hammer­schmiede, Öl- und Lohmühle zu errichten 836. Kayser versuchte auch eine Genehmigung zum Bau einer Mahlmühle zu be­kommen. Über diesen Antrag kam es am 14.10.1692 zu einer Verhandlung vor dem Stadtrat in Annweiler und zur Vernehmung von vier älteren Einwoh­nern von Annweiler als Zeugen, nämlich von Hans Jakob Bosch, Hans Georg Dentzer, Johannes Klein, Nikolaus Bosch. Diese bezeugten übereinstimmend, daß auf dem Platz der nunmehrigen Walkmühlen vor ca. 50 Jahren eine Getreidemühle ge­standen hatte. Der Müller Kayser erhielt daraufhin die Genehmigung zur Errichtung einer Getreidemühle 837. Der Müller Johann Peter Kayser machte von dieser Genehmigung keinen Gebrauch. Vielmehr verkauften am 19.3.1696 „Johann Peter Kayser und Anna Ca­tharina[,] beede Eheleute“ an de­ren Sohn „Johann Michel Kaiser [s. Johann Michael *Keyser] und Anna Margaretha dessen Hausfrau die Hammerschmit, die Wachtels­mühl vorher genannt, gelegen an der Straße gegen Sarnstall, ringsherumb die Queich“, ... „Mehr verkauft gedachte Aelteren ihrem Sohn Joh. Michel Keyser und dessen Hausfrau eine nächst daran gelegene Lohmühle, so auch mit der Queich umgeben und dan drittens die Ohligmühle auch nechst hieran gelegen“ 838.

 

Auch Johann Michael *Keyser versuchte eine Getreidemühle in der „sogenannten Wachtels, anjetzo Kaysersmühl“ genannten Mühle zu errichten, sah jedoch von diesem Vorhaben ab, als er am 16.1.1698 die Chance hatte, die vor dem Osttor der Stadt Annweiler am rech­ten Ufer der Queich gelegene sog. Bernsbacher Oelmühle, deren Besitzer Johann Jakob Seebach in Konkurs geraten war, in öf­fentlicher Versteigerung käuflich zu erwerben 839.

 

Am 10.2.1710 verkauften der Müller Johann Michael *Keyser und dessen Ehefrau Anna Christina NN. die Wachtelsmühle, nämlich die Ohligmühle, nebst der gegenüberliegenden Hammerschmiede und daran gelegenen Lohmühle an eine Eigentümergemeinschaft beste­hend aus Ludwig Paque [Anm. d. Verf.: Johann Ludwig *Pasquay] und dessen eheliche Hausfrau Anna Elisabeth [Anm.: geb. Keyser, Tochter der Verkäufer], Franz Heinrich *Foltz und dessen eheliche Hausfrau Catharina 840 und Ludwig Foltzer sowie dessen Ehefrau Jo­hanna Juliana 841.

 

Am Weihnachtstag 1711 brannten die Mühlengebäude vollständig nieder. 1724 erwarb Franz Heinrich Foltz von seinen Miteigentü­mern deren Anteile an der Wachtelsmühle für 215 Gulden und ließ 1724 an gleicher Stelle einen Neubau errichten, in welchem er eine Wap­penschmiede, Lohmühle und Hanfreibe einrichtete. Eine obrigkeitliche Erlaubnis hierzu hatte er nicht beantragt. Der dama­lige pfalz-zweibrückische Vogt in Annweiler, Lienur regte daraufhin bei der Regierung in Zweibrücken an, nicht nur die Erbpacht deutlich er erhö­hen, und belegte zudem den Müller Foltz mit einer Strafe von 50 Talern wegen unbefugter Errichtung des Neubaus. Herzog Gustav Sa­muel Leopold von Zweibrücken setzte daraufhin zur Regelung der Pachthöhe eine Kommission ein, der zwei Bergz­aberner Zimmerleute namens Schönborn und Bentzinger und zwei Müller, Balthasar *Lorch und Johann Adam *Langheintz an­gehörten 842. Mit deren Vor­schlag zur Erhöhung der Erbpacht war Franz Heinrich Foltz nicht einverstanden, so daß es zu einer mehre­ren Jahre andauernden Aus­einandersetzung und auch einmal zur Zwangsvollstreckung gegen Foltz kam. Mit Schreiben vom Februar 1732 teilte Foltz der Regierung in Zweibrücken mit, daß ihm die Verschleppung der Entscheidung sowie die Zwangsmaßnahmen der Regierung, die seinen Betrieb schon seit einigen Jahren zum Teil ganz zum Stillstand gebracht hätten, das Mühlwerk dermaßen ver­leidet hätten, daß er es aus Ver­druß mit einem großen Schaden an den Papiermüller von Schwarzenacker, Johann Georg *Maurer ver­kaufen wolle, wozu er um herr­schaftlichen Consens nachsuchte 843.

 

Auch Johann Georg *Maurer beantragte die herrschaftliche Genehmigung zum beabsichtigten Kauf und zum Umbau der Wachtels­mühle zur Papiermühle. Mit Schreiben vom 2.9.1731 stimmte die pfalz-zweibrückische Regierung dem Antrag zu, unter der Bedin­gung, daß durch den Bau einer zweiten Papiermühle im Herzogtum, der ersten Papiermühle in Schwarzenacker kein Schaden ent­stünde. Im Ann­weiler Kontraktenbuch ist der Kaufvertrag vom 17.1.1732 beurkundet. Es verkauft der „Franz Heinrich Foltz und des­sen eheliche Haus­frau Maria Katharina ihre eigenthümliche sogenannte Wachtelsmühle an Georg Maurer und Anna Katharina dessen eheliche Hausfrau ..“ für 2200 Gulden 844.

 

Auch Maurer sah sich sogleich mit dem Erwerb der Wachtelsmühle in Auseinandersetzungen mit der Zweibrücker Regierung ver­wickelt. Weil man ihm im Entwurf des Erbbestandsbriefs, der Maurer am 27.3.1732 zur Unterschrift aushändigt worden war, eine mögliche Be­lastung seines Eigentums durch Hypotheken untersagen wollte und die Leibeigenschaft seiner Person nicht aufheben wollte, weigerte sich Maurer, diesen Revers zu unterzeichnen. Hinzu kam, daß die Kaiserliche Kommission Sequestrationskommissi­on, welche bis zur endgültigen Regelung der Thronfolge im Herzogtum Zweibrücken die Regierungsgeschäfte leitete, von ihm die Zahlung eines Laudemi­ums und die Entrichtung des sog. Halbbatzengeldes verlangte. Da Maurer aber bereits Bürger der Stadt Ann­weiler geworden war, pro­testierte der Rat der Stadt Annweiler wegen die Forderung unter Berufung auf die städtischen Privilegien von 1219. Zu diesen gehörte auch die Zollfreiheit, wofür Maurer 100 Gulden als Kaution gestellt hatte. Die Regierung in Zwei­brücken erließ darauf die Forderung auf Zahlung des Laudemiums, bestand aber weiterhin auf der Entrichtung des Halbbatzengeldes. Auch nach lange andauernder Auseinan­dersetzung blieb Maurer auch 1735 bei seiner Weigerung, denn er werde von der Stadt recht­lich als Eigentümer behandelt und werde dort zur Schatzung von 20 fl jährlich herangezogen, wovon alle sonstigen Erbbeständer im Herzogtum befreit seien. Im übrigen habe er die Mühle vom Verkäufer Foltz als Eigentumsmühle und nicht als Erbbestandsmühle ge­kauft. Die Regierung verwies dagegen darauf daß er sich wegen solcher Ansprüche an den Verkäufer Foltz halten müsse. Schließlich unterzeichnete Maurer am 15.2.1738 den Erbbe­standsrevers. Der Verkäufer Foltz, den nunmehr der Verkauf der Wachtelsmühle reu­te, wollte diesen rückgängig machen. Da sich Mau­rer dem verweigerte, kam es zu Streitigkeiten mit Foltz, der inzwischen Holzflöße­rei auf der Queich betrieb. Maurer habe Änderungen an den Stauanlagen der von ihm betriebenen Mühle vorgenommen, wodurch es zu Überschwemmungen der Wiesen bis Sarnstall ge­kommen sei, während umgekehrt dieser dem Foltz vorwarf, durch übermäßiges Holzflößen starke Beschädigungen des Bachstaden und hierdurch die Überschwemmungen verursacht zu haben. Es kam zu Untersu­chungen durch Sachverständige und jahrelange Auseinan­dersetzungen 845.

 

Diese und weitere Auseinandersetzungen (u.a. wegen Beeinträchtigung des für die Rohstoffversorgung der Papiermühle erforderli­chen Lumpensammelns in der Herrschaft Guttenberg u.ä.) hatten die Vermögensverhältnisse Maurer immer mehr verschlechtert. Maurer hat­te, obwohl ihm dies durch den Erbbestandsvertrag ausdrücklich untersagt war, bereits am 2.4.1732 und nochmals am 2.5.1733 zur bes­seren Fortführung der Papiermühle, bei dem Zweibrücker Kauf- und Handelsmann Antonio Cetto ein Kapital von je­weils 300 Gulden auf­genommen, das mit jährlich 100 Gulden inkl. Zinsen rückzahlbar. Durch die Auseinandersetzungen um die Pa­piermühle und die ungenü­gende Rohstoffversorgung, kam Maurer der Rückzahlungsverpflichtung nicht mehr nach. Antonio Cetto betrieb daraufhin die Zwangs­versteigerung der Wachtelsmühle. Inzwischen war Maurer am im Alter von 77 Jahren am 24.10.1748 verstorben 846.

 

1751 ging die Papiermühle im Erbbestand an den Zweibrücker Amtmann Johann Michael *Ehrmann über. Als Papiermüller saßen auf der Mühle: 1751/77 Johann Friedrich (2) *Lorch aus Neustadt, dann dessen Witwe, anschließend bis 1792 der Papiermüller Sau­ter († 1792), 1799/1804 Johann Jakob *Röderer aus Wasselnheim im Elsaß (Wasselonne), dem bis 1815 seine Tochtermänner Johann Niko­laus Jäger aus Barbelroth und [Anm. d. Verf.: und nach dessen Tod, °° II mit Johann Frantz Sauter] 1815/25 Johann Franz *Sau­ter folg­ten 847.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wurde am 2.12.1826 die Versteigerung der Papiermühle für den 2.12.1826 annonciert: „Auf Betrei­ben von 1) Heinrich Engelhard, Gastwirth, wohnhaft zu Sarnstall; 2) Daniel Heß Gastwirth 3) Johannes Bettillon, Gastwirth, und 4) Ja­cob Pasquay 848, Rothgerber, diese drey wohnhaft zu Annweiler, […] Kläger auf Zwangsversteigerung, gegen ihre Schuldner: 1) Su­sanne Rö­derer, früher Witwe von Nicolaus Jäger, im Leben Papierfabrikant, wohnhaft zu Annweiler, sowohl in eigenem Namen als auch als Mit­erben zu den Verlassenschaften ihrer drey in erster Ehe mit dem verlebten Nicolaus Jäger erzeugten nunmehr ohne De­scendenten ver­storbenen Kinder: Susanna, Ludwig und David Jäger; 2) Johannes Sauter, Papierfabrikant, wohnhaft zu Annweiler, als gesetzlicher Vor­mund über seine in der Ehe mit Susanna Röderer erzeugten Kinder, diese als Miterben zu den Verlassenschaften ihrer oben genannten verstorbenen Halbgeschwister, sodann in eigenem Namen als Nutznießer der denselben anerfallenen Vermögensant­heile [...], wie folgt: 1) Section C Nro. 613. ein zweistöckiges Gebäude und Papiermühle mit zwey Gängen, sammt Scheuer, Holz­schopp, Stallungen, Hofge­ring [...], gelegen im Bann von Annweiler an der Landstraße gegen Sarnstall zu ...“ Weiter heißt es: „Vor­beschriebene Liegenschaften wurden durch Nicolaus Jäger und Susanna Röderer, von Johann Jacob Röderer acquirirt, vermög gehö­rig registrirter Urkunde errichtet vor Notar Besse am 11ten July 1810. [...] Sämmtliche Liegenschaften werden von der Schuldnerin Susanna Röderer und ihrem zweiten Ehemanne Johannes Sauter selbst besessen und benutzt.“ 849.

 

1826/29 betrieb der Papierfabrikant Johann Erhard *Goßler aus Frankeneck die Wachtelsmühle, 1829/67 Peter August *Michel († 1867), der mit einer Tochter Goßlers verheiratet war, dann dessen Söhne Erhard und Karl Michel. 1867 wurde die Papiermühle ver­steigert. 1906 kaufte Felix Schöller zu Burg Gretsch bei Osnabrück die Mühle, die 1911 teilweise abbrannte. Aus der Konkursmasse der Familie Michel ging sie an Julius Theobald Clauss, Malzfabrikant in Landau, über, von dem sie 1912 der Fabrikant Otto Pörrin­ger erwarb 850.

 

Müller auf der Wachtelsmühle waren:

- 1732-24.10.1748 Maurer, Johann Georg (ca. 1671-24.10.1748)

- 1748-1751 Maurer, Johann Konrad: Sohn von Johann Georg *Maurer; Papiermüller auf der Wachtelsmühle; diese wird 1751 ver­steigert (Ersteigerer war Antonio *Cetto); Eheschließung am 21.6.1740 in Annweiler (oder Böchingen) mit Christine Wilhelmine Charlotte Sebas­tiani (Tochter des Pfarrers Johann Heinrich Sebastiani) 851.

- Cetto, Antonio: um 1751; aus Zweibrücken; er ersteigerte 1751 die Wachtelsmühle (heute Papierfabrik Poerringer) im Queichtal an der Straße von Annweiler nach Sarnstall. Cetto verkaufte die Mühle an den Amtmann J. M. Ehrmann 852.

- Lorch, Johannes (Johann): † 1777; aus Neustadt; Sohn des Friedrich *Lorch; er übernahm (als Pächter?) von Amtmann J. M. *Ehr­mann die Wachtelsmühle bei Annweiler (heute Papierfabrik Poerringer); Vater des Johann Friedrich *Lorch 853.

- Lorch, Johann Friedrich: um 1777; Sohn des Johannes (Johann) Lorch; er übernahm nach dem Tod seines Vaters 1777 die Papier­mühle Wachtelsmühle bei Annweiler (heute Papierfabrik Poerringer) 854.

- Goßler, Johann Erhard: ab 1829; aus Frankeneck; über übernahm 1829 die Papiermühle Wachtelsmühle bei Annweiler (heute Papierfa­brik Poerringer) 855; seine Tochter Luise Goßler °° den Peter August *Michel heiratete. Goßler kaufte die Mühle für sei­nen Schwiegersohn Peter August *Michel

- 1829-1867 Peter August Michel († 1867)

 

Auf der Wachtelsmühle erscheinen folgende weitere Personen:

- 1738 Heinrich/Henrich Hunziker/*Hunsinger/Huntsecker als Lumpensammler 856.

 

Abbildungen:

- Ansicht der Stadt Annweiler [m.E. von Nordwesten gesehen] um 1800 eines unbekannten Künstlers; abgedruckt bei Frey: Günter: Türme, Tore, Mauern: Annweiler eine alte Stadt; in Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz, 110. Band, 2012, S. 87, 107 [Anm. d. Verf.: das Gebäude im Vordergrund weist 2 Mühlräder auf; es dürfte sich hierbei um die Wachtelsmühle handeln]

 

Photo:

- Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 86, Filtermasse und Filterpapierfabrik Otto Poerringer in Annweiler, gegründet als Pa­piermühle, genannt Wachtelsmühle, im Jahr 1732 von Georg Maurer aus Wörschweiler

 

Literatur/Urkunden:

- Jaffé, Albert: Die Annweiler Wachtelsmühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter. - 8 (1933), S. 41-44, 47-48, 49-52, 54-56. - Ill. - (Die Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken ; 4)

- LA Speyer Best. B2 Nr. 691/4: „Wachtelsmühle zu Annweiler, 1734-1740“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 691/5: „Papiermühle zu Annweiler, 1732-1753“

- LA Speyer Best. H31 Nr. 183 Z 2290: Stau- und Triebswerksanlage der Papiermühle Otto Poerringer in Annweiler mit Plänen, 1924-1939

 

 

- Walkmühle:

die Mühle lag in der Stadt Annweiler 857.

 

Die Walkmühle wurde 1591 an Ulrich Mohler um jährlich 8 fl verliehen 858. An Weihnachten 1607 wird die Walkmühle bei der Lagebe­schreibung eines Grundstücksverkaufs in Annweiler erwähnt. An diesem Tag verkauft vor Bürgermeister und Rat in Annweiler der Bürger zu Annweiler, Kaspar Brandis, an die Pflege Eußerthal seine Behaußung in Annweiler, „bei der Walckmühlen gelegen“ 859. 1663 beklagt­e sich der reformierte Pfarrer Candidus, daß auf Sonntag oder Feiertag zwischen den Predigten die Wollweber walkten, was vom Stadtrat abgestellt wurde 860.

 

1837 war die Walkmühle zu einer Spinnerei eingerichtet und gehörte den Erben des verstorbenen Müllers auf der Stadtmühle Ann­weiler, Johann Frank 861.

 

 

- Walkmühle (später Kabigmühle):

zwischen Annweiler und Sarnstall bestand seit der Mitte des 16. Jh. eine Schleifmühle [s. *Alte Schleifmühle, Wachtelsmühle] und ihr gegenüber eine Walkmühle, die Eigentum der Stadt war 862. Es muß sich bei der Walkmühle um eine alte ehemalige Schleifmühle han­deln, die 1628 von den Hugenotten in Besitz genommen und zur Walkmühle gemacht wurde. Sie war später Lohmühle (Kabig­mühle) 863.

 

Die Walkmühle wurde von der Stadt Annweiler 1594 für 50 fl an den Müller Mathias Küchlin verkauft und dessen Ehefrau Eva NN. ver­kauft, mit der Genehmigung zu Erweiterung um einen Hirsen- und Gerstenmühle. Küchlin verkaufte diese Mühle bereits am 3.11.1602 an Veit *Keller 864. Der aus Heidelberg stammende Zimmermann Veit Keller veräußerte die Walkmühle bereits vor 1695 an den Müller Stephan Storr. Dieser Storr erhielt am 2.1.1605 einen Erbbestandsbrief seitens der pfalz-zweibrückischen Regierung 865.

 

Nachfolger des Stephan Storr war ab 1608 der Hans Wachtels, der 1608 gegen Entrichtung von 6 fl Bürgergeld das Bürgerrecht in Ann­weiler erhielt. Nach ihm ist noch heute die später auf dem Gelände errichtete Papiermühle als Wachtelsmühle benannt. 1627 wur­de in dem Gebäude der Walkmühle von Hans Heller aus Albersweiler eine Getreidemühle mit einem Gang eingerichtet. Hans Heller zahlte eine jährliche Mühlpacht von 1 fl 3 bz 866.

 

Dieser Hans Heller hatte 1627 seine in Albersweiler gelegenen Güter gegen die Walk- und Würzmühle Annweiler eingetauscht und bean­tragte am 5.11.1627 bei der herzoglichen Verwaltung, unter Hinweis auf den schlechten Zustand der Mühle, man möge ihm deren Um­wandlung in eine Mahlmühle gestatten. Er begründete dies damit, daß die Stadtmühle in Annweiler nicht mehr dem Bedarf der Bevölke­rung genüge und diese bereits außerhalb in Wernersberg, mahlen lasse. Er wies in seiner Bittschrift weiterhin daraufhin, daß er gelern­ter Müller sei, während der Inhaber der Stadtmühle Hans Georg Acker, aus Unkenntnis des Berufs, seinem Mühlarzt alles überlassen müsse. Die herzogliche Verwaltung ließ durch die pfalz-zweibrückischen Amtsleute Philipp Streiff von Lauenstein und Nikolaus Thyson einen Bericht erstellen, der ablehnend ausfiel. Dennoch wurde dem Hans Heller die Konzession zur Errichtung einer Mahlmühle mit ei­nem Gang erteilt 867.

 

Bereits 1629 ging diese Getreidemühle in den Besitz des Schultheißen von Annweiler, Veltin Lang, über. 1633 verkauften dessen Er­ben dann die Mühle zum Preis von 400 fl an einen Müller namens Hans Hüller. Er litt erheblich unter den Drangsalen des 30jährigen Krieges, wurde von französischen Soldaten angeschossen, konnte die Pacht nicht zah­len und auch ein ihm von den Pfarrern in Leinsweiler und Frankweiler gewährtes Darlehen von 140 fl zurückzahlen. 1648 war die Mühle völlig verfallen, Balken und Ziegeln der ehemaligen Mühle wurde am 22.5.1648 versteigert 868.

 

Den leeren Mühlenplatz erwarb 1663 der Schmied Hans Peter *Kayser, der darauf eine Hammerschmiede nebst Öl- und Lohmühle er­richtete. Er ist derselbe, der 1666 auch den Platz der ehemaligen, gegenüber der Walkmühle auf dem anderen Ufer der Queich gelege­nen Platz der ehemaligen Schleifmühle gekauft hat 869.

 

Urkunden/Literatur:

- Vogelgesang, H.: Die Walkmühle zu Annweiler; in: „Die Rheinpfalz“, Ausgabe Landau vom 2.-4.1.1963

 

 

 

 

 

Antesmühle / Hunsrück:

s. Sienhachenbach

 

 

 

 

 

Appelbach, Fluß:

der Fluß entspringt im Nordpfälzer Bergland südwestlich des Donnersberges, etwa ein Kilometer nordöstlich von Falkenstein an der Westflanke des Kübelbergs auf einer Höhe von 395m ü. NN. Von hieraus fließt er vorrangig in nördliche Richtungen. Nach dem er die Ortschaften Würzweiler, Gerbach, St. Alban, Gaugrehweiler, Oberhausen an der Appel durchflossen hat, erreicht der Appelbach die Rheinhessische Schweiz. Im nun engen Tal liegen Münsterappel, Niederhausen an der Appel, Tiefenthal, Neu-Bamberg. Zwi­schen Neu-Bamberg und Wöllstein geht das Pfälzer Bergland in das Rheinhessische Hügelland über. Unterhalb von Wöllstein mün­det der Dunzel­bach, der mit einem Einzugsgebiet von 30,3 km² der wichtigste Nebenfluss des Appelbachs ist. Im Unterlauf werden noch Badenheim, Pfaffen-Schwabenheim und Planig durchflossen bevor der Appelbach gegenüber von Bretzenheim auf 98 m ü. NN rechtsseitig in die Nahe mündet. Auf seinem 39,6 km langen Weg überwindet der Appelbach einen Höhenunterschied von 297 m, was einem mittleren Sohlgefälle von 7,5 ‰ entspricht. Er entwässert sein 174,615 km² großes Einzugsgebiet über Nahe und Rhein in die Nordsee und ge­hört deshalb zum Flußsystem des Rheins. Wichtigster Nebenfluss ist der Dunzelbach mit einem Einzugsgebiet von 30,3 km². Weitere Nebenflüsse mit einem Einzugsgebiet von mehr als 10 km² sind Gerbach, Gutenbach und Ellerbach 870.

 

 

 

 

 

Appenhofen / Südpfalz:

OT von Billigheim-Ingenheim, VG Landau-Land, Lk Südliche Weinstraße; gehörte zum kurpfälzischen Unteramt Landeck 871; zur Gemein­de gehört die Obermühle und die Untermühle 872; das Dorf liegt am Kaiserbach

 

Mühlen:

Henrich Friedrich *Martin (geb. um 1707 in ++++, konf. 1721) war Müller in Appenhofen +++klären: welche Mühle++++. Sein Va­ter war vermutlich Balthasar Martin, ab 1711 kurpfälzischer Einnehmer in Appenhofen († 15.12.1728 Appenhofen im alter von 56 J. 2 M.) und der Anna Maria NN. (diese lebt als Witwe noch 1737. Eine Patenschaft verweist auf Nicolaus *Martin (ebenfalls Müller, 8.3.1690 Edenkoben – 10.1.1757 Appenhofen) 873.

 

- Bischof-Mühle:

s. auch Obermühle

 

die Mühle liegt in Mühlstraße 18 in Appenhofen; die Mühle ist eine moderne Getreidemühle zur Herstellung von Roggen- und Weizen­mehlen mit 7 Walzenstühlen und 2 Plansichtern und einem Mühlenladen 874. 2002 erfolgte der Neubau eines Mehlsilos mit Verla­dung und Chargenmischanlage 875. Die Bischofmühle ist die letzte noch mahlende Mühle am Kaiserbach.

 

In einer Annonce im Eilboten Landau vom 8.5.1858 wird als Müller in Appenhofen genannt der Adam Bischoff 876.

 

Literatur:

- Kleiner, Paul: Mühlen am Kaiserbach: Mühlengeklapper; in: Die Rheinpfalz / Pfälzer Tageblatt, Nr. 118 vom 23.5.2007, Beil. Marktplatz regional (Bischoffsmühle Appenhofen)

 

 

- Kreutzmühle:

die ehemalige Kreutzmühle liegt nordöstlich außerhalb von Appenhofen am Kaiserbach in Richtung auf Billigheim-Ingenheim.

 

Mühlenwanderweg:

- Internetdatei: http://www.wanderkompass.de/wanderweg/sudliche-weinstrasse/landau-land-wanderroute-2.html: Bachlehrpfad am Kaiserbach von der Kaisermühle bis zur Pfalzgrafenmühle bei Billigheim

 

Literatur/Urkunden:

- Kleiner, Paul: Mühlen am Kaiserbach: Mühlengeklapper; in: Die Rheinpfalz / Pfälzer Tageblatt / W. - 63 (2007), Nr. 49, Beil. Marktplatz regional (Kreuzmühle bei Appenhofen).

 

 

- Obermühle:

am 13.11.1554 kommt es zu einem Gültverkauf in Appenhofen. Nikolaus Hewgel der Junge von Billigkheym verkauft der Kirche zu Ley­merßheym 11/2 fl. jährliche Gült aus seinen Gütern bey der steinen brucken, uff der steingasse und uff der multen zu Appenhofen 877. 1586 kommt es zu einem weiteren Gültverkauf in Appenhofen, wobei die oben am Dorf gelegene Mühle zur Absicherung des Käufers dient 878. In der hierüber verfaßten Urkunde vom 15.1.1586 heißt es u.a.: „Ich Petter Rauhart Schultheis zu Appenhofen, und wir nach­benannten Lorentz Wentz, und Nickel Peter Scheffen deß Gerichts daselbsten bekennen mitt diesem Briefe das vor uns er­schienen sindt Joachim Heber Appolonia sein Eheliche Hausfrauen, [...] , Jacob Heber Eua sein Eheliche Hausfrauen Reychart Heintz Clara sein Eheli­che Hausfrauen, alle wonhaft zu Steinweiler, die bekandten sich offentlich das sie samptlich auß gehabter Vorbetrach­tung von we­gen Ires besseren Nutzen haben verkaufft für sich und Ire Erben [...] mitt Crafft diß Briefs, und uff ein abläßigen Kauff zu kauffen geben dem erenhaften Johannes Faulhaber Schaffner des Stifts Clingenmünster seinen Nachkommen und Rechtmessigen Innhalter diß Briefs Namlich funnfhalben Gulden Geltz Järlich Gilten eines Jeden Jars samenschafft unterschrift von einer Handt ohne allen Costen und Schaden genannts Kauffers und Innhalter Briefs, auß zurichten und zu bezalen zu Sanct Martini deß Heiligen Bischoffs tags, daran soll die Verkauffer oder Ire erben nitt hinderen […] uff das aber der Kauffer noch Innhalter diß Briefs gemelter jährlichen Gilten und deß Hauptgeltz gesichert mögen sein, so haben die Verkäuffer mitt verwilligung Ihrer Mutter, sie Hebers seli­gen gelassen Wittib Ellsbeth, [...] die Besserung an Ihrer Milen zu Appenhofen oben am Dorff gelegen zwischen der Bach und dem Gemeinen von St. Johann ...“ 879

 

Der kurpfälzische Mühlenbericht vom 6.4.1768 über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Ger­mersheim beschreibt die Mühle folgendermaßen: „Andreas *Bischoff Bürger und Gerichtsmann zu Appenhofen besitzet dermah­len die daselbstige Obermühl eigenthümlich,übergibt der Endes in Abschrift sub. Nro.14 anliegenden Kaufbrief [Anm. d. Verf.: ist in der Urkun­de nicht erhalten], solche hat 2 Waßer Räder durch welche 2 Mahl und 1 Schehlgang, sodann die Ohligmühl wechsel weis als zwarn ge­trieben werden, wann die Ohlig Mühl gehet, als dann der eine Mahlgang still stehen muß, auf gleiche weis [...] auf dem anderen Mahl und Schehlgang zu verstehen seyn, gibt jährlich in das Stift Clingenmünster 4 fl 30 Xer Wasserfall Zinß, sonsten aber außer der ge­wöhnlichen Schatzung nichts .“ 880

 

Bischof war um 1791 Schultheiß von Appenhofen und ist zwischen 1791 und 1793 vor den französischen Truppen emigriert 881. Ein „An­dreas Bischof, Müller, °° mit Eva NN. ist am 22.12.1793 als Emigrant in Bil­ligheim erwähnt 882.

 

Urkunden/Literatur:

- Brauner, August: Die Obermühle in Appenhofen; in: „Die Rheinpfalz“, Ausgabe Landau vom 25.1.1962

- Brauner August: Die Bischoff-Generation in Appenhofen und ihre Obermühle; in: Heimatjahrbuch Landkreis Südliche Weinstraße 1979, S. 128-139

 

 

- Untermühle:

der kurpfälzische Mühlenbericht vom 6.4.1768 über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Ger­mersheim beschreibt die Mühle folgendermaßen: „ Conrad *Jacob Bürger zu gemehltem Ap­penhofen hat die daselbige Unter­mühl erb­beständig von dem Herrn Grafen von Degenfeld, ererbet von dessen Vater Peter Jacob, ist ebenmäßig mit 2 Waßer Rädter versehen, so 2 Mahl und 1 Schehlgang treiben, gibt jährlich am Herrn Grafen von Degenfeld 15 fl Mühlen Zinß, außer der gewöhnli­chen Schatzung aber ahn Churpfaltz kein weiter Pfacht.“ 883.

 

Am 9.6.1775 ist im Kirchenbuch von Winden als Patin aufgeführt: „Anna Maria, Conrad *Jacobs Mahlmüller zu Appenhofen Toch­ter“ 884.

 

Am 17.4.1780 ist im Kirchenbuch von Winden als Patin vermerkt: „Maria Margaretha, Ehefrau von *Eyer Michael, Müller zu Ap­penhofen 885.

 

 

 

 

 

Appenthal:

bei Elmstein; heute OT von Elmstein; VG Lambrecht, Lk Bad Dürkheim; ursprünglich Apolloniental; war kurpfälzisch, Oberamt Neustadt; hier ließ 1488-1493 Pfalzgraf Philipp der Fromme die Marienkapelle errichten; nach dem 30jährigen Krieg gehörte sie zum Kloster St. Lambrecht; die dortigen Jesuitenmönche haben offenbar in Unkenntnis der lange zuvor erfolgten Weihe der Kapelle ein neues Patrozini­um vorgenommen und die Kapelle der jungfräulichen Märtyrerin Apollonia, der Heiligen des Zahnwehs vorgenom­men. Der “Capella­nei-Altar der gebenedeiten Jungfrau Maria” mußte schon 1526 eingezogen werden, wie der Domherr in Speyer, Johannes von Lewenstein ausdrückte, weil das “Unwetter der Lutherischen Sekte bereits in Appenthal fuß gefaßt” hatte. Die Visita­tionen Anfang des 18. Jh. spre­chen von Apollonienthal, das nahe der Kapelle existiert und zur Schaffnei der Lambrechter Nonnen ge­hört hatte; 1699 noch “öd und verwachsen”. Der Turm der Kapelle steht allerdings bis heute. Vermutlich 1488 erstmals urkundlich er­wähnt, wie Johann Georg Leh­mann in seinem Werk “Burgen und Bergschlösser im ehemaligen Speyergau” 1857 berichtet; eine Urkunde ist allerdings nicht mehr vor­handen. Hier weitet sich das Speyerbachtal durch das von Norden kommende Appenthal. Ur­kundlich belegt ist die Errichtung eines Poch- und Schmelzwerks 1604, zu dessen Betrieb bachaufwärts ein Weiher angelegt wurde. Die Bevölkerungsverluste durch die Kriege des 17. Jh. waren furchtbar. Von Schaffner Hermanni vom Oberamt Neustadt wurden 1699 nur noch 7 Bewohner und der Schultheiß re­gistriert 886.

 

Die erste und über längere Zeit einzige beständige Familie in Appenthal nach dem 30jährigen Krieg war wohl die Familie Haag. Noch 1741 wird im Gefälle festgestellt, daß die Einwohner in Appenthal alle der Familie Haag angehören. Deren Stammvater Lorenz Haag wird als Forstknecht erstmals 1680 erwähnt 887.

 

 

Mühlen:

die Mühlstraße in Appenthal bildete früher den Damm für einen oberhalb derselben sich befindlichen Weiher in den Woogwiesen 888.

 

Die Müllersfamilie Bender lebt 1869 nachweislich zu Appenthal. Sie samt aus „Zeisenheim“ in Baden. Der Müller „Landelin“(?) wurde um 1809 in „Zeisenheim“/Großherzogtum Baden geboren - † 19.9.1869 Appenthal (60 J. Alt); Sohn des Müllers Alois Bender und der Julia­na NN., aus Zeisenheim (beide † vor 19.9.1869); °° mit Anna Barbara Vaillant; diese führt die Geschäfte ihres Mannes weiter. Aus der Ehe stammt der Sohn und Müller Ludwig Bender (geb. um 1840) 889.

 

 

- Mahlmühle mit Hammerwerk:

die alte Mahlmühle mit Hammerwerk, welche schon August Becker in „Pfalz und Pfälzer“ erwähnt, stand früher an der Stelle des späte­ren Wohnhauses der Familie Riehl 890 (Betreiber der Mahl und Sägemühle in Appenthal).

 

 

- Mahl- und Sägemühle, Haagsche Mühle:

am 22.8.1704 verkaufen die Brüder David *Jacob und [Anm.: Johann Martin *Jacob] Martin Jacob, beide aus Schopp, die in ihrem Ei­gentum stehende Mahl- und Bordmühle samt dem zugehörigen Grundstück „unten am Schloß Elmstein gelegen wie auch auf dem halb­en Appenthal, zum Kaufpreis von 118 1/2 fl an die Bürger und Metzger aus Kaiserslautern Johann Jost *Breitt, Johannes *Ame­ling und deren Ehefrauen Maria Catharina und Maria Barbara, sowie Johannes [Anm. d. Verf.: Johann Wolff] *Müller, auch Bürger zu Lauttern 891.

 

1711 wurde das Gelände dem [Johann] Lorentz Haag übertragen, dessen Sohn Conrad *Haag (1690- 8.3.1769) hier die Mahl- und Sä­gemühle errichtete 892. Der Forstknecht Johann Lorenz *Haag wohnt „auf der alten Mühle in Appenthal“ 893.

 

In der Mühlenrenovation des kurpfälzischen Oberamts Neustadt von 1738 ist sie enthalten 894 und unter Nr. 44 wie folgt beschrieben: „in dem apolonien thal bey Elmstein befindt sich eine Mahl und Seegmühl, welche der Conrath [Anm. d. Verf.: *Haag] in Anno 1733 Neu erbauett hatt, dieße Mühl hatt Waßer 2 Rath[,] eines zum Mahlen, das andere zum Schneiden, undt ist auf einen Erbbestandsplatz ge­baut worden, gibt jährlich lauth einer vorgezeigten Quittung 4 Mltr. Korn Mühlpfacht in die Kellerey Neustadt sodan 3 fl Wasser­fall in die Gefällverweserey, Mühl Brief noch Consens hat der Müller nicht, der jetzige Poßsessor ist wie oben gemeldt Conradt Haag, Forstknecht zu Elmstein“ 895. Weiter heißt es: „Von der daran stehenden Bord- oder Schneidmühl Zahlt derselbe zur gefäll Ver­weserey Jährl 3 fl. Die­se Mühl ist schlecht, wann ein Gang geht, steht der ander still“ 896.

 

Im Januar 1744 beantragte '“der Forstknecht zu Elmstein Conrad Haag“ die Erbpacht seiner Mühle zu reduzieren, die „von seinem Vatter seel[ig] … Ao 1732 neu erbauet worden“ war. Zur Begründung führte Conrad Haag jun. aus, daß seine Mühle in Appenthal „ein halbe Stundt von dem Dorf Elmstein, allwo sich eine Mahl und Seeg so jährlich zu der Kellerey 1 1/1 Malter Korn Pfacht entrichts“ liege, sich außerdem „auf 2 Stund Wegs kein Dorff so etwa auf seiner Mühl mahlen könnte“ befände und er deshalb mangels ausreichender Ein­nahmen den bisherigen Erbzins nicht mehr zahlen könne. Conrad Haag jun. beantragte daher, die Erbzins für seine Mühle von 4 auf 2 ½ Malter Korn herabzusetzen. Der Antrag hatte teilweise Erfolg, indem die Belastung nunmehr durch herrschaftlichen Befehle des Ober­amts Neustadt vom 8.1.1745 auf jährlich 3 Malter Korn jährlich festgesetzt wurde 897.

 

In einer „Renovation deren herrschaftlichen Zinsen zu Elmstein de Anno 1768 et 1782“ heißt es: „Conrad Haag der alte Förster [zahlt] von seiner Bordtmühlen im Appenthal bey seinem Wohnhaus, beforcht ein Seith die Speyerbach, ander Seith, wie auch oben und unten die herrschaftl: so genandt Woog Wieß“ 898. Im Elmsteiner Schatzungsbuch (Lagerbuch) von 1769 heißt es: „Conrad Haag Ein Wohn­hauß, sambt mahl- und bordtmühl … im Appenthal gelegen, beforcht ein Seith die Speyerbach, anderseithn wie oben und unten die herrschaftl: sogenannte Woogwies. Zinst jährlich der Gefällverweserey Neustatt von der Seeg Mühl drey gulden, sodan von der mahl mühl der Kellerey Neustatt drey malter Korn“ 899. Hinzugefügt ist: „modo Johannes Haag der alt“ 900.

 

Auch in der Mühlenrenovation von 1769 des kurpfälzischen Oberamts Neustadt ist sie enthalten. Der Müller zahlt eine Mühlenpacht von jährlich 4 Malter Korn (1 Malter = 128 Liter) und für den Wasserfall 3 Gulden. Bei einer Renovation der Gemarkungen Elm­stein, Iggel­bach und Appenthal im Jahr 1769 von der kurfürstlichen Hofkammer Mannheim durchgeführt, ist festgehalten daß von Conrad Haag ein Wohnhaus samt Mahl- und Bordmühle und Garten in Appenthal besteht. Die Gefällverweserei Neustadt erhält da­nach für das Sägewerk 3 Gulden und für die Mahlmühle die Kellerei Neustadt 3 Ma Korn. Auf Conrad Haag folgte als Müller sein Sohn Johannes *Haag (1745-1807); um 1790 soll die Bordmühle aus Mangel an Arbeit eingegangen sein, nachdem von der kurfürst­lichen Verwaltung die Entnahme von Holz aus den umliegenden Wäldern erschwert worden war. Vater des Müllers Johann Friedrich *Haag 901.

 

1769 ist der Sägmüller Johannes Joseph *Histing der Verwalter (curatoris) auf der Sägemühle bei Appenthal 902. Dessen Sohn Johan­nes Jakob *Histing war 1773-1780 herrschaftlicher Bordmüller und Beständer der Sägmühle bei Appenthal 903.

 

Der Müller Johann Friedrich *Haag (1781-1849 Appenthal), Sohn des Müllers in Appenthal Johannes *Haag (1745-1807) war der Nach­folger 904; er hat die Mühle erkauft am 5.10.1807 von Konrad Haag und Consorten für 1723 frs und ist auch im Urkataster Elmstein von 1839 als Eigentümer genannt 905

 

Johann Friedrich Haag betrieb die Mühle nach dem Tod des Vaters ab 1807 selbständig und besaß außerdem eine Schreinerei; er nahm nach 1810 Veränderungen am Bachlauf zur Errichtung eines zweiten Mahlgangs vor, was zum Entzug von Wasser an den Wiesen ge­führt hatte; weiterhin hatte er den aus 1604 stammenden Mühlenweiher aufgefüllt, Wiesen geschaffen und den Mühlenantrieb von ei­nem unterschlächtigen Wasserrad auf einen oberschlächtigen Antrieb geändert; 1841 beantragte er bei dem kgl. Landcommissariat Neu­stadt die Genehmigung, neben seiner Mahlmühle ein Sägewerk einrichten und betreiben zu können und weiteres Mühlrad einsetzen zu dürfen; nachdem Bachanlieger Bedenken wegen der ausreichenden Bewässerung der Wiesen geäußert hatten, wurde das Gesuch 1842 abgelehnt; zu diesem Zeitpunkt war er 60 Jahre alt; aus der Ehe stammt der Sohn und Betriebsnachfolger Conrad *Haag und die Anna Maria Haag (°° 13.10.­1835 in Elmstein mit Friedrich (1) Becker vom Münchhof bei Hochspeyer) 906.

 

Johann Friedrich Haag übergab unmittelbar nach Ablehnung des Gesuchs noch 1842 seine Müh­le an den Sohn Conrad *Haag 907 (1813 - 14.8.1888 im Alter von 74 Jahren) als Müller auf der Mühle in Appenthal; dieser stellte anfangs 1843 erneut den Antrag beim kgl. Land­commissariat Neustadt die Genehmigung, neben seiner Mahlmühle ein Sägewerk einrichten und betreiben zu können; die­sen Antrag hatte bereits sein Vater vergeblich gestellt, der nach Bedenken der Bachanlieger und Wiesenbesitzer 1842 angelehnt wor­den war. Nach erneuten Gutachten und einer Ortsbesichtigung kam der zuständige Bezirksinspektor Strauß zum Ergebnis, daß die Einwände gegen die Erweiterung unbegründet seien. Nun aber erhob das kgl. Triftamt Einwendungen und forderte in einem Gutach­ten, daß die Erweiterung nur unter Bedingungen genehmigt werden dürfte, vor allem daß Reparaturen am sog. Mühlschutz (an der Abzweigung des Mühlgrabens vom Speyerbach; es ergriff des weiteren für die Wiesenbesitzer Partei, deren Existenz ganz stark da­von abhing, daß genü­gend Futter für das Vieh gewährleistet sei. Mit den ihm hierauf erteilten Auflagen war der Müller Haag nicht einverstanden und legte Wi­derspruch ein. dieser wurde der Regierung in München vorgelegt, von dort wurde ihm der Entzug der Konzession für die Sägemühle an­gedroht, falls er nicht einlenke. Das Ergebnis ist nicht bekannt. Konrad Haag engagierte sich auch außerhalb seiner Mühle; von 1863/68 war er Bürgermeister von Elmstein. 1885 übergibt er der Gemeinde 300 Mark zur Anschaffung von Glocken, und hinterlegte 100 Mark für einen Grabplatz. Der prot. Kirchengemeinde stiftete er 1888 einen Betrag von 300 Mark für den Kirchturmbau und spendete an die Gemeinde 300 Mark, aus deren Zinsgewinn Kleider für bedürftige Kinder gekauft werden sollte. Weiterhin spendete er 1400 Mark um Glocken für Appenthal anzuschaffen 908. Johann Friedrich Haag war verheiratet mit Katharina Müller, einer Bauerstochter aus Mehlingen 909.

 

1848 wird als Sägmüller zu Appenthal (vermutlich Arbeiter auf der Sägmühle) der Theobald *Schenck erwähnt 910.

 

Nach dem Tod des kinderlos verstorbenen Müllers Conrad *Haag († 14.8. 1888) fiel die Mühle an seinen Neffen Friedrich (2) *Be­cker (4.6.1837-30.11.1903 Appenthal), den Sohn der Anna Maria Haag 911. Becker errichtete auf der Betriebsgelände zusätzlich ein Säge­werk, eröffnete eine Bäckerei und betrieb nebenbei einen Hofhandel; Vater von Jakob Becker und Karl Becker; letzterer bekam bei der Teilung nach dem Tod des Vaters († 30.11.1903 Appenthal) die Bäckerei und die Mahlmühle, während das Sägewerk an Ja­kob Becker fiel 912.

 

Karl Becker errichtete bereits Anfang 1904 auf seinem Teil des Mühlengeländes ein Elektrizitätswerk, das zur Versorgung der 1904 durch Bürgermeister Dr. Mann in Appenthal und Elmstein eingeführten elektrischen Straßenbeleuchtung eingesetzt wurde. Ein Brand am 15.9.1905 zerstörte die Mühle und das Maschinenhaus mit der elektrischen Stromerzeugung. Das hintere Wirtschaftsgebäude mit der Bäckerei blieb verschont. Karl Becker baute das Wohnhaus und das Elektrizitätswerk wieder auf, wobei anstelle des bisherigen Wasser­rades eine Turbine zur Stromerzeugung eingebaut wurde. Becker erwarb 1907 eine mobile Holschneidemaschine mit elektrischem An­trieb, überließ jedoch dann seine Anteile am Appenthaler Mühlengelände seinem Bruder Jakob Becker im Tausch gegen das Gasthaus „Zur Burg“ in Elmstein (die dessen Ehefrau Anna Schröer mit in die Ehe gebracht hatte) 913.

 

Am 27.5.1907 brannte die Jakob Becker'sche Sägemühle in Appenthal nieder und wurde von Jakob Becker modernisiert wieder aufge­baut. Als Jakob Becker, der auch Bürgermister der Gemeinde Elmstein war, 1916 zum Kriegsdienst eingezogen wurde, verpachtete er zunächst den Betrieb an die Firma J. Riel und Sohn aus Frankenthal, die diesen dann 1920 kaufte 914. In Appenthal kennt man noch den Spruch: „Riehl und Sohn, viel Arbeit, wenig Lohn!“ 915.

 

1986 übernahm Franz Semmelsberger sen. das Sägewerk Appenthal, von dem es auf den gleichnamigen Sohn überging. 2006 wurde das Sägewerk geschlossen. Die Firma betreibt seither nur noch Holzhandel 916.

 

Reihenfolge der Müller:

 

- 1711 Lorentz Haag erhält das Grundstück, Vater des Müllers Conrad *Haag

- nach 1711 - 8.3.1769 Conrad *Haag (1690- 8.3.1769) erbaut die Mühle, Vater des Johannes Haag

- 8.3.1769/1807 Johannes *Haag, auf ihn folgt der Sohn Johann Friedrich *Haag

- 1807/1849 Johann Friedrich *Haag, auf ihn folgt der Sohn Conrad *Haag

-1849/14.8.1888 Conrad *Haag (kinderlos verstorbenen; die Mühle fiel an seinen Neffen die Mühle fiel an seinen Neffen Friedrich (2) *Becker (4.6.1837-30.11.1903 Appenthal), den Sohn der Anna Maria Haag

- 14.8.1888-30.11.1903 Friedrich (2) *Becker

- 1903 Teilung nach dem Tod des Friedrich (2) Becker zwischen den Söhnen Karl Becker (erhielt die Bäckerei und die Mahlmühle) und Jakob Becker (erhielt das Sägewerk)

 

Photo:

- Dietrich: Waldbauern und andere Leute, a.a.O., S. 161: Gatter des Sägewerks Riel und Sohn

- Dietrich: Waldbauern und andere Leute, a.a.O., S. 161: Ablängen von Stämmen im Sägewerk Riehl und Sohn um 1920. Die Männer auf dem Bild arbeiten nicht etwa für den Fotografen in Sonntagsanzügen. Es war vielmehr üblich, alte Anzüge bei der Arbeit aufzutra­gen; damit sparte man das Geld für Arbeitskleidung

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 950/9: Vergabe von mehr als 10 Morgen Woogwiesen als Erbbestand an Konrad Haag, 1744, enthält Plan und Renovation

- Heintz, Fridolin: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat. - 6 = 2002, S. 16-20; 11 = 2004, Dez., S. 3-8. - 2002. - 2002. - Ill

- Zwing, Luitpold: Die Appenthaler Mühle - eine Mahl- und Sägemühle in: Talpost v. 31.12.1985; 9.1., 16.1., 24.1., 30.1., u. 6.2.1986, 1985

 

 

 

 

 

Archeweyerer Mühle:

VG Kandel Lk Germersheim; nördlich von Minderslachen (OT von Kandel) gelegen, auch Archenweiler Mühle 917; ob diese Mühle jedoch Kandel zugeordnet werden kann 918, erscheint zweifelhaft, da sie nördlich von Minderslachen lag 919. Nach Häberle 920 liegt sie als „Wey­herer Mühle“ bei Steinweiler.

 

Die Mühle lag über dem Erlenbach an der Stelle des im 30jährigen Krieges untergegangenen Dorfes Archeweyer 921. "Die Archenweiher­mühle liegt etwa 2 km südlich Steinweiler auf dem Platz des abgegangenen Dorfes Archenweyler, das urkundlich bereits 1333 erwähnt ist“ 922.

 

Bis 1867 war Friedrich *Köhler (geb. 13.9.1830 Steinweiler - † 13.2.1867 Steinweiler) der Müller in Steinweiler, „auf der Weyerer Mühle“ 923.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

 

 

 

 

Arzheim bei Landau:

Stadtteil von Landau, Lk Südliche Weinstraße; westlich von Landau gelegen; zunächst zur Herrschaft der Burg Madenburg, dann seit Mitte des 14. Jh. zum Fürstbistum Speyer; nach der französischen Revolution wurde das Dorf 1817 dem Kanton Landau zuge­schlagen, ab 22.4.1972 Stadtteil von Landau.

 

Mühlen:

um 1772 wird Joseph *Brauner als Müller in Arzheim erwähnt 924.

 

- Kalkmühle:

1648 wird in einer Verkaufsurkunde in Arzheim die Gewanne „an der Kalckmühle“ erwähnt. Am 29.9./2.10.1648 [Anm. d. Verf.: Doppel­ausfertigung der Urkunde] verkaufen Christoph Rebstein, speirischer Keller zu Weißenburg und Amtsverweser der Gemein­schaft Alten­statt und seine Ehefrau Elisabeth um 850 fl. Grundstücke in Arzheim. Unter den dort genannten Flurnamen befindet sich auch die Flur „an der Kalckmühle“. 925

 

 

- Kreuzmühle:

zwischen 1828-1963 als Kreuzmühle erwähnt, zuletzt Lederfabrik und stillgelegt. Ihren Namen hat sie von einem sehr alten Kreuz an der Kreuzung des sog. Heidenweges mit dem Weg von Arzheim nach Godramstein in der Flur Au 926; errichtet wurde die Mühle erst „ge­gen Ende des 17. Jh., wahrscheinlich aber erst zu Beginn des 18. Jh.“ 927.

 

Der Müller auf der Kreuzmühle in Arzheim, Joseph *Bähr, kündigt im Landauer Eilboten Nr. 46 vom 12.6.1858 die Versteigerung von Heu auf seinen um die Mühle gelegenen Wiesen an 928. Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handels­gerichts Landau) von 1864 wird auf der Kreuzmühle in Arzheim genannt die Firma „Bähr, Joseph. Oel- und Mahlmüller. Eigenthümer: Joseph Bähr“ 929.

 

Karte:

- LA Speyer Best. D2 Karte Nr. 224: „Darstellung der Umgebung der Kreuzmühle bei Arzheim mit Ortslagen Arzheim, Godramstein und Landau für die geplante Versetzung zweier Mühlen aus Landau“

 

 

 

 

 

Aschbach / Saarland:

Stadtteil von Lebach, ca. 6 km nordwestlich von Lebach gelegen. Die heutigen Stadtteile von Lebach, Aschbach, Dörsdorf, Grau­bach, Steinbach und Thalexweiler gehörten zum Amt Schaumburg und kamen im Zuge einer Gebietsreform 1787 aus lothringischem Besitz in den von Pfalz-Zweibrücken 930.

 

 

Mühlen:

- Aschbacher Mühle:

Am 28.12.1705 wird der ursprünglich aus Tirol zugewanderte Jakob *Troller, um 1705 wohnhaft in Aschbach, von Beruf ein Maurer, von der Abtei Tholey beauftragt, den Wiederaufbau der Aschbacher Mühle durchzuführen 931.

 

 

 

 

 

Aschbacher Pletsch- oder Notmühle:

in der Südwestpfalz; zwischen Dellfeld und Nünschweiler; östlich von Dellfeld befindet sich die Aschbachstraße in Richtung auf Nün­schweiler; genaue Lage “1/4 Stunde von Rieschweiler Mühle entfernt”; war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Zweibrücken; “ein Büchsen­schuß” von der Nünschweiler Pletschmühle entfernt 932. In Dellfeld verläuft im östlichen Ortsteil die Aschbachstraße.

 

1741 bat der Schmied Jakob Weber aus Nünschweiler (gebürtig in Mauschbach) die Zweibrücker Regierung, nahe dem Ort Nünschwei­ler, in der Gemarkung „Krautgärtchen“, wo früher eine Schleifmühle gestanden hatte, eine Pletsch- und Notmühle errichten zu dürfen. Noch im gleichen Jahr wurde die Erlaubnis erteilt. Weber begann daraufhin mit dem Bau der erforderlichen Klause zur Aufstauung des Wassers und baute daneben ein einstöckiges Haus, in dem sich die Mühle und eine Wohnung befand 933.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 934 wird „die sogenannte Aspacher Pletsch= und Noth-Mühl“ zusam­mengefaßt wie folgt beschrieben: “liegt am vorgenannten Bächlein (Anm. d. Verf.: bezieht sich auf die Mühle von *Nünschwei­ler; diese “liegt an einem Bächlein, das aus 2 Brunnen in dem Dorf Nünschweiler entspringt und bei Dellfeld in die Schwarzbach läuft”), das noch durch das sog. Eschweiler Bächlein (Anm.: Eschweiler = das heutige Höheischweiler) vermehrt wir. Etwann einen Büchsenschuß unter­halb vorbeschriebener Pletschmühl (Anm.: Nünschweiler Pletschmühle), eine starke Viertelstunde von der Rie­schweiler Mühle [entfernt]. Ist vor zwey Jahren gantz neu aufgebauet worden, hat 1 Mahlgang und 1 im Trillis laufenden Schälgang und 1 oberschl. Wasserrad, [...] hat einen Behälter zu Schwellung des Waßers, annebst eine große Schließe an demselben um das Wa­ßer bey deßen starken Anwachsen ablaßen zu können, und wird das Waßer aus gedtem: Behälter etwann 50 Schritt weit durch einen schmahlen Graben auf das Rad, und von diesem so fort durch ein Gewölb von etwann 8 Schritt breit in seinen alten Lauf geführet. Der Beständer hat nach seinem Bestand die Erlaubnis auch einen Schleif-Mühl anzuhängen, zweifelt aber ob solches zu mahlen ge­schehen wird. Jakob Weber aus Nünschweiler hat diese Mühle erbaut und legitimiert sich mit dem Erbbestand vom 24ten April: 1741, betreibt sie durch einen Lehensmüller, welcher ihm jährl: 45 fl zahlt. Er entrichtet 2 1/2 Ma. Korn und ebensoviel Hafer als Erbpacht. Ist nur eine Noth-Mühl. Bey Nothfällen mahlen zu Zeiten die Nünschweiler, Dellfelder, Rischweiler und Eschweiler auf dieser Mühl” 935.

 

Da aber der Ertrag aus der Mühle zu gering blieb, geriet Weber in Schulden.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Aschpacher Pletsch und NothMühle [hat] 1 Waßerrad, welches einen Mahl und im Trilles laufend Scheelgang treibt; [Einf. d. Verf.: zahlt an Pacht] 2 ½ Mltr Korn, 2 ½ Mltr Habern; die Nünschweyler, Dellfelder, Rischweiler und Eschweiler mahlen in Nothfäll allhier.“ 936

 

1844 wird im Grundsteuer-Kataster von Höhmühlbach als Müller auf der Aschbacher Mühle der Friedrich Becker genannt. Dieser besitzt Äcker in der Gemarkung Höhmühlbach 937.

 

 

 

 

 

Asselheim:

heute Ortsteil von Grünstadt; Lk Bad Dürkheim; am Eisbach gelegen, gehörte zur Grafschaft Leiningen-Westerburg

 

Mühlen:

bereits im päpstlichen Privileg von 1245 wird als Besitz des Klosters Höningen u.a. bestätigt „.. Curtas et predia [...] susenhem grins­tat altzelnhem [...] cum [...] molendinis ...“ 938.

 

1635 bestellt Friedrich Graf von Leiningen zur Schatzung der Backmühle in Kleinkarlbach als Sachverständigen den Müllermeister zu Bis­sersheim Philips Rusten und „Meister Micheln N. [?] Müllern zu Aßelnheim“ 939.

 

1670 heißt es im Knoch'schen Repertorium: „Klage des Müllers Borns Ca: [contra] die Gemeinde Asselheim, daß man ihn mit in die Schatzung gezogen, Und noch ein mehreres prätendiert, da dich sein SchwiegerVatter dieselbe ganz frey erkauft hätte“ +++klären: welche Mühle+++. Hierbei befindet sich auch die herrschaftliche Confirmation über diesen Kauf, datiert Grünstadt 27.11.1670 940.

 

Am 22.07.1717 ist Peter *Mühl-Michel, Müller bei Aßelheim +++prüfen++++ , wohl auf der Kappelmühle [Anm. d. Verf.: err. aus der Tatsache daß der spätere Müller Reinhard *Mühlmichel, namensgebend für die Reinhardsmühle war], Pate in der lutherischen Kirche in Kirchheimbolanden bei der Taufe der Maria Margaretha Will, der Tochter des Metzgers in Kirchheimbolanden Valentin Will und der Maria Margaretha geb. Beßerung 941.

 

Jonas *Weigand war Müller in Asselheim. Am 9.10.1721 heiratet sein Sohn Johannes Weigand in Ebertsheim die Müllerstochter Anna Dorothea Bendinger, Tochter des verstorbenen Müllermeisters in Ebertsheim, Conrad Bendinger 942.

 

1735 wird der Bürger und Müllermeister zu Asselheim NN. Felt genannt +++klären: welche Mühle+++; Vater des Bürgers und Rotger­bers zu Grünstadt Johann Georg Felt (°° am 27.2.1738 in Flonheim mit Anna Maria Martenstein [Tochter von Johann Daniel Martenstein, Bürger und Chirurg in Flonheim] 943.

 

1817 gab es in Asselheim folgende Mahlmühlen: a) Pfortmühle mit 2 gangbaren und einem nicht gangbaren und einem Öhlgang, b) Reinhardts-Mühle mit 2 Mahl und 1 Oehlgang, c) Dorfmühle mit 2 Mahl- und einem Lohgang, d) Neumühle mit 2 Mahl- und 1 Loh­gang, e) Lohmühle mit 2 Mahlgängen 944.

 

Karte:

- LA Speyer Best. E6 Nr. 741: als Anlage Q 34 zu diesem Reichskammergerichtsprozeß ([1709]1722-1739) ist erwähnt 945 ein Abriß des nördlichen Teils der Asselheimer Gemarkung u.a. mit einer (unbezeichneten) Mühle am Eisbach. Anm.: die Karte ist 1957 aus­weislich ei­nes Aktenvermerks HSTAM entnommen und der dortigen Plansammlung unter Nummer 10312 zugeordnet, nunmehr LA Speyer Best. W2 Nr. 7

 

 

- Dorfmühle, Deckersche Mühle:

heute Anwesen Langgasse 39.

 

Die Mühle wurde 1558 erbaut. An der Südwestseite befindet über einem ehemaligen Rundbogeneingang die Jahreszahl 1558 (heute verschwunden) 946.

 

Das Wohnhaus der ehemaligen Dorf- oder Deckerschen Mühle liegt westlich der Langgasse an einer Stichgasse. Die ins 16. Jh. zurück­reichende Anlage um einen unregelmäßigen Hof ist weitgehend durch Neubauten verändert. Ein 1558 datiertes Portal ist heute nicht mehr vorhanden. Das erhaltene, am ehemaligen Eisbach gelegene Wohnhaus stammt wohl aus dem 18. Jh. In der südlich angrenzen­den Mauer ist die Führung des Mühlrads vom abgebrochenen Mühlengebäude erkennbar. In einem Mäuerchen am Hof ist ein ehemali­ger Türsturz vermauert, bezeichnet mit „1.J.8.D.2.E.5.D“ 947.

 

Ab ca.1870 war Daniel Decker der Besitzer der Dorfmühle, die als Lohmühle betrieben wurde. Er hatte zwei Söhne und zwei Töchter, von denen eine Tochter mit Ludwig Kircher verheiratet war. Ludwig Kircher verstarb 1931. Bereits vor seinem Tod wurde die Mühle nicht mehr als solche benutzt, sondern als Weingut geführt. Nach 1931 ging das Anwesen in den Besitz von Elise Kircher über. Nach deren Tod wurde Kurt Nebh der neue Besitzer. Der Weinbaubetrieb wurde nach diesem von Familie Albrecht Nebh fortgeführt. Die Dorfmühle wurde 1973/74 abgerissen, von der alten Mühle steht heute nur noch das Wohnhaus 948.

 

Photo:

- Denkmaltopographie Kreis Bad Dürkheim, a.a.O., Bd. 13.2, S. 219.

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O.,S.72 (Mühlsteine der ehemaligen Dorfmühle)

 

Literatur:

- Christiansen, Uwe C.: Die alte Dorfmühle; in: Asselheimer Dorfblatt Nr. 5/1990, S. 8-9

 

 

- Gaulsmühle (Lohmühle):

sie lag oberhalb des Dorfes auf der Südseite des Eisbachs, gegenüber der Papiermühle am Hohfels 949. In der Mertesheimer Flurkarte von 1735 ist dagegen auf der Nordseite des Eisbachs an dieser Stelle eine Lohmühle eingezeichnet, die an der Mertesheimer Gemar­kungsgrenze, jedoch schon auf Asselheimer Gebiet gelegen war 950. Die Gaulsmühle Asselheim ist 1731 in einer Karte 951 zum Reichs­kammergerichtsverfahren LA Speyer Best. E6 Nr. 158 eingezeichnet. Die Lohmühle ist nicht bezeichnet, aber direkt an der Mertesheimer Gemarkung auf der Nordseite des Eisbachs eingezeichnet 952. In der Mertesheimer Flurkarte von 1735 ist an der gleichen Stelle, an der Grenze zur Mertesheimer Gemarkung, schon auf Asselhei­mer Gebiet gelegen, die „Lohmühl“ eingezeichnet, die auf einer Insel im Eis­bach liegt, während ein zugehöriges Gebäude auf der Südseite des Baches liegt 953. Die unterschiedliche Lagebezeichnung ist mE mit geändertem Bachlauf des Eisbachs zurückzuführen.

 

Der Admodiator und Amtskeller des Klosters Rosenthal, Johann Martin *Heitrich war u.a. Beständer der Gaulsmühle bei Asselheim . Mit Admodiationsvertrag vom 8.12.1703 war dem „Handelsmann zu Wormbs“ Johann Martin Heitrich nassau-usingischer Amtskel­ler des Klosters Rosenthal 954 der Besitz des Klosters Rosenthal durch einen sog. „Admodiations-Vertrag“ 955 übertragen. In einem Aktenvermerk zum Reichs­kammergerichtsverfahren LA Speyer Best. E6 Nr. 158 vom 27.4.1722 heißt es, „daß dahiesigem zeitlichen Amtskeller Martin Heyd­rich zu Rosenthal, dahiesiges Closter und Kellerey mit aller Zugehör von … Neuen Jahr an, in einen Tempo­ral Bestand auf zwölff aufeinanderfolgende Jahr von Neuem Verliehen worden ...“ 956. Dieses Verfahren des Johann Martin Heitrich (auch Heidrich oder Heiden­reich) als nassau-usingischer Administrator (auch Admodiator) des Klosters Ro­senthal richtete sich gegen Schultheiß und Gemeinde As­selheim sowie die Grafschaft Leiningen-Westerburg und betraf die Behinderung des klägerischen Zehnteinzugs in der Gemeinde Assel­heim 957. In einem Attest der nassau-weilburgischen Regierung vom 20.11.1727, erteilt ebenfalls zu obigem Reichskammergerichtsver­fahren, wird bestätigt, daß Heitrich den Anspruch auf die in der Gemarkung Asselheim ihm zustehenden Gefälle, zum Teil an seinen Schwager, den kurpfälzischen Keller zu Worms Seibert, übergeben hatte 958. Daraufhin teilte die beklagte Graf­schaft Leiningen-Wester­burg dem Reichskammergericht mit, Heitrich sei wegen Zahlungssäumnis des Bestandes zugunsten des Sei­bert entsetzt worden und be­sitze in der Streitsache keine Aktivlegitimation i.S. eines „ius agendi“ mehr 959. Heidrich kam in der Folge in Zahlungsschwierigkeiten. Am 9.2.1733 teilt der Notar folgendes mit: „... daß der Hochgräfl: Leiningen-Westerburgische Herr Rath Graff, auf mein Befragen: ob Ihme nicht wißend seye, daß dem Rosenthalischem Ambtskeller H. Heidrich beneben denen Mobilien und Gerthen, wegen überhäuffter Schul­den offentlich versteigert worden wären, welcher dann mit Ja geantworthet: undt sagte ferner, auß denen Mobilien wären ohngefehr 2000 fl, auß seiner Hofraith aber sambt der Mühl und Feldt-Gütern 10150 fl erlöst worden ...“ 960.

 

In den Briefprotokollen von Mertesheim ist 1780 der [Johann] Christoph *Gaul „auf der Lohmillen“ genannt 961, dieser erscheint auch 1780 als Grundstücksnachbar in Mertesheim 962.

 

In einem notariellen Desistement (Abstandserklärung) vom 24.11.1810 vor dem Notar Moré in Grünstadt 963 ist anwesend die Maria Mar­garethe Gaul, geb. Schifferstein, Witwe des Müllers Johann Christoph *Gaul, wohnhaft auf der Lohmühle im Bann von Assel­heim, Mutter des Müllers auf der Lohmühle, Jakob Gaul, und erklärt die Rücknahme einer Forderungsklage gerichtet gegen ihren Sohn Jakob Gaul, kraft einer Leistung, die dessen Bevollmächtigter, der Müller in Albsheim Jakob Schiffer erbracht hat.

 

1817 verfügte die Lohmühle des Jakob Gaul auch über eine Ölpresse 964.

 

Am 1.4.1836 „zu Grünstadt im Gasthaus zum Engel, lassen die Jacob Gauli'schen Eheleute von Asselheim ... versteigern: 1) Eine im As­selheimerthale ohnweit Grünstadt [...] gelegene Mahlmühle mit 9 Schuh Fall, 2 Mahl-, einem Hirsengang und Schälmühle .. . Das Wohn­gebäude in der Mühle enthält 5 Zimmer, 1 Küche und 2 Speicher [...] 2) Eine Oehlmühle nebst 2 Gerbereien mit 12 Gruben, 16 Farben und einer Lohmühle; 3) Eine Brennerei nebst daranstoßenden Oeconomiegebäuden, Stallungen, gepflastertem Hof, Scheuer ... 4) 4 Morgen Wiesen, 3 Morgen Baum ....“. +++klären: Quelle+++

 

Bis 1865 war Sebastian Kunz der Besitzer der Mühle. 1865 erwarb der Besitzer der Grünstadter Steingutfabrik Franz Bordollo den Besitz von Sebastian Kunz und benutzte sie im Rahmen seiner Steingutfabrik. Da sie nach einigen Jahren nicht mehr für die Zwecke der Stein­gutfabrik gebraucht wurde, verpachtete Bordollo das Anwesen als Schneid- und Dreschmühle 965. Der letzte Pächter war wohl ein gewis­ser Zeiser. Vor diesem bzw. zusammen mit Zeiser waren der Pächter der M. Ellbrück, der Urgroßvater der Familie Charlier (heutige Besit­zer des Hotel „Zum scharfen Eck“ in Asselheim). 1896 wurde die Mühle an Valentin Wagner verkauft 966.

 

Hauptsächlich wurde die Lohmühle als Sägewerk genutzt, die 1896 mit einer einblättrigen Senkrechtsäge und einer Rundsäge versehen war. Angetrieben wurde die Sägemühle über eine Turbine. Weiterhin verfügte die Mühle in dieser Zeit über eine Apfelmühle zur Mostherstellung, und einen Schrot- und Quetschgang zur Herstellung von Haferflocken. Darüber gehörte zur Lohmühle ein Eiskeller (das Eis wurde u.a. im Sommer von der Brauerei Jost benötigt) sowie über eine fahrbare Dreschmaschine. Ab 1896 gehörte die Lohmühle dem Valentin Wagner, der später als Mitbesitzer Emil Wagner als Teilhaber aufnahm. Danach waren Anna Heinz und Emil Wagner bis zur Stillegung im Jahre 1933 die Besitzer der Mühle. Nach 1933 wurde die die ehemalige Mühle von Anna Heinz als landwirtschaftlicher Be­trieb weitergeführt. Danach erfolgte der Verkauf des Anwesens an die Stadt Grünstadt, welche die im Wasserschutzgebiet der Stadt ge­legenen Gebäude 1986 abreißen ließ 967.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2022: Klassifikationsplan o.D. (1820-1845), drin die Papiermühle und die südlich davon gelegene Gaulsmühle

 

Photo:

- Christiansen, Uwe C.: Die Lohmühle; in: Asselheimer Dorfblatt Nr. 4/1990, S. 6

 

Literatur/Urkunden:

- Christiansen, Uwe C.: Die Lohmühle; in: Asselheimer Dorfblatt Nr. 4/1990, S. 5-6

 

 

- Kappelmühle, Cappelmühle, Reinhardsmühle:

heute Kappelstraße 21.

 

Die Cappelmühle bestand bereits um 1713, wie sich aus dem Schlußstein am Eingang der Mühle ergibt 968. Ein weiterer Schlußstein, der dem des Eingangtores gleicht ist bezeichnet mit „1713 IGM“ (vielleicht Mühlmichel) 969.

 

Der heutige Name ist nicht nachvollziehbar; es handelt sich vielmehr um die Reinhardsmühle, auch als Untermühle bezeichnet; der Name Reinhardsmühle leitet sich wohl ab vom Müller Reinhard *Mühlmichel (um 1784); die Mühle lag in der Gemarkung "hinter der Kappel"; Reinhard Mühl­michel übergab die Mühle an seine Tochter Magdalene Mühlmichel (verh. mit Daniel Koch) am 12.1.1817 970.

 

Am 22.07.1717 ist “Peter *Mühl-Michel, Müller bei Aßelheim“, wohl auf der Kappelmühle [Anm. d. Verf.: err. aus der Tatsache daß der spätere Müller Reinhard *Mühlmichel, namensgebend für die Reinhardsmühle war, die frühere Kappelmühle), Pate in der lutheri­schen Kirche in Kirchheimbolanden bei der Taufe der Maria Margaretha Will, der Tochter des Metzgers in Kirchheimbolanden Va­lentin Will und der Maria Margaretha geb. Beßerung 971.

 

Ein Teil der als Mahl- und Ölmühle genutzten Gebäude wurden 1819 sowie 1839 durch David Koch abgebrochen und neu errichtet 972.

 

Die Mühle gehörte im 20. Jh. der Stadt Grünstadt, die darin Wohnungen einrichtete. 2012 wurde die ehemalige Mühle von der Stadt Grünstadt verkauft 973. Der Kaufvertrag wurde nicht vollzogen, denn 2014 wurde die Mühle erneut verkauft 974.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W 41 Nr. 91 (Reinhardsmühle)

 

Photo:

- Denkmaltopographie Kreis Bad Dürkheim, a.a.O., Bd. 13.2, S. 215.

- Grünstadter Sonntagsspiegel vom 11.1.2012, S. 5 (Zustand um 2012)

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 148 (Schlußstein am Eingang der Kappelmühle)

 

Literatur/Urkunden:

- Christiansen, Uwe C.: Das Zunftzeichen oder Wappen der Reinhardsmühle; in: Asselheimer Dorfblatt 1995, S. 12-13.

- Weber, Friedrich Wilhelm: Kummer um die Kappelmühle Asselheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1981 S. 61 ff

 

 

- Kochsche Mühle:

1886 und 1916 als Kochsche Mühle, 1941 als „Koch'sche Mühle“ erwähnt 975.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz (Einträge im Firmenregister des Handelsgerichts Frankenthal) von 1864 genannt die Firma „Koch, S., Handelsmüller, Eigenthümer Sebastian Koch“ 976.

 

In der „Neustadter Zeitung“ vom 8.1.1867 Nr. 6 wird vom Brand der Koch'schen Mühle berichtet: „Am 1. Januar gegen 9 Uhr Abends brach in der Mühle des Seb. [Anm. d. Verf.: Sebastian] *Koch bei Asselheim Feuer aus welches nach vergeblichen Versu­chen, es zu er­sticken, noch 1 ½ Stunden sich weiter ausbreitete und Scheuer, Stall und Schoppen zerstörte. Die übrigen Gebäulichkei­ten wurden nur teilweise beschädigt. Die gänzlich niedergebrannten Immobilien sind zu 3300 fl versichert. In der Scheuer wurden 1000-1100 Haufen Frucht und ungefähr 300 Ctr. Heu, sowie viele Ackergeräthschaften ein Raub der Flammen. Der Schaden an Mo­bilien, welche jedoch nicht versichert sind, wird auf 8000 fl geschätzt.“ 977.

 

 

- Lohmühlen:

es gab in Asselheim 2 Lohmühlen 978.

 

1828, 1836, 1886, 1916 als „Lohmühle“ genannt. Auch die auf Aufnahme von 1912 beruhende und 1920 herausgegebene topografi­sche Karte 1:25000 enthält noch die „Lohmühle“; dagegen ist sie 1963 nicht mehr genannt 979.

 

Um 1835 war Müller auf der Lohmühle Asselheim der Müller und Witwer Sebastian *Kunz; °° II 1835 mit der Müllerstochter Doro­thea Fetzer von der Kronenmühle in Rodenbach, Tochter des Kronenmüllers, Jacob Fetzer 980. Beide schlossen am 14.6.1835 vor dem Grün­stadter Notar Moré (bezeichnet als der Vater Moré = Philipp Nikolaus Moré) einen Ehevertrag. Darin ist ausgeführt, daß der Ehemann Sebastian Kuntz „in seinem Witwenstand seine obengenannte Mühle aquiriert und darauf den 1. Termin bezahlt, diese Zah­lung geschah jedoch aus der Summe welche der Ehemann aus der Theilung der Gütergemeinschaft zwischen ihm und seiner verstor­benen ersten Frau bezogen hat“. Im Vertrag verpflichtete sich der Vater der Braut, Michael Jacob (2) Fetzer, seiner Tochter einen Be­trag von 3000 Gulden zu schenken 981.

 

Noch 1864 wird Sebastian *Kunz, „Müller und Gutsbesitzer in Asselheim“ als Mitglied des landwirtschaftliche Vereins der Pfalz ge­nannt 982.

 

 

- Lohmühle (an der Mertesheimer Grenze):

s. Gaulsmühle

 

 

- Neumühle:

sie lag oberhalb des Dorfes (heutiges Wasserwerk der Stadt Grünstadt), auf der Südweite vom Eisbach 983.

 

Um 1775 ist Johannes *Gutenkunst der Müller in Asselheim auf der „Neuen Mühle“; °° Catharina NN.; die Eheleute Gutenkunst sind am 18.6.1775 in der reformierten Kirche Rodenbach (OT Ebertsheim) Paten bei der Taufe des am 15.6.1770 geborenen Johannes Stössin­ger, Sohn des „Joh: Adam *Stössinger, Müller in der Cronen-Mühl dahier et uxor Anna Ursula“ 984.

 

1784 ist der Kaspar Kneisel auf der Neumühle Asselheim im Beedbuch von Mertesheim genannt 985.

 

Am 5.7.1827 kommt es zur Zwangsversteigerung der Neumühle. Diese wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises am 20.6.1827 annon­ciert: „In Vollziehung eines Urtheils des Königl. Bezirksgerichts zu Frankenthal vom achten März laufend, und auf Ansuchen von

Friedrich Völkel, Handelsmann zu Grünstadt wohnhaft, Sohn aus erster Ehe des daselbst verlebten Jakob Völkel, im Leben Kauf­mann und zuletzt Gastwirth zu Grünstadt und von Susana Hallmann, Wittwe aus zweyter Ehe des verlebten Jakob Völkel, Gastgebe­rin zu Grünstadt wohnhaft, handelnd als natürliche Vormünderin der mit demselben erzeugten, bey ihr sich aufhaltenden annoch minderjähri­gen Kinder, als: Susanna, Jakob, Georg und Philippina Völkel [...]. gegen ihre Schuldner:, nämlich: 1) Christian Kneisel, Mül­lerbursche, seiner Profession ein Bäcker, 2) Elisabetha Kneisel, ledig großjährig ohne Gewerbe; 3) Caspar Kneisel, ledig groß­jährig und ebenfalls ohne Gewerbe; sämtlich auf der bey Asselheim und in der Gemarkung von da gelegenen Neumühle wohn­haft, und gegen: 4) Adam Kneisel, minderjährig und ohne Gewerbe bey seiner Mutter Elisabetha Morgenthaler, Wittwe aus erster Ehe von Andreas Kneisel, nun­mehr verehelicht an Christian Kneisel, Müller auf besagter Neumühle wohnhaft [...] wird [...] zur öf­fentlichen Zwangsversteigerung [...] geschritten werden: [Anm.: Nr. 1-7 landwirtschaftliche Grundstücke] [...] 8) Eine Mahlmühle, genannt die Neumühle, gelegen im soge­nannten Asselheimer Thal am Eisbach, 66 Ruthen (oder 16 Aren) Flächenmaaß enthaltend, bestehend in Wohn- und Mühlgebäu­den, Hof, Scheuer, Stallung und Schoppen, begränzt nach Westen der Neumühlerweg, nach Osten das Art. 5 beschriebene Grundstück [Anm.: Acker hinter der Neumühle], nach Norden den Bach und nach Süden ein Gemein­depfad ...“ 986.

 

Die Mühle Bestand aus Wohnhaus, Mühle mit 2 Mahlgängen und einem Lohgang, Scheuer, Stallungen, Hofraum und Brunnen. 1848 wurde sie von den Erben K.W. Becker und Fr. Becker versteigert und durch die Gebrüder Bordollo ersteigert 987.

 

In der Versteigerungsannonce, erschienen im Grünstadter Anzeiger vom 8.1.1848 heißt es: „Licitation. Am 29. Januar 1848 [...] zu As­selheim wird [...] zur öffentlichen Licitation nachbezeichneter, auf der Gemarkung von Asselheim gelegener Immobilien geschrit­ten [...] nämlich von 1) Plan=Nro. 256: 31 Decimalen außer dem Dorfe Asselheim enthalten die sogenannte Neumühle, bestehend in einem Wohnhause, einer Mühle, zwei Mahlgängen, einem Lohgange, Scheuer, Stallungen, Schoppen, Schweinstall und Hofraum mit Brunnen. [...] Die Licitation geschieht der Untheilbarkeit halber, auf Anstehen der Eigentümer [...] I. Clara Becker, Wittwe des in Dürkheim verleb­ten Gutsbesitzes Carl Wilhelm Becker, Gutsbesitzerin, und jetzige Ehefrau von Daniel Catoir, Gutsbesitzer in eige­nem Namen, sowohl als Vormünderin über die mit ihrem verlebten ersten Ehemanne erzeugten, noch minderjährigen Kinder, nämlich 1) Valentin Becker, Hand­lungsbeflissener, 2) Philipp Becker, Bäcker, 3) Johann Becker und 4) Clara Becker, beide gewerbslos, alle bei ihrer Mutter domiziliert [...][II. und III. Vormünder der Kinder], IV. Maria Christina Schäfer, Gutsbesitzerin, Witwe aus erster Ehe von dem in Dürkheim verlebten Gerber, Friedrich Becker, jetzt Ehefrau von Bartholomäus Hessel, Gerbermeister, in ihrer Eigen­schaft als Vormünderin“ 988.

 

Die Brüder Bordollo verwendeten die Neumühle bis 1867 als Massenmühle zum Mahlen der Porzellanerde für die Steingutfabrik verwen­det. Nach Umgestaltung der Steingutfabrik wurde die Neumühle an verschiedene Pächter in Pacht gegeben, die sie zu ver­schiedenen Zwecken verwendeten. Zuletzt befand sich darin eine Mineralgerberei. 1912 kaufte die Stadt Grünstadt das Anwesen und es entstand darin das Pumpwerk für die Grünstadter Wasserversorgung, das heutige Wasserwerk 989.

 

Am 28.1.1884 erfolgte durch den Eigentümer, den Fabrikanten Joseph Bordollo eine öffentliche Ausbietung der Neumühle zu einer 9jäh­rigen Verpachtung, die in der Gaststätte Friedrich Breitwieser in Grünstadt stattfand. In der Ankündigung vom 26.1.1884 wurde die Mühle wie folgt beschrieben: „die an der Eis auf 31 Dez. Fläche gelegene sog. Neumühle, in gutem Zustande, mit einfachem und dop­peltem unterschlächtigem Wasserrad und ca. 100 Kubikmeter fassenden Cement-Reservoirs, Stampfwerk ...“ 990

 

Karte:

- LA Speyer Best W 41 Nr. 91

 

 

- Ölmühle:

Müller auf der Ölmühle (err.) war Georg Philipp *Fett († vor 1729). Georg Philipp Fett verstarb unter Hinterlassung mehrerer tau­send Gulden an Schulden, woraufhin das Konkursverfahren eröffnet wurde. Seine Witwe Anna Elisabeth geb. Schwerd beanspruchte nunmehr „ratione dotis et illatorum“ und aufgrund einer durch die leiningen-westerburgische Regierungskanzlei konfirmierten Pfand­verschreibung den Besitz der Ölmühle Asselheim mit Zubehör sowie 30 Morgen Äcker, Wingert und Wiesen. Als dies verwei­gert wird, erhebt sie Klage vor der Leiningen-westerburgischen Kanzlei Grünstadt. Sie trägt vor, sie sei lediglich subsidiär zahlungs­pflichtig bei Schuldverschreibun­gen, die sie mitunterschrieben habe. So habe sie einen Vergleich mit Witwe und Erben des Johann Konrad Fabricius erfüllt, die sich aus einem Liefervertrag über 4000 Sack Korn und Weizen an den französischen Kommissar im El­saß, Sieur La Fontaine ergeben haben. Nachdem die Vorinstanz nach Einholung eines auswärtigen Rechtsgutachtens die Klage abge­wiesen hatte, erhob sie Appellation beim Reichskammergericht Wetzlar 1729-1732 991.

 

 

- Papiermühle am Hohfels:

zwischen Asselheim und Mertesheim sie lag unterhalb vom Hohfels nördlich vom Eisbach 992 sie wurde nicht vom Eisbach getrieben, son­dern von der Hohfelsquelle; gegenüber lag die Gaulsmühle. Die Mühle besteht nicht mehr. Die sog. Lefferthäuser 993 die am frü­heren Ort der Mühle hart nördlich der Landstraße standen in der Kurve im Eistal (auf Höhe des heutigen Parkplatzes), wurden in den 1980er Jah­ren im Zuge der Begradigung der L 216 abgerissen.

 

Auffallend ist, daß in der Karte vom 20.9.1731 994hart an der Grenze zur Mertesheimer Gemarkung eine unbezeichnete Mühle auf der Nordseite des Eisbachs eingezeichnet ist, während in der Mertesheimer Flurkarte von 1735 an der gleichen Stelle, an der Grenze zur Mertesheimer Gemarkung, schon auf Asselheimer Gebiet gelegen, die „Lohmühl“ eingezeichnet ist , die auf einer Insel im Eisbach liegt, während ein zugehöriges Gebäude auf der Südseite des Baches liegt 995.

 

Die Familie Lerch/Lorch betrieb um 1728 am Hohfels bei Asselheim (später sog. Lefferthäuser 996 in der Kurve im Eistal auf Höhe des heutigen Parkplatzes) um 1728 eine Papiermühle 997; an dem Gebäude befand sich eine Inschrift "H.M.L. 1728 998, die nach mündlicher Überlieferung mit "Heinrich Mann Lautersheim" gedeutet wird; Weber meint dagegen überzeugend, es handele sich um Hans Michael *Lorch.

 

Um 1859 war Johann Philipp *Mann der Papierfabrikant auf der Papiermühle in Asselheim; °° mit Dorothea Kind; beide sind am 18.11.1859 als Paten in Ebertsheim, die der Taufe des Wilhelm Mann (geb. 18.9.1859 Mertesheim; ~ 18.11.1859 Ebertsheim; Sohn der Ackersleute in Mertesheim, Johann Philipp Mann und Franziska Engelskircher) 999.

 

Müller auf der Papiermühle am Hohfels waren:

- Lorch, Hans Michael: 1617-3.4.1687 in Asselheim; lutherisch; verstarb im Alter von 70 Jahren; an dem nicht erhaltenen Gebäude der Papiermühle am Hohfels befand sich eine Inschrift "H.M.L. 1728 1000, die nach mündlicher Überlieferung mit "Heinrich Mann Lautersheim" gedeutet wird; Weber meint dagegen, es handele sich um Hans Michael Lorch 1001; das kollidiert aber mit dessen Sterbe­datum oder han­delt es sich um einen gleichnamigen Sohn +++prüfen+++* Vater des Christoph *Lerch; 8xUrgroßvater von Eberhard Ref; auf ihn folg­te sein Sohn

- Lerch, Christoph: geboren in Asselheim; † 10.12. 1734 in Asselheim; Sohn von Hans Michael *Lorch und NN. Lutherischer Kon­fession 1002. Heirat mit der aus Lambrecht stammenden Klara Elisabeth *Gerste am 27.8.1686 in Asselheim; Vater der Anna Klara *Lerch (gebo­ren am 5. oder 15.6.1687); 7xUrgroßvater von Eberhard Ref.

- Conrad Gottfried Mann (1712-84)

 

 

- Pfortmühle:

östlich von Asselheim am Eisbach gelegen; sie wies 2 Gänge, 1 Ölpresse und 1 Walkgang auf 1003.

 

Diese Mühle war Erbbestandsgut der Grafen von Leiningen 1004. In einem vom leiningischen Heimatforscher Johann Ludwig *Knoch (1712 St. Goar – 1808) erstellten Repertorium 1005 heißt es unter Teil F Localia: 1584 „Forth Mühle bey Grst“ und „Fortmühle erkauft 1585 Nr. 92“.

 

Am 1.1.1571 heißt im Knoch'schen Repertorium 1006: „... ist das lauffende Geschirr in der Fortmühlen geschätzt worden“. Am 17.1.1571 heißt es ebenfalls dort: „Die Unterthanen zu Grünst: u. Asselheim sollen nur allein in der BannMühlen auf der Forthmühle und zu Assel­heim mahlen 1007. Am 12.2.1571 heißt es dort weiter: „Müller in Fort- u Asselheimer Mühlen sollen auf die Wag mahlen und Von 1 Mltr Korn 2 Fierling Molter nehmen“.

 

Am 14.10.1584 ergeht der „Befehl, daß alle Einwohner zu Grünstadt in Fortmühlen mahlen sollen, hätte jemand über den Müller zu kla­gen, so könte er sich melden“ 1008.

 

Am 19.10.1585 wird eine „Quittung über bezahlten Rest der Kauffgelder der Fortmühlen an Johann Engel“ erteilt 1009.

 

Am 17.3.1605 heißt es im Knoch'schen Repertorium: „Graf Ludwig ist zufrieden, daß seine Frau Mutter den Fortmüller wieder bey behal­te“ 1010. 1606 schreibt „Gräfin Amalia an ihren Sohn, ihr Gemahl habe ihr die Mühl überlassen, da die Gebäude schon alle rui­niert gewe­sen ... [Anm. d. Verf.: Rest fehlt in Kopie in LA Speyer] 1011.

 

Für 1651 heißt es im Knoch'schen Repertorium: „Grünstadter haben einem Juden die Forthmühl verkaufft; müssen ihn den Kauff­brief ausfertigen“ 1012. 1654 heißt es: „Asselheim will die Fortmühle zur Schatzung ziehen“ 1013.

 

Im Knoch'schen Repertorium heißt es 1669: „Graf Philips an den Renthmeister [...] Und auf was Arth den Grünstadtern der Wein­zehnt in der Port Mühlen zugelassen worden. Beständnuß Brieff des Hammers.“ 1014

 

1670 erfolgt der Verkauf der Pfortmühle der Stadt Grünstadt. Im Knoch'schen Repertorium heißt es dazu: „1670 Kaufbrief, als die Ge­meinde zu Grünstadt ihr Forthmühle an Esaiam *Büttnern, mit aller Zugehör, für 1070 fl Verkaufft, ist aller Herrschafts Be­schwer frey, außer 20 Mltr Pfacht Korn gibt ferner Jährl: nach Albsheim 1 Leib Brod u: 2r Eyer, dagegen der Müler sein Vieh mit auf die Weyde trei­ben kann. Von der Ohligmühl 5 alb. Dat Grünst: 9. Dez“ 1015

 

Am 24.1.1690 heirateten in der katholischen Kapuzinerkirche in Grünstadt der Johann Thomas Spitzer, Molitor in der Fortmühle und die Witwe Elisabeth NN. 1016

 

Um 1700 ist Nicolaus *Born der Pfortmüller; °° mit Anna Catharina NN. (wohl Witwe Sahler); am 5.5.1700 ist die „Anna Catharina[,] Ni­colauß Bornen Müllermeisters in der Forth Mühl ehl Hauß-Frau“ als Patin in Albsheim / Eis bei der Taufe Anna Catharina Heeß 1017. Be­reits am 30.3.1700 ist die Anna Elisabeth Sahleredin 1018 „des Forth=Müllers Stieftochter“ als Patin in Albsheim/Eis bei der Taufe der Ma­ria Elisabetha Müßler 1019.

 

Unter dem 24.5.1694 heißt es im Knoch'schen Repertorium 1020: „der Portmüller und Gemeinde Asselheim sollen die Bruch über der Bach, biß auf weiteren Erweiß gesamter Hand machen laßen.“

 

Um 1725 war Georg Philipp Fett der „Furtmüller“ zu Asselheim 1021.

 

Am 31.1.1732 erging ein Urteil der hochgräflichen Cantzley Grünstadt „Zu Conc..... Sachen des Fortmüllers zu Aßelheim Georg Philipp Fetten u. deßen Ehefrauen Annen Elisabethen sämbtl: Creditoren … entgegen u. wieder bemelte Fetth: Eheleuthe Liquidaten …. wird auff übergeben Liquidationen producierte Documentas, auch ferners Einbringen u. erfolgten Schluß von Hoch-Gräfl: Lei­ning: Cantzley allhier auff eingehohlten Rath außwärtiger Rechtsgelehrten hiermit vor Recht erkannt: Daß die Fett: Ehefrau … ge­gen ihr u.ihres Man­nes Creditores sich nicht gebrauchen, sondern den selben u. zwar Letzeren In Subsidium verhaft bleiben, so dann die Anna Catharina Lorum Ihre an der Fortmühle zu zwey Quart formierte Pratension der Gebühr rechtens nicht erwiesen, son­dern darmit abgewiesen ….“. Gegen das Urteil wurde vor dem Reichskammergericht Wetzlar Appellation erhoben 1022. In den Akten befin­det sich auch ein „Extract auß dem Albisheimer Beedbuch, Anna Elisabetha Fettin Güter betr. auß Georg Philippen Fetten Hoff. De­ßen Haußfrau von Ihrem Vatter Andreas Schwender ererbt ...“.

 

Die Mühle gehörte um 1740 zum Witthum der Gräfin Margaretha Christina Augusta zu Leiningen-Westerburg, geb. Gräfin zu Da­neskjöld und Laurvig. 1740 kommt es zwischen ihr und ihrem ältesten Sohn Georg Karl I. August Ludwig, regierender Graf zu Leiningen-Wester­burg in Grünstadt zu einem Vergleich über das Witthum und Paraphernalgüter, u.a. auch über die Pfortmühle. Der Ver­gleich von 1740 wurde 1743 durch das Reichskammergericht in Wetzlar bestätigt 1023.

 

1716 ist G. Joh. Guth der Pfortmüller in Asselheim. 1773 zog der Fortmühlenbeständer Valentin Cawey von der Mühle ab; neuer Bestän­der wurde Georg Wingener. Es ist damals eine Mahl-, Ohlig- und Walkmühle. 1775 erhielt dann der Müller Neeb sen. aus Assel­heim die Mühle in Erbpacht. Dieser blieb mit der Zahlung zurück, ihm wurde 1781 die Mühle abgenommen. Neue Beständer wurden die Brüder Andreas und Johannes Schrag. In den Revolutionsjahren nach 1793 war Schultheiß Kindt von Grünstadt der Erbpächter.

 

1803 wird Engelbert *Diez als Müller auf der Pfortmühle Asselheim erwähnt 1024. In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt befindli­chen Mühlen vom 15.12.1817 1025 wird Engelbert Diez als Eigentümer der Pfortmühle Asselheim genannt. Die Mühle verfügt über zwei Mahlgänge, die von einem unterschlächtigen Mühlrad getrieben werden.

 

Nach dem Mühlenverzeichnis im Kanton Grünstadt des kgl. Bayerischen Bezirksamts Frankenthal besaß die Pfortmühle, eine Ohlig­mühle, 1 unterschlächtiges Wasserrad. Der Eigentümer war Reinhard Mühlmichel 1026. Am 14.3.1872 lassen der Müller Georg Berg und dessen Kinder nach dem Tod der Ehefrau/Mutter Philippina Setzer die „bei Asselheim an der Eisbach gelegen 'Pfortmühle', be­stehend in Wohn­haus mit Nebengebäuden, in der Mühle mit 3 Mahlgängen, Schälgang und Ölmühle“ versteigern. Die Mühle ist in der Ankündigung der Versteigerung weiter wie folgt beschrieben: „Die Mühle ist eine der besten an der Eisbach, hat 10' Gefäll, einen Springbrunnen, der mit wenigen Kosten um's Zweifache verstärkt werden kann, und liegt nur 10 Minuten entfernt von der im Bau begriffenen Dürkheim-Mons­heimer Bahn“ 1027.

 

1888 war die Pfortmühle in eine Papierfabrik umgebaut; in diesem Jahr wurde eine Langsiebmaschine zur Papierherstellung aufge­stellt. Die Pfortmühle wurde durch die Firma H. Orb und Co. betrieben 1028.

 

 

- Reinhardsmühle:

s. Kappelmühle

 

wohl benannt nach dem Müller Reinhard *Mühlmichel

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2398: 6 Blätter mit Ortslage Mühlheim, Albsheim, Heidesheim mit Schloßmühle, Furthmühle und Ziegel­hütte, 1839-1842, 1918

 

Literatur/Urkunden:

- Christiansen, Uwe C.: Die Wasserführung an den Asselheimer Mühlen; in: Asselheimer Dorfblatt, Ausg. 44 = 2000, S. 10-12

 

 

- Schleifmühle oberhalb Asselheim, Johannsmühle:

s. Mertesheim, Schleifmühle

 

 

 

 

Asweiler / Saarland:

früher als Ausweiler bezeichnet; heute OT von Freisen. Der Ort wurde erstmals 1411 in einer Bürgschaftsurkunde erwähnt. Neben dem Namen Asweiler tauchte auch die Schreibweise Answeiler auf. Bis 1789 gehörte das Dorf zum Herzogtum Zweibrücken, Amt Nohfelden. 1816 kam Asweiler zum Großherzogtum Oldenburg. Bei Asweiler lag auch die Wüstung Stegen (s. Stegener Mühle). Die kleine Ortschaft wurde im 30jährigen Krieg zerstört 1029.

 

Das nahe Freisen gelegene Dorf *Asweiler gehörte zum Amt Nohfelden im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Asweiler wurde erstmals 1411 in einer Bürgschaftsurkunde erwähnt. Neben dem Namen Asweiler tauchte auch die Schreibweise Answeiler auf. Bis 1789 ge­hörte das Dorf zum Herzogtum Zweibrücken, Amt Nohfelden. 1816 kam Asweiler zum Großherzogtum Oldenburg. Bei Asweiler lag auch die Wüs­tung Stegen [Anm.: s. Stegener Mühle] 1030.

 

 

Mühlen:

- Stegener Mühle, Steeger Mühle:

sie hat ihren Namen von der bei Asweiler gelegenen Wüstung Stegen.

 

Die Mühle bestand ab 1598. Im pfalz-zweibrückischen Mühlenverzeichnis des Amtes Nohfelden von 1629 heißt es: „Zwischen Ste­gen und Aussweiller, In Wolffersweiller Schultheißerey geleg. hat mit Vorwissen und Bewilligung, weyland des Durchlauchtigen Pfaltzgraue Johansen [...]. an den [...] Heinrich Schwartz von Lichtenberg, Krafft Mühlen Bestendnuß Brieffs de dato 20. February de 1598 eine Mühl mit einem Gang, ahn den Wasserfall der Frais [Anm.: der heutige Fraisbach] genant, uff dem Inßweiller Trieph [?] bey dem Brueh­ler Pful gebauet und aufgericht, welche itziger Zeit in gutem wesentlichem Baue stehet, und wohl gehandhabt ist. Der itzige Inhaber dieser Mühlen ist Bastian Palm von Achtelßbach, welcher dieselbe umb [?] Breber Hansen zu Wolffersweiller anno 1614 erkaufft hat. Auch obwohl, laut der Erbbestandnuß [...] Signiert Heinrich Schwartz fünff Mlr. Beeder Frucht zu järlichem Pfacht uff diese Mühl ange­nomen gehat, So hat irdoch Berber Hanß zu Wolffersweiller, welcher besagte Mühl von ihme Heinrich Schwartz angenomen, Vermög schrifftlichen Befehlen der Serenissimi Subscription de dato 15 Aprilis de 1608 erlangt, [...] erwegung er Keine gewisse Mähler gehabt, auch Somer Und Winters Zeit von hart (?) Wetter oder großer Frost gewesen, nicht mahlen können, so daß er bey drey Maltr Beeder Frucht zu zu [...] Mühlenpfacht gelassen worden. Nach dem aber dem itzigen Inhaber gedachter Mühlen Ba­stian Palmen, die [...] Hin­tersassen zu Insweiller, Litzweiler und Hahneweiller dere zusamen 12 seindt alß 1627 Im Aprilis zu besten­digl Mählern zugewiesen wor­den seint, hat er Bast 2 mlr: Beeder Frucht weiter zu Pfacht angenomen ...“ 1031.

 

In der gleichen Akte befindet sich auch eine „Pro Copia“ über das „Mühlen Bestandnuß über die Mühl bey Außweiler“ vom 20.2.1598. Darin heißt es : „Wir Johannes von Gottes Gnaden Pfalzgraue bey Rein [...] bekenne [...] daß wir Unserm Underthanen und Leibsange­hörigl: Heinrich Schwartz von Lichtenberg [...] bewilligt haben, daß er vor sich und seine Erben eine Mahlmühl mit ei­nem Gang, ahn den Wasserfall die Frayß genant, Uff dem Außweiller Triepf bey dem Bruehler Pfuhl zwischen Außweiller und Stee­gen [...] gelegen, aufrich­ten und bauren ...“ 1032

 

1604 war der Bäckermeister Hans Becker aus Wolfersweiler Erbbeständer auf der Mühle. Im 30jährigen Krieg wurde auch die Mühle in Stegen zerstört. 1696 wurde sie wieder von Martin Cunz aus Gimbweiler in Erbbestand genommen. Später blieb die Mühle im Be­sitz der Familie Seibert. 1840 wurde die Mühle neu errichtet. Mitte der 1960er Jahre war die Mühle noch in Betrieb 1033.

 

Um 1707 war Johann Valentin *Horbach der Müller auf der Stegenmühle in Asweiler (Hunsrück); Sohn des Müllers auf der „Unter“ der „neuen Mühle“ in Baumholder (err.) (s. Guthausmühle oder Neumühle in Baumholder); °° mit Anna Margarethe NN. Von der Langenba­cher Mühle; Vater von Johann Jakob Horbacher (geb. um 1707; † 8.12.1723 im Alter von 16 Jahren), des Johann Michael Horbach (geb. 20.11.1716 in Asweiler/Stegenmühle, des Johann Peter Horbach (geb. 28.12.1721), Johann Velten Horbach (geb. 7.8.1723), Anna Mar­garetha Horbach (geb. 7.8.1723) und Johann Jakob Horbach (geb. 12.2.1735) 1034.

 

In einer Aufstellung vom 22.12.1744, erstellt von NN. Mandt und an Amtskeller Ernst Franz *Hauth „remittirt“ sind folgende 5 Müh­len verzeichnet: „... Hiebey folgen 5 Reversus über die außgestelte Mühlenbestände von denen Beständern unterschrieben befohlenerma­ßen ad acta zurück, nehml: von Michel *Küntzer über die Steeger Mühle bey Außweyler vom 21. Juny 1744 ...“ 1035.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Stegener Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfel­den gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Steeger Mühl [hat] 1 Waßerrad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 1 fl an Geld,, 2 Mltr Korn, 1 Mltr Habern; die hießige Leibeigenen zu Annßweiler seyend hierher gebannet, und könne jährl 30 Banngäst be­fördert werd.“ 1036

 

Im „Wochenblatt für den Königlich-Bayerischen Gerichtsbezirk Zweibrücken“ Nr. 27 vom 4.3.1853 heißt es: „Am 1. April dieses Jahr soll die zu Asweiler, zwischen St. Wendel und Tholey, an der Trierer Straße gelegen Mühle mit zwei Mahlgängen und einem Schälgange“ öf­fentlich versteigert werden. „Bis dahin kann die Mühle auch von dem Eigenthümer Johann Heck zu Asweiler, aus der Hand, angekauft werden.“ 1037

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 1051: Die Mahlmühle zwischen Asweiler und Steeg am Wasserfall „die Freiß“, 1598-1627, 1684-1690

 

 

 

 

 

Aulenbach:

heute Gutsbezirk Baumholder; das Dorf wurde 1938 aufgelassen und befindet sich heute auf dem Truppenübungsplatz Baumholder.

 

Mühlen:

- Eisenhutsmühle, Aulenbacher Mühle, Mühle bei Reichenbach:

die Mühle bestand aus einer Mahlmühle und dabei liegender Ohligmühle 1038.

 

Sie gehörte zur Gemeinde *Aulenbach und mußte 1938 bei der Bildung des Truppenübungsplatzes Baumholder geräumt werden 1039; sie lag westlich von Aulenbach nahe bei Reichenbach 1040; den Namen Eisenhutsmühle trug die Mühle nach ihren Besitzern, die sie in Erbbe­stand seit 1725 bewirtschafteten. Vorher nannte man sie „Aulenbacher Mühle“ oder „Mühle bei Reichenbach“. 1656 gehörte sie der Agnes Funck, der Tochter des verstorbenen Culmann Funck; die Mühle war im 30jährigen Krieg „ganz zu Haufen gefallen“ und Agnes Funck verfügte nicht über die Mittel zum Wiederaufbau. Erst 1688 fand sich mit Hans Peter Ritter aus Kronweiler ein Müller, der zum Wiederaufbau bereit war. jedoch kam der Wiederaufbau nicht zustande, denn am 5.10.1702 schloss die pfalz-zwei­brückische Regierung mit dem Müller Haupert/Hubert Meder/*Medert/Meter, bisher Müller in Frauenberg einen Erbbestandsvertrag; in diesem wird die Mühle noch als verfallen bezeichnet. 1712 wurde ihm die Genehmigung zur Erweiterung der Mühle durch Anbau einer Ohlig- und Walkmühle erteilt. Am 19.4.1725 bittet Johann Jakob *Eisenhuth aus der Ruthweilermühle um einen Erbbestands­brief über die Mühle in Aulenbach, nachdem er diese von den Erben des Haupert Medert erworben hatte. Der Erbbestandsbrief da­tiert vom 12.3.1728. 1767 folgt sein Sohn Johann Adam Eisenhuth als Nachfolger. Johann Adam Eisenhuth übernahm von seinem Vater, der in Pachtrückstand gekommen war, 1767 die Mühle in Aulenbach, die Eisenhuthmühle; in seinem Antrag auf Erteilung ei­nes Erbbestandsbriefs schreibt er: “Nachdem ich Euchs Unterschriebener die von meinem Vatter bisher bestandene Erbbestandsmühl, welche in 2Rädern, einen Mahlgang, einer Oh­lig- und Walkmühl besteht, samt den dazu gehörigen, in beigegebener Anlage spezifi­zierter Güther um die Summe von 1250 Gulden käuflich an mich gebracht habe ...” 1041. Die Mühle blieb bis 1872 im Familienbesitz; der letzte Namensträger Müller Johann Jakob *Ei­senhuth verstarb 1872; seine Witwe Elisabeth *Thiel aus Mambächel heiratete den Witwer Peter (1) Alles aus Reitscheid; damit vollzog sich der Übergang von der Eisenhuthmühle zur Allesmühle; der gleichnamige Sohn aus der Ehe, Peter (2) Alles heiratete Katharina Pfei­fer und übernahm mit ihr den Mühlenbetrieb. Sie waren die letzten Eigentü­mer der Eisenhuthmühle. Wegen des bevorstehenden Über­gangs zum Truppenübungsplatz stellte man bereits 1935 den Mühlenbe­trieb ein. Im März 1938 zog das Ehepaar Alles/Pfeifer mit dem gemeinsamen Sohn Peter Alles III nach Ottweiler; dieser ist aus dem 2. Weltkrieg nicht mehr heimgekehrt 1042.

 

Die Mühle ist im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll von 1746 ist sie beschrieben wie folgt: „Der Fluß welcher diese Mühle treibet hat den Nahmen der Reichenbach [...] Diese Mühl liegt nicht weit unterhalb dem Dorf Reichenbach, doch auf Zweybrücki­scher Seith und ist von Aulenbach eine Viertelstundt entfernt. Biß zu Brencheborn und Fronhausen wo der Bach Ihr Ursprung ist, rechnet man eine gute Stunde. [...]. Die Mahlmühl ist einen gutem stand, so wohl ratione der Gebäude alß der Mühlen selbsten, hat ein 17 Schuh hohes Waßer Radt, welches einen Mahl und im trillis laufenden Scheelgang treibet. Seine Clauße oben an seiner Müh­len nutzet Ihm so viel, daß er in Somer Zeiten wo nicht starck, doch etwas und in 24 Stunden doch doch ein halbes Malter Mahlen kann, da er sonsten bey gnugsamen Waßer 3 biß 4 Malter zu Mahlen imstande ist; das Hinterwaßer fält gleich wieder in die Reichen­bach und der Obere Theich ist von der Wieß an biß zu dem Wehr 345 Schritt lang. Die Mahl und Ohligmühl hat er ohngefähr vor 9 Jahren erbauet, sonsten aber ratione des Mahlwercks keine Veränderung vorgenomen. Entrichtet jährlich in die Landschreiberey nach Lichtenberg von dieser Mahlmühlen 3 fl und 1 Malter Korn und 1 Malter Habern Lichtenberger Maßung in die Kellerey. [...] Johan Jacob Eisenhuth ist der Erbbeständer und hat einen auf seinen Nahmen eingerichteten Erbbestandsbrief vom 12ten Mertz 1726 in Hän­den [...]. Die Ohlig Mühl darneben liegt wie der Riß ausweißet 1043, hart neben der Mahlmühlen, ist auch und derselben erbauet wor­den und noch in einem guten Stand, hat ein 15 Schuh hohes oberschlechtiges Waßerradt [...] Es praetendiert der Miller in dieser Müh­len noch eine Walckmühle aufzurichten [...] Und der Mühlen Beständer ist der nemliche bey der Mahlmühlen ...“ 1044.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 69 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Aulenbacher oder Eisenhuths Mühl ohnweit dem Reichenbacher Dorf vul­go Tinden Mühl gennd:; [hat] 1 Waßerrad, welches einen Mahl und einen im Trilles lauffend Scheelgang treibet; [zahlt an Pfacht]3 fl an Geld, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Habern; Reichenbach und Aulenbach Mahlen In Zeiten allhier, allwo jährl 20 und mehr famil: könn be­fördert werden.“ 1045

 

Müller auf der Eisenhutsmühle waren:

- um 1650 Culmann Funk; Vater der Agnes Funk

- 1656 Agnes Funk

- 5.10.1702/27.4.1722 Haupert (Hubert) *Medert († 27.4.1722)

- Erbengemeinschaft Meder

- 1725/1786 Johann Jakob *Eisenhuth († 15.4.1786), Vater von Johann Adam Eisenhuth

- 1767 Johann Adam Eisenhuth

- 1872 Johann Jakob *Eisenhuth († 1872); °° Elisabeth Thiel; diese heiratet in 2. Ehe den Peter (1) Alles aus Reitscheid

- nach 1872 Peter Alles; Vater des Peter (2) Alles

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 555: Die zu Reichenbach gelegene Aulenbacher Mahl- oder Ölmühle, 1577-1770

 

 

- Untere Mühle bei Aulenbach:

+++Lage unklar++++, es könnte sich die Eisenhuthsmühle handeln; allerdings passt dann die Bestandszeit des Müller Johann Georg Wertenbach nicht; außerdem war die Eisenhutsmühle bis 1702 noch “verfallen”. Johann Georg *Wertenbach wird als “Müller auf der un­teren Mühle bei Aulenbach” bezeichnet 1046.

 

Photo:

- Gutsbezirk Baumholder (Hrsg.): Chronik des gemeindefreien Bezirks Gutsbezirk Baumholder, a.a.O., S. 95

 

 

 

 

1 Vgl. Denkmaltopographie, Bd. 11, Kreis Birkenfeld, a.a.O., S. 96.

2 Vgl. Denkmaltopographie, Bd.11, Kreis Birkenfeld, a.a.O., S. 96.

3 Vgl. Denkmaltopographie, Bd.11, Kreis Birkenfeld, a.a.O., S. 104.

4 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O, S. 8.

5 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O, S. 8.

6 Vgl. LHA Koblenz Best. 302, 001, Akte Nr. 246, enthält u.a. die Getreidemühle von Jakob Roth in Abentheuer.

7 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O. , S. 32, 34.

8 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 32, 33.

9 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O, S. 32, 33.

10 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 149 Nr. 781.

11 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 233 Nr. 1222.

12 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 240 Nr. 1267.

13 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 167 Nr. 883.

14 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach 1572-1799, Nonnweiler 1988, S. 32.

15 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 182 Nr. 971.

16 Mitteilung von Herrn Bernd Babisch aus Kiel von 16.8.2010.

17 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 74.

18 Vgl. Internetdatei Geneanet http://gw.geneanet.org/sl2?lang=de;p=johann+jakob;n=sohns; Angabe von Stephanie Lemke, Abruf vom 7.4.2014.

19 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 59.

20 Vgl. Internetdatei Geneanet http://gw.geneanet.org/sl2?lang=de;p=johann+jakob;n=sohns; Angabe von Stephanie Lemke, Abruf vom 7.4.2014.

21 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 65.

22 Vgl. Denkmaltopographie, Bd. 11, Kreis Birkenfeld, a.a.O., S. 96.

23 Vgl. LHA Koblenz Best. 700, 130 Nr. 530: „[Remacle Joseph] Hauzeur zu Abentheuer schreibt an Schultheiß Henn von der Schultheißerei Bergen (bei

Kirn) wegen Roggenlieferungen nach Abentheuer, 7.12.1724“.

24 Vgl. LHA Koblenz Best. 700, 130 Urk.-Nr. 520 Erbbestandsbrief vom 16.12.1699.

25 Vgl. LHA Koblenz Best. 700, 130 Urk.-Nr. 534.

26 Vgl. LHA Koblenz Koblenz, Best. 700, 130 Nr. 524.

27 Vgl. LHA Koblenz Best, 700, 130 Urk.-Nr. 550 Temporalbestandsbrief an Johann Heinrich Stumm vom 18.6.1764.

28 Vgl. LHA Koblenz Best. 700, 130 Urk.-Nr. 551.

29 Vgl. LHA Koblenz Best. 700, 130 Urk.-Nr. 553 vom 7.5.1774.

30 Vgl. LHA Koblenz Best. 700, 130 Urk, Nr 557.

31 Vgl. LHA Koblenz Best. 700, 130 Urk.-Nr. 570.

32 Vgl. LHA Koblenz Best. 700, 130 Urk.-Nr. 607 vom 17.10.1835.

33 Vgl. LHA Koblenz Best. 700, 130 Urk.-Nr. 508.

34 Vgl. Karte bei Denkmaltopographie, Bd. 11, Kreis Birkenfeld, a.a.O., S. 470.

35 Vgl. Denkmaltopographie, Bd. 11, Kreis Birkenfeld, a.a.O., S. 96.

36 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S.111 und S. 258 Nr. 1361.

37 Vgl. LHA Koblenz Best. 393 Nr. 2243: „Errichtung von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden auf der Hujetsägemühle bei Abentheuer durch die Gebrüder Roth, 1830- 1833“; enthält nur: gesetzwidrige Errichtung von Gebäuden in der Nähe von Staatswaldungen; vgl. hierzu auch LHA Koblenz Best. 393 Nr. 2242.

38 Vgl. LHA Koblenz Best. 391, 001 Nr. 40: „Landtausch zwischen dem Staat und Franz Jakob Roth von der Hujetsägemühle bei Abentheuer, 1818-1828“.

39 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 8.

40 Vgl. Denkmaltopographie, Bd.11, Kreis Birkenfeld, a.a.O., S. 102.

41 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 8.

42 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O, S. 8.

43 Vgl. Jung: Familienbuch Achtelsbach, a.a.O., S. 175 Nr. 927.

44 Vgl. Wendel: Adenbach und Ginsweiler, a.a.O. S. 231.

45 Vgl. LA Speyer, Bestand B 2 Nr. 1212/8.

46 zitiert nach Wendel: Adenbach und Ginsweiler, a.a.O. S. 231.

47 zitiert bei Wendel: Adenbach und Ginsweiler, a.a.O., S. 231 leider ohne Quellenangabe.

48 Vgl. Wendel: Adenbach und Ginsweiler, a.a.O., S. 231.

49 Vgl. Wendel: Adenbach und Ginsweiler, a.a.O. S. 231.

50 Vgl. Wendel: Adenbach und Ginsweiler, a.a.O., S. 231.

51 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 192/1.

52 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 226.

53 Vgl. Anthes: Die Kasualien der reformierten Pfarrei Odenbach am Glan mit d. Filiale Becherbach [reformiertes Kirchenbuch], Bd.2: 1716-1798, S. 144.

54 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 100r.

55 Vgl. Dhom: Aus dem Leben des Müllermeisters Johann Adam Limbacher in Imsweiler in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1981 S. 17 ff.

56 Vgl. Dhom: Aus dem Leben des Müllermeisters Johann Adam Limbacher in Imsweiler in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1981 S. 17 ff.; vgl. Dhom: Sippe Schlemmer, a.a.O., S. 66.

57 Vgl. Feil-Krampe: Familienbuch reformierten Pfarrei Medard, a.a.O., S. 89.

58 Vgl. Wendel: Adenbach und Ginsweiler, a.a.O., S. 234.

59 Vgl. Wendel: Adenbach und Ginsweiler. Zwei Nachbardörfer im Wan­del der Zeit, a.a.O., S. 235, 238.

60 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 306.

61 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 310.

62 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 395.

63 Vgl. Kuby: Pfarrerlisten kleinerer pfälzischer Herrschaften; Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 2001, S. 79 ff.

64 Vgl. LA Speyer Best. D28 Nr. 28 mit vidimus-Vermerk des Domprobstes zu Speier vom 16.12.1517; vgl. auch Lehmann: Burgen und Bergschlösser im Speyergau a.a.O., 1. Teil, S. 143.

65 Vgl. LA Speyer Best. D28 Nr. 28z.

66 Vgl. LA Speyer Best. D28 Nr. 30.

67 Vgl. LA Speyer B2 Nr. A 292 fol. 107 ff.; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 232.

68 Vgl. Ullrich: Einwohner der Gemeinde Elmstein, a.a.O., S. 10.

69 Vgl. Gottlieb: Die Ilbesheimer Mühle, a.a.O., S. 19.

70 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 41 vom 22.5.1821 Beilage, S. 308.

71 Eilbote Landau vom 25.7.1835, Nr. 30, S. 120 und vom 5.9.1835, Nr. 36, S. 141.

72 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 233; vgl. LA Speyer B2 Nr. A 292/1: pfalz-zweibrückische Mühlenbeschreibung Oberamt Bergzabern 1743- 1756, fol. 107 ff.

73 Vgl. Biundo: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 2.

74 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 107r.

75 Eilbote Landau vom 30.7.1836, S. 123/24 = LA Speyer Best. Y 20/41.

76 LA Speyer Best. L 56 Bd. 2 S. 827.

77 Eilbote Landau vom 2.7.1836, Nr. 27, S. 107.

78 Vgl. LA Speyer Best. L 56 Bd. 2 S. 827.

79 Vgl. LA Speyer Best. L 56 Bd. 2 S. 827.

80 Eilbote Landau vom 18.8.1855, S. 368 = LA Speyer Best. Y 20/41.

81 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 82.

82 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 233; vgl. LA Speyer B2 Nr. A 292/1 fol. 107r.: pfalz-zweibrückische Mühlenbeschreibung Oberamt Bergzabern 1743-1756,

83 Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 92 vom 26.8.1836, S. 738-739.

84 Vgl. LA Speyer Best. L 56 Bd. 2 S. 821.

85 Vgl. LA Speyer Best. L 56 Bd. 2 S. 821.

86 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 82.

87 Vgl. Kunstdenkmäler Bezirksamt Bergzabern, a.a.O., S. 8.

88 Vgl. Gienanth: Geschichte der Fami­lie Guinand, a.a.O., S. 58.

89 Vgl. Gienanth: Geschichte der Familie Guinand, a.a.O., S. 58-59.

90 Vgl. LA Speyer Best. L 56/1.

91 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 319-20.

92 Eilbote Landau vom 23.8.1855, S. 374 = LA Speyer Best. Y 20/41.

93 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 254.

94 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 321.

95 Vgl. Pöhlmann: Regesten Veldenz Nr. 157; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen am 12.4.2012.

96 Vgl. Pöhlmann: Regesten Veldenz Nr. 159; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen am 12.4.2012.

97 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 51.

98 Anm.: der Autor dankt Frau Isabel Johanni für den Hinweis auf die Internetseite; vgl. email Frau Isabel Johanni vom 29.4.2014.

99 Vgl. http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/leben/kirchenbuecher.php?navid=27, Abruf vom 1.3.2015.

100 Vgl.: Denkmaltopographie, Kreis Alzey Worms Bd. 1, a.a.O., S. 51.

101 Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 3, S. 203.

102 Vgl. luth. KB Albig, Taufeintrag vom 16.1.1723.

103 Vgl. ref. KB Albig, Taufeintrag vom 29.11.1739.

104 Vgl. ref. KB Albig, Taufeintrag vom 6.8.1741.

105 Vgl. ref. KB Albig, Taufeintrag vom 19.12.1741.

106 Vgl. ref. KB Albig, Taufeintrag vom 6.1.1743.

107 Vgl. ref. KB Albig, Taufeintrag vom 11.4.1745.

108 Vgl. ref. KB Albig, Taufeintrag vom 11.6.1747.

109 Vgl. ref. KB Albig, Taufeintrag vom 20.7.1749.

110 Vgl. ref. KB Albig, Taufeintrag vom 11.5.1752.

111 Vgl. ref. KB Albig, Taufeintrag vom 25.7.1754.

112 Vgl. ref. KB Albig, Taufeintrag vom 12.1.1766.

113 Vgl. ref. KB Albig, Taufeintrag vom 1.5.1781.

114 Vgl. ref. KB Albig, Sterbeeintrag vom 1.11.1781.

115 Vgl. ref. KB Albig, Taufeintrag vom 26.5.1785.

116 Vgl. ref. KB Albig, Taufeintrag vom 26.5.1785.

117 Vgl. ref. KB Albig, Taufeintrag vom 22.7.1787.

118 Vgl. ref. KB Albig, Sterbeeintrag vom 10.6.1788.

119 Vgl. Christmann, Siedlungsnamen, a.a.O., S. 21.

120 Vgl. Fabricius: Die Herrschaften des unteren Nahegebietes, Bonn 1914; vgl. Dolch/Greule: a.a.O., S. 33.

121 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 33.

122 Vgl. Toussaint: Das Territorium der Grafen von Leiningen im Wormsgau, a.a.O., S. 170.

123 Vgl. Brinckmeier: Geschichte des Hauses Leiningen, a.a.O., Bd.1, S. 338.

124 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 13; vgl. Frey/Remling: Urkundenbuch des Klosters Otterberg, a.a.O., Nr. 431.

125 LA Speyer Best. C38 Nr. 150: „Ankauf der Pfalz-Birkenfeldischen Güter und der Mahlmühle zu Albisheim durch Nassau-Weilburg, 1780-1787“.

126 Vgl. LA Speyer Best. C38 Karte 128 fol. 149: „Bezirke des Müllermeisters Wilhelm Peter an der Mahl- und Lohmühle in Albisheim, 1778“.

127 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 587.

128 LA Speyer Best. C38 Nr. 128 fol. 149: „Bezirke des Müllermeisters Wilhelm Peter [Anm.: Lemmer] an der Mahl- und Lohmühle in Albisheim an der Pfrimm, 5.Nov. 1778“.

129 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 45 fol. 45; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 3r.

130 Vgl. Würth: Wachenheim, a.a.O., S. 159 mit Hinweis: Original der Erbbestandsurkunde 1930 im Besitz von Johannes Würth.

131 LA Speyer Best. C38 Nr. 130: „Erbbestandsvergabe der oberen Schmelzmühle und der Lohmühle zu Albisheim an Conrad Deubel, 1796-1803“.

132 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 1, Beilage, vom 4.1.1830, S. 2.

133 Vgl. Katasterplan 1841, Katasteramt Bad Dürkheim; abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersberg, a.a.O., S. 171.

134 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 61 vom 30.5.1829 Beilage, S. 485.

135 Vgl. Denkmaltopographie Donnerbergkreis a.a.O., S. 184.

136 Vgl. Weber: Die Steinmühle in Albisheim; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 130, 133. Anm.: die dortige Angabe von Weber, der Hammerhof sein bereits 1730 von Johannes Bohlander zur Papiermühle umgebaut worden, ist falsch.

137 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 132; a.A. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 24 und Weber: „Die Steinmühle in Albisheim“; in: Pfälzer Heimat 1975,

S. 133, der fehlerhaft das Jahr 1730 nennt; Bohlander wurde 1718 geboren und kann nicht als 12jähriger eine Papiermühle errichtet haben.

138 Vgl. Weber,: Die Steinmühle in Albisheim; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 133.

139 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 24; heutiger Hammerhof Nr. 20 [Vgl. Photo in: Kunstdenkmäler Donnersbergkreis, a.a.O., S. 184].

140 LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 1.

141 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 46 fol. 51.

142 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 45 fol. 475; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 46 Bl. 68; vgl. auch vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 4r.

143 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 46 fol. 58.

144 Anm.: die Supplikation befindet sich bei LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 6-7.

145 LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 5.

146 Vgl. Weber: Die Steinmühle in Albisheim; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 130, 133.

147 Vgl. LA Speyer Best. G6 fasc. 387 ohne Bl., notariell beglaubigte Abschrift des Erbbestandsbrief vom 21.2.1785.

148 Vgl. LA Speyer Best. G6 fasc. 387 ohne Bl., notariell beglaubigte Abschrift des Erbbestandsbrief vom 21.2.1785.

149 LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 25.

150 LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 25.

151 s. Karl Friedrich *Barth

152 LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 14.

153 Vgl. LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 14.

154 LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 16.

155 Vgl. LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 17.

156 Vgl. Kuby: Vor- und aussereheliche Beziehungen in Albisheim; in: PRFK 1999, S. 186.

157 LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 354-35.

158 Vgl. LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 37-39.

159 Vgl. LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 42.

160 Vgl. LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 52.

161 Vgl. LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 44.

162 Vgl. LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 45.

163 Vgl. LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 46-47.

164 Vgl. LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 48-49.

165 LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol. 52-53.

166 Vgl. LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol.57.

167 Vgl. LA Speyer Best C38 Nr. 132 fol.57.

168 Vgl. LA Speyer Best. G6 fasc. 387 ohne Paginierung.

169 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 11.

170 Vgl. Weber: Die Steinmühle in Albisheim; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 130, 133.

171 Vgl. Denkmaltopographie Donnerbergkreis a.a.O., S. 184.

172 Vgl. Denkmaltopographie Donnerbergkreis a.a.O., S. 184; Anm.: richtigerweise handelt es sich um Andreas Bohlander.

173 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 13.

174 Vgl. LA Speyer C 35, Nr. 814, Reg. 143 = Fürstentum Nassau, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen.

175 LA Speyer, Best. D 39 (Kloster Rodenkirchen) Nr. 32, mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhard, Ludwigshafen.

176 Vgl. Neumer: Albisheim: Einwohnerverzeichnis betr. (nur diese) Untertanen der Pflege Albisheim zwischen 1574 und 1581; in: PRFK 1992, S. 403.

177 Vgl. Morgenthaler: Die älteste Geschichte der Pfortmühle bei Albisheim/Pfrimm; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1987, S. 73-81.

178 Vgl. Erasmus Kramer: Kurze Beschreibung der Herrschaft Kirchheim Anno 1657, Staatsarchiv Wiesbaden, zitiert nach Morgenthaler: Die älteste

Geschichte der Pfortmühle bei Albisheim/Pfrimm; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1987, S. 75, 80.

179 zitiert nach Morgenthaler: Die älteste Geschichte der Pfortmühle bei Albisheim/Pfrimm; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1987, S. 73-81.

180 Anm.: Morgenthaler: Die älteste Geschichte der Pfortmühle bei Albisheim/Pfrimm; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1987, S. 73-81 gibt das Todesjahr mit 1710 an.

181 Vgl. Morgenthaler Die älteste Geschichte der Pfortmühle bei Albisheim/Pfrimm; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1987, S. 73 ff.; vgl. Weber, Mühlen und Müller-­ handwerk, a.a.O., Bd. 1, S. 285.

182 Vgl. Morgenthaler: Die älteste Geschichte der Pfortmühle bei Albisheim/Pfrimm; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1987, S. 77; vgl. Weber, Mühlen und Müller- handwerk, a.a.O., S. 285: Anm.: die Angabe bei Morgenthaler und Weber ist falsch: der Erbbe­stand fiel 1733 gemeinsam an Caspar Morgenthaler und Johann Nikolaus Morgenthaler [Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 1339].

183 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 99.

184 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 45 fol. 45: Albisheim, Furth Mühle, Erbbeständer Joh. Nickel Morgenthaler, Erbbestandsbrief vom 1.9.1756; ; vgl. LA Speyer Best.

C38 Nr. 44 fol. 3r.

185 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 46 fol. 64.

186 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 134: „Erbbestandsvergabe der herrschaftlichen Fortmühle zu Albisheim an Johann Adam Morgenthaler, 1783-1789“.

187 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 13.

188 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 344.

189 Vgl. Denkmaltopographie Donnerbergkreis a.a.O., S. 184.

190 Vgl. Schmidt: Ehemalige Erzhütten und Pochwerke in der Nordpfalz; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 298.

191 Vgl. Weber,: Eisenindustrie in Albisheim/Pfrimm im 18.Jh.; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 241/242; vgl. Schmidt: Erzhütten und Pochwerke, a.a.O., S. 298.

192 Vgl. Denkmaltopographie Donnerbergkreis a.a.O., S. 184.

193 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 46 fol. 79.

194 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 45 fol. 46r; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 3r.

195 Vgl. LA Speyer Best C 38 Nr. 46; zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 285.

196 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 217.

197 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 217.

198 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden, a.a.O., S. 452.

199 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 428.

200 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 130: „Erbbestandsvergabe der oberen Schmelzmühle und der Lohmühle zu Albisheim an Conrad Deubel, 1796-1803“.

201 Vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 184.

202 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 1 vom 4.1.1830, S. 2.

203 Vgl. Weber: Die Obere und Untere Schmelzmühle in Albisheim / Pfrimm; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1975, S. 14-20.

204 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Donnersbergkreis http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Donnersbergkreis.pdf , Abruf vom 1.3.2015.

205 Vgl. Weber,: Eisenindustrie in Albisheim/Pfrimm im 18.Jh.; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 241/242.

206 Zitiert bei Krehbiel: „Erbleihbrief über die untere Schmelzmühle zu Albisheim 1755; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1913, S. 6.

207 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 53 Bl. 9r-19; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 46 fol. 73r.

208 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 45 fol. 49r; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 3r.

209 abgedruckt bei Krehbiel, Dr., Reallehrer: „Erbleihbrief über die untere Schmelzmühle zu Albisheim 1755; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1913, S. 6.

210 Vgl. Weber, Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 285; vgl. Weber: Die Obere und Untere Schmelzmühle in Albisheim / Pfrimm; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1975, S. 14-20.

211 Vgl. Gensi style="margin-bottom:0cm;orphans:0;widows:0;">212 abgedruckt bei Krehbiel, Dr., Reallehrer: „Erbleihbrief über die untere Schmelzmühle zu Albisheim 1755; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1913, S. 7.

213 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 13.

214 Vgl. Katasterplan 1841, Katasteramt Bad Dürkheim; abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersberg, a.a.O., S. 181.

215 Vgl. luth KB Albisheim, Eintrag vom Januar 1768; vgl. Kuby: Vor- und aussereheliche Beziehungen in Albisheim; in: PRFK 1999, S. 186.

216 Vgl. Weber, Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 286; vgl. Weber: Die Steinmühle in Albisheim; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 130.

217 Vgl. Weber: Die Steinmühle in Albisheim; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 130, 131; vgl. Weber: Mühlen der bes. Art, a.a.O., S. 406.

218 Vgl. reformiertes Kirchenbuch Albisheim; vgl. Weber, Friedrich Wilhelm: Die Steinmühle in Albisheim; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 130, 131.

219 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 519.

220 Vgl. reformiertes Kirchenbuch Albisheim; vgl. Weber: Die Steinmühle in Albisheim; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 130, 131.

221 Mitteilung von Herrn Ewald Dittmar vom 6.12.2011; vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 525.

222 Vgl. Weber: Steinmühle in Albisheim; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 131; vgl. LA Speyer Best. C 35 Nr. 115 Regest Nr. 179.

223 Vgl. Weber: Steinmühle in Albisheim; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 131; vgl. LA Speyer Best. C 35 Nr. 128 Regest Nr. 192.

224 Vgl. luth. KB Albisheim, Eintrag von Januar 1768; vgl. Kuby: Vor- und aussereheliche Beziehungen in Albisheim; in: PRFK 1999, S. 186.

225 Vgl. Weber: Steinmühle in Albisheim; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 132.

226 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 13.

227 Vgl. Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen im Wormsgau, a.a.O., S. 174.

228 Vgl. Toussaint: Territorium der Grafen von Leiningen im Wormsgau, a.a.O., S. 170.

229 Vgl. Kuby: Die lutherischen Pfarrer der Grafschaft Leiningen-Westerburg seit der Reformation im Jahre 1560; in: Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und religiöse

Volkskunde 1999/2000, S. 6 ff.

230 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 2, S. 295.

231 Vgl. luth. KB Mühlheim/Eis 1, Taufeintrag vom 30.12.1703, Bl. 9.

232 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 310 Anmerkung.

233 Vgl. Hinweis von Shirley Montgomery bei http://www.geneanet.org, Abruf vom 12.8.2013

234 Vgl. Keller: Heimatbuch Kirchheim, a.a.O., S. 310.

235 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 4r Akten des Bezirksamts Frankenthal betr. Getreidemühlen im Bezirk Frankenthal 1817.

236 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 2, S. 295.

237 Vgl. Denkmaltopographie: Kreis Bad Dürkheim Bd. 2, a.a.O., S. 450.

238 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 346.

239 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 49.

240 Vgl. “Die Rheinpfalz“ Nr. 267 vom 16.11.2012, Immobilienmarkt S. 4: „Eine Oase hinter dicken Mauern“.

241 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs, Teil III Grafschaft Neuleiningen: Albsheim S. 22.

242 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. S. 149.

243 Vgl. LA Speyer Best K16 Nr. 442/1821 Notariat Grünstadt: Inventarium der Eheleute Jakob Schiffer und Elisabeth Wittner.

244 Vgl. Heiss: Obrigheim, a.a.O., S. 503.+++klären: welcher Band+++

245 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 5.

246 Vgl. Heiss: Obrigheim, a.a.O., S. 437.+++klären: welcher Band+++

247 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 2.

248 Vgl. Heiss: Obrigheim, a.a.O., S. 441.+++klären: welcher Band+++

249 Vgl. Fink: Familiengeschichte Mann, a.a.O., S. 18.

250 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 10.

251 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 15.

252 Vgl. Martin: Großkarlbach, Dorf der Mühlen; in: Heimatjahrbuch Bad Dürkheim 1988, S. 53.

253 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 15.

254 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 18.

255 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 18.

256 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 20.

257 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 23.

258 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 24.

259 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 29.

260 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 30.

261 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 38.

262 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 38.

263 Vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 31.

264 Vgl. Graf: Eisenberg. Geschichte einer Stadt, 2. überarbeitete Auflage, Eisenberg 1988. S. +++klären+++

265 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 47.

266 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Nr. 2, S. 8.

267 Vgl. ev. Kirchenbuch Mühlheim a.d. Eis 13, S. 14; Eheschließungseintrag des Wilhelm (2) Schiffer.

268 Vgl. ev. Kirchenbuch Mühlheim a.d. Eis 13, S. 14; Eheschließungseintrag des Wilhelm (2) Schiffer; vgl. Schiffer: Erinnerungen, a.a.O., S. 24.

269 Vgl. ev. Kirchenbuch Mühlheim a.d. Eis 9, S. 11.

270 Vgl. ev. Kirchenbuch Mühlheim a.d. Eis 9, S. 17.

271 Vgl. ev. Kirchenbuch Mühlheim a.d. Eis 13, S. 8.

272 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs, S. 102r.

273 Vgl. Denkmaltopographie: Kreis Bad Dürkheim Bd. 13.2, a.a.O., S. 461.

274 Vgl. Ruby/Scherer: Zu- und Abwanderungen in den Dörfern „Uff dem Crays“ [mit dem Schwerpunkt im Büttelamt und dem Gerichtsort Alsen­born]; in: PRFK 1974, S.35.

275 Vgl. luth. KB Kaiserslautern; vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 109 Nr. 511.

276 Vgl. Weber: Die beiden Hetschenmühlen unterhalb Alsen­born; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 6, 1958, Seite 22.

277 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach, a.a.O., S. 20.

278 Vgl. Grimm: Deutsches Wörterbuch, a.a.O., Stichwort „Hetsch“; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 275.

279 Vgl. Weber: Mühlen der Nordpfalz im Bereich der Alsenz, a.a.O., S. 4; vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 16.

280 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 275.

281 Vgl. Weber: Aus Enkenbachs Vergangenheit. Enkenbach 1960, S. 155.

282 Vgl. LA Speyer Best. A 13 Nr. 16: Erbbestandsverleihung an Leonhard *Kesselring.

283 Vgl. LA Speyer Best. CGA. A. 362/1, S. 20.

284 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 275 m.w.N.

285 Vgl. Weber: Die beiden Hetschenmühlen unterhalb Alsenborn; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 6, 1958, S. 22.

286 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach, a.a.O., S. 20.

287 Vgl. Weber: Die beiden Hetschenmühlen unterhalb Alsenborn; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 6, 1958, S. 22; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O.,

S. 180.

288 Vgl. LA Speyer Best. A 2 Nr. 361a S. 29; vgl. Weber,: Die beiden Hetschenmühlen un­terhalb Alsenborn; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 6, 1958, S. 22.

289 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach, a.a.O., S. 20.

290 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach, a.a.O., S. 515-516 Nr. 4728.

291 Vgl. Weber: Mühlen der Nordpfalz im Bereich der Alsenz, a.a.O., S. 4.

292 Vgl. Rupp: Verbandsgemeinde En­kenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 20; vgl. Kuby: Das älteste Kirchenbuch von Alsenborn 1663-1764 als Geschichts­quelle; in: Ruby: Enkenbach-Alsenborn, Bürger, a.a.O., S. 714 Nr. 6722, S. 242 Nr. 1904.

293 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach, a.a.O., S. 714 Nr. 6722.

294 Vgl. LA Speyer Best. A 14 Nr. 363b.

295 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach, a.a.O., S. 714 Nr. 6722.

296 Vgl. Weber: Die beiden Hetschenmühlen unterhalb Alsenborn; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 6, 1958, S. 22; vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 714 Nr. 6722 u. 6723.

297 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 213 Nr. 1625.

298 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 20.

299 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 214 Nr. 1626.

300 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 360 Nr. 3191.

301 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 20.

302 Vgl. Weber: Die beiden Hetschenmühlen unterhalb Alsenborn; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 6, 1958, S. 22.

303 Vgl. Ruby: Verbandsgemein­de Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 214 Nr. 1626 iVm S. 564 Nr. 5131a.

304 Vgl. Alsenborner Gerichtsbuch, Alsenborner Gerichts-, Kauf- und Tauschcontrakten Protocollum 8.1.1790 S. 302, abschriftlich Archiv PRFK Ludwigshafen, S. 33.

305 Vgl. Weber: Die beiden Hetschenmüh­len unterhalb Alsenborn; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 6, 1958, S. 22.

306 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 20.

307 Vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 20; vgl. Kuby: Das älteste Kirchenbuch von Alsenborn 1663-1764 als Geschichtsquelle; in: Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. +++klären++

308 Vgl. LA Speyer Best A 14 Nr. 363b.

309 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 240.

310 Vgl. Weber: Mühlen der Nordpfalz im Bereich der Alsenz, a.a.O., S. 4.

311 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29.

312 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 240.

313 Vgl. Grimm: Deutsches Wörterbuch, a.a.O., Stichwort „Hetsch“; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 275.

314 Vgl. Kuby: Das älteste Kirchenbuch von Alsenborn 1663-1764 als Geschichtsquelle; in: Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. +++klären++

315 Vgl. Weber: Die beiden Hetschenmühlen unterhalb Alsenborn; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 6, 1958, Seite 22.

316 Vgl. Weber: Die beiden Hetschenmühlen unterhalb Alsenborn; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 6, 1958, Seite 22.

317 Vgl. Weber: Mühlen der Nordpfalz im Bereich der Alsenz, a.a.O., S. 4; vgl. Weber,: Die beiden Hetschenmühlen unterhalb Alsenborn; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 6, 1958, S. 22.

318 Vgl. Weber: Die beiden Hetschenmühlen unterhalb Alsenborn; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 6, 1958, S. 22.

319 Vgl. Rasche: Ortsgeschichte von Winnweiler, a.a.O., S. 188.

320 zitiert nach Wasem: Aus der Geschichte von Alsenbrück-Langmeil; in: Rasche: Ortsgeschichte von Winnweiler, a.a.O., S. 188.

321 Vgl. Weber: Neuhemsbach, a.a.O., S. 18; vgl. Wasem: Aus der Geschichte von Alsenbrück-Langmeil; in: Rasche: Ortsgeschichte von Winnweiler, a.a.O., S. 188.

322 Vgl. LA Speyer Best.F5 Nr. 646 fol. 121r.

323 Vgl. Pfaff: Familienbuch der reformierten Pfarrei Obermiesau und der katholischen Pfarrei Kübelberg, Bd. 1, a.a.O., S. 25-26 Nr. 57.

324 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 13.

325 Vgl. LA Speyer Best. U307 Nr. 62: Statistische Erfassung der Getreidemühle des Albert Frank in Alsenbrück [enthält nur ein Anschreiben des Statistischen Landes-­ amtes München aus 1929].

326 Vgl. LA Speyer Best. U 307 Nr. 155: Bau und Instandhaltung von Mühlenanlagen; darin Bericht des Kulturbauamts Kaiserslautern über die Untersuchung der Graf'schen Mühle (Sägewerk) des Johann Bläse in Alsenbrück, 1921.

327 Vgl. Rasche: Winnweiler, a.a.O., S. 188.

328 Wasem: Aus der Geschichte von Alsenbrück-Langmeil; in: Rasche: Ortsgeschichte von Winnweiler, a.a.O., S. 188; vgl. Drumm: Vom Sattelhof zur Lohmühle; in: Pfälzische Heimatblätter Nr. 4, S. 62.

329 Vgl. Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, a.a.O., S. 117, Nr. 128.

330 Vgl. Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, a.a.O., S. 196, Nr. 329.

331 Vgl. Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, a.a.O., S. 196/7 Nr. 330.

332 Vgl. Dolch/Münch: Urkunden Otterberg, a.a.O., S. 287 Nr. 571.

333 zitiert nach Drumm: Vom Sattelhof zur Lohmühle; in: Pfälzische Heimatblätter Nr. 4, S. 62.

334 Vgl. Wasem: Die Lohmühle bei Langmeil; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 3/2005 S. 1-2; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., Bd. 1 S. 96; vgl. Drumm:Vom Sattelhof zur Lohmühle; in: Pfälzische Heimatblätter Nr. 4, S. 62-64.

335 Vgl. Schowal­ter: Johann Eymann [1764-1847]; in PRFK 1977, S. 42.

336 Vgl. dazu: Drumm: Beiträge zur Geschichte von Alsenbrück-Langmeil; in: Busch: Untergegangene Dörfer, a.a.O., S. 33.

337 Vgl. Drumm: Beiträge zur Geschichte von Alsenbrück-Langmeil; in: Busch: Untergegangene Dörfer, a.a.O., S. 34.

338 Vgl. Seelinger: Familien in Hochdorf und Assenheim, a.a.O., S. 354 Nr. 1535.

339 Vgl. LA Speyer Best. U 307 Nr. 153: Reinigung und Instandhaltung von Bächen; enthält u.a. eine Aufstellung der für die Bachreinigung kostenpflichtigen Mühlen-

und Wiesenbesitzer; weiterhin eine Entschließung des Bezirksamts Kaiserslautern zur Korrektion des Alsenzbaches und zur Erbauung eines Überfall-Wehrs durch die

Mühlenbesitzer Friedrich Eymann von Alsenbrück und David Kaege von Winnweiler 1859.

340 Vgl. Rasche: Winnweiler, a.a.O., S. 188; vgl. Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 551.

341 Wasem: Aus der Geschichte von Alsenbrück-Langmeil; in: Rasche: Ortsgeschichte von Winnweiler, a.a.O., S. 188; vgl. Drumm: Vom Sattelhof zur Lohmühle; in: Pfälzische Heimatblätter Nr. 4, S. 62.

342 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 96.

343 Vgl. Drumm: Vom Sattelhof zur Lohmühle; in: Pfälzische Heimatblätter Nr. 4, S. 62.

344 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 719/1 fol. 83.

345 Vgl. Weber: Die Mahl- und Sägemühle in Alsenbrück; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1983 S. 36 ff..

346 Vgl. LA Speyer Best. U 307 Gemeindearchiv Alsenbrück-Langmeil Nr. 40.

347 Vgl. LA Speyer Best. U 307 Nr. 155: Bau und Instandhaltung von Mühlenanlagen; darin verschiedene Anordnungen des Bezirksamts Kaiserslautern betr. die Salo- ­monsmühle in Langmeil 1856-1864.

348 Vgl. http://www.wikipedia.org/wiki/Alsenz_(Fluß), Abruf vom 17.8.2013.

349 Vgl. http://www.wikipedia.org/wiki/Alsenz_(Fluß), Abruf vom 17.8.2013.

350 Vgl. Anthes: Die Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg im Jahre 1601; in: PRFK 1975, S. 245.

351 Vgl. Held: Kirchenschaffnei Meisenheim, a.a.O., S. 3.

352 Vgl. Held: Kirchenschaffnei Meisenheim, a.a.O., S. 26; LA Speyer Best. X 62 Nr. 21.

353 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 96.

354 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 184.

355 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 732: Gesuch des Müllers zu Alsenz Ambrosius Müller, um Bestätigung als Erbbeständer des Korn- und Hafergutes zu Alsenz durch seinen von Philipp Schworm ersteigerten Anteil, 1761, 1789.

356 Vgl. Schläfer: Familien zu Gerbach und St. Alban, a.a.O., S. 95 Nr. 574.

357 Vgl. LA Speyer Best. W 1/801, abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 45.

358 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 229.

359 Vgl. Weber: Mühlen besonderen Art, a.a.O., S. 288.

360 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 175.

361 Vgl. ++++ergänzen+++Nordpfälzer Geschichtsverein 1926, S. 84; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 175.

362 Vgl. Kopp: Die Daubhausmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1922, S. 70.

363 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 290/91.

364 Vgl. Anthes: Die Kellerei-Rechnung des zweibrückischen Amtes Landsberg im Jahre 1601; in: PRFK 1975, S. 248.

365 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 179; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 130/1.

366 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk a.a.O. S. 181; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 130/2.

367 Vgl. Archiv PRFK Ludwigshafen, Unterlagen Anthes.

368 Vgl. Schattauer: Die Gauchs- oder Nächstenmühle zu Alsenz 1582-2006; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, Beiträge zur Heimatgeschichte, Jahrgang 2009,

Heft 4, S. 21.

369 Vgl. ref. KB Odernheim, Taufeintrag vom 11.3.1698.

370 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 359, 375.

371 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 229.

372 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 104r.

373 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 229; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 741: „Erbbestandsvergabe der Daubhausmühle bei Alsenz an den Pfalz-

Zweibrückischen Oberförster Joh. Nikolaus Ackermann von Schwarzenacker [bei Homburg], 1759-1769“.

374 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 763: „Das Entweichen des Ackermännischen Afterbeständers der Daubhausmühle bei Alsenz, Paul Bauer, 1761“.

375 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 742: „Erbbestandsvergabe der Daubhausmühle bei Alsenz an Joh. Ludwig Bepler (Böppler) aus Dorlar (Amt Atzbach), 1762-1764“.

376 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 763: „Oberförster Ackermann zu Meisenheim gegen Ludwig Beppler zu Alsenz wegen Zahlungsrückstands aus dem Kauf der

Daubhausmühle bei Alsenz, Reparaturen am Mühlenwehr, 1762-1766.

377 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 745: „Beschwerden des pfalz-zweibrückischen Oberförsters Ackermann zu Homburg gegen das Amt Alsenz wegen verweigerter Gerechtigkeit und ungerechtfertigten Abgaben (ratione denegatae iustitiae et indebitorum exactionem) hinsichtlich der Daubhausmühle zu Alsenz, 1762-1769“.

378 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 762: „Beschwerden des Oberförsters Ackermann zu Meisenheim als Erbbeständer der Daubhausmühle bei Alsenz gegen Amtsverweser Gümbel zu Alsenz, 1763-1767.

379 Mitteilung von Frau Christa Miebach vom 26.7.2010.

380 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 742: „Erbbestandsvergabe der Daubhausmühle bei Alsenz an Joh. Ludwig Bepler (Böppler) aus Dorlar (Amt Atzbach), 1762-1764“; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 760: „Überschreibung des Erbbestands der Daubhausmühle zu Alsenz von Oberförster Ackermann zu Homburg auf Ludwig Beppler von Dorlar, 1762-177“ .

381 Vgl. Kopp: Alsenz. Die Flecken- oder Dorfmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1922, S. 15; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 742: „Erbbestandsvergabe der Daub- hausmühle bei Alsenz an Joh. Ludwig Bepler (Böppler) aus Dorlar (Amt Atzbach), 1762-1764“.

382 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 764: „Überschreibung des Erbbestands der Daubhausmühle bei Alsenz von Ludwig Beppler auf Friedrich Eckhard von Dillkirchen.

383 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 746: Ersuchen der Erben des Christoph Lenz zu Alsenz um Erlaß des Zehnten Pfennigs und der Laudemialgelder für die Daubhaus- mühle zu Alsenz, 1766-1769.

384 Vgl. o.A.: Eine Bittschrift des Daubhausmüllers zu Alsenz an das kurpfälzische Amt Böckelheim aus dem Jahre 1772; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1926, S. 39; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 764: „Über­schreibung des Erbbestands der Daubhausmühle bei Alsenz von Ludwig Beppler auf Friedrich Eckhard von Dillkirchen, 1764-1783; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 743: „Erbbestandsvergabe der Daubhausmühle bei Alsenz an Friedrich Eckhard und Abkauf des Holzrechts dieser Mühle, 1764-1791.

385 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 749: „Gesuch des Friedrich Eckhard, Erbbeständer der Daubhausmühle bei Alsenz um Erlaß der rückständigen Erbpacht wegen Überschwemmung2, 1784.

386 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 143; vgl. LA Speyer Best. C35 Nr. 131.

387 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 91; vgl. LA Speyer Best. C 38 Nr. 131 und LA Speyer Best. C38 Nr. 751.

388 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 359, 375; vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 209-210; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 131.

389 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 229.

390 Vgl. LA Speyer Best. W 1/801, abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 45.

391 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 179.

392 Vgl. Kopp: Alsenz. Die Flecken- oder Dorfmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1922, S. 14; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 181.

393 Vgl. Kopp: Alsenz. Die Flecken- oder Dorfmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1922, S. 15 mit Berichtigung S. 21; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 184; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 133/1-3..

394 Vgl. Kopp: Alsenz. Die Flecken- oder Dorfmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1922, S. 14.

395 Vgl. Kopp: Alsenz. Die Flecken- oder Dorfmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1922, S. 15 mit Berichtigung S. 21; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 151.

396 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 151.

397 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 151.

398 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 791: „Ausfertigung des Erbbestandsbriefs über die Fleckenmühle zu Alsenz an die Witwe des Nikolaus Pfeiffer und deren Gesuch betr.

Kapitalaufnahme, 1759-1764“; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 792: „Überschreibung des Erbbestands der Fleckenmühle zu Alsenz von Anna Catharina Pfeiffer auf

Ludwig Bepler von der 'Daubliansmühle' [Anm.: Daubhausmühle], 1764-1784“.

399 Vgl. Kopp,: Alsenz. Die Flecken- oder Dorfmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1922, S. 15 mit Berichtigung S. 21.

400 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 792: „Überschreibung des Erbbestands der Fleckenmühle zu Alsenz von Anna Catharina Pfeiffer auf Lud­wig Bepler von der

'Daubliansmühle' [Anm. d. Verf.: Daubhausmühle], 1764-1784

401 Vgl. Kopp: Alsenz. Die Flecken- oder Dorfmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1922, S. 15 mit Berichtigung S. 21.

402 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 94.

403 Vgl. May: Wüstungen in und um Alsenz; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 98.

404 Vgl. Kopp: Alsenz. Die Flecken- oder Dorfmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1922, S. 15 mit Berichtigung S. 21; Abb. bei Weber: Mühlen und Müllerhand-­ werk, a.a.O., S. S. 149; vgl. auch: May: Wüstungen in und um Alsenz; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen i. d. Nordpfalz, a.a.O., S. 97/ 98.

405 Vgl. May: Wüstungen in und um Alsenz; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 97/98.

406 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 94.

407 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 151.

408 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 94.

409 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 63r-64.

410 Vgl. LA Speyer Best. W 1/801, abgedruckt bei Denkmaltopographie Donnersbergkreis, a.a.O., S. 45.

411 LA Speyer Abt. Zweibrücken II 1494, Landsberger Zinsbuch Bl. 39; Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 223.

412 LA Speyer Abt. Zweibrücken II 1494, Landsberger Zinsbuch Bl. 42.

413 Vgl. LA Speyer Abt. Zweibrücken II 1494, Landsberger Zinsbuch Bl. 42; vgl. May, Karl W.: Wüstungen in und um Alsenz; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer

und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 100.

414 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 223.

415 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 771: Erbbestand der Gauchsmühle (Nächstmühle) zu Alsenz, 1572-1574.

416 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 787: Erbbestand der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz, (1572) 1765.

417 Vgl. Schattauer: Die Gauchs- oder Nächstenmühle zu Alsenz 1582-2006; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009, S. 21; vgl. Kopp: Alsenz. Die Gauchs- oder Nächstenmühle; in: Nordpfälzer Geschichts­verein 1922, S. 19.

418 Vgl. LA Speyer Abt. Zweibrücken II 1494, Landsberger Zinsbuch Bl. 39; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 223.

419 Vgl. Schattauer: Die Gauchs- oder Nächstenmühle zu Alsenz 1582-2006; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009, S. 21; vgl. Kopp: Alsenz. Die Gauchs- oder Nächstenmühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1922, S. 19.

420 Vgl. Schattauer: Die Gauchs- oder Nächstenmühle zu Alsenz 1582-2006; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009, S. 21; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 181, der meint, die Mühle sei bereits 1692 wieder aufgebaut worden.

421 Anm.: Schattauer spricht in gleichem Absatz von der Obst-/Ölmühle; vgl. dazu Schattauer: Die Gauchs- oder Nächstenmühle zu Alsenz 1582-2006; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009, S. 21.

422 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 359.

423 Vgl. Schattauer: Die Gauchs- oder Nächstenmühle zu Alsenz 1582-2006; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009, S. 21.

424 Vgl. Schattauer: Die Gauchs- oder Nächstenmühle zu Alsenz 1582-2006; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009, S. 22.

425 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 772.

426 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 773: „Überschreibung des Erbbestands der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz von Wilhelm Mühlberger auf dessen Schwiegersohn Philipp Cloninger und Verkauf eines Teils des Mühlwerders an den Besitzer der Ölmühle, Nikolaus Knecht“; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 779.

427 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 104r.

428 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 772: Gesuche des Erbbeständers der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz, Wilhelm Mühlberger, um Pachtnachlaß, 1762-1772“.

429 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, jedoch ohne Nennung des Namen des gepfändeten Müllers; vgl. LA Speyer Best. C36 Nr. 132/2.

430 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 780: „Gesuch des Philipp Cloninger zu Alsenz um Überschreibung des Erbbestands der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz, 1772“.

431 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 773: „Überschreibung des Erbbestands der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz von Wilhelm Mühlberger auf dessen Schwiegersohn

Philipp Cloninger und Verkauf eines Teils des Mühlwerders an den Besitzer der Ölmühle, Nikolaus Knecht“.

432 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 773: „Überschreibung des Erbbestands der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz von Wilhelm Mühlberger auf dessen Schwiegersohn

Philipp Cloninger und Verkauf eines Teils des Mühlwerders an den Besitzer der Ölmühle, Nikolaus Knecht“.

433 Vgl. Schattauer: Die Gauchs- oder Nächstenmühle zu Alsenz 1582-2006; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009, S. 22.

434 LA Speyer Best. C38 Nr. 779: Gesuch des Philipp Cloninger, Erbbeständer der Nächstmühle, um Genehmigung des Verkaufs eines Teils seines Mühlenwerders an

Johann Nikolaus Knecht, Erbbeständer der Ölmühle bei der Nächstmühle zu Alsenz, 1774“.

435 LA Speyer Best. C38 Nr. 783: „Veräußerung der der Nächstmühle zu Alsenz durch Philipp Cloninger und deren Erbbestandsvergabe an Nickel Knecht, 1775-1777“.

436 LA Speyer Best. C38 Nr. 774: „Überschreibung des Erbbestands der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz von Philipp Cloninger auf. Joh. Nikolaus Knecht, 1775- 1778“.

437 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 784: „Gesuch des Nickel Knecht, Erbbeständer der Nächstmühle zu Alsenz, um Verlängerung des Rückzahlungstermins eines aufgenommenen Kapitals 1777“.

438 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 782: „Gesuch des Joh. Nickel Knecht Erbbeständer der Nächstmühle zu Alsenz um Bewilligung von Bauholz zur Wiedererbauung des zur Mühle gehörenden Wohnhauses, 1777-1779“.

439 Vgl. Schattauer: Die Gauchs- oder Nächstenmühle zu Alsenz 1582-2006; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009, S. S. 22.

440 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 775: „Überschreibung des Erbbestands der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz von Joh. Nikolaus Knecht auf dessen Sohn Jacob Knecht; 1782-1791“ und LA Speyer Best. C38 Nr. 785: „Überschreibung des Erbbestands der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz auf Jacob Knecht und Kapitalaufnahme auf die Mühle, 1782-1791“.

441 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 778: „Gesuch des Joh. Nickel Knecht, Erbbeständer der Ölmühle bei der Nächstmühle zu Alsenz, um Genehmigung der

fünfjährigen Verpfändung seines Erbbestands, 1789“.

442 Vgl. Schattauer: Die Gauchs- oder Nächstenmühle zu Alsenz 1582-2006; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009, S. S. 22.

443 Vgl. Schattauer: Die Gauchs- oder Nächstenmühle zu Alsenz 1582-2006; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009, S. 21.

444 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 359.

445 Vgl. Schattauer: Die Gauchs- oder Nächstenmühle zu Alsenz 1582-2006; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 2009, S. 22.

446 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 772.

447 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 773: „Überschreibung des Erbbestands der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz von Wilhelm Mühlberger auf dessen Schwiegersohn Philipp Cloninger und Verkauf eines Teils des Mühlwerders an den Besitzer der Ölmühle, Nikolaus Knecht“.

448 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 775: „Überschreibung des Erbbestands der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz von Joh. Nikolaus Knecht auf dessen Sohn Jacob Knecht, 1782-1791“; vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 785: „Überschreibung des Erbbestands der Nächst- oder Gauchsmühle zu Alsenz auf Jacob Knecht und Kapitalaufnahme auf die Mühle, 1782-1791“.

449 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 778: „Gesuch des Joh. Nickel Knecht, Erbbeständer der Ölmühle bei der Nächstmühle zu Alsenz, um Genehmigung der fünfjährigen Verpfändung seines Erbbestands, 1789“.

450 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 777: „Erbbestandsvergabe der Ölmühle an der Nächstmühle zu Alsenz an Joh. Nickel Knecht, 1789-1790“.

451 Vgl. Archiv PRFK Ludwigshafen, Unterlagen Anthes.

452 Vgl. May: Wüstungen in und um Alsenz; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 103.

453 Vgl. Stock: Ortsgeschichte von Oberndorf (auch zu Mühlen); in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1927, S. 15.

454 Vgl. LA Speyer, Briefprot. Nr. 526, S. 35; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 545; vgl. May: Wüstungen in und um Alsenz; in: Busch u.a.: Untergegangene Dörfer und Kleinsiedlungen in der Nordpfalz, a.a.O., S. 104.

455 Vgl. Alter: Aufstand der Bauern, a.a.O., S. 189.

456 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 109.

457 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Eisbach_(Rhein).

458 Vgl. Dolch / Greule: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 38.

459 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 55 vom 26.6.1821, S. 376.

460 Vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 210; vgl. Glasschröder, Rep. d. Urk. d. Kurpfalz, Bd, 1, Nr. 210.

461 Vgl. LA Speyer: Regest Urkunden Herrschaft Reipoltskirchen, Best. C22 Nr. 53.

462 Vgl. LA Speyer C22 Nr. 57.

463 Vgl. LA Speyer Best. C22 Nr. 66.

464 Vgl. LA Speyer Best. C22 Nr. 72.

465 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 55 vom 26.6.1821, S. 376.

466 Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 4.2.1827, Nr. 22, Beilage, S. 117.

467 Vgl. Camilla Ebertshäuser / Benjamin Rusch: Das Müllerhandwerk ist heute ein hartes Brot: Ulrich Kügler vereint in seiner Altenbamberger Mühle Hightech und

Tradition / . - Ill. In: Rhein-Zeitung, Ausg. E. - 156 (2003), 235 vom 10.10., S. 20.

468 Vgl. Kunstdenkmäler, a.a.O., Bd. II Landau, S. 100.

469 Vgl. Stadt Annweiler (Hrsg.): 700 Jahre Queichhambach, a.a.O., S. 29.

470 Vgl. Vogel: Johanniter-Comthurei Heimbach, a.a.O., S. 40 unter Bezugnahme auf das Reichsarchiv München ohne Fundstelle.

471 Vgl. Scherer: Eußerthal, a.a.O., S. 55; vgl. Würdtwein: Mon. Pal. 4, S. 379-383.

472 Vgl. Frey: Beschreibung d. Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 238.

473 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. 1 S. 473.

474 Vgl. Denkmaltopographie Kusel, a.a.O., S. 37.

475 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 30, 31r.

476 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 663/3.

477 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 30r-33r und Bl. 132-134r.

478 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 208.

479 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 83r.

480 Vgl. LHA Koblenz Best. 276 Nr. 3923.

481 Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 23 vom 23.2.1857.

482 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 208.

483 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 132-134r.

484 Vgl. Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 42 vom 24.5.1867.

485 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 328.

486 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 327.

487 Vgl. Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 42 Anm. 15b, unter Hinweis auf Nikolaus: Die Kirchenmühle in Altenkirchen; in: Westricher

Geschichtsblätter 1990, S. 146.

488 Vgl. Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 22; vgl. Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 42 Anm. 15b; vgl. Nikolaus: Die

Kirchenmühle zu Altenkirchen; in: Westri­cher Heimatblätter 1990, S. 146.

489 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 2r; zitiert nach Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 47.

490 Vgl. Zenglein / Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 22, 79-80.

491 Vgl. Zenglein / Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 22, 80.

492 Vgl. LA Speyer Best. F 5 Nr. 187, fol. 45v; vgl. nach Zenglein/Bauer: Kübelberger Gerichtsbuch, a.a.O., S. 79-80.

493 Vgl. Bauer: reformiertes Kirchenbuch Miesau, a.a.O., S. 66 Nr. 367.

494 Vgl. Bauer: reformiertes Kirchenbuch Miesau, a.a.O., S. 67 Nr. 375.

495 Vgl. Bauer: reformiertes Kirchenbuch Miesau, a.a.O., S. 94.

496 LA Speyer CGA, A. Nr. 805, Bl. 7.13r und 1; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 327/28.

497 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 272.

498 kath. KB Altenstadt, Archives Départmentales Bas-Rhin, BMS, 1686-1723, 3 E 7/1.

499 kath. KB Altenstadt, Archives Départmentales Bas-Rhin, Altenstadt, BMS, 1734-1738, 3 E 7/3, Bl. 4.

500 Vgl. Archives Départmentales Bas-Rhin Strasbourg, Listes nominatives, Altenstadt 1836, Nr. 7 M 228, Bl. 15.

501 Vgl. Archives Départmentales Bas-Rhin Strasbourg, Listes nominatives, Altenstadt 1836, Nr. 7 M 228, Bl. 21.

502 Vgl. Archi­ves Départmentales Bas-Rhin Strasbourg, Listes nominatives, Altenstadt 1836, Nr. 7 M 228, Bl. 21.

503 Vgl. Archives Départmentales Bas-Rhin Strasbourg, Listes nominatives, Altenstadt 1836, Nr. 7 M 228, Bl. 11.

504 Vgl. Archives Départmentales Bas-Rhin Strasbourg, Listes nominatives, Altenstadt 1836, Nr. 7 M 228, Bl. 22.

505 Vgl. Archives Départmentales Bas-Rhin Strasbourg, Listes nominatives, Altenstadt 1836, Nr. 7 M 228, Bl. 23.

506 Vgl. Archives Départmentales Bas-Rhin Strasbourg, Listes nominatives, Altenstadt 1836, Nr. 7 M 228, Bl. 26.

507 Vgl. Archives Départmentales Bas-Rhin Strasbourg, Listes nominatives, Altenstadt 1836, Nr. 7 M 228, Bl. 29.

508 Vgl. Archives Départmentales Bas-Rhin Strasbourg, Listes nominatives, Altenstadt 1836, Nr. 7 M 228, Bl. 29.

509 Vgl. Archives Départmentales Bas-Rhin Strasbourg, Listes nominatives, Altenstadt 1836, Nr. 7 M 228, Bl. 29.

510 Vgl. Keppel: Die Müller auf den Mühlen in Kandel; in: PRFK 2010, S. 175.

511 Vgl. Fendler: Deutschordenskommen­de Weißenburg a.a.O., S. 55.

512 Vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., S. 55 unter Hinweis auf StA Ludwigsburg Best. B 324 Bü 275 f. 225r, Nr. 104, 1478.

513 Vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., S. 55 unter Hinweis auf: StA Ludwigsburg Best. B 324 Bü 275 f. 225r, Nr. 106 1490.

514 Vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., S. 55 unter Hinweis auf: StA Ludwigsburg Best. B 324 Bü 275 f. 225r, Nr. 105, 1490.

515 Vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., S. 136.

516 Vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., S. 171 unter Hinweis auf: Bericht des Verwalters Jäger an den Hochmeister, StA Ludwigsburg,

Best. B 290 Bü 375, 1685/86.

517 Vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., S. 173 unter Hinweis auf: Archives Municipales Musée Wissembourg, Best. AW Wb J 12 1167.

518 Vgl. kath. KB Altenstadt, Archives Départmentales Bas-Rhin, BMS, 1686-1723, 3 E 7/1.

519 Vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., S. 201; vgl. LA Speyer Best. D 53/2 Bl. 27.

520 Vgl. Eilbote Landau vom 6.6.1846 S. 91 = LA Speyer Best. Y 20/41.

521 Vgl. kath. KB Altenstadt, Archives Départmentales Bas-Rhin, BMS, 1686-1723, 3 E 7/1.

522 kath. KB Altenstadt, Archives Départmentales Bas-Rhin, BMS, 1686-1723, 3 E 7/1, Bl. 139.

523 Vgl. kath. KB Altenstadt, Archives Départmentales Bas-Rhin, BMS, 1686-1723, 3 E 7/1, Bl. 140.

524 Vgl. Eilbote Landau vom 18.10.1856, S. 504, 515, 529 = LA Speyer Best. Y 20/41.

525 Neue Speyerer Zeitung Nr. 39 vom 31.3.1827.

526 Neue Speyerer Zeitung Nr. 39 vom 31.3.1827; vgl. Landauer Wochenblatt Nr. 15 vom 13.4.1827, S. 59.

527 Eilbote Landau vom 9.2.1839, Nr. 6, S. 24.

528 Der Eilbote Landau 15.6.1839 Nr. 24, Beilage.

529 Vgl. Archives Départmentales Bas-Rhin Strasbourg, Listes nominatives, Altenstadt 1836, Nr. 7 M 228, Bl. 29.

530 Vgl. Eilbote Landau vom 19.7.1856 S. 347 = LA Speyer Best. Y 20/41.

531 Vgl. Fendler: Deutschordenskommende Weißenburg, a.a.O., S. 55 unter Hinweis auf StA Ludwigsburg Best. B 324 Bü 275 f. 225r, Nr. 105, 1490.

532 Vgl. wikipedia.org/wiki/Altheim /Blieskastel, Abruf vom 18.8.2013; vgl. auch Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 27.

533 abgedruckt bei Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 216-217

534 Vgl. Stadtarchiv Zweibrücken: Landgerichtsbuch Zweibrücken, fol. 380r, 380v, 381r, 381v; vgl. Gölzer: Register zum Landgerichtsbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 89.

535 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 134 Nr. 646.

536 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 27.

537 Vgl. „Aus heimatlichen Gauen“, Beil. z. Pfälzer Merkur Nr. 12 vom 26.3.1929.

538 Vgl. Fell/Keddigkeit/Untermann: Böckweiler, St. Stephan. Priorat des Benediktinerklosters Hornbach; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, A-G, S. 227.

539 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 27, 249; vgl. auch o. A.: „Aus heimatlichen Gauen“, Beil. z. Pfälzer Merkur Nr. 12 vom 26.3.1929; vgl. Neubauer: Regesten Hornbach, a.a.O., S. 217.

540 Vgl. o.A. „Aus heimatlichen Gauen“, Beil. z. Pfälzer Merkur Nr. 12 vom 26.3.1929.

541 Vgl. o.A. „Aus heimatlichen Gauen“, Beil. z. Pfälzer Merkur Nr. 12 vom 26.3.1929.

542 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 407.

543 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 408.

544 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 409 Tom. 2.

545 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 27.

546 Vgl. o.A. „Aus heimatlichen Gauen“, Beil. z. Pfälzer Merkur Nr. 12 vom 26.3.1929.

547 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamenbuch, a.a.O., S. 71 „Bödingen“.

548 Vgl. Kampfmann: Heimatkunde des Bezirksamtes Zweibrücken, Kaiserslautern 1912, S. 100.

549 Vgl. Kampfmann: Beiträge zur westpfälzischen Ortsgeschichte, Zweibrücken 1908, S. 3.

550 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S.111-12.

551 Vgl. Fell/Keddigkeit/Heberer: Benediktinerkloster Hornbach; in: Pfälz. Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 300.

552 Neubauer: Regesten des Klosters Hornbach, a.a.O., S. 107 Nr. Nr. 389.

553 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 192.

554 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 107.

555 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 107; vgl. Schneider: Hornbacher Mühlen, a.a.O., S. S. 4.

556 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 1116/4; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 116.

557 Vgl. Schneider: Aus der wechselvollen Geschichte, a.a.O., S. 372/73.

558 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5.

559 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 107.

560 Anm.: nach Stürmer, Mühlenrecht, a.a.O., S. 107 dagegen 1725.

561 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 192.

562 Vgl. Schneider: Aus der wechselvollen Geschichte, a.a.O., S. 372.

563 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1117; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 135; vgl. Schneider: Aus der wechselvollen Geschichte, a.a.O., S. 372.

564 Vgl. Schneider: Aus der wechselvollen Geschichte, a.a.O., S. 374.

565 Vgl. Schneider: Die Hornbacher Mühlen, a.a.O., S. 381.

566 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 118.

567 Vgl. Rohr: Allerlei über das ehemalige Holzflößen von Dusenbrücken bis Zweibrücken; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2003, S. 202.

568 Vgl. Rohr: Allerlei über das ehemalige Holzflößen von Dusenbrücken bis Zweibrücken; in: Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 2003, S. 202.

569 Vgl. Weizäcker: Pfälzische Weistümer, a.a.O., Bd. 1, S. 60; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 109.

570 Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Abt. Altleiningen [?] nicht pagi­niert; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

571 LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs: Teil III Grafschaft Neuleiningen: II. Obrigheim S. 32.

572 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

573 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 143 lfd. Nr. 24.

574 LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 4r Akten des Bezirksamts Frankenthal betr. Getreidemühlen im Bezirk Frankenthal 1817.

575 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 49.

576 Vgl. ref. KB Sembach; vgl. Ruby: Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, a.a.O., S. 140 Nr. 855.

577 Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 188.

578 Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Abschnitt Altleiningen, nicht pagi­niert; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

579 Vgl. Lehmann: Geschichtliche Gemälde, Teil: Leininger Tal, a.a.O., S. 29.

580 LA Speyer Best. F2 Nr. 153: Ausfautheiakten Altleiningen lfd.-Nr. 192 [Anm.: Mischbuch, enthält die Namen der Grundstücksbesitzer und Beschreibung der Grundstücke, 1763-1810].

581 LA Speyer Best. L56 Nr. 143 lfd. Nr. 30, S. 120.

582 Karte LA Speyer Best. W41 Nr. 2016/1 Beilage, 1839.

583 Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

584 Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

585 Photo bei Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 153 und PRFK 2011, Bd. XVII, Heft 4 S, 244.

586 Vgl. Erbbestandsurkunde, abgedruckt bei Heiberger, Altleiningen, a.a.O., S. 98-100.

587 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 273.

588 Vgl. Erbbestandsurkunde, abgedruckt bei Heiberger: Altleiningen, a.a.O., S. 98-100.

589 LA Speyer Best. F2 Nr. 153: Ausfautheiakten Altleiningen lfd.-Nr. 189 [Anm.: Mischbuch, enthält die Namen der Grundstücksbesitzer und Beschreibung der Grundstücke, 1763-1810].

590 Vgl. LA Speyer, Leiningen-West, A. Nr. 138; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 236.

591 Vgl. LA Speyer Best. K16/6: Notariatsakten Grünstadt, Nr. 507.

592 Vgl. Heiberger: Altleiningen, a.a.O., S. 101.

593 Vgl. Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz: Findbuch des Bestandes Familien- und Werksarchiv Gebr. Gienanth-Eisenberg [= LA Speyer Best. T 89], bearbeitet

von Paul Warmbrunn, Koblenz 2000, S. 58: vgl. LA Speyer Best. T 89 [Gienanth] 03.01 Nr. 11.

594 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

595 Vgl. Heiberger: Altleiningen, a.a.O., S. 101.

596 LA Speyer Best. K16 Nr. 26, Urk.-Nr. 91.

597 Vgl. Lehmann: Geschichtliche Gemälde, Teil: Leininger Tal, a.a.O., S. 28.

598 Grundsteuer-Kataster LA Speyer Best. L56 Kasten Nr. 143 Besitz-Nr. 28, S. 80; vgl. LA Speyer Best. K16 (Notar Moré] Kasten Nr. 26/2.

599 Vgl. Heiberger: Altleiningen, a.a.O., S. 101; vgl. auch LA Speyer Best. L55 Nr. 266 Beilage zum Grundsteuerkataster von 1841.

600 Vgl. LA Speyer Best. L55 Nr. 266 Beilage zum Grundsteuerkataster von 1841.

601 Vgl. Heiberger: Altleiningen, a.a.O., S. 102.

602 Vgl. LA Speyer Best. W41 Nr. 2016/1 Beilage, 1839.

603 Vgl. Versteigerungsanzeige von 1879 im Grünstadter Anzeiger vom 4.10.1879.

604 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 144, Besitz-Nr. 149 S. 506.

605 Vgl. Heiberger: Altleiningen, a.a.O., S. 103.

606 LA Speyer Best. F2 Nr. 153: Ausfautheiakten Altleiningen lfd.-Nr. 89 [Anm.: Mischbuch, enthält die Namen der Grundstücksbesitzer und Beschreibung der Grund-

stücke, 1763-1810].

607 LA Speyer Best. F2 Nr. 153: Ausfautheiakten Altleiningen lfd.-Nr. 178

608 Amts- und Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 65 vom 15.8.1820, S. 438.

609 Vgl. Lehmann: Geschichtliche Gemälde, Teil: Leininger Tal, a.a.O., S. 29.

610 LA Speyer Best. L56 Nr. 144, Besitz-Nr. 149 S. 506.

611 Vgl. Weber: Das Müllerhandwerk in der nordpfälzischen Familie Graf; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 69.

612 Vgl. Heiberger: Altleiningen, a.a.O., S. 103.

613 Vgl. Weber: Das Müllerhandwerk in der nordpfälzischen Familie Graf; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 69.

614 Grünstadter Anzeiger Nr. 67 vom 28.4.1877.

615 Vgl. Grünstadter Anzeiger Nr. 233 vom 4.10.1879.

616 Vgl. LA Speyer Ausfautheiakten Altleiningen Nr. 254.

617 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, 1836, a.a.O., Bd. 2, S. 322; vgl. Lehmann: Geschichtliche Gemälde, Leininger Tal, a.a.O., S. 57

618 LA Speyer Best. F2 Nr. 153: Ausfautheiakten Altleiningen lfd.-Nr. 262: „Georg Walter 1782 von Wilhelm Kochendörfer ersteigt ... Hauß und Garten ... am Dorf obig

der Vordersten Müle“

619 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 143 fol. 5.

620 LA Speyer K16 N-10 Nr. 280 vom 29.5.1807.

621 Vgl. Lehmann: Geschichtliche Gemälde, Teil: Leininger Tal, a.a.O., S. 57.

622 Vgl. zum Röhrenbrunnen: Häberle,: Der Brunnen von Altleiningen; in: Leininger Geschichtsblätter 7, 1908, S. 1-2.

623 Vgl. LA Speyer Best. L56 Besitz Nr. 20 fol. 105.

624 LA Speyer Best. L56 Besitz Nr. 20 fol. 105.

625 LA Speyer Best. L56 Nr. 143 fol. 5.

626 LA Speyer Best. L56 Nr. 143 fol. 5.

627 LA Speyer Best. L56 Nr. 143 Besitz-Nr. 25 S. 67.

628 LA Speyer Best. L56 Nr. 143 Besitz-Nr. 25 S. 72.

629 LA Speyer Best. F2 Nr. 153: Ausfautheiakten Altleiningen lfd.-Nr. 54 [Anm.: Mischbuch, enthält die Namen der Grundstücksbesitzer und Beschreibung der Grund-

stücke, 1763-1810].

630 LA Speyer Best. F2 Nr. 153: Ausfautheiakten Altleiningen lfd.-Nr. 254.

631 LA Speyer Best. F2 Nr. 153: Ausfautheiakten Altleiningen lfd.-Nr. 262.

632 LA Speyer Best. F2 Nr. 153, lfd. Nr. 54

633 LA Speyer Best. F2 Nr. 153: Ausfautheiakten Altleiningen lfd.-Nr. 262.

634 LA Speyer K16 N-10 Kasten Nr. 280 vom 29.5.1807; vgl. auch Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 47.

635 LA Speyer K16 Kasten N-10 Nr. 280 vom 29.5.1807; vgl. auch Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 47.

636 LA Speyer Best. F2 Nr. 153: Ausfautheiakten Altleiningen lfd.-Nr. 254

637 LA Speyer Best. L56 Nr. 143 lfd. Besitz-Nr. 67 S. 25; vgl. LA Speyer Best. K16 Kasten Nr. 10/2 [Notar Moré] Nr. 280.

638 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 48.

639 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 49.

640 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 48.

641 Vgl. Grünstadter Anzeiger Nr. 94 vom 7.8.1872.

642 Grünstadter Anzeiger Nr. 94 vom 7.8.1872.

643 LA Speyer Best. W41 Nr. 2016/1 Beilage Karte von 1839.

644 LA Speyer Nr. 144 Best. L56 lfd. Besitz Nr. 172 Seite 576.

645 LA Speyer Best. L56 Nr. 144 Besitz-Nr. 172 Seite 576; vgl. Karte LA Speyer Best. W41 Nr. 2016/2.

646 Vgl. Heiberger: 1200 Jahre Altleiningen, a.a.O., S. 88; vgl. Lehmann: Geschichtliche Gemälde. Leininger Tal, a.a.O., S. 101; vgl. Keddigkeit/Wenz/Untermann: Augustinerchorherrenstift Höningen; in: Pfälz. Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 206.

647 Vgl. LA Speyer Best. Y4, 155 a, S. 25 Nr. 178: Verzeichnis von Dokumenten des Klosters Höningen, Abschrift gefertigt nach der Vorlage im Leiningischen Archiv auf Schloß Westerburg, nunmehr im Staatsarchiv Wiesbaden; vgl. LA Speyer Best. Y4, 155 b, S. 89.

648 Vgl. LA Speyer Best. Y4, 155 a, S. 24 lfd. Nr. 171: Verzeichnis von Dokumenten des Klosters Höningen, Abschrift gefertigt nach der Vorlage im Leiningischen Archiv auf Schloß Westerburg, nunmehr im Staatsarchiv Wiesbaden; vgl. LA Speyer Best. Y4, 155 b, S. 90.

649 Vgl. Heiberger: 1200 Jahre Altleiningen, a.a.O., S. 88; vgl. LA Speyer Best. Y4, 155 b, S. 25: Verzeichnis von Dokumenten des Klosters Höningen, Abschrift gefertigt nach der Vorlage im Leiningischen Archiv auf Schloß Westerburg, nunmehr im Staatsarchiv Wiesbaden.

650 Vgl. Frosch: Einwohner von Neuhofen, a.a.O., S. 186.

651 LA Speyer Best. L56 Nr. 144 lfd. Besitz-Nr. 172 Seite 576.

652 Vgl. LA Speyer Best. Y4, 155 a, S. 31 Nr. 244: Verzeichnis von Dokumenten des Klosters Höningen, Abschrift gefertigt nach der Vorlage im Leiningischen Archiv auf Schloß Westerburg, nunmehr im Staatsarchiv Wiesbaden.

653 zur Lagebeschreibung: LA Speyer Best. K16 fol. 257, Notariatsakten Grünstadt.

654 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 162 Seite 544.

655 LA Speyer Best. K16 Kasten Nr. 257 Urk. Nr. 345 vom 9.11.1810.

656 Karte LA Speyer Best. W41 Nr. 2016/1 Beilage, Karte von 1839.

657 LA Speyer Best. L56 Nr. 144 Besitz-Nr. 162 Seite 544; Karte LA Speyer Best. W41 Nr. 2016/2.

658 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 45.

659 LA Speyer Best. K16 Kasten Nr. 257, Notariatsakten Grünstadt Urk. Nr. 345 vom 9.11.1810.

660 Amts- und Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 72 vom 12.9.1820.

661 Lehmann: Leininger Tal, a.a.O., S. 142.

662 LA Speyer Best. L56 Nr. 143 fol. 5.

663 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S, 45; vgl. Lutherisches Kirchen­buch Altleiningen, ev. Landeskirchenarchiv Speyer.

664 Vgl. LA Speyer Best. L56 Kasten Nr. 144 Besitz-Nr. 162 Seite 544.

665 LA Speyer Best. L56 Kasten Nr. 144 Besitz-Nr. 162 Seite 544.

666 LA Speyer Best. L55 Nr. 266.

667 Grünstadter Zeitung vom 1.10.1887, Nr. 230.

668 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 275.

669 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 460, 489; Anm. d. Verf.: die Ansicht von Christmann ist unzutreffend, s. Schloßmühle.

670 Vgl. LA Speyer: Leiningen-Hardenburg, A Nr. 137.

671 Vgl. Kolb: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern. Zweibrücken 1828, S. 48.

672 Frey: Beschreibung des kön. bayerischen Rheinkreises, a.a.O., Bd. II, S. 328.

673 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. II, S. 489.

674 LA Speyer Best. F2 Nr. 153: Ausfautheiakten Altleiningen lfd.-Nr. 197 [Anm.: Mischbuch, enthält die Namen der Grundstücksbesitzer und Beschreibung der Grund-

stücke, 1763-1810.

675 LA Speyer Best. F2 Nr. 153: Ausfautheiakten Altleiningen lfd.-Nr. 197 [Anm.: Mischbuch, enthält die Namen der Grundstücksbesitzer und Beschreibung der Grund-

stücke, 1763-1810.

676 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

677 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 143 fol. 5.

678 Vgl. auch Karte LA Speyer Best. W41 Nr. 2016/1 Beilage.

679 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 143, Besitz-Nr. 32, S. 126.

680 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 143, Besitz-Nr. 32 S. 126.

681 Vgl. Heiberger: 1200 Jahre Altleiningen, a.a.O., S. 47.

682 Vgl. LA Speyer Best C 26 ab Nr. 51 und Bezirksamt Frankenthal Nr. 173.

683 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 271 ff..

684 Vgl. Weber: Das Müllerhandwerk in der nordpfälzischen Familie Graf; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1967, S. 69.

685 Grünstadter Anzeiger Nr. 74 vom 22. Juni 1872.

686 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 15.

687 Vgl. LA Speyer Best. L55 Nr. 266 Beilage zum Grundsteuer Kataster.

688 Photo und Bildunterschrift bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 273.

689 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 460, 489.

690 LA Speyer: Leiningen-Hardenburg, A Nr. 137

691 Vgl. Kolb,: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern. Zweibrücken 1828, S. 48.

692 Vgl. Frey: Beschreibung des kön. bayerischen Rheinkreises, a.a.O., Bd. II, S. 328.

693 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. II, S. 489.

694 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

695 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen a.a.O., S. 200.

696 LA Speyer Best. L56 Nr. 143, Besitz-Nr. 65 S. 238.

697 LA Speyer Best. W41 Nr. 2016/1 Beilage Karte von 1839.

698 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 460, 489.

699 Mitteilung von Herrn Hartmut Müller, Alzey vom 6.8.2010.

700 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 143, Besitz-Nr. 65 S. 238.

701 Mitteilung von Herrn Hartmut Müller, Alzey vom 6.8.2010.

702 Vgl. LA Speyer Best. K16 Kasten Nr. 150 [Notar Daeuwel], Kaufvertrag vom 20.4.1892.

703 Vgl. LA Speyer Best. K16 Kasten Nr. 151[Notar Daeuwel], Urk. Nr. 5946 vom 13.5.1892.

704 Vgl. Verzeichnis der Kulturdenkmäler Landkreis Bad Dürkheim http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Bad_Dürkheim.pdf.

705 LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Über Leiningen-Westerburg II: Grafschaft Altleiningen III. Grafschaft Neuleiningen, ferner: Protocolla iudicialia,

gemeinschaftliche Orte, Grünstädter politica, verpfändete und versetzte Orte. 1759-1762“, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

706 Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Repertorium notabilium, S. 175; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

707 Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Repertorium notabilium, S. 175; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

708 Vgl. Schmitt: Territorialstaat und Gemeinde im kurpfälzischen Oberamt Alzey, a.a.O., S. 11.

709 der Autor dankt Frau Isabel Johanni für den Hinweis auf die Internetseite; vgl. email Frau Isabel Johanni vom 29.4.2014.

710 Vgl. http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/leben/kirchenbuecher.php?navid=27, Abruf vom 29.4.2014.

711 Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 3, S. 27:

712 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt HStAD Best. A2 Nr. 4/29.

713 Vgl. HStA Darmstadt Best. A2 Nr. 4/51.

714 Vgl. Rabenau: Verzeichnis Großherzogthum Hessen, a.a.O., Stichwort Döngesmühle.

715 Vgl. Spieß: Das älteste Lehnsbuch der Pfalzgrafen bei Rhein vom Jahr 1401, a.a.O., S. 47 Nr. 197.

716 Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 3, S. 27

717 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 26.12.1701,Abruf vom 29.4.2014.

718 Vgl. Spieß: Das älteste Lehnsbuch der Pfalzgrafen bei Rhein vom Jahr 1401 [Stuttgart 1981], S. 43 Nr. 178.

719 Vgl. Schnabel / Untermann: Alzey Heilig Geist (an St. Johann); in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, A-G, S. 111;

720 Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 3, S. 27

721 Vgl. Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz u.a. (Hrsg.): “Unsere Archi­ve” Nr. 54 / 2009, S.38.

722 Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 3, S. 27

723 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 11.2.1711, Abruf vom 14.5.2014.

724 Vgl. Homepage Eberhard Ref http://www.eberhard-ref.net/, Abschnitt „Familienforschung, Familien Mann/Stein“ Stichwort Froebelius, Johannes; Anm.: Oberpfarrer Johannes Froebelius ist der 7fache Urgroßvater des Autors.

725 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 12.12.1714.

726 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 217.3.1716.

727 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 13.6.1718.

728 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 7.7.1720.

729 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 18.1.1722.

730 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 13.5.1723.

731 Vgl. Schnabel: Alzey, Himmelgarten Zisterzienserinnenkloster; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, A-G, S. 134.

732 Vgl. Schnabel: Alzey, Himmelgarten Zisterzienserinnenkloster; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, A-G, S. 139.

733 Vgl. Spieß: Das älteste Lehnsbuch der Pfalzgrafen bei Rhein vom Jahr 1401, a.a.O., S. 36 Nr. 114.

734 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 2.7.1699.

735 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 27.8.1702.

736 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 11.10.1705.

737 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 14.3.1708.

738 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 23.11.1710.

739Vgl. Kilian: Untertanen-Listen des kurpfälzischen Oberamts Alzey vom Jahre 1698; in: Pfälz. Familien- und Wappenkunde 1957, S. 57.

740 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 20.9.1699.

741 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 2.6.1710.

742 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 4.3.1711.

743 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 18.3.1714.

744 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 25.7.1719.

745 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 26.10.1714.

746err.; bei der Taufe am 9.5.1717 der Tochter des Müllers Johann Philipp Lang, der am 6.5.1717 in Alzey geborenen Maria Juliana Lang, ist als Patin anwesend: „Juliana Catharina, Ehefrau von Christophel Thomas, als seine Langens Mutter ...“ (vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 9.5.1717).

747 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 25.9.1715.

748 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 11.3.1717.

749 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 9.5.1717.

750 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 16.7.1719.

751 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 29.8.1717.

752 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 16.7.1719.

753 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 12.11.1719.

754 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 4.1.1724.

755 Vgl. luth. KB Alzey, Sterbeeintrag vom 27.3.1741.

756 Vgl. ev. KB Kirchheim 1, S. 39.

757 Vgl. Keddigkeit / Untermann: Alzey, St. Antonius, Antoniterpräzeptorei; in: Pfälzisches Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 1, A-G, S. 127; vgl. Urkundenbuch Universität Heidelberg, UBUniHD 1, Nr. 189, S. 271.

758 Vgl. LA Speyer Regesten zu Best. C2 S. 73.

759 Widder: Beschreibung der Kurpfalz, a.a.O., Bd. 3, S. 27

760 Vgl. LA Speyer B2 Nr. A 292/1 fol. 107 ff (Laufzeit) 1743-1756.

761 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 395.

762 Vgl. Biundo/Heß: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 139.

763 Vgl. Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg, a.a.O., S. 16.

764 Vgl. Biundo: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 25.

765 Vgl. Biundo: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 40.

766 Vgl. Biundo: Annweiler Families, a.a.O., Bd. 3, S. 49a.

767 Vgl. Biundo: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 18.

768 Vgl. Biundo: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 23.

769 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 82.

770 Vgl. Biundo: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 19.

771 Vgl. Biundo: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 27.

772 Vgl. Frey: Die Gerber von Annweiler; in: Pfäl­zisch-rheinische Familienkunde 2010, S. 3.

773 Vgl. Biundo/Heß: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 139.

774 Vgl. Biundo: Annweiler, Ausgabe 1937, S. 258.

775 Vgl. Biundo/Heß: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 139.

776 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 163.

777 Vgl. LA Speyer B3 Nr. 1588; zitiert bei Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 90.

778 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 163.

779 Vgl. Biundo/Heß: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 139.

780 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 691 7: „Die von Stadtmüller Denzer zu errichtende Ölmühle zu Annweiler, 1790-1792“.

781 Vgl. LA Speyer Best. G6 Nr. 387 nicht foliert: Stellung des provisorischen Maire de la Commune d'Annweiler vom 9. Brumaire l'an 9.

782 Vgl. LA Speyer Best. G6 Nr. 387 nicht foliert

783 Vgl. Biundo/Heß: Annwei­ler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 139.

784 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 162.

785 Vgl. Biundo/Heß: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 139.

786 Vgl. Biundo/Heß: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 140.

787 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 83.

788 Vgl. LA Speyer B2 Nr. A 292 fol. 107; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 232.

789 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 703/9.

790 Vgl. Wittmer/Rupp/Mock: Familienregister Ilbesheim bei Landau, a.a.O., S. 9-

791 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 703/9: „In Sachen der beiden Gebrüder Johann Jacob und Conrad Seelbach ./. die Stadt Annweiler, die nahe an der Stadt gelegene Oel-

und Lohmühle, den Vennsbacher Mühle, 1722-1726“.

792 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 80.

793 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 314.

794 Vgl. Biundo/ Heß: Annweiler, a.a.O., S. 140.

795 Vgl. Biundo/Heß: Annweiler, a.a.O., S. 140 iVm. Biundo: Annweiler, Auflage 1937 a.a.O., S. 262 unter Verbesserung mehrerer Schreibfehler der Vorauflage.

796 Vgl. Biundo: Annweiler Families, a.a.O., Bd. 3, S. 58.

797 Vgl. Biundo/Heß: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 140.

798 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 314.

799 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 314.

800 Vgl. LA Speyer Best. B2Nr. A 292/1 fol.107.

801 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 232.

802 Vgl. Eilbote Landau vom 5.12.1835, Nr. 49, S. 195.

803 Vgl. Eilbote Landau vom 23.2.1839, Nr. 8, S. 30.

804 Vgl. Eilbote Landau Nr. 5 vom 16.1.1858, S. 29.

805 Eilbote Landau vom 8.1.1859, S. 9, 38 = LA Speyer Best. Y 20/41.

806 Vgl. Eilbote Landau vom 5.5.1859, S. 204 = LA Speyer Best. Y 20/41, und Eilbote Landau vom 15.1.1859 Nr. 4, S. 19.

807 Eilbote Landau vom 25.6.1859, S. 291 = LA Speyer Best. Y 20/41.

808 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 314.

809 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 86.

810 Vgl. Biundo/Heß: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 139.

811 Vgl. Biundo/Heß: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 140.

812 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 86.

813 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 87.

814 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 86-87.

815 Vgl. Biundo/Heß: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 139.

816 Lehmann: Burgen und Bergschlösser in Bliesgau, a.a.O., Teil 2, S. 115.

817 Vgl. Biundo/Heß: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 139.

818 Vgl. Biundo/Heß: Annwei­ler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 139.

819 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 86.

820 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 87 mit Abdruck des Erbbestandsbrief, a.a.O., S. 234 ff; vgl. LA Speyer B3 Nr. 1588.

821 Vgl. LA Speyer B3 Nr. 1588, Erbbestandsbrief vom 30.1.1703 lfd. Nr. 7.

822 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. A 292/1 fol.107; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 232.

823 Vgl. Bohrer u.a.: Register zu dem reformierten Kirchenbuch der Pfarrei Contwig von 1698-1764, a.a.O., S. 77, 108.

824 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 691/3: „Versteigerung der Pfeiferschen Mahlmühle zu Annweiler, 1742-1744“.

825 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 107.

826 Vgl. LA Speyer Best. 14 Nr. 5 (früher KSchA Zw Nr. 59): Verbesserung der Annweiler Stadtmühle bezüglich des Hinterwassers 1781.

827 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 691 7: „Die von Stadtmüller Denzer zu errichtende Ölmühle zu Annweiler, 1790-1792“.

828 Vgl. LA Speyer Best. G6 Nr. 387 nicht foliert

829 Neue Speyerer Zeitung Nr. 31 vom 12.3.1818.

830 Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 8.2.1827, Nr. 25, Beilage, S. 133; vgl. Landauer Wochenblatt Nr. 11 vom 16.3.1827, S. 43.

831 Neustadter Wochenblatt vom 14.7.1837, Nr. 28, S. 111.

832 Neustadter Wochenblatt Nr. 74 vom 16.9.1842, S. 296.

833 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Her­zogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 9, 86.

834 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 86-88.

835 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 86/87.

836 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 86, 87.

837 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 87/88.

838 zitiert bei Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 88.

839 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 88.

840 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Her­zogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 88 iVm. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 321.

841 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 88.

842 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 88.

843 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 91.

844 Abschrift des Vertrages bei Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 91.

845 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 91-92, wegen der Einzelheiten der Streitigkeiten s. dort.

846 Vgl. Biundo/Heß: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 139/140; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 85/86; vgl. Hössle: Papiermühle

Frankeneck, a.a.O., S. 4.

847 Vgl. Biundo/Heß: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 139/140; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 85/86; vgl. Hössle: Papiermühle

Frankeneck, a.a.O., S. 4.

848 s. Philipp Jakob *Pasquay.

849 Intelligenzblatt des Rheinkreises 1826, S. 856-857.

850 Vgl. Biundo/Heß: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 139/140; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 85/86; vgl. Hössle: Papiermühle Frankeneck, a.a.O., S. 4.

851 Vgl. Börst: Die Papiermacherfamilie Maurer in der Papiermühle auf dem Schwarzenacker zu Wörschweiler; in: Saarländische Familienkunde 1969 S. 134.

852 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 85.

853 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 88.

854 Vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 86.

855 Vgl. Hössle: Papiermühle Frankeneck, a.a.O., S. 4; vgl. Weber: Mühlen besonderer Art, a.a.O., S. 86, dort fälschlich als „Eberhard“ angegeben.

856 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 279; vgl. Biundo: Annweiler Families a.a.O., Bd. 3, S. 39.

857 Neustadter Wochenblatt vom 14.7.1837, Nr. 28, S. 111.

858 Vgl. Biundo, Georg und Heß, Hans: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt (Annweiler 1968), S. 139.

859 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 19.

860 Vgl. Biundo, Georg: Geschichte von Annweiler, Ausgabe 1937, S. 258.

861 Neustadter Wochenblatt vom 14.7.1837, Nr. 28, S. 111.

862 Vgl. Biundo, Georg und Heß, Hans: Annweiler, Geschichte einer Reichs­stadt (Annweiler 1968), S. 139.

863 Vgl. Biundo, Georg und Heß, Hans: Annweiler, Geschichte einer Reichsstadt, a.a.O., S. 140.

864 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 86.

865 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 86; Anm.: bei o.A., Leininger Geschichtsblätter 1912, S. 4 wird der Namen mit

„Stephan Stock“ angegeben.

866 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 87.

867 Vgl. o.A., Leininger Geschichtsblätter 1912, S. 4.

868 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehe­maligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 87; o.A., Leininger Geschichtsblätter 1912, S. 10.

869 Vgl. Jaffé: Papiermühlen im ehemaligen Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 87.

870 zitiert aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Appelbach, Abruf am 30.6.2014.

871 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 391.

872 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 392.

873 Mitteilung von Friedrich R. Wollmershäuser in: PRFK 2004, S.- 516.

874 Vgl. Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung e.V.; Internetdatei www.muehlen-dgm-ev.de; Abruf am 1.3.2013

875 Vgl. Artikel: „Mühle + Mischfutter“; in: Fachzeitschrift für Getreideverarbeitung ..., vom 11.4.2002, S. 209-214.

876 Vgl. Eilbote Landau Nr. 36 vom 8.8.1858, S. 233,

877 Vgl. LA Speyer Best. A13 Nr. 21.

878 Vgl. LA Speyer Best. A 13 Nr. 23.

879 LA Speyer Best. A 13 Nr. 23.

880 LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7.

881 Vgl. Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., S. 186.

882 Vgl. Martin: Emigration und Nationalgüterveräußerung, a.a.O., S. 194.

883 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7.

884 Vgl. Petermann: Kirchenbuch Winden von 1714 bis 1801, o.J., S. 16.

885 Vgl. Petermann: Kirchenbuch Winden von 1714 bis 1801, o.J., S. 16.

886 Vgl. Lehmann: Geschichtliche Gemälde aus dem Rheinkreise, a<.a.O., Bd. 3, S. 165.

887 Vgl. Ulrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 50.

888 Vgl. Weintz: Elmstein, a.a.O., S. 20.

889 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 22.

890 Weintz: Elmstein, a.a.O., S. 21.

891 Vgl. LA Speyer Best. A1 Nr. 742.

892 Anm.: bei LA Speyer A2 Nr. 179/1 fol. 37 ist nur „Conrath“ angegeben, dagegen bei LA Speyer A2 Nr. 100/1 fol. 18 S. 14 „Conradt Georg“.

893 Vgl. Ullrich: Ein­wohner von Elmstein, a.a.O., S. 161.

894 Vgl. LA Speyer BestA2 Nr. 179/1 fol. 16r; s. auch Bl. 26.

895 Anm.: bei LA Speyer A2 Nr. 179/1 fol. 37 ist nur „Conrath“ angegeben, dagegen bei LA Speyer A2 Nr. 100/1 fol. 18 S. 14 „Conradt Georg“.

896 LA Speyer Be­stA2 Nr. 179/1 fol. 26r.

897 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 950/13, S. 1-2.

898 LA Speyer Best. A2 Nr. 950/13, Teil II, fol. 2r.

899 LA Speyer Best. F3 Nr. 55, fol. 11r.

900 LA Speyer Best. F3 Nr. 55, fol. 11r.

901 Vgl. Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat. 2002, Heft 6, S. 16.

902 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 202.

903 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 203.

904 Vgl. Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat. 2002, Heft 6, S. 17.

905 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 574 Bl. 542.

906 Vgl. Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschich­ten unserer Heimat. 2002 Heft 6, S. 16.

907 Vgl. Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat. 2002, Heft 6, S. 17.

908 Vgl. Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschich­ten unserer Heimat. 2002 Heft 6, S. 16.

909 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 172.

910 Vgl. Ullrich: Einwohner von Elmstein, a.a.O., S. 424.

911 Vgl. Neumer: Bürgerbuch Verbandsgemeinde Hochspeyer, a.a.O., S. 68.

912 Vgl. Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat, Nr. 11, Dezember 2004, S. 3.

913 Vgl. Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat, Nr. 11, Dezember 2004, S. 4.

914 Vgl. Heintz: Geschichte des Mahl- und Sägewerkes in Appenthal; in: Geschichte und Geschichten unserer Heimat, Nr. 11, Dezember 2004, S. 4.

915 Vgl. Dietrich: Waldbauern und andere Leute, a.a.O., S. 161.

916 Vgl. Rheinpfalz vom 27.3.2012: „Wirtschaftswandern. Ein Sägen im Elmsteiner Tal“W.

917 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 44; vgl. Kolb: Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., S. 86.

918 Vgl. hierzu Nauerth: Bienwaldstadt Kandel, a.a.O., S. 172.

919 Vgl. Karte bei Nauerth, a.a.O., S. 171.

920 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 91.

921 Vgl. Frey: Beschreibung, a.a.O., Bd. 1, S. 534).

922 Kunstdenkmäler, a.a.O., Bd. V Germersheim, Stichwort “Weihermühle”, S. 201.

923 Vgl. Esser/Keppel: Ortsfamilienbuch Minfeld, a.a.O., S. 388 Nr. 1771.

924 Vgl. Ehrgott: Waldhambach und seine Mühlen, a.a.O., S. 233.

925 Vgl. LA Speyer Best. C1 Nr. 9 und 10; Best. C2 Nr. 7

926 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. II, S. 348.

927 Vgl. Pfälzisches Museum 1905 S. 107).

928 Vgl. Eilboten Landau Nr. 46 vom 12.6.1858, S. 296.

929 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 82.

930 Vgl. Hauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 266-267.

931 Vgl. Petto: Wanderungen aus Tirol und Vorarlberg ins Saarland, a.a.O., S. 87 Nr. 116.

932 Vgl. Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 [Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5]; Angabe bei Nünschweiler Pletschmühle.

933 Vgl. Kampfmann: Verschollene Orte im Bezirksamt Pirmasens, Aschbacher Mühle,; in: Pirmasenser Geschichtsblätter 8/1927 vom 18.5.1927.

934 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 224-228.

935 Vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 196.

936 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 119r.

937 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 708, Bl. 458.

938 Vgl. Toussaint: Das Territorium der Grafen von Leiningen im Wormsgau, a.a.O., S. 189.

939 Vgl. LA Speyer Best. C26 Nr. A144 fol. 48

940 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

941 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 53.

942 Vgl. luth. KB Ebertsheim, fol. 53, Copulationseintrag vom 9.10.1721.

943 Vgl. Archiv PRFK Ludwigshafen, Best. XIV I 114.1: Nachkommen des Philipp Rheinheimer (1540-1590.

944 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 9r Akten des Bezirksamts Frankenthal betr. Getreidemühlen im Bezirk Frankenthal 1817.

945 Vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 598 Nr. 690.

946 Vgl. Kunstdenkmäler, a.a.O., Bd. VIII, S. 129.

947 Vgl. Denkmaltopographie Kreis Bad Dürkheim, a.a.O., Bd. 13.2, S. 218.

948 Vgl. Christiansen: Die alte Dorfmühle; in: Asselheimer Dorfblatt Nr. 5/1990, S. 8-9.

949 Vgl. LA Speyer Karte W41 Nr. 92.

950 Vgl. LA Speyer W1/371, 3-5.

951 Vgl. LA Speyer Best. W2 Nr. 7.

952 Vgl. LA Speyer Best. W2 Nr. 7.

953 Vgl. LA Speyer W1/371, 5.

954 Vgl. LA Speyer Best. C 38 Nr. 69 Bl. 14, 25.

955 Anm.: veraltete Bezeichnung für einen Pachtvertrag; der Begriff war bis ins 19. Jh. vor allem in Frankreich gebräuchlich.

956 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 690 [nicht foliert], Aktenvermerk vom 27.4.1722; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 597 Nr. 690.

957 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 690 [nicht foliert], Aktenvermerk vom 27.4.1722; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 597 Nr. 690.

958 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 690 [nicht foliert], Aktenvermerk vom 27.4.1722; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 597 Nr. 690.

959 Vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 598 Nr. 690.

960 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 690 [nicht foliert], notarieller Aktenvermerk vom 9.2.1733.

961 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 639, fol. 13.

962 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 639, fol. 2r.

963 Vgl. LA Speyer Best. K 16 Kasten Nr. 13 Urk. Nr. 238 vom 24.10.1810.

964 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 4r; vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 200.

965 Vgl. Brügel: Asselheim, a.a.O.; vgl. Christiansen: Die Lohmühle; in: Asselheimer Dorfblatt Nr. 4/1990, S. 5.

966 Vgl. Christiansen: Die Lohmühle; in: Asselheimer Dorfblatt Nr. 4/1990, S. 5.

967 Vgl. Christiansen: Die Lohmühle; in: Asselheimer Dorfblatt Nr. 4/1990, S. 5.

968 Vgl. Weber: Kummer um die Kappelmühle Asselheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1981 S. 61 ff.

969 Vgl. Denkmaltopographie Kreis Bad Dürkheim, a.a.O., Bd. 13.2, S. 214.

970 Vgl. Weber: Kummer um die Kappelmühle Asselheim; in: Nordpfälzer Geschichtsverein 1981 S. 61 ff.

971 Vgl. Gabelmann: Kirchenbücher von Kirchheim und Bolanden von 1686-1800, a.a.O., S. 53.

972 Vgl. Denkmaltopographie Kreis Bad Dürkheim, a.a.O., Bd. 13.2, S. 214.

973 Vgl. Grünstadter Sonntagsspiegel vom 11.1.2012, S. 5.

974 Vgl. Rheinpfalz Unterhaardter Rundschau Nr. 56 vom 7.3.2014.

975 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 335 m.w.N.

976 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 49.

977 Neustadter Zeitung vom 8.1.1867 Nr. 6.

978 Vgl. Brügel: 1200 Jahre Asselheim, a.a.O., S. 71; vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 164-166.

979 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 370 m.w.N.

980 Vgl. LA Speyer Best. K16 Nr. 297, K 34: Ehevertrag des Lohmüllers in Asselheim Sebastian Kunz und der Müllerstochter Dorothea Fetzer von der Kronenmühle Rodenbach vom 14.6.1835.

981 Vgl. LA Speyer Best. K16 Nr. 297, K 34: Ehevertrag des Lohmüllers in Asselheim Sebastian Kunz und der Müllerstochter Dorothea Fetzer von der Kronenmühle Rodenbach vom 14.6.1835.

982 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbauernkammer Pfalz 1864, Beilage zu Br. 2, S.7.

983 Vgl. LA Speyer Karte W 41 Nr. 91.

984 LA Speyer Best. F6 Nr. 285: Reformiertes Kirchenbuch Rodenbach, Taufeintrag Nr. 25 vom 18.6.1775.

985 Mitteilung von Frau Marie-Luise Reuter Quirnheim vom 9.5.2014.

986 Intelligenzblatt des Rheinkreises vom 20.6.1827 Nr. 102, Beilage, S. 607-608.

987 Vgl. Brügel: 1200 Jahre Asselheim, a.a.O., S. 71; vgl. Lampert: 1100 Jahre Grünstadt, a.a.O., S. 345.

988 Vgl. Grünstadter Anzeigeblatt vom 8.1.1848; Wochenblatt für Kirchheimbolanden und Grünstadt vom 18.1.1848.

989 Vgl. Brügel: 1200 Jahre Asselheim, a.a.O., S. 71; vgl. Lampert: 1100 Jahre Grünstadt, a.a.O., S. 345.

990 Vgl. Pfälzer Presse Nr. 26 vom 26.1.1884.

991 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 527; vgl. Armgart/Weber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 1, S. 338 Nr. 418.

992 Vgl. LA Speyer Karte W41 Nr. 92.

993 Vgl. Brügel: Asselheim, a.a.O., S. 71.

994 LA Speyer Best. W2 Nr. 7, erstellt zum Reichskammergerichtsprozeß LA Speyer Best. E6 Nr. 741.

995 Vgl. LA Speyer W1/371, 5.

996 Vgl. Brügel: Asselheim, a.a.O., S. 71

997 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, S. 42/43.

998 Photo bei Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 71.

999 Vgl. ev. KB Ebertsheim 7 Taufen 1859-1886, Bl. 5.

1000 Photo bei Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 43.

1001 Vgl. Weber: Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 42, 58.

1002 Vgl. Weber, Mühlen der besonderen Art, a.a.O., S. 58.

1003 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 271.

1004 Vgl. LA Speyer Best. C28 Nr. 142: Erbbestandsbrief über die Pfortmühle zu Asselheim vom 24.6.1747

1005 LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Über Leiningen-Westerburg II: Grafschaft Altleiningen III. Grafschaft Neuleiningen, ferner: Protocolla iudicialia,

gemeinschaftliche Orte, Grünstädter politica, verpfän­dete und versetzte Orte. 1759-1762“, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

1006 FLA Amorbach = LA Speyer Best.X53 Nr. 1.

1007 FLA Amorbach = LA Speyer Best.X53 Nr. 10: „Knoch, Repert. Über Leiningen-Westerburg II: Grafschaft Altleiningen III. Grafschaft Neuleiningen, ferner:

Protocolla iudicialia, gemeinschaftliche Orte, Grünstädter politica, verpfändete und versetzte Orte. 1759-1762“, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

1008 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs, S. 107r.

1009 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs: Teil III Grafschaft Neuleiningen: Nachlese zur Grünstädter Registratur, S. 92.

1010 LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs, S. 107r.

1011 Vgl. LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs, S. 107r.

1012 Repertorium Knoch FLA Amorbach = LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Amtmann Hartmanns Amts-Protokoll von Ao 1647 biß 1660, Nr. 691; Orig. FLA Amorbach,

Arbeiten Knochs.

1013 Repertorium Knoch FLA Amorbach LA Speyer Best.X53 Nr. 10, 1654 Nr. 9.

1014 Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Abschnitt Altleiningen, nicht paginiert; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

1015 Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Registratur über Gemeinschafts Orthe, S. 9; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

1016 Vgl. kath. Kirchenbuch (Kapuzinerkirchenbuch) Grünstadt; vgl. Mitteilung von Frau Marie Luise Reuter vom 17.12.2013.

1017 Vgl. ev. KB Mühlheim a.d. Eis I, 1698-1798, Taufeintrag vom 5.5.1700, Bl. 7.

1018 Anm.: Schreibweise unsicher.

1019 Vgl. ev. KB Mühlheim a.d. Eis I, 1698-1798, Taufeintrag vom 30.3.1700, Bl. 7.

1020 Vgl. Repertorium Knoch LA Speyer Best.X53 Nr. 10, Amtmann Hart­manns Amts-Protokoll, S. 54; Orig. FLA Amorbach, Arbeiten Knochs.

1021 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2396: Reichskammergerichtsprozeß des Johann Jost Römer aus Albsheim/Eis ./. Rat Hochknie des Grafschaft Leiningen-Westerburg u.a. wegen übereilter Zwangsversteigerung des klägerischen Grundbesitzes; dabei soll der Müller Fett kollusiv mit den übrigen Beklagten zu Nachteil des Klägers

Römer beteiligt gewesen sein, 1727.

1022 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 527

1023 Vgl. LA Speyer Best. E6 Nr. 2003; vgl. Armgart/We­ber: Inventar der pfälzischen Reichskammergerichtsakten, a.a.O., Bd. 2, S. 1068 Nr. 1195.

1024 Vgl. LA Speyer Best. K16 fol. 5.

1025 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

1026 Vgl. LA Speyer Best H 33 Nr. 173, lfd. Nr. 39.

1027 Grünstadter Anzeiger Nr. 16 vom 7.2.1872: Versteigerung der Pfortmühle Asselheim.

1028 Vgl. Jaffé: Geschichte der Papiermühlen im Herzogtum Zweibrücken, a.a.O., S. 23.

1029 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 32.

1030 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 32.

1031 Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7 Bl. 12; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

1032 LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220.

1033 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 440.

1034 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 142 Nr. 758.

1035 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/2 fol. 17.

1036 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 97.

1037 Wochenblatt für den Königlich-Bayerischen Gerichtsbezirk Zweibrücken“ Nr. 27 vom 4.3.1853.

1038 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 262-265r.

1039 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 7.

1040 Vgl. Karte bei Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., Anhang.

1041 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 94.

1042 Vgl. Hartmann: Ergänzung der Chronik des Gutsbezirks Baumholder, a.a.O., S. 93-97.

1043 Anm.: gemeint Handzeichnung in LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 264r.

1044 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 262-265r; s. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224.

1045 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 94r.

1046 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil II katholisches Kirchenbuch, a.a.O., S. 114.

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