Version 24.3.2016

 

 

 

Herbitzheim / Saarland:

bis 1777 pfalz-zweibrückisch, Oberamt Zweibrücken; an der Blies gelegen; heute im Saarland; nicht zu verwechseln mit dem Dorf Her­bitzheim im Nordelsaß; 1777 kam der Ort an den Bundenbacher Baron von Cathcart zu Carbiston, der ihn 1778 an die Grafen von der Leyen verkaufte 1.

 

Mühlen:

eine Mühle in Herbitzheim ist schon auf der Karte von Tilemann Stella von 1564 nachweisbar. Diese Mühle stand wohl am Lauden­bach, an der Stelle der späteren Oberen Mühle 2.

 

1865 wird als Müller in Herbitzheim der Carl Ritter genannt 3. ++++klären: welche Mühle++++

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält für die Zeit von 1578-1796 u.a. Unterlagen über einen Mühlenbau in Herbitzheim +++klä­ren: welche Mühle+++

 

 

- Herbitzheimer Blieser Bannmühle, Dorfmühle:

eine der großen Bliesmühlen, sie hat 4 Wasserräder und zahlt eine hohe Erbpacht;

 

In einem Aktenvermerk des Oberamts Zweibrücken vom 11.5.1722 ist notiert, daß der „Herbitzheimer Bliesmüller“ den ihm erteilten „Confirmations-Schein“ bei der Hofkammer in Zweibrücken noch nicht abgeholt hat 4.

 

1731 kam es zur Schlichtung einer Auseinandersetzung zwischen dem Rentmeister Bernhard Dietrich Hansel und dem Johannes *Lu­kas, Müller in Herbitzheim, über den rückständigen Zins für ein Fischgewässer durch die pfalzgräfliche Landesregierung 5.

 

In einer „summarischen Nachricht [undatiert] von allen Erbbestands-Güthern im Amt Kirchheim“ [Anm.: Nassau-Weilburg] befindet sich ein Aktenvermerk zu Herbitzheim, das dort wohl unzutreffend aufgeführt und als fehlerhaft gestrichen wurde: „Herbitzheim da­sige Müh­le Hanß Peter Müller“ 6.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 7 wird sie wie folgt beschrie­ben: “liegt an der Blies, ist das erste Haus im Dorfe H., 1 Büchsenschuß von der Herbitzheimer Obermühl und 1/2 Stunde von der Walsheimer Mühle entfernt. Hat 4 unterschlächtig­e Wasserräder für 2 Mahlgänge, 1 Mahlgang mit Trillis und 1 für das Schlagwerk der Ölmühle. Neben dem Wasserbau eine große Schließ zum Flößen des “Holländerholzes” und ein Fischfang. Liegt hinter einem 70 bis 80 Ruten langen Wehr. Diese und die kleinere Obermühle gehörten früher zusammen, jetzt getrennt, zahlen im Verhältnis 2:1 den Pacht bzw. entrichten die entspre­chenden Natural­abgaben, bestehend aus 2 Ma. Weizen, 23 Ma. Hafer, 13 Kappen, 1 Mühlschwein zu 4 fl und 200 Eier. Diese Rege­lung gilt seit 1563. In die Mühle gebannt: Herbitzheim, Dalheim, Wolfersheim und Rubenheim. Erbbe­ständer seit 7 Jahren ist Nickel *Wolf, der diese ersteigert hat.” 8.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „die Herbitzheimer Bann­mühl [hat] 4 WaßerRäder, davon zwey Mahlgäng, das 3. einen Mahl und Scheelgang im Trilles und das 4. das Schlagwerck der Ohlig­mühl treibet; [zahlt an Pacht] 4 fl 143 bz 10 2/3 d, 1 Mltr 2 Faß 2 Sim Weitzen, 15 Mltr 2 Faß 2 Sm Haber, 133 ½ Stück Eyer; Herbitz­heim, Dahlheim, Wolffersheim, und Webenheim hiesige Unterthanen zusam: 119 fam: aus machend seyend hierher gebannt“ 9.

 

Bei Arbeiten wurde ein Schlußstein mit der Jahreszahl 1714 gefunden. Vermutlich war es das Jahr der Erbauung. 1790 hieß der Mül­ler Friedrich *Weber. 1839 kam die Mühle an Theobald Ritter. 1863 brannte die Mühle ab, wurde aber wieder aufgebaut. 1882 hieß der Müller Wilhelm Ritter. 1886 wurden die Wasserräder durch Turbinen ersetzt.

 

Der letzte Müller auf der Herbitzheimer Bliesmühle war Carl Ritter 10. Der 2. Weltkrieg vernichtete das ganze Mühlenan­wesen, es brannte im Oktober 1939 völlig aus 11. Caroline Cunio geb, Ritter, die Erbin des Karl Ritter, verkaufte das Anwesen an Ludwig Pallmann aus Zweibrücken, der auf den Fundamenten des alten Turbinenhauses ein Wasserkraftwerk errichtete, das bis heute existiert 12.

 

Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339

- LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 (Mühlen im Oberamt Zweibrücken (Mühlenprotokoll erstellt 1744 von Rentkammersekretär Johann Fried­rich Marx, vorgelegt am 6.1.1745)

 

 

- Herbitzheimer Obermühle:

eine Mühle in Herbitzheim ist schon auf der Karte von Tilemann Stella von 1564 nachweisbar. Diese Mühle stand wohl am Lauden­bach, an der Stelle der späteren Oberen Mühle 13.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 14 wird sie zusammenfassend wie folgt beschrieben: “wird von der Lauterbach angetrieben, die in einem Weiherchen gestaut werden kann; sie ist wesentlich klei­ner als die Blieser Bannmühle; die Erb­pacht zahlen beide Mühlen im Verhältnis 2:1; hat 2 oberschlächtige Wasserräder. Inhaber ist Dieterich *Auer” 15.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „die Herbitzheimer Obe­re Mühl [hat] 2 Waßerräder welche 2 Mahlgäng treiben; [zahlt an Pacht] 2 fl 7 bz 5/3 d an Geld, 5 Faß 1 Sstr Weitzen, 7 Mltr 5 Faß 1 Sstr Habern, 66 2/3 Eyer; der Bann ist mit vorbeschrieben Mühl [s. Herbitzhei­mer Bannmühle] gemeinschaftl: und können 40 fam: beför­dert werden.“ 16

 

1870 wurde die Mühle von Georg Neu überholt. Letzter Betreiber war von 1907-1939 Nikolaus Hittinger. Im 2. Weltkrieg wurde die Müh­le zerstört 17.

 

 

- Herbitzheimer Neue Oligmühle:

am Laudenbach lag auch eine Ölmühle etwa 200 m unterhalb der Oberen Mühle.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 18 wird sie zusammenfassend wie folgt beschrieben: „wird durch den Lautenbach angetrieben, liegt mitten zwischen den beiden Mahlmühlen. Ist erst seit einem Jahr gantz neu erbauet, hat ein unter­schlechtiges Waßerrad, kann nur bey großem Waßer gehen und muß den gantzen Sommer hin­durch stillstehen. Liegt an der vollen Bach und hat vor das Obere Waßer einen Graben von ohngefehr 20 Ruthen zu unterhalten, das untere Waßer aus dem Waßerbau in den alten Graben. Der Erbbeständer ist Johannes Auer, so die Mühle im vorigen Jahr erbauet und eine Erbbestand darüber unterm 6ten Juny 1743 erhalten hat.“

 

Die Ölmühle wurde dem Nickel Motsch als Nachfolger von Jacob Fischer überlassen. 1854 erwarb Peter Schöndorf aus Medelsheim die „Ohligmühle“. Der Betrieb dieser Mühle wurde 1890 stillgelegt 19.

 

 

- Sägmühle:

In einer „summarischen Nachricht [undatiert] von allen Erbbestands-Güthern im Amt Kirchheim“ [Anm.: Nassau-Weilburg] befindet sich ein Aktenvermerk zu Herbitzheim, das dort wohl unzutreffend aufgeführt und als fehlerhaft gestrichen wurde: „Särg Mühl Hanß Peter Müller“ 20.

 

 

 

 

 

Herchweiler:

VG Kusel, Lk Kusel; liegt im oberen Ostertal in der Westpfalz direkt an der saarländischen Grenze. Gehörte im Mittelalter zunächst zum Nahegau, dann zur Grafschaft Veldenz. 1444 fällt die Grafschaft Veldenz durch Heirat der letzten Veldenzerin Anna mit Stephan von Zweibrücken-Simmern an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Im Weistum von Kusel (von 1444) wird der Graf von Veldenz, da­mit ist nunmehr Pfalzgraf Stephan gemeint, als oberster Fürst und Richter in Sankt Remigiusland, mit allen sich daraus ergebenden Rechten, bezeichnet. Die Grenze des Remigiuslandes wurde bisher durch die mündliche Überlieferung festgehalten. 1541 wird nun diese Grenze auch schriftlich fixiert (im Weistum des Landgerichts von Kusel vom 6. Oktober 1541). Wir geben hier nur die für uns wichtige Passage des Weistums wieder, um aufzuzeigen, daß der heute saarländische Teil des Dorfes, die sog. Judengasse nicht zum Remigiusland gehör­te.

„... von dannen bis in die Bach (Oster) von dannen die Bach (Selchenbach) heruf bis gen Herchweiler, von Herchweiler die Bach he­ruf (Judenbach) die durch Herchweiler laufft bis auf Mardipachers Wiergin, [Anm.: Flur Marbach, dort Kapelle der Hl. Jungfrau, heute Schwarzerden] scheidt das Bechelgin unseres gnädigen Herrn Gericht, Lothringen und Obersteinisch, ...“

 

Johannes Hoffmann (Gründliche und wahrhaftige Beschreibung des Ambts Lichtenberg 1585 - 1588) zeigt die Grenze für heutige Begrif­fe noch etwas klarer: " . . mit dem Grossenbornfluß am Hochwinkelsborn vorbei in die Oster, die Oster aufwärts bis zur Herch­weiler Bach (heute Selchenbach) die gegenüber dem Dorf Seitzweiler mündet, diesen Bach unterhalb des Vollmersthaler Waldes hin aufwärts bis zum Dorf Herchweiler und im selben Bächlein, das nun den Namen Marbach annimmt( heute Judenbach) durch einen Weiher, bei dem die Gemarkung Schwarzerden anfängt (rechts) und bis zum Ende des Marbacher Wiesengrundes, wo die Gemar­kung Oberkirchen (links) angrenzt . . ." An dieser Grenze hat sich bis auf den heutigen Tag nichts geändert. Herchweilers Zugehörig­keit zum Remigiusland und zur Grafschaft Veldenz sollte also nachgewiesen sein. Zum Zeitpunkt der Ausstellung des Weistums von 1541, ebenso zu Hoffmanns Zeiten, gehört es im "Conker Ambt" zum Oberamt Lichtenberg und damit zu Pfalz-Zweibrücken, wäh­rend das jenseitige Land, die Herr­schaft Oberkirchen seit 1261 zum Herzogtum Lothringen, und zwar zum Oberen Amt Schaumberg, gerechnet wird.

 

Darüber hinaus besaßen die Grafen von Dhaun-Oberstein seit 1432 in der Herrschaft Oberkirchen grundherrliche Rechte und die nie­dere Gerichtsbarkeit als lothringisches Lehen. Es ist kaum annehmen, daß die heutige Judengasse schon bestanden hat, so daß wir nicht von einer Zweiteilung des Dorfes sprechen können. 1781 hören wir wieder von der Herrschaft Oberkirchen, als die Grafen von der Leyen (mit Sitz in Blieskastel) die Herrschaft Oberkirchen, immer noch ein Teil des lothringischen Oberen Amtes Schaumberg, durch Tausch er­werben. Die hohe und mittlere Gerichtsbarkeit wird in den darauffolgenden Jahren 1783 und 1784 noch dazugekauft, als die Grafen Philipp Daniel und Friedrich Franz Erwin von der Leyen die Oberschultheißerei Oberkirchen, bestehend aus den Ort­schaften Oberkir­chen, Haupersweiler, Herchweiler (damit ist nun der heute saarl. Teil des Dorfes gemeint, inzwischen wohl besiedelt, vermutl. von Ju­den, die sich hier - die Gründe sind uns noch nicht bekannt - auf der Grenze niedergelassen haben.), Seitzweiler, Grü­gelborn, Blesen­bach, Reitscheid und den Hirschhäuser Bann um 20 500 Gulden von den Leiningen-Heidesheimischen Erbinnen er­werben. An der politi­schen Zugehörigkeit des heute pfälz. Ortsteils zum Herzogtum Zweibrücken hat sich in der Zwischenzeit nichts geändert. +++ergänzen: Quelle+++

 

 

Mühlen:

das Dorf Herchweiler war zur Bannmühle nach Osterbrücken im pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg mit 15 Familien ge­bannt 21.

 

- Herchweiler Mühle:

lag auf der pfalz-zweibrückischen Seite des Selchenbach dem Dorf Herchweiler gerade gegenüber; sie ist deshalb auch im Mühlenproto­koll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 aufgeführt und wie folgt beschrieben: „liegt am Sel­chenbach, dem Dorf Herch­weiler gerade gegenüber. Mühlteich von 200 Schritt Länge,Klause, die in 2 bis 3 Stunden volläuft. 1 Wasser­rad, 1 Mahlgang (der an 1 Tag 1 Sack Mehl mahlen kann). Beständer ist Matheus *Loch, der diese Mühle 1738 von Nickel Becker um 300 fl erkauft hat. Erb­bestandsbrief vom 1. Januar 1739. Loch gibt als Pacht 1 Ma. Korn, 1 Ma. Hafer und 1 fl an Geld.“ 22

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 53 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Herchweiler Mühl [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 1 fl an Geld, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Habern. Um diese Mühl herum ist alles gebannet, Und könne hierselbst 16 Familien be­fördert werden.“ 23

 

 

- Ohligmühle Herchweiler:

1776 ist in der pfalz-zweibrückischen Huldigungsliste von Herchweiler der Theobald Seyler, jun. „in der Ohligmühle Reichweiler“ erwähnt 24.

 

 

 

 

 

Hergersweiler:

VG Bad Bergzabern, Lk Südliche Weinstraße; gehörte zum kurpfälzischen Amt Barbelroth, Oberamt Bergzabern 25.

 

Die Reformierten waren seit 1632 in Barbelroth eingepfarrt; bleibt 1704 nach der Trennung von Barbelroth und Winden bei letzterem 26.

 

Mühlen:

- Hergersweiler Mühle:

unterhalb des Dorfes liegt die Hergersweiler Mühle 27.

 

 

 

 

 

Hermersberg:

VG Waldfischbach-Burgalben, Lk Südwestpfalz;

 

Das Gebiet, auf dem Hermersberg entstand, gehörte zu Queidersbach, das früher lediglich ein kleineres Gehöft war. Hermersberg wird in einem Güterverzeichnis des Klosters Maursmünster im Elsass aus dem Jahre 828 erstmals erwähnt. Kaiser Otto II. schenkte diese Ge­gend 987 dem Kloster Hornbach bei Zweibrücken, das dann 989 auch die Gebiete von Glan-Münchweiler erhielt. Die erste urkundliche Nennung findet sich im Kopialbuch der Burg Falkenstein aus dem Jahre 1364 bei einer Teilung der Zehntrechte. Hier wurde Hermers­berg am Donnerstag nach dem Heil (28. März 1364) urkundlich erwähnt 28. Der Tag nach dem Heil bezieht sich auf den Heiligen Kar­freitag.

 

Um das Jahr 1510 fiel die Sickinger Höhe an die Grafen von Sickingen und erhielt damit erst ihren Namen. In der Zeit der Sickinger war deren Gebiet in das sogenannte Groß- und Kleingericht sowie die Stadt Landstuhl eingeteilt. Hermersberg als der größte Ort mit 19 1/2 Losgütern gehörte wie auch Weselberg und Harsberg zum Großgericht. Im dreißigjährigen Krieg gingen einige zum Ort gehö­rende klei­nere Gemeinden wie Holzingen, Stranzberg sowie die Klappermühle vollständig unter. 1700 wurden Teile des Großge­richts an Bauern als Calweggüter, d. h. herrenloses Land verkauft. Die Gemarkung Hermersberg besaß damals die Größe von etwa 1300 ha 29.

 

Leider gingen mit der Flucht der Sickinger 1793–1794 vor den anrückenden französischen Revolutionsheeren über den Rhein fast alle Akten und Urkunden ihres Herrschaftsgebietes mit nach Baden. Nachdem die Pfalz 1814 von preußischen und österreichischen Truppen besetzt wurde, fiel sie 1816 an Bayern. Nach dem Ersten Weltkrieg wie auch nach dem Zweiten Weltkrieg waren Hermers­berg und die gesamte Pfalz wiederum von französischen Truppen besetzt 30.

 

Das Dorf gehörte zur Sickingschen Herrschaft Landstuhl. Im Denombrement der Herrschaft Landstuhl von 1681 heißt es: „Das Dorf ge­nant Hermersberg, so lange Zeith öd gelegen, sonstes der besten Dörfer einen, besteht jetzo in sieben Unterthanen alles innerhalb 10 und 2 oder 3 noch neukommenden Unterthanen ... In diesem dorf hat Chur-Pfaltz nebst dem Pfarrherr zu Horbach den Früchten Zehen­den.“ 31.

 

 

Mühlen:

- Klappermühlchen, Klaffensteiner Mühle:

im dreißigjährigen Krieg gingen einige zum Ort Hermersberg gehörende kleinere Gemeinden wie Holzingen, Stranzberg sowie die Klap­permühle vollständig unter 32; auf einer Wüstung bei Hermersberg gelegen; 1657 als „Klaffensteiner Mühl“ erwähnt (33; 1711 als „Klappermühle“; 1715 verläuft eine Grenze das Tal hinauf „gegen einer alten dagestandenen Mühl, die Klappermühle ge­nandt“, 1731 „an der Klappermühl“ 34.

 

Das Tal, in welchem die Mühle lag, heißt heute noch das Klappertal, ist aber eigentlich nach einem Felsen nicht weit von der Mühle be­nannt, dem „Klaffenstein“; so ist sein Name 1710, 1715 und 1731 bezeugt 35. Das macht verständlich, daß die Mühle 1657 Klaffenstei­ner Mühle hieß und si­cher trug das Tal danach den Namen Klaffensteiner Tal. Die im Volksmund dazu gebildeten Klammerform­en „Klaf­fenmühle“ und „Klaffental“ erfuhren Umbildungen in „Klappermühle“ und „Klappertal“. Klaffenstein geht zurück auf ursprüngliches „Klaf­fend Stein“, d.i. eine auseinander klaffende Felsbildung 36.

 

Im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung wurde die Klappermühle nebst anderen Gütern von Johann Adam Fehr aus Her­mersberg ersteigert 37.

 

Literatur/Urkunden:

- Jaffé, Albert: Die Klaffensteiner oder Klappermühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter. - 13, 1938. 21-22

 

 

 

 

 

Hermersberger Hof:

nördlich von Wilgartswiesen im Pfälzerwald gelegen;

 

Mühlen:

im Hermersberger Hof gibt es die Ortsstraße „Mühlweg“

 

 

- Mahl- und Schneidmühle:

 

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1392/4: Hermersberger Hof bei Wilgartswiesen, Erbbestandsbriefe dasige Mahl- und Schneidmühle, 1765-1782

 

 

- Wüstmühle:

s. *Wüstmühle bei Wilgartswiesen

 

 

 

 

 

Herrenhauser Mühle:

auch Finkenmühle, Hirsenmühle, Herrenhäuser Mühle, auch Storrenmühle;

 

heute Hoffmann'sche Mühle 38; nördlich von Fohren-Linden, in Richtung Rohrbach, unweit des Zusammenflusses von Rohrbach und Hirschbach gelegen 39. Der Bach südlich des Zinkweiler Hofes heißt im Oberlauf Hirschbach, unterhalb von Fohren-Linden bis zur Ein­mündung in die Nahe bei Heimbach dagegen “Unnerbach” (Unter). Ca. 1,5 km südlich vom heutigen Zinkweiler Hofs befin­det sich heute die Hoffmannsmüh­le. Das heutige Gebäude ist ein winkelförmiger Bau, der Wohnteil ansprechend in spätklassizisti­schen Formen gestal­tet, auf dem Tür­sturz 1868 datiert. Die technische Einrichtung der Mühle ist verloren 40.

 

Bei Jung: Familienbuch Baumholder, Teil I ev. Kirchenbücher befindet sich bei den Eintragungen zum Müller Johannes *Finck der Hin­weis: “Hinsenhauser Mühle (untere Mühle)” 41; auch als Hirsen- oder Herrenhauser, Storrenmühle oder Finkenmühle bezeichnet 42

 

Anm.: die Bezeichnung der Herrenhauser Mühle als „Storrenmühle“ bei Weber 43 ist m.E. eine Verwechslung mit der *Storrenmüh­le bei Freisen 44 ++++prüfen+++.

 

Um 1670 war Hans Nickel *Birtel der Müller in der “Hinsenhauser Mühle” 45. Um 1687 war Johannes *Finck Müller auf der Hinzenhau­ser Mühle; seine Tochter Maria Katharina *Finck wurde um 1687 dort geboren 46; seine Toch­ter Anna Eva Finck (geb. um 1693 in der Zinckweiler Mühle – 16.5.1755) heiratete am 30.7.1716 den Müller auf der Herrenhäuser Mühle, Johann Philipp Simon 47. Die Mühle hieß deshalb auch Finkenmühle. Der Müller Johann Valentin Horbach ist der Sohn des Müllers NN. Horbach, des Müller auf der “unter”, der neuen Mühle 48; um 1712 und noch 1745 war Hans Simon *Hart/Hardt der Müller auf der “unter”, d.h. der Zinkweiler Mühle 49. Bei der Eintragung vom 11.2.1745 (Hochzeit der Anna Katharina Magdalena Hart mit Johann Wilhelm Fels) ist der Müller Hart nicht als verstorben vermerkt; das kollidiert aber mit dem Müller Philipp Simon, der Erbbeständer laut Brief vom 27.11.1738 ist 50.

Ab 1730 war der Johann Philipp *Simon der Müller auf der Finkenmühle/Herrenhauser Mühle; er ist der Vater des späteren Müllers auf der Finkenmühle, Johann Nikolaus *Simon 51; er hat einen Erbbestandsbrief vom 27.11.1738 52.

 

Die Mühle besitzt einen Gang mit einem 11 Schuh (ca. 3,10 m) hohen Wasserfall 53.

 

Im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lichtenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle zusammenfassend wie folgt beschrieben: „Die Hirschen oder Herrenhaußer oder sogenannte Storren Mühl vul­go Fincken Mühl genannt. Das von der Reckweyler und Rohrbach herabfließende Bächelgen fält imediate in dieser Mühlen Ihren Waßer Theich und bringet Ihr also etwas Mehreres Waßer zu, alß der Obere Miller benutzet (Anm.: die oben gelegene Mühle ist die­jenige in Rohr­bach). Bis zu der folgenden Zinkweiler Mühlen ist nur eine halbe Stunde. Das Gebäude siehet schlecht auß, das Mahlwerck aber noch in einem ziemlich stande, Es wird allhier ein Mahlgang durch ein 11 Schuh hohes Waßer rad getrieben, an Wa­ßer hat die Mühle keinen sonderlichen Mangel, und die Clauß oben an seiner Mühle gibt ihm so viel mehr. Wegen Eiß stehet die Mühle im Winter Zei­ten manchmahl 8 Tage still, der ober Theich gehet bey 40 Schritt noch fast biß zum Außfluß des unteren Theichs von der oben daran ste­henden Mühlen. ... Gibt Pacht an Geldt 7 Batz 8 kr und noch 2 Cappen oder 8 Batzen dafür, in die Landschrei­berey, und 1 Malter 3 Faß Korn und 2 Malter Haber Lichtenberger Maßung auf Martini in die Kellerey nach Lichtenberg. ... Philipp Simon ist der nun­mehrige Erbbe­ständer und hatt einen auf seinen eingerichteten Erbbestand Brief vom 17. gbris 1738 in Händen. ... Laut dem Erbbe­standsbrief hat er diese Mühl nebst der Scheuer ... vor 306 angeschlagen ererbt ...“ 54

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 63 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Hirschen, Herrenhauser oder sogennd Storren oder Fincken Mühl [hat] 1 Waßer­rad welches einen Mahlgang treibet; [zahlt an Pfacht] 1 fl 8 bz an Geld, 1 Mltr 3 Faß Korn, 12 Mltr Habern; in 24 Stund könn allhier bey gutem Waßer 3 biß 4 Malter gemahlen werden, die Heimbacher und ander nahe dabey gelegen Ortschafft mahl allhier“ 55.

 

Um 1757 ist Johann Nikolaus *Simon der Müller auf der Finkenmühle 56.

 

Um 1784 sind die Eheleute Johann Nikolaus *Seibert und Maria Elisabeth *Simon auf der Finkenmühle 57; sie ist die Tochter des Mül­lers Johann Nikolaus Simon; über sie gelangt die Mühle an den Zensor in Eitzweiler und späteren Müller auf der Finkenmühle bei Linden (?) Johann Nikolaus Seibert (err. aus Jung, Ortssippenbuch, a.a.O., S. 40). Nach diesen wird der Nikolaus Seibert, °° mit Katharina Al­bert, auf der Finkenmühle erwähnt; deren Tochter Maria Elisabeth Seibert (16.12.1821 Finkenmühle - 18.3.1883) heira­tet am 18.5.1876 den Ackerer in Fohren-Linden, Friedrich Barth 58.

 

Anm.: neben den Müllern lebten offenbar auch andere Personen auf der Mühle, so Angehörige der Familien Fels und Hauch. Am 16.2.1720 wird Johann Wilhelm *Fels “in Heimbach in der unteren Mühle” geboren, Sohn des Gerichtsmanns in Heimbach Nickel Fels und Maria Margaretha Hauch; °° am 11.2.1745 Anna Katharina Magdalena Hart, der Tochter des Müllers Simon Hart aus der Zinckweiler Mühle 59; auf der Zinckweiler Mühle wird am 9.5.1775 der Sohn Peter *Fels geboren 60. Am 2.10.1796 heiratet der Hirt in Berglangen­bach die Maria Elisabeth Hauch (28.1.1774 auf der Untermühle), die Tochter des Ludwig Hauch und der Kathari­na Schmitt „aus der Un­termühle“ 61.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, Bd. Birkenfeld, a.a.O., S. 74

 

Literatur/Urkunden:

- LHA Koblenz Best. 24 (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken) Nr. 706: Die Hirschhäuser oder Storremühle, 1686-1784

 

 

 

 

 

Herschberg:

s. auch Wallhalben/Würschhauser Mühle

 

VG Wallhalben; LK Pirmasens; südlich Wallhalben, im Wallhalbtal gelegen; das Dorf gehörte zur Grafschaft Leiningen-Hardenburg und war ab 1560 mit der Einführung der Reformation in der Grafschaft Leiningen-Hardenburg von lutherischer Konfession 62.

 

Mühlen:

zur Gemeinde gehörten die Konradsmühle, die Weismühle, die Weiher-Mühle und die Wirschhauser Mühle 63.

 

um 1870 war Adam Bayer als Müller in Herschberg +++klären: welche Mühle++++. Er wurde am 20.9.1870 vom Schwurge­richt Zwei­brücken für das 3. Quartal als Geschworener einberufen 64.

 

 

- Herschberger Mühle, Konradsmühle, auch Heinzenmühle:

auch Heinzenmühle 65, auch Henze-Mühle 66; auf Herschberger Ge­markung gelegen die Mühle liegt im Wallhalbtal westlich des Dorfes zwischen Herschberg und Schmitshausen; südlich liegt die Kneispermühle.

 

Der Ursprung dieser zur Herschberger Gemarkung gehörenden Mühle liegt im Dunkeln. Es wird vermutet, daß sie ein Relikt einer An­siedlung ist, die hier etwa im 6. Jh. im Zuge der fränkischen Landnahme entstand. Nach dieser Ansicht soll es sich um das Vorgänger­dorf des späteren Herschberg gehandelt haben, das später von Tal auf die Höhe verlegt wurde. Nur die Mühle bzw. der alte Mühl­platz sei danach untern im Tal, an der Wallhalb, zurückgeblieben 67. Man vermutet, daß in unmittelbarer Nähe die alte Siedlung Rein­heim lag, die wahrscheinlich im 6. Jahrhundert im Zuge der fränkischen Landnahme entstand. Reinheim hat zumindest bis 1560 exis­tiert. Der Ort wurde im Dreißigjährigen Krieg verwüstet. Vermutlich wurde dabei auch die dazugehörige Mühle zerstört und spä­ter wie­der aufge­baut. Die Überlebenden des Weilers Reinheim siedelten nach Herschberg, auf die Höhe, über. Das lutherische Kir­chenbuch von Wallhal­ben nennt 1727 Anna 0. Voltz, 1729 Maria M. Conrad von der Herschberger Mühle als Patin. Der Name "Kon­radsmühle" mag sich auf jene Frau beziehen, oder auf den Müller Conrad Woll. 1743 nennen die Forstakten Hanß Bender als Müh­lenbesitzer 68.

 

Um 1681 war Hanß Michael *Neeßmann der Müller in Herrschberg. °° mit Anna Barbara NN.; am 11.8.1681 wird als Patin im luth. KB Mittelbrunn genannt Hanß Michel Näßmans[,Müllers von Herschberg Haußfrau Anna Barbara“ 69.

 

Am 14.12.1704 wird im luth KB Wallhalben als Patin bei der Taufe der Anna Barbara Neeßmann („Näßmann“) (Tochter des Müllers auf der Kneispermühle Hanß Nickel Neeßmann) genannt „die Müllerin von der Herschbg: Mühl Mariae Margretha, Conrad V(?)ollebens [Anm. Name ist im KB aufgrund von Wasserschäden nur teilweise lesbar] Müllers auff gedachte Herschbg: Mühl Ehl: Haußfrau“ 70.

 

1719 zog der aus Oberauerbach stammende Hans Peter *Blinn (aus Oberauerbach 71 - † 18.2.1754 in Schmittshausen 72) auf die Herschberger Mühle ins „Leiningische“ (gehörte zur Grafschaft Leiningen-Hartenburg) und erhielt vom pfalz-zweibrückischen Ober­amt Zweibrücken die Manumission nach Zahlung von 6 fl. 73.

 

Urkundlich wird die Konradsmühle erstmals 1727 74 als "Herschberger Mühle" erwähnt. Im luth. KB von Wallhalben wird 1727 eine Anna Ottilia Voltz, Ehefrau von Georg Voltz, von der Herschberger Mühle als Patin genannt. Im gleichen KB erscheint 1729 als Patin Ma­ria Margaretha, „Conrad Woll'ens eheliche Hausfrau, Müller auf der Herschberger Mühle“ 75. Von dessen Vornamen leitet sich mögli­cherweise der Name „Konradsmühle“ ab +++Datum und Fundstelle prüfen+++.

 

1743 und 1744 nennen leiningische Forstakten den Namen Hanß Bender von der Herschberger Mühle 76.

 

Um 1757 war Johann Adam *Bohl als Müller in Herschberg; °° mit NN. Neumüller; aus der Ehe stammt der ca. 1757 in Herschberg ge­borene Sohn Johann Jacob *Bohl, der spätere Moschelmüller in Waldfischbach-Burgalben 77.

 

Laut Amtsakten von Leiningen-Falkenburg vom 19.7.1780 kaufte Adam Heintz aus der Knopper Mühle 78 bzw. Adam Henz 79 von dem Müllermeister Johann Heinrich *Kettenring die sog. Konradsmühle für 2000 rheinische Gulden. Im Volksmund wird die Konradsmühle auch "Hense-Miehl" (Heintzen-Mühle) genannt. Die Tochter, Anna Maria Heintz, heiratete um 1795 den Landwirt Valentin Schneider aus Gerhardsbrunn. Die Nachkommen teilten die Mühle und die Lände­reien: Julius Schneider erhielt die zum Betrieb gehörende Branntwein­brennerei, Bruder Karl erbte die Mahlmühle 80.

 

1834 wird der Valentin Schneider jun. „von der Heintzenmühle“ als Pate im ev. Saalstadt als Pate genannt, wie auch die Anna Maria Schneider von der Heintzenmühle 81. Am 25.3.1835 wird als Patin in Saalstadt genannt die Maria Anna Rüb, Ehefrau von Valentin Schneider jun., Müller von der Konradsmühle 82.

 

Seit 1935 wird nicht mehr gemahlen. Die Einrichtungen sind entfernt; der Mühlgraben ist zum Großteil zugeschüttet. Das Anwesen blieb bis 1954 im Besitz der Familie Schneider. Zwischenzeitlich war die Mühle an eine Familie Schuster verpachtet, die Bauernbrot backte und in die Nachbarorte verkaufte. 1954 ging die Konradsmühle an Kurt Jung - Gerhardsbrunn - über. Ein Teil des Grundbesitzes ver­blieb in der Familie Gertrud Tremmel, geb. Schneider. Um 1850 war der Mühleninhaber einer der wohlhabendsten Bürger von Herschberg. Der 41-ha-Besitz wurde noch voll bewirtschaftet, auch das Hanggelände "Auf dem Lohn". Etwa ab 1925 dienen die Hangwiesen als Schaf­weide. Der Besitzer, Kurt Jung, unterhält eine große Schafherde. Weitere Schwerpunkte sind die Schweine­zucht, die Pferde­zucht und eine Verschlußbrennerei 83.

 

Von 1828 bis heute als „Konradsmühle“ bezeichnet; der Volksmund sagt aber „Heinzenmühle“ oder „Untere Heinzenmühle“; die bei­den Benennungen rühren von Besitzern her 84.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1261: „Neuer Lauf der Wallalber Grentzbach“ von 2.12.1772

 

Photo:

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 199

 

 

- Otterbacher Weihermühle:

zwischen Höheinöd und Herschberg gelegen am Schauerbach.

 

Um 1450 entstand an dem Weiher nördlich der Weißmühle bei Thaleischweiler die Weihermühle. Sie lag an dem herrschaftlichen Fischweiher, der um 1400 nördlich der Thaleischweiler Weißmühle angelegt worden war. Dieser Weiher gehörte zum Schloß der Grafen von Leiningen auf dem Horschelkopf, das im Bauernkrieg 1525 niedergebrannt wurde 85.

 

Um 1779 war Peter Vogel der Müller auf der Weihermühle bei Herschberg; die Mühle wird als Otterbacher Weihermühle bezeichnet 86; °° nach 1779 mit der Witwe Anna Elisabeth Bock, Witwe des Müller auf der Würschhauser Mühle (nahegelegen, südlich von Wallhalben) Johann Peter Agne († 1779 Würschhauser Mühle) 87.

 

Dort befindet sich heute das Landhotel „Weihermühle“ und daneben das Restaurant „Die kleine Mühle“, Weihermühle 2, 66987 Weiher­mühle 88.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W41 Nr. 2265/1: Ortslage Höheinöd und Weihermühle (Karte von 1845)

 

Photo:

- s. Internethomepage: http://www.landgasthof-weihermuehle.com/

 

 

- Weißmühle:

bei Herrschberg gelegen 89; 1693 „auf der Meißmühl“, 1696 „der Müller auff der Meißmühl“, 1715 „Mahlmüller auf der Meuß­mühl“ 90, 1720 „Meusmühle“, 1714 „Meißmühle“ 91, 1828, 1837, 1886 92, 1916 u. 1942 „Weißmühle“ 93.

 

Am 2.2.1742 beantragte der Müller Andreas Huber von der Hersberger Weißmühle zusammen mit Hans Georg Helfrich von der Rodalber Ölmühle bei der hanau-lichtenbergischen Rentkammer in Buchweiler die Erlaubnis, in Münchweiler a. d. Rodalb eine Mahlmühle mit ei­nem Mahl- und Schälgang errichten zu dürfen 94.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 3055: Die dem Johann Georg Helfrich und Andreas Huber zu Münchwei­ler ge­währte Erlaubnis zum Bau einer Mahlmühle mit zwei Gängen und hierzu überlassene 12 Morgen Wilderungen

 

 

- Würschhauser Mühle:

s. Wallhalben

 

 

 

 

 

Herschweiler:

s. auch *Pettersheim

 

OT von Herschweiler-Pettersheim, VG Glan-Münchweiler, LK Kusel; südlich von Konken-Langenbach am Ohmbach gelegen; nicht zu ver­wechseln mit dem Dorf Herchweiler, das nordwestlich von Kusel liegt und zur VG Kusel gehört; war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Oberamt Lichtenberg.

 

Mühlen:

im Denombrement „des Amptes Lichtenberg und Nohfelden“ von 1704 ist in „Herchweiler“ genannt „Matheis Hahn der Müller“ 95.

 

1861 werden beide Mühlen als Pletschmühlen bezeichnet, die mit oberschlächtigen Wasserrädern versehen sind. Wehre an den Müh­len sind nicht vorhanden, nur kleine Klausen (Wasserspeicher) 96.

 

Im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ wird für 28.2.1868 die freiwillige Versteigerung einer Mühle annonciert: „... läßt der Müller Christian Gilches von da sein in dieser Gemeinde gelegenes Wohnhaus sammt Mahlmühle, mit 2 Mahl- und 1 Schälgange, Stallungen, Hof ... versteigern“ 97. ++++klären: welche Mühle und ob Herschweiler oder Pettersheim++

 

 

- Mühle oben an Herschweiler, Oberste Herschweiler Mühle, Obere Mühle, Hahnenmühle:

lag am Langenbach gegenüber dem Dorf Herschweiler, sie ist deshalb auch im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 aufgeführt und zusammenfassend wie folgt beschrieben: „... liegt am Langenbach, dem Dorf Herschweiler gegenüber, besser „oberwärts“. 15 Schuh hohes Wasserrad, welches nur 1 Mahlgang treibt. Oft Wasserman­gel;der Oberteich ist 920 Schritt lang, der Hinterteich 72 Schritt. Gibt als Pacht 1 Ma. Korn und 2 Ma. Hafer, an Geld 1 fl. Der Müller klagt über Wasserman­gel. Der Erbbeständer ist Tillemann *Hennemann, er hat die Mühle vor 18 Jahren von seinem Vater Hans Adam Hennemann ererbt.“ 98

 

Am 11.7.1749 erhält ein neuer Müller, Jacob *Heyl, den Erbbestandsbrief über die Mühle in Herschweiler 99.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 49 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Mühle oben am Herschwei­ler Dorff [hat]1 Waßerrad welches einen Mahl­gang trei­bet; [zahlt an Pfacht]1 fl an Geld, 1 Mltr Korn, 2 Mltr Habern; in 24 Stund könn 2 und ½ Mltr gemahl und jahrl 30 biß 430 famil: beför­dert werden.“ 100

 

Am 16.3.1821 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die Versteigerung einer Mühle in Herschweiler wie folgt angekündigt: „ ... in der Behausung der Wittib von Christian Leyfeld ... auf An­stehen von Theobald *Seyler, junior, Müller daselbst, ...einer demselben zugehöri­gen Mahl-Mühle, mit einem Mahlgang, nebst Wohngebäude, Hofraum und Stallung, gelegen zu Herschweiler an der Land­straße.“ 101

 

Gem. der notariellen Urkunde des Notars Reichard vom 30.7.1832 verkaufte der Müller Peter *Lawo von Brücken seine Mahlmühle zu Herschweiler mit 2 Mahlgängen, das dazugehörige Wohnhaus, Stall, Hofraum (Plan-Nrn. 80/81) mit 3 anderen Grundstücken zum Preis von 1300 Gulden an den Müller Johann Philipp *Heintz, der zuvor in Schwedelbach lebte 102.

 

Am 10.8.1861 wird in einem Mühlenverzeichnis in den Akten des Kreisarchivs Kusel als Müller auf der Oberen Herschweiler Mühle ge­nannt der Jakob *Gerber. Die am Tiefwiesenbach gelegene Mühle weist 1861 zwei Mahlgänge auf 103.

 

Am 25.5.1897 wird in in einem Mühlenverzeichnis in den Akten des Kreisarchivs Kusel als Müller auf der Oberen Herschweiler Mühle ge­nannt der August *Wilking, Bäcker in Herschweiler. Vermerkt ist weiterhin: Wasserwehr neu errichtet im Oktober 1876, Aichpfahl nicht gesetzt 104.

 

Photo:

- Dahl: Mühlen in Herschweiler-Pettersheim, a.a.O., S. 147: „Die ehemalige 'Mühle oben an Herschweiler', heute noch als 'Hahnen­mühle' bekannt in den 1930er Jahren“

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 953/5: „Die Herschweiler Mühle, 1744-1790“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5328: „Die Herschweiler Pletschmühle im Oberamt Lichtenberg, 1706-1761“

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Mühle in Herschweiler

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5329: „Herschweiler Mühle, 1606-1790“

 

 

- Herschweiler Mühle:

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 52 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Herschweiler Mühl [hat] 1 Waßer Rad, welches einen Gang treibet, [zahlt an Pacht] 1 fl an Geld, 1 Mltr Korn, 1 Mltr Haber. Um diese Mühl herum ist alles ge­bannet, und können hieselbst 16 Familien beför­dert wer­den.“ 105

 

 

- Ölmühle:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Ölmühle in Herschweiler

 

 

- Pletschmühle:

in Pettersheim und in dem „eine Gemeinde bildenden“ Herschweiler gab es zwei Pletschmühlen; diese erhielt neben anderen Gütern am 8.7.1729 der Geheime Rat, Oberhof- und Jägermeister Johann Heinrich von Hoffmann als Mannlehen durch Herzog Gustav Sa­muel Leo­pold von Pfalz-Zweibrücken 106.

 

 

- Unterste Herschweiler Mühle:

die jüngere der beide Herschweiler Mühle wurde erst im 19. Jh. errichtet und wird in einem Verzeichnis vom 10.8.1861 erwähnt. Da­nach ist die Mühle am Bruchbach gelegen und besitzt 2 Mahlgänge. 1861 wird als Besitzer der Müller NN. *Clos aus Frohnhofen ge­nannt 107.

 

Literatur/Urkunden:

- Dahl, Gerhard: Mühlen in Herschweiler-Pettersheim; in: Ortsgemeinde Herschweiler-Pettersheim (Hrsg.): 600 Jahre Herschweiler-Pet­tersheim, Ortsgemeinde 1987, S. 146

 

 

- Reisweiler Mühle:

s. Reisweiler Mühle bei Krottelbach

 

 

 

 

 

Hertlingshausen:

OT von Carlsberg-Hertlingshausen, VG Hettenleidelheim, Lk Bad Dürkheim

 

Mühlen:

- Große Schneewoogsmühle, Scherwoogsmühle, Klostermühle, Stiftsmühle:

die Mühle lag am oberen Eckbach unterhalb vom großen Schneewoog (auch als „Großer Scherwoog“ bezeichnet); südöstlich vom Dorf; unterhalb des Weihers befinden sich die „Mühlwiesen“ 108. Der „große Scherwoog“ gehörte den Grafen von Leiningen 109. Die Kloster- oder Stiftsmühle gehörte dem Augustinerchorherrenstift Höningen. Im „Pfälzischen Klosterlexikon“ heißt es hierzu 110: „Neben der 1447 genannten Höninger Stiftsmühle besaß das Stift eine Ölmühle in Kleinkarlbach …. Darüber hinaus befand sich sich unweit des Neuhofs eine weitere Mühlenanlage“. Hierzu wird Bezug genommen auf die Regesten des Klosters Höningen 111. Die Kloster- oder Weyermühle wird bereits 1447 urkundlich im Zusammenhang mit der Rodung des Neuhofs, westlich von Altleinin­gen, erwähnt. In einer Akte aus dem leiningisch-westerburgischen Archiv heißt es 1447 u.a.: „Aufzeichnung wie der Neuhof gerott gebaut … Die Waldung wurde bis an den Kahlenhof ausgerott biß an die Weyer und Clostermühl“ 112.

 

Das genaue Gründungsdatum der Klostermühle ist nicht bekannt. Nachdem das Kloster aufgehoben wurde, erbaute Graf Philipp I. von Leiningen 1585 den großen Klosterhof. Zu dieser Zeit wird die Mühle bereits als Klostermühle und der Weiher urkundlich er­wähnt 113.

 

In der Unterdorfstraße, unweit der Stelle an der die Mühle stand, findet sich ein Stein mit der Jahreszahl 1759, wahrscheinlich das Jahr des Umbaus und dem Zeichen für eine Mühle 114.

 

In der Zusammenstellung leiningischer Mühlen von 1612-1620 115 ist die „Große Schneewoogsmühle mit 1 Gang und 1 Hanf­reibe“ auf­geführt 116.

 

1803 erwarb die Familie Goebels die Mühle 117.

 

Um 1817 war Christian *Goebels († vor 1724) Müller in Hertlingshausen; °° I mit Magdalena Krehbiel; aus der 1. Ehe stammt die Toch­ter Susanna Goebels (1809 Hertlingshausen - 21.4.1878 Hertlingshausen; °° 1828 mit dem Müller auf der Diemersteiner Mühle und spä­teren MdL Peter *Eymann; Tochter des Müllers Christian Goebels und der Magdalena Krehbiel) 118 und der Sohn Johannes *Goebels; °° II 22.5.1817 mit der Müllerstochter Barbara En­gel (*7.4.1791 Diemerstein; Tochter des Müllers Jakob (2) *Engel und der Magdalena *Steiner; Barbara Engel °° 11.9.1824 mit dem Müller aus Wachenheim Johannes Risser) 119; auf ihn folgte der Sohn Johannes *Goebels (geb. um 1803 Hertlingshausen - 15.6.1878 Hertlingshausen) als Müller in Hert­lingshausen, Vater des Müllers Christian Goebels (geb. um 1824 Hertlingshausen; °° mit der Müllerstochter Elisabeth Eymann, Tochter des Müllers und MdL Peter Eymann); dieser übernahm ab 1848 die Diemersteiner Mühle.

 

1817 gab es in Hertlingshausen als einzige Mühle die große Schneewoogsmühle 120. In einem Verzeichnis aller im Kanton Grünstadt be­findlichen Mühlen vom 15.12.1817 121 wird Christian Göbels als Eigentümer einer nicht benannten Mühle mit einem Mahlgang in Hert­lingshausen genannt.

 

Auch im Urkataster von 1841 sind insgesamt 6 Mühlen aufgeführt, "von welchem zwei im Dorfe und vier außerhalb" sind. Bei den au­ßerhalb des Ortes gelegen Mühlen handelt es sich um die Heckenmühle, Obermühle, Schloßmühle und eine Mühle ohne Beinamen 122.

 

Der Müller Johannes Goebels ist im Urkataster von Hertlingshausen vom 24.9.1841 123 auf dem „Großen Scheerwoog“ eingetragen mit „Wohnhaus, Mahlmühle mit 1 Mahl und Schälgang, Ölmühle ...“, Gebäude Nr. 51, einschließlich „der Berechtigung das Wasser aus dem großen Scheerwoog Pl-No. 304 zum Betrieb der Mühle benützen zu dürfen“ 124. Vermerkt ist weiterhin: „Laut Akt vor Notär Moré vom 27. September 1822 aus der elterlichen Christian Goebelschen Masse um 6778 fl ersteigert“. Er ist Eigentümer eines Fel­des „um 600 fl erkauft laut Akt vor Notär Moré vom 30. Dezember 1837 von der Schwester Elisabetha verehelichte Johannes Herz­ler“ (Bl. 58). Er be­sitzt wei­terhin Wiese von 126 Ruthen; hier ist im Urkataster vermerkt: „Laut Theilungsakts vor Notar Moré vom 18. November 1824 aus dem Rücklaß der Aeltern Christian Göbels und Magdalena Krebill ererbt.“ ( Bl. 58). Ihm gehört u.a. ein Feld von 126 Rth. in den Harzo­fenwiesen: „Laut Akts von Notär Moré vom 30. Dezember 1837 von der Schwester Magdalena verehelich­te Johannes Reif um 800 fl. er­kauft“ (Bl. 59).

 

Um 1862 ist Johannes *Würtz, °° mit Susanna geborene Goebels († Mai 1862 Hertlingshausen) Müller in Hertlingshausen. Er ist als Mül­ler in dem nach dem Ableben der Susanna Goebels erstellten Erbschaftsinventar aufgeführt. Aus der Ehe stammt die minderjähri­ge Tochter Magdalena Würtz, die im Inventarvertrag von dem Müller und Bürgermeister in Hertlingshausen, Johannes *Goebels, vertreten worden ist 125.

 

1883 kaufte Friedrich Bohnenstiel die Mühle, verkaufte diese allerdings bereits 1884 an die Elisabetha Goebels und Johannes Hertz­ler. Nach dem Tod von J. Hertzler heiratete die Witwe Elisabetha Goebels in 2. Ehe den Matthäus Berg 126. 1887 verkauften die Ehe­leute Matthäus Berg und Elisabetha Goebels das Anwesen an Johannes und Jacob Schwenk, worauf „ein Wohnhaus, Mahlmühle, Brennhaus, Stallung, Schweinställe, Remise, Schup­pen, Brunnen, Hof und Springbrunnen mit der Berechtigung das Wasser aus dem großen Scheerw­oog Plan Nr. 304 zum Betrieb der Mühle benützen zu dürfen mit allen sonstigen damit verknüpften Rechten.“ Im Steigbrief ist weiter zu lesen, „die Mühle, Mahl- und Ölmühle verbleibt den Eheleuten Jacob Schwenk zum Abriß“ 127. Der Abriß er­folgte auch, da zur „Sicherung des Kaufpreises eine Umwand­lung in Kulturland“ verbrieft worden war 128.

 

Müller auf der Mühle in Hertlingshausen waren:

- vor 1824 Christian Goebels

- Johannes *Goebels († 15.6.1878 Hertlingshausen); die Mühle geht über seine Schwester Elisabetha Goebels auf deren Ehemann Jo­hann Herzler über

- Johann *Herzler († 1879; °° mit Elisabetha Goebels, Schwager des Johannes Goebels)

 

Photo:

- Noll, Jörg: Die Höfe und Mühlen von Hertlingshausen; in: Ortsgemeinde Carlsberg-Hertlingshausen [Hrsg.]: Hertlingshausen, a.a.O., S. 461“Ansicht der Mühle um das Jahr 1850“

- Noll, Jörg: Die Höfe und Mühlen von Hertlingshausen; in: Ortsgemeinde Carlsberg-Hertlingshausen [Hrsg.]: Hertlingshausen, a.a.O., S. 461“Photo der Abelschen Mühle um 1870“

- Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. S. 277: Mühle in Hertlingshausen“

 

 

- Neumühle:

eingegangene Mahlmühle unterhalb Hertlingshausen 129.

 

 

- Papiermühle:

s. obere Papiermühle Altleiningen

 

 

 

 

 

Herxheim bei Landau:

VG Herxheim, Lk Südliche Weinstraße. In Herxheim stand im Bereich der heutigen Burggasse und der Käsgasse eine Burg 130. Chri­stoph von *Rosenberg besaß in Herxheim eine Burg sowie zwei Höfe; die Burg ging an seine Tochter Gertrud von Rosenberg, die mit Chri­stoph von Weingarten verheiratet war 131. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch die Franzosen unter Melac zerstört; die vor den Franzosen flüchtenden Einwohner konnten nur die aktuellen Kirchenbücher retten; die älteren Kirchenbücher existieren deshalb nicht mehr. Des­halb beginnen die katholischen Kirchenbücher für Taufen 1677 (mit Nachträgen bis zurück auf 1674), für Heiraten 1678 und Sterbefälle 1680 132.

 

Das Dorf wies 1718/1719 eine Bevölkerung von 180 katholischen und 5 jüdischen Familien auf 133.

 

 

Mühlen:

Müller in Herxheim soll vor 1771 [err] der Johannes Georg *Juli gewesen sein 134.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. L56 Nr. 294-299 Grundsteuerkataster Herxheim von 1839

 

 

- Altmühle, Holzapfel'schen Hofmühle:

auch Holzapfel'sche Hofmühle 135; am Klingbach südwestlich des Dorfes gelegen 136.

 

Schon 1603 deutet „vff der Mühelwießen“ auf eine Mühle und 1654 „bey der Mühlen“ 137. Die Altmühle ist verschwunden. Das jün­gere Gegenstück ist die Neumühle 138.

 

1735 heiratet die Müllerstochter Anna Maria Bihler von der Altmühle den Philipp Johann *Rassenfoss 139.

 

Im Grundsteuerkataster 1839 heißt es: „Altmühle. Wohnhaus mit Gebäude, Mühle unter einem Dache mit zwei Mahlgängen, einem Schälgang und zwei Hanfreiben, dann Scheuer mit Stallungen. Holz- und Wagenremise mit Spener, Schweinställen und Hofraum, Pflanz­garten“ und umfangreichen landwirtschaftlichem Grundbesitz. Als Eigentümer ist 1839 genannt der Johann Jacob Rassenfoß, der die Mühle 1808 von seinem Vater Franz Christoph Rassenfoß geerbt hat 140. Der Müller Johann Jacob Rassenfoß war °° mit Apollonia geb. Gauly 141.

 

 

- Neumühle:

Im Grundsteuerkataster 1839 heißt es: „Die Neumühle. Wohnhaus mit Mahlmühle zu drey Mahlgängen und einem Schälgang unter ei­nem Dache, drey Hanfreiben jenseits des Baches, Scheuer und Stallungen ….“. 1839 ist als Eigentümer genannt der Georg Peter Dor­kenwald. Dieser hatte die Mühle 1815 von seinen Eltern ererbt 142. Er war verheiratet mit Maria Eva Rahsenfoß, der Tochter des Müllers Franz Christoph Rassenfoß 143.

 

1848 war Maria Eva Rassenfoß die Müllerin auf der Neumühle in Herxheim. Sie war die Witwe des Müllers auf der Neumühle Peter Dor­kenwald 144.

 

 

- Obermühle:

sie wird 1819 anläßlich der Ausschreibung von Arbeiten zur Rectifikation und Gradstechung des Klingbachs zusammen mit der Herxhei­mer Untermühle im Intelligenzblatt des Rheinkreises erwähnt 145.

 

 

- Ölmühle:

in der Hauptstraße gelegen 146. Im Grundsteuerkataster 1839 heißt es: „Zu Dorf in der Hauptstraße , Wohnhaus mit Gebäude, ange­bauter Stallung, Öhlmühle, Roßmühle, Scheuer und Stall ...“ 147. Als Eigentümerin ist 1839 genannt: Maria geb. Trauth, Wittwe des Öl­müllers Franz Dietrich. Weiter heißt es: „Durch den im Jahr 1835 verlebten Ehemann vor 40 Jahren von der Mutter Margaretha geb. Trauth ererbt“ 148.

 

Im Grundsteuerkataster 1839 ist genannt die Ölmüllers Wittib Maria Eva Dietrich geb. Trauth, Witwe des Ölmüllers Franz Dietrich 149.

 

 

- Ölmühle:

in der Bruchgasse gelegen 150.

 

im Grundsteuerkataster 1839 ist genannt der Ölmüller Johann Adam Eichenlaub 151. Weiter ist dort genannt der Ölmüller Ludwig Knoll 152.

 

Im Grundsteuerkataster 1839 heißt es: „Zu Dorf Bruchgasse Wohnhaus: das westlich stehende zweistöckige Haus mit Ölmühle unter ei­nem Dach …“. Eigentümer ist der Ölmüller Johann Adam Eichenlaub. Weiter heißt es: „Laut Privatakt vom 6ten Februar 1838 vom Vater Valentin Eichenlaub um 1600 fl erkauft“ 153. Ein zugehöriges landwirtschaftliches Grundstück „auf dem Schambach“ wurde „laut Act vom 26. März 1827 von Johann Adam Eichenlaub dem Altern um 135 fl. ersteigert“ 154.

 

 

- Roßölmühle des A. Christoph:

1728 gab es in Herxheim eine Ölmühle, die als als Göpelwerk, d.h. als Roßölmühle betrieben wurde 155.

 

 

- Untermühle:

sie wird 1819 anläßlich der Ausschreibung von Arbeiten zur Rectifikation und Gradstechung des Klingbachs zusammen mit der Herxhei­mer Obermühle im Intelligenzblatt des Rheinkreises erwähnt 156.

 

 

Quellen:

- Dorfgerichtsbuch Herxheim bei Landau 1669-1727

- Einwohner-Liste von Herxheim bei Landau, 1530; Generallandesarchiv Karlsruhe, Nr. 67-314

- Schatzungsbuch Herxheim bei Landau, 1630

- Schatzungsbuch Herxheim bei Landau, 1709

- Raimar, Wolfgang: Die Familie Wege in Herxheim bei Landau; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde, Heft 2 /2007, S. 83

 

Literatur/Urkunden:

- Ehmer, Egon: Zur Geschichte der Herxheimer Mühlen. - Ill., graph. Darst., Kt. In: Herxheim <Verbandsgemeinde> : Mitteilungs­blatt der Verbandsgemeinde Herxheim bei Landau. - 23 (1997), 9, S. 14-15 (Altmühle); 11, S. 13 (Altmühle); 12, S. 16 (Altmühle); 13, S. 14-15 (Neumühle); 14, S. 10 (Neumühle); 15, S. 12 (Neumühle); 17, S. 12 (Neumühle); 18, S. 12 (Neumühle); 20, S. 11 (Neu­mühle/Öl­mühle); 22, S. 17 (Ölmühle); 23, S. 17 (Ölmühle); 24, S. 20 (Ölmühle); 26, S. 22 (Ölmühle); 27, S. 19 (Ölmühle); 29, S. 19 (Ölmühle); 31, S. 13 (Ölmühle); 37, S. 15 (Ölmühle); 39, S. 15 (Ölmühle); 42, S. 15 (Ölmühle); 44, S. 8 (Ölmühle)

 

 

 

 

 

Hettenhausen:

VG Wallhalben, Lk Südwestpfalz; auf der Sickinger Höhe, östlich von Knopp-Labach gelegen; die Mühle (und das Dorf ?) war gräf­lich Leiningisch

 

Mühlen:

- Herrschaftlich Michel'sche Erbbestandsmühle:

am Nordostrand des Dorfes Hettenhausen gelegen; die Mühle wurde vom Arnbach und dessen Nebenbächen angetrieben 157. Die Mühle war leiningisch, lag jedoch außerhalb der Leiningischen Kernlande; 1760 als “Herrschaftlich Michel’sche Erbbe­standsmühle” angegeben

158; um 1709/10 war Jacob *Michel der Müller zu „Hettenhauß“; er ist am 10.2.1709 als Pate bei der Taufe Anna Ottilia Nickel, der Toch­ter des Schmieds zu Saalstadt, Michael Nickel 159. Am 7.1.1710 wird dem „Hetteser“ Müller Jacob Michel ein Sohn namens Johan Hen­rich Michel getauft 160.

 

Müller auf der Mühle waren Jakob *Michel († vor 1769), dessen Tochter Anna Eva Michel am 14.2.1769 in Contwig den Henrich Grünen­wald heiratet 161. 1760 als Herrschaftlich Michel'sche Erbbestandsmühle bezeichnet 162.

 

1761 wird Peter *Zapp „dermalen Lehnsmüller zu Hettenhausen“ im ref. KB Wallhalben benannt. App war luth., °° mit Maria Catha­rina NN. (ref.); die Tochter aus der Ehe Elisabetha Margaretha wird am 2.8.1761 in Hettenhausen getauft 163.

 

Um 1798 war Johann Peter Bohl war Lehensmüller in Hettenhausen; °° mit Dorothea Elisabetha Mez (geb. 6.1.1798 Hettenhausen) 164.

 

Lange Zeit wurde die Mühle von der Familie Brügel (auch Briegel) betrieben, von der sie auf den Schwiegersohn Gießen überging 165.

 

Am 15.1.1832 starb in Hettenhausen der Müller Christian *Brügel im Alter von 79 J. 166. Am 15.10.1834 wird die Anna Maria Briegel, Tochter des Müller zu Hettenhausen, Adam Briegel, als Patin im ev. Kirchenbuch genannt 167, sowie am 25.12.1837 die Elisabetha, „ehel. Tochter von Adam Brügel, Müller zu Hettenhausen“ bei der Taufe der Elisabetha Brügel, der Tochter des Müllermeisters in Hetten­hausen Michael Brügel und seiner Ehefrau Anna Maria Kettenring [Anm.: weiterer Pate war Elisabetha Kettenring, Tochter des Ackerers zu Hermersberg, Adam Kettenring) 168.

 

 

 

 

 

Heuberger Mühle:

s. *Bischheim

 

 

 

 

 

Heuchelheim (bei Frankenthal):

VG Heßheim, Lk Rhein-Pfalz-Kreis. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der von den Franken im 6./7. Jahrhundert gegründete Ort im Jahre 767 unter dem Namen Huchilheim im Lorscher Codex. Der Ortsname in der heutigen Form ist seit 1410 belegt. 1185 wurde erst­mals die Burg von Heuchelheim im Zusammenhang mit Ritter Heinrich von Heuchelheim genannt und 1190 im Lehensverzeich­nis von Werner II. von Bolanden aufgeführt. Die ehemalige Wasserburg befand sich am östlichen Ortsrand innerhalb der mittelalterli­chen Stadt­mauer. Die kargen, zum Großteil überbauten letzten Reste der Anlage haben heute die Adresse Am Schloss 2. Über die Ent­stehung der Burg ist nichts bekannt, ebenso wenig über die Errichtung der Ortsbefestigung, deren Verlauf sich aus Karten des 19. Jahrhunderts noch nachvollziehen lässt. Diese Befestigung bestand aus einem äußeren Ring, der das gesamte Dorf umschloss und einen 5 m breiten Gra­ben sowie einen inneren Wall mit einer Bruchsteinmauer aufwies. Zwei weitere Gräben umgaben die Burg. Der äußere Ring besaß zwei Torhäuser an den Zugängen zum Dorf im Süden (Heßheimer Straße) und Nordwesten (Hauptstraße). Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wur­de die Ortsbefestigung samt den Torhäusern weitgehend zerstört, Reste der Ringmauer wurden im 20. Jahrhundert vollständig abgetra­gen. 1368 wurden Burg und Dorf durch Pfalzgraf Ruprecht I. dem Friedrich Kemmerer zu Lehen ge­geben, der seinem Namen nach wohl für die Finanzen des Pfalzgrafen zuständig war 169.

 

1368 übergab Pfalzgraf Ruprecht III. seinem Amtmann Heinrich *Kämmerer von *Dalberg und dessen Ehefrau Anna von *Flecken­stein Dorf, Vogtei und Schloß in Heuchelheim auf Lebenszeit zu Lehen 170. Bei der großen pfälzischen Erb­teilung von 1410 änderten sich die Eigentumsverhältnisse grundlegend. Burg Heuchelheim fiel mit Dorf und Vogtei an Pfalzgraf Ste­phan von Simmern-Zwei­brücken, jedoch unter dem Vorbehalt, daß die Eigentumsübertragung erst nach dem Ableben des Heinrich Kämmerer erfolgen sollte. Da der neue Ober­lehnsherr offensichtlich an einer frühzeitigen Übernahme der Burg interessiert war, bot er dem Ritter im Tausch einen Hof in Lambsheim an. Obwohl Heinrich Kämmerer 1417 das Angebot annahm, blieben die Rechtsver­hältnisse gleichwohl in der Schwebe. 1422 versprach der Pfalzgraf der zweiten Ehefrau des Ritters, Anna von Bachstein, den lebens­langen Besitz von Burg und Schloß Heuchelheim unter der Voraussetzung, daß sie sich nach dem Tod ihres Gatten nicht wieder ver­mähle. Anna von Bach­stein akzeptierte, verließ aber nach dem Ableben ihres Mannes nur wenige Jahre später die Anlage, da sie er­neut heiratete. 1429 ver­zichtete die Witwe zusammen mit ihrem zweiten Mann auf Heuchelheim und seine Burg 171.

 

1410 ging die Landeshoheit über Heuchelheim an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken über, von dem es als Erblehen an die Familie der Eckebrechte von Dürkheim vergeben wurde. Von 1657 bis 1741 war das Lehen in der Hand von Johann Konrad Blarer von Geyersburg und dessen Nachkommen, danach wurde es durch Christian III. von Pfalz-Birkenfeld-Zweibrücken an den kurpfälzi­schen Hofkanzler, den Freiherrn Jakob Tilman von Hallberg, vergeben. Mit dem Anschluss an Frankreich 1797 endete die Feudal­herrschaft. Nach dem Abzug der Franzosen wurden 1816 die Bezirksämter des bayerischen Rheinkreises eingerichtet; Heuchelheim, seit 1817 selbständige Gemein­de, kam zum Bezirksamt Frankenthal. Nach Schaffung des Bundeslandes Rheinland-Pfalz gehörte Heuchelheim zunächst ab 1948 zum Landkreis Frankenthal, mit der Kommunalreform 1969 und der Auflösung dieses Landkreises dann zum Landkreis Ludwigshafen, heute Rhein-Pfalz-Kreis. Seit 1972 gehört Heuchelheim der Verbandsgemeinde Heßheim an 172.

 

Mühlen:

anno 1707 war Johann Georg Kabry der Müller in Heuchelheim; im luth. KB Heuchelheim befindet sich folgender Eintrag: „d 26. Jan: ist Johann Georg Kaben[,] Müler zu Heuchelh: u. Juliana Elisabeth seiner ehl. Haußfrau ein Junge tochter des morgens zwischen 9 u. 10. Uhr gebohren word u. sogleich wegen Schwachheit im Hauße getauft worden … [mit] Nahmen Catharina Elisabeth“ 173. Johann Georg Kabry „Müller allhier“ ist am 30.9.1707 als Pate bei der Taufe des Johann Georg Gerzeuten in Heuchelheim 174. +++klären: welche Mühle+++

 

1710 ist Johann Martin Spriser der Müller in Heuchelheim. °° mit Anna Maria NN.; Vater des Johann Philipp Spriser (~ 30.9.1710 in Heuchelheim) 175. +++klären: welche Mühle+++

 

Am 3.9.1773 gibt in Frankenthal der Christian Freiherr von Wrede für 3000 fl. dem Peter Köhler und seiner Gattin Anna Elisabeth geb. Scherr die Mühle in Heuchelheim in Erbbestand 176. +++klären: welche Mühle+++

 

1844 war Caspar *Frisch als Müller in Heuchelheim 177 +++klären: welche Mühle+++

 

Im Frankenthaler Wochenblatt wurde am11.5.1827 die freiwillige Versteigerung einer Mühle annonciert: „Auf Anstehen der Adam Mühl­berg'schen Kinder und Erben von Heuchelheim, Kantons Frankenthal, werden ... aus der älterlichen Verlassenschaft ... verstei­gert, näm­lich: 1) Sektion A. Nro. 109. Ein Wohnhaus nebst oberschlächtigen Mahl-Mühle mit zwei Mahlgängen, und einem Schäl­gange ... gelegen zu Heuchelheim vor dem Thore ...“ +++klären: welche Mühle+++ 178.

 

Urkunden/Literatur:

- Haas, Eugen: „Dirmstein-Heuchelheimer Wasserstreit. Mühlen und Wässerungsrecht seit Jahrhunderten. 1760 neu geregelt“; in: „Die Rheinpfalz“ Frankenthaler Nachrichten 12, Nr. 301 vom 28.12.1956.

 

 

- Heuchelheimer Mühle:

die Mühle lag am Eckbach.

 

Es kam auch am Eckbach immer wieder zu Streitigkeiten um die Wiesenbewässerung. 1823 beantragt der Müller auf der Spormühle Dirmstein, Friedrich Walther, in einem Gesuch an die Gemeinde Dirmstein , für die Einhaltung der Bachordnung von 1346 179 zu sorgen. Diese Ordnung besagt, daß der Spormüller den Mühlbach von seiner Mühle bis nach Laumersheim putzen muß, damit auch die Nieder­mühle in Dirmstein und die Heuchelheimer Mühle mit ausreichende Wasser ver­sorgt werden können. Walther beruft sich in seinem An­trag auch auf eine Anordnung vom 14.6.1747, die nach einem Prozeß des Spormüllers mit der Familie von Brasseur we­gen der Wasser­rechte im Bach erlassen wurde. Danach haben die Wiesenbesitzer das Recht, Bachwasser zur Bewässerung ihrer Wie­sen zu bestimmten Zeiten zu entnehmen und hierzu auch temporäre Rinne zur Bewäs­serung anzulegen. Sie waren allerdings ver­pflichtet, diese Rinnen an­schließend wieder zu verfüllen. Weder die zeitliche Beschrän­kung bei der Wasserentnahme noch die weitere Verpflichtung zum Ver­schließen der Entwässerungsgräben wurde beachtet 180.

 

Die Mühle gehörte bis zur französischen Revolution den Grafen von Hallberg 181.

 

1817 bestand die Heuchelheimer Mühle aus 2 Mahlgängen 182.

 

 

 

 

 

 

 

Heuchelheim (bei Landau):

OT von Heuchelheim-Klingen, VG Landau-Land, Lk Südliche Weinstraße; um 1460 war die Ortsherrschaft geteilt zwischen Zwei­brücken-Bitsch, Ochsenstein und Hochstift Speyer 183. Das Dorf gehörte im 17. Jh. sowohl zum Hochstift Speyer und Kurpfalz; war im 18. Jh. kurpfälzisch 184 im Amt Landeck 185.

 

Reformierte Pfarrei seit 1556. 1686 mit Impflingen vereinigt. 1729 samt Göcklingen wieder abgetrennt. KB ref. 1680 186.

 

1718 lebten in diesem Ort ca. 40 Familien, von denen 5 oder 6 katholisch waren 187.

 

Mühlen:

zum Dorf gehören die nahegelegene Obermühle und Untermühle 188.

 

Johannes Mühlheußer (geb. 23.4.1941) betrieb eine Kundenmühle in Heuchelheim bei Landau 189.

 

Literatur/Urkunden:

- Franger, Alfred: Gewerbe, Mühlen und Gastwirtschaften; in: Ortsgemeinde Heuchelheim-Klingen (Hrsg.): Heuchelheim 795-1995, Ge­schichte eines Weindorfes der Südpfalz, Landau 1995, S. 179 ff.

- Tausch-Treml, Sonja und Tempel, Rainer: Steinerne Zeugen der Vergangenheit am Kaiserbach in Heuchelheim(-Klingen); in: Südli­che Weinstraße: Heimat-Jahrbuch, 2002, S. 45-47

 

 

- Andreas Beckersche Mühle:

In Heuchelheim wird weiterhin die “Andreas Beckersche Mühle” erwähnt, die wegen dem Mahl und Schälgang 3 Malter Korn und wegen der Ohligmühl 5 fl an Geld an die Amtskellerei Landeck zahlt 190

 

Es handelt sich möglicherweise um den Andreas Becker, ~ 24.11.1719 in Heuchelheim, Sohn von Johann Karl Becker und Anna geb. Weinantz 191.

 

 

- Hammerschmiede:

s. Klingen

 

 

- Obermühle:

wann die Obermühle erbaut wurde, ist nicht überliefert. Die Besitzer seit 1745 waren: Johann Peter Permann ,Müllermeister aus Billig­heim; Jakob *Disque, Lorenz Konrad Schmitt, Georg Wilhelm Walter und Margarethe geb. Feuerbach, Bernhard Sauter und Bar­bara geb. Disque, Philipp Jakob Disque und Anna Maria geb. Hartmann 192.

 

In Heuchelheim gibt es 1768 die “Wilhelm-Walterische Mühle” [Anm. = Obermühle 193.], die 5 Malter Korn Wasserfallzins an die Amts­kellerei Landeck zahlt 194. Dieser Georg Wilhelm Walther († 26.3.1769 Heuchelheim im Alter von 36 Jahren, „Müllermeister dahier“) war mit Anna Margaretha NN. († 5.6.1782 Heuchelheim im Alter von 52 Jahren) verheiratet 195.

 

Bis 1795 war Johann Bernhard *Sauter († 16.4.1795 Heuchelheim bei Landau im Alter von 59 Jahren 196) der Müller auf der Ober­mühle in Heuchelheim bei Landau 197.

 

Am 12.12.1771 wird der Georg Jacob Sauter, der Sohn des Johann Bernhard *Sauter und der Barbara geb. Disque geboren; es folgen die weiteren Kinder Johannes Sauter (geb. 12.12.1774), Anna Margaretha Sauter (geb. 17.12.1780), Georg Wilhelm Sauter (geb. 22.4.1785) und Katharina Sauter (geb. 24.8.1788) 198. Die Ehe­leute „Bernhard Sauter und Maria Barbara“ werden am 7.4.1771 als Pa­ten bei der Taufe der Maria Barbara Wessa im Kirchenbuch von Heuchelheim bei Landau genannt 199.

 

Am 28.8.1770 °° der Johannes *Sauter (Sohn des verstorbenem Müllers in Heuchelheim, Johann Bernhard *Sauter) und die Maria Bar­bara Lugenbiehl (Tochter von weiland Georg Jacob Lugenbiehl, Bürger und Küfermeister im Heuchelheim) 200. Am 13.2.1797 werden der Obermüller Johannes Sauter und Anna Bar­bara NN. als Paten im Kirchenbuch bei der Taufe des Johann Propheter ge­nannt 201.

 

Um 1788 war Johann Bernhard *Sauter Müllermeister in Heuchelheim bei Landau; °° mit Maria Barbara NN.; beide sind am 7.1.1788 in Heuchelheim als Paten bei der Taufe des Johannes Bernhard Kuhn 202.

 

Am 27.5.1846 läßt der Müller Friedrich *Bischoff von der Obermühle in Heuchelheim versteigern: „Eine Mahlmühle mit zwei Mahlgän­gen, einem Schälgange, einer Sägmühle ... die Heu­chelheimer Obermühle, im Brühl gelegen ...“ 203.

 

Am 8.2.1856 sollte auf Betreiben des Ackersmanns in Heuchelheim, Friedrich Bischoff (früher Müller auf der Obermühle zu Heuchel­heim, jetzt Ackersmann zu Heuchelheim 204), gegen Georg Adam *Bischoff, Müller auf der Obermühle bei Heuchelheim, wegen Nicht­zahlung auf Eigentum versteigert werden: Pl.-Nro. 324. Eine Mahlmühle mit 2 Mahl­gängen, 1 Schälgang, 1 Sägmühle, 1 Hanfreibe mit Wohnhaus, Scheuer, Stallungen, Schoppen, 6 Schweinställen, 2 Kellern und Hof, die Heuchelheimer Obermühle genannt ...“ 205. Die ge­plante Versteigerung wurde jedoch abgesagt 206; die Ver­steigerung erfolgte dann erneut am 2.5.1856 207. Die Versteigerung blieb er­folglos 208. Hintergrund dieser Versteigerung war, daß der Sohn Georg Adam *Bischof die Mühle gekauft, aber keine Zahlungen auf das Eigentum gemacht hatte 209. Am 27.9.1856 bot daraufhin Friedrich Bi­schof seine Mühle in Heuchelheim zum Verkauf an 210, ohne daß sich ein Käufer fand. Denn am 24.11.1857 ging die Mühle dann durch Schenkung seitens des Friedrich Bischof an die Tochter NN. Bi­schoff und den Schwie­gersohn Georg Christoph *Mendt über 211.

 

Mit notariellem Kaufvertrag des Notariats Billigheim vom 29.5.1900 erwarb der Eigentümer der Untermühle in Heuchelheim, Jo­hann Ga­briel *Schadt, für seinen ältesten Sohn Jakob (1) Schadt und dessen Ehefrau Karolina geb. Graf, die Obermühle. Nach dem Tod des Ja­kob (1) Schadt am 6.8.1908 ging die Obermühle in Erbengemeinschaft an die Witwe Witwe Karolina Schadt und die Söh­ne Jakob (2) *Schadt, Otto Schadt sowie die Tochter Frieda über 212.

 

1905 ist Jakob (1) *Schadt der Besitzer der Obermühle 213.

 

Dessen Sohn Jakob (2) *Schadt (geb. 22.2.1907) betrieb die Obermühle als Getreidemühle 214.

 

1951 werden Jakob Schadt und Ehefrau Frieda geb. Klein als Eigentümer in Miteigentumsgemeinschaft zusammen mit den Töch­tern Inge und Erika. Zusammen mit dem Landwirtschafts- und Weinbaubetrieb wird die Mühle bis 1976 betrieben und wird dann endgül­tig stillgelegt. Die Tochter Erika geb. Schadt ist seit 1978 Eigentümerin und führt zusammen mit ihrem Ehemann Herbert Nikolaus und dem Sohn Bernd auf der Obermühle einen Weinbaubetrieb 215.

 

Mühlenwanderweg:

- Internetdatei: http://www.wanderkompass.de/wanderweg/sudliche-weinstrasse/landau-land-wanderroute-2.html: Bachlehrpfad am Kai­ser­bach von der Kaisermühle bis zur Pfalzgrafenmühle bei Billigheim

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. Karte d. Gemarkungen Göcklingen und Heuchelheim bei Landau mit Ortslage Obermühle bei Heuchelheim, 1830, 1844, 1859-1869, 1907, 1939-1940

 

Literatur/Urkunden:

- Kleiner, Paul: Mühlen am Kaiserbach: Mühlengeklapper; in: Die Rheinpfalz / Pfälzer Tageblatt Nr. 288 vom 12.12.2007, Beil. Marktplatz regional (Obermühle von Heuchelheim)


 

- Ölmühle:

+++klären: ob identisch mit einer der anderen Mühlen+++; um 1834 war Philipp Jacob Disqué der Ölmüller in Heuchelheim bei Land­au; °° Anna Maria geb. Hartmann; Vater der Maria Katharina Disqué (°° am 1.7.1834 in Heuchelheim bei Landau mit Friedrich Jacob Mayer, dem Sohn des Ackersmanns in Göcklingen Dietrich Meyer und der † Katharina geb. Nicolaus) 216.

 

 

- Untermühle:

die Heuchelheimer Untermühle wird erstmals 1721 urkundlich erwähnt, als Mühle mit 2 Mahlgängen, Schälgang, Wohnhaus, Kelter­haus, Scheune, Stall, Schweinestall, Hofraum und Garten 217.

 

Die Müller Heinrich Jakob Disque und seine Ehefrau Maria Katharina Bihler aus Klingen sind 1745 als Eigentümer genannt. Ihre Nachfol­ger waren Peter Meyer und Katharina geb. Disque 218.

 

Henrich Jakob *Disqué wird wiederholt im Kirchenbuch als Müllermeister in Heuchelheim erwähnt zusammen mit seiner Ehefrau Maria Katharina NN. Beide sind am 9.10.1792 in Heuchelheim Paten bei der Taufe des Henrich Jacob Bühler 219, ebenso am 20.2.1789 bei der Taufe der Maria Catharina Feitig 220 und am 11.7.1796 bei der Taufe der Maria Catharina Koch 221.

 

Am 2.10.1824 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die Verpachtung der Mühle annonciert: „... lassen die Witwe und Erben des zu Heuchelheim verlebten Müllers, Heinrich Jakob *Disqué, ihre ganz nahe bey Heuchelheim gelegene Mühle auf sechs Jahre öffent­lich verlehnen, nämlich: Eine Mühle und dazu gehörige Mühlgeräthschaften, mit zwey Mahlgängen und einem Schälgang, nebst Wohnung, Hof, Scheuer, Stallungen, Baum- und Pflanzgarten; sodann ein halb Morgen Acker und ebensoviel Wiese bey der Mühle gelegen.“ 222.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises wird für 17.3.1831 die Versteigerung angekündigt: „Auf Anstehen der Erben der verstorbenen Ca­tharina Disqué, gewesenen Ehefrau von dem auch verlebten Müller Peter *Meyer in Heuchelheim, Namens: 1) Margaretha Meyer, Ehe­frau von Jakob Koch, Ackersmann ..., 2) Eva Margaretha Mayer, Ehefrau von Wilhelm Kohn dem Jungen, Ackersmann, 3) Peter Disqué, Bäcker, in der Eigenschaft als Vormund über die minderjährigen Kinder Magdalena und Catharina Mayer, Kinder der oben gemeldten Erblasser, alle zu Heuchelheim wohnhaft ... wird ... infolge gerichtlicher Ermächtigung, zur Licitation geschritten, von: 1) Einer zu Heu­chelheim im Ortsgebot gelegenen Mühle, die Untermühle genannt, mit zwei Mahlgängen und einem Schälgang, sammt Scheuer, Stal­lung, Kelter, Kelterhaus ...“ 223.

 

1842 ist Georg Jakob (1) Koch der Müller auf der Untermühle, 1849/50 dessen Sohn Georg Jakob (2) Koch 224.

 

1851/52 erwirbt Johann Jakob Kuhn, Küfer und Kronenwirt, die Mühle für seinen Sohn Peter und dessen Ehefrau Anna Maria geb. Nuß. Nach dem frühen Tod des Ehemannes verkaufte die Witwe den Besitz 225. 1861/62 sind Michael Illig und Barbara geb. Deutsch auf der Untermühle, 1862 folgt Walter Jakob aus Sulz­bach/Baden 226.

 

Ab 1868 war der aus Uffhofen/Franken stammende Müller Johann Gabriel Schadt als Müller auf der Untermühle Heuchelheim 227. Schadt kaufte 1868 die Untermühle und erhielt antragsgemäß aufgrund Gemeinderatsbeschlusses vom 25.7.1868 das Bürgerrecht in Heuchelheim 228.

 

Im Gewerbe- und Handelsadreßbuch 1877 ist in Heuchelheim bei Landau genannt der Müller Gabriel Schadt 229. Dagegen über­nimmt nach aA. 1901 der Sohn Karl Schadt die Un­termühle 230.

 

Noch 1905 wird Gabriel Schadt der Besitzer der Untermühle im Gewerbe- und Handelsadreßbuch genannt 231, der dortige Eintrag ist je­doch veraltet.

 

1903 geht der Besitz nach dem Tod des Karl Schadt an dessen Witwe Anna Maria geb. Rink über. Aus der Ehe stammen die Söhne Karl und Fritz Schadt. Später heiratet sie Adam Schadt, den Bruder ihres 1q. Ehemanns. Aus dieser Ehe stammt der Sohn Eugen und die Tochter Emilie 232.

 

Adam Schadt (geb. 10.7.1907) betrieb die Untermühle in Heuchelheim bei Landau als Getreidemühle 233.

 

1933 übernimmt der Karl Schadt (Sohn des Karl Schadt und der Anna Maria Rink) die Mühle. Nach dessen frühen Ableben erbt Anna Sperber aus Ludwigshafen 1937 den Besitz. Sie verkauft 1938 die Untermühle an den Müller Johannes Mühlheußer aus Rheinzabern und dessen Ehefrau Elisabeth geb. Schultes. Der neue Eigentümer kann die Mühle aber erst 1941 in Betrieb nehmen, weil dieselbe bis dahin an den Müller Wilhelm Kämmerle aus Rheinzabern verpachtet ist 234.

 

Wilhelm Kämmerle betrieb die Untermühle in Heuchelheim bei Landau als Getreidemühle 235.

 

1948 wird durch Johannes Mühlheußer als Antrieb eine Turbine eingebaut, die Untermühle jedoch aus gesundheitlichen Gründen 1951 stillgelegt 236.

 

Mühlenwanderweg:

- Internetdatei: http://www.wanderkompass.de/wanderweg/sudliche-weinstrasse/landau-land-wanderroute-2.html: Bachlehrpfad am Kaiserbach von der Kaisermühle bis zur Pfalzgrafenmühle bei Billigheim

 

Literatur/Urkunden:

- Kleiner, Paul: Mühlen am Kaiserbach: Mühlengeklapper; in: Die Rheinpfalz / Pfälzer Tageblatt / W. Nr. 13 vom 16.1.2008, Beil. Markt­platz regional (Untermühle von Heuchelheim)

 

 

- Wilhelm-Walterische Mühle:

s. Obermühle

 

 

 

 

 

Heydtmühle am Speyerbach:

s. Neustadt

 

 

 

 

 

Hilst:

VG Pirmasens Land; Lk Südwestpfalz

 

Die luth. Einwohner von Hilst sind von 1743-1760 im luth. KB Burgalben erfaßt 237.

 

Mühlen:

- Hilster Mühle:

s. Schweix

 

 

- Neue Schweixer Mühle; Mühle auf der Rodelfahrt im Eppenbrunner Tal:

in der Gemarkung Hilst gelegen. Um 1768 war Leopold *Rohr als Lehensmüller auf der Schweixer Dammühle. Er stellt 1768 bei der ha­nau-lichtenbergischen Regierung den Antrag auf Genehmigung der Errichtung einer Mahlmühle bei dem Dorf Kröppen bzw. an der sog. Rodelfahrt im Eppenbrunner Tal, Hilster Bannes 238.

 

Karte:

- Speyer Best. C20 Nr. 2826 fol. 8: Die neue Schweixer Mühle bei dem Dorf Kröppen, o.D. (1769), Bleistiftskizze

- LA Speyer Best. W1 Nr. 8421: Bachlauf (Trualbe) an der Hilster Mühle und Schweixer Mühle, ca. 1820

 

Literatur/Urkunden;

- LA Speyer Best. C20 (Grafschaft Hanau-Lichtenberg) Nr. 2826: Ansuchen Leopold Rohrs, Lehensmüllers auf der Schweixer Dam­mühle (Hilster Mühle), um die Genehmigung zur Erbauung einer Mahlmühle bei Dorf Kröppen bzw. an der sogenanten Rodelfahrt im Eppen­brunner Tal, Hilster Bannes, 1768-1769

 

 

 

 

 

Hinsenhauser Mühle:

s. Herrenhäuser Mühle

 

 

 

 

 

Hinterweidenthal:

VG Hauenstein, Lk Südwestpfalz. Das Dorf gehörte zum größeren Teil zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken *Falkenburger Amt (falkenbur­gische Vogtei Annweiler), sowie zum kleineren Teil zum Amt Dahn, das zu ¾ zum Fürstbistum Speyer und zu ¼ dem Frei­herrn von Wal­lenburg gehörte 239. Der Ortsteil rechts der Wieslauter war pfalz-zweibrückisch 240. Von der Mühlenbach anfangend, die Straße aufwärts ins Dorf bis zur Kirche, hier im Bogen der untern Gasse entlang bis wieder zur Straße, von da (dem Frankschen Haus), zur Lauter und den Bach aufwärts bis zur Quelle: alles Land rechts bzw. gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Was links davon lag bis hinauf zur Salzbach, und das Gebiet nach Süden gehörte zu Dahn, war also in diesem Teil ein Kondominium. Wo­von dem Hochstift Speyer ¾ und dem Freiherrn von Wallenburg ¼ gehörte. Zwischen dem Zieglertal und der Wallmersbach lag das markgräfliche badi­sche Amt Gräfen­stein bis herab incl. Kaltenbacherhof. Und zwischen der Badischen und Dahner Herrschaft ragte Grafschaft Hanau-Lich­tenberg hinein 241.

 

Mühlen:

um 1747/49 wird Johann Adam Demming als Müller in Hinterweidenthal genannt; °° mit Maria Catharina NN.;° Vater von Johann Adam Demming (geb. 2.4.1747 Hinterweidenthal) und Susanna Elisabetha Demming (geb. 5.8.1749 Hinterweidenthal) 242.

 

Am 31.8.1745 ist der Johann Nicolaus Witting, der Stiefsohn des dermahligen Müllermeisters auf der Mühle zu Hinterweidenthal „un­glücklicher Weise auf dem Feld gestorben“ 243.

 

Um 1800 [err.] ist Georg Krobshäuser als Müller in Hinterweidenthal; er ist „vor einigen Jahren hierher zugezogen; luth. Religion; °° mit Juliana Margaretha NN. († 1.9.1805 in Hinterweidenthal im Alter von 44 Jahren) 244.

 

 

- Hinterweidenthaler Mühle:

die Mühle war um 1911 das letzte Haus des alten Dorfes in Richtung Kaltenbach 245. Das Gebäude links am Rand (zwei Rundtore) ist die ehemalige Mühle“. Das Photo ist vom Handschuhskopf aufge­nommen, das heißt von Westen auf das Oberdorf; die Mühle lag also oberhalb des alten Dorfes, bachaufwärts an der Wieslauter 246.

 

Die Hinterweidenthaler Mühle lag im zweibrückischen Teil des Ortes und war Bannmühle für die pfalz-zweibrückischen Einwohner 247.

 

Die Mühle geriet im 30jährigen Krieg durch einen Brand „in völligen Abgang“ und war in der Folge nur noch Ruine. 1704 erhielt der Mül­ler Joseph *Berger aus Langenkandel einen Erbbestandsbrief für den Mühlenplatz mit der Auflage, auf seine Kosten die Mühle wieder aufzubauen. An Pacht hatte er nach Ablauf von 2 Freijahren ab Martini 1706 an die Vogtei Annweiler 4 Malter Korn und 2 Kappen zu je 4 Batzen und 6 Gulden in Geld liefern. Die von Joseph Berger erbaute Mühle wies 1 Mühlrad und einen Gang auf. Ber­ger betrieb die Mühle bis 1746 und erhielt dann die Genehmigung zu zur Versteigerung. Am 21.2.1746 berichtete der Vogt Koch von Annweiler, daß die Mühle am 17.2.1746 an Nicklauß Kienßle vom Hof Horbach bei Hinterweidenthal für 1270 Gulden versteigert worden war. Da Kienßle Mennonit war, verweigerte die pfalz-zweibrückische Regierung die Genehmigung. Die Mühle wurde erneut versteigert und am 29.7.1746 von dem Müller aus Rosenkopf, Hanß Adam *Dennig ersteigert. Dennig erhielt am 30.9.1746 einen Erbbestandsbrief über die Hinterwei­denthaler Mühle. Doch schon bald nach der Übernahme der Mühle durch Dennig berichtete der pfalz-zweibrückische Vogt des Falken­burger Amts in Annweiler, Johann Georg Koch, am 13.5.1748 und am 31.10.1748 an die her­zogliche Regierung, daß der Müller Dennig seinen geldlichen Verpflichtungen nicht nachkomme und daß die Hinterweidenthaler Mühle immer mehr verfalle. Am 6.2.1749 teilte der Vogt mit, daß der Müller Dennig seine Mahlmühle mit Kaufvertrag vom 1.2.1749 an Johannes *Schuler, einen Lehensmüller von für 1300 Gulden verkauft habe. Die zweibrückische Regierung genehmigte den Kauf­kontrakt und stellte am 25.4.1749 einen Erbbestandsbrief für Johannes Schuler aus. Die Übernahme der Mühle durch Johannes Schu­ler erfolgte dennoch nicht. Aus einem Bericht des pfalz-zwei­brückischen Vogts des Falkenburger Amts in Annweiler, Johann Georg Koch vom 12.5.1749 ergibt sich, daß dieser am 7.5.1749 einen Eilboten nach geschickt hatte mit der Aufforderung an den Erbbestän­der Schuler, seinen Erbbestandsbrief abzuholen. Der Eilbote kam zurück mit der Nachricht, daß der Müller Johannes Schuler un­längst mit Sack und Pack nach Göcklingen in der Kurpfalz auf eine Lehens­mühle gezogen sei. Dem Verkäufer der Mühle Dennig ge­lang es nicht, den Käufer Schuler in Göcklingen zu finden, da dieser auch aus Göcklingen verschwunden und unbekannten Aufent­haltes war. Die Hinterweidenthaler Mühle wurde daraufhin zwangsversteigert und von dem Schwiegervater des Dennig, dem Horn­bacher Müller Henrich Weber die Hinterweidenthaler Mühle am 18.2.1750 für 1107 Gul­den ersteigert. Weber war durch Zweibrücker Regierung die Auflage gemacht worden, die Hinterweidenthaler Mühle binnen 6 Wochen instand zu setzen. Da Weber diesem Verlan­gen nicht nachkam, wurde die Mühle am 30.6.1750 erneut versteigert für 906 Gulden an Ge­org Treithard aus Hornbach, einen weite­ren Schwiegersohn Webers versteigert. Wie sich herausstellte, handelte Treithard nur im Auf­trag seines Schwiegervaters. Auch er konnte seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Die Mühle verlor immer mehr an Wert und wurde schließlich am 20.11.1750 an den Mühlarzt Sebastian *Disqué versteigert 248.

 

Im Mühlenverzeichnis der pfalz-zweibrückischen Vogtei Falkenburg vom 20.9.1756 heißt es: „Ist eine Mühl zu HinderWeydenthal welche dem neml Erbbeständer Sebastian Disquet gehörig. Dieße hat nur ein Radt, und einen Gang nebst einem im Trilles gehenden Schehl­gang, gibt Vier Malter Korn Pfacht zu hiesigen Vogtey Receptur. Die diesseitigen Untertanen zu gedachtem Hinterweidenthal sind dazu gebannt, wovon er sich ernähren muß, inmaßen die bischöflich speyerischen und freiherrlich Wallenburgischen unter der Souveränität allda wohnenden Untertanen nacher Dahn gehörig. Kann in 24 Stunden zum höchsten vierthalb (= 3 ½ Malter) mit Mahlen befördern.“ 249.

 

Der Ort hatte einen Mühlenbach mit Weiher, ein Wasserrad für einen Mahlgang und einen Schälgang. Der Erbbestandsbrief für die Hin­terweidenthaler Mühle datiert vom 5.3.1751 für Sebastian *Disqué, Müller und Mühlenarzt. Die Hinterweidenthaler Mühle war Bann­mühle 250. Bei der Bestandsaufnahme der herzoglich-zweibrückischen Mühlen vom 20.9.1756 wird die Mühle von dem zwei­brückischen Vogt Johann Georg Koch wie folgt beschrieben: „Ist eine Mühle zu Hinterweidenthal, welche dem Erbbeständer Sebasti­an Disquet gehö­rig. Diese hat nur ein Rad und einen Gang nebst einem im Drilles gegen Schehlgang, gibt 4 Malter Korn Pacht. Die diesseitigen Unterta­nen zu gedachtem Hinterweidenthal sind dazu gebannt, wovon er sich ernähren muß, inmaßen die bi­schöflich speyerischen und frei­herrlich Wallenburgischen unter der Souveränität allda wohnenden Untertanen nacher Dahn gehörig. Kann in 265 Stunden zum höchs­ten vierthalb (= 3 ½ Malter) mit Mahlen befördern.“ 251.

 

1744 +++Datum prüfen+++ wird dem Müller Disqué das Brotbacken und Verkaufen verboten 252.

 

Sebastian Disqué ist 1760 verstorben; Müller und Betriebsnachfolger auf der Hinterweidenthaler Mühle wurde der 3. Sohn Johann Peter *Disqué; dieser erhielt am 25.5.1761 einen Erbbestandsbrief über die Hinterweidenthaler Mühle, der am 25.9.1771 erneuert wurde 253.

 

Nach dem Tod des Johann Peter Disqué († nach 1797 Hinterweidenthal) wird der Sohn Georg Leonhard *Disqué Betriebsnachfolger und Müller in Hinterweidenthal 254.

 

Am 27.9.1795 wurde bei der Mühle Hinterweidenthal der Johann Mayer aus Hinterweidenthal (34 J u. 4 M.) von einem „Vollonteur“ ge­gen 11 Uhr Vormittags durchschossen und starb gleich darauf 255.

 

Photo:

- Gundacker, Walter: Hinterweidenthal. Bilddokumente ab 1895, Hinterweidenthal 1997, S. 24: „Hinterweidenthal nach 1911. Das Ge­bäude links am Rand (zwei Rundtore) ist die ehemalige Mühle“. Anm.: das Photo ist vom Handschuhskopf aufgenommen, das heißt von Westen auf das Oberdorf; die Mühle liegt also oberhalb des alten Dorfes, bachaufwärts an der Wieslauter

 

Literatur/Urkunden:

- Kiefer, F.: Hinterweidenthaler Mühle und ihre Besitzer; in: Pfälzische Heimatblätter 4 (1956), S. 96

- LA Speyer Best. B2 Nr. 956 3: „Die Mühle zu Hinterweidenthal. o. D.“

 

 

- Sägemühle May:

wurde 1900 gegründet 256.

 

 

- Sägemühle Schenck:

um 1858 neu errichtet. Bereits kurz nach danach kam es an Pfingsten 1865 zu einer großen Feuersbrunst in der Schenk'schen Säge­mühle 257. Angelegt 1558 mit einer 6pferdigen Dampfmaschine; wiederholt vergrößert, um 1900 waren 40 Sägmüller hier beschäftigt 258.

 

 

 

 

 

Hinzweiler:

VG Wolfstein, Lk Kusel, war pfalz-zweibrückisch im Oberamt Lichtenberg

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. F2 Nr. 146: Renten, Zinsen und Gerechtigkeiten der Herren bzw. Grafen Cratz von Scharfenstein im Eßweiler Thal so­wie in verschiedenen Orten am Glan, 1563, 1599-1601 (Abschrift von 1660) sowie 1745-1759, darunter Zinslisten von Hinzweiler

 

Mühlen:

- Kottenmühle, Kodenmühle, Kettenmühle:

gelegen auf einer Wüstung bei Hinzweiler nahe dem „Kodenhaus“ bzw. „Kottenhaus“, d.h. einem Leprosorium. Die nahe dabei gele­gene Mühle heißt im 20. Jh. „Kettenmühle“, aber 1740 „Kottenmühle“ 259.

 

1609 bei der Aufnahme der Mühlen im Eßweiler Tal wurde auch die “Kodenmühle“ zwischen Hinzweiler und Nerzweiler aufgenom­men. Deren Namen weist auf das frühere Leprosorium hin, das „Kottenhaus“ für die an Lepra (Aussatz) erkrankten Personen. 1609 war Velten Schleich der alleinige Inhaber 260.

 

Am 8.6.1738 wird bei der Taufe der Maria Catharina Reißach (Tochter von Theobald Reißach und Eva Catharina NN.) als Pate genannt der Johannes *Sieber, Müller zu Hintzweyler 261.

 

Peter *Horbacher, der spätere Müller im nahegelegenen Nerzweiler erhielt 1738 von der pfalz-zweibrückischen Verwaltung die Genehmi­gung „für eine Neue Mühle, wo die Kotten Mühle gestanden soll, aufzubauen, ... solches aber unter wegen gelaßen ...“, weil er im glei­chen Jahr 1738 die Nerzweiler Mühle von Christian Franck kaufen konnte 262.

 

Am 2.2.1740 wird als Pate im ref. KB Hinzweiler genannt der Philipp *Litzenberger, Müller zu Heintzweyler 263.

 

 

- Hinzweiler Mahlmühle:

heute Hauptstraße 37 Hinzweiler 264. Die Hinzweiler Mühle lag oben am Dorf und wurde 1609 mit den übrigen Mühlen des Eßweiler Ta­les durch die pfalz-zweibrückische Regierung „renoviert“.Neun Bauern hatten Anteil an der Mühle: Bastian Weiß, Daniel Weiß, Hans Klein, Jonas Klein, Anton Biel, Abraham Beck, Hans Groß, Jakob Krez und Hans Diel 265.

 

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie wie folgt be­schrieben 266: „Die Mahl­mühle zu Hinzweiler liegt am Talbach, von Oberweiler und Nerzweiler je ¼ Stunde entfernt. Ist noch nicht gar lang erbaut, hat zwei 13 Schuh hohe Wasserräder, welche 1 Mahl- und 1 Schälgang treiben. Der Mühlgraben vor der Mühle ist ca. 414 Schritt lang. Mahl­gäste aus Hin­zweiler (nicht gebannt) haben es bequem, denn die Mühle steht mitten im Ort. Erbbeständer ist Inspektor Gervi­nus, Sohn des ehemali­gen Oberschultheißen zu Hinzweiler. Pacht: 2 Ma. Korn und 1 fl 3 bz an Geld. Erbbestands­brief von 1661 und 2 Konfirmationsscheine vorhanden.“ Im Original heißt es: „Nachdeme mir zugekomene actis ist ein Erbbestands­brief de Ao 1661, nebst Confirmations Scheine de Ao 1721 et 1738 vorhanden. Die Erbbeständerin von dieser Mühlen ist gewesen Elisa, Charlotta Ger­vinin, Wittib von dem Herrn Ger­vino ehemahligen Oberschultheißen zu Hintzweiler, hat aber solche ihrem Sohn dem Herrn Inspek­tor *Gervinus nun mehro übergeben“. Der Kaufbrief stammt vom 26.1.1741 267.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 45 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Hintzweiler MahlMühl [hat] 2 Waßerräder welche einen Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt an Pfacht] 1 fl 3 bz an Geld, 2 Mltr Korn[;] das aus 24 famil. bestehend Dorff Hint­zweiler mahlet allhier.“ 268 Die Urkunde trägt seitlich den handschriftlichen Vermerk: „Vertauscht“ [im Selz-Hagenbacher Austausch von 1762].

 

Im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ wird am 7.6.1859 die freihändige Versteigerung der Mühle an­gekündigt: .. zu Hinzweiler ... läßt Nikolaus *Gros allda öffentlich versteigern: seine in dieser Gemeinde gelegene Mühle mit 2 Mahlgän­gen, Scheuer, Stallung... und wird mit der Mühle noch ein Bäckereigeschäft betrieben.“ 269.

 

 

- Ölmühle Hinzweiler:

1722 ist Johann Nickel Müller der „Ohligschlayer zu Hinzweyler“; im Kontraktenprotokoll des Eßweiler Tals heißt es am 13.7.1722: „Jo­hann Nickel Müller, jetziger Ohligschlayer zu Hinzweyler, und Anna Catharina seine Hausfraw haben erblich verkaufft, ahn Jo­hann Hen­rich Hertters Hausfraw Anna Eva, welche zu Friedelshausen alle Ihre von Ihrer Mutter ererbte liegende Güther ...“ 270.

 

 

- Schleifmühle:

im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie wie folgt beschrieben : „Sie stehet oben am Dorff Hintzweiler gegen Wolfstein zu, an der sogenanten Mühlwieß. Hat ein oberschlächtiges Waßerradt, welches vermittelst ei­nes Cammrads (Anm.: s. Kammrad) und Trillis ein Schleifstein treibet. Das Waßerradt hat ohngefehr 12 Sch: Höhe und die Waßer Leitung gehet hienauf biß an seine Clauß. Zu deren gantz alten Zeiten ist es eine Mahlmühle geweßen, nach der Gant [Anm.: = ge­richtliche Ver­steigerung] aber wurde von dem Herren *Gervino eine Ohligmüh­le drauß gemacht und nun mehro von Simon Peter *Lang wieder zu ei­ner Schleifmühlen aptiert worden. Das Gebaude ist in ein sehr schlechten Stand. ... Simon Peter Lang ist der Erb­beständer und legiti­miert sich mit einem Erbbestandsbrief vom 29. Julii 1744“. 271

 

 

 

 

 

Hirschenhäuser Mühle (Hirschhauser Mühle):

s. *Herrenhauser Mühle nördlich von Fohren-Linden

 

 

 

 

 

Hirschhorn:

OT von Untersulzbach, VG Otterbach, Lk Kaiserslautern; auf dem Ostufer der Lauter nördlich von Katzweiler; bei Hirschhorn mündet die von Westen kom­mende Mooslauter in die Lauter.

 

Mühlen:

- Hirschhorner Mühle:

liegt an an Mooslauter westlich von Hirschhorn, dem Dorf gegenüber auf der linken Lauterseite, aber im Bann von *Untersulzbach (Sulzbachtal). Die Mühle heißt 1828, 1837 „Bordmühle“, 1963 wurde ihr Namen amtlich als „Hirschhorner Bordenmühle“ festge­setzt. Sie wurde 1742 oder 1743 vom kurpfälzischen Forstmeister [Georg] Franz Glöckle (1696-1756) erbaut, begegnet in dem beim „Hirschhor­ner Hof“ genannten Kirchenbuch 1757 als „Bordt Mühl“ 272.

 

Die Existenz dieser Hirschhorner Mühle ist auf den damaligen Bau der Kreuznacher Saline zurückzuführen, wo im Salinental seit 1732 in einem aufwendigen Verfahren Salz produziert wurde. Hierbei wurde die schwach salzhaltige Sole durch Erhitzen verdampft, nachdem diese zunächst in einem ersten Arbeitsschritt in sog. Gradierhäusern im Verfahren der sog. Dorngradierung eingedickt wor­den war. Da­bei rieselte die Sole in einer Saline durch meterhohe Wände aus Schwarzdorn-Gestrüpp und wurde von Wind und Sonne konzentriert. Zum anschließenden Sieden der verdickten Sole war viel Brennholz erforderlich, welches über die Mooslauter u.a. von Hirschhorn nach Kreuznach geflößt wurde. Der erste Betreiber der Hirschhorner Bordenmühle war Johann Georg Herrhammer, dem der Sohn Urban Herrhammer/*Hörhammer als Erbpächter nachfolgte 273.

 

Im Zuge des Ausbaus der Saline in Kreuznach und zur Herstellung des dort erforderlichen Bau- und Brennholzes war die Errichtung ei­ner Sägemühle in der Nähe der Stadt Kaiserslautern [nämlich bei Hirschhorn] erforderlich. Außerdem mußte ein Fachmann gefun­den werden, der, vom Forstwesen her, die erforderlichen Erfahrungen mitbrachte. Die kurpfälzische Regierung betraute schließlich dem Holz­faktor und späteren Forstmeister, Georg Frantz *Glöckle 274.

 

Die für die Erbauung der neuen Sägemühle bei Hirschhorn ausgestellte Urkunde vom 2.5.1742 hat folgenden Wortlaut (: „Eß hat Chur­pfälz. Herr geheimbe rath uns Salinen general Direktor von Beust vor nöthig erachtet, zu behueff deß im Ober ambt Creuzenach am Sul­zer Hoff neu angelegt werden sollenden Sa­linen werks und derer besonders in aller hand gattungen erforderlichen Borthen eine neue Schneid oder Borth Mühle bey Hirsch horn an der lauther, auf die sogenante Moß lauther, Sulzbacher gemarkung, auffer­bauen zu laßen, mithin mir unterthänigst Bericht geben dieser Tagen die Commission dahin auffgetragen, daß ich nicht nur all das je­nige waß zu herstel­lung sothaner Schneidmühlen erfor­derlich auf herrschaftl. Kösten an schaffen, sondern deren fordersambste her­stellung besorgen solle. Gleich wie nun meines unterthä­nigsten Erachtens hierüber Ew. Churfürstl. Durchl. Hochlöbl. Hoff Cammer gnädigste Concession , höchst dieselbe, auch, als zum Churfürstl Salinen werkern erforderlich, hierinnen zu willfahren, gnädigst Kei­nen Anstant nehmen werden ... Ew. Churfürstl. Durchl. unterthänigst – Treu gehorsambster Glöckle holtz factor.“ In der Akte steht noch als „Nota: Anjetzo hat ob­gem[elte] Mühle in Besitz Georg Herhammer [Anm.: s. Johann Georg *Herhammer] Von Hirschhorn welchem auch erlaubt worden Zu der Bord Mühl ein walck mühl erbauen zu dörffen.“ 275

 

Gleich nach dem Bau der Hirschhorner Bordenmühle entstand die Streitfrage, ob diese Mühle „privatissime vor gnädigste Herr­schafft und auf deren Kösten getrieben oder allenfallß mehr ersagtem Glöckle unter sichern Conditionen in einen Erb- oder Temporal Bestand übergeben werden solle“. Mit Datum vom 22.10.1742 erfolgte der Beschluß der kurpfälzischen Hofkammer, „daß dießer und zumahlen zum besten der neu anlegenden Creutznacher Saline gereichender Bordt Mühlen bau gegen Jährlicher Entrichtung 3 fl ... zu verwilligen und darüber der erforderliche Concessionsschein auszufertigen wäre“ 276.

 

1748 war die Kreuznacher Saline fertiggestellt, womit die Hirschhorner Bordenmühle überflüssig geworden wäre. Dies ergibt sich auch aus einem Memmorial der „Hermannischen Societät“ vom 22.7.1748, in welchem diese hervorhebt, sie habe „mit den größten Kosten so wohl die bord mühl als den Salinen bau zu mercklichem Nutzen des Churhauses erbauet, bittet aber nunmehr die Regie­rung um Erlaub­nis gedachte in eine Mahl Mühl von zweyen Rädern verändern zu dörffen“. Gegen diesen Antrag legten, nach einem Bericht des Amts­kellers Heyler von Wolfstein vom 29.8.1748, die Dörfer Hirschhorn und Sulzbach Einspruch ein, da dieses Vorha­ben ihrem eigenen Nah­rungserwerb Schaden zufüge277. Am 12.10.1748 gibt Philipp Friedrich Hermanny [Anm. d. Verf.: er wird 1738 als kurpfälzischer Ober­commissarius in Neustadt genannt 278] der kurpfälzischen Hofkammer Kenntnis von einem Ver­trag den er mit Forstmeister Georg Franz *Glöckle über eine Bordenmühle im Elmsteiner Tal abgeschlossen hatte, und weist in die­sem Zu­sammenhang daraufhin, daß die Kreuz­nacher Salinensocietät die Bordenmühle Hirschhorn an Forstmeister Glöckle verkauft habe . Glöckle selbst bittet mit Schreiben vom 2.9.1749 die Hofkammer in Heidelberg um Genehmigung des Kaufs 279.

 

Forstmeister Glöckle verkaufte [? oder verpachtete ++++klären ++++] die Hirschhorner Bordenmühle an den Johann Georg *Herham­mer aus Neidenfels, den Sohn des Bordmüllers in Neidenfels, Urban *Hörhammer [Anm.: Glöckles Bruder, der Schultheiß in Neidenfels, Joseph Glöckle war mit Herhammers Schwester verheiratet). Am 27.7.1754 bittet Johann Georg Herhammer „Bord­schnitter bey Hirsch­horn“ die kurfürstliche Hofkammer um die Erlaubnis, eine kleine Leinwandwalkmühle einrichten zu dürfen, „da mit bord­schneiden nicht viel zu verdienen sei und zwar gegen 3 fl jährlicher Wasser recognition“ 280. In einem Schreiben vom 28.9.1754 weist Baron Brée vom Oberamt Kaiserslautern darauf hin, daß Hanß Georg Herhammer ihm berichtet habe, er könne we­gen Wassermangels niemals gleichzeit­ig eine Walkmühle mit der Bordenmühle betreiben und halte eine Recognition von 1fl 30 Xer angemessen. Diese Rege­lung wurde von der Hofkammer mit Verfügung vom 1.10.1754 angenommen 281.

 

Gleichzeitig mit Johann Georg Herhammer lebte auch dessen Sohn Rudolph Heerhammer (geb. 9.5.1736 ? Neidenfels - † ? ; °° mit Christina *Henn, Tochter von Johannes Henn, Schultheiß in Katzweiler). Rudolf Heerhammer ist zusammen mit seinem Vater auf der Bordmühle in Hirschhorn genannt 282.

 

Auf Johann Georg Herhammer folgte der Sohn Franz Josef *Herhammer als Bordmüller auf der Hirschhorner Bordmühle. (geb. 9.11.1738 Neidenfels - ++++ Bordmühle Hirschhorn; Bordmüller auf der Bordmühle Hirschhorn; Sohn des Bordmüllers in Hirsch­horn, Johann Georg *Herhammer und der Maria Barbara Fuder 283. °° am 11.1.1774 in Otterbach mit Maria Elisabetha Friauf (Früh­auf; geb. um 1748 - † 243.1798 Hirschhornermühle; Tochter von Andreas Frühauf, Gemeindsmann zu Hirschhorn und Christina Henn) 284.

 

Am 6.2.1800 wird der Sägmüller in Hirschhorn Johannes *Frey als Pate bei der Taufe des Johannes Rupp in Schallodenbach erwähnt 285.

 

Dessen Nachfolger als Müller auf der Hirschhorner Bordmühle ist der Sohn Franz Carl *Herhammer (geb. 15.3.1777 Hirschhorner Bord­mühle - † 5.9.1856 Hirschhorner Bordmühle; Müller auf der Bordmühle Hirschhorn; Sohn des Müllers auf der Hirschhorner Bordmühle, Franz Josef *Herhammer und der Maria Elisabeth Friauf (Frühauf) 286. °° Weilerbach 9.2.1798 mit Maria Magdalena Paul (geb. um 1779 Steinwenden - † 11.9.1856 Hirschhorner Mühle; Tochter von Nikolaus Paul(i), Schultheiß in Steinwenden und Catharina geb. Glaß 287) 288. Vater des Bordmüllers und Betriebsnachfolgers Franz *Hörhammer 289 und der Magdalena Hörhammer (°° am 19.7.1825 in Unter­sulzbach / Neckar mit Peter Jacob *Stephan [9.3.1792 Roßbacher Mühle/Wolfstein - 10.10.1841 Roßbacher Mühle], Müller auf der Roß­bacher Mühle bei Wolfstein 290). Franz Herhammer verkaufte am 12.5.1840 291 einen Acker bei der Hirschhorner Bordmühle.

 

Am 11.12.1845 übertrugen die Eheleute Franz Carl Herhammer und Maria Magdalena Paul durch notarielle Schenkung 23 Dezima­len Wiesenstücke, die an Wohnhaus und ihre Ölmühle (!) grenzten, um 520 Gulden an ihren Sohn Franz *Hörhammer, wobei sie sich den Nießbrauch vorbehielten 292. Klosters

 

Dieser Sohn Franz *Hörhammer übernahm als Betriebsnachfolger von seinen Eltern die Hirschhorner Bordmühle (geb, 1.7.1803 Hirsch­horner Bordenmühle - † 14.4.1884 Kaiserslautern; °° 15.5.1826 mit Maria Catharina Stephan (geb. 30.4.1807 Roßbacher Mühle bei Wolfstein - † 16.10.1861 Hirschhorner Bordmühle, Tochter 2. Ehe von Johann Jakob Stephan, Mahlmüller auf der Roßba­cher Mühle und Elisabeth geb. Müller) 293. Er übernahm die Mühle 1845 und betrieb neben der Bordenmühle auch eine Mahl- und Ölmühle betrieb 294.

 

Aus zwei erhaltenen Geschäftsbüchern ergibt sich, daß Franz Hörhammer sowohl eine Borden- als auch eine Mahl- und eine Ölmüh­le in Betrieb hatte 295.

 

Im Handels- und Adressbuch der Pfalz von 1864 wird als Handelsmüller auf der Hirschhornermühle in Untersulzbach genannt der Franz Hörhammer 296.

 

Nach dem Umschreibekataster, Grundbesitzstand des Heerhammer Franz von der Hirschhornermühle, bestand der Besitz Nr. 150 im Jahre 1879 aus 17 Tagewerk 38 Dezimalen = 5 ha 92 Ar 30 qm am Äckern. Der Kataster erwähnt für 1882 den Ab­gang dieses ganzen Besitzes 297.

 

2004 kaufte Anette Heger aus Eulenbis die ehemalige Mühle und betreibt hier eine Schönheitsfarm 298.

 

Literatur/Urkunden:

- Burghardt, Paul: Musik auf der Stummschen Orgel. Von der Mühlheimer Kirche zur Hirschhorner Mühle. [Betr. auch Johannes Za­charias Frank u. Nachkommen]. In: Pälzer Feierowend. 15, 1963, Nr. 9.

- „Die Rheinpfalz“ vom Samstag 25.8.1951: „Westpfälzische Mühlen stellen sich vor“

- Die Rheinpfalz/Pfälzische Volkszeitung vom 12.10.2001 oder 12.10.2011 +++Datum prüfen+++: „Holz aus 'Kaysers Lauterischer Wal­dung. Stimme alter Steine: Die Ge­schichte der Bordenmühle bei Hirschhorn ist eng mit der Kreuznacher Saline verbandelt.“

- Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehungen zur Kreuznacher Saline; in: Pfälzer Heimat 1981, S. 76-79

- Kirchner, Otto: Das Salinen- und Badewesen des Bades Kreuznach, Inaugural-Dissertation, Frankfurt/Main 1924, S. 18 ff.

- LA Speyer Best. A2 Best. 1177/1 „Hirschhorn, die dortige Bordmühle 1742-1759“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1640/ „Acta die von dem holz factoren Glöckle für gnädigste Herrschaft in behuf der new angelegte Saline am selzer hoff oberamts Kreuznach Errichtete bord mühl bei Sulzbach betr..“

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1640/6: Bordmühle Sulzbach 299 1742-1753

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1640/17: Johann Georg Herhammer von der Bordmühle bei Hirschhorn gegen die Gemeinde Sulzbach,

1753

 

 

 

 

 

Hirschthal:

VG Dahner Felsenland, Lk Südwestpfalz; liegt im Sauertal im südlichen Pfälzerwald, dem deutschen Teil des Wasgaus, direkt an der Grenze zu Frankreich; südlich von Schönau, auf französischer Seite schließt sich der Fleckensteiner Weiher an. Der Ort wurde im Jahr 1129 unter dem Namen „Hirzthal“ erstmals urkundlich erwähnt, als Gottfried von Fleckenstein den Ort zusammen mit Schönau dem Kloster St. Walburgis im Hagenauer Forst schenkte. Später fiel das Dorf bis Ende des 18. Jahrhunderts an das Herzogtum Pfalz-Zwei­brücken.

 

Mühlen:

- Hirschthaler Mühle:

um 1828 war der vormalige Müller von Schönau, Christian *Müller, als Müller in Hirschthal 300. 1836 ist Johann Heinrich *Walther der Mahlmüller in Hirschthal 301.

 

Abbildung:

- Gemälde von Willy Deutschmann: in: Geliebtes Pirmasens, Band 11, 1992, S. ++++klären ++++ 302

 

 

- Sägemühle zwischen Schönau und Hirschthal:

s. Schönau

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1312 3: „Sägemühle zwischen Schönau und Hirschthal, 1786-1787“

 

 

- Wappenschmiede Hirschthal:

Hammerschmied auf der Wappenschmiede war Joh. Joseph Friedrich (1774 - † nach 1835; °° I am 30.Fructidor 1801/02 mit Marie Magdalena Friedly [12.12.1774 Hirschthal - † 28.8.1818; T.v. Jacob Friedly und Magdalena Becheist)]; °° II 25.7.1819 mit Catharina Barbara Herrnmann [geb. 1794; T.v. Georg Hermann und Catharina Barbara Friedly]) 303.

 

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 6452: enthält Angaben über die Waffenschmiede in Hirschthal (1735) und die Hammerschmiede in Schönau (1696)

 

 

 

 

 

Hirstein / Saarland:

OT von Namborn; war pfalz-zweibrückisch; 1815 kam Hirstein als einziger heutiger Ortsteil von Namborn nicht zum Fürstentum Lichten­berg, sondern zum Großherzogtum Oldenburg 304. Der Ort gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, Amt Nohfelden im Oberamt Lich­tenberg.

 

Mühlen:

- Hirsteiner Mühle:

im Denombrement „des Amptes Lichtenberg und Nohfelden“ von 1704 ist in „Hirsten-Gelwiller“ genannt „Philibs Lauwer der Mül­ler“ 305.

 

Die Mühle wurde 1735 erwähnt; sie besaß 1 Wasserrad mit einem Mahlgang 306. Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zwei­brücken von 1756 wird die Hir­steiner Mühle, die zum pfalz-zweibrückischen Amt Nohfelden gehörte, wie folgt beschrieben: „Die Hirstei­ner Mühle [hat] 1 Wa­ßerrad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 8 bz an Geld, 4 Faß Korn, 4 Faß Habern. Die Geb­weiler und Hirsteiner sollen hier­her gebannt und können allhier 12 biß 15 Mahlgäste verseh werden.“ 307

 

 

 

 

 

Hochheim bei Worms:

heute Stadtteil von Worms; Hochheim schließt nordwestlich an die westliche Innenstadt von Worms an. Im Süden grenzt der Ort an die Pfrimm mit dem Pfrimmpark, offiziell Karl-Bittel-Park. Im Norden befindet sich der Wormser Hauptfriedhof Hochheimer Höhe. Im Osten grenzt Hochheim an den Stadtteil Neuhausen.


Das Hospital Neuhausen wurde 1729/30 vom Wormser Bischof Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg (1694-1732) in Form einer Stiftung ge­gründet und mit reichem Besitz ausgestattet. In einer Urkunde vom 22. August 1730 (Abt. 61 Nr. 112) kauft der Bischof für 12000 Gul­den das Hofgut und ehemalige Kloster Liebenau mit einer dazugehörigen Mühle und zahlreichen Besitzungen, um so den Bestand der Stiftung zu gewährleisten. Vor seinem Tod vermachte er einen großen Teil seines Vermögens der Stiftung, um das neu erbaute Hospital­gebäude zu vollenden, damit nun endlich auch die Pfründner einziehen konnten. Zu Beginn der französischen Zeit (1798), in der die Baulichkeiten zerstört wurden, erfolgte die Umwandlung in ein Zivilhospital, das mit anderen Hospitälern des Kantons Pfeddersheim ver­einigt wurde. Durch ein Dekret vom Jahre 1801 erlangte das Hospital Neuhausen seine Selbständigkeit und den Namen zurück. Als Sitz der Stiftung, deren Vorsitz der Bürgermeister von Horchheim inne hatte, wurde Horchheim bestimmt. Weiterhin wurden die 14 linksrhei­nischen Mitgliedsgemeinden festgelegt, deren Bürger von den Geldern profitierten und deren Gesandte die Verwaltungskommission bil­deten. Diese waren: Beindersheim, Bobenheim, Dirmstein, Hettenheim, Leidelheim (später Hettenleidelheim), Horchheim, Laumersheim, Mörsch, Neuhausen, Neuleiningen, Rheindürkheim, Roxheim, Weinsheim und Wiesoppenheim. Im Jahre 1855 wurde ein revidiertes Stifts­statut in Kraft gesetzt, das 1948 von einer neuen Satzung abgelöst wurde.Das frühere Spital existiert - unter der Aufsicht der Hospital­kommission auf Grundlage eines aus landwirtschaftlichen Flächen bestehenden Hospitalvermögens in 20 Ortsgemarkungen in und um Worms - als Stiftung bis heute fort 308.

 

 

Mühlen:

Der Mühlpfad führt von der Binger Straße, unterhalb der Bergkirche, nach Osten und markiert den Verlauf des alten Mühlbachs, an dem die Riesenmühle, die Dreihornmühle und die Liebenauer Mühle standen 309.

 

Südwestlich von Hochheim zweigt von der Pfrimm der durch Hochheim führende Mühlbach ab. Dieser wurde erst 1982 zugeschüttet 310.

 

Während des 30jährigen Kriegs lagerte das Regiment des Obristen von Waldmannshausen zwischen Hochheim und Neuhausen und leg­te 1621 eine militärische Situationskarte an, die erstmals eine Ansicht von Hochheim zeigte. Deutlich sichtbar sind hierin die Mühle und der Mühlbach, der Hochheim in zwei Teile trennte und über den zwei Brücken führten 311.

 

Die erste Hochheimer Parzellenkarte von 1836 zeigt den Mühlbach mit den drei Brücken über die Konventstraße, Tafelgasse und Binger Straße führen 312.

 

Am 5.4.1391 wird das Weistum über die Rechte des Stiftes Neuhausen an dem Bach Pfrimm errichtet. Hierzu kam es zu einer Zusam­menkunft der durch das Weistum betroffenen Personen, darunter „dominus Johannes de Cellis magister structure fluvii dy Pryme ac ...viri Adolff de Oppenheim magister molitorum ac scultetus dicti fluvii, Jacobus de Horgheim in molendini Hocheim, Hertel moli­tor in molendi­no dominorum Wormaciensis, Heilchin in Froschmolen in Pfeffelnkeim, Hen der Zeiszolffen son in molendino Engel­manni, Ecke in molen­dino monialium de Libenawe et Philippus in molendino dominorum Schonawensium, scabini dicti fluvii ...“ [Herr Johannes von Zell der Verantwortliche für den Zustand des Flusses Pfrimm, der Herr Adolph von Oppenheim der Verantwortli­che für die Mühlen und Schult­heiß des genannten Flusses, Jacob von Horchheim von der Hochheimer Mühle, Hertel der Müller auf der Herrenmühle Worms, Heilchin von der Froschmühle in Pfiffligheim, Hen der Sohn der Zeiszolffen von der Engelmann Mühle [in Hochheim], Ecke von der Mönchsmühle in Liebenau [Liebenauer Mühle in Hochheim] und Philippus von der Herrenmühle des Klo­sters Schönau, Ratsherren des Flusses …] 313.

 

Photo:

- Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 116 (Mühlbach) und S. 118 (Mühlbach im Schatten der Bergkirche)

 

Karte:

- Militärkarte des Regiments von Waldmannshausen von 1621: Während des 30jährigen Kriegs lagerte das Regiment des Obristen von Waldmannshausen zwischen Hochheim und Neuhausen und legte 1621 eine militärische Situationskarte an, die erstmals eine Ansicht von Hochheim zeigte. Deutlich sichtbar sind hierin die Mühle und der Mühlbach, der Hochheim in zwei Teile trennte und über den zwei Brücken führten 314.

- Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10 Worms, S. 219: Karte mit dem Verlauf des alten Mühlbachs, an dem die Riesenmühle, die Dreihornmühle und die Liebenauer Mühle standen

- Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 107 (Beckmann-Plan von 1913)

- Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 106 (erste Hochheimer Parzellenkarte von 1836)

 

 

- Denzenmühle:

im Verzeichnis der Ortschaften etc. im Großherzogtum Hessen vom September 1839 ist die Denzenmühle in Hochheim mit 7 Einwoh­nern aufgeführt 315.

 

 

- Dreihornmühle, Dreiherrn Mühle 316:

die Mühle lag am Mühlbach, der südwestlich von Hochheim von der Pfrimm abzweigt, zwischen Hochheim und Neuhausen, östlich der Froschmühle 317.

 

Im Frankenthaler Wochenblatt vom 9.5.1825 wird der freiwillige öffentliche der Verkauf der Mühle annonciert: „Die zu Hochheim, Kan­tons Pfeddersheim, eine Viertelstunde von Worms, gelegene sogenannten Drei-Horn-Mühle, mit zwei Mahlgängen, einem Schäl­gang, und dem laufenden Geschirr samt sehr geräumigen Wohn- und Oeconomie-Gebäuden, alles in dem besten Zustande; sodann ... Acker­feld ... ist zu verkaufen ...“. 318

 

Im Verzeichnis der Ortschaften etc. im Großherzogtum Hessen vom September 1839 ist die „Dreihornsmühle“ in Hochheim aufge­führt 319.

 

Peter Conrad (Sohn des Müllers auf der Liebenauer Mühle in Hochheim, Johann Jakob *Conrad) war Müller auf der Dreihornmühle in Hochheim; °° mit NN. Hellwig, Tochter des Hochheimer Bürgermeisters Philipp Hellwig 320.

 

Karte:

- Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 109 (die Umgebung von Worms, gezeichnet von Christian von Becht­hold, um 1840, hier als Dreiherrn Mühle benannt)

 

 

- Froschmühle / Fuchsmühle:

s. Riesenmühle

 

 

- Liebenauer Mühle, Klostermühle:

auch Knorrmühle 321; die Liebenauer Mühle war die Klostermühle des Klosters Liebenau, das im Osten der Hochheimer Gemar­kung, d.h. nahe an Wormser Gemarkung gelegen war. Allerdings heißt es mehrfach urkundlich, daß die Liebenauer Mühle zu Worms gelegen war, z.B. „die Engelmanns Mühle bei der Liebenauer Mühle zu Worms verkauft zu haben“ 322

 

Die Mühle lag an dem, südwestlich von Hochheim von der Pfrimm abzweigenden Mühlbach, am südwestlichen Dorfrand von Hochheim 323, oberhalb von der Engelmannsmühle.

 

Am 5.4.1391 wird das Weistum über die Rechte des Stiftes Neuhausen an dem Bach Pfrimm errichtet. Hierzu kam es zu einer Zusam­menkunft der durch das Weistum betroffenen Personen, darunter „dominus Johannes de Cellis magister structure fluvii dy Pryme ac ...viri Adolff de Oppenheim magister molitorum ac scultetus dicti fluvii, Jacobus de Horgheim in molendini Hocheim, Hertel moli­tor in molendi­no dominorum Wormaciensis, Heilchin in Froschmolen in Pfeffelnkeim, Hen der Zeiszolffen son in molendino Engel­manni, Ecke in molen­dino monialium de Libenawe et Philippus in molendino dominorum Schonawensium, scabini dicti fluvii ...“ [Herr Johannes von Zell der Verantwortliche für den Zustand des Flusses Pfrimm, der Herr Adolph von Oppenheim der Verantwortli­che für die Mühlen und Schult­heiß des genannten Flusses, Jacob von Horchheim von der Hochheimer Mühle, Hertel der Müller auf der Herrenmühle Worms, Heilchin von der Froschmühle in Pfiffligheim, Hen der Sohn der Zeiszolffen von der Engelmann Mühle, Ecke von der Mönchsmühle in Lie­benau [Liebenauer Mühle in Hochheim] und Philippus von der Herrenmühle des Klosters Schö­nau, Ratsherren des Flusses ...] 324.

 

Das Weben und Walken von Stoffen scheint ein nicht unerheblicher Erwerbszweig der Klöster gewesen zu sein; 1429 November 11 gewährte Pfalzgraf Ludwig III. dem Kloster Hochheim das Recht des freien Tuchverkaufs sowie die Freiheit, seine Tücher in der Walkmühle des Klosters in Hochheim ohne Widerspruch der Wormser Zünfte walken zu lassen 325. Das Kloster setzte seinen eigenen Müller in Hochheim ein, wie auch aus einem Vergleich (1406 März 19) zwischen dem Kloster und den Müllern an der Pfrimm hervorgeht, an dem auch der Müller der Liebenauer Mühle beteiligt war 326. Die Müller an der Pfrimm bildeten eine eigene Zunft, zu der u.a. auch die Mühlen der Klöster Liebenau und Hochheim sowie die des Domstifts und der Zisterzienser von Schönau zählten 327.

 

Am 2.4.1413 wird in einer Urkunde des Hochstifts Worms u.a. als Müllermeister benannt der Peter Lindheim (Lynthem) in der Liebenau­er Mühle 328

 

Die Liebenauer Mühle wird auch in Ortsbeschreibung am 17.12.1419 erwähnt. Am 17.12.1419 bekundet der Offizial des Probstes von St. Paul zu Worms, daß vor ihm im Gericht die Hebel, Witwe des Heinz Engelmann, Bürgerin zu Worms, dem Henne *Osthufer und dessen Ehefrau Getze gegen einen jährlichen Zins von 28 Malter Korn Wormser Maßes, eine Mühle zwischen der Herrenmühle [Domherrenmüh­le in Worms] und der Klostermühle Liebenau in Erbbestand gegeben haben 329.

 

Die Liebenauer Mühle wird auch in Ortsbeschreibung am 29.4.1469 erwähnt. Am 29.4.1469 bekundet Nicklaus Mergentheimer, Ratsherr zu Worms, Schultheiß der Dörfer Hochheim und Pfiffligheim, daß vor ihm und den Hübnern im Gericht, der Henn Reder von Pfedders­heim und dessen Ehefrau Else vom Ritter Wolf Kämmerer von Dalberg die Mühle zwischen der Domherrenmühle und der Liebenauer Mühle bei Worms [d.h. der Engelmannsmühle] gegen einen jährlichen Zins von 48 Malter Korn Wormser Maß in Erbbestand genommen haben 330.

 

Am 11.2.1505 bewilligen Dechant und Kapitel des Stiftes St. Cyriakus zu Neuhausen bei Worms und die Müller auf der Pfrimm der Elisa­beth „Salwinterin“, Priorin des Klosters St. Agnes zu Liebenau [bei Worms], selbst auf Lebenszeit die Mühle durch einen nicht zünftigen Müller betreiben zu lassen, da das Kloster keinen zünftigen Müller zum Betrieb der neu errichteten Mühle auf der Pfrimm erhalten konn­te 331.

 

In einer Urkunde vom 22.8.1730 332 kaufte der Wormser Bischof Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg zur Ausstattung des von ihm gestifte­ten Hospitals Neuhausen in Horchheim für 12000 Gulden das Hofgut und das ehemalige Kloster Liebenau mit der dazugehörigen Mühle, um so den Bestand seiner Stiftung zu gewährleisten 333.

 

Johannes Knorr (ref.; 29.9.1739 Hochheim - † 7.6.1807; °° I 4.10.1761 in Hochheim mit Maria Magdalena Weiß [ref.; 13.7.1736 Hoch­heim - † 9.8.1778 Hochheim]; °° II 8.2.1780 in Marnheim mit Maria Sophia Armknecht [9.11.1756 Marnheim - † +/- 31.10.1828 Worms; Enkelin des Schmiedemeisters und Gerichtsverwandten in Marnheim Joh. Adam Armknecht und der Anna Christina Kenner]) war Gerichtsmann, Kirchenvorsteher, kurpf. Einnehmer und Besitzer der Kloster- u. Knorrmühle 334.

 

Ende des 18. Jh. war Johann Jacob *Conrad der Eigentümer der Liebenauer Mühle 335. °° 1800 mit Christina Gisbert (Tochter des aus Gundheim stammenden Bäckers Joseph Gisbert und der Maria Elisabetha Lorenzen); Conrad betrieb ab 1806 die Liebenauer Mühle, die er 1820 ersteigerte. Aus der Ehe gingen die Söhne Georg Conrad (Müller auf der Schleifmühle in Neuhausen), Peter Con­rad (Müller auf der Dreihornmühle; °° mit NN. Hellwig, Tochter des Hochheimer Bürgermeisters Philipp Hellwig) und der Johannes Conrad (Müller und Betriebsnachfolger auf der Liebenauer Mühle) 336.

 

Karte:

- Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 107 (Beckmann-Plan von 1913)

 

Photo:

- Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 118 (das mächtige Wasserrad der Klostermühle)

 

 

- Riesenmühle, Riesenmühle, Schach'sche Mühle, Froschmühle, Engelmühle:

heute Anwesen „Am Mühlpfad 6“; die ehemalige Riesenmühle oder Schach'sche Mühle ist heute weitgehend abgegangen. In der Pforte des heutigen Anwesens ist eingemauert ein Schlußstein mit Mühlrad, bez. „MK 1747“, der von der ehemaligen Stiftsmühle stammt 337. 1364 lag die Riesenmühle „nydewendig des des dorffes zu Hoch­eim 338.

 

Die in der französischen Militärkarte von A. de Regemontes von 1735 eingezeichnete 'Forchsmühl' lag westlich von Neuhausen in Rich­tung auf Hochheim 339, westlich der Dreiherrn-Mühle 340.

 

Die Riesenmühle (jeweils nach Besitzern auch Frosch-, Engel-, Eberhardt-, Boller oder Schach'sche Mühle genannt) war ehemals wie alle vier Hochheimer Mühlen in Kirchenbesitz 341. Bei Boos 342 als Froschmühle bezeichnet, bei Fabry 343 als Fuchsmühle bezeichnet.

Am 11.7.1364 wird vor dem Schultheißengericht zu Worms den Vertretern des Domstifts das Recht des Domstifts u.a. auf der Resen­mühle in Hochheim zugesprochen 344.

 

Am 5.4.1391 wird das Weistum über die Rechte des Stiftes Neuhausen an dem Bach Pfrimm errichtet. Hierzu kam es zu einer Zusam­menkunft der durch das Weistum betroffenen Personen, darunter „dominus Johannes de Cellis magister structure fluvii dy Pryme ac ...viri Adolff de Oppenheim magister molitorum ac scultetus dicti fluvii, Jacobus de Horgheim in molendini Hocheim, Hertel moli­tor in molendi­no dominorum Wormaciensis, Heilchin in Froschmolen in Pfeffelnkeim, Hen der Zeiszolffen son in molendino Engel­manni, Ecke in molen­dino monialium de Libenawe et Philippus in molendino dominorum Schonawensium, scabini dicti fluvii ...“ 345 [Herr Johannes von Zell der Verantwortliche für den Zustand des Flus­ses Pfrimm, der Herr Adolph von Oppenheim der Verant­wortliche für die Mühlen und Schultheiß des genannten Flusses, Jacob von Horchheim von der Hochheimer Mühle, Hertel der Müller auf der Herrenmühle Worms, Heilchin von der Froschmühle in Pfifflig­heim, Hen der Sohn der Zeiszolffen von der Engelmann Mühle [in Hochheim], Ecke von der Mönchsmühle in Liebenau [Liebenauer Mühle in Hochheim] und Philippus von der Herrenmühle des Klosters Schönau, Ratsherren des Flusses ….].

 

Am 2.4.1413 wird in einer Urkunde des Hochstifts Worms u.a. als Müllermeister benannt der „Anthis in der Riesen mühle“ zu Hoch­heim 346.

 

Der Schlußstein am Gebäude der Riesenmühle trägt die Jahreszahl 1747.

 

1891 wurde, da die Wasserkraft höchstens bei 8 PS lag, ein Dampfkessel benötigt. So erhielt die Wassermühle damals einen Fabrik­schornstein. 1918 erfolgte die Umstellung auf Elektrobetrieb. In vier Mahlgängen wurde für Futterzwecke Getreide und Erdnußschalen geschrotet. 1953 brannte die Mühle zum Teil ab und wurde schließlich 1962 an das Martinsstift verkauft, das hier sein neues Kranken­haus plante. Als es nicht zum Bau kam, gelangte das Gelände an die „Rheinmöve“ Worms, bis es schließlich parzelliert als Baugelände verkauft wurde 347.

 

Die Schach'sche Mühle lag außerhalb des Dorfes frei in Feldern und Wiesen. In den 1980er Jahren entstand hier ein Neubaugebiet so­wie 1975 ein Bildungszentrum 348.

 

Karte:

- Militärkarte des Regiments von Waldmannshausen von 1621: Während des 30jährigen Kriegs lagerte das Regiment des Obristen von Waldmannshausen zwischen Hochheim und Neuhausen und legte 1621 eine militärische Situationskarte an, die erstmals eine Ansicht von Hochheim zeigte. Deutlich sichtbar sind hierin die Mühle und der Mühlbach, der Hochheim in zwei Teile trennte und über den zwei Brücken führten 349.

- Französische Militärkarte von A. de Regemontes von 1735, abgedruckt bei Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 107, dort als 'Forchsmühl' bezeichnet

 

Photo:

- Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10: Worms, S. 22: ehemalige Riesenmühle: Türsturz mit Mühlrad und Jahreszahl 1747 stammend von der ehemaligen Stiftsmühle

- Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 119 (Schach'sche Mühle um 1891 mit Fabrikschornstein)

- Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 112 (Schach'sche Mühle)

 

Urkunden/Literatur:

- Stadtarchiv Worms Best 005 Nr. 04037: enthält u.a. eine ausführliche Beschreibung der Schrotmühle Schach, 1923-1932

 

 

- Stiftsmühle:

in Ortsmitte gelegen 350, heute Anwesen Keimstraße 5, etwas ab­seits westlich der Straße gelegen 351. Die Lage der ehemaligen Müh­le zeigt, daß der ursprüngliche Mühlbach erheblich nach Süden verlagert worden ist.

 

1413 erbaut, Wiederaufbau 1717, 1894 kaputt saniert, im Erdgeschoß Teile des barocken Gebäudes, aus Bruchsteinmauerwerk. Dort In­schriftentafel vom Wiederaufbau 1717 durch den kurpfälzischen Hochheimer Amtsoberfauthen und Schaffner Johann Hermann Otto er­halten 352.

 

Am 2.4.1413 wird in einer Urkunde des Hochstifts Worms u.a. als Müllermeister benannt der Jeckel Müller zu Hochheim 353.

 

Photo:

- Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10: Worms, S. 22: Inschriftentafel an der ehemaligen Stiftskirche

 

 

- Walkmühle:

gehörte dem Kloster Himmelskron in Horchheim 354.

 

Um 1388 schloß das Kloster Himmelskron wie auch der benachbarte Liebenauer Konvent mit der Wormser Weberzunft einen Vertrag ab. Den Nonnen gewährte 1429 355 Pfalzgraf Ludwig III. Zudem das Recht zu Walken, selbstgefertigte Tücher in Worms, Speyer und Mainz färben zu lassen, vor allem aber ihre Produkte ungehindert von den Wormser Zünften in der Stadt Worms zu verkaufen. Weben und Walken war ein nicht unerheblicher Erwerbszweig des Klosters 356.

 

 

- Walkmühle des Klosters Hochheim:

Das Weben und Walken von Stoffen scheint ein nicht unerheblicher Erwerbszweig der Klöster gewesen zu sein; 1429 November 11 gewährte Pfalzgraf Ludwig III. dem Kloster Hochheim das Recht des freien Tuchverkaufs sowie die Freiheit, seine Tücher in der Walkmühle des Klosters in Hochheim ohne Widerspruch der Wormser Zünfte walken zu lassen 357. Das Kloster setzte seinen eigenen Müller in Hochheim ein, wie auch aus einem Vergleich (1406 März 19) zwischen dem Kloster und den Müllern an der Pfrimm hervorgeht, an dem auch der Müller der Liebenauer Mühle beteiligt war 358. Die Müller an der Pfrimm bildeten eine eigene Zunft, zu der u.a. auch die Mühlen der Klöster Liebenau und Hochheim sowie die des Domstifts und der Zisterzienser von Schönau zählten 359.

 

 

 

 

 

 

Hochspeyer:

VG Hochspeyer, Lk Kaiserslautern; war ein gemeinschaftlicher Ort (Kondominium) zwischen Kurpfalz, Leiningen und von Wall­brunn; ab 1416 hat Hochspeyer vier Herren: 3/6 Leiningen-Altleiningen (später Leiningen-Westerburg), 1/6 Leiningen-Hardenburg, 1/6 Nassau-Saarbrücken und 1/6 Steb von Inseltheim (Einselthum, später deren Erben, die von Waldbrunn). 1680 tritt Leiningen-We­sterburg seine Hälfte von Hochspeyer an Leiningen-Hardenburg ab, das nun 4/6 des Dorfes innehat; 1706 erwirbt Kurpfalz durch Tausch das nassaui­sche Sechstel und übt gegen den Willen der beiden anderen Ortsherren hoheitliche Rechte aus 360.

 

Der ursprünglich leiningische Ort Hochspeyer wurde 1416 vierherrig. Damals verkauften Graf Johann von Leiningen-Rixingen und seine Frau Else von Lützelstein das Schloß und Dorf Frankenstein, ihren Teil – an Hochspeyer, die Hälfte der Dörfer Albisheim an der Pfrimm, Rittersheim, Morschheim und Orbis für 5000 Gulden an Graf Emich VI. von Leiningen-Hartenburg, Graf Philipp I. von Nassau-Saar­brücken und an den Ritter Dieter Steb von Inseltheim (Einselthum) 361. Von den drei Käufern besaß somit jeder ein Sechstel des Dorfes. Die vom Verkauf nicht betroffene Hälfte gehörte bereits seit 1317 der Linie Leiningen-Dachsburg mit Sitz in Altleiningen 362. Mit dem Tod des Landgrafen Hesso trat ein Wechsel: Die neue Linie Leiningen-Westerburg übernahm das Erbe von Leiningen-Dachsburg 363. Um 1550/151 gab es noch einen Wechsel, als der Besitz der Steben von Inseltheim an die Junker von Wallbrunn von der Linie Partenheim überging 364. Das vierherrige Kondominium bestand bis über den 30jährigen Krieg hinaus.

 

Literatur:

- Neumer, Franz: Hochspeyerer Untertanen zwischen 1577 und 1627; in: Pfälz.-rhein. Familienkunde 1981; S. 513-525

 

 

Mühlen:

Die erste Hochspeyerer Mühle lag wohl nicht an der späteren im sog. Mühlhof. In der Grenzbeschreibung des Münchhofs in Hochs­peyer von 1217 findet sich der Ausdruck Mulenburnen d.h. Mühlenborn; damit ist eine Quelle bezeichnet, die 100 m östlich des Bahn­hofs in einer Dohle zutage tritt; hier lag auch einmal der Mühlenteich. Beide Bezeichnungen weisen darauf hin, daß die erste Mühle hier stand. Wann sie verlegt wurde, ist unbekannt.

 

Auch im Weistum von 1489 wird die Mühle genannt 365.

 

 

- Hochspeyerer Mühle:

in den Einwohnerverzeichnissen zwischen 1577 und 1627 ist kein Müller in Hochspeyer genannt 366; die Bewohner haben wohl auswärts mahlen müssen. Es ist zu vermuten, daß Hochspeyer jahrhundertelang ohne Mühle war; aus den überlieferten Urkunden ist ersichtlich, daß die Hochspeyerer Bauern ihre Frucht zur nahen *Entersweilermühle, zur Papiermühle in Kaiserslautern oder zur Diemersteiner Müh­le zum Mahlen brachten. 1673 beschwerte sich die Gemeinde über den hohen Zoll, der in Lautern und Diemerstein gefordert werde 367.

 

Erst nachdem Leiningen-Hardenburg die Mehrheit im Dorf erlangt hatte, verfügten die Grafen auch über ausreichenden Grundbesitz, insbesondere die Brühlwiese, ein Viele Morgen umfassendes Wiesengelände zwischen dem Springweiher und der heutigen Wiesenstraß­e, und damit über den geeigneten Platz zur Errichtung der Mühle. Durch den Heimfall herrenloser Güter in dem durch den 30­jährigen Krieg weitgehend entvölkerten Ort, konnten die Grafen ihre Neugründung mit insgesamt 63 1/2 Morgen Land ausstatten. unter diesen günstigen Umständen schuf Graf Friedrich Emich von Leiningen-Hartenburg zwischen 1680 und 1700 den Mühlhof. Er umfaßte “Unseren eigentümlichen Hof und dazugehörige Gärten, Äcker, Wiesen und Weidestücke zu Hochspeyer, nichts davon aus­genommen, samt der darauf erbauten Mahlmühle” 368.

 

Die früheste urkundliche Erwähnung des Mühlhofs datiert von 1710. Am 8.12.1710 wurde der Mühlhof an den um 1683 geborenen Ja­cob Barth +++prüfen: dieser lebte noch 1720 in Münchweiler/Alsenz; arg. ex. Taufdatum des Sohnes Johann Peter Barth+++, hochgräflich leiningischer Hofmann und Müller in Hochspeyer, durch Erbbestandsbrief vergeben; vorher befand sich der Hof eine zeitlang im Temporalbestand. Wahrscheinlich ist die Mühle nach den Beschwerden der Einwohner durch den Grafen von Leiningen-Hartenburg errichtet worden, der seit 1680 insgesamt 4/6 des Dorfes besaß 369. Der Erbbestand an Jacob Barth wurde 1723 erneuert mit dem Regierungsantritt des Grafen Friedrich Magnus von Leiningen-Harten­burg (err.). Die Mühle lag auf dem Ge­lände des sog. Mühl­hofs Erbbestandsbriefe von 1710, 1723, 1776 wurden ausgestellt durch den Grafen von Leiningen-Hardenburg 370; ursprünglich bildete Hof und Mühle eine Einheit; dabei blieb es solange Hofgut und Mühle den Mitgliedern der Familie Barth zufiel; nach dem Tod des Jakob Barth († 5.7.1749 beerd. im Alter von 66 Jahren) folgten sein ältester Sohn Peter *Barth (°° mit Mar­garethe Elisabeth, auch Katharina *Schramm) und dessen jüngerer Bruder Johann Heinrich (1) *Barth, der den Bauernhof übernahm; ein Erbbestandsbrief wurde nicht erteilt, es fand vielmehr eine interne Realteilung in der Familie statt. das änderte sich erst mit dem Tod des Peter *Barth; dieser starb bereits im Januar 1750 im Alter von nur 30 Jahren und wurde am 19.1.1750 in Hochspeyer beer­digt. Auch die drei Kinder aus der Ehe starben noch im Frühjahr 1750; übrig blieb aus der Familie des Peter Barth allein seine junge Witwe Margarethe Elisabeth, auch Kathari­na *Schramm; diese beerbte ihren Mann mit dessen Anteil am gesamten Erbbestand; sie heiratete bereits am 30.6.1750 in Hochspeyer den Johann Peter *Henrich (auch Heinrich), der bis 1.11.1793 als Müllermeister in Hochspeyer erscheint. Durch diese Einheirat von 1750 wurde Johann Peter *Henrich Müller auf der Hochspeyerer Mühle; es kam jetzt zu erheblichen Differenzen mit dem Mitbesitzer Jo­hann Heinrich (1) *Barth, dem Hofbauern auf dem Mühlhof, die ihren Aus­gang in der Bewässerung der Wiesen zwischen Mühle und Springweiher nahmen; der Hofbauer verwendete Wasser aus dem Mühlen­graben zur Bewässerung der Wiesen, wodurch der Müller Henrich sich im Betriebe seiner Mühle beeinträchtigt sah. Da der Konflikt innerhalb der Familie nicht gelöst werden konnte, wandte sich der Müller Johann Peter *Henrich zunächst an die Leiningische Regie­rung, deren Behörden ihn wahr­scheinlich nicht zufriedenstellten; so erhob er schließlich Klage vor dem kurpfälzischen Appellations­gericht Mannheim; dieses war an sich nicht zuständig, da die Mühle zum Grafschaft Leiningen-Hartenburg gehörte, und damit das Leininger Gericht zuständig ge­wesen wäre. Nach jahrelangem Prozeßverfah­ren, bei dem die Zuständigkeit und auch die Hoheitsfrage zwischen Leiningen und Kur­pfalz die zentrale Rolle spielte, scheint sich Leinin­gen mit seiner Auffassung gegenüber Kurpfalz durch­gesetzt zu haben, denn 1776 endete der Prozeß zwischen dem Müller Johann Peter *Heinrich und seinem Schwager dem Hofbestän­der Johann Heinrich (1) Barth mit einem Vergleich., auf dessen Basis der Erbbestands­brief 1776 bestellt wurde 371.

 

In der Französischen Revolution fiel der Besitz als herrschaftliches Gut an den Französischen Staat; die Beständer hatten zunächst die Erbpacht an die Französische Republik zu zahlen; das Eigentum wurde schließlich versteigert 372 und fiel an Alexander Jacomin de Male­spine aus Zweibrücken 373.

 

1818/19 kam es zur Veräußerung des Mühlweihers in Hochspeyer 374.

 

Die auf dem Mühlhof und Gut lastende Erbpacht wurde am 16.1.1831 mit 1900 fl durch den Müller Johann Heinrich Henrich abgelöst 375. Auf Johann Peter Henrich und den Mit-Erbbeständer und Hofbauern Johann Heinrich (1) *Barth und folg­ten die Söhne Johann Georg Henrich und Jo­hann Heinrich (2) Barth († 18.4.1813 Hochspeyer); 1815 erhielt Johann Heinrich Henrich den Besitz von seinen Eltern (Johann Ge­org Henrich und Elisabeth Eicher) übertragen 376.

 

Reihenfolge der Müller:

- 1710/5.7.1749 Jakob *Barth († 5.7.1749)

- 5.7.1749/30.6.1750 Margarethe Elisabeth, auch Katharina *Schramm; diese beerbte ihren Mann mit dessen Anteil am gesamten Erb­bestand; sie heiratete bereits am 30.6.1750 in Hochspeyer den Johann Peter *Henrich (auch Heinrich)

- 30.6.1750/1.11.1793 Johann Peter *Henrich

- 1.11.1793/18.4.1813 Johann Heinrich (2) Barth und

- 1.11.1793 Johann Georg Henrich

- 11.12.1815 Johann Heinrich Henrich

 

Literatur/Urkunden:

- Karch, Philipp: Mühlen im Hochspeyertal, in: Pfälzer Heimat 1970, S. 90

- Ludt, Wilhelm: Von der Hochspeyerer Mühle; in: Nordpfälzer Geschichtsverein, 1967, 84-90

- Seeh, Leopold: Die Gräflich Leininger'sche Mühle im Mühlhof zu Hochspeyer; in: Der 7. Tag (Pfalz. Volksztg). 1930. Nr. 15., 1930

 

 

 

 

 

Hochstadt bei Landau:

s. *Niederhochstadt, *Oberhochstadt

 

 

 

 

 

Hochstätten:

VG Bad Münster am Stein, Lk Kreuznach, bis 1969 Lk Rockenhausen 377.

 

Das Dorf wurde politisch maßgeblich von den Wild- und Rheingrafen bestimmt; Einführung der Reformation nach 1555, Konfession lu­therisch; Kirchenbücher ab 1690 378. Durch Tausch 1553 von der Herrschaft Reipoltskirchen an die Rheingrafen von Grumbach ge­langt, und bei der Teilung dieses gräflichen Hauses in die Linien Grumbach und Rheingrafenstein 1699 dem älteren Bruder, Leopold Philipp Wilhelm von Grumbach zugefallen, kam Hochstätten durch weiteren Tausch 1755 (im Zuge des Homburger Austauschs) vom Grafen Karl Walram von Grumbach an Pfalz-Zweibrücken und schließlich durch den Selz-Hagenbacher Austausch 1768 an Kurpfalz 379.

 

Mühlen:

1366 gehörte Hochstätten den Herren Hohenfels und Reipoltskirchen. Diese verkauften am 14.8.1366 ihr Dorf samt Gericht, Wasser, Weide, Mühlen, Backhaus u.a. an den Ritter Dietze von Wachenheim. Die Mühle zahlte damals eine Pacht von 5 Pfund Heller 380.

 

Im Weistum für Hochstätten von 1543 wird in § 7 der Mühlenbann angeordnet 381.

 

- Mahl- und Ölmühle Hochstätten, Mühle im Dorf:

die Mühle lag „in dem Dorf Hochstetten“ 382 an der Alsenz gelegen; die Mühle war Bannmühle, wie sich aus der Beschwerde des Müllers Steffen Michel vom 27.9.1614 ergibt: „... mei­ner Mühle zu Hochstetten, so ein Bann Mühlen ...“ 383, bzw. die „ober Mill au­ßerhalb des Orths“ 384.

 

Am 27.9.1614 beschwert sich der Müller zu Hochstätten Steffan Michell bei der rheingräflich-steinischen Regierung darüber, daß der Schultheiß zu Hochstätten, Velten Schneider, unter Bruch des Mühlenbannrechts, Frucht in die Mühle nach Altenbaumberg gebracht hat 385. Steffan Michell führt in seinem Schrei­ben vom 27.9.1614 weiter aus, er bewirtschafte die Bannmühle nun drei Jahre, die umliegen­den Müller würden ihm aber ständig „in den Bann“ fahren, daher könne er trotz seines Fleißes die Pacht nicht aufbringen, es reiche nicht einmal für den Unterhalt seiner Fa­milie und des Gesindes. Obwohl er nun das Recht erhalten habe, den auswärtigen Mül­lern bei Verlet­zung seines Bannrechts Frucht und Esel abzunehmen, um diese dann dem Schultheißen zu übereignen, habe er feststel­len müs­sen, daß „der hiesige Schultheiß Va­lentin Schneider höchst persönlich dem Müller zu Altenbamberg Frucht in die Mühle ge­fahren hat und mir (ihm) begegnet ist.“ Er fährt fort: „Als ich ihm Frucht und Esel abgenommen und in seine Behausung zurückge­führt, haben der Schult­heiß und seine Haus­frau mich nicht allein mit allerhand Schmähworten zum höchsten angetastet, sie sind auch mit einer ei­sernen Zange über mich herge­fallen, sie haben mich geschlagen und verwundet. Dies gebührt einem Diener der Obrigkeit nicht. Des­halb muß ich ge­gen ihn Öffent­lich Klage wegen Gewalttätigkeit erheben.“ 386.

 

In einem Aktenvermerk vom 18.10.1619 heißt es: „... ist mit Elias *Weinßheimer, weillen Jetziger Zeit in der Bann Mühlen bey Hochstet­ten, ahn der Alsenz gelegen, Rheingräflich Steinischer Obrickeit nach folgender Weiße verabschitt, nehmlich, daß er und sei­ne erben, solange sie gedachte mühl in henden haben werden, ... [eine] Pfacht ...gutt gesunder Frucht, ... gutt, uff Michely lieffern schultig sein sollen ... 387. Auf der Rückseite der Urkunde befindet sich der Vermerk: „Be­richt Wie man mit dem Hochstetter Müller gehandlen, den 18. novembris anno 1625“ 388.

 

Am 18.8.1707 heiratet in Jeckenbach der Müller Johannes Si(e)ber (Sohn des † Müllers zu Hochstätten u. Dhaun *Johannes Sieber) die Müllerstochter Maria Christina Barth (T.d. Des Müllers zu Jeckenbach, Henrich Barth) 389.

 

In einem jüngeren Aktenvermerk (vom 28.2.1765) heißt es: „Kauff dieser Mühl bey Hochstetten an der Alsentz gelegen, so eine Bann­mühl vor gdcht: Dorf ist, hat in älteren Zeiten ein Erbpfacht von 6 Mltr Kreuznacher Maaßung gehabet, welche vermög accords und brieffs von 18ten gbris 1625 wegen der Schweinsmastung um 3 Mltr Korn erhöht ...“ 390.

 

1653 hat Heinrich *Grimm die Mühle zu Hochstätten mit Genehmigung des Grafen zu Salm und Kyrburg und Rheingrafen zu Stein „ge­kauft“ und einen Erbbestandsbrief erhalten (Anmerkung im Kaufbrief seines Sohnes Johannes Grimm vom 14.10bris 1684 391). Henrich Grimm kaufte die Mühle 1653, als diese „noch mehrenteils wüst und ungebaut gestanden, um 107 fl von Rheingraf Adolf 392.

 

Auch 1663 ist Heinrich *Grimm der Müller auf der Bannmühle Hochstätten. Mit einem Schreiben vom 14.7bris 1663 wenden sich Schultheiß und Gericht Hochstätten an die rheingräfliche Verwaltung und teilen mit, „... daß vor uns erschienen Heinrich Grimm Müller alhir, und uns gebeten, weil er noch ein Ziemliches an rückständigem Pfacht gnädi­ger Herrschaft schuldig, welchen er diß Jahr zu liefern versprochen, das große Gewässer ihme aber an seiner Mühlen Scheuer, undt darin liegenden Fruchten, so mitt dem Wasser weg gefah­ren, großen Schaden zugefüget ...“. Wie sich aus der gleichen Urkunde er­gibt, ereignete sich das Hochwasser am 18.8.1663 393.

 

Auf Heinrich Grimm folgt dessen Sohn, Johannes *Grimm († vor 1706), der in einem rheingräflichen Konfirmationsschein vom 24.10.1684 als Müller und Erbbeständer erwähnt ist und die Mühle aus dem Erbe seines Vaters übernommen hatte 394. Am 12.12.1695 heißt es in einem Schreiben des Schultheiß von Hochstätten: „Überbringer dießes der Müller von Hochstetten, hat bey gnd. Herrschaft umb etliche Stamm Holtz auß dem Herrschftl: Waldt für einen Wellbaum und zu einem Dach unterth: angesucht ...“ 395.

 

Nach dem Tod des Müllers Johannes Grimm († vor 1706) wurde die Mühle von dem Administrationsmüller und „zeitlichen Bestän­der“ Johannes Jacob *Steinert während der Grimm'schen Erbauseinandersetzung auf Anordnung der rheingräflichen Verwaltung ge­führt 396.

 

Am 7.7.1720 war „Johann Adam Knecht, Müller zu Hochstät­ten auf der Alsenz“ Pate bei der Taufe des Johann Adam Engelhart (geb. 5.7.1720 Alzey), Sohn des „Johann Georg Engelhart, Rechenmüller und Ehefrau Anna Clara“ 397.

 

In einem Schreiben der wild- und rheingräflichen Verwaltung zu Grumbach vom 20.2.1722 betreffend einen Vergleich zwischen dem Müller auf der Mahlmühle zu Hochstätten, Johann Adam Knecht und seinem Sohn Johann Philipp Knecht heißt es: „Nachdem sich aus der mit dem Johann Adam Knechten von Hochstetten, an der Alsentz, und dessen Sohn Johann Philipps Knechten Vor hiesigem Ober­schultheiß zu Alsentz ... gehaltener Abrechnung ergeben, daß obgedachter Johann Adam Knecht seinem Sohn sowohl an übernomme­nen Schulden, alß würklich außgezahlter Gulden allschon Vor der sein Johann Philipps Knechten Hauß Frauen Anna Cathari­na wegen ih­rer eingebrachten Gelder über 1044 fl 18 alb auff die Mühle zu Hochstetten durch einen unterm 13 Septemb: 1723 ergan­genen Ambts gegebener Versicherung, so viel übernomen und zahlt daß gedh: Philips Knechten und seine Frau Anna Catharina wei­len sie ein und an­der Posten allzu hoch angerechnet glaubten, dahin erbotten woheren Ihr respe Vatter und Schwieger Vatter, Ihme zur Bestreitung der in hiesigem Ambt Grumbach[für] vierhundert zwantzig Gulden erkauften ohnweit Ilgesheim gelegenen Wolfs Mühle ....“ 398.

 

Der Müller Johann Adam Knecht hatte die Mühle in Hochstätten seinem anderen Sohn Johann Georg Knecht für 1000 fl übergeben, wo­bei es zum Streit zwischen Vater und Sohn gekommen sein muß. Hierzu berichtet der herrschaftliche Gerichtsschreiber zu Grum­bach, Hans Adam Bengel am 28.3.1735 von einem vergeblichen Versuch, den Zwist zwischen Vater und Sohn beizulegen. Der Mül­ler Johann Adam Knecht berichtet zu Protokoll: „Erstl. wäre die halbe Mühle bestehend im Obergang sambt halb Werth und halbe Garten lt. Con­tract seinem Sohn Johann Georg Knecht übergeben worden vor 1000 fl [ ...]. Während der Jahre als Johann Georg sol­che halbe Mühle besessen, wäre er bey Herren Pfarrer in Schulden (Anm.: insgesamt 800 fl Schulden) gerathen [...] Hierauf habe vor ohngefähr 1½ Jah­ren Johann Georg Knecht mit seinem Bruder Philipßen ein Vergleich getroffen und selbigen in die Zahl: obiger 800 fl und genuß der hal­be Mühl gesetzet und darauf auch noch ein gewisses heraus bekommen. Nach diesem habe der letztere neml. der Johann Philipß ferner bey Herrn Pfarrer aufgenommen 100 fl welche Johann Georg zu seiner Zahl:[...] habe. Hierzu kämen noch 100 fl so der Vadder Hanß Adam Knecht [...] übernommen habe [...]. Dieser Sach wegen klaget der Vadder J: Ad: Knecht daß [...]über 600 fl obligationen in Hän­den habe so er gerichtlich ausgestellt “ 399.

 

Am 3.10.1735 schreibt der Johann Philipp Knecht an die rheingräfliche Verwaltung in Grumbach: „... maßen mein Vatter die Mühl zu Hochstätten Verkaufft, ohne meiner Wißen und Wille, an Schreiner Fritzenhauth von Mannweyler, welchen Kauff nicht zulaßen will, in deme mit 6 Kindern nicht weiß, bey bestehender betrübte Zeit, wo ich hin soll; Ich habe die Helfft Mühl, Laut ohn wieder rechtl: Con­tract in Handen, auch schon 100 fl ... darin verbauet, undt die bürgschafft, welche mein Vatter Vor mich gethan, will thun alle Stundt und Augenblick abhilfen, alß bitte unterthänigst Euer hochgräfl: mich begnädig mit einem Decret, daß der Kauff möge so lang rückfällig bleibe, biß die Sach weiter auß Gemacht ...“ 400. Dem Gesuch wurde offen­sichtlich nicht stattgegeben, denn in einem wei­teren Schrei­ben von 26.10.1735 bittet der Müller Johann Philipp Knecht darum, den herrschaftlichen Räumungsbefehl aufzuheben 401. Es kam dann doch noch zu einer Eini­gung zwischen Vater und Sohn, denn in einem rheingräflichen Schreiben vom 8.11.1735 heißt es: „... daß wir unserem bißherigen Unterthan und Müller zu Hochstätten an der Alsentz Johann Adam Knechten, auf sein un­terthäniges ansuchen gnä­dig erlaubt haben, seine zu ... Hochstätten besitzende eigenthümliche Mahl- und Ohlig Mühlen, sambt allen zu gehör, und darauf haf­tenden Beschwehr­ten so allhier bestehen, Johann Adam Knecht dieselbe biß hiero gemaßen auch der in Han­den habende Kaufbrief vom 26ten Juny 1688 sambt denen dem 25ten Juny 1700 und dem 20ten marty 1728 Überträg= und Confir­mationen ..., ahn Johann Philipps Knech­ten seinen Sohn ... zu verkaufen ...“ 402.

 

Aber schon am 26.4.1736 verkauft der Müller Johann Philippus Knecht „seine zu gedachte zu Hochstätten an der Alsentz liegende ei­genthümliche Mahl, Scheel, und Ohlig Mühl, sambt allem zugehör, wie der von Joh: Philippus Knecht, als Verkäufer von gedachter
Herrschaft und seinem Vatter Erhaltenen Kauf Brieff gäntzlich zeigen wird, wiederum an den Ehrsamen Meister Peter Müller ... um die Summa 3200 fl ... baar zu zahlen, mit der Condition, daß deren 400 fl so Verkäuffer Joh: Philips Knecht, an seinen jüngsten Brud: Joh: Jacob Knecht ihme schuldige 400 fl nicht ehedem zahlen soll, alß ...“ 403.

 

In einem Brief vom 28.7.1738 schildert ein „gehorsamer Diener Briel“: „In was miserablen und elenden Zustandt die Mühle zu Hochstet­ten stehet, wird ... bekannt sein, bey des Müllers Frauen Lebzeiten ist noch nach ihrer Möglichkeit gesorget worden, nach dero Todt aber siehet es auß, als wann gar kein Haußhalter vorhanden wäre, der Müller ist den gantzen Tag betrunken, schwirmbt im gantzen Dorf herum und läßt das Gesind meister sein ....“ 404.

 

Am 13.10.1738 genehmigte der Landesherr Carl Walram Wilhelm Wildgraf zu Dhaun und Kyrburg, auf Ersuchen des bisherigen Erbbe­standsmüllers Johann Peter Müller die Versteigerung der Mühle in Hochstetten vom 1.10.1738 und die Übernahme der Mühle durch den Ersteigerer, den „dermahligen Jäger zu Altenbamberg Peter Scheffern“ und dessen „mit Consorten“ bezeichneten Schwa­ger Johannes *Krebs, dermaligen Hofmann auf dem Stolzenberger Hof“ 405. Krebs übernahm nach dem Ableben seines Schwagers Schäffer († vor 1741) die Mahl- und Ohligmühle in Hochstätten gegen Zah­lung von 2555 fl erbbeständlich 406. Er beschwert sich als Erbbeständer 1741 bei der herrschaftlichen Regierung in Grumbach über das Verhalten der Gemeinde Hochstätten, die sich weigerte, das zur Reparatur der Mühle benötigte Bauholz zu schlagen und auf die Mühle zu verbringen. Am 17.6.1741 wird durch die Be­schwerde durch die rheingräfli­che Verwaltung in Grumbach an die Gemeinde Hochstätten weitergeleitet, mit der Aufforderung hierzu binnen 14 Tagen zu er­widern 407.

 

1750 ist Henrich Bühler als Lehensmüller auf der Mahl- und Ohligmühle Hochstätten. Er widersprach am 14.2.1750 der Aufforde­rung der rheingräflich-grumbachischen Verwaltung zu Grumbach, der Müllerzunft beizutreten. Er führte zur Begründung aus: „So wird einer hochlöbl: Cantzley bekannt seyn daß der alte Knecht, dem die hießige Mühl eigenthümlich zu gehörte [Anm.: es handelt sich wohlum den Müller Johann Adam Knecht oder einen seiner Söhne] in der hießigen Zunft war, und ... so wurde er ohn eracht sei­ner gegen Pro­testation danach von der Zunft aus gestrichen, weil es eine oberschlächtige Mühl ist.“ Weiterhin machte er geltend, daß er nur ein Le­hens-Müller sei 408.

 

Im Mühlenprotokoll vom 6.10.1756 heißt es: „ Die Hochstetter Mühl welche dem Joh: Krebs von Stolzenberg gehörig ist, aber einen Lehnmüller darauff hat, gibt jährl: 10 Mr Pacht. Hat 3 Waßerräder, 2 Mahl­gäng und 1 im Trilles laufenden Scheelgang. Die Wasserrä­der treiben eine Mahl- und eine Ohligmühle“. 409

 

In der „Landsberger Kellerey Rechnung de 1763“ sind die Einnahmen an Geld aus Mühle zu Hochstätten aufgeführt : „der Müller gibt von seiner Mahl Mühle 2 fl, 7 bz, 8 kr“; „dieser von der OehlMühle 4 fl, 7 bz, 8kr.“ Ferner heißt es „Einnahm Korn Mühlen­pfacht zu Hoch­stätten“: „... auß dortiger Bann Mühle im Dorf, so Johannes Krebs vom Stol­zenberg gehörig, nebst: 2 Malter Gerst jährlich.“ 410

 

1765 ist Johannes *Krebs vom Stolzenberger Hof der Besitzer der Mahl- und Ohligmühle im Dorf Hochstätten. Er bittet am 16.2.1765 um Erteilung eines Erbbestandsbriefs. Inzwischen war die Mühle durch dem Homburger Austausch Pfalz-Zweibrücken zu­gefallen. Der Amtskeller Horstmann von der Kellerei Landsberg äußert sich gegenüber der pfalz-zweibrückischen Verwaltung am 21.2.1765 zu diesem Gesuch: „Durch den Homburger Austausch ist erwehnte Mühl Euer Hochfürstlichen Durchlt: abseiten des Rheingräfl: Hauses Grumbach abgetreten, Supplicant [Anm.: der Antragsteller Johannes Krebs] aber seit dem keinen Erbbestand be­gnadigt worden, worum er ... ge­ziemend bittet, solches auch seinem Angeben nach schon vorhin zu weyl: Müller Maurers Zeiten gethan, aber keine gnädige Resolution darauf erhalten haben solle. Dieses Mühlenwerck bestehet dermahlen in einem Gebäude mit Zwey Mahl- und einem Scheel-Gang, welch letzterer in einem Trilles lauffet, und die Ölmühl ist zugleich darin mit angebracht; erste­re nemlich die Mahl-Mühl so besag beym... Erb­bestand-Briefs vom 13ten 8bris 1738 die Banngerechtigkeit des Dorffs Hochstätten hat, gibt für hiesige Kellerey Landsberg jährlich Pacht 10 Mltr Korn und 2 fl 15 alb in Geld ..., obschon nach allegirtem Erbbestand ... gemeldet wird, daß die 2 fl 15 alb Jährl: Zinß von der sogenannten Herrn Mühl entrichtet würden und dieser Beschrei­bung nach zu schließen, daß zwey Mühlen vorhanden seyn müßten, so will doch weder der Hochstätter Schultheiß Lamb noch der dermahlige Erbbeständer Johannes Krebs, welche beyde mündlich dar­über vernommen, von keiner sogenannten Herrn Mühl daselbst nichts wi­ßen ...“ 411.

 

Wohl aufgrund des Herrschaftsübergangs und hieraus resultierender Unklarheiten wurde Johannes Krebs am 7.5.1765 von Amts we­gen auf Antrag der Rentkammer durch die pfalz-zweibrückische Verwaltung vernommen Er erklärte auf die Frage, seit wann er allei­niger Erbbeständer der Mühle sei und wie es zur Übernahme der Anteile „seines vo­rigen Mit Consorten Schäfer gekommen seye?: Der Peter Schäfer[,] Jäger zu Altenbamberg, wäre Comparentens Schwager und der Steiger der Mühle quastl: geweßen, weilen er aber die Mittel nicht gehabt, den Kauffschilling zu bezahlen, so habe jener nämlich, der Schäfer, dieser den Krebs angesprochen in sein Platz zu tretten und ersagte Mühl gegen Zahlung des in dem Erbbestand vom 13ten 8br 1738 gemelten Kauffschillings ad 2555 fl zu übernehmen, wel­ches er auch um so miller [?] gethan habe, alß zu besorgen gestanden, daß die Mühle wieder versteigt werden müßte, und so dann Schaden daraus entstehen mögte ..., seit selbiger Zeit der einzige Erbbe­ständer und habe gemelter maßen die Mühle übernommen vor 2555 fl. ...Er habe die Mühle immer durch Lehensmüller begeben ge­habt ...“ 412

 

Nach dieser Anhörung wurde dem Johannes Krebs nunmehr antragsgemäß am 29.8.1765 der Erbbestandsbrief über die Mahl- und Oh­ligmühle in Hochstätten ausgehändigt 413.

 

Die Mühle war Erbbestandsmühle 414; sie bezog 1765 ihre Mühlsteine aus Flonheim im Rheingräflichen, d.h. im Herrschaftsbereich der Rhein- und Wildgrafen (Residenz Gaugrehweiler) 415.

 

Die Mühle hat 1765 drei Wasserräder; Bannmühle; das Dorf Hochstätten ist hierher gebannt; 1756 ist Johann Krebs Erbbeständer auf der Hochstätter Mühle; er hat die Mühle an einen Lehensmüller vergeben 416 sie bezog 1765 ihre Mühlsteine aus Flonheim im Rhein­gräflichen, d.h. im Herrschaftsbereich der Rhein- und Wildgrafen (Resi­denz Gaugrehweiler) 417. Bei dem Al­senz-Hochwasser von 1784 wurde die Mühle durch Wasser und Eisgang schwer beschädigt, worüber der kurpfälzische Kammerrat und Gefällver­weser aus Sobern­heim van der Mast am 30.3.1784 berichtet 418.

 

Urkunden, Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1179/1: Erbbestand der Mahl- und Ölmühle, 1614, 1684, 1695-1700, 1722-1723, 1735-1750, 1765, 1775-1810

- Weber, Friedrich Wilhelm: Aus der Geschichte der Bannmühle in Hochstätten; in: „Die Rheinpfalz“, Ausgabe Kusel vom 16.8., 20.8. und 21.8.1863

 

 

- Obermühle:

diese Mühle wurde „einige Jahre“ vor 1739 durch Johann Philipp Knecht neu erbaut und lag „oberhalb von Hochstetten 419. Mit Ur­kunde vom 22.3.1739 erteilt Carl Waldemar Wilhelm Rheingraf zu Dhaun und Kyrburg Reichsgraf zum Stein dem Müller Johann Philipp Knecht die Erlaubnis zum Verkauf der erbbeständlichen Neumühle bei Hochstät­ten: „... daß Wir unserem bißherigen Un­terthan und Müller ober­halb Hochstetten an der Alsentz Johann Philipps Knechten ... erlaubt haben, die vor einigen Jahren oberhalb ermelten Hochstetten neu erbaut und erbbeständlich besitzende eigenthümliche Mahl- Scheel- und Ohlig Mühl [,] die ober Mühl ge­nannt ... wie Philipps Knecht dieselbe bisher besessen und der unterm dritten Novembris Vori­gen Jahrs Ihme zugefertigte Erb- Be­stands Brief in mehreren besaget, an Johann Georg Sitzmann von Mannweiler zu verkaufen ..., alß der Verkauf vorgemelter Johann Philipps Knecht mit Vorwißen ... seiner ehelichen Hausfrauen Annen Katharinen ... verkauft ...“ 420.

 

In einer beglaubigten Abschrift, gefertigt am 14.2.1765 heißt es: „Die zur allhießigen Hoch Wild- und Rheingräfl: Grumbachischen Kantzley verordnete Räthe urkunden und bekennen hiermit, daß wir auf gdgst: Befehl Ihro Hochgräfl: Gnaden, unsers hochgebohre­nen Grafen und Herrn, Johannes Krebßen vom Stolzenbergerhof, die Einlößung der von Anna Catharina Christmännin zu Hochstät­ten, Wil­helm Weygand von Sitters erkauften Erbbestands und sogenannten Obermühle im Briel gelegen für 450 fl nach Maaßgab des errichte­ten Kaufbriefs und auf die nemliche Condit:es jedoch solchergestalten verwilligt und zugestanden haben, daß er, dieweilen diese Mühle zum Nutzen seiner Bann Mühle abzureißen willens ist, mithin dadurch gdgte Herrschaft davon der Pacht entsetzet, in re­cognitionem Jährl: 2 Mltr guter Gerst, Creutznacher Maaßung, auf Martini zur hiesigen Amthmeisterey richtig entrich­ten solle.“ 421

 

Wohl aufgrund des Herrschaftsübergangs und hieraus resultierender Unklarheiten wurde Johannes Krebs am 16.10.1765 auf der Ober­mühle von Amts wegen auf Antrag der Rentkammer durch die pfalz-zweibrückische Verwaltung vernommen: „Erschien auf er­laßene Ci­tation der Erbbeständer der Mahl- und Ohlig-Mühle [im Dorf Hochstätten] Johannes Krebs vom Stolzenberger Hoff“. 422

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a, fol 1-168: Die Mahl- und Öhl Mühle zu Hochstätten, Amts Landsberg und deren erbbeständliche Bege­bung, 1614-1765; Anm.: das Aktenkonvolut wurde, nachdem Hochstätten 1768 kurpfälzisch geworden war, im Jahr 1787 ange­legt, um­faßt aber weitgehend Unterlagen aus der Regierungszeit der Wild- und Rheingrafen (bis 1753), bzw. von Pfalz-Zweibrücken (von 1754/55-1768).

 

 

 

 

 

Hockenheim:

im Mittelalter gehörte Hockenheim zusammen mit Reilingen zum Herrschaftsbezirk der Burg Wersau. Wohl zusammen mit der Schen­kung der Königswälder Lußhardt und Schwetzinger Hardt im 11. Jahrhundert gelangten die Burg und die Orte an den Bischof von Spey­er, der zur Verwaltung ein Ministerialengeschlecht einsetzte. Die Schenken von Wersau verkauften das Lehen an die Pfalz­grafen bei Rhein, was 1286 durch den Speyerer Bischof Friedrich von Bolanden bestätigt wurde. Die Pfalzgrafen verpfändeten die Herrschaft in der Folgezeit an verschiedenen Adelsfamilien. Bei der pfälzischen Landesteilung 1410 fiel Hockenheim an Pfalz-Mos­bach und gelangte spä­ter an Pfalz-Veldenz. 1460 löste der Speyerer Bischof das Pfand nochmals ein, musste aber bereits nach der Schlacht bei Seckenheim zwei Jahre später Hockenheim an die Kurpfalz abtreten, die den Ort in die Kirchheimer Zent integrierte.Im 17. Jahrhundert wurde Hockenheim im Dreißigjährigen Krieg 1644 und im Holländischen Krieg1674 durch französische Truppen schwer verwüstet. Die Franzo­sen brachten auch den Tabak ins Land. Zuvor war vor allem der Hopfenanbau in der Gegend vertreten. 1803 wurde die Kurpfalz aufge­löst und die Gemeinde kam zu Baden und wurde dem Amt Schwetzingen zugeordnet.

 

Mühlen:

- Obere Mühle:

Die Mühle war zunächst im Temporalbestand durch die kurpfälzische Hofkammer ab 1661 an Müller aus der Familie Weissbrodt verge­ben worden. Ab den 1690er Jahren wurde sie als Erbbestandsmühle an den Wieslocher Schultheißen Johannes Weissbrodt verge­ben , verbunden mit einer Wiederaufbauverpflichtung. 1736 wurde die Mühle von Georg Weissbrodt als Eigentumsmühle an Johan­nes Junker aus Hanhofen verkauft, der sie im gleichen Jahr an den Müller Georg Zahn veräußerte.

 

Wegen rückständiger Erbpacht kommt es zum Prozeß (GLA Karlsruhe, Prozeßakte von 1743, Spezialakten Hockenheim, Convolut 17 Mühlen). Die Kurpfälzische Hofkammer belangte Johannes Junker aus Hanhofen beim Speyer und Nikolaus Zahn wegen Verwei­gerung der Mühlen-Erbpacht für die Obere Mühle in Hockenheim. Es kommt zum Prozeß. Darin können beide nachweisen, daß Ge­org Weißbrodt diese Mühle 1736 an Junker als Eigentum verkauft hat, dieser wiederum die Mühle an Zahn. Demnach müßten die ge­forderten Abgaben entfallen. Weisbrodt, der als Zeuge vorgeladen wird, gibt nun an, daß diese Mühle seit 1661 ununterbrochen von der Familie Weissbrodt betrieben wurde. In den 1690er Jahren kam sie durch Verkauf von der Kurpf. Hofkammer an den Wieslocher Schultheißen Johannes Weisbrodt, und zwar nun als Eigentum, unter der Bedingung des Wiederaufbaus, nachdem die Mühle durch Kriegseinwirkung zerstört war. Der Wiederaufbau erfolgte nun auch. Die Behauptungen wurden durch Aussagen alter Hockenheimer Bürger und verschiedener al­ter Belege glaubhaft gemacht. Dennoch mußten Junker und Zahn rückwirkend Erbpacht zahlen, denn das Urteil lautete, ein ehemaliger Erbbestand könne nie, auch nicht gutgläubig, Eigentum werden. Da beide in gutem Glauben gehandelt hätten, unterbleibe die beab­sichtigte Bestrafung. Der frühere Besitzer Weissbrodt hatte die Mühle „leidig bekommen“, da sie nur not­dürftig wiederaufgebaut war und „vieler“ Reparaturen bedurfte. Sie war 1736 für 2100 Gulden von Weisbrodt verkauft wurden 423.

 

 

 

 

 

Höchen/Höcherberg:

Stadtteil der Stadt Bexbach/Saarland. Der Höcherberg liegt 5 km nördlich von Bexbach und 15 km nördlich der Stadt Homburg. Der Hö­henzug fällt nach Süden stark ab, nach Norden übertrifft er die Berge der Umgebung um etwa 150 Meter. Im 2 km entfernten Bexba­cher Stadtteil Höchen entspringt der Glan. Der Höhenzug nimmt den Norden der Stadt Bexbach sowie Teile der pfälzischen Verbandsge­meinde Waldmohr und Teile des Neunkircher Stadtteils Münchwies ein.

 

Der Ort erscheint erstmals 1262 als Winrich von Symen das halbe Dorf an das Kloster Wadgassen verkauft. Eine Kirche in Höchen (He­cke) wurde erstmals 1278 genannt und gehörte den Klöstern Wadgassen und Wörschweiler. 1558 kam Höchen ganz an das Her­zogtum Pfalz-Zweibrücken. Als die Pfalz 1816 bayrische wurde, gehörte Höchen zur Gemeinde Waldmohr. 1902 wurde der Ort selb­ständig 424.

 

Mühlen:

1304 wird eine Mühle des Klosters Werschweiler in Höchen erwähnt 425. Für den Weiher des Klosters Wadgassen zu Vogelbach gibt das Kloster Werschweiler 1304 seine Mühle zu „Hechen“ an das Kloster Wad­gassen 426.

 

Literatur/Urkunden:

- o. A.: Einst klapperten lustig die Räder ... Drei Mühlen in der Gemeinde Höcherberg u. ihre Geschichte; in: NSZ-Rheinfront, West­pfalz, v. 27. 4. 1940

 

 

 

 

 

Höheinöd:

VG Waldfischbach-Burgalben, Lk Südwestpfalz; westlich von Waldfischbach-Burgalben auf der Sickinger Höhe gelegen; am westli­chen Ortsrand verläuft der Mühlweg in westlicher Richtung

 

Mühlen:

Johann Peter Dreher (20.3.1736 Thaleischweiler – 18.3.1799 Höheinöd) ist Mühlarzt in Höheinöd; °° Anna Ottilia Haag (ca. 1741 – 14.1.1797 Höheinöd, Tochter des Bernhard Haag aus Höheinöd) 427.

 

 

- Klappermühle:

bei Höheinöd gelegen; die Mühle gehörte zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg; im 30 jährigen Krieg untergegangen 428; die Mühle wurde 1728 wieder aufgebaut 429.

 

 

- Knochenstampfe:

1839 erbaute Heinrich Hahn die Knochenstampfe in Höheinöd mit einem Mahlgang. Die kleine Mühle wurde durch einen geringen Mühl­graben getrieben, der nur bei Regen etwas leisten konnte. Auf Heinrich Hahn folgte der Sohn Richard Hahn. Die eigentliche Stampfe wurde 1912 abgerissen 430.

 

 

- Weihermühle:

s. Herschberg

 

 

 

 

 

Höheischweiler:

VG Thaleischweiler-Fröschen, Lk Südwestpfalz; das Dorf liegt auf der Sickinger Höhe, im Westen liegt Nünschweiler, im Nordosten der Ort Petersberg. Höheischweiler wurde 1385 von den Grafen von Zweibrücken an die Kurpfalz verkauft und gelangte bei der Landestei­lung 1444 an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, wo es bis zur Französischen Revolution verblieb.

 

Mühlen:

1748 wird Peter Scheck, als Müller auf der Höheischweiler Mühle genannt 431.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. C20 Nr. 1158: Beschwerde des Müllers Mattil zu Thaleischweiler gegen Jakob Neumüller, Zweibrücker Müller auf der Fauster Mühle, wegen Abholens von Mahlgut in Höheischweiler

 

 

 

 

 

Höningen:

OT von Altleiningen, Lk Bad Dürkheim, VG Hettenleidelheim; gehörte zur Grafschaft Leiningen-Westerburg.

 

Mühlen:

Im „Pfälzischen Klosterlexikon“ heißt es 432: „Neben der 1447 genannten Höninger Stiftsmühle besaß das Stift eine Ölmühle in Kleinkarl­bach. … Darüber hinaus befand sich sich unweit des Neuhofs eine weitere Mühlenanlage“. Hierzu wird Bezug genommen auf die Reges­ten des Klosters Höningen. In der diesbezüglichen Urkunde erstellt vor dem 25.1.1447 heißt es 433: „Die Bewohner des dem Stift Hönin­gen gehörigen Neuhofs hatten Weiderechte in den Wattenheimer und Ganerben-Waldungen und rodeten den Wald bis an den Kahlen­berg und bis an den Weiher und die Stiftsmühle“. Die hierin genannte Stiftsmühle liegt oberhalb (westlich) des Neuhofs und ist identisch mit der Scheerwoogmühle (auch Schneewoogmühle) 434-

 

 

- Sägmühle hinter Höningen:

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. D12 Nr. 113/2: Abschriften von Taufen, Heiraten und Sterbefällen aus Kirchenbüchern des Landkapitels Dirmstein, 1789, darin Eintragung zur Sägemühle hinter Höningen

 

 

 

 

 

Hördt:

VG Rülzheim, Lk Germersheim. Das Dorf ist am Klingbach gelegen, und auf dem Hochufer des Rheins; es war kurpfälzisch und ge­hörte zum Oberamt Germersheim 435. 1718 lebten in Hördt 53 katholi­sche Familie, 2 reformierte Familien und einige konfessionell gemischte Familien 436.

 

1622 wurde das Oberamt Germersheim, zu dem das Dorf gehörte, von österreichisch-kaiserlichen Truppen erobert. Kaiser Ferdinand II. hatte das Oberamt Germersheim, eines aus den besten und vornehmsten Ämtern in der unteren Pfalz, Kurfürst Friedrich V. nach dessen Annahme der böhmischen Königskrone entzogen und das ehemalige 1330 an die Pfalzgrafen verpfändete Reichsgut seinem Bruder Leo­pold administrationsweise und 1628 nach dessen Heirat mit Claudia de' Medici zu Eigentum übertragen. 1631 verließen die österreichi­schen Beamten auf der Flucht vor den Schweden die Stadt Germersheim, kehrten aber nach der Rückeroberung durch die Kaiserlichen 1635 wieder zurück 437.

 

 

Mühlen:

in Westen von Hördt verläuft in Richtung Rülzheim die Straße „Mühlweg“;

 

Zur Gemeinde gehörte die Dorfmühle und die oberhalb gelegene Obermühle 438.

 

Mühlenbesitz (Molendinis) des Klosters Hördt schloß bereits die Pertinenzformel von 1103 ein. Das Kloster Hördt besaß Mühlen in Dammheim, Bellheim, Leimersheim, Hördt und erhielt Zins von der Mühle in Kandel. Den Betrieb der unteren und oberen Mühle in Hördt regelte eine Schlichtung mit dem benachbarten Rülzheim von 1261. Wohl nur die Stiftsmühle zwischen Hördt und Rülzheim wurde letztendlich in Eigenwirtschaft betrieben. Der Bestandsbrief von 1577 vermerkt, daß zu dieser Mühle von alters her die drei Klostergüter gebannt sind 439.

 

 

- Hofmänn'sche Mühle:

im Landauer „Eilboten“ vom 9.1.1836 befindet sich eine Mitteilung des Untersuchungsrichters in Germersheim: „Unterm 27. De­cember v. J. Wurde angeblich auf dem Wege zwischen Hördt und Rülzheim unweit der Hofmänn'schen Mühle, ein ganz neues Pflug­eisen (Pflug­seche) gefunden, welche sich bei k. Friedensgericht Germersheim in Verwahr befindet.“ 440

 

 

- Dorfmühle, Untermühle:

die Mühle wird bei Frey 441erwähnt; danach liegt die Dorfmühle unterhalb der Obermühle.

 

+++klären+++sie könnte identisch sein mit der „Mühle zu Hördt“

 

 

- Klostermühle:

südlich des Dorfes auf der Klingbach gelegen 442.

 

Das Augustinerchorherrenstift Hördt besaß eine Mühle, und da das Dorf den 30jährigen Krieg einigermaßen überstand, auch das Kloster nachher wieder existierte, dürfte wohl auch die Mühle noch oder wieder bestanden haben. 1748 werden urkundlich Äcker erwähnt, „so zur Clostermühl gehören“ 443 1836 wird die Ober- oder Dorfmühle erwähnt, 1886 die „Kloster- und Oelmühle, 1916 und 1963 die „Klos­termühle“ 444.

 

In dem Inventar des Hördter Klosterbesitzes von 1566 befindet sich ein „besiegelter Vertrag-Brieff … zwischen dem Closter Herdt und desselben Müller, In der Herdt Mule“ an einem, Und dem Schultheiß …. und Gemeinde zu Rülzem [Anm. d. Verf.: Rülzheim] andern theils“ vom „Montag po Cantate Ao 1544“. 445

 

1577 wird Melchior *Buch, Müller zu Germersheim, und sein Nachfolger Georg *Olblat 446 als Erbbeständer der Klostermühle zu Hördt erwähnt. In dieser Urkunde vom 1.9.1577 heißt es: „Ich Georg Olblat Innwohner undt Gemeins­man zü Hördt Germersheimer Ambts und Johanna sein eheliche Hausfrau... Ich Lorenz Müller derzeit Schaffner zu Hördt bekenne undt thue Kundt meninglich Vor mich und alle meine nachkomme ... das Closter Hördt ein Mahlmühlen ... zwischen Hördt und Rül­zem uf der Bach gelegen welche der ge­nannte Statt­müller zu Germersheim Melchior Buch seligen Leibgedings einst in Handen ge­habt undt nunmehr durch denselben Clo­ster mit aller Zu­gehörung vor ungefehr vier Jahren wiederumbs Eigenthumlich ... Undt seit­hero durch des Ehrsamen Georg Olbla­tes Innwohners und Müllers zu Hördt ...“ als Pächter betrieben worden ist. 447

 

1630 war Matthiß *Schulter der Müller in der Mühle des Klosters Hördt. Er war kurpfälzischer Leibeigener der Ausfautei Germers­heim und °° mit Margretha NN 448.

 

Bei der Klostermühle muß es sich um die der Churfürstlich-Geistlichen-Güteradministration (CGA) zustehende „Mühle zu Hördt“ handeln, die am 1.8.1702 erbbeständlich an den Müller Johannes *Boltz verliehen wurde 449. In die­sem erhaltenen Erbbestandsbrief heißt es: „Ich Johannes Boltz, bekenne hiermit, das der .... Churfürst ....Mir und Meiner Haußfrau ..., ein zu der Schaffnerey Hördt gehörige Mahl­mühl, sambt denen darzu gehörigen gebäuen, ... Wiesen, ... Acker, zu Hördt lie­gendt ... Erblich gnädigst Verliehen und darüber hiernach folgenden Erbbestandsbrieff ausfertigen lassen.“ „weiter heißt es: „ ... der Schaffne­rey Hördt zuständige Mahlmühl daselbsten sambt darzu gehörigen ... Wiesen, ... Ackers, welche bißhero in einem Tem­poral Bestandt verliehen gewesen, ... nach Vor­hergegangener ... Versteygung an Johann Boltzen seine Eheliche Haußfraw Anna Eva ... erblich verlie­hen. ... Sollen die Erbbeständer anstatt der sonst vor die Erbgerechtigkeit schultigen Kauffschillings, wegen der, bereits in dieser Mühlen angewendeten Reparations Costen ... auf Zweyhun­dert fünffzig acht Gulden 34 Kr belauffendt weder anje­zo oder ins künff­tig einige Praetension mehr machen, sondern auf die zu diser Mühl gehörige Platz am Hauß, Scheuer und Stallung .... auf eigene Co­sten, und ohne der Schaffnerey Hördt Zuthun /: Jedoch daß Ihnen auß denen Herrschaftl: Waldtungen, das benö­thigte Bawholz Umb­sonst undt ohne Entgelt hinzugefolgt werdte :/ der Gebühr nach über­bawen, Ja sogarr daselbige durch Feindt oder KriegsGewalt, oder durch sonstige Unglück abgebrannt werden sollte, gleichfalls vor ihre Eigene Costen wieder Von Neuem auffzubauen, undt dar­inn Erhalten ...“ Die ab Martini 1703 ge­schuldete Erbpacht betrug 50 Malter Korn. Bei der Unterschriftslei­stung wurde Anna Eva Boltz, „weilen Sie Geschrieben ohn erfah­rung“ durch den herrschaftlichen Schultheiß Johann Görg Boltz ver­treten.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

 

- Mühle zu Hördt:

Die Mühle ist im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim 450 vom 6.4.1768 wie folgt beschrieben: “In dasi­gem Dorf befindet sich eine Ohlig­mühl in welcher ein Mahl und Hirschengang (= Hirse 451) erfindlich, solche hat zwey Wa­ßer Rä­der, die Ei­gentümer davohn seynd Anton Herrmann und Joseph Hinkelbein, welche solche von ihren Eltern geerbt, gibt jähr­lich nebst der gewöhn­lichen Schatzung an Wasserfall Zinß gar nichts, dörfen aber vor fremde und inheimische Leuth nicht mahlen.”

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 59 vom 7.8.1819 wird unter dem 6.8.1819 die Versteigerung der Mühle für den 17.8.1819 ange­kündigt: „... zum Nachlasse von weiland Franz *Dolt, gewesener Müller in Hördt, gehörigen Mühle ... [angekündigt], als: Eine zweystö­ckige Mühle mit drey Mahlgängen, einem Schälgang und einer Oehlmühle, nebst den zugehörigen Oekonomiegebäuden ... Die Verstei­gerung geschiehet auf Betreiben von Catharina Jochim, Witwe von weiland Franz Dolt, gewesener Müller wohnhaft in Hördt, so­wohl in ihrem eigenen Namen, wegen der zwischen ihr und ihrem verlebten Ehemann bestandenen Gütergemeinschaft, als auch in der Eigen­schaft als natürliche Vormünderin der mit ihrem gedachten Ehemann erzeugten minderjährigen Kinder Eva Appolo­nia, Franz Anton und Johann Philipp Dolt ...“ 452.

 

 

- 2 Mühlen zu Hördt und Leimersheim:

sie sind im Mühlenverzeichnis des kurpfälzischen Oberamts Germersheim vom 6.4.1768 zusammenfassend wie folgt beschrieben: “... der von der Probstey Hördt ... sub Nr. 7 annec­tischen Berichts (Anm.: ist nicht mehr vorhanden) werden von deren Administrati­ons Erb­beständern der in Hördter Gemarkung und Leymersheimer Dorf liegenden beeden Mühlen die jährlich prastanda am emme­moriali tem­pore ahn die Probstey Hördt abge­führt; Erstere hat 3 Waßer Räder, welche 3 Mahl und einen Schehlgang treiben, die Ley­mersheimer Mühle hingegen ist mit 2 Waßer Räder versehen.” 453

 

 

- Ölmühle:

heute Anwesen Jakob-Baumann-Weg 5 in Hördt; denkmalgeschützt ; südlich des Dorfes gelegen auf der Klingbach 454.

 

Karte:

- LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899

 

 

 

 

 

Höringen:

VG Winnweiler, Lk Donnersbergkreis; westlich von Winnweiler, am Höringer Bach gelegen

 

Mühlen:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best C14 (Grafschaft Falkenstein) Nr. 226: Erbbestandsmühle zu Höringen, 1743-1796, 1827

 

 

- Höringer Neumühle:

auf der Höringer Neumühle stirbt am +++klären: Todesdatum+++ die Maria Elisabeth Hach (geb. Juni 1799; Tochter des Ackerers Jo­hann Sebastian Hach und der Eva Katharina Weißmann; °° 26.3.1814 mit dem Ackerer Johann Adam Klein, später auf dem Wackenbor­ner Hof) 455.

 

In Höringen gibt es die Flurbezeichnung „Neumühlerschlag im Wald“ 456.

 

 

 

 

 

Hoffen / Elsaß:

Gemeinde im Kanton Soultz-sous-Forêts im Unterelsass (Département Bas-Rhin); südlich von Weißenburg gelegen; das Dorf war pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Amt Kleeburg.

 

Das pfalz-zweibrückische Amt Kleeburg umfaßte 2 Unterämter: 1. Schloß Kleeburg mit Hofen (Hoffen), Hunspach, Ingolsheim, Rott und Steinselz; 2. Schloß Katharinenburg (1620 gegründet) mit Birlenbach (seit 1618),Bremmelbach und Keffenach (seit 1649) und einen Teil von Schönenburg (seit 1651). Dazu noch einen Teil von Langensulzbach. Ein Teil des Amtes (Kleeburg, Rott, Steinselz und Oberhofen) gehörte ursprünglich zum Mundat der Abtei Weißenburg, kam jedoch früh in den Besitz von Kurpfalz (Kleeburg selbst erst 1350) und wurde mit einem anderen Teil (Hunspach, Hofen, welches gleichfalls ursprünglich weissenburgisch war, und In­golsheim) vereinigt, der schon im 14. Jh. zu Kurpfalz gehörte.Bedeutende Teile des Amtes, so Kleeburg, Hunspach, Steinselz, Rott, Ingolsheim, Oberhoffen und Hoffen waren im 14. und 15. Jh. als Unterlehen von Kurpfalz im Besitz der Puller von Hohenburg, ka­men jedoch vor und nach 1482 an Kurpfalz zurück. 1504 wurde der größte Teil des Amtes von Kaiser Maximilian I. Der Kurpfalz ab­erkannt und an Pfalz-Zweibrücken als Lehen übertragen, in dessen Besitz es fortan blieb.Mit Pfalzgraf Johann Casimir wurde am An­fang des 17. Jh. eine Linie Zwei­brücken-Kleeburg gestiftet, deren Mitglieder zu Kleeburg residierten und die erst 1718 wieder mit der Hauptlinie vereinigt wurde. 1680 erfolgte die Reunion des Amtes mit Frankreich, die 1697 durch den Rijswijk Frieden bestätigt wurde. 1787 erkannte auch Pfalz-Zweibrücken-Bir­kenfeld die französische Gebietshoheit über diesen Gebietsteil an 457

 

Schon Anfang des 14. Jh. hatte das Stift Jung St. Peter zu Straßburg den Dinghof und bedeutende Rechte in Hoffen. Doch bereits 1354 hatten die Ochsenstein und die Fleckenstein Anteil am Dorf; sie hielten je ein Drittel der Gerichtsgefälle, das Stift Jung St. Peter das weitere Drittel. Lehensträger der Ochsenstein für deren Anteil wurden später die Puller von Hohenburg, die 1431 neben den Flecken­stein im Besitz erscheinen.1450 trat das Stift den beiden Mitinhabern, den Hohenburg und den Fleckenstein, seine Rechte im dorf ab, mit Ausnahme des Kirchensatzes der Pfarrkirche. Von den Hohenburg erhielt wahrscheinlich die Kurpfalz ihre späteren Rechte. Sicher ist, daß Hoffen gegen Ende des 15. Jh. im Besitz von Kurpfalz war. 1504 wurde es dem Kurfürsten durch Kaiser Ma­ximilian I. Genom­men und an Pfalz-Zweibrücken gegeben, wo es fortan blieb 458.

 

Das reformierte Kirchenbuch Hoffen (1729-1780 und 1780-1788) ist im Archives Départementales Bas-Rhin in Straßburg, im Inter­net veröffentlicht und abrufbar: http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/index.php. Das Taufregister bis 1728 ist im KB Hunspach und In­golsheim enthalten. Die Katholiken waren nach Schönenburg gepfarrt.

 

Im kath Kb. Schönenburg ist am 1768 als Müller in Hoffen aufgeführt der Joseph *Bonnewitz 459.

 

Literatur/Urkunden:

- Sipp, Ernst: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, 1702-1792, 1803-1807 (y compris Hoffen jusqu'en 1728), Haguenau: Familles d'Alsace du Nord Généalogie, 2009

 

 

Mühlen:

zum Dorf gehörten die Finkenmühle, Heckenmühle und die Sägmühle 460.

 

Am 3.9.1702 ist Pate in der reformierten Kirche zu Hunspach bei der Taufe des Johann Bernhard Weymert der Sebastian Bosteter, der Müller zu Hofen 461.

 

1733 und auch 1735 wird Andreas *Bostätter/Postetter als Bürger und Müller in Hoffen im Kirchenbuch von Hoffen erwähnt. Am 9.1.1733 ist Patin in der reformierten Kirche in Hoffen bei der Taufe der Magdalena Nieß, Tochter der Eheleute Hans Georg Nieß und Maria Barbara NN erwähnt, die „Marie Magdalena, Andreas Posteters, Br: [Bürger] und Müllers zu Hofen, ehel: Tochter“ 462. Am 13.1.1735 ist Pate in der reformierten Kirche in Hoffen bei der Taufe des Joh. Michael Roth, der „Johann Michael, Andreas Bostät­ters, ... Müllers fil:“ 463 Am 12.10.1737 ist erneut als Pate im reformierten Kirchenbuch von Hoffen eingetragen der „Joh. Michel, Andreas Po­stätters, Brs [Bürgers] Müllers fil:“ 464Am 16.6.1741 ist Pate in der reformierten Kirche in Hoffen bei der Taufe des Jo­hann Michael Wei­mer der „Joh. Michael, Andreas Postetter Bürger und Müller alhir, fil:“ 465

 

Am 12.10.1738 ist bei der Taufe des Johann Michael Jung in der reformierten Kirche in Hoffen als Pate im Kirchenbuch eingetragen der „Hans Georg Weber der Siebenbrucken Müller“ 466. Am 20.4.1741 ist bei der Taufe des Jo­hannes Jung in der reformierten Kirche in Hof­fen als Pate im Kirchenbuch eingetragen der „Johann Georg Weber der Siebenbrunner Müller“ 467.

 

Um 1747 ist Johann Michael *Bostätter (auch Postetter) der Müller in Hoffen / Elsaß; Sohn des Müllers in Hoffen, Andreas *Bostät­ter. Johann Michael Bostätter ist bereits zwischen 1735 und 1744 mehrfach als Sohn des Müllers Andreas Bostätter und Pate im re­formierten Kirchenbuch eingetragen. Er wird erstmals 1746 im reformierten Kirchenbuch von Hoffen als Müller in Hoffen erwähnt und hat wohl die Mühle von seinem Vater übernommen. Bruder der Marie Magdalena Bostätter. °° mit Maria Eva NN., diese ist am 5.1.1747 als Patin im reformierten Kirchenbuch von Hoffen eingetragen: „Maria Eva, Joh. Michel Postetter des Müllers uxor. 468 Sie ist erneut am 5.10.1748 Patin in Hoffen: „Maria Eva, Michel Postetter des Müllers, uxor“. 469

 

Um 1761 war Johann Georg *Behr der Müller in Hoffen: Im reformierten Kirchenbuch Hoffen befindet sich folgender Eintrag: „Auf Os­tern MDCCLXI sind nach vorher gegangener Unterweißung ad h. coenam (Abendmahl) zum erstenmal admittirt worden: Barbara, Joh. Georg Behr ... und Müller dahir, ehel. Tochter“.

 

 

- Barthel Nilsen Mühle unten an Hoffen:

Im Mühlenverzeichnis von 1756 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „ [hat] 2 Wa­ßerräder welche einen Mahl und Scheelgang trei­ben; [zahlt an Pfacht] 12 bz an Geld, 2 Mltr Korn; von einem Mahl und Scheelgang; die Mähl Gäst seyend meistens frembd U. die von Hof­fen“. 470

 

 

- Niehsen Matthehsen Mühl:

im pfalz-zweibrückischen „Verzeichnuß der Zum Ambt unndt Hauß Cleberg gehörigen Mühlen“ vom Januar 1629 heißt es: „Zu Unndt im obermelten Hoffen, haben Niesen Mattheisen Seeligen Erben die Mühl, Undt die hat Ihr Groß Vatter Niesen Mattheiß von Grundt Uff er­bauet, wann, auß weßen Bewilligung, waß er daraus gibt, unnd waß daß Under Pfandt, auch waß vor Gang die mühl hat, solches ist in obbei gefügter Bestandnuß mit Nro: 1 signirt. ... Unndt ist diese Mühl noch in gutem Bau, Doctor *Koch obgemelt [Anm. d. Verf.: s. Ausführungen zu Dr. Melchior *Koch, zur Wannershaußer Mühle in Hoffen und zur Brückmühl zwischen Hoffen und Hunspach] empfangt aber auch Jezo die Gült daran, Undt hat kein gebante Mahlgest.“.471

 

Im beigefügten Erbbestandsbrief vom 1.7.1571 heißt es:“Wir Johannes Von Gottes Gnaden Pfalzgraue bey Rhein, Herzog in Beyern, Graue zu Veldenz ....bekennen, daß wir ... auf Bitten Unseres angehörigen Unterthannen Niesen Matheißen zu Hoffen .... bewilligt ha­ben, ein Mahl­mühl mit einem Lauff, dabej auch ein Rath damit Spelz, gerst, Unnd ander Frucht Kollern oder phelen mag, bei Hof­fen auf sei­nen selber eigenen Lasten, ohne alles unser Zuthun zubawen, Bewilligen Ihme auch solches hiemit unnd inn Crafft diß Brieffs ... Vonn welcher Muelen Vor bemelter Niesen Mattheiß oder seine Erben, Jährlichs auff Martini Unserm Vogt zu Cleberg ... Zwey Ach­tel gut ... Korns Kauffmanns guth, Unndt dar Zu einen Cappen ... gereicht werden ....“. 472

 

 

- Bruchmühle, Bruckmühl:

s. Bruchmühle Hunspach

 

 

- Finkenmühle:

s. Waldmühle

 

 

- Heckenmühle:

im reformierten Kirchenbuch Hoffen als „Häckenmühle“ oder „Hackenmühle“ bezeichnet.

 

Am 21.10.1767 ist als Patin bei der Taufe der Maria Magdalena (Tochter des Leonhardt Weymer) in der reformierten Kirche in Hof­fen er­wähnt: „Magdalena, Georg Weber B. (= Bürger) zu Hoffen und Müllermeister auf der Häcken Mühl Ehefrau“ 473.

 

Johann Georg Weber ist zeitgleich als Müller auf der Sägmühle Hoffen erwähnt.

 

Am 17.7.1768 wird ein anderer Müller auf der Mühle genannt. Bei der Taufe des Michael Clauß in der reformierten Kirche in Hoffen wird als Pate genannt: „Georg *Ohleyer, Bürger und Müller auf der sogenannten Häckemühl“ 474. Seine Tochter Barbara Ohleyer wird am 21.7.1769 als Patin bei der Taufe der Barbara Jung im reformierten Kirchenbuch Hoffen/Elsaß erwähnt: „Barbara, Georg Ohleyer Müller auf der so genannten Häcken Mühl und Bürger zu Hoffen ehel: Tochter“ 17.7.1768 475.

 

Georg Ohleyer ist vor dem 15.10.1775 verstorben, denn bei der Taufe der Enkelin Anna Maria Ohleyer, der Tochter des Müllers und Be­triebsnachfolgers auf der Häckenmühle ist (als Patin eingetragen): Anna Maria, Georg Ohleyer geweßenen Bürger und Müllers auf der Hädenmühl nachgelaßener ehel. Tochter 476.

 

Ab ca. 1775 ist Jacob *Ohleyer als Müller auf der sog. Häckenmühle in Hoffen/Elsaß. Sohn des Müllers auf der Häckenmühle Georg *Ohleyer. Vater des nichtehelichen Kindes Jacob geb. am 7.?.1774 (Datum unleserlich); im reformierten Kirchenbuch Hoffen sind als El­tern eingetragen: „Jacob Ohleyer, Georg Ohleyer Bürger und Müller zu Hoffen ehel: Sohn und Eva“ 477. Jacob Ohleyer und Eva NN. ha­ben nach der Geburt des Sohnes geheiratet, und die Häckenmühle übernommen. Im re­formierten Kirchenbuch Hoffen ist am 15.10.1775 die Taufe der am 10.10.1775 geborenen Tochter Anna Maria eingetragen. Im re­formierten Kirchenbuch Hoffen sind als El­tern dieser Tochter eingetragen: „Jacob Ohleyer Bürger und Müller auf der Heckenmühl und Eva“ . 478

 

 

- Sägmühle:

1764/1768 wird Johann Georg Weber als Müller auf der Sägmühle in Hoffen angegeben.

 

1764 (genaues Datum ist im Kirchenbuch unleserlich) ist als Patin bei der Taufe der Maria Dorothea Nieß in der reformierten Kirche in Hoffen/ Elsaß erwähnt: Magdalena, Hanß Georgs Weber B: (Anm.: Bürger) und Sägmüller, Ehefrau“. 479

 

1768 wird Georg *Weber als „Bürger zu Hofen und Müller „auf der genannten Sägmühl“ im reformierten Kirchenbuch genannt. Dort heißt es: „Am 31. Augt sind Leonhardt, Michael Rott des ältern Bürgers und Wirth zu Hunspach (Anm.: östlich von Schoenenburg/ El­saß) ehel. Sohn mit Catharina Barbara, Georg Webers Bürgers zu Hofen und Müllernmeisters auf der genannten Sägmühl ehel Tochter, wie gewöhnl copuliert worden.“ 480

 

Am 30.6.1769 wird erstmals im reformierten Kirchenbuch Hoffen mit Johann Leonhardt *Rott ein anderer Müller auf der Sägmühle Hof­fen erwähnt. Bei der Taufe des Leonhardt Weymer, Sohn des Bäckermeisters Leonhardt Weymer und der Magdalena NN. am 30.6.1769 in der reformierten Kirche in Hoffen/Elsaß ist als Pate erwähnt: „Leonhardt Rott, Bürger alhier und Müller auf der soge­nannten Säg­mühl.“ 481

 

 

- Wald- oder Finkenmühle:

die Mühle soll älteren Ursprungs sein. 482

 

Im Mühlenverzeichnis von 1756 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Die Wald- oder Finkenmühl ohnweit Hoffen [hat] 3 Waßer Räder; [gibt ab Pfacht] 10 Mltr Korn, welche die Pfarrey Beinheim im Fleckenst:[ei­nischen]: ziehet.“ 483

 

 

- Zollbrucker Mühle / Elsaß:

nicht erwähnt in der Landesbeschreibung Elsaß-Lothringen, a.a.O., Teil III Ortsverzeichnis; war pfalz-zweibrückisch im Amt Klee­burg. Die Mühle lag in Hoffen / Elsaß, wie sich aus einer Kirchenbucheintragung ergibt. Am 11.10.1750 wird in der reformierten Kir­che von Hoffen/Elsaß getauft die Eva Margaretha Weber, Tochter des „Johann Georg *Weber, Bürger und Zollbrücker Müller, allhir und der Mag­dalena“. 484

 

Im Mühlenverzeichnis von 1756 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Die Zoll­brucker Mühl [hat] 3 Räder wovon das eine ein Walk und Ohlig Mühl treibt; [zahlt an Pfacht] 2 Mltr Korn, 1 fl 1 bz an Geld. Muß such meistentheils von denen Frembd ernehren.“ 485

 

 

 

 

 

Hofstätten:

OT von Wilgartswiesen, VG Hauenstein, Lk Südwestpfalz

 

Mühlen:

- Hofstettermühle:

unterhalb Hofstätten im Wellbachtal gelegen 486 beim heutigen [Anm. d. Verf.: im Jahr 1911] Hof Häusel gelegen; ging im 30jähri­gen Krieg ein. 487

 

 

 

 

 

Hohenecken:

Stadtteil von Kaiserslautern; südlich von Kaiserslautern im Reichsland gelegen, war kurpfälzisch

 

Mühlen:

- Espensteeger Mühle, Espensteigermühle, auch Bordmühle:

2 km südöstlich von Hohenecken gelegen; bei Espensteig gelegen; Espensteig ist ein kleiner Weiler auf Hohenecker Gemarkung, südöst­lich Kaiserslautern bei Dansenberg; hier befindet sich ein alter Backofen, der vor 1858 erbaut wurde488; hier am heutigen "Jagdhaus­weiher" wurde vor langer Zeit ein künstliches Dammbauwerk errichtet, um die Espensteiger Mühle betreiben zu können. Durch den Rückstau hat sich der Weiher mit seiner für den Naturschutz besonders wertvollen Verlandungszone entwickelt.

 

Zur Herrschaft des Ritters Siegfried von Hohenecken (Syfridus de Hoenechen) gehörten mit der erstmals 1212 erwähnten Burg Hohene­cken neben Hohenecken auch Erfenbach, Espensteig, Siegelbach und Stockweiler. Aus einer Lehnsurkunde Pfalzgrafs Ruprechts an den Ritter Reinhard von Hohenecken von 1401 gehen die Herren von Hohenecken als Besitzer Espensteigs hervor. Das Ortssiegel beinhaltete die Buchstabenfolge H. E. E. V. S. mit der Umschrift Gerichtssiegel über die hoheneckischen Dorfschaften und die Buchstab­en bezeich­neten die Orte Hohenecken, Espensteig, Erfenbach, Vrondau und Siegelbach. Die Hohenecker verkauften 1688 die Herrschaft an den Herzog von Lothringen, der sie dann 1733 mit einer anderen an die Kurpfalz tauschte. Mitte des 18. Jh. war Espen­steig ein "beträchtlic­hes kurpfälzisches Hofgut zu 6 Familien in 4 Häusern....Von der Hofkammer ehedem in Erbbestand verliehen, ward das ganze zuletzt durch den kurpfälzischen General Christoph Anton, Freiherr von Hautzenberg besessen". 489

 

1718 wird vom Oberamt Lautern der Erbbestandsbrief für die neu errichtete Sägmühle erteilt 490.

 

Johann Goswin Widder schreibt in seiner Beschreibung der Kurpfalz von 1788: „Espensteig, ein beträchtliches Hofgut, eine Stunde von Lautern sudostwärts gelegen, soll ehedessen ein Weiler oder Dörflein gewesen seyn ... Neben diesem Weiler fließt ein Bächlein vorbei, welches oberhalb im Thal entspringet, eine Mahl- Säg- und Oelmühle treibt ... und sich in die ... Dörnbach ergießt“. 491

 

Ca. 1799 wird der spätere Müller in Ramstein, Johann (2) *Kugler auf der Espensteigermühle geboren; er ist der Sohn des Ackerers auf der Espensteigermühle, Johann (1) Kugler und der Elisabeth Jung. 492

 

Im Eilboten des Rheinkreises die freiwillige Versteigerung der Espensteigermühle durch den Müller Johannes *Kugler und dessen Ehe­frau Karolina Feth für den 1.10.1830 annonciert. 493

 

Erneut am 2.10.1830 wird im Intelligenzblatt des Rheinkreises die freiwillige Versteigerung der Espensteger Mühle für den 30.10.1830 annonciert: „... auf das freiwillige Anste­hen von Johannes Kugler, Müller auf obbesagter Mühle wohnhaft, wird demsel­ben angehörige Mühle, genannt Espenstegermühle bei Hohenecken im Trippstadterthale gelegen, samt Wohn- und Oeconomiegebäu­de, Mahlmühle mit einem Mahl- und einem Schälgang, Oel- und Schneidmühle, Scheine, Stallungen, Hofraithe und Garten, nebst dem dazu gehörigen Wie­sen- und Ackerland, Tagelöhners- und Hirtenhaus; das Ganze einen Flächeninhalt von 18 Hektaren, 31 Aren oder 57 Morgen 3 Viertel enthaltend , ... freiwillig, öffent­lich versteigert.“ 494

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 96 vom 15.10.1831 befindet die Versteigerungsannonce vom 11.10.1831 über die Espenstee­ger Mühle in Hohenecken: „Auf Betreiben des Herrn Heinrich Didier, Königlicher Poststatthalter in Landstuhl wohnhaft, ... wird zur Versteige­rung nachbeschriebener Immobilien geschritten ..., die dem genannten Herrn Didier durch seine Schuldner Heinrich Kugler, früher Mül­ler, jetzt ohne Gewerb wohnhaft zu Espensteeg, Gemeinde Hohenecken, Anna Maria Kugler, geborne Konrad, dessen Ehe­frau und Jo­hannes Kugler, Müller, wohnhaft zu Espensteeg und dessen Ehefrau Carolina Feth, laut Pfandbeschreibungsur­kunde auf­genommen durch genannten Notär Will am 16. Juli 1827, verhypothecirt wurden. ... Die zu versteigernden Immobilien sind folgende: ... Eine Mühle, die Espensteeger Mühle genannt, bestehend in einer Mahlmühle mit zwei Gängen, einer Oehlmühle und Sägmühle sammt Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Hofgering und dabei gelegenem Garten, zur Gemeinde Hohenecken gehörig ...“. 495

 

Die Mühle wurde von Karl Peter Burckhardt übernommen, der jedoch bereits 1835 verstorben ist. Im Neustadter Wochenblatt vom 30.1.1835 wird die Versteigerung der Mühle angekündigt: „... die an der Straße von Kaiserslautern nach Trippstadt gelegene, soge­nannte Espensteegermühle bestehend: in einer Mahlmühle mit zwei Gängen, einer Oelmühle, einer Schneidmühle, sammt Scheuer, Stal­lung … auf Anstehen der Wittib des daselbst verstorbenen Müllers Karl Peter Burckhardt …“ 496.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 966/1: Espensteiger Hofgüter Mahl- und Bordmühle, Bd. 1, 1741-1751

- LA Speyer Best. A2 Nr. 966/2: Espensteiger Hofgüter Mahl- und Bordmühle, Bd. 2, 1752-1786

- LA Speyer Best. A2 Nr. 966/4: Neu errichtete Sägmühle auf dem Espensteig, darin Erbbestandsbrief, 1718.

 

 

- Hohenecker Mühle:

½ Stunde südlich des Dorfes gelegen, südlich vom Gelterswoog, von dessen Wasser die Mühle getrieben wurde; 1656 erstmals urkund­lich erwähnt „Außgab Geltt ... Vor Arbeit Zur Mühlen und im hauß“, „Petter Voltz [Anm.: s. Peter *Voltz] außer der Müllen“ 497; weiterhin 1680 urkundlich erwähnt „bey der Mühl“ 498; 1680 urkundlich erwähnt als: „Der Gölters wog oben an der Mühl“ 499.

 

1721 wird Abraham Voltz urkundlich in Elmstein erwähnt im Zusammenhang mit einer Wiese „bei der Mahl- und Bortenmühle“ 500.

 

Um 1716 ist Müller auf der Hohenecker Mühle der NN. Voltz und die „Elisabeth Voltzin, Müllerin von der Honnecker Mühl“; diese ist am 9.11.1716 im reformierten Kirchenbuch Otterberg als Patin eingetragen 501.

 

Abraham *Voltz [zuvor Müller auf der Mahlmühle Elmstein] ist ab 1722 und noch 1729 Müller auf der Hohenecker Mühle. Diese ist in der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 beschrieben wie folgt: “hat 1 Mahlgang, gibt 8 Malter Korn jährlich als Pacht. Erb­beständer ist laut Brief vom 5. Dezember 1722 Abraham Volz.”. 502:

 

Abraham Voltz dürfte des Sohn des Müllers auf der Hohenecker Mühle NN. Voltz und der „Elisabeth Voltzin, Müllerin von der Honnecker Mühl“ sein; diese ist am 9.11.1716 im reformierten Kirchenbuch Otterberg als Patin eingetragen 503.

 

Am 24.7.1729 wird als Pate bei der Taufe des Johann Heinrich Knapp im reformierten Kirchenbuch Elmstein aufgeführt „Johann Heinrich Foltz von der Hoheneckermühle“ 504.

 

Die Mühle in Hohenecken ist in der Mühlenbeschreibung des Oberamts Lautern von 1739 beschrieben wie folgt: “hat 1 Mahlgang, gibt 8 Malter Korn jährlich als Pacht. Erbbeständer ist laut Brief vom 5. Dezember 1722 Abraham *Volz.” 505.

 

1828 erwähnt als „Hoheneckerhof“, 1837 als „Mahl- und Sägmühl, ½ Stunde südlicher gelegen“, nämlich vom Dorf Hohenecken aus ge­rechnet 1886, 1916, 1959 und 1963 als „Hohenecker-Mühle“ erwähnt. Die Lage am großen Badeweiher Gelterswoog, entwickelte die dort bestehende Gaststätte schließlich zum Hotel 506. Die Mühle stellte den Betrieb im Jahr 1904 ein 507.

 

Urkunden/Literatur:

- LA Speyer Best. A2 Nr. 1181/6: Erbbestands- und Bordmühle Hohenecken, 1670-1671, 1722-1760, 1775-1792

 

 

- Walkmühle:

s. Walkmühle in Bann; am Gelterswoog bei Hohenecken gelegen; die Mühle stellte 1840 den Betrieb ein 508.

 

 

 

 

 

Holborner Mühle:

OT von Niederkirchen/Westpfalz, VG Otterberg, Lk Kaiserslautern; nördlich von Schallodenbach und Heimkirchen (OT von Nieder­kirchen) südlich 509, mE jedoch nördlich in der Schlucht) des heutigen Holbornerhof im Holbachtal; sie lag auf sickingschem Gebiet 510.

 

Die Mühle wird erstmals 1482 erwähnt 511.

 

Das Mühlengebäude der Holbornermühle wurde wahrscheinlich um 1686 errichtet, vermutlich anfangs als rein landwirtschaftlicher Be­trieb. Wann der Mühlenbetrieb aufgenommen wurde, ist nicht mehr genau feststellbar 512.

 

Wo sich das obere Holbachtal südlich des Holborner Hofs zur Schlucht verengt und starkes Gefälle aufweist, liegt die erstmals 1482 ur­kundlich erwähnte Mühle. Hier hatte sich der Holbach, vom Holbrunn kommend, bedingt durch die Verengung, ein tiefes Bett ge­graben, das ausreichendes Gefälle und damit kraft für eine Mühle besitzt. Die Mühle lag zunächst auf gräflich-sickingischem Gebiet im Dreieck zwischen dem pfalz-zweibrückischen Heiligenmoschel und den ebenfalls sickingschen Dörfern Schallodenbach und Heimkirchen. Die Mühle zählte bis zur Französischen Revolution zu den Bannmühlen der Sickinger in Landstuhl und auf der Ebern­burg.

 

Im pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die Mühle schwer beschädigt 513.

 

Um 1804 ging in Niederkirchen wolkenbruchartiger Regen nieder, der in Verbindung mit Hochwasser alle Brücken über den Oden­bach von Niederkirchen bis nach Odenbach zerstörte und auch Holbornermühle wegschwemmte und vernichtete 514. Die Mühle wur­de 1804 im Empirestil neu errichtet. Einer der ersten Besitzer war der am 14.1.1754 geborenen Johann *Pfleger, der die Mühle ver­mutlich bis Ja­nuar 1815, dem Tod seiner Frau Anna Braun, betrieb. Pfleger war es, der auf dem nahe gelegenen Hofgut mit Hack­früchten, Kleeanbau und Stallfütterung und damit intensiver Rinderzucht im Kerngebiet der Glan-Donnersberger Rasse, die eigentli­che landwirtschaftliche Moderne in der Westpfalz mit eingeleitet hat 515. Pfleger war in 2. Ehe mit der aus Roßbach stammenden Christine Scherer verheiratet. Pfleger starb am 4.1.1818. Seine Witwe ließ die Holbornermühle 1819 versteigern 516.

 

Im „Intelligenz-Blatt des Rheinkreises“ wird am 8.5.1819 die Versteigerung der Holborner Mühle im Wege der Erbauseinanderset­zung für den 28.5.1819 annonciert. Dort heißt es: „ ... auf Anstehen von Elisabetha Margaretha Pfleger, Wittib des verlebten Jacob *Zapp, Müller ... , von Christian Gauch, Ackersmann von Einöllen ... Vormund über Johann, Jacob, und Georg Leppla, Kinder er­ster Ehe der ver­storbenen Anna Gertrauda Pfleger, und des Peter Lepla, bey Lebzeiten Müller in Oberweiler, ... von Heinrich Lepla, ... Vormund von Ger­trauda Lepla, Kind zweiter Ehe der gedachten Anna Gertrauda Pfleger, erzeugt mit dem verstorbene Georg Lep­la, bey Lebzeiten Müller in Oberweiler; von Adam Müller, Müller von Oberweiler, natürlicher Vormund von Carl Müller, sein einzi­ges in der dritten Ehe mit genann­ter Anna Gertrauda Pfleger, erzeugte Kind“ wird der Nachlaß versteigert bestehend u.a. in „einem Wohnhause und Mahlmühle mit einem Schäl- und Mahlgang zwischen dem Hohlbornerhof und der Gemeinde Heimkirchen gelegen ... 517.

 

Im Versteigerungstermin vom 28.5.1819 einigten die Miterben sich auf die Versteigerungsbedingungen und setzten den Tag Fortset­zung der Versteigerung fest auf 15.6.1819 518. In der notari­ellen Urkunde über den Fortsetzungstermin von 15.6.1819 heißt es: „Auf Ansu­chen von Elisabetha Margaretha Pfleger, Wittib des verlebten Jakob Zapp, Müller, ohne Gewerbe und in Rei­poltskirchen, Kan­tons Lautere­cken, Land-Commissariats von Kusel wohnhaft, [und auf Ansuchen] von Christian Gauch, Ackers­mann von Einöllen, Kanton von Wolfstein, Land-Commissariats Kusel, Vormund über Johann-Jacob, und Georg Leppla, Kinder er­ster Ehe der verstorbe­nen Anna Ger­trauda Pfleger und der Peter Lepla, bei Lebzeiten Müller in Oberweiler begleitet von dem Neben­vormund dieser Min­derjährigen Namens Georg Drumm, Akersmann von gedachtem Einöllen, - [auf Ansuchen] von Heinrich Lepla, Akersmann von ge­dachtem Einöllen, Vormund über Gertrauda Lepla, Kind zweiter Ehe der gedachten Anna Gertrauda Pfleger, er­zeuget mit dem ver­storbenen Georg Leppla, bei Leb­zeiten Müller von Oberweiler, welches abermahl den genannten Georg Drumm zum Nebenvormund hat, - von Adam Müller, Müller von Oberweiler, natürlich Vormund von Karl Müller, Müller von Oberweiler, sein einziges in der dritten Ehe mit gedachter Gertrauda Pfleger erzeugte Kind, welches de nachbenannten Miterben Johannes Pfleger zum Nebenvor­mund hat -, von Johannes Pfleger, Akersmann und Adjunkt von dem Holbornerhof, Kantons Otterberg, - von Philipp Pfleger Akers­mann von genanntem Holbornerhof, von Peter Köhler, ... Wirth von Wolfstein Land-Commissariats Kußel, die Rechte seiner Ehefrau Margaretha Pfleger vertretend, von Philipp Karl, Förster von Reipoltskirchen, Kantons Lauterecken, die Rechte seiner Ehefrau Maria Magdalena Pfleger vertretend, und Franz Walter, Akersmann von Heimkirchen, Kantons Otterberg, die Rechte seiner Ehefrau Maria Katharina Pfleger vertretend – sämtliche als Erben ihrer verstorbenen Eltern, und respective Großeltern des Johannes Pfleger und Ka­tharina Drumm seiner Ehefrau, bei Lebzeiten Akersleute auf Holborner­hof, Kantons Otterberg, und auf Anstehen von Christina Scherer, Wittib zweiter Ehe mit dem verstorbenen Johannes Pfleger, sie auf der Mühle bei Holborn wohnhaft, in ihrer Ei­genschaft als gesetzliche Vormünderin von Elisabetha und Karolina Pfleger, Kinder und Miterben des Vermögens des benannten Jo­hannes Pfleger ... - und in Gefolge Urtheil des königlichen Bezirksgerichts von Kaiserslautern vom sechzehnten Februar jüngst ... zur Ver­steigerung geschritten: 1. einem Wohnhaus und Mahlmühle, mit einem Schähl- und Mahlgang, zwischen dem Hohlbornerhof, und der Gemeinde Heimkirchen gelegen ... bey der vorläufigen Versteigerung ist kein Gebot darauf ge­schehen“. 519

 

Heinrich Göddel hat die Mühle ersteigert, da er im Grundsteuerkataster 1819 als Eigentümer eingetragen ist. Bereits 1819 er­folgte eine erneuter Besitzwechsel und zwar wiederum an die Familie Pfleger. In deren Besitz blieb die Mühle nun bis Sommer 1919 520.

 

Über der Eingangstür ist die Inschrift H.B. 1806 A.C.A. erhalten 521.

 

Einen starken Aufschwung nahm der Betrieb unter dem tüchtigen Müllermeister Karl *Pfleger (1813 - 27.4.1867), der nicht nur die Müh­lenkapazität verdreifachte sondern auch den landwirtschaftlichen Betrieb modernisierte. Er machte sich einen Namen durch die Züch­tung von Kartoffelfäule-resistenten Kartoffelsorten. Er übertrug mit Urkunde vom 2.7.1866 die Mühle seiner Tochter Dorothea Pfleger 522, die mit Adam *Maue (Sohn von Christoph Maue und Katharina Pfleger) verheiratet war. Karl Pfleger, in dem Steigbrief als verlebter Müller der Holbornermühle genannt, verstarb am 27.4.1867. Seine Tochter Dorothea *Pfleger, die am 11.8.1876 verstarb, vermachte die Mühle am 10.8.1876, also einen Tag vor ihrem Tod, an ihren Ehemann Adam Maue 523 [Anm. d. Verf.: Weid­mann 524gibt den Vornamen fehlerhaft mit „Elisabeth“ an; es handelt sich jedoch um „Dorothea“ Pfleger 525].

 

Adam Maue († 1919) führte den Betrieb fort 526. Letzter Betreiber der Mühle war von 1919 bis 1939 Manfred Christmann vom Amoshof. Die Mühle wurde 1939 stillgelegt. Seither besteht nur noch die Land­wirtschaft auf dem Holbornerhof weiter 527.

 

Photo:

- Weidmann, Schul-, Medizin- und Wirtschaftsgeschichte, Bd. III, S. 212.

- Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle, in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000.

 

Literatur/Urkunden:

- Bäcker, Karl: „Die Holbornermühle“; in: Chronik Niederkirchen, Band 2: Ortsteile Heimkirchen, Morbach, Wörsbach, herausgege­ben von der Ortsgemeinde Niederkirchen 1995, S. 61-65

- Weidmann, Werner: Mühlen im Kreis, in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000 (Holborner Mühle bei Schal­lodenbach)

- Weidmann, Werner. Zunächst im ländlichen Stil der Spätrenaissance : die Holborner Mühle: ein pfälzisches Prachtstück ; im pfälzi­schen Erbfolgekrieg schwer beschädigt ; heute lohnendes Ausflugsziel; in: Weidmann, Werner: Schul-, Wirtschafts- und Sozialge­schichte der Pfalz, a.a.O., Bd. 2, S. 212-214

 

 

 

 

 

Hollinger Mühle:

Wüstung bei Seelbach / St. Ingbert. 1421 (in jüngerer Abschrift) heißt es, die Gemarkungsgrenze gehe „bis an Holbinger Mühle“, wäh­rend eine zweite Handschrift „Hollinger mühle“ schreibt 528. 1556 heißt es „biß ahn Hollinger mohle“ 529.

 

 

 

 

 

Homburg / Saarland:

war pfalz-zweibrückisch und Sitz des Amtes Homburg im Oberamt Zweibrücken. 1755 kam Homburg durch einen Gebietstausch zwi­schen Wilhelm Heinrich von Saarbrücken und Christian V. von Pfalz-Zweibrücken an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken 530. Bei dem Tausch wurde u.a. gegen Alsenz an Nassau-Weilburg gegen Homburg vertauscht, nachdem Pfalz-Zweibrücken erst wenige Mo­nate zuvor das zum Alleinbesitz fehlende Drittel an Alsenz erworben hatte (sog. Homburger Austausch) 531. 1816 fiel die Stadt an das Königreich Bayern, wo sie bis 1918 blieb.

 

Mühlen:

am 1.11.1335 geben Friedrich und Conrad, Herren Hoimberg (= Homburg) ... [Anm.: dem Kloster Werschweiler] eine Gülte von 7 Mal­ter Roggen zu einer ewigen Seelenmesse ...; außer dieser Gülte sollen zu dieser Messe als Einkünfte noch gehören ... ein ... Wiesen­platz am Mühlsteg zu Hoimberg ...“ 532.

 

Für das zum Oberamt Zweibrücken gehörende Amt Homburg liegt ein besonderer Mühlenbericht vor, verfaßt von einem Beamten Koch am 18.9.1756 533.

 

Nach einer weiteren Aufstellung gehörten zum Amt Homburg zwischen 1719-1792 folgende Mühlen 534:

 

Beeder Mühle

die 3. erbbeständliche Mühle, Leyßerische Mühle

Limbacher Mühlenbann über Altstadt

die verfallene Lohmühle beim Beeder Hof

Buchholzer Mühle

Erbbestandsmühle am Altenwoog

Erbacher Mühle

Mohrer Mühle

Gipsmühlen

 

 

Um 1652 war Michael *Will der Müller in Homburg 535 +++klären: welche Mühle ?++++

 

Um 1745/46 wird der Müller Christian Oertle in Homburg ? +++klären+++ 536.

 

Am 11.1.1820 läßt der Einnehmer in Kusel, Herr Pfender, seine bei der Stadt Homburg gelegene Mahl- und Gypsmühle versteigern 537. Erneut am 15.4.1826 heißt es in Intelligenzblatt des Rheinkreises: „Die ganz nahe bei der Stadt Homburg im Rheinkreise gelege­ne, dem ehemaligen Herrn Einnehmer Pfender zu Schö­nenberg, angehörige Mahl- und Gypsmühle, erstere bestehend aus 2 Mahlgän­gen und ei­nem Schälgang im Trilles, nebst dazu gehöri­gen Nebengebäuden, Scheuer, Stallungen, Keller, Gypsmagazin, Gärten und Wiesen ...“ 538. +++klären: welche Mühle ?++++

 

Der Müller in Homburg, Valentin Zimmer +++klären: welche Mühle ?++++, wird 1840 als Mitglied des landwirtschaftlichen Vereins der Pfalz genannt 539.

 

Literatur/Urkunden:

- Fischer, Karl: Homburger Mühlen : von Getreide-, Öl- und Lohmühlen. In: Saarbrücker Zeitung. - N.F. 7 (1951), Nr. 216; 222

- LA Speyer Best. B2 Nr. 976/8: „Die zu Homburg an der Stadt neu aufzubauende Mühle, 1731-1732“ +++klären: welche Mühle+++

- LA Speyer Best. B2 Akten 107 Nr. 5339 enthält u.a. Unterlagen über eine Mühle in Homburg +++klären: welche Mühle ?++++

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5334: „Homburger Mühlen, 1686-1711“

 

 

- Beedenmühle:

die Mühle stand im Eigentum des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken und bestand 1803 aus einer Mühle, 2 Gebäuderuinen nebst Wiese und Acker. Am 26.9.1803 erfolgte im Zuge der französischen Nationalgüterveräußerung der Verkauf der Mühle. Eigentümer war das Herzog­tum Pfalz-Zweibrücken.Pächter war NN. Trompeter. Käufer war Nikolaus Schwalbach aus Schwarzenacker, der Mühle für 6025 fr über­nahm 540. Der Käufer hat wohl den Kaufpreis nicht erbracht, denn bereits am 12.6.1804 erfolgte im Zuge eines „Wieder­angebots“ der erneute Verkauf der Mühle. Diese wurde zum Kaufpreis von nur noch 4000 fr. von Christian Trompeter aus Homburg gekauft 541.

 

 

- Entenmühle:

die Entenmühle lag auf der Erbach, ½ Std. südlich von Homburg 542. Sie ist im Mühlenbericht vom 18.9.1756 aufgeführt und zusam­mengefaßt wie folgt beschrieben: „Die Entenmühle hat 2 Wasserräder für 2 Mahlgän­ge und 1 Schälgang; letzterer wird wechselweis mit einem der Mahlgänge betrieben. Kämpft -wie die Stadtmühle- um ihre Existenz, seit Altstadt abgetrennt. Keine Bannmühle. Gibt 12 Mltr 2 Faß 2 Sester Korn jährlich als Pacht. Ist keine Bannmühl, jedoch mahl die Hombg geml allhier.“ 543

 

Am 12.6.1818 wurde in Homburg die nachbeschriebene Erbbestandsmühle versteigert: „Eine überschlächtige Mühle mit 2 Mahl- und ein Schälgang, wobey ein Wohnhaus, Scheuer, Stall und Hofgering, welches zusammen mit Garten und Wiese, 3 Morgen 18 Ruthen enthalt; dann 93/4 Morgen Wiesen, und 41/2 Morgen Äcker, dabey gelegen, worauf ein jährlicher Erbbestands-Pacht von 16 Malter Malter Korn und 7 fl 30 kr Geld haftet, und unter dem Namen Endenmühle bey Homburg bekannt ist, abgeschätzt auf 3327 fl. Diese Immobilien gehören ungetheilt den Kindern von weyland Georg Noe, namentlich Michel, Anna Maria, Christina, Georg und Jacob Noe. Die Versteigerung ge­schieht auf Betreiben des grosjährigen Sohnes, Michel Noe, Vormund der minderjährigen ...“ 544.

 

Das Gebot bei der Versteigerung vom 12.6.1818 belief sich auf 8300 fl; dieses war wohl zu gering weshalb ein neuer Versteigerungster­min auf den 29.6.1818 anberaumt wurde 545. Auch diese Ver­steigerung schlägt wohl fehl. Erneut kommt es am 20.9.1819 zur freihändig­en Versteigerung der „Endenmühle“ bei Homburg. Im In­telligenzblatt des Rheinkreises vom 24.8.1819 wird in der Annonce die Versteigerung wie folgt angekündigt: „Der Eigenthümer der schönen und stark besuchten bey Homburg gelegenen En­denmühle ist ge­sonnen dieselbe ... freiwillig auf Eigenthum versteigern zu lassen: Diese Mühle hat 1 Schäl- und 2 Mahlgänge, nebst Wohn­haus, Scheu­er, Stallung und Hofgering ... . Die Gebäulichkeiten sind im besten Stande, auch Äcker und Wiese von ersten Qualität.“ 546

 

1824 und 1828 „Entenmühle“ 547.

 

Die Mühle wurde im 18. Jh. bei Homburg erbaut. Diese lag im Bereich der heutigen Tennisanlage. Sie besaß neben 2 Wasserrädern für die Mahlmühle auch 1 Wasserrad für die Ölmühle. Der Müller Schleppi war zu Beginn des 20. Jh. Müller auf dieser Mühle. Zu der Mühle gehörte der große Entenmühlweiher. Aber auch hier herrschte Wassermangel. Der Weiher trocknete mehr und mehr aus. Die Mühle ar­beitete noch in den 1960er Jahren, allerdings nicht mehr mit Wasserrädern sondern mit elektrischen Anlagen 548.

 

Im Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 64 vom 24.8.1819 wird unter dem 20.8.1819 die Versteigerung der Entenmühle für den 20.9.1819 angekündigt. Dort heißt es: „Der Eigenthümer der schönen und stark besuchten bey Homburg gelegenen Endenmühle ist ge­sonnen ... freiwillig auf Eigenthum zu versteigern zu lassen: Diese Mühle hat 1 Schäl = und 2 Mahlgänge, nebst Wohnhaus, Stal­lung und Hofgering, welches zusammen mit Garten und Wiese 3 Morgen 18 Ruthen enthält ...“ 549

 

Im „Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel“ wird für 14.1.1863 die Verpachtung der Mühle annon­ciert: „.. läßt Herr Rentner und Gutsbesitzer Zott daselbst seine nur wenige Minuten von Homburg entfernte Oel- und Mahlmühle, „die Enten­mühle“ genannt, auf 6 Jahre öffentlich zu verpachten. Das Anwesen besteht in einer Mahlmühle mit 2 Gängen, 1 Schäl­gange und einer doppelten Oelpresse“. 550

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 977 1: „Die Entenmühle zu Homburg, o. D.“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 977 2: „Transferierung der Erbleihe der Entenmühle zu Homburg, 1743-1749“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 977 3: „Transferierung der Erbleihe der Entenmühle zu Homburg, 1743-1785“

 

 

- Eulenmühle bei Homburg:

heute Wüstung bei Homburg/Saar. In der Beschreibung des Burgfriedens der Burg Homburg von 1358 heißt es:“... von dem nyder­sten wage bit zu Vlen mule, Von Vlen mulen bitz an holzbrücke“ 551. Von dieser ehemaligen „Eulenmühle“ ist nichts mehr bekannt, auch nicht der Grund des Namens. Da aber der Name so häufig vor­kommt, ist anzunehmen, daß in oder bei der Mühle auftretende Eulen den Namen verursachen“ 552.

 

 

- Heilsche Mühle:

+++klären: ist sie identisch mit einer der anderen Mühlen ? ++++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 978 2: „Abänderung des Heilschen Mühlgrabens zu Homburg, o. D.“

 

 

- Homburger Lohmühle:

s. Anm. bei Lohmühle

 

 

- Homburger Stadtmühle:

die große Homburger Stadtmühle lag in der Kaiser-Friedrich-Straße (auch Mühlenstraße genannt). Das Wasser floß von der Säge­mühle Kuntz durch den Mühlengraben unter der Stadtmühle hindurch zum Erbach zurück. Der Müller Leiser hatte sie 1734 neu er­richtet. Die Mühle litt damals schon an Wassermangel und war nur nach Regenperioden voll betriebsfähig. Die Mühle brannte im 20. Jh. ab 553.

 

Sie ist im Mühlenbericht vom 18.9.1756 aufgeführt und zusammenfassend wie folgt beschrieben: „Die Homburger Stadt-Mühl, wel­che 2 Waßer Räder unterschlächtig hat, so 2 Mahlgänge und 1 Scheelgang treiben, daß wann der Scheel­gang gehet, einer der Mahl­gänge still stehen muß; wie dann überhaupt nur bey Regenwätter und großen Gewässer nur mit 2 Gängen vordarinnen gemahlt wer­den kan, da sonsten bey trockener ordinairer Witterung kaum vor einen Gang Wasser genug vorhanden ist; und giebt diese Mühl jähr­lich 9 Malter Korn Zweybrc: Maasung Pacht, ist keine Bann-Mühle, sondern muß nunmehro, nachdem Alt­stadt zur Limbacher Seeg-Mühle genannet ist, allein in hiesiger Stadt suchen, worinnen die Mahlgäste so unterschieden seyend, daß einige des Jahrs nur 1 ½ biß 10. 12 Malter ...“. 554

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Homburger Mühl in Hombg geleg [hat] 2 Waßerräder welche 2 Mahl und einen im Trilles lauffend Scheelgang treib; [zahlt an Pacht] 9 Mltr Korn Zweibr Maaß“ 555.

 

weiter s. Ausführungen zur Entenmühle.

 

 

- Homburger Walzenmühle:

- s. Walzenmühle

 

 

- Kirberger Mühle:

liegt dicht unterhalb der Walkmühle; sie ist im Mühlenbericht vom 18.9.1756 auf­geführt und wie folgt beschrieben: „Die Kirberger Mühle hat 2 überschlechtige Waßer Räder, welche einen Mahl- und einen Scheel­gang treiben, jedoch ist letzterer so eingerichtet, daß er auch damit mahlen kan, oder ein Mahl- und ein Scheelgang zu gleich ist; bey­de Gänge können die meiste Zeit, und sonderlich wann es Re­genwetter ist, zugleich und miteinander gehen, und kan ihr auch von niemand das Wasser genommen werden; giebt jähr­lich 7 Malter Korn zweybr. Maaß Pacht; woran ihr die dicht darüber gebaute Wal­ck-Mühle, welche ein besonderes Wasser Rad hat, jährlich 1 Malter vergüthet, so daß er eigentlich nur 6 Mltr. Pacht giebt ... daß sie gleich allen andern Mühlen keine Bann-Gerechtig­keit habe, sondern ihre Nahrung im Dorf Kirberg und der Stadt Homburg ziehet und kan alle 24 Stunden 1 ½ Malter Frucht mahlen, sonsten seyend in dem Dorff Kirberg bey 60 Mahl-Gäste, welche diese Mühl meistens alle fördert.“ 556

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Kirberger Mühl [hat] 2 WaßerRäder wovon 2 Mahl und einen Scheelg treib; [zahlt an Pacht] 6 Mltr Korn Zweybr Maaßg; hat die nehml Be­wandtnuß wie bey vorstehend Mühl [Anm. d. Verf.: s. Beeder Mahlmühle]“. 557

 

 

- Leisermühle zu Homburg:

s. auch Müller Leiser, der Erbauer der Homburger Stadtmühle

 

Im Handbuch von Rheinbaiern von 1828 wird die Leisermühle als Mühle bei Homburg genannt 558, die unter den südlichen Stadt­mauern auf der Erbach gelegen ist 559.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 978 1: „Acta die Leysers Erbbestandsmühle in Homburg, Pars I u. II. 1731 – 1792. Die Abänderung des Leyli­schen Mühlengebäude bey Homburg, und deren Wiesen zugefügten Schaden. ... v. 1764 - 1775“

 

 

- Lohmühle:

s. Beeden: Lohmühle zwischen Schwarzenbach und Beeder Mahlmühle:

 

 

- Sägemühle Kuntz:

in der Mainzer Straße in Homburg lag um 1900 die Sägemühle Kuntz. Von der Mühle verlief der Mühlgraben direkt zur großen Müh­le. Das Sägewerk besteht heute nicht mehr 560.

 

 

- Walzenmühle:

die Homburger Walzenmühle lag in der Homburger Kaiserstraße. Sie war im Besitz der Firma Seligmann & Mayer. Die Mühle wurde bei einem Luftangriff 1944 völlig zerstört und nach dem Krieg nicht mehr aufgebaut 561.

 

 

 

 

 

Hoof / Saarland:

heute Stadtteil von St. Wendel; Ulrich vom Steine und seine Gemahlin Irmgard von Heinzenberg waren die ersten Grundherren. Ihr Be­sitz vererbte sich über die Töchter 1420 an die Herren Vogt von Hunolstein, die Herren Manderscheid und von Dhaun und Schwarzen­berg. Im 30jährigen Krieg und im pfälzischen Erbfolgekrieg wurde das Dorf 1677 von den Franzosen zerstört. Nach dem Wiederaufbau wurde der hunolsteinische Anteil des Dorfes 1723 an die Freiherren von Schorrenberg verkauft, die diesen an den Her­zöge von Pfalz-Zweibrücken abtraten.

 

 

Mühlen:

- Hoofer Mühle:

der erste Hinweis stammt aus 1550; 1609 wurde der Hoofer Müller Simon aufgeführt. Die Mühle lag nahe beim Ort. 1762 brannten die Gebäude völlig ab. 1784 wurde die Mühle wieder genant. Eigentümer war Johann Adam Balz. Die Mühle wurde 1950 stillgelegt 562.

 

 

- Pletschmühle bei Hoof:

im pfalz-zweibrückischen Mühlenprotokoll für das Oberamt Lichtenberg, erstellt von Carl *Sundahl am 12.10.1745, fertiggestellt am 8.7.1746 wird die Mühle zusammenfassend wie folgt beschrieben: „... Ist von Marth anderhalb Viertelstunden entfernt, sonsten dem Dorf Hof grad gegen über. Ist ein schlechtes und elendes Mühlgen. Hat ein 12 Schuh hohes Wasserradt welches einen Mahlgang trei­bet, ist auch nur eine Hausmühle gewesen ..., nunmehro auch vor andere mahlt. Besitzer sind Anna Maria, Culmans Wittib zu 1/2, Jo­hannes Müller, Nickel Millers Wittib, Velten Miller von Pfeffelbach, Hans Adam Miller und Elias Weyermiller zur anderen Hälfte. Es werden jährlich 18 bz Pacht entrichtet, wovon der Herr von Günderod auch etwas be­kommt“. 563

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 57 wird die Mühle wie folgt beschrieben: „Die Pletsch Mühl bey Hoffen [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 18 Batzen an Geld. Die Hoffer aus 15 Fa­milien beste­hend mahl gemeinigl: allhier.“ 564

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 963/5: „Die Hoofer Pletschmühle, 1745-1786“

 

 

 

 

 

Horbach:

VB Waldfischbach-Burgalben, Lk Südwestpfalz; an der Steinalb (= Queidersbach) gelegen; nördlich von Steinalben. Im Ort besteht die Straße „An der Horbacher Mühle“. Erstmals 1179 urkundlich erwähnt 565. Der Name bedeutet 'Sumpfbach', von ahd. Horo, mhd. Hor = Sumpfboden, Kot 566. Der Ort gehörte zur sickingischen Herrschaft Landstuhl 567.

 

Mühlen:

in dem Denombrement (= Landesbeschreibung der Herrschaft Landstuhl von 1681 heißt es: „Es ist auch hir eine Mühl und Weyerlein – privat Unterthanen zugehörig und ohnweit von diesem Dorff hat es einen großen Weyer so mit 1000 fl nicht zu reparieren der Schonau­er-Wog (Walzweiher) genant.“568.

 

- Horbacher Mühle

stand am Queidersbach (= Steinalb), unterhalb (südlich) des Dorfes Horbach. Schon im 14. Jh. in Betrieb, wurde sie Ende des 17. Jh. wieder aufgebaut. Besitzer war der sickingische Amtmann Schwarz. Er gab sie an die Herrschaft ab. Am 5.7.1723 wurde die Mahl- und Ohligmühle, mit dem herrschaftlichen Wappen in 5 Schneeballen „markiert“, an Egidios Bouson verliehen, einem Gerichtsmann aus der sickingischen Herrschaft Schallodenbach, wohnhaft auf dem Schneckenhof 569. Der Erbkaufschilling betrug 1000 fl., der Pacht 40 fl und 16 Ma. Korn jährlich. Zur Mühle gehörten fast 100 Morgen Garten, Wiesen und Ackerland 570.

 

1741/53 war Jakob Michel Bossung [Anm. d. Verf.: wohl der Sohn des o.a. Bossung] Inhaber, in den 1760-1780er Jahren die aus Hor­bach stammen­de Familie Wagner 571.

 

Ab 1813 – 3.12.1828 war Daniel *Klein der Müller auf der Horbacher Mühle; nach seinem Tod hat wohl die Witwe (die Müllerstoch­ter Elisabeth *Wilhelm) die Mühle weitergeführt, bis sie der Sohn David Klein (geb. ca. 1811 Landstuhl; °° 22.4.1837 in Horbach mit Maria Margaretha Reichel) übernehmen konnte 572.

 

1828 erwähnt als „Horbacher Hof und Mühle“. 1837 als „Horbacher Hof, Horbacher Mühle“, 1886 und 1918 als „Horbacher Mühle“. 1963 „Horbachermühle“ 573; der ebenfalls mit der Mühle genannte Horba­cher Hof ist verschwunden, die Mühle besteht noch 574.

 

Die Anna Maria Klein heiratete den späteren Müller auf der Horbachermühle, Michael *Klug († err. 1870 Horbacher Mühle). Der Be­triebsnachfolger und Müller auf der Horbacher Mühle wird der Sohn Ludwig Klug. Am 17.10.1870 kommt es zu einer „Theilungsversteiger­ung“ von landwirtschaftliche Grundstücken in Horbach: „... lassen die Witwe, Kinder und Erben des auf der zur Ge­meinde Horbach ge­hörigen Horbachermühle verlebten Müller Michael Klug ... als: I. dessen Witwe Anna Maria Klein, ohne Gewer­be auf besagter Mühle wohnhaft, handeln a. in eigenem Namen, der zwi­schen ihr und dem Verlebten bestandenen Gütergemeinschaft wegen und als Rechtsin­haberin ihrer Tochter Maria Eva geb. Klug, Ehefrau von Karl Müller, Gerber, zu Landstuhl wohnhaft; b. Als Vormünderin ihres minderjäh­rigen Sohnes Adam Klug; ... III. Die übrigen volljährigen Kinder aus erwähnter Ehe, als 1) Jakob Klug, Landwirth. Auf dem Fröhnerhofe, Gemeinde Neukirchen wohnhaft; 2) Ludwig Klug, Müller auf besagter Mühle wohnhaft; 3) Elisa­betha Klug, ledig, ge­werbslos, daselbst wohnhaft ... der Abtheilung hal­ber öffentlich versteigern“. 575

 

 

- Schwanenmühle / Schwabenmühle bei Horbach:

stand an der Moosalb nördlich von Steinalben, oberhalb der Geiselberger Mühle; wurde 1755 von Heinrich *Klug gebaut. Dieser zahlte für die Konzession 100 fl und gab jährlich 4 Ma. Korn für den Wasserfall. Die Mühle war bis zu ihrer Stillegung 1889 im Be­sitz der Fami­lie Klug.576

 

In den Akten der französischen Nationalgüterverwaltung wird ein Grundstück „Bei der Schwabenmühle“ 577 genannt , richtigerweise müßte es jedoch heißen „Schwanenmühle“ 578.

 

Die Schwanenmühle wurde von Heinrich Klug erbaut. Heinrich *Klug wurde am 5.8.1715 geboren. Über seine Jugendjahre und sei­ne Lehrjahre wissen wir nichts. 1743 heiratete er die Horbacher Löwenwirtin Maria Eva Kessler, Witwe des Peter Klas (Glas). Am 04.12.1754 bekam er durch seinen Landesherrn Ferdinand von Sickingen - nachdem er nochmals schriftlich erinnerte - die Erlaubnis oberhalb der sogenannten und Kurpfalz gehörigen Geiselberger Mühle auf einem ihm eigenen Stück Land, eine Mahlmühle errichten zu dürfen. Es waren 50 Gulden für die Mühlpacht und 4 Malter Korn jährlich an die Herrschaft in Landstuhl zu entrichten. Mit die­sem Ent­schluss 1754 eine Mühle zu erbauen, legte Heinrich den Grundstein für eine lange Müllertradition in der Familie Klug, die am längsten auf der Klug'schen Mühle fortgeführt wird. Der 1744 geborene Sohn Johann Adam *Klug übernahm die Mühle nach dem Tod seines Va­ters († 18.2.1773). Von Reichsgraf Wilhelm von und zu Sickingen erhielt Adam am 26.4.1786 die Erlaubnis zur Mahlmühle um eine Bor­denmühle (Sägemühle) zu erweitern. Johann Adam Klug war zwei mal verheiratet. Aus erster Ehe mit mit Eva Vogt (17.2.1750 Wesel­berg – vor 1784 Schwanenmühle err.) ging die Tochter Katharina Klug hervor. Diese heiratete einen Mül­ler namens Adam Klug (wohl ein Verwandter) der 1799 nach dem Tod seines Schwiegervaters Adam Klug die Mühle übernahm. Er führte diese bis zum Jahre 1803. Aus der 2. Ehe des Johann Adam Klug mit Franziska Eva Reichmann stammt der Sohn Heinrich *Klug ( 22.10.1787 Schwanenmühle - 14.02.1850 Horbach, Müller und Bauer). Der noch minderjährige Heinrich (2) Klug übernahm 1803, unter der Vormundschaft seiner Mutter die Mühle. Er hatte an seinen Stiefschwager Adam Klug 5.200 Gulden zu zahlen 579. Heinrich (2) Klug war wohl ein ebenso tüch­tiger Mann wie der Mühlengründer. Unter ihm hatte die Schwanenmühle ihre Blütezeit. Zunächst vergrößerte er die Schwanenmühle, oder wie diese auch hieß: die Klug Mühle, um eine Ölmühle. Systematisch vergrößerte er diese um viele Ländereien (Äcker, Wiesen und Wald) bis diese 220 Tagwerk hatte 580. °° mit Elisabeth *Lindemer (ca. 1796 Bann – 22.5.1849 Schwanenmühle; Tochter von Franz Lin­demer und Elisabeth Rauch -?]). Aus der Ehe stammen 8 Kinder, darunter der Sohn und Betriebsnachfolger, Heinrich (3) *Klug 581. Am 1.1.1848 übernahm Heinrich (3) *Klug die Schwanen­mühle (°° am 24.7.1847 mit Catharina Wagner), verunglückte jedoch bereits (bei einem Jagdunfall) am 18.10.1849 tödlich. 582

 

Dessen Witwe Catharina Wagner heiratete 1851 in 2. Ehe den Müller Nikolaus *Lenhard. Aus ihrer zweiten Ehe gingen 10 Kinder hervor. Zusammen mit diesen Kindern wuchs auch der Sohn "Heinrich" aus erster Ehe, auf. Er erlernte in Kaiserslautern das Müller­handwerk. Stiefvater Nikolaus Lenhard soll ein fleißiger und sparsamer Mann gewesen sein. Er erneuerte Mehl- und Sägemühle und fügte eine Schnapsbrennerei hinzu. Lenhard war auf der Mühle nur Pächter und es war ihm bewußt, dass nach seinem Tod, sein Stief­sohn Heinrich wieder die Schwanenmühle, das Erbe seiner Väter, übernehmen würde. Kurz vor seinem Tod 1877 übergab Lenhard an Heinrich Klug Mühle und Hofgut. Heinrich musste sich notariell verpflichten, in den kommenden 5 Jahren an die Familie Lenhard 68.571,40 Mark als Preis zu zahlen. Falls nicht, kam eine jährliche 5 %ige Verzinsung hinzu. Heinrich hatte die Mühle ohne flüssiges Kapital übernomen. Nach dem Tod des Nikolaus Lenhard zog sich die Witwe, mit ihren 10 Kindern, nach Schauerberg zurück, von wo Lenhard stammte. Man muss auch die Zeit berücksichtigen. Die Dampfmaschine war bereits erfunden, Großmühlen wurden ge­baut, 1848 wurde die Pfalz­bahn gebaut, die Zeiten für die Mühlen wurden härter und ein erstes Mühlensterben setzte ein. Heinrich war wohl unter diesen schlech­teren wirtschaftlichen Bedingungen nicht in der Lage, Erwartungen zu erfüllen, die in weit besseren Zeiten entstanden sind und damals festgeschrieben wurden. Da Heinrich Klug nicht in der Lage war, die Forderungen seiner Mutter und seiner Stiefgeschwister zu beglei­chen, kam es ab 1877 zu zahlreichen Erbschaftsprozessen. Dieser auf beiden Seiten erbittert ge­führte Streit endete erst am 6.5.1889, dem Tag, an welchem die Schwanenmühle zwangsversteigert wurde. Die Schulden des Hein­rich Klug beliefen sich inzwischen auf rd. 93.000 Mark. Die Schwanenmühle mit Gut wurde für 55.100 Mark von den Lederfabri­kanten Julius und Karl Riel aus Zweibrücken erstei­gert. Noch am gleichen Tag wurde die Schwanenmühle an die Firma Raab, Kar­cher und Comp., welche auch eine Pulverfabrik in Kaisers­lautern betrieben, weiterverkauft 583.

 

Anm.: um 1828 wird der Sägmüller Christoph Friedrich *Knöller erwähnt; er dürfte angestellter Sägmüller auf der zur Schwanen­mühle gehörenden Sägemühle gewesen sein.

 

 

Reihenfolge der Müller auf der Schwanenmühle:

- 1755/18.2.1773 Heinrich *Klug; auf diesen folgte der Sohn Johann Adam *Klug

- 18.2.1773/1.12.1799 Johann Adam *Klug; nach seinem Tod übernahm der Schwiegersohn aus 1. Ehe, Adam *Klug die Mühle

- 1.12.1799/1803 Adam *Klug; er verkaufte die Mühle 1803 an seinen noch minderjährigen Schwager (aus der 2. Ehe des Johann Adam Klug) Heinrich (2) *Klug für 5200 Gulden

- 1803/ 1.1.1848 Heinrich (2) *Klug; er übergab zum 1.1.1848 die Mühle an den Sohn Heinrich (3) Klug

- 1.1.1848/18.10.1849 Heinrich (3) *Klug; er verunglückte tödlich bei einem Jagdunfall; seine junge Witwe Catharina Wagner führte die Mühle fort und heiratete 1851 in 2. Ehe den Müller Nikolaus Lenhard

- 1849/1851 Catharina Wagner die Witwe des Heinrich (3) Klug

-1851/1877 Nikolaus Lenhard als Pächter

- 1877/6.5.1889 Heinrich (4) *Klug

 

 

 

 

 

Horchheim bei Worms:

Stadtteil von Worms; der Ort gehörte seit dem frühen Mittelalter dem Hochstift Worms, kam in den Lehensverband der Herrschaft Stauf, dem im 12. Jh. die Grafen von Eberstein vorstanden, ab 1215 die Grafen von Zweibrücken und ab 1378 die Grafen von Span­heim. 1393 kam die Herrschaft Stauf auf dem Erbwege an die Grafen von Nassau-Saarbrücken. Die Kurpfalz und Nassau-Weilburg, die im Laufe der Zeit auch Rechte erworben hatten, waren 1706 an einem Tauschvertrag beteiligt, der Horchheim wieder an das Hochstift Worms zurück­brachte 584.

 

Horchheim liegt ca. vier km südwestlich von Worms im Eisbachtal. Urkundlich wird der Ort erstmals 766 in einer Schenkungsurkunde im Lorscher Codex genannt. Der Name des Ortes leitet sich von dem Wort "horac" "sumpfig" ab. Das sumpfige, von Überschwemmungen des Eisbachs heimgesuchte Tal gab ihm den Namen. Horchheim gehörte seit dem frühen Mittelalter zum Hochstift Worms. Gemeinsam mit einigen umliegenden Ortschaften gehörten Horchheim und Weinsheim zur Herrschaft Stauf, die im 12. Jh. Grafen von Eberstein un­terstanden, ab 1215 die Grafen von Zweibrücken und ab 1378 durch den Kauf an die Grafen von Sponheim fiel. 1393 kam die Herr­schaft auf dem Erbwege an die Grafen von Nassau-Saarbrücken; Kurpfalz und Nassau-Weilburg, die im Laufe der Zeit ebenfalls Rechte in Horchheim erworben hatten, waren 1706 an einem Tauschvertrag beteiligt, mit dem der Ort wieder zum Hochstift kam (bis 1798). 1798 - 1814 französische Herrschaft, ab 1816 Großherzogtum bzw. Volksstaat Hessen; 1816 Kanton Pfeddersheim, 1835 Kreis Worms, 1848 Regierungsbezirk Mainz, 1850 Regierungsbezirk Worms, 1852 - 1942 Kreis Worms, Eingemeindung nach Worms zum 01.04.1942.


Die Gemeinden Horchheim und Weinsheim sind in ihrer Geschichte eng miteinander verbunden. Im Jahre 1715 erscheint Weinsheim zum erstenmal als selbständige Gemeinde mit eigenem Bürgermeister. Nach 1792 wurde Weinsheim von Wiesoppenheim aus verwaltet, während es kirchlich schon immer eine Filiale von Horchheim war. Aufgrund der engen Verbundenheit befinden sich Akten von Weins­heim auch im Bestand von Horchheim.


Von Mitte 16. bis Anfang 17. Jahrhundert war Horchheim überwiegend evangelisch, seit 1635 (bis heute überwiegend) wieder katholisch (Pfarrkirche Heilig-Kreuz, Patronat und Zehntrecht des Domstifts). Im Jahre 1496 lebten in Horchheim etwa 200 Einwohner. Die Bevöl­kerung wuchs bis 1900 auf ca. 1.800 Einwohner, davon 7 Juden, und betrug im Jahre 2002 4.475 Einwohner.

 

Erwähnenswert sind die Wohltätigkeitsstiftungen in Horchheim: die Elendenbruderschaft, das Hospital Neuhausen und die Ordensnie­derlassung der barmherzigen Schwestern.Die Elendenbruderschaft wurde 1448 errichtet. 1726 wurde aus Mitteln der Stiftung ein neuer Altar für die Kirche beschafft und ein Beitrag zur Anschaffung einer Orgel ausgewiesen. Die Gelder von den Zinsen dienten zur Erbau­ung und Erhaltung des Schulhauses und der Besoldung der Schullehrer, zur Versorgung der Ortsarmen und armen Durchreisenden und sowie zur Bezahlung des Schulgeldes für arme Kinder. 1824 wurde der Fonds durch die Provinzialregierung in Mainz der Verwaltungs­kommission des Hospitals Neuhausen unterstellt. 1825 wurde auf Antrag des Horchheimer Gemeinderats das sogenannte Bruderschafts­haus mit Garten versteigert. Der Erlös wurde zum Bau des neuen Schul- und Gemeindehauses verwendet.

 

 

Mühlen:

766 im Lorscher Codex erstmals urkundlich erwähnt: "im 14. Jahr der Regierung des glorreichen Königs Pippin schenkt Nitherus auf Gottes Eingebung dem Kloster Lorsch eine Manse Land in Horgiheim auf dem Fluß Isena (Eisbach), wo eine Mühle steht" 585. Die Lage dieser Mühle ist nicht feststellbar 586.

 

Am 18.1.1310 bekennen die Äbtissin Luggardis und der Konvent des Klosters Kirschgarten bei Worms, daß die Mühle in Oppenheim bei Horchheim (Horgeheim) dem Kloster Schönau gehöre, von dem sie dieselbe um 20 Mltr Korn jährlichen Zinses zu Lehen habe 587.

 

Am 4.7.1466 urkunden Schultheiß und Schöffen zu Horchheim („Horgheim“), daß Anna von Handschuhsheim als Äbtissin des Klosters Seebach , die Mühle des Klosters in Horchheim an Hanß Heddeßheimer um 8 Mltr Korn jährlichen Zinses auf 4 Jahre in Temporalbestand vergeben habe 588.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. C38 Nr. 914: „Die Mühle zu Horchheim und ihre Gülten an Worms und Nassau (2 Blatt), 1628“

 

Karte:

- Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10: Worms, S. 235

 

 

- Obermühle, Oberdorfmühle:

in der ältesten Ortsansicht von Horchheim von 1710 (Gemarkungsplan des Geometers Georg Papst) ist die Obermühle abgebildet 589.

 

Am 11.9.1873 wurden nach dem Tod des Müllers Franz Carl Müller dessen hinterlassene Liegenschaften im Wege der Teilungsverstei­gerung veräußert, darunter die sog. Oberdorfmühle zu Horchheim. „Diese Mühle hat 4 Mahlgänge und 1 Schälgang neuester Constructi­on, 1 Oelmühle mit 2 Paar Steinen und doppelten Pressen“ 590.

 

1874 stellte die Fa. Pfeifer & Diller, Besitzer der Obermühle Horchheim, einen Antrag um Erhöhung der Bergschwelle in ihrer Mühle; 1877 wurde ein Eichpfahl an der Mühle neu errichtet 591. Von 1875 – 1952 hatte die Zichorien-Kaffeesurrogat- und Kaffee-Essenz-Fabrik Pfeifer & Diller GmbH ihren Sitz auf dem Gelände der ehemaligen Horchheimer Obermühle. Die Fabrik wurde 1843 von Johann Valentin Jungbluth gegründet und befand sich zunächst in der Mariamünster-Mühle in der Speyerer Vorstadt in Worms und erwarben später, nach verschiedenen weiteren örtlichen Stationen 1874 die Obermühle in Horchheim 592.

 

 

- Untermühle:

heute Anwesen Horchheimer Bahnhofstraße 31; Großes, dreiseitiges Anwesen, geprägt vom 18./19. Jh., mit angrenzendem Garten. Umfriedet, teil­weise durch eine Mauer, mit einer rechteckigen, überdachten Toreinfahrt in den Wirtschaftshof, daneben Mannpforte in gleicher Höhe. Tor des 19. Jh., Wohnhaus des 18. Jh., in zeittypischen barocken Formen, zweigeschossiger, stattlicher Putzbau mit Krüppel­walmdach, gartenseitiger Anbau war die Mühle, Lager noch vorhanden, der Mühlbach abgegangen. Türsturz zum Anbau mit Inschrift „VALLENTIN WALTER RENOVIERT 1824“ und Mühlrad 593.

 

Karte:

- Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10: Worms, S. 235

 

Photo:

- Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10: Worms, S. 239

 

 

 

 

 

Hornbach, Bach:

der Hornbach konnte aufgrund seines vergleichsweise höheren Wasserstandes ganzjährig zur Holzflößerei genutzt werden. 594

 

 

 

 

 

Hornbach, Stadt:

s. auch Althornbach

 

VG Zweibrücken-Land, Lk Südwestpfalz. Die Stadt [Anm.: Stadtrecht seit 1352] gehörte zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken; in Hornbach gab es Fürstlich Kastell'schen Besitz; u.a. war Tobias Reichard kastell'scher Oberjäger in Hornbach595 (Vater von Eleonora Reichard, verh. mit dem pfalz-zweibrückischen Geheimrat Johann Heinrich *Bachmann).

 

Mühlen:

im Dezember 1276 verspricht Graf Walram von Zweibrücken für sich um seine Erben, im Banne des Klosters Hornbach keine Bau­ten, Weiher oder Mühlen anzulegen 596.

 

Im 16. Jh. bestanden in Hornbach insgesamt 3 Mahlmühlen, nämlich Untere Stadtmühle (auch “Closter Ober Mühle” genannt), Obe­re Stadtmühle und die Lambertsmühle 597.

 

Von einer Mühle im Besitz der Stadt Hornbach finden sich Informationen nur in frühen Rechnungen der Stadt. Die Stadt verkaufte ihre Mühle im Jahr 1575 (oder zuvor) an Noe Müller und Haman Neuhart, wofür 110 Gulden an die Stadt gezahlt werden 598. Bereits 1582 erscheint die Mühle nur noch als Rubriktitel ohne Einnahmen 599, jedoch zahlt der StattMuller als freie Person 13 Albus „vor seine be­schweerung“ ebenso Lampert Muller 600. 1586 wurde die Lamperts- oder Nebenmühle nahe der Klostermühle an der Schwalb durch den Licentiaten und Kanzler Heinrich Schwebel zur Klosterschaffnei angekauft 601

 

Über die Rechtsstellung der Klostermühle kam es zu Differenzen zwischen der *Geistlichen Güterverwaltung Zweibrücken und der Rent­kammer Zweibrücken. Es kam zwischen den Verwaltungen zunehmend zu Differenzen. Hinsichtlich der Klostermühle Hornbach machte die Rentkammer Zweibrücken gegenüber der Geistlichen Güterverwaltung Zweibrücken in Ansehung des Banns deutlich, der ihr über die Hornbacher Klostermühle zustand, daß sie lediglich ein diesbezügliches Privileg erteilt bekommen habe 602. Demgegen­über berief sich die geistliche Güterverwaltung auf ein Weis­tum von 1558, wonach ihr das Recht zukommt, Mühlen anzulegen und zu verändern. Die Rentkammer hingegen stellte heraus, daß “auch keine einzige Mühlen im hießigen Herzogthum wird genennet werden können, welche ohne dergleichen fürstliche Landescon­cession wenigstens a Seculis, als wovon Acta noch vorhanden und sol­ches ausweisen, wäre er­bauet worden oder noch existire”. Wei­terhin führt sie aus, “daß von undencklichen Zeiten her das Recht Mühlen zu bauen inter Regalia referiret, mithin eine solche Mühle oder Mühlenconcession nicht als eigenes Dominium vel Juris pro­prium, sondern vielmehr zu allen und jeden Zeiten als ein Closter­privilegium angesehen und gehalten wurde.” 603. Letztlich kann sich die Güterverwaltung mit ihrer Ansicht nicht durchsetzen 604.

 

In der Hornbacher Bürgermeister-Rechnung 1648-1649 wird genannt „Holler der Müller“ 605. +++klären: welche Mühle ?++++

 

um 1738 war Frantz *Wingert Mühlarzt in Hornbach +++klären: welche Mühle ?++++ ; Vater der Maria Elisabeth Wingert (°° II am 27.5.1738 Philipp Schämer aus Niederauerbach 606.

 

Zwischen 1734 und 1746 wird der Peter *Bubel als Müller in Hornbach genannt 607. +++klären: welche Mühle ?+++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 5335: „Mühle zu Hornbach, 1726“ +++klären: welche Mühle ?++++

 

Literatur/Urkunden zu Mühlen, allgemein:

- Schneider, Arnold: Die Hornbacher Mühlen im 16. bis 18. Jahrhundert; in: Hornbach, die Geschichte einer Stadt / [Hrsg.: Förder­verein Kultur der Stadt Hornbach. Red. ...: Heinz-Walter Roth], Hornbach, [2002], S. 376-382

- Schneider, Arnold: Aus der wechselvollen Geschichte der Hornbacher Mühlen; in: Hornbach, die Geschichte einer Stadt [Hrsg.: Förder­verein Kultur der Stadt Hornbach. Red. ...: Heinz-Walter Roth], Hornbach 2002, S. 369-375

- Schneider, Arnold: Geschichte der Hornbacher Mühlen; in: Die Rheinpfalz, Zweibrücken, Teil 1 am 9.8.1985, Teil 2 am 15.8.1985, Teil 3 am 16.8.1985

- Schneider, Arnold: Aus der wechselvollen Geschichte der Hornbacher Mühlen; in: Heimatkalender d. Pirmasenser u. Zweibrücker Land 1996, S. 214-218

 

 

- Cronsche Mühle:

s. Klostermühle (Bannmühle), Untere Stadtmühle, Obere Klostermühle sowie den Müller Johann Balthasar *Cron

 

 

- Goffingmühle:

s. Obere Stadtmühle

 

 

- Hornbacher Mahlmühle:

im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie wie folgt beschrieben: “Wird durch die Hornbach getrie­ben, liegt zu Hornbach gleich unterhalb dasiger Strohbrücke auf dem so­genannten Bremmengarten, einen starken Büchsenschuß von der Hornbacher Stadt- und Klostermühle entfernt. Ist in gutem Stand und erst ao. 1726 erbauet worden. 4 unterschlächtige Wasserrä­der treiben 3 Mahlgänge und 1 Schälgang. Bey großem Waßer muß die Mühle gleich still stehen, kann hingegen bey kleinem Waßer mit drey Gängen gehen. Lieget an der „vollen“ Bach und hat der Müller vor das obere Waßer eine Schließe samt einem gewölbten steiner­nen Bogen über die Straße, nebst einem Graben von ohngefähr 12 Ruthen lang, so wohl zu Flötzung Holländer Holtzes, alß Ableitung des Waßers, deßgleichen nebst gedt: Schließe noch ein Steineres Gewölb gleich einem Canal ebenfalls durch die Landstra­ße zur Ablei­tung des Waßers in der oben an der Mühle gelegenen Hoffwiese, nicht weniger ein Wehr von 5 Ruthen lang oberhalb der Mühle, damit das Waßer nicht in den Ablaßgraben fallen[,] zum unteren Wa­ßer hingegen weiter nichts zu unterhalten. Entrichtet jähr­lich 5 fl an die Landschreiberei Zweibrücken und 12 Ma. Korn Hornbacher Maßung an die Oberkellerei. Die Mühle hat keine ge­bannten Mähler profitiert aber von den Kunden der Klosterbannmühle wenn die­se nicht leistungsfähig ist. Bei Hochwasser lassen die Bewohner der Stadt im Loth­ringischen mahlen (zu Breidenbach, Eschweiler und St. Omersweiler). Die Mühle könnte 300 Haushal­tungen befördern, indoch wäre der Müller zufrieden, wenn er die Helft zu mah­len hätte. Der Erbbeständer ist (Johann) Henrich *We­ber der die Mühle 1726 aufgerichtet, und unterm 14.ten Jan: gedt: Jahrs einen Erbbestandsbrief, nicht weniger unterm 15ten april: 1738 einen Confirmations-Schein darüber erhalten hat. Er ist frei von Fron, Wa­chen und Einquartierungen“ 608.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Hornbacher Mühl [hat] 4 WaßerRäder welche 3 Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt] an Pacht 5 fl an Geld, 12 Mltr Korn; die Banngäst von der Hornbacher Closter Mühl 293 fam: ausmachend soll allhier mahl wann sie nicht befördert werden können. Und könnte wohl 300 famil: allhier befördert werde.“ 609

 

Im Hornbacher Häuserbuch von 1757 heißt es: „Zwischen der Schwemm an der Strohebrücke dem Allmendt Gäßel Nr. 175 dem Bremen Garten und der Hornbach, No: 162a Die Mahl Mühle ein 2 stöckichtes Hauß samt Scheuer, Stallung und Hofgering einseits die Horn­bach, anderseits das Allmend Gäßgen und erst und zweyd folgender zieht vornen auf die Stadt-Schwemm und hinten auf No: 166 und Bremen Garten, gibt von obbeschriebener Mahl Mühl zur Fürstl. Oberkellerey Zweybr. jährl. in Hornbacher Maaß 12 Mltr. Korn. Item von einer von seiten der Herrschaft gnädigist verwilligten Noth Mühle welche er im Hornbacher Stadtbann aufrichten darf jährl. 5 fl.“ Als frü­herer Eigentümer ist gestrichen der Henrich *Weber und als jetziger Eigentümer genannt: „modo Balthasar Cron modo Ludwig Cron p Erbschaft“ 610.

 

Nach dem wirtschaftlichen Ruin des Müllers auf der Hornbacher Mahlmühle, Johann Henrich *Weber und der Versteigerung der Mühle, ersteigerte der Müller auf der Klostermühle Hornbach, Johann Balthasar *Cron, die Hornbacher Mahlmühle; im “Pfalz-Zwei­brückischen Häuserbuch von 1757/58 der Stadt Hornbach” ist als Eigentümer der Hornbacher Mahlmühle benannt, der Müller Jo­hann Balthasar Cron [Anm. d. Verf.: von der Klostermühle in Hornbach] 611.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1116/3: „Hornbacher Mühle, 1724-1732“

 

 

- Klostermühle (Bannmühle), Untere Stadtmühle, Obere Klostermühle:

im 16. Jh. auch als 'Untere Stadtmühle' oder “Closter Ober Mühle bezeichnet 612.

 

Die Mühle lag vor dem Oberen Tor; „Sie wurde einst des Klosters Obermühle genannt, diente als Notmühle, wurde 1602 von Grund aus neu erbaut und ging 1635 in Flammen auf 613.

 

Im 16. Jh. bestanden in Hornbach insgesamt 3 Mahlmühlen, nämlich Untere Stadtmühle (auch “Closter Ober Mühle” genannt), Obe­re Stadtmühle und die Lambertsmühle 614.

 

Die Klostermühle wurde im 30jährigen Krieg beschädigt und ausweislich der “Hornbacher Kellerey Rechnung de anno 1632” im Jahre 1625 mit einem Kostenaufwand von 119 Gulden wieder repariert und 1631 dem Pächter Theobald *Kölsch übergeben. dieser entrichte­te 1632 nach demselben Aktenstück eine Pacht von 16 Ma Korn sowie 2 Mühlschweine im Wert von 16 Gulden 615.

 

Um 1686 war Niclaus *Faust der Klostermüller in Hornbach. Er bewarb sich am 24.10.1686 bei der Rentkammer in Zweibrücken um den Erbbestand an der seit 1635 in Trümmern liegenden Alten Hechtlochmühle in Rieschweiler und zeigt sich bereit, die Mühle wie­der aufzu­bauen. Die Gründe, aus denen er die Klostermühle in Hornbach verlassen wollte, sind nicht überliefert. Faust erhielt am 31.1.1687 den gewünschten „Erbbestandsbrief über die herrschaftliche eigenthümliche unter Rieschweiler gelegene Mahlmühle im Hechtloch“. Auch ob er mit Bau begonnen hat, ist nicht bekannt 616.

 

Um 1691 war Barthel Hofmann der Erbbestandsmüller auf der Unteren Stadtmühle 617.

 

Die Klostermühle gehörte zur Geistlichen Güteradministration Zweibrücken; im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 ist diesbezüglich vermerkt: “[...] Abgaben an Temporalpacht ins Kloster Hornbach ...” 618. Die Rentkammer Zweibrücken stellte gegenüber der Geistlichen Güterverwaltung Zweibrücken in Ansehung des Banns, der ihr über die Hornbacher Klostermühle zustand, klar, daß sie lediglich ein diesbezügliches Privileg erteilt bekommen habe 619.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammenfassend wie folgt beschrieben: “Wird durch die Schwolb angetrieben, die aus einem Weyher zwischen Bitsch und Lem­berg entspringet und etwan 200 Gäng unterhalb dieser Mühl in die Horn Claus.. getrieben.. Liegt in dem Thal Hornbach, etwan 2 Büch­senschuß von des (Johann) Henrich *Webers seiner vorbeschrie­benen Mühle (Anm.: s. Hornbacher Mahlmühle] und ein halb Viertel Stund von der Oberen Closter Mühle. Ist in einem guten Stand, was das Mühlwesen betr: [,] der Mühlenbau aber ist alt. Hat drey un­terschlechtige Wasserräder, davon eines einen Gang neml: zwey Mahl- und einen Scheel-Gang treibet. Bey großem Waßer muß die Mühle öfters stillstehen, bey kleinem hingegen kann selbige mehrentheils mit Zwey Gängen gehen. Die Mühle liegt an der vollen Bach mit gemauertem Bachstaden und großem Ablaß aus Hau- und Quaderstei­nen. Der Ablaßgraben ist “geblattet” und eben­falls von einer Mauer auf beiden Steinen eingefaßt. Steinerne Brücke zur Ein­fahrt in die Mühle, 300 Gäng oberhalb derselben ein Weiher. Ab­gaben an Temporalpacht ins Kloster Hornbach: 24 fl und 73 Ma. Korn Hornbacher Maßung. Gebannt in die Mühle sind: Hornbach, Mauschbach, Dietrichingen, Althornbach, Rimschweiler, Brenchelbach, Rieß­weiler, Lei­chelbingen, Bickenaschbach, Wahlerhof und Bickenaschbach jenseits der Bach, Kirchbach, Hecken­aschbach und Heidelbingen mit zu­sammen 193 Haushaltungen. Viele gebannte Mähler fahren in andere Mühlen. Der Beständer ge­nießt Fron- und Wachtfreiheit.” 620

 

In die Klostermühle war u.a. das Dorf Brenschelbach gebannt. Gegen das Bannrecht der Hornbacher Klostermühle wehrte sich die Ge­meinde und ließ andernorts (wohl auf der Brenchelbacher Mahlmühle) mahlen. Dagegen klagte der Hornbach Klostermüller Bal­thasar Cronen [s. Johann Balthasar *Cron] vor dem Oberamt Zweibrücken. Die Brenchelbacher Gemeinde versuchte, ihre Mahlfrei­heit mit einer Rechtsgewohnheit zu begründen, wobei sie aber den Beweis schuldig blieb. Das Oberamt stellte deshalb am 29.1.1750 fest, daß die Ge­meinde Brenschelbach “die Nicht-Bannalität” nicht beweisen kann. Der Klage des Müllers wurde im Bannalitätspro­zeß entsprochen. Auch im nachfolgenden Appellationsverfahren wurde die Klage der Gemeinde aufgrund der Beweislage abgewie­sen 621.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „Die Hornbacher Closter und Bann Mühl [hat] 3 WaßerRäder welche 2 Mahl und 1 Scheelgang treiben.; [zahlt an Pacht] b24 fl 8 bz 8 d an Geld, 73 Mltr Korn; die Stadt Hornbach und das ganze Alt Hornbacher Hooff aus 293 famil: beste­hend seyend hierher gebannt.“ 622

 

Die Hornbacher Bürger waren gemäß Oberamtsbefehl des Oberamts Zweibrücken von 1755 in die Hornbacher Klostermühle oder die Obere Mahl- und Ohligmühle (Goffingmühle) gebannt. Die Hornbacher Bürger wehrten sich gegen den Oberamtsbefehl von 1755 “hin­gegen sie aber die Freyheit gehabt bei diesem und jenem mahlen zu dörfen”; sie baten den Herzog, “den oberamtlichen Be­fehl (zu) cassieren und bey der bisherigen Observantz (zu) belassen” 623.

 

Im Hornbacher Häuserbuch von 1757 heißt es: „Ein 2 stöckichte Erbbeständliche Closter Bann Mühl, samt Scheuer Stallung, Schweins­küche und Hofgering, einseits die Viehe Tränck oder Schwolbbach anderseits folgende und im Weyer zieht vornen auf die Mühl Gaß, und hinten langs auf die sogenannte Schwolbbach gibt davon ins Closter jährl. an Erbbestandszinß 7 fl. vor ein Milch­schwein 1 fl. 9 btz. Vor 6 ... und 40 Mltr. Korn, hält ....“ Als Eigentümer benannt sind „Balser Cron modo, Jacob Cron modo, Baltha­sar Cron p. Erbschaft 624.

 

Die von Heinrich Reidinger betriebene Mühle, welche sicherlich die Nachfolgerin der alten Klostermühle war, wurde am 1.9.1939 durch “Feindeinwirkung” zerstört 625 und dient nach erfolgtem Umbau nunmehr Wohn­zwecken 626.

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 947 12: „Klage von Balthasar Cron, Erbbestandsmüller zu Hornbach gegen die Beständer des Wahler und Bi­ckenaschbacher Hofs zu Hengstbach wegen der Mahlpflicht der genannten Beständer, 1757-1759“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1135 3: „Frz. Schriftwechsel über die Abtei Hornbach; Revers des Barthel Baumann von Hornbach über die Ver­leihung des Erbbestands der Unter- und Stadtmühle zu Hornbach durch Pfalzgraf Ludwig Friedrich, 1691

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1116 2: „Streitigkeiten der Gemeinden Brenschelbach und Rieschweiler mit dem Müller Balthasar Cron zu Horn­bach, 1748-1756“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1117 1: „Differenzen des Fiskus zu Hornbach mit dem Kloster-Mühlenbeständer Weber, 1725-1759

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1117 2: „Versteigerung der Mühle zu Hornbach und der Güter des Heinrich Weber, 1719-1778“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1116 1: „Bannalitätsstreitigkeiten des Rinkweiler Hofbeständers mit dem Müller Balth. Cron als Erbbestän­der der Bannmühle zu Hornbach, 1762-1767“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1116 4: „Die beiden Kloster- und herrschaftlichen Mühlen zu Hornbach, deren Erweiterung und Bannalität, 1737-1760“

- Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach: eine familienkundliche Fundgrube (Zweibrücken: Zweibrücker Arbeitsgemein­schaft für Familienforschung, 1982)

- Schneider, Arnold: Aus der wechselvollen Geschichte der Hornbacher Mühlen; in: Hornbach, die Geschichte einer Stadt [Hrsg.: Förder­verein Kultur der Stadt Hornbach. Red. ...: Heinz-Walter Roth], Hornbach 2002, S. 374

- Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 34/35, 121

 

 

- Lambertsmühle, Kleine Mühle:

im 16. Jh. bestanden in Hornbach insgesamt 3 Mahlmühlen, nämlich Untere Stadtmühle (auch “Closter Ober Mühle” genannt), Obe­re Stadtmühle und die Lambertsmühle 627.

 

1586 wurde die Lamperts- oder Nebenmühle nahe der Klostermühle an der Schwalb durch den Licentiaten und Kanzler Heinrich Schwe­bel zur Klosterschaffnei angekauft 628. In einer Urkunde vom 1.1.1587 bestätigt Herzog Johann von Pfalz-Zweibrücken, daß sein Kanzler Heinrich Schwebel seine Mühle zu Hornbach, die Kleine Mühl genannt, die zur Zeit dem Hornbacher Bürger Daniel Rothfuchs für einen jährlich Zins von 8 Malter Korn und ein Mühlschwein im Wert von 5 Gulden und 2 Hühnern in Erbleihe vergeben ist, dem Kloster Horn­bach zu Eigentum übergeben hat 629. Im einem Rück­vermerk auf der Urkunde vom 4.2.1771 heißt es, daß diese Gültverschreibung „durch eine mit den Herren St. Ingbrechtischen Erben, auff welche diese Gülte krafft bei dene Actis liegenden Cessionsschreiben ge­kommen, den 4. Feb. 1721 getroffenen Vergleich cas­siert“ worden ist 630.

 

Die Lambertsmühle geriet im 30jährigen Krieg in Abgang und wurde nicht wieder aufgebaut 631.

 

Urkunden/Literatur:

- Hoch, Gerhard: Der „Lambertsberg“ und die ehemalige „Lambertsmühle“ in Hornbach. In: Roth: Hornbach 2002, S. 383-391.

 

 

- Lohmühle des Andreas Wildt:

in der Hornbacher Bürgermeisterei-Rechnung 16662-1663 heißt es: „3 bz 12 d. Item den 10. Julii Andreas Wildten 7 Stück zu seiner Lohmühlen“ 632.

 

 

- Loh-Mühl außer der Stadt Hornbach:

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammen­fassend wie folgt beschrieben: “Liegt an vor­gedt: Schwolb etwan 20 Schritt oberhalb wo solche in die Horn fließet, gleich unten an der sogenannten Lauer-Brück. Ist in gutem Stand und treibet ein doppelt unterschlechtiges Waßerrad 4 Stämpel. Entrichtet jährl: 1 fl 7 bz 8 kr in das Kloster Hornbach. Wird nur von dem Be­ständer und deßen drey Söhnen zu Ihrem Handwerck gebrauchet. Der Erbbe­ständer ist Paulus *Müller, welcher sich mit einem auf Ihn unterm 3ten Decembr: 1714 eingerichteten Erbbestandsbrief legitimiert.“ 633

 

Im Hornbacher Häuserbuch von 1757 ist unter Nr. 205 aufgeführt: „Eine gemeinschaftl. Lohe Mühl, jenseits an der Schwolbbach, ein­seits der Weeg nach Hornbach, anderseits die vorerwehnte Schwolbbach, ziehet vornen und hinten auf Stadt Allmendt oder ge­dachten Weeg[,] ist dem Closter jährl. Waßerfallzinß schuldig 1 fl 7 bz 8 ch, hält Friedrich Mauß 1/7 [Anm.: der Miteigentümer ist gestrichen], Balser Müller Sen. Wittib 1/7 [Anm.: die Miteigentümerin ist gestrichen], Philipp Müller Sattler 1/7 [Anm.: der Mitei­gentümer ist gestri­chen], modo Samuel Müller sen. 3/14 [Anm.: der Miteigentümer ist gestrichen], Sara Margaretha Leinerin 1/28 [Anm.: die Miteigentü­merin ist gestrichen], Philipp Leiner jun. 1/28 [Anm.: der Miteigentümer ist gestrichen], Daniel Leiner 1/28 [Anm.: der Miteigentümer ist gestrichen], modo Paulus Müller Gerber ledig 3/14 [Anm.: der Miteigentümer ist gestrichen] Daniel Mauß senior Wittib 1/7 [Anm.: die Miteigentümerin ist gestrichen], Samuel Müller Gerber 5/ modo gantz Georg Wildt 634.

 

 

- Lohmühle am Bädergäßchen:

nach dem Hornbacher Häuserbuch von 1757 liegt die Mühle „zwischen der Schwolbbach, dem sogenannten Bader Gäßchen[,] der Lauer Gaß und demselben Tor, biß gegen die Brück außerhalb dem Thor über der Schwolb“ 635.

 

Im Hornbacher Häuserbuch von 1757 ist unter Nr. 206 aufgeführt: Eine 1 stöckichte gemeinschaftl Lohe Mühl, einseits das Bädergäß­chen, anderseits folgender, zieht vornen auch auf Bädergäßchen und hinten auf die sogenannte Schwolbbach[,] ist dem Closter jährl. 2 fl. Waßerfallzins schuldig,[,] Georg Wilden Wittib, Niklaus Wildt und Daniel Wildt [zu 1/3] [Anm. die Miteigentümer sind gestrichen], Bal­ser Wildt senior, Friedrich Gatz und Christian Riehm [zu 2/3] [Anm. die Miteigentümer sind gestrichen], Philipp Müller [zu 2/27] [Anm. der Miteigentümer ist gestrichen], Friedr. Michael Thäter [zu 2/27] [Anm.: der Miteigentümer ist gestrichen] modo Balthasar Wild [Anm. der Miteigentümer ist gestrichen], Balthasar Wild Sen: eben derselbe, Henrich C. wild Gerber“ 636. Am Rand ist vermerkt „modo Georg Theobald, Gottfried Maurer, Theobald Homberger [Anm.: Namen sind gestrichen] modo Closter Hornbach 2/3 637.

 

 

- Loh- und Walkmühle, Cronsche Mühle:

im Hornbacher Häuserbuch von 1757 heißt es unter Nr. 246a: „Ein öder Walck und Lohe Mühlenplatz einseits, anderseits und vornen die Mühlen Wieß zieht hinten auf den Ablaß, der Mahl Mühle gegenüber, gibt von diesem Platz jährl. Ins Closter 4 fl. Auf sein gezie­mendes Ansuchen aber wegen gedachter 4 fl. Zinß ist ihm den 25ten 8br 1751 von Hoch- fürstl: Geistl. Güter Verwaltung eine De­charge hier­über erteilt worden.“ Balser Cron modo Jacob Cron“ [s. Johann Balthasar *Cron] werden als Eigentümer genannt 638.

 

Der Müller auf der Hornbacher Klostermühle und auf der Hornbacher Mahlmühle, Johann Balthasar Cron war auch der Müller auf der Cronschen Walkmühle. Im Hornbacher Häuserbuch von 1757 heißt es unter Nr. 206: „Eine 1 stöckichte gemeinschaftl. Lohe Mühl, ein­seits das Bädergäßchen, anderseits folgender, zieht vornen auch aufs Bädergäßgen und Schwolbbach ist dem Closter jährl. 2 fl Waßer­fallzinß schuldig hält .... “ 639. Im Zusammenhang mit der neu errichteten Walkmühle in Ixheim und deren hohem Quali­täts- und Pro­duktionsstandard heißt es: Von Hornbach selbst kamen die Weißgerber, Wollenweber und Strumpfstricker, die dortige Cron­sche Mühle übergehend 640.

 

 

- Loh- und Walkmühle gegenüber der Oberen Stadtmühle bzw. Oberen Mahl- und Ohligmühle (Goffingmühle):

diese war 1709 von Gottfried *Goffing, dem späteren Müller auf der Oberen Mahl- und Ohligmühle (Goffingmühle) erbaut. Im Temporal­bestandsbrief an Goffing über die Mahlmühle vom 6.10.1709 heißt es: “[...] ihme alte Mahlmühle, die zu Hornbach vorm obe­ren Thor [...], gegen deren Platz über er jetzt eine Lohmühle endlich erbauet ... 641.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammen­fassend wie folgt beschrieben: “Wird ebenfalls durch die Schwolb getrieben und liegt mit voriger Mühl (Anm.: der Oberen Stadt­mühle bzw. Oberen Mahl- und Ohligmühle, auch Goffingmüh­le) in einem Waßer-Bau. Ist in gutem Stand, hat ein unterschlechtiges Waßerrad, welches neben der Walck 3 Loh-Stem­pel treibet, in­doch daß jene, wenn diese gehet, still stehen muß. Anfängl: ist es nur eine Loh-Mühl gewesen, hat aber 1713 von da­mahlig Königl: Schwedischer Renth-Cammer die Erlaubnuß erhalten, ohne weiteren Zinß eine Walck anzuhängen. Entrichtet jährl: 3 fl Erbzinß in das Closter Hornbach. Der Erbbeständer ist Gottfried Goffing, hat einen Erbbestand vom 22ten July 1713 und einen Con­firmations-Schein vom 23ten Sept: 1734.“ 642

 

Im Hornbacher Häuserbuch von 1757 heißt es unter Nr. 205: „Eine gemeinschaftl. Lohe Mühl, jenseits an der Schwolbbach, einseits der Weeg nach Hornbach, anderseits die vorerwähnte Schwolbbach, zieht vornen und hinten auf die Stadt Allmendt oder gedachten Weeg, ist dem Closter jährl. Waßerfallzins schuldig 1 fl 7 bzw. 8 ch., hält ...“ 643.

 

Im Hornbacher Häuserbuch von 1757 heißt es unter Nr. 206: „Eine 1 stöckichte gemeinschaftl. Lohe Mühl, einseits das Bädergäß­chen, anderseits folgender, zieht vornen auch aufs Bädergäßgen und Schwolbbach ist dem Closter jährl. 2 fl Waßerfallzinß schuldig hält .... “ 644.

 

 

- Lohmühle im Hornbacher Thal gegenüber der Klostermühle (ehemals Walkmühle):

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammen­fassend wie folgt beschrieben: “Liegt an der Schwoll, der Closter Mühl gegenüber und in dem nämlichen Waßer-Bau. Ist in sehr schlechtem Zustand, so viel das Gebäu betr:, hat sonsten ein unterschlechtiges Waßerrad mit vier Stämpel, und darf wochentlich ei­gentl: nach Umständen des Waßers um die vorheri­ge Bannmühle nicht zu verhindern, nur zwey Tage gehen, wird dermahlen gar nicht gebrauchet. Ist vor diesem eine Walck Mühl ge­weßen, nachgehends aber zur Lohmühl aptiert worden. Der Erbzins war anfänglich 6 fl jährlich, als aber nachhero die Beständer da­von mit dem jeweiligen Bannmüller wegen diesem entzogenen Waßer Verschiedentlich in Streit gekommen, so ist ersterem von Fürstl: Geistl: G: Ver­waltung erlaubet worden, gleich unterhalb obiger Mühle noch eine Loh-Mühlen mit einem doppelten Waßerrad und Vier Stämpeln zu er­bauen, wovon weiters nichts als die auf der alten gestandenen 6 fl entrichtet, vor einem Jahr aber die Sach dahin verglichen worden, daß von dießer neuen Loh-Mühl jährlich nur 2 fl Erbzinß bezahlet werden sollen dahingegen das Closter Hornbach, die alt Loh-Mühl, um selbige zu einem Notgang zu aptieren, wiederum nebst 4 fl von dem Erbzinß an sich gezogen. Die hießigen Gerbern nämlich Conrad und Barthel Hilden Erben sind die Erbbeständer ...“. 645

 

 

- Notmühle am Ringweiler Graben:

gehörte zur Hornbacher Mahlmühle. Im Hornbacher Häuserbuch von 1757 heißt es: „Item von einer von seiten der Herrschaft gnädi­gist verwilligten Noth Mühle welche er im Hornbacher Stadtbann aufrichten darf jährl. 5 fl.“ Als früherer Eigentümer ist gestrichen der Hen­rich Weber und als jetziger Eigentümer genannt: „modo Balthasar Cron modo Ludwig Cron p Erbschaft“ 646.

 

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1118 3: „Erbauung einer Nothmühle zu Hornbach an dem Ringweiler Graben, 1735-1737

 

 

- Obere Stadtmühle, Obere Mahl- und Ohligmühle (Goffingmühle) (Bannmühle):

von einer Mühle im Besitz der Stadt Hornbach finden sich Informationen nur in frühen Rechnungen der Stadt. Die Stadt verkaufte ihre Mühle im Jahr 1575 (oder zuvor) an Noe Müller und Haman Neuhart, wofür 110 Gulden an die Stadt gezahlt werden 647. Bereits 1582 erscheint die Mühle nur noch als Rubriktitel ohne Einnahmen 648, jedoch zahlt der StattMuller als freie Person 13 Albus „vor sei­ne be­schweerung“ ebenso Lampert Muller 649.

 

Sie obere Stadtmühle war “lange Zeit ödt gelegen”; der Hornbacher Bürger und Rotgerber Gottfried *Goffing verpflichtete sich den Mühlen­platz mit einer Ohlig- und Mahlmühle auf seine Kosten aufzubauen 650; gehörte zur Geistlichen Güteradministration Zweibrücken.

 

Seit 1709 und noch 1744 war Gottfried *Goffing Temporalbeständer auf der oberen Mahl- und Ohligmühle in Hornbach; er hat diese in einem 12jährigen Bestand 651. Sein Temporalbestandsbrief wurde am 6.10.1709 ausgestellt 652.

 

Beim Regierungsantritt des Herzogs Gustav Samuel Leopold von Pfalz-Zweibrücken erhielt Goffing statt der üblichen Verlängerung sei­nes Temporalbestands um 10 Jahre zuerst lediglich einen 2jährigen und dann einen 6jährigen Temporalbestand. In seinem Beschwerde­brief vom 12.12.1725 (gegen den Neubau 1725 der Mahlmühle durch Johann Henrich *Weber) beschrieb dies Goffing mit folgenden Worten: “[...] daß die sogenannte Ober Mühl die lange Zeit verfallen gelegen in den theuren Jahren, als das Malter Korn zwölf Gulden gekostet, aus meinen Mittel aufgebauet und in Stand gebracht habe.”653.

 

Gegen die Erlaubnis zur Errichtung der neuen Mühle in Hornbach durch den Müller Johann Henrich *Weber wehrten sich der Müller auf der Oberen Mahl- und Ohligmühle (Goffingmühle) Gottfried *Goffing und die Geistliche Güterverwaltung Heidelberg. Zwischen Rentkam­mer und der Geistlichen Güterverwaltung kam es zum Streit wegen der deren Rechten aus dem Wasserfall und dem Bann. Goffing und die Geistliche Güterverwaltung versuchten gegen die herzogliche Genehmigung der Rentkammer ein Widerspruchsrecht zu begründen, wurden jedoch mit ihrer “vermeintlichen Prohibition” verworfen. Ein Widerspruchsrecht i.S. eines ius contradicendi gegen das Mühlenre­gal des Landesherrn Bestand nicht. Die Geistliche Güterverwaltung und der Müller Goffing wurden angewiesen, mit dem neuen Müller Weber zu “tractieren” und “das Projekt des Erbbestandes (sei) sowohl von Regimen als von Serenissimi Gu­stavo gnädigst approbiert worden” 654.

 

Im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird die Mühle zusammenfassend wie folgt beschrieben: “wird durch die Schwolb getrieben, liegt eine halbe Viertelstunde oberhalb der Stadt und 1 Stunde von der Brenchelbacher Blumenauer Mühle ent­fernt. Sie hat einen Waßerbau von Holtz, hat 2 unterschlächtige Wasserräder für 1 Mahl- und 1 Schälgang, 1 Wasserrad für die Ölmühle. Kann sowohl bey großem als kleinem Waßer fast beständig gehen. Hat vor diesem nur ein Waßerrad nebst einem Mahl- und im Trillis lauffenden Scheelgang gehabt, vor ohngefähr 6 oder 8 Jahren aber ist zu Treibung des Scheel-Gangs derselben ein be­sonderes Waßer­rad angehänget worden. Entrichtet jährlich für die Mahlmühl 8 Ma. Korn und 1 fl für ein Mühlschwein in das Kloster Hornbach. Gottfried *Goffing hat die Mühle in Temporalbestand von 12 Jahren von der Fürstl. Geistlichen Verwaltung. Er handelt mit Mehl und mit den Er­zeugnissen der Ölmühle.” 655

 

Die Hornbacher Bürger waren gemäß Oberamtsbefehl des Oberamts Zweibrücken von 1755 in die Hornbacher Klostermühle oder die Obere Mahl- und Ohligmühle (Goffingmühle) gebannt. Die Hornbacher Bürger wehrten sich gegen den Oberamtsbefehl von 1755 “hin­gegen sie aber die Freyheit gehabt bei diesem und jenem mahlen zu dörfen”; sie baten den Herzog, “den oberamtlichen Be­fehl (zu) cassieren und bey der bisherigen Observantz (zu) belassen” 656.

 

Im Mühlenverzeichnis des pfalz-zweibrückischen Oberamts Zweibrücken von 1756 wird die Mühle beschrieben: „die Hornbacher obere Mahl und Ohlig Mühl [hat] 3 WaßerRäder, wovon 2 einen Mahl und Scheelgang, der 3. aber 1 Ohlig Mühl treibt; [zahlt an Pacht] 10 fl an Geld, 8 Mltr Korn; hat keine Banngäste und zu Zeiten ausländische Mäh­ler.“ 657

 

Die Müllerstochter Johannetta Magdalena Goffing war mit dem Müller Andreas *Aulenbacher verheiratet. Dieser hat die Mühle von sei­nem Schwiegervater übernommen, denn er frägt bei der Zweibrücker Rentkammer nach, ob der Temporalbestand “gegen Bezah­lung ei­nes billigen Erbkaufschillings” in einen Erbbestand umgewandelt werden könne 658. Der von ihm angebotene Preis wird aber von der Rentkammer nicht für akzeptabel gehalten, sodaß man versucht, die Mühle zu versteigern. Da die Versteigerungsgebote zu gering aus­gefallen sind, wird der Klosterschaffner angewiesen, Vorschläge zu machen, wie diese Mühle am besten wieder "tempora­liter" begeben werden könnte. Schließlich kommt man noch einmal aus Aulenbacher zurück und fragt an, ob er die Mühle nicht tem­poraliter haben wolle. Aulenba­cher will die Mühle jedoch im Erbbestand haben. Nach langen Ver­handlungen, in denen um die Höhe der Erbpacht wie auch des Erb­kaufschillings gefeilscht wurde, entschloß sich die Rentkammer, die Mühle dem Aulenbacher im Erb­bestand zu überlassen, wobei überhaupt kein Erbkaufschilling zu zahlen war. Als Grund für die Umwandlung wurde angeführt, daß die Mühle in Anbetracht des bisherigen hohen "Canone" von 30 Gulden und der Konkurrenz durch Johann Heinrich *Webers neu er­richtete Mühle (d.i. die Mahlmühl­e zu Hornbach, errichtet 1725 659) im Temporalbestand nicht mehr zu halten war 660. Der Erbbe­standsbrief wurde 1753 er­teilt und 1767 erneuert 661.

 

Müller und Betriebsnachfolger auf der Goffingmühle ist nach 1767 1763 (err.) der Sohn Johann Michael *Aulenbach(er) 662.

 

Vor 1801 war Georg *Klein als Mehlmüller auf der Goffingmühle 663.

 

Photo:

- Schneider: Aus der wechselvollen Geschichte der Hornbacher Mühlen, a.a.O., S. 375: Goffingsmühle 1995

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 1116 4: „Die beiden Kloster- und herrschaftlichen Mühlen zu Hornbach, deren Erweiterung und Bannalität, 1737-1760“

 

 

- Öl- und Walkmühle an der Strohbrücke:

im Hornbacher Häuserbuch von 1757 heißt es: „Zwischen dem Canal und der Hornbach, der sogenannten Strohebrücke und dem zu­sammen Fluß beyder Bäche als der Canal und die Hornbach. Nr. 162 Eine 1 stöckichte Walk und Ohlig Mühle samt Hofgering und Gera­ten, einseits der Canal, anderseits die Hornbach, zieht vornen auf die Strohebrücke und hinten auf deßen beeder Zusammenfluß, von vorbeschriebener Mühle wird jährl. 15 fl ständigen Zinß zur fürstl. Oberkellerey Zweybr. bezahlet, und vom Garten jährl. ins Closter 1 bz 8 ch. ständiger Bodenzinß, hält modo Balthasar Cron modo Ludwig Cron 664.

 

 

 

- Stadtmühle, untere:

s. Klostermühle

 

Im 16. Jh. bestanden in Hornbach insgesamt 3 Mahlmühlen, nämlich Untere Stadtmühle (auch “Closter Ober Mühle” genannt), Obe­re Stadtmühle und die Lambertsmühle 665.

 

 

- Walkmühle:

s. Loh- und Walkmühle

 

 

- Walk- und Ohligmühle (gegenüber der Hornbacher Mahlmühle):

im Mühlenprotokoll für das Oberamt Zweibrücken vom 6.1.1745 wird sie zusammenfassend wie folgt beschrieben: “Dem Erbbestän­der der Hornbacher Mahlmühle, (Johann) Heinrich *Weber ist vermög Erb­bestandes vom 15ten July 1737 erlaubet worden, seiner Mahlmühl gegenüber in dem neml: Waßer-Bau eine Walck- und Ohlig-Mühl, nicht weniger in Alt-Hornbach eine Mahl-Mühl von drey Mahl- und ei­nem Scheelgang aufzurichten und zwar dergestalten, daß er Von Martini 1739 wegen der Ohlig,Mühl zur Land­schreiberey 15 fl und we­gen der zu AltHornbach zu erbauenden Mahl-Mühl jährl: 16 Mltr Korn Zweybrücker Maaßung entrichten muß, und ist zu der Ohlig-Mühl der Waßerbau so wohl alß das Fundament des Ge­bäues fertig, die Erbauung der Mahl Mühl aber wird unter diesem Beständer so wohl wegen deßen dermahligen Geldmangel, alß weilen er solches für sein Hornbacher Mahlmühl nicht zuträglich findet, nicht zu Stand kom­men.“ 666

 

 

 

 

 

Horschbach:

VG Altenglan, Lk Kusel; zwischen Welchweiler und Glanbrücken gelegen, auf den Höhen südlich des Glan, westlich vom Eßweiler Tal. Das Dorf liegt am Horschbach; war pfalz-zweibrückisch

 

Mühlen:

- Horschbacher Mahl- und Pletschmühle:

die Horschbacher Mühle wurde 1609 mit den übrigen Mühlen des Eßweiler Tales durch die pfalz-zweibrückische Regierung „reno­viert“ und gehörte damals Jakob Diel, Peter Diel, Hans Berg und Gerhard NN. 667.

 

Die Mühle steht in dem Dorf Horschbach, liegt bachabwärts der Lorentzenmühle am Horschbach gelegen; im Mühlenprotokoll des pfalz-zwei­brückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie wie zusammengefaßt wie folgt beschrieben: „Die Mühle hat nur einen Mahl­gang mithin auch nur ein Waßerradt, welches 12 Schuh hoch und oberschlech­tig ist. Klagen ebenfalls über Mangel an Wa­ßer. Es ist ehe­dem nur eine Hauß und Bauren Mühle gewesen, siehet auch anjetzo sehr schlecht und baufällig auß und hat der Repa­rierung von Nö­then. Der Pacht besteht in 1 fl 3 Batzen und 3 Cappen oder 4 Batzen ... in die Landschreiberey, desgleichen 2 Malter Korn ... in die Kel­lerey. Die Mühle liegt ... fast mitten im Dorfe Horstbach, so auß 25 Fa­milien bestehet, und hat wegen ihrem schlechten Mahlwerck doch nicht viel zu mahlen. Ist auch das Dorf Horstbach zu befördern nicht im Stande, sondern die mehrste müßen auf die Gumschweiler und Eisenbacher Glahn Mühle fahren. Adam Miller, Nickel Ge­res, Simon Peter, Wilhelm Diel, Michael Werner und Philipp Diel sind die Erbbe­ständer und producieren einen neuen Erbbestands­brief vom 7. April 1741, haben auch einen alten vom Ao 1662 und zwey Confirmati­onsscheine von No. 21 et 38 in Händen“. 668

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 40 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Horstbacher Mahl und Pletsch Mühl [hat] 1Waßer­Rad, w43elches einen Mahlgang treibet, [zahlt an Pfacht] 2 fl an Geld, 2 Mltr Korn [;] das Dorff Horstbach mahlet allhiro bestehet aus 15 famil: kan aber von dieser Mühl nicht völ­lig be­fördert werden.“ 669

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 991 4: „Die Horschbacher Pletschmühle, o. D.“

- LA Speyer Best. B2 Nr. 991 5: „Die Horschbacher Pletschmühle, o. D.“

 

 

- Lorentzenmühle:

die Mühle ist zwischen Elzweiler und Horschbach gelegen. Der Name der Mühle leitet sich her von dem Müller Hans Lorenzen, der 1595 als Müller in „Horstbach“ erwähnt wird 670.

 

Die sog. Lorenzenmühle in Elzweiler wurde 1609 mit den übrigen Mühlen des Eßweiler Tales durch die pfalz-zweibrückische Regie­rung „renoviert“ und gehörte damals Daniel Doll, Peter Werner (beide aus Horschbach), Hans Schu und dessen Sohn Johann Schu vom El­zweiler Hof 671.

 

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie zusammenfassend wie folgt beschrieben: „liegt zwischen Elzweiler und Horschbach. Hat ein 17 Schuh hohes Wasserradt und nur einen Mahlgang, worauf er manchmal scheh­len muß. Mühlgraben von 440 Schritt Länge, kann nicht klausen. Steht wegen Wassermangels oft still. Die Pacht beträgt 1 Ma. Korn“. 672 Der Name des Erbbeständers wird im Mühlenverzeichnis nicht genannt ++++klären+++, dagegen der Erbbestandsbrief vom 27.11.1738, der Vorläufer-Erbbe­standsbrief von 1707 und die Confirmationsscheine Nr. 21 et 38“.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 39 wird die zum Oberamt Lichtenberg gehörende Müh­le wie folgt beschrieben: „Die Lorentzen Mühl zwischen Elzweyler und Horst­bach; [hat] 1 Waßerrad welches einen Gang trei­bet, [zahlt an Pfacht] 1 Mltr Korn [;] zwey Malter könn in 24 Std bey gutem Waßer gemahl werd, ist niemand hierher gebannt u. zie­het die Nah­rung aus dem nahe dabey gelegenen Orte wann sie da selbst nicht könn befördert werd.“ 673

 

1791 heißt es „bey Lorenze Mühl“ 674. Die Mühle ist 1800, 1837, 1886 und 1912/20 erwähnt. Dann erscheint der Name nicht mehr 675.

 

- Neumühle in der Mühlwiese zu Horschbach:

+++klären: ist sie identisch mit einer der anderen Mühlen ? ++++

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 991 3: „Die neue Mühle in der Mühlwiese zu Horschbach, o. D.“

 

 

- Rapsmühle Schubert:

 

Literatur:

- Kexel, Roswitha: Schlechte Zeiten für Rapsmühlen : Volker und Inge Schubert aus Horschbach bangen um das Geschäft mit dem Biot­reibstoff - Pressen ins Ausland transportiert“; in: Rhein-Zeitung, Ausg. E. - 161 (2008), 36 vom 12.02., S. 24

 

 

- Walkmühle:

sie bestand bereits 1746 nicht mehr; im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 heißt es dazu: „Unterhalb dieser Horstbacher Mühlen ohngefehr in der Helfte gegen Hagenbach hat vor Zeiten eine Weißgerber Walckmühl gestanden, ist nun mehro aber gantz verfallen.“ 676

 

 

 

 

 

Hüffler:

nördlich von Glan-Münchweiler; VG Glan-Münchweiler, Lk Kusel; war pfalz-zweibrückisch

 

Mühlen:

- Lohmühle zu Hüffler:

 

Literatur/Urkunden:

- LA Speyer Best. B2 Nr. 993 3: „Lohmühle zu Hüffler, o. D.“

 

 

 

 

 

Hundheim/Glan:

OT von Offenbach-Hundheim, VG Lauterecken, Lk Kusel

 

Hundheim war zunächst kurpfälzisch im Oberamt Lauterecken und wurde dann mit weiteren Dörfern im Eßweiler Tal mit Pfalz-Zwei­brücken vertauscht 677. Bereits zuvor gab es jedoch pfalz-zweibrückische Untertanen in Hundheim 678. Auch die Mühle in Hundheim wird bereits 1743 als pfalz-zweibrückisch genannt.

 

Mühlen:

- Hundheimer Mühle:

Gallus Hellriegel soll 1566 die Hundheimer Mühle erbaut haben. 1595 wird Jakob Hellriegel als Mühlenbesitzer in Hundheim ge­nannt 679.

 

Die Hundheimer Mühle wurde 1609 mit den übrigen Mühlen des Eßweiler Tales durch die pfalz-zweibrückische Regierung „reno­viert“. Sie gehörte damals Jakob Kußelmann 680.

 

Um 1692 war Peter *Stenzhorn der Müller in (Offenbach-)Hundheim; erwähnt am 19.11.1692 als Pate bei der Taufe der Anna Elisa­beth Weismüller in Offenbach/Glan 681.

 

1738 wird im ref. KB Hinzweiler genannt der Joseph *Waldmann, Müller zu Hundheim 682.

 

Im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist die „Hundheimer Mühle“ wie folgt beschrie­ben 683: „Solche habe in dem elendste Stande angetroffen, denn alles verfallen, und kein Waßerrad sich mehr vorfindet. Stehet auch schon ein gantzes Vier­tel Jahr still, hat sonsten vor einen Gang Wasser gnug. Nachdem auch im vorigen Jahr, daß starcke Regen Wet­ter dem ohne dem bey 1000 Schritt langen Graben neuen großen Schaden zu gefüget, hat solche bey 9 Wochen lang still stehen mü­ßen. Die stehet über­haupt an einem schlechten Ort und sie ohngefehr 530 Schritt ... oben stünde, würde sie Fall gnug und der Wasser­graben keine Noth haben.“ Weiter heißt es: wäre die Mühle in Gang und der Graben in Ordnung, könnte die Mühle „das Hundheimer Dorf auß 18 Fami­lien bestehend, befördern .. können.“ ... „Jakob Wolf von Rehweiler hat diese Mühle mit einem Baumstück an ei­nem ... Rech und der dabey gelegenen Wiese ... vor 505 fl erhalten und einem Erbbestandsbrief vom 6ten May 1744 in Händen, ver­mög welchem er eine Ohlig Mühle darin auf zu bauen berechtigt ... worden.“

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 unter lfd.-Nr. 47 wird die zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lich­tenberg gehörende Mühle wie folgt beschrieben: „Die Hundheimer Mühl [hat] 1 Waßer Rad welches einen Gang treibet; [zahlt an Pfacht] 2 fl an Geld, 2 Mltr Korn; das aus 18 famil: bestehend Dorff Hundheim kan hier im Mahlen besorgt werden.“ 684

 

 

- Lohmühle im Dorf:

im Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746 ist sie wie folgt beschrieben: „Mitten im Dorf Hund­heim hat Georg Rheinemer noch eine kleine Lohmühle, wovon er gnädigster Herrschaft jährlich 2 fl entrichtet, in dem übrigen komt sol­che mit denen bey Cusel beschrieben Lohmühlen überein. Hat nicht mehr als 2 Stempel und ein unterschlechtiges Radt.“ 685

 

 

 

 

 

Hunspach/Elsaß:

im nördlichen Elsaß/Frankreich südwestlich von Weißenburg gelegen. Das Dorf war ab 1504 pfalz-zweibrückisch und gehörte zum Amt Kleeburg.

 

Das pfalz-zweibrückische Amt Kleeburg umfaßte 2 Unterämter: 1. Schloß Kleeburg mit Hofen (Hoffen), Hunspach, Ingolsheim, Rott und Steinselz; 2. Schloß Katharinenburg (1620 gegründet) mit Birlenbach (seit 1618), Bremmelbach und Keffenach (seit 1649) und einen Teil von Schönenburg (seit 1651). Dazu noch einen Teil von Langensulzbach. Ein Teil des Amtes (Kleeburg, Rott, Steinselz und Oberho­fen) gehörte ursprünglich zum Mundat der Abtei Weißenburg, kam jedoch früh in den Besitz von Kurpfalz (Kleeburg selbst erst 1350) und wurde mit einem anderen Teil (Hunspach, Hofen, welches gleichfalls ursprünglich weissenburgisch war, und In­golsheim) vereinigt, der schon im 14. Jh. zu Kurpfalz gehörte. Bedeutende Teile des Amtes, so Kleeburg, Hunspach, Steinselz, Rott, Ingolsheim, Oberhoffen und Hoffen waren im 14. und 15. Jh. als Unterlehen von Kurpfalz im Besitz der Puller von Hohenburg, ka­men jedoch vor und nach 1482 an Kurpfalz zurück. 1504 wurde der größte Teil des Amtes von Kaiser Maximilian I. der Kurpfalz ab­erkannt und an Pfalz-Zweibrücken als Lehen übertragen, in dessen Besitz es fortan blieb. Mit Pfalzgraf Johann Casimir wurde am Anfang des 17. Jh. eine Linie Zwei­brücken-Kleeburg gestiftet, deren Mitglieder zu Kleeburg residierten und die erst 1718 wieder mit der Hauptlinie vereinigt wurde. 1680 erfolgte die Reunion des Amtes Kleeburg mit Frankreich, die 1697 durch den Rijswijk Frieden bestätigt wurde. 1787 erkannte auch Pfalz-Zwei­brücken-Birkenfeld die französische Gebietshoheit über diesen Gebietsteil an 686.

 

Hunspach war ursprünglich Reichslehen im Besitz der Puller von Hohenburg. 1361 wurde es denselben von Kaiser Karl IV. Verlie­hen, 1401 von Kaiser Ruprecht bestätigt. Um diese Zeit verpfändeten es die Hohenburg an Kurpfalz. Diese zog 1447 Hunspach als zur hohen­burgischen Erbschaft gehörig ein. 1504 wurde jedoch der Ort von Kaiser Maximilian genommen und das Pfalz-Zwei­brücken gegeben, wo es bis zur französischen Revolution verblieb 687. Seit 1504 pfalz-zweibrückisch im Amt Cleeburg.

 

Das reformierte Kirchenbuch Hunspach (1681-1729, 1702-1807) ist im im Internet abrufbar: http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/index.­php. Das reformierte Kirchenbuch von Birlenbach enthält Eintragungen zu Hunspach für die Zeit von 1676-1680; für dieselbe Zeit ent­hält auch das reformierte Kirchenbuch von Rott Eintragungen für Hunspach. Die Hunspacher Katholiken sind in den katholi­schen Kir­chenbüchern von Keffenach und Schoenenburg eingetragen.

 

Literatur/Urkunden:

- Sipp, Ernst: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, 1702-1792, 1803-1807 (y compris Hoffen jusqu'en 1728), Haguenau: Familles d'Alsace du Nord Généalogie, 2009

 

 

Mühlen:

im reformierten Kirchenbuch Hunspach befindet sich unter dem 21.5.1720 der Eintrag über die Hochzeit des Hans Ulrich Horber, Müller ..., gebürtig zu ... im ...., jetztmaligen Wittwer mit Anna Elisabetha [,] .... Horbers gewesenen Gerichtsmanns zu Ingols­heim nachgelassene eheliche Tochter 688.

 

- Bruchmühle, Bruckmühle:

sie wird auch als „Bruchmühle zu Hoffen“ bezeichnet 689, bzw. im Kirchenbuch dem Dorf Hunspach zugeordnet 690.

 

Im pfalz-zweibrückischen „Verzeichnuß der Zum Ambt unndt Hauß Cleberg gehörigen Mühlen“ vom Januar 1629 heißt es: „Zu Hof­fen besitzt Hanß Nieß eine Mühl, die Bruckmühl genant, wegen deren Wasserfall sein Serenisimo Jährliches, Laut der 1627 Jahrs Rechnung fol: 145 neben 2 Cappen, 2 Achtel Korn an hero innes Schloß gelieffert werden, Empfang aber nun mehr wegen Herzogs Johann Casimi­ren Pfalzgrauen [Anm.: jüngster Bruder des Herzogs Johannes II. von Zweibrücken 691], p. Doctor Melchior Koch zu Weissenburg inn der Rechnung unndt Blatt obgemelt [Anm.: Jahresrechnung Amt Cleburg von 1627 692], referiert mann sich auf ein Erbbestandnuß, Anno 1581 Uf gericht, Aber es will sich bei der alherigen Registratur wie auch bei dem Jezigen Innhaber der Mühlen deßen wegen nichts finden, derowegen man auch von keinem Underpfandt weiß, Allein ist der Müller sonsten genug begütet, daß dieser 2 Achtel halb­en nichts zu verliehren, Unndt wendet obgemelter Hannß Neiß vor, er Und seine Erben, mögten ein Erbbestand­nuß gehabt haben, Sie ireren aber zu Einfall der Manßfeldischen Krieger ... umb all Ihre Brieff kommen. Diese Mühl hat, wie Schult­heiß zu Hoffen Hannß Lohr bericht, Jetziger Innhaber von Wiesen Michaels Geörgen seeligen auch zu Hoffen an sich geerbt, soll stets under der Wiesen Erb: Unndt Freundtschafft gewesen sein.. Ist Vor 6 Jahren durch daß Krieger Volck merklich verderbt worden, bin aber vor 2 Jahren also dar­an gewesen, daß sie wieder in gutem standt und Gang gerichtet. Die Mühl stet uf ein Büchsenschuß von Hoffen, Und in Hof­fer Ge­marckhung, die Scheuer aber darbei, stet auf Speyrisch: Obrigkeit, alß daß die Mark, Undt Bannstein Im Mühl Hoff stehen, hat 2 Mahl Gäng, Aber keine gebante Mahl Gest.“ 693.

 

Die Mühle lag außerhalb des Dorfes und wird als „Außenort“ des Dorfes bezeichnet 694. Das Dorf Hunspach liegt nördlich von Hof­fen in einer Entfernung von ca. 3 km. Da die Bruchmühle urkundlich sowohl Hunspach wie auch Hoffen zugeordnet wurde, dürfte sie zwischen beiden Dörfern gelegen haben, die lediglich ca. 3 km voneinander entfernt liegen. In der Karte von Cassini 695 von 1750 ist östlich von Hoffen am Bach, der von Hunspach herunterfließt, eine namentlich nicht bezeichnete Mühle eingezeichnet, bei der es sich mE um die Bruchmühle handeln dürfte.

 

Um 1702 ist Hans Jakob *Stral der Müller auf der Bruchmühle in Hunspach; er erscheint am 29.8.1702 im Taufregister des Kirchen­buchs Hunspach-Ingolsheim als Pate bei der Taufe des Johann Bernhard Roth 696.

 

Um 1715 ist Hans Jakob *Eprecht als Müller auf der Bruchmühle in Hunspach/Elsaß; °° mit Anna Catharina NN; am 26.2.1715 wird ge­tauft der Hans Martin Eprecht, „Sohn des Hans Jakob Eprecht, Müller auf der Bruchmühle und der Anna Catharina, beide wohn­haft in Hunspach auf der Bruchmühle“ 697. Am 16.2.1720 wird in Hunspach getauft die Anna Elisabeth Eprecht, Tochter des Hans Ja­kob Eprecht, Müller in Hunspach [Anm. d. Verf.: ab 1717 Müller auf der Neuen Mühle in Hunspach] und der Anna Katharina NN. 698.

 

Ab ca. 1717 wird als neuer Müller auf der Bruchmühle im Kirchenbuch erwähnt der Hans Jakob *Wasser. Am 9.9.1719 ist Patin bei der Taufe der Anna Barbara Stocki in Hunspach die Maria Barbara NN. aus Hunspach, Ehefrau des Hans Jakob *Wasser, Müller auf der Bruchmühle 699. Am 25.11.1721 wird in Hunspach getauft der Abraham Wasser, Sohn des Müllers auf der Bruchmühle Hunspach, Hans Jakob Wasser und der Barbara 700. Am 31.10.1728 verstarb „ein junges Kneblein von Hunschbach, nahmens ... und den ... begraben worden. V[ater] Jakob Waßer der Bruchmüller und Einwohner zu Hunschbach, M[utter] Maria Barbara 701.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 heißt es: „Die Bruchmühl zu Hoffen [hat] 2 Waßerräder welche 2 Gang treib; [zahlt an Pacht] 4 Mltr Korn; ist keine Bann Mühl und muß ihr Nah­rung aus den nächst dabey gelegenen Ortschaft zie­hen.“ 702

 

 

- Hunspacher Mühle:

die Mühle soll bereits Ende des 17. Jh. bestanden haben 703.

 

Im Mühlenverzeichnis des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken von 1756 wird die Hunds­bacher Mühle wie folgt beschrieben: „Die Hunspacher Mühl [hat] 3 Waßerräder welche 3 Mahl und einen Scheelgang treiben; [zahlt an Pfacht] 1 fl 12 bz an Geld, 7 Mltr Korn; hat keinen Mangel an Mahlgäst so gar Frembd von Seebach und ander Orten mahl all­hier.“ 704

 

 

- Neue Mühle:

sie könnte identisch sein mit der Hunspacher Mühle; ab ca. 1717 ist Hans Jakob *Eprecht als Müller auf der „Neuen Mühl in Hunspach“ urkundlich erwähnt, er war zuvor Müller auf der Bruchmühle, auf der ab 1717 der Hans Jakob Wasser als Müller erwähnt wird 705. Am 16.2.1720 wird in Hunspach getauft die Anna Elisabeth Eprecht, Tochter des Hans Jakob Eprecht, Müller in Hunspach und der Anna Ka­tharina NN. 706.

 

 

- Roß Ohligmühl:

es handelt sich um eine durch Pferde angetriebene Ölmühle. Diese Mühle wird 1756 wie folgt beschrieben 707: „Die Roß Ohlig Mühl so Michael Klenn zu Hundsbach erbaut, und davon Vermög Erbbestand Vom 20. 7bris 1755 erlegt 5 fl. Dieses Werck wird mittelst ei­nes Pferdes mit 2 Steinen getrieben, und könnte alle 24 Stund 1 ½ Gesäms zu Ohl schlagen, wovon Ihme aber kaum ein 6ter Theil zuge­bracht wird, so theils von ein Theils Von ausländi­schen geschiehet.“

 

 

 

 

 

Hundsweiherer Sägmühle:

s. Waldfischbach-Burgalben

 

 

1 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 192.

2 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 179.

3 Vgl. Landwirtschaftliche Blätter: Amtsblatt der Kreisbau­ernkammer Pfalz 1865, S. 72.

4 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 5339 Bl. 1.

5 Vgl. LHA Koblenz, Inventar v.d. Leyen Best. 03.05.05.02 Nr. 1246; vgl. hierzu Inventar LHA Koblenz, v.d. Leyen, a.a.O., S. 370.

6 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 14r.

7 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 99-110: Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Rentkammersekretärs Marx vom

6.1.1745.

8 zusammenfassend zitiert bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 190.

9 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 116r.

10 Mitteilung von Frau Renate Dahl-Marson (Enkelin des Müllers Karl Ritter) an den Autor vom 11.10.2014.

11 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 193.

12 Mitteilung von Frau Renate Dahl-Marson (Enkelin des Müllers Karl Ritter) an den Autor vom 11.10.2014.

13 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 179.

14 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 110-114 Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Rentkammersekretärs Marx vom

6.1.1745.

15 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 191; vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ort­schaften, a.a.O., S. 179, der aufgrund einer Verwechslung mit dem Obermüller Dietrich *Auer allerdings angibt, Johannes Auer sei Müller auf der Obermühle in Herbitzheim gewesen.

16 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 117.

17 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 179.

18 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und LA Speyer Best B2 Nr. 295/5 Bl. 114-118 Mühlenbericht des pfalz-zweibrückischen Rentkammersekretärs Marx vom

6.1.1745.

19 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Ortschaften, a.a.O., S. 180.

20 Vgl. LA Speyer Best. C38 Nr. 44 fol. 14r.

21 Vgl. Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746, vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7, zitiert nach Weber: Mühlen und

Müllerhandwerk, a.a.O., S. 222.

22 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7, Bl. 210r-212; zusammenfassend zitiert bei Weber: Mühle und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 221.

23 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 91r.

24 Vgl. Schaaff: Untertanenlisten des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken aus den Huldigungsprotokollen des Jahres 1776, a.a.O., S. 129.

25 Vgl. Frey: Ge­schichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 408.

26 Vgl. Steiner, Peter: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 398.

27 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. I, S. 409.

28 Vgl. Archiv L'abbaye d'Alsacienne de Marmoutier. Hinweis bei Ch.-Edmond Perrin: Die Diözese Metz. Saarbruecken 1993, S. 44.

29 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Hermersberg http://de.wikipedia.org/wiki/Hermersberg, Abruf vom 21.9.2013.

30 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Hermersberg http://de.wikipedia.org/wiki/Hermersberg, Abruf vom 21.9.2013.

31 zitiert bei Müller/Petry: Denombrement der Herrschaft Landstuhl Anno 1681, Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 2003, S. 311 = HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von Sickingen.

32 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Hermersberg http://de.wikipedia.org/wiki/Hermersberg, Abruf vom 21.9.2013.

33 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 329; vgl. LA Speyer, Han.-Licht., A Nr. 47. ++Zitat prüfen++

34 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 329; vgl. LA Speyer, Sickingen, Amtsrelationsbuch S. 1860 und 647. ++Zitat prüfen++

35 Vgl. LA Speyer Sick. Amtsrelationsbuch S. 1601, 1647 und 1670; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 329; vgl. Janson: Der Klappertaler Wiesenstreit; in: Heimatkalender für die Stadt und den Landkreis Zweibrücken 1979, S. 216.

36 Vgl. Janson: Der Klappertaler Wiesenstreit; in: Heimatkalender für die Stadt und den Landkreis Zweibrücken 1979, S. 216.

37 Vgl. Werner: Die Nationalgüter im Departement Donnersberg, a.a.O., Beilage I, S. 4.

38 Vgl. Hinkelmann: Berglangenbach, a.a.O., S. 94.

39 Vgl. Denkmaltopographie, Bd. Birkenfeld, a.a.O., S. 74.

40 Vgl. Denkmaltopographie, Bd. Birkenfeld, a.a.O., S. 74.

41 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 83 Nr. 434.

42 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 224.

43 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224.

44 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 445.

45 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 28.

46 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 74.

47 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 280 Nr. 1505.

48 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 142.

49 Vgl. Jung: Familienbuch Baumhol­der, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 116; Jung gibt m.E. mißverständlich an: “unter” = unteren Mühle bei Grünbach; 1718

Zinckweiler Mühle”; vgl. auch Jung, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 82.

50 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk a.a.O., S. 224.

51 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 280 Nr. 1505.

52 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk a.a.O. S. 224; vgl. Hinkelmann: Ber­glangenbach a.a.O., S. 94.

53 Vgl. Hinkelmann: Berglangenbach, a.a.O. S. 94.

54 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 243r-246r, s. auch We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 224.

55 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 93r.

56 Vgl. Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Unterberggemein­den, a.a.O., Bd. 1 S. 29; Bd. 2 S. 498.

57 Vgl. Jung: Ortssippenbuch, a.a.O., Bd. 1 S. 40.

58 Vgl. Jung: Ortssippen­buch der Heide- und Unterberggemeinden, a.a.O., Bd. 1 S. 67 Nr. 173.

59 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 82 Nr. 429.

60 Vgl. Jung: Familienbuch Baumholder, a.a.O., Teil I ev. Kirchenbuch, a.a.O., S. 82 Nr. 431.

61 Vgl. Jung: Ortssippenbuch der Heide- und Unterberggemeinden, a.a.O., Bd. 1 S. 188 Nr. 699.

62 Vgl. Kuby: Pfarrerlisten der Leiningen-Hardenburgischen Pfarreien in der Rheinpfalz; Bl. f. pfälz. Kirchengeschichte und re­ligiöse Volkskunde 1998,

S. 123.

63 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. 4, S. 288.

64 Vgl. Zweibrücker Wochenblatt Nr. 227 vom 20.9.1870.

65 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 268, 340.

66 Vgl. Schick: Ehemals klap­perten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 56.

67 Vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 38.

68 Vgl. Internetdatei Gemeinde Herschberg ++++Zitat klären+: wohl aus Juner: Mühlen im Wallhalbtal++

69 Vgl. luth. KB Mittelbrunn 2, Bl. 7, Taufeintrag vom 11.8.1681.

70 Vgl. luth KB Wallhalben1, Bl. 12, Taufeintrag vom 14.12.1704.

71 Vgl. Ernst: Bürgeraufnahmen und Manumission im Oberamt Zweibrücken, a.a.O., S. 43.

72 Vgl. Angabe von Robert Morgenthal bei Internetdatenbank Geneanet, Abruf vom 21.5.2014.

73 Vgl. Ernst: Bürgeraufnahmen und Manumission im Oberamt Zweibrücken, a.a.O., S. 43.

74 Anm.: das Datum erscheint zweifelhaft; bereits am 13.2.1721 wird auf der Herschberger Mühle geboren die Anna Ottilia Blinn (vgl. Angabe bei http://gedbas.genea­ logy.net/person/show/1140523833), Abruf vom 22.4.2014.

75 Vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 39.

76 Vgl. Juner: Mühlen im Wall­halbtal, a.a.O., S. 39.

77 Vgl. Fremgen, Reinhold: Bürger- und Famili­enbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 47.

78 Vgl. Juner: Mühlen im Wall­halbtal, a.a.O., S. 39.

79 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimat­kalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 56.

80 Vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 39.

81 Vgl. ev. KB Wallhalben8, Bl. 6, Taufeintrag vom 25.3.1864.

82 Vgl. ev. KB Wallhalben8, Bl. 10, Taufeintrag des Adam Bender vom 24.3.1835.

83 Vgl. Juner: Mühlen im Wallhalbtal, a.a.O., S. 39.

84 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 340.

85 Vgl. Biundo: Geschichte Thaleischweilers, a.a.O., S. 25.

86 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 277.

87 Vgl. Internetda­tei http://freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com/~ankeny/GustavGerman.html, Abruf vom 28.12.2012.

88 Vgl. http://www.die-kleine-mühle.de/kontakt/anfahrt/, Abruf vom 22.4.2014.

89 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. 2, S. 561.

90 Vgl. Stadtarchiv Pirmasens, Luth. KB I, S. 73, 88, 158.

91 Vgl. Siegel:Ortssippenbuch Pirmasens, a.a.O., Nr. 466 und 917.

92 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. 4, S. 288.

93 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. 2, S. 561.

94 Vgl. Jaffe: Die Münchweiler Mühle; in: Pirmasenser Geschichtsblätter Nr. 7 vom 22.7.1737, S. 23.

95 Vgl. Bezirksgruppe Kusel der Pfälz.-Rhein. Familienkunde: Zustand Amt Lichtenberg, a.a.O., S. 24,

96 Vgl. Dahl: Mühlen in Herschwei­ler-Pettersheim, a.a.O., S. 148 unter Bezugnahme auf Akten Kreisarchiv Kusel.

97 Vgl. Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Ku­sel Nr. 14 vom 24.2.1868.

98 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7, Bl. 94-196; vgl. Weber: Mühle und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 221; vgl. Dahl: Mühlen in Herschweiler-Pettersheim, a.a.O., S. 147.

99 Konfirmationsschein vom 1.11.1776 für den Erbbestandsbrief vom 11.7.1749, abgedruckt bei Dahl, Gerhard: Mühlen in Herschweiler-Pettersheim, a.a.O., S. 147.

100 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 91.

101 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 22 vom 16.3.1821, S. 150/51.

102 Vgl. Dahl: Mühlen in Herschweiler-Pettersheim, a.a.O., S. 148 unter Bezugnahme auf Akten Kreisarchiv Kusel; LA Speyer Best. K21 Nr. 22.

103 Vgl. Dahl: Mühlen in Herschweiler-Pettersheim, a.a.O., S. 148 unter Bezugnahme auf Akten Kreisarchiv Kusel.

104 Vgl. Dahl: Mühlen in Herschweiler-Pettersheim, a.a.O., S. 148 unter Bezugnahme auf Akten Kreisarchiv Kusel.

105 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 91.

106 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 576: Lehensbrief vom 8.7.1729.

107 Vgl. Dahl: Mühlen in Herschweiler-Pettersheim, a.a.O., S. 148 unter Bezugnahme auf Akten Kreisarchiv Kusel.

108 Vgl. Urkataster mit Ortsplan von 1837, LA Speyer Best. W 41, Nr. 6042, abgedruckt bei: Denkmaltopographie Kreis Bad Dürkheim, a.a.O., Bd. 2, S. 503.

109 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 2 S. 349; vgl. Lehmann: Geschichtliche Gemälde, Teil: Leininger Tal, a.a.O., S. 142.

110 Vgl. Keddigkeit/Wenz/Untermann: Augustinerchorherrenstift Höningen; in: Pfälz. Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 206.

111 Debus: Regesten des Augustinerchorherrenstift Höningen, Teil III, in: Mitteilungen d. Historischen Vereins der Pfalz 79, 1981, S. 153, Nr. 310

112 Vgl. LA Speyer Best. Y4, 155 b, S. 80: Verzeichnis von Dokumenten des Klosters Höningen, Abschrift gefertigt nach der Vorlage im Leiningischen Archiv auf

Schloß Westerburg, nunmehr im Staatsarchiv Wiesbaden.

113 Vgl. Noll: Die Höfe und Mühlen von Hertlingshausen; in: Ortsgemeinde Carlsberg-Hertlingshausen [Hrsg.]: Hertlings­hausen, a.a.O., S. 461.

114 Vgl. Ortsgemeinde Carlsberg-Hertlingshausen [Hrsg.]: Hertlingshausen. Ge­schichte und Bilder aus 800 Jahren, a.a.O., S. 273 mit Photo.

115 Vgl. LA Speyer Best C 26 Nr. 51.

116 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 273.

117 Vgl. Ortsgemeinde Carlsberg-Hertlingshausen [Hrsg.]: Hertlingshausen. Ge­schichte und Bilder aus 800 Jahren, a.a.O., S. 282.

118 Vgl. Neumer: Bürgerbuch Verbandsgemeinde Hochspeyer, a.a.O., S. 136.

119 Vgl. Neumer: Bürgerbuch Verbandsgemeinde Hochspeyer, a.a.O., S. 130 Anm. zu Nr. 575.

120 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 15r Akten des Bezirksamts Frankenthal betr. Getreidemühlen im Bezirk Frankenthal 1817.

121 LA Speyer Best. H33 Nr. 173 fol. 22r.

122 Vgl. Martin: Pfälzische Dorfgeschichte. Großkarlbach, a.a.O., S. 37.

123 Vgl. LA Speyer Best. Best. L 56 Nr. 163 Seite 54 ff..

124 Vgl. LA Speyer Best. Best. L 56 Nr. 163 Seite 56.

125 Vgl. LA Speyer Best K 16 Kasten Nr. 178 Notariat Grünstadt vom 12.7.1862.

126 Vgl. Ortsgemeinde Carlsber­g-Hertlingshausen [Hrsg.]: Hertlingshausen, a.a.O., S. 282.

127 Vgl. Ortsgemeinde Carlsberg-Hertlingshausen [Hrsg.]: Hertlingshau­sen, a.a.O., S. 282; vgl. FLA Amorbach A4/63/1, fol. 116r.

128 Vgl. Ortsgemeinde Carlsberg-Hertlingshausen [Hrsg.]: Hertlingshausen, a.a.O., S. 282.

129 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 14.

130 Vgl. Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Burgenlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 349.

131 Vgl. Keddigkeit u.a.: Pfälzisches Burgenlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 350.

132 Vgl. Raimar: Die Familie Wege in Herx­heim bei Landau; in: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde, Heft 2 /2007, S. 83.

133 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsanga­ben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 270.

134 Vgl. Drieß: kath. Familienregister Oberotterbach 1686-1799, a.a.O., S. 64; nach a.A. jedoch Müller auf der Leistenmühle bei Kandel: vgl. Weigel: Chronik der Hatzenbühler Familien, a.a.O., S. 338.

135 Vgl. Raimar: Das pfälzische Müllergeschlecht Brunner; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1952, S. 16.

136 Vgl. LA Speyer Best. W41 Nr. 2249/4.

137 Vgl. LA Speyer, Hochstift Speyer, Urk. 538A und 284.

138 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 119.

139 Vgl. Raimar: Das pfälzische Müllergeschlecht Brunner; in: Pfälzische Familien- und Wappenkunde 1952, S. 16.

140 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 298 S. 2145.

141 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 298 S. 2146.

142 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 298, S. 2165.

143 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 298, S. 2166.

144 Vgl. Eilbote Landau vom 9.12.1848, S. 659 = LA Speyer Best. Y 20/41.

145 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 61 vom 17.8.1819, S. 454.

146 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 295, S. 529.

147 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 295, S. 529.

148 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 295, S. 529.

149 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 294 S. 26.

150 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 294, S. 105.

151 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 294 S. 7.

152 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 294 S. 51.

153 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 294 S. 105.

154 Vgl. LA Speyer Best. L56 Nr. 294 S. 106.

155 Vgl. Weber: Historische Ölmühlen, a.a.O., S. 207; vgl. LA Speyer Best. D2 Nr. 126; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 266.

156 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 61 vom 17.8.1819, S. 454.

157 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 54.

158 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 277.

159 Vgl. ev. KB Wallhalben1, Bl. 8, Taufeintrag vom 10.2.1709.

160 Vgl. ev. KB Wallhalben1, Bl. 8, Taufeintrag vom 7.1.1710.

161 Vgl. Bohrer, u.a.: Register zum reformierten Kirchenbuch Contwig, a.a.O., S. 30.

162 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 277.

163 Vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, Register herausgegeben von der Zwei­brücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung, a.a.O., S. 32.

164 Vgl. Bohrer: reformiertes KB Wallhalben 1719-1798, Register herausgegeben von der Zwei­brücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung, a.a.O., S. 3.

165 Vgl. Schick: Ehemals klapperten im Wallalbtale eine Menge Mühlen; in: Heimatkalender Stadt und Landkreis Zweibrücken 1966, S. 54.

166 Vgl. ev. KB Wallhalben6, Bl. 16, Sterbeeintrag vom 15.1.1832.

167 Vgl. ev. KB Wallhalben8, Bl. 8, Taufeintrag der Elisabetha Briegel vom 15.10.1834.

168 Vgl. ev. KB Wallhalben8, Bl. 18, Taufeintrag vom 1.12.1837.

169 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Heu­chelheim bei Frankenthal http://de.wikipedia.org/wiki/Heuchelheim_bei_Frankenthal, Abruf vom 22.9.2013; vgl. Gemeinde Heuchelheim: 1200 Jahre Heuchelheim, a.a.O., S. 8.

170 Vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, a.a.O., Bd. II, S. 354.

171 Vgl. Keddigkeit u.a.: Burgenlexikon, a.a.O., Bd. II, S. 354.

172 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Heu­chelheim bei Frankenthal http://de.wikipedia.org/wiki/Heuchelheim_bei_Frankenthal, Abruf vom 22.9.2013.

173 Vgl. luth. KB Heuchelheim bei Frankenthal 1, Bl. 15-16.

174 Vgl. luth. KB Heuchelheim bei Frankenthal 1, Bl. 17.

175 Vgl. luth. KB Heuchelheim bei Frankenthal 1, Bl. 28.

176 Vgl. ZGO 62 NF XXIII, 1908, S. m34 Nr. 153; Oberndorffisches Archiv S. m19 – m45; mitgeteilt von Herrn Arno Ehrhardt, Ludwigshafen-Oppau vom 15.8.2013.

177 Vgl. Seelinger: Familien in Hochdorf und Assenheim, a.a.O., S. 153 Nr. 588.

178 Frankenthaler Wochenblatt Nr. 19 vom 12.5.1827, S. 73-74.

179 Vgl. Ge­meindearchiv Dirmstein Nr. 534, zitiert bei Ja­rosch, Walter: Die Dirmsteiner Mühlen; in: Martin (Hrsg.): Dirmstein, a.a.O, S. 467-68.

180 Vgl. Ja­rosch: Die Dirmsteiner Mühlen; in: Martin (Hrsg.): Dirmstein, a.a.O, S. 467-68.

181 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 5r.

182 Vgl. LA Speyer Best. H33 Nr. 173, Bl. 4r Akten des Bezirksamts Fran­kenthal betr. Getreidemühlen im Bezirk Frankenthal 1817.

183 Vgl. Armgart: Zinsbücher des Klosters Sankt Maria Magdalena überm Hasenpfuhl in Speyer, a.a.O., S. 97 Anm. zu Nr. 447.

184 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 398.

185 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 409.

186 Vgl. Steiner: Aargauer in der Pfalz, a.a.O., S. 398.

187 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 267.

188 Vgl. Frey: Geschichte des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 410.

189 Vgl. Franger: Gewerbe, Müh­len und Gastwirtschaften; in: Ortsgemeinde Heuchelheim-Klingen (Hrsg.): Heuchelheim 795-1995, Geschichte eines Weindorfes

der Südpfalz, a.a.O., S. 182 iVm Gewerberegister Heuchelheim.

190 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zu­stand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germersheim vom 6.4.1768; vgl.

Weber: Mühlen und Mül­lerhandwerk, a.a.O., S. 257.

191 Vgl. Petermann: Kirchenbuch von Heuchelheim, a.a.O., Bd. 1, S. 3.

192 Vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Untermüh­le, a.a.O., S. 188.

193 Vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Untermüh­le, a.a.O., S. 188.

194 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7: Protokoll über den Zustand und die Eigentumsverhältnisse sämtlicher Mühlen des Oberamts Germers­heim vom 6.4.1768; vgl.

auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 257.

195 Vgl. Daum/Petermann: Kirchenbuch Heuchelheim, a.a.O., S. 107.

196 Vgl. Petermann/Daum: Kirchenbuch Heuchelheim, a.a.O., Bd. 2, S. 104; vgl. Petermann/Daum: Kirchenbuch Heuchelheim, a.a.O., Bd. 2, S. 78, Angabe bei der

Hoch­zeit des Sohn Johannes Sauter: „gewesener Bürger und Müllermeister dahier“.

197 Vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Untermühle, a.a.O., S. 188.

198 Vgl. Petermann/Daum: Kirchenbuch Heuchelheim, a.a.O., Bd. 2, S. 58.

199 Vgl. Petermann/Daum: Kirchenbuch Heuchelheim, a.a.O., Bd. 2, S. 69.

200 Vgl. Peter­mann/Daum: Kirchenbuch Heuchelheim, a.a.O., Bd. 2, S. 78.

201 Vgl. Petermann/Daum: Kirchenbuch Heuchelheim, a.a.O., Bd. 2, S. 56.

202 Vgl. Petermann/Daum: Kirchenbuch Heuchelheim, a.a.O., Bd. 2, S. 38.

203 Eilbote Landau vom 9.5.1846, S. 75 = LA Speyer Best. Y 20/41.

204 Vgl. Eilbote Landau Nr. 29 vom 10.4.1856, S. 173.

205 Vgl. Eilbote Landau vom 12.1.1856, S. 19 = LA Speyer Best. Y 20/41.

206 Vgl. Eilbote Landau vom 24.1.1856, S. 33 = LA Speyer Best. Y 20/41.

207 Vgl. Eilbote Landau vom 10.4.1856, S. 173 = LA Speyer Best. Y 20/41.

208 Vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Untermühle, a.a.O., S. 188.

209 Vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Untermühle, a.a.O., S. 188.

210 Vgl. Eilbote Landau vom 27.9.1856, S. 467 = LA Speyer Best. Y 20/41.

211 Vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Untermühle, a.a.O., S. 188.

212 Vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Untermühle, a.a.O., S. 188.

213 Vgl. Franger: Auszug aus dem Gewerbe- und Handelsadreßbuch 1877; in: Ortsgemeinde Heuchelheim-Klingen: Heuchelheim 795-1995, a.a.O., S. 184.

214 Vgl. Franger: Gewerbe, Mühlen und Gastwirtschaften; in: Ortsgemeinde Heuchelheim-Klingen Heuchelheim 795-1995, a.a.O., S. 179 iVm Gewerberegister

Heuchelheim.

215 Vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Untermühle, a.a.O., S. 188.

216 Vgl. ref. KB Heuchelheim bei Landau 2, Bl. 123, Copulationseintrag vom 1.7.1834.

217 Vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Untermühle, a.a.O., S. 189.

218 Vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Untermühle, a.a.O., S. 189.

219 Vgl. Petermann/Daum: Kirchenbuch Heuchelheim, a.a.O., Bd. 2, S. 9.

220 Vgl. Petermann/Daum: Kirchenbuch Heuchelheim, a.a.O., Bd. 2, S. 14.

221 Vgl. Petermann/Daum: Kirchenbuch Heuchelheim, a.a.O., Bd. 2, S. 31.

222 Intelligenzblatt des Rheinkreises, Nr. 277 vom 2.10.1824, S. 1196.

223 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 23 vom 28.2.1831, S. 165.

224 Vgl. Kuhn: Die Heuchel­heimer Obermühle und Untermühle, a.a.O., S. 189.

225 Vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Unter­mühle, a.a.O., S. 189.

226 Vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Untermühle, a.a.O., S. 189.

227 Vgl. mündliche Mitteilung von Herrn Wilfried Schweikart, Essingen vom 12.6.2013; vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Unter­mühle, a.a.O., S. 189.

228 Vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Untermühle, a.a.O., S. 188-190.

229 Vgl. Franger: Auszug aus dem Gewerbe- und Handelsadressbuch 1877 in: Ortsgemeinde Heuchelheim-Klingen: Heuchelheim 795-1995, a.a.O., S. 183.

230 Vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Untermühle, a.a.O., S. 189.

231 Vgl. Franger: Auszug aus dem Gewerbe- und Handelsadreßbuch 1905; in: Ortsgemeinde Heuchelheim-Klingen: Heuchelheim 795-1995, a.a.O., S. 184.

232 Vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Untermühle, a.a.O., S. 189.

233 Vgl. Franger: Gewer­be, Mühlen und Gastwirtschaften; in: Ortsgemeinde Heuchelheim-Klingen: Heuchelheim 795-1995, a.a.O., S. 179 iVm Gewerberegister

Heuchelheim.

234 Vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Untermühle, a.a.O., S. 189.

235 Vgl. Franger: Gewer­be, Mühlen und Gastwirtschaften; in: Ortsgemeinde Heuchelheim-Klingen: Heuchelheim 795-1995, a.a.O., S. 179 iVm Gewerberegister

Heuchelheim.

236 Vgl. Kuhn: Die Heuchelheimer Obermühle und Untermühle, a.a.O., S. 189.

237 Vgl. LA Speyer Best. F6 Bd. 1, S. 11.

238 Vgl. LA Speyer Best. C20 Nr. 2826.

239 Vgl. Kiefer: Hinterweidenthaler Mühle und ihre Besitzer; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 4, 1956 S. 96.

240 Vgl. Wittner: Schweizer (Einwanderer) in der Südwestpfalz, a.a.O., S. 7.

241 Vgl. Baum: Chronik von Weidenthal, a.a.O., S. 19.

242 Vgl. Bohrer: Register ref. KB Hinterweidenthal, a.a.O., S. 10.

243 Vgl. Bohrer: Register ref. KB Hinterweidenthal, a.a.O., S. 62.

244 Vgl. Bohrer: Register ref. KB Hinterweiden­thal, a.a.O., S. 29.

245 Vgl. Gundacker: Hinterweidenthal. Bilddokumen­te, a.a.O., S. 24.

246 Vgl. Gundacker: Hinterweidenthal. Bilddokumente, a.a.O., S. 24.

247 Vgl. Kiefer: Hinterweidenthaler Mühle und ihre Besitzer; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 4, 1956 S. 96.

248 Vgl. Kiefer: Hinterweidenthaler Mühle und ihre Besitzer; in: Pfäl­zische Heimatblätter Jg. 4, 1956 S. 96.

249 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 73r, 76 und 115; vgl. Kiefer, Fritz: Hinterweidenthaler Mühle und ihre Besit­zer; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 4, 1956 S. 96.

250 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 234.

251 Vgl. Kiefer: Hinterweidenthaler Mühle und ihre Besitzer; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 4, 1956 S. 96.

252 Vgl. Stadtarchiv Annweiler Abt.B Nr. 251 ausgewertet von Regula, Walter: Verzeichnis der Akten und Bücher des Stadtarchivs Annweiler, Archiv PRFK

Lud­wigshafen Best. III A 30, S. 82.

253 Vgl. Kiefer: Hinterweidenthaler Mühle und ihre Besitzer; in: Pfälzische Heimatblätter Jg. 4, 1956 S. 96; vgl. auch Stadt­archiv Annweiler Abt.B Nr. 251

ausgewertet von Regula, Walter: Verzeichnis der Akten und Bücher des Stadtarchivs Ann­weiler, Archiv PRFK Ludwigshafen Best. III A 30, S. 82.

254 Vgl. Disqué: Familie Disqué, a.a.O., S. 162.

255 Vgl. Bohrer: Register ref. KB Hinterweidenthal, a.a.O., S. 34.

256 Vgl. Baum: Chronik von Hinterweidenthal, a.a.O., S. 43.

257 Vgl. Baum: Chronik von Hinterweidenthal, a.a.O., S. 36.

258 Vgl. Baum: Chronik von Hinterweidenthal, a.a.O., S. 43.

259 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 342, 345; vgl. LA Speyer, Rheingr. A. Nr. 43 I und 1777 „Kotten-Mühl“; vgl. Lagerbuch Hinzweiler++ +Zitat prüfen***

260 Vgl. Die Rheinpfalz / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“.

261 Vgl. ref. KB Hinzweiler3, Taufeintrag vom 8.6.1738.

262 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 188 Mühlenprotokoll des pfalz-zweibrückischen Oberamts Lichtenberg vom 8.7.1746.

263 Vgl. ref. KB Hinzweiler3, Taufeintrag vom 28.2.1740.

264 Mitteilung von Herrn Werner Lang, Hinzweiler vom 10.6.2015.

265 Vgl. Die Rheinpfalz / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“:.

266 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 183r-186; zitiert bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 220.

267 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 185-185r.

268 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 90r.

269 Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 47 vom 24.5.1859.

270 Vgl. LA Speyer Best. F5 Nr. 370a, fol. 3.

271 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 181r-183r.

272 Vgl. Christmann: Sied­lungsnamen II, a.a.O., S. 279.

273 Vgl. Die Rheinpfalz/Pfälzische Volkszeitung vom 12.10.2001: „Holz aus 'Kaysers Lauterischer Waldung. Stimme alter Steine: Die Geschichte der Bordenmühle bei

Hirschhorn ist eng mit der Kreuznacher Saline verbandelt“. +++Datum prüfen+++

274 Vgl. Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehun­gen zur Kreuznacher Saline; in: Pfälzer Heimat 1981, S. 76.

275 LA Speyer: Akten Kurpfalz A2 Nr. 1640/ „Acta die von dem holz factoren Glöckle für gnädigste Herrschaft in behuf der new angelegte Saline am selzer hoff

oberamts Kreuznach Errichtete bord mühl bei Sulzbach betr..“; vgl. Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehungen zur Kreuznacher Saline; in: Pfälzer

Heimat 1981, S. 76.

276 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1640/6; vgl. Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehungen zur Kreuznacher Saline; in: Pfälzer Heimat 1981, S. 77.

277 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1640/6; vgl. Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehungen zur Kreuznacher Saline; in: Pfälzer Heimat 1981, S. 77.

278 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 179/1.

279 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1640/6; vgl. Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehungen zur Kreuznacher Saline; in: Pfälzer Heimat 1981, S. 77.

280 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1640/6; vgl. Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehungen zur Kreuznacher Saline; in: Pfälzer Heimat 1981, S. 77.

281 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1640/6; vgl. Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehungen zur Kreuznacher Saline; in: Pfälzer Heimat 1981, S. 77.

282 Vgl. Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehungen zur Kreuznacher Saline; in: Pfälzer Heimat 1981, S. 77; vgl. LA Speyer, Ausfautheiakten Nr. 7

Hirschhorn, loc. C Nr. 4 +++Zitat prüfen+++

283 Vgl. Die Rheinpfalz/Pfälzische Volkszeitung vom 12.10.2001: „Holz aus 'Kaysers Lauterischer Waldung. Stimme alter Steine: Die Geschichte der Bordenmühle bei Hirschhorn ist eng mit der Kreuznacher Saline verbandelt“

284 Vgl. Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehungen zur Kreuz­nacher Saline; in: Pfälzer Heimat 1981, S. 77.

285 Vgl. Budell: Register zu den Kirchenbüchern der katholischen Pfarrei Schallodenbach 1683-1798, Homburg 1998, S. 145.

286 Vgl. Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehungen zur Kreuznacher Saline; in: Pfälzer Heimat 1981, S. 77.

287 Vgl. kath. KB Otterbach. +++Zitat prüfen+++

288 Vgl. Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehungen zur Kreuznacher Saline; in: Pfälzer Heimat 1981, S. 77.

289 Vgl. Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehungen zur Kreuznacher Saline; in: Pfälzer Heimat 1981, S. 77.

290 Vgl. Henrich: Ein Mühlhausen im Lautertal?; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 136.

291 Vgl. Urkunde des Notars Jacobi in Kaiserslautern Urk.-Nr. 2880 = LA Speyer Best. K21 Kasten Nr. 217.

292 Vgl. Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehungen zur Kreuznacher Saline; in: Pfälzer Heimat 1981, S. 77.

293 Vgl. Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehungen zur Kreuznacher Saline; in: Pfälzer Heimat 1981, S. 77; vgl. Henrich: Ein Mühlhausen im Lautertal?; in: Pfälzer Heimat 1975, S. 136.

294 Vgl. Die Rheinpfalz/Pfälzische Volkszeitung vom 12.10.2001: „Holz aus 'Kaysers Lauterischer Waldung. Stimme alter Steine: Die Geschichte der Bordenmühle bei Hirschhorn ist eng mit der Kreuznacher Saline verbandelt“

295 Vgl. Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehungen zur Kreuznacher Saline; in: Pfälzer Heimat 1981, S. 77.

296 Vgl. Vollständiges Handels-, Adreß- und Firmenbuch für die Pfalz, 1864, S. 32.

297 Vgl. Henrich: Die Hirschhorner Mühle und ihre Beziehungen zur Kreuznacher Saline; in: Pfälzer Heimat 1981, S. 77.

298 Vgl. Die Rheinpfalz/Pfälzische Volkszeitung vom 12.10.2001: „Holz aus 'Kaysers Lauterischer Waldung. Stimme alter Steine: Die Geschichte der Bordenmühle bei Hirschhorn ist eng mit der Kreuznacher Saline verbandelt“

299 Anm.: die Hirschhorner Bordmühle gehört zur politischen Gemeinde Sulzbachtal, OT Untersulzbach.

300 Vgl. Phillips: Schönau Protestant Fa­milies, a.a.O., S. 86.

301 Vgl. Phillips: Schönau Protestant Families, a.a.O., S. 131.

302 Hinweis von Dr. Hermann Müller Heppenheim von 13.1.2013.

303 Vgl. Kastens: Schoenau/Germany 1800-1850 Protestant Families, a.a.O., S. 36 Nr. FF-26.

304 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 186.

305 Vgl. Bezirksgruppe Kusel der Pfälz.-Rhein. Familienkunde: Zustand Amt Lichtenberg, a.a.O., S. 104.

306 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O.,S. 186.

307 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 97r.

308 aus Stadtarchiv Worms, Best. 042 Hochheim.

309 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10 Worms, S. 226.

310 Vgl. Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 106 und Karte S. 107 (Karte der Beckmann-Plan von 1913).

311 Vgl. Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 136.

312 Vgl. Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 106.

313 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II S. 625-626 Nr. 957.

314 Vgl. Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 136.

315 Vgl. Rabenau: Verzeichnis Großherzogthum Hessen, a.a.O., Stichwort Denzenmühle.

316 Vgl. Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 109 (die Umgebung von Worms, gezeichnet von Christian von Becht­hold, um 1840, hier als Dreiherrn Mühle benannt).

317 Vgl. Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., Karte S. 109 (Karte um 1840).

318 Vgl. Frankenthaler Wochenblatt Nr. 15 vom 9.4.1825, S. 38.

319 Vgl. Rabenau: Verzeichnis Großherzogthum Hessen, a.a.O., Stichwort Dreihornsmühle.

320 Vgl. Wormser Zeitung vom 18.4.2013: „Lebenswege unter der Lupe“, Vortrag von Dieter Lorenzen.

321 Vgl. Archiv PRFK Ludwigshafen, Ahnenliste K. H. Armknecht Nr. XV A 2.8, S. 6

322 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darm­stadt Best. B15 Dalberger Urkunden Nr. 179; vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. O 1 B Nr. 3 Bl. 37v-38.

323 Vgl. Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 106 und Karte S. 107 (Beckmann-Plan von 1913).

324 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II S. 625-626 Nr. 957.

325 Vgl. LA Speyer Best. F7 n. 1249; vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 103 Anm. 330.

326 Vgl. LA Speyer Best. F7 n. 1230; vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 103 Anm. 330.

327 Vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 103 Anm. 330; vgl. Boos: Städtekultur, a.a.O., Bd. 2, S. 80f.

328 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. A2 Worms Prov. Hochstift vom 2.4.1413; Schwan: Repertorien Wormser Ur­kunden, a.a.O., S. 46 Nr. 153.

329 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. B15 Dalberger Urkunden Nr. 165.

330 Vgl. Hess. Staatsarchiv Best. B15 Dalberger Urkunden Nr. 349.

331 Vgl. LA Speyer Best. F7 Gatterer-Apparat, Nr. 2217, Nr. 2315 vom 15.10.1510, Nr. 2319 vom 15.10.1510.

332 Vgl. Stadtarchiv Worms Abt 61 Nr. 112.

333 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. 042 – Gemeindearchiv Horchheim.

334 Vgl. Archiv PRFK Ludwigshafen, Ahnenliste K. H. Armknecht Nr. XV A 2.8, S. 6

335 Vgl. Mitteilung von Herrn Dieter Lorenzen vom 30.9.2014.

336 Vgl. Wormser Zeitung vom 18.4.2013: „Lebenswege unter der Lupe“, Vortrag von Dieter Lorenzen.

337 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10 Worms, S. 226.

338 Vgl. Boos: Wormser Urkundenbuch, a.a.O., Bd. II, S. 378-379 Nr. 592.

339 Vgl. Französische Militärkarte von A. de Regemontes von 1735, abgedruckt bei Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 107, dort als 'Forchsmühl' bezeichnet.

340 Vgl. Französische Militärkarte von A. de Regemontes von 1735, abgedruckt bei Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 107.

341 Vgl. Johannes: Worms-Hochheim, a.a.O., S. 119.

342 Vgl. Boos: Urkundenbuch Worms, a.a.O., Bd. II S. 625-626 Nr. 957.

343 Vgl. Fabry: Cyriakusstift Neuhausen, a.a.O., S. 173.

344 Vgl. Boos: Wormser Urkundenbuch, a.a.O., Bd. II, S. 378-379 Nr. 592.

345 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 240.

346 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. A2 Worms Prov. Hochstift vom 2.4.1413; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 46 Nr. 153.

347 Vgl. Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 119.

348 Vgl. Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 112.

349 Vgl. Johannes: Worms-Hochheim und Worms-Pfiffligheim, a.a.O., S. 136.

350 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10 Worms, S. 219, Karte.

351 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10: Worms, S. 226.

352 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10: Worms, S. 226.

353 Vgl. Hess. Staatsarchiv Darmstadt Best. A2 Worms Prov. Hochstift vom 2.4.1413; Schwan: Repertorien Wormser Urkunden, a.a.O., S. 46 Nr. 153.

354 Vgl. Kemper/Keddigkeit/Silberer: Dominikanerinnenkloster Himmelskron; in: Pfälz. Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 183.

355 Vgl. Kemper/Keddigkeit/Silberer: Dominikanerinnenkloster Himmelskron; in: Pfälz. Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 183; vgl. LA Speyer Best. F7, Nr. 1249.

356 Vgl. Kemper/Keddigkeit/Silberer: Dominikanerinnenkloster Himmelskron; in: Pfälz. Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 183.

357 Vgl. LA Speyer Best. F7 n. 1249; vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 103 Anm. 330.

358 Vgl. LA Speyer Best. F7 n. 1230; vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 103 Anm. 330.

359 Vgl. Kemper: Klosterreformen im Bistum Worms, a.a.O., S. 103 Anm. 330; vgl. Boos: Städtekultur, a.a.O., Bd. 2, S. 80f.

360 Vgl. Neumer: Bür­gerbuch der Verbandsgemeinde Hochspeyer, a.a.O., S. 19; Ludt: Hochspeyer, a.a.O., S. 55 ff.

361 Vgl. Lehmann: Burgen und Bergschlösser, a.a.O., Bd. 2, S. 405-406; vgl. Neumer: Hochspeyerer Untertanen 1577-1627; in: PRFK 1981, S. 513.

362 Vgl. Lehmann: Burgen und Bergschlösser, a.a.O., Bd. 3, S. 266-268; vgl. Neumer: Hochspeyerer Untertanen 1577-1627; in: PRFK 1981, S. 513.

363 Vgl. Lehmann: Burgen und Bergschlösser, a.a.O., Bd. 3, S. 266-268; vgl. Neumer: Hochspeyerer Untertanen 1577-1627; in: PRFK 1981, S. 513.

364 Vgl. Ludt: Hochspeyer, a.a.O., S. 60; vgl. Neumer: Hochspeyerer Untertanen 1577-1627; in: PRFK 1981, S. 513; vgl. auch Neumer: Ein Grenzumgang

am Leinbach 1551; in: Heimatkalender Kaiserslautern 1979, S. 87.

365 Vgl. Neumer: Das Hochspeyerer Weistum von 1489; in: Jahrbuch zur Geschichte von Stadt und Landkreis Kaiserslautern, Bd. 1982/83, S. 149-165.

366 Vgl. Neumer: Hochspeyerer Untertanen 1577-1627; in: PRFK 1981, S. 513-524.

367 Vgl. LA Speyer Bestand Kurpfalzakten Nr. 1178 9VIII, Amtstage 1627, 1671/72/73; vgl. Ludt: Hochspeyer, a.a.O., S. 146.

368 Erbbestandsbrief, zitiert nach Ludt: Hochspeyerer Mühle, a.a.O., S. 85/86.

369 Vgl. Ludt: Hochspeyer, a.a.O., S. 147.

370 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 277.

371 Vgl. Ludt: Hochspeyerer Mühle, a.a.O., S. 88/89.

372 Vgl. Neumer: Bürgerbuch der Verbandsgemeinde Hochspeyer, a.a.O., S. 200; a.A. Ludt: Hochspeyerer Mühle, a.a.O., S. 89.

373 Vgl. Neumer: Bürgerbuch der Verbandsgemeinde Hochspeyer, a.a.O., S. 200.

374 Vgl. LA Speyer Best. H3 Nr. 3064, enthält auch Plan.

375 Vgl. Neumer: Bürgerbuch der Verbandsgemeinde Hochspeyer, a.a.O., S. 200.

376 Vgl. Neumer: Bür­gerbuch der Verbandsgemeinde Hochspeyer, a.a.O., S. 200.

377 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 219.

378 Vgl. Kuby: Pfarrerlisten kleinerer pfälzischer Herrschaften; Bl. f. pfälz. Kirchenge­schichte und religiöse Volkskunde 2001, S. 94.

379 Vgl. Frey: Beschreibung Rheinkreis, a.a.O., Bd. 3, S. 331/332.

380 Vgl. Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 197.

381 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 111.

382 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a, fol 109r, Anm. beim Verkauf der Neumühle.

383 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a Bl. 1.

384 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a Bl. 88.

385 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a, fol 1-2; die Datierung ergibt sich aus fol. 2r: „27 Sep. ao 1614“; dagegen datiert mit „1627“ bei Spengel: Mühlen im Gebiet der

mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 197.

386 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179/1; zitiert nach Spengel: Mühlen im Gebiet der mittleren und unteren Nahe, a.a.O., Bd. 2, S. 197; vgl. Weber: Mühlen und Müller­-

handwerk, a.a.o., S. 142.

387 LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a, fol 5.

388 LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a, fol 5r.

389 Vgl. Anthes: Kasualien ref. Pfarrei u. luth. Pfarrei Meisenheim, a.a.O., S. 1235 Nr. 5541.

390 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a fol. 101.

391 LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a, fol 10.

392 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 181.

393 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a, fol 4, 5, 7.

394 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a, fol 10: „Kaufbrief über die Mühl zu Hochstetten vom 24. 10br. 1684“.

395 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a, fol. 12.

396 Vgl. La Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a, fol. 16.

397 Vgl. luth. KB Alzey, Taufeintrag vom 7.7.1720; vgl. http://www.ortsgemeinde-albig.de.alzey-land.de/al/leben/kirchenbuecher.php?navid=27.

398 LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a Bl.13.

399 LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a Bl. 29-36.

400 LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a Bl. 39-40.

401 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a Bl. 41.

402 LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a Bl. 45.

403 LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a Bl. 52.

404 LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a Bl. 72.

405 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a Bl. 80-82, 134-137.

406 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a Bl. 80-82.

407 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a Bl. 85-87.

408 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a Bl. 90.

409 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 64r-65, 106.

410 LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a Bl. 130.

411 LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a Bl. 93/94.

412 LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a Bl. 131.

413 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 !a Bl. 141-150.

414 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 91.

415 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 71; vgl. LA Speyer Best. A 2 Nr. 1179.

416 Vgl. Weber: Mühlen, und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 232.

417 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 71; vgl. LA Speyer Best. A 2 Nr. 1179.

418 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 91; vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179.

419 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a, fol 109.

420 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a, fol 109, 165.

421 LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a, fol. 129.

422 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 1179 1a Bl. 161.

423 zi­tiert nach Disqué: Familie Disqué, a.a.O., S. 53-54.

424 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 202.

425 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 96.

426 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 218/219 Nr. 460, 461; vgl. Litzenburger: Die Entstehung und Ausbreitung der Grundherrschaft Werschweiler; in: Archiv für mittelrhein. Kirchengeschichte, 1950, S. 145.

427 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsge­meinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 85.

428 Vgl. Internetdatei Wikipedia Stichwort Hermersberg http://de.wikipedia.org/wiki/Hermersberg, Abruf vom 24.9.2013.

429 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 280.

430 Vgl. Ortsgemeinde Höheinöd (Hrsg.'.): Höheinöd, a.a.O., S. 287 iVm Hahn: Das Leben und Wirken des Bauerngeschlechts Hahn, a.a.O., S. 20.

431 Vgl. Bohrer: Register ref. KB Nünschweiler, a.a.O., S. 54.

432 Vgl. Keddigkeit/Wenz/Untermann: Augustinerchorherrenstift Höningen; in: Pfälz. Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 206.

433 Debus: Regesten des Augustinerchorherrenstift Höningen, Teil III, in: Mitteilungen d. Historischen Vereins der Pfalz 79, 1981, S. 153, Nr. 310

434 Vgl. Noll: Höfe und Mühlen von Hertlingshausen; in: Hertlingshausen, a.a.O., S. 461.

435 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 560.

436 Vgl. Schnabel: Bevölkerungsangaben des Bistums Speyer, a.a.O., 2011, S. 265.

437 Vgl. Schwarz: Ehemals kurpfälzische, nunmehr österreichische Leibeigene im Oberamt Germersheim im Jahre 1630 [Teil 1]; in: PRFK 2011, S. 193.

438 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1 S. 570.

439 Vgl. Armgart/Werling: Augustinerchorherrenstift Hördt; in: Pfälz. Klosterlexikon, a.a.O., Bd. 2, S. 238.

440 Landauer Eilbote vom 9.1.1836.

441 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. 1, S. 570.

442 Vgl. LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899.

443 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 333; vgl. LA Speyer, CGA Akten A. 558d, Nr. 171.

444 Vgl. Christmann: Siedlungs­namen II, a.a.O., S. 333.

445 LA Speyer Best. F1 (Kopialbücher) Nr. 19a, fol. 39

446 Anm.: auch Öhlblatt: vgl. Schwarz: „Ein Erblehen für Bürger aus Germersheim“, a.a.O., S. 4; vgl. Hinkelbein: Hördter Dorfgeschichten, a.a.O., S. 287-294.

447 LA Speyer Best. A 13 Nr. 738.

448 Vgl. Schwarz: Ehemals kurpfälzische, nunmehr österreichische Leibeigene im Oberamt Ger­mersheim im Jahre 1630 [Teil 1]; in: PRFK 2011, S. 198.

449 LA Speyer Best. A13 Nr. 756.

450 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7, zitiert nach We­ber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 253.

451 Vgl. Pfälz. Wörterbuch, a.a.O., Bd. 3 S. 1090.

452 Intelligenzblatt des Rheinkreises 1819, Nr. 59, S. 441.

453 Vgl. LA Speyer Best A 2 Nr. 122/7 zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 253.

454 Vgl. LA Speyer Best. W1 Nr. 1310/1: Übersichtskarte der Amtsgerichte Germersheim und Kandel von 1899.

455 Vgl. Becher: Ortssippenbuch Mehlbach 1938, a.a.O., S. 97 Anm. zu Nr. 561.

456 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 241, lfd.-Nr. 11182; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 125.

457 Vgl. Ministeri­um für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, a.a.O., S. 519-520.

458 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichs­land Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 1. Bd., Straßburg 1901/03, S. 444.

459 Vgl. kath. KB Hoffen; Taufeintrag vom 2.3.1768.

460 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichs­land Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 1. Bd., Straßburg 1901/03, S. 444.

461 Vgl. Taufregister Kirchenbuch Hunspach, Eintrag vom 3.9.1702, Archives Départementales Bas-Rhin Kirchen­buch Hunspach, B, 1702-1729, 3 E 212/1, Bl. 4.

462 reformiertes KB Hoffen/Elsaß, Taufeintrag vom 9.1.1733.

463 reformiertes KB Hoffen/Elsaß, Taufeintrag vom 13.1.1735.

464 reformiertes KB Hoffen/Elsaß, Taufeintrag von 10.12.1737.

465 reformiertes KB Hoffen/Elsaß, Taufeintrag vom 16.6.1741.

466 reformiertes KB Hoffen/Elsaß Taufeintrag vom 10.12.1738.

467 reformiertes KB Hoffen/Elsaß, Taufeintrag vom 20.4.1741.

468 reformiertes KB Hoffen/Elsaß, Taufeintrag vom 5.1.1747.

469 Vgl. reformiertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 5.10.1748.

470 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 113.

471 Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Origi­nal Kirchenschaffneiarchiv Zweibrücken IV. 1220, Bl. 47r-48.

472 Vgl. Kopie LA Speyer Best. X53 Nr. 7; Original Kirchenschaffneiarchiv Zwei­brücken IV. 1220, Bl. 48-50.

473 refor­miertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 21.10.1767.

474 refor­miertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 17.7.1768.

475 refor­miertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 21.7.1769.

476 reformiertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 15.10.1775.

477 reformiertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 1774.

478 reformiertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 15.10.1775.

479 reformiertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 1764.

480 reformiertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 31.7.1768.

481 reformiertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 30.6.1769.

482 Vgl. Landesbeschreibung Elsaß-Lothringen, a.a.O., Teil III Ortsverzeichnis, 1. Band, S. 290.

483 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 112.

484 reformiertes Kirchenbuch Hoffen, Taufeintrag vom 1.10.1750.

485 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 , Bl. 112.

486 Vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 148; vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 10.

487 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfäl­zerland, a.a.O., S. 10.

488 Vgl. Fallot-Burghardt: Pfälzische Backöfen, a.a.O., S. 28.

489 Vgl. Internetdatei Wikipedia, Stichwort Espensteig http://de.wikipedia.org/wiki/Espensteig, Abruf vom 3.10.2013.

490 Vgl. LA Speyer Best. A2 Nr. 966/4: Neu errichtete Sägmühle auf dem Espensteig, darin Erbbestandsbrief, 1718.

491 Vgl. Widder: Beschreibung der Kurfürstlichen Pfalz 1788, a.a.O., Bd. IV, S. 256.

492 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 239.

493 Vgl. Beilage zum Eilboten Nr. 107 vom 15..9.1830, S. 794.

494 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 114 vom 6.10.1830, Beilage, , S. 850.

495 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 96 vom 15.10.1831.

496 Vgl. Neustadter Wochenblatt Nr. 5 vom 30.1.1835, S. 18.

497 Vgl. LA Speyer: Kurpfalzrechnungen, Nr. 570a Bl. 17 +++Zitat prüfen+++; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 287.

498 Vgl. LA Speyer: CGA-Akten, A. 800 S. 603. +++Zitat prüfen+++

499 Vgl. LA Speyer, CGA-Akten, A. Nr. 800, S. 603 +++Zitat prüfen+++; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 336.

500 Vgl. LA Speyer Best. Kurpfalz A Nr. 1181/6 +++Zitat prüfen+++; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 287.

501 Vgl. Rink: Die Taufbücher der deutsch-refor­mierten Gemeinde Otterberg 1650-1802, a.a.O., S. 493 Nr. 835.

502 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29, zusammenfassend zitiert bei zitiert bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 327; vgl. Ullrich: Einwohner von

Elmstein, a.a.O., S. 468.

503 Vgl. Rink: Die Taufbücher der deutsch-reformierten Gemeinde Otterberg 1650-1802, a.a.O., S. 10493 Nr. 835.

504 Vgl. Ullrich: Ortsfremde im reformierten Kirchenbuch Elmstein 1724-1798; in: PRFK 2010, S.136.

505 Vgl. LA Speyer Best A2 Nr. 144/1 S. 25-29 zusammenfassend zitiert bei Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 327.

506 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 287.

507 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzerland, a.a.O., S. 10.

508 Vgl. Schoch: Allerhand aus dem Pfälzer Land, a.a.O., S. 18; vgl. Häberle: Wüstungen, a.a.O., S. 207.

509 Anm.: diese Ansicht vertritt Weidmann: Schul-, Medizin- und Wirtschaftsgeschich­te, Bd. III, S. a.a.O., S. 212.

510 Vgl. Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle, in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000.

511 Vgl. Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle, in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000.

512 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 2, S. 62; Vgl. Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle, in: Die Rheinpfalz / Pfälzische Volkszeitung, Nr.

289 vom 13.12.2000.

513 Vgl. Weidmann: Schul-, Medizin- und Wirtschaftsgeschich­te, a.a.O., Bd. III, S. 212-213; vgl. Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle; in: Die Rheinpfalz

/ Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000.

514 Vgl. Bäcker: Chro­nik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 2, S. 62.

515 Vgl. Weidmann: Schul-, Medizin- und Wirtschaftsgeschichte, Bd. III, S. 212-213; vgl. Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle; in: Die Rheinpfalz /

Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000.

516 Vgl. Bäcker: Chro­nik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 2, S. 63; Anm. d. Verf.: Hinweis wohl unzutreffend.

517 Intelligenz-Blatt des Rheinkreises Nr. 35 vom 11.5.1819, S. 178/79 und 4.6.1819, S. 323/324.

518 Vgl. LA Speyer Best. K34 Kasten Nr. 7, Urk. Nr. 186 vom vom 28.5.1819.

519 LA Speyer Best. K34 Kasten Nr. 7, Urk. Nr. 190 vom 15.6.1819.

520 Vgl. Weidmann: Schul-, Medizin- und Wirtschaftsgeschichte, a.a.O., Bd. III, S. 212-213; vgl. Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle; in: Die Rheinpfalz

/Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000.

521 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 2, S. 62.

522 Vgl. LA Speyer Best. K34 Kasten Nr. 54; Ehevertrag und Schenkung u.a. der Mahlmühle, Urk. 344 vom 2.7.1866; Anm. d. Verf.: die Datumsangabe bei Bäcker:

Niederkirchen Bd. 2, S. 63: „3. Juli 1866“ ist unzutreffend.

523 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 2, S. 63.

524 Vgl. Weidmann: Schul-, Medizin- und Wirtschaftsgeschichte, a.a.O., Bd. III, S. 212-213; vgl. Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle; in: Die Rheinpfalz

/Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000.

525 Vgl. LA Speyer Best. K 34, Notariatsakten Otterberg, Kasten Nr. 62, Urk. Nr. 1213 vom 6.10.1877 betr. die Verlassenschaft von Dorothea Pfleger.

526 Vgl. Bäcker: Chronik Niederkirchen, a.a.O., Bd. 2, S. 63.

527 Vgl. Weidmann: Schul-, Medizin- und Wirtschaftsgeschichte, a.a.O., Bd. III, S. 212-213; vgl. Weidmann: Mühlen im Kreis. Die Holborner Mühle, in: Die Rheinpfalz

/ Pfälzische Volkszeitung, Nr. 289 vom 13.12.2000.

528 Vgl. Krämer, W.: Das Amt Blieskastel, Saarbrücken 1933, S. 75/76; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 289.

529 Vgl. Archiv der Fürsten v.d. Leyen in Waal, A. Nr. 2637 +++Zitat prüfen+++; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 289.

530 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 206.

531 Vgl. Held: Kirchenschaffnei Meisenheim, a.a.O., S. 26; vgl. LA Speyer Best. X 62 Nr. 21.

532 Vgl. Neubauer: Regesten des Klosters Werschweiler, a.a.O., S. 263 Nr. 619.

533 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. A292/1 fol. 40; s. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 205-206.

534 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 292/5: „Mühlen im Amt Homburg“.

535 Vgl. Gölzer: Register zum Landgerichtsbuch Zweibrücken, a.a.O., S. 137.

536 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 982/14: „Die Begebung der herrschaftlichen Hohenwiese zu Homburg in einen Erbbestand an Müller Christian Oertle, 1745-1746.

537 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises, Beilage zu Nr. 4 vom 15.1.1820, S. 28.

538 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises 1826, S. 128. +++Zitat prüfen+++

539 Vgl. Amts- und Intelligenzblatt für die Pfalz Nr. 9 vom 13.2.1840 außerordentliche Beilage S. 1.

540 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., Teil IV Donnersberg-Departement, Boppart, 1991, S. 445, lfd.-Nr. 12839; vgl. LA Speyer Best. G11

Nr. 113 I und G7 Nr. 61 II.

541 Vgl. Schieder: Säkularisation und Mediatisierung, a.a.O., S. 445, lfd.-Nr. 12842; vgl. LA Speyer Best. G11 Nr. 113 I u. Nr. 61 II.

542 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkreises, a.a.O., Bd. IV, S.159.

543 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. A292/1 fol. 46r, 124r, zusammenfassend zitiert bei: Weber: Mühlen und Müller­handwerk, a.a.O., S. 205.

544 Intelli­genzblatt des Rheinkreises, Nr. 43 vom 27.5.1818, S. 278.

545 Vgl. Intelligenzblatt des Rheinkreises, Nr. 48 vom 16.6.1818, S. 324.

546 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 64 vom 24.8.1819, S. 465.

547 Vgl. Kolb, Georg Friedrich: Geogr.-statist. Handbuch von Rheinbaiern, a.a.O., Anhang S. 40 und S. 58; vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 192.

548 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 208.

549 Intelligenzblatt des Rheinkreises Nr. 64 vom 24.8.1819.

550 Vgl. Pfälzer. Bote für das Glanthal und Anzeigenblatt für den Bezirk Kusel Nr. 1 vom 2.1.1863.

551 Vgl. Lehmann: Burgen und Bergschlösser, a.a.O., Bd. V, S. 188.

552 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 201.

553 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 209.

554 LA Speyer Best B2 Nr. A292/1 fol. 46-46r, vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 205.

555 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 125.

556 LA Speyer Best B2 Nr. A292/1 fol. 47-47r.

557 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 125.

558 Vgl. Klauck: Lexikon saarländi­scher Orte, a.a.O., S. 268.

559 Vgl. Frey: Beschreibung des Rheinkrei­ses, a.a.O., Bd. IV, S.159.

560 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 208.

561 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 209.

562 Vgl. Klauck: Lexikon saarländischer Orte, a.a.O., S. 210.

563 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 223r-225; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 223.

564 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 92r.

565 Vgl. Dolch/Greule: Siedlungsnamensbuch, a.a.O., S. 227.

566 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen I, a.a.O., S. 269.

567 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 295; Müller/Petry: Denombrement der Herrschaft Landstuhl Anno 1681, Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 2003, S. 311 = HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von Sickingen.

568 Vgl. Müller/Petry: Denombrement der Herrschaft Landstuhl Anno 1681, Pfälzisch-Rheinische Familienkunde 2003, S. 311 = HStA Wiesbaden Abt. 121 Nr. 7 von Sickingen.

569 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 295; vgl. LA Speyer Best. C 50 Nr. 2.

570 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 295.

571 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 295.

572 Vgl. Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 217.

573 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 292 m.w.N.

574 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II., a.a.O., S. 292.

575 Zweibrücker Wochenblatt Nr. 260 vom 26.10.1870.

576 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 295.

577 Vgl. Werner: Die Nationalgüter im Departement Donnersberg, a.a.O., Anlage IV, S. 63; von unbekannter Hand handschriftlich auf „Schwanenmühle“ korrigiert.

578 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen, a.a.O., Bd. II, S. 498.

579 Vgl. Internetdatei: www. familieklugweselberg.de; Anm.: teilweise andere Angaben bei: Fremgen: Bürger- und Familienbuch Verbandsge­meinde Waldfischbach-

Burgalben, a.a.O., S. 223.

580 Vgl. Internetdatei: www. familieklugweselber­g.de, Abruf vom 4.10.2013.

581 Vgl. Fremgen: Bürger- und Fa­milienbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben, a.a.O., S. 224.

582 Vgl. Internetdatei: www. familieklugweselberg.de , Abruf vom 3.9.2013; vgl. Fremgen: Bürger- und Famili­enbuch Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben,

a.a.O., S. 224.

583 Vgl. Internetdatei: www. familieklugweselberg.de , Abruf vom 3.9.2013.

584 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10: Worms, S. 234.

585 Vgl. Weber: Müh­len und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 53; vgl. Glöckner: Codex Laureshamensis, a.a.O., Urk, Nr. 900.

586 Vgl. Weber,: Die ersten urkundlich nachweisbaren deutschen Wassermühlen westlich des Rheins; in: Pfälzer Heimat 1972, S. 101-103.

587 Vgl. LA Speyer Best. F7 Nr. 334.

588 Vgl. LA Speyer Best. F7 Nr. 1711.

589 Vgl. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Bd.10 Stadt Worms, Worms 1992, S. 234.

590 Vgl. Versteigerungsankündigung durch den Notar Heimburg vom 26.7.1873, ++++weiter+++

591 Vgl. Stadtarchiv Worms Best. 042 Nr. 0539.

592 Vgl. Heuser: Heimatmuseum Worms-Horchheim, a.a.O., S. 26.

593 Vgl. Denkmaltopographie, a.a.O., Bd. 10: Worms, S. 238.

594 Vgl. Wilms: Flößereibetrieb im Westrich. Geschichtliche Betrachtung eines ausgestorbenen Gewerbes; in: Heimatkalender für Stadt und Landkreis Zweibrücken („Westrich-Kalender“) 1960, S. 121-125.

595 Vgl. Stuck: Ver­waltungspersonal im Herzogtum Zweibrücken; a.a.O., S. 10.

596 Vgl. Neubauer: Regesten des ehemaligen Benedictiner-Klosters Hornbach, a.a.O., S. 36 Nr. 113.

597 Vgl. Schneider: Aus der wechselvollen Geschichte, a.a.O., S. 369.

598 Vgl. Horn­bacher Rechnungsbuch 1575 fol 3, zitiert nach Besse u.a.: Bürgermeisterei-Rechnungen der Stadt Hornbach, a.a.O., S. XL.

599 Vgl. Hornbacher Rechnungsbuch 1582, fol. 7, zitiert nach Besse u.a.: Bürgermeister Rechnungen der Stadt Hornbach, a.a.O., S. XL.

600 Vgl. Hornbacher Rechnungsbuch 1582 vol. 16, zitiert nach Besse u.a.: Bürgermeisterei-Rechnun­gen der Stadt Hornbach, a.a.O., S. XL.

601 Vgl. Besse u.a.: Bürgermeisterei- Rechnungen der Stadt Hornbach, a.a.O., S. XL m.w.N.

602 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1116/4; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 121.

603 LA Speyer B2 Nr. 1116/4, zitiert nach Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 143.

604 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 143.

605 Vgl. Besser/Gölzer: Hornbacher Bürgermeisterei-Rechnungen, a.a.O., S. 65.

606 Vgl. Bohrer u.a.: Register zu dem reformierten Kirchenbuch der Pfarrei Contwig von 1698-1764.

607 Vgl. Bohrer u.a.: Register kath. KB Hornbach, a.a.O., S. 6.

608 LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 153-161; vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 192.

609 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 117r.

610 Vgl. Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft: Häuserbuch Hornbach, a.a.O., S. 61.

611 Vgl. Schneider: Die Hornbacher Mühlen, a.a.O., S. 381.

612 Vgl. Schneider: Aus der der wechselvollen Geschichte, a.a.O., S. 369.

613 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 233; vgl. Kampfmann: Heimat­kunde des Bezirksamts Zweibrücken, Kaiserslautern 1912, S. 185.

614 Vgl. Schneider: Aus der der wechselvollen Geschichte, a.a.O., S. 369.

615 Vgl. Schneider: Aus der der wechselvollen Geschichte, a.a.O., S. 371.

616 Vgl. Müller,: „Die Rieschweiler Mühlen, a.a.O., S. 505.

617 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1135/3: „Frz. Schriftwechsel über die Abtei Hornbach; Revers des Barthel Baumann von Hornbach über die Verleihung des Erbbe­stands der Unter- und Stadtmühle zu Hornbach durch Pfalzgraf Ludwig Friedrich, 1691“.

618 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/3-5: zitiert nach Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 192.

619 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 1116/4; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 121.

620 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 163-171; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 192.

621 Vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 34, 122; vgl. LA Speyer B2 Nr. 1116/2.

622 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 118.

623 Vgl. LA Speyer B2 Nr. 1116/4; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 34/35.

624 Vgl. Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung [Hrsg.]: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, S. 90.

625 Vgl. Becker: Das deutsche Mühlensterben, a.a.O., S. 91.

626 Vgl. Schneider: Aus der wechselvollen Geschichte der Hornbacher Mühlen, a.a.O., S. 374.

627 Vgl. Schneider: Aus der der wechselvollen Geschichte, a.a.O., S. 369.

628 Vgl. Besse u.a.: Bürgermeisterei- Rechnungen der Stadt Hornbach, a.a.O., S. XL m.w.N.

629 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 435.

630 Vgl. LA Speyer Best. B1 Nr. 435.

631 Vgl. Schneider: Aus der der wechselvollen Geschichte, a.a.O., S. 370.

632 Vgl. Besse/Gölzer: Hornbacher Bürgermeisterei-Rechnungen, a.a.O., S. 88.

633 Vgl. LA Speyer Best B2 295/5 Bl. 175-177.

634 Vgl. Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, a.a.O., S. 77.

635 Vgl. Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, a.a.O., S. 78.

636 Vgl. Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, a.a.O., S. 78.

637 Vgl. Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, a.a.O., S. 78.

638 Vgl. Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung [Hrsg.]: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, a.a.O., S. 90.

639 Vgl. Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung [Hrsg.]: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, a.a.O., S. 78.

640 Vgl. Drumm: Die Walkmühle in Ixheim; in: Aus heimatlichen Gauen, Beilage z. Pfälzischen Merkur, Nr. 49 vom 10.12.1929.

641 Vgl. KSchA Zw. Rep. II Nr. 323; zitiert nach Stür­mer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 124.

642 Vgl. LA Speyer Best B2 295/5 Bl. 182-1847.

643 Vgl. Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienfors­chung [Hrsg.]: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, a.a.O., S. 77.

644 Vgl. Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienfors­chung [Hrsg.]: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, a.a.O., S. 78.

645 LA Speyer Best B2 295/5 Bl. 171-175.

646 Vgl. Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienfors­chung [Hrsg.]: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, a.a.O., S. 61.

647 Vgl. Horn­bacher Rechnungsbuch 1575 fol 3, zitiert nach Besse u.a.: Bürgermeisterei-Rechnungen der Stadt Hornbach, a.a.O., S. XL.

648 Vgl. Hornbacher Rechnungsbuch 1582, fol. 7, zitiert nach Besse u.a.: Bürgermeisterei-Rechnungen der Stadt Hornbach, a.a.O., S. XL.

649 Vgl. Hornbacher Rechnungsbuch vol. 16, zitiert nach Besse u.a.: Bürgermeisterei- Rech­nungen der Stadt Hornbach, a.a.O., S. 24.

650 Vgl. KSchA Zw. Rep. II Nr. 323 Temporalbestandsbrief an Gottfried Goffing vom 6.10.1709; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 124; vgl. Schneider: Aus der der

wechselvollen Geschichte, a.a.O., S. 371.

651 Vgl. Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 193; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 85, 125; vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 295/5 Mühlenprotokoll des

Oberamts Zweibrücken von 1744.

652 Vgl. KSchA Zw. Rep. II Nr. 323; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 124.

653 zitiert nach Schneider: Aus der wechselvollen Geschichte, a.a.O., S. 371, leider ohne Quellenangabe.

654 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr., 1116/4; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 116.

655 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 177-182; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhand­werk, a.a.O., S. 193.

656 Vgl. LA Speyer B2 Nr. 1116/4; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 34/35.

657 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 118.

658 Vgl. Stür­mer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 111; vgl. KSchA Zw. Rep. IV Nr. 1685.

659 zu dieser s. Schneider: Hornbacher Mühlen, a.a.O., S. 4.

660 Vgl. KSchA Zw. Rep. IV, Nr. 328, 329, 330; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 111.

661 Vgl. KSchA Zw Rep. IV Nr. 1695; vgl. Stürmer: Mühlenrecht, a.a.O., S. 137.

662 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 8 Nr. 34.

663 Vgl. Weis: Ortssippenbuch Mittelbach-Hengstbach, a.a.O., S. 139 Nr. 668.

664 Vgl. Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienfors­chung [Hrsg.]: Pfalz-Zweibrückisches Häuserbuch der Stadt Hornbach, a.a.O., Nr. 162.

665 Vgl. Schneider: Aus der der wechselvollen Geschichte, a.a.O., S. 369.

666 Vgl. LA Speyer Best B2 Nr. 294/7 und 295/5 Bl. 161-163.

667 Vgl. Die Rheinpfalz / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“

668 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 168-170.

669 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 89r.

670 Vgl. Mahler: Hachenbach am Glan, a.a.O., S. 53.

671 Vgl. Die Rheinpfalz / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“

672 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 167-168; zitiert nach Weber: Mühle und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 218.

673 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 89r.

674 Vgl. LA Speyer, Akten Zweibrücken I, A. 990/I, Bl. 9, +++Zitat prüfen+++

675 Vgl. Christmann: Siedlungsnamen II, a.a.O., S. 372.

676 Vgl. LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 170.

677 Vgl. LA Speyer Best. B2 Nr. 6208: Die Vertauschung der Dorfschaften Hundheim, Oberaschbach, Nerzwei­ler und Hinzweiler im Eßweiler Tal, 1755-1776.

678 Vgl. LA Speyer, Best. B2 Nr. 889 3: „Spezifikation der Untertanen in der Schultheißerei Eßweiler Tal d. d. Hundheim“.

679 Vgl. Mitteilung von Harald Hellriegel vom 3.4.2013.

680 Vgl. Die Rheinpfalz / Nordpfälzer Rundschau Nr. 156 vom 9.7.1953: „Geschichtliches um die alten Bauernmühlen im Eßweiler Tal“

681 Vgl. Jung: Familienbuch der katholischen Pfarreien Kirchenbollenbach, Fischbach-Weierbach, Mittelreidenbach, Sien und Offenbach/Glan, a.a.O., S. 452.

682 Vgl. ref. KB Hinzweiler3, Bild 13, Taufeintrag vom 6.12.1738.

683 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 188r-191; vgl. auch Weber: Mühlen und Müllerhandwerk, a.a.O., S. 220.

684 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 90r.

685 LA Speyer Best B 2 Nr. A 294/7 Bl. 191.

686 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 1. Bd., a.a.O., S. 519-520.

687 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, 3. Teil, 1. Band, a.a.O., S. 472.

688 Vgl. Archives Départmentales Bas-Rhin: reformiertes Kirchenbuch Hunspach, MS, 1681-1729, 3 E 212/2, Bl.22.

689 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 113.

690 Vgl. Sipp: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, a.a.O., S. 59.

691 Vgl. Lehmann: Geschichte des Herzogtums Zweibrücken, a.a.O., S. 408.

692 Vgl. Angaben zur Cleburger Schloßmühle.

693 LA Speyer Best. X53 Nr. 7, Kopie; Original Kirchenschaffneiarchiv Zwei­brücken IV. 1220, Bl. 47r.

694 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, Teil 3, 1. Band, a.a.O., S. 472.

695 Anm.: der französische Kartograph Jacques Cassini kar­tographierte unter Mithilfe seines Sohnes César François Cassini du Thury 1733/1734 Nordfrankreich; der

Sohn nahm 1739/40 wei­tere sehr genaue Vermessungen vor, die Basis der ersten vollständigen Kartographierung Frankreichs waren, welche 1746/47 in 18 Blättern

im Maßstab 1:870000 veröffentlicht wurden; vgl. Internetdatei-Wikipedia: Stichwort César François Cassini du Thury, Abruf vom 21.7.2014; vgl. Karte Cassini bei Internetdatei http://cassini.ehess.fr/cassini/fr/html/1_navigation.php, Abruf vom 21.7.2014.

696 Vgl. Sipp: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, a.a.O., S. 41.

697 Vgl. Sipp: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, a.a.O., S. 59.

698 Vgl. Sipp: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, a.a.O., S. 69.

699 Vgl. Sipp: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, a.a.O., S. 69.

700 Vgl. Sipp: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, a.a.O., S. 73.

701 Vgl. ref. KB Huns­pach, http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/index.php, S. 45.

702 LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 119.

703 Vgl. Ministerium für Elsass-Lothringen [Hrsg.]: Das Reichsland Elsass-Lothringen. Landes- und Ortsbeschreibung, Teil 3, 1. Band, a.a.O., S. 472.

704 Vgl. LA Speyer Best. B 2 Nr. 292/1 Bl. 112.

705 Vgl. Sipp: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, a.a.O., S. 59, 63, 69.

706 Vgl. Sipp: Hunspach, Ingolsheim: les baptêmes de Hunspach, Ingolsheim, a.a.O., S. 69.

707 LA Speyer Best. B2 Nr. 292/1 fol. 72r: Bericht Amt Kleeburg vom 22.9.1756.

Aktuelles

Homepage online

Auf meiner  Internetseite stelle ich mich und meine Hobbys vor.

 

 

Besucher seit 1.1.2014