Version 6.4.2017

 

Litera J

 

Jackman, John S.:

CS-+++; 9th Kentucky Infantry, Orphan Brigade (vgl. Davis: Orphan Brigade, a.a.O., S. 29-31; zu Numerierung des Regiments, das zunächst als 5th Kentucky Infantry bezeichnet wurde, s. Anm. zu Col Thomas *Hunt)

 

Urkunden/Literatur:

- Davis, William C. (ed.): Diary of A Confederate Soldier: John S. Jackman of the Orphan Brigade (Columbia: University of South Carolina Press, 1990); Edited with an Introduction by William C. Davis; Bibliothek Ref++++

- Jackman, John S.: Diary. Library of Congress

 

 

Jackman, William M.:

US-Pvt; aus Catlin / Parke County / Indiana; 85th Indiana Infantry / Coburn's Brigade; Jackman schrieb, nachdem ihm im Herbst 1863 ein Urlaub verweigert worden war, einen Brief an Abraham Lincoln ("dear abe I want a furlo") (vgl. Welcher / Ligget: Coburn's Brigade, a.a.O., S. 130).

 

 

Jackman, Sidney D.:

CS-Col; Colonel Sidney D. Jackman of Bates County, Missouri. Jackman commanded a company of mounted Southern irregulars du­ring the war and participated in many raids and fights in southern Missouri and northwest Arkansas. Of particular interest is his des­cription of the battle of Lone Jack, Missouri, on August 16, 1862. Jackman in his papers not only detailed his own activities during the fight but also identified one of the two men responsible for setting fire to a hotel at Lone Jack which killed all of the Union defen­ders. Jackman’s essay also includes transcriptions of his post-war correspondence with Joseph O. Shelby and other Confederate ve­terans.

 

Urkunden/Literatur:

- Jackman, Sidney D.: Memoir, 1883; 1 item. Typewritten carbon copy entitled "Campaign and Battle of Lone Jack, 1862, 1863, 1864," by Colonel Sidney D. Jackman of Bates County, Missouri. Jackman commanded a company of mounted Southern irregulars during the war and participated in many raids and fights in southern Missouri and northwest Arkansas. Of particular interest is his des­cription of the battle of Lone Jack, Missouri, on August 16, 1862. Jackman not only detailed his own activities during the fight but also identified one of the two men responsible for setting fire to a hotel at Lone Jack which killed all of the Union defenders. Jack­man's essay also includes transcriptions of his post-war correspondence with Joseph O. Shelby and other Confederate veterans (Univ. of Arkansas, Fayetteville: Manuscript Resources for the Civil War, Compiled by Kim Allen Scott, 1990).

 

 

Jackson, Alfred Henry:

CS-LtCol; aus Lewis County, Va.; Jackson war ein Verwandter von Gen. Thomas "Stonewall" Jackson, in dessen Stab er gedient hat­te (vgl. Krick: Cedar Mountain, a.a.O., S. 134; Hotchkiss: Make me a Map, a.a.O., S. 280 n. 13); während Jackson's Valley Campaign war Jackson im Mai 1862 Regimentskommandeur der 31st Virginia Infantry (vgl. Hotchkiss: Make me a Map, a.a.O., S. 41) beim Angriff Jackson's gegen Pope's Army of Virginia Anfang August 1862 und beim Battle of Cedar Mountain am 9.8.1862 war Jackson Regimentskommandeur der 31st Virginia Infantry (Early's Brigade). Er wurde in der Schlacht schwer verwundet und ist sechs Wo­chen später an den Folgen der Verwundung in Lexington gestorben (vgl. Krick: Cedar Mountain, a.a.O., S. 134, 195; nach Hotchkiss, a.a.O., S. 280 n 13 ist er 1 Jahr später in L. an den Folgen der Verwundung gestorben).

 

 

Jackson, Andrew:

s. auch *Jacksonianismus; 7. Präsident der USA; 15.3.1767 Waxhaw SC - 8.6.1845 nahe Nashville TN; nach juristischer Ausbildung nahm er 1787 in North Carolina eine Rechtsanwaltstätigkeit auf. 1788 zum Staatsanwalt für den westlichen District des Staates (spä­ter Tennessee) ernannt, zog er nach Nashville. Mitglied der verfassungsgebenden Versammlung von Tennessee (1796), war er an­schließend Mitglied im US-Repräsentantenhaus (1796-97) und im US-Senat (1797). Er verließ den Senat nach Ernennung zum Rich­ter am Supreme Court von Tennessee (1798-1804). Differenzen mit Präsident Thomas *Jefferson, die teilweise in seiner Sympathie für A. *Burr gründeten, bestimmten ihm zum Rückzug aus dem politischen Leben. Als GenMaj der Volunteers kämpfte er 1812 im Creek War. Zum GenMaj der US-Army ernannt, besiegte er unwissentlich nach Abschluß des Friedens von Gent in der Schlacht von New Orleans (1815) die Engländer (*Krieg von 1812). Seine hieraus resultierende ++++

 

Jackson, zugleich Vorsitzender der demokratische Partei, vertrat einen erneuerten "Jeffersonianismus"; er war Führer einer von agra­risch-kleinbürgerlichen Interessen getragenen liberal-demokratischen Bewegung (Jacksonian Democrats) und wurde so zum Erneue­rer des republikanischen Jeffersonianismus (vgl. Sautter, Lexikon, a.a.O., S. 187). Er vertrat als "Emporkömmling" eine Politik des "kleinen Mannes (vgl. Heideking, a.a.O., S. 136).

 

Urkunden/Literatur:

- **Curtis, James C.: Andrew Jackson and the Search for Vindication (Boston: Little, Brown & Co., 1976)

- Heideking: Geschichte, a.a.O., S. 134 ff

. Sautter, Udo: Lexikon, a.a.O., S. 187

- Schlesinger, Arthur M., Jr.: The Age of Jackson (Boston: Little, Brown & Company, 1945)

 

 

Jackson, Claiborne Fox:

Gouverneur von Missouri, Mitglied der Demokratischen Partei; zum Gouverneur gewählt im August 1860; entschiedener Anhänger der Sezession (vgl. Snead, Thomas L.: The First Year of the War in Missouri; in Battles and Leaders of the Civil War, ed. Robert U. Johnson and Clarence C. Buel. 4 vols. New York, 1884-1887, Vol. I, S. 263 ff.), nach aA wurde Jackson gewählt als Vertreter des Douglas Wing der Democratic Party, und war ein entschiedener 'State Rights Man", nicht aber ein Sezessionist (vgl. Duke, Basil W.: Reminiscenses, a.a.O., S. 34). In Missouri beschloß das Parlament im Januar 1861 eine Convention einzusetzen, deren Mitglieder über die Frage der Sezession entscheiden sollten. Die Abgeordneten dieser Convention wurden in einer landesweiten Wahl gewählt (vgl. Duke, a.a.O., S. 33). Zum Vorsitzender der Convention wurde Sterling Price gewählt, der sich trotz seiner prosüdlichen Haltung gegen die Sezession aussprach (vgl. Duke, a.a.O., S. 33). Bei der Abstimmung in der Convention kam keine Mehrheit für die Sezessi­on zustande, obwohl Governor Clairborne Jackson sich für einen Anschluß an die CSA aussprach (vgl. Duke, a.a.O., S. 34; vgl. auch: Miles, A. River Unvexed, a.a.O., S. 4).

 

 

Jackson, Conrad Feger:

US-BrigGen; aus Pennsylvania; gefallen im Battle von Fredericksburg (vgl. Alexander: Fighting for the Confederacy, a.a.O., S. 580, Anm. 36)

 

 

Jackson, Henry Rootes:

CS-BrigGen; 1820-98; "Judge Jackson"; aus Georgia, Studium in Yale; Rechtsanwalt; Kunstliebhaber und Poet, im Mexikokrieg Col 1st Georgia Volunteers; amerikanischer Botschafter in Österreich von 1853-58; dann Kanzler der University of Georgia (vgl. Free­man: Lee, a.a.O., 1:543); bei Ausbruch des Krieges zunächst zum CSA-Bundesrichter ernannt, verzichtete Jackson auf diesen Posten zugunsten einer Stelle als BrigGen; BrigGen seit 4.6.1861; er diente ohne besondere Auszeichnung in Lee's Alleghany Campaign in West Virginia und war dann einer von möglichen Kandidaten für das Kommando über ++++dienewall Jackson ernannt (vgl. Tanner: Stonewall in the Valley, a.a.O., S. 37, 38; OR 5: 913). Henry Rootes Jackson verzichtete auf seine Stellung als BrigGen (CSA) am 2.12.1861 zugunsten der Ernennung zum MajGen und Divisionskommandeur der Georgia Miliz; wurde nach dem Fall von Atlanta am 23.9.1863 jedoch erneut zum BrigGen (CSA) ernannt. Er kommandierte eine Brigade in Nashville, wo er am 16.12.1864 in Kriegsgefangenschaft fiel. Aus der Gefangenschaft entlassen im Juli 1865, war er wieder erneut als Rechtsanwalt tätig, und war als Politiker der Democratic Party aktiv. Amerikanischer Botschafter in Mexiko von 1885-86 (vgl. Boatner, a.a.O., S. 430).

 

 

Jackson, J. D.:

CS-Pvt; 3rd Georgia Infantry

 

Photo:

- Davis / Wiley: Photographic History of the Civil War, vol I, a.a.O., S. 138

 

 

Jackson, James Washington:

CS-Col; geboren in Georgia; Besuch der Military Academy Greenville, anschließend Studium der Medizin in New York; von Beruf Arzt; er eröffnete anschließend eine Arztpraxis in Lafayette / Alabama. Dort stellte er eine Miliz-Kompanie auf, die "Lafayette Guards". Jackson war eine überzeugter Sezessionist und einer der ersten Freiwilligen in Alabama. Captain 7th Alabama Infantry. Aus gesundheitlichen Gründen mußte er den Dienst quittieren. Nachdem er gesundheitlich wieder hergestellt war, stellte Jackson eine Freiwilligenkompanie auf, die sich der 47th Alabama Infantry anschloß. Hier kandidierte er erfolgreich bei den Offizierswahlen als LtCol (vgl. Penny / Laine: Struggle for the Round Tops, a.a.O., S. 40). Regimentskommandeur und LtCol 47th Alabama Infantry im Battle of Cedar Mountain am 9.8.1862 (vgl. Battles and Leaders, Vol. II, a.a.O., S. 496; Jackson's Report OR 12.2 S. 207-09); er wur­de in der Schlacht verwundet, ließ sich jedoch von zwei Soldaten wieder nach vorne an die Kampflinie tragen, um sein Regiment weiter zu führen (vgl. Hotchkiss, Make Me a Map, a.a.O., S. 67). Während der Gettysburg Campaign 1863 war Jackson Col und Re­gimentskommandeur der 47th Alabama Infantry (vgl. Penny / Laine: Struggle for the Round Tops, a.a.O., S. 39). 1863 während der Gettysburg Campaign gehörte die 48th Alabama Infantry zu Longstreet’s I. Corps, 1st Division Hood, 4th Brigade BrigGen Evander McIver Law. Die Regimentsstärke betrug im Sommer 1863 vor der Schlacht von Gettysburg 418 Mann (vgl. Penny / Laine: Struggle for the Round Tops, a.a.O., S. 23). Das Regiment nahm am 2.7.1863 teil beim Angriff der Division Hood auf Plum Run Valley und Little Round Top (vgl. Penny / Laine, a.a.O., S. 39).

 

Photo:

- Penny / Laine, a.a.O., S. 40

 

 

Jackson, John A.:

CS-Pvt, Co. H, 26th North Carolina Infantry Regiment (vgl. National Park Soldiers M374 Roll 22; vgl. Hess: Lee's Tar Heels, a.a.O., S. 7).

 

Urkunden/Urkunden/Literatur:

Jackson, John A.: Letter to R. A. Cole vom 22.10.1861; Cole Collection, North Carolina Division of Archives and History, Raleigh/NC

 

 

Jackson, John K.:

CS-BrigGen; im Frühjahr 1862 und im Battle of Shiloh war Jackson Brigadekommandeur 3rd Brigade BrigGen John K. Jackson 2nd Division BrigGen Jones M. Withers II. Army Corps MajGen Braxton Bragg in A. S. Johnston's Army of the Mississippi. Die Brigade umfaßte folgende Einheiten (vgl. Grant: The Opposing Forces at Shiloh, B & L, a.a.O., I, S. 539):

- 17th Alabama Infantry LtCol Robert C. *Farris

- 18th Alabama Infantry Col Eli S. *Shorter

- 19th Alabama Infantry Col Joseph *Wheeler

- 2nd Texas Infantry Col John C. *Moore

- Girardey's Georgia Battery

 

Jackson's Brigade griff am 6.4.1862 an der rechten CS-Front gegen Locust Grove Run und Lock Creek im Zuge der Savannah-Ham­burg Road an (vgl. Daniel: Shiloh, a.a.O., S. 199 mit Karte S. 194).

 

 

Jackson, Oscar J.:

US-Col; 63rd Ohio Infantry; im Oktober 1862 war Jackson Captain Co. H. (vgl. Nosworthy, Bloody Crucible, a.a.O., S. 12, 13)

 

Urkunden/Literatur:

- Jackson, Oscar J.: The Colonels Diary (Sharon, Pennsylvania, 1922).

 

Jackson, Thomas Jonathan "Stonewall":

zum Streit mit A. P. Hill: s. *Hill, A. P.

 

CS-General; *24.1.1824 Clarksburg (West Virginia) - 1863; vor dem Krieg Professor für Artillerie und Philosophie am Virginia Mili­tary Institut; General der Südstaaten, befehligte von 1861 bis 1863 die Truppen in Virginia; gilt als einer der fähigsten Generale des Südens.

 

Lebenslauf:

1824 January 21 Thomas Jonathan Jackson was born at Clarksburg, [West] Virginia. Parents: Jonathan Jackson (1790-1826) an attor­ney, and Julia Beckwith Neale (1798-1831). They were married in September 1817 and had four children: Elizabeth (1819-1826); Warren (1821-1841); Thomas (1824-1863), and Laura Ann (1826-1911).

 

1826 March Jackson’s sister Elizabeth (age 6) and his father died of typhoid fever. Julia Jackson gave birth to Laura the day after her husband died. Widowed at age 28, Julia was left with extensive debts and the family was impoverished.

 

1830-1841: Julia Jackson remarried. Her new husband, Blake Woodson, disliked his stepchildren and was financially unstable. A short time alter the marriage, Thomas and Laura were sent to live with Jackson relatives in Jackson’s Mill WVa; Warren was sent to Neale relatives. Julia Jackson died, as a result of childbirth complications, on Dec. 4, 1831. She left behind the three Jackson siblings and a newborn son (Thomas’s half brother), William Wirt Woodson (1831 - 1875). Jackson and Laura spent the remaining years of childhood with their paternal uncles. Jackson’s brother, Warren, died of tubercolosis in 1841.

 

1842 June - 1846 June: Jackson attended the United States Military Academy at West Point. Jackson was not the first choice for his congressional district’s appointment, but the top applicant withdrew from the academy after only one day. Jackson graduated in June 1846, standing 17th out of 59 graduates. Jackson began his U.S. Army career as a 2nd Lt., First Artillery Regiment. In 1844, Jack­son’s beloved sister, Laura, married Jonathan Arnold.

 

1846-1851: United States Army officer. Served in the Mexican War, 1846-1848; stationed at Carlisle Barracks, PA; Ft. Hamilton, NY; Ft. Meade, FL.

 

1851-1861 April: In the spring of 1851 Jackson was offered and accepted the appointment to teach at the Virginia Military Institute in Lexington, Virginia; he resigned from the army. Reported for duty at VMI on August 13, 1851. He taught natural and experimental philosophy (related to modern day physics and including physics, astronomy, acoustics, optics, and other scientific courses). Francis H. Smith, Superintendent des VMI schreibt hierzu in der Geschichte des Instituts: „As Professor ... Major Jackson was not a access. He had not the qualification needed for so a important chair. He was no teacher, and he lacked the tact inquired in getting along with his classes ... His genius was in the Science and Art of War. He founded a field for the display of this genius when the war opened in 1861 (vgl. James A. *Walker Court Martial, beinhaltend die Auseinandersetzung zwischen Jackson und seinem aufgrund der Affaire entlassenen Schüler, den späteren General James A. or the second time. His wife was Mary Anna Morrison (1831 - 1915), daughter of Robert Hall Morrison and Mary Graham Morrison. Mary Anna’s family resided in North Carolina; her father was the retired President of Davidson College. Mary Anna gave birth to a daugh­ter, Mary Graham, on April 30, 1858; the baby died less than a month later, on May 25. In November 1859, Jackson was one of the VMI officers who accompanied a contingent of VMI cadets to Harper’s Ferry, where they stood guard at the execution of abolitionist John Brown.

 

1861-1863: April 21, 1861 - the VMI Corps of Cadets was ordered to Richmond to serve as drillmasters for new army recruits. Jack­son was placed in command of the cadets. April 27, 1861 - Gov. John Letcher ordered Col. Jackson to take command at Harper’s Fer­ry, where he organized the troops that would soon comprise the famous „Stonewall Brigade“ (2nd, 4th, 5th, 27th and 33rd Virginia Infantry Regiments; Rockbridge Artillery; all were from the Shenandoah Valley region of Virginia). Er wird am 15.5.1861 von Gen. Joseph E. Johnston abgelöst. Als Colonel (++++prüfen+++) kommandierte Jackson seine Brigade in 1st Bull Run und errang an der Steinmauer (Stonewall) vor Henry House Weltruhm. July 1861 - Promoted to Brigadier General (+++prüfen+++). Battle of 1st Ma­nassas, where he acquired the legendary nickname Stonewall. „Look, there stands Jackson like a stone wall.“ (nach anderer Ansicht war Bee über Jackson's Weigerung, zur vorgeschobenen Stellung Bee's und zu dessen Unterstützung vorzurücken, verärgert; vgl. Tanner: Stonewall in the Valley, a.a.O., S. 30; zur Herkunft der Bezeichnung "Stonewall" vgl. Freeman: Lee's Lieutenants, vol. i, App. V; Douglas: I rode with Jackson, a.a.O., S. 10). October 1861 - Promoted to Major General. Placed in command of the Valley of Virginia (Shenandoah Valley) 1862 May & June - Jackson’s brilliant Shenandoah Valley Campaign; victories at Front Royal, Win­chester, Cross Keys and Port Republic. Following the successful campaign, Jackson was ordered to join Gen. Lee in the Peninsu­la (Ea­stern Virginia). 1862 June 15 - July 1 Seven Days Battles. Jackson displayed ineffective leadership which stood in stark con­trast to the brilliance of the Shenandoah Valley campaign; the reasons for this uncharacteristic military failure is still debated among Jack­son scholars. Returned to the Valley. 1862 June-September. Battles of Cedar Mountain, Clark’s Mt., 2nd Manassas (July 21), Antiet­am (September 17). 1862 October - Lee reorganized his army into two corps. Jackson was promoted to Lt. General and given com­mand of the new Second Corps. Jackson was now in charge of half of Lee’s Army of Northern Virginia. 1862 November - Jack­son’s daugh­ter, Julia Laura, was born. 1862 December 13 - Battle of Fredericksburg. 1862 December - 1863 March - In quarters at Moss Neck, 10 miles south of Fredericksburg. The estate was owned by the Corbin family, who offered their home as winter head­quarters. 1863 April - in camp at Hamilton’s Crossing. 1863 May 1 - Battle of Chancellorsville begins. 1863 May 2, 9:00 p.m.: While recon­noitering with members of his staff, Jackson was accidentally fired upon by his own troops. The 18th North Carolina Infantry Re­giment was responsible for the „friendly fire“ incident. Jackson was struck by three ‘57’ caliber bullets. He was taken to a field hospi­tal near the battlefield, where his left arm was amputated. 1863 May 4 - Jackson was moved to a field hospital at the Chandler Home near Guiney’s Station. 1863 May 10 - Jackson died at 3:15 p.m. His last words were „Let us cross over the river and rest under the shade of the trees.“ 1863 May 15. Jackson’s funeral took place in Lexington, Virginia, the town that was Jackson’s home during his years as Professor at VMI.

 

Postscript:

Mary Anna Morrison Jackson never remarried. She was known as the „Widow of the Confederacy“ and lived until 1915. The close relationship between Jackson and his sister, Laura Jackson Arnold, was destroyed during the war. Laura was an outspoken Unionist who became estranged from her brother and other members of her family. Federal troops occupied her hometown of Beverly [West] Virginia during most of the war, and Mrs. Arnold cared for Federal wounded in her home. (See the Johnson Family Papers for a letter mentioning Laura’s wartime reputation). Julia Jackson was less than one year old when her father died. She married William E. Christ­ian in 1885, she died of typhoid fever in 1889, at age 26. Her children were Julia Jackson Christian (1887-1991), who married Ed­mund R. Preston; and Thomas Jonathan Jackson Christian (1888-1952), who married three times. Both of Jackson’s grandchildren had several children; thus there are many living descendants of Stonewall Jackson.

 

Charakterisierung von Jackson:

Jackson galt als komischer Kauz. Angetan mit einem alten Armeemantel, den er schon im Mexikanischen Krieg getragen hatte, und auf dem Kopf ein Kadettenkäppi vom Virginia Military Institute mit zerbrochenem Schirm, lutschte Jackson dauernd Zitronen, um seine Verdauungsstörungen zu beheben, und vermied es, seine Speisen mit Pfeffer zu würzen, weil er den für Schmerzen im linken Bein verantwortlich machte. Er war ein strenger Zuchtmeister und hatte seinen in Manassas errungenen Ruhm mit einem gescheiter­ten Winterfeldzug nach West-Virginia befleckt, was einige seiner Leute an den Rand der Meuterei getrieben hatte. Als frommer Pres­byterianer wirkte er auf manche seiner Kollegen wie ein religiöser Fanatiker. Er war verschlossen, humorlos und geheimniskräme­risch und erklärte seinen Leuten nur ungern den Sinn eines Befehls. Seine strategische Hauptmaxime - »den Gegner immerzu verwir­ren, irreführen und verblüffen« schien er auch auf die eigenen Leute anzuwenden. Vor dem 8. Mai 1862 hielten ihn viele seiner Leute für verrückt und nannten ihn »Old Tom Fool«. Die Ereignisse dieses Monats bewiesen ihnen, daß er schlau war wie ein Fuchs. Diese Ereignisse machten Jackson zum größten Helden des Südens, bis ihn ein anderer, noch gerissenerer Fuchs verdrängte, der nichts Fa­natisches an sich hatte: Robert E. Lee (aus McPherson, a.a.O., S. 446-447). (Photos bei Längin, a.a.O., S. 23, 98 und McPherson, nach S. 508).

 

Alexander Lawton, einer von Jackson's Brigadekommandeure beschreibt, wie schwierig der Dienst unter dem exzentrischen Jackson war:

 

"He had no sympathy with human infirmity. He was a one-idea man. He looked upon broken-down men and stragglers as the same thing. He classed all who were weak and weary, who fainted by the wayside, as men wanting in patriotism. If a man's face was white as cotton and his pulse so low that you could not feel it, he merely looked upon him impatiently as an inefficient soldier, and rode off out of patience. He was the true type of all great soldiers. He did not value human life where he had an object to accomplish. He could order men to their death as a matter of course. Napoleon's French conscription could not have kept him supplied with men, he used up his command so rapidly. Hence, while he was alive there was more pride than truth in the talk of his soldier's love for him. They feared him, and obeyed him to the death; faith they had in him, a faith stronger than death. But I doubt if he had their love, though their respect he did command." (zitiert nach Gaff: Brave Men's Tears, a.a.O., S. 16).

 

Jackson's Kavalleriekommandeur während der Valley Campaign Turner *Ashby, sah die Armee wegen permanenter Überforderung zusammenbrechen und hatte deshalb eine harte Auseinandersetzung mit Jackson. Ashby litt sehr unter der Behandlung durch Stone­wall Jackson und übersandte deshalb dem Kongreßabgeordneten A. R. *Boteler, der sowohl mit Ashby als auch mit Jackson befreun­det war, Ende April 1861 sein Rücktrittsgesuch. Vor dessen Eintreffen bei Boteler hatte allerdings Jackson den Konflikt beigelegt (vgl. Krick: Conquering the Valley, a.a.O., S. 11).

 

Jackson stellte mehr Offiziere und Generale unter Arrest als alle anderen CS-Generale zusammen, zeigte eine äußerst knappe Be­fehlsgebung und harte Auffassung von Disziplin. Jackson stellte mehr Offiziere und Generale unter Arrest als alle anderen CS-Gene­rale zusammen (vgl Confederate Veteran Vol. I Jan. 1893 S. 19)

 

Krick (vgl. Krick: Cedar Mountain, a.a.O., S. 30) charakterisiert Jackson: Jackson was not much fun on the best of his days. He war routinely dour, not infrequently sour, and always inflexible to a foolish degree. Jackson was narrow-minded and of painful limited vi­sion in many regards. He was also a military genius. The observe sides of this limitations were virtues: secrecy carried to fantastic ex­tremes did yield surprise; inflexibility yielded a determination that overrode the uncertainity of others; and blatantly unfair treatment of subordinates yielded unquestioning obedience, which gave Jackson the Chance to play grim games with less well-ordered ene­mies.

 

Literatur zur Charakterisierung Jackson's:

- Confederate Veteran Vol. I Jan. 1893 S. 19

- Krick: Cedar Mountain, a.a.O., S. 30

- Wood: Civil War Generalship, a.a.O., S. 36 ff

 

 

Jackson's Strategie und taktisches Vorgehen:

Jackson's Geheimnis war die Geschwindigkeit mit der er die Truppen bewegte. Beim Vormarsch auf Culpeper am 7./8. August 1862 berichtet BrigGen Lawrence O'Brien *Branch, daß Jackson beim Vormarsch entgegen allgemeiner Annahme nicht mit "leichtem Ge­päck" marschieren ließ, sondern die Truppen von einem enormen Train begleitet war, den Vormarsch erheblich verzögerte (vgl. Branch Journal, OR 12 [3] 223). Nach Branch's Ansicht lag das Geheimnis in der Tatsache, daß Jackson's Truppen nur sehr kurze Zeit im jeweiligen Camp verbrachten (vgl. Krick: Cedar Mountain, a.a.O., S. 36).

 

 

Jackson's Vormarsch gegen Pope:

Jackson wandte sich an Boteler, als Lee nach der Peninsular Campaign ein Vorgehen gegen Pope's neuaufgestellte Army of Virginia ablehnte, mit der Bitte, bei Präsident Davis zu intervenieren (vgl. Freeman: Lee, a.a.O., vol. 2, S. 260; Dabney, Robert Lewis: Life and Campaigns of Lieut.-Gen. Thomas J. Jackson (Stonewall Jackson), New York: Blelock, 1866, S. 486-87; SHSP 40, S. 180-81). Boteler sprach bei Davis vor und glaubte in der Folge irrig, seine Intervention habe zur Änderung von Lee's Strategie geführt. Tat­sächlich war Auslöser der Änderung von Lee's Ansichten die Information vom 12.7.1862, daß Pope inzwischen Culpeper Court Hou­se genommen hatte und ein weiteres Vorgehen in Virginia bevorstand (vgl. SHSP 40, S. 182).

 

Urkunden/Literatur:

- Alexander, Bevin: Lost Victories. The Military Genius of Stonewall Jackson (New York 1992)

- Allan, William: History of Campaign of Gen. T. J. Jackson in Shenandoah Valley of Virginia from Nov 4 1861 to June 17 1862 (Morningside, Dayton; Reprint of 1880 original with Color Maps by Hotchkiss)

- Allen, William: Stonewall Jackson, Robert E. Lee, and the Army of Northern Virginia (1892; DaCapo Press; New Introduction by Robert Krick

- Colston, Capt. F. M.: In the Battle of Chancellorsville; Confederate Veteran V (1897), S. 287-289

- Cook, Roy Bird: The Family and Early Life of General Thomas J. Jackson, 3rd ed. (Charles Town, WVa., 1948)

- Cooke. John Eston: Stonewall Jackson and the Old Stonewall Brigade, ed. by Richard Harwell (Charlottesville: University of Virgi­nia Press, 1954); S. 10 (zur Personenbeschreibung von Jackson als komischer Kautz)

- Dabney, Robert Lewis: "Life and Campaigns of Lieut.-Gen. Thomas J. Jackson (Stonewall Jackson), New York: Blelock, 1866 (Dabney war Mitglied von Jackson's Stab und berichtete daher aus nächster Nähe - vgl. Piston: Lee's Tarnished Lieutenant, a.a.O., S. 99)

- Dabney, Robert L.: True Courage: A Discourse Commemorative of Lieut. Gen. T. J. Jackson (Richmond, 1863)

- Douglas, Henry Kid: I rode with Stonewall (Chapel Hill 1940)

- Henderson, G.F.R.: Stonewall Jackson and the American Civil War (New York: Grosset, 1936)

- Henderson, G. F. R.: Stonewall Jackson and the American Civil War, New York: Konecky & Konecky, 1898

- Imboden, John D: Jackson in Harpers Ferry in 1861; in: Battles and Leaders I, S. 111-118 (zum CS-Angriff vom April 1861)

- Internet Datei: Stonewall Jackson at the Virginia Military Institut; beinhaltend auch das Ja­mes A. *Walker Court Martial

- Jackson, Mary Anna: Life and Letters of General Thomas J. Jackson (New York: Harper & Brothers, 1892)

- Jackson, Mary Anna: Memoirs of Stonewall Jackson (Louisville 1895, 2nd Edition)

- Jackson, Thomas J. (Stonewall): Papers. Wartime letters of T. J. Jackson; scattered dates (Southern Historical Collection, University of North Carolina, Chapel Hill, North Carolina)

- Jackson, Thomas J. (Stonewall): Wartime letters of T. J. Jackson

- Jackson, Thomas J. (Stonewall): Wartime letters of T. J. Jackson, scattered dates (Virginia Military Institute Manuscript Collection, Lexington, Va.)

- Jackson, Thomas J. (Stonewall): Wartime correspondence of T. J. Jackson; scattered dates (Museum of the Confederacy, Richmond, Va.)

- Jackson, Thomas J. (Stonewall): Papers. Wartime correspondence of T. J. Jackson; scattered dates (Virginia State Library, Rich­mond, Va,)

- Jackson, Thomas J.: Letter to William Smith Hanger (Col. 5th Regiment Virginia Infantry) of 5.8.1861; in: Baylor, William Smith Hanger: Baylor File, Compiled Service Record, National Archives, Washington/DC

- Jackson, William L.: Letters. Typescript of unpublished wartime letters of William L. Jackson, for a time member of General Jack­son's staff; scattered dates (West Virginia and Regional History Collection, West Virginia Libraries, Morgantown, West Virginia)

- James A. Kegel: North with Lee and Jackson (Stackpole/ Mechanicsburg 1996; 1st edition) (An objective look at Stonewall Jack­son’s military strategy of taking the battle to the enemy - waging it on Northern soil - and shows how this strategy was adopted by the Confederacy and how its adoption led ultimately to the invasion at Gettysburg not by happenstance or a series of connected events, but as a culmination of a long standing policy espoused by Lee and Jackson

- Krick, Robert K. „The Smoothbore Volley that Doomed the Confederacy.“ An essay published in the book Chancellorsville. The Battle and Its Aftermath, edited by Gary W. Gallagher. (The University of North Carolina Press, 1996). Krick includes an excellent bibliography.

- Krick, Robert K.: Stonewall Jackson at Cedar Mountain (University of North Carolina Press: Chapel Hill, 1990); Bibliothek Ref MilAmerik69b

- McGuire, Hunter: "General Thomas J. Jackson," Southern Historical Society Papers XIX, S. 302 (zur Verweigerung der Komman­doübergabe durch Jackson an Joseph E. Johnston)

- Moore, Edward A.: The Story of a Cannoneer Under Stonewall Jackson (New York: The Neale Publishing Comp., 1907)

- Opie, John N.: A Rebel Cavalryman with Lee, Jackson and Stuart (Chicago 1899)

- Robertson, James I. jr.: Stonewall Jackson: The Man, The Soldier, The Legend (New York: Macmillan Publishing, 1997)

- Rozear, Marvin P. and Greenfield, Joseph C., Jr. „Let Us Cross Over The River“: The Final Illness Of Stonewall Jackson. Virginia Magazine of History and Biography. 1995, vol. 103 (no. 1): pp. 29-46.

- Smith, Beverly C.: „The last Illness and Death of General Thomas Jonathan (Stonewall) Jackson (auch zum Battle of Chancellors­ville)

- Vandiver, Frank E.: Mighty Stonewall (New York 1957)

- White, William S.: Sketches of the Life of Captain Hugh A. White (Columbia, SC., 1864), S. 61 (zum Verhältnis Jackson's und sei­nen Soldaten)

 

 

 

 

Jackson, William H. 'Red':

CS-BrigGen; Col Jackson führte im November 1862 eine Kavallerietruppe bestehend aus der 7th Tennessee Cavalry und der 1st Missi­ssippi Cavalry. Bei Grant's Vorstoß im November 1862 nach Holly Springs kam es am 8.11.1862 südlich von Lamar zwischen der US Cavalry unter Albert Lindley Lee (7th Illinois Cavalry, 2nd Iowa Cavalry, 7th Kansas Cavalry, 3rd Michigan Cavalry) und der CS Cavalry (7th Tennessee Cavalry, 1st Mississippi Cavalry) unter Col William H. 'Red' Jackson; hierbei wurde durch eine taktische Falle von US BrigGen Lauman's Division die CS Cavalry geschlagen (vgl zu den Einzelheiten: Bearss: Vicksburg Campaign, a.a.O., vol. I S. 40)

 

Am 30.10.1862 wurde Jackson's Cavalry zur Aufklärung auf Corinth / Mississippi angesetzt und meldete, daß die meisten Truppen mit einer Stärke von 30 Regimentern entlang Memphis & Charleston Railroad nach Westen Richtung Grand Junction vorstieß. Am 4.11.1862 wurden Jackson's Vorposten bei Grand Junction und La Grange angegriffen (vgl. Bearss: Vicksburg Campaign, a.a.O., vol I S. 49).

 

Am 28.11.1862 stand Jackson's Cavalry bei Waterford, südlich von Holly Springs. Jackson meldete LtGen Pemberton, daß Sherman's Truppen den Coldwater River südöstlich von Helena erreicht hatten, während Grant von Norden her auf Holly Springs vorstieß (vgl. Karte bei Davis Nr. 154; Karte bei Bearss, Vicksburg, a.a.O., Vol. I, S. 58; Bearss: Vicksburg, a.a.O., Vol. I, S. 57).

 

Im März 1863 war Jackson Divisionskommandeur der 2nd Cavalry Division in Earl Van Dorn's First Confederate Cavalry Corps und eingesetzt in Tennessee gegen den Vorstoß der US Truppen von Nashville nach Süden. Jackson's Cavalry Division bestand aus den Kavalleriebrigaden von BrigGen Frank C. Armstrong und Col John W. Whitfield sowie Captain Huston *King's 2nd Battery Missouri Light Artillery. Gefecht gegen Coburn's Brigade bei Thompson's Station (vgl. Welcher / Ligget: Coburn's Brigade, a.a.O., S. 56).

 

Photo:

- Wills: Forrest, a.a.O., nach S. 42

 

 

Jackson, William Henry:

US-Pvt, Co. K, 12 th Regiment Vermont Infantry (vgl. National Park Soldiers M557 Roll 7);

 

William Henry Jackson was an American photographer, artist and writer best known for his landscapes of the American West. He ac­ted as photographer for the U.S. Geological and Geographical Survey of the Territories in 1870-1879, producing some of the earliest photographs of Utah, Colorado, and Wyoming wilderness areas. The collection in New York Public Library Archives consists of dia­ries, letters, photographs, sketchbooks, notebooks, and ephemera. Jackson's diaries, diary transcripts and narratives cover his years as a Union soldier, 1862-1863; his travels through Nebraska, Utah, and California, 1866-1867; his years as a photographer in Omaha and as a photographer with the U.S. Geo­logical Surveys, 1870-1878; his world tour with the World's Transportation Commission, 1894-1896; a short period of his work for the Detroit Publishing Company and his later years as an independent photographer and painter, 1925-1942. Jackson's letters to his wife and a few photographs date from the time of the World's Transportation Commission tour, 1894-1896 (vgl. New York Public Library Archives).

 

Photo:

- Coffin: Nine Month to Gettysburg, a.a.O., S. 293: William Henry Jackson at the 75th reunion of the Battle of Gettysburg (18938)

 

Literatur/Urkunden:

- Coffin: Nine Month to Gettysburg, a.a.O., S. 20, 58; Camp Lincoln, S. 35-36; at Camp Lincoln, S37; civil life, S. 279-80; death of, S. 292; Dumfries Rais, S. 101; March to Gettysburg, S. 180, 187; as regimental artist, S. 110; returns home, S. 268

- New York Public Library Archives: William Henry Jackson Papers (1843-1942)

 

 

Jackson, William L.:

CS-+++; zeitweise Mitglied im Stab von Stonewall Jackson (vgl. Tanner: Stonewall in the Valley, a.a.O., S. 575 Stichwort: Jackson's Letters)

 

Urkunden/Literatur:

- Jackson, William L.: Letters. Typescript of unpublished wartime letters of William L. Jackson, for a time member of General Jack­son's staff; scattered dates (West Virginia and Regional History Collection, West Virginia Libraries, Morgantown, West Virginia)

 

 

Jacobs, H. E.:

US-++++; anwesend im Battle of Gettysburg (vgl. Longacre: The Cavalry at Gettysburg, a.a.O., S. 301n12)

 

Urkunden/Literatur:

- Jacobs, H. E.: "How an Eyewitness Watched the Great Battle," Philadelphia North American, 29 June 1913

 

 

Jacobs, Michael:

US-Professor; tätig am Pennsylvania College in Gettysburg (vgl. Coddington, a.a.O., S. 359 Anm. 3; Pfanz: Gettysburg, a.a.O., S. 58, 476n4; Martin: Gettysburg, a.a.O., S. 14, 451, 591)

 

Urkunden/Literatur:

- Jacobs, M.: Notes on the Rebel Invasion of Maryland and Pennsylvania and the Battle of Gettysburg, July 1st, 2nd and 3rd, 1863 (Philadelphia, 1864 und Gettysburg: Times Printing House, 1909)

 

 

Jamerson, John:

CS-+++; 37th Virginia Cavalry

 

Urkunden/Literatur:

- Jamerson Family: Papers 1792, 1803-1907. Franklin County, Virginia, family. Papers include receipts, deeds, land settlements, and correspondence from the Jamerson and other Franklin County families, including the Webster, Basham, Raford, Akers, and Neff fa­milies. Also include fifteen Civil War Confederate soldiers' letters from John Jamerson, in the 37th Virginia Cavalry, and John Hart­sel, written from Norfolk and Washington County, Virginia. (Virginia Tech, Univ. Libraries, Special Collections: Civil War guide. Manuscript Sources for Civil War Research in the Special Collections Department of the Virginia Tech Libraries Ms 90-080).

 

 

James, Waddy Thompson:

CS-LtCol; Captain and then Lieutenant Colonel in Company B of the 57th Virginia Infantry ("Franklin Sharpshooters"). James was injured in the Battle of Malvern Hill (July 1862) and resigned from service soon thereafter. After the war James served in the Virginia House of Delegates (1864-78) and the Virginia Senate (1879-82) as a Representative from Franklin County.

 

Urkunden/Literatur:

- Wall, Alexander Floyd: Correspondence, 1861-65. Farmer in Montgomery County, Virginia. Collection consists of copies of three letters, 1862-65, from Wall to his brother-in-law, Waddy Thompson James (1836-1926 or 1931), a Captain and then Lieutenant Colo­nel in Company B of the 57th Virginia Infantry. Wall's letters describe conditions on his farm during the war, prices of crops, pro­blems of getting supplies to soldiers, and the transfer of slaves. Company B, or the "Franklin Sharpshooters," was organized by Ja­mes of men from Franklin County, Virginia. James was injured in the Battle of Malvern Hill (July 1862) and resigned from service soon thereafter. Also includes one letter from James to his wife Jennie, written from Camp Belcher in Richmond, Virginia, on Octo­ber 4, 1861, and biographical and military information about James and his career as a soldier. After the war James served in the Vir­ginia House of Delegates (1864-78) and the Virginia Senate (1879-82) as a representative from Franklin County. (Virginia Tech, Univ. Libraries, Special Collections: Civil War guide. Manuscript Sources for Civil War Research in the Special Collections Depart­ment of the Virginia Tech Libraries Ms 82-007).

 

 

Jamison, David F.:

CS-Sezessionist; Vorsitzender der South Carolina Sezessionsversammlung vom 19.12.1860 in Charleston/SC; Gentleman-Gelehrter und reicher Plantagenbesitzer (2000 Acer und 70 Sklaven) (vgl. Davis, William C.: Brother against Brother. The War Begins (Time-Life-Series: Alexandria/VA, 1983); Bibliothek Ref MilAmerik63, S. 24).

 

 

Jamison, Matthew H.:

US-2ndLt; zunächst Corporal, Co. D, 10th Regiment Illinois Infantry (3 months, 1861); dann 2ndLt; Co. E, 10th Regiment Illinois Infantry; er trat als First Sergeant in das Regiment ein (vgl. National Park Soldiers M539 Roll 45).

 

Urkunden/Literatur:

- Jamison, Matthew H.: Recollections of Pioneer and Army Life (Kansas City / Kan.: Hudson Press, 1911)

 

 

Jaquess, James:

US-Col, 73rd Illinois Infantry (vgl. Hicken: Illinois in the Civil War, a.a.O., S. 7); Jaquess war Pfarrer in der Methodistischen Kirche (vgl. Hicken: Illinois in the Civil War, a.a.O., S. 7). Jaquess überbrachte zusammen mit dem Journalisten James R. Gilmore, mit Dul­dung Präsident Lincoln's, dem CS-Präsidenten Jefferson Davis Mitte Juli 1864 ein Friedensangebot (vgl. auch zu den propagandis­tischen Hintergründen im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen von 1864: McPherson, Für die Freiheit, a.a.O., S. 756, und S. 944 Anm. 31). Davis Antwort hierauf ist in verschiedenen teils abweichenden Versionen überliefert (im einzelnen hierzu: vgl. McPher­son, a.a.O., S. 844 Anm. 31).

 

 

Jarman, R. A.:

CS-+++; Co. K 27th Mississippi Infantry; Teilnahme am Battle of Resaca am 14./15.5.1864 (vgl. Castel: Decision in the West, a.a.O., S. 586 n 59).

 

Urkunden/Literatur:

- Jarman, R. A.: The History of Company K, 27th Mississippi Infantry (typescript) (Chickamauga-Chattanooga National Military Park Library, Chattanooga / Tennessee)

 

 

Jarratt, Benjamin D.:

CS-Pvt, Co. M, 16th North Carolina Infantry Regiment (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20).

 

 

Jarratt, John R.:

s. Jarrett, John R.

 

 

Jarratt, Isaac Augustus „Gus“:

13.3.1841 - † 17.2.1890); beerd. Clingman Family Graveyard, Huntsville, Yadkin County/NC (http://www.findagrave.com). CS-Captain, Co. C, 26th North Carolina Infantry Regiment (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20); er trat als Corporal in das Re­giment ein.

 

Sohn von Isaac Jarrat. Isaac Jarratt was a soldier in the War of 1812, landholder, merchant, and slave trader in Montgomery, Ala., and Huntsville, N.C. His son, Isaac Augustus Jarratt (1841-1890), of Huntsville, Conrads, and Fayetteville, N.C., was a planter, merchant, and distiller. The younger Jarratt received an A.B. from the University of North Carolina in 1861 and served as a captain in Company C, 26th North Carolina Infantry Regiment, during the Civil War (vgl. http://www2.lib.unc.edu/mss/inv/j/Jarratt,Isaac.html).

 

°° mit Sarah Ellen Puryear Jarrat (1839-1912, Tochter von Richard Clauselle Puryear und Elizabeth Ann Clingman Puryear) (vgl. www.findagrave.com).

 

Urkunden/Urkunden/Literatur:

- Duke University, Special Collection Library, Durham/NC: Jarratt-Puryear Papers; Collection contains chiefly correspondence rela­ting to the Clingman, Jarratt, Poindexter, and Puryear families, early settlers of Surry County, N.C., together with a genealogical ta­ble. Subjects include the slave trade between North Carolina and Alabama, 1830-1835; North Carolina during the Civil War and Re­construction, conditions at the University of North Carolina at Chapel Hill prior to the war, plantation accounts, the distillation and sale of whiskey, and business affairs. Correspondents include William James Bingham, John Adams Gilmer, and Zebulon Vance.

- Gragg: Covered with Glory, a.a.O., S. 34, 35, 141, 149

 

 

Jarret, Pinkney:

CS-Pvt, Co. E, D, 32nd North Carolina Infantry Regiment (Lenoir Braves) (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20).

 

 

Jarret, Absalom C.:

CS-Pvt, Co. D, 6th North Carolina Infantry Regiment (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20).

 

 

Jarrett, Alfred L.:

CS-Pvt, Co. E, 16th North Carolina Infantry Regiment (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20).

 

 

Jarrett, Ben D.:

CS-Pvt, Co. M, 16th North Carolina Infantry Regiment (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20).

 

 

Jarrett, George F.:

CS-Pvt, Co. F, 23rd North Carolina Infantry Regiment (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20).

 

 

Jarrett, C. F.:

CS-Pvt, Co. H, 23rd North Carolina Infantry Regiment (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20).

auch als G. C. F. Jarrett benannt

 

 

Jarrett, J. A.:

CS-Pvt, Co. E, 1st North Carolina Infantry Regiment (6 month, 1861) (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20).

 

 

Jarrett, J. C.:

auch als John F. Garrel benannt; CS-Lieutenant, Co. D, 20th North Carolina Infantry Regiment (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20).

 

 

Jarrett, J. F.:

s. John F. Jarrett

 

 

Jarrett, J. M.:

CS-Col, Co. F&S, 109th Regiment North Carolina Militia vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20).

 

 

Jarrett, James M.:

CS-First Lieutenant, Co. C, 15th North Carolina Infantry Regiment; er trat als First Sergeant in das Regiment ein (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20);

 

 

Jarrett, John A.:

CS-Pvt, Co. D, 1st North Carolina Cavalry Regiment (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20).

 

 

Jarrett, John F.:

CS-Lieutenant, Co. D, 2oth North Carolina Infantry Regiment (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20).

 

 

Jarrett, John R.:

CS-Pvt, Co. M, 16th Regiment North Carolina Infantry Regiment (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20).

 

 

Jarrett, M. W.:

CS-Pvt, Co. E, 12th North Carolina Infantry Regiment (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20).

 

 

Jarrett, Robert H.:

CS-Pvt, Co. E, 1st North Carolina Infantry Regiment (6 month, 1861) (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20).

 

 

Jarrett, William G.:

CS-Pvt, Co. E, 16th North Carolina Infantry Regiment (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 20).

 

 

Jarvis, Daniel W.:

CS-1stLt; Co. G, 48th Regiment Georgia Infantry (vgl. National Park Soldiers M226 Roll 32). Jarvis wurde im Battle on the Chicka­hominy leicht verwundet (vgl. Georgia Weekly Telegraph vom 14.7.1862).

 

 

Jefferson, Thomas:

amerikanischer Präsident; 13.4.1743 Shadwell, Va. - 4.7.1826 Monticello, Va.; 3. Präsident der USA; stammte aus mütterlicherseits wohlhabender Familie und wuchs auf einer sklavenhaltenden Plantage nahe Richmond, Va. auf; juristische Ausbildung, 1767 Zulas­sung als Rechtsanwalt; 1769 in das House of Burgesses gewählt, wo er sich der revolutionären Partei anschloß. Jefferson war führend an den Vorbereitungen für den Kontinentalkongreß beteiligt, und formulierte als Delegierter die Unabhängigkeitserklärung. Jefferson verband das Gedankengut der Aufklärung mit angelsächsischen Rechtstraditionen und den Prinzipien der Country Ideologie (vgl. Heideking: Geschichte der USA, a.a.O., S. 41). Jefferson erarbeitete anschließend die Verfassung Virginias und wurde von 1779-81 zweiter Governor des Staates. 1785-89 amerik. Gesandter in Frankreich, wo er seine die Verhältnisse in Virginia beschreibenden 'No­tes on the State of Virginia' 1785 veröffentlichte. Ab 1789 Außenminister unter Präsident Washington; in der Auseinandersetzung mit seinem Ministerkollegen *Hamilton um die Einführung einer Nationalbank und der weiteren Stärkung der Zentralregierung vertrat Jefferson zunehmend mit Madison das Ideal eines bescheidenen Republikanismus, der die Bedürfnisse des einfachen Mannes und die Rechte der Einzelstaaten stärker berücksichtigt sehen wollte. Jefferson und Madison traten damit an die Spitze einer noch diffusen Oppositionsbewegung von Republicans, zu der sich unversöhnliche Anti-Federalists und enttäuschte südstaatliche Pflanzer und Far­mer zusammenfanden (vgl. Heideking, Geschichte der USA, a.a.O., 79). Sie erhielten in den 1790er Jahren vermehrt Zulauf von An­gehörigen der städtischen Mittel- und Unterschichten, die sich für die Ideen der französischen Revolution begeisterten. Als einer ihrer führenden Vertreter profilierte sich Jefferson neben Madison in dem entstehenden Parteiensystem als Führer der kommenden Demo­cratic Republican Party. Die Diskrepanzen verschärften sich in den ideologisch geführten Debatten um das Für und Wider der franzö­sischen Revolution insb. nach der Hinrichtung Ludwigs XVI. 1793. Die Democratic-Republican Societies, die sich ab 1792 in den Städten nach dem Vorbild der Jakobinerklubs bildeten, erklärten Kritik an der französischen Revolution schlicht für unvereinbar mit freiheitlicher Gesinnung. Jefferson und Madison warfen dem mächtigen Minister Hamilton vor, die Republik abschaffen und die Monarchie wieder einführen zu wollen (vgl. Heideking, a.a.O., S. 80). Wegen seines Gegensatzes zu den zentralistischen Bestrebun­gen Alexander *Hamiltons (vgl. Heideking, Geschichte der USA, a.a.O., S. 78) und der von diesem beeinflußten Regierungsmehrheit trat Jefferson 1793 von seinem Ministeramt zurück und kritisierte in der Folge die pro-britische Haltung der Regierung. 1796-1801 war Jefferson Vice-President unter *Föderalisten John Quincy Adams (Anm.: nach der damaligen Verfassung wurde der unterlegene Präsidentschaftsbewerber automatisch Vizepräsident; vgl. Heideking, a.a.O., S. 85). In der Präsidentenwahl 1800 erhielt er die glei­che Stimmenzahl wie sein Gegner A. Burr im Electoral College und ging anschließend aus der nachfolgenden Abstimmung im Re­präsentantenhaus als Sieger hervor. Jefferson's Republikanismus galt als Alternative zum nationalen Machtstaat Washington's, Adam's und Hamilton's (vgl. Heideking, a.a.O., S. 88 ff.). Bedeutende Ereignisse seiner Amtszeit waren der Barbary War, die Zulas­sung Ohios als Staat der USA und der *Louisiana Purchase. Mit großer Wählermehrheit wiedergewählt, gab er den Auftrag zur Le­wis/Clark-Expedition und veranlaßte das Embargo. Später lebte er auf seinem Herrensitz in Monticello, und beriet seine Nachfolger Madison und J. Monroe. 1819 gründete Jefferson die University of Virginia. Als überzeugter Anhänger der Aufklärung, betonte Jef­ferson die natürlichen Rechte des Individuums, die er am besten in einer agrarisch orientierten, dezentralisierten Gesellschaft sah.

 

 

Jemison, Edward Francis:

Pvt. 2nd Louisiana Regiment, C.S.A. (Library of Congress)

 

Photo:

Jemison, Edwin Francis, Pvt. 2nd Louisiana Regiment, C.S.A. (Library of Congress LC-B8184-10037)

 

 

Jemison, Robert:

Politiker aus Alabama; er stammte aus Nord-Alabama; Unionist und entschiedener Gegner der Sezession (vgl. Davis: A Government of Our Own, a.a.O., S. 22, 46).

 

Urkunden/Literatur:

- Jemison, Robert, Jr.: Papers, Hole Special Collections, University of Alabama, Tuscaloosa

 

 

Jenifer, Walter H.:

CS-LtCol; im Juli 1861 führte Jenifer ein Battalion der Virginia Cavalry, das nördlich des Bull Run eingesetzt war (vgl. Davis: Battle of Bull Run, a.a.O., S. 109).

 

 

Jenkins, Albert Gallantin:

CS-BrigGen; 10.11.1830 - † 21.5.64 mortally wounded im Battle of Cloyd's Mountain, VA; Graduating Harvard Law School; Politi­ker; Demokratischer Kongreßabgeordneter; trat im April 1861 freiwil­lig zurück und schloß sich der CSA an; Captain einer Ca­valry Company aus Virginia, dann LtCol und Colonel 8th Virginia Cavalry; eingesetzt bei Raids in den Mountain Counties bis Febru­ar 1862, dann Abgeordneter im CSA Congress. BrigGen 5.8.1862. Jenkins führte seine Brigade auf einem 500 Meilen Raid durch West Virginia nach Ohio im späten August und September 1862 (22. August - 19. September 1862, vgl. OR 12.2 S. 757-761; Karte Davis Nr. 116.3). Anschließend eingesetzt im Department of Southwest Virginia (vgl. Freeman, Lee's Lieutenants, a.a.O., S. 532). Die Bri­gade Jenkins war nicht besonders gut geschult in Cavalry Tactics oder "hard fighting in close quarters", Teile waren "eher Home Guard, andere bevorzugten mehr das Leben der Guerillas als das eines diszipli­nierten Soldaten", "but many were good raw material" und dringend von Stuart als Verstärkung benötigt (Freeman, a.a.O., S. 532; Freeman: Lee's Lieutenants, a.a.O., vol 2 S. 708; Cod­dington: Gettysburg, a.a.O., S. 15).

 

Lee forderte am 9.5.1863 von Gen Samuel *Jones, dem Kommandeur im CS-Department of Southwestern Virginia Verstärkung für seine Cavalry. Daraufhin wurde die Cavalry Brigade Jenkins als Verstärkung zur Verfügung gestellt. Auf Nachfrage von Lee über die Eignung von Micah Jenkins schilderte Gen Jones diesen als einen "bold and gallant soldier", but not a "good administrativ officer". Da Lee die Brigade Jenkins zu Raids hinter die US-Linien einsetzen wollte, ergänzte Gen Samuel Jones seine Beurteilung und wies ihm Befähigung für solche Einsätze zu, schränkte diese aber ein: "... but many of his men are his constituents, and he has been a politician ... and still has aspirations that way" (vgl. Coddington: Gettysburg Campaign, a.a.O., S. 603n30; OR 25, 2: 804; Freeman: Lee's Lieutenants, a.a.O., vol 2, S. 708).

 

Due to its quasi-infantry status, its convenient position in the Shenandoah valley, and JEB Stuart's dearth of confidence in Jenkins' ability, Jenkins' brigade was chosen to accompany the vanguard of the invasion, the corps Ewell (vgl. Longacre: The Cavalry at Get­tysburg, a.a.O., S. 31).

 

Brigadekommandeur von Jenkin's Cavalry Brigade während der Gettysburg Campaign; die Brigade bildete die Vorhut vor Gen. Ewell's Corps beim Vormarsch durch das Shenandoah Valley nach Norden und überquerte den Potomac am 15.6.1863 (vgl. Karte bei Symonds: Gettysburg Battlefield Atlas, a.a.O., S. 18; Pfanz: Gettysburg. The Second Day, a.a.O., S. 8). Brigade Jenkins erhielt von Ewell keinen Rückzugsbefehl, nachdem Gen. Lee die Versammlung der Army westlich der South Mountain am 29.6.1863 befohlen hatte, seine Brigade wurde deshalb einen Tag bei Mechanicsburg belassen (vgl. Martin: Gettysburg, a.a.O., S. 22, der allerdings feh­lerhaft von Infanterie-General Micah Jenkins ausgeht). Coddington hält es für möglich, daß Jenkins von Ewell zum Schutz der Divi­sion von MajGen Darius Couch bei Harrisburg eingesetzt worden ist (vgl. Coddington, a.a.O., S. 191). Jenkins erhielt den Rückzugs­befehl erst gegen 1400 am 30.6.1863. Er sammelte daraufhin seine Truppen bei Carlisle, wo er erst gegen 2400 abrücken konnte. Die Marschsäule kampierte gegen 0200 am 1.7.1863, bekam aber wegen Feindbedrohung wenig Schlaf. Deshalb war die Masse der Bri­gade nicht in bester Form als die Brigade am Nachmittag bei Gettysburg eintraf (vgl. Martin: Gettysburg, a.a.O., S. 22-23). In der Schlacht von Gettysburg verwundet. Beim Gefecht von Cloyd's Mountain, Va am 9.5.1864 erneut verwundet und gefangengenom­men, kurz darauf verstorben.

 

BrigGen Albert G. Jenkins was not noted for soldierly ability, though he had aquired a reputation for terrorism as a raiding leader (vgl. Longacre: The Cavalry at Gettysburg, a.a.O., S. 30). Lee (der Jenkins wohl nicht kannte) hatte nach der Zuordnung von Jenkins Brigade Zweifel an dessen Fähigkeiten. Er erkundigte sich am 9.5.1863 bei dessen früherem Vorgesetzten, Gen. Samuel Jones, dem Kommandeur des Departments of Southwestern Virgi­nia nach dessen Einschätzung von Jenkins. Jones schilderte ihn als "a bold and gallant soldier," but not a "good administrative offi­cer." Jones believed him capable of great improvement, and he has been a politici­an ... and still has aspirations that way (vgl. Cod­dington, Gettysburg, a.a.O., S. 603 Anm. 30).

 

Im Sommer 1863 Jenkin's Brigade in Stuart’s Cavalry Division; Brigadekommandeur BrigGen Albert Gallantine *Jenkins. Die Bri­gade bestand aus folgenden Einheiten (vgl. Pfanz: Gettysburg, a.a.O., S. 464; B & L III 439):

- 14th Virginia Cavalry ?

- 16th Virginia Cavalry ?

- 17th Virginia Cavalry Col W. H. French

- 34th Virginia Cavalry Battalion LtCol V. A. Witcher

- 36th Virginia Cavalry Battalion ?

- Jackson’s Virginia Battery Captain Thomas E. Jackson

 

Jenkin's Cavalry war die erste CS-Einheit, die Chambersburg, Pa. erreichte (vgl. Coddington: Gettysburg, a.a.O., S. 160).

 

On May 9, 1864, he was severely wounded and captured during the Battle of Cloyd's Mountain. A Union surgeon amputated Jenkins' arm, but he never recovered, dying twelve days later. He was initially buried in New Dublin Presbyterian Cemetery. After the war, his remains were reinterred at his home in Greenbottom, near Huntington, West Virginia. He was later reinterred in the Confederate plot in Spring Hill Cemetery in Huntington (vgl. http://en.wikipedia.org/wiki/Albert_G._Jenkins).

 

Photo:

Albert G. Jenkins als Mitglied des US House of Representative (1857-1861)

 

Urkunden/Literatur:

- Freeman: Lee's Lieutenants, a.a.O., S. 532, 541, 543, 546, 613, 614, 616

- OR 12.2 S. 757-761

- **Schuricht, Hermann: "Jenkins Brigade in the Gettysburg Campaign"; in: SHSP 24 (1896), S. 343-44

- Shevchuk: "The Wounding of Albert Jenkins," Gettysburg Magazine, No. 3, S. 56-57

 

 

Jenkins, David Tuttle:

US-Col; Co F&S, 146th Regiment New York Infantry; Jenkins trat als LtCol in das Regiment ein (vgl. National Park Soldiers M5651 Roll 71); bei Brainard (vgl. Brainard: Campaigns of the One Hundred and Forty-Sixth Regiment, a.a.O., S. 2) als „David T. Jenkins“ genannt, bei National Park Soldiers (vgl. National Park Soldiers M5651 Roll 71) als David F. Jenkins. Auf seinem Grabstein im Ver­non Village Cemetery, Vernon/New York als „David Tuttle Jenkins (vgl. www.findagrave.com).

 

David Jenkins, a 26-year-old lawyer and a skilled engineer who had graduated from Rensselear Polytechnic Institute, helped recruit the 117th New York Infantry (Fourth Oneida), before taking the field as a first lieutenant and adjutant of the 146th.  He quickly rose to the rank of colonel.  Leading the Zouaves of the 146th in a desperate charge at Saunders Field at the Battle of the Wilderness on May 5, 1864, David was twice wounded.  The last that was ever seen of him, he was holding himself up with his sword and encoura­ging his men.  He disappeared amidst the smoke and fury of battle, and his body was never recovered (vgl. Schroeder, Patrick A.: The Highest Price. Memorials of David T. Jenkins & James E. Jenkins of the 146th New York Infantry; s. http://www.civilwar-books.com/HP-writeup.htm).

 

Enrolled at Albany to 3 xears service, and mustered in as first lieutenant and adjutant, 26.8.1862; as major 17.9.1862 as LtCol 11.10.1862; as Col 23.7.1863; killed in action 5.5.1864, at the battle of the Wilderness/VA (vgl. Brainard, Mary Genevie Green: Campaigns of the One Hundred and Forty-Sixth Regiment, New York State Volunteers, a.a.O., S. 3, 354)

5.5.1836 - † 5.5.1864 gef. im Battle of the Wilderness, beerd. Ver­non Village Cemetery, Vernon/New York (vgl. www.findagrave. Com).

 

Bruder von Captain James Jenkins, Co. N, 146th Regiment New York Infantry (vgl. Schroeder, Patrick A.: The Highest Price. Me­morials of David T. Jenkins & James E. Jenkins of the 146th New York Infantry; s. http://www.civilwar-books.com/HP-writeup.htm).

 

Photo:

- Col David T. Jenkins (aus http://www.google.de/imgres?imgurl=http://romesentinel.com/dailyImage)

- Grabstein von Col David Tuttle Jenkins auf dem Ver­non Village Cemetery, Vernon/New York (vgl. www.findagrave.com).

 

 

Jenkins, James E.:

US-Captain; Co. N, 146th Regiment New York Infantry (vgl. National Park Soldiers M551 Roll 71).

 

Bruder von Col David T. Jenkins, 146th New York Infantry (vgl. Schroeder, Patrick A.: The Highest Price. Memorials of David T. Jenkins & James E. Jenkins of the 146th New York Infantry; s. http://www.civilwar-books.com/HP-writeup.htm).

 

 

Jenkins, Micah:

CS-BrigGen, 1835-64; aus South Carolina; Jenkins stammte aus der reichen Plantagen-Aristokratie; Plantagenbesitzer von Edisto Is­land, SC (Spitzname: Prince of Edisto); graduated von der South Carolina Military Academy als Bester seines Jahrgangs; nach Aus­bruch des Bürgerkriegs Col. 5th South Carolina Infantry; 1st Manassas; Jenkins' *Palmetto Sharpshooters in der Peninsula Cam­paign; Brigadekommandeur bei Williamsburg, Seven Pines und Frayers Farm; BrigGen seit 22.7.1862; schwer verwundet bei 2nd Manassas; Brigadekommandeur vor Fredericksburg, Chickamauga, Knoxville; am 2. Tag des Battle of the Wilderness bei der Füh­rung seiner Brigade während des Angriffs von Longstreet's Corps gegen das US-Corps Hancock's versehentlich durch einen CS-Scharfschützen erschossen (Porter: Campaining with Grant, a.a.O., S. 60).

 

Gettysburg Campaign:

Bei Beginn der Gettysburg Campaign marschierte am 9.6.1863 als erste CS-Einheit LtGen Ewell's 2nd Corps aus dem Raum von Culpeper Court House/VA nach Nordwesten, screened by Micah Jenkin's Cavalry Brigade (who had grouped in the Shenandoah Val­ley near Strasburg and Front Royal), and farther west by Imboden's brigade (vgl. Longacre: Cavalry at Gettysburg, a.a.O., S. 37).

 

Am 10.6.1863 bei Beginn von Lee's Gettysburg Campaign stand Jenkins's cavalry nahe bei Strasburg, ca. 15 mil südlich von Win­chester, and also on the road from Front Royal (hier überquerte die Straße und Eisenbahnlinie die Blue Ridge Mountain durch die Chester Gap [s. Karte bei Symonds: Gettysburg Battle Field Atlas, a.a.O., S. 18]). In seinem schriftlichen Befehl vom 10.6.1863 Gen. Lee noted that Jenkins was at a strategic point. „When you receive notice from General Ewell of his arrival in the [Shenandoah]-Val­ley ,“ Lee added, „report to him for duty. In the meantime, you will keep your scouts put, and collect all information of the strength and position of the enemy forces at Winchester, Berryville, Martinsburg and Harper's Ferry, so that you may give General Ewell the benefit of the latest information“ (vgl. Kegel: North with Lee and Jackson, a.a.O., S. 251; O.R. Vol 27, Pt. 3, pp. 878-79). Lee unter­richtete Gen. Ewell in einem Brief vom 10.6.1863 über die an die Cavalry von Imboden und Jenkins ergangenen Befehle and added: General Jenkins is establishing a line of couriers between the Valley and my headquarters“ (vgl. Kegel: North with Lee and Jackson, a.a.O., S. 252; O.R. Vol 27, Pt. 3, pp. 879).

 

zu der Anklage gegen Law und der Fehde zwischen Longstreet und Law:

General Jenkins berichtete Longstreet von einer Bemerkung Law's zu seinem Vorgesetzten Jenkins, daß er - Law - nicht bereit sei, diesem die Sporen für die Beförderung zum MajGen zu verdienen. Auf Befehl Longstreet's sollte Jenkins die Anklage gegen Law vorbereiten, die Angelegenheit wurde jedoch zunächst aus militärischen Gründen zurückgestellt (vgl. Longstreet: From Manassas to Appomattox, a.a.O., S. 477). Während der East Tennessee Campaign und dem Angriff Longstreet's gegen Knoxville handelte Law bei einem Flankenangriff von *Jenkins' Division, indem er gegen den Befehl frontal statt flankierend in den Rücken der US-Truppen angriff, wodurch das Gefecht verloren ging (vgl. Longstreet: From Manassas to Appomattox, a.a.O., S. 494). Nach dem Report eines Stabsoffiziers der Division Jenkins soll Law dies vorsätzlich verursacht haben, um zu verhindern, daß Jenkins als sein nächster Vor­gesetzter den Ruhm der gewonnenen Schlacht verdiene (abgedruckt bei Longstreet: From Manassas to Appomattox, a.a.O., S. 495). Hierdurch schlug der Angriff fehl, den US-Truppen gelang es, sich unbehelligt hinter ihre Verteidigungsstellungen vor Knoxville zu­rückzuziehen (vgl. Longstreet, a.a.O., S. 495). Weitere Vorwürfe wurden in der Folge erhoben wegen befehlswidriger Marschverzö­gerung (vgl. Longstreet, a.a.O., S. 514). Am 19.12.1863 reichte Law seinen Rücktritt ein (Longstreet, a.a.O., S. 519). In der Folge wurde durch Longstreet ein Kriegsgerichtsverfahren gegen Law eingeleitet mit dem Vorwurf heimlich einen ihm persönlich anver­trauten offiziellen Bericht Longstreet's an das Kriegsministerium (vgl. Longstreet, a.a.O., S. 519) unterschlagen zu haben, der ihm anvertraut war und dem die Rücktrittserklärung von Law vom 19. Dezember 1863 beigefügt war (Longstreet, a.a.O., S. 548). Wie Gen. Samuel *Cooper (Adjutant and Inspector-General der Army), der die Angelegenheit untersuchte, berichtete, hatte Law das Schreiben über einen Bekannten inoffiziell dem CS-Secretary of War überbringen lassen (Longstreet, a.a.O., S. 548). Gen. Lee, der den Vorgang untersuchte, beurteilte die Vorwürfe als sehr schwer und hält zur Klärung ein Kriegsgerichtsverfahren für unumgänglich (Longstreet, a.a.O., S. 549). Davis verweigerte die Durchführung des Verfahrens, ordnete die Entlassung von Law aus dem Arrest und dessen Wiedereinsetzung als Brigadekommandeur an (Longstreet, a.a.O., S. 548). General Robert E. Lee informierte Longstreet von dieser Entscheidung der Richmond Behörden; Longstreet sah sich als Korpskommandeur außerstande, diese Entscheidung zu ak­zeptieren und "verräterisches Verhalten" eines ihm untergebenen Offiziers zu dulden; er ordnete daraufhin die erneute Verhaftung La­w's an und unterrichtete Gen. Lee über seine Entscheidung schriftlich; zugleich bat er um Entlassung für den Fall, daß das Kriegsge­richtsverfahren gegen Law nicht durchgeführt werde. Daraufhin wurde Longstreet seines Kommandos enthoben und auf eine andere Position - Divisionskommandeur in der Army of Northern Virginia versetzt (Longstreet, a.a.O., S. 549). Nachdem auch Gen. Lee selbst involviert war, wurde die Angelegenheit von offizieller Seite niedergeschlagen. Longstreet berichtet, er habe erstmals wieder von der Affaire gehört, durch einen Zeitungsartikel Law's in der Nachkriegszeit (Longstreet, a.a.O., s. 549).

 

Photo:

MajGen Micah Jenkins, photo taken between April 1861 and July 1862 (vgl. www.generalsandbrevets.com)

 

Urkunden/Literatur:

- Baldwin III, James J.: The Struck Eagle: Micah Jenkins, the Fifth S. Carolina Volunteers and the “Palmetto Sharpshooters” (White Mane); 490 pp. The story of Jenkins in the Army of Northern Virginia. Based on eyewitness accounts from unpublished memoirs, journals, newspaper accounts and official war records. The most thorough account yet of Jenkins and Fifth S. Carolina and Palmetto Sharpshooters.

- Longstreet, James: From Manassas to Appomattox

- Penny, Morris and J. Gary Laine: Law's Alabama Brigade in the War between the Union and the Confederacy; White Mane (Law's Brigade comprised 5 Alabama Regiments who were known for their valor in combat, charging in seven of ten battles. Details of the feud between Law and Longstreet)

- Penny, Morris and J. Gary Laine: Struggle for the Round Tops: Law's Alabama Brigade at the Battle of Gettysburg; White Mane - 272 pp (Law's Brigade comprised 5 Alabama Regiments who were known for their valor in combat, charging in seven of ten battles. Details of the fighting around Devil's Den, Devil's Kitchen and Little Round Top - Maps - Illustrations - Biblio - Index)

- Swisher, James K.: Prince of Edisto: BrigGen Micah Jenkins, CSA (Rockbridge Publishing, 1996)

- Thomas, John P.: General Micah Jenkins and the Palmetto Sharpshooters (Reprint of 1908 title); 60 pp; a composite of Charles Ro­land biography on General Jenkins by Thomas, The Palmetto Riflemen Company B, 4th Regiment/Company C, Palmetto Sharpshoo­ters by Hoyt and added section on Battles and Marches of the Palmetto Sharpshooters

 

 

Jenkins, W. Y.:

US-+++; 9th Illinois Infantry (vgl. Daniel: Shiloh, a.a.O., Literaturverzeichnis, S. 386; Regimentszugehörigkeit fraglich, da nicht im Roster bei Morrison: The Ninth Regiment, aufgeführt)

 

Urkunden/Literatur:

- **Jenkins, W. Y.: "The Ninth Illinois Volunteer Infantry at Shiloh" (Shiloh National Military Park, Shiloh / Tennessee: 9th Illinois File)

 

 

Jenks, Albert:

US-+++; 36th Illinois Infantry; Teilnahme am Battle of Pea Ridge (vgl. Shea / Hess, a.a.O., S. 75; OR 8:320: Jenks to Greusel, 14.3.1862).

 

 

Jenks, John:

US-Captain; im Frühjahr Batteriechef der Battery A 1st West Virginia Light Artillery, V. Army Corps Banks Division Shields; Teil­nahme am Battle of *Kernstown am 23.3.1862 (vgl. OR 12 [I]: 340, 350).

 

 

Jennings, Benjamin F.:

US-Lt; 155th Pennsylvania Infantry (vgl. Beardon: Humphreys Pennsylvania Division; in: Gallagher u.a.: Fredericksburg, a.a.O., S. 102).

 

 

Jennings, James:

US-Pvt (?), Co. K 20th Illinois Infantry +++klären: lt National Park Soldier gibt es keinen James Jennings in der 20th Illinois, sondern nur in der 25th Illinois

 

Urkunden/Literatur:

- Jennings, James: "A Story of the Trials and Experiences of James Fennings, Late of Co. K, 20th Illinois Infantry at Andersonville Prison During the Civil War." Typed Transcript, Illinois State Historical Library, Springfield / Illinois

 

 

Jennings, Wallace H.:

US-Captain; 22nd Wisconsin Infantry; Jennings unterzeichnete am 11.7.1863 den Antrag auf Einleitung eines Kriegsgerichtsverfah­rens gegen Regimentskommandeur Col Utley (vgl. Welcher / Ligget: Coburn's Brigade, a.a.O., S. 128).

 

 

Jennings, William H.:

US-Captain; Co. B, 14th Regiment Pennsylvania Infantry (3 months, 1861) (vgl. National Park Soldiers M554 Roll 60; vgl. Bates: Pennsylvania Volunteers, a.a.O., vol 1, S. 136). William H. Jennings stellte die Jenning's Lafayette Rifles aus St. Clair, Schuylkill County, Pennsylvania auf (vgl. Bates: Pennsylvania Volunteers, a.a.O., vol. 1, S. 136; vgl. Valuska/Keller: Damn Dutch, a.a.O., S. 215 n7).

 

 

Jennings, William H.:

US-Pvt; Co. D, 67th Regiment Pennsylvania Infantry (vgl. National Park Soldiers M554 Roll 60).

 

 

Jennings, William H.:

US-Major; zunächst Captain Co. A, 7th Regiment Pennsylvania Cavalry (vgl. National Park Soldiers M554 Roll 60).

 

Regimentskommandeur 7th Pennsylvania Cavalry; Teilnahme an Sherman's Atlanta Campaign 1864 im Rahmen von Dudley Kenner *Garrard's Cavalry Division. Am 5.7.1864 befehligte Jennings die Vorhut von Garrard's Cavalry Division beim Vor­stoß auf *Roswell / Georgia (vgl. Evans: Sherman's Horsemen, a.a.O., S. 11-13).

 

Jennings, William W.:

US-Col; 26th Pennsylvania Emergency Infantry Regiment (26th Pennsylvania Militia) (Emergency, 1863) (vgl. Valuska/Keller: Damn Dutch, a.a.O., S. 51; Anm.: bei National Park Soldiers dagegen als Col 27th Regiment Pennsylvania Emergency Infantry Regiment [Emergency, 1863] genannt [vgl. National Park Soldiers M554 Roll 60]).

 

Jennings stammte aus Harrisburg; Col des neu aus Einwohnern von Harrisburg, Gettysburg und Hanover unmittelbar vor der Schlacht im Juni 1863 ausgehobenen 26th Pennsylvania Militia (auch bekannt als 26th Pennsylvania Emergency Infantry Regiment; sein Vorname ist unterschiedlich angege­ben: bei Richard [bei Battles and Leaders, a.a.O., vol. III, S. 289: W. W. Jennings; bei Martin: Gettysburg July 1 S. 13: William C. Jennings]); am 26. Juni 1863 eingesetzt westlich Gettysburg an der Cashtown Road am Marsh Creek; zwischen der 26th Pennsylvan­ia Militia und der CS-Vorhut (35th Virginia Cavalry Battalion unter LtCol Elijah *White, gen. 'White's Coman­ches, Brigade John B. Gordon, Division Early, Corps Ewell) kam es zu Scharmützel, bei dem sich die erst am 18. Juni 1863 aufge­stellte 26th Pennsylva­nia Miliz fluchtartig nach Nordosten zurückzog (vgl. Martin: Gettysburg, a.a.O., S. 13; Early: Memoirs, a.a.O., S. 257). Mit der Nachhut von Teilen des 26th Pennsylvania kam es am Abend des 26. Juni bei Witmer's Farm auf dem Bailey's Hill zu einem Schar­mützel mit Col W. H. *French's 17th Virginia Cavalry, das French bei Einbruch der Dunkelheit abbrach (vgl. Martin: Gettysburg, a.a.O., S. 13, 17; vgl. Nye, Wilbur S.: Here Come the Rebels, S. 277).

 

Urkunden/Literatur:

- Black, Linda G.: Gettysburg's Preview of War: Early's June 26, 1863, Raid; aus The Gettysburg Magazin, Heft Nr. 3

- Richards, H. M. M.: Citizens of Gettysburg in the Union Army; in: Battles & Leaders Vol. III S. 289 (Anm.: Richard war Angehöri­ger von Co. A, 26th Pennsylvania Militia)

 

 

Jennison, Charles Rainsford Dr.:

US-Col; 6.6.1834 in Antwerp / Jefferson County / New York State - ++++; er hatte nur eine unzureichende Schulbildung und ortho­graphische Kenntnisse, 1846 zog er mit seinen Eltern nach Albany / Wisconsin, und erhielt in Albany / Wisconsin eine Ausbildung zum Arzt. Eine kurze Zeit lang praktizierte er als Arzt und zog 1857 nach Kansas, wo er sich 1858 als Arzt in Mound City niederließ (vgl. Starr, a.a.O., S. 28-29). In den bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen in Kansas nach der Verabschiedung des Kansas-Ne­brasca-Act von 1854 führte Jennison 1859 die "Southern Kansas Jay-Hawkers (Starr, Cavalry, a.a.O., S. 29, 34; Josephy, Alwin M.: The Civil War in the West, a.a.O., S. 350; Castel, Quantrill, a.a.O., S. 17, 19, 20). 1861 Col 7th Kansas Cavalry (Jennison' Jay­hawker's), später 15th Kansas Cavalry.

.

Photo:

- Starr, Jennison's Jayhawkers, a.a.O., Vorsatz

 

Urkunden/Literatur:

- Lyman, William: "Origin of the Name 'Jayhawker'," Collections of the Kansas State Historical Society, 1915-18 (XIV), S. 203-207

- Starr, Stephen Z.: Jennison's Jayhawkers: A Civil War Cavalry Regiment and Its Commanders (Baton Rouge: Louisiana State University Press, 1973)

- Starr, Stephen Z.: The Union Cavalry in the Civil War, vol. III, S. 34, 35, 306, 506, 513, 514, 515

 

 

Jerome, Aaron Brainard:

US-1stLt; Co. B&H, 1st Regiment New Jersey Infantry; er trat als 1st Sergeant in das Regiment ein (vgl. National Park Soldiers M550 Roll 12); Jerome joined the Signal Corps (vgl. National Park Soldiers M1290 Roll 3) im März 1862, eingesetzt auf der Signal Station bei Point of Rocks; im Battle of Antietam am 17.9.1862 auf einer Signal Station close to the Front lines bei den North Woods eingesetzt (vgl. Frassanito: Antietam Photographic Legacy, a.a.O., S. 78).

 

1863 Signal Officer im Stab von Buford 1st Cavalry Division Ca­valry Corps Army of the Potomac (vgl. Martin: Gettysburg, a.a.O., 47, 73; vgl. Longacre: Cavalry at Gettysburg, a.a.O., S. 182); im Battle of Gettysburg be­stieg Jerome am Morgen des 1.7.1863 den Steeple des Seminary Gebäudes auf Seminary Ridge und unterrichtete Buford von Vorrücken von CS-Truppen (Heth's Division) aus westlicher Richtung über den Cashtown / Chambersburg Pike (vgl. Martin: Gettysburg, a.a.O., S. 73, 96). Am 2.7.1863 diente Pierce auf der Signal Station on Little Round Top (vgl. Frassanito: Antietam Photographic Legacy, a.a.O., S. 78; vgl. Hessler: Sickles at Gettysburg, a.a.O., S. 125).

 

Jerome diente als Signal Officer bis September 1864, when he resigned from the Army. He died after the war in San Francisco (vgl. Frassanito: Antietam Photographic Legacy, a.a.O., S. 78).

 

Photo:

- Frassanito: Antietam Photographic Legacy, a.a.O., S. 76-78.

 

Urkunden/Literatur:

- Jerome, Aaron B.: in: De Peyster, John Watts: Decisive Conflicts of the Late Civil War (New York: MacDonald Co., 1867), S. 153 (zum Treffen zwischen Gen Reynolds und Gen Buford in Gettysburg am 1.7.1863)

 

 

Jessee, Stanford Lea:

CS-Pvt, Co. A., 29th Regiment Virginia Infantry (vgl. National Park Soldiers M382 Roll 29; sein Vorname wird hier als 'Stamford' angegeben).

 

Photo:

Pvt Stanford Lea Jessee Library of Congress Prints and Photographs Division Washington, D.C.

 

 

Jobe, Thomas Jefferson:

CS-Pvt; Co B 1st Arkansas Mounted Rifles

 

Urkunden/Literatur:

- Jobe, Thomas Jefferson: Diary, May 25 - August 6, 1861; 1 roll. The entries are detailed glimpses of camp life in the opening weeks of the war. Private Thomas Jefferson Jobe's diary ends with the encampment of his regiment at Wilson's Creek, Missouri, just prior to the battle of August 10. The diary also includes what appears to be a complete roster of officers and enlisted men of Company B. Jobe, Company B, First Arkansas Mounted Rifles, was a lawyer from Des Arc (Prairie County) who enlisted in the Southern army in May 1861. He began his diary with his enlistment and kept a faithful record of his activities during his first months of service. Jobe followed his company from their initial muster at Des Arc to Brownsville (Prairie County), Little Rock (Pulaski County), Fort Smith (Sebastian County), Evansville and Cincinnati (Washington County), and Maysville and Camp Walker (Benton County) near the ex­treme northwest corner of Arkansas. Microfilm copy of an original volume held by the Arkansas History Commission (Univ. of Ar­kansas, Fayetteville: Manuscript Resources for the Civil War, Compiled by Kim Allen Scott, 1990).

 

 

Joel, Joseph A.:

US-+++; 23rd Ohio Infantry

 

Urkunden/Literatur:

- Joel, Joseph A. (23rd Ohio) and Louis Stegman (102nd NY): Rifle Shots and Bugle Notes (New York 1884); War Stories and Poems; 19 Full-Page Ivory Toned Steel Engravings of Battles and Leaders from Leslie and others

 

 

Johnson, Adam Ranking "Stovepipe":

CS-BrigGen; 1834-1922; aus Henderson / Kentucky; ging 1854 nach Texas, wo er bei der Overland Mail Route arbeitete und gegen die Indianer kämpfte; 1861 Scout bei Nathan Bedford *Forrest, wobei er sich als besonders wagemutig auszeichnete. Mehrfach ein­gesetzt, um verschlüsselte Nachrichten durch die US-Linien zu transportieren (vgl. Van Doren Stern, a.a.O., S. 131). Im Sommer 1863 war Col. Johnson Kommandeur 2nd Brigade Morgan's Division während Morgan's Raid into Kentucky, Indiana und Ohio (vgl. Horwitz: The Longest Raid, a.a.O., S. 8, 19)

 

Urkunden/Literatur:

- Johnson, Adam R.: Partisan Rangers of the Confederate States Army. Memoirs of General Adam R. Johnson (1904)

- Van Doren Stern: Secret Missions, a.a.O., S. 130-136 (auszugsweiser Abdruck aus Johnson, Adam R.: Partisan Rangers of the Con­federate States Army. Memoirs of General Adam R. Johnson (1904)

 

 

Johnson, Andrew:

US-Präsident; gehörte zur Demokratischen Partei; *8.12. 1808 in Raleigh / NC; sein Vater war Captain der North Carolina Militia und ist früh gestorben; Johnson wuchs deshalb in bitterer Armut auf und mußte bereits als 10jähriges Kind bei einem Schneider ar­beiten. Johnson besuchte nie eine Schule und brachte sich selbst Lesen bei. Mit 18 Jahren zog er nach Greeneville / TN am Fuß der Great Smoky Mountains im äußersten Osten von Tennessee, 10 km von der Grenze von North Carolina entfernt. Er arbeitete in Gree­neville als Schneider und brachte es innerhalb weniger Jahre auf grund großen Fleißes zu Wohlstand. Dort heiratete er am 27.5.1827 die 17 Jahre alte Eliza McCardle ("Standesbeamter" war Mordechai Lincoln, ein Magistrat von Greenville und Verwandter von Abra­ham *Lincoln). Seine Frau brachte ihm das Schreiben bei. Mit 20 Jahren wurde er aufgrund der Stimmen der armen Teile der Ein­wohner von Greeneville in den Stadtrat gewählt. Johnson besaß eine angeborene Rednergabe. Mit 22 Jahren wurde er 1830 Bürger­meister von Greeneville und 1834 in das House of Representatives of Tennessee gewählt. Bei der Wahl von 1837 unterlag er, wurde aber erneut 1839 in das House of Representatives von TN gewählt. 1841 wurde Johnson in den State Senat von TN gewählt. 1843 er­folgte seine Wahl in den US-Congress. Andrew Johnson was seventeenth president of the United States and, during the Civil War, U.S. Senator and military governor of Tennessee.

 

US-Congressmitglied aus Tennessee 1843-57; Demokratische Partei; US-Senator 1857-62; Johnson blieb loyal zur Union auch als Tennessee sich der Sezession anschloß; US-Governor of Tennessee nach der Rückeroberung 1862-65; Vice-President 1865; Johnson besuchte US-Finanzminister Chase am 11.12.1861 auf und gab einen Bericht über die militärischen Ereignisse in Kentucky während des Sommers 1861 deren Zeuge er geworden war (vgl. Chase: Diary, a.a.O., S. 51); hierbei berichtete er, daß die Rückeroberung von Knoxville nach dem Sieg von Camp Wild Cat (Rockcastle Hills) nur an der Angst General Sherman's gescheitert war und vertrat die Ansicht, daß dieser unfähig für das Kommando war.

 

Nach der Besetzung der Tennessee-Hauptstadt Nashville durch US-Truppen wurde Johnson im Februar 1862 von Präsident Lincoln zum Militärgouverneur von Tennessee ernannt. Er setzte den CS-gesinnten Bürgermeister von Nashville ab, lies einen neu zum Rich­ter gewählten Sezessionisten festnehmen und betrieb eine harte anti-sezessionistische Politik (vgl. Foner: Reconstruction, a.a.O., S. 43).

 

Johnson aus dem Südstaat Tennessee, der als einziger südlicher Congress-Abgeordneter nach der Sezession im US-Congress blieb, wurde trotz seiner Zugehörigkeit zur Demokratischen Partei, von Lincoln bei dessen zweiter Kandidatur als Vizepräsidentschaftskan­didat nominiert. Nach dem zunächst nicht erwarteten Wahlsieg Lincoln's 1864 war Johnson Vizepräsident. Zur Präsidentschaft ge­langt nach Lincoln's Ermordung, brach Johnson bald wegen der Frage der Reconstruction und künftigen Behandlung der Südstaaten nach dem Sieg des Nordens, mit der Republikanischen Partei und hatte in der Folge sowohl die 'Black Republicans' als auch die ge­mäßigten Republikaner gegen sich. Johnson stützte sich auf die Minderheit der Demokraten in beiden Häusern des Congresses zu­gunsten einer Wiedervereinigung ohne belastende Bedingungen für die Südstaaten.

 

Zwei Versuche des Republikaner 1867, Johnson durch ein Impeachment abzusetzen, scheiterten an innerfraktionellen Auseinander­setzungen unter den Republikanern. Als Johnson 1868 Secretary of War *Stanton entließ, der den Black Republicans nahestand, kam es zu einem erneuten Impeachment gegen den Präsidenten. Der Vorwurf lautete auf Mißachtung eines Kongreßbeschlusses von 1867, dem "Tenure of Office Act", der ein Verbot an den Präsidenten beinhaltete, Minister ohne Zustimmung des Congresses zu entlassen. Der Congress hatte hierbei das Veto des Präsidenten überstimmt.

 

Die Abstimmung über das Impeachment wurde auf Votum beider Häuser des Parlaments dem Senat übertragen.

 

Während des heiß umkämpften Impeachment-Verfahrens suchte Johnson einen Kompromiß mit den gemäßigten Republikanern. Schließlich stimmten 7 republikanische Senatoren mit den Demokraten gegen das Impeachment. Die Abstimmung ergab 35:19 zu­gunsten der Entlassung des Präsidenten. Damit war die erforderliche Mehrheit von 36 Stimmen nicht erreicht. Johnson blieb bis zum Ende der Amtszeit Präsident und konnte seine ausgleichende Politik gegenüber dem Süden fortsetzen.

 

Unterlagen:

s. The papers include the following: military documents of organizations commanded by Colonel Robert Johnson, First Tennessee Cavalry, 1862-1865; courtmartial and amnesty records, 1864-1869; and general correspondence, 1841-189]. A prin­ted index of correspondents is included and lists virtually every important political personality connected with the early Reconstructi­on era. Microfilm copy of original documents held by the Library of Congress.

 

Photo:

- Davis / Wiley: Photographic History of the Civil War, vol II, a.a.O., S. 128 (Johnson's Hütte und Taylor's Shop in Greeneville / Ten­nessee)

 

Urkunden/Literatur:

- Fisher, Noel C.: War at every Door: Partisan Politics & Guerilla Violence in East Tennessee 1860-1869 (The University of North Carolina Press, 1997); Bibliothek Ref MilAmerik26 (auch zu: Konflikt zwischen William G. *Brownlow und Andrew Johnson und zur politischen Situation in Tennessee, a.a.O., S. 11 ff., 14)

- Graf, Leroy P.:, Ralph Haskins and Paul H. Bergeron (eds.): The Papers of Andrew Johnson. 13 vols. Knoxville: University of Ten­nessee Press, 1967

- Sachs, Susan (The New York Times 2000); Internet Datei

 

 

Johnson, Armory K.:

US-Col; Col 28th Illinois Infantry; Teilnahme am Battle of Shiloh (vgl. Grant: The Opposing Forces at Shiloh, B & L, a.a.O., I, S. 537); im November 1862 bei Grant's Vorstoß nach Mississippi auf Holly Springs war Johnson Brigadekommandeur in Lauman's Di­vision im Right Wing McPherson's. Bei Grant's Vorstoß nach Holly Springs Anfang November 1862 kam es am 8.11.1862 südlich von Lamar zu einem Gefecht zwischen der US Cavalry unter Albert Lindley Lee (7th Illinois Cavalry, 2nd Iowa Cavalry, 7th Kansas Cavalry, 3rd Michigan Cavalry) und der CS Cavalry (7th Tennessee Cavalry, 1st Mississippi Cavalry) unter Col William H. 'Red' Jackson. Hierbei wurde durch eine taktische Falle von US BrigGen Lauman's Division die CS Cavalry geschlagen. Dabei wurde Ar­mory K. Johnson's Brigade zur Unterstützung von Lee's Cavalry frontal entlang der Holly Springs Road vorgezogen wurde. Dann wurde Lee's Cavalry zurückgenommen, und anschließend flankierend nach vorne geworfen wurde. Lee's Reiter sassen sodann von ihren Pferden ab, und gingen in Angriffsformation hinter einem Hügel verdeckt vor. Nach verdecktem Erreichen der Sturmausgangs­stellung springen Lee's Männer über die Hügelkuppe und eröffneten ein vernichtendes Flankierungsfeuer auf die CS-Cavalry, die daraufhin die Flucht ergriff (vgl. zu den Einzelheiten: Bearss, Vicksburg, a.a.O., Vol. 1, S. 40).

 

 

Johnson, Bradley Tyler:

CS-BrigGen; aus Maryland, graduate of Princeton, Studium der Rechte in Harvard; Rechtsanwalt; 1860 Delegierter auf beiden Kon­gressen der Demokratischen Partei; bei Kriegsausbruch Major CSA; er stellte er auf eigene Kosten eine Miliz-Company auf unter ak­tiver Mitwirkung seiner Ehefrau Jane Claudia Johnson, die Waffen, Munition und Ausrüstungsgegenstände beschaffte (vgl. Chestnut, Diary, a.a.O., S. 71; Davis: Battle of Bull run, a.a.O., S. 21; vgl. Goldsborough: The Maryland Line in the Confederate Army, a.a.O., S. 10). Johnson führte diese Einheit nach Virginia , wo sie am 19.4.1862 als Co. A, 1st Maryland Infantry in Dienst gestellt wurde (vgl. Goldsborough: The Maryland Line in the Confederate Army, a.a.O., S. 10).

 

Im April 1861 Major 1st Maryland Infantry (vgl. Swank: Courier, a.a.O., S. 10; vgl. National Park Soldiers M379 Roll 1). Als Nach­folger von Col. *Elzey am 21.7.1861 Col der 1st Maryland Infantry.

 

Eingesetzt un­ter Jackson während der Valley Campaign; Johnson's 1st Maryland gewann das Gefecht vom 6.6.1862 bei gegen die George D. *Ba­yard's Cavalry Brigade und die dazu gehörigen Bucktail Rifles unter Col. T. L. *Kane bei Harrisonburg, Va (Anm. hierbei ist Turner *Ashby gefallen; vgl. zum Ablauf des Gefechts: Krick, Conquering the Valley, a.a.O., S. 28-29; Swank: Courier, a.a.O., S. 23); wäh­rend Johnson's Raid gegen Pope im August 1862 (Battle of Brawner's Farm und 2nd Manassas) Brigadekomman­deur (1st Brigade, Division William B. Taliaferro, Corps Jackson; vgl. OR 12 [2] 548).

 

Im Battle of South Mountain Kommandeur der Brigade Bradley T. Johnson (21st, 42nd, 48th Regiment Virginia Infantry and 1st Virginia Battalion) (vgl. Priest: Battle of South Mountain, a.a.O., S. 2).

 

Während Early's Washington Raid und im *Chambersburg Raid im Juli 1864 und war Johnson Zweiter im Kommando; auf Befehl Early's brach Johnson (Stellvertreter Major Harry Gilmore) mit seiner 1500 Reiter umfassenden Kavallerie-Brigade auf zu einem Raid gegen Point Lookout Prison im südlichen Maryland, um die dort einsitzenden 12000 konföderierten Kriegsgefangenen zu be­freien. Auf Befehl von Präsident Jefferson Davis, der befürchtete, der Raid sei den US-Truppen bekannt geworden, brach Johnson den Befreiungsversuch ab (vgl. Chambersburg [ed.]: "Southern Revenge", a.a.O., S. 95).

 

Kurz nach der Rückkehr erhielt McCausland von General Early (der seinen Raid nach Washington ebenfalls beendet hatte), den Be­fehl als Vergeltung für von US-MajGen Hunter verursachte Zerstörungen von Privateigentum in West Virginia, in Chambersburg eine Zahlungen von 500000 $ zur Unterstützung der geschädigten Eigentümer in West Virginia zu erzwingen und - falls diese nicht er­bracht werde - Chambersburg niederzubrennen. Zwei Brigaden aus Early's Kommando unter dem Befehl von Gen McCausland un­ternahmen den Raid (McCausland's Cavalry Brigade u. Johnson's Cavalry Brigade). Das Verhalten der Truppen wurde von BrigGen Johnson hart kritisiert, der in seinem Official Report schrieb "... every crime in the catalogue in infamy has been committed, exept murder and rape."

 

Photo:

- Chambersburg [ed.]: "Southern Revenge", a.a.O., S. 96

- Tanner: Stonewall in the Valley, a.a.O., S. 236

 

Urkunden/Literatur:

- Johnson, Bradley T.: Papers (Duke University, Manuscript Department, Durham, North Carolina)

- OR 12 (2), 664-668: Report of Col. Bradley T. Johnson, commanding 2nd Brigade, of Operations August 27 - September 2, 1862

 

 

Johnson, Bushrod R.:

CS-BrigGen; stammte aus Ohio (vgl. Davis / Wiley: Photographic History, Vol. 1: Fort Sumter to Gettysburg, a.a.O., S. 299); West Point 1840 (23/42) (vgl. Boatner, a.a.O., S. 437); Johnson war zunächst Offizier des US-Army; er trat rechtzeitig zurück, bevor er wegen Bestechlichkeit gefeuert werden konnte (vgl. Daniel: Shiloh, a.a.O., S. 169); ab 1847 Lehrer am Western Military Institute in Kentucky; nach dem Zusammenschluß des Instituts mit der University von Tennessee in Nashville wurde Johnson Superintendent des Instituts und Professor für Civil Engineering. Stabschef in Fort Donelson (Wallace, Lew: The Capture of Fort Donelson, in: Batt­les and Leaders Vol. I S. 404)

 

Während der Shiloh Campaign war Johnson Brigadekommandeur 1st Brigade Johnson in 2nd Division MajGen Benjamin F. Chea­tham I. Army Corps MajGen Leonidas Polk (vgl. Daniel: Shiloh, a.a.O., S. 321). Johnson's Brigade bestand aus folgenden Einheiten:

- Blythe's Mississippi Regiment

- 2nd Tennessee Infantry

- 15th Tennessee Infantry

- Blythe's Mississippi Regiment Col Marcus J. *Wright

- Polk's Tennessee Battery

 

Johnson's Brigade traf am 6.4.1862 im Battle of Shiloh gegen 8:30 bei Rea Field ein; zunächst eingesetzt gegen Barrett's Battery (Battery B 1st Illinois Light Artillery), dann wurden auf Befehl des AK Braxton Bragg's zwei Regimenter der Brigade, Blythe's Missi­ssippi Regiment und die Blythe's Mississippi Regiment gegen Waterhouse's Battery (Battery E 1st Illinois Light Artillery) nörd­lich von Rea Field eingesetzt (vgl. Daniel: Shiloh, a.a.O., S. 169). Johnson wurde verwundet (vgl. Grant: The Opposing Forces at Shiloh, B & L, a.a.O., I, S. 539), die Brigadeführung wurde von Col Preston Smith übernommen (vgl. Daniel: Shiloh, a.a.O., S. 183). Die Brigade verlor während der fortgesetzten Angriffe bei Jones Field bis 2:30 ca. 62% ihrer Gesamtstärke (vgl. Daniel: Shiloh, a.a.O., S. 191).

 

Photo:

- Confederate Veteran Vol. 14 (1906), Nr. 1 Vorblatt

- Davis / Wiley: Photographic History, Vol. 1: Fort Sumter to Gettysburg, a.a.O., S. 299

 

 

Johnson, Charles F.:

US (?)-+++ (vgl. Nosworthy: Bloody Crucible, a.a.O., S. 215)

 

Urkunden/Literatur:

- Johnson, Charles F.: The Long Roll, Being a Journal of the Civil War (East Aurora / New York, 1911)

 

 

Johnson,Charles:

US-Pvt; Co. E, 13th Regiment Iowa Infantry (vgl. National Park Soldiers M541 Roll 14).

 

 

Johnson,Charles:

US-Pvt; Co. C, 15th Regiment Iowa Infantry (vgl. National Park Soldiers M541 Roll 14).

 

 

Johnson,Charles:

US-Pvt; Co. D, 48th Regiment Iowa Infantry (100 days, 1864) (vgl. National Park Soldiers M541 Roll 14).

 

 

Johnson,Charles A.:

US-Pvt; Co. D, 13th Regiment Iowa Infantry (vgl. National Park Soldiers M541 Roll 14).

 

Johnson,Charles J.:

US-Pvt; Co. E, 11th Regiment Iowa Infantry (vgl. National Park Soldiers M541 Roll 14).

 

 

Johnson,Charles M.:

US-Pvt; Co. F, 22nd Regiment Iowa Infantry (vgl. National Park Soldiers M541 Roll 14).

 

 

Johnson, Charles N.:

US-Pvt; Co C 15th Iowa Infantry

 

Urkunden/Literatur:

- Johnson, Charles N.: Papers, 1862-68, Private in the 15th Iowa Volunteer Regiment, Company C. Papers include eight letters (1862, n.d.) from St. Louis, Missouri, and Corinth, Tennessee, to his mother; his discharge papers (April 20, 1865); his marriage license (1868); and photographs of himself and his family. (Virginia Tech, Univ. Libraries, Special Collections: Civil War guide. Manuscript Sources for Civil War Research in the Special Collections Department of the Virginia Tech Libraries Ms 89-032).

 

 

Johnson,Charles O.:

US-Pvt; Co. D, 25th Regiment Iowa Infantry (vgl. National Park Soldiers M541 Roll 14).

 

 

Johnson, Edward "Alleghany":

CS-MajGen; 1816-73; aus Kentucky; West Point 1838 (32/45); US-Berufsoffizier; als US-Captain freiwillig ausgeschieden am 10.6.1861; anschließend CS-Col 12th Virginia Infantry (vgl. Boatner, a.a.O., S. 438; dagegen nach Tanner: Stonewall in the Valley, a.a.O., S. 168, 183 war Johnson zunächst Col 12th Georgia Infantry). Im Spätjahr 1861 kommandierte Johnson eine Brigade, die un­ter Gen *Loring in den Alleghany Mountains bei Monterey eingesetzt war (vgl. Henderson: Stonewall Jackson, a.a.O., S. 140; Tan­ner: Stonewall in the Valley, a.a.O., S. 59). BrigGen 13.12.1861; Brigadekommandeur, im Frühjahr 1862 eingesetzt gegen Frémont in den Alleghany Mountains der Army of the Northwest. Im April 1862 während der Valley Campaign wurde Staunton durch US-Trup­pen von Norden und gleichzeitig aus dem Westen bedroht. BrigGen Robert H. *Milroy's Brigade bildete die Vorhut von Frémont's Army beim Vorstoß gegen Staunton, Va. im April 1862, das gleichzeitig von Norden durch das 5th Army Corps Banks' bedroht wur­de. Banks Truppen hatten am 21.4.1862 das 25 Meilen nördlich von Staunton gelegenen *Harrisonburg besetzt. Staunton wurde nach Westen hin durch die Reste der früheren Loring‘s Army of the Northwest verteidigt, die unter dem Befehl von BrigGen Edward „Al­legheny“ *Johnson standen (vgl. Tanner: Stonewall in the Valley, a.a.O., S. 168).

 

Verwundet im Gefecht von McDowell, Va. am 8.5.1862; Schlachten von Winchester und Martinsburg; MajGen 28.2.1863; Divisions­kommandeur von Jackson's ehemaliger Division in Gettysburg; Schlachten von Payne's Farm und Wilderness; kriegsgefangen in Spotsylvania; kurz darauf aufgrund Gefangenenaustausch freigeworden, Divisionskommandeur unter D. S. Lee während Hood's In­vasion in Tennessee; erneut kriegsgefangen bei Nashville: In der Nachkriegszeit Farmer.

 

MajGen Edward Johnson’s Division gehörte im Sommer 1963 zum II. Army Corps Ewell in Lee’s Army of Northern Virginia. Die Di­vision bestand aus folgenden Einheiten (vgl. Pfanz: Gettysburg, a.a.O., S. 460):

 

- Steuart’s Brigade BrigGen George H. Steuart

- 1st Maryland Battalion Infantry LtCol J. R. Herbert; Major W.

W. *Goldsborough; Captain J. P. Crane

- 1st North Carolina Infantry LtCol A. H. Brown

- 3rd North Carolina Infantry Major W. W. Parsley

- 10th Virginia Infantry Col E. T. H. *Warren

- 23rd Virginia Infantry LtCol Simon T. *Walton

- 37th Virginia Infantry Major H. C. *Wood

 

- Nicholl’s Brigade Col J. M. Williams

- 1st Louisiana Infantry Captain E. D. *Willett

- 2nd Louisiana Infantry LtCol R. E. *Burke

- 10th Louisiana Infantry Major T. L. *Powell

- 14th Louisiana Infantry LtCol David *Zable

- 15th Louisiana Infantry Major Andrew *Brady

 

- Stonewall Brigade BrigGen James A. Walker

 

- Jones Brigade BrigGen John M. Jones

 

Johnson’s Division stand am 28.6.1863 westlich Carlisle / Pa. nördlich von Chambersburg (vgl. Martin: Gettysburg, a.a.O., S. 21).

 

Photo:

- Tanner: Stonewall in the Valley, a.a.O., S. 236

 

 

Johnson, F. M.:

CS-Captain; Regimentskommandeur 19th Georgia Infantry (vgl. OR 12.2. S. 700); im Spätsommer 1862 und im Battle of Cedar Mountain am 9.8.1862 gehörte die 19th Georgia Infantry zu BrigGen James J. *Archer's Brigade in A. P. Hill's Light Division (vgl. Krick, Cedar Mountain, a.a.O., S. 362).

 

 

Johnson, George W.:

CS-Politiker aus Kentucky, Scott County; Johnson wurde durch das Gegenparlament Kentuckys in Russelville am 29.-30.10.1861 zum pro-sezessionistischen Governor von Kentucky gewählt. Delegierte aus 32 Counties, die meisten südlich der CS-Linien, waren versammelt. Da die Mehrheitsverhältnisse in Kentucky aufgrund der Wahlen vom Sommer 1861 mit einem eindeutigen Wahlsieg der Unionisten geendet hatten und dem pro-sezessionistischen Governor Beriah *Magoffin dadurch die Hände gebunden waren, unter­nahm ein Teil der Counties den Versuch, den Staat Kentucky durch Aufstellung einer Gegenregierung zu spalten. Johnson war aus Scott County geflohen, nachdem ihm die Verhaftung durch die US-Behörden drohte. Johnson war kein radikaler Sezessionist, son­dern ein Anhänger des Jeffersonismus. Er hoffte, daß ein Beitritt Kentucky zur CSA den Krieg durch eine Kräftegleichgewicht been­den werde (vgl. Harrison: Civil War in Kentucky, a.a.O., S. 120-21).

 

Teilnahme am Battle of Shiloh am 6.4.1862; Johnson gehörte nicht zur CS-Army, befand sich als ++++ auf dem Schlachtfeld. Als sein Pferd bei der Überquerung von Crescent Field getötet wurde, schloß sich Johnson der 4th Kentucky Infantry als Private an (vgl. Daniel: Shiloh, a.a.O., S. 189). Johnson wurde schwer verwundet und starb am 9.4.1962 (vgl. Daniel: Shiloh, a.a.O., S. 277).

 

 

Johnson, Gilbert D.:

US-Captain; 12th Michigan Infantry (vgl. Daniel: Shiloh, a.a.O., S. 141). Im März 1862 und beim Battle of Shiloh gehörte die 12th Michigan Infantry zur 1st Brigade Col Everett *Peabody 6th Division BrigGen Benjamin M. *Prentiss in Grant’s Army of the Ten­nessee (vgl. Daniel: Shiloh, a.a.O., S. 141, 320; Grant: The Opposing Forces at Shiloh, B & L, a.a.O., I, S. 538).

 

 

Johnson, Herschel V.:

CS-Politiker; aus Georgia; 1857 Governor +++?+++ von Georgia (vgl. Nevins: Emergence of Lincoln, vol. I, a.a.O., S. 196). In der US-Präsidentschaftswahl 1860 Kandidat für das Vizepräsidentenamt an der Seite von Stephen A. *Douglas (vgl. Randall, Civil War and Reconstruction, a.a.O., S. 176; Davis: A Government of our Own, a.a.O., S. 8); bei der Abstimmung des Georgia Parlaments in Milledgeville über die Frage der Sezession Georgias und der Einberufung einer Convention zur Abstimmung über die Sezession für den 19.1.1861 stellte sich Johnson zusammen mit Alexander H. *Stephens und weiteren 87 Abgeordneten gegen die Sezession (vgl. Guernsey / Alden: (ed.): Harper's Pictorial History of the Civil War, a.a.O., S. 39), da seiner Ansicht nach die Wahl Lincolns keinen ausreichenden Grund für eine Sezession darstellte (vgl. Randall, a.a.O., S. 187; Johnson, Herschel V.: Autobiography 1856-1867, American History Rev. XXX, S. 323). Johnson befürchtete von Anfang an "defeat and disaster" und glaubte, daß "slavery would fall with the Confederacy" und hielt sich während des Krieges von allen öffentlichen Angelegenheiten fern (vgl. Randall, a.a.O., S. 698; Flippin: Johnson, a.a.O., S. 263). Nach der Niederlage Lee's in Appomattox bereitete Johnson eine Massenversammlung im Augusta County, Georgia vor, um die Wiedervereinigung zu erleichtern; im Spätjahr 1865 wurde Johnson als Abgeordneter in seinem Wahlbe­zirk in das US-Repräsentantenhaus gewählt. Er begründete seine Kandidatur damit, daß er von Anfang gegen die Sezession Georgias aufgetreten war und seine Wahl in den US-Congress eine Chance darstellte, die Konservativen im Norden günstig zu stimmen (vgl. Randall, a.a.O., S. 698).

 

Urkunden/Literatur:

- Johnson, Herschel V.: (Flippin, Percy S. contributor): "From the Autobiography of Herschel V. Johnson 1856-1867, American Histor­y Revue 1925, S. 311-336

- Flippin, Percy S.: Herschel V. Johnson of Georgia, State Rights Unionist (1931)

 

 

Johnson, Hiram:

US-Corporal, Co. E, 28th Regiment Massachusetts Infantry (vgl. National Park Soldiers M544 Roll 21); in der Vorkriegszeit war er Boatman; drafted im Alter von 36 Jahren am 10.8.1863 in Co. E, 28th Regiment Massachusetts Infantry; † 28.5.1864 Armory Square Hospital Washington an den Folgen einer Ver­wundung; beerd. Arlington National Cemetery, Arlington/VA (vgl. www.findagrave. com).

 

 

Johnson, Hiram M.:

US-Pvt; Co. I, 55 th Regiment Ohio Infantry (vgl. National Park Soldiers M552 Roll 55); † 15.5.1864 gef. Battle of Resaca/GA (vgl. Osborn: Trials and Triumphs. The Record of the Fifty-Fifth Ohio Volunteer Infantry, a.a.O., S. 92); beerd. Chattanooga National Ce­metery, Chattanooga, Hamilton County/Tennessee (vgl. www.findagrave.com).

 

Photo:

Pvt Hiram M. Johnson (vgl. Osborn: Trials and Triumphs. The Record of the Fifty-Fifth Ohio Volunteer Infantry, a.a.O., S. 92)

 

 

Johnson, John M.:

Senator für Kentucky aus Paducah: Johnson protestierte bei Lincoln schriftlich gegen die Besetzung von Cairo durch US-Truppen (vgl. Burlingame/Ettlinger: Inside Lincoln's White House. The Complete Civil War Diary of John Hay, a.a.O., S. 19, 279 Anm. 70).

 

 

Johnson, John R.:

s. auch Nathaniel *Terry

 

CS-Captain; Batteriechef der Bedford (Virginia) Artillery; Battle of Cedar Mountain am 9.8.1862 (vgl. Krick: Cedar Mountain, a.a.O., S. 53).

 

Urkunden/Literatur:

- Koleszar, Marilyn B.: Ashland, Bedford, and Taylor Virginia Light Artillery (H. E. Howard, 1994); 111 pp, Detailed Rosters, Pho­tos, Maps, Biblio

 

 

Johnson, Reverdy:

Politiker. US-Senator. Der Vorsitzende Richter am US-Supreme Court, Roger B. Taney, war seit den Anfängen seiner Karriere als junger Rechtsanwalt eng befreundet mit Reverdy Johnson. Senator Johnson war es, der die Widerstände im US-Senat bei der No­minierung von Taney zum Chief Justice überwinden half. Deshalb setzten im Dred Scott Case die Vertreter der Sklavenhalter alles dar­an, daß Johnson ihre Vertretung im Prozeß vor dem US-Supreme Court übernahm (vgl. Nevins, a.a.O., S. 105; Steiner, B. C.: Rever­dy Johnson, S. 10, 11, 31). Er vertrat die Auffassung, die Sklaverei sei eine Wohltätigkeitseinrichtung zum Schutz der Neger (vgl. Nevins, a.a.O., S. 108).

 

 

Johnson, Richard W.:

US-MajGen USV und BrigGen USA; 1855 Lieutenant in Albert Sidney Johnston's Second Cavalry Regiment (Hughes: William J. Hardee: Old Reliable, a.a.O., S. 52)

 

Urkunden/Literatur:

- Hughes: William J. Hardee: Old Reliable, a.a.O., S. 52

- **Johnson, Richard W.: A Soldier's Reminiscenses in Peace and War (Philadelphia: Lippincott & Co., 1886)

- **Johnson, R. W.: „War Memories, by Brigadier-General R. W. Johnson. Brevet Major-General U. S. Army“, in: Glimpses of the Nation's Struggle. A Series of Papers Minnesota Commandery of the Military Legion of the United States (St. Paul, Minnesota, 1887), pp. 7-19

 

 

Johnson, Robert:

CS-Politiker aus Arkansas; Johnson traf am 5.1.1861 zur Vorbereitung des CS-Gründungskongresses vom Februar 1861 und zur Vor­bereitung der Entscheidung über die Sezession mit Jefferson *Davis, Albert G. *Brown u.a. anderen zusammen (vgl. Davis: A Govern­ment of Our Own, a.a.O., S. 13).

 

 

Johnson, Robert A.:

CS-LtCol; aus Louisville / Kentucky; LtCol 2nd Kentucky Infantry (vgl. Davis: Orphan Brigade, a.a.O., S. 16). Als Col Thomas H. *Hunt im Frühsommer 1862 die 1st Kentucky Brigade führte, war Johnson Regimentskommandeur der 2nd Kentucky Infantry (vgl. Davis, Jackman Diary, a.a.O., S. 41). Jackman schildert Johnson: "..is a clever brave man, but utterly ignorant of military tactics", worunter Jackman die militärischen Kommando-Befehle meint (vgl. Davis, a.a.O., S. 41).

 

Urkunden/Literatur:

- National Archives Washington: Compiled Service Record, of Robert A. Johnson, RG 109

 

 

Johnson, Sid S.:

CS-Captain, 3rd Texas Cavalry; Johnson served under Nathan Bedford Forrest in Tennessee.

 

Urkunden/Literatur:

- Johnson, Sid S. (Capt 3rd Texas Cav): Texans who wore the Grey (1st Edition, Published in Tyler Texas in 1907); Only one volume of this was ever published, although author planned to do a second volume; 407 pp, Photos, Index

 

 

Johnson, William A.:

CS-Lt; Co. F, 2nd Regiment South Carolina Infantry; zunächst Pvt im Regiment (vgl. National Park Soldiers M381 Roll 17); später LT (vgl. Sears: Landscape Turned Red, a.a.O., S. 92; vgl. Priest: Battle of South Mountain, a.a.O., S. 2).

 

Teilnahme an Lee's Maryland Campaign 1862 und Battle of Antietam (vgl. Sears: Landscape Turned Red, a.a.O., S. 85). Johnson beschreibt den Auszug der CS-Truppen aus *Frede­rick City am 10.9.1862 (vgl. Johnson: Barbara Frietchie, a.a.O., S. 19-20).

 

Urkunden/Literatur:

- Johnson, William A.: "Barbara Frietchie." The National Tribune Scrap Book, Nr. 1 (Washington DC: National Tribune, c. 1909).

 

 

Johnston, Albert Sidney:

CS-LtGen; 2.2.1803 - † 6.4.1862 gef. im Battle of Shiloh

 

nach Längin (S. 89) ist GenLt Albert Sidney Johnston der ranghöchste CS-Offizier der im Bürgerkrieg fällt. Aus Kentucky gebür­tig, West Point Absolvent, hatte der Berufsoffizier sowohl für Texas als auch für die USA gegen Mexiko gekämpft. Johnston war 1836 von Kentucky nach Texas gezogen und betrachtete sich selbst als Texaner (Josephy: The Civil War in the West, a.a.O., S. 49).

 

Unter der Präsidentschaft Sam Houston's war Johnson Secretary of War; bei Ausbruch des Bürgerkrieges war er Befehlshaber des Pa­zifischen Bereichs in Kalifornien mit Hauptquartier in Fort Alcatraz. Johnston lehnte nach der Sezession einen hohen Posten in der Unionsarmee ab und schlug sich über den alten Postkutschenweg über Tucson Richtung Mesilla und Fort Craig am Rio Grande durch (Karte bei Josephy: The Civil War in the West, a.a.O., S. 32/32) zur Konföderation durch. Bei Fort Craig übernahm er im Juli 1861 vorübergehend von LtCol Baylor, nach dessen siegreichem Vorgehen gegen die Besatzung von Fort Craig unter US-Major *Lynde (Josephy: The Civil War in the West, a.a.O., S. 45-49) das Kommando über Baylor's Volunteers (Josephy: The Civil War in the West, a.a.O., S. 49). Im November 1861 übernachtete Col Johnston auf der Farm von R. H. Williams am Frio River, Texas (vgl. Williams, E. W. (ed.): With the Border Ruffians. Memories of the Far West, 1852-1868 by R. H. Williams (New York: E. P. Dutton and Co., 1907); Bibliothek Ref Internet-Datei, MilAmerik125, S. 91).

 

Für seinen Bewunderer; den CS-Präsidenten Jefferson Davis war Johnston »der größte Soldat und fähigste Mann« bei der Konföde­ration wie bei der Union (McPherson, a.a.O., S. 384). 1862 war Johnston Oberbefehlshaber der CS-Streitkräfte des Militärbezirks West (ein Gebiet von der Größe Westeuropa, von den Appalachen bis zu den Ozarks).

 

Seine Mängel wurden anfangs nicht gesehen: sein überaus 'gentle' Naturell, seine Unfähigkeit mehr als ein Gebiet intellektuell gleichzeitig zu erfassen, die Leichtigkeit mit der er sich von seinen Untergebenen überzeugen ließ (vgl. Daniel: Shiloh, a.a.O., S. 326 Anm. 8). Thomas Connelly, James Lee McDonough, and Benjamin Cooling schlossen hieraus, daß Johnston seine öffentliche Hoch­schätzung nicht verdiente. Demgegenüber meinen Charles Roland und Steven Woodworth, daß Johnston den öffentlichen Respekt und eine gute militärische Reputation besaß (vgl. Daniel, a.a.O., Anm. 8).

 

Photo:

- Davis / Wiley: Photographic History, Vol. 1: Fort Sumter to Gettysburg, a.a.O., S. 300

 

Urkunden/Literatur:

- Johnston, Albert Sidney: Papers (Filson Club, Louisville, Kentucky

- Johnston, Albert Sidney: Papers, Barret Collection, Tulane University New Orleans

- Johnston, Albert Sidney: Order Book. Albert Sidney Johnston Papers, Barret Collection, Tulane University New Orleans

- Johnston, Albert Sidney: Johnston Papers (Headquarters Book, 1861-62), Louisiana Historical Association Collection, Howard-Til­ton Library, Tulane University

- Johnston, William Preston: The Life of General Albert Sidney Johnston: Embracing his Services in the Armies of the United States, The Republic of Texas, and the Confederate States (State House Press); 755 pp; Index; Maps; new Introduction by Charles Roland; Reprint of 1878 Original

- **Lash, Jeffrey N.: Destroyer of the Iron Horse: General Joseph E. Johnston and Confederate Rail Transport, 1861-1865 (Kent State University Press, 1991)

 

 

Johnston, Andrew B.:

US-Lieutenant, 1863 Batteriechef von Crenchaw's Virginia Artillery. Als am Morgen des 1.7.1863 von McPherson's Ridge die US-Battery von Captain John Calef (Battery A, 2nd U.S. Artillery) das Feu­er auf die von Herr Ridge in Richtung auf McPherson's Ridge vorgehende Brigade Archer und die nördlich des Cashtown Pike in Skirmish Line vorfühlende Brigade Davis eröffneten, ordnete der Chef des CS-Artillery Battalions William Pegram (4 Batteries) sei­nerseits die Feuereröffnung durch die beiden nearest batteries, Cap­tain Edward Marye's Fredericksburg Artillery und Lieutenant An­drew Johnston's Crenshaw Artillery, an (vfl. Newton: McPherson's Ridge, a.a.O., S. 30).

 

Im Rahmen von Pegram's Artillery Battalion eingesetzt am 3.7.1863 bei Gettysburg während Pickett's Charge with two Napoleons (vgl. Hessler/Motts: Pickett's Charge, a.a.O., S. 279)

 

 

Johnston, Andrew:

US-Pvt

 

Urkunden/Literatur:

- Andrew Johnston. Letter, February 1, 1863; 1 item. Letter written by Johnston from Helena (Phillips County) to an unidentified "Dear Sir." Andrew Johnston was a Union soldier from an unknown regiment who arrived at Helena from Columbus, Kentucky, on January 14, 1863. He was immediately assigned to accompany troops under Brigadier General Willis Gorman on an expedition up the White River to St. Charles (Arkansas County) and DuVall's Bluff (Prairie County). In his letter, Johnston describes the expediti­on, along with his earlier impressions of Memphis, Tennessee, where he stopped for a few hours prior to arriving in Arkansas (Univ. of Arkansas, Fayetteville: Manuscript Resources for the Civil War, Compiled by Kim Allen Scott, 1990).

 

 

Johnston, Elliot:

CS-Captain;: 1863 im Corps-Stab von Gen Ewell; Elliot benachrichtigte Gen Early in York/Pa. am Abend des 29.6.1863 von Lee's Befehl, sich aus York zurückzuziehen und das Corps auf der Westseite der South Mountain zu sammeln, nachdem Lee vom Vor­marsch Gen. Meade's nach Norden Richtung Gettysburg erfahren hatte (vgl. Martin: Gettysburg, a.a.O., S. 21).

 

 

Johnston, George B.:

CS-+++; Infantry Brigade BrigGen Lawrence O’Bryan *Branch; Johnston gehörte 1862 zu Branch's Brigade während Stonewall Jackson's Marsch zum Shenandoah Valley (vgl. Tanner: Stonewall in the Valley, a.a.O., S. 575).

 

Urkunden/Literatur:

- Johnston, George B.: Diary. Unpublished 1862 diary (Johnston's Papers, North Carolina Department of Archives and History, Ra­leigh, North Carolina)

 

 

Johnston, Isaac N.:

US-Captain; Co. H, 6th Regiment Kentucky Infantry (vgl. National Park Soldiers M386 Roll 14).

 

Urkunden/Literatur:

- Johnston, Isaac N. (6th Kentucky Vols): Four Months in Libby and the Campaign against Atlanta (Heritage Books); 194 pp; Reprint of 1864 original; new Index. Nevins says "An excellent early account of a tunnel escape from Libby."

 

 

Johnston, James Steptoe, Jr.:

CS-Pvt; Co. I, 11th Regiment Mississippi Infantry (vgl. National Park Soldiers M232 Roll 21); 1892 während des Battle of Antietam war Johnston als Orderly von McIver Law eingesetzt (vgl. Priest: Antietam,m a.a.O., S. 3).

 

Urkunden/Urkunden/Literatur:

- Johnston, James Steptoe Jr.: Letter vom 22.9.1862, Mercer Green Johnston Collection, Manuscript Division, Library of Congress

 

 

Johnston, J. Stoddard:

CS-Col; a prominent Kentuckian and later editor of the 'Kentucky Yeoman'; Johnston am 7.8.1862 slipped through the Federal lines and made his way to Braxton Bragg's headquarter in Chattanooga, and urged Bragg to move into Kentucky (Connelly: Army of the Heartland, a.a.O., S. 221).

 

Urkunden/Urkunden/Literatur:

- Col. J. Stoddard Johnston, Confederate Military History, a library of Confederate States Military History: Volume 9.1, Kentucky

- Johnston, J. Stoddard; in Confederate Military History, Vol. 11, S. 531-34

- Johnston, J. Stoddard: „Bragg's Campaign in Kentucky, by a Staff Officer, January 1863“ (MS in J. Stoddard Johnston Military Pa­pers, Filson Club, Louisville, KY)

- Johnston, J. Stoddard: Diary (MS in J. Stoddard Johnston Papers, Filson Club, Louisville, KY)

 

 

Johnston, Joseph Eggleston (Spitzname „Joe“):

(1807-1891), General der Südstaaten; stammte aus Prince Edward County / VA; West Point Absolvent 1829; Vorkriegseinsätze: Black Hawk War, Seminole War; Mexikanischer Krieg; Johnston trat bei Ausbruch des Krieges aus der US-Army aus und schloß sich der Konföderation an als BrigGen der Virginia Volunteers. Johnston löste am 15.5.1861 Stonewall Jackson als KomGen in Harpers Ferry ab (in der Kampagne zur Blockade der Chesapeake Bay (May-Juni 1861); befehligte im Juli 1861 die Shenandoah Army der Konföderierten (11000) und hatte wesentlichen Anteil bei ihrem ersten Sieg bei Bull Run; 1862 befehligt Johnston die Konföderier­ten vor Richmond gegen *McClellan während der Halbinsel Campaign, wobei er schwer verwundet wurde; erst im Spätjahr 1862 ge­sundheitlich wiederhergestellt.

 

Seit 24.11.1862 Kommandeur in den Departments of Mississippi (Pemberton) und Tennessee (Bragg und E. Kirby Smith) mit Haupt­quartier in Chattanooga (vgl. Bearss, Vicksburg Campaign, a.a.O., O 143). Johnston wandte sich gegen Präsident Jefferson Davis' Absicht, Truppen aus Bragg's Army of Tennessee zur Verstärkung von Pemberton's Army of Mississippi zu verlegen. Davis war der Ansicht daß die US-Truppen von Rosecrans' Army of the Cumberland keinen Angriff gegen Bragg bei Nashville beabsichtigen wür­den, während Grant eine Campaign gegen Vicksburg beabsichtige. Deshalb wollte Davis die Truppen Pemberton's verstärken, wäh­rend Johnston eine Verstärkung Pemberton's durch Truppen aus LtGen Holmes Arkansas-Truppen anstrebte. Durch eine Zusammen­fassung der Armeen auf beiden Seiten des Mississippi mit Schwerpunktbildung in Mississippi sollte nach Ansicht Johnston's Operati­onsfreiheit schaffen und einen Gegenangriff gegen Grant's dann unterlegene Truppen ermöglichen. (vgl. Bearss, Vicksburg Cam­paign, a.a.O., I 144-145; Johnston, Narrative, a.a.O., S. 148-151).

 

Johnston wurde er nach der Niederlage Bragg's bei Chattanooga und Missionary Ridge im Dezember 1863 dessen Nachfolger an der Spitze der Army of Tennessee in Dalton / GA. 1864 befehligte er die Army of Tennessee gegen Sherman’s Angriff auf Atlanta, wurde wegen Erfolglosigkeit und der Absicht Atlanta aufzugeben am 17.7.1864 von Hood abgelöst (vgl. Evans, Sherman’s Horsemen, S. 84 ff.); ab Februar 1865 war er wieder Befehlshaber über die Truppen von Tennessee (Photo eines Gemäldes bei McPherson, a.a.O., nach S. 508; Photo bei Längin, a.a.O., S. 40).

 

Johnston wurde nach dem Krieg eng befreundet mit Sherman. An dessen Beerdigung 1891 trug Johnston die Ordenstafel. Er stand hierbei barhäuptig in eiskaltem Regen, wobei er sich eine Lungenentzündung zuzog, an der er einen Monat später starb (Segrist, Resaca, a.a.O., S. 2).

 

Kritik an Johnston:

Dowdey in "The Seven Days" meint: "Though the dandyfied little General was a student of warfare, he was a lazy, hazy thinker on the detail of battle preparation" (vgl. Dowdey, a.a.O., S. 3). Dowdey folgt Freeman's Schule, die er erweitert. Seine Ansichten sind teilweise zweifelhaft, obwohl er meist gut recherchierte Fundstellen in seinen Fußnoten zitiert. Es sind aber, besonders bezüglich sei­ner Hauptthese und Beschuldigungen gegenüber Johnston, Zweifel angebracht, da er sich insoweit meist auf bloßen Annahmen und weniger auf Fakten stützt. Das führt zu einer Überhöhung Robert E. Lee's zu Lasten von Johnston. Seine Hauptthese kann nach New­ton (a.a.O., S. x) wie folgt zusammengefaßt werden. Johnston's Führung war so ungenügend, daß nur infolge der übervorsichtigen Vorgehensweise McClellan's, der macchiavellistische Handlungsweise Lee's im Hintergrund und Johnston's Ausfall infolge seiner Verwundung, ein Desaster und der Verlust von Richmond vermieden werden konnte (vgl. Newton, Steven H.: Joseph E. Johnston and the Defense of Richmond (University of Kansas Press, 1998); Bibliothek Ref MilAmerik80/1, S. x). Dagegen hält Krick das Werk von Dowdey über 'The Seven Days' für eine meisterhafte Studie und die einzige heutige (1993) detaillierte Monographie über die da­maligen Ereignisse, mithin das Standardwerk über die Campaign (vgl. Krick, Robert: Vorwort zu: Dowdey, Clifford: The Seven Days. The Emergence of Lee [Little, Brown: Boston 1964, Neuauflage 1993]; Bibliothek Ref MilAmerik137a, S. vii, x).

 

Verhältnis Johnston's zu Jefferson Davis und der Regierung der CSA:

Johnston's und Davis' Verhältnis war gespannt. Davis verachtete Johnston, während Johnston Davis verachtet. Johnston warf Davis 1862 vor, dieser habe ihn in seinem Rang herabgesetzt. Auch bezweifelt Johnston die militärischen Fähigkeiten von Davis, den er für den Verlust von Vicksburg verantwortlich macht (vgl. Castel: Decision in the West, a.a.O., S. 29).

 

Archer Jones weist demgegenüber daraufhin (vgl. Jones: Confederate Strategy from Shiloh to Vicksburg, a.a.O.-, S. xviii), daß das Verhältnis von Davis und Johnston und umgekehrt anfangs ungetrübt war. While they certainly were not friends, they appeared to be loyally and cordially working together, with Davis needing and relying on Johnston's ability and given him wide direction, while the secretive Johnston was expounding his views and plans as well as captiously criticizing the nature of his command, (which he saw as „unworkable“ [vgl. Jones, a.a.O., S. xvii]).

 

Urkunden/Literatur:

- **James, Alfred P.: "General Joseph Eggleston Johnston, Storm Center of the Confederate Army", Mississippi Valley Historical Re­view 14 (1927), S. 342-63

- **Govan, Gilbert E. und James E. Livingood: „A Different Valor: The Story of General Joseph E. Johnston C.S.A.,“ (Indianapolis and New York: Bobbs-Merrill, 1956)

- Johnston, Joseph E.: Narrative of Military Operations Directed during the late War between the States (New York, 1872; Reprint Bloomington: Indiana University Press, 1959)

- Johnston, Joseph E.: Papers. Huntington Library, Univ. of Arkansas, Fayetteville: Manuscript Resources for the Civil War

- Lash, Jeffrey N.: Destroyer of the Iron Horse: General Joseph E. Johnston and Confederate Rail Transport, 1861-1865 (Kent / Ohio: Kent State University Press, 1991)

- **McMurry, Richard M.: "'The Enemy in Richmond': Joseph E. Johnston and the Confederate Government"; in Civil War History 27 (1981), S. 5-28

- Newton, Steven H.: Joseph E. Johnston and the Defense of Richmond (University of Kansas Press, 1998)

- Symonds, Craig L.: Joseph E. Johnston. A Civil War Biography (W. W. Norton & Co.: New York 1992, Paperback-Ausgabe 1994)

 

 

Johnston, Samuel Richards:

CS-LtCol; aus Virginia; als Captain war Johnston unter Robert E. Lee der verantwortlicher Ingenieur-Offizier beim Ausbau der Artil­leriestellungen vor Fredericksburg im Dezember 1862 (vgl. Alexander: Fighting for the Confederacy, a.a.O., S. 167, 578 Anm. 4).

 

Am frühen Morgen des 2.7.1863 in der Morgendämmerung wurde Captain Samuel R. Johnston, ein Engineer aus dem Stab von Gen Lee, von Gen Lee beauftragt, „to reconnoiter along the enemy's left and return as soon as possible“ (hier machte sich das Fehlen von Jeb Stuart's Cavalry bemerkbar; s. Auch weitere Aufklärungzu Fuß durch Armisted *Long und William N. *Pendleton [vgl. Hessler: Sickles at Gettysburg, a.a.O., S. 425n2]) (zitiert ohne Quellengabe bei Tru­deau: Gettysburg, a.a.O. S. 279; vgl. Samuel Johnston to Fitzhugh Lee, February 11, 1878 and Samuel Johnston to Lafayette McLaws, June 27, 1892; Copies of both Letters are on file at Gettysburg National Military Park [vgl. Hessler: Sickles at Gettysburg, a.a.O., S. 424n2]; vgl. Hessler: Sickles at Gettysburg, a.a.O., S. 122; vgl. Hyde, Bill: „Did You Get There ? Capt. Samuel Johnston's Reconnaissance at Gettysburg.“ Gettysburg Magazine 29 [July 2003]: 86-93). Beginning at 4 A.M., Johnston rode over the ground between Willoughby Run and Marsh Creek leading east toward Emmitsburg Pike. He examined the terrain between the pike and the Round Tops, rode over the slopes and over the crest of these knobs [Anm.: diese waren also am Morgen des 2.7.1863 noch nicht von US-Truppen besetzt], crossed the Slyder farm, and returned. When reaching headquarters, General Lee „was surprised of my getting so far“. Gen Lee ordered Captain John­ston to join Longstreet's column on its march to the right wing of Lee's army of Northern Virginia (vgl. Gallagher [ed.]: The Second Day at Gettysburg, a.a.O., S. 71). Er wurde begleitet von Major John J. *Clarke, einem engineer officer aus Longstreet's Stab (vgl. Tru­deau: Gettysburg, a.a.O. S. 279).

 

Urkunden/Urkunden/Literatur:

- Hyde, Bill: „Did You Get There ? Capt. Samuel Johnston's Reconnaissance at Gettysburg.“ Gettysburg Magazine 29 [July 2003]: 86-93 (Anm.: Hessler, Sickles at Gettysburg, a.a.O., 122, 424n5: „Captain Johnston's morning reconnaissance hass confused historians since 1863. How had he bypassed John Buford's Vavalry along the Emmitsburg Road and then reached Little Round Top without seeing any sign of Sickle's Third Corps or any other Federal troops ?“)

 

 

Johnston, Theodore:

CS-Major; seit Oktober 1862 als Chief Commissary Mitglied im Stab Pemberton's in Mississippi (vgl. Bearss: Vicksburg, a.a.O., Vol. I., S. 45 Anm. 5).

 

 

Joliat, Francis J.:

US-Col; während der Pea Ridge Campaign im Februar 1862 Regimentskommandeur 15th Missouri Infantry in 1st Brigade Col Fre­derick *Schaefer 2nd Division BrigGen Alexander S. *Asboth in Samuel R. *Curtis Army of the Southwest (vgl. Shea / Hess, Pea Ridge, a.a.O., S. 332).

 

 

Jomini, Henri Baron de:

(1779-1869), bedeutendster Interpret der napoleonischen Kriegsführung, im Unterschied zu *Clausewitz pragmatischer Theoretiker, der ein „Grundprinzip für alle Kriegshandlungen“ zum Zweck seiner Lehre erhob. Gebürtiger Schweizer, 1789 (++?++) ohne militä­rische Ausbildung helvetischer Major, 1804 Adjutant des Marschalls Ney, 1805 Oberst u. sein Generalstabschef, 1810 Generalmajor und Baron, wegen „Besserwisserei“ in dauernden Schwierigkeiten, 1813 nach der Schlacht bei Bautzen wegen Ungehorsams von Fest­ungshaft bedroht, am 14.3.1813 Übertritt in den Dienst des Zaren; seit August 1813 russischer General; berühmter Kriegstheore­tiker, hat in seiner 1805 veröffentlichten, von Napoleon hoch anerkannten »Traité des grandes operations militaires contenant l’hi­stoire des guerres de Frédéric II comparées a celles de la Révolution« und in späteren Werken die Lehren aus der Napoleonischen Kriegs­führung gezogen, deren Wesen er in der Operation auf der inneren Linie und dem Bestreben sah, den Gegner von seinen rück­wärtigen Verbindungen abzuschneiden.

 

Photos:

Lithographie bei Fiedler, Siegfried: Reihe Heerwesen der Neuzeit Abteilung III: Das Zeitalter der Revolutionskriege, Band 2: Kriegs­wesen und Kriegsführung im Zeitalter der Revolutionskriege, Bernard & Graefe Verlag Koblenz 1988, Bibliothek Ref MilGesch 3II­I2, S. 183

 

Urkunden/Literatur:

- Alger, John T.: Antoine Henri Jomini: A Bibliographic Survey (West Point: United States Military Academy, 1975)

- Conally, Thomas L. and Archer Jones: The Politics of Command: Factions and Ideas in the Confederate Strategy (Baton Rouge, 1973)

- Craig, Gordon and Felix Gilbert, „Jomini,“ in Edward Meade Earl (ed.), Makers of Modern Strategy (Princeton: Princeton Un­iversity Press, 1960)

- Elting, John R.: „Jomini: Disciple of Napoleon?“ Military Affairs 28 (Spring, 1964): 17-26

- Hagerman, Edward: „From Jomini to Dennis Hart Mahan: The Evolution of Trench Warfare and the American Civil War,“ Civil War History 13 (September, 1967): 197-220

- Hagerman, Edward: The American Civil War and the Origin on Modern Warfare - Ideas, Organization, and Field Command (Bloo­mington, Indianapolis: Indiana University Press 1988); Bibliothek Ref MilAmerik19, S. 4 ff.

- Harsh, Joseph L.: „Battlesword and Rapier: Clausewitz, Jomini, and the American Civil War,“ Military Affairs 38 (December, 1974): 133-138

- Hattaway, Herman and Archer Jones, How the North Won (Urbana, Chicago, London: University of Illinois Press, 1983), pp. 20-24, nn. 7-9

- Howard, Michael: „Jomini and the Classical Tradition in Military Thought,“ in Michael Howard, ed., The Theory and Practice of War (Bloomington and London: Indiana University Press, 1965)

- Jomini, Antoine Henri: Summary of the Art of War (trans. O. F. Winship and E. E. McLean; New York, 1857; weitere Ausgabe translated by Captain G. H. Mendell and Captain W. P. Craighill (Philadelphia: J. B. Lippincott and Co., 1863)

- Jones, Archer: „Jomini and the Strategy of the American Civil War: A Reinterpretation,“ Military Affairs 34 (December, 1970): 127-131

- Lloyd, E. M.: A Review of the History of Infantry (New York: Longman, Green and Co., 1908), p. e14. For the lively debate on Jo­mini, see - B. H. Liddell Hart, The Ghost of Napoleon (New Haven: Yale University Press, 1935); Crane Brinton

- Pohl, James W.: „The Influence of Antoine Henri Jomini on Winfield Scott’s Campaign in the Mexican War,“ Southwestern Histori­cal Quarterly 77 (1973), 85-110

- Williams, T. Harry: „The Return of Jomini: Some Thoughts on Recent Civil War Writing,“ Military Affairs 39 (December, 1975): 204-206

- Williams, Harry T.: "The Military Leadership of North and South," in: Donald, David Herbert (ed.): Why the North won the Civil War (Baton Rouge, 1960), S. 23-47

 

For the development of the Revolutionary tradition in military thought, see Robert S. Quimby’s brilliant The Background of Napo­leonic Warfare: The Theory of Military Tactics in Eighteenth Century France (New York: Columbia University Press, 1957)

 

See also David G. Chandler, The Campaigns of Napoleon (New York: Macmillan, 1966).

 

 

Jones, Alexander H.:

Journalist und Zeitungsherausgeber aus Hendersonville / NC; Führer der *Heroes of America' (vgl. Foner: Reconstruction, a.a.O., S. 16)

 

Urkunden/Literatur:

- Auman, William T. und David D. Scarboro: "The Heroes of America in Civil War North Carolina", NCHR 58 (Autumn 1981), S. 327-63

 

 

Jones, Benjamin W.:

CS-Pvt; Surry Light Artillery of Virginia/Hankin's Company, Virginia Light Artillery (vgl. National Park Soldiers M382 Roll 30); Battle of Cedar Mountain am 9.8.1862 (vgl. Krick, Cedar Mountain, a.a.O., S. 63). Jones wird auch als CS-Pvt, Co. I, 3rd Regiment Virginia Infantry genannt (vgl. National Park Soldiers M382 Roll 30).

 

Urkunden/Literatur:

- Jones, Benjamin W.: Under the Stars and Bars: Surry Light Artillery of Virginia (Richmond, Va., 1909; reprint Morningside, Day­ton); edited by Lee Wallace Jr, 425 pp, photos, notes, roster, index, mapped endpapers (Archiv Ref, PDF-Datei/Amerikanischer Bürgerkrieg/download/VirginiaArt.SurryLightArt(Jones).pdf)

 

 

Jones, Charles:

CS-LtCol; 1862 Regimentskommandeur 17th Louisiana Infantry. Im Frühjahr 1862 und im Battle of Shiloh am 6.4.1862 unter Füh­rung des Regimentskommandeurs LtCol Charles *Jones gehörte das Regiment zur 2nd Brigade BrigGen James Patton *Anderson 1st Division von BrigGen Daniel Ruggles II. Army Corps MajGen Braxton Bragg (vgl. Grant: The Opposing Forces at Shiloh; in: B&L I 539). Am Morgen des 6.4.1862 Teilnahme am Angriff von Anderson’s Brigade auf die 5th US-Division Sherman’s südlich Shiloh Church (vgl. Daniel: Shiloh, a.a.O., S. 167 mit Karte S. 166).

 

 

Jones, David:

US-Captain, 88th Pennsylvania Infantry; Teilnahme am Battle of Fredericksburg (vgl. Gallagher u.a.: Fredericksburg, a.a.O., S. 63).

 

Urkunden/Literatur:

- Jones, David: Letter 16.12.1862 (Fredericksburg and Spotsylvania National Military Park Library, Fredericksburg, VA.)

 

 

Jones, David M.:

US-LtCol; 110th Pennsylvania Infantry; die 110th Pennsylvania Infantry gehörte 1863 zur 3rd Brigade (de *Trobriand's) 1st Division (Birney's Division) III. Army Corps und war mit 6 Co's im Battle von Gettysburg am Wheat Field eingesetzt.

 

 

Jones, David Rumph:

CS-GenMaj; 1825-63; aus South Carolina; West Point 1846 (41/59); Berufsoffizier, Infantrie; Mexikokrieg, dann stationiert an der Frontier; als US-Captain freiwillig ausgeschieden bei Beginn der Sezession am 15.2.1861; als CS-Major und Stabschef Beauregard's bei der Beschießung von Fort Sumter im April 1861 eingesetzt; BrigGen seit 17.6.1861 (Boatner, a.a.O., S. 442); er kommandierte die 3rd Brigade von Beauregard's Army in der Manassas Campaign 1861 bestehend aus 17th Mississippi, 18th Mississippi, 5th South Carolina; Teilnahme an der Schlacht von 1st Manassas (vgl. Alexander: Fighting for the Confederacy, a.a.O., S. 38); Divisions­kommandeur seit März 1862; MajGen 5.4.1862, die Bestätigung datiert allerdings erst von Nov. 1862; vorübergehend Divisions­kommandeur von Magruder's Division während seines erfolgreichen Rückzugs aus Yorktown; Seven Days Battle; 2nd Bull Run, wo er Tho­roughfare Gap für Jackson's Durchzug sicherte; gestorben an einer Herzkrankheit in Richmond am 15.1.1863

 

 

Jones, DeLancey Floyd:

auch Floyd-Jones, DeLancey (vgl. https://en.wikipedia.org/wiki/DeLancey_Floyd-Jones)

 

US-BrigGen

 

DeLancey Floyd-Jones (January 20, 1826 – January 19, 1902) was a career officer in the United States Army, serving in the Mexican-American War and the American Civil War, as well as on frontier duty in the Old West. DeLancey Floyd-Jones was born in South Oyster Bay, New York. He graduated from the United States Military Academy at West Point, 45th in the Class of 1846. With the outbreak of the Mexican-American War, he was promoted to second lieutenant and assi­gned to the 4th U.S. Infantry. He participated in several major battles, including the Siege of Veracruz, theBattle of Molino del Rey, and the Battle for Mexico City. For gallant and meritorious conduct at Molino del Rey, he wasbrevetted to first lieutenant on Septem­ber 8, 1847, receiving a promoti­on to the full rank in January 1848, when he was briefly assigned to duty in Pascagoula, Mississippi. Floyd-Jones was reassigned to a garrison in Detroit, Michigan, from 1848–50. He then performed recruiting duty for two more years before being assigned to Benicia, California. During the Yakima War, he served at Fort Vancouver and at Fort Steilacoom in the Washington Territory until 1855. Floy­d-Jones was promoted to captain on July 31, 1854 while in Washington. He returned to California for a year before being assigned to duty in Oregon (vgl. https://en.wikipedia.org/wiki/DeLancey_Floyd-Jones)

 

With the outbreak of the Civil War, Floyd-Jones was promoted to major of the 11th U.S. Infantry on May 14, 1861, and sent to the Eastern Theater. During the 1862 Peninsula Campaign in Virginia, Floyd-Jones commanded the 11th Infantry at the battles of Yorktown, Gaines Mill and Malvern Hill. He was appointed a brevet lieutenant colonel on July 4, 1862 for "gallant and merito­rious service during the Peninsular Campaign." He served in the Northern Virginia Campaign, August to September 1862, including the Second Battle of Bull Run. During the Maryland Campaign, his regiment was lightly engaged at the Battle of Antietam, where they took a position immediately east of Sharpsburg. Floyd-Jones was active in the Rappahannock Campaign and the Mud March, then went into winter camp prior to seeing action again at the Battle of Chancellorsville. At the Battle of Gettysburg, Floyd-Jones led his men into action near the Wheatfield, suffering substantial casualties. He was appointed a brevet colonel, July 2, 1863, for "gallant and meritorious service at Gettysburg." On August 1, 1863, he was promoted to lieutenant colonel of the 19th U.S. Infantry and was assigned to supervise recruitment at Fort Independence in Massachusetts. In October of that year, he assumed command of the defen­ses and fortifications of Boston Harbor, a post he held until March 1865. He was brevetted brigadier general on March 13, 1865 and became commander of the 19th Infantry in April 1865 (vgl. https://en.wikipedia.org/wiki/DeLancey_Floyd-Jones).

 

Im August 1862 war Major De Lancey Floyd Jones of the 11th United States Infantry commissioned as Col des frisch aufgestellten 146th Regiment New York Infantry, buthe was compelled to decline the position (vgl. Brainard: Campaigns of the One Hundred and Forty-Sixth Regiment, New York State Volunteers, a.a.O., S. 6).

 

After the war, Floyd-Jones served in a variety of administrative posts, commanding Newport Barracks in Kentucky from October 1865 to March 1866, and the occupation garrison of Little Rock, Arkansas, from March to August 1866. Following sick leave, he was assigned as Acting Assistant Inspector General and Judge Advocate of the Department of Arkansas from December 1866 to February 1867. He was then in command of Fort Smith, Arkansas until October 1867, and then of Fort Gibson and the District of Indian Terri­tory until January 1868. On June 25, 1867, he was promoted to colonel and assigned to the 6th U.S. Infantry. He served as Superin­tendent of Indian Affairs in Idaho Territory from June 1869 to November 1870, then at various times commanded Fort Dodge, Fort Hays, the post at Holly Springs, Mississippi, Jackson Barracks in New Orleans, Louisiana, and the garrison in Helena, Montana. In 1871, he was assigned to the 3rd U.S. Infantry. He retired March 20, 1879 (vgl. https://en.wikipedia.org/wiki/ DeLancey_Floyd-Jo­nes)

 

 

Jones, Dudley W.:

CS-Col; seit 28.5.1862 Regimentskommandeur 9th Texas Cavalry (vgl. Crabb: All Afire, a.a.O., S. 97, 98).

 

 

Jones, Edward S.:

US-Col; aus Philadelphia; LtCol und seit 1863 Col 3rd Pennsylvania Cavalry (vgl. Internet Datei: 3rd Pennsylvania Cavalry)

 

 

Jones, Egbert, J.:

CS-Col; † 3.9.1861; Col 4th Alabama Infantry; schwer verwundet im Battle of 1st Manassas und an den Folgen gestorben am 3.9.1861.

 

 

Jones, Francis:

CS-Pvt, 5th Regiment Virginia Cavalry

 

Photo:

Jones, Francis, Pvt. 5th Virginia Cavalry, C.S.A. (Library of Congress, LC-B8184-10337)

 

 

Jones, Frank:

CS-1stLt; Co. E, 56th Regiment Virginia Infantry; Jones mustered in as Sergeant (vgl. National Park Soldiers M382 Roll 30); original filed under 'Francis G. Jones'.

 

 

Jones, Frank:

CS-Major; aus Kernstown, Va. (vgl. Tanner: Stonewall in the Valley, a.a.O., S. 124). 2nd Virginia Infantry (Stonewall Brigade); Spe­cial Aide of Stonewall Jackson im Battle of Kernstown (Tanner: Stonewall in the Valley, a.a.O., S. xii, 124).

 

Urkunden/Literatur:

Jones, Frank B.: „A Short Diary“. Archives Handley Library, Winchester/VA

 

Manuscript of the field diary of Frank Jones of the 2nd Virginia Infantry, 1862. Handley Library, Winchester, Virginia (das Material ist nun verfügbar in Colt: Defend the Valley)

-

 

 

Jones, George:

US-Corporal; 126th Pennsylvania Infantry (vgl. Gallagher u.a.: Fredericksburg, a.a.O., S. 96).

 

 

Jones, George V. / W.:

US-Major; zunächst Captain Co. B, 150th Regiment Pennsylvania Infantry (vgl. National Park Soldiers M554 Roll 61); der Vorname wird unterschiedlich angegeben: „George W.“ (vgl. National Park Soldiers M554 Roll 61) bzw. „George V.“ (http://www.pa-roots.­com/ pacw/infantry/150th/150thcob.html: Roster Co. B, 150th Regiment Pennsylvania Infantry).

 

Im Battle of Gettysburg am 1.7.1863 eingesetzt mit der Co. B. als Skirmisher vor der Front des Regiments an der Nordseite von Mc­Pherson's Ridge (rechts neben der Iron Brigade) (vgl. Chamberlin: History of the 150th Regiment Pennsylvania Volun­teers, a.a.O., S. 112).

 

 

Jones, George W.:

CS-+++; Stanford's Mississippi Battery (vgl. Daniel: Shiloh, a.a.O., S. 130)

 

Urkunden/Literatur:

- Jones, George W.: Diary (Greenville, Mississippi, Public Library)

 

 

Jones, J. B.:

CS-LtCol; 2nd South Carolina Infantry; am 17.7.1861 kommandierte Jones zwei Companies des Regiments, die die CS-Vorhut bei *Fairfax Court House bildeten (vgl. Davis: Battle of Bull Run, a.a.O., S. 107).

 

 

Jones, James Parnell:

US-Major; Co. B, 7th Regiment Maine Infantry (vgl. National Park Soldiers M543 Roll 11); Son of Quaker missionaries, he was Principal of the China Academy, a Quaker school in his hometown at the start of the War. He raised a Company and was Captain as it became Company B of the 7th Maine Infantry. In the Antietam Campaign he was slightly wounded in action on 17 September 1862.  He was promoted to Major of the Regiment in 1863, and again wounded, at the Wilderness, VA in 1864. He was killed in action 12 July 1864 at Fort Stevens, near Washington, DC (vgl. http://antietam.aotw.org/officers.php?officer_id=6480).

 

21.5.1835 China, Kennebec County / Maine - † gef. 12.6.1864 Forst Stevens bei Washingtrom DC; beerd. Dudley Cemetery, Kenne­bec County / Maine; die Inschrift auf dem Grabstein lautet (vgl. www.findagrave.com):

MAJOR JAMES P. JONES
7th. Reg't. Maine Vol. Inf't.
died from wounds received in
Battle at Crystal Springs, D.C.
July 12, 1864,
AEt. 29yrs. 2mos. & 22ds.

 

Sohn von Eli Jones und Sybil Jones; °° 15.9.1857 in China, Kenebec County mit Rebecca M. Runnels; aus der Ehe stammen 3 Kin­der (vgl. www.findagrave.com).

 

Photo:

Major James Parnell Jones (vgl. www.findagrave.com, stammt wohl aus Maine States Archive)

 

 

Jones, James Taylor:

CS-Captain; Co D 4th Alabama Infantry; verwundet im Battle of Wilderness

 

 

Jones, Jenkin Lloyd:

US-Pvt; 6th Independent Battery, Wisconsin Light Artillery (vgl. National Park Soldiers M559 Roll 15).

 

Jenkin Jones was Uncle to Frank Lloyd Wright and figures prominently in the famous architect's biography (by Meryle Secrest)- Jo­nes was a pastor and missionary in Illinois and Wisconsin following the war, revitalizing a Unitarian Church, starting a Unitarian newspaper and becoming a rather important public speaker. He went on to work with Jane Addams, Susan B. Anthony, E. E. Hale, Booker T. Washington, William Jennings Bryant and others on issues from prohibition to pacifism. Wright left school to work for Silsbee, the architect Jenkin Lloyd Jones had hired to build the All Souls Unitarian Church in Chicago. Jenkin Lloyd Jones was vio­lently opposed to slavery and an ardent admirer of Lincoln. This inscription was signed at the Abraham Lincoln Centre - a project Frank Lloyd Wright worked on for several years for his "Uncle Jenks" before it's dedication in 1905. A Rare Piece of Americana for it's ties to the 6th Wisconsin Battery, the famous architect Frank Lloyd Wright and one of the most famous and fascinating Privates to emerge from the Civil War.

 

Urkunden/Literatur:

- **Jones, Jenkin Lloyd (6th Battery, Wisconsin Light Artillery): An Artilleryman's Diary, by Jenkins Lloyd Jones (Madison, Wisconsin, 1914)

 

 

Jones, John B.:

CS-War Clerk im CS-Verteidigungsministerium (vgl. Daniel: Shiloh, a.a.O., S. 16; vgl. Sears: Landscape Turned Red, a.a.O., S. 97; vgl. Da­vis: Battle of Bull Run, a.a.O., S. 54).

 

Urkunden/Literatur:

- **Miers, Earl Schenk (ed.): John B. Jones, A Rebel War Clerk's Diary, 2 vols. (Originally Published in 1866; Reprint New York, 1958)

 

 

Jones, John M.:

US-Captain; 133rd Pennsylvania Infantry (vgl. Gallagher u.a.: Fredericksburg, a.a.O., S. 86); er ist beim Angriff der Brigade von BrigGen Henry Shaw Briggs (Col *Allabach) auf den Stonewall am 13.12.1862 gefallen (vgl. Gallagher, a.a.O., S. 92).

 

 

Jones, John M.:

CS-BrigGen; im Frühjahr 1862 ADC im Rang eines LtCol in Ewell's Division (vgl. Pfanz: Ewell, a.a.O., S. 155).

 

Im Mai 1864 war Jones Brigadekommandeur von Jones' Brigade in MajGen Edward Johnson's Division in Ewell's Corps. Bei Beginn der Schlacht of the Wilderness am 5.5.1864 stand Jones Brigade, als Vorhut des Corps südlich des Rapidan am Old Turnpike in Richtung auf Wilder­ness Tavern ostwärts Locust Grove (Karte bei Freeman: Lee's Lieutenants, a.a.O., vol. IV, S. 347; Foote: Civil War, vol. III, S. 154). Jones Brigade wurde gegen 10.00 in der Front und auf der rechten Flanke von überlegenen Kräften aus Sedgewick's Corps angegrif­fen und geworfen. Jones ist bei dem Versuch, seine weichenden Regimenter zu sammeln, gefallen (vgl. Foote, a.a.O., S. 155; Free­man, a.a.O., S. 350 mit Anm. 54).

 

 

Jones, John Robert:

CS-BrigGen; zunächst Captain Co. I, 33rd Regiment Virginia Infantry, dann LtCol, Co. F&S I, 33rd Regiment Virginia Infantry (vgl. National Park Soldiers M382 Roll 30).

 

Jones (1827–1901) was a Virginia businessman and soldier who was a controversial brigadier general in the Confederate States Army during the American Civil War. Jones was a native Virginian and a graduate of the Virginia Military Institute. At the outbreak of the Civil War, Jones raised a volunteer company, the Rockingham Confederates, which became Company I, 33rd Virginia Infantry. He began his career as captain of that company and fought at the First Battle of Manassas. In early 1862, he was promoted to lieutenant colonel of the 33rd. He fought in General Thomas J. "Stonewall" Jackson's Shenandoah Valley Campaign in the spring of 1862 and was appointed to command a brigade in the Stonewall Division. He commanded the brigade throughout the Seven Days fighting at the Battle of White Oak Swamp and Malvern Hill, where he was wounded. Jones rejoined the army during the Maryland Campaign and took command of the Stonewall Division, leading it in capturing the Union outpost at Harpers Ferry. At the Battle of Antietam, he was stunned by a shell burst. Though not actually wounded, he was forced to relinquish command. Following the Maryland Campaign, he was tasked with rounding up deserters in the Shenandoah Valley. Jones rejoined the Army of Northern Virginia the day before the Battle of Fredericksburg, when he returned to command his old brigade. After Fredericksburg, charges of cowardice were levelled against him by several subordinates, who claimed he had used a tree for protection. He was again charged with cowardice for leaving the Chancellorsville battlefield because of an ulcerated leg (vgl. Internetdatei wikipedia, Abruf vom 17.7.2016). Jones was dismissed from service, after having left the field at Chancellorsville (vgl. Pfanz: Gettysburg Culp's Hill & Cemetery Hill, a.a.O., S. 5). He was never given a field command again and was seized by Federal troops on July 4, 1863, near Smithsburg, MD. He was imprisoned for the rest of the war with no desire by Richmond authorities to affect an exchange. After the war, he was a businessman and a minor office holder in Harrisonburg, Virginia (vgl. Internetdatei wikipedia, Abruf vom 17.7.2016).

 

Jones was appointed BrigGen am 25.6.1862 and was assigned to the Second Brigade, Jackson's Division (Campbell's Brigade); Teil­nahme am Battle of Malvern Hill am 1.7.1862 (vgl. Freeman: Lee's Lieutenants, a.a.O., vol. I, S. 588n8).

 

Brigadier-General John R. Jones entered the Confederate service as captain of a company of the Thirty-third Virginia regiment, Stonewall brigade, and shared the services of that command at First Manassas and in the Valley campaign of May and June, 1862, winning promotion to lieutenant-colonel of his regiment. On June 23, 1862, he was promoted brigadier-general and assigned to the command of the Second brigade of Jackson's division. In this capacity he served at Cold Harbor and Malvern hill, until wounded in the night following the latter battle. His command in this campaign was composed of the Forty-eighth, Forty-second and Twenty-first Virginia regiments, the First Virginia battalion, the Hampton artillery and Jackson's battery. He resumed command of his brigade, which had fought under Bradley T. Johnson at Second Manassas, after it had reached Frederick in the march through Maryland. He then assumed command of Jackson's division, and was in charge of it at Harper's Ferry. After the surrender of that post he marched at 1 o'clock on the morning of the 16th of September to reinforce Lee at Sharpsburg. There he took position on the extreme left. His brigade and Winder's (Stonewall) formed his front line, and the two, numbering less than 400 men, attacked at 6 o'clock on the morning of the 17th, held back the enemy for nearly an hour, then retired to the second line, and after remaining for half an hour under a terrific storm of shot and shell, advanced and repulsed the enemy. Jones, disabled by the explosion of a shell above his head, early in the battle turned over the command to Brig.-Gen. William E. Starke, who fell in the fight, leaving Col. A. J. Grigsby in command of the Stonewall division. Jones' own brigade was successively commanded by Capts. John E. Penn, A. C. Page and R. W. Withers, the first two of whom each lost a leg. The division numbered about 1,600 at the beginning of the fight, and lost about 700 in killed and wounded. He commanded his brigade at Fredericksburg, and at Chancellorsville, on the first day, where the Second and Third brigades, Jackson's division, were the first to charge upon and capture the first line of intrenchments of the enemy, in an open field beyond Wilderness church. On account of his disability the brigade was commanded next day by Col. T. S. Garnett until the latter was killed, when Col. A. S. Vandeventer succeeded him (vgl. Evans: Confederate Military History, a.a.O., vol. 3, S. 614-15).

 

Divisionskommandeur im Battle of Antietam (vgl. Bohannon: Dirty, Ragged, and Ill-Provided For; in: Gallagher: Antietam Campaign, a.a.O., S. 101). Jones' Division umfaßte 4th VA, 5th VA, 27th VA und 33rd VA Infantry (vgl. Priest: Antietam, a.a.O., S. 327); eingesetzt bei West Woods; Sears: Landscape Turned Red, a.a.O., S. 181-82, 191, 307-08), dabei durch Geschützfeuer von Stewart's Battery, 4th US Artillery verwundet und fiel bewußtlos vom Pferd; er mußte aus der Frontlinie zurückgetragen werden (vgl. Priest: Antietam, a.a.O., S. 49; vgl. Worsham: One of Jackson's Foot Cavalry, a.a.o., S. 87; vgl. Eicher: Longest Night, a.a.O., S. 351).

 

Brigadekommandeur in Chancellorsville, verließ er das Schlachtfeld angeblich wegen eines vereiterten Beins (vgl. Freeman: Lee's Lieu­tenants, a.a.O., S. 500n13, 589n23); er wurde formell wegen Feigheit angeklagt und unter Arrest gestellt (vgl. Freeman: Lee's Lieu­tenants, a.a.O., S. 500n13; vgl. Boatner: Dictionary, a.a.O., S. 443), seine Darstellung jedoch sodann offiziell akzeptiert (vgl. Ro­bertson, Stonewall Brigade, a.a.O., S. 18). Ein Soldat der Brigade behauptete spä­ter, er sei wegen Feigheit festgenommen worden, weil er sich während der Schlacht von Fredericksburg hinter einem Baum versteckt habe (John O. Casler an Randolph Barton am 9.4.1906, Records of the 33rd Virginia Regiment, Virginia Archives; vgl. Robertson: Stonewall Brigade, a.a.O., S. 18). Wright dage­gen gibt an, Jones sei bei Smithburg, Tenn. am 4.7.1863 gefangengenommen worden und im Kriegsgefangenen­lager Fort Warren, Mass bis 24.7.1865 gewesen (vgl. Wright, Marcus J.: General Officers of the Confederate Army; New York 1911). Bei Sears heißt es dagegen (vgl. Sears: Chancellorsville, a.a.O., S. 329): „Brigadier John R. Jones, already under a cloud for leaving two previous batt­lefields, now left this one with what he claimed was an ulcerated leg. He would never serve again in the Army of Northern Virginia“.

 

After the war, he was a businessman and commissioner in chancery for circuit court in Harrisonburg, Virginia (vgl. www.findagrave. com, Abruf vom 17.7. 2016).

 

12.3.1827 - † 1.4.1901; beerd. Woodbine Cemetery, Harrisonburg, Harrison City/VA; °° mit Sarah Louisa Brashear Jones (1832-1878) (vgl. www.findagrave.com, Abruf vom 17.7. 2016).

 

 

Jones, John Thomas „Knock“:

CS-LtCol; 20.1.1841 Caldwell County/NC (vgl. http://www.findagrave.com/) - † tödlich verwundet am 6.5.1864 im Battle of the Wilderness, gestorben am 7.5.1864 (vgl. North Carolina Museum of History, http://moh.ncdcr.gov/exhibits/civilwar/ explore_ sec­tion4f.html); 1861 zunächst Pvt Co. D (Orange Light Infantry), 1st North Carolina Infantry (Bethel Regiment, One Year Regiment) (vgl. Gragg: Covered with Glory, a.a.O., S. 53); nach der Ausmusterung des Regiments 1861 kehrte er nach Hause ins Caldwell County zurück um eine Company aufzustellen; später Captain Co. I, 26th North Carolina Infantry Regiment (vgl. Wilson: Pettigrew and his Men, a.a.O., S. 43), dann Major und zuletzt LtCol (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 21).

 

John Thomas Jones was a twenty-one-year-old student at the University of North Carolina when the secession crisis came in 1861. He grew up in a Caldwell County slaveholding family that got its wealth by growing wheat and corn as cash crops on a 2,720-acre plantation. Jones, an Episcopalian, was known in the community as Knock because of the way he often settled disputes. John's father, Edmund W. Jones, was a pro-Union delegate to the state secession convention. John sent letters home from the university trying to convince his father to support North Carolina's secession movement and the formation of the Confederacy. Before the state seceded, John joined the Orange Light Infantry Company as a private on April 6, 1861. His company was assigned to the First Regiment North Carolina Volunteers and in June fought at the Battle of Bethel in Virginia (vgl. North Carolina Museum of History, http:// moh. Ncd­cr. gov/exhibits/civilwar/explore_section4f.html).

 

John Thomas Jones transferred to the Twenty-sixth Regiment North Carolina Troops in July 1861 and became a major in 1862. In May 1863, the regiment left North Carolina to join the Army of Northern Virginia. During the Battle of Gettysburg on July 1, the re­giment was nearly destroyed. Jones was wounded but refused to leave his men. As the regiment's only remaining officer, he was pla­ced in command. On July 3, Jones led the regiment in the last unsuccessful charge, when he suffered a second wound. His younger brother Walter Jones was mortally wounded at Gettysburg and left behind when the army retreated, to await capture and death. Sha­ken but not demoralized, John Thomas Jones recovered from his wounds and was promoted to lieutenant colonel. As 1863 ended, he felt confident that General Robert E. Lee's army would ultimately win the war (vgl. North Carolina Museum of History, http:// moh. Ncdcr. gov/exhibits/civilwar/explore_section4f.html).


John Thomas Jones was mortally wounded while commanding his regiment during the Battle of the Wilderness on May 6, 1864. He died the next morning. A telegram with the sad news reached his father, Edmund W. Jones, in Caldwell County. In response, sixteen-year-old Edmund Jones Jr., the youngest son, left his studies at the University of North Carolina and enlisted in the army. He was re­ported killed in April 1865 but arrived home in May unharmed. All four sons of Edmund W. Jones served in the war, and two were killed. Eventually he managed to retrieve the bodies of those two and bring them home. With Confederate defeat, the Joneses lost their slaves and most of their wealth, but Edmund W. Jones saved the farm. On August 8, 1865, he received a pardon from President Andrew Johnson for his role as a secession delegate and his support of the Confederacy. (vgl. North Carolina Museum of History, http:// moh. Ncdcr. gov/exhibits/civilwar/explore_section4f.html).

 

Sohn von Edmund Walter Jones (1811 – 1876) und Sophia Caroline Davenport Jones (1812 – 1860); Bruder von Walter Leo­nard Jones (26th North Carolina Infantry Regiment, † gef. Gettysburg 1.-3.7.1863), Edmund Jones jr. und Captain William Dawen­port Jones (3.3.1839 – 4.11.1912; °° Mary Virginia Bryan) (vgl. http://www.findagrave.com)

 

Photo:

Lt Col John Thomas Jones (vgl. North Carolina Museum of History)

 

Urkunden/Urkunden/Literatur:

- Edmund Walter Jones Papers, 1789-1917: University of North Carolina, Chapel Hill/NC, Collection Number 03543: Edmund Wal­ter Jones (1811-1876) was a planter at Clover Hill in Happy Valley in Caldwell County, N.C. Early items in the collection are chiefly business and surveying papers of Edmund Walter Jones's father-in-law, William Davenport. The bulk of the papers is business and fa­mily correspondence of Jones, including letters from Lenoir, Jones, Patterson, and Avery relatives commenting on personal and pu­blic affairs; papers related to E. W. Jones's speculation in military bounty lands in the Midwest; wartime letters from his sons, Wil­liam Davenport (b. 1839), John Thomas (1842-1864) and Walter L. (d. 1863), both of whom served in the 26th North Carolina Re­giment, and Edmund (1848-1920), written from various locations in North Carolina and Virginia; and a few letters from sons John Tho­mas and Edmund while students at the University of North Carolina. The postwar papers pertain to Edmund (1848-1920), planter in Happy Valley, lawyer in Lenoir, N.C., and state legislator. Volumes include land, surveying, and financial records of William Da­venport, including a field survey book (typed transcript only), 1821, of the boundary line between North Carolina and Tennessee; a memorandum book kept by Edmund Jones (1771-1844), father of Edmund Walter Jones, on a trip to Alabama in 1816; miscellaneous accounts and memoranda of E. W. Jones, including accounts of the building of Clover Hill; and a clothing records for Company I, 26th North Carolina Regiment.

 

 

Jones, Joseph Hubbard:

CS-Corporal, Co D 1st Arkansas Infantry

 

Urkunden/Literatur:

- Joseph Hubbard Jones. Memoir; 1 item. Positive photocopy of reminiscences entitled "Sketch of My Army Life from 1861 to 1865," by Corporal Joseph Hubbard Jones, Company D, First Arkansas Infantry. Apparently written in the late nineteenth century, this autobiographical essay by Jones is a thumbnail sketch of his military experiences during the war and includes very little detail (Univ. of Arkansas, Fayetteville: Manuscript Resources for the Civil War, Compiled by Kim Allen Scott, 1990)

 

 

Jones, Jenkin Lloyd:

US-Pvt; 6th Wisconsin Battery

 

Urkunden/Literatur:

- Jones, Jenkin Lloyd (Private, 6th Wisconsin Battery): An Artilleryman's Diary (Wisconsin History Commission, 1914); The crude record of a boy who never dreamed of publication and the State of Wisconsin that the Private of the 6th Wisconsin Battery is respon­sible for the printing. May it be a mute protest against war. J.L.J." - at the Abraham Lincoln Centre, May 7, 1914" - Jenkin Jones was Uncle to Frank Lloyd Wright and figures prominently in the famous architect's biography (by Meryle Secrest)- Jones was a pastor and missionary in Illinois and Wisconsin following the war, revitalizing a Unitarian Church, starting a Unitarian newspaper and beco­ming a rather important public speaker. He went on to work with Jane Addams, Susan B. Anthony, E. E. Hale, Booker T. Washington, William Jennings Bryant and others on issues from prohibition to pacifism. Wright left school to work for Silsbee, the architect Jen­kin Lloyd Jones had hired to build the All Souls Unitarian Church in Chicago. Jenkin Lloyd Jones was violently opposed to slavery and an ardent admirer of Lincoln. This inscription was signed at the Abraham Lincoln Centre - a project Frank Lloyd Wright worked on for several years for his "Uncle Jenks" before it's dedication in 1905. A Rare Piece of Americana for it's ties to the 6th Wisconsin Battery, the famous architect Frank Lloyd Wright and one of the most famous and fascinating Privates to emerge from the Civil War.

 

 

Jones, Marcellus E.:

US-Lt; 5.6.1830 Poultney / Vermont - 8.10.1900 Wheaton / Illinois; Co E 8th Illinois Cavalry (vgl. Martin: Gettysburg, a.a.O., S. 41 mit S. 601n44, 44, 63); Jones kommandierte am 1.7.1863 den vorgeschobenem Vorposten der 8th Illinois Cavalry westlich von Get­tysburg an der Straße nach Cashtown; seine Männer waren die ersten US-Soldaten die auf CS-Truppen trafen (vgl. Martin: Gettys­burg, a.a.O., S. 63). Jones feuerte einen der ersten Schüsse im Battle of Gettysburg ab (vgl. Martin, a.a.O., S. 63 mit S. 606n27; Longacre: The Cavalry at Gettysburg, a.a.O., S. 186; vgl. Newton: McPherson's Ridge, a.a.O., S. 21-22); Teilnahme am verzögerten Gefecht gegen Archer's Brigade und schrittweiser Rückzug der Co E 8th Illinois Cavalry nach Herr Ridge (vgl. Martin: Gettysburg, a.a.O., S. 68)

 

Urkunden/Literatur:

- Jones, Marcellus E.: Recollections; in: "The Marcellus E. Jones House", unattributed manuscript, “The First Shot,” Gettysburg Na­tion Park Collections

- Krolick, Marshall D.: "Marcellus Jones' Proudest Moment." Blue & Gray Magazine, Vol. 5, No. 2 (Nov. 1987): 27-29

 

 

Jones, Meredith:

US-Lt; im Juli 1863 gehörte Meredith zum Stab von MajGen Doubleday's I Army Corps (vgl. Dawes: Full Blown Yankee, a.a.O., S. 166)

 

 

Jones, Owen:

US-Col, Regimentskommandeur 1st Pennsylvania Cavalry. Die 1st Pennsylvania Cavalry gehörte seit Sommer 1862 zu Pope's Army of Virginia, III. Corps McDowell, dessen Cavalry von BrigGen George D. *Bayard kommandiert wurde (vgl. Krick: Cedar Moun­tain, a.a.O., S. 367). Am 7.8.1862 stieß Owen Jones auf Befehl von BrigGen Bayard mit seinem Regiment Richtung Madison Court House vor, um seine Postenlinie, die westlich des Roberton River stand und von CS-Truppen angegriffen wurde, zu verstärken (vgl. Karte bei Krick: Cedar Mountain, a.a.O., S. 18). Gleichzeitig stieß BrigGen Bayard mit der 1st New Jersey Cavalry unter Führung von LtCol Joseph *Karge und Major Myron *Beaumont in zwei Angriffskeilen auf Barnett's Ford am Rapidan vor. Hierbei traf die US-Cavalry auf starke CS-Kräfte der Division Ewell, deren Vorhut aus Robertson's Cavalry bestand (vgl. BrigGen Bayard's Report OR 12 [2] S. 92-93). BrigGen Bayard ordnete den Rückzug an, wobei die US-Cavalry das verzögerte Gefecht führte. Auch Jones' Truppen wurden über den Robertson River zurückgenommen. Auf Befehl Bayard's ließ Jones die Brücke über den Robertson River zerstören (vgl. Bayard's Report OR 12 [2] S. 92).

 

 

Jones, Patrick H.:

US-BrigGen; zunächst Fähnrich (Ensign) Co. H, 37th Regiment New York Infantry, zuletzt Major (vgl. National Park Soldiers M551 Roll 72); dann Col 154th Regiment New York Infantry (vgl. National Park Soldiers M551 Roll 72).

 

Jones was born in County Westmeath, Ireland, and emigrated at the age of 10, settling with his family on a farm in Cattaraugus, New York. He read law in Ellicottville, was admitted to the bar, and practiced his profession until the war came. He enlisted in the 37th New York, known as the Irish Rifles, receiving a commission of Second Lieutenant on July 7, 1861. Two weeks later, at First Bull Run, the regiment held a reserve position. He was promoted to First Lieutenant on November 4, then to Major on January 21, 1862. He participated in the Peninsula Campaign, fighting at Williamsburg and Seven Pines. He also saw action at Second Bull Run. On October 8 he became Colonel of the 154th New York in Brigadier General Adolph Von Steinwehr's division of the XI Corps. On May 2, 1863, at Chancellorsville, when the XI Corps was surprised and routed by a Confederate attack, he fell wounded and was captured. Exchanged in October, he went west with the XI and XII corps to Tennessee. In the Union assault on Missionary Ridge in November, he and the 154th New York had only a nominal role. In spring 1864 the 2 Union corps were consolidated into the XX Corps in Major General William T. Sherman's command. On June 7 he secured the command of a brigade, which he led in the Atlanta Campaign, in Sherman's March to the Sea, and in the Carolinas Campaign. On April 18, 1865, he received his promotion to Brigadier General. Re­signing his commission on June 17, he returned to Ellicottville. Later that year he secured the position of clerk of the New York Court of Appeals. In 1869 President Ulysses S. Grant appointed him postmaster of New York City. He resigned in 1873 and was elected register of New York the next year. In 1877 he returned to the legal profession practicing law until his death (vgl. www. findagrave.­com).

 

20.11.1830 County Westmeath, Ireland - † 23.7.1900; beerd. Saint Peters Cemetery, West New Brighton, Richmond Island (Staten Island) / New York (vgl. www. findagrave.com).

 

Photo:

BrigGen Patrick H. Jones (vgl. www. findagrave.com).

 

 

Jones, Robert E.:

CS-Pvt; Co. B, 12th Virginia Infantry Regiment (vgl. National Park Soldiers M 382 Roll 30) Petersburg Greys; † 16.7.1862 an den Folgen einer schweren Verwundung im Battle of Richmond am 26.6.1862 (vgl. Todesanzeige im Raleigh Register vom 6.8.1862, http://nccivilwar.lostsoulsgenealogy.com/

 

 

Jones, Samuel:

CS-MajGen; 1863 Kommandeur im CS-Department of Southwestern Virginia (vgl. Coddington: Gettysburg Campaign, a.a.O., S. 603n30; Freeman: Lee's Lieutenants, a.a.O., vol. 2, S. 472n22, 708). Im Oktober 1862 kommandierte er unter Earl Van Dorn eine Di­vision bei der Verteidigung von Corinth / Mississippi (vgl. Davis / Wiley: Photographic History, vol. 1: Fort Sumter to Gettysburg, a.a.O., S. 324).

 

Photo:

- Davis / Wiley: Photographic History, vol. 1: Fort Sumter to Gettysburg, a.a.O., S. 324

 

 

Jones, Samuel Calvin:

US-Lt; Co A 22nd Iowa Infantry

 

Urkunden/Literatur:

- Jones, Samuel Calvin (Lieutenant, Co. A 22nd Iowa): Reminiscenses of the 22nd Iowa Infantry (Camp Pope Bookshop); Reprint of 1907 title with added Index, Illustrations and Introduction by Jeffrey Burden; 171 pp; Mapped End Papers; Photos; Rosters. Nevins says of this "Among the best reminiscences of Iowa soldiers; Jones recounted in diary form his travels through the Gulf region and his experiences as a war prisoner."

 

 

Jones, Robert P.:

CS-Captain; Co K 4th Alabama Infantry; retired 24.2.1865

 

 

Jones, Thomas B.:

US-1stLt; Co. B, 46th Regiment Illinois Infantry (vgl. National Park Soldiers M539 Roll 46).

 

Urkunden/Literatur

- **Jones, Thomas B. (Lt, 46th Illinois Infantry): Complete History of the 46th Regiment, Illinois Volunteer Infantry (Freeport / Illinois, 1907)

 

 

Jones, Walter Leo­nard:

CS-Pvt; Co. D; 26th North Carolina Infantry Regiment (vgl. National Park Soldiers M230 Roll 21); Bruder von CS-LtCol John Thomas „Knock“ *Jones; † gef. Gettysburg 1.-3.7.1863 +++klären+++

 

 

Jones, William Edmonson "Grumble":

CS-BrigGen; 3.5.1824 - † 5.6.1864, gefallen im Battle of Piedmont; West Point graduiert 1848 (12/48) (vgl. Cullum's Register Nr. 1378) ; Kavallerie Offizier in Ore­gon bis 1857; dann aus der Armee ausgetreten und Far­mer in Virginia; bei Kriegsausbruch Capt. der Washington Mounted Rifles (be­nannt nach der Herkunft aus dem Washington County, Va.), die W. W. Blackford 1859 als Milizein­heit nach John Brown's Angriff auf Harper's Ferry gegründet hatte (vgl. Blackford: War Years with Jeb Stuart, a.a.O., S. 13) und zu der John Singleton Mosby als Private gehörte (vgl. Williamson, James A.: Mosby's Ran­gers, a.a.O.,, S. 15; Mosby: A bit of Partisan Service, in: Battles and Leaders III S. 148; Keen/Mewborn: 43rd Battalion Virginia Ca­valry, a.a.O., S. 2 f); mit der Unterstellung der Washington Rifled Mountains zur 1st Virginia Cavalry, war Jones Kompaniechef unter Jeb Stuart; da er viel älter als dieser war, be­trachtete er den West Point Mann Stuart zunächst eifersüchtig, schließlich mit Haß, was zu erheblichen Spannungen und schließlich 1863 zu einem Kriegsgerichtsverfahren gegen Jones wegen Insubordination und zu sei­ner Versetzung weg von der Division Stuart's führte (vgl. Blackford: War Years with Jeb Stuart, a.a.O., S. 16); Jones wurde 1861 als Nachfolger von JEB Stuart Col. der 1st Virgi­nia Cavalry; 1862 Col. 7th Virginia Ca­valry in *Robertson's Cavalry im Battle of Cedar Mountain (vgl. Battles and Leaders, Vol. II, a.a.O., S. 496); Anm. Stonewall Jack­son war mit der Leistung von Robertson's Cavalry sehr unzufrieden (vgl. Freeman: Lee's Lieu­tenants, S. 292); am 2.8.1862 griff Jo­nes mit seiner 7th Virginia Cavalry die US-Cavalry (1st Vermont Cavalry, 1st Michigan Cavalry [Angabe bei Krick fraglich da Col. Tompkins in seinem Report OR 12 [2] 111 diese Ein­heit nicht erwähnt] und 5th New York Caval­ry) in Orange Court House an (vgl. Krick, Cedar Mountain, a.a.O., S. 9; OR 12 [2] 111-114 u. 181-182); am Morgen des 9.8.1862 un­ternahm Jones befehlsgemäß einen Aufklärungsritt nach Madison Court House (Karte bei: Krick: Cedar Mountain, a.a.O., S. 18), stieß hierbei auf keine nennenswerten US-Kräfte und kehrte erst am Abend der Schlacht von Cedar Mountain zurück (vgl. Krick: Ce­dar Mountain, a.a.O., S. 45; OR 12 [3] p. 239; Hotchkiss: Make me a Map, a.a.O., S. 66); später BrigGen; gefallen im Battle von Piedmont am 5.6.1864.

 

Jones und Imboden unternahmen im Frühjahr 1863 einen viel beachteten Raid nach West Virginia (sog. Jones-Imboden-Raid [vgl. Nye: Here come the Rebels, a.a.O., S. 6, 15, 16, 21-23, 49). Hauptziel war damaging of the Baltimore & Ohio RR in West Virginia. Gen Robert E. Lee pointed out, that the chief aim should be the capture of cattles and horses. The Raid was successfull and Jones, John D. Imboden and Albert G. Jenkins – the cavalry commanders involved – had returned to the Shenandoah with over 4000 cattle (vgl. Nye: Here come the Rebels, a.a.O., S. 6). Jenkins war erst Mitte Mai 1863 beteiligt, als Gen Robert E. Lee Jenkins befahl mit seiner Cavalry Brigade im Shenandoah nach Norden bis Staunton vorzurücken (vgl. Nye: Here come the Rebels, a.a.O., S. 15). Gen Robert E. Lee called in mid-May 1863 a halt to the Jones-Imboden cavalry raid which had been under way since March 1863 (vgl. Nye: Here come the Rebels, a.a.O., S. 15). Jones and Imboden flailed about in West Virginia during the four wqeeks beginning on 21.4.1863. They destroyed portions of the Baltimore & Ohio RR and approached to within 50 miles of the Pittsburg-Wheeling mining and industrial complex. They had no intention of attacking either city, but were chiefly after horses and cattles. Nevertheless, since Pittsburg contained heavy industry, including foundries where large guns were cast, the apprehension felt in the north, was not illogical (vgl. Nye: Here come the Rebels, a.a.O., S. 22). Der Raid hatte deshalb noch einen anderen bedeutenden Effekt: beim Vor­stoß von Lee's Army of Northern Virginia bei Beginn der Gettysburg Campaign the War Department in Washington failed to recogni­ze the informations of CS-Truppenbewegungen nach Norden, largely because their attention was distracted by the alarm the Jo­nes-Imboden cavalry raids in West Virginia generated. The governors of the provisional state of West Virginia and Pennsylvania deman­ded protection from a gigantic cavalry raid they asserted was about to be launched agianst Pittsburg and Wheeling and panic was contagious (vgl. Nye: Here come the Rebels, a.a.O., S. 21).

 

Photo:

Confederate Cavalry General William E. Jones photographed while still a colonel with the 7th Virginia Cavalry in 1862 (https://en.wikipedia.org/ wiki/William_E._Jones)

 

Urkunden/Literatur:

- Keen, Hugh C. und Horace Mewborn: 43rd Battalion Virginia Cavalry Mosby's Command, 2nd Edition (Lynchburg, 1993)

- Lambert, Dobbie E. Grumble: The W. E. Jones Brigade, 1863-64, Hawai, 1992 (Brigadier General "Grumble" Jones and his Virgi­nia Cavalry during the East Tennessee Campaign of 1863 and operations in the Cumberland Gap in 1864 - The Jones Brigade con­sisted of the 8th and 21 Virginia Cavalry Regiments and 27th, 34th, 36th and 37th Virginia Cavalry Battalions)

- McDonald, Capt William (7th Virginia Cavalry): History of the Laurel Brigade (Olde Soldier Books, Reprint of 1907 Original). Originally the Ashby Cavalry of the Army of Northern Virginia and Chew's Battery. Nevins calls this "One of the most noted of the early brigade histories. The author adroitly weaves his story from the 1861 formation of the 7th Virginia Cavalry to the 1865 disband­ment of this mounted brigade."

 

 

Jordan, Thomas:

CS-BrigGen; 1819-95; stammte aus Virginia; West Point 1840 (41/42); dort Stubenkamerad von General Sherman; US-Berufsoffi­zier; in der Vorkriegszeit Seminole War, Mexiko-Krieg, anschließend Indianerkriege an der Frontier; bei Kriegsausbruch als Quarter­master der US-Army in Washington stationiert; er baute in Washington in Zusammenarbeit mit Rose O'Neal *Greenhow bei Kriegs­beginn in Washington einen CS-Spionagering unter dem Decknamen Thomas J. Rayford auf (Markle: Spies, a.a.O., S. 2; Tidwell: Confederate Covert Action, a.a.O., S. 59 ff; OR ser. 2 vol. 2: 564 - 65; Davis: Battle of Bull Run, a.a.O., S. 52tabschef Beauregard's in Shiloh (vgl. Beauregard: "The Campaign of Shiloh"; in: B&L vol. 1, S. 570). Nach seiner Abreise aus Washington hielt Jordan sein Spionagenetz mit Greenhow zunächst durch Korrespondenz aufrecht (vgl. Tidwell, a.a.O., S. 61); sein Nachfolger als Leiter des Agentenrings wurde LtCol George W. *Lay. Jordan war Beauregard's Stabschef bei Shiloh, in der Corinth Campaign und während der Operationen um Charleston; er blieb in dieser Position bis Kriegsende. In der Nachkriegszeit trat Jordan als Militärschriftsteller in Erscheinung; er schrieb viele Artikel und Bücher über den Bürgerkrieg, darunter eine Attacke gegen Präsident Jefferson in der Ok­toberausgabe 1865 von Harper's Magazine und "Notes of a Confederate Staff Officer at Shiloh", in Battles and Leaders, sowie 1868 "The Campaigns of Lt.-General Nathan B. Forrest" in Zusammenarbeit mit J. B. Pryor. Er wurde Zeitungs-Editor und Memphis und führte 1869 eine Insurgenten Streitmacht in Cuba. Jordan wurde von Beauregard hoch gelobt und ist hauptsächlich für sein organisa­torisches Können bekannt (Boatner, a.a.O., S. 446).

 

Photo:

- Davis / Wiley: Photographic History, Vol. 1: Fort Sumter to Gettysburg, a.a.O., S. 301

 

Urkunden/Literatur:

- Jordan, Thomas: "Notes of a Confederate Staff Officer at Shiloh"; B&L I , S. 594-603

- Jordan, Thomas: "Recollections of General Beauregard's Service in West Tennessee in the Spring of 1862." Southern Historical So­ciety Papers, vol VIII (1880), S. 404-417

- Jordan, Thomas: "The Battle of Shiloh." Southern Historical Society Papers, vo. XVI (1888), S. 297-318 und vol. XXXV (1907), S. 204-230

 

 

Jordan, Thomas J.:

US-Col; im März 1863 war Jordan Col der 9th Pennsylvania Cavalry; er befehligte im März 1863 bei Franklin / Tennessee und bei Thompson's Station die US-Cavalry, die zur Unterstützung von Coburn's Brigade eingesetzt war (vgl. Welcher / Ligget: Coburn's Bri­gade, a.a.O., S. 52). Nach dem Beginn des Gefechts von Thompson's Station am 5.3.1863 erhielt Col Jordan von Brigadekomman­deur Coburn den Befehl, mit 2 Kompanien seiner Kavallerie, die sich auf die Ausgangsstellung zurückziehenden 33rd Indiana Infan­try und 85th Indiana Infantry zu unterstützen. Jordan verlies nach der Befehlsausgabe den Brigadegefechtsstand, offensichtlich um den Befehl auszuführen, unterstützte die beiden Regimenter jedoch nicht und meldete sich auch bis zum Abend auch nicht mehr zu­rück, obwohl BrigGen Coburn ihn suchen ließ (vgl. Welcher / Ligget: Coburn's Brigade, a.a.O., S. 60). Jordan's Cavalry war auf dem linken US-Flügel auf einem zedernbestandenen Hügel halblinks von der 19th Michigan Infantry abgesessen eingesetzt (vgl. Welcher / Ligget: Coburn's Brigade, a.a.O., S. 58 mit Karte S. 59). Vor dem Flankierungsangriff von Nathan B. *Forrest's Cavalry zog sich Jordan's Cavalry schnell hinter die Infanteriefront zurück (vgl. Welcher / Ligget: Coburn's Brigade, a.a.O., S. 62). Im Juni 1863 war Jordan Mitglied des Kriegsgerichts gegen CS-Col William Orton *Williams (Welcher / Ligget: Coburn's Brigade, a.a.O., S. 116).

 

 

Jordan, William C.:

CS-Pvt; Co. B 15th Alabama Infantry (vgl. Penny / Laine: Struggle for the Round Tops, a.a.O., S. 12).

 

Urkunden/Literatur:

- Jordan, William C.: Some Events and Incidents During the Civil War (Montgomery, Alabama: Paragon Press, 1909)

 

 

Jordan, William O.:

CS-Captain, 4th Virginia Heavy Artillery (vgl. Horwitz: Longest Raid, a.a.O., S. 8).

 

 

Jordon, Macon:

CS-Captain; 1862 Kompaniechef in Ashby's Cavalry im Shenandoah Valley; Captain Jordon zerstörte unter der Aufsicht von Jede­diah *Hotchkiss zusammen mit der Cavalry Company von Captain George *Sheetz im April 1862 die Brücken über den South Form des Shenandoah River bei *Conrad's Store und *Luray (vgl. Tanner: Stonewall in the Valley, a.a.O., S. 159).

 

 

Joyce, John Alexander:

US-Col; 24th Regiment Kentucky Infantry (vgl. Joyce: A Checkered Life, a.a.O.); zunächst First Sergeant, dann 1stLt, Co. I, 24th Regiment Kentucky Infantry (vgl. National Park Soldiers M386 Roll 14).

 

The 24th Kentucky saw service in Tennessee, the battles of Resaca, Knoxville , Jonesboro , Kenesaw, Lost Mountain and other cam­paigns against Bragg.

 

Urkunden/Literatur:

- **Joyce, John Alexander (Colonel, 24th Kentucky): A Checkered Life (Chicago 1883)

 

 

Joyes, John, jr.:

CS-1stLt; Byrne's Company, Kentucky Horse Artillery (vgl. National Park Soldiers M377 Roll 7); auch Junior 2ndLt Byrne's Batty. Miss. Arty (vgl. National Park Soldiers M232 Roll 22).

 

Urkunden/Literatur:

- **Joyes, John, jr.: Papers (Filson Club, Louisville / Kentucky)

 

 

Jubb, William:

US-Sgt; 33rd Massachusetts Infantry (Co. E); imprisoned at Dallas / Georgia from May 1864 to April 1865

 

 

Judson, Amos Mitchel:

US-Captain; Co. E&A, 83rd Regiment Pennsylvania Infantry (vgl. National Park Soldiers M554 Roll 61).

 

Urkunden/Literatur:

- **Judson, Amos M.: History of the 83rd Regiment Pennsylvania Volunteers (Erie 1865); 333 pp; Photos; Roster; Reprint of Scarce Regimental History originally published in 1865. Nevins calls this "...one of the better regimental histories that appeared immediately after the war; author recounts many experiences of regimental members during campaigns in the East."

 

 

Judson, Philo H.:

US-Captain; Commissary Sergeant 8th Illinois Cavalry; die Offiziere des Regiments wandten sich an Lincoln und schlugen Judson zur Beförderung zum Offizier vor. Lincoln gab die Empfehlung weiter (vgl. Basler: Collected Works of Lincoln, vol. VII, a.a.O., S. 15: Memorandum vom 17.11.1863).. Judson wurde am 2.12.1863 zum 1st Lieutenant der 17th Illinois Cavalry befördert. Am 20.4.1864 Captain und Commissary of Subsistence der 8th Illinois Cavalry.

 

 

Julian, Arthur:

CS-Pvt; Co. K, 21st Regiment Alabama Infantry (vgl. National Park Soldiers M374 Roll 24).

 

 

Julian, Anthony G.:

CS-Pvt; Co. B, 27th Regiment Alabama Infantry (vgl. National Park Soldiers M374 Roll 24).

 

 

Julian, Anthony G.:

CS-Sergeant; Co. A, 49th Regiment Alabama Infantry (vgl. National Park Soldiers M374 Roll 24).

 

 

Julian, George Hudson:

CS-Sergeant; Co. A, 49th Regiment Alabama Infantry (vgl. National Park Soldiers M374 Roll 24).

 

21.2.1840 Blount County, Tenn. - † 11.1.1924 Blountsville/Alabama; S.v. John Julian und Sarah Murphy Julian; °° Mary Sanders Julian (vgl. www.findagrave.com, Abruf vom 7.6.2016).

 

„Aged Veteran Dies. George H. Julian, after a long and useful life, passed to his reward Monday night. He had been in ill health for a year of more but was able to get about in his home up to the day before his death. Mr. Julian was a native of Blount County, Tenn., coming to Alabama with his parents when he was about 15 years of age and settling in Morgan County. Later he moved to Nectar in this county where he established a home. About 30 years ago he moved to Blountsville where he spent the remainder of his life.
The deceased was 86 years of age and had been an active member of the M E Church, South for many years. He took a keen interest in the affairs of his State and County. He served one term as County Superintendent of Education more than thirty years ago. Mr. Julian entered the Confederate Army at the beginning of the War Between the States and fought through that bloody conflict. The de­ceased is survived by his widow, five sons, M R Julian of Jamestown, N Y; Marvin Julian of Vance, Ala.; Will Julian of Dallas, Te­xas; A. A. Julian of Blountsville and Lon Julian of Los Angeles, Calif.; and seven daughters, Mrs. Tom Holmes, of Cullman; Mrs. John Holmes of Eva; Mrs. Geo. Pass of Blountsville, Mrs. John Graves of Birmingham; Mrs. Clyde Stewart of Cullman; Mrs. Ellis Self of Blountsville; and Mrs. A L Head of Oneonta. The funeral services were held at Blountsville Tuesday and were conducted“ vgl. Rev. Kaylor, published in "The Southern Democrat" on January 14, 1926, zitiert bei www.findagrave.com, Abruf vom 7.6.2016).

 

Photo:

- www.findagrave.com, Photo aufgenommen kurz vor Ausbruch des Civil War

 

 

Julian, George W.:

US-Politiker; aus Indiana; Abgeordneter im House of Representatives (vgl. Nevins: Ordeal of the Union; Vol. III: The improvised War, a.a.O., S. 5, 334, 387); Julian war unter den Politikern Indiana's der entschiedenste Gegner der Sklaverei (vgl. Thornbrough: In­diana in the Civil War, a.a.O., S. 13).

 

Urkunden/Literatur:

- Julian, George W.: Political Recollections 1840-1872 (Chicago 1884)

- Julian, George W.: Julian Papers; Indiana State Library, Indianapolis

 

 

Julian, William R.:

CS-Major, Julian's Alabama Cavalry Battalion (vgl. Bearss: Vicksburg Campaign, a.a.O., S. 278 Anm. 7); Bataillonskommandeur von Julian's Alabama Cavalry Battalion; die Einheit gehörte im Spätjahr 1862 zu Col Philip Dale *Roddey's Brigade (vgl. Bearss: Vicksburg Campaign, a.a.O., S. 278 Anm. 7).

 

 

Julian William R.

CS-Captain; Co. F&E, 1st Battalion Alabama Artillery (vgl. National Park Soldiers M374 Roll 24).

 

 

 

 

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