Schänzelwanderung Edenkoben Ludwigshöhe – Schänzel – Forsthaus Heldenstein – Edenkobener Tal – Siegfriedschmiede - Ludwigshöhe

 

 

Ausgangspunkt: Schloß Ludwigshöhe bei Edenkoben

 

Wegverlauf: Ludwigshöhe – Seilbahn zur Rietburg – Rietburg – Blättersberg (608 m Höhe; 0:26 Std., 1,38 Km, 110 m Anstieg) – vorbei am Kesselberg (644 m Höhe; dritthöchster Berg der Pfalz, 1:38 Std., 5,14 km, bis hierher insgesamt 270 m Anstieg, 130 m Abstieg) – Bellachini-Anlage (570 m Höhe, nahebei überdachte Pausenanlage mit herrlichem Blick in die Rheinebene über die Weinberge) - Schänzelturm auf dem Steigerkopf (616 m Höhe, 2:15 Std., 7,24 km, bis hierher insgesamt 330 m Anstieg, 210 m Abstieg) – Forsthaus Heldenstein (475 m Höhe, 2:_45 Std., 8,68 km, bis hierher insgesamt 330 m Anstieg, 350 m Abstieg) – Besichtigung der Schanzen – Lolosruhe (577 m Höhe, 3:06 Std., 10,2 km, bis hierher insgesamt 350 m Anstieg, 380 m Abstieg) – Siegfriedschmiede (272 m Höhe, 4:26 Std., 13,9 km, bis hierher insgesamt 580 m Anstieg, 600 m Abstieg) – Schloß Ludwigshöhe (306 m Höhe, 4:35 Std., 14,5 km, bis hier insgesamt 590 Anstieg, 610 m Abstieg)

 

Tourcharakter: mittelschwere Wanderung, gute Grundkondition erforderlich; überwiegend gut begehbare Wege; Trittsicherheit erforderlich.

 

Gesamtlänge: 15,6 km

 

Höhenunterschied: 520 m Anstieg, 630 m Abstieg

 

Dauer: 4:55 Std.

 

Datum: 7.8.2016

 

Tourenrechner: komoot Routenplaner http://www.komoot.de/plan/

 

 

Kurzbeschreibung:

Die Villa Ludwigshöhe, vor Ort oft auch nur die Ludwigshöhe genannt, bei Edenkoben in Rheinland-Pfalz ist ein kleines Schloss und der ehemalige Sommersitz des Königs Ludwig I. von Bayern. Von hier mit dem einzigen Sessellift der Pfalz auf die Rietburg; die Rietburg ist eine Stauferburg (erbaut zwischen 1201-1204); von hier herrlicher Ausblick über die Rheinebene: Nächstes Zwischenziel ist der 608 m hohe Blättersberg, den wir auf der Nordkuppe überschreiten.

Weiter geht’s auf Waldwegen, unterhalb vom Kesselberg vorbei (mit 604 m Höhe der dritthöchste Berg der Pfalz) zur Bellachini-Anlage (576 m Höhe, die nahebei gelegene überdachte Pausenanlage bietet einen herrlichem Blick in die Rheinebene über die Weinberge).

Es folgt der Aufstieg auf den Steigerkopf mit dem Schänzelturm (616 m Höhe), ein 13 m hohen achteckiger Aussichtsturm der im Jahre 1874 aus Buntsandstein gebaut wurde. 56 Stufen führen auf die Aussichtsplattform von wo aus sich ein weiter Ausblick über die Berge des Pfälzerwaldes bietet.

Es folgt der Abstieg durch die Schanzen aus der Zeit der Revolutionskriege und das Gelände der Schlacht vom 12.7.1794. Fünf Schanzen sind erkennbar; Denkmäler (sog. Rittersteine) verweisen auf die einzelnen Anlagen und das Denkmal des hier gefallenen preußischen Kommandanten General von Pfau. Der Schwedenstein (errichtet 1895) erinnert an die Kämpfe im 30jährigen Krieg als schwedisch-deutsche Truppen 1634 unter Herzog von Bernhard von Weimar nach der vernichtenden Niederlage in der Schlacht von Nördlingen sich nach Westen über den Rhein zurückzogen und am Schänzel eine Verteidigungsstellung errichteten.

Bald erreichen wir Forsthaus Heldenstein, wo wir eine Pause einlegen.

Vom Forsthaus gehen wir zurück zum Steigerkopf, wo wir nach links den Berg hinunter gehen zum Rastplatz Lolosruhe (577 m Höhe, 3:06 Std., 10,2 km); der Name ist ungeklärt, Vermutungen verweisen auf Lola Montez, die Geliebte König Ludwigs I. von Bayern.

Von hier geht’s ins Edenkobener Tal, entlang dem Triefenbach bis zur Siegfriedschmiede (272 m Höhe, 4:26 Std., 13,9 km), wo uns Kaffee und Kuchen erwarten. Von hier ist es nicht mehr weit, bis zum Parkplatz an der Villa Ludwigshöhe.